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Timestamp: 2020-05-28 22:25:20
Document Index: 184621196

Matched Legal Cases: ['§ 233', '§ 12', '§ 362', '§ 12', '§ 155', '§ 251', '§ 74', '§ 74', '§ 74', '§ 74', 'Art. 100', '§ 100', '§ 20', 'Art. 1', '§ 233', '§ 20', '§ 52', 'Art. 1', 'Art. 32', '§ 20', '§ 52', 'Art. 20', '§ 233', '§ 20', '§ 12', '§ 233', '§ 10', '§ 20', '§ 115', '§ 20', '§ 52']

11.02.2011 · IWW-Abrufnummer 110442
Finanzgericht Münster: Urteil vom 16.12.2010 – 5 K 3626/03 E
Die Beteiligten streiten noch über die Steuerpflicht von Erstattungszinsen als Kapitaleinkünfte.
Die Kläger (Kl.) sind Eheleute, die im Streitjahr 2001 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt wurden. In diesem Jahr flossen ihnen aufgrund von Einkommensteuererstattungen für die Jahre 1993, 1995, 1998 und 1999 Erstattungszinsen nach § 233a der Abgabenordnung (AO) in Höhe von insgesamt 3.614,- DM zu.
In ihrer am 29. Oktober 2002 beim Beklagten (Bekl.) eingegangenen Einkommensteuererklärung gaben sie Erstattungszinsen in Höhe von 185,- DM als Einkünfte aus Kapitalvermögen des Ehemannes an und machten Nachzahlungszinsen zur Einkommensteuer in Höhe von 4.850,- DM als Sonderausgaben geltend.
Mit Bescheid vom 10. Februar 2003 versagte der Bekl. den beantragten Sonderausgabenabzug und berücksichtigte Erstattungszinsen in H