Source: https://felix-wg.de/infos.htm
Timestamp: 2018-10-15 21:43:23
Document Index: 218363047

Matched Legal Cases: ['§ 328', '§ 9', '§ 46', '§ 11', '§ 1', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 11', '§ 13']

FELIX Wohnungsgenossenschaft eG - Aktuelles - News
Lesen Sie unsere aktuellen Informationen:
Barrierefreie Objekterschließung
Auf der Grundlage einer Studie des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf, Abt. Ökologische Stadtentwicklung, aber auch auf Grund der demographischen Entwicklung selbst in unseren Objekten, hat sich die FELIX Wohnungsgenossenschaft eG dazu entschlossen ihre Objekte barrierefrei bzw. behindertengerecht zu erschließen.
Unser Ziel ist es, die Gebäude zur optimalen Nutzung für alle Mieter, wie auch Rollstuhlnutzer, ältere Mitbürger und Kinder barrierefrei zu erschließen.
In den letzten Jahren hat die FELIX Wohnungs- genossenschaft eG bereits für diese Investitionen Rücklagen gebildet.
Die Maßnahmen zur barrierefreien Erschließung in unseren 11-Geschossern ist eine Instandhaltungsmaßnahme und keine Modernisierungsmaßnahme.
Das bedeutet für Sie, liebe Mieter und liebe Mieterinnen, es wird keine Modernisierungsumlage zur Nettokaltmiete erhoben. Die einzige Belastung die Sie zu tragen haben und unserer Meinung nach auch gerne tragen werden, sind die teilweise lärm- und staubintensiven Arbeiten bei der Durchführung der Maßnahme.
Die Umsetzung dieses Vorhabens für unsere Objekte wird in 3 Stufen vorgenommen.
Barrierefreie Erschließung der Wohngebäude in der Allee der Kosmonauten 133, 135, 137 und 139. Planmäßig soll die Stufe 1 noch in 2010 abgeschlossen sein.
Barrierefreie Erschließung der Wohngebäude in der Kienbergstraße 58, 60, 62 und 64
Die Ausführung der Stufe 2 soll planmäßig im Jahr 2011 durchgeführt werden.
Abweichend von den Objekten der Stufe 1 und 2 besitzt die FELIX Wohnungsgenossenschaft in der Mehrower Allee/Oberweißbacher Straße und in der Wuhletalstraße/Schwarzburger Straße noch Wohngebäude des Typs WBS 70/6-geschossig. Neben der Durchführung der Stufe 1 und 2 wird hier geprüft, inwieweit ein Vorbau von Aufzügen durchgeführt werden kann.
Genauere Ausführungen bietet unser Mieterblatt 01/2010 (ca. 5,5 MB).
Herr Mario Landsmann stellt sich vor
In der Aufsichtsratssitzung am 11.02.2010 wurde Herr Mario Landsmann für die FELIX Wohnungsgenossenschaft eG als neuer technischer Vorstand zum 01.03.2010 gewählt. Hier möchte er sich Ihnen vorstellen:
"Zu meinem Werdegang möchte ich Ihnen folgende kurze Informationen geben:
Zu Beginn meiner beruflichen Entwicklung habe ich eine technische Grundausbildung abgeschlossen und dann in einer Baureparaturfirma gearbeitet. Später, bis 1983, habe ich an der Ingenieurschule für Verkehrstechnik in Dresden ein Maschinenbaustudium absolviert und mit dem Grad Dipl.-Ing (FH) abgeschlossen. Nach dem Studium habe ich in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft für Bauträger in Investitionsbereichen und auf einigen Berliner Baustellen gearbeitet. Nur ein Beispiel dafür ist das in der Nähe befindliche heutige Opel-Autohaus Nordring. Diese Immobilie habe ich mitentwickelt und dabei das Autohaus maßgeblich mit konzipiert, die Baufirmen in der Bauphase betreut und die Eröffnungsphase begleitet.
Im Anschluss daran habe ich für verschiedene wohnungswirtschaftliche Immobilienfirmen jeweils die Niederlassung Berlin aufgebaut und dann mehrere Jahre geleitet. Dabei habe ich nicht nur Objekte in Berlin sondern auch im übrigen Bundesland verwaltet.
Mir sind deshalb nicht nur Gewerbeobjekte sondern auch Wohnungsmietobjekte gut vertraut.
Im Kontakt mit Mietern, Wohnungseigentümern, Dienstleistern sowie Bau- und Reparaturfirmen habe ich bei meinen Verwaltungsaufgaben immer die Gesamtheit der jeweiligen Immobilie im Blick.
Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit."
Mario Landsmann
Herr Martin Khasraghi stellt sich vor
"Ich bin zwar schon seit Mitte 2009 für die FELIX Wohnungsgenossenschaft eG tätig und einige Mieter und Mitglieder werden mich auch bereits kennen, dennoch möchte ich diese Ausgabe der Mieterzeitung zum Anlass nehmen, mich bei allen Mietern und Mitgliedern vorzustellen. Nach meiner Erstausbildung zum Bürokaufmann, leistete ich acht Jahre meinen Wehrdienst mit den Schwerpunkten Personalsachbearbeiter und Ausbilder, bis ich dann über die Bundeswehr eine zivilberufliche Weiterbildung als Kaufmann für Grundstücks- und Wohnungswirtschaft bei der IHK erfolgreich absolvierte. Im Anschluss war ich als Verwalter in einer großen Wohnungsbaugenossenschaft in Berlin - Friedrichshain tätig, bis ich dann über eine Personalleasingfirma den Weg zur FELIX Wohnungsgenossenschaft eG fand und hier als kaufmännischer und technischer Verwalter tätig bin. Ich habe gelernt dass man sich einbringen muss um etwas zu erreichen. Ich wollte Verantwortung übernehmen, auch wenn das manchmal zusätzliche Arbeit bedeutet. Es ist mir ein großes Anliegen, etwas in der Genossenschaft zu bewegen und es ist schön, wenn man einen direkten Draht zu den Mietern und Mitgliedern und zu den Entscheidungsträgern wie dem Vorstand und dem Aufsichtsrat hat.
Ich hoffe und wünsche mir, dass mehr Mieter und Mitglieder sich in der Genossenschaft engagieren, unsere Zukunft mit gestalten und Ideen verwirklichen wollen, gerne unterstütze ich Sie dabei und stehe Ihnen mit Rat und Tat, auch in allen anderen Fragen zur Seite und wünsche mir für die Zukunft eine gute Zusammenarbeit."
Frau Marion Leeck stellt sich vor
Ich bin der neuste Zuwachs bei der FELIX Wohnungsgenossenschaft eG und möchte diese Gelegenheit nutzen um mich Ihnen, liebe Mieter und Mitglieder genauer vorzustellen.
Seit dem 1.Juni 2010 bin ich bei der FELIX Wohnungsgenossenschaft eG als Praktikantin tätig. Nach meinem Abschluss der 10. Klasse Realschule habe ich in Mecklenburg-Vorpommern meine Ausbildung als Vermessungstechnikerin erfolgreiche absolviert und direkt im Anschluss daran das 1-jährige Fachabitur mit der Fachrichtung Technik gemacht.
Da ich mich zurzeit noch in einem Vollzeitstudium befinde, werden Sie mich leider nicht immer in der Geschäftsstelle der FELIX antreffen. Ich studiere an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin in Verbindung mit der Beuth Hochschule für Technik Berlin Facility Management. Gerade stehe ich kurz vor den Prüfungen des 2. Semesters an den Hochschulen. Für den Studiengang zum Bachelor muss ich insgesamt 6 Semester durchlaufen und zum Abschluss eine Bachelorarbeit schreiben. Im Anschluss besteht noch die Möglichkeit den Master zu machen, dass würde bedeuten 4 weitere Semester zu studieren. Durch das Praktikum bei der FELIX Wohnungsgenossenschaft eG erhoffe ich mir Fertigkeiten und Fähigkeiten im Bereich Facility Management, speziell in der Immobilienbewirtschaftung, zu erlernen und dann in diesem Unternehmen anzuwenden.
Marion Leeck
Liebe Mieter, wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie die Möglichkeit haben, im Falle des Todes als Mitglied, ohne Erbschein, einen Dritten zu begünstigen.
Sicherlich denken Sie heute nicht daran, doch manchmal kann eine einfache Überlegung schon heute den Hinterbliebenen so manche Schwierigkeit abnehmen. Als Genossenschaft denken wir hier nicht über ein Testament nach, sondern bringen Ihnen eine einfache Regel nach dem BGB insbesondere die §§ 328 und 331 nahe, ohne Sie in Ihren testamentarischen Gedanken zu beeinflussen.
Es besteht nun die Möglichkeit einen "Vertrag zu Gunsten Dritter" abzuschließen. Vorausgesetzt, dass die Mitgliedschaft des Verstorbenen nicht durch einen Erben fortgesetzt wird - siehe § 9 unserer Satzung.
Was bedeutet das nun konkret? Zwischen dem Mitglied und der FELIX Wohnungsgenossenschaft eG wird das Bezugsrecht (vereinfachte Auszahlung) des Auseinandersetzungsguthaben im Falle des Todes nun zu Lebzeiten geregelt. Durch den Vertrag kann eine beliebige Person durch das Mitglied begünstigt werden, so dass die Vorlage eines Erbscheins oder gegebenenfalls eines Testamentes entfällt.
Schon einige Mitglieder haben einen derartigen Vertrag abgeschlossen. Sollten auch Sie Fragen dazu haben oder einen solchen Vertrag abschließen wollen, steht Ihnen Frau Lüttke gern zur Verfügung und wird Ihnen bei allen Fragen weiterhelfen.
Kerstin Lüttke
Herr Khasraghi verabschiedet sich
Liebe Mieter und liebe Mitglieder,
auf diesem Wege möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich die FELIX Wohnungsgenossenschaft eG auf eigenen Wunsch zum 31.03.2011 verlassen werde, um mich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen.
Ich bedanke mich bei allen Mietern, Mitgliedern, Dienstleistern, Kollegen und insbesondere bei dem kaufmännischen Vorstand Frau Lüttke für die schöne und sehr erfahrungsreiche Zeit.
Der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Mitarbeiter der FELIX Wohnungsgenossenschaft eG bedanken sich bei Herrn Khasraghi für die als Verwalter geleistete Arbeit und wünschen alles Gute für seine berufliche und persönliche Zukunft.
Bei der Instandsetzung einer kürzlich leer gewordenen Wohnung haben wir eine ganz neue Erfahrung gemacht.
Die ehemaligen Mieter (Erstbezug) hatten die Wände vor dem Tapezieren als zusätzliche Dämmung mit Zeitungen beklebt. Wie das aussah können sie auf den Fotos sehen.
Dennoch hoffen wir, diese Art der Tapezierung nicht öfter in unseren Wohnungen zu finden, da die Entfernung, ob für den Mieter oder die Verwaltung, doch sehr aufwendig ist.
Seit dem 23.07.2010 ist die neue Bauordnung für Berlin (BauOBln) in Kraft.
Im Paragraphen "§ 46 Aufbewahrung fester Abfallstoffe, Abfallschächte", Absatz 3 ist folgender Wortlaut formuliert:
Dieses Gesetz ist verabschiedet und deshalb in Berlin für alle bindend. Gegen dieses Gesetz regt sich jedoch Widerstand von Bürgerinnen und Bürger, weil sie sich dadurch in ihren Wohnkomfort beeinträchtigt fühlen. Außerdem wollen vereinzelt auch Wohnungsunternehmen aus Berlin diesen Teil des Gesetzes "kippen" und argumentieren mit verlorenen Investitionen der letzten Jahre, die sie für Müllabwurfanlagen getätigt haben.
Leider wurde in Berlin das Ziel und der Grund für diese Gesetzesänderung nicht für alle Betroffenen ausreichend genug kommuniziert.
Zur Erinnerung, für diese neue Gesetzesregelung gibt es beispielsweise folgende Begründungen:
In Berlin hat sich die Zahl der Abfallschächte in Wohnhäusern ("Müllschlucker") in den vergangenen Jahren immer weiter reduziert.
Aktuelle Erhebungen gehen von 3.001 Müllabwurfanlagen aus, die noch in Betrieb sind. Galten diese Müllabwurfanlagen in großen Wohnhäusern früher als besonderes Ausstattungsmerkmal, sind sie heute aus Kosten-, Umwelt- und Sicherheitsgründen nicht mehr zeitgemäß. Analog zur seit mehreren Jahren bestehenden Regelung in Nordrhein-Westfalen soll ihr Betrieb daher in Berlin nach einer Übergangsfrist gesetzlich verboten werden.
Unter Sicherheitsaspekten war ein Verbot dringend angezeigt. Im Jahr 2008 gab es in Berlin acht Brände in Abfallschächten, von denen in den großen Wohnanlagen überproportional viele Mieterinnen und Mieter bedroht waren. Die Berliner Feuerwehr berichtete, dass solche Brände erhebliche Probleme bereiten, sofern sich der Brandherd direkt im Abwurfschacht befindet. Auch wenn sich der Brandherd "nur" im Müllabwurfraum befindet, ergab sich durch die unkontrollierte Rauchentwicklung über den Abwurfschacht eine hohe Bedrohungssituation für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses. Darum rücken bei einem Einsatz mit dem Stichwort "Brand in Müllabwurfanlage" immer sechs Feuerwehrfahrzeuge gleichzeitig aus.
Abfallschächte verursachen erhebliche Unterhaltungs- und Instandsetzungskosten. Aufgrund der hohen Kostenbelastung wurde angestrebt, Abfallschächte stillzulegen. Dies bringt erhebliche Kostenvorteile auch für die Mieterinnen und Mieter. In der Regel ergibt sich nach einer Übergangsphase (hin zu einer stärkeren Mülltrennung) eine Reduzierung der Betriebskosten.
Die Stilllegung von Abfallschächten durch den Vermieter wird von der Rechtsprechung der Berliner Gerichte regelmäßig gebilligt. So hat das Landgericht Berlin betont, dass Müllabwurfanlagen nicht mehr zeitgemäß seien und es den Mietern zugemutet werden könne, ihre Lebensführung den veränderten Umständen und dem Gebot der Abfalltrennung folgend anzupassen. Durch das gesetzliche Verbot des Betreibens von Abfallschächten nach Ablauf eines Übergangszeitraumes wird die Wohnungswirtschaft in dem Bestreben unterstützt, die Betriebskosten durch die Vermeidung der hohen Unterhaltungsaufwendungen für Abfallschächte und durch eine verstärkte Abfalltrennung dauerhaft zu senken.
Auch aus umweltpolitischer Sicht ist die Stilllegung von Abfallschächten notwendig. Die Trennung der häuslichen Abfälle in Wert- und Reststoffe ist nicht ohne Grund ein Gebot moderner Abfallpolitik. Nur durch eine getrennte Erfassung können Abfälle so weit wie möglich stofflich verwertet und im Rahmen der Kreislaufwirtschaft umweltfreundlich neu eingesetzt werden. Abfallschächte stehen im Widerspruch zum Gebot der Getrenntsammlung von Abfällen nach § 11 Abs. 1 KrW-/AbfG Berlin sowie zum Gebot der Abfallverwertung nach § 1 KrW-/AbfG Berlin.
Mit der Neufassung der Bauordnung für Berlin vom 29.09.2005 ist die bis dahin bestehende Regelung über Abfallschächte entfallen, da ausweislich der Gesetzesbegründung solche Anlagen nicht mehr gebaut werden.
Dennoch sind im Land Berlin noch in zahlreichen Miethäusern Abfallschächte in Betrieb. Um der Wohnungswirtschaft einen ausreichenden Umstellungszeitraum für die Neuausrichtung der Abfallentsorgung zu gewähren und dem Bestandsschutz Rechnung zu tragen, wird die Außerbetriebnahme bestehender Abwurfanlagen erst zum 31.12.2013 verlangt.
Die Änderung der Bauordnung für Berlin folgt einer entsprechenden Regelung in § 46 der Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen vom 01.03.2000.
Die FELIX Wohnungsgenossenschaft eG wird im Sinne der Mitglieder und Mieter versuchen in Verbindung mit den Berliner Behörden und der gesetzlichen Entwicklung einvernehmliche Lösungen zu finden.
Die Vertreterin der Senatsverwaltung hat in der Einwohnerversammlung am 26.01.2011 die Bedenken und Hinweise einiger Anwesenden aufgenommen und Gesprächsbereitschaft gezeigt. Sie wird die Anregungen in den entsprechenden Gremien des Senates vortragen.
Hier ist festzustellen, dass Ausnahmeregelungen auf Bezirksebene speziell einem Landesgesetz nicht widersprechen dürfen.
Unsere Mitglieder und Mieter der Allee der Kosmonauten 133 / 135 haben Unterschriften zum Erhalt der Müllabwurfanlage gesammelt und beim Vorstand mit der Bitte zur Beantragung einer Sonderregelung eingereicht.
Zwischenzeitlich ließ die Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke) verlauten, dass in die Bauordnung eine Klarstellung eingefügt werden soll, wonach auf die Schließung bestehender Müllabwurfanlagen verzichtet werden kann, wenn die Abfalltrennung auf andere Weise gewährleistet ist.
Für die FELIX Wohnungsgenossenschaft eG bleibt es derzeit abzuwarten, ob in die Bauordnung des Land Berlin diese Klarstellung mit aufgenommen wird.
Wir werden Sie, liebe Mitglieder und Mieter über den aktuellen Sachstand in unserer nächsten Mieterzeitung weiter informieren.
Sachstand Neubau der Aufzugsanlagen in der Allee der Kosmonauten 133/135 und 137/139
Wie wir in der letzten Mieterzeitung mitgeteilt haben, wurde am 28.10.2010 der Aufzug in der Allee der Kosmonauten 137 feierlich in Betrieb genommen. Unmittelbar danach ging der Aufzug in der Allee der Kosmonauten 133 in Betrieb. Gleich anschließend wurde mit viel Engagement an den beiden übrigen Aufzügen weiter gearbeitet.
Ziel war es, das auch der letzte Aufzug rechtzeitig vor Weihnachten in Betrieb geht. Während der Bauphase hatte dieses Ziel oberste Priorität. Die Baufirmen haben in einem Endspurt ab Anfang November das Mögliche getan um ein geruhsames Weihnachtsfest zu sichern.
Der Winter mit Schnee und Eis begann allerdings für Bauleute Anfang Dezember viel zu früh, so dass die Außenanlagen wegen dem Frost leider vor Weihnachten nicht termingemäß abschließend fertig gestellt werden konnten. Die Hauptbauzeit war aber rechtzeitig beendet und alle neuen Aufzüge wurden vor Weihnachten in Betrieb genommen.
So wie das Wetter es zulässt, werden die Restarbeiten Ende März 2011 beendet sein.
Alles in allem wurden die Termine für die Hauptbauphase mit der Inbetriebsetzung der Aufzüge letztendlich nahezu eingehalten.
Im Ergebnis können wir feststellen, dass allen beteiligten Firmen für den erfolgreichen Abschluss der Arbeiten Dank und Anerkennung gebührt.
Auch möchten wir Ihnen, liebe Mitglieder und liebe Mieter der Allee der Kosmonauten unseren Dank sagen, dass sie die Bauphase mit all ihren Belastungen akzeptiert haben. Uns freut es sehr, dass sie sich untereinander behilflich waren, das gehört eben auch zum genossenschaftlichen Wohnen.
Sie liebe Mitglieder und Mieter der Allee der Kosmonauten haben die Baumaßnahmen jetzt bereits überstanden und können schon von dem Vorteil des barrierefreien Aufzugs profitieren. Wir wünschen allzeit gute Fahrt.
Die Mitglieder und Mieter der Kienbergstraße werden in diesem Jahr die Belastungen auch mit unserer Hilfe meistern um am Ende dieses Jahres die Vorteile ebenfalls nutzen zu können.
Sachstand Neubau der Aufzugsanlagen in der Kienbergstraße 58 - 64, 12685 Berlin
Nachdem der Umbau der Aufzugsanlagen in der Allee der Kosmonauten 133 / 135, 137 / 139 vor Weihnachten 2010 erfolgreich abgeschlossen wurde begannen nahtlos die Planungen für den Umbau der Aufzugsanlagen in der Kienbergstraße 58 - 64 für das Jahr 2011.
Am 27. Januar 2011 wurde für alle interessierten Mitglieder und Mieter der Kienbergstraße im Wilhelm von Siemens Gymnasium in der Allee der Kosmonauten 134 eine Informationsveranstaltung durchgeführt.
Auf der Veranstaltung wurden die Umbaumaßnahmen mit dem Ziel zur Schaffung einer barrierefreien Zugängigkeit zu den Gebäuden vorgestellt. Außerdem wurde ausführlich der Bauablauf mit jeweiligen Einzelschritten und den Rahmenbedingungen erörtert.
Im Zuge des Umbaus der Aufzuganlagen kommen wir nicht umhin, die Müllabwurfanlagen zu schließen.
Jetzt ist es bald soweit. Die Planungen sind beendet, die Erteilung der Baugenehmigung erwarten wir vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf spätestens im April, so dass dann die Bauarbeiten beginnen können.
Vorbereitende Bautätigkeiten wurden vor der Hauptbauphase hier und da schon durchgeführt. Das sahen Sie zum Beispiel daran, dass Rodungen durchgeführt wurden und mit der Erweiterung der Müllstandsflächen begonnen wurde.
Der Beginn der Bauarbeiten für die Hauptbauphase, dass heißt die Hauptaktivitäten laufen in folgender Reihenfolge ab:
Kienbergstraße 58 Ende April 2011
Kienbergstraße 62 Anfang Mai 2011
Kienbergstraße 60 Mitte Juli 2011
Kienbergstraße 64 Ende Juli 2011
Es ist geplant, dass die vollständige Sperrung der jeweiligen Hauseingänge dann zeitversetzt ca. 12 bis 13 Wochen dauert. Der 2. Hauseingang des jeweiligen Doppelhauses ist jedoch immer begehbar. Leider ist es nötig, dass der Zugang für die Wohnungen in den Häusern mit Hauptaktivität über die Nachbarhäuser erfolgen muss. Der Zugang ist über den Durchgang im Keller oder über den Durchgang in der 9. Etage des jeweiligen Doppelhauses möglich.
Das Ende der Hauptaktivitäten für das gesamte Bauvorhaben ist für Mitte Oktober 2011 geplant. Es ist aber das erklärte Ziel der Planungsfirma in Verbindung mit den bauausführenden Firmen die Hauptbauzeit noch während der Bauphase zu verkürzen, so dass die Hauptbauzeit möglichst schon im September zu Ende sein sollte.
Auch für die Kienbergstraße hier unser besonderer Service für die Zeit der Baumaßnahme:
Wie auch für die Mieter der Allee der Kosmonauten ist für die Zeit der Bauphase in der Kienbergstraße mit dem Verein SOPHIA Berlin Gemeinnützige e.V. (nachfolgend SOPHIA genannt) eine Vereinbarung getroffen. Ziel ist es, dass SOPHIA hilfebedürftige Mieter unterstützt.
Zu den Aufgaben, die der Verein für Sie, liebe Mitglieder und Mieter kostenfrei übernimmt gehören:
Begleitung zum Arzt oder Behörden (ggf. öffentl. Verkehrsmittel, keine Beförderung mit PKW durch SOPHIA!)
Begleitung zum Einkaufen (ggf. öffentl. Verkehrsmittel)
Bankservice (Hilfe bei Überweisungen und Daueraufträgen)
Kleinere Möbel rücken/ Auf- und Abbau
Kleine handwerkliche Leistungen im Haushalt
Rezept vom Arzt/Medikament abholen
Begleitung bei kulturellen Unternehmungen
Fensterputzen (einmalig)
Benachrichtigung kassenärztlicher Bereitschaftsdienst
Vermittlung von Dienstleistungen auf Anfrage
Außerdem bietet der Verein weitere soziale Dienstleistungen an, die Sie mit dem Verein individuell verabreden können. Diese Dienstleistungen sind für Sie, liebe Mieter individuell und kostenpflichtig. Dazu gehören:
SOPHIA können Sie sowohl für die kostenfreie Unterstützung als auch für die kostenpflichtigen sozialen Dienstleistungen
unter der Telefonnummer 030 - 93 020 87 15)
und Freitag von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr
SOPHIA hat das Ziel, Ihre entgegengenommenen Aufträge innerhalb von 24 Stunden zu erledigen.
Für Anregungen, Empfehlungen, Hinweise oder Erläuterungen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an die FELIX Wohnungsgenossenschaft eG.
Wir freuen uns über Ihre Aufmerksamkeit während der Bauphase und wünschen allen Beteiligten einen erfolgreichen Ablauf der Baumaßnahme.
Herr Dirk Weigelt stellt sich vor
ich freue mich auf die neue Herausforderung als kaufmännischer und technischer Verwalter bei der FELIX Wohnungsgenossenschaft eG.
An der Grone-Schule Berlin absolvierte ich 1998 die Ausbildung zum Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft mit IHK-Abschluss. Seitdem arbeite ich erfolgreich in dieser Branche. Als Objektmanager verwaltete ich Wohn- und Geschäftshäuser in den verschiedensten Stadtteilen Berlins und im Umland. Auch bei einem großen sozialen Verein war ich tätig. Hier war ich verantwortlich für die Anmietung von passendem Wohnraum für die jugendlichen Klienten.
Neben meiner kaufmännischen Ausbildung verfüge ich auch über eine Berufsausbildung im technischen Bereich als Gas-Wasser-Installateur.
Seit vielen Jahren wohne ich selbst in einem Plattenbau und kenne daher die Wünsche und Sorgen der Bewohner sehr gut. Gern stehe ich Ihnen künftig als kompetenter Ansprechpartner für Ihre Anliegen zur Verfügung.
Erstmalig am 10.09.2011, zu unserem Sommerfest, konnten wir unsere behindertengerechte Wohnung in der Kienbergstraße 58 präsentieren.
Im Auftrag der FELIX hat die Firma HAUTEC in nur 5 Wochen die Wohnung zu 100 % behindertengerecht umgebaut. Und das Ergebnis ließ sich sehen. Interessenten, auch außerhalb der FELIX, kamen und besichtigten die Wohnung. Bisher gab es nur positive Resonanz. Das bestärkt uns in unserer Arbeit und wir wissen, dass wir mit unseren Aktivitäten auf dem richtigen Weg sind. Bei Interesse zur Besichtigung der Wohnung vereinbaren Sie einen Termin in unserer Verwaltung.
Der neue Hauseingang in der Kienbergstraße 62 war gerade fertig gestellt und die Mieter der Häuser 62 und 64 konnten diesen schon ganze zwei Tage benutzen, da war der erste Vandalismus im neuen Aufzug und im neuen Eingangbereich zu erkennen. Das Bedientableau im Aufzug war bereits zerkratzt und auf den Fliesen im Eingangsbereich war Speiseöl schön verteilt. Wollte man jetzt daraus schließen, wie die Wohnungen der Verursacher aussehen, dann lesen Sie folgende Beschreibung:
Der Flur- und Badspiegel ist mit Scratching übersäht - wozu sollte ein Spiegel auch sonst dienen. Die Möbelstücke sind mit Farbe beschmiert - was sollte man sonst mit der Farbe machen. Die Deckenleuchten sind mit einer schwarzen Graffitischrift überzogen - wozu ist denn sonst die Deckenleuchte da. Essensreste, altes Speiseöl und jede Menge Papier sind überall in der Wohnung verstreut - so sieht man immer wieder was Neues in der Wohnung.
Ist das so? Wir hoffen nicht!
Wir möchten Sie alle darauf hinweisen, dass nicht nur der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Mitarbeiter der FELIX WG eG das Geschaffene schützen möchten. Nein, das geht uns alle etwas an. Sie liebe Mitglieder sind der wichtigste Bestandteil der Genossenschaft und sollten ihr genossenschaftliches Eigentum ebenfalls schützen. WIR investieren für die neuen Aufzugsanlagen und Hauseingangsbereiche immerhin 1,2 Mio €. Eine Modernisierungsumlage für diese Maßnahmen war zu Gunsten der Mitglieder und Mieter nicht vorgesehen. Also warum? Kaufen Sie sich privat ein Möbelstück, dann achten auch Sie besser auf Ihr neues Eigentum, warum also nicht auch mal vor der eigenen Wohnungstür.
Es kann auch nicht sein, dass Kinder den neuen Eingangsbereich als Spielplatz nutzen. Liebe Kinder, hinter dem Haus in Höhe des Eingangs Kienbergstraße 60 befindet sich ein echter Spielplatz. Auch sollte der neue Handlauf nicht zum Anschließen der Fahrräder genutzt werden. Eigens dafür haben wir Fahrradbügel vor dem Eingangsbereich aufgestellt.
Neubau der Aufzugsanlagen in der Kienbergstraße
Sachstand per 15.09.2011
Nachdem die Aufzüge in den Häusern Kienbergstraße 58 und 62 Ende Juli bzw. Anfang August in Betrieb gegangen sind, konnten die Aufzüge in der Kienbergstraße 60 und 64 für die Abbrucharbeiten außer Betrieb genommen werden.
Um den Bauablauf zu optimieren, das heißt die Leerlaufzeiten für den Bauablauf so gering wie möglich zu halten, begannen die Außenarbeiten schon wenige Tage vor der eigentlichen Außerbetriebnahme. Zu diesen Arbeiten zählten beispielsweise die Aufstellung der Baustromverteilungen, die provisorischen Umsetzung der Briefkastenanlagen und die Umverlegung der alten Klingeltableaus.
Als die weiteren Abbrucharbeiten an den jeweiligen Nachbareingängen begannen, musste entgegen den Erfahrungen in der Allee der Kosmonauten 133 / 135 und Allee der Kosmonauten 137 / 139 jeweils in der Kienbergstraße 60 und Kienbergstraße 64 ein ca. 1,2 m hoher Betonsockel unter den alten Aufzügen für die neuen Aufzugsunterfahrten entfernt werden. Außerdem war aus der DDR-Bauphase damals nicht entsorgter Eisenschrott zusätzlich aus dem Beton zu entfernen. Dies machte den Einsatz besonders schwerer Abbruchtechnik notwendig.
Es wurden am 13.09.2011 und am 14.09.2011 die Betonelemente der neuen Hauseingänge aufgestellt. Gleichzeitig wurden von der bauausführenden Firma die Arbeiten jeweils in der 11. Etage und im Schachtkopf weiter geführt.
Die Aufzugsfirma konnte am 15.09.2011 mit der Installation der beiden neuen Aufzüge beginnen.
Während der Planung Anfang des Jahres, also vor dem Beginn der Bauphase, wurden für die neuen Hauseingänge nicht nur für den Bau Konstruktionspläne erstellt, sondern auch Zeichnungen die den architektonischen Stil der Baukörper der neuen Hauseingänge darstellen.
Jetzt, nachdem die ersten beiden Aufzüge mit den neuen Hauseingängen zur Nutzung übergeben wurden ist festzustellen, dass sich die Architektur gut an vorhandene Gebäude anfügt. Das kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass die Mieter der Kienbergstraße die neuen Eingänge nach und nach langsam in "Besitz" nehmen. Das können wir dem positiven Echo aus der Mieterschaft entnehmen.
Zwischenzeitlich hat das Bauamt eine Baustellenbegehung durchgeführt und die Ergebnisse zum jeweiligen Bearbeitungsstand in der Bauphase überprüft.
Es wurden Hinweise gegeben, jedoch keine Beanstandungen genannt. Die Firmen errichten den Bau entsprechend der Baugenehmigung in Verbindung mit den entsprechenden Auflagen.
Aus Erfahrungen bei der Errichtung der Eingänge und Aufzüge in der Allee der Kosmonauten 133 / 135 und 137 / 139 handeln die Baufirmen und alle anderen am Bau Beteiligten für die Kienbergstraße 58 - 64 vorausschauend.
Wegen der besonderen Situation, dass es unter anderem in der Kienbergstraße keinen 2. hinteren Hauseingang gibt wie in der Allee der Kosmonauten, konnten manches Mal die technologischen Bauabläufe nicht wie geplant durchgeführt werden. Die Fertigstellung Ende Oktober 2011 soll jedoch gesichert sein. Leichte Zeitverzögerungen werden bis dahin aufgeholt.
In jedem Fall gehen alle Beteiligten davon aus, dass rechtzeitig auch die beiden letzten Aufzüge in Betrieb gehen.
Richtig lüften und richtig heizen ...
... wobei die Betonung auf dem Wort richtig liegen sollte.
Zunächst richtig heizen.
Eine Zentralheizung ist in ihrer Heizwirkung schwerfälliger als eine Ofenheizung. Sie kann während der kalten Jahreszeit ein angenehmes Raumklima nur dann schaffen, wenn sie in allen Räumen schwach eingeschaltet ständig in Betrieb ist. Nur so sind die Wände der Räume in der Lage Wärme zu speichern.
Die Unart vieler Mieter, erst nach Feierabend kräftig die Zentralheizung aufzudrehen, kann zwar die Luft im Raum erträglich erwärmen es wird aber niemals ausreichen, die während des Tages und in der Nacht ausgekühlten Wandflächen mit zu erwärmen. Und sie wissen, dass kalte Wandflächen die im Raum befindliche Luftfeuchtigkeit zum Kondensieren bringen.
Dieses Heizen ist übrigens auch noch ungesund und führt in vielen Fällen zu kleineren wie größeren Erkältungskrankheiten. Die Gründe liegen auf der Hand:
Durch das plötzliche starke Anheizen muss sehr viel Wärme abgegeben werden, damit zumindest der Innenraum wohngerecht beheizt wird. In dieser Phase entstehen durch die vom Heizkörper abgegebenen Wärmemengen an die kalten Wände sogenannte Zugerscheinungen, die Erkältungskrankheiten hervorrufen können.
Es ist eindeutig erwiesen, dass Mieter, die den ganzen Tag über gleichmäßig ihre Wohnung beheizen, weniger Beheizungskosten in ihrer Abrechnung haben, als Mieter, die ständig ihre Heizkörper bei Abwesenheit zudrehen und bei Anwesenheit umso mehr aufdrehen.
Zum richtigen Heizen gehört auch das richtige Lüften.
Das Fenster nur auf "Kipp" zu stellen,
ist gut und kann den Kopf erhellen,
doch besser ist , man lernt´s begreifen,
beim Lüften soll der Wind durchpfeifen.
Die Lüftung soll möglichst einen Austausch der feuchtigkeitsbeladenen Luftmengen bewirken. Deshalb muss die Lüftung besonders wirkungsvoll sein. Das Rezept ist ganz einfach:
Ein kurzer Durchzug bei weit geöffneten Fenstern, ohne die Heizkörper bei dieser Lüftung abzudrehen (vor der Arbeit, nach der Arbeit und vor dem Schlafen gehen etwa 5 bis 10 Minuten). Hierbei entschwindet sehr schnell die feuchtigkeitsbeladene Luftmenge nach außen; denn bekanntlich vollzieht sich der Austausch zwischen der warmen, feuchtigkeitsbeladenen Luft des Raumes mit der Außenluft relativ schnell. Wichtig ist aber, dass bei der sogenannten Stoßlüftung die Möbel und Wände kaum abkühlen und somit der Raum schneller erwärmt wird.
Ständiges Beheizen aller Räume auf eingestellte Zimmertemperatur von 20 Grad ist wirtschaftlicher und zweckmäßiger!
Die Kosten bei diesem Heizverhalten liegen nachweislich erheblich niedriger! Es ist unwirtschaftlich und schädlich, nur den Raum stark zu beheizen, in dem man sich hauptsächlich aufhält, während die anderen Räume fast nicht beheizt werden. Mit dem Heizen ist es wie mit allen anderen Annehmlichkeiten des Lebens; mäßig aber regelmäßig.
Auch lüften sollte man regelmäßig, zwar kurz aber dafür kräftig!
Es geht nicht allein darum, Kosten zu sparen - Es geht auch um ihre Gesundheit, denn Schimmelpilze können Allergien und Erkrankungen der Atemwege verursachen.
Müllabwurfanlagen Allee der Kosmonauten
Gegen die Neuregelung des § 46 der Bauordnung durch den Berliner Senat zwecks Stilllegung aller Müllabwurfanlagen in Berlin haben sich die Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und Mieter zur Wehr gesetzt. Aber auch aus den Bezirksämtern kam Widerspruch.
Lange wurde die Schließung der Müllabwurfanlagen in Berlins Häusern zum 31.12.2013 diskutiert.
Auch unsere Mieter und Mitglieder in der Allee der Kosmonauten haben mit einer Unterschriftensammlung gegen die Schließung der Müllabwurfanlagen protestiert.
Der Vorstand hat dieses zum Anlass genommen und im Frühjahr 2011 beim Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf eine Abweichungsgenehmigung für den Weiterbetrieb der 4 Müllabwurfanlagen in der Allee der Kosmonauten gestellt.
Nunmehr liegt uns folgende Klarstellung zur Schließung der Abfallschächte durch Frau Dunger-Löper, Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Berlin vor.
Durch die mit Gesetz vom 29. Juni 2011 beschlossene Ergänzung des § 46 Abs. 3 BauO Bln um den Satz 4 (in Kraft getreten am 10. Juli 2011) lautet die Vorschrift nunmehr wie folgt:
§ 46 BauO Bln - Aufbewahrung fester Abfallstoffe, Abfallschächte
(3) Abfallschächte dürfen nicht errichtet werden. Bestehende Abfallschächte sind spätestens zum 31. Dezember 2013 außer Betrieb zu nehmen. Die zu ihrem Befüllen vorgesehenen Öffnungen sind bis zu diesem Zeitpunktdauerhaft zu verschließen. Die Sätze 2 und 3 finden keine Anwendung, wenn die Einhaltung der abfallrechtlichen Trennpflichten und die brandschutz-rechtlichen Belange gewährleistet sind.
Diese Fassung stärkt die Eigenverantwortung, denn die Abfallschächte in bestehenden Gebäuden am 1. Januar 2014 können weiter betrieben werden, wenn die abfallrechtlichen Trennpflichten und brandschutzrechtlichen Anforderungen eingehalten werden.
Die abfallrechtlichen Trennpflichten ergeben sich aus § 11 des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes Berlin - KrW-/AbfG Bln. Darin heißt es:
(2) Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) oder beauftragte Dritte stellen zur Getrenntsammlung der genannten Abfallfraktionen Abfuhrbehälter auf, in die die genannten Abfallfraktionen einzufüllen sind, es sei denn, es handelt sich um Abfälle im Sinne des § 13 Abs. 3 des kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes. Die Eigentümer bebauter Grundstücke haben die Aufstellung von getrennten Abfuhrbehältern zu dulden, soweit ihnen dieses möglich und zumutbar ist. Für die in Absatz 1 genannten Abfallfraktionen können besondere Sammelstellen oder eine besondere Abfuhr eingerichtet werden.
Die brandschutzrechtlichen Belange sind gewährleistet, wenn bestehende Abfallschächte den seinerzeit geltenden Anforderungen gemäß errichtet worden sind und betrieben sowie entsprechend instand gehalten werden.
Die FELIX WG eG kann nunmehr beruhigt die Müllabwurfanlagen in der Allee der Kosmonauten weiter betreiben, da wir die abfallrechtlichen Trennpflichten und brandschutzrechtlichen Anforderungen beachten und einhalten werden.
Wir sind dankbar auch für die Initiative unserer Mieter und Mitglieder und möchten darauf hinweisen, dass die Gemeinschaft, hier deutlich zu erkennen, auch Bewegung erzeugen kann.
"Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg" (Lao-Tse)
Sie alle kennen unser Motto "Wohnen nach Lust und Laune". Dass wir nicht nur reden, sondern danach handeln, bestätigt auf´s Neue dieser Mieterbericht:
«Anfang 2011 dachten wir wieder einmal darüber nach, dass doch in unserem Bad einige Renovierungsarbeiten dringend erforderlich wären.
Ein Zimmer oder Korridor ? - kein Problem, machen wir selbst. Aber das Bad? Die Zwischendecke, die Steckdosen, die alten Fliesen, der kaputte Fußboden, Sanitärkeramik, wenig Platz, der ganze Dreck, alles nicht ganz billig - auweia!
Wie das Leben so spielt, sagte uns unser Hauswart Herr Wende während einer Kleinreparatur, dass sich die "FELIX" durchaus auch als Dienstleister verstehe und wir uns diesbezüglich in der Geschäftsstelle doch einmal beraten lassen sollten.
Ein Termin war schnell gemacht und die Beratung durch Frau Lüttke und Herrn Landsmann war von Sachkenntnis geprägt und verlief entspannt und in freundlicher Atmosphäre.
Muss man das alles selbst bezahlen? Kann man eine Modernisierung auf die Miete umlegen? Unter welchen Umständen kann man sich die Fliesen selber aussuchen? Müssen wir uns eine Firma suchen und wie lange dauert das alles? Also Fragen über Fragen.
Trotz umfangreicher Beratung ergaben sich im Nachhinein doch noch einige Unklarheiten, die dann aber in einem zweiten Gespräch mit Herrn Weigelt ebenso fach- und sachkundig geklärt werden konnten.
Die Firma "Hautec GmbH" nahm wenig später eine Besichtigung vor Ort vor. Alle Gewerke waren vertreten und unsere Wünsche wurden notiert. Das alles sollte dann 5 Tage dauern, na ja, wer´s glaubt ...
An einem Montag im Juni ging es los - und zwar Hand in Hand - am Freitag war alles fertig . Unglaublich !!!
Die Handwerker arbeiteten korrekt und sauber, waren immer freundlich, auch trotz der langen Wege durch den Keller während der Hauseingangssanierung, und sie machten ihren "Dreck" auch selber weg, was auch heute noch nicht immer so ist.
Herr Wende schaute regelmäßig rein, um nachzufragen, ob auch alles gut läuft oder noch Hilfe gebraucht wird - super !!!
Jetzt sind wir doch froh, uns dafür entschieden zu haben, denn wir haben ein Bad, wie wir es uns vorgestellt haben.
DANKE "FELIX"
D. Nell / K. Zagermann
Fertigstellung der Aufzüge in der Kienbergstraße 58-64
Am 15.10. und 26.10.2011 sind auch die beiden letzten Aufzüge in der Kienbergstraße 60 und 64 in Betrieb gegangen. Die Gesamtabnahme für alle Aufzüge gegenüber der Aufzugsfirma erfolgte dann am 28.10.2011.
Die Aufzugsfirma hat in der Kienbergstraße Aufzüge einer neuen Generation eingebaut. Dies bedingt, dass durch die sich immer weiter entwickelnde Technik auch die Feineinstellung von Kontakten und der Elektronik immer diffiziler wird. Aus dem Grund gingen die Aufzüge wenig später als geplant in Betrieb.
Im Gegensatz dazu erfolgte die Gesamtabnahme mit Lüftungs- und Baufirma wie geplant am 21.10.2011.
Wie auf fast jeder Baustelle waren nach der großen Bauabnahme noch Restleistungen abzuarbeiten, die als Nacharbeiten schnellstmöglich fertig zu stellen waren.
Im Gegensatz zur Allee der Kosmonauten wurde die Fertigstellung der Außenanlagen nicht durch den einbrechenden Winter behindert.
Alles in Allem sind alle Beteiligten stolz auf die geleistete Arbeit bei der Errichtung der Aufzüge und der neuen Hauseingänge.
Auch aus der Mieterschaft haben wir fast nur Zustimmung und Lob erfahren.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass wir das Ziel einen barrierefreien Zugang von der Straße bis zur Wohnung herzustellen erreicht haben.
Alle Mieter, besonders ältere oder behinderte Menschen, aber auch Familien mit Kindern haben durch die neue Gestaltung einen höheren Wohnkomfort.
Besonders möchten wir noch einmal daran erinnern, dass diese Investition ohne im Ergebnis eine Modernisierungsumlage zur Nettokaltmiete zu erheben, durchgeführt wurde.
Informationsveranstaltung der FELIX WG eG am 24.01.2012 zum Aufzugsanbau und Anbau zusätzlicher Loggien, Mehrower Allee 59-77 / Oberweißbacher Straße 1-5, 12687 Berlin
Aus der Mieterzeitung und Einzelgesprächen konnten Sie entnehmen, dass geplant ist im Jahr 2012 an den 6-geschossigen Wohnbauten in der Mehrower Allee 59-77 und Oberweißbacher Straße 1-5 Aufzüge jeweils an den Baukörper außen vorzusetzen. Außerdem sollen Loggien an den Strängen, an denen noch keine Loggien vorhanden sind, angebaut werden.
In diesen Bauvorhaben geht es darum, den Wohnkomfort in den 6-geschossigen Wohnbauten weiter zu erhöhen.
Dazu wurden die Mieter der Mehrower Allee und der Oberweißbacher Straße zu einer Informationsveranstaltung am 24.01.2012 in die Rudolf-Virchow-Oberschule, Glambecker Ring 90, 12679 Berlin eingeladen.
Das Vorhaben wurde in der Informationsveranstaltung präsentiert.
Dazu wurden die einzelnen Maßnahmen und die daraus entstehenden Kosten vorgestellt.
Es war von vornherein eine rege Teilnahme gewünscht, damit auch nach den Diskussionen am Ende der Versammlung der mehrheit­liche Wille der Mieterschaft abgeschätzt werden kann.
Im Ergebnis einer vorherigen Ausschreibung zur Abgabe eines Angebotes für Kostenschätzungen und Variantenentwürfe erhielt das Planungsbüro Ullmann & Partner die Möglichkeit weitergehend die Themen vorzubereiten.
Zur Eröffnung der Veranstaltung wurden die anwesenden Aufsichträte und Planer kurz vorgestellt. Herr Ullmann erhielt das Wort für die planerisch- technische Präsentation.
Die Präsentation begann mit ausführlichen Informationen zu den Außenaufzügen und endete mit den Informationen zu den Loggien.
Zusammengefasst ist geplant, Personenaufzüge nach EN 81 anzubauen. Die Aufzugsschächte bestehen aus Stahlbetonfertigteilen. Das Schließen der Treppenhausbereiche erfolgt mit Stahlbetonelementen, in denen nachträglich Fenster zur besseren Belichtung der Treppenhäuser eingesetzt werden.
Vor Montage der neuen Aufzüge werden die alten Hauseingänge, Türen, Vordächer, Fenster und Podeste sowie die Treppenhauselemente rückgebaut.
Die Erneuerung der Eingänge beinhaltet, neben neue Treppenhauselementen mit Fenster, eine Hauseingangstür, einen neuen Podest und Treppenanlage mit rutschfester Betonoberfläche, Geländer, Beleuchtung und die Erneuerung der Gegensprechanlage.
Die neuen Loggien bestehen aus Stahlbetonelementen mit innenliegender Entwässerung. Die Brüstungen sind aus Stahl mit einer Schichtstoffplattenverkleidung.
Das Außenmaß beträgt ca. 6,00 m bei einer Gesamttiefe von maximal 1,50 m.
Als zusätzliche Arbeiten werden Betonsägearbeiten, Fensterwechsel, Malerarbeiten und Fassadenarbeiten durchgeführt. Außerdem werden Heizkörper verlegt und Fensterbänke und Austrittbleche montiert.
Zur Durchführung der Bauarbeiten wird das jeweilige Haus teilweise eingerüstet.
Die Kosten und die zu erwartende Höhe der Modernisierungsumlage stellte dann Landsmann für den Vorstand der FELIX WG eG vor.
ür eine Meinungsbildung sind die Kosten mindestens ebenso wichtig wie die Art der Ausführung.
Die geplante Gesamtinvestition für 13 Aufzüge beträgt voraussichtlich ca. 2,8 Mio EUR.
Beispielhaft wurden den Mietern für verschiedene Wohnungsgrößen die Höhe der anteilig zu erwartenden monatlichen Modernisierungsumlagen vorgestellt.
Nach Inbetriebnahme der neuen Aufzüge entstehen zusätzlich auch Betriebskosten. Auch diese Kosten wurden nach einer Grobschätzung benannt.
Für die zusätzlichen 11 Loggiastränge beträgt die geplante Gesamtinvestition voraussichtlich ca. 1,3 Mio EUR.
Auch hierzu wurde den Mietern die Höhe der anteilig zu erwartenden monatlichen Modernisierungsumlage vorgestellt.
Wir möchten hier noch mal deutlich mitteilen, dass nur 20 % der realen Kosten zur Berechnung der Modernisierungsumlage herangezogen werden.
Nach den Präsentationen konnten die Mieter ihre Fragen stellen. Es entfachte sich wie gewünscht eine rege Diskussion mit den entsprechenden Argumenten zu einem Für und Wider.
Dabei wurden Fragen diskutiert, beispielsweise wie wichtig den Mietern der neue Wohnkomfort nach Beendigung der Baumaßnahmen ist. Auch, ob sie bereit sind für die Benutzung des Aufzuges und / oder der Loggia als Modernisierungsumlage den vorgestellten Mieterhöhungsbetrag zu bezahlen.
Zu Beginn der Informationsveranstaltung wurden wohnungsbezogen Abstimmzettel verteilt. Die Mieter waren aufgefordert, am Ende der Veranstaltung mit ja oder nein über den Anbau der Aufzüge abzustimmen.
Im Ergebnis hat sich nach der Einzelabstimmung die Mehrheit der anwesenden Mieter für den Anbau von Aufzügen entschieden.
Auf späterer Anfrage mehrerer Mieter haben wir in den Häusern, die am 24.01.12 negativ beschieden wurden noch mal eine Umfrage durchgeführt. Die erneute Umfrage ergab, dass noch zwei weitere Aufzüge hinzu gekommen sind.
Um jedoch auch dem Willen der ablehnenden Mieter zu entsprechen, werden die Aufgänge bei denen die Mehrheit der Mieter gegen Aufzüge gestimmt haben, auch von dem Aufzugsanbau ausgespart.
Letztendlich werden wir in der Mehrower Allee / Oberweißbacher Straße an 10 Häusern von 13 möglichen Häusern Aufzüge vorgebaut.
Das Ziel, jetzt am Standort Mehrower Allee 59-77 / Oberweißbacher Straße 1-5 mit weiteren Baumaßnahmen zur Wohnwerterhöhung zu beginnen ist erreicht. Das Ergebnis ist auch ein Beispiel dafür, wie bei der FELIX WG eG der Genossenschaftsgedanke gelebt wird. Wir gehen davon aus, dass am Ende der Baumaßnahmen auch die kritischen Mieter dann die neue Situation genau so positiv bewerten wie Mieter die sich jetzt schon vehement für Aufzüge eingesetzt haben.
Zwischenzeitlich wurde mit Ullmann & Partner Bauplanung und Baubetreuung der Planungsvertrag abgeschlossen. Die Bauantragsunterlagen sind beim Bezirksamt seit Mitte März 2012 eingereicht und das Leistungsverzeichnis für die Aufzüge ist bereits an drei Hersteller versandt.
Mieter mit "erhöhter Sammelleidenschaft"
Liebe Mitglieder und liebe Mieter, folgend möchten wir versuchen, Sie für ein sehr schwieriges Thema zu sensibilisieren. Das Thema ist die erhöhte oder auch teilweise schon die krankhafte Sammelleidenschaft. Wenn über diese Sammelleidenschaft gesprochen wird, dann hört man oft Aussagen wie "das kann doch nicht sein", "das gibt es doch gar nicht" oder "der spinnt doch, was will er denn mit dem ganzen Kram". Wir möchten hier nicht analysieren, wie es dazu kommt oder wie man damit umgehen kann oder gar wie man sich verhalten sollte.
Messie bei Wikipedia, Urheber des Fotos: Grap
Aber, es gibt auch in unserem Wohnungsbestand einige Bewoh­ner, die Ihr Zuhause dazu nutzen, massenhaft Gegenstände zu sammeln und zu horten. Langläufig spricht man hier vom Messie-Syndrom. Der Begriff kommt aus dem Englischen und beschreibt den schrittweisen Verlust der Fähigkeit, die eigene Wohnung in Ordnung zu halten.
Chaos in der Wohnung - das ist das Messie-Klischee. In Wirklich­keit ist Unordnung nur eine Seite. Die Betreffenden haben hierbei das Gefühl dafür verloren, zwischen Wertlosem und Nütz­lichem zu unterscheiden. Nicht selten verbleibt in der Wohnung nur ein kleiner Gang, um sich zu bewegen. Berge von Gegenständen türmen sich auf und manchmal ist sogar ein Schlafplatz nicht mehr erkennbar.
Schmutziges Geschirr stapelt sich in der Küche, durch die Wohnung führt ein Labyrinth gelagerter Zeitschriften, Mäuse haben sich eingenistet. So ähnlich werden Wohnungen von Messies beschrieben. Zwei Millionen Menschen sind in Deutschland nach Schätzungen von Selbsthilfegruppen von der Krankheit betroffen. Gesichert sind diese Zahlen jedoch nicht, denn das Messie-Syndrom hat viele Aspekte.
Die Ursachen für dieses Verhalten können sehr vielfältig sein. Neben seelischen und gesundheitlichen Gründen spielen beispielsweise auch Schicksalsschläge oder Verlustängste eine Rolle. Als Diagnose wird es von den Krankenkassen jedoch nicht anerkannt.
In Maßen kennt fast jeder Mensch solche Probleme. Doch was macht einen Messie aus? Ein ganzes Paket an Auffälligkeiten. Da ist zum Beispiel die Scham. Ein Normal-Chaot hat keine Probleme, Besuch zu empfangen. Ein Messie schämt sich für die Unordnung in seinem Heim und weicht solchen Terminen aus. Hinzu kommen Zwangshandlungen. Beim Verlassen ihrer Wohnungen reicht es Messies zum Beispiel nicht, nur einmal nachzuschauen, ob der Herd aus ist, sie tun es 15, 20 Mal. Weitere Zwangshandlungen sind beispielsweise Dinge zu sammeln oder sich zu waschen. Die Trennung von einem Gegenstand wird häufig als Verlust eines Teils der eigenen Identität erlebt und ist hochgradig angstbesetzt.
Die FELIX Wohnungsgenossenschaft legt Ihr Augenmerk darauf, den Betroffenen zu helfen. Regelmäßige Gespräche verfolgen das Ziel, hier feinfühlig Fortschritte zu erzielen. Natürlich gibt es hierbei auch Rückschläge, denn für die betreffenden Bewohner bedeutet es einen enormen psychischen Druck, Änderungen in ihrer Wohnung zuzulassen.
Sollten Sie, liebe Mitglieder und Mieter in Ihrer unmittelbaren Nähe Beobachtungen in dieser Richtung machen, dann winken sie nicht einfach ab sondern versuchen sie doch mal mit demjenigen ins Gespräch zu kommen.
Vandalismus, Parkplatzschäden, Sicherheit im Treppenhaus
Leider hat in letzter Zeit der Hang zur Zerstörung unseres genossenschaftlichen Eigentums zugenommen. Hier sei ein kleines aber sehr teures Beispiel benannt:
Ort: Wuhletalstr. 84
Ca. die hälfte der Mieter feiert zu Hause. Alle stellen fest, dass eine jugendliche Gruppe von 8 Personen im Alter von 18 bis 20 Jahren im Haus ausgiebig feiert. Dabei werden Polenböller im Haus sowie in der Briefkastenanlage gezündet, welche enorme Schäden am Belag sowie an der Briefkastenanlage verursachen.
Dies ist kein Kavaliersdelikt, der dadurch entstandene Schaden: 3.000,00 €!
Alle haben es gehört und keiner hat es gesehen und jeder hatte jemanden im Verdacht.
Erkenntnis: Die Polizei konnte niemanden ermitteln und den Schaden tragen wir alle.
An diesem Punkt müsste man mal über Mieterhöhung nachdenken.
Und was im Haus geschieht macht außer Haus kein Halt.
Es werden beim Ein- sowie Ausparken andere Autos beschädigt. Selbst wenn es das vom Nachbarn ist, wird abgewinkt und angemerkt: "Ist mir auch schon passiert und keiner hat sich gemeldet." Das ist und bleibt Fahrerflucht vom Unfallort. (passiert in der Wuhletalstr. 88)
Es werden nachts Autoeinbrüche beobachtet und morgens ruft man den Hauswart an: "Ja hab ich gesehen, war aber nicht mein Auto, da hab ich mich wieder ins Bett gelegt." (passiert in der Wuhletalstr. 72)
Alle haben es gehört und keiner hat es gesehen und jeder hat jemanden im Verdacht.
Erkenntnis: Die Polizei konnte niemanden ermitteln.
Kinderwagen in den Treppenhäusern, nächtliches Kinderweinen, Ehekrach und betreiben von Haushaltsgeräten am Sonntagmorgen, da sind sich alle einig (es betrifft ja plötzlich einen selbst).
Alle haben es gehört und alle haben es gesehen und alle wissen wer das ist.
Plötzlich werden Lärmprotokolle seitenweise geführt, Unterschriften gesammelt, Gleichgesinnte gesucht und Aussprachen in der Geschäftsstelle beantragt.
Irgendwas ist doch an der Geschichte falsch.
Sollte nicht beim letzten Punkt etwas mehr Toleranz gezeigt werden. Unterscheidet uns das Reden nicht von den Tieren. Denn die Tierwelt zeigt uns mittlerweile wie das Verhalten in der Gruppe sowie Familie funktioniert. Probleme werden gleich gelöst und zwar durch Kommunikation und Rangordnung. Achtung und Respekt vor dem Alter. Und Kinder sind das höchste Gut. Also sollten wir wieder mal von der Natur lernen. Mich würde es freuen.
Liebe Grüße Euer Hauswart Illert
Am 13.04.2012 hat Herr Landsmann aus persönlichen Gründen sein Amt als Technischer Vorstand niedergelegt und ist aus unserer Genossenschaft ausgeschieden. Wir danken Herrn Landsmann für seine getätigte Arbeit.
auf Grund des Ausscheidens von Herrn Landsmann musste ein umfangreiches Bewerbungsverfahren für die Neubesetzung des Technischen Vorstands durchgeführt werden. Im Ergebnis hat der Aufsichtsrat auf seiner Sitzung am 12.06.2012 Herrn Roland Kirchhof für die FELIX Wohnungsgenossenschaft eG als neuer Technischer Vorstand zum 01.07.2012 bestellt.
Hier stellt sich Herr Kirchhof vor:
Ich, Roland Kirchhof, bin 56 Jahre alt, seit 33 Jahren verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder.
Nach Abitur und Grundwehrdienst in der damaligen NVA erwarb ich per Abendschule den Facharbeiterberuf: Elektromechaniker.
Anschließend studierte ich Elektrotechnik (Schwerpunkt Energieversorgung), mit Abschluss als Dipl.-Ing. und ging als junger Ingenieur in einen Großbetrieb in Berlin-Oberschöneweide.
Nach 5 Jahren als Leiter Energiewirtschaft in der Industrie war ich 6 Jahre lang Technischer Direktor bei den damaligen Interhotels. Mit Verkauf der Interhotels 1992 begann eine für mich neue Orientierung auf das Thema Bau, als Projektleiter für Büro-, Wohn- und Spezialbauten bei einem großen Berliner Bauträger. Meine von mir verantwortlich betreuten Bauvorhaben stehen in Berlin, Brandenburg und Niedersachsen.
Die nächste Station waren 5 1/2 Jahre bei der Bahn, wo ich von Frankfurt a. M. aus für die Instandhaltung der Personenbahnhöfe verantwortlich war.
Danach und als vorletzte Station kam ich endlich auch beruflich wieder direkt in die Nähe meines Lebensmittelpunktes Marzahn-Hellersdorf und arbeitete 5 Jahre lang als Technischer Leiter des Unfallkrankenhauses Marzahn. Dort war ich verantwortlich für Instandhaltung, Energieversorgung, Reinigung und andere Infrastrukturleistungen, aber auch für verschiedene Baumaßnahmen, z.B. die Errichtung des Hubschrauber­landeplatzes mit Hangar auf dem Dach des Krankenhauses.
Ja und seit dem 01.07.2012 bin ich Technischer Vorstand der FELIX WG eG, einer aus meiner Sicht eher kleinen aber sehr feinen Wohnungsgenossenschaft.
Prägend bei meinem bisherigen beruflichen Werdegang waren somit stets Themen der Energieversorgung und Instandhaltung, wie auch der Leitung von verschiedenen Bauprojekten.
Das sind auch die Themen, die ich als Anforderung, aber auch als Anspruch an mich als Technischer Vorstand unserer Wohnungsgenossenschaft sehe. Darin besteht für mich aber auch der besondere Reiz dieser meiner neuen beruflichen Aufgabe.
In diesem Sinne freue ich mich auf die kommende Zusammenarbeit.
Die Modernisierungsarbeiten in der Mehrower Allee / Oberweißbacher Straße sind bereits im vollen Gange
Die Bauarbeiten an unserem Bauvorhaben in der Mehrower Allee / Oberweißbacher Straße wurden am 20. Juni 2012 mit Aufstellung der Baustelleneinrichtung durch die Firma Mahlo Bau GmbH begonnen.
Nach der langen und intensiven Vorbereitungsphase unter Federführung des Planungsbüros Ullmann&Partner begann die "aktive" Bauphase an den Häusern, was inzwischen auch zu sehen und hörbar ist.
In ersten Ansätzen kann man aber auch schon an den Häusern 59 bis 63 sehen, wie der Anblick der Fassade nach dem Ende der Baumaßnahme im Oktober diesen Jahres sein wird.
Noch muss man sich die Aufzüge mit etwas Phantasie vor den Eingängen vorstellen, da sie gegenwärtig in der Fertigung der Aufzugsfirma Merkur hergestellt werden. Die ersten Platten der neu zu schaffenden Loggien sind jedoch schon auf ihren Konsolen zu sehen.
Die Bauarbeiten gehen sehr planmäßig, wie auch in der Mieterversammlung vorgestellt, voran. Abweichungen von der damals vorgestellten Ausführung gibt es nicht, da alle Baubeteiligten natürlich penibel darauf achten, dass sowohl Bauausführung als auch die festgelegten Bauzeiten eingehalten werden.
Das sichert, dass trotz aller Beeinträchtigungen die Mieter sich auf den vorgelegten Zeit- und Ausführungsplan verlassen und einstellen können.
Sollte es Hinweise, möglicherweise auch Kritikpunkte geben, steht Ihnen die Projektleitung mit Herrn Ziegra, die Bauleitung der Mahlo Bau GmbH mit Herrn Müller und Herrn Matthes und natürlich immer auch die FELIX WG eG zu Ihrer Verfügung.
Hier Ihre Ansprechpartner vor Ort:
FELIX WG eG Uwe Illert (Hauswart)	0171 - 71 77 329
Ullmann & Partner : Tilo Ziegra (Bauleitung) 030 - 54 98 35 69
Mahlo Bau GmbH : Frank Matthes (Polier) 0172 - 90 14 598
Weitere am Bauvorhaben beteiligte Firmen zu Ihrer Information:
Merkur Schoppe Haushahn Gruppe, Wilhelm Banzhaf Betonbohr- und Sägeservice GmbH, C.B.A. Conrad Baasner Abbruch, Nortfried Dürre Metallbau- & Bauelemente GmbH, Hoeltke & Langpeter Dachdeckerei
Mehrower Allee 59-77 / Oberweißbacher Straße 1-5
Zu unserem Mieterfest am15.09.2012 war es schon zu großen Teilen zu sehen, wie unsere Häuser nach Fertigstellung in der Mehrower Allee und Oberweißbacher Straße aussehen werden.
Die Fassade erstrahlt in freundlich hellem Gelb und die neu angebauten Aufzugstürme heben sich mit ihrem markanten Rot deutlich ab.
Auf der Vorderseite zur Straße hin erzeugen die neu angebauten Loggien sowohl in ihrer etwas geschwungenen Form aber auch farblich durch ihre knallroten Blenden einen völlig neuen Anblick.
Die ersten Aufzüge sind am 28.09.2012 offiziell in Betrieb gegangen.
Inzwischen sind die Arbeiten planmäßig fortgeschritten, so dass die vorgesehene Fertigstellung des gesamten Objektes am 12. Oktober 2012 wohl tatsächlich gesichert ist. Insgesamt haben dann die Bauarbeiten seit dem 25.06.2012 nicht einmal 100 Arbeitstage gedauert.
Ein besonderes optisches Highlight wird die farbige Werbeplane an der Fassade zum Parkplatz Oberweißbacher Straße sein, die weithin sichtbar zeigt, wohin diese schicken neu gestalteten Häuser gehören.
Nach der Baufertigstellung werden nur noch die Arbeiten an der Außenanlage bis Mitte November weitergehen.
Damit sollten auch die "Bauwunden" an Wegen und Bepflanzungen behandelt sein. Im Frühling des nächsten Jahres werden hoffentlich schnell alle diese Spuren des Bauens auch verheilen.
Verena Schulz, Assistentin des Vorstandes, stellt sich vor
Seit dem 1.10.2012 bin ich bei der FELIX tätig und wer seit dieser Zeit in der Geschäftsstelle vorbei geschaut hat, hat mich auch schon kennengelernt. Auf diesem Wege möchte ich mich allen Anderen ebenfalls vorstellen.
Ich bin seit 13 Jahren Mitglied und Mieter der FELIX Wohnungsgenossenschaft eG und fühle mich hier richtig wohl. Anfang der 90er Jahre habe ich eine 2-jährige Ausbildung zur Bürokauffrau der Kommunikation bei einem Sachverständigenbüro mit eigener Hausver­waltung erfolgreich abgeschlossen. Weitere sieben Jahre folgten dort. Nach einem 7-monatigen Zwischenaufenthalt in Hamburg kehrte ich nach Berlin zurück und machte eine Fortbildung im Bereich Rechnungswesen. Danach arbeitete ich 11 Jahre in einer Zimmer- und Wohnungsvermittlung. Der Umgang mit Vermietern und Mietern war sehr interessant.
Jetzt arbeite ich bei der FELIX Wohnungsgenossenschaft eG und ein freundliches Miteinander mit den Mitgliedern und Mietern ist mir sehr wichtig. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.
Bauvorhaben Mehrower Allee / Oberweißbacher Straße abgeschlossen
Wie geht es baulich weiter bei der FELIX WG eG?
Der Bau in der Mehrower Allee / Oberweißbacher Straße zum Anbau von Aufzügen an 10 von 13 Aufgängen und weiterer Balkone wurde planmäßig am 12.10.2012 abgeschlossen.
Bis in den November 2012 wurden noch die Baufolgen im Außenbereich gärtnerisch ausgeglichen. Der Erfolg wird spätestens mit dem kommenden Frühling deutlicher sichtbar.
Inzwischen laufen die Vorbereitungen für die nächste Baumaßnahme in der Wuhletal- / Schwarzburger Straße an. Dort sollen 2014 an allen Aufgängen Aufzüge angebaut und die Fassade instandgesetzt und farblich neu gestaltet werden.
Am 15.11.2012 fand hierzu die erste Informationsveranstaltung für die Mieter dieses Objektes im "HAFEN" statt.
66 Mieter bzw. Mitglieder, Herr Hanke vom Aufsichtsrat, 6 Mitarbeiter der FELIX WG eG und vom Architekturbüro Ullmann & Partner Herr Ullmann und Herr Ziegra nahmen daran teil.
Ziel der Veranstaltung war es, die Mieter über das Vorhaben schon frühzeitig zu informieren und alle Beteiligten in die Planung und vor allem die Gestaltung des Ablaufs einzubeziehen. Es wurden die ersten Ansätze und Ideen vorgestellt, die in der Folgezeit noch intensiv geplant werden müssen.
Unabhängig vom endgültigen Ergebnis dieser Planung ist es das gemeinsame Ziel von Architekt und der FELIX WG eG, dass nach Möglichkeit alle Wohnungen barrierefrei zu erreichen sind. Erste Varianten wurden vorgestellt.
Es zeigt sich, dass zur Erreichung der barrierefreien Lösung für weitestgehend alle Wohnungen alle Mieter in hohem Maße vom Bauablauf betroffen sind. Durch den Umbau der Treppenhäuser werden diese eventuell sogar kurzzeitig nicht zur Verfügung stehen. Da ist der Ablauf natürlich minutiös zu planen und es ist mit jedem Mieter die genaue Zeit dieser Einschränkung, die Folgen und die jeweils richtige Lösung dafür zu besprechen.
Der Architekt hat den Auftrag, bis August 2013 den genauen Ablaufplan zu erstellen, um die Zeit der wahrscheinlichen Sperrung für jeden einzelnen Mieter exakt festlegen zu können.
Es ist ein hoher planerischer Anspruch und die Chance, eine in Marzahn noch nicht vorhandene Lösung des Aufzugsanbaus zu schaffen. Das bedeutet aber auch, dass hier alle Beteiligten und insbesondere die Mieter eng mit einbezogen sind und am Ablauf sehr wesentlich mitwirken.
Der starke Beifall am Ende der ersten Informationsveranstaltung am 15.11.2012 zeigte, dass die große Möglichkeit zur Verbesserung des Niveaus der Wohnungen aber auch die Bereitschaft, daran mitzuwirken eine starke Zustimmung unter den anwesenden Mitgliedern gefunden hat.
Der Vorstand der FELIX WG eG wird weitere Informationsveranstaltungen hierzu durchführen und auch in unserer Zeitung darüber berichten.
In der Nacht vom 05. zum 06.10.2012 vor 1.00 Uhr landeten vor dem Haus Kienbergstraße 62 Teile einer Eckcouch und ein Tisch.
Diese feige Ablagerung von nicht mehr benötigten Möbeleinrichtungen nehmen wir zum Anlass, um wiederholt diese Unehrenhaftigkeit, Feigheit und Unehrlichkeit an den Pranger zu stellen. Schließlich wollen wir nicht im Slum leben bzw. unser Wohnumfeld von solchen Mietern in ein solches verschandeln lassen.
Liebe Mitglieder und Mieter, haben Sie vor Ihre Wohnung neu zu gestalten oder alte Möbelstücke durch neue zu ersetzten?
Beachteten Sie dann bitte, dass die Müllplätze, Keller und Gehwege der FELIX Wohnungsgenossenschaft eG keinen Recyclinghof ersetzen, wo die nicht mehr benötigten oder kaputten Möbel von Ihnen entsorgt werden können. Wir weisen alle Mitglieder und Mieter darauf hin, dass die Entsorgung Ihrer alten Möbel über die in Berlin niedergelassenen Recyclinghöfe vorgenommen werden können.
Sollten Sie liebe Mitglieder und Mieter trotz dessen Ihre Möbel weiterhin auf diesem Weg entsorgen, ist die Genossenschaft gezwungen die Entsorgung der Möbel auf Kosten aller Mieter vorzunehmen. Es ist im Interesse der Genossenschaft und Ihrer Nachbarn die ordnungsgemäße Entsorgung Ihrer Möbel zu gewährleisten.
Schrott und Sperrmüll (inklusive Altholz, Teppiche, Teppichboden und Metallschrott) von maximal 2 m³ können entgeltfrei bei der BSR abgegeben werden. Bei einer Menge von mehr als 2 m³ kann beispielsweise der kostengünstige Sperrmüllabholservice der BSR in Anspruch genommen werden. Dieser ist unter der BSR Kundenrufnummer: 030/7592-4900 zu erreichen und anzumelden. Um im Kundencenter zu den entsprechenden Mitarbeitern verbunden zu werden, ist es notwendig die Taste 1 zu drücken.
Ab 2013 gibt es eine gemeinsame Wertstofftonne. Sie brauchen also nicht mehr zwischen Gelber Tonne und Orange Box zu unterscheiden. Verpackungen und andere Gegenstände aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoff können jetzt zusammen entsorgt werden.
Noch sehen die gelben und orangen Tonnen unverändert aus, sind aber ab 01.01.2013 Wertstofftonnen. Stück um Stück werden sie durch neue Aufkleber als solche gekennzeichnet werden.
Alle Informationen erhalten Sie auf der dazu extra eingerichteten Internetseite www.wertstofftonne-berlin.de oder aus unserem Mieterblatt I/2013
Reduzierung der Kosten für Hausstrom
In Zeiten, wo man den Eindruck hat und es wohl fast die Regel ist, dass alles teurer wird, bemüht sich der Vorstand der FELIX WG eG doch noch vorhandene Wege zu finden, die finanzielle Belastung für unsere Mitglieder und Mieter nach Möglichkeit zu reduzieren. So haben wir in den letzten Wochen eine umfangreiche Abfrage verschiedener Energieanbieter durchgeführt, um die Kosten für den Hausstrom zu reduzieren. Der Hausstrom ist Bestandteil der Betriebskostenumlage und ergibt sich im Wesentlichen aus dem Stromverbrauch für die öffentliche Beleuchtung im Treppenhaus, Keller und Eingängen.
Eine Vielzahl von Stromanbietern wurde angefragt, wobei erstaunlich wenige dann ein konkretes Angebot zugeschickt hatten. Gerade die, die einem mit ihren tollen Versprechungen für beste Preise noch etwas im Ohr summen, hielten sich dabei sehr zurück. Eine besondere zusätzliche Schwierigkeit in dieser Frage ergibt sich aus der Tatsache, dass die Preise für Elektroenergie als Zeitgeschäft an der Strombörse in Leipzig ständigen Schwan­kungen unterworfen sind. Eingeholte Angebote gelten mitunter nur wenige Tage oder gar Stunden. Die Schwankungen der Preise sind bei den verschiedenen Anbietern selbst für gleiche Zeiträume sehr unterschiedlich. Das ist ein nicht zu unterschätzender Aufwand, den sich möglicherweise viele Anbieter im Wettbewerb nicht antun möchten. Stattdessen setzen diese wahrscheinlich mehr auf große Werbeaktionen und nicht auf den tatsächlichen Preisvergleich.
Im Ergebnis dieser Abfragen ist es uns dann aber doch gelungen, ein Kostenangebot für die Jahre 2014 und 2015 zu erhalten, mit dem die Verbrauchskosten je kWh gegenüber dem Vorjahr sogar um über 6 % reduziert werden können. Besonders erfreulich ist bei all der Kostenbetrachtung, dass im Rahmen dieser Versorgungsänderung die bezogene elektrische Energie zu 100% aus ökologischen Erzeugungsquellen, wie z.B. Wasser- oder Biomassekraftwerken stammt. Diese Tatsache wird regelmäßig vom TÜV Nord überwacht und zertifiziert.
Wenn man den absoluten Jahresbetrag der Kosteneinsparung betrachtet, kommt einem gelegentlich doch die mühsame Ernährungsweise des Eichhörnchens in den Sinn. Aber immerhin dürften es dann doch ca. 3,- € pro Jahr und Mietpartei im Durchschnitt bedeuten. Und das nur als Einsparung bei der öffentlichen Beleuchtung in unseren Häusern.
Die Vorbereitungen für die nächste Baumaßnahme in der Wuhletal- / Schwarzburger Straße gehen weiter. Dort sollen bekanntlich im Jahr 2014 an allen Aufgängen Aufzüge angebaut und die Fassade instandgesetzt und farblich neu gestaltet werden.
Wir hatten bereits in der letzten Zeitung von der ersten Informationsveranstaltung für die Mieter dieses Objektes am 15.11.2012 im "HAFEN" berichtet.
Die Leistung für das Bauvorhaben beinhaltet die Lieferung und den Anbau der Aufzüge einerseits und die reine Bauleistung mit Komplettumbau des Treppenhauses andererseits. Demnach ergeben sich als Leistungsbeschreibung für die Baumaßnahme die beiden Teilleistungen - Lose genannt - nach der der Architekt, das Büro Ullmann & Partner, mit der Ausführungsplanung beauftragt ist. Diese Leistungsbeschreibung wurde von der FELIX WG eG erstellt und Herrn Ullmann übergeben. Auf der Grundlage der Ausführungsplanung werden dann der Auftragnehmer für das Los 1 - Aufzugsarbeiten und das Los 2 - Bau- und Fassadenarbeiten im Wettbewerb ermittelt.
Wie schon in der Informationsveranstaltung im November des vorigen Jahres besprochen, ist für uns ein wichtiger Zeitpunkt mit Ende August 2013 festgelegt. Da wird allen betroffenen Mitgliedern und Mietern der genaue Termin nach Zeitplan bekannt gegeben, an dem sie im Jahr für maximal 2 Wochen nicht in ihre Wohnung gelangen können. In diesem Zeitraum wird das Treppenhaus vollständig umgestaltet um den Zugang wie vorgesehen für weitestgehend alle Wohnungen barrierefrei neu gestalten zu können.
Wenn die Ausführungsplanung vom Büro Ullmann & Partner vorliegt, werden wir eine weitere Informationsveranstaltung durchführen. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Lüftungsregeln, denn richtiges Lüften will gelernt sein....
Durch unsere Lebensweise gelangt dieser Wasserdampf in beträchtlichen Mengen in die Luft und muss in regelmäßigen Abständen wieder aus der Wohnung hinaus transportiert werden, da er ansonsten zu Feuchteschäden an den Baumaterialien und Schimmelbefall führen kann.
Wie aus der Tabelle zu ersehen ist, können in einem 4-Personen­haushalt während eines Tages bis zu 10 Liter Wasser an die Raumluft abgegeben werden. Damit diese erheblichen Feuchtigkeitsmengen innerhalb der Wohnung keinen Schaden anrichten, in dem sie sich in Form von Tauwasser an den Wänden niederschlagen, müssen sie weg gelüftet werden.
Warme Luft kann eine höhere Feuchtigkeitsmenge aufnehmen als kalte Luft. Dieses hat zur Folge, dass die Luftfeuchtigkeit an kalten Stellen des Raumes z.B. Wänden, Fenstern und in den Raumecken bei zu hohem Wasserdampfgehalt der Luft kondensieren kann und als Tauwasser ausfällt. Derartige Erscheinungen werden bei Raumluftfeuchten von bis zu ca. 60 % sicher vermieden; darüber hinaus wird bei dieser Feuchte der Luft (+/- 10%) ein gesundes Wohnklima geschaffen.
Eintretende Frischluft senkt bei ihrer Erwärmung die Luftfeuchtigkeit im Raum beträchtlich, da die Wasserdampfmengen im Raum nach außen gebracht werden. Richtiges Lüften in der Wohnung ist unabdingbar, um Kondenswasser Bildung und eine Schimmelpilzbildung wirksam zu vermeiden.
Wird in einem Raum eine größere Feuchtigkeitsmenge freigesetzt, sollten Sie beispielsweise beim Kochen, schon während der Wasserdampf entsteht, lüften. Auch nach dem Duschen sollten Sie Spritzwasser mit einem Lappen aufnehmen. Da die Wände und Decken des Raumes sowie die Einrichtungsgegenstände auch bis zu einem gewissen Grade Feuchtigkeit aufnehmen können, muss nach dem erstmaligen Lüften die Raumluft wieder erwärmt werden. Denn nur so kann die erhöhte Materialfeuchtigkeit wieder an die Luft abgegeben werden. Nach einer gewissen Zeit (1/2 - 1 Stunde) wird es in den meisten Fällen deshalb erforderlich sein, nochmals kurz nach Zulüften, um wieder normale Feuchtigkeitswerte im Raum zu erreichen. Gerade in Badezimmer und Küche, also Orten mit erhöhtem Wasserdampfanfall ist dieses Nachlüften wichtig.
Lüften zum Abtransport von Feuchtigkeit bedeutet demnach ein Austausch der warmen und feuchten Raumluft gegen kühlere und trockenere Außenluft. Ein solcher Luftaustausch sollte schnell vonstattengehen, damit möglichst wenig Wärmeenergie verloren geht. Erreicht werden soll ja nur eine Feuchtigkeitsreduzierung, wohingegen die Wände und Einrichtungsgegenstände nicht durch langes Einwirken von Außenluft auskühlen sollen.
Ziel einer Lüftung ist es immer, einen völligen Luftaustausch im Raum mit der Außenluft herbeizuführen. Dieser dauert in Abhängigkeit von der Lüftungsart unterschiedlich lange. In nachfolgender Tabelle sind die verschiedenen Arten der Fensterlüftung und die dazugehörigen Lüftungszeiten aufgeführt. Hieraus ist auch zu ersehen, dass mit ganz geöffnetem Fenster (am besten noch mit "Durchzug") ein völliger Luftaustausch schon nach etwa 3 Minuten erreicht werden kann, während bei der "Kipplüftung" bei geschlossener Zimmertür der gleiche Effekt erst nach 45 Minuten eintritt.
In dieser Zeit kühlen aber be­stimmte Außenwandzonen (beson­ders der obere Fensterlaibungs­bereich) sehr stark aus, so dass an diesen kalten Oberflächen nach Schließen des Fensters eine besonders große Gefahr der Tauwasserbildung besteht. Aus dem gleichen Grund ist von einer Dauer- Kipplüftung in der kalten Jahreszeit nachdrücklich abzura­ten, da an derartig unterkühlten Wandstellen dann schnell eine Kondenswasser Bildung entsteht.
Zum Abtransport der tagtäglich in unseren Wohnungen entstehen­den Feuchtigkeitsmengen muss unbedingt mehrmals täglich gelüftet werden. Und das insbesondere, wenn moderne, isolierverglaste Fenster vorhanden sind, die auf Grund ihrer umlaufenden Lippendichtungen viel dichter schließen als alte Fensterkonstruktionen.
Durch die dicht schließenden, modernen Isolierglasfenster müs­sen auch die Feuchtigkeits­mengen die früher über die sogenannte Fugenlüftung infolge der Undich­tigkeit der Fenster abtrans­portiert wurden, durch Öffnen der Fenster abtransportiert und unschädlich gemacht werden.
Erneuern Sie regelmäßig die Raumluft.
Lüften Sie möglichst mit Durchzug zwischen 2-5 Minuten. Ist kein Durchzug vorhanden, müssen die Zeiten entsprechend verlängert werden!
Lüften Sie 3 - 4 mal am Tag.
Während der Heizperiode sollten Sie nicht Dauerlüften, z.B. durch Kippen des Fensters.
Die relative Luftfeuchte sollte 55 - 60 % in der Wohnung nicht überschreiten. Messgeräte zur Kontrolle gibt es bereits ab ca. 8,00 EUR im Handel.
Legionellenuntersuchungen bei der FELIX WG eG
Nach der Trinkwasserverordnung vom 01.10.2011 sind wir, die FELIX WG eG, als Betreiber von Trinkwasseranlagen verpflichtet, das Trinkwasser in unseren Häusern auf einen eventuellen Befall durch Legionellen zu untersuchen.
Bis Ende 2013 müssen diese Unter­suchungen durchgeführt worden sein, um danach aller 3 Jahre wiederholt zu werden.
Erstmals wurden in Pennsylvania (USA) im Jahr 1976 Legionellen durch einen dramatischen Fall festgestellt und erreichten daraufhin eine traurige Popularität. Damals trafen sich 4000 Kriegsveteranen zu ihrem jährlichen Treffen. Für 30 von Ihnen endete dieses Treffen tödlich. Hohes Fieber und Symptome einer Lungenentzündung waren für die untersuchenden Ärzte erst einmal rätselhaft - die Ursache war vorerst nicht zu finden. Nach 6 Monaten hatte man dann aber den "Übeltäter" lokalisiert: Das Bakterium Legionella Pneumophilia.
Die Veteranen (Legionäre) hatten sich über die Dampfbefeuchtung der Klimaanlage ihres Hotels infiziert und wurden damit unfreiwillig zum Namensgeber dieses Bakteriums. Dabei zeigte sich, dass die Legionellen ausschließlich über Aerosole, bzw. Wassernebel (wie beim Duschen oder in der Klimaanlage) in die menschliche Lunge kommen. Nur in der Lunge können sie Schaden anrichten. Es besteht keinerlei Ansteckungsgefahr von Mensch zu Mensch oder beim Wassertrinken.
Inzwischen sind die Infektionsquellen und idealen Umgebungsbedingungen der Legionellen bekannt. Und damit ist auch bekannt, was zur Vermeidung von Legionellenproblemen zu tun ist.
Warmes Wasser im Temperaturbereich von 40-50°C, besonders wenn es stagniert, d.h. längere Zeit in der Leitung steht, ist das "Wohlfühlklima" für Legionellen.
In der Frage des länger in den Leitungen stehenden Wassers, spricht man von sogenannten Totleitungen, wenn diese nicht regelmäßig oder gar langzeitig nie von Wasser durchspült werden. Speziell bei Warmwasser-Leitungen ist das kritisch. Im Kaltwasser halten sich Legionellen nicht auf, sofern das Kaltwasser nicht durch Umgebungsbedingungen aufgewärmt wird, wie beispielsweise von einer benachbarten ungedämmten Heißwasserleitung.
Somit sind zur Vermeidung von Legionellen "nur" zwei eigentlich banale aber wichtige Voraussetzungen zu sichern:
Kaltwasser muss kalt und Heißwasser muss heiß (über ca. 60°C) sein und
Wasser muss in den Leitungen fließen - es darf nicht länger stehen.
Das hört sich simpel an, ist aber in der Praxis eine ständige und umfangreiche Aufgabe. Die Bedingungen dafür sind mit der optimalen Sanitärtechnik, der Fahrweise der Warmwasseranlage und durch das Verbrauchsverhalten von jedem von uns zu schaffen und zu erhalten.
Dafür wurden die Ventile für die Proben­nahme in allen Warmwasseranlagen der FELIX WG eG installiert und die gesamte Anlagentechnik untersucht. Zu groß dimensionierte Warmwasserspeicher und alle Totleitungen in den Heizungsstationen wurden zurück gebaut. Dabei kamen teilweise ganz schöne Mengen an offensichtlich entbehrlichem Installations­material zusammen (siehe Bild - Beispiel der Heizungsstation in der Oberweißbacher Straße 3).
Sehr vorteilhaft und günstig für das Thema "Vermeidung von Legionellen" ist natürlich die Tatsache, dass alle Wohnungen in unserer Genossenschaft vollständig vermietet sind und damit in allen Wohnungen weitestgehend regelmäßig Wasser verbraucht wird.
Durchführung der Wasserproben
Die Untersuchungen werden von einem akkreditierten Prüflabor durchgeführt, indem Proben in den Hausanschlussstationen, am Eingang und der Zirkulation, sowie in jedem Aufgang am höchsten Punkt des Leitungssystems entnommen werden.
Am Tag der Wasserprobe ist es sinnvoll, an allen Wasserentnahmestellen der betroffenen Wohnungen im Aufgang die Wasserhähne mal richtig aufzudrehen und die Toilettenspülung zu betätigen - besonders dort, wo selten Wasser entnommen wird (z.B. Wohnungen mit Gästetoilette).
Denn wie oben schon festgestellt, zur Legionellenvermeidung muss Wasser fließen.
Die Proben werden im November 2013 in allen Häusern der FELIX WG eG entnommen und anschließend untersucht. Der genaue Termin wird überall noch mit Aushang mitgeteilt. Eine Wassersperrung ist mit der Maßnahme nicht verbunden.
Dann noch (hoffentlich nur informativ) das Szenario, sollten kritische Legionellenmengen in unseren Leitungssystemen gefunden werden. In dem Fall würden wir die Vorlauftemperatur erhöhen und die Leitungen mit einer sogenannten "Thermischen Desinfektion" mit heißem Wasser durchspülen. Wichtig und gut zu wissen ist, dass diese Temperaturerhöhung mit unseren Anlagen möglich ist.
Allerdings hoffen und erwarten wir natürlich, dass wir mit der Beprobung feststellen, dass unsere Anlagen einwandfrei sind und die Warmwasserqualität bei der FELIX Wohnungsgenossenschaft eG unkritisch ist.
FELIX-Bauvorhaben 2014:
Aufzuganbau in der Wuhletal-/ Schwarzburger Straße
Am 22.08.2013 um 18:00 Uhr fand die dritte Mieterinformationsveranstaltung zu dem für 2014 geplante FELIX-Bauvorhaben im Objekt der Wuhletal-/ Schwarzburger Straße statt. Der große Saal im "HAFEN" war bis auf den letzten Platz gefüllt. Ging es doch zu diesem Termin um den konkreten Bauablauf. Dieser Bauablauf wird den betroffenen Mietern ein hohes Maß an Mitwirkung abfordern.
Im kommenden Jahr sollen bekanntlich an allen 13 Aufgängen Aufzüge angebaut und die Fassade instandgesetzt und farblich neu gestaltet werden. Damit können nach Fertigstellung bis auf einige wenige Ausnahmen alle Wohnungen barrierefrei vom Niveau des Außengeländes erreicht werden.
Ein einfacher Anbau des Aufzugschachtes an den WBS-70-Baukörper, wie er vielfach in unserem Stadtbezirk zu sehen ist, hat den Nachteil, dass diese an den außen liegenden Treppenzwischenpodesten anbinden und jede Wohnung über eine halbe Treppe erreicht wird. Die Wohnungen sind damit nicht ohne Stufen erreichbar.
Barrierefreiheit kann somit nur geschaffen werden, wenn die alten gegenläufigen Treppen vollständig entfernt werden und stattdessen eine Zugangsebene vom Außenaufzug zur Wohnung ausgebildet wird. An der anderen Seite des Treppenhauses befindet sich nach dieser Änderung eine gerade einläufige Treppe, die sich auf allen Ebenen zwischen Aufzugspodest und dem darunter liegenden Podest vor den Wohnungseingängen befindet.
Das ist sicher eine ausgesprochene Besonderheit in unserem Stadtbezirk. Es hat aber in der Bauphase das Problem, dass zum Ausbau der alten- und Einbau der neuen Treppe bzw. Zugangsebenen für 2 Wochen kein Zugang zu den gerade bearbeiteten Wohnungsbereichen möglich ist.
Mit jeder Mietpartei ist also zu besprechen, wie diese sogenannte "Sperrzeit" zu überbrücken ist. Prinzipiell steht dabei immer die Frage, ob die Mieter selbst oder die FELIX WG eG die Unterbringung für diese 2 Wochen organisieren muss.
Nach den ersten Gesprächen können wir sehr erfreut feststellen, dass viele unserer Mieter eine Lösung bei Verwandten, Freunden, im Urlaub oder auf anderem Weg finden. Denn die Lösung der FELIX z.B. im Hotel ist für unsere Genossenschaft nicht ganz billig, aber manchmal geht es nicht anders.
Die Lösung ist dann mit jedem Mieter individuell zu besprechen und bisher haben wir immer gemeinsam eine Vereinbarung treffen können. Da kommen dann auch solche zu lösenden Probleme auf, wie sie die Betreuung unserer ganz kleinen Mitbewohner mit sich bringen, oder das Aquarium, Katzen - teilweise mit speziellen Krankheiten. Nach den bisher geführten Gesprächen sind wir guter Hoffnung, dass wir das gemeinsam alles so organisiert bekommen, dass die Einschränkungen erträglich und die Freude über die dann entstandene neue Wohnsituation ungetrübt ist.
Immerhin werden wir dann mit unseren barrierefreien Außenaufzügen an WBS-70-Häusern in Marzahn/ Hellersdorf eine so noch nicht vorhandene Lösung haben, wofür es sich wohl lohnt die Belastung des Bauens und auch den zeitweiligen Auszug in Kauf zu nehmen.
Neues vom Bauvorhaben 2014
Aufzugsanbau Wuhletalstraße/ Schwarzburger Straße
Anfang Oktober 2013 wurden die beiden Teilleistungen für die Aufzugserrichtung an Merkur und für die Bauhauptleistungen an die Mahlsdorfer Firma MAHLO Bau beauftragt.
Damit ist die Vergabe des vollständigen Leistungspaketes zum Bauvorhaben abgeschlossen. Der Wettbewerb brachte mit MAHLO und Merkur das gleiche Ergebnis wie beim Bauvorhaben Mehrower Allee / Oberweißbacher Straße. Die ordentliche Vertragserfüllung im Jahr 2012 lässt auch ein erfolgreiches Bauvorhaben 2014 erwarten.
Alle Bauleistungen sind an diese beiden Firmen vergeben. Weitere bauausführende Firmen sind nur im Rahmen der Beauftragung von Merkur und MAHLO Bau auf der Baustelle tätig.
Die Bauleitung des Architekten wird von Herrn Ziegra des Büro Ullmann wahrgenommen. Bauleiter von MAHLO Bau ist wie im Bauvorhaben Mehrower Allee / Oberweißbacher Straße Herr Müller, mit dem gleichen Polier, Herr Matthes.
Es läuft z.Z. bei beiden Firmen die Ausführungsplanung auf vollen Touren, um im Dezember 2013 noch mit der Vorfertigung insbesondere der Betonfertigteile und Aufzugskomponenten zu beginnen.
Die Treppendemontage und der komplette Treppenhaus-Neuaufbau zur Schaffung eines barrierefreien Treppenhauspodestes zwischen Aufzug und Wohnungen hat eine Sperrzeit von ca. 2 Wochen pro Aufgang zur Folge. Das bedeutet, dass die Wohnung die ganze Zeit nicht für den Mieter erreichbar ist. Es mussten mit allen Mietern hierzu individuelle Gespräche geführt werden. Da ging es um Fragen der Unterbringung in dieser Zeit, die Lösung der Postzustellung, die allgemeine Baustellensituation mit Einschränkung der Parkplätze bis zu anderen Wegen zu den Abfallcontainern in der Bauzeit und auch die Umgestaltung des Hofes usw.
Bei 182 Wohneinheiten wurden bisher mit 172 Wohnparteien die Gespräche geführt, das sind über 94 %. Wir hoffen die noch fehlenden Gespräche schnell abschließen zu können.
Denn dann sind die Quartiere zu besorgen, die von der FELIX WG eG bereitzustellen sind, für die Fälle, wo die Mieter keine Möglichkeit der Eigenversorgung hatten.
Nach jetziger Übersicht gibt es 55 % der Mieter, die sich selbst versorgen, 19 % die von FELIX ein Quartier organisiert erhalten und noch 26 % die noch nicht klar wissen, ob sie die Hilfe der FELIX benötigen oder noch versuchen, eine eigene Unterbringung zu organisieren.
Im Dezember 2013 werden die Schreiben zur Modernisierungsankündigung an alle Mieter in der Wuhletal- und Schwarzburger Straße gehen.
Am 20. März findet dann die 4. Mieterinformationsveranstaltung statt, die die aktuelle Ausführungsplanung präsentieren wird und die Baustellensituation vorstellt, insbesondere die Änderungen für Wege und Zugänglichkeiten während des Bauvorhabens.
Und am 1. April 2014 beginnen dann die Bauvorhaben für den Aufzugsanbau für eine barrierefreie Anbaulösung für unsere WBS 70/6 - Bauten, wie sie in Marzahn Hellersdorf bisher noch nicht durchgeführt wurde.
1. VfL Fortuna Marzahn - eine Hochburg des Mittel- und Langstreckenlaufes
Laufen, Springen und Werfen sind natürliche Bewegungsformen der Menschen. In der Industriegesellschaft ist es zum Überleben nicht mehr wichtig, ob man schnell laufen, weit springen oder den Speer weit werfen kann. Aber zu jeder Zeit haben diese Bewegungsformen Bedeutung gehabt, seit mehr als 100 Jahren werden sie als Sport in der Leichtathletik fortgeführt. Bei Olympischen Sommerspielen steht die Leichtathletik im Vordergrund und immer mehr Menschen widmen sich dem Laufen - vor allem aus gesundheitlichen Gründen.
In unmittelbarer Nachbarschaft der Mieter der Wohnungsbau­genossenschaft FELIX befindet sich der Sportplatz Allee der Kosmonauten 131. Dieser Sportplatz steht ausschließlich für die Leichtathletik zur Verfügung - hier befindet sich der Stammsitz der Abteilung Leichtathletik des 1.VfL FORTUNA Marzahn. Als im Rahmen des komplexen Wohnungsbaus vor etwa 35 Jahren der Sportplatz gebaut wurde, bezogen auch die ersten Mieter die Neubauwohnungen. Aus dem Verein FORTUNA Biesdorf gab es einen Ableger, damit auch in der Großsiedlung das Sportleben in Gange kommt. Winfried Kunath baute den Verein 1.VfL FORTUNA Marzahn auf und leistete als Vorsitzender den wesentlichen Beitrag, dass trotz veränderter Rahmenbedingungen aus dem einstigem Trainingszentrum, dass für den Kadernachwuchs im Hochleistungssport verantwortlich war, ein moderner Verein wurde, dessen verschiedene Abteilungen heute den Verein zu einem der Bedeutendsten im Nordosten Berlins machen.
Es ist kaum zu glauben, aber kein Leichtathletiksportplatz in Berlin erlebte in den letzten Jahren so viele Wettkämpfe wie der Sportplatz an der Allee der Kosmonauten 131. Sowohl für den Volks- als auch den Spitzensport werden Veranstaltungen durchgeführt. Der Höhepunkt 2013 war das Berliner Läufermeeting, an dem allein fünf Teilnehmer der Leichtathletik - Weltmeisterschaften von Moskau starteten. Der Marzahner Läufercup ist seit Jahren die erfolgreichste Berliner Bahnlaufserie - hier starteten in diesem Jahr insgesamt 64 Läuferinnen und 132 Läufer bei den insgesamt 9 Läufen. Aber auch für den Leichtathletiknachwuchs gab es ausreichend Startmöglichkeiten, so bei den Werfermeetings oder bei der LAC - Schülermeisterschaft.
Im nächsten Jahr wird voraussichtlich die komplette deutsche Spitze des Mittelstreckenlaufes beim Berliner Läufermeeting antreten - hier soll sich entscheiden, wer die deutschen Farben zur ersten Weltmeisterschaft in den Langstaffeln über 4 x 800 m und 4 x 1.500 m vertreten wird. Besonders schön ist es, dass ein Läufer des 1.VfL FORTUNA Marzahn zu den Kandidaten gehört. 800 m - Läufer Dennis Krüger hat mit 20 Jahren schon viel erreicht. Als Deutscher Jugendmeister nahm er 2012 an den Jugendweltmeisterschaften teil und erreichte dort das Finale. Sein Trainer Hans Jürgen Stephan hatte schon mehrere Läuferinnen und Läufer zum Titel bei Deutschen Jugendmeisterschaften geführt - Dennis Krüger ist aber jetzt schon ein Kandidat für internationale Meisterschaften. Aber auch die anderen Athleten können sich sehen lassen. Mayada Al Sayad (5.000m), Niels Gerber (5.000m), Carsten Krüger (10.000m) und Maximilian Luttert (Speerwerfen) standen schon im Finale Deutscher Leichtathletikmeisterschaften.
Klar, dass damit der 1.VfL FORTUNA Marzahn in Berlin eine Hochburg des Laufens ist. Warum Sie so wenig bisher davon gehört haben? Bis 2013 traten die Leichtathleten an den Wettkämpfen für Startgemeinschaften auf. Zuerst für die LG Ost, dann für den LAC Berlin. Das wird 2014 anders - alle starten für den 1.VfL FORTUNA Marzahn und werden dann vor Ort (hoffentlich) mehr wahrgenommen.
Aus dem Verein gingen bisher viele Spitzenathleten hervor. Die Bekannteste aber ist keine Läuferin. Betty Heidler, die Weltrekordlerin im Hammerwerfen, begann ihre Laufbahn auf dem Sportplatz Allee der Kosmonauten 131 und wuchs hier im Kietz auch auf. Im nächsten Jahr wird sie bei einem Werfermeeting den neuen Hammerwurfkäfig, der gerade aufgebaut wird, einweihen.
Der Besuch der Sportveranstaltungen ist nach wie vor kostenlos. Wer Interesse an einer Mitgliedschaft oder an weiteren Informationen hat, der sollte die Internetseiten des Vereins besuchen: www.vfl-fortuna-marzahn.de.
Mieterhöhung - warum bei FELIX
Liebe Mitglieder und liebe Mieter. Ende Oktober 2013 haben Sie die Mieterhöhung zum 01.01.2014 aus Ihren Briefkästen entnommen.
Nun, ein Monat später haben wir die unterschiedlichsten Meinungen zum Mieterhöhungsverlangen erhalten.
Sätze wie "Das gab es ja die ganze Zeit nicht, warum jetzt?" oder "Ihre Bilanzen in der Vergangenheit, haben gezeigt, dass sie gut gewirtschaftet haben und eine Mieterhöhung von ca. 15% aus finanzieller Sicht nicht unbedingt in dieser Höhe notwendig gewesen wäre." oder "Wir wohnen in einer Genossenschaft wegen der preiswerten Mieten." haben uns veranlasst, dieses Thema in dieser Mieterzeitung aufzunehmen.
Wenn wir die Mieten in ganz Deutschland betrachten, stellt man fest, dass diese sich sehr unterschiedlich darstellen. Wir müssen aber nicht nach München, Frankfurt am Main oder Hamburg schauen, nein auch in Berlin klaffen die Mietpreise schon sehr weit auseinander. Mieten von bis zu 20,00 € / m² werden inzwischen für einige Neubauwohnungen gezahlt. Und das nicht nur im Westteil der Stadt, sondern auch im Ostteil.
Wir, die FELIX Wohnungsgenossenschaft eG legen sehr viel Wert darauf, alle unsere Objekte in einem guten Standard zu erhalten. Schaut man sich vergleichend in Berlin um, wird man ganze Wohnanlagen finden, die sich in einem vernachlässigten Zustand befinden. Bei diesen Wohnanlagen wird an Instandhaltung, Modernisierung und Pflege gespart. Das wollen wir nicht und wir denken, dass dieses auch nicht in Ihrem Interesse sein kann.
Seit 2010 haben wir viel an und in unseren Häusern getan. Zur Erinnerung sei da nur die barrierefreie Erweiterung der Aufzugsanlagen in der Allee der Kosmonauten und der Kienbergstraße sowie der Aufzugsanbau in der Mehrower Allee / Oberweißbacher Straße und im Jahr 2014 folgend in der Wuhletalstraße / Schwarzburger Straße genannt. Aber nicht nur die Aufzüge sollen hier Würdigung finden, nein auch der neue Herd mit Cerankochfeld der seit 2011 nur noch eingesetzt wird, die Festverrohrungen zum Schutz vor Wasserschäden oder die bei Umbauten generell gleich mitgetauschte Elektroverteilung und noch vieles mehr tragen dazu bei, einen Standard zu schaffen, den jeder Mieter schätzen sollte. Dabei müssen wir auch die Preissteigerungen unserer Dienstleister beachten. Auch hatten einige Mieter noch Mieten die weit unter dem Mietspiegel lagen. Mit der bei uns durchgeführten Erhöhung können wir sagen, dass der Mietpreis / m² durchschnittlich nicht einmal den Mittelwert des Mietspiegels überschreitet. Seit Beginn der Existenz unserer Wohnungsgenossenschaft wurden noch keine Mieterhöhungen nach Mietspiegel für unsere Mitglieder vorgenommen. Um unsere Objekte erhalten zu können und aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ist jetzt aber der Punkt erreicht, der diese Mieterhöhung notwendig machte.
Wir möchten unseren Mietern soviel Wohnwert wie möglich bieten. Dazu möchten wir "günstige Mieten" aber auf keinen Fall "Billigmieten" anbieten. Ständig arbeiten wir daran, Sie liebe Mitglieder und Mieter in einem sicheren, sauberen und gepflegten Umfeld wohnen zu lassen.
Neben den am Anfang aufgeführten kritischen Positionen gab es allerdings auch zahlreiche positive Kritik, wie z. B. "Weiter so." oder "Das ist richtig, dass die Miete angepasst wird, wir hatten schon lange unseren Nutzen aus der stabilen Miete." und noch viele mehr.
Den Kommentar "Weiter so" verstehen wir natürlich als Anspruch an unsere wirtschaftlich saubere Arbeit und nicht in Bezug auf weitere Mieterhöhungen. Hier wollen wir selbstverständlich alles dafür tun, dass wir, wie in der Vergangenheit, lange Zeit stabile Mieten für unsere Wohnungen gewährleisten und sichern können.
Versorgungsvereinbarung zum Breitbandkabelnetz ab 01.01.2014
Jetzt haben wir es wohl doch geschafft, die Klarheit herzustellen, die möglicherweise dem Schreiben der FELIX aus Juli 2013 etwas gefehlt hatte, wo es um das Thema Breitbandkabel-Grundversorgung im Dauernutzungsvertrag und der neuen Vereinbarung zwischen der FELIX WG eG und Kabel Deutschland ging.
Eigentlich hat beides nicht unmittelbar miteinander zu tun.
Die Änderung des Dauernutzungs­vertrages betrifft ausschließlich nur die vertraglich vereinbarte Versorgung mit der sogenannten Breitbandkabel-Grundversorgung, für die jede Mietpartei pro Monat einen Betrag von 1,27 € pro Monat als Betriebskosten zu zahlen hat.
Mit Unterschrift unter das dem Anschreiben beiliegende Blatt "Änderung des Dauernutzungs­vertrages" entfällt dieser Betriebskostenanteil im Mietvertrag und damit auch der monatliche Betrag von 1,27 €. Die Sicherung der Betriebsbereitschaft der Breitbandkabelanlage wurde von der FELIX an Kabel Deutschland mit einem Zehn-Jahres-Vertrag beauftragt und ist unabhängig davon gesichert.
Das Leitungsnetz in unseren Wohnungen ist unverändert vorhanden, unabhängig davon, ob Sie eine Vereinbarung mit Kabel Deutschland zur Bereitstellung der Radio-/ Fernsehsender vereinbart haben oder nicht. Ihnen steht es also auch jetzt frei, mit Kabel Deutschland einen Vertrag zur Senderbereitstellung, Telefon oder Internet abzuschließen. Das ist Ihre Entscheidung hat aber dann nichts mehr mit dem Dauernutzungsvertrag zu tun.
Wenn Sie ab 01.01.2014 einen neuen (oder bei bereits bestehendem Vertrag, einen geänderten) Vertrag mit Kabel Deutschland abschließen wollen, dann gelten die im Schreiben aufgezeigten neuen und verbesserten Preise.
Ansprechpartner für alle Vereinbarungen / Verträge bei Kabel Deutschland ist:
Telefon: 030-65001778
mobil: 0176-20639159
E-Mail: r.lindner@vertriebspartner-kd.de
Wir bitten Sie also nochmals Ihre Rundfunk- und Fernsehanforderungen zu prüfen.
Wir denken, dass Sie sich gern die bisherige monatliche Zahlung der 1,27 € monatlich sparen wollen. Denn wie oben schon dargestellt, ist das ein schon veralteter Passus im Mietvertrag der mindestens gleichwertig (nur bei Beibehaltung der Grundversorgung) oder verbessert von Kabel Deutschland angeboten werden kann. Auch andere Senderempfangsmöglichkeiten (neben dem Breitbandkabel) unabhängig von Kabel Deutschland stehen Ihnen frei.
Unterschreiben Sie die Änderung des Dauernutzungsvertrages und sparen Sie sich die bisher vereinbarte Zahlung von monatlich 1,27 €. Diese Änderung gilt dann ab 01.01.2014.
WICHTIGE INFORMATION ZUR GLASENTSORGUNG AB 2014
wir haben die Information erhalten, dass ab dem 1. Januar 2014 die Altglassammlung in Berlin vorrangig über Iglus auf öffentlichen Flächen stattfinden soll. Damit soll den Vorgaben der Abstimmungsvereinbarung zwischen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und den Dualen Systemen Deutschlands Rechnung getragen werden. Das heißt, befindet sich im Umkreis von 300 Metern ein entsprechender Altglascontainer in Ihrem Stadtgebiet, werden die haushaltsnahen Glasbehälter von Ihrem Müllplatz bis zum 31.12.2013 entfernt.
In diesem Zusammenhang werden in 2014 in den Stadtbezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick die Weiß- und Buntglasbehälter auf den Abfallsammelplätzen und damit auch bei der FELIX WG eG entfernt.
Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) informierte uns über diese drastische Umgestaltung in der Altglassammlung in einer Mitteilung vom 13. November 2013. Das ist ein Alleingang der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und wurde nicht mit der Wohnungswirtschaft abgestimmt.
Konkrete Informationen an die Wohnungswirtschaft als Kunden der Recyclingunternehmen und damit an die unmittelbar betroffenen Mieter in den genannten Bezirken gab es nur soweit, dass eine Standortliste der Depotsammelbehälter unter www.berlin-recycling.de/glas abgerufen werden kann und weitere Informationen unter www.trenntstadt-berlin.de zur Verfügung stehen.
Eine Kosteneinsparung im Rahmen der Betriebskosten durch das Entfernen der Glasbehälter von unseren Grundstücken erfolgt nicht, da diese bislang kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. In jedem Fall ist eine Komforteinschränkung für unsere Mitglieder die Folge und es ist zu befürchten, dass viele bisher getrennt gesammelten Flaschen und Gläser in der Restmülltonne landen und folglich zu steigenden Betriebskosten führen.
Ab dem für unsere Objekte nicht genau bestimmten Zeitpunkt im Jahr 2014, an dem die Glascontainer von unseren Müllplätzen entfernt werden, gelten somit folgende Festlegungen:
Die Sammlung und Entsorgung von Altglas ist nur noch über die Iglucontainer auf öffentlichem Straßenland möglich.
Das Altglas ist dabei wie bisher sortenrein nach Weiß, Grün/ Buntglas und Braun zu trennen.
Die nächstliegenden Iglu-Container für unsere Objekte finden Sie:
Für die Allee der Kosmonauten:
Allee der Kosmonauten 107
Murtzahner Ring 28 / Langhoffstraße 28
Annenstraße 4 / Schmidtstraße vor Kaiser
Für die Kienbergstraße:
Kienbergstraße 64 / Blumberger Damm
Für die Objekte Mehrower Allee/ Oberweißbacher Straße und Wuhletalstraße/ Schwarzburger Straße:
Oberweißbacher Straße 2 an der Penny-Kaufhalle
Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass die bisherigen Iglustandorte an Einkaufszentren oder anderen zentralen Stellen weiter zur Verfügung stehen.
Für weitere Informationen und Fragen (insbesondere zu Iglustandorten) hat uns ALBA die folgende Servicetelefonnummer benannt: 0800-33 44 140.
Wir möchten allerdings darauf hinweisen, dass ALBA in dieser Frage nicht Verursacher, sondern wie wir Betroffener dieser Komforteinschränkung ist.
Wir beziehen seit 01.01.2014 günstigen "grünen" Strom mit Klimazertifikat
In unserem Mieterblatt 3/13 hatten wir bereits über der Notwendigkeit der Legionellenuntersuchung geschrieben. Demnach war es gesetzlich vorgeschrieben, bis Ende 2013 diese Untersuchung des Warmwassers auf den eventuellen Befall mit Legionellen durchzuführen. Der Vorgang ist danach alle 3 Jahre zu wiederholen.
In allen Objekten der FELIX WG eG wurde diese Untersuchung am 25. und 26. November 2013 von dem Prüfer der Hospital Laborverbund Brandenburg-Berlin GmbH durchgeführt. Die Proben wurden danach im Labor des Hygiene Instituts Berlin untersucht und ausgewertet.
Es wurden alle Warmwasser-Speicher in allen Objekten jeweils am Zu- und Ablauf und jeweils die dem Speicher am weitesten entfernt liegenden Warmwasserentnahmestellen in den entsprechenden Wohnungen beprobt.
Entnahmezeit für die Proben war 9:00 - 11:30 Uhr, 12:15 Uhr waren die Proben schon im Labor und wurden 12:45 Uhr dort verarbeitet. Dabei wurden bei jeder Probe ca. 250ml Warmwasser am Wasser-/ Entnahmehahn entnommen.
Das war also ein straff organisiertes Programm, welches minutiös eingehalten wurde. Ohne die tolle Mitwirkung und zeitgenaue Anwesenheit aller der Mieter, in deren Wohnungen die Proben entnommen werden mussten, wäre das gar nicht machbar gewesen.
Daher von unserer Seite hier der herzlichste Dank an alle, die mitgeholfen haben diese Untersuchung in den 2 Tagen so reibungslos ablaufen zu lassen.
Das Ergebnis der Untersuchung ist unspektakulär. Denn in allen Proben, die in unseren Wohnungen genommen wurden, gab es keine (=0 kbE) Legionellen festzustellen. Zulässig sind 100 kbE, die vom Gesetzgeber als unkritisch bewertet werden.
KbE ist die Abkürzung für Kulturbildende Einheit. Diese Bezeichnung ergibt sich aus der Form, in der die Auswertung im Labor durchgeführt wird. Die Proben werden im Labor in sogenannte Petrischalen (Glasschalen mit Abdeckung gegen Fremdverunreinigungen) gegeben und für mehrere Tage stehen gelassen. Dann werden die Kulturen gezählt, die sich (bei Befall) entwickelt haben - und das sind dann die kbE.
Schön ist, dass es bei den Proben aus den Wohnungen der FELIX nichts zu zählen gab (=0 kbE).
Diesen Erfolg schreiben wir eindeutig der Tatsache zu, dass im Vorfeld der Untersuchungen alle Totleitungen in den Warmwasseranlagen rückgebaut wurden (siehe Mieterblatt 3/2013) und wir die Warmwasserspeicher richtig dimensioniert und entsprechend umgebaut haben. Ein sehr wesentlicher Faktor dieses "lupenreinen" Ergebnisses ist natürlich ganz besonders die Tatsache, dass alle unsere Wohnungen vermietet sind, also überall das Wasser fließt.
Denn Stagnation des Wassers in den Leitungen ist die Wohlfühlatmosphäre für Legionellen.
Denn wir erinnern uns an den letzten Artikel zu diesem Thema im Mieterblatt 3/2013 zu diesem Thema. Dort war das klare Fazit, gegen Legionellen hilft nur:
Das ist uns offensichtlich gut gelungen.
Diesen Zustand zu erhalten, ist eine wichtige Aufgabe und Anforderung für uns.
Die Nutzungsgebühr der Gästewohnungen hat sich verändert
In der letzten Plenum-Sitzung des Abgeordnetenhauses vor Weih­nachten wurde das Gesetz über eine Übernachtungssteuer in Berlin beschlossen und am 28. Dezember 2013 veröffentlicht.
Danach wird von der Stadt Berlin eine Übernachtungssteuer in Höhe von 5 % auf den Übernachtungs­preis für privat veranlasste Übernachtungen von Beherber­gungsbetrieben erhoben. Über­nachtungen, die nach den 1. Januar 2014 rechtsverbindlich vereinbart wurden, unterliegen der Besteuerung.
Als ein Beherbergungsbetrieb gilt jeder Betrieb, der kurzfristig Beherbergungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Aufgrund der offenen Gesetzesformulierung ist nach derzeitigem Kenntnisstand davon auszugehen, dass auch Wohnungsunternehmen mit Gäste­wohnungen als Beherbergungs­betriebe gelten. Steuerschuldner der Übernachtungssteuer ist der Beherbergungsbetrieb.
Aus vor genanntem Grund musste die FELIX Wohnungsgenossen­schaft die Übernachtungspreise für die Gästewohnungen in der Allee der Kosmonauten 133 und in der Mehrower Allee 67 wie folgt anpassen:
36,75 € / Nacht für bis zu 2 Personen
7,85 € / Nacht für jede weitere Person
Jeder Nutzer der Gästewohnungen erhält auf Anforderung eine Bescheinigung der einbehaltenen Übernachtungssteuer.
Am 1. April geht es auf unserer Baustelle Wuhletalstraße / Schwarzburger Straße mit dem Baubeginn richtig los. Erste Vorboten gab es bereits:
Mit gemischten Gefühlen mussten wir zwischen dem 10. und 14. Februar mit ansehen, wie auf dem in jedem Sommer so schönen und wunderbar grünen Innenhof eine große Anzahl der Bäume gefällt wurden.
Das ist sehr schade, aber in den Bereichen stehen sie entweder der vom Bauamt vorgeschrieben und von uns neu zu schaffenden Feuerwehrstellfläche, den neu zu bauenden Aufzügen und was leider auch nicht anders ging, dem Stellplatz für Kran und der Zufahrt für die Fertigteiltransporter im Weg. Für jeden Baum hatten wir vor Ort in einer gesonderten Begehung geprüft, ob er nicht doch erhalten werden kann. Aber es mussten dann doch etliche Bäume weichen, um das Bauvorhaben ungehindert durchführen zu können.
Bis zum Baubeginn werden noch weitere Vorarbeiten notwendig sein. So werden bis dahin schon die ersten Elemente der Baustelleneinrichtung angeliefert und bereitgestellt.
Definitiver Start der Bauarbeiten ist dann der 01.04.2014. Ab 21.04.2014 wird mit der Wuhletalstraße 76 der erste Aufgang zum Austausch der Treppen für ca. 14 Tage gesperrt.
Die Bauleitung des Architektur-Büros Ullmann wird von Herrn Ziegra wahrgenommen. Bauleiter von MAHLO Bau ist wie 2012 im Bauvorhaben an der Mehrower Allee/ Oberweißbacher Straße Herr Müller und auch der damalige Polier Herr Matthes wird wieder auf der Baustelle sein.
In der Modernisierungsankündigung wurden den betroffenen Mietern alle Bauleistungen, spezielle Durchführungsbedingungen und Umstände der Baumaßnahme mitgeteilt. Die Schreiben dazu wurden allen Mietern spätestens bis zum 31.12.2013 zugestellt. Bis zum Ablauf der gesetzlich fest gelegten Einspruchsfrist am 31.01.2014 gab es keine Widersprüche oder Härteeinwände zum Inhalt der Baumaßnahme.
Die individuellen Mietergespräche zur Treppenhaussperrung sind bis auf 2 von 182 abgeschlossen. Schwerpunkt dieser Gespräche waren neben der Erläuterung der Bauplanung sehr praktische Dinge, die besonders in der Zeit zu beachten sind, wenn die alten Treppen ausgebaut und die neuen wieder eingebaut werden. Das ist ein Zeitraum von knapp 2 Wochen, wo die betroffenen Mieter nicht in ihre Wohnungen können. Sie können aber auch nicht in der Wohnung bleiben, denn es fehlt ja in der Zeit die ganze Treppe.
Also war eine der wichtigsten Fragen, wo bleiben die Bewohner von 182 Mieteinheiten, wenn aufgangsweise kein Zugang zu den Wohnungen möglich ist?
Über 70% der Bewohner regelt die Unterbringung in dieser Zeit selbst. Teilweise mit Urlaub, bei Freunden oder Verwandten und anderen teilweise recht kreativen Wegen.
Zur Umsetzung der durch die FELIX WG eG zu organisierenden Unterbringungen wurden viele Anbieter, wie Hotels angesprochen. Immerhin noch 27% aller Bewohner muss die FELIX dann doch mit einem Ausweichquartier versorgen. Die erstaunlich vielen Katzen, Kaninchen, Fische, Hunde und auch ein Camäleon nicht gesondert beachtet, aber auch diese müssen in der Zeit untergebracht werden.
Inzwischen haben wir Klarheit, denn im Wesentlichen kann mit den beiden Gästewohnungen der FELIX und bei sieben Terminen mit Hilfe der DeGeWo in 4 Objekten, sowie mit Zimmern im Parkhotel Marzahn der Quartierbedarf gedeckt werden.
Immerhin sind als Spitzenwert zeitgleich in einer Woche 13 Wohnparteien und somit 20 Personen mit einer Unterkunft zu versorgen.
Sicher bauen wir dabei auch auf die "nachsichtige" und tolerante Mitwirkung der betroffenen Mieter.
Noch einige Termine für die Zeit bis zum Baubeginn:
Am 17.03.2014 besichtigt der Vorstand der FELIX die seit Januar 2014 laufende Produktion der Fertigteile in Storkow, gemeinsam mit dem Architekten, der Bauleitung und Vertretern unserer Bank.
Am 20.03.2014, 18:00 Uhr findet im Hafen die 4. Mieterinformationsveranstaltung statt. Schwerpunkt werden der Baustellenplan, Absperrungen, Wegeeinschränkungen und weitere Fragen zum Bauablauf sein.
Mit dem Baubeginn finden ab 31.03.2014 an jedem Montag, 11:00 Uhr die wöchentlichen Baubesprechungen auf der Baustelle statt.
Drücken wir uns also die Daumen, dass alles klappt, keine unvorhergesehenen Ereignisse den Ablauf stören und wir dann im Oktober unser gelungenes Werk zufrieden betrachten können.
Immerhin schaffen wir hier eine bauliche Lösung die es bisher in Berlin Marzahn-Hellersdorf in dieser barrierefreien Variante für WBS 70/6 - Bauten noch nicht gab.
Höchst beeindruckt waren die zahlreichen Gäste, darunter mit Dagmar Pohle, Christian Gräff und Stephan Richter gleich drei Bezirksstadträte, als am 9. Juli die drei Mitgliedsunternehmen des Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreises mit MHWK-Vorstand Tilo Ziegra als Bauleiter ihr spektakuläres, zumindest in Marzahn-Hellersdorf bisher einmaliges Bauvorhaben vorstellten. Erstmalig an Plattenbauten des Bautyps WBS 70/6 werden seit dem 1. April in der Wuhletalstraße 72-90 / Schwarzburger Straße 2-6 Aufzugsanbauten nachgerüstet, so dass durch den Neubau von 13 Aufzugsanlagen der Zugang zu 182 Wohneinheiten zukünftig in allen Ebenen barrierefrei möglich ist. Am "Tag der offenen Baustelle" konnten sich die Gäste von der tollen Leistung hinsichtlich Technologie und Logistik überzeugen und durch das etappenweise Vorgehen alle Maßnahmen des Bauablaufs - vom Öffnen der Fassade, über die De- und Neumontage des Treppenhauses bis zum fahrbereiten fertiggestellten Aufzug - besichtigen.
Quelle: MHWK
Bauablaufvideo - bitte warten, Video lädt...
Glück hatte zum anderen ein Mieter in der Schwarzburger Straße. Nach der Nachtschicht noch ein Bierchen in Ehren und dann schnell nach Hause, um vor dem Schlafengehen noch etwas zu essen. Als dann der Reis auf dem Herd zu kochen begann, fielen dem Koch auf der Couch die Augen zu. Ein unsanfter Weckdienst kam dann am Morgen mit Sauerstoffmasken in die stark verqualmte Wohnung.
Der Mieter ist noch einmal mit einem "blauen Auge" davon gekommen.
Es hätte in beiden Fällen auch anders ausgehen können. Daher möchten wir an dieser Stelle unseren Dank an die aufmerksamen Nachbarn richten. Auch ein Lob an unseren Hauswart, der geistes­gegenwärtig im Keller sogleich den Strom der betreffenden Wohnungen abstellte.
Mit Blick auf die kommenden Feiertage bitten wir alle FELIX-Bewohner, sorgsam mit Kerzen und Silvesterknallern umzugehen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
HAFEN → FELIX Punkt
Wie bereits in der letzten Mieterzeitung berichtet, haben wir die ehemalige KiTa in der Schwarzburger Straße 8 – 10 käuflich erworben.
Derzeit erstellen wir mit dem Planungsbüro ein Konzept zur Einrichtung unserer Geschäftsstelle in dem Gebäude. Der Umzug soll voraussichtlich im Oktober/ November 2015 durchgeführt werden.
Den ersten Schritt haben wir schon vorgenommen, aus dem HAFEN ist jetzt der FELIX Punkt geworden. Wir werden Sie, lieber Mitglieder und Mieter an dieser Stelle weiter über unsere Aktivitäten im "FELIX Punkt" informieren.
19. Juli	Hoppegartener Sprint-Cup
8. August	Deutschlands höchstdotiertes Listenrennen
9. August	125. Grosser Preis von Berlin – für Pferde der europäischen Eliteklasse
20. September	3. Renntag der Brandenburger Wirtschaft
3. Oktober	25 Jahre Deutsche Einheit
Interessierte können sich die Karten in der Geschäftsstelle abholen (nur solange der Vorrat reicht).
Wir haben die Möglichkeit für unsere Mitglieder und Mieter einen Braukurs (Bier) zu organisieren und bitten Sie bei Interesse uns Bescheid zugeben (telefonisch oder per Mail), da wir vor Anmeldung die Teilnehmerzahl wissen müssten.
Gerne können Sie auch in unserer Geschäftsstelle vorbei kommen und sich selbst ein Bild von mir machen oder wir sehen uns zum Sommerfest, dort werde ich dann leckeren Kuchen mitbringen, denn kochen & backen gehören einfach zu meinen Lieblings-Freizeitbeschäftigungen. Vielleicht sehen wir uns auch auf anderen gemeinsamen FELIX-Veranstaltungen.
Fitness, gesunde Ernährung oder die Pflanzen- und Tierwelt sind weitere Themen, die mich sehr interessieren.