Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NZA%202016,%201081
Timestamp: 2019-12-07 11:29:41
Document Index: 218871702

Matched Legal Cases: ['§ 134', '§ 612', '§ 4', '§ 4', '§ 69', '§ 15', '§ 15', '§ 286', '§ 2', '§ 8', '§ 612', '§ 611', '§ 2', '§ 7', '§ 3', '§ 16', '§ 3', '§ 195', '§ 199', '§ 1', '§ 15', '§ 15', '§ 10', '§ 15', '§ 61', '§ 97', '§ 72', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 7', '§ 69']

Rechtsprechung: NZA 2016, 1081 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: LAG Rheinland-Pfalz, 13.05.2015
Unmittelbare Benachteiligung wegen des Alters - altersabhängige Herabsetzung der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit ohne Herabsetzung des Arbeitsentgelts - Gesamtbetriebsvereinbarung - Auslegung - Vergütung einer Teilzeitkraft - Diskriminierungsverbot - ...
Unmittelbare Benachteiligung wegen des Alters bei altersabhängige Herabsetzung der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit ohne Herabsetzung des Arbeitsentgelts
Ob sich diese Rechtsfolge aus § 134 in Verbindung mit § 612 Abs. 2 BGB oder unmittelbar aus § 4 Abs. 1 TzBfG ergibt, kann dahinstehen (BAG, Urteil vom 22.10.2015 - 8 AZR 168/14 -, Rn. 29, juris mwN).
Danach hat der benachteiligte Arbeitnehmer Anspruch auf die begehrte Leistung bis zu der Höhe, die dem Umfang des Anteils seiner Arbeitszeit an der Arbeitszeit eines vergleichbaren vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers entspricht (BAG, Urteil vom 22.102015 - 8 AZR 168/14 -, Rn. 29, juris; BAG…, Urteil vom 19.10.2010 - 6 AZR 305/09 -, BAGE 136, 62 - 70, Rn. 18; BAG…, Urteil vom 24.09.2008 - 6 AZR 657/07 - Rn. 23, BAGE 128, 63).
a) § 4 Abs. 1 Satz 1 und Satz 2 TzBfG enthalten ein einheitliches Verbot der sachlich nicht gerechtfertigten Benachteiligung wegen der Teilzeitarbeit ( BAG 22. Oktober 2015 - 8 AZR 168/14 - Rn. 29 ) .
Im Ergebnis erfolgt damit eine sog. "Anpassung nach oben" (vgl. BAG 22. Oktober 2015 - 8 AZR 168/14 - Rn. 30 mwN) .
Rechtsstreit um die Nachwirkung einer Betriebsvereinbarung "Zuwendung aus …
https://dejure.org/2015,15938
LAG Rheinland-Pfalz, 13.05.2015 - 5 Sa 436/13 (https://dejure.org/2015,15938)
LAG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 13.05.2015 - 5 Sa 436/13 (https://dejure.org/2015,15938)
LAG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 13. Mai 2015 - 5 Sa 436/13 (https://dejure.org/2015,15938)
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§ 69 Abs. 2 ArbGG, § ... 15 Abs. 1 AGG, § 15 Abs. 4 AGG, § 15 Abs. 2 AGG, §§ 286 Abs. 1 S. 1, 288 Abs. 1 BGB, § 2 Abs. 1 Nr. 2, § 8 Abs. 2 AGG, § 612 Abs. 3 BGB, BGB § 611, AGG § 2 Nr. 1, § 7 Abs. 1 AGG, AGG § 3 Nr. 3, BetrAVG § 16 Nr. 72, § 3 AGG, §§ 195, 199 Abs. 1, 204 Abs. 1 Nr. 1 BGB, § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB, § 1 AGG, § 15 Abs. 2 Satz 1 AGG, § 15 Abs. 2 Satz 2 AGG, § 10 KSchG, AGG § 15 Nr. 1, § 61b Abs. 1 ArbGG, §§ 97 Abs. 1, 92 Abs. 1 ZPO, § 72 Abs. 2 ArbGG
§ 15 Abs 1 AGG, § 15 Abs 2 AGG, § 15 Abs 4 AGG, § 7 Abs 1 AGG, § 69b Abs 1 ArbGG
Geschlechtsbezogene Entgeltdiskriminierung - Erfüllung - Differenzvergütung - Entschädigung - Frist
Geschlechtsbezogene Ungleichbehandlung bei der Entlohnung von Frauen und Männern; Differenzlohn- und Entschädigungsklage einer Produktionsmitarbeiterin bei unerheblichen Einwendungen der Arbeitgeberin zu Verfall und Verjährung
Geschlechtsbezogene Ungleichbehandlung bei der Entlohnung von Frauen und Männern
Arbeitsrecht - Benachteiligung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts
Entschädigungsbetrag von 6.000 EUR kann bei geschlechtsbezogener Entgeltdiskriminierung angemessen sein
Offene Entgeltdiskriminierung von Frauen wiegt nicht weniger schwer als eine verdeckte Ungleichbehandlung
Birkenstock-Mitarbeiterinnen erhalten Entschädigung wegen Geschlechtsdiskriminierung
Entschädigungsbetrag von 6.000 EUR bei geschlechtsbezogener Entgeltdiskriminierung angemessen
ArbG Koblenz, 27.08.2013 - 9 Ca 373/13
NZA-RR 2015, 517
Die Rechtsvorgänger der Beklagten haben - was in zahlreichen Diskriminierungsprozessen (vgl. ua. LAG Rheinland-Pfalz 5 Sa 436/13, 5 Sa 412/15) unstreitig war, den in der Produktion beschäftigten Frauen jahrzehntelang bis 31.12.2012 bei gleicher Tätigkeit einen geringeren Stundenlohn als den Männern gezahlt.
Unter Berücksichtigung dieser Rechtsprechung ist die Tätigkeit der Klägerin entgegen ihrer Ansicht nicht "als gleichwertig anerkannt", weil die Beklagte in zahlreichen Prozessen (ua. 5 Sa 436/13, 5 Sa 440/13, 5 Sa 412/15) vor dem LAG Rheinland-Pfalz prozessual unstreitig gestellt hat, dass sie den in der Produktion beschäftigten Frauen bis 31.12.2012 bei gleicher Tätigkeit einen geringeren Stundenlohn als den Männern gezahlt hat.
Auch die von der Klägerin (5 Sa 441/13) und zahlreichen Arbeitskolleginnen erfolgreich geführten Prozesse auf Zahlung von Entgeltdifferenzen (ua. 5 Sa 436/13) führen zu keiner "als gleichwertig anerkannten" Arbeit.