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Timestamp: 2016-10-28 16:14:17
Document Index: 44457618

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66']

8C_424/2016 (23.09.2016)
8C_424/2016 � � Urteil vom 23. September 2016
vertreten durch Rechtsanw�ltin Elisabeth Tribaldos,
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 3. Mai 2016.
A.________, geboren 1967, war ab 25. Oktober 2010 bei der B.________ AG, als Raumpflegerin angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 31. Januar 2011 �bersah sie beim Hinuntergehen einer Treppe die untersten Stufen und st�rzte auf ihre H�nde und Knie. Noch am Unfalltag begab sie sich bei ihrem Hausarzt in Behandlung. Die SUVA erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen. Mit Verf�gung vom 1. Oktober 2013, best�tigt mit Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2014, stellte sie ihre Leistungen per 30. November 2013 ein.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die dagegen erhobene Beschwerde am 3. Mai 2016 ab.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Antrag, es seien ihr unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sowie des Einspracheentscheids die gesetzlichen Leistungen �ber den 30. November 2013 hinaus zuzusprechen. Eventualiter sei nach Einholung eines gerichtlichen Gutachtens �ber ihren Anspruch neu zu entscheiden; subeventualiter sei die Sache an die SUVA zur rechtsgen�glichen Abkl�rung des Sachverhalts und neuem Entscheid zur�ckzuweisen.
2.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 und 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen. Immerhin pr�ft das Bundesgericht, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Pflicht zur Begr�ndung der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 141 V 234 E. 1 S. 236 mit Hinweisen).
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Leistungsvoraussetzungen des nat�rlichen Kausalzusammenhangs (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen), namentlich bei krankhaften Vorzust�nden (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; 1994 Nr. U 206 S. 326; 1992 Nr. U 142 S. 75; Urteil 8C_637/2013 vom 11. M�rz 2014 E. 2.3), und des ad�quaten Kausalzusammenhangs (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis) sowie die allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an einen �rztlichen Bericht (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Die Vorinstanz hat in E. 3 des angefochtenen Entscheids die massgebenden �rztlichen Berichte zutreffend wiedergegeben. Darauf wird ebenfalls verwiesen.
Die Versicherte r�gt einen unvollst�ndig abgekl�rten Sachverhalt sowie den "fehlenden Nachweis des Wegfalls des Status quo sine" (gemeint wohl: Nachweis des Wegfalls der Kausalit�t zufolge Erreichens des Status quo sine) und macht geltend, der Unfall vom 31. Januar 2011 habe zu einer richtungsgebenden Verschlimmerung der vorbestehenden Gonarthrose gef�hrt.
6.1.�Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass die Darstellung der medizinischen Lage durch PD Dr. med. C.________, Facharzt f�r orthop�dische Chirurgie, Versicherungsmedizin, SUVA, sich auf die Vorakten st�tzt, die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt sowie einleuchtend und nachvollziehbar begr�ndet ist. Auf seine Beurteilung kann somit abgestellt werden, soweit die �brigen �rztlichen Meinungen nicht geeignet sind, daran Zweifel zu wecken (BGE 135 V 465).
6.2.�Nach PD Dr. med. C.________ ist die im M�rz 2011 diagnostizierte Meniskusverletzung keine Folge des Ereignisses vom 31. Januar 2011, da der Unfallmechanismus nicht geeignet gewesen sei, eine entsprechende Verletzung zu verursachen. Weiter schliesst er gest�tzt auf die Berichte der behandelnden �rzte darauf, dass dieser Unfall bei der unbestrittenermassen vorbestehenden Gonarthrose mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit keine richtungsgebende Verschlimmerung herbeigef�hrt habe; die dokumentierte Zunahme der arthrotischen Beschwerden sei nicht auf den Unfall vom 31. Januar 2011 zur�ckzuf�hren. Gem�ss Dr. med. D.________, Facharzt f�r orthop�dische Chirurgie, ist das Ereignis vom 31. Januar 2011 zumindest teilurs�chlich f�r die gesundheitlichen Folgen, namentlich die Verschlechterung der vorbestehenden Gonarthrose, die schweren Einschr�nkungen der Versicherten sowie die letztlich notwendige Knietotalendoprothese. Seinem Bericht ist jedoch keine �berzeugende Begr�ndung daf�r zu entnehmen. Seine Argumentation ersch�pft sich vielmehr im Umstand, dass der Kreisarzt mit der Arthroskopie einverstanden gewesen und die SUVA f�r deren Kosten aufgekommen sei. Im �brigen laufen seine Einw�nde auf die unzul�ssige Beweismaxime "post hoc ergo propter hoc" (BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341; SVR 2008 UV Nr. 11 S. 34 E. 4.2.3, U 290/06; vgl. auch Urteil 8C_260/2016 vom 13. Juli 2016 E. 5.2) hinaus. Entgegen der Ansicht der Versicherten geht denn auch nicht nur PD Dr. med. C.________ davon aus, dass die andauernden Beschwerden nicht auf den Unfall vom 31. Januar 2011 zur�ckzuf�hren sind. So hielt Dr. med. E.________, Oberarzt, Klinik f�r orthop�dische Chirurgie, Spital F.________, in seiner abschliessenden und durch Dr. med. G.________, Chefarzt, Leiter Kniechirurgie, Klinik f�r orthop�dische Chirurgie, Spital F.________, mitunterzeichneten Beurteilung vom 20. Dezember 2012 fest: "Insgesamt m�chte ich bemerken, dass der Verlauf sowie die Angaben der Patientin schwer in Zusammenhang mit dem Initial"trauma" sowie der durchgef�hrten Operation zu bringen sind." Auch Dr. med. H.________, Facharzt f�r Innere Medizin, hielt in seinem Bericht vom 6. Januar 2013 die Unfallkausalit�t der Meniskusverletzung lediglich f�r m�glich ("Langandauernder chronischer Schmerzzustand durch die m�glicherweise traumatisch bedingte Meniskusverletzung und auch der Gonarthrose"). Schliesslich wurde auch anl�sslich des zweiten station�ren Aufenthalts der Versicherten in der Klinik I.________ im orthop�dischen Konsilium vom 29. November 2012 festgehalten, die aktuellen Beschwerden seien durch die bereits ausgepr�gte, medial betonte Gonarthrose und Retropatellararthrose erkl�rbar; diese sind jedoch unbestrittenermassen unfallfremd.
6.3.�In Anbetracht dieser Beweislage sind die Aussagen des Dr. med. D.________ demnach nicht geeignet, auch nur geringe Zweifel an der Beurteilung durch PD Dr. med. C.________ zu wecken. Zudem ist nicht zu beanstanden, dass SUVA und Vorinstanz im Rahmen der grunds�tzlich zul�ssigen antizipierten Beweisw�rdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 mit weiteren Hinweisen) auf die Einholung eines Gutachtens verzichtet haben. Der vorinstanzliche Entscheid besteht demnach zu Recht.
Das Verfahren ist kostenpflichtig. Die unterlegene Versicherte hat die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).