Source: http://www.juraforum.de/gesetze/estg/15a-verluste-bei-beschraenkter-haftung
Timestamp: 2017-04-30 03:19:23
Document Index: 112146336

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 15', '§ 2', '§ 10', '§ 171', '§ 230', '§ 489', '§ 15', '§ 52', '§ 15', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 15', '§ 15', '§ 2', '§ 2', '§ 18', '§ 2', '§ 20', '§ 2', '§ 21', '§ 15', '§ 15', '§ 4', '§ 6', '§ 174', '§ 11', '§ 15']

§ 15a EStG - Verluste bei beschränkter Haftung - Gesetze - JuraForum.de
§ 15a EStG - Verluste bei beschränkter HaftungEinkommensteuergesetz | Jetzt kommentieren (0) Teilen Twittern E-Mail
Stand: 24.04.2017 II. (Einkommen) 8. (Die einzelnen Einkunftsarten) b) (Gewerbebetrieb (§ 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2))(1) 1Der einem Kommanditisten zuzurechnende Anteil am Verlust der Kommanditgesellschaft darf weder mit anderen Einkünften aus Gewerbebetrieb noch mit Einkünften aus anderen Einkunftsarten ausgeglichen werden, soweit ein negatives Kapitalkonto des Kommanditisten entsteht oder sich erhöht; er darf insoweit auch nicht nach § 10d abgezogen werden. 2Haftet der Kommanditist am Bilanzstichtag den Gläubigern der Gesellschaft auf Grund des § 171 Absatz 1 des Handelsgesetzbuchs, so können abweichend von Satz 1 Verluste des Kommanditisten bis zur Höhe des Betrags, um den die im Handelsregister eingetragene Einlage des Kommanditisten seine geleistete Einlage übersteigt, auch ausgeglichen oder abgezogen werden, soweit durch den Verlust ein negatives Kapitalkonto entsteht oder sich erhöht. 3Satz 2 ist nur anzuwenden, wenn derjenige, dem der Anteil zuzurechnen ist, im Handelsregister eingetragen ist, das Bestehen der Haftung nachgewiesen wird und eine Vermögensminderung auf Grund der Haftung nicht durch Vertrag ausgeschlossen oder nach Art und Weise des Geschäftsbetriebs unwahrscheinlich ist.
(1a)1 Nachträgliche Einlagen führen weder zu einer nachträglichen Ausgleichs- oder Abzugsfähigkeit eines vorhandenen verrechenbaren Verlustes noch zu einer Ausgleichs- oder Abzugsfähigkeit des dem Kommanditisten zuzurechnenden Anteils am Verlust eines zukünftigen Wirtschaftsjahres, soweit durch den Verlust ein negatives Kapitalkonto des Kommanditisten entsteht oder sich erhöht. 2Nachträgliche Einlagen im Sinne des Satzes 1 sind Einlagen, die nach Ablauf eines Wirtschaftsjahres geleistet werden, in dem ein nicht ausgleichs- oder abzugsfähiger Verlust im Sinne des Absatzes 1 entstanden oder ein Gewinn im Sinne des Absatzes 3 Satz 1 zugerechnet worden ist.
(5) Absatz 1 Satz 1, Absatz 1a, 2 und 3 Satz 1, 2 und 4 sowie Absatz 4 gelten sinngemäß für andere Unternehmer, soweit deren Haftung der eines Kommanditisten vergleichbar ist, insbesondere für 1.stille Gesellschafter einer stillen Gesellschaft im Sinne des § 230 des Handelsgesetzbuchs, bei der der stille Gesellschafter als Unternehmer (Mitunternehmer) anzusehen ist,2.Gesellschafter einer Gesellschaft im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuchs, bei der der Gesellschafter als Unternehmer (Mitunternehmer) anzusehen ist, soweit die Inanspruchnahme des Gesellschafters für Schulden in Zusammenhang mit dem Betrieb durch Vertrag ausgeschlossen oder nach Art und Weise des Geschäftsbetriebs unwahrscheinlich ist,3.Gesellschafter einer ausländischen Personengesellschaft, bei der der Gesellschafter als Unternehmer (Mitunternehmer) anzusehen ist, soweit die Haftung des Gesellschafters für Schulden in Zusammenhang mit dem Betrieb der eines Kommanditisten oder eines stillen Gesellschafters entspricht oder soweit die Inanspruchnahme des Gesellschafters für Schulden in Zusammenhang mit dem Betrieb durch Vertrag ausgeschlossen oder nach Art und Weise des Geschäftsbetriebs unwahrscheinlich ist,4.Unternehmer, soweit Verbindlichkeiten nur in Abhängigkeit von Erlösen oder Gewinnen aus der Nutzung, Veräußerung oder sonstigen Verwertung von Wirtschaftsgütern zu tilgen sind,5.Mitreeder einer Reederei im Sinne des § 489 des Handelsgesetzbuchs, bei der der Mitreeder als Unternehmer (Mitunternehmer) anzusehen ist, wenn die persönliche Haftung des Mitreeders für die Verbindlichkeiten der Reederei ganz oder teilweise ausgeschlossen oder soweit die Inanspruchnahme des Mitreeders für Verbindlichkeiten der Reederei nach Art und Weise des Geschäftsbetriebs unwahrscheinlich ist.(+++ § 15a: Zur Anwendung vgl. § 52 +++)Weitere Vorschriften um § 15a EStG§ 13 EStG - Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft§ 13a EStG - Ermittlung des Gewinns aus Land- und Forstwirtschaft nach Durchschnittssätzen§ 14 EStG - Veräußerung des Betriebs§ 14a EStG - Vergünstigungen bei der Veräußerung bestimmter land- und forstwirtschaftlicher Betriebe§ 15 EStG - Einkünfte aus Gewerbebetrieb§ 15a EStG - Verluste bei beschränkter Haftung§ 15b EStG - Verluste im Zusammenhang mit Steuerstundungsmodellen§ 16 EStG - Veräußerung des Betriebs§ 17 EStG - Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften§ 18 EStG § 19 EStG Erwähnungen von § 15a EStG in anderen VorschriftenFolgende Vorschriften verweisen auf § 15a EStG:
Zweiter Teil (Vermögensübergang auf eine Personengesellschaft
oder auf eine natürliche Person)
a) (Land- und Forstwirtschaft (§ 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1))
c) (Selbständige Arbeit (§ 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3))
§ 18 e) (Kapitalvermögen (§ 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 5))
§ 20 f) (Vermietung und Verpachtung (§ 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 6))
§ 21 IX. (Sonstige Vorschriften, Bußgeld-, Ermächtigungs- und Schlussvorschriften)
Dritter Abschnitt (Schlußvorschriften)
Vierter Abschnitt (Gebühren für die Beratung
und für die Hilfeleistung bei der Erfüllung allgemeiner
Steuerpflichten)
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2. Bei dem Abbau des Kiesvorkommens dürfen Absetzungen für Substanzverringerung nicht vorgenommen werden.BFH, 18.08.2005, IV B 167/04Es ist ernstlich zweifelhaft, ob § 174 Abs. 3 AO 1977 die Rechtsgrundlage dafür bietet, bestandskräftige Steuerbescheide in der Weise zu ändern, dass ein Entnahmegewinn steuerlich berücksichtigt wird, den das FA seinerzeit wegen Nichtanwendung der BFH-Rechtsprechung zur Bedeutung von Einstimmigkeitsabreden bei der Betriebsaufspaltung...BFH, 16.12.2004, IV R 4/04Die Züchtung und das Halten von Kleintieren, wie Meerschweinchen, Zwergkaninchen, Hamstern, Ratten und Mäusen, die als Haustiere oder als Lebendfutter für andere Tiere verwendet werden, stellen ungeachtet einer vorhandenen Futtergrundlage eine gewerbliche Tätigkeit dar, nicht aber eine land- und forstwirtschaftliche Tierzucht und...BFH, 16.12.2004, III R 8/98Dem Großen Senat wird gemäß § 11 Abs. 2 und 4 FGO folgende Rechtsfrage zur Entscheidung vorgelegt:
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