Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=Rpfleger%201997,%20154
Timestamp: 2019-03-19 06:46:40
Document Index: 138998231

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 27', '§ 18', '§ 18', '§ 38', '§ 38', '§ 130']

Rechtsprechung: Rpfleger 1997, 154 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: KG, 22.10.1996
GBO § 18 Abs. 1 S. 1 § 27
LG Würzburg - 3 T 1219/96
DNotZ 1997, 324
Rpfleger 1997, 154
Die Rechtsprechung hat diesen den Erlaß einer Zwischenverfügung ausschließenden Grund jedoch auf die Fälle beschränkt, in denen die Bewilligung des von der Eintragung unmittelbar Betroffenen fehlt, während die Bewilligung nur mittelbar in ihren Rechten Betroffener Gegenstand einer Zwischenverfügung sein kann (BayObLGZ 1990, 6, 8, Rpfleger 1997, 154;… Demharter, a. a. O., § 18, Rdnr. 12).
OLG Zweibrücken, 30.04.1998 - 3 W 97/98
Unvollständige Eigentümerzustimmung
Die Beibringung der Genehmigung kann, wie die Zustimmung selbst (vgl. BayObLG, DNotZ 1997, 324), durch Zwischenverfügung aufgegeben werden.
Im Ausgangspunkt zutreffend ist das Landgericht davon ausgegangen, dass dann, wenn wie im hier vorliegenden Fall die Bewilligung des Gläubigers als unmittelbar Betroffener bereits vorliegt, die fehlende Zustimmung des Grundstückseigentümers zur Löschung eines Grundpfandrechts ein Eintragungshindernis darstellt, dessen Beseitigung im Wege der Zwischenverfügung aufgegeben werden kann (vgl. dazu BayObLG DNotZ 1997, 324 [= MittBayNot 1997, 37 ];… Demharter, GBO 22. Aufl. § 18 Rdnr. 12, jeweils m.w.N.).
Dies ist nur gerechtfertigt, wenn der Mangel des Antrages mit rückwirkender Kraft geheilt werden kann; nur unter diesen Voraussetzungen kommt der Erlass einer Zwischenverfügung in Betracht (BayObLG NJW-RR 1991, 465; BayObLG, RPfl 1997, 154 [juris-Rz. 10];… OLG Hamm, ZfIR 1998, 115 [juris-Rz. 7]).
Grundbuchsache: Zeitpunkt einer Zustimmungserklärung des Grundstückseigentümers …
OLG Zweibrücken, 12.03.2012 - 3 W 110/11
Grundbuchverfahren: Klarheit und Bestimmtheit einer im Voraus erklärten …
KG, 22.10.1996 - 1 W 2369/96
Dabei hat das Grundbuchamt nur die förmlichen Voraussetzungen des gestellten Eintragungsersuchens, nicht aber dessen sachliche Richtigkeit zu überprüfen; für die sachliche Richtigkeit des Ersuchens trägt allein die ersuchende Behörde die Verantwortung; eine Ausnahme gilt nur dann, wenn das Grundbuchamt mit Sicherheit weiß, dass das Grundbuch mit der Eintragung unrichtig werden würde (Senat Rpfleger 1978, 374 und FGPrax 1996, 89; OLG Frankfurt a.M. Rpfleger 1974, 436 und FGPrax 2003, 197; BayObLG Rpfleger 1986, 129; KG Rpfleger 1997, 154 und FGPrax 2003, 56;… Demharter GBO, 27. Aufl., § 38, Rn. 73 f.;… Herrmann in Kuntze/Ertl/Herrmann/Eickmann, Grundbuchrecht, 6. Aufl., § 38 GBO, Rn. 79;… Stöber ZVG, 19. Aufl., § 130, Anm. 2.15).