Source: https://sos-dogs.de/datenschutzerklaerung/
Timestamp: 2018-09-24 04:22:23
Document Index: 370308679

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 5', '§ 9', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 20', 'Art. 33', '§ 4', 'Art. 13', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 15', '§ 4', '§ 4']

Datenschutzerklärung – Tierschutzverein SOS-Dogs e.V.
Datenschutzerklärung für SOS-Dogs e.V.
Erläuterungen zum Datenschutzrecht
Am 25.05.2018 tritt ein komplett überarbeitetes Datenschutzrecht innerhalb der Europäischen Union in Kraft. Ab dann gelten die EU-Datenschutz-Grundverordnung und das Bundesdatenschutzgesetz in der überarbeiteten Fassung vom 05.07.2017 (Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt).
Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Das sind beispielsweise Name, Familienstand, Geburtsdatum, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail Adresse, Kontonummer, IP-Adresse, usw. Im Verein sind das vor allem Namen, Adress- und Kontodaten von Spendern und Vertragspartnern, z.B. Personen, die Tiere vom Verein übernehmen, sowie die Daten der Mitgliederliste.
Verarbeitung sind alle Vorgänge, bei denen mit diesen geschützten Daten umgegangen wird. Dazu gehört das Erheben, Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, Abfragen, die Verwendung, Weiterleitung, Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, der Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung von Datensätzen. Es ist dabei gleichgültig ob die Datenverarbeitung von Hand erfolgt oder am PC, mit Datenbanken oder einfachen Tabellen.
Datenschutzpflichten: Das Datenschutzrecht trifft den Verein also hinsichtlich einer Reihe von Vorgängen, z.B. der Speicherung der personenbezogenen Mitgliederdaten, der Daten seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter, z.B. Vorkontrolleure, aber auch bezüglich der Daten, die von jedem Finder eines Tieres oder jedem Übernehmer eines Tieres, usw. aufgenommen werden.
Für die Datenverarbeitung verantwortliche Stelle ist der
Am Knöpfchen 14
DE – 55546 Tiefenthal
Tel 06709-911431
Fax 06709-911432
www.sos-dogs.de
Die bisher schon geltenden Grundsätze nach dem Bundesdatenschutzgesetz gelten auch mit der neuen EU-DSGVO weiterhin:
Datensicherheit – Personenbezogene Daten sind durch technische Vorkehrungen (z.B.
Passwortschutz) vor Missbrauch zu schützen.
Datenvermeidung und Datensparsamkeit – Datenverarbeitungssysteme sind so einzurichten, dass möglichst wenige Daten gespeichert und weitergegeben werden.
Rechtmäßigkeit – Das Verarbeiten ist zulässig, wenn der Betroffene zustimmt oder eine
Rechtsvorschrift es gestattet.
Richtigkeit – Überflüssige, unzulässige und bestrittene Daten sind zu sperren oder zu löschen. Unrichtige Daten müssen berichtigt werden.
Transparenz – Bei der Datenverarbeitung muss für die Betroffenen klar sein, was zu welchen Zwecken gespeichert wird.
Verantwortlichkeit – Die verantwortliche Stelle muss dem Betroffenen bekannt und für ihn
Verhältnismäßigkeit – Die verantwortliche Stelle muss die Verarbeitung personenbezogener Daten auf das Maß begrenzen, das für die Erreichung der Vereinsziele erforderlich ist.
Zweckbindung – Jede Datenverarbeitung muss auf einen bestimmten legitimen Zweck begrenzt werden, z. B. Vertragsabwicklung, Werbung, Auswertung des Nutzerverhaltens.
Wir verarbeiten personenbezogene Daten im Einklang mit den Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO), dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).
Die geltenden o.g. Datenschutzvorschriften verpflichten uns zum ordnungsgemäßen und zweckgebundenen Umgang mit Daten der Nutzer unseres Angebotes. Wir möchten Sie nachfolgend darüber informieren, welche Daten wir erheben und wie die Daten im Einzelnen verarbeitet oder genutzt werden.
Der Verein SOS-Dogs e.V. beschäftigt keinen Datenschutzbeauftragten, da weniger als 10 Personen mit der Verarbeitung von persönlichen Daten beschäftigt sind.
Zwecke zur Verarbeitung und Nutzung ihrer Daten (Art. 6 Abs. 1 b DSGVO)
Welche Daten im Einzelnen verarbeitet und in welcher Weise genutzt werden, hängt mit der Erbringung von Leistungen entsprechend Ihren Aufträgen und Wünschen zusammen und umfasst die hierfür notwendigen Maßnahmen und Tätigkeiten. Dazu gehört im Wesentlichen die vertragsbezogene Kommunikation mit Ihnen.
Rechenschaftspflicht nach Art. 5 II EU-DSGVO
Dies ist von zentraler Bedeutung, da der Verein diese nicht nur jederzeit einhalten muss, sondern darüber hinaus verpflichtet ist, die Einhaltung aller Datenschutzprinzipien nachzuweisen.
Dies betrifft insbesondere folgende Vereinspflichten:
Rechtmäßigkeit und Transparenz der Verarbeitung
Personenbezogene Daten müssen auf rechtmäßige Weise, nach Treue und Glauben und in einer für die betroffene Person nachvollziehbaren Weise verarbeitet werden.
Die Identifizierung der betroffenen Personen darf nur so lange möglich sein, wie es für die Zwecke, für die sie verarbeitet werden, erforderlich ist; zu beachten sind dabei die jeweiligen gesetzlichen Aufbewahrungspflichten.
Personenbezogene Daten müssen in einer Weise verarbeitet werden, die eine angemessene Sicherheit gewährleistet, einschließlich Schutz vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung und vor unbeabsichtigtem Verlust, unbeabsichtigter Zerstörung oder unbeabsichtigter Schädigung (entspricht der Datensicherheit gem. § 9 BDSG).
• Recht auf Auskunft innerhalb eines Monats nach Anfrage (Art. 15 I EU-DSVGO)
• Recht auf Erhalt einer Kopie der gespeicherten Daten (Art. 15 III EU-DSGVO)
• Recht auf Berichtigung und Vervollständigung (Art. 16 EU-DSGVO)
• Neu: Recht auf unverzügliche Löschung, außer wenn die Löschung unverhältnismäßig wäre oder Aufbewahrungspflichten bestehen (Art. 17 EU-DSGVO)
• Recht auf Sperrung (Art. 18 EU-DSGVO)
• Neu: Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 EU-DSGVO), notwendig ist hierfür eine Software mit Exportfunktion; hierzu wird die EU Leitlinien veröffentlichen.
• Recht auf Benachrichtigung bei Datenpannen (Art. 33 EU-DSGVO)
• Sie können darüber hinaus jederzeit ohne Angabe von Gründen von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen und eine erteilte Einwilligungserklärung nach § 4 Abs. 3 BDSG mit Wirkung für die Zukunft abändern oder gänzlich widerrufen. Sie können den Widerruf entweder postalisch, per E-Mail oder per Fax formlos an den Vertragspartner übermitteln:
Transparente Information auf Anfrage (siehe auch Rechte der Betroffenen)
Bei der erstmaligen Erhebung personenbezogener Daten muss der Verantwortliche den Betroffenen auch ohne Anfrage über Folgendes informieren (Art. 13-14 EU-DSVGO):
• Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten (werden nachgeliefert)
• Zweck sowie die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten
• Empfänger von personenbezogenen Daten oder Kategorien von Empfängern
• Dauer der Datenspeicherung oder Kriterien für die Festlegung der Dauer
• Auskunftsrecht, Recht auf Berichtigung, Löschung, Widerspruch, Recht auf Erhalt einer Kopie der gespeicherten Daten
• Datenübertragbarkeit (neu), Widerrufsrecht bzgl. der Einwilligung
• Beschwerderecht bei Aufsichtsbehörde
• Ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich
• vorgeschrieben ist.
Der Verein reagiert auf berechtigte Anfragen zu gespeicherten Daten. Der Verein trifft nach Art. 12 EU-DSVGO geeignete Maßnahmen, um Betroffenen alle notwendigen Informationen (vgl. Art. 13-14) und alle verpflichtenden Mitteilungen (vgl. Art. 15-22 und 34) in präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache innerhalb eines Monats zu übermitteln. Der Verein erleichtert zudem Betroffenen, ihre Rechte ausüben zu können und hält jederzeit Informationen bereit.
Bei Verstößen gegen das Bundesdatenschutzgesetz waren bisher Bußgelder bis zu einer Höhe von 50.000 € möglich. Nach der neuen EU-DSGVO können je nach Verstoß theoretisch deutlich höhere Geldbußen von bis zu 10.000.000 € oder bei schwereren Verstößen sogar von bis zu 20.000.000 € erhoben werden. Die Geldbußen müssen nach der EU-DSGVO wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein. Daher sind die Landesämter gehalten entsprechend hohe Strafen auszusprechen, damit sich ein Datenmissbrauch künftig nicht mehr lohnt.
Es gibt darüber hinaus künftig ein Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde (für RLP www.datenschutz.rlp.de) sowie ein Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf gegen den Verantwortlichen.
Zudem wurde das Recht auf Schadensersatz erheblich erweitert. So haftet der Verantwortliche nach der EU-DSGVO persönlich auf Schadenersatz.
Zwecke zur Erhebung und Übermittlung von Daten
Sie brauchen nur diejenigen Daten bereitstellen, die für die Aufnahme und Durchführung einer Geschäftsbeziehung oder für ein vorvertragliches Verhältnis mit uns erforderlich sind. Ohne diese Daten werden wir in der Regel nicht in der Lage sein, den Vertrag zu schließen oder Maßnahmen und Tätigkeiten auszuführen.
Die Übermittlung Ihrer Daten erfolgt außerdem zu Zwecken der Erfüllung gesetzlicher Vorgaben, nach denen wir zur Auskunft, Meldung oder Weitergabe von Daten gesetzlich verpflichtet sind.
Die im Mitgliedsvertrag angegebenen personenbezogen Daten, insbesondere Name, Anschrift, Telefonnummer, Geburtsdatum und Bankdaten, die allein zum Zweck der Durchführung des entstehenden Vertragsverhältnisses notwendig und erforderlich sind, werden auf Grundlage gesetzlicher Berechtigungen erhoben. Die Anmeldung und Registrierung Ihres nach Deutschland einzuführenden Hundes ist bei der Kreisverwaltung ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben.
Für jede darüber hinausgehende Nutzung der personenbezogenen Daten und die Erhebung zusätzlicher Informationen bedarf es regelmäßig der Einwilligung des Betroffenen. Dies kann sich z.B. auch auf später im Rahmen der Geschäftsbeziehung erforderliche Daten beziehen.
Eine solche Einwilligung können Sie im folgenden Abschnitt freiwillig erteilen:
Einwilligungserklärung nach § 4 Abs. 3 BDSG
https://sos-dogs.de/wp-content/uploads/2018/06/Kurz-EWE-Homepage.docx
Wir verarbeiten und speichern Ihre Daten für die Dauer unserer Geschäftsbeziehung. Das schließt auch die Anbahnung eines Vertrages (vorvertragliches Rechtsverhältnis) oder eine Vertragsabwicklung mit ein. Sofern kein berechtigtes Interesse mehr an einer Aufbewahrung besteht, werden Ihre Daten innerhalb von 6 Monaten gelöscht. Darüber hinaus unterliegen wir einer Aufbewahrungspflicht für ausgestellte Zuwendungsbescheinigungen. Die dort vorgegebenen Fristen zur Aufbewahrung betragen zehn Jahre.
Empfänger Ihrer Daten / Datenschutzverpflichtungserklärung
Innerhalb des Vereins SOS-Dogs e.V. erhalten nur die Mitglieder personenbezogene Daten zur Erfüllung der vertraglichen und/oder gesetzlichen Pflichten, die eine Datenschutzverpflichtungserklärung unterschrieben haben. Das sind Vorstand, Kassenwart, Kassenprüfer, Mitgliederverwaltung, Tiervermittler und eine IT-Berechtigte.
Welche persönliche Daten für den Verein SOS-Dogs e.V. Tätige zur Einsicht erhalten, die Vor- und/oder Nachkontrollen durchführen, erfolgt in direkter Kommunikation mit Ihnen und kann über die freiwillige Einwilligungserklärung nach § 4 Abs. 3 BDSG (siehe oben) festgelegt werden. Diese Personen sind ebenfalls durch die Unterzeichnung der Datenschutzverpflichtungserklärung verpflichtet und hinsichtlich der Risiken sensibilisiert.
Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen zur Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Vereinsausscheiden hinaus.
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Social Media Buttons Shariff-Lösung
Die dritte Variante zur rechtssicheren Einbindung von Social Plugins stellt die sogenannte „Shariff“-Lösung dar. Bei dieser handelt es sich um eine Weiterentwicklung der „2-Klick“-Lösung, da sich im Produkteinsatz einige Nachteile für Webseitenbetreiber offenbart haben. Zum einen verleiten die Buttons nicht allzu sehr, Inhalte zu teilen, da zwei Klicks eine gewisse Hemmschwelle darstellen. Zum anderen springen die ausgegrauten Social Plugins nicht so sehr ins Auge wie die bunten Originale von Facebook, Twitter & Co.
Bei der Shariff-Lösung ruft ein Skript ab, wie oft eine Seite bereits geteilt oder getwittert wurde. Es nimmt über die Programmierschnittstellen (APIs) der Dienste zu diesen Kontakt auf und ruft die Zahlen ab. Die Abfrage geschieht also vom Server aus; statt der IP-Adresse des Besuchers wird lediglich die Server-Adresse an Facebook, Google und Twitter übertragen. Nutzer stehen erst dann mit Facebook, Google oder Twitter direkt in Verbindung, wenn sie aktiv werden. Vorher können die sozialen Netzwerke keine Daten über sie erfassen. Das bedeutet: Solange der Nutzer nicht auf den Link drückt, um Inhalte zu teilen, bleibt er für Facebook & Co. unsichtbar. Klickt der User auf den Link, liegt die Informationspflicht über die Datenerhebung und -verarbeitung bei dem Betreiber des sozialen Netzwerkes.
Verwendung der Buttons bezüglich Partnerprogramme
Wir sind Teilnehmer bei Partnerprogrammen, z.B. sind Amazon Smile, Gooding und Shuuz über einen Button auf unserer Webseite verlinkt. Aus diesen Partnerprogrammen fließen gemeinnützigen Organisationen Rückvergütungen als Spenden zu. Diese Unternehmen setzen Cookies ein, um die Herkunft der Bestellungen ausfindig machen zu können und können also erkennen, dass Sie den Partnerlink unserer Internetseite angeklickt haben. Durch Anklicken der Partnerlinks werden Sie direkt auf die Webseiten der jeweiligen Unternehmen weitergeleitet. Auf die dort ggf. erhobenen persönlichen Daten haben wir keinen Einfluss.
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