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Timestamp: 2016-10-26 00:21:44
Document Index: 94541670

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 11', 'Art. 21', 'Art. 22', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 250/03 (17.06.2004)
U.________, 1962, Vereinigte Staaten, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Norbert Rusch, Weinbergstrasse 73, 8006 Z�rich,
Der 1962 geborene U.________ arbeitete seit 3. Februar 1986 bei der Firma H.________, als Schaler und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Am 5. M�rz 1986 zog er sich bei einem Autounfall nebst einem Thoraxtrauma eine Aortenruptur zu. Diese wurde mittels Thoracotomie und Dacrongraft operativ behoben. W�hrend des Eingriffs erlitt der Versicherte im Anschluss an eine Bluttransfusion einen anaphylaktischen Schock, der zu einem Blutdruckabfall f�hrte. Die Rehabilitationsklinik X.________ attestierte ihm nach seinem Aufenthalt vom 12. Mai bis 6. Juni 1986 in Absprache mit dem Arbeitgeber ab 30. Juni 1986 eine ganzt�gige Arbeitsf�higkeit von 50 % mit Steigerung auf 75 % ab 14. Juli 1986 (Bericht vom 12. Juni 1986). In der Folge litt der Versicherte an zunehmenden Beschwerden (Ersch�pfung am Mittag, sofortiges Einschlafen in den Ruhepausen, Schwindel, Brechreiz sowie L�hmungsgef�hl und Schmerzen in der rechten H�fte), so dass er die geplante Arbeitsleistung nicht zu erbringen vermochte und ihm der Hausarzt Dr. med. S.________, Allgemeine Medizin FMH, ab 18. August 1986 eine 100%ige Arbeitsunf�higkeit bescheinigte. Am 18. Juni 1987 informierte der Versicherte den Kreisarzt Dr. med. B.________, er arbeite seit 4. Mai 1987 wieder voll, allerdings versp�re er sowohl im Bereich der Narbe an der linken Brustseite als auch im R�cken noch Schmerzen. Dr. med. B.________ bezeichnete den klinischen Befund als �beraus befriedigend. Mit Verf�gung vom 2. August 1988 sprach die SUVA dem Versicherten eine Integrit�tsentsch�digung von 10 % zu. Vom 14. bis 16 Dezember 1989 war er im Krankenhaus Y.________ hospitalisiert, wo am 15. Dezember 1989 eine Narbenrevision am Thorax erfolgte. Seit 1. Dezember 1991 arbeitete er zu 100 % als Schaler bei der Firma F.________ AG. Am 27. Januar und 25. April 1992 liess er durch die Arbeitgeberin wegen R�ckenschmerzen einen R�ckfall zum Unfall vom 5. M�rz 1986 melden. Mit Verweis auf Kopf-, R�cken- und elektrisierende Schmerzen bei geb�ckter Haltung sowie leicht eingeschr�nkter Beweglichkeit der Halswirbels�ule (HWS) und Periostose am Beckenkamm dorsal rechts diagnostizierte Dr. med. S.________ posttraumatische Tendinosen als Unfallfolgen (Berichte vom 1. Februar, 8. M�rz und 1. Mai 1992). Am 22. April 1992 wurde der Versicherte in der Klinik f�r Herzgef�sschirurgie des Spitals Q.________ untersucht, wo keine klinischen Anhaltspunkte gefunden wurden, welche die geschilderten Beschwerden erkl�ren k�nnten. Das am R�ntgendiagnostischen Zentralinstitut des Spitals Q.________ durchgef�hrte CT des Thorax, des Beckens und der Lendenwirbels�ule (LWS) vom 29. Juni 1992 ergab keine pathologischen Befunde. Ab 17. August 1992 ging Dr. med. S.________ von einer 50%igen Arbeitsunf�higkeit als Schaler aus. Ab 18. August 1992 arbeitete der Versicherte nicht mehr, da ein Arbeitsversuch gescheitert sei. Bei der kreis�rztlichen Untersuchung vom 7. September 1992 wurden ausser einem Knacken im linken Schultergelenk und einer geringgradigen Laxit�t keine krankhaften Befunde erhoben. Vom 22. September bis 20. November 1992 hielt sich der Versicherte zur Therapie der linken Schulter und zur Berufserprobung in der Rehabilitationsklinik X.________ auf, wo die neuropsychologische Untersuchung eine leichte bis mittelschwere Hirnfunktionsst�rung zeigte. Weiter wurden eine Schw�che der rechten K�rperseite und Schmerzen im Bereich der linken Schulter und der rechten H�fte diagnostiziert (Austrittsbericht vom 23. November 1992). Vom 14. Dezember 1992 bis 8. Februar 1993 war der Versicherte im Spital Z.________ in ambulanter Behandlung. Im Hinblick auf eine sp�ter zu erwartende Integrit�tsentsch�digung bezahlte ihm die SUVA am 11. Dezember 1992 Fr. 10'000.- als Vorschuss. Am 1. Dezember 1993 vertrat Dr. med. I.________, Facharzt f�r Chirurgie, Abteilung Unfallmedizin der SUVA, die Auffassung, dass kein Dauerschaden als Folge des Unfalls von 1986 zu erkennen sei. Die leistungsvermindernden R�cken- und HWS-Beschwerden seien "mit mindester Wahrscheinlichkeit" nicht als unfallbedingt zu betrachten. Dr. med. A.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, Abteilung Unfallmedizin der SUVA, nahm am 17. Dezember 1993 Stellung zur Frage der Ursache der leichten bis mittelschweren neuropsychologischen Funktionsst�rung und bezeichnete einen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 5. M�rz 1986 sowie mit dessen Behandlung und Heilungsverlauf lediglich als m�glich. Gest�tzt auf diese beiden Beurteilungen erliess die SUVA am 6. Januar 1994 zwei Verf�gungen, mit denen sie einerseits den am 11. Dezember 1992 ausgerichteten Vorschuss zur�ckforderte und andererseits die Heilkosten- und Taggeldleistungen mangels Unfallfolgen per 31. Januar 1994 einstellte. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie nach Einholung eines Gutachtens der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Spitals Q.________ vom 1. Dezember 1994 sowie einer dazu abgegebenen Stellungnahme des Dr. med. A.________ vom 9. Januar 1995 mit Entscheid vom 7. Februar 1995 ab.
Hiegegen erhob der Versicherte Beschwerde und beantragte, es sei ihm bei einer Erwerbsunf�higkeit von 70 % mit Wirkung ab 1. Februar 1994 eine Invalidenrente sowie unter Anrechnung des Vorschusses von Fr. 10'000.- eine Integrit�tsentsch�digung von Fr. 40'000.- zuzusprechen. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich hiess die Beschwerde in dem Sinne teilweise gut, dass es den Entscheid vom 7. Februar 1995 aufhob und die Sache an die SUVA zur�ckwies, damit sie nach Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen �ber den Renten- und/oder Integrit�tsentsch�digungsanspruch neu verf�ge (Entscheid vom 8. Dezember 1997). Die hiegegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Eidgen�ssische Versicherungsgericht teilweise gut und hob den Entscheid auf, insoweit damit eine Leistungspflicht wegen Nacken-, R�cken- und H�ftschmerzen abgelehnt wurde; es wies die Sache an die SUVA zur�ck, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber Leistungen wegen der genannten Beschwerden neu verf�ge. Die SUVA wurde aufgefordert, ein Gutachten einer unabh�ngigen Fachperson hinsichtlich des nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den H�ft-, R�cken- sowie Nackenbeschwerden einzuholen (Urteil vom 31. M�rz 1999).
Die SUVA zog ein zuhanden der Invalidenversicherung erstelltes Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) vom 21. April 1999 sowie einen Bericht des Dr. med. A.________ vom 14. Januar 2000 bei. Mit Verf�gung vom 22. M�rz 2000 sprach sie dem Versicherten aufgrund des Unfalls vom 5. M�rz 1986 ab 1. Februar 1994 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunf�higkeit von 50 % und eine Integrit�tsentsch�digung von 45 % zu. Weiter stellte sie fest, zwischen dem Unfall und den H�ft-, R�cken- sowie Nackenbeschwerden bestehe kein Kausalzusammenhang. Auf Einsprache hin er�ffnete sie dem Versicherten am 7. Juni 2000, die letztgenannte Feststellung werde aufgehoben und diesbez�glich ein neues Gutachten veranlasst. Nachdem die Expertise der Dres. med. W.________, Oberarzt, und R.________, Leitender Arzt, Rheumaklinik und Institut f�r Physikalische Medizin, Spital Q.________, am 26. September 2001 erstattet wurde, verneinte die SUVA erneut die Kausalit�t zwischen dem Unfall und den H�ft-, R�cken- sowie Nackenbeschwerden (Verf�gung vom 31. Dezember 2001) und wies die dagegen erhobene Einsprache mit Entscheid vom 20. Juni 2002 ab.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 8. September 2003 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt der Versicherte die Aufhebung des kantonalen Entscheides; es sei ein Obergutachten einzuholen; die bereits festgestellte Beeintr�chtigung der Erwerbsf�higkeit von 50 % sei aufgrund der zus�tzlichen unfallkausalen H�ft-, R�cken- und Nackenschmerzen entsprechend zu erh�hen und es seien ihm eine volle Rente und Integrit�tsentsch�digung auszurichten. Ferner ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend das Bundesamt f�r Gesundheit, Abteilung Kranken- und Unfallversicherung, auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Das kantonale Gericht hat zutreffend erwogen, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 nicht anwendbar ist (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
2.1 Zu erg�nzen ist, dass die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gem�ss UVG zun�chst voraussetzt, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des nat�rlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umst�nde, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher St�rungen ist; es gen�gt, dass das sch�digende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die k�rperliche oder geistige Integrit�t der versicherten Person beeintr�chtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche St�rung entfiele (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1, 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).
2.2 Nach Art. 11 UVV werden die Versicherungsleistungen auch f�r R�ckf�lle und Sp�tfolgen gew�hrt, f�r Bez�ger von Invalidenrenten jedoch nur unter den Voraussetzungen von Art. 21 des Gesetzes. R�ckf�lle und Sp�tfolgen stellen besondere revisionsrechtliche Tatbest�nde dar (Art. 22 UVG; BGE 127 V 457 Erw. 4b, 118 V 297 Erw. 2d; SVR 2003 UV Nr. 14 S. 43 Erw. 4.2). Bei einem R�ckfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, sodass es zu �rztlicher Behandlung, m�glicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunf�higkeit kommt; von Sp�tfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe l�ngerer Zeit organische oder psychische Ver�nderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild f�hren k�nnen. R�ckf�lle und Sp�tfolgen schliessen somit begrifflich an ein bestehendes Unfallereignis an. Entsprechend k�nnen sie eine Leistungspflicht des (damaligen) Unfallversicherers nur ausl�sen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitssch�digung ein nat�rlicher und ad�quater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 296 f. Erw. 2c; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 Erw. 2; SVR 2003 UV Nr. 14 S. 43 Erw. 4 Ingress).
Auch der Wegfall eines urs�chlichen Zusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und den bestehenden Beschwerden muss mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Weil es sich dabei um eine leistungsaufhebende Tatsache handelt, liegt die Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegr�ndender nat�rlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45, 1994 Nr. U 206 S. 328). Dabei kann nachgewiesen werden, dass entweder der Zustand, wie er vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand erreicht ist, wie er sich auch ohne den Unfall fr�her oder sp�ter eingestellt h�tte (Status quo sine; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 Erw. 4b, je mit Hinweisen).
2.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichts ist entscheidend, ob er f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begr�ndet und nachvollziehbar sind. Ausschlaggebend f�r den Beweiswert ist grunds�tzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a; AHI 2001 S. 113 Erw. 3a).
Den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens durch die SUVA (und durch UVG-Privatversicherer) eingeholten Gutachten von externen Spezial�rzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Er�rterung der Befunde zu schl�ssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der Beweisw�rdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverl�ssigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/bb mit weiteren Hinweisen).
Streitig und zu pr�fen ist, ob zwischen dem Unfall vom 5. M�rz 1986 und den H�ft-, R�cken- sowie Nackenbeschwerden des Versicherten ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht.
3.1 Das Spital Q.________ stellte im Gutachten vom 26. September 2001 folgende Diagnosen: chronisches cervico- und lumbo-vertebrales Syndrom bei: Wirbels�ulenfehlform bei Status nach Morbus Scheuermann und Haltungsinsuffizienz bei verminderter Kraft und Kraftausdauer der rumpfstabilisierenden und der Schulterg�rtel-Muskulatur infolge Dekonditionierung, mehrsegmentalen im HWS-Bereich m�ssiggradigen und im LWS-Bereich leichtgradigen degenerativen Ver�nderungen. Es best�nden keine Hinweise f�r heute noch bestehende Unfallfolgen von Seiten des Bewegungsapparates (HWS, LWS, H�fte).
Hinsichtlich der Nackenbeschwerden wurde ausgef�hrt, es best�nden ein leichtgradiger Schulterhochstand linksseitig, eine verst�rkte Stufenbildung am zervikothorakalen �bergang mit einer Kopf- und Schulterprotraktion beidseits, die insgesamt durch die Haltungsinsuffizienz in diesem Bereich verst�rkt w�rden. Relevante Einschr�nkungen der HWS-Beweglichkeit seien nicht feststellbar. Subjektiv w�rden vom Versicherten Endphasenschmerzen bei Rotation in Neutralstellung beidseits sowie bei Rotation in Extensionsstellung nach rechts angegeben. Von Seiten der Weichteile finde sich isoliert eine Druckdolenz am Ansatz des Musculus levator scapulae linksseitig, die auf eine Ansatztendinose dieses Muskels respektive der entsprechenden Sehne Hinweise. Auch die anl�sslich der Begutachtung erfolglose Lokalinfiltration mittels Kenacort spreche nicht dagegen. Ansonsten w�rden keine wesentlichen Druck- oder Klopfdolenzen im Bereich der HWS und deren Weichteilen angegeben. Die Untersuchung habe allerdings morgens bei eher geringerer Schmerzintensit�t stattgefunden, wobei die Beschwerden gem�ss Angaben des Versicherten �ber den Tag deutlich zun�hmen. Die bildgebenden Untersuchungen zeigten mehrsegmentale degenerative Ver�nderungen, insbesondere der Bandscheiben, wobei in den Funktionsaufnahmen eine grenzwertig pathologische Beweglichkeit im Segment C5/6 feststellbar sei. Die Fehlform des Dens axis mit asymmetrischer Konfiguration sei Folge einer anlagebedingten Entwicklungsst�rung der Basis des Dens und ohne bekannten Krankheitswert. Die Tatsache fehlender Bewegungseinschr�nkungen der HWS unmittelbar und in den folgenden 1-2 Jahren nach dem Unfall spr�chen gegen eine relevante HWS-Verletzung. Zumindest die Feststellung einer schmerzreflektorischen Bewegungseinschr�nkung sei bei einer relevanten HWS-Verletzung zu erwarten. Weiter seien aufgrund der Akten und der Angaben des Versicherten in der vorgenannten Periode und bis zur heutigen Begutachtung keine HWS-R�ntgenaufnahmen angefertigt worden, was darauf hinweise, dass die untersuchenden �rzte - abgesehen von Dr. med. E.________, der 1988 die Anfertigung von HWS-R�ntgenbildern empfohlen habe - keine wesentliche HWS-Verletzung angenommen h�tten. Eine relevante strukturelle HWS-Verletzung mit Einbezug ligament�rer, diskogener oder artikul�rer Komponenten, welche die Entwicklung vorzeitiger Abn�tzungserscheinungen ausl�se, ginge mit wesentlichen Befunden in der klinischen Untersuchung unmittelbar nach dem Unfall respektive in den folgenden Monaten einher (wenigstens eine schmerzreflektorische Bewegungseinschr�nkung), was hier nicht zutreffe. Bei einer allf�llig traumatisch ausgel�sten Segmentdegeneration w�re diese wahrscheinlicher isoliert auf einem Niveau zu erwarten, w�hrenddem mehrsegmentale Degenerationen, wie in diesem Fall, wahrscheinlicher f�r �blich vorkommende Degenerationen und nicht f�r durch den Unfall ausgel�ste Ver�nderungen spr�chen. Die in den Funktionsaufnahmen im Segment C5/6 festgestellte antero-posteriore Verschiebung der Wirbelk�rper sei mit knapp 3 mm grenzwertig pathologisch, ohne dass hier von einer "eindeutigen" Instabilit�t gesprochen werden k�nne. Zudem sei eine relevante ligament�re Verletzung durch das hier zu diskutierende Unfallereignis unwahrscheinlich. Es best�nden keine Anhaltspunkte, dass es durch eine allf�llige Traumatisierung der HWS beim Unfall von 1986 zu einer irreversiblen strukturellen L�sion gekommen sei, welche die bestehenden Beschwerden begr�nden w�rde. Die heutige Symptomatik mit der Schmerzzunahme am Tag passe zu einer �berlastungsproblematik mit im Vordergrund stehenden Weichteilbeschwerden. Hiebei sei klinisch eine linksseitige Ansatztendinose des Musculus levator scapulae festzustellen (ansonsten seien anl�sslich der morgendlichen Untersuchung bei eher geringgradiger Schmerzintensit�t palpatorisch keine wesentlichen Weichteilbefunde zu objektivieren). Als Ursache dieser Belastungsintoleranz seien die Wirbels�ulenfehlform mit Haltungsinsuffizienz bei Dekonditionierung und die mehrsegmentalen degenerativen Ver�nderungen zu nennen.
Bez�glich der lumbalen Beschwerden wurde dargelegt, der Versicherte klage �ber belastungsabh�ngige, tieflumbal und im cranialen Anteil des Sacrums lokalisierte R�ckenbeschwerden, die er durch entsprechende Anpassungen (Meidung von Belastungen wie Heben und Tragen von Lasten sowie l�ngerem Sitzen) gut kontrollieren k�nne und dadurch mehrheitlich beschwerdefrei sei. Die Untersuchung habe eine langgezogene BWS-Kyphose mit eher kurzer LWS-Lordose, eine leichtgradige linkskonvexe Skoliose im Bereich des thoraco-lumbalen �bergangs sowie Zeichen verminderter Kraft/Kraftausdauer der rumpfstabilisierenden Muskulatur bei Dekonditionierung ergeben, hingegen bei gleichzeitig angegebener Schmerzfreiheit keine pathologischen Weichteilbefunde (Muskeltonuserh�hung, Druckdolenzen) oder Zeichen einer Bewegungseinschr�nkung im LWS-Bereich. Weiter seien keine ISG-Dysfunktionen feststellbar gewesen. Konventionell radiologisch zeigten sich keine Hinweise f�r wesentliche Segmentdegenerationen und auch im Vergleich zu den Voraufnahmen seien keine Anhaltspunkte f�r ein wesentliches Fortschreiten degenerativer Ver�nderungen seit dem Unfall zu erheben. Die heute feststellbaren spondylophyt�ren Ausziehungen an der Deckplatte von LWK 3 seien zwar seit 1992 neu aufgetreten, seien aber doch von sehr geringem Ausmass, ohne dass von einer namhaften, �ber den nat�rlichen Verlauf hinausgehenden Progredienz einer Segmentdegeneration ausgegangen werden k�nne. Beim Unfall im Jahre 1986 sei es zu einer LWS-Traumatisierung gekommen, was aus den unmittelbar danach angegebenen R�ckenbeschwerden hervorgehe. Als Vorzustand seien wiederholt auftretende R�ckenschmerzen, insbesondere nach einem Unfall im Jahre 1980, festzuhalten, wobei diese Beschwerden nach Angaben des Versicherten nur intermittierend und mehr im thoracolumbalen Bereich lokalisiert gewesen seien. Folgende Gr�nde spr�chen daf�r, dass es bei der Verletzung durch den Unfall im Jahre 1986 nur zu einer vor�bergehenden Symptomatik bzw. Verschlimmerung gekommen sei: Von Seiten der Wirbelk�rper seien bis heute keine Hinweise f�r eine oss�re L�sion durch den Unfall feststellbar. Die Ver�nderung im Bereich der Bodenplatte von LWK 5, erstmals feststellbar 1987, passe zu einer Schmorl'schen Impression (im Rahmen eines Morbus Scheuermann) und zeige bis heute keine Gr�ssenzunahme. Die Tatsache der 1978 radiologisch noch vorhandenen Apophysenkerne zeige, dass die Wirbelk�rper des Versicherten damals noch nicht ausgewachsen gewesen seien und nach dem 16. Altersjahr noch Schmorl'sche Impressionen auftreten k�nnten. Weiter spr�chen die unregelm�ssigen Wirbelk�rperkonturen f�r einen Status nach Morbus Scheuermann. Eine durch ein Trauma ausgel�ste lokalisierte Bandscheibenherniation in einem Wirbelk�rper sei unwahrscheinlich. Im Weiteren zeigten sich bis heute keine Zeichen einer Keil- oder Fischwirbelbildung von LWK 5. Bei einer unfallbedingten dauernden und richtungweisenden L�sion diskogener oder ligament�rer Strukturen sei nach einer mehr als 10-j�hrigen Latenzzeit seit dem Unfall eine schwerwiegendere Segmentdegeneration, auch konventionell-radiologisch mit einer deutlichen Abnahme des Zwischenwirbelraums respektive Abst�tzreaktionen, zu erwarten. Eine Segmentdegeneration in entsprechendem Ausmass sei hier konventionell-radiologisch jedoch nicht feststellbar. Auch aus der Befundbeschreibung anl�sslich der MRI im August 1998 gingen keine Anhaltspunkte daf�r hervor, dass beim Versicherten schwerwiegendere Bandscheibendegenerationen, die �ber das in diesem Alter �blicherweise vorkommende Ausmass hinausgingen, vorhanden seien. Auch habe bez�glich der damals beschriebenen linksseitigen Radikulopathie kein entsprechendes Korrelat in der bildgebenden Untersuchung, wie eine Nervenwurzelkompression, festgestellt werden k�nnen. Zusammenfassend sei ein dauernder und richtungweisender struktureller Schaden der Wirbels�ule als Folge der Verletzung beim Unfall von 1986 unwahrscheinlich. Es handle sich �berwiegend wahrscheinlich um eine Wirbels�ulenkontusion mit einem zeitlich befristeten Beschwerdeschub von h�chstens 6-12 Monaten. Die feststellbaren Befunde der Wirbels�ulenfehlform mit langgezogener BWS-Kyphose und eher kurzer LWS-Lordose bei Status nach Morbus Scheuermann, der verminderten Kraft/Kraftausdauer der rumpfstabilisierenden Muskulatur bei Dekonditionierung gingen mit Einschr�nkungen von Seiten statischer wie auch dynamischer Belastungen einher. Somit seien die vom Versicherten angegebenen weitgehend belastungsabh�ngigen Beschwerden erkl�rbar.
Schliesslich wurde im Gutachten festgehalten, der Versicherte klage �ber belastungsabh�ngige wie auch bei l�ngerem Sitzen auftretende H�ftschmerzen, die jedoch eindeutig gluteal (= Ges�ss) und weder im Bereich des Trochanter major noch in der f�r eine H�ftgelenk-Pathologie charakteristischen Leistengegend lokalisiert w�rden. Die klinische Untersuchung habe keinerlei Anhaltspunkte f�r eine H�ftgelenk-Pathologie gezeigt. Hingegen habe durch eine endphasige Aussenrotation im H�ftgelenk ein glutealer Muskelschmerz ausgel�st werden k�nnen. Die vom Versicherten geschilderten Beschwerden im Glutealbereich seien Ausdruck einer tendomyotischen Problematik, m�glicherweise im Sinne reaktiver Weichteilver�nderungen des lumbovertebralen Schmerzsyndroms. Es f�nden sich keine Hinweise f�r eine H�ftgelenk-Pathologie. Weiter sei auf Grund der in den Akten beschriebenen Befunde (klinisch und radiologisch) eine durch den Unfall von 1986 ausgel�ste irreversible morphologische L�sion seitens der oss�ren oder artikul�ren Becken- und H�ftstrukturen weitgehend ausgeschlossen.
3.2 Diese Expertise erf�llt die von der Rechtsprechung an die Beweiskraft von Arztberichten gestellten Anforderungen (Erw. 2.3 hievor) und vermag zu �berzeugen, weshalb darauf abzustellen ist. SUVA und Vorinstanz haben demnach den nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 5. M�rz 1986 und den H�ft-, R�cken- sowie Nackenbeschwerden zu Recht verneint.
Daran �ndert die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgetragene Argumentation, die sich im Wesentlichen in der Wiederholung bereits vorinstanzlich vorgebrachter Einwendungen ersch�pft, nichts. Die Einwendungen sind im kantonalen Entscheid mit zutreffender Begr�ndung, worauf verwiesen werden kann, entkr�ftet worden. Es werden keine neuen Einwendungen vorgebracht, die Zweifel an der vorstehend genannten Schlussfolgerung aufkommen lassen k�nnten. Soweit der Versicherte eine interdisziplin�re und insbesondere eine psychiatrische Begutachtung verlangt, kann dem nicht gefolgt werden, da die H�ft-, R�cken- und Nackenbeschwerden auf Grund der erstatteten Expertise somatisch rechtsgen�glich erkl�rbar sind.
Demnach ist auf medizinische Beweiserg�nzungen zu verzichten, da der rechtserhebliche Sachverhalt hinreichend erstellt ist und von weiteren Abkl�rungen keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b; SVR 2001 IV Nr. 10 Erw. 4b).
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Dr. Norbert Rusch, Z�rich, f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 1500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.