Source: https://www.deubner-recht.de/produkte/familienrecht-100-mandate/p/zum-recht-eines-sorgeberechtigten-elternteil-den-umgang-des-kindes-mit-wirkung-fuer-und-gegen-dritte-369666
Timestamp: 2020-08-10 02:56:41
Document Index: 79088775

Matched Legal Cases: ['§ 1632', '§ 1705', '§ 1705', '§ 1632', '§ 1632', '§ 1632']

1Z BR 94/94
BGB § 1632 Abs. 2 , Abs. 3 , § 1705 ;
EzFamR aktuell 1994, 465
AG Schweinfurt,
BayObLG, Beschluß vom 11.10.1994 - Aktenzeichen 1Z BR 94/94
DRsp Nr. 1995/1228
Das Recht der Mutter, der gemäß § 1705 S.1 BGB die elterliche Sorge zusteht, den Umgang des Kindes auch mit Wirkung für und gegen Dritte zu bestimmen (§ 1632 Abs. 2 BGB ), ist Teil ihres Erziehungs- und Beaufsichtigungsrechts und gibt ihr die Befugnis, mit Weisungen oder Verboten auch gegen Dritte vorzugehen. Die Anordnungsbefugnis des Vormundschaftsgerichts gemäß § 1632 Abs. 3 BGB dient der Durchsetzung des Elternrechts, den Umgang mit dem Kind zu bestimmen.
» Hat ein sorgeberechtigter Elternteil Dritten den Umgang mit dem Kind untersagt, so entscheidet das Vormundschaftsgericht auf Antrag des Elternteils über den Umgang; es kann hierbei Verbote mit Wirkung für und gegen Dritte erlassen.«
BGB § 1632 Abs. , Abs. , § ;