Source: http://vppk-hessen.de/Satzung.htm
Timestamp: 2019-10-16 07:34:26
Document Index: 204162332

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 26', '§ 12', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 18']

VPPK - Hessen
Verband der Psychologen und Psychologischen Psychotherapeuten im Krankenhaus – Hessen
(VPPK – Hessen)
Der Name des Vereins lautet "Verband der Psychologen und Psychologischen Psychotherapeuten im Krankenhaus – Hessen" (VPPK – Hessen). Der VPPK–Hessen ist der Zusammenschluss der in Hessen tätigen oder ansässigen, in Krankenhäusern oder entsprechenden Einrichtungen angestellten Psychologen.
Der VPPK- Hessen als Landesverband ist Mitglied im Bundesverband der KrankenhauspsychotherapeutInnen (in Gründung).
Sitz des Verbandes ist Marburg.
Der VPPK- Hessen ist im Vereinsregister eingetragen und führt den Namenszusatz e.V.
Der VPPK- Hessen bezweckt die Wahrung und Förderung der beruflichen, sozialen, wirtschaftlichen und sonstigen Interessen der Diplom-Psychologen und Psychologische Psychotherapeuten sowie der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, die in stationären und teilstationären Einrichtungen einschließlich Ambulanzen der medizinischen und psychotherapeutischen kurativen, rehabilitativen und präventiven Versorgung des Bundeslandes Hessen tätig sind. Damit leistet er einen Beitrag zur Sicherstellung psychodiagnostischer und psychotherapeutische Angebote in den genannten Einrichtungen.
Er ist die Interessenvertretung gegenüber Arbeitgebern und deren Verbänden und kann Maßnahmen treffen und gewerkschaftliche Kampfmittel anwenden, die die wirtschaftlichen und sozialen Belange seiner Mitglieder sichern und fördern. Er vertritt die Interessen der angestellten Psychologen, Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in und gegenüber den Berufsorganisationen und Aufsichtsbehörden sowie gegenüber den Kostenträgern, parlamentarischen und administrativen Gremien oder Organen, politischen und gesellschaftlichen Gruppierungen und gegenüber der Öffentlichkeit.
Der Verein kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung Unterabteilungen oder Sektionen für verschiedene Aufgabenbereiche mit jeweils eigenen Leitungen bilden.
Der Verband ist politisch und weltanschaulich unabhängig und überparteilich und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke.
Der VPPK- Hessen hat ordentliche und außerordentliche Mitglieder.
jeder approbierte Psychologische Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut oder Diplom-Psychologe, der im Bereich des Landesverbandes in einem Anstellungsverhältnis in einer der oben genannten Einrichtungen (§ 2 I) beschäftigt ist,
jeder Angehörige anderer Berufe, der sich in der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten oder zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten befindet.
Studierende der Psychologie an einer hessischen Hochschule,
Diplom-Psychologen, bei denen die Voraussetzungen einer ordentlichen Mitgliedschaft nicht erfüllt sind.
Läßt sich ein ordentliches Mitglied unter Beendigung seines Dienstverhältnisses in eigener Praxis nieder, so geht seine ordentliche Mitgliedschaft mit dem Beginn des auf die Niederlassung folgenden Geschäftsjahres in eine außerordentliche Mitgliedschaft über. Als Zeitpunkt der Niederlassung gilt deren schriftliche Anzeige an den Landesverband.
Die Mitglieder des Landesverbandes sind nach Maßgabe der Satzung des Bundesverbandes auch Mitglieder im Bundesverband.
Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme nach schriftlicher Antragstellung nach positiver Entscheidung des Vorstandes über eine Aufnahme erworben und bedarf keiner schriftlichen Zustimmung. Eine Ablehnung der Aufnahme bedarf der Schriftform.
Die Mitgliedschaft wird auch dadurch begründet, dass ein Mitglied des Bundesverbandes der KrankenhauspsychotherapeutInnen seinen Tätigkeitsort aus einem anderen Bundesland nach Hessen verlegt.
Begründung der Mitgliedschaft in einem anderen Landesverband des Bundesverbandes
Der Austritt kann unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten zum Ende des Kalenderjahres erklärt werden. Die Erklärung zu Händen des Vorstandes bedarf der Schriftform.
Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund, insbesondere ein gravierender Verstoß gegen die Satzung des Landesverbandes bzw. des Bundesverbandes, ein schweres verbandschädigendes Verhalten, ein grober Verstoß gegen Anordnungen des Vorstandes oder die Nichterfüllung anderer Mitgliedspflichten vorliegt. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung des Vereins auf Vorschlag des Vorstandes mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Dem Betroffenen ist der gefasste Beschluss schriftlich und unter Angabe der Gründe mitzuteilen.
Ein Mitglied verliert die Mitgliedschaft im Landesverband, wenn es als Mitglied des Bundesverbandes ausgeschlossen wird.
Die Beendigung der Mitgliedschaft führt zu einem Verlust der mitgliedschaftlichen Rechte. Die Verbindlichkeiten der Betroffenen bleiben bestehen.
Die Mitglieder wirken nach demokratischen Grundsätzen an der Willensbildung des Verbandes mit. Aktives und passives Wahlrecht haben nur die ordentlichen Mitglieder.
Jedes Mitglied hat einen Anspruch auf Benutzung der Einrichtungen des Vereins unter Beachtung der von den Vereinsorganen festgelegten Voraussetzungen und auf Teilnahme an den Veranstaltungen des Vereins.
Die Mitglieder haben Anspruch auf Beratung in arbeits-, sozial- und berufsrechtlichen Fragen, die sich aus ihrer Berufsausübung ergeben.
Das Mitglied soll sich an der Arbeit des Verbandes beteiligen und an der Erreichung seiner Ziele mitwirken. Hierzu gehört unter anderem die Befolgung der von den Vereinsorganen gefassten Beschlüsse.
Das Mitglied hat den von der Mitgliederversammlung festgelegten Beitrag ordnungsgemäß zu entrichten. Einzelheiten der Beitragszahlung regelt eine gesonderte Beitragsordnung des Vereins. In einem Fall besonderer sozialer Not kann vom Landesvorstand ganz oder teilweise Beitragsbefreiung gewährt werden.
Das Mitglied ist verpflichtet, dem Landesverband jeden Wechsel der Wohnung und des Tätigkeitsortes anzuzeigen.
Die Mitgliedschaftsrechte und –pflichten im Landesverband ruhen, solange seine Mitgliedschaftsrechte und –pflichten im Bundesverband ruhen.
Die Organe des Landesverbandes sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
In sämtlichen Organen sind die in die Organe gewählten ordentlichen Mitglieder stimmberechtigt. In der Mitgliederversammlung sind die ordentlichen Mitglieder stimmberechtigt, die außerordentlichen Mitglieder sind teilnahmeberechtigt.
Über sämtliche Versammlungen sind Protokolle anzufertigen und vom Geschäftsführer zu unterzeichnen.
Der Vorstand beruft alljährlich eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) ein. Zu dieser sind die Mitglieder mindestens 2 Wochen zuvor schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuladen. Die Tagesordnung muss mindestens den Geschäftsbericht des Vorstandes, den Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer, die Entlastung des bisherigen Vorstandes, ggf. Neuwahlen oder Satzungsänderungen umfassen.
Der Mitgliederversammlung des Landesverbandes obliegt
die Beratung und Beschlussfassung in allen Verbandsangelegenheiten,
die Wahl des Landesvorstandes,
die Wahl von Ausschüssen,
die Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes und die Entlastung des Landesvorstandes,
die Erörterung von Verbandsangelegenheiten, insbesondere unter Berücksichtigung regionaler Verhältnisse,
Der Vorsitzende bzw. im Fall seiner Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende leitet die Versammlung. Anträge der Mitglieder für die ordentliche Mitgliederversammlung müssen dem Vorstand eine Woche vor der Versammlung schriftlich mit Begründung eingereicht werden. Diese Anträge sind zu Beginn der Mitgliederversammlung bekanntzugeben. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Eine Beschlussfassung erfolgt mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt. Wahlen und Abstimmungen erfolgen grundsätzlich offen. Sie müssen geheim erfolgen, sobald der offenen Wahl oder Abstimmung auch nur von einem Mitglied widersprochen wird.
Die Mitgliederversammlung kann durch Beschluss einzelne ihrer Rechte generell oder für einzelne Fälle dem Vorstand bzw. den gewählten Ausschüssen übertragen.
In dringenden Fällen ist der Vorstand befugt, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Er ist dazu verpflichtet, wenn ein dahingehender schriftlicher Antrag von mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder vorliegt. Im weiteren gelten die Formalien für eine ordentliche Mitgliederversammlung.
Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Er besteht aus einem 1. Vorsitzenden, dem Geschäftsführer als stellvertretenden Vorsitzenden und 2 Beisitzern.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der Geschäftsführer; jeder ist allein vertretungsberechtigt.
die Führung von Verhandlungen und der Abschluss von Tarifverträgen sowie Abkommen aller Art mit Arbeitgebern, Arbeitgeberverbänden und allen anderen in Frage kommenden Stellen,
die Aufstellung von Richtlinien für die Durchführung tarifrechtlicher Maßnahmen
Kooperation mit den Leitungen der jeweiligen Unterabteilungen und Sektionen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn 2/3 der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
Der Vorstand kann zur Führung von Verhandlungen im Sinne des 11 III Alt. c dritte Personen beauftragen.
§ 12 - Amtsdauer und Abberufung
Die Amtsdauer der Organe des Landesverbandes beträgt zwei Jahre mit der Maßgabe, dass das Amt und die aus ihm folgenden Rechte und Pflichten erst mit einer Neuwahl enden.
Die Mitglieder der Vorstände, Beiräte und Ausschüsse können bei Vorliegen eines wichtigen Grundes einzeln oder in ihrer Gesamtheit durch Mehrheitsbeschluss der Organe, von denen sie gewählt worden sind, abberufen werden. Hierzu ist mit einer Mindestfrist von zwei Wochen mit Angabe dieses Tagesordnungspunktes einzuladen.
Die Wahlen zu den Organen des Landesverbandes finden alle zwei Jahre statt. Der Zeitpunkt der Wahlen soll so festgelegt werden, daß die Amtszeiten der Gewählten gleichzeitig beginnen oder enden.
Die Organe werden mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Bei Stimmengleichheit im ersten Wahlgang findet ein zweiter Wahlgang statt. Bei Stimmengleichheit im zweiten Wahlgang entscheidet das Los.
Die Liste der ordentlichen Mitglieder des Landesverbandes stellt gleichzeitig die Wahlliste dar.
§ 14 - Verlust der Mitgliedschaft in einem Organ
Ein Mitglied oder ein Stellvertreter verliert sein Amt unbeschadet § 14 in einem Organ
durch nachträglichen, dauernden oder vorübergehenden Verlust der Wählbarkeit,
durch Ungültigkeitserklärung der Wahl
§ 15 - Finanzen und Vermögen
Die Finanzierung des Landesverbandes erfolgt durch Erhebung von Mitgliedsbeiträgen. Ein besonderer Beitrag für den Eintritt in den Landesverband wird nicht erhoben. Die Höhe des jeweiligen Mitgliedsbeitrages wird von der Mitgliederversammlung in Form einer Beitragsordnung festgesetzt. Die Beitragsordnung ist nicht Bestandteil dieser Satzung.
Das Vermögen des Vereins wird gebildet aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und sonstigen freiwilligen Zuwendungen. Das Vermögen des Vereins darf nur für satzungsgemäße Zwecke Verwendung finden. Die Mitglieder, insbesondere auch die zum Vorstand zählenden Mitglieder erhalten keinerlei Vergütungen und auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
§ 16 - Überwachung der Finanzen
Zur Überwachung der Finanzen sind 2 Kassenprüfer zu wählen. Die Kassenprüfer haben das Recht und die Pflicht, die Finanzen des Vereins laufend zu überwachen sowie zur Berichterstattung auf der Mitgliederversammlung.
Über Satzungsänderungen kann die Hauptversammlung nur beschließen, wenn der Antrag auf Änderung mit der fristgemäßen Einladung bekannt gemacht wurde. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten.
§ 18 - Auflösung des Vereins und Liquidation
Die Auflösung des Landesverbandes erfolgt nach dem für eine Satzungsänderung geltenden Verfahren mit der Maßgabe, dass es der Anzahl von 2/3 der Mitglieder in der Hauptversammlung bedarf.
Über den austritt des Landesverbandes aus dem Bundesverband kann nur nach den für die Auslösung des Landesverbandes geltenden Bestimmungen entschieden werden.
Wird der Landesverband aufgelöst oder ist das Vereinsvermögen aus anderen Gründen zu liquidieren, so sind der Landesvorsitzende und sein Stellvertreter Liquidatoren.
Das bei der Liquidation verbleibende Reinvermögen fällt dem Bundesverband zu. Besteht der Bundesverband nicht mehr, so ist es einer als gemeinnützig anerkannten Einrichtung mit der Auflage zuzuführen. Eine Verteilung an die Mitglieder findet nicht statt.
Diese Satzung tritt nach Beschluss der Mitgliederversammlung mit der Eintragung im Vereinsregister in Kraft.
Marburg, den 15.12.2000