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Timestamp: 2016-10-25 05:00:34
Document Index: 75559947

Matched Legal Cases: ['Art. 20', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 19', 'Art. 43', 'Art. 81', 'Art. 79']

das Urteil vom 12. November 2001 des Kantonsgerichts Freiburg (Schuldbetreibungs- und Konkurskammer) als kantonaler Aufsichtsbeh�rde,
1.- A.________ gelangte am 18. September 2001 an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Kantonsgerichts Freiburg und machte geltend, das Betreibungsamt des Sensebezirks habe ihm Einsicht in seine Betreibungsakten gew�hrt, ohne seine Identit�t n�her abzukl�ren, und weigere sich, ihm trotz seiner Sehbehinderung die amtliche Korrespondenz in einer Schrift der Gr�sse 18 Pt. zuzustellen. Die kantonale Aufsichtsbeh�rde nahm die Eingabe als Beschwerde entgegen und wies diese mit Urteil vom 12. November 2001 ab, soweit darauf eingetreten wurde.
A.________ hat den Entscheid der Aufsichtsbeh�rde mit Beschwerdeschrift vom 21. November 2001 (rechtzeitig) an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen.
Die Aufsichtsbeh�rde hat keine Gegenbemerkungen angebracht. Andere Vernehmlassungen sind nicht eingeholt worden.
2.- a) Die Aufsichtsbeh�rde ist zum Ergebnis gelangt, es liege keine Rechtsverletzung vor, wenn ihm der Betreibungsbeamte Einsicht in seine eigenen Betreibungsakten erteilt habe, zumal er seit f�nf Jahren mit dem Betreibungsamt zu tun habe. Der Beschwerdef�hrer wirft der Aufsichtsbeh�rde vor, sie habe nicht abgekl�rt, ob der Betreibungsbeamte seine Person �berhaupt kenne. Dieser Einwand geht fehl. Zum einen legt der Beschwerdef�hrer nicht dar, inwiefern die Aufsichts- beh�rde den rechtlich relevanten Sachverhalt (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG) nicht festgestellt habe. Zum anderen kann er mit seinem Argument, der Betreibungsbeamte h�tte ihn vor der Gew�hrung der Einsichtnahme in die eigenen Betreibungsakten nach der Identit�t fragen m�ssen, ohnehin nicht geh�rt werden, da seine Beschwerde insoweit keinen praktischen Verfahrenszweck verfolgt (BGE 120 III 107 E. 2 S. 109).
b) Die Aufsichtsbeh�rde hat weiter erwogen, Art. 8 Abs. 2 BV sei nicht verletzt, wenn sich der Betreibungsbeamte weigere, dem Beschwerdef�hrer Korrespondenz und Verf�gungen in einer Schrift der Gr�sse 18 Pt. zuzustellen. Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, diese Auffassung der Aufsichtsbeh�rde sei mit der Bundesverfassung nicht vereinbar, kann auf seine Vorbringen im Beschwerdeverfahren gem�ss Art. 19 SchKG nicht eingetreten werden: Wegen Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ist die staatsrechtliche Beschwerde vorbehalten (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 81 SchKG). Da der Beschwerdef�hrer im �brigen in der Beschwerdeschrift nicht angibt, welche Ab�nderung des angefochtenen Entscheides beantragt wird, und nicht darlegt, inwiefern Bundesrechtss�tze durch den angefochtenen Entscheid verletzt seien, kann auf die Beschwerde insgesamt nicht eingetreten werden (Art. 79 Abs. 1 OG).
2.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Betreibungsamt des Sensebezirks und dem Kantonsgericht Freiburg (Schuldbetreibungs- und Konkurskammer) als kantonaler Aufsichtsbeh�rde schriftlich mitgeteilt.