Source: https://www.kanzlei-wirtschaftsrecht.berlin/wirtschafts-und-it-strafrecht/
Timestamp: 2019-12-16 13:38:27
Document Index: 288068251

Matched Legal Cases: ['§ 263', '§202', '§ 202', '§ 202', '§ 268', '§ 269', '§270', '§ 274', '§ 303', '§ 303']

Rechtsanwalt für Wirtschaftsstrafrecht und IT-Strafrecht in Berlin
Rechtsanwälte für Wirtschafts- und IT-Strafrecht
Unsere Fachanwälte für Strafrecht vertreten Sie bundesweit im Bereich des Wirtschaftsstrafrechts und IT-Strafrechts.
Eine anwaltliche Vertretung übernehmen wir in jeder Verfahrenslage. Als Fachanwaltskanzlei für Strafrecht betreuen wir Wirtschaftsstrafverfahren mit Kompetenz, Erfahrung und Engagement.
Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über das Wirtschafts- und IT-Strafrecht und unsere anwaltlichen Leistungen geben:
Das Wirtschaftsstrafrecht hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, nicht nur in der Rechtswissenschaft, sondern auch in der Strafverfolgungspraxis. Dort werden Verstöße immer häufiger und konsequenter durch spezialisierte Behörden (wie beispielsweise das Finanzamt, das Bundesaufsichtsamt für Wertpapierhandel, das Gewerbeaufsichtsamt oder die Zollbehörden) geahndet .
Allgemeines zum IT-Strafrecht
Unter dem IT-Strafrecht werden im Großen und Ganzen all diejenigen Straftatbestände zusammengefasst, die sich mit der Computerkriminalität befassen und im Zusammenhang mit Informationstechnologien aller Art stehen. Betrachtet man die Materie gesetzesübergreifend, finden sich strafrechtlich relevante Regelungen nicht nur im Strafgesetzbuch (StGB), sondern beispielweise ebenso im Urheberrechtsgesetz (UrhG). Häufig finden sich auch Überschneidungen zum Medienstrafrecht, eine klare Abgrenzung der einzelnen Teilgebiete ist oft nicht machbar.
Das IT-Strafrecht im engeren Sinne ist im StGB geregelt. Neben dem klassischen Computerbetrug nach § 263 a StGB, gehören auch das Ausspähen von Daten (§202 a StGB), das Abfangen von Daten (§ 202 b StGB), das Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten (§ 202c StGB), die Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB), die Fälschung beweiserheblicher Daten (§ 269 StGB), die Täuschung im Rechtsverkehr bei Datenverarbeitung (§270 StGB), die Urkundenunterdrückung (§ 274 StGB), die Datenveränderung (§ 303 a StGB) und die Computersabotage (§ 303 b StGB) dazu.
Gerade im Bereich des IT-Strafrechts im engeren Sinne zeigt sich, dass wir in einer zunehmend voranschreitenden digitalisierten Welt leben. Laut Statistik des Bundeskriminalamtes wurden im Jahr 2016 in diesem Bereich 82.649 Straftaten registriert. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Zunahme von 80,5 Prozent. Die Dunkelziffer soll nach Auskunft von Wirtschaftsforschungszentren noch weitaus höher liegen.
Zu den aktuellen Erscheinungsformen im Bereich des IT-Strafrechts zählt der Einsatz sogenannter Schadprogramme oder Malware. Diese speisen entweder unwillkommene oder schädigende Funktionen in das digitale System ein und bilden die Grundlage für viele Tathandlungen im Bereich der Cyberkriminalität. Derzeit sollen über 560 Millionen solcher Malware im Umlauf sein.
Ein herausragendes Problem für Justiz und Gesetzgeber weltweit ist derzeit die Nutzung von „Ransomware“ zur digitalen Erpressung der Opfer. Vereinfacht ausgedrückt ist Ramsomware ein Schadprogramm, welches dazu führt, dass Betroffene auf die Daten ihres Systems nicht mehr zugreifen können. Wollen die Opfer, betroffen sind meist große Unternehmen, eine Freigabe der Daten oder des Systems erreichen, werden horrende Summen von den Tätern gefordert.
Auch die Einführung der digitalen Währung eröffnet im Bereich des IT-Strafrechts für die Täter neue Dimensionen. Da Notenbaken und Kreditinstitute für die Transaktionen nicht mehr benötigt werden, ist staatliche Kontrolle fast ausgeschlossen und somit besonders attraktiv für die kriminelle Szene.
Da einer unserer Tätigkeitsschwerpunkte auf dem Gebiet des IT-Rechts liegt, können wir Sie kompetent in dieser komplizierten Materie beraten und durchsetzungsstark vertreten.
Dabei setzen wir auf ein beidseitiges Beratungskonzept und behalten neben den strafrechtlichen Belangen auch stets die zivilrechtlichen Konsequenzen im Auge.
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