Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%201964,%201216
Timestamp: 2019-07-23 01:58:05
Document Index: 171771236

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 566']

BGH, 28.09.1964 - VIII ZR 101/63 - dejure.org
BGH, 28.09.1964 - VIII ZR 101/63
https://dejure.org/1964,6996
BGH, 28.09.1964 - VIII ZR 101/63 (https://dejure.org/1964,6996)
BGH, Entscheidung vom 28.09.1964 - VIII ZR 101/63 (https://dejure.org/1964,6996)
BGH, Entscheidung vom 28. September 1964 - VIII ZR 101/63 (https://dejure.org/1964,6996)
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WM 1964, 1216
bb) Soweit die Einzelheiten der zu treffenden Regelungen dem abzuschließenden Vertrag vorbehalten sind, führt das Fehlen der Einigung der Vertragsparteien nur dann zur Unwirksamkeit des Vorvertrags, wenn die Parteien den nicht geregelten Punkt für wesentlich angesehen haben (vgl. BGH, Urt. v. 28. September 1964, VIII ZR 101/63, WM 1964, 1216, 1218; u. v. 20. Septem-ber 1989, VIII ZR 143/88, NJW 1990, 1234, 1235).
Inhaltlich ist es im Übrigen zwar erforderlich, aber auch ausreichend, dass die wesentlichen Bestandteile des Hauptvertrags (st. Rspr., vgl. BGH, Urt. v. 28. September 1964, VIII ZR 101/63, WM 1964, 1216; v. 20. September 1989, VIII ZR 143/88, NJW 1990, 1234; u. v. 21. Oktober 1992, XII ZR 173/90, NJW-RR 1993, 139, 140) und die Verpflichtung, über die weiteren Einzelheiten des abzuschließenden Vertrages eine Einigung herbeizuführen, festgelegt sind.
BGH, 02.10.1991 - XII ZR 88/90
Vielmehr genügt es, wenn die Parteien sich auf einen bestimmbaren Mietzins einigen (BGH, WM 1964, 1216, 1217 m.w.N.), wobei die Vereinbarung der »angemessenen« oder »ortsüblichen« Miete als Einigung über eine bestimmbare Leistungspflicht des Mieters anzusehen ist (…Bub in Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete 1989, Abschnitt 2 Rdn. 354 S. 174).
Soweit die Einzelheiten der zu treffenden Regelungen dem abzuschließenden Vertrag vorbehalten sind, führt das Fehlen der Einigung der Vertragsparteien nur dann zur Unwirksamkeit des Vorvertrags, wenn die Parteien den nicht geregelten Punkt für wesentlich angesehen haben (vgl. BGH WM 1964, 1216, 1218; NJW 1990, 1234, 1235).
Soweit die Einzelheiten der zu treffenden Regelungen dem abzuschließenden (Haupt-)Vertrag vorbehalten sind, führt das Fehlen der Einigung der Vertragsparteien grundsätzlich nur dann zur Unwirksamkeit eines Vorvertrags, wenn die Parteien den nicht geregelten Punkt für wesentlich angesehen haben (vgl. BGH NJW 2006, 2843, [BGH 12.05.2006 - V ZR 97/05] unter Hinweis auf BGH WM 1964, 1216, 1218 und NJW 1990, 1234, 1235 [BGH 20.09.1989 - VIII ZR 143/88] ).
BGH, 14.12.1964 - VIII ZR 60/63
Bestand aber, wie das Berufungsgericht feststellt, Einigkeit über den Abschluß eines schriftlichen Mietvertrages zu den Bedingungen des Vertragsentwurfs des Klägers unter Berücksichtigung der Änderungswünsche der Beklagten, alsdann konnte jede Partei gegen die andere auf Abschluß eines entsprechenden Mietvertrages in schriftlicher Form klagen (Urt. des erkennenden Senats vom 27. November 1963 - VIII ZR 116/62 - DM BGB § 566 Nr. 11; vgl. auch Urt. vom 28. September 1964 - VIII ZR 101/63 - WM 1964, 1216).