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Timestamp: 2020-08-15 09:12:30
Document Index: 380475713

Matched Legal Cases: ['§ 78', '§ 13', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 15', '§ 106', 'Art. 15', 'Art. 1', '§ 73', '§ 78', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 15', '§ 106', '§ 4', '§ 13', '§ 98']

BGBl. I 2012 S. 2192 - Zweites Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften - dejure.org
BGBl. I 2012 S. 2192
https://dejure.org/2012,91958
BGBl. I 2012 S. 2192 (https://dejure.org/2012,91958)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 2012 Teil I Nr. 50, ausgegeben am 25.10.2012, Seite 2192
gerhard-kremer.eu
Arzneimittelfälschungen: Reaktionspflichten und Haftung des Originalherstellers (Dr. jur. Christian Hauke und Dr. jur. Dr. med. Gerhard Kremer; PharmR 2013, 213-221)
24.04.2012 BT Arzneimittelrechtliche Vorschriften werden EU-Vorgaben angepasst
22.05.2012 BT Arzneimittel-Novelle stößt auf breite Zustimmung
05.06.2012 BT Anhörung zu Arzneimittelgesetz-Novelle
11.06.2012 BT Viel Zustimmung für Arzneimittel-Novelle - Kritik vor allem an Lockerungen des Werbeverbots
21.06.2012 BT Handel mit Arzneimitteln (in: Vorschau auf die Plenarsitzungen vom 27. bis 29. Juni 2012)
21.06.2012 BT Bundestag entscheidet über Arzneimittelrecht-Novelle
27.06.2012 BT Gesundheitsausschuss beschließt Pflegereform und Arzneimittelrechtsnovelle
27.06.2012 BT Arzneimittelrecht geändert (in: Vorschau auf die Plenarsitzungen vom 27. bis 29. Juni 2012)
28.06.2012 BT Bundestag beschließt Änderungen im Arzneimittelrecht
BGBl. I 2017 S. 154 (Inkrafttreten)
BGBl. I 2017 S. 2304 (Inkrafttreten)
Mit Gesetz vom 19. Oktober 2012 (BGBl. I S. 2192) wurde folgender Satz in § 78 Abs. 1 des Arzneimittelgesetzes eingefügt:.
Auch § 13 Abs. 1a BtMG, der durch das Zweite Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften vom 19. Oktober 2012 (BGBl. I S. 2192) eingefügt wurde, ist für die Frage, ob das Verbot einer Erwerbserlaubnis zum Zweck der Selbsttötung ohne jede Ausnahme gelten soll, unergiebig.
Das Gleiche gilt für die zugehörigen Gesetzesmaterialien (vgl. Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Gesundheit zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung - Drucksache 17/9341 -, BT-Drs. 17/10156 S. 83, 91 f.).
Diese Geltungsanordnung wurde erst mit Wirkung zum 26.10.2012 eingefügt (durch Art. 12b Nr. 3 des Zweiten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften vom 19.10.2012, BGBl I 2192, 2226) und betrifft nur Entscheidungen der Beschwerdeausschüsse, die nach dem 25.10.2012 ergangen sind.
Eine solche ausdrückliche Geltungsanordnung in Bezug auf zurückliegende Prüfungszeiträume enthält (erst) der nachträglich (durch Art. 12b Nr. 3 des Zweiten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften vom 19.10.2012, BGBl I 2192, 2226) angefügte und gemäß Art. 15 Abs. 1 des Gesetzes am 26.10.2012 in Kraft getretene § 106 Abs. 5e Satz 7 SGB V; dieser bestimmt, dass Abs. 5e aaO auch für Verfahren gilt, die am 31.12.2011 noch nicht abgeschlossen waren (cc.) .
Jedoch ist der Normbefehl insoweit nicht eindeutig, als Prüfverfahren betroffen sind, in denen die das Verwaltungsverfahren abschließende Entscheidung des Beschwerdeausschusses zwar nach dem 31.12.2011, jedoch vor Inkrafttreten des Satzes 7 aaO am 26.10.2012 - dem auf die Verkündung im Bundesgesetzblatt folgenden Tag (vgl Art. 15 Abs. 1 des Zweiten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften, BGBl I 2012, 2192, 2226) - ergangen ist.
(2) Der dem deutschen Gesetzgeber zuerkannte Wertungsspielraum ist nicht dadurch überschritten, dass er verschreibungspflichtige Arzneimittel im Interesse der sicheren und qualitativ hochwertigen Arzneimittelversorgung der Bevölkerung einer umfassenden - und damit auch den grenzüberschreitenden Versandhandel einbeziehenden - Preisbildung unterstellt hat, um so der Gefahr eines ruinösen Preiswettbewerbs unter Apotheken entgegenzuwirken, eine flächendeckende und gleichmäßige Versorgung der Bevölkerung zu sichern und die Gefahr eines Fehl oder Mehrgebrauchs von Medikamenten zu mindern (vgl. Begründung des Regierungsentwurfs eines Zweiten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften, BTDrucks. 17/9341, S. 66 f.;… hierzu auch oben Rn. 25).
Dieser wurde mit Wirkung vom 26. Oktober 2012 durch Art. 1 Nr. 62 des Zweiten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften vom 19. Oktober 2012 (BGBl I S. 2192) um einen weiteren, vierten Satz ergänzt, der bestimmt, dass die auf der Grundlage von Satz 1 erlassene Arzneimittelpreisverordnung auch für Arzneimittel gilt, die gemäß § 73 Abs. 1 Satz 1 Nummer 1a in den Geltungsbereich dieses Gesetzes verbracht werden.
Der Gesetzgeber hat daraufhin mit Gesetz vom 19.10.2012 (BGBl. I S. 2192) in § 78 Abs. 1 AMG folgenden Satz eingefügt:.
Diese Geltungsanordnung wurde erst mit Wirkung zum 26.10.2012 eingefügt (durch Art. 12b Nr. 3 des Zweiten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften vom 19.10.2012, BGBl I 2192, 2226) und betrifft somit nur Entscheidungen der Beschwerdeausschüsse, die nach dem 25.10.2012 ergangen sind.
Eine solche ausdrückliche Geltungsanordnung in Bezug auf zurückliegende Prüfzeiträume enthält (erst) der nachträglich (durch Art. 12b Nr. 3 des Zweiten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften vom 19.10.2012, BGBl I 2192, 2226) angefügte und gemäß Art. 15 Abs. 1 des Gesetzes am 26.10.2012 in Kraft getretene § 106 Abs. 5e Satz 7 SGB V; dieser bestimmt, dass Abs. 5e aaO auch für Verfahren gilt, die am 31.12.2011 noch nicht abgeschlossen waren (cc.) .
Mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften vom 19.10.2012 (BGBl. I S. 2192 ff.) wurde die Bereitstellung von Betäubungsmitteln im Rahmen der palliativmedizinischen Versorgung durch Ärzte vereinfacht, § 4 Abs. 1 Nr. 1 f und § 13 Abs. 1 a BtMG.
Die genannten Vorschriften sind erst mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften vom 19. Oktober 2012 (BGBl. I S. 2192 ff.) in das Betäubungsmittelgesetz mit Wirkung vom 26. Oktober 2012 eingefügt worden.
Auf anhängige gerichtliche Verfahren findet die Regelung nach der Gesetzesbegründung keine Anwendung (BT-Drucks. 17/10156, S. 95).
Für den nachfolgenden Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 18.04.2012 gilt nichts anderes (BT-Drucks. 17/9341).
Der Ausschuss beschließt (BT-Drucks. 17/10156, S. 77):.
Im Weiteren heißt es (BT-Drucks. 17/10156, S. 84):.
Die Gesetzesbegründung formuliert (BT-Drucks, 17/10156, S. 95):.
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VG Köln, 22.01.2019 - 7 K 7368/15
VG Köln, 18.12.2018 - K 7367/15
VG Köln, 18.12.2018 - 7 K 7369/15
VG Köln, 29.01.2013 - 7 K 2849/12
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