Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OVG%20Mecklenburg-Vorpommern&Datum=26.03.2013&Aktenzeichen=3%20M%208/13
Timestamp: 2019-04-20 19:24:06
Document Index: 131808989

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 14', '§ 31', '§ 36', '§ 4', '§ 5', '§ 42', '§ 113', '§ 31', '§ 4', '§ 36', '§ 31']

OVG Mecklenburg-Vorpommern, 26.03.2013 - 3 M 8/13 - dejure.org
§ 1 Abs 8 BauGB, § 14 BauGB, § 31 Abs 2 BauGB, § 36 BauGB, § 4 Abs 2 Nr 3 BauNVO, § 5 Abs 2 Nr 2 BauNVO, § 42 Abs 2 VwGO, § 113 Abs 1 S 1 VwGO
Zur Klagebefugnis einer Gemeinde gegen die Erteilung einer Baugenehmigung ohne Befreiung nach § 31 Abs 2 BauGB - zum Begriff der Anlage für gesundheitliche Zwecke i.S.v. § 4 Abs 2 Nr 3 BauNVO
NVwZ-RR 2013, 1013
Das gilt auch dann, wenn das Bauvorhaben genehmigt ist, obwohl es den Festsetzungen des Bebauungsplans widerspricht, ohne dass die erforderliche Befreiung erteilt ist (vgl. Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 06. Januar 2016 - 3 M 78/15 - und Beschluss vom 26. März 2013 - 3 M 8/13 - sowie Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Beschluss vom 29. September 1981 - 3 S 1184/81 -, jeweils juris).
Andernfalls könnte die Gemeinde um ihre Rechtsposition nach § 36 BauGB gebracht werden, die sie erhält, wenn eine Befreiung nach § 31 Abs. 2 BauGB erteilt wird (Senat, B. v. 26.03.2013 - 3 M 8/13 - NVwZ-RR 2013, 1013 (Leitsatz), zit. nach juris).
Dieser Fall ist dem gleich zu behandeln, in dem bei einer erteilten Befreiung das notwendige Einvernehmen nicht eingeholt worden ist (Beschluss des Senats vom 26. März - - 3 M 8/13 - Juris Rn. 6).