Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:571822-2019:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Materials+and+Products&WT.rss_a=571822-2019&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2020-07-09 15:58:03
Document Index: 248072302

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 50', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 5', '§ 13', '§ 134']

Dienstleistungen - 571822-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 571822-2019
Deutschland-Osterholz-Scharmbeck: Betriebsbereitmachung von öffentlichen Beleuchtungsanlagen
2019/S 233-571822
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Ritterhude c/o Landkreis Osterholz — Zentrale Vergabestelle —
NUTS-Code: DE936 Osterholz
Telefon: +49 47919301290
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=uIcYJvs82mc%253d
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: http://www.deutsche-evergabe.de/Dashboards/Dashboard_off
Betrieb der öffentlichen Beleuchtung in der Gemeinde Ritterhude
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019004875
Gegenstand dieser Ausschreibung ist der Betrieb der öffentlichen Beleuchtung in der Gemeinde Ritterhude. Der Betreiber der öffentlichen Beleuchtung ist insbesondere für die technische Betriebsführung, die Wartung und Instandhaltung und die Erneuerung, den Neu- und Rückbau der Beleuchtungsanlagen sowie deren Energiebelieferung verantwortlich. Der Betreiber schuldet deswegen in Summe nicht eine rein anlassbezogene Tätigkeit, sondern den Beleuchtungserfolg insgesamt.
Seine Tätigkeit umfasst unter anderem die folgenden Bereiche:
— technische Betriebsführung inkl. der Anlagensteuerung,
— Leuchtmittelwechsel; Störungs- und Schadensbeseitigung; Managementtätigkeiten (Beratung der Gemeinde, Lagerhaltung, Einkauf, Planung, Zuarbeit KAG-Beiträge),
— Festlegung des Turnus für Wartung und Inspektionen,
— regelmäßige Instandhaltungsarbeiten an Leuchten, Tragsystemen, Schaltstellen und Beleuchtungskabeln (Kabelfehlerbehebung im Beleuchtungskabelnetz); regelmäßige Kontrollen der Anlagen,
— Garantie der baulichen und elektrotechnischen Sicherheit und Integrität der Anlagen,
— Lieferung von Energie,
— Erneuerung der Beleuchtungsanlagen und des Beleuchtungskabelnetzes nach Abstimmung mit der Gemeinde.
Nicht Gegenstand der Ausschreibung ist eine Eigentumsübertragung des für die Beleuchtung genutzten Anlagevermögens. Die Gemeinde Ritterhude ist und bleibt Eigentümerin der Beleuchtungsanlagen. Sie räumt dem obsiegenden Bieter jedoch eine unentgeltliche Nutzungsbefugnis an den für den Beleuchtungserfolg notwendigen Beleuchtungsanlagen ein.
Qualitätskriterium - Name: Konzepte / Gewichtung: 40 %
Ende: 30/06/2040
(1) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (30 %) und
(2) technische Leistungsfähigkeit (70 %).
Hierbei werden in vergleichender Bewertung der Teilnahmeanträge jeweils bis zu 3 Punkten vergeben. 3 Punkte erhält ein Bewerber bei sehr guter, 2 Punkte bei durchschnittlicher und 1 Punkt bei ausreichender Leistungsfähigkeit.
— Vorlage einer Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB nicht gegeben sind. Eine einheitliche Europäische Eigenerklärung (§ 50 VgV) wird akzeptiert,
— Vorlage einer Unternehmensdarstellung, aus der insbesondere die bisherige Geschäftstätigkeit im Bereich der öffentlichen Beleuchtung, die Mitarbeiteranzahl, die Gesellschaftsstruktur, ggf. dieKonzernzugehörigkeit, etwaige Niederlassungen und Beteiligungen an anderen einschlägigen Unternehmen hervorgehen.
— Eigenerklärung zum Umsatz (gerundet auf volle 100 000 EUR) des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016-2018),
— Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung eines Versicherers mit einer Versicherungssumme von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 2 Mio. EUR für sonstige Schäden. Ausreichend ist auch der Nachweis einer unwiderruflichen Deckungszusage eines Versicherers (nicht Maklers), dass im Auftragsfall eine Versicherung mit den oben genannten Mindestsummen geschlossen werden wird.
— Erfahrungen in den Bereichen Betrieb, Instandhaltung, Erneuerung, Neu- und Umbau von Beleuchtungsanlagen, sowie verwandte Tätigkeiten,
— Referenzprojekte für ganz oder teilweise vergleichbare Leistungen der letzten 1-3 Jahre mit Angabe der jeweiligen Auftraggeber sowie Ausführungen zu Leistungsgegenstand, -umfang und -zeit,
— Angaben zu der dem Bewerber für die Ausführung der zu vergebenden Leistung zur Verfügungstehenden personellen und sachlichen Mittel, mit Ausführungen zur Qualifikation des verantwortlichen Personals. Bezieht sich der Bewerber bei der Darlegung seiner Leistungsfähigkeit auf die Fähigkeiten eines Unterauftragnehmers, so muss eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers vorlegen, wonach ihm dessen sachliche und/oder personelle Mittel im Fall einer Auftragserteilung zur Verfügung stehen.
Bei der Abgabe des Angebotes hat der Bieter gemäß § 4 Abs. 1 Nieders. Tariftreue- und Vergabegesetz (NTVergG) schriftlich zu erklären, dass er seinen Arbeitnehmer/innen bei der Ausführung der Leistung mindestens ein Mindestentgelt nach den Vorgaben des Mindestlohngesetzes (derzeit 9,19 EUR) zahlt bzw. mindestens ein Mindestentgelt entsprechend der Vorgaben des Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG), des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG), der auf Grundlage des AEntG oder AÜG erlassenen Rechtsverordnungen sowie aus einem auf Grundlage von § 5 des Tarifvertragsgesetzes (TVG) für allgemein verbindlich erklärten Tarifvertrag (§ 4 Abs. 1 Nr. 1 sowie §§ 5, 6 AentG — Bauhaupt- und Baunebengewerbe —) zahlt. Diese Erklärung hat der Auftragnehmer auch für seine eingesetzten Nachunternehmer abzugeben (§ 13 NTVergG).
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens mit Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt wird.