Source: http://biofa-profi.de/de/frostspannereulenraupen-294/xentari.html
Timestamp: 2019-01-17 18:22:10
Document Index: 127715386

Matched Legal Cases: ['Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 51']

Biofa - XenTari®
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Saugende Insekten (Blattläuse)
Insektizid zur selektiven Bekämpfung von Schmetterlingsraupen
XenTari® ist ein biologisches Insektizid auf Basis von Bacillus thuringiensis subsp. aizawai, das die Selektivität biologischer Bekämpfungsmethoden mit leichter Anwendbarkeit verbindet.
Bacillus thuringiensis (Bt) ist ein natürlich vorkommendes Bakterium, welches Insekten befällt und diese abtötet. Es gibt verschiedene Bakterienstämme, die sich durch ihre ausgeprägte Spezifität auszeichnen. So ist der im Produkt XenTari® verwendete Bakterienstamm nur gegen freifressende Schmetterlingsraupen und Eulenraupen wirksam.
Raupen nehmen den Wirkstoff über Pflanzenteile auf
Infektion mit spezifisch und hoch wirksamen Protoxinen
Sehr schneller Fraßstop
Absterben der Raupen nach kürzester Zeit
Mit der Aufnahme von XenTari® hört die Larve innerhalb weniger Minuten zu Fressen auf:
Bt-Protoxine (Proteinkristalle) lösen sich im Mitteldarm der Larve auf und werden aktiviert.
Die neu entstandenen Bt-Toxine greifen an Rezeptoren der Darmwand an.
Dies bedingt eine Zerstörung der Darmwand mit der Folge, dass Bt-Toxine in den Körper vermehrt eindringen.
Die Larve stirbt.
Gegen Freifressende Schmetterlingsraupen vom Larvenstadium L1 bis L2
In der Anwendung: 4
In der Kultur bzw. je Jahr: 4
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwand: 0,5 kg/ha und je m Kronenhöhe in mindestens 500 l/ha und je m Kronenhöhe Wasser
Wartezeit: 5 Tage
Versuchsergebnis Bodenseewickler
Der Einsatz von XenTari® gegen den Bodenseewickler Pammene rhediella zeigte 2009 ebenfalls mit einem Wirkungsgrad von 75 % eine gute Wirkung.
Gegen Freifressende Schmetterlingsraupen ab dem Larvenstadium L1 (Art. 51 PflSchVO) (ab dem Öffnen erster vereinzelter Blüten)
Nach Befallsbeginn oder ab Warndienstaufruf, ab dem Schlüpfen erster Raupen
Abstand: 10 bis 14 Tage
Wartezeit: 8 Tage
Johannisbeerartiges Beerenobst
Aufwand: 1 kg/ha in max. 1000 l/ha Wasser
Wartezeit: 3 Tage
Tafel- und Keltertraube
Gegen die 1., 2. und 3. Generation des Einbindigen und Bekreuzten Traubenwickler vom Larvenstadium L1 bis L2 (ab 3 Laubblätter entfaltet)
Nach Befallsbeginn oder ab Warndienstaufruf, ab dem Schlüpfen erster Larven
Aufwand: Basisaufwand: 0,4 kg/ha in max. 400 l/ha Wasser
ES 61: 0,8 kg/ha in max. 800 l/ha Wasser
ES 71: 1,2 kg/ha in max. 1200 l/ha Wasser
ES 75: 1,6 kg/ha in max. 1600 l/ha Wasser
Wartezeit: 6 Tage
Gegen freifressende Schmetterlingsraupen und Eulenarten (Noctuidae) vom Larvenstadium L1 bis L3 im Freiland
Aufwand: Freifressende Schmetterlingsraupe: 0,6 kg/ha in mind. 600 l/ha Wasser
Eulenarten: 1 kg/ha in mindestens 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 9 Tage
Gegen die Larven der Lauchmotte (Art. 51 PflSchVO) vom Larvenstadium L1 bis L2 im Freiland
Bei Befallsbeginn oder ab Warndienstaufruf, ab Schlüpfen der ersten Larven
In der Anwendung: 5
Abstand: 5 bis 7 Tage
Aufwand: 0,6 kg/ha in 600 l/ha Wasser
Blatt- und Stielgemüse (ausgenommen Kohlgemüse)
Gegen freifressende Schmetterlingsraupen und Eulenarten (Noctuidae) (Art. 51 PflSchVO) vom Larvenstadium L1 bis L3 im Freiland und Gewächshaus (Ab dem 1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet)
Nach Befallsbeginn oder ab Warndienstaufruf, ab Schlüpfen erster Larven
Abstand 5 bis 7 Tage
Eulenarten: 1 kg/ha in mind. 600 l/ha Wasser
Wartezeit (Freiland): 9 Tage
Wartezeit (Gewächshaus): F
Tomate und Aubergine
Neue Zulassungserweiterung ohne Anwendungsbeschränkung auf das obere Drittel der Pflanze:
Gegen freifressende Schmetterlingsraupen und Eulenarten (Noctuidae) (Art. 51 PflSchVO) ab BBCH 12 im Gewächshaus
Bei Befallsbeginn, bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl Behandlungen In der Anwendung: 3
Abstand mind.5 Tage
Freifressende Schmetterlingsraupe und Eulenarten:
Zu behandelte Laubwandhöhe bis 50 cm 0,75 kg/ha in mind. 600 l/ha Wasser
Zu behandelte Laubwandhöhe 50-125 cm 1,12 kg/ha in mind. 900 l/ha Wasser
Zu behandelte Laubwandhöhe ab 125 cm 1,5 kg/ha in mind. 1200 l/ha Wasser
Alte Zulassung:
Gegen freifressende Schmetterlingsraupen und Eulenarten (Noctuidae) (Art. 51 PflSchVO) vom Larvenstadium L1 bis L2 im Gewächshaus (Ab dem 1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet)
Nach Befallsbeginn, ab Schlüpfen erster Larven
Freifressende Schmetterlingsraupe:
Zu behandelte Laubwandhöhe bis 50 cm 0,6 kg/ha in mind. 600 l/ha Wasser
Zu behandelte Laubwandhöhe 50-125 cm 0,9 kg/ha in mind. 900 l/ha Wasser
Auflage VV300*
Eulenarten:
Zu behandelte Laubwandhöhe bis 50 cm 1 kg/ha in mind. 600 l/ha Wasser
Zu behandelte Laubwandhöhe 50-125 cm 1,5 kg/ha in mind. 900 l/ha Wasser
*VV300: Behandlung nur maximal des oberen Drittels der Pflanze, so dass die Behandlung nur auf Blätter, Blüten und den oberen Sprossteil beschränkt bleibt Fachberatung und Produktmanagement
Gegen freifressende Schmetterlingsraupen und Eulenarten (Noctuidae) (Art. 51 PflSchVO) vom Larvenstadium L1 bis L2 im Freiland (Ab dem 1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet)
Pflanzengröße bis 50 cm 0,6 kg/ha in mindestens 600 l/ha Wasser
Pflanzengröße 50-125 cm 0,9 kg/ha in mindestens 900 l/ha Wasser
Pflanzengröße über 125 cm 1,2 kg/ha in mindestens 1200 l/ha Wasser
Pflanzengröße bis 50 cm 1 kg/ha in mindestens 600 l/ha Wasser
Pflanzengröße 50-125 cm 1,5 kg/ha in mindestens 900 l/ha Wasser
Pflanzengröße über 125 cm 2 kg/ha in mindestens 1200 l/ha Wasser
Gegen freifressende Schmetterlingsraupen und Eulenarten (Noctuidae) (Art. 51 PflSchVO) vom Larvenstadium L1 bis L2 im Freiland und Gewächshaus (Ab dem 1. Laubblatt entfaltet)
Aufwand: Freifressende Schmetterlingsraupe: 0,6 kg/ha in mindestens 600 l/ha Wasser
Gegen freifressende Schmetterlingsraupen (ab Larvenstadium L1) und Eulenarten (Noctuidae) (Larvenstadium L1 bis L4) (Art. 51 PflSchVO) im Freiland
Gegen freifressende Schmetterlingsraupen (ab Larvenstadium L1) (Art. 51 PflSchVO) im Gewächshaus
Anwendungsdetails Forst
Gegen freifressende Schmetterlingsraupen in Laubholz und Nadelholz
1,6 kg/ha in 50 l/ha Wasser
nur mit rotorgetriebenen Luftfahrzeugen
Wartezeiten und Auflagen beachten!
Bei schwer benetzbaren Kulturen hat sich der Zusatz von ProFital fluid (0,15 %) zur Spritzbrühe bewährt. XenTari® wirkt besonders gut bei Temperaturen oberhalb von 15 °C.
XenTari® nicht mit stark alkalischen Mitteln wie Vitisan®, Cocana®, Pottasol® oder Promanal® mischen.
XenTari® ist gut mischbar mit Myco-Sin®, Netzschwefel Stulln, NeemAzal®-T/S, Madex® MAX/Capex® 2.
Kühl und trocken gelagert mind. 3 Jahre ab Herstellerdatum haltbar.
500 g, 12 x 500 g
Sicherheitsdatenblatt XenTari WG (81,3 KiB)