Source: http://bosy-online.de/Energieausweis-Energiepass.htm
Timestamp: 2017-02-26 03:10:03
Document Index: 22600301

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 26', '§ 59', '§ 59', '§ 16', '§ 26', '§ 6', '§7', '§ 41']

Energieausweis - (Energiepass)
Die richtige Bezeichnung der "EnEV 2014" ist "Zweite Verordnung zur Änderung der Energieeinsparverordnung vom 18. November 2013", die am 21. November 2013 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde. Die EnEV 2014 tritt vorbehaltlich des Absatzes 2 am 1. Mai 2014 und § 27 Absatz 2 Nummer 6 dieser Verordnung am 1. Mai 2015 in Kraft. EnEV 2014 - neue Regelungen ab 1. Mai 2014
Wer Energieausweise im Wohnbestand ausstellt, muss beim Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) für jeden Ausweis eine Registriernummer (§ 26c) online anfordern und diese in den Ausweis eintragen. Vorgaben für Energieausweise
· Einführung der Pflicht zur Angabe energetischer Kennwerte in Immobilienanzeigen bei Verkauf und Vermietung: Auf Wunsch des Bundesrates ist Teil dieser Pflicht nun auch die Angabe der Energieeffizienzklasse. Diese umfasst die Klassen A+ bis H. Die Regelung betrifft allerdings nur neue Energieausweise für Wohngebäude, die nach dem Inkrafttreten der Neuregelung ausgestellt werden. Das heißt: Liegt für das zum Verkauf oder zur Vermietung anstehende Wohngebäude ein gültiger Energieausweis nach bisherigem Recht, also ohne Angabe einer Energieeffizienzklasse, vor, besteht keine Pflicht zur Angabe einer Klasse in der Immobilienanzeige. Auf diese Weise können sich die Energieeffizienzklassen nach und nach am Markt etablieren.
· Präzisierung der bestehenden Pflicht zur Vorlage des Energieausweises gegenüber potenziellen Käufern und Mietern: Bisher war vorgeschrieben, dass Energieausweise „zugänglich“ gemacht werden müssen. Nun wird präzisierend festgelegt, dass dies zum Zeitpunkt der Besichtigung des Kauf- bzw. Mietobjekts geschehen muss.
- Darüber hinaus muss der Energieausweis nun auch an den Käufer oder neuen Mieter ausgehändigt werden (Kopie oder Original).
· Einführung der Pflicht zum Aushang von Energieausweisen in bestimmten Gebäuden mit starkem Publikumsverkehr, der nicht auf einer behördlichen Nutzung beruht, wenn bereits ein Energieausweis vorliegt. Davon betroffen sind z.B.: größere Läden, Hotels, Kaufhäuser, Restaurants oder Banken.
· Erweiterung der bestehenden Pflicht der öffentlichen Hand zum Aushang von Energieausweisen in behördlich genutzten Gebäuden mit starkem Publikumsverkehr auf kleinere Gebäude (mehr als 500 qm, bzw. ab Juli 2015 mehr als 250 qm Nutzfläche mit starkem Publikumsverkehr). Quelle: BMVBS - Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Der Energieverbrauch eines Gebäudes, der unter Normbedingungen benötigt wird, ist in einem Energieausweis (Energiepss) dargestellt. Er ist ein Indikator für die Gebäudeeffizienz. Durch die normierten Nutzungsbedingungen können so Gebäude energetisch miteinander verglichen werden. Die normgerechte Bezeichnung ist "Energieausweis", aber in Deutschland wurde der Begriff "Energiepass" in den Sprachgebrauch übernommen.
Der Verbrauchsausweis gibt den Energieverbrauch der vergangenen drei Jahren für Heizung und Trinkwassererwärmung an. Das Ergebnis ist vom individuellen Nutzungsverhalten der Nutzer abhängig. Bei Nichtwohngebäuden wird darüber hinaus ein Stromverbrauchskennwert gebildet. Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Der tatsächliche Energieverbrauch wird anhand eines standortbezogenen Klimafaktors bereinigt und ergibt dann den Energieverbrauchskennwert. Ein Nachteil dieser Ausweisart ist, dass ein energetisch schlechtes Gebäude, das kaum geheizt wird, einen sehr guten Energieausweis bekommen kann. Der Bedarfsausweis enthält Angaben zum Energiebedarf von Wohngebäuden, der auf der Grundlage einer technischen Analyse der Bausubstanz und der Heizungsanlage unter Normbedingungen ermittelt wird. Dabei wird das individuelle Nutzerverhalten nicht berücksichtigt.
Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Die Farbverlaufsskala im Bedarfsausweis weist zwei verschiedene Werte aus, die sehr unterschiedlich ausfallen können – einen Wert für den Endenergiebedarf und einen für den Primärenergiebedarf.
Ein "ausgezeichnetes" Beispiel - Frank F. Rosteck
Daten und Ergebnisse der Sanierungsmaßnahmen - Frank F. Rosteck
Jeder Bauherr, Käufer einer Immobilie oder Mieter sollte darüber informiert sein, dass die EnEV- oder KfW-Nachweise weder für eine belastbare Verbrauchsprognose noch für eine Dimensionierung der Heizung geeignet sind. Sie dienen lediglich primärenergetischen, qualitativen Vergleichszwecken. Energieberatung - Mehrfamilienhaus - Musterbericht - BAFA
Diese Berechnungen ersetzen nicht die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831
Wann wird in den verschiedenen Gebäuden welcher Ausweis notwendig?
Wohngebäude Nichtwohngebäude Energieausweis im Neubau
Pflicht Bedarfsausweis ab 01.10.2007 Energieausweis im Altbau schrittweise Einführung ab 01.07.2008 - bei Verkauf, Neuvermietung,-verpachtung oder -leasing
Pflicht ab 01.07.2009 - Wahlfreiheit Bedarfsausweis oder Verbrauchsausweis Energieausweis im Altbau - Baujahr 1965 und älter Pflicht ab 01.07.2008 - bei Verkauf, Neuvermietung, -verpachtung oder -leasing .
Energieausweis im Altbau - ab dem Baujahr 1966
Pflicht ab 01.01.2009 - bei Verkauf, Neuvermietung,-verpachtung oder -leasing .
Energieausweis im Altbau - alle Gebäude
Wahlfreiheit bis 30.09.2008 zwischen Bedarfsausweis und Verbrauchsausweis - bei Verkauf, Neuvermietung, -verpachtung oder -leasing
Altbau mit bis zu vier Wohnungen mit Bauantrag vor dem 01.11.1977
Bedarfsausweis ab 01.10.2008 - bei Verkauf, Neuvermietung, -verpachtung oder -leasing .
Altbau mit bis zu vier Wohnungen Bauantrag vor dem 01.11.1977, aber auf Niveau der Wärmeschutzverordnung von 1977 saniert Wahlfreiheit zwischen Bedarfsausweis und Verbrauchsausweis - bei Verkauf, Neuvermietung, -verpachtung oder -leasing
Jeder Altbau ab Bauantrag 01.11.1977
Wahlfreiheit zwischen Bedarfsausweis und Verbrauchsausweis - bei Verkauf, Neuvermietung, -verpachtung oder -leasing .
Der Energieausweis ist nur ein Teil einer Immobilienbewertung. Wichtig sind vor allen Dingen aussagekräftige Kurzexpertisen, Verkehrswert- und Marktwertgutachten, Mietwertgutachten, Markt- und Standortanalysen, Nutzungs- und Vermarktungskonzepte sowie Marktwertermittlungen für Grundstücke und Immobilien. Bei der Immobiliensuche größerer Objekte sollte man sich auf jeden Fall eine Firma nehmen, die diese Vorgaben erfüllt. Ideal ist ein Unternehmen wie Greif & Contzen, das die Beratung, Vermittlung und Verwaltung aus einer Hand anbietet.
Selbstgenutzte Einfamilienhäuser benötigen keinen Energieausweis. Aber besonders Altbaubesitzer sollten einen Energieberater, z. B. Frank F. Rosteck, zu Rate ziehen, damit mögliche Schwachstellen erkannt und beseitigt werden können.
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) gehört zum Bundesrecht. Die Länder regeln die Zuständigkeit der Behörden und das Verwaltungsverfahren. Sie legen fest, auf welche Weise und in welchem Umfang die Behörden die Einhaltung der Anforderungen der EnEV überwachen. Berechnung von Wohngebäude nach der EnEV 2009 - © FH Braunschweig/Wolfenbuettel Weiterbildungskurses "Energieberater TGA"
Effiziente Heizungsmodernisierung mit optimierter Wärmeübergabe - BDH .
Je nach Länderrecht ist durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) der Bezirksschornsteinfegermeister (bevollmächtigter Bezirksschornsteinfegermeister) verpflichtet, bestimmte Überprüfungsaufgaben im Rahmen der EnEV zu tätigen. Zum Beispiel haben sich die hessischen Bezirksschornsteinfegermeister bereit erklärt, im Rahmen der nach § 59 Abs. 6 HBO (Hessische Bauordnung) erforderlichen Überprüfung der Heizungsanlage die Übereinstimmung der gewählten Anlagen mit den Nachweisen des Nachweisberechtigten anhand der Fachunternehmererklärung zu bestätigen. Die Bestätigung erfolgt auf der nach § 59 Abs. 6 HBO vorgeschriebenen Bescheinigung. Die Bestätigung des BSM und die Fachunternehmerbescheinigung tragen dazu bei, Bauherrn und Nachweisberechtigte zu informieren und zu unterstützen. Insbesondere soll hierdurch der Nachweisberechtigen bei der Erstellung des Energieausweises für das fertig gestellte Gebäude unterstützt und der in diesem Zuge erforderlichen Kontrolle der in der EnEV festgesetzten Anforderungen entlastet werden.
Wer ist für die Erteilung von Ausnahmen und Befreiungen von der EnEV zuständig? Ausnahmen
für andere Maßnahmen zur Erreichung der EnEV-Ziele muss der Bauherr einen Sachverständigen einschalten, der prüft, ob die Ziele der EnEV auch durch andere als in der Verordnung vorgesehene Maßnahmen erreicht werden können. Hierüber muss der Sachverständige eine Bescheinigung ausstellen. Diese muss der obersten Baurechtsbehörde vorgelegt werden.
bei unangemessenem Aufwand muss der Bauherr einen Sachverständigen einschalten, der in einer Bescheinigung bestätigen muss, dass die Anforderungen der EnEV wegen besonderer Umstände durch einen unangemessenen Aufwand zu einer unbilligen Härte führen.
Wenn ein Gebäudes errichtet oder saniert werden soll, muss der Bauherr den Nachweis über die Einhaltung der Anforderung der Energieeinsparverordnung (EnEV) und des Energieeinsparungsgesetzes (EnEG) erbringen. Dieser EnEV-Nachweis (alte Bezeichnung > Wärmeschutznachweis) muss vor dem Baubeginn erstellt werden. Der Entwurfsverfasser muss während der Bauausführung die Einhaltung der Vorgaben überwachen. Wenn bei der Ausführung des Bauvorhabens von den Vorgaben abgewichen wird, muss der Nachweis überarbeitet werden. Der Nachweis, dass die Anforderungen nach EnEV erfüllt werden, wird über den Energieausweis nach EnEV § 16 Abs. 1 für das fertig gestellte Gebäude unter Berücksichtigung seiner energetischen Eigenschaften und die evtl. erforderlichen weiteren zusätzlichen Nachweise erbracht. Verantwortlich für die Einhaltung der Vorschriften der EnEV ist der Bauherr und die im Auftrag der Bauherren tätig werden ( EnEV § 26). Nachweise - Wohngebäude
z. B. Dichtheit, Mindestluftwechsel (EnEV § 6 ), sommerlicher Wärmeschutz (EnEV Nr. 3 Anlage 1 ), Mindestwärmeschutz, Wärmebrücken (EnEV §7 ) Berechnungsverfahren
Durchzuführen ist das Referenzgebäudeverfahrens für Wohngebäude auf Grundlage der DIN V 18599. Der maximal zulässige Jahres-Primärenergiebedarfskennwert wird für das Gebäude individuell anhand eines Referenzgebäudes mit gleicher Geometrie, Ausrichtung und Nutzfläche unter der Annahme standardisierter Bauteile und Anlagentechnik ermittelt. Der bisherige Nachweis in Abhängigkeit vom A/V-Verhältnis entfällt.
Alternativ kann der Jahres-Primärenergiebedarf mit dem Monatsbilanzverfahren nach DIN EN 832 in Verbindung mit DIN V 4108-6 und DIN V 4701-10 ermittelt werden. Nachweise - Nichtwohngebäude
Das detaillierte Berechnungsverfahren nach Nr. 2 der Anlage 2 der EnEV ermöglicht unter Berücksichtigung aller beheizten und/oder gekühlten Teile eines Gebäudes und Einbeziehung aller gebäude- und anlagenspezifischen Faktoren (wie Gebäudehülle, Anlagentechnik, Wärmebrücken, Wärmegewinne, Lüftungswärmeverluste, Kühlbedarf, Sonnenschutzeinrichtungen, Beleuchtung) eine individuelle Gebäudeplanung in flexibler und umfassender Form. Die Berechnung ist auf Grundlage nach DIN V 18599 durchzuführen. Alternativ zur ausführlichen Berechnung gibt es auch für bestimmte Nichtwohngebäude ein vereinfachtes Nachweisverfahren. Dieses ist in Nr. 3 der Anlage 3 der EnEV beschrieben. In diesem Nachweisverfahren werden der zulässige Jahres-Primärenergiebedarf und der zulässige Wärmedurchgangskoeffizienten der wärmeübertragenden Umfassungsfläche unter Verwendung eines Ein-Zonen-Modells ermittelt. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) gehört zum Bundesrecht. Die Länder regeln die Zuständigkeit der Behörden und das Verwaltungsverfahren. Sie legen fest, auf welche Weise und in welchem Umfang die Behörden die Einhaltung der Anforderungen der EnEV überwachen. Jeder Bauherr, Käufer einer Immobilie oder Mieter sollte darüber informiert sein, dass die EnEV- oder KfW-Nachweise weder für eine belastbare Verbrauchsprognose noch für eine Dimensionierung der Heizung geeignet sind. Sie dienen lediglich primärenergetischen, qualitativen Vergleichszwecken. Diese Berechnungen ersetzen nicht die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.
EnEV-Nachweis - Energieberatung-Rosenblatt
Nachweis Wärmeschutz und Anlagentechnik - Beispiel > Hessisches Ministerium für WVL
Das EEWärmeG 2011 gilt für Neubauten. Nur wenn ein öffentliches Gebäude von Grund auf renoviert wird, dann muss die öffentliche Hand als Eigentümerin*1 dafür sorgen und als Besitzerin*2 sicherstellen, dass der Wärme- und Kälteenergiebedarf des sanierten Gebäudes die Anforderungen des EEWärmeG erfüllt. *1 Einem Eigentümer gehört das Gebäude. Er darf es vermieten, verkaufen und vererben. *2 Ein Besitzer bewohnt, benutzt bzw. besitzt das Gebäude z. B. als Mieter oder Pächter. Wenn der Eigentümer sein Gebäude selbst bewohnt oder benutzt, dann ist er auch dessen Besitzer.
EEG Anlage-Strom - ab 01. 01. 2009
Darlegung der Voraussetzung nach § 41 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 2 S. 3 Erneuerbare-Energien- Gesetz für Unternehmen des produzierenden Gewerbes - BAFA
Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2009/28/EG zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen
Gebäudeenergieberater/-innen (GEB) können aus verschiedenen Bau- und Handwerksbereichen kommen. Die Weiterbildungsmaßnahme und die Prüfung kann bei einer Handwerkskammer (HWK) oder Industrie- und Handelskammer (IHK) durchgeführt werden. Inzwischen werden auch Fernkurse per Internet angeboten. Die berufliche Weiterbildung wird in der Handwerksordnung (HwO) bzw. dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt. Die Grundlagen für die Inhalte der Ausbildung und der Prüfung zum GEB wurden von dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erarbeitet.
Bestandsaufnahmen von Altbauten unter ökologischen und bauphysikalischen Gesichtspunkten und das Erstellen eines Konzeptes zur energetischen Modernisierung und das Ausstellen eines Energie-ausweises gehören zu den Aufgaben eines GEB's. Eine Energieberatung sollte immer neutral durchgeführt werden, auch wenn die Vorbildung des GEB's immmer wieder in eine bestimmte Richtung tendiert. Inhalte der Ausbildung
- Kenntnisse zur Zuordnung von Gebäuden zu anerkannten Gebäudetypologien
- Kenntnisse über gängige Rechenprogramme
- Vermittlung der bauphysikalischen Grundlagen
- Grundlegende Kenntnisse zu klimatischen Bedingungen, lüftungstechnischen Grundlagen, Luftdichtheit sowie Grundlagen zum thermischen Verhalten von Gebäuden, Wärmeschutz und Wärmebilanz
- Kenntnisse über typische Wärmebrücken und deren Vermeidung im Altbau
- Kenntnisse zur Planung bzw. Herstellung der winddichten und luftdichten Ebene im Altbau
Anlagentechnik im Gebäudebestand von Wohngebäuden (Ein- und Mehrfamilienhäuser)
- Kenntnisse über die typische Anlagentechnik in Wohngebäuden (Heizungs- und Lüftungstechnik)
- Kenntnisse über die prinzipiellen Möglichkeiten des Umgangs mit vorhandener Bausubstanz als Teil einer energetischen Sanierung
- Rahmenbedingungen für die energetische Optimierung alter Bausubstanz
- Kenntnisse zur thermischen Qualität der Gebäudehülle
- Kenntnisse über die Grundlagen und Systeme der Passivnutzung
- Überblick über die energetisch wirksamen Maßnahmen bei Gebäudesanierungen hinsichtlich der Passivnutzung
Da der Begriff "Energieberater" nicht (gesetzlich) geschützt ist, wird immer wieder eine einheitliche Aus- und Weiterbildung gefordert. Diese sind notwendig, um auf dem technischen Stand zu bleiben und die Messinstrumente und die gemessenen Werte richtig zu bewerten.
Energieberatungen (Energiesparberatung) sind in vielen Bereichen (Hausbau und Sanierung von Bestandsgebäuden, Industrie- und Gewerbeunternehmen, private Haushalte und Kleinverbraucher) sinnvoll. Die Beratungen sollten grundsätzlich durch neutrale Berater/-innen (Produktneutralität) durchgeführt werden. Energieberater können Handwerkern und Architekten, Ingenieure und Wissenschaftler sein, die freiberuflich tätig sind oder bei Verbraucherzentralen, Energieversorgungsunternehmen und Kommunen beschäftigt sind.
Das Angebot von Energiesparberatungen sind sehr vielfältig und unterscheiden sich durch die verschiedenen Beratungsformen in ihren Konzepten, der Art und Dauer der Beratung, den anfallenden Kosten, den Ergebnissen und der Produktneutralität. Bei der Gebäudeernergieberatung soll den Energieverbrauch eines Gebäudes und der Heizungsanlage bzw. haustechnischen Einrichtungen (Trinkwassererwärmung, Elektroeinrichtung, Lüftung) analysieren und über die effektivsten Spar- und Förderungsmöglichkeiten (z. B. BAFA, KFW) informieren.
Die Energieeffizienz eines Gebäudes muss grundsätzlich vor Ort vom Energieberater festgestellt werden. Dabei werden die Schwachstellen an der Gebäudehülle und Heizungsanlage erfasst. Für die Untersuchung werden folgende Daten und Unterlagen benötigt: Haustyp
Typ- und Nennleistung der Heizungsanlage
aktuellen Schornsteinfeger-Protokolle
Angaben über den Energieverbrauch der letzten drei Jahre (z.B. Verbrauchsdaten, Heizkostenabrechnungen). Außerdem werden folgende Daten des Gebäudes ermittelt und in die Berechnungen einbezogen:
- Berechnungsgrundlagen festlegen
- Bauteilbeschreibungen und U-Wert-Berechnungen des Ist-Zustands
- Berechnung des Heizwärmebedarfs im Ist-Zustand
- Beschreibung der Anlagentechnik des Ist-Zustands
- Berechnung der Anlagenverluste im Ist-Zustand
- Bauteilbeschreibungen und U-Wertberechnungen verschiedener Varianten
- Berechnung des Heizwärmebedarfs der Maßnahmen, die empfohlen werden - Beschreibung der Anlagentechnik, die empfohlen werden
- Berechnung der Anlagenverluste der empfohlenen Maßnahmenpakete
Danach wird ein Beratungsbericht erstellt, in dem die tatsächliche Energieeffizienz des Gebäudes (Ist-Zustand), der Heizungsanlage und Trinkwassererwärmung (Ist-Zustand) beschrieben und bewertet wird. Das Ergebnis sind verschiedene Vorschläge zu den möglichen Energieeinsparmaßnahmen (z.B. die Dämmung der Außenhülle, Fenstertausch, Heizungsaustausch) und eine Übersicht zur Wirtschaftlichkeit der vorgeschlagenen Energiesparmaßnahmen.
In einem persönliche Beratungsgespräch mit dem Bauherrn wird der Beratungsbericht ausgehändigt und der Inhalt besprochen.
.ich arbeite dran
Muster-Beratungsbericht zur Vor-Ort-Beratung
Energieberatung - Mehrfamilienhaus - BAFA
Die Energiebilanz eines Gebäudes kann über die energetisch relevanten Energiekennwerte ermittelt werden. > mehr
Zur Feststellung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden entwickelte ein gemeinsamer Arbeitsausschuss der Normenausschüsse Bauwesen (NABau), Heiz- und Raumlufttechnik (NHRS) und Lichttechnik (FNL) die Normenreihe DIN V 18599. Die damit erstellte Berechnungsmethode dient der Beurteilung aller aufzuwendenden Energiemengen eines Gebäudes. Es wird der Nutz -, End -, und Primärenergiebedarf für Beheizung, Beleuchtung und Warmwasserbereitung des zu untersuchenden Gebäudes berechnet. So wird eine integrale Energiebilanzierung erstellt, die den Baukörper, die Nutzung und die Anlagentechnik umfasst und die gegenseitigen Wechselwirkungen sowie Randbedingungen und Klimaregionen mit einbezieht. > mehr
Sehr langfristig gesehen würde die LED-Lampe diesen Unterschied aufgrund des etwas besseren Stromverbrauchs zwar wieder aufholen. Jedoch gibt es keine Garantie, dass die Lampe tatsächlich solange hält. Für beide Lampen gilt: Am Besten aufgehoben sind Sie in Räumen, in denen Sie viel und lange brennen dürfen. So können Sie all Ihre Vorzüge geltend machen, den Raum mit ordentlichem Licht versorgen und dem Verbraucher darüber hinaus beim Einlesen der nächsten Stromrechnung die Laune aufhellen. Wobei hinzuzufügen ist, dass man mit Lampen keine großen Beträge sparen wird. Viel mehr lohnt es sich heutzutage Stromanbieter zu vergleichen und sich so den besten Tarif für seine Bedürfnisse zu holen.
Der indirekte Energiebedarf, der durch den Kauf eines Produktes oder durch eine Dienstleistung entstanden ist, wird "Graue Energie" genannt. Es handelt sich um die Energiemenge, die für die Herstellung, den Transport, der Lagerung, des Verkaufs und der Entsorgung dieses Produktes benötigt wird. Hier werden nicht nur ..... mehr
Weiterbildungskurse "Energieberater TGA" - Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Energieberater - Zulassungsvoraussetzungen
EnEV 2009 - amtl. Fassung
EnEV 2012: Was kommt? - Melita Tuschinski
EnEV 2012 und EU-Gebäuderichtlinie 2010 - 12 Fragen und Antworten
EnEV 2013 Was kommt wann? Schritt fr Schritt zur Novelle der Energieeinsparverordnung
Alles · über Energieausweis · EnEV 2009 · EnEG · EEWärmeG · EPBD · EU-Gebäuderichtlinie Energieausweis + EnEV 2009 - Energieeinsparverordnung - Dipl.-Ing.UT Melita Tuschinski
Energienachweise - Gebäude - Dipl.-Ing.UT Melita Tuschinski
Nichtwohnbau EnEV-Praxis: Fragen + Antworten - Melita Tuschinski
Wohnbau EnEV-Praxis: Fragen + Antworten - Melita Tuschinski
Energieausweis - Kompass: Bedarf oder Verbrauch?
EnEV 2009 und EEWärmeG - Dipl.-Ing. Horst-P. Schettler-Köhler
EU Gebäuderichtlinie 2010 - ab 8. Juli 2010
Die DIN V 18599 – Energetische Bewertung von Gebäuden wurde von der KfW-Förderung ausgeschlossen
Arbeitshilfen - Demoversionen
Vorsicht bei dem Runterladen von Demoversionen. Immer erst die Nutzungsbedingungen lesen, damit man nicht automatisch das Produkt nach Ablauf der Probezeit kauft. Sicher ist sicher!
Kostenlose Unterlagen und Berechnungshilfen zur EnEV
Software "EnEV plus" - Demoversion
EnEV-Wärme & Dampf (Wohngebäude) - Demoversion
Wärmeschutz/EnEV-Rechner - Demoversion
Berechnungswerkzeuge und Informationen rund um EnEV, Energieausweis & Co.