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Timestamp: 2019-06-27 10:09:34
Document Index: 258531439

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13']

BayBadeGewV: Anlage 5 Regeln für den Umgang mit Proben für mikrobiologische Analysen - Bürgerservice
Bereich reduzierenVerordnung über die Qualität und die Bewirtschaftung der Badegewässer (Bayerische Badegewässerverordnung – BayBadeGewV) Vom 15. Februar 2008 (GVBl. S. 54) BayRS 753-1-17-U (§§ 1–14)
§ 3 Überwachung
§ 4 Bewertung der Badegewässerqualität
§ 5 Einstufung und qualitativer Zustand der Badegewässer
§ 6 Badegewässerprofile
§ 7 Bewirtschaftungsmaßnahmen in Ausnahmesituationen
§ 8 Gefährdung durch Cyanobakterien (Blaualgen)
§ 9 Andere Parameter
§ 10 Zusammenarbeit bei grenzüberschreitenden Gewässern
§ 11 Beteiligung der Öffentlichkeit
§ 12 Information der Öffentlichkeit
§ 13 Berichterstattung
Anlage 1 Oberirdische Gewässer
Bereich erweiternAnlage 2 Bewertung und Einstufung von Badegewässern
Anlage 3 Badegewässerprofil
Anlage 4 Überwachung der Badegewässer
Bereich reduzierenAnlage 5 Regeln für den Umgang mit Proben für mikrobiologische Analysen
1. Entnahmestelle
2. Sterilisierung der Probenbehältnisse
4. Lagerung und Transport der Proben vor der Analyse
BayBadeGewV
Text gilt seit: 30.04.2013
Fassung: 15.02.2008
Regeln für den Umgang mit Proben für mikrobiologische Analysen
Nach Möglichkeit sind die Proben 30 cm unter der Oberfläche des Gewässers bei einer Wassertiefe von mindestens 1 m zu entnehmen.
Die Probenbehältnisse
sind für mindestens 15 Minuten bei 121°C im Autoklav zu sterilisieren oder
für mindestens 1 Stunde bei 160°C bis 170°C trocken zu sterilisieren oder
müssen strahlensterilisierte Probenbehältnisse sein, die direkt vom Hersteller bezogen werden.
Das Volumen des Probenbehältnisses hängt davon ab, welche Wassermenge für die Untersuchung der einzelnen Parameter benötigt wird. Der Mindestinhalt beträgt in der Regel 250 ml.
Die Probenbehältnisse haben aus transparentem, nicht gefärbtem Material zu bestehen (Glas, Polyethylen oder Polypropylen).
Zur Vermeidung einer unbeabsichtigten Kontaminierung der Proben ist bei der Probenahme ein aseptisches Verfahren anzuwenden, damit die Sterilität des Probenbehältnisses erhalten bleibt. Wird ordnungsgemäß vorgegangen, besteht kein Bedarf an zusätzlicher steriler Ausrüstung (z.B. sterile Handschuhe, Zangen oder Stangen).
Die Probe ist auf dem Behältnis und auf dem Probenahmeformular eindeutig mit nicht löschbarer Farbe zu kennzeichnen.
Lagerung und Transport der Proben vor der Analyse
Die Wasserproben sind während des gesamten Transports vor Lichteinwirkung und insbesondere vor direktem Sonnenlicht zu schützen.
Die Probe ist bis zur Ankunft im Labor in einer Kühlbox oder in einem Kühlschrank (je nach Klimabedingungen) bei einer Temperatur von ca. 4°C aufzubewahren. Nimmt der Transport ins Labor voraussichtlich mehr als vier Stunden in Anspruch, so ist ein Transport im Kühlschrank erforderlich.
Zwischen der Probenahme und der Analyse darf so wenig Zeit wie möglich verstreichen. Es wird empfohlen, die Proben noch am gleichen Arbeitstag zu analysieren. Ist dies aus praktischen Gründen nicht möglich, so sind die Proben innerhalb höchstens 24 Stunden zu bearbeiten. Sie sind bis dahin im Dunkeln bei einer Temperatur von 4°C ± 3°C aufzubewahren.