Source: https://chipa.de/paedagogik/jugendhilfeleistungen.php
Timestamp: 2018-07-22 20:02:14
Document Index: 144943879

Matched Legal Cases: ['§29', '§30', '§35', '§35', '§29', '§29', '§ 27', '§30', '§30', '§35', '§35', '§35']

Pädagogische Beratung für Eltern | chipa . child & parents | Hannover
Leistungen nach dem SGB XIII
"Der Charakter ist eine Gewohnheit der Seele." (Johann Wolfgang von Goethe)
Wir bieten folgende Leistungen nach SGB VIII an:
§29 SGB VIII Soziales Kompetenztraining in der Gruppe
§30 SGB VIII „Systemsprenger Programm“/ Betreuungshelfer
§35a SGB VIII Ambulante Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
§35 SGB VIII Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung als kognitives, präventiv basierendes soziales Einzeltraining
Bitte wenden Sie sich bezüglich der Antragstellung an Ihr zuständiges Jugendamt/ Ihre zuständige Jugendhilfestation (ASD - Allgemeiner Sozialer Dienst bzw. KSD - Kommunaler Sozialer Dienst).
Gerne informieren wir Sie vorab bezüglich des Vorgehens und der Inhalte der einzelnen Leistungen nach SGB VIII. Hierzu können Sie uns zwischen 9:00 und 14:00 Uhr täglich telefonisch unter 0511 54 54 18 15 oder per E- Mail: info@chipa.de, erreichen.
Einzel-Erläuterungen
Soziales Kompetenztraining in der Gruppe gemäß §29 SGB VIII
Das Soziale Kompetenztraining in der Gruppe (§29 SGB VIII) ist eine Leistung der Jugendhilfe im Rahmen der Hilfen zur Erziehung (§ 27 SGB VIII) für ältere Kinder und Jugendliche. In den meisten Fällen fallen diese Kinder und Jugendliche durch destruktives, unangemessenes, zum Teil impulsives und aggressives Verhalten auf.
Die Hilfe dient der Überwindung von:
Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen.
Erziehungsbeistand gemäß §30 SGB VIII
Die Erziehungsbeistandschaft und das „Systemsprenger Programm“ gemäß §30 SGB VIII richten sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis einschließlich 18 Jahren.
Die Hilfe wird häufig in folgenden Punkten in Anspruch genommen:
Integrationsprobleme nach (teil-)stationären Erziehungshilfen (Rückführung)
Erziehungsprobleme, familiäre Konflikte bzw. andere Konfliktkontexte des familiären, sozialen, strukturellen oder schulischen Umfeldes
Als Präventionsmaßnahme zur Abwehr von „Verwahrlosungstendenzen“, zur Verhinderung eines Abhängigkeitssyndroms, Beschaffungskriminalität etc.
Allgemeine Schulprobleme (Schulverweigerung, Gewalthandlungen, Regelverletzungen, aggressives Verhalten, Delinquenz, u. ä.)
Defizite in der Gestaltung von Freizeit- und Sozialkontakten
Defizite im Bindungsverhalten, in sozialer Kompetenz, im Selbstwerterleben und Selbstwertgefühl, Vorhandensein schädlichen
Suchtmittelmissbrauches (keine explizit diagnostizierte Suchterkrankung)
Ambulante Eingliederungshilfe gemäß §35a SGB VIII
Die Ambulante Eingliederungshilfe gemäß §35a SGB VIII ist für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche konzipiert. Es handelt sich hierbei, um eine Leistung im Einzelsetting oder in der Kleingruppe (2-4 Teilnehmende; eine anteilige Berechnung erfolgt aufgrund der jeweiligen Gruppengröße) für seelisch behinderte und ggfls. von einer seelischen Behinderung bedrohte junge Menschen ab dem 6. bis zum 21. Lebensjahr.
seelische Behinderung, die das ICD 10 katalogisiert
speziellen Traumatisierungen
Gewalterfahrungen und andere Belastungsfaktoren
Entwicklungsdefizite (psychisch wie physisch)
Verhaltensauffälligkeiten und psychische Beeinträchtigungen
Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung (ISE) gemäß §35 SGB VIII
Die ISE richtet sich an junge Menschen, die wiederholt durch ihr aggressiv-auffälliges Verhalten in Konflikte geraten sind. Diese sind 14 jedoch noch nicht 18 Jahre alt.
die jungen Menschen verhalten sich wiederholt aggressiv auffällig
und leiden unter ihren aggressiven (Impuls-)Durchbrüchen