Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=MDR%201951,%20657
Timestamp: 2018-05-22 08:14:47
Document Index: 327421832

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'OGH', '§ 51', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 40', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 18', '§ 49', 'BGH', '§ 222', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 12.09.1951 - 4 StR 503/51 - dejure.org
BGHSt 1, 280
NJW 1952, 631
MDR 1951, 657
MDR 1951, 692
Hierin liege kein Rechtsfehler, "zumal in der Regel die selbstverschuldete Trunkenheit Anlaß sein wird, die Strafe nicht zu mildern" (BGH bei Dallinger MDR 1951, 657;… vgl. die weiteren Nachweise bei Foth aaO).
aa) Unter Hinweis auf das Urteil des Obersten Gerichtshofs für die Britische Zone vom 10. Januar 1950 (StS 427/49, OGHSt 2, 324) befand der Bundesgerichtshof - noch zur Vorgängerregelung des § 51 Abs. 2 StGB aF - anfänglich, dass in "der Regel die selbstverschuldete Trunkenheit Anlaß sein (wird), die Strafe nicht zu mildern" (Urteil vom 2. August 1951 - 3 StR 395/51, bei Dallinger MDR 1951, 657).
Die eine abweichende Meinung vertretende Entscheidung des früheren 3, Strafsenats vom 7. Juni 1951 - 3 StR 282/51 - (MDR 1951, 657) bindet nicht, da dieser Senat nicht mehr besteht, Das Urteil des 1. Ferienstrafsenats in BGHSt 1, 280 (MDR 1951, 657) berichtet nur über die Rechtsprechung ohne selbst Stellung hierzu zu nehmen.
Von strafloser Beihilfe kann keine Rede sein (vgl auch BGHSt 1, 280, 283 [BGH 12.09.1951 - 4 StR 503/51]-284).
Die Einziehungsvorschrift des § 40 StGB spricht ebenfalls von "Gegenständen"; dort umfaßt dieser Begriff nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ausschließlich körperliche Sachen (BGHSt 8, 205, 214 [BGH 06.10.1955 - 3 StR 279/55]; die Entscheidung betrifft eine "vertragliche Rückzahlungsforderung des Angeklagten"; ferner BGHSt 2, 337 und BGH 2 StR 38/51 vom 20. März 1951 bei Dallinger MDR 1951, 657; die Entscheidungen betreffen Miteigentum und Miteigentumsanteil).
BGH, 13.12.1951 - 4 StR 271/51
Damit entfällt auch die Verurteilung des Beschwerdeführers gemäss § 18 UnedMG in Verbindung mit § 49 StGB, weil eine fahrlässige Beihilfe nicht strafbar ist (BGH Urteil vom 12. September 1951 - 4 StR 503/51 -).
Er haftet deshalb, soweit ein Vergehen gegen § 222 StGB in Betracht kommt, als Täter (BGHSt 1, 280, 284) [BGH 12.09.1951 - 4 StR 503/51].
BGH, 20.10.1953 - 1 StR 10/53
BGH, 04.12.1952 - 4 StR 851/51
BGH, 22.08.1952 - 4 StR 911/51