Source: https://www.geldtipps.de/alltag/verbrauchertipps/wichtige-werte-in-der-sozialversicherung-2011-bis-2013
Timestamp: 2016-10-23 16:09:28
Document Index: 104030998

Matched Legal Cases: ['§ 223', '§ 157', '§ 242', '§ 242', '§ 6', '§ 240', '§ 257', '§ 61', '§ 70', '§ 256', '§ 18', '§ 18', '§ 55', '§ 10', '§ 25', '§ 18', '§ 8', '§ 8', '§ 18', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 64', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 313', '§ 96', '§ 96', '§ 97', '§ 97', '§ 97', '§ 166', '§ 70', '§ 256', '§ 8', '§ 40', '§ 8', '§ 40', '§ 20', '§ 346', '§ 249', '§ 168', '§ 58', '§ 226']

Wichtige Werte in der Sozialversicherung von 2011 bis 2013
Nachfolgend werden die Beitragssätze je nach Sozialversicherungszweig separat ausgewiesen. Der Beitragssatz wird mit der Beitragsbemessungsgrundlage (Bruttoverdienst) multipliziert, um die Höhe der monatlichen Beitragszahlung zu ermitteln (§ 223 SGB V, § 157 SGB VI).
Krankenversicherung ohne AN-Zusatzbeitrag
Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung für Kinderlose
Die Beitragssätze gelten in der Regel jeweils hälftig für den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer mit folgenden Ausnahmen bzw. Besonderheiten:
In der knappschaftlichen Rentenversicherung trägt der Arbeitgeber einen Anteil von 15,65 % und der Arbeitnehmer von 9,45 %. Im Vergleich zur gesetzlichen Rentenversicherung ist der Beitragssatz in der knappschaftlichen Rentenversicherung um etwa ein Drittel höher. Dieser erhöhte Anteil wird ausschließlich von den Arbeitgebern getragen und entspricht einer Art Betriebsrente.
Mit Einführung des Gesundheitsfonds gelten seit dem 1.1.2009 für alle Krankenkassen bundeseinheitlich zwei Beitragssätze:
allgemeiner Beitragssatz für Mitglieder mit Anspruch auf mindestens sechs Wochen Entgeltfortzahlung, Krankengeld frühestens ab der siebten Woche, z.B. Arbeitnehmer;
ermäßigter Beitragssatz für Mitglieder ohne Anspruch auf Krankengeld, z.B. freiwillig versicherte Selbstständige.
Der Beitragssatz ist Grundlage für die Beitragsberechnung. Der Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung dient daneben zur Ermittlung des Arbeitgeberzuschusses, den privat und freiwillig Krankenversicherte von ihrem Arbeitgeber erhalten. Außerdem spielt der Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung eine Rolle bei der gesetzlichen Rente:
Rentner, die in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR, pflichtversicherte Rentner) versichert sind, erhalten ihre gesetzliche Rente automatisch gekürzt um den Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung ausgezahlt. Der Rentenversicherungsträger zahlt direkt an die jeweilige Krankenkasse monatlich einen Zuschuss zur Krankenversicherung in Höhe von 7,3 % des monatlichen Zahlbetrages der gesetzlichen Rente (für 2013 = die Hälfte von 14,6 %).
Freiwillig und privat Krankenversicherte erhalten auf Antrag einen Beitragszuschuss zu ihrer Krankenversicherung. Im Jahr 2013 beträgt dieser 7,3 % des Zahlbetrags der gesetzlichen Rente. Der Beitragszuschuss wird zusammen mit der Rente an den Versicherten ausgezahlt.
Zum 1.7.2005 wurde ein Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung in Höhe von 0,9 % der Beitragsbemessungsgrundlage (bei Arbeitnehmern z.B. der Bruttoverdienst) eingeführt. Dieser Zusatzbeitrag ist von allen Beitragszahlern – Arbeitnehmer, freiwillig Versicherte und Rentner – alleine zu tragen.
Vom Beitragssatz für die Pflegeversicherung zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils die Hälfte – außer in Sachsen: Hier tragen der Arbeitgeber 0,525 % und der Arbeitnehmer 1,525 %. Grund: Bei Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung zum 1.1.1995 wurde zum Ausgleich für die Belastung des Arbeitgebers der Buß- und Bettag abgeschafft, außer in Sachsen. Dafür mussten die Beschäftigten dort den damals gültigen Pflegesatz von 1 % in voller Höhe selbst tragen. Nur die sich daran anschließenden Erhöhungen werden jeweils zur Hälfte von Arbeitnehmer und Arbeitgeber übernommen.
Der Pflege-Beitragssatz teilt sich je nach Personengruppe wie folgt auf:
Arbeitnehmer im Freistaat Sachsen
Arbeitnehmer (restliches Bundesgebiet)
Rentner, freiwillig Versicherte u.Ä.
Der Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung von 0,25 % ist seit dem 1.1.2005 von allen Kinderlosen, die älter als 23 Jahre sind, zu zahlen. Diesen Beitrag zahlt der Arbeitnehmer ebenfalls alleine. Versicherte, die Arbeitslosengeld II erhalten oder vor dem 1.1.1940 geboren wurden, sind von der Zahlung des Kinderlosenbeitrags befreit.
Die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) beschreibt die Höhe des Einkommens, bis zu dem Beiträge zur Sozialversicherung erhoben werden. Darüberliegende Verdienstbestandteile bleiben beitragsfrei. Je nach Sozialversicherungszweig gelten unterschiedliche Werte, die jedes Jahr der Lohnentwicklung angepasst werden.
In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sind die Beitragsbemessungsgrenzen in Ost- und Westdeutschland gleich hoch:
Für die alten und neuen Bundesländer gelten in der Renten- und Arbeitslosenversicherung unterschiedliche Beitragsbemessungsgrenzen:
Monatswerte der Beitragsbemessungsgrenzen (alte Bundesländer)
Jahreswerte der Beitragsbemessungsgrenzen (alte Bundesländer)
Monatswerte der Beitragsbemessungsgrenzen (neue Bundesländer)
Jahreswerte der Beitragsbemessungsgrenzen (neue Bundesländer)
Wenn man den Monatswerten der Beitragsbemessungsgrenzen die genannten Beitragssätze zugrunde legt, erhält man für die alten Bundesländer folgende monatliche Höchstbeiträge zur Sozialversicherung.
Monatliche Höchstbeiträge in der Sozialversicherung (alte Bundesländer)
Kinderlosenbeitrag zur Pflegeversicherung
Wenn Ihr Einkommen in den alten Bundesländern im Jahr 2013 5.000,00 € pro Monat beträgt und Sie kinderlos sind, gelten für die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge die Werte in folgender Tabelle.
Das Bruttoeinkommen ist in voller Höhe rentenversicherungspflichtig. Bei der Kranken- und Pflegeversicherung sowie den Zusatzbeiträgen ist nur der Verdienst bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 3.937,50 € beitragspflichtig. Bei der Beitragsberechnung wurde angenommen, dass die Krankenkasse keinen eigenen Zusatzbeitrag verlangt. Ihre Beitragsbelastung beträgt rund 18,5 % des Bruttoeinkommens.
Zusatzbeitrag zurKrankenversicherung
Zusatzbeitrag zurPflegeversicherung
Seit der Einführung des Gesundheitsfonds zum 1.1.2009 gilt in der gesetzlichen Krankenversicherung ein einheitlicher Beitragssatz (einschließlich eines Zusatzbeitrags von 0,9 % für alle Krankenversicherten). Wenn eine Kasse mit den Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds nicht auskommt, kann sie zusätzlich einen (kassenindividuellen) Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern verlangen.
Der kassenindividuelle Zusatzbeitrag wird einkommensunabhängig erhoben. Eine Begrenzung nach oben gibt es nicht (§ 242 SGB V). Wird der Zusatzbeitrag neu eingeführt oder ein bestehender Zusatzbeitrag erhöht, haben die Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht. Für den Fall, dass Kassenmitglieder durch Zusatzbeiträge zu stark belastet werden, sieht § 242b SGB V einen Sozialausgleich vor. Dieser erfolgt, wenn der durchschnittliche Zusatzbeitrag aller Krankenkassen den Betrag von 2 % der beitragspflichtigen Einnahmen des Mitglieds übersteigt.
Die Versicherungspflichtgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung
Versicherungspflichtgrenze in der Krankenversicherung ist die Jahresarbeitsentgeltgrenze. Arbeitnehmer unterliegen nur dann der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung, wenn ihr regelmäßiges Arbeitsentgelt die Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht überschreitet (§ 6 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 6 und 7 SGB V). Bei Überschreitung sind sie versicherungsfrei, d.h., der Arbeitnehmer hat dann die Wahl, sich freiwillig gesetzlich (weiter) zu versichern oder eine private Krankenversicherung abzuschließen.
Bei der Ermittlung des Jahresarbeitsentgelts sind alle krankenversicherungspflichtigen Beschäftigungen einzubeziehen. Berücksichtigt wird immer nur das regelmäßig zu zahlende Arbeitsentgelt. Das Jahresentgelt wird nach folgendem Schema ermittelt:
Voraussichtliches Brutto-Jahreseinkommen aus der Beschäftigung
Einnahmen, die kein Arbeitsentgelt sind (z.B. lohnsteuerfreie Zuwendungen)
Familienzuschläge (z.B. Kinder- und Verheiratetenzuschläge)
Das Jahresarbeitsentgelt ist bei folgenden Anlässen neu zu berechnen:
bei Beginn eines Beschäftigungsverhältnisses,
bei jeder dauerhaften Gehaltsveränderung und
zu Beginn eines jeden Kalenderjahrs.
Wird die Jahresarbeitsentgeltgrenze in einem laufenden Arbeitsverhältnis, z.B. anlässlich einer Gehaltserhöhung, überschritten, endet die Versicherungspflicht nicht sofort, sondern erst mit Ablauf des Kalenderjahrs. Wird die Jahresarbeitsentgeltgrenze im Laufe eines Kalenderjahrs unterschritten, tritt die Krankenversicherungspflicht mit dem Zeitpunkt des Unterschreitens ein und nicht erst mit dem Beginn des folgenden Kalenderjahrs.
Kranken-/Pflegeversicherung pro Monat
Kranken-/Pflegeversicherung pro Jahr
Für Personen, die schon am 31.12.2002 privat krankenversichert waren, entspricht die Versicherungspflichtgrenze der Beitragsbemessungsgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung:
Mindestbeitragsbemessungsgrenzen in der Kranken- und Pflegeversicherung
Unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Möglichkeit, einer gesetzlichen Krankenkasse als freiwillig versichertes Mitglied beizutreten. Motiv für diese freiwillige Mitgliedschaft war früher häufig die Aussicht auf einen preiswerten Versicherungsschutz: Da sich in der gesetzlichen Krankenversicherung der Beitrag nach der Höhe des Verdiensts richtet, konnten freiwillig Versicherte mit niedrigem Einkommen den Krankenversicherungsschutz zu einem äußerst günstigen Preis erhalten.
Dem haben die Krankenkassen vor einigen Jahren einen Riegel vorgeschoben. Jetzt gelten für freiwillig versicherte Mitglieder (ohne Krankengeldanspruch) sogenannte Mindestbeitragsbemessungsgrenzen (§ 240 Abs. 4 SGB V). Dabei wird von Gesetzes wegen ein bestimmtes Mindesteinkommen unterstellt, das dann der Beitragsberechnung zugrunde gelegt wird. Für selbst versicherte Kinder, Rentner, Pensionäre und Nichterwerbstätige, die sich freiwillig versichern, gelten folgende Beitragsbemessungsgrenzen:
Freiwillig versicherte Kinder, Rentner usw.
Regelbeitragsbemessungsgrenze
Diese Mindestbeitragsbemessungsgrenze gilt auch für nebenberuflich Selbstständige mit einer weiteren Einnahmequelle, die weniger als 20 Wochenstunden arbeiten.
Für hauptberuflich Selbstständige, die sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern wollen, gelten folgende Werte:
Bei der Zahlung eines Gründungszuschusses gelten für Existenzgründer folgende Beitragsbemessungsgrenzen:
In allen Fällen werden Beiträge höchstens bis zur Regelbeitragsbemessungsgrenze erhoben.
Der Arbeitgeberzuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung Freiwillig versicherte und privat krankenversicherte Arbeitnehmer erhalten von ihrem Arbeitgeber einen Beitragszuschuss (§ 257 Abs. 2 SGB V).
Seit dem 1.1.2010 ist für den Arbeitgeberzuschuss die Hälfte des allgemeinen Beitrags für den Gesundheitsfonds (ohne den Arbeitnehmer-Zusatzbeitrag von 0,9 % und ohne einen eventuellen Zusatzbeitrag der eigenen Krankenkasse) maßgeblich, höchstens jedoch die Hälfte des tatsächlich zu zahlenden Beitrags.
Damit ergeben sich für den maximalen Arbeitgeberzuschuss folgende Werte:
Beitragssatz in derKrankenversicherung
Arbeitslohn, höchstens Beitragsbemessungsgrenze
MaximalerArbeitgeberzuschuss
Auch für die private Pflegepflichtversicherung hat der Arbeitgeber einen Beitragszuschuss nach § 61 Abs. 2 SGB XI zu leisten. Dieser entspricht dem Arbeitgeberzuschuss in der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung, höchstens jedoch der Hälfte des tatsächlich zu zahlenden Beitrages:
Maximaler Arbeitgeberzuschuss zur privaten Pflegepflichtversicherung
In Sachsen beträgt der Arbeitgeberanteil lediglich 0,525 % des Arbeitsentgelts bis zur Beitragsbemessungsgrenze:
Maximaler Arbeitgeberzuschuss zur privaten Pflegepflichtversicherung in Sachsen
Arbeitgeber-Beitragssatz in der Pflegeversicherung
Das Durchschnittseinkommen ist ein wichtiger Wert für die Ermittlung der Rentenhöhe. Bei der Rentenberechnung werden für die einzelnen Kalenderjahre des Versicherungsverlaufs Entgeltpunkte bestimmt. Dazu wird der vom Versicherten erzielte Bruttoarbeitsverdienst durch das jeweilige Durchschnittsentgelt aller Versicherten geteilt. Entspricht der rentenversicherungspflichtige Bruttoverdienst des Versicherten exakt dem Durchschnittseinkommen des betreffenden Jahres, erhält der Versicherte genau einen Entgeltpunkt gutgeschrieben.
Zuletzt wurde für das Kalenderjahr 2011 ein endgültiges Durchschnittseinkommen bestimmt. Da für 2012 und 2013 noch keine statistischen Daten für die Bestimmung des Durchschnittsentgelts vorliegen, wird hierfür ein vorläufiger Wert durch Rechtsverordnung festgelegt. Für das Kalenderjahr des Rentenbeginns und für das davorliegende Kalenderjahr werden die Entgeltpunkte unter Zugrundelegung des vorläufigen Durchschnittsentgelts bestimmt.
Das Durchschnittseinkommen in den alten Bundesländern (§ 70 Abs. 1 SGB VI sowie Anlage 1 zum SGB VI)
Durchschnittliches Bruttojahresarbeitsentgelt
ArV+AnV
RM 2.074,00
RM 2.110,00
RM 1.924,00
RM 1.949,00
RM 1.651,00
RM 1.673,00
RM 1.583,00
RM 1.604,00
RM 1.605,00
RM 1.627,00
RM 1.692,00
RM 1.719,00
RM 1.783,00
RM 1.811,00
RM 1.856,00
RM 1.884,00
RM 1.947,00
RM 1.972,00
RM 2.092,00
RM 2.114,00
RM 2.156,00
RM 2.179,00
RM 2.297,00
RM 2.321,00
RM 2.310,00
RM 2.335,00
RM 2.324,00
RM 2.349,00
RM 2.292,00
RM 2.316,00
RM 1.778,00
RM 1.797,00
RM 1.833,00
RM 1.852,00
2.219,00 DM
2.243,00 DM
2.838,00 DM
2.868,00 DM
3.161,00 DM
3.194,00 DM
3.579,00 DM
3.617,00 DM
3.852,00 DM
3.893,00 DM
4.061,00 DM
4.104,00 DM
4.234,00 DM
4.279,00 DM
4.548,00 DM
4.596,00 DM
4.844,00 DM
4.895,00 DM
5.043,00 DM
5.096,00 DM
5.330,00 DM
5.386,00 DM
5.602,00 DM
5.661,00 DM
6.101,00 DM
6.165,00 DM
6.723,00 DM
6.794,00 DM
7.328,00 DM
7.405,00 DM
7.775,00 DM
7.857,00 DM
8.467,00 DM
8.556,00 DM
9.229,00 DM
9.326,00 DM
9.893,00 DM
9.997,00 DM
10.219,00 DM
10.327,00 DM
10.842,00 DM
10.957,00 DM
11.839,00 DM
11.965,00 DM
13.343,00 DM
13.485,00 DM
14.931,00 DM
15.090,00 DM
16.335,00 DM
16.508,00 DM
18.295,00 DM
18.489,00 DM
20.381,00 DM
20.597,00 DM
21.808,00 DM
22.039,00 DM
23.335,00 DM
23.582,00 DM
24.945,00 DM
25.209,00 DM
26.242,00 DM
26.520,00 DM
27.685,00 DM
27.979,00 DM
29.485,00 DM
29.798,00 DM
30.900,00 DM
31.228,00 DM
32.198,00 DM
32.540,00 DM
33.293,00 DM
17.022,00 €
33.646,00 DM
34.292,00 DM
34.655,00 DM
35.660,00 DM
36.627,00 DM
37.015,00 DM
37.726,00 DM
38.125,00 DM
38.896,00 DM
39.307,00 DM
40.063,00 DM
40.486,00 DM
41.946,00 DM
44.421,00 DM
46.820,00 DM
48.178,00 DM
49.142,00 DM
25.126,00 €
50.665,00 DM
25.905,00 €
52.143,00 DM
52.925,00 DM
53.507,00 DM
54.256,00 DM
27.741,00 €
55.216,00 DM
28.231,00 €
28.938,00 €
30.506,00 €
31.144,00 €
2012 vorl.
32.446,00 €
2013 vorl.
34.071,00 €
Das Durchschnittseinkommen in den neuen Bundesländern (§ 256a Abs. 1 SGB VI sowie Anlage 10 SGB VI)
3.216,00 DM
3.408,00 DM
3.444,00 DM
3.628,00 DM
3.667,00 DM
3.883,00 DM
3.924,00 DM
4.157,00 DM
4.201,00 DM
4.268,00 DM
4.313,00 DM
4.392,00 DM
4.438,00 DM
4.551,00 DM
4.599,00 DM
4.849,00 DM
4.900,00 DM
5.169,00 DM
5.223,00 DM
5.328,00 DM
5.384,00 DM
5.433,00 DM
5.491,00 DM
5.570,00 DM
5.629,00 DM
5.689,00 DM
5.749,00 DM
5.812,00 DM
5.873,00 DM
5.969,00 DM
6.032,00 DM
6.176,00 DM
6.241,00 DM
6.416,00 DM
6.484,00 DM
6.609,00 DM
6.679,00 DM
6.835,00 DM
6.908,00 DM
7.069,00 DM
7.144,00 DM
7.287,00 DM
7.365,00 DM
7.526,00 DM
7.606,00 DM
7.640,00 DM
7.822,00 DM
8.008,00 DM
8.093,00 DM
8.301,00 DM
8.389,00 DM
8.534,00 DM
8.624,00 DM
8.801,00 DM
8.894,00 DM
9.073,00 DM
9.169,00 DM
9.311,00 DM
9.410,00 DM
9.448,00 DM
9.548,00 DM
9.872,00 DM
10.016,00 DM
10.122,00 DM
10.204,00 DM
10.312,00 DM
10.428,00 DM
10.538,00 DM
10.651,00 DM
10.764,00 DM
11.110,00 DM
11.228,00 DM
11.591,00 DM
11.713,00 DM
12.012,00 DM
12.139,00 DM
12.392,00 DM
12.523,00 DM
1990 1. Hj.
13.660,00 DM
1990 2. Hj.
17.870,00 DM
25.774,00 DM
32.530,00 DM
36.507,00 DM
38.734,00 DM
41.134,00 DM
42.328,00 DM
21.642,00 €
43.133,00 DM
43.693,00 DM
44.389,00 DM
22.696,00 €
45.101,00 DM
46.002,00 DM
24.691,00 €
26.047,00 €
27.342,00 €
Die Bezugsgröße wird aus dem Durchschnittsentgelt der gesetzlichen Rentenversicherung des vorvergangenen Jahres (für 2013 also aus 2011) ermittelt. Aus der Bezugsgröße werden Werte abgeleitet, die in den einzelnen Sozialversicherungszweigen bedeutsam sind, z.B. bei der Festlegung der Einkommensgrenze, bis zu der kostenlose Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung möglich ist. Die Bezugsgröße gilt bundeseinheitlich in der Kranken- und Pflegeversicherung sowie in den alten Bundesländern für die Renten- und Arbeitslosenversicherung.
Die Bezugsgröße nach § 18 SGB IV für die alten Bundesländer
Bezugsgröße (alte Bundesländer)
Die Bezugsgröße nach § 18 SGB IV für die neuen Bundesländer
Bezugsgröße (neue Bundesländer)
Die angegebenen Grenzen von 40 %, 15 % und 10 % der Bezugsgröße sind bei der Versorgung mit Zahnersatz relevant. Wenn die monatlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt des Versicherten 40 % der Bezugsgröße nicht überschreiten, liegt eine unzumutbare Belastung vor. Dann erfolgt eine volle Kostenübernahme bei der medizinisch notwendigen Versorgung mit Zahnersatz durch die Krankenkasse. Diese Einkommensgrenze erhöht sich für den ersten im gemeinsamen Haushalt lebenden Angehörigen um 15 % der monatlichen Bezugsgröße sowie für jeden weiteren Angehörigen um 10 % (§ 55 Abs. 2 SGB V).
In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sind der Ehegatte, der Lebenspartner, die Kinder von Mitgliedern sowie die Kinder von familienversicherten Kindern nach § 10 Abs. 1 SGB V und § 25 Abs. 1 SGB XI beitragsfrei mitversichert, wenn diese Familienangehörigen
nicht pflichtversichert oder nicht freiwillig versichert sind,
kein Gesamteinkommen haben, das regelmäßig im Monat ein Siebtel der Bezugsgröße nach § 18 SGB IV überschreitet; bei Renten wird der Zahlbetrag ohne den auf Entgeltpunkte für Kindererziehungszeiten entfallenden Teil berücksichtigt; für geringfügig Beschäftigte nach § 8 Abs. 1, § 8a SGB IV beträgt das zulässige Gesamteinkommen 450,00 €.
Die Anhebung der Grenze von 400,00 € auf 450,00 € eröffnet zahlreichen bislang freiwillig versicherten geringfügig Beschäftigten die Möglichkeit, in die kostenlose Familienversicherung zu wechseln, was pro Monat rund 130,00 € Krankenversicherungsbeitrag spart!
1/7 der Bezugsgröße nach § 18 SGB IV
Diese Einkommensgrenze gilt bundeseinheitlich und betrifft alle Einkommen, die nicht aus geringfügiger Beschäftigung stammen, z.B. Kapitalerträge und Mieteinnahmen. Ist ein Elternteil privat versichert und überschreitet sein Bruttoeinkommen regelmäßig im Monat sowohl ein Zwölftel der Jahresversicherungspflichtgrenze (2013:4.350,00 €) als auch das Einkommen des gesetzlich versicherten Ehegatten, ist eine Familienversicherung der Kinder ausgeschlossen (§ 10 Abs. 3 SGB V). Für Kinder gelten bestimmte Altersgrenzen, die sich z.B. durch Schul- oder Hochschulausbildung verlängern können (§ 10 Abs. 2 SGB V). Unter bestimmten Voraussetzungen werden auch Stiefkinder, Enkel und Pflegekinder familienversichert (§ 10 Abs. 4 SGB V).
Der aktuelle Rentenwert ist ein Bestandteil der Rentenformel und wird jährlich zum 1. Juli festgelegt. Dieser Wert ist der Monatsbetrag, der sich nach einem Jahr rentenversicherungspflichtigem Durchschnittsverdienst als monatliche Altersrente ergibt. Die Rentenformel wird gemäß § 64 SGB VI durch folgende vier Faktoren bestimmt:
Zugangsfaktor × Summe der persönlichen Entgeltpunkte× Rentenartfaktor × aktueller Rentenwert
Seit dem 1.7.2005 werden bei der Berechnung des Rentenwerts zusätzlich ein Faktor für die Riester-Rente und ein Nachhaltigkeitsfaktor berücksichtigt, der sich aus dem Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern ergibt. Dieser dämpft die jährliche Rentenanpassung und soll mögliche Steigerungen des Beitragssatzes zur gesetzlichen Rentenversicherung begrenzen.
Gemäß der Rentenwertbestimmungsverordnung 2012 beträgt der aktuelle Rentenwert in den alten Bundesländern seit dem 1.7.2012 28,07 €.
In den neuen Bundesländern liegt dieser Wert seit dem 1.7.2012 bei 24,92 €.
In den folgenden Übersichten finden Sie die Hinzuverdienstgrenzen zu den einzelnen Rentenarten für vorgezogene Altersrenten bis zur Regelaltersgrenze (65 Jahre + x Monate). Bis zu diesen Verdienstgrenzen darf ein Rentenbezieher im Rahmen einer Berufstätigkeit Einkommen erzielen.
Nach Erreichen der Regelaltersgrenze können Sie unbeschränkt hinzuverdienen (§ 34 Abs. 2 SGB VI).
Grundsätzlich ist es ratsam, die genauen Einkommensgrenzen für die jeweilige Rentenart beim Rentenversicherungsträger, z.B. Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV), zu erfragen. Die Hinzuverdienstgrenzen sind teilweise individuell und richten sich dann nach der Höhe der erreichten persönlichen Entgeltpunkte (diese können Sie Ihrer Renteninformation entnehmen). Für die Berechnung der Hinzuverdienstgrenzen werden dazu die letzten drei Kalenderjahre vor dem Rentenbeginn herangezogen. Werden die Hinzuverdienstgrenzen überschritten,
ruht eine Erwerbsminderungsrente und wird bei Einhaltung dieser Grenzen sofort wieder gezahlt;
fallen Altersrenten vollständig weg und müssen neu beantragt werden.
Die Hinzuverdienstgrenze für die Altersrente als Vollrente
Ein Anspruch auf eine Rente wegen Alters besteht vor Erreichen der Regelaltersgrenze nur, wenn die Hinzuverdienstgrenze nicht überschritten wird (§ 34 Abs. 2 SGB VI). Hinzuverdienstgrenze für die Altersrente als Vollrente
Diese Hinzuverdienstgrenze darf zweimal im Jahr um einen Betrag bis zur Höhe der Hinzuverdienstgrenze überschritten werden (§ 34 Abs. 2 SGB VI). Für das Jahr 2013 bedeutet dies, dass bei einer Altersrente vor Erreichen der Regelaltersgrenze höchstens 12 × 450,00 € + 2 × 450,00 € = 6.300,00 € hinzuverdient werden dürfen, sonst wird der darüber hinausgehende Teil des Hinzuverdiensts auf die Rente angerechnet und diese nur noch als Teilrente ausgezahlt.
Weitere Hinzuverdienstgrenzen
Die Hinzuverdienstgrenzen sind an die Bezugsgröße gekoppelt, da dieser Wert unmittelbar an die Lohnentwicklung gebunden ist. Dabei gibt es für Geringverdiener eine Mindesthinzuverdienstgrenze, deren Basis bei jeweils 0,5 Entgeltpunkten in den letzten drei Jahren vor Rentenbeginn liegt. Darüber hinaus gelten individuelle Hinzuverdienstgrenzen, die vom Gehalt der letzten drei Kalenderjahre abhängen.
Die Hinzuverdienstgrenze für die Altersrente als Teilrente
Teilrenten kommen für Versicherte in Betracht, die eine vorzeitige Altersrente, d.h. Rente vor Erreichen des Regelrentenalters (65 Jahre + × Monate), beziehen möchten. Beispielsweise ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, ein Drittel der erworbenen Rentenanwartschaft als Teilrente zu beziehen und im Übrigen als Teilzeit-Arbeitnehmer weiterzuarbeiten.
Hinzuverdienstgrenzen für die Altersrente als Teilrente (alte Bundesländer)bei Rentenbeginn ab dem 1.1.2001
bei Durchschnittsverdienst
Rente von 1/3 der Vollrente
Rente von 1/2 der Vollrente
Rente von 2/3 der Vollrente
Hinzuverdienstgrenzen für die Altersrente als Teilrente (neue Bundesländer)bei Rentenbeginn ab dem 1.1.2001
Für diejenigen Altersrentner, deren Einkommen zuletzt genau dem Durchschnittsverdienst entsprochen hat, gelten die Hinzuverdienstgrenzen bei Durchschnittsverdienst. War Ihr Einkommen höher, so gelten für Sie auch höhere Hinzuverdienstgrenzen; war es niedriger, so dürfen Sie nur weniger hinzuverdienen. Wer zuletzt ein sehr niedriges Einkommen hatte, der profitiert von Mindesthinzuverdienstgrenzen. Wenn Sie z.B. aus den alten Bundesländern kommen und zu den Niedrigverdienern gehören, dürfen Sie monatlich zu einer 1/2-Teilrente in jedem Fall noch 768,08 € hinzuverdienen.
Die Hinzuverdienstgrenzen dürfen zweimal im Jahr um einen Betrag bis zur Höhe der Hinzuverdienstgrenze überschritten werden (§ 34 Abs. 2 SGB VI).
Die Hinzuverdienstgrenze für die Berufsunfähigkeitsrente
Hinzuverdienstgrenzenbei Berufsunfähigkeitsrente(alte Bundesländer)bis 31.12.2000
volle Berufsunfähigkeitsrente
Rente von 2/3
Rente von 1/3
2.533,30 €
Hinzuverdienstgrenzenbei Berufsunfähigkeitsrente(neue Bundesländer)bis 31.12.2000
Diese Hinzuverdienstgrenzen dürfen zweimal im Jahr um einen Betrag bis zur Höhe der Hinzuverdienstgrenze überschritten werden (§ 313 Abs. 1 i.V.m. § 96a Abs. 1 SGB VI).
Die Hinzuverdienstgrenze für Renten wegen teilweiser Erwerbsminderung
Hinzuverdienstgrenzen beiteilweiser Erwerbsminderung(alte Bundesländer) ab 1.1.2001
Rente in voller Höhe
Hinzuverdienstgrenzen beiteilweiser Erwerbsminderung(neue Bundesländer) ab 1.1.2001
Diese Hinzuverdienstgrenzen dürfen zweimal im Jahr um einen Betrag bis zur Höhe der Hinzuverdienstgrenze überschritten werden (§ 96a Abs. 1 SGB VI).
Die Hinzuverdienstgrenze für Renten wegen voller Erwerbsminderung
Bei einer Rente in voller Höhe gilt bundeseinheitlich eine Hinzuverdienstgrenze von 450,00 €.
Hinzuverdienstgrenze beivoller Erwerbsminderung (alte Bundesländer) ab 1.1.2001
Rente von 3/4
Rente von 1/2
Rente von 1/4
Hinzuverdienstgrenze beivoller Erwerbsminderung (neue Bundesländer) ab 1.1.2001
Die Einkommensanrechnung für die Hinterbliebenenrenten
Einkommen von Personen, die
Waisenrente für ein über 18 Jahre altes Kind
erhalten, wird auf die Hinterbliebenenrente angerechnet. Dies gilt nicht bei Witwenrenten oder Witwerrenten, solange deren Rentenartfaktor mindestens 1,0 beträgt (§ 97 SGB VI).
Anrechenbar ist gemäß § 97 Abs. 2 SGB VI das Einkommen, das monatlich
bei Witwenrenten, Witwerrenten oder Erziehungsrenten das 26,4-Fache und
bei Waisenrenten das 17,6-Fache
des aktuellen Rentenwerts übersteigt. Das nicht anrechenbare Einkommen erhöht sich um das 5,6-Fache des aktuellen Rentenwerts für jedes Kind des Berechtigten, das Anspruch auf Waisenrente hat oder nur deshalb nicht hat, weil es nicht ein Kind des Verstorbenen ist. Von dem danach verbleibenden anrechenbaren Einkommen werden 40 % angerechnet (§ 97 SGB VI). Daraus lässt sich die folgende Formel ableiten:
Einkommensanrechnung bei einer Witwen-, Witwer- oder Erziehungsrente
Freibetrag =(26,4 × aktueller Rentenwert) + (5,6 × aktueller Rentenwert für jedes Kind)
40 % des über dem Freibetrag liegenden Nettoeinkommens werden von der Rente abgezogen.
Einkommensanrechnung bei einer Waisenrente
Freibetrag =(17,6 × aktueller Rentenwert) + (5,6 × aktueller Rentenwert für jedes Kind)
Freibeträge in den alten Bundesländern
Freibeträge für die Witwen-, Witwer- und Erziehungsrenten
26,4 × aktueller Rentenwert (28,07 €)
5,6 × aktueller Rentenwert für ein Kind (28,07 €)
Freibeträge für die Waisenrente
17,6 × aktueller Rentenwert (28,07 €)
Freibeträge in den neuen Bundesländern
26,4 × aktueller Rentenwert (24,92 €)
5,6 × aktueller Rentenwert für ein Kind (24,92 €)
17,6 × aktueller Rentenwert (24,92 €)
Das fiktive Einkommen und die Entgeltpunkte für Pflegepersonen
In der gesetzlichen Rentenversicherung werden Personen, die ehrenamtlich (unentgeltlich) Pflegedienst leisten, für diese Pflege Entgeltpunkte gutgeschrieben. Das bedeutet: Zeiten der Pflegetätigkeit werden wie Beitragszeiten eines Arbeitnehmers, der Beiträge zur Rentenversicherung entrichtet, behandelt. Vorteil für die Betroffenen: Die Rentenansprüche steigen oder sie werden sogar erst durch diese Entgeltpunkte begründet. Damit sollen z.B. Familienangehörige belohnt werden, die Angehörige oder Nachbarn zu Hause versorgen.
Weil die pflegenden Personen jedoch kein echtes Einkommen beziehen, liegt der Berechnung der Entgeltpunkte ein fiktives Einkommen zugrunde. Die persönlichen Entgeltpunkte für Pflegepersonen werden nach folgender Formel berechnet:
Persönliche Entgeltpunkte = fiktives monatliches Einkommen × 12 : jährliches Durchschnittseinkommen
Fiktives monatliches Einkommen = Multiplikator × monatliche Bezugsgröße
Der Multiplikator nach § 166 SGB VI
Je nach Aufwand pro Woche und Pflegestufe sind unterschiedliche Multiplikatoren gültig:
35,5555 %
26,6667 %
mindestens 21 Stunden
53,3333 %
mindestens 28 Stunden
Für die Bezugsgröße gelten die folgenden Werte:
Wird der Multiplikator mit der Bezugsgröße vervielfältigt, ergeben sich folgende fiktive Einkommen:
Fiktives Einkommen 2011 (alte Bundesländer)
Fiktives Einkommen 2012 (alte Bundesländer)
Fiktives Einkommen 2013 (alte Bundesländer)
Fiktives Einkommen 2011 (neue Bundesländer)
1.194,67 €
Fiktives Einkommen 2012 (neue Bundesländer)
Fiktives Einkommen 2013 (neue Bundesländer)
Frau H. aus Stuttgart hat während des ganzen Jahres 2012 ihre Mutter gepflegt. Die Mutter war in Pflegestufe II eingestuft. Der Umfang der Pflege betrug 22 Stunden pro Woche. Daraus ergibt sich für Frau H. ein fiktives Einkommen von 1.400,00 € monatlich. Auf das Jahr bezogen sind das 16.800,00 €. Das (vorläufige) Durchschnittseinkommen im Jahr 2012 beträgt 32.446,00 €. Daraus ergeben sich 0,5178 Entgeltpunkte. Multipliziert mit dem allgemeinen Rentenwert in Höhe von 27,47 € (alte Bundesländer) ergibt sich für ein Pflegejahr ein Rentenanspruch von 14,22 € monatlich.
Frau K. aus Leipzig hat während des ganzen Jahres 2012 ihre Mutter gepflegt. Die Mutter war in Pflegestufe II eingestuft. Der Umfang der Pflege betrug 22 Stunden pro Woche. Daraus ergibt sich für Frau K. ein fiktives Einkommen von 1.194,67 € monatlich. Auf das Jahr bezogen sind das 14.336,04 €. Dieses fiktive Jahresentgelt ist mit dem Wert zur Umrechnung der Beitragsbemessungsgrundlage der neuen Bundesländer zu multiplizieren. Der für 2012 geltende vorläufige Umrechnungswert beträgt 1,1754. Damit ergibt sich ein hochgewertetes Fiktiventgelt in Höhe von 16.850,58 €. Bezogen auf das vorläufige Durchschnittseinkommen im Jahr 2012 ergeben sich 0,5193 Entgeltpunkte. Multipliziert mit dem allgemeinen Rentenwert in Höhe von 24,37 € (neue Bundesländer) ergibt sich für ein Pflegejahr ein Rentenanspruch von 12,66 € monatlich.
Die Durchschnittseinkommen für die alten Bundesländer nach § 70 Abs. 1 SGB VI sowie der Anlage 1 zum SGB VI zeigen folgende Entwicklung:
Für die neuen Bundesländer gelten nach § 256a Abs. 1 SGB VI sowie Anlage 10 zum SGB VI die folgenden Werte:
27.604,00 €
Die persönlichen Entgeltpunkte für Pflegepersonen
Wird das fiktive Einkommen mit 12 vervielfältigt und durch das Durchschnittseinkommen geteilt, ergeben sich für die alten Bundesländer folgende persönliche Entgeltpunkte:
Persönliche Entgeltpunkte 2011 (alte Bundesländer)
Persönliche Entgeltpunkte 2012 (vorläufig, alte Bundesländer)
Persönliche Entgeltpunkte 2013 (vorläufig, alte Bundesländer)
Für die neuen Bundesländer ergeben sich folgende Werte:
Persönliche Entgeltpunkte 2011 (neue Bundesländer)
Persönliche Entgeltpunkte 2012 (vorläufig, neue Bundesländer)
Persönliche Entgeltpunkte 2013 (vorläufig, neue Bundesländer)
Die Beiträge für geringfügige Beschäftigungen (Mini-Job)
Bei der geringfügigen Beschäftigung ist zu unterscheiden, ob es sich um eine Tätigkeit in einem Unternehmen oder in einem Privathaushalt handelt. Daraus leiten sich unterschiedliche Beitragssätze zur Sozialversicherung ab.
Die Minijob-Zentrale der Bundesknappschaft ist seit dem 1.4.2003 zentrale Einzugs- und Meldestelle für geringfügige Beschäftigungen. Meldungen, Beitragsnachweise und Pauschalabgaben laufen seitdem ausschließlich über diese Stelle. Daher sind Mini-Jobs auch so beliebt: Sie sind leicht zu verwalten und der Arbeitgeber kann dem Mini-Jobber zudem in der Regel aufgrund der Pauschalabgaben ein höheres Nettogehalt als in einem regulären Beschäftigungsverhältnis zahlen.
Geringfügige Beschäftigung im Unternehmen
Eine geringfügige Beschäftigung liegt vor, wenn der Arbeitslohn nicht mehr als 450,00 € im Monat beträgt (§ 8 Abs. 1 Nr. 1 SGB IV).
Gewerbliche Arbeitgeber müssen auf den Arbeitslohn eine Pauschalabgabe von 30,84 % entrichten, und zwar
2 % für die Einkommensteuer (§ 40a Abs. 2 EStG), 0,7 % Umlage U1 für Krankheitsaufwendungen und
0,14 % Umlage U2 für Mutterschaftsaufwendungen.
Den Pauschalbeitrag von 13 % zur Krankenversicherung braucht der Arbeitgeber nicht zu zahlen, wenn der Arbeitnehmer privat krankenversichert ist. Außerdem kann die Pauschalsteuer für den Arbeitgeber entfallen, wenn über die elektronische Lohnsteuerkarte des Arbeitnehmers (ELStAM) abgerechnet wird. Das ist vor allem in den Steuerklassen I bis IV für den Arbeitnehmer von Vorteil, da hier zunächst keine Lohnsteuer anfällt. Ob und in welcher Höhe Steuern zu zahlen sind, wird bei der Einkommensteuerveranlagung unter Berücksichtigung der insgesamt erzielten Einkünfte ermittelt.
Wer mit seinem zu versteuernden Einkommen über dem steuerlichen Grundfreibetrag (2009 7.834,00 €, 2010 bis 2012 8.004,00 €, 2013 8.130,00 €) liegt und deshalb Einkommensteuer zahlt, sollte prüfen, ob die Pauschalversteuerung mit 2 % günstiger ist als eine Versteuerung über die elektronische Lohnsteuerkarte, selbst dann, wenn der Arbeitgeber die Steuer auf den Arbeitnehmer abwälzt.
Wenn man der Einkommensgrenze von 450,00 € die jeweils gültigen Beitragssätze der Sozialversicherung zugrunde legt, muss der Arbeitgeber folgende Lohnnebenkosten tragen:
Mini-Job im Unternehmen Monatslohn
Umlage U1 für Krankheitsaufwendungen
Umlage U2 bei Schwangerschaft/Mutterschaft
Die Unfallversicherung (für Mini-Jobs in Unternehmen) wurde in den oben abgebildeten Tabellen nicht aufgenommen, da je nach Branche und Unfallrisiko unterschiedliche Beiträge von den Arbeitgebern zu zahlen sind.
Seit dem 1.1.2013 gelten neue Regelungen für Mini-Jobs insbesondere hinsichtlich der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung. Für vor dem 1.1.2013 abgeschlossene Verträge über geringfügige Beschäftigungen besteht noch für eine Übergangszeit die Möglichkeit, durch Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit Vorteile der gesetzlichen Rentenversicherung wahrzunehmen, wie z.B. die Anrechnung von zusätzlichen Wartezeit-Monaten, Anspruch auf Kur- und Reha-Maßnahmen sowie den Anspruch auf Riester-Förderung.
Das Ausgleichsverfahren für Krankheitsaufwendungen (U1) ist für alle Arbeitgeber vorgesehen, die im Vorjahr des zu beurteilenden Kalenderjahrs für mindestens acht Kalendermonate nicht mehr als 30 Mitarbeiter beschäftigt hatten. Die Berechnung der Mitarbeiteranzahl unterliegt einem besonderen Verfahren.
Für geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnisse in Unternehmen und Privathaushalten gilt, dass alle Arbeitgeber seit dem 1.1.2006 am Ausgleichsverfahren für Mutterschaftsaufwendungen (U2) unabhängig von ihrer Betriebsgröße teilnehmen. Für dieses Ausgleichsverfahren werden im Jahr 2013 0,14 % des Arbeitsentgelts erhoben.
Kennzeichen einer Beschäftigung im Privathaushalt ist, dass sie sonst gewöhnlich durch Mitglieder des privaten Haushalts erledigt wird (§ 8a SGB IV). Auch hier gelten die Vorschriften zur geringfügigen Beschäftigung.
Der Arbeitgeber muss auf den Arbeitslohn eine Pauschalabgabe von 14,44 % entrichten, und zwar
2 % für die Einkommensteuer (§ 40a Abs. 2 EStG),
0,7 % Umlage U 1 für Krankheitsaufwendungen,
0,14 % Umlage U 2 bei Schwangerschaft/Mutterschaft und
1,6 % für die gesetzliche Unfallversicherung.
Den Pauschalbeitrag von 5 % zur Krankenversicherung braucht der Arbeitgeber nicht zu zahlen, wenn der Arbeitnehmer privat krankenversichert ist. Außerdem kann die Pauschalsteuer für den Arbeitgeber entfallen, wenn der Lohn des Arbeitnehmers über eine elektronische Lohnsteuerkarte (ELStAM) abgerechnet wird. Dies ist vor allem in den Steuerklassen I bis IV für den Arbeitnehmer von Vorteil, da hier zunächst keine Lohnsteuer anfällt. Ob und in welcher Höhe Steuern zu zahlen sind, wird bei der Einkommensteuerveranlagung unter Berücksichtigung der insgesamt erzielten Einkünfte ermittelt.
Wer mit seinem zu versteuernden Einkommen über dem steuerlichen Grundfreibetrag (2009 7.834,00 €, 2010 bis 2012 8.004,00 €, 2013 8.130,00 €) liegt und deshalb Einkommensteuer zahlt, sollte prüfen, ob die Pauschalversteuerung mit 2 % günstiger ist als eine Versteuerung über die Lohnsteuerkarte, selbst dann, wenn der Arbeitgeber die Steuer auf den Arbeitnehmer abwälzt.
Wenn man der Einkommensgrenze von 450,00 € die gültigen Beitragssätze zugrunde legt, muss der Arbeitgeber folgende Lohnnebenkosten tragen:
Seit dem 1.1.2006 übernimmt die Minijob-Zentrale bei Mini-Jobs in Privathaushalten die Anmeldung zur gesetzlichen Unfallversicherung und zusätzlich den Einzug der Unfallversicherungsbeiträge. Der Beitrag zur Unfallversicherung wird zusammen mit den anderen Abgaben von der Minijob-Zentrale eingezogen. Dieser Beitrag beläuft sich bundeseinheitlich auf 1,6 % des Arbeitsentgelts.
Die Beiträge für niedrig entlohnte Beschäftigungen in der Gleitzone (Midi-Jobs)
Die Gleitzonenregelung wurde zum 1.4.2003 eingeführt, um die sogenannte Niedriglohnschwelle zu beseitigen. Wenn nämlich die Einkommensgrenze für Mini-Jobs überschritten wurde, kam es für den Arbeitnehmer zu einem sprunghaften Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge, die sofort gezahlt werden mussten. Der stufenweise Anstieg der Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung in der Gleitzone erleichtert den Übergang von einer geringfügig entlohnten Beschäftigung ohne Sozialabgaben in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Steuerrechtlich gibt es keine Besonderheiten.
In der Gleitzone liegt das erzielte Arbeitsentgelt regelmäßig zwischen 450,01 € und 850,00 € im Monat. Bei mehreren Beschäftigungsverhältnissen ist das insgesamt erzielte Arbeitsentgelt maßgeblich (§ 20 Abs. 2 SGB IV).
Für die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge gilt Folgendes:
Der Gesamtsozialversicherungsbeitrag wird in der Gleitzone von einer ermäßigten Bemessungsgrundlage berechnet. Diese wird nach einer besonderen Berechnungsformel ermittelt.
Vom Gesamtsozialversicherungsbeitrag muss der Arbeitgeber den regulären Beitragsanteil zur gesetzlichen Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung in Höhe von rund 20 % der Bruttoeinnahmen tragen, der vom Bruttomonatsverdienst berechnet wird.
Der verbleibende Teil des Gesamtsozialversicherungsbeitrages ist der Arbeitnehmeranteil (§ 346 Abs. 1a SGB III; § 249 Abs. 4 SGB V; § 168 Abs. 1 Nr. 1 d SGB VI; § 58 Abs. 5 SGB XI). Dieser steigt stufenweise von nur 4 % der ermäßigten Beitragsbemessungsgrundlage bei 450,01 € auf die normale Beitragslast von ca. 20 % bei 850,00 € an.
Die ermäßigte Bemessungsgrundlage wird gemäß § 226 Abs. 4 SGB V nach folgender Formel berechnet:
Faktor F × 450 + (2 ./. Faktor) × (Arbeitsentgelt ./. 450)
Dieser Faktor F errechnet sich, indem der Wert von 30 % (seit dem 1.7.2006) durch den durchschnittlichen Gesamtsozialversicherungs-Beitragssatz geteilt und dann auf vier Dezimalstellen gerundet wird.
0,3 : 0,4035
0,3 : 0,4005
0,3 : 0,3945
Der für die Berechnung des Faktors F maßgebende Gesamtsozialversicherungs-Beitragssatz ergibt sich aus der Summe der Beitragssätze zur Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung. Dabei werden für die Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung die Sätze zum 1.1. desselben Jahres und für die Krankenversicherung seit dem 1.1.2010 der allgemeine Beitragssatz des Vorjahrs sowie der zum 1.7.2005 eingeführte Zusatzbeitrag von 0,9 % in der Krankenversicherung zugrunde gelegt. Der zum 1.1.2005 eingeführte Zusatzbeitrag von 0,25 % für Kinderlose in der Pflegeversicherung hat auf die Ermittlung des Faktors keinen Einfluss.
Für die Höhe des Arbeitnehmeranteils an den Sozialversicherungsbeiträgen ist vorwiegend der Beitragssatz zur Krankenversicherung maßgebend.
Je höher das Bruttoeinkommen in der Gleitzone steigt, umso geringer werden die Ersparnisse an Sozialversicherungsbeiträgen für den Arbeitnehmer. Unter der Annahme, dass Sie kinderlos sind, Ihre Beschäftigungsstätte nicht in Sachsen liegt und der Beitragssatz zur Krankenkasse 14,6 % beträgt, lassen sich folgende Werte ermitteln:
Bruttoeinkommen in der Gleitzone 2013
Arbeitnehmer-Anteil an der Sozialversicherung
Krankenversicherung einschließlich Zusatzbeitrag
Gesamtbeitrag Sozialversicherung
Arbeitgeber-Anteil an der Sozialversicherung
Für die Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung zahlt der Arbeitnehmer unterhalb eines Bruttoeinkommens von 850,00 € zwar einen ermäßigten Beitragsanteil, den Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung von 0,9 % sowie den Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung von 0,25 % bei Kinderlosigkeit zahlt er jedoch alleine. Die Sonderregelung zur Gleitzone gilt nicht für
Arbeitnehmer, die einen Midi-Job neben einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ausüben;
Auszubildende mit einer Ausbildungsvergütung bis zu 850,00 € (Beträgt die Ausbildungsvergütung weniger als 325,00 €, trägt der Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge in voller Höhe allein. Dasselbe gilt für ein vorgeschriebenes Praktikum gegen Entgelt, das vor oder nach Abschluss eines Studiums absolviert wird.);
Personen, die ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr ableisten;
Umschüler, denn diese sind Auszubildenden gleichgestellt, wenn die Umschulung zu einem anerkannten Ausbildungsberuf erfolgt;
Arbeitnehmer, die in Altersteilzeit sind und deren reduziertes Arbeitsentgelt unter 850,00 € liegt;
Arbeitnehmer, deren Monatsverdienst aufgrund von Kurzarbeitergeld oder Winterausfallgeld zeitweise weniger als 850,00 € beträgt, und
Personen, bei denen ein fiktives Arbeitsentgelt zugrunde gelegt wird, zum Beispiel bei Behinderten, die in Behinderten-Werkstätten beschäftigt sind, sowie bei Mitgliedern geistlicher Genossenschaften.
Wichtig: Die Gleitzone hat für den Arbeitnehmer nicht nur Vorteile. Denn nicht nur die Beiträge, sondern auch die späteren Leistungen aus der Renten- und Arbeitslosenversicherung sowie das Krankengeld werden nach einer niedrigeren Bemessungsgrundlage als dem tatsächlichen Arbeitslohn berechnet. Der Arbeitnehmer kann beim Arbeitgeber schriftlich beantragen, dass bei der Rentenversicherung die normalen Arbeitnehmerbeiträge entrichtet werden und damit auf die Vorteile der Gleitzone verzichtet wird.
Einzelheiten enthält das Rundschreiben der Sozialversicherungsträger zu den Richtlinien für die versicherungsrechtliche Beurteilung von geringfügigen Beschäftigungen (Geringfügigkeits-Richtlinien) vom 14.10.2009. Das Rundschreiben lässt sich z.B. unter www.aok-business.de beziehen.
Sehr interessant ist die Gleitzone für Personen, die sich bisher teuer in der privaten Krankenversicherung versichern müssen, zum Beispiel, weil ihnen die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung fehlen. Gelingt es ihnen, beispielsweise ein Arbeitsverhältnis mit einem monatlichen Arbeitslohn von 455,00 € abzuschließen, so haben sie für rund 40,00 € monatlichen Arbeitnehmeranteil für die Sozialversicherungsbeiträge den kompletten Schutz der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Diese Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung erwerben sie bereits mit der Zahlung von einem Monatsbeitrag.
Wermutstropfen: Die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung über die Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung steht Interessenten nur bis zum 55. Lebensjahr offen.
seit dem 1.1.2009 für alle Krankenkassen einheitlich; AN = Arbeitnehmer
voll vom Arbeitnehmer zu tragen
für nicht knappschaftlich Rentenversicherte, mit Kinderlosenbeitrag
Zuschlag für Kinderlose über 23 Jahre: 0,25 %
ArV = ArbeiterrentenversicherungAnV = Angestelltenrentenversicherung
KnV = Knappschaftliche Rentenversicherung
Einzelkapitel: 1. Die Beitragssätze
Der Arbeitgeberzuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung
Geringfügige Beschäftigung im Unternehmen Geringfügige Beschäftigung im Privathaushalt Die Beiträge für niedrig entlohnte Beschäftigungen in der Gleitzone (Midi-Jobs)