Source: https://urlaubspferd.de/agb/
Timestamp: 2017-12-12 19:51:13
Document Index: 300461514

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651']

AGB - Urlaubspferd
UrlaubspferdAGB
Bitte beachten Sie die folgenden Reisebedingungen, die lt. Gesetz erforderlich sind und die die gesetzlichen Bestimmungen des §§ 651a ff BGB darstellen bzw. ergänzen und die Sie (nachfolgend “Reisender” gen.) mit Ihrer Buchung beim URLAUBSPFERD (nachfolgend “Reiseveranstalter” gen.) anerkennen.
Ab 01. Juli 2018 gibt es teils geänderte Gesetzestexte, die für Buchungen gelten, die nach dem 01. Juli 2018 abgeschlossen werden und die unter Anmerkung “ab 01. Juli 2018” aufgeführt sind.
1.1 Mit der Anmeldung bietet der Reisende dem Reiseveranstalter den Abschluss eines Reisevertrages zu den im Katalog/Internet angegebenen Bedingungen und Preisen verbindlich an. Die Anmeldung ist an keine bestimmte Form gebunden. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche Erklärung übernommen hat.
1.2 Der Reisevertrag kommt mit der Annahme durch den Reiseveranstalter zustande. Die Annahme bedarf grundsätzlich keiner bestimmten Form. Nach oder bei Vertragsabschluss erhält der Kunde vom Reiseveranstalter eine schriftliche Reisebestätigung. Weicht die Reisebestätigung von der Reiseanmeldung des Reisenden ab, so liegt darin ein neues Angebot, an das der Reiseveranstalter für 10 Tage gebunden ist. Der Reisende kann dieses Angebot innerhalb der zehntägigen Frist annehmen. Als Annahme reicht die Zahlung in Anrechnung auf den ausgewiesenen Rechnungsbetrag aus.
1.3 Vom Katalog/Internet abweichende oder zusätzliche Vereinbarungen und Zusicherungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit auf jeden Fall der ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung durch den Reiseveranstalter.
Vermittler des Reiseveranstalters sind nicht berechtigt, abweichenende Vereinbarungen oder Zusicherungen zu machen.
2.1 Sämtliche auf den Reisepreis geleisteten Zahlungen sind gem.§ 651 k BGB insolvenzgesichert.
2.2 Nach Abschluss des Reisevertrages und Zugang des gem. § 651 k BGB vorgeschriebenen Sicherungsscheins ist eine Anzahlung von 20% des Reisepreises aller angemeldeten Personen sowie die Prämie für gewünschte Reiseversicherungen sofort fällig. Der Restbetrag ist bis 4 Wochen vor Reisebeginn, ohne nochmalige Zahlungsaufforderung, an den Reiseveranstalter zahlbar und sofern die Reise nicht mehr aus dem unter Ziffer 6 genannten Grund abgesagt werden kann. Bei Reiseanmeldung weniger als 4 Wochen vor Reisebeginn ist der gesamte Reisepreis nach Zugang der Reisebestätigung und des Sicherungsscheins sofort fällig und bis spätestens zum in der Reisebestätigung angegebenen Tag als eingezahlt oder vom eigenen Konto abgebucht nachzuweisen. Die Reiseunterlagen werden nach vollständigem Zahlungsausgleich zugeschickt.
2.3 Bei Nichtzahlung innerhalb der vorstehend genannten Fristen ist der Reiseveranstalter berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und Schadenersatz zu verlangen.
3.1 Sämtliche im Katalog/Internet ausgewiesenen Preise gelten in Euro pro Person für die beschriebene Zeiteinheit innerhalb der Laufzeit des Katalogs. Diese endet mit Erscheinen des Folgekatalogs. Die in dem Katalog enthaltenen Angaben sind für uns verbindlich. Wir behalten uns jedoch ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsabschluss eine Änderung vorzunehmen, über die Sie vor der Buchung selbstverständlich informiert werden. Erhebliche Änderungen sind nur mit Zustimmung des Kunden zulässig.
3.2 Für den Umfang der Leistungen sind ausschließlich die Angaben unter „Leistungen“ der jeweiligen Reise sowie in der darauf verweisenden Reisebestätigung verbindlich, soweit sie Grundlage des Reisevertrags geworden sind. Sonstiges wie z.B. als zusätzliche Freizeitmöglichkeiten benannte weitere möglichen Aktivitäten verursachen regelmäßig weitere Kosten, die nicht im Reisepreis enthalten und vor Ort an den jeweiligen Leistungserbringer zu zahlen sind. Für diese Leistungen steht der Reiseveranstalter nicht ein.
3.3 Ist der Reisepreis altersabhängig, ist das Alter bei planmäßigem Reisebeginn maßgebend.
3.4 Der Reiseveranstalter ist nicht verpflichtet, eine eigene Reiseleitung während der Anreise oder vor Ort zu gewährleisten.
4. Leistungs- u. Preisänderungen nach Vertragsabschluss
4.1 Änderungen einzelner Reiseleistungen vom vertraglich vereinbarten Inhalt des Reisevertrags, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur zulässig, soweit sie dem Reisenden zumutbar sind und nicht erheblich sind und vor Reisebeginn erklärt wurden. Erhebliche Änderungen sind nur mit Zustimmung des Reisenden möglich.
4.2 Der Reiseveranstalter behält sich vor, in der Reisebestätigung berechnete Preise im Falle einer nach Vertragsschluss erfolgten Erhöhung der Beförderungskosten oder Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Steuern, Touristenabgaben, Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse in dem Umfang zu ändern, wie sich deren Erhöhung pro Person auf den Reisepreis auswirkt, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen. Preiserhöhungen sind ab dem 20. Tag vor Reisebeginn nicht zulässig. (ab 01. Juli 2018: Werden in der Reisebestätigung berechnete Beförderungskosten oder Abgaben wie Steuern, Touristenabgaben, Hafen- oder Flughafengebühren gesenkt oder Wechselkurse geändert, so dass dies zu niedrigeren Kosten beim Reiseveranstalter führt, kann der Reisende die entsprechende Senkung verlangen. Der Reiseveranstalter darf von dem zu erstattenden Mehrbetrag die ihm tatsächlich entstandenen Verwaltungsausgaben abziehen. Er hat dem Reisenden auf dessen Verlangen nachzuweisen, in welcher Höhe sie entstanden sind.)
4.3 Im Falle einer nachträglichen Erhöhung des Reisepreises oder einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Reiseveranstalter den Reisenden unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen. Im Falle einer Erhöhung des Reisepreises um mehr als 5% (ab 01. Juli 2018: um mehr als 8%) oder einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung wird der Reiseveranstalter dem Reisenden eine entsprechend Preiserhöhung anbieten. Der Reiseveranstalter wird dem Reisenden eine angemessene Frist setzen, innerhalb derer der Reisende das Angebot annehmen oder seinen Rücktritt vom Vertrag erklären muss. Der Rücktritt ist für den Reisenden kostenlos. Der Reisende kann vom Reiseveranstalter die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn dieser in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung durch den Reiseveranstalter in einer angemessenen Frist diesem gegenüber geltend zu machen.
5. Rücktritt des Reisenden, Umbuchung, Ersatzpersonen
5.1 Vor Reisebeginn kann der Kunde jederzeit von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist nicht an eine bestimmte Form gebunden, sollte aus Gründen der Beweissicherung jedoch schriftlich erklärt werden. Im Falle des Rücktritts oder des Nichtantretens einer Reise (bis 01.07.2018 mit Ausnahme von unter Ziffer 8 geregelten Fällen Höherer Gewalt), die von dem Veranstalter nicht zu vertreten sind, verliert der Veranstalter den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Der Reiseveranstalter kann jedoch eine angemessene Entschädigung verlangen gem. § 651 i Abs. 2 S. 2 BGB, die sich nach dem Reisepreis unter Abzug ersparter Aufwendungen und anderweitiger Erwerbsmöglichkeiten richtet. Der Reiseveranstalter ist berechtigt, die angemessene Entschädigung gem. § 651 i Abs. 3 BGB wie folgt zu pauschalieren:
– bis 70 Tage vor Reisebeginn: 20% des Reisepreises
– ab 69. bis 41. Tag vor Reisebeginn: 30% des Reisepreises
– ab 40. bis 31. Tag vor Reisebeginn: 40% des Reisepreises
– ab 30. bis 20. Tag vor Reisebeginn: 50% des Reisepreises
– ab 19. bis 10. Tag vor Reisebeginn: 65% des Reisepreises
– ab 09. bis 04. Tag vor Reisebeginn: 85% des Reisepreises
– ab 03. Tag vor Reisebeginn u. bei Nichtantritt: 90% des
Für Amerika, Asien und Afrika
– bis 60 Tage vor Reisebeginn: 25% des Reisepreises
– ab 59. bis 45. Tag vor Reisebeginn: 50% des Reisepreises
– ab 44. Tag und bei Nichtantritt: 90% des Reisepreises
(ab 01. Juli 2018: Bei Buchungen nach dem 01. Juli 2018 kann der Reiseveranstalter keine Entschädigung verlangen, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, aussergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Reise erheblich beeinträchtigen lt. § 651 h BGB.)
Der Abschluss einer Reise-Rücktritts-Versicherung bzw. des RundumSorglos-Schutz wird dringend empfohlen.
5.2 Bis zum 70. Tag vor Reisebeginn beträgt die Umbuchungsgebühr bei demselben Reiseziel Euro 30,-, bei einem anderen Reiseziel Euro 60,- pro Person. Eine Umbuchung ab dem 69. Tag vor Reisebeginn berechnen wir Ihnen in der Regel wie einen Rücktritt mit nachfolgender Neuanmeldung.
5.3 Bei Charter- und bei Linienflügen richten sich die Stornokosten für Flüge nach dem jeweils gebuchten Tarif, der dem Reisenden vor Buchung vorliegt.
5.4 Bis 7 Tage vor Reisebeginn kann der Reisende verlangen, dass ein Dritter in seine Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Es bedarf dazu der Mitteilung an den Reiseveranstalter. Dieser kann dem Wechsel in der Person widersprechen, wenn die Ersatzperson den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt, insbesondere nicht über die erforderliche Reitausbildung oder Reiterfahrung verfügt oder gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt eine Ersatzperson an die Stelle des angemeldeten Teilnehmers, ist der Veranstalter berechtigt, für die ihm durch die Teilnahme der Ersatzperson entstehenden Kosten Euro 30,- zu verlangen. Der Nachweis nicht entstandener oder wesentlich niedrigerer Kosten bleibt dem Kunden unbenommen.
5.5 Für den Reisepreis und die durch den Eintritt der Ersatzperson entstehenden Mehrkosten haften der angemeldete Teilnehmer und die Ersatzperson als Gesamtschuldner.
5.6 Rücktritts- und Umbuchungsgebühren sind sofort zur Zahlung fällig. Der Abschluss einer diese Risiken absichernden Reiseversicherung wird dringend empfohlen (siehe Infoseiten des Katalogs/Preisteil bzw. Anmeldeformular).
6. Rücktritt und Kündigung der Reise durch den Reiseveranstalter
6.1 Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn die Durchführung der Reise trotz einer entsprechenden Abmahnung durch den Reiseveranstalter vom Reisenden nachhaltig gestört wird. Das gleiche gilt, wenn sich jemand in starkem Maß vertragswidrig verhält oder der Reisende falsche Angaben gemacht hat (z.B. über sein Gewicht oder seine Reitausbildung bzw. -erfahrung) oder gesundheitliche Beeinträchtigungen verschwiegen hat, so dass seine weitere Teilnahme an der Reise dem Reiseveranstalter und/oder anderen Reiseteilnehmern nicht mehr zumutbar ist. Der Reiseveranstalter behält jedoch den Anspruch auf den Reisepreis. Evtl. Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Störer selbst. Der Veranstalter muss sich jedoch den Wert ersparter Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die aus einer anderen Verwendung nicht in Anspruch genommener Leistungen erlangt werden einschließlich evtl. Erstattungen durch Leistungsträger.
6.2 Der Reiseveranstalter kann bis 4 Wochen vor Reiseantritt von der Reise zurücktreten bei Nichterreichen einer im Katalog/Internet und in der Reisebestätigung angegebenen Mindestteilnehmerzahl. Der Reiseveranstalter informiert den Kunden selbstverständlich, sofern zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich wird, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann. Der Kunde erhält den gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück.
6.3 Der Reiseveranstalter kann (ab 01. Juli 2018) von der Reise zurücktreten, wenn er aufgrund unvermeidbarer, aussergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Vertrags gehindert ist; in diesem Fall hat er den Rücktritt unverzüglich nach Kenntnis von dem Rücktrittsgrund zu erklären. Tritt der Reiseveranstalter vom Vertrag zurück, verliert er den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis.
6.4 Im Fall des Rücktritts des Reiseveranstalters nach Ziffer 6.2 und 6.3 ist der Reisende berechtigt, die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat dieses Recht unverzüglich nach der Rücktrittserklärung des Reiseveranstalters diesem gegenüber geltend zu machen. Sofern der Reisende von seinem Recht auf Teilnahme an einer gleichwertigen Reise keinen Gebrauch macht, erhält er den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück.
7. Ausschluss von der Teilnahme am Reitunterricht oder an Ausritten
Die Entscheidung über die Teilnahme am Unterricht oder an Ausritten/Wanderritten liegt im pflichtgemässen Ermessen des zuständigen Reitlehrers bzw. des Reitführers. Dieser kann eine Teilnahme ablehnen, wenn der Reisende bei der Anmeldung hinsichtlich seiner reiterlichen Fähigkeiten sowie hinsichtlich seines Gewichts unrichtige Angaben gemacht hat bzw. seine Fähigkeiten nicht dem geforderten Können entsprechen. Das gleiche gilt dann, wenn die allgemeine gesundheitliche und körperliche Verfassung nach pflichtgemäßer Erkenntnis des Reitlehrers bzw. Reitführers eine Teilnahme des Reisenden unmöglich oder ihm oder den Mitreisenden unzumutbar macht. In diesem Falle stehen dem Reisenden keine Ansprüche gegen den Reiseveranstalter zu. Der Reiseveranstalter behält den Anspruch auf den Reisepreis. Er muss sich jedoch den Wert ersparter Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die aus einer anderen Verwendung nicht in Anspruch genommener Leistungen erlangt werden einschließlich evtl. Erstattungen durch Leistungsträger.
8.1 Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer Höherer Gewalt (z.B. durch Krieg, innere Unruhen, Naturkatastrophen etc.) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, können sowohl der Reisende als auch der Reiseveranstalter den Reisevertrag kündigen. Der Reiseveranstalter zahlt den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück, kann jedoch für die erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Im Fall der Kündigung durch den Reiseveranstalter stehen dem Reisenden außerdem die in Ziffer 6.4 beschriebenen weiteren Rechte zu. Dieser Paragraph gilt für Buchungen bis 30.06.2018 (entfällt ab 01. Juli 2018 s. unter 5.1)
8.2 Erfolgt die Kündigung nach Antritt der Reise, ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere den Reisenden, falls das vertraglich vereinbart ist, zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung tragen die Parteien zur Hälfte, die übrigen Mehrkosten hat der Reisende zu tragen. (ab 01. Juli 2018 s. o.)
8.3 Reisehinweise des Auswärtigen Amtes sind zu erhalten im Internet unter „www.auswaertigesamt.de“ oder unter Telefon (030) 5000-2000.
9. Gewährleistung bzw. Haftung des Reiseveranstalters und Mitwirkungspflicht
9.1 Der Reiseveranstalter steht im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns ein
9.1.1 für die gewissenhafte Reisevorbereitung,
9.1.2 die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger,
9.1.3 die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen,
9.1.4 ein Verschulden der mit der Leistungserbringung betrauten Personen sowie
9.1.5 die Richtigkeit der Beschreibung aller in den Leistungsbeschreibungen angegebenen Reisedienstleistungen, sofern der Reiseveranstalter nicht gemäß Ziffer 3.1 vor Vertragsschluss ggf. eine Änderung der Leistungsbeschreibungen erklärt hat. Der Reiseveranstalter haftet jedoch nicht für Angaben in Hotel-, Orts-, Schiffs- oder sonstigen Prospekten Dritter.
9.2 Dem Reisenden stehen die Rechte aus dem Reisevertragsgesetz zu, die zum besseren Verständnis mit eigenen Worten in verkürzter Fassung wiedergegeben werden:
9.2.1 Wird eine Reiseleistung nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Reisende innerhalb angemessener Zeit Abhilfe verlangen. Entsprechende Mängel müssen unverzüglich dem Reiseveranstalter angezeigt werden. Der Reiseveranstalter kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung erbringt. Der Reiseveranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie unmöglich ist oder einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.
9.2.2 Der Reisende kann eine Herabsetzung bzw. Minderung des Reisepreises verlangen, falls Reiseleistungen nicht vertragsgemäß erbracht wurden, und er es nicht schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.
9.2.3 Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Reiseveranstalter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag – in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen wird Schriftform empfohlen – kündigen. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von dem Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist.
9.2.5 Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters auf Schadenersatz für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist insgesamt auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt worden ist. Die Beschränkung der Haftung auf den dreifachen Reisepreis gilt auch, soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. (ab 01. Juli 2018: Die Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, wenn der Schaden nicht schuldhaft herbeigeführt wurde.)
9.2.6 Für alle gegen den Reiseveranstalter gerichteten Schadenersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist die Haftung auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisenden und Reise. Gelten internationale gesetzliche Vorschriften, so kann sich auch der Reiseveranstalter gegenüber dem Reisenden hierauf berufen.
9.2.7 Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen im Bereich von Fremdleistungen, die lediglich vermittelt werden oder in der Reiseausschreibung ausdrücklich als solche gekennzeichnet werden und bei denen der Reiseveranstalter auch sonst nicht den Anschein erweckt, Veranstalter zu sein.
9.2.8 Die Beteiligung an Reitveranstaltungen wie auch an sonstigen Sport- und Ferienaktivitäten muss der Reisende selbst verantworten. Der Reiseveranstalter weist nachdrücklich darauf hin, dass Reiten eine nicht ungefährliche Sportart ist, deren Risiko in erster Linie vom Können des Reiters selbst abhängt, aber auch u.a. von den tiertypischen Reaktionen des Pferdes und durch die dem Reiter fehlende Ortskenntnis. Für Unfälle, die beim Reiten, sonstigen Sportveranstaltungen und anderen Ferienaktivitäten auftreten, haftet der Reiseveranstalter nur, wenn ihn oder seine Leistungserbringer ein Verschulden trifft. Der Reiseveranstalter empfiehlt daher ausdrücklich den Abschluss einer Unfall-Versicherung. – Witterungsbedingte Änderungen des Reitprogramms, die der Sicherheit von Reitern und Pferden dienen, stellen keinen Reklamationsgrund dar.
9.3 Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf solchen beruhende gesetzliche Vorschriften, nach denen ein Anspruch auf Schadenersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen entsteht oder geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist, so kann der Reiseveranstalter sich hierauf berufen.
9.4 Jeder Reisende ist verpflichtet, bei Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen daran mitzuwirken, evtl. Schäden zu vermeiden oder gering zu halten.
9.5 Sollte der Reisende wider Erwarten Grund zur Beanstandung haben, ist er verpflichtet, an Ort und Stelle unverzüglich Abhilfe zu verlangen. Ist die Reiseleitung nicht erreichbar, wendet er sich zu diesem Zweck an den Leistungsträger (z.B. Hotelier, Betreiber des Reiterhofs) und an den Reiseveranstalter (Email info@urlaubspferd.de, Fax 06151/893891 oder Telefon 06151/895638 – ausserhalb der Bürozeiten Anrufbeantworter, s. auch Reiseunterlagen).
9.6 Unterlässt es ein Reisender schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, tritt ein Anspruch auf Minderung und vertraglichen Schadensersatz nicht ein.
9.7 Örtliche Leistungsträger oder Reisevermittler sind nicht befugt, Ansprüche des Reisenden mit Wirkung gegenüber dem Reiseveranstalter anzuerkennen.
10.1 Sämtliche in Betracht kommenden vertraglichen Ansprüche sind innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise bei uns unter der unten stehenden Anschrift geltend zu machen. Dies sollte in Ihrem Interesse schriftlich geschehen. Innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise sind bei uns ebenfalls sämtliche in Betracht kommenden ausservertraglichen Ansprüche geltend zu machen oder aber zumindest muss uns gegenüber eine Mitteilung über den diesen Ansprüchen zugrunde liegenden Sachverhalt erfolgen, es sei denn, wir haben bereits anderweitig innerhalb der Frist von diesen Tatsachen Kenntnis erlangt. Nach Fristablauf kann der Reisende Ansprüche nur noch geltend machen, wenn er ohne Verschulden gehindert war, die Frist einzuhalten. (ab 01. Juli 2018 gilt: Ansprüche des Reisenden aus dem Reisevertragsrecht verjähren in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach endet.)
10.2 Die Abtretung von Ansprüchen an Dritte gegen den Reiseveranstalter ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht unter Familienangehörigen.
11.1 Der Reiseveranstalter steht dafür ein, deutsche Staatsangehörige über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt zu unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt etwa das zuständige Konsulat Auskunft.
11.2 Der Reiseveranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Reisende ihn mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass die Verzögerung von dem Reiseveranstalter zu vertreten ist. Zur Erlangung von Visa etc. bei den zuständigen Stellen ist mit einem ungefähren Zeitraum von etwa 8 Wochen zu rechnen.
11.4 Der Reisende muss sich anhand des Prospekts/Katalogs oder durch Rückfrage beim Reiseveranstalter selbst informieren, ob für seine Reise ein Reisepass erforderlich ist oder der Personalausweis genügt. Er ist auch selbst dafür verantwortlich, dass sein Reisepass oder Personalausweis für die Reise eine ausreichende Gültigkeit besitzt.
11.5 Zoll- und Devisenvorschriften werden in verschiedenen Ländern sehr streng gehandhabt. Der Reisende hat sich über die jeweils geltenden Vorschriften zu informieren und diese im eigenen Interesse unbedingt zu befolgen.
11.6 Von verschiedenen Staaten werden bestimmte Impfzeugnisse verlangt, die nicht jünger als 8 Tage und nicht älter als 3 Jahre (Pocken) bzw. 10 Jahre (Gelbfieber) sein dürfen. Derartige Impfzeugnisse sind auch deutschen Behörden vorzuweisen, sofern Reisende aus bestimmten Ländern (z.B. Afrika, Vorderer Orient) zurückkehren. In Zweifelsfällen stehen der Reiseveranstalter oder das nächstgelegene Tropeninstitut für weitere Auskünfte zur Verfügung.
11.7 Will der Reisende sein eigenes Pferd mit an den Urlaubsort nehmen, so ist er für die Einhaltung der hierfür maßgeblichen Zoll- und Veterinärvorschriften selbst verantwortlich.
Die personenbezogenen Daten des Reisenden werden elektronisch verarbeitet und genutzt, soweit sie zur Vertragsdurchführung erforderlich sind. Der Reiseveranstalter möchte den Reisenden darüber hinaus auch zukünftig schriftlich über aktuelle Angebote informieren, soweit nicht für ihn erkennbar ist, dass dieser das nicht wünscht. Der Reisende erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, derartige Angebote zu erhalten. Wenn der Reisende die Zusendung von Informationen nicht wünscht, genügt eine kurze Mitteilung an den Reiseveranstalter unter der dem Kunden bekannten Anschrift.
Gerichtsstand für Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, soweit dies gesetzlich zulässig ist und vereinbart werden kann, der Sitz des Reiseveranstalters. Der Reisevertrag zwischen dem Reisenden und dem Reiseveranstalter beruht auf deutschem Recht.
15. Hinweis auf die Seiten „Informationen“ im Katalog
Ergänzend wird verwiesen auf die im Katalog/ Internet ausgewiesenen Seiten „Informationen“, denen weitere für die Reise wichtige Infos zu entnehmen sind, die als Bestandteil dieser Reisebedingungen zu verstehen sind.
Tel. 06151-895638
Fax 06151-893891