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Timestamp: 2020-06-06 20:28:33
Document Index: 3673648

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 28', '§ 2', '§ 2', '§ 29', '§2', '§ 70', '§ 3', '§11']

Ihre Führerscheinakte – MPU-Alarm-Blog
MPUler bei Die Wiederholungstäter
Ihre Führerscheinakte
Verwechseln Sie die Führerscheinakte nicht mit dem Flensburger Verkehrsregister-Auszug. Das ist etwas ganz anderes.
In Flensburg werden die Punkte für alle Fahrerlaubnis-Inhaber von ganz Deutschland verwaltet. Dort ist also Ihr „Punktekonto“ gespeichert und wird automatisch auf dem laufenden gehalten, wenn z.B. Punkte das Ende der Lebensdauer erreicht haben und gelöscht werden müssen, oder natürlich, wenn neue Punkte dazu gekommen sind.
Ihre Führerscheinakte befindet sich bei der für Sie zuständigen Führerscheinstelle (meistens dem Landratsamt angegliedert, aber das kann regional auch anders organisiert sein) und liegt dort ganz traditionell als ein mehr oder weniger dicker Aktenordner vor. Dort sind zwar auch Ihre Punkte enthalten, meistens aber nicht nur. Der für Sie zuständige Sachbearbeiter darf nämlich in der Führerscheinakte alles sammeln, was irgendwie im weiteren Sinne von Belang für Ihr Verhalten im Straßenverkehr sein kann. Weil das eine recht schwammige Angelegenheit ist, kann allerlei drin stehen, das Sie selbst wahrscheinlich niemals mit Verkehrsverstößen in Verbindung gebracht hätten.
Man ahnt es schon: Dafür, wie eine Führerscheinakte aussieht, spielt nicht nur das Tun des Inhabers eine Rolle, sondern auch die Arbeitsweise und der Fleiß des zuständigen Sachbearbeiters – was aber leider etwas ist, auf das man selber keinen Einfluss hat!
Die Haltbarkeit der Einträge
Nach der Änderung des Punktesystems zum 1.5.2014 gibt es jetzt ganz klar definierte Fristen, wie lange Punkte bestehen bleiben (bei Geschwindigkeitsüberschreitung sind das zweieinhalb Jahre; das alte System von fast unbegrenzter Verlängerung, wenn immer wieder was Neues dazu kommt, wurde abgeschafft). Daraus sollte man aber nicht schließen, dass das auch für die Führerscheinakte gilt! Auch in Flensburg schon längst gelöschte Punkte bleiben in der Akte trotzdem drin, und zwar für mindestens 10 Jahre.
Grundlage für die MPU
Absolut wichtig zu wissen ist es, dass die Führerscheinakte die zentrale Grundlage für die MPU ist. Was dort drin steht, dürfen Sie niemals in Frage stellen – nicht einmal dann, wenn es nicht der Wahrheit entspricht! Dahinter steckt folgende Überlegung: Irgendeine verbindliche Grundlage für die MPU ist nun halt mal nötig (das leuchtet ja durchaus ein, meine ich). Für die Aktenlage als Grundlage hat man sich deshalb entschieden, weil dort zu sehen ist, ob ein Verfahren noch läuft oder abgeschlossen ist. Wenn es noch läuft, dann bedeutet das, dass noch Änderungen möglich sind, z.B. auch durch weitere Zeugenaussagen, Indizien oder Beweise. Bei einem abgeschlossenen Verfahren kann deshalb (nach juristischem Verständnis!) davon ausgegangen werden, dass alle streitigen Fragen endgültig geklärt worden sind, denn sonst wäre das Verfahren ja nicht abgeschlossen. Wenn aber alles geklärt ist, dann dürfen Sie dem auch nicht mal in Details bei der MPU widersprechen, denn Sie würden damit dem Gutachter die Grundlage für seine Prognose entziehen!
Ich hoffe, Ihnen ist damit klar geworden, warum es so immens wichtig ist, dass Sie unbedingt vor der MPU Akteneinsicht in Ihre Führerscheinakte genommen haben. Sie haben ein Recht dazu, und der Vorgang ist sogar kostenlos. Wer sich nicht einmal diese kleine Mühe macht, der läuft vielleicht geradewegs ins offene Messer, weil er ja den Inhalt der Unterlagen, die dem psychologischen Gutachter bei der MPU vorliegen, nicht wirklich kennt!
Wenn Sie Akteneinsicht nehmen wollen, dann sollte das natürlich geschehen, bevor die Akte an die MPU-Stelle geschickt wird und nicht erst danach. Rufen Sie einfach bei der Führerscheinstelle an und sagen Sie, was Sie wollen. Sie bekommen dann sehr zeitnah einen Termin.
Wichtig ist die Akteneinsicht aber auch noch aus einem anderen Grund: Man sollte sich nicht darauf verlassen, dass die eigene Führerscheinakte von ganz alleine auf dem korrekten Stand ist. Wer sich nicht drum kümmert, der braucht sich nicht zu wundern, wenn der Gutachter in der Akte noch uralte Vergehen findet, die schon lange hätten gelöscht werden müssen. Die Akteneinsicht hat damit also auch eine Kontrollfunktion für Sie.
Und auch wenn es nicht jeden Tag vorkommt: Menschen machen bei der Arbeit Fehler. Ich hatte schon mal eine Klientin, die durchgefallen ist wegen Widerspruch zur Aktenlage. Sie wurde nach einem Verstoß gefragt, von dem sie sich sicher war, dass sie das nicht getan hat. In der Akte stand es aber so drin. Sie hatte keine Akteneinsicht genommen. So stellte sich erst nach der MPU heraus, dass in ihrer Akte auch ein paar Seiten drin waren, die durch Namensgleichheit einfach falsch abgeheftet worden sind! – Kontrolle macht also durchaus Sinn.
Veröffentlicht am 3. Juni 2015 10. Mai 2019 Autor Klaus MangoldTags Akteneinsicht, Führerscheinakte, Führerscheinstelle, Punkte, Tilgung, Verkehrssünderkartei
286 Gedanken zu „Ihre Führerscheinakte“
Und was passiert, wenn diese Führerscheinakte nach 18 Jahren lt. schriftlicher Auskunft der FS Stelle gar nicht mehr vorhanden ist?
Im behördlichen Führungszeugnis fänden sich die Vergehen, welche zum Entzug der Fahrerlaubnis geführt haben, ja trotzdem wieder. Also weiß die FS Stelle auch, nachdem die Akte bereits vernichtet wurde, warum der Führerschein entzogen wurde und könnte dieses Wissen in ihre Entscheidung über eine MPU einfließen lassen?
4. September 2015 um 0:10
Auch das Führungszeugnis hat je nach Art der Verstöße genau festgelegte „Lebenszeiten“ der Einträge. Und selbst wenn der Führerscheinstelle Vorfälle bekannt sind, die schon sehr weit zurück liegen, gibt es dafür dann auch ein Verwertungsverbot – und das ist auch gut so, meine ich. Die Entscheidungen sind meistens wesentlich weniger beliebig und willkürlich, als die meisten glauben. Es kann allerdings sein, dass nicht immer alles von ganz alleine so läuft, wie es eigentlich nach den Bestimmungen müsste. Es ist nicht soooo selten, dass da Fehler passieren (warum auch immer; ich will gar nicht sofort Böswilligkeit unterstellen). Als Betroffener ist es im eigenen Interesse, dass man nicht alles als „wird schon so richtig sein“ hinnimmt, sondern sich eben gegebenenfalls wehrt. Wenn nötig, dann auch mit Anwalt. Dazu sollte man beachten, dass es in einem solchen Fall fast immer um Verwaltungsrecht geht, und nicht um Verkehrsrecht. Es ist also nicht unbedingt gesagt, dass ein Anwalt für Verkehrsrecht diese Feinheiten im Detail kennt, weil das halt ein anderes Fachgebiet ist.
Erdbeerschorsch sagt:
12. November 2015 um 20:33
„Auch in Flensburg schon längst gelöschte Punkte bleiben in der Akte trotzdem drin, und zwar für mindestens 10 Jahre.“
Das stimmt nicht mehr, bzw. stimmte in dieser Absolutheit noch nie. § 29 Abs. 7 StVG bestimmt: „Ist eine Eintragung im Fahreignungsregister gelöscht, dürfen die Tat und die Entscheidung dem Betroffenen für die Zwecke des § 28 Absatz 2 nicht mehr vorgehalten und nicht zu seinem Nachteil verwertet werden.“ Diese Vorschrift bindet auch die Fahrerlaubnisbehörde, sodass die Akte ggfs. von Alteinträgen oder alten Gutachten bereinigt werden muss. § 2 Abs. 9 Sätze 1 bis 3 StVG stellt das noch einmal ausdrücklich klar: „Die Registerauskünfte, Führungszeugnisse, Gutachten und Gesundheitszeugnisse dürfen nur zur Feststellung oder Überprüfung der Eignung oder Befähigung verwendet werden. Sie sind nach spätestens zehn Jahren zu vernichten, es sei denn, mit ihnen im Zusammenhang stehende Eintragungen im Fahreignungsregister oder im Zentralen Fahrerlaubnisregister sind nach den Bestimmungen für diese Register zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt zu tilgen oder zu löschen. In diesem Fall ist für die Vernichtung oder Löschung der frühere oder spätere Zeitpunkt maßgeblich.“
Nach der alten Fassung des § 2 Abs. 9 Satz 2 StVG waren in der Tat zehn Jahre die Mindestfrist und die VZR-Fristen waren nur dann maßgeblich, wenn sie länger waren als diese zehn Jahre. Nach der neuen Fassung der Norm ist aber auch eine frühere Tilgung im FAER für die Führerscheinakte maßgeblich.
Für im VZR eingetragene Delikte war die Tilgungsfrist des § 29 StVG ohnehin bereits nach der alten Rechtslage auch für die Führerscheinakte bindend, siehe dazu z.B. OVG MV, Beschluss vom 22. Mai 2013, Az. 1 M 123/12 ( https://openjur.de/u/635019.html ).
24. Januar 2017 um 23:38
Hallo ich habe eine frage zum Thema:
Ich habe in meiner Fuehrerscheinakte einen Eintrag von 08.04.2002 wegen verstoß gegen BTMG und Fahren unter Drogeneinfluss
und 2 Eintraege von 2009 und 2010 wegen Trunkenheit auf dem Fahrrad .
Jetzt meine Frage : darf der Eintrag von 2002 zur Begutachtung mit benutzt werden oder muesste er rein Rechtlich geloescht werden und duerfte nicht mit verwendet werden ???
Für solche Fragen bin ich kein Experte, meine aber folgendes dazu: Wenn innerhalb der 10-Jahres-Frist weitere relevante Verstöße geschehen, bleiben auch die alten Einträge weiter bestehen. – Aber wie gesagt, SICHER WISSEN tu ich es nicht!
Ja, bleiben Sie
Lysander Stengel sagt:
Wenn ich nach Paragraph 316 StGB einen Freispruch erreicht habe, da ich mich nicht im öffentlichen Verkehrsraum ( Parkhaus außerhalb der Betriebszeiten) befand, droht mir dann aufgrund meines BAK von 2,2 Promille trotzdem eine MPU?
Das dürfte vermutlich davon abhängen, ob etwas vorgefallen ist (also Unfall oder so) oder nicht. Wenn nichts vorgefallen ist, sehe ich nach meinen Kenntnissen keine Voraussetzung für eine MPU und würde mich an Ihrer Stelle mindestens dagegen wehren. Ich bin allerdings kein Jurist und kann nicht ausschließen, dass es nicht doch irgendeine Spitzfindigkeit gibt, auf die zugegriffen werden kann.
Yannick Sieg sagt:
Stehen auch Verwanungsgelder wie etwa Abkommen von der Fahrbahn (35€) in dieser Akte?
7. Januar 2016 um 22:45
Normalerweise nicht. In der Realität kommt es aber drauf an, wie eifrig der/die Sachbearbeiter(in) ist. Es ist nicht verboten auch solche Verstöße zu notieren, die keine Punkte gebracht haben. Darüber bekommt die Führerscheinstelle in der Regel ja nichts mit. Wenn der Sachbearbeiter aber von sich aus noch Informationen sammelt, die er bekommen kann (z.B. durch Nachfrage beim Ordnungsamt), wird er die vermutlich auch in der Führerscheinakte festhalten. Auf genau eine solche Weise wurde ich selber nämlich Anfang 2009 zur MPU „gebeten“. Es ist aber glücklicherweise wirklich die Ausnahme.
7. Januar 2016 um 22:59
Bei mir ist es nämlich so, dass ich bei Amtsarzt war, da ich Drogen besessen habe. Ich habe in den Gespräch angegeben, dass ich nie eine Unfall hatte(habe in dem Moment nicht daran gedacht) nun hoffe ich das er davon keinen Wind bekommt und mich als unglaubwürdig einstuft.
8. Januar 2016 um 16:36
Entschuldige bitte, wenn ich noch einmal nachfragen muss.
Mir geht das Ganze einfach nicht aus dem Kopf.
Und zwar würde ich gerne wissen, ob es bei ihnen eventuell einen Anlass zum nachfragen bei dem Ordnungsamt (z.B. Punkte in ihrer Führerscheinakte) gab oder ob einfach so nachgefragt wurde. Außerdem wollte ich fragen, ob Sie aus Erfahrung sprechen, dass es bei ihnen eine Ausnahme und nicht die Regel war. Mein Gedanke hierzu ist einfach, dass dir FSST nicht alle Ordnungsämter anrufen kann oder wird das etwa Zentral irgendwo gespeichert?
Über die genauen Hintergründe kann ich nichts sagen, d.h. man kann nicht sicher wissen, wie herum die Information geflossen ist. Es kann ja auch sein, dass der Sachbearbeiter beim Ordnungsamt von sich aus Mitteilung bei der Führerscheinstelle gemacht hat. Das kriegt man ja nicht unbedingt mit. Besonders häufig ist so etwas nicht, aber es ist eben auch nicht unmöglich. Ich würde einfach Akteneinsicht nehmen, dann ist alle Ungewissheit ausgeräumt. Kostet ja nichts.
Trinklein sagt:
13. Januar 2016 um 23:02
Moin ein Anliegen habe ich.Am 16.01.2016 ist mein Tilgungsdatum im VZR nach 15 Jahren.stehen meine Vergehen von 1997 und 2001 im behördlichen Führungszeugnis?Mein privates Führungszeugnis was ich beantragt habe enthält keine Einträge.
13. Januar 2016 um 23:31
Mit dem Führungszeugnis hat das nichts zu tun. Die Fühgrerscheinakte hat ihr eigenes Leben meistens, weil die nicht daueernd jemand rauszieht. Wenn Sie danach besser schlafen können, schadet es aber nichts einfach mal Akteneinsicht zu nehmen und veraltete Einträge löschen zu lassen.
20. Dezember 2018 um 19:28
können Sie mir sagen wie ich veraltete Einträge in der FS-Akte, löschen lassen kann?
Das muss die Führerscheinstelle machen.
Danke hatte gestern Akteneinsicht.Von 2013 steht ein kleines Vergehen.Mein Tilgungsdatum war gestern.Kann mir die Führerscheinstelle am Montag bei Antragsabgabe dieses Vergehen vorhalten.Mein VZR ist seit gestern blütenrein.
16. Januar 2016 um 21:07
VZR und Führerscheinakte sind zwei eigenständige Verzeichnisse. Wenn es aber nur „ein kleines Vergehen“ war, ist nicht gesagt, dass das interessiert. Da müsste ich aber schon Genaueres insgesamt wissen, um mehr sagen zu können.
domi2308 sagt:
habe gestern meine FAER Auskunft erhalten indem steht das alle Eintragungen am 31.01.2016 getilgt werden.Habe gestern dann noch bei der FSSt angerufen, die meinten aber da wären noch 2 Meldungen von der Polizei wegen verstoß gegen das BtmG von 2007 und 2005. 2007 wurde eingestellt 2005 habe ich 5 Monate erhalten. Mein aktuelles poliz. Führungszeugnis ist aber sauber!!
Können sie mir diese Sachen noch vorhalten?
Meine zweite Frage bezieht sich auf die Führerscheinakte :
Am 31.01 .2016 werden alle Eintragungen im VZR getilgt, ist somit nicht auch die Führerscheinakte mit ALLEN EINTRAGUNGEN gesperrt?
VZR und Führerscheinakte sind aus gutem Grund nicht dasselbe: Es können Verstöße im VZR gelöscht sein und damit punktemäßig keine Rolle mehr spielen, aber in der Führerscheinakte stehen sie trotzdem noch drin. VZR betrifft nur den Aspekt Punkte, aber die Führerscheinakte soll eine Art „Gesamtbild“ geben. Wenn man zur MPU aufgefordert wird, passiert das auf der Basis dessen, was in der Führerscheinakte steht – nicht VZR. Dass Flensburger Punkte natrlich auch in der Führerscheinakte landen, das geschieht durch Weiterleitung des Eintrags im VZR an die zuständige Führerscheinstelle. Das ist deshalb so organisiert, weil man ja im Ort X wohnen und gemeldet sein kann, aber ganz wo anders in Deutschland sich einen Punkt einfängt. Davon würde die Führerscheinstelle in X ja nichts wissen. Sie erfährt es aber doch, weil vom VZR eine Nachricht weitergeleitet wird. Gleichzeitig können Sie aber in X etwas anstellen, das gar nicht zu einem Punkteeintrag führt. Die VZR weiß davon nichts. Aber in Ihrer Führerscheinakte steht es eben trotzdem drin!
Zauselchen sagt:
15. Februar 2016 um 23:52
wie lange steht so ein Führerscheinentzug in der Akte bzw. wie lange DARF es einem vorgehalten werden ?
Fordert die zuständige Führerscheinstelle in X auch dann die Führerscheinakte an, wenn im Strafbefehl nur 7 Monate stehen ?
16. Februar 2016 um 19:18
Wie lange in der Akte: ich vermute 10 Jahre. Zum Rest kann ich nichts sagen, weil das schon eine sehr spezielle Frage ist, die mit der psychologischen Seite, die ja mehr mein Ding ist, doch sehr wenig zu tun hat.
ich habe am 02.02.16 MPU. Hätte da mal ne Frage. Ich bin ein Mensch mit Suchthintergrund…sprich trockener Alkoholiker. Hatte 1998 eine Therapie, nochmals eine 2005 und die letzte war 2014. Seit der letzten Therapie sind endlich meine Fesseln gesprengt, ich bin glücklich und muss nicht mehr kämpfen. Sprichwörtlich ist der Groschen endlich gefallen und ich habe endlich verstanden worum es geht.Ich kann absolut offen mit dem Thema umgehen. Ist ja schliesslich auch ein Teil von mir. Hat ja lange genug gedauert. Dazu kommt das dies jetzt auch meine 3 MPU ist.
Nun meine Frage. Soll ich alle 3 Therapien erwähnen? Gibt es zu vohergehenden MPU`s Berichte die dem Psychologen vorliegen? Hab so bisschen Sorge das der Psychologe mir da bisschen nen Strick basteln könnte. Gerade mit meiner anzahl an Therapien. Andererseits möchte ich aber gerne absolut offen und ehrlich mit diesem Thema umgehen. Für eine Hilfestellung wäre ich sehr Dankbar. LG und Danke im voraus
19. Januar 2016 um 22:00
Die vorigen MPUs, die Sie abgegeben haben, liegen natürlich in der Führerhscheinakte drin und werden vom nächsten Gutachter bestimmt gelesen. Rechnen Sie auch damit, dass Sie Fragen zu den früheren MPUs gestellt bekommen. Und nehmen Sie unbedingt noch AKteneinsicht, damit SIE SELBER wissen, was der neue Gutachter zu sehen bekommt! Sehr wichtig wird in Ihrem Fall das Thema Rückfallproblematik sein. Darauf sollten Sie sich gut vorbereiten.
20. Januar 2016 um 0:10
Dann hat sich dies aber geändert. Ich kann mich gut erinnern als ich vor Jahren Akteneinicht bei Fsst hatte, war in der Akte ein Deckblatt mit 2 dicken Roten Stempeln „Gesperrt“ und „darf nicht mehr verwertet werden“.
Meine Frage bezog auch mehr darauf, dass wenn die von mir o.g. Ermittlungen / Strafen ( 2007 / 2005 ) nicht mehr im Poliz. Führungszeugnis auftauchen, also verjährt sind, dürfen die mir noch vorgehalten werden?
20. Januar 2016 um 22:08
So bis ins Letzte kenne ich mich da nicht aus, weil ich ja kein Jurist bin. Ich frage mich aber, wozu denn noch etwas in der Akte drin belassen wird, wenn es angeblich eh „nicht verwendet“ werden darf. Das würde ja wenig Sinn machen!
Cocoangie sagt:
ich habe meine Führerscheinakte vom Anwalt löschen lassen.
Nach neuen Gesetz 2014 ist die Akte nach 10 Jahren zu löschen.
Die Führerscheinstelle hatte anfangs nicht alles gelöscht, worauf der Anwalt die Führerscheinstelle darauf hinwies das dies nicht korrekt ist.
Ein Monat später bekam er die Akte nochmal, dann war alles gelöscht. Alle Straftaten von 1984-1999 auch gelöscht. Sollte man zur MPU müssen und die Akte gelöscht ist, stehen die alten Strafsachen auch nicht mehr im BZR. Führescheinstelle möchte zwar ein Führungszeugnis belegart 0, da steht das selbe drin wie im Privaten Führungszeugnis belegart N. Also es ist sehr wichtig die Führerscheinakte löschen zu lassen.
Hatte 2015 noch eine menge Sachen drin stehen!
Jetzt sind alle Voreintragungen komplett gelöscht und können nicht mehr verwertet werden.
12. August 2018 um 11:07
21. Januar 2016 um 15:49
ja die sollten eben da nicht mehr drin stehen!
§2 Abs. 9 StVG regelt das eigentlich recht deutlich.
so wie ich das in einigen foren gelesen habe, handeln die meisten Führerscheinstellen auch so.
die neueren tilgungsfristen sind unterschiedlich für ordnungswidr. und straftaten…
aber wenn eine tat tilgungsreif ist, müssen alle registerauskünfte, gutachten,eintragungen,korrespondenz ect. die mit dieser tat zu tun haben vernichtet werden.
Ich kenne mich als Nicht-Jurist da wirklich nur sehr begrenzt aus. Aufpassen muss man aber ganz gewiss auf folgende Formulierung: „Sie sind nach spätestens zehn Jahren zu vernichten, es sei denn, mit ihnen im Zusammenhang stehende Eintragungen im Fahreignungsregister oder im Zentralen Fahrerlaubnisregister sind nach den Bestimmungen für diese Register zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt zu tilgen oder zu löschen. In diesem Fall ist für die Vernichtung oder Löschung der frühere oder spätere Zeitpunkt maßgeblich.“ Das kann dazu führen, dass sogar noch Einträge bestehen bleiben, die 20 Jahre und älter sind.
22. Januar 2016 um 0:33
für Nicht – Juristen so wie sie und ich, scheint das ein Buch mit 7 Siegeln zu sein!!
Ich habe jetzt aber das „Netz“ seit Tagen durchsucht und kein einzigen Fall gefunden, indem jemand seit 15 Jahren seine Fahrerlaubnis entzogen bekommen hat, sich seither nichts mehr zu schulden hat lassen kommen und die Fahrerlaubnis letztendlich doch nicht bekommen hat.
Falls ihnen oder einem Mitleser ein Fall bekannt sein sollte, bitte ich um eine kurze Mitteilung.
21. März 2016 um 20:28
ich kenne dazu 3 Fälle aus dem Freundeskreis (jeweils Trunkenheitsfahrten jeweils über 1,5 Promille), falls es weiterhilft.
Fall 1: der Eine hat kurz vor Ablauf / Wartezeit von 15 jahren eine Neuerteilung beantragt, also er wollte berufsbedingt seinen FS zurück. Die Dame wo er dann hinmußte, hat ihm n MPU und 3 Psychositzungen aufgebrummt. Danach hat er den FS bekommen.
Fall 2: Kumpel hat bewußt erst nach 15 Jahren in der Führerscheinstelle ne Neuerteilung beantragt. Er mußte lediglich einen Sehtest machen beim Optiker und dann die über 200€ Kosten bezahlen. Der hat den Führerschein dann bekommen.
Fall 3: hat ebenfalls nach 15 Jahren den Führerschein wiederbekommen, auch nach Seetest und Bezahlung der Gebühren (PS: Fall 3 und 2 kennen sich, deshalb hat Fall 3 das auch gemacht nachdem dass bei Fall 2 ohne MPU abgegangen is).
Der war allerdings so doof und war 4 Wochen später seinen Lappen wieder wegen Suff los.
Ich warte derzeit das 12te Jahr und ich werde noch 3 Jahre warten, weil man wie man sieht zw dem 10-15 jahr noch der Willkür der Bürodamen ausgeliefert ist.
Nach dem 15. Jahr scheint es wohl keine rechliche Handhabe mehr zu geben , dass man zur MPU muss
Alles unter der Vorraussetzung, dass man innerhalb von 15 Jahren keinen Verstoß mehr begeht (rote Ampel mit Fahrrad ect.).
Alle Fälle betreffen Landkreis Uckermark, ich habe selbst die Führerscheine gesehen (Fall 2/3), auch Quittungen über Gebührenbegleichung.
Vielleicht reicht der kleine Hinweis.
21. März 2016 um 20:37
idealerweise würde ich allerdings warten die 15 Jahre nach Ablauf der ausgesprochenen Sperrfrist. Das heißt am Beispiel:
Verhandlung 1.1.2000, Urteil sagt nach Ablauf einer Sperrzeit von 6 Monaten darf neu beantragt werden, wäre dann 1.7.2000,
dann würde ich erst, um sicher zu gehen am 2.7.2015 eine Neuerteilung beantragen.
21. März 2016 um 21:05
Hier nochmal was ich gefunden hab mit Löschfristen:
http://www.ra-schrenker.de/downloads/verkehrsrecht/merkblatt-vzr.pdf
ACHTUNG: Die meisten auf der verlinkten Homepage befindlichen Downloads sind uralt und geben ganz und gar nicht den aktuellen Stand wieder! Ich habe gerade eben einige Stichproben gemacht und bin auf dermaßen viele längst veraltete Inhalte gestoßen, dass dringend davon abzuraten ist, sich dort zu informieren. Manche Angaben sind bereits seit fast 10 Jahren nicht mehr gültig – also Vorsicht!
genau, ob das aktuell ist, sollte man immer prüfen. Das sind halt nur Hinweise.
Hier noch ein Urteil vom 12.11.2015 !
Drittletzter Absatz ist interessant, mit der Verstreichung nach 15 jahren
http://www.verkehrslexikon.de/Texte/Rspr7558.php
KüssenVerboten sagt:
14. Juli 2019 um 8:42
Ich habe vor 11 jahren meinen Führerschein abgegeben ( Fahrerlaubnis wurde mir 9.montate entzogen ) und nie wieder abgeholt. Was blüht mir jetzt ? Und ja in habe Delikte begannen ( 1998 als teenie getrunken mit kleinen Unfall/2008 betrunken großen Unfall mit schweren Verletzungen) ich traue mir langsam wieder zu ein Auto zu fahren. Ich habe bewusst so lange gewartet ( heute trinke ich gr nichts mehr, weder zum Essen noch sonst irgendwann ) was blüht mir ? Akte einsehen, und dann ?
22. Januar 2016 um 0:53
So habe ich das auch nicht gemeint. Es gibt aber Leute, die immer wieder noch vor Ende der 10-Jahres-Frist irgendwie auffällig geworden sind. Das können auch Auffälligkeiten außerhalb des Straßenverkehrs sein, wenn die „irgendwie“ in Zusammenhang gebracht werden können. Ob das immer ganz korrekt ist oder nicht, das kann man sicher in Frage stellen. Aber die Fantasie der Führerscheinstelle ist da manchmal sehr beachtlich…
In Ihrem Fall denke ich, dass eben die Auffälligkeit von 2007 vielleicht doch dafür bemüht werden könnte. Wenn Sie Zweifel haben, würde ich mich auf jeden Fall an einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht wenden (nicht Verkehrsrecht).
22. Januar 2016 um 1:08
vielen dank für ihren tipp!!
eins hab ich in den letzten tagen jedenfalls gelernt : das fahrerlaubnisrecht ist komplex! zusätzlich kocht noch jedes bundesland,landkreis, sachbearbeiter sein eigenes süppchen!
ich für mein teil werde es einfach mal versuchen und dann entscheiden.
vielen dank und gruss aus dem schwarzwald
1. März 2016 um 16:11
ich möchte aus der Führerscheinakte negative Einträge löschen lassen, geht es überhaupt? Ich meine es geht mir nicht, um die Punkte löschen oder so. Ich meine das können sie gerne als Info bei sich behalten, aber für mich brauche ich einen sauberen Ausdruck. Was soll ich machen?
1. März 2016 um 16:43
Einfach nur so, ganz beliebig, geht das natürlich nicht. Es gibt Fristen für die „Lebensdauer“ verschiedener Einträge. Oft sind das 10 Jahre, aber nicht immer. Im Zweifelsfall kann es Sinn machen einen Anwalt hinzu zu ziehen, der sich damit auskennt (ist Verwaltungsrecht, nicht Verkehrsrecht!).
13. August 2018 um 13:16
5. März 2016 um 12:38
Habe 1999 meinen Führerschein wegen Alkohol entzogen bekommen.
Im Jahr 2003 habe ich eine MPU gemacht.Natürlich mit negativen Bescheid.Gutachten der MPU wurde auch an die Fahrerlaubnissbehörde geschickt.
Meine Frage:Besteht dieser Eintrag noch in meiner Führerscheinakte oder dürfte er schon gelöscht sein
6. März 2016 um 17:45
Das ist wieder eine Frage, wo es um die sehr unübersichtliche Regelung 10 Jahre oder 15 Jahre geht. Dafür bin ich kein Experte, aber „gefühlsmäßig“ nehme ich eher an, dass das negative Gutachten bis zum Ablauf der 15-Jahres-Frist noch in der Akte liegen bleiben wird.
15. November 2016 um 2:27
Ja der besteht noch.Das Gutachten wurde direkt an die Fsst geschickt weil du dem Gutachter die Erlaubnis gegeben hast,es direkt dort hin zu schicken.Ihr dürft das Gutachten niemals direkt zu denen schicken lassen.Ein negatives Gutachten in eurer Akte wird euch die nächste MPU erschweren. Solltet ihr ein negatives Gutachten erhalten,so teilt der Fsst das mit und lasst euch nicht bequatschen es denen zukommen zu lassen.Ihr selbst entscheidet ob ihr das Gutachten übergeben wollt oder nicht,denn ihr seit die Auftraggeber und entscheiden wo es hin kommt.
8. März 2016 um 10:36
OK.Habe mich erkundigt wegen Akteneinsicht.Wäre möglich.Allerdings Gesetz dem Fall das dieser Eintrag doch gelöscht ist.Bei einer Neuerteilung/Wiedererteilung des Führerscheins muß ich die Angabe machen über einen vorher gehenden Entzug oder versagen des Führerscheins.Kann mir nicht vorstellen das man da nicht irgendwo findet warum mir der Führerschein entzogen wurde oder mich nicht danach fragt.Den man weiß ja schließlich auch das ich schon mal einen Führerschein hatte.Sonst gebe es doch auch keine Akte.
8. März 2016 um 17:28
Gelöscht bedeutet vor allem auch, dass der betreffende Vorgang nicht mehr verwendet werden darf, und darum geht es doch!
13. August 2018 um 13:19
sehr richtig. Darf nicht verwertet werden.
Büchel sagt:
9. Juli 2016 um 13:02
ist zwar schon ne Weile her Ihre Frage mich würde allerdings interessieren was raus gekommen ist bei Ihrer Angelegenheit.
Dürfen bzw. werden von der FSSt im Falle eines Strafbefehls in der Regel die dem Strafverfahren zugrunde liegenden Ermittlungsakten angefordert? Oder hängt das auch von der Eifrigkeit des jeweiligen Sachbearbeiters ab?
Ist mir kein Fall bekannt, wo das gemacht wurde. Aber ob es grundsätzlich möglich wäre? Das weiß ich nicht.
16. März 2016 um 10:39
Zur Vergewisserung: Die Frage war bezogen auf den Strafbefehl, der aufgrund der Trunkenheitsfahrt weshalb die MPU angeordnet wurde, erlassen worden ist. Ist Ihnen auch dahingehend kein Fall bekannt?
13. November 2019 um 15:31
Hallo, aktuell, die Akten werden von der Staatsanwaltscht der Fsst zugestellt.
24. März 2016 um 23:23
wenn in meiner Akte steht das ich einen Punkt bekommen habe und Fahrverbot für einen Monat, zb. Von 1.1.16-1.2.16, darf man mir trotzdem noch eine mpu anhängen?! Obwohl es so in der Akte steht Punkt, Geldstrafe und 1 Monat Fahrverbot.
25. März 2016 um 0:04
Das kommt drauf an, was sonst noch alles drin steht! Wenn in der Summe der Eindruck entsteht, dass Sie eine besondere Gefahr darstellen, dann schon. Es muss aber begründbar sein und ist nicht (nur) der Willkür überlassen.
Bei mir steht bald die MPU an….
Habe mich auch gut vorbereitet (10 Std carritas),und kann Abstinenz nachweisen vorlegen.
Man hat mich mit 1,64 Promille erwischt als “ Ersttäter“.
Nun hatte ich aber Akteneinsicht,und da steht noch ein Eintrag von 2013 drin.Vorsätzliche Körperverletzung die aber mit 300 Euro Strafe eingestellt wurde.Es kam aber zu keiner Anklage.
Trotzdem stehn da sämtliche Zeugenaussagen drin und auch das damals Alkohol im Spiel war.
Wird mir das jetzt zum Verhängnis,da das StvA ja auf aggressives Verhalten Rückschlüsse könnte.
Diese beiden Dinge stehn nun drin,und ich fühle mich gut vorbereitet und trink seit 1,5 Jahren keinen Alkohol mehr.
Aber dieser Eintrag von 2013 macht mir Sorgen….
Hat jemand eine Antwort?…
Vielen Dank und Grüße…
5. Mai 2016 um 17:28
Wenn in der Führerscheinakte zu sehen ist, dass es schon mal eine Auffälligkeit mit Alkohol gab, kann die natürlich in der MPU auch angesprochen werden. Darauf sollten Sie also schon gefasst sein. Vorsicht aber auch hier: Wenn Sie angeben, dass Sie gar keinen Alkohol mehr trinken, ist selbstverständlich auch der entsprechende Abstinenznachweis nötig!
21. Mai 2016 um 16:23
hi ich hab eine frage.ich bin wiederholungstaeter mit fahren ohne fuehrerschein von 1997-2001 und einmal noch 2007.darf ich oder kann man die fahrten loeschen lassen von 97-2001 sind diese scjon verjaehrt.weil ich seh da nicht ganz durch und die mpu dreht mir ein strick weil an die fahrt von 2001 noch ein gutachten gebunden ist.ich bin 2007 das letzte mal gefahren und jetzt nach fast zehn jahren wuerde ich gerne mein fuehrerschein machen,zudem muss ich sagen ich hatte noch noe einen fuehrerschein.
Für diese rein juristischen Fragen bin ich natürlich kein Experte, aber meines Wissens ist es so, dass die Tat von 2007 als Wiederholungstat von 2001 gesehen wird und deshalb das davor eben nicht gelöscht wird. Jedes neue Vergehen „wärmt wieder auf“, was in dieser Art vorher schon geschehen ist. Deshalb gibt es keinen Anspruch auf Löschung.
24. Mai 2016 um 14:46
Hallo, habe eine Frage: Mir wurde am 30. März 2015 der Führerschein wegen Alkohol (2,4 Promille) entzogen. Ich bin seit 2006 depressiv und alkoholkrank. Bin seit meinem Entzug 2006 und durch den Besuch von Selbsthilfegruppe und durch Psychotherapie seit 2006 trocken. Habe meine Depressionen durch Antidepressiva und den regelmäßigen Besuch meiner Therapeutin seit Anfang April 2016 wieder im Griff und gehe auch wieder regelmäßig zur Selbsthilfegruppe. Der Alkoholrückfall wurde durch einen starken Depressionsschub ausgelöst, hatte meine Tabletten nicht mehr genommen und fühlte mich zu Sicher. Der Rückfall wurde durch Baldriantropfen (42% Alkohol ausgelöst um mich zu beruhigen. Hatte ebenfalls 1999 positiv bestandenen MPU, ebenfalls wegen Alkohol. Soll ich bei der jetzigen MPU von Alkoholabhängigkjeit oder Alkoholmissbrauch reden. Soll ich meine Dperession und den Baldrian erwähnen und soll ich die positive MPU 1999 erwähnen.Haarprobe wurde bereits entnommen.
Das ist schwierig, auf diesen komplexen Zusammenhang, der da durchschimmert, mit einem konkreten Rat zu antworten. Da es sich ja um eine Wiederholungstat handelt, geht sowieso nichts ohne Abstinenznachweis (12 Monate möglichst). Insofern nützt es eh nicht viel die Alkoholabhängigkeit zu verschweigen, wenn die nun mal wirklich besteht. Und wenn Depression eine wesentliche Rolle spielt im Zusammenhang mit Alkohol: Naja, wäre wohl schon naheliegend, das auch zu thematisieren. Aber wie gesagt ist das nur eine sehr oberflächliche Antwort, weil ich da schon wesentlich mehr Hintergrund brauchen würde, um mehr sagen zu können.
26. Mai 2016 um 10:05
Steht denn die positiv bestandene MPU von 1999 noch in meiner Führerscheinakte?
26. Mai 2016 um 10:26
Wahrscheinlich ja. Aber die Auswirkung davon ist nicht so begeisternd: Der Gutachter sieht vor allem RÜCKFALL – die damals gestellte positive Prognose war nicht stabil.
27. Juni 2016 um 16:50
ich habe 1977 mit über 1,6 Promille den Führerschein abgeben müssen, ihn ohne Probleme nach einem Jahr wieder bekommen. 1985 wieder über 1,6 Promille, aber auch hier nach einem Jahr FS wieder zurück, weil man damals nicht feststellen konnte, in welchem Ort dieser Vorfall war. Ende 2010 wurde ich mit 1,86 Promille erwischt und es wurde natürlich eine MPU verhängt. Nun meine Frage: Vor dem letzten Vorfall sind mehr als 25 Jahre ins Land gegangen. Sind da überhaupt noch Einträge zu erwarten? Zwischenzeitlich habe ich mir auch nichts zuschulden kommen lassen und bin auch sonst nicht auffällig geworden.
Nachdem ich mir hier aber die Kommentare und Eure Antworten durchgelesen habe, werde ich vorsichtshalber bei der FSSt um Akteneinsicht bitten.
Für die Antwort bedanke ich mich im Voraus
27. Juni 2016 um 18:27
Dürfte nichts mehr in der Führerscheinakte sein – aber natürlich nachgucken! Und da 2010 ja auch schon wieder ein Weilchen her ist und es anscheinend bisher ohne Führerschein auch ging, würde ich bei der Hartnäckigkeit der Trunkenheitsfahrten erst mal drüber nachdenken, ob der Aufwand MPU überhaupt lohnt, oder ob der Führerschein eh bald wieder weg ist…
27. Juni 2016 um 19:30
Garantiert nicht, denn ich leide wie ein Schwein und weiß, was ich mit den Trunkenheitsfahrten für einen Bockmist gebaut habe und habe mittlerweile eine Riesenwut auf meine Blödheit.
13. Juli 2016 um 20:40
nach vielen mpu versuchen, die nur auf grund des psychologischen gesprächs negativ ausfielen, habe ich mich für das aussitzen der 10 jahresfrist entschieden.
Diese muesste schon rum sein, kann ich aber nicht beweisen, weil der zuständige beamte sagt, ich dürfe nur mit anwalt (bundesland B.-W.) akteneinsicht bekommen. Den kann ich mir aber nicht leisten.
Stimmt das? Kann ich wirklich nur mit anwalt einsicht bekommen? (Habe hier nämlich gelesen, dass ich die einsicht auch selber bekommen kann.)
(Gerne darf diese frage auch woanders hin verschoben werden, denn sie betrifft „fristen aussitzen“ und „ihre fühererscheinakte“)
In die eigene Führerscheinakte darf man selbst reinsehen. Nur mitnehmen darf man sie nicht, und alleine im Raum sein darf man auch nicht, weil man dann ja was verschwinden lassen könnte.
31. Juli 2016 um 9:16
Sauber! Dann probiere ich es mal.
(Tolle auskunft, die mir der leiter der behoerde da gegeben hat.
Kompetenter mann! *ironie an/aus)
Waschdl sagt:
Steht die MPU in der Führerscheinakte oder in Flensburg?
War vor 2 Wochen beim Amt, weil ich mich jetzt doch dazu entschlossen habe, mich der MPU zu stellen und nich noch weiter 4 Jahre zu warten… habe natürlich erstmal nichts von der MPU gesagt und die Beamtin hat mir ein Formular gegeben, wollte ein Sehtest, ein Passbild und ein behördliches Führungszeugnis. Heute habe ich diese Dinge abgegeben, das geht jetzt nach Flensburg. Sie hat noch wegen Sperrzeit usw. geschaut, hat aber nichts erkennen können und auch keinen Grund für den Führerscheinentzug entdeckt…
Ist sie einfach nur Inkompetent oder ist da vielleicht irgendwas passiert dass meine Akte „gereinigt“ wurde?
Edit: Oder kommt jetzt Flensburg und sagt, „Auf zur MPU Waschdl?“
3. August 2016 um 18:11
Flensburg hat mit MPU nix zu tun, sondern das läuft immer über die Führerscheinstelle. Man kann natürlich nie 100% ausschließen, dass dort nicht auch mal jemand pennt, aber bei einem Blick in die Führerscheinakte muss das die Sachbearbeiterin schon merken, wenn bei jemand zur Wiedererteilung eine MPU nötig ist.
Leo333 sagt:
17. August 2016 um 15:05
Vielleicht Glück-Akte verschlampt?, (Beliebter Sport bei den Behörden) oder in ein and Dasseres Bundesland umgezogen. Die Computersysteme haben immer noch keine passende elektronische Schnittstelle von Bundesland zu Bundesland. Bei mir (1991) verlangten die Damen und Herren auch noch eine Bescheinigung über die Teilnahme eines Ersten Hilfe Kurses!. Dass wir inzwischen bestimmt die Vierzigste Neufassung der FEV (Fahrerlaubnisverordnung) und unzählige Änderungen haben ist auch kein Zufall. In 20 Jahren fährt sowieso keiner mehr Auto, ist mir egal-dann Sarg ohne Räder. Gruss aus Bayern.
17. August 2016 um 15:08
Schreibfehler: anderes Bundesland
Minimouse sagt:
5. August 2016 um 19:02
Ich hatte im 2001 eine Trunkenheitsfahrt mit 2,3 promille.
MPU bestanden und im Okt. 2002 den Führerschein wieder bekommen.
Seit dem habe ich mir nichts zu Schulden kommen lassen. Jetzt habe ich mich mit dem Rad auf die Nase gelegt nach einer Geburtstagsfeier, aber niemand anderem Schaden zugefügt. Passanten hatten leider die Polizei gerufen. Ich musste auch ins KKH, eine Platzwunde am Kopf wurde genäht. Dann mit zur Wache und Atemalkohol war 0,9mg/l was wohl 1,8 Promille sind. Ich hab gelesen, ab 1,6 gibts auch eine mpu. Kann man mir den alten Vorfall noch nachweisen? Ich möchte ja nicht als Wiederholungstäter dastehen. Oder muss ich jetzt so schnell wie möglich zur fsst gehen und alle Unterlagen zum alten Vorfall entfernen lassen? Wird das dann auch gemacht und wie kann man das prüfen oder brauche ich einen Anwalt? Vielen Dank für eine Antwort.
5. August 2016 um 19:23
Das war keine gute Idee mit dem Blasen! In so einem Fall lieber auf Blutprobe bestehen, weil das wesentlich genauer ist und es vielleicht unter 1,6 gereicht hätte. Weil AAK aber verdoppelt wird, gibt das halt leider 1,8 und damit wird MPU folgen. Ich würde schon empfehlen einen Anwalt zu nehmen (aber einen auf Verkehrsrecht spezialisierten). Vielleicht kann der noch was retten.
5. August 2016 um 20:01
Es wurde 2x gemessen. 1. mal war 0,8 mg/l und das zweite mal nach 5 oder 10 min war dann 0,9.
Wird dann der Mittelwert genommen? Denn das war ja wohl nicht so genau. Und was ist mit der Sache von 2001. Wird mir das jetzt auch noch vorgehalten.
Ich möchte keinesfalls als Wiederholungstäter gelten.
17. August 2016 um 5:45
Seit wann gelten Atemproben als Beweismittel? Bei Straftaten soweit ich weiß nicht. Als Beweismittel sind sie bei Führern von Kfz verwertbar, und zwar wenn die Promillezahl im Bereich der Ordnungswidrigkeit liegt. Das wundert mich aber stark, dass die keine Blutprobe genommen haben.
5. August 2016 um 20:05
Eben – eine ganze Reihe von Fragen! Deshalb würde ich lieber einen Anwalt einschalten.
17. August 2016 um 5:00
ich bin im Mai mit 2,27 Promille erwischt worden. Also eine MPU ist mir sicher. Ich hatte zuvor schon einmal eine Trunkenheitsfahrt aus 1998 mit MPU in 2000. Ist davon wohl noch etwas in der Führerscheinakte, eventuell auch das damalige Gutachten, oder müsste das gelöscht worden sein und ich gelte als Ersttäter? Sollte noch etwas drin sein, kann ich dann verlangen, dass es gelöscht wird?
Wenn es danach nicht zu weiteren Vorkommnissen kam, die das Ereignis von 2000 „aufwärmen“ konnten, müsste das jetzt aus der Akte draußen sein.
17. August 2016 um 17:32
Danke für die Antwort. Danach kam es zu keinen weiteren Vorfällen, auch keine Punkte wegen Geschwindigkeit etc. Trotzdem werde ich mal vorsichtshalber Einsicht in meine Führerscheinakte nehmen. Man weiß ja nie.
17. August 2016 um 22:18
Wenn man zu diesen Abstinemzprogramm muss, weil man wegen Alkohol aufgefallen ist, wird dann da auch auf andere Substanzen wie Btm oder Medikamente getestet? Denn dann müsste man ja z.B. auch darauf achten, dass man keinen Mohn isst. Die MPU selbst ist ja anlassbezogen.
Wenn die MPU-Fragestellung auf Alkohol begrenzt ist, dann nicht.
23. August 2016 um 18:52
Ich habe im März 2005 einen Unfall gebaut unter Alkoholeinfluss und meinen Führerschein verloren. Einen Beschluss habe ich mit Datum vom April 2005.
Mittlerweile sind gute 11 Jahre vergangen, kann ich jetzt meinen Führerschein wieder beantragen ohne das ich eine MPU machen muss? Ich hatte damals 1,74 Promille.
Außerdem musste ich 2008 ins Gefängnis, spielt dies dort eine Rolle bzw. kann mir dadurch ein Strich durch die Rechnung gemacht werden?
Wie kann ich mich vergewissern dass ich keine MPU machen muss?
Die Frage kann ich so nicht sicher beantworten. Es kommt sicher drauf an, um was es 2008 ging. Wenn es mit Alkohol zu tun hatte, dann wird das so noch nix mit Führerschein ohne MPU. Falls es nichts mit Alkohol zu tun hatte, sollte nach meiner Einschätzung die kritische Frist abgelaufen sein. Ich würde erst mal Akteneinsicht nehmen und schauen, ob da noch was drin steht von 2005. Wenn ja, dann würde ich ganz treu-doof einfach mal nachfragen, wieso das noch drin steht, das müsste doch wohl raus, oder…? – Manchmal hilft diese Taktik.
Hallo, ich musste vor 8 jahren eine mpu wegen thc machen. Ich habe bei der mpu die auflage bekommen,dass ich noch einen iris kurs machen sollte….habe danach meinen führerschein bekommen. Ist es möglich,nach so langer zeit diese mpu aus der akte löschen zu lassen? Da es ja eine altlast ist?
30. August 2016 um 22:16
8 Jahre ist noch nicht lang. Mindestens 10 Jahre seit Wiedererteilung des Führerscheins müssen auf jeden Fall vergangen sein.
29. August 2016 um 18:28
Ein paar Fragen habe ich noch. Wenn meine TF von 1998 gelöscht sein müsste, gilt das dann auch für die (positive) MPU aus dem Jahr 2000? Selbst wenn alles gelöscht ist, könnte der GA stutzig werden, dass ich meinen FS erst mit 32 gemacht habe und nachhaken. Wäre es sinnvoll anzugeben, damals eine MPU z. B. wegen Punkten gemacht zu haben, um nicht als Wiederholungstäter zu gelten? Ich bin jetzt gerade dabei, einen Abstinznachweis zu machen. Bei 2,27 Promille gehe ich erstmal von 12 Monaten aus. Gehe ich aber schon nach 6monatiger Abstinenz zur MPU samt verkehrspsychologischer Aufarbeitung und es werden von mir dann aber 12 Monate verlangt, reicht es dann aus, wenn ich Abstinznachweis für ein weiteres halbes Jahr nachreiche und die MPU erneut mache oder gehen die 12 Monate dann wieder von vorne los?
30. August 2016 um 22:20
Zur 1. Frage: Das ist Spekulation, ob das „taktisch sinnvoll“ wäre. Tatsache ist aber, dass Dinge, die nicht mehr in der Führerscheinakte stehen, nicht für die MPU verwendet werden dürfen.
Zur 2. Frage: Wenn Sie darauf achten, dass keine Lücke bei den Abstinenznachweisen entsteht, sind die 6 Monate nicht verloren.
23. Oktober 2016 um 4:29
Hi … ICH hätte nur ein paar Infos, würde mich sehr freuen wenn ich ein paar antworten bekommen könnte ! Ich habe vor kurzem vom StVA Post bekommen und da wird mir versichert das meine Fahrerlaubnisakte bereinigt wurde . So jetzt meine Frage bekomme ich mein Schein wieder ? Und ich weiß nicht genau ob 15 Jahre vorbei sind
25. Oktober 2016 um 19:59
Klingt zumindest mal nicht schlecht, würde ich sagen. Aber ich bin nicht der optimale Ansprechpartner: Einfach mal zur Führerscheinstelle gehen und ganz direkt nachfragen!
Juzzle sagt:
28. Oktober 2016 um 11:05
Hallo, ich bin im August 2002 mit 0,36 Promille und THC im Blut angehalten worden. Februar 2003 kam dann die Aufforderung zur MPU. Ich habe die MPU im Juni 2003 angetreten und einen negativen Bescheid erhalten.
Frage 1: An welchem Datum ist die 15 Jahres-Frist abgelaufen? Ist der Zeitpunkt der Tat maßgeblich (das wäre dann August 2017), oder der Zeitpunkt des Gutachtens (Juni 2018)?
Frage 2: Ich bin 2009 beim Überqueren einer roten Fußgänger-Ampel erwischt worden, meine mich aber zu erinnern, dass ich nur eine Verwarnung + 15,- € Bußgeld bekam und keinen Punkt (der ja die Verjährungsfrist wieder neu starten würde). Muss ich, um das zu überprüfen, die Führerscheinakte einsehen oder reicht eine Auskunft aus dem Fahreignungs-Register?
Also, zusammengefasst: Wie finde ich heraus, wann die MPU-Verjährt? Vielen Dank für die Antwort!
28. Oktober 2016 um 23:41
Hatten Sie bei der MPU 2003 noch den Führerschein oder war der schon weg? Es gibt nämlich eine Regel (von der ich aber nicht weiß, ob sie wirklich so direkt anwendbar ist): Mit Führerschein gelten 10 Jahre, wenn Führerschein schon weg gelten 15 Jahre. Fußgänger an der Ampel können Sie vernachlässigen. Gehen Sie doch mal zur Führerscheinstelle ganz ahnungslos und fragen Sie nach, was man von Ihnen noch will, wenn Sie die Fahrerlaubnis jetzt beantragen…
Den Führerschein hatte ich zum Zeitpunkt der MPU schon abgegeben. Es gelten laut meiner Recherche tatsächlich 15 Jahre, da ohne Führerschein die Tilgungsfrist von 10 Jahren erst nach 5 Jahren zu laufen beginnt. Jetzt (Nov. 2016) könnte ich den Führerschein also ziemlich sicher noch nicht beantragen.
Akteneinsicht ist wohl der sicherste Weg, um das genau herauszufinden. Ich habe seit dem Vorfall den Wohnort gewechselt, muss ich mich zur Einsicht meiner Akte an die Führerscheinstelle meines damaligen Wohnortes wenden, oder ist meine Akte mit „umgezogen“?
Bei Umzug wird die Führerscheinakte hinterher geschickt an den neuen Wohnort bzw. Landkreis. Kann aber manchmal bissle dauern.
11. November 2016 um 12:44
Hallo habe mal eine Frage 2013 habe ich versucht mein Antrag zu stellen für den Führerschein doch aus damals mit Schwarzfahren habe ich 17 Punkte insgesamt gesammelt war jetzt heute bei der Führerscheinstelle dort haben Sie mir gesagt in Erweiterten Führungszeugniss steht nix drin und Im Kraftfahrbundesrigister steht auch nix drin vor 3 Jahren sollte ich zu MPU muss ich trotzdem noch zu MPU obwohl nix mehr im Register steht ??
15. November 2016 um 13:10
Ich nehme an, dass wegen dem Schwarzfahren eine MPU mit Fragestellung Verkehrsverstöße verlangt werden wird. Aber das können Sie ja selber bei der Führerscheinstelle erfragen!
14. November 2016 um 13:17
Hallo, bin mit 16 auf dem Fahrrad mit 1,8 Promille erwischt worden. Habe
dann mit 18 den Führerschein beantragt. Hierbei habe
Ich eine MPu auferlegt bekommen. So, dann ist einige Zeit vergangen und nun bin ich 29 Jahre alt und habe nochmals mit 25 einen Antrag gestellt mit der
Aufforderung einer MPU. Wie gelten in meinen Fall die Verjährungsfristen ?……….
Das ist schon etwas juristisch Trickreicheres, da kenne ich mich nicht mehr sooo genau aus. Bin Psychologe, nicht Jurist. Dass der Antrag mit 25 MPU bedeutet, das war absolut klar. Was ich aber jetzt leider nicht weiß, das ist, ob der vergebliche Antrag mit 25 evtl. die Verjährungsfrist verlängert oder sogar ganz neu gestartet hat. Auch da meine ich: Einfach mal ganz direkt bei der Führerscheinstelle persönlich anfragen, ob heute noch MPU verlangt würde. Wenn nein, ist es ja gut, und falls doch ja, können Sie immer noch überlegen sich ggf. eine juristisch abgesicherte Auskunft zu holen von einem Anwalt speziell für Verwaltungsrecht – nicht Verkehrsrecht!
hans Mundt sagt:
4. März 2017 um 17:26
und wie sieht es mit einem Schreiben einer psychatrischen Klinik aus wo die MPU stelle angefordert hat und diese der Führerscheinstelle überlassen hat wie lange oder dürfen sie das verwenden wenn man dafür von keinem richter verknackt worden ist…..konkret ich war in der Klinik wegen Medikamenten sucht (benzos) und Selbstmord versuch damals nahm ich aus medizinischen gründen auch noch Opiate hätte die mpu stelle überhaupt den bericht der führerscheinstelle überlassen dürfen
Das kann man so pauschal nicht beantworten. Ich nehme mal an, dass das etwas anders gelaufen sein wird: Die MPU-Stelle kann das ja nicht einfach so „anfordern“, sondern dazu müssen Sie zugestimmt haben. Wenn das während der MPU geschieht, ist einem das evtl. so schnell gar nicht klar, was man da gerade tut und mit welchen Folgen. Dass das Schreiben nachher bei der Führerscheinstelle landet, auch das wird kaum vollautomatisch geschehen sein. Entweder haben Sie der Entbindung von der Schweigepflicht zugestimmt, oder Sie haben das (vermutlich negative) Gutachten abgegeben. Dann gelangen natürlich auch solche Dokumente in die Führerscheinakte rein!
ich wurde vor ca. einem Monat zu Fuß mit einer Viertel Ecstasy-Pille erwischt. Nun kam ein Schreiben von der Staatsanwaltschaft mit folgendem Wortlaut:
„Es erfolgt weder ein Eintrag im Bundeszentralregister noch im Fahreignungsregister. Sie gelten nicht als vorbestraft und der Vorfall wird nicht in ein Führungszeugnis aufgenommen. Bei der Erfüllung der Auflage (600,00 Euro) kann die Tat nicht mehr als Vergehen verfolgt werden.“
Bedeutet das, dass ich sicher meinen Führerschein behalten kann?
3. Januar 2017 um 19:28
Das Fahreignungsregister (FAER) heißt erst seit 1.5.2014 so. Gemeint ist damit aber weiterhin das bekannte Flensburger Verzeichnis. Was mit Ihrem Führerschein passiert, hängt wohl davon ab, ob die Führerscheinstelle von dem Vorfall etwas mitkriegt. Über Flensburg kann sie schon mal nichts davon erfahren. Es MUSS nichts passieren, aber es wäre ratsam bis auf weiteres jeden Kontakt zu Drogen zu vermeiden, damit Sie bei Bedarf durch eine Haaranalyse problemlos Abstinenz nachweisen können. Da Sie ja zu Fuß erwischt worden sind, ist kaum mit MPU zu rechnen, aber ein ärztliches Gutachten ist schon möglich. Und je nachdem, wie das ausfällt, kann danach eine MPU folgen.
MacKay sagt:
20. Januar 2017 um 3:38
Hallo bin 2009 das erste mal unter alkohol Einfluss aufgefallen . (Damals 1,1 promille ) habe mir damals einen Anwalt genommen der dafür gesorgt hat das ich den Führerschein nach 3 Monaten wieder bekam. Da es restalkohol war und er es geschafft hat das es “ nur zum bussgeld“ kam. Bin nun wieder aufgefallen (2015) 1,53 promille. Strafverfahren 11 Monate Führerschein Entzug und Anordnung zur mpu. Meine Frage ist: steht das vergehen von 2009 noch in der führerscheinakte? Im führungszeugnis und im Register aus Flensburg sind keine einträge vermerkt.
20. Januar 2017 um 22:14
Ja natürlich steht es noch in der Führerscheinakte! Es ist ja noch keine 10 Jahre her. Damit sind Sie aber Wiederholungstäter, was bedeutet, dass kontrolliertes Trinken für Sie nicht mehr in Frage kommt.
28. Januar 2017 um 4:37
Im jahre 2002 habe ich ein führerschein für ein roller gemacht und musste diesen im jahre 2005 abgeben,weil die polizei mich bei einer verkehrskontrolle aufm dem fahrrad mit harten drogen erwischt hatte.dies ist nun schon lange her.nun möchte ich ein führerschein für auto machen.steht dies noch in meiner akte was mir zum verhängis werden könnte?meine damit mpu oder drogenscreening?eine professionelle Entgiftung kann ich nachweisen. Kann ich die akteneinsicht einfordern,weil damals war das in Niedersachsen und wohne nun in Nordrhein-Westfalen. Weil im führungszeugnis steht nichts
Hm, das ist wieder die heikle Frage, ob 10 Jahre oder 15 Jahre gelten! Da gibt es zwar verbindliche Vorgaben, aber ehrlich gesagt bin ich mir trotzdem nie ganz sicher. Ich MEINE, dass in Ihrem Fall wohl die 10-Jahres-Frist gelten sollte. Ich würde einfach mal zur Führerscheinstelle gehen und ohne weitere Erklärungen Einsicht in die Führerscheinakte nehmen. Vielleicht ist der kritische Vorfall ja schon gar nicht mehr drin. Falls doch, würde ich ganz direkt fragen, warum das denn noch drin ist und ob das nicht schon längst gelöscht sein müsste. Dann hören Sie ja, was darauf geantwortet wird. Danach können Sie immer noch in aller Ruhe erst mal weitere Auskünfte einholen.
7. Februar 2017 um 15:33
ich bin vorbestraft und habe mehrer Einträge im FÜhrungszeugnis. Heute als ich erstmals mein führerschein bei der zulassungsstelle beantragt habe, hatte ich wohl keine strafakte vorliegen bzw mir wurde nichts angedeutet…kann es sein dass die führerscheinstelle keine meldung darüber erhalten hat von den strafverfahren und ich überhaupt nichts zu befürchten habe? wird ein führungs zeugnist der fsst nur angefordert wenn dort etwas über meine strafteten vermerkt ist und falls nicht dann wird der führerschein ganz normal ausgestellt? stimmt das so?
7. Februar 2017 um 17:30
Das Führungszeugnis wird zwar verlangt, aber bei weitem nicht jede Art von Einträgen spielt dabei eine Rolle, sondern nur solche, bei denen eine erhöhte Gefahr im Straßenverkehr zu erwarten ist. Klassisches Beispiel wäre etwa das Fahren des Fluchtfahrzeugs bei einem Überfall. Allerdings legt die Führerscheinstelle die Gefährdung gerne sehr weit aus (z.B. schwere Körperverletzung -> erhöhte Aggressivität -> fehlende Impulskontrolle -> das kann also auch im Straßenverkehr ein Problem werden). Aber wie gesagt, Vorstrafe allein muss noch kein Problem bedeuten.
wird bei erstanmeldung eines führerscheins geprüft ob man wegen altlasten eine mpu ablegen muss oder bei der anmeldung zur theorieprüfung?
Das weiß ich leider nicht. Ist nicht mein Gebiet.
Hallo ich habe da heute was von Der Fahrerlaubnisbehörde bekommen.
Ich hatte 2001 mit dem Roller über 2 Promille.
Ich hatte auch noch nie ein Führerschein möchte einen machen habe alles abgegeben bei der Fahrschulle.
Jetzt habe ich ein schreiben bekommen das ich da hin kommen soll meinen Personalausweis oder Pass und 73,90 Verwaltungsgebühren (Restgebühr).
Könnt ihr mir sagen was die jetzt wollen von mir.
Wollen die mir sagen das ich keinen Führerschein machen darf????????????
Das weiß ich nicht. Ich würde mal anrufen und nachfragen! Sagen kann ich Ihnen aber folgendes: Wenn nicht nach 2001 noch weitere Verstöße passiert sind, sind Sie auf jeden Fall aus der 15-Jahres-Zeitspanne draußen und es dürfte von 2001 nichts mehr festgehalten sein.
22. März 2017 um 19:17
Hallo Danke ich habe da morgen ein Termien mal sehen was die wollen.Was mich bischen stutzig macht das da steht in Klammern Restgebühr.
Hört sich so an für mich eigendlich das ich meinen Führerschein machen Darf.
Oder haben die Jetzt erst gelöscht und ich muß für die Löschung zahlen.
Xmaxi sagt:
Hallo,ich habe mal eine Frage.Ich musste vor 10 Jahren meinen Führerschein beim Straßenverkehrsamt abgeben da ich 6 mon.zuvor mit BTM im Blut erwischt wurde.Kann ich jetzt eine Wiedererteilung beantragen? Ich habe nie etwas schriftlich bekommen,wegen MPU oder so.
Bitte helft mir,denn ich benötige ihn dringend
Wenn die 10 Jahre wirklich voll sind, dann sollte da nix im Weg stehen normalerweise.
4. April 2017 um 11:59
Hallo, nach viel Googlerei bin ich auf diese Seite gestoßen.
Ich kann kaum noch schlafen wegen meiner Geschichte und meiner Unwissenheit und wollte nun einfach hier mal mein Glück probieren.
Ich hatte 1998 einen Führerschein Entzug mit 2,3 Promille.
Nach 2 MPU’s ( 1. negativ und 2. positiv ) bekam ich meinen Führerschein im Feb. 2000 zurück.
Jetzt wurde ich gestoppt mit 1,13 Promille und mir wurde der Führerschein wieder entzogen.
Jetzt meine Fragen: 1. Ist der Vorfall von 1998 noch in der Akte?
2. Darf dieser in diesem Fall herangezogen werden und ich muss mit Sicherheit eine MPU machen?
3. Ich wohne in Hessen und habe gehört das die Fsst in Bayern und Baden-Württemberg Ihre Antragsteller bereits ab 1,1 Promille zur MPU schicken. Hat jemand diese Erfahrung in Hessen auch schon gemacht? Oder ist es in Hessen noch so das man ab 1,6 Promille hin MUSS?
4. Bekommt der GA die ganze Akte zugeschickt?
Noch zur Info: In den zurückliegenden 16 Jahren habe ich mir nichts mehr zu Schulden kommen lassen ( nicht mal falsch parken ).
4. April 2017 um 16:07
Zu 1) und 2): Weil die letzte MPU länger als 15 Jahre zurück liegt, darf der damalige Vorfall (jedenfalls nach meinem Wissen) nicht mehr in der Führerscheinakte sichtbar sein. Laut Aktenlage wären Sie somit wieder Ersttäter.
Zu 3): Soweit ich weiß, ist in Hessen aktuell noch 1,6 ‰ gebräuchlich. Die Grenze 1,1 oder 1,6 ist aber deutschlandweit da und dort „in Bewegung“ geraten. Kann sich also auch ändern.
Zu 4): Normalerweise ja.
5. April 2017 um 6:55
Zu Punkt 4 hätte ich nochmal eine Rückfrage.
Wenn der Gutachter die ganze Akte zugeschickt bekommt,
dann sieht er doch das ich nicht Ersttäter bin und wird mich doch auch so nicht behandeln, da er ja gesehen hat dass ich, wenn auch schon 15 Jahre her, schon einmal mit dieser Problematik aufgefallen bin, oder?
Er wird mir dann mit Sicherheit sagen oder denken, na dann hatten Sie die letzten 15 Jahre ganz schön glück gehabt, egal was ich Ihm dazu erzähle.
Sorry, zu Antwort 3 ist mir noch etwas eingefallen.
Für die Führerscheinstelle gelte ich doch auch nicht als Ersttäter, oder? Die haben ja in der Akte die Sachen von damals wohl noch stehen, auch wenn es keine Verwendung finden darf. Aber im Hinterkopf ist es drin und dann könnten Sie mich doch nach Willkür mit 1,13 Promille auch zur MPU schicken, oder?
5. April 2017 um 13:44
Wenn etwas über sein „Verfallsdatum“ drüber raus ist, dann muss das auch tatsächlich aus der Akte entfernt werden. Weil aber natürlich niemand ständig alle Akten kontrolliert, macht es Sinn, dass man unbedingt vor der MPU Akteneinsicht nimmt, damit man ggf. verlangen kann, dass noch nicht entfernte zu alte Einträge jetzt entfernt und vernichtet werden.
4. April 2017 um 17:34
Würde gerne mein fall Schildern und eine meinung bekommen
Habe 1999 wegen alkohol (2.3)
Mein Führerschein abgegeben
2012 ein Antrag auf wiedererteilung gestellt aber nicht weiter verfolgt
2015 ein Antag auf wiedererteilung gestellt und eine ablehnung bekommen
Soll mpu und abstinenz nachweisen
Da hat wohl der Antrag von 2012 die Verjährungsfrist „neu aufgewärmt“. Genaueres dazu kann ich aber nicht sagen, weil ich kein juristischer Fachmann bin, sondern Psychologe!
Josef Winkler sagt:
11. April 2017 um 13:13
Hallo, hier ist Josef aus Berchtesgaden. Führerscheinentzug 2002.
Rechtskraft vom Urteil 5.6.02. In den 15 Jahren keine Verkehrs relevanten Taten. 2009 illegaler Anbau von BtmG. 1 Jahr auf 5 Jahre Bewährung. Alles ohne Probleme gemeistert. Erweitertes Führungszeugniss ohne Einträge. In den 15 Jahren keinen Antrag gestellt. Muss ich die 2 Jahre Sperrfrist die damals verhängt wurde zu den 15 Jahren dazu rechnen? Freue mich wenn Sie mir antworten. Gruß vom Königssee+Watzmann. Seppe
11. April 2017 um 18:58
Ich sehe eher ein anderes mögliches Hindernis: Das BTM-Anbau-Delikt von 2009 könnte evtl. auch zur MPU führen. Was die 2 Jahre Sperrfrist angeht, da bin ich auch etwas überfragt. Bin halt Psychologe, aber kein Verwaltungsjurist!
12. April 2017 um 8:33
Erst mal vielen Dank für die schnelle Antwort. Wie gesagt, das mit dem BTM Anbau war 2009. Hatte zu dem Zeitpunkt keinen Führerschein. Im Urteil wurde auch einbezogen, dass ich das wegen Rückenschmerzen konsumierte und nachweislich nur zum Eigenbedarf benutzte. Habe auch Mitte letzten Jahres das einfache+das erweiterte Führungszeugnis beantragt, das ohne Einträge ist. Ich habe Angst, den FS jetzt im Juni zu beantragen. Da sind die 15 Jahre um. Wäre es sinnvoll noch zu warten bis 2020 da sind dann 10 Jahre durch von dem rechtskräftigen Urteil von 2010.
Was soll ich tun um die 15 Jahre die ich jetzt gewartet habe, nicht zu vergeigen? Bin Ihnen sehr dankbar, wenn Sie eine Antwort für mich haben.
Ich würde einfach erst mal Akteneinsicht in die Führerscheinakte nehmen. Das kostet nichts und steht jedem zu. Danach wissen Sie ja, was genau aktuell noch drin steht!
KevTäv sagt:
25. April 2017 um 15:15
Ich habe zwischen 2014 und 2015 eine MPU wegen BTM machen müssen, als ich ZU FUSS mit Betäubungsmittel erwischt wurde. Musste trotzdem meinen Führerschein abgeben und mir wurde mehrmals gesagt, dass sich meine Probezeit (zu diesem Zeitpunkt noch 17 Tage übrig) nicht verlängern wird, da ich nicht beim Fahren erwischt wurde.
Habe Sie dann aufs erste Mal bestanden.
Dann wurde ich ende Februar außerorts mit 47 kmh zu schnell geblitzt (auf 80 beschränkt) und habe dann vom 10.03.17-10.04.17 meinen Schein abgeben müssen.
25.04.17, bekam ich ein Schreiben vom Landratsamt, dass ich nun zu einem MPU Gespräch aufgefordert bin.
Jetzt steht hier, meine Probezeit habe sich danach doch um 2 Jahre verlängert (was mir ausdrücklich gesagt wurde, dass dem nicht so sein werde) (das werde ich anfechten) und deswegen muss ich jetzt zu einer MPU.
47 zu schnell okay, keine Frage. Aber muss ich bei dem anstehenden Gespräch auch einen Urintest abgeben?
25. April 2017 um 21:07
Wenn das damals nur eine mündliche Auskunft war mit der Nichtverlängerung der Probezeit, dann dürfte das wohl nicht viel taugen, weil nicht nachweisbar. Ich weiß allerdings nicht, da juristisch was rauszuholen ist, da Sie ja nicht gefahren sind.
Was heißt denn in dem Schreiben vom 25.4. die Aussage „MPU-Gespräch“? Ich kenne einen solchen Begriff nicht. Wohin sollen Sie dazu kommen: Zur Führerscheinstelle? Oder zu einer MPU-Stelle?
james123 sagt:
wurde vor gut einem halben Jahr mit einer XTC-Tablette erwischt.
Habe die Auflage fristgerecht erfüllt. Da im Schrieb von der Staatsanwaltschaft „Es erfolgt dann weder ein Eintrag im Bundeszentralregister noch im Fahreignungsregister. Sie gelten als nicht vorbestraft und der Vorfall wird nicht in ein Führungszeugnis aufgenommen. Bei Erfüllung der Auflage kann die Tat nicht mehr als Vergehen verfolgt werden.“ stand machte ich mir keine Gedanken um die Führerscheinstelle. Habe nun aber Post bekommen und werde zu einem Fachärztlichen Gutachten aufgefordert.
Nun meine Fragen.. ist die Forderung rechtens? Und kann ich das mit der Behörde klären, da ja ausdrücklich drin stand dass kein Eintrag o.ä. gemacht wird? Oder sehe ich das falsch..
Das Fahreignungsregister ist das, was früher als die Flensburger Verkehrssünderkartei bekannt war. Das hat aber keinen Einfluss daruf, dass die regionale Führerscheinstelle informiert wurde und jetzt eben ein ärztliches Gutachten verlangen kann. Je nachdem, wie das ausfällt und was Sie dort erzählen, kann dann auch noch eine Drogen-MPU folgen.
28. Mai 2017 um 15:53
Werden Eintragungen in der Führerscheinakte nach der Frist von 10 bzw. 15 Jahren automatisch gelöscht oder kann das sein, dass ich die bei der Einsicht noch sehe und zur Löschung auffordern muss? Sollte ich – um sicher zu gehen – die Einsicht durchführen, bevor der aktuelle Vorfall (der grade erst geschehen ist) der Fsst gemeldet wird? Danke für eine Antwort!
28. Mai 2017 um 16:00
Zu Frage 1: Vollautomatisch passiert da meines Wissens nichts. Ein Blick in die Akte ist also kein Schaden. Zu Frage 2: Weiß nicht, ob es den vermteten Zusammenhang in der Realität gibt. Wie aber schon gesagt spricht nichts dagegen einfach mal die Führerscheinakte anzusehen. Das Recht dazu hat man, und man muss keine Begründung liefern.
29. Mai 2017 um 16:25
Werden psychologische Beratungs Gespräch (Vorbesprechung zur mpu auch in der Akte vermerkt ) fanden nämlich das ich von der Psychologin ziemlich hart eingestuft worden bin war auch er ein Verkaufsgespräch das dies und das machen soll sonst würde ich es nicht schaffen wollte jetzt noch mal zu einer anderen gehen und schauen was die sagt
In der Akte landet so etwas nur dann, wenn man das selber unmittelbar veranlasst – was aber keinen Sinn macht das zu tun, finde ich!
10. Juni 2017 um 8:41
ich muss nächste Wo zur MPU wegen einer TF mit 2,1 Promille im Jahr 2014. Habe mir damals einen Anwalt genommen, der aber von Promilleberechnung wohl, genau wie ich, keine Ahnung hatte. Ich habe die Alkoholmenge verharmlost, heute weiß ich, dass ich damit nie auf 2,1 Promille kommen kann. Meine Frage ist: Liegt dem Gutachter meine Akte mit sämtlichen Anwaltsschreiben oder nur das reine Gerichtsurteil vor? Ich bin gut vorbereitet, habe das ganze Programm durchgezogen, Abstinenz 1 Jahr lang, Vorbereitungskurs und lebe weiter abstinent. Ich habe alle gerichtlichen und anwaltlichen Unterlagen hier, kann aber nicht mehr diffenzieren, welche Akten die FSST haben könnte. Ich habe nur Bedenken, dass der GA mich fragen könnte, warum ich beim Anwalt nicht die wirkliche Menge des Alkoholkosums angegeben habe.
10. Juni 2017 um 18:37
Es ist schon davon auszugehen, dass auch der Schriftwechsel in der Führerscheinakte drin sein wird. Aber auch hier gilt: Um so etwas sicher zu wissen, soll man eben grundsätzlich immer Akteneinsicht nehmen, bevor die Akte verschickt wird!
ich wurde, bevor ich den Führerschein besessen habe, mit Cannabis erwischt. Der „Fall“ wurde eingestellt, da die Menge gering war und es kam nichts weiteres. Könnte sowas auch in der Akte stehen? Ich gehe davon aus das es nicht so ist, da ich sonst ja schon zur MPU hätte gehen müssen, als ich den Führerschein gemacht habe oder?Und was ist , wenn man in einer Klinik wegen psychischen Problemen in Behandlung war (freiwillig), findet man sowas auch in der Akte wieder?
Was die Cannabis-Sache angeht: Das kann man nicht sicher sagen. Andererseits würde ich da aber auch keine schafenden Hunde wecken durch Akteneinsicht „einfach nur so“. Und Klinikaufenthalt: Normalerweise landet so etwas ncht in der Fhrerscheinakte, weil die Klinik ja Schweigepflicht hat. Wenn da was in die Akte gelangt, dann fast immer nur durch eigene Dusseligkeit und Naivität.
cebulla,kay sagt:
ich war am 15.06.2017 zur mpu bekam am 11.07.2017 mein gutachten mir kommt es vor als wenn man mich da absichtlich durchfallen lassen hat.da ich schon 01/16 eine mpu hatte und da durch gefallen bin weil etwas gefehlt hat (abstinensnachweis,suchtberatung) und jetzt meine frage:darf man das gutachten von 2016 für das gutachten 2017 mit verwenden
13. Juli 2017 um 22:44
Wenn das negative Gutachten in der Führerscheinakte gelandet ist, dann darf es selbstverständlich schon mit benutzt werden. So etwas ist ja auch einer der Gründe, warum generell empfohlen wird, dass man negative Gutachten nicht abgeben soll!
kuckemo sagt:
19. Juli 2017 um 2:56
dies sollte selbstverständlich nicht in die akte gelangen, wenn doch schließt sisch die akte und die friesten verlängern sich auf ein neues. (15 jahre)
wenn es dazu gekommen sein sollte und eine erneute begutachtung stattfinden würde.. müsste der gutachter fragen!
ob eine verwendung dieses gutachten erwünscht ist.
darauf hin muss man dann entscheiden.. neutrale begutachtung, alles auf 0!
oder verwendung.. kann hilfreich sein aber davon ist selten auszugehen!
13. Juli 2017 um 16:30
kann man das gutachten von 2016 aus der akte rausnehmen lassen
13. Juli 2017 um 22:45
Nein. Was einmal in der Akte drin liegt, das bleibt dort für mindestens 10 Jahre, oft sogar 15 Jahre (je nach Einzelfall).
noch eine frage zum mpu gutachten ,in meinen letzten gutachten (was wieder negativ war) steht was drin was da nicht rein gehört und was nicht zur frgestellung der führerscheinstelle kann ich was degegen tun
und es wurde mir was unterstellt was ich nicht gemcht hab
„steht was drin was da nicht rein gehört und was nicht zur frgestellung der führerscheinstelle kann ich was degegen tun“ usw.
Eher nicht, denke ich. Was sollte dabei auch rauskommen? Dass das Gutachten positiv wird? Das ist unwahrscheinlich. Ich kann schon nachvollziehen, dass das ärgerlich ist, aber solange das negative Gutachten nicht abgegeben wird, hat das ja keine weiteren Konsequenzen – außer den Kosten und dem Zeitverlust natürlich.
Garfield829 sagt:
23. Juli 2017 um 1:09
Hallo zusammen habe eine frage
Habe mich vor 15 wochen bei der FSST angemeldet die haben ne gerichtsakte beantragt und ziehen da sachen rein wo ich noch 14 war wegen waffenbesitz und btm von 2009 muss ich mit einer mpu rechnen ??
23. Juli 2017 um 22:59
Btm von 2009: Das ist nicht unwahrscheinlich, dass daraus noch was folgt. Vermutlich aber eher erst mal ärztliches Gutachten. Auch da kann man aber schon viel „versauen“ durch mangelnde Vorbereitung, also Vorsicht!
24. Juli 2017 um 2:25
Bin seit dem ja auch clean
was könnte mir im schlimmsten fall passieren??
Ab montag läuft die 16 woche und immer noch keine zulassung
24. Juli 2017 um 2:34
Ich hatte ja noch nie ein führerschein und bin nie im straßenverkehr aufgeffalen nur die 3 anzeigen 2von 2009 und 1 von 2013 hab 6 monate ein drogentest abgeben müssen
Kann mann da überhaupt ne mpu verlangen??
24. Juli 2017 um 4:07
Grundsätzlich schon, denn das 2013 war dann ja eine Wiederholungstat.
Torgan86 sagt:
26. Juli 2017 um 21:56
Schönen guten Abend. Ich hab 1998 meine Führescheine wegen BTMG Verstoß und darauf folgendendem MPU welcher negativ ausgefallen ist, abgeben müssen. Nun möchte ich versuchen meinen Führerschein (nach nun 19 Jahren) wieder zu erlangen und nach einem Telefonat mit der ördlichen Führescheinstelle wurde mir gesagt das meine Akte immer noch besteht und diese geprüft werden müsste. Ich habe seit dem keine Delikte mehr in diese Richtung oder sonstige Gerichtliche Verfahren gehabt.
Nun zu meiner Frage, habe ich das Recht auf eine Löschung dieser Akte zu bestehen bevor diese zur Prüfung gesendet wird bzw gibt es eine Möglichkeit auf die Führerscheinstelle Druck auszuüben, es sind immerhin 19 Jahre. Da ich keinerlei Wissen über die derzeit Gesetzlichen Möglichkeiten habe hoffe ich hier etwas „Licht ins Dunkel“ zu bekommen. MfG
26. Juli 2017 um 22:31
Dass die Akte noch existiert ist klar – aber nach fast 20 Jahren muss sie inzwischen leer sein, wenn es keinerlei Vorfälle mehr gab. Die Akte wird auch nirgendwohin „zur Prüfung versandt“, sondern die Führerscheinstelle selbst ist das zuständige Amt. Vereinbaren Sie einen Termin zur Akteneinsicht. Dann sehen Sie ja gleich, was eventuell sonst noch drin steht, von dem Sie jetzt nichts wissen. Wenn nixhts mehr drin steht, können Sie bei der Gelegenheit ja gleich den Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen.
Vielen Dank für diese Info…ich sehe dies Behörde nun aus einem ganz anderem Licht…Ich werde Morgen die Akteneinsicht beantragen…Mfg
27. Juli 2017 um 7:03
Guten Morgen, eine Frage hätte ich da noch.Was ist wenn in meiner Akte noch Eintragungen aus dem Jahr 98 vorhanden sind. Welche Möglichkeiten habe ich da diese Eintragungen entfernen zu lassen bzw kann ich dann etwas „fordernd“ auftreten bei dem Gespräch.MfG
31. Juli 2017 um 7:38
Hallo Leute , habe damals 2003 meinen Lappen abgeben müssen . Habe damals gekifft gelegentlich und mir beim Dealer am Wochenende mein Gras geholt . Wurde an einem Tag wo ich mir was kaufen wollte bei einer Razzia mit aufs Revier genommen .Dort wurde ich dann verhört und gefragt , wie viel ich den so im Jahr konsumiere an Gras. Ich dummi hab geantwortet und meinte so 50 g im Jahr . Anhand dieser Aussage wurde ich von einem Gericht verurteilt zu Geldstrafe und Führerscheinentzug mit Mpu. Bin aber nie unter Drogeneinfluss gefahren !!!!!!Dann habe ich Mpu gemacht und nicht bestanden . Jetzt hab ich mir gesagt ich warte die 15 Jahre und bekomme dann alles so wieder ohne was machen zu müssen. Meine Frage ist , ob das überhaupt alles so rechtens war der Entzug. Klar ich gelte als Konsument anhand meiner Aussage, aber ich bin nie in Erscheinung getreten wegen Fahrens unter Drogen oder anderes gleichen. Andere fahren unter Drogen oder Alkohol und bekommen den Lappen wieder und meiner einer bekommt ihn gleich weg. Was meint ihr , könnte ich das Urteil heute noch anfechten , würde das was bringen ?Oder hätte ich das damals machen müssen. Meine 15 Jahre Wartezeit sind nämlich Nächte Jahr rum und ich will nicht so viel sinnlos ageld ausgeben müsse für Theorie und Praxisprüfung die ich dann nochmal machen muss eventuell. Was gibt es für Möglichkeiten? ?Meine Akte ist seit dem total rein und bin Clean seit dem Vorfall damals .Hab mir in der Zeit von 2003-2017 heute nichts zu Schulden kommen lassen.
Prüfungen muss man schon seit 2009 nicht mehr neu machen (früher waren das 2 Jahre). Das wurde abgeschafft. Irgendwas von früher heute noch anfeschten zu wollen ist sinnlos und unnötig. Gehen Sie einfach mal zur Führerscheinstelle, machen Sie klar, dass Sie die 15 Jahre vollends noch abwarten wollen und informieren Sie sich lediglich, wann genau diese Frist in Ihrem Fall endet, also ab wann genau die 15 Jahre zu laufen begonnen haben.
31. Juli 2017 um 7:42
Wenn ich alles neu machen müsste also Praxisprüfung und Theorieprüfung , plus Antrag auf Wiedererteilung, wad würde mich das kosten.
Hallo! Ich habe eine Frage,
Ich habe bei der Führerscheinstelle angerufen zwecks Terminvereinbarung wegen Akteneinsicht, die haben mich gefragt warum und ich habe gesagt das ich vor 11 Jahren mein Führerschein abgeben musste und ich wissen wollte was drinnen steht , falls ich eine MPU machen will. Die haben zu mir gesagt dass ich online ein Termin machen soll und zwar unter der Rubrik Führerschein „Neuerteilung nach entzuck“ da bekomme ich Akteneinsicht, hat das irgendwelche Auswirkungen auf die 10 oder 15 Jahre um sind . ( Ich habe den Führerschein wegen Cannabis abgeben müssen)
15. August 2017 um 21:10
Ich weiß nicht recht, was ich dazu sagen soll. Erst mal meine ich, dass man nicht begründen muss, warum man Akteneinsicht nehmen möchte. Ich hätte deshalb vorsichtshalber hier keine Auskunft gegeben. Andererseits ist das aber vielleicht übertriebene Vorsicht, denn die Akteneinsicht allein sollte wohl keinerlei Konsequenzen haben. Ich kann Ihnen aber leider keine nähere Auskunft geben, weil ich Psychologe bin und solche verwaltungsmäßigen Spitzfindigkeiten nun wirklich außerhalb dessen liegen, womit ich mich hier auskenne!
21. August 2017 um 4:07
Bin ich verpflichtet, bei der MPU privat behandelnde Ärzte von der Schweigepflicht zu entbinden? Wenn nein und die bitten mich aber darum, was ich ablehnen würde, kann mir das zum Nachteil ausgelegt werden? Dann habe ich 2 Stents, allerdings schon lange (6 Jahre) keine Herzprobleme mehr. Hatte auch keinen Herzinfarkt. Muss ich da eventuell ein fachärztliche Gutachten erstellen lassen?
21. August 2017 um 15:21
Also VERPFLICHTET sind Sie selbstverständlich nicht, aber andererseits ist zu bedenken, dass es ja einen Grund haben wird, wieso die Schweigepflichtentbindung verlangt wird. Meistens ist der Hintergrund der, dass der MPU-Kandidat irgendetwas ausgeplaudert hat, zu dem jetzt eben Einzelheiten für die MPU auf den Tisch kommen sollen, damit entschieden werden kann, ob das eine Rolle für die Verkehrsteilnahme spielen kann oder nicht. Wenn Sie jetzt „mauern“, sind Sie nicht kooperativ was die Informationsbeschaffung angeht, und das hat zur Folge, dass deshalb keine positive Prognose möglich ist!
Erstmal danke für die Antwort. Also ausgeplaudert habe ich weiter nichts.
a) Die Untersuchung ist anlassbezogen und unter Verwendung der von der Fahrerlaubnisbehörde zugesandten Unterlagen über den Betroffenen vorzunehmen. Der Gutachter hat sichan die durch die Fahrerlaubnisbehörde vorgegebene Fragestellung zu halten.
b) Gegenstand der Untersuchung sind nicht die gesamte Persönlichkeit des Betroffenen, sondern nur solche Eigenschaften, Fähigkeiten und Verhaltensweisen, die für die Kraftfahreignung von Bedeutung sind (Relevanz zur Kraftfahreignung).“
Also hieraus lese ich, dass sie es eigentlich nicht dürfen.
Meistens ist es in einem solchen Fall halt so, dass die Relevanz zur Kraftfahreignung entsprechend großzügig ausgelegt wird. Oder anders ausgedrückt: Es soll eben gerade überprüft werden, ob ein körperlicher Mangel für die Kraftfahreignung eine Rolle spielt oder nicht. Es muss also nicht sein, dass immer ein Problem für die MPU daraus entsteht. Ich selber hatte z.B. schon mal einen Schlaganfall, was bei der MPU nicht zu verbergen war. Trotzdem war das kein Problem, weil ich die Reaktionstests im Normbereich geschafft hab – also okay.
22. August 2017 um 15:08
ich habe vor 15 Jahren und 2 Monaten meinen Führerschein verloren, da ich eine geringe Menge THC im Blut hatte.
Um der MPU zu entgehen habe ich 2005 den tschechischen Führerschein gemacht und wie es der Zufall so wollte bekam die Führerscheinstelle natürlich Wind davon. Sie wollten den Schein einziehen, aber ich habe diesen nicht abgegeben, worauf ich ein Schreiben bekam indem stand, dass ich den Schein in der BRD nicht nutzen darf.
Darüber hinaus wurde ich 2006 auch nochmal zu 90 Tagessätzen wegen BTMG verurteilt, d.h. es besteht keine Vorstrafe und im persönlichen Führungszeugnis ist keine Eintragung enthalten.
Jetzt würde ich gerne meinen Führerschein neu beantragen, natürlich in der Hoffnung keinen MPU mehr machen zu müssen.
Wie goß ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass ich den Schein einfach ohne MPU neu machen darf?
22. August 2017 um 15:19
Da bin ich leider etwas überfragt. Von 2006 bis 2017 sind Sie ja aus der 10-Jahres-Frist draußen. Da der tschechische Führerschein aber nicht akzeptiert wurde, kann es sein, dass für Sie die 15-Jahres-Frist gilt. Ich meine, Sie sollten das bei einem Anwalt klären, weil das eben schon recht speziell ist.
Danke für die schnelle Antwort, ich hätte dann noch eine Frage.
Wäre es dann vielleicht sinnvoll, den Führerschein einfach neu zu beantragen und falls eine MPU Aufforderung kommt, diese zu ignorieren bzw. den Antrag zurück zu ziehen?
24. August 2017 um 14:47
Da wär ich vorsichtig! Kenne mich wie schon gesagt zwar nicht detailliert mit den verwaltungsmäßigen Sachen aus, aber ich würde befürchten, dass der Führerscheinantrag dazu führen könnte, dass die komplette Frist (also 10 oder 15 Jahre) neu startet. Und das wäre ja extrem ärgerlich.
mir wurde Ende Juni 2017 der Führerschein entzogen wegen Trunkenheit im Verkehr BAK 1,16.
Wurde dafür als Ersttäter verurteilt 35 TS 7 Monaten Sperrfrist.
Ich musste 2009 meinen Führerschein wegen grobe OWi 4 Wochen abgeben (Fahrverbot)
Seit dem Vorfall von 2009 bin ich nicht mehr aufgefallen.
Ich habe in Flensburg angerufen, und die Sachbearbeiterin meinte dass der Eintrag von 2009 längst getigt ist und aus dem System gelöscht. Sie meinte dass die Fsst das nicht gegen mich zu negativen bewerten darf.
Ich war letztens bei der Fsst und in meine Akte geschaut, und der Eintrag von 2009 war in meiner Akte noch vorhanden.
Jetzt meine Frage, kann die Fsst das gegen mich verwenden obwohl es längst getilgt wurde?
Laut Flensburg habe ich noch 0 Punkte. 3 Punkte kommen demnächst wegen der Trunkenheit dazu.
Flensburger Einträge und die Führerscheinakte sind zwei völlig verschiedene Dinge. Da es von 2009 bis 2017 weniger als 10 Jahre sind, darf der Eintrag von 2009 auf jeden Fall drin bleiben. Daraus folgt aber nicht automatisch eine MPU. Es kommt ganz darauf an, was das damals war 2009 und ob das mit dem Vergehen von 2017 in einen engeren Zusammenhang gebracht werden kann.
15. September 2017 um 11:13
Mir wurde kürzlich, aufgrund einer Verurteilung wegen Fahrerflucht meine Fahrerlaubnis für 6 Monate entzogen.
Vor 20 Jahren hatte ich meinen Führerschein, aufgrund einer BTMG Geschichte freiwillig abgegeben, er wurde ein Jahr später (1998), nach einem positiven psychiatrischen Gutachten, wiedererteilt.
Fällt im jetzigen Fall die damalige freiwillige Führerscheinabgabe unter „Fahrerlaubnis wiederholt entzogen“ (mit MPU-Auflage), oder müsste der damalige Sachverhalt in meiner Führerscheinakte bereits gelöscht worden sein?
Sollte ich vor dem Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis Akteneinsicht beantragen oder sollte ich das zeitgleich tun (also das eine mit dem anderen verbinden)?
Ich bedanke mich schon einmal für iIhre Antwort.
ich musste meinen Führerschein im Oktober 2007 abgeben. Ich hatte eine Alkoholfahrt mit 1,61 Promille. Ich habe eine Auflage zur MPU. Wie verhält sich das, nun sind ja bald 10 Jahre um und ich habe von verschiedensten „Verjährungsfristen“ gelesen. Mit wieviel Jahren bin ich denn nun auf der „sicheren“ Seite? Wie ist es möglich die Akte einzusehen um quasi mal zu lunschen? Dankeschön.
Also die Akte ansehen können Sie jederzeit gefahrlos, so lange Sie nicht irgendeinen Antrag stellen (z.B. auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis). Und bei dieser Gelegenheit einfach ganz direkt nachfragen, ab wann keine MPU mehr nötig ist, da spricht auch nichts dagegen.
28. September 2017 um 5:48
ich hatte 2009 eine Gerichtsverhandlung wegen eines fahrlässigen Vollrausches mit Personenschanden unter der Droge GBL. Zu diesem Zeitpunkt besaß ich noch keinen Führerschein. Ich zog ein Bezirk weiter als ich meinen Führschein anzufangen begann. Als ich ihn dort beantragte bekam ich keine Probleme bei der Erteilung totzt eines Deliktes in der Vergangenheit. GBL ist ja noch immer eine Grauzone. Nun habe ich meine Führerschein entzogen bekommen wegen einer Trunkenfahrt. Die Hauptfrage besteht darin ob ich wohl Probleme bei der Neuerteilung bekommen könnte, wegen dem Vorfall in der Vergangenheit? Hätte sie dies nicht schon bemerken müssen als ich den Füherschein bei Ersterteilung beantragt habe? Wird die Akte bei Ersterteilung nicht an die bearbeitende FFS weitergeschickt? Oder liegt besagter Vorfall noch unswissend in der Akte des andere Bezirks?
Unter dem Vorfall mit GBL ist keine Autofahrt gemeint. War ein Vorfall mit der Polizei.
Es kann halt sein, dass man bisher keine Gefährdung im Straßenverkehr bei Ihnen gesehen hat, weil das damals mit GBL ja außerhalb des Straßenverkehrs war. Jetzt haben Sie aber eine Trunkenheitsfahrt. Da liegt es im Ermessen der Führerscheinstelle, ob die den alten Kram auch einbeziehen wollen oder nicht.
Joycelyn Weinand sagt:
4. Oktober 2017 um 4:40
Hallo hatte mein Führerschein Mai 2007 damals freiwillig abgegeben, weil ich das Geld für die mpu nicht Hatte. wurde vorher von den Leute verpetzt die dort im Wald spazieren ging und dort stand ich auch und parkte und konsumiert. Bis Polizei kam und mich dann mit holte und die ganze Kram per bluttest machten. Nur das Auto Schlüssel musste ich abgeben. War auch noch in der probezeit.Später kam dann Post von Führerscheinstelle sollte Schein abgeben. Hatte bis jetzt auch nichts unternommen ergendwie ein Antrag auf wieder erlangung oder so, geschweige polizeilich im Verkehr aufgefallen oder im btm. Nur wegen falsch Aussage musste ich 2013 Geldstrafe bezahlen, die ich schon längst tat. Im faer steht bei mir Null Punkte und die Entscheidung zur freiwillige verzicht auf fahrerlaubnis.
Sonst nichts. In der jetzige Führerscheinstelle hatten sie auch meine Akte nicht, hatte mal angerufen gehabt, da ich auch umgezogen bin. Müsste die Akte anscheinend noch dort sein wo ich mein lappen damals abgegeben habe vor 10 Jahre.Und mittlerweile bin ich vezogen seit 7 jahre.könnte noch was in meiner Akte stehen? würde gerne antrag auf mein Führerschein stellen und hoffe somit das ich kein mpu machen musst.
In der Akte kann noch allerlei sonst stehen – also unbedingt Akteneinsicht nehmen. Wenn von dem Vorfall von 2013 was drin steht, laufen ziemlich sicher die 10 oder 15 Jahre erst ab diesem Zeitpunkt, nicht ab 2007. Dafür bin ich aber kein Experte. Bin ja kein Jurist.
Hallo,würde gerne wissen,das ein gesundheitlicher Eignunngstest kostet und was bei eventuellen Reaktionstet und noch so psychologisch vom Arzt verlangt wird.Mit freundlichen Grüssen Marita.B
3. November 2017 um 21:18
Ich habe nach einem Führerscheinentzug 2007 einen Antrag auf Wiedererteilung gestellt.
Mittlerweile warte ich schon seit 5 Monaten auf Antwort der Führerscheinstelle. Auf Nachfrage wird mir immer mitgeteilt das noch auf Rückmeldung der Polizei gewartet wird ob seitdem weitere Straftaten wegen BTM begangen wurde und das dies mehrere Monate dauert.
Gibt es Möglichkeiten dies ggf. mithilfe eines Anwaltes zu beschleunigen oder wie lange dauert dies gewöhnlich?
3. November 2017 um 21:24
Das kann ich leider auch nicht einschätzen. Fragen Sie doch selber mal bei der Polizei nach, warum das nicht vorwärts geht. Vielleicht hilft das ja. Mich wundert aber, wieso da überhaupt die Polizei eine Rolle spielt. Das würde meiner Ansicht nach ja nur dann einen Sinn machen, wenn aktuell etwas Konkretes vorliegt.
Nikolaev Waldemar sagt:
16. November 2017 um 17:18
Hallo ich hab eine frage ich werde gebliz in 2017 einmal 70 km überschritten bei Autobahn in 80 zone und würde mein Füraschein ab gegeben für zwei Monate und nach zwei Monate würde wieder geblitzt bei Autobahn in zone 120 km 41 schneller,und einmal mit Telefon erwischt ich hab gekriegt 1 Punkt .in gesamt hab ich 5 Punkte. Heute hab ich ein brif gekrikt das ich muss eines medizinisch -psychologischen Gutachtens machen … was Kammer machen????
Naja, Sie brauchen halt jetzt eine MPU (Punkte), weil Sie innerhalb so kurzer Zeit schon wieder mit einer hohen Geschwindigkeitsüberschreitung aufgefallen sind. Da ist die Führerscheinstelle schon im Recht, auch wenn Sie noch keine 8 Punkte erreicht haben. Ermessensspielraum eben.
lt. meiner FAER-Auskunft werden meine Eintragungen zum 27.12.2017 gelöscht. Nun habe ich gehört, dass die FS trotzdem noch 1 Jahr zugreifen darf, stimmt das?
30. November 2017 um 21:58
Das Flensburger Verzeichnis ist die eine Seite – was aber die Führerscheinstelle tut, das ist kein Automatismus des Löschens von Flensburg aus gesteuert.
17. Januar 2018 um 16:19
Hallo, ich habe eine etwas vertrackte Frage: Im Jahr 2011 wurde mein Nicht-EU-Partner mit zuviel Promille angehalten, Strafe wurde bezahlt und er ist seitdem nicht mehr gefahren. Zu dem Zeitpunkt war er gerade eingereist und somit als Tourist mit seinem ausländischen Führerschein unterwegs. Nun würde er gerne einen deutschen Führerschein machen. Laut Behörde müsste er dafür MPU machen. Nun die Frage: ist das Verfahren der MPU nur bei der örtlichen Behörde oder bundesweit gespeichert? Stimmt es, dass der Fall nach 10 Jahren also 2021 gelöscht wird?
17. Januar 2018 um 17:05
Ist in der lokalen Akte gespeichert, aber ich vermute stark, dass das beim Führerscheinantrag gefunden wird. Die 10-Jahres-Frist gibt es, aber es gibt auch eine 15-Jahres-Frist, die manchmal zum Tragen kommt. Ich hatte eigentlich angenommen, dass ich inzwischen verstanden habe wann 10 und wann 15, aber erst kürzlich hat mich ein Fall wieder verunsichert. Deshalb sage ich lieber vorsichtshalber nicht, dass 10 Jahre richtig sind.
mk4y sagt:
29. Januar 2018 um 9:53
Kann man auch einfach anrufen und bei der Führerscheinstelle nachfragen? Die Termine haben 6 Wochen Vorlaufzeit. MfG
Weiß ich nicht, ob die telefonisch Auskunft geben. Ich würde einfach mal persönlich hingehen.
9. Februar 2018 um 5:03
Hallo ,ich habe bald eine Mpu Prüfung ,da mir 2011 der Führerschein wegen einer alkoholfahrt abgenommen wurde. Jedoch bin ich nochmal unter Alkohol erwischt worden ohne Fahrerlaubnis. Beide Fahrten leichter Unfall keine Personenschäden und BAK1.80
habe unter Alkohol paar Straftaten wie Körperverletzung begangen.Im Gerichtsbeschluss steht das ich wegen 2 Sachen unter harten Drogen und Alkohol stand,es handelt sich nicht um strassenverkehrsdelikte.
Meine Frage ist ,steht es in der Akte bei der Führerscheinstelle.
Ich bin seit 2013 nicht mehr aufgefallen und habe mein Umfeld Wohnort gewechselt habe eine Ausbildung gemacht und arbeite seitdem fest in einer speditionsfirma. Ich habe geheiratet.
habe 6 Monate haarproben vorzuweisen und trinke seit 2012 kein Alkohol mehr und bin nicht straffällig geworden.
11. Februar 2018 um 23:25
In der Akte drin stehen wird es natürlich schon!
15. Februar 2018 um 1:49
Hab da mal eine frage..Ich weiß nicht genau wann die 15 Jahre um die Akte bei der fsst zu löschen um sind..Wenn ich jetzt bei der fsst nachfragen würde wäre das dann negativ für mich und würde die Frist dann eventuell neu beginnen?
15. Februar 2018 um 18:17
Reines Nachfragen ist unproblematisch. Nur wenn Sie zu früh einen Verwaltungsvorgang veranlassen wie z.B. Neuerteilung des Führerscheins kann es problematisch werden.
Orahn sagt:
22. März 2018 um 6:01
Hab da mal ne frage..ich habe mein Führerschein Anfang yanuar 2005 gemacht.. am 25.05.2005 wurde ich angehalten wegen Trunkenheit im Verkehr Lappen wurde mir desselben Tag abgenommen. .darauf hin kriegte ich strafbefehl vom Amtsgericht Geldstrafe 600 Euro den hab ich bezahlt. .Ablauf von 8 Monaten keinen fahrerlaubnis zu erteilen..Blutalkohlkonzentration vom 0,57 .. (thc):0.8 ng/ml 11-oh… (thc-metabolit)0,8 ng/ml…cooh (thc) 2,7 ng/ml..meine frage ist ob der ich genau 15 Jahre warte sol wegen mpu..oder ob ich den jetzt schon den Antrag stellenkönnte ? Habe seid 2005 bis heute mit keinem Polizei Zutun gehabt auch nicht im Verkehr. .LG orhan
22. März 2018 um 19:42
Das heißt, dass Sie jetzt deswegen schon fast 13 Jahre auf den Führerschein verzichtet haben? Und jetzt wird es Ihnen plötzlich doch zu lang? Also wenn bei Ihnen die 15-Jahres-Frist gilt (und nicht die 10-Jahres-Frist), was ich so jetzt nicht beurteilen kann, dann geht es ohne MPU natürlich nur, wenn wirklich die vollen 15 Jahre verstrichen sind nach Ende der Sperrfrist. Es spricht aber nichts dagegen, dass Sie einfach ganz direkt bei der Führerscheinstelle anfragen, was passieren würde, wenn Sie jetzt den Führerschein beantragen. Dann werden Sie ja hören, ob noch MPU verlangt wird.
24. März 2018 um 0:22
Servus erst mal meine Geschichte über meine Lage und dann zu meiner Frage. Also ich hatte 2007 einen Unfall verursacht mit 0.62 Promille dann würde ich 2009 mit 1.64 Promille augehalte in einer Kontrolle mpu gemacht dann 2014 mpu wegen zu schnellem fahren 2 Tage vor Probezeit Ende. Jetzt 2018 mit 0.82 promimle aufgehalten Kontrolle. Jetzt meine Frage im Bußgeld Bescheid steht 1 Monat und 528 Euro werde ich als erst Täter behandelt ? Muss ich trotzdem zur mpu? Bzw. Bekommt die führerscheinstelle Bescheid über meine Ordnung s Wertigkeit ?
Das ist klassischer Fall von Wiederholungstat. Selbstverständlich wird das wieder die MPU nach sich ziehen – mit Abstinenznotwendigkeit.
25. März 2018 um 18:05
Ja die Abstinenz is nicht das Problem ich trink eh selten ich kann mich nur schwer an Regeln halten
25. März 2018 um 18:07
Naja dann hab ich mich jerz von einem der Ende des Jahres sein Meister anfangen sollte zu einem manövriert der nicht weiß auf welcher parkbank er pennen soll Arbeit weg Wohnung weg super
30. März 2018 um 12:18
Guten Tag ich würde mich freuen wenn Sie mir Helfen könnten bei meinem seltenen schwierigen Führerschein Fall.
Seit Monaten kann mir niemand eine Richtigge Antwort liefern.
1999 erwab ich den Führerschein C1E , Abgenommen 2001 wegen 1.12% Promille und möchte ich Ihn lange wieder zurück Klasse B reicht mir völlig
Ich habe 2002 Mpu nicht bestanden , Trotz Absinenz und Gruppenteraphie, und Antrag zurück gezogen und nicht vorgelegt. 2003 wieder Negativ und war so geschockt dass ich diese aber abgab , trotzdem
habe ich den Antrag zurück gezogen. Also darf es eh nicht verwertet werden heute wegen den 15 Jahren.
Januar 2017 habe ich wieder ein Antrag gestellt , womit die Probleme anfingen.
1) Habe ich Mahnungen erhalten und Inkasso war auch schon eingeleitet wegen 19,20 euro weil ich keine Mpu vorlegte , obwohl ich nie aufgefordert worden bin dazu.
Im Juli 2017 habe ich dann endlich eine Mpu Auflage erhalten die ich natürlich nicht antrat .
Nach langen hin und her habe ich endlich auch den Grund dafür genannt bekommen.
Grund das Negative Gutachten aus 2003 , und wegen einer leichten Körperverletzung in Verbindung mit Alkohol aus 2015 die aber eingestellt worden ist.
Das Gutachten ist aufgrund der Verjährung nicht verwertbar meiner Meinung nach und mit der Stattsanwaltschaft habe ich auch Telefoniert ,
das wegen körperverletzung hätt nicht ins Führungszeugnis stehen dürfen. Mein Faer Auszug ist sauber.
Mit einem Anwalt habe ich 7/2017 meinen Atrag wieder zurück gezogen und auf Aktenbereinigung bestanden .
Antwort kam von der Zulassungsstelle , Aktenbereinigung wird gemacht soweit wie möglich.
Was bedeutet dies ? Bleibt das Führungszeugnis dort drin oder nicht ? Denn wenn Antrag zurückgezogen wurde , ist das selbe wie hätte er
nie stattgefunden , oder liege ich dort falsch ? Wie bekomme ich daas aus dem Führungszeuignis wieder raus laut gesetz muss es nach 2 Jahren gelöscht sein , richtig ?
Staatsanwaltschaft und Bundesregister habe ich angeschrieben dass diese sich um diesen Eintrag kümmern möchten , da er dort nie hätte sein dürfen.
Ich möchte endlich wieder mobil sein und eine Arbeit aufnehmen. Selbst die Prüfungen würden mich nicht stören , da ich mein Leben lang mit Fahrzeugen zu tun habe eine Arbeitsstelle seit Jahren an der
Hand hätte als Kfz , wenn ich endlich den Schein vorlege. Mehrere Faschulen warten ebenfalls seit Januar 2017 wann ich endlich komme .
Was kann die Fs stelle mir vorhalten wann kann ich ohne Mpu endlich zur Fahrschule ?
Ich bin ständig schon am überlegen mir irgendwoher Geld zu leihen um einen Eu Schein im Ausland zu ergattern , natürlich ohne den berühmten Code 70. , denn der 70er wird hier angeblich nicht anerkannt
was ich aber auch nicht weiß
Bitte um unterstützung in meinem speziellen Fall , wo mir bisher niemand helfen konnte und alles schlimmer wird.
O.Radicke
30. März 2018 um 23:22
Na das ist ja ein ganzer Roman, den Sie hier geschrieben haben! Meine Antwort wird Ihnen vielleicht nicht gefallen: Für den Aufwand, den Sie bisher schon reingesteckt haben die MPU zu umgehen, hätten Sie schon längst eine vernünftige Vorbereitung machen und die MPU sicher bestehen können. Was Sie stattdessen probieren, ist meiner Ansicht nach eine Sackgasse mit vielen bösen Stolperstellen!
20. April 2018 um 9:53
Hallo da bin ich wieder. Habe mein Faer Auszug ohne Einträge.
Von der Staatanwaltschaft nachricht erhalten , das eingestellte Verfahren würde nicht im Führungszeugnis aufgenommen werden weder im BZRG noch BZR nur im ZSTV , an dieses kommt aber keine Führerscheinstelle. Nur fraglich woher diese aber die Info erhielt. Ich habe nun weitere Schritte , Briefe versendet mit der Löschung an Bundesministerium für Justiz, LKA, und Polizei.
Nirgends darf dort etwas stehen.Aber woher wussten die dann aber von der Sache. Laut Aussage der FS stelle würden die nur das Faer und Führungszeugniss abgefragt , da hat wohl jemand etwas angegeben was er nicht durfte ?
Müssen die unterlagen nun aus der Akte vernichtet werden , weil ich ja den Antrag zurück gezogen habe . Richtig ?
20. April 2018 um 15:31
Die Führerscheinakte muss man sich als eine Sammlung von ganz verschiedenen Informationen vorstellen. Das können z.B. auch Aussagen sein, die man mal bei der Polizei gemacht hat oder überhaupt Mitteilungen, die von der Polizei kommen, aber auch ganz banale Informationen vom z.B. Ordnungsamt. Ob im Zusammenhang damit evtl. nachher ein Verfahren eingestellt wurde oder nicht, das führt nicht automatisch dazu, dass der Eintrag in der Führerscheinakte gelöscht werden muss. Die Akte enthält also nicht nur Straftaten, sondern gewissermaßen ein mehr oder weniger detailliertes Bild von Auffälligkeiten der Person. Auf welche Einträge ganz genau und wann genau man Anspruch auf Löschung hat, kann ich Ihnen nicht sicher sagen. Ich bin kein Anwalt, und erst recht kein Fachanwalt für Verwaltungsrecht.
Musste 2013 eine Strafe über 275 Euro direkt bei einer Kontrolle in Deutschland zahlen müssen wegen canabis aber habe keine Anzeige bekommen weil mein Wohnsitz in belgien War. Habe aber einen deutschen Führerschein.
Steht das in meiner Akte?
18. April 2018 um 22:42
Sehr wahrscheinlich schon.
Rainer Herrmanns sagt:
7. Mai 2018 um 23:51
ich musste aufgrund einer Trunkenheitsfahrt eine MPU machen und habe diese auch bestanden. Wird diese Fahrt und die MPU aus meinem Fahreignungsregister/Führerscheinakte gelöscht? Und wenn ja, gibt es da eine Frist dafür? Weiter wenn ja, wird ab einem bestimmten Zeitpunkt nichts mehr zu diesem Vorfall zu finden sein? Immerhin wurde ja alles bestanden und trotzdem wäre (natürlich nicht ganz zu Unrecht) die Voreingenommenheit sicher weiter zu spüren…
Falls es nicht gelöscht wird, gibt es Möglichkeiten die Einträge aktiv zu löschen?
Viele Dank für eine seriöse Antwort!
8. Mai 2018 um 0:08
FAER und Führerscheinakte sind zwei ganz verschiedene Dinge. Das FAER verwaltet ja nur die Punkte, und die kann man kostenlos abfragen, und sie haben eine genau festgelegte „Lebensdauer“ (bei Alkoholdelikt glaube ich 5 Jahre – müsste ich aber nachschlagen). Die Führerscheinakte sammelt aber alles, was überhaupt irgendwie mit Teilnahme am Straßenverkehr zu tun hat. Das heißt, dass dort jetzt auch Ihre komplette positive MPU und der Vermerk „Fahrerlaubnis wieder zugeteilt am …“ drin gelandet sind. Dort bleiben Sie auch auf jeden Fall für die nächsten 10 Jahre drin. Falls in dieser Zeit ein weiterer relevanter Vorfall sich ereignet, beginnt diese Frist neu zu laufen. Ich hatte auf diese Weise schon öfters Klienten, bei denen die Führerscheinakte Einträge bis weit zurück in die 90er Jahre enthielt.
8. Mai 2018 um 19:03
Ich habe vor 4,5 Jahren eine Trunkenheitsfahrt begangen. Ich würde nach dem jugendstrafrecht verurteilt und der Richter gab mir 10 Monate Fahrverbot und sozialstunden. Es hieß nach 2 Jahren würde der Eintrag gelöscht werden. Jetzt steht er aber nach 4,5 Jahren immernoch in meiner Akte bei der Führerscheinstelle, welche die Akte bald an die Mpu Stelle schicken soll, da ich unter Cannabis Einfluss ein PKW geführt habe (ich riesen idiot). Meine Frage : sollte der Eintrag der Trunkenheitsfahrt nicht aus der Akte gelöscht werden müssen? Danke schonmal
8. Mai 2018 um 19:05
PS: Nach den 10 Monaten habe ich einen komplett neuen Führerschein erhalten.
8. Mai 2018 um 19:06
Nein. Bleibt in der Führerscheinakte mindestens 10 Jahre drin.
Michael Koser sagt:
15. Mai 2018 um 11:52
Ich habe vor ca 15 Jahren meine Führerschein verloren 1 Jahr Sperrfrist und MPU als Auflage.
Meine frage wie bekomme ich Auskunft,wann ich Antrag stellen kann.
Wer kann mir sagen wann die Tilgungsfrist abläuft?
Ich habe mit der Führerscheinstelle gesprochen und die haben mir 2 Optionen gegeben.
Sie können einen Antrag auf Neuerteilung stellen, dann werden die benötigten Auskünfte im Rahmen der Antragstellung angefordert. Hierzu müssten Sie Ihren Ausweis, ein biometrisches Bild und einen Sehtest vorlegen. (Kosten ca. 120 Euro)
Oder es werden vorab nur die Auskünfte angefordert, hierzu müssten Sie mit ihrem Ausweis bei der Führerscheinstelle vorsprechen. (Kosten 16,30 Euro)
Antrag stellen fällt weg da ich keine Verlängerung möchte falls die zeit noch nicht abgelaufen ist.
Kann die Auskunft mir Probleme machen, oder kann ich das Bedenkenlos machen.
Da es ja 16,30 kostet???
7. Juni 2018 um 17:47
Die „kleine Lösung“ halte ich für die sicherere. Aber ich bin kein Anwalt!
23. Mai 2018 um 22:11
Ich habe 3 aktenkundige Trunkenheits Fahrten. Das erste mal November 1999 mit 0,9. Das zweite mal Dezember 1999 mit 1,18 Und das dritte mal November 2001 mit 1,90. Und jetzt die Frage: sind diese Einträge in der Führerscheinakte schon gelöscht? Wird so etwas überhaupt gelöscht oder wird es aufgehoben? Grüße Michael
Da mehr als 15 Jahre vergangen sind, sollte nichts mehr in der Akte stehen jetzt.
Hallo,ich hatte bisher noch nie einen Führerschein. Habe aber zwei sehr alte BTM vergehen (ca.15 und 10 Jahre) die im polizeilichen Führungszeugnis nicht aufgführt sind. Vor zwei Jahren habe ich nach gestelltem Antrag auf eine Fahrerlaubnis (PKW) eine Anordnung für ein Gutachten bekommen. Ich werde in ein paar Tagen umziehen ca.120km weg und muss zwingend den PKW-Führerschein machen. Nun die Frage: Wie groß ist die Chance das ich in einem weitenfernten Landkreis um ein Gutachten / MPU herum komme? Oder muss ich fest damit rechnen, dass ich wieder ein Gutachten angeordnet bekomme.
Ist es überhaupt rechtens mir so etwas anzuordnen, ich habe wie gesagt noch nie einen Führerschein besessen und auch noch nie irgendwelche Verkehrsvergehen begangen.
10. Juni 2018 um 21:36
Das ist schwer zu sagen. Was die Zulässigkeit als solche angeht. ist es so, dass es zunächst keine Rolle spielt, ob man zu dem Zeitpunkt schon einen Führerschein hatte oder nicht. Es geht einfach darum, inwiefern die Tat in einen Zusammenhang mit Gefahr im Straßenverkehr gebracht werden kann. Und da sind die Ämter teilweise sehr fantasievoll…
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Sache durch den Umzug irgendwie „stirbt“: Nicht komplett ausgeschlossen, aber ich würde eher nicht damit rechnen.
Wenn das wirklich soweit zurück liegt, würde ich eher für möglich halten, dass ein fachärztliches Gutachten vielleicht auch das Problem lösen könnte. Ist so aus der Ferne mit wenig Information aber kaum zu sagen.
heute kam der Gebührenbescheid für den Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis. Der Prüfauftrag wurde dem TÜV übermittelt. Ohne irgendwelche Auflagen.
Wie meinen Sie das? Hab ich jetzt nicht verstanden.
12. Juni 2018 um 20:25
Ich habe 2013 eine Ersterteilung des Führerscheins beantrag.
Nach gewisser Zeit wurde mir die MPU angeordnet da ich 2012 mit 1,61% Promille auf dem Fahrrad erwischt wurde und 2011 sowie 2010 mit einer Mofa Prüfbescheinigung, Roller mit 45km/h gefahren bin (also Fahren ohne Fahrerlaubnis). Nach negativer MPU (MPU Gutachen wurde nicht zur FSS geschickt,somit wissen die nicht das die MPu negativ war) Wurd mir eine Versagung der Fahrerlaubnis ausgepsrochen. (MPU übrigens negativ, da der Pschsologe der Meinung war, ich hätte mich mit meinem angeblichen Alkoholproblem nicht auseinandergesetzt)
Mir wurde durch fehlende Teilbringung der Eignung am Strasenverkehr versagt (Habe keine MPU dem FSS vorgelegt)
Es hieß dann,das die Nichteignung damit als bewiesen erklärt wurde und sollte 250€ zahlen. (Habe auch leider nie den Antrag zurückgezogen)
Nun ist das ganze ca. 4 Jahre her,ich habe ein komplett neues Leben mit Familie Kind und einen Beruf mit Führungsverantwortung und habe vor 2 Monaten eine Ersterteilung des Führerscheins abgegen mit Sehtest und Erste-Hilfe Kurs (Brauche den FS für meinen Job)
Seit 2 Monaten warte ich auf ein Schreiben der FS das ich den Führerschein machen kann (oder zahlungsaufforderung vom TÜV)
Brauch die FSS jetzt solange um zu überlegen was die mir aufbrummen?
Ich denke,das ich um eine MPU nicht herum komme,und hoffe,das ich keine 12 Monate Alkohol Abstinenz nachweisen muss (vorallem weil die FSS ja auch nie meine negative MPU hatte)
Eine MPU sollte für mich kein Problem sein weil ich Familie,einen Job und fest im Leben stehe.
Warum brauch die FSS trotz alldem so lange? Mein Fahrlerer meint,das andere Schüler die nach mir den Antrag abgegeben haben schon längst eine Bestätigung bekommen haben.
Lohnt es sich für mich einen Anwalt zu nehmen wenn die FSS meint das ich nicht nur eine MPU sondern auch eine Abstinenz nachweisen muss? Reicht nicht eine MPU?
Ich finde das alles total Unfair,ich hatte nie einen Führerschein in meinem Leben,habe mit 18 den dummen Fehler gemacht mit 1,61% Auf dem Fahrrad erwischt worden zu sein (roller Delikte war sogar eingestelleJugendstrafen)
Zur zeit bin ich übrigens 24.
Warum fragen Sie nicht einfach beim Amt nach, warum das so lange dauert?
Ihre Vorbereitung scheint mir aber auch noch viel zu wünschen übrig zu lassen, denn sonst würden Sie wissen, dass Abstinenz niemals von der Führerscheinstelle verlangt wird.
VC sagt:
Mit 1,47 Promille würde ich angehalten.normale
Routine Kontrolle was kommt auf mich zu?wohne in Baden Württemberg.erste alkohlfahrt war im 2005 ist noch verwertbar?0,58 Promille Ordnungswidrigkeit damals.
Bedanke ich mich schonmal im voraus.
21. Juni 2018 um 14:23
Das von 2005 sollte normalerweise draußen sein. Aber ob das so eine gute Idee war, jetzt wieder alkoholisiert zu fahren? Auch wenn jetzt wahrscheinlich keine MPU kommt, läuft natürlich wieder neu eine 10-Jahres-Frist.
Danke Klaus,das war echt Dummheit von mir.nie wieder kommt sowas vor hab Daraus hab ich jetzt gelernt.hab schlaflose Nächte.ich stehe total unter Schock.was passiert ist.am 22.3.2018 hab ich WE beantragt wieso dauert das solange?also meine punktestand ist komplett auf 0.ich habe bis 22.10.2018 Sperre bekommen.ich hab wirklich Angst das ich MPU machen muss.ich habe 2017 bei Flensburg Auszug beantragt da stand nix mehr drin von erste Alkoholfahrt.also keine Einträge.
Flensburg ist da die falsche Adresse. Die Führerscheinakte zählt, nicht FAER. Und in die Führerscheinakte kann man einfach Einsicht nehmen bei der Führerscheinstelle.
Ok vielen Dank.können die mich zur MPU Auffordern?mit 1,47 Promille?aber Baden-Württemberg zieht doch mit 1.1 Promille regeln oder?alkohlfahrt von 2005 wie lange bleibt Inder Akte?
21. Juni 2018 um 19:56
Hier lesen: http://mpu-alarm.de/neuer-grenzwert-alkohol.php
Warum lässt die FSST so viel Zeit ob ich MPU muss oder nicht?antrag habe ich 22.3.gestellt.sperre geht bis zum 22.10.
7. August 2018 um 21:30
Fragen Sie dort nach! Es ist eine Behörde. Die brauchen manchmal ab und zu einen kräftigen Schubs, damit es weiter geht.
Habe ich mehrmals angerufen.alle Unterlagen sind da.sie wollte mir schon im Juli schreiben schicken.kam aber nix.laut Auszug von KBA ist was ich letze Woche erhalte habe.steht einzige Eintrag drin.von jetzt.zähle ich dann als Wiederholungstäter oder erstäter?
7. August 2018 um 23:32
Das kann ich so nicht beantworten, weil ich ja nicht weiß, was der betreffende Vorfall dazu war!
8. August 2018 um 8:22
2005 mit 0,57 Promille.1 Monat Fahrverbot bekommen.mit Unfall ohne Personenschäden.
8. August 2018 um 22:14
VERMUTLICH Ersttäter, aber so pauschal kann man das mit nur paar wenigen Infos nicht sagen. Generell kann die gesamte Vorgeschichte eine Rolle spielen. Also auch Vorkommnisse, die auf den ersten Blick nicht unmittelbar mit dem Straßenverkehr zu tun haben.
Ich bin aber Psychologe, nicht Jurist!
16. August 2018 um 21:29
Eine generelle Verständnisfrage, da ich dank sämtlichem Input den ich die vergangenen Jahre aufgenommen habe inzwischen relativ irritiert bin:
Es ist theoretisch möglich das 10 Jahre nach einem Führerscheinentzug und Anordnung einer MPU die Fahrerlaubnis bei einer Beantragung ausgestellt wird?
Da der Beginn der Verjährungsfrist jedoch variiert, kann diese quasi auch erst nach 15 Jahren abgelaufen sein?
Wenn ich eine Akteneinsicht beantrage (ich habe nur eine sehr vage Vorstellung wie so eine Akte strukturiert ist) und in dieser praktisch keine Anordnung einer MPU vorhanden ist, sollte einer erfolgreichen Neubeantragung nichts im Wege stehen?
Sehr viele Fragen, ich weiß, ich würde mich über einige kurze Antworten jedoch umso mehr freuen, vielen Dank vorab!
16. August 2018 um 22:18
Ich sehe das so: Wer ohne erneute Auffälligkeit brav die 10 Jahre abgesessen hab, der SOLLTE in vielen Fällen ohne MPU die Fahrerlaubnis wieder bekommen. Dann gibt es aber leider noch die 5 Jahre „Ruhefrist“. Wann genau gilt die? Kompliziert und oft strittig, sogar unter Juristen, deshalb halte ich da lieber den Mund. Ein klassischer Fall dafür dürfte aber sein, dass vorne dran eine negative MPU steht. Viele Beispiele zeigen aber, dass auch auf der Führerscheinstelle oft Unsicherheit herrscht. Ich meine, dass es sich deshalb lohnt im Zweifel einen Anwalt hinzuzuziehen (und zwar am besten einen Experte für VERWALTUNGSRECHT – nicht Verkehrsrecht). Ich habe auch schon erlebt, dass allein das Auftreten eines Anwalts was hilft: Ich kenne Fälle, in denen der Sachbearbeiter auf der FSS plötzlich einen Rückzieher gemacht hat – vermutlich weil er sich selber nicht ganz sicher war und einfach dem ganzen hin und her aus dem Weg gehen wollte. Das ist bestimmt keine sicherer Weg, aber es zeigt doch, dass man nicht „einfach mal so“ alles akzeptieren muss, womit man konfrontiert wird.
Die 10-Jahres-Frist ist also nicht der Freischuss für alle, aber doch ein Zeitpunkt, zu dem man sich gründlich informieren sollte, was den eigenen Fall betrifft.
Detroid sagt:
31. August 2018 um 12:13
Eine Frage, ich hab eine MPU zu befürchten, allerdings wohnte ich zum unfallzeitpunkt noch wo anders. gibt es eine Chance das wenn ich den Antrag zu wiedererteilung stelle, die stelle am neuen Wohnort nicht bemerkt das ich eine MPU machen müsste weil die Akte noch nicht „mitumgezogen“ ist?
Und im unwahrscheinlichen Fall JA – wäre das rechtlich später angreifbar? Also falls ein paar Monate später rauskommt das ich eine MPU hätte machen müssen ich aber mittlerweile wieder fahre?
4. September 2018 um 0:19
Möglich ist im Behördendschungel viel. Wenn es aber eines Tages dann doch auffällt, führt das halt meistens dazu, dass dann eben doch noch die MPU verlangt wird. Habe ich gerade eben bei einer Klientin erlebt, die vor 9 Jahren eine Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad hatte. Das wurde damals übersehen. Jetzt muss sie zur MPU.
Karlheinz Wolg sagt:
2004 wurde mir wegen Alkohol die Fahrerlaubnis entzogen (2,17 Promille). Die MPU absolvierte ich aber erst 2009. Nun wurde mir vor 2 Wochen wieder der Führerschein entzogen wegen Alkohol (>2,00 Promille). Die Ersttat liegt 14 Jahre zurück und hier greift die Verjährungsfrist. Die MPU liegt nur 9 Jahre zurück. Besteht nun noch eine Verwendbarkeit für das neue Verfahren. Gilt die Verjährungsfrist ab Datum der Tat (2004) oder an Datum der MPU (2009)?Werde ich nun als Erst- oder Wiederholungstäter behandelt.
7. September 2018 um 19:38
Da bin ich leider überfragt. Ich halte es aber für möglich, dass die MPU das ursprüngliche Vergehen „aufgewärmt“ hat und deshalb die 10-Jahres-Frist neu läuft. Verbindliche Antwort wird wohl am ehesten ein auf Verwaltungsrecht spezialisierter Anwalt geben können.
rudi haltensee sagt:
27. November 2018 um 18:59
Ich habe einen Freund der eine Koplizierte Frage hat und zwar verlor er 2013 wegen BTM am steuer seine fahrerlaubnis ist aber noch weiter mit einem ausländischen Führerschein gefahren wurde auch mehrmals angehalten und geblitzt aber hat nie einen Punkt bekommen oder einen Brief von der Fahrerlaubnisbehörde.
2018 hat er nun seine Mpu gemacht und hat sie bestanden aber nur mit der Verraussetzung das er den § 70 – Kurse Wiederherstellung der Kraftfahreignung noch zu machen, der aber wiederrum von Fahrerlaubnisbehörde genähmigt werden muss
Die Frage ist nun können sie die Blitzer nach verfolgen und somit ein Fahren ohne führerschein nachweisen oder bekommen sie die Infos überhaupt nicht weil alles ohne Punkt nicht zu den gestellt werden ?
27. November 2018 um 19:44
Das ist eine spannende Frage! Ich weiß es nicht, denke aber, dass die Info wohl nicht angekommen sein wird, weil die Führerscheinstelle sonst sicher vorher schon was unternommen hätte.
5. April 2019 um 15:27
habe hier ziemlich viel gelesen, sehr aufschlussreich…. eine Frage beantwortet sich mir trotzdem nicht:
Wenn ich vor Ablauf der 15jähr. Frist eien Anwalt Akteneinsicht beantragen lasse, kann dann der Mitarbeiter bei Rückerhalt einen Eintrag machen und damit die Frist erneuern, das wäre fatal! Ich frage weil ich Angst habe dass ich nochmal 15 Jahre warten darf, nur weil ich wissen wollte wann die sogenannte Verjährung abgeschlossen ist. Kan sowas passieren?
Das wäre mir neu. Akteneinsicht nehmen ist meines Wissens jederzeit möglich, ohne dass das Nachteile bringen darf. Natürlich ausgenommen seltene Fälle, wo einfach was vergessen wurde und dabei jetzt erst aufgefallen ist.
10. April 2019 um 16:42
Habe jetzt hier so viel gelesen aber mein Fall war leider nicht dabei. Ich habe im Mai 2009 durch die Fsst Bescheid bekommen, dass ich meinen Führerschein abgeben soll oder eine „kleine“ MPU machen muss, da ich seit 2007 ein unter das Btmg fallende Medikament von Arzt bekomme und dies regelmäßig nehmen muss. Ich wurde jedoch weder mit dem Auto angehalten noch habe ich jemals Mist gebaut beim fahren. Ich bin zu der Zeit nicht mal Auto gefahren,da ich keins hatte. Leider hatte ich damals weder das Geld für die MPU, noch Geld für einen Anwalt gehabt und habe meinen Führerschein dann bei der Fsst abgegeben. Mein Arzt wollte mir damals schon eine Bescheinigung geben das ich durch das Medikament nicht negativ beeinflusst bin aber die Fsst meinte ich soll das bei der MPU klären. Ab wann beginnt für mich die Tilgungsfrist und könnte es sein, dass ich meinen Führerschein nun nach 10 Jahren evtl. schon wieder bekomme?sollte ich mir einen Anwalt für die Akteneinsicht besorgen ich habe nämlich auch angst, dass dann die Frist von neuem beginnt oder brauchen die dafür was unterschriebene von mir?MPU will ich jetzt natürlich auch nicht machen aus Angst, dass die Frist von vorne beginnt. Ich danke schon mal für Ihre Auskunft!!
10. April 2019 um 18:21
Wieder mal die leidige Frage nach der Tilgungsfrist (10 Jahre oder 10+5 Jahre?). Beim besten Willen: Dafür bin ich nicht juristisch kompetent genug. Ich denke, dass eine mündliche Nachfrage bei der Führerscheinstelle, wie die das, sehen, nichts Schlimmes auslösen sollte. Falls Sie dort aber die Antwort bekommen, dass die auf 15 Jahre raus wollen, dann würde ich mich drauf verlassen, dass diese Auskunft auch richtig ist. Falls Sie einen Anwalt kontakten wollen: Das ist VERWALTUNGSRECHT, nicht Verkehrsrecht!
11. April 2019 um 7:05
Ich danke Ihnen!!dann werde ich mal einen Termin bei der Fsst ausmachen und hoffen das dieser nichts negatives auslöst oder sie auf dumme Gedanken bringt!;-)
28. April 2019 um 17:42
hab da auch eine speziellere Frage.
Habe bereits 5 MPU‘s hinter mir 2004 – 2012 – 4 davon erfolgreich bestanden. Alle samt wegen Cannabis. Die letzte Fahrerlaubnis wurde mir am 6.09.2012 erteilt. Am 2.11.2018 kam ich in eine Routinekontrolle es wurde Cannabis festgestellt, Strafe von der Rechts und Ordnungsbehörde war 1 Monat Fahrverbot sowie 632,50€ Strafe. Die Staatsanwaltschaft hat das Vermittlungsverfahren eingestellt und an die Verwaltungsbehörde weitergegeben.
Da ich 2009 aufgrund 3 Bandscheibenvorfälle Berufsunfähig geschrieben wurde hatte ich mir ein Rezept für Cannabis von einem Schmerztherapeuten ausstellen lassen – Hoer haben mich die Polizisten drauf angerissen gemacht das ich dies versuchen soll (dieses stammt vom 13.12.2018).
Am 21.12.2018 hat mich die Führerscheinstelle angeschrieben das aufgrund des Vorfalls eine Nichteignung zum führen von KFZ vorliegt, da Konsum und Fahren nicht von einander getrennt werden konnte.
Habe eine Stellungnahme mit dem vorhandenen Rezept zurück geschickt – das es mir medizinisch verordnet wurde und die Einnahme unter Beobachtung erfolgt.
Antwort der Fsst: Sie sind in der Vergangenheit (2004 – 2012) bereits mehrfach mit Betäubungsmitteln in Erscheinung getreten. Zuletzt wurde Ihnen aufgrund des Gutachtens vom 6.09.2012 eine Faherlaubnis erteilt…. blablabla…. Mit der Stellungnahme vom 28.12.2018 haben sie eine Kopie des Rezeptes für Dronabinol vorgelegt. Das Rezept wurde erst am 13.12.2018 und somit nach dem Vorfall vom 2.11.2018 von einem Arzt für Neurologie und Psychiatrie ausgestellt. Es muss angenommen werden, dass Sie durch die Rezeptvorlage versuchen, Ihren sonstigen Cannabiskonsum im Nachhinein legalisieren zu lassen. Vom Entzug Ihrer Fahrerlaubnis kann nicht abgesehen werden.
Habe dann am 14.01.2019 den Führerschein abgegeben. Nun wurde ich deshalb Gekündigt vom Arbeitgeber. Da ich auf dem Land wohne bringt mir meine Studium recht wenig und ich finde deshalb gerade keine Arbeit -> Grundvoraussetzung ist zu 90% Fahrerlaubnis Klasse B…
Jetzt kam gestern ein Schreiben vom 23.04.2019 vom Rechts und Ordnungsamt -> Erinnerung an die Abgabe des Führerscheins ( ich solle den FS jetzt 4 Wochen abgeben da die 4 Monatsfrist für die Abgabe des FS begann und am 21.05.2019 enden wird) Es würde die Beschlagnahmung folgen wenn ich Den FS nicht abgeben würde.
Vermutlich fand kein Austausch der Behörden statt. Nun meine Frage habe ich noch eine Chance aufgrund meine Situation die Fahrerlaubnis zu bekommen (gerne auch mit Abstinenz nachweisen, da ich sauber bin) ansonsten droht mir demnächst ein Kleininsollvenzverfahren, da ich den Familienanwalt von der Mutter meines Sohnes ständig im Rücken habe. Mit Führerschein wäre es. Ie möglich schnell wieder Arbeit zu finden.
Momentan hab ich vorsichtshalber schon begonnen mit der Vorbereitung bei der Suchtberatung sowie bei einer Psychotherapie)
Schönen Sonntag und liebe Grüße Steve
Bin momentan ziemlich beschäftigt, aber ich antworte Ihnen gegen Ende der Woche per Email. Dann können wir weiter sehen!
Grüße Klaus Mangold
Eugen Butsch sagt:
29. Mai 2019 um 20:03
Hallo hab eine Frage wegen Akte von Führerschein stelle ..
Ich habe MPU demnächst als ich neuantrag gestellt haben konnte ich keine akten Einsicht nehmen ,
Ich hatte zwar davor schon Akten einsichtig gehabt die war nicht aktualisiert.
Kann es sein das da auch Urteile von Verurteilungen und anklagen stehen ?
Ein Mitarbeiter bei der führerschein stelle hat gemeint das keine Urteile vorhanden sind nur die Straftaten . Kann das sein ?
29. Mai 2019 um 21:03
Grundsätzlich kann alles mögliche drin stehen, auch Urteile, Haftzeiten usw. Ich wäre deshalb misstrauisch. Sie haben ein Recht darauf Akteneinsicht zu nehmen, und zwar ganz besonders den Teil der Akte, den der MPU-Gutachter zu sehen kriegt. Es ist aber auch möglich, dass nicht die ganze Akte verschickt wird, sondern nur die Seiten, die für die aktuelle MPU-Fragestellung eine Rolle spielen.
12. Juli 2019 um 15:42
Ich habe eine strafrechtlich relevante Vorgeschichte. 2002 der letzte Eintrag. Kein Alkohol, keine Drogen. 2004 hatte ich nach Sperrfrist die Ersterteilung beantragt, hatte bereits die Fahrschule bis zur Prüfungsreife besucht. Es kam kein Prüfauftrag, sondern die Aufforderung zur MPU. Dieser jedoch bin ich nicht nachgekommen und habe anstelle dessen ganz offiziell und förmlich meinen Antrag zurück gezogen. Nun, Du ahnst es bereits, hätte ich gerne en FS und frage mich, ob eine reele Chance besteht den FS machen zu können ohne MPU. Sprich, ob die Führerscheinstelle mir noch irgendwas negativ anlasten kann. Danke dir für deine Einschätzung. Grüsse
Also wenn seit dem letzten Verwaltungsakt (der Rückzug des Antrags) volle 15 Jahre vergangen sind, dürfte meines Wissens kein Anlass für MPU mehr zu basteln sein!
12. Juli 2019 um 17:33
Oliver Koblent sagt:
Guten Tag. Im Jahr 2009 wurde mir meine Fahrerlaubnis entzogen und ich überlege nun diese wieder neu zu beantragen. Zu meiner Geschichte, 2006 Führerschein gemacht, 2007 Führerschein entzogen wegen Fahren unter Alkohol mit 0,57 Promille, unerlaubtes entfernen vom Unfallort, in der Probezeit. Nach Sperre und absolvierten Kurs habe ich den Führerschein dann 2008 wiederbekommen. Ende 2008 habe ich leider eine rote Ampel übersehen und wurde danach aufgefordert die MPU zu erbringen. Leider habe ich die MPU nicht gemacht und daher wurde mir 2009 der Führerschein dann entzogen. 11/2009 wurde ich dann wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis bestraft.
Ich habe letzte Woche einen Auszug aus dem FAER erhalten wo 2 Eintragungen vorhanden sind.
Eintragung 1 vom 09.04.2009:
Es wurde folgende Enscheidung getroffen:
Sofort vollziehbare Entziehung der Faherlaubnis
Rechtsgrundlage(n) für die Maßnahme zur Fahrerlaubnis:
§ 3 Abs. 1 StVG i.V.m. §11 Abs. 8 Fev
Entscheidungsgründe für die Maßnahme zur Fahrerlaubnis:
551 – Gutachten einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung nicht beigebracht.
Eintragung 2 vom 14.05.2009
Es wurde folgende Entscheidung getroffen:
Unanfechtbare Entziehung der Fahrerlaubnis
Als Tilgungs-Datum steht auf beiden Einträgen: 02.05.2024
Es stehen keine Punkte im FAER und keine weiteren Delikte. Muss ich damit rechnen trotzdem eine MPU machen zu müssen oder sollte ich noch 5 Jahre warten bis die Tilgung vorbei ist? Wenn ich die MPU machen würden, müsste ich dann damit rechnen das sie wegen Alkohol wäre wegen meines ersten Verstosses 2007 oder würde Alkohol nicht die Rolle spielen bei der MPU da nicht mehr im FAER eingetragen?
12. Juli 2019 um 21:32
Es wird vermutlich MPU wegen Straftat sein (Fahren ohne Fahrerlaubnis). Selbst wenn Alkohol mit in der Fragestellung drin sein sollte (das entscheidet die Führerscheinstelle), ist aber natürlich keine Abstinenz nötig. Ich würde nicht noch bis 2024 warten. Mit einer vernünftigen Vorbereitung ist diese MPU ja kein Hexenwerk!
14. Juli 2019 um 8:44
Das ist wieder die Frage mit der Frist: 10 oder 15 Jahre? Wenn seit 2008 gar nichts mehr war, dann sollte meiner Ansicht nach die 10-Jahres-Frist gelten. Ich bin aber kein Anwalt und weiß es nicht sicher. Gehen Sie mal zur Führerscheinstelle und fragen Sie einfach nach: Was genau muss ich tun, wenn ich jetzt den Führerschein wieder will? So lange keinen „Verwaltungsakt anstoßen“, dürfte das keine weiteren Folgen haben.
27. Juli 2019 um 5:11
Habe meinen führerschein 2009 abgeben müssen weil bei einer kontrolle thc im blut gefunden wurde . Hab nachdem ich den führerschein bei der führerscheinstelle abgegeben habe nie wieder etwas unternommen um ihn wieder zu bekommen . Ab wann wäre es möglich ihn ohne eine mpu wieder zu bekommen .
27. Juli 2019 um 15:26
Das ist wieder die Frage nach der entscheidenden Frist: 10 Jahre oder 15 Jahre. Ich bin da leider nicht wirklich kompetent, meine aber 10 Jahre sollten reichen. Meine Empfehlung: Erst mal noch keinen Antrag stellen, sondern zur Führerscheinstelle marschieren und mündlich nachfragen, was Sie tun müssten, wenn Sie nach Ablauf der 10 Jahre den Führerscheinantrag stellen. Das ist nur eine Auskunft und sollte nach meinem Kenntnisstand keinen Schaden anrichten.
4. August 2019 um 10:39
Danke für die Antwort. Habe aber irgendwie Angst davor das ich damit etwas ins Rollen bringe und alles von vorne anfängt . Ich hätte kein Problem damit wenn ich den führerschein komplett neu machen müsste , aber bei einer mpu habe ich nix selbst in der Hand ob ich bestehe oder nicht und sehe es auch nicht ein so viel Geld dort liegen zu lassen . Habe leider auch keinen in meinem bekannten Kreis der selbst erfahrungen damit gemacht hat .
4. August 2019 um 21:48
Also erstens würde Führerschein neu machen das Problem überhaupt nicht lösen, und zweitens machen Sie sich wohl etwas falsche Vorstellungen davon, was heute der Führerschein kostet: auf jeden Fall deutlich mehr als die MPU.
8. August 2019 um 10:14
schicken Krankenhäuser den Arztbericht an die Führerstelle, wenn es sich um die Behandlung einer Alkohol Problematik gehandelt?
Es liegt kein Verkehrsverstoß und es war auch nur eine kurze ambulante Behandlung, aber die Diagnose abusus wurde gestellt und was ein recht hoher Alkoholgehalt nachgewiesen.
Haben Sie dazu schon Erfahrungen gemacht? Oder bleibt das ohne Konsequenzen, wenn man es nirgends wo erwähnt.
Werden hausarztakten angefordert, wenn es zu einer Begutachtung kommt?
9. August 2019 um 23:39
Also so weit ich das weiß, müsste das ja unter die ärztliche Schweigepflicht fallen. Mir ist auch kein Fall bekannt, wo ein Krankenhaus von sich aus Kontakt zur Führerscheinstelle hergestellt hat. Wenn eine Information bei der Führerscheinstelle landet, geschieht das meistens dadurch, dass die Polizei in dem Vorfall eingebunden war (z.B. Auffinden einer hilflosen volltrunkenen Person neben der Straße liegend oder Ähnliches). So lange so etwas nicht geschehen ist, sollte meiner Ansicht nach die Führerscheinstelle nichts erfahren. Inwieweit Hausarztakten bei einer MPU verlangt werden, kann ich so pauschal nicht sagen, sondern das wird wohl vom speziellen Einzelfall abhängen. Sie müssten in so einem Fall aber vorher wegen Ihrer Zustimmung gefragt werden. Einfach nur so darf da nichts passieren.
15. August 2019 um 11:57
Hallo ,ich war beim zuständigen Straßenverkehrsamt und wollte erstmalig einen Führerscheinantrag stellen ,der mir verweigert wurde weil ich 2010 mit bekannten angehalten worden bin und angeblich ausgesagt haben soll ab und zu Mal Cannabis zu konsumieren an was ich mich garnicht erinnern kann. Ich hatte auch nichts dabei die anderen schon. Jetzt soll ich erstmal MPU machen damit ich überhaupt Fahrstunden nehmen darf.
Ich bin total fassungslos weil ich seit Jahren nichts mehr konsumiert habe .Ist das überhaupt rechtens ich komm mir vor als wolle man mir das geld mit einer MPU aus der Tasche ziehen und die Dame am Strassenverkehrsamt mich ernsthaft ärgern möchte. Wieso das überhaupt vermerkt wurde wo ich sonst nie in Konflikt mit der Polizei geraten bin
15. August 2019 um 22:25
Akteneinsicht nehmen, was genau da drin steht über die damalige Aussage! Unabhängig davon meine ich aber, dass ein fachärztliches Gutachten deutlich angebrachter wäre als eine MPU. Aber auch zu einem solchen ä.G. niemals unvorbereitet antreten!
20. August 2019 um 16:15
War heute beim straßenverkehrsamt zm nachzufragen was ich brauxmche um nach 10 Jahren meinen Führerschein wieder zu bekommen . Bei ihnen im pc steht nix bis auf das Datum wann ich verzichtet habe und das ich nich probezeit habe .die bearbeiterin sagte smdas wenn in flensburg auch nix mehr steht ich einfach nochmal Prüfung machen muss. Habe heute dort leider niemanden erreicht in flensburg kennen sie sich damit aus wann dort eine mpu gelöscht wird
20. August 2019 um 18:19
Das kann man kostenlos selber abfragen: https://www.kba.de/DE/ZentraleRegister/FAER/Auskunft/faer_auskunft_node.html
29. September 2019 um 11:03
Habe nun einen Fahrlehrer gefunden der mir bei der ganzen Angelegenheit helfen möchte . Wir haben jetzt einen Antrag gestellt als hätte ich noch nie einen Führerschein besessen . Nun kam ein Brief von der führerschein stelle in dem steht das ich einen Antrag auf neuerteilung stellen muss , nun meine Frage in dem Brief steht auch was von mpu ist das schon eine Aufforderung zur mpu oder nur ein standart Formular was sagt das es sein kann wenn etwas gegen mich noch vorliegen sollte .
Was genau steht denn da drin zur MPU? Hellseher bin ich nämlich keiner!
Sheevah sagt:
20. Oktober 2019 um 0:24
Hallo und guten Morgen :-). Ich hab da ne frage die mir hier nicht wirklich beantwortet wurde aber sie haben kompetente Antworten. Ich hab 2004 zum ersten mal mein Schein verloren und 2005 wieder bekommen mit mpu und alles drum und dran. 2010 zum 2ten mal durch Alk verloren :-(, aber ja selbst schuld. Hab dann gehört das das wie hier auch geschrieben nach ca. 10 bis 15 Jahre gelöscht wird…. ABER nur bei der Polizei, das Straßenverkehrsamt hat das dann immer noch auf dem Schirm…. Meine Frage ist…. Muss ich (wenn ich jetzt noch ca. 6 Jahre warte) die mpu, die Nüchternheit, den Therapeuten falls klappt neue fahrprüfungen etc. Auch noch machen oder kann ich dann einfach blöd gesagt einfach sagen stellt mir den aus hab meine Strafe abgessesen?… Oder bei beiden, darf ja schon lang nicht fahren, muss ich den Schein komplett neu machen?…. Danke schon mal für eine Rückmeldung!
20. Oktober 2019 um 1:28
Wenn Sie Wiederholungstäter Alkohol sind, wird sehr wahrscheinlich de 15-Jahres-Frist gelten. So lange zu warten ist nicht wirklich eine gute Idee. Schon deshalb nicht, weil Sie sich ernsthaft fragen sollten, wie lange Sie dann den Führerschein haben, bis er wieder wegen Alkohol weg ist.
Überlegen Sie mal folgendes: Meistens ist nicht der Alkohol selber das Problem, sondern dass der Betreffende trinken und fahren nicht vernünftig plant. Ich trinke auch Alkohol, und nicht immer ganz wenig. Trotzdem habe ich meinen Führerschein seit 46 Jahren. Wie das? Es ist kein Hexenwerk: Meistens weiß man ja vorher, dass man voraussichtlich was trinken wird. Das interessiert aber kein Schwein, wenn man danach das Auto stehen lässt. Ich hab einen steinalten Campingbus. Den nehme ich dann. Hat eine Standheizung, die auch im strengsten Winter gut warm gibt, so dass ich niemals alkoholisiert fahren muss! Aber jeder Kombi reicht genau so gut. Eine Standheizung einbauen lassen kostet nicht die Welt, und schon sind Sie auf der sicheren Seite. Wozu also alkoholisiert fahren? Völlig unnötig!
Setzen Sie sich unter mit mir per Email in Verbindung. Wir besprechen, was Sie brauchen, um eine MPU sicher zu bestehen. Und dann warten Sie nicht mehr jahrelang, bis Sie wieder fahren dürfen, und verlieren die Pappe auch nicht mehr, wenn Sie sich an meinen einfachen Rat halten! Bei mir funktioniert das schließlich schon 46 Jahre, und ich bin kein Kostverächter…
Oder was muss ich machen, erfüllen um den Schein wieder zu bekommen?
8. April 2020 um 22:03
ich habe im April 2018 ein fachärztliches Gutachten mit unter auch durch Ihre Tipps und Erfahrungen die im Netz zu finden sind bestanden. Ist dieses Gutachten nun bei jeder Verkehrskontrolle für einen Beamten einsehbar und er kann Bezug darauf nehmen?
8. April 2020 um 22:08
Das glaube ich nicht, weil ich mir kaum vorstellen kann, dass ein kontrollierender Polizist Zugriff auf Ihre Führerscheinakte(!) hat. Nur dort ist das Gutachten ja zu sehen.
22. April 2020 um 12:13
Hallo. Ich habe vor über 2 Jahren meinen Führerschein weger einer psychischen Erkrankung abgeben müssen nach einer negativen Beurteilung. Dann hatte ich 1 Jahr später wieder eine Begutachtung die positiv war ohne Auflagen etc. Ich fahre seit 1 Jahr wieder Auto. Jetzt ist meine Frage was passiert wenn ich in eine routinemäßige Verkehrskontrolle der Polizei gerate.
Kann da wieder was folgen. Ohne das ich auffälligkeiten hatte? Bzw ohne das ich mir habe was zu Schulden kommen hab lassen? Nur weil da mal was gewesen ist.
22. April 2020 um 18:23
Normalerweise droht Ihnen da jetzt nichts mehr. Nach der positiven Begutachtung sind ja alle vorhandenen Bedenken ausgeräumt. Ein kontrollierender Polizist wird auch nirgends sehen können, aus welchem Anlass das alles war. Das steht nur in der Führerscheinakte, und auf die gibt es meines Wissens keinen direkten Zugriff von außen.
22. April 2020 um 19:16
Wenn er da reinschauen könnte hat das dann Konsequenzen?. Ich habe ja den Führerschein wieder bekommen, habe die Zweifel der Führerscheinstelle einräumen können. Der Fall war für die Führerscheinstelle abgeschlossen da der Führerschein auch ohne Auflagen wieder ausgestellt wurde. Dennoch mache ich mir Gedanken weger der Verkehrskontrolle.
22. April 2020 um 20:06
Maßgeblich ist die Führerscheinstelle. Wenn der Fall dort abgeschlossen ist, brauchen Sie jetzt nichts mehr zu befürchten, so lange Sie nicht erneut mit etwas auffallen. Eine ganz normale Routinekontrolle ist da kein Problem.
23. April 2020 um 11:31
Gilt das auch für eine ganz Andere Führerscheinstelle wo noch nix von mir vermerkt ist? Ziehe in ein anderes Bundesland demnächst
23. April 2020 um 14:34
3. Mai 2020 um 13:05
ich habe mich ausführlich mit der MPU-Verjährungsoption auseinandergesetzt und sehe evtl. Hoffnung dieses „Schlupfloch“ nutzen zu können, jedoch nur wenn die Parameter der bereits ausführlich beantworteten Anforderungen auch in meinem Fall zuträfen.
Meine Ausgangslage habe ich chronologisch wie folgt zusammengefasst:
2002 FE entzogen wegen 1,6 Promille Blutalkohol, nach Sperrzeit Neubeantragung 2003 – MPU wurde angeordnet, ich habe diese nicht angetreten – mich einfach nicht mehr gemeldet – das Schreiben dass ich durch Nichterbringung der geforderten MPU keine Neuerteilung erhalte kam dann Anfang 2004.
Bis zum heutigen Tag habe ich mir in verkehrsbzogenen Strafsachen keine Vergehen zuschulde kommen lassen (das hoffe ich zumindest mal, ich weiß nämlich nicht in wie weit meine anderen Vergehen ggf. weitergegeben wurden).
In der Zeit von 2005 bis 2018 gab es jedoch diverse BTM-Auffälligkeiten sowie eine 6-monatige Haftstrafe, bin auch zZt. noch auf Bewährung wg. BTM. Alle Vergehen hatten jedoch keinerlei Bezug auf Straßenverkehr. Die 15 Jahre Tilgungszeit sind ja theoretisch vorbei und dass mein nächster Schritt die Einsicht meiner Akte sein muss um dahingehend Antworten zu erhalten is selbstredend.
Aber mit dem Wissen um die polizeilich nicht gerade unbedenkliche Akte im Hinterkopf stellt sich mir nun die Frage ob ich durch Anfrage auf Einsicht meiner FE-Akte nicht vlt. schlafende Hunde wecke und die Führerscheinstelle gerade wg. der langen Zeit und eben der gelöschten Akte die polizeliche Akte bei einem Antrag auf Neuerteilung der FE zusätzlich fordern darf.
Wäre es zum Beispiel eine bessere Lösung wenn ich von mmeinem Anwalt die Akte einsehen ließe, welcher dann bei versäumter Tilgung direkt Änderung beantragen könnte, in jedem Fall aber erstmal im Hintergrund bliebe…
Wenn die Akte gelöscht ist, (und nun kommt endlich die Kernfrage) wäre es cleverer von mir wenn ich vor der Neubeantragung bei einer Fahrschule anmelde (die Führerscheinstelle scheint ja nach dieser langen Zeit gerne nochmaligen Nachweis der Fahrtauglichkeit zu fordern, sprich Theorie – Praxisprüfung via reguläre Fahrschule.) bzw. meinen Wohnsitz zu einem anderen Verwaltungsbereich vorab wechsle?
Meine Vorteile, die ich durch og. Vorgehensweise erhoffe: Da sämtliche Eventualitäten eines Nachweises der Fahrtsuglichkeit durch selbsttätige Anmeldung bei Fahhrschule ja im Vorfeld erfüllt wären, steigt meine Chance erheblich dass keine polizeiliche Akte angefragt würde – durch andere FE-Stelle wäre bei Einsicht darüberhinaus nur eine leere Akte bzw. generell einfach nix vermerkt bei mir.
Die ausführliche Schilderung tut mir leid, aber um bestmögliche Tansparenz zu schaffen musste ich alles erfassen.
Vielen Dank schonmal vorab für Ihre Hilfe
Also die 15-Jahres-Frist ist zweifellos durch. Daraus folgt aber noch nicht automatisch, dass „alles sauber“ ist jetzt. Speziell bei BTM lautet ja immer sehr schnell die Frage nach Abhängigkeit. Wenn die bejaht wird, spielt es keine Rolle, ob Sie beim Fahren erwischt wurden oder nicht. Ich empfehle Ihnen, dass Sie ohne Angabe von Gründen Akteneinsicht nehmen. Daraus allein folgt noch nichts, droht also keine Gefahr. Machen Sie Fotos von allem, was Sie in der Führerscheinakte finden und melden Sie sich unter mpu-alarm@kurspool.de direkt bei mir. Dann kann ich Ihnen sicher Genauers raten.
Ok, mache ich schnellstmöglich und werde alle Fortschritte dahingehend umgehend an Sie weiterleiten. Vielen Dank bis dahin – auch für die umgehende Reaktion
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