Source: https://www.steuertipps.de/gesetze/estg/undsect-6a-pensionsrunduumlckstellung
Timestamp: 2019-02-21 09:52:33
Document Index: 85661100

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 1', '§ 6', '§ 52', '§ 6', '§ 52', '§ 1', '§ 1', '§ 6', '§ 52', '§ 6', '§ 52', '§ 6', '§ 52', '§ 6']

﻿ &sect; 6a EStG, Pensionsr&uuml;ckstellung
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§ 6a EStG – Pensionsrückstellung
oder bei nach dem 31. Dezember 2000 vereinbarten Entgeltumwandlungen im Sinne von § 1 Absatz 2 des Betriebsrentengesetzes für das Wirtschaftsjahr, in dessen Verlauf die Pensionsanwartschaft gemäß den Vorschriften des Betriebsrentengesetzes unverfallbar wird, (1)
zur erstmaligen Anwendung des § 6a Absatz 2 Nummer 1 EStG siehe Anwendungsvorschrift § 52 Absatz 13 Satz 1 EStG 2009.
§ 6a Absatz 2 Nummer 1 EStG in der Fassung des Artikels 5 des Gesetzes zur Förderung der zusätzlichen Altersvorsorge und zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch vom 10. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2838), erstmalig anzuwenden bei nach dem 31. Dezember 2008 erteilten Pensionszusagen - siehe Anwendungsvorschrift § 52 Absatz 13 Satz 3 EStG 2009
vor Beendigung des Dienstverhältnisses des Pensionsberechtigten der Barwert der künftigen Pensionsleistungen am Schluss des Wirtschaftsjahres abzüglich des sich auf denselben Zeitpunkt ergebenden Barwerts betragsmäßig gleich bleibender Jahresbeträge, bei einer Entgeltumwandlung im Sinne von § 1 Absatz 2 des Betriebsrentengesetzes mindestens jedoch der Barwert der gemäß den Vorschriften des Betriebsrentengesetzes unverfallbaren künftigen Pensionsleistungen am Schluss des Wirtschaftsjahres. (2) 2Die Jahresbeträge sind so zu bemessen, dass am Beginn des Wirtschaftsjahres, in dem das Dienstverhältnis begonnen hat, ihr Barwert gleich dem Barwert der künftigen Pensionsleistungen ist; die künftigen Pensionsleistungen sind dabei mit dem Betrag anzusetzen, der sich nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag ergibt. 3Es sind die Jahresbeträge zugrunde zu legen, die vom Beginn des Wirtschaftsjahres, in dem das Dienstverhältnis begonnen hat, bis zu dem in der Pensionszusage vorgesehenen Zeitpunkt des Eintritts des Versorgungsfalls rechnungsmäßig aufzubringen sind. 4Erhöhungen oder Verminderungen der Pensionsleistungen nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres, die hinsichtlich des Zeitpunktes ihres Wirksamwerdens oder ihres Umfangs ungewiss sind, sind bei der Berechnung des Barwerts der künftigen Pensionsleistungen und der Jahresbeträge erst zu berücksichtigen, wenn sie eingetreten sind. 5Wird die Pensionszusage erst nach dem Beginn des Dienstverhältnisses erteilt, so ist die Zwischenzeit für die Berechnung der Jahresbeträge nur insoweit als Wartezeit zu behandeln, als sie in der Pensionszusage als solche bestimmt ist. 6Hat das Dienstverhältnis schon vor der Vollendung des nach Absatz 2 Nummer 1 maßgebenden Lebensjahres des Pensionsberechtigten bestanden, gilt es als zu Beginn des Wirtschaftsjahres begonnen, bis zu dessen Mitte der Pensionsberechtigte das nach Absatz 2 Nummer 1 maßgebende Lebensjahr vollendet; bei nach dem 31. Dezember 2000 vereinbarten Entgeltumwandlungen im Sinne von § 1 Absatz 2 des Betriebsrentengesetzes gilt für davor liegende Wirtschaftsjahre als Teilwert der Barwert der gemäß den Vorschriften des Betriebsrentengesetzes unverfallbaren künftigen Pensionsleistungen am Schluss des Wirtschaftsjahres; (3)
zur erstmaligen Anwendung des § 6a Absatz 3 Satz 2 Nummer 1 Satz 1 EStG siehe Anwendungsvorschrift § 52 Absatz 13 Satz 1 2. Halbsatz EStG 2009
zur erstmaligen Anwendung des § 6a Absatz 3 Satz 2 Nummer 1 Satz 6 EStG siehe Anwendungsvorschrift § 52 Absatz 13 Satz 1 EStG 2009.
§ 6a Absatz 3 Satz 2 Nummer 1 Satz 6 EStG in der Fassung des Artikels 5 des Gesetzes zur Förderung der zusätzlichen Altersvorsorge und zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch vom 10. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2838), erstmalig anzuwenden bei nach dem 31. Dezember 2008 erteilten Pensionszusagen - siehe Anwendungsvorschrift § 52 Absatz 13 Satz 2 EStG 2009.
Zu § 6a: Geändert durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl I S. 2553) (1. 1. 2018).