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Timestamp: 2016-10-26 00:40:46
Document Index: 202202007

Matched Legal Cases: ['Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 99', 'Art. 109', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'Art. 4', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

9C_6/2007 (22.06.2007)
G.________, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Pablo Bl�chlinger, Lutherstrasse 4, 8021 Z�rich,
IV-Stelle des Kantons Z�rich, R�ntgenstrasse 17, 8087 Z�rich.
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 22. Januar 2007.
Die 1961 geborene G.________ meldete sich am 3. M�rz 2003 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach medizinischen und beruflichen Abkl�rungen verneinte die IV-Stelle Z�rich mit Verf�gung vom 22. April 2005 mangels rentenbegr�ndender Invalidit�t einen Leistungsanspruch der Invalidenversicherung. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 29. Juli 2005 fest.
Die von G.________ hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 22. Januar 2007 ab.
G.________ l�sst Beschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei ihr eine Rente zuzusprechen; eventuell sei die Sache an die IV-Stelle zur Erg�nzung des medizinischen Sachverhalts zur�ckzuweisen.
Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
Das kantonale Gericht hat die zur Beurteilung des Leistungsanspruchs einschl�gigen Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Streitig und zu pr�fen ist der Invalidit�tsgrad und in diesem Rahmen zun�chst die Frage, in welchem Ausmass die Beschwerdef�hrerin noch arbeitsf�hig ist.
4.1 Die Vorinstanz hat in einl�sslicher W�rdigung der medizinischen Akten, insbesondere der Gutachten der lic. phil. H.________, Fachpsychologe f�r Psychotherapie FSP, sowie Dr. med. E.________, Facharzt f�r Psychiatrie & Psychotherapie FMH, vom 9. Dezember 2004, und des Dr. med. F.________, Facharzt f�r Innere Medizin und Rheumaerkrankungen FMH, vom 11. April 2005, festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin aus somatischer Sicht voll arbeitsf�hig, aus psychischen Gr�nden hingegen zu 30% in ihrer Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt ist. Die psychischen Beschwerden seien aber nicht gesundheitsbedingt, sondern auf psychosoziale Faktoren zur�ckzuf�hren, weshalb kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden vorliege. Auf die in allen Teilen �berzeugende Begr�ndung wird verwiesen (Art. 109 Abs. 3 BGG). Was die Beschwerdef�hrerin dagegen vorbringen l�sst, dringt nicht durch:
4.1.1 Die Kritik an der auf den genannten Expertisen fussenden vorinstanzlichen Feststellung zur Arbeitsf�higkeit f�hrt nicht zur Annahme einer Bundesrechtsverletzung. Beide Gutachten erf�llen klar die von der Rechtsprechung aufgestellten Anforderungen an eine beweistaugliche und beweiskr�ftige Expertise (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a S. 352). Demgegen�ber durfte das kantonale Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Haus�rzte aufgrund ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung im Zweifel eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353). Mit Blick auf die Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag kann im Streitfall regelm�ssig nicht auf die Sicht des behandelnden (Fach-) Arztes abgestellt werden (vgl. statt vieler: Urteil K. vom 5. Januar 2007, I 701/05, E. 2 in fine mit zahlreichen Hinweisen).
4.1.2 Nach den zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz ist eine leichte depressive Episode (ICD-10: F.32.0) grunds�tzlich nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidit�t (Art. 4 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG) zu begr�nden, zumal bei einem derartigen Gesundheitsschaden in der Regel davon auszugehen ist, dass die versicherte Person die daraus resultierenden Einschr�nkungen der Erwerbsf�higkeit bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsf�higkeit zu verwerten, abwenden k�nnte (vgl. BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50). Gleiches gilt im �brigen auch f�r die somatoforme Schmerzst�rung (siehe dazu BGE 130 V 352 E. 2.2.3 S. 354), f�r die (nur) eine Verdachtsdiagnose besteht.
4.1.3 Soweit die Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf den letztinstanzlich eingereichten Austrittsbericht der Klinik X.________ vom 9. Januar 2007, wo sie sich vom 7. bis 30. Dezember 2006 aufhielt, geltend macht, die depressive Episode sei nicht nur leicht, sondern mittelgradig, �bersieht sie einerseits, dass bei der gerichtlichen Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides eingetretenen Sachverhalt abgestellt wird (siehe dazu BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243 mit Hinweisen). Anderseits ist die vom Gutachten vom 9. Dezember 2004 abweichende Diagnose nicht von einem Facharzt f�r Psychiatrie gestellt worden und findet sich im genannten Bericht keine Begr�ndung f�r die anderslautende Klassifizierung der gesundheitlichen St�rung.
4.2 Angesichts der schl�ssigen medizinischen Aktenlage bedarf es keiner weiteren medizinischen Abkl�rungen, weshalb von der eventualiter beantragten R�ckweisung abzusehen ist (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 124 V 90 E. 4b S. 94).
Ist die Arbeitsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin nach dem Gesagten allein aus invalidenversicherungsrechtlich nicht relevanten Gr�nden eingeschr�nkt, entf�llt von vornherein jegliche Leistungspflicht aus dieser Versicherung f�r allf�llige Einschr�nkungen in der Erwerbsf�higkeit (BGE 105 V 139 E. 1b S. 141). Dies hat die Vorinstanz richtig erkannt und die Beschwerde bereits aus diesen Gr�nden abgewiesen. Damit er�brigt sich die Pr�fung der Einwendungen gegen die vom kantonalen Gericht - ohnehin nur im Sinne einer Eventualbegr�ndung - vorgenommene Bemessung des Invalidit�tsgrades.