Source: https://www.famrb.de/61456.htm
Timestamp: 2020-03-31 09:09:10
Document Index: 278326949

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 4', '§ 4', '§ 12', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 20', 'BGH']

BGH, Beschl. v. 4.12.2019 â€“ XII ZB 338/19
BetreuervergÃ¼tung: Vergleichbarkeit der Ausbildung mit Hochschulabschluss i.S.v. Â§ 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 VBVG
Die Ausbildung zum staatlich anerkannten HeilpÃ¤dagogen an einer hessischen Fachschule fÃ¼r HeilpÃ¤dagogik nach vorangegangener Berufsausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher ist einer abgeschlossenen Ausbildung an einer Hochschule i.S.v. Â§ 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 VBVG (in der bis zum 26.7.2019 geltenden Fassung, vgl. Â§ 12 VBVG) nicht vergleichbar.
BGH, Beschl. v. 4.12.2019 â€“ XII ZB 392/19
Erneute persÃ¶nliche AnhÃ¶rung des Betroffenen durch Beschwerdegericht
Hat das Beschwerdegericht in einem Betreuungsverfahren ein ergÃ¤nzendes SachverstÃ¤ndigengutachten eingeholt, auf das es seine Entscheidung zu stÃ¼tzen beabsichtigt, ist der Betroffene vor der Entscheidung erneut persÃ¶nlich anzuhÃ¶ren (im Anschluss an BGH v. 24.7.2019 â€“ XII ZB 160/19, FamRZ 2019, 1735 und BGH v. 2.12.2015 â€“ XII ZB 227/12, FamRZ 2016, 300).
BGH, Beschl. v. 13.11.2019 â€“ XII ZB 106/19
a) Einer RÃ¼ckforderung Ã¼berzahlter BetreuervergÃ¼tung kann der Vertrauensgrundsatz entgegenstehen, wenn eine AbwÃ¤gung ergibt, dass dem Vertrauen des Berufsbetreuers auf die BestÃ¤ndigkeit der eingetretenen VermÃ¶genslage gegenÃ¼ber dem Ã¶ffentlichen Interesse an der Wiederherstellung einer dem Gesetz entsprechenden VermÃ¶genslage der Vorrang einzurÃ¤umen ist (im Anschluss an BGH v. 25.11.2015 â€“ XII ZB 261/13, FamRZ 2016, 293).
b) Die in Â§ 20 Abs. 1 GNotKG zum Ausdruck kommende Wertung, wonach das Kosteninteresse der Staatskasse zurÃ¼cktreten kann, wenn es von der zustÃ¤ndigen Stelle nicht innerhalb angemessener Frist verfolgt wird und sich das GegenÃ¼ber auf die getroffene Regelung gutglÃ¤ubig eingerichtet hat, kann bei der Beurteilung des schutzwÃ¼rdigen Vertrauens des Betreuers in die BestÃ¤ndigkeit seiner VermÃ¶genslage berÃ¼cksichtigt werden (im Anschluss an BGH v. 25.11.2015 â€“ XII ZB 261/13, FamRZ 2016, 293).
Verlag Dr. Otto Schmidt vom 21.01.2020 11:26
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