Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJ%202002,%2097
Timestamp: 2019-10-23 07:05:34
Document Index: 186787806

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 883', '§ 9', '§ 883', '§ 9', 'BGH', 'BGH', '§ 106', 'BGH', '§ 433', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 305', 'BGH', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 305', '§ 3', 'BGH', '§ 7', '§ 153', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 106', '§ 24', '§ 106', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 38', 'BGH', '§ 883', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 156', '§ 459', '§ 463', '§ 276', '§ 459', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 459', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 25', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1', '§ 1836', '§ 1']

Rechtsprechung: NJ 2002, 97 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 05.10.2001 | BGH, 16.10.2001 | OLG Brandenburg, 22.03.2001
https://dejure.org/2001,294
BGH, 14.09.2001 - V ZR 231/00 (https://dejure.org/2001,294)
BGH, Entscheidung vom 14.09.2001 - V ZR 231/00 (https://dejure.org/2001,294)
BGH, Entscheidung vom 14. September 2001 - V ZR 231/00 (https://dejure.org/2001,294)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2001,294) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
BGB § 883 Abs. 1 Satz 2; GesO § 9 Abs. 1 Satz 3
BGB § 883 Abs. 1 S. 2; GesO § 9 Abs. 1 S. 3
Vormerkung für Verkaufsangebot insolvenzfest
Künftiger Auflassungsanspruch - Eröffnung des Gesamtvollstreckungsverfahrens - Insolvenzfester Auflassungsanspruch - Gesicherter Auflassungsanspruch - Vormerkung
Insolvenzfester künftiger Auflassungsanspruch bei vor Verfahrenseröffnung eingetragener Vormerkung
Auflassungsanspruch, künftiger - ist insolvenzfest
Insolvenzfähigkeit eines vor Verfahrenseröffnung durch Vormerkung gesicherten künftigen Auflassungsanspruchs
Vormerkung für künftige Ansprüche im Konkurs
Auflassungsvormerkung: Welchen Schutz bietet sie im Konkurs des Verkäufers? (IBR 2002, 47)
BGHZ 149, 1
NJW 2002, 213
ZIP 2001, 2008
MDR 2002, 110
DNotZ 2002, 275
NZI 2002, 24
NZI 2002, 30
NJ 2002, 97
WM 2001, 2173
BB 2001, 2501 (Ls.)
DB 2001, 2548 (Ls.)
BauR 2002, 53
Die vor dem Erlass des Verfügungsverbots gegen die Schuldnerin und vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens erfolgte Erweiterung des Schutzes der Kläger durch die eingetragene Vormerkung macht den geltend gemachten Auflassungsanspruch grundsätzlich insolvenzfest (vgl. Senat, BGHZ 149, 1, 5 ff.).
Auch ein zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung noch nicht entstandener Anspruch ist nicht von vornherein dem Anwendungsbereich des § 106 InsO entzogen (vgl. Senat, Urteil vom 14. September 2001 - V ZR 231/00, BGHZ 149, 1, 7).
aa) Der Auflassungsanspruch eines Käufers entsteht grundsätzlich mit dem Abschluss eines wirksamen Grundstückskaufvertrages (vgl. § 433 Abs. 1 BGB), nur seine Fälligkeit wird in aller Regel von der Zahlung des Kaufpreises abhängig gemacht (…Senat, Urt. v. 11. November 1994, V ZR 149/93, WM 1995, 203, 204; vgl. auch Senat, BGHZ 149, 1, 6;… Urt. v. 31. Oktober 1980, V ZR 95/79, WM 1981, 16 sowie zum Begriff des Entstehens eines Anspruchs BGH, Urt. v. 23. Januar 2001, X ZR 247/98, WM 2001, 687, 688 f.).
a) Lag einer im Grundbuch eingetragenen Auflassungsvormerkung ein in notariell beurkundeter Form abgegebenes unwiderrufliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages über ein Grundstück zugrunde, welches der Käufer erst nach Eröffnung des Gesamtvollstreckungsverfahrens über das Vermögen eines der Miteigentümer angenommen hat, so ist ein solcher künftiger, durch eine vor Verfahrenseröffnung eingetragene Vormerkung gesicherter Auflassungsanspruch insolvenzfest (BGHZ 149, 1 ff).
bb) Eine feste, die Gestaltung des Anspruchs bestimmende Grundlage, die zu einer Vormerkungsfähigkeit des künftigen Anspruchs führt, ist von der höchstrichterlichen Rechtsprechung insbesondere dann angenommen worden, wenn die Entstehung des Anspruchs nur noch von dem Willen des künftigen Berechtigten abhängt (vgl. RGZ 151, 75, 77; BGHZ 12, 115, 118; 149, 1, 9).
Eine von einem durch eine Vormerkung gesicherten Anspruch betroffene Vermögensposition gehört von vornherein nicht zu den Bestandteilen der Masse (BGH, Urteil vom 14. September 2001 - V ZR 231/00, BGHZ 149, 1, 5 ff).
Die besondere Gestaltung der Vormerkung in Verbindung mit dem öffentlichen Glauben und dem Grundbuchberichtigungsanspruchs ist daher als die einzige Form anzuerkennen, die nach den Regelungszwecken des Gesetzes und den ihnen zugrundeliegenden Wertungen eine insolvenzfeste Sicherung zuläßt (vgl. auch BGHZ 149, 1 ff; 151, 116 ff zur Vormerkbarkeit künftiger Ansprüche).
bb) Da der Abfindungsanspruch nach Einleitung eines Spruchverfahrens ebenso wie bei Fehlen einer Abfindungsregelung in dem Unternehmensvertrag (vgl. § 305 Abs. 5 Satz 2 AktG) kraft Gesetzes gewährt wird (BGHZ 135, 374, 380), kommt es hier nicht darauf an, ob das nach verbreiteter Auffassung in dem Unternehmensvertrag enthaltene Abfindungs- bzw. Erwerbsangebot des herrschenden Unternehmens (…vgl. Kölner Komm.z.AktG/Koppensteiner 3. Aufl. § 305 Rdn. 12;… MünchKommAktG/Bilda 2. Aufl. § 305 Rdn. 9;… K. Schmidt/Lutter/Stephan, AktG § 305 Rdn. 10, 24;… Emmerich aaO § 305 Rdn. 25) nach Insolvenz- bzw. Konkurseröffnung über dessen Vermögen noch mit Wirkung für die Insolvenzmasse (hier § 3 KO) angenommen werden könnte (vgl. dagegen allgemein zur konkursrechtlichen Behandlung eines Vertragsangebots BGHZ 149, 1, 4 f.;… Jaeger/Henckel aaO § 7 Rdn. 40 f.;… Staudinger/Bork, BGB 13. Aufl. § 153 Rdn. 14).
Dies hätte eine faktische Sperre des Grundbuchs auf ungewisse Zeit zur Folge und beeinträchtigte zudem die Verkehrsfähigkeit des betroffenen Grundstücks (vgl. Senat, Beschluss vom 5. Dezember 1996 - V ZB 27/96, BGHZ 134, 182, 184 ff.; Urteil vom 14. September 2001 - V ZR 231/00, BGHZ 149, 1, 3; Beschluss vom 13. Juni 2002 - V ZB 31/01, Rpfleger 2002, 612 ff. jeweils mwN).
Soweit teilweise, vornehmlich in der früheren Literatur (vgl. die Nachweise bei BGH, NJW 2002, 213 [215]); Tintelnot in Kübler/Prütting, a.a.O., § 106 Rn 16 Fn 32) vertreten wird, die Anwendung des früheren § 24 KO bzw. des jetzigen § 106 InsO setze voraus, dass das durch eine Vormerkung gesicherte künftige Recht zum Zeitpunkt der Eröffnung des Konkurs- bzw. nunmehr Insolvenzverfahrens bereits entstanden ist, wird diese Ansicht weder von der neueren Auffassung in der Literatur noch vom Bundesgerichtshof (BGH, NJW 2003, 214 [215]) geteilt.
Es handelt sich vielmehr um eine gegenwärtige Sicherung eines in Zukunft entstehenden Anspruchs, der erst mit der Entstehung geltend gemacht werden kann (BGH, NJW 1981, 446 [447]; BGH, NJW 2002, 213 [215]).
Die in § 38 InsO zum Ausdruck kommende Wertung, dass als Insolvenzgläubiger am Insolvenzverfahren nur derjenige teilnehmen kann, dem schon zum Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung ein Vermögensanspruch zugestanden hat, wird durch die gesetzliche Regelung zu Gunsten des Vormerkungsberechtigten durchbrochen (BGH, NJW 2002, 213 [215]).
Der vom Gesetzgeber zugelassene Vormerkungsschutz für künftige Ansprüche (§ 883 Abs. 1 Satz 2 BGB) wäre sinnentleert, wenn dieser Schutz erst zu dem Zeitpunkt eintritt, in dem die gesicherten Ansprüche entstehen (BGH, NJW 1981, 446 [447]; BGH, NJW 2002, 213 [215]).
OLG Frankfurt, 21.11.2005 - 20 W 462/04
Grundbuch- und Insolvenzrecht: Insolvenzfeste Auflassungsvormerkung; ordentlicher …
KG, 31.08.2010 - 1 W 167/10
Elterliche Sorge: Beurteilung eines rechtlichen Vorteils bei der aufschiebend …
https://dejure.org/2001,517
BGH, 05.10.2001 - V ZR 275/00 (https://dejure.org/2001,517)
BGH, Entscheidung vom 05.10.2001 - V ZR 275/00 (https://dejure.org/2001,517)
BGH, Entscheidung vom 05. Januar 2001 - V ZR 275/00 (https://dejure.org/2001,517)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2001,517) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
BGB §§ 156, 459 Abs. 2 a.F.
Zusicherung durch Angaben über Mieterträge bei freiwilliger Grundstücksversteigerung
Kaufvertrag - Angaben über Mieterträge - Gegenstand der Vereinbarung - Zusicherung einer Eigenschaft - Freiwilliger Versteigerung eines Grundstücks
Ausdrücklich zum Gegenstand eines Kaufvertrages gemachte Angaben über Mieterträge als zugesicherte Eigenschaften auch bei freiwilliger Grundstücksversteigerung
Mieterträge als Zusicherung einer Eigenschaft auch bei freiwilliger Versteigerung
Angaben über erzielte Mieterträge als Zusicherung einer Eigenschaft bei freiwilliger Versteigerung eines Grundstücks
Mieterträge als zugesicherte Eigenschaften auch bei Versteigerung?
Bei den Mieteinnahmen geschummelt
Zwangsversteigerung; Angaben über erzielbare Mieterträge als zugesicherte Eigenschaft
BGB a. F. § 459 Abs. 2, § 463; BGB §§ 276, 442 ff.
NJW 2002, 208
ZIP 2001, 2283
NZM 2001, 1145
WM 2002, 195
Nach ständiger Rechtsprechung war das bis zum 31. Dezember 2001 geltende Schuldrecht von einem grundsätzlichen Vorrang der Bestimmungen der §§ 459 ff. BGB a.F. geprägt, der nur bei Vorsatz entfiel (vgl. BGHZ 136, 102, 109 ; Senat, BGHZ 60, 319, 320 ff. ; 114, 263, 266 ;… Urt. v. 10. Juli 1987, V ZR 236/85, NJW-RR 1988, 10, 11;… Urt. v. 3. Juli 1992, V ZR 97/91, NJW 1992, 2564, 2566; Urt. v. 5. Oktober 2001, V ZR 275/00, NJW 2002, 208, 210).
Der revisionsrechtlichen Überprüfung unterliegt auch das Beweismaß (vgl. Senat, Urteil vom 5. Oktober 2001 - V ZR 275/00, NJW 2002, 208, 211;… Urteil vom 1. Oktober 2010 - V ZR 173/09, NJW 2010, 3774 Rn. 13).
Vielmehr darf und muss sich der Richter in tatsächlich zweifelhaften Fällen mit einem für das praktische Leben brauchbaren Grad von Gewissheit begnügen, der den Zweifeln Schweigen gebietet, ohne sie völlig auszuschließen (vgl. Senat, Urteil vom 5. Oktober 2001 - V ZR 275/00, NJW 2002, 208, 211 mwN).
Nach allgemeiner Erfahrung, die unter den gegebenen Umständen für den im Zivilprozeß erforderlichen Grad an Gewißheit ausreicht (vgl. BGHZ 53, 245, 255 f. - Anastasia; BGH, Urt. v. 5.10.2001 - V ZR 275/00, Umdruck S. 17 m.w.N.), sind aber Musikwerke von Kindern in diesem Alter allenfalls unter ganz ungewöhnlichen Umständen wirtschaftlich verwertbar.
Bei diesen Erklärungen handelt es sich schon nicht um Zusicherungen im Rechtssinn; denn eine Zusicherung liegt nur vor, wenn der Verkäufer oder Vermittler durch eine ausdrückliche oder stillschweigende Erklärung, die Vertragsinhalt geworden ist, dem Käufer zu erkennen gibt, dass er für den Bestand der betreffenden Eigenschaft oder Erklärung und alle Folgen ihres Fehlens einstehen will (vgl. u.a. BGH NJW 2002, 208 [BGH 05.10.2001 - V ZR 275/00] ;… Palandt, BGB, 61. Aufl., § 459 Rn. 14 ff m.w.N.).
Bei vermieteten Objekten wird erfahrungsgemäß der Kaufpreis nach einem Vielfachen des jährlichen Mietertrages bestimmt (vgl. die Fälle, die den Entscheidungen des BGH in NJW 2002, 208; NJW 1997, 129; NJW-RR 1990, 1161; NJW 1989, 1975; NJW-RR 1988 zu Grunde lagen).
https://dejure.org/2001,293
BGH, 16.10.2001 - X ZR 100/99 (https://dejure.org/2001,293)
BGH, Entscheidung vom 16.10.2001 - X ZR 100/99 (https://dejure.org/2001,293)
BGH, Entscheidung vom 16. Januar 2001 - X ZR 100/99 (https://dejure.org/2001,293)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2001,293) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
VOB/A § 25 Nr. 3 Abs. 3
Ermessen - Fehlgebrauch - Bieter - Bekannt und Bewährt - Auswahlermessen - Ermessensfehler - Auftraggeber - Öffentlich - Auswahlverfahren - Culpa in contrahendo - Vergabe
Schadenersatzhaftung des öffentlichen Auftraggebers bei fehlerhaftem Zuschlag
Zur unzulässigen Bevorzugung eines Bieters bei der Vergabe eines öffentlichen Auftrags
Vergabeentscheidung: Ermessensfehlgebrauch?
Zuschlag nach dem Kriterium "bekannt und bewährt"
Öffentliche Auftragsvergabe nach den Kriterien bewährt und bekannt
Vergabe nach VOB/A
Zwei Angebote nahezu preisgleich: Vergabe nach dem Prinzip "bekannt und bewährt" zulässig? (IBR 2002, 32)
NZBau 2002, 107
WM 2002, 305
DB 2002, 842 (Ls.)
BauR 2002, 308
VergabeR 2002, 42
ZfBR 2001, 145
ZfBR 2002, 145
ZfBR 2002, 184
Die gegebenenfalls bessere Eignung eines in die engere Wahl zu ziehenden Unternehmens (ein "Mehr an Eignung") darf beim Kriterium der Wirtschaftlichkeit aber grundsätzlich nicht zu Ungunsten eines preisgünstigeren Angebots berücksichtigt werden (…Vgl. BGH, Urt. v. 8.9.1998 - X ZR 109/96, BauR 1998, 1246 = NJW 1998, 3644, 3646; Urt. v. 16.10.2001 - K ME 100/00 [richtig: X ZR 100/99	- d. Red.] , NZBau 2002, 107 = ZfBR 2002, 145; BGH, Urteil v. 15.4.2008 - XR 129/06).
Sind sie es, so gewinnt der im Angebot genannte Preis für die Vergabeentscheidung ausschlaggebende Bedeutung (Sen.Urt. v. 16.10.2001 - X ZR 100/99, WM 2002, 305, 306;… Urt. v. 26.10.1999 aaO).
Die Eignung ist in der zweiten Wertungsstufe zu überprüfen; ein sogenanntes "Mehr an Eignung" darf auf den nachfolgenden Wertungsstufen deshalb nicht mehr geprüft werden, weil die Eignungsprüfung lediglich der Feststellung der generellen Eignung der Bieter dient und nur zum Ergebnis "geeignet" oder "nicht geeignet" führen kann (vgl. hierzu BGH vom 16.10.2001 - X ZR 100/99 und bereits vom 8.9.1998 - X ZR 109/96).
1. Das Berufungsgericht ist in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Senats davon ausgegangen, daß mit der Ausschreibung und der Beteiligung des Bieters am Ausschreibungsverfahren ein vertragsähnliches Vertrauensverhältnis zustande kommt, das die Parteien zur gegenseitigen Rücksichtnahme verpflichtet und auf beiden Seiten Sorgfaltspflichten begründet, deren Verletzung Schadensersatzansprüche aus culpa in contrahendo auslösen kann (BGHZ 120, 281;… Sen.Urt. v. 26.10.1999 - X ZR 30/98, NJW 2000, 661; Sen.Urt. v. 16.10.2001 - X ZR 100/99, ZfBR 2002, 184 m.w.N.).
"Die (gegebenenfalls bessere) Eignung eines in die engere Wahl zu ziehenden Unternehmens (ein "Mehr an Eignung") darf beim Kriterium der Wirtschaftlichkeit indes grundsätzlich nicht zu Ungunsten eines preisgünstigeren Angebots berücksichtigt werden (…vgl. BGH, Urt. v. 8.9.1998 - X ZR 109/96, BauR 1998, 1246 = NJW 1998, 3644, 3646; Urt. v. 16.10.2001 - X ZR 100/00, NZBau 2002, 107 = ZfBR 2002, 145).
Untersuchungsgrundsatz; nachträglich aufgestellte Unterkriterien und …
Die (gegebenenfalls bessere) Eignung eines in die engere Wahl zu ziehenden Unternehmens (ein "Mehr an Eignung") darf beim Kriterium der Wirtschaftlichkeit indes grundsätzlich nicht zu Ungunsten eines preisgünstigeren Angebots berücksichtigt werden (…vgl. BGH, Urt. v. 8.9.1998 - X ZR 109/96, BauR 1998, 1246 = NJW 1998, 3644, 3646; Urt. v. 16.10.2001 - K ME 100/00 [richtig: X ZR 100/99 - d. Red.] , NZBau 2002, 107 = ZfBR 2002, 145).
So hat der Bundesgerichtshof wiederholt entschieden, dass nach Bejahung der Eignung der in die engere Wahl gekommenen Bieter (in der zweiten Wertungsphase) ein "Mehr" an Eignung eines Bieters nicht als entscheidendes Kriterium für den Zuschlag zu seinen Gunsten berücksichtigt werden darf (…vgl. BGH, Urt. v. 8.9.1998, X ZR 109/96, BGHZ 139, 273, 279 -"Kein Mehr an Eignung"; BGH, Urt. v. 16.10.2001, X ZR 100/99, ZfBR 2002, 145 = NZBau 2002, 107).
Die gegebenenfalls bessere Eignung eines in die engere Wahl zu ziehenden Unternehmens (ein "Mehr an Eignung") darf beim Kriterium der Wirtschaftlichkeit grundsätzlich nicht zu Ungunsten eines preisgünstigeren Angebots berücksichtigt werden (…vgl. BGH, Urt. v. 8.9.1998 - X ZR 109/96, BauR 1998, 1246 = NJW 1998, 3644, 3646; Urt. v. 16.10.2001 - X ZR 100/00, NZBau 2002, 107 = ZfBR 2002, 145).
Diese in Anlehnung an das Vergaberecht(HessVGH…, Urteil vom 15.10.2014 - 9 C 1276/13.T -, juris Rdnr. 85; BGH, Urteile vom 8.9.1998 - X ZR 109/96 -, und vom 16.10.2001 - X ZR 100/99 -, jew. juris) entwickelte Argumentation des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs bzw. des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts verfängt in Bezug auf die Auswahl zwischen konkurrierenden Spielhallen nicht.
Auf der ersten Stufe sind die Anforderungen an die Eignung eines Bieters, deren Erfüllung Voraussetzung für die Teilnahme am weiteren Verfahren ist, zu prüfen; auf der zweiten Stufe, auf der sich entscheidet, wer den Zuschlag erhält, ist ein "Mehr an Eignung"(BGH, Urteil vom 8.9.1998 - X ZR 109/96 -, juris) bzw. das Prinzip "bekannt und bewährt"(BGH, Urteil vom 16.10.2001 - X ZR 100/99 -, juris) kein Kriterium für die Auftragsvergabe.
Die im Vergabeverfahren zu treffende Entscheidung ist das Ergebnis einer fachlich-tatsächlichen Prognose, die als solche einer Bewertungsentscheidung in Prüfungsverfahren entspricht und eine subjektive Einschätzung des Auftraggebers erfordert (vgl. KGR Berlin 2009 173, juris Tz. 2, m.w.N.; ferner: BGH NZBau 2002, 107, juris Tz. 11; OLG Koblenz VergabeR 2011, 224, juris Tz. 21; OLG München VergabeR 2009, 65, juris Tz. 64 sowie VergabeR 2006, 537, juris Tz. 107).
OLG Jena, 05.12.2001 - 6 Verg 3/01
Eignungsnachweis, technische Spezifikation, Ausschreibung
OLG Naumburg, 26.10.2004 - 1 U 30/04
OLG Frankfurt, 27.06.2006 - 11 U 4/06
Vergabeverfahren: Voraussetzung eines Schadensersatzanspruchs des übergangenen …
OLG Hamm, 12.09.2012 - 12 U 50/12
Anforderungen an die materielle Eignungsprüfung des öffentlichen Auftraggebers …
VK Nordbayern, 30.04.2003 - 320.VK-3194-11/03
Ausschluss bei fehlendem Zertifizierungsnachweis
VK Sachsen, 10.04.2002 - 1/SVK/023-02
Vergabeverfahren - nachträgliche Änderung der Verfahrensform
VK Sachsen, 10.04.2002 - 1/SVK/23-02
VK Bund, 30.01.2002 - VK 1-01/02
Auftrag über den zweigleisigen Ausbau der S-Bahn
OLG Brandenburg, 22.03.2001 - 9 Wx 54/00
https://dejure.org/2001,10094
OLG Brandenburg, 22.03.2001 - 9 Wx 54/00 (https://dejure.org/2001,10094)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 22.03.2001 - 9 Wx 54/00 (https://dejure.org/2001,10094)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 22. März 2001 - 9 Wx 54/00 (https://dejure.org/2001,10094)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2001,10094) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Betreuung; Vergütung; Rechtsmittel; Vergütung aus der Staatskasse; Qualifikation des Betreuers; Zeitaufwand
Höhe der Vergütung eines als Betreuer tätigen Dipl.-Staatswissenschaftlers der ehemaligen DDR
nomos.de , S. 49 (Auszüge)
§ 1 BVormVG
Keine erhöhte Betreuervergütung aufgrund einer in der DDR erworbenen Hochschulausbildung als »Diplom-Staatswissenschaftler«
AG Lübben - 61 XVII 136/98
LG Cottbus - 7 T 118/00
LG Cottbus - 7 T 426/00
Im Ergebnis übereinstimmend mit dem Beschluss des OLG Brandenburg vom 22.03.2001 (9 Wx 54/00, NJ 2002, 97 f.; die hiergegen eingelegte Verfassungsbeschwerde wurde vom BVerfG nicht zur Entscheidung angenommen, 1 BvR 715/01) ist das Landgericht zu Recht davon ausgegangen, dass die vom Beteiligten zu 1) erworbene Hochschulausbildung als "Diplom-Staatswissenschaftler" nicht die beantragte Erhöhung des Stundensatzes auf 54, 00 DM gem. § 1836 a BGB i.V.m. § 1 Abs. 1 S. 2 Ziff. 2 BVormVG rechtfertigt.