Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F19-11-2010-8C_887-2010
Timestamp: 2016-12-02 20:16:34
Document Index: 298363259

Matched Legal Cases: ['Art. 12', 'Art. 9', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 66', 'BGE']

8C_887/2010 (19.11.2010)
8C_887/2010
vertreten durch Fürsprecher Daniel Bohne,
in die Beschwerde des S.________ und der B.________ vom 25. Oktober 2010 (Datum des Poststempels) gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Freiburg, III. Verwaltungsgerichtshof, vom 2. September 2010 (603 2009-58/64/46),
dass sich die Beschwerde vom 25. Oktober 2010 namentlich nicht rechtsgenüglich mit den entscheidenden Erwägungen der Vorinstanz auseinandersetzt, indem jedenfalls nicht nach den erwähnten gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufgezeigt wird, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern diese durch das angefochtene Urteil des kantonalen Gerichts verletzt worden sein sollen, woran auch die blossen - bezüglich der hier zu beurteilenden Fragen in unsubstanziierter Weise vorgetragenen - Hinweise auf "Art. 12 der Bundesverfassung: Recht auf Hilfe in Notlagen" sowie die angeblich unzulässige "ex post Betrachtung" nichts ändern,
dass sodann zwar auch u.a. eine Verletzung von Art. 9 BV (Verstösse gegen das Willkürverbot und gegen den Grundsatz von Treu und Glauben) gerügt wird, wobei jedoch die Begründung den qualifizierten Anforderungen nicht zu genügen vermag, welche Art. 106 Abs. 2 BGG für die Geltendmachung von Grundrechtsverletzungen stellt; insbesondere bezüglich des Willkürverbots muss, wie schon im früheren Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, dargetan werden, dass und inwiefern der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 133 III 393 E. 6 S. 397),
dass sich die vorliegende Beschwerdeschrift, zum Teil unter unzulässigen Verweisen auf Rechtsschriften des kantonalen Verfahrens, in appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid und am Vorgehen der Sozialbehörde erschöpft, ohne dass in klarer und detaillierter sowie rechtsgenüglich substanziierter Weise anhand der Erwägungen des vorinstanzlichen Entscheids dargelegt wird, worin die offensichtliche, in die Augen springende Unhaltbarkeit der angefochtenen Entscheidung bestehen soll,
dass sich die Beschwerde vielmehr in wesentlichen Teilen darauf beschränkt, die von den kantonalen Behörden im vorliegenden Fall getroffene Anwendung kantonalen Rechts - bzw. der als kantonale Regelungen zur Anwendung gelangenden SKOS-Richtlinien - als unrichtig resp. gesetzwidrig zu rügen, was nach dem Gesagten keinen zulässigen Beschwerdegrund bilden kann,
dass deshalb die Eingabe vom 25. Oktober 2010 keine hinreichende Anrufung zulässiger Beschwerdegründe enthält und daher kein gültiges Rechtsmittel darstellt,
dass dem Verfahrensausgang entsprechend die Gerichtskosten den Beschwerdeführern aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass mit diesem Nichteintretensentscheid das Gesuch um aufschiebende Wirkung der Beschwerde gegenstandslos wird,
dass schliesslich dem Gesuch um Vereinigung des vorliegenden Verfahrens mit dem Beschwerdeverfahren 8C_870/2010 (603 2009-119) nicht entsprochen werden kann, weil die hierfür erforderlichen Voraussetzungen nicht gegeben sind (vgl. BGE 128 V 124 E. 1 S. 126 und dortige Hinweise),