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Timestamp: 2016-10-28 08:26:51
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Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 152', 'BGE', 'Art. 152']

U 381/04 (02.02.2006)
Pr�sidentin Leuzinger, Bundesrichter Seiler und nebenamtlicher Richter Maeschi; Gerichtsschreiber Arnold
P.________, 1961, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Guy Reich, M�nchhaldenstrasse 24, 8008 Z�rich,
P.________, geboren 1961, war seit M�rz 1989 als G�rtner bei der Firma S.________, Pflanzencenter/Gartenbau, angestellt und bei der Elvia, Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend Elvia) obligatorisch f�r die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 10. September 1997 erlitt er einen Verkehrsunfall, als er mit seinem Personenwagen in einer Kolonne anhalten musste und ein nachfolgendes Fahrzeug hinten rechts in seinen Wagen stiess. Wegen Nacken- und Kopfschmerzen suchte er am 12. September 1997 Dr. med. H.________ auf, welcher ein indirektes Trauma der Halswirbels�ule (HWS) diagnostizierte und das Tragen eines Halskragens verordnete. Im weiteren Verlauf klagte der Versicherte auch �ber Beschwerden im Bereich der Lendenwirbels�ule (LWS). Mit Bericht vom 6. November 1997 best�tigte der behandelnde Arzt eine volle Arbeitsf�higkeit ab 26. September 1997 mit der Feststellung, der Patient sei zur vorgesehenen Abschlusskontrolle vom 6. November 1997 nicht erschienen. Ab 24. Oktober 1997 stand der Versicherte bei Dr. med. C.________, Allgemeine Medizin FMH, in Behandlung, welcher eine traumatisierte zervikale Spondylarthrose sowie ein chronisches Lumbovertebralsyndrom bei degenerativen Ver�nderungen diagnostizierte, volle Arbeitsunf�higkeit bescheinigte und eine physikalische Therapie anordnete. Dr. med. T.________, Spezialarzt FMH f�r Physikalische Medizin und Rehabilitation, welcher den Versicherten ab 3. Dezember 1997 behandelte, schloss nach weitgehend erfolglosen Behandlungen auf eine Aggravationstendenz und eine wahrscheinliche Verarbeitungsst�rung aus psychischen Gr�nden. Eine neuropsychologische Untersuchung im Spital X.________ vom 11. Mai 1998 ergab eine leichte Konzentrationsst�rung sowie ein vermindertes konzeptuelles Denken, was als �tiologisch vereinbar mit einem HWS-Trauma bezeichnet wurde. Eine von der Elvia veranlasste konsiliarische Untersuchung durch Dr. med. E.________, Spezialarzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie, vom 6. Mai 1998 f�hrte zur Feststellung leichter bis m�ssiger degenerativer Ver�nderungen der HWS und LWS ohne Anhaltspunkte f�r eine oss�re oder diskoligament�re L�sion. Nach einem akuten Beschwerdeschub im Juni 1998 ordnete Dr. med. T.________ eine station�re Behandlung in der Klinik F.________, vom 2. bis 23. Juli 1998 an, wo als strukturelle Diagnosen eine Schmerzerkrankung mit Generalisierungstendenz nach Beschleunigungstrauma mit anschliessender tendomyotischer Erkrankung der HWS, eine Somatisierungstendenz sowie eine Instabilit�t C2 - C6 und als funktionelle Diagnosen eine schmerzbedingte Funktionseinschr�nkung, eine muskul�re Dysbalance sowie eine fehlende Selbsthilfem�glichkeit erhoben wurden. Die Neuropsychologin und Psychologin B.________, gelangte in einer "Standortbestimmung" vom 9. September 1998 zum Schluss, das im Spital X.________ festgestellte Defizit im konzeptuellen Denken sei mit gr�sster Wahrscheinlichkeit auf den geringen Bildungsgrad des Versicherten zur�ckzuf�hren. Des Weiteren bestehe sicher eine Aggravation, w�hrend das psychische und geistige Funktionieren als ad�quat erscheine. Der beratende Arzt der Elvia Dr. med. W.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, schloss auf eine chronifizierte Schmerzverarbeitungsst�rung und vertrat die Auffassung, der Unfall habe zu einer vor�bergehenden Verschlimmerung unfallfremder Faktoren in Form vorbestandener degenerativer Ver�nderungen der HWS und LWS gef�hrt, wobei der Status quo sine Ende 1998 erreicht worden sei (Berichte vom 23. September und 10. Dezember 1998). Die Elvia holte bei Prof. Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie, ein Gutachten vom 22. Januar 1999 ein, worin der Experte zum Schluss gelangte, es handle sich um einen Status nach h�chstens mittelschwerer, wahrscheinlich aber geringf�giger Distorsionsverletzung der HWS bei fehlendem Hinweis auf eine traumatische Verletzung der LWS und ohne Verdachtsmomente f�r eine traumatische Hirnsch�digung oder ein posttraumatisches neuropsychologisches Defizit. Objektiv lasse sich lediglich eine Einschr�nkung der Beweglichkeit aufgrund von geltend gemachten Schmerzen im Bereich des Nackens und der LWS feststellen. Bei grossz�giger Betrachtungsweise k�nne eine volle Arbeitsunf�higkeit w�hrend sechs Monaten, eine Arbeitsunf�higkeit von 50 % w�hrend weiteren sechs Monaten und eine Arbeitsunf�higkeit von 25 % f�r nochmals sechs Monate angenommen werden. Nach Ablauf dieser Zeit (1. April 1999) h�tten mit Wahrscheinlichkeit keine behindernden Unfallfolgen mehr bestanden. Ab Juni 1999 stand der Versicherte bei Dr. med. N.________, Spezial�rztin f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH und A.________, Psychotherapeutin, in Behandlung, wobei die �rztin eine volle Arbeitsunf�higkeit ab 1. Juni 1999 best�tigte und die Psychotherapeutin eine posttraumatische Belastungsst�rung (ICD-10 F43.1) diagnostizierte. In der Zwischenzeit hatte sich der Versicherte auch bei der Eidgen�ssischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet, welche die MEDAS mit einer polydisziplin�ren Begutachtung beauftragte. In dem mit einem rheumatologischen Konsilium vom 12. April 2000 (Dr. med. L.________, Facharzt FMH f�r Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen) und einem psychiatrischen Konsilium vom 18. April 2000 (Dr. med. R.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie) erg�nzten Bericht vom 18. Mai 2000 gelangten die Gutachter zu den Hauptdiagnosen eines chronischen zerviko-zephalo-lumbalbetonten panvertebralen Schmerzsyndroms mit Hemisymptomatik links (ICD-10 M54.8) und einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung (ICD-10 F45.4). Zur Arbeitsf�higkeit wurde ausgef�hrt, sowohl in der bisherigen T�tigkeit als auch in einer angepassten k�rperlich leichten bis mittelschweren T�tigkeit sei der Versicherte noch zu 50 % arbeitsf�hig, wobei sich in der bisherigen T�tigkeit sowohl die rheumatologischen als auch die psychopathologischen Befunde auswirkten, w�hrend bei einer angepassten anderen T�tigkeit allein die psychiatrischen Befunde limitierend seien. Der Beginn der Arbeitsf�higkeit von 50 % sei auf den 1. Januar 1999 festzulegen. Ab 5. September 2000 wurde der Versicherte von Dr. med. K.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie behandelt, welcher der Elvia am 22. November 2000 berichtete, der Versicherte leide an einer Anpassungsst�rung mit l�ngerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.23) und sei aufgrund seiner posttraumatischen Beschwerden im Sinne eines "late-whiplash-injury-Syndroms" seit dem Unfall voll arbeitsunf�hig. Die Elvia beauftragte hierauf Dr. med. U.________, Institut f�r Medizinische Begutachtung (IMB) mit einem psychiatrischen Gutachten, welches am 30. Oktober 2001 erstattet wurde und worin das Vorliegen unfallkausaler psychischer St�rungen verneint wurde. Mit Verf�gung vom 12. Dezember 2001 er�ffnete die Elvia dem Versicherten, die bestehenden Beschwerden st�nden seit anfangs 1999 nicht mehr in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 10. September 1997, weshalb ab dem 1. Januar 1999 keine weiteren Leistungen erbracht werden k�nnten. Mit Einspracheentscheid vom 7. November 2002 hielt die Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Allianz) als Rechtsnachfolgerin der Elvia an der Ablehnung der Leistungspflicht fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher P.________ die Aufhebung des Einspracheentscheids und die Zusprechung weiterer Versicherungsleistungen, eventuell die R�ckweisung der Sache an den Unfallversicherer zu erg�nzender Abkl�rung und neuem Entscheid beantragte, wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ab (Entscheid vom 27. August 2004).
P.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei die Allianz zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen zu erbringen; ferner wird um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung ersucht.
Die Allianz beantragt die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) verzichtet auf Vernehmlassung.
Im angefochtenen Entscheid werden die f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers geltenden Voraussetzungen des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und dem Gesundheitsschaden im Allgemeinen (BGE 129 V 181 Erw. 3 mit Hinweisen) und insbesondere bei Schleudertraumen und schleudertrauma�hnlichen Verletzungen der HWS (BGE 117 V 359 ff.; RKUV 2000 Nr. U 395 [U 160/98] S. 317 Erw. 3; SVR 1995 UV Nr. 23 [U 183/93] S. 67) sowie die Rechtsprechung zum Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 195 Erw. 2 mit Hinweis) zutreffend dargelegt. Das Gleiche gilt hinsichtlich der vorinstanzlichen Ausf�hrungen zur Anwendbarkeit des am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, welches bez�glich der hier streitigen Fragen zu keinen �nderungen gef�hrt hat (BGE 130 V 343 ff. Erw. 2 u. 3; vgl. auch Kieser, ATSG-Kommentar, Rz 36 f. der Vorbemerkungen). Darauf wird verwiesen.
2.1 Im Einspracheentscheid vom 7. November 2002 wird davon ausgegangen, der Beschwerdef�hrer habe beim Unfall vom 10. September 1997 kein Schleudertrauma mit dem f�r diese Verletzung typischen Beschwerdebild, sondern h�chstens eine schleudertrauma�hnliche Verletzung der HWS ohne organisch nachweisbare Befunde erlitten. W�hrend f�r die LWS-Beschwerden ein Kausalzusammenhang mit dem Unfall verneint und das Vorliegen einer unfallkausalen psychischen St�rung gest�tzt auf das Aktengutachten des Dr. med. U.________ ausgeschlossen wird, anerkannte der Unfallversicherer bez�glich der HWS-Beschwerden eine Unfallkausalit�t f�r die Verschlimmerung des Vorzustandes (degenerative Ver�nderungen), erachtete den Status quo sine anfangs 1999 aber als erreicht. F�r den Fall, dass noch ein nat�rlicher Kausalzusammenhang anzunehmen w�re, verneinte er eine Leistungspflicht mit der Begr�ndung, dass die f�r die Ad�quanzpr�fung bei Schleudertraumen und schleudertrauma�hnlichen Verletzungen der HWS geltenden Kriterien nicht erf�llt seien.
2.2 Das kantonale Gericht erachtet ein Schleudertrauma der HWS als gegeben, h�lt die LWS-Beschwerden f�r nicht mehr unfallkausal und stellt fest, soweit seitens der Nackenschmerzen und neuropsychologischen St�rungen noch Unfallfolgen vorgelegen h�tten, seien diese objektiv jedenfalls wenig bedeutsam gewesen. Die Nackenschmerzen seien schon im Sommer 1998 in den Hintergrund getreten und es habe klar das psychische Beschwerdebild im Vordergrund gestanden. Die Frage der nat�rlichen Kausalit�t der in den Arztberichten unterschiedlich beurteilten psychischen Beeintr�chtigungen bed�rfe keiner weiteren Abkl�rung, weil jedenfalls die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs nach den f�r psychische Unfallfolgen geltenden Kriterien zu verneinen sei.
2.3 Der Beschwerdef�hrer stellt sich demgegen�ber auf den Standpunkt, nach den Arztberichten l�gen objektive Befunde vor und der Unfallzusammenhang sei sowohl f�r die somatischen als auch die psychischen Beeintr�chtigungen zu bejahen. Im �brigen wird bestritten, dass die psychischen St�rungen schon kurz nach dem Unfall eindeutig im Vordergrund gestanden haben, weshalb eine allf�llige Ad�quanzpr�fung nach den f�r Schleudertraumen und schleudertrauma�hnliche Verletzungen der HWS geltenden Regeln zu erfolgen habe, was dazu f�hre, dass die Ad�quanz ohne weiteres zu bejahen sei.
3.1 Beim Unfall vom 10. September 1997 hat der Beschwerdef�hrer ein Distorsionstrauma der HWS erlitten. Aufgrund des Unfallhergangs und der erlittenen Verletzungen ist anzunehmen, dass es sich um ein sog. Schleudertrauma (Peitschenhieb-Verletzung, Whiplash-injury) gehandelt hat. Jedenfalls liegt eine schleudertrauma�hnliche Verletzung vor, welche praxisgem�ss einem Schleudertrauma gleichzustellen ist (RKUV 2000 Nr. U 395 [U 160/98] S. 317 Erw. 3; SVR 1995 UV Nr. 23 [U 183/93] S. 67). Im Anschluss an den Unfall sind denn auch Beschwerden aufgetreten, welche zum typischen Beschwerdebild solcher Verletzungen geh�ren (BGE 117 V 360 Erw. 4b). Nach den Akten sind unmittelbar nach dem Unfall und noch innerhalb der f�r die Unfallkausalit�t geltenden Latenzzeit von 24 bis h�chstens 72 Stunden (RKUV 2000 Nr. U 359 [U 264/97] S. 29) Nacken- und Kopfschmerzen aufgetreten. Der Beschwerdef�hrer suchte deshalb zwei Tage nach dem Unfall Dr. med. H.________ auf, welcher eine massiv verspannte Nackenmuskulatur sowie eine Bewegungseinschr�nkung der HWS feststellte. Im weiteren Verlauf klagte der Beschwerdef�hrer auch �ber lumbale Schmerzen. Seinen Angaben gegen�ber Prof. Dr. med. M.________ vom 13. Januar 1999 zufolge war es etwa drei bis vier Wochen nach dem Unfall zudem zu Sehst�rungen gekommen. Gegen�ber dem Aussendienst-Mitarbeiter des Unfallversicherers erw�hnte der Beschwerdef�hrer am 16. Dezember 1999 erstmals auch Schwindelbeschwerden, welche laut Anamnese des Spital X.________ vom 11. Mai 1998 rund zwei Monate nach dem Unfall aufgetreten sind und w�hrend des Aufenthaltes in der Klinik F.________ im Juli 1998 noch angedauert haben. Dort erfolgte nebst physikalischen Massnahmen eine medikament�se Therapie wegen einer depressiven Entwicklung. Auch wenn bez�glich der HWS-Beschwerden und insbesondere des erst nachtr�glich aufgetretenen Lumbovertebralsyndroms unfallfremde Faktoren in Form degenerativer Ver�nderungen bestanden haben und seitens der beteiligten �rzte wiederholt auf eine Tendenz zur Schmerzausweitung und Aggravation hingewiesen wurde, ist der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Gesundheitsschaden zumindest im Sinne einer Teilkausalit�t zu bejahen, wovon auch die Beschwerdegegnerin ausgegangen ist. Streitig und zu pr�fen ist, wie es sich hinsichtlich der Unfallkausalit�t der ab 1. Januar 1999 weiter bestehenden Beschwerden verh�lt. Weil es sich dabei um eine leistungsaufhebende Tatsache handelt, liegt die Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegr�ndender nat�rlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 2000 Nr. U 363 [U 355/98] S. 45, RKUV 1994 Nr. U 206 [U 180/93] S. 328). Der Unfallversicherer hat jedoch nicht den Beweis f�r unfallfremde Ursachen zu erbringen, sondern nur, dass die unfallbedingten Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben (Urteile P. vom 15. Oktober 2003, U 154/03, F. vom 10. September 2003, U 343/02, und E. vom 12. Dezember 2002, U 247/02).
3.2 In der f�r die Beurteilung massgebenden Zeit von der Leistungsaufhebung (1. Januar 1999) bis zum Erlass des Einspracheentscheids vom 7. November 2002 (BGE 130 V 446 Erw. 1.2 mit Hinweisen) klagte der Beschwerdef�hrer �ber weiter bestehende Kopf- und Nackenschmerzen, die praktisch jeden Tag vorhanden seien, wenn auch in unterschiedlicher Intensit�t. Im Laufe der Zeit seien zu den anf�nglich im Vordergrund gestandenen Nackenschmerzen zunehmend lumbale Schmerzen hinzugekommen. Zudem seien nach wie vor Sehst�rungen vorhanden. Schwindelbeschwerden habe er keine mehr; das Ged�chtnis sei gut (Gutachten Prof. Dr. med. M.________ vom 22. Januar 1999). Nach Auffassung des Gutachters rechtfertigen weder die Natur und Schwere des erlittenen Traumas noch die von verschiedenen Untersuchern erhobenen klinischen oder bildgebenden Befunde die Annahme erheblicher unfallabh�ngiger Beeintr�chtigungen. Gewisse Restbeschwerden im Bereich der HWS, nicht aber im Bereich der LWS, welche von einer sog. Schleuderverletzung kaum betroffen werde, seien denkbar; insgesamt st�nden die heutigen Beschwerden aber nicht (mehr) in nennenswertem Masse in Zusammenhang mit dem Unfall vom 10. September 1997. Bez�glich der Unfallschwere geht der Gutachter unter Hinweis darauf, dass die Beteiligten die Angelegenheit unter sich regelten und auf den Beizug der Polizei verzichteten, von einem offensichtlich geringf�gigen Fahrzeugschaden und einem vermutlich banalen Charakter des Unfalls aus. Aus den Akten geht allerdings hervor, dass der Schaden an den am Unfall beteiligten Fahrzeugen (- wirtschaftlicher - Totalschaden am Personenwagen des Beschwerdef�hrers bei einem Restwert von Fr. 4'350.- und Reparaturkosten am Personenwagen des Unfallverursachers von Fr. 11'442.70) nicht als geringf�gig bezeichnet werden kann. Entgegen den Ausf�hrungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde besteht dennoch kein Grund, den Beweiswert des Gutachtens in Frage zu stellen. Die gutachterlichen Schlussfolgerungen werden nicht nur vom Vertrauensarzt der Beschwerdegegnerin Dr. med. E.________ im Bericht vom 17. Februar 1999, sondern im Ergebnis auch von den �rzten der MEDAS im Gutachten vom 18. Mai 2000 geteilt. Danach leidet der Beschwerdef�hrer an einem panvertebralen Syndrom, welches weit �ber die organischen Befunde hinaus geht und den Eindruck einer schweren Aggravation und funktionellen �berlagerung erweckt. Aus somatischer Sicht ist der Beschwerdef�hrer f�r eine angepasste T�tigkeit seit 1. Januar 1999 voll arbeitsf�hig. Soweit ab 1. Januar 1999 noch R�ckenbeschwerden bestanden haben, welche nicht auf die vorbestandenen degenerativen Ver�nderungen zur�ckzuf�hren sind, waren sie jedenfalls nicht derart schwer, dass sich daraus eine relevante Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit ergeben h�tte. Eine solche resultiert auch aus den geltend gemachten Sehst�rungen nicht, welche Ende 1998 Anlass zu einer augen�rztlichen Untersuchung und zur Versorgung mit einer Brille gegeben haben. Die Schwindelbeschwerden haben nach den anamnestischen Angaben im Gutachten von Prof. Dr. med. M.________ anfangs 1999 nicht mehr bestanden; ebenso wenig Ged�chtnisst�rungen. Die neuropsychologischen Defizite (Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen) bildeten wiederholt Gegenstand von Untersuchungen, deren Ergebnisse sich dahin zusammenfassen lassen, dass die Beeintr�chtigungen, soweit �berhaupt feststellbar, h�chstens m�glicherweise und zudem nur teilweise in einem Kausalzusammenhang mit dem Unfall standen und jedenfalls ohne wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit geblieben sind. Was schliesslich die psychischen Beeintr�chtigungen betrifft, enthalten die medizinischen Akten unterschiedliche Beurteilungen. W�hrend die Psychotherapeutin A.________ am 20. Oktober 1999 eine posttraumatische Belastungsst�rung (ICD-10 F43.1) diagnostizierte, stellten die �rzte der MEDAS eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung (ICD-10 F45.4) sowie eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0) fest. Der Psychiater Dr. med. K.________ erhob zun�chst die Diagnose einer Anpassungsst�rung mit l�ngerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.23, recte: F43.21), erw�hnte in der nachtr�glichen Stellungnahme vom 23. April 2001 aber auch eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung mit der Einschr�nkung, dass es sich nicht um ein typisches Krankheitsbild mit �berwiegend psychogenen Faktoren handle. Im psychiatrischen Gutachten des IMB schliesslich verneint Dr. med. U.________ das Vorliegen sowohl einer posttraumatischen Belastungsst�rung als auch einer Anpassungsst�rung und erachtet einen Unfallzusammenhang der psychischen Beschwerden als nicht gegeben. Zu den unterschiedlichen Beurteilungen ist festzustellen, dass die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsst�rung, wie sie von der Psychotherapeutin A.________ erhoben wird, gem�ss ICD-10 voraussetzt, dass die St�rung innerhalb von sechs Monaten nach einem traumatisierenden Ereignis von aussergew�hnlicher Schwere auftritt (Dilling/ Mombour/Schmidt [Hrsg.], Weltgesundheitsorganisation - Internationale Klassifikation psychischer St�rungen, ICD-10 Kapitel V, 4. Aufl., S. 170). Von einem solchen Ereignis kann hier nicht gesprochen werden. Wie es sich in diagnostischer Hinsicht verh�lt und inwieweit die bestehenden psychischen Beeintr�chtigungen in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 10. September 1997 stehen, bedarf indessen keiner weiteren Abkl�rung, wie sich aus dem Folgenden ergibt.
3.3 Nach der Rechtsprechung deckt sich bei organisch nachweisbaren Befunden die ad�quate, d.h. rechtserhebliche Kausalit�t weitgehend mit der nat�rlichen Kausalit�t, weshalb sich eine spezifische Ad�quanzpr�fung in der Regel er�brigt (BGE 117 V 365). F�r die Bejahung der Ad�quanz gen�gt es indessen nicht, dass organische Befunde erhoben werden; vielmehr m�ssen diese objektivierbar sein. An solchen objektiv nachweisbaren organischen Befunden fehlt es im vorliegenden Fall. Im Anschluss an den Unfall konnten weder oss�re noch ligament�re L�sionen festgestellt werden. Eine von der Klinik F.________ angegebene Instabilit�t C2-C6 konnte in den CT-Funktions-Aufnahmen lediglich insoweit objektiviert werden, als eine Funktionsst�rung vereinbar mit einer Instabilit�t C2/3 festgestellt wurde. Die Verdachtsdiagnose einer Impressionsfraktur Th10/11 konnte in den bildgebenden Untersuchungen ebenfalls nicht best�tigt werden. Ausgeschlossen wurde auch eine m�glicherweise unfallbedingte Diskushernie. Was schliesslich die von Dr. med. I.________ im Bericht vom 2. Juni 2003 erw�hnten audio-neurootologischen Befunde betrifft, ist festzustellen, dass diese wohl die geklagten Schwindel- und Gleichgewichtsbeschwerden zu erkl�ren verm�gen. Es fehlt jedoch auch in diesem Punkt an objektiv nachweisbaren organischen Befunden. Dr. med. I.________ geht denn auch selbst davon aus, dass keine pathologisch-morphologischen Befunde zu erheben seien. Es muss daher bei der Feststellung bleiben, dass der Beschwerdef�hrer eine schleudertrauma�hnliche Verletzung ohne objektiv nachweisbare Funktionsausf�lle erlitten hat, weshalb eine spezifische Ad�quanzpr�fung nach den f�r Schleudertraumen und schleudertrauma�hnliche Verletzungen der HWS (BGE 117 V 359 ff.) oder nach den f�r psychische Unfallfolgen geltenden Regeln (BGE 115 V 133 ff.) zu erfolgen hat.
3.4 Die Vorinstanz hat die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs nach den f�r psychische Unfallfolgen geltenden Kriterien (BGE 115 V 133 ff.) gepr�ft mit der Begr�ndung, die psychische Problematik sei schon kurz nach dem Unfall dominant gewesen und habe die Restfolgen des Distorsionstraumas in den Hintergrund gedr�ngt. Dieser Auffassung ist beizupflichten. Auszugehen ist davon, dass der erstbehandelnde Arzt Dr. med. H.________ die Behandlung bereits am 6. November 1997 als abgeschlossen erachtet und eine volle Arbeitsf�higkeit ab 26. September 1997, d.h. zwei Wochen nach dem Unfall, best�tigt hatte. Der vom Versicherten am 24. Oktober 1997 aufgesuchte Dr. med. C.________ bescheinigte in der Folge zwar erneut eine Arbeitsunf�higkeit und erachtete eine weitere physiotherapeutische Behandlung als erforderlich. Der beigezogene Dr. med. T.________ schloss nach weitgehend erfolglosen Behandlungen im April/Mai 1998 indessen auf eine Aggravationstendenz und eine wahrscheinliche Verarbeitungsst�rung aus psychischen Gr�nden. Bereits zuvor hatte der Arbeitgeber, bei welchem der Beschwerdef�hrer am 24. November 1997 einen Arbeitsversuch unternahm, festgestellt, dass es "seinem Mitarbeiter psychisch sehr schlecht gehe" (Aktennotiz vom 19. M�rz 1998). Beim Eintritt in die Klinik F.________ stand ein depressiver Zustand im Vordergrund, welcher mit einer medikament�sen Therapie angegangen wurde. In der Krankengeschichte wurde eine Somatisierungstendenz vermerkt. Die sp�teren fach�rztlichen Untersuchungen best�tigten diese Feststellung, wobei auf eine Chronifizierung des Schmerzsyndroms unter Beteiligung psychogener und psychosozialer Faktoren geschlossen wurde. Auch wenn bez�glich der Diagnose unterschiedliche Auffassungen bestehen, stimmen die Arztberichte darin �berein, dass der Beschwerdef�hrer an einer psychischen St�rung mit Krankheitswert leidet, deren erste Symptome bereits kurz nach dem Unfall aufgetreten sind und rasch zugenommen haben. Die physischen Beschwerden sind im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt ganz in den Hintergrund getreten, wovon umso mehr auszugehen ist, als nach �rztlicher Auffassung eine Aggravationstendenz bestanden hat. Die Ad�quanzbeurteilung hat daher rechtsprechungsgem�ss nicht nach den f�r Schleudertraumen und schleudertrauma�hnliche Verletzungen der HWS, sondern nach den f�r psychische Unfallfolgen geltenden Regeln zu erfolgen (BGE 123 V 98 ff.; RKUV 2002 Nr. U 465 [U 164/01] S. 437 ff.).
4.1 Nach der Rechtsprechung werden einfache Auffahrunf�lle in der Regel als mittelschwer, im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen qualifiziert (RKUV 2005 Nr. U 549 [U 380/04] S. 237 Erw. 5.1.2 mit Hinweisen). Ob dies - wie die Vorinstanz annimmt - auch im vorliegenden Fall zu gelten hat, kann dahingestellt bleiben. Der Unfall ist jedenfalls h�chstens dem mittleren Bereich im engeren Sinn und nicht dem Grenzbereich zu den schweren Unf�llen zuzuordnen (vgl. SZS 45/2001 [U 187/95] S. 431 ff., insbesondere S. 437 mit Hinweis auf SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 ff.). Damit die Ad�quanz bejaht werden k�nnte, m�sste somit ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein oder es m�ssten mehrere der zu ber�cksichtigenden Kriterien gegeben sein (BGE 115 V 140 Erw. 6c/bb).
4.2 Der Unfall vom 10. September 1997 hat sich weder unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereignet noch war er - objektiv betrachtet (RKUV 1999 Nr. U 335 [U 287/97] S. 209 Erw. 3b/cc; vgl. auch RKUV 2000 Nr. U 394 [U 248/98] S. 313) - von besonderer Eindr�cklichkeit. Er hatte auch keine schweren Verletzungen oder Verletzungen besonderer Art zur Folge. Es bedarf hiezu einer besonderen Schwere der f�r das Schleudertrauma typischen Beschwerden oder besonderer Umst�nde, welche das Beschwerdebild beeinflussen k�nnen (Urteile C. vom 28. April 2005, U 386/04, D. vom 4. September 2003, U 371/02, T. vom 6. Februar 2002, U 61/00, und D. vom 16. August 2001, U 21/01). Diese k�nnen beispielsweise in einer beim Unfall eingenommenen besonderen K�rperhaltung und den dadurch bewirkten Komplikationen bestehen (RKUV 1998 Nr. U 297 [U 16/97] S. 245). Solche Umst�nde sind hier nicht gegeben. Es liegt auch keine besondere Schwere der f�r das Schleudertrauma typischen Beschwerden vor. Nicht erf�llt ist sodann das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung. Die prim�re Unfallbehandlung konnte bereits am 6. November 1997 abgeschlossen werden. In der Folge wurden zwar erneut physiotherapeutische Massnahmen durchgef�hrt, welche indessen zu keiner wesentlichen Besserung des Gesundheitszustandes f�hrten. Eine zus�tzlich vorgesehene medizinische Kr�ftigungstherapie musste sistiert werden. Lokale Infiltrationen sowie eine manuelle Therapie brachten nur einen kurzfristigen Erfolg. Auch wenn sp�ter weitere medikament�se und physikalische Therapien durchgef�hrt wurden, handelt es sich insgesamt nicht um eine kontinuierliche, mit einer gewissen Planm�ssigkeit auf die Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichtete �rztliche Behandlung von ungew�hnlich langer Dauer (Urteile N. vom 14. M�rz 2005, U 82/04, P. vom 24. September 2003, U 361/02, und S. vom 8. April 2002, U 357/01). Die Notwendigkeit einer weiteren Behandlung war zunehmend durch die psychische Problematik bedingt, was bei der Ad�quanzbeurteilung unber�cksichtigt zu bleiben hat. Von einer �rztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat, kann ebenso wenig gesprochen werden, wie von einem schwierigen Heilungsverlauf und erheblichen Komplikationen. Aus der blossen Dauer der �rztlichen Behandlung und der geklagten Beschwerden darf nicht schon auf einen schwierigen Heilungsverlauf geschlossen werden. Es bedarf hiezu besonderer Gr�nde, welche die Heilung beeintr�chtigt haben (Urteile Z. vom 4. Mai 2004, U 89/03, F. vom 25. Oktober 2002, U 343/02, und B. vom 7. August 2002, U 313/01). Solche Gr�nde sind hier nicht gegeben. Vielmehr war es die psychische Symptomatik, welche zu einem protrahierten Heilungsverlauf gef�hrt hat. Nicht erf�llt ist sodann das Kriterium von Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit (vgl. RKUV 2001 Nr. U 442 [U 56/00] S. 544 ff.). Nach Auffassung des erstbehandelnden Arztes hat ab 26. September 1997 wieder volle Arbeitsf�higkeit bestanden. Soweit in der Folge wiederum eine Arbeitsunf�higkeit bestanden hat, war sie zunehmend psychisch bedingt. Laut Gutachten der MEDAS ist der Beschwerdef�hrer in der bisherigen T�tigkeit als G�rtner noch zu 50 % arbeitsf�hig, wobei sich die Beeintr�chtigung zu gleichen Teilen aus den rheumatologischen und den psychopathologischen Befunden ergibt; in einer angepassten T�tigkeit besteht dagegen keine somatisch bedingte Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit mehr. Unter den gegebenen Umst�nden kann schliesslich auch das Kriterium der k�rperlichen Dauerschmerzen nicht als erf�llt gelten, zumal nach den Arztberichten eine Aggravationstendenz festzustellen ist. Jedenfalls ist das Kriterium nicht in besonders ausgepr�gter Weise gegeben.
Da somit weder eines der f�r die Ad�quanzbeurteilung massgebenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist noch mehrere der zu ber�cksichtigenden Kriterien gegeben sind, ist die Unfallad�quanz der geltend gemachten Beschwerden zu verneinen. Die verf�gte Einstellung der Leistungen besteht folglich zu Recht. Nicht zu beanstanden ist auch der gest�tzt auf das MEDAS-Gutachten verf�gte Zeitpunkt der Leistungseinstellung.
Dem Begehren um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung (Art. 152 Abs. 2 OG) kann entsprochen werden, weil die Bed�rftigkeit nach den eingereichten Unterlagen (13 u. 14) ausgewiesen ist, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht als aussichtslos bezeichnet werden kann und die Vertretung durch einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanw�ltin geboten war (BGE 125 V 372 Erw. 5b mit Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer wird indessen darauf hingewiesen, dass er gem�ss Art. 152 Abs. 3 OG der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn er sp�ter dazu im Stande ist.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Guy Reich f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.