Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=15.06.2016&Aktenzeichen=VI%20R%2054%2F15
Timestamp: 2018-12-15 22:09:45
Document Index: 95993243

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 37', '§ 38', '§ 41', '§ 175', '§ 37', '§ 37']

BFH, 15.06.2016 - VI R 54/15 - dejure.org
§ 4 Abs 5 S 1 Nr 1 EStG 2002, § 37b EStG 2002, § 38 Abs 1 S 1 EStG 2002, § 41a Abs 1 S 1 Nr 1 EStG 2002, § 175 Abs 1 S 1 Nr 2 AO
Pauschalierungswahlrechte - und ihr Widerruf
Ausübung und Widerruf des Wahlrechts zur Pauschalversteuerung von Zuwendungen nach § 37b EStG
Widerruf, Antrag, Pauschalierung, Wahlrecht, Einheitlichkeit
Kurznachricht zu "Pauschalversteuerung von Zuwendungen nach § 37b EStG - Ausübung und Widerruf des Wahlrechts - Kommentar zum Urteil des BFH vom 15.06.2016" von Dipl.-Kfm. Lukas Hilbert, original erschienen in: BB 2017, 360 - 363.
BB 2017, 357
DB 2016, 2522
BStBl II 2016, 1010
NZA-RR 2016, 657
Da der Sachbezug nicht zu versteuern ist, kann dahinstehen, ob in Anwendung der Rechtsprechung des BFH zur Vornahme der Pauschalierung (vgl. BFH-Urteile vom 24. September 2015 VI R 69/14, BFHE 251, 247, BStBl II 2016, 176; vom 15. Juni 2016, VI R 54/15, BFHE 254, 319, BStBl II 2016, 1010) auch im Streitfall die Klägerin eine entsprechende Lohnsteueranmeldung abgeben muss und ob sie tatsächlich eine solche Lohnsteueranmeldung abgegeben hat.
Auch insoweit hat der Steuerpflichtige nur die Wahl zwischen dem vollständigen Verzicht auf Pauschalierung und der Pauschalierung sämtlicher Sachzuwendungen (zum Ganzen: Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 15. Juni 2016, VI R 54/15, BStBl. II 2016, 2010).