Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:72113-2015:TEXT:DE:HTML&src=0
Timestamp: 2020-02-23 18:22:31
Document Index: 140265621

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 51', '§ 55', '§ 39', '§ 34', '§51', '§ 55', '§ 39', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', 'Art. 46', '§ 49', '§ 51', '§ 55', '§ 39', '§ 49', '§ 107', '§ 107']

Dienstleistungen - 72113-2015 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 72113-2015
28/02/2015 S42 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren
2015/S 042-072113
Offizielle Bezeichnung: St. Katharinen- und Weißfrauenstift
Postanschrift: Eschenheimer Anlage 31a
Zu Händen von: Herrn Rocco Zumpano
E-Mail: r.zumpano@stkathweis.de
Telefon: +49 6915680256
Fax: +49 6915680224
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.st-katharinen-und-weissfrauenstift.de/
Offizielle Bezeichnung: Proprojekt Planungsmanagement & Projektberatung GmbH
Postanschrift: Hedderichstraße 108-110
Zu Händen von: Mareike Borkeloh
E-Mail: mareikeborkeloh@proprojekt.de
Telefon: +49 69605011407
Internet-Adresse: http://proprojekt.de/de/
Generalplaner Neubau Wohnanlage für Seniorinnen in Frankfurt am Main.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 60318 Frankfurt am Main.
Generalplaner für das Bauvorhaben Neubau einer Wohnanlage für Seniorinnen in Frankfurt am Main
Zum Leistungsumfang Generalplanung gehören neben dem Leistungsbild der Objektplanung gemäß § 34 HOAI auch die Leistungsbilder der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI, der Technischen Gebäudeausrüstung gemäß HOAI § 55, der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI und Beratungsleitungen der Bauphysik gemäß Anlage 1 HOAI. Bei Bedarf weiterer zur Planung und Realisierung der Baumaßnahme notwendiger Gutachter, Berater und Sonderfachleute außerhalb der Generalplanerleistung werden diese durch den Auftraggeber beigestellt.
Die bestehende, 1970 errichtete Wohnanlage des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts in der Schwarzburgstraße 12 im Frankfurter Nordend (Innenstadtnähe) entspricht hinsichtlich ihrer Bausubstanz, ihrer Gebäudetechnik und den Grundrisszuschnitten nicht mehr einer zeitgemäßen Wohnanlage für Seniorinnen. Aus diesem Grund hat sich das St. Katharinen- und Weißfrauenstift zu einer Neuordnung der Liegenschaft am bestehenden Standort entschlossen. Die Planung und Umsetzung des Rückbaus des Bestandes erfolgt unabhängig vom Auftragsgegenstand der vorliegenden Bekanntmachung.
Gegenstand des hier veröffentlichten Auftrags sind Generalplanerleistungen zum Ersatzneubau des Seniorenwohnhauses. Als Teil einer Blockrandbebauung soll das Gebäude als 8-geschossiger Baukörper mit einem Untergeschoss errichtet werden. Im Objekt sollen ca. 30 bis 35 barrierefreie 2-Zimmer-Apartments für alleinstehende Seniorinnen mit je einer Nasszelle als barrierefreies Duschbad und einer Küche vorgesehen werden. Im Erdgeschoss ist eine Begegnungsstätte, im Untergeschoss ein Wasch-/Trockenraum sowie Kellerräume einzuplanen. Der Neubau soll zudem über Balkone verfügen. Ein konkretes Raumprogramm liegt noch nicht vor. Die Maßnahme ist voraussichtlich bis August 2017 abzuschließen. Das geplante Bauvolumen beläuft sich für die Bauwerkskosten in den Bereichen Baukonstruktion, Technische Anlagen sowie den Außenlagen (KG300, 400 und 500) auf 7 500 000 EUR netto.
Der hier veröffentlichte Auftrag der Generalplanerleistung umfasst als Mindestleistungen gemäß HOAI im Rahmen der Ingenieurleistungen die Leistungsbilder der Leistungsphasen 1 bis 4 mit Ausnahme der Tragwerksplanung – hier umfassen die Mindestleistungen die Leistungsphasen 1-3.
Generalplanungsleistungen einschließlich der Ingenieurleistungen der Objektplanung gemäß § 34 HOAI sowie der Tragwerksplanung gemäß §51 HOAI, der Technischen Gebäudeausrüstung gemäß HOAI § 55, der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI und Beratungsleistungen der Bauphysik gemäß Anlage 1 HOAI.
Beschreibung der Optionen: Der hier veröffentlichte Auftrag der Generalplanerleistung umfasst als Mindestleistungen gemäß HOAI im Rahmen der Ingenieurleistungen die Leistungsbilder der Leistungsphasen 1 bis 4 mit Ausnahme der Tragwerksplanung – hier umfasst die Mindestleistung die Leistungsphasen 1-3.
Optional erfolgt in einer zweiten Stufe die Beauftragung von (Teil-)Leistungen der Leistungsphasen 5 bis 9 (Tragwerksplanung 4 bis 9).
Bewerber/Bewerbergemeinschaft:
Nachweis bzw. Erklärung, dass im Auftragsfall eine Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden vorliegt, die zu beauftragende Tätigkeit Generalplaner muss nachweislich im Deckungsumfang enthalten sein, alternativ Objektversicherung.
Bei Einsatz von Nachunternehmern in wesentlichen Leistungsbereichen:
Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer. Die Mindestdeckungssummen sollten dabei für Personenschäden 1 000 000 EUR, Sach- und Vermögensschäden 1 000 000 EUR betragen, ggf. durch Vorlage einer Bestätigung, dass im Auftragsfall die vorgenannten Mindestdeckungssummen durch den Versicherer projektbezogen gewährt werden.
Vgl. Verdingungsunterlagen.
Sofern eine Bewerbergemeinschaft gebildet wird, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Original unterzeichnete Erklärung (Formblatt Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben, aus der hervorgeht,
— dass der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergesellschaft die Mitglieder in allen Phasen des Vergabeverfahrens auch während der Auftragsdurchführung gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die vorzulegenden Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert vorzulegen.
Darlegung der besonderen Bedingungen: Mit Einreichung ihrer Bewerbung erklären sich alle Bewerber, auch soweit sie aus dem EU-Ausland stammen, mit der Anwendung der HOAI 2013 (deutsche Honorarordnung für Archietkten- und Ingenieurleistungen) einverstanden.
Des Weiteren verpflichten sich alle Bewerber, alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft und alle eingesetzten Nachunternehmer mit der Einreichung ihrer Bewerbung zur Einhaltung des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohnes – Mindestlohngesetztes (MiLoG), erlassen am 11.8.2014 durch Artikel 1 des Tarifautonomiestärkungsgesetzes, gültig ab 1.1.2015.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber hat zur Bewerbung den vom Auftraggeber erstellten Teilnahmeantrag zu verwenden und vollständig auszufüllen. Die Unterlagen sind bei der in Ziffer I.1) benannten Kontaktstelle (Proprojekt – Planungsmanagement & Projektberatung GmbH) erhältlich. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft bzw. dem Einsatz von Nachunternehmern ist ein gemeinsamer Teilnahmeantrag auszufüllen. Diesem sind alle geforderten Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft und jedem Nachunternehmer beizulegen.
Eignungsnachweise für den Bewerber:
A) Rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass er von keiner gesellschafts-/konzernrechtlichen oder personellen Verflechtung mit anderen Architektur-/Ingenieurbüros oder mit Bau- oder Lieferfirmen betroffen ist, welche geeignet ist, im Auftragsfall bei einem Auftraggeber die Besorgnis eines gegenwärtigen oder künftigen Interessenskonflikts auszulösen gem. § 4 Abs. 2 VOF.
B) Rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen (Bewerber) gem. § 4 Abs. 6 VOF zuzurechnen ist, aufgrund einer der in § 4 Abs. 6 a) bis g) VOF genannten Vorschriften, rechtskräftig verurteilt worden ist.
C) Rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Tatbestände aus dem betrieblichen und persönlichen Bereich gem. § 4 Abs. 9 a) bis e) VOF vorliegen, die erhebliche Zweifel an der Eignung zur Übernahme eines öffentlichen Auftrages zulassen.
D) Auszug aus dem Berufsregister (nicht älter als 3 Monate), in dem der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. der Nachunternehmer eingetragen ist (bei Unternehmen mit Sitz oder Wohnsitz in Deutschland Auszug aus dem Handelsregister bzw. der Handwerksrolle; bei Unternehmen mit Sitz oder Wohnsitz in einem anderen Mitgliedstaat Auszug aus den in Art. 46 VKR und Anhang IX Teil A der RL 2004/18/EG genannten Berufsregistern).
Bei Unternehmen, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, ist stattdessen eine rechtsverbindliche Eigenerklärung zu Geschäftszweck und Vertreterregelung vorzulegen.
E) Rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers hinsichtlich des Vorbehalts für den Berufsstand als Architekt/Ingenieur s. nachfolgend Ziffer III.3.1) sowie eine rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers hinsichtlich des Vorbehalts für den Berufsstand als Ingenieur in den Bereichen Tragwerksplanung / Statik sowie technischen Gebäudeausrüstung s. nachfolgend Ziffer III.3.1)
Zudem muss für mindestens einen projektverantwortlichen Architekten oder Ingenieure die Bauvorlagenberechtigung nach § 49 Abs. 3 und Abs. 4 Nr. 1 oder Nr. 2 der Hessischen Bauordnung (HBO) nachgewiesen werden.
Ggf. rechtsverbindliche Bewerbergemeinschaftserklärung. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die geforderten Eignungsnachweise von jedem Mitglied vorzulegen.
Einsatz von Nachunternehmern in wesentlichen Leistungsbereichen des Auftrags:
Sofern ein Bewerber beabsichtigt, sich zum Nachweis seiner Eignung auf Nachunternehmer zu berufen, hat er mit dem Teilnahmeantrag eine rechtsverbindliche Verpflichtungserklärung (Zusicherung, dass die Beiträge zur finanziellen, wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit über die gesamte Vertragslaufzeit voll-umfänglich zur Verfügung stehen) des/der Nachunternehmer(s) in folgenden wesentlichen Leistungsbereichen des Auftrags abzugeben: Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI, Technische Gebäudeausrüstung gemäß HOAI § 55. Um dem Bewerber im Rahmen der Eignungsprüfung gerecht werden zu können, sind dem Teilnahmeantrag zudem die geforderten Eignungsnachweise des/der ausführenden Nachunternehmer(n) beizulegen, ebenso deren/dessen Referenzen.
Einsatz von Nachunternehmern in nicht-wesentlichen Leistungsbereichen des Auftrags:
Sofern ein Bewerber beabsichtigt, sich zum Nachweis seiner Eignung auf Nachunternehmer in folgenden nicht-wesentlichen Leistungsbereichen des Auftrags zu berufen, sind die Nachunternehmer unverbindlich mit Namen und Zuständigkeitsbereich im Auftragsfall zu benennen: Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI und Beratungsleitungen der Bauphysik gemäß Anlage 1 HOAI. Die Abgabe der mit dem Teilnahmeantrag zu Verfügung gestellten rechtsverbindlichen Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer(s) ist in diesem Fall nicht notwendig.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Falle eines Einsatzes weiterer als der genannten Nachunternehmer, diese zu genehmigen.
Hinweis: Für die nach Ziffer III.2.1) vorzulegenden Bestätigungen sind die entsprechenden Vordrucke zu verwenden (siehe VI.3)). Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten. Sollten die Bestätigungen trotz Nachforderung nicht vorgelegt werden, wird der Bewerber vom Verfahren ausgeschlossen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: F) Nachweis bzw. Erklärung, dass im Auftragsfall eine Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung vorliegt, die zu beauftragende Tätigkeit Generalplaner muss nachweislich im Deckungsumfang enthalten sein, alternativ Objektversicherung.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder dem Einsatz von Nachunternehmern in den wesentlichen Leistungsbereichen des Auftrags (Tragwerksplanung, Technische Gebäudeausrüstung) ist der Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer durch mindestens Vorlage der Versicherungspolice oder einer Bestätigung des Versicherers zu erbringen (Kopien ausreichend).
Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten. Sollten die Bestätigungen trotz Nachforderung nicht vorgelegt werden, wird der Bewerber vom Verfahren ausgeschlossen.
G) Formlose Bankerklärung zur Kreditwürdigkeit nicht älter als November 2014,
H) Erklärung über den Netto-Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
I) Erklärung über den Netto-Umsatz mit vergleichbaren Projekten in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Als vergleichbar werden hier Projekte aus dem Bereich Hochbau angesehen, die den Nutzungsbereichen Wohnen und Aufenthalt, Büroarbeit, Dienstleistungen und Verkaufen sowie Bildung und Kultur zuordenbar sind.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Nachweise von jedem Mitglied vorzulegen. Die Umsatzzahlen werden in diesem Fall für die einzelnen Leistungsbereiche (Objektplanung, Technische Gebäudeausrüstung und Tragwerksplanung) aufsummiert.
Wird die Leistungsfähigkeit eines Bewerbers durch Nachunternehmer erreicht, gilt diese Regelung ebenfalls. Der Nachunternehmer hat mit der Bewerbung eine Erklärung abzugeben, in der er versichert, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers über den gesamten Leistungszeitraum einstehen wird.
Hinweis: Für die nach Ziffer III.2.2) vorzulegenden Bestätigungen sind die entsprechenden Vordrucke zu verwenden (siehe VI.3)).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Zu I) Jahresumsatz (netto) mit vergleichbaren Projekten für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Durchschnitt p. a.
— für den Bereich Objektplanung 500T EUR,
— für den Bereich Versorgungstechnik (HKLS, AG1-3) 200T EUR,
— für den Bereich Starkstrom/ Nachrichtentechnik (Elt/NT, AG4-5) 100T EUR und
— für den Bereich Tragwerksplanung 80T EUR.
Personelle Leistungsfähigkeit.
J) Angaben über die Zahl der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags und der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich festangestellten Mitarbeiter im technischen Bereich mit Qualifikation sowie deren Berufserfahrung bezogen auf die ausgeschriebenen oder vergleichbare Leistungen. Als vergleichbar werden bezogen auf die personelle Leistungsfähigkeit Projekte aus dem Bereich Hochbau angesehen, die den Nutzungsbereichen Wohnen und Aufenthalt, Büroarbeit, Dienstleistungen und Verkaufen sowie Bildung und Kultur zuordenbar sind.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft bzw. dem Einsatz von Nachunternehmern in wesentlichen Leistungsbereichen sind die Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. jedem Nachunternehmer vorzulegen. Die Nachweise zu den festangestellten Ingenieuren (siehe III.2.3 Technische Leistungsfähigkeit) werden in diesem Fall für die einzelnen Leistungsbereiche aufsummiert.
K) Referenzliste mit Angaben zu vergleichbaren Generalplanerleistungen mit Angaben zu Auftragnehmer, Art des Bauvorhabens, Bearbeitungszeitraum und Art und Umfang der erbrachten Planungsleistungen.
L) Es sind mindestens 4 Referenzen in den unterschiedlichen Leistungsbereichen zu Projekten abzugeben, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Vergleichbarkeit gemäß definierter Mindeststandards). Aus Sicht des Auftraggebers sind 4 Referenzen ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, bei einer Abgabe von mehr als den geforderten 4 Referenzen, den ermittelten Durchschnittswert in die Bewertung einfließen zu lassen.
Es sind Referenzen abzugeben für die Leistungsbereiche:
a) Objektplanung, mind. 2 Referenzen,
b) Versorgungstechnik (HKLS, AG 1-3), mind. 1 Referenz,
c) Starkstrom/Nachrichtentechnik (Elt/NT, AG 4-5), mind. 1 Referenz,
Für alle Referenzen sind jeweils die folgenden Angaben zu machen:
Projektbezeichnung/Ort und Lage des Projekts,
Projektzeitraum/Leistungsstand,
Nutzungsspezifische Zuordnung,
Baukosten (Ref. Objektplanung: KG 300 + 400; Ref. HKLS: KG410-430; Ref. Elt/NT: KG 440 + 450),
Umfang der beauftragten LPH gem. HOAI.
Auftragswert der selbst erbrachten Leistung (Honorar),
Umfang der bis zum Zeitpunkt der Bewerbung erbrachten Leistung gemäß HOAI.
Beigefügte Unterlagen.
Projekt-/Baubeschreibung (max. 1 DIN/A4 Seite),
Fotodokumentation (max. 1 DIN/A4 Seite),
positives Referenzschreiben des AGs zur Kosten- und Termintreue.
Ergänzend sind in den Referenzen die folgenden spezifischen Informationen in den einzelnen Leistungsbereichen darzulegen:
Zu a) Objektplanung – Ref. 1 und 2:
Leistungsumfang inkl. Generalplanerleistung, Angabe des realisierten Energiestandards, BGF Gebäudegröße in m².
Zu b) HKLS – Ref. 3:
M) Referenzliste mit Angaben zu vergleichbaren Ingenieurleistungen im Bereich Tragwerksplanung mit Angaben zu Auftragnehmer, Bearbeitungszeitraum, Art des Bauvorhabens, Auftragswert sowie Umfang der erbrachten Planungsleistungen.
gungen sind die entsprechenden Vordrucke zu verwenden (siehe VI.3)).
Es sind mindestens nachzuweisen:
— für den Bereich Objektplanung 4 festangestellte Architekten und Ingenieure mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung in diesem Bereich,
— für den Bereich HKLS 2 festangestellte Ingenieure mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung in diesem Bereich,
— für den Bereich Elt/NT 2 festangestellte Ingenieure, staatl. geprüfte Techniker oder Meister mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung in diesem Bereich,
— für den Bereich Tragwerksplanung mindestens 2 festangestellte Ingenieure mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung in diesem Bereich.
Es sind mindestens 3 Referenzen anzugeben, die die nachfolgenden Kriterien erfüllen:
— Auftragnehmer entspricht dem vorgesehenen Leistungserbringer für die Generalplanung,
— Vergleichbarkeit der Bauvorhaben (Als vergleichbar werden hier Projekte aus dem Bereich Hochbau angesehen, die den Nutzungsbereichen Wohnen und Aufenthalt, Büroarbeit, Dienstleistungen und Verkaufen sowie Bildung und Kultur zuordenbar sind),
— Beauftragungszeitraum seit 2005,
— eingeschlossene Planungsleistungen in den Bereichen Objektplanung, Technische Gebäudeausrüstung mind. mit einem jeweiligen Umfang von LPH 3-8 gem. HOAI und Tragwerksplanung mind. mit einem jeweiligen Umfang von LPH 3 + 4 gem. HOAI.
Es sind mindestens 4 Referenzen abzugeben, die die folgenden formalen Kriterien erfüllen:
— die Referenzen müssen eindeutig dem vorgesehenen Leistungserbringer in diesem Bereich zuordenbar sein,
— Beauftragungszeitraum seit 2007,
— Leistungsstand von mindestens 60 % der Gesamtbaumaßnahme,
— der Umfang der beauftragten Leistungen muss sich mindestens über die LPH 3-8 erstrecken,
— die Referenzen der Objektplanung müssen eindeutig dem Nutzungsbereich Wohnen in mehrgeschossiger Bauweise (Geschosswohnen) zuordenbar sein. Als Objekte des Geschosswohnungsbaus wird in diesem Zusammenhang der Neubau von Wohngebäuden mit mehreren Wohneinheiten je Etage mit mindestens 2 Geschossen angesehen. Die Referenzen zur Technischen Gebäudeausrüstung dürfen ebenfalls dem Bereich Geschosswohnungsbau (Teilneubau und Neubau) aber auch Sonderwohnformen (Pflegeheime, Heime mit besonderer Ausstattung) zuordenbar sein.
Der Auftraggeber geht davon aus, dass 1 DIN A4-Seite für die Projekt-/Baubeschreibung und 1 DIN A4-Seite für die Fotodokumentation ausreichend sind.
Zu M)
— Auftragnehmer entspricht dem vorgesehenen Leistungserbringer für die Tragwerksplanung,
— Tragwerksplanung für Hochbau in Massivbauweise,
— Auftragswert von mindestens 50 TEUR,
— Umfang der erbrachten Leistungsphasen (mind. LPH 3 + 4 gem. HOAI).
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Als Bewerber sind natürliche Personen zugelassen, welche die Berufsqualifikation des Architekten oder des Ingenieurs bzw. eine seiner Fachrichtungen ausüben und nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, diese Berufsbezeichnung zu tragen, oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Ingenieur tätig zu werden. Bei juristischen Personen müssen mindestens einer der Gesellschafter und der verantwortliche Projektleiter die vorgenannten Anforderungen erfüllen. Zudem muss für mindestens einen projektverantwortlichen Architekten oder Ingenieur die Bauvorlagenberechtigung nach § 49 Abs. 3 und Abs. 4 Nr. 1 oder Nr. 2 der Hessischen Bauordnung (HBO) nachgewiesen werden.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Zur Prüfung der Eignung der Bewerber wurden Kriterien für die Bewertung der Bewerbungsformulare festgelegt, die die wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische Leistungsfähigkeit betreffen. Weiterführende Informationen zur Wertung können der Anlage „Wertungsmatrix“ zum Teilnahmewettbewerb entnommen werden.
Referenz 1 und 2 – Objektplanung – Geschosswohnungsbau, Neubau (jeweils 30 %, insgesamt 60 %).
Nutzungsspezifische Zuordnung (max. 22P).
Auftragswert der selbst erbrachten Leistungen (max. 12P), Leistungsumfang inkl. Generalplanerleistung (max. 12P), Umfang der bis zum Zeitpunkt der Bewerbung erbrachten Leistung (max. 22P).
Energiestandard (max. 10P), Gebäudegröße BGF (max. 10P).
positives Referenzschreiben zur Kosten- und Termintreue (max. 12P).
Referenz 3 – TGA - HKLS – Geschosswohnen und Sonderwohnformen, (Teil-)Neubau (20 %).
Auftragswert der selbst erbrachten Leistungen (max. 22P), Umfang der bis zum Zeitpunkt der Bewerbung erbrachten Leistung (max. 42P).
Energiestandard (max. 16P).
positives Referenzschreiben zur Kosten- und Termintreue (max. 20P).
Referenz 4 – TGA – Elt/NT – Geschosswohnen und Sonderwohnformen, (Teil-)Neubau (20 %).
Auftragswert der selbst erbrachten Leistungen (max. 40P), Umfang der bis zum Zeitpunkt der Bewerbung erbrachten Leistung (max. 40P).
Bei der Eignungsprüfung und diesbezüglichen Bewerberauswahl werden im Falle der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft alle diesbezüglichen Leistungsmerkmale der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und bei etwaiger Benennung von Nachunternehmern in wesentlichen Leistungsbereichen des Auftrages auch deren Eignungsmerkmale berücksichtigt.
01/2015_SBS12
Die Versendung der Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom Interessenten in der Anforderung zu benennende E-Mail-Adresse. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 20.3.2015, 12:00 Uhr bei in Ziffer I.1) benannten Kontaktstelle (Proprojekt – Planungsmanagement & Projektberatung GmbH) eingegangen sind. Später eingehende Auskunftsersuche werden nicht bearbeitet. Mündliche/telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Auskunftsersuche sind ausschließlich per elektronischer Post (E-Mail) zu stellen und werden ausschließlich per E-Mail beantwortet. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt der Bewerber.
Der Teilnahmeantrag ist auf jeder Seite zu paraphieren, an den angegebenen Stellen mit Firmenstempel zu versehen, rechtsverbindlich zu unterzeichnen und mit Angaben zu Ort und Datum des Tags der Ausstellung zu versehen sowie im Original bis zum 25.3.2015, 12:00 Uhr abzugeben. Hierbei sind sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise beizufügen. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind bei der in Ziffer I.1) benannte Kontaktstelle (PROPROJEKT - Planungsmanagement & Projektberatung GmbH) einzureichen und mit dem Kennwort „Bewerbungsformular Neubau einer Wohnanlage für Seniorinnen – Nicht öffnen“ zu versehen. Bei fremdsprachigen Eignungsnachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Nichtvorlage bzw. nicht rechtzeitige Vorlage des von einem bevollmächtigten Vertreter unterschriebenen Bewerbungsbogens oder Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung.
Bei vergaberechtlich relevanten Mehrfachbeteiligungen hat der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft bereits mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass der Geheimwettbewerb gewahrt ist.
Nachr. HAD-Ref.: 5517/1.
Nachr. V-Nr/AKZ: 01/2015_SBS12.
Internet-Adresse: http://www.hessen.de
Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben genannten Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind unverzüglich, abhängig von der Art des geltend gemachten Verstoßes unverzüglich, spätestens innerhalb von 3-7 Tagen nach ihrem Erkennen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein auf Verstöße in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen Bezug nehmende Rüge muss spätestens bis zum Ablauf der genannten Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge bzw. zur Angebotsabgabe erhoben worden sein, § 107 Abs. 3 S.1 Nr. 2 und 3 GWB. Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsantrags ist unzulässig, wenn seit dem Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind, § 107 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB.