Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%206,%20121
Timestamp: 2019-10-19 01:00:51
Document Index: 166734759

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 362', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 15.05.1952 - IV ZR 157/51 - dejure.org
BGH, 15.05.1952 - IV ZR 157/51
https://dejure.org/1952,100
BGH, 15.05.1952 - IV ZR 157/51 (https://dejure.org/1952,100)
BGH, Entscheidung vom 15.05.1952 - IV ZR 157/51 (https://dejure.org/1952,100)
BGH, Entscheidung vom 15. Mai 1952 - IV ZR 157/51 (https://dejure.org/1952,100)
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Erfüllungswirkung bei Tilgung einer Geldschuld durch Banküberweisung - Erforderlichkeit der Annahme der Gutschrift durch den Begünstigten - Gefahr der Geldübermittlung bei Banküberweisung - Vertragsangebot durch Bitte um Überweisung auf ein anderes Konto
BGHZ 6, 121
NJW 1952, 929
MDR 1952, 476
DB 1952, 531
Zulässigkeit des Widerrufs eines Überweisungsauftrags; Entstehungszeitpunkt der …
Die Rechtsprechung geht mit der herrschenden Lehre davon aus, daß die Gutschrift sich als abstraktes Schuldversprechen oder Schuldanerkenntnis der Bank gegenüber dem Kunden darstellt (BGHZ 6, 121, 124; BGHZ 26, 167, 171;… BGH Urt. vom 18. März 1970 - VIII ZR 228/67, WM 1970, 751 …und Urt. vom 20. November 1970 - V ZR 58/69. WM 1970, 110).
Die Annahme der Gutschrift durch den Begünstigten ist nicht erforderlich (BGH…, Urt. vom 9. März 1951 - I ZR 38/50, NJW 1951, 437; BGHZ 6, 121, 123); er braucht von der Gutschrift auch keine Kenntnis zu erlangen (vgl. Liesecke WM 1975, 229).
Die Ansicht, die bereits die Eingabe der Belege in die Datenverarbeitung genügen läßt, berücksichtigt nicht hinreichend, daß eine Geldüberweisung der Barzahlung hinsichtlich der Erfüllung nur dann wirtschaftlich gleich erachtet werden kann, wenn jene dem Verfügungsbereich des Gläubigers (Überweisungsempfängers) so nahe gerückt worden ist, daß dieser das Buchgeld wie bares Geld verwerten kann (BGHZ 6, 121, 125 und Sen.Urt. vom 21. Dezember 1981 - II ZR 2700/79, WM 1982, 291).
Mit der Kontogutschrift des Betrages wäre dessen Wert in das Vermögen der Klägerin übergegangen und spätestens jetzt deren Kaufpreisanspruch erloschen (§ 362 Abs. 1 BGB; vgl. BGHZ 6, 121, 122;… BGH, Urt. v. 13. März 1953 - V ZR 92/51, NJW 1953, 897 [BGH 13.03.1953 - V ZR 92/51]).
Dieser Anspruch stand allerdings unter der auflösenden Bedingung, daß kein Widerruf erfolgt (ständige Rechtsprechung; vgl. BGHZ 6, 121, 124; 27, 241;… Urt. v. 20.11.1970 - IV ZR 58/69, WM 1971, 110, 111;… Urt. v. 28.11.1972 - II ZR 110/76, WM 1978, 58; BGHZ 93, 315).
Der Widerruf ist bis zur Gutschrift auf dem Konto des Empfängers möglich (BGHZ 6, 121, 124).
BGH, 16.04.1991 - XI ZR 68/90
Bereicherungseinrede einer Bank gegenüber einer Kontogutschrift
Die Gutschriftsanzeige einer Bank stellt in der Regel ein abstraktes Schuldversprechen oder Schuldanerkenntnis der Bank gegenüber dem Kunden dar (BGHZ 6, 121, 124; 26, 167, 171; 72, 9, 11).
Für den Rechtsverkehr im Bankbereich geht die Rechtsprechung davon aus, daß bereits die Gutschrift als Buchungsakt im Rahmen des Girovertrags grundsätzlich ein abstraktes Schuldversprechen oder -anerkenntnis des Kreditinstituts gegenüber dem Kunden zum Inhalt hat, das diesem einen entsprechenden - selbständigen - Auszahlungsanspruch gegen die Bank verschafft (vgl. BGHZ 6, 121, 124; 87, 246, 252; 103, 143, 146; 105, 263, 269).
Zum Zeitpunkt des Abflusses von Ausgaben, die durch Überweisungsauftrag geleistet …
Dieser Rechtsauffassung steht nicht entgegen, daß der Steuerpflichtige seiner Bank keinen unwiderruflichen Überweisungsauftrag erteilt hatte und daß der Überweisungsauftrag infolgedessen noch bis zur Erteilung der Gutschrift auf dem Konto des Überweisungsempfängers hätte widerrufen werden können (vgl. BGH-Urteil vom 15. Mai 1952 IV ZR 157/51, BGHZ 6, 121, 124).
BGH, 26.11.1982 - V ZR 145/81
Einreden gegen abgetretene Grundschuld
Die Schuld des Ehemanns der Beklagten bei der Volksbank ist dagegen erst erloschen, als die Volksbank aufgrund der Überweisung dem Schuldner den überwiesenen Betrag gutschrieb (vgl. BGHZ 6, 121, 122 m.w.N.).
Dies folgt daraus, daß es bei einer Banküberweisung zu dem Inhalt des Girovertrags gehört, daß der Auftrag durch Gutschrift durchgeführt wird (BGH-Urteil vom 12. Dezember 1957 II ZR 185/56, BGHZ 26, 167, 171, m. w. N.; Urteil des Reichsgerichts - RG - vom 19. März 1913 Rep I 403/12, RGZ 82, 95, sowie für die Frage des Erfüllungszeitpunkts BGH-Urteil vom 15. Mai 1952 IV ZR 157/51, BGHZ 6, 121), die Überweisung mithin bis zur Gutschrift beim Empfänger sich in einem Schwebezustand befindet, der einen jederzeitigen Rückruf erlaubt.
BFH, 10.11.1987 - VII R 171/84
Der Steuerpflichtige hat bei Angabe eines falschen Kontos die Verlustgefahr für …
Gegen diese Auffassung spricht nicht das BGH-Urteil vom 15. Mai 1952 IV ZR 157/51 (BGHZ 6, 121, 127).
BGH, 21.12.1981 - II ZR 270/79
Antrag auf Abschluss eines abstrakten Saldoanerkenntnisvertrags - Haftung für …
LG Frankfurt/Main, 22.09.1993 - 1 S 78/93
Skonto: Wann ist eine Zahlung durch Banküberweisung rechtzeitig?
FG Münster, 21.01.2016 - 6 K 3303/14
Erlöschen der Erstattungsforderung eines Steuerpflichtigen gegenüber dem …
BGH, 20.11.1970 - IV ZR 58/69
Leistungspflicht - Einlösungsbeitrag - Erfüllungsort - Bankverkehr
BGH, 15.04.1959 - V ZR 21/58
BGH, 20.12.1955 - I ZR 171/53
FG München, 25.04.2013 - 5 K 821/13
Kindergeld Überweisungskosten auf ausländisches Konto trägt der …
BGH, 03.10.1952 - I ZR 8/52
LSG Hessen, 21.11.1972 - L 1 Kg 1286/69
BVerwG, 03.04.1978 - 3 B 56.77
Verletzung der gerichtlichen Aufklärungspflicht - Klärung von Rechtsfragen von …
LSG Hessen, 21.11.1972 - L 1 Ar 950/71
7 Kalendertage; 7-Tagefrist; Ablauf; anderes Konto; angegebenes Konto; befreiende …
BGH, 19.01.1961 - II ZR 146/59
Annahme eines Angebots auf Rücktritt vom Kaufvertrag durch Weiterveräußerung des …
BGH, 20.12.1955 - I ZR 171/55
BGH, 25.11.1955 - I ZR 196/53