Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%201987,%20S.%20531
Timestamp: 2019-10-20 23:31:28
Document Index: 241199017

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 675', '§ 157', '§ 249', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 04.02.1987 - IVa ZR 134/85 - dejure.org
https://dejure.org/1987,590
BGH, 04.02.1987 - IVa ZR 134/85 (https://dejure.org/1987,590)
BGH, Entscheidung vom 04.02.1987 - IVa ZR 134/85 (https://dejure.org/1987,590)
BGH, Entscheidung vom 04. Februar 1987 - IVa ZR 134/85 (https://dejure.org/1987,590)
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§ 675 BGB, Anlageberatung, Haftung grundsätzlich nur für die Richtigkeit von Informationen, keine Verpflichtung zur fortlaufenden Empfehlung von Anlageentscheidungen, Berücksichtigung des spekulativen Moments, Auslegung des Vertrages, § 157 BGB;
§ 249 BGB, hypothetische ...
Informationspflicht - Anlageberater
NJW-RR 1987, 936
WM 1987, 531
bb) In bezug auf das Anlageobjekt hat sich die Beratung auf diejenigen Eigenschaften und Risiken zu beziehen, die für die jeweilige Anlageentscheidung wesentliche Bedeutung haben oder haben können (vgl. BGH, Urteil vom 4. Februar 1987 - IVa ZR 134/85 - WM 1987, 531, 532).
Das Risiko, dass sich eine Anlageentscheidung im Nachhinein als falsch erweist, trägt der Kunde (BGH, Urteil vom 4. Februar 1987 - IVa ZR 134/85, WM 1987, 531, 532).
Weder hat der Kläger die Beklagte um einen Rat, d.h. eine fachmännische Bewertung und Empfehlung (vgl. BGH, Urteil vom 4. Februar 1987 - IVa ZR 134/85, WM 1987, 531, 532) gebeten noch hat die Beklagte ihm von sich aus einen Rat erteilt.
Das Risiko, dass sich eine Anlageentscheidung im Nachhinein als falsch erweist, trägt der Kunde (BGH WM 1987, 531, 532; 2000, 1441, 1442 und 2006, 851 = NJW 2006, 2041).
c) In Bezug auf das Anlageobjekt hat sich die Beratung auf diejenigen Eigenschaften und Risiken zu beziehen, die für die jeweilige Anlageentscheidung wesentliche Bedeutung haben oder haben können (vgl. BGH WM 1987, 531, 532).
In Bezug auf das Anlageobjekt hat sich die Beratung auf diejenigen Eigenschaften zu beziehen, die für die Anlageentscheidung wesentliche Bedeutung haben oder haben können (vgl. BGH, Urteil vom 4. Februar 1987 - IVa ZR 134/85 - WM 1987, 531, 532 …und vom 6. Juli 1993 - XI ZR 12/93, juris Rn. 18).
Allerdings könnte der Information über einen anfänglichen negativen Marktwert zugleich eine wesentliche Eigenschaft des Swap-Vertrags im Sinne der älteren Rechtsprechung des Bundesgerichthofs korrelieren (vgl. BGH, Urteile vom 4. Februar 1987 - IVa ZR 134/85, WM 1987, 531, 532 …und vom 6. Juli 1993 - XI ZR 12/93, juris Rn. 18).
Der Kläger hat unstreitig weder die Beklagten um einen Rat, d.h. um eine fachmännische Bewertung und Empfehlung (vgl. BGH WM 1987, 531 [BGH 04.02.1987 - IVa ZR 134/85] ) gebeten, noch haben die Beklagten ihm von sich aus einen Rat erteilt (BGH WM 2004, 172 [BGH 18.11.2003 - XI ZR 322/01] ).
Im o.g. Bond-Urteil hat der BGH folgende Maßstäbe für die anlagegerechte Beratung festgehalten: "In bezug auf das Anlageobjekt hat sich die Beratung auf diejenigen Eigenschaften und Risiken zu beziehen, die für die jeweilige Anlageentscheidung wesentliche Bedeutung haben oder haben können (vgl. BGH, Urteil vom 4. Februar 1987 - IVa ZR 134/85 - WM 1987, 531, 532).
Entscheidend ist vielmehr, dass der Prognose bestimmte Tatsachen zugrunde liegen und diese Umstände zutreffen oder jedenfalls mit der erforderlichen Sorgfalt ermittelt und berücksichtigt sind (BGH U.v. 21.3.2006, Az. XI ZR 63/05 sowie U.v. 4.2.1987, Az. IVa ZR 134/85).