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Timestamp: 2016-10-24 20:19:09
Document Index: 279689740

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 11', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 223/04 (08.10.2004)
U 223/04
Pr�sident Ferrari, Bundesrichter Meyer und Kernen; Gerichtsschreiberin Bollinger
Z.________, Beschwerdef�hrer,
(Entscheid vom 19. Mai 2004)
A.a Z.________, geboren 1964, arbeitete zun�chst tempor�r, ab 1. Mai 1994 im Monatslohn in der Firma B.________, Sanit�re Anlagen, Spenglerei, und war daher bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Am 2. Mai 1994 fuhr ein Lastwagen von hinten auf den von ihm gelenkten Personenwagen auf. Noch am Unfalltag begab er sich zu Dr. med. M.________ in Behandlung. Seinen Hausarzt Dr. med. R.________ suchte er am 6. Mai 1994 auf. Dieser diagnostizierte ein posttraumatisches Zervikalsyndrom sowie bitemporale Kopfschmerzen nach leichtem Sch�deltrauma und hielt fest, dass Z.________ ab 16. Mai 1994 die Arbeit wieder uneingeschr�nkt aufnehmen k�nne (Bericht vom 25. Mai 1994). Am 17. Juni 1994 schloss er die Behandlung ab.
Am 18. Februar 1999 schlug Z.________ zu Hause beim Aufstehen den Kopf an einem Balken an. Auch diesen Unfall meldete er der SUVA und begab sich am 22. Februar 1999 wiederum zu Dr. med. R.________ in Behandlung, wobei er ausf�hrte, Schwindel und Kopfschmerzen h�tten bereits abgenommen und er leide deutlich weniger an �belkeit als unmittelbar nach dem Unfall. Ab 23. Februar 1999 war er wieder arbeitsf�hig.
A.b Am 27. Juni 2003 meldete Dr. med. R.________ der SUVA unter Verweis auf ein Schreiben vom 23. Mai 2003 an die �rztliche Leitung der neurologischen Poliklinik am Inselspital Bern und eine am 22. Mai 2003 durchgef�hrte Magnetresonanzuntersuchung (MRI) der Halswirbels�ule (HWS) einen R�ckfall. Mit Bericht vom 27. August 2003 diagnostizierte Dr. med. E.________ eine Anpassungsst�rung mit l�ngerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.21) und f�hrte unter anderem aus, er habe dem Versicherten erkl�rt, dass die soziale Aktivit�t mit Berufsarbeit wieder hergestellt werden m�sse, weshalb er beim Hausarzt um Bescheinigung einer vollst�ndigen Arbeitsf�higkeit ersucht habe. Am 3. September 2003 verneinte der Kreisarzt eine Kausalit�t der geltend gemachten Beschwerden mit dem Unfall vom Mai 1994. Daraufhin teilte die SUVA Z.________ mit Schreiben vom 4. September 2003 mit, es l�gen keine Unfallfolgen vor, weshalb ihrerseits keine Leistungspflicht bestehe. Diese Einsch�tzung best�tigte sie mit Verf�gung vom 22. September 2003.
A.c Z.________ erhob hiegegen Einsprache und machte im Wesentlichen geltend, bereits unmittelbar nach dem Unfall an typischerweise nach Schleudertraumata der HWS auftretenden Beschwerden und sp�ter auch an einer Wesensver�nderung mit sozialem R�ckzug gelitten zu haben. Mit Einspracheentscheid vom 7. November 2003 hielt die SUVA an ihrer Leistungsabweisung fest.
Ende Januar 2004 liess Z.________ einen Bericht des Dr. med. I.________ vom 26. Januar 2004 zu den Akten reichen. Dr. med. I.________ diagnostizierte darin ein chronisches Schmerzsyndrom bei Status nach HWS-Distorsionstrauma/Sch�delkontusion, Wirbels�ulenfehlhaltung/ -fehlform mit muskul�rer Dysbalance, klinisch Beinl�ngendifferenz und unklare psychische Ver�nderungen. Er f�hrte aus, es best�nden keine Hinweise auf eine entz�ndlich-rheumatische Erkrankung, die ausgedehnten radiologischen Abkl�rungen h�tten keine relevanten feststellbaren L�sionen ergeben. Die Beschwerden k�nnten teilweise mit der muskul�ren Dysbalance zusammenh�ngen, jedoch nicht im geschilderten Ausmass. Vieles spreche f�r ein chronisches Schmerzsyndrom mit entsprechender Eigendynamik.
Z.________ erhob gegen den Einspracheentscheid vom 7. November 2003 Beschwerde, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Bern am 19. Mai 2004 abwies, soweit es darauf eintrat.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde macht Z.________ sinngem�ss geltend, seine gesundheitlichen Beschwerden seien unfallbedingt. Gleichzeitig legt er einen Bericht der Klinik A.________ vom 21. Mai 2004 auf.
Die SUVA beantragt Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
2.1 Streitig und zu pr�fen ist, ob die vom Versicherten geklagten Beeintr�chtigungen (chronische Kopf-, R�cken- und Schulterschmerzen, Brechreiz, Lichtempfindlichkeit, vermehrtes Schwitzen, psychische Beschwerden [Wesensver�nderung]) durch die Unf�lle vom 2. Mai 1994 oder 18. Februar 1999 verursacht wurden (Art. 6 Abs. 1 UVG).
2.2 Wie die Vorinstanz zutreffend erw�gt, setzt die Leistungspflicht der Unfallversicherung voraus, dass die geltend gemachten Beschwerden nat�rlich und ad�quat kausal auf einen versicherten Unfall zur�ckzuf�hren sind (BGE 118 V 296 Erw. 2c mit Hinweisen). Den Begriff der nat�rlichen Kausalit�t hat das kantonale Gericht zutreffend dargelegt (vgl. BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen). Richtig ist insbesondere, dass der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen einem sch�digenden Ereignis und einer gesundheitlichen St�rung als Tatfrage mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt sein muss und die blosse M�glichkeit eines Zusammenhangs f�r die Begr�ndung eines Leistungsanspruches nicht gen�gt (BGE 119 V 338 Erw. 1 mit Hinweisen). Das gilt auch bei R�ckf�llen oder Sp�tfolgen (Art. 11 UVV).
Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, er sei im bisherigen Verfahren nicht angeh�rt worden und damit sinngem�ss eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV) r�gt, kann ihm nicht gefolgt werden. Sowohl die SUVA als auch das kantonale Gericht setzten sich - soweit sie zur Pr�fung der Vorbringen zust�ndig waren - mit seinen Argumenten auseinander und legten ihre Entscheidungsgr�nde einl�sslich dar. Dass darauf verzichtet wurde, von Mitbewohnern, Verwandten, Bekannten, Arbeitskollegen und Arbeitgebern Ausk�nfte zum Gesundheitszustand einzuholen, ist nicht zu beanstanden, da dessen Beurteilung den �rzten oder gegebenfalls anderen Fachpersonen obliegt (BGE 125 V 261 Erw. 4). Auch einer m�ndlichen Anh�rung bedarf es zur gerichtlichen �berpr�fung des rechtserheblichen Sachverhaltes nicht.
4.1 Der Beschwerdef�hrer kritisiert die Einsch�tzungen des Dr. med. R.________ als unvollst�ndig und ungenau. Immer wieder seien Konsultationen des Hausarztes wegen R�cken- und Kopfschmerzen notwendig gewesen, die in dessen Krankengeschichte nicht erw�hnt w�rden. Auch dass er, der Versicherte, schon l�nger und seit dem zweiten Unfall von Februar 1999 verst�rkt auf der Suche nach den Ursachen der Beschwerden sei, gehe aus den Aufzeichnungen des Hausarztes, zu dem er inzwischen jegliches Vertrauen verloren habe, nicht hervor.
4.2 Aus den Akten ergibt sich, dass der Versicherte �ber viele Jahre bei Dr. med. R.________ in Behandlung war, was darauf schliessen l�sst, dass er mit dessen Betreuung w�hrend langer Zeit zufrieden war. Eine St�rung des Vertrauensverh�ltnisses trat nach der glaubw�rdigen Schilderung des Dr. med. R.________ erst auf, als es bei der Diskussion des neurologischen Berichtes des Spitals S.________ vom 7. Juli 2003 zu Meinungsverschiedenheiten �ber die Unfallkausalit�t der Beschwerden kam. Es ist indessen unwahrscheinlich und nicht plausibel, dass Dr. med. R.________ in der detaillierten Darlegung der Krankengeschichte vom 17. M�rz 2004 einzelne Konsultationen unerw�hnt gelassen h�tte. Seine umfassenden und genauen Aufzeichnungen f�gen sich auch widerspruchsfrei in die Beurteilungen der �brigen beigezogenen Mediziner (Befunde des R�ntgeninstitutes Dr. med. B.________ vom 10. Mai 1994 und 22. Mai 2003, Klinik U.________ vom 7. Juli 2003, des Dr. med. E.________ vom 27. August 2003 und des Dr. med. I.________ vom 26. Januar 2004) ein. Es besteht somit kein Grund, nicht auf die Berichte des Dr. med. R.________ abzustellen.
Zu beurteilen ist, ob die geklagten Beschwerden in einem nat�rlichen (und ad�quaten) Kausalzusammenhang zu den beiden Unf�llen von Mai 1994 oder Februar 1999 stehen, wobei insbesondere das Vorliegen von seither bestehenden gesundheitlichen Beeintr�chtigungen (sog. Br�ckensymptomen; vgl. Urteil S. vom 29. Dezember 2000, U 170/00, auszugsweise publiziert in RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101) ins Gewicht f�llt. Ob und welche gesundheitlichen Probleme der Versicherte im Anschluss an die beiden Unf�lle gehabt hatte, k�nnen die derzeit behandelnden Fachpersonen lediglich aufgrund anamnestischer Angaben beurteilen, weshalb von der Einholung weiterer Berichte (etwa des neuen Hausarztes oder des derzeitigen Physiotherapeuten) abzusehen ist. Dies gilt umso mehr, als bereits umfangreiche medizinische Unterlagen vorliegen, die eine rechtsgen�gliche Beurteilung der gesundheitlichen Situation im Anschluss an die Unf�lle vom 2. Mai 1994 und 18. Februar 1999 erlauben.
5.1 Aus den �rztlichen Berichten geht hervor, dass der Versicherte unmittelbar nach dem Unfall vom 2. Mai 1994 unter Druckdolenzen in der oberen HWS und Kopfschmerzen gelitten hatte. Diese Beschwerden klangen jedoch rasch ab; bereits am 17. Juni 1994 war er wieder beschwerdefrei und die Behandlung konnte abgeschlossen werden. W�hrend des Jahres 1995 war keine (haus-)�rztliche Konsultation notwenig. In der folgenden Zeit begab sich der Versicherte haupts�chlich wegen diverser Infekte, chronischer Raucherbeschwerden und einem Knoten hinter dem rechten Ohr in �rztliche Behandlung (so am 31. Januar 1996 wegen Halsweh, Schl�fen-Kopfschmerzen und Schnupfen; am 4. Oktober 1996 wegen Halsweh, Gliederschmerzen, Schwitzen an H�nden und in der Achselh�hle sowie Schnupfen und Husten; am 10. Oktober 1996 wegen noch leichtem Husten; am 11. November 1997 wegen Husten, Halsweh, Schnupfen, Schwitzen, Kopfschmerzen im Nacken [im Untersuchungszeitpunkt weniger] und gelbem Auswurf; am 15. Dezember 1997 wegen des Knotens hinter dem rechten Ohr, Schluckweh, zum Teil temporalen Kopfschmerzen und Durchfall). Keiner Behandlung bedurfte der Beschwerdef�hrer im Jahre 1998. Am 25. Januar 1999 suchte er Dr. med. R.________ erneut wegen des (unver�nderten) Knotens hinter dem Ohr auf. Nach dem im Februar 1999 erlittenen zweiten Unfall schilderte er bereits am 26. Februar 1999 gegen�ber dem Hausarzt eine deutliche Besserung des Gesundheitszustandes. Am 23. November 1999 stellte Dr. med. R.________ Husten und Fieber bei normalem Lungenbefund fest; diese Beschwerden besserten in der folgenden Woche, jedoch klagte der Versicherte �ber abendliche M�digkeit und Schwitzen. Die n�chste Arztkonsultation erfolgte am 25. September 2001 wegen einer leichten Pharyngitis. Anfangs Oktober 2001 klagte er �ber ein Stechen zervikal, n�chtliches Schwitzen, vermehrtes Husten, weiss-gelben Auswurf und (vor�bergehendes) Fieber; auch diese Beschwerden besserten in der Folge. Im November 2001 litt der Versicherte erneut an Kopfschmerzen, die er auf den Knoten hinter dem rechten Ohr zur�ckf�hrte. Die einzige Konsultation im Jahre 2002 erfolgte wegen einer Bursitis am linken Ellenbogen. Im Februar 2003 machte der Beschwerdef�hrer vom Nacken ausgehende, nach frontal ausstrahlende Kopfschmerzen, Schwitzen, �belkeit mit Erbrechen und am 3. M�rz 2003 R�ckenschmerzen und Schwitzen geltend, wobei die Kopfschmerzen abgenommen h�tten und Durchfall und Erbrechen abgeklungen seien. Im Mai 2003 klagte er �ber Schmerzen in der unteren HWS, ausstrahlend nach temporal, vermehrtes Schwitzen am R�cken, Hitzegef�hl, Nervosit�t und Gereiztheit. Weiter gab er an, seine Umgebung habe eine Verhaltens�nderung im Sinne einer Aggressivit�t festgestellt, die in den vergangenen eineinhalb Jahren progredient verlaufen sei. Er ziehe sich immer mehr zur�ck und sei vermehrt m�de. Auch sei er arbeitslos, da er mit den starken Schmerzen, an denen er leide, nicht arbeiten k�nne.
5.2 Entgegen den Vorbringen des Versicherten finden sich in den detaillierten Aufzeichnungen seines damaligen Hausarztes keine Hinweise auf im Anschluss an den Unfall vom Mai 1994 aufgetretene mental kognitive Ver�nderungen oder - abgesehen von verschiedentlich, meist jedoch gleichzeitig mit Infekten aufgetretenen Kopfschmerzen - weitere, zum typischen "bunten" Beschwerdebild nach Schleudertraumata der HWS geh�rende St�rungen. Die gegen�ber der SUVA geltend gemachten Beschwerden wie �belkeit und Brechreiz, Kopfschmerzen, Beschwerden im oberen Teil der Wirbels�ule, in der Schulter, in Kiefer und Auge sowie Lichtempfindlichkeit, haben nach den medizinischen Unterlagen nicht seit dem Unfall ("durchgehend") bestanden, sondern traten erst - und nur teilweise - im Februar 2003 auf (damals Nacken- und Kopfschmerzen mit gleichzeitigem Schwitzen, �belkeit und Erbrechen). Zwar ist nicht ausgeschlossen, dass im Anschluss an ein Schleudertrauma der HWS auch ohne nachweisbare pathologische Befunde noch Jahre nach dem Unfall funktionelle Ausf�lle verschiedenster Art auftreten (BGE 117 V 363 Erw. 5d/aa mit Hinweisen). Selbst wenn sich ab Ende 2001 Wesensver�nderungen bemerkbar gemacht h�tten, liegt zwischen der Auffahrkollision von 1994 und den Ende 2001 sowie erneut anfangs 2003 geltend gemachten Leiden aber eine so lange Zeitspanne, dass sich die Annahme einer bloss l�nger dauernden Latenzzeit klar verbietet (RKUV 2000 Nr. 359 S. 29 f. mit Hinweisen). Dies gilt umso mehr, als der Versicherte wiederholt l�ngere Zeit beschwerdefrei war und es ihm auch immer wieder gelang, sich in der Arbeitswelt zu integrieren und verantwortungsvolle T�tigkeiten (etwa als Projektleiter) zu �bernehmen. In �bereinstimmung mit dem kantonalen Gericht k�nnen die gesundheitlichen Beeintr�chtigungen deshalb nicht erneut mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Verkehrsunfall vom 2. Mai 1994 zur�ckgef�hrt werden. Daran �ndert auch der mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde aufgelegte, wohl den aktuellen Zustand beschreibende, hingegen patho-genetisch keineswegs aussagekr�ftige Bericht der Klinik A.________ vom 21. Mai 2004 nichts, soweit dieser �berhaupt den Zeitpunkt des Einspracheentscheides betrifft und damit zu ber�cksichtigen ist (RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101 mit Hinweisen).
5.3 Der Unfall vom Februar 1999, bei welchem der Versicherte den Kopf an einem Balken anschlug, als er zu Hause hatte aufstehen wollen, f�hrte nach seinen Angaben zu einer deutlichen Zunahme der Beschwerden. Ob zwischen diesem zweiten Unfall und den in der Folge geltend gemachten Beeintr�chtigungen ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht, ist nach der Aktenlage ebenfalls nicht anzunehmen, kann aber letztlich offen bleiben. Denn die Ad�quanzfrage ist bei einem leichten Unfall - um einen solchen handelt es sich, da der Versicherte aktenkundig keine besonderen Verletzungen erlitt (anders etwa als der in Urteil S. vom 21. Juli 2003, U 509/00, zu beurteilende Sachverhalt, wo ein Versicherter den Kopf an einer Aussenlampe angeschlagen und dabei den Sehnerv rechts verletzt hatte, was zu einem vollst�ndigen Visusverlust f�hrte) - in der Regel ohne weiteres zu verneinen (BGE 115 V 139 f. Erw. 6a und b), wovon abzuweichen hier kein Anlass besteht.
Das mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde gestellte Begehren um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung hat der Beschwerdef�hrer mit Eingabe vom 18. Juni 2004 zur�ckgezogen. Es besteht daher kein Anlass, dar�ber zu befinden.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) zugestellt.