Source: http://www.gesetze-im-internet.de/schsiausbv_2008/BJNR093200008.html
Timestamp: 2019-09-20 21:36:31
Document Index: 171048236

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 6', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3']

SchSiAusbV 2008 - Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit
"Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit vom 21. Mai 2008 (BGBl. I S. 932)"
Der Ausbildungsberuf Fachkraft für Schutz und Sicherheit wird nach § 4 Abs. 1 des Berufsbildungsgesetzes staatlich anerkannt.
(2) Die Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild):
Ermittlung, Aufklärung und Dokumentation;
Markt- und Kundenorientierung,
Betriebliche Angebotserstellung,
Teamgestaltung;
(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage Abschnitt A Nr. 1, 3 und 5 sowie die damit im Zusammenhang zu vermittelnden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in Abschnitt B sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
Anwendung von Rechtsgrundlagen für Sicherheitsdienste.
(1) Teil 2 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage Abschnitt A und B aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
Konzepte für Schutz und Sicherheit,
Sicherheitsorientiertes Kundengespräch.
(3) Für den Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde bestehen folgende Vorgaben:
(4) Für den Prüfungsbereich Konzepte für Schutz und Sicherheit bestehen folgende Vorgaben:
Maßnahmen der Sicherung und präventiven Gefahrenabwehr planen, durchführen, dokumentieren und überwachen,
sicherheitsrelevante Sachverhalte ermitteln und zur Aufklärung beitragen,
Gefährdungspotenziale beurteilen, Risiken identifizieren, analysieren und bewerten sowie
der Prüfling soll schriftlich ein Konzept für Schutz und Sicherheit erarbeiten;
die Prüfungszeit für die Erarbeitung des Konzeptes beträgt 90 Minuten.
kunden- und serviceorientiert handeln und kommunizieren,
sein Konzept vorstellen und die Vorteile gegenüber alternativen Lösungen aufzeigen sowie
ausgehend von dem nach Absatz 4 erstellten Konzept soll mit dem Prüfling eine Gesprächssimulation durchgeführt werden;
die Prüfungszeit für die Gesprächssimulation beträgt höchstens 30 Minuten.
Prüfungsbereich Situationsgerechtes
Verhalten und Handeln20 Prozent,
Prüfungsbereich Anwendung
von Rechtsgrundlagen für
Sicherheitsdienste20 Prozent,
und Sozialkunde10 Prozent,
Prüfungsbereich Konzepte
für Schutz und Sicherheit30 Prozent,
Prüfungsbereich Sicherheitsorientiertes Kundengespräch20 Prozent.
im Prüfungsbereich Konzepte für Schutz und Sicherheit mit mindestens „ausreichend“,
(1) Die erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung im Ausbildungsberuf „Servicekraft für Schutz und Sicherheit“ kann im Ausbildungsberuf „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ nach den Vorschriften für das dritte Ausbildungsjahr fortgesetzt werden.
(2) Bei Fortsetzung der Berufsausbildung nach Absatz 1 gelten die in der Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf „Servicekraft für Schutz und Sicherheit“ erzielten Leistungen in den Prüfungsbereichen „Situationsgerechtes Verhalten und Handeln“ sowie „Anwendung von Rechtsgrundlagen für Sicherheitsdienste“ als Teil 1 der Abschlussprüfung nach § 6 dieser Verordnung.
(Fundstelle: BGBl. I 2008, 935 - 939)
7 Ermittlung, Aufklärung
Methoden, Techniken und Verfahren, bezogen auf Ermittlung, Aufklärung und Dokumentation, unterscheiden sowie situationsgerecht auswählen und anwenden
aufgabenbezogenen Schriftverkehr durchführen
8 Planung und betrieb-
liche Organisation von Sicher-
8.1 Markt- und
(§ 3 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 8.1)
bei der Beobachtung von Branchenentwicklungen mitwirken und deren Auswirkungen auf den Betrieb bewerten
Kunden und Interessenten über Sicherheitsleistungen beraten
Auswirkungen von Information, Kommunikation und Kooperation auf den Geschäftserfolg beachten
interne und externe Kooperationsprozesse mit gestalten
Beschwerdemanagement als Element einer kundenorientierten Geschäftspolitik anwenden
8.2 Risikomanagement
(§ 3 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 8.2)
bei der Identifizierung und Analyse von Risiken mitwirken
die Wirksamkeit getroffener Maßnahmen bewerten
Vorbereitungen auf den Ereignisfall treffen
8.3 Betriebliche
(§ 3 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 8.3)
bei der Entwicklung und Ausgestaltung des betrieblichen Dienstleistungsangebotes mitwirken
Einflüsse von Zielgruppen und Marktentwicklungen bei der betrieblichen Leistungserstellung berücksichtigen
bei der Ausschreibungs- und Angebotserstellung mitwirken
8.4 Auftragsbearbeitung
(§ 3 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 8.4)
Teilaufgaben unter Beachtung arbeitsorganisatorischer, sicherheitstechnischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte planen
an der Rechnungserstellung mitwirken, dabei Aufbau und Struktur der betrieblichen Kosten- und Leistungsrechnung beachten
8.5 Teamgestaltung
(§ 3 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 8.5)
Teams aufgabenbezogen unter Berücksichtigung verschiedener Persönlichkeitsprofile gestalten
Verfahren der Konfliktlösung anwenden
Synergieeffekte eines Teams nutzen