Source: https://respekt-stiftung.de/ueber/satzung/
Timestamp: 2018-06-17 22:02:28
Document Index: 140655116

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 30', '§ 10', '§ 9', '§ 9', '§ 10']

Satzung - Respekt! Die StiftungRespekt! Die Stiftung
Ab jährlich zur Verfügung stehenden Stiftungsmitteln in Höhe von 1 Million Euro (nach heutigem Wert) ist die Eröffnung weiterer „Archive der Jugendkulturen“ in anderen Regionen Deutschlands oder auch in anderen Ländern realisierbar; soweit andere zuverlässige mehrjährige Fördermöglichkeiten bestehen, auch früher.
Ab jährlich zur Verfügung stehenden Stiftungsmitteln in Höhe von 2 Millionen Euro (nach heutigem Wert) ist ein Sonderfonds zur strukturellen Förderung von Jugendeinrichtungen einzurichten. Hieraus können z. B. über eine Dauer von bis zu fünf Jahren Stellen für die Offene Jugendarbeit oder Schulen oder zivilgesellschaftliche Initiativen, die im Sinne der Stiftung für Toleranz und den Ausbau jugendlicher Partizipation arbeiten, (mit)finanziert werden.
Bei möglichst allen Projekten und Fördermaßnahmen der Stiftung sollen die betroffenen Jugendlichen (Unter-Dreißigjährige) selbst eine aktive Rolle spielen. Die Stiftung hält es für falsch, „Jugend“ zu idealisieren, sieht sich aber dennoch als Lobbyistin für eine oft zu Unrecht stigmatisierte und zahlreicher demokratischer Grundrechte – oft unter dem Vorwand des „Jugendschutzes“ – beraubten Generation.
die Vergabe und eigene Durchführung von Forschungsprojekten zur Sammlung weiteren Wissens zum Arbeitsgebiet der Stiftung;
die Förderung ähnlich arbeitender Partnerorganisationen und -initiativen in anderen Ländern und die Finanzierung von interdisziplinären Forschungsteams aus WissenschaftlerInnen, JournalistInnen, Szene-Angehörigen u. a., denen ein mehrwöchiger oder -monatiger Forschungsaufenthalt in einem anderen Land durch die Stiftung finanziert wird;
die Berufung und Abberufung der Geschäftsführerin / des Geschäftsführers, Festsetzung ihrer / seiner Vergütung und Überwachung der Geschäftsführung,
die Umsetzung der Beschlüsse des Stiftungsrates,
die Beschlussfassung im Rahmen der §§ 10 und 11.
7. Der Vorstand informiert den Stiftungsrat umfassend schriftlich und mündlich mindestens einmal jährlich auf einer gemeinsamen Klausursitzung.
Der / Die GeschäftsführerIn führt die laufenden Geschäfte der Verwaltung nach den in der Geschäftsordnung festgelegten Richtlinien. Sie / Er ist dem Vorstand verantwortlich und an seine Weisungen gebunden. Sie / Er hat die Rechtsstellung eines Besonderen Vertreters im Sinne des § 30 BGB.
1. Der Stiftungsrat besteht aus mindestens fünf Personen. Der erste Stiftungsrat wird von den StifterInnen berufen.
2. Der / Die erste Stiftungsratsvorsitzende und der / die erste stellvertretende Vorsitzende werden von den StifterInnen berufen. Alle nachfolgenden Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden wählt der Stiftungsrat aus seiner Mitte.
3. Die Amtszeit der Stiftungsratmitglieder beträgt fünf Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Die Hinzuwahl neuer Ratsmitglieder ist jährlich möglich. Wahlen von Stiftungsratsmitgliedern erfolgen während der gemeinsamen Klausursitzung mit dem Vorstand. Jedes Mitglied von Stiftungsrat und Vorstand hat dabei eine Stimme. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der anwesenden Stimmen erhält.
4. Bei Ausscheiden von Ratsmitgliedern bilden bis zum Amtsantritt der nachfolgenden Mitglieder dann die verbleibenden Ratsmitglieder den Stiftungsrat. Sofern durch das Ausscheiden die Mindestmitgliederzahl unterschritten ist, werden ihre Nachfolger unverzüglich vom Stiftungsrat und Vorstand berufen.
6. Der Stiftungsrat überwacht als unabhängiges Kontrollorgan die Beachtung des StifterInnenwillens durch den Vorstand. Dem Stiftungsrat obliegt insbesondere a. die Berufung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstandes, b. die Bestätigung des Jahresabschlusses und die Entlastung des Vorstandes, c. die Bestätigung der Geschäftsordnung des Vorstandes, d. die Beschlussfassung im Rahmen der §§ 10 und 11.
§ 9 Beschlüsse von Vorstand und Stiftungsrat
1. Beschlüsse von Vorstand und Stiftungsrat werden in der Regel auf Sitzungen gefasst. Vorstand und Stiftungsrat tagen zu diesem Zweck mindestens einmal jährlich. Zu den Sitzungen von Vorstand und Stiftungsrat wird mit einer Frist von 6 Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch die / den Vorsitzende/n, bei gemeinsamen Sitzungen durch den / die Ratsvorsitzende/n, bei deren / dessen Verhinderung durch eine/n StellvertreterIn, durch schriftliche Einladung einberufen. Eine Sitzung muss einberufen werden, wenn ein Drittel der Mitglieder des jeweiligen Gremiums dies fordern.
2. Der Vorstand und der Stiftungsrat sind beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder – bei gemeinsamen Sitzungen: mindestens die Hälfte der Mitglieder der jeweiligen Organe – anwesend ist. Sie beschließen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der / des Vorsitzenden – bei gemeinsamen Sitzungen: die der / des Ratsvorsitzenden – den Ausschlag. Von jeder Vorstands- / Stiftungsratssitzung wird ein Protokoll angefertigt, das von der / dem Vorsitzenden – bei gemeinsamen Sitzungen: der / dem Ratsvorsitzenden – und dem / der ProtokollantIn unterzeichnet und sowohl allen Vorstands- als auch Stiftungsratsmitgliedern zugestellt wird. Das Gleiche gilt für schriftlich gefasste Beschlüsse nach § 9 Absatz 3 der Satzung.
3. Umlaufbeschlüsse – auch per E-Mail – sind sowohl im Stiftungsvorstand als auch im Stiftungsrat zulässig; dies gilt nicht für die Bestellung und Abberufung von Organmitgliedern sowie für Beschlüsse nach den §§ 10 und 11 dieser Satzung. Umlaufbeschlüsse werden ausschließlich von der / dem Vorsitzenden an alle jeweiligen Gremienmitglieder versandt. Bei schriftlichen Entscheidungsprozessen ist den Gremienmitgliedern eine Rückmeldefrist von 14 Tagen nach Eingang der Beschlussvorlage einzuräumen. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, wenn mindestens ein Drittel der Gremiumsmitglieder abgestimmt haben. Mitglieder, die nicht innerhalb dieser Frist ihr Votum abgeben, werden als Stimmenthaltung gezählt.
1. Die Stiftung unterliegt der staatlichen Aufsicht des Landes Berlin nach Maßgabe des geltenden Stiftungsrechts. 2. Stiftungsaufsichtsbehörde ist die Berliner Senatsverwaltung für Justiz. 3. Die Stiftungsaufsichtsbehörde ist auf Wunsch jederzeit über alle Angelegenheiten der Stiftung zu unterrichten. Ihr sind unaufgefordert der Jahresabschluss sowie Änderungen der Anschrift und der Zusammensetzung der Stiftungsorgane vorzulegen.