Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=20.09.2012&Aktenzeichen=IV%20R%2060/11
Timestamp: 2019-10-22 05:01:56
Document Index: 23685667

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 10', '§ 10', 'Art 3', 'Art 20', '§ 10', '§ 10']

BFH, 20.09.2012 - IV R 60/11 - dejure.org
https://dejure.org/2012,41302
BFH, 20.09.2012 - IV R 60/11 (https://dejure.org/2012,41302)
BFH, Entscheidung vom 20.09.2012 - IV R 60/11 (https://dejure.org/2012,41302)
BFH, Entscheidung vom 20. September 2012 - IV R 60/11 (https://dejure.org/2012,41302)
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Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 20. 09. 2012 IV R 36/10 - Sachliche Gewerbesteuerpflicht von Einzelunternehmen und Mitunternehmerschaften - Mindestbesteuerung nicht verfassungswidrig
Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 20.09.2012 IV R 36/10; Sachliche Gewerbesteuerpflicht von Einzelunternehmen und Mitunternehmerschaften; Mindestbesteuerung nicht verfassungswidrig
§ 2 Abs 1 S 1 GewStG 2002, § 10a S 1 GewStG 2002 vom 23.12.2003, § 10a S 2 GewStG 2002 vom 23.12.2003, Art 3 Abs 1 GG, Art 20 Abs 3 GG
Gewerbesteuerliche Mindestbesteuerung verfassungsgemäß; Einzelunternehmen und Mitunternehmerschaften sachlich gewerbesteuerpflichtig
Das gelte auch, soweit es im Einzelfall wegen der Begrenzung zu einem endgültig nicht mehr verrechenbaren Verlust komme (s. insoweit auch BFH-Urteile vom 20. September 2012 IV R 29/10, BFHE 238, 518, BStBl II 2013, 505;… vom 20. September 2012 IV R 43/10, BFH/NV 2013, 408; vom 20. September 2012 IV R 60/11, BFH/NV 2013, 410).
bb) Zwar hat der IV. Senat des BFH in seinen Urteilen in BFHE 238, 429, BStBl II 2013, 498 und in BFH/NV 2013, 410 ausgeführt, die Möglichkeit von Billigkeitsmaßnahmen in besonderen Einzelfällen flankiere die Typisierungsbefugnis des Gesetzgebers und gestatte ihm, eine typisierende Regelung zu treffen, bei der Unsicherheiten über Zahl und Intensität der von der typisierenden Regelung nachteilig betroffenen Fälle mit zumutbarem Aufwand nicht beseitigt werden könnten (…dies offenlassend der Senatsbeschluss vom 28. März 2011 I B 152/10, BFH/NV 2011, 1284).
bb) Die sachliche Gewerbesteuerpflicht endet mit der dauerhaften Einstellung der werbenden Tätigkeit (z.B. BFH-Urteil vom 20. September 2012 IV R 60/11, BFH/NV 2013, 410).
b) Die sachliche Gewerbesteuerpflicht endet mit der dauerhaften Einstellung der werbenden Tätigkeit (z.B. BFH-Urteil vom 20. September 2012 IV R 60/11, BFH/NV 2013, 410).
Die vielfältigen staatlicherseits fortlaufend zu finanzierenden Aufgaben - etwa im sozialstaatlichen Bereich - verlangen zwingend, dass dem Staat Einnahmen in Form von Steuern mit einer gewissen Stetigkeit in zeitlicher wie betraglicher Hinsicht zur Verfügung stehen (FG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 16.9.2010 12 K 8212/06 B, Revision vom BFH zugelassen, Az. des BFH: I R 9/11; vgl. auch FG München, Urteil vom 4.8.2010 1 K 608/07, EFG 2010, 1914, Az. des BFH: IV R 36/10 zu § 10 a GewStG; FG Hamburg, Urteil vom 2.11.2011 1 K 208/10, EFG 2012, 434, Az. des BFH: IV R 60/11 zu § 10 a GewStG; Kube, DStR 2011, 1781, 1789).
b) Die sachliche Gewerbesteuerpflicht endet mit der dauerhaften Einstellung der werbenden Tätigkeit (BFH-Urteil vom 20.09.2012 IV R 60/11, BFH/NV 2013, 410).
Rev., Az.: IV R 60/11.