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Timestamp: 2019-10-24 05:46:51
Document Index: 264918899

Matched Legal Cases: ['§ 87', '§ 23', '§23', '§87', '§ 87', '§ 87', '§ 87', '§87', '§ 87', '§ 87', '§ 87', '§ 84', '§ 76', '§ 76', '§ 87', '§ 76', '§ 87', '§ 84', '§87', '§76', '§84', '§ 87', '§ 87', 'Art. 5', 'Art. 2', '§ 87', 'Art 5', 'Art 2', '§87', 'Art.5', 'Art.2', '§ 315', '§ 37', '§315', '§611', '§612', '§106', '§37', '§ 99', '§ 99', '§ 95', '§95', '§99', '§101', '§ 99', '§ 99', '§ 23', '§ 33', '§99', '§ 93', '§ 93', '§ 99', '§ 99', '§ 100', '§93', '§99', '§100', '§ 87', 'Art 14', '§ 87', '§ 58', '§ 76', '§87', '§58', '§76', '§ 87', '§ 99', '§ 99', '§ 87', '§99', '§87']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 24.10.2019 07:46h
6 TaBV 880/12
Der Aushang des Entwurfs eines Dienstplans unter Hinweis auf die noch erforderliche Zustimmung des Betriebsrats verstößt nicht gegen das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats aus § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG.
BetrVG §§ 23 Abs. 3 Satz 1, 87 Abs. 1 Nr. 2
Aktenzeichen: 6TaBV880/12 Paragraphen: BetrVG§23 BetrVG§87 BGB31004 Datum: 2012-12-07
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12 TaBV 67/12
Mitbestimmung des Betriebsrats bei der Einordnung von Theaterleitungsassistenten eines Kinos in ein bestehendes betriebliches Entgeltsystem
1. Die Einordung eines konkreten Arbeitsplatzes (hier: Assistent der Theaterleitung eines Kinos) in eine betriebliche Vergütungsstruktur unterliegt dem Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats gemäß § 87 Abs. 1 Ziff. 10 BetrVG.
2. Da dem Betriebsrat dabei auch ein Initiativrecht zusteht, kommt es nicht darauf an, ob der Arbeitgeber die entsprechende Position bisher nur nach individuellen Vereinbarungen ohne erkennbares System vergütet. Das Beteiligungsrecht aus § 87 Abs. 1 Ziff. 10 BetrVG umfasst die inhaltliche Ausgestaltung der Entgeltgruppen nach abstrakten Kriterien einschließlich der abstrakten Festsetzung der Wertunterschiede nach Prozentsätzen oder anderen Bezugsgrößen (vgl. BAG 18.10.2011, 1 ABR 25/10, NZA 2013, 392 - 396, Rn. 17).
3. Bei der vergütungstechnischen Einordung eines nach abstrakt-generellen Kriterien beschreibbaren Arbeitsplatzes, handelt es sich um eine Angelegenheit mit kollektivem Bezug, selbst wenn die Position akutell im Betrieb nur mit einem Arbeitnehmer besetzt ist.
BetrVG § 87 Abs 1 Nr 10
Aktenzeichen: 12TaBV67/12 Paragraphen: BetrVG§87 Datum: 2012-12-07
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Betriebsverfassungsrecht Prozeßrecht - Mitbestimmung Einigungsstelle
1. Bei der Ausgestaltung des betrieblichen Eingliederungsmanagements ist für jede einzelne Regelung zu prüfen, ob ein Mitbestimmungsrecht besteht. Ein solches kann sich bei allgemeinen Verfahrensfragen aus § 87 Abs 1 Nr 1 BetrVG, in Bezug auf die Nutzung und Verarbeitung von Gesundheitsdaten aus § 87 Abs 1 Nr 6 BetrVG und hinsichtlich der Ausgestaltung des Gesundheitsschutzes aus § 87 Abs 1 Nr 7 BetrVG ergeben, denn § 84 Abs 2 SGB IX ist eine Rahmenvorschrift iSd. Bestimmung.
2. § 76 Abs 3 S 4 BetrVG ist eine auf dem Normcharakter des Einigungsstellenspruchs beruhende Sonderregelung. § 76 Abs 3 S 4 BetrVG enthält eine verbindliche Handlungsanleitung für den Vorsitzenden der Einigungsstelle. Bereits der Wortlaut dieser Bestimmung macht deutlich, dass ein Einigungsstellenspruch nur wirksam ist, wenn er schriftlich niedergelegt und mit der Unterschrift des Vorsitzenden versehen beiden Betriebsparteien zugeleitet wird. Die Zuleitung eines Einigungsstellenspruchs in Form einer pdf-Datei genügt diesen Anforderungen nicht.
BetrVG § 87 Abs 1 Nr 7, § 76 Abs 3 S 4, § 87 Abs 1 Nr 6
SGB IX § 84 Abs 2
Aktenzeichen: 1ABR78/10 Paragraphen: BetrVG§87 BetrVG§76 SGBIX§84 Datum: 2012-03-13
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LAG Hessen - ArbG Wetzlar
1. Bei der Einführung von Mitarbeiterjahresgesprächen handelt es sich um eine mitbestimmungspflichtige Angelegenheit nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG.
2. Die Mitbestimmung ist nicht nach § 87 Abs. 1 Eingangssatz BetrVG ausgeschlossen. Eine gesetzliche oder tarifliche Regelung in Bezug auf Mitarbeiterjahresgespräche besteht nicht.
3. Die von den Betriebspartnern abgeschlossene Betriebsvereinbarung über Mitarbeiterjahresgespräche verstößt nicht gegen Art. 5 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 GG.
BetrVG § 87 Abs 1 Nr 1
GG Art 5 Abs 1, Art 2 Abs 1
Aktenzeichen: 16Sa1134/11 Paragraphen: BetrVG§87 GGArt.5 GGArt.2 Datum: 2012-02-06
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Verdienst- und Entlohnung Betriebsverfassungsrecht - Zulagen Mitbestimmung
LAG Hamm - ArbG Bocholt
10 Sa 1225/11
Arbeitsentgelt; Nachtschichtzulage; Betriebsratsmitglied; Benachteiligung; Direktionsrecht; sachliche Gründe; billiges Ermessen; Konkretisierung; Mitbestimmung des Betriebsrats bei Schichtplänen; Wechsel von Nachtschicht in Wechselschicht; Versetzung; Maßregelung
BGB §§ 315, 611, 612a
BetrVG § 37 Abs. 2 und 4
Aktenzeichen: 10Sa1225/11 Paragraphen: BGB§315 BGB§611 BGB§612a GewO§106 BetrVG§37 Datum: 2012-01-13
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6 TaBV 63/11
Mitbestimmung bei Versetzung - DRK-Schwesternschaft - Vereinsmitglieder - Personalgestellung
1. Das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats gemäß § 99 BetrVG besteht auch dann, wenn ein zur Erbringung von Pflegediensten verpflichtetes Mitglied einer DRK-Schwesternschaft versetzt wird. Durch die Versetzung eines Mitglieds der Schwesternschaft können nämlich auch die Interessen der Arbeitnehmer/innen berührt werden, die durch den Betriebsrat vertreten werden (vgl. § 99 Abs.2 Nr.3, 5 und 6 BetrVG).
2. Die Umsetzung einer Pflegekraft in einem Krankenhaus von einer Station auf eine andere ist jedenfalls dann keine Versetzung, wenn sich hierdurch die Tätigkeit nicht wesentlich ändert.
BetrVG §§ 95 Abs. 3, 99, 101
Aktenzeichen: 6TaBV63/11 Paragraphen: BetrVG§95 BetrVG§99 BetrVG§101 Datum: 2011-12-21
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LArbG Baden-Württemberg - ArbG Reutlingen
5 Ta 104/11
Mitbestimmung bei Umgruppierung - Streitwert
1. Die Bewertung von Anträgen auf Feststellung der Mitbestimmungspflicht zur Ein- und Umgruppierung in einen Tarifvertrag und auf Verpflichtung der Arbeitgeberin, die Zustimmung zur Umgruppierung von 335 namentlich genannten Arbeitnehmern gemäß § 99 Abs. 1 BetrVG einzuholen und im Nichterteilungsfall das Zustimmungsersetzungsverfahren gemäß § 99 Abs. 4 BetrVG durchzuführen, ist der Bestimmung des § 23 Abs. 2 und 3 RVG zu entnehmen.
2. Für die Frage, ob die Werte mehrerer Streitgegenstände für die Ermittlung des Werts der anwaltlichen Tätigkeit nach § 33 Abs. 1 RVG zusammen zu rechnen sind, sind im Wege der Analogie Bestimmungen und Grundsätze des für die Bemessung der Gerichtsgebühren maßgebenden Rechts heranzuziehen.
Aktenzeichen: 5Ta104/11 Paragraphen: BetrVG§99 Datum: 2011-09-29
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33 BV 5005/11
Zustimmungsersetzungsverfahren; sechsmonatiger Einsatz von Leiharbeitnehmern - innerbetriebliche Ausschreibung von Arbeitsplätzen
Der Betriebsrat kann nach § 93 BetrVG die Ausschreibung von Arbeitsplätzen verlangen, die vom Arbeitgeber für die Dauer von sechs Monaten für die Besetzung mit Leiharbeitnehmern vorgesehen sind.
BetrVG § 93, § 99 Abs. 2 Nr. 5, § 99 Abs. 4, § 100
Aktenzeichen: 33BV5005/11 Paragraphen: BetrVG§93 BetrVG§99 BetrVG§100 Datum: 2011-08-18
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1 TaBV 55/09
Wirksamkeit eines Einigungsstellenspruchs - Zuständigkeit des Konzernbetriebsrats oder der örtlichen Betriebsräte bei der Einführung und Nutzung eines SAP-Systems - technische Notwendigkeit einer konzerneinheitlichen Regelung
1. Eine Zuständigkeit des Konzernbetriebsrats bei Einführung eines SAP-Systems für alle Unternehmen des Konzerns kann sich über eine rechtliche oder technische Notwendigkeit zu einer betriebsübergreifenden Regelung ergeben.
2. Die Zweckmäßigkeit eines konzernweiten Einsatzes des SAP-Systems führt nicht zur originären Zuständigkeit des Konzernbetriebsrats, wenn es technisch möglich ist das SAPSystem auf die Belange des einzelnen Konzernunternehmens anzupassen und der zusätzliche Aufwand finanzieller und personeller Art vom Konzern übernommen wird. Es verbleibt dann bei der Zuständigkeit der örtlichen Betriebsräte Regelungen zu § 87 Abs 1 Nr 6 BetrVG zu treffen.
3. Die Entscheidung, ob und in welcher Form ein EDV-System betriebs- oder konzernweit bezogen, eingeführt wird, gehört schon aus verfassungsrechtlichen Gründen (Art 14 GG) in der Hand der Arbeitgeberin.
BetrVG § 87 Abs 1 Nr 6, § 58 Abs 1, § 76 Abs 5
Aktenzeichen: 1TaBV55/09 Paragraphen: BetrVG§87 BetrVG§58 BetrVG§76 Datum: 2011-05-24
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12 TaBV 70/10
Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats bei Eingruppierungen wenn der Arbeitgeber faktisch ein bestimmtes Vergütungsschema anwendet
Der Umstand, dass eine Betriebsvereinbarung über Entgeltgrundsätze ohne Nachwirkung geendet hat, macht das Mitbeurteilungsrecht des Betriebsrats bei Eingruppierungen nicht notwendig gegenstandslos. Sobald sich der Arbeitgeber entschließt, die Arbeitnehmer weiterhin einem allgemeinen Vergütungssystem zuzuordnen, selbst wenn dieses einseitig und vom Arbeitgeber unter Missachtung des Mitbestimmungsrechts gemäß § 87 Abs. 1 Nr. 10 BetrVG eingeführt oder fortgeführt wurde, muss er diejenigen Arbeitnehmer, die unter den persönlichen Geltungsbereich dieses Vergütungssystems fallen, unter Beachtung des Mitbeurteilungsrechts des Betriebsrates nach § 99 BetrVG eingruppieren.
BetrVG § 99 Abs 1, § 87 Abs 1 Nr 10
Aktenzeichen: 12TaBV70/10 Paragraphen: BetrVG§99 BetrVG§87 Datum: 2011-05-23
Link: pdf.php?db=arbeitsrecht&nr=8087