Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/wanderarbeitnehmer
Timestamp: 2020-07-05 17:33:14
Document Index: 308561837

Matched Legal Cases: ['Art. 10', '§ 2', '§ 5', '§ 5', 'Art. 10', 'Art. 3', '§ 62', '§ 65']

Wanderarbeitnehmer | Rechtslupe
Schlagwort: Wanderarbeitnehmer
20. September 2019 Rechtslupe
Art. 10 VO (EU) 492/​2011 (Arbeit­neh­mer­frei­zü­gig­keits­VO) ver­mit­telt Kin­dern, die in Deutsch­land die Schu­le besu­chen, und ihren Eltern ein Frei­zü­gig­keits­recht i.S.d. § 2 Abs. 1 Freizügigkeitsgesetz/​EU (FreizügG/​EU), das einer Ver­lust­fest­stel­lung nach § 5 Abs. 4 FreizügG/​EU ent­ge­gen­steht. Eine Ver­lust­fest­stel­lung nach § 5 Abs. 4 FreizügG/​EU ist daher nicht mög­lich, solan­ge ein Auf­ent­halts­recht nach Art. 10 VO (EU)
Stu­fen­zu­ord­nung auf­grund in der EU erwor­be­ner Berufs­er­fah­rung
Bei der Ein­stel­lung von Beschäf­tig­ten mit einer im Gebiet der Euro­päi­schen Uni­on erwor­be­nen ein­schlä­gi­gen Berufs­er­fah­rung ("Wan­der­ar­beit­neh­mer") und der von sog. Inlän­dern ohne aus­lands­be­zo­ge­ne Berufs­er­fah­rung han­delt es sich nicht um ver­gleich­ba­re Sach­ver­hal­te, die nach Art. 3 Abs. 1 GG hin­sicht­lich der tarif­li­chen Stu­fen­zu­ord­nung gleich behan­delt wer­den müss­ten. So bestand in dem hier vom
Kür­zung des Kin­der­geld­an­spruchs um die nie­der­län­di­schen Fami­li­en­leis­tun­gen
Ein nach §§ 62 ff. EStG bestehen­der Kin­der­geld­an­spruch ist ent­ge­gen § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG nicht aus­ge­schlos­sen, wenn ein Wan­der­ar­beit­neh­mer in einem nach den gemein­schafts­recht­li­chen Ver­ord­nun­gen zur Koor­di­nie­rung der Sys­te­me der sozia­len Sicher­heit für die Gewäh­rung von Fami­li­en­leis­tun­gen zustän­di­gen Beschäf­ti­gungs­mit­glied­staat dem Kin­der­geld ver­gleich­ba­re Fami­li­en­leis­tun­gen erhält. Sol­che Leis­tun­gen sind auf
Berech­nung der Alters­ren­te für Wan­der­ar­beit­neh­mer
Das euro­päi­sche Uni­ons­recht steht einer Rege­lung über die Berech­nungs­mo­da­li­tä­ten für die Alters­ren­te ent­ge­gen, die dem Umstand, dass der Betrof­fe­ne auch in einem ande­ren EU-Mit­­­glie­d­­staat gear­bei­tet hat, nicht hin­rei­chend Rech­nung tra­gen. Anlass für die­ses Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on waren die spa­ni­schen Rege­lun­gen zur gesetz­li­chen Alters­ren­te: Die spa­ni­schen Rechts­vor­schrif­ten –
Kin­der­geld für Sai­son­ar­beit­neh­mer
Das euro­päi­sche Uni­ons­recht hin­dert einen Mit­glied­staat nicht dar­an, ent­sand­ten Arbeit­neh­mern oder Sai­son­ar­beit­neh­mern, für die er dem Grund­satz nach nicht zustän­dig ist, Fami­li­en­leis­tun­gen zu gewäh­ren, wie jetzt der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in Fäl­len ent­schied. Wur­de von die­ser Befug­nis jedoch Gebrauch gemacht, ver­letzt eine natio­na­le Rege­lung, die die­se Leis­tun­gen aus­schließt, wenn