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Timestamp: 2016-10-27 17:02:18
Document Index: 283875306

Matched Legal Cases: ['Art. 86', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 39', 'Art. 42', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 44', 'Art. 25', 'Art. 69', 'Art. 43', 'Art. 44', 'Art. 42', 'Art. 43', 'Art. 42', 'Art. 44', 'Art. 32', 'Art. 6', 'in dubio', 'BGE', 'Art. 26', 'Art. 10', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanw�lte Dr. Ulrich Kohli und Xavier Dobler,
Gesundheitsdirektion des Kantons Z�rich, Obstgartenstrasse 19/21, Postfach, 8090 Z�rich.
des Kantons Z�rich, 3. Kammer.
X.________, geb. 1976, war Inhaber einer am 23. November 2007 ausgestellten und bis zum 30. September 2009 g�ltigen Bewilligung f�r die private Wildtierhaltung und hielt in seiner Wohnung in P.________ sowie in gemieteten Kellerr�umen in einem anderen Mehrfamilienhaus in Q.________ zahlreiche Giftschlangen. Nachdem er am 11. Mai 2008 und am 14. Juni 2008 durch Bissunf�lle verletzt und notfallm�ssig hospitalisiert werden musste, f�hrten am 20. Juni 2008 zwei Personen des Veterin�ramts zusammen mit mehreren Beamten der Kantonspolizei Z�rich an beiden Halteorten eine unangemeldete Kontrolle wegen Verdachts auf mangelhafte Tierhaltung durch. Dabei wurde der gesamte Bestand an Giftschlangen aus Sicherheitsgr�nden vorsorglich beschlagnahmt. Die insgesamt 105 betroffenen Tiere werden seither durch Personen mit entsprechender Haltebewilligung betreut.
Mit Verf�gung vom 18. Dezember 2008 entzog das Veterin�ramt des Kantons Z�rich X.________ die Haltebewilligung f�r Wildtiere und beschlagnahmte dessen gesamten Schlangenbestand definitiv; die Tiere seien soweit m�glich umzuplatzieren oder sonst zu euthanasieren. Einen dagegen erhobenen Rekurs wies die Gesundheitsdirektion am 29. April 2009 ab, im Wesentlichen mit der Begr�ndung, X.________ habe Auflagen und tierschutzrechtliche Vorschriften verletzt, es liege aufgrund fr�herer und aktueller Vorf�lle eine erh�hte Fremdgef�hrdung vor und sein beeintr�chtigter Gesundheitszustand (m�glicher R�ckfall in die Drogensucht, Anhaltspunkte f�r ein akut bestehendes Alkoholproblem) liessen Zweifel an seiner Eignung als Giftschlangenhalter aufkommen.
Mit Entscheid vom 5. November 2009 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 3. Kammer, eine von X.________ hiegegen eingereichte Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.
Mit Eingabe vom 14. Dezember 2009 erhebt X.________ beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit den Antr�gen, den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 5. November 2009, die Verf�gung der Gesundheitsdirektion vom 29. April 2009 sowie die Verf�gung des Veterin�ramts vom 18. Dezember 2008 aufzuheben; die definitive Beschlagnahme des Schlangenbestandes sei aufzuheben und das Veterin�ramt anzuweisen, die beschlagnahmten Tiere dem Beschwerdef�hrer zur�ckzugeben. Sodann sei das Veterin�ramt anzuweisen, dem Beschwerdef�hrer die Haltebewilligung f�r Giftschlangen wieder zu erteilen.
Das Veterin�ramt und die Gesundheitsdirektion des Kantons Z�rich sowie das Bundesamt f�r Veterin�rwesen (BVET) schliessen auf Abweisung der Beschwerde, das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, auf Abweisung, soweit darauf einzutreten sei.
Dem vom Beschwerdef�hrer gestellten Gesuch um aufschiebende Wirkung wurde mit Verf�gung des Pr�sidenten der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung vom 26. Januar 2010 insofern entsprochen, als - im Sinne eines Vollzugsstopps - angeordnet wurde, dass die beschlagnahmten Tiere vor Abschluss des bundesgerichtlichen Verfahrens nicht umplatziert, ver�ussert oder euthanasiert werden d�rften.
Als unzul�ssig erweist sich der Antrag, auch die Verf�gungen des Veterin�ramts und der Gesundheitsdirektion aufzuheben. Diese sind durch den Entscheid des Verwaltungsgerichts, gegen welchen sich die Beschwerde gem�ss Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 BGG einzig richten kann, ersetzt worden (sog. Devolutiveffekt). Die genannten Verf�gungen gelten aber als inhaltlich mitangefochten (vgl. BGE 134 II 142 E. 1.4 S. 144 mit Hinweis).
1.2 Nach Art. 42 Abs. 1 BGG hat die Rechtsschrift Begehren und Begr�ndung zu enthalten. In der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Vorbringen m�ssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird. Dies setzt voraus, dass sich ein Beschwerdef�hrer wenigstens kurz mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.). Eine qualifizierte R�gepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht. Das Bundesgericht pr�ft eine solche R�ge nur insofern, als sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
Den genannten Begr�ndungsanforderungen entspricht die vorliegende Beschwerdeschrift nur zum Teil.
2.1 Nach dem vorliegend von der Vorinstanz und dem Beschwerdef�hrer �bereinstimmend noch als massgebend bezeichneten fr�heren Tierschutzgesetz vom 9. M�rz 1978 (aTSchG; AS 1981 562; in Kraft bis 31. August 2008) sowie der zugeh�rigen fr�heren Tierschutzverordnung vom 27. Mai 1981 (aTSchV; AS 1981 572) ist f�r das private Halten von Wildtieren eine kantonale Bewilligung erforderlich, wenn diese besondere Anspr�che an Haltung und Pflege stellen (Art. 6 Abs. 2 aTSchG). Als bewilligungspflichtig im genannten Sinne geltend u.a. die Giftschlangen (Art. 39 lit. c aTSchV). Voraussetzung der Bewilligung ist u.a., dass die R�ume, Gehege und Einrichtungen der Art und Zahl der Tiere sowie dem Zweck des Betriebs entsprechen und so gebaut sind, dass die Tiere nicht entweichen k�nnen (Art. 42 Abs. 1 aTSchV). Die auf h�chstens zwei Jahre befristete Bewilligung legt Arten und Zahl der Tiere fest (Art. 43 Abs. 3 aTSchV); sie kann F�tterung, Pflege und Unterkunft n�her festlegen und mit Bedingungen und Auflagen verbunden werden (Art. 43 Abs. 4 aTSchV). Der Bewilligungsinhaber muss nach den Weisungen der kantonalen Beh�rde eine Tierbestandeskontrolle f�hren und ihr wesentliche �nderungen an den Bauten oder im Tierbestand im Voraus melden (Art. 44 Abs. 1 und 2 aTSchV). Das z�rcherische kantonale Tierschutzgesetz vom 2. Juni 1991 (KTSchG/ZH) verlangt zudem, dass der Halter eines Wildtieres dessen Entweichen unverz�glich der Polizei und der Bewilligungsbeh�rde meldet (� 7 Abs. 2) und allgemein alle notwendigen Ausk�nfte erteilt (� 8 Abs. 3). Zudem regelt das kantonale Recht die Tierbestandeskontrolle n�her (� 5 der kantonalen Tierschutzverordnung vom 11. M�rz 1992 [KTSchV/ZH]).
Gem�ss Art. 25 Abs. 1 aTSchG schreitet die Beh�rde unverz�glich ein, wenn feststeht, dass Tiere stark vernachl�ssigt oder v�llig unrichtig gehalten werden. Dabei kann sie die Tiere vorsorglich beschlagnahmen und sie auf Kosten des Halters an einem geeigneten Ort unterbringen; wenn n�tig l�sst sie die Tiere verkaufen oder t�ten. Sie kann daf�r die Hilfe der Polizeiorgane in Anspruch nehmen. Nach Art. 69 aTSchV kann eine Bewilligung entzogen werden, wenn der Inhaber die Vorschriften �ber den Tierschutz und den Artenschutz oder die tierseuchenrechtlichen Vorschriften wiederholt verletzt hat (Abs. 1). Die Bewilligung ist zu entziehen, wenn die grundlegenden Voraussetzungen daf�r nicht mehr erf�llt sind oder wenn die Bedingungen und Auflagen trotz Mahnung nicht eingehalten werden (Abs. 2). Analoge Massnahmen sieht das kantonale Recht vor (� 11 KTSchG/ZH).
2.2 Im angefochtenen Entscheid kommt das Verwaltungsgericht zum Schluss, dass sich der Entzug der Haltebewilligung - und damit auch die definitive Beschlagnahmung des Schlangenbestandes - im Ergebnis nicht beanstanden lasse. Im Einzelnen wird dem Beschwerdef�hrer vorgeworfen, dass es in den Jahren 2000 und 2004 zu zwei nicht gemeldeten Entweichungsvorf�llen gekommen sei, die eine Busse sowie eine Androhung des Bewilligungsentzugs zur Folge hatten. Sodann habe er im Jahr 2008 f�nf Todesottern ohne Bewilligung gehalten, die Umplatzierung von Schlangen von einem an den anderen Halteort nicht gemeldet, ein Kellerfenster mangelhaft vergittert, den Beh�rden aktualisierte Tierbestandeslisten versp�tet eingereicht und im September 2009 drei Bambusottern illegal und unter Inkaufnahme der Gef�hrdung von Drittpersonen in die Schweiz zu importieren versucht. Der Beschwerdef�hrer habe damit in mehrfacher Weise sicherheitspolizeiliche Auflagen der Tierschutzgesetzgebung bzw. der Veterin�rbeh�rden verletzt und zudem im Zusammenhang mit der versuchten Einfuhr Arten- und Tierschutzvorschriften missachtet. Zwar sei ihm zugute zu halten, dass er unbestrittenermassen �ber die erforderlichen praktischen und theoretischen Kenntnisse sowie eine langj�hrige Erfahrung im Halten von Giftschlangen verf�ge und ihm aus tierschutzrechtlicher Sicht kaum Vorw�rfe zu machen seien. Auch sei die Vorinstanz zu Unrecht davon ausgegangen, der Beschwerdef�hrer habe zum Zeitpunkt der zwei Bissvorf�lle im Mai und Juni 2008 unter dem Einfluss von Suchtmitteln (harte Drogen oder Alkohol) gestanden bzw. sei aus gesundheitlichen Gr�nden nicht mehr in der Lage gewesen, Schlangen zu halten. Die wiederholten und teils gravierenden Verst�sse gegen sicherheitspolizeiliche Vorschriften sowie der k�rzlich erfolgte illegale Importversuch liessen aber darauf schliessen, dass der Beschwerdef�hrer seinen Sorgfaltspflichten als Wildtierhalter keine gen�gende Beachtung geschenkt habe und die Haltung eines umfangreichen Bestandes hochgiftiger Schlangen auch weiterhin eine Gefahr f�r die �ffentlichkeit darstellen w�rde. Der Entzug der Haltebewilligung bedeute f�r den Beschwerdef�hrer, welcher der Giftschlangenhaltung seit vielen Jahren einen Grossteil seiner Freizeit gewidmet und einen umfangreichen und wertvollen Tierbestand besessen h�tte, einen schweren Eingriff, doch st�nden den privaten Interessen gewichtigere Interessen der �ffentlichen Sicherheit gegen�ber, welcher f�r einen Entzug der Haltebewilligung spr�chen.
2.3 Was der Beschwerdef�hrer hiegegen einwendet, ist, soweit sich seine Vorbringen nicht allein in appellatorischer Kritik ersch�pfen, nicht geeignet, die einl�ssliche W�rdigung der massgeblichen Sachumst�nde und die daraus gezogenen rechtlichen Schlussfolgerungen der Vorinstanz als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen.
2.3.1 Der Beschwerdef�hrer bringt in Bezug auf den Vorwurf des Haltens von f�nf Todesottern ohne Bewilligung vor, er habe darauf vertrauen d�rfen, dass die ihm im Jahre 2005 erteilte zus�tzliche Bewilligung zur Haltung dieser Giftschlangenart auch ohne explizite Erw�hnung in der Bewilligung vom 23. November 2007 weiterhin g�ltig sein w�rde.
Die erw�hnte Bewilligung vom 23. November 2007 erlaubt dem Beschwerdef�hrer das Halten von Giftschlangen der Familie der Crotalidae, Viperidae und Elapidae. Davon ausgenommen sind besonders gef�hrliche Arten, wie u.a. die Elapidae aus Australien und Neuguinea, zu denen unstreitig auch die Todesotter (Acanthophis) z�hlt. F�r das Halten der betreffenden Arten wird im Sinne einer Auflage gem�ss Art. 43 Abs. 4 aTSchV in der Bewilligung ausdr�cklich verlangt, dass "vorg�ngig und im Einzelnen" (d.h. gesondert) darum ersucht werden m�sse. Unbestritten ist, dass der Beschwerdef�hrer anl�sslich der Gesuchseinreichung im Jahre 2007 das Halten von Todesottern nicht beantragt hat und die erw�hnte Gattung auch nicht in der der Bewilligung zugrunde liegenden Tierbestandesliste figurierte, er jedoch im Jahre 2008 tats�chlich f�nf Exemplare gehalten hat, ohne nachtr�glich (im Sinne der Auflage) um Bewilligung ersucht zu haben. Dem Beschwerdef�hrer musste als erfahrener Halter von Giftschlangen klar gewesen sein, dass er beim Gesuch um Erteilung bzw. - wie vorliegend - um Erneuerung der Haltebewilligung seinen gesamten Tierbestand - unabh�ngig davon, ob die betreffenden Arten bereits in der auslaufenden Bewilligung aufgef�hrt waren - erneut zu deklarieren hatte. Dies umso mehr, als die Bewilligung vom 23. November 2007 augenscheinlich an Stelle der Bewilligung aus dem Jahre 2005 trat, deren G�ltigkeit am 30. September 2007 endete (vgl. auch den Vermerk auf die "vorangehende Bewilligungsnr." oben in der Bewilligung vom 23. November 2007). Ein Fall von schutzw�rdigem Vertrauen in den Weiterbestand dieser fr�heren Bewilligung liegt insofern nicht vor. Ebenso wenig kann den zust�ndigen Beh�rden in diesem Zusammenhang eine �berm�ssige Formstrenge im Sinne eines verfassungsrechtlich verp�nten �berspitzten Formalismus vorgeworfen werden, wenn sie aufgrund der Gef�hrlichkeit der erw�hnten Giftschlangenart auf der Einhaltung der besonderen Zulassungsmodalit�ten bestanden. Daran �ndert auch nichts, dass dem Beschwerdef�hrer nach eigenem Bekunden das Halten weit giftigerer Arten gestattet wurde bzw. er die Bewilligungspflicht nicht willentlich habe umgehen wollen. Entscheidend ist allein, dass er mit den Todesottern eine Giftschlangenart hielt, f�r welche er die notwendige (gesonderte) Bewilligung nicht besass; ob ihm auf entsprechendes Ersuchen hin die Haltung gestattet worden w�re, ist dabei unerheblich. Nicht zu beanstanden ist daher der Schluss der Vorinstanz, die Haltung der Todesottern sei ohne Bewilligung erfolgt, was - bei hochgiftigen Tieren - als schwerer Verstoss gegen beh�rdliche Auflagen qualifiziert werden durfte.
2.3.2 Es trifft zwar zu, dass die Wildtierhaltebewilligung vom 23. November 2007 zwei �rtlich getrennte Halteorte (R�umlichkeiten in P.________ und Q.________) umfasst. In der der Bewilligung beigelegten Tierbestandesliste, aus welcher sich der relevante Bestand, d.h. Art, Anzahl, Geschlecht und Herkunft der gehaltenen Schlangen, im Einzelnen ergab, war indessen auch der jeweilige Halteort des einzelnen Tieres (P.________ bzw. Q.________) verzeichnet. Wenn das Veterin�ramt in der Bewilligung unter Verweis auf Art. 44 Abs. 2 aTSchV ausdr�cklich verlangt, dass ihm wesentliche Ver�nderungen der Tierhaltungen (wesentliche Bestandes�nderungen, Ver�nderungen bez�glich R�umlichkeiten sowie Adress�nderungen der Tierhaltung) vorg�ngig zu melden sind, durfte diese Auflage von der Vorinstanz willk�rfrei in der Weise ausgelegt werden, dass damit bei der gegebenen Konstellation auch Verlegungen zwischen den beiden Halteorten dieser Meldepflicht unterstellt gewesen sind. Dass die Veterin�rbeh�rden aus sicherheitspolizeilichen Gr�nden Aufschluss dar�ber verlangen, welche Gifttierarten in welcher Zahl an einem bestimmten Ort gehalten werden, erscheint ohne weiteres sachlich gerechtfertigt und bedarf keiner weiteren Begr�ndung. Auch erleichtern der Beh�rde genaue Bestandeszahlen aufgeschl�sselt nach Halteorten die Beurteilung, ob eine tiergerechte Haltung vorliegt. Dass der Beschwerdef�hrer der Meldepflicht im erw�hnten Sinne nicht nachgekommen ist, wird von ihm nicht in Abrede gestellt. Insofern durfte die Vorinstanz auch in diesem Zusammenhang von einem Verstoss gegen eine Bewilligungsauflage ausgehen, wobei die Annahme, es sei durch die Missachtung dieser Meldepflicht eine Gef�hrdung f�r die �ffentliche Sicherheit geschaffen worden, jedenfalls nicht unhaltbar erscheint.
2.3.3 Der Beschwerdef�hrer stellt nicht in Abrede, dass er der mehrfachen Aufforderung des kantonalen Veterin�ramts, die Kellerfenster am Halteort Q.________ zu vergittern, nicht nachgekommen ist. Dass sich die erw�hnte Verpflichtung nicht aus der Bewilligung vom 23. November 2007 ergibt, sondern der Beschwerdef�hrer anl�sslich von Kontrollen durch das Veterin�ramt (letztmals am 20. Juni 2008) zum Ergreifen dieser Massnahme angehalten worden ist, �ndert nichts an der Verbindlichkeit der Auflage. Art. 42 Abs. 1 aTSchV verpflichtet den Halter, R�ume, Gehege und Einrichtungen so zu bauen, dass die Tiere nicht entweichen k�nnen. Wenn die zust�ndige Veterin�rbeh�rde die bestehenden, allgemein �blichen Sicherheitsvorkehren (wie z.B. die Sicherung der Terrarien mit Klammern und Schl�ssern) mit Blick auf die vom Beschwerdef�hrer zu verantwortenden Entweichvorf�lle in den Jahren 2000 und 2004 als nicht gen�gend erachtete und deshalb mit zumutbarem Aufwand zu realisierende, zus�tzliche Massnahmen anordnete, erscheint dieses Vorgehen angesichts der von dieser Wildtierart ausgehenden Gef�hrdung nicht unverh�ltnism�ssig. Auch unterscheiden sich die Verh�ltnisse bei einer Schlangenhaltung im Keller, bei der ein allf�lliges Entweichen eines Tieres aufgrund der naturgem�ss k�rzeren Pr�senzzeiten des Halters �blicherweise erst sp�ter bemerkt wird, erheblich von einer solchen in einer Wohnung, wo eine Vergitterung der Fenster als Sicherungsmassnahme - als mildere Massnahme zu einem Bewilligungsentzug - nicht in Frage kommen d�rfte.
Der Beschwerdef�hrer macht im Weiteren geltend, dass es im vorliegenden Zusammenhang an einer gen�genden gesetzlichen Grundlage fehle, weil die verlangte Massnahme rein sicherheitspolizeiliche Ziele verfolge, weshalb sie sich nicht auf das Tierschutzrecht des Bundes st�tzen k�nne. Dem ist entgegenzuhalten, dass Vorschriften, wonach ein Gehege so zu bauen ist, dass exotische Wildtiere nicht entweichen k�nnen, vielfach auch dem Schutz der betreffenden Tiere selber dienen, weil diese in der hiesigen Umgebung nicht zu �berleben verm�chten. Entsprechende Auflagen k�nnen insofern grunds�tzlich durchaus durch Art. 43 Abs. 4 aTSchV (in Verbindung mit Art. 42 Abs. 1 aTSchV) gedeckt sein (vgl. auch das einen Leoparden betreffende Urteil 2P.8/2003 vom 2. Juli 2003 E. 3.2, in: ZBl 104/2003 S. 607 ff.). Vorliegend besteht im kantonalen Tierschutzgesetz, welches ausdr�cklich auch den "Schutz vor gef�hrlichen Wildtieren" bezweckt (� 1 KTSchG/ZH), zudem eine sicherheitspolizeilich motivierte Grundlage, wenn es um Massnahmen gegen das Entweichen von Tieren geht (vgl. �� 6 und 7 in Verbindung mit � 11 KTSchG/ZH). Beruhte somit die beh�rdliche Auflage, wonach die Kellerfenster am Halteort Q.________ zu vergittern sind, auf einer gen�genden gesetzlichen Grundlage und war deren Anordnung vorliegend bundesrechtlich nicht zu beanstanden, gen�gte es insofern nicht, wenn sich der Beschwerdef�hrer allein an die in der Bewilligung vom 23. November 2007 erw�hnten allgemeinen Sicherheitsmassnahmen nach Vorgabe der einschl�gigen Empfehlungen des Bundesamts f�r Veterin�rwesen (Information Tierschutz Nr. 800.109.07) hielt. Die Wertung der Vorinstanz, wonach in der Missachtung der Auflage zur Vergitterung der Kellerfenster ein Verstoss gegen beh�rdliche Sicherheitsauflagen zu erblicken ist, erweist sich damit als bundesrechtskonform.
2.3.4 Nicht zu beanstanden ist der angefochtene Entscheid auch insofern, als er dem Beschwerdef�hrer einen (geringf�gigen) Verstoss gegen gesetzliche und beh�rdliche Auflagen im Zusammenhang mit dem F�hren bzw. verz�gerten Einreichen der Tierbestandesliste zur Last legt. Aus den massgeblichen rechtlichen Grundlagen (Art. 44 Abs. 1 aTSchG bzw. insbesondere � 5 KTSchV/ZH) l�sst sich ohne weiteres ableiten, dass die Bestandeskontrolle, welche datumsgenau �ber bestimmte Ereignisse Aufschluss geben soll und in welche die zust�ndigen Beh�rden jederzeit Einsicht nehmen k�nnen, vom Tierhalter fortlaufend, l�ckenlos und zeitnah zu f�hren ist. Bereits insofern erscheint zweifelhaft, inwieweit die vom Beschwerdef�hrer gef�hrte Bestandeskontrolle diesen Vorgaben entsprach, wenn sich anl�sslich eines beh�rdlichen Kontrollbesuchs ergab, dass diese erst noch einer Aktualisierung bedurfte. Erst recht durfte die Vorinstanz vom obgenannten Verstoss ausgehen, wenn sich der Beschwerdef�hrer unter den gegebenen Umst�nden rund zwei Wochen Zeit liess, um den Beh�rden die "unverz�glich" in Aussicht gestellte aktuelle Tierbestandesliste einzureichen.
2.3.5 Die Vorinstanz ber�cksichtigte schliesslich als Novum einen Vorfall vom 6. September 2009, bei welchem der Beschwerdef�hrer versucht habe, anl�sslich seiner R�ckreise von Malaysia drei Bambusottern illegal einzuf�hren. Im Rahmen einer routinem�ssigen Gep�ckkontrolle beim "gr�nen Zollausgang" sei der Grenzbeamte auf die in zugeschn�rten Stoffs�cken transportierten Tiere gestossen, welche sich in Schuhschachteln im Koffer des Beschwerdef�hrers befunden h�tten. Auf Nachfrage des Beamten hin habe der Beschwerdef�hrer einger�umt, dass er drei Giftschlagen mit sich f�hre. Gegen�ber der Grenztier�rztin habe er angegeben, die Tiere nicht selber halten zu wollen. Die Schlangen seien in der Folge vom Bundesamt f�r Veterin�rwesen beschlagnahmt und eingezogen worden. Gegen den Beschwerdef�hrer sei ein Strafverfahren wegen illegalem Import, Artenschutzverstosses, fehlender Haltebewilligung, ungesicherten Transports (fehlende IATA-Konformit�t) und Gef�hrdung des Beamten er�ffnet worden. Die Vorinstanz st�tzte sich - da das durch die Zoll- und Veterin�rbeh�rden er�ffnete Verfahren noch nicht abgeschlossen war - beweism�ssig auf verschiedene Dokumente des grenztier�rztlichen Dienstes des Bundesamts f�r Veterin�rwesen sowie der Eidgen�ssischen Zollverwaltung, darunter eine ausf�hrliche Darstellung des Sachverhalts durch den Zollbeamten, welcher die Gep�ckkontrolle durchgef�hrt habe.
Der Beschwerdef�hrer tut nicht dar, inwieweit die von der Vorinstanz vorgenommene Sachverhaltsfeststellung und Beweisw�rdigung willk�rlich sein soll. Soweit er in diesem Zusammenhang eine Verletzung der Unschuldsvermutung (Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK) r�gt, ist ihm entgegenzuhalten, dass vorliegend nicht �ber seine Schuld oder Unschuld zu befinden war, wo die Rechtsregel "in dubio pro reo" zum Tragen k�me (vgl. dazu BGE 127 I 38 E. 2a S. 40 f.). Die Tatsachenfeststellung der Vorinstanz erfolgte denn auch nicht unter Berufung auf ein (noch nicht beurteiltes) strafrechtliches Fehlverhalten des Beschwerdef�hrers, sondern origin�r durch Beizug eigener Beweismittel. Es ist zudem weder dargetan worden noch ersichtlich, aus welchem Grund bzw. nach Massgabe welcher rechtlicher Normen das Verwaltungsgericht verpflichtet gewesen w�re, allein auf die Sachlage im Zeitpunkt der erstinstanzlichen Verf�gung abzustellen, bzw. neue relevante Tatsachen und Beweismittel bez�glich des Verhaltens des Beschwerdef�hrers ausser Acht zu lassen. Die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers sind zudem nicht geeignet, die aus den erw�hnten Sachumst�nden gezogenen Schlussfolgerungen zu entkr�ften, wonach der Beschwerdef�hrer durch das genannte Vorgehen - das versuchte Einf�hren von Giftschlangen, ohne im Besitz der erforderliche Bewilligung zu sein, durch Transport in Leinens�cken im Koffer - gegen sicherheitspolizeiliche Vorschriften verstiess und verschiedene Tierschutz- und Transportbestimmungen verletzte.
2.3.6 Nach unbestrittener Feststellung der Vorinstanz ist dem Beschwerdef�hrer am 25. Juni 2004 eine Speikobra entwichen, welche gleichentags durch die Kantonspolizei eingefangen werden konnte. Ein analoger Vorfall hat sich bereits im Jahr 2000 ereignet, wobei die Giftschlange schliesslich im April 2001 tot im Dachstock des Halteorts aufgefunden wurde. Mit Verf�gung des Statthalteramts Q.________ vom 10. November 2004 wurde der Beschwerdef�hrer wegen Haltens von Schlangen in nicht entweichungssicher gebautem Gehege, wegen Entweichenlassens der Speikobra am 25. Juni 2004 und wegen Unterlassens der vorgeschriebenen Meldung �ber die Entweichung mit Fr. 800.-- geb�sst. Ausserdem stellte ihm das Veterin�ramt mit Verf�gung vom 14. September 2004 den Entzug der Haltebewilligung in Aussicht, falls im Zusammenhang mit der Giftschlangenhaltung erneut ein Verstoss gegen die Tierschutzgesetzgebung oder gegen Sicherheitsauflagen festgestellt w�rde. Was der Beschwerdef�hrer in Bezug auf die Mitber�cksichtigung der erw�hnten, zeitlich weiter zur�ckliegenden Umst�nde vorbringt, geht an der Sache vorbei. Zwar trifft zu, dass die genannten Vorf�lle bereits durch blosse Androhung des Bewilligungsentzugs administrativ sanktioniert worden sind, weshalb sie - f�r sich allein - zum heutigen Zeitpunkt nicht (mehr) zum Anlass f�r die Anordnung der streitigen Massnahme h�tten genommen werden k�nnen. Hingegen durften die Vorf�lle, welche damals zu einer akuten Gef�hrdung von Drittpersonen gef�hrt hatten, im Rahmen einer Gesamtw�rdigung des Verhaltens des Beschwerdef�hrers als Tierhalter durchaus mitber�cksichtigt werden, wie dies die Vorinstanz denn auch getan hat. Die beh�rdliche Androhung des Bewilligungsentzugs bezieht sich bei befristeten, periodisch zu erneuernden Bewilligungen in aller Regel nicht allein auf die im Zeitpunkt der Verwarnung laufende, sondern grunds�tzlich auch auf k�nftige gleichartige Bewilligungen. Inwieweit eine Bewilligungsandrohung einem Tierhalter im Falle einer erneuten Verfehlung auch Jahre sp�ter entgegengehalten werden kann, ist eine Frage der Verh�ltnism�ssigkeit. Vorliegend liegen indessen die Ereignisse, welche zur erw�hnten Androhung gef�hrt haben, noch nicht derart weit zur�ck, dass sie von der Vorinstanz nicht mehr h�tten ins Feld gef�hrt werden d�rfen oder jegliches Gewicht verloren h�tten.
2.4 Nicht zu beanstanden ist schliesslich die dem angefochtenen Entscheid zugrunde liegende Rechtsg�terabw�gung: Der Bewilligungsentzug wirkt sich f�r den Beschwerdef�hrer zwar ohne Zweifel einschneidend aus, widmete er doch einen Grossteil seiner Freizeit der Giftschlangenhaltung, mit welcher er offenbar beachtliche Zuchterfolge erzielen konnte. Zudem verf�gte er �ber einen umfangreichen und wertvollen Tierbestand. Angesichts der festgestellten wiederholten Verst�sse gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen und veterin�rbeh�rdliche Auflagen bis in die j�ngste Vergangenheit durfte indessen - insbesondere mit Blick auf die von der Haltung von Giftschlangen in Wohnh�usern im Siedlungsgebiet ausgehende erh�hte Gef�hrdung der �ffentlichen Sicherheit - von einem �berwiegenden �ffentlichen Interesse am angefochtenen Bewilligungsentzug ausgegangen werden. Ins Gewicht f�llt dabei namentlich, dass der Beschwerdef�hrer es trotz Androhung des Bewilligungsentzuges im Jahre 2004 zu weiteren Verst�ssen hat kommen lassen. Sp�testens seine Vorgehensweise im Zusammenhang mit der Einfuhr der Bambusottern im September 2009 l�sst erhebliche Zweifel an der Bereitschaft des Beschwerdef�hrers aufkommen, die ihm als erfahrener Z�chter wohlvertrauten rechtlichen Vorgaben bez�glich der Haltung von Giftschlangen zu respektieren. Auch kann in der erw�hnten Missachtungen von Bewilligungs- und veterin�rbeh�rdlichen Auflagen nicht von reinen Bagatellverst�ssen gegen die Tierschutzgesetzgebung gesprochen werden, welche die streitige Massnahme als unverh�ltnism�ssig h�tten erscheinen lassen. Die in Frage stehenden �berwiegenden �ffentlichen Interessen verm�gen auch den f�r den Beschwerdef�hrer mit der definitiven Beschlagnahmung seines Giftschlangenbestandes verbundenen Eingriff in die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) sowie eine allf�llige Einschr�nkung der pers�nlichen Freiheit (Art. 10 Abs. 2 BV) - soweit letztere im vorliegenden Zusammenhang �berhaupt betroffen ist (vgl. bez�glich Beschlagnahmung von Hunden: BGE 134 I 293 E. 5.2 S. 300 mit Hinweisen) - als gerechtfertigt erscheinen zu lassen. Die Beschwerde erweist sich insofern als unbegr�ndet.
2.5 Auf die weiteren Einw�nde des Beschwerdef�hrers kann demgegen�ber nicht eingegangen werden: Soweit sich dieser gegen die Vorgehensweise der Beh�rden im Zusammenhang mit der Hausdurchsuchung vom 10. Juni 2008 wendet, legt er nicht dar, inwieweit die Haltung des Verwaltungsgerichts, wonach es zur Beurteilung dieser Vorbringen �berhaupt nicht zust�ndig sei (E. 1.2 des angefochtenen Entscheids), gegen Bundesrecht verst�sst. Auch bildete die Frage, ob die w�hrend h�ngigem Verfahren fremdplatzierten Schlangen tiergerecht betreut wurden bzw. inwieweit der seitherige Tod einzelner Schlangen (und der behauptete diesbez�gliche Verlust von Fr. 60'000.--) auf eine mangelhafte Haltung und Pflege zur�ckzuf�hren sei, nicht Streitgegenstand vor Verwaltungsgericht, weshalb das Bundesgericht nicht (als erste Instanz) dar�ber befinden kann. Anhaltspunkte daf�r, dass die vom Verwaltungsgericht ge�usserte M�glichkeit des Beschwerdef�hrers, zu gegebener Zeit erneut um eine Wildtierhaltebewilligung zu ersuchen, rein theoretisch sein sollte bzw. aufgrund einer beh�rdlichen Voreingenommenheit zum Vornherein aussichtslos w�re, sind derzeit nicht ersichtlich.
Entsprechend dem Ausgang sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 BGG). Parteientsch�digungen sind nicht geschuldet (Art. 68 BGG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Veterin�ramt und der Gesundheitsdirektion des Kantons Z�rich, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 3. Kammer, sowie dem Bundesamt f�r Veterin�rwesen schriftlich mitgeteilt.