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Timestamp: 2020-08-03 17:19:45
Document Index: 389086524

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 10', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 10', '§ 10', '§ 7']

03984 70-1363
Das Objekt, für welches die Steuerbescheinigung beantragt wird, muss vor Beginn der Baumaßnahmen nach den Bestimmungen des Brandenburgischen Denkmalschutzgesetzes (BbgDSchG) ein Denkmal sein.
Die zur Steuerbescheinigung beantragten Baumaßnahmen müssen vor Beginn ihrer Auslieferung mit der unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt worden sein. Die Abstimmung erfolgt innerhalb eines denkmalrechtlichen Erlaubnisverfahrens. Die fehlende vorherige Abstimmung kann nicht nachträglich ersetzt werden. Bei erheblichen Abweichungen der durchgeführten Maßnahmen, von dem Ergebnis der Abstimmung, wird keine Bescheinigung erstellt.
Bescheinigungsrichtlinien zur Anwendung der §§ 7i, 10f und 11b Einkommensteuergesetz (EStG)
Bescheinigungsrichtlinien zur Anwendung des § 10g Einkommensteuergesetz (EStG)
Runderlass zur Auslegung der Bescheinigungsrichtlinien zu den §§ 7i, 10f und 11b des Einkommensteuergesetzes
Antrag auf Ausstellung einer Bescheinigung zur Anwendung §§ 7i, 10f und 11b (EStG):
Für Objekte, die zu eigenen Wohnzwecken genutzt werden.
Für Objekte, die vermietet oder zu gewerblichen Zwecken (Einkunftserzielung) genutzt werden.
Für Objekte im Denkmalbereichen.
Antrag auf Ausstellung einer Bescheinigung zur Anwendung der §§ 7i, 10f und 11b Einkommensteuergesetz (EStG)
Anlage 1 - tabellarische Aufstellung der Rechnungen
Antrag auf Ausstellung einer Bescheinigung zur Anwendung § 10g (EStG):
Für Kulturgüter, die weder zu eigenen Wohnzwecken noch zur Erzielung von Einkünften genutzt werden (z.B. Burgen, Schlösser, Stadtmauern)
Für gärtnerische, bauliche oder sonstige Anlagen die kein Gebäude sind (z.B. Bodendenkmale, Parkanlagen).
Für Mobiliar, Kunstgegenstände, Kunstsammlungen...
Antrag auf Ausstellung einer Bescheinigung zur Anwendung des § 10g Einkommensteuergesetz (EStG)
Aufstellung der einzelnen Rechnungen, sortiert nach Gewerken bzw. den im denkmalrechtlichen Erlaubnisbescheid aufgeführten Maßnahmen (Anlage 1)
Für den Nachweis, dass Aufwendungen für neue Gebäudeteile zur Erweiterung der Nutzfläche oder für Ausbauten (z.B. Dachgeschossaus-bau) für die sinnvolle Nutzung unerlässlich sind, ist die Vorlage einer Wirtschaft-lichkeitsberechnung erforderlich. Diese Aufwendungen sind nur dann bescheinigungsfähig, wenn sich aus der Wirtschaftlichkeitsberechnung ergibt, dass die Erweiterung der Nutzfläche oder die Ausbauten erforderlich waren, um das Denkmal sinnvoll zu nutzen. Nähere Informationen und Tabelle zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit: Runderlass zur Auslegung der Bescheinigungsrichtlinien zu den §§ 7i, 10f und 11b des Einkommensteuergesetzes