Source: http://www.ssc-teutonia.de/seite/160134/satzung.html
Timestamp: 2017-03-26 05:22:54
Document Index: 395750628

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 11', '§ 26', '§ 14', '§ 13', '§ 15', '§ 16', '§ 19', '§ 2', '§ 2']

Fußballverein SSC Teutonia 1899 e.V. - Satzung	Startseite
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Das ist die Satzung des Spandauer Sport Club Teutonia e.V..
(1) Der am 24.April 1992 durch Fusion zwischendem Sport Club Teutonia 1911 e.V. und dem Spandauer-Sport-Club 1899 e.V. neu gegründete Verein führt den Namen "Spandauer Sport Club Teutonia 1899 e.V." und hat seinen Sitz in Berlin. Er ist in das Vereinsregister eingetragen.
(2) Der Verein ist Mitglied im Fachverband des Landessportbundes Berlin (BFV) deren Sportarten im Verein betrieben werden, und erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.
(4) Die Farben des Vereins sind Grün/Weiß/Blau.
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar durch Ausübung des Sports. Der Zweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung und Ausübung des Sports. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Die Organe des Vereins (§ 8) übenihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.
(3) Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den Angehörigen aller Völker und Rassen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.
(1) Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in der Haushaltsführung unselbständige Abteilung gegründet werden.
a) ordentlichen Mitgliedern, die sich im Verein sportlich betätigen und das 18. Lebensjahr vollendet haben, b) passiven Mitgliedern , die sich im Verein nicht sportlich betätigen und das 18. Lebensjahr vollendet haben, c) auswärtigen Mitgliedern, d) fördernden Mitgliedern, e) Ehrenmitgliedern;
(1) Dem Verein kann jede natürliche Person als Mitglied angehören die im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist.
(2) Die Mitgliedschaft ist schriftlich unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Im Falle einer Ablehnung, die nicht begründet werden braucht, ist die Berufung an die Mitgliederversammlung durch den Antragsteller zulässig. Diese entscheidet endgültig. Bei Aufnahmenanträgen Minderjähriger ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
a) Austritt,b) Ausschluß,c) Tod.
(4) Der Austritt muß dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die Kündigung wird erst am Ende des nächsten Kalendervierteljahres rechtswirksam. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen die Beiträge entrichtet werden.
a) wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen, b) wegen Zahlungsrückstandes mit Beiträgen von mehr als einem halben Jahresbeitrag trotz Mahnung, c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens, d) wegen unehrenhafter Handlungen. In den Fällen a), c) und d) ist vor der Entscheidung dem betroffenden Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Es ist zu der Verhandlung des Vorstandes über den Ausschlußunter der Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich zu laden. Die Frist beginnt mit dem Tage der Absendung. Die Entscheidung erfolgt schriftlich und ist mit den Gründen zu versehen. Der Bescheid über den Ausschluß ist durch einen eingeschrieben Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufungist binnen drei Wochen nach Absendung der Entscheidung schriftlich einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.
(6) Bei Beendigung der Mitgliedschaft bleiben Verpflichtungen gegenüber dem Verein bis zum Ausgleich bestehen.
(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, sich an die Satzung und eventuelle Erlasse des Vereins zu halten. Die Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.
(3) Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Die Höhe der Beiträge beschließt die Mitgliederversammlung. Die Beiträge sind jährlich im vorraus zu entrichten.
(1) Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Beschlüsse des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung verstoßen oder sich eines anderen Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder eines unsportlichen Verhaltens schuldig machen, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand folgende Maßregelung verhängt werden:
a) Verweis, b) Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins auf die Dauer von bis zu vier Wochen.
(2) Der Bescheid über die Maßregelung - die gegenüber den Ehrenmitgliedern nicht möglich ist - ist mit eingeschriebenen Brief zuzustellen. Dem betroffenen Mitglied steht das Recht zu, gegen diese Entscheidung binnen zwei Wochen nach Absendung den Beschwerdeausschuß des Vereins anzurufen.
a) die Generalversammlung b) die Mitgliederversammlung c) der geschäftsführende Vorstand d) der erweiterte Vorstand
(1) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die wichtigste Mitgliederversammlung ist die Generalversammlung. Diese ist zuständig für:
a) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, b) Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer, c) Entlastung und Wahl des Vorstandes, d)Wahl der Kassenprüfer, e)Festsetzung von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit, f) Satzungsänderungen, g) Beschlußfassung über Anträge, h) Entscheidung über die Berufung gegen den ablehnenden Entscheid des Vorstandes nach $ 5 Abs.2, i) Berufung gegen den Ausschluß eines Mitgliedes nach $ 5 Abs.5, j) Ernennung von Ehrenmitgliedern nach $ 14, k) Wahl der Mitglieder von satzungsgemäß vorgesehenen Ausschüssen, l) Auflösung des Vereins.
(2) Die Generalversammlung findet mindestens einmal jährlich statt; sie sollte im ersten Quartal des Geschäftsjahres durchgeführt werden.
(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen mit entsprechender schriftlicher Tagesordnung einzuberufen, wenn
a) es der Vorstand beschließt oder b) diese 20 v.H. der erwachsenen Mitglieder beantragen.
(4) Die Einberufungvon Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Bekanntmachung am schwarzen Brett im Vereinslokal. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin derVersammlung muß eine Frist von mindestens zwei und höchstens sechs Wochen liegen. Mit der Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Anträge auf Satzungsänderungen müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung wörtlich mitgeteilt werden.
(5) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfach Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimmen; Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Satzungsänderungen erfordern eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Wahlen muß eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn diese von fünf v.H. der Anwesenden beantragt wird.
a) von jedem erwachsenen Mitglied ($ 4 Abs.1) b) dem Vorstand.
(8) Über andere Anträge kann in der Mitgliederversammlungnur behandelt werden, wenn diese Anträge mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn Ihre Dringlichkeit mit einer Zweidrittelmehrheitbejaht wird. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind ausgeschlossen.
(9) Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterzeichnet werden muß.
(1) Mitglieder, die das 18- Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimmrecht. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
(2) Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und dem Verein zwölf Monate angehören und geschäftsfähig sind, können gewählt werden.
§ 11 Freizeitsport
(1) Mit Zustimmung der Generalversammlung können bei einer Zweidrittelmehrheit Freizeitsportarten aufgenommen werden.
(2) Dem Freizeitsportabteilungsleiter obliegt die einheitliche Leitung und Durchführung aller Angelegenheiten der Freizeitsportabteilung. Er ist für die einwandfreie und ordnungsgemäße Verwendung der der Freizeitsportabteilung zugewiesenen Geldmittel verantwortlich.
a) dem 1.Vorsitzenden b) dem 2.Vorsitzenden c) dem 3.Vorsitzenden d) dem Geschäftsführer e) dem 1.Kassenwart f) dem 2.Kassenwart g) dem 1.Jugendleiter h) dem 2.Jugendleiter i) dem 3.Jugendleiter j) dem Jugendkassenwart k) dem Freizeitsportabteilungsleiter l) dem Spielausschußobmann m) dem Schriftführer und Pressewart n) dem Schiedsrichterobmann o) dem Ehrenvorsitzenden
(2) Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er faßt seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit seines Vertreters. Er ordnet und überwacht die Tätigkeitder Abteilungen und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen.
(3) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:
a) der 1.Vorsitzende b) der 1.Kassierer c) der Geschäftsführer
Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch eins der vorstehend genannten drei Vorstandmitglieder vertreten.
(4) Der 1.Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Er kann ein anderes Vorstandsmitglied mit der Leitung beauftragen.
(5) Der gesamte Vorstand nach Abs. 1 wird jeweils für zwei Jahre gewählt. Die einzelnen Ausschüsse werden für ein Jahr gewählt. Die Wahl des Ehrenvorsitzenden erfolgt wie in § 14 Abs. 3 aufgeführt. Eine Personalunion innerhalb der Mitglieder des Vorstandes ist nicht ausgeschlossen.
§ 13 Jugendabteilung
(1) Dem Jugendleiter obliegt die einheitliche Leitung und Durchführung aller Jugendangelegenheiten gemäß der DFB-Jugendordnung. Er ist für die einwandfreie und ordnungsgemäße Verwendung der der Jugendabteilung zustehenden und zugewiesenen Geldmittel verantwortlich.
(2) Im Verhinderungsfalle des 1.Jugendleiters übernimmt der 2.Jugendleiter bzw. bei dessen Verhinderung der 3.Jugendleiter die Aufgaben.
(1) Personen , die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit, wenn dreiviertel der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten dem Vorschlag zustimmen.
(3) Ehrenvorsitzende werden wie in Abs.1 gewählt. Sie haben das gleiche Stimmrecht wie Abs.2.
§ 15 Beschwerdeausschuss
Der Beschwerdeausschuss besteht aus fünf erwachsenen Mitgliedern, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Er wird jeweils für ein Jahr gewählt.
§ 16 Ehrenordnung
Die Mitglieder erhalten für langjährige Mitgliedschaft folgende Ehrungen:
a) für 10 Jahre die silberne Vereinsnadel b) für 25 Jahre die goldene Vereinsnadel c) für 40 Jahre erfolgt eine besondere Ehrung.
Die Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer von einem Jahr drei Kassenprüfer, die nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein dürfen.
Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassenwartes und des übrigen Vorstandes.
Der Verein haftet seinen Mitgliedern gegenüber nicht für die bei sportlichen Veranstaltungen etwa eintretenden Unfällen oder bei Diebstählen auf den Sportplätzen und in den Räumen des Vereins.
§ 19 Auflösung, Vereinigung, Namensänderung
(1) Über die Auflösung, Vereinigung und Namensänderung entscheidet eine hierfür besonders einzuberufende Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten. Eine schriftliche Stimmabgabe in begründeten Fällen ist nicht ausgeschlossen.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des Zweckes gemäß § 2 dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins, soweit es Ansprüche aus Darlehensverträgen der Mitglieder übersteigt, dem Landessportbund Berlin e.V. zu, der es unmittelbar und ausschließlich für die in § 2 dieser Satzung aufgeführten Zwecke zu verwenden hat.
Diese Satzung ist in der vorliegenden Fassung am 24.April 1992 von der Mitgliederversammlung des Vereins Spandauer Sport Club Teutonia 1899 e.V.
Diese Satzung kann im Download-Bereich auch als PDF-Dokument heruntergeladen werden.zurückAls Favorit | Senden | Drucken | Nach oben Startseite | Login | Impressum