Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201974,%201627
Timestamp: 2020-01-29 20:27:09
Document Index: 138869567

Matched Legal Cases: ['BGH', 'Art. 3', 'BGH', '§ 71', '§ 71', '§ 78']

Rechtsprechung: NJW 1974, 1627 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: KG, 16.10.1973
OLG Stuttgart, 18.03.1974 - 5 U 17/72
https://dejure.org/1974,2213
OLG Stuttgart, 18.03.1974 - 5 U 17/72 (https://dejure.org/1974,2213)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 18.03.1974 - 5 U 17/72 (https://dejure.org/1974,2213)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 18. März 1974 - 5 U 17/72 (https://dejure.org/1974,2213)
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Schadensersatz wegen fehlender Beibringung von für eine Grundbucheintragung erforderlichen Unterlagen nach Verkauf eines Grundstücks; Aufwendungsersatz bezüglich höherer Werbungskosten infolge einer Verzögerung der Eintragung; Beurteilung der Parteifähigkeit und ...
LG Stuttgart, 04.11.1971 - 16 O 275/69
NJW 1974, 1627
NJW 1975, 499 (Ls.)
Diese Grundsätze des Bundesgerichtshofes sind im deutschen internationalen Gesellschaftrecht bereits seit langem verallgemeinert worden ( OLG Stuttgart NJW 1974, 1627, 1628; Borges IPRax 2005, 135, 137 m.w.N.).
d) Nach ganz überwiegender Auffassung, der sich auch der Senat anschließt, bleibt trotz der Löschung und Auflösung der Limited in England die Gesellschaft in Deutschland als "Restgesellschaft" fortbestehen, solange sie in Deutschland noch Vermögen besitzt, das ansonsten keinem Rechtsträger zugeordnet werden kann (vgl. OLG Stuttgart, Urt. v. 18.3.1974, NJW 1974, 1627; Happ/Holler, DStR 2004, 730; Knütel, RIW 2004, 503; Schulz, NZG 2005, 415; Süß, DNotZ 2005, 180; Borges, IPRax 2005, 134, jeweils mit weiteren Nachweisen).
Nach ganz überwiegender Auffassung, der sich auch der Senat anschließt, bleibt trotz der Löschung und Auflösung der Limited in England die Gesellschaft in Deutschland als "Restgesellschaft" fortbestehen, solange sie in Deutschland noch Vermögen besitzt, das ansonsten keinem Rechtsträger zugeordnet werden kann (vgl. OLG Stuttgart, Urt. v. 18.3.1974 = NJW 1974, 1627; Happ/Holler, DStR 2004, 730; Knütel, RIW 2004, 503; Schulz, NZG 2005, 415; Süß, DNotZ 2005, 180; Borges, IPRax 2005, 134, jeweils mit weiteren Nachweisen).
KG, 16.10.1973 - 1 W 744/73
https://dejure.org/1973,2004
KG, 16.10.1973 - 1 W 744/73 (https://dejure.org/1973,2004)
KG, Entscheidung vom 16.10.1973 - 1 W 744/73 (https://dejure.org/1973,2004)
KG, Entscheidung vom 16. Januar 1973 - 1 W 744/73 (https://dejure.org/1973,2004)
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BGH, 10.12.2004 - V ZR 120/04
Anforderungen an den Nachweis der Erbenstellung; Widerlegung der …
dd) Aus dem Beschluß des Kammergerichts in Berlin vom 16. Oktober 1973 (NJW 1974, 1627) ergibt sich nichts anderes.
Die Befugnis folgt unabhängig von der in Art. 3 Ziff. 1a) des Wiener Übereinkommens über Diplomatische Beziehungen vom 18.04.1961 - BGBl. 1964 II 957 - vorgesehenen - diplomatischen - Vertretung daraus, dass es zu den laufenden und üblichen Geschäften eines Botschafters gehört, durch die Beauftragung eines im deutschen Recht kundigen Rechtsanwalts bzw. einer Rechtsanwältin für eine möglichst effektive Vertretung des Entsendestaates vor deutschen Gerichten Sorge zu tragen (vgl. hierzu KG NJW 1974, 1627).
BGH, 10.02.1983 - V ZB 18/82
Begründung von Wohnungseigentum durch Grundstücksmiteigentümer
Insoweit folgt der Senat der herrschenden Meinung in Rechtsprechung und Literatur (vgl. RGZ 62, 140, 142; 71, 312, 313; 134, 303, 304; OLG Frankfurt a.M. NJW 1962, 2113; Kammergericht OLGZ 1972, 113 und OLGZ 1974, 364, 365; BayObLGZ 1958, 222 ff; 1955, 48 ff; 1968, 195, 198;… Horber, GBO 15. Aufl. § 71 Anm. 5 C a;… Ertl KEHE GBO 2. Aufl. § 71 Rdn. 52 m.w.N. und § 78 Rdn. 78).
Die hiernach anzunehmende diplomatische Vertretung erfüllt dagegen nicht die Voraussetzungen einer gesetzlichen oder rechtsgeschäftlichen Vertretungsmacht, insbesondere nicht zum Abschluss eines Grundstücksvertrages (KG, NJW 1974, 1627).
Der eigentliche Wirkungskreis des Missionschefs im Empfangsstaat erstreckt sich im Wesentlichen auf die Pflege der Beziehungen zum Empfangsstaat und umfasst lediglich das Führen der üblichen, laufenden Geschäfte, nicht dagegen den Abschluss von Verträgen zur Übertragung des Eigentums an einem Grundstück/Gebäude (KG NJW 1974, 1627).
Im übrigen dürfte es zu den laufenden und üblichen Geschäften eines Botschafters gehören, durch die Beauftragung eines im deutschen Recht kundigen Rechtsanwalts bzw. einer Rechtsanwältin für eine möglichst effektive Vertretung des Entsendestaates vor deutschen Gerichten Sorge zu tragen (vgl. Beschluss des Senats vom 6.10.2003 - 16 W 35/03; KG NJW 1974, 1627).