Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NZV%202005,%20Seiten%20469
Timestamp: 2020-07-11 02:37:40
Document Index: 322842638

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 166', '§ 123', 'BGH', 'BGH', '§ 286', '§ 253']

Rechtsprechung: NZV 2005, 469 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 04.05.2005 | BGH, 20.01.2005 | KG, 12.05.2005
Beschreibung der Mängel nach Ort, Zeit, Geschehensablauf und Schadensfolgen als Reisemängelrüge ausreichend
BGH, 09.06.2020 - VIII ZR 315/19
Einrede der Verjährung im VW-Abgasskandal - Kfz-Hersteller ist nicht …
(a) Die vom Bundesgerichtshof aufgestellten Grundsätze, wonach nicht nur Verhandlungsführer und -gehilfen (hier gilt § 166 BGB analog), sondern auch solche Beteiligte, die wegen ihrer engen Beziehungen zum betreffenden Vertragspartner als dessen Vertrauensperson erscheinen, nicht als Dritte im Sinne von § 123 Abs. 2 BGB anzusehen sind (vgl. etwa BGH, Urteile vom 17. November 1960 - VII ZR 115/59, BGHZ 33, 302, 310; vom 20. November 1995 - II ZR 209/94, NJW 1996, 1051 unter 3; vom 20. Januar 2005 - I ZR 95/01, NJW-RR 2005, 1277 unter II 2 b bb mwN), bedürfen im Streitfall keiner weiteren Klärung.
https://dejure.org/2005,4791
KG, 12.05.2005 - 12 U 187/04 (https://dejure.org/2005,4791)
KG, Entscheidung vom 12.05.2005 - 12 U 187/04 (https://dejure.org/2005,4791)
KG, Entscheidung vom 12. Mai 2005 - 12 U 187/04 (https://dejure.org/2005,4791)
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Schadenersatzklage nach Verkehrsunfall: Anforderungen an den Nachweis einer unfallbedingten HWS-Verletzung bei vorbestehenden HWS-Beschwerden
ZPO § 286; BGB § 253
Beweislast hinsichtlich einer Primärverletzung und einer aus ihr folgenden Verschlimmerung
Beweispflicht des Klägers hinsichtlich einer Verletzung auf Grund eines Unfalls; Beweis der Unfallkausalität durch Angabe einer unfallbedingten Verschlimmerung einer Halswirbelsäulen-Verletzung (HWS-Verletzung); Vernehmung des behandelnden Arztes
HWS-Syndrom; Beweisführung durch Gutachten; Wahrscheinlichkeit der Verursachung; Kausalität
Dies reicht aber für den vom Kläger zu führenden Beweis nicht aus (vgl. Senat, OLGR 2005, 698 = VRS 109, 2 = NZV 2005, 469; OLGR 2005, 740 = VRS 109, 88 = NZV 2005, 521).
Unter diesen Umständen scheiden die von der Klägerin behaupteten Verschlimmerungen ihrer aus dem Unfallgeschehen im Jahr 1986 entstandenen gesundheitlichen Beschwerden als Folgen einer Primärverletzung aus (vgl. dazu auch: KG NZV 2005, 469 f.; Lemcke NZV 1996, 337, 342).
Denn die Klägerin hatte nicht vorgetragen, dass diese Ärzte eine zeitnahe Untersuchung ihrer - der Klägerin - Person vorgenommen hätten und hierbei - den Schluss auf die behaupteten Verletzungen zulassende - objektivierbare Befunde erhoben hätten (vgl. hierzu auch KG Berlin, Urteil vom 12. Mai 2005, Az.: 12 U 187/04).