Source: http://www.bdkjbonn.de/satzung-2/
Timestamp: 2017-09-24 08:34:15
Document Index: 199106738

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 1', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 3', '§ 3', '§ 8', '§ 5', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§6', '§ 9', '§ 26', '§ 10', '§ 9', '§ 11']

Satzung | Bund der Deutschen Katholischen Jugend
Satzung des BDKJ-Stadtverbands Bonn
Diese Satzung wurde von der Stadtversammlung des BDKJ-Stadtverbandes Bonn am 19.11.2012 im Campanile beschlossen. Nach § 12 tritt sie nach der Genehmigung durch den Diözesanvorstand des BDKJ-Diözesanverbandes Köln in Kraft. Die Genehmigung wurde am … erteilt.
§ 1 Name, Verbandszeichen und Grundlagen
1. Der Stadtverband ist der regionale Zusammenschluss der Mitgliedsverbände des Bun-des der Deutschen Katholischen Jugend und weiterer katholischer Jugendverbände und -organisationen, die in Bonn tätig sind.
2. Der Stadtverband führt den Namen „Bund der Deutschen Katholischen Jugend – Stadt-verband Bonn“, kurz „BDKJ-Stadtverband Bonn“. Sein Sitz ist die Bundesstadt Bonn.
3. Das Zeichen des Stadtverbandes entspricht dem von der BDKJ-Hauptversammlung fest-gelegten Verbandszeichen mit regionalem Zusatz. Dieser wird von der Stadtversamm-lung festgelegt.
1. Zweck des Stadtverbandes ist die Förderung der Jugendhilfe. Als Zusammenschluss von Jugendverbänden ist es seine vorrangige Aufgabe, die Interessen und Lebenslagen jun-ger Menschen, wie sie in der Arbeit seiner Mitglieder zum Ausdruck kommen, in das kirchliche, politische und gesellschaftliche Leben von Bonn einzubringen.
2. Der Verband dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zu-wendungen aus Mitteln des Verbands. Niemand darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt wer-den. Vorstandsmitglieder sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins üben ih-re Tätigkeit grundsätzlich ehrenamtlich aus. Bei Bedarf kann die Stadtversammlung be-schließen, dass Tätigkeiten auf Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlungen einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG (Ehrenamtspauschale) ausgeübt werden.
§ 3 Mitgliedsverbände, Jugendorganisationen
1. Die Mitglieder des BDKJ verantworten ihre pädagogische, pastorale und politische Ar-beit selbst. Sie führen die Ausbildung und Fortbildung ihrer Leitungskräfte und Mitar-beiterinnen und Mitarbeiter durch.
2. Die Mitgliedsverbände des BDKJ sind selbständige katholische Jugendverbände, denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie erwachsene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Mitglieder angehören. In den Mitgliedsverbänden wird die Kinder- und Jugendarbeit von jungen Menschen selbst organisiert, gemeinschaftlich gestaltet und verantwortet. Sie bringen die Anliegen und Interessen junger Menschen zum Ausdruck.
3. Jugendorganisationen sind auf Dauer angelegte katholische Gruppierungen und Initiati-ven sowie deren Zusammenschlüsse, in denen die wesentlichen Entscheidungen und Impulse für die Tätigkeit demokratisch von jungen Menschen ausgehen. Sie bringen dadurch deren Anliegen zum Ausdruck.
§ 4 Geborene Mitglieder
1. Mitglieder des Stadtverbands sind die in Bonn tätigen Mitgliedverbände und Jugendor-ganisationen des BDKJ-Bundesverbandes und des BDKJ-Diözesanverbandes Köln. Ihre Mitgliedschaft beginnt sobald sie ihre Tätigkeit in Bonn aufnehmen und dies dem Stadtvorstand anzeigen. Die Mitgliedschaft endet, sobald sie ihre Tätigkeit in Bonn ein-stellen oder ihre Mitgliedschaft im BDKJ-Bundesverband oder im BDKJ-Diözesanverband Köln endet.
2. Der BDKJ-Stadtverband Bonn kann Mitgliedsverbände und Jugendorganisationen des BDKJ-Bundesverbandes oder des Diözesanverbandes Köln weder ausschließen noch de-ren Tätigkeit verhindern. Der Stadtvorstand ist verpflichtet, Gruppierungen, die An-schluss an den Stadtverband suchen, über die bestehenden Mitgliedsverbände des BDKJ zu informieren und ihnen eine Mitarbeit in einem dieser Mitgliedsverbände zu empfehlen.
§ 5 Weitere Mitglieder
1. Andere Jugendverbände, Gruppierungen und Initiativen können als Mitgliedsverband oder als Jugendorganisation in den Stadtverband aufgenommen werden. Sie werden von der Stadtversammlung durch Beschluss mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen in den Stadtverband aufgenommen. Der Beschluss bedarf der Zustimmung des Diözesanvorstandes.
2. Die Mitgliedschaft im Stadtverband setzt voraus:
a. die Tätigkeit im Bereich der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit in Stadtgebiet Bonn,
b. die Beschlussfassung über Ziele, Aufgaben, Methoden und Organisationsformen in eigener Verantwortung,
c. die verantwortliche Mitarbeit im BDKJ-Stadtverband Bonn sowie
d. die Anerkennung des Grundsatzprogramms und der Ordnungen des BDKJ sowie dieser Satzung.
3. Der Status als Mitgliedsverband setzt neben der Erfüllung der in Nr. 2 genannten Bedin-gungen ferner voraus:
a. die Erfüllung der in § 3 Nr.2 genannten Voraussetzungen,
b. die freiwillige Mitgliedschaft von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und erwachsenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
c. eine eigene Satzung, die den Ordnungen des BDKJ und dieser Satzung nicht wider-spricht und die Mitgliedschaft im BDKJ ausspricht,
d. den Nachweis demokratischer Strukturen und die Wahl einer verantwortlichen Verbandsleitung,
e. im Stadtgebiet die Tätigkeit in wenigstens drei lokalen Gruppierungen oder insge-samt mindestens 50 Mitglieder,
f. die Entrichtung eines Beitrages für jedes Mitglied.
4. Der Status als Jugendorganisation setzt neben der Erfüllung der in Nr. 2 genannten Be-dingungen ferner voraus:
a. die Erfüllung der in § 3 Nr. 3 genannten Voraussetzungen,
b. das Prinzip der Freiwilligkeit,
c. den Nachweis demokratischer Strukturen und die Wahl einer verantwortlichen Or-ganisationsleitung,
d. die Entrichtung eines pauschalen Beitrages.
5. Die Mitgliedschaft eines weiteren Mitglieds, endet durch schriftlicher Erklärung des Mitglieds gegenüber dem Stadtvorstand zum 31.12. des Jahres (Austritt) oder durch Auflösung des Mitglieds.
6. Die Mitgliedschaft eines weiteren Mitglieds kann ferner durch Ausschluss enden. Der Ausschluss kann nur auf Antrag des Stadtvorstandes oder eines anderen Mitglieds des Stadtverbands von der Stadtversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der ab-gegebenen Stimmen beschlossen werden. Der Ausschluss ist nur zulässig, wenn das Mitglied
a. die gemeinsamen Grundlagen des BDKJ verlässt,
b. das Ansehen des BDKJ schwer schädigt,
c. die Voraussetzungen der Mitgliedschaft nicht mehr erfüllt oder
d. mehr als drei Jahre seine Mitwirkungsrechte nicht wahrgenommen hat.
7. Weitere Mitglieder teilen Änderungen ihrer Satzung dem Stadtvorstand mit, der sie auf die Vereinbarkeit mit den Ordnungen des BDKJ und dieser Satzung überprüft.
1. Jedes Mitglied kann durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Stadtvorstand die Mit-gliedschaft im Stadtverband ruhen lassen.
2. Nimmt ein Mitglied die Mitwirkungsrechte in den Organen des Stadtverbandes seit mehr als einem Jahr nicht wahr, so ruht die Mitgliedschaft. Die notwendige Feststellung trifft der Stadtvorstand. Dem Mitglied ist zuvor Gelegenheit zur Äußerung zugeben.
3. Das Ruhen der Mitgliedschaft endet, sobald das Mitglied dies dem Stadtvorstand schriftlich mitteilt oder es seine Mitarbeit wieder aufnimmt.
4. Die Beitragspflicht besteht während des Ruhens weiter.
Die Organe des Stadtverbands sind die Stadtversammlung und der Stadtvorstand.
§ 8 Die Stadtversammlung
1. Die Stadtversammlung ist das oberste beschließende Organ des Stadtverbands. Ihr sind insbesondere folgende Aufgaben vorbehalten:
a. die Beschlussfassung über die Satzung und die Geschäftsordnung des Stadtverbands,
b. die Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern, die nur Mit-glieder des Stadtverbands sind (§ 5 Nr. 1 und 5),
c. die Wahl und Abwahl der Mitglieder des Stadtvorstands (§ 9 Nr. 2),
d. die Entgegennahme der Jahresrechnung, des Jahresberichtes des Stadtvorstandes und Beschlussfassung über die Entlastung des Stadtvorstands,
e. die Wahl von mind. zwei Kassenprüferinnen und Kassenprüfer,
f. die Beschlussfassung über die Gründung von Einrichtungen sowie
g. die Beschlussfassung über die Auflösung des Stadtverbandes.
2. Stimmberechtigt in der Stadtversammlung sind die Delegierten der Mitglieder sowie die gewählten Mitglieder des Stadtvorstands (§ 9 Nr. 2). Die Vereinigung mehrerer Stimmen auf eine Person ist nicht möglich. Delegierte/r kann nur sein, wer Mitglied eines Mitgliedsverbandes oder einer Jugendorganisation des BDKJ ist.
3. Für die Stimmenverteilung der Delegierten gilt:
a. Jeder Mitgliedverband entsendet entsprechend seiner Mitgliederzahl im Stadtgebiet Delegierte zur Stadtversammlung und zwar für jede angefangene einhundert Mit-glieder eine Delegierte bzw. einen Delegierten. Jeder Mitgliedsverband entsendet jedoch mindestens zwei Delegierte. Stichtag für die Berechnung der Mitgliederzahl ist der 31.12. des Vorjahres.
b. Jede Jugendorganisation entsendet unabhängig von ihrer Mitgliederzahl eine Dele-gierte bzw. einen Delegierten.
4. Beratend können an der Stadtversammlung teilnehmen:
a. die Mitglieder der Mitglieder des Stadtverbands,
b. die beratenden Mitglieder des Stadtvorstands (§ 9 Nr. 4),
c. ein Mitglied des BDKJ-Diözesanvorstands Köln,
d. der Stadtjugendseelsorger, sofern er nicht Präses ist,
e. eine Vertreterin oder ein Vertreter der Katholischen Jugendfachstelle Bonn (Katho-lische Jugendagentur Bonn GmbH),
f. eine Vertreterin oder ein Vertreter des Katholikenrates Bonn und
g. eine Vertreterin oder ein Vertreter des Kinder- und Jugendrings Bonn e.V.
5. Die Stadtversammlung tritt wenigstens zweimal jährlich zusammen. Sie wird vom Stadtvorstand einberufen und geleitet. Der Stadtvorstand muss die Stadtversammlung unverzüglich einberufen, wenn zwei Mitglieder des Stadtverbandes dies unter Angabe einer Tagesordnung schriftlich verlangen.
6. Zur Stadtversammlung wird vier Wochen vor dem Termin unter Bekanntgabe einer vor-läufigen Tagesordnung in Textform durch den Stadtvorstand eingeladen. Hat die Ver-sammlung den Termin selbst beschlossen genügt eine Frist von zwei Wochen.
7. Die Stadtversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde und mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten anwesend ist. Bei der Feststellung der Be-schlussfähigkeit zählen die Stimmen der ruhenden Mitglieder (§6) nicht mit.
8. Sofern diese Satzung nichts anderes bestimmt, werden Beschlüsse mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Stimmenthal-tungen gelten als abgegebene Stimmen; bei Wahlen ist eine Stimmenthaltung nicht möglich.
9. Über jede Stadtversammlung wird ein Protokoll angefertigt, das vom Stadtvorstand un-terschrieben wird. Dieses Protokoll enthält mindestens die Namen der Anwesenden, die Tagesordnung, die gefassten Beschlüsse im Wortlaut mit Abstimmungsergebnis und alle ausdrücklich zum Zwecke der Niederschrift abgegebenen Erklärungen.
§ 9 Der Stadtvorstand
1. Der Stadtvorstand leitet den Stadtverband im Rahmen dieser Satzung und der Be-schlüsse der Stadtversammlung. Er trägt Sorge um die Durchführung der Beschlüsse der Organe des BDKJ im Stadtverband und arbeitet in den Gremien des BDKJ-Diözesanverbandes mit. Im Stadtgebiet vertritt er den BDKJ in Kirche, Staat und Gesell-schaft. Er hält den Kontakt zu den Mitgliedsverbänden und Jugendorganisationen des Stadtverbandes und arbeitet insbesondere mit der Katholischen Jugendfachstelle Bonn (Katholische Jugendagentur Bonn GmbH), dem Kinder- und Jugendring Bonn e.V. und dem Katholikenrat Bonn zusammen.
2. Der Stadtvorstand besteht aus bis zu vier Frauen und vier Männern, darunter der Prä-ses. Innerhalb des Vorstandes kann es außerdem das Amt der Geistlichen Verbandslei-tung geben. Die Vorstandsmitglieder werden auf zwei Jahre von der Stadtversammlung gewählt. Wahlvoraussetzung ist die Mitgliedschaft in einem Mitglied des BDKJ. In das Amt der Geistlichen Verbandsleitung kann nur gewählt werden, wer hierfür entspre-chend qualifiziert ist. Ist das Amt des Präses mit der Aufgabe des Stadtjugendseelsor-gers verbunden, so erfolgt nach der Wahl die Beauftragung hierfür durch den Erzbi-schof von Köln. Die Abwahl eines Vorstandsmitglieds ist nur erfolgreich, wenn zwei Drittel der abgegeben Stimmen sie befürworten.
3. Der Stadtvorstand kann mit Zustimmung der Stadtversammlung weitere beratende Vorstandsmitglieder kooptieren.
4. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die nach Nr. 2 gewählten Vorstandsmitglieder. Je-weils zwei von ihnen vertreten den Stadtverband gemeinschaftlich. Der Stadtvorstand kann eines seiner Mitglieder mit der Wahrnehmung der laufenden Geschäfte beauftra-gen (Geschäftsführer).
§ 10 Vakanz des Stadtvorstands
Im Falle einer vorübergehenden oder dauerhaften Nichtbesetzung des Stadtvorstands können auf Beschluss der Stadtversammlung die Leitung eines Mitgliedsverbandes oder aber die Lei-tungen mehrer Mitgliedsverbände die Vorstandsaufgaben in Personalunion wahrnehmen. Ist dies nicht möglich, kann der BDKJ-Diözesanvorstand Köln mit Zustimmung der Stadtversamm-lung für einen befristeten Zeitraum diese Tätigkeiten übernehmen. § 9 Nr. 5 gilt entsprechend.
§ 11 Geschäftsordnung, Satzungsänderung und Auflösung des Stadtverbandes
1. Die Geschäftsordnung des BDKJ-Diözesanverbandes Köln findet auf die Organe des Stadtverbandes entsprechend Anwendung, soweit die Stadtversammlung keine eigene Geschäftsordnung beschließt oder diese Satzung nicht etwas anderes bestimmt.
2. Änderungen dieser Satzung bedürfen der Mehrheit von zwei Dritteln der abgegeben Stimmen der Stadtversammlung sowie der Genehmigung durch den BDKJ-Diözesanvorstand Köln. Das gleiche gilt für die Auflösung des Stadtverbandes.
3. Bei Auflösung oder Aufhebung des BDKJ-Stadtverbands Bonn oder bei Wegfall steuerlich begünstigter Zwecke, fällt das Vermögen dem Trägerwerk des BDKJ in der Erzdiözese Köln e.V. zu. Es ist dann für Zwecke der katholischen Jugendverbandsarbeit in der Erzdiö-zese zu verwenden. Dies gilt auch, wenn der BDKJ-Bonn ohne formalen Beschluss zu be-stehen aufgehört hat.
Diese Satzung tritt nach Genehmigung durch den BDKJ-Diözesanvorstand Köln in Kraft. Gleich-zeitig tritt die Satzung des BDKJ in der Stadt Bonn vom 22.04.1994 außer Kraft.
Anlage zur Satzung – Mitgliederliste:
Dem BDKJ-Stadtverband Bonn gehören derzeit folgende Mitgliedsverbände an:
• Bund der St. Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) – Bezirk Bonn
• Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) – Bezirk Bonn
• Katholische junge Gemeinde (KjG) – Region Bonn
• Katholische Studierende Jugend
• Kolpingjugend und
• Malteser Jugend.
Dem BDKJ-Stadtverband Bonn gehört derzeit keine Jugendorganisation an.
27. September 2017 @ 17:00 - 19:00