Source: http://www.grin.com/de/e-book/358325/strafrecht-allgemeiner-teil-teil-iii-die-entwicklungsstadien-der-straftat
Timestamp: 2017-04-25 14:30:19
Document Index: 172007145

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 132', '§ 138', '§ 145', '§ 185', '§ 223', '§ 242', '§ 263', '§ 240', '§ 249', '§ 306', '§ 257', '§ 185', '§ 164', '§ 153', '§ 323', '§ 1626', '§ 163', '§ 1', '§ 89', '§ 83', '§ 211', '§ 123', '§ 127', '§ 308', '§ 242', '§ 138']

Verzeichnis der einzelnen Hefte Heft 1: Einführung in das Recht der Bundesrepublik Deutschland Heft 2: Grundrechte im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Heft 3: Die rechtliche Stellung des Securitymitarbeiters im Unternehmen Heft 4: Öffentliches Recht - Die Aufgaben der Polizei- und Ordnungsbehörden sowie der Staatsanwalt-schaft in Abgrenzung zu denen privater Sicherheitsdienste - Die Unterscheidung des Privatrechts vom öffentlichen Recht und ihre Be-deutung für das Sicherheitsgewerbe Heft 5: Grundbegriffe des bürgerlichen Rechts - BGB - Besitz und Eigentum, privatrechtliche Schutz- und Abwehrrechte - Haftung für unerlaubte Handlungen Heft 6: Strafrecht - Allgemeiner Teil - Teil I Einführung in das Strafrecht - Teil II Die Voraussetzungen der Straftat Heft 7: Strafrecht - Allgemeiner Teil - Teil III Die Entwicklungsstadien der Straftat - Teil IV Täterschaft und Teilnahme Heft 8: Strafrecht - Allgemeiner Teil - Teil V Strafbarkeit bei unechten Unterlassungsdelikten sowie beim Han-deln für einen anderen - Teil VI Die Rechtfertigungsgründe Notwehr, Notstand und vorläufige Fest-nahme Heft 9: Strafrecht - Besonderer Teil - Teil I - Hausfriedensbruch - §§ 123, 124 StGB - Amtsanmaßung § 132 StGB - Nichtanzeige einer geplanten Straftat - §§ 138 f. StGB - Missbrauch von Notrufen pp. - § 145 StGB Heft 10: Strafrecht - Besonderer Teil - Teil II - Beleidigungsdelikte - §§ 185 ff. StGB - Körperverletzungsdelikte - §§ 223 - 233 StGB Heft 11: Strafrecht - Besonderer Teil - Teil III - Diebstahl und Unterschlagung - §§ 242 - 248b StGB - Betrug und Urkundenfälschung - §§ 263, 267 StGB - Nötigung - § 240 StGB - Raub und Erpressung - §§ 249 - 255 StGB Heft 12: Strafrecht Besonderer Teil - Teil IV - Brand- und Explosionsdelikte §§ 306 ff. StGB Heft 13: Anmerkungen zum Strafverfahrensrecht Heft 14: Die dreigeteilte Staatsgewalt im Rechtsstaat Gesetzgebung - Rechtsprechung - Vollziehende Gewalt Behörden - ,,Sicherheitsbehörden" III Vorwort Die in diesem Lehrheft enthaltenen Darstellungen vermitteln dem Lernenden Wissen über die Entwicklungsstadien einer Straftat und insbesondere Kenntnisse über die Be-deutung des Versuchs einer Straftat. Für die richtige Entscheidung darüber, ob der Versuch einer Straftat vorliegt oder nicht, sind aber Grundkenntnisse über die anderen Entwicklungsstadien der Straftat notwen-dig. Dazu gehören die Vorbereitung und Vollendung/Beendigung der Straftat genauso wie die Strafaufhebungsgründe Rücktritt und tätige Reue. In dem Wissensgebiet ,,Beteiligungsformen", das sind Täterschaft und Teilnahme, kon-zentrieren sich die Ausführungen ebenfalls auf die Vermittlung des Grundwissens, das bei einem angemessen ausgebildeten Securitymitarbeiter vorausgesetzt werden muss. Die Kontrollfragen und -aufgaben sollten schriftlich beantwortet werden. Sie spiegeln die Themen schwerpunktartig wieder, die in diesem Heft angesprochen werden. Berlin, im März 2017 Ulf Erik Finkewitz IV Inhaltsverzeichnis Seite Vorwort ... III 1. Schutzfunktion des Strafrechts ... 1 2. Begriffserläuterungen ... 1 - Begehungs- oder Tätigkeitsdelikte ... 1 - Erfolgsdelikte ... 1 - Kausalität ... 2 - Unterlassungsdelikte ... 2 - echte Unterlassungsdelikte ... 2 - unechte Unterlassungsdelikte ... 2 - Garantenstellung ... 2 Teil III ... 3 1. Allgemeine Grundsätze ... 3 2. Zur Vorbereitung einer Straftat ... 5 3. Der Versuch einer Straftat ... 6 3.1 Begriff des Versuches ... 6 3.2 Die Strafbarkeit des Versuchs ... 8 3.3 Rücktritt und tätige Reue ... 9 4. Die Vollendung einer Straftat ... 11 Teil IV - Täterschaft und Teilnahme ... 12 1. Einführung ... 12 2. Täterschaft ... 13 2.1 Alleintäterschaft ... 14 2.2 Die Mittäterschaft ... 15 3. Teilnahme ... 16 3.1 Anstiftung ... 16 3.2 Beihilfe ... 17 3.3 Abgrenzung Beihilfe - Begünstigung (§ 257 StGB) ... 19 4. Kontrollfragen und -aufgaben ... 21 1 1. Schutzfunktion des Strafrechts Das Strafrecht gehört zu den wichtigsten Rechtsgebieten überhaupt. Es macht zwei we-sentliche Dinge sehr deutlich: Einerseits lassen die einzelnen Strafvorschriften erkennen, auf welche Abmachungen sich die Menschen geeinigt haben, um in einer Gemeinschaft friedlich, angstfrei, chan-cengleich und gleichberechtigt zusammenleben zu können. Diese Werte, Ansprüche und Normen sollen in verbindlicher Weise den Umgang der Menschen untereinander prägen. Sie gelten insoweit als unverzichtbar. Andererseits offenbart das Strafrecht aber auch den zum Teil sehr unterschiedlichen Grad der Entschlossenheit, mit dem diese Übereinkünfte verteidigt werden sollen. Die angedrohte Strafe wird umso empfindlicher, je erheblicher der ,,Rechtsfriede" durch den Verstoß gestört wurde. Damit wird die Rangfolge der Werte, Normen und Ansprüche festgelegt. Diese ,,Wer-tehierarchie" ist immer nur für eine begrenzte Zeit und stets nur für eine ganz bestimmte Region verbindlich. Sie ändert sich oft schon von Region zu Region und regelmäßig mit dem Wandel der Wertvorstellungen in der Bevölkerung. Beispiele: Ein Verstoß gegen die persönliche Ehre (Beleidigung, Verleumdung etc.) wird in Deutschland kaum noch ernst genommen und so gut wie nie ver-folgt. In anderen Kulturen, wie z. B. dem Iran, steht u.U. die Todesstrafe darauf. Heute ist es kaum zu glauben, dass in Deutschland Ehebruch noch bis zum Jahre 1969 strafbar war. 2. Begriffserläuterungen - Begehungs- oder Tätigkeitsdelikte Bei Begehungs- oder Tätigkeitsdelikten ist der Tatbestand der Straftat dann erfüllt, wenn die Handlung des Täters der Handlung entspricht, die das Strafgesetz in dem Gesetzestext beschreibt. Ein konkreter Erfolg darf nicht eingetreten sein. Beispiele: § 185 StGB - Beleidigung, § 164 StGB - falsche Verdächti-gung, § 153 StGB - falsche uneidliche Aussage - Erfolgsdelikte Der Tatbestand des Strafgesetzes verlangt außer der Handlung des Tä-ters auch den Eintritt eines bestimmten Erfolges. Ein Erfolgsdelikt liegt vor, wenn zum Beispiel bei fahrlässiger Tötung der Tod des vom Täter verletz-ten Opfers eintritt. Bei den Erfolgsdelikten hat der Täter für den Erfolg strafrechtlich einzu-stehen, der ihm als Ergebnis seiner Handlung zugerechnet werden kann, wenn also die Handlung für den Erfolg ,,kausal" ist. 2 - Kausalität oder Kausalzusammenhang liegt dann vor, wenn die Hand-lung des Täters nicht ,,weggedacht" werden kann, ohne dass der konkrete Erfolg entfiele. Dabei sind alle den Erfolg bedingenden Handlungen gleichwertig; es gibt keine überwiegenden Bedingungen. Demnach ist auch ohne Bedeutung, ob die kausale Handlung eine von mehreren Bedingungen ist und längere Zeit zurückliegt, ebenso ob der Er-folg auch durch später eintretende Umstände herbeigeführt worden wäre (das Haus des Getöteten brennt ab, er wäre darin umgekommen). Der Kausalzusammenhang wird nur unterbrochen, wenn eine andere Be-dingung ohne Fortwirkung der früheren zum Erfolg führt (der Vergiftete wird, bevor das Gift wirkt, von einem anderen Täter erschossen). - Unterlassungsdelikte - echte Unterlassungsdelikte sind Straftaten, bei denen der Geset-zestext selbst das Unterlassen bestimmter Handlungen mit Strafe bedroht, z. B. § 323c StGB ,,Unterlassene Hilfeleistung". - bei unechten Unterlassungsdelikten wird ein Straftatbestand, der regelmäßig in einem aktiven Tun besteht (z. B. Körperverletzung, Tötung) dadurch verwirklicht, dass der Täter es unterlässt, den Er-folg zu verhindern, obwohl er auf Grund besonderer Verantwort-lichkeit für das Opfer, also wegen seiner Garantenstellung, dazu verpflichtet ist. - Garantenstellung entsteht - kraft Gesetzes oder anderer rechtlicher Vorschrift (z. B. Elterliche Sorge [§ 1626 BGB]; Pflicht des Polizeibeamten zur Strafverfol-gung [§ 163 Abs. 1 StPO] und zur Gefahrenabwehr [z. B. §§ 1 und 4 ASOG Berlin]), - durch einen eingegangenen Vertrag und tatsächliche Gewährs-übernahme (Bodyguard, Babysitter, Bademeister, Kindergärtne-rinnen), - durch vorangegangenes gefährdendes Tun des Täters (z. B. Hausbesitzer schließt überraschten Einbrecher in den Hauskeller ein, Haus fängt plötzlich an zu brennen oder: Autofahrer fährt auf menschenleerer Landstraße Radfahrer an, der wegen der Verlet-zung jetzt zu verbluten droht), - aus konkreter Lebensbeziehung und einem besonderen Ver-trauensverhältnis (nicht automatisch Ehe- bzw. Lebenspartner-schaften, Familien und häusliche Gemeinschaften [kommt auf die konkrete Ausgestaltung der Beziehung an]), wohl aber Gefahren-gemeinschaften (z. B. Bergseilschaft oder Gruppe von Sporttau-chern) oder bestimmte Arbeitskameradschaften, - aus Sach- und Raumherrschaft (z. B. Halten gefährlicher Tiere auf dem eigenen Grundstück; Einrichten einer Baugrube mit unge-nügender Sicherung; Fabrik mit gefährlichen Emissionen). 3 Teil III Die Entwicklungsstadien einer Straftat Die Entwicklungsstadien der Straftat sind: - Vorbereitung, - Versuch, - Vollendung/Beendigung 1. Allgemeine Grundsätze Die Entschlussfassung zur Begehung einer Straftat ist noch kein Entwicklungsstadi-um einer Straftat, da noch keine Handlung vorliegt. Sie geht jedoch jeder vorsätzlichen Straftat voraus. Vorsätzlich begangene Straftaten entwickeln sich normalerweise über die Entschluss-fassung zur Begehung der Straftat, einschließlich ihrer gedanklichen Planung und Vor-bereitung (Prozesse, die sich im Kopfe des Täters abspielen). Die Entschlussfassung geht dann über in vorbereitende Handlungen, die der eigentli-chen Ausführung der Straftat noch vorgelagert sind. Ihnen folgt der Übergang zu den unmittelbaren Ausführungshandlungen, die als Ver-suchshandlungen und Tatausführungshandlungen erfasst werden und bis zur Vollen-dung und Beendigung der Straftat reichen. Diese einzelnen Phasen des strafrechtlichen Handelns werden als Entwicklungsstadien der Straftat bezeichnet. Sie gibt es aber nur bei vorsätzlich begangenen Straftaten. Zwischen den einzelnen Entwicklungsstadien können längere Zeitabstände, aber auch nur sehr kurze liegen, bei denen nach der Entschlussfassung der Täter sofort zur Tat-ausführung übergeht. Beispiel 1: Ein schwerer Diebstahl, begangen durch mehrere Täter, kann oftmals über Wochen oder gar Monate nach der Entschlussfassung zur Tat vorbe-reitet werden. Beispiel 2: Die Vorbereitung kann bestehen in einer detaillierten Durchführungspla-nung, dem Auskundschaften und Beobachten des Tatortes, Planspielen zum Abtransport der gestohlenen Ware, dem Anfertigen von Nachschlüs-seln (das sind alles noch vorbereitende Handlungen) usw. 4 Strafbare Versuchshandlungen setzen z. B. mit der Wegnahme der frem-den Sachen ein. Nach erfolgreicher Durchführung der Tat, dem Abtransport der gestohle-nen Waren und der Absicherung des neuen Gewahrsams über die gestoh-lenen Waren wird die Tat beendet. Beispiel 3: Ein Täter sieht, dass sein Arbeitskollege im Zimmer eine Geldkassette mit mehreren Tausend EUR offen stehen gelassen hat. Da er sich in Geld-schwierigkeiten befindet, entscheidet er sich, 1.000 EUR aus der Kasse zu entnehmen. Er geht sofort zur Tat über, entnimmt der Kassette den Betrag, den er so-fort in die eigene Tasche steckt. Zwischen der Entscheidung der Tat und deren Vollendung liegen nur Sekunden. Aus dem Tatprinzip des Strafrechts, wonach Handlungen nur dann strafbar sind, wenn sie einen Straftatbestand verletzten, folgt: Die Entschlussfassung (gedankliche Planung) einer Straftat ist nicht strafbar, auch wenn sie noch so verwerflich ist, wie beispielsweise die Planung eines Mordes. Es fehlt hier an der Voraussetzung der tatbestandsmäßigen Handlung. Die Vorbereitung einer Straftat ist grundsätzlich nicht strafbar. In bestimmten Ausnahmefällen, bei besonders schwerwiegenden Straftaten, werden Vorbereitungshandlungen in eigenen Straftatbeständen unter Strafe gestellt, wie z. B. die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat (§ 89a StGB) oder die Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens (§ 83 StGB). Zu beachten ist jedoch, dass in vielen Fällen durch vorbereitende Handlungen einer Straftat bereits andere Straftatbestände verletzt werden. Beispiel 1: A stiehlt eine Pistole aus einem Waffengeschäft, um damit seine von ihm geschwängerte Freundin umzubringen. Der Diebstahl ist vollendet und strafbar. Die vorbereitende Handlung zum Mord dagegen ist nicht strafbar, da diese im Gesetz nicht unter Strafe gestellt ist. (Vergleiche § 211 StGB) Beispiel 2: B dringt in das befriedete Betriebsgelände ohne Berechtigung illegal ein, um einen Brand mittels einer selbst gebauten Zeitzünderanlage zu legen. Er wird im Gelände noch vor Erreichen des Tatortes durch die Security vorläufig festgenommen und an der Vollendung der Tat gehindert. Das illegale Eindringen in das Betriebsgelände ist bereits eine vollendete Straftat des Hausfriedensbruches gem. § 123 StGB. Somit ist auch die vorläufige Festnahme gem. § 127 Abs. 1 StPO gerechtfertigt. 5 Das Herstellen der Zeitzünderanlage und illegale Eindringen in das Be-triebsgelände sind vorbereitende Handlungen für die Brandstiftung gem. § 308 StGB. Sie sind jedoch noch nicht strafbar, da die Vorbereitung einer Brandstif-tung im Gesetz nicht unter Strafe gestellt ist. Versuchshandlungen sind generell nur strafbar bei allen ab mit einem Jahr Freiheitsstra-fe bedrohten Straftaten und wenn es das Gesetz ausdrücklich vorsieht (z. B. bei Dieb-stahl gem. § 242 Abs. 2 StGB). Auf das Problem der Strafbarkeit des Versuches wird im Abschnitt 3.2 ausführlicher eingegangen. 2. Zur Vorbereitung einer Straftat Mit vorbereitenden Handlungen werden oft erst die Voraussetzungen für die Begehung der geplanten Straftat geschaffen. Sie stellen noch keine Ausführungshandlungen des Straftatbestandes dar, der verwirk-licht werden soll. Sie sind deshalb auch grundsätzlich noch nicht strafbar, da noch kei-ne straftatbestandsmäßige Handlung im Sinne des zu erfüllenden Tatbestandes began-gen worden ist. Typische Vorbereitungshandlungen für strafbare Handlungen sind beispielsweise - das Beschaffen und Herstellen von Tatwerkzeugen, - die Gewinnung von Komplizen, - Beobachtungen des Tatortes/Opfers über einen längeren Zeitraum, - das Anlegen von Verstecken für die später zu stehlenden Waren, - das Anfertigen von Skizzen, Fotoaufnahmen vom Tatort, - Bereitstellen eines Pkw für die Begehung der Tat und Flucht nach der Tat, - Ausarbeitung von Fluchtplänen, - Beschaffung falscher Alibi, - das Sich-einschließen-lassen in einem Warenhaus zum Zwecke eines Diebstahls und anderes mehr. Es ist aber in jedem Falle zu prüfen, ob durch Vorbereitungshandlungen nicht bereits ein anderer Straftatbestand erfüllt worden ist und der Täter aus dieser Vorschrift zu bestra-fen ist. Strafrechtlich bedeutsam werden vorbereitende Handlungen zugleich im Zu-sammenhang mit der Anzeigepflicht für bestimmte im § 138 StGB (Nichtanzeige geplan-ter Straftaten) genannte Straftaten. Auf diesen Straftatbestand wird im Zusammenhang mit dem Strafrecht ,,Besonderer Teil" ausführlich eingegangen. Erhält die Polizei Kenntnis von geplanten und ggf. schon vorbereiteten Straftaten, ist es ihr gesetzlicher Auftrag, die Verwirklichung und Umsetzung dieser Planungen und Vor-bereitungen nach besten Kräften zu verhindern. Eine gleichartige Verantwortung ergibt sich auch für den Securitymitarbeiter, wenn er von der Vorbereitung einer Straftat in dem ihm zugewiesenen Arbeitsbereich Kenntnis erlangt. Für ihn ergibt sich diese Verpflichtung aus seinem Arbeitsvertrag. Ende der Leseprobe aus 26 Seiten
Diplom-Verwaltungswirt Ulf Erik Finkewitz, 2017, Strafrecht Allgemeiner Teil. Teil III: Die Entwicklungsstadien der Straftat & Teil IV: Täterschaft und Teilnahme, München, GRIN Verlag, http://www.grin.com/de/e-book/358325/strafrecht-allgemeiner-teil-teil-iii-die-entwicklungsstadien-der-straftat