Source: https://dejure.org/gesetze/StGB/236.html
Timestamp: 2016-09-30 23:51:13
Document Index: 8447602

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

� 236 StGB Kinderhandel - dejure.org
�bersicht StGBRechtsprechung zu � 236 StGB
(1) Wer sein noch nicht achtzehn Jahre altes Kind oder seinen noch nicht achtzehn Jahre alten M�ndel oder Pflegling unter grober Vernachl�ssigung der F�rsorge- oder Erziehungspflicht einem anderen auf Dauer �berl�sst und dabei gegen Entgelt oder in der Absicht handelt, sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu f�nf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Ebenso wird bestraft, wer in den F�llen des Satzes 1 das Kind, den M�ndel oder Pflegling auf Dauer bei sich aufnimmt und daf�r ein Entgelt gew�hrt.
2. eine Vermittlungst�tigkeit aus�bt, die zum Ziel hat, da� ein Dritter eine Person unter achtzehn Jahren auf Dauer bei sich aufnimmt,
und dabei gegen Entgelt oder in der Absicht handelt, sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Ebenso wird bestraft, wer als Vermittler der Adoption einer Person unter achtzehn Jahren einer Person f�r die Erteilung der erforderlichen Zustimmung zur Adoption ein Entgelt gew�hrt. Bewirkt der T�ter in den F�llen des Satzes 1, da� die vermittelte Person in das Inland oder in das Ausland verbracht wird, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu f�nf Jahren oder Geldstrafe.
(4) Auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren ist zu erkennen, wenn der T�ter
1. aus Gewinnsucht, gewerbsm��ig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung eines Kinderhandels verbunden hat, oder
2. das Kind oder die vermittelte Person durch die Tat in die Gefahr einer erheblichen Sch�digung der k�rperlichen oder seelischen Entwicklung bringt.
(5) In den F�llen der Abs�tze 1 und 3 kann das Gericht bei Beteiligten und in den F�llen der Abs�tze 2 und 3 bei Teilnehmern, deren Schuld unter Ber�cksichtigung des k�rperlichen oder seelischen Wohls des Kindes oder der vermittelten Person gering ist, die Strafe nach seinem Ermessen mildern (� 49 Abs. 2) oder von Strafe nach den Abs�tzen 1 bis 3 absehen.
Fassung aufgrund des Gesetzes zur Umsetzung des Rahmenbeschlusses des Rates der Europ�ischen Union zur Bek�mpfung der sexuellen Ausbeutung von Kindern und der Kinderpornographie vom 31.10.2008 (BGBl. I S. 2149), in Kraft getreten am 05.11.2008 Gesetzesbegr�ndung verf�gbarVorherige Gesetzesfassungen
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� 236 StGB in Nachschlagewerken
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Auf � 236 StGB verweisen folgende Vorschriften:Strafproze�ordnung (StPO) Beteiligung des Verletzten am Verfahren