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Timestamp: 2016-10-22 07:08:35
Document Index: 365499154

Matched Legal Cases: ['Art. 87', 'BGE', 'Art. 87', 'BGE', 'BGE', 'Art. 87', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'in casu', 'Art. 4', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 4', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 19', 'Art. 40', 'BGE', 'BGE', 'Art. 31', 'BGE', 'Art. 41', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 5', 'Art. 28', 'Art. 27', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 134', 'Art. 159', 'Art. 135', 'BGE']

I 724/99 (05.10.2001)
I 724/99 Hm
Pr�sident Lustenberger, Bundesrichter Sch�n, Spira, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter Meyer; Gerichtsschreiber Fessler
B.________, 1956, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Michael Althaus, Advokatur Wick Lanz B�rgi, Schwanengasse 8, 3011 Bern,
A.- Der 1956 geborene, aus dem Kosovo stammende B.________ war ab 7. April 1988 als Bauarbeiter in der Firma X.________ t�tig. Wegen Beschwerden im R�cken, in der rechten Leistengegend und am rechten Handgelenk arbeitete er ab 15. September 1993 nicht mehr und bezog ab diesem Zeitpunkt Krankentaggelder.
Am 26. Juli 1994 ersuchte B.________ die Invalidenversicherung um berufliche Massnahmen, u.a. Umschulung auf eine neue T�tigkeit und Arbeitsvermittlung. Mit Verf�gung vom 24. Mai 1996 lehnte die IV-Stelle Bern das Leistungsbegehren ab, da lediglich geringf�gige nicht invalidisierende k�rperliche Beeintr�chtigungen best�nden. Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, soweit den Anspruch auf eine Rente, Umschulung oder Berufsberatung betreffend, mit Entscheid vom 10. April 1997 ab. In der Begr�ndung verneinte es u.a. die Relevanz des nach Abschluss des Schriftenwechsels eingereichten Berichts des Spitals Y.________ vom 23. Oktober 1996, wo der Versicherte am 18. des Monats auf der Medizinischen Abteilung zur Abkl�rung der Therapiem�glichkeiten untersucht worden war, f�r die Beurteilung der Anspruchsberechtigung bis zum Verf�gungszeitpunkt. Dieser Entscheid blieb unangefochten.
Am 20. Juni 1997 wurde B.________ ein weiteres Mal auf der Medizinischen Abteilung und am 13. November 1997 - nachdem die IV-Stelle den Anspruch auf Arbeitsvermittlung verneint hatte, da sich der Versicherte selbst nicht f�r arbeitsf�hig halte (Verf�gung vom 22. Oktober 1997) - auch in der Poliklinik f�r Viszerale und Transplantationschirurgie des Spitals Y.________ untersucht. Ab Mitte April 1998 wurde er wegen Depressionen durch Frau Dr. med. A.________, FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, behandelt. Kurz zuvor, am 3. M�rz 1998, hatte die Fremdenpolizei der Stadt E.________ die Aufenthaltsbewilligung bis 13. Dezember 1998 verl�ngert, wobei mit einer weiteren Verl�ngerung nicht gerechnet werden k�nne, sollten bis zu diesem Zeitpunkt die Arbeitssituation und die finanzielle Lage nicht eine grundlegende �nderung erfahren haben.
Mit Schreiben vom 3. November 1998 liess B.________ die erneute �berpr�fung des Anspruchs auf Leistungen der Invalidenversicherung beantragen. Zur St�tzung seines Gesuchs reichte sein Rechtsvertreter nachtr�glich zwei Berichte der Frau Dr. med. A.________ vom 4. Dezember 1998 und des Hausarztes Dr. med. R.________, FMH f�r Innere Medizin, vom 16. Dezember 1998 ein. Mit Vorbescheid vom 11. Januar 1999 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass auf sein Leistungsbegehren nicht eingetreten werde, da auf Grund der eingereichten Unterlagen keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes erkennbar sei. Am 15. Februar 1999 erliess die IV-Stelle eine auf Nichteintreten lautende Verf�gung.
B.- Die von B.________ hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit der Begr�ndung ab, die Verwaltung habe das Gesuch vom 3. November 1998 zwar formell durch Nichteintreten erledigt, nach Lage der Akten jedoch den Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung gleichwohl neu gepr�ft und zu Recht verneint (Entscheid vom 28. Oktober 1999).
C.- B.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, es seien der kantonale Entscheid und die Verf�gung vom 15. Februar 1999 aufzuheben und die IV-Stelle anzuweisen, auf das Gesuch vom 3. November 1998 einzutreten und dar�ber nach durchgef�hrtem Beweisverfahren materiell zu entscheiden; im Weitern sei ihm die unentgeltliche Verbeist�ndung zu bewilligen.
D.- Am 5. Oktober 2001 hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht eine partei�ffentliche Verhandlung durchgef�hrt.
1.- a) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs durch das kantonale Gericht ger�gt. Die Vorinstanz sei unrichtig, insbesondere entgegen dem klaren Wortlaut des Verf�gungsdispositivs davon ausgegangen, die IV-Stelle sei auf das Gesuch vom 3. November 1998 in Tat und Wahrheit eingetreten und habe, �ber die prozessuale Frage der Glaubhaftmachung einer �nderung der tats�chlichen Verh�ltnisse hinaus, die Anspruchsberechtigung (im Rahmen der ihr bei Neuanmeldungen nach Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV zukommenden Pr�fungsbefugnis) gepr�ft und verneint. Dass die Verwaltung auf diesen erneuten Antrag tats�chlich nicht eingetreten sei und auch nicht habe eintreten wollen, belegten auch die �brigen Akten, namentlich das Schreiben der IV-Stelle vom 11. Februar 1999, in welchem in Entgegnung der Einwendungen gegen den Vorbescheid ausgef�hrt werde, dass nicht nachvollziehbar sei, inwiefern sich der Zustand des Versicherten "verschlechtert haben soll". Wie das kantonale Verwaltungsgericht anstelle der Verwaltung auf das von dieser materiell nicht behandelte Gesuch eingetreten sei und es "sogleich" ohne weitere Beweismassnahmen als unbegr�ndet abgewiesen habe, sei sachlich nicht begr�ndbar und willk�rlich. Durch dieses Vorgehen verliere der Beschwerdef�hrer eine Rechtsmittelinstanz, und es werde ihm die M�glichkeit genommen, nach dem Eintreten auf das Gesuch mittels Beweisantr�gen und zu gegebener Zeit mit einer Stellungnahme zum Beweisergebnis auf den Ausgang des Verfahrens ein- und am Verfahren mitzuwirken.
b) Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde angef�hrten Umst�nde sprechen in der Tat gegen die Annahme, dass die IV-Stelle auf das Gesuch vom 3. November 1998 eingetreten war und dieses materiell behandelt hatte. Die Verwaltung selber hat sich denn auch im bisherigen Verfahren nicht in diesem Sinne ge�ussert. Es bestehen in den gesamten Akten keine Anhaltspunkte, dass sie das fragliche Gesuch materiell gepr�ft und zufolge Fehlens einer anspruchserheblichen �nderung der tats�chlichen Verh�ltnisse abgelehnt h�tte (vgl. auch BGE 117 V 15 ff. Erw. 2b/cc). Bei dieser Sachlage h�tte die Vorinstanz vorab und grunds�tzlich einzig zu pr�fen gehabt, ob die IV-Stelle mangels glaubhaft gemachter Verschlechterung des Gesundheitszustandes (Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV) zu Recht nicht auf die Neuanmeldung vom 3. November 1998 eingetreten war (vgl. BGE 116 V 266 Erw. 2a; ferner BGE 125 V 413 und 123 V 335). Darauf zielten auch Antrag und Begr�ndung in der Beschwerde ab.
c) Es spricht, wie sich aus den nachstehenden Erw�gungen ergibt, nichts dagegen, die Frage des Glaubhaftmachens in diesem Verfahren zu pr�fen, ohne die Sache zu diesem Zwecke an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen.
aa) Glaubhaftmachen im Sinne des Art. 87 Abs. 3 IVV erfordert nicht den Beweis nach dem im Sozialversicherungsrecht �blichen Grad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 125 V 195 Erw. 2, 119 V 9 Erw. 3c/aa, je mit Hinweisen). Die Beweisanforderungen sind vielmehr herabgesetzt (Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl. , Bern 1983, S. 272), indem nicht im Sinne eines "vollen Beweises" (ZAK 1971 S. 525 Erw. 2) die �berzeugung der Verwaltung begr�ndet zu werden braucht, dass seit der letzten rechtskr�ftigen Entscheidung tats�chlich eine relevante �nderung eingetreten ist. Vielmehr gen�gt es, dass f�r den geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstand wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der M�glichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abkl�rung werde sich die behauptete Sachverhalts�nderung nicht erstellen lassen. Bei der Beurteilung der Frage, ob die Vorbringen der versicherten Person glaubhaft sind, wird die Verwaltung u.a. zu ber�cksichtigen haben, ob die fr�here Verf�gung nur kurze oder schon l�ngere Zeit zur�ckliegt und dementsprechend an die Glaubhaftmachung h�here oder weniger hohe Anforderungen stellen (BGE 109 V 264 Erw. 3).
bb) In den nach der rentenablehnenden Verf�gung vom 24. Mai 1996 erstellten Berichten der Medizinischen Abteilung des Spitals Y.________ vom 23. Oktober 1996 und 20. November 1997 wird unter anderem die Diagnose zunehmender psychophysiologischer Beschwerden (Kopfschmerz, Schwindel, Schlafst�rung) und R�ckzugs-Konservierungs-Reaktion gestellt. Dabei wird auch auf die schwierige psychosoziale Situation und deren Bedeutung f�r eine Verbesserung des Gesundheitszustandes hingewiesen. In dem im Rahmen der Neuanmeldung vom 3. November 1998 vom Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers eingereichten Bericht vom 4. Dezember 1998 sodann gibt Frau Dr. med. A.________ an, der Versicherte sei ihr am 15. April 1998 wegen zunehmender Depressionen zur Behandlung zugewiesen worden. Auf Grund der Untersuchung vom 23. November 1998 h�tten sich u.a. folgende Befunde ergeben: depressive Stimmungslage, Fixierung auf die Schmerzen, Zukunfts�ngste sowie Sorge um die Familie wegen des Krieges im Kosovo. Es liege eine psychische St�rung mit Krankheitswert und Chronifizierung vor, wodurch die Arbeitsf�higkeit aus psychiatrischer Sicht zu 50 % eingeschr�nkt sei.
Diese Aussagen machen eine f�r den Rentenanspruch erhebliche Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes glaubhaft, zumal wenn ber�cksichtigt wird, dass nach Lage der Akten der psychische Gesundheitszustand im Rahmen der ersten Anmeldung bei der Invalidenversicherung nicht zur Diskussion gestanden und auch nicht Anlass zu entsprechenden speziellen Abkl�rungen gegeben hatte.
d) Ist damit eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht, halten die formellen R�gen gegen den vorinstanzlichen Entscheid nicht Stich. Vorab ist der Beschwerdef�hrer durch das Vorgehen des kantonalen Gerichts insofern nicht beschwert, als die R�ge der Geh�rsverletzung hier in der als unrichtig und unvollst�ndig beanstandeten Feststellung des Sachverhalts aufgeht. Ferner ergibt sich aus dem Eintreten nicht zwingend die Pflicht zur Vornahme erg�nzender Abkl�rungen. Im Weitern trifft zwar zu, dass grunds�tzlich Anspruch auf doppelten Instanzenzug besteht (BGE 125 V 416 f. Erw. 2c in fine mit Hinweis). Von einer Verletzung dieser Garantie kann indessen vorliegend insofern nicht gesprochen werden, als bei Eintreten auf eine Neuanmeldung von den rechtsanwendenden Beh�rden vorab zu pr�fen ist, ob die geltend gemachte �nderung tats�chlich eingetreten ist (BGE 117 V 198 Erw. 3a). Die Glaubhaftmachung bezweckt nur zu verhindern, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskr�ftiger Leistungsverweigerung immer wieder mit gleich lautenden und nicht n�her begr�ndeten Gesuchen befassen muss (BGE 117 V 200 Erw. 4b mit Hinweisen). Dar�ber hinaus hat sie keine materiellrechtliche Bedeutung. Schliesslich macht es in Bezug auf den Vergleichszeitraum im Falle einer weiteren Anmeldung keinen Unterschied, ob das Gesuch vom 3. November 1998 rechtskr�ftig durch Nichteintreten oder durch Abweisung erledigt wird (vgl. AHI 1999 S. 83 und BGE 105 V 29).
2.- Im angefochtenen Entscheid wird die Rechtsprechung zum Begriff der Invalidit�t gem�ss Art. 4 Abs. 1 IVG im Zusammenhang mit psychischen St�rungen mit Krankheitswert (BGE 102 V 165 und ZAK 1992 S. 170 f. Erw. 2a mit Hinweisen) sowie zur Pr�fungsbefugnis und -pflicht bei einer Neuanmeldung (BGE 117 V 198) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Erw�gungen zur Bedeutung invalidit�tsfremder Faktoren im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (vgl. AHI 1999 S. 238 f. Erw. 1 und BGE 122 V 422 f. Erw. 4a). Darauf wird verwiesen.
3.- Das kantonale Gericht hat zur Frage, ob der Beschwerdef�hrer an einem psychischen Gesundheitsschaden mit wesentlichen Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit leidet, erwogen, der Gesundheitszustand habe sich seit Erlass der Verf�gung vom 24. Mai 1996 nicht erheblich verschlechtert. Soweit die seither erstellten Berichte der Medizinischen Abteilung des Spitals Y.________ vom 23. Oktober 1996 und 30. Juni 1997 sowie der Frau Dr. med. A.________ vom 4. Dezember 1998 neue Befunde auswiesen, seien diese invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant. Denn als die eigentlichen Gr�nde f�r das subjektive Unverm�gen, einer Erwerbst�tigkeit nachzugehen, w�rden darin, neben reaktiven Komponenten, auch das soziokulturelle Umfeld des Versicherten angegeben, so erstens die bekannte Tatsache, dass es f�r einen Kosovo-Albaner undenkbar sei, als nicht v�llig gesunder und kr�ftiger Mann heimzukehren, zweitens die Sorge um die Familie namentlich auf Grund der aktuellen Verh�ltnisse in der Heimat, drittens seine Zukunfts�ngste (drohender finanzieller Notstand und Ausweisung bei negativem Ausgang des IV-Verfahrens). F�r diese die Arbeitsf�higkeit einschr�nkenden Faktoren habe die Invalidenversicherung nicht einzustehen. Soweit im �brigen eine psychische St�rung vorliege, habe sich dieser Zustand im Vergleichszeitraum nicht chronifiziert, k�nne doch dem Bericht der Frau Dr. med. A.________ vom 4. Dezember 1998 entnommen werden, dass durch Psychotherapie und Antidepressiva eine Verbesserung der psychophysiologischen Beschwerden (Schlafst�rungen und Angstzust�nde) habe erreicht werden k�nnen und dass der affektive Rapport anl�sslich der Untersuchung vom 23. November 1998 gut herstellbar gewesen sei.
4.- Die Vorinstanz schliesst einen psychischen Gesundheitsschaden mit Krankheitswert im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG nicht schlechthin aus, verneint aber dessen Relevanz mangels einer Chronifizierung, weil durch entsprechende Behandlung (Psychotherapie, Antidepressiva) eine Verbesserung der psychophysiologischen Beschwerden habe erreicht werden k�nnen. Diese W�rdigung wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in tats�chlicher Hinsicht mit dem Hinweis bestritten, dass in den erw�hnten Berichten des Spitals Y.________ und der Frau Dr. med. A.________ von einem chronifizierten Krankheitszustand gesprochen werde. Abgesehen davon k�nne nicht nur ein chronifizierter oder fixierter, sondern auch ein noch behandel- und therapierbarer Gesundheitsschaden eine Invalidit�t bewirken.
a) Zur Frage, ob und welche Bedeutung dem Gesichtspunkt der Therapierbarkeit oder Behandelbarkeit einer psychischen St�rung f�r den Anspruch auf eine Invalidenrente (oder auch Massnahmen beruflicher Art) zukommt, besteht, wie die in diesem Zusammenhang im angefochtenen Entscheid und in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zur St�tzung des jeweiligen Standpunktes angef�hrten Urteile des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts zeigen, keine einheitliche Rechtsprechung. In dem von der Vorinstanz erw�hnten Fall I 239/86 (unver�ffentlichtes Urteil V. vom 6. November 1986) wurde allgemein psychogenen St�rungen, deren Auswirkungen mit zumutbaren medizinischen Vorkehren - in casu Psychotherapie und autogenes Training - behoben werden k�nnen, ein invalidisierender Charakter aberkannt, da keine l�nger dauernde oder bleibende Erwerbsunf�higkeit im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG vorliege. Dabei verwies das Eidgen�ssische Versicherungsgericht auf mehrere ebenfalls nicht publizierte Entscheide, u.a. auf das Urteil E. vom 28. Dezember 1981 (I 558/79), wonach reaktiven Depressionen grunds�tzlich kein Krankheitswert im invalidenversiche- rungsrechtlichen Sinne zuzumessen sei, da diese laut der Fachliteratur durch Psychotherapie leicht beeinflussbar seien und im Allgemeinen rasch abkl�ngen, wenn z.B. ihre Ursache aufgehoben werde. Im nicht ver�ffentlichten Urteil C. vom 21. Februar 1994 (I 369/93) best�tigte das Gericht unter Hinweis auf seinen Entscheid vom 28. Dezember 1981 und auf Rz 1028 der bundesamtlichen Wegleitung �ber Invalidit�t und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung (WIH) in der ab 1. Januar 1990 g�ltigen Fassung diese Praxis. In einem weiteren nicht ver�ffentlichten Urteil G. vom 29. September 1997 (I 167/97) verwies das Eidgen�ssische Versicherungsgericht auf die zutreffende Darlegung der Grunds�tze �ber die Anerkennung geistiger Gesundheitssch�den als invalidisierende Faktoren im angefochtenen Entscheid, worin das Verwaltungsgericht des Kantons Bern erwogen hatte:
"Entscheidend ist, ob die psychische Beeintr�chtigung der Gesundheit nicht mehr therapierbar (chronifiziert und fixiert) ist (...).
Eine psychische Fehlentwicklung (Pers�nlichkeitsst�rung, einfache psychische oder neurotische Fehlentwicklung etc. ) vermag nach konstanter Praxis nur dann eine Invalidit�t zu begr�nden, wenn nach fach�rztlicher Feststellung den Versicherten die Verwertung der Arbeitsf�higkeit auf dem Arbeitsmarkt nur in vermindertem Masse oder �berhaupt nicht zumutbar ist und die Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit trotz Ergreifens der den Versicherten m�glichen und zumutbaren medizinischen (z.B. auch psychotherapeutischen), beruflichen oder anderen Massnahmen langdauernd sind (Rz 1020 ff. der vom Bundesamt f�r Sozialversicherung herausgegebenen Wegleitung �ber Invalidit�t und Hilflosigkeit).
Eine reaktive Depression stellt keinen Gesundheitsschaden dar, der eine bleibende oder l�ngere Zeit dauernde Erwerbsunf�higkeit und damit eine Invalidit�t im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG auszul�sen vermag (vgl. [Hinweis auf I 369/93]). "
Demgegen�ber f�hrte das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in der in BGE 122 V 218 (Urteil Z. vom 23. Mai 1996 [I 309/95]) nicht publizierten Erw. 5c u.a. aus:
"Auch die Tatsache, dass die Krankheitsverarbeitungsst�rung gegebenenfalls therapierbar ist und dass eine solche Therapie dem Beschwerdef�hrer zugemutet werden kann, spricht f�r sich allein nicht gegen die Annahme, dass vor Durchf�hrung einer solchen Therapie ein geistiger Gesundheitsschaden von Krankheitswert vorliegt. Diesbez�glich wurde etwa gem�ss BGE 108 V 215 f. einer Versicherten eine Invalidenrente zugesprochen, obwohl davon auszugehen war, dass die Erwerbsf�higkeit durch intensive Psychotherapie wesentlich verbessert werden konnte; (...)."
In Erw. 3b des auszugsweise in Praxis 1997 Nr. 49 S. 252 ff. wiedergegebenen Urteils F. vom 2. Dezember 1996 (I 192/96) sodann stellte das Gericht ganz allgemein fest, dass nicht erst bei einer chronifizierten oder fixierten, sondern auch bei einer noch behandel- oder therapierbaren gesundheitlichen Beeintr�chtigung eine Invalidit�t vorliegen k�nne. Im nicht ver�ffentlichten Urteil N. vom 26. September 1997 (I 214/97) ist diese Auffassung unter Verweisung auf den Entscheid vom 2. Dezember 1996 best�tigt worden.
b) aa) Das bereits mehrfach erw�hnte Urteil E. vom 28. Dezember 1981 st�tzt die Auffassung, dass einer psychischen St�rung grunds�tzlich kein invalidisierender Krankheitswert zukommt, wenn, soweit und solange sie nach schl�ssiger fach�rztlicher Ansicht prognostisch behandel- oder therapierbar ist, nur beschr�nkt. Vielmehr liegt jenem Entscheid die Annahme zu Grunde, dass reaktive Depressio- nen in der Regel nicht die f�r die Entstehung des Rentenanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 (Variante 2 [heute: lit. b]) IVG erforderliche Dauer und Intensit�t in den Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit erreichten, dies auf Grund der medizinischen Erfahrungstatsache, dass sie im Allgemeinen relativ rasch wieder abklingen. Die von der Vorinstanz vertretene Auffassung, dass die Therapierbarkeit ein entscheidendes Kriterium daf�r sei, ob einer psychischen Beeintr�chtigung der Gesundheit invalidisierender Charakter zukomme, l�sst sich aus dem Urteil E. nicht ableiten und ist abzulehnen, weil sich f�r eine solche negative materielle Anspruchsvoraussetzung im Gesetz keine Grundlage findet, wie sich aus dem Nachfolgenden ergibt.
bb) Nach Art. 4 Abs. 1 IVG gilt als Invalidit�t die durch einen k�rperlichen oder geistigen Gesundheitsschaden als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall verursachte, voraussichtlich bleibende oder l�ngere Zeit dauernde Erwerbsunf�higkeit. Die Invalidit�t gilt nach Abs. 2 dieser Bestimmung als eingetreten, sobald sie die f�r die Begr�ndung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat. Der Rentenanspruch im Besonderen entsteht fr�hestens in dem Zeitpunkt, in dem der Versicherte mindestens zu 40 % bleibend erwerbsunf�hig geworden ist oder w�hrend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunf�hig gewesen war (Art. 29 Abs. 1 lit. a und b IVG). Das Gesetz unterscheidet somit beim Begriff der Invalidit�t nicht danach, ob ein k�rperlicher oder geistiger Gesundheitsschaden vorliegt (im Rahmen der 4. IV-Revision sollen durch entsprechende �nderungen insbesondere im Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] explizit auch die psychischen Gesundheitssch�den als m�gliche Ursache der Invalidit�t anerkannt werden [vgl. BBl 2001 3224 Ziff. 1.2.4, 3263 Ziff. 2.6.1, 3323 und 3337 f.; ferner BBl 1997 IV 149 ff., 183 und 196]). Auch macht das IVG die Entstehung des Rentenanspruchs nicht davon abh�ngig, dass das betreffende Leiden stabil oder zumindest relativ stabilisiert ist (vgl. BGE 121 V 272 Erw. 6a und 119 V 102 Erw. 4a mit Hinweisen). Andernfalls h�tte es der Differenzierung in Art. 29 Abs. 1 IVG nicht bedurft. Eine andere Regelung gilt u.a. im Bereich der Unfallversicherung, wo der Anspruch auf eine das Taggeld abl�sende Invalidenrente u.a. erst entsteht, wenn von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG; vgl. auch Art. 40 Abs. 1 MVG).
cc) Die Qualifizierung prognostischer Behandelbar- keit (Therapierbarkeit) einer psychischen St�rung als Ausschlussgrund f�r die Entstehung des Rentenanspruchs widerspricht im Weitern Sinn und Zweck dieser Leistungsart, der Deckung des Risikos gesundheitlich bedingter Erwerbsunf�higkeit, dies grunds�tzlich ohne R�cksicht auf die Genese der eingetretenen gesundheitlichen Beeintr�chtigung (vgl. BGE 125 V 157 Erw. 5c/bb sowie Meyer-Blaser, Bundesgesetz �ber die Invalidenversicherung [IVG], in: Murer/Stauffer [Hrsg. ], Die Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Z�rich 1997, S. 8 f.). Zudem gilt es in diesem Zusammenhang, den Grundsatz der Selbsteingliederung (BGE 113 V 28 Erw. 4a) zu beachten. Danach hat der Versicherte von sich aus das ihm Zumutbare zur Verbesserung der Erwerbsf�higkeit beizutragen, in erster Linie durch Aussch�pfung s�mtlicher medizinischer Behandlungs- und weiterer therapeutischer M�glichkeiten. Kommt er dieser Schadenminderungspflicht nicht in gen�gender Weise nach, kann dies im Rahmen von Art. 31 Abs. 1 IVG (BGE 122 V 218, ZAK 1992 S. 126) zur ganzen oder teilweisen, vor�bergehenden oder dauernden Ablehnung der Rente f�hren (Meyer- Blaser, a.a.O., S. 240 ff.). Nimmt anderseits der Versicherte diese Pflicht im Rahmen des ihm objektiv und subjektiv Zumutbaren (vgl. Thomas Locher, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 2. Aufl. , Bern 1997, S. 57 f. N 30) wahr, indem er beispielsweise vom verf�gbaren psychotherapeutischen Angebot Gebrauch macht, und wird dadurch eine voraussichtlich dauernde Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit erreicht, stellt dies gegebenenfalls einen Revisionsgrund im Sinne von Art. 41 IVG dar (vgl. BGE 122 V 78 Erw. 2b und Praxis 1997 Nr. 49 S. 256 Erw. 4c).
c) Nach dem Gesagten ist die bisherige uneinheitliche Rechtsprechung in dem Sinne klarzustellen, dass die Behandelbarkeit einer psychischen St�rung, f�r sich allein betrachtet, nichts �ber deren invalidisierenden Charakter aussagt. F�r die Entstehung des Anspruchs auf eine Invalidenrente im Besonderen ist immer und einzig vorausgesetzt, dass w�hrend eines Jahres (ohne wesentlichen Unterbruch) eine mindestens 40%ige Arbeitsunf�higkeit nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG bestanden hat und eine anspruchsbegr�ndende Erwerbsunf�higkeit gem�ss Art. 28 Abs. 1 bis Abs. 1ter IVG sowie Art. 28 Abs. 2 IVG oder Art. 5 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 3 IVG und Art. 27 f. IVV weiterhin besteht. Dies bedeutet keineswegs, dass eine fach�rztlich festgestellte psychische Krankheit ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidit�t ist. In jedem Einzelfall muss eine Beeintr�chtigung der Erwerbsf�higkeit unabh�ngig von der Diagnose und grunds�tzlich unbesehen der �tiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein (BGE 99 V 29 Erw. 2; Meyer-Blaser, a.a.O., S. 11 f. und Locher, a.a.O., S. 81 N 7 und 10). Entscheidend ist die nach einem weit gehend objektivierten Massstab zu erfolgende Beurteilung, ob und inwiefern dem Versicherten trotz seines Leidens die Verwertung seiner Restarbeitsf�higkeit auf dem ihm nach seinen F�higkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und f�r die Gesellschaft tragbar ist (BGE 102 V 165; AHI 1996 S. 303 Erw. 2a und ZAK 1992 S. 170 Erw. 2a mit Hinweisen).
Soweit die Vorinstanz ihren Entscheid mit der Behandelbarkeit (Therapierbarkeit) und fehlenden Chronifizierung einer allf�lligen (nicht auszuschliessenden) psychischen St�rung begr�ndet, h�lt dies demnach vor Bundesrecht nicht Stand.
5.- a) Was das "sozio-kulturelle Umfeld" als weiteren Grund f�r das Unverm�gen des Beschwerdef�hrers, einer Erwerbst�tigkeit nachzugehen, anbetrifft, wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sinngem�ss geltend gemacht, dass invalidit�tsfremde Faktoren insofern von Bedeutung sind, als sie zur Entstehung oder Verschlimmerung des psychischen Gesundheitszustandes beitragen oder den Erfolg therapeutischer Massnahmen gef�hrden. An dieser Auffassung ist so viel richtig, dass sich solche Umst�nde im Rahmen der Invalidit�tsbemessung unter dem Gesichtspunkt zumutbarer Willensanstrengung zu ihrer �berwindung regelm�ssig nicht klar vom medizinischen Leiden selber trennen lassen. Indessen gebietet sich mit Blick auf die in Erw. 4a dargelegte Rechtsprechung, insbesondere Praxis 1997 Nr. 49 S. 252, die Pr�zisierung, dass Art. 4 Abs. 1 IVG zu Erwerbsunf�higkeit f�hrende Gesundheitssch�den versichert, worunter soziokulturelle Umst�nde nicht zu begreifen sind. Es braucht in jedem Fall zur Annahme einer Invalidit�t ein medizinisches Substrat, das (fach)�rztlicherseits schl�ssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit wesentlich beeintr�chtigt. Je st�rker psychosoziale oder soziokulturelle Faktoren im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgepr�gter muss eine fach�rztlich festgestellte psychische St�rung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeintr�chtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herr�hren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszust�nden klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbstst�ndigte psychische St�rungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit sind unabdingbar, damit �berhaupt von Invalidit�t gesprochen werden kann. Wo der Gutachter dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umst�nden ihre hinreichende Erkl�rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (vgl. AHI 2000 S. 153 Erw. 3). Ist anderseits eine psychische St�rung von Krankheitswert schl�ssig erstellt, kommt der Frage zentrale Bedeutung zu, ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter therapeutischer Behandlung, von der versicherten Person trotz des Leidens willensm�ssig erwartet werden kann zu arbeiten (eventuell in einem gesch�tzten Rahmen vgl. Praxis 1997 Nr. 49 S. 255 Erw. 4b) und einem Erwerb nachzugehen (vgl. Hans-Jakob Mosimann, Somatoforme St�rungen: Gerichte und [psychiatrische] Gutachten, in: SZS 1999 S. 1 ff. und 105 ff., insbes. S. 15 ff. mit zahlreichen Hinweisen auf die neuere medizinische Lehre; ferner Jacques Meine, L'expertise m�dicale en Suisse: satisfait-elle aux exigences de qualit� actuelles? in: SVZ 1999 S. 37 ff.).
b) Im Falle des Beschwerdef�hrers weisen die medizinisch-psychiatrischen Berichte einerseits eine Reihe pers�nlicher, famili�rer und herkunftsbezogener Umst�nde aus, anderseits nicht n�her spezifizierte psychische/psychosomatische Beeintr�chtigungen. Ob Letzteren im Sinne des eben Gesagten gegen�ber der soziokulturellen Belastungssituation selbstst�ndige Bedeutung und (teil-)invalidisierende Krankheitswertigkeit zukommt, kann auf Grund der Akten nicht zuverl�ssig beurteilt werden. Vielmehr erscheinen insbesondere mit Blick auf die Diagnosen in den Berichten der Medizinischen Abteilung des Spitals Y.________ vom 23. Oktober 1996 und 20. November 1997 sowie der Frau Dr. med. A.________ vom 4. Dezember 1998, ferner unter Ber�cksichtigung, dass der Beschwerdef�hrer offenbar seit September 1993 nicht mehr gearbeitet hat und im April 1998 eine psychotherapeutische Behandlung begonnen wurde, weitere Abkl�rungen durch die Verwaltung als unumg�nglich (vgl. zu den Anforderungen an eine psychiatrische Begutachtung AHI 2000 S. 152 f. Erw. 2c mit Hinweis auf Mosimann, a.a.O., sowie Hans Kind, So entsteht ein medizinisches Gutachten [mit einem Blick hinter die Kulissen], in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg. ], Rechtsfragen der medizinischen Begutachtung in der Sozialversicherung, Ver�ffentlichungen des Schweizerischen Instituts f�r Verwaltungskurse an der Universit�t St. Gallen, S. 49 ff., S. 57 f.).
6.- Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Prozessausgang entsprechend steht dem Beschwerdef�hrer eine Parteientsch�digung zu (Art. 159 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit Art. 135 OG; BGE 110 V 57 Erw. 3a und ZAK 1987 S. 268 f. Erw. 5a sowie SVR 1999 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 3). Das Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung ist somit gegenstandslos.
I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird dahingehend gutgeheissen, dass der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. Oktober 1999 und die Verf�gung vom 15. Februar 1999 aufgehoben werden und die Sache an die IV-Stelle Bern zur�ckgewiesen wird, damit sie, nach erg�nzenden Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen, �ber den Rentenanspruch neu verf�ge.
III. Die IV-Stelle Bern hat dem Beschwerdef�hrer f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 2500. - (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
V. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, der Ausgleichskasse des Kantons Bern und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.