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Timestamp: 2013-05-24 01:10:23
Document Index: 147858470

Matched Legal Cases: ['§ 146', '§ 166', 'Art. 3', '§ 86', '§ 133', '§ 50', '§ 41', 'Art. 43', 'EuG']

Darlegungsgebot - Urteile - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > D > Darlegungsgebot DarlegungsgebotEntscheidungen der GerichteNIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 2 NB 67/09 vom 16.06.20091. Die einmonatige Begründungsfrist des § 146 Abs. 4 Satz 1 VwGO gilt auch für die Darlegung der hinreichenden Aussicht auf Erfolg nach §§ 166 VwGO, 114 Satz 1 ZPO in einem (isolierten) Verfahren auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für ein beabsichtigtes Beschwerdeverfahren.
2. Im Hinblick auf Art. 3 Abs. 1, 19 Abs. 4, 20 Abs. 3 GG sind die Gründe in dem isolierten PKH-Antrag jedenfalls kursorisch und in groben Zügen darzulegen.
3. Die bloße Bezugnahme auf die in Parallelverfahren rechtzeitig vorgelegte Beschwerdebegründung genügt nicht dem Darlegungserfordernis.
BVERWG – Beschluss, BVerwG 9 B 28/08 vom 05.12.20081. Liegen zu der unter Beweis gestellten Frage Sachverständigengutachten vor, welche diese gegensätzlich beantworten, darf sich die Rüge einer Verletzung der Aufklärungspflicht (§ 86 Abs. 1 VwGO) durch Nichteinholung eines weiteren Gutachtens nicht darauf beschränken, die fehlende Eignung des vom Gericht verwerteten Gutachtens aufzuzeigen; die Beschwerde muss außerdem darlegen (§ 133 Abs. 3 Satz 3 VwGO), dass auch das andere Gutachten nicht geeignet ist, die Beweisfrage abschließend zu klären.
3. Die Vorschrift des § 50 Satz 1 BImSchG ist auf eine Lärmvorsorge unterhalb der für Maßnahmen des Lärmschutzes geltenden Beeinträchtigungsschwelle (§ 41 BImSchG i.V.m. der 16. BImSchV) durch räumliche Trennung störungsträchtiger und -empfindlicher Nutzungen ausgerichtet; ihr kann daher nicht die Abwägungsdirektive entnommen werden, die Trasse einer Straße möglichst so zu wählen, dass Lärmschutzmaßnahmen notwendig werden, die zu einer Verringerung bestehender Verkehrslärmvorbelastungen (Lärmsanierung) führen (im Anschluss anUrteil vom 28. Januar 1999 - BVerwG 4 CN 5.98 - BVerwGE 108, 248 <253 f.> ).
THUERINGER-OVG – Beschluss, 3 EO 663/06 vom 12.12.20061. Die Beachtung des Thüringer Staatsmonopols für die Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten kann in der Übergangsphase - wie sie das BVerfG mit Urteil vom 28. März 2006 - 1 BvR 1045/01 - (NJW 2006, 1261 = GewArch 2006, 199) zum bayerischen Landesrecht vorgegeben hat - nach den in Thüringen eingeleiteten Beschränkungen, die der Bekämpfung der Wettsucht und problematischem Spielverhalten dienen, weiter durchgesetzt werden.
2. Angesichts der unmittelbaren Geltung der Grundfreiheiten nach Art. 43, 49 EG bei gleichzeitig fehlendem europäischem Sekundärrecht für den Markt für Spiele und Wetten hängt die Rechtfertigung des Eingriffs in den freien Dienstleistungsverkehr u. a. davon ab, ob ein berechtigtes Interesse aus Gründen des Grundrechtsschutzes und der Beachtung der Menschenwürde und damit wegen überragender Gemeinwohlziele anerkannt werden kann.
3. Ob gemeinschaftsrechtlich der Eingriff mit einem Staatsmonopol aufrechterhalten werden kann, ist mit Blick auf derzeit beim EuGH anhängige Richtervorlagen weiter offen.
4. Nach der derzeitigen Rechtslage darf die Vermittlung von Sportwetten, die nicht vom Freistaat veranstaltet werden, grundsätzlich ordnungsrechtlich unterbunden werden.
5. Zur Interessenabwägung im Eilverfahren.
BAYERISCHER-VGH – Beschluss, 14 ZB 06.1844 vom 19.09.2006
BAYERISCHER-VGH – Beschluss, 14 ZB 04.1722 vom 13.04.2005
Weitere BegriffeDarlegungserfordernisse an die Zulassungsgründe der "ernstlichen Zweifel"DarlegungserfordernisDarlegungsanforderungen zur Berücksichtigung von nach Ablauf der Begründungsfrist eintretenden Rechtsänderungen (hier: Neuerlass einer Gebührensatzung)Darlegungsanforderungen an eine Anhörungsrüge hinsichtlich der Verletzung rechtlichen GehörsDarlegungsanforderungen an die RevisionsbegründungDarlegungsgebotDarlegungsgebot setzt inhaltliche Auseinandersetzung mit der angefochtenen Entscheidung vorausDarlegungslastDarlegungslast bei Erfüllung von LohnansprüchenDarlegungslast bei RechtfertigungsgründenDarlegungslast bei Schadenersatzklage wegen Fehlbestand
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