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Timestamp: 2018-06-24 03:04:54
Document Index: 65495974

Matched Legal Cases: ['§ 536', 'BGH', '§ 133', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 906', '§ 906', 'BGH', '§ 537', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Der Vermieter muß sich fragen lassen: War Fluglärm bei Vertragsabschluss absehbar? Ist der gesetzlich gebotene passive Schallschutz bei Fenstern, Rollokästen, Wänden und Dachflächen realisiert?
Neue Bahnen und Flugrouten führen zur Einschränkung der Wohnnutzungen auch für Mieter. Immer häufiger fordern diese von ihren Vermietern eine Minderung des Mietzinses.
2. Die Rechtsprechung
Eine Minderung der Miete (§ 536 Abs. 1 S. 2 BGB) erfordert einen Mangel der Mietsache. Unter einem solchen Mangel ist die für den Mieter nachteilige Abweichung des tatsächlichen Zustandes der Mietsache von dem vertraglich geschuldeten zu verstehen (BGH v. 21.09.2005, Az. XII ZR 66/03, Juris Rdnr. 19). Eine solche Abweichung liegt als Folge von Lärmentwicklungen dann vor, wenn die Mietsache nicht der vertraglich bestimmten Sollbeschaffenheit entspricht. Bei der Bestimmung der Sollbeschaffenheit der Mietsache ist in erster Linie auf den vereinbarten Mietzweck, daneben aber auch auf alle für den Vertragsinhalt bedeutsamen Umstände, über die sich die Parteien ausdrücklich oder stillschweigend geeinigt haben, abzustellen. Ist im Mietvertrag keine ausdrückliche Regelung zum "Soll-Zustand" getroffen, muss anhand von Auslegungsregeln (§§ 133, 157, 242 BGB) geprüft werden, was der Vermieter schuldet. Dabei ist auch die Verkehrsanschauung als Auslegungshilfe heranzuziehen (BGH v. 07.06.2006, Az. XII ZR 34/04, Juris Rdnr. 13).
3. Lösung für die Fälle in Frankfurt
Übertragen auf die Überfluggebiete in Frankfurt bedeutet dies, dass den Mietinteressenten als zukünftige Anwohner des Frankfurter Flughafens die drohende Fluglärmbelastung durch Nutzung einer neuen Bahn aufgrund der ihnen bekannten objektiven Tatsachen, zu denen Antragsinhalte und landesplanerische Entscheidungen im Raumordnungsverfahren, spätestens aber die Offenlage des Planfeststellungsantrages der Flughafenbetreiberin zählen können, bekannt gewesen sein kann.
Dazu sind folgende Fakten hilfreich:
Im Herbst 1997 forderte Jürgen Weber, Vorstandssprecher der Lufthansa, erstmals einen weiteren Ausbau des Flughafens mit einer weiteren Start- und Landebahn. Unter der Bedingung, dass ein erneuter Ausbau nach den Erfahrungen mit der Startbahn West nur im Konsens mit der Mehrheit der Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet durchzuführen sei, schloss sich Fraport-Vorstand Wilhelm Bender dieser Position an. Unter Anregung der hessischen Landesregierung wurde 1998 eine Mediationsgruppe, bestehend u.a. aus Umweltschützern und den in der Einflugschneise liegenden Gemeinden, beauftragt ergebnisoffen über den Ausbau des Flughafens zu diskutieren.
Im Januar 2000 stellte die mit dem weiteren Flughafenausbau betreute Mediationsgruppe ihr Ergebnis vor: Die Erweiterung wurde grundsätzlich befürwortet, allerdings wurde eine im Vergleich zu den bestehenden Bahnen kürzere Bahn empfohlen, die damit nur für Landungen und nur für kleinere Flugzeugtypen geeignet wäre. Für die Kapazitätserweiterung wurde im Gegenzug gefordert, dass das bestehende Bahnensystem optimiert werde, Lärmschutzmaßnahmen für die betroffenen Gemeinden zu entwickeln seien sowie als Hauptforderung ein striktes Nachtflugverbot zwischen 23 und 5 Uhr für den gesamten Flughafen einzuführen.
Im Juni 2000 sprach sich der hessische Landtag mehrheitlich für den Flughafenausbau aus, im September 2000 beschloss der Flughafenbetreiber, die Flughafen Frankfurt/Main AG (FAG), die Genehmigung für den Ausbau zu beantragen, gleichzeitig wurde erklärt ein Nachtflugverbot mit Inbetriebnahme der neuen Bahn zu akzeptieren.
Im Oktober 2001 wurde das Raumordnungsverfahren für eine neue Landebahn eingeleitet, wobei drei Varianten für eine Landebahn im Nordwesten, im Nordosten oder im Süden des Flughafengeländes untersucht wurden. Im Juni 2002 wurde durch das Regierungspräsidium Darmstadt die Raumverträglichkeit für eine Landebahn im Nordwesten des Flughafengeländes festgestellt.
Im Januar 2003 reichte die Fraport einen weiteren Planfeststellungsantrag für den Bau einer Wartungshalle im Südwesten des Flughafens ein, da diese für Wartungsarbeiten an der künftigen Airbus A380-Flotte der Lufthansa nötig sei, zumal die A380-Flotte in Frankfurt stationiert wird. Im September 2003 wurden durch Fraport die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren zur Landebahn Nordwest, verknüpft mit einem Nachtflugverbot von 23 bis 5 Uhr, beim Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht.
Am 18. Dezember 2007 erteilte das hessische Ministerium für Wirtschaft und Verkehr den Planfeststellungsbeschluss für den Bau der Landebahn Nordwest.
Lärmbetroffene Stadtteile
Seit Jahrzehnten ist aus dem Betrieb der bis 1997 genutzten beiden Parallelbahnen des Frankfurter Flughafens bekannt, dass diese wegen der vorherrschenden Windrichtung zu ca. 75% von Osten zumindestens ab dem Stadtgebiet von Offenbach/Main in gerader Linie angeflogen werden. Daraus folgt, dass auch die geplante neue Landebahn Nordwest mit einem Überflug der Frankfurter Stadtteile Oberrad, Sachsenhäuser Berg und Lerchesberg anzusteuern wäre und in den dortigen Wohngebieten mit einer Steigerung des Fluglärms zu rechnen war.
Ob die Parteien des konkret zu bewertenden Mietvertrages das Risiko einer zukünftigen Lärmimmission erkannt und dieses beim Abschluss des Vertrags zur Bestimmung des Soll-Zustands in ihren Willen aufgenommen haben, entzieht sich aber einer grundsätzlichen Betrachtung. Sie ist vielmehr in einer anwaltlichen Beratung unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände des Einzelfalles zu prüfen und eine Bewertung des Mietminderungsanspruches zu entscheiden.
Der Vermieter wird dem Anwalt zur Bewertung des Mietminderungsanspruches zumindestens folgende Fragen beantworten müssen:
Wo genau befindet sich das Mietobjekt (Prüfung des bauordnungsrechtlichen Gebietscharakters)?
Welches Maß an Lärm wirkte auf die Mietwohnung bei Vertragsabschluß ein (Prüfung der Veränderung zu der - bei einem Ortstermin zu bewertenden - heutigen Situation)?
Welche Planungen des Flughafenbetreibers waren zum Zeitpunkt der Vertragsschließung der Öffentlichkeit bzw. dem Mieter bekannt (Prüfung der Sollbeschaffenheit)?
4. Die Rechtsprechung in Leit- und Orientierungssätzen
BGH Urteil vom 17.06.2009 Aktenzeichen: VIII ZR 131/08
Eine Mietwohnung in einem älteren Gebäude weist, wenn nicht vertraglich etwas anderes vereinbart ist, in schallschutztechnischer Hinsicht keinen Mangel auf, sofern der Trittschallschutz den zur Zeit der Errichtung des Gebäudes geltenden DIN-Normen entspricht. Das gilt auch dann, wenn während der Mietzeit in der Wohnung darüber der Fußbodenbelag ausgetauscht wird und sich dadurch der Schallschutz gegenüber dem Zustand bei Anmietung der Wohnung verschlechtert.
Fehlen ausdrückliche Parteiabreden zur Beschaffenheit der Mietsache, so ist jedenfalls die Einhaltung der maßgeblichen technischen Normen geschuldet. Dabei ist nach der Verkehrsanschauung grundsätzlich der bei der Errichtung des Gebäudes geltende Maßstab anzulegen (Senatsurteile vom 26. Juli 2004 - VIII ZR 281/03, WuM 2004, 527, unter II A 1 b bb, und vom 6. Oktober 2004, aaO). Danach genügt die Wohnung der Beklagten den gebotenen schallschutztechnischen Standards. Zur Zeit der Errichtung des Gebäudes galt für die Schalldämmung die DIN-Norm 4109 in der Fassung von 1962. Deren Werte werden nach den unbeanstandet gebliebenen Feststellungen des Berufungsgerichts auch nach dem Austausch des Bodenbelags in der Wohnung der Streithelfer eingehalten.
BGH Urteil vom 10.11.1972 Aktenzeichen: V ZR 54/71
Geräuschimmissionen, die ein Grundstück durch benachbartes Landen und Starten von Düsenflugzeugen erleidet, gehen im Sinne von BGB § 906 Abs. 1 "von einem anderen Grundstück" (dem Flugplatzgelände) aus.
Ein Militärflugplatz kann für den Charakter einer Landschaft mit der Folge bestimmend sein, dass seine Benutzung als Flugplatz einschließlich späterer Ausweitungen des Flugverkehrs als ortsüblich anzusehen ist.
Zur Anwendung des BGB § 906 Abs. 2 S 2 im Falle eines Entschädigungsanspruchs wegen enteignenden Eingriffs, wenn der in der ortsüblichen Benutzung seines Grundstücks über das zumutbare Maß hinaus beeinträchtigte Eigentümer diesen Zustand mitverursacht hat.
"... Das Bewohnen der Hofstelle des beeinträchtigten Grundstücks, also die ortsübliche Benutzung, ist nach den Feststellungen, die das Berufungsgericht im Zusammenhang mit der Prüfung der Wesentlichkeit der Beeinträchtigung getroffen hat, bei der gegebenen Flugplatzbenutzung und bei Vermeidung der gesundheitlichen Gefährdung des Klägers und seiner Familie ausgeschlossen. Ebenso sind Maßnahmen seitens des Klägers, die eine hinreichende Abwehr der Einwirkungen gewährleisteten, wirtschaftlich nicht sinnvoll, und bei dem Ausmaß der Einwirkungen ist auch eine Anpassung in der Benutzung seines Grundstücks nicht möglich. Damit sind die Vorteile der Bewirtschaftung des Hofs als Aussiedlerhof, nämlich der Bewirtschaftung von einer zentral gelegenen Hofstelle aus, entscheidend beeinträchtigt. Dazu kommt, daß die Benutzbarkeit des Wohnhauses entfällt und der Kläger für sich und seine Familie eine andere Unterkunft beschaffen muß.“
BGH Urteil vom 23.09.2009 Aktenzeichen VIII ZR 300/08
Der Vermieter schuldet die Einhaltung technischer Normen des Schallschutzes. "Weist das Gebäude im Zeitpunkt der Begründung des Mietverhältnisses tatsächlich einen Immissionsstandard auf, der besser ist als der, den der Mieter nach den maßgeblichen technischen Normen vom Vermieter verlangen kann, kann der Mieter im allgemeinen nicht davon ausgehen, dass der Vermieter ihm gegenüber dafür einstehen will, dass dieser Zustand während der gesamten Dauer des Mietverhältnisses erhalten bleibt. Mangels konkreter - auch hier nicht ersichtlicher - Anhaltspunkte für die Übernahme einer dahingehenden Verpflichtung durch den Vermieter kann der Mieter vielmehr sowohl zu Beginn des Mietverhältnisses als auch in seinem weiteren Verlauf nur erwarten, dass die für die Belastung mit Geräuschimmissionen einschlägigen Vorgaben der TA Lärm eingehalten werden."
LG Berlin Urteil vom 29.01.1981 Aktenzeichen: 62 S 191/80
Fluglärm stellt keinen Fehler der Mietsache im Sinne des BGB § 537 Abs 1 dar, wenn der Vermieter die Schallschutzvorschriften beachtet hat (vergleiche BGH, 1972-11-10, V ZR 54/71, NJW 1973, 326).
LG Berlin Urteil vom 28.08.2001 Aktenzeichen 64 S 108/01
Bereits bei Beginn des Mietverhältnisses vorhandener Fluglärm berechtigt den Mieter nicht zur Minderung.
KG Berlin 5. Senat für Bußgeldsachen Beschluss vom 31.01.2000 Aktenzeichen: 2 Ss 235/99 - 5 Ws (B) 722/99, 2 Ss 235/99, 5 Ws (B) 722/99
Allein aufgrund der Lage einer Wohnung in der Einflugschneise eines Flughafens kann nicht auf deren Unbewohnbarkeit geschlossen werden. Für die Eignung als Wohnraum i.S.d. des Zweckentfremdungsverbots spricht der Umstand, dass diese nicht in dem vom Verordnungsgeber festgelegten Lärmschutzbereich des Flughafens liegt. Auch eine kurzfristige Vermietung innerhalb weniger Tage spricht gegen eine Unbewohnbarkeit. Entscheidend ist auch, dass sich die Lärmbelastung durch zumutbare Mittel, nämlich durch den Einbau von Schallschutzfenstern, beseitigen lässt.
LG Kiel Urteil vom 08.01.1979 Aktenzeichen: 1 S 144/78
Erheblicher Fluglärm und das Fehlen von Isolierverglasung rechtfertigen einen Abschlag von je 10% im Vergleich mit Mieten anderer Wohnungen ohne Nachteile.
"Bei der Ermittlung dieses ortsüblichen Quadratmeterpreises ist jedoch nicht berücksichtigt, dass besondere Immissionen von dem nahegelegenen Flughafen und den dort startenden und landenden Flugzeugen ausgehen. Bei einer Ortsbesichtigung hat sich das Gericht durch den Berichterstatter einen unmittelbaren Eindruck über diese Immissionen verschafft. Dabei hat das Gericht die sichere Erkenntnis gewonnen, dass der von den startenden und landenden Flugzeugen ausgehende Lärm erheblich ist. Diese Lärmbeeinträchtigung ist erheblich größer als selbst bei Straßen mit großer Verkehrsdichte. Dabei wirkt besonders störend, dass der von den Flugzeugen ausgehende Lärm in der Regel morgens früh ab 6 Uhr einsetzt und bis abends spät 22/23 Uhr anhält. gereicht. Auch an eine ungestörte Mittagsruhe ist bei diesem Lärm nicht zu denken. Diese Lärmbeeinträchtigung wird noch durch den Umstand verstärkt, dass eine Isolierverglasung in der Wohnung nicht vorhanden ist, sondern vielmehr die Wohnung mit einfachen Fenstern ausgestattet ist. Diese beiden Umstände führen nach Auffassung der Kammer zu einer Herabsetzung des Mietzinses von je 10 %, so dass insgesamt auf den an sich angemessenen Mietzins ein Abschlag" von 20% zu erfolgen hat.
LG Wiesbaden Urteil vom 03.11.1980 Aktenzeichen: 1 S 224/79
Ausgehend davon, dass die mit Maximalwerten bis 80 dB(A) verbundenen Einzelüberfliegungen für sich und in ihrer Wiederholung zweifellos eine spürbare Beeinträchtigung des Wohnwerts bedeuten, hält die Kammer einen Abzug von ca 1/12 der Mietpreisspanne von dem Mittelwert für angemessen.
Wohnung wird täglich im Durchschnitt ca. 25 mal in einer Höhe von ca. 1 km mit einem maximalen Einzelschallpegel von 80 dB (A) überflogen; der äquivalente Dauerschallpegel liegt weit unter 55 dB (A). Es ging in dem Fall nicht um Mietminderung, sondern um Prüfung einer Mieterhöhung
#Lärmbelastung #Mietwohnung #Fluglärm #Mediation
Einkaufs­zen­tren, Bäder und andere Freizeit­ein­rich­tungen ziehen neuen Verkehr an, der die Nach­barn durch Lärm belästigt. Es stellt sich die Frage, wann den Nach­barn ein Abwehr­an­spruch zusteht. Mehrmore »
Lärmschutz: Straßenverkehrslärm berechnen
<2008-10-18>
Haben Sie einen Anspruch auf Schutz gegen den Straßenverkehrslärm? Wir informieren dazu. Mehrmore »
Schutz gegen Straßenlärm
Wann besteht Anspruch auf nachträglichen Lärmschutz?
<2007-06-23>
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass Anwohner einer nach 1974 planfestgestellten Straße 30 Jahre lang einen Anspruch auf nachträgliche Lärmschutzmaßnahmen haben können, wenn nicht voraussehbare Lärmwirkungen eingetreten sind. Mehrmore »
Nur ausdrücklicher und begründeter Vortrag zum Schlaf mit geöffnetem Fenster zwingt zur Abwägung dieses Interesses an einem weitergehenden Schallschutz
Von: @RA Möller-Meinecke <2003-05-28>
Der BGH hat sich mit der Frage befasst, unter welchen Umständen die Miete bei einer Zunahme des Verkehrslärms gemindert werden kann. Mehrmore »
Die Zumut­bar­keit des Lärms eines Bolz­platzes oder einer Skater-Bahn wird nicht nach der Sport­anla­gen­lärm­schutz­verord­nung, son­dern nach den stren­geren Vor­schrif­ten der LAI-Frei­zeit­lärm-Richt­linie beurteilt. Mehrmore »
Aktiver Lärm­schutz gegen Straßen - etwa durch eine Lärm­schutz­wand - hat Vorrang vor passiven Lärm­schutz­maß­nahmen, wie Lärm­schutz­fenstern. Mehrmore »
Der Deut­sche Flug­lärm­dienst bietet die Tech­nik zur Mes­sung des Bahn­lärm, auch der Maxi­mal­pegel und der Zahl der Zug­vorbei­fahrten. Nun können Sie preis­günstig prüfen, ob die vom BGH ent­wickelten Voraus­set­zungen eines An­spruchs auf Unter­lassung wesent­lich beein­träch­tigen­den Bahn­lärm gegen die DB an Ihrem Haus erfüllt sind. Mehrmore »
Die Mietminderung im Wohn­raummiet­verhältnis ist auch in Innen­stadt­lagen mit Gewerbe­umgebung wegen Bau­arbeiten in der Umgebung möglich. Mehrmore »
Wann ist eine fristlose Kündi­gung einer Miet­woh­nung bei unzu­mut­barer Belästi­gung zulässig? Mehrmore »
Über­schrei­tung von Immis­sions­richt­wer­ten
Umfang, Dauer und Inten­sität der geneh­mig­ten be­trieb­lichen Tätig­kei­ten und Nut­zungen müs­sen derart durch tech­nische Vor­keh­run­gen ge­steu­ert werden, dass die Ein­hal­tung der Immis­sions­richt­werte auf diese Weise sicher­ge­stellt wäre. Mehrmore »
Bürgerbegehren gegen Schredder für Betonabfälle
<2014-08-13>
In nur einer Woche fordert 1/6 der Bevölkerung einen Bürgerentscheid Mehrmore »
Schmer­zens­geld wegen Gesund­heits­schäden, die auf bergbau­bedingte Erder­schütte­rungen zurück­zuführen sind, gibt es nur bei schuld­haftem Handeln des Verursachers. Mehrmore »
<2007-07-09>
Wird das Erscheinungsbild des Gebäudes nicht oder nur geringfügig beeinträchtigt, darf eine Parabolantenne auf dem Balkon aufgestellt werden Mehrmore »
Kündigung nach erheblicher Vertragsverletzung des Mieters
<2008-02-01>
Setzt die ordentliche Kündigung eines Mietverhältnisses wegen Vertragsverletzung des Mieters eine Abmahnung voraus? Mehrmore »
Parabolantenne für ausländische Mieter
Von: @RA Möller-Meinecke <2008-05-30>
Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit gibt dauerhaft in Deutschland lebenden Ausländern einen Anspruch auf eine Fernsehantenne, mit denen sie die Programme ihres Heimatlandes empfangen können. Mehrmore »
Wurde die DIN 4109 eingehalten?
Der Vermieter muß in einem Altbau für Lärm­schutz nach dem aktu­ellen Stand der Deut­schen Indu­strie­norm sorgen, wenn ein neuer Fuß­boden­belag einbaut wird. Mehrmore »
Fernwärmeversorgung Umlage der Kosten auf Mieter?
<2008-10-06>
Der Anschluss einer Wohnung an das aus Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung gespeiste Fernwärmenetz stellt eine Modernisierung dar und ist vom Mieter zu dulden. Mehrmore »
Mietvertrag: Vorsicht bei Untervermietung
Darf der Gerichtsvollzieher auch dann eine Wohung oder Gewerbeflächen räumen, wenn plötzlich ein neuer im Räumungstitel nicht benannter Untermieter auftaucht? Mehrmore »
Holzfarbe - Rücksicht auf Nachmieter
<2008-10-28>
Im Mietvertrag dürfen helle Farbtöne für die Holzflächen zwingend vorgegeben werden. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden. Mehrmore »
BGH: Vereinbarung im Wohnungsübergabeprotokoll rechtmäßig
<2009-01-18>
Eine im Wohnungsübergabeprotokoll vereinbarte Endrenovierungsklausel ist nicht deshalb unwirksam, weil der Mietvertrag eine unwirksame Schönheitsreparaturklausel enthält. Mehrmore »
Modernisierungsaufwendungen
<2009-02-14>
Bei Mieterhöhungen wegen Modernisierung einer Wohnung bleiben unnötige, unzweckmäßige oder ansonsten überhöhte Aufwendungen unberücksichtigt. Mehrmore »
Schönheitsreparatur: Außenanstrich des Holzwerks Aufgabe des Vermieters
<2009-02-19>
Eine Klausel zu Schönheitsreparaturen ist unwirksam, wenn sie die Verpflichtung enthält, auch den Außenanstrich von Türen und Fenstern vorzunehmen. Mehrmore »
Wohnungseigentum: Kündigung für Hausangestellte erleichtert
Die 10-jährige Kündigungssperrfrist nach Wohnungsumwandlung greift nicht, wenn der Vermieter die Wohnung zur Unterbringung einer Betreuungsperson benötigt, die nicht dem Haushalt des Vermieters angehört. Mehrmore »
Mieterhöhung: Verweis auf Einsicht in Mietspiegel im Büro reicht
<2009-03-13>
Für ein ordnungsgemäßes Mieterhöhungsverlangen ist nicht erforderlich den Mietspiegel beizufügen, wenn dieser beim Vermieter eingesehen werden kann. Mehrmore »
Endrenovierungsklausel - Malerkosten an Mieter
Eine unwirksame Endrenovierungsklausel begründet für Mieter einen Erstattungsanspruch. Mehrmore »
Kündigung wegen Wohnflächenabweichung
<2009-06-14>
EIne Wohnflächenabweichung von 22,63 % ist ein Mangel, der den Mieter zur fristlosen Kündigung des Mietvertrages berechtigt. Mehrmore »
Berufsausübung in Mietwohnung
<2009-07-15>
Darf der Vermieter kündigen, wenn der Mieter eine gewerbliche oder freiberufliche Tätigkeit in der Mietwohnung ausübt? Mehrmore »
<2009-07-22>
Ist eine Eigenbedarfskündigung einer BGB-Gesellschaft für einen Gesellschafter auch bei beabsichtigter Wohnungsumwandlung zulässig? Mehrmore »
Hauseigentümer droht Obdachlosenunterkunft
<2009-08-05>
Wie weit geht der Schutz von Mietern, wenn diesen Obdachlosigkeit droht? Mehrmore »
Eigenbedarfskündigung - wann ist sie zulässig?
<2009-08-06>
Eigenbedarf ist häufig der Grund, dass der Vermieter ein bestehendes Mietverhältnis kündigt. Wann ist eine Eigenbedarfskündigung zulässig? Mehrmore »
Mietverträge teilweise unwirksam
Die Wandfarbe bei Auszug darf mit dem Mieter nur in einem individuell ausgehandelten Zusatzvertrag vereinbart werden. Mehrmore »
Mietvertrag: Farbwahlklausel nur als Individualvereinbarung
Die im Wohnraummietvertrag enthaltene Farbvorgabe für den Innenanstrich auch der Türen und Fenster benachteiligt den Mieter unangemessen. Mehrmore »
Mietminderung wegen Wohnflächenunterschreitung
<2010-03-11>
Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs sind bei Wohnflächenunterschreitung 10% das Maximum der Abweichung; ein "ca."-Zusatz begründet keine zusätzliche Toleranzschwelle. Mehrmore »
Mängel­beseiti­gungs­anspruch des Mieters
<2010-04-22>
BGH: Vermieter müssen Män­gel an der Miet­sache besei­tigen. Die Män­gel­be­seiti­gung muss jedoch zweck­mäßig sein und die Kosten dürfen die "Opfer­grenze" des Vermie­ters nicht über­schreiten. Mehrmore »
Der Vermieter kann auch von nur einem von mehreren Mietern die Nachzahlung von Betriebskosten verlangen. Mehrmore »
<2010-05-26>
Ein Hinweis auf "Energie­ein­spa­rung" als Begrün­dung einer Moder­ni­sie­rungs­maß­nahme ist nicht ausreichend. Es gelten strengere Anfor­de­run­gen. Mehrmore »
Mieter saniert Bad
<2010-07-08>
Wohnwert­verbesse­rungen durch den Wohnungs­mieter begrün­den eine Miet­erhö­hung nur bei Verein­ba­rung oder Kosten­erstattung. Mehrmore »
Sonnabend kein Banktag und kein Zahltag
<2010-07-13>
Bei der Frist zur Zahlung der Miete bis zum dritten Werktag eines jeden Monats zählt der Sonnabend nicht mit. Mehrmore »
Das Treppenhaus als Visitenkarte
Im Gegensatz zu den eigenen vier Wänden darf man als Mieter im Treppenhaus nicht tun und lassen, was man will. Was ist nach der aktuellen Rechtsprechung erlaubt und was nicht? Mehrmore »
<2009-01-23>
Die Betriebskostenabrechnung muss dem Mieter fristgerecht zugehen. Ein Urteil des BGH legt eine Übersendung durch Einwurfeinschreiben nahe Mehrmore »
Miete auch für Schwarzbau
<2009-09-19>
Wohnflächenberechnung bei öffentlich-rechtlicher Nutzungsbeschränkung Mehrmore »
Mietminderung nur nach Mangelanzeige
Die Geltend­machung eines Zurück­be­haltungs­rechts wegen Mängeln der Wohnung setzt eine vorherige Mangel­anzeige voraus Mehrmore »
Ankündigung einer Modernisierung
<2011-09-30>
Nicht jede Einzelheit der beabsichtigten Maßnahmen muß in der Ankündigung beschrieben werden. Mehrmore »
Welche Anforderungen sind an eine wirksame Modernisierungsankündigung zu stellen? Mehrmore »
Der Mieter muß den Einbau funkbasierter Ablesegeräte dulden. Mehrmore »
Nebenkosten­nachforderung auch für die Vergangen­heit können eine Insolvenz­forderung sein Mehrmore »
Fortlaufende Unpünktlichkeit berechtigt auch bei Fahr­lässigkeit zur fristlosen Kündigung des Wohnraum­miet­vertrages Mehrmore »
Mietrechtsreform für Energiewende
Die Bundesregierung will mit einer Mietrecht­sreform neue Anreize zur ener­ge­tischen Sanierung und Abhilfe gegen das sog. Miet­nomaden­tum schaffen sowie den Mieter­schutz bei der Umwand­lung von Miete in Eigentum stärken. Mehrmore »
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1× Strassenlaerm: © vb,
3× Laerm: © foto fritz / www.fotolia.de,
2× Logo: © Nassauische Neue Presse,
1× Parabolantenne: © pio,
1× Mietvertrag: © [intern],
1× Parabolantennen1: © cf,
1× LaminatBoden: © pio,
1× Fernwaerme1: © cf,
1× Abschluss: © Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO,
5× Holzfarbpalette: © Digitalpress / www.fotolia.de,
1× Bad: © Christine Meinecke,
1× Fenster: © Christine Meinecke,
1× Briefinhalt: © bilderbox / www.fotolia.de,
1× Mietspiegel: © [intern],
2× Kuendigung: © Wolfgang Filser / www.fotolia.de,
2× Dachterrasse: © Alexander Reitter / www.fotolia.de,
2× Dachgeschossgrundriss: © RRF / www.fotolia.de,
1× AlteFenster: © cfr,
1× Bad1: © Christine Meinecke,
1× Treppenhaus: © Mark Watkins / www.fotolia.de,
1× Pilz: © Amy Walters / www.fotolia.de,
1× Haus: © slavun / www.fotolia.de,
1× Heizkostenablesung: © Gina Sanders / www.fotolia.de,
1× Insolvenz: © Markus Bormann / www.fotolia.de,
1× Unpuenktlich: © Sven Hoffmann / www.fotolia.de,