Source: http://www.parmentier.de/steuer/index.php?site=lohnsteuerrechnerjavamitb
Timestamp: 2018-09-21 04:35:37
Document Index: 377352561

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 163', '§257', '§39', '§ 32', '§39', '§39', '§ 24', '§ 19', '§ 5', '§ 1', '§ 1', '§ 24', '§ 5', '§ 39', '§ 34', '§19', '§ 9', '§19', '§ 9']

Gem. Â§ 5 Abs. 4 Sechstes Sozialgesetzbuch (SGB VI) sind Bezieher einer Vollrente wegen Alters ab der Regelaltersgrenze von 65 Jahren in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungsfrei. Dem BeschÃ¤ftigten werden keine BeitrÃ¤ge mehr einbehalten, hingegen muss der Arbeitgeber weiterhin seinen Beitragsanteil abfÃ¼hren, jedoch ohne Auswirkungen auf die RentenansprÃ¼che des Rentners.
Hinweis Pflegeversicherung BundeslÃ¤nder
Kinderlose, die Ã¼ber 23 Jahre sind, zahlen 0,25% mehr in die Pflegeversicherung.
LohnempfÃ¤nger in Ostdeutschland haben eine niedrigere Bemessungsgrenze bei der Renten- und Arbeitslosenversicherung, zahlen dafÃ¼r also einen geringeren HÃ¶chstsatz (2018: 69.600 € * 0.093 = 6.472,80 € Rentenversicherung jÃ¤hrlich, bzw. 539,40 € monatlich)
Die hellen Sachsen wollten den BuÃŸ- und Bettag als Feiertag behalten und zahlen auch 2018 dafÃ¼r 0,5 % mehr in die Pflegeversicherung ein (der Anteil des Arbeitgebers erniedrigt sich um den gleichen Betrag).
FÃ¼r Arbeitsentgelte, die oberhalb der GeringfÃ¼gigkeitsgrenze von monatlich 400/450 € liegen, gibt es zwischen 400,01 (ab 2013: 450,01) und 800 € (ab 2013: 850 €) eine "Gleitzone". Um die Abgaben dafÃ¼r zu ermitteln, mÃ¼ssen zunÃ¤chst die beitragspflichtigen Einnahmen mit folgender Formel (Drucksache 17/10773), Seite 5. Punkt 14., gÃ¼ltig ab 2013) ermittelt werden: F x 450 + (2.125 - 1.125*F) x (AE-450) (F = Faktor / AE = Arbeitsentgelt) (siehe Â§ 163 Abs. 10 SGB VI). Bei Bei einem Faktor von 0,7547 in 2018 lÃ¤ÃŸt sich dieser dann herausrechnen und die Formel vereinfachen .
Multipliziert mit dem halben Prozentsatz der jeweiligen Sozialversicherung und dann gerundet verdoppelt	ergibt sich der zu zahlende Gesamtbetrag. Davon wird der Arbeitgeberanteil (berechnet von der HÃ¤lfte des Gesamtlohns) abgezogen. Die Differenz der beiden BetrÃ¤ge ist der vom Arbeitnehmer zu tragende Anteil.
Ab 2018 zahlt der geringfÃ¼gig BeschÃ¤ftigte 3.6% seines Lohn um einen Rentenanspruch zu bekommen. Dies war bis 2013 freiwillig. Jetzt ist es Pflicht.
Im Jahr 2018 berechnet sich der Faktor F wie folgt:
beitragspflichtige Einnahme = tatsÃ¤chliches Arbeitsentgelt x 0,7547 (2018)
Da ab 2010 der Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag fÃ¼r die Grundversorgung vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen werden kann, berÃ¼cksicht das Programm bei privat Kranken- und Pflegeversicherten (z.B. Beamte) deren BeitrÃ¤ge, wenn sie folgendermaÃŸen (entsprechend als Monats- bzw. Jahresbeitrag) eingegeben werden:
dazu Checkbox "mit Arbeitgeberzuschuss" aktivieren und in den beiden vorgesehenen Feldern zum einen die Gesamtsumme der BeitrÃ¤ge zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung angeben (zur Berechnung des -wirklichen- Arbeitgeberzuschusses) und zum anderen im zweiten Feld die Summe der darin enthaltenen BeitrÃ¤ge, die eine Basisversorgung sichern (wird zur Berechnung der Vorsorgepauschale benÃ¶tigt, dort wird ein reduzierter Arbeitgeberzuschuss abgezogen). Im Unterschied zum PAP wird auch geprÃ¼ft, ob "typisierter" Arbeitgeberzuschuss maximal der halben PrÃ¤mie des Basistarifs entspricht, was z.B. bei einem Monatslohn von 4.000 €, StKl 1, BasisprÃ¤mie 450 € einen ungerechtfertigten Abzug von Ã¼ber 700 € ergibt. Das BMF teilt zu dieser Ungereimtheit (widerspricht dem Â§257 SGB V) mit, diese "Vereinfachung" (mÃ¶glicher Arbeitgeberzuschuss hÃ¶her als halbe PrÃ¤mie) sei gewollt und dass Arbeitnehmer, die auf diese Art eine zu hohe Gegenrechnung des Arbeitgeberzuschusses erfahren, dies im Rahmen einer Einkommensteuerveranlagung korrigieren lassen kÃ¶nnen.
BetrÃ¤ge in Felder eintragen aber Checkbox "mit Arbeitgeberzuschuss" deaktivieren
Krankenversicherungsbeitragssatz auf Null stellen. Es werden nur 12% des Bruttolohns bzw. max. 1.900/3.000 € fÃ¼r den Krankenkassenbeitrag ber der Vorsorgepauschale berÃ¼cksichtigt.
durch die Besonderheit der Berechnungsmethode nach PAP ist es bei einem Privatkrankenkassenbeitrag, der unter dem HÃ¶chstsatz gesetzlich Versicherter liegt, fÃ¼r den Fall, dass der Arbeitgeber den Beitrag zur HÃ¤lfte erstattet, gÃ¼nstiger, nur den eigenen Beitragsanteil anzugeben (ohne Aktivierung 'mit Arbeitgeberzuschuss'). Nach PAP muÃŸ nÃ¤mlich ein "typisierter" Arbeitgeberzuschuss vom Gesamtbetrag abgezogen werden, der dem des gesetzlich Versicherten bei gleichem Lohn entspricht. Dass der Arbeitgeber max. die HÃ¤lfte des privaten Krankenkassenbeitrags erstatten darf, berÃ¼cksichtigt der PAP nicht!
Programm zur Berechnung der Lohnsteuer 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018. Dieses Lohnsteuer-Berechnungsprogramm in JavaScript ermittelt den verbleibenden Netto- aus dem Bruttolohn nach Abzug der Sozialabgaben. Die einzelnen notwendigen Schritte zur Berechnung der Lohnsteuer lassen sich in einem eigenen Fenster anzeigen. Das Programm berÃ¼cksichtigt den Altersfreibetrag und VersorgungsbezÃ¼ge (mit Sterbegeld). Neu: BerÃ¼cksichtigung von steuerfreien Einnahmen mit Progressionsvorbehalt(z.B. Elterngeld, Arbeitslosengeld I, Krankengeld usw.)
fÃ¼r das Jahr 201020112012201320142015201620172018 Nettolohn
bei Ã„nderung von Optionsfeldern "Berechnen" anklicken
Ehegattenfaktor (siehe Â§39f EStG)
fÃ¼r TagWocheMonatJahr
im aktuellen Bruttolohn enthaltene monatlichen VersorgungsbezÃ¼ge €
Sterbegeld bzw. Kapitalauszahlung - in sonst. BezÃ¼gen enthalten €
Erstbezugsjahr: bis 20052006200720082009201020112012201320142015201620172018 Sonderzahlung im Erstbezugsjahr €
nicht kinderlos oder < 23 J. Einmal-/sonstige BezÃ¼ge €
schon abgerechnete EinmalbezÃ¼ge/Jahr €
vorbehalt (nach Â§ 32b EStG) z.B. Eltern-, Arbeitslosen-, Kurzarbeitergeld €
monatliche PrÃ¤mie private KrankenV €
monatliche BasisprÃ¤mie der PKV (ohne PV) €
monatliche private PflegeversicherungsprÃ¤mie (auch bei gesetzlicher KV, dann AGzuschuss) €
ErhÃ¶hter Arbeitnehmerpauschbetrag 2011 schliessen
Der Bundesrat hat am 23.9.2011 dem Steuervereinfachungsgesetzt zugestimmt. Es sieht u. a. eine ErhÃ¶hung des Arbeitnehmer-Pauschbetrages (Werbungskostenpauschale) von 920 auf 1000 € rÃ¼ckwirkend fÃ¼r das Jahr 2011 vor. Da der gesamte erhÃ¶hte Pauschbetrag erst bei der Gehaltsauszahlung Dezember berÃ¼cksichtigt werden soll, hat das BMF am 23.9.2011 einen Programmablaufplan fÃ¼r den Lohnabzug im Dezember verÃ¶ffentlicht. Um den gesamten zusÃ¤tzlichen Pauschbetrag von 80 â‚¬ in einem Monat zu berÃ¼cksichtigen, wird danach zum bisherigen Pauschbetrag von 920 € noch 80 x 12 = 960 € dazu addiert und das ganze als steuerlicher Ausgleichsbetrag tituliert. Dadurch ergibt sich (auf Grund des progressiven Tarifverlaufs) aber nur eine angenÃ¤herte BerÃ¼cksichtigung. Eine Tabelle, die aufzeigt, welche Abweichungen sich so zwischen BerÃ¼cksichtigung beim Jahreslohn zu dem beim Monatslohn ergeben (abhÃ¤ngig von Steuerklasse und Lohn), lÃ¤ÃŸt sich als EXCEL-Tabelle aufrufen.
Bei aktivierter Checkbox wird auf Jahresbasis der erhÃ¶hte Arbeitneh-merpauschbetrag von 1.000 € berÃ¼cksichtigt, auf Monatsbasis (fÃ¼r die Dezemberabrechnung) der steuerliche Ausgleichsbetrag von 1.880 €.
Bei Tages- bzw. Wochenlohn wird bei der Berechnung nach PAP der erhÃ¶hte Pauschbetrag entsprechend nur mit ca. 1/30 (Tages-) bzw. ca. 1/4 (Wochenlohn) berÃ¼cksichtigt.
Gesetzliche Grundlagen der Lohnbesteuerung ist Â§39b EStG.
BerÃ¼cksichtigt werden die neue Steuertarife. (Berechnung der Vorsorgepauschale): volle Anrechnung des Pflege- und Krankenversicherungsbeitrags (mit 7,9% auch fÃ¼r 2014 (0,3% fÃ¼r Krankengeldtageversicherung gehÃ¶ren nicht zum Basistarif) auch bei Steuerklasse V und VI (bei VI nur bei Krankenversicherungspflichtigen) - ebenso auch mit BerÃ¼cksichtigung des Rentenbeitrags (Bemessungsgrenzen Ost/West berÃ¼cksichtigt). Bei VersorgungsbezÃ¼gen wird der volle Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag berÃ¼cksichtigt. Dagegen wird (geÃ¤nderter Â§39b EStG) keine GÃ¼nstigerprÃ¼fung mehr durchgefÃ¼hrt.
Die Tarife der Lohnsteuerklassen I, II und IV bis VI basieren auf dem Grund-, Steuerklasse III auf dem Splittingtarif der Einkommensteuer. Vor der Besteuerung werden bei den Steuerklassen jedoch vorher einige Pausch- und FreibetrÃ¤ge vom Bruttolohn abgezogen. Der Tarif der Steuerklassen V/VI (V wie VI, abzÃ¼gliche Arbeitnehmerpauschale (ab 2011 erhÃ¶ht) + Sonderausgaben-Pauschbetrag) ist vorgesehen, um einen zusÃ¤tzlichen Verdienst besser der Steuerprogression anzupassen.
Wegen des Kindergeldes wird die Kinderzahl nur steuermindernd bei der Berechnung des SolidaritÃ¤tszuschlages und der Kirchensteuer berÃ¼cksichtigt.
Ein Altersentlastungsbetrag (§ 24a) wird bei Ã¼ber 64jÃ¤hrigen zu einem bestimmten Prozentsatz und HÃ¶chstbetrag (2014 in Rente: 25,6 %, 1.216 €) gewÃ¤hrt. Von BezÃ¼gen und Vorteilen aus frÃ¼heren Dienstleistungen (VersorgungsbezÃ¼ge, § 19 EStG) wird ebenso bis zu einem HÃ¶chstbetrag nur ein Teil besteuert (2014: 25,6 %, 1.920 €)
12% (max. 1.900 €) aber mind. gesetzlicher Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag von 7,9% (0,3% fÃ¼r Krankentagegeldversicherung gehÃ¶ren nicht zum Basistarif) + PV% des Arbeitslohns und
28% des (bei VersorgungsbezÃ¼gen fiktiven) Rentenversicherungsbeitrages
GÃ¼nstigerprÃ¼fung (Vergleich mit Vorsorgepauschale von 2004) wird nur noch im Wege der Veranlagung berÃ¼cksichtigt.
Die Versicherungspflicht der nichtselbstÃ¤ndig BeschÃ¤ftigten ist im Sozialgesetzbuch geregelt. Die gesetzliche Krankenversicherung im Â§ 5 SGB V , die Pflegeversicherung im Â§ 1 SBG XI, die Rentenversicherung im Â§ 1 SGB VI und die Arbeitslosenversicherung in den Â§Â§ 24 f. SGB III .
Der prozentuale Anteil und die Bemessungsgrenzen (zwischen Ost- und Westdeutschland verschieden) der Sozialabgaben werden fast jÃ¤hrlich neu festgelegt. Zu den Sozialabgaben gehÃ¶ren Abgaben zur Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung. Bis auf die Krankenversicherung werden die Versicherungen je HÃ¤lftig vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen.
ProzentsÃ¤tze der Sozialversicherung und die Bemessungsgrenzen
ProzentsÃ¤tze 2010 2011 2012 2013 2014
Pflegeversicherungsanteil fÃ¼r Kinderlose ab 23 Jahren: 1,1%
(W) 76.200 EUR
(O) 68.400 EUR
(W) 78.000 EUR
(O) 69.400 EUR
Berechnung der SozialversicherungsbetrÃ¤ge:
Zur Berechnung wird die HÃ¤lfte des jeweiligen Beitragssatzes mit dem Bruttolohn + evtl. Einmalzahlung multipliziert (Beispiel: Rentenversicherungsprozentsatz 18,8%, Brutto: 2000 €, somit 2000 x 9,3% = 186 €. BerÃ¼cksichtigen muss das Programm aber zusÃ¤tzlich die jeweiligen Bemessungsgrenzen, die bei der Rentenversicherung 2018 in Westdeutschland 78.000 € im Jahr betrÃ¤gt (entsprechend 78.000/12 = 6.500 €/Monat). Verdient man mehr als die Bemessungsgrenzen, werden nur diese zur Berechnung herangezogen, bei der Rentenversicherung (West) z.B. also 6.500 x 9,3% = 604,50 €/Monat. Da das Programm auch die vor dem aktuellen Monat erhaltenen Einmalzahlungen berÃ¼cksichtigen muss, ermittelt das Programm deshalb zum einen den fÃ¼r den Jahreslohn "verbrauchten" Anteil und subtrahiert diesen von der jeweiligen Bemessungsgrenze. Diese Differenz ist dann BezugsgrÃ¶sse fÃ¼r die Einmalzahlungen. Ist die Summe des Jahresbruttolohns + schon verrechnete Einmalzahlungen hÃ¶her als die Bemessungsgrenze, wird die aktuelle Einmalzahlung nicht mehr zur Berechnung herangezogen. Andererseits wird sie voll berÃ¼cksichtigt, wenn die ermittelte Differenz grÃ¶sser ist und keine frÃ¼heren Einmalzahlungen zu berÃ¼cksichtigen sind, bzw. nicht voll, wenn dies nicht der Fall ist. Dazu wird aus VereinfachungsgrÃ¼nden bei Einmalzahlungen von einer Dezemberzahlung ausgegangen (volle Bemessungsgrundlage).
WeiterbeschÃ¤ftigung ab 65: Dabei werden werden 2 FÃ¤lle unterschieden:
1. die BeschÃ¤ftigung wird weiter ausgeÃ¼bt und keine Regelaltersrente bezogen:
2. die BeschÃ¤ftigung wird weiter ausgeÃ¼bt und eine Regelaltersrente parallel bezogen:
Gem. Â§ 5 Abs. 4 Sechstes Sozialgesetzbuch (SGB VI) sind Bezieher einer Vollrente wegen Alters ab der Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungsfrei. Dem BeschÃ¤ftigten werden keine BeitrÃ¤ge mehr einbehalten, hingegen muss der Arbeitgeber weiterhin seinen Beitragsanteil abfÃ¼hren, jedoch ohne Auswirkungen auf die RentenansprÃ¼che des Rentners.
Ab 2010 gibt es einen Krankenkassen-Einheitstarif, der 2014 auf 14,6% festgelegt wurde (ermÃ¤ÃŸigter Satz: 14,0%). Darin ist der Zusatzbeitrag nicht enthalten. Seit 2014 legen die Krankenkassen den Zusatzbeitrag selbst fest.
Zur Berechnung der Steuer siehe Â§ 39b EStG, Abs. 3. Sonstige BezÃ¼ge im Sinne des Â§ 34 Abs. 1 und 2 Nr. 2 und 4 werden vom Programm nicht direkt berÃ¼cksichtigt, lassen sich aber Ã¼ber die Berechnung der Jahreslohnsteuer ermitteln.
Wichtig: Das Programm geht von 12 gleichen MonatslÃ¶hnen aus, um die zusÃ¤tzliche Abgabenbelastung der Einmalzahlung zu errechnen. Sind mehrere Einmalzahlungen zu berÃ¼cksichtigen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld) muÃŸ die Summe der vor dem aktuellen Monat erhaltenen EinmalbezÃ¼ge des laufenden Jahres auch (im vorgesehene Feld) angegeben werden.
ThÃ¼ringen 3,60 EUR 9 % 5 %
VersorgungsbezÃ¼ge schliessen
Hinweis zu den VersorgungsbezÃ¼gen:
Bis 2004 waren 40% der VersorgungsbezÃ¼ge bis zu einem HÃ¶chstbetrag von 3072 € steuerfrei. Im AlterseinkÃ¼nftegesetz (AltEinkG) vom 9. Juli 2004 wurde Â§19 EStG dahingehen geÃ¤ndert, daÃŸ zum einen dieser Prozentsatz und der HÃ¶chstbetrag (ab 2005) im Laufe der Jahre bis 2040 auf 0 zurÃ¼ckgehen. Zum anderen wurde ein Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag neu eingefÃ¼hrt (2005: 900 €), der zusÃ¤tzlich zum Versorgungsfreibetrag steuerfrei bleibt. Bemessungsgrundlage zur Berechnung des Versorgungsfreibetrages (2005: 40% vom Versorgungsbezug, hÃ¶chstens 3000 €) sind das ZwÃ¶lffache des Versorgungsbezugs fÃ¼r den ersten vollen Monat des Erstbezugsjahres (bzw. wenn vor 2005) des Jahres 2005. Ab 2005 ist also unanbhÃ¤ngig, ob nur in einem Teil oder das ganze Jahr VersorgungsbezÃ¼ge erhalten wurden, das ZwÃ¶lffache des Versorgungsbezuges, der im ersten vollen Monat gezahlt wird, die Bemessungsgrundlage zur Ermittlung des Versorgungsfreibetrages. Der berÃ¼cksichtigbare HÃ¶chstbetrag und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag ist von der Anzahl der Monate abhÃ¤ngig, in denen Versorgung bezogen wird. Werden VersorgungsbezÃ¼ge nicht im ganzen Jahr erhalten, erniedrigen sich HÃ¶chstbetrag und Zuschlag auf 1/12 des HÃ¶chstbetrags/Zuschlags x Monate (gilt nicht fÃ¼r Sterbegeld-/Kapitalauszahlungen). Wichtig: Der im ersten Jahr des Versorgungsbezugs gewÃ¤hrte Versorgungsfreibetrag und Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag gilt fÃ¼r fÃ¼r die ganze Laufzeit der BezÃ¼ge. RegelmÃ¤ÃŸige Anpassungen des Versorgungsbezugs fÃ¼hren nicht zu einer Neuberechnung. Abweichend hiervon sind der Versorgungsfreibetrag und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag neu zu berechnen, wenn sich der Versorgungsbezug wegen Anwendung von Anrechnungs-, Ruhens-, ErhÃ¶hungs- oder KÃ¼rzungsregelungen erhÃ¶ht oder vermindert.
Durch das AltEinkG wurde auch noch im Â§ 9a EStG ein zusÃ¤tzlicher Werbekosten-Pauschbetrag von 102 € eingefÃ¼hrt (StKl 1-5), der bei VersorgungsbezÃ¼gen ab 2005 gewÃ¤hrt wird. Werden nur VersorgungsbezÃ¼ge versteuert, werden nur diese 102 € berÃ¼cksichtigt (Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 920 (ab 2011: 1.000) € entfÃ¤llt dann).
FÃ¼r den Versorgungsfreibetrag gilt (nach Â§19 EStG) (Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag) und Â§ 9a EStG (Werbungskosten-Pauschbetrag bei VersorgungsbezÃ¼gen), daÃŸ er hÃ¶chstens bis zur HÃ¶he der VersorgungsbezÃ¼ge abgezogen werden darf. Ab 2008 entfÃ¤llt in Steuerklasse VI der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag.
Krankenkassenbeitragspflich: VersorgungsbezÃ¼ge (z. B. Betriebsrenten), sind seit 2004 voll Kranken- und Pflegeversicherungspflichtig. FÃ¼r die Beitragspflicht von VersorgungsbezÃ¼gen in Form von Kapitalauszahlungen gilt jedoch ein unterer Grenzwert: KrankenversicherungsbeitrÃ¤ge sind nur zu entrichten, wenn diese Auszahlung z.B. im Jahr 2018 monatlich 152,25 â‚¬ Ã¼bersteigen (1/20 der BezugsgrÃ¶ÃŸe (W) = 3.045/Monat in 2018). Das Programm berÃ¼cksichtigt dies.
Hinweis Pflegeversicherung/neuen BundeslÃ¤nder schliessen
Hinweis fÃ¼r privat Krankenversicherte schliessen
Hinweis fÃ¼r weiterarbeitende Rentenbezieher schliessen
Da man mit 65 Jahren die Regelaltersgrenze erreicht hat und nicht mehr rentenversicherungspflichtig ist, ist im Regelfall dann Tabelle B (fÃ¼r rentenversicherungsfreie Arbeitnehmer) zu wÃ¤hlen, wenn man neben dem Bezug der Regelaltersrente eine BeschÃ¤ftigung ausgÃ¼bt. Dem BeschÃ¤ftigten werden in diesem Fall zwar keine BeitrÃ¤ge mehr einbehalten, hingegen muss der Arbeitgeber weiterhin den Beitragsanteil abfÃ¼hren, der zu zahlen wÃ¤re, wenn der beschÃ¤ftigte Vollrentenbezieher versicherungspflichtig wÃ¤re (siehe BeschÃ¤ftigung von Rentnern). Das Programm weist diesen Arbeitgeberanteil aus. Er hat aber keine Auswirkungen mehr auf die RentenansprÃ¼che des Rentners. Dem Arbeitgeber soll dadurch der Anreiz genommen werden, versicherungsfreie Personen zu beschÃ¤ftigen.
Letzte ProgrammÃ¤nderung: 28.12.2017