Source: https://fs.egov.sachsen.de/formserv/findform?shortname=Abgeschlossenheit&formtecid=11&areashortname=14272
Timestamp: 2020-06-04 14:55:58
Document Index: 327636764

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 31', '§ 31', '§ 3', '§ 32', '§ 10', '§ 10']

zum Zwecke der Bildung von
Sondereigentum (§ 3 WEG)
Dauerwohnrecht (§ 31 Abs. 1 WEG)
Dauernutzungsrecht (§ 31 Abs. 2 WEG)
2. Eigentümer nach dem Grundbuch
(nur ausfüllen, falls abweichend vom Antragsteller)
zu errichtenden
Gebäude wird für die in den beiliegenden Aufteilungsplänen
bezeichneten Wohnungen
bezeichneten, nicht Wohnzwecken dienenden Räume
bezeichnete Kellerräume/Räume im Nebengebäuden
bezeichnete Tiefgaragenstellplätze/Garagen
der Antrag auf Erteilung einer abgeschlossenheitsbescheinigung gestellt. Die Einheiten sind abgeschlossen und erfüllen auch sonst
§ 3 Abs. 2 WEG
die gesetzlichen Anforderungen, insbesondere wird dem Erfordernis des
§ 32 Abs 1 WEG entsprochen.
Der Antragsteller ist bekannt, dass die Erteilung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung durch die Bauaufsichtsbehörde keine Baugenehmigung und auch keine baurechtliche Beurteilung der eingereichten Unterlagen darstellt und nicht zur Durchführung von nicht verfahrensfreien Vorhaben berechtigt.
Lageplan im Maßstab von 1:500 oder anderer Maßstab
Bauzeichnungen (Grundrisse, Gebäudeschnitte, Ansichten)
Nachweis der Vertretungsvollmacht
Datum, Unterschrift des Antragstellers
Datum, Unterschrift des Eigentümers
Name des festgelegten Sanierungsgebietes
- Grundrisse aller Geschosse einschl. Dach- und Kellergeschosse von allen Gebäuden (auch Garagen, Schuppen usw.), in denen Sondereigentum gebildet werden soll (Maßstab mind. 1:100) mit Darstellung von Wandstärken, Treppen, Türen, Fenstern, Schornsteinen, Lüftungsschächten, Balkonen, Sanitär- und Nutzanlagen (Küchen, Kochnischen, Bäder, Toiletten, Heizungsanlagen usw.). In den Räumen ist die jeweilige Nutzung einzutragen (z. B. Flur, Bad, Küche, Wohnraum, Abstellraum, Verkaufsraum, Lager, Balkon, Heizraum, Schuppen, Garage, …).
Auf § 10 Durchführungsordnung zur Sächsischen Bauordnung (DVOSächsBO) wird hingewiesen.
Die einzelnen Sondereigentumsbereiche (d.h. alle einer Nutzungseinheit zugeordneten Räume einschl. Keller, Bodenräume, Balkone, Garagen, Schuppen usw.) sind jeweils gleich zu kennzeichnen. Empfohlen wird eine fortlaufende Nummerierung mit „1" beginnend, d.h. alle Räume der Nutzungseinheit „1" sind mit einer 1 zu kennzeichnen, die der Nutzungseinheit „2" mit 2 usw.
- Das Verfahren zur Entscheidung über eine Abgeschlossenheitsbescheinigung ist antragsgebunden. Der Antrag kann formlos gestellt werden, er muss jedoch alle notwendigen Angaben enthalten. Wir empfehlen deshalb die Verwendung der von verschiedenen Verlagen bereitgestellten Anträge. Ein Antragsformular kann auch im Internet auf der Homepage des Landratsamtes Bautzen - Seite der Bauaufsichtsbehörde - heruntergeladen werden (www.landkreis-bautzen.de/1653.html).
Es sind mindestens zwei vollständige Antragsunterlagen einzureichen, da nach der Entscheidung eines Ausfertigung bei der Bauaufsichtsbehörde verbleibt und nur eine dem Antragsteller zurückgegeben wird. Mehrfertigungen können eingereicht werden, sind jedoch zusätzlich kostenpflichtig.
- Antrag auf Abgeschlossenheitsbescheinigung.
- Aktueller Auszug aus der Liegenschaftskarte.
- Lageplan mit Darstellung der Baukörper und Sondernutzungsbereiche auf dem Grundstück.
- Auf § 10 Durchführungsordnung zur Sächsischen Bauordnung (DVOSächsBO) wird hingewiesen.
- Die einzelnen Sondereigentumsbereiche (d.h. alle einer Nutzungseinheit zugeordneten Räume einschl. Keller, Bodenräume, Balkone, Garagen, Schuppen usw.) sind jeweils gleich zu kennzeichnen. Empfohlen wird eine fortlaufende Nummerierung mit „1“ beginnend, d.h. alle Räume der Nutzungseinheit „1“ sind mit einer 1 zu kennzeichnen, die der Nutzungseinheit „2“ mit 2 usw.
- Schnittdarstellungen für alle Gebäude, in denen Sondereigentum gebildet werden soll. Es ist ein Maßstab von mindestens 1:100 zu verwenden.
- Ansichten für alle Gebäude, in denen Sondereigentum gebildet werden soll. Es sind die Ansichten von allen Seiten vorzulegen.
Gebäude oder Räume, die nicht dargestellt sind, werden von einer Bescheinigung nicht erfasst - sie verbleiben daher im Gemeinschaftseigentum. Gleiches gilt für Räume, die keiner Nutzungseinheit zugeordnet sind (z. B. gemeinschaftliches Treppenhaus). Es ist deshalb nicht erforderlich, Gemeinschaftseigentum gesondert zu kennzeichnen.
Für Flächen, die nicht abgeschlossen sind (z. B. ebenerdige Terrassen ohne vollständige Abtrennung zum Grundstück, Stellplätze, Gartenbereiche …) kann eine Abgeschlossenheit nicht bescheinigt werden. Hier ist eine Zuordnung zu den einzelnen Nutzungsbereichen nur über Sondernutzungsrecht möglich. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen der Notar.
Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass eine von der Bauaufsichtsbehörde erteile Abgeschlossenheitsbescheinigung keine Baugenehmigung oder Vorbescheid darstellt. Sie stellt auch keine baurechtliche Beurteilung der Unterlagen dar.