Source: http://lexetius.com/UrhG/31a
Timestamp: 2017-07-23 10:53:14
Document Index: 48788674

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 32', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 32']

[Kanzlei] [Gesetze] [Entscheidungen] [Titelei] [Inhalt] [Quellen] [<] § 31a UrhG
[>] § 31a UrhG. Verträge über unbekannte NutzungsartenGesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz) vom 9. September 1965
Paragraf 31a. Verträge über unbekannte Nutzungsarten
1§ 31a. Verträge über unbekannte Nutzungsarten. (1) [1] Ein Vertrag, durch den der Urheber Rechte für unbekannte Nutzungsarten einräumt oder sich dazu verpflichtet, bedarf der Schriftform. [2] Der Schriftform bedarf es nicht, wenn der Urheber unentgeltlich ein einfaches Nutzungsrecht für jedermann einräumt. [3] Der Urheber kann diese Rechtseinräumung oder die Verpflichtung hierzu widerrufen. [4] Das Widerrufsrecht erlischt nach Ablauf von drei Monaten, nachdem der andere die Mitteilung über die beabsichtigte Aufnahme der neuen Art der Werknutzung an den Urheber unter der ihm zuletzt bekannten Anschrift abgesendet hat.
(2) [1] Das Widerrufsrecht entfällt, wenn sich die Parteien nach Bekanntwerden der neuen Nutzungsart auf eine Vergütung nach § 32c Abs. 1 geeinigt haben. [2] Das Widerrufsrecht entfällt auch, wenn die Parteien die Vergütung nach einer gemeinsamen Vergütungsregel vereinbart haben. [3] Es erlischt mit dem Tod des Urhebers.
1. 1. Januar 2008: Artt. 1 Nr. 4, 4 des Gesetzes vom 26. Oktober 2007.
Umfeld von § 31a UrhG§ 31 UrhG. Einräumung von Nutzungsrechten§ 31a UrhG. Verträge über unbekannte Nutzungsarten§ 32 UrhG. Angemessene Vergütung