Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/arbeitsstatte
Timestamp: 2019-11-17 03:24:49
Document Index: 21645661

Matched Legal Cases: ['§ 106', '§ 4', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 4', '§ 9', '§ 4', '§ 9', '§ 9', '§ 4', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 19', '§ 3']

Arbeitsstätte | Rechtslupe
Schlagwort: Arbeitsstätte
Der Ein­satz eines Schul­haus­meis­ters an einer zwei­ten Schu­le
Die auf § 106 GewO, § 4 Abs. 1 TVöD‑V beru­hen­de Wei­sung einer Stadt an den bei ihr ange­stell­ten Schul­haus­meis­ter, mon­tags und mitt­wochs zwi­schen 13:30 Uhr und 16:30 Uhr an einer zwei­ten Schu­le eben­falls die Tätig­kei­ten eines Schul­haus­meis­ters zu ver­rich­ten, ist wirk­sam. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­ar­beits­ge­richt das Wei­sungs­recht der Stadt, dem
Die Aus­bil­dungs­dienst­stel­le als regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te
Wer­bungs­kos­ten i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG sind Auf­wen­dun­gen, die objek­tiv durch die beruf­li­che Tätig­keit ver­an­lasst sind und die sub­jek­tiv zur För­de­rung des Berufs getä­tigt wer­den. Hier­zu kön­nen auch Fahrt­kos­ten gehö­ren, die grund­sätz­lich in tat­säch­li­cher Höhe zu berück­sich­ti­gen sind. Fahrt­kos­ten sind jedoch nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG a.F. nur
Pro­be­zeit, befris­te­te Beschäf­ti­gung – und die regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te
Beruf­lich ver­an­lass­te Fahrt­kos­ten sind Erwerbs­auf­wen­dun­gen und gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG grund­sätz­lich in Höhe des dafür tat­säch­lich ent­stan­de­nen Auf­wands als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen. Erwerbs­auf­wen­dun­gen in die­sem Sin­ne sind auch die Kos­ten des Arbeit­neh­mers für sei­ne Wege zwi­schen Woh­nung und regel­mä­ßi­ger Arbeits­stät­te. Aller­dings dür­fen die­se Kos­ten gemäß § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr.
Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Betriebs­stät­te – und die Umweg­fahr­ten für Man­dan­ten­be­su­che
Auf­wen­dun­gen für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Betriebs­stät­te – "Umweg­fahr­ten" bzw. "Drei­ecks­fahr­ten" eines Man­dan­ten­be­su­che täti­gen­den Steu­er­be­ra­ters Nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 Satz 2 EStG, der i.V.m. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 Satz 2 EStG ent­spre­chend für Betriebs­aus­ga­ben für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Betriebs­stät­te gilt, ist der Abzug von Betriebs­aus­ga­ben für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und
Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand eines Loko­mo­tiv-Ran­gier­füh­rers
Bei einem Loko­­mo­­tiv-Ran­gier­­füh­­rers stellt das fir­men­ei­ge­nes Schie­nen­netz eine groß­räu­mi­ge Arbeits­stät­te bzw. einen Tätig­keits­mit­tel­punkt dar. Ihm ste­hen daher kei­ne Wer­bungs­kos­ten in Form von Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen zu. Nach § 9 Abs. 5 EStG i.V.m. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 EStG wird ein erwerbs­be­ding­ter Mehr­auf­wand für Ver­pfle­gung typi­sie­rend in Form gestaf­fel­ter Pausch­be­trä­ge und ledig­lich unter der Vor­aus­set­zung
Die vor­über­ge­hen­de Ent­sen­dung ins Aus­land
Ein Arbeit­neh­mer, der zunächst für drei Jah­re und anschlie­ßend wie­der­holt befris­tet von sei­nem Arbeit­ge­ber ins Aus­land ent­sandt wor­den ist, begrün­det dort kei­ne regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG, auch wenn er mit dem aus­län­di­schen Unter­neh­men für die Dau­er des Ent­sen­dungs­zeit­raums einen unbe­fris­te­ten Arbeits­ver­trag abge­schlos­sen hat. Wird der
Fahrt­kos­ten eines Poli­zis­ten – und die Fra­ge der regel­mä­ßi­gen Arbeits­stät­te
Für die Bestim­mung der regel­mä­ßi­gen Arbeits­stät­te kommt es unter Berück­sich­ti­gung des objek­ti­ven Net­to­prin­zips allein dar­auf an, ob der Poli­zist stän­dig den­sel­ben Betriebs­ort auf­sucht und sich so auf die Fahrt­kos­ten ein­wir­ken kann. In dem hier vom Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richt ent­schie­de­nen Fall war strei­tig, ob die Fahr­ten des als Dienst­h­und­füh­rer täti­gen Poli­zis­ten zu
Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te des Fah­rers eines Müll­fahr­zeugs
Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te und befris­te­te Ver­set­zung
Bei einer befris­te­ter Ver­set­zung des Arbeit­neh­mers an eine ande­re betrieb­li­che Ein­rich­tung des Arbeit­ge­bers (hier: eine ande­re Stamm­dienst­stel­le der Bun­des­wehr) besteht dort kei­ne regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te i.S. von § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG noch der Tätig­keits­mit­tel­punkt i.S. von § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Satz 2 EStG. Als Wer­bungs­kos­ten i.S. von § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG
Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te nach unbe­fris­te­ter Ver­set­zung
Bei einer abseh­ba­ren Ver­weil­dau­er von vier Jah­ren an einer betrieb­li­chen Ein­rich­tung des Arbeit­ge­bers nach einer unbe­fris­te­ten Ver­set­zung ist eine auf Dau­er und Nach­hal­tig­keit ange­leg­te regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te anzu­neh­men. Als Wer­bungs­kos­ten i.S. von § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG sind sämt­li­che Auf­wen­dun­gen abzieh­bar, die beruf­lich ver­an­lasst sind. Hier­zu gehö­ren auch Fahrt- bzw. Mobi­li­täts­kos­ten. Sie
Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te bei vor­über­ge­hen­der Abord­nung oder Ver­set­zung
Ein Arbeit­neh­mer (Beam­ter), der von sei­nem Arbeit­ge­ber für drei Jah­re an eine ande­re als sei­ne bis­he­ri­ge Tätig­keits­stät­te abge­ord­net oder ver­setzt wird, begrün­det dort kei­ne regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG. Fahrt­kos­ten eines Arbeit­neh­mers im Rah­men einer beruf­lich ver­an­lass­ten Aus­wärts­tä­tig­keit sind Erwerbs­auf­wen­dun­gen und gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG
Kin­der­geld – und die regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te im Berufs­fort­bil­dungs­werk
Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te bei mehr­jäh­ri­ger Ent­sen­dung
Bei einer mehr­jäh­ri­ger Ent­sen­dung inner­halb eines Kon­zerns kann es sich bei dem Arbeits­platz, an den der Arbeit­neh­mer ent­sandt wird, um die regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te des Arbeit­neh­mers. In dem hier vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Rechts­streit war zwi­schen den Betei­lig­ten strei­tig, ob von einer vor­über­ge­hen­den Aus­wärts­tä­tig­keit aus­ge­gan­gen wer­den kann, wenn ein Arbeit­neh­mer zunächst
Dem Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz gefällt offen­sicht­lich die neue Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs zur Fra­ge der regel­mä­ßi­gen Arbeits­stät­te von Arbeit­neh­mern nicht. In einem jetzt ent­schie­de­nen Fall eines Pilo­ten folgt das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz zwar der neu­en BFH-Rech­t­­spre­chung, gibt der Finanz­ver­wal­tung aber gleich­zei­tig die Mög­lich­keit einer erneu­ten Über­prü­fung durch den Bun­des­fi­nanz­hof: Der Klä­ger des jetzt
Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te eines Schorn­stein­fe­gers
Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat­te aktu­ell dar­über zu ent­schei­den, ob der Kehr­be­zirk eines Bezirks­schorn­stein­fe­gers des­sen regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te dar­stellt. Im Streit­fall war der Klä­ger als Bezirks­schorn­stein­fe­ger in einem Kehr­be­zirk von ca 12 km² tätig. Im Rah­men sei­ner Gewinn­ermitt­lung mach­te er sowohl Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen als auch Fahrt­kos­ten für die Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Betriebs­stät­te gel­tend.
Der län­ger­fris­ti­ge Ein­satz im Betrieb des Kun­den
Die betrieb­li­che Ein­rich­tung des Kun­den des Arbeit­ge­bers kann unab­hän­gig von der Dau­er des Ein­sat­zes nur dann regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te sein, wenn der Arbeit­ge­ber dort über eine eige­ne Betriebs­stät­te ver­fügt. Die Rei­se­kos­ten­er­stat­tun­gen sind steu­er­ba­rer Arbeits­lohn (§ 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG). Die Steu­er­frei­heit bestimmt sich nach § 3 Nr. 16 EStG. Nach §