Source: https://www.pkzh.ch/pkzh/de/index/infothek/fragen-und-antworten.html
Timestamp: 2019-08-20 21:28:30
Document Index: 308114726

Matched Legal Cases: ['Art. 61', 'Art. 77', 'Art. 61', 'Art. 61', 'Art. 81', 'Art. 25', 'Art. 27']

Kurse, Referate
Zusammenstellung der aktuell gültigen Fragen und Antworten rund um die Pensionskasse Stadt Zürich.
Der koordinerte Lohn
Eingeschränkte Barauszahlung der Freizügigkeitsleistung bei endgültigem Verlassen der Schweiz in einen EU- bzw. EFTA Staat
Kapitalanlagen / Vermögensanlagen
Was kann ich tun, wenn ich die Eintrittsbedingungen nicht erfülle?
Personen, die den Mindestlohn nach BVG nur zusammen mit Anstellungen bei anderen Arbeitgebern überschreiten, können für den bei der Stadt Zürich oder einem angeschlossenen Unternehmen bezogenen Lohn ein Gesuch um Aufnahme an die PKZH richten.
Kann ich ein Gesuch um rückwirkende Aufnahme stellen?
Rückwirkende Aufnahmen ins Vorjahr werden nur bewilligt, wenn ein Fehler bei der Beurteilung der PK-Pflicht passierte. Eine rückwirkende Aufnahme kann ausnahmsweise auf den Beginn des laufenden Geschäftsjahres vorgenommen werden. Die Beiträge der Versicherten müssen in diesem Fall natürlich auch entsprechend geleistet werden.
Muss ich in jedem Fall in die PKZH eintreten?
Personen, die bei einem anderen Arbeitgeber bereits für eine hauptberufliche Erwerbstätigkeit versichert sind, können ein Gesuch um Befreiung an die Pensionskasse stellen.
Kann ich auch mein Einkommen aus anderen Anstellungen als bei der PKZH versichern?
Die PKZH versichert ausschliesslich Löhne, die bei der Stadt oder einem angeschlossenen Unternehmen erzielt wurden.
Was ist der koordinierte Lohn?
Der koordinierte Lohn entspricht dem aktuellen Bruttolohn, vermindert um den Koordinationsbetrag. Der Koordinationsbetrag entspricht 7/8 der ordentlichen maximalen AHV-Altersrente. Bei Teilzeitbeschäftigung reduziert er sich entsprechend dem Beschäftigungsgrad. Der Koordinationsbetrag dient der Harmonisierung mit den Leistungen der AHV.
Der Koordinationsbetrag entspricht dem Anteil des Lohnes der bereits über die 1.Säule (AHV/IV) versichert ist.
Wieso ist nicht der gesamte Lohn versichert?
Der Anteil am Lohn, der bereits im Rahmen der ersten Säule (AHV/IV) versichert ist, soll nicht noch ein zweites Mal versichert werden. Deshalb wird vom Bruttolohn ein sogenannter Koordinationsbetrag abgezogen. Der Bruttolohn umfasst auch die versicherten Zulagen. Er wird auf das Jahr umgerechnet.
Ist der Bruttolohn (der anrechenbare Lohn) identisch mit dem AHV-Lohn?
Nein, im Gegensatz zur AHV sind bestimmte Auszahlungen nicht PK-pflichtig (z.B. Entschädigungen für Überzeit, Spesen, bestimmte Zulagen etc.)
Warum weicht der Lohn gemäss Lohnausweis vom Lohn gemäss Vorsorgeausweis ab?
Beim Lohn gemäss Vorsorgeausweis handelt es sich um den koordinierten Lohn (Anrechenbarer Lohn, vermindert um den Koordinationsabzug) Auch wenn man den Koordinationsabzug wieder dazurechnet, können sich noch Abweichungen ergeben, da auf dem Vorsorgeausweis von einem theoretischen Lohn ausgegangen wird. Dieser theoretische Lohn entspricht einem Durchschnittslohn, der keine schwankenden Lohnbestandteile enthält. Er dient als Grundlage für Hochrechnungen, die sonst mit jedem Monat anders ausfallen würden. Für die Berechnung von Beiträgen (und damit Gutschriften) ist aber immer der in einem Monat effektiv ausbezahlte anrechenbare Lohn massgebend.
Was geschieht mit den Beiträgen ?
Mit den Sparbeiträgen, welche auf einem individuellen Konto geführt werden, werden die zukünftigen Altersleistungen finanziert. Sie bilden zusammen mit den Einlagen, Einkäufen und dem Zins das persönliche Altersguthaben. Die Sparbeiträge werden ab dem folgenden Kalenderjahr verzinst.
Die Risikobeiträge werden laufend eingesetzt für Leistungen an diejenigen Personen, die invalid werden, und für Pensionen an Hinterlassene. Die Risikobeiträge können darum nicht dem Altersguthaben zugerechnet werden.
Der Stand des Altersguthabens ist massgebend für die Leistungen der Pensionskasse.
Werden auf dem gesamten Einkommen Beiträge erhoben?
Nein, der Anteil am Lohn, der bereits im Rahmen der ersten Säule (AHV/IV) versichert ist, soll nicht noch ein zweites Mal versichert werden. Deshalb wird vom Bruttolohn ein sogenannter Koordinationsbetrag abgezogen. Der Bruttolohn umfasst auch die versicherten Zulagen. Er wird auf das Jahr umgerechnet.
Der volle Koordinationsbetrag entspricht bei der PKZH 7/8 der maximalen AHV-Rente. Er wird bei Teilbeschäftigung anteilmässig berechnet.
Der koordinierte Lohn (Bruttolohn minus Koordinationsbetrag) ist massgebend für die Berechnung der Beiträge an die Pensionskasse.
Ein Einkauf schliesst Vorsorgelücken und sorgt so dafür, dass die im Modellfall vorgesehene Alterspension von 60% des koordinierten Lohnes im Alter 65 ausbezahlt werden kann.
Wer kann einen Einkauf tätigen?
Das Leistungsziel der Pensionskasse Stadt Zürich erreichen Versicherte mit voller Beitragszeit im Rücktrittsalter 65. Versicherte, die nach Alter 25 eintreten und von der bisherigen Kasse zu wenig Geld mitbringen, können sich freiwillig auf das Leistungsziel einkaufen. Die Höhe eines möglichen Einkaufs ist auf dem Vorsorgeausweis ersichtlich.
Kein Einkauf kann geleistet werden, wenn uns der Fragebogen für Neueintretende nicht oder nur unvollständig eingereicht wird und uns die Austrittsansprüche aus früheren Vorsorgeverhältnissen nicht überwiesen werden. Falls im Rahmen der Wohneigentumsförderung Vorsorgekapital bezogen wurde, muss dieser Vorbezug zuerst vollständig zurückgezahlt werden.
Ein beschränkter Einkauf gilt für Personen, die aus dem Ausland zugezogen sind und erstmals in der Schweiz einer Vorsorgeeinrichtung angehören. In diesem Fall kann in den ersten 5 Jahren jährlich maximal 20% des versicherten Lohns eingezahlt werden.
Aus welchem Grund kann oder soll ich mich einkaufen?
Falls Ihr Altersguthaben nicht ausreicht, um die maximale Alterspension zu finanzieren, besteht eine so genannte Vorsorge- oder Deckungslücke. Sie entspricht der Differenz zwischen dem bis zum Jahresende hochgerechneten Altersguthaben (Beiträge und Zinsen) und dem reglementarisch definierten Richtwert für maximale Versicherungsleistungen. Freizügigkeitsleistungen und Einkaufsbeträge, die nach dem Ausweis-Erstellungsdatum eingegangen sind, sind noch nicht berücksichtigt.
Sie haben die Möglichkeit, diesen Betrag oder einen Teil davon mittels Einmalzahlungen freiwillig nachzuzahlen und damit Ihre Altersleistungen und lebenslänglichen Risikoleistungen zu verbessern. Zudem können Einkäufe in die 2. Säule grundsätzlich von den Steuern abgezogen werden.
Muss der gesamte Einkauf in einem Betrag entrichtet werden?
Nein, der Einkauf kann auch teilweise entrichtet werden. Bis zum 65. Geburtstag sind zudem nachträgliche Einkäufe möglich.
Ja. Da diese bereits steuerlich abgezogen wurden, erfolgt der Übertrag steuerneutral.
Welches sind die Auswirkungen und Vorteile eines Einkaufs?
Auswirkungen des Einkaufs auf die Altersleistungen
Ein Einkauf führt zu einer Erhöhung Ihrer Alterspension. Insbesondere erhöht ein voller Einkauf Ihre voraussichtliche Alterspension im Alter 65 auf 60% des koordinierten Lohnes.
Auswirkungen des Einkaufs auf die Invaliden- und Hinterlassenenleistungen
Ein Einkauf führt zu einer Erhöhung der lebenslänglichen Grundpension. Auf die Höhe der gesamten Invalidenleistungen (Grundpension und Zusatzpension zusammen) bis Alter 65 hat dies keinen Einfluss. Im Alter 65 fällt die Zusatzpension aber weg und es verbleibt nur noch die Grundpension. Der Einkauf wirkt sich somit auf die Höhe der Invalidenleistungen aus, die ab Alter 65 ausgerichtet werden. Bei den Hinterlassenenleistungen ergeben sich "gleichgerichtete" Verbesserungen.
Wie wird mein Altersguthaben gebildet?
Ihr Altersguthaben bei der Pensionskasse wird durch folgende Quellen gespiesen:
Einlagen früherer Vorsorgeeinrichtungenaus den Beiträgen der Versichertenaus den Beiträgen der Arbeitgeberaus dem Zins, der daraus erwirtschaftet wird
Details zur Aufteilung der Beiträge
Ist mein Altersguthaben bei der PKZH sicher?
Bei der PKZH steht Sicherheit für Ihr Guthaben an oberster Stelle. Mit einer professionellen Anlagestrategie konnten so in den letzten Jahren – trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten – genügend Reserven gebildet werden. Die Altersguthaben der Aktiv Versicherten und die Pensionsauszahlungen sind gesichert.
Informationen zur Anlagestrategie
Warum wird der jährliche Vorsorgeausweis jeweils erst im Juni verschickt?
Die Lohnanpassungen der städtischen Angestellten und mehrerer angeschlossenen Unternehmungen finden per 1. April statt. Die Daten werden vom HRZ erst im Folgemonat bei der PKZH eingelesen, anschliessend für die Erstellung der Vorsorgeausweise für alle Versicherten aufbereitet mit Berechnungsdatum 1. Juni und ab Anfang Juni verschickt. Dies hat den Vorteil, dass der Vorsorgeausweis auf den aktuellen Lohndaten basiert.
Muss die Pensionskasse über Änderungen der persönlichen Daten informiert werden?
Nein, teilen Sie Berichtigungen von AHV-Nummer und Zivilstand inkl. eingetragene Partnerschaft oder auch Name und Adresse bitte direkt Ihrem Arbeitgeber mit. Er leitet diese Daten an die Pensionskasse weiter.
Wohin muss ich mich wenden wenn die Lohnhöhe nicht korrekt ist?
Die Pensionskasse erhält Ihre Lohndaten von Ihrem Arbeitgeber. Bitte setzen Sie sich mit der personalverantwortlichen Stelle Ihrer Dienstabteilung oder Ihrer Unternehmung in Verbindung. Korrekturen können nur von der verantwortlichen Stelle vorgenommen werden.
Wie setzt sich mein Altersguthaben zusammen?
Das Altersguthaben entspricht Ihrem gesamten Guthaben bei der Pensionskasse per Stichtag. Es ist mit dem Guthaben auf einem Bankkonto vergleichbar und setzt sich zusammen aus den mitgebrachten Einlagen, Einkäufen, Zinsen, Sparbeiträgen von Arbeitnehmer und Arbeitgeber, abzüglich allfälligen Bezügen oder Auszahlungen.
Wo ist der Unterschied zwischen der Entwicklung des Altersguthabens im Vorjahr und dem Altersguthaben im aktuellen Jahr?
Die Pensionskasse Stadt Zürich verschickt den Vorsorgeausweis i.d.R. anfangs Juni. Dies, weil die Stadt ihre Löhne jeweils per April anpasst und der Ausweis auf den neuen Löhnen basieren soll. Damit die Entwicklung des Guthabens einfacher nachvollzogen werden kann, wird unter Punkt 2 das Guthaben für das ganze, buchhalterisch abgeschlossene Vorjahr dargestellt. Zusätzlich werden unter Punkt 3 die Veränderungen zwischen dem Jahresabschluss und dem aktuellen Stichdatum aufgezeigt. Da das aktuelle Jahr aber noch nicht abgeschlossen ist, handelt es sich dabei um eine Hochrechnung.
Wo finde ich die Höhe meiner Freizügigkeitsleistung bzw. welcher Betrag steht mir bei einem Austritt zu?
Das ausgewiesene Altersguthaben per Stichtag ist Ihre Freizügigkeitsleistung und somit Ihr Guthaben das Ihnen bei einem Austritt (vor Alter 58) zusteht. Der Mindestbetrag gemäss BVG (BVG-Anteil) ist im Altersguthaben bereits enthalten. Bei einem Austritt ab Alter 58 richtet die Pensionskasse Stadt Zürich Altersleistungen aus, sofern nicht ein Übertritt zur Vorsorgeeinrichtung eines neuen Arbeitgebers erfolgt oder eine Arbeitslosigkeit angemeldet wurde.
Weshalb wurde mir unter Bezüge und Auszahlungen etwas abgezogen?
Mögliche Ereignisse sind: Überweisung an geschiedenen Ehegatten bzw. an eingetragenen Partner gemäss Gerichtsurteil; Vorbezug im Rahmen der Wohneigentumsförderung; Verwendung eines Teils des Altersguthabens für Teilpensionierung (Alter/Invalidität).
Warum habe ich kein Altersguthaben?
Für Personen, die noch nicht 25 Jahre alt sind, wird kein Guthaben angespart, da lediglich Risikobeiträge erhoben werden.
Warum wurde bei meiner Heirat/eingetragene Partnerschaft keine Freizügigkeitsleistung festgehalten?
Bei Heirat vor 1995 erscheint keine Angabe. Bitte melden Sie Ihrem Arbeitgeber das Heiratsdatum oder das Datum der Eintragung Ihrer Partnerschaft, damit wir die Angaben erhalten und eine Freizügigkeitsleistung festhalten können.
Was ist eine befristete Zusatzpension?
Wenn Sie (noch) nicht voll eingekauft sind erhalten Sie die vollen Invaliden- und Hinterlassenenleistungen. Die Grundpension wird ergänzt durch eine befristete Zusatzpension bis Alter 65. Ein Einkauf führt zu einer Erhöhung der lebenslänglichen Grundpension. Auf die Höhe der gesamten Invalidenleistungen (Grundpension und Zusatzpension zusammen) bis Alter 65 hat dies keinen Einfluss. Im Alter 65 aber fällt die Zusatzpension weg und es verbleibt nur noch die Grundpension.
Der Einkauf wirkt sich somit auf die Höhe der Invalidenleistungen aus, die ab Alter 65 ausgerichtet werden. Bei den Hinterlassenenleistungen ergeben sich gleichgerichtete Verbesserungen.
Warum stimmt der Betrag der Altersgutschrift in Ziff 3 nicht mit dem Gesamtbeitrag der Beiträge gem. Ziff. 4 überein
Ziffer 4 enthält den Jahresbeitrag aufgrund des theoretischen Lohnes, in Ziffer 3 sind die Altersgutschriften, die bis zum Berechnungszeitraum effektiv angefallen sind. (keine zwingende Übereinstimmung, v. A. bei unterjährig erstelltem Vorsorgeausweis.
Was beinhaltet die Zeile „Buchungen ins Vorjahr“
Unter dieser Position werden Buchungen dargestellt, die nach dem Jahresabschluss in die Vorjahresperiode gemacht wurden. Dies kann z.B. bei nachträglich erfolgten Lohnkorrekturen erforderlich sein, damit die Altersgutschriften korrekt verzinst werden.
Wozu dient die Online-ID
Die Online-ID wird für die Registrierung am WEB-Portal (Simulationsberechnungen) benötigt.
Ist es möglich, in der PKZH versichert zu bleiben?
Erfolgt kein unmittelbarer Eintritt in die Pensionskasse eines neuen Arbeitgebers, besteht noch während längstens einem Monat nach Austritt der unveränderte Versicherungsschutz für die Risiken Invalidität und Tod.
Auf Gesuch hin können Personen, die den Beschäftigungsumfang von 20 Prozent und den Mindestlohn nach BVG nicht mehr erreichen, in der Pensionskasse verbleiben, sofern sie für ein Restpensum angestellt bleiben. Die Gesuche werden in folgenden Fällen bewilligt:
- zusammen mit dem Einkommen bei anderen Arbeitgebern wird der Mindestlohn nach BVG überschritten oder
- die Herabsetzung erfolgte im Zusammenhang mit einer Teil-Invalidisierung oder
- die Herabsetzung erfolgte nicht auf eigenen Wunsch, sondern aus betrieblichen Gründen.
Austretende Personen zwischen Alter 55 und 58, die keine Möglichkeit haben, bei einem neuen Arbeitgeber in die Pensionskasse einzutreten, können die freiwillige Weiterführung der Versicherung wählen, sofern sie mindestens 8 Jahre bei der Pensionskasse Stadt Zürich versichert waren. Mit der Vollendung des 58. Altersjahres werden zwingend Altersleistungen ausgerichtet, sofern keine Arbeitslosigkeit angemeldet wurde und kein Vorsorgefall eingetreten ist.
In der freiwilligen Versicherung sind die vollen Risikobeiträge geschuldet. Sparbeiträge können nicht erbracht werden.
Wie muss ich vorgehen, wenn ich einen Vorbezug vornehmen möchte?
Die Pensionskasse teilt Ihnen auf Anfrage die Höhe des aktuell zur Verfügung stehenden Kapitals mit und sendet Ihnen ein Gesuchformular mit Informationsunterlagen. Nach Eingang des vollständig und korrekt ausgefüllten Gesuchformulares mit allen erforderlichen Beilagen - bei Kauf: beurkundeter Kaufvertrag mit notarieller Grundbuch- bzw. Grundregisteranmeldung - erfolgt eine Überweisung in der Regel innerhalb von 10 Tagen.
Wie muss ich vorgehen, wenn ich eine Verpfändung vornehmen möchte?
Die Pensionskasse teilt Ihnen auf Anfrage die Höhe des aktuell zur Verfügung stehenden Kapitals mit und sendet Ihnen ein Gesuchformular mit Informationsunterlagen. Nach Erhalt einer Verpfändungsanzeige der Bank mit Kopie des Pfandvertrages wird die Verpfändung notiert. Ein Verpfändung kann bis zum 65. Geburtstag geltend gemacht werden, spätestens jedoch 3 Monate vor dem Bezug von Altersleistungen.
Was sind die Auswirkungen eines Vorbezuges?
Das Altersguthaben reduziert sich um den Betrag des Vorbezugs. Dadurch verringert sich die voraussichtliche jährliche Alterspension im Alter 65 um 5.690 % des vorbezogenen Altersguthabens. Diese Kürzung vergrössert sich jährlich um den jeweiligen Zinssatz.
Die Invalidenpension wird durch die Lücke nicht vermindert, sondern beträgt in jedem Fall mindestens 60% des koordinierten Lohnes, befristet bis Schlussalter 65. Bei den Hinterlassenenleistungen ergeben sich gleichgerichtete Verbesserungen.
Was sind die Auswirkungen einer Verpfändung?
Es erfolgt keine Reduktion der Vorsorgeleistungen. Vor einer Barauszahlung der Freizügigkeitsleistung, der Auszahlung von Vorsorgeleistungen und der Übertragung eines Teils der Freizügigkeitsleistung im Scheidungsfall auf den Ehegatten der versicherten Person oder bei gerichtlicher Auflösung einer eingetragenen Partnerschaft auf den anderen eingetragenen Partner, ist die Zustimmung des Pfandgläubigers erforderlich, soweit die Pfandsumme betroffen ist.
Bei Veräusserung des Wohneigentums oder bei Wohnsitzwechsel muss der Erlös zurückgezahlt werden. Wird der Erlös im Umfang des Vorbezugs innerhalb von 2 Jahren wieder für Wohneigentum eingesetzt, kann dieser Betrag auf ein Freizügigkeitskonto überwiesen werden.
Was ist eine Durchführbarkeitserklärung?
Eine Durchführbarkeitserklärung ist eine Bestätigung seitens der Pensionskasse, dass eine Teilung des Guthabens durchführbar ist.
Ich lass mich scheiden. Was muss ich tun?
Die Pensionskasse braucht Ihrerseits das Heiratsdatum und das Datum der Einleitung des Scheidungsverfahrens. Letzteres ist massgebend für die Berechnung der Ansprüche. Soll die Berechnung an eine Vertretung - etwa ein Anwalt, oder ein ausländisches Gericht - benötigt die PKZH eine Vollmacht. Für den Übertrag des Guthabens lässt das Gericht der Pensionskasse ein rechtsgültiges Scheidungsurteil bzw. im Falle einer gerichtlichen Auflösung einer eingetragenen Partnerschaft ein rechtsgültiges Urteil sowie detaillierte Angaben zur Überweisung zukommen. Dazu gehören die Höhe des zu übertragenden Betrags und die Zahlungsadresse der 2. Säule.
Entsteht aus dem Unterstützungsvertrag bei einer Trennung ein rechtlicher Anspruch?
Nein, aus einem eingereichten Unterstützungsvertrag kann kein rechtlicher Anspruch bei einer Trennung abgeleitet werden. Der Unterstützungsvertrag ermöglicht Ihren Hinterlassenen jedoch bei Ihrem Ableben einen Anspruch auf Hinterlassenenleistungen.
Personalrecht der Stadt Zürich (Art. 61 PR), seit 1.7.2011:
Bei voller oder teilweiser Arbeitsunfähigkeit bei Krankheit oder Unfall, je nach Länge der Anstellung, betragen Höhe und Dauer der Lohnfortzahlung in Kalendertagen:
in den ersten 3 Monaten: 90 Tage 100%, anschliessend 90 Tage 80% des Lohnes
vom 4. bis zum 12. Monat: 180 Tage 100%, anschliessend 180 Tage 80% des Lohnes
nach 12 Monaten: 180 Tage 100%, anschliessend 550 Tage 80% des Lohnes
Jeder Kalendertag wird voll gezählt, an dem eine ganze oder teilweise Arbeitsunfähigkeit besteht (Art. 77 AB PR).
Die Berechnung dieser Fristen beginnt nach einer ununterbrochenen Arbeitsleistung während 180 Tagen bei voller Arbeitsfähigkeit von Neuem. Lohnfortzahlungen, die weniger als 180 Kalendertage auseinander liegen, werden zusammengezählt, jedoch längstens bis 2 Jahre vor der erneuten vollen oder teilweisen Arbeitsaussetzung zurück. (Art. 61.2 PR).
Bei Verletzung der Mitwirkungspflicht kann die Lohnfortzahlung gekürzt oder eingestellt werden (Art. 61.7 PR und Art. 81 AB PR).
Für diejenigen Arbeitnehmenden, die nicht dem Personalrecht der Stadt Zürich unterstellt sind, gelten die Regelungen des entsprechenden Arbeitgebers. Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Frage an die Personalverantwortlichen Ihres Unternehmens.
Pensionen können auf ein Bankkonto im Ausland überwiesen werden, wenn SWIFT und IBAN Nummern der Auslandbankverbindung vorgängig mitgeteilt wurden. Bankspesen in Zusammenhang mit der Überweisung werden dem Empfänger belastet.
Wie muss ich bei der Pensionierung vorgehen?
Grundsätzlich muss die versicherte Person ihren Altersrücktritt dem Arbeitgeber mitteilen. Es gelten die gleichen Fristen wie bei einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Ausnahmefälle sind mit dem Arbeitgeber zu besprechen. Ein allfällig gewünschter Kapitalbezug - maximal 50 % des Altersguthabens - muss mindestens 3 Monate im Voraus schriftlich angemeldet werden. Bei Kapitalauszahlung wird eine Meldung an die Steuerbehörde in Bern geliefert.
Der Arbeitgeber hat der Pensionskasse den Altersrücktritt spätestens 3 Monate im Voraus mitzuteilen.
Sie haben auch die Möglichkeit, ab Alter 56 bei der PKZH provisorische Berechnungen Ihrer voraussichtlichen Altersleistungen zu verlangen.
Erkundigen Sie sich zudem nach den Einkaufsmöglichkeiten und der Finanzierung des Überbrückungszuschusses (UeZ).
In welchem Alter kann ich mich pensionieren lassen?
Sie haben zwischen dem 58. und dem 65. Altersjahr Anspruch auf eine lebenslängliche Alterspension. Sie können verlangen, dass die Alterspension aufgeschoben wird, wenn der Altersrücktritt mit Zustimmung des Arbeitgebers nach vollendetem 65. Altersjahr erfolgt. Der Aufschub ist höchstens bis zum 70. Altersjahr (für städtische Mitarbeitende gem. Personalrecht Art. 25 höchstens bis zum 66. Altersjahr) möglich. Während des Aufschubs werden keine Beiträge erhoben. Das Altersguthaben wird gemäss dem jährlich festgesetzten Satz verzinst.
Kann ich mich bei vorzeitiger Alterspensionierung noch einkaufen?
Bei vorzeitiger Pensionierung können Schmälerungen der Alterspension mit einer Einmalzahlung ganz oder teilweise vermieden werden. Die Einkäufe haben zwischen 3 und 6 Monaten vor dem Altersrücktritt zu erfolgen. Folgende Einkäufe sind möglich:
- Eigenfinanzierung des Überbrückungszuschusses
- Kürzungen im Vergleich zum Alter 65 (Leistungsziel)
Die individuelle Höhe der möglichen Einkäufe können Sie selbst im Internet online berechnen oder bei der PKZH berechnen lassen.
Bei einem Kapitalbezug sind Einkäufe nicht zugelassen.
Der Kapitalbezug wird gesondert vom übrigen Einkommen besteuert. Für detaillierte Auskünfte wenden Sie sich bitte an die zuständige Steuerbehörde.
Bei Auszahlungen ins Ausland erfolgt allenfalls ein Quellensteuerabzug. Die Pensionen sind lebenslänglich zu 100% als Einkommen zu versteuern.
Was muss ich unternehmen, wenn ich mein Altersguthaben in Kapitalform beziehen möchte?
Ein Kapitalbezug ist der PKZH spätestens 3 Monate vor dem Altersrücktritt schriftlich mitzuteilen.
Für Verheiratete und eingetragene Partner ist die schriftliche Zustimmung des Ehegatten bzw. des eingetragenen Partners erforderlich. Eine Aufstellung der PKZH mit dem gewünschten Kapitalbezug und der lebenslänglichen Alterspension und der anwartschaftlichen Ehegattenpension muss von der versicherten Person und dem Ehegatten bzw. eingetragenen Partner unterzeichnet werden. Die Unterschrift bedarf einer notariellen Beglaubigung. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Ehepartner bzw. eingetragenen Partner mit den Pässen persönlich vorsprechen. Persönliche Vorsprachen bei der PKZH sind jedoch nur nach telefonischer Voranmeldung möglich.
Ist ein Kapitalbezug auch möglich, wenn das Arbeitsverhältnis mit unverändertem Beschäftigungsumfang bestehen bleibt?
Nein. Ein Kapitalbezug ist nur bei einem Altersrücktritt möglich bzw. ein Vorbezug für Wohneigentum kann bis zum 65. Altersjahr getätigt werden.
Was ist ein Überbrückungszuschuss (UeZ)?
Der UeZ überbrückt die noch fehlende AHV-Altersrente. Der UeZ wird bei vorzeitiger Alterspensionierung für Frauen und Männer bis zum ordentlichen AHV-Rücktrittsalter, jedoch längstens 5 Jahre, ausgerichtet.
Höhe des UeZ
Der UeZ entspricht 100% der maximalen ordentlichen AHV-Altersrente (2019: Fr. 28'440.- jährlich). Bei Teilzeitbeschäftigung wird er adäquat herabgesetzt.
Wie wird der Überbrückungszuschuss (UeZ) finanziert?
Die Arbeitgeberbeteiligung an den Kosten des UeZ richtet sich für das städtische Personal nach dem zum Zeitpunkt der Pensionierung gültigen Personalrecht (Art. 27 PR). Acht ununterbrochene Dienstjahre vor dem Rücktritt werden vorausgesetzt. Es erfolgt eine altersabhängige Kostenbeteiligung durch die Stadt Zürich. Die ungedeckten Kosten werden von der versicherten Person finanziert.
Die angeschlossenen Unternehmen beteiligen sich an den Kosten gemäss ihrem Anschlussvertrag.
Kann ich auf den Überbrückungszuschuss (UeZ) verzichten?
Grundsätzlich haben Sie das Recht auf Leistungen zu verzichten. Bei einem Verzicht auf den UeZ verlieren Sie jedoch auch die finanzielle Beteiligung des Arbeitgebers. Ein Antrag auf Verzicht muss schriftlich erfolgen.
Wie kann ich meine Partnerschaft bestätigen?
Sind Sie verheiratet oder leben in einer eingetragenen Partnerschaft gilt das jeweilige amtliche Dokument. Leben Sie in einer eheähnlichen Beziehung, so können Sie Ihre Partnerschaft mit dem Unterstützungsvertrag der PKZH bestätigen. Füllen Sie das Formular am besten gleich beim Eintritt in die Pensionskasse aus, auch wenn Sie zu diesem Punkt die nötigen fünf Jahre noch nicht gemeinsam in einem Haushalt gelebt haben. Auf diese Weise sind Sie für einen allfälligen Leistungsfall vorbereitet.
Wer hat Anspruch auf meine Hinterlassenenleistungen?
Anspruch auf Hinterlassenenleistungen haben in erster Linie die eigenen Kinder sowie überlebende Ehegatten sowie PartnerInnen gleichen oder verschiedenen Geschlechts.
Unter bestimmten Bedingungen haben auch geschiedene und getrennte Paare sowie Personen, die von der Unterstützung des Verstorbenen abhängig waren, Anrecht auf Unterstützung.
Erlischt meine Ehegattenpension bei Wiederverheiratung?
Nein. Eine Ehegattenpension wird lebenslänglich ausgerichtet.
Hat ein/e KonkubinatspartnerIn Anspruch auf Leistungen der Pensionskasse?
Überlebende PartnerInnen gleichen oder verschiedenen Geschlechts dem/der verwitweten EhepartnerIn hinsichtlich Anspruchsberechtigung und Höhe der Leistungen gleichgestellt. Folgende Voraussetzungen müssen jedoch kumulativ erfüllt sein:
- Die beiden PartnerInnen sind weder verheiratet noch eingetragene PartnerInnen und zwischen ihnen besteht keine Verwandtschaft.
- Die Lebensgemeinschaft mit gemeinsamem Haushalt muss nachweislich mindestens 5 Jahre ununterbrochen bestanden haben.
- Die gegenseitige Unterstützung wurde schriftlich vereinbart und der Vertrag muss zu Lebzeiten bei der PKZH eingereicht werden.
Das entsprechende Formular "Partnerpension - Unterstützungsvertrag" ist im Internet verfügbar. Die PKZH akzeptiert nur diesen Mustervertrag.
Leistungen sind spätestens 3 Monate nach dem Tod zu beantragen.
Erhalten geschiedene Ehegatten auch Hinterlassenenleistungen?
Grundsätzlich ist der geschiedene Ehegatte dem verwitweten Ehegatten gleichgestellt, sofern die Ehe mindestens zehn Jahre gedauert hat und im Scheidungsurteil eine Unterhaltsrente zugesprochen wurde.
Die Pension entspricht der Hälfte der Ehegattenpension. Übersteigt die Pension alleine oder zusammen mit Leistungen anderer Versicherungen den Anspruch aus dem Scheidungsurteil, wird sie um den überschiessenden Teil gekürzt.
Bei definitiver Ausreise aus der Schweiz in die EU bzw. EFTA nur der überobligatorische Teil der Austrittsleistung bar ausbezahlt werden, sofern die betroffene Person obligatorisch dem landesüblichen Sozialversicherungssystem unterstellt ist.
EU- bzw. EFTA Staat
Welche Länder sind von diesen Bestimmungen betroffen?
EU: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, England, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern
EFTA: Norwegen, Island, Schweiz, Fürstentum Liechtenstein
Auf dem Vorsorgeausweis ist unter der Rubrik „Altersguthaben/Freizügigkeitsleistung“ der Stand Ihres Guthabens ausgewiesen. Der darin enthaltene Mindestanteil gemäss BVG ist in einer separaten Zeile aufgeführt.
Die versicherte Person reicht ein Gesuch um Barauszahlung bei der PKZH ein. Sind die Voraussetzungen für eine Barauszahlung erfüllt, wird der gesetzliche Mindestbetrag auf ein Freizügigkeitskonto der Zürcher Kantonalbank (ZKB) überwiesen und der überobligatorische Teil an die versicherte Person ausgezahlt.
Die versicherte Person erkundigt sich über die Sozialversicherungspflicht im Einreiseland bei der Verbindungsstelle Sicherheitsfonds BVG, Eigerplatz 2, Postfach 1023, 3000 Bern 14; Tel. +41 (0)31 380 79 71 Fax +41 (0)31 380 79 76; www.verbindungsstelle.ch; info@verbindungsstelle.ch
Für die Abklärung der Sozialversicherungspflicht existieren spezielle Antragsformulare (abrufbar unter www.verbindungsstelle.ch). Das entsprechende Formular ist von der versicherten Person vollständig auszufüllen und dem Sicherheitsfonds BVG wieder zur retournieren.
Bei Versicherungspflicht wird das Geld auf dem Freizügigkeitskonto der ZKB bis längstens Alter 60 blockiert. Falls keine Versicherungspflicht besteht, kann das Geld bar bezogen werden. Es braucht eine Bestätigung vom Einreiseland, wonach die Person nicht versicherungspflichtig ist. Das Erbringen dieser Bestätigung ist Aufgabe der versicherten Person.
Was sind die Voraussetzungen zur Benutzung von dem Webportal?
Damit Sie das Webportal der Pensionskasse Stadt Zürich nutzen können, benötigen Sie zwingend ein Mobiltelefon mit SMS-Empfang, eine persönliche E-Mail-Adresse und ein persönlicher Vorsorgeausweis der PKZH.
Falls Sie keinen Vorsorgeausweis haben, können Sie diesen telefonisch oder per E-Mail beantragen. Hier finden Sie unsere Kontaktangaben
Das Anmelden ins Webportal funktioniert nicht, es erscheint eine Rote Fehlermeldung?
Falls die Anmeldung ins Webportal nicht funktioniert und eine rote Fehlermeldung erscheint, kann es folgende Ursachen haben:
- Das Webportal wurde nicht mit dem Button „abmelden“ rechtsoben im Webportal beendet.
- Es wurde ein falsches Passwort oder ein falscher SMS-Code eingegeben.
Bitte versuchen Sie folgenden Lösungsansätze:
1. Stellen Sie sicher, dass das richtige Passwort eigegeben wurde oder fordern Sie hier ein neues Passwort an. Passwort vergessen
2. Stellen Sie sicher, dass Sie immer den aktuellsten SMS-Code eingeben und Ihr Mobiltelefon Empfang hat.
3. Löschen Sie in Ihrem Internet-Browser die Cookies, Temporären Internetdateien.
4. Aktualisieren Sie mit der Tastenkombination [CTRL] + R die Interseite, auf der Sie sich ins Webportal anmelden können und melden Sie sich erneut an.
Das Anmelden ins Webportal funktioniert nicht, die Fehlermeldung „Cookie Check Error“ erscheint?
Falls die Anmeldung ins Webportal nicht funktioniert und die Fehlermeldung „Cookie Check Error“ erscheint, kann es folgende Ursachen haben:
- Bei Ihrem Internet-Browser sind Cookies nicht erlaubt bzw. deaktiviert.
1. Stellen Sie Ihren Internet-Browser so ein, dass Cookies erlaubt bzw. aktiviert sind.
2. Erlauben Sie im Internet-Browser für die folgende Domain „www.pkzhweb.ch“ Cookies.
Fragen und Antworten zum Thema Kapitalanlagen / Vermögensanlagen finden Sie im Bereich Kapitalanlagen.
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