Source: http://www.su-woerschach.at/statuten.html
Timestamp: 2017-11-23 07:19:29
Document Index: 30688403

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', '§ 45', '§ 5', '§ 12', '§ 3', '§ 15', '§ 14', '§ 12', '§ 16', '§ 577', '§ 34', '§ 34', '§ 19']

STATUTEN - Sportunion Wörschach
"SPORTUNION WÖRSCHACH (SU-Wörschach)" und hat seinen Sitz in 8942
Wörschach und erstreckt seine Tätigkeit auf
1..1.1. die Gemeinde Wörschach
1.1.2. den Bezirk Liezen
1.1.3. das Land Steiermark und
1.1.4. die Republik Österreich
Er gehört . dem Landesverband Steiermark der Sportunion Österreich mit dem
Sitz in Graz und durch diesem dem Verband "Sportunion Österreich" mit dem
Sitz in Wien an.
(2) Die Errichtung von Sektionen ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist beabsich­
tigt und besteht derzeit folgende aktive Sektion:
1.2.1. SU-Wörschach -Sektion Fußball
1.2.2. SU-Wörschach- Sektion Tennis
1.2.3. SU-Wörschach- Sektion Tischtennis
1.2.4. SU-Wörschach- Sektion Stocksport
1.2.5. SU-Wörschach - Sektion Damenturnen
(neu: Fitness/Gesundheitssport mit 11.5.2017)
1.2.6. SU-Wörschach- Sektion Wintersport
1.2.7. SU- Wörschach- Sektion Triathlon (neu mit 11.5.2017)
(1) Er ist ein nicht auf Gewinn ausgerichteter, überparteilicher Verein. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der BAO.
(2) Zweck des Vereines ist die Ertüchtigung und Gesunderhaltung seiner Mitglie­
der in Geist und Körper.
Dies soll erreicht werden durch die Pflege aller Arten von Körpersport und die
persönliche Begegnung der Mitglieder im Verein und im Verband unter Bedachl­ nahme auf die sittlichen und kulturellen Werte und Regeln des Christentums und des Österreichischen Volks- und Brauchtums.
(1) Der Vereinszweck soll durch die in § 3 Abs. 2 angeführten ideellen und § 4 angeführten materiellen Mittel erreicht werden.
3.2.1. Pflege von Leibesübungen und Sportarten
3.2.2. Veranstaltungen von sportlichen Wettkämpfen
3.2.3. Veranstaltungen von Lehrgängen, Vorträgen und Herausgabe von
3.2.4. Ausbildung der Mitglieder im Rahmen des Vereinszweckes
3.2.5. Veranstaltungen zur Gemeinschafts- und Brauchtumspflege wie z.B.
Faschingumzug, Faschingbar-Narrengrube, Entenrennen, Wuzzler­
tumier, Sportfeste etc.
3.2.6. Erwerb, Errichtung, Ausgestaltung und Betrieb von Turn- und Sportstätten sowie Vereinslokalitäten (Vereinskantinen).
4.1. Mitgliedsbeiträge und Sektionsbeiträge
4.2. allfällige Einnahmen von sportlichen und anderen Veranstaltungen;
4.3. · Subventionen und Förderungen aus öffentlichen Mitteln;
4.4. Einnahmen aus dem Betrieb von Sportstätten;
4.5. Einnahmen aus Werbung und von Sponsoren;
4.6. Spenden, Vermächtnisse und Nachlässe sowie sonstige Zuwendungen;
4.7. Einnahmen aus Veranstaltungen geselliger Art mit Bewirtung
yvie z.B. Vereinsfeste, Faschingbar-Narrengrube, Faschingumzug, nten- rennen, Wuzzlerturnier, etc. ·
4.8. Führung einer Sportplatzkantine, deren allfälliger Gewinn wieder den
Zwecken des Vereines zugeführt wird;
4.9. Das Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr.
Erträge und Überschüsse einer eventuellen betrieblichen Tätigkeit (wirtschaft­
licher Geschäftsbetrieb gern.§ 45, Abs. 3 BAO oder Gewerbebetrieb) müssen den begünstigten Vereinszwecken zugeführt werden.
§ 5	Arten der Mitgliedschaft
Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und
5.1. Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.
5.2. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch finanzielle Förderungen unterstützen.
5.3. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.
5.4. Saisonmitglieder haben die Rechte und Pflichten der außerordentlichen Mit­ glieder, scheiden aber, nach Ablauf der für ihre Mitgliedschaft vereinbarten Zeit, automatisch aus dem Verein wieder aus.
(1) Mitglieder des Vereines können alle physischen Personen sowie juristische
(2) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern ent­ scheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
(4) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentli­ chen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Ent­ stehung des Vereins wirksam.
(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfä­
higen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.
(2) Der Austritt kann jederzeit (oder zu bestimmten Datum) erfolgen. Er muss
dem Vorstand mindestens ein Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzejtjgkeit ist ds_Datum der Postaufgabe ll!aßgeblich
(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn diesestrotzzweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs M nate (Zeitraum definierbar) mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbei­ träge bleibt hieven unberührt.
(4) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten . und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
(5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Mitgliederversammlung über Antrag des Vorstands beschlos­ senwerden.
(6) Das ausgeschlossene Mitglied kann schriftlich·gegen die ihm mitgeteilte Ent­ scheidung des Vorstandes an die Mitgliederversammlung berufen, doch muss diese Berufung binnen vier Wochen beim Präsidenten nachweislich eingelangt sein.
Die Berufung muss vollständig begründet sein, hat aber keine aufschiebende Wirkung. (Die Mitgliedschaft ruht bis zur Entscheidung durch die Mitgliederver­ sammlung).
(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzu­ nehmen und Einrichtungen des Vereines zu den jeweils vom Vorstand festgeleg­ ten Bedingungen zu benutzen. Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern zu.
(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Ver­ eines Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüs­ se der Vereinsorgane zu beachten.
(3) Die ordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge und Sektionsbeiträge in der vom Vorstand beschlossenen und der Mitgliederver­ sammlung genehmigten Höhe verpflichtet.
(4) Die außerordentlichen Mitglieder sind zur Zahlung des mit dem Vorstand ver­
einbarten Beitrages gebunden.
9.1.1. die Mitgliederversammlung
9.1.2. der Vorstand (Leitungsorgan)
9.1.3. die Rechnungsprüfer
9.1.4. das Schiedsgericht.
Die Funktionsperiode beträgt 2 Jahre.
(2) Eine vom Vorstand zu beschließende Geschäftsordnung kann die Tätigkeit der einzelnen Organe sowie nicht näher in den Statuten erläuterte Funktionen und Zeichnungsberechtigungen regeln.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt
(1) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Leitungsorgan (Vor­
stand)· innerhalb von vier Wochen einzuberufen:
auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel aller stimmberechtigter Mitglieder
Tagesordnung schriftlich, auch mittels Telefax oder per E-Mail, einzuladen.
(3) Anträge an die Mitgliederversammlung sind mindestens drei Tage vor der Mitgliederversammlung beim Leitungsorgan (Vorstand) schriftlich, auch mittels Telefax oder per E-Mail, einzureichen.
(4) Bei der Mitgliederversammlung sind sämtliche Mitglieder teilnahmeberechtigt Jedes Mitglied hat eine Stimme. (Juristis<;he Personen werden durch einen Be­ vollmächtigten vertreten.)
Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer
(5) Der Präsident eröffnet die Versammlung und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Bei ordnungsgemäß erfolgter Ladung ist die Beschlussfähigkeit, unabhängig da­ von wie viele Mitglieder anwesend sind, von Beginn an gegeben (geändert mit 9 s. 2014J
(6) Zu einem Beschluss der Mitgliederversammlung ist die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
(7) Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Präsident. ln dessen Ver­ hinderung der Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste, anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
11.1. Entgegennahmen und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;
11.2. Beschlussfassung über den Voranschlag;
11.3. Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Leitungsorgans (Vor­
stand) und der Rechnungsprüfer;
11.4. Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Vorstandsmitgliedern und
Rechnungsprüfern mit dem Verein;
11.5. Entlastung des Vorstands;
11.6. Festsetzung (Genehmigung) der Höhe der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und außerordentliche Mitglieder;
11.7. Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;
11.8. Beschlussfassung über Statutenänderungeil und die freiwillige Auflösung des Vereins.;
11.9: Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung
11.10. Entscheidungen über Berufungen gegen Mitgliedsausschlüsse;
11.11. Beschlussfassung über rechtzeitig eingebrachte Anträge der Mitglieder;
11.12. Entgegennahmen der Tätigkeitsberichte der Vereinsorgane.
§ 12 Der Vorstand (leitungsorgan)
(1) Der Vorstand besteht aus dem Pri:\sidenten, dem Schriftführer, dem Kassier, dem Kulturreferenten, dem Jugendreferenten, den Sektionsleitern (Beiräte) und deren Stellvertretern, insbesondere auch den Subkassieren als Kassierstell­ vertreter (geandert mit 21.5.2015)
(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein ande-. res wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung einzuholen ist.
(3) Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, un­ verzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung zum Zweck der Neu­ wahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer hand­ lungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu bean­ tragen, der umgehend eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberu­ fen hat.
(4) Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar. ·
Außer durch Tod oder Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines
Mitgliedes des Vorstandes auch durch Rücktritt oder durch Enthebung.
Die Mitgliederversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vor­ standes bzw. Vorstandsmitgliedes in Kraft.
(5) Der Vorstand wird vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorher­ sehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vor­ stand einberufen.
(6) Der Vorstand hält regelmäßig seine Sitzungen ab. Der Vorstand ist be­ schlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfa­ cher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vor­ sitzenden.
(7) Der Vorsitz obliegt dem Präsidenten, bei Verhinderung dem Vizepräsidenten. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesen­ den Vorstandsmitglied, oder jenem Vorstandsmitglied dass die übrigen Vor­ standsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
(1) Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Er ist das Vertretungsorgan im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. ln seinen Wir­ kungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
13A .4.
Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechen­
schaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses; Vorbereitung der Mitgliederversammlung;
Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Mitglieder­
Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen
Vereinsmitgliedern;
Aufnahme und Beendigung von Dienstverhältnissen; Erfüllung der Aufgaben im Sinne von § 3;
Veranlassung und Genehmigung von Fachausschüssen die zur
(2) Das Leitungsorgan (Vorstand) hat dafür zu sorgen, dass die Finanzlage des
Vereins rechtzeitig und hinreichend erkennbar ist (Pkt. 13.1.4.). Es hat ein den
· Anforderungen des Vereins entsprechendes Rechnungswesen einzurichten. Zum Ende des Rechnungsjahres (Kalenderjahr) hat das Leitungsorgan (Vor­ stand) innerhalb von fünf Monaten eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung samt Vermögensübersicht zu erstellen und der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.
(3) Das Leitungsorgan (Vorstand) kann zur Abwicklung und Führung der Geschäfte	und des Rechnungswesens eine eigene Geschäfts- und/oder Kassenordnung erlassen.
Diese darf den Statuten - insbesondere hinsichtlich der Regelung der
Vertretungsbefugnisse nach Außen- nicht widersprechen.
(2) Der Präsident vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Präsidenten und des Schriftführers; in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des Prä­ sidenten und des Kassiers.
Insichgeschäfte (im eigenen Namen oder für ein anderes geschlossenes Ge­ schäft eines organschaftliehen Vertreters mit dem Verein.) bedürfen der Zustim­ mung des Leitungsorgans (Vorstand) und der Rechnungsprüfer.
(3) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertre­ ten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
(4) Bei Gefahr im Verzug ist der Präsident berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbe,reich der Mitgliederversammlung oder des Vorstands fal­ len, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innen­ verhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zu­ ständige Vereinsorgan.
(5) Der Präsident führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Vor­
(6) Dem Schriftführer obliegt die Führung der Protokolle in der Mitgliederver­
sammlung und über die Sitzungen des Vorstands.
(7) Der Kassier und die Subkassiere (Kassierste/lvertreten (geändert mit 2Ui.2o·1s;
sind für die ordnungsgemäße finanzielle Gebarung des Vereins verantwortlich.
(8) Im Falle der Verhinderung tritt an die Stelle des Präsidenten, des Schriftfüh­
rers oder des Kassiers seine Stellvertreter.
(9) Weitere Vorstandsmitglieder- Definition je nach Bedarf:
Die Sektionsleiter bei dessen Verhinderung deren Stellvertreter haben die sport­
lichen Belange des Vereines wahrzunehmen.
(10) Die genauen Aufgabengebiete der Referenten und eines allfällig vom Vor­ stand bestellten Sekretärs, Geschäftsführers, Managers u. dgl. kann in einer Ge­ schäftsordnung geregelt werden.
§ 15	Die Rechnungsprüfer
(1) Die mindestens zwei Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversamm­ lung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ mit Ausnahme der Mitgliederversamm­ lung angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand ihrer Prüfung ist.
{2) Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit der Rechnungslegung und die statutengemä­ ße Verwendung der Mittel.
(3) Der jährliche Prüfungsbericht der Rechnungsprüfer, der binnen 4 Monaten nach Ablauf des Finanzjahres und nach Erstellung der Einnahmen- und Ausga­ benrechnung zu erstellen ist, hat die Ordnungsmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel zu bestätigen oder festgestellte Gebarungsmängel, oder Gefahren für den Bestand des Vereines aufzuzeigen.
Auf ungewöhnliche Einnahmen oder Ausgaben, vor allem auf Insichgeschäfte
(§ 14 Abs. 2, letzter Satz), ist besonders einzugehen.
Die Rechnungsprüfer haben jährlich dem Leitungsorgan (Vorstand) zu berichten und dieses die Mitgliederversammlung.entsprechend zu informieren.
(4) Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 12 wie für Vorstandsmitglieder sinngemäß.
§ 16	Schiedsgericht
(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitig­ keiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine "Schlichtungsein­ richtung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den
§§ 577 ZPO.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zu­ sammen. Es wird derart gebildet, dass ein·streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seiner­ seits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Unterlässt eine Seite die Nen­ nung des Schiedsrichters trotz Aufforderung durch den Präsidenten, ist dieser durch die Vereinsleitung zu bestimmen. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter bin­ nen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts.
Geschieht dies nicht, bestellt die Vereinsleitung den Vorsitzenden. Bei Stimmen­ gleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Mitgliederversamm­ lung- angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
Die Bestimmung über den Datenschutz ist streng einzuhalten. Jedes Mitglied gibt aber durch seinen Beitritt die unwiderrufliche Zustimmung, dass seine personen­ bezogenen Daten, insbesondere Name, Vorname, Geburtsdatum, Beruf, Funkti­ on im Verein und im Landes- oder Bundesverband, seine für das Vereinswesen Bedeutung habende Ausbildung, seine sportlichen Erfolge und seine fachliche und organisatorische Ausbildung mittels Datenverarbeitung erfasst werden und· innerhalb des Vereines, des Landes- und des Bundesverbandes der Sportunion verarbeitet und weitergegeben werden, insbesondere für die Information, Füh­ rung der Buchhaltung, Zustellung von Informationsmaterial aller Art.
(1} Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer eigens zu diesem
Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung und nur mit einer
Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen wer­
{2) Diese Mitgliederversammlung hat über die Verwertung und Abwicklung - nach Abdeckung der offenen Verbindlichkeiten- des verbleibenden Vereinsver­ mögens zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwicklungsvertreter zu be­ rufen.
{3) Im Falle der Auflösung bzw. Wegfall des bisherigen begünstigten Vereins­ zweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen ungeschmälert für gemeinnützi­ ge oder mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung zu verwenden. Auch einem neuen Verein im Gemeindegebiet, der ebenfalls ge­ meinnützige oder mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenord­ nung verfolgt, kann das Vermögen übertragen werden.
(4) Eine andere Verwendung, insbesondere eine Aufteilung auf die Vereinsmit­
glieder, ist ausgeschlossen.
(5) Das letzte Leitungsorgan (Vorstand) hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der Bezirkshauptmannschaft Liezen als zustän­ dige Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.
§ 19 Geschlechtsspezifische Bezeichnungen
Alle Personenbezeichnungen, die in diesen Statuten sprachlich in der männli­
chen Form verwendet werden, gelten sinngemäß auch für die weibliche Form.
Beschluss der Mitgliederversamrnlung: 9.5.2014
Wörschach, am 14. Mai 2014
Präsident:	Rundsiegel Schriftführer: Gerhard Prüggler	Bernadette Tasch
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