Source: https://www.elo-forum.org/threads/30-sperre-weil-ich-einen-job-abgelehnt-habe.197497/
Timestamp: 2019-01-16 17:54:36
Document Index: 49343782

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 10', '§ 10', '§ 31', '§ 31', '§ 140', '§ 10', '§ 25', '§ 25', '§ 1', '§2', '§8', '§8', '§2', '§ 8', '§8']

30% Sperre weil ich einen Job abgelehnt habe | Erwerbslosenforum Deutschland
Stichworte abgelehnt sperre
Bei mir ist heut eine Sanktion eingegangen. Ich war vor einer Weile bei einer ZAF zum Vorstellungsgespräch und da wurde mir ein Job angeboten. Der Lohn war ziemlich niedrig und da habe ich gefragt ob der Lohn VB ist und die Antwort war nein, daher habe ich das Angebot auch abgelehnt. Zu was ich eine 3 jährige Ausbildung gemacht habe, frage ich mich, wenn ich dann trotzdem nur den Mindestlohn erhalte.
Nach dem Vorstellungsgespräch habe ich mir Gedanken gemacht, nicht das die ZAF mich beim Amt anschwärzt. Daher habe ich denen ca eine Stunde nach dem VG eine E-Mail geschrieben das ich doch an der Stelle Interesse habe. Es kam von der ZAF keine Antwort, nur heut die Sanktion vom JC.
In dem Brief steht sogar der Eintleihbetrieb, den ich im VG nicht erfahren habe. Wenn ich von der Eintleihfirma schon im VG erfahren hätte, dann hätte ich das Angebot trotz Mindestlohn nicht so schnell abgelehnt.
PS: Wieso bekommen U25 Leute überhaupt nur eine Sanktion über 1,5 Monate? Dachte immer die werden härter rangenommen als Ü25. Als ich noch U25 war wurde mir auch immer gleich angedroht das man schon nach der 1. Sanktion eine 100% Sperre erhält.
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Meines Erachtens erfolgte dein Sinneswandel noch früh genug. Sollte die Sache wirklich vor dem SG landen, stellt sich die Frage, inwieweit eine E-Mail rechtssicher ist. Da gehen die Meinungen soweit auseinander wie die Schere zwischen arm und reich. Aber noch ist es ja nicht so weit.
Das ist zunächst das Anhörungsschreiben.
Der Sanktionsbescheid kommt noch.
Lade bitte noch den Vermittlungsvorschlag hoch!
Mueller1852 sagte :
Der Lohn war ziemlich niedrig und da habe ich gefragt ob der Lohn VB ist und die Antwort war nein, daher habe ich das Angebot auch abgelehnt. Zu was ich eine 3 jährige Ausbildung gemacht habe, frage ich mich, wenn ich dann trotzdem nur den Mindestlohn erhalte.
Wenn dir mindestens der allgemeine Mindestlohn angeboten wurde, dann war die Stelle definitiv von der Vergütung für dich zumutbar. Ob du damit einverstanden bist oder nicht, spielt im Bezug von ALG 2 leider keine Rolle.
Sollte die Sache wirklich vor dem SG landen, stellt sich die Frage, inwieweit eine E-Mail rechtssicher ist.
Richtig, es wäre dann zu klären, ob die ZAF jene E-Mail überhaupt erhalten hat. Hier gilt dann für die ZAF die gleiche Argumentation, die sonst immer gegen E-Mails von ZAF eingesetzt wird. Der Versender wird belegen müssen, dass er die E-Mail verschickt hat und dem Empfänger auch zugegangen ist.
bitte wirklich als Frage verstehen!
Woran wird das "festgemacht"? An den Stunden x Stundenlohn ... das wäre doch auch abhängig von der höhe der Leistung (denke hier jetzt an Familie mit 3 Kindern)?
Badener sagte :
Woran wird das "festgemacht"? An den Stunden x Stundenlohn ...
Der allgemeine Mindestlohn, auf Stundenbasis berechnet, stellt die allgemeine Lohnuntergrenze dar. Diese muss der AG mindestens zahlen.
das wäre doch auch abhängig von der höhe der Leistung (denke hier jetzt an Familie mit 3 Kindern)?
Was meinst du jetzt konkret mit Leistung? Sofern es sich nicht um einen Job mit Leitungsaufgaben handelt, wird man es schwer haben, eine höhere Vergütung aushandeln zu können. Dies gilt besonders, wenn es sich nur um ausführende Tätigkeiten handelt. Etwas anderes gilt, wenn der AG einem Tarifvertrag unterliegen sollte.
, aber die Größe der vom AN zu versorgenden Familie ist für den AG irrelevant.
Es liegt daran, daß ein gültiger Tarifvertrag (gerichtsbestätigt) vorliegt. Und zwar mit einer Gewerkschaft, die nicht nur zum Schein als Gegenpart für die Leiharbeitsklitschen gegründet wurde, wie das vormals bei den christlichen der Fall war.
Sondern mit dem DGB höchstpersönlich. Und da der DGB eben eine Institution in diesem Staat, und somit "hochlegitim" und Uneigennützig so etwas macht, ist der arme Geknechtete an diese Lohnaushandlung gebunden.
Das 99 % aller Leiharbeiter wohl überhaupt nicht im DGB sind, stellt sich dann die Frage, wer ihn dazu überhaupt ermächtigt hat.
Im übrigen ist es schon ein seltsames Verhältnis, das hierzulande besteht:
Zwei Parteien (also DGB und Leiharbeitsdachverband) machen einen Preis für ein bestimmtes Produkt aus und ein absolut unbeteiligter Dritter (das "Produkt", der künftige Leiharbeiter) muß sich an all diese Bedinungen (Lohnhöhe, Arbeits- und Urlaubszeit etc.) widerspruchslos halten.
Versucht er nun die Vertragsbedinungen in Eigenregie in Verhandlung mit dem Arbeitgeber für sich zu verbessern (schließlich ist ER ja von allem direkt betroffen), streicht man diesem gleich seine Existenz (Sanktion).
JobcenterAffe sagte :
Es liegt daran, daß ein gültiger Tarifvertrag (gerichtsbestätigt) vorliegt.
Woher weißt du, ob und welcher Tarifvertrag für die ZAF im Fall des TE gilt? Diese Information hat TE bisher nicht in diesem Thread bekannt gegeben.
Bei mir ist heut eine Sanktion eingegangen. Ich war vor einer Weile bei einer ZAF zum Vorstellungsgespräch und da wurde mir ein Job angeboten. Der Lohn war ziemlich niedrig und da habe ich gefragt ob der Lohn VB ist und die Antwort war nein, daher habe ich das Angebot auch abgelehnt.
Schreib' in den Anhörungsbogen einfach hinein, daß "dies nicht der Wahrheit entspricht". Vielmehr hättest du den Job nicht abgelehnt (immer in der "negativen Form" ausdrücken, macht Eindruck).
Und sonst nichts! Also kein Wort über die versuchte eigenmächtige "Lohnverhandlung"! Und auch nicht über die nachfolgende eMail! Wenn du Glück hast, hat den die LAF schon längst verschlampt.
Je mehr du im Anhörungsbogen äußerst, desto mehr kann gegen dich verwendet werden. Ist wie bei "Criminal Detectives", nur eben in ein Jobcenter des scheenen Deitschland verlegt.
Das erhöht dann zumindest deine Chancen, daß die Sanktion doch nicht verhängt wird, weil Aussage gegen Aussage steht.
Aber wenn der SB einen schlechten Tag hat, kann er natürlich trotzdem gegen dich entscheiden.
Also, ich kenn' keine ZAF, die nicht in deren Arbeitgeberverband wäre. Dafür sind die Bedingungen, die in einem ZAF-Tarifvertrag drinstehen für die viel zu gut.
Außerdem ist das Voraussetzung dafür, daß der AN eben keine eigenen Lohnverhandlungen beim VG führen darf.
Wobei "gut" dann natürlich im Gegenzug schlecht für den AN heißt.
Wenn im Stellenangebot "EG1" oder 9,49 € oder sowas in der Richtung steht, dann ist die Klitsche im AG-Verband.
Schreib' in den Anhörungsbogen einfach hinein, daß "dies nicht der Wahrheit entspricht". Vielmehr hättest du den Job nicht abgelehnt
Du empfiehlst dem TE allen Ernstes in der Antwort auf die Anhörung zu lügen? Das halte ich nicht für empfehlenswert, falls TE gegen die kommende Sanktion vor das SG ziehen will. Welche Belege hat TE, dass er den Job nicht abgelehnt hat? Wenn es sich dabei um ein sprachliches Missverständnis gehandelt haben soll, TE also nicht "abgelehnt" gemeint haben sollte, dann müsste er dies auch so erklären können, wie er es tatsächlich gemeint hat. Allerdings wird dies schwierig, wenn TE tatsächlich das Wort "abgelehnt" oder dessen Ableitungen genutzt haben sollte.
Du empfiehlst dem TE allen Ernstes in der Antwort auf die Anhörung zu lügen?
Ehmmm..... Ja!
Dieses "System" ist doch auch nicht fair zu dir. - Warum sollst du dann in diesem Spiel den "ehrlichen Max" spielen, der wegen seiner Naivität dann der Dumme sein wird?
Ob sowas je vor einem Arbeitsgericht landet.... naja, viel Glück und wenn dann dauert es ja wohl ewig. Bis dahin kann man sich ohnehin an kaum noch etwas erinnern.
Davon abgesehen: Was ich ihm empfahl ist ja noch nicht einmal die Unwahrheit, weil er im Nachhinein ja sein Interesse an der Stelle noch einmal bekundet hat. - Aber wie gesagt: Ich würde davon nichts schreiben!
Weil dann unweigerlich die Frage aufkäme, wieso er dies noch einmal ausdrücklich in einer nachfolgenden eMail bekräftigen wollte. Der SB (und auch ein Richter) schließt dann daraus, daß der Badener doch zuerst abgelehnt haben muß.
@JobcenterAffe: Genauso würde ich auch vorgehen. Die E-Mail würde ich gar nicht erwähnen. Viel hängt auch von anderen Umständen (hat der TE schon einmal eine Sanktion kassiert, welchen Draht hat er zu SB) ab. Wie kommst du auf Arbeitsgericht?
Wie kommst du auf Arbeitsgericht?
Du hast recht: So eine "Bagatelle" kommt natürlich nie vor irgendein Arbeitsgericht. Da spricht der SB (und dessen "Teamleiter" im Hintergrund) das letzte Wort.
Warum sollst du dann in diesem Spiel den "ehrlichen Max" spielen, der wegen seiner Naivität dann der Dumme sein wird?
Bei der Erstantragsstellung auf ALG 2 wird man auch über seine Rechte und Pflichten als ALG 2-Empfänger belehrt. Man wird verpflichtet, seinen Lebensunterhalt möglichst selbst zu bestreiten.
Wenn der AG nun aber darlegen kann, dass der TE unmissverständlich diesen Job abgelehnt hat, dann ist deine Empfehlung für den TE nachteilig, da der TE damit in der Antwort auf die Anhörung lügt.
Das würde vor dem SG die Chancen von TE deutlich reduzieren.
Wie kommst du jetzt auf das Arbeitsgericht? Ich schrieb vom Sozialgericht (SG).
daß der Badener doch zuerst abgelehnt haben muß.
Was hat jetzt der User Badener mit der Ablehnung zu tun?
Na aber erst wenn das JC mit meiner Antwort nicht zufrieden ist oder ich bis zum genannten Datum keine Stellungnahme abgebe.
Im Anhang habe ich meinen VV hochgeladen, hoffe der nützt so stark geschwärzt etwas.
Wenn dir mindestens der allgemeine Mindestlohn angeboten wurde, dann war die Stelle definitiv von der Vergütung für dich zumutbar.
Das stimmt, für mich ist der Mindestlohn eher eine Zumutung. Im ALG1 Bezug ist der Mindestlohn für das Amt doch bestimmt auch zumutbar?
Ich kann zwar nicht nachweisen das die Mail bei der ZAF eingegangen ist aber das die Mail von meinem Konto aus versendet wurde. Wenn ich schriftlich eine Bewerbung unversichert verschicke, dann kann ich auch nichts dafür, wenn diese auf dem Postweg verloren geht.
Das sind dann Familien die mehr Hartz bekommen, als wenn die für den Mindestlohn arbeiten gehen.
Wenn die Sache vor das Gericht geht, dann hätte ich ein Problem, spätestens wenn die ZAF meine Email erwähnt.
War auch bis vor kurzen lange Zeit auf Bewährung wegen Vermögensdelikten, nun möchte ich sauber bleiben.
Wenn es sich dabei um ein sprachliches Missverständnis gehandelt haben soll, TE also nicht "abgelehnt" gemeint haben sollte, dann müsste er dies auch so erklären können, wie er es tatsächlich gemeint hat. Allerdings wird dies schwierig, wenn TE tatsächlich das Wort "abgelehnt" oder dessen Ableitungen genutzt haben sollte.
Was ich alles gesagt habe weiß ich jetzt schon nicht mehr genau, die Sache ist ca 2 Monate her. Ich weiß noch bis das Thema Lohn kam, haben wir uns gut verstanden. Als der ZAF Typ den Lohn genannt hat und ich damit nicht einverstanden war, ist die Stimmung gekippt. Er fragte ob ich mit dem Lohn nicht einverstanden bin, ich hab nur den Kopf geschüttelt und glaube noch "ne" gesagt.
Hatte gestern als ich den Sanktionsbrief erhalten habe schon überlegt ob ich zu der ZAF fahre und den Typen da eine Ansage mach aber das würde bei meinem jetzigen "Verfahren" glaube ich nicht gut ankommen. Wenn ich allgemein Arbeit ablehnen würde, dann könnte ich seine Reaktion noch verstehen aber nicht, nur weil ich für einen Hungerlohn nicht seinen Sklaven mache.
In der Email habe ich extra nicht geschrieben das ich doch Interesse an der Stelle habe, sondern einfach nur das ich an der freien Stelle die er mir vorhin angeboten hat, Interesse habe.
Viel hängt auch von anderen Umständen (hat der TE schon einmal eine Sanktion kassiert, welchen Draht hat er zu SB) ab.
Eine Sanktion hatte ich schon mal aber die hat der SB dann aufgehoben.
Meinen neuen SB habe ich bis jetzt nur einmal gesehen und das Gespräch war ganz gut.
Wie soll die ZAF nachweisen was ich dort gesagt habe?
Das Problem ist halt auch wie oben beschrieben, wem glaubt man eher, einer ZAF oder einem vorbestraften Kriminellen?
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zu dem E-Mail danach.
Selbstverständlich ist das E-Mail bei der ZAF (nicht rechtssicher) angekommen.
Aber bekannterweise haben ZAF kein Bock an Arbeiter die Anforderungen stellen.
Du hast den Vermittlungsvorschlag sehr großzügig geschwärzt. Außerdem fehlt die Anlage.
Es läßt sich so nicht beurteilen, ob der VV inhaltlich hinreichend bestimmt ist, um die angebotene Stelle auf Zumutbarkeit zu prüfen.
Ja ich möchte auch nicht das mein SB mich hier wieder erkennt, auch wenn die Chance das er hier ist gegen 0 geht.
In der Anlage finde ich nichts, was nicht für mich zumutbar wäre. Die Stelle ist genau auf meinen erlernten Beruf zugeschnitten. Was wären für dich Punkte, die nichts in einem VV zu suchen haben?
Mir ist übrigens auch eingefallen das ich schon 2 Sanktionen hatte, eine hat der SB aufgehoben und eine das SG.
Der Vermittlungsvorschlag muß vollständig und in sich widerspruchsfrei sein. Daran mangelt es oftmals.
Welche Tätigkeit bzw. Maßnahme der erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person angeboten wird, muß sich dem jeweiligen Angebot hinreichend konkret entnehmen lassen. Obgleich das Angebot richtigerweise kein Verwaltungsakt ist, kann man sich hinsichtlich der Bestimmtheit an § 33 Abs. 1 SGB X orientieren. Diesem Erfordernis ist Genüge getan, wenn das Angebot alle Informationen enthält, die dem Leistungsberechtigten erlauben, die Zumutbarkeit der Tätigkeit/Maßnahme zu überprüfen. Zu nennen sind daher jedenfalls der Arbeitgeber, die Art der Arbeit (wobei die zu verrichtenden Tätigkeiten deutlich werden müssen), die Arbeitszeit, der Arbeitsort. Der erwerbsfähige Hilfebedürftige muß anhand der Angaben des Angebots in die Lage versetzt werden, das Angebot im Hinblick auf die in § 10 Abs. 1 und 2 SGB II bestehenden Hinderungsgründe prüfen zu können und ein Vorstellungsgespräch mit dem Arbeitgeber zu vereinbaren (Eicher/Luik/Böttiger, 4. Aufl. 2017, SGB II § 10 Rn. 30).
Die Prüfung, ob das zumutbar ist oder nicht, kann man sich bei Hartz4 sparen. Es ist leider alles zumutbar.
Wenn ich als Firma/Behörde eine E-Mail-Adresse habe und die E-Mails nicht gelesen werden und/oder keine Reaktion erfolgt oder sogar behauptet wird, dass diese nicht angekommen ist (obwohl dem nicht so ist), dann frage ich mich, weshalb man die E-Mail-Adresse überhaupt hat. Die ist unter solchen Umständen überflüssig und man vermeidet eine Menge Ärger.
Das ist so nicht korrekt. Siehe z. B. Bayer. LSG v. 23.04.2014, L 11 AS 410/13:
Der Eintritt einer Sanktion scheitert jedoch vorliegend auch daran, dass im VV vom 24.01.2013 der mögliche Arbeitgeber nicht unmissverständlich benannt wird. Die angebotene Tätigkeit muss nämlich zumutbar sein (§ 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB II). Ob dies der Fall ist, muss der Leistungsempfänger anhand des unterbreiteten VV prüfen können. Ein Arbeitsangebot des Leistungsträgers muss in hinreichend bestimmter Weise die Art der Tätigkeit usw. bezeichnen. Der Leistungsberechtigte muss anhand der Angaben die Zumutbarkeit des Arbeitsangebotes prüfen können und ein Vorstellungsgespräch mit dem künftigen Arbeitgeber vereinbaren können (vgl. Berlit in LPK-SGB II, 5.Aufl., § 31 Rdnr. 27 m. w. N.). Die Unbestimmtheit des Vermittlungsvorschlages hindert die Sanktion indes nicht, wenn der erwerbsfähige Leistungsberechtigte gleichwohl mit dem Arbeitgeber Kontakt aufgenommen und die Stelle dann ohne wichtigen Grund nicht angetreten hat (vgl. Berlit a. a. O.).
Nachdem eine Kontaktaufnahme mit dem vom Kläger als auch vom SG angenommenen Arbeitgeber - Unternehmen der Druck- und Papierindustrie - durch den Kläger nicht erfolgt ist, weil die Firma r. keine Auskunft gegeben hatte und geben wollte, scheitert eine Sanktion vorliegend an einem hinreichend bestimmten Arbeitsangebot. Aus dem Vermittlungsvorschlag samt Anlage ist nicht ersichtlich, dass es sich bei der dem Kläger angebotenen Tätigkeit um Leiharbeit handelt. Auch ist nicht erkennbar, wer Arbeitgeber des Klägers sein soll. Zwar wird vom Beklagten die Firma r. als Arbeitgeber genannt und dort eine Ansprechpartnerin für eine befristete Vollzeitstelle („spätere Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis möglich“) erwähnt. In der Anlage wird jedoch ausgeführt, dass die Firma r. für einen Kunden eine langfristige Vollzeitstelle anbiete und die Möglichkeit auf Übernahme beim Kunden bestünde. Diese Formulierung legt es nahe, von einem Arbeitsverhältnis bei dem Kunden der Firma r. als Arbeitgeber auszugehen, wobei die befristete Stelle ggf. in eine dauerhafte übergehen könnte. Ein Hinweis, dass es sich um Leiharbeit handele, fehlt völlig. Für den Kläger, für das SG und auch für den Senat war daher unklar, wer der mögliche Arbeitgeber sein sollte, für den die Firma r. GmbH - als Headhunter oä.- evtl. eine Stelle anbietet. Selbst der Beklagte legt sich nicht fest, wer Arbeitgeber des Klägers sein soll, wenn er im Widerspruchsbescheid vom 29.04.2013 ausführt, der Kläger hätte bei einer (nochmaligen) Nachfrage bei der Firma r. erfahren, dass erst nach Eingang der Bewerbung Informationen zum Arbeitgeber bekanntgegeben würden. Mangels konkreten Arbeitsangebot hat sich der Kläger nicht geweigert, eine zumutbare Arbeit aufzunehmen, wenn er zunächst nachfragt, bei welchem Arbeitgeber die Einstellung erfolgen solle. Ein vorwerfbares Verhalten des Klägers ist daher nicht zu erkennen, eine nochmalige Nachfrage bei der Firma r. ist nicht erforderlich. Eine Sanktion kann nicht eintreten.
Also für die Statistik und deine Rechtsfolgen gilt das als null Sanktionen, oder nicht?
Das ist doch Unsinn. Ich habe gerade erst eine Stelle erfolgreich abgelehnt, wegen Unzumutbarkeit durch zu lange Pendelzeit.
@ veritasdd: Schick mir mal bitte eine Mail, kann leider noch keine versenden.
Auch ist nicht erkennbar, wer Arbeitgeber des Klägers sein soll.
Das trifft genau auf mich zu, im Vorstellungsgespräch habe ich nicht erfahren, wer die Entleihfirma ist, erst in der Sanktion stand das drin.
Ja, einmal habe ich zwar 2 Monate eine Kürzung bekommen aber als das SG Urteil durch war, musste mir das JC das Geld nachzahlen.
Holler2008 sagte :
Darum geht es hier aber nicht. In diesem Fall dreht es sich um die Bezahlung und da ist so ziemlich alles zumutbar. Die Pendelzeit ist eine ganz andere Geschichte.
Die Pendelzeit wäre bei mir auf jeden Fall zumutbar.
Hätte ich jetzt übrigens schon Anspruch auf einen Beratungshilfeschein oder bekommt man den erst wenn die Sanktion bei mir eingegangen ist?
Nein, jetzt noch nicht. Ich würde auch erst einmal abwarten.
Bis hier noch bessere Antworten kommen?
Dir liegt doch bis jetzt nur die Anhörung vor. Über rechtliche Dinge würde ich mir Gedanken machen, wenn du den Sanktionsbescheid erhalten hast.
Über rechtliche Dinge würde ich mir Gedanken machen, wenn du den Sanktionsbescheid erhalten hast.
Dann ist es aber zu spät, wenn mir das Geld schon gestrichen wurde.
Eig könnte ich wirklich angeben das ich die Stelle nicht abgelehnt habe und das wäre nicht mal gelogen, nur halt nicht die ganze Geschichte.
Wenn du dich jetzt beraten lässt, zahlst du das aus eigener Tasche. Du hast doch nach eigenen Worten bereits gegen eine Sanktion vor dem SG geklagt. Dann müsste dir der Ablauf doch bekannt sein. Ich würde das auch so schreiben. Die E-Mail würde ich nicht erwähnen.
Meine PN-Funktion ist blockiert.
Selbst auf Nachfrage bei der Redaktion wird das nicht rückgängig gemacht.
veritasdd sagte :
Ich habe gewisse Zweifel, ob dieses Urteil hier anwendbar ist.
Schließlich schreibt der TE im Eingangspost selbst, es wäre um eine ZAF gegangen.
Vielleicht wäre es sinnvoll, den VV mit weniger Schwärzungen sowie auch die zugehörige Anlage einzustellen.
Dann müsste dir der Ablauf doch bekannt sein.
Ja schon aber ich wusste nur nicht genau ab wann ich den Beratungshilfeschein beantragen darf.
Ich würde das auch so schreiben.
Wenn ich einfach schreibe das ich die Stelle nicht abgelehnt habe, dann gibt es nur 2 Optionen, entweder mein SB lässt die Sanktion fallen oder er zieht die durch und ich muss klagen. Gibt es dann vor dem SG irgendwelche Nachteile, weil ich nicht sofort die ganze Geschichte dem JC mitgeteilt habe? Mein SB wird sich ja auch wundern, warum sollte die ZAF melden ich habe eine Stelle abgelehnt aber ich behaupte das stimmt nicht. Ich weiß ja nicht mal genau was die ZAF dem JC gemeldet hat, kann auch sein die ZAF hat dem JC das genauso gemeldet wie es war, ich habe die Stelle wegen dem geringen Lohn abgelehnt.
Schade, wollte dich fragen ob du mal meinen unzensierten VV sehen möchtest. Öffentlich möchte ich den hier nicht stellen.
Wenn du mal wieder PN schreiben möchtest, dann bleibt dir wohl nur einen neuen Account zu erstellen.
Das Problem ist halt das ich dann öffentlich stelle, aus welcher Stadt ich komme, um welchen Beruf es geht und um welche ZAF es sich handelt. Mit den Daten kann mich mein JC identifizieren.
Moinsen Mueller1852 und erst mal willkommen hier ...!
Hast Du die Forenregel #8 bei Deiner Registrierung hier überlesen ...? Eine ausführliche Lektüre sämtlicher Forenregeln halte ich dringend für ratsam.
Du kannst diesen VV auch mit anonymisierten persönlichen Angaben hier für alle sichtbar einstellen. Selbst wenn dich dein SB hier erkennen würde, hätte er keine Handhabe gegen dich, denn es ist dir gestattet, dass du dich informierst.
PS: Backstage-Beratungen sind in diesem Forum hier unerwünscht. Schließlich sollen alle Leserinnen und Leser von den Tipps profitieren können.
Aber du hast verallgemeinernd gesagt, auf Zumutbarkeit prüfen sei unnötig, es sei alles zumutbar.
Das ist so ausgedrückt eben falsch.
Ich weiß ja nicht mal genau was die ZAF dem JC gemeldet hat, kann auch sein die ZAF hat dem JC das genauso gemeldet wie es war, ich habe die Stelle wegen dem geringen Lohn abgelehnt.
Das wäre mit einer Akteneinsicht herauszubekommen.
Das Problem ist halt das ich dann öffentlich stelle, aus welcher Stadt ich komme,
Dein Wohnort und der Sitz der ZAF sind wichtig für die Beurteilung der Zumutbarkeit (Pendelzeit).
um welchen Beruf es geht
Die Frage ist, ob der VV bezüglich der angebotenen Tätigkeit hinreichend bestimmt war.
und um welche ZAF es sich handelt.
Wenn es eindeutig um eine Zeitarbeitsstelle ging, wäre der Name der konkreten ZAF zweitrangig.
Kannst du natürlich auch alles selbst prüfen, wenn du willst.
@Holler2008: Der "Zumutbarkeitsparagraph" § 140 SGB III gilt nur bei ALG1. Laut SGB II (das ist hier anwendbar) ist alles zumutbar. Die Ausnahmeregelungen sind nach meinen Recherchen individuelle Umstände, die im Einzelfall zu prüfen sind. Man ist also auf Zugeständnisse des SB angewiesen.
Zumutbarkeit regelt § 10 SGB II.
Richtig. Und die darin erwähnten Ausnahmen sind nach den mir vorliegenden Infos Einzelfallentscheidungen.
Ja ist in Ordnung. Frage mich trotzdem warum man jemanden auf Lebenszeit die PN Funktion deaktiviert.
Du kannst diesen VV auch mit anonymisierten persönlichen Angaben hier für alle sichtbar einstellen.
Ich habe jetzt die Anlage vom VV wenig geschwärzt hochgeladen.
Akteneinsicht wäre jetzt optimal um meinen nächsten Schritt zu planen aber ein Anwalt ist mir leider zu teuer.
Weiter am Anfang habe ich schon geschrieben das die Pendelzeit auf jeden Fall im Rahmen ist.
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Dafür brauchst du keinen Anwalt, kannst du selber machen.
---> § 25 SGB X
Sinnvoll wäre bei dem Termin dann aber ein Beistand.
Im VV steht "übertarifliche Bezahlung" - und dann soll es nur Mindestlohn geben nicht gut, hat was von Veräppeln. Vielleicht kannst du das auch als Aufhänger nehmen für die Anhörung.
Außerdem muss für Arbeit zwischen 23:00 und 6:00 Uhr Nachtzuschlag gezahlt werden, war davon im Vorstellungsgespräch die Rede?
Frage mich trotzdem warum man jemanden auf Lebenszeit die PN Funktion deaktiviert.
Das passiert hier in diesem Forum i.d.R. bei Usern, die häufig Backstage-Beratungen durchführen. Dies ist hier nicht gewünscht. Es sollen alle Fragen und Antworten für alle einsehbar sein.
Aus diesen Angaben ist nichts erkennbar, warum dieser VV für dich nicht zumutbar sein sollte.
Wenn es um die Vergütung gehen sollte, müsste man genau wissen, ob und welcher Tarifvertrag für diesen AG Gültigkeit hat.
Du kannst beim JC auch ohne Anwalt Akteneinsicht beantragen und die Akten einsehen, die das JC über dich angelegt hat.
Vielleicht kannst du das auch als Aufhänger nehmen für die Anhörung.
Inwiefern sollte dies ein Aufhänger für die Antwort auf eine Anhörung sein?
Im Anhang des VV, den TE eingestellt hat, wird genannt, dass Zulagen gezahlt werden. Damit kann auch schon der Nachtzuschlag gemeint sein.
Stimmt, ich hatte das schon ganz vergessen, letztes Jahr im Herbst habe ich auch schon mal einen Antrag auf Akteneinsicht gestellt. Nun fast ein Jahr später habe ich deswegen auch nichts mehr vom JC gehört. Hab den Brief eben sogar noch auf meiner Platte gefunden:
zur Wahrung und Verteidigung meiner rechtlichen Interessen bitte ich Sie, mir uneingeschränkte Einsicht (gemäß § 25 Abs. SGB X) in allen elektronischen und Papierakten über meine Person zu gewähren.
Ich bitte diesbezüglich um einen Termin für die persönliche Einsicht
Der war so doch korrekt?
Auch wenn ich jetzt den Antrag noch mal stelle, dann habe ich doch nicht das Recht, bevor mein Sanktionsanhörungsstichtag (in 1,5 Wochen) ist ein Termin zur Akteneinsicht zu bekommen oder? Leider hat das Amt 6 Monate Zeit auf das Schreiben zu antworten.
Beistand habe ich keinen.
Im VV steht "übertarifliche Bezahlung" - und dann soll es nur Mindestlohn geben nicht gut, hat was von Veräppeln
Das steht ja wirklich fast in jedem VV "übertarifliche oder attraktive Bezahlung" und dann bekommt man 9€ bis max 11€ angeboten. Ich weiß ja nicht wo der Lohn attraktiv ist. Wenn ich so was in einem VV lese und dann zu einem Vorstellungsgespräch muss und die 10€ rum anbieten, frage ich ab und zu mal nach, warum im VV was von attraktiver Bezahlung steht aber dies nicht zutrifft. So habe ich schon einige zum stottern gebracht Wenn die ZAF mir dann geantwortet hat "wir zahlen doch 1 oder 2€ über dem Mindestlohn, für mich heißt das ein attraktives Gehalt" dann hätte ich können den Mitarbeiter gleich mal über den Tisch ziehen.
Laut der Meinung von anderen, soll ich dem JC gar nichts vom Lohn melden. Solange der Mindestlohn gezahlt wird, kann ich eh nichts machen.
Das weiß ich schon nicht mehr. War in der Zwischenzeit auch bei paar anderen Vorstellungsgesprächen, da weiß ich nicht mehr genau, was, wer, wo gesagt hat.
Es sollen alle Fragen und Antworten für alle einsehbar sein.
Das kann ich schon nachvollziehen aber genau dass, kann einem auch mal zum Verhängnis werden.
Ich habe eben auf der HP von der ZAF folgendes gelesen:
Im neuen Jahr dürfen sich die Beschäftigten in der Zeitarbeit über höhere Tariflöhne freuen. In den vergangenen Wochen hatten der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP), dem die *Name der ZAF zensiert* angehört, und der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) mit der Tarifgemeinschaft Zeitarbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) einen neuen Tarifvertrag für die Entgelte der nächsten drei Jahre verhandelt.
Die gehören also einem Tarifvertrag an.
Warum sollte dies wem zum Verhängnis werden? Selbst wenn dich dein SB hier im Forum erkennen könnte, welche Folgen hättest du zu befürchten? Es ist dir nunmal von Gesetzeswegen gestattet, dass du dich informierst. Zudem woher kommt der Glaube, dass alle SB aller JC hier im Forum nach ihren Kunden suchen? Soviel Zeit haben die gar nicht.
, aber was soll diese Salamitaktik? Solche Informationen gehören in das Ausgangsposting. So stellt sich die Lage nämlich schon etwas anders dar. Wenn es einen Tarifvertrag gibt, dann bist du in die entsprechende Lohngruppe einzugruppieren und dir daraufhin auch der zu dieser Lohngruppe passende Lohn zu zahlen. An diese Eingruppierungsrichtlinie ist die ZAF gebunden, wenn sie diesen Tarifvertrag anwenden will.
Warum sollte dies wem zum Verhängnis werden?
Wenn man angenommen munkelt und dies öffentlich preisgibt, dann hinterlässt man hier Beweise.
aber was soll diese Salamitaktik? Solche Informationen gehören in das Ausgangsposting.
Sorry aber die Information ob die nun einem Tarifvertrag angehören oder nicht, war für mich irrelevant.
So stellt sich die Lage nämlich schon etwas anders dar.
Was heißt das jetzt für meine Sanktionsanhörung?
Sorry, muss etwas zurückrudern. Mein Gedankengang war, in die Anhörung zu schreiben, dass du dich auf das Gespräch gefreut hättest, auch über die angebotene übertarifliche Bezahlung, und als du dann gehört hattest, es gäbe nur Mindestlohn, warst du eben enttäuscht und hast spontan "nein" gesagt. Kurze Zeit später dachtest du aber "Stelle mit Mindestlohn ist ja besser als nichts" und hast dann eben diese E-Mail geschrieben, dass du doch Interesse hast.
Mittlerweile finde ich das nicht mehr so sinnvoll, eben weil man als ALG-II-Empfänger nicht einmal Anspruch auf diesen Mindestlohn hat. Außerdem wärst du mit Nachtzuschlag vermutlich deutlich über dem Mindestlohn (vorausgesetzt, es handelt sich um regelmäßige Nachtschichten).
was diese Anhörung angeht, weiß ich nicht recht weiter.
Ich kenne das übrigens gar nicht so mit der "übertariflichen Bezahlung" in VV. In meinen steht meistens "nach Vereinbarung" .
Es wäre sinnvoll, wenn du dir angewöhnst, immer sofort nach dem Gespräch entsprechende Notizen zu machen - dann bist du besser vorbereitet, falls es zu einer Anhörung kommt.
Mittlerweile finde ich das nicht mehr so sinnvoll, eben weil man als ALG-II-Empfänger nicht einmal Anspruch auf diesen Mindestlohn hat.
Was laut § 1 Abs. 3 MiLoG im Zusammenhang mit ZAF nicht stimmt:
http://www.gesetze-im-internet.de/lohnuga_v_3/LohnUGAÜV_3.pdf
http://www.gesetze-im-internet.de/lohnuga_v_3/index.html
Zuletzt bearbeitet: 17 Sep 2018
Darlegen könnte das der AG wohl nur, wenn noch Jemand von der ZAF beim Vorstellungsgespräch anwesend war.
Ist dem nicht so, warum sollte man dann den AG seine Aussage glauben, dem ELO aber nicht?
Welche Belege hat TE, dass er den Job nicht abgelehnt hat?
Warscheinlich genau die selben, wie der AG. Keine.
Deshalb müsste man erstmal wissen, ob das Bewerbungsgespräch alleine stattgefunden hat.
So ähnlich kann ich das doch immer noch angeben, wenn der Fall vor das SG kommt. Hatte ja schon gefragt ob es vor dem SG Probleme gibt, wenn ich vorher dem JC in der Sanktionsanhörung nur angegeben habe das die Stelle nicht abgelehnt wurde oder ob ich verpflichtet bin die komplette Geschichte sofort offen zu legen. Das Endergebnis von dem VV war ja das ich an der Stelle Interesse hatte aber die ZAF meine Email ignoriert hat.
Das werde ich in Zukunft auch machen
@ dagobert1: Dein Link funktioniert leider nicht.
Es war nur einer bei der ZAF anwesend, es gibt also keine weitere Zeugen.
Meinst du wenn der Fall nur beim JC bleibt oder wenn er vor das SG geht?
Also wenn der Fall nur beim JC bleibt, dann könnte ich mir schon vorstellen das mein SB eher der ZAF glaubt. Weil der hat mir mal erzählt das er sich schon wundert warum eine Fachkraft mehrere Jahre schon Zuhause ist. Er meinte mal da gibt es 2 Sorten von ELO´s, die einen verarschen mich und die anderen sind einfach nur arme Schweine und finden wirklich keine Arbeit. Ich weiß nicht in welche Kategorie er mich einordnet.
Es gab nie den Fall das ich mich nicht beworben habe, meist wurden mehr Bewerbungen pro Monat verschickt als das Amt verlangt. Bisher habe ich mich nur mit allen Mitteln gegen Maßnahmen gewehrt.
Wenn der Fall vor das SG geht, habe ich wie schon erwähnt, wegen meiner Vorgeschichte bedenken, wem der Richter glaubt.
Mal eine Frage nebenbei, wenn der Richter vor dem SG Entscheidungen zu treffen hat, schauen die dann auch wirklich, welche Fälle es über mich schon bei dem Amtsgericht oder Landgericht gab? Kann auch sein ich mache mir darüber einfach zu viele Gedanken und die SG Richter interessiert das gar nicht ob ich schon vor anderen Gerichten aufgefallen bin.
Dann versuch mal den hier:
Das heißt also das eine ZAF den Mindestlohn zahlen muss, nur ein normaler AG nicht?
Habe übrigens eben noch mal meinen letzten Post editiert.
ZAF und einige andere Branchen ("allgemeinverbindliche Tarifverträge") haben jeweils ihren eigenen Mindestlohn, der in der Regel noch etwas höher ist als der allgemeine Mindestlohn (bei ZAF aber nur wenige Cent).
Die Mindestlohnausnahme für Langzeit-Elos steht da aber jeweils nicht drin und gilt dort deshalb auch nicht.
Bei meiner ZAF liegt der Mindestlohn 7 Cent über den 8,84€. So können die Buden immer behaupten "Wir zahlen mehr als den Mindestlohn"
Sieh dir mal §2 der oben verlinkten Verordnung an, die 8,91€ sind seit Anfang April Geschichte.
Dann müssten es 9,27€ derzeit sein. Glaub die haben mir jetzt auch schon die 9,49€ die erst ab Januar gelten sollen angeboten. Dann kommt auch die Aussage "übertarifliche Bezahlung" hin. Bei 22 Cent mehr pro Stunde können die sich aber den Hinweis "übertarifliche Bezahlung" auch sparen.
Die HP von der ZAF muss fehlerhaft sein. Dort steht Ab März 2017 werden 8,91€ gezahlt und als nächstes steht nur 9,66€ was erst ab ende 2019 gilt. Von dem Lohn 2018 steht dort gar nichts.
Wenn das Gespräch nur unter 4 Augen stattgefunden hat, kannst du es mit dem Joker probieren, Du hättest nie irgendetwas abgelehnt, nur weil der AG dies behauptet und AG ist, muss diesem nicht mehr Glauben geschenkt werden, als Dir als einfacher ELO und das ZAF gern anschwärzen, weiß auch das JC.
Dazu kommt natürlich deine Vorgeschichte und ob sowas schon öfter vorgefallen ist, dann wird die Sache erheblich schwerer, sowas glaubhaft rüberzubringen, beim ersten Mal kann man noch Glück haben.
Wenn das Gespräch nur unter 4 Augen stattgefunden hat, kannst du es mit dem Joker probieren, Du hättest nie irgendetwas abgelehnt, nur weil der AG dies behauptet und AG ist
Dann lüge ich aber und wenn es vor das SG geht, habe ich schlechte Karten. Wenn ich nichts abgelehnt habe, warum sollte ich dem AG eine Stunde nach dem VG noch eine Email schreiben das ich an der Stelle Interesse habe? Gut man könnte noch behaupten, damit ich einen Nachweis habe, falls die ZAF etwas anderes behauptet. Ob das ein Richter glaubt ....
Dazu kommt natürlich deine Vorgeschichte und ob sowas schon öfter vorgefallen ist
Bisher hatte ich noch nie eine Sanktionsanhörung weil ich einen Job abgelehnt habe.
Dann kommt es auf den Textinhalt der E-Mail an und ob sie denn von der ZAF überhaupt registriert wurde bzw. noch existiert. Wenn nicht, dann kann der Joker funktionieren, da bei dir in der Vergangenheit nichts derartiges vorgefallen ist. Mit der Wahrheit, kommst du auf jeden Fall um eine 30% Kürzung nicht herum, es obliegt also Dir, welchen Weg du nun wählst.
Email Zitat:
Ich war vorhin bei Ihnen zum VG. An der freien Stelle als Fachkraft für Lagerlogistik hätte ich Interesse.
Wenn man in einem VG ein Arbeitsangebot bekommt, muss man das sofort an Ort und Stelle akzeptieren? Weil sonst könnte ich meine Email so erklären das ich die Stelle nicht endgültig abgesagt habe und nach einer Recherche Zuhause, habe ich mich entschlossen, meine Interesse dem AG mitzuteilen.
Einen Vertrag kann man immer noch rechtlich prüfen lassen, aber ein zugesichertes Jobangebot, kann man sich meiner Meinung nach denke ich nicht temporär "überlegen" und dann mal dem AG sein Ergebnis mitteilen.
Dann lüge ich aber und wenn es vor das SG geht
Und lügen uns die ZAF´s nicht an?
Z.B. mit -> sehr gute Übernahmechance? Wohl verwechselt mit: sehr gute Kündigungschance.
Ehrliche weise muss ich zugeben, das der Dispo bei meiner SG Verhandlung nicht gelogen hat.
Er hat als Zeuge vorm SG nur 2 Sätze gesagt - Sinngemäß:
Mein Name ist ..... Wohne in ...... bin ..... Jahre alt, verheiratet, ... Kinder. Ich habe seitdem viele VG geführt und kann mich an nichts erinnern.
Wenn man in einem VG ein Arbeitsangebot bekommt, muss man das sofort an Ort und Stelle akzeptieren?
Nein - solltest Du auch nicht.
AV schön zu Hause genau durchlesen und einige Sachen rausstreichen.
klar lügen die uns auch an, nur die bekommen dafür keine Sanktionen, wir schon. Die Lüge mit dem Telefon/Internet finde ich auch unnötig oder worin seht ihr den Vorteil?
Das Problem ist ja auch wenn ich jetzt Lüge und der Fall geht vor das SG, dann ist meine Sanktion sicher + eventuelle Strafe? + die SG Kosten von mir und der Gegenpartei muss ich dann zahlen, wenn ich mal viel verdiene. Dann könnte ich auch gleich die 30% Sanktion akzeptieren und es gibt weniger Stress, Probleme und Geldverlust.
Gehst du dann mit den Worten, ich überlege mir das ganze noch mal aus dem VG und meldest dich dann entweder gar nicht mehr oder du gehst wieder hin, nimmst einen AV mit und prüfst den Zuhause und findest dann was, um den Job nicht annehmen zu müssen?
Die Lüge mit dem Telefon/Internet
Hier habe ich dir geantwortet:
https://www.elo-forum.org/2326686-post21.html
den Link dort (ganz unten) folgen.
die SG Kosten von mir und der Gegenpartei muss ich dann zahlen
Meines Wissens nach kostet SG nichts.
Gehst du dann mit den Worten, ich überlege mir das ganze noch mal
Nein, das darfst Du nicht sagen denn Du bist verpflichtet jede Zumutbare Arbeit anzunehmen.
nimmst einen AV mit und prüfst den Zuhause und findest dann was
um den Job nicht annehmen zu müssen?
Streng genommen musst Du den zumutbaren Job annehmen aber Du hast das recht den AV zu Hause (oder z.B. Rechtsanwalt) prüfen.
Und glaube mir -> in einem ZAF-AV ist immer was zu streichen / hinzufügen.
Es nennt sich Verhandlung.
das würde ich auch schon in das anhörungsschreiben reinpacken ... ich finde hier je besser erklärt desto weniger spinnt SBchen seine eigenen gedanken ... und ich will ja nicht erst vors SG um mich erklären zu müssen
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: 21 Sep 2018
Den Link habe ich mir auch schon angeschaut gehabt. Finde da keine Antwort auf meine Frage. Eine ZAF wird einen sicher keine 24/7 Bereitschaftsdienst zahlen, genau wie normale AG auch nicht.
Gerichtskosten nicht aber soweit ich weiß, muss man im Fall das man verliert seinen Anwalt und den Gegneranwalt zahlen und da wäre eine Sanktion eindeutig günstiger.
Das mache ich schon seit Jahren so, bisher gab es da noch keine Probleme. Ich sag ja, hatte schon sehr viel Glück in der Beziehung und auf das möchte ich mich nicht mehr verlassen.
Dann muss aber auch jeder ZAF AV rechtswidrige Inhalte aufweisen und das bezweifel ich.
Wenn ich dran denke, ich habe manche Woche bis zu 3 VG bei ZAF und wenn ich da jeden AV mitnehmen muss und diesen prüfen lasse und dann auch noch von einem RA (wer bezahlt das?), dann habe ich gar keine Zeit mehr einen richtigen Job zu finden. Wenn du was im AV gefunden hast, schreibst du da ständig Briefe mit der ZAF hin und her? Falls du dann mal einen Text in dem AV anschwärzt, der nur dir nicht passt, der aber rechtens ist, dann gibst du dem JC gleich wieder die Chance zu sanktionieren, wenn die ZAF das meldet.
Warum sollte man den AV aushandeln dürfen aber im VG muss man alles zumutbare akzeptieren?
Mir wurde hier aber auch schon erklärt, wenn ich den Lohn sofort anspreche im Anhörungsschreiben, dann habe ich schon verloren.
Finde da keine Antwort auf meine Frage.
Eine ZAF wird einen sicher keine 24/7 Bereitschaftsdienst zahlen, genau wie normale AG auch nicht.
Dann darf sie auch meine Bereitschaft nicht zu erwarten.
Willst Du was? - Bitte schön -> mein Briefkasten steht Bereit.
seinen Anwalt
Ja - aber dafür gibt es Prozesskosten Hilfe (PKH).
Und es herrscht kein Anwaltspflicht.
und den Gegneranwalt zahlen
Beim SG nein.
Dann muss aber auch jeder ZAF AV rechtswidrige Inhalte aufweisen
Das habe ich nicht geschrieben -> Inhalte mit denen ICH nicht einverstanden bin bzw. meine Ergänzungen.
dann habe ich gar keine Zeit mehr einen richtigen Job zu finden.
Das ist der Sinn der Sache -> ZAF braucht Sklaven um Niedriglohnsektor weiter auszubauen.
Wenn du was im AV gefunden hast, schreibst du da ständig Briefe mit der ZAF hin und her?
Ich habe Zeit, bin ja Arbeitslos.
Falls du dann mal einen Text in dem AV anschwärzt, der nur dir nicht passt, der aber rechtens ist
Verhandlung ist nicht verboten.
dann gibst du dem JC gleich wieder die Chance zu sanktionieren, wenn die ZAF das meldet.
Darauf bauen die ZAF doch -> Angst.
Weil es mein Recht ist Verträge vor Unterschrift zu Prüfen
Ja - das ist in Anhörung ungünstig. Was aber die Verhandlung mit der ZAF nicht ausschließt.
Die muss man doch zurück zahlen wenn man verliert und später mal gut verdient.
Ohne Anwalt wäre ich ja auf dem Gericht komplett aufgeschmissen.
Ok also muss ich "nur" die PKH zahlen, sprich die Kosten von meinem Anwalt.
Das interessiert doch dann aber das JC nicht, nur weil du, mit ein paar Inhalten nicht zufrieden bist, obwohl diese rechtens sind. Wenn du mit dem Punkt Gehalt oder Zeitarbeitskonto nicht zufrieden bist, muss man die Inhalte, solange die rechtens sind, in Kauf nehmen.
Mein SB schickt mir schon seit Monaten nur noch ZAF VG, sowas macht einen komplett fertig, wenn man entweder Sanktionen hinnehmen muss oder prekäre Arbeitsverhältnisse einzugehen hat.
Zeit hat man schon aber ob man die Nerven und Portokosten dafür hat, ist eine andere Geschichte.
Um noch mal auf Nummer sicher zu gehen, Verhandlungen im VG sind nicht möglich aber im AV schon?
Das Recht zu prüfen hast du schon, ob du aber Anspruch hast Inhalte im AV zu ändern, die legal sind, ist die Frage.
Ja - das ist in Anhörung ungünstig.
Seit vielen Tagen überlege ich was ich am besten dem JC antworte und ich komme immer nur auf den Satz "Ich habe bei der Firma XXX kein Arbeitsverhältnis abgelehnt". Was dann gleich die nächsten Fragen, wie schon vor paar Tagen geschrieben, aufwürft. Nicht das ich deswegen auch noch eine Anzeige wegen Sozialbetrug oder so was bekomme.
Wenn ich dran denke das ich heut zum VG in die AfA muss, gestern war ich schon wieder bei einer ZAF beim VG (bis heut Vormittag muss die Entscheidung fallen ob ich das mache oder nicht, ich hab überhaupt keine Ressourcen dafür) und deswegen dann noch 2 Sanktionsanhörungen kommen, wo ich am Ende 100% gestrichen bekomm, dann bin ich mit den Nerven durch. Trotz 100% Sperre wird man dann ja weiter mit VV zugebombt .... kein Wunder das die Leute durchdrehen.
Ich habe bei der Firma XXX kein Arbeitsverhältnis abgelehnt
Ich würde es bei dieser Formulierung belassen.
Bzw. würde ich so schreiben:
Es entspricht nicht der Wahrheit, daß ich während des Vorstellungsgesprächs bei der Firma XXX das angebotene Arbeitsverhältnis abgelehnt habe.
Klingt "beamtenmäßiger". Voraussetzung ist natürlich, daß es keine zusätzlichen Zeugen gibt.
Das Risiko, daß der SB dich sanktioniert, mußt du halt eingehen.
Aber auch bei einer ausführlichen Begründung kann dir das passieren. Zumal du, je mehr du über den Inhalt des Bewerbungsgesprächs preisgibst, dann umso mehr dich in Widersprüche verwickeln kannst.
gestern war ich schon wieder bei einer ZAF beim VG (bis heut Vormittag muss die Entscheidung fallen ob ich das mache oder nicht, ich hab überhaupt keine Ressourcen dafür)
Laß' dir keine solch kurzen Fristen aufzwingen! Eine Woche muß man dir zur Prüfung auf jeden Fall Zeit geben. Schreib' der LAF einen Brief, daß du dir bis <in einer Woche> Frist zur Prüfung auserbittest.
Der nächste Morgen nach dem VG als Frist ist doch ein Witz! - Da hättest auch sofort unterschreiben können.
"Sehr geehrte Damen und Herren, die Prüfung des Arbeitsvertrages durch meinen Anwalt bedarf noch weiterer Klärung. Es ist mir daher erst möglich, diesen Ihnen bis zum xx.xx.2018 <in 1 Woche> zukommen zu lassen.
Dann natürlich Streichungen vornehmen, an Klauseln, die dir nicht passen. Und: Du hast nicht gesagt, daß du ihn unterschrieben abgibst! - Hälst dir also alle Optionen offen.
Vielleicht kannst ihn auch anonymisiert hier reinsetzen, dann finden andere vielleicht "Lücken".
Unterschrieben ist ja noch nichts, und deine pers. Daten stehen ja auch nicht drin. Insofern ist Anonymisierung einfach.
Zum Thema Arbeitsvertrag:
Natürlich kann und muß/sollte der AV überprüft werden. Nicht nur ein wenig, sondern sogar gründlich.
Bei ZAF bzw. Mindestlohn gibt es sogar noch ein ganz anderes Problem: Bei Aufstockern bzw. Familien reicht zu 90% der Lohn nicht aus. Selbst die JC stehen dann in der Zwickmühle.
Ein Bekannter(ist schon Aufstocker, hat unbefristeten Vertrag) hat zwei Kinder und sollte 1600,- Brutto verdienen, der Verdienst wird also nicht reichen. Selbst das JC hatte seinen eigenen VV wieder abgelehnt bzw. die Stelle.
Bedeutet in der Praxis: Er muss die neue Stelle mit dem SB im JC erst besprechen, weil vom Aufstocker zum Aufstocker macht wenig Sinn. Dies "kostet" aber auch Zeit.
Begründung vom JC bei dem Beispiel: Die Bedürftigkeit würde wieder stark steigen falls die neue Stelle(befristet) nur von kurzer Dauer ist.
Ich selber(habe auch Kinder) hatte genau deswegen nur ein kurzes VG bei einer ZAF. Antwort der ZAF: Wir suchen eher Singles! Na ja, ob dies so stimmt.
Man darf aber auch keine "Millionen" eintragen in einem AV.
Das andere Problem kann Betreuung von Kindern sein bzw. Arbeitszeit in einem AV.
Selbst das JC hatte seinen eigenen VV wieder abgelehnt bzw. die Stelle.
Ich war nie Aufstocke also ich kenne nicht die Pflichten des Aufstocker gegenüber dem JC nicht aber:
Er muss die neue Stelle mit dem SB im JC erst besprechen, weil vom Aufstocker zum Aufstocker macht wenig Sinn.
finde ich schon "zu viel".
Wenn mir den neuer Job als auch Aufstocker mehr zusagt / gefällt dann wechsle ich halt.
Was dazu sagen. Einerseits stimmt es, anderseits wird kein Rücksicht auf Arbeitswünsche, Lebensqualität des Aufstockers genommen.
Vor ein paar Jahren war doch der Fall eines Mauerers (ich vermute kein Aufstocker) der von unbefristete Stelle in ca. 60-80 Km Entfernung in eine Befristete Stelle vor Ort gewechselt hat.
Das hat der AfA / JC nicht gefallen und hat Sanktioniert.
Antwort der ZAF: Wir suchen eher Singles! Na ja, ob dies so stimmt.
Ja es stimmt - Singles sind flexibler.
Deine Formulierung wäre aber schon wieder gelogen, da ich im VG die Stelle abgelehnt habe.
Das ist mir bewusst aber nicht mein größtes Problem. Möchte jetzt nur nichts angeben, wo es auf dem SG dann richtig Ärger geben könnte.
Heut Vormittag sollte die ZAF dem Einsatzbetrieb melden, wie viele Leute morgen zum VG vorbeikommen. Ist alles ziemlich knapp, ist zwar nicht unbedingt mein Problem aber es könnte eins für mich werden.
Eben hab ich mal geschaut wie die Verbindung ist zum Einsatzbetrieb, wenn ich mir das anschau, wird mir schon wieder übel. In der Frühschicht wäre ich laut Bahn.de 01:22 unterwegs und bin dann schon 15/20 Minuten zu spät auf Arbeit. Damit ich zu der Uhrzeit überhaupt auf Arbeit bin, müsste ich noch eine Bahn eher fahren, falls ich die knappe Umsteigezeit nicht schaffe, dann wäre ich mit 01:51 sogar über dem Pendelmaximum vom JC. Ist dem JC die kurze Umsteigezeit egal und die beharren dann auf den 01:22?
In der Spätschicht würde ich überhaupt nicht mehr Heim kommen.
Die ZAF Tante meinte schon das man dort schlecht mit den öffentlichen hinkommt, es aber bestimmt Fahrgemeinschaften gibt, weil viele aus meiner Stadt kommen. Wäre ich vom JC aus verpflichtet diese Fahrgemeinschaften zu akzeptieren, wenn es mit den öffentlichen nicht klappt?
Was auch schon wieder ein Punkt zum ausflippen ist, es handelt sich um ein großes Logistikunternehmen, was es überall auf der Welt gibt und die Ratten lassen Leiharbeiter (Fachkräfte) für 9,37€ die Stunde bei sich arbeiten
Dann natürlich Streichungen vornehmen, an Klauseln, die dir nicht passen.
Wie ich weiter oben schon meinte, nur weil mir die Klauseln nicht passen, die aber rechtens sind, dann bezweifel ich ohne Probleme den AV nicht unterschreiben zu müssen, wenn der AG nicht mit sich verhandeln lässt.
Was mir auch durch den Kopf ging, es gibt in deutschland ja die Vertragsfreiheit, könnte man dann nicht einfach ablehnen den AV zu unterschreiben, auch wenn er rechtskonform ist? Glaub aber mal so einfach wird es uns nicht gemacht.
Das könnte man auch machen, weiß nur nicht ob es die Leute nicht irgendwann nervt, wenn ich ständig mit neuen AV ankomme.
Verdient dein Bekannter bei der aktuellen Stelle exakt das gleiche wie er bei der neuen bekommen würde?
Auf jeden Fall freuen die sich auf ledige, kinderlose am meisten. Die kann man durch die Gegend schicken wie man möchte.
Man muss sich ja schon mit dem Mindestlohn zufrieden geben.
Eben, finde ich auch. Wenn die neue Stelle auch noch näher am Wohnort ist, warum sollte man dann nicht wechseln.
Er muss die neue Stelle mit dem SB im JC erst besprechen
Die entscheidende Frage ist immer, ob die neue Stelle so viel besser bezahlt oder so viel besser erreichber ist, dass es Sinn macht das bestehende Arbeitsverhältnis dafür aufzulösen.
Für diese Entscheidung brauch ich keinen JC-Computertastatur-Quäler.
Solange die ZAF nicht dein AG ist, hat sie dir gegenüber auch kein Weisungsrecht. Fahrtkosten wären auch noch zu klären.
Wenn das stimmt: Gutes Argument.
Sowohl fürs JC als auch für die ZAF.
Wäre ich vom JC aus verpflichtet diese Fahrgemeinschaften zu akzeptieren, wenn es mit den öffentlichen nicht klappt?
Dein SB würde vermutlich sagen Ja.
1. wäre zu klären, ob der jeweilige Fahrer damit einverstanden ist. Das Weisungsrecht der ZAF erstreckt sich nicht auf private PKW.
2. weißt du i.d.R. nicht, bei wem du da eigentlich einsteigst.(Alki der die Kiste kaum m Griff hat? Kettenraucher der dich ständig zuqualmt?)
Vertrag gründlich prüfen (lassen).
Klauseln die nicht rechtens sind, stehen auch der Zumutbarkeit im Weg. Hier vor allem auf Vertragsstrafen und ähnliches achten, da wird gerne mal "übertrieben".
Was mir auch durch den Kopf ging, es gibt in deutschland ja die Vertragsfreiheit, könnte man dann nicht einfach ablehnen den AV zu unterschreiben, auch wenn er rechtskonform ist?
Da wird das JC vermutlich nicht mitspielen.
Nebenbei: Beschäftige dich bitte mal mit der Zitierfunktion. Es kann ziemlich nervig sein, bei 8-9 Zitaten pro Beitrag jedesmal erst die Herkunft derselben raussuchen zu müssen. Die Forenweichware gibt da mehr her.
Heut Vormittag sollte die ZAF dem Einsatzbetrieb melden, wie viele Leute morgen zum VG vorbeikommen.
Ist es etwa Dein Problem? Siehe ->
Solange die ZAF nicht dein AG ist, hat sie dir gegenüber auch kein Weisungsrecht.
Ist ein klassisches Warenhandel.
Entweder Du kaufst mir die Sklaven ab oder ich schicke sie zurück zu JC - Habe ehe kein Vertrag mit den Sklaven.
Tante meinte
Tante kann meinen was sie will -> Meinungsfreiheit.
Wie ich weiter oben schon meinte, nur weil mir die Klauseln nicht passen, die aber rechtens sind, dann bezweifle ich ohne Probleme den AV nicht unterschreiben zu müssen, wenn der AG nicht mit sich verhandeln lässt.
Die ZAF hat eigentlich kein Verhandlungsraum -> ist aber nicht Dein Problem. Es kommen Antworten /Ausreden wie z.B. ich kann nichts im AV ändern, ist von Oben, müsste ich in Zentrale fragen, :::>>
dann Tue es !
nur weil mir die Klauseln nicht passen
Ein aktueller Fall ->ZAF-AV<- hier aus den Forum:
3 - Der Mitarbeiter ist verpflichtet, auf Anweisung Mehrarbeit zu leisten. Mehrarbeit ist die über die regelmäßige monatliche Arbeitszeit hinausgehende Arbeitszeit.
Würdest Du so etwas unterschreiben? Ich bestimmt nicht.
Ich weiß was Mehrarbeit ist und das sie gefordert werden kann -> aber mir persönlich fehlt in der Satz etwas bestimmtes....
Zieh' die Notbremse, und laß' dich krank schreiben, um Zeit zu gewinnen. Am Besten gleich 2 oder 3 Wochen, wenn du vom Doc am Ende des Gesprächs gefragt wirst. Und danach nochmal 2, wenn dir's immer noch nicht besser geht. Falls sich Arzt weigert, einfach zu nächstem ein paar hundert Meter weiter gehen.
Sag' deinem Allgemeinarzt, daß du "Schlafprobleme, nächtliches Herzrasen und Depressionen" hast. Im Großen und Ganzen wird das auch der Wahrheit entsprechen. Nur zur Beruhigung, weil du ja immer unter dem "Sag' die Wahrheit!"-Syndrom zu leiden scheinst.
Der Zeitgewinn nimmt auch Druck von deiner angeschlagenen Psyche. UND du brauchst vorerst keine neuen Vorstellungstermine mehr wahrnehmen UND dich auf keine neuen VV's mehr bewerben.
Wenn ein neuer VV eintrifft, schick' den Anhang (Antwortschreiben) ans JC zurück, daß du krankgeschrieben bist (da ist glaube ich sogar ein Feld zum Ankreuzen dafür da).
Zeit hat man schon, aber ob man die Nerven und Portokosten dafür hat, ist eine andere Geschichte.
Also, pauschal 5 € für Porto (und das reicht für 7 Briefe zum "Zurückschießen"), wirst du schon noch haben, oder?
Nicht viel nachdenken, sondern MACHEN! - Einfach sehen, was dann von der LAF-Klitsche kommt. Falls überhaupt was kommt.
Nicht das ich deswegen auch noch eine Anzeige wegen Sozialbetrug oder so was bekomme.
Sozialbetrug?! - Inwiefern? - Wenn beim Gespräch mit dem Personaler bei der LAF niemand sonst anwesend war, kannst du
behaupten was du willst, weil es keinen Zeugen gibt. Da steht dann Aussage gegen Aussage.
Im übrigen darf man als Beschuldigter vor Gericht sogar lügen, um seine Haut zu retten. Steht sogar so im Gesetz! - Nur als Zeuge muß man die Wahrheit sagen!
Und da wird's dann auch nie eine "Anzeige" wegen Sozialbetrugs geben.
Ein letztes: Leg' dir ein zusätzliches paar Eier zu. Wenn du das ganze nicht willst, mußt du eben den Job in der LAF antreten mit allen Konsequenzen.
In meinen Augen wäre das auch nicht so schlimm, weil du dich ja nach ein paar Tagen krankschreiben lassen könntest (falls du dich das traust). Dann wär's auch schon wieder vorbei mit dem Spuk.
Und jetzt komm' mir nicht mit "ich mache mich dadurch ja strafbar" oder "dann bekomme ich eine Sanktion" oder sowas...
Siehste, und GENAU DA könntest du beim Arbeitsvertrag einhaken. Einfach hineinschreiben, daß der Arbeitsort grundsätzlich die Niederlassung der ZAF ist, und das "Transportproblem" mit den Öffis löst sich in Wohlgefallen auf.
Dann sind nämlich DIE dafür zuständig, dich zum Entleihbetrieb zu bringen. Und Punkt erste Sekunde ab Arbeitsbeginn (in der Niederlassung natürlich) läuft deine Arbeitszeit!
So eine Klausel wie "schauen Sie selbst, wie Sie zum Entleihbetrieb kommen" würde ich nie unterschreiben, eben weil sich das während des Arbeitsverhältnisses auch schnell zum schlechten ändern kann. Was anfangs gut war (Entleihfirma nahe der Wohnung), kann dann nach einer Versetzung zu einem anderen Entleihbetrieb plötzlich zum Ding der Unmöglichkeit für dich werden (siehe deine Öffi-Anmerkung!).
Wenn dann in deinem Vertrag drin steht, daß dein Arbeitsort grundsätzlich die Filiale X der Leihklitsche ist, kann dir das alles am Allerwertesten vorbei gehen. Und dir entgehen auch nicht dutzende von Euros an Fahrtkosten monatlich, die die Leihe dir ohnehin nicht ersetzen will UND die Fahrtzeit zum Einsatzbetrieb wird dir bereits mit dem Mindestlohn vergütet.
Und GENAU DA mußt du beim Arbeitsvertrag einhaken! Nicht beim Lohn, der ist laut DGB & Gerichten nämlich okay (was er natürlich nicht ist).
Ich bin mir auch ziemlich sicher, daß es dann niemals zu einem Arbeitsvertrag mit der "Klitsche" kommt. - Die lehnen von sich aus ab!
Da sieht man dann nämlich erst einmal, welche Kosten einfach so für Nullkommanix von der LAF auf den Leiharbeiter abgewälzt werden.
@Matt 45: Mich würde mal interessieren, wie kommst du darauf das AG lieber verheiratete mit Kindern haben wollen? Mir würde da vl nur eine Sache einfallen, das Familienväter meist nicht mehr bis in die Puppen feiern gehen und dann mit einem Kater auf Arbeit kommen. Die Negativpunkte überwiegen aber eindeutig.
Solange die ZAF nicht dein AG ist, hat sie dir gegenüber auch kein Weisungsrecht. Fahrtkosten wären auch noch zu klären
Mir geht da gleich wieder ein negatives Szenario durch den Kopf. Wenn ich mich jetzt erst 3 Tage nach unserem VG gemeldet hätte, dann könnte die ZAF mich in der Zeit schon beim JC anschwärzen, weil ich durch mein Verhalten eine Einstellungschance verbaut habe.
Die Fahrtkosten sollte das Amt übernehmen. Hätte auch die Fahrtkosten Ausschlussklausel gestern schriftlich bekommen.
Der ZAF habe ich vorhin persönlich einen Schreiben in den Briefkasten gesteckt. Denen habe ich mitgeteilt das ich große Interesse an der Stelle hab biggrin und damit die mir am besten gleich nicht mehr antworten oder sich die Geschichte lang hinzieht, wie noch mal die genauen Schichtzeiten waren.
Ja aus dem Dorf da fährt glaube ich um 5 rum der letzte Bus weg.
Dann bleibt halt nur noch das Argument - Mitfahrgemeinschaft.
Wenn der Fahrer mal krank wird, er es verschläft oder was weiß ich, dann sind auch alle die mitfahren wollen die angearschten. Mal ganz davon abgesehen das ich sehr ungern bei so was auf andere Leute angewiesen bin.
Eben, mein SB sagt bestimmt ja, was sagt aber die Gesetzeslage?
Zu 1: Wenn da noch Platz im Auto ist und der von mir Geld bekommt, dann sagen glaub die wenigsten nein.
Zu 2: Mit den öffentlichen würde ich mich auch wohler fühlen, als bei einem fremden im Auto.
Gibt es auch noch andere Möglichkeiten den AV prüfen zu lassen, außer hier und beim Anwalt. Zahlen kann ich leider nichts dafür.
Nein bestimmt nicht. Finde aber schon dass das ein Konflikt mit der Vertragsfreiheit ist, wenn man den AV unterschreiben muss.
Ich weiß schon wie das geht, finde das aber ziemlich umständlich. Benötige so schon ewig Zeit um 8/9 Aussagen zu zitieren.
Da fehlt die Angabe ob die Mehrarbeit kostenlos ist, bezahlt wird oder ob man die abbummeln muss.
Zur Zeit habe ich gar keinen Allgemeinarzt mehr, meiner ist vor einer Weile in den Ruhestand gegangen.
Wenn man einem Allgemeinarzt was von psychischen Problemen erzählt, dann dürfen die einen glaube ich am Stück bis zu 2 Wochen krankschreiben und spätestens beim 2/3. mal bekommt man gleichzeitig eine Überweisung zum Psychologen. Das habe ich schon durch, bei Psychologen zähle ich als nicht therapierbar, wegen anderen Problemen. War bestimmt schon bei 10 verschiedenen Psychologen und alle kamen zum gleichen Ergebnis.
Es ist ja auch keine Dauerlösung, sich bei einem Allgemeinarzt wegen psychischen Problemen krankschreiben zu lassen und dann zum nächsten Allgemeinarzt und so weiter zu gehen. Mal abgesehen davon das es bei mir hier nicht mal viele Allgemeinärzte mit freien Kapazitäten gibt und das in einer Großstadt, traurig aber wahr.
Nur zur Beruhigung, weil du ja immer unter dem "Sag' die Wahrheit!"-Syndrom zu leiden scheinst.
Sag die Wahrheit Syndrom? Hmm finde ich nicht ...
Der Zeitgewinn nimmt auch Druck von deiner angeschlagenen Psyche.
Meine Psyche ist schon seit dem ich denken kann "angeschlagen", da bringt mal eine kurze Krankschreibung recht wenig.
Ja habe ich, besser 5€ zahlen als eine Sanktion kassieren.
Ich weiß doch auch nicht was die mir beim SG drauß drehen können.
Das hab ich auch noch nicht gehört das man als Beschuldigter lügen darf.
Das geht überhaupt nicht klar, da kämpfe ich lieber weiter.
Mir geht es jetzt schon besser, wo das MassenVG durch ist und ich der neuen ZAF was in den Briefkasten gesteckt habe. So habe ich jetzt max "nur" eine Sanktion an der Backe, gestern Abend ging mir die ganze Zeit eine 100% Sanktion durch den Kopf
Wenn dann in deinem Vertrag drin steht, daß dein Arbeitsort grundsätzlich die Filiale X der Leihklitsche ist, kann dir das alles am Allerwertesten vorbei gehen.
Stimmt, an die Taktik habe ich schon gar nicht mehr gedacht. Wenn diese Klausel im Vertrag steht, dann müsste ich nur bis zur ZAF fahren und ab da steht ein Space Shuttle von der ZAF für mich bereit, mit dem Ziel - Einsatzbetrieb.
Gibt es überhaupt ZAF die diese Klausel in einen AV schreiben? Dann würden die sich ja in den eigenen Ars*ch beißen.
Laß' dich nicht auf solche Spitzfindigkeiten ein! - Sage einfach, du steigst nicht in ein fremes Auto! Basta!
Diese für dich fremde Person (Leiharbeiter bleiben sich übrigens immer fremd) hat ja nicht einmal einen Personenbeförderungsschein, und soll dann auch noch Geld dafür kassieren dürfen? - Das wäre illegal, wenn er das täte!
Zu 1: Wenn da noch Platz im Auto ist und der von mir Geld bekommt, dann sagen glaub' die wenigsten nein.
Du machst dir Gedanken über Dinge, die gar nicht zur Diskussion stehen! - Du fährst nicht im Privat-Pkw einer dir fremden Person mit, und AAAUUUUSSSSS!
Du willst doch nicht genauso deppert sein, wie die restlichen 90 % der Bevölkerung, die das machen würden, oder?
Scheinbar bist du noch nicht allzu oft mit den Öffentlichen gefahren, sonst würdest du das so nicht behaupten. Stichwort: "Plärrende Kinder im Schulbus und tägliches Gedrängel an der Haltestelle beim Einsteigen".
Versteife dich (wie oben bereits geschrieben) auf deinen Arbeitsort. Es MUSS da einfach drin stehen, daß der die Niederlassung der LAF ist. Und du SCHREIBST DAS HINEIN, falls es so nicht drin steht!
Und wenn etwas anderes drin steht (mit "Ort der Entleihfirma") streichst du das raus, und schreibst das von dir rein.
Und daß du täglich um xx Uhr an diesem Arbeitsort erscheinen wirst.
Das DARFST DU nämlich, weil so etwas wichtiges im Arbeitsvertrag FESTGELEGT SEIN MUSS! (und das ist im Gegensatz zum Stundenlohn nicht sanktionierbar!)
Du brauchst dafür auch keinen Anwalt! (Das Geld für den könntest du als HiV-Empfänger wohl ohnehin nicht aufbringen.)
So einen AV kannst du auch getrost denen unterschrieben zuschicken, weil sie den dann sowieso nicht gegenzeichnen werden.
Du kennst schon den Witz, bei dem ein "Experte" einen eigentlich einfachen Vorgang ganz, ganz umständlich macht und schildert. Am Ende sagt dann sein Gegenüber: Das hätte man aber auch so <ganz einfach> machen können. Darauf erwidert der "Experte": "Oder so."
Genau wie dieser "Experte" kommst du mir vor.
Schade, daß mir der Witz entfallen ist, der war nämlich wirklich gut. Ist wohl schon 25 Jahre her, daß ich den das erste Mal hörte. Hätte mich damals fast totgelacht.
Du öffnest einfach einen 2. Tab im Browser.
Im 1. Tab schreibst du ganz normal Zug um Zug deine Antwort im Forum.
Im 2. Tab suchst du nach den Zitaten im Forum, die du einfügen möchtest, klickst dort jeweils auf "Zitat" (mit Zeile des Autors), und färbst die komplette Passage ein, die du im 1. Tab mittels "Copy & Paste" einfügst.
Dann löschst du die nicht benötigten Teile heraus.
Und schreibst deine konkrete Antwort darauf.
So gehst du immer weiter vor, bis du all deine Antworten durch hast. Und dann => Abschicken!
Au, jetzt tut mir gleich was weh! - Ich redete ja auch nicht von deinem Hausarzt, den du wohl meintest. Sondern von dem nächstbesten Allgemeinarzt, der sich - selbst wenn du in der tiefsten Pampa so wie ich wohnst - höchstens 8 km von dir entfernt sein dürfte. Der übernächste dann wohl 14 km. Aber egal... irgendwie erreichbar.
War bestimmt schon bei 10 verschiedenen Psychologen und alle kamen zum gleichen Ergebnis.
Na, wenn 10 Ärzte dasselbe behaupten, muß wohl was dran sein. (War nur ein Scherz.)
Ich verrate dir ein Geheimnis: Kein Arzt wird dir in psychischen Dingen je wirklich helfen können. Warum? - Weil die ganze Psychotherapie eine Scheinwissenschaft ist!
Die ganzen psychischen Krankheiten der meisten Menschen haben nämlich in der Gesellschaft bzw. deren Wirtschaftssystem die Ursache.
Du bist momentan mitten drin in diesem "Einer flog über das Kuckucksnest" und merkst instinktiv, das dieser Psychoterror des Amts an deiner geistigen Gesundheit nagt.
Aber was dir kurzfristig helfen wird, ist der "Gelbe Schein", über den sie (die Ärzte) die Herren sind.
Tja, das ist dann wohl der 2. Bildungsweg via Internet für dich.
Gestern Abend ging mir die ganze Zeit eine 100% Sanktion durch den Kopf
Ist ja auch normal, daß du daran irre wirst und eben kurzfristig aufgeben sollst. => "Strategie und Ziel des JC".
.... und ab da steht ein Space Shuttle von der ZAF für mich bereit, mit dem Ziel - Einsatzbetrieb.
.... wobei ich mich niemals in ein Space-Shuttle, das von einer Leiharbeitsfirma betrieben und unterhalten wird, setzen würde.
Selbst die der NASA brachten es nur auf eine Zuverlässigkeit von 99,5 %. - Jeder 200. Flug verlief "fatal".
Und bei den Wartungsintervallen, die eine LAF dafür vorschreiben würde, läge die Zuverlässigkeit wohl weit unter 20 %.
Merke! Es gibt viele dumme LAF-Personaldisponenten, aber nur wenige dumme Rechtsanwälte.
Er meinte wohl, daß die ZAF Zeitdruck vorspiegelt, um möglichst schnell die Unterschrift von Müller zu erhaschen. - Nicht wegen dem Vorstellen beim Entleibetrieb.
Okay, jetzt hast etwas Morgenlektüre nach dem Aufstehen.
O je, ich sehe gerade meinen Königsweg mit dem "Einsatzort ist Zweigstelle der LAF" zerbröseln.
Denn im Manteltarifvertrag des BAP steht unter §8.3 tatsächlich folgendes:
§8.3 Sofern für den einfachen Weg außerhalb der Arbeitszeit von der Niederlassung/Geschäftsstelle zum Einsatzort beim Kundenbetrieb mehr als 1,5 Stunden bei Benutzung des zeitlich günstigsten öffentlichen Verkehrsmittels aufgewendet werden müssen, erhält der Mitarbeiter die über 1,5 Stunden hinausgehende Wegezeit je Hin- und Rückweg mit der tariflichen Entgelten nach §§2 bis 6 des Entgelttarifvertrags bezahlt, sofern er diese Wegezeit tatsächlich aufgewandt hat.
Mit anderen Worten: Eine Wegezeit von 3 Stunden (!) pro Tag braucht von den Klitschen überhaupt nicht vergütet zu werden - und ist scheinbar dann sogar noch zumutbar! Die kann den Leiharbeiter quasi jeden Tag von Berlin nach Hamburg schicken, ohne nur einen Cent dafür zahlen zu müssen.
Also, diejenigen Gewerkschafter, die solche Verträge ausgehandelt haben, sollte ihr Leben lang mit 3 Stunden täglicher Fahrtzeit von der Wohnung zur Arbeitsstelle bestraft werden! - Leider wird das nie geschehen....
Das ganze ist ja die Höchststrafe schlechthin eines AN! - Miniverdienst, 13 Stunden täglich weg von daheim.
Kein Wunder, daß man von diesem Vorgehen (wie von mir vorgeschlagen) noch nie etwas gehört hat.
BAP ist diesem Fall ziemlich unwichtig - aber ich gebe dir auch ein bisschen Recht weil es so in IGZ DGB -TV und auch in BZA-DGB-TV übernommen wurde.
Nicht unbedingt, die Frage hier ist, ob TE in Gewerkschaft ist.
Falls nicht muss die ZAF für die Hin und Rückfahrt die länger ist als zur ZAF blechen, denn, in den TV steht auch folgendes:
für die Arbeitnehmer (Mitarbeiter), die von dem Zeitarbeitsunternehmen
(Arbeitgeber) einem Entleiher (Kundenbetrieb) im Rahmen
des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) überlassen werden
und Mitglieder einer der vertragsschließenden Gewerkschaften sind.
@Mueller1852: Kurze Antwort wegen deiner gestrigen Frage um 23.19.
Ich habe es gestern genau anders herum geschrieben.
Gerade die ZAF suchen wohl eher Singles statt Mütter oder Väter.
Die Mehrheit der Firmen ist es aber eher egal, ich "spreche" nur von den ZAF.
Noch eine Antwort(weis aber nicht wer gefragt hat).
Bei Wechsel von unbefristet in befristet mit fast identischen Lohn ist Vorsicht geboten, zumindest bei Aufstockern.
Daher müssen "wir" Aufstocker(bei mir ist es auch so) auch Gespräche mit den JC durchführen.
Mir fällt aktuell der Fachbegriff aber nicht ein.
Es ist so und ich mache auch nur was im Gesetz steht.
Kann sein das Du mich meinst -> #72
Aber ich dachte, der Tarifvertrag wäre für "allgemeinverbindlich" erklärt worden. Deshalb ist er ja auch für alle ELO'S gültig, inclusive der Lohnhöhe, die man nach Ansicht der LAF (und des JC) gar nicht selbst verhandeln darf. Da eben "gültiger Tarifvertrag vorhanden".
Na, dann sollte man wohl besser keinesfalls Gewerkschaftsmitglied bei diesem Arbeiterklasseverräterverein DGB werden.
In meinen Augen hat der DGB auch keinerlei Legitimation, überhaupt solche Tarifbedingung zu verhandeln. Denn es sind mit Sicherheit 99 % aller Leiharbeiter gar nicht Mitglied in diesem "Verein".
Wer ist überhaupt die "DGB-Tarifgemeinschaft", von der im Manteltarifvertrag die Rede ist?
BAP-Basistarifwerk (07-02-2017).pdf
231 KB Aufrufe: 15
Selber in die Materie einlesen.
Ein guter Einstieg wäre z.B. hier:
http://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Handbuch.html
---> rechts unter jedem Beitrag, zweite Schaltfläche von links (neben zitieren)
Aber ich dachte, der Tarifvertrag wäre für "allgemeinverbindlich" erklärt worden.
Die ZAF-Tarife sind aber der einzige Weg, um § 8 AÜG auszuhebeln.
Daran habe ich auch noch nicht gedacht dass das illegal ist. Die Vorgehensweise ist aber bei Berufsschulen oder Arbeitsstellen normal.
Nein, keine Sorge. Ein Problem hätte man nur wenn man laut SGB verpflichtet ist solche Mitfahrgemeinschaften einzugehen, um die Arbeitslosigkeit zu beenden, nur darum ging es mir.
Doch, fahre schon mein ganzes Leben mit den öffentlichen, von daher ist man solche Situationen gewohnt.
So werde ich demnächst auch vorgehen und so wird man bestimmt 99% der ZAF los.
So habe ich gestern auch Regensburg seinen Post zitiert und es ist ziemlich umständlich. Mit 2 Tabs arbeite ich auch, in einem lese und kopiere ich den gewünschten Text und im 2. Tab habe ich das Antwortfenster auf, kopiere den Text rein, markiere diesen und klicke einmal auf Quote --> fertig.
Ich hab mich glaub undeutlich ausgedrückt. Meinte mit Hausarzt nicht einen Arzt der zu mir nach Hause kommt, sondern einfach mein persönlicher Arzt, den ich schon seit Jahren treu bin. Wie schon geschrieben wohne ich in einer Großstadt. Musste heut mal zu einem Allgemeinarzt. 10 Gehminuten im Umkreis von mir gibt es 5 Allgemeinärzte und nur einer hat mich aufgenommen und das auch nur, weil er meinem ehemaligen Arzt versprochen hat, all seine Patienten zu übernehmen.
Eine Ex von mir wohnt auf dem Land und die kennt solche Probleme auch nicht, da wird jeder Patient von den Allgemeinärzten aufgenommen. Mir wurde heut von den 4 anderen Ärzten einfach gesagt das die keine Neukunden mehr aufnehmen können, im Notfall darf man natürlich trotzdem hingehen, weil die einen da nicht ablehnen dürfen.
Du hast schon recht, es ist kein Scherz.
Davon habe ich auch schon gelesen, was da aber wirklich dran ist, weiß ich auch nicht genau.
Das stimmt, darauf sind die meisten Krankheiten zurückzuführen, trotzdem muss man es ja schaffen irgendwie damit klar zu kommen. Der eine kann z.B. den ganzen Monat hart arbeiten gehen, hat kaum mehr als ein ELO und ihn stört es nicht oder kaum. Für mich wäre so ein Leben unvorstellbar.
Kurzfristig schon, eine Langfristige Lösung wäre die Lösung.
Kann man so sagen ja, frage mich warum mir noch kein Anwalt davon erzählt hat. Dann könnte ich in meiner Anhörung auch behaupten ich habe im VG keine Arbeit abgelehnt und wenn das Gegenteil auf dem SG rauskommt, muss ich max die Sanktion akzeptieren aber eine Strafe gibt es nicht. Nur wird in dem Fall mein SB demnächst meine Aussagen immer in Frage stellen.
Das den Staat das nicht interessiert, wenn die Leute durch solche Maßnahmen kaputt gehen und/oder auf die Schiefe Bahn geraten.
Und bei den Wartungsintervallen, die eine LAF dafür vorschreiben würde, läge die Zuverlässigkeit wohl weit unter 20 %
Dann wohl doch lieber kein Space Shuttle
Gab es in dem Forum oder aus Bekanntenkreisen schon mal den Fall das die ZAF wirklich für den Transport zum Einsatzbetrieb gesorgt hat? Bei hochqualifizierten könnte ich mir das vorstellen, wenn die richtig an einem verdienen.
Unterschreiben hätte ich nichts müssen, wenn der Einsatzbetrieb nicht begeistert von mir ist, bringt ein AV der ZAF nichts.
Wieso versteht es dann jeder andersherum?
Das so ein wichtiges Thema wie der Weg von ZAF zu dem Einsatzbetrieb hier noch nicht komplett auseinander genommen wurde.
Ich bin übrigens in keiner Gewerkschaft, bin ich nun verpflichtet selbst für den Weg zum Arbeitsort zu sorgen oder nicht?
Das ist mir wirklich alles zu viel/zu Umfangreich.
Dann wird der Button orange und weiter? Wenn ich dann ein Text markiere oder kopiere, passiert nichts.
Meinst du nicht, die einzige Option JobcenterAffe seinen Königsweg zu gehen ist, kein Gewerkschaftsmitglied zu sein? Sonst verstehe ich deine Aussage nicht.
Nein, er meinte damit, daß die LAF-Klitschen durch den IgZ-Tarifvertrag den Grundsatz (ist ein Bundesgesetz, eben den erwähnten §8) des "equal pay", also "gleicher Lohn für gleiche Arbeit", unterlaufen können.
Dadurch, daß der DGB sich dazu hergegeben hat, einen Tarifvertrag mit den LA-Firmen abzuschließen, nahm er jedem Leiharbeiter, der auf diesen Gleichbehandlungsgrundsatz besteht, und vor Gericht klagen will, die Möglichkeit dazu.
Denn im Gesetz steht: Grundsätzlich gilt gleicher Lohn für gleiche Arbeit, AUSNAHME: Wenn ein gültiger Tarifvertrag etwas anderes vorschreibt.
Und dieser Tarifvertrag ist eben mit dem DGB leider abgeschlossen worden.
Zu was es dieses "equal pay" gibt, wenn das eh niemand durchsetzen kann aber wie du schon sagtest, wenn ZAF eh nicht in Frage kommt, dann ist das Thema nicht so wichtig.
Als der ZAF Typ den Lohn genannt hat und ich damit nicht einverstanden war, ist die Stimmung gekippt. Er fragte ob ich mit dem Lohn nicht einverstanden bin, ich hab nur den Kopf geschüttelt und glaube noch "ne" gesagt.
deswegen hast du die Stelle doch nicht gleich abgelehnt? Du warst mit dem Lohn nicht einverstanden. Du hast doch nicht gesagt, dass du die Stelle nicht willst. Das sind zwei verschiedene Dinge.
Damit das nicht falsch verstanden wird nachher weil die Stimmung ja plötzlich kippte, hast du ja nochmal extra eine Email verschickt. Aber abgelehnt hat er dich doch am Ende, oder nicht? Weil er auf deine Enttäuschung über die Entlohnung nicht eingehen wollte?
Wenn ich mit zumutbaren Arbeitsbedingungen nicht einverstanden war, dann hab ich die Stelle doch automatisch abgelehnt oder sehe ich das falsch?
Wenn ich mit zumutbaren Arbeitsbedingungen nicht einverstanden war, dann hab ich die Stelle doch automatisch abgelehnt
Ja, das wäre in dem Fall eine Ablehnung.
Ich kann auch mit den Arbeitsbedingungen einverstanden sein aber nicht mit dem Lohn.
Was macht Ihr wenn der Lohn nicht reicht?
Wenn man die Miete nicht bezahlen kann?
Verhandeln über Lohn oder ist euch dies völlig "egal"?
Wenn der Lohn so wenig ist, dass ihr am 20. nicht mehr fahren könnt oder für euch oder für Frau/Mann/Kinder nichts zu essen kaufen könnt.
Eigentlich eine einfache Frage, die sich aber jeder selber stellen muss.
Aber ich meine damit keine "Millionen" Forderungen oder der AG soll mir den "Porsche" finanzieren. Bitte richtig einordnen.
Der Lohn zählt aber zu den Arbeitsbedingungen.
Dann muss man eben 2/3 Jobs machen, meine Aussage bedeutet nicht das ich mit solchen Bedingungen einverstanden bin.
Du siehst doch was dabei raus kommt wenn man über den Lohn verhandeln möchte --> Sanktion
Ich glaub die meisten wollen durch ihre Arbeit als Angestellter bestimmt nicht reich werden (wäre ja auch utopisch) aber 2000€ Netto im Monat finde ich für eine Fachkraft nicht zu viel verlangt aber das verdienen, wenn überhaupt, gerade mal studierte bei uns im Osten. Die 2000€ Netto hat mir in den letzten Jahren nicht mal ein AG Brutto zahlen wollen und das waren nicht nur ZAF, normale AG wollen doch auch nichts weiter zahlen, auch wenn das Unternehmen XXX Millionen Umsatz im Jahr macht.
also etwa 3200 brutto????
Für 2000 netto???
Ja das kommt hin Gaestin.
Du hast die möglichkeit, wenn der lohn nicht reicht 'aufzustocken', d.h. zusätzlich vom JC bis zur hartz-grenze, den rest zu bekommen.
Klar ist das doppelt Schei**e, man hat dann nicht nur eine arschkrampe (bei ZAF eigentlich schon zwei: der entleih-chef, der ZAF-zuhälter), sondern auch noch der SB im JC mit all dem generve.
Manche holen sich dann lieber wohngeld, ist auch nervig, aber nicht so sehr.
Idioten ('ich hab nie was vom staat'-stolzies), machen lieber 2-3 jobs.
Also für alle was dabei.
Markiere mal drei oder vier Beiträge und klicke dann auf "Antworten" ...
https://www.elo-forum.org/technisch...antworten/99958-ubungsthread-darf-geuebt.html
Solche Leute muss ich auch immer belächeln, wenn man 2/3 Jobs hat, nur um behaupten zu können ich habe noch nie Geld vom Staat genommen.
Fällt irgendjemanden noch was zu meiner Anhörung ein? Anfang/mitte nächster Woche muss ich das auf dem Amt spätestens einreichen.
Wenn hier keiner mehr einen Tip hat, dann werde ich den Anhörungsbogen kommenden Dienstag einreichen. Ich vermerke auf der Anhörung nur das ich bei dem AG kein Jobangebot abgelehnt habe.
Also, ich würde an deiner Stelle bei der Wahrheit bleiben. Alles andere ist unglaubwürdig. Erst recht, wenn du in die Anhörung etwas anderes schreibst als das, was du später ggf. beim Sozialgericht aussagst.
Du würdest die komplette Geschichte sofort offen legen? Dann ist meine Sanktion bestimmt noch sicherer. Wie schon gesagt, wenn ich angebe das ich keine Stelle abgelehnt habe, dann ist das nicht gelogen, nur nicht die ganze Wahrheit.
Tjaa was ist besser, wenn im Anhörungsbogen die ganze Wahrheit geschildert wird oder wenn Aussage gegen Aussage steht. Ich tippe eher auf letzteres.