Source: http://www.philprom.de/ordnungen/geschichte-ss-2012-master/
Timestamp: 2018-11-14 20:17:41
Document Index: 224609547

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 5', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 20', '§ 39', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 57', '§ 31', '§ 31', '§ 5', '§ 15', '§ 29', '§ 12', '§ 31', '§ 23', '§ 23', '§ 8', '§ 21', '§ 29', '§ 18', '§ 22', '§ 9', '§ 20', '§ 21', '§ 20', '§ 28', '§ 12', '§ 12', '§ 30', '§ 28', '§ 28', '§ 29', '§ 29', '§ 18', '§ 7', '§ 22', '§ 22', '§ 3']

Geschichte (ab SS 2012), Master – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Prüfungsordnung Masterstudiengang Geschichte (ab SS 2012)
Ordnung des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität für den Studiengang Geschichte mit dem Abschluss Master of Arts (M.A.) vom 6. Juli 2011 in der Fassung vom 29. Juni 2011
Vorläufig genehmigt durch das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität am 20.09.2011
§ 4 Struktur des Studiums
§ 5 Studienumfang, Regelstudienzeit und Teilzeitstudium
§ 9 Studien- und Prüfungsaufbau
§ 10 Lehr- und Lernformen
§ 11 Zugangsvoraussetz. u. Teilnahmebeschränkungen für einz. Module u. Lehrveranstaltungen
§ 12 Sprachanforderungen
§ 13 Lehr- und Prüfungssprache
§ 15 Studienverlaufsplan und Studienberatung
§ 16 Prüfungsausschuss und Prüfungsamt
§ 17 Akademische Leitung und Modulkoordination
§ 18 Prüfungsbefugnis, Beisitz bei mündlichen Prüfungen
§ 20 Prüfungstermine, Meldefristen und Meldeverfahren für die Modulprüfungen
§ 39 Widersprüche gegen das Prüfungsverfahren und gegen Prüfungsentscheidungen
(2) Diese Ordnung regelt nach Maßgabe der Allgemeinen Bestimmungen für Bachelor- und Masterstudiengänge an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in der jeweils gültigen Fassung (nachfolgend Allg. Best.) das Studium und die Modulprüfungen in dem vom Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften angebotenen Studiengang Master of Arts.
(1) Während ihres forschungsorientierten Masterstudiums an der Goethe-Universität Frankfurt erwerben die Studierenden die Fähigkeit, ein komplexes historisches Thema selbständig zu erforschen, zu erklären und in verschiedenen Formen zu präsentieren. Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens werden in einem Veranstaltungsprogramm vermittelt und anschließend anhand eines konkreten Forschungsprojektes ausgeführt.
(2) Die Besonderheit wissenschaftlichen Arbeitens, umfangreiche Fragenkomplexe und Themen zu identifizieren, Unterschiede in den Interpretationen auszumachen sowie Erklärungen in gesellschaftliche, kulturelle und methodische Zusammenhänge zu stellen, werden im Rahmen des Studiums erarbeitet und vertieft. Dabei lernen die Studierenden, kausale Zusammenhänge zu dekonstruieren und Erklärungsmodelle zu problematisieren. Ihr Schwerpunktthema wählen die Studierenden aus dem gesamten Bereich der Geschichte von vormodernen Kulturen bis ins 21. Jahrhundert. Diese thematische Offenheit wird ergänzt durch die Bereitschaft, unterschiedliche Methoden der Interpretation und Analyse anzuwenden. Studierende erwerben so die Fähigkeit, aus einer Fülle von Ansätzen geeignete Lösungsstrategien auszuwählen.
(3) Ein Schwerpunkt des Studiengangs liegt auf der Befähigung zum selbständigen und selbstverantwortlichen Arbeiten mit komplexen Wissensbeständen. Studierende werden mit den notwendigen Forschungstechniken vertraut gemacht, um umfangreiche Recherchearbeiten vorzunehmen und eine Vielzahl von Informationen zu verarbeiten, zu verstehen und zu ordnen. Neben der Fähigkeit zur Abstraktion und Kritik erhalten Studierende auch die Möglichkeit, spezifisch historische Arbeitstechniken wie beispielsweise die Paläographie, Sphragistik oder Diplomatik zu erlernen. Ziel des Studiums ist es, Studierende mit den notwendigen Kompetenzen auszustatten, um unabhängig und selbständig mit Wissen umzugehen und dieses nutzbar und verstehbar zu machen.
(4) Selbständigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang auch, Expertenwissen in verschiedenen Formen abzurufen. Studierende lernen mit hochspezialisierten Datenbanken und IT-Programmen umzugehen, Fachbibliotheken und Archive zu verwenden sowie Formen der interpersonellen Kommunikation in der Geschichtswissenschaft kennenzulernen. Das Studium ermöglicht so erste Schritte und Einblicke in die Formen und Netzwerke der geisteswissenschaftlichen Forschung.
(5) Neben der kritischen Auseinandersetzung kommt auch der Präsentation von Forschungsfragen und Ergebnissen eine besondere Bedeutung zu. Wissen soll angemessen, d.h. mit der nötigen Stringenz aber auch Originalität dargestellt und vermittelt werden. Der für die historische Forschung typische Zusammenhang von umfangreicher Empirie und historiographischer Interpretation ermöglicht Wissen als fundierte, nachvollziehbare Argumentation mit der notwendigen kritischen Distanz zu präsentieren. Neben der Masterarbeit, die Wissenschaft in schriftlicher Form darstellt, werden auch andere Möglichkeiten der Präsentation wie mündlicher Vortrag oder IT-unterstützte Präsentation eingeübt.
(6) Das Masterstudium am Historischen Seminar befähigt Studierende, den Herausforderungen der modernen Wissensgesellschaften gerecht zu werden. Studierende erwerben zentrale praktische und intellektuelle Fähigkeiten, um den Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes mit seinen sich fortwährend ändernden Anforderungen, Qualifikation und Verantwortlichkeiten gerecht zu werden.
Aufgrund der an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main bestandenen kumulativen Masterprüfung verleiht der Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften den akademischen Grad eines Master of Arts (M.A.).
(1) Der Masterstudiengang Geschichte baut konsekutiv auf dem Bachelorstudiengang Geschichte auf. Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs Geschichte (Hauptfach) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität werden voraussetzungslos in den Masterstudiengang Geschichte aufgenommen (vgl. § 7 Abs. 1). (2) Absolventinnen und Absolventen anderer Studiengänge werden nach Maßgabe von § 7 Abs. 2 in den Masterstudiengang Geschichte aufgenommen.
(1) Die Regelstudienzeit bis zur Erlangung des Master beträgt zwei Semester. Das Studium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden. In den unter § 7 Abs. 2 beschriebenen Fällen verlängert sich die Regelstudienzeit auf vier Semester.
(3) Wenn an der Johann Wolfgang Goethe-Universität der achtsemestrige Bachelorstudiengang mit Geschichte als Hauptfach (120 CP) und mit zwei Nebenfächern (jeweils 60 CP) im Umfang von insgesamt 240 CP absolviert wurde, sind bis zur Erlangung des Master 60 CP zu erbringen. In allen anderen Fällen gilt § 7 Abs. 3.
(4) Wird das Studium gemäß den Regelungen der Hessischen Immatrikulationsverordnung in der jeweils gültigen Fassung ganz oder teilweise als Teilzeitstudium durchgeführt, verändert sich die Studienzeit bis zum Abschluss entsprechend. In diesem Fall wird ein Semester im Teilzeitstudium als halbes Fachsemester gezählt. Das Teilzeitstudium begründet keinen Rechtsanspruch auf Bereitstellung eines gesonderten Lehrangebots. Bei Teilzeitstudium wird dringend empfohlen, die Studienfachberatung aufzusuchen.
(2) In den Masterstudiengang kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist. Insbesondere muss der Prüfungsanspruch für den entsprechenden Masterstudiengang noch bestehen. Zum Beispiel darf die Masterprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden sein. Zur diesbezüglichen Überprüfung sind Erklärungen gemäß § 31 Abs. 1 a) vorzulegen. § 31 Abs. 3 b) gilt entsprechend.
(1) Zum Masterstudiengang wird zugelassen, wer an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt den achtsemestrigen Bachelorstudiengang mit Geschichte als Hauptfach (vgl. § 5 Abs. 3) oder einen inhaltlich gleichwertigen, mindestens achtsemestrigen, Studiengang an einer anderen wissenschaftlichen Hochschule in Deutschland absolviert hat.
(2) Zum Masterstudiengang Geschichte wird außerdem zugelassen, wer:
a) einen Bachelor-Abschluss in Geschichte mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern hat oder
(3) Die Zulassung in den Fällen des Abs. 2 wird erteilt unter der Auflage der Erbringung zusätzlicher Leistungen bis zur Gleichwertigkeit mit dem acht Semester umfassenden Bachelor Hauptfach an der Goethe-Universität Frankfurt (120 CP, bzw. insgesamt 240 CP). Die Auflagen können sich sowohl auf Studien- und Prüfungsleistungen des Bachelorstudiums als auch auf Leistungen beziehen, die der Nachholung von Zugangsvoraussetzungen oder Sprachanforderungen des Bachelorstudiums dienen. Liegt ein erster Studienabschluss (entsprechend insgesamt 180 CP) mit Hauptfach Geschichte vor, so ist dazu ein Bachelorstudium im Nebenfach (nicht Geschichte) erforderlich (60 CP). Bei einem fachfremden Bachelorabschluss ist ein Bachelor-Nebenfachstudium in Geschichte erforderlich (60 CP).
(4) Die Leistungen nach Abs. 3 sind nicht Bestandteil der Masterprüfung. Wird die Auflage nicht innerhalb einer vom Prüfungsausschuss gesetzten Frist erfüllt, ist die Zulassung zur Masterprüfung zu widerrufen.
(5) Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die zum Zeitpunkt der Bewerbung ihr Bachelorstudium noch nicht abgeschlossen, die Bachelorarbeit aber schon abgegeben haben, können unter dem Vorbehalt zum Masterstudium zugelassen werden, dass sie innerhalb des ersten Semesters den Abschluss des Bachelorstudiums nachweisen. Der Bewerbung sind ein Nachweis der gegenwärtigen Immatrikulation im Bachelorstudium sowie eine Empfehlung der Betreuerin oder des Betreuers der Bachelorarbeit beizufügen.
(6) Der Prüfungsausschuss entscheidet über die vorläufige Zulassung nach Abs. 5 und die Erfüllung der Aufnahmevoraussetzungen. Werden die Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang nicht innerhalb der in Abs. 5 festgesetzten Frist gegenüber dem Prüfungsausschuss nachgewiesen, ist dies durch den Prüfungsausschuss umgehend dem Studierendensekretariat zwecks Widerruf der vorläufigen Zulassung zum Masterstudiengang mitzuteilen.
Abschnitt II. Studien- und Prüfungsorganisation
(1) Das Studium ist modular aufgebaut. Es besteht aus Pflichtmodulen. Die zu absolvierenden Module sind im Studienplan (Anhang) festgelegt.
(3) Jedem Modul werden in den Modulbeschreibungen Kreditpunkte (nachfolgend CP) auf der Basis des European Credit Transfer Systems (ECTS) unter Berücksichtigung der Beschlüsse und Empfehlungen der Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz zugeordnet. Die CP ermöglichen die Übertragung erbrachter Leistungen auf andere Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität oder einer anderen Hochschule beziehungsweise umgekehrt. CP sind ein quantitatives Maß für den Arbeitsaufwand (workload), den durchschnittlich begabte Studierende für den erfolgreichen Abschluss des entsprechenden Moduls für das Präsenzstudium, die Teilnahme an außeruniversitären Praktika oder an Exkursionen, die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffs, die Vorbereitung und Ausarbeitung eigener Beiträge und Prüfungsleistungen aufwenden müssen. Ein CP entspricht einem Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Als regelmäßige Arbeitsbelastung werden höchstens 1800 Arbeitsstunden je Studienjahr angesetzt. 30 CP entsprechen der durchschnittlichen Arbeitsbelastung eines Semesters.
(4) Für jede Studierende und jeden Studierenden des Bachelorstudiengangs Geschichte wird beim Prüfungsamt ein Kreditpunktekonto eingerichtet. Im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten kann die oder der Studierende jederzeit in den Stand des Kontos Einblick nehmen.
(1) Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist der Besuch der obligatorischen Studienberatung gemäß § 15, Abs. 5.
(2) Das Studium im Master Geschichte ist in zwei parallelen Modulabfolgen gegliedert: In den Mastermodulen 1 und 2 werden orientiert am Thema der zu verfassenden Masterarbeit die für die selbständige wissenschaftliche Forschungstätigkeit notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse vertieft und eingeübt. Im Mastermodul 3/4 zeigt die oder der Studierende mit der Masterarbeit ihre bzw. seine Befähigung zur selbständigen Forschung im Fach Geschichte.
a) die Modulnoten aus den Mastermodulen 1 und 2
b) die Masterarbeit (Modul 3 und 4). Die Masterarbeit wird dabei doppelt angerechnet.
f) Seminar (S),
g) Kolloquium (Ko),
h) Studiengruppe (StG).
g) Kolloquium: Dieses dient der Diskussion spezieller Fragestellungen und Forschungsergebnisse des Faches sowie der Erörterung wissenschaftlicher Positionen.
h) Studiengruppe: Hier arbeiten Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Qualifikationsstufen semesterübergreifend an Projekten zu einem Forschungsfeld.
(3) Die Modulbeschreibungen können Freie Veranstaltungen vorschreiben. Der oder die Studierende kann hier im Rahmen der Anforderungen an Leistungs- und/oder Teilnahmenachweise und gebunden an das Modulthema eine Lehrveranstaltung auswählen. Die Freie Veranstaltung muß eine den individuellen Studieninteressen entgegenkommende und geeignete Veranstaltung sein. Dabei kommen sowohl Lehrangebote des Historischen Seminars als auch Lehrveranstaltungen anderer Institute in Betracht. Über die Anerkennung der Veranstaltung entscheidet der/die Modulkoordinator(in).
(1) Sofern der Zugang zu Modulen den erfolgreichen Abschluss anderer Module voraussetzt, ergibt sich dies aus den Modulbeschreibungen (Anhang). Der oder die Lehrende kann die Zugangsberechtigung zum Modul überprüfen.
(1) Im Master sind erforderlich: Latein, Englisch und eine weitere studienrelevante Fremdsprache. Dringend empfohlen wird die Beherrschung des Französischen, bei einer Schwerpunktbildung in Alter Geschichte Altgriechisch.
(3) Für den Nachweis der Kenntnisse der zweiten modernen Fremdsprache ist die Stufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens erforderlich.
(4) Ist die weitere Fremdsprache Altgriechisch, sind Kenntnisse im Umfang des Graecums nachzuweisen. Der Nachweis der erforderlichen Kenntnisse erfolgt in der Regel entweder durch das Abitur oder durch eine externe Prüfung an einer staatlichen Schule (vgl. Verordnung über den Nachweis von Kenntnissen in Lateinisch und Griechisch <Latinum und Graecum> des HKM in der jeweils gültigen Fassung, sowie Verordnung über die Ergänzungsprüfungen im Lateinischen und Griechischem des HKM in der jeweils gültigen Fassung) oder durch einen anderen vom Prüfungsausschuss anerkannten Nachweis.
(5) Für Latein ist der Nachweis des Latinums erforderlich. Der Nachweis der erforderlichen Kenntnisse in Latein erfolgt entweder durch das Abitur oder durch eine externe Prüfung an einer staatlichen Schule (vgl. Verordnung über den Nachweis von Kenntnissen in Lateinisch und Griechisch <Latinum und Graecum> des HKM in der jeweils gültigen Fassung, sowie Verordnung über die Ergänzungsprüfungen im Lateinischen und Griechischem des HKM in der jeweils gültigen Fassung).
b) entsprechende Oberstufenzeugnisse, wobei die Benotung nicht schlechter als „ausreichend (4)“ bzw. 5 Punkte sein darf; bzw. Schulzeugnisse, in dem die englische Sprache über mindestens 5 Jahre und die weitere moderne Fremdsprache über mindestens 3 Jahre nachgewiesen wird. Die Benotung muss mindestens ausreichend (4) sein;
(7) Die Sprachkenntnisse gemäß Absatz 1 bis 3 sind bei Beantragung der Zulassung zur Masterarbeit nachzuweisen.
(1) Lehrsprache ist Deutsch. Einzelne Lehrveranstaltungen des Studiengangs können in einer Fremdsprache angeboten werden. Über die Zulassung der Lehrveranstaltung entscheidet das Direktorium des Historischen Seminars.
(2) Die Prüfungen werden in der Regel in Deutsch abgenommen, sofern sie nach den Regelungen in der Modulbeschreibung (Anhang) nicht in einer Fremdsprache durchzuführen sind.
(3) Die Masterarbeit ist in der Regel in deutscher Sprache abzufassen. In Ausnahmefällen kann auf Antrag der bzw. des Studierenden die Arbeit auch in einer Fremdsprache geschrieben werden. Ist die Arbeit in einer Fremdsprache verfasst, muss sie als Anhang eine Zusammenfassung in deutscher Sprache enthalten. Über den Antrag entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses nach Anhörung des Betreuers oder der Betreuerin.
(1) Die Modulbeschreibungen legen fest, ob innerhalb von Modulen Leistungsnachweise und/oder Teilnahmenachweise zu erbringen sind. Leistungs¬nachweise und Teilnahmenachweise dienen dem Nachweis des ordnungsgemäßen Studiums und sind Voraussetzung für die Vergabe der CP für das Modul sowie für die Zulassung zur Modulprüfung.
(5) Für den Leistungsnachweis ist die erfolgreiche und regelmäßige Teilnahme (gemäß Abs. 2 und 3) an der Lehrveranstaltung erforderlich. Die erfolgreiche Teilnahme ist gegeben, wenn eine durch die Lehrende oder den Lehrenden positiv bewertete (nach der Modulbeschreibung benotete oder unbenotete) individuelle Studienleistung erbracht wurde. Die Lehrende oder der Lehrende kann die Bestätigung der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung auch von der erfolgreichen Erbringung mehrerer Studienleistungen abhängig machen, sofern dies die Modulbeschreibung zulässt. Werden Studienleistungen nach Maßgabe der Modulbeschreibung benotet, gelten § 29 Abs. 1 und 2.
(1) Der Studienverlaufsplan und die Übersicht über die im Haupt- und Nebenfach erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen (Anhang) geben den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung seines oder ihres Studiums. Sie berücksichtigen inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(4) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung des Fachbereichs aufzusuchen. Die Studienfachberatung erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan des Fachbereichs beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
a) bei Nichtbestehen von Prüfungen und gescheiterten Versuchen, erforderliche Leistungsnachweise zu erwerben;
b) bei Schwierigkeiten in einzelnen Lehrveranstaltungen;
(5) Nach Immatrikulation in den Masterstudiengang Geschichte und vor Teilnahme an den Mastermodulen ist ein Beratungsgespräch mit der oder dem gewünschten Betreuer/in der geplanten Masterarbeit verpflichtend. In diesem wird nach Maßgabe der Modulstruktur für den Masterstudiengang und orientiert an den Anforderungen der geplanten Masterarbeit ein individueller Studienplan für die oder den Studierende/n verbindlich vereinbart. Die Teilnahme an diesem Gespräch ist bei Beantragung der Zulassung zur Masterprüfung beim Prüfungsamt nachzuweisen.
(6) Neben der Studienfachberatung steht den Studierenden die Zentrale Studien¬beratung der Johann Wolfgang Goethe-Universität zur Verfügung. Sie unterrichtet als allgemeine Studienberatung über Studiermöglichkeiten, Inhalte, Aufbau und Anforderungen eines Studiums und berät bei studienbezogenen persönlichen Schwierigkeiten.
(12) Das Prüfungsamt für den Masterstudiengang Geschichte ist die Philosophische Promotionskommission. Das Prüfungsamt berichtet dem Fachbereichsrat aufgrund der erfassten Prüfungsdaten regelmäßig, mindestens einmal jährlich, über die Entwicklung der Prüfungs- und Studienzeiten, die Nachfrage nach Modulen, die Verteilung der Fach- und Gesamtnoten.
a) Koordination des Lehr- und Prüfungsangebots des Fachbereichs im Zusammenwirken mit den Modul¬beauftragten;
(1) Zur Abnahme von Modulprüfungen sind Professoren und Professorinnen, Juniorprofessoren und Juniorprofessorinnen, entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professoren und Professorinnen, Hochschuldozenten und Hochschul¬dozentinnen, Honorarprofessoren und Honorarprofessorinnen, außerplanmäßige Professoren und Professorinnen, Privatdozenten und Privatdozentinnen sowie wissenschaftliche Mitglieder und Lehrbeauftragte befugt, die Lehrveranstaltungen anbieten, in denen Prüfungsbestandteile absolviert werden können oder müssen. Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen.
(2) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen werden in der Regel nur angerechnet, wenn sie nicht mehr als fünf Kalenderjahre vor der Aufnahme des Studiums im Studiengang Master Geschichte (Hauptfach) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main erbracht worden sind. Über Ausnahmen entscheidet der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses unter Berücksichtigung des aktuellen Wissenstandes und im Benehmen mit der zuständigen Modulkoordination.
(3) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die im Fach Geschichte an einer deutschen Hochschule erbracht wurden, werden für die Erlangung des M.A. angerechnet. Soweit das Studium an einer anderen Hochschule Fachgebiete bzw. Module nicht enthält, die an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Gegenstand des Studiums bis zur Erlangung des M.A. sind, ist eine Anerkennung mit Auflagen möglich.
(4) Studien- und Prüfungsleistungen aus einem Bachelorstudiengang können in der Regel nicht für den Masterstudiengang angerechnet werden.
(6) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die in anderen Fächern oder in anderen Studiengängen erbracht wurden, werden angerechnet, soweit sie gleichwertig sind. Gleichwertigkeit ist gegeben, wenn Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in Inhalt, Umfang und Anforderungen denjenigen des Faches Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität im wesentlichen entsprechen. Bei der Feststellung der Gleichwertigkeit ist auf die erworbenen Kompetenzen und Lernergebnisse abzustellen. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung von Inhalt, Umfang und Anforderungen vorzunehmen. Die Beweislast für die fehlende Gleichwertigkeit trägt der Prüfungsausschuss. Kann der Prüfungsausschuss den wesentlichen Unterschied nicht nachweisen, sind die Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen anzurechnen.
(7) Die Absätze 3 bis 6 gelten entsprechend für die Anrechnung von Studienzeiten und Modulen sowie einzelnen Leistungsnachweisen aus nicht-modularisierten Studiengängen, die an ausländischen Hochschulen erbracht worden sind. Dabei sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften zu beachten. Das Europäische-Kredit-Transfer-System (ECTS) wird dabei berücksichtigt. Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit kann die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen gehört werden. Studien- und Prüfungsleistungen, die während eines studienbedingten Auslandsaufenthaltes erworben wurden, können auch dann angerechnet werden, wenn für den Auslandsaufenthalt ein Urlaubssemester gewährt worden ist.
(8) Für Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in staatlich anerkannten Fernstudien sowie an anderen Bildungseinrichtungen, insbesondere an staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsakademien, gelten die Absätze 3 bis 6 entsprechend.
(9) Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Voraussetzung für die Anrechnung der CP ist der individuelle Nachweis in einem vom Fachbereich beschlossenen und im Rahmen der Akkreditierung nach § 12 Abs.2 HHG überprüften Verfahren. Insgesamt dürfen nicht mehr als 50 % der im Studiengang erforderlichen CP durch Anrechnung von außerhalb der Hochschule erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten ersetzt werden. Die Anrechnung der CP erfolgt in der Regel ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen.
(10) Werden Prüfungsleistungen angerechnet, sind die Noten – soweit die Notensysteme vergleichbar sind – zu übernehmen und in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk „bestanden“ aufgenommen. Angerechnete Leistungen werden in der Regel mit Angabe der Hochschule, in der sie erworben wurden, im Abschlussdokument gekennzeichnet.
(11) Fehlversuche derselben oder einer inhaltlich äquivalenten Modulprüfung eines anderen Studiengangs an der Johann Wolfgang Goethe-Universität oder einer anderen Hochschule sind anzurechnen.
(12) Bei Fach- oder Hochschulwechsel erfolgt auf der Grundlage der Anrechnung die Einstufung in das Fachsemester des Studiengangs Master Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
(13) Der Antrag auf Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen ist unter Vorlage der entsprechenden Unterlagen an den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses zu richten. Entscheidungen mit Allgemeingültigkeit zu Fragen der Anrechnung trifft der Prüfungsausschuss, die Anrechnung im Einzelfall erfolgt durch dessen vorsitzendes Mitglied, falls erforderlich unter Heranziehung einer Fachprüferin oder eines Fachprüfers. Sofern Anerkennungen vorgenommen werden, können diese mit der Auflage, bestimmte Studien- und/oder Prüfungsleistungen nachzuholen, verbunden werden. Auflagen und evtl. Fristen, innerhalb der diese zu erfüllen sind, sind der oder dem Studierenden schriftlich mitzuteilen. Die Mitteilung ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(4) Zu jeder Modulprüfung ist eine schriftliche Meldung innerhalb der Meldefrist (in der Regel zwei Wochen) erforderlich. Andernfalls ist die Erbringung der Prüfungsleistung ausgeschlossen. Die Meldung zu den Modulprüfungen erfolgt bei der Veranstaltungsleitung. Diese leitet die Meldung an das Prüfungsamt weiter. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulprüfung entscheidet in begründeten Fällen der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag des oder der Studierenden.
(5) Der oder die Studierende kann sich zu einer Modulprüfung nur anmelden, soweit er oder sie zur Masterprüfung zugelassen ist (§ 31), und die entsprechende Modul- bzw. Modulteilprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden hat.
(8) Die Meldung zu einer Modulprüfung gilt als endgültig, wenn sie nicht durch schriftliche Erklärung bis zum Rücktrittstermin beim Prüfungsamt zurückgezogen wird. Meldetermine und Rücktrittstermine werden durch den Prüfer oder die Prüferin zu Beginn eines jeden Semesters, spätestens jedoch vier Wochen vor dem Prüfungstermin am Historischen Seminar, beim Prüfungsamt oder durch andere geeignete Maßnahmen bekannt gegeben. Wird die Anmeldung bis zum festgelegten Rücktrittstermin nicht zurückgenommen, wird die versäumte Prüfungsleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. § 23 Abs. 1 gilt entsprechend. § 23 Abs. 2 findet mit der Maßgabe Anwendung, dass der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses möglichst vor dem Prüfungstermin entscheidet, ob die Gründe anerkannt werden.
(2) Eine Prüfungsleistung gilt als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, wenn der oder die Studierende einen für ihn oder sie bindenden Prüfungstermin ohne triftigen Grund versäumt oder wenn er oder sie nach Beginn der Prüfung ohne triftigen Grund zurücktritt. Dasselbe gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht wird, wenn als Prüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prüfung geschwiegen wurde.
(1) Die Module werden in der Regel durch Prüfungen abgeschlossen, deren Ergebnisse nach Maßgabe von § 8 Abs. 3 i.V. mit Anhang I in die Gesamtbewertung der Masterprüfung eingehen. In den Prüfungen zu den Modulen werden deren Inhalte und methodischen Grundlagen abgeprüft..
a) Literaturbericht,
b) Quellenkritischer Studie,
c) Forschungsaufriss,
(5) Das Ergebnis der Modulprüfung ist durch den Prüfer oder die Prüferin schriftlich festzuhalten und dem Prüfungsamt unverzüglich zuzuleiten. Das Prüfungsdatum, die Prüfungsform und die Prüfungsdauer sowie die dazugehörige Bezeichnung des Moduls sind aufzunehmen. Weiterhin sind alle Vorkommnisse, insbesondere Vorkommnisse nach §§ 21, 22 und 23 mitzuteilen, welche für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind.
(6) Modulteilprüfungen werden nur einmalig für ein Modul des Studienganges angerechnet.
(7) Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Modulprüfungen müssen sich durch Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises ausweisen.
(5) Das Bewertungsverfahren der Klausuren soll vier Wochen nicht überschreiten.
(6) Mit „nicht ausreichend“ bewertete Klausurarbeiten sind im Falle ihrer letztmaligen Wiederholung von einem zweiten Prüfer oder einer zweiten Prüferin zu bewerten. Bei Abweichung der Noten der beiden Prüfer oder Prüferinnen errechnet sich die Note der Klausurarbeit in entsprechender Anwendung von § 29 Abs. 3 aus dem Durchschnitt der beiden Noten.
(3) Der oder dem Studierenden kann Gelegenheit gegeben werden, ein Thema vorzuschlagen. Die Ausgabe des Themas erfolgt durch den Prüfer oder die Prüferin. Diese oder dieser dokumentiert den Ausgabezeitpunkt der Hausarbeit. Die Bearbeitungsdauer und/oder der Umfang der Hausarbeit werden in den Modulbeschreibungen festgelegt.
(1) Der oder die Studierende soll in der Masterarbeit nachweisen, dass er oder sie imstande ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist eine Fragestellung des Hauptfaches selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und die Ergebnisse umfassend und vertieft darzustellen.
(2) Die Ausgabe des Themas der Masterarbeit ist bei dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu beantragen.
(3) Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestellt unter der Be¬rücksichtigung des Vorschlags der oder des Studierenden den Betreuer oder die Betreuerin, der oder die das Thema der Masterarbeit nach Anhörung des Studierenden stellt, sowie den Zweitgutachter oder die Zweitgutachterin. Bei interdisziplinärer Themenstellung kann der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses einen Prüfungsberechtigten oder eine Prüfungsberechtigte aus einem anderen Prüfungsfach bestellen. Thema und Ausgabedatum werden durch den oder die Betreuende dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses schriftlich mitgeteilt. Der Zeitpunkt der Ausgabe des Themas ist aktenkundig zu machen.
(5) Betreuerin bzw. Betreuer können sein: Professoren, Professorinnen, Juniorprofessoren, Juniorprofessorinnen, Hochschuldozenten, Hochschuldozentinnen, außerplanmäßige Professoren oder Professorinnen, Privatdozenten, Privatdozentinnen.
(6) Professoren oder Professorinnen, die aus dem aktiven Dienst der Johann Wolfgang Goethe-Universität ausgeschieden sind oder an eine andere Universität berufen worden sind, können in der Regel bis zu einem Jahr nach ihrem Ausscheiden aus der Johann Wolfgang Goethe-Universität die Masterarbeit weiter betreuen. Für Zweitgutachter und Zweitgutachterinnen gilt § 18 Abs. 1. Bei besonderem Bedarf kann auf Antrag des Direktoriums im Einvernehmen mit dem Fachbereichrat die Betreuungsbefugnis auf wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ausgedehnt werden.
(7) Die Frist für die Anfertigung der Masterarbeit ab Zeitpunkt der Vergabe beträgt sechs Monate, von denen zwei im ersten Semester des Masterstudiums, vier im zweiten angesiedelt sein sollten. Das Thema und die Aufgabenstellung der Masterarbeit müssen so lauten, dass die zur Bearbeitung vorgesehene Zeit eingehalten werden kann.
(8) Wird die Masterarbeit aus triftigen Gründen länger als acht Wochen unterbrochen (z.B. Prüfungsunfähigkeit), ist ein neues Thema zu stellen. Die Bearbeitungszeit muss durch den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit dem Betreuer oder der Betreuerin auf Antrag des Prüflings bis zu zwei Monate verlängert werden, wenn Gründe vorliegen, die der Prüfling nicht zu vertreten hat.
(9) Das Thema der Masterarbeit kann einmal und nur innerhalb der ersten zwei Monate nach Rücksprache mit dem Betreuer oder der Betreuerin zurückgegeben werden. Wird das Thema zu einem späteren Zeitpunkt zurückgegeben, ist die Masterarbeit nicht bestanden.
(10) Die Masterarbeit ist nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis zu erstellen. Die Stellen der Arbeit, die anderen Werken dem Wortlaut oder dem Sinn nach entnommen sind, müssen durch Angabe der Quellen kenntlich gemacht werden. Bei der Ablieferung von Zeichnungen, Skizzen, Plänen und bildlichen Darstellungen ist außerdem anzugeben, ob sie selbstständig oder nach eigenen Angaben durch andere ausgeführt oder von anderen übernommen worden sind.
(11) Mit der Masterarbeit ist eine Versicherung nach § 22, Abs. 4 abzugeben. Diese Versicherung ist in die Masterarbeit einzubinden.
(12) Die Masterarbeit ist maschinengeschrieben bzw. als Ausdruck in vier gebundenen und paginierten Exemplaren einzureichen. Zeichnungen, Skizzen, Pläne und bildliche Darstellungen brauchen nur einmal als Original abgegeben zu werden; die restlichen Exemplare können Kopien beinhalten. Von den eingereichten Exemplaren erhalten je eines der Prüfungsausschuss, die Bibliothek (Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften, mit Einverständnis des Prüflings) und die Gutachter.
(13) Zusätzlich zur schriftlichen Einreichung ist die Masterarbeit der Prüferin oder dem Prüfer innerhalb der Abgabefrist auch in digitaler Form zugänglich zu machen, um die Überprüfbarkeit auf etwaige Verstöße gegen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis hin zu gewährleisten.
(14) Eine nicht bestandene Masterarbeit kann einmal wiederholt werden. Es wird ein anderes Thema ausgegeben. Eine Rückgabe des Themas der Masterarbeit ist im Rahmen einer Wiederholungsprüfung nur zulässig, wenn die oder der Studierende bei der Anfertigung der ersten Masterarbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat. Eine zweite Wiederholung ist nicht zulässig. Die Bearbeitungszeit der Wiederholung beträgt sechs Monate. Eine Verlängerungsmöglichkeit gemäß Abs. 8 Satz 2 besteht. Die Wiederholung muss zum nächsten Prüfungszyklus angmeldet werden.
(3) Wird eine Prüfungs- oder Studienleistung von zwei oder mehr Prüfern oder Prüferinnen bewertet (z.B. bei der letztmaligen Wiederholung von schriftlichen Prüfungsleistungen), errechnet sich die Note ebenso aus dem Durchschnitt der Noten der beiden Prüfenden. In beiden Fällen wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt. Alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Die Note lautet:
(4) Die Gesamtnote im Master Geschichte errechnet sich aus dem Durchschnitt der Modulnoten nach Maßgabe von § 9 Abs. 3 i.V. mit Anhang I. Bei der Berechnung der Note wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Die Gesamtnote einer bestandenen Masterprüfung lautet:
(5) In der englischsprachigen Übersetzung des Zeugnisses werden die Noten für die einzelnen Prüfungsleistungen sowie die Gesamtnote entsprechend folgender Notenskala abgebildet:
über 4,1 nicht ausreichend fail.
(7) Werden alle Prüfungsleistungen zu den Modulen einschließlich der Masterarbeit mit der Note „sehr gut“ (1,0) bestanden, wird für die Masterprüfung das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“ erteilt. Die englischsprachige Übersetzung von „mit Auszeichnung bestanden“ lautet „excellent“.
(1) Prüfungsleistungen zu Modulen, die mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurden oder nach § 20 Abs. 8 sowie §§ 21 und 22 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gelten, sind nicht bestanden.
(4) Eine erstmalig nicht bestandene Modulprüfung ist am nächsten Prüfungstermin zu wiederholen, ansonsten gilt die erste Wiederholung als nicht bestanden. § 20 Abs. 2 bis 4 gelten entsprechend.
(7) Fehlversuche derselben oder einer inhaltlich äquivalenten Modulprüfung eines anderen Studiengangs an der Johann Wolfgang Goethe-Universität oder einer anderen Hochschule sind anzurechnen.
(8) Für die Wiederholung von Masterarbeiten gilt § 28 Abs. 14.
Abschnitt III. Organisation der Abschlussprüfung
(1) Die Anmeldung für die Masterprüfung erfolgt in dem Semester, in dem die Immatrikulation erfolgt. Für die Zulassung hat der oder die Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular beim Prüfungsamt einzureichen. Dem Antrag sind insbesondere beizufügen:
a) eine Erklärung darüber, ob der oder die Studierende bereits eine Abschlussprüfung im Masterstudiengang Geschichte oder in einem anderen vergleichbaren Studiengang an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland endgültig nicht bestanden hat oder – ggf. unter Angabe von Fehlversuchen – ob sie oder er ein Prüfungsverfahren nicht abgeschlossen hat;
b) ggf. Nachweise über bereits erbrachte und anzurechnende Studien- oder Prüfungsleistungen;
c) Nachweis über die nach § 12 geforderten Fremdsprachenkenntnisse. § 12 Abs. 8 bleibt unberührt;
d) ggf. Nachweis über die Zahlung der Prüfungsgebühr.
b) der oder die Studierende die Masterprüfung in demselben oder in einem verwandten Studiengang beziehungsweise Studienfach an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat;
c) der oder die Studierende wegen der Anrechnung von Fehlversuchen gemäß § 30 keine Möglichkeit mehr zur Erbringung von Prüfungsleistungen hat, die für das Bestehen der Masterprüfung erforderlich sind.
(1) Die Masterprüfung bildet den akademischen Abschluss des Masterstudienganges. Durch die Masterprüfung werden die Fähigkeit zu wissenschaftlichem Arbeiten, die Kenntnis von Grundlagen und wesentlichen Forschungsergebnissen und Forschungsmethoden sowie berufsqualifizierende Kenntnisse und Fähigkeiten im Fach Geschichte festgestellt.
(2) Die Masterprüfung wird studienbegleitend als Abschluss der Module bzw. begleitend zu den Modulen der Fächer durchgeführt. In der Beschreibung der Modulstruktur und in den Modulbeschreibungen (Anhang I-III) ist festgelegt, welche Prüfungsleistungen zu den einzelnen Modulen für den Abschluss des M.A. notwendig sind.
(3) Die Masterprüfung beinhaltet die Anfertigung einer Masterarbeit gemäß § 28.
(1) Die Masterarbeit ist fristgerecht im Prüfungsamt abzugeben; der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen. Im Falle des Postwegs ist das Datum des Poststempels entscheidend. Wird die Masterarbeit einschließlich der digitalen Form nach § 28 Abs. 13 nicht fristgerecht abgeliefert, wird sie mit „nicht bestanden (5,0)“ gewertet.
(2) Der Betreuer oder die Betreuerin, der oder die das Thema der Arbeit vergeben hat, erstattet ein Gutachten zur Masterarbeit, das mit einer Benotung gemäß § 29 Abs. 1 und Abs. 2 schließt. Das Gutachten soll spätestens vier Wochen nach dem Tage, an dem er oder sie die Arbeit erhalten hat, an den zweiten bestellten Gutachter oder die zweite bestellte Gutachterin weitergeleitet werden. Stimmen die beiden Bewertungen überein, kann sich der Zweitgutachter oder die Zweitgutachterin auf Mitzeichnung beschränken. Bei abweichender Bewertung legt er oder sie ein eigenes Gutachten vor. Der Zweitgutachter oder die Zweitgutachterin leitet die beiden Gutachten innerhalb von zwei Wochen an das Prüfungsamt weiter. Stimmen die Beurteilungen der Gutachten überein, so ist dies die Note der Masterarbeit. Bei nicht übereinstimmenden Beurteilungen errechnet sich die Note aus dem Durchschnitt der Beurteilungen gemäß § 29 Abs. 3.
(3) Wird die Masterarbeit von einem der beiden Prüfenden mit „nicht ausreichend“ (5,0) beurteilt, bestellt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses einen dritten Gutachter oder eine dritte Gutachterin nach Maßgabe von § 18 Abs. 1. Sind zwei Beurteilungen mindestens „ausreichend“ (4,0), so ist die Masterarbeit mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bestanden.
(4) Ist die Gesamtnote der Masterarbeit „nicht ausreichend“ (5,0), so erteilt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses hierüber der oder dem Studierenden einen Bescheid mit einer Rechtsbehelfsbelehrung, die auch darüber Auskunft gibt, in welchem Zeitraum die Masterarbeit wieder angemeldet werden muss.
(1) Die Prüfungsgebühren betragen für die Masterprüfung einschließlich der Masterarbeit bei einer Regelstudienzeit von zwei Semestern insgesamt 50,- Euro. Werden gemäß § 7 Absatz 3 Studienleistungen des achtsemestrigen Bachelor nachgeholt, erhöht sich die Prüfungsgebühr um 50,- Euro auf insgesamt 100,- Euro.
(2) Die Gebühren werden in zwei hälftigen Raten fällig, und zwar die erste Rate bei der Beantragung der Zulassung zur Masterprüfung, die zweite Rate bei der Anmeldung zur Masterarbeit. Die Entrichtung der Prüfungsgebühren ist beim Prüfungsamt nachzuweisen.
(1) Hat der oder die Studierende bei einer Prüfungs- oder Studienleistung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses nachträglich die betreffenden Noten entsprechend berichtigen und die Prüfungs- oder Studienleistung für „nicht ausreichend“ (5,0) bzw. die Masterprüfung für „nicht bestanden“ erklären.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Ablegung einer Prüfungs- oder Studienleistung nicht erfüllt, ohne dass der oder die Studierende hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfungs- oder Studienleistung geheilt. Hat der oder die Studierende vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, dass er oder sie die Prüfungs- oder Studienleistung ablegen konnte, so kann der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Prüfungs- oder Studienleistung für „nicht ausreichend“ (5,0) und die Masterprüfung für „nicht bestanden“ erklären.
(4) Das unrichtige Prüfungszeugnis ist einzuziehen und ggf. ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Zeugnis sind auch die Urkunde und das Diploma Supplement einzuziehen, wenn die Masterprüfung aufgrund einer Täuschung für „nicht bestanden“ erklärt wurde. Wird die Masterprüfung für „nicht bestanden“ erklärt, ist der verliehene Grad abzuerkennen. Eine Entscheidung nach Abs.1 und Abs. 2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Zeugnisses ausgeschlossen.
(1) Die Masterprüfung ist endgültig nicht bestanden wenn:
a) eine Prüfungsleistung in den Modulen des M.A.-Studiums auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder nach § 22 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
b) die Masterarbeit zum zweiten Mal mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder gemäß § 22 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
(2) Ist die Masterprüfung endgültig nicht bestanden, so erlässt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses einen Bescheid mit Angaben aller Prüfungsleistungen und den Gründen für das Nichtbestehen der Masterprüfung. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen und dem Studierenden bekannt zu geben.
(3) Hat ein Studierender die Masterprüfung begonnen aber noch nicht abgeschlossen, so wird ihm oder ihr auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise sowie der Exmatrikulationsbescheinigung oder des Nachweises des Studiengangs- bzw. des Fachwechsels durch das Prüfungsamt eine Bescheinigung ausgestellt, welche die erbrachten Prüfungsleistungen und deren Noten sowie die noch fehlenden Prüfungsleistungen enthält und erkennen lässt, dass die Masterprüfung nicht bestanden ist.
(1) Über die bestandene Masterprüfung ist innerhalb von vier Wochen nach Abschluss der Masterprüfung ein Zeugnis auszustellen. Das Zeugnis enthält:
a) die Prüfungsfächer des Masterstudiums und die hierbei erzielten Noten,
b) das Thema der Masterarbeit und deren Note sowie
c) die Gesamtnote und
d) die für die Prüfungsfächer insgesamt erreichten CP.
Das Zeugnis der Masterprüfung ist vom Studiendekan oder der Studiendekanin des Fachbereichs zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist. Ist die letzte Prüfungsleistung die Masterarbeit, trägt das Zeugnis das Datum des Tages des Abgabetermins der Masterarbeit.
(2) Gleichzeitig mit dem Zeugnis für die Masterprüfung wird dem Studierenden eine Masterurkunde mit dem Datum des Zeugnisses ausgehändigt. Darin wird die Verleihung des Mastergrades gemäß § 3 beurkundet. Die Masterurkunde wird von dem Dekan oder der Dekanin des Hauptfaches, in dem die Masterarbeit geschrieben worden ist, unterzeichnet und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität versehen.
(3) Mit der Aushändigung der Urkunde erhält der Studierende das Recht, den akademischen Grad eines Master of Arts zu führen.
(4) Neben dem Zeugnis für die Masterprüfung und der Urkunde die Erlangung des akademischen Grades eines Master of Arts stellt das Prüfungsamt ein Diploma-Supplement (in Deutsch und Englisch) aus, das Angaben über Studieninhalte, Studienverlauf und die mit dem Abschluss erworbenen akademischen und beruflichen Qualifikationen enthält.
Abschnitt IV. Schlussbestimmungen
(1) Diese Prüfungsordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im UNI-Report in Kraft.
(2) Die Module und Lehrangebote des Studiengangs Master Geschichte werden erstmals im Sommersemester 2012 angeboten.
Anhang 1 Studienphasen und Module Geschichte (ab SS 2012)
(Pflichtmodul) Mastermodul 1: Theorien und Methoden der historischen Forschung I (20 CP) (Pflichtmodul) Mastermodul 2: Theorien und Methoden der historischen Forschung II (10 CP) (Pflichtmodul) Mastermodul 3/4: Verfassen der Masterarbeit (Pflichtmodul) (10+20 CP)
In die Endnote gehen die Mastermodule 1-4 entspechend ihrer Kreditierung ein. Die Note der Masterarbeit wird dabei doppelt gewichtet.
Anrechnung für die Endnote:
MM 1: 20 CP
MM 2: 10 CP
MM 3/4: 60 CP
Anhang 2 Modulbeschreibungen Geschichte (ab SS 2012)
GE-MA1 – Mastermodul 1: Theorien und Methoden der historischen Forschung I
Erfolgreicher Abschluss des Bachelor of Arts und obligatorische Studien-beratung bei der/dem präsumptiven Betreuer/in der Masterarbeit. Alle Lehrver-anstaltungen sind im Einvernehmen mit der/dem präsumptiven Betreuer/in der Masterarbeit festzulegen.
Die Freien Veranstaltungen vermitteln schwerpunktorientiert vertiefte Kenntnis-se und Fertigkeiten in Methodologie, Quellenkritik und Grundwissenschaften. Begleitend zur Aufnahme der Arbeit an der Masterarbeit werden die Studierenden in einem Forschungskolloquium an Heuristik, Methodik und Konzeption des geschichtswissenschaftlichen Gegenstandes herangeführt. Durch die Prüfungsleistung erbringen sie zugleich wichtige Vorarbeiten für die Abschlussarbeit.
Ziel des Mastermoduls 1 ist der Einstieg in die vertiefte wissenschaftliche Ar-beit. Die mit der Anfertigung der Masterarbeit verbundene selbständige Forschungstätigkeit wird in allen Facetten durch die Lehrformen des Moduls und das stetige Feedback durch Lehrende eingeübt und vertieft.
1. Teilnahmenachweis aus einem Forschungskolloquium
2. Leistungsnachweis aus der Freien Veranstaltung zur Quellenkritik und Methodologie: Die Freie Veranstaltung zur Quellenkritik und Methodologie kann eine Übung, “Übung mit griechischen bzw. lateinischen Quellen“, Studiengruppe, Forschungskolloquium oder ein Seminar sein; Leistungen: Klausur (90 Min.), Hausarbeit (18.000 Zeichen) oder ein Äquivalent durch mehrere kürzere Textformate im Gesamtumfang von 18.000 Zeichen.
3. Leistungs- bzw. Teilnahmenachweis(e) über die Freie Veranstaltung: Es kann sich dabei um eine Veranstaltung zu einer einschlägigen Grundwissen-schaft, um Veranstaltungen aus Nachbarwissenschaften oder um die Teilnah-me an einer Studiengruppe handeln. Dabei kommen sowohl Lehrangebote des Historischen Seminars als auch Lehrveranstaltungen anderer Institute und Fachbereiche in Betracht. Hinweise auf geeignete Veranstaltungen geben die Lehrenden des Moduls. Über die Anerkennung entscheidet die/der Betreuer/in der Masterarbeit.
Im Rahmen eines Kolloquiums wird eine Studie (10 CP) zu Quellenlage und Forschungsstand zum Themenfeld der geplanten Masterarbeit verfasst. Im Einvernehmen mit der/dem Betreuer/in der Masterarbeit kann auch ein quellenbasierter und methodenorientierter Forschungsaufriss des Master-projekts (10 CP) erstellt werden.
Forschungskolloquium 30h 30h 2
Freie Veranst. zur Quellenkritik und Methodologie 30h 90h 4
Freie Veranstaltung 30h 90h 4
Modulprüfung – 300h 10
GE-MA2 – Mastermodul 2: Theorien und Methoden der historischen Forschung II
Erfolgreicher Abschluss des Bachelor of Arts und des Mastermoduls 1. Alle Lehrveranstaltungen sind weiterhin im Einvernehmen mit der/dem prä-sumptiven Betreuer/in der Masterarbeit festzulegen.
Begleitend zum Abschluss der Masterarbeit vertiefen die Studierenden in zwei Forschungskolloquien ihre Kenntnisse der wissenschaftlichen Diskussion. In einer Freien Veranstaltung erarbeiten sie sich vertiefte Kenntnisse des Forschungsfeldes, in dem ihre Masterarbeit angesiedelt ist. Durch die Prüfungsleistung üben sie zugleich eine Form der Vermittlung wissenschaftlicher Ergebnisse gegenüber Außenstehenden ein und werden so zur Reflexion über die eigene Forschungstätigkeit angeregt.
Ziel des Mastermoduls 2 ist die Begleitung der wissenschaftlichen Arbeit im Prozess ihrer Durchführung. Die mit der Anfertigung der Masterarbeit verbundene selbstständige Forschungstätigkeit wird in allen Facetten durch die Lehrformen des Moduls und das stetige Feedback durch Lehrende eingeübt und vertieft.
1. Teilnahmenachweis aus zwei Forschungskolloquien
2. Leistungs- bzw. Teilnahmenachweis über die Freie Veranstaltung nach den Vorgaben der Veranstaltung. Es kann sich dabei um Veranstaltungen aus Nachbarwissenschaften, um eine schwerpunktrelevante Vorlesung mit anschließendem akademischem Gespräch (30 Min.) oder um die Teilnahme an einer Studiengruppe handeln. Dabei kommen sowohl Lehrangebote des Historischen Seminars als auch Lehrveranstaltungen anderer Institute und Fachbereiche in Betracht. Über die Anerkennung entscheidet die/der Betreuer/in der Masterarbeit.
Nach Abschluss der Masterarbeit wird im Rahmen eines Kolloquiums ein Abstract (2 CP) zum Gegenstand der Masterarbeit verfasst.
Modulprüfung xx 60h 2
GE-MA3/4 – Mastermodul 3/4: Verfassen der Masterarbeit
Pflichtmodul – 30 CP (10 CP in Sem. 1, 20 CP in Sem. 2)
MM 3: 1 MM 4: 2
Erfolgreicher Abschluss des Bachelor of Arts und obligatorische Studienberatung bei der/dem präsumptiven Betreuer/in der Masterarbeit.
In der Masterarbeit weisen die Studierenden unter Anleitung der Betreuerin oder des Betreuers durch die schriftliche und mündliche Darstellung und Bearbeitung einer Problemstellung aus dem gewählten Bereich ihre Befähigung zum vertieften selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten nach.
10 590 20
Modulprüfung 300 10
Anhang 3 Exemplarischer Studienverlaufsplan Geschichte (ab SS 2012)
9. Mastermodul 1 (20 CP) Mastermodul 3/4: Verfassen der Masterarbeit (10 CP im 9. Se., 20 CP im 10. Sem.)
10. Mastermodul 2 (10 CP)
Allg. Best. Allgemeine Bestimmungen für Bachelor- und Masterstudiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 16.04.2008 in der Fassung vom 13.04.2011.
Geschichte, Master (ab SS 2012)*