Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:75203-2020:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Construction+and+Real+Estate&WT.rss_a=75203-2020&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2020-03-28 18:57:36
Document Index: 106909874

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§75', '§ 46', '§ 45', '§ 53', '§ 45', '§ 53', '§ 55', '§ 53', '§ 53', '§ 56', '§ 53', '§ 56', '§ 44', '§ 75']

Dienstleistungen - 75203-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 75203-2020
Deutschland-Görlitz: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
2020/S 032-075203
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/2208563/zustellweg-auswaehlen
Gesamtsanierung Stadthalle – Planungsleistungen Bühnentechnik
Referenznummer der Bekanntmachung: 44-79/20
Umbau und Sanierung der Stadthalle Görlitz mit Schwerpunkt Konzertnutzung und weiteren untergeordneten Nutzungsarten. Die Jugendstil-Stadthalle am Standort Am Stadtpark 1 in 02826 Görlitz wurde in den Jahren 1906-1910 erbaut und wurde bis 2005 für diverse kulturelle, politische und sportliche Veranstaltungen und Messen genutzt. Gründe für die Schließung waren neben wirtschaftlichen Defiziten auch bautechnische und baurechtliche Mängel, sowie der hohe Verschleißgrad baulicher und technischer Anlagen. Seither wurde seitens der Stadtverwaltung an der Sanierung und Wiedereröffnung gearbeitet. Im Jahr 2012 wurde eine Entwurfsplanung durch ein zuvor ausgeschriebenes Planungsbüro erarbeitet, die eine Gesamtsanierung der Stadthalle mit einem östlich gelegenen Anbau als Neubau und einer maximalen Besucherzahl von ca. 1 700 Besuchern vorsieht. Das Projekt wurde auf Grund ungeklärter Finanzierung unterbrochen. Auf Grundlage der vorangegangenen Entwurfsplanung wurden jedoch in den Jahren 2015-2019 3 Bauabschnitte realisiert, in denen u. a. die statische Sicherung der Stadthalle, die Erneuerung der Nebendächer und der Fenster im Großen Saal, sowie die Entkernung, Abdichtung und rohbaumäßige Modernisierung des Gebäudeteils „Kleiner Saal“ erfolgte. Derzeitig steht der Kleine Saal unter Berücksichtigung diverser organisatorischer Brandschutzmaßnahmen für eine Nutzung im Sommer zur Verfügung. Die historische Stadthalle verfügt über signifikante Alleinstellungsmerkmale (Jugendstil, Konzert-Akustik, Sauer-Orgel) im Einzugsgebiet und ist geprägt durch die Grenzlage und die hohe Besucherkapazität. Für die Gesamtbaumaßnahme stehen Fördermittel in Höhe von 36 Mio. EUR in Aussicht, weiterhin werden bis zu 4 Mio. EUR durch die Stadt Görlitz aufgebracht. Voraussichtliche Wiedereröffnung ist für das Jahr 2025 vorgesehen.
Die Unterlagen der Entwurfsplanung können von den Bewerbern über eine Cloud abgerufen und gesichtet werden. Auf Anfrage bei der oben genannte Kontaktstelle wird eine Verlinkung zur entsprechenden Datenbank übermittelt.
Fachplanung Technische Ausrüstung, analog HOAI 2013, Teil 4, Abschnitt 2, § 53 ff., Anlagengruppe 7 Bühnentechnische Anlagen; Zunächst ist in der Leistungsvorstufe die bestehende Entwurfsplanung von 2012 zu prüfen und ggf. nach heutigen technischen und baurechtlichen Maßstäben anzupassen, die Planungsunterlagen speziell die Kostenberechnung ist zu aktualisieren sowie die Zuarbeit zur Genehmigungsplanung zu erstellen. Ergänzend soll die schwerpunktmäßige Konzertnutzung auf Erfordernisse der Raumakustik und der Bühnenarchitektur geprüft und aktualisiert werden. Im Weiteren ist vorgesehen die Leistungsphasen 5-9 zu beauftragen; Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungsphasen besteht nicht.
Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 5-9. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/Fördermitteln sowie positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme.
Die eingegangenen Bewerbungen werden auf die Einhaltung von formalen Kriterien aus Abschnitt III.2) geprüft.
Die Auswahl erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien folgendermaßen bewertet werden: Pro Auswahlkriterium werden maximal 2 Punkte vergeben. Es können maximal 20 Punkte erreicht werden. Es wird eine Qualifikationsnorm von 16 Punkten der maximal erreichbaren Punktzahl festgesetzt. Aus den Bewerbern, die diese Qualifikationsnorm erreichen bzw. überschreiten, werden 3 bzw. maximal 5 Bewerber entsprechend der Rangfolge der höchsten erreichten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Überschreitet die Anzahl der Bewerber, welche die Qualifikationsnorm punktgleich erreicht bzw. überschritten haben, die Höchstzahl der auszuwählenden Bewerber, entscheidet das Los gemäß §75 (6) VgV 2016.
Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 5-9 für die Gesamtsanierung der Stadthalle Görlitz am Standort Am Stadtpark 1 in Görlitz. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/Fördermitteln sowie positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme.
8) Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der technischen Mitarbeiter und der Büroinhaber in der zu planenden Fachrichtung, in den letzten 3 Jahren gem. § § 46 (3) Nr. 8 VgV 2016;
9) Für die letzten 3 Geschäftsjahre jeweils ein Jahreshonorarumsatz gem. § 45 (1), Nr. 1; (2); (4), Nr. 4 VgV in Höhe von mindestens 150 000 EUR netto nachzuweisen;
11) Nachweis der geforderten 3 Referenzen; Nachweise in schriftlicher, tabellarischer oder bildlicher Darstellung;
Haftpflicht Deckungssumme Personenschäden: 1 500 000 EUR; Haftpflicht Deckungssumme sonstige Schäden: 500 000 EUR.
Werden die geforderten Deckungssummen für Personenschäden und sonstige Schäden sowie die geforderte zweifache-Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass im Auftragsfall die Deckungssummen/die Maximierung angepasst werden oder eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird.
Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 12 Monate sein (gerechnet vom Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages). Bei Bieter-/Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen (Ausschlusskriterium). Für die zu beauftragenden Dienstleistungen (Fachplanung Technische Ausrüstung, analog § 53 ff. HOAI 2013, Anlagengruppen 7) ist für die letzten 3 Geschäftsjahre jeweils ein Jahreshonorarumsatz gem. § 45 (1), Nr. 1; (2); (4), Nr. 4 VgV in Höhe von mindestens 150 000 EUR netto nachzuweisen.
1) Es ist die Anzahl der zur Zeit Beschäftigten und die Anzahl des zurzeit beschäftigten Fachpersonals in der zu planenden Fachrichtung Maschinenbau oder vergleichbar (mind. Techniker) mitzuteilen;
Pflicht-Referenz 1: Fachplanungsleistung Technische Ausrüstung analog § 53 ff. HOAI 2013, Anlagengruppe 7
Mindestkriterien: fertiggestellte bühnentechnische Anlage als Podienanlage oder vergleichbar; Fertigstellung: nach 1.1.2015 (Übergabe an Nutzer)
g) Angabe zu den erbrachten Leistungsphasen analog § 55 HOAI 2013;
h) Angabe, welche Herstellungskosten netto für das Referenzobjekt entstanden sind;
i) Angabe, ob die Referenz mit Transportpodium ausgeführt wurde (Nutzlast ≥ 3 000 kg);
j) Textliche und bildliche Darstellung (Fotografien) des Referenzobjektes auf maximal 3 Seiten A4 oder A3.
Pflicht-Referenz 2: Fachplanungsleistung Technische Ausrüstung analog § 53 ff. HOAI 2013, Anlagengruppe 7
Mindestkriterien: fertiggestellte bühnentechnische Anlage als Obermaschinerie; Fertigstellung: nach 1.1.2015 (Übergabe an Nutzer)
i) textliche und bildliche Darstellung (Fotografien) des Referenzobjektes auf maximal 3 Seiten A4 oder A3.
4) Zusatzpunkte:
Es ist der Nachweis für besondere Planungsleistungen bei den eingereichten Referenzobjekten zu erbringen (keine Ausschlusskriterien);
a) Benennung der Referenz.
4.1) Schriftliche Unterlage mit Darstellung der anteiligen technischen Nutzungskostenermittlung analog DIN 18960 für eine der beiden Referenzen;
4.2) Erfahrungen bei der Auftragsausführung mit öffentlichem Förder- und Vergaberecht bei einer der eingereichten Referenzen.
AK 1) Personelle Ausstattung:
AK 1.1) Anzahl der Beschäftigten:
AK 1.2) Anzahl fachtechnisches Personal in der Fachrichtung Maschinenbau oder vergleichbar (mind. Techniker):
— 2: mehr als 3.
AK 2) Referenz für vergleichbare Planungsleistungen, bestehend aus:
AK 2.1) Referenz 1 – Planungsleistungen Technische Ausrüstung analog § 53 ff. HOAI 2013 Anlagengruppe 7
Mindestkriterien: fertiggestellte bühnentechnische Anlage als Podienanlage oder vergleichbar; Fertigstellung: nach 1.1.2015 (Übergabe an Nutzer);
AK 2.2) Referenz 1 – Punkte:
AK 2.2.1) Honorarzone mind. II analog § 56 HOAI 2013:
AK 2.2.2) erbrachte Leistungsphasen analog HOAI 2013:
AK 2.2.3) Herstellungskosten netto des Referenzobjektes;
— 1: > 500 000 EUR ≤ 700 000 EUR,
— 2: > 700 000 EUR.
AK 2.2.4) Referenz wurde mit Transportpodium ausgeführt;
AK 3) Referenz für vergleichbare Planungsleistungen, bestehend aus:
AK 3.1) Referenz 2 – Planungsleistungen Technische Ausrüstung analog § 53 ff. HOAI 2013 Anlagengruppe 7
AK 3.2) Referenz 2 – Punkte:
AK 3.2.1) Honorarzone mind. II analog § 56 HOAI 2013
AK 3.2.2) Erbrachte Leistungsphasen analog HOAI 2013:
AK 3.2.3) Herstellungskosten netto des Referenzobjektes:
AK 4) Zusatzpunkte
AK 4.1) Schriftliche Unterlage mit Darstellung der anteiligen technischen Nutzungskostenermittlung analog DIN 18960 für eine der beiden Referenzen;
AK 4.2) Der Bewerber hat Erfahrungen bei der Auftragsausführung mit öffentlichem Förder- und Vergaberecht bei einer der eingereichten Referenzen;
Teilnahmeberechtigt sind Personen, die gem. § 44 i. V. m. § 75 (1–3) VgV 2016 nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen, oder die nach den EG- Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiet und des Bauingenieurwesens bzw. der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Hochschuldiplome, berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Teilnahmeberechtigt sind ferner Bieter- und Arbeitsgemeinschaften solcher natürlichen Personen sowie juristische Personen, sofern in deren Satzungsregelungen der Geschäftszweck auf das Erbringen von Planungsleistungen „Fachplanung Technische Ausrüstung“ ausgerichtet ist, sowie Bieter- und Arbeitsgemeinschaften solcher juristischen Personen.