Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:84863-2016:TEXT:DE:HTML&src=0&tabId=1
Timestamp: 2020-07-15 00:19:55
Document Index: 303469903

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 24', '§ 97', '§ 101', '§ 101', '§ 101', '§101', '§ 101']

Lieferungen - 84863-2016 - TED Tenders Electronic Daily
Lieferungen - 84863-2016
12/03/2016 S51 Lieferungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1
Kontaktstelle(n): BAAINBw U 2.2
Zu Händen von: Herrn Weiler
E-Mail: baainbwU2.2@bundeswehr.org
Fax: 0261 400 18205
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.baainbw.org
Kontaktstelle(n): - BAAINBw E 1.1 Angebotssammelstelle -
Q/U2BA/FA081/FA101
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: verschiedene Bundeswehrdienststellen in der Bundesrepublik Deutschland (u. a. siehe NUTS-Code)
NUTS-Code DE937 Rotenburg (Wümme),DE25B Roth,DEA21 Aachen
Die Bundesrepublik Deutschland beabsichtigt durch Abschluss einer entsprechenden Rahmenvereinbarung die Beschaffung von insgesamt 2.271 Fahrzeugen der o. a. Zuladungsklassen einer Fahrzeugfamilie. In einem ersten Teilschritt sollen 339 Fahrzeuge der Zuladungsklasse 5t (ZLK 5t) und 219 Fahrzeuge der Zuladungsklasse 15t (ZLK 15t) im Lieferzeitraum 2018 bis 2021 fest beauftragt werden. Außerdem werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zwei Nachweismuster (ein Fahrzeug ZLK 5t / ein Fahrzeug ZLK 15t) beschafft, die bis zum 10. 08.2016 zu liefern sind. Mit diesen Nachweismustern werden technische Untersuchungen durchgeführt, deren Ergebnisse bei der Auswertung der Angebote Berücksichtigung finden. Eine feste Verpflichtung zur Beschaffung weiterer Fahrzeuge ist mit dem Rahmenvertrag grundsätzlich nicht verbunden.
Bei den Fahrzeugen handelt es sich um hoch geländegängige, robuste Transportfahrzeuge mit der Zuladungsklasse 5t bzw. 15t.
Die Bildung einer Fahrzeugfamilie und damit verbunden ein sehr hoher Grad an Querschnittlichkeit (>90%) über die gesamten Baugruppen (Komponenten) gemeinsam für beide Zuladungsklassen wird gefordert. Die Lieferung der Gesamtmenge der Fahrzeuge (ohne Nachweismuster) und Zubehöranteile ist für den Zeitraum ab 2018 geplant. Die Fahrzeuge müssen im Wesentlichen folgende Forderungen erfüllen:
— Zulassungsfähigkeit nach StVZO sowie ADR / GGVSEB,
— Lieferung einer umfangreichen LCC-Betrachtung,
— ein robustes Fahrgestell, welches einen möglichst schonenden Transport zulässt,
— gute Schlechtwegstreckentauglichkeit auch über längere Zeiträume und bei hohen Streckenleistungen, d. h.
— Verwendung von Betriebsstoffen nach Vorgabe des " Single Fuel Concept/Policy " sowie der NATO-POL-Liste,
— Fahrbereich (nach DIN 70 030) mit einer Tankfüllung von mindestens 800 km bei maximaler Nutzlast,
— bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von mindestens 90 km/h,
— Watttiefe (Durchfahrt) mindestens 1.200mm ohne Vorbereitung,
— Bundeswehr-Tarnlichtkreis und zusätzliche Infrarot-Beleuchtungseinrichtung vorne und hinten einschließlich IR-Bremsleuchten,
— Einsatz in Gebieten der Klimazonen A2, A3, B3, C0 und C1 gemäß AECTP 230 (Edition 1) ohne Einschränkung der Leistungskriterien,
— Einsatz in Gebieten der Klimazonen A1, B1, B2 und C2 gemäß AECTP 230 (Edition 1) unter Hinnahme von 15% Leistungseinschränkungen,
— Strategische Verlegbarkeit im Seetransport in den Klimazonen M1 – M3 gemäß AECTP 230 (Edition 1),
— die Seetransportfähigkeit muss ohne aufwendige Vorbereitungsmaßnahmen hergestellt werden können,
— Luftverladbarkeit als Innenlast unter Einhaltung der Vorschriften der STANAG 3548 TN und der Transportvorschriften der IATA, sowie Zertifizierung gem. ATTLA,
— Integration von Einbausätzen für komplexe Führungs- und Kommunikationssysteme, Schutzausstattung (Störsender) und einer fernbedienbaren Waffenstation (FLW 100) Bedienung vom hinteren Beifahrersitz,
— Sitzplätze für Fahrer und zwei Beifahrer mit persönlicher Ausrüstung (Bw-spezifisch einschl. Schutzweste), unter Einhaltung der ergonomischen Forderungen,
— Ruhemöglichkeit für Fahrer und einen Beifahrer (bei Stillstand des Fahrzeuges),
— freie Zuladung bei Komplettausstattung (Einsatzmasse (Vollausstattung), einschließlich Wechselpritsche inkl. Plane- /Spriegelaufbau)
o LKW ZLK 5t von mindestens 5 000 kg (bei auflagenfreiem Betrieb der Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr),
o LKW ZLK 15t von mindestens 15 000 kg,
— Container-Rahmen zur Aufnahme 10ft und 15ft bei der Zuladungsklasse 5t (verwindungsfrei) und 2x10ft und 20ft Container bei der Zuladungsklasse 15t (verwindungsarm),
— Wechselpritschen 15 ft. für die Zuladungsklasse 5t sowie 20 ft. für die Zuladungsklasse 15t, mit Plane und Spriegelaufbau,
— Kamera-Monitor-Rückblick-System (nachtsichtfähig) für Rückwärtsfahrt.
Die für die Lieferung der Nachweismuster (1 Fahrzeug 5t und 1 Fahrzeug 15t) zu Grunde liegende
Leistungsbeschreibung kann vorab unmittelbar bei der in Abschnitt I 1.) genannten Kontaktstelle (BAAINBw U 2.2) angefordert werden.
Herstellung und Lieferung von 2.271 EA ungeschützten allradgetriebenen zwei- und vierachsigen Transportfahrzeugen in den Zuladungsklasse (ZLK) 5t und 15t - Siehe hierzu II.1.5).
Laufzeit in Monaten: 84 (ab Auftragsvergabe)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Unterauftragnehmer vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zugelassen. Ausländischen Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Ein Nachweis der Gleichwertigkeit ist mit der Bewerbung vorzulegen.
Dem Teilnahmeantrag sind beizufügen:
— die Eigenerklärung „Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit gemäß § 23 und § 24 VSVGV“ (Formular: BAAINBw B-V 033) im Original (keine Kopie);
— Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes (Steuerbehörde) bzw. eine von der zuständigen Behörde des betreffenden Staates ausgestellte Bescheinigung im Original (keine Kopie).
Die Formulare sind im Internet abrufbar unter:
www.baainbw.de > Vergabe > Unterlagen zur Angebotsabgabe
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Dem Teilnahmeantrag sind beizufügen:
— eine formlose Bankerklärung zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Hierfür existiert kein spezielles Muster oder Format. Die Bankerklärung muss Informationen zu folgenden Punkten beinhalten:
1. Kundenverbindung/Kontoführung.
2. finanzielle Verhältnisse.
3. Kreditbeurteilung/Zahlungsfähigkeit.
Die Bankerklärung ist im Original (keine Kopie) in deutscher Sprache vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bankerklärungen ist eine einfache, deutsche Übersetzung ausreichend. Einer Beglaubigung bedarf es nicht. Jedoch ist das Original der fremdsprachigen Bankerklärung beizufügen.
— eine Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der Leistungsart, die Gegenstand dieser Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Jahre.
Mit dem Teilnahmeantrag sind nachfolgende Unterlagen einzureichen:
— Eine Liste der in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen in vergleichbaren Vorhaben / Projekten mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen Auftraggeber. Beizufügen sind detaillierte Beschreibungen und Fotografien der gelieferten Produkte.
— Eine Beschreibung der technischen Ausrüstung und Fertigungskapazitäten nach Art und Umfang, der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität sowie der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Unternehmens.
— Nachweise über entsprechendes Know-how im Bereich militärischer Fahrzeuge (klimatische Bedingungen, Dekontamination, Ergonomie, spezielle militärische KfztechnischeForderungen).
— Nachweise über Erfahrungen im Umgang mit militärspezifischen Normen/Vorschriften (z. B. MIL-STD, STANAG).
— Nachweise über Kenntnisse und Erfahrungen in der Konstruktion, Herstellung und Instandsetzung von Teilen und/oder Gehäusen aus transparenten und nichttransparenten Schutzmaterialien (z.B. Panzerglas undPanzerstahl).
— Zulassungen zur Bearbeitung von Schutzelementen gemäß DIN 2303.
— Nachweis über fundierte Kenntnisse zur Integration von komplexen Rüstsätzen (z. B. Fernbedienbare Waffenstationen, Führungs- und Kommunikationssysteme) unter den besonderen Bedingungen des Schutzes bei z. B. Minenansprengungen.
— Nachweis eines Qualitätsmanagement-Systems nach AQAP 2110 (NATO-Qualitätssicherungsanforderungen für die Fertigung (aktuelle Ausgabe) oder vergleichbar.
— Darstellung der Befähigung zur Erstellung Technischer Dienstvorschriften in elektronischer Form (IETD) für die Bundeswehr (unter Berücksichtigung der S1000D Version 1.9 oder 2.3 in Verbindung mit dem National Style GuideVersion 003.03.01 und der S2000M Version 2.1 oder 4.0 in Verbindung mit der DBSpec 2000M 8. Änderung).
— Bestätigung, dass eine Lieferung von zwei Nachweismuster einer Fahrzeugfamilie (je ein Fahrzeug der Zuladungsklasse 5t / Zuladungsklasse 15t) bis spätestens 10.8.2016 möglich ist.
— Bestätigung, dass eine Lieferung von voraussichtlich insgesamt 2.271 Fahrzeugen ab 2018 möglich ist.
— Bestätigung, dass eine Lieferung von 558 Fahrzeugen im Zeitraum 2018 bis 2021 möglich ist
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: — Erbrachte Leistungen in vergleichbaren Vorhaben / Projekten in den letzten 5 Jahren. (* Kriterium: Anzahl der Fahrzeuge vergleichbarer Produkte).
— Technischen Ausrüstung und Fertigungskapazitäten nach Art und Umfang der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität sowie der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Unternehmens.
— Know-how im Bereich militärische Fahrzeuge, (klimatechnische Bedingungen, Dekontamination, Ergonomie, spezielle militärische Kfz-technische Forderungen).
— Kenntnisse und Erfahrungen in der Konstruktion, Herstellung und Instandsetzung von Teilen und/oder Gehäusen aus transparenten und nichttransparenten Schutzmaterialien.
— Fundierte Kenntnisse zur Integration von komplexen Rüstsätzen (z. B. FernbedienbareWaffenstationen, Führungs- und Kommunikationssysteme) unter den besonderen Bedingungen des Schutzes.
(* Kriterium: Erfahrungen im Bereich Integration von Rüstsätzen in ungeschützte und geschützte Fahrzeuge)
Wegen der Art der Darstellung können die Teilnahmekriterien und dazugehörige Auswerteschlüssel auf dieser Plattform nicht veröffentlicht werden. Im Falle eines beabsichtigten Teilnahmeantrages sind diese Unterlagen zwingend bei der Kontaktstelle unter Abschnitt I 1) (BAAINBw U 2.2, E-Mail: baainbwU2.2@bundeswehr.org, Fax: 0261 400 18205) anzufordern. Anderenfalls führen Teilnahmeanträge zum Ausschluss.
7.4.2016 - 14:00
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
NUTS-Code: DE2B1.
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin (7.4.2016, 14:00 Uhr) eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden.
Der Umschlag ist ausschließlich an das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, Referat E1.1, Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1, 56073 Koblenz (siehe auch Anhang A III – „Adressen und Kontaktstellen, an die Angebote/Teilnahmeanträge zu richten sind“ unter „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“) zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen:
Nicht Öffnen – EU-Teilnahmewettbewerb
Schlusstermin: 7.4.2016, 14:00 Uhr
Telefon: ++49-(0) 228-9499-0
Fax: ++49-(0) 228-9499-163
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Absatz 1 Nummer 2. § 101a Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, bei der unter I.1) genannten Vergabestelle rügen. Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter I.1) genannten Vergabestelle gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Stelle eingereicht werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist schriftlich einzureichen.
§ 101a GWB:
Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
§101b GWB:
Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber 1. gegen § 101a verstoßen hat oder 2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
Die Unwirksamkeit nach Satz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.