Source: http://www.baumeister.org/de/rechtsanwaelte/andreas-kleefisch/publikationen/
Timestamp: 2019-06-20 01:19:45
Document Index: 197320725

Matched Legal Cases: ['§ 439', '§ 445', '§ 17', '§ 648', '§ 648', '§ 648']

Publikationen - Andreas Kleefisch - Rechtsanwälte | Baumeister Rechtsanwälte Münster
Wertermittlungsverfahren: Warum die fachgerechte Bewertung von bestehenden Photovoltaikanlagen wichtig ist und weshalb es (noch) kaum ein „richtiges“ Wertgutachten gibt, erklärt Rechtsanwalt Andreas Kleefisch. Er schlägt ein modifiziertes Ertragswertverfahren vor, dass bei Bestandsanlagen angewendet werden sollte.
PV-Magazine, Mai 2019
Andreas Kleefisch - Interview zur 12. Kölner Schimmelpilz-Konferenz & 2. Kölner Bauschaden-Konferenz, 2018
Andreas Kleefisch - PHOTOVOLTAIK, Ausgabe September 2018, Seite 76 ff.
„BEFANGEN ODER NICHT?“
Das Besorgnis der Befangenheit bei Solarsachverständigen im Gerichtsprozess
Im Streitfall braucht ein Gericht einen unabhängigen Fachmann. Doch was tun, wenn dieser bei einem Prüfinstitut angestellt ist, das auch die PV-Komponenten zertifiziert hat? Kann oder muß dies sogar zum Besorgnis der Befangenheit bei gerichtlichen Sachverständigen führen?
Andreas Kleefisch - PV-Magazine April 2018
Warum findet die Rechtsprechung zum Mangelverdacht bislang nur im Kaufrecht, nicht aber im Werkvertragsrecht Anwendung? Ist zB. ein Besteller einer Baumaßnahme, deren Fertigbetonteile zumindest in leicht zugänglichen Bereichen einen bestimmten Verarbeitungsfehler aufweisen, nicht schutzbedürftig? Ist der Besteller oder Käufer einer Photovoltaikanlage, deren Module teilweise nachweislich Mikrorisse aufweisen, weniger schutzwürdig als ein Käufer von argentinischem Hasenfleisch, das teilweise nachweislich mit Salmonellen belastet ist? Warum sollte in einer Lieferkette der Werkunternehmer gegenüber seinem Verkäufer und der wiederum gegen den Hersteller Gewährleistungsrechte im Falle eines Mangelverdachts geltend machen können, während dies dem Besteller des Werks gegenüber dem Werkunternehmer in Bezug auf ein- und denselben Mangelverdacht bei ein- und derselben Kaufsache bzw. Werk nach derzeitiger Rechtsprechung verwehrt ist? Betrachtet man zusätzlich die Novelle des Werkvertragsrechts 2018 und dort insbesondere die neue kaufrechtliche Regelung des § 439 Abs. III BGB nebst der neuen kaufrechtlichen Rückgriffskette des § 445 a Abs. I. BGB, sind die Verfasser überzeugt, dass der Mangelverdacht auch ins Werkvertragsrecht gehört.
„Bald haftet der Verkäufer von Solar-/Bauprodukten verschuldensunabhängig für die Aus- und Einbaukosten“, pv magazine 2017, online 10.11.2017
„Klare Verhältnisse für Aufdach-Photovoltaikanlagen? Nun doch Werkvertrag, nun doch Bauwerk, nun doch 5 Jahre Gewährleistungsverjährung?“ NZBau 2016, 684 (mit Dr. P. Meyer)
„Die Gewährleistungsfrist bei Aufdach-Photovoltaikanlagen als Gebäude oder Gebäudeteil“ NZBau 2016, S. 340
pv magazine November 2015:
„Häufigster Mangel ist die Wirtschaftlichkeitsberechnung“, S. 66 - 67
„Wer gegen wen weshalb wie lange haftet“, S. 68 - 70
„Umfassender Verbraucherschutz beim Kauf einer Photovoltaikanlage?“ NZBau 2012, 475 (mit Dr. J. Durynek)
„Berücksichtigung des Sicherungseinbehalts nach § 17 Nr. 6 VOB/B bei §§ BGB § 648a, BGB § 648 BGB oder doppelte Absicherung des Unternehmers?“ NZBau 2006, 201 (mit Dr. André Herchen)
„Anrechnung streitiger Gegenforderungen auf die Höhe des Sicherheitsverlangens nach § 648a BGB“, Jahrbuch Baurecht 2006, 17 (mit Dr. André Herchen)
„Arbeitnehmereigenschaft trotz Beschäftigung von bis zu 100 eigenen Arbeitnehmern“ (zum Urteil des LAG Hamm vom 20.10.1999 – 2 Sa 248/99 – NZA-RR 2000, 318)
„Nachteil oder Rechtsverletzung als Zulässigkeitsvoraussetzung in anhängigen Normenkontrollverfahren?“ NVwZ 1997, 1193 (mit Dr. M. Beckmann)