Source: http://tgk-tecklenburg.de/satzung/
Timestamp: 2020-06-04 01:15:22
Document Index: 63066792

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 26', '§ 13', '§ 8', '§ 11', '§ 9', '§ 13', '§ 18', '§ 26', '§ 3', '§ 3']

Satzung – TUS Graf Kobbo – Der Traditionsverein vom Berg
Download (PDF) Satzung TuS Graf Kobbo 1902 e.V.
(1) Der am 19.6.1902 gegründete Verein führt den Namen Turn- und Sportverein Graf Kobbo 1902 e.V. (TuS Graf Kobbo 1902 e.V.), im folgenden „Verein“ genannt.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Tecklenburg und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Steinfurt unter der Nr. VR 15263 eingetragen.
a) entsprechende Organisation eines geordneten Sport-, Spiel-, Übungs- und Kursbetriebes für alle Bereiche, einschließlich des Freizeit-und Breitensports,
g) die Beteiligung an Kooperationen, Sport-und Spielgemeinschaften,
h) Angebote der bewegungsorientierten Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit, sowie
B. Mitgliedschaften
Der Verein kann Mitglied von regionalen oder überregionalen Sport- und Sportfachverbänden sein. Über die Mitgliedschaften entscheidet der Gesamtvorstand.
– außerordentlichen Mitgliedern.
(2) Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung an die Geschäfts-adresse des Vereins. Der Austritt kann zum Ende eines Vierteljahres (31.03.; 30.06.; 30.09.; 31.12.) unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Wochen erklärt werden.
(4) Der Gesamtvorstand entscheidet mit mindestens 2/3-Mehrheit.
(6) Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen schriftlich mitzuteilen.
(1) Für Mitglieder können zusätzlich Umlagen, Gebühren für besondere Leistungen des Vereins sowie abteilungsspezifische Beiträge erhoben werden.
(2) Über Höhe und Fälligkeit sämtlicher Beiträge, Gebühren und Umlagen entscheidet der Gesamtvorstand durch Beschluss. Umlagen können bis zur Höhe des Zweifachen des jährlichen Mitgliedsbeitrages festgesetzt werden. Beschlüsse über Beitragsfestsetzungen sind den Mitgliedern bekannt zu geben.
(10) Die Mitglieder sind verpflichtet, die zur Erhaltung der Vereinsanlagen festgelegten Arbeitsstunden zu erbringen. Im Falle der Nichtleistung sind von den Mitgliedern festgesetzte Stundenvergütungen zu erbringen. Für die Festsetzung der Arbeitsstunden sowie der ersatzweisen Stundenvergütung ist der Gesamtvorstand zuständig.
(11) Der Gesamtvorstand kann durch Beschluss Familienbeiträge festsetzen. Der Familienbeitrag umfasst die Beitragsverpflichtung einer Familie mit minderjährigen Kindern. Minderjährige Mitglieder werden mit Vollendung des 18. Lebensjahrs automatisch als erwachsene Mitglieder beitragsmäßig veranlagt.
(2) Ein Verhalten eines Mitglieds, das nach § 8 Abs. 1 dieser Satzung zum Vereinsausschluss führen kann, kann auch nachfolgende Vereinsstrafen nach sich ziehen:
a) Ordnungsstrafe bis 800,00 Euro;
b) Befristeter bis maximal 6-monatiger Ausschluss vom Trainings- und Übungsbetrieb.
(7) Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen mitzuteilen.
– der Gesamtvorstand.
(2) Eine Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Kalenderjahr statt. Die Mitgliederversammlung sollte bis zum 30. April eines Kalenderjahres durchgeführt werden.
(3) Die Mitgliederversammlung wird vom geschäftsführenden Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen per Textform (E-Mail oder Brief) oder durch Veröffentlichung in einer lokalen Tageszeitung (z.B. Westfälische Nachrichten) bzw. durch Veröffentlichung im Vereinsaushangkasten unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Tagesordnung setzt der geschäftsführende Vorstand durch Beschluss fest. Es sind alle Mitglieder zur Teilnahme einzuladen.
(4) Der geschäftsführende Vorstand kann jederzeit eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 20 % aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom geschäftsführenden Vorstand verlangt wird. Gegenstand der Beschlussfassung einer derartigen Mitgliederversammlung sind nur die mit der Einberufung mitgeteilten Tagesordnungspunkte. Ergänzungen der Tagesordnung sowie weitere Anträge sind ausgeschlossen. Einberufungsform und –frist ergeben sich aus Absatz 3.
(6) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes geleitet. Ist kein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer. Der Versammlungsleiter kann die Leitung der Versammlung für die Dauer eines Wahlgangs auf eine andere Person übertragen.
(8) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen werden als ungültige Stimmen gewertet und nicht mitgezählt. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
(10) Wählbar ist jedes Mitglied mit Vollendung des 18. Lebensjahres. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden und ist nicht übertragbar.
(11) Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands, der Abteilungsleiter und weiterer Vereinsmitglieder, die auf Vorschlag des 1. Vorsitzenden Mitglied des Gesamtvorstands werden sollen, werden einzeln gewählt. Es ist der Kandidat gewählt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat (absolute Mehrheit). Erreicht die absolute Mehrheit kein Kandidat im 1. Wahlgang, findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl statt. Gewählt ist im 2. Wahlgang der Kandidat, der die meisten Stimmen erhält (relative Mehrheit). Bei gleicher Stimmenzahl ist keiner der Kandidaten gewählt. Die Wahl ist geheim durchzuführen, wenn dies von mindestens 1/5 der erschienenen Stimmberechtigten verlangt wird. Die
Vorstandsmitglieder sind wirksam gewählt, wenn die gewählten Kandidaten das Amt angenommen haben.
(12) Alle Mitglieder können bis zwei Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung schriftlich Anträge zur Tagesordnung mit Begründung beim geschäftsführenden Vorstand einreichen. Für die Berechnung der Zwei-Wochen-Frist ist der Eingang des Antrages maßgebend. Eingegangene Anträge sowie die ergänzte endgültige Tagesordnung sind auf der Homepage des Vereins bis eine Woche vor dem Termin der Mitgliederversammlung zu veröffentlichen.
b) dem stellvertretenden 2. Vorsitzenden;
c) dem Vorstand Finanzen;
Die Bestellung der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes erfolgt durch Wahl auf der Mitgliederversammlung. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl erfolgt einzeln. Der geschäftsführende Vorstand beschließt in seiner ersten Vorstandssitzung eine Geschäftsordnung.
(2) Zu den Aufgaben des geschäftsführenden Vorstandes gehört die Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Geschäftsführung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung oder Ordnung einem anderen Organ zugewiesen sind.
(4) Personalunion zwischen den einzelnen Ämtern des geschäftsführenden Vorstands ist zulässig.
(6) Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Wahl des Amtes vorher schriftlich erklärt haben. Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes während der laufenden Amtszeit vorzeitig aus, so kann der Gesamtvorstand für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen durch Beschluss einen Nachfolger bestimmen.
(7) Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes haben in der Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Der geschäftsführende Vorstand kann Beschlüsse im Umlaufverfahren per Mail oder per Telefonkonferenz fassen, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder an der Beschlussfassung per Mail oder Telefonkonferenz mitwirken.
(9) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein wird der Vertreter nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig.
– weiteren Vereinsmitgliedern, wenn sie gem. § 13 Abs. 11 gewählt wurden.
– Die Vorlage von Jahresberichten für die Mitgliederversammlung.
– Ausschluss von Mitgliedern gem. § 8 und Verhängung von Sanktionen gem. § 11.
– Kommissarische Bestellung von ausgeschiedenen Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands.
– Beschlussfassung über Beiträge, Aufnahmegebühren sowie Gebühren für besondere Leistungen gem. § 9
(3) Die Mitglieder des Gesamtvorstandes haben in der Sitzung des Gesamtvorstandes je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Gesamtvorstandsmitglieder anwesend ist.
(4) Der Gesamtvorstand trifft mindestens alle 2 Monate zusammen. Die Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Der Gesamtvorstand kann sich durch Beschluss eine Geschäftsordnung geben.
(1) Der Verein verfügt über mehrere Abteilungen. Innerhalb des Vereins werden für unterschiedliche sportliche Aktivitäten gesonderte Abteilungen eingerichtet. Die Abteilungen sind rechtlich unselbständige Untergliederungen des Vereins. Der Gesamtvorstand kann die Gründung von Abteilungen beschließen.
(2) Die Abteilungsleiter werden gem. § 13 Abs. 11 von der Mitgliederversammlung gewählt.
(3) Der geschäftsführende Vorstand kann einen Abteilungsleiter jederzeit durch Beschluss abberufen. Der betroffene Abteilungsleiter ist vorher anzuhören. Im Falle der Abberufung setzt der Gesamtvorstand kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung einen anderen Abteilungsleiter ein.
(4) Der Gesamtvorstand kann Abteilungsordnung erlassen.
§ 18 Vergütung der Organmitglieder, Aufwendungsersatz, bezahlte Mitarbeit
(2) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und Organämter entgeltlich auf der Grundlage eines Dienst- oder Arbeitsvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalen Aufwandsentschädigung (§ 3 Nr. 26 und Nr. 26a EStG) ausgeübt werden. Gleiches gilt für Vertragsinhalte und Vertragsbeendigung.
(3) Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage einen Geschäftsstellenleiter und/oder Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen. Im Weiteren ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt, zur Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke Verträge mit Übungsleitern abzuschließen. Das arbeitsrechtliche Direktionsrecht hat der 1. Vorsitzende.
(1) Die Mitgliederversammlung wählt einen Kassenprüfer, der nicht dem geschäftsführenden Vorstand oder Gesamtvorstand angehören darf. Die Mitgliederversammlung kann auf Antrag eines Mitglieds auch einen zweiten Kassenprüfer wählen.
(2) Die Amtszeit der Kassenprüfer beträgt ein Jahr. Die Wiederwahl für eine weitere Amtszeit ist zulässig. Die Mitgliederversammlung kann stattdessen oder zusätzlich qualifizierte Dritte mit der Prüfung der Ordnungsgemäßheit der Geschäftsführung durch den Gesamtvorstand beauftragen.
(3) Die Kassenprüfer prüfen einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen und erstatten der Mitgliederversammlung darüber einen Bericht. Der Kassenprüfer ist zur umfassenden Prüfung aller Kassen und aller Unterlagen in sachlicher und rechnerischer Hinsicht berechtigt.
Die Abteilungen können Abteilungsordnungen beschließen, diese bedürfen der Genehmigung des Gesamtvorstands.
(1) Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung die Ehrenamtspauschale gem. § 3 Nr. 26a EStG (2018: 720 € im Jahr) nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(4) Die Organe des Vereins sind verpflichtet, die Regelungen des BDSG zu beachten und haben gegebenenfalls entsprechende Beschlüsse zu fassen und umzusetzen.
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck vom Gesamtvorstand einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Der Gesamtvorstand hat die Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder oder ¾ der Mitglieder des Gesamtvorstands dies fordern. Für eine Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung müssen mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein. Sind bei der Versammlung weniger als 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend, so wird innerhalb eines Monats eine weitere Mitgliederversammlung einberufen. Diese ist unabhängig von der Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.
Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 75 % der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Die Abstimmung erfolgt namentlich.
(2) Sofern die Mitgliederversammlung nicht anderes beschließt, sind im Falle der Auflösung der 1. und 2. Vorsitzende als einzelvertretungsberechtigte Liquidatoren des Vereins bestellt.
(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Tecklenburg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
(4) Im Falle einer Fusion mit einem anderen Verein, fällt das Vermögen nach Vereinsauflösung an den neu entstehenden steuerbegünstigten Fusionsverein bzw. den aufnehmenden steuerbegünstigten Verein, der es ausschließlich und unmittelbar für den in Absatz 3 genannten Zweck zu verwenden hat.
(1) Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 18.3.2018 beschlossen.