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Timestamp: 2016-10-26 17:13:20
Document Index: 309596777

Matched Legal Cases: ['Art. 109', 'Art. 109', 'Art. 307', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 66']

8C_320/2013 (05.09.2013)
8C_320/2013 � � Urteil vom 5. September 2013
vom 12. M�rz 2013.
H.________, geboren 1956, war als K�chenmitarbeiterin des Alters- und Pflegeheims X.________ bei der Z�rich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Z�rich oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Nach einem Treppensturz vom 8. November 2007 erbrachte die Z�rich die gesetzlichen Leistungen nach UVG (Heilbehandlung und Taggeld). Mit Wirkung ab 1. Dezember 2008 reduzierte die Z�rich das Taggeld auf die Basis der seither in einer leidensangepassten T�tigkeit bestehenden Arbeitsf�higkeit von 50% (Verf�gung vom 6. Mai 2009), schloss jedoch auf Einsprache hin - nach Androhung einer reformatio in peius - den Fall per Ende November 2008 r�ckwirkend folgenlos ab und verzichtete auf eine R�ckforderung der seither erbrachten Leistungen (Einspracheentscheid vom 15. Juli 2010).
B.a.�Die hiegegen erhobene Beschwerde der H.________ wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 9. Mai 2011 ab. Auf Beschwerde der Versicherten hin hob das Bundesgericht den kantonalen Entscheid auf und wies die Sache zwecks Einholung eines polydisziplin�ren Gutachtens zur Frage der Unfallkausalit�t der ab Dezember 2008 anhaltend geklagten gesundheitlichen Beeintr�chtigungen an die Vorinstanz zur�ck (Urteil 8C_476/2011 vom 5. Dezember 2011), damit Letztere hernach �ber die Beschwerde neu entscheide.
B.b.�Gest�tzt auf das polydisziplin�re Gerichtsgutachten der Y.________ vom 3. Dezember 2012 wies die Vorinstanz die Beschwerde am 12. M�rz 2013 erneut ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst H.________ unter Aufhebung des angefochtenen Gerichts- und des Einspracheentscheides beantragen, die Z�rich habe ihr mit Wirkung ab 25. Oktober 2008 ein Taggeld auf der Basis einer durchgehenden Arbeitsunf�higkeit von 100% auszurichten und "die bisher nicht bezahlten Betr�ge [seien] mit 5% Verzugszins ab jeweiliger F�lligkeit zu verzinsen. Eventualiter seien weitere medizinische Abkl�rungen vorzunehmen" zur Feststellung der massgebenden unfallbedingten Arbeitsunf�higkeit. Zudem l�sst die Versicherte um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchen.
2.1.�Streitig ist nach wie vor (vgl. Urteil 8C_476/2011 vom 5. Dezember 2011 E. 2) die Leistungspflicht der Unfallversicherung f�r die ab 1. Dezember 2008 anhaltend geklagten Beschwerden. Dabei ist insbesondere zu pr�fen, ob das kantonale Gericht basierend auf den Ergebnissen des neu eingeholten Gutachtens der Y.________ den von der Z�rich per Ende November 2008 verf�gten folgenlosen Fallabschluss zu Recht best�tigt hat.
2.2.�Die f�r die Beurteilung der Streitsache massgeblichen Rechtsgrundlagen sind im angefochtenen Entscheid sowie im Urteil 8C_476/2011 zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen (Art. 109 Abs. 3 Satz 2 BGG).
3.1.�Das kantonale Gericht hat die Aktenlage pflichtgem�ss gew�rdigt. Mit einl�sslicher und �berzeugender Begr�ndung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), hat es - insbesondere gest�tzt auf das im Auftrag der Vorinstanz unter Hinweis auf die Strafandrohung von Art. 307 StGB erstellte schl�ssige und in sich widerspruchsfreie polydisziplin�re Gutachten der Y.________ - zutreffend erkannt, dass der Unfall vom 8. November 2007 mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit weder eine objektivierbare strukturelle L�sion an der Wirbels�ule noch eine richtunggebende Verschlimmerung der erheblichen degenerativen und somit unfallfremden Befunde an der LWS (vgl. Urteil 8C_476/2011 vom 5. Dezember 2011 E. 5) zur Folge hatte, sondern einzig zu einer vor�bergehenden Verschlimmerung des degenerativen Vorzustandes f�hrte, welche gem�ss Gutachten der Y.________ sp�testens Ende Oktober 2008 wieder auf den Status quo sine abgeheilt war.
3.2.�Entgegen der Beschwerdef�hrerin spricht ihr station�rer Aufenthalt im Rehabilitationszentrum der Klinik Z.________ vom 30. September bis 23. Oktober 2008 (8C_476/11 E. 7.2.3) nicht gegen das Erreichen des Status quo sine per Ende Oktober 2008. Die Versicherte legt nicht dar und es sind nach medizinischer Aktenlage keine Anhaltspunkte daf�r ersichtlich, inwiefern es sich bei den auf S. 2 des Gutachtens der Y.________ festgehaltenen Befunden nicht um klarerweise degenerative und somit unfallfremde Gesundheitssch�den (vgl. Urteil 8C_476/2011 vom 5. Dezember 2011 E. 5) handeln sollte. Die Beschwerdef�hrerin zeigt auch nicht auf, worin in diesem Zusammenhang eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r zu erkennen w�re. Daran �ndert die Wiederholung der aktenwidrigen Behauptung nichts, dass sie angeblich vor dem 8. November 2007 "niemals R�ckenschmerzen gehabt habe" (vgl. demgegen�ber Urteil 8C_476/2011 vom 5. Dezember 2011 E. 5). Soweit die Versicherte schliesslich unter Berufung auf die medizinischen Einsch�tzungen der Dres. med. K.________ und W.________ (vgl. Urteil 8C_476/2011 vom 5. Dezember 2011 E. 7.2.1) Einw�nde gegen die Schlussfolgerungen des im Auftrag des kantonalen Gerichts erstellten Gutachtens der Y.________ erhebt, vermag sie nicht darzulegen, weshalb aus medizinischen Gr�nden nicht auf die Ergebnisse des Gutachtens der Y.________ abzustellen sei. Denn im Gegensatz zu den von der Beschwerdef�hrerin angerufenen Berichten hat sich der orthop�dische Gutachter der Y.________ Prof. Dr. med. D.________ mit den abweichenden Auffassungen der Dres. med. K.________ und W.________ eingehend auseinandergesetzt und nachvollziehbar begr�ndet, weshalb entgegen den anderslautenden Einsch�tzungen der genannten �rzte vom Erreichen des Status quo sine sp�testens per Ende Oktober 2008 auszugehen ist. Sind keine Gr�nde ersichtlich, weshalb nicht auf das den praxisgem�ssen Anforderungen gen�gende (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232, BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 ff., je mit Hinweisen), voll beweiskr�ftige Gutachten der Y.________ abzustellen w�re, er�brigen sich in antizipierter Beweisw�rdigung (vgl. BGE 137 V 64 E. 5.2 S. 69; 136 I 229 E. 5.3 S. 236) weitere Abkl�rungen.
Infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde besteht kein Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege (Art. 64 BGG). Die Gerichtskosten sind von der Beschwerdef�hrerin als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).