Source: http://loewenfechter.org/index.php/verein/vereinsordnungen
Timestamp: 2020-08-07 08:38:38
Document Index: 82056668

Matched Legal Cases: ['§1', '§2', '§3', '§1', '§2', '§1', '§ 42', '§3', '§2', '§4', '§1', '§2', '§1', '§1', '§1', '§3', '§4', '§5']

1. Verhaltensordnung
§1. - Verhalten des Mitglieds
Jedes Mitglied verpflichtet sich bei jedweder Veranstaltung des Vereines einen höflichen Umgang mit Vereinsmitgliedern und Anderen zu pflegen. Jedwedes Verhalten, das den in der Satzung unter 1. definierten Zielen zuwider laufen oder dem Ansehen des Vereins schaden kann, ist zu unterlassen.
Jedes Verhalten, das das Mitglied oder Andere in körperliche Gefahr bringen kann, ist zu unterlassen.
Jedes Mitglied hat im Training und auf Veranstaltungen den Anweisungen der Trainer und Vorstandsmitglieder Folge zu leisten.
Das Mitglied hat als Teilnehmer auf Veranstaltungen mit dem Verein zusätzlich folgende Vorschriften zu befolgen, wenn diese vorher vom Verein geltend gemacht werden:
a. Pflichttermine auf Veranstaltungen für die sich das Mitglied eingetragen oder anderweitig zugesagt hat, sind bindend.
b. Auf allen Veranstaltungen ist in einem festgelegten Zeitraum das Tragen der vom Vorstand vorgeschriebenen Kleidung Pflicht.
§2. - Verstoß gegen die Satzung oder Ordnungen
Bei Verstößen gegen die Satzung oder vom Verein kundgegebene Ordnungen kann der Verein Vereinsstrafen aussprechen. Diese dienen dem Schutz der Vereinsmitglieder und dem Zusammenhalt des Vereines. Diese werden vor allem dann ausgesprochen, wenn der Betroffene gegen die Vereinsordnung verstößt, durch sein Verhalten Andere in ihrer körperlichen und geistigen Gesundheit gefährdet oder gegen das Vereinsinteresse verstößt.
Verwarnungen werden von den Trainern oder dem Vorstand ausgesprochen. Der Betroffene hat diese zu akzeptieren und sein Verhalten dementsprechend anzupassen.
b) Ausschluss von Vereinsveranstaltungen auf befristete Zeit
Der Vorstand oder die Trainer bei Trainingsstunden dürfen bei fahrlässigen, grob fahrlässigen Handlungen oder vorausgehender Verwarnung, die in wiederholtem Maße nicht beachtet wurde das betroffene Vereinsmitglied auf befristete Zeit von den Vereinsaktivitäten ausschließen.
Der Betroffene hat weiterhin den vollen Mitgliedsbeitrag zu leisten.
Die Zeit des Ausschlusses soll dem betroffenen Mitglied mitgeteilt werden und soll 1 Monat nicht überschreiten.
Das Mitglied soll vorher angehört werden.
Ein Ausschluss eines Vereinsmitgliedes aus dem Verein darf vom Vorstand beschlossen werden, wenn das betroffene Mitglied fahrlässig oder grob fahrlässig handelt, vor allem dann wenn dies Andere gefährdet, oder in starkem Maße gegen das Vereinsinteresse, deren Satzung oder deren Ordnung verstößt.
Der Ausschluss tritt unmittelbar nach Beschluss in Kraft. Das betroffene Mitglied hat keinen Anspruch auf bereits geleistete Zahlungen oder das Vereinseigentum und muss noch ausstehende Pflichten ableisten.
§3. - Inkrafttreten der Verhaltensordnung
Diese Ordnung trat am 01. Februar 2017 in der ersten Vollversammlung in Kraft.
2. Waffenordnung
§1. - Definition erlaubter Waffen
Als Waffen werden in dieser Ordnung alle zeitgenössischen Waffen des Mittelalters bezeichnet. Dies beinhaltet vor allem Waffen wie: Schwerter in einhändiger bis zweihändiger Ausführung, kurze Stichwaffen, Kettenwaffen, Stumpfe Schlag- und Hiebwaffen, Stangenwaffen sowie Bogen und Armbrust. Jede Waffe muss in stumpfer und in schaukampftauglicher Ausführung sein.
Jedwede nicht genannte Waffe, insbesondere Waffen die nach dem gültigen deutschen Waffenrecht nicht erlaubt sind, entfallen dieser Ordnung und sind verboten.
Waffen die zum Gebrauch bei vom Verein veranstalteten Trainingsstunden und Veranstaltungen bestimmt sind, sind nur dann erlaubt, wenn diese vorher vom verantwortlichen Trainer auf Tauglichkeit und Sicherheit überprüft und freigegeben worden sind.
§2. - Umgang mit Waffen
Das Verwenden von Waffen, die unter §1 definiert sind ist erlaubt, sofern diese nach § 42a WaffG zur Brauchtumspflege und zur Ausübung des Sports verwendet werden oder als Requisite auf Vereinsveranstaltungen getragen werden.
Werden Waffen getragen, müssen diese so mit sich geführt werden, dass eine Verletzung des Besitzers oder Anderer so gut wie ausgeschlossen werden kann.
Die Benutzung von Waffen geschieht auf eigene Haftung und ist auf Vereinsveranstaltungen nur im Sinne nach Absatz 1 erlaubt
Jedes Vereinsmitglied ist für seine Waffen und den Missbrauch durch zweite bzw. dritte selbst verantwortlich.
Das Führen von Waffen ist untersagt, wenn der Betroffene unter Einfluss von Drogen und Alkohol steht oder sein Reaktionsvermögen auf jedwede Art vermindert ist.
Den Anweisungen der verantwortlichen Trainer im Umgang mit Waffen ist Folge zu leisten.
§3. - Verstoß gegen die Waffenordnung
Verstöße gegen die Waffenordnung werden durch Vereinsstrafen nach §2 Verhaltensordnung geahndet.
§4. - Inkrafttreten der Waffenordnung
3. Beitragsordnung
§1. - Beitragshöhe und –häufigkeit
Die Begleichung des Mitgliedsbeitrages findet im Voraus zum jeweiligen Monatsbeginn statt und ist auf das gültige Vereinskonto zu entrichten. Die erste Beitragsforderung erfolgt nach der Aufnahme des neuen Mitglieds und beinhaltet anteilig den Monatssatz sowie einmalig die Aufnahmegebühr. Die einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von 20 Euro wird von jedem neuen Mitglied berechnet.
Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 35€ pro Monat. Der Vertrag beginnt ab dem Datum des Eintritts und beläuft sich auf ein Kalenderjahr. Jedes neue Mitglied hat die einmalige Aufnahmegebühr von 20€ zusätzlich zur ersten Beitragszahlung zu entrichten.
2. Beitragszahlung für Studenten und Schüler sowie Personen mit geringem Einkommen
Der Mitgliedsbeitrag für Schüler und Studenten sowie Personen geringen Einkommens beläuft sich auf 25€ pro Monat. Der Vertrag beginnt ab dem Datum des Eintritts und beläuft sich auf ein Kalenderjahr. Jedes neue Mitglied hat die einmalige Aufnahmegebühr von 20€ zusätzlich zur ersten Beitragszahlung zu entrichten. Zusätzlich ist ein Nachweis über Bezug von ALGII oder der studentischen Tätigkeit oder einem geringen Einkommen zu erbringen. Dieser Nachweis wird vom Vorstand geprüft und ist für ein Semester / halbjahrlich gültig und muss selbstständig vom Mitglied aktualisiert werden um weiter von diesen verringerten Beitragszahlungen nutzen zu haben. Sollte kein Nachweis geliefert werden wird das Mitglied darüber informiert, dass der Beitrag sich auf den normaler Mitglieder ändert.
3. Kündigungsfristen und Dauer der Mitgliedschaft
Für Neumitglieder besteht eine dreimonatige Probezeit. Innerhalb dieser Probezeit ist die Kündigung vor Ablauf der drei Monate möglich. Sollte dieser Fall eintreten, ist der Beitrag für die drei Monate zu entrichten. Sobald die Probezeit beendet ist, gilt für Neumitglieder die nun folgende reguläre Kündigungsfrist.
Eine Kündigung der Mitgliedschaft innerhalb der Probezeit ist seitens des Vorstandes jederzeit möglich.
Eine fristgerechte Kündigung muss bis zum 31.10 für das kommende Kalenderjahr schriftlich eingereicht werden.
Die Mitgliedschaft verlängert sich ohne fristgerechte Kündigung um ein weiteres Kalenderjahr.
4. Beitragsbefreiungen
Trainingsanleitende Personen (Trainer) und Helfer, sowie Personen die sich ehrenamtlich um wichtige Themen des Vereins kümmern, können von Beitragszahlungen voll-bzw. teilweise entbunden werden. Hierzu entscheidet der Vorstand in einer Vorstandssitzung über besonderes Engagement einzelner Teilnehmer. Ein Anspruch auf die Beitragsbefreiung besteht nicht. Die voll-bzw. teilweise Beitragsbefreiung gilt immer für ein Semester / halbjährlich und muss danach vom Vorstand neu entschieden werden. Das Mitglied wird rechtzeitig über den Beitragsstatus informiert.
§2. - Zahlung des Beitrags
Jedes Mitglied verpflichtet sich zur pünktlichen Zahlung nach den Bedingungen von §1 Beitragsordnung.
Erziehungsberechtigte minderjähriger Vereinsmitglieder haften für die Beitragsschulden ihrer Kinder.
Alle Mitglieder sind angehalten, ihren Mitgliedsbeitrag über das Lastschriftverfahren zu begleichen.
Dieses wird separat abgeschlossen und kann spätestens 14 Tage vor der geplanten Lastschrift schriftlich beim Schatzmeister der Löwenfechter e.V. gekündigt werden.
Kosten, die den Löwenfechtern e.V. durch eine widerrufene oder nicht durchführbare Lastschrift entstehen, müssen vom betreffenden Mitglied selbst getragen werden und werden diesem in Rechnung gestellt.
Die Lastschriftintervalle erfolgen wie in §1 dieser Ordnung geregelt ist.
Kommt ein Mitglied wiederholt seiner pünktlichen Zahlungsverpflichtung des Mitgliedsbeitrages nicht nach, behält sich der Verein vor den gesamten ausstehenden Mitgliedsbeitrag für das betreffende Kalenderjahr mit einem Mahnverfahren einzufordern.
Der Verein behält sich vor, Mahngebühren zu erheben.
Als wiederholt gilt, wenn ein Zahlungsverzug von zwei Wochen zum in §1 definiertem Zahlungstermin mindestens zwei Mal über einem Zeitraum von 24 Monaten vorliegt.
Des Weiteren behält sich der Verein vor, in Folgejahren den gesamten Beitrag für das Kalenderjahr zum 1. Januar des betreffenden Kalenderjahres einzufordern.
Ebenfalls behält sich der Verein eine Kündigung des betreffenden Mitglieds nach einem wiederholt schriftlich angemahnten Zahlungsverzug vor.
Kommt das Mitglied seiner Zahlungsverpflichtung trotz außergerichtlichen Mahnverfahren nicht nach, erfolgt die Geltendmachung über das Amtsgericht.
§3. - Sonderrecht des Vorstands
Der Vorstand behält sich vor, auf Wunsch des Mitgliedes nach Vorstandsbeschluss Verträge vorzeitig zu beenden. Mitglieder haben kein Recht auf ein Sonderkündigungsrecht.
§4. - Vereinskonto
Inhaber: Christoph Karpe
IBAN: DE49 2704 0080 0480 5727 00
§5. - Inkrafttreten der Beitragsordnung
Die Ordnung trat am 01. Februar 2017 bei der 1. Mitgliederversammlung in Kraft.