Source: https://langfrist.de/bekanntmachungen.html
Timestamp: 2019-04-21 02:35:54
Document Index: 107895735

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 20', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 20', '§ 2', '§ 88', '§ 307', '§ 350', '§ 297']

Soft Closing unseres Teilgesellschaftsvermögens Langfrist 1 zum 31.12.2017
Sehr geehrte Anleger des Teilgesellschaftsvermögens Langfrist 1, auf Grund erheblicher Mittelzuflüsse und guter Wertentwicklung in den vergangenen Jahren erfolgt zum 31. Dezember 2017 das Soft Closing des Teilgesellschaftsvermögens Langfrist 1.
Dies bedeutet, dass nach dem 31. Dezember 2017 Anteile an diesem Teilgesellschaftsvermögen nur noch ausnahmsweise ausgegeben werden.
Die Möglichkeit der Rückgabe von Anteilen an diesem Teilgesellschaftsvermögen wird durch das Soft Closing in keinerlei Weise eingeschränkt.
Änderung der Anlagebedingungen mit Änderung der Anlagegrundsätze und mit Änderung der Kosten für die Teilgesellschaftsvermögen Langfrist 1 und Business Owner zum 15.02.2018
Die Anlagebedingungen für die von der Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren TGV (nachfolgend „Gesellschaft“) verwalteten Hedgefonds „Langfrist 1“ und „Business Owner“ (nachfolgend „Fonds“) werden mit Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht geändert.
Als wesentliche Änderung der Anlagegrundsätze werden bisher einzeln beschriebene Anlagestrategien allgemeiner gefasst und die Anlagegrenzen dahingehend angepasst, dass die Fonds investmentsteuerlich als Aktienfonds gelten. Des Weiteren wird das Ertragsausgleichverfahren künftig nicht mehr angewandt. Es wird eine Regelung zum Aufwendungsersatz für die Bereitstellung von Analysematerial oder -dienstleistungen durch Dritte vorgesehen.
Anpassung der Anlagebedingungen an den neuen Standard der Gesellschaft
Die Nummern 1 bis 7 der Anlagebedingungen werden an den neuen Standard der Gesellschaft angepasst.
Änderung der zulässigen Vermögensgegenstände
Die in Nummer 8 aufgeführten zulässigen Zielfonds werden entsprechend der Regelung der Satzung erweitert. Daneben werden unverbriefte Darlehensforderungen als zulässiger Anlagegegenstand aufgenommen.
Anlagegrundsätze und -strategien
In Nummer 9 werden die Anlagegrundsätze und -strategien nun entsprechend dem neuen Standard der Gesellschaft in allgemeiner Form beschrieben.
Änderung der Anlagegrenzen
Am 01.01.2018 tritt das neue Investmentsteuergesetz (InvStG) in Kraft. Für den zukünftigen steuerlichen Investmentfonds bedeutet dies:
•	Das bisherige (semi-)transparente Besteuerungsprinzip wird durch ein intransparentes Besteuerungsregime ersetzt.
•	Für inländische Einkünfte (Beteiligungseinnahmen/Dividenden, Immobilienerträge, sonstige inländische Erträge) wird eine partielle Körperschaftsteuerpflicht i.H.v. 15 % zzgl. Solidaritätszuschlag (für inländische Beteiligungseinnahmen/Dividenden inkl. Solidaritätszuschlag) eingeführt. Ausländische Einkünfte sowie Zinsen etc. sind auf Ebene des Investmentfonds weiterhin nicht steuerpflichtig.
•	Eine zuflussbasierte Pauschalbesteuerung auf Anlegerebene führt zu einer Besteuerung von Ausschüttungen bzw. einer etwaigen Vorabpauschale. Die Vorabpauschale greift grundsätzlich immer dann, wenn die Ausschüttungen des Investmentfonds die Höhe einer risikolosen Geldanlage, den sogenannten Basisertrag, pro Kalenderjahr nicht erreichen.
•	Es besteht die Möglichkeit, Teilfreistellungen auf Anlegerebene für Aktien-, Misch- und Immobilienfonds wahrzunehmen, wofür eine entsprechende Ausgestaltung der Anlagebedingungen erforderlich ist. Investiert ein Investmentfonds überwiegend, d.h. zu mindestens 51 % seines Vermögens, in Aktien, gilt er als Aktienfonds. Beträgt die Aktienquote mindestens 25 %, gilt er als Mischfonds. Investiert ein Investmentfonds überwiegend, d.h. zu mindestens 51 % des Vermögens, in Immobilien, gilt er als Immobilienfonds. Bei Wegfall oder Änderung des Teilfreistellungssatzes gilt der Investmentanteil als fiktiv veräußert. Eine anfallende Steuer wird bis zur tatsächlichen Veräußerung gestundet.
Vor diesem Hintergrund wird in Nr. 11 eine neue Anlagegrenze für Kapitalbeteiligungen i.S.v. § 2 Abs. 8 InvStG n.F. eingefügt. Die neue Anlagegrenze dient der Erlangung einer Teilfreistellung als Aktienfonds gemäß § 20 InvStG n.F. Aufgrund der neuen Anlagegrenze reduziert sich der jeweils maximal mögliche Wert des Fonds, der in Geldmarktinstrumente und Bankguthaben gehalten werden kann. In Nummer 10 wird daher die bisherige 100%-Grenze für Vermögensgegenstände, die keine Kapitalbeteiligungen sind, auf 49 % der Mittel des Fonds begrenzt. Nr. 11 nimmt die Regelung des § 2 Abs. 8 InvStG n.F. auf und lautet künftig:
"Mindestens 51 % des Wertes des Teilgesellschaftsvermögens werden in Kapitalbeteiligungen im Sinne des § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz angelegt. Kapitalbeteiligungen in diesem Sinne sind:
1.	zum amtlichen Handel an einer Börse zugelassene oder auf einem organisierten Markt notierte Anteile an einer Kapitalgesellschaft,
2.	Anteile an einer Kapitalgesellschaft, die keine Immobilien-Gesellschaft ist und die
a.	in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ansässig ist und dort der Ertragsbesteuerung für Kapitalgesellschaften unterliegt und nicht von ihr befreit ist, oder
b.	in einem Drittstaat ansässig ist und dort einer Ertragsbesteuerung für Kapitalgesellschaften in Höhe von mindestens 15 Prozent unterliegt und nicht von ihr befreit ist, 3.	Investmentanteile an Aktienfonds in Höhe von 51 Prozent des Wertes des Investmentanteils oder
4.	Investmentanteile an Mischfonds in Höhe von 25 Prozent des Wertes des Investmentanteils.
Mit Ausnahme der Fälle des Satzes 2 Nummer 3 oder 4 gelten Investmentanteile nicht als Kapitalbeteiligungen.“
Absehen vom Ertragsausgleichsverfahren
Nach Nummer 22 der Anlagebedingungen ist die Durchführung des Ertragsausgleichsverfahrens nicht mehr vorgesehen. Hintergrund ist, dass der Fonds künftig steuerlich als intransparenter Investmentfonds eingestuft wird.
Aufnahme einer Regelung zum Aufwendungsersatz für die Bereitstellung von Analysematerial oder -dienstleistungen durch Dritte
Aufgrund von neuen gesetzlichen Vorgaben aus der Europäischen Richtlinie 2014/65/EU über Märkte für Finanzinstrumente vom 15.05.2014 (MiFID II) wird zum 15.02.2018 eine Aufwendungsersatzregelung zum Ersatz der Kosten für die Bereitstellung von Analysematerial oder -dienstleistungen durch Dritte in Nr. 29 Buchstabe m) der Anlagebedingungen aufgenommen. Die neue Regelung lautet wie folgt:
„Neben den vorgenannten Vergütungen gehen die folgenden Aufwendungen zu Lasten des Teilgesellschaftsvermögens:
m) Kosten für die Bereitstellung von Analysematerial oder -dienstleistungen durch Dritte in Bezug auf ein oder mehrere Finanzinstrumente oder sonstige Vermögenswerte oder in Bezug auf die Emittenten oder potenziellen Emittenten von Finanzinstrumenten oder in engem Zusammenhang mit einer bestimmten Branche oder einen bestimmten Markt bis zu einer Höhe von 10 % p.a. des jährlichen durchschnittlichen Nettoinventarwertes des Teilgesellschaftsvermögens, der aus den Werten am Ende eines jeden Quartals errechnet wird“
Sollten Sie mit den vorgesehenen Anpassungen nicht einverstanden sein, können Sie Ihre Anteile ohne weitere Kosten zurückgeben.
Zum 15.02.2018 steht eine aktualisierte Ausgabe des Informationsdokumentes der Fonds zur Verfügung, der kostenfrei auf Anforderung bei der Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren TGV, Rüngsdorfer Straße 2 e, 53173 Bonn, erhältlich sein wird.
Die Änderung der Anlagebedingungen der Teilgesellschaftsvermögen Langfrist 1 und Business Owner wurden von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht am 25.10.2017 genehmigt und treten mit Wirkung zum 15.02.2018 in Kraft.
geänderte Anlagebedingungen TGV Langfrist 1
geänderte Anlagebedingungen TGV Business Owner
Änderung der Anlagebedingungen mit Änderung der Anlagegrundsätze und mit Änderung der Kosten für die Teilgesellschaftsvermögen Partners Fund, Truffle und Rubicon Stockpicker Fund zum 15.02.2018
Die Anlagebedingungen für die von der Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren TGV (nachfolgend „Gesellschaft“) verwalteten Sonstigen Teilgesellschaftsvermögen „Partners Fund“, „Truffle“ und „Rubicon Stockpicker Fonds (nachfolgend „Fonds“) werden mit Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht geändert.
Als wesentliche Änderung der Anlagegrundsätze werden die Anlagegrenzen dahingehend angepasst, dass die Fonds investmentsteuerlich als Aktienfonds gelten. Des Weiteren wird das Ertragsausgleichverfahren künftig nicht mehr angewandt. Es wird eine Regelung zum Aufwendungsersatz für die Bereitstellung von Analysematerial oder -dienstleistungen durch Dritte vorgesehen.
Vor diesem Hintergrund wird in Nr. 17 eine neue Anlagegrenze für Kapitalbeteiligungen i.S.v. § 2 Abs. 8 InvStG n.F. eingefügt. Die neue Anlagegrenze dient der Erlangung einer Teilfreistellung als Aktienfonds gemäß § 20 InvStG n.F. Aufgrund der neuen Anlagegrenze reduziert sich der jeweils maximal mögliche Wert des Fonds, der in Geldmarktinstrumente und Bankguthaben gehalten werden kann. In Nummer 15 wird daher die bisherige 100%-Grenze für Vermögensgegenstände, die keine Kapitalbeteiligungen sind, auf 49 % der Mittel des Fonds begrenzt. Nr. 17 nimmt die Regelung des § 2 Abs. 8 InvStG n.F. auf und lautet künftig:
1.	um amtlichen Handel an einer Börse zugelassene oder auf einem organisierten Markt notierte Anteile an einer Kapitalgesellschaft,
b.	in einem Drittstaat ansässig ist und dort einer Ertragsbesteuerung für Kapitalgesellschaften in Höhe von mindestens 15 Prozent unterliegt und nicht von ihr befreit ist.
Investmentanteile gelten nicht als Kapitalbeteiligungen.“
Nach Nummer 27 der Anlagebedingungen ist die Durchführung des Ertragsausgleichsverfahrens nicht mehr vorgesehen. Hintergrund ist, dass der Fonds künftig steuerlich als intransparenter Investmentfonds eingestuft wird.
Aufgrund von neuen gesetzlichen Vorgaben aus der Europäischen Richtlinie 2014/65/EU über Märkte für Finanzinstrumente vom 15.05.2014 (MiFID II) wird zum 15.02.2018 eine Aufwendungsersatzregelung zum Ersatz der Kosten für die Bereitstellung von Analysematerial oder -dienstleistungen durch Dritte in Nr. 34 Buchstabe m) der Anlagebedingungen aufgenommen. Die neue Regelung lautet wie folgt:
Streichung der Gerichtsstandsregelung
Die Gerichtsstandsregelung für Anlageaktionäre, die im Inland keinen Allgemeinen Gerichtsstand haben, wird gestrichen.
Zum 15.02.2018 steht eine aktualisierte Ausgabe des Verkaufsprospektes und der wesentlichen Anlagerinformationen der Fonds zur Verfügung, der kostenfrei auf Anforderung bei der Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren TGV, Rüngsdorfer Straße 2 e, 53173 Bonn, oder unter www.langfrist.de erhältlich sein wird.
Die Änderung der Anlagebedingungen der Teilgesellschaftsvermögen Partners Fund, Truffle und Rubicon Stockpicker Fund wurden von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht am 25.10.2017 genehmigt und treten mit Wirkung zum 15.02.2018 in Kraft.
geänderte Anlagebedingungen TGV Partners Fund
geänderte Anlagebedingungen TGV Truffle
geänderte Anlagebedingungen TGV Rubicon Stockpicker Fund
Änderung der Anlagebedingungen der Teilgesellschaftsvermögen Partners Fund und Truffle zum 31. Oktober 2016
Die Anlagebedingungen der Teilgesellschaftsvermögen Partners Fund und Truffle wurden an das Kapitalanlagesetzbuch (KAGB) in der Fassung des OGAW-V-Umsetzungsgesetzes angepasst. Inhaltliche Änderungen wurden jeweils in Nummer 7 dahingehend vorgenommen, dass die Gesellschaft nicht mehr ermächtigt ist, der Verwahrstelle nach Maßgabe des § 88 Absatz 4 oder Absatz 5 KAGB die Möglichkeit einer Haftungsbefreiung für das Abhandenkommen von Finanzinstrumenten, die von einem Unterverwahrer verwahrt werden, einzuräumen. Stattdessen wurde in Nummer 7 als weitere Änderung ein möglicher Wechsel der Verwahrstelle beschrieben. Die übrigen Änderungen innerhalb der Anlagebedingungen sind redaktioneller Natur. Die Ausgestaltung des Teilgesellschaftsvermögens, die Vergütung sowie die Rechte der Anlageaktionäre bleiben unberührt.
Die Änderung der Anlagebedingungen der Teilgesellschaftsvermögen Partners Fund und Truffle wurden von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht am 21.07.2016 genehmigt und treten mit Wirkung zum 31.10.2016 in Kraft.
Übernahmeangebot Kromi AG
Änderung der Satzung der Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren TGV sowie der Anlagebedingungen der Teilgesellschaftsvermögen Langfrist 1 und Business Owner zum 21. Juli 2014
Die Satzung der Gesellschaft sowie die Anlagebedingungen der Teilgesellschaftsvermögen wurden an das Kapitalanlagegesetzbuch angepasst. Die Änderungen der Anlagebedingungen der Teilgesellschaftsvermögen wurden von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht am 15.07.2014 genehmigt und treten mit Wirkung zum 21.07.2014 in Kraft. Der bisherige Verkaufsprospekt wird durch die „Informationen über die Teilgesellschaftsvermögen der Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren TGV nach § 307 Absatz 1 und 2 Kapitalanlagegesetzbuch“ ersetzt. Diese einschließlich der geänderten Satzung der Gesellschaft und den geänderten Anlagebedingungen für die Teilgesellschaftsvermögen stehen gemäß § 350 Absatz 1 Satz 3 i.V.m. § 297 Absatz 5 Satz 1 Kapitalanlagegesetzbuch auf der Internetseite der Gesellschaft den Anlegern zur Verfügung.
neue Anlagebedingungen TGV Business Owner
neue Anlagebedingungen TGV Langfrist 1
Änderung der Anlagebedingungen des Teilgesellschaftsvermögens Langfrist 1 zum 30. September 2012
Aufgrund der Novellierung des Investmentgesetzes (InvG) in der Fassung des OGAW IV UmsG zum 01.07.2011 werden die Anlagebedingungen des Teilgesellschaftsvermögens Langfrist 1 an das geänderte Investmentgesetz und die aktuelle Aufsichtspraxis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht angepasst. Die neuen Anlagebedingungen wurden von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigt und treten zum 30.09.2012 in Kraft.
Änderung der Anlagebedingungen des Teilgesellschaftsvermögens Business Owner zum 30. September 2012
Aufgrund der Novellierung des Investmentgesetzes (InvG) in der Fassung des OGAW IV UmsG zum 01.07.2011 werden die Anlagebedingungen des Teilgesellschaftsvermögens Business Owner an das geänderte Investmentgesetz und die aktuelle Aufsichtspraxis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht angepasst. Die neuen Anlagebedingungen wurden von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigt und treten zum 30.09.2012 in Kraft.
Änderung der Satzung der Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren TGV am 18. Mai 2012
Aufgrund der Novellierung des Investmentgesetzes (InvG) in der Fassung des OGAW IV UmsG zum 01.07.2011 wird die Satzung der Investmentaktiengesellschaft an das geänderte Investmentgesetz und die aktuelle Aufsichtspraxis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht angepasst. Die Änderungen der Satzung wurden am 18. Mai 2012 in das Handelsregister eingetragen und wurden von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigt.