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Timestamp: 2019-11-18 11:13:02
Document Index: 121612189

Matched Legal Cases: ['Art. 2', '§ 1', '§ 1', '§ 4', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 4', '§ 1', '§ 1', '§8']

Studienarbeit, 2004, 55 Seiten
2 Gründe für Arbeitssicherheit
2.2 Gesetzliche Gründe
2.2.1 Allgemeines Arbeitsschutzrecht
2.2.1.1 Arbeitssicherheitsgesetz
2.2.1.2 Arbeitsstättenverordnung
2.2.1.3 Arbeitszeitgesetz
2.2.1.4 Gewerbeordnung
2.2.1.5 Arbeitsschutzgesetz
2.2.2 Spezielles Arbeitsschutzrecht
2.3 Humane Gründe
3 Entstehung eines Arbeitsunfalls
3.1 Die Gefahr
3.1.1 Quantifizierung
3.1.1.1 Nach Gewerbezweig
3.1.1.2 Nach unfallauslösenden Gegenstand
3.1.2.1 Verbotszeichen
3.1.2.2 Warnzeichen
3.1.2.3 Gebots- und Hinweiszeichen
3.1.2.4 Rettungszeichen
3.2 Der Unfall
4 Arbeitssicherheit und das ökonomische Prinzip
4.1 Schwierigkeiten der Quantifizierung
4.1.1 Gefährdungsbeurteilung
4.1.1.1 Inhalt und Analyse der Gefährdung
4.1.1.2 Durchführung
4.1.2 Alternativen der Gefährdungsminderung
4.1.3 Kosten-Nutzen-Rechnung
4.1.3.1 Investitionskosten
4.1.3.2 Erfassung der Unfallkosten
4.2 Wirtschaftlichkeit der Investition
5 Gesundheit und Produktivität
6 Arbeitssicherheit als Zeitaufwand
7 Der Mensch als unkalkulierbares Risiko
7.1 Über Gefahren richtig informieren
7.2 Erhöhte Sicherheit als Risikofaktor
7.2.1 Anpassung an die Technik
7.2.2 Maßnahmen zur Anpassungsvermeidung
7.3 Gestalterische Problembereiche
7.3.1 Ablenkung durch Sicherheitstechnik
7.3.2 Gefahr der Routine
8 Arbeitssicherheit und Wettbewerbsposition
9 Zusammenhang Arbeitsschutz – Insolvenz
10 Die Zukunft des Arbeitsschutzes
Die Geschichte der Arbeit ist auch die Geschichte der Arbeitssicherheit[1], so stand schon im alten Testament, „Wenn Du ein Haus baust, so mache ein Geländer ringsum auf Deinem Dache, damit Du nicht Blutschuld auf Dein Haus lädst, wenn jemand herabfällt“[2].
Insofern hat die heutzutage übliche sicherheitstechnische Gestaltung des Arbeitsplatzes eine lange Tradition.
In dieser Arbeit soll aber vor allem, auf den gegenwärtigen Stand des Arbeitsschutzes eingegangen werden. Es sollen die Vor- und Nachteile, sowie die Schwierigkeiten der sicherheitstechnischen Arbeitsplatzgestaltung dargestellt werden. Neben den gesetzlichen und wirtschaftlichen Aspekten, werden auch die Probleme, die durch menschliche Verhaltensweisen entstehen können, näher beleuchtet.
Es gibt unterschiedliche Gründe, die für eine sicherheitstechnische Gestaltung des Arbeitsplatzes sprechen. Als Hauptpunkt ist das Vermeiden von Unfällen zu nennen, welche zu einer Verletzung des Beschäftigten und Kosten für das Unternehmen führen können. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verhinderung von Berufskrankheiten und das generelle Bestreben einen gefahrenfreien Zustand bei der Ausübung des Berufs zu gewährleisten[3]. Die Organisation und Überwachung der Arbeitssicherheit, wird in Deutschland von drei Seiten her vorgenommen[4]. Sie gliedert sich in den Staatlichen Arbeitsschutz, welcher durchgeführt wird von der Gewerbeaufsicht und den Gewerbearzt, den öffentlich-rechtlichen Arbeitsschutz, welcher den Berufsgenossenschaften obliegt und den betrieblich-privaten Arbeitsschutz. Beim letzteren erfolgt die Ausführung durch den Betriebsarzt, die Fachkraft für Arbeitssicherheit und den Sicherheitsingenieur. Grundsätzlich kann man eine Unterteilung in wirtschaftliche, gesetzliche und humane Gründe treffen.
Ende des 19. Jahrhunderts kam es durch den Taylorismus zu einer intensiveren Betrachtung der Arbeitsbedingungen, mit dem Ziel das Arbeitstempo und die Qualität der Arbeit zu steigern, den Output zu erhöhen und die Kosten weiter zu senken[5]. Neben anderen Maßnahmen kann auch eine hohe Sicherheit am Arbeitsplatz diese Faktoren positiv beeinflussen.
Der wirtschaftliche Aspekt der Arbeitssicherheit ist, neben den gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen, ein Hauptgrund für die Unternehmen in diesem Bereich zu investieren[6].
Um auch Unternehmen dazu zu bringen, eine hohe Arbeitssicherheit für ihre Mitarbeiter zu gewährleisten, die durch wirtschaftliche und ethische Gesichtspunkte nicht dazu zu bewegen sind, schreibt der Gesetzgeber Mindeststandards zwingend vor. Schon das Grundgesetz schützt in Art. 2 Abs. 2 das Leben und die Gesundheit aller Beschäftigten. Zahlreiche Richtlinien, Gesetze, Verordnungen und Gerichtsurteile bezüglich der Arbeitssicherheit existieren in der Bundesrepublik und konkretisieren dieses Grundrecht. Es sollen nun knapp die wichtigsten Vorschriften erläutert werden[7].
Unter diese Vorschriften fallen alle Arbeitgeber und abhängig Beschäftigten. Es schließt deren Untergruppen mit ein.
Dieses Gesetz wurde am 12. Dezember 1973 verabschiedet und zuletzt am 25. November 2003 geändert[8]. Das ASiG beinhaltet die Pflicht des Arbeitgebers, Betriebsärzte und Fachkräfte für die Arbeitssicherheit bereit zu stellen. Diese sind aber nur dazu aufgefordert, den Arbeitgeber bezüglich Arbeitsschutz und Unfallverhütung zu unterstützen[9], daher sie sind nicht grundsätzlich verpflichtet. Des Weiteren sollen die Anordnungen den jeweiligen Betriebsverhältnissen angepasst werden, damit diese einen möglichst hohen Wirkungsgrad erreichen[10].
Die aktuelle Arbeitsstättenverordnung ist am 25. August 2004 in Kraft getreten. Sie basiert auf der Grundlage des Arbeitsschutzgesetzes und enthält grundsätzliche Anforderungen für das Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten und umfasst insbesondere Regelungen zu Nichtraucherschutz, Fluchtwegen, Arbeits-, Pausen- und Sanitärräumen[11].
Die ArbStättV 2004 gilt aber nicht für alle Arbeitsstätten. Insbesondere für die Betriebe die dem Bundesberggesetz unterliegen, ist diese nicht anzuwenden.[12] Weiterhin greift die Verordnung, mit Ausnahme des Nichtraucherschutzes, nicht für das „Reisegewerbe, Marktverkehr, Straßen-, Schienen- und Luftfahrzeuge im öffentlichen Verkehr … sowie See- und Binnenschiffe“[13].
Ausnahmen von der ArbStättV 2004 können von der Gewerbeaufsicht zugelassen werden, wenn andere, ebenso wirksame Schutzmaßnahmen vom Arbeitgeber getroffen wurden oder wenn die Umsetzung einer Vorschrift zu einer unverhältnismäßigen Härte führen würde. Letzteres ist aber eine Frage der Auslegung und mindert dadurch, vor allem bei einer zu milden Beurteilung zugunsten Arbeitgebers, die Objektivität der Verordnung. In jedem Fall muss die Ausnahme mit dem Schutz der Arbeitnehmer vereinbar sein[14].
Generell erhöht die neue Arbeitsstättenverordnung den Gestaltungsspielraum der Arbeitgeber und fördert deren Eigenverantwortung und Kreativität. Sie bekommen dadurch die Möglichkeit in die Hand selber zu ermitteln, welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Sicherheit der Beschäftigten zu gewährleisten[15].
Das ArbZG wurde am 6. Juni 1994 verabschiedet und zuletzt am 24. Dezember 2003 geändert[16] Es erhöht die Sicherheit und erweitert den Gesundheitsschutz zum Vorteil der Mitarbeiter. Außerdem fördert es flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeitszeiten beim Individual-, sowie beim Kollektivarbeitsrecht.
Weiterhin regelt das Gesetz die Erholungszeiten für Arbeitnehmer und schützt die
Sonn- und Feiertage als Tage der Arbeitsruhe.[17].
Insbesondere der zweite der drei Gesetzeszwecke, die Arbeitszeitflexibilisierung, verursacht aber eine Zweckkollision zu den Teilzwecken Gesundheits-, Sonn-, und Feiertagsschutz, da dieser teilweise im Widerspruch zu den Schutzzwecken steht[18].
Daher wird im Zweifelsfall vor Gericht, falls diese Ziele miteinander kollidieren, unter Beachtung aller Umstände des Einzelfalls abgewogen welcher Zweck Vorrang hat. Aus dem Wortlaut des Gesetzes ist dies leider nicht zu entnehmen[19]. Dadurch ergibt sich hier eine gewisse Planungsunsicherheit für den Arbeitgeber.
Die GewO ist die älteste Schutzvorschrift, sie wurde am 21. Juni 1869 ausgefertigt und am 30. Juli 2004 das letzte Mal geändert[20]. Sie enthält Bestimmungen die bei der Zulassung und dem Betreiben eines Gewerbes wichtig sind.
Nach Inkrafttreten des Arbeitsschutzgesetzes am 7. August 1996 hat die GewO für die Arbeitssicherheit aber an Bedeutung verloren[21].
Das ArbSchG ist eine der wichtigsten Gesetze zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes von abhängig Beschäftigten. Es ist für fast alle Tätigkeitsbereiche anwendbar[22], mit Ausnahmen von Tätigkeiten als Hausangestellte, auf Seeschiffen und im Bergbau[23]. Der Arbeitgeber hat nach diesem Gesetz die Arbeit so zu gestalten, dass eine Gefährdung der Gesundheit der Beschäftigten möglichst vermieden und die noch verbleibende Gefährdung so gering wie möglich gehalten wird. Dabei muss er, bei der Anwendung von sicherheitstechnischen Maßnahmen, den neuesten Stand der Technik beachten[24].
Da es unter den Arbeitnehmern besonders schutzbedürftige Gruppen gibt, hat der Gesetzgeber für diese Beschäftigten spezielle Vorschriften erlassen.
Diese stehen über den oben genannten allgemeinen Schutzvorschriften und sind daher für diese Gruppen zwingend anzuwenden. Besondere Vorschriften existieren unter anderem für werdende und stillende Mütter[25], für Beschäftigte die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben[26] und für Behinderte oder von einer Behinderung bedrohte Menschen[27].
Auch wenn das Unternehmen die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllt und auch keine Notwendigkeit sieht, aus wirtschaftlichen Gründen die Arbeitssicherheit weiter zu erhöhen, so sollte der Arbeitgeber auch die menschlichen Aspekte der Arbeitssicherheit nicht außer Acht lassen. Durch sichere Arbeitsplätze lässt sich nicht nur die Motivation der Mitarbeiter steigern, sondern auch die langfristige Entstehung von zahlreichen Berufskrankheiten (siehe Anhang, Abb. 1) verringern[28].
Ein Arbeitsunfall kann viele Gründe haben. Meist ist er aber die Folge einer Verkettung von Ursachen und kommt erst zustande, wenn verschiedene redundante Sicherheitssysteme fehlschlagen (siehe Anhang, Abb. 2). Neben technischen und organisatorischen Ursachen, kommt häufig auch menschliches Fehlverhalten als Auslöser von Unfällen in Frage (siehe Anhang, Abb. 3 und Abb. 4).
Generell muss aber bemerkt werden, dass vom Grunde her fast jedes technische Versagen meist auch auf mangelnde Konstruktion oder Wartung zurückzuführen ist[29].
Eine Unfallgefahr besteht erst dann, wenn an einem Gegenstand, z.B. einer Maschine, ein Sicherheitsdefizit vorhanden ist und dadurch ein Risiko für Leben und Gesundheit des Beschäftigten besteht[30].
Die Gefahr lässt sich durch die relative Unfallhäufigkeit quantifizieren. Als Einheit wird die Anzahl der Unfallereignisse je Risikozeit bzw. Vollarbeiter verwendet[31]. Statistiken der Berufsgenossenschaften bieten hier einen Weg, die relative Unfallhäufigkeit nach Gewerbezweigen zu unterteilen und auch die unfallauslösenden Gegenstände näher zu lokalisieren. Dadurch lässt sich abschätzen an welchen Arbeitsplätzen verstärkt sicherheitstechnische Maßnahmen vorzunehmen sind, um das Unfallrisiko zu mindern. Außerdem bieten Sie jedem Arbeitgeber die Möglichkeit, seine eigene Unfallstatistik mit den Durchschnittszahlen der Berufsgenossenschaft, zu vergleichen und somit betriebliche Schwachstellen zu lokalisieren[32].
Als Beispiel soll hier eine Unfallstatistik der Textil- und Bekleidungsindustrie dienen. Man sieht sehr deutlich, wie unterschiedlich die Unfallgefahr in den verschiedenen Gewerbezweigen ist (siehe Anhang, Abb. 5). Insbesondere die Arbeit in der Aufbereitung (002) und in der Veredelung von Textilstoffen und Textilerzeugnissen (009), weist eine überdurchschnittlich hohe Unfallwahrscheinlichkeit auf.
Eine genaue Einteilung nach dem unfallauslösenden Gegenstand, erfolgt exemplarisch für den Gewerbezweig der Weberei. Das höchste Unfallrisiko in der Weberei besteht bei Transporteinrichtungen (Gruppe 3), wie z.B. beim Gabelstablerverkehr und beim Transport von großen Spulen. Aber auch an den Webmaschinen (Gruppe 6) besteht noch eine weit überdurchschnittlich hohe Unfallgefahr (siehe Anhang, Abb. 6).
Da die Gefahr ein Ursprung des Arbeitsunfalls ist, muss diese, durch starke Anstrengungen bei der sicherheitstechnischen Arbeitsplatzgestaltung, möglichst klein gehalten werden. Dies ist am besten erreichbar indem der Gefahrenbereich abgeschirmt wird (siehe Anhang, Abb. 7). In vielen Fällen ist dies aber nicht möglich, z.B. bei einer Abrichtmaschine mit offen liegender Messerwelle (siehe Anhang, Abb. 8). Hier kann dann nur noch die Gefahr, z.B. durch hinweisende Sicherheitstechnik[33] an der Maschine selbst, kenntlich gemacht werden. Dies ist am besten möglich indem Sicherheitszeichen angebracht werden, um die Aufmerksamkeit der Beschäftigten, hinsichtlich bestehender Gefahren, zu erhöhen. Man unterscheidet vier Arten von Sicherheitszeichen[34].
Zu beachten ist hier, dass diese in ihrer Wirkung deutlich eingeschränkt sind, wenn der Kontrast zwischen der Maschinenfarbe und der Grundfarbe des Zeichens zu gering ist.
Verbotszeichen sind generell rund, besitzen einen weißen Grund, die Rand und Querbalken sind rot und das Bildzeichen ist schwarz2. Typische Verbotszeichen sind z.B. „Rauchen verboten“ (siehe Anhang, Abb. 9) oder „Zutritt für Unbefugte verboten“ (siehe Anhang, Abb. 10).
Die rote Farbe hat eine alarmierende Wirkung, wodurch die Verbotszeichen deutlicher wahrgenommen als die anderen Zeichen.
Die Warnzeichen sind als Dreieck geformt, besitzen einen gelben Grund und sowohl der Rand, als auch das Bildzeichen sind schwarz2. Beispiele für Warnzeichen sind: „Gefährliche elektrische Spannung“ (siehe Anhang, Abb. 11) oder
„gesundheitsschädliche oder reizende Stoffe“ (siehe Anhang, Abb. 12)
Bei den Gebotsschildern kommt ein rundes Schild zum Einsatz, der Rand und das Bildzeichen sind in weiß gehalten, der Grund ist blau2. Beispiele sind: „Atemschutz tragen“ (siehe Anhang, Abb. 13) oder „Schutzhandschuhe tragen“ (siehe Anhang, Abb. 14)
Hier kommt eine rechteckige Form zur Anwendung, der Rand und das Bildzeichen ist weiß, der Hintergrund wird grün dargestellt2. Beispiele für Rettungszeichen können sein: „Rettungsweg rechts“ (siehe Anhang, Abb. 15)
oder „Notruftelefon“(siehe Anhang, Abb. 16)
Von einem Unfall wird gesprochen, wenn durch plötzliche äußere Einwirkungen ein Mensch einen Gesundheitsschaden erleidet. Damit bei einem Unfall aber von einem Arbeitsunfall gesprochen werden kann, muss der Unfall in einem ursächlichen Zusammenhang mit einer versicherten Tätigkeit stehen[35].
Außerdem führt er meistens zu einer Störung des normalen Betriebsablaufs[36].
Ein hoher Sicherheitsstandard ist auf den ersten Blick mit hohen Kosten verbunden, aber auch die Unfallkosten, die durch unzureichende Arbeitssicherheit entstehen, können schnell Ausmaße annehmen, die die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens erheblich beeinträchtigen. Ein Unfall und insbesondere die daraus entstehenden Fehlzeiten, ziehen zahlreiche negative Folgen nach sich (siehe Anhang, Abb. 17).
Ab wann sich Investitionen in die Sicherheit lohnen, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen, ist schwierig zu beurteilen. Da Unfälle auch dem Zufall unterliegen, kann niemand sagen ob ein Unfall auch mit einer erhöhten sicherheitstechnischen Ausstattung geschehen wäre. Außerdem ist es sehr schwer, die Folgen und somit auch die Kosten der Unfälle zu quantifizieren. Dadurch wird der Vergleich der Kosten für die Verbesserung der Sicherheit und eventuell anfallenden Unfallkosten erschwert.
Nachdem eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt wurde, sollte aber trotzdem eine Kosten-Nutzen-Rechnung versucht werden, auch wenn diese nur auf hypothetischen Annahmen basiert[37].
Damit ermittelt werden kann wo sich Investitionen in Sicherheitstechnik lohnen, muss zunächst bestimmt werden wo eine Gefährdung vorliegt.
Eine „Gefährdung ist eine räumlich und zeitlich sowie nach Art, Größe und Richtung bestimmte Gefahr für eine Person, eine Sache oder eine Funktion.“[38] Um diese zu analysieren wird die Wahrscheinlichkeit ermittelt, mit der ein Fehler in einem bestimmten Zeitraum auftreten kann. Man bezeichnet diese Wahrscheinlichkeit als Fehlerquote[39]. Negativ wirkt sich hierbei aus, dass die Fehlerquote steigt, umso mehr Elemente ein System enthält, da die einwandfreie Funktion jedes einzelnen Elements für die Sicherheit des Gesamtsystems (z.B. der Abrichtmaschine aus Abb. 8) entscheidend ist. Physikalisch betrachtet, entspricht diese Abhängigkeit einer Reihenschaltung (siehe Anhang, Abb. 18). Außerdem wird durch Verschleiß die Fehlerquote höher, umso länger die Maschine in Betrieb ist. Diese Erhöhung kann aber durch regelmäßige Wartung gemindert werden[40].
Die Gefährdungsbeurteilung ist an allen Arbeitsplätzen durchzuführen, auch wenn auf den ersten Blick keine Gefährdung besteht[41]. Sie stellt eine Präventivmaßnahme dar und folgt dem Grundsatz, dass es besser ist Gefahren bereits im Vorfeld des Entstehens zu erkennen. Sie erfolgt im Allgemeinen in sieben Schritten[42] (siehe Anhang, Abb. 19).
Um dabei ein besseres Ergebnis zu erreichen und um die Übersichtlichkeit zu wahren, sollte der gesamte Ablauf der Beurteilung, inklusive der ermittelten Gefährdungen, dokumentiert werden. Diese Dokumentation kann auch speziell auf bestimmte, gefährdete Personengruppen beschränkt werden. Als Beispiel soll hier eine umfassende Gefährdungsbeurteilung für Schwangere dienen (siehe Anhang, Abb. 20).
Im Anschluss an die Gefährdungsanalyse muss geklärt werden, mit welchen technischen, organisatorischen oder personellen Maßnahmen eine Minderung der Gefährdung erreicht werden kann. Dabei wird das TOP-Prinzip[43] angewandt, welches eine hierarchische Ordnung der anzuwendenden Maßnahmen vorgibt[44].
Weiterhin lässt sich bei der sicherheitstechnischen Gestaltung eine
Sechs-Wege-Sicherungs-Methodik[45] anwenden (siehe Anhang, Abb. 21). Aus den daraus resultierenden Alternativen ist durch eine Kosten-Nutzen-Rechung die wirtschaftlichste zu ermitteln.
Nachdem analysiert wurde, an welchen Arbeitsplätzen und mit welchen Maßnahmen die Sicherheit verbessert werden müsste, sollten nun die Alternativen bezüglich ihres Nutzwertes untersucht werden. Hierbei muss versucht werden, den größten Nachteil hoher Arbeitssicherheit, nämlich deren Kosten, so gering wie möglich zu halten. Dabei liegt die größte Schwierigkeit darin, die Kosten für einen, durch Einsparungen bei der Sicherheit, entstehenden Unfall zu ermitteln.
Es sollte aber bedacht werden, dass Investitionen in die Arbeitssicherheit nicht nur durch die eingesparten Kosten gerechtfertigt werden dürfen.
Die Kosten für sicherheitstechnische Maßnahmen lassen sich relativ leicht ermitteln. Sie setzten sich bei technischen Maßnahmen im Allgemeinen zusammen, aus den Materialkosten für die Schutzeinrichtung und den Lohnkosten für deren Installation bzw. Wartung. Dabei ist zu beachten, dass hier nicht nur die Investitionskosten über Sicherheit oder Unsicherheit einer Schutzeinrichtung entscheiden. Bei Schutzkleidung kann die Preisdifferenz zwischen sicherer und unsicherer Schutzkleidung sehr gering sein. Zum Beispiel sollte bei Arbeitsschuhen unter anderem darauf geachtet werden, dass der Reibwert der Schuhsohle, auf dem Untergrund auf den die Schuhe häufig getragen werden, ausreichend hoch ist, um eine Rutschfestigkeit zu garantieren. Ansonsten können Schuhe mit rutschiger Sohle, auch wenn diese im Einkauf billiger waren, dem Betrieb sehr schnell teuer zu stehen kommen[46]. Daher darf hier nicht an der falschen Stelle gespart und somit das Risiko eines Arbeitsunfalls unnötig erhöht werden.
Es gibt kein ideales System um alle Unfallkosten vollständig zu erfassen, daher sollen hier nur die zwei wichtigsten Einteilungen genannt werden. Die Kosten die ein Arbeitsunfall verursacht, lassen sich zum einen aufteilen in direkte Unfallkosten und spezielle Kosten von Berufskrankheiten[47] (siehe Anhang, Abb. 22).
Eine andere Möglichkeit wäre die Unfallkosten in Unfalleinzel- und Unfallgemeinkosten aufzuschlüsseln (siehe Anhang, Abb. 23). Unter Unfalleinzelkosten werden die Kosten verstanden, die sich dem Unfallereignis unmittelbar zuordnen lassen und sich direkt auf die Produktionskosten auswirken. Die Gemeinkosten dagegen sind allgemein bedingt und werden nicht direkt von einem Unfallereignis verursacht[48]. Das eigentliche Problem bei der Ermittlung besteht darin, dass sich die Unfallkosten für die Zukunft, besonders bei kleineren Betrieben, nur schätzen lassen. Real anfallende Kosten können daher nur für die Vergangenheit ermittelt werden, lassen sich aber für die Zukunft hochrechnen[49]. Am Beispiel des am häufigsten auftretenden Arbeitsunfalls[50], des Stolperunfalls, soll verdeutlicht werden, wie viel Kosten für das Unternehmen entstehen können, wenn den Mitarbeitern falsche Schutzkleidung für ihre Tätigkeit zur Verfügung gestellt wird (siehe Anhang, Abb. 24).
Die wirtschaftlichste Verbesserung der Arbeitssicherheit wird erreicht, wenn diese schon bei der Gestaltung und Konstruktion neuer Maschinen und Geräte ansetzt. Unvorteilhaft ist dagegen die nachträgliche Verbesserung bestehender Systeme, da diese oft mit höheren Kosten verbunden ist, sowie die Veränderungen nur bedingt wirksam sind[51].
Ein weiteres großes Problem bei der Unfallverhütung ist die Tatsache, dass diese sich selber ausbremst. Umso erfolgreicher die Unfallverhütung ist, desto weniger ist es möglich ihre Notwendigkeit sachlich zu begründen.
Schon im Jahr 1994 war ein so hoher Stand an Arbeitssicherheit erreicht wurden, dass im Durchschnitt nur noch etwa drei Promille der gesamten Arbeitszeit durch Arbeitsunfälle ausfielen[52]. Dieser außerordentlich niedrige Wert dürfte sich in Zukunft, aufgrund der verbesserten Technologie und Gesundheitsversorgung, noch weiter verbessern. Betriebswirtschaftlich lohnt sich daher zusätzliche Unfallverhütung nur noch für wenige Betriebe. Insbesondere wenn man die Auslastung der deutschen Wirtschaft von durchschnittlich unter 90 Prozent[53] mit in Betracht zieht, wird sehr schnell klar warum Unternehmer kein zusätzliches Geld dafür ausgeben wollen, dass die bisher ausgefallenen drei Promille Arbeitskapazität auch noch im Betrieb präsent sind.
Daher ist in den meisten Unternehmen keine weitere signifikante Produktivitätssteigerung, durch Verbesserung der Arbeitssicherheit, zu erwarten.
Wenn ein Unternehmen sich deutlich über die rechtlichen Forderungen hinaus für Sicherheit engagiert, ist das auch immer mit erhöhtem Zeitaufwand verbunden. Nicht nur die Installation und die Wartung der Sicherheitstechnik, sondern auch die Einweisung der Mitarbeiter kostet Zeit.
Auch Aktionstage, auf denen die Wichtigkeit der Arbeitssicherheit den Arbeitnehmern näher gebracht werden soll, müssen organisiert werden und binden daher sonst freie Mitarbeiterkapazitäten. Die Organisation eines Aktionstages für Sicherheit und Gesundheit ist ziemlich aufwendig[54] (siehe Anhang, Abb. 25). Bei einem Unternehmen welches eine hohe Auslastung aufweist, ist dieser Zeitaufwand auch immer mit zusätzlichen Kosten verbunden. Die Mitarbeiter müssen extra eingestellt werden oder durch Überstunden muss versucht werden noch Mitarbeiterreserven zu mobilisieren.
Der Mensch ist schwer zu kategorisieren, auf der einen Seite verlangt er nach Schutz und Sicherheit, auf der anderen Seite geht er, aus Bequemlichkeit, Leichtsinn oder Übermut Risiken ein die eigentlich nicht nötig wären. Daher muss die Arbeitssicherheit spätestens dort ansetzen wo der menschliche Verstand aufhört.
Die Mitarbeiter verdrängen meist die Gefahren, denen sie ausgesetzt sind oder schätzen diese falsch ein. Einer Untersuchung zufolge werden nur 14 Prozent der Gefahren richtig eingeschätzt, 68 Prozent werden dagegen überschätzt[55].
Da auch das Vergessen menschlich ist, müssen die Mitarbeiter immer wieder aufs Neue auf die konkreten Gefahren hingewiesen werden, auch wenn es einige schon nicht mehr hören können. Diese regelmäßigen Informationen sind notwendig, um die Akzeptanz der angebotenen Sicherheitstechnik bei den Mitarbeitern zu erhöhen. Sicherheitstechnische Maßnahmen sind wesentlich effizienter oder meist erst dann wirksam, wenn die betroffenen Personen sie akzeptieren[56].
Ein Punkt der bei der Erhöhung der Arbeitssicherheit häufig ausgeklammert wird, ist das Problem das sich die Mitarbeiter allzu sehr auf die Technik verlassen. Durch die Kenntnis über die gute Sicherheitstechnik, kann es zu einer unerwünschten Anpassung des Arbeitnehmers an die verbesserten technischen Möglichkeiten kommen. Der Mensch wird selber unachtsamer, weil er weiß das die Technik seine eigenen Fehler korrigiert.
Als Beispiel soll hier eine Analyse von Taxifahrern dienen. Hierbei wurde das Fahrverhalten der Fahrer, differenziert nach Taxis mit und ohne ABS, erforscht. Die Untersuchung kam zum Ergebnis, dass die Fahrer mit ABS offensiver und risikoreicher fahren, ihre Voraussicht über den Verkehrsablauf geringer ist und sie häufiger Konfliktsituationen verursachen, als Fahrer ohne ABS[57].
Ähnliche Ergebnisse sind auch für andere Arbeitsplätze vorstellbar, z.B. bei einer modernen automatischen Presse, die mit Lichtschranken abgesichert[58] ist. Als es noch keine Lichtschranken zur Absicherung gab, war der Mitarbeiter an der Presse allein für seine Sicherheit verantwortlich, heutzutage übernimmt dies die Technik. Wobei diese aber nur ordentlich funktioniert, wenn der Schutzbereich der Lichtschranke, wie in der rechten Zeichnung von Abbildung 26 erkennbar, richtig konstruiert wurde (siehe Anhang, Abb. 26). Falls dies der Fall ist hat das zwar den Vorteil, dass der Arbeiter sich mehr auf seine eigentliche Arbeit konzentrieren kann und dadurch effektiver und schneller arbeitet, aber auch den Nachteil, dass er sich zu sehr auf die Absicherung durch die Lichtschranke verlässt. Bei einem Ausfall der Sicherheitstechnik würde es daher mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Arbeitsunfall kommen.
[1] Vgl. Internet-Recherche vom 25.11.2004,
http://www.katholisch.internetseelsorge.de/archiv/is-plattform-arbeit/is-arbeit-schutz.html
[2] Skiba, Reinald: Taschenbuch Arbeitssicherheit, 9.Aufl., Bielefeld 1997, S. 15
[3] Vgl. Skiba, Reinald: a.a.O., S. 21
[4] Vgl. Otte, Rainer: Gesundheit im Betrieb: Leistung durch Wohlbefinden, Frankfurt am Main 1994, S. 139
[5] Vgl. Berthel, Jürgen: Personal-Management: Grundzüge für Konzeptionen betrieblicher Personalarbeit, 6.Aufl., Stuttgart 2000, S. 336
[6] Vgl. Skiba, Reinald: a.a.O., S. 22
[7] Vgl. Olfert, Klaus: Personalwirtschaft, in: Olfert, Klaus (Hrsg.): Kompendium der praktischen Betriebswirtschaft, 10. Aufl., Ludwigshafen/Rhein 2003, S. 224 f
[8] Vgl. Internet-Recherche vom 10.10.2004, http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/asig/gesamt.pdf
[9] Vgl. § 1 ASiG
[10] Vgl. Meyer, Wolfgang: Arbeitsrecht für die Praxis: Handbuch, 10.Aufl., Baden-Baden 2004, S. 384
[11] Vgl. Internet-Recherche vom 10.10.2004, http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/arbst_ttv_2004/gesamt.pdf
[12] Vgl. § 1 Abs. 2 ArbStättV 2004
[13] Küttner, Wolfdieter/Reinecke, Birgit: Personalbuch 2004: Arbeitsrecht, Lohnsteuerrecht, Sozialversicherungsrecht, 11.Aufl., München 2004, S. 365
[14] Vgl. § 4 Abs. 1 ArbStättV 2004
[15] Vgl. Deden, Helmut: Die neue Arbeitsstättenverordnung – mehr Flexibilität und höhere Eigenverantwortung bei der Gestaltung von Arbeitsstätten, in: sicher ist sicher – Arbeitsschutz aktuell 11/2004, S. 510-513
[16] Vgl. Internet-Recherche vom 21.10.2004, http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/arbzg/gesamt.pdf.
[17] Vgl. § 1 ArbZG
[18] Vgl. Dieterich, Thomas/Müller-Glöge, Rudi/Preis, Ulrich/Schaub, Günter: Erfurter Kommentar zum Arbeitsrecht, 4.Aufl., München 2004, S. 491
[19] Vgl. Baeck, Ulrich/Deutsch, Markus: Arbeitszeitgesetz: Kommentar, 2.Aufl., München 2004, S. 44
[20] Vgl. Internet-Recherche vom 21.10.2004, http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/gewo/gesamt.pdf
[21] Vgl. Küttner, Wolfdieter/Reinecke, Birgit: a.a.O., S. 359
[22] Vgl. § 1 Abs.1 ArbSchG
[23] Vgl. § 1 Abs.2 ArbSchG
[24] Vgl. § 4 Nr.1, 3 ArbSchG
[25] Vgl. Steckler, Brunhilde/Schmidt, Christa: Kompendium Arbeitsrecht und Sozialversicherung, 6.Aufl., Ludwigshafen/Rhein 2004, S. 99
[26] Vgl. § 1 Abs.1 JArbSchG
[27] Vgl. § 1 Satz 1 SGB IX
[28] Bullinger, Hans-Jörg: Ergonomie: Produkt und Arbeitsplatzgestaltung, in: Bullinger, Hans-Jörg (Hrsg.): Technologiemanagement: Wettbewerbsfähige Technologieentwicklung und Arbeitsgestaltung, Suttgart 1994, S. 15
[29] Vgl. Skiba, Reinald: a.a.O., S. 33
[30] Vgl. Kühn, Frank M./Littmann, Reinhard/Preuß, Wolfgang/Steinert, Winfried: Neue Technologien im innerbetrieblichen Materialfluß: Arbeitssicherheit und Arbeitsgestaltung, in Jünemann, Reinhardt (Hrsg.): Logistik Leitfaden, Köln 1990, S. 90
[31] Vgl. Skiba, Reinald: a.a.O., S. 31
[32] Vgl. Zoczek, J.:Gewerbezweigbezogener Unfallspiegel 2003, in: der sicherheitsschirm: Zeitschrift für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2/2004, S. 8-13
[33] Vgl. Strnad, Helmut: Sicherheitsgerechtes Konstruieren: Entwerfen und Konstruieren gefahrenfreier Technischer Arbeitsmittel und Anlagen, 2. Aufl., Köln 1991, S. 196
[34] Vgl. Skiba, Reinald: a.a.O., S. 324
[35] Vgl. o.V.: Sozialgesetzbuch, Siebtes Buch, Gesetzliche Unfallversicherung: §8 Abs. 1
[36] Vgl. Hettinger, Theodor/Kaminsky, Gerhard/Schmale, Hugo: Ergonomie am Arbeitsplatz: Daten zur menschengerechten Gestaltung der Arbeit, 2. Aufl., Ludwigshafen/Rhein 1980, S. 355
[37] Vgl. Leichsenring, Christian: Wirtschaftlichkeit der Arbeitssicherheit, Hürth 1991, S. 8
[38] o.V.: DIN 31004: Sicherheit und Schutz in Arbeitssystemen – Begriffe, Wortzusammensetzungen,
o.O. 1978, o.S.
[39] Vgl. Luczak, Holger: Arbeitswissenschaft, 2. Aufl., Berlin 1998, S. 438
[40] Vgl. Luczak, Holger: a.a.O., S. 439
[41] Vgl. Höfle, Margit: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Kissing 2004, S. 83
[42] Vgl. Stangier, Volkmar: Arbeitssicherheit und Umweltschutz als Führungsaufgabe, 2. Aufl., Renningen 2003, S. 26 ff
[43] Erst alle technischen Maßnahmen ausreizen, dann die organisatorischen und zuletzt erst die personellen
[44] Vgl. Luczak, Holger/Volpert, Walter: Handbuch Arbeitswissenschaft, Suttgart 1997, S. 823
[45] Vgl. Compes, Peter C.: Sicherheitstechnisches Gestalten: Gedanken zur Methodik und Systematik im projektiven und konstruktiven Maschinenschutz: Habilitationsschrift, Aachen 1970, S. 71
[46] siehe 3.1.3.2
[47] Vgl. Kropp, Waldemar: Systemische Personalwirtschaft: Wege zu vernetzt-kooperativen Problemlösungen, 2. Aufl., München 2001, S. 564
[48] Vgl. Siller, Ewald/Leichsenring, Christian: Kostensenkung durch Arbeitssicherheit: Hürth 1983, S. 46 ff
[49] Vgl. Leichsenring, Christian: a.a.O., S. 11
[50] Vgl. Lutzeier, Gerhard/Breuer-Asomaning, Roswitha: Stolpern häufigster Arbeitsunfall, in: Sicherheitsbeauftragter 1/2004, S. 7-7
[51] Vgl. Luczak, Holger: a.a.O., S. 449
[52] Vgl. Krüger, W.: Controlling-Verfahren für den Arbeitsschutz – Das Konzept der ungestörten Arbeitsstunde, in: Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (Hrsg.): BGZ-Report: Produktivitätsfaktor Gesundheit – mehr Wirtschaftlichkeit durch Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Sankt Augustin 1995, S. 85
[53] Vgl. Krüger, W.: a.a.O., S. 86
[54] Vgl. Stein, Günter: So organisieren Sie einen Aktionstag für Sicherheit und Gesundheit, in: Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Betrieb aktuell 11/2004, S. 5-5
[55] Vgl. Rüegsegger, Ruedi: Mir wird schon nichts passieren!, in: Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Arbeitssicherheit (Hrsg.): SuvaPro: Sicher arbeiten, Luzern 1996, S. 8
[56] Vgl. Rüegsegger, Ruedi: a.a.O., S. 16
[57] Vgl. Wehner, Theo: Sicherheit als Fehlerfreundlichkeit: arbeits- und sozialpsychologische Befunde für eine kritische Technikbewertung, in: Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Sozialverträgliche Technikgestaltung, Opladen 1992, S. 18 f
[58] wenn etwas die Lichtschranke unterbricht (z.B. Arm des Arbeitnehmers), wird die Presse abgeschaltet
V225762
arbeitsplatzgestaltung sicherheitstechnik olfert personalwirtschaft sicherheit
, 2004, Sicherheitstechnische Arbeitsplatzgestaltung in kritischer Sicht, Hamburg, Bedey Media GmbH, https://www.diplom.de/document/225762