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Timestamp: 2020-07-05 20:57:16
Document Index: 6370665

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 7', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 17', '§ 20', '§ 23', '§ 25', '§ 27', '§ 28', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 6', '§ 15', '§ 24', '§ 12', '§ 45', '§ 45', '§ 18', '§ 39', '§ 31', 'Art. 12', '§ 24', '§ 31', '§ 12', '§ 21', '§ 37', '§ 18', '§ 5', '§ 18', '§ 28', '§ 19', '§ 6', '§ 21']

Religionsphilosophie, Master (ab WS 2011/12) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Religionsphilosophie, Master
Masterstudiengang Religionsphilosophie (ab WS 2011/12)
Religionsphilosophie, master (ab ws 2011/12)
Prüfungsordnung Masterstudiengang Religionsphilosophie
Ordnung für den Masterstudiengang Religionsphilosophie mit dem Abschluss Master of Arts (M.A.) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität vom 27.04.2011
§ 6 Immatrikulation und Studienbeginn
§ 7 Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang
§ 10 Lehr- und Lernformen; Zugang zu Modulen
§ 11 Leistungs- und Teilnahmenachweise (Studiennachweise)
§ 12 Studienberatung; Orientierungsveranstaltung; Vorlesungsverzeichnis; Studienverlaufsplan
§ 17 Zulassung zur Masterprüfung
§ 20 Studien- und Prüfungsleistungen bei Krankheiten und Behinderungen
§ 23 Anrechnung von außerhalb einer Hochschule erworbenen Kompetenzen
§ 25 Mündliche Prüfungen
§ 27 Hausarbeiten
§ 28 Masterarbeit
VIII. Wiederholung von Prüfungen; Nichtbestehen der Gesamtprüfung
§ 32 Nichtbestehen der Gesamtprüfung
§ 33 Prüfungszeugnis
§ 34 Masterurkunde
§ 35 Diploma-Supplement
§ 36 Ungültigkeit von Prüfungen
§ 37 Einsicht in die Prüfungsakten; Aufbewahrungsfristen
§ 38 Einsprüche und Widersprüche
§ 39 Prüfungsgebühren
XI. Abschnitt XI: Schlussbestimmungen
§ 40 In-Kraft-Treten
Modul 1: Religionsphilosophie und Theoretische Philosophie
Modul 2: Religionsphilosophie und praktische Philosophie
Modul 3: Klassische Religionsphilosophie (Antike und Mittelalter)
Modul 4: Religionsphilosophie der Moderne
Modul 5: Jüdische Religionsphilosophie
Modul 6: „Kontinentale“ Ansätze der Religionsphilosophie
Modul 7: Analytische Ansätze der Religionsphilosophie
Modul 8a: Religionsphilosophie im interkulturellen Vergleich
Modul 8b: Religionsphilosophie im interdisziplinären Kontext
Modul 8c: Religion in der säkularen Gesellschaft
Modul 9: Masterarbeit
Diese Ordnung regelt das Studium und die Prüfung im Masterstudiengang Religionsphilosophie der Fachbereiche Evangelische Theologie, Katholische Theologie sowie Philosophie und Geschichtswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
(1) Die Masterprüfung bildet den akademischen Abschluss des Masterstudienganges Religionsphilosophie.
(2) Durch die kumulative Masterprüfung soll festgestellt werden, ob die Studierende oder der Studierende gründliche Fachkenntnisse in den Prüfungsgebieten erworben hat und die Zusammenhänge des Faches überblickt, sowie, ob sie oder er die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Methoden und Kenntnisse selbständig anzuwenden, und auf den Übergang in die Berufspraxis vorbereitet ist.
(1) Aufgrund der bestandenen Masterprüfung verleiht der Fachbereich Evangelische Theologie, der Fachbereich Katholische Theologie oder der Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main den akademischen Grad „Master of Arts“, abgekürzt „M. A.“. Welcher der drei Fachbereiche für die Verleihung des Grades zuständig ist, richtet sich nach der Immatrikulation (vgl. § 6 Abs.1).
(2) Der Masterstudiengang Religionsphilosophie ist konsekutiv und stärker forschungsorientiert.
(1) Die Regelstudienzeit beträgt einschließlich aller Prüfungen und der Masterarbeit vier Semester. Soweit Prüfungen zu Beginn der Lehrveranstaltungen eines Semesters abgelegt werden, gelten sie als im vorangegangenen Semester erbracht.
(2) Die am Studiengang beteiligten Fachbereiche stellen auf der Grundlage der Ordnung für den Studiengang ein Lehrangebot bereit und sorgen für die Festsetzung geeigneter Prüfungstermine, so dass das Studium in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(3) Der Prüfungsausschuss kann Studierenden, die innerhalb von zwei Jahren keine nach der Ordnung für den Studiengang zu absolvierende Modulprüfung erbracht haben, nach Anhörung und eingehender Studienberatung Fristen für die Ablegung der Modulprüfungen setzen und Auflagen erteilen.
Der Masterstudiengang Religionsphilosophie richtet sich an Bachelor-Absolventen der Philosophie, der evangelischen und katholischen Theologie und der Religionswissenschaften sowie an andere Absolventen berufsqualifizierender Studiengänge, sofern diese über philosophische Vorkenntnisse verfügen. Er dient dem Ziel, begriffliche und methodische Kenntnisse zu vermitteln, die zur qualifizierten Erschließung religionsphilosophischer Fragestellungen erforderlich sind. Der Studiengang ist interdisziplinär ausgerichtet.
Den Schwerpunkt des Studiengangs bildet das Studium religionsphilosophischer Positionen aus Geschichte und Gegenwart, wobei die Auseinandersetzung mit historischen Texten unter dem Vorrang der systematischen Perspektive, d.h. der sachbezogenen Klärung des zugrundegelegten Problems, erfolgt. Das Angebot zeichnet sich dabei dadurch aus, dass sowohl der im angloamerikanischen Sprachraum vorherrschende analytische Ansatz, als auch die in Abgrenzung dazu sogenannte kontinentale Tradition als Perspektiven zur Geltung kommen.
(1) Die Immatrikulation erfolgt wahlweise am Fachbereich Evangelische Theologie, am Fachbereich Katholische Theologie oder am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften.
(2) Das Studium kann jeweils zum Wintersemester begonnen werden.
(1) Zum Masterstudiengang kann nur zugelassen werden, wer
a) die Bachelorprüfung in Philosophie an der Goethe-Universität bestanden hat oder
b) einen mindestens gleichwertigen Abschluss einer deutschen Universität oder einer deutschen Fachhochschule in Philosophie mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern besitzt oder
c) einen mindestens gleichwertigen ausländischen Abschluss in Philosophie mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern besitzt
d) die Bachelorprüfung in einem anderen Fach bestanden hat und über gute philosophische Grundkenntnisse verfügt, die er gemäß Abs. 2 nachweisen kann.
(2) Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die einen Bachelor oder einen vergleichbaren berufsqualifizierenden Studiengang in anderen Fächern absolviert haben, müssen ihre philosophischen Grundkenntnisse nachweisen durch
Die unter 2a genannte Voraussetzung kann im Masterstudiengang nachträglich erbracht werden. Die damit verbundenen Leistungen sind nicht Bestandteil der Masterprüfung. Wird die Auflage nicht innerhalb einer vom Prüfungsausschuss gesetzten Frist erfüllt, ist die Zulassung zur Masterprüfung zu widerrufen.
(3) Um den Zugang zur internationalen Fachliteratur zu ermöglichen, sind gute Englischkenntnisse erforderlich. Diese sind nachzuweisen durch
a) fünf Jahre Englischunterricht an einer Schule (letzte Zeugnisnote mindestens „ausreichend“) oder
b) einen UNIcert-Abschluss der Stufe 2 oder
c) einen TOEFL-Test (Computer basierter score mindestens 213, schriftlicher Test mindestens 550 Punkte) oder
d) durch den Nachweis eines mindestens sechsmonatigen Aufenthaltes im englischsprachigen Ausland.
(4) Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung müssen entsprechend der Ordnung über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen.
(5) Über Ausnahmen der Voraussetzungen nach Abs. 2-4 entscheidet der Prüfungsausschuss (vgl. § 15 Abs. 2).
(6) Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die zum Zeitpunkt der Bewerbung ihr Studium im Bachelorstudiengang noch nicht abgeschlossen haben, werden unter dem Vorbehalt zum Masterstudiengang zugelassen, dass der Abschluss des Bachelorstudiengangs spätestens am ersten Tag des ersten Semesters, in dem der Masterstudiengang aufgenommen werden soll, beim Prüfungsausschuss nachgewiesen wird. Die Studienbewerberinnen und Studienbewerber müssen für die vorläufige Zulassung einen Nachweis der Immatrikulation im Bachelorstudiengang sowie eine detaillierte Bescheinigung über den Stand und den voraussichtlichen Abschluss des Bachelorstudiums vorlegen.
(7) Der Prüfungsausschuss entscheidet über die vorläufige Zulassung nach Abs.6 und die Erfüllung der Aufnahmevoraussetzungen. Werden die Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang nicht innerhalb der jeweils genannten Fristen gegenüber dem Prüfungsausschuss nachgewiesen, ist dies durch den Prüfungsausschuss umgehend dem Studierendensekretariat zwecks Widerruf der vorläufigen Zulassung zum Masterstudiengang mitzuteilen.
(1) Der Masterstudiengang Religionsphilosophie ist modular aufgebaut. Das Studium gliedert sich in sieben Pflichtmodule und ein Wahlpflichtmodul. Das Wahlpflichtmodul (Modul 8a-c) sowie das Pflichtmodul 7 kann während des dritten Semesters im Ausland absolviert werden. Die Modulstruktur sowie Anzahl, Inhalte, Prüfungen und Beschreibungen der Module finden sich im Anhang 1.
(2) Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit. Module stellen in der Regel einen Zusammenschluss von inhaltlich aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen einschließlich Selbstlernzeiten dar.
(4) Sämtliche Pflichtmodule sind fachübergreifend angelegt.
(5) Einzelne Lehrveranstaltungen des Studiengangs können auf Englisch angeboten werden.
(6) Die Lehrveranstaltungen eines Moduls können aufeinander aufbauen. Studierende sind an die in der Modulbeschreibung in Anhang 1 angegebene Reihenfolge von Lehrveranstaltungen gebunden.
(7) Die Module werden in der Regel durch Prüfungen abgeschlossen, deren Ergebnisse in die Gesamtbewertung der Masterprüfung eingehen. Eine Modulprüfung besteht nach Maßgabe der Modulbeschreibung aus einer Prüfungsleistung als Abschluss des Moduls (Modulabschlussprüfung). Als Modulprüfungen kommen die in §§ 24 bis 26 genannten Leistungen in Frage.
(1) Jedem Modul werden in den Modulbeschreibungen Kreditpunkte (nachfolgend CP) auf der Basis des European Credit Transfer Systems (ECTS) unter Berücksichtigung der Beschlüsse und Empfehlungen der Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz zugeordnet. Die CP ermöglichen die Übertragung erbrachter Leistungen auf andere Studiengänge der Goethe-Universität oder einer anderen Hochschule und umgekehrt.
(2) CP sind ein quantitatives Maß für den Arbeitsaufwand (workload), den durchschnittlich begabte Studierende für den erfolgreichen Abschluss des entsprechenden Moduls für das Präsenzstudium, die Teilnahme an außeruniversitären Praktika oder an Exkursionen, die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffs, die Vorbereitung und Ausarbeitung eigener Beiträge und Prüfungsleistungen aufwenden müssen. Als regelmäßige Arbeitsbelastung werden höchstens 1800 Arbeitsstunden je Studienjahr angesetzt. 30 CP entsprechen der durchschnittlichen Arbeitsbelastung eines Semesters.
(3) Für den Masterabschluss in Religionsphilosophie sind 120 CP nachzuweisen. Davon entfallen 29 CP auf die Anfertigung der Masterarbeit. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester.
(4) Der Arbeitsaufwand für ein einzelnes Modul, ausgedrückt in CP, ergibt sich aus der Modulbeschreibung (Anhang 1).
(5) CP werden nur vergeben, wenn die nach der Modulbeschreibung geforderten Leistungen erfolgreich erbracht worden sind.
(7) Der Arbeitsumfang ist nach Einführung des Studiengangs im Rahmen der Evaluierung nach § 12 Abs.1 HHG zu überprüfen.
b) Seminar: Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse oder Bearbeitung aktueller Problemstellungen mit wissenschaftlichen Methoden durch in der Regel von Studierenden vorbereitete Beiträge, Erlernen und Einüben von Präsentations- und Diskussionstechniken.
c) Tutorium: Durcharbeitung und Vertiefung von Lernstoffen sowie Schulung der Fachmethodik und Vermittlung spezieller Fertigkeiten durch Bearbeitung und Besprechung exemplarischer Aufgaben.
d) Directed Studies: Einzel- oder Kleingruppengespräch mit den Lehrenden zu den vom Studierenden erstellten Essays. e) Kolloquium: Präsentation und Diskussion der Masterarbeit.
(2) Die in Absatz 1 genannten Formen können durch weitere Lehrformen, insbesondere fachspezifische Lehrformen oder Lehrformen unter Verwendung elektronischer Medien (E-Learning) ergänzt werden. Es können mehrere Lehrformen in einer Lehrveranstaltung kombiniert werden.
(3) Wenn der Zugang zu Modulen den erfolgreichen Abschluss anderer Module voraussetzt, ergibt sich dies aus den Modulbeschreibungen (Anhang 1).
(4) Ist zu erwarten, dass die Zahl der teilnahmewilligen Studierenden zu einer Lehrveranstaltung die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung übersteigt, ist ein Anmeldeverfahren durchzuführen. Die Anmeldeerfordernis und die Anmeldefrist werden auf der Netzseite der Universität bekannt gegeben. Übersteigt die Zahl der angemeldeten Studierenden die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung, prüft das für die Lehrveranstaltung zuständige Dekanat zunächst, ob eine zusätzliche Lehrveranstaltung oder ein Ferienkurs eingerichtet werden kann. Ist dies aus Kapazitätsgründen nicht möglich, ist es zur Gewährleistung der ordnungsgemäßen Durchführung der Lehrveranstaltung zulässig, nur eine begrenzte Anzahl der angemeldeten Studierenden aufzunehmen. Hierfür ist durch das Dekanat ein Auswahlverfahren durchzuführen. Die Auswahl erfolgt nach der Notwendigkeit des Besuchs der Lehrveranstaltung im Hinblick auf den Studienfortschritt und, wenn in dieser Hinsicht gleiche Voraussetzungen gegeben sind, nach der Reihenfolge der Anmeldung oder durch Los. Die anzuwendende Alternative legt das zuständige Dekanat fest.
(5) Bei Pflichtveranstaltungen muss angemeldeten aber nicht in die Lehrveranstaltung aufgenommenen Studierenden auf Verlangen hierüber eine Bescheinigung ausgestellt werden.
(1) Soweit die Modulbeschreibungen (Anhang) für die Vergabe von CP für die einzelnen Lehrveranstaltungen eines Moduls vorsehen, dass Leistungs- oder Teilnahmenachweise zu erbringen sind, gelten die nachfolgenden Regelungen.
(2) Verantwortlich für die Ausstellung eines Leistungs- oder Teilnahmenachweises ist die Leitung der Lehrveranstaltung. Die für die Vergabe von CP erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise sind am Ende des Semesters auszustellen, in dem die betreffende Lehrveranstaltung stattgefunden hat.
(5) Die regelmäßige Teilnahme ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen von der Veranstaltungsleitung im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war und, soweit dies die Lehrveranstaltungsleitung für die Vergabe eines Teilnahmenachweises voraussetzt, sich aktiv in den Einzelveranstaltungen beteiligt hat. In begründeten Fällen kann eine regelmäßige Teilnahme noch attestiert werden, wenn die oder der Studierende bis zu zwei Einzelveranstaltungen bei wöchentlichem Turnus, bzw. fünfzehn Prozent der Gesamtzeit versäumt hat. Bei darüber hinausgehenden Fehlzeiten kann der oder die Lehrende das Erteilen eines Teilnahmenachweises von der Erfüllung von Sonderleistungen abhängig machen.
(6) Die erfolgreiche Teilnahme liegt vor, wenn eine durch die Veranstaltungsleitung positiv bewertete, benotete oder unbenotete individuelle Leistung erbracht wurde. Die Veranstaltungsleitung kann die Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung auch von der Erbringung mehrerer Leistungen abhängig machen. Studienleistungen können insbesondere sein: Protokolle, Literaturberichte, Übungsaufgaben, Referate, Hausarbeiten. Bei Referaten und Hausarbeiten hat die oder der Studierende bei deren Abgabe eine schriftliche Erklärung abzugeben, dass sie oder er die Arbeit selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Die Veranstaltungsleitung gibt die genauen Kriterien für die Vergabe des Leistungsnachweises, insbesondere die Anzahl und die Art der hierfür zu erbringenden Leistungen sowie die Frist, innerhalb derer diese erbracht sein müssen, zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt. Die Kriterien dürfen während des laufenden Semesters nicht geändert werden. Die Veranstaltungsleitung kann den Studierenden die Nachbesserung einer schriftlichen Leistung unter Setzung einer Frist ermöglichen.
(1) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung des für ihren Studiengang zuständigen Fachbereichs aufzusuchen. Die Studienfachberatung erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan des Fachbereichs beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
– zu Beginn des ersten Semesters
– bei Nichtbestehen von Prüfungen und bei gescheiterten Versuchen, erforderliche Leistungsnachweise zu erwerben
– bei Schwierigkeiten in einzelnen Lehrveranstaltungen
– bei Studiengangs- bzw. Hochschulwechsel
(3) Vor Beginn der Vorlesungszeit eines jeden Semesters, in dem Studierende ihr Studium aufnehmen können, findet eine Orientierungsveranstaltung statt, zu der die Studienanfängerinnen und Studienanfänger durch Aushang oder anderweitig eingeladen werden. In dieser wird über die Struktur und den Gesamtaufbau des Studiengangs und über semester-spezifische Besonderheiten informiert. Den Studierenden wird Gelegenheit gegeben, insbesondere die Studienorganisation betreffende Fragen zu klären.
(4) Die Fachbereiche erstellen auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein kommentiertes Modul- und Veranstaltungsverzeichnis, das in der letzten Vorlesungswoche des vorangegangenen Semesters erscheint. Es enthält insbesondere auch Informationen zu den Modulverantwortlichen, Hinweise auf Termine und Fristen zu Prüfungen, gegebenenfalls Anmeldefristen für Lehrveranstaltungen, Angaben zu den einzelnen Lehrveranstaltungen der Module sowie zum Zugang zu den Lehrveranstaltungen für Studierende anderer Studiengänge. Das Verzeichnis kann über die Webpräsenz aller drei Fachbereiche abgerufen werden.
(5) Der Studienverlaufsplan (Anhang) gibt den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Er berücksichtigt inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(1) Die Aufgabe der akademischen Leitung des Studiengangs nehmen die Studiendekaninnen oder die Studiendekane der beteiligten Fachbereiche gemeinsam wahr. Diese Funktion kann auf Vorschlag der Studiendekaninnen oder Studiendekane von den Fachbereichsräten auf ein prüfungsberechtigtes Mitglied der Professorengruppe für die Dauer von zwei Jahren übertragen werden. Die akademische Leiterin oder der akademische Leiter hat insbesondere folgende Aufgaben: – Koordination des Lehr- und Prüfungsangebots des Fachbereichs im Zusammenwirken mit den Modulbeauftragten; – Erstellung und Aktualisierung von Prüferlisten; – Evaluation des Studiengangs; – Bestellung der Modulkoordinatorinnen und Modulkoordinatoren
(1) Die Fachbereiche Evangelische Theologie, Katholische Theologie und der Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften bilden für den Masterstudiengang Religionsphilosophie einen gemeinsamen Prüfungsausschuss.
Dem Prüfungsausschuss gehören sieben Mitglieder an:
– Zwei Professorinnen bzw. Professoren aus dem Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften
– Je eine Professorin bzw. ein Professor aus dem Fachbereich Evangelische Theologie und dem Fachbereich Katholische Theologie
– Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. eine wissenschaftliche Mitarbeiterin abwechselnd aus jeweils einem der drei beteiligten Fachbereiche
– Zwei Studierende aus den beteiligten Fachbereichen, wobei jeder Fachbereich im regelmäßigen Turnus zu berücksichtigen ist.
(2) Die professoralen Mitglieder des Prüfungsausschusses sollten regelmäßige Lehrleistungen im Studiengang Religionsphilosophie erbringen. Die studentischen Mitglieder müssen im Masterstudiengang Religionsphilosophie immatrikuliert sein. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter sollten einen Schwerpunkt in Forschung und Lehre im Gebiet der Religionsphilosophie aufweisen.
(3) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses werden nebst einer Stellvertreterin oder einem Stellvertreter auf Vorschlag der jeweiligen Gruppen von den Fachbereichsräten der beteiligten Fachbereiche gewählt. Die Amtszeit der Studierenden beträgt ein Jahr, die der anderen Mitglieder zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig.
(5) Der Prüfungsausschuss wählt aus der Mitte der ihm angehörenden Professorinnen und Professoren eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden sowie eine stellvertretende Vorsitzende oder einen stellvertretenden Vorsitzenden. Die bzw. der Vorsitzende führt die Geschäfte des Prüfungsausschusses. Sie oder er lädt zu den Sitzungen des Prüfungsausschusses ein und führt bei allen Beratungen und Beschlussfassungen den Vorsitz. In der Regel soll in jedem Semester mindestens eine Sitzung des Prüfungsausschusses stattfinden. Eine Sitzung ist einzuberufen, wenn dies mindestens zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses fordern.
(12) Das Prüfungsamt wird vom Dekanat in Wahrnehmung seiner Verantwortung für die Prüfungsorganisation für die Studiengänge des Fachbereichs nach § 45 Abs. 1 HHG eingerichtet. Es gehört der philosophischen Promotionskommission an. Das Dekanat führt die Aufsicht über das Prüfungsamt.
(1) Der Prüfungsausschuss und das Prüfungsamt sind für die Organisation der Prüfungen verantwortlich. Sie achten auf die Einhaltung der Ordnung für den Studiengang. Der Prüfungsausschuss entscheidet in allen Prüfungsangelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind. Die Verantwortung der Dekanate der Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie und des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften für die Prüfungsorganisation nach § 45 Abs. 1 HHG bleibt unberührt.
– Entscheidung über die Erfüllung der Voraussetzungen für den Zugang zum Masterstudiengang
– Festlegung der Meldefristen für die Modulprüfungen – Festlegung der Rücktrittsfristen
(3) Der Prüfungsausschuss berichtet den Fachbereichsräten der beteiligten Fachbereiche jährlich auf der Grundlage der Daten aus dem Prüfungsamt über die Entwicklung der Masterarbeiten sowie die Verteilung der Modul- und Gesamtnoten und gibt Anregungen für eine Anpassung der Ordnung für den Studiengang.
(1) Zur Abnahme von Prüfungen sind Mitglieder der Professorengruppe, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit der selbständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben beauftragt worden sind, sowie Lehrbeauftragte und Lehrkräfte für besondere Aufgaben befugt (§ 18 Abs. 2 HHG). Honorarprofessorinnen und Honorarprofessorinnen, Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen und Professoren, entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professorinnen und Professoren, die in den Prüfungsfächern eine Lehrtätigkeit ausüben, können mit ihrer Einwilligung als Prüferinnen und Prüfer bestellt werden. Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen.
(3) Abschlussarbeiten, die nicht mehr wiederholt werden können und schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind von zwei Prüfenden zu bewerten. Mündliche Prüfungen sind von mehreren Prüfenden oder von einer oder einem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden abzunehmen. Die Masterarbeit ist in der Regel von zwei Prüfenden zu bewerten.
(4) Zur Beisitzerin oder zum Beisitzer darf im Rahmen des Masterstudienganges Religionsphilosophie nur ein Mitglied oder eine Angehörige oder ein Angehöriger der Goethe-Universität bestellt werden, das oder die oder der den Masterabschluss oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt hat. Die Bestellung der Beisitzerin oder des Beisitzers erfolgt durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Sie oder er kann die Bestellung an die Prüferin oder den Prüfer delegieren.
(1) Spätestens mit der Meldung zur ersten Prüfungsleistung eines Moduls an der Goethe-Universität hat die oder der Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular zur Masterprüfung beim für den Studiengang zuständigen Prüfungsamt einzureichen. Diesem sind insbesondere beizufügen:
a) eine Erklärung darüber, ob die Studierende oder der Studierende bereits eine Abschlussprüfung oder Zwischenprüfung im gleichen oder verwandten Studiengang beziehungsweise Studienfach an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland endgültig nicht bestanden hat oder – gegebenenfalls unter Angabe von Fehlversuchen – ob sie oder er sich in einem schwebenden Prüfungsverfahren befindet
b) gegebenenfalls Nachweise über bereits erbrachte Studien- oder Prüfungsleistungen, die in den Studiengang eingebracht werden sollen
c) gegebenenfalls Nachweis über die Zahlung der nach der Ordnung für den Studiengang zu entrichtenden Prüfungsgebühr. § 39 Abs. 3 bleibt unberührt.
(2) Zur Masterprüfung kann nur zugelassen werden, wer als Studierende oder Studierender an der Johann Wolfgang Goethe – Universität Frankfurt am Main immatrikuliert ist.
(3) Über die Zulassung entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Die Zulassung zur Masterprüfung muss versagt werden, wenn
b) die oder der Studierende die Abschlussprüfung im gleichen oder in einem verwandten Studiengang beziehungsweise Studienfach an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat;
c) die oder der Studierende wegen der Anrechnung von Fehlversuchen gemäß § 31 Abs. 4 keine Möglichkeit mehr zur Erbringung von Prüfungsleistungen hat, die für das Bestehen der Masterprüfung erforderlich sind.
Als verwandte Studiengänge gelten Studiengänge, die in einem wesentlichen Teil der geforderten Prüfungsleistungen der Module übereinstimmen. Über Ausnahmen in besonderen Fällen entscheidet auf Antrag der oder des Studierenden der Prüfungsausschuss.
(4) Eine Ablehnung der Zulassung wird dem oder der Studierenden von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses schriftlich mitgeteilt. Sie ist mit einer Begründung und einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(1) Modulprüfungen werden im zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit den entsprechenden Modulen abgelegt. Modulprüfungen sind in der Regel mindestens zweimal pro Jahr anzubieten.
(2) Die exakten Prüfungstermine für die Modulprüfungen werden durch den Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit den Prüfenden festgelegt. Das zuständige Prüfungsamt gibt den Studierenden in einem Prüfungsplan möglichst frühzeitig, spätestens aber vier Wochen vor den Prüfungsterminen, Zeit und Ort der Prüfungen sowie die Namen der beteiligten Prüferinnen und Prüfer fachbereichsöffentlich durch Aushang oder andere geeignete Maßnahmen bekannt. Muss aus zwingenden Gründen von diesem Prüfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Termins nur mit Genehmigung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses möglich.
(3) Zu jeder Modulprüfung ist eine fristgerechte schriftliche oder elektronische Meldung beim Prüfungsamt bzw. Prüfungsverwaltungssystem erforderlich. Die vom Prüfungsausschuss festzulegende Meldefrist muss spätestens vier Wochen vor dem Prüfungstermin durch Aushang oder andere geeignete Maßnahmen bekannt gegeben werden. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulprüfung in begründeten Ausnahmefällen entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag der oder des Studierenden.
(4) Die oder der Studierende kann sich zu einer Modulprüfung nur anmelden beziehungsweise die Modulprüfung nur ablegen, sofern sie oder er an der Goethe-Universität immatrikuliert ist, zur Masterprüfung zugelassen ist, die entsprechende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden hat und sofern sie oder er die nach Maßgabe der Modulbeschreibung für das Modul erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise erbracht hat. Hängt die Zulassung zu einer Modulprüfung oder Modulteilprüfung vom Vorliegen von Studienleistungen ab und sind diese noch nicht vollständig erbracht worden, ist eine Zulassung unter Vorbehalt möglich. Das Modul ist erst dann bestanden, wenn sämtliche Studienleistungen sowie Modulteilprüfungen sowie die Modulprüfungen bestanden sind. Über Ausnahmen entscheidet der für den Studiengang zuständige Prüfungsausschuss. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder die Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12a des Grundgesetzes oder wegen Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(5) Die modulabschließenden Prüfungen werden innerhalb von durch den Prüfungsausschuss festzulegenden Prüfungszeiträumen durchgeführt. Die Prüfungszeiträume für modulabschließende mündliche Prüfungen und Klausuren sind in der Regel die ersten beiden und die letzten beiden Wochen der vorlesungsfreien Zeit.
(1) Die Modulprüfungsleistung gilt als „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, wenn die oder der Studierende zu dem für sie oder ihn bindenden Prüfungstermin ohne triftigen Grund nicht erscheint oder von der angetretenen Prüfung ohne triftigen Grund zurücktritt. Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht oder als Prüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prüfung geschwiegen wurde.
(2) Der für den Rücktritt oder das Versäumnis geltend gemachte Grund muss der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Krankheit der oder des Studierenden ist ein ärztliches Attest vorzulegen. Das ärztliche Attest ist unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, beim Prüfungsamt vorzulegen; es muss Zeitpunkt, Art, Umfang und Dauer der Erkrankung sowie deren Auswirkungen auf die Prüfungsfähigkeit bescheinigen. In begründeten Zweifelsfällen ist zusätzlich ein ausführliches ärztliches Gutachten oder ein amtsärztliches Attest zu verlangen. Eine während einer Prüfungsleistung eintretende Prüfungsunfähigkeit muss unverzüglich bei der Prüferin oder dem Prüfer oder der Prüfungsaufsicht geltend gemacht werden. Die Verpflichtung zur Anzeige und Glaubhaftmachung der Gründe gegenüber dem Prüfungsausschuss bleibt unberührt. Ist die oder der Studierende durch Krankheit eines von ihr oder ihm allein zu versorgenden Kindes oder einer oder eines von ihr oder ihm notwendigerweise allein zu betreuenden pflegebedürftigen nahen Angehörigen (Eltern, Großeltern, Ehe- und Lebenspartner) zum Rücktritt oder Versäumnis gezwungen, kann er oder sie bezüglich der Einhaltung von Fristen für die erstmalige Meldung zur Prüfung, die Wiederholung von Prüfungen, die Gründe für das Versäumnis von Prüfungen und die Einhaltung von Bearbeitungszeiten für Prüfungsarbeiten dieselben Regelungen in Anspruch nehmen, die bei Krankheit einer oder eines Studierenden selbst gelten. Ein wichtiger Hinderungsgrund ist auch gegeben, wenn eine Studierende durch Nachweis Mutterschutz geltend macht. Wird der Grund anerkannt, so wird ein neuer Termin anberaumt.
(3) Bei anerkanntem Rücktritt oder Versäumnis werden die Prüfungsergebnisse in bereits abgelegten Modulteilprüfungen angerechnet.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung §§ 24 Abs. 7, und 28 Abs 14 abgegeben worden ist. In schwerwiegenden Fällen, insbesondere im Wiederholungsfall, kann der Prüfungsausschuss die Studierende oder den Studierenden von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen beziehungsweise Studienleistungen ausschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Studiengang erlischt.
(3) Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung (z. B. Wiederholungsfall oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder desStudierenden über die selbständige Anfertigung einer Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel), muss der Prüfungsausschuss die oder den Studierenden von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen oder Studienleistungen ausschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Studiengang erlischt. Die Schwere der Täuschung ist insbesondere anhand der hierfür angewendeten Energie, wie organisiertes Zusammenwirken und Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Handys, zu werten.
(4) Hat eine Studierende oder ein Studierender durch schuldhaftes Verhalten die Teilnahme an einer Prüfung zu Unrecht herbeigeführt, kann der Prüfungsausschuss entscheiden, dass die betreffende Prüfungsleistung als nicht bestanden („nicht ausreichend“ (5,0)) gilt.
(5) Die oder der Studierende kann innerhalb einer Frist von zwei Wochen schriftlich verlangen, dass die Entscheidungen nach Abs.1 und Abs. 2 vom Prüfungsausschuss überprüft werden.
(6) Belastende Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind der oder dem Studierenden unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(1) Bei einem Wechsel von einem modularisierten Studiengang einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland werden abgeschlossene Module angerechnet, soweit mindestens Gleichwertigkeit gegeben ist. Bei der Gleichwertigkeit ist auf die erworbenen Kompetenzen und Lernergebnisse abzustellen. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung von Inhalt, Umfang und Anforderungen vorzunehmen. Studienleistungen und Prüfungsleistungen aus nicht modularisierten Studiengängen an deutschen Hochschulen werden als Module des Studiengangs angerechnet, wenn eine Gleichwertigkeit zu diesen gegeben ist.
(5) Prüfungsleistungen, die in Studiengängen außerhalb der Johann Wolfgang Goethe- Universität erbracht wurden, können maximal bis zu einem Umfang von 40 CP angerechnet werden. Die Anrechnung einer auswärtigen Masterarbeit ist ausgeschlossen.
(6) Studien- und Prüfungsleistungen aus einem Bachelorstudiengang können in der Regel nicht für den Masterstudiengang angerechnet werden. Eine Ausnahme bilden Studien- und Prüfungsleistungen aus den Bachelorstudiengängen und anderen berufsqualifizierenden Studiengängen in den Fächern evangelische und katholische Theologie, Religionswissenschaften und Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe- Universität, auf welche der Masterstudiengang laut der Modulbeschreibung (Anhang 1) zurückgreift. Bei einem Wechsel von einem modularisierten Studiengang einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland werden erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen angerechnet, soweit mindestens Gleichwertigkeit gegeben ist. Gleichwertigkeit von Studien- und Prüfungsleistungen ist gegeben, wenn sie sich im Wesentlichen auf dieselben Lern- und Qualifikationsziele beziehen.
(7) Werden Prüfungsleistungen angerechnet, sind die Noten – soweit die Notensysteme vergleichbar sind – zu übernehmen und in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Angerechnete Leistungen werden in der Regel mit Angabe der Hochschule, in der sie erworben wurden, im Abschlussdokument gekennzeichnet.
(8) Beim Wechsel des Studienfaches oder der Hochschule oder nach Studienaufenthalten im Ausland besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung, sofern die Voraussetzungen hierfür gegeben sind und die anzurechnende Leistung zum Zeitpunkt der Anerkennung nicht älter als fünf Jahre ist. Über die Anerkennung älterer Prüfungsleistungen entscheidet der Prüfungsausschuss unter Berücksichtigung des aktuellen Wissensstandes. Die oder der Studierende hat die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Es besteht kein Anspruch auf die Anrechnung von Teilleistungen aus nicht abgeschlossenen Modulen. Bei den Anerkennungsverfahren werden sämtliche von der oder dem Studierenden abgelegten – sowohl die bestandenen als auch die nicht bestandenen – Studien- und Prüfungsleistungen, zu denen es gleichwertige Studien- und Prüfungsleistungen im entsprechenden Masterstudiengang der Goethe-Universität gibt, berücksichtigt. § 31 Abs. 4 findet Anwendung.
(9) Bei Fach- oder Hochschulwechsel erfolgt auf der Grundlage der Anrechnung die Einstufung in das Fachsemester des Studiengangs an der Goethe-Universität.
(10) Entscheidungen mit Allgemeingültigkeit zu Fragen der Anrechnung trifft der Prüfungsausschuss, die Anrechnung im Einzelfall erfolgt durch dessen vorsitzendes Mitglied, falls erforderlich unter Heranziehung einer Fachprüferin oder eines Fachprüfers. Sofern Anerkennungen vorgenommen werden, können diese mit der Auflage, bestimmte Studien- und/oder Prüfungsleistungen nachzuholen, verbunden werden. Auflagen und evtl. Fristen, innerhalb der diese zu erfüllen sind, sind der oder dem Studierenden schriftlich mitzuteilen. Die Mitteilung ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Voraussetzung für die Anrechnung der CP ist der individuelle Nachweis in einem vom Fachbereich beschlossenen und im Rahmen der Akkreditierung nach § 12 Abs. 2 HHG überprüften Verfahren. Insgesamt dürfen nicht mehr als 50 % der im Studiengang erforderlichen CP durch Anrechnung ersetzt werden. Die Anrechnung der CP erfolgt in der Regel ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen.
(2) Eine Modulprüfung besteht in der Regel aus einer Prüfungsleistung als Abschluss des Moduls (Modulabschlussprüfung), nur in wenigen Ausnahmefällen aus der Kumulation mehrerer Modulteilprüfungen (kumulative Modulprüfung).
(3) Die Modulabschlussprüfung bezieht sich in der Regel auf das Stoffgebiet eines Moduls. Bei kumulativen Modulprüfungen werden die Inhalte und Methoden des Teilmoduls abgeprüft. Die Prüfungsinhalte ergeben sich aus den Modulbeschreibungen.
(4) Bei kumulativen Modulprüfungen müssen sämtliche Modulteilprüfungen des Moduls bestanden sein.
(5) Der Masterstudiengang Religionsphilosophie sieht Modulprüfungen in Form von schriftlichen Hausarbeiten (teilweise in Verbindung mit einem mündlichen Vortrag im Rahmen der Seminarveranstaltungen), Klausuren und mündlichen Prüfungen vor. Die Formen, in denen die einzelnen Prüfungsleistungen zu erbringen sind, sind in den Modulbeschreibungen festgelegt. Soweit die Modulbeschreibung eine Wahlmöglichkeit zulässt, muss der oder die Prüfende die erforderliche Festlegung treffen. Die Prüfungsform ist den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltungen des Moduls, spätestens bei der Bekanntgabe des Prüfungstermins mitzuteilen.
(6) Prüfungssprache ist in der Regel Deutsch. Wird die Lehrveranstaltung auf Englisch abgehalten, kann die Prüfungsleistung entweder auf Deutsch oder auf Englisch erstellt werden.
(7) Ohne Aufsicht angefertigte schriftliche Arbeiten (beispielsweise Hausarbeiten) sind von der oder dem Studierenden nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis anzufertigen. Die oder der Studierende hat bei der Abgabe der Arbeit schriftlich zu versichern, dass sie oder er diese selbständig verfasst und alle von ihr oder ihm benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben hat. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht – auch nicht auszugsweise – in einem anderen Studiengang als Studien- oder Prüfungsleistung verwendet wurde.
(9) Das Ergebnis der Modulabschluss- bzw. Modulteilprüfung wird durch die Prüferin oder den Prüfer in einem Prüfungsprotokoll festgehalten, das sie oder er dem Prüfungsamt unverzüglich zuleitet. In das Protokoll sind das Prüfungsdatum, die Prüfungsdauer und die dazugehörige Bezeichnung des Moduls aufzunehmen. Weiterhin sind alle Vorkommnisse, insbesondere Vorkommnisse nach § 21 (Täuschung und Ordnungsverstoß) aufzunehmen, die für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind.
(1) Mündliche Prüfungen werden von mehreren Prüfenden oder von einer bzw. einem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden als Einzelprüfung abgehalten.
(2) Die Dauer der mündlichen Prüfungen beträgt in der Regel 15 bis 30 Minuten, sofern in der Modulbeschreibung keine abweichende Regelung getroffen wird.
(3) Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der mündlichen Prüfung sind von der oder dem Beisitzenden in einem Protokoll festzuhalten. Das Prüfungsprotokoll ist von der Prüferin oder dem Prüfer und der oder dem Beisitzenden zu unterzeichnen. Vor der Festsetzung der Note ist die oder der Beisitzende unter Ausschluss des oder der zu Prüfenden sowie der Öffentlichkeit zu hören.
(5) Studierende desselben Studiengangs, die im gegenwärtigen oder darauf folgenden Semester die gleiche Prüfung ablegen sollen, können als Zuhörende einer mündlichen Prüfung zugelassen werden. Die oder der zu prüfende Studierende kann dieser Zulassung widersprechen. Die Zulassung der Zuhörenden erstreckt sich nicht auf die Beratung und Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses an die oder den zu prüfenden Studierenden. Sie kann darüber hinaus aus Kapazitätsgründen begrenzt werden. Zur Überprüfung der in Satz 1 genannten Voraussetzungen kann der zuständige Prüfungsausschuss entsprechende Nachweise verlangen.
(1) Klausurarbeiten beinhalten die Beantwortung von Fragen und die Lösung von Aufgaben. In einer Klausurarbeit soll die oder der Studierende nachweisen, dass sie oder er eigenständig in begrenzter Zeit, mit begrenzten Hilfsmitteln und unter Aufsicht das Wissen des entsprechenden Fachgebietes beherrschen und für die Lösung von Problemen einsetzen können. Multiple-Choice-Fragen in Klausurarbeiten sind zulässig, dürfen aber nicht mehr als 25% der zu erreichenden Gesamtpunktzahl ausmachen. Bei der Aufstellung der Multiple-Choice-Fragen und des Antwortkatalogs ist festzulegen, ob eine oder mehrere Antworten richtig sind.
(2) Die Dauer der Klausurarbeit beträgt in der Regel 60 Minuten, sofern in der Modulbeschreibung keine abweichende Regelung getroffen wird.
(3) Die Klausurarbeiten und sonstigen schriftlichen Aufsichtsarbeiten, wie z. B. Essays, werden in der Regel von einer oder einem Prüfenden bewertet. Eine nicht bestandene Klausurarbeit in einer letztmaligen Wiederholung ist außerdem von einer zweiten Prüferin oder einem zweiten Prüfer zu bewerten. Bei Abweichung der Noten errechnet sich die Note der Klausurarbeit aus dem Durchschnitt der beiden Noten. Das Bewertungsverfahren der Klausuren soll in der Regel 4 Wochen nicht überschreiten.
(4) Multimedial gestützte Prüfungsklausuren („e-Klausuren“) sind zulässig, sofern sie dazu geeignet sind, den Prüfungszweck zu erfüllen. Sie werden in der Regel durch zwei Prüfende erarbeitet. Vor der Durchführung multimedial gestützter Prüfungsleistungen ist sicherzustellen, dass die elektronischen Daten eindeutig identifizierbar sowie unverwechselbar und dauerhaft den Prüflingen zugeordnet werden können. Die Prüfung ist in Anwesenheit einer fachlich sachkundigen Protokollführerin oder des Protokollführers durchzuführen. Über den Prüfungsverlauf ist eine Niederschrift anzufertigen, in die mindestens die Namen der Protokollführerin oder des Protokollführers sowie der Prüflinge, Beginn und Ende der Prüfung sowie eventuelle besondere Vorkommnisse aufzunehmen sind. Für die Einsichtnahme in die multimedial gestützte Prüfung sowie in die Prüfungsergebnisse gilt § 37. Die Aufgabenstellung einschließlich einer Musterlösung, das Bewertungsschema, die einzelnen Prüfungsergebnisse sowie die Niederschrift sind gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren.
(3) Der oder dem Studierenden kann Gelegenheit gegeben werden, ein Thema vorzuschlagen. Die Ausgabe des Themas erfolgt durch die oder den Prüfenden, die oder der den Ausgabezeitpunkt und die Bearbeitungsdauer der Hausarbeit dokumentiert. Bezüglich der Bearbeitungsdauer gilt § 18 Abs. 2.
(5) Die Bewertung der Hausarbeit durch die Prüferin oder den Prüfer soll binnen sechs Wochen nach Einreichung erfolgt sein; die Beurteilung ist schriftlich zu begründen.
(6) Für sonstige, nicht unter Aufsicht angefertigte schriftliche Prüfungsarbeiten finden die Absätze 2-5 entsprechende Anwendung.
(1) Die Masterarbeit soll zeigen, dass die oder der Studierende in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist entsprechend den Zielen gemäß § 5 ein Thema umfassend und vertieft zu bearbeiten. Das Thema muss so beschaffen sein, dass es innerhalb der vorgesehenen Frist bearbeitet werden kann.
(2) Die Zeit zwischen der Ausgabe des Themas und der Abgabe der Masterarbeit beträgt 24 Wochen. Die Bearbeitungsfrist beginnt mit dem der Ausgabe des Themas folgenden Werktag.
(3) Die Berechtigung zur Vergabe, Betreuung und Benotung einer Masterarbeit haben alle im Master-Studiengang Religionsphilosophie unterrichtenden Professorinnen und Professoren. Diese oder dieser ist Erstgutachterin oder Erstgutachter der Masterarbeit. Andere nach § 18 Abs. 2 HHG prüfungsberechtigte Personen können auf schriftlichen Antrag vom Prüfungsausschuss zur Vergabe, Betreuung und Benotung zugelassen werden, soweit sie an der Goethe-Universität Frankfurt eine eigenverantwortliche, selbständige Lehrtätigkeit ausüben oder ausgeübt haben, die sich auf das Fachgebiet bezieht, dem das Thema der Masterarbeit entstammt.
(4) Die Ausgabe des Themas erfolgt durch die Betreuerin oder den Betreuer über die oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Der Zeitpunkt der Ausgabe und das Thema sind beim Prüfungsamt aktenkundig zu machen. Das Thema der Bachelorarbeit darf vor der aktenkundigen Ausgabe des Titels nicht bearbeitet werden. Die oder der Studierende kann ein Thema für die Masterarbeit vorschlagen. Ein Rechtsanspruch, dass dem Vorschlag entsprochen wird, besteht nicht.
(5) Kann der Abgabetermin aus von der oder dem Studierenden nicht zu vertretenden Gründen (z.B. Erkrankung der oder des Studierenden beziehungsweise eines von ihr oder ihm überwiegend allein zu versorgenden Kindes oder eines/einer nahen Angehörigen), nicht eingehalten werden, so verlängert die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Bearbeitungszeit, wenn die oder der Studierende dies vor dem Ablieferungstermin beantragt. Die Verlängerung kann nur einmalig, und zwar um 50 % der Bearbeitungszeit eingeräumt werden. Dauert die Verhinderung länger, so kann die oder der Studierende von der Prüfungsleistung zurücktreten.
(6) Das Thema der Masterarbeit kann erst nach Erreichen von 60 CP ausgegeben werden. Die Ausgabe erfolgt durch die Betreuerin oder den Betreuer über die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses.
(7) Der Arbeitsaufwand für die Masterarbeit einschließlich des Kolloquiums der Masterkandidaten wird mit 30 CP gewertet. Dazu ist das Thema entsprechend einzugrenzen.
(8) Das Thema der Masterarbeit kann nur einmal und nur innerhalb der ersten zwei Monate der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Das neu gestellte Thema muss sich inhaltlich von dem zurückgegebenen Thema unterscheiden. Wird infolge des Rücktritts gemäß Abs. 5 Satz 3 ein neues Thema ausgegeben, so ist die Rückgabe dieses Themas ausgeschlossen.
(9) Hat sich eine oder ein Studierender nachweislich vergebens bemüht, zum vorgesehenen Zeitpunkt ein Thema für eine Masterarbeit zu erhalten, so sorgt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf schriftlichen Antrag dafür, dass die oder der Studierende rechtzeitig das Thema einer Masterarbeit und die erforderliche Betreuung erhält.
(10) Im Falle der Wiederholung der Masterarbeit sorgt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses innerhalb von zwei Monaten dafür, dass die oder der Studierende ein Thema und die erforderliche Betreuung erhält. Der oder dem Studierenden ist Gelegenheit zu geben, ein Thema für die Masterarbeit sowie die Betreuerin oder den Betreuer der Masterarbeit vorzuschlagen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine bestimmte Betreuerin oder einen bestimmten Betreuer.
(11) Die Masterarbeit kann in Ausnahmefällen in Form einer Gruppenarbeit zugelassen werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der oder des einzelnen Studierenden auf Grund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien deutlich abgrenzbar und deutlich unterscheidbar und für sich bewertbar ist und die Anforderungen nach Abs. 1 erfüllt.
(12) Die Masterarbeit ist in deutscher oder englischer Sprache zu verfassen.
(13) Die Masterarbeit ist fristgerecht in dreifacher Ausfertigung gebunden, mit Seitenzahlen und mit einer Zusammenfassung versehen im Prüfungsamt abzugeben oder mittels Postweg beim Prüfungsamt einzureichen. Der Abgabezeitpunkt der Masterarbeit ist beim Prüfungsamt aktenkundig zu machen; im Falle des Postweges ist das Datum des Poststempels entscheidend. Wird die Masterarbeit nicht fristgerecht eingereicht, gilt sie als mit „nicht ausreichend (5,0)“ bewertet.
(14) Bei der Abgabe der Masterarbeit hat die oder der Studierende schriftlich zu versichern, dass sie ihre oder seine Arbeit selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Alle Stellen der Arbeit, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus anderen fremden Texten entnommen wurden, sind als solche kenntlich zu machen. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht in einem anderen Studiengang als Prüfungsleistung verwendet wurde.
(15) Die Masterarbeit ist von der Betreuerin oder dem Betreuer der Masterarbeit und einer weiteren Prüferin oder einem weiteren Prüfer schriftlich zu beurteilen. Wenn die Betreuerin oder der Betreuer der Masterarbeit nicht Professorin oder Professor, Juniorprofessorin oder Juniorprofessor, Hochschuldozentin oder Hochschuldozent ist, muss eine Professorin oder ein Professor, eine Juniorprofessorin oder ein Juniorprofessor, eine Hochschuldozentin oder ein Hochschuldozent als zweite Prüferin oder als zweiter Prüfer die Masterarbeit beurteilen. Die zweite Prüferin oder der zweite Prüfer wird auf Vorschlag der oder des Studierenden oder auf Vorschlag der Betreuerin oder des Betreuers von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bestellt.
(16) Die Bewertung der Masterarbeit soll unverzüglich, spätestens sechs Wochen nach ihrer Einreichung, erfolgen. Die Note der Masterarbeit ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der Beurteilungen. Bei der Bildung dieser Note findet § 28 Anwendung.
(17) Weicht die Bewertung durch die Prüferinnen oder Prüfer um mehr als 2,0 voneinander ab oder ist das arithmetische Mittel der Bewertung schlechter als 4,0, so ist eine dritte Prüferin oder ein dritter Prüfer zu bestellen. In diesem Fall ergibt sich die Note der Masterarbeit aus dem arithmetischen Mittel der drei Beurteilungen.
(18) Wird die Masterarbeit durch zwei Prüferinnen und/oder Prüfer mit der Note 5,0 bewertet, so ist die Note der Masterarbeit „nicht ausreichend (5,0)“.
(2) Für die Bewertung der einzelnen Prüfungsleistungen und für die Benotung von Studienleistungen sind folgende Noten zu verwenden:
(4) Besteht eine Modulprüfung aus mehreren Modulteilprüfungen, so errechnet sich die Note für das Modul als Durchschnitt der Noten für die einzelnen Teilprüfungen oder nach Maßgabe der Ordnung als das mittels CP gewichtete Mittel der Noten für die einzelnen Teilprüfungen.. Bei der Berechnung der Note wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.
(5) Für die Masterprüfung muss jeweils eine Gesamtnote gebildet werden. Die Gesamtnote der Masterprüfung ergibt sich aus dem Durchschnitt der neun Modulnoten, wobei jede Modulnote entsprechend der CP des betreffenden Moduls gewichtet wird. Bei der Berechnung der Note wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.
(7) Wird eine englischsprachige Übersetzung des Zeugnisses ausgefertigt, werden die Noten für die einzelnen Prüfungsleistungen sowie die Gesamtnote entsprechend folgender Notenskala abgebildet:
(8) Die Gesamtnote wird ergänzt durch eine ECTS-Note, die in das Diploma-Supplement aufgenommen wird. Die ECTS-Bewertungsskala berücksichtigt statistische Gesichtspunkte der Bewertung wie folgt:
A = die Note, die die besten 10% derjenigen erzielen, die die Masterprüfung bestanden haben
Die Berechnung erfolgt durch das Prüfungsamt aufgrund der statistischen Auswertung der Prüfungsergebnisse. Hierbei soll ein Zeitraum von 3 Jahren zugrunde gelegt werden. Für die Bezugsgruppen sind Mindestgrößen festzulegen, damit tragfähige Aussagen möglich sind. Solange sich entsprechende Datenbanken noch im Aufbau befinden, bestimmt der Prüfungsausschuss ein geeignetes Verfahren zur Ermittlung der relativen Gesamtnoten.
(9) Das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“ wird erteilt, wenn die Gesamtnote 1,2 oder besser beträgt. Die englischsprachige Übersetzung von „mit Auszeichnung bestanden“ lautet: excellent.
(3) Die Masterprüfung ist bestanden, wenn sämtliche in der Ordnung für den Studiengang vorgeschriebenen Module bestanden und die Masterarbeit mit mindestens „ausreichend“ bewertet worden ist.
(4) Den Studierenden soll die Bewertung von schriftlichen Prüfungsleistungen in der Regel spätestens vier Wochen, nachdem die Prüfungsleistung vorgelegt wurde, bekannt gegeben worden sein. Die Bekanntgabe erfolgt durch den Prüfer oder die Prüferin..
(5) Über das endgültige Nichtbestehen einer Modulprüfung oder das endgültige Nichtbestehen der Masterarbeit ist ein schriftlicher Bescheid durch die oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu erteilen, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.
Paragraphenteil - VIII. Wiederholung von Prüfungen; Nichtbestehen der Gesamtprüfung
Abschnitt VIII.: Wiederholung von Prüfungen; Nichtbestehen der Gesamtprüfung
(1) Bestandene Modulabschlussprüfungen oder Modulteilprüfungen können nicht wiederholt werden.
(2) Nicht bestandene Modulabschlussprüfungen oder Modulteilprüfungen können höchstens zweimal wiederholt werden.
(3) Eine nicht bestandene Masterarbeit kann einmal wiederholt werden. Es wird ein anderes Thema ausgegeben. Eine Rückgabe des Themas der Masterarbeit ist im Rahmen einer Wiederholungsprüfung nur zulässig, wenn die oder der Studierende bei der Anfertigung der ersten Masterarbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat. Eine zweite Wiederholung ist nicht zulässig.
(4) Fehlversuche derselben oder inhaltlich äquivalenten Modulprüfung eines anderen Studiengangs an der Goethe-Universität oder einer anderen Hochschule sind anzurechnen.
(5) Die Wiederholungsprüfung ist jeweils innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe des Ergebnisses der vorangegangenen nicht bestandenen Prüfung abzulegen. Die erste Wiederholungsprüfung sollte am Ende des entsprechenden Semesters, spätestens jedoch zu Beginn des folgenden Semesters durchgeführt werden. Die zweite Wiederholung sollte zum nächsten regulären Prüfungstermin erfolgen.
(6) Wird die Wiederholungsfrist nicht eingehalten, gilt die Prüfungsleistung als nicht bestanden. § 19 Abs.2 bleibt unberührt. Werden die Gründe für die Fristüberschreitung anerkannt, wird der oder dem Studierenden aufgegeben, sich zum nächsten Prüfungstermin zur Prüfung zu melden.
b) die Masterarbeit auch in der Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt oder
c) der Prüfungsanspruch wegen Überschreitens der Wiederholungsfristen erloschen ist.
(2) Ist die Masterprüfung endgültig nicht bestanden, ist der oder dem Studierenden ein Bescheid mit Angaben aller Prüfungsleistungen und den Gründen für das Nichtbestehen der Gesamtprüfung zu erteilen. Er ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(3) Hat die oder der Studierende die Masterprüfung endgültig nicht bestanden, ist die oder der Studierende zu exmatrikulieren. Auf Antrag erhält sie oder er gegen Vorlage der Exmatrikulationsbescheinigung eine Bescheinigung des Prüfungsamtes, die die bestandenen Modulprüfungen, deren Noten und die erworbenen Kreditpunkte enthält und erkennen lässt, dass die Masterprüfung endgültig nicht bestanden ist.
Paragraphenteil - IX. Prüfungszeugnis; Urkunde und Diploma-Supplement
Abschnitt IX.: Prüfungszeugnis; Urkunde und Diploma-Supplement
Über die bestandene Masterprüfung ist möglichst innerhalb von vier Wochen nach Bescheinigung der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher Sprache, auf Antrag der oder des Studierenden mit einer Übertragung in englischer Sprache, auszustellen. Das Zeugnis enthält die Angabe der Module mit den Modulnoten, das Thema und die Note Masterarbeit, die Gesamtnote und die insgesamt erreichten CP. Das Zeugnis ist von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist. Benotete Studienleistungen und CP können auf Antrag in einer besonderen Rubrik in das Zeugnis oder in eine dem Zeugnis beizufügende Anlage aufgenommen werden.
(1) Gleichzeitig mit dem Zeugnis erhält die oder der Studierende eine Masterurkunde mit dem Datum des Zeugnisses. Darin wird die Verleihung des akademischen Grades beurkundet. Auf Antrag kann die Urkunde zusätzlich in Englisch ausgestellt werden.
(2) Die Urkunde wird von der Dekanin oder dem Dekan oder der Studiendekanin oder dem Studiendekan des Fachbereichs Evangelische Theologie, des Fachbereichs Katholische Theologie oder des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe- Universität und der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Goethe-Universität versehen. Welcher der drei Dekane für die Unterzeichnung der Urkunde zuständig ist, richtet sich nach der Immatrikulation (vgl. § 6 Abs.1).
Mit dem Zeugnis und der Urkunde wird ein Diploma-Supplement in Deutsch und Englisch entsprechend den Regelungen zwischen Kultusministerkonferenz und Hochschulkonferenz in der jeweils geltenden Fassung ausgestellt.
(1) Hat die oder der Studierende bei einer Prüfungs- oder Studienleistung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann die Note der Prüfungs- beziehungsweise Studienleistung entsprechend § 21 Abs.2 berichtigt werden. Gegebenenfalls kann die Modulprüfung für „nicht ausreichend“ und die Masterprüfung für „nicht bestanden“ erklärt werden. Entsprechendes gilt für die Masterarbeit. Der oder dem Studierenden ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Abnahme einer Modulprüfung nicht erfüllt, ohne dass die oder der Studierende hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die oder der Studierende vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, dass sie oder er die Modulprüfung ablegen konnte, so kann die Modulprüfung für „nicht ausreichend“ und die Masterprüfung für „nicht bestanden“ erklärt werden. Abs.1 Satz 3 gilt entsprechend.
(3) Das unrichtige Zeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Zeugnis ist auch das Diploma-Supplement und die Urkunde einzuziehen. Wird die die Masterprüfung für „nicht bestanden“ erklärt, ist der verliehene Grad abzuerkennen. Eine Entscheidung nach Abs.1 und Abs.2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Zeugnisses ausgeschlossen.
(1) Nach Abschluss eines Moduls und nach Abschluss des gesamten Prüfungsverfahrens wird der oder dem Studierenden auf Antrag bis zum Ablauf der Aufbewahrungsfrist Einsicht in die sie oder ihn betreffenden Prüfungsakten gewährt.
(1) Gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses ist Einspruch möglich. Er ist binnen vier Wochen nach Bekanntgabe der Entscheidung bei der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses einzulegen. Über den Einspruch entscheidet der Prüfungsausschuss. Hilft er dem Einspruch nicht ab, erlässt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses einen begründeten Ablehnungsbescheid, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.
(2) Die Prüfungsgebühren sind ausschließlich für den Verwaltungsaufwand der Prüfungsämter zu erheben. Das Präsidium kann die Erhebung von Prüfungsgebühren aussetzen, wenn und soweit zusätzliche Mittel zur Verbesserung der Qualität der Lehre und der Studienbedingungen als Ersatz zur Verfügung stehen.
(3) Die Prüfungsgebühren betragen für die Masterprüfungen einschließlich der Masterarbeit insgesamt 100,- Euro.
(4) Die Gebühren nach Abs.1 werden in zwei Raten zu jeweils 50,- Euro fällig und zwar die erste Rate bei der Beantragung der Zulassung zur Masterprüfung, die zweite Rate bei der Zulassung der Masterarbeit. Die Entrichtung der Prüfungsgebühren ist beim Prüfungsamt nachzuweisen.
(5) Im Falle der Erhebung von Studienbeiträgen nach dem Hessischen Studierendenbeitragsgesetz werden keine Prüfungsgebühren erhoben.
Die Allgemeinen Bestimmungen für den Masterstudiengang treten nach Genehmigung durch das Präsidium der Goethe-Universität am Tage nach ihrer Bekanntgabe im UniReport aktuell der Johann Wolfgang Goethe Universität in Kraft. Der Masterstudiengang Religionsphilosophie wird erstmals im Wintersemester 2011/2012 angeboten und unterliegt dabei dem Vorbehalt der Akkreditierung.
Anhang: Modulbeschreibungen Masterstudiengang Religionsphilosophie
Modul 1 – Religionsphilosophie und Theoretische Philosophie
– Ansätze aus Geschichte und Gegenwart im Bereich der Epistemologie und Wissenschaftstheorie sowie der Metaphysik
– Fragen im Spannungsfeld zwischen Glaube und Vernunft
– Struktur der Geltung religiöser Überzeugungen im Kontext moderner Rationalitätsstandards
– Religionskritik und Atheismus
(1) Differenziertes Problembewusstsein im Hinblick auf Schlüsselbegriffe der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie (Wissen und Erkenntnis, Begründung und Rechtfertigung, Vernunft etc.)
(2) Fähigkeit zur Anwendung argumentativer Mittel der theoretischen Philosophie
(3) Fähigkeit zur Erörterung von Fragen hinsichtlich der rationalen Rechtfertigung religiöser Überzeugungen im Horizont aktueller erkenntnistheoretischer und metaphysischer Debatten
(4) Fähigkeit zur Verknüpfung der Grundproblematik „Glaube und Vernunft“ mit weiterführenden Problemen (religiöser Pluralismus, Säkularisierung etc.)
Erkenntnistheorie/Wissenschaftstheorie oder Metaphysik: Referat und Seminararbeit
Mündliche Prüfung oder Klausur (4 CP)
Lehrveranstaltung FB Typ SWS Semester/CP
Erkenntnistheorie/Wissenschaftstheorie oder Metaphysik 08 S 2 3
Rationalität religiöser Überzeugungen 06/07/08 S 2 3
Modul 2 – Religionsphilosophie und praktische Philosophie
– Vertiefung der Grundfragen der praktischen Philosophie
– Theoretische Ansätze aus Geschichte und Gegenwart zur Verhältnisbestimmung von Religion und Moral
– Religionskritik in moralisch-praktischer Absicht
– Kenntnis der spezifischen Probleme im Spannungsfeld zwischen Religion und Moral
– vertieftes Bewusstsein über die Spezifika religiöser Überzeugungen in allgemeinen Begründungszusammenhängen
– Fähigkeit zum Transfer der Problemstruktur auf andere Problemkontexte (Verhältnis zwischen Religion und Staat usw.)
Im Rahmen des Seminars Moralphilosophische Probleme der Gegenwart: Referat und Seminararbeit
Moralphilosophische Probleme in der Philosophie der Gegenwart 08 S 2 3
Religion und Moral 06/07/08 S 2 3
Modul 3 – Klassische Religionsphilosophie (Antike und Mittelalter)
– Analyse einschlägiger religionsphilosophischer Texte aus Antike und Mittelalter
– Ideengeschichtliche Voraussetzungen der verschiedenen religionsphilosophischen Positionen
– Systematischer Ertrag der jeweiligen Ansätze
– Kenntnis der für Antike bzw. Mittelalter charakteristischen inhaltlichen Fragestellungen und methodischen Zugänge
– Fähigkeit, philosophische Ansätze diachron miteinander in Beziehung zu setzen (Identifikation von Kontinuitäten und Brüchen/Innovationen)
– Fähigkeit zur differenzierten Einordnung zeitgenössischer religionsphilosophischer Ansätze vor dem Hintergrund der Geschichte der Religionsphilosophie
Im Rahmen der Directed Studies (DS) Ausgewählte Texte aus der Religionsphilosophie in Antike und Mittelalter: 7 Essays
Mündliche Prüfung oder Klausur (2 CP)
Religionsphilosophie bzw. Gotteslehre in Antike oder Mittelalter 06/07/08 S od. V 2 3
Ausgewählte Texte aus der Religionsphilosophie in Antike und Mittelalter 06/07/08 DS 0,5 7
Modul 4 – Religionsphilosophie der Moderne
– Analyse einschlägiger religionsphilosophischer Texte der Moderne
– Kenntnis der für die Moderne charakteristischen inhaltlichen Fragestellungen und methodischen Zugänge
Im Rahmen der Directed Studies (DS) Ausgewählte Texte aus der Religionsphilosophie der Moderne: 7 Essays
Religionsphilosophie der Moderne 06/07/08 S od. V 2 3
Ausgewählte Texte aus der Religionsphilosophie der Moderne 06/07/08 DS 0,5 7
Modul 5 – Jüdische Religionsphilosophie
– Exemplarische Auseinandersetzung mit Ansätzen der jüdischen Religionsphilosophie
– Vergleichende Betrachtung jüdischer und christlicher Positionen zu philosophischen Problemen des Monotheismus
– Verständnis der eigenständigen jüdischen religionsphilosophischen Tradition in ihrem Dialog mit unterschiedlichen religiös-kulturellen Kontexten
– Kompetenz zur Relativierung der religionsphilosophischen Fragen und Ansätze aus dem christlichen Kontext angesichts vergleichbarer Konzepte aus der jüdischen Tradition
– Reflexion der Beziehung zwischen Judentum, Christentum und Islam auf Grundlage der Kenntnis ihrer jeweiligen philosophischen Tradition
Im Rahmen eines Seminars (nach Wahl): Referat und Seminararbeit
Jüdische Religionsphilosophie des Mittelalters oder der Neuzeit 06 S/V 2 3
Ausgewählte Texte der jüdischen Religionsphilosophie des Mittelalters oder der Neuzeit 06 S 2 3
Modul 6 – „Kontinentale“ Ansätze der Religionsphilosophie
– Thematische und methodische Charakteristika der sogenannten kontinentalen Philosophie ( Phänomenologie, Hermeneutik, Strukturalismus, Existenzialismus etc.)
– Religionsphilosophische Positionen aus dem Umfeld der sogenannten kontinentalen Philosophie
– Fähigkeit zur Einordnung philosophischer Ansätze in den Kontext der sogenannten „kontinentalen“ Philosophie
– Fähigkeit zur Berücksichtigung und Kritik der für die diversen kontinentalen Ansätze spezifischen methodischen Prämissen
– Fähigkeit zur Verortung religionsphilosophischer Ansätze in die Landschaft gegenwärtiger philosophischer Richtungen
– Kompetenz zum Vergleich kontinentaler mit analytischen Ansätzen und zur Begründung einer Präferenz
Im Rahmen der Directed Studies (DS) Ausgewählte Texte „kontinentaler“ Religionsphilosophen: sieben Essays
Einschlägiger Text aus dem Bereich der „kontinentalen“ Philosophie 08 S 2 3
Ausgewählte Texte „kontinentaler“ Religionsphilosophen 06/07/08 DS 0,5 7
Modul 7 – Analytische Ansätze der Religionsphilosophie
(kann im Rahmen eines einsemestrigen Studienaufenthalts im englischsprachigen Ausland absolviert werden)
– Thematische und methodische Charakteristika der analytischen Philosophie
– Religionsphilosophische Positionen aus dem Umfeld der analytischen Philosophie
– Fähigkeit zur Einordnung philosophischer Ansätze in den Kontext der analytischen Philosophie
– Fähigkeit zur Berücksichtigung und Kritik der analytische Philosophie spezifischen methodischen Prämissen
– Fähigkeit z. Verortung religionsphilosophischer Ansätze i. d. Landschaft gegenw. philosophischer Richtungen
Im Rahmen der Directed Studies (DS) Ausgewählte Texte analytischer Religionsphilosophen: sieben Essays
Einschlägiger Text aus dem Bereich der analytischen Philosophie 08 S 2 3
Ausgewählte Texte analytischer Religionsphilosophen 06/07/08 DS 0,5 7
Modul 8a – Religionsphilosophie im interkulturellen Vergleich
– Exemplarische Auseinandersetzung mit religionsphilosophischen Positionen unterschiedlicher religiöser Traditionen
– Philosophische Probleme im Zusammenhang mit dem Phänomen des religiösen Pluralismus
– Kompetenz zur Relativierung der religionsphilosophischen Fragen und Ansätze aus dem christlich-europäischen Kontext angesichts alternativer Konzepte
– Bewusstsein für das Problem des religiösen Pluralismus und Fähigkeit zu seiner Erörterung unter Berücksichtigung insbesondere der erkenntnistheoretischen und der metaphysischen Dimension
Im Rahmen der Directed Studies (DS) Ausgewählte religionsphilosophische Texte aus der islamischen und einer nicht-monotheistischen Tradition: sieben Essays
Interkulturelle Religionsphilosophie 06/07/08 S 2 3
Ausgewählte religionsphilosophische Texte aus der islamischen und einer nicht-monotheistischen Tradition 06/07/08 DS 0,5 7
Modul 8b – Religionsphilosophie im interdisziplinären Kontext
– Exemplarische Auseinandersetzung mit Methoden und Ansätzen der an die Religionsphilosophie angrenzenden Disziplinen
– Fähigkeit zur differenzierten Verhältnisbestimmung zwischen der Religionsphilosophie und den an sie angrenzenden Disziplinen
– Bewusstsein für die methodischen Spezifika religionsphilosophischen Argumentierens
Im Rahmen der Directed Studies (DS) Ausgewählte Texte aus mindestens zwei der folgenden angrenzenden Disziplinen: Religionswissenschaft, Religionssoziologie, Religionsgeschichte, Theologie: sieben Essays
Vergleichende Religionswissenschaft oder Systematische Theologie 06/07 S 2 3
Ausgewählte Texte aus mindestens zwei der folgenden angrenzenden Disziplinen: Religionswissenschaft, Religionssoziologie, Religionsgeschichte, Theologie 06/07 DS 0,5 7
Modul 8c – Religion in der säkularen Gesellschaft
– Grundfragen der politischen Philosophie
– Problemstellungen im Kontext der Verhältnisbestimmung zwischen Religion und Politik (Verhältnis zwischen Religion und Recht; die Rolle der Religion in der säkularen Gesellschaft etc.)
– Kenntnis der Methoden und Fragestellungen der politischen Philosophie
– Fähigkeit zur differenzierten Verhältnisbestimmung zwischen Religion und Politik
– Kompetenz zur Beurteilung aktueller Fragen zur Rolle der Religion in der Gesellschaft unter Berücksichtigung der philosophischen Lösungsansätze aus Geschichte und Gegenwart
Im Rahmen der Directed Studies (DS) Ausgewählte Texte aus aus dem Themenbereich Religion und Politik: sieben Essays
Probleme der politischen Philosophie 08 S 2 3
Ausgewählte Texte aus dem Themenbereich Religion und Politik 06/07/08 DS 0,5 7
– Anfertigung einer Masterarbeit zu einem selbstgewählten Thema
– Diskussion und Reflexion des eigenen Forschungsprojekts
– Fähigkeit zur Erarbeitung, angemessenen Darstellung und argumentativen Beantwortung einer umfassenden wissenschaftlichen Fragestellung in Form einer Masterarbeit
– Fähigkeit zur Präsentation und Diskussion des eigenen Projekts in einem Forschungskolloquium
– Fähigkeit zu Vortrag und Diskussion des eigenen Forschungsergebnisses in einer mündlichen Aussprache 3
Studienleistungen im Masterstudiengang Religionsphilosophie in Höhe von mindestens 60 CP
Kolloquium: Teilnahmenachweis
Masterarbeit (29 CP)
Kolloquium der Masterkandidaten 06/07/08 S 2 1
HRG Hochschulrahmengesetz i. d. Fassung der Bekanntmachung v. 19. Januar 1999
Religionsphilosophie, Master (ab WS 2011/12)*