Source: http://erl.phil-fak.uni-koeln.de/aktivitaeten.html
Timestamp: 2018-08-19 13:36:17
Document Index: 23786409

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Tagesseminar am EuGH
Im Laufe des Sommersemesters 2018 untersuchten Studierende der Europäischen Rechtslinguistik (Universität zu Köln) und der Rechtswissenschaften (Universität Bonn) im Rahmen des Hauptseminars „Auslegung des mehrsprachig verbindlichen Unionsrechts in der Rechtsprechung des EuGH“ (BA: Aufbaumodul 3 – Vertiefung ERL / MA: Schwerpunktmodul 1 – Textproduktion im EU-Recht) unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Burr-Haase, Frau Dr. Rocha de Mello- Martins und Frau Jackson Urteile und Schlussanträge des EuGH. Der Fokus lag hierbei auf sich aus der Mehrsprachigkeit der EU ergebenden, rechtslinguistischen Problematiken, die in den Urteilen und Schlussanträgen des Jahres 2017 ausgelegt und entschieden worden waren. Die Ergebnisse der rechtslinguistischen Untersuchungen der Studierenden wurden dann während des Tagesseminars am 11. Juli 2018 am EuGH in Luxemburg mit MitarbeiterInnen der Direktionen Multilingualismus und Wissenschaftlicher Dienst und Dokumentation sowie MitarbeiterInnen der Kabinette des Kammerpräsidenten von Danwitz, des Kammerpräsidenten Levits, der Generalanwältin Kokott und des Generalanwalts Tanchev diskutiert. Danach ergab sich noch die Möglichkeit zu einem Gespräch mit Herrn Kammerpräsidenten Levits über die Rechtsprechung des EuGH sowie mit Herrn Valasidis (Direktion Kommunikation) über den Umgang des EuGH mit dem Brexit.
Vortrag "Die (verlorene) Kunst der Gesetzgebung" von Prof. Dr. Marco Gercke am 06.07.2018 um 17:00. Hörsaal H 114, IBW Gebäude, Herbert-Lewin-Str.2, 50931 Köln.
24.01.2018Direktion Rechtsakte des Europäischen Parlaments
Im Rahmen des Hauptseminars „Normsetzung im EU-Recht“ (BA: Aufbaumodul 3 – Vertiefung ERL / MA: Schwerpunktmodul 1 – Textproduktion im EU-Recht) unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Burr-Haase wurde diesmal die höchstaktuelle Richtlinie (EU) 2017/541 zur Terrorismusbekämpfung thematisiert, deren Umsetzung bis zum 08. September 2018 in den Mitgliedstaaten erfolgen muss. In koordinierter Gruppenarbeit und darauf aufbauenden Seminarsitzungen des Wintersemesters 17/18 wurden verschiedene Sprachfassungen und Prätexte dieser Richtlinie untersucht. Ergebnis war ein umfängliches Dossier (179 Seiten), das Auffälligkeiten, Divergenzen, Scheindivergenzen etc. der verschiedenen Sprachversionen des betreffenden Rechtsaktes zusammenstellte. Dieses wurde mit aufgetauchten Fragen versehen zur Vorbereitung des anvisierten Tagesseminars am 24. Januar 2018 an die Direktion Rechtsakte des Europäischen Parlaments in Brüssel geschickt. Während des Tagesseminars wurden, nach einer instruktiven Einführung der Koordinatoren der Richtlinie, die Vorträge der Studierenden mit den teilnehmenden Referatsleitern, den Rechts- und Sprachsachverständigen unterschiedlicher Sprachabteilungen aus Brüssel sowie rechtslinguistischen, linguistischen und rechtswissenschaftlichen Dozenten der Universität zu Köln intensiv diskutiert. Die aufgeworfenen Fragestellungen und Überlegungen führten im Anschluss an das Tagesseminar noch einmal zu einer Überprüfung der Richtlinie seitens der Sprachjuristen der Direktion Rechtsakte des EP mit einer anschließenden Übermittlung an die zuständige Stelle für Berichtigungen von Rechtsakten beim Rat der Europäischen Union. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass die rechtslinguistischen Analysen der Studierenden ganz unmittelbar zu einer Überprüfung bestimmter Sprachfassungen dieses Rechtsakts der Europäischen Union beitragen. Ein Ergebnis, das im Amtsblatt der Europäischen Union zu einer Korrektur führen wird.
Vortrag "Zur „Antiterrorismus-Richtlinie“ vom März 2017 aus europastrafrechtlicher Sicht" von Prof. Dr. Marco Gercke am 6. Dezember 2017 um 18:45 Uhr. Raum 0A.01 (Bauwens-Gebäude), Richard-Strauss-Str. 2, 50931 Köln.
Zweiter Rechtslinguistischer Workshop
"Europäische Rechtslinguistik und digitale Möglichkeiten/ EU legal Linguistics and Digital Perspectives"
7. und 8. Juli 2017; Richard-Strauss-Str.2, 50931 Köln. Hier das vorläufige Programm, begrenzte Teilnehmerzahl.
Am 28. Juni 2017 fand das jährliche Tagesseminar am Europäischen Gerichtshof in Luxemburg statt.
Gute Gesetzessprache - Gedanken aus juristischer Sicht
Vortrag von Herrn Prof. Dr. iur. Felix Uhlmann (Universität Zürich)
Zeit: 23. Juni 2017, 17:00 Uhr; Ort: Hörsaal H 114, IBW-Gebäude, Herbert-Lewin-Str.2, 50931 Köln; organisiert und unterstützt vom Verein zur Förderung der Europäischen Rechtslinguistik
Europäische Rechtslinguistik als multiperspektivischer Ansatz
Vortrag von Herrn Prof. Dr. Jan Engberg (Aarhus University)
Zeit: Freitag, 10. Juni 2016, 17.00 Uhr; Ort: Raum 0A.01 (Bauwens-Gebäude; Richard-Strauss-Str. 2; 50931 Köln); organisiert und unterstützt vom Verein zur Förderung der Europäischen Rechtslinguistik
Hat der Datenschutz noch eine Chance?
Vortrag von Herrn Prof. Dr. Spiros Simitis
Zeit: Freitag, 26. Juni 2015, 17.00 Uhr
Ort: HS 114 (IBW-Gebäude; Herbert-Lewin-Str. 2; 50931 Köln); organisiert und unterstützt vom Verein zur Förderung der Europäischen Rechtslinguistik
Die Mehrsprachigkeit als Herausforderung und Chance bei der Auslegung des Unionsrechts.
Praktische Anmerkungen aus der Perspektive des Kabinetts einer Generalanwältin.
Vortrag von Herrn Dr. Christoph Sobotta, aus dem Kabinett der Generalanwältin Frau Prof. Dr. Juliane Kokott am Gerichtshof der Europäischen Union
Dieser Vortrag ist auf ZERL (Zeitschrift für Europäische Rechtslinguistik) zu hören und zu lesen.
Zeit: Freitag, 16. Mai 2014, 17.00 Uhr
Ort: R. 0 A04, Bauwens-Gebäude, Richard-Strauss-Str.2, 50931 Köln; organisiert und unterstützt vom Verein zur Förderung der Europäischen Rechtslinguistik
Textlinguistische Merkmale im Gemeinsamen Europäischen Kaufrecht (CESL): Ansätze für eine vergleichende Rechtslinguistik.
Vortrag von Frau Prof. Dr. Jacqueline Visconti, Università di Genova
Zeit: Freitag, 21. Juni 2013, 17.00 Uhr
Ort: R.-1 A05 (Untergeschoss im Bauwens-Gebäude), Richard-Strauss-Str.2, 50931 Köln; organisiert und unterstützt vom Verein zur Förderung der Europäischen Rechtslinguistik
Erster Rechtslinguistischer Workshop am 4. und 5. April 2013
"Übersetzung und Textproduktion im Europarecht: Gibt es ein gemeinsames Ziel? Drafting and Translation in EU Law: Do they work for a common goal?"
Gefördert von der Fritz-Thyssen-Stiftung fand am 4. und 5. April 2013 der erste Rechtslinguistische Workshop an der Universität zu Köln statt. Das Vortragsprogramm finden Sie hier.
"Rechtslinguistik im Spiegel der nordischen Rechtskultur. Das RELINE-Netzwerk"
Vortrag von Frau Prof. Dr. Anne Lise Kjær, Faculty of Law, University of Copenhagen
Zeit: Freitag, 23. Juni 2012, 17.00 Uhr
Ort: R.2B11 (Bauwens-Gebäude), Richard-Strauss-Str.2, 50931 Köln; organisiert und unterstützt vom Verein zur Förderung der Europäischen Rechtslinguistik
"Rechtsförmliche Gestaltung der Gesetzgebung im parlamentarischen Kontext der EU"
Vortrag von Herrn Direktor Kristian Knudsen, Direktion Rechtsakte, Europäisches Parlament
Zeit: Freitag, 13. Januar 2012, 17.00 Uhr
"Die Sprache des Rechts. Richterliche Erfahrungen in einem vielsprachigen Umfeld"
Vortrag von Herrn Achim Bender, Vorsitzender Richter am Bundespatentgericht München
Zeit: Donnerstag, 19. Mai 2011, 17.00 Uhr
"Was muss man wissen, um einen Rechtstext zu verstehen, und kann man das feststellen?"
Vortrag von Herrn Prof. Dr. Dietrich Busse (Universität Düsseldorf) mit anschließender Diskussion.
Freitag, 28. Januar 2011, 17 Uhr
R.2B11 (Bauwens-Gebäude), Richard-Strauss-Str. 2, 50931 Köln; organisiert und unterstützt vom Verein zur Förderung der Europäischen Rechtslinguistik
"Wörterbuch, Kommentar und Wortlautgrenze"
Vortrag von Herrn Dr. Dr. Ralph Christensen
Zeit: Mittwoch, 23. Juni 2010, 17:30 Uhr
Ort: Bauwens-Gebäude, Hörsaal 0.A01, Richard-Strauss-Str. 2, 50931 Köln; organisiert und unterstützt vom Verein zur Förderung der Europäischen Rechtslinguistik
"Gibt es ein europäisches Verwaltungsrecht?"
Vortrag von Professor Dr. Thomas Mann (Georg-August-Universität Göttingen)
Freitag, 8. Januar 2010, 17.30 Uhr
IBW-Gebäude der Universität zu Köln, Hörsaal 172, Herbert-Lewin-Str. 2 (Seitenstraße zur Dürener Str.); organisiert und unterstützt vom Verein zur Förderung der Europäischen Rechtslinguistik
"Die Auslegung des multilingualen europäischen Gemeinschaftsrechts am EuGH"
Vortrag von Professor Dr. Egils Levits (Richter am Europäischen Gerichtshof)
Zeit: Freitag 26. Juni 2009, 17 Uhr
Ort: R.407 Universitäts- und Stadtbibliothek Köln; organisiert und unterstützt vom Verein zur Förderung der Europäischen Rechtslinguistik
Kolloquium am 23. Januar 2009
"Die Rolle des politischen Kompromisses bei der Genese von EU-Rechtstexten"
am 23. Januar 2009 um 15 Uhr im Neuen Senatssaal der Universität zu Köln; organisiert und unterstützt vom Verein zur Förderung der Europäischen Rechtslinguistik
Tagesseminar am EuGH SS 18
Tagesseminar WS 17/18
Erstellt am: 7. Februar 2012, zuletzt geändert am: 31. Juli 2018