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Timestamp: 2016-10-27 16:53:10
Document Index: 273197497

Matched Legal Cases: ['Art. 83', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 83', 'Art. 116', 'Art. 115', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 106', 'Art. 64', 'Art. 65', 'Art. 66']

2C_1095/2012 (07.11.2012)
X.________, 1969 geborene Staatsangeh�rige von Kamerun, reiste Mitte 1996 im Alter von 27 Jahren in die Schweiz ein und heiratete einen Schweizer B�rger, worauf sie eine (zuletzt bis 2009 verl�ngerte) Aufenthaltsbewilligung erhielt. Sie trennte sich 2002 von ihrem Ehemann, die Ehe wurde 2006 geschieden. Im Juni 2001 reisten die beiden damals 15- bzw. zehnj�hrigen S�hne (geboren 1986 bzw. 1991) aus Kamerun zu X.________ in die Schweiz ein; sie erhielten im Familiennachzug eine Aufenthaltsbewilligung. Der �ltere Sohn hat heute eine Niederlassungsbewilligung; das Verfahren betreffend (Nicht-)Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung des j�ngeren Sohns, der am 22. Juni 2012 erstinstanzlich wegen Sch�ndung zu einer Freiheitsstrafe von 2 � Jahren verurteilt worden ist, ist noch h�ngig.
Das Amt f�r Migration Basel-Landschaft lehnte am 2. November 2009 die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligungen von X.________ sowie des j�ngeren Sohnes ab und wies beide aus der Schweiz weg. Im zweiten Umgang (nach einem R�ckweisungsentscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 23. M�rz 2011) verweigerte das Amt f�r Migration mit Verf�gung vom 20. September 2011 die Bewilligungsverl�ngerung erneut. Die gegen diese Verf�gung erhobene Beschwerde wies der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft am 7. Februar 2012 ab. Das Kantonsgericht sodann sistierte das Verfahren betreffend die Verl�ngerung der Bewilligung des j�ngeren Sohns und wies die gegen den regierungsr�tlichen Entscheid erhobene Beschwerde bez�glich X.________ ab, unter Ansetzung einer Frist zur Ausreise von 30 Tagen ab schriftlicher Er�ffnung seines begr�ndeten Urteils.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und Verfassungsbeschwerde vom 5. November 2012 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Kantonsgerichts sei aufzuheben; es sei ihre Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern und auf eine Wegweisung sei zu verzichten.
2.1 Gem�ss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzul�ssig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umt. Dass ein Rechtsanspruch auf Bewilligung besteht, muss mit der Beschwerde in vertretbarer Weise geltend gemacht bzw. substantiiert werden (Urteil 2C_821/2011 vom 22. Juni 2012 E. 1, nicht publ. in: BGE 138 II 229; Urteil 2C_459/2011 vom 26. April 2012 E. 1.1, nicht publiziert in BGE 138 I 246; Urteil 2C_940/2012 vom 1. Oktober 2012 E. 2; generell zur Geltendmachung von sich aus der EMRK ergebenden Anspr�chen s. BGE 137 I 305 E. 2.5 S. 215 f.).
2.2 Die Beschwerdef�hrerin will einen Bewilligungsanspruch aus dem Recht auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK ableiten; sie beruft sich dazu auf die Beziehung zu ihrem �lteren, 26-j�hrigen Sohn, der nunmehr �ber eine Niederlassungsbewilligung und damit �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gt. Wie sie selber weiss, l�sst sich aus der Beziehung zwischen vollj�hrigen Kindern und ihren Eltern, die zwar als solche in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK f�llt, regelm�ssig kein Anspruch auf Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Bewilligung ableiten. Dies ist nur bei Vorliegen besonderer Umst�nde der Fall, wenn geradezu ein Abh�ngigkeitsverh�ltnis unter diesen Verwandten besteht (BGE 115 Ib 1 E. 2 S. 4 ff.; 120 Ib 257 E. 1d und e S. 260 ff.; 129 II 11 E. 2 S. 14), welches �ber die normalen affektiven Beziehungen hinausgeht (BGE 137 I 154 E. 3.4.2). Erforderlich dazu w�re eine eigentliche Pflege- und Betreuungsbed�rftigkeit oder eine schwerwiegende Krankheit (Urteil 2C_760/2012 vom 16. August 2012 E. 2.2 mit Hinweisen). Derartige Verh�ltnisse liegen hier nicht vor, und ein Abh�ngigkeitsverh�ltnis im beschriebenen Sinne wird mit den Ausf�hrungen in Ziff. 5b der Beschwerdeschrift nicht aufgezeigt.
Mangels Bewilligungsanspruchs ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG offensichtlich unzul�ssig.
2.3 Die Beschwerdef�hrerin erhebt auch subsidi�re Verfassungsbeschwerde, womit allein die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden kann (Art. 116 BGG). Da sie keinen Anspruch auf Bewilligungsverl�ngerung hat, fehlt ihr weitgehend die Berechtigung zu diesem Rechtsmittel (Art. 115 lit. b BGG); namentlich ist sie zur Willk�rr�ge nicht legitimiert (vgl. BGE 133 I 185). Dass sich aus dem Grundrecht von Art. 8 EMRK in ausl�nderrechtlicher Hinsicht in ihrem Fall keine Rechte ergeben, ist in der vorstehenden E. 2.2 ausgef�hrt worden. Weitere Verfassungsr�gen werden nicht erhoben (vgl. zur diesbez�glichen spezifischen R�gepflicht Art. 106 Abs. 2 BGG). Auch die Verfassungsbeschwerde erweist sich als offensichtlich unzul�ssig.
2.5 Da die Beschwerde aussichtslos erschien, kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung nicht entsprochen werden (Art. 64 BGG). Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind mithin der Beschwerdef�hrerin als unterliegende Partei aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).