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Timestamp: 2016-10-27 20:56:35
Document Index: 158885805

Matched Legal Cases: ['Art. 14', 'Art. 34', 'BGE', 'Art. 52', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 81', 'Art. 82', 'Art. 52', 'BGE', 'Art. 81', 'Art. 81', 'Art. 85', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 86', 'Art. 52', 'BGE', 'BGE', 'Art. 38', 'Art. 134', 'e contrario', 'Art. 156', 'Art. 135']

H 100/01 (05.04.2002)
L.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Dietsche, Eisenbahnstrasse 41, 9401 Rorschach,
A.- L.________ war vom 30. Dezember 1985 bis zum 14. August 1995 Mitglied - bis 18. Mai 1988 Pr�sident - des Verwaltungsrates der 1980 gegr�ndeten Firma R.________ AG, Metallbautechnik, mit Sitz in W.________. Auf Grund von finanziellen Schwierigkeiten, welche zu Verz�gerungen in der Bezahlung der parit�tischen Sozialversicherungsbeitr�ge, Zahlungsaufsch�ben und Betreibungen Anlass gaben, gew�hrte die Appenzell-Ausserrhodische Bank dem Unternehmen am 29. Dezember 1994 einen Kredit, wobei als Sicherheit gleichzeitig alle Guthaben mittels Globalzession an die kreditgebende Bank abgetreten werden mussten. An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 13. Januar 1995 wurde der Verwaltungsrat der Gesellschaft unter weitgehend neuer Besetzung erweitert und die Wahl eines neuen Pr�sidenten durchgef�hrt. L.________ verblieb im Verwaltungsrat, verlor aber die bisherige Einzelunterschrift mit Wirkung ab
21. Februar 1995. Die Ausgleichskasse PROMEA schloss mit der R.________ AG am 31. Januar 1995 eine Zahlungsvereinbarung ab, die monatliche Tilgungszahlungen an r�ckst�ndige Sozialversicherungsbeitr�ge in H�he von Fr. 30'000.- vorsah.
Am 16. Mai 1995 demissionierte L.________ als Verwaltungsrat und verkaufte die Aktien des Unternehmens, die sich s�mtliche in seinem Eigentum befunden hatten. �ber die Gesellschaft, der am 21. August 1995 Nachlassstundung gew�hrt worden war, wurde am 20. Dezember 1995 der Konkurs er�ffnet, in welchem die Ausgleichskasse Ausst�nde im Umfange von Fr. 275'302. 90 (einschliesslich FAK- und MEK-Beitr�ge, Verwaltungskostenbeitr�ge und Verzugszinsen) geltend machte. Mit Verf�gung vom 22. Juli 1996 verlangte die Ausgleichskasse von L.________ Schadenersatz f�r entgangene Beitr�ge in H�he von Fr. 236'982. 70 gegen Abtretung einer allf�lligen Konkursdividende.
B.- Auf Einspruch des Betroffenen erhob die Ausgleichskasse am 20. August 1996 Klage mit dem Antrag, L.________ sei - gegen Abtretung einer allf�lligen Konkursdividende - zur Bezahlung von Schadenersatz in verf�gter H�he zu verpflichten. Im Laufe des Verfahrens reduzierte die Ausgleichskasse die Klageforderung auf Fr. 217'140. 15.
Mit Entscheid vom 6. September 2000 hiess das Verwaltungsgericht von Appenzell Ausserrhoden die Klage im Umfang von Fr. 211'789. 55 (exkl. FAK- und MEK-Beitr�ge) gut.
C.- L.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei die Klage abzuweisen.
W�hrend das kantonale Gericht und die Ausgleichskasse auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung.
D.- Am 11. Januar 2002 verlangt der Instruktionsrichter beim Verwaltungsgericht von Appenzell Ausserrhoden den Beizug der Akten des Parallelverfahrens zwischen der Ausgleichskasse PROMEA und der U.________ AG (fr�here Schweizerische Bankgesellschaft als Rechtsnachfolgerin der Appenzell-Ausserrhodischen Bank).
2.- Im vorinstanzlichen Entscheid werden die massgeblichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers (Art. 14 Abs. 1 AHVG, Art. 34 ff. AHVV), die Folgen der Nichterf�llung dieser �ffentlichrechtlichen Aufgabe (BGE 118 V 195 Erw. 2a mit Hinweisen), die Voraussetzungen, unter denen ein verantwortliches Organ einer juristischen Person der Ausgleichskasse den durch schuldhafte Missachtung der genannten Vorschriften entstandenen Schaden zu ersetzen hat (Art. 52 AHVG; BGE 108 V 185 ff. Erw. 1a und b; vgl. auch BGE 123 V 15 Erw. 5b mit Hinweisen), namentlich die Haftungsvoraussetzung des zumindest grobfahrl�ssigen Verschuldens (BGE 108 V 202 f. Erw. 3a; vgl. auch ZAK 1985 S. 51 f.
3.- Unbestritten ist, dass sowohl die Schadenersatzverf�gung als auch die Klageerhebung rechtzeitig erfolgt sind (Art. 81 Abs. 3 und Art. 82 Abs. 1 AHVV). Fest steht ferner, dass dem Beschwerdef�hrer als Verwaltungsratsmitglied der R.________ AG Organstellung im Sinne der Judikatur zu Art. 52 AHVG zukommt. Zu vermerken bleibt in diesem Zusammenhang, dass - wie die Vorinstanz richtig erkannt hat - die Organstellung des Beschwerdef�hrers rechtsprechungsgem�ss (BGE 112 V 4 ff. Erw. 3b-d mit Hinweisen) mit dessen Demissionserkl�rung als Mitglied des Verwaltungsrates und dem gleichzeitigen Verkauf s�mtlicher Namensaktien am 16. Mai 1995 endete, auch wenn die L�schung im Handelsregister erst am 14. August 1995 erfolgte.
Strittig und zu pr�fen sind demgegen�ber einerseits Bestand und H�he des Schadens sowie anderseits die Frage, ob der allf�llige Schaden grobfahrl�ssig verursacht wurde.
4.- a) Wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren r�gt der Beschwerdef�hrer auch vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht, der Schaden sei nicht rechtsgen�glich nachgewiesen bzw. substantiiert.
b) Der Schadenersatzprozess gem�ss Art. 81 AHVV ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 81 Abs. 3 AHVV in Verbindung mit Art. 85 Abs. 2 lit. c AHVG), wonach das Gericht von Amtes wegen f�r die richtige und vollst�ndige Abkl�rung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen hat (vgl. BGE 108 V 198 Erw. 5). Dieses Prinzip gilt indes nicht uneingeschr�nkt, sondern wird durch die verschiedenen Mitwirkungspflichten der Parteien erg�nzt (BGE 125 V 195 Erw. 2, 122 V 158 Erw. 1a, je mit Hinweisen). Dazu geh�rt auch die Substantiierungspflicht, welche beinhaltet, dass die wesentlichen Tatsachenbehauptungen und -bestreitungen in den Rechtsschriften enthalten sein m�ssen (Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege,
2. Aufl. , Bern 1983, S. 208). Dementsprechend ist es Sache der Ausgleichskasse, die Schadenersatzforderung soweit zu substantiieren, dass sie �berpr�ft werden kann. Anderseits obliegt es im Bestreitungsfall dem Schadenersatzpflichtigen, darzulegen, weshalb der von der Kasse ermittelte Schadensbetrag unzutreffend ist (ZAK 1991 S. 126 f. Erw. II/1b).
c) aa) Die Ausgleichskasse wurde von der Vorinstanz mit Beschluss vom 24. Juni 1998 aufgefordert, eine "bereinigte Schadensberechnung mitsamt den zus�tzlich erforderlichen Belegen einzureichen". Mit Eingabe vom 21. August 1998 kam die Ausgleichskasse dieser Aufforderung insofern nach, als sie die FAK- und MEK-Beitr�ge bei der Schadenersatzberechnung in Abzug brachte und weitere Erl�uterungen zu einzelnen Positionen des EDV-Kontoauszuges abgab, welcher als Grundlage der Klage eingereicht worden war. Das kantonale Gericht erachtete die Schadenersatzklage hierauf als gen�gend substantiiert, wobei es davon ausging, dass der Schaden durch die Lohnsummenmeldungen der R.________ AG und die Beitragsrechnungen belegt sei. Nach einer Bereinigung bzw.
Korrektur des Abzuges infolge der FAK- und MEK-Beitr�ge legte es den Schaden auf Fr. 211'789. 55 fest.
bb) Dem Beschwerdef�hrer, welcher die Auffassung vertritt, auch unter Ber�cksichtigung der Eingabe der Ausgleichskasse vom 21. August 1998 sei der Schaden nicht rechtsgen�glich substantiiert, ist insofern zuzustimmen, als die Schadensberechnung der Ausgleichskasse - wie diese selber zugegeben hat - nicht einfach nachzuvollziehen ist.
Entgegen der Darstellung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hat sich die Vorinstanz jedoch eingehend mit den vorhandenen Unterlagen auseinander gesetzt. Den Erw�gungen des angefochtenen Entscheides l�sst sich namentlich entnehmen, auf Grund welcher Akten und in welchem Umfang das kantonale Gericht den Schaden als ausgewiesen ansieht. Der Beschwerdef�hrer hat weder im vor- noch im letztinstanzlichen Verfahren - mit einer Ausnahme, auf die nachfolgend einzugehen ist - konkret dargelegt, inwiefern die Schadensberechnung in einzelnen Positionen oder in ihrer Gesamtheit unzutreffend sein soll. Wenn die Vorinstanz vom Bestand eines Schadens ausgeht und diesen als gen�gend substantiiert beurteilt, erscheint diese Sachverhaltsfeststellung jedenfalls nicht als mangelhaft im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG (vgl. Erw. 1 hievor).
d) In diesem Zusammenhang zu pr�fen bleibt die R�ge des Beschwerdef�hrers, dass drei "Zahlungen" - richtigerweise Gutschriften - im Betrage von Fr. 58'226.-, Fr. 10'097.- und Fr. 58'226.- auf die �ltesten Ausst�nde h�tten angerechnet werden m�ssen, wodurch sich der Schaden, f�r den der Beschwerdef�hrer allenfalls einzustehen hat, reduzieren w�rde. Die Umbuchungen erfolgten, weil die R.________ AG der Ausgleichskasse mit Schreiben vom 14. Juli 1995 eine Reduktion der Bruttolohnsumme f�r das Jahr 1995 mitgeteilt und gleichzeitig einen Zahlungseingang �ber Fr. 60'000.- in Aussicht gestellt hatte, welcher Betrag den Pr�mien der Monate Juni 1995 und - als Akontozahlung - Juli 1995 gutgeschrieben werden sollte. Dem EDV-Kontoauszug - wie auch der Verrechnungsmitteilung der Ausgleichskasse an die R.________ AG vom 25. Juli 1995 - l�sst sich entnehmen, dass - entgegen der Darstellung der Ausgleichskasse in ihrer Eingabe vom 21. August 1998 - die sich aus der Reduktion der Lohnsumme ergebenden Guthaben offenbar im Umfange von Fr. 47'069. 50 den Beitr�gen f�r den Monat Mai 1995, im Umfange von Fr. 68'323.- denjenigen f�r den Monat Juni 1995 und im Umfange von Fr. 58'226.-- der Beitragsforderung des Monats Juli 1995 angerechnet wurden. Die Ausgleichskasse hat also einerseits die eingegangene Zahlung und anderseits die sich aus der Reduktion der Lohnsummen ergebenden Gutschriften im Rahmen der aktuellen Beitragsausst�nde der Monate Mai, Juni und Juli 1995 ber�cksichtigt, wodurch sie sich im Sinne der Weisung der Schuldnerin 14. Juli 1995 verhielt. Die Verrechnungsmitteilung vom 25. Juli 1995 blieb sodann seitens der R.________ AG unbestritten, weshalb sie als Quittung im Sinne von Art. 86 Abs. 2 OR zu qualifizieren ist mit der Folge, dass die Anrechnung der Gutschriften an die aktuellen Beitragsausst�nde zu Recht erfolgte. Wenn der Beschwerdef�hrer unter Berufung auf die am 31. Januar 1995 zwischen der Ausgleichskasse und der R.________ AG abgeschlossenen Abzahlungsvereinbarung eine Anrechnung der Gutschriften an die �ltesten Ausst�nde verlangt, so ist ihm entgegenzuhalten, dass in der Vereinbarung zwar von "Tilgungsraten" die Rede ist, welche der �ltesten Monatsfaktura gutgeschrieben werden sollen, mit diesen Tilgungsraten indessen die in der Vereinbarung direkt im Satz zuvor erw�hnten Abzahlungsraten von Fr. 30'000.- gemeint sind. Der Beschwerdef�hrer vermag somit auch aus dieser Regelung nichts zu Gunsten seines Standpunktes abzuleiten.
Des Weitern ist darauf hinzuweisen, dass in der genannten Abzahlungsvereinbarung ebenfalls postuliert wird, die R.________ AG habe die (aktuellen) monatlichen Zahlungen "strikte fristgerecht" zu leisten. Die Anrechnung von Zahlungen oder Gutschriften an aktuelle Beitragsausst�nde ist durch die Vereinbarung also keineswegs ausgeschlossen, sondern wird vielmehr gerade bezweckt.
Nach dem Gesagten ist somit davon auszugehen, dass der durch das kantonale Gericht nach Vornahme nicht angefochtener Korrekturen auf Fr. 211'789. 55 festgelegte Schadensbetrag durch die ins Recht gelegten Unterlagen belegt ist, selbst wenn die zum Teil verwirrlichen Ausf�hrungen der Ausgleichskasse den Nachvollzug der Schadensberechnung erschweren.
In jedem Fall erweist sich die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz diesbez�glich nicht als offensichtlich unrichtig, und es hat deshalb bei dieser ihr Bewenden zu haben.
5.-Im Weitern ist zu pr�fen, ob der Beschwerdef�hrer den der Ausgleichskasse entstandenen Schaden grobfahrl�ssig verursacht hat.
a) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird vorgebracht, auf Grund der durch die R.________ AG am 30. Dezember 1994 zu Gunsten der Appenzell-Ausserrhodischen Bank unterzeichneten Globalzession der Debitorenguthaben sei die Gesellschaft - und damit auch der Beschwerdef�hrer - nicht mehr in der Lage gewesen, die Sozialversicherungsbeitr�ge ordnungsgem�ss zu entrichten.
aa) Eine Kreditvereinbarung mit einer Bank gegen Sicherheitsleistung durch Globalzession stellt f�r sich allein rechtsprechungsgem�ss keinen gen�genden Entlastungsgrund dar. Weil die Organe auch bei einer solchen Vereinbarung grunds�tzlich verantwortlich bleiben, ist jeweils n�her zu pr�fen, welche Schritte diese unternommen haben, um die ordnungsgem�sse Bezahlung der Sozialversicherungsbeitr�ge sicher zu stellen. Eine Entlastung der verantwortlichen Organe f�llt h�chstens dann in Betracht, wenn sie nachzuweisen verm�gen, dass sie alles ihnen M�gliche und Zumutbare f�r die Begleichung der Beitr�ge unternommen haben (Urteil H. vom 19. Januar 2000, H 177/99, Erw. 2b mit Hinweisen; Thomas Nussbaumer, Die Haftung des Verwaltungsrates nach Art. 52 AHVG, in: AJP 9/96, S. 1078 mit weiteren Hinweisen).
bb) Wie die Vorinstanz verbindlich festgestellt hat (vgl. Erw. 1 hievor), bestanden bereits Ende 1994, also im Zeitpunkt des Abschlusses der Globalzession, Beitragsausst�nde in einer die Schadenersatzforderung �bersteigenden H�he. Wie sich den Unterlagen entnehmen l�sst - in der Abzahlungsvereinbarung vom 31. Januar 1995 werden die geschuldeten Beitr�ge per Ende 1994 mit ca. Fr. 370'000.- bis Fr. 375'000.- beziffert - existierten damals Ausst�nde in der Gr�ssenordnung von gegen Fr. 400'000.-. In den Folgemonaten bis Ende Juni 1995, d.h. bis nach der Demission des Beschwerdef�hrers aus dem Verwaltungsrat (16. Mai 1995), erh�hten sich die Ausst�nde nicht, sondern wurden im Gegenteil betr�chtlich abgebaut. Die allf�llige, seitens des Beschwerdef�hrers geltend gemachte Beschr�nkung der Handlungsm�glichkeiten war somit nicht urs�chlich f�r die Vergr�sserung des Schadens; vielmehr war dieser vollumf�nglich vor Abschluss der Globalzession entstanden.
Es bleibt im Folgenden zu pr�fen, ob der Beschwerdef�hrer in der letzten Phase seiner T�tigkeit als Verwaltungsrat ohne die Beschr�nkung durch die Globalzession eine Verminderung des Schadens h�tte erreichen k�nnen. Aus den Protokollen der Verwaltungsratssitzungen wie auch aus den sonstigen Akten ergeben sich indessen keine Hinweise darauf, dass auf eine vermehrte Zahlung von Sozialversicherungsbeitr�gen hingewirkt worden und der Beschwerdef�hrer in diesem Bem�hen gescheitert w�re. Im angefochtenen Entscheid wie auch in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird darauf hingewiesen, dass die R.________ AG auch nach Abschluss der Globalzession - neben der Bezahlung der laufenden Beitr�ge - Zahlungen an r�ckst�ndige Beitr�ge leistete.
Die Vorinstanz sieht darin den Beweis erbracht, dass die Globalzession der Bezahlung r�ckst�ndiger Sozialversicherungsbeitr�ge grunds�tzlich nicht im Wege stand. Der Beschwerdef�hrer seinerseits sieht diese Zahlungen als Zeichen daf�r, dass der Verwaltungsrat alles M�gliche und Zumutbare zur Bezahlung der Sozialversicherungsbeitr�ge unternommen habe. Wie weit diese Auffassungen zutreffen, kann letztlich offen bleiben. Es darf jedoch durchaus davon ausgegangen werden, dass der seit anfangs 1995 in seiner Besetzung betr�chtlich ge�nderte Verwaltungsrat ab diesem Zeitpunkt nicht nur bestrebt war, die laufenden Sozialversicherungsbeitr�ge zu bezahlen, sondern auch die R�ckst�nde im Rahmen des Machbaren abzubauen. Der "neue" Verwaltungsrat war in der Folge denn auch um eine Abzahlungsvereinbarung mit der Ausgleichskasse bem�ht, auf Grund welcher zumindest einige Abzahlungsraten � je Fr. 30'000.-- bezahlt wurden.
Das Verschulden des Beschwerdef�hrers liegt nach dem Gesagten nicht prim�r im Umstand begr�ndet, dass er in der Zeit nach Abschluss der Globalzession und nach Einsetzung der neuen Mitglieder des Verwaltungsrates zu wenig auf die Verminderung der Ausst�nde hingearbeitet h�tte, sondern vielmehr darin, dass diese Ausst�nde �berhaupt entstanden waren. Dies zu einer Zeit, als keine Globalzession bestanden hatte und der mit Einzelunterschrift zeichnungsberechtigte Beschwerdef�hrer massgeblich Verantwortung f�r die Geschicke der Firma trug. Ausschlaggebend f�r die Beurteilung des Verschuldens des Beschwerdef�hrers ist mithin die Tatsache, dass der Schaden im Zeitpunkt des Abschlusses der Globalzession bereits vollumf�nglich vorhanden war. Dass der anschliessende Rettungsversuch letztendlich scheiterte, hat lediglich zur Folge, dass der Beschwerdef�hrer f�r den damit nicht mehr zu korrigierenden Schaden auch tats�chlich einzustehen hat.
b) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird ferner die Auffassung vertreten, der Abschluss der Abzahlungsvereinbarung mit Tilgungsraten schliesse die Annahme eines grobfahrl�ssiges Verhaltens aus.
aa) Nach der Rechtsprechung �ndert ein Zahlungsaufschub mit Tilgungsplan an der Widerrechtlichkeit der nicht ordnungsgem�ssen Bezahlung der Beitr�ge nichts. Bei der Beurteilung der Frage, ob die verantwortlichen Arbeitgeberorgane ihren Sorgfaltspflichten im Zusammenhang mit der Einhaltung der Beitragszahlungspflicht nachgekommen sind, ist eine Zahlungsvereinbarung jedoch mitzuber�cksichtigen, soweit dem Beitragspflichtigen damit ein Abweichen von den ordentlichen Zahlungsterminen zugestanden wird (BGE 124 V 255 Erw. 3b). Vorbehalten bleiben F�lle, in welchen Zahlungsaufschub beantragt wird, obschon der Beitragspflichtige damit rechnen musste, dass die Firma in Konkurs gehen und er die Zahlungsvereinbarung nicht werde einhalten k�nnen (BGE 124 V 255 f. Erw. 4b; AHI 1999 S. 26 ff.). Abs. 1 des bis Ende Dezember 2000 in Kraft gestandenen Art. 38bis AHVV besagte ferner, dass ein Zahlungsaufschub nur gew�hrt werden darf, sofern sich der Beitragspflichtige zu regelm�ssigen Abschlagszahlungen verpflichtet, die erste Zahlung sofort leistet und begr�ndete Aussicht besteht, dass die weiteren Abschlagszahlungen sowie die laufenden Beitr�ge fristgem�ss entrichtet werden k�nnen.
bb) Die Firma R.________ AG hatte bereits am 3. August 1994 erstmals einen Abzahlungsplan f�r die ausstehenden Beitr�ge des Jahres 1993 bis und mit April 1994 abgeschlossen, welcher in der Folge offenbar nicht eingehalten worden war. Auf Grund der Vereinbarung vom 31. Januar 1995 wurden sodann insgesamt sechs Raten � je Fr. 30'000.- bezahlt, wobei die Zahlungen ab der dritten Rate jeweils mit Versp�tung erfolgten. Nachdem die Tilgungsraten nicht mehr rechtzeitig geleistet wurden, ist davon auszugehen, dass die Zahlungsvereinbarung - und damit auch der Zahlungsaufschub - per Ende M�rz 1995 dahin fiel bzw. nicht l�nger wirksam war. Bereits hieraus erhellt indes, dass der Beschwerdef�hrer allein aus dem Umstand des Abschlusses des Abzahlungsvertrages nichts zu seinen Gunsten ableiten kann. Ob die Organe der R.________ AG im Zeitpunkt der Vereinbarung ernsthaft damit rechnen durften, diese einhalten zu k�nnen, braucht deshalb letztlich nicht beantwortet zu werden. Es ist jedoch anzunehmen, dass wohl zumindest subjektiv - insbesondere auch beim Beschwerdef�hrer - die Hoffnung auf eine Rettung der Firma gegeben war. Wesentlich bleibt aber auch im vorliegenden Zusammenhang, dass der Abschluss der Zahlungsvereinbarung nicht zu einer Vergr�sserung des Schadens beitrug. In der kurzen Zeit, in welcher dem Zahlungsplan nachgelebt worden war, wurden nicht nur R�ckst�nde teilweise beglichen, sondern auch die laufenden Beitr�ge bezahlt. Wie bereits mehrfach ausgef�hrt, liegt das Verschulden des Beschwerdef�hrers eben gerade in der Tatsache begr�ndet, dass es �berhaupt zu den betreffenden Ausst�nden hatte kommen k�nnen, war er doch - wie dargelegt - bereits seit l�ngerer Zeit in ungen�gendem Ausmass um die Beitragszahlungen besorgt gewesen. An den bis Ende 1994 aufgelaufenen, letztendlich nicht mehr abbaubaren Ausst�nden konnte auch die Zahlungsvereinbarung vom 31. Januar 1995 nichts mehr �ndern, so dass deren Abschluss auch das Verhalten des Beschwerdef�hrers nicht zu entschuldigen vermag.
6.- Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 134 OG e contrario). Dem Ausgang des Prozesses entsprechend gehen die Kosten zu Lasten des Beschwerdef�hrers (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG).
II.Die Gerichtskosten von Fr. 7'000.- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht von Appenzell Ausserrhoden und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.