Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F27-06-2006-7B-76-2006
Timestamp: 2016-10-26 06:03:18
Document Index: 58424978

Matched Legal Cases: ['Art. 19', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 20']

SchKG-Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts von Graub�nden, Kantonsgerichtsausschuss, als Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs vom 24. April 2006 (SKA 06 8).
In der gegen X.________ laufenden Betreibung Nr. xxxx (Betreibungsamt Davos) stellte der Betreibungsgl�ubiger Y.________ am 7. April 2006 das Begehren um Verwertung der Liegenschaft L.________. Am gleichen Tag teilte das Betreibungsamt Davos X.________ (mit Formular) den Eingang des Verwertungsbegehrens mit und vermerkte, dass die Anordnung und Publikation der Steigerung sp�ter angezeigt w�rden. Gegen die Mitteilung des Verwertungsbegehrens erhob X.________ am 11. April 2006 Beschwerde, auf welche das Kantonsgericht von Graub�nden, Kantonsgerichtsausschuss, als Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs mit Entscheid vom 24. April 2006 nicht eintrat.
X.________ hat den Entscheid der kantonalen Aufsichtsbeh�rde mit Beschwerdeschrift vom 15. Mai 2006 (rechtzeitig) an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen und beantragt im Wesentlichen sinngem�ss, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und "die Versteigerung sei zu stoppen".
Die Eingabe des Beschwerdef�hrers vom 1. Juni 2006 (Kopie eines Schreibens an das Betreibungsamt betreffend Retentionsurkunde) kann nicht ber�cksichtigt werden. Bei der Beschwerdefrist gem�ss Art. 19 Abs. 1 SchKG handelt es sich um eine Verwirkungsfrist, so dass eine nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichte Erg�nzungsschrift ohnehin nicht mehr ber�cksichtigt werden k�nnte (BGE 126 III 30 E. 1b S. 31).
3.1 Die Aufsichtsbeh�rde hat festgehalten, die Mitteilung des Verwertungsbegehrens vom 7. April 2006 mit dem Vermerk, dass Anordnung und Publikation der Steigerung sp�ter erfolgten, stelle keine anfechtbare Verf�gung dar, weshalb auf die Beschwerde nicht eingetreten werden k�nne. Auf diese Begr�ndung des Nichteintretensentscheides geht der Beschwerdef�hrer nicht ein. Er stellt in keiner Weise in Frage, dass die Aufsichtsbeh�rde die vorliegende Mitteilung des Verwertungsbegehrens - ohne Auseinandersetzung mit der eigenen Praxis (PKG 1998 Nr. 39 S. 153 ff.), sondern unter Hinweis auf einen Entscheid der Aufsichtsbeh�rde des Kantons Schaffhausen (BlSchK 1994 S. 8) - nicht als anfechtbare Verf�gung im Sinne von Art. 17 Abs. 1 SchKG erachtet hat. Mangels fehlender Beschwerdebegr�ndung ist die Bundesrechtskonformit�t des Nichteintretensentscheides nicht zu er�rtern.
3.2 Soweit der Beschwerdef�hrer insbesondere in verschiedener Hinsicht das Verhalten des Betreibungsgl�ubigers kritisiert, kann er nicht geh�rt werden, da Gegenstand der betreibungsrechtlichen Beschwerde einzig Verf�gungen des Betreibungsamtes sein k�nnen (Art. 17 Abs. 1 SchKG). Die weiteren Ausf�hrungen (insbesondere betreffend Mietzins, Darlehensvertrag) sind ebenfalls unzul�ssig, da auf dem Beschwerdeweg der Bestand der in Betreibung gesetzten Forderung nicht in Frage gestellt werden kann (BGE 113 III 2 E. 2b S. 3).
Das Beschwerdeverfahren ist - abgesehen von mut- oder b�swilliger Beschwerdef�hrung, welche die Auferlegung von Bussen bis zu Fr. 1'500.-- sowie von Geb�hren und Auslagen zur Folge haben kann - kostenlos (Art. 20a Abs. 1 SchKG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Beschwerdegegner (Y.________), dem Betreibungsamt Davos und dem Kantonsgericht von Graub�nden, Kantonsgerichtsausschuss, als Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs schriftlich mitgeteilt.