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Timestamp: 2016-10-22 13:39:45
Document Index: 109347705

Matched Legal Cases: ['Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134']

Pr�sident Sch�n, Bundesrichter Spira und Ursprung; Gerichtsschreiberin Berger
D.________, 1950, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, R�mistrasse 5, 8001 Z�rich,
A.- Mit Verf�gung vom 16. Oktober 1997 stellte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) die D.________, geboren 1950, f�r die Folgen eines am 23. Dezember 1991 erlittenen Unfalles erbrachten Taggeldleistungen per 12. August 1997 ein. Mit einer weiteren Verf�gung vom 29. Oktober 1998 sprach sie dem Versicherten f�r die Zeit ab 1. August 1997 eine Invalidenrente, basierend auf einer Erwerbsunf�higkeit von 25 %, und eine Integrit�tsentsch�digung von Fr. 14'580.-, entsprechend einer Integrit�tseinbusse von 15 %, zu. Die gegen beide Verwaltungsakte erhobenen Einsprachen lehnte sie ab (Einspracheentscheid vom 2. Februar 1999).
B.- Dagegen liess D.________ beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich Beschwerde f�hren und das Rechtsbegehren stellen, es seien ihm eine Invalidenrente auf Grund einer 100 %igen Invalidit�t und eine Integrit�tsentsch�digung, gest�tzt auf eine Integrit�tseinbusse von 60 %, zuzusprechen; eventuell sei die Sache zur erg�nzenden Untersuchung an die SUVA zur�ckzuweisen oder das angerufene Gericht habe ein unabh�ngiges Gutachten einzuholen. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde stellte das kantonale Gericht fest, dass der Versicherte ab 1. August 1997 Anspruch auf eine Invalidenrente, entsprechend einem Invalidit�tsgrad von 30 %, habe; im �brigen wies es die Beschwerde ab (Entscheid vom 23. Mai 2000).
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst D.________ beantragen, es sei ihm eine Invalidenrente auf der Grundlage einer Erwerbsunf�higkeit von 50 % zuzusprechen. Ferner l�sst er um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung ersuchen.
1.- Im angefochtenen Entscheid werden die gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Voraussetzungen des Anspruchs auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1 UVG), den Begriff der Invalidit�t (Art. 18 Abs. 2 Satz 1 UVG) und die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 18 Abs. 2 Satz 2 UVG) sowie die W�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 122 V 160 Erw. 1c; siehe auch BGE 125 V 352 ff. Erw. 3) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.- In Bezug auf die Integrit�tsentsch�digung ist der kantonale Gerichtsentscheid unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
3.- Die Vorinstanz gelangte in umfassender W�rdigung der medizinischen Unterlagen zum Ergebnis, dem Versicherten sei eine vollzeitige, k�rperlich leichte Erwerbst�tigkeit ohne �berkopfarbeiten sowie ohne Heben und Tragen von schweren Gewichten mit dem rechten Arm zumutbar. Ein allf�lliger psychischer Gesundheitsschaden stehe in keinem ad�quaten Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis vom 23. Dezember 1991, weshalb bei der Bemessung der Invalidenrente einzig die physischen Beeintr�chtigungen zu ber�cksichtigen seien. Diesen zutreffenden Darlegungen kann gefolgt werden.
Die Einstellung der Taggeldleistungen per 12. August 1997 und der Rentenbeginn per 1. August 1997 stehen fest und waren im �brigen bereits im kantonalen Gerichtsverfahren nicht mehr umstritten.
Zu pr�fen bleibt somit die H�he des Invalidit�tsgrades.
a) Der Versicherte war vor dem Unfallereignis vom 23. Dezember 1991 in der Firma P.________ AG als angelernter Flachdachisolierer t�tig gewesen. Gest�tzt auf die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin vom 15. und 16. September 1998 hat die SUVA das hypothetische Einkommen ohne Invalidit�t f�r das Jahr 1997 auf monatlich Fr. 69'550.- festgesetzt. Bei einer zu Vergleichszwecken von 42 auf 41,9 Wochenstunden reduzierten Arbeitszeit (Statistisches Jahrbuch der Schweiz 1999, Tabelle 3.11, S. 115) ergibt sich ein Jahreslohn von Fr. 69'384.40.
In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, massgebend sei das von der Invalidenversicherung errechnete Jahresgehalt von Fr. 69'967.30. Ob tats�chlich auf diesen Betrag abzustellen ist, kann allerdings offen gelassen werden, da sich bei dessen Ber�cksichtigung kein abweichender Invalidit�tsgrad ergibt, wie die nachstehenden Erw�gungen zeigen.
b) Im Rahmen der Berechnung des hypothetischen Einkommens, welches der Versicherte trotz des unfallbedingten Gesundheitsschadens durch eine ihm zumutbare T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage noch erzielen k�nnte (Invalideneinkommen), ist die SUVA von ihrer internen Dokumentation �ber Arbeitspl�tze (DAP) ausgegangen. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, die von der SUVA genannten Verweisungst�tigkeiten seien nicht vollzeitig zumutbar. Dabei �bersieht der Beschwerdef�hrer allerdings, dass die Vorinstanz nicht auf die Angaben der SUVA, sondern auf Tabellenl�hne (vgl. hierzu BGE 124 V 322 Erw. 3b/aa mit Hinweisen) abgestellt hat. Der Berechnung des Invalideneinkommens legte sie den standardisierten monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) f�r die im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) besch�ftigten M�nner gem�ss Tabelle A1 der vom Bundesamt f�r Statistik f�r das Jahr 1996 durchgef�hrten Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) von Fr. 4294.- zu Grunde, was sich nicht beanstanden l�sst (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb). Umgerechnet auf die betriebs�bliche durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41,9 Stunden und angepasst an die im Jahr 1997 eingetretene Nominallohnerh�hung von 0,5 % (Die Volkswirtschaft 2001, Heft 8, S. 93, Tabelle B 10.2) ergibt sich ein Gehalt von Fr. 4520.45 monatlich oder Fr. 54'245.40 im Jahr. Zu beachten ist, dass gesundheitlich beeintr�chtigte Personen, die bisher k�rperliche Schwerarbeit verrichtet haben und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch bei leichteren Arbeiten nicht uneingeschr�nkt einsatzf�hig sind, im Vergleich zu voll leistungsf�higen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnm�ssig h�ufig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen L�hnen rechnen m�ssen (BGE 124 V 323 Erw. 3b/bb mit Hinweisen; vgl. auch BGE 126 V 77 ff. Erw. 4 und 5). Der konkret angemessene Abzug vom Tabellenlohn ist in jedem Einzelfall nach pflichtgem�ssem Ermessen festzulegen (BGE 126 V 80 Erw. 5b/bb mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat unter Ber�cksichtigung aller Umst�nde einen 10 %igen Abzug vorgenommen. Damit wird das dem kantonalen Gericht zustehende Ermessen nicht �berschritten, sodass f�r eine Korrektur auf Grund einer abweichenden Einsch�tzung durch das Eidgen�ssische Versicherungsgericht kein Raum bleibt (vgl. BGE 126 V 81 Erw. 6 mit Hinweis).
Bei einem leidensbedingten Abzug von 10 % resultiert demzufolge ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 48'820.85 f�r das Jahr 1997. Das von der IV-Stelle des Kantons Z�rich im Vorbescheid vom 14. Juli 1998 angegebene Invalideneinkommen von Fr. 41'700.- ist schon deshalb nicht massgebend, weil die Invalidenversicherung bei dessen Berechnung auch die Beeintr�chtigung der Erwerbsf�higkeit durch die vom Beschwerdef�hrer geklagten, nicht auf das Unfallereignis vom 23. Dezember 1991 zur�ckzuf�hrenden Gesundheitssch�den zu ber�cksichtigen hat.
c) Die Gegen�berstellung des Valideneinkommens von Fr. 69'384.40 und des Invalideneinkommens von Fr. 48'820.85 ergibt einen Invalidit�tsgrad von 29,6 %. Wird auf das von der Invalidenversicherung auf Fr. 69'967.30 bemessene Valideneinkommen abgestellt, resultiert ein Invalidit�tsgrad von 30,2 %. Der vom kantonalen Gericht auf 30 % festgesetzte Invalidit�tsgrad erweist sich deshalb als rechtens.
4.- Da es im vorliegenden Verfahren um Versicherungsleistungen geht, sind gem�ss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben.