Source: https://www.admin.ch/opc/fr/classified-compilation/19994786/199910010000/comparison.html
Timestamp: 2020-04-06 02:51:42
Document Index: 335189780

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 11', 'Art. 11', 'Art. 11', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 1', 'Art. 96', 'Art. 2', 'Art. 16', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 99', 'Art. 1', 'Art. 21', 'Art. 97', 'Art. 3', 'Art. 97', 'Art. 41', 'Art. 98', 'Art. 51', 'Art. 98', 'Art. 61', 'Art. 99', 'Art. 13', 'Art. 6', 'Art. 102', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 111', 'Art. 102', 'Art. 11', 'Art. 11', 'Art. 11', 'Art. 121', 'Art. 14', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 21', 'Art. 3', 'Art. 41', 'Art. 51', 'Art. 61', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 111', 'Art. 11', 'Art. 11', 'Art. 11', 'Art. 121', 'Art. 13', 'Art. 14']

Art. 1a Systèmes d’information
Art. 1b Banque de données Kompass
Art. 1c Administration des prêts
Art. 1e Banque de données Finasi
Art. 1f Banque de données sur les cas médicaux
Art. 1g Banque de données Aide au retour individuelle
Art. 1i Système d’information MIDES
Art. 1j Banque de données DOPO
Art. 1k FM-Tool
Art. 2 Interdiction de communiquer des données
Art. 3 Communication de données en vue d’obtenir des documen...
Art. 4 Collaboration avec des autorités de poursuite pénale
Art. 5 Données biométriques
Art. 6 Relevé et traitement des données biométriques
Art. 6a Communication de données personnelles à un Etat non ...
Art. 6b Communication de données à un Etat Dublin
Art. 11 Expert en empreintes digitales
Art. 11a Droit d’accès et droit à la rectification ou à l’ef...
Art. 11b Responsabilité en lien avec l’exploitation d’Euroda...
Art. 11c Surveillance du traitement des données Eurodac
Art. 12 Sécurité des données
Niveaux d’accès et autorisations de traitement des données d...
Asylverordnung 3 über die Bearbeitung von Personendaten
(Asylverordnung 3, AsylV 3)
vom 11. August 1999 (Stand am 1. Juni 2019)
gestützt auf Artikel 119 des Asylgesetzes vom 26. Juni 19981 (AsylG),
1 Diese Verordnung gilt, soweit die Dublin-Assoziierungsabkommen keine abweichenden Bestimmungen vorsehen.
2 Die Dublin-Assoziierungsabkommen sind in Anhang 4 aufgeführt.
1 Fassung gemäss Ziff. I 5 der V vom 22. Okt. 2008 (Schengen und Dublin), in Kraft seit 12. Dez. 2008 (AS 2008 5421).
Art. 1a1Informationssysteme
(Art. 96 und 99a–102 AsylG; Art. 2 BGIAA2)
Das Staatssekretariat für Migration (SEM)3 betreibt zur Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgaben folgende Informationssysteme:
Zentrales Migrationsinformationssystem (ZEMIS) nach der ZEMIS-Verordnung vom 12. April 20064;
Datenbank Kompass;
Geschäftsverwaltung Darlehen;
Datenbank Finanzierung Asyl (Finasi);
Datenbank Medizinalfälle;
Datenbank individuelle Rückkehrhilfe;
Informationssystem der Zentren des Bundes8 und der Unterkünfte an den Flughäfen (MIDES);
Informationssystem AURORA nach Artikel 12 der Verordnung vom 11. August 199910 über den Vollzug der Weg- und Ausweisung sowie der Landesverweisung von ausländischen Personen;
Datenbank Dolmetscher Pool (DOPO);
das Fristenmanagementtool (FM-Tool).
1 Eingefügt durch Ziff. I 5 der V vom 22. Okt. 2008 (Schengen und Dublin) (AS 2008 5421). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 24. Nov. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 5775).
2 BG vom 20. Juni 2003 über das Informationssystem für den Ausländer- und den Asylbereich (SR 142.51)
3 Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (AS 2004 4937) auf den 1. Jan. 2015 angepasst. Diese Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.
4 SR 142.513
5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 22. März 2017, in Kraft seit 15. April 2017 (AS 2017 2175).
6 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 22. März 2017, mit Wirkung seit 15. April 2017 (AS 2017 2175).
7 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 18. Sept. 2015, mit Wirkung seit 15. Okt. 2015 (AS 2015 3729).
8 Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 8. Juni 2018, in Kraft seit 1. März 2019 (AS 2018 2889). Die Änd. wurde im ganzen Text berücksichtigt.
9 Fassung gemäss Ziff. I 6 der V vom 1. Febr. 2017 über die Einführung der Landesverweisung, in Kraft seit 1. März 2017 (AS 2017 563).
10 SR 142.281
11 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 9. Mai 2012, in Kraft seit 13. Juni 2012 (AS 2012 2903).
12 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 1. Mai 2019, in Kraft seit 1. Juni 2019 (AS 2019 1437).
Art. 1b1Datenbank Kompass2
1 In der Datenbank Kompass werden Dokumente mit Informationen über die Herkunftsländer der Asylsuchenden erfasst.3
2 Es werden keine besonders schützenswerten Personendaten und Persönlichkeitsprofile gespeichert. Enthält ein nicht aus öffentlicher Quelle stammendes Dokument Personennamen, so werden diese vor dem Einlesen in das System anonymisiert.
3 Zugriff auf die Daten haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SEM und des Bundesverwaltungsgerichts.
4 Das SEM kann die in Kompass gespeicherten Informationen folgenden Behörden mittels Abrufverfahren zugänglich machen:4
den kantonalen Ausländerbehörden;
Behördenvertreterinnen und Behördenvertretern der Bundesverwaltung, welche für die Erfüllung ihrer Arbeit auf Informationen über Herkunftsstaaten von Asylsuchenden angewiesen sind;
Partnerbehörden ausländischer Staaten sowie internationalen Organisationen, mit denen die Schweiz einen institutionalisierten Austausch von Länderinformationen pflegt.
1 Eingefügt durch Ziff. I 5 der V vom 22. Okt. 2008 (Schengen und Dublin), in Kraft seit 12. Dez. 2008 (AS 2008 5421).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 22. März 2017, in Kraft seit 15. April 2017 (AS 2017 2175).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 22. März 2017, in Kraft seit 15. April 2017 (AS 2017 2175).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 22. März 2017, in Kraft seit 15. April 2017 (AS 2017 2175).
Art. 1c1Geschäftsverwaltung Darlehen
1 Mit der Geschäftsverwaltung Darlehen werden die anerkannten Flüchtlingen gewährten Darlehen verwaltet.
2 Zugriff auf die Daten haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SEM, die mit der Darlehensverwaltung befasst sind.
1 Eingefügt durch Ziff. I 5 der V vom 22. Okt. 2008 (Schengen und Dublin) (AS 2008 5421). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 22. März 2017, mit Wirkung seit 15. April 2017 (AS 2017 2175).
Art. 1e1Datenbank Finasi
1 In der Datenbank Finasi werden die Daten erfasst, die zur Auszahlung und für statistische Auswertungen hinsichtlich der Pauschalen nach den Artikeln 20, 2224a, 26 29 und 31 der Asylverordnung 2 vom 11. August 19992 über Finanzierungsfragen (AsylV 2) und Artikel 15 der Verordnung vom 15. August 20183 über die Integration von Ausländerinnen und Ausländern (VIntA) benötigt werden.
2 Sie enthält folgende Personendaten von Asylsuchenden, vorläufig Aufgenommenen, Flüchtlingen und Staatenlosen: Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, Datum der letzten Einreise in die Schweiz, Datum des letzten Asylgesuchs, Datum der Rechtskraft der Verfügungen oder Entscheide im Asylverfahren, Datum und Grund des Weggangs, Datum der letzten Adresse im Kanton, Erwerbstätigkeit, Personennummer, AHV-Versichertennummer, Finasi-Code, Kanton, Postleitzahl und BFS-Nummer ihrer Wohnsitzgemeinde.
3 Zugriff auf die Daten haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SEM, die mit der Auszahlung der Pauschalen und mit entsprechenden statistischen Auswertungen beauftragt sind.
4 Einen auf die letzten vier Kalenderjahre beschränkten Lesezugriff auf die für die Subventionierung relevanten Daten ihres Kantons haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantone, die mit der Bearbeitung dieser Subventionierung beauftragt sind.
1 Eingefügt durch Ziff. I 5 der V vom 22. Okt. 2008 (Schengen und Dublin) (AS 2008 5421). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 1. Mai 2019, in Kraft seit 1. Juni 2019 (AS 2019 1437).
2 SR 142.312
3 SR 142.205
Art. 1f1Datenbank Medizinalfälle
1 In der Datenbank Medizinalfälle werden Sachverhalt und Entscheid bei Medizinalfällen gesammelt. Dadurch soll ein einheitlicher Umgang mit Medizinalfällen erleichtert werden.
2 Zugriff auf die Daten haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SEM, die mit Medizinalfällen befasst sind.
Art. 1g1Datenbank individuelle Rückkehrhilfe
1 In der Datenbank individuelle Rückkehrhilfe werden die Abrechnungen der an Asylsuchende ausbezahlten individuellen Rückkehrhilfe erfasst.
2 Zugriff auf die Daten haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SEM, die mit der Kontrolle und der Auswertung der individuellen Rückkehrhilfe befasst sind.
1 Eingefügt durch Ziff. I 5 der V vom 22. Okt. 2008 (Schengen und Dublin) (AS 2008 5421). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 18. Sept. 2015, mit Wirkung seit 15. Okt. 2015 (AS 2015 3729).
Art. 1i1Informationssystem MIDES
(Art. 99a Abs. 3, 99b, 99c und 99d Abs. 1 AsylG)
1 MIDES dient der Bearbeitung von Personendaten von Asylsuchenden und Schutzbedürftigen.
2 Im Anhang 5 werden die in MIDES enthaltenen Daten abschliessend aufgeführt und der Umfang des Zugriffs sowie die Berechtigung zur Datenbearbeitung festgelegt.
3 Das SEM legt in einem Bearbeitungsreglement insbesondere die organisatorischen und technischen Massnahmen gegen unbefugtes Bearbeiten der Daten fest und regelt die automatische Protokollierung der Datenbearbeitung und die Datensicherheit.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 24. Nov. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 5775).
Art. 1j1Datenbank DOPO
1 In der Datenbank DOPO werden von Personen, die für die Planung und Durchführung der Anhörung erforderlich sind, die folgenden Daten gespeichert:
Einsatzpläne; und
für die Entlöhnung der folgenden Personen relevante Daten:
Dolmetscherin oder Dolmetscher,
Protokollführerin oder Protokollführer,
Herkunftsspezialistin oder Herkunftsspezialist,
Expertin oder Experte LINGUA,
Interviewerin oder Interviewer LINGUA,
Bewerterin oder Bewerter von Dolmetschleistungen,
Befragerin oder Befrager im Anhörungspool.
2 Zugriff auf diese Daten haben diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SEM, die mit der Planung und Durchführung der Anhörungen sowie der Entlöhnung nach Absatz 1 Buchstabe c befasst sind.
2bis Leistungserbringer, die mit der Beratung und Rechtsvertretung nach Artikel 102f Absatz 2 AsylG beauftragt sind, erhalten folgende Zugriffsrechte:
Zugriffsrecht auf den Einsatzplan der Rechtsvertreterinnen und Rechtsvertreter ihrer Organisation und ihrer Region, der die geplanten Gespräche und die Verfügbarkeiten enthält;
Leserecht für die geplanten Gespräche;
Berechtigung, in ihrem Personaleinsatzplan die Verfügbarkeiten der Rechtsvertreterinnen und Rechtsvertreter ihrer Organisation und ihrer Region zu erfassen und zu ändern;
Leserecht für den Einsatzplan ihrer Region.4
3 Die folgenden Personen haben ausschliesslich Zugriff auf ihre eigenen Einsatzpläne:
Dolmetscherin oder Dolmetscher;
Protokollführerin oder Protokollführer;
Herkunftsspezialistin oder Herkunftsspezialist;
Expertin oder Experte LINGUA;
Interviewerin oder Interviewer LINGUA;
Bewerterin oder Bewerter von Dolmetschleistungen;
Befragerin oder Befrager im Anhörungspool;
Rechtsvertreterin oder Rechtsvertreter.
4 Die Datenbank DOPO weist die folgenden Schnittstellen auf:
zum System ZEMIS, um die Daten der Asylsuchenden, die zur Planung der Anhörung notwendig sind, abzurufen, insbesondere die Referenznummern, die Nationalität, die Sprache sowie Datum und Ort der Gesuchseinreichung;
zum Personalinformationssystem BV PLUS, um die für die Entlöhnung nach Absatz 1 Buchstabe c relevanten Daten zu übernehmen.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 9. Mai 2012, in Kraft seit 13. Juni 2012 (AS 2012 2903).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 18. Sept. 2015, in Kraft seit 15. Okt. 2015 (AS 2015 3729).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 22. März 2017, in Kraft seit 15. April 2017 (AS 2017 2175).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 1. Mai 2019, in Kraft seit 1. Juni 2019 (AS 2019 1437).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 18. Sept. 2015, in Kraft seit 15. Okt. 2015 (AS 2015 3729).
6 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 22. März 2017, in Kraft seit 15. April 2017 (AS 2017 2175).
7 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 22. März 2017, in Kraft seit 15. April 2017 (AS 2017 2175).
1 Das FM-Tool verfügt über Schnittstellen zu den Systemen ZEMIS, MIDES und DOPO, damit die massgebenden Daten, die für das Asylverfahren erforderlich sind, zentral eingesehen werden können.
2 Anhang 6 legt sämtliche Daten nach Absatz 1, ihre Herkunft sowie die Schnittstellen zwischen dem FM-Tool und den Systemen ZEMIS, MIDES und DOPO fest.
3 Keine der Daten nach Absatz 1 werden im FM-Tool erfasst. Es können nur die Bemerkungen im Zusammenhang mit den verschiedenen Verfahrensschritten erfasst werden.
4 Zugriff auf das FM-Tool haben Benutzerinnen und Benutzer, die bereits auf die Systeme ZEMIS, MIDES und DOPO zugreifen können.
5 Das SEM legt in einem Bearbeitungsreglement insbesondere die organisatorischen und technischen Massnahmen gegen unbefugtes Bearbeiten der Daten fest und regelt die automatische Protokollierung der Datenbearbeitung und die Datensicherheit.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 1. Mai 2019, in Kraft seit 1. Juni 2019 (AS 2019 1437).
Art. 21Verbot der Datenbekanntgabe
(Art. 97 Abs. 1 und 2 AsylG)
Behörden des Bundes und der Kantone, die Daten von sich in der Schweiz befindenden Asylsuchenden, anerkannten Flüchtlingen und Schutzbedürftigen an deren Heimat- oder Herkunftsstaat bekannt zu geben beabsichtigen, haben sich vorgängig beim SEM zu vergewissern, dass in erster Instanz das Asylgesuch abgelehnt oder ein Nichteintretensentscheid verfügt wurde oder dass durch die Bekanntgabe weder die betroffene Person noch deren Angehörige gefährdet werden.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 24. Okt. 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5611).
Art. 3 Datenbekanntgabe zwecks Beschaffung von Reisepapieren
(Art. 97 Abs. 3 Bst. b)
Ist es für den Vollzug einer Wegweisung notwendig, dem Heimat- oder Herkunftsstaat die Fingerabdrücke der betroffenen Person weiterzugeben, so darf aus dieser Weitergabe nicht erkenntlich sein, dass die betroffene Person in der Schweiz ein Asylgesuch eingereicht hat.
Art. 41Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden
(Art. 98a AsylG)
Das SEM übermittelt den zuständigen Strafverfolgungsbehörden Informationen und Beweismittel, wenn ernsthafte Gründe für den Verdacht auf ein Verbrechen nach Artikel 1 Abschnitt F Buchstaben a und c des Abkommens vom 28. Juli 19512 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge bestehen.
Art. 51Biometrische Daten
(Art. 98b AsylG)
1 Zur Feststellung der Identität von Asylsuchenden und Schutzbedürftigen können die zuständigen Behörden folgende biometrischen Daten erheben:
2 Der Zugriff auf die Daten nach Absatz 1 ist in Anhang 1 der Verordnung vom 12. April 20062 über das Zentrale Migrationsinformationssystem (ZEMIS-Verordnung) geregelt. Die biometrischen Daten sind im AFIS-System gespeichert. Dieses enthält keine Angaben zur Person der Betroffenen.
2 SR 142.513
Art. 61Abnahme und Auswertung von biometrischen Daten
(Art. 99 AsylG und Art. 13 Abs. 2 BGIAA2)
1 Von Kindern unter 14 Jahren in Begleitung eines Elternteils werden keine biometrischen Daten erhoben.
2 Von unbegleiteten Kindern unter 14 Jahren werden nur biometrische Daten erhoben, wenn deren Auswertung Rückschlüsse auf ihre Identität zulässt.
3 Bei Gesuchen aus dem Ausland, an der Grenze, an den Flughäfen und in den Kantonen sind die biometrische Daten von den dort zuständigen Behörden zu erstellen.
4 Bei Gesuchen von Personen, die sich in Haft befinden, fordert das SEM den von der Polizei erstellten Fingerabdruckbogen beim Bundesamt für Polizei (Fedpol) an. Es versieht den Bogen mit einer Asyl-Prozesskontrollnummer und übermittelt den Bogen anschliessend zur separaten Speicherung als Asylbogen dem Fedpol.
5 Das SEM kann private Unternehmen mit der Erhebung und Auswertung von biometrischen Daten in den Zentren des Bundes und an Flughäfen beauftragen, sofern diese die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen garantieren können.
6 Das SEM stellt biometrische Daten den ermittelnden Polizeistellen zur Verfügung, wenn dies zur Aufklärung von strafbaren Handlungen notwendig ist. Diese Daten dürfen von den Polizeistellen nur mit Zustimmung des SEM an ausländische Behörden weitergeleitet werden.
7 Stimmen die biometrischen Daten ausländischer Polizeistellen (INTERPOL) mit denjenigen des SEM überein, so entscheidet dieses nach Artikel 97 Absatz 1 des AsylG, ob die Weiterleitung der Ergebnisse an ausländische Behörden zulässig ist.
2 SR 142.51
Art. 6a1Bekanntgabe von Personendaten an einen Staat, der durch keines der Dublin-Assoziierungsabkommen gebunden ist
(Art. 102c Abs. 3 und 4 AsylG)
Ein angemessener Schutz der betroffenen Person im Sinne von Artikel 102c Absatz 3 AsylG liegt vor, wenn hinreichende Garantien sich insbesondere aus entsprechenden Vertragsklauseln ergeben und bezüglich der übermittelten Daten und ihrer Bearbeitung Folgendes gewährleisten:
Art. 6b1Bekanntgabe von Daten an einen Dublin-Staat
1 Das SEM hat im Rahmen der Anwendung der Dublin-Assoziierungsabkommen2 vor der Überstellung einer asylsuchenden Person in den zuständigen Staat, der durch eines der Dublin-Assoziierungsabkommen gebunden ist (Dublin-Staat), die folgenden Daten zu übermitteln:
die Personendaten gemäss Anhang VI der Verordnung (EG) Nr. 1560/ 20033; und
die Informationen über den körperlichen und geistigen Gesundheitszustand der betroffenen Person gemäss Anhang IX der Verordnung (EG) Nr. 1560/ 2003, wenn diese Informationen für die medizinische Versorgung oder Behandlung erforderlich sind.
2 Die Informationen gemäss Absatz 1 Buchstabe b dürfen nur zwischen Angehörigen der Gesundheitsberufe oder Personen, die einem entsprechenden Berufsgeheimnis unterliegen, und nur mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person oder ihres Vertreters oder ihrer Vertreterin übermittelt werden. Ist die betroffene Person aus physischen oder rechtlichen Gründen ausserstande, ihre Einwilligung zu geben, so können Informationen ausnahmsweise auch ohne ausdrückliche Einwilligung übermittelt werden, wenn es der Schutz lebenswichtiger Interessen der betroffenen Person oder einer Drittperson erfordert.
3 Das Verfahren der Datenübermittlung richtet sich nach den Artikeln 31 und 32 der Verordnung (EU) Nr. 604/20134 und nach den Artikeln 8 Absatz 3 und 15a der Verordnung (EG) Nr. 1560/2003.
1 Eingefügt durch Ziff. I 4 der V vom 12. Juni 2015 über die Anpassung von Verordnungen aufgrund von Neuerungen bezüglich des Dublin/Eurodac-Besitzstands, in Kraft seit 1. Juli 2015 (AS 2015 1849).
3 Verordnung (EG) Nr. 1560/2003 der Kommission vom 2. Sept. 2003 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen in einem Mitgliedstaat gestellten Asylantrags zuständig ist, ABl. L 222 vom 5.9.2003, S. 3; zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 118/2014, ABl. L 39 vom 8.2.2014, S. 1.
4 Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist (Neufassung), Fassung gemäss ABl. L 180 vom 29.6.2013, S. 31.
Art. 7 und 81
1 Aufgehoben durch Anhang 3 Ziff. 5 der V vom 12. April 2006 über das Zentrale Migrationsinformationssystem, mit Wirkung seit 29. Mai 2006 (AS 2006 1945).
Art. 9 Bekanntgabe im Einzelfall
1 Das SEM kann im Einzelfall den Behörden des Bundes, der Kantone und Gemeinden sowie privaten Organisationen diejenigen Personendaten bekannt geben, die sie zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben benötigen.
2 Privatpersonen werden in der Regel keine Personendaten bekannt gegeben. Ausnahmsweise kann die Adresse bekannt gegeben werden, wenn die um Auskunft ersuchende Person nachweist, dass sie diese zur Durchsetzung von bestehenden Rechtsansprüchen oder zur Wahrnehmung anderer schutzwürdiger Interessen benötigt.
Art. 10 Bekanntgabe von Listen
1 Das SEM kann Listen mit Personendaten an Behörden des Bundes, der Kantone und Gemeinden sowie privaten Organisationen abgeben, wenn diese die Listen zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben benötigen und die Bearbeitung durch die ersuchende Behörde mit dem Bearbeitungszweck nach dem Gesetz vereinbar ist.
2 Die Abgabe von Listen mit Personendaten an Privatpersonen ist nicht zulässig.
Art. 111Fingerabdruckspezialistinnen und -spezialisten
(Art. 102ater AsylG)
1 Für die Überprüfung von Treffern bei Eurodac-Abfragen werden Fingerabdruckspezialinnen und -spezialisten der AFIS/DNA-Services des Bundesamtes für Polizei (fedpol) eingesetzt.
2 Bei Treffern macht das SEM den AFIS/DNA-Services die Resultate der Eurodac-Abfragen zugänglich. Die Spezialistinnen und -spezialisten nehmen die Überprüfung so rasch wie möglich vor und übermitteln das Resultat der Überprüfung unverzüglich dem SEM.
3 Ergibt die Überprüfung, dass die Fingerabdrücke nicht übereinstimmen, so löscht das SEM unverzüglich das Resultat der Abfrage.
4 Das SEM informiert die Europäische Kommission und die Agentur EU-LISA so bald wie möglich, spätestens jedoch innerhalb von drei Arbeitstagen, über die Nicht-Übereinstimmung der Fingerabdrücke.
5 Die AFIS/DNA-Services müssen die Fingerabdrücke ebenfalls überprüfen, wenn:
nach der Gewährung internationalen Schutzes durch einen Dublin-Staat und die entsprechende Markierung der Daten im Eurodac das SEM informiert wird, dass es die Daten dieser Person bereits erfasst hat und die Fingerabdrücke vom Zentralsystem zur Markierung erhält; oder
bei der vorzeitigen Löschung der Daten einer Person im Eurodac das SEM informiert wird, dass es die Daten dieser Person bereits erfasst hat und die Fingerabdrücke der Zentraleinheit zur Löschung erhält.
1 Fassung gemäss Ziff. I 4 der V vom 12. Juni 2015 über die Anpassung von Verordnungen aufgrund von Neuerungen bezüglich des Dublin/Eurodac-Besitzstands, in Kraft seit 20. Juli 2015 (AS 2015 1849).
Art. 11a1Recht auf Auskunft und Recht auf Berichtigung oder Löschung von Daten im Eurodac
1 Macht eine Person ihr Recht auf Auskunft oder ihr Recht auf Berichtigung oder Löschung von Daten im Eurodac geltend, so muss sie die zu ihrer Identifizierung erforderlichen Angaben einschliesslich der Fingerabdrücke und ein schriftliches Gesuch beim SEM einreichen.
2 Das SEM bearbeitet Auskunftsgesuche im Einvernehmen mit der Behörde, die die Daten erfasst hat, oder mit dem Staat, der die Daten an die Zentraleinheit übermittelt hat.
3 Es registriert die Auskunftsgesuche und übermittelt sie an den Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB). Es informiert diesen darüber, wie es die Gesuche behandelt hat.
4 Macht eine Person ihr Recht auf Berichtigung oder Löschung von Daten im Eurodac geltend, die nicht von schweizerischen Behörden erfasst wurden, so nimmt das SEM mit den Staaten, die die Daten erfasst haben, innert einer angemessenen Frist Kontakt auf und übermittelt ihnen das Gesuch. Das SEM unterrichtet die betroffene Person über die Übermittlung des Gesuchs.
5 Das SEM bearbeitet Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschungsgesuche unverzüglich.
6 Es bestätigt der betroffenen Person unverzüglich schriftlich, dass es die Daten berichtigt oder gelöscht hat. Ist es nicht bereit, die Daten zu berichtigen oder zu löschen, so gibt es die Gründe dafür an.
7 Die zur Identifizierung erforderlichen Angaben einschliesslich der Fingerabdrücke gemäss Absatz 1 werden nach der Bearbeitung des Gesuchs unverzüglich gelöscht.
1 Eingefügt durch Ziff. I 4 der V vom 12. Juni 2015 über die Anpassung von Verordnungen aufgrund von Neuerungen bezüglich des Dublin/Eurodac-Besitzstands, in Kraft seit 20. Juli 2015 (AS 2015 1849). Die Berichtigung vom 7. Juli 2015 betrifft nur den italienischen Text (AS 2015 2237).
Art. 11b1Haftung in Zusammenhang mit dem Betrieb des Eurodac
Die Haftung für Schäden im Zusammenhang mit dem Betrieb des Eurodac richtet sich nach dem Verantwortlichkeitsgesetz vom 14. März 19582, insbesondere nach dessen Artikeln 19a–19c, die sinngemäss anwendbar sind.
Art. 11c1Aufsicht über die Bearbeitung von Daten im Eurodac
1 Der EDÖB arbeitet bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben mit dem Europäischen Datenschutzbeauftragten zusammen; für diesen ist er nationale Ansprechstelle.
2 Der EDÖB ist die nationale Behörde nach den Artikeln 29 Absätze 11–13 und 30 der Verordnung (EU) Nr. 603/20132. Er ist für die Wahrnehmung der in diesen Artikeln festgelegten Aufgaben verantwortlich.
2 Verordnung (EU) Nr. 603/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Einrichtung von Eurodac für den Abgleich von Fingerabdruckdaten zum Zwecke der effektiven Anwendung der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist und über die Gefahrenabwehr und Strafverfolgung dienende Anträge der Gefahrenabwehr- und Strafverfolgungsbehörden der Mitgliedstaaten und Europols auf den Abgleich mit Eurodac-Daten sowie zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1077/2011 zur Einreichung einer Europäischen Agentur für das Betriebsmanagement von IT-Grosssystemen im Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts (Neufassung), Fassung gemäss ABl. L 180 vom 29.6.2013, S. 1.
Art. 121Datensicherheit
der Verordnung vom 14. Juni 19932 zum Bundesgesetz über den Datenschutz;
dem Kapitel über die Informatiksicherheit in der Bundesinformatikverordnung vom 9. Dezember 20113;
den Weisungen des Bundesrates vom 14. August 20134 über die IKT-Sicherheit in der Bundesverwaltung.
4 Diese Weisungen sind im Internet auf den Seiten des Informatiksteuerorgans des Bundes (ISB) abrufbar: www.isb.admin.ch > Themen > Sicherheit > Sicherheitsgrundlagen > Weisungen Informatiksicherheit.
Daten, die nicht mehr benötigt werden, müssen archiviert oder vernichtet werden. Die Archivierung oder Löschung der Daten erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Bundesarchiv.
Art. 14 Statistik, Planung und Forschung
2 Das SEM kann Personendaten zu Forschungs- oder Planungszwecken Behörden, Universitäten und deren Instituten sowie privaten Organisationen bekannt geben. Die Daten müssen anonymisiert werden, soweit der Zweck des Bearbeitens es erlaubt. Die Ergebnisse sind so zu veröffentlichen, dass die betroffenen Personen nicht bestimmbar sind. Die Weiterleitung dieser Daten ist nur mit Zustimmung des SEM zulässig.
1 Die Änderung kann unter AS 1999 2351 konsultiert werden.
Dublin-Assoziierungsabkommen
Abkommen vom 26. Oktober 20042 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags (DAA);
Protokoll vom 28. Februar 20084 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Europäischen Gemeinschaft und dem Fürstentum Liechtenstein zu dem Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags;
Protokoll vom 28. Februar 20085 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Europäischen Gemeinschaft und dem Fürstentum Liechtenstein über den Beitritt des Fürstentums Liechtenstein zu dem Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags.
4 SR 0.142.393.141
5 SR 0.142.395.141
(Art. 1i Abs. 2)
Umfang des Zugriffs und Berechtigung zur Datenbearbeitung im Informationssystem MIDES
Externe Mitarbeitende, die mit AFIS-Lifescan arbeiten
Externe Mitarbeitende Bereich Betreuung
I: Superuser
II: Sekretariat
III: Leitung Empfangs- und Verfahrenszentren (EVZ)
IV: Verteilbüro
V: Zentrale EVZ
VI: Sachbearbeiter/innen Asylbereich
VII: Bereich Datenaustausch und Identifikation
VIII: Bereich Sachdatenerfassung und Datenpflege
IX: Bereich Sprachanalysen
Externe Mitarbeitende Bereich Sicherheit
Datenkatalog MIDES
MIDES-Datenfelder
Datum und Uhrzeit der Einreichung des Asylgesuchs
MIDES-Personennummer
Asyl-Dossiernummer
Asylkategorie – Status
Persönliche Kontrollnummer (PCN)
Versicherungspolicenummer
Krankenversicherung – Status
Dublin-Code
Rechtsvertreter/in
Personenart (Hauptperson/Nebenperson)
Status Daktyloskopierung
Status grenzsanitarische Massnahmen
Voreintritt
Voreintrittsdatum
Rückmeldedatum bei Voreintritt
Eintrittsdatum EVZ
Datum des Asylgesuchs (Eröffnung Verfahren)
Provisorischer Eintritt
Vorgesehen für Transfer
Transfer erfolgt
Standort vor Transfer
Ankunftsdatum Transfer
Bemerkung Transfer
Bemerkung an Kanton
Austrittskanton
Ankunftszeit Kanton
Erfassende/r Sachbearbeiter/in (Angabe Identifikationsnummer/Kürzel)
Datum Eröffnung des Geschäfts
Statistik-Datum des Geschäfts
Synchronisierung ZEMIS
Mögliches ZEMIS-Geschäft
Ereignisdatum (Interview)
Aufhebungsart
Inaktivierung der Aufhebung
Inaktivierungsdatum
Bemerkungstext zu Geschäft
Bemerkungsdatum
Bemerkungstitel
5. Ausgangsverwaltung
Ausgangshistory
6. Nichteintretensentscheide/Fristenverwaltung
Eröffnungsdatum Nichteintretensentscheid
Letzter Beschwerdetermin
Beschwerdeeingang beim Bundesverwaltungsgericht (BVGer)
Termin für Urteil BVGer
Rechtskraft Urteil BVGer
7. Protokoll Befragung zur Person
Befrager/in
Datum der Befragung
Angaben zur Rechtsvertretung
Angaben zur Dolmetscherin oder zum Dolmetscher
Sippe/Stamm/Kaste
Zivilstand seit:
Angaben zur Partnerin oder zum Partner
Nebenidentität
Weitere Sprachen genügend für die Anhörung
Übrige Sprachkenntnisse
Sprachen des Vaters
Sprachen der Mutter
Schul-/Ausbildung, Beruf
Letzte ausgeübte Tätigkeit
Vorhandene Mittel in Schweizer Franken
Vorhandene Mittel in ausländischen Währungen
2. Aufenthalte
Letzter Wohnort im Heimatstaat
Letzte offizielle Adresse im Heimatstaat
Früherer Aufenthalt in der Schweiz
Früherer Aufenthalt im Ausland (ausser Schweiz)
Früheres Asylgesuch in Drittstaat/Vertretung Drittstaat
Früheres Asylgesuch in der Schweiz/Schweizer Vertretung
Im Heimatstaat
Angaben zu Beziehungen in der Schweiz
Beziehungen in Drittstaaten
Angaben zu minderjährigen Kindern, die in das Asylgesuch eingeschlossen sind
Angaben zu den Nebenidentitäten der Kinder
Ausweispapiere der Kinder
4. Reiseweg
Datum der Ausreise aus dem Heimatstaat
Reise vom Heimatstaat bis in die Schweiz
Datum der Einreise in die Schweiz
Ort der Einreichung des Gesuchs
Herkunfts- und Länderfragen
5. Gesuchsgründe
Ausreise-/Gesuchsgründe
Zusatzbemerkungen der Gesuchstellerin oder des Gesuchstellers
Identitätskategorie
Rückübersetzung des Protokolls, Sprache der Befragung
1 Eingefügt durch Ziff. II der V vom 24. Nov. 2010 (AS 2010 5775). Fassung gemäss Ziff. II Abs. 1 der V vom 1. Mai 2019, in Kraft seit 1. Juni 2019 (AS 2019 1437).
(Art. 1k Abs. 2)
Schnittstellen zwischen den Informationssystemen
I. Daten der Datenbank DOPO, die an das Informationssystem MIDES übermittelt werden
Gesprächstermin Erstbefragung unbegleitete minderjährige Asylbewerber
Gesprächstermin Personalienaufnahme
Gesprächstermin Dublin-Gespräch
Gesprächstermin Anhörung
II. Daten des Informationssystems MIDES, die an das FM-Tool übermittelt werden
Geschäft «Medizinische Erstkonsultation»
Geplantes Datum für Austritt aus dem Bundeszentrum
Sprache für Anhörung
Unbegleitete minderjährige Asylbewerber (Ja/Nein)
Gesprächstermin Dublin
Geschäft «Medizinische Eintrittsinformation»
Effektives Datum für Austritt aus dem Bundeszentrum
Geschäft «Daktyloskopierung»
Geschäft «Verschwunden»
III. Daten des FM-Tool, die an die Datenbank DOPO übermittelt werden
IV. Daten des ZEMIS (Teil eAsyl), die an das TM-Tool übermittelt werden
Triage nach Dublin-Gespräch
V. Daten der Datenbank DOPO, die an ZEMIS übermittelt werden (Teil eAsyl)
VI. Daten des Informationssystems ZEMIS, die an die Datenbank DOPO übermittelt werden
N-Nr.
Sprachen in ZEMIS
VII. Daten des Informationssystems ZEMIS, die an das FM-Tool übermittelt werden
Beschwerde erhoben (Ja/Nein)
Zeitpunkt der Rechtskraft (Mitteilung)
Asylgesuch in der Schweiz (Ja/Nein)
Datum Beendigung Vorbereitungsphase
Datum Wiederaufnahme Vorbereitungsphase
Ist-Datum Taktenphase Endzeitpunkt
VIII. Daten des Informationssystems MIDES, die an das FM-Tool übermittelt werden
IX. Daten des ZEMIS (Teil eAsyl), die an die Datenbank DOPO übermittelt werden
Sprache in eAsyl
1 Eingefügt durch Ziff. II Abs. 2 der V vom 1. Mai 2019, in Kraft seit 1. Juni 2019 (AS 2019 1437).
AS 1999 2351
Ordinanza 3 sull’asilo relativa al trattamento di dati personali
(Ordinanza 3 sull’asilo, OAsi 3)
dell’11 agosto 1999 (Stato 1° giugno 2019)
2 Gli Accordi di associazione alla normativa di Dublino sono menzionati nell’allegato 4.
1 Nuovo testo giusta il n. I 5 dell’O del 22 ott. 2008 (Schengen/Dublino), in vigore dal 12 dic. 2008 (RU 2008 5421).
Art. 1a1Sistemi d’informazione
(art. 96 e 99a–102 LAsi; art. 2 LSISA2)
La Segreteria di Stato della migrazione (SEM)3 gestisce, per l’adempimento dei suoi compiti legali, i seguenti sistemi d’informazione:
sistema d’informazione centrale sulla migrazione (SIMIC) conformemente all’ordinanza SIMIC del 12 aprile 20064;
banca dati Kompass;
amministrazione dei prestiti;
banca dati finanziamento asilo (Finasi);
banca dati sui casi medici;
banca dati Aiuto individuale al ritorno;
sistema d’informazione per i centri della Confederazione8 e per gli alloggi negli aeroporti (MIDES);
sistema d’informazione AURORA conformemente all’articolo 12 dell’ordinanza dell’11 agosto 199910 concernente l’esecuzione dell’allontanamento e dell’espulsione di stranieri
banca dati sul pool d’interpreti (DOPO);
lo strumento di gestione dei termini (tool FM).
1 Introdotto dal n. I 5 dell’O del 22 ott. 2008 (Schengen/Dublino) (RU 2008 5421). Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 24 nov. 2010, in vigore dal 1° gen. 2011 (RU 2010 5775).
2 LF del 20 giu. 2003 sul sistema d’informazione per il settore degli stranieri e dell’asilo (RS 142.51).
3 La designazione dell’unità amministrativa è stata adattata in applicazione dell’art. 16 cpv. 3 dell’O del 17 nov. 2004 sulle pubblicazioni ufficiali (RU 2004 4937), con effetto dal 1° gen. 2015. Di detta mod. é tenuto conto in tutto il presente testo.
5 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 22 mar. 2017, in vigore dal 15 apr. 2017 (RU 2017 2175).
6 Abrogata dal n. I dell’O del 22 mar. 2017, con effetto dal 15 apr. 2017 (RU 2017 2175).
7 Abrogata dal n. I dell’O del 18 set. 2015, con effetto dal 15 ott. 2015 (RU 2015 3729).
8 Nuova espr. giusta il n. I dell’O dell’8 giu. 2018, in vigore dal 1° mar. 2019 (RU 2018 2889).
9 La mod. giusta il n. I 6 dell’O del 1° feb. 2017 sull’attuazione dell’espulsione giudiziaria, in vigore dal 1° mar. 2017, concerne soltanto il testo tedesco (RU 2017 563).
10 RS 142.281
11 Introdotta dal n. I dell’O del 9 mag. 2012, in vigore dal 13 giu. 2012 (RU 2012 2903).
12 Introdotta dal n. I dell’O del 1° mag. 2019, in vigore dal 1° giu. 2019 (RU 2019 1437).
Art. 1b1Banca dati Kompass2
1 Nella banca dati Kompass sono raccolti documenti contenenti informazioni sui Paesi d’origine dei richiedenti l’asilo.3
2 Non vi figurano né dati personali particolarmente degni di protezione né profili della personalità. Se un documento proveniente da una fonte non pubblica contiene nomi di persone, il documento è anonimizzato prima di essere registrato nel sistema.
3 Hanno accesso ai dati i collaboratori della SEM e del Tribunale amministrativo federale.
4 La SEM può rendere accessibili le informazioni registrate in Kompass alle seguenti autorità mediante procedura di richiamo:4
alle autorità cantonali degli stranieri;
ai rappresentanti delle autorità dell’amministrazione federale che per adempiere i loro compiti abbisognano di informazioni relative ai Paesi d’origine dei richiedenti l’asilo;
alle autorità analoghe di Stati esteri nonché alle organizzazioni internazionali con le quali la Svizzera intrattiene uno scambio istituzionalizzato di informazioni sui Paesi.
1 Introdotto dal n. I 5 dell’O del 22 ott. 2008 (Schengen/Dublino), in vigore dal 12 dic. 2008 (RU 2008 5421).
2 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 22 mar. 2017, in vigore dal 15 apr. 2017 (RU 2017 2175).
3 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 22 mar. 2017, in vigore dal 15 apr. 2017 (RU 2017 2175).
4 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 22 mar. 2017, in vigore dal 15 apr. 2017 (RU 2017 2175).
Art. 1c1Amministrazione dei prestiti
1 L’amministrazione dei prestiti gestisce i prestiti concessi ai rifugiati riconosciuti.
2 Hanno accesso ai dati i collaboratori della SEM che si occupano dell’amministrazione dei prestiti.
1 Introdotto dal n. I 5 dell’O del 22 ott. 2008 (Schengen/Dublino) (RU 2008 5421). Abrogato dal n. I dell’O del 22 mar. 2017, con effetto dal 15 apr. 2017 (RU 2017 2175).
Art. 1e1Banca dati Finasi
1 Nella banca dati Finasi sono registrati i dati necessari per il versamento delle somme forfettarie giusta gli articoli 20, 22-24a, 26-29 e 31 dell’ordinanza 2 dell’11 agosto 19992 sull’asilo (OAsi 2) e l’articolo 15 dell’ordinanza del 15 agosto 20183 sull’integrazione degli stranieri (OIntS) nonché per le analisi statistiche concernenti tali somme.
2 La banca dati Finasi contiene i seguenti dati personali di richiedenti l’asilo, persone ammesse provvisoriamente, rifugiati e apolidi: cognome, nome, data di nascita, sesso, cittadinanza e attività lucrativa, data dell’ultima entrata in Svizzera, data dell’ultima domanda d’asilo, data del passaggio in giudicato delle decisioni nella procedura d’asilo, data e motivo della partenza, data dell’ultimo indirizzo nel Cantone e attività lucrativa, numero personale e numero d’assicurato AVS, codice Finasi, Cantone, numero di avviamento postale e numero UST del Comune di domicilio.
3 Hanno accesso ai dati i collaboratori della SEM che si occupano del versamento delle somme forfettarie e delle relative analisi statistiche.
4 I collaboratori del Cantone incaricati dell’attuazione di questo sussidio hanno un accesso in modalità lettura ai dati relativi al loro Cantone limitato agli ultimi quattro anni civili.
1 Introdotto dal n. I 5 dell’O del 22 ott. 2008 (Schengen/Dublino) (RU 2008 5421). Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 1° mag. 2019, in vigore dal 1° giu. 2019 (RU 2019 1437).
Art. 1f1Banca dati sui casi medici
1 La banca dati sui casi medici contiene fatti e decisioni relativi ai casi medici. Essa è intesa ad agevolare una prassi unitaria riguardo ai casi medici.
2 Hanno accesso ai dati i collaboratori della SEM che si occupano dei casi medici.
Art. 1g1Banca dati Aiuto individuale al ritorno
1 Nella banca dati Aiuto individuale al ritorno sono registrati i conteggi degli aiuti individuali al ritorno versati ai richiedenti l’asilo.
2 Hanno accesso alla banca dati i collaboratori della SEM che si occupano del controllo e della valutazione dell’aiuto individuale al ritorno.
1 Introdotto dal n. I 5 dell’O del 22 ott. 2008 (Schengen/Dublino) (RU 2008 5421). Abrogato dal n. I dell’O del 18 set. 2015, con effetto dal 15 ott. 2015 (RU 2015 3729).
Art. 1i1Sistema d’informazione MIDES
(art. 99a cpv. 3, 99b, 99c e 99d cpv. 1 LAsi)
1 MIDES serve al trattamento dei dati personali relativi ai richiedenti l’asilo e alle persone bisognose di protezione.
2 L’allegato 5 elenca in modo esaustivo i dati contenuti in MIDES e determina la portata dell’accesso e il diritto a trattare i dati.
3 La SEM stabilisce in un apposito regolamento in particolare le misure organizzative e tecniche da adottare allo scopo di evitare il trattamento non autorizzato dei dati e disciplina la verbalizzazione automatica del trattamento dei dati e la sicurezza dei dati.
1 Introdotto dal n. I dell’O del 24 nov. 2010, in vigore dal 1° gen. 2011 (RU 2010 5775).
Art. 1j1Banca dati DOPO
1 Nella banca dati DOPO sono registrati i dati relativi alle persone indispensabili per la pianificazione e l’attuazione delle audizioni, segnatamente:2
piani d’impiego; e
dati rilevanti per la retribuzione delle seguenti persone:
specialista in materia di provenienza,
esperto LINGUA,
intervistatore LINGUA,
valutatore di prestazioni d’interpretariato,
incaricato dell’audizione nel pool degli auditori.
2 Hanno accesso a questi dati i collaboratori della SEM che si occupano della pianificazione e dell’attuazione delle audizioni nonché della retribuzione secondo il capoverso 1 lettera c.
2bis I fornitori di prestazioni incaricati della consulenza e della rappresentanza legale secondo l’articolo 102f capoverso 2 LAsi ottengono i seguenti diritti d’accesso:
diritto d’accesso al piano d’impiego dei rappresentanti legali della loro organizzazione e della loro regione, contenente i colloqui previsti e le disponibilità;
diritto di lettura dei colloqui previsti;
diritto di registrare e di modificare nel loro piano d’impiego personale le disponibilità dei rappresentanti legali della loro organizzazione e della loro regione;
diritto di lettura del piano d’impiego della loro regione.5
3 Le persone seguenti hanno accesso esclusivamente ai propri piani d’impiego:
verbalista;
specialista in materia di provenienza;
esperto LINGUA;
intervistatore LINGUA;
valutatore di prestazioni d’interpretariato;
incaricato dell’audizione nel pool degli auditori;
4 La banca dati DOPO presenta le seguenti interfacce:
con il sistema SIMIC, per consultare i dati dei richiedenti l’asilo necessari per la pianificazione dell’audizione, in particolare i numeri di riferimento, la nazionalità, la lingua nonché la data e il luogo in cui è stata depositata la domanda d’asilo;
con il sistema di gestione del personale BV PLUS, per trasferire i dati rilevanti per la retribuzione secondo il capoverso 1 lettera c.
1 Introdotto dal n. I dell’O del 9 mag. 2012, in vigore dal 13 giu. 2012 (RU 2012 2903).
2 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 18 set. 2015, in vigore dal 15 ott. 2015 (RU 2015 3729).
3 Introdotto dal n. I dell’O del 18 set. 2015, in vigore dal 15 ott. 2015 (RU 2015 3729).
4 Introdotto dal n. I dell’O del 22 mar. 2017, in vigore dal 15 apr. 2017 (RU 2017 2175).
5 Introdotto dal n. I dell’O del 1° mag. 2019, in vigore dal 1° giu. 2019 (RU 2019 1437).
6 Introdotta dal n. I dell’O del 18 set. 2015, in vigore dal 15 ott. 2015 (RU 2015 3729).
7 Introdotta dal n. I dell’O del 22 mar. 2017, in vigore dal 15 apr. 2017 (RU 2017 2175).
8 Introdotta dal n. I dell’O del 22 mar. 2017, in vigore dal 15 apr. 2017 (RU 2017 2175).
Art. 1k1Tool FM
1 Il tool FM presenta interfacce con i sistemi SIMIC, MIDES e DOPO per la visualizzazione centralizzata dei dati pertinenti indispensabili alla procedura d’asilo.
2 L’allegato 6 definisce l’insieme dei dati di cui al capoverso 1, la loro provenienza nonché le interfacce tra il tool FM e i sistemi SIMIC, MIDES e DOPO.
3 Nessuno dei dati di cui al capoverso 1 è registrato nel tool FM. Possono essere registrati soltanto i commenti legati alle diverse tappe della procedura.
4 Hanno accesso al tool FM gli utenti che hanno già accesso ai sistemi SIMIC, MIDES e DOPO.
5 La SEM stabilisce in un apposito regolamento in particolare le misure organizzative e tecniche da adottare allo scopo di evitare il trattamento non autorizzato dei dati e disciplina la verbalizzazione automatica del trattamento dei dati e la sicurezza dei dati.
1 Introdotto dal n. I dell’O del 1° mag. 2019, in vigore dal 1° giu. 2019 (RU 2019 1437).
Art. 21Divieto di comunicare i dati
(art. 97 cpv. 1 e 2 LAsi)
Le autorità federali e cantonali che intendono comunicare al Paese d’origine o di provenienza dati di richiedenti l’asilo, rifugiati riconosciuti e persone bisognose di protezione che si trovano in Svizzera devono dapprima accertarsi presso la SEM che in primo grado la domanda d’asilo è stata respinta o è stata emanata una decisione di non entrata nel merito o che con la comunicazione non mettono in pericolo né le persone interessate né i loro congiunti.
1 Nuovo testo giusta il n. I dell’O del 24 ott. 2007, in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 5611).
Art. 3 Comunicazione di dati allo scopo di acquisire documenti di viaggio
(art. 97 cpv. 3 lett. b)
Se per l’esecuzione di un allontanamento è necessario trasmettere al Paese d’origine o di provenienza le impronte digitali della persona interessata, da tale trasmissione non deve trasparire che la persona interessata ha presentato una domanda d’asilo in Svizzera.
Art. 41Collaborazione con le autorità preposte al perseguimento penale
La SEM comunica alle competenti autorità preposte al perseguimento penale informazioni e mezzi di prova qualora sussistano seri motivi di sospettare che sia stato commesso un crimine di cui all’articolo 1 capoverso F lettere a e c della Convenzione del 28 luglio 19512 sullo statuto dei rifugiati.
Art. 51Dati biometrici
1 Per accertare l’identità di richiedenti l’asilo e persone bisognose di protezione le autorità competenti possono rilevare i seguenti dati biometrici:
2 L’accesso ai dati di cui al capoverso 1 è retto dall’allegato 1 dell’ordinanza del 12 aprile 20062 concernente il sistema d’informazione centrale sulla migrazione (ordinanza SIMIC). I dati biometrici sono registrati nel sistema AFIS. Esso non contiene dati personali relativi agli interessati.
Art. 61Esame dei dati biometrici
(art. 99 LAsi e art. 13 cpv. 2 LSISA2)
1 Non sono rilevati i dati biometrici di fanciulli di età inferiore a 14 anni accompagnati da un genitore.
2 Sono rilevati i dati biometrici di fanciulli di età inferiore a 14 anni non accompagnati unicamente se l’esame di tali dati consente di dedurre informazioni sulla loro identità.
3 Nei casi in cui la domanda è presentata dall’estero, al confine, all’aeroporto o in un Cantone, spetta alle autorità ivi competenti rilevare i dati biometrici.
4 Nel caso di domande di persone che si trovano in carcere, la SEM esige dall’Ufficio federale di polizia (Fedpol) le impronte digitali rilevate dalla polizia. Vi appone il numero di controllo del processo e trasmette indi il modulo a Fedpol, che lo registra separatamente come modulo concernente l’asilo.
5 La SEM può incaricare ditte private di rilevare e esaminare i dati biometrici nei centri della Confederazione e negli aeroporti, a condizione che tali ditte possano garantire l’osservanza delle disposizioni sulla protezione dei dati.
6 Se necessario per chiarire reati, la SEM mette i dati biometrici a disposizione degli organi di polizia che eseguono indagini. Questi dati possono essere trasmessi dagli organi di polizia ad autorità estere soltanto con il consenso della SEM.
7 Se dati biometrici di uffici di polizia esteri (INTERPOL) concordano con quelli della SEM, quest’ultima decide, giusta l’articolo 97 capoverso 1 della LAsi, circa l’ammissibilità della trasmissione del risultato alle autorità estere.
Art. 6a1Comunicazione di dati personali a uno Stato non vincolato da nessuno degli Accordi di associazione alla normativa di Dublino
(art. 102c cpv. 3 e 4 LAsi)
È data una protezione adeguata della persona interessata ai sensi dell’articolo 102c capoverso 3 LAsi se sono fornite garanzie sufficienti, risultanti segnatamente dalle clausole contrattuali, sui punti seguenti:
i principi della legittimità e della buona fede nel trattamento dei dati nonché dell’esattezza dei dati sono rispettati;
la trasmissione dei dati ad altri Stati che non garantiscono un adeguato livello di protezione dei dati è vietata;
la persona interessata ha un diritto di rettifica dei dati inesatti;
la persona interessata è informata sul trattamento dei suoi dati personali nonché sulle relative condizioni;
la persona interessata ha il diritto di essere informata sui dati che la riguardano;
k. la persona interessata ha il diritto di fare appello a un’autorità indipendente se ritiene che il trattamento dei suoi dati sia illecito.
Art. 6b1Comunicazione di dati a uno Stato Dublino
1 Nel quadro dell’applicazione degli Accordi d’associazione alla normativa di Dublino2, prima del trasferimento di un richiedente l’asilo nel competente Stato vincolato da un accordo di associazione alla normativa di Dublino (Stato Dublino), la SEM deve comunicare a detto Stato i seguenti dati:
i dati personali di cui all’allegato VI del regolamento (CE) 1560/20033; e
le informazioni riguardanti lo stato di salute fisica e mentale della persona interessata, di cui all’allegato IX del regolamento (CE) 1560/2003, laddove siano necessarie ai fini dell’assistenza medica e del trattamento medico.
2 Le informazioni di cui al capoverso 1 lettera b possono essere trasmesse soltanto tra professionisti sanitari o tra persone soggette a un corrispondente segreto professionale e soltanto con il consenso esplicito della persona interessata o del suo rappresentante. Se, per motivi fisici o giuridici, la persona interessata non è in grado di dare il proprio consenso, le informazioni possono essere comunicate eccezionalmente senza consenso esplicito qualora la tutela di interessi vitali della persona interessata o di una terza persona lo richieda.
3 La procedura è retta dagli articoli 31 e 32 del regolamento (UE) 604/20134 e dagli articoli 8 paragrafo 3 e 15a del regolamento (UE) 1560/2003.
1 Introdotto dal n. I 4 dell’O del 12 giu. 2015 sull’adeguamento di ordinanze in seguito a innovazioni concernenti l’acquis di Dublino/Eurodac, in vigore dal 1° lug. 2015 (RU 2015 1849).
2 Gli Acc. di associazione alla normativa di Dublino sono menzionati nell’all. 4.
3 Regolamento (CE) 1560/2003 della Commissione, del 2 set. 2003, recante modalità di applicazione del regolamento (CE) 343/2003 del Consiglio che stabilisce i criteri e i meccanismi di determinazione dello Stato membro competente per l’esame di una domanda d’asilo presentata in uno degli Stati membri da un cittadino di un Paese terzo, GU L 222 del 5.9.2003, pag. 3; modificato da ultimo dal regolamento di esecuzione (UE) 118/2014, GU L 39 dell’8.2.2014, pag. 1.
1 Abrogati dal n. 5 dell’all. 3 all’O del 12 apr. 2006 concernente il sistema d’informazione centrale sulla migrazione, con effetto dal 29 mag. 2006 (RU 2006 1945).
Art. 9 Comunicazione in singoli casi
1 La SEM può, in singoli casi, comunicare alle autorità federali, cantonali e comunali nonché a organizzazioni private i dati personali di cui hanno bisogno per l’adempimento dei loro compiti legali.
2 Di norma i dati personali non sono comunicati a privati. In via eccezionale può essere comunicato l’indirizzo, se la persona che chiede l’informazione dimostra che ne ha bisogno per far valere pretese giuridiche esistenti o per la difesa di altri interessi degni di protezione.
Art. 10 Comunicazione di liste
1 La SEM può consegnare liste con dati personali alle autorità federali, cantonali e comunali nonché a organizzazioni private, se esse ne hanno bisogno per l’adempimento dei loro compiti legali e se il trattamento da parte dell’autorità richiedente è compatibile con lo scopo definito in materia dalla legge.
2 La consegna di liste con dati personali a privati è vietata.
Art. 111Esperto in dattiloscopia
1 La verifica dei risultati delle consultazioni Eurodac è affidata a un esperto in dattiloscopia dei Servizi AFIS DNA dell’Ufficio federale di polizia (fedpol).
2 In caso di risultato positivo della consultazione Eurodac, la SEM lo rende accessibile ai Servizi AFIS DNA. L’esperto procede alla verifica il più presto possibile e trasmette senza indugio l’esito della sua verifica alla SEM.
3 Se dalla verifica emerge che le impronte digitali non corrispondono, la SEM cancella senza indugio il risultato della consultazione.
4 La SEM informa la Commissione europea e l’Agenzia eu-LISA quanto prima possibile ma al più tardi entro tre giorni lavorativi della mancata corrispondenza delle impronte digitali.
5 I Servizi AFIS DNA devono parimenti esaminare le impronte digitali, se:
dopo la concessione della protezione internazionale a una persona da parte di uno Stato Dublino e dopo il corrispondente contrassegno dei dati in Eurodac, la SEM è informata del fatto che essa ha già registrato i dati di tale persona e ottiene le impronte digitali del sistema centrale per apposizione del contrassegno; oppure
al momento della cancellazione anticipata dei dati di una persona in Eurodac, la SEM è informata del fatto che essa ha già registrato i dati di tale persona e ottiene le impronte digitali del sistema centrale per cancellazione.
1 Nuovo testo giusta il n. I 4 dell’O del 12 giu. 2015 sull’adeguamento di ordinanze in seguito a innovazioni concernenti l’acquis di Dublino/Eurodac, in vigore dal 20 lug. 2015 (RU 2015 1849).
Art. 11a1Diritto d’accesso e diritto di rettifica o di cancellazione dei dati Eurodac
1 Chiunque fa valere il proprio diritto d’accesso, il proprio diritto di rettifica o il proprio diritto di cancellazione dei dati Eurodac deve fornire tutte le indicazioni necessarie alla propria identificazione, comprese le impronte digitali, e presentare una domanda scritta alla SEM.
2 La SEM tratta la domanda di diritto d’accesso d’intesa con l’autorità che ha registrato i dati o con lo Stato che ha trasferito i dati all’unità centrale.
3 Essa registra le domande di diritto d’accesso e le trasmette all’Incaricato federale della protezione dei dati e della trasparenza (IFPDT). Informa l’IFPDT in merito alle modalità secondo cui ha trattato le domande.
4 Se una persona fa valere il proprio diritto di rettifica o di cancellazione di dati Eurodac che non sono stati registrati da autorità svizzere, la SEM contatta entro un termine adeguato gli Stati che hanno registrato i dati e trasmette loro la domanda. La SEM informa la persona interessata della trasmissione della domanda.
5 La SEM tratta senza indugio le domande d’accesso, di rettifica o di cancellazione.
6 Essa conferma per scritto e senza indugio alla persona interessata tutte le rettifiche o cancellazioni di dati. Se non è disposta a rettificare o cancellare i dati, ne rende noti i motivi.
7 Le indicazioni necessarie per l’identificazione di cui al capoverso 1, comprese le impronte digitali, sono cancellate senza indugio dopo il trattamento della domanda.
1 Introdotto dal n. I 4 dell’O del 12 giu. 2015 sull’adeguamento di ordinanze in seguito a innovazioni concernenti l’acquis di Dublino/Eurodac, in vigore dal 20 lug. 2015 (RU 2015 1849). Correzione del 7 lug. 2015 (RU 2015 2237).
Art. 11b1Responsabilità in relazione con la gestione di Eurodac
La responsabilità in caso di danni in relazione con la gestione di Eurodac è retta dalla legge del 14 marzo 19582 sulla responsabilità, in particolare dagli articoli 19a–19c, che si applicano per analogia.
Art. 11c1Vigilanza sul trattamento dei dati Eurodac
1 Nell’esercizio delle proprie funzioni, l’IFPDT coopera con il Garante europeo della protezione dei dati; per quest’ultimo funge da referente nazionale.
2 L’IFPDT è l’autorità nazionale secondo gli articoli 29 paragrafi 11–13 e 30 del regolamento (UE) 603/20132. Gli incombono i compiti definiti in tali articoli.
2 Regolamento (UE) 603/2013 del Parlamento europeo e del Consiglio, del 26 giu. 2013, che istituisce l’«Eurodac» per il confronto delle impronte digitali per l’efficace applicazione del regolamento (UE) 604/2013 che stabilisce i criteri e i meccanismi di determinazione dello Stato membro competente per l’esame di una domanda di protezione internazionale presentata in uno degli Stati membri da un cittadino di un Paese terzo o da un apolide e per le richieste di confronto con i dati Eurodac presentate dalle autorità di contrasto degli Stati membri e da Europol a fini di contrasto, e che modifica il regolamento (UE) 1077/2011 che istituisce un’agenzia europea per la gestione operativa dei sistemi IT su larga scala nello spazio di libertà, sicurezza e giustizia (rifusione), nella versione della GU L 180 del 29.6.2013, pag. 1.
Art. 121Sicurezza dei dati
La sicurezza dei dati è retta:
dall’ordinanza del 14 giugno 19932 relativa alla legge federale sulla protezione dei dati;
dal capitolo dell’ordinanza del 9 dicembre 20113 sull’informatica nell’Amministrazione federale concernente la sicurezza informatica;
dalle istruzioni del Consiglio federale del 14 agosto 20134 sulla sicurezza TIC nell’Amministrazione federale.
4 Le istruzioni possono essere consultate al seguente indirizzo Internet dell’Organo direzione informatica della Confederazione (ODIC): www.isb.admin.ch > Temi > Sicurezza > Basi per la sicurezza > Istruzioni sulla sicurezza informatica.
Art. 13 Archiviazione
I dati che non sono più necessari vanno archiviati o distrutti. L’archiviazione o la distruzione dei dati avviene in collaborazione con l’Archivio federale.
Art. 14 Statistica, pianificazione e ricerca
2 A scopo di ricerca o di pianificazione, la SEM può comunicare dati personali ad autorità, a università e a loro istituti nonché a organizzazioni private. I dati devono essere anonimizzati nella misura in cui lo scopo del trattamento lo consenta. I risultati vanno pubblicati in modo tale che le persone interessate non possano essere determinate. L’ulteriore trasmissione di tali dati è lecita unicamente con il consenso della SEM.
1 Abrogato dal n. 5 dell’all. 3 all’O del 12 apr. 2006 concernente il sistema d’informazione centrale sulla migrazione, con effetto dal 29 mag. 2006 (RU 2006 1945).
1 Le mod. possono essere consultate alla RU 1999 2351.
(art. 1i cpv. 2)
Livelli d’accesso e autorizzazioni per il trattamento dei dati nel sistema d’informazione MIDES
Livelli d’accesso:
Collaboratori esterni che lavorano con AFIS-Lifescan
Collaboratori esterni settore Assistenza
PolAer:
Collaboratori esterni settore Sicurezza
– III:
Direzione Centri di registrazione e di procedura (CRP)
– IV:
Ufficio di attribuzione
Centrale CRP
– VI:
Collaboratori specialisti in materia di asilo
– VII:
Settore Scambio di dati e identificazione
– VIII:
Settore Acquisizione e gestione dei dati
– IX: Settore Analisi linguistiche
Catalogo dei dati MIDES
Campi dati MIDES
Partner SEM
PolAer
Data e ora del deposito della domanda d’asilo
N. personale MIDES
N. d’incarto Asilo
Categoria d’asilo – statuto
N. di controllo personale (PCN)
N. di polizza assicurativa
Assicurazione malattia – statuto
Codice Dublino
Tipo di persona (principale/secondaria)
Statuto della persona
Statuto della dattiloscopia
Statuto provvedimenti medici al confine
Data della pre-registrazione
Data di conferma della pre-registrazione
Data d’entrata CRP
Data della domanda d’asilo (avvio procedura)
Entrata provvisoria
Data prevista per il trasferimento
Trasferimento eseguito
Luogo prima del trasferimento
Data d’arrivo del trasferimento
Osservazione trasferimento
Data della sparizione
Osservazione al Cantone
Cantone di partenza
Ora d’arrivo nel Cantone
3. Pratiche
Collaboratore che effettua la registrazione (indicazione n. di identificazione/sigla)
Collaboratore responsabile
Data di registrazione della pratica
Data statistica della pratica
Sincronizzazione SIMIC
Possibile pratica SIMIC
Data dell’evento (audizione)
Tipo di disbrigo
Data del disbrigo
Tipo di annullamento
Disattivazione dell’annullamento
Data della disattivazione
Osservazione sulla pratica
Titolo dell’osservazione
4. Dati di riferimento
5. Gestione delle uscite
Cronologia delle uscite
Divieto d’uscita
6. Decisioni di non entrata nel merito/gestione dei termini
Data di notifica NEM
Ultimo termine di ricorso
Data d’entrata del ricorso al Tribunale amministrativo federale (TAF)
Termine per la sentenza del TAF
Passaggio in giudicato della sentenza del TAF
7. Verbale dell’audizione sulla persona
Incaricato dell’audizione
Data dell’audizione
Lingua dell’audizione
Indicazioni sul foglio informativo
Dati relativi alla rappresentanza legale
Dati relativi all’interprete
Stirpe/tribù/casta
Nazionalità alla nascita
Codice d’origine
Stato civile dal:
Dati relativi al partner
Identità secondaria
Dati relativi al padre
Dati relativi alla madre
Altre lingue sufficientemente conosciute per l’audizione
Lingue del padre
Lingue della madre
Livello scolastico/formazione, mestiere
Mezzi disponibili in franchi svizzeri
Mezzi disponibili in valute estere
2. Soggiorni
Ultimo domicilio nello Stato d’origine
Ultimo indirizzo ufficiale nello Stato d’origine
Soggiorno anteriore in Svizzera
Soggiorno anteriore all’estero (all’infuori della Svizzera)
Domanda d’asilo anteriore in uno Stato terzo/rappresentanza Stato terzo
Domanda d’asilo anteriore in Svizzera/rappresentanza svizzera
Nello Stato d’origine
In Svizzero
Dati relativi alle relazioni in Svizzera
Relazioni in Stati terzi
Dati relativi ai figli minorenni inclusi nella domanda d’asilo
Dati relativi all’identità secondaria dei figli
Documenti di legittimazione dei figli
Data di partenza dallo Stato d’origine
Viaggio dallo Stato d’origine in Svizzera
Data dell’entrata in Svizzera
Tipo d’entrata
Luogo del deposito della domanda
Questioni relative al Paese di provenienza
5. Motivi della domanda d’asilo
Partenza/motivi della domanda d’asilo
6. Altre questioni
Osservazioni complementari del richiedente
Durata dell’audizione
Categoria d’identità
Ritraduzione del verbale, lingua dell’audizione
1 Introdotto dal n. II dell’O del 24 nov. 2010 (RU 2010 5775). Nuovo testo giusta il n. II cpv. 1 dell’O del 1° mag. 2019, in vigore dal 1° giu. 2019 (RU 2019 1437).
(art. 1k cpv. 2)
Interfacce tra i sistemi d’informazione
I. Dati della banca dati DOPO trasmessi al sistema d’informazione MIDES
Data della prima audizione del richiedente l’asilo minorenne non accompagnato
Data di registrazione delle generalità
Data del colloquio Dublino
II. Dati del sistema d’informazione MIDES trasmessi al tool FM
Pratica «Prima consultazione medica»
Data di uscita dal centro federale prevista
Richiedente l’asilo minorenne non accompagnato (sì/no)
Collaboratore specialista
Pratica «Informazione medica all’arrivo»
Data d’entrata
Data di uscita effettiva dal centro federale
Data di rilevamento delle generalità
Pratica «Dattiloscopia»
Pratica «sparizione»
Statuto di assicurazione malattia
III. Dati del tool FM trasmessi alla banca dati DOPO
IV. Dati di SIMIC (parte eAsilo) trasmessi al tool FM
Ripartizione dopo il colloquio Dublino
Pratica pendente
V. Dati della banca dati DOPO trasmessi a SIMIC (parte eAsilo)
VI. Dati del sistema d’informazione SIMIC trasmessi alla banca dati DOPO
Lingue in SIMIC
VII. Dati del sistema d’informazione SIMIC trasmessi al tool FM
Ricorso interposto (sì/no)
Data del passaggio in giudicato
Data del passaggio in giudicato (notificazione)
Domanda d’asilo in Svizzera (sì/no)
Data di fine della fase preparatoria
Data di ripresa della fase preparatoria
Data di fine della fase cadenzata
VIII. Dati del sistema d’informazione MIDES trasmessi al tool FM
IX. Dati di SIMIC (parte eAsilo) trasmessi alla banca dati DOPO
Lingua in eAsilo
1 Introdotto dal n. II cpv. 2 dell’O del 1° mag. 2019, in vigore dal 1° giu. 2019 (RU 2019 1437).
RU 1999 2351