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Timestamp: 2017-07-27 22:57:39
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Matched Legal Cases: ['§ 87', '§ 47', '§ 21', '§ 263', '§ 30', '§ 31']

Kulturlandinitiative und RPG Teilrevision 1 im Kanton Zürich - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Bathildis Hemker
Präsentation zum Thema: "Kulturlandinitiative und RPG Teilrevision 1 im Kanton Zürich"— Präsentation transkript:
Kulturlandinitiative und RPG Teilrevision 1 im Kanton ZürichAV93-Tagung 2013, 13. September 2013 Kulturlandinitiative und RPG Teilrevision 1 im Kanton Zürich Wilhelm Natrup, Kantonsplaner, Chef Amt für Raumentwicklung
Herausforderungen der RaumentwicklungAmt für Raumentwicklung Herausforderungen der Raumentwicklung Wachstum demografische Entwicklung und sozialer Wandel Nachhaltige Siedlungserneuerung Siedlungsqualität und Baukultur Landschaftsentwicklung Zusammenarbeit mit Gemeinden, Regionen und Nachbarkantonen
Was wir zu verlieren haben: international attestierte StandortqualitätAmt für Raumentwicklung Was wir zu verlieren haben: international attestierte Standortqualität Quelle: Hohe Lebensqualität, die der Kanton Zürich bietet, ist keine Einbildung von Nostalgikern. Sie wird in internationalen Rankings regelmässig bestätigt.
Akzeptanz der Siedlungsentwicklung schwindetAmt für Raumentwicklung Akzeptanz der Siedlungsentwicklung schwindet «Dieser Bodenverschleiss muss gestoppt werden.» «Keine hohen Häuser, dafür neun kleine Schritte» «Weder Limmattal noch Ballenberg» «Es gilt, Lebensqualität zu erhalten» «Starkes Votum gegen Wachstum» «Kemptner gegen Hochhäuser» «Spagat zwischen Bewahren und Erneuern» Wenn ich sage, wir sind auf dem richtigen Weg, dann beschränkt sich das in keinster Weise auf den Verantwortungsbereich des Kantons. Auch in den Gemeinden und Regionen sind im Zusammenhang mit der Siedlungsentwicklung nach innen sehr viele Projekte und Initiativen am Laufen. In den Medien finden sich fast jeden Tag Spuren dieser Auseinandersetzungen. In diesen Zeitungsartikel, in der Berichterstattung aus Gemeindeversammlungen oder kommunalen Abstimmungen, in Leserbriefen etc kommt zum Ausdruck: Die Auseinandersetzung ist lebendig. Das Bewusstsein und das Interesse für Fragestellungen im Zusammenhang mit der räumlichen Entwicklung wächst auf allen Ebenen: bei den Planungsträgern in den Regionen und Gemeinden, aber auch in der Bevölkerung. Quelle: div. Regionalmedien
Die Umsetzungsvorlage – ein GesamtpaketAmt für Raumentwicklung Die Umsetzungsvorlage – ein Gesamtpaket Landwirtschaftsgebiet schützen und erhalten Siedlungsrand stärken Siedlung entwickeln und differenzieren Kompensationsgrundsatz (§§ 87a, 232a, 359) Durchstossung (§ 47) Verzicht auf Bauentwicklungsgebiet (§ 21) Abstand Bauzonengrenze (§ 263) Regionaler Richtplan (§§ 30, 49a) Kommunaler Richtplan (§ 31)
Meilensteine zur UmsetzungsvorlageAmt für Raumentwicklung Meilensteine zur Umsetzungsvorlage Inputs -Austausch mit Initiativkomitee (August 2012) und SP (September 2012) -Hearing „Verdichtung konkret: Handlungsbedarf im PBG“ (September 2012) -Erkenntnisse Masterplanung Uster-Volketswil (September 2012) Umsetzungskonzept -Beschluss des Regierungsrates (November 2012) -Beinhaltet Stossrichtungen für Anpassung Richtplan und PBG -Diskussion mit kantonsrätlichen Kommissionen Umsetzungsvorlage -Entwurf (Dezember 2012) + Überarbeitung Weisung BD -Vernehmlassung (Januar bis März 2013) -Bereinigung BD und Gesetzgebungsdienst Beschluss des Regierungsrates (Juni 2013) Behandlung durch Kantonsrat -Abschluss bis -mit Richtplanvorlage Gesamtüberprüfung abgestimmt
Wer hat Stellung genommen?Amt für Raumentwicklung Wer hat Stellung genommen? Bund und Nachbarkantone 8 Kantonale Stellen 5 Regionen 11 Gemeinden und ihre Organisationen 112 Parteien 10 Verbände und weitere Interessenvertreter 24 Total 170 Auswertung und Überarbeitung in enger Zusammenarbeit zwischen Ämtern für Landschaft und Natur sowie für Raumentwicklung Bericht über Vernehmlassung unter
Amt für RaumentwicklungBefürworten Sie die vorgeschlagene Änderung des Vernehmlassungsentwurfs… N=137
Wichtigste Auswirkungen der UmsetzungsvorlageAmt für Raumentwicklung Wichtigste Auswirkungen der Umsetzungsvorlage Kanton Verdreifachung Fläche Bodenrekultivierung, 200% Stellenprozente im ALN, jährlich wiederkehrend CHF 300′000 Gemeinden Mehraufwand Richtplanung geht mit Minderaufwand Nutzungsplanung einher Kosten Ersatz ackerfähiges Kulturland können überbunden werden Private und Wirtschaft Kosten Ersatz ackerfähiges Kulturland liegen bei 2 bis 5 Prozent des mittleren Baulandpreises für Wohn- und Mischzonen Angemessene Entschädigung von Eigentümerinnen und Eigentümern jener Parzellen, die für Aufwertungsprojekte genutzt werden
Was wird bereits mit dem kantonalen Richtplan erreicht?Amt für Raumentwicklung Was wird bereits mit dem kantonalen Richtplan erreicht? Raumordnungskonzept setzt Schwerpunkte Siedlungsgebiet wird abschliessend festgelegt (Grösse, Verteilung) Kein Bauentwicklungsgebiet, Flächen werden zu zwei Dritteln Landwirtschaftsgebiet Siedlungsgebiet wird um rund 130 ha verkleinert. Aufträge an Regionen/Gemeinden zur Siedlungsentwicklung nach innen und Siedlungserneuerung Sicherung der Produktionsgrundlagen als vorrangiges Ziel Umfang an Fruchtfolgeflächen um rund 200 ha erhöht Einhaltung des vom Bund vorgegebenen Mindestumfangs von ha Werden Fruchtfolgeflächen in Anspruch genommen, ist Ersatz zu leisten
Gesamtwürdigung des RegierungsratsAmt für Raumentwicklung Gesamtwürdigung des Regierungsrats Die Forderungen der Kulturlandinitiative können mit dem kantonalen Richtplan erfüllt werden Auf die Umsetzungsvorlage (d.h. Anpassung des PBG) ist zu verzichten
Amt für RaumentwicklungRPG Teilrevision
Wesentliche Regelungsinhalte RPG Teilrevision 1Amt für Raumentwicklung Wesentliche Regelungsinhalte RPG Teilrevision 1 Konkretisierung der Mindestinhalte der kantonalen Richtpläne Bauzonen gemäss voraussichtlichem Bedarf von 15 Jahren, überdimensionierte sind zu reduzieren Mehrwertabgabe (mind. 20% des Mehrwertes und mindestens bei Einzonungen) Massnahmen gegen Baulandhortung Solaranlagen, Abstandsvorschriften bei Wärmedämmungen
Vernehmlassung zur Teilrevision RaumplanungsverordnungAmt für Raumentwicklung Vernehmlassung zur Teilrevision Raumplanungsverordnung Drei Instrumente zur Lenkung der Siedlungsentwicklung nach Innen: Entwurf Raumplanungsverordnung Ergänzung Leitfaden für die kantonale Richtplanung Technische Richtlinien Bauzonen Dient der Berechnung des Bedarfs an Bauzonen Aus Bauzonenflächen, deren Beanspruchung sowie den aktuellen und prognostizierten Einwohner- und Beschäftigtenzahlen ergibt sich die kantonale Auslastung
Vernehmlassung zur Teilrevision RaumplanungsverordnungAmt für Raumentwicklung Vernehmlassung zur Teilrevision Raumplanungsverordnung Musterberechnung Bauland-Auslastung 2027 Für den Kanton Zürich: Quelle: Tagesanzeiger / Bundesamt für Raumentwicklung ARE Kantonale Auslastung [%] = = = 105% Kapazität in Wohn-, Misch- und Zentrumszonen Mio Erwartete Einwohner- und Beschäftigtenzahl Mio
Zeitplan der RPG Teilrevisionen 1 und 2Amt für Raumentwicklung Zeitplan der RPG Teilrevisionen 1 und 2 September – November 2013 Vernehmlassungsverfahren RPG Teilrevision 1 - Leitfaden Richtplanung - Technische Richtlinien Bauzonendimensionierung - Revidierte Raumplanungsverordnung Frühjahr 2014 Inkraftsetzung RPG Teilrevision 1 - Raumplanungsgesetz - Raumplanungsverordnung Ab Frühjahr 2014 Vernehmlassungsverfahren RPG Teilrevision 2
Amt für RaumentwicklungSchlussfolgerungen Raumentwicklung der Schweiz und insbesondere im Kanton Zürich wird in der Bevölkerung kritisch beurteilt Die Erwartung an die Durchsetzung der Massnahmen ist hoch Der haushälterische Umgang mit dem Boden, der Landschaft, unserem Lebensraum muss nun konsequenter umgesetzt werden Raumplanung im Kanton Zürich wird schwieriger: Sicherung der Nutzungen und Bedürfnisse müssen abgewogen werden können Wir werden die Unterstützung vieler Fachstellen und Behörden brauchen.
für Ihre AufmerksamkeitBesten Dank für Ihre Aufmerksamkeit Amt für Raumentwicklung
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