Source: https://www.theresienwerk.de/satzung
Timestamp: 2020-05-31 15:46:26
Document Index: 284404952

Matched Legal Cases: ['§2', '§4', '§11', '§9', '§11', '§ 5']

SATZUNG | Theresienwerk
des Vereins Thersienwerk
1. Das „Theresienwerk e.V.” mit dem Sitz in Augsburg ist eine Vereinigung von Männern und Frauen ohne Ansehen der Nationalität und des Standes und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und kirchliche Zwecke. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
2. Das Theresienwerk setzt sich zum Ziel, Leben und Spiritualität der heiligen Theresia von Lisieux den heutigen Menschen nahe zu bringen.
3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere dadurch, dass die religiös-sittlichen Werte der Lehre der heiligen Theresia durch Veröffentlichungen, Tagungen, Vorträge, Besinnungstage u. ä. bekannt gemacht werden. Darüber hinaus werden jeweils auf Antrag und je nach Vorhandensein entsprechender Mittel Patenschaften für Priesterausbildungen in der „Dritten Welt“ übernommen und Missionsunterstützungen gewährt.
1. Mitglieder des Theresienwerkes können Erwachsene und Jugendliche werden, die sich das Ziel des Werkes zu eigen machen und bereit sind, es aktiv zu fördern. Korporative Mitgliedschaft ist möglich.
2. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand oder beim Sekretariat des Theresienwerkes einzureichen. Die Mitgliedschaft beginnt am Tag der Ausstellung der schriftlichen Aufnahmebestätigung durch den Vorstand. Gegen eine Ablehnung des Antrages besteht kein Rechtsmittel.
a) mit dem freiwilligen Austritt, der jederzeit möglich ist. Der Austritt wird mit dem Tag des Eintreffens der schriftlichen Austrittserklärung bei einer der unter §2 Abs. 2 genannten Stellen rechtskräftig.
b) mit dem Ausschluss. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es dem Werk schweren Schaden zufügt. Der Ausschluss erfolgt durch die Leitung nach Anhören der Stellungnahme des Auszuschließenden.
1. Die Mitglieder entrichten einen jährlichen Beitrag, dessen Höhe von der Leitung festgesetzt wird.
2. Ermäßigung oder Erlass des Beitrages ist im Einzelfall auf Antrag möglich. Hierüber entscheidet der Vorstand.
§4 Organe des Theresienwerkes
Organe des Theresienwerkes sind
Dem Vorstand gehören der Vorsitzende und sein(e) Stellvertreter(in), sowie der (die) Referent(in) und der (die) Sekretär(in) an.
Der Vorsitzende und sein(e) Stellvertreter(in) werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Der Vorsitzende ist in der Regel Priester.
Der (die) Sekretär(in) wird vom Vorsitzenden im Einvernehmen mit seinem (seiner) Stellvertreter(in) ernannt. Der (die) Referent(in) wird vom Vorsitzenden im Einvernehmen mit seinem Stellvertreter vorgeschlagen und muss vom Beirat bestätigt werden.
Vorstand im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches sind der Vorsitzende und sein(e) Stellvertreter(in). Beide können das Theresienwerk allein gerichtlich und außergerichtlich vertreten.
Alle vier Vorstandsmitglieder sind antrags- und stimmberechtigt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
1. Die Leitung des Theresienwerkes besteht aus dem Vorstand und dem Beirat.
2. Der Beirat besteht aus fünf Mitgliedern und wird vom Vorstand ernannt. Er hat bei wichtigen Entscheidungen zu beraten und zu beschließen.
3. Die Geschäftsführung besteht aus dem Vorsitzenden, seinem (seiner) Stellvertreter(in) und dem (der) Sekretär(in).
4. Kassenführer(in) ist der (die) Sekretär(in).
5. Vor Entscheidungen in dringenden Angelegenheiten, die nicht der Mitgliederversammlung vorgelegt werden können, ist die Stellungnahme des Beirates einzuholen.
1. Die Mitgliederversammlung ist nach Bedarf, mindestens jedoch alle drei Jahre, vom Vorsitzenden des Theresienwerkes oder seinem Stellvertreter sechs Wochen vorher schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. Alle wichtigen Angelegenheiten, die das Theresienwerk betreffen, sollen in der Mitgliederversammlung behandelt werden. Hierzu gehören insbesondere:
a) Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes des Vorsitzenden bzw. seines Stellvertreters;
b) Rechenschaftsbericht über die Vermögensverwaltung durch den Kassenführer;
c) Beschlussfassung über das Programm;
d) Beratung und Beschlussfassung über gestellte Anträge
2. Stimmberechtigt in der Mitgliederversammlung sind alle anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
3. Die Mitgliederversammlung kann eine Änderung der Satzung mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschließen. Der Bischof von Augsburg ist über eine Satzungsänderung in Kenntnis zu setzen.
4. Über die Mitgliederversammlung hat der Sekretär Protokoll zu führen. Es ist von ihm und dem Leiter oder seinem Stellvertreter zu unterzeichnen und den Teilnehmern zuzuschicken. Den übrigen Mitgliedern werden die Beschlüsse durch das Mitteilungsblatt (vgl. §11) bekannt gegeben.
5. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter kann in dringenden Fällen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Die Beschlussfassung erfolgt mit einer Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
6. Mitglieder, die am persönlichen Erscheinen verhindert sind, können schriftlich zur Tagesordnung Stellung nehmen. Die Stellungnahme ist spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter einzureichen.
§9 Vermögensverwaltung
Die Mittel sind ausschließlich für Vereinszwecke zu verwenden.
Dem Vorstand und dem Beirat werden jene Unkosten vergütet, die ihnen bei Wahrnehmung von Aufgaben im Dienst des Werkes entstehen; anderen Mitgliedern können Vergütungen nur gewährt werden, wenn sie in besonderem Auftrag des Vorstandes tätig werden Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten Mitglieder nicht. Es darf auch keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütigungen begünstigt werden.
1. Über die Auflösung des Theresienwerkes entscheidet die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der erschienenen Mitglieder. Der Bischof von Augsburg ist über den Auflösungsbeschluss in Kenntnis zu setzen.
2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Werkes fällt das Vermögen an den „Bischöflichen Stuhl der Diözese Augsburg“. Das Vermögen ist nach der Abdeckung etwaiger Verbindlichkeiten ausschließlich für kirchliche Zwecke, insbesondere für die Ausbildung einheimischer Priester in den Ländern der „Dritten Welt“ zu verwenden.
§11 Mitteilungsblatt
Allen Mitgliedern wird ein Informationsblatt zugestellt.
Diese Satzung tritt in Kraft am Tag der Eintragung des Theresienwerkes als e.V. in das Verzeichnis des Registergerichtes Augsburg.
Augsburg, 26. September 1972
Fassung geändert bezüglich §§ 5 und 6 durch die Mitgliederversammlung am 22. September 2007 und eingetragen beim Amtsgericht Augsburg - Registergericht am 17. Dezember 2007 durch Justizangestellte Schnabel als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle.