Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=V%20ZB%20258/11
Timestamp: 2019-02-18 03:07:24
Document Index: 101215557

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 752', '§ 885', '§ 887', '§ 44', '§ 22', '§ 883', '§ 885', '§ 887', '§ 44', '§ 883', '§ 885', '§ 887', '§ 44', '§ 883', '§ 885', '§ 887', '§ 22', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 22', '§ 23', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 885', '§ 29', '§ 885', '§ 29', '§ 13']

BGH, 03.05.2012 - V ZB 258/11 - dejure.org
BGB §§ 752, 2042, 873, 883 Abs. 1 Satz 2, § 885 Abs. 2, § 887; GBO § 44 Abs. 2 Satz 1, §§ 22, 23, 78 Abs. 1, 3 Satz 1
Voraussetzungen der Wiederaufladbarkeit einer Vormerkung
BGB § 883 Abs. 1 Satz 2, § 885 Abs. 2, § 887; GBO § 44 Abs. 2 Satz 1
§ 883 Abs 1 S 2 BGB, § 885 Abs 2 BGB, § 887 BGB, § 44 Abs 2 S 1 GBO
Grundbuchverfahren: Erneute Verwendung einer unrichtig gewordenen Vormerkung durch nachträgliche Bewilligung für einen neuen Anspruch
Verwendung einer unrichtig gewordenen Eintragung einer Vormerkung für einen neuen Anspruch durch nachträgliche Bewilligung
Wiederverwendung unrichtig gewordener Vormerkung bei Kongruenz von Anspruch, Eintragung und Bewilligung
Auswechselung des gesicherten Anspruchs einer Vormerkung
Zur Frage, ob die unrichtig gewordene Eintragung einer Vormerkung durch nachträgliche Bewilligung für einen neuen Anspruch verwendet werden kann
Kann die unrichtige Eintragung einer Vormerkung verwendet werden?
Die wiederbelebte Vormerkung
Wiederaufladen einer Vormerkung bei Kongruenz von Anspruch, Eintragung und Bewilligung
Aufladung der Vormerkung
Zum "Wiederaufladen” einer Vormerkung
Notare Bayern , S. 24 (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Das Aufladen bzw. Wiederverwenden der Vormerkung ist tot, es lebe das Kongruieren
BGB § 883 Abs. 1 Satz 2, § 885 Abs. 2, § 887; GBO §§ 22, 23, 29, 44 Abs. 2 Satz 1
Kurznachricht zu "Segen und Fluch der "Wiederverwendbarkeit" einer Vormerkung" von Notar Dr. Christian Kessler, original erschienen in: NJW 2012, 2765 - 2768.
Kurznachricht zu "Die weiterverwendbare Vormerkung - Neues aus Karlsruhe - Zugleich Besprechung von BGH, Beschl. v. 3.5.2012 - V ZB 258/11, ZfIR 2012, 598 -" von Notar Dr. Arne Everts, original erschienen in: ZfIR 2012, 589 - 592.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 03.05.2012, Az.: V ZB 258/11 (Keine "Aufladung" einer Vormerkung zur Sicherung eines höchstpersönlichen, nicht vererblichen und nicht übertragbaren ...)" von RiOLG Dr. Frauke Wiggers, original erschienen in: FGPrax 2012, 142 - 145.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 03.05.2012, Az.: V ZB 258/11 ("Wiederaufladung" einer Vormerkung)" von Notar Prof. Dr. Maximilian Zimmer, original erschienen in: JZ 2012, 1132 - 1136.
AG Fürth/Odenwald, 25.05.2011 - BI-3908
AG Fürth/Odenwald, 25.05.2011 - Bl-3908
BGHZ 193, 152
NJW 2012, 2032
MDR 2012, 836
DNotZ 2012, 609
FGPrax 2012, 142
FamRZ 2012, 1214
WM 2012, 1247
Rpfleger 2012, 507
Bei einer rechtlich zulässigen Verweisung wird die Eintragungsbewilligung genauso Inhalt des Grundbuchs wie die in ihm vollzogene Eintragung selbst (Senat, Beschluss vom 1. Juni 1956 - V ZB 60/55, BGHZ 21, 34, 41; Beschluss vom 22. September 1961 - V ZB 16/61, BGHZ 35, 378, 381 f.; Beschluss vom 3. Mai 2012 - V ZB 258/11, BGHZ 193, 152 Rn. 22).
OLG Frankfurt, 13.02.2017 - 20 W 338/16
Unrichtigkeitsnachweis gem. § 22 GBO
Vorliegend sind Löschungserleichterungen nach den §§ 23 Abs. 2, 24 GBO nicht einschlägig, da diese Bestimmungen unabhängig davon, ob der durch die Vormerkung gesicherte Anspruch mit dem Tod des Berechtigten erlischt, auf Rückauflassungsvormerkungen keine Anwendung finden (BGH NJW 2012, 2032 [BGH 03.05.2012 - V ZB 258/11] mwN; Senat…, Beschluss vom 09.11.2011, Az. 20 W 347/11, juris Rz. 11; Senat, Beschluss vom 14.10.2015, Az. 20 W 146/15, n.v.).
(a) Eine - irreführenderweise so genannte - Wiederaufladung kommt nämlich nach der Rechtsprechung des Senats nur in Betracht, wenn der zu sichernde Anspruch, die Eintragung und die Bewilligung im Zeitpunkt ihres Zusammentreffens kongruent sind (Urteil vom 26. November 1999 - V ZR 432/98, BGHZ 143, 175, 181 und Beschluss vom 3. Mai 2012 - V ZB 258/11, juris Rn. 19 f.;… Krüger aaO S. 479).
BGH, 21.03.2013 - V ZB 74/12
Grundbuchverfahren: Erneute Verwendung einer unrichtig gewordenen Vormerkung für …
Zur näheren Begründung nimmt der Senat auf seine Entscheidung vom 3. Mai 2012 (V ZB 258/11, WM 2012, 1247, 1248 Rn. 12 ff. - zur Veröffentlichung in BGHZ 193, 152 ff. vorgesehen) Bezug.
Die eingetragene Vormerkung kann nicht einen anderen Anspruch sichern, weil es dann an der notwendigen Übereinstimmung zwischen dem eigetragenen und dem anderen Anspruch, dem die Vormerkung nunmehr dienen soll, fehlte (Senat, Beschluss vom 3. Mai 2012 - V ZB 258/11, aaO Rn. 20).
Denn eine solche setzt voraus, dass die Eintragung und die geänderte Bewilligung den gleichen sicherungsfähigen Anspruch betreffen; Bewilligung und Eintragung müssen kongruent sein (vgl. Senat, Urteil vom 26. November 1999 - V ZR 432/98, BGHZ 143, 175, 181; Beschluss vom 3. Mai 2012 - V ZB 258/11, BGHZ 193, 152 Rn. 18).
Der Senat hat dies in einem Beschluss vom heutigen Tage (V ZB 258/11 - zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen) näher begründet.
Erforderlich ist aber, dass Eintragung, Bewilligung und der Anspruch kongruent sind, dass also Eintragung und (nachträgliche) Bewilligung den gleichen sicherungsfähigen, auf dingliche Rechtsänderung gerichteten Anspruch betreffen (vgl. Senat, Beschluss vom 3. Mai 2012 - V ZB 258/11, WM 2012, 1247).
Die Eigentümerin kann sich auch nicht mit Erfolg auf die von ihr zitierte Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 3. Mai 2012 (Az.: V ZB 258/11) stützen.
Die Entscheidung des BGH vom 03.05.2012, V ZB 258/11, (= NJW 2012, 2032) betraf demgegenüber einen Fall, in dem die Übertragbarkeit und Vererblichkeit auch eines in Folge Bedingungseintritts bereits entstandenen, aber noch nicht erfüllten Rückübertragungsanspruchs ausdrücklich vertraglich ausgeschlossen worden war.
In Fortführung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Beschluss vom 03.05.2012, Az. V ZB 258/11, NJW 2012, 2032) ist eine Auflassungsvormerkung auch dann zu löschen, wenn die bei der Grundbucheintragung gemäß § 885 Abs. 2 BGB in Bezug genommene Bewilligung einen Anspruch sichert, dessen Entstehen vom Eintritt einer bestimmten Bedingung abhängt, und in der Form des § 29 Abs. 1 GBO in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise nachgewiesen ist, dass diese Bedingung weder eingetreten ist noch zukünftig eintreten kann.
In Fortführung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Beschluss vom 03.05.2012, Az. V ZB 258/11, NJW 2012, 2032) ist eine Auflassungsvormerkung auch dann zu löschen, wenn die bei der Grundbucheintragung gemäß § 885 Abs. 2 BGB in Bezug genommene Bewilligung einen Anspruch sichert, dessen Entstehen von dem Eintritt einer bestimmten Bedingung abhängt, und in der Form des § 29 Abs. 1 GBO in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise nachgewiesen ist, dass diese Bedingung weder eingetreten ist noch zukünftig eintreten kann.
In weiterer Fortführung dieser Rechtsprechung steht der Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 03.05.2012 (Az.: V ZB 258/11, NJW 2012, 2032).
OLG Celle, 18.05.2018 - 18 W 18/18
Verzicht auf Antragsrecht nach § 13 Abs. 1 GBO; grundbuchverfahrensrechtliche …
OLG Düsseldorf, 01.12.2017 - 3 Wx 230/16
Eintragung einer Auflassungsvormerkung; Entscheidung des Grundbuchamts über die …
OLG Zweibrücken, 03.07.2013 - 3 W 32/13
Löschung einer Auflassungsvormerkung: Zulässigkeit einer Zwischenverfügung