Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/601333_Neubau_eines_Fahrgasthafens_an_der_Steinmole_in_Waren_Mueritz_Generalplanerleistungen_fuer_2019_Waren
Timestamp: 2020-07-13 02:11:43
Document Index: 220590444

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 39', '§ 55', '§ 26', '§ 14', '§ 43', '§ 39', '§ 51', '§ 55', '§ 26', '§ 43', '§ 43', '§ 51', '§ 39', '§ 55', '§ 26', '§ 9', '§ 75', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 160']

Öffentliche Ausschreibung 2019 Neubau eines Fahrgasthafens an der Steinmole in Waren (Müritz), Generalplanerleistungen für §§ 26, 39, 43, 51, 55 HOAI jeweils in stufenweiser Beauftragung i.d.R. ab Lph. 3, Besondere Leistungen Referenznummer der Bekanntmachung: 339/18 2019-12-02
Ausschreibungen Waren
Neubau eines Fahrgasthafens an der Steinmole in Waren (Müritz), Generalplanerleistungen für ...
Neubau eines Fahrgasthafens an der Steinmole in Waren (Müritz), Generalplanerleistungen für §§ 26, 39, 43, 51, 55 HOAI jeweils in stufenweiser Beauftragung i.d.R. ab Lph. 3, Besondere Leistungen Referenznummer der Bekanntmachung: 339/18
Offizielle Bezeichnung: Stadt Waren (Müritz)
Postanschrift: Zum Amtsbrink 1
Hauptadresse: https://www.irmler.org/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YFEDM5Z/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YFEDM5Z
Neubau eines Fahrgasthafens an der Steinmole in Waren (Müritz), Generalplanerleistungen für §§ 26, 39, 43, 51, 55 HOAI jeweils in stufenweiser Beauftragung i.d.R. ab Lph. 3, Besondere Leistungen
Referenznummer der Bekanntmachung: 339/18
Projekt: Stadt Waren (Müritz), Neubau eines Fahrgasthafens an der Steinmole in Waren (Müritz)
Leistungen: Generalplanerleistungen in stufenweiser Beauftragung für Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß 43 i. V. m. Anlage 12 HOAI mit Tragwerkscharakteristik für 4 Objekte und ohne Tragwerkscharakteristik für 4 Objekte; Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 i. V. m. Anlage 11 HOAI für 1 Objekt; Tragwerksplanung gemäß 51 i. V. m. Anlage 14 HOAI für 5 Objekte; Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 i. V. m. Anlage 15 HOAI für 2 Objekte (jeweils Anlagengruppe 4); im Wesentlichen jeweils ab Leistungsphase 3; Landschaftspflegerischer Begleitplan gemäß § 26 i. V. m. Anlage 7 HOAI; Besondere Leistungen.
Wert ohne MwSt.: 1 187 107.17 EUR
Die Aufgabenstellung für den Neubau des Hafens für die Fahrgastschifffahrt und für die Freiflächengestaltung an der Steinmole besteht darin,
— durch einen vorgestreckten Wellenschutz das vorhandene Hafenbecken zu erweitern und die Anlegebedingungen zu verbessern, gleichzeitig damit die Anlegekapazität für die Fahrgastschifffahrt zu erhöhen, um den Stadthafen von der Fahrgastschifffahrt zu entlasten
— generell die Kaianlagen zu ertüchtigen bzw. zu erneuern und deren Ver- und Entsorgungseinrichtungen komplett neu aufzubauen
— und die Oberflächenbefestigung der Geh- und Flanierbereiche sowie die Gestaltung der Funktionsräume und der Freianlagen im gesamten Hafengebiet umfassend zu erneuern.
Im Einzelnen umfassen die Planungen auf der westlichen Seite
— den Neubau der Westmole (teils innerhalb von Spundwandeinfassungen und teils im offenen Wasser auf einem Pfahlwerk tiefgegründet), wodurch der Hafen auf der Westseite eine neue deutlich vom offenen Gewässer abgegrenzte Uferkante erhält und dem Hafenbecken den notwendigen Wellenschutz verleiht
— die Ertüchtigung der bestehenden nördlichen Stahlspundwand mit neuem Stahlbetonholm
— den Rückbau des südlichen Teils der bestehenden Mole bei gleichzeitigem Versatz der neuen Uferwand, wodurch das bisher enge Hafenbecken wesentlich geöffnet und ein unabhängiges Ein- und Ausfahren der Schiffe ermöglicht wird
Auf der östlichen Seite
— die Erneuerung des Ostkais durch eine der bestehenden Stahlbetonspundwand vorgesetzte verankerte Stahlspundwand mit aufgebrachtem monolithischen Stahlbetonholm
— die Ausräumung/Auffüllung der Dampferkuhle und den Neubau des Südkais,
— sowie den Neubau einer Ostmole generell im Hafenareal,
— für alle Kais neue Anlegedalben, Pollerausstattungen, Steigleitern,
— für alle Kais eine neu eingerichtete Strom- und Wasserversorgung für die Fahrgastschiffe,
— die spezielle Einrichtung eines Ver- und Entsorgungskais für die mobile Betankung der Fahrgastschiffe und für die Fäkalienentsorgung über eine stationäre Absauganlage,
— die teilweise Vertiefung der Sohle des Hafenbeckens und dessen Zufahrtsbereich bzw. Manövrierbereich,
— für das Hafenbecken eine neu signalisierte Zufahrt einschließlich Leiteinrichtungen (Tonnen, Dalben, Beleuchtungen),
— neu strukturierte und gestaltete Funktionsräume und Freianlagen mit durchgehend neuer Wege- bzw. Flächenbefestigung in Natursteinpflaster einschließlich deren Entwässerungssysteme,
Die differenzierten Planungsaufgaben liegen in der Zuordnung der Leistungsbilder gemäß der derzeit gültigen HOAI für Objektplanungen für
— Ingenieurbauwerke,
— Freianlagen.
— Ausrüstungen, elektrotechnische Anlagen.
Des Weiteren für:
— Landschaftspflegerische Begleitplanung,
— Beratungsleistungen und Begleitung zur Ingenieurvermessung; Bestandsabgleich und Nachvermessung,
— Beratungsleistungen zur Geotechnik; 2. Untersuchungsstufe.
Darüber hinaus werden Besondere Leistungen erforderlich, die mit den definierten Grundleistungen gemäß HOAI nicht abgegolten werden. Diese sind
— Erarbeiten eines Artenschutzfachbeitrages einschließlich der Einholung von Fachgutachten,
— zusätzliche Mitwirkungen im Genehmigungsprozess der Planung,
— in Einzelfällen zusätzliche Tragwerks- und Konstruktionsuntersuchungen und Vorprüfungen,
— die örtliche Bauüberwachung bei den Ingenieurbauwerken,
— Prüfung und Kontrolle der Beweissicherungsmaßnahmen,
— SIGEKO-Plan zur Koordination der Anforderungen im Gesundheitsschutz,
— die Dokumentation der Objekte in Form von Bauwerksbüchern.
Qualitätskriterium - Name: 1.a) Herangehensweise an die Planungsaufgabe (Methodik) / Gewichtung: 1x 0 bis 50 P.
Qualitätskriterium - Name: 1.b) Prinzipielle Planungsansätze / Gewichtung: 1x 0 bis 50 P.
Qualitätskriterium - Name: 2.a) Kosten- und Terminmanagement / Gewichtung: 2x 0 bis 50 P.
Qualitätskriterium - Name: 2.b) Nachtragsmanagement / Bewältigung von Leistungsstörungen / Gewichtung: 1x 0 bis 50 P.
Qualitätskriterium - Name: 2.c) Absicherung der Präsenz vor Ort / Gewichtung: 1x 0 bis 50 P.
Qualitätskriterium - Name: 2.d) Methoden der Organisation des Bauablaufs / Gewichtung: 2x 0 bis 50 P.
Qualitätskriterium - Name: 3.a) Umsetzung der Erfahrungen des Büros auf die hiesige Planungsaufgabe - Darstellung der grundlegenden Lösungsansätze für dieses Vorhaben / Gewichtung: 6x 0 bis 50 P.
Qualitätskriterium - Name: 3.b) Umgang mit besonderen Anforderungen - Erläuterungen dazu, inwieweit und wodurch die bestmögliche Funktionalität und Nutzung der Hafenanlage erreicht wird / Gewichtung: 6x 0 bis 50 P.
Qualitätskriterium - Name: 3.c) Erläuterung von Maßnahmen, die einen langfristig wirtschaftlichen Betrieb der Hafenanlage gewährleisten sollen / Gewichtung: 3x 0 bis 50 P.
Qualitätskriterium - Name: 4. Honorarkriterien (siehe Kostenkriterien) / Gewichtung: insg. 6x 0 bis 50 P.
Qualitätskriterium - Name: 5. Gesamteindruck der Präsentation / Gewichtung: 1x 0 bis 50 P.
Kostenkriterium - Name: a) Honorarsatz / Gewichtung: 1x 0 bis 50 P.
Kostenkriterium - Name: b) Abschlag auf Honorar gemäß a) in % / Gewichtung: 0,75x 0 bis 50 P.
Kostenkriterium - Name: c) Aufschlag auf Honorar gemäß a) in % / Gewichtung: 0,75x -50 bis 0 P.
Kostenkriterium - Name: d) Nebenkostenpauschale (im Sinne von § 14 HOAI) / Gewichtung: 0,75x 0 bis 50 P.
Kostenkriterium - Name: e) Umbauzuschlag/Umbauzuschläge / Gewichtung: 1x 0 bis 50 P.
Kostenkriterium - Name: f) Besondere Leistungen (Pauschalpreis) / Gewichtung: 1x 0 bis 50 P.
Kostenkriterium - Name: g) Stundensätze für Ingenieure / Gewichtung: 0,5x 0 bis 50 P.
Kostenkriterium - Name: h) Stundensätze für technische Mitarbeiter / Gewichtung: 0,5x 0 bis 50 P.
Kostenkriterium - Name: i) Stundensätze für sonstige Mitarbeiter / Gewichtung: 0,5x 0 bis 50 P.
Die Auswahl der Bewerber wird wie folgt durchgeführt:
Es erfolgt zunächst eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der Formalien und auf Vorliegen der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise. Sodann erfolgt die Prüfung auf Vorliegen zwingender Ausschlussgründe. Anschließend erfolgt die Prüfung der fachlichen Eignung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft gemessen an der ausgeschriebenen Leistung.
Es können nur Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften am Wettbewerb teilnehmen, die alle
Ausgeschriebenen Planungsleistungen erbringen können. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen.
Die Eignungskriterien sind projektbezogen und auf die zu vergebenden Leistungen abgestimmt
1) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (allgemeine und spezielle fachliche Eignung);
2) wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit;
3) technische und berufliche Leistungsfähigkeit.
Zur Bewältigung der Aufgaben werden Erfahrungen mit Baumaßnahmen vorausgesetzt, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Diese sind anhand von Referenzen nachzuweisen. Nähere Informationen zu den Anforderungen an die Referenzen befinden sich im Bewerbungsbogen. Die Bewertung der Referenzen erfolgt durch ein mit Vertretern des Auftraggebers besetztes Gremium. Dieses überprüft, inwieweit die Referenzleistungen vergleichbar sind in Bezug auf die hier zu vergebende Planungsleistung.
Zur Ermittlung dieser Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften wird der Auftraggeber die aus der aus den Ausschreibungsunterlagen ersichtlichen Bewertungsmatrix ersichtlichen Bewertungskriterien anwenden.
Die Ausschreibung der Generalplanerleistungen für den Neubau des Hafens Steinmole gemäß § 43 i. V. m. Anlage 12 HOAI, gemäß § 39 i. V. m. Anlage 11 HOAI, gemäß § 51 i. V. m. Anlage 14 HOAI, gemäß § 55 i. V. m. Anlage 15 HOAI und gemäß § 26 i. V. m. Anlage 7 HOAI in stufenweiser Beauftragung.
Die Objektplanungsleistungen im Leistungsbild Ingenieurbauwerke sind jeweils für die Leitungsphasen 3 bis 9 gemäß § 43 i. V. m. Anlage 12 HOAI zu erbringen. Hiervon ausgenommen ist die Planung für das „Ingenieurbauwerk Profilierung der Hafensohle und Ausstattungen der Hafeneinfahrt" (vgl. Ziffer 8 Blatt 2 der Vorlage zur Honorarermittlung); für diese sind Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 9 gemäß § 43 i. V. m. Anlage 12 HOAI zu erbringen.
Für die Leistungen der Tragwerksplanung gemäß § 51 i. V. m. Anlage 14 HOAI sind Leistungen der Leistungsphasen 3 bis 6 für die „Ingenieurbauwerke der Westmole Teil 1.1 + Teil 1.2 und des Ost- und Südkais", für das „Ingenieurbauwerk der Westmole Teil 2" und für das „Ingenieurbauwerk Ostmole"zu erbringen; dagegen sind Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 für das „Ingenieurbauwerk Teil Hafeneinfahrt" und für „Teile der Freianlage" zu erbringen (vgl. jeweils Ziffern 2, 4, 6, 8, 12 Blatt 2 der Vorlage zur Honorarermittlung).
Die Objektplanungsleistungen im Leistungsbild Freianlagen gemäß § 39 i. V. m. Anlage 11 HOAI sind für die Leistungsphasen 2 bis 9 zu erbringen.
Die weiteren Fachplanungsleistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung gemäß § 55 i. V. m. Anlage 15 HOAI sind jeweils für die Leistungsphasen 1 bis 9 zu erbringen.
Der Auftrag beinhaltet zunächst nur jeweils die Leistungsphasen 1 bis 3 (soweit vom Auftrag umfasst, siehe zuvor) der vorgenannten Leistungsbilder als Leistungsstufe 1; im Falle des § 26 HOAI beinhaltet die Leistungsstufe 1 nur die Leistungsphasen 1 und 2. Der Abruf weiterer Leistungsphasen bzw. Leistungsstufen bleibt — ganz oder teilweise — vorbehalten. Im Falle des Abrufs ist der Auftragnehmer verpflichtet, die abgerufenen Leistungen zu erbringen. Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsstufen bzw. Leistungsphasen besteht nicht.
Es wird darauf hingewiesen, dass Teilnehmer Bieterinformationen bzgl. Anfragen, Änderungen und Hinweise nur erhalten, wenn sie sich auf der Internetplattform DTVP registrieren. Die Registrierung ist freiwillig (§ 9 Abs. 3 VgV).
— Nachweis der beruflichen Qualifikation (§ 75 VgV)
— Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur nach ArchIng M-V
— Auszug aus dem Berufsregister (oder jeweils gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts-oder Verwaltungsbehörde des Heimatlandes)
1) Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre;
2) Umsatz der letzten 3 Jahre für vergleichbare Planungsleistungen;
3) Höhe der Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung.
Wegen der weiteren Einzelheiten, insbesondere der Wertung der genannten Kriterien, wird auf Ziffer 4.1.1 der Ausschreibungsunterlagen Bezug genommen.
1) Berufshaftpflichtversicherung: Personenschäden 2,0 Mio. EUR und sonstige Schäden 2,0 Mio. EUR;
2) Jeder Bewerber muss den Nachweis der Eintragung in eine Liste der Tragwerksplaner erbringen.
1) Berufserfahrung des Projektleiters in Jahren;
2) Jährliches Mittel der Zahl der beschäftigten Ingenieure ohne den/die Büroinhaber in den letzten 3 Jahren (2016-2018);
3) Jährliches Mittel der Beschäftigten insgesamt unter Einschluss d. Inhaber in den letzten 3 Jahren (2016-2018).
Es ist ein Gesamtumsatz von mindestens 400 000,00 EUR der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre nachzuweisen.
1) Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur gemäß ArchIngG M-V;
2) Bewerbergemeinschaften, die ausschließlich aus Mitgliedern bestehen, die diese Voraussetzung erfüllen;
3) Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum, wenn ihre Berechtigung zur Führung der vorgenannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von
Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung der Teilnahmeunterlagen (Anlage 7 zu den Ausschreibungsunterlagen) zulässig, die unter der bei Punkt I.3) genannten Internetadresse abgerufen werden können.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YFEDM5Z
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern bei dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Postanschrift: Johannes-Stelling-Str. 14
Internet-Adresse: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/Das-Ministerium/Vergabekammern/
Ein Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, wenn:
— der Antragsteller von ihm erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gerügt hat, § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB,
— der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat, § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB,
— der Antragsteller Verstöße, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat, § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB,
— nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB.