Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_05_07_2011_3_StR_129_11_Bandenhandel_mit_Betaeubungsmitt-d4537355.html
Timestamp: 2016-12-04 00:15:53
Document Index: 25515522

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 30', '§ 30', '§ 52', '§ 349', 'BGH', 'BGH']

BGH, 05.07.2011 - 3 StR 129/11 - Bandenhandel mit Betäubungsmitteln bei Vermittlung von Kunden und Unterstützung beim Eintreiben von Kaufpreisforderungen; Tatmehrheit zwischen drei Fällen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und den begangenen sechs Fällen des Betäubungsmittelhandels | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 05.07.2011 - 3 StR 129/11 - Bandenhandel mit Betäubungsmitteln bei Vermittlung von Kunden und Unterstützung beim Eintreiben von Kaufpreisforderungen; Tatmehrheit zwischen drei Fällen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und den begangenen sechs Fällen des Betäubungsmittelhandels
BundesgerichtshofBeschl. v. 05.07.2011, Az.: 3 StR 129/11Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 05.07.2011Referenz: JurionRS 2011, 22284Aktenzeichen: 3 StR 129/11 Rechtsgrundlagen:§ 30 Abs. 1 Nr. 1 BtMG§ 30a Abs. 1 BtMG§ 52 StGBFundstelle:StraFo 2011, 413-414Verfahrensgegenstand:Bandenhandel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge u.a. Redaktioneller Leitsatz:1.Ein Handel mit Betäubungsmitteln wird nicht bandenmäßig betrieben, wenn der Abnehmer in einem eingespielten Bezugs- und Absatzsystem, der die Betäubungsmittel zum vereinbarten Preis erwirbt und diese anschließend ausschließlich auf eigenes Risiko verkauft, insbesondere die Verkaufspreise selbst festsetzt und über die von ihm erzielten Gewinne allein disponiert.2.Bei der Berechnung der nicht geringen Menge, mit der ein Angeklagter Handel treibt, ist das Betäubungsmittel, welches er selbst konsumiert oder konsumieren wollte, nicht zu berücksichtigen.Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbundesanwalts und der Beschwerdeführer am 4. Juli 2011 (1)gemäß § 349 Abs. 4 StPO einstimmig beschlossen: (1) Red. Anm.:"04. Juli.2011" korrigiert durch "5. Juli 2011" (siehe Verknüpfung zum Korrekturbeschluss)
BGH, 05.07.2011BGH, 04.07.2011