Source: http://www.juricom.de/tacheles-rechtsprechungsticker-kw-462016/
Timestamp: 2018-08-15 15:00:27
Document Index: 266254850

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 31', '§ 41', '§ 41', '§ 2', '§ 41', '§ 138', '§ 82']

Tacheles Rechtsprechungsticker KW 46/2016 | Rechtsanwalt König in Göttingen für Strafrecht Arbeitsrecht Sozialrecht Ausländerrecht Rechtsanwalt in Göttingen für Strafrecht Arbeitsrecht Sozialrecht Ausländerrecht
Home Tacheles Rechtsprechungsticker KW 46/2016
1. 1 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil v. 14.07.2016 – L 34 AS 1901/13
2. Soweit das Fahrgeld auch "Reifenabnutzung, allgemeine Fahrzeugabnutzung, schnellere Durchsichten und damit ebenfalls erhöhte Kosten und ähnliches" pauschaliert abdecken sollte, handelt es sich hingegen um Einkommen. Der Anteil für Durchsichten stand dem Kläger zur freien Verfügung, da er selbst entscheiden konnte, ob, wann und in welchem Umfang er die Mittel zu diesem Zweck überhaupt einsetzte (vgl. auch SG Neubrandenburg, Beschluss vom 11. Oktober 2012 – S 11 AS 1602/12 ER ).
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=188463&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
Rechtstipp: a. A. Sächsisches LSG, Beschluss v. 20.09.2016 – L 7 AS 155/15 NZB – rechtskräftig – pauschale Fahrtkostenentschädigung des Arbeitgebers ist Einkommen; ebenso SG Rostock, Urteil vom 25.01.2016 – S 5 AS 620/13, a. A. wonach die vom Arbeitgeber erstatteten Fahrtkosten kein Enkommen darstellen: SG Dortmund, Urteil vom 04.04.2016 – S 31 AS 2064/14; ähnlich Urteile Sozialgericht Schwerin S 15 AS 1947/13 und Sozialgericht Detmold S 18 AS 871/12
1. 2 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss v. 19.09.2016 – L 32 AS 1688/16 B ER – rechtskräftig
Einstweilige Anordnung – selbständiger Erwerbstätiger
1. 3 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil v. 28.07.2016 – L 32 AS 1945/14
Arbeitslosengeld II – unangemessene Unterkunftskosten – Kostensenkungsaufforderung – Unterbrechung des Leistungsbezugs – kein erneuter Übergangszeitraum für die Kostensenkung
1. 4 LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 3. November 2016 (Az.: L 32 AS 2416/16 B ER):
1. 5 Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss v. 20.10.2016 – L 7 AS 659/16 B ER
Zur Bejahung einer eheähnlichen Gemeinschaft – Eilrechtsschutz
1. 6 LSG Halle, Urteil v. – L 2 AS 378/13
1. 7 Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Urteil v. 26.04.2016 – L 10 SF 5/15 EK
Überlanges Gerichtsverfahren – Entschädigungsklage – höhere Entschädigung bei personell unterbesetzten und strukturell überlasteten Sozialgerichten – unangemessene Verfahrensdauer in der ersten Instanz – Pflicht zur Verfahrensbeschleunigung in der Berufungsinstanz – Entschädigung einer juristischen Person – entschädigungsrechtliche Bedeutung von Musterprozessen – Auswirkung der Schwierigkeit der Sache auf Bearbeitungszeit und Reaktionen der Beteiligten – Abwarten von Vergleichsverhandlungen – nur vorläufige Bearbeitung bis zum Vorliegen der Berufungsbegründung – weitere Bearbeitung des Verfahrens auch während laufender Stellungnahmefristen
1. 8 LSG Hessen, Beschluss v. 04.08.2016 – L 9 AS 489/16 B ER
2. Es existiert kein genereller Grundsatz, wonach jedem Kind ein eigenes Zimmer zur Verfügung stehen muss (LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 26. Oktober 2007 – L 13 AS 168/07 ER -).
3. Anordnungsgrund glaubhaft gemacht, denn unter Berücksichtigung der maßgeblichen Umstände des Einzelfalls (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 30. April 2015 – L 6 AS 296/15 B ER ; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 27. Juli 2015 – L 13 AS 205/15 B ER ), insbesondere der Gefährdung des Erhalts der Wohnung als Lebensmittelpunkt, ist die Eilbedürftigkeit vorliegend zu bejahen.
4. Es bedarf im vorliegen Verfahren keiner Entscheidung, ob ein Anordnungsgrund nur bei erfolgter Kündigung durch den Vermieter bzw. bei bereits erhobener Räumungsklage anzunehmen ist (bejahend: vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 23. Dezember 2015 – L 2 AS 1622/15 B ER -; Beschluss vom 26. November 2015 – L 2 AS 1199/15 B ER -; Beschluss vom 26. Oktober 2015 – L 19 AS 1623/15 B ER -; verneinend: LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 30. April 2015 – L 6 AS 296/15 B ER -; Beschluss vom 4. Mai 2015 – L 7 AS 139/15 B ER – m. w. N.; Beschluss vom 16. November 2015 – L 7 AS 1729/15 B ER -; Beschluss vom 14. Dezember 2015 L 6 AS 1258/15 B ER -; Beschluss vom 27. April 2016 – L 6 AS 407/16 B ER -).
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=188653&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
1. 9 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 10.10.2016 – L 7 AS 1473/16 B ER – rechtskräftig
Minderung des Arbeitslosengeld II nach § 31a Abs. 2 SGB II – U 25 – Pflege von Angehörigen – Sinti-Familien – kein wichtiger Grund nach § 31 Abs 1 S 2 SGB II -vollständigen Wegfall seines Regelbedarfs für drei Monate – 2x Pflegeld sichert während des Absenkungszeitraumes seinen Lebensunterhalt – Aufhebung der Vollziehung des Sanktionsbescheides nicht gerechtfertigt
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=188656&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
2. 1 Sozialgericht Marburg, Beschluss vom 7. November 2016 (Az.: S 5 AS 288/16 ER):
1. Bei einer in Sachen eines geltend gemachten Alg II-Anspruchs gemäß § 41a Abs. 1 Satz 1 SGB II erlassenen vorläufigen Entscheidung hat vom Jobcenter entsprechend § 41a Abs. 2 Satz 2 SGB II – auch unter Mitwirkung des Antragstellers – eine sachlich fundierte Prognose getroffen zu werden, in welcher Höhe antragstellerseitig mit Einnahmen und Ausgaben zu rechnen ist.
2. 2 Sozialgericht Altenburg, Urteil v. 24.08.2016 – S 20 AS 460/16 – rechtskräftig – Die Sprungrevision wird aufgrund der widersprüchlichen Rechtsprechung hinsichtlich der endgültigen Leistungsberechnung bei nichtselbstständig Tätigen und der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtsfrage zugelassen.
Rechtstipp: ebenso SG Altenburg, Urteil v. 08.06.2016 – S 20 AS 917/15 – rechtskräftig
Hinweis: Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss v. 20.09.2016 – L 7 AS 155/15 NZB – rechtskräftig – Zweifel am gesetzgeberischen Willen, mit § 2 Abs. 3 AlgII V a.F. bei der abschließenden Bedarfsberechnung im Bewilligungszeitraum ein durchschnittliches Monatseinkommen zuzulassen, sind seit Inkrafttreten des Neunten Gesetzes zur Änderung des SGB II ausgeräumt ( § 41a Abs. 4 SGB II i. d. aktuellen Fassung ab 01.08.2016 )
2. 3 Sozialgericht Duisburg, Beschluss vom 19. September 2016 (Az.: S 25 AS 3448/16 ER):
2. 4 Sozialgericht Aachen, Urteil v. 25.10.2016 – S 11 AS 357/16
Rechtstipp: ebenso im Ergebnis: Sozialgericht Aachen, Urteil v. 30.08.2016 – S 14 AS 267/16
3. 1 Landessozialgericht Hamburg, Urteil v. 14.07.2015 – L 2 AL 41/15 – Revision anhängig beim BSG Az.: B 11 AL 15/16 R
Teilhabe am Arbeitsleben – Förderung der Berufsausbildung – Internatsunterbringung mit Schließzeiten – Anspruch auf Übernahme der Kosten für die ständige Vorhaltung einer eigenen Unterkunft wegen Schließzeiten – Teilnahmekosten
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=188633&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
Rechtstipp: Kosten der Unterkunft während der Schließzeiten des Internats, ein Beitrag von Rechtsanwalt Raik Pentzek, ETL Rechtsanwälte GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft
3. 2 Sächsisches Landessozialgericht, Urteil v. 30.06.2016 – L 3 AL 130/14
4. 1 Sozialgericht Dortmund, Urteil v. 10.10.2016 – S 31 AL 84/16
§ 138 Abs. 1 SGB III ist nicht auf das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses oder das Bestehen eines Beschäftigungsverhältnisses im beitragsrechtlichen Sinne abzustellen, sondern es geht um das Beschäftigungsverhältnis im leistungsrechtlichen Sinne. Dabei genügt für eine Beschäftigungslosigkeit bereits faktische Beschäftigungslosigkeit. Die Klägerin hat das Beschäftigungsverhältnis mit dem Land NRW faktisch dadurch beendet, daß sie das Direktionsrecht ihres Arbeitgebers nicht anerkennt und sich nicht beim Amtsgericht einsetzen läßt.
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=188584&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
5. 1 Landessozialgericht Baden-Württemberg, Urteil v. 20.10.2016 – L 7 SO 2156/13
5. 2 LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 8. Februar 2016 (Az.: L 15 SO 362/15 B ER):
6. 1 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 21.10.2016 – S 146 SO 1487/16 ER
Illegal erzieltes Einkommen und sozialhilferechtlicher Bedarf – Kick-Back-Zahlungen als Einkommen – Kick-Back-Zahlungen waren von vornherein nicht zum endgültigen Verbleib im Vermögen der Antragstellerin bestimmt.
1. Illegal – durch Begehung von Straftaten – erzieltes Einkommen ist nicht im Rahmen sozialhilferechtlichen Bedarfberechnung anrechenbar.
Rechtstipp: ebenso a. A. : Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 26. Oktober 2016 – S 145 SO 1411/16 ER – Einkünfte aus strafbaren Handlungen sind anrechenbares Einkommen im Sinne des § 82 SGB 12.
6. 2 Sozialgericht Aachen, Urteil v. 08.11.2016 – S 20 SO 34/16
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=188763&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
Arbeit und Soziales/Gesetzentwurf – 09.11.2016 (hib 659/2016)
Quelle: http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&Art=en&az=11%20S%201991/16&nr=21479
weiter: http://www.herbertmasslau.de/m-eine-sanktion.html
weiter: http://www.bsg.bund.de/DE/12_Buehne/buehne_node.html
Offenbach – Datenschützer rügen Jobcenter