Source: https://www.dtad.de/details/ITDienste_Beratung_SoftwareEntwicklung_Internet_und_Hilfestellung_65185_Wiesbaden-13335948_3
Timestamp: 2018-08-16 19:28:48
Document Index: 296715826

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 8', '§ 4', '§ 6', '§ 126', '§ 53', '§ 160']

Ausschreibung - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung in Wiesbaden (ID:13335948)
> DTAD-ID: 13335948
Beschaffung von De-Mail Leistungen.
Hessische Zentrale für Datenverarbeitung, Mainzer Straße 29, 65185 Wiesbaden, Hessische Zentrale für Datenverarbeitung, Hechtsheimer Straße (MultiTecParc Gebäude 76), 55131 Mainz.
334438-2017
2017/S 162-334438
VG-3000-2017-0059
Der Bieter muss über eine Akkreditierung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik nach § 18 De-Mail Gesetz verfügen.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-15dc5fb79b1-507fc1678850b5bd
Es soll für die hessische Landesverwaltung die externe Kommunikation um das Produkt De-Mail erweitert werden.
Mittels De-Mail soll ein sicherer, vertraulicher und nachweisbarer Geschäftsverkehr für Benutzer der Landesverwaltung im Internet sichergestellt werden.
Ziel ist der Empfang und das Versenden von De-Mails. Dies bedingt die konkrete Umsetzung einer Infrastruktur, hierfür wird ein sog. De-Mail-Gateway benötigt. Dieses wird als Connector in die bestehende E-Mail-Infrastruktur der Landesverwaltung integriert. Der Connector stellt das Bindeglied zwischen der Infrastruktur der hessischen Landesverwaltung und der Infrastruktur des De-Mail-Dienstanbieter (DMDA) her. Damit können ausgehend von der zentralen Mailplattform De-Mails über den DMDA an De-Mail-Empfänger (inner- und außerhalb der hessischen Landesverwaltung) versendet werden (und umgekehrt). Für berechtigte Benutzer aus der Landesverwaltung wird auf dem Gateway deren bestehende E-Mail-Adresse auf die entsprechende De-Mail-Adresse gemappt.
Der Rahmenvertrag hat eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Nach Ablauf dieser Mindestlaufzeit verlängert sich der Rahmenvertrag um jeweils ein weiteres Jahr, wenn nicht der Auftraggeber spätestens drei Monate vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit kündigt. Der Rahmenvertrag endet spätestens nach Ablauf von 48 Monaten nach Zuschlagserteilung.
Der Auftraggeber sowie die Bieter (Bietergemeinschaften) sowie deren Unterauftragnehmer sind zur Einhaltung der Vorschriften des Hessischen
Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG) vom 19. Dezember 2014 (GVBl. S.
354) verpflichtet.
Bieter (jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft) sowie deren Unterauftragnehmer (§ 8 HVTG) haben die erforderliche Verpflichtungserklärungen nach § 4 Abs. 1 bis 5 HVTG (Tariftreueerklärung) und § 6 HVTG (Mindestentgelterklärung) mit Datum
versehen mit ihren Angeboten abzugeben (Datei „Verpflichtungserklaerung_oeff_AG“ auf der Vergabeplattform).
Hinweis der Vergabestelle:
Die elektronische Angebotsabgabe ist auch ohne qualifizierte oder fortgeschrittene Signatur möglich. Textform nach § 126b BGB ist
ausreichend (§ 53 Abs. 1 VgV).
Bieter (jedes Mitglied der Bietergemeinschaft) sowie seine Unterauftragnehmer, haben die Eigenerklärung gemäß dem Gemeinsamen Runderlass über den „Ausschluss von Bewerbern und Bieter wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen“ in der Fassung vom 24.11.2015 (StAnz. 42/2015, S. 1375 ff) ausgefüllt mit ihren Angeboten einzureichen (Datei „Erklaerung_Ausschluss“ auf der Vergabeplattform).
Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein
Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 160 III Nr. 4 GWB).