Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OVG%20Niedersachsen&Datum=13.11.2012&Aktenzeichen=5%20LC%20331/11
Timestamp: 2019-07-21 20:27:19
Document Index: 186161067

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 13', '§ 6', '§ 41', '§ 6', '§ 41', '§ 4', 'Art. 125']

OVG Niedersachsen, 13.11.2012 - 5 LC 331/11 - dejure.org
https://dejure.org/2012,36096
OVG Niedersachsen, 13.11.2012 - 5 LC 331/11 (https://dejure.org/2012,36096)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 13.11.2012 - 5 LC 331/11 (https://dejure.org/2012,36096)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 13. November 2012 - 5 LC 331/11 (https://dejure.org/2012,36096)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2012,36096) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Dienen des § 4 Abs. 3 S. 3 RVOrgRefÜG wie § 13 Abs. 1 BBesG a.F. der Rechtsstandswahrung; Bestehen eines Anspruchs eines Beamten auf eine Ausgleichszulage bei Verringerung der Dienstbezüge erst nach dem Dienstherrnwechsel
VG Osnabrück - 3 A 154/01
VG Osnabrück, 17.08.2011 - 3 A 154/10
DÖV 2013, 160
Soweit § 6c Abs. 1 bis 3, Abs. 4 Satz 1, 2 und 8 SGB II hiernach aufgrund des gesetzlich angeordneten Dienstherrnwechsels beamtenstatusrechtliche Belange ( vgl. hierzu: OVG Niedersachsen, Urteil vom 13. November 2012 - 5 LC 331/11 -, juris ) der Bundesbediensteten - wie hier der Klägerin - regelt, besteht danach schon nach den allgemeinen Kompetenzbestimmungen des Grundgesetzes die Gesetzgebungsbefugnis des Bundes.
Gemäß § 41 Abs. 1 LBesG LSA erhält der Beamte schon allgemein eine Ausgleichszulage, wenn sich seine Dienstbezüge aus dienstlichen Gründen ( vgl. hierzu auch: OVG Niedersachsen, Urteil vom 13. November 2012 - 5 LC 331/11 -, juris ) vermindern (Satz 1).
Soweit § 6c Abs. 1 bis 3, Abs. 4 Satz 1, 2 und 8 SGB II hiernach aufgrund des gesetzlich angeordneten Dienstherrnwechsels beamtenstatusrechtliche Belange (vgl. hierzu: OVG Niedersachsen, Urteil vom 13. November 2012 - 5 LC 331/11 -, juris) der Bundesbediensteten - wie hier der Klägerin - regelt, besteht danach schon nach den allgemeinen Kompetenzbestimmungen des Grundgesetzes die Gesetzgebungsbefugnis des Bundes.
Gemäß § 41 Abs. 1 LBesG LSA erhält der Beamte schon allgemein eine Ausgleichszulage, wenn sich seine Dienstbezüge aus dienstlichen Gründen (vgl. hierzu auch: OVG Niedersachsen, Urteil vom 13. November 2012 - 5 LC 331/11 -, juris) vermindern (Satz 1).
Auch der bayerische Gesetzgeber hat trotz Kenntnis der ihm zugefallenen Gesetzgebungskompetenzen kein Landesrecht erlassen, das § 4 Abs. 3 Satz 3 RVOrgRefÜG im Sinne des Art. 125a Abs. 1 GG ersetzt und dadurch dessen Fortgeltung als Bundesrecht gehindert hätte (vgl. OVG Lüneburg U.v. 13.11.2012 - 5 LC 331/11 - juris Rn. 77).
ebenso VG Hamburg, Urteil vom 29.6.2011 - 20 K 3105/10 - sowie VG Düsseldorf, Urteil vom 13.5.2011 - 26 K 6069/10 - a.A. OVG Lüneburg, Urteil vom 13.11.2012 - 5 LC 331/11 -, jeweils zitiert nach Juris.