Source: http://www.philprom.de/ordnungen/archaeologie-und-geschichte-der-roemischen-provinzen-bachelor-hf/
Timestamp: 2019-09-23 17:25:54
Document Index: 315052945

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 11', '§ 18', '§ 19', '§ 25', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 32', '§ 33', '§ 36', '§ 13', '§ 57', '§ 13', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 16', '§ 11', '§ 1', '§ 15', '§ 22', '§ 46', '§ 12', '§ 16', '§ 15', '§ 16', '§ 2', '§ 5', '§ 13']

Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen HF, Bachelor (ab WS 2011/12) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen HF, Bachelor
Bachelorstudiengang Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen Hauptfach (ab WS 2011/12)
Archäologie und geschichte der römischen provinzen hf, bachelor (ab ws 2011/12)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen HF
Ordnung für den Bachelorteilstudiengang Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen (AGRP) mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Hauptfach an der Johann Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt am Main vom 6. Juli 2011 in der Fassung vom 17. Juli 2013
§ 5 Studienvoraussetzungen u. Studienbeginn, sowie Studien- u. Prüfungsaufbau; Kreditpunkte (CP)
§ 11 Akademische Leitung des Bachelorstudienganges AGRP und Modulkoordination
§ 18 Modulprüfungen und Prüfungsformen
§ 19 Nachteilausgleich
V. Bewertung der Modulprüfungen und Bildung der Note im Hauptfach sowie Bildung der Gesamtnote für die Bachelorprüfung
§ 25 Bewertung der Modulprüfungen und Gesamtnote für das Hauptfach AGRP
§ 27 Bestehen und Nichtbestehen, Notenbekanntgabe
§ 28 Wiederholung von Prüfungen
§ 29 Endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung
§ 32 Prüfungsgebühren
§ 33 Ungültigkeit von Prüfungen und Behebung von Prüfungsmängeln
§ 36 Wechsel in den Bachelorstudiengang und Übergangsbestimmungen
Anhang 1 Nebenfächer
AGRP-BA-HF-M 1: Propaedeuticum Archaeologicum
AGRP-BA-HF-M 2: Basismodul I: Historisches Grundwissen
AGRP-BA-HF-M 3: Basismodul II: Archäologisches Grundwissen
AGRP-BA-HF-M 4: Basismodul III: Archäologische Materialkunde
AGRP-BA-HF-M 5: Basismodul IV: Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike
AGRP-BA-HF-M 6: Methoden, Theorien, Praxis
AGRP-BA-HF-M 7: Hausarbeit
AGRP-BA-HF-M 8: Exkursionen I
AGRP-BA-HF-M 9: Feldmodul
AGRP-BA-HF-M 10: Praxisbezug
AGRP-BA-HF-M 11: Nachbarwissenschaften
AGRP-BA-HF-M 12: Exkursionen II
AGRP-BA-HF-M 13: Aufbaumodul I: Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen in angewandten Beispielen
AGRP-BA-HF-M 14: Aufbaumodul II: Theorien, Modelle, Debatten
AGRP-BA-HF-M 15: Aufbaumodul III: Aktuelle Forschungsschwerpunkte
AGRP-BA-HF-M 16: Aufbaumodul IV: Praktikum
AGRP-BA-HF-M 17: BA-Arbeit im Fach Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen
Anhang 3 Studienverlaufsplan Haupt- und Nebenfach
(1) Diese Ordnung regelt unter Beachtung der Allgemeinen Bestimmungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main das Studium und die Modulprüfungen des vom Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften angebotenen Bachelorstudiengangs Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen (im Folgenden: AGRP) im Hauptfach.
(2) Der Bachelorstudiengang AGRP umfasst das Hauptfach AGRP und ein Nebenfach, das nach Abs. 3 als Nebenfach zugelassen ist.
(3) Als Nebenfächer zum Bachelorstudiengang AGRP sind alle Magisternebenfächer (nicht-modularisierte sowie modularisierte) sowie alle Bachelornebenfächer bzw. modularisierte Nebenfächer mit einem Umfang von 60 CP ohne gesonderte Beantragung zugelassen. Ein anderes Fach kann der Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften auf Antrag des oder der Studierenden im Einvernehmen mit dem Dekan oder der Dekanin des für dieses Fach zuständigen Fachbereichs als Nebenfach zulassen, wenn dieses Fach das Hauptfach AGRP im Hinblick auf die Qualifikation in sinnvoller Weise ergänzt. Das Nebenfach ist mit der Zulassung zur Bachelorprüfung (§ 13) zu benennen beziehungsweise zu beantragen. Das Nebenfach kann nicht mehr als zweimal gewechselt werden.
(4) Das Studium und die Modulprüfungen im Nebenfach sind nach Maßgabe der für das Nebenfach massgeblichen Ordnung zu absolvieren. Die in dieser Ordnung enthaltenen allgemeinen Bestimmungen zum Nebenfach haben unmittelbare Geltung.
Im Rahmen des Studiums werden die Provinzen des Imperium Romanum bis zum Ende des weströmischen Reiches ins Blickfeld genommen. Dabei geht es um die gesamte auf uns gekommene Hinterlassenschaft. Ziel des Faches ist es, den Quellenbestand zu dokumentieren, zu sichern und zu erschließen. Darauf aufbauend wird versucht, das vergangene Leben in den gegebenen geographischen und zeitlichen Räumen so umfassend wie möglich aus der Sicht der Antike nachzuzeichnen. Ein sehr erheblicher Teil der Quellen, mit denen das Fach AGRP arbeitet, stammt aus dem Boden. Raumbezogene Forschungen und Ausgrabungen unter Einsatz modernster Techniken vergrößern den Bestand an Befunden und Funden stetig. Durch die Weiterentwicklung von Erkundungs-, Grabungs- und Dokumentationsverfahren in interdisziplinärer Zusammenarbeit entstehen neue Erkenntnismöglichkeiten und damit neue Fragestellungen und Aussagen. Doch vermögen weder allein die Ergebnisse der Bodenforschung noch die der ihr verpflichteten typologisch-chronologisch orientierten Materialkunde den gegebenen Rahmen auszufüllen.
Schriftliche Quellen unterschiedlichster Art, von den Zeugnissen der antiken Autoren über Inschriften offiziellen und privaten Charakters auf Stein, Metall, Keramik und weiteren Materialien bis hin zu den Papyri, berichten von dem, was einmal war. Auch die ‚Bilder’, die uns in unterschiedlichen Materialgattungen überliefert sind, ‚sprechen’. Die Eigenart ihrer Sprache gilt es verstehen zu lernen, ebenso wie auch die der Architektur. Weil die Geschichte der uns naheliegenden Grenzprovinzen an Rhein und Donau vom römischen Heer bestimmt wurde, kommt hier der Untersuchung der betr. Anlagen (Kastelle, Limes usw.) und der Truppengeschichte besonderes Gewicht zu. Ebenso geht es um die zivilen Organisations- und Verwaltungsstrukturen einer Provinz wie um die charakteristischen Siedlungsformen und deren Rechtsstatus. Von besonderer Bedeutung sind die Entwicklungen im Vorfeld des Grenzraumes des Imperium Romanum. Hier interessiert insbesondere das Verhältnis zwischen Rom und den Germanen bzw. den gentes im Barbaricum. Weitere Fragestellungen betreffen Klimaentwicklung, Umwelt, Ressourcen, Landwirtschaft, Produktion und Austausch von Waren und damit im Zusammenhang stehende Probleme der Verkehrsinfrastruktur und des Transportwesens. Es geht um Preise, um Löhne, um Lebensbedingungen oder um die Funktionen von Münzgeld, weiter um gesellschaftliche und ethnische Differenzierung der Bewohner der römischen Provinzen sowie deren Mobilität. Großes Interesse gilt dem Alltag des Menschen, der Familie, der Ernährung, dem Wohnen, der Kleidung (Tracht), der Bildung, der Arbeit, dem Vergnügen, den religiösen Vorstellungen und deren Äußerungen im Kult, dem Verhältnis zum Tod, dem Grabbrauch und Totenkult.
(2) Das Studium des Hauptfaches AGRP und des gewählten Nebenfaches wird mit dem Bachelorgrad als erstem berufsqualifizierenden Abschluss abgeschlossen.
(3) Durch die kumulative Bachelorprüfung im Hauptfach AGRP soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende die Zusammenhänge des Faches AGRP überblickt und die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse des Faches selbstständig anzuwenden; in der Lage ist, aufgrund seines breiten Grundlagenwissens und seiner Wissenschaftsorientierung die Entwicklungen des Hauptfaches AGRP zu verstehen sowie die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben hat. Den Zweck der Bachelorprüfung im Nebenfach regelt die Ordnung für das Nebenfach.
(4) Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudienganges AGRP steht der Masterstudiengang AGRP offen. Näheres regelt die Prüfungsordnung für den Masterstudiengang AGRP.
(1) Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang AGRP beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen im Haupt- und im Nebenfach acht Semester. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften und die für die Nebenfächer zuständigen Fachbereiche stellen durch das Lehrangebot und die Gestaltung der Prüfungsverfahrens sicher, dass das Bachelorstudium einschließlich sämtlicher Prüfungen in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(1) In den Bachelorstudiengang AGRP als Hauptfach kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist.
(3) Für das Studium im Hauptfach AGRP sind Fremdsprachenkenntnisse erforderlich, die bis spätestens beim Zugang zu den Aufbaumodulen M13 bis M16 nachzuweisen sind (§ 13).
(4) Das Studium im Fach AGRP kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.
(5) Das Studium im Hauptfach AGRP ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine in sich abgeschlossene Lehreinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen, die i.d.R. mit einer Prüfung abgeschlossen wird. Die Lerninhalte und -ziele der Pflichtmodule sowie ihre Dauer ergeben sich aus den Modulbeschreibungen im Anhang 2.
(6) Jedem Modul sind in der Modulbeschreibung (Anhang 2) CP zugeordnet. CP kennzeichnen den studentischen Arbeitsaufwand für ein Modul, der in der Regel tatsächlich notwendig ist, um die jeweiligen Anforderungen zu erfüllen und das Lernziel zu erreichen. Der Arbeitsaufwand in Zeitstunden umfasst neben der Teilnahme an den verpflichtenden Lehrveranstaltungen des Moduls (Kontaktzeit), die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes (Selbststudium) sowie die Vorbereitung auf und die Teilnahme an Leistungskontrollen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen des Moduls und – soweit im Modul vorgesehen – an der Modulprüfung. Ein CP entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Für ein Vollzeitstudium sind pro Semester 30 CP vorgesehen. Voraussetzung für die Vergabe der CP für ein Modul ist die regelmäßige Teilnahme oder die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls sowie – soweit vorgesehen – der erfolgreiche Abschluss der Modulprüfung. Näheres regeln die §§ 6, 8, und 14 in Verbindung mit den Modulbeschreibungen im Anhang 2. Das Modul ist abgeschlossen, wenn alle notwendigen Leistungen erfolgreich absolviert wurden.
(7) Für den Bachelorstudiengang sind insgesamt 240 CP zu erbringen. Dabei entfallen 180 CP auf das Studium des Hauptfaches AGRP und 60 CP auf das gewählte Nebenfach. Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn die Modulprüfungen im Haupt- und im Nebenfach erfolgreich abgeschlossen sind.
(1) Sofern der Zugang zu Modulen den erfolgreichen Abschluss anderer Module voraussetzt, ergibt sich dies aus den Modulbeschreibungen (Anhang 2). Die Überprüfung der Zugangsberechtigung zu Modulen erfolgt durch das Prüfungsamt bzw. die/den Modulbeauftragte/n.
(1) Soweit die Modulbeschreibungen (Anhang 2) für die einzelnen Lehrveranstaltungen eines Moduls die Vergabe von CP vorsehen und dass Leistungs- oder Teilnahmenachweise entsprechend der Regelungen zu den Lehr- und Lernformen (§ 6) zu erbringen sind, gelten die nachfolgenden Regelungen.
(2) Verantwortlich für die Ausstellung eines Leistungs- oder Teilnahmenachweises ist die Leitung der Lehrveranstaltung. Die für die Vergabe von CP gemäß § 6 sowie Anhang 2 erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise sollten vor Ablauf des Semesters ausgestellt werden, in dem die betreffende Lehrveranstaltung stattgefunden hat.
(6) Die erfolgreiche Teilnahme liegt vor, wenn eine durch die Veranstaltungsleitung positiv bewertete, individuelle Leistung erbracht wurde. Die Veranstaltungsleitung kann die Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung auch von der Erbringung mehrerer Leistungen abhängig machen. Studienleistungen können insbesondere sein: Protokolle, Tests, Literaturberichte, Übungsaufgaben, Referate (mit und ohne Ausarbeitung), Hausarbeiten, Forschungsberichte. Werden Studienleistungen schriftlich, aber nicht als Aufsichtsarbeit erbracht, ist eine schriftliche Erklärung abzugeben, dass sie oder er die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Im Übrigen gilt für die Studienleistungen § 16 entsprechend. Die Veranstaltungsleitung gibt die genauen Kriterien für die Vergabe des Leistungsnachweises, insbesondere die Anzahl und die Art der hierfür zu erbringenden Leistungen sowie die Frist, innerhalb derer diese erbracht sein müssen, zu Beginn der Lehrveranstaltung schriftlich bekannt. Die Kriterien dürfen während des laufenden Semesters nicht zum Nachteil der Studierenden geändert werden. Bestandene Studienleistungen können nicht wiederholt werden. Nicht bestandene Studienleistungen sind unbeschränkt wiederholbar.
(1) Der Studienverlaufsplan (Anhang 3) gibt den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Zu inhaltlichen Bezügen zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots vgl. die Modulbeschreibungen (Anhang 2).
(2) Das Institut für Archäologische Wissenschaften, Abt. II, erstellt für das Hauptfach AGRP auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein semesteraktuelles Modul- und Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses wird spätestens sechs Wochen vor Vorlesungsbeginn – im Internet und per Aushang – veröffentlicht. Es enthält insbesondere auch Informationen zu den Modulverantwortlichen, Hinweise auf Termine und Fristen zu Prüfungen und gegebenenfalls Anmeldelfristen für Lehrveranstaltungen.
(3) Die Studienfachberatung im Hauptfach AGRP erfolgt durch die hierzu durch die akademische Leitung beauftragten Lehrkräfte. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen.
(7) Der Prüfungsausschuss ist für die Organisation der Modulprüfungen in den Bachelor- und Masterstudiengängen des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften zuständig, soweit sie nicht von der akademischen Leitung des Studienganges Klassische Archäologie wahrgenommen wird. Entsprechendes gilt, soweit Fächer des Fachbereiches Sprach- und Kulturwissenschaften im Rahmen von Bachelor- oder Masterstudiengängen anderer Fachbereiche als Nebenfach absolviert werden. Er achtet auf die Einhaltung der hierfür erlassenen Ordnungen. Der Prüfungsausschuss entscheidet in allen Prüfungsangelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind.
(11) Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann Aufgaben der Prüfungsorganisation an die akademische Leitung des Bachelorstudienganges (§ 11) und an das Prüfungsamt zur selbständigen Erfüllung delegieren.
Das Direktorium des Instituts für Archäologische Wissenschaften bestellt einen Professor oder eine Professorin, der oder die das Fach AGRP in der Lehre vertritt, als akademischen Leiter oder Leiterin des Bachelorstudienganges. Die Verantwortung des Dekanats für die Sicherstellung des Lehrangebots bleibt hiervon unberührt.
a) Koordination des Lehr- und Prüfungsangebots im Zusammenwirken mit den Modulbeauftragten;
b) Erstellung und Aktualisierung der Prüferlisten.
(2) In der Regel wird die zu einem Modul gehörende Prüfung von den aktuell in dem Modul Lehrenden ohne besondere Bestellung durch den Prüfungsausschuss abgenommen. Der/Die Modulbeauftragte trägt im Einvernehmen mit der akademischen Leitung Sorge für die Prüfungsorganisation, koordiniert und kommuniziert Fristen, Termine und Prüfer. Sollte eine Lehrende oder ein Lehrender aus zwingenden Gründen eine Prüfung nicht abnehmen können, benennt die akademische Leitung einen anderen Prüfer oder eine andere Prüferin.
(3) Zum Beisitzer oder zur Beisitzerin bei mündlichen Prüfungen darf nur bestellt werden, wer Mitglied oder Angehöriger bzw. Angehörige der Johann Wolfgang Goethe-Universität ist und mindestens den Bachelorabschluss besitzt oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt hat.
(4) Abschlussarbeiten, die nicht mehr wiederholt werden können, und schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind von zwei Prüfenden zu bewerten. Mündliche Prüfungen sind von mehreren Prüfenden oder von einem oder einer Prüfenden in Gegenwart eines oder einer Beisitzenden abzunehmen.
(1) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach AGRP ist spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im ersten Fachsemester nach Maßgabe des Abs. 2 zu beantragen. Zur Bachelorprüfung kann nur zugelassen werden, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung
2. ausreichende Fremdsprachenkenntnisse in Latein (im Umfang des Latinums), Englisch und einer weiteren, modernen fachrelevanten Fremdsprache wie Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch oder Arabisch nachweist. Fehlende Fremdsprachenkenntnisse können während des Studiums nachgeholt werden (Näheres regelt Abs. 3). In Ausnahmefällen und auf Antrag können entsprechende Kenntnisse anderer Sprachen anerkannt werden. Darüber entscheidet die/der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Vorschlag der akademischen Leitung;
(2) Der Antrag auf Zulassung zur Bachelorprüfung ist schriftlich beim Prüfungsamt zu stellen. Dem Antrag sind beizufügen:
3. die Nennung des Nebenfaches oder der Antrag auf Zulassung des Nebenfaches gemäß § 1 Abs. 2;
(3) Fehlende Fremdsprachenkenntnisse sollen möglichst früh während des Studiums nachgeholt werden. Ihr Nachweis ist Voraussetzung für die Teilnahme an den Aufbaumodulen (M 13 bis M16)
(4) Über die Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach AGRP entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses. In Zweifelsfällen ist der oder die Studierende zu hören.
(5) Die Zulassung zur Bachelorprüfung wird abgelehnt, wenn die in Abs. 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt oder die Unterlagen nach Abs. 2 unvollständig sind oder der oder die Studierende die Bachelorprüfung in AGRP oder die Zwischenprüfung oder Magisterprüfung im Haupt- oder Nebenfach AGRP oder in einem verwandten Studiengang an einer Hochschule in Deutschland endgültig nicht bestanden hat oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen Studiengang durch Überschreiten der Fristen für die Meldung zu der jeweiligen Prüfung oder deren Ablegung verloren hat. Als verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in ihrem wesentlichen Teil mit den in dieser Ordnung geforderten Studien- und Prüfungsleistungen oder Modulen übereinstimmen.
(2) Die modulabschliessenden Klausuren und mündlichen Prüfungen sollen innerhalb der vom Prüfungsausschuss festzulegenden Prüfungszeiträume durchgeführt werden. Die exakten Termine, inklusive Wiederholungstermine und Rücktrittsfristen, Orte und Prüfer werden im Einvernehmen mit den Prüfern und der Akademischen Leitung des Studiengangs festgelegt und frühzeitig, spätestens 4 Wochen vor den Prüfungen, in geeigneter Weise bekanntgegeben. Muss aus zwingenden Gründen von diesem Prüfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Termins nur mit Genehmigung des Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit den Prüfern und Prüferinnen möglich.
(3) Zu jeder Modulprüfung ist eine gesonderte schriftliche oder elektronische Anmeldung beim Prüfungsamt innerhalb der Meldefrist erforderlich; andernfalls ist die Erbringung der Prüfungsleistung ausgeschlossen. Die Anmeldungen zu den einzelnen Modulprüfungen erfolgen über die Prüfenden. Mit der Meldung zur Modulprüfung gilt der oder die Studierende auch zur ersten Wiederholungsprüfung als angemeldet.
(5) Die Meldung zu einer Modulprüfung gilt als endgültig, wenn sie nicht durch schriftliche Erklärung innerhalb der Rücktrittsfrist von einer Woche vor Prüfungstermin zurückgezogen wird. Die Erklärung des Rücktritts innerhalb der Rücktrittsfrist ist ohne Angabe von Gründen möglich. Über eine Nachfrist für die Meldung zur Modulprüfung in begründeten Fällen oder eine Nachfrist für die Vorlage eines Leistungs- oder Teilnahmenachweises entscheidet die Akademische Leitung. Bei Versäumnis der Meldefrist oder bei Fehlen der Voraussetzungen des Abs. 4 ist die Zulassung zur Modulprüfung ausgeschlossen.
(6) Wiederholungstermine für nicht fristgemäß zurückgetretene, zum regulären Prüfungstermin gescheiterte oder zu diesem Termin angemeldete, jedoch nach § 15 entschuldigte Studierende werden in der Regel jeweils zu Beginn der Vorlesungszeit des folgenden Semesters angesetzt. Die Prüfungszeiträume sind in der Regel die ersten beiden und die letzten beiden Wochen der vorlesungsfreien Zeit.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach §§ 22 Abs. 6 und 23 Abs. 14 abgegeben worden ist. Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung (z. B. Wiederholungsfall oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbständige Anfertigung einer Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel), muss der Prüfungsausschuss die oder den Studierenden von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen oder Studienleistungen ausschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Studiengang erlischt. Die Schwere der Täuschung ist insbesondere anhand der hierfür aufgewendeten Energie, wie organisiertes Zusammenwirkungen und Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Handys zu werten.
Die Bachelorprüfung im Hauptfach AGRP setzt sich zusammen aus
1. den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen (PM 1-16);
(2) Zu den Prüfungsformen vgl. Anhang 2 (Modulbeschreibungen).
(2) Entscheidungen nach Abs. 1 trifft der Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit der/dem Prüfenden, in Zweifelsfällen mit der/dem Modulbeauftragten.
(1) Mündliche Prüfungen können von einem Prüfer oder einer Prüferin in Gegenwart eines oder einer Beisitzenden als Gruppenprüfung mit höchstens fünf Studierenden abgehalten werden.
(2) Die Dauer der mündlichen Prüfung soll je Studierender oder Studierendem mindestens 15 Minuten und höchstens 30 Minuten betragen, soweit im Anhang 2 keine abweichende Regelung getroffen ist.
(3) Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der mündlichen Prüfung sind von dem Beisitzer oder der Beisitzerin in einem Protokoll festzuhalten. Das Prüfungsprotokoll ist von dem Prüfer oder der Prüferin und dem Beisitzer oder der Beisitzerin zu unterzeichnen. Vor der Festsetzung der Note ist der Beisitzer oder die Beisitzerin unter Ausschluss der oder des zu Prüfenden sowie der Öffentlichkeit zu hören. Das Protokoll ist dem Prüfungsamt unverzüglich zuzuleiten.
(4) Multimedial gestützte Prüfungsklausuren („e-Klausuren“) sind zulässig, sofern sie dazu geeignet sind, den Prüfungszweck zu erfüllen. Sie werden in der Regel durch zwei Prüfende erarbeitet. Vor der Durchführung multimedial gestützter Prüfungsleistungen ist sicherzustellen, dass die elektronischen Daten eindeutig identifizierbar sowie unverwechselbar und dauerhaft den Prüflingen zugeordnet werden können. Die Prüfung ist in Anwesenheit einer fachlich sachkundigen Protokollführerin oder des Protokollführers durchzuführen. Über den Prüfungsverlauf ist eine Niederschrift anzufertigen, in die mindestens die Namen der Protokollführerin oder des Protokollführers sowie der Prüflinge, Beginn und Ende der Prüfung sowie eventuelle besondere Vorkommnisse aufzunehmen sind. Für die Einsichtnahme in die multimedial gestützte Prüfung sowie in die Prüfungsergebnisse gilt § 46. Die Aufgabenstellung einschließlich einer Musterlösung, das Bewertungsschema, die einzelnen Prüfungsergebnisse sowie die Niederschrift sind gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren.
(1) Eine Modulprüfung in Form einer Hausarbeit beinhaltet die selbstständige Bearbeitung und angemessene Dokumentation einer fachspezifischen Aufgabenstellung. Die Themenstellung und Ausgabe des Themas erfolgt durch eine im betreffenden Modul lehrende und nach § 12 Abs. 1 prüfungsberechtigte Lehrkraft.
(3) Der Bearbeitungszeitraum für eine Hausarbeit wird in der Modulbeschreibung (Anhang 2) festgelegt.
(4) Die Hausarbeit ist innerhalb der festgelegten Bearbeitungsfrist schriftlich in einfacher Ausfertigung sowie in elektronischer Form auf einem geeigneten Datenträger bei der Prüferin oder dem Prüfer einzureichen; im Falle des Postwegs ist der Poststempel entscheidend. Die Abgabe der Hausarbeit ist durch die Prüfende oder den Prüfenden aktenkundig zu machen.
(5) Das Bewertungsverfahren von Hausarbeiten, die als Modulprüfungen gewertet werden, soll in der Regel 6 Wochen nicht überschreiten; die Beurteilung ist schriftlich zu begründen. Im Falle des Nichtbestehens ihrer letztmaligen Wiederholung ist sie von einer zweiten Prüferin oder einem zweiten Prüfer zu bewerten. Bei Abweichung der Noten errechnet sich die Note aus dem Durchschnitt der beiden Noten.
(6) Alle Stellen der Hausarbeit, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus anderen fremden Mitteilungen entnommen wurden, sind als solche kenntlich zu machen. Die Hausarbeit ist mit einer Erklärung der oder des Studierenden zu versehen,, dass die Hausarbeit von ihr oder ihm selbständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Quellen und Hilfsmittel verfasst wurde. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht in einem anderen Studiengang als Prüfungsleistung verwendet wurde.
(2) Der Bearbeitungsumfang der Bachelorarbeit beträgt 12 CP. Die Bearbeitungszeit für die Bachelorarbeit beträgt 9 Wochen.
(3) Die/der Studierende muss zwei der drei Aufbaumodule (Module 13-15) abgeschlossen haben, um die Zulassung zur Bachelorarbeit beantragen zu können.
(5) Die Bachelorarbeit wird von einer Professorin oder einem Professor ausgegeben und betreut. Diese oder dieser ist Erstgutachterin oder Erstgutachter der Bachelorarbeit. Neben einem Professor bzw. einer Professorin können auch Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen und außerplanmäßige Professoren, Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren sowie entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professorinnen und Professoren mit ihrer Einwilligung Bachelorarbeiten ausgeben und betreuen. Das gleiche gilt für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit der selbständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben beauftragt worden sind, sofern sie unbefristet beschäftigt sind. Die Betreuerin oder der Betreuer hat sicherzustellen, dass gegebenenfalls die für die Durchführung der Bachelorarbeit erforderliche apparative Ausstattung zur Verfügung steht.
(6) Der oder dem Studierenden ist die Gelegenheit zu geben, ein geeignetes Thema vorzuschlagen.
(8) Die Bachelorarbeit kann mit Zustimmung der akademischen Leitung und des Prüfungsausschusses in einer Einrichtung außerhalb der Johann Wolfgang Goethe-Universität angefertigt werden. In diesem Fall muss das Thema in Absprache mit der akademischen Leitung gestellt werden. Die externe Betreuerin oder der externe Betreuer kann durch den Prüfungsausschuss als Gutachterin oder Gutachter für die Bachelorarbeit zugelassen werden.
(9) Die Ausgabe des Themas erfolgt durch die Betreuerin oder den Betreuer über die oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Das Thema muss so beschaffen sein, dass es innerhalb der vorgesehenen Frist bearbeitet werden kann. Der Zeitpunkt der Ausgabe und das Thema sind beim Prüfungsamt aktenkundig zu machen. Das Thema der Bachelorarbeit darf vor der aktenkundigen Ausgabe des Titels nicht bearbeitet werden.
(10) Die Bachelorarbeit ist in der Regel in deutscher Sprache abzufassen. Die Verwendung einer anderen fachrelevanten Sprache ist jedoch im Einvernehmen mit den Gutachtern möglich.
(11) Das gestellte Thema kann nur einmal und nur innerhalb des ersten Drittels der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Das neu gestellte Thema muss sich inhaltlich von dem zurückgegebenen Thema unterscheiden. Wird infolge des Rücktritts gemäß Abs. 12 Satz 3 ein neues Thema für die Bachelorarbeit ausgegeben, so ist die Rückgabe dieses Themas ausgeschlossen.
(13) Die Bachelorarbeit ist fristgerecht in dreifacher Ausfertigung sowie digital in Form eines geeigneten Datenträgers im Prüfungsamt abzugeben oder mittels Postweg beim Prüfungsamt einzureichen. Der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen; im Falle des Postweges ist das Datum des Poststempels entscheidend. Wird die Bachelorarbeit nicht fristgemäß abgeliefert, gilt sie als nicht bestanden.
(15) Die Bachelorarbeit soll innerhalb von 6 Wochen schriftlich begutachtet und bewertet werden.
(3) Es wird empfohlen, im Verlauf des Studiums ein Semester an einer Universität des Auslands zu studieren. Studienleistungen und Prüfungen sowie Kreditpunkte, die in Studiengängen von ausländischen Universitäten, die über Erasmus/Socrates-Abkommen Austauschbeziehungen mit dem Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften unterhalten, erbracht wurden, werden in vollem Umfang auf das Hauptfach AGRP angerechnet, sofern sie gleichwertig nach Absatz 2 sind. Studien- und Prüfungsleistungen, die während eines studienbedingten Auslandsaufenthaltes erworben wurden, können auch dann angerechnet werden, wenn für den Auslandsaufenthalt ein Urlaubssemester gewährt worden ist.
(10) Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Die Anrechnung der CP erfolgt individuell durch den Prüfungsausschuss auf Vorschlag des oder der Modulverantwortlichen. Voraussetzung sind schriftliche Nachweise (z.B. Zeugnisse, Zertifikate) über den Umfang, Inhalt und die erbrachten Leistungen. Insgesamt dürfen nicht mehr als 50% der im Studiengang erforderlichen CP durch Anrechnung ersetzt werden. Die Anrechnung der CP erfolgt ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen.
(11) Studentische Mitarbeit als gewähltes oder nominiertes, stimmberechtigtes oder vertretendes Mitglied universitärer Selbstverwaltungsgremien auf Instituts-, Fachbereichs- oder Universitätsebene kann auf Antrag als äquivalent zur berufspraktischen Erfahrung (Praktikum) im Pflichtmodul AGRP-BA-HF-M16 anerkannt werden. Voraussetzung ist, dass die Gremienarbeit mit Vor- und Nachbereitung einem workload in der Wertigkeit des Praktikums gleichkommt.
Paragraphenteil - V. Bewertung der Modulprüfungen und Bildung der Note im Hauptfach sowie Bildung der Gesamtnote für die Bachelorprüfung
Abschnitt V: Bewertung der Modulprüfungen und Bildung der Note im Hauptfach sowie Bildung der Gesamtnote für die Bachelorprüfung
(4) Für das Hauptfach Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen wird eine Gesamtnote gebildet. (5) Die Gesamtnote ist der Mittelwert der nach CP der Module gewichteten Modulnoten in den Pflichtmodulen sowie der Note der Bachelorarbeit. Letztere geht mit zweifacher CP-Gewichtung in die Berechnung ein.
(1) Für die Bachelorprüfung wird eine Gesamtnote gebildet. Diese errechnet sich im Verhältnis 3:1 aus der Gesamtnote des Hauptfachs und des Nebenfachs. Die Gesamtnote einer bestandenen Bachelorprüfung lautet:
über 3,5 bis einschließlich 4,0 ausreichend sufficient.
A = die Note, die die besten 10 % derjenigen, die bestanden haben, erzielen;
B = die Note, die die nächsten 25 % in der Vergleichsgruppe erzielen;
C = die Note, die die nächsten 30 % in der Vergleichsgruppe erzielen;
D = die Note, die die nächsten 25 % in der Vergleichsgruppe erzielen;
E = die Note , die die nächsten 10 % in der Vergleichsgruppe erzielen.
(3) Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn sämtliche für den Studiengang vorgeschriebenen Module bestanden und die Bachelorarbeit mit mindestens „ausreichend“ bewertet worden ist.
(4) Das Nebenfach darf nicht mehr als zwei Mal gewechselt werden.
(5) Die Ergebnisse mündlicher Prüfungen werden unverzüglich, die Ergebnisse schriftlicher Prüfungen nach Ablauf der Korrekturfrist bekannt gegeben. Die Bekanntgabe der Noten für die einzelnen schriftlichen Prüfungsleistungen und die Bachelorarbeit erfolgt durch schriftliche oder elektronische Benachrichtigung.
(6) Über das endgültige Nichtbestehen einer Modulprüfung oder das endgültige Nichtbestehen der Bachelorarbeit ist ein schriftlicher Bescheid durch die oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu erteilen, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.
(2) Modulprüfungen, die mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurden oder nach § 16 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gelten, sind nicht bestanden.
(5) Wird die Wiederholungsfrist nicht eingehalten, gilt die Prüfungsleistung als nicht bestanden. § 15 Abs. 2 bleibt unberührt. Werden die Gründe für die Fristüberschreitung anerkannt, wird der oder dem Studierenden aufgegeben, sich zum nächsten Prüfungstermin zu melden. Die Wiederholungsprüfungen sind nicht später als innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe des Ergebnisses der vorangegangenen nicht bestandenen Prüfung abzulegen.
(6) Eine nicht bestandene Bachelorarbeit kann einmal wiederholt werden. Es wird ein neues Thema ausgegeben. Eine zweite Wiederholung der Bachelorarbeit ist ausgeschlossen. Eine Rückgabe des Themas der Bachelorarbeit ist nur möglich, soweit von der Rückgabe beim ersten Versuch noch kein Gebrauch gemacht wurde.
a) eine Modulprüfung im Hauptfach AGRP auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder nach § 16 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
(1) Die Prüfungsgebühren für die Bachelorprüfung (Haupt- und Nebenfach) betragen insgesamt 200,- Euro.
(2) Die Prüfungsgebühren werden in zwei Raten zu jeweils 100 Euro fällig, und zwar die erste Rate bei der Beantragung der Zulassung zur Bachelorprüfung, die zweite Rate bei der Zulassung der Bachelorarbeit.
Nach jeder Modulprüfung und nach Abschluss des gesamten Prüfungsverfahrens wird der oder dem Studierenden auf Antrag Einsicht in seine/ihre schriftlichen Prüfungsarbeiten, die darauf bezogenen Gutachten und in die Prüfungsprotokolle gewährt.
Die Ordnung für den Bachelorteilstudiengang Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen (AGRP) mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Hauptfach vom 06. Juli 2011 in der Fassung vom 17. Juli 2013 tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im UniReport der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Satzungen und Ordnungen mit Wirkung zum Wintersemester 2014/15 in Kraft.
Anhang 1: Nebenfächer
Als Nebenfächer zum Bachelorstudiengang AGRP sind alle Bachelornebenfächer mit einem Umfang von 60 CP ohne gesonderte Beantragung zugelassen, mit Ausnahme von „Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike“ (AMGW). Ein anderes Fach kann der Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften auf Antrag des oder der Studierenden im Einvernehmen mit dem Dekan oder der Dekanin des für dieses Fach zuständigen Fachbereichs als Nebenfach zulassen, wenn dieses Fach das Hauptfach AGRP im Hinblick auf die Qualifikation in sinnvoller Weise ergänzt und in seinem Umfang und den Anforderungen § 2 und § 5 Abs. 7 dieser Ordnung genügt. Das Nebenfach ist mit der Zulassung zur Bachelorprüfung (§ 13) zu benennen beziehungsweise zu beantragen. Nach Zulassung zur Bachelorprüfung im Hauptfach kann ein Nebenfach zweimal gewechselt werden. Eine Übersicht der zugelassenen Nebenfächer bietet die Philosophische Promotionskommission.
Anhang 2: Modulbeschreibungen Bachelorstudiengang Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen HF
AGRP-BA-HF-M 1 – Propaedeuticum Archaeologicum
Ziel des Moduls ist es, im Sinne einer Einführung Inhalte, Zielsetzungen, Fragestellungen, Arbeitstechniken, Methoden und Institutionen der archäologischen Wissenschaften und der Archäometrie zu erläutern. In den Veranstaltungen werden demzufolge die Haupt- und Nebenfachstudiengänge Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients, Klassische Archäologie, Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen, Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und Archäometrie vorgestellt.Die begleitenden Übungen vertiefen die im Propaedeuticum dargestellten Inhalte, geben Anleitungen zu ersten wissenschaftlichen Arbeiten und führen in die fachspezifischen Hilfsmittel ein. Aus diesem Grund wird dringend empfohlen, das Modul in den ersten beiden Semestern zu belegen (Teil I jeweils im Wintersemester, Teil II jeweils im Sommersemester)
Die/der Studierende erlangt einen Überblick über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der diversen archäologischen Disziplinen und erwirbt Erfahrungen in der mündlichen und schriftlichen Präsentation relevanter Inhalte durch Kurzreferate und ähnliche Arbeiten.
jedes Sem.
240 Stunden (Kontaktzeiten: 120 Stunden; Selbstlernzeiten: 120 Stunden)
PP 1a: Regelmäßige Teilnahme, Nacharbeiten im SelbststudiumPP 1b: Regelmäßige Teilnahme, Nacharbeiten im Selbststudium
T 1c: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Nacharbeiten im Selbststudium
T 1d: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Nacharbeiten im Selbststudium
Studiennachweise in PP 1, T 1, PP 2, T 2
in allen Hauptfach-Studiengängen des Instituts für Archäologische Wissenschaften
1a: Propädeutikum 1 PP 2 2
1b: Propädeutikum 2 PP 2 2
1c: Tutorium 1 T 2 2
1d: Tutorium 2 T 2 2
AGRP-BA-HF-M 2 – Basismodul I: Historisches Grundwissen
Das Modul legt die für ein erfolgreiches Studium von Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen unabdingbaren historischen Grundlagen.Neben deren Aneignung erlernen die Studierenden die Benutzung einer Fachbibliothek, den Umgang mit bibliographischen Hilfsmitteln und Quelleneditionen, das Zusammenfassen und Vorstellen von Fachtexten sowie geeignete Präsentationstechniken. Damit verbindet sich eine erste Einführung in wissenschaftliches Denken.
330 Stunden (Kontaktzeiten: 90 Stunden; Selbstlernzeiten: 240 Stunden).
V 2a: Regelmäßige Teilnahme, Nacharbeiten im SelbststudiumPS 2b: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
Ü 2c: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
90-minütige Klausur im PS (Teilmodul 2b) (3 CP). Die Klausur bezieht sich auf die Qualifikationsziele (Wissen und Kompetenzen) des gesamten Moduls.
2a: Historisches Grundwissen V 2 2
2b: Historisches Grundwissen PS 2 3
2c: Historisches Grundwissen Ü 2 3
AGRP-BA-HF-M 3 – Basismodul II: Archäologisches Grundwissen
Das Modul vermittelt das für ein erfolgreiches Studium von Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen unabdingbare archäologische Grundwissen.Neben dessen Aneignung vertiefen die Studierenden ihre Kenntnisse in der Benutzung einer Fachbibliothek, dem Umgang mit bibliographischen Hilfsmitteln und archäologischen Quellenwerken, dem Zusammenfassen und Vorstellen von Fachtexten sowie geeigneten Präsentationstechniken. Damit verbindet sich die weitere Einführung in wissenschaftliches Denken und Arbeiten.
270 Stunden (Kontaktzeiten: 60 Stunden; Selbstlernzeiten: 210 Stunden).
PS 3a: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, HausaufgabenÜ 3b: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
90-minütige Klausur im PS (Teilmodul 3a) (3 CP).Die Klausur bezieht sich auf die Qualifikationsziele (Wissen und Kompetenzen) des gesamten Moduls.
3a: Archäologisches Grundwissen PS 2 3
3b: Archäologisches Grundwissen Ü 2 3
AGRP-BA-HF-M 4 – Basismodul III: Archäologische Materialkunde
PS 4a: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, HausaufgabenÜ 4b: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
90-minütige Klausur im PS (Teilmodul 4a) (3 CP).Die Klausur bezieht sich auf die Qualifikationsziele (Wissen und Kompetenzen) des gesamten Moduls.
4a: Archäologische Materialkunde PS 2 4
4b: Archäologische Materialkunde Ü 2 4
AGRP-BA-HF-M 5 – Basismodul IV: Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike
Das Modul vermittelt eine Einführung in Münze, Geld und Wirtschaft in der griechisch-römischen Antike. In Hauptlinien werden die Entstehung und Geschichte der Münze und ihre Funktionen als Geld vorgestellt. Gleichzeitig geht es um die physischen Eigenschaften der Münze und ihre Rolle als Kommunikationsmittel. Die Einführung in die antike Wirtschaft bezieht sich einerseits auf die einschlägigen antiken Textquellen und die moderne Theorie- und Modellbildung, andererseits auf die archäologischen Quellen zur Produktion, Distribution und Konsumption von Gebrauchsgütern und Nahrungsmitteln.
Das Modul vermittelt die für ein erfolgreiches Studium von Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen unabdingbaren Grundkenntnisse auf dem Gebiet von Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike.Die Studierenden üben sich im Beschreiben, Bestimmen, Datieren, Dokumentieren und Katalogisieren von numismatischen Materialien. Die Studierenden vertiefen weiterhin ihre Kenntnisse in der Benutzung einer Fachbibliothek, dem Umgang mit bibliographischen Hilfsmitteln und archäologischen Quellenwerken, dem Zusammenfassen und Vorstellen von Fachtexten sowie geeigneten Präsentationstechniken. Damit verbindet sich die weitere Einführung in wissenschaftliches Denken und Arbeiten.
420 Stunden (Kontaktzeiten: 120 Stunden; Selbstlernzeiten: 300 Stunden)
V 5a: Regelmäßige Teilnahme, Nacharbeiten im SelbststudiumPS 5b: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
Ü 5c: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
Ü 5d: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
90-minütige Klausur im PS (Teilmodul 5b) (3 CP). Die Klausur bezieht sich auf die Qualifikationsziele (Wissen und Kompetenzen) des gesamten Moduls.
5a: Münze, Geld und
Wirtschaft in der Antike V 2 2
5b: Münze, Geld und
Wirtschaft in der Antike PS 2 3
5c: Münze, Geld und
Wirtschaft in der Antike (num. Übung) Ü 2 3
5d: Münze, Geld und
Wirtschaft in der Antike (epigr. und papyrologische Übung) Ü 2 3
AGRP-BA-HF-M 6 – Methoden, Theorien, Praxis
Das Modul betrifft einerseits das Fach Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen mit seiner Geschichte, Systematik, seinem Selbstverständnis, den Institutionen und Theorien, anderseits den dafür grundlegenden Praxisbezug mit dessen spezifischen Methoden.
Das Modul vermittelt Gegenstand und Position des Faches Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen, deren Verständnis für eine erfolgreiche berufliche Praxis unabdingbar ist. Die Studierenden erlernen die gängigen Techniken des archäologischen Surveys und der Ausgrabung, inklusive der einschlägigen digitalen Methoden, sowie das Erkennen archäologischer Befunde und deren fachgerechte Dokumentation und Interpretation.
PS 6a: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, HausaufgabenÜ 6b: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
90-minütige Klausur im PS (Teilmodul 6a) (3 CP).Die Klausur bezieht sich auf die Qualifikationsziele (Wissen und Kompetenzen) des gesamten Moduls.
6a: Geschichte, Selbstverständnis
6b: Archäologische Feldmethoden Ü 2 3
AGRP-BA-HF-M 7 – Hausarbeit
Sinn des Moduls ist es, dass die Studierenden die im bisherigen Studium (M1-6) erworbenen Grundkenntnisse zu Inhalten, Theorien und Methoden des Faches selbstständig reflektieren und einüben.Mit der Hausarbeit wird ein geeignetes, von Betreuer/in und dem/der Studierenden abgesprochenes Thema aus dem Bereich des bisherigen Studiums selbstständig bearbeitet und in einer dem Fach angemessenen Form vorgelegt.
Die Studierenden vertiefen die im bisherigen Studium (M1-6) erworbenen Grundkenntnisse, indem sie sich in dem Arbeiten mit archäologischem Fundmaterial einüben (Repetitorium, Teilmodul 7a) und exemplarisch den aktuellen Forschungsstand zu speziellen Themen und Fragestellungen des Faches kennen lernen (Kolloquium, Teilmodul 7b). Mit der Hausarbeit (Teilmodul 7c) sollen die Studierenden nachweisen, dass sie zur Erarbeitung einer einfachen Studie mit ersten wissenschaftlichen Ansätzen in der Lage sind. Dazu gehören der logische Aufbau und die Gliederung eines Textes, das kritische Abwägen verschiedener und gegensätzlicher Argumente aus der Literatur, das korrekte Zitieren sowie die Verwaltung eines Fußnoten- und Dokumentations/Abbildungsanhanges und ggf. das Erstellen eines einfachen Kataloges.
300 Stunden (Kontaktzeiten: 60 Stunden; Selbstlernzeiten: 240 Stunden)
Bestehen der Modulabschlussprüfung in M 4 und von mindestens zwei der vier Modulabschlussprüfungen in M 2, M 3, M5 und M 6.
Ü 7a: Regelmäßige, aktive Teilnahme; Bestimmen, Beschreiben und Katalogisieren von archäologischem MaterialKO 7b: Regelmäßige Teilnahme, Nacharbeiten im Selbststudium
Schriftliche Arbeit im Umfang von 15-20 Seiten zzgl. Dokumentation (Teilmodul 7c) (5 CP).Die Hausarbeit dient zur Prüfung des Wissens- und Kompetenzerwerbes des gesamten Moduls.
TN in den jeweiligen Lehrveranstaltungen und Bestehen der Hausarbeit. Die Arbeit ist 6 Wochen nach Vergabe des Themas einzureichen.
7a: Repetitorium zum
archäologischen Fundmaterial Ü 2 3
7b: Kolloquium
‚Neue Funde und Forschungen‘ KO 2 2
7c: Hausarbeit HA 5
AGRP-BA-HF-M 8 – Exkursionen I
Sem. 1-4
300 Stunden (Kontaktzeiten: 210 Stunden; Selbstlernzeiten: 90 Stunden).
Ü 8a: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausarbeiten.Ex 8b: Aktive Teilnahme, Vor- und Nachbereitung im Selbststudium
Nachweis von 12 Exkursionstagen, TN in der Übung und Bestehen der Modulprüfung
8a: Übung zur Vorbereitung
8b: Fachbezogene Exkursionen zu Geländedenkmälern, Museen, Ausstellungen (12 Tage) Ex 6
AGRP-BA-HF-M 9 – Feldmodul
Im Rahmen des Moduls sind Feldpraktika (Ausgrabungen/Surveys) im Umfang von insgesamt 2 Monaten (40 Tage à 8 Stunden = 320 Stunden) zu leisten. Spätestens 2 Monate nach Abschluss eines Ausgrabungspraktikums ist ein Praktikumsbericht mit Arbeitsproben vorzulegen (5-10 Seiten plus Dokumentation). Die Surveys (bis zu 10 Tage; s. unten) werden in einem einzigen Bericht dokumentiert, dessen Umfang mit der akademischen Leitung abzusprechen ist. Die Praktika bestehen in aktiver Ausgrabungstätigkeit, Befunddokumentation und Fundverwaltung. Von den geforderten 40 Tagen können bis zu 10 Tage durch die Mitwirkung an Oberflächenbegehungen („Surveys“) erbracht werden. In Absprache mit und unter vorheriger Genehmigung durch die/den Akademische/n Leiter/in können die Praktika auch im Rahmen von Ausgrabungen und Surveys absolviert werden, die von anderen Trägern als dem Institut für Archäologische Wissenschaften der Goethe-Universität durchgeführt werden (andere Universitäten des In- und Auslandes, Deutsches Archäologisches Institut, Forschungsinstitute und Akademien, Institutionen der archäologischen Denkmalpflege, Grabungsfirmen). Mindestens zwei Drittel der Praktikumszeiten sind im Rahmen der Archäologie der römischen Provinzen zu absolvieren, während das verbleibende Drittel in anderen archäologischen Fächern (Vor- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie, Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients) erworben werden kann.
9: PR über 2 Monate (40 Tage) PR 7 8
AGRP-BA-HF-M 10 – Praxisbezug
Das Modul vermittelt theoretische, methodische und praktische Grundlagen in zwei wichtigen Berufsfeldern, der archäologischen Denkmalpflege und dem Museum. Dabei geht es um die Institutionen der Denkmalpflege und deren Grundlagen sowie um Betreuung von Sammlungsbeständen und deren Präsentation, ebenso um die Beurteilung von Ausstellungskonzeptionen und um Öffentlichkeitsarbeit.
Die Studierenden eignen sich Grundkenntnisse in zwei zentralen Berufsfeldern an, darüber hinaus knüpfen sie erste Kontakte zu Vertretern der betreffenden Institutionen.
M 1-7, TN Studienberatung II
Ü 10a: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, HausaufgabenÜ 10b: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
60-minütige Klausur in der Übung 10b (2 CP).Die Klausur bezieht sich auf die Qualifikationsziele (Wissen und Kompetenzen) des gesamten Moduls.
10a: Praxisbezug I Ü 2 3
10b: Praxisbezug II Ü 2 3
AGRP-BA-HF-M 11 – Nachbarwissenschaften
Sinn des Moduls ist es, dass die Studierenden über die Grenzen ihres Faches hinaus fachspezifische Inhalte, Theorien und Methoden der jeweils gewählten Fachrichtung kennen lernen.
Die Studierenden lernen andere Fachrichtungen kennen und erweitern so ihren Horizont, was für ihre spätere berufliche Tätigkeit eine wichtige Voraussetzung ist.
Prüfungsleistung in einer der gewählten Veranstaltungen (nach Maßgabe des gewählten Faches)
TN in mind. 2 Veranstaltungen, Bestehen der Modulprüfung
Mind. 2 Veranstaltungen in das Studium sinnvoll ergänzenden Fächern (z. B. Vor-und Frühgeschichtliche Archäologie, Klassische Archäologie, Alte Geschichte, Klassische Philologie, Archäometrie). Die Wahl einer Veranstaltung des Studiengangs Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike ist ausgeschlossen. Eine Veranstaltung muss mit einer Prüfungsleistung abschließen. Die Wahl ist mit dem Modulbeauftragten abzustimmen. Für Studierende, die das Nebenfach Archäometrie nicht belegen, ist eine Veranstaltung in der Archäometrie verpflichtend.
AGRP-BA-HF-M 12 – Exkursionen II
Das Modul betrifft das Kennenlernen von topographischen, siedlungs-, wirtschafts- und kulturgeschichtlichen Befunden und deren Interpretation sowie die vertiefte Kenntnis des regionalen Denkmäler- und Fundbestandes. Die Kenntnisse wichtiger Museumsbestände werden verbreitert, ihre Erläuterung in Form von Führungen eingeübt und Ausstellungskonzepte diskutiert.
Die Studierenden sollen die Fähigkeit erweitern, einen Raum in all seinen archäologisch und historisch relevanten Aspekten zu beschreiben sowie Museums- oder Ausstellungskonzepte kritisch zu beurteilen.
Während der Semester finden eintägige Exkursionen statt. I.d.R. alle 2 Jahre wird in der vorlesungsfreien Zeit eine Lang-Exkursion angeboten.
Sem. 5-8
300 Stunden (Kontaktzeiten: 210 Stunden; Selbstlernzeiten: 90 Stunden)
M 1-9, TN Studienberatung II
Ü 12a: Regelmäßige, aktive Teilnahme; Vor- und Nachbereitung im SelbststudiumEx 12b: Aktive Teilnahme, Vor- und Nachbereitung im Selbststudium
45-minütiges Referat mit schriftlicher Dokumentation im Umfang von 5-10 Seiten in der Übung zur Exkursionsvorbereitung (Teilmodul 12a) (2 CP)
12a: Übung zur Vorbereitung einer Langexkursion Ü 2 2
12b: Fachbezogene Exkursionen zu Geländedenkmälern, Museen, Ausstellungen (12 Tage) Ex 6
AGRP-BA-HF-M 13 – Aufbaumodul I: AGRP in angewandten Beispielen
Das Modul befasst sich mit den zentralen Themenbereichen und Fragestellungen des Faches; dazu gehören u. a. die Rolle des römischen Heeres im Grenzraum des Imperium Romanum, die Stadt und ihre Monumente, Religion, Grabkult, Ämterlaufbahnen, Mobilität (Reisen/Transporte), Instrumentum Domesticum.
M 1-9, TN Studienberatung II, Nachweis der Fremdsprachen
V 13a: Regelmäßige Teilnahme, Nacharbeiten im SelbststudiumS 13b: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Hausaufgaben
60-minütiges Referat im Rahmen des Seminars (Teilmodul 13b). Das Referat ist in schriftlicher Form (12-15 Seiten Text plus Dokumentation/Bildanhang) vorzulegen (3 CP). Das Referat dient zur Prüfung des Wissens- und Kompetenzerwerbes des gesamten Moduls.
13a: AGRP in angewandten Beispielen V 2 2
13b: AGRP in angewandten Beispielen S 2 4
AGRP-BA-HF-M 14 – Aufbaumodul II: Theorien, Modelle, Debatten
In diesem Modul reflektieren die Studierenden auf der Grundlage der aktuellen theoretischen Debatten die Position des Faches in ausgewählten zentralen Themenfeldern wie z. B. Romanisierung/Romanisation, Identität, Migration, gesellschaftlicher Aufstieg, das Imperium Romanum und das „Barbaricum“, religiöser Pluralismus und Interpretatio Romana.
Die Studierenden lernen, sich selbständig Teilbereiche der oben genannten Themen zu erarbeiten und mündlich wie schriftlich vorzustellen. Dabei geht es um die Anwendung der sogenannten „komplexen“ Methode, d.h., Themenstellungen nicht nur mit einer Methode anzugehen, sondern durch verschiedenartige, oft auch gegensätzliche Fragestellungen ein Thema in seiner Vielschichtigkeit zu beleuchten.
S 14a: Regelmäßige, aktive Teilnahme mit HausaufgabenÜ 14b: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Kurzreferate, Hausaufgaben
60-minütiges Referat im Rahmen des Seminars (Teilmodul 14a). Das Referat ist in schriftlicher Form (12-15 Seiten Text plus Dokumentation/Bildanhang) vorzulegen (3 CP). Das Referat dient zur Prüfung des Wissens- und Kompetenzerwerbes des gesamten Moduls.
14a: Theorien, Modelle, Debatten S 2 4
14b: Theorien, Modelle, Debatten Ü 2 4
AGRP-BA-HF-M 15 – Aufbaumodul III: Aktuelle Forschungsschwerpunkte
Das Modul befasst sich mit Themen aus aktuellen Forschungsschwerpunkten des Faches, der Landschafts- und Siedlungsarchäologie (z. B. Erschließung und Strukturierung von Siedlungsräumen), der Wirtschaftsarchäologie (z. B. Erschließung von Ressourcen, der Rolle des Heeres als Wirtschaftsfaktor, Produktion, Distribution und Konsumption von Gütern) oder der Entwicklung der Schriftlichkeit im römischen Reich.
S 15a: Regelmäßige, aktive Teilnahme mit HausaufgabenKO 15b: Regelmäßige Teilnahme, Nacharbeiten im Selbststudium
60-minütiges Referat im Rahmen des Seminars (Teilmodul 15a). Das Referat ist in schriftlicher Form (12-15 Seiten Text plus Dokumentation/Bildanhang) vorzulegen (3 CP). Das Referat dient zur Prüfung des Wissens- und Kompetenzerwerbes des gesamten Moduls.
15a: Aktuelle Forschungsschwerpunkte S 2 4
15b: Aktuelle Forschungsschwerpunkte Ko 2 2
AGRP-BA-HF-M 16 – Aufbaumodul IV: Praktikum
Die Praktika vermitteln den Studierenden berufsbezogene Erfahrungen in verschiedenen für das Fach relevanten Bereichen wie Ausgrabung, Survey, Institutionen der Denkmalpflege und Museen.
Die Studierenden gewinnen Einblicke in die Arbeitsfelder und praktischen Arbeitsweisen des Faches.
Die Praktika werden in der vorlesungsfreien Zeit absolviert.
Im Rahmen des Moduls sind Praktika im Umfang von insgesamt 2 Monaten (40 Tage à 8 Stunden = 320 Stunden) zu leisten. Spätestens 2 Monate nach Abschluss jedes Praktikums ist ein Praktikumsbericht mit Arbeitsproben vorzulegen (5-10 Seiten plus Dokumentation). Die Praktika bestehen in aktiver Ausgrabungstätigkeit, Befunddokumentation und Fundverwaltung. Womöglich wird die Übernahme von besonderen Tätigkeiten (z.B. Schnittleitung) erwartet. Andere Tätigkeiten wie Praktika in archäologischen Museen und Institutionen der Denkmalpflege können im Umfang bis zur Hälfte der Praktikumszeiten (20 Tage) ebenfalls angerechnet werden, sofern sie in Absprache mit und unter vorheriger Genehmigung durch die/den Akademische/n Leiter/in durchgeführt werden. In Absprache mit und unter vorheriger Genehmigung durch die/den Akademische/n Leiter/in können die Praktika auch im Rahmen von Ausgrabungen absolviert werden, die von anderen Trägern als dem Institut für Archäologische Wissenschaften der Goethe-Universität durchgeführt werden (andere Universitäten des In- und Auslandes, Deutsches Archäologisches Institut, Forschungsinstitute und Akademien, Institutionen der archäologischen Denkmalpflege, Grabungsfirmen). Mindestens zwei Drittel der Praktikumszeiten sind im Rahmen der Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen zu absolvieren, während das verbleibende Drittel in anderen archäologischen Fächern (Vor- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie, Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients) erworben werden kann.
16: PR über 2 Monate (40 Tage) PR 7 8
AGRP-BA-HF-M 17 – BA-Arbeit im Fach Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen
Die BA-Arbeit betrifft ein geeignetes Thema aus dem gesamten Bereich des Faches. Es wird zwischen Betreuer/in und dem/der Studierenden abgesprochen.
Die BA-Arbeit soll zeigen, dass die/der Studierende in der Lage ist, innerhalb einer vorgegeben Frist ein Thema selbständig nach wissenschaftlichen Kriterien und Methoden zu bearbeiten und nach den im Fach gültigen formalen Regeln darzustellen
jeweils im 8. Fachsemester
360 Stunden.
Mindestens 2 der Module AGRP-M 13-15 müssen abgeschlossen sein.
BA-Arbeit (Umfang 30-50 Seiten zzgl. Dokumentation/Katalog). Bearbeitungsdauer: 4 Mon.
Bestehen der BA-Arbeit. Die BA-Arbeit hat sich nach den im Fach üblichen Regularien zu richten.
BA-Arbeit HA 12
Anhang 3: Studienverlaufsplan Haupt- und Nebenfach Bachelorstudiengang Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen HF
1.Studienjahr WiSe 1 M 1 Propaedeuticum Archaeologicum (4 CP) PP
M 2 Hist. Grundwissen (11 CP) V
SoSe 2 M 1 Propaedeuticum Archaeologicum (4 CP) PP
M 3 Arch. Grundwissen (9 CP) PS
M 4 Arch. Materialkunde (11 CP) PS
2.Studienjahr WiSe 3 M 5 Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike (11 CP) V
M 6 Methoden, Theorien, Praxis (9 CP) PS
SoSe 4 M 5 Münze, Geld und Wirtschaft in der Antike (3 CP) Ü
M 6 Methoden, Theorien, Praxis (5 CP) Ü
M 7 Hausarbeit (5 CP) Hausarbeit
1.-2. Studienjahr WiSe 1-SoSe 4 M 8 Exkursionen I (10 CP) Ü/Exkursionen
WiSe 1-SoSe 4 M 9 Feldmodul (15 CP) Feldmodul
3.Studienjahr WiSe 5 M 13 AGRP in angew. Beisp. (9 CP) V
M 10 Praxisbezug (3 CP) Ü
SoSe 6 M 14 Theorien, Modelle, Debatten (11 CP) S
4.Studienjahr WiSe 7 M 10 Praxisbezug (5 CP) Ü
M 15 Akt. Forschungsschwerpunkte (7 CP) S
SoSe 8 M 15 Akt. Forschungsschwerpunkte (2 CP) KO
M 17 BA-Arbeit (12 CP) BA-Arbeit
3.-4. Studienjahr WiSe 1-SoSe 8 M 11 Nachbarwiss. (9 CP) Nachbarwissen-schaften
WiSe 5-SoSe 8 M 12 Exkursionen II (10 CP) Ü/Exkursionen
WiSe 5-SoSe 8 M 16 Praktikum (15 CP) Praktikum
Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen (HF), Bachelor (ab WS 2011/12)*