Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/2003/03'5'07.htm
Timestamp: 2018-01-18 19:14:32
Document Index: 142408743

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 77', '§ 14', '§ 29', '§ 16', '§ 13', '§ 16', '§ 21', '§ 14', '§ 68', '§ 33']

13. Jahrgang, Nr. 5 vom 22. Juli 2003, S. 35
Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Werkstoffwissenschaft
Aufgrund des § 17 Abs. 1 sowie der §§ 77 Abs. 3 Nr. 11 und 88 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) in der Fassung vom 1. Juli 1998 (GVBl. LSA S. 300), zuletzt geändert durch Anlage laufende Nummer 219 zum Vierten Rechtsbereinigungsgesetz vom 19. März 2002 (GVBl. LSA S. 130) hat die Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg die folgende Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Werkstoffwissenschaft am Fachbereich Ingenieurwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg erlassen.
(1) Die Regelstudienzeit für den Studiengang Werkstoffwissenschaft beträgt 9 Semester einschließlich einer berufspraktischen Ausbildung (Industrie- bzw. Betriebspraktikum) (siehe § 14).
Davon entfallen auf das Grundstudium 98, auf das Hauptstudium 72 Semesterwochenstunden.
einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin bzw. einem wissenschaftlichen Mitarbeiter und zwei Studierenden,
(6) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses und deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter unterliegen der Amtsverschwiegenheit. Sofern sie nicht im öffentlichen Dienst stehen, sind sie durch die Vorsitzende bzw. den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zur Verschwiegenheit zu verpflichten.
(12) Ablehnende Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. Der Kandidatin bzw. dem Kandidaten ist Gelegenheit zum rechtlichen Gehör zu geben. (siehe auch § 29)
(7) Das Ergebnis jeder schriftlichen Prüfung ist nach Abschluss der Korrektur, spätestens nach drei Wochen bekanntzugeben.
(6) Die bestandene Diplom-Vorprüfung im Studiengang Werkstoffwissenschaft qualifiziert die Studierenden, in die anderen Ingenieurstudiengänge des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften zu wechseln. Mit Ausnahme der fachspezifischen Wahlpflichtfächer ist das erste Modul mit denen der anderen Ingenieurstudiengänge identisch.
(1) Bedingung für die Zulassung zur Diplom-Vorprüfung bzw. Diplomprüfung ist, dass die Kandidatin bzw. der Kandidat mindestens das letzte Semester vor der Meldung als Studentin bzw. Student der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg im Studiengang Werkstoffwissenschaft eingeschrieben war und die in §§ 16 bzw. 21 geforderten speziellen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Der Prüfungsausschuss kann in Einzelfällen Ausnahmen gestatten.
(5) Die Zulassung ist zu versagen, wenn die Kandidatin bzw. der Kandidat die Diplom-Vorprüfung bzw. die Diplomprüfung im Studiengang Werkstoffwissenschaft oder einem inhaltlich gleichwertigen Studiengang endgültig nicht bestanden hat. Im übrigen darf sie nur versagt werden, wenn die Unterlagen unvollständig oder die in Abs. 1 und 2 geforderten Voraussetzungen nicht erfüllt sind.
(2) Besteht eine Fachprüfung aus mehreren Prüfungsleistungen, so errechnet sich die Fachnote aus dem (gegebenenfalls gewichteten) Durchschnitt der Noten der einzelnen Prüfungsleistungen, jedoch unter Beachtung von § 13 Abs. 3. Dabei wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt, alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.
(1) Die praktische Tätigkeit soll den Studierenden Einblick geben in berufsrelevante Arbeiten sowie in industrielle Herstellungs- und Bearbeitungsmethoden, in die Betriebsorganisation und in die sozialen Verhältnisse der Arbeitnehmer. Grundlage dafür ist die "Ordnung für die berufspraktische Ausbildung im Studiengang Werkstoffwissenschaft" (im folgenden Praktikumsordnung genannt) im Rahmen der Studienordnung.
das Grundpraktikum von mindesten 8 bis maximal 12 Wochen Dauer,
das vor Aufnahme des Studiums abgeleistet werden kann, spätestens aber bis zum Abschluss der Diplom-Vorprüfung nachzuweisen ist (siehe § 16 Abs. 3) und
das Fachpraktikum von mindesten 8 bis maximal 12 Wochen Dauer,
das spätestens vor Beginn der Diplomarbeit nachzuweisen ist (siehe § 21 Abs. 3).
(3) Über die Anerkennung des Industriepraktikums und über die Anrechnung praktikumsentsprechender Tätigkeiten entscheidet das Praktikantenamt des Fachbereiches.
Grundlagen der Werkstoffwissenschaft,
Struktur und Gefüge/Mikroskopie,
Oberflächencharakterisierung,
den Nachweis über das nach der Praktikumsordnung abzuleistende Grundpraktikum als Teil der berufspraktischen Ausbildung (Industrie- bzw. Betriebspraktikum) gemäß § 14.
Anorganisch-nichtmetallische Werkstoffe,
Polymere Werkstoffe,
Mechanik der Verbunde,
Korrosion/Korrosionsschutz,
Vertiefungsfach 1,
Vertiefungsfach 2,
Vertiefungsfach 3
(2) Zum 1. PA der Diplomprüfung kann zugelassen werden, wer die Diplom-Vorprüfung im Studiengang Werkstoffwissenschaft oder in einem verwandten Studiengang an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes bestanden oder eine als gleichwertig angerechnete Prüfungsleistung erbracht hat.
Grundlagen der Strömungsmechanik und Rheologie,
Praktikum Werkstoffcharakterisierung,
Einführung in die Fertigungstechnik,
Grundlagen der Qualitätssicherung,
Werkstoffpraktikum,
(1) Gegen Entscheidungen in Prüfungsangelegenheiten ist der Widerspruch nach §§ 68 ff Verwaltungsgerichtsordnung möglich. Er ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich oder zur Niederschrift beim Prüfungsausschuss einzulegen.
(1) Diese Prüfungsordnung findet auf alle Studierenden Anwendung, die ab Wintersemester 2003/2004 erstmalig für den Studiengang Werkstoffwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg eingeschrieben worden sind.
(2) Studierende, die zum Wintersemester 2003/2004 das vierte Fachsemester beginnen, legen sowohl die Diplom-Vorprüfung als auch die Diplomprüfung nach der Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Werkstoffwissenschaft vom 15.02.1999 bzw. nach der Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Biomedizinische Materialien vom 16.11.1998 ab.
(4) Prüfungen nach der Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Werkstoffwissenschaft vom 15.02.1999 bzw. für den Studiengang Biomedizinische Materialien vom 16.11.1998 können letztmalig zur Prüfungsperiode des Sommersemesters 2008 abgelegt werden.
Gleichzeitig treten die Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Werkstoffwissenschaft vom 15.02.1999 (MBl. LSA 2000 S. 564) sowie die Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Biomedizinische Materialien vom 16.11.1998 (MBl. LSA 2000 S. 502) vorbehaltlich der Übergangsregelungen nach § 33 außer Kraft.