Source: http://protection-of-minors.eu/de/cat11.php
Timestamp: 2017-07-22 08:48:48
Document Index: 235218639

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', '§ 2', 'Art. 65', 'Art. 190', 'Art. 2', 'Art. 194', 'Art. 200']

Kinder- und Jugendschutz in Europa - Arbeit
Grundsätzlich dürfen Jugendliche in Österreich erst dann arbeiten, wenn sie ihr 15. Lebensjahr vollendet und die Schulpflicht abgeschlossen haben.Für Jugendliche aus den alten EU-Ländern gibt es keine Beschränkungen am Arbeitsmarkt. Für Jugendliche aus den neuen Beitrittsländern gelten die jeweiligen Übergangsregelungen. Jugendliche aus nicht EU-Ländern brauchen eine Arbeitsbewilligung.
ist es Personen erlaubt zu arbeiten. Nicht-EU-Bürger benötigen eine
Arbeitsgenehmigung.
Jeder bulgarische Staatsbürger, EU-Bürger, Bürger,
dessen Land der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft beigetreten ist und jeder
Bürger der Schweizerischen Konföderation, der eine Arbeit sucht, kann sich im
regionalen Büro der Agentur für Arbeitsstellenvermittlung registrieren lassen.
Personen, die nicht 18 Jahre alt sind, können nicht
angestellt werden. Dennoch gibt es Ausnahmeregelungen für die Anstellung von
Personen unter 18 Jahren. Der Arbeitgeber erhält höhere Sicherheitsauflagen
bezüglich des Arbeitsplatzes des Minderjährigen. Was ist das erlaubte Mindestalter für die Aufnahme einer Arbeit?
Das Mindestalter für ein Arbeitsverhältnis beträgt 16
Jahre. Es ist verboten Personen, die noch nicht 16 Jahre alt sind, anzustellen.
Es gibt eine Ausnahme für Personen zwischen 15 und 16 Jahren, sofern die Arbeit
leicht und ungefährlich ist, die Gesundheit, die physische, geistige und
moralische Entwicklung, der regelmäßige Schulbesuch oder die Teilnahme an einer
beruflichen Orientierungsmaßnahme oder Ausbildung nicht gefährdet sind. In diesen Fällen sind die
Arbeitsbedingungen in den Verordnungen des Ministerrates definiert. Personen,
die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, brauchen eine Erlaubnis der Arbeitsaufsichtsbehörde.
Als Ausnahmen gelten Arbeitsverhältnisse im kreativen Bereich, wie zum Beispiel
bei der Produktion von TV-Programmen etc.
Ausnahmen für SchülerInnen, für die Teilnahme in Zirkusprogrammen, für die
Teilnahme bei Filmproduktionen oder bei der Vorbereitung und Inszenierung von
Theateraufführungen und anderen Auftritten. Dabei müssen Mädchen 14 Jahre und
Jungen 13 Jahre alt sein. Ist es möglich, während der Ferien als Gast in Bulgarien etwas zu arbeiten?
In der Republik Zypern können Jugendliche
und Kinder ab 15 Jahren arbeiten und darüber hinaus wenn es ein Familienbetrieb
Laut Rechtsordnung der
Tschechischen Republik ist jeder Ausländer berechtigt, auf dem Gebiet der Tschechischen Republik
mit einer Arbeitserlaubnis und einem Visum für den Aufenthalt in der
Tschechischen Republik zu arbeiten. Es gibt einige Ausnahmen zu dieser Regelung,
zugunsten von Studenten und Personen, deren Aktivitäten in der Tschechischen Republik
nicht länger dauert als das Gesetz bestimmt.
Ab 15 Jahren, in
Ausnahmefällen auch ab 14 Jahren, ist es gestattet zu arbeiten (Arbeitsgesetzbuch - zákon č. 65/1965 Sb.,zákoník práce; Gesetz
über Beschäftigung - zákon č. 1/1991 Sb., o zaměstnanosti).
verbietet das Arbeiten generell für Kinder unter 13 Jahren und beschränkt die
Möglichkeiten für Minderjährige durch Auflagen je nach Alter.
Die folgenden Regelungen gelten für Dänen und für Reisende nach Dänemark unabhängig ihrer Nationalität. Jugendliche bis 18 Jahren dürfen in folgenden Bereichen nicht arbeiten: mit gefährlichen Hilfsmitteln und mit Anlagen innerhalb gefährlicher Arbeitsprozesse. Die Arbeitszeit darf nicht zwischen 18.00 und 6.00 Uhr an Werktagen und zwischen 14.00 und 6.00 Uhr an Feier- und Sonntagen liegen. Die maximale wöchentliche Arbeitszeit darf maximal 40 Stunden betragen.
Kinder zwischen 13 und 15 Jahren dürfen nur leichte Arbeiten ausführen, das heißt nicht in der Nähe von Maschinen. Die Arbeitszeit darf an Schultagen maximal 2 Stunden betragen und an anderen Tagen maximal 7 Stunden. In schulfreien Wochen darf die maximale Arbeitszeit 35 Stunden pro Woche betragen. Kinder unter 13 Jahren dürfen nicht arbeiten. Ausgenommen sind Tätigkeiten im kulturellen oder künstlerischen Bereich. Allerdings muss bei diesen Aktivitäten vorab eine polizeiliche Genehmigung eingeholt werden. Kulturelle oder künstlerische Tätigkeiten können zum Beispiel in den Bereichen Sport, Theater, (Werbe)-Film, Radio, Fernsehen und Konzerte liegen. In der Bearbeitung des Antrags werden Alter, Gesundheit, soziale Umgebung, Häufigkeit des Einsatzes und dergleichen berücksichtigt. Das Gesetz kann in seiner vollen Länge in der Verordnung Nr. 239 vom 6. April 2005 der Arbeitsaufsichtsbehörde („Arbejdstilsynet“) nachgeschlagen werden: www.at.dk/sw12593.asp
Im Allgemeinen ist das Arbeiten für
Minderjährige ab 15 Jahren erlaubt bzw. wird unter besonderen Bedingungen
bereits ab 7 Jahren gewährt.
Employment ContactsAct, § 7 Entry into employment contracts with minors (§ 7 Aufnahme eines Beschäftigungsverhältnis mit einem Minderjährigen im
Arbeitsvertragsgesetz [Übers. v. Verf.]):
(1) Ein Arbeitgeber darf keinen Arbeitsvertrag
mit einer minderjährigen Person unter 15 Jahren oder einer minderjährigen
Person, die noch verpflichtet ist zur Schule zu gehen, abschließen oder diese
geringfügig beschäftigen. Es sei denn, es handelt sich um Fälle, die im Satz 4
dieses Paragraphen geregelt sind.
(2) Ein Arbeitgeber darf keinen Arbeitsvertrag
mit einer minderjährigen Person abschließen oder diese beschäftigen, wenn die
1. die körperliche oder psychische
Leistungsfähigkeit der minderjährigen Person übersteigt;
2. die moralische Entwicklung der
minderjährigen Person schädigt;
3. Risiken mit sich bringt, die die
minderjährige Person aufgrund der mangelnden Erfahrung oder beruflichen Bildung
nicht erkennen oder vermeiden kann;
4. die soziale Entwicklung beeinträchtigt
oder die Erziehung gefährdet wird
5. oder die Arbeitsumgebung Gefahren für die
Gesundheit der minderjährigen Person hervorrufen.
(3) Die Liste der Arbeiten und Gefahren des § 2 Abs. 5 dieses Abschnittes wurden in
einer Regierungsverordnung eingeführt.
Arbeitgeber kann einen Arbeitsvertrag mit einer minderjährigen schulpflichtigen
Person von 13 - 14 Jahren oder von 15 - 16 Jahren abschließen, wenn die
Aufgaben einfach sind und diese mit keinen größeren physischen oder psychischen
Anstrengungen verbunden sind (leichte Arbeiten). Minderjährige im Alter von 7 -
12 Jahren dürfen leichte Arbeiten in den Bereichen Kultur, Kunst, Sport und
Werbung verrichten.
Art der leichten Arbeiten, die von Minderjährigen ausgeübt werden können, wird
durch eine Verordnung der Regierung der Republik festgelegt.
(6) Ein
Arbeitsvertrag, der gegen die benannten Beschränkungen in diesem Paragraphen
verstößt, ist nichtig.
bedarf die Aufnahme eines Beschäftigungsverhältnis der schriftlichen Zustimmung
der(s) gesetzlichen Vertreter(s) und zusätzlich der Bewilligung der
Arbeitskommission, sollte die Minderjährige Person 13 – 14 Jahre alt sein. ·Estnische Rechtsvorschriften beruhen
auf: Council Directive 94/33/EC of 22
June 1994 on the protection of young people at work (Richtlinie des Rates 94/33/EC v. 22 Juni 1994 über den
Arbeitsschutz von Jugendlichen [Übers. v.
Verf.]) Spanien
Kinder unter 16 Jahren dürfen in
Spanien nicht arbeiten, auch wenn sie Ausländer sind. Personen zwischen 16 und
18 Jahren benötigen die Erlaubnis der Eltern oder erziehungsberechtigten
Person. Finnland
Jugendliche der EU, die
zeitweise in Frankreich arbeiten wollen, unterliegen wie die französischen
Jugendlichen den Bestimmungen des code du
travail (Arbeitsgesetzbuch [Übers. v.
Verf.]): Minderjährige dürfen mit dem Einverständnis der Eltern ab 16
Jahren eine Arbeit aufnehmen. Die Arbeitszeiten sind streng geregelt. Dabei ist
die Nachtarbeit grundsätzlich verboten. Für Minderjährige zwischen 14 und 16
Jahren sind nur leichte Tätigkeiten erlaubt. Die möglichen Tätigkeiten und
Bedingungen für <16 Jährige sind den Bestimmungen in den Artikeln L 4153-1 ff. des Arbeitsgesetzbuches zu entnehmen.
die nicht aus der EU kommen, zwischen 16 und 18 Jahren alt sind sowie in
Frankreich arbeiten wollen, einem Praktikum nachgehen möchten oder auf der
Liste für Arbeitssuchende eingeschrieben sind, müssen im Vorfeld eine
Arbeitsgenehmigung erhalten haben. Ausländischen Jugendlichen <16 Jahren
können in Ausnahmefällen oder wenn es ihnen entsprechend des
Arbeitsgesetzbuches gestattet ist zu arbeiten, vorübergehende
Arbeitsgenehmigungen erteilt werden (insbesondere bei einer Berufsausbildung).
Es gibt keine Beschränkungen für EU Bürger. Nicht EU -
Bürgern ist es im Allgemeinen nicht erlaubt zu arbeiten, so lange sie keine
Arbeitsgenehmigung vorweisen können. Jugendliche können ab 13 Jahren arbeiten
(Einschränkungen). „Working Holiday“ ist möglich.
Zuständig sind das
Ministerium für Beschäftigung, Sozialschutz, Migration und soziale
Angelegenheiten sowie das Innenministerium.
einer Saisonarbeitsgenehmigung
ist es erlaubt maximal 60 Tage im Jahr zu arbeiten. Ohne Arbeitsgenehmigung ist
das Arbeiten ausschließlich in der Landwirtschaft (Pflanzenzucht, Tierzucht,
Fischerei) gestattet.
können mit einer Saisonarbeitsgenehmigung ab 16 Jahren arbeiten. SchülerInnen
ist es in den Schulferien mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten bereits ab
15 Jahren erlaubt. „Working holiday“ ist unter den genannten Bedingungen
Es bestehen keine Beschränkungen für EU-Bürger (außer
Staatsbürger aus Rumänien und Bulgarien). Mehr Information siehe auch: http://www.entemp.ie/labour/workpermits/bulgariaromania.htm). Nicht EU-Bürger benötigen eine Arbeitsgenehmigung.
Jugendliche dürfen ab 16 Jahren von 6.00 bis
22.00 Uhr und maximal 40 Stunden pro Woche arbeiten. „Leichte Arbeiten“ sind für
14 und 15-Jährige erlaubt.
Es gibt keine gesetzliche Grundlage. Die Altersgrenze
differiert: ein Kind ab 14 Jahren kann mit schriftlicher Zustimmung der Eltern
eine Arbeit annehmen.
Laut Gesetz vom 22. Juli 1982 über die Beschäftigung von Schülern und Studenten während der Schulferien dürfen Personen, welche zwischen 15 und 25 Jahren alt sind und in
Luxemburg oder im Ausland in einer Schule eingeschrieben sind, während der Schulferien für eine maximale Dauer von 2 Monaten arbeiten. Fällt der Jugendliche nicht unter
diese Bedingungen, müssen die normalen arbeitsrechtlichen Bedingungen eingehalten
werden und die betroffene Person benötigt gegebenenfalls eine Aufenthalts- bzw. Arbeitserlaubnis.
Gemäß dem Labour law (Arbeitsrecht [Übers.
v. Verf.]) gelten folgende Regelungen: 1. Es
ist verboten Kinder dauerhaft zu beschäftigen. Ein Kind ist nach diesem Gesetz
eine Person, die noch nicht 15 Jahre alt ist. Dies gilt ebenso für Personen,
die das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und sich noch in der schulischen
Erstausbildung befinden.
Einzelfällen können Kinder ab 13 Jahren mit der Einverständniserklärung der
Eltern(Sorgeberechtigten) außerhalb der Schulzeit für leichte Arbeiten, die die
Sicherheit, Gesundheit und Entwicklung des Kindes nicht gefährden, angestellt
werden. Diese Arbeiten sollten die schulischen Tätigkeiten des Kindes nicht
behindern. Tätigkeiten, die ein Kind bereits ab 13 Jahren ausüben darf, werden
vom Kabinett beschlossen.
Einzelfällen kann ein Kind in kulturellen, artistischen oder sportlichen
Aktivitäten und zu Zwecken der Werbung arbeiten, sofern die
Einverständniserklärung der Eltern und eine Genehmigung der staatliche
Arbeitsinspektion vorliegen. Auch diese Tätigkeiten dürfen keine Gefahr für die
Sicherheit, Gesundheit, Moral und Entwicklung des Kindes darstellen. Zudem darf
das Arbeitsverhältnis die schulische Tätigkeit nicht beeinträchtigen. Die
Vorgehensweisen für Genehmigungen für ein Arbeitsverhältnis von Kindern bei
kulturellen, artistischen oder sportlichen Veranstaltungen oder zu Zwecken der
Werbung werden vom Kabinett beschlossen. Gleiches gilt für Arbeitsbedingungen
und Beschäftigungsbedingungen dieser Genehmigungen. 4. Es
ist verboten, Jugendliche in Jobs zu beschäftigen, die mit einem erhöhten
Risiko bezogen auf Gesundheit, Sicherheit, Moral und Entwicklung verbunden
sind. Jugendliche sind Personen von 15 bis 18 Jahren, die entsprechend Punkt 1 nicht
mehr als Kinder gelten. Ausnahmeregelungen, wie zum Beispiel in Verbindung mit
einer Berufsausbildung, werden vom Kabinett festgelegt.
Arbeitgeber hat im Vorfeld des Arbeitsverhältnisses die Pflicht, die Eltern
(Sorgeberechtigten) des Kindes oder Jugendlichen zu kontaktieren und sie über
die Gefahren und die Arbeitsschutzbestimmungen am Arbeitsplatz zu informieren.
unter 18 Jahren müssen sich im Vorfeld einer ärztlichen Untersuchung
unterziehen. Sollten sich Personen unter 18 Jahren in einem regelmäßigen
Arbeitsverhältnis befinden (z.B. Ausbildung), besteht die Pflicht einer
jährlichen medizinischen Kontrolluntersuchung. Ausländer können nur angestellt
sein, wenn sie eine Arbeitsgenehmigung besitzen, ausgenommen sind spezifische
lokale Regelungen.
einigen bilateralen Übereinkünften, denen Lettland angehört, bestehen
Möglichkeiten der Arbeit für junge Personen, wie z.B. „working holiday“, ohne
dass diese eine Arbeitsgenehmigung benötigen. Dies gilt auch für EU Bürger.
Man braucht in den
Niederlanden eine Arbeitserlaubnis und eine legale Aufenthaltserlaubnis, um
einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu können (verblijfsvergunning).
Möglichkeit der „Working holidays“ besteht. Ab
dem 13. Lebensjahr können Jugendliche (leichte) Tätigkeiten verrichten.
Das Ministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Sozialpolitik – das für
diese Frage zuständig ist – informiert, dass eine langfristige
Anstellung von Kindern bis 16 Jahren gemäß
Art. 65 Abs. 3 des Grundgesetzes verboten ist. Formen und Arten der zulässigen Anstellung werden durch das
Gesetz bestimmt. Das Arbeitsgesetzbuch regelt im Teil 9 die Fragen der Anstellung von
jugendlichen Arbeitern (Art. 190 ff). Ein Jugendlicher ist, laut
Arbeitsgesetzbuch, eine Person, die das 16. Lebensjahr vollendet hat, aber das
18. Lebensjahr noch nicht überschritten hat. Die Anstellung von Personen unter
16 Jahren ist verboten. Gleichzeitig sollte betont werden, dass laut Arbeitsgesetzbuch eine
Anstellung die Ausführung von Arbeit auf der Grundlage von Arbeitsvertrag,
Berufung, Wahl, Ernennung ist (Art. 2). Diese Informationen umfassen deswegen
Vorschriften bezüglich der Arbeit, die auf oben genannten Grundsätzen basiert,
d. h. im Rahmen von einem Arbeitsverhältnis erfolgt. Vorschriften zur Arbeit
auf der Grundlage von zivilrechtlichen Verträgen (z. B. Werkverträgen,
Honorarverträgen) befinden sich im Bürgerlichen Gesetzbuch und für ihre
Auslegung ist das Justizministerium zuständig. Laut Vorschriften des Arbeitsgesetzbuches dürfen nur Jugendliche angestellt
werden, die das Gymnasium (Mittlere Reife) abgeschlossen haben und einen ärztlichen
Bescheid vorlegen, dass diese Arbeitsart für sie nicht gesundheitsschädlich
ist. Ein Jugendlicher, der keine berufliche Qualifikation besitzt, kann nur zum
Zwecke der beruflichen Vorbereitung angestellt werden. Die Grundsätze und
Bedingungen der beruflichen Vorbereitung und die Grundsätze der Vergütung der
Jugendlichen in diesem Zeitraum sind in der Verordnung des Ministerrates über
die Berufsvorbereitung der Jugendlichen und ihrer Vergütung vom 28.5.1996
festgelegt (Gesetzblatt Nr. 60, Position 278 mit Änderungen). Detaillierte
Vorgehensweisen, wie Arbeitsverträge zur beruflichen Vorbereitung abgeschlossen
und aufgelöst werden, bestimmen die Vorschriften der Art. 194-196. Regelungen zum gesetzlichen Kinder- und Jugendschutz im ... Arbeitsgesetzbuches. In Anbetracht des Zweckes, zu dem diese Ausarbeitung
dienen soll, scheint es nicht notwendig, diese Vorschriften eingehender zu
besprechen. Für die Zwecke dieser Ausarbeitung wesentlicher sind die Regelungen
zur Anstellung von Jugendlichen zu anderen Zwecken als der beruflichen
Vorbereitung. Außer einer Anstellung zur beruflichen Vorbereitung gibt es im
Arbeitsgesetzbuch die Möglichkeit, Jugendliche bei leichten Arbeiten auf der
Grundlage eines Arbeitsvertrages einzustellen. Die Regeln für solche
Arbeitsverhältnisse bestimmen der Artikel 200 und folgende des
Arbeitsgesetzbuches. Gemäß diesen Vorschriften darf leichte Arbeit keine Gefahr
für das Leben, die Gesundheit und die psychische und körperliche Entwicklung
des Jugendlichen darstellen. Sie darf ebenfalls das Nachgehen der Schulpflicht
nicht behindern. Eine Auflistung leichter Arbeiten bestimmt der Arbeitgeber
nach der Einwilligung eines Arztes, der im arbeitsmedizinischen Dienst tätig
ist. Diese Auflistung bedarf einer Bestätigung durch den zuständigen
Arbeitsbeauftragten. Die Auflistung leichter Arbeiten darf nicht Arbeiten
beinhalten, die durch die Verordnung des Ministerrates vom 1.12.1990 verboten
wurden (Gesetzesblatt Nr. 85 Ziff. 5000 mit Änderungen). Die Auflistung von
leichten Arbeiten bestimmt der Arbeitgeber in der Arbeitsordnung. Der
Arbeitgeber, der die Arbeitsordnung nicht beschließen muss, legt die Auflistung
der leichten Arbeiten in einem gesonderten Rechtsakt fest. Der Arbeitgeber ist
verpflichtet, den Jugendlichen mit der Auflistung leichter Arbeiten vor seinem
Arbeitsbeginn bekannt zu machen. Gemäß Art. 200 des Arbeitsgesetzbuches bestimmt der Arbeitgeber den
zeitlichen Umfang und die zeitliche Einteilung der von dem Jugendlichen auszuführenden
Arbeiten, der bei leichten Arbeiten angestellt wurde. Dabei müssen das wöchentliche
Lernpensum, das aus dem Lehrplan herrührt, und der Schulstundenplan beibehalten
werden. Die Arbeitszeit des Jugendlichen darf während der Schulzeit nicht mehr
als 12 Stunden pro Woche betragen. An Tagen, an denen er auch an
Unterrichtseinheiten teilnimmt, darf das Arbeitspensum nicht grösser
als 2 Stunden sein. Ein Jugendlicher darf während der Schulferien nicht mehr
als 7 Stunden am Tag und 35 Stunden in der Woche arbeiten. Der Jugendliche
unter 16 Jahren darf nicht länger als 6 Stunden am Tag arbeiten. Die oben
bestimmten Zeitspannen gelten auch in dem Falle, wenn der Jugendliche bei mehr
als einem Arbeitgeber angestellt ist. Bevor ein Arbeitsverhältnis eingegangen
wird, ist der Arbeitgeber verpflichtet, vom Jugendlichen eine Erklärung über
die Beschäftigung, bzw. Nicht-Beschäftigung bei anderen Arbeitgebern
einzuholen. Alle jugendlichen Mitarbeiter, die leichte Arbeiten ausführen, unterliegen
Voruntersu- chungen, bevor sie angestellt werden und regelmäßigen
Kontrolluntersuchungen während der Anstellung, unabhängig davon ob sie zum
Zwecke der beruflichen Vorbereitung angestellt wurden oder aus einem anderen
Grund. Die Arbeitszeit des jugendlichen Angestellten ist in bestimmter Weise
festgelegt. Die Arbeitszeit eines jugendlichen Arbeiters darf nicht mehr als 8
Stunden pro Tag betragen. Der Jugendliche darf weder Überstunden machen, noch
nachts arbeiten. Als Nacht gilt für den Jugendlichen die Zeitspanne von 22:00
bis 6:00. Die Arbeitspause, in die auch die Nacht mit eingerechnet wird, darf
ununterbrochen nicht kürzer als 14 Stunden sein. Dem Jugendlichen steht jede
Woche das Recht auf 48 Stunden ununterbrochener Erholung zu, die den Sonntag
einschließen sollte. Am 1.1.2004 trat ein Gesetz vom 14.11.2003 über die Änderung des
Arbeitsgesetzbuches und einiger anderer Gesetze in Kraft (Gesetzesblatt Nr.
213, Ziff. 1081), auf Grund derer ein Zusatzartikel 304 in das Arbeitsgesetzbuch
aufgenommen wurde. Diese Vorschrift sieht Einschränkungen für die Kinderarbeit
und Kindererwerbstätigkeit für Kinder bis einschließlich des 16. Lebensjahrs
vor. Diese Vorschrift bezieht sich auf Arbeiten und andere Erwerbstätigkeiten, die
nicht auf der Grundlage eines Arbeitsvertrages stattfinden, also Arbeiten, die
nicht im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses erfolgen. Im Sinne dieser Vorschrift ist es Kindern, bis sie das 16. Lebensjahr
vollenden, erlaubt, ausschließlich für Träger zu arbeiten, die Tätigkeiten im
Bereich Kultur, Sport, Werbung und Kunst ausführen. Darüber hinaus ist es
notwendig, eine Einwilligung von dem gesetzlichen Vertreter oder der
Aufsichtsperson und dem Arbeitsbeauftragten einzuholen. Der zuständige Arbeitsbeauftragte
stellt auf Antrag des im Gesetz bestimmten Trägers eine Genehmigung aus. Der
Beauftragte kann die Ausstellung der Genehmigung verwei- gern, wenn das
Nachgehen der Erwerbstätigkeit oder der Arbeit eine Gefahr für das Le- ben, die
Gesundheit, die psychische und körperliche Entwicklung des Kindes darstellt
oder die Schulpflicht verhindert wird. Dem Antrag auf Genehmigung ist beizufügen: ·- eine schriftliche Einwilligung des
gesetzlichen Vertreters oder der Aufsichtsperson, dass das Kind die Arbeit oder Erwerbstätigkeit
ausüben darf, ·- ein Gutachten der psychologisch-pädagogischen
Beratungsstelle, in dem festgestellt wird, dass es keine Einwände zur Ausführung der
Arbeit oder Erwerbstätigkeit durch das Kind gibt. ·- ein ärztlicher Bescheid, der dem Kind
erlaubt Arbeit oder Erwerbstätigkeit auszuü- ben. Portugal
Es gibt keine Beschränkung für eine kurzzeitige Beschäftigung,
sofern der Jugendliche über 16 Jahre alt ist und der Arbeitgeber die
verschiedenen Arbeitsnormen einschließlich derjenigen bezüglich Ausbildung,
Arbeitszeiten, Hygiene und Arbeitssicherheit beachtet. Deutsche Jugendliche
können in Portugal ihre Ferien verbringen und gleichzeitig arbeiten gehen.
dürfen ab 13 Jahren bis zu 12 Stunden in der Woche leichte Arbeiten ausführen. Personen
aus der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft benötigen keine
Jugendliche der EU oder Bürger von Lichtenstein,
Norwegen, Island (Raum der EG) oder der Schweiz haben freien Zugang zum
slowenischen Arbeitsmarkt, das heißt sie benötigen keine Arbeitsgenehmigung.
Jugendliche, die eine andere Staatsangehörigkeit
haben, benötigen eine
Ein Arbeitsverhältnis ist in einem Arbeitsvertrag eingebunden.
Dieser muss von einer Person abgeschlossen werden, die bereits 15 Jahre alt
ist. Die Arbeit muss auf der Basis bürgerrechtlicher Verträge, die durch das
Gesetz festgelegt werden, durchgeführt werden.
Studenten können ebenso temporär durch besondere studentische
Agenturen arbeiten. Sie benötigen jedoch einen slowenischen Studentenausweis. Darüber hinaus können Ausländer nur non-profit Arbeit
ausführen, wie z.B. in der Organisation von Jugendcamps innerhalb des
internationalen Jugendaustausches. Dies wird von berechtigten Organisationen,
Schulen, Institutionen, Ministerien oder lokalen Kommunen angeleitet.
Gemäß dem Labour Code (Arbeitsgesetzbuch [Übers.
v. Verf.]) über die Grenzen zur Beschäftigungsaufnahme und im Zusammenhang
mit dem Artikel 32 der Konvention
Die Übernahme der Handlungsfähigkeit
einer natürlichen Person innerhalb eines Beschäftigungsverhältnisses gemäß den
Rechten und Pflichten eines Angestellten, setzt voraus, dass die Person 15
Jahre alt ist. Erst dann kann die minderjährige Person diese Rechte und
Pflichten erwerben und übernehmen. Sollte diese Person jedoch die
Pflichtschuljahre noch nicht beendet haben, kann der Arbeitgeber die Aufnahme
eines Arbeitsverhältnisses ablehnen.
Für Personen unter 15 Jahren ist dagegen das Arbeiten
bis zur Beendigung der Schulpflicht verboten. Unter bestimmten Voraussetzungen
dürfen sie jedoch „leichte Arbeiten“ verrichten. Diese sollten dem Wesen und
Entfaltungsmöglichkeiten der Person entsprechen und dürfen die Gesundheit,
Sicherheit, Entwicklung sowie schulische Angelegenheiten nicht gefährden.
a) Teilnahme oder Mitwirken bei Aufführungen,
kulturellen Vorführungen oder künstlerischen Shows
„Leichte Arbeiten“ werden vom Gewerbeaufsichtsamt
im Einklang mit den entsprechenden Gesundheitsämtern genehmigt. Haftungsausschluss: