Source: http://www.medizinrecht-konstanz.de/?page_id=50
Timestamp: 2018-06-18 07:21:38
Document Index: 256123658

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 18', '§ 95', '§ 140', '§ 116', '§ 31']

1. Vertragliche Gestaltung und Etablierung medizinischer Kooperationsformen
Gesellschaftsverträge für Berufsausübungsgemeischaften und Praxisgemeinschaften
Praxisabgabe/Übernahme-Regelungen, einschl. vertragsarztrechtlichem Nachbesetzungsverfahren, s.u.
neue Versorgungsformen: MVZ-Gründung, Einbringung von Vertragsarztsitzen und Anstellung im MVZ, Integrierte Versorgungsverträge, Kooperation mit nichtärztlichen Leistungserbringern, Etablierung von Arztnetzen und Arztzentren
Vertriebsverträge für Medizinprodukte
Im Rahmen der Praxisübergabe wird die professionelle Praxisbewertung sowie Prüfung der steuerlichen Aspekte durch die Kooperationspartner angeboten.
Sind Sie Inhaber einer Praxis, Privatklinik oder Leiter eines an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Krankenhauses und suchen Wege, sich oder Ihre Einrichtung durch Kooperationen im Gesundheitsmarkt neu zu positionieren, stehe ich Ihnen bei der Suche nach Partnern, Investoren u. Betreibergesellschaften mit meinem Netzwerk gerne zur Verfügung. Daneben biete ich gemeinsam mit meinen Kooperationspartnern Gruppencoaching für die einzelnen Projektumsetzungsphasen an.
2. Vertragsarztrecht/Inkasso
Zulassungsrecht, einschl. Ermächtigungen und Etablierung von Zweigpraxen
Begleitung im Nachbesetzungsverfahren bei Praxisübernahme, s.o
ärztliches Vergütungsrecht, insb. Prüfung Ihrer Honorarbescheide und Zuweisung des RLV, Vertretung in Regressverfahren (sachlich-rechnerische Richtigstellung, Wirtschaftlichkeitsprüfungen, Richtgrößenprüfungen)
Inkasso Ihrer privatärztlichen Rechnungen
Prüfung und rechtssichere Gestaltung des praxisparallelen Gewerbebetriebs
Beratung in der ärztlichen Werbung
4. Krankenhausrecht
Beratung im Zusammenhang mit der Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung, wie Durchsetzung der pers. Ermächtigung/Institutsermächtigung, MVZ-Gestaltung, integrierte Versorgungsverträge, Prüfung der Honorarbescheide, s.o.
Gestaltung der Wahlleistungsvereinbarungen und Chefarztverträge
Inkasso der Liquidationen gegenüber Selbstzahlern
5. Krankenversicherungsrecht
Prüfung und Durchsetzung der Leistungsansprüche gegenüber GKV und PKV
Vertretung bei ärztlichen Behandlungsfehlern vor der ärztlichen Gutachterkommission und/oder vor Gericht
7. Medizinproduktrecht
Beratung im Vertriebsaufbau und Gestaltung der Vertriebsverträge, s.o.
Glossar - Erläuterung ausgewählter Begriffe
seit dem 01.05.2007 hat besteht die Möglichkeit zur Qualifizierung zum Fachanwalt für Medizinrecht, § 14b FAO. Als Voraussetzung hierfür sind besondere Kenntnisse nachzuweisen in den Bereichen:
a)Vertragsarzt- und Vertragszahnarztrecht,
b) sowie Grundzüge der Pflegeversicherung,
3 schriftliche Leistungskontrollen
Vorlage praktischer Erfahrungen, mindestens: 60 Fälle, davon mindestens 15 rechtsförmliche Verfahren (davon mindestens 12 gerichtliche Verfahren).
Jährliche Fortbildung in der Gesamtdauer von mindestens 10 Zeitstunden
Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) – gemäß § 18 Abs. 1 MBO-Ä dürfen sich Ärzte zu Berufsausübungsgemeinschaften – auch beschränkt auf einzelne Leistungen – zusammenschließen. Voraussetzung ist die Verpflichtung zur gemeinsamen Tätigkeit, nicht notwendiger Weise an einem Ort (überörtliche BAG). Typische Berufsausübungsgemeinschaften ist die Gemeinschaftspraxis.
Gemäß § 95 Abs. 1 Satz2 SGB V sind Medizinische Versorgungszentren fachübergreifende ärztlich geleitete Einrichtungen, in denen Ärzte, die in das Arztregister eingetragen sind, als Angestellte oder Vertragsärzte tätig sind.
Die Praxisgemeinschaft ist eine Organisationsgemeinschaft ohne gemeinsame Berufsausübung.
Bei den Integrierten Versorgungsverträgen handelt es sich um Direktverträge, die die gesetzlichen Krankenkassen mit Leistungserbringergemeinschaften abschließen. Gemäß § 140a Abs. 1 SGB V setzt ein Integrierter Versorgungsvertrag eine verschiedene Leistungssektoren übergreifende Versorgung voraus.
Bei der Richtgrößenprüfung wird die Verordnungsweise des Arztes im Hinblick auf Arznei- Verbands- u. Hilfsmittel überprüft. Sie wird von Amts wegen durchgeführt. Bei einer Überschreitung von mehr als 15% erfolgt eine Beratung durch den Prüfungsausschuss. Bei Überschreitung über 25% droht die Festsetzung eines Regresses.
Abrechnungsprüfung , in der die ordnungsgemäße Anwendung der Gebührenordnung, der einschlägigen Verträge, Richtlinien und Abrechnungsbestimmungen kontrolliert wird.
Persönliche Ermächtigung von Krankenhausärzten mit abgeschlossener Facharztausbildung, gemäß § 116 SGB V i.V.m. § 31a Ärzte-ZV. Voraussetzung ist, dass ohne die besonderen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von hierfür geeigneten Krankenhausärzten die Versorgung der Versicherten nicht sichergestellt ist.
Der Vertragsarzt hat die Möglichkeit, seine vertragsärztliche Tätigkeit an einer sog. Nebenbetriebsstätte, d.h. außerhalb seines Praxissitzes, auszuüben, sofern dadurch die Versorgung am weiteren Tätigkeitsort verbessert und die Versorgungspräsenz am Vertragsarztsitz nicht verschlechtert wird.
Bei der Wahlleistungsvereinbarung handelt es sich um eine vertragliche Vereinbarung über Leistungen, die über das im Krankenhausaufnahmevertrag vereinbarte hinausgehen (z.B. Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung usw.). Diese Wahlleistungen werden entweder vom Versicherten privat gezahlt oder von dessen privater Krankenversicherung oder Zusatzversicherung.
Regelleistungsvolumen.