Source: http://www.paunocuzinho.com/books/burgerliches-recht-band-v-familienrecht-4-auflage
Timestamp: 2018-11-19 23:47:05
Document Index: 27444644

Matched Legal Cases: ['§ 93', '§ 93', '§ 93', '§ 91', '§ 44', '§2', '§ 92', '§ 97', '§ 94', '§ 98', '§ 382', '§ 68']

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Get Bürgerliches Recht Band V: Familienrecht 4. Auflage PDF
By Ferdinand Kerschner
ISBN-10: 3709100712
ISBN-13: 9783709100714
Die Darstellung des Rechtsstoffs in diesem achtb?ndigen Lehrbuch ist an den Bed?rfnissen der Studierenden ausgerichtet. Leitlinien dabei sind Anschaulichkeit und Verst?ndnisf?rderung. Im Mittelpunkt stehen die zentralen Rechtsinstitute des B?rgerlichen Rechts; nicht zuletzt ihr Zusammenwirken. Mit Beispielen wird nicht gespart; Streitfragen werden exemplarisch er?rtert. Der vorliegende Band stellt die wesentlichen Grundlagen und Strukturen des ?sterreichischen Familienrechts dar. Typische F?lle und Beispiele aus der Judikatur, ?bersichten und Grafiken dienen der Veranschaulichung. Sie sind in dieser ma?geblich erweiterten Neuauflage erheblich ausgebaut worden.
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Namensrecht/Staatsangehörigkeit 2/28 Seit dem Namensrechtsänderungsgesetz BGBl 25/1995 gilt der Grundsatz der Namenseinheit der Ehegatten zwar weiterhin: Nach § 93 Abs 1 kann der Frauen- oder Mannesname einvernehmlich als gemeinsamer Familienname bestimmt werden; mangels Einigung wird der Mannesname gemeinsamer Familienname. Neben der Führung eines voran- oder nachgestellten Doppelnamens (§ 93 Abs 2) ermöglicht § 93 Abs 3 aber auch, dass beide Ehegatten ihren bisherigen Familiennamen beibehalten (Erklärung gegenüber dem Standesbeamten bei oder vor der Eheschließung).
Im materiellen Eherecht (Rechte und Pflichten der Ehegatten) besteht seit 1976 das Gleichbehandlungs- und Partnerschaftsprinzip, das das frühere patriarchalische Ehemodell abgelöst hat. Die Ehegattenautonomie ist jetzt im vermögensrechtlichen Bereich durch 1/20 das FamRÄG 2009 verstärkt worden: Nunmehr sind auch Vorwegvereinbarungen bezüglich des Gebrauchsvermögens grundsätzlich wirksam; vgl unten Rz 2/145a ff, im persönlichen Bereich ist die Ehegattenautonomie hingegen nur partiell verwirklicht (einvernehmliche Gestaltung der ehelichen Lebensgemeinschaft [§ 91 Abs 1] im Rahmen des mE zwingenden Eheleitbildes nach § 44).
7. 1975, BGBl 412/1975. 25 §2 Das Eherecht Ausnahmsweise Klagbarkeit ist nur in folgenden Fällen gegeben: § 92 (Wohnsitz), § 97 (Verfügung über die Ehewohnung), § 94 Abs 2 (Unterhalt), § 98 (Abgeltung der Mitwirkung), Fälle der einstweiligen Verfügungen (vor allem Anträge gem §§ 382, 382b EO). Schuldhafte Pflichtverletzungen waren bisher aber im Rahmen des Scheidungsverfahrens für die Scheidungsfolgen von ganz entscheidender Bedeutung. 2000) deshalb maßgeblich geschwächt worden, weil nun auch der allein an der Scheidung Schuldige unter bestimmten Voraussetzungen Unterhalt begehren kann (§ 68a EheG).
Bürgerliches Recht Band V: Familienrecht 4. Auflage by Ferdinand Kerschner
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