Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_120a_SGB_VI_Grundsaetze_fuer_das_Rentensplitting_u-d137491,131.html
Timestamp: 2016-12-09 04:34:06
Document Index: 214899761

Matched Legal Cases: ['§ 120', '§ 120', '§ 120', '§ 120', '§ 120', '§ 120', '§ 120', '§ 120', '§ 120', '§ 120', '§ 121', '§ 122', '§ 123', '§ 124', '§ 125', '§ 126', '§ 127', '§ 127', '§ 128', '§ 128', '§ 129', '§ 130', '§ 131', '§ 120', '§ 120', '§ 120']

§ 120a SGB VI, Grundsätze für das Rentensplitting unter Ehegatten | Gesetze auf anwalt24.de
§ 120a SGB VI, Grundsätze für das Rentensplitting unter Ehegatten Suche
Sozialgesetzbuch (SGB) Sechstes Buch (VI) - Gesetzliche Rentenversicherung - Bun...…§ 120a SGB VI, Grundsätze für das Rentensplitting unter Ehegatten§ 120b SGB VI, Tod eines Ehegatten vor Empfang angemessener Leistungen§ 120c SGB VI, Abänderung des Rentensplittings unter Ehegatten§ 120d SGB VI, Verfahren und Zuständigkeit§ 120e SGB VI, Rentensplitting unter Lebenspartnern§ 120f SGB VI, Interne Teilung und Verrechnung von Anrechten§ 120g SGB VI, Externe Teilung§ 120h SGB VI, Abzuschmelzende Anrechte§ 121 SGB VI, Allgemeine Berechnungsgrundsätze§ 122 SGB VI, Berechnung von Zeiten§ 123 SGB VI, Berechnung von Geldbeträgen§ 124 SGB VI, Berechnung von Durchschnittswerten und Rententeilen§ 125 SGB VI, Träger der gesetzlichen Rentenversicherung§ 126 SGB VI, Zuständigkeit der Träger der Rentenversicherung§ 127 SGB VI, Zuständigkeit für Versicherte und Hinterbliebene§ 127a SGB VI, Verbindungsstelle für Leistungen bei Invalidität, bei Alter und a...§ 128 SGB VI, Örtliche Zuständigkeit der Regionalträger§ 128a SGB VI, Sonderzuständigkeit der Deutschen Rentenversicherung Saarland§ 129 SGB VI, Zuständigkeit der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-Se...§ 130 SGB VI, Sonderzuständigkeit der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-B...§ 131 SGB VI, Auskunfts- und Beratungsstellen…Anlage 23 SGB VI (weggefallen)
§ 120a SGB VISozialgesetzbuch (SGB) Sechstes Buch (VI) - Gesetzliche Rentenversicherung -BundesrechtSechster Abschnitt – Durchführung → Dritter Unterabschnitt – RentensplittingTitel: Sozialgesetzbuch (SGB) Sechstes Buch (VI) - Gesetzliche Rentenversicherung -Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: SGB VIGliederungs-Nr.: 860-6Normtyp: GesetzÜberschrift neugefasst durch G vom 15. 12. 2004 (BGBl I S. 3396).(1) Ehegatten können gemeinsam bestimmen, dass die von ihnen in der Ehe erworbenen Ansprüche auf eine anpassungsfähige Rente zwischen ihnen aufgeteilt werden (Rentensplitting unter Ehegatten).(2) Die Durchführung des Rentensplittings unter Ehegatten ist zulässig, wenn 1. die Ehe nach dem 31. Dezember 2001 geschlossen worden ist oder2. die Ehe am 31. Dezember 2001 bestand und beide Ehegatten nach dem 1. Januar 1962 geboren sind.(3) Anspruch auf Durchführung des Rentensplittings unter Ehegatten besteht, wenn 1. erstmalig beide Ehegatten Anspruch auf Leistung einer Vollrente wegen Alters aus der gesetzlichen Rentenversicherung haben oder2. erstmalig ein Ehegatte Anspruch auf Leistung einer Vollrente wegen Alters aus der gesetzlichen Rentenversicherung und der andere Ehegatte die Regelaltersgrenze erreicht hat oder3. ein Ehegatte verstirbt, bevor die Voraussetzungen der Nummern 1 und 2 vorliegen. In diesem Fall kann der überlebende Ehegatte das Rentensplitting unter Ehegatten allein herbeiführen.Absatz 3 Nummer 2 geändert durch G vom 20. 4. 2007 (BGBl I S. 554).(4) 1Anspruch auf Durchführung des Rentensplittings unter Ehegatten besteht nur, wenn am Ende der Splittingzeit 1. in den Fällen von Absatz 3 Nr. 1 und 2 bei beiden Ehegatten und2. im Fall von Absatz 3 Nr. 3 beim überlebenden Ehegatten 25 Jahre an rentenrechtlichen Zeiten vorhanden sind. 2Im Fall von Satz 1 Nr. 2 gilt als rentenrechtliche Zeit auch die Zeit vom Zeitpunkt des Todes des verstorbenen Ehegatten bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze des überlebenden Ehegatten in dem Verhältnis, in dem die Kalendermonate an rentenrechtlichen Zeiten des überlebenden Ehegatten in der Zeit von seinem vollendeten 17. Lebensjahr bis zum Tod des verstorbenen Ehegatten zu allen Kalendermonaten in dieser Zeit stehen.Absatz 4 Satz 2 geändert durch G vom 20. 4. 2007 (BGBl I S. 554).(5) Anspruch auf Durchführung des Rentensplittings unter Ehegatten besteht nicht, wenn der überlebende Ehegatte eine Rentenabfindung erhalten hat.Absatz 5 geändert durch G vom 15. 12. 2004 (BGBl I S. 3396).(6) 1Der Anspruch auf Durchführung des Rentensplittings unter Ehegatten besteht für die Zeit vom Beginn des Monats, in dem die Ehe geschlossen worden ist, bis zum Ende des Monats, in dem der Anspruch entstanden ist (Splittingzeit). 2Entsteht der Anspruch auf Durchführung des Rentensplittings unter Ehegatten durch Leistung einer Vollrente wegen Alters, endet die Splittingzeit mit dem Ende des Monats vor Leistungsbeginn.(7) 1Die Höhe der Ansprüche richtet sich nach den Entgeltpunkten der Ehegatten, getrennt nach 1. Entgeltpunkten der allgemeinen Rentenversicherung und2. Entgeltpunkten der knappschaftlichen Rentenversicherung, die mit demselben aktuellen Rentenwert für die Berechnung einer Rente zu vervielfältigen sind. 2Der Ehegatte mit der jeweils niedrigeren Summe solcher Entgeltpunkte hat Anspruch auf Übertragung der Hälfte des Unterschieds zwischen den gleichartigen Entgeltpunkten der Ehegatten (Einzelsplitting).Absatz 7 Satz 1 Nummer 1 geändert durch G vom 9. 12. 2004 (BGBl I S. 3242).(8) Besteht zwischen den jeweiligen Summen aller Entgeltpunkte der Ehegatten in der Splittingzeit ein Unterschied, ergibt sich für den Ehegatten mit der niedrigeren Summe aller Entgeltpunkte ein Zuwachs an Entgeltpunkten in Höhe der Hälfte des Unterschieds zwischen der Summe aller Entgeltpunkte für den Ehegatten mit der höheren Summe an Entgeltpunkten und der Summe an Entgeltpunkten des anderen Ehegatten (Splittingzuwachs).(9) Das Rentensplitting unter Ehegatten ist durchgeführt, wenn die Entscheidung des Rentenversicherungsträgers über das Rentensplitting1. in den Fällen von Absatz 3 Nr. 1 und 2 für beide Ehegatten und2. im Fall von Absatz 3 Nr. 3 für den überlebenden Ehegattenunanfechtbar geworden ist.Absatz 9 angefügt durch G vom 20. 4. 2007 (BGBl I S. 554).
§ 120 SGB VI, Verordnungsermächtigung§ 120b SGB VI, Tod eines Ehegatten vor Empfang angemessener Leistungen