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Timestamp: 2016-10-28 02:57:33
Document Index: 88204503

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 159', 'Art. 135']

U 36/04 (13.09.2004)
U 36/04
Pr�sidentin Leuzinger, Bundesrichter R�edi und Lustenberger; Gerichtsschreiber Hochuli
"Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft, Mythenquai 2, 8002 Z�rich, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Adelrich Friedli, Stationsstrasse 66 A, 8907 Wettswil,
P.________, 1962, Portugal, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Christof Tschurr, Bellerivestrasse 59, 8008 Z�rich
P.________, geboren 1962, arbeitete seit Oktober 1990 vollzeitlich als Buffet-Mitarbeiterin im Restaurant C.________ und war in dieser Eigenschaft bei der Altstadt Versicherungen (nachfolgend: Altstadt) obligatorisch gegen Unf�lle und Berufskrankheiten versichert. Am 2. Oktober 1992 stolperte sie auf dem Arbeitsweg, st�rzte und brach sich dabei das linke (adominante) Handgelenk. Die Radiusfraktur wurde am 5. Oktober 1992 im Spital X.________ operativ mit einem Fixateur externe ruhig gestellt. Nachdem die Versicherte ihre angestammte Arbeitsstelle inzwischen verloren hatte, attestierte ihr Dr. med. K.________, leitender Arzt der Chirurgischen Klinik am Spital X.________, ab 14. Juni 1993 wieder eine 50%ige Arbeitsf�higkeit. Bei anhaltend schmerzhafter Bewegungseinschr�nkung im linken Handgelenk und einem Verdacht auf ein posttraumatisches Carpaltunnelsyndrom f�hrte Dr. med. K.________ am 21. Dezember 1993 eine Neurolyse des Nervus medianus und des Nervus ulnaris durch. Nach der infolge des Eingriffs vor�bergehenden vollen Arbeitsunf�higkeit gingen Prof. Dr. med. S.________, Z�rich, und Dr. med. K.________ ab Juli 1994 wieder von einer 50%igen Arbeitsf�higkeit aus. Die Invalidenversicherung richtete P.________ ab 1. Oktober 1993 bei einem Invalidit�tsgrad von 54 % eine halbe und ab 1. M�rz 1994 bei einem Invalidit�tsgrad von 100 % eine ganze Invalidenrente aus. Seit 1. November 1994 bezieht die Versicherte wiederum eine halbe Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 54 %. Die Altstadt stellte die Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen gest�tzt auf einen Bericht der Dres. med. M.________ und A.________ vom 9. August 1995 per August 1995 ein (Verf�gung der Altstadt vom 12. Dezember 1995), weil rein somatisch gesehen keine Sp�tfolgen des Unfalles mehr best�nden und auch kein bleibender Nachteil zu erwarten sei. Mit Einspracheentscheid vom 4. April 1996 sprach die Altstadt der Versicherten f�r die ihr dauerhaft verbleibenden Unfallfolgen eine Integrit�tsentsch�digung auf Grund einer Integrit�tseinbusse von 15 % (Fr. 14'580.-) sowie mit Wirkung ab 1. September 1995 eine Invalidenrente basierend auf einer Erwerbseinbusse von 25 % zu. Auf Beschwerde der Versicherten hin hob das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich den Einspracheentscheid vom 4. April 1996 wegen ungen�gender Sachverhaltsabkl�rung auf und wies die Sache zu erg�nzenden Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen und zur anschliessenden Neuverf�gung �ber den Leistungsanspruch an die Z�rich Versicherungs-Gesellschaft (Rechtsnachfolgerin der Altstadt; nachfolgend: Z�rich oder Beschwerdef�hrerin) zur�ck (Entscheid vom 29. M�rz 1999).
Vom 24. bis 28. September 2001 weilte die Versicherte zur polydisziplin�ren Untersuchung im Zentrum f�r medizinische Begutachtung (ZMB). Das ZMB erstattete das Gutachten am 8. November 2001 (nachfolgend: ZMB-Gutachten) und nahm am 31. Januar 2002 zu Erg�nzungsfragen Stellung. Daraufhin sprach die Z�rich der Versicherten mit Verf�gung vom 1. M�rz 2002 r�ckwirkend ab 1. September 1995 eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbseinbusse von 30 % zu. Eine Integrit�tsentsch�digung auf der Basis einer Integrit�tseinbusse von 15 % sei am 4. April 1996 bereits ausgerichtet worden. Darauf sei nicht mehr zur�ckzukommen, auch wenn die Integrit�tseinbusse gem�ss ZMB-Gutachten nur 7 % betrage. Einspracheweise beantragte die Versicherte die Ausrichtung einer Invalidenrente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 100 % sowie einer Integrit�tsentsch�digung nach Massgabe einer Integrit�tseinbusse von 50 % unter Anrechnung der bereits geleisteten Integrit�tsentsch�digung. Die Z�rich hiess die Einsprache insoweit teilweise gut, als sie feststellte, dass �ber den Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung noch nicht entschieden worden sei, und wies die Sache in diesem Punkt zum Erlass einer Verf�gung an die Verwaltung zur�ck (Einspracheentscheid vom 31. Mai 2002).
Die hiegegen erhobene Beschwerde der P.________ hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 22. Dezember 2003 in dem Sinne gut, als es den Einspracheentscheid in Bezug auf die Beurteilung der organisch-bedingten unfallkausalen Einschr�nkungen der Arbeitsf�higkeit aufhob und diesbez�glich die Sache zu erg�nzenden Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen und anschliessender Neuverf�gung �ber den Anspruch auf Unfallversicherungsleistungen an die Verwaltung zur�ckwies; gleichzeitig hielt das kantonale Gericht fest, die psychischen Gesundheitsbeeintr�chtigungen st�nden nicht in einem anspruchsbegr�ndenden Kausalzusammenhang mit dem Unfall.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt die Z�rich die Aufhebung des kantonalen Entscheids.
W�hrend P.________ auf Nichteintreten, eventuell Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) auf eine Vernehmlassung.
Das kantonale Gericht hat in seinen Entscheiden vom 29. M�rz 1999 und 22. Dezember 2003 die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) sowie den f�r die Leistungspflicht des UVG-Versicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und eingetretenem Schaden (BGE 121 V 329 Erw. 2a, 119 V 337 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4a, 115 V 134 Erw. 3, je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 129 V 181 Erw. 3.1) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt in Bezug auf die ausserdem erforderliche Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 125 V 461 Erw. 5a, 122 V 416 Erw. 2a, je mit Hinweisen) und im Besonderen bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa). Richtig sind auch die Ausf�hrungen zum Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG in der bis Ende Juni 2001 g�ltig gewesenen Fassung) und zur Bemessung des Invalidit�tsgrades (Art. 18 Abs. 2 UVG in der bis Ende 2002 g�ltig gewesenen Fassung) sowie zur Aufgabe des Arztes bei der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70) und zum Beweiswert sowie zur Beweisw�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 122 V 160 Erw. 1c mit Hinweisen; vgl. auch BGE 125 V 352 Erw. 3a und b). Korrekt ist sodann der Hinweis darauf, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 und die damit auf dem Gebiet des Unfallversicherungsrechts verbundenen �nderungen nicht anwendbar sind, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: vom 31. Mai 2002) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2). Darauf wird verwiesen.
Soweit die Z�rich die gegen ihre Verf�gung vom 1. M�rz 2002 gerichtete Einsprache betreffend den Anspruch auf Integrit�ts entsch�digung mit Einspracheentscheid vom 31. Mai 2002 teilweise guthiess und die Sache diesbez�glich zur Neuverf�gung an die Verwaltung zur�ckwies, ist der Einspracheentscheid unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Die Vorinstanz erkannte sodann zutreffend, dass die psychischen Beschwerden der Versicherten nicht in einem ad�quat kausalen Zusammenhang mit dem Unfall (angefochtener Entscheid S. 20 ff.) stehen, was zu Recht von keiner Seite bestritten wird. Streitig ist hingegen der Anspruch auf eine Invalidenrente nach UVG ab 1. September 1995.
Dabei ist zun�chst zu pr�fen, ob auf das nach Anordnung der Vorinstanz gem�ss R�ckweisungsentscheid vom 29. M�rz 1999 eingeholte ZMB-Gutachten abzustellen ist. W�hrend das kantonale Gericht diese Frage im angefochtenen Entscheid in Bezug auf die organischen Unfallfolgen verneinte und die Sache diesbez�glich zu erg�nzenden Abkl�rungen an die Z�rich zur�ckwies, weil die Expertise widerspr�chlich und ihre Schlussfolgerungen nicht nachvollziehbar seien, macht die Beschwerdef�hrerin geltend, gest�tzt auf das ZMB-Gutachten sei mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Versicherten ihre angestammte T�tigkeit als Buffet-Mitarbeiterin im Gastgewerbe trotz unfallbedingter Einschr�nkungen am linken Handgelenk zu 80 % zumutbar sei.
3.1 Aufgabe des Arztes oder der �rztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bez�glich welcher T�tigkeiten die versicherte Person arbeitsunf�hig ist. Im Weiteren sind die �rztlichen Ausk�nfte eine wichtige Grundlage f�r die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden k�nnen (BGE 125 V 261 Erw. 4; AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc, je mit Hinweisen). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begr�ndet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a).
3.2.1 Die Versicherte wurde w�hrend ihres f�nft�gigen Aufenthalts im ZMB durch die Dres. med. D.________ betreffend Allgemeinstatus, T.________ betreffend den handchirurgischen und orthop�dischen Status, B.________ betreffend den neurologischen Status und E.________ betreffend den psychiatrischen Status allseits eingehend untersucht. Zu den bleibenden Folgen der Radiusfraktur loco classico vom 2. Dezember 1992 ist dem polydisziplin�ren ZMB-Gutachten (S. 22 f.) in Bezug auf die Arbeitsunf�higkeit unter anderem zu entnehmen:
"[...] Im somatischen Bereich ist heute eine leichte radiokarpale Arthrose sowie eine deutliche Arthrose im distalen Radioulnar-Gelenk sowie eine allgemeine Osteopenie nachweisbar. Wahrscheinlich hat die Versicherte nach dem Unfall eine leichte Sudeck'sche Dystrophie durchgemacht. Sp�tfolgen derselben sind aber heute nicht mehr objektivierbar. Die genannten Arthrosen m�ssen �berwiegend wahrscheinlich als Unfallfolgen beurteilt werden. Gewisse Schmerzen bei starker Belastung des Handgelenkes sind als Folgeerscheinungen dieser Arthrosen m�glich, hingegen ist die ausgepr�gte, von der Versicherten subjektiv erlebte Schmerzempfindlichkeit durch diesen Befund nicht zu erkl�ren. Auch dass die Versicherte ihre Hand praktisch nicht mehr einsetzt und erhebliche Einschr�nkungen ihrer Beweglichkeit sowohl im Arm wie in der Hand schildert, kann durch den somatisch objektivierbaren Befund nicht erkl�rt werden. Aus somatischer Sicht k�nnte die Versicherte auch weiterhin an einem Buffet zu 80 % arbeiten. Die Hauptproblematik der Versicherten liegt auf psychischem und psychosomatischem Gebiet. Frau P.________ hat bereits nach ihrer Emigration in die Schweiz 1990 Kopfschmerzen vom Spannungstyp entwickelt. Nach dem Unfall von 1992 bahnte sich eine psychosomatische Entwicklung an, die begleitet wurde von einer Schmerzverarbeitungsst�rung und Symptomausweitung. Die Versicherte hat nunmehr seit neun Jahren nicht mehr gearbeitet und sicher auch durch die Berentung einen sekund�ren Krankheitsgewinn erlebt, so dass sich das ganze Geschehen fixiert und chronifiziert hat. Die Grundlage dieser Entwicklung ist eine einfach strukturierte, histrionische Pers�nlichkeit. Die Diagnose der k�rperlichen Symptome aus psychischen Gr�nden st�tzt sich auf das demonstrative Verhalten der Versicherten w�hrend den Untersuchungen, bei denen sich deutliche Diskrepanzen zwischen den angegebenen Einschr�nkungen und den objektiv beobachteten Beweglichkeiten sowie der symmetrischen Muskulatur (wir verweisen dazu auf den handchirurgisch-orthop�dischen Status) ergeben. Auch berichtet die Versicherte in einer Art "belle indiff�rence" [von] ihren schweren Beschwerden, so als spr�che sie nicht von sich, sondern von einer anderen Person. [...]"
Unter zus�tzlicher Ber�cksichtigung der psychosomatischen Entwicklung sch�tzten die ZMB-Gutachter die Arbeitsf�higkeit auf 50 %. Die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit gem�ss ZMB-Gutachten liegt sehr nahe bei den nur geringf�gig abweichenden Einsch�tzungen des Prof. Dr. med. S.________ (Bericht vom 13. M�rz 1996) und der Dres. med. M.________ und A.________ (Bericht vom 9. August 1995). W�hrend die Letzteren gar davon ausgingen, rein somatisch gesehen best�nden keine mit dem Unfallereignis in Zusammenhang stehenden Sp�tfolgen mehr, weshalb streng fachbezogen zumindest seit Mai 1995 kein bleibender Nachteil mehr bestehe, vertrat Prof. Dr. med. S.________ in seinem Bericht die Auffassung, zwar erscheine noch verst�ndlich, dass die Versicherte ihre angestammte T�tigkeit am Buffet nicht mehr aus�ben k�nne, weil dazu wohl der unbehinderte Gebrauch beider Arme und H�nde erforderlich sein d�rfte, doch sei "es ihr durchaus zumutbar, eine leichtere berufliche Arbeit zu leisten, wo sie haupts�chlich ihren in keiner Weise gesch�digten dominanten rechten Arm einsetzen und auch ihren insgesamt doch nicht schwer beeintr�chtigten linken in eingeschr�nktem Masse (mit-) benutzen" k�nne. Er sch�tzte ihre Arbeitsf�higkeit in einer angepassten T�tigkeit auf mindestens 50 % ein, obwohl sie damit sogar 66,66-75 % erreichen d�rfte. Da die Beschwerdegegnerin ihren angestammten Arbeitsplatz als Buffet-Angestellte in der Folge des Unfalles verlor, ist entgegen der Z�rich auf die Beurteilung der Zumutbarkeit in Bezug auf eine angepasste (und nicht die angestammte) T�tigkeit abzustellen. Nach umfassender W�rdigung s�mtlicher medizinischer Unterlagen ist mit mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b, 125 V 195 Erw. 2, je mit Hinweisen) davon auszugehen, dass die Versicherte in einer behinderungsadaptierten leichten manuellen T�tigkeit ohne zu starke Belastung des linken Armes (vgl. ZMB-Gutachten S. 9) zumutbarerweise eine Leistungsf�higkeit von 75 % erwerblich verwerten k�nnte.
3.2.2 Demgegen�ber vertrat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die Auffassung, die ZMB-Gutachter h�tten sich mit den abweichenden Einsch�tzungen der �brigen involvierten �rzte nicht auseinander gesetzt und das Gericht nicht von ihrer Sch�tzung der Arbeitsf�higkeit �berzeugen k�nnen. Auch in sich selbst sei das ZMB-Gutachten nicht widerspruchsfrei. Alle erhobenen Diagnosen somatischer Natur seien unter dem Titel "Nebendiagnosen (ohne Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit)" aufgelistet worden, obwohl an anderer Stelle dem ZMB-Gutachten zu entnehmen sei, aus somatischer Sicht betrage die unfallbedingte Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit als Buffet-Angestellte 20 %.
3.2.3 Entgegen dem kantonalen Gericht ist f�r den Beweiswert eines Arztberichtes nicht entscheidend, ob er sich mit jeder einzelnen abweichenden, sich bei den Akten befindlichen medizinischen Einsch�tzung in einl�sslicher Weise auseinander setzt, sondern vielmehr, ob er in Kenntnis der Vorakten abgegeben wurde (Erw. 3.1 hievor). Letzteres trifft auf das ZMB-Gutachten (vgl. Ziff. 1.2: medizinische Unterlagen, S. 1-9) zu. Dass es sich bei der kritisierten Auflistung der Diagnosen im ZMB-Gutachten (S. 21) um ein formelles Versehen handelt, ergibt sich aus der erl�uternden Stellungnahme der Dres. med. E.________ und T.________ vom 31. Januar 2002, wonach an objektivierbaren Befunden als �berwiegend wahrscheinliche Unfallfolgen lediglich eine leichte Radiocarpalarthrose und eine Arthrose im distalen linken Radioulnargelenk h�tten lokalisiert werden k�nnen, welche bei Belastung gewisse Schmerzen zu verursachen verm�chten; "alle �brigen erhobenen somatischen Befunde haben prim�r nichts mit dem Unfall zu tun." Die Versicherte bestritt den gem�ss ZMB-Gutachten erhobenen Befund eines seitengleichen Muskelreliefs an beiden Ober- und Vorderarmen mit Schreiben vom 31. Dezember 2001 zu Recht nicht. Dazu f�hrten die Dres. med. E.________ und T.________ erl�uternd aus, ein effektives Schonen der Extremit�ten - wie man es schmerzbedingt und nach dem beobachteten Verhalten der Versicherten in Bezug auf den zur Diskussion stehenden Arm vermuten m�sste - f�hre innert kurzer Zeit zu einer deutlichen Atrophie der betreffenden Muskulatur. Die hingegen anl�sslich der Untersuchung durch die Experten festgestellte symmetrische Muskulatur spreche jedoch eindeutig daf�r, dass die Versicherte ihren Arm nicht schone, sondern regelm�ssig gebrauche und aktiv belaste. Nach eingehender pflichtgem�sser W�rdigung der vorhandenen medizinischen Unterlagen kann nach dem Gesagten entgegen der Vorinstanz nicht die Rede davon sein, dass dem ZMB-Gutachten und den �brigen Arztberichten kein hinreichend klares Bild betreffend die bleibenden unfallbedingten Gesundheitssch�den organischer Natur und die daraus resultierenden Einschr�nkungen der Arbeitsf�higkeit zu entnehmen sei. Unter Mitber�cksichtigung der erl�uternden Stellungnahme der Dres. med. E.________ und T.________ und der restlichen medizinischen Unterlagen erweisen sich die Schlussfolgerungen der ZMB-Gutachter als �berzeugend, nachvollziehbar und in sich widerspruchsfrei. Die in jeder Hinsicht umfassenden und allseitigen spezialmedizinischen Untersuchungen der Versicherten lassen nach dem Gesagten von zus�tzlichen Abkl�rungen der organischen Unfallfolgen keine neuen Erkenntnisse erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweisw�rdigung (BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b) zu verzichten ist.
3.3 Somit ist im Folgenden davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin unter Ber�cksichtigung der einzig unfallkausalen organischen Gesundheitssch�den einer leichten Radiocarpalarthrose und einer Arthrose im distalen linken Radioulnargelenk in einer behinderungsadaptierten leichten manuellen T�tigkeit ohne zu starke Belastung des linken Armes zumutbarerweise eine Leistungsf�higkeit von 75 % erwerblich verwerten kann.
Das kantonale Gericht brauchte im angefochtenen Entscheid den Invalidit�tsgrad nicht zu �berpr�fen, da es die Sache wegen angeblich widerspr�chlicher medizinischer Aktenlage zu erg�nzender Abkl�rung der organischen Unfallfolgen und anschliessender Neuverf�gung �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente an die Verwaltung zur�ckwies. Weil die Versicherte schon im vorinstanzlichen Verfahren gegen die erwerbliche Seite der Ermittlung des Invalidit�tsgrades gem�ss Einspracheentscheid keine Einw�nde erhoben, sondern sich auf die Bestreitung der zugrunde gelegten Arbeitsf�higkeit beschr�nkt hatte, und weil die Frage nach den erwerblichen Auswirkungen der hievor (Erw. 3.3) festgestellten - trotz Unfallfolgen zumutbaren - Leistungsf�higkeit gest�tzt auf die vorliegenden Akten spruchreif ist und ohne Weiterungen beantwortet werden kann, ist nach dem Grundsatz der Verfahrens�konomie auf eine R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zu verzichten.
Demnach bleibt nachfolgend zu pr�fen, welche Erwerbseinbusse die Versicherte durch die unfallbedingten Einschr�nkungen erleidet.
4.1 Zu Recht unbestritten ist, dass die Beschwerdegegnerin im massgebenden Zeitpunkt des fr�hestm�glichen Rentenbeginns (hier: am 1. September 1995) ohne Unfallfolgen ein Jahreseinkommen (Valideneinkommen) von Fr. 41'335.- h�tte realisieren k�nnen.
4.2 Nimmt die Versicherte wie vorliegend nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit auf, so k�nnen f�r die Ermittlung des hypothetischen Einkommens nach Eintritt der Invalidit�t (Invalideneinkommen) die so genannten Tabellenl�hne gem�ss der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb). Hier ist wie �blich (vgl. z.B. BGE 126 V 81 Erw. 7a) von der Tabelle A1 ("Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht. Privater Sektor") der LSE auszugehen. Mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten (LSE 1994 S. 53 TA1.1.1 Anforderungsniveau 4) besch�ftigte Frauen verdienten bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden im Jahre 1994 monatlich Fr. 3325.-, was bei Annahme einer durchschnittlichen betriebs�blichen w�chentlichen Arbeitszeit von 41,9 Stunden (Die Volkswirtschaft 2003 Heft 7 S. 90 Tabelle B9.2 Zeile A-O "Total") einem Einkommen von monatlich Fr. 3483.- (= [Fr. 3325.- : 40] x 41,9) und j�hrlich Fr. 41'796.- (= Fr. 3483.- x 12) entspricht. Bez�glich der Anpassung an die Lohnentwicklung ist eine Differenzierung nach Geschlechtern vorzunehmen, weshalb auf den Nominallohnindex f�r Frauenl�hne abzustellen ist (BGE 129 V 410 Erw. 3.1.2). Dieser betrug im Jahr 1994 2051 und im Jahr 1995 2087 Punkte (Die Volkswirtschaft 2001 Heft 4 S. 85 Tabelle B10.3 Nominallohnindex total, Zeile "Frauen"), was einer Erh�hung um 1,76 Prozentpunkte (= [2087-2051] : 20,51) gleichkommt. F�r das Jahr 1995 ist demnach von einem angepassten Tabellenlohn von Fr. 42'532.- (= Fr. 41'796.- x 1,0176) auszugehen. Um den besonderen Einschr�nkungen der Versicherten (insbesondere der Limitierung auf leichte manuelle T�tigkeiten ohne zu starke Belastung des linken Armes) Rechnung zu tragen, ist sodann unter Ber�cksichtigung der gesamten Umst�nde des Einzelfalles ein angemessener Abzug von 15 % (vgl. BGE 126 V 79 ff. Erw. 5b) vorzunehmen, sodass mit einer behinderungsadaptierten T�tigkeit ein Jahreseinkommen von Fr. 36'152.- (= Fr. 42'532.- x 0,85) erzielbar w�re. Da die Beschwerdegegnerin in einer solchen angepassten T�tigkeit aus unfallbedingten gesundheitlichen Gr�nden zu 25 % eingeschr�nkt ist, resultiert im Ergebnis ein trotz Gesundheitsschaden zumutbares Erwerbseinkommen (Invalideneinkommen) von Fr. 27'114.- (Fr. 36'152.- x 0,75).
4.3 Aus der Gegen�berstellung dieses Invalideneinkommens auf der einen und des Valideneinkommens von Fr. 41'335.- (Erw. 4.1 hievor) auf der andern Seite ergibt sich ein Mindereinkommen von Fr. 14'221.- und ein Invalidit�tsgrad von 34 % (Fr. 14'221.- / Fr. 41'335.- x 100). Die Versicherte hat somit ab 1. September 1995 gest�tzt auf eine Erwerbseinbusse von 34 % Anspruch auf eine Invalidenrente nach UVG.
Die teilweise unterliegende Beschwerdef�hrerin hat der Beschwerdegegnerin eine Parteientsch�digung entsprechend dem Ausmass ihres Obsiegens auszurichten (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG).
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 22. Dezember 2003 vollst�ndig und der Einspracheentscheid der Z�rich Versicherungs-Gesellschaft vom 31. Mai 2002 soweit den Rentenanspruch betreffend aufgehoben mit der Feststellung, dass die Beschwerdegegnerin ab 1. September 1995 gest�tzt auf einen Invalidit�tsgrad von 34 % Anspruch auf eine Invalidenrente nach UVG hat.
Die Z�rich Versicherungs-Gesellschaft hat der Beschwerdegegnerin f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 1000.-- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wird �ber eine Parteientsch�digung f�r das kantonale Verfahren, entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses, zu befinden haben.