Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/286
Timestamp: 2019-02-16 15:45:44
Document Index: 116758777

Matched Legal Cases: ['§ 286', '§ 286', '§ 285', '§ 287', 'BGH', '§ 286', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 286', 'BGH', 'BGH', '§ 286', '§ 281', '§ 323', 'BGH', 'Art. 4', 'BGH', '§ 286', '§ 281', '§ 323', 'BGH', 'Art. 4', '§ 286', 'BGH', '§ 286', 'BGH', 'BGH', '§ 286', 'BGH', '§ 286', 'BGH', '§ 286', '§ 286', '§ 286', '§ 286', 'BGH', '§ 286', 'BGH', '§ 286', '§ 286', 'BGH', '§ 286', 'BGH', '§ 286', '§ 286', 'BGH', '§ 286', 'BGH', '§ 286', 'BGH', 'BGH', '§ 286', '§ 286', '§ 286', 'BGH', '§ 286', 'BGH', '§286', '§ 286', 'BGH', '§ 286', 'BGH', '§ 286', '§ 286', 'BGH', '§ 286', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 286', 'BGH', 'BGH', '§ 286', 'BGH', 'BGH', '§ 304', 'BGH', '§ 286', '§ 377', 'BGH', '§ 286', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', 'BGH', 'BGH', '§ 325', '§ 286', 'BGH', 'BGH', '§ 286', 'BGH', '§ 634', '§ 286', 'BGH']

§ 286 BGB: Verzug des Schuldners
§ 286 BGB
1.für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist,
2.der Leistung ein Ereignis vorauszugehen hat und eine angemessene Zeit für die Leistung in der Weise bestimmt ist, dass sie sich von dem Ereignis an nach dem Kalender berechnen lässt,
3.der Schuldner die Leistung ernsthaft und endgültig verweigert,
4.aus besonderen Gründen unter Abwägung der beiderseitigen Interessen der sofortige Eintritt des Verzugs gerechtfertigt ist.
§ 285 BGB
§ 287 BGB
BGH, URTEIL vom 3.5.2016, Az. VIII ZR 215/15 1.	Zutreffend und von der Revision insoweit nicht beanstandet ist das Berufungsgericht allerdings zu dem Ergebnis gelangt, dass die Klägerin den Beklagten nicht verzugsbegründend - auch nicht zugleich mit der Rechnung - gemahnt hat (§ 286 Abs. 1 Satz 1 BGB; vgl. BGH, Urteil vom 25. Oktober 2007 - Ill ZR 91/07, BGHZ 174, 77 Rn. 11 mwN).
BGH, URTEIL vom 4.4.2016, Az. IX ZR 208/15 - 10- § 286 BGB; vgl. etwa BGH, Urteil vom 6. Oktober 2010 -VIII ZR 271/09, NJW 2011, 296 Rn. 8f mwN), auch wenn ein Rechtsanwalt in eigener Sache tätig wird (vgl. BAG ZIP 1995, 499).
BGH, URTEIL vom 4.1.2016, Az. TEIL XZR 36/15 Deshalb kann offen bleiben, ob, was zweifelhaft ist, die Ansicht der Revision zutrifft, dass die nach § 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB erforderliche, im Streitfall aber nicht erfolgte Bestimmung einer angemessenen, von dem Ereignis an nach dem Kalender berechenbaren Frist für die Leistung in Anlehnung an die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Fristsetzung für die Nacherfüllung im Sinne von § 281 Abs. 1 und § 323 Abs. 1 BGB (zuletzt BGH, Urteil vom 18. März 2015 - VIII ZR 176/14, NJW 2014, 2564 Rn. 11) entbehrlich wäre und der Fluggast selbst auch gar keine Aufforderung zur Leistungserbringung aussprechen müsse, sondern dafür die Anordnung in Art. 4 Abs.3 Fluggast-rechteVO ausreicht, die Ausgleichsleistung sei unverzüglich zu erbringen.
BGH, URTEIL vom 4.1.2016, Az. X ZR 35/15 Deshalb kann offen bleiben, ob, was zweifelhaft ist, die Ansicht der Revision zutrifft, dass die nach § 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB erforderliche, im Streitfall aber nicht erfolgte Bestimmung einer angemessenen, von dem Ereignis an nach dem Kalender berechenbaren Frist für die Leistung in Anlehnung an die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Fristsetzung für die Nacherfüllung im Sinne von § 281 Abs. 1 und § 323 Abs. 1 BGB (zuletzt BGH, Urteil vom 18. März 2015 - VIII ZR 176/14, NJW 2014, 2564 Rn. 11) entbehrlich wäre und der Fluggast selbst auch gar keine Aufforderung zur Leistungserbringung aussprechen müsse, sondern dafür die Anordnung in Art. 4 Abs.3 Fluggast-rechteVO ausreicht, die Ausgleichsleistung sei unverzüglich zu erbringen.
OLG München, vom 4.4.2015, Az. 17 U 334/15 Die Kläger haben keinen Anspruch auf Ersatz der vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten (§ 286 Abs. 1 Satz 1 BGB): Voraussetzung hierfür wäre Verzugseintritt vor Beauftragung des Klägervertreters gewesen (BGH, Urteil vom 11.11.2008, NJW 2009, 580, 582, Randziffer 18).
LG Bonn, vom 3.5.2012, Az. 16 O 4/11 Nach § 286 Abs. 1 Nr. 4 BGB ist eine Mahnung für den Verzugseintritt entbehrlich, wenn der Schuldner die geschuldete Leistung angekündigt, aber gleichwohl nicht erbringt (BGH Urt. v. 16.1.2008 - VIII ZR 222/06, MDR 2008, 1216).
AG Kerpen, Urteil vom 2.6.2011, Az. 104 C 12/11 16Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass es nach der Rechtsprechung des BGH grundsätzlich für eine kalendarische Bestimmung der Leistungszeit im Sinne von § 286 Abs. 2 Nr. 1 BGB nicht ausreicht, wenn diese einfach einseitig vom Gläubiger vorgenommen wurde (vgl. dazu BGH, NJW 2008, 50 ff.).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 3.4.2011, Az. 12 Sa 1832/10 25-Aus der Erkenntnis, dass das Arbeitsverhältnis ein Dauerschuldverhältnis und die Arbeitsleistung regelmäßig nicht nachholbar ist (Erman/Hager, BGB, 12. Aufl., § 286 Rn. 7), lässt nichts für das Schuldverhältnis 'Urlaub' ableiten: Der Urlaub ist keine fortlaufend zu erbringende Dauerleistung, sondern wiederkehrende Einzelleistung und deshalb grundsätzlich zu einem späteren Zeitpunkt nachholbar (vgl. auch BGH 04.07.2002, a.a.O., MüKo/Ernst, § 286 BGB Rn. 41).
Anwaltsgerichtshof, Urteil vom 5.0.2011, Az. 2 AGH 48/10 Es besteht keine Ersatzpflicht, soweit das Inkassobüro Leistungen erbringt, die wie die Erstmahnung oder die Bearbeitung und Abwicklung von Schadensfällen zu dem eigenen Pflichtenkreis des Geschädigten gehören (vgl. zu dem Ganzen Palandt-Grüneberg, 69. Aufl., § 286 BGB, Rdnr. 45 und 46; OLG Bamberg NJW-RR 1994, 412 f.).
LG Bonn, Urteil vom 5.10.2010, Az. 2 O 5/10 Es kann nicht auf den Zeitpunkt 30 Tage nach Rechnungsstellung abgestellt werden, weil § 286 Abs.3 BGB auf Schadensersatzansprüche nicht anwendbar ist (vgl. Palandt/Grüneberg, 69. Aufl., § 286 Rn. 27; OLG Köln, Urteil vom 18.08.2010, 5 U 44/10).
BGH, URTEIL vom 2.6.2010, Az. XI ZR 27/10 18	aa) Nach dieser Entscheidung, die im Übrigen die oben (unter II. 3. a) aa)) angeführte ganz herrschende Meinung ausdrücklich gutheißt, vermag allein die erstmalige Zusendung einer Rechnung über eine Entgeltforderung im Sinne von § 286 Abs.3 Satz 1 BGB mit der einseitigen Bestimmung eines Zahlungszieles durch den Gläubiger den Schuldnerverzug eines Verbrauchers nicht zu begründen, wenn die Rechnung keinen Hinweis auf den Verzugseintritt oder ähnliche Zusätze enthält (BGHZ 174, 77, Tz. 11).
LG Bonn, Urteil vom 5.11.2009, Az. 10 O 255/09 Die Zustellung der Antragsschrift im Prozesskostenhilfeverfahren LG D, ## O ###/##, welche feststellbar spätestens am 03.12.2009 erfolgte (als sich die Prozessbevollmächtigten des damaligen Antragsgegners und jetzigen Beklagten mit Schriftsatz vom selben Tag meldeten), stellt eine verzugsbegründende Mahnung gemäß § 286 I BGB dar.
LG Bonn, Urteil vom 1.10.2008, Az. 13 O 214/08 48Nach § 286 Abs. 2 BGB a.F. kann der ausscheidende Gesellschafter insgesamt Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, wenn die GbR mit der Abfindungsleistung in Verzug ist und diese aufgrund dessen für den Gesellschafter nicht mehr von Interesse ist (OLG Köln, a.a.O.).
BGH, URTEIL vom 5.9.2008, Az. V ZR 31/08 27	cc) § 286 BGB a. F. gilt nicht nur für vertragliche, sondern auch für gesetzliche Ansprüche (Senat, BGHZ 156, 170, 171).
LG Mönchengladbach, Urteil vom 2.6.2008, Az. 3 O 5/08 Das Schreiben der Beklagten vom 26.4.2007 stellte insofern eine sog. Selbstmahnung des Schuldners dar, mit welcher dieser die Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt ankündigt und den Gläubiger als besonderen Grund i.S.d.§ 286 Abs. 2 Nr. 4 BGB vom grundsätzlichen Erfordernis einer Mahnung befreit (vgl. OLG Köln NJW-RR 2000, 73; Palandt-Heinrichs, BGB, 66. Auflage 2007, § 286 Rn. 25).
BGH, URTEIL vom 5.5.2008, Az. V ZR 52/07 Der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 2. März 1993 (XI ZR 133/92, NJW 1993, 1384) befasst sich mit einem Anspruch auf Verzugszinsen (§ 286 Abs. 1 BGB), also einem von vornherein und seiner Natur nach auf regelmäßig wiederkehrende Leistungen gerichteten Schadensersatzanspruch (vgl. auch BGH, Urt. v. 13. März 2008, IX ZR 136/07, juris Rdn. 9 f.).
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.1.2008, Az. 4b O 129/07 79Da gedachte Lizenzvertragsparteien eine Abrechnung über die Lizenzgebühren innerhalb eines Monats nach Schluss eines jeden Kalenderjahres vereinbart hätten, verbunden mit einer Fälligkeit der Lizenzgebührenansprüche zu dem 1. Februar (§ 286 Abs. 2 BGB), erkennt die Rechtsprechung dem Verletzten als Teil der Schadensersatzlizenz einen Zinsanspruch zu, der ab dem 1. Februar des Folgejahres für die im vergangenen Kalenderjahr entstandenen Lizenzgebühren zu zahlen ist (BGH, GRUR 1982, 286, 288 f. - Fersenabstützvorrichtung; OLG Düsseldorf, InstGE 4, 165 – Spulkopf II).
BGH, URTEIL vom 4.11.2007, Az. IX ZR 116/06 13	c) Mit der rechtswidrigen Entziehung der ihm nicht zustehenden Geldbeträge ist der Beklagte gemäß § 286 Abs. 2 Nr. 4 BGB unmittelbar in Verzug geraten (vgl. OLG Kiel SeuffArch Bd. 59 Nr. 259; MünchKomm-BGB/Ernst, 5. Aufl. § 286 Rn. 69; Palandt/Heinrichs, BGB 67. Aufl. § 286 Rn. 25).
BGH, URTEIL vom 4.9.2007, Az. III ZR 91/07 11	a) Als verzugsbegründende Mahnung genügt zwar jede eindeutige und bestimmte Aufforderung, mit der der Gläubiger unzweideutig zu dem Ausdruck bringt, dass er die geschuldete Leistung verlangt; auf die Rechtsfolgen eines Verzugs muss - anders als im Fall des § 286 Abs.3 Satz 1 BGB - nicht hingewiesen werden (BGH, Urteil vom 10. März 1998 - X ZR 70/96, NJW 1998, 2132, 2133; Palandt/Heinrichs, aaO, §286 Rn. 17).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 3.6.2007, Az. 12 Sa 944/07 50Eine Mahnung nach § 286 Abs. 1 BGB liegt vor, wenn der Gläubiger den Schuldner bestimmt und eindeutig auffordert, die geschuldete Leistung zu bewirken (vgl. BGH v. 12.07.2006, NJW 2006, 3271).
LG Wuppertal, Urteil vom 5.4.2007, Az. 2 O 317/06 Als Maßstab für einen unmittelbaren Leistungsaustausch ist die Verzugsfrist des § 286 Abs.3 BGB (30 Tage) anzusetzen (BGH, NJW 2006, S. 2701).
AG Duisburg, Urteil vom 3.1.2006, Az. 53 C 4028/05 Denn es sind auch solche Mahnkosten erstattungsfähig, die in Unkenntnis der bereits erfolgten Leistung entstanden sind, da es für die Sachdienlichkeit der Maßnahme auf den Zeitpunkt ihrer Vornahme ankommt (vgl. KG NJW-RR 1992, 1298; Palandt/Heinrichs, 65. Auflage 2006, § 286 BGB Rn. 47).
OLG Düsseldorf, Urteil vom 4.1.2001, Az. 6 U 3/00 Die Kreditzinsen waren deshalb als Verzugsschaden zu ersetzen (§ 286 Abs. 1 BGB; vgl. auch OLG Köln Rpfleger 1995, 520 f.).
BGH, URTEIL vom 4.4.1994, Az. III ZR 98/93 8 sichtspunkt des Verzuges (§ 286 BGB; vgl. auch BGH Urteil vom 30. November 1983 - IVb ZR 31/82 = BGHWarn 1983 Nr. 356 = FamRZ 1984, 163, 164).
BGH, URTEIL vom 1.4.1989, Az. II ZR 250/88 Hier kann der Geschädigte seine Kreditaufwendungen als Verzugsschaden nach § 286 BGB geltend machen (vgl. BGHZ 61, 346, 350, 351).
BGH, URTEIL vom 5.10.1985, Az. V ZR 168/84 1. Zu dem noch im Streit befindlichen Ausspruch über die Schadensersatzverpflichtung des Beklagten (Ziff des Urteilstenors) hat das Berufungsgericht lediglich be merkt, der Schadensersatzanspruch rechtfertige sich aus § 286 BGB, und hat dazu auf das BGH-Urteil vom 15. März 1963, Ib ZR 69/62, NJW 1963, 1247 sowie auf Staudinger/ Dileher, BGB 12. Aufl. Vorbem.
BGH, vom 3.1.1984, Az. VIII ZR 295/82 BGB) ist, die vorgenannten Umstände zu berücksichtigen sein, insbesondere auch der Aufwand für die Stillegung und Erhaltung sowie die Ersatzbeschaffung - für den der Kläger allerdings von der Beklagten möglicherweise Ersatz gemäß § 304 BGB (RGZ 145, 79, 84? BGH, Urteil vom 3. Februar 1959 - VIII ZR 14/58 - LM BGB S 390 Nr. 5 = BB 1959, 281) bzw. auch § 286 Abs. 1 BGB (RG aaO; Staudinger/Honsell 12. Aufl. $ 465 Rdn. 10 m.w.N.? Brüggemann in Großkommentar HGB § 377 Rdn. 74 c?
BGH, URTEIL vom 4.0.1983, Az. VII ZR 105/81 Auch der Anspruch auf Ersatz des Verzögerungsschadens nach § 286 Abs. 1 BGB fällt unter § 11 Nr. 8 b AGBG (vgl. Kötz in MünchKomm, aaO, § 11 Rdn. 71; Löwe/Graf von Westphalen/Trinkner, aaO, 2. Aufl., § 11 Nr. 8 Rdn. 23 - 25; Palandt/Heinrichs, aaO, § 11 An. 8 a bb; a.A. Staudinger/Schlosser, aaO, § 11 Nr. 8 Rdn. 9; Ulmer/Brandner/Hensen, aaO, § 11 Nr. 8 Rdn. 11).
BGH, URTEIL vom 4.0.1974, Az. VII ZR 28/72 NJW 1963, 1148;	vom	17. Oktober	1966 - VII	ZR	164/64 -; BGHZ 48, 264; 54, 236) leite sich aus den §§ 325, 326 BGB ab, so daß entsprechend auch ein Rücktrittsrecht anerkannt werden könne• Ein solcher Schadensersatzanspruch leitet sich vielmehr, abgesehen von dem Verzögerungsschaden wegen verspäteter Nachbesserung (§ 286 BGB), aus positiver Vertragsverletzung her (so ausdrücklich: Urteile vom 9. Mai 1957	- VII ZR 277/56	- und vom 18.	Juni 1959
BGH, URTEIL vom 4.10.1973, Az. tu zr 161/71 Zwischen den beiden Möglichkeiten der Schadensberechnung hat der Geschädigte (Gläubiger) die Wahl, und er kann auch bis zur letzten mündlichen Verhandlung grundsätzlich von einer Berechnungsart auf die andere übergehen (vgl. dazu BGH in NJW 1953, 337 ■ LM § 286 BGB Nr. 2).
BGH, vom 4.5.1959, Az. VII ZR 181/58 aber nur dann der Pall sein* wenn dem Besteller andere ausreichende Ansprüche nicht zur Verfügung stehen und die Klausel der Lieferungsbedingungen ihn (mangels Nachbesserung) praktisch rechtlos machen würde* Als dem Besteller (trotz des vertraglichen Ausschlusses der Rechte aus den §§ 634; 635 BGB) bei Mißlingen einer Nachbesserung möglicherweise zustehende (vom Berufungsgericht aber nicht geprüfte) Ansprüche kommen Schadensersatzansprüche wegen schuldhafter Verletzung der ITachbesserungspflicht durch den Unternehmer in Betracht, welche sowohl auf Ersatz des Verzögerungsschadens gemäß § 286 BGB als auch auf weiteren Schadensersatz wegen positiver Vertragsverletzung gehen können (vgl. das oben angeführte Urteil vom 9o Mai 1957 sowie BGH MDR 1954-; 345) o