Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F29-02-2016-8C_778-2015
Timestamp: 2017-01-21 17:21:15
Document Index: 179885823

Matched Legal Cases: ['Art. 53', 'BGE', 'Art. 53', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 64']

8C_778/2015 Urteil vom 29. Februar 2016
A. A.________, geboren 1964, stammt aus Sri Lanka und reiste am 19. August 1998 in die Schweiz ein. Vom 19. April bis 31. Oktober 1999 arbeitete er bei der B.________ AG. Am 5. Noveber 1999 erlitt er einen ischämischen paramedianen Ponsinfarkt und ersuchte im Juli 2000 um Leistungen der Invalidenversicherung. Mit Verfügung vom 17. Oktober 2000 verneinte die IV-Stelle des Kantons Zürich einen Anspruch mangels Erfüllung der einjährigen Mindestbeitragszeit. Im Oktober 2001 meldete sich A.________ erneut zum Leistungsbezug an, was die IV-Stelle am 20. November 2001 unter Verweis auf die Verfügung vom 17. Oktober 2000 ablehnte.
B. Das Sozialversicherungsgericht wies die gegen die Verfügung vom 22. April 2015 erhobene Beschwerde am 7. September 2015 ab.
C. A.________ lässt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen mit dem Antrag, seine Invalidenrente sei ihm unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids bereits ab 20. Juli 2000, eventualiter ab 1. Oktober 2001, zu gewähren. Zudem ersucht er um unentgeltliche Rechtspflege.
2. Streitig ist der Beginn der Nachzahlung der Invalidenrente.
3. Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grundsätze über die Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG; BGE 140 V 77 E. 3.1 S. 79 mit Hinweisen) und die prozessuale Revision (Art. 53 Abs. 1 ATSG; Urteil 9C_955/2012 vom 13. Februar 2013 E. 3.1 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
5. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten vom Beschwerdeführer als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Ihm ist indessen die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren (Art. 64 BGG), weil die Bedürftigkeit aktenkundig und die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen ist sowie die anwaltliche Vertretung geboten war. Es ist indessen auf Art. 64 Abs. 4 BGG hinzuweisen, wonach der Gerichtskasse Ersatz zu leisten sein wird, wenn dies später möglich sein sollte.