Source: https://www.netze-bw.de/kunden/einspeiser-eeg/eeg-umlage/index.html
Timestamp: 2017-03-30 10:43:04
Document Index: 207884877

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 61', '§ 104', '§ 61', '§ 61', '§ 61', '§ 61', '§ 76', '§ 61', '§ 61', '§ 63', '§ 103', '§ 61', '§ 74', '§ 61', '§ 61', '§ 61']

Netzkunden Anschluss
Einspeiser/EEG Anlagenbetreiberwechsel
Informationen zur Änderung des Anlagenbetreibers
Alle Informationen zum Anschluss
Einspeisemanagement nach § 6 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes
Informationen zum Zähler- und Gerätewechsel sowie zusätzlichen Serviceleistungen
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bildet die rechtliche Grundlage für alle Einspeiser
Lieferanten Verträge
Hier finden Sie Informationen zu Zahlungsbedingungen und Verträge
Alle wichtigen Informationen rund um die Netzentgelte
Alle Informationen zur Ausschreibung Verlustenergie
Hier finden Energielieferanten alle Informationen zu den eingesetzten Standardlastprofilen der Netze BW GmbH
Hier finden Sie die Sperr- und Entsperraufträge für Strom und Gas
KundenEinspeiser/EEGEEG-Umlage
Die EEG-Umlagepflicht auf Eigenversorgung
Auch wer den selbst erzeugten Strom ganz oder teilweise selbst verbraucht, muss grundsätzlich EEG-Umlage bezahlen.
Die gute Nachricht:Die Regelung gilt in erster Linie für Anlagen, die nach dem 31. Juli 2014 in Betrieb genommen werden. Bestandsanlagen, die bereits vor dem 1. August 2014 zur
Eine Eigenversorgung liegt nur vor, wenn der Betreiber einer Stromerzeugungsanlage auch gleichzeitig der Verbraucher des erzeugten Stroms ist. Hierbei ist auch die Unterscheidung einer natürlichen oder einer juristischen Person zu beachten. Wenn z. B. Herr Max Mustermann die Stromerzeugungsanlage betreibt, aber die Max Mustermann GmbH den Strom verwendet, liegt keine Eigenversorgung vor.
betrieben wurden, sind in den meisten Fällen von der Pflicht zur Zahlung der
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist seit 2000 in Kraft und dient dem Klima- und Umweltschutz. Es fördert die Gewinnung von Energie aus umweltfreundlichen und regenerativen Quellen wie z. B. Wasserkraft, Windkraft oder Sonnenstrahlung. Diese Förderung wird in Form der EEG-Umlage auf alle Stromkunden umgelegt. Die EEG-Umlage ist ein fester Bestandteil des Strompreises. Durch sie wird die Einspeisevergütung für Strom aus Erneuerbaren Energien refinanziert und auf alle Verbraucher verteilt. befreit. Aber:
Diese Bestandsschutzregelungen können unter bestimmten Bedingungen entfallen, wenn nämlich nach dem 31. Juli 2014 die Leistung der Anlage durch Ersetzung, Erneuerung oder Erweiterung um mehr als 30 % erhöht wird.die Anlage am bisherigen Standort abgebaut und an anderer Stelle wieder errichtet wird.ein Anlagenbetreiberwechsel der (natürlichen oder juristischen) Person des Eigenversorgers erfolgt. Ab dem 1. Januar 2017 bestehen nach § 61f EEG 2017 neue Bestandsschutz-Regelungen. Gemäß § 104 Abs. 7 EEG 2017 darf diese jedoch erst angewandt werden, wenn die EU-Kommission diese Vorschrift genehmigt hat.Die Anlage von Vollstromeinspeisung auf Überschusseinspeisung mit Eigenversorgung umgestellt wird.
oder nach dem 31. Dezember 2017
die Anlage ersetzt oder erneuert (ohne Erweiterung) wird.die Leistung der Anlage erhöht wird.
Sie möchten eine Änderung Ihrer Angaben zur EEG-Umlage oder eine Ausnahme zur Befreiung von der EEG-Umlagepflicht auf Eigenversorgung mitteilen? Verwenden Sie hierzu das Formular Angaben EEG-Umlagepflicht
Gerne können Sie uns dieses per E-Mail oder auch über das Online-Kontaktformular zukommen lassen.
Ihren Ansprechpartner finden Sie unter Ansprechpartner Regionen
Das EEG sieht zudem Ausnahmetatbestände vor, die Sie von der Pflicht zur Zahlung der EEG-Umlage auf Eigenversorgung befreien. Um diese Befreiung geltend zu machen, muss der Eigenversorger den Ausnahmetatbestand darlegen und nachweisen. Trifft dies auf Ihre Anlage zu, können Sie uns dies über das Formular „Angaben zur EEG-Umlage“ mitteilen.Dies ist der Fall
wenn der Strom in einer Stromerzeugungsanlage mit einer installierten Leistung von höchstens 10 kW erzeugt wird, wobei die Befreiung für höchstens 10.000 kWh selbst verbrauchten Stroms pro Kalenderjahr gilt (§ 61a Nr. 4), oderwenn der Strom in den Neben- und Hilfsanlagen einer Stromerzeugungsanlage zur Erzeugung von Strom im technischen Sinne verbraucht wird (Kraftwerkseigenverbrauch) (§ 61a Nr. 1), oderwenn der Eigenversorger weder unmittelbar noch mittelbar an ein Netz für die allgemeine Versorgung angeschlossen ist (sog. Inselbetrieb) (§ 61a Nr. 2), oderwenn sich der Eigenversorger vollständig mit Strom aus seiner Stromerzeugungsanlage selbst versorgt. Dabei wird vorausgesetzt, dass der Eigenversorger keinerlei Strom aus dem Netz für die allgemeine Versorgung bezieht und keinerlei finanzielle Förderung nach EEG in Anspruch nimmt (§ 61a Nr. 3).
Erhebungsbögen Bundesnetzagentur Eigenversorger und sonstige selbst erzeugende LetztverbraucherEEG-Umlage transnet-bw
Als Anlagebetreiber sind Sie mitverantwortlich dafür, dass die EEG-Umlage ordnungsgemäß erhoben und abgewickelt werden kann. Als Ihr Verteilnetzbetreiber ziehen wir die EEG-Umlage von den Eigenversorgern ein und leiten sie an den zuständigen Übertragungsnetzbetreiber, die TransnetBW GmbH, weiter.Wenn sich für Sie eine EEG-Umlagepflicht auf Eigenversorgung bereits ergeben hat oder in Zukunft ergeben wird, teilen Sie uns dies bitte bis spätestens 28. Februar des folgenden Kalenderjahres mit. Die Angaben können Sie uns bei einer Neuanlage direkt über das Anfrageformular mitteilen. Für die Mitteilung von Änderungen nach der Anfrage oder bei bestehenden Anlagen können Sie dieses Formular verwenden.Denken Sie bitte daran, dass die selbstverbrauchten Strommengen zu den Terminen Ihrer Abrechnung gemeldet werden müssen. Die EEG-Umlage, die Sie an uns entrichten müssen, ermitteln wir aus den Zählerständen und verrechnen diese – sofern möglich - mit der Einspeisevergütung. Weitere Informationen finden Sie im letzten Punkt „Wie muss der Eigenverbrauch erfasst werden?“. Sobald uns ein ausreichend nachgewiesener Ausnahmetatbestand vorgelegt wurde oder der Erzeugungszähler in unserem Abrechnungssystem angelegt ist, entfällt die Meldepflicht der selbst verbrauchten Strommengen.Eigenversorger und „sonstige selbst erzeugende Letztverbraucher“ sind grundsätzlich auch gegenüber der Bundesnetzagentur mitteilungspflichtig. Von der Mitteilungspflicht ausgenommen, sind diejenigen, bei denen eine gesetzliche Regelung die EEG-Umlagepflicht ausnahmsweise vollständig entfallen lässt (§ 76 EEG 2014). Die Bundesnetzagentur stellt entsprechende Informationen zur Mitteilungspflicht und ein Online-Formular für die Mitteilungen an die Bundesnetzagentur auf ihrer Seite „Eigenversorger und sonstige selbst erzeugende Letztverbraucher“ zur Verfügung.
Die Stromlieferung (auch bei teilweiser Eigenversorgung) sowie den Verbrauch von Strom, der nicht von einem Elektrizitätsunternehmen geliefert wird, müssen Sie beim zuständigen Übertragungsnetzbetreiber – der TransnetBW GmbH – melden (§ 61i Abs. 2 Nr. 3 und 4).In folgenden Fällen ist ebenfalls der Übertragungsnetzbetreiber zuständig:
Wenn Ihre Stromerzeugungsanlage an das Übertragungsnetz angeschlossen ist (§ 61i Abs. 2 Nr. 1).oder bei Stromerzeugungsanlagen an Abnahmestellen, an denen die EEG-Umlage nach den §§ 63 bis 69 oder nach § 103 EEG 2014 begrenzt ist (§ 61i Abs. 2 Nr. 2). Bitte klären Sie die Einzelheiten der Abführung der EEG-Umlage mit der TransnetBW GmbH .
Hinweis: Erfüllt der Eigenversorger seine Meldepflicht nach § 74a nicht fristgerecht, erhöht sich der Anteil der EEG-Umlage gemäß § 61g.Informationen zur Höhe der EEG-Umlage finden Sie unter https://www.netztransparenz.de/de/EEG-Umlage.htm
Hinweise zu gesetzlichen Grundlagen und weiterführende Informationen:§ 61 bis § 61k Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2017 stellt die gesetzliche Grundlage für die Erhebung der EEG-Umlage bei Letztverbrauchern und Eigenversorgern dar.Der Leitfaden zur Eigenversorgung stellt die Einschätzung der Bundesnetzagentur zu wesentlichen Praxisfragen dar.
Der Strom, für den die EEG-Umlagepflicht besteht, muss vom Eigenversorger durch geeichte Messeinrichtungen erfasst werden. Zur Ermittlung der Strommenge sind ein Erzeugungszähler und ein Zweirichtungszähler an der Übergabestelle zum Netz für die allgemeine Versorgung erforderlich. Die Eigenversorgungsmenge ergibt sich dann rechnerisch aus der Differenz zwischen dem erzeugten und dem am Übergabezähler in das Netz für die allgemeine Versorgung eingespeisten Strom.Werden die zur Eigenversorgung genutzten Mengen nicht oder nicht rechtzeitig gemeldet, kann der Netzbetreiber diese Mengen schätzen und mit der vollen EEG-Umlage abrechnen.Sollten Sie einen geeichten kundeneigenen Erzeugungszähler verwenden, lassen Sie uns bitte eine eichrechtliche Beglaubigung und den Einbaubericht des kundeneigenen Erzeugungszählers zukommen. Sobald das Gerät in unserem Abrechnungssystem angelegt ist, können wir Ihnen zukünftig eine Ablesekarte zum 31. Dezember jeden Jahres zusenden. Durch die Rücksendung der Karte mit den Zählerständen entfällt die jährliche Mitteilung der selbstverbrauchten Strommengen. In der Regel ist die messtechnische Erfassung des erzeugten und des eingespeisten Stroms über Jahresarbeitszähler ausreichend. Eine registrierende Leistungsmessung ist nur erforderlich, wenn nicht technisch sichergestellt ist, dass die Erzeugung und der Selbstverbrauch des Stroms zeitgleich erfolgen. In Zweifelsfällen bitten wir Sie, das Zählverfahren mit uns abzustimmen.
DatenschutzImpressumPresseKarriere