Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F04-09-2007-B_1-2007
Timestamp: 2016-10-21 23:51:14
Document Index: 5560535

Matched Legal Cases: ['Art. 23', 'Art. 23', 'Art. 26', 'e contrario', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 29', 'Art. 26', 'BGE', 'in fine', 'Art. 73', 'Art. 52', 'BGE', 'BGE', 'Art. 10', 'Art. 8', 'Art. 1', 'Art. 4', 'Art. 3', 'Art. 1', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'Art. 4', 'Art. 3', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 10', 'Art. 134', 'Art. 152', 'Art. 135', 'BGE', 'Art. 152', 'BGE']

Pensionskasse Profaro, Hauptstrasse 35, 5737 Menziken, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Thomas L�thy, c/o Grendelmeier Jenny & Partner, Zollikerstrasse 141, 8008 Z�rich,
B.________, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Galligani, Ruederstrasse 8, 5040 Sch�ftland.
B.________ (geboren 1964) war vom 1. Oktober 1990 bis 31. M�rz 1995 als Saisonnier im Weinbau erwerbst�tig. Vom 1. April 1995 bis 30. November 1996 arbeitete er in einem Baugesch�ft. Vom 1. Dezember 1996 bis Ende April 1997 bezog er Arbeitslosentaggelder. Ab 1. Juni 1997 war er als Hilfsarbeiter bei der I._________ AG t�tig und im Rahmen der beruflichen Vorsorge bei der Pensionskasse der ALU Menziken-Gruppe (seit 4. April 2006 Pensionskasse Profaro; nachfolgend: Pensionskasse) vorsorgeversichert.
In den Jahren 1994 bis 1998 musste er sich mehreren operativen Eingriffen im Abdominalbereich unterziehen. Ab 3. Dezember 1997 war er zu 100 % arbeitsunf�hig geschrieben. Am 20. Januar 1998 l�ste die Arbeitgeberin das Arbeitsverh�ltnis auf Ende M�rz 1998 auf. Am 24. Februar 1999 meldete sich B.________ zum Bezug von Leistungen bei der Invalidenversicherung an. Mit Verf�gung vom 19. Februar 2003 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Aargau ab 1. M�rz 1999 gest�tzt auf einen Invalidit�tsgrad von 59% eine halbe Invalidenrente zu, welche mit Einspracheentscheid vom 26. August 2003 und mit Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 14. Januar 2004 ohne Einbezug der Pensionskasse ins Verfahren best�tigt wurde.
Am 7. M�rz 2005 liess B.________ Klage gegen die Pensionskasse einreichen mit dem Antrag, es sei diese zur Leistung der gesetzlich geschuldeten Invalidit�tsrente zu verpflichten. Mit Entscheid vom 31. Oktober 2006 hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die Klage gut und verpflichtete die Pensionskasse, B.________ ab 1. M�rz 1999 eine auf einem Invalidit�tsgrad von 59 % basierende Invalidenrente der beruflichen Vorsorge auszurichten, zuz�glich Verzugszins von 5 % f�r die bis zum 7. M�rz 2005 geschuldeten Rentenbetreffnisse und f�r die restlichen ab dem jeweiligen F�lligkeitsdatum.
Die Pensionskasse l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Antrag, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei die Klage vollumf�nglich abzuweisen.
B.________ l�sst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit darauf eingetreten wird, schliessen unter Gew�hrung der unentgeltlichen Prozessf�hrung und Verbeist�ndung. Kantonales Gericht und Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichten auf eine Vernehmlassung.
2.1 Anspruch auf Invalidenleistungen haben gem�ss Art. 23 BVG (in der bis Ende Dezember 2004 g�ltig gewesenen und hier anwendbaren Fassung) Personen, die im Sinne der Invalidenversicherung zu mindestens 50 % invalid sind und bei Eintritt der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat, versichert waren. Nach Art. 23 BVG versichertes Ereignis ist einzig der Eintritt der relevanten Arbeitsunf�higkeit, unabh�ngig davon, in welchem Zeitpunkt und in welchem Masse daraus ein Anspruch auf Invalidenleistungen entsteht. Die Versicherteneigenschaft muss nur bei Eintritt der Arbeitsunf�higkeit gegeben sein, dagegen nicht notwendigerweise auch im Zeitpunkt des Eintritts oder der Verschlimmerung der Invalidit�t. Diese w�rtliche Auslegung steht in Einklang mit Sinn und Zweck der Bestimmung, n�mlich denjenigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Versicherungsschutz angedeihen zu lassen, welche nach einer l�ngeren Krankheit aus dem Arbeitsverh�ltnis ausscheiden und erst sp�ter invalid werden. F�r eine einmal aus - w�hrend der Versicherungsdauer aufgetretene - Arbeitsunf�higkeit geschuldete Invalidenleistung bleibt die Vorsorgeeinrichtung somit leistungspflichtig, selbst wenn sich nach Beendigung des Vorsorgeverh�ltnisses der Invalidit�tsgrad �ndert. Entsprechend bildet denn auch der Wegfall der Versicherteneigenschaft keinen Erl�schungsgrund (Art. 26 Abs. 3 BVG e contrario; BGE 123 V 263 E. 1a, 120 V 112 E. 2c/aa und bb S. 117 f., 118 V 45 E. 5; vgl. auch BGE 130 V 270 E. 4.1 S. 275; SZS 2004 S. 446, B 40/01; SZS 2003 S. 507 f., B 1/02 und 509 f., B 23/01).
2.2 Die Leistungspflicht einer Vorsorgeeinrichtung f�r eine erst nach Beendigung des Vorsorgeverh�ltnisses eingetretene oder verschlimmerte Invalidit�t setzt voraus, dass zwischen relevanter Arbeitsunf�higkeit (zu diesem Begriff siehe SZS 2003 S. 521) und nachfolgender Invalidit�t ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht. Der sachliche Zusammenhang ist zu bejahen, wenn der der Invalidit�t zu Grunde liegende Gesundheitsschaden im Wesentlichen derselbe ist, der zur Arbeitsunf�higkeit gef�hrt hat (BGE 123 V 264 f. E. 1c, 120 V 117 f. E. 2c/aa und bb mit Hinweisen). Die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs setzt voraus, dass die versicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunf�higkeit nicht w�hrend l�ngerer Zeit wieder arbeitsf�hig wurde (BGE 123 V 264 E. 1c mit Hinweisen)
2.3 Rechtsprechungsgem�ss sind die Vorsorgeeinrichtungen im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge (Art. 6 BVG) an die Feststellungen der IV-Organe, insbesondere auch hinsichtlich des Eintritts der invalidisierenden Arbeitsunf�higkeit (Er�ffnung der Wartezeit; Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG in Verbindung mit Art. 26 Abs. 1 BVG), gebunden, sofern sie vom gleichen Invalidit�tsbegriff wie die Invalidenversicherung ausgehen und soweit die invalidenversicherungsrechtliche Betrachtungsweise aufgrund einer gesamthaften Pr�fung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint (BGE 126 V 311 E. 1 in fine und 2a, mit Hinweisen; SVR 2003 BVG Nr. 8 S. 23 E. 2.1). Hingegen entf�llt eine Bindungswirkung, wenn die Vorsorgeeinrichtung - wie hier - nicht sp�testens im Vorbescheidverfahren (Art. 73bis IVV in der vom 1. Juli 1987 bis 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung; AS 1987 456 und AS 2000 3721) und - nach dessen Ersetzung durch das Einspracheverfahren ab 1. Januar 2003 (Art. 52 ATSG) - angelegentlich der Verf�gungser�ffnung in das IV-Verfahren einbezogen wird (BGE 129 V 73 ff.; vgl. auch BGE 130 V 273 f. E. 3.1, mit Hinweisen).
Streitig ist, ob die relevante Arbeitsunf�higkeit w�hrend der Dauer der Zugeh�rigkeit zur Pensionskasse vom 1. Juni 1997 bis 30. April 1998 (inklusive einmonatige Nachdeckungsfrist des Art. 10 Abs. 3 BVG) eingetreten ist.
3.1 Der Beschwerdegegner musste sich in den Jahren 1994 bis 1998 mehreren operativen Eingriffen im Abdominalbereich (Leistenbruchoperationen, Revision der Leisten, Harnr�hreneingriffe etc.) unterziehen. Am 1. Juni 1997 nahm er die T�tigkeit bei der I.________ AG als Metallarbeiter auf. Am 4. Dezember 1997 erfolgte eine Leistenrevision beidseits, weshalb er seit 3. Dezember 1997 zu 100 % arbeitsunf�hig geschrieben war. Am 20. Januar 1998 l�ste die Arbeitgeberin das Arbeitsverh�ltnis auf den 31. M�rz 1998 auf. In der Folge war der Beschwerdegegner nicht mehr erwerbst�tig.
3.2 Das kantonale Gericht ist gest�tzt auf das Gutachten vom 5. Februar 2001 und das Nachgutachten vom 20. August 2002 der Klinik B.________ davon ausgegangen, der Beschwerdegegner sei nicht aus somatischer Sicht, sondern aus psychischen Gr�nden teilweise erwerbsunf�hig. Der sachliche Zusammenhang zwischen Arbeitsunf�higkeit und Invalidit�t sei unbestritten. Der zeitliche Zusammenhang sei ebenfalls gegeben, da der Beschwerdegegner seit Ende 1997 in wesentlichem Ausmass arbeitsunf�hig sei.
3.3.1 Die Klinik B.________, wo sich der Beschwerdegegner vom 30. Oktober bis 3. November 2000 auf der psychosomatischen Abteilung zur station�ren Abkl�rung aufhielt, diagnostiziert im Gutachten vom 5. Februar 2001 chronische Leistenschmerzen beidseits nach mehrfachen operativen Eingriffen im Inguinalbereich beidseits, Urogenital- und Analbereich mit ausgepr�gter Symptomausweitung (ICD10 F54/R10.3) und ein leichtes Thorakolumbovertebralsyndrom (ICD10 M54.9). Medizinisch-theoretisch sei ihm eine leichte, wechselbelastete, �berwiegend sitzende Arbeit ganztags zu 80 % zumutbar. Wegen invalidenversicherungsrechtlich nicht relevanten sozialen Faktoren (ausgepr�gte Selbstlimitierung) sei es unwahrscheinlich, dass er die medizinisch-theoretische Arbeitsf�higkeit aussch�pfen werde. Beim Beschwerdegegner liege eine ausgesprochene Symptomausweitung mit Selbstlimitierung vor, indem er alle Aktivit�ten weit vor Erreichen seiner Leistungsgrenze abbreche. Diese Symptomatik werde mit dem Begriff der Symptomausweitung umschrieben. Sie werde in den meisten F�llen und �berwiegend durch soziale Risikofaktoren beg�nstigt (Emigration, mangelhafte berufliche Integration in der Schweiz, Scheidung nach zweij�hriger Ehe im Jahr 1996) und sei nicht Ausdruck eines Krankheitsgeschehens im invalidenversicherungsrechtlichen Sinne. Es sei ihm medizinisch-theoretisch eine 80%ige Arbeitsf�higkeit f�r leichte bis mittelschwere Arbeiten zumutbar. Im Nachgutachten vom 20. August 2002 hielt die Klinik B.________ fest, zusammenfassend l�gen aus psychosomatischer Sicht erhebliche krankheitsfremde Faktoren vor (sexuelle Problematik, Selbstwertproblematik, Eheproblematik, Stellenverlust), die zur Entwicklung einer Schmerzverarbeitungsst�rung nach der Leistenhernienoperation 1994 beigetragen h�tten. Beim Beschwerdegegner sei es zweifellos sehr schwierig, psychosoziale und soziokulturelle Belastungssituationen und Krankheitssymptome voneinander abzugrenzen, insbesondere da er ein ausschliesslich k�rperorientiertes Krankheitskonzept habe und ausschliesslich lokal, vor allem durch Operationen behandelt worden sei, w�hrend den psychosozialen Belastungen (sexuelle Problematik, Ehekonflikt, Scheidungssituation) keine Beachtung geschenkt worden sei. Es sei anzunehmen, dass die ausschliesslich am Ort der Schmerzhaftigkeit und �berwiegend durch chirurgische Eingriffe erfolgte Behandlung zur Chronifizierung und Fixierung beigetragen habe, die mittlerweile erfolgt sei. Dieser krankheitsbedingte Anteil der Arbeitsunf�higkeit sei im Gutachten vom 5. Februar 2001 mit 20 % eingesch�tzt worden. Wenn bei der Beurteilung mehr Gewicht darauf gelegt werde, dass die Folgen der diversen Eingriffe, das ausschliesslich k�rperorientierte Krankheitskonzept des Patienten best�tigt und verfestigt h�tten, k�nnte die krankheitsbedingte Arbeitsunf�higkeit h�her, z.B. 40 % oder 50 % eingesch�tzt werden, sodass medizinisch-theoretisch eine Restarbeitsf�higkeit von 50 % bis 60 % (halbtags) f�r leichte Arbeit bestehe. Wegen der oben beschriebenen psychosozialen Faktoren sei es jedoch unwahrscheinlich, dass der Versicherte die medizinisch-theoretische Arbeitsf�higkeit realisieren werde. Als weiterer invalidit�tsfremder Grund sei diesbez�glich zu benennen, dass er beruflich ausser in der Landwirtschaft, wo er bis 1994 gearbeitet habe, nie sozialisiert gewesen und im Baugewerbe insgesamt nur 1 � Jahre und in der Metallindustrie nur sechs Monate t�tig gewesen sei.
3.3.2 Im Bericht vom 29. Juli 1998 an den Hausarzt Dr. med. H.________ erkl�rte das Spital X._________, Rheumatologie und Institut f�r physikalische Therapie, den Beschwerdegegner aus rheumatologischer Sicht f�r eine geeignete T�tigkeit voll arbeitsf�hig mit dem Vermerk, er solle sich beim Arbeitsamt melden. Der Psychiatrische Dienst des Kantons Z.________ f�hrt im Bericht vom 4. Dezember 1998 an den Hausarzt aus, beim Beschwerdegegner habe keine psychiatrische Diagnose eruiert werden k�nnen. Er sei psychopathologisch unauff�llig. Am 16. M�rz 1999 h�lt Dr. med. H.________ fest, der Beschwerdegegner arbeite seit dem 18. M�rz 1998 nicht mehr. Eine bleibende Arbeitsunf�higkeit habe nie attestiert werden k�nnen. Er arbeite einfach nicht. In psychiatrischer Hinsicht liege noch keine relevante Diagnose vor. Es bestehe Verdacht auf M�nchhausensyndrom und Konversionsneurose. Im Bericht vom 6. M�rz 2002 gelangt der Psychiatrische Dienst zur Beurteilung, der Beschwerdegegner leide seit Jahren unter st�rksten Schmerzen, welche als Konsequenz einige Bauchoperationen zur Folge hatten. Nach wie vor habe er ein auf Somatik ausgerichtetes Krankheitsbild und ohne Einsicht, dass es sich um eine psychische Erkrankung handeln k�nnte. Die Befunde seien mit einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischen Symptomen vereinbar (ICD-10 F32.11). Eine medikament�se Behandlung der Depression werde empfohlen. Im Weiteren spr�chen die Befunde und der Verlauf f�r eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung (ICD-10: F45.4). Der Beschwerdegegner sei dar�ber informiert worden, dass er mit den Schmerzen leben lernen m�sse und dass ein nochmaliger Arbeitsversuch gemacht werden sollte, womit auch der Hausarzt voll einverstanden sei. Die Stiftung A.________, wo der Beschwerdegegner vom 17. September bis 21. Dezember 2001 eine Abkl�rung in der gesch�tzten Werkst�tte absolvierte, h�lt im Bericht vom 20. Dezember 2001 fest, w�hrend der effektiven Pr�senzzeit, sei seine Arbeitsleistung gemessen an einer Normalleistung von 100 % bei 30 % einzustufen. Er weise einen sehr hohen Anteil entschuldigter, krankheitsbedingter Absenzen auf. Seine gesundheitliche Verfassung mache eine Wiedereingliederung zum jetzigen Zeitpunkt unm�glich. Auch ein allf�lliges Arbeitstraining w�rde zu einer �berforderung f�hren. Um die F�higkeiten und das effektive Leistungsverm�gen weiter abzukl�ren und/oder zu trainieren, sollte sich die gesundheitliche Situation drastisch verbessern.
4.1 Invalidit�t ist die voraussichtlich bleibende oder l�ngere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunf�higkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG). Die Invalidit�t kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Krankheit ist jede Beeintr�chtigung der k�rperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalles ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung erfordert oder eine Arbeitsunf�higkeit zur Folge hat (Art. 3 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschr�nkungen der Erwerbsf�higkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsf�higkeit zu verwerten, abwenden k�nnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt (BGE 102 V 165; AHI 2001 S. 228 E. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 127 V 298 E. 4c in fine).
Grundlage f�r die Bemessung der Invalidit�t bildet die trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigung noch bestehende Arbeitsf�higkeit im versicherten T�tigkeitsbereich. Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG im Besonderen setzt grunds�tzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgest�tzte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396). Eine solche Diagnose ist eine rechtlich notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung f�r einen invalidisierenden Gesundheitsschaden (BGE 132 V 65 E. 3.4 S. 69). Entscheidend ist, ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter therapeutischer Behandlung, von der versicherten Person trotz des Leidens willensm�ssig erwartet werden kann zu arbeiten (BGE 127 V 294 E. 5a S. 299). Diese Frage beurteilt sich nach einem weitgehend objektivierten Massstab unter Ausschluss von Einschr�nkungen der Leistungsf�higkeit, die auf aggravatorisches Verhalten zur�ckzuf�hren sind (BGE 130 V 352 E. 2.2.3 und 2.2.4 S. 353 ff.; BGE 127 V 294 E. 4b/cc S. 297 f. in fine). Umst�nde, welche die Verwertung der verbleibenden Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt als unzumutbar erscheinen lassen, sind die erhebliche Schwere, Intensit�t, Auspr�gung und Dauer des psychischen Leidens, chronische k�rperliche Begleiterkrankungen mit mehrj�hrigem Krankheitsverlauf bei unver�nderter oder progredienter Symptomatik ohne l�ngerfristige Remission, sozialer R�ckzug, ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseelischer Verlauf einer an sich missgl�ckten, psychisch aber entlastenden Konfliktbew�ltigung, unbefriedigende Behandlungsergebnisse trotz konsequent durchgef�hrter ambulanter und/oder station�rer Behandlungsbem�hungen (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) und gescheiterte Rehabilitationsmassnahmen bei vorhandener Motivation und Eigenanstrengung der versicherten Person (vgl. BGE 132 V 65 E. 4.2.2 S. 71, 130 V 352 E 2.2.3 S. 353 ff.). Je mehr dieser Kriterien zutreffen und je ausgepr�gter sich die entsprechenden Befunde darstellen, desto eher sind - ausnahmsweise - die Voraussetzungen f�r eine zumutbare Willensanstrengung zu verneinen (Meyer-Blaser, Der Rechtsbegriff der Arbeitsunf�higkeit und seine Bedeutung in der Sozialversicherung, in: Schmerz und Arbeitsunf�higkeit, St. Gallen 2003, S. 77).
4.2 Auszugehen ist davon, dass der sachliche Zusammenhang nur zu bejahen ist, wenn der der Invalidit�t zugrunde liegende Gesundheitsschaden im Wesentlichen derselbe ist, der w�hrend des Versicherungsverh�ltnisses zur Arbeitsunf�higkeit gef�hrt hat (vgl. BGE 123 V 264 f. E. 1c, 120 V 117 f. E. 2c/aa und bb mit Hinweisen). Dabei ist mit dem kantonalen Gericht eine relevante Arbeitsunf�higkeit aus somatischer Sicht aufgrund der verschiedenen medizinischen Unterlagen nicht erstellt. Zu pr�fen ist somit im Folgenden, ob das zur Ausrichtung einer halben Invalidenrente der Invalidenversicherung ab 1. M�rz 1999 f�hrende psychische Leiden bereits w�hrend der Dauer des Vorsorgeverh�ltnisses mit der Beschwerdef�hrerin, somit in der Zeit vom 1. Juni 1997 bis Ende April 1998, aufgetreten und zu einer relevanten Arbeitsunf�higkeit in dieser Zeitspanne (vgl. dazu SZS 2003 S. 521, BGE 114 V 286 oben) gef�hrt hat. Aus den angef�hrten �rztlichen Gutachten und Berichte (E. 3.3 hievor) ergibt sich f�r die hier zu beurteilende Zeitspanne keine psychiatrische Diagnose und keine relevante Arbeitsunf�higkeit aus psychischer Sicht. Die Klinik B.________ nimmt im Gutachten vom 5. Februar 2001, also fast drei Jahre nach Ende des Vorsorgeverh�ltnisses, eine Einschr�nkung von 20 % f�r leichte bis mittelschwere Arbeiten an, ohne indessen die Diagnose eines psychiatrischen Leidens im engeren Sinne, einer mittelschweren bis schweren Depression, Psychose oder Suchtkrankheit zu stellen, sondern es ist von einer ausgesprochenen Symptomausweitung mit Selbstlimitierung die Rede. Die Psychiatrischen Dienste des Kantons Z.________ haben gem�ss Bericht vom 4. Dezember 1998 zu diesem Zeitpunkt keine psychiatrische Diagnose eruieren k�nnen. Aufgrund der gesamten Aktenlage ist f�r die Zeit bis Ende April 1998 das Vorliegen einer psychischen Erkrankung mit Krankheitswert und einer damit verbundenen Arbeitsunf�higkeit von mindestens 20 % nicht erstellt. In somatischer Hinsicht ist aufgrund der Aktenlage ebenfalls keine wesentliche Einschr�nkung in der Arbeitsf�higkeit in einer zumutbaren T�tigkeit ausgewiesen. Die Gutachten und die Arztberichte, welche sich mit dem psychischen Leiden auseinandersetzen, beruhen auf Untersuchungen, die mehrere Jahre nach dem Ende des Vorsorgeverh�ltnisses stattgefunden haben. Der sachliche und zeitliche Zusammenhang zwischen der mit einer halben IV-Invalidenrente abgegoltenen Arbeitsunf�higkeit und dem bis 30. April 1998 (vgl. Art. 10 Abs. 3 BVG) dauernden Vorsorgeverh�ltnis mit der Beschwerdef�hrerin ist nach dem Gesagten zu verneinen.
5.1 Das Verfahren ist kostenfrei (Art. 134 OG). Insoweit ist das Gesuch um unentgeltliche Prozessf�hrung gegenstandslos. Hingegen kann dem Beschwerdegegner f�r das Verfahren vor dem Bundesgericht die unentgeltliche Verbeist�ndung gew�hrt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG), da die Bed�rftigkeit aktenkundig ist und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 202 E. 4a und 372 E. 5b, je mit Hinweisen). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
5.2 Obsiegende Einrichtungen der beruflichen Vorsorge haben praxisgem�ss keinen Anspruch auf Parteientsch�digung (BGE 126 V 143).
In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 31. Oktober 2006 aufgehoben und die Klage des B.________ vom 7. M�rz 2005 abgewiesen.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Stefan Galligani f�r das Verfahren vor Bundesgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'000.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.