Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=XII%20ZB%20137/92
Timestamp: 2020-02-17 03:05:18
Document Index: 285176763

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 11', 'BGH', 'BGH', '§ 519', 'BGH', 'BGH', '§ 519', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 16.12.1992 - XII ZB 137/92 - dejure.org
BGH, 16.12.1992 - XII ZB 137/92
https://dejure.org/1992,2731
BGH, 16.12.1992 - XII ZB 137/92 (https://dejure.org/1992,2731)
BGH, Entscheidung vom 16.12.1992 - XII ZB 137/92 (https://dejure.org/1992,2731)
BGH, Entscheidung vom 16. Dezember 1992 - XII ZB 137/92 (https://dejure.org/1992,2731)
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Versäumung der Berufungsfrist - Nachträgliche Genehmigung von nicht postulationsfähigen Rechtsanwälten vorgenommenen Prozesshandlungen
FamRZ 1993, 695
VersR 1993, 1034
Eine rückwirkende Heilung kommt nicht in Betracht (…vgl. BAG 17. September 2013 - 9 AZR 75/12 - aaO; BGH 16. Dezember 1992 - XII ZB 137/92 - zu II 3 der Gründe; ErfK/Koch 15. Aufl. § 11 ArbGG Rn. 7) .
Nach Fristablauf ist eine rückwirkende Heilung grundsätzlich ausgeschlossen (vgl. BGH 16. Dezember 1992 - XII ZB 137/92 - zu II 3 der Gründe) .
BGH, 14.07.1993 - IV ZB 1/93
Geltendmachung von Ansprüchen aus einer Feuer- und Einbruchdiebstahlversicherung …
Aus dem Beschluß des Bundesgerichtshofs vom 16. Dezember 1992 (- XII ZB 137/92 - FamRZ 1993, 695), auf den die Klägerin hinweist, kann sie nichts zu ihren Gunsten herleiten.
Darin unterscheidet sich der vorliegende Fall von dem, der dem Beschluß des Bundesgerichtshofs vom 16. Dezember 1992 (a.a.O.) zugrunde lag.
Die von Rechtsanwalt K. vorgelegte Berufungsbegründung genügt noch den Anforderungen des § 519 Abs. 3 ZPO, weil er sich in seinem Schriftsatz vom 22. September 2000 das Vorbringen von Rechtsanwalt H. einschließlich der darin enthaltenen Beweisantritte zu eigen gemacht hat (vgl. BGH, Beschluß vom 16. Dezember 1992 - XII ZB 137/92 - BGHR ZPO § 519 Abs. 3 Nr. 2 Bezugnahme 4).
Deshalb kann einem solchen Schriftstück nur dann die Genehmigung einer zuvor von einem nicht postulationsfähigen Rechtsanwalt vorgenommenen Prozeßhandlung - hier: der Berufungseinlegung - entnommen werden, wenn erkennbar ist, daß der postulationsfähige Rechtsanwalt den Mangel erkannt und sich eingeschaltet hat, um ihn zu beseitigen (Senatsurteil vom 16. Dezember 1992 - XII ZB 137/92 - FamRZ 1993, 695; vgl. auch BGHZ 111, 339, 343 f.).
BGH, 10.12.1998 - IX ZB 88/98
Nachholung der versäumten Prozeßhandlung
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann zwar ein nicht von einem postulationsfähigen Rechtsanwalt unterzeichneter Schriftsatz innerhalb der für die Prozeßhandlung geltenden Frist durch einen beim Prozeßgericht zugelassenen Anwalt genehmigt werden (BGHZ 111, 139, 345 ff; BGH, Beschl. v. 16. Dezember 1992 - XII ZB 137/92, FamRZ 1993, 695).