Source: https://gesetze-in-app.de/UrhG/2
Timestamp: 2020-02-28 06:03:00
Document Index: 15471281

Matched Legal Cases: ['§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', '§ 2', 'BGH', '§ 2', 'BGH', '§ 2', '§2', '§2', '§ 2', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', '§ 2', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', '§ 2', 'BGH', '§ 2', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§ 2', '§ 2', 'BGH', '§ 2', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§2', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§ 2', '§ 16', 'BGH', 'BGH', '§2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', '§ 72', '§ 2', 'BGH', 'BGH', '§2', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2']

§ 2 UrhG: Geschützte Werke
BGH, URTEIL vom 4.10.2015, Az. I ZR 91/11 28	Die Beurteilung des Berufungsgerichts wird von der Revision nicht angegriffen und lässt keinen Rechtsfehler erkennen (zu den Anforderungen an den Urheberrechtsschutz von Werken der angewandten Kunst, die einem Geschmacksmusterschutz zugänglich sind vgl. BGHZ 199, 52 Rn. 26 bis 41 - Geburtstagszug; zu dem Urheberrechtsschutz von Möbelmodellen vgl. BGH, Urteil vom 27. Februar 1961-1 ZR 127/59, GRUR 1961, 635, 637 f. - Stahlrohrstuhl I; Urteil vom 27. Mai 1981-1 ZR 102/79, GRUR 1981, 820, 822 f. - Stahlrohrstuhl II; Urteil vom 10. Dezember 1986 -1 ZR 15/85, GRUR 1987, 903, 904 f.; Loewenheim in Schricker/Loewenheim, Urheberrecht, 4. Aufl., § 2 UrhG Rn. 169; Schulze in Dreier/Schulze, UrhG, 5. Aufl., § 2 Rn. 171).
BGH, URTEIL vom 4.3.2015, Az. I ZR 225/12 -17- 43	aa) Allerdings ist das Berufungsgericht zutreffend davon ausgegangen, dass nicht nur die vom Kläger komponierten Musikstücke als ganze, sondern auch Teile daraus urheberrechtlich geschützt sein können, sofern nicht nur das Gesamtwerk als persönliche geistige Schöpfung im Sinne von § 2 Abs. 2 UrhG anzusehen ist, sondern auch die übernommenen Teile für sich genommen (vgl. BGH, Urteil vom 10. Dezember 1987 -1 ZR 198/85, GRUR 1988, 533, 534 -Vorentwurf II; Urteil vom 3. Februar 1988 -1 ZR 143/86, GRUR 1988, 810, 811 -Fantasy; Urteil vom 20. November 2008 -1 ZR 112/06, GRUR 2009, 403 Rn. 16 = WRP 2009, 308 - Metall auf Metall I; Urteil vom 1. Dezember 2010 -IZR 12/08, GRUR 2011, 134 Rn. 54 = WRP 2011, 249 - Perlentaucher; Nordemann in Fromm/Nordemann aaO § 2 UrhG Rn. 51; HK-UrhR/Dreyer aaO §2 UrhG Rn. 153; Loewenheim in Schricker/Loewenheim aaO §2 UrhG Rn. 125; Schulze in Dreier/Schulze aaO § 2 Rn. 76).
BGH, URTEIL vom 4.3.2015, Az. I ZR 225/12 - 18- Schricker/Loewenheim aaO § 2 UrhG Rn. 121), sondern auch aus der Art und Weise des Einsatzes der einzelnen Instrumente, also der Durchführung der Instrumentierung und Orchestrierung (BGH, Urteil vom 3. November 1967
BGH, URTEIL vom 4.3.2015, Az. I ZR 225/12 Nicht dem Urheberrechtsschutz zugänglich ist demgegenüber das rein handwerkliche Schaffen unter Verwendung formaler Gestaltungselemente, die auf den Lehren von Harmonik, Rhythmik und Melodik beruhen (BGH, GRUR 1981, 267, 268 - Dirlada; Loewenheim in Schricker/Loewenheim aaO § 2 UrhG Rn. 122 f.) oder die - wie Tonfolgen einfachster Art oder bekannte rhythmische Strukturen - sonst zu dem musikalischen Allgemeingut gehören (vgl. BGH, GRUR 1988, 810, 811 - Fantasy).
BGH, URTEIL vom 4.3.2015, Az. I ZR 225/12 Erforderlich ist vor allem, dass der für die Feststellung der Schutzfähigkeit entscheidende Gesamteindruck und die ihn tragenden einzelnen Elemente nachvollziehbar dargelegt werden (vgl. BGH, GRUR 1991, 533, 535 - Brown Girl II; HK-UrhR/Dreyer aaO § 2 UrhG Rn. 73).
BGH, URTEIL vom 3.11.2010, Az. I ZR 12/08 54	Zwar können auch kleine Teile eines Werkes Urheberrechtsschutz ge- nießen, sofern sie für sich genommen eine persönliche geistige Schöpfung im Sinne des § 2 Abs. 2 UrhG darstellen (BGH, Urteil vom 26. Februar 2009 -1 ZR 142/06, GRUR 2009, 1046 Rn. 43 = WRP 2009, 1404 - Kranhäuser, mwN).
BGH, URTEIL vom 3.11.2010, Az. I ZR 12/08 Allerdings wird bei sehr kleinen Teilen eines Sprachwerkes - wie einzelnen Wörtern oder knappen Wortfolgen - Urheberrechtsschutz meist daran scheitern, dass diese für sich genommen nicht hinreichend individuell sind (vgl. BGH, Urteil vom 31. April 1953 -1 ZR 110/52, BGHZ 9, 262, 266, 267 f. - Lied der Wildbahn I; Schricker/Loewenheim aaO § 2 UrhG Rn. 68; Schulze in Dreier/Schulze aaO § 2 UrhG Rn. 76 f.).
BGH, URTEIL vom 3.11.2010, Az. 1 ZR 13/08 54	Zwar	können	auch kleine Teile eines Werkes Urheberrechtsschutz ge- nießen, sofern sie für sich genommen eine persönliche geistige Schöpfung im Sinne des § 2 Abs. 2 UrhG darstellen (BGH, Urteil vom 26. Februar 2009 -1 ZR 142/06, GRUR 2009, 1046 Rn. 43 = WRP 2009, 1404 - Kranhäuser, mwN).
BGH, URTEIL vom 3.11.2010, Az. 1 ZR 13/08 Allerdings wird bei sehr kleinen Teilen eines Sprachwerkes - wie einzelnen Wörtern oder knappen Wortfolgen - Urheberrechtsschutz meist daran scheitern, dass diese für sich genommen nicht hinreichend individuell sind (vgl. BGH, Urteil vom 31. April 1953 - I ZR 110/52, BGHZ 9, 262, 266, 267 f. - Lied der Wildbahn I; Schricker/Loewenheim aaO § 2 UrhG Rn. 68; Schulze in Dreier/Schulze aaO § 2 Rn. 76 f.).
BGH, URTEIL vom 3.4.2010, Az. I ZR 209/07 23	a) Der Entwurf zu einem Werk der Baukunst ist urheberrechtlich geschützt (§ 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG), wenn die individuellen Züge, die das Bauwerk als persönliche geistige Schöpfung qualifizieren (§ 2 Abs. 2 UrhG), bereits im Entwurf ihren Niederschlag gefunden haben (vgl. BGH, Urt. v. 15.12.1978 -1 ZR 26/77, GRUR 1979, 464, 465 - Flughafenpläne [insoweit nicht vollständig in BGHZ73, 288 abgedruckt]; Urt. v. 13.11.1981 -1 ZR 168/79, GRUR 1982, 369, 370 - Allwetterbad; Urt. v. 8.2.1980 -1 ZR 32/78, GRUR 1980, 853, 854 - Architektenwechsel; Urt. v. 10.12.1987-1
LG Köln, Urteil vom 3.7.2009, Az. 28 O 396/09 45Es ist allgemein anerkannt, dass der Gestaltung von Webseiten unabhängig von der Digitalisierung ihres Inhalts ein Urheberrechtsschutz zukommen kann, sofern die Gestaltung die gemäß § 2 Abs. 2 UrhG erforderliche Schöpfungshöhe erreicht (OLG Rostock, 27.06.2007 - 2 W 12/07, CR 2007, 737 m. w. N. aus der Rspr.).
BGH, URTEIL vom 4.1.2009, Az. 1 ZR 142/06 43	(2) Das Berufungsgericht hat mit Recht angenommen, dass auch Teile eines Werkes - wie etwa die Gestaltung der Fassade eines Bauwerkes - Urheberrechtsschutz genießen, sofern sie für sich genommen eine persönliche geistige Schöpfung im Sinne des § 2 Abs. 2 UrhG darstellen (RGZ 82, 333, 336; BGHZ 61, 88, 94 - Wählamt; BGH, Urt. v. 10.12.1987 -1 ZR 198/85, GRUR 1988, 533, 534 - Vorentwurf II; Urt. v. 19.1.1989 -1 ZR 6/87, GRUR 1989, 416 -Bauaußenkante; BGHZ 151, 15, 21 - Stadtbahnfahrzeug; Schricker/Loewen-heim aaO § 2 UrhG Rdn. 66 f. und 151).
LG Köln, Urteil vom 3.0.2009, Az. 28 O 647/08 Voraussetzung für den Schutz von Werkteilen gegen Verletzungshandlungen ist es, dass der entlehnte Teil für sich genommen den Schutzvoraussetzungen des § 2 UrhG genügt, also eine geistige Schöpfung darstellt (vgl. OLG Düsseldorf in NJOZ 2002, 2454, m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.10.2008, Az. I ZR 112/06 Entgegen der Ansicht der Revision liegt kein Wertungswiderspruch darin, dass selbst kleinsten Tonpartikeln eines Tonträgers Leistungsschutz zukommt, während Teile eines Musikwerkes nur dann Urheberrechtsschutz genießen, wenn sie für sich genommen den urheberrechtlichen Schutzvoraussetzungen genügen (vgl. zu dem Schutz von Werkteilen BGHZ 9, 262, 266 ff. - Lied der Wildbahn I; BGHZ 28, 234, 237 - Verkehrskinderlied; BGH, Urt. v. 23.6.1961 - I ZR 105/59, GRUR 1961, 631, 633 - Fernsprechbuch; zu dem Werkteilschutz bei Musikwerken Schricker/Loewenheim aaO §2 UrhG Rdn. 122 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.6.2008, Az. I ZR 204/05 18	Auch	kleinste Teile von Werken genießen Urheberrechtsschutz, wenn sie für sich genommen den urheberrechtlichen Schutzvoraussetzungen genügen, also eine persönliche geistige Schöpfung darstellen; auf das quantitative oder qualitative Verhältnis des entlehnten Teils zu dem gesamten Werk kommt es dabei ebenso wenig an wie darauf, ob sich in diesem Teil die besondere Eigenart des Werkes als Ganzes offenbart (BGHZ 9, 262, 267 f. - Lied der Wildbahn I; 28, 234, 237 - Verkehrskinderlied; BGH, Urt. v. 23.6.1961 - I ZR 105/59, GRUR 1961, 631, 633 - Fernsprechbuch; Schricker/Loewenheim aaO § 2 UrhG Rdn. 2 m.w.N.).
FG Köln, Urteil vom 4.10.2007, Az. 15 K 3601/04 Denn die Verwendung der Alltagssprache führt nur dann gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 1 UrhG zu einem urheberrechtlichem Schutz als Sprachwerk, wenn eine persönliche geistige Schöpfung im Sinne des § 2 Abs. 2 UrhG zu erkennen ist (vgl. OLG Rostock, Beschluss vom 27.06.2007 2 W 12/07, juris).
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.0.2007, Az. 12 O 345/02 Spielideen als solche sind nach § 2 Abs. 1 UrhG nicht schutzfähig (Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg, GRUR 1983, 437 - PUCKMANN; OLG München, GRUR 1991, 510 – Rätsel; Schüler, An. zu dem Urteil BayObLG, Urteil vom 12.05.1992 – NStZ 1993, 496); allenfalls die konkrete Ausgestaltung, die Form und Art der Sammlung, Einteilung und Anordnung des Materials können einen Ansatzpunkt für Urheberrechtsschutz bieten (Schüler, a. a. O, S. 496).
BGH, URTEIL vom 4.5.2005, Az. I ZR 227/02 wissenschaftlicher oder technischer Art im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 7 UrhG genügt (vgl. dazu BGHZ 139, 68, 70 ff. - Stadtplanwerk, m.w.N.), hat das Berufungsgericht bisher ebensowenig geprüft wie die Frage, ob die Klägerin daran ausschließliche urheberrechtliche Befugnisse erworben hat.
BGH, URTEIL vom 4.5.2005, Az. I ZR 227/02 Auch Vorstufen für ein noch weiter auszuarbeitendes Werk können bereits schutzfähige Werke sein (vgl. BGHZ 94, 276, 281 f. - Inkasso-Programm; vgl. weiter Schricker/Loewenheim, Urheberrecht, 2. Aufl., § 2 UrhG Rdn. 22 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.5.2005, Az. I ZR 227/02 Die Anforderungen an die schöpferische Eigentümlichkeit sind insoweit bei kartographischen Gestaltungen gering; bei der Beurteilung, ob die Mindestanforderungen an die schöpferische Eigentümlichkeit im Sinne des § 2 Abs. 2 UrhG erfüllt sind, darf demgemäß bei Werken dieser Art kein zu enger Maßstab angewendet werden (BGHZ 139, 68, 73 - Stadtplanwerk; BGH, Urt. v. 20.11.1986 - I ZR 160/84, GRUR 1987, 360, 361 - Werbepläne; Urt. v. 2.7.1987 - I ZR 232/85, GRUR 1988, 33, 35 = WRP 1988, 233 - Topographische Landeskarten).
LG Köln, Beschluss vom 1.4.2005, Az. 28 O 184/06 Grafiken zu Werbezwecken und Logos können grundsätzlich als Werke der angewandten Kunst gemäß § 2 I Nr. 4 UrhG Urheberrechtsschutz genießen, sofern sie sich als persönliche geistige Schöpfungen darstellen, § 2 II UrhG (vgl. LG Köln MMR 2006, 52 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.6.2004, Az. I ZR 142/01 a)	Die Beurteilung, ob einem Gegenstand die für einen Urheberrechtsschutz erforderlichen Eigenschaften zukommen, insbesondere ob es sich um eine persönliche geistige Schöpfung i.S. des § 2 Abs. 2 UrhG handelt, ist, soweit es darum geht, ob das Erzeugnis auf der Grundlage der dazu erforderlichen tatsächlichen Feststellungen, etwa zu seiner Gestaltung und zu dem vorbekannten Formengut, den Rechtsbegriff des Werks i.S. des § 2 Abs. 2 UrhG erfüllt, eine Rechtsfrage und somit insoweit in der Revisionsinstanz nachprüfbar (BGHZ 27, 351, 355 - Candida; BGH, Urt. v. 11.4.2002 -1 ZR 231/99, GRUR 2002, 958, 959 = WRP 2002, 1177 - Technische Lieferbedingungen, m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.6.2004, Az. I ZR 25/02 3.	Das Berufungsgericht hat rechtsfehlerfrei angenommen, daß die Hundefigur Bill auch als eine allen Einzeldarstellungen der Comicgeschichten, in denen sie als Hauptfigur auftritt, zugrundeliegende Gestalt urheberrechtlichen Schutz genießt (§2 UrhG; vgl. BGHZ 122, 53, 56 f. - Alcolix, m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.6.2004, Az. I ZR 25/02 - 14- tracht, wenn die als entlehnt festgestellten Elemente den Schutzvoraussetzungen des § 2 UrhG genügen (vgl. BGHZ 141, 329, 333 - Tele-Info-CD, m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.5.2003, Az. I ZR 192/00 Im Streitfall, in dem mit dem Hundertwasser-Haus das Objekt feststeht, könnte eine schöpferische Leistung des Fotografen allenfalls in der Kombination einer Reihe weiterer Merkmale liegen, etwa in der Auswahl des Aufnahmeortes, in der Wahl eines bestimmten Kameratyps, eines bestimmten Films, eines bestimmten Objektivs sowie in der Wahl von Blende und Zeit sowie weiterer Feineinstellungen (vgl. Loewen-heim in Schricker aaO § 2 UrhG Rdn. 179; OLG Düsseldorf GRUR 1997, 49, 51; OLG Hamburg GRUR 1999, 717 f.).
BGH, URTEIL vom 4.10.2002, Az. 1 ZR 199/00 Der Hilfsantrag richtet sich auf die Feststellung, daß der Kläger neben Prof. Scharoun Miturheber der Staatsbibliothek als eines Werkes der Baukunst (§ 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG) ist, so wie es in dem errichteten Gebäude verkörpert ist (vgl. dazu BGH, Urt. v. 1.10.1998 -1 ZR 104/96, GRUR 1999, 230, 231 - Treppenhausgestaltung).
BGH, Urteil vom 3.4.2002, Az. 1 ZR 98/00 Urheberrechtsschutz kann auch für Werkteile wie eine Fassadengestaltung zuerkannt werden, wenn diese bereits für sich genommen eine persönliche geistige Schöpfung im Sinne des § 2 Abs. 2 UrhG darstellen (vgl. - zu Werken der Baukunst - BGHZ 61, 88, 94 -Wählamt; BGH, Urt. v. 10.12.1987 -IZR 198/85, GRUR 1988, 533, 534 - Vorentwurf II; Urt. v. 19.1.1989 -1 ZR 6/87, GRUR 1989, 416 - Bauaußenkante; Schricker/Loewenheim aaO § 2 Rdn. 151).
BGH, URTEIL vom 4.9.1998, Az. I ZR 120/96 Die Revision rügt, das Berufungsgericht habe keine ausreichenden Feststellungen dazu getroffen, ob diese Möbelmodelle die Schutzvoraussetzungen von Werken der angewandten Kunst erfüllen (§ 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG; vgl. dazu auch BGH, Urt. v. 10.12.1986 - I ZR 15/85, GRUR 1987, 903 - Le Corbusier-Möbel).
BGH, URTEIL vom 4.9.1998, Az. I ZR 104/96 Gegenstand des Schutzes ist die persönliche geistige Schöpfung als immaterielles Gut (§ 2 Abs. 2 UrhG; BGHZ 112, 243, 247 - Grabungsmaterialien).
BGH, URTEIL vom 4.9.1991, Az. I ZR 147/89 Für einen solchen Schutz ist kein eigenschöpferisches Schaffen im Sinne des § 2 Abs. 2 UrhG erforderlich; es genügt, vielmehr ein Mindestmaß an persönlicher geistiger Leistung, das in der Regel bei allen einfachen Fotografien gegeben ist (vgl. BGH, Urt. v. 8.11.1989 - I ZR 14/88, GRUR 1990, 669, 673 - Bibelreproduktion).
BGH, URTEIL vom 4.6.1990, Az. I ZR 16/89 12 Sinne des § 2 Abs. 2 UrhG ist, daß das jeweilige Werk in seiner konkreten Darstellung Ausdruck schöpferischer Gestaltung ist, wobei je nach den Umständen auch ein geringeres Maß geistiger Betätigung genügen kann (BGH, Urt. v. 21.11.1980 - I ZR 106/78, GRUR 1981, 352, 353 - Staatsexamensarbeit ).Von diesen Rechtsgrundsätzen ist im rechtlichen Ansatz auch das Berufungsgericht ausgegangen.
BGH, URTEIL vom 4.6.1990, Az. I ZR 16/89 Auch in dieser Form kann die Darstellung der Lerninhalte eines Lehrplans und deren Auswahl, Eingrenzung, Zusammenstellung und zeitlicher Ablauf eine eigene geistige Schöpfung im Sinne des § 2 Abs. 2 UrhG sein (vgl. BGH, Urt. v. 27.2.1981 - I ZR 29/79, GRUR 1981, 520, 522 - Fragensammlung).
BGH, URTEIL vom 4.0.1989, Az. I ZR 6/87 Denn diese Regelung gewährt - anders als § 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG - keinen Schutz gegen Nachbau (BGH, Urt. v. 10.5.1984 - I ZR 85/82, GRUR 1985, 129, 131 - Elektrodenfabrik).
BGH, URTEIL vom 4.4.1984, Az. I ZR 85/82 Nach dieser Vorschrift sind unter anderem Darstellungen technischer Art urheberrechtsschutzfähig, wenn ihre Formgestaltung als persönliche geistige Schöpfung im Sinne des § 2 Abs. 2 UrhG anzusehen ist; der technische Inhalt als solcher braucht dagegen keine persönliche geistige Schöpfung zu sein (vgl. BGHZ 73, 288, 299 - Flughafenpläne).
BGH, URTEIL vom 4.4.1984, Az. I ZR 85/82 Ein Schutz gegen Nachbau ist allerdings dann gegeben, wenn die streitigen Zeichnungen auch als Entwurf eines Bauwerks i.S. von § 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG geschützt sind (§ 16 Abs. 1 UrhG; vgl. BGHZ 24, 55, 69 - Ledigenheim).
BGH, URTEIL vom 4.10.1983, Az. I ZR 147/81 Die für die Annahme eines Filmwerks erforderliche persönliche geistige Schöpfung (§2 Abs. 2 UrhG) kann auch einem Film zugebilligt werden, der darauf abzielt, ein wirkliches Geschehen im Bild festzuhalten; vorausgesetzt, er erschöpft sich nicht in der bloß schematischen Aneinanderreihung von Lichtbildern, sondern stellt sich durch die Auswahl, Anordnung und Sammlung des Stoffes sowie durch die Art der Zusammenstellung der einzelnen Bildfolgen als das Ergebnis individuellen Schaffens dar (vgl. BGHZ 9, 262, 268 - Lied der Wildbahn I).
BGH, URTEIL vom 5.10.1980, Az. I ZR 106/78 Die Staatsexamensarbeit ist dagegen ein Schriftwerk, nämlich ein durch Zeichen äußerlich erkennbar gemachter sprachlicher Gedankenausdruck (vgl. BGH v. 15. 11. 60 -I ZR 58/57 GRUR 1961, 85, 87 - Pfiffikus-Dose); dazu gehören auch die Zeichnungen und Photographien, die Bestandteile der Staatsexamensarbeit sind und den Schutz des § 2 Abs. 1 Nr. 7 UrhG und des § 72 UrhG genießen können (zu den Besonderheiten des § 2 Abs. 1 Nr. 7 UrhG vgl. BGHZ 73, 288 - Flughafenpläne).
BGH, URTEIL vom 5.10.1980, Az. I ZR 106/78 Ein Schriftwerk genießt dann urheberrechtlichen Schutz, wenn es eine individuelle geistige Schöfpung darstellt (§2 Abs. 2 UrhG); dabei kann unter Umständen ein bescheidenes Maß solcher geistiger Betätigung genügen; das geistige Wirken kann sich auf den Inhalt, die Formgebung, die Sammlung, die Einteilung und Anordnung beziehen (st. Rspr. vgl. zuletzt BGH v. 7. 12. 79 -I ZR 157/77 GRUR 1980, 227, 230 Monuments Germanise Historica).
BGH, URTEIL vom 5.11.1978, Az. 1 ZR 26/77 Doch ist die allein auf technischen Überlegungen beruhende Planung eines Flughafens ohne künstlerische Ausdrucks- und Gestaltungsform einem Urheberrechtsschutz nach § 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG nicht zugänglich (vgl. BGHZ 24, 55, 63 ff - Ledigenheim) .
BGH, URTEIL vom 5.2.1971, Az. 1 ZR 77/69 Entscheidungsgründe: 1.	1. Die Annahme des Berufungsgerichts, ebenso wie die von Walt Disney entworfene Figur der Micky-Maus (BGH GRUR 1963, 485, 487 zu Ziff.3 - Micky-Maus-Orangen) seien auch die von ihm geschaffenen Figuren des Donald Duck mit seinen drei Neffen und die des Goofy als Werke der bildenden Künste im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG anzusehen, ist frei von Rechtsirrtum.