Source: https://rechtsanwalt-und-sozialrecht.de/schwerbehindertenrecht-rehabilitation-uteilhabe/
Timestamp: 2018-12-09 22:36:11
Document Index: 140744117

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 69', '§ 152', '§ 6']

Den Gesetzestext finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums der Justiz unter SGB IX.
Der Begriff der Behinderung ist in § 2 SGB IX definiert:
§ 2 SGB IX alte Fassung – Behinderung
§ 2 SGB IX neue Fassung – Behinderung
Zuständig für die Feststellung des Grades der Behinderung gemäß § 2 Abs. 3 SGB IX ist das für den Wohnort des Antragstellers zuständige Versorgungsamt bzw. Amt für soziale Angelegenheiten. Der Verantwortungsbereich des Versorgungsamtes Wuppertal erstreckt sich auf die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal.
Die vom Versorgungsamt getroffene Feststellung über den Grad der Behinderung kann durch Widerspruch und anschließende Klage vor dem Sozialgericht überprüft werden.
Fragestellungen zum Begriff der Behinderung und zur Feststellung des Grades der Behinderung habe ich in dem Artikel „Zur Definition des Begriffs der Behinderung“ und „Zum Grad der Behinderung – Gesamt-GdB und Einzel-GdB“ besprochen.
Eine übersichtliche Dokumentation zur „Kodifikation“ des SGB IX finden Sie im Dokumentations- und Informationssystem des … | mehr
Dr.Otto Walter :
Das Sozialamt Landratsamt Mühlhausen hat meinen Antrag auf Merkzeichen aG in meinen Schwerbeschädigtenausweis 60%, den ich durch meine Krebs-OP Prostatakarzinom,reizitiv ,dadurch Bestrahlung
und Homontherapie abgelehnt mit der Bergündung,es ist alles in dem SBA 60 % enthalten. Die Feststellung dieser Schwerbeginderung datiert im Jahr 2005.
Inzwischen habe ich weitere gesundheitliche Schäden erlitten,die meinen Antrag ,meine ich,rechtfertigten
Starke Arthrose-re Hüftgelenk
Bandscheiben-OP. Lähmungerscheinungen im re Bein wurden nicht behoben
Große Schmerzen in der LWS
Harnverhaltung-OP Folgeerscheinungen der Krebserkrankung
Ich bin kein Autobesitzer-benötige aber das Auto meiner Frau dringend für Arztbesuche und der
notwendigen Therapiemaßnahmen.
Mein Antrag zielte deshalb nur auf den dringenden Bedarf der Parkmögklichkeit auf Behindertenparkplätzen ab
Dr.Otto Walter
schauen Sie sich doch einmal die Artikel
Merkzeichen G: erheblich gehbehindert bzw.
an. Vielleich finden Sie da schon Antworten?
man hat bei mir 1976/1981 eine GdB von 100 und Merkzeichen H, G und RF festgestellt.
Nun wird mir dringend eine Reha empfohlen und ich frage mich, ob mir hierdurch Nachteile entstehen können. Mein Gesundheitszustand als solches hat sich nicht verändert, gleichwohl die Definition des Behindertenstatus.
Wenn ich heute einen Antrag stellen würde, würde ich das Merkzeichen H wohl nicht erhalten.
Muss ich damit rechnen, dass mein Status überprüft und angepasst wird? Dies hätte natürlich auch erhebliche finanzielle Folgen, da ich erwerbstätig bin.
Über eine kurze Stellungnahme wäre ich Ihnen dankbar.
zunächst gehe ich davon aus, dass Leistungen zur Rehabilitation in der Regel vorteilhaft sind. Nachteile könnten sich allenfalls daraus ergeben, dass ein Nachteilsausgleich wegfällt, weil der auszugleichende Nachteil aus der Behinderung/der Krankheit durch die Rehabilitation wegfällt.
Ob allerdings der Wegfall des Merkzeichens H konkret zu befürchten ist, hängt im Wesentlichen von der Gültigkeitsdauer des Schwerbehindertenausweises ab, vgl. dazu § 69 Abs. 5 S. 3 SGB IX (alt – neu: § 152 SGB IX). Der Ausweis kann allerdings nach § 6 Abs. 2 S. 2 Schwerbehindertenausweisverordnung (SchwAwV) auch unbefristet erteilt werden. Dann dürfte der Wegfall des Merkzeichens H kaum zu befürchten sein.
Habe heute bescheid vom versorungsamt bekommen, dass sie um meinen Antrag zu bearbeiten, Unterlagen von der Deutschen Rentenversicherung brauchen.
Was hat die DRV damit zu tun? Mein Antrag wurde neu gestellt, weil noch was dazu kam, vorher hatte ich 40 Prozent.
mehrfache Begutachtungen sollen vermieden werden. Wenn z. B. erforderliche ärztliche Feststellungen bereits vorliegen, so sollen diese Feststellungen – auch um Sie zu entlasten – nicht noch einmal eingeholt werden müssen.
Aus den Unterlagen der Deutschen Rentenversicherung kann das Versorgungsamt eventuell Angaben entnehmen, die eine weitere ärztlichen Begutachtung entbehrlich machen.