Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Hamm&Datum=09.01.2014&Aktenzeichen=1%20Ws%20579/13
Timestamp: 2019-08-26 08:23:28
Document Index: 152604107

Matched Legal Cases: ['§ 310', '§ 306', '§ 308', 'BGH', '§ 306', '§ 309']

OLG Hamm, 09.01.2014 - III-1 Ws 579/13 - dejure.org
OLG Hamm, 09.01.2014 - III-1 Ws 579/13
https://dejure.org/2014,1653
OLG Hamm, 09.01.2014 - III-1 Ws 579/13 (https://dejure.org/2014,1653)
OLG Hamm, Entscheidung vom 09.01.2014 - III-1 Ws 579/13 (https://dejure.org/2014,1653)
OLG Hamm, Entscheidung vom 09. Januar 2014 - III-1 Ws 579/13 (https://dejure.org/2014,1653)
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StPO § 310, StPO § 306
Nichtabhilfeentscheidung, Mangelhaftigkeit
Nichtabhilfeentscheidung, Mangelhaftigkeit, Rückgabe
Mangelhafte Nichtabhilfeentscheidung, Rückgabe durch das Beschwerdegericht
StPO §§ 308, 309, 310
Rückgabe eines Verfahrens durch das Beschwerdegericht an das vorbefasste Gericht bei unzureichender Nichtabhilfeentscheidung
AG Dortmund, 14.09.2010 - 703 Gs 1456/10
LG Dortmund, 07.11.2013 - 33 Qs 6/11
NStZ-RR 2014, 154
In Ausnahmefällen kann ein Begründungsmangel jedoch zur Aufhebung des Nichtabhilfebeschlusses führen (vgl. Senatsbeschluss vom 6. Januar 2009 - 1 Ws 629/08, juris; ebenso BGH NJW 1992, 2169; NStZ 1987, 519; OLG Hamm NStZ-RR 2014, 154; StV 1996, 421;… LR-Matt StPO 26. Aufl. § 306 Rn. 21).
Ein Ausnahmefall, in dem die Sache an das Vordergericht zurückzugeben ist, weil mit der Beschwerde erhebliches neues Vorbringen verbunden worden ist, das einer Klärung bedarf und welches vom Vordergericht - jedenfalls für das Beschwerdegericht erkennbar (etwa mangels hinreichender Begründung) - nicht hinreichend berücksichtigt worden ist (vgl. etwa OLG Hamm, Beschluss vom 9. Januar 2014 - III-1 Ws 579/13 - [juris] mwN), liegt nicht vor.
Da andere rechtliche Gründe, wie etwa eine zwingende, im Beschwerdeverfahren nicht nachzuholende mündliche Anhörung (vgl. KG NStZ 1999, 319, 320; OLG Jena NStZ 2007, 421), ein eingeschränkter Prüfungsmaßstab im Beschwerderechtszug (vgl. OLG Nürnberg StraFo 2014, 17) oder sonstige schwere Verfahrensmängel, die gegen eine abschließende Entscheidung durch den Senat sprechen könnten (…vgl. etwa Meyer-Goßner/Schmitt, StPO 57. Aufl., § 309 Rn. 8 mwN; s. auch OLG Hamm, Beschluss vom 9. Januar 2014 - III-1 Ws 579/13 - [juris]), ebenfalls nicht ersichtlich sind, kam eine Zurückverweisung nicht in Betracht.
Ein Ausnahmefall, in dem die Sache an das Vordergericht zurückzugeben ist, weil mit der Beschwerde erhebliches neues Vorbringen verbunden worden ist, das einer Klärung bedarf und welches vom Vordergericht nicht hinreichend berücksichtigt worden ist (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 09.01.2014 - III-1 Ws 579/13 - juris m. w. N.), liegt nicht vor.