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Timestamp: 2018-12-13 07:15:14
Document Index: 137632761

Matched Legal Cases: ['Art. 81', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 65', 'Art. 66']

6B_623/2010 19.10.2010
Nichteintreten auf Strafanzeige (üble Nachrede, Verleumdung, falsche Anschuldigung),
Die Beschwerdeführerin wendet sich dagegen, dass auf eine Strafanzeige wegen übler Nachrede, Verleumdung und falscher Anschuldigung und einen dagegen gerichteten Rekurs nicht eingetreten wurden. Gemäss Art. 81 Abs. 1 BGG ist die Beschwerdeführerin zur Beschwerde nicht legitimiert, weil nicht ersichtlich ist, inwieweit sie als Anzeigestellerin bzw. Geschädigte ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids haben könnte (BGE 133 IV 228). Sie kann aber die Verletzung von Rechten rügen, die ihr als am Verfahren beteiligte Partei nach dem massgebenden Prozessrecht oder unmittelbar aufgrund der BV oder der EMRK zustehen (BGE 136 IV 29 E. 1.9). Soweit sie eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend macht, genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Aus der Beschwerde ergibt sich nicht, inwieweit die Beschwerdeführerin, nachdem sie sich bereits im Rahmen der Anzeigeerstattung äussern konnte, noch ein weiteres Mal hätte angehört werden müssen.
Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen (Art. 64 BGG). Der angespannten finanziellen Lage kann mit reduzierten Gerichtsgebühren Rechnung getragen werden (Art. 65 Abs. 2 und Art. 66 Abs. 1 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auf-erlegt.