Source: https://www.jusline.at/gesetz/gehg/paragraf/147
Timestamp: 2020-02-26 20:52:47
Document Index: 279481912

Matched Legal Cases: ['§ 147', '§ 147', '§ 146', '§ 146', '§ 146', '§ 146', '§ 146', '§ 147', '§ 147', '§ 147', '§ 147', '§ 147', '§ 140', '§ 141', '§ 142', '§ 143', '§ 144', '§ 144', '§ 144', '§ 145', '§ 145', '§ 146', '§ 147', '§ 148', '§ 149', '§ 150', '§ 151', '§ 152', '§ 153', '§ 153', '§ 154', '§ 155', '§ 156', '§ 146', '§ 148']

§ 147 GehG (Gehaltsgesetz 1956), Sonderfälle der Überleitung - JUSLINE Österreich
§ 147 GehG Sonderfälle der Überleitung
(1) Hat ein Wachebeamter am Tag seiner Ernennung in die Dienstklasse VI der Verwendungsgruppe 1 einen Arbeitsplatz dieser Verwendungsgruppe innegehabt, bei dem nach der am 1. Jänner 1994 geübten Beförderungspraxis die in der Dienstklasse V zurückzulegende Wartezeit fünf Jahre übersteigt, so ist die sich aus der Überleitungstabelle ergebende Einstufung bei der Überleitung nach § 146 um das Ausmaß zu verbessern, um das die Wartezeit in die Dienstklasse VI der Verwendungsgruppe W 1 länger war als bei den bestbewerteten Arbeitsplätzen dieser Verwendungsgruppe, höchstens jedoch um eineinhalb Jahre.
(2) Hat ein Wachebeamter am Tag seiner Überleitung nach § 146 in der Dienstklasse VII der Verwendungsgruppe W 1 einen Arbeitsplatz der betreffenden Verwendungsgruppe inne, bei dem nach der am 1. Jänner 1994 geübten Beförderungspraxis die in der Dienstklasse VI zurückzulegende Wartezeit für die Beförderung in die Dienstklasse VII der Verwendungsgruppe W 1 ausschließlich auf Grund der Arbeitsplatzbewertung sechs Jahre übersteigt, so ist bei der Überleitung die sich aus der Überleitungstabelle ergebende Einstufung um dieses sechs Jahre übersteigende Ausmaß, höchstens jedoch um drei Jahre zu verbessern.
(3) Hat ein Wachebeamter am Tag seiner Überleitung nach § 146 in der Dienstklasse VIII der Verwendungsgruppe W 1 einen Arbeitsplatz der betreffenden Verwendungsgruppe inne, bei dem nach der am 1. Jänner 1994 geübten Beförderungspraxis die in der Dienstklasse VII zurückzulegende Wartezeit für die Beförderung in die Dienstklasse VIII der Verwendungsgruppe W 1 ausschließlich auf Grund der Arbeitsplatzbewertung fünfeinhalb Jahre übersteigt, so ist bei der Überleitung die sich aus der Überleitungstabelle ergebende Einstufung um dieses fünfeinhalb Jahre übersteigende Ausmaß, höchstens jedoch um drei Jahre zu verbessern.
(4) Hat ein Wachebeamter am Tag seiner Überleitung nach § 146 in der Dienstklasse V der Verwendungsgruppe W 2 einen Arbeitsplatz der betreffenden Verwendungsgruppe inne, bei dem nach der am 1. Jänner 1994 geübten Beförderungspraxis die in der Dienstklasse IV zurückzulegende Wartezeit für die Beförderung in die Dienstklasse V der Verwendungsgruppe W 2 ausschließlich auf Grund der Arbeitsplatzbewertung sieben Jahre übersteigt, so ist bei der Überleitung die sich aus der Überleitungstabelle ergebende Einstufung um dieses sieben Jahre übersteigende Ausmaß, höchstens jedoch um ein Jahr zu verbessern.
(5) War der Wachebeamte nach seiner Beförderung in eine in den Abs. 2 bis 4 angeführte Dienstklasse einer dort angeführten entsprechenden Verwendungsgruppe, spätestens aber am Tage seiner Überleitung nach § 146 dauernd mit einem Arbeitsplatz betraut, der höher bewertet oder höher zu bewerten war als der am Tag der Beförderung in die betreffende Dienstklasse innegehabte Arbeitsplatz, ist bei der Anwendung der Abs. 2 bis 4 von diesem höher bewerteten (höher zu bewertenden) Arbeitsplatz auszugehen. War der Wachebeamte innerhalb dieses Zeitraums mit verschiedenen höher bewerteten oder höher zu bewertenden Arbeitsplätzen dauernd betraut, ist dabei vom höchstbewerteten (am höchsten zu bewertenden) Arbeitsplatz auszugehen.
(Anm.: Abs. 5a aufgehoben durch BGBl. I Nr. 119/2002)
(6) Bei der Anwendung der Abs. 1 bis 5 ist nicht zu prüfen, wie lange der Wachebeamte den Arbeitsplatz vor der Beförderung in die betreffende Dienstklasse innegehabt hat. Laufbahnverzögerungen, die sich auf Grund einer Leistungsfeststellung oder anderer, von den Abs. 1 bis 5 nicht erfaßter Umstände ergeben haben, bewirken keine Verbesserung der sich aus der Überleitungstabelle ergebenden Einstufung.
(7) Maßnahmen nach Abs. 1 und nach den jeweils in Betracht kommenden Bestimmungen der Abs. 2 bis 5 sind bei Zutreffen der entsprechenden Voraussetzungen auch nebeneinander möglich.
In Kraft seit 10.08.2002 bis 31.12.9999
0 Kommentare zu § 147 GehG
Sie können den Inhalt von § 147 GehG selbst erläutern, also einen kurzen eigenen Fachkommentar verfassen. Klicken Sie einfach einen der nachfolgenden roten Links an!
0 Entscheidungen zu § 147 GehG
0 Diskussionen zu § 147 GehG
Sie können zu § 147 GehG eine Frage stellen oder beantworten. Klicken Sie einfach den nachfolgenden roten Link an!
§ 140 GehG§ 141 GehG§ 142 GehG§ 143 GehG§ 144 GehG Vergütung für besondere Gefährdung§ 144a GehG Vergütung für Erschwernisse und Aufwendungen des Exekutivdienstes im Nachtdienst§ 144b GehG Ausgleichsmaßnahmen für besondere Erschwernisse des Exekutivdienstes im Nachtdienst§ 145 GehG Vergütung für Wachebeamte§ 145a GehG Besondere Bestimmungen für Wachebeamte mit langer Exekutivdienstzeit§ 146 GehG Überleitung in den Exekutivdienst§ 147 GehG Sonderfälle der Überleitung§ 148 GehG Anwendung der Überleitungsbestimmungen auf andere Ernennungsfälle§ 149 GehG Gehalt, Dienstalterszulage, Verwendungszulage und Verwendungsabgeltung§ 150 GehG§ 151 GehG§ 152 GehG§ 153 GehG§ 153a GehG Vergütung für Kräfte für internationale Operationen§ 154 GehG Überleitung in den Militärischen Dienst§ 155 GehG Sonderfälle der Überleitung§ 156 GehG Anwendung der Überleitungsbestimmungen auf andere Ernennungsfälle
§ 146 GehG
§ 148 GehG