Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202007,%20438
Timestamp: 2016-07-25 00:19:41
Document Index: 87383358

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 16.11.2006 - III ZR 58/06 Volltextver�ffentlichungen (14)
BGB � 611; � 307 Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 1; TKV � 15 Abs. 3
Teilnehmernetzbetreiber kann auch Verg�tungen Dritter geltend machen
BGB � 611; � 307 Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 1; TKV � 15 Abs. 3Abrechnung von Mehrwertdiensteforderungen
Eigenst�ndiger Anspruch des Netzbetreibers bei Inanspruchnahme von Mehrwertdiensten; Verpflichtung des Anschlussinhabers aus dem Telefondienstvertrag; Unwirksamkeit eines Einwendungsausschlusses wegen unangemessener Benachteiligung
Mehrwertdiensteforderungen k�nnen gesondert abgerechnet werden
Vertragliche Begr�ndung von Gesamtgl�ubigerschaft durch AGB bei der Inanspruchnahme von "Mehrwertdiensten" (0190- bzw. 0900-Nummern): Einbeziehungs- und Inhaltskontrolle; Vertragsverh�ltnisse zu Teilnehmernetzbetreiber und Mehrwertdienstbetreiber bei Inanspruchnahme eines Mehrwertdienstes
Geltendmachung von Verg�tungen f�r die Nutzung von Mehrwertdienstangeboten durch den Teilnehmernetzbetreiber; Ber�cksichtigung von Einwendungen des Kunden
Vereinbarung in Telefonvertrag �ber Geltendmachung der Nutzungen Dritter
Aktivlegitimation eines TeilnehmernetzbetreibersDie Parteien eines Telefondienstvertrags k�nnen in Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen vereinbaren, dass der Teilnehmernetzbetreiber auch Verg�tungen, die f�r die Nutzung von Mehrwertdienstangeboten Dritter �ber den Telefonanschluss geschuldet werden, als eigene Forderungen geltend machen kann.
Aktivlegitimation der DTAG bei Mehrwertdienste-Anspr�chen
BGH st�rkt Verbraucherrechte bei Abrechnung von Mehrwertdiensten
Gesamtgl�ubigerschaft des Teilnehmernetzbetreibers und des Dienstleisters f�r Verg�tungen von Telefonmehrwertdiensten
Kurznachricht zu "Vertragsverh�ltnisse und Fakturierung bei Mehrwertdiensten nach dem BGH im Online- und Offline-Billing" von RA Dr. Peter Schmitz u. RA Jens Eckhardt, original erschienen in: CR 2007, 560 - 567.
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 16.11.2006, Az.: III ZR 58/06 (Forderungsberechtigung und Einwendungsm�glichkeiten bei der Inanspruchnahme von Mehrwertdiensten)" von RA Dr. Sascha Vander, original erschienen in: K&R 2007, 155 - 158.
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 16.11.2006, Az.: III ZR 58/06 (Gesamtgl�ubigerschaft des Teilnehmernetzbetreibers und des Dienstleisters f�r Verg�tungen von Telefonmehrwertdiensten)" von RA Alexander Ditscheid, original erschienen in: MMR 2007, 179 - 182.
Wird zitiert von ... (18) BGH, 08.11.2007 - III ZR 102/07 Sittenwidrigkeit von TelefonsexdienstleistungenDies entspricht der in der Literatur herrschenden Meinung (…Armbr�ster NJW 2002, 2763, 2764;… ders. in M�nchKommBGB, 5. Aufl., 2006, � 1 ProstG Rn. 25;… Staudinger/Sack [2003] � 138 Rn. 453 S. 411;… wohl auch Bamberger/Roth/Wendtland, BGB, 2. Aufl., 2007, � 138 Rn. 68;… Palandt/Heinrichs, 66. Aufl., 2007, � 138 Rn. 52a;… a.A: Erman/Palm, BGB, 11. Aufl., 2004, � 138 Rn. 158) und der bereits durch die Senatsentscheidungen vom 4. M�rz 2004 (BGHZ 158, 201) und vom 16. November 2006 (III ZR 58/06 - NJW 2007, 438) vorgezeichneten Linie.Eine entsprechende Klarstellung enth�lt auch das Urteil vom 16. November 2006 (aaO S. 439 Rn. 17), durch das der Senat seine fr�here Rechtsprechung zum Ausschluss von Einwendungen gegen�ber dem Netzbetreiber aus dem Verh�ltnis zwischen dem Kunden und dem Inhalteanbieter schlie�lich aufgegeben hat.
BGH, 21.10.2009 - VIII ZR 286/07 Unwirksame Provisionsklausel in HandelsvertretervertragDurch den Abschluss eines als Dauerschuldverh�ltnis zu qualifizierenden Telefondienstvertrags verpflichtet sich der Anbieter, dem Kunden den Zugang zum �ffentlichen Telekommunikationsnetz zu er�ffnen und es ihm fortlaufend zu erm�glichen, unter Aufbau abgehender und Entgegennahme ankommender Telefonverbindungen mit anderen Teilnehmern eines Telefonfestnetzes oder eines Mobilfunknetzes Sprache und sonstige Daten auszutauschen (BGHZ 158, 201, 203; BGH, Urteil vom 16. November 2006 - III ZR 58/06, NJW 2007, 438, Tz. 8; jeweils m.w.N.).Wie bereits unter II 1 a ausgef�hrt, verpflichtet sich bei einem Telefondienstvertrag der Anbieter, dem Kunden den Zugang zum �ffentlichen Telekommunikationsnetz zu er�ffnen und ihm die M�glichkeit einzur�umen, unter Aufbau abgehender und Entgegennahme ankommender Telefonverbindungen mit anderen Teilnehmern eines Telefonfestnetzes oder eines Mobilfunknetzes Sprache und sonstige Daten auszutauschen (…vgl. BGHZ 158, aaO; BGH, Urteil vom 16. November 2006, aaO; jeweils m.w.N.).
BGH, 08.03.2007 - III ZR 128/06 Formularm��ige �berb�rdung des Risikos der Einbringlichkeit einer zum Inkasso …aa) Zwischen dem Anbieter eines Mehrwertdienstes und dem Nutzer (Anrufer) kommt regelm��ig ein Vertrag �ber die Erbringung des Dienstes zustande (…st�ndige Rechtsprechung des Senats: BGHZ 166, 369, 371 Rn. 10; 158, 201, 203 f; Urteil vom 16. November 2006 - III ZR 58/06 - EBE/BGH 2007, 11; Urteil vom 28. Juli 2005 - III ZR 3/05 - NJW 2005, 3636, 3637; Vers�umnisurteil vom 22. November 2001 - III ZR 5/01 - NJW 2002, 361, 362; siehe ferner auch Urteil vom 20. Oktober 2005 - III ZR 37/05 - NJW 2006, 286, 287), aufgrund dessen der Anbieter einen Verg�tungsanspruch erlangt.In diesen F�llen bleibt der Diensteanbieter auch im Verh�ltnis zum Anschlussnehmer - als Gesamtgl�ubiger mit dem Teilnehmernetzbetreiber - Inhaber der Forderung (vgl. Senatsurteil vom 16. November 2006 - III ZR 58/06 - aaO).dd) (1) Leistet der Kunde - etwa auch im Wege der Vorauszahlung durch den Erwerb von Guthabenkarten - an den rechnungsstellenden Teilnehmernetzbetreiber, hat dies in entsprechender Anwendung von � 15 Abs. 1 Satz 4 TKV beziehungsweise gem�� � 45h Abs. 1 Satz 3 TKG n.F. befreiende Wirkung auch gegen�ber dem Diensteanbieter (vgl. Senatsurteil vom 16. November 2006 aaO S. 12).
AG Zossen, 04.05.2007 - 5 C 6/07 Telefondienstvertrag: Allgemeine Gesch�ftsbedingungen mit der Berechtigung des …Das macht auch � 15 Abs. 1 Satz 1 TKV deutlich, der dem Teilnehmernetzbetreiber nur die Befugnis zur Rechnungslegung auch f�r Forderungen Dritter gibt (so auch BGH, NJW 2007, 438;… vgl. weiter Vander , K&R 2006, 566/569 f.).Das von der Kl�gerin angef�hrte Urteil des BGH vom 16.11.2006 (NJW 2007, 438) rechtfertigt keine andere Betrachtung.Bei einem - wie immer dogmatisch begr�ndeten - Einwendungsdurchgriff im Sinne des BGH (NJW 2007, 438) reduziert sich damit das Interesse des Teilnehmernetzbetreibers an einem eigenen Forderungsrecht auf den schlichten Wunsch nach einem reibungslosen Inkasso ohne R�cksicht auf gesetzliche Regelungen und insbesondere ohne die Notwendigkeit, die unter Umst�nden vertraulichen Abtretungsvereinbarungen mit den Drittanbietern offen zu legen (BGH NJW 2007 438/439;… Ditscheid , MMR 2007, 210/212).
BVerwG, 03.09.2014 - 6 C 19.13 Telekommunikation; Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung; Entgeltgenehmigung; …Vielmehr handelt es sich um einen Dienstvertrag im Sinne von � 611 BGB, durch den sich der Teilnehmernetzbetreiber verpflichtet, dem Kunden den Zugang zum �ffentlichen Telekommunikationsnetz zu er�ffnen und zu erm�glichen, unter Aufbau abgehender und Entgegennahme ankommender Telefonverbindungen mit anderen Teilnehmern eines Telefonfest- oder Mobilfunknetzes Sprache oder sonstige Daten auszutauschen (…vgl. BGH, Urteile vom 4. M�rz 2004 - III ZR 96/03 - BGHZ 158, 201 = juris Rn. 17 und vom 16. November 2006 - III ZR 58/06 - NJW 2007, 438 ; KG, Urteil vom 28. Juni 2012 - 22 U 207/11 - NJW-RR 2012, 1400).
KG, 28.06.2012 - 22 U 207/11 Mobilfunkanbieter muss Kunden auf das Risiko au�erordentlich hoher Kosten bei …Die Kl�gerin hat sich zur Erbringung der Dienstleistung verpflichtet, dem Beklagten als Kunden den Zugang zum �ffentlichen Telekommunikationsnetz zu er�ffnen und zu erm�glichen, unter Aufbau abgehender und Entgegennahme ankommender Telefonverbindungen mit anderen Teilnehmern eines Telefonfest- oder Mobilfunknetzes Sprache oder sonstige Daten auszutauschen (vgl. BGH, Urteil vom 16. November 2006 -III ZR 58/06- juns Rn, 8 m. w. N., NJW 2007, 438 f;… Palandt/Sprau, BGB, 71. Aufl., Einf. v. � 631 Rn. 28 m. w. N.;… Eckert in Schuster, Vertragshandbuch Telemedia, S. 498, Rn. 40 m. w. N.).
FG D�sseldorf, 22.09.2009 - 5 K 4568/05 Umsatzsteuerliche Behandlung von uneinheitlichen …Auch der Bundesgerichtshof BGH nimmt bei der Inanspruchnahme von sog. "Premium Rate"-Diensten (0190-Sondernummern) regelm��ig zwei unterschiedliche Rechtsverh�ltnisse zum Anrufer an: Die die technische Seite des Vorgangs betreffende und im Rahmen des Telefondienstvertrages zu erbringende Dienstleistung des Telekommunikationsunternehmens und die die inhaltliche Seite des Vorgangs betreffende weitere Dienstleistung, z. B. ..............................................(BGH, Urteile vom 28.07.2005 III ZR 3/05, Neue Juristische Wochenschrift NJW 2005, 3636; vom 16.11.2006 III ZR 58/06, NJW 2007, 438; vom 22.11.2001 III ZR 5/01, NJW 2002, 361).Soweit der BGH dabei zuletzt (Urteil vom 16.11.2006 III ZR 58/06, NJW 2007, 438) dem TNB einen eigenen Verg�tungsanspruch auch hinsichtlich des f�r die Nutzung des fremden Mehrwertdienstes angefallenen Entgeltanteils zuspricht, stellt er gleichwohl klar, dass es sich um einen Verg�tungsanspruch f�r Fremdleistungen handelt.
LG Potsdam, 26.11.2015 - 2 O 340/14 Zur Verantwortlichkeit des Mobilfunkanbieters f�r Beanstandungen gegen sog. …Dass die Beklagte m�glicherweise nicht in der Lage w�re, die Einwendungen aufzukl�ren und sich deshalb selbst an den Drittanbieter wenden m�sste, steht dem nicht entgegen (vgl. auch die Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 16.11.2006, III ZR 58/06, zitiert nach juris.de, zu � 15 Abs. 3 TKV a.F. wonach AGB, die das Einwendungsrecht ausschlie�en sollen einen Versto� gegen � 15 Abs. 3 TKV darstellen).
LG Deggendorf, 08.10.2008 - 2 O 617/07 Formularm��iger Mobilfunknetzvertrag: Einwendungen gegen einen Verg�tungsanspruch …Derartige Leistungen werden aufgrund eines neben dem Telefondienstvertrages bestehenden weiteren Rechtsverh�ltnisses zwischen dem jeweiligen Erbringer der Mehrwertdienste und dem Nutzer erbracht, wobei der Mehrwertdienstvertrag die inhaltliche Seite der Dienstleistung betrifft (vergl. BGH NJW 2007, S. 438).Jedenfalls mu� sich der Teilnehmernetzbetreiber die im Verh�ltnis des Kunden zu dem Drittanbieter bestehenden Einwendungen entgegenhalten lassen, ohne eine abweichende Regelung wirksam treffen zu k�nnen (BGH NJW 2007, S. 438).
BVerwG, 03.09.2014 - 6 C 20.13 Genehmigungsf�higkeit von K�ndigungsentgelten bei Gew�hrung des TAL-ZugangsVielmehr handelt es sich um einen Dienstvertrag im Sinne von � 611 BGB, durch den sich der Teilnehmernetzbetreiber verpflichtet, dem Kunden den Zugang zum �ffentlichen Telekommunikationsnetz zu er�ffnen und zu erm�glichen, unter Aufbau abgehender und Entgegennahme ankommender Telefonverbindungen mit anderen Teilnehmern eines Telefonfest- oder Mobilfunknetzes Sprache oder sonstige Daten auszutauschen (…vgl. BGH, Urteile vom 4. M�rz 2004 - III ZR 96/03 - BGHZ 158, 201 = juris Rn. 17 und vom 16. November 2006 - III ZR 58/06 - NJW 2007, 438 ; KG, Urteil vom 28. Juni 2012 - 22 U 207/11 - NJW-RR 2012, 1400).
BVerwG, 03.09.2014 - 6 C 21.13 Genehmigungsf�higkeit von K�ndigungsentgelten bei Gew�hrung des TAL-Zugangs
BVerwG, 03.09.2014 - 6 C 22.13 Genehmigungsf�higkeit von K�ndigungsentgelten bei Gew�hrung des TAL-Zugangs
BVerwG, 03.09.2014 - 6 C 24.13 Genehmigungsf�higkeit von K�ndigungsentgelten bei Gew�hrung des TAL-Zugangs
BVerwG, 03.09.2014 - 6 C 25.13 Genehmigungsf�higkeit von K�ndigungsentgelten bei Gew�hrung des TAL-Zugangs
BVerwG, 03.09.2014 - 6 C 23.13 Genehmigungsf�higkeit von K�ndigungsentgelten bei Gew�hrung des TAL-Zugangs
VG K�ln, 28.11.2013 - 1 K 6230/11 Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.