Source: https://www.streifler.de/gesetze/stromnev/teil-2/abschnitt-2
Timestamp: 2020-05-24 23:04:10
Document Index: 116549207

Matched Legal Cases: ['§12', '§13', '§14', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 4', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 13', '§ 4', '§ 4', '§ 13', '§ 13', '§ 16', '§ 16', '§ 28', '§ 28']

Verordnung über die Entgelte für den Zugang zu Elektrizitätsversorgungsnetzen, §12 StromNEV, §13 StromNEV, §14 StromNEV | mit Referenzen
www.streifler.de / Gesetze / stromnev / teil-2 / Kostenstellenrechnung
Verordnung über die Entgelte für den Zugang zu Elektrizitätsversorgungsnetzen (StromNEV) : Kostenstellenrechnung
Die nach § 4
§ 4 Grundsätze der Netzkostenermittlung § 4 Grundsätze der Netzkostenermittlung
ermittelten Netzkosten sind soweit möglich direkt den Hauptkostenstellen nach § 13
§ 13 Kostenstellen § 13 Kostenstellen
zuzuordnen. Soweit eine direkte Zuordnung von Kosten nicht oder nur mit unvertretbar hohem Aufwand möglich ist, sind diese zunächst geeigneten Hilfskostenstellen zuzuordnen. Die Aufteilung dieser Netzkosten auf die Hauptkostenstellen hat verursachungsgerecht über eine angemessene Schlüsselung zu erfolgen. Die gewählten Schlüssel müssen sachgerecht sein und sind für sachkundige Dritte nachvollziehbar und vollständig schriftlich zu dokumentieren. Insbesondere sind die Schlüssel stetig anzuwenden. Änderungen eines Schlüssels sind nur zulässig, sofern diese sachlich geboten sind. Die sachlichen Gründe für diese Änderungen sind in einer für sachkundige Dritte nachvollziehbaren Weise und vollständig schriftlich zu dokumentieren.
Für die Ermittlung der Netzentgelte haben Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen als Maßgrößen der Kostenverursachung Haupt- und Nebenkostenstellen nach Anlage 2 zu bilden. Die Netzkosten nach § 4
sind vollständig auf die Kostenstellen nach Anlage 2 zu verteilen. Die Bildung von Hilfskostenstellen ist zulässig.
(2) Die Kosten werden entsprechend der von der vorgelagerten Netz- oder Umspannebene bezogenen und zeitgleich über alle Übergabepunkte gemessenen höchsten Leistung unter Berücksichtigung des Gleichzeitigkeitsgrades nach § 16
§ 16 Gleichzeitigkeitsgrad § 16 Gleichzeitigkeitsgrad
auf die nachgelagerte Netz- oder Umspannebene verteilt. An eine Netz- oder Umspannebene angeschlossene Letztverbraucher und Weiterverteiler sowie die nachgeordnete Netz- oder Umspannebene werden als Netzkunden der jeweiligen Netz- oder Umspannebene angesehen und gleichbehandelt. Führt dies bei Betreibern von Elektrizitätsversorgungsnetzen der allgemeinen Versorgung, die direkt miteinander verbundene Netze der gleichen Netz- oder Umspannebene betreiben, zu einer unbilligen Härte oder sind diese Netze so miteinander vermascht, dass sie nur gemeinsam sicher betrieben werden können, sind in Zusammenarbeit der Netzbetreiber sachgerechte Sonderregelungen zu treffen. Das Vorliegen der Voraussetzungen nach Satz 3 sowie die getroffenen Sonderregelungen sind in dem Bericht nach § 28
§ 28 Dokumentation § 28 Dokumentation
(3) Ausgangspunkt der Zuordnung der Kosten auf die Kostenträger ist die Kostenstellenrechnung nach § 13
. Die Kostenträger haben sich an den vorhandenen Netz- und Umspannebenen des Betreibers von Elektrizitätsversorgungsnetzen zu orientieren und sind im Einzelnen nach Anlage 3 zu bilden.
§ 4 Grundsätze der Netzkostenermittlung§ 4 Grundsätze der Netzkostenermittlung
§ 13 Kostenstellen§ 13 Kostenstellen
§ 16 Gleichzeitigkeitsgrad§ 16 Gleichzeitigkeitsgrad
§ 28 Dokumentation§ 28 Dokumentation