Source: http://kosmopolen.org/verein-organisation/
Timestamp: 2018-09-24 19:38:17
Document Index: 260064448

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 2', '§ 4', '§ 6', '§ 9', '§ 26', '§ 12', '§ 13', '§ 15']

Satzung - Kosmopolen eV
Vereinssatzung des Kosmopolen e.V.
Bochum, den 19. Mai 2008
Der Ver­ein führt den Namen „Kos­mo­po­len“, sein Sitz ist Bochum und soll in das Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wer­den. Nach Ein­tra­gung lau­tet der Name des Ver­eins Kos­mo­po­len e.V. Das Geschäfts­jahr des Ver­eins ist das Kalenderjahr.
Die vor­läu­fi­ge Post Adres­se des Ver­eins ist Kla­rastras­se 6, 44793 Bochum.
Der Ver­ein ver­folgt aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke im Sin­ne des Abschnitts „Steu­er­be­güns­tig­te Zwe­cke“ der Abgabenordnung.
Das Ziel des Ver­eins ist die För­de­rung von Kunst und Kul­tur und dabei die För­de­rung der Ver­stän­di­gung zwi­schen dem deut­schen und dem pol­ni­schen Volk.
Der Ver­ein soll ein Raum schaf­fen für krea­ti­ve Begeg­nun­gen, um im deutsch-pol­ni­schen Mit­ein­an­der durch Kunst und Kul­tur neue Impul­se für die Völ­ker­ver­stän­di­gung zu setzen.
Kos­mo­po­len sind alle, die sich als Weg­wei­sen­de für die neue Gene­ra­ti­on ver­ste­hen in Musik, Kunst und Lite­ra­tur. Denn nur in der Bewe­gung ist Ener­gie der Ver­än­de­rung vorhanden.
Wir möch­ten in unse­ren Aktio­nen den Dia­log zwi­schen dem was war, dem was ist und dem was sein wird för­dern. Dabei ist uns die Koope­ra­ti­on mit ver­schie­de­nen Insti­tu­tio­nen bun­des­weit willkommen.
Inno­va­ti­on und Inspi­ra­ti­on kommt immer von außen.
§ 3 – Auf­ga­ben zur Errei­chung des Gesellschaftszweckes
Kos­mo­po­len möch­ten die in § 2 genann­ten Zie­le in Koope­ra­ti­on mit Ein­rich­tun­gen wie
Gale­ri­en und Museen
ande­ren Ver­ei­nen oder Verbänden
Büh­nen etc.
in: Lesun­gen, Aus­stel­lun­gen, Kon­zer­te, Work­shops und kul­tur­po­li­ti­schen Diskussionen.
rea­li­sie­ren. Beson­de­re Auf­merk­sam­keit dabei wird der Arbeit mit Kin­dern und Jugend­li­chen gewidmet.
§ 4 – Finanzen
Der Ver­ein ist selbst­los tätig.
Er ver­folgt nicht in ers­ter Linie eigen­wirt­schaft­li­che Zwecke.
Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für sat­zungs­mä­ßi­ge Zwe­cke ver­wen­det werden.
Mit­glie­der erhal­ten kei­ne Zuwen­dun­gen aus Mit­teln des Ver­eins. Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die den Zwe­cken der Gesell­schaft fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tun­gen begüns­tigt werden.
Ordent­li­che Ver­eins­mit­glie­der kön­nen natür­li­che Per­so­nen aber auch juris­ti­sche Per­so­nen wer­den. Jugend­li­che unter 18 Jah­ren bedür­fen der Zustim­mung des gesetz­li­chen Vertreters.
Über einen schrift­li­chen Auf­nah­me­an­trag ent­schei­det der Vor­stand. Bei Ableh­nung des Auf­nah­me­an­tra­ges ist der Vor­stand nicht ver­pflich­tet dem Antrag­stel­ler die Grün­de mitzuteilen.
Über die Mit­glied­schaft ent­schei­det der Vor­stand mit der Mehr­heit sei­ner Mitglieder.
§ 6 – Been­di­gung der Mitgliedschaft
Die Mit­glied­schaft endet mit dem Tod des Mit­glie­des, durch frei­wil­li­gen Aus­tritt, Aus­schluss aus dem Ver­ein oder Ver­lust der Rechts­fä­hig­keit der juris­ti­schen Person.
Der frei­wil­li­ge Aus­tritt erfolgt durch schrift­li­che Erklä­rung gegen­über einem ver­tre­tungs­be­rech­tig­ten Vor­stands­mit­glied. Er ist nur zum Schluss eines Kalen­der­jah­res unter Ein­hal­tung einer Kün­di­gungs­frist von drei Mona­ten zulässig.
Ein Mit­glied kann durch >Beschluss der Mit­glie­der­ver­samm­lung von einer Mehr­heit der anwe­sen­den Mit­glie­der von ¾ der abge­ge­be­nen gül­ti­gen Stim­men aus­ge­schlos­sen wer­den, wenn es Anse­hen und Inter­es­sen des Ver­eins schädigt.
Die Fest­set­zung der Jah­res­bei­trä­ge erfolgt durch den Vor­stand mit Stim­men­mehr­heit. Der Vor­stand ist ermäch­tigt, eine Bei­trags­ord­nung zu erlassen.
Ehren­mit­glie­der sind von der Bei­trags­pflicht befreit. Bei­trags­freie Mit­glied­schaf­ten sind mög­lich, im Ein­zel­fall ent­schei­det der Vorstand.
§ 9 – Orga­ne des Vereins
3. die Kuratoren
Obers­tes Organ des Ver­eins ist die Mit­glie­der­ver­samm­lung. Min­des­tens ein­mal im Jahr, mög­lichst im ers­ten Halb­jahr, soll eine ordent­li­che Haupt­ver­samm­lung der Mit­glie­der statt­fin­den. Gegen­stand der Bera­tung und Beschluss­fas­sung der Haupt­ver­samm­lung sind ins­be­son­de­re nach Vor­be­rei­tung durch den Vorstand:
1. Wahl, Abbe­ru­fung und Berich­te Ent­las­tung des Vorstandes
2. Beschluss­fas­sung über Ände­rung der Sat­zung und über die Vereinsauflösung
3. Wei­te­re Auf­ga­ben soweit sie sich aus der Sat­zung oder nach dem Gesetz ergeben
4. Ernen­nung beson­ders ver­dienst­vol­ler Mit­glie­der zu Ehrenmitglieder
Die ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung wird vom Vor­stand ein­be­ru­fen. Die Ein­la­dung zur Teil­nah­me an der Mit­glie­der­ver­samm­lung erfolgt schrift­lich per Post oder per Mail. Zwi­schen dem Tag der Ein­be­ru­fung und dem Tag der Abhal­tung muss eine Frist von min­des­tens zwei Wochen liegen.
Der Vor­stand hat bei der Ein­be­ru­fung eine Tages­ord­nung aufzustellen.
Die Ein­la­dung gilt als zuge­gan­gen, wenn sie an die letz­te vom Ver­eins­mit­glied bekannt gege­be­ne Adresse/Mailadresse gesen­det wur­de. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist beschluss­fä­hig, wenn sie ord­nungs­ge­mäß ein­be­ru­fen wurde.
Beschlüs­se der Mit­glie­der­ver­samm­lung wer­den mit ein­fa­cher Stim­men­mehr­heit gefasst. Bei Stim­men­gleich­heit muss neu gewählt wer­den. Stimm­über­tra­gun­gen durch schrift­li­che Voll­macht auf ande­re Mit­glie­der sind mög­lich. Jedes erschie­ne­ne Mit­glied darf jedoch nicht mehr als ein ande­res Mit­glied ver­tre­ten. Zur Beschluss­fas­sung über Ergän­zung oder Ände­rung der Sat­zung muss min­des­tens ein Drit­tel der Mit­glie­der anwe­send oder ver­tre­ten sein. Davon müs­sen drei Vier­tel für die Ergän­zung oder Ände­rung stim­men. Für die Ände­rung des Ver­eins­zwecks ist die Zustim­mung aller Mit­glie­der erforderlich.
Sat­zungs­än­de­rungs­an­trä­ge sind dem Vor­stand vor Abhal­ten der Haupt­ver­samm­lung schrift­lich mit einer Frist von vier Wochen ein­zu­rei­chen und sind vom Vor­stand auf die Tages­ord­nung zu setzen.
Bei Wah­len muss auf Ver­lan­gen von min­des­tens ¼ der Mit­glie­der geheim abge­stimmt werden.
Wah­len per Mail sind in drin­gen­den Fäl­len mög­lich. Die Ergeb­nis­se einer Wahl per Mail gel­ten, wenn der neue Beschluss in der Ant­wort­mail der ein­zel­nen Mit­glie­der mit ein­ge­fügt ist und mit allen ande­ren Rück­mel­dun­gen/-ant­wor­ten übereinstimmt.
Über die Haupt­ver­samm­lung ist eine Kurz­nie­der­schrift anzu­fer­ti­gen, die vom Schrift­füh­rer und dem Ver­samm­lungs­lei­ter (Vor­stands­mit­glied) unter­zeich­net wird.
Außer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen kann der Ver­eins­vor­stand ein­be­ru­fen. Der Vor­stand ist hier­zu ver­pflich­tet, wenn 2/5 der Mit­glie­der die Eibe­ru­fung schrift­lich unter Anga­be der Grün­de bean­tragt. Die Ein­la­dung hat eben­falls min­des­tens zwei Wochen vor­her schrift­lich oder per Mail zu erfolgen.
Der Vor­stand im Sin­ne des § 26 BGB besteht aus dem ers­ten Vor­sit­zen­den, dem zwei­ten Vor­sit­zen­den und dem Schatzmeister.
Die Amts­zeit des Vor­stan­des beträgt zwei Jah­re. Zum Vor­stand kann jedes akti­ve Mit­glied werden.
Der Ver­ein wird durch die Mit­glie­der des Vor­stan­des ein­zel­ver­tre­tungs­be­rech­tigt vertreten.
Der Vor­stand führt die Geschäf­te des Ver­eins, soweit sie nicht der Mit­glie­der­ver­samm­lung vor­be­hal­ten sind. Die Abstim­mung erfolgt durch Mehr­heit der Stim­men der Vor­stands­mit­glie­der, wobei bei Stim­men­gleich­stand das jeweils höher gestell­te Vortands­mit­glied entscheidet.
Im Fal­le einer gefähr­de­ten Ver­eins­ak­ti­on durch ver­spä­te­te Finan­zie­rung – trotz eines schrift­li­chen Bescheides/Zusage der Zuwen­dungs­be­hör­de – darf der Vor­stand für die geplan­te Ver­eins­ak­tio­nen einen Kre­dit bei einer Bank bean­tra­gen in maxi­ma­ler Höhe von 1/3 der Gesamt­fi­nan­zie­rung der Ver­eins­ak­ti­on. Die dabei ent­stan­de­nen Zin­sen trägt der Verein.
§ 12 – Die Kassenprüfer
Die Mit­glie­der­ver­samm­lung wählt für jedes Geschäfts­jahr (Kalen­der­jahr) einen Kassenprüfer.
Die Kas­sen­prü­fer haben den Jah­res­ab­schluss des Vor­stan­des zu prü­fen und dar­über in der nächs­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung Bericht zu erstatten.
Kas­sen­prü­fer dür­fen kei­ne Vor­stands­mit­glie­der sein.
§ 13 – Kuratoren
Durch das Wir­ken nam­haf­ter Per­sön­lich­kei­ten sol­len die in der Sat­zung des Ver­eins fest­ge­leg­ten Zie­le beson­de­re För­de­rung erfah­ren. Kura­to­ren sol­len des­halb Per­so­nen sein, die durch ihre Arbeit zur Ver­stän­di­gung zwi­schen Deut­schen und Polen bei­tra­gen. Mit­glie­der sowie der Vor­stand haben das Recht, nam­haf­te Per­sön­lich­kei­ten vor­zu­schla­gen, die zu Kura­to­ren durch den Vor­stand gewählt wer­den. Kura­to­ren kön­nen den Vor­stand in wich­ti­gen Ange­le­gen­hei­ten bera­ten und als Für­spre­cher für den Ver­ein in der Öffent­lich­keit fungieren.
Kura­to­ren kön­nen nicht in die Tätig­keit der Ver­eins­or­ga­ne eingreifen.
§ 15 – Auf­lö­sung des Vereins
Die Auf­lö­sung des Ver­eins kann nur in einer aus­drück­lich zu die­sem Zweck ein­be­ru­fe­nen außer­or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung beschlos­sen wer­den, zu der schrift­li­che Ein­la­dun­gen min­des­tens sechs Wochen vor­her allen Mit­glie­dern zuge­stellt wor­den sind. Min­des­tens vier Fünf­tel aller stimm­be­rech­tig­ten Mit­glie­der müs­sen bei die­ser Haupt­ver­samm­lung anwe­send sein.
Ist die Ver­samm­lung nicht beschluss­fä­hig, so erfolgt die Beschluss­fas­sung in einer nach spä­tes­tens vier Wochen ein­be­ru­fe­nen wei­te­ren Ver­samm­lung ohne Rück­sicht auf die Zahl der anwe­sen­den Mit­glie­der. Der Beschluss bedarf der Mehr­heit von vier Fünf­tel der Erschienenen.
Bei Auf­lö­sung des Ver­eins oder bei Weg­fall des gemein­nüt­zi­gen Zwe­ckes über­trägt die Mit­glie­der­ver­samm­lung nach Erle­di­gung sämt­li­cher Ver­bind­lich­kei­ten das Ver­eins­ver­mö­gen einer als gemein­nüt­zig aner­kann­ten Kör­per­schaft, die es für die För­de­rung der Völ­ker­ver­stän­di­gung zu ver­wen­den hat. Beschlüs­se über die künf­ti­ge Ver­wen­dung des Ver­mö­gens dür­fen erst nach Ein­wil­li­gung des Ver­eins durch­ge­führt werden.
Vom Regis­ter­ge­richt oder vom Finanz­amt ver­lang­te Ände­run­gen kön­nen vom Vor­stand ohne Anhö­rung der Mit­glie­der­ver­samm­lung vor­ge­nom­men wer­den. Inso­weit wird der Vor­stand aus­drück­lich bevollmächtigt.
Außer­dem kön­nen Sat­zungs­än­de­run­gen in drin­gen­den Fäl­len inner­halb einer Frist von einer Woche auch per E-Mail abge­stimmt wer­den. Die Ergeb­nis­se einer Wahl per Mail gel­ten, wenn der neue Sat­zungs­text in der Ant­wort­mail der ein­zel­nen Mit­glie­der mit ein­ge­fügt ist und mit allen ande­ren Rück­mel­dun­gen/-ant­wor­ten übereinstimmt.
Erfül­lungs­ort und Gerichts­stand sind Bochum.
1.Änderung Sep­tem­ber 2008 Stand: sie­he oben
Finanz­amt Anmel­dung unter der Num­mer: 306/5797/0973
heu­ti­ger Stand: Letz­te Ände­rung in der Haupt­mit­glie­der­ver­samm­lung am 04.11.2017.