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Timestamp: 2016-10-28 04:47:54
Document Index: 26186749

Matched Legal Cases: ['Art. 20', 'BGE', 'Art. 84', 'Art. 109', 'BGE', 'Art. 20', 'Art. 109', 'Art. 108', 'Art. 100', 'Art. 42', 'Art. 84', 'Art. 42', 'Art. 17', 'Art. 100', 'Art. 107', 'Art. 109', 'Art. 84', 'BGE', 'Art. 84', 'Art. 43', 'Art. 66', 'Art. 108', 'Art. 42', 'Art. 108']

133 IV 12516. Urteil der I. �ffentlich-rechtlichen Abteilung i.S. X. und Y. gegen Staatsanwaltschaft I des Kantons Z�rich sowie Bundesstrafgericht (Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten)
Art. 20, 43 let. a, 84, 107 al. 3, 108 al. 1, 109 al. 1 et 3 LTF; entraide judiciaire internationale en mati�re p�nale; examen de l'existence d'un "cas particuli�rement important". En tant qu'il se rapporte � l'exigence d'un cas particuli�rement important (au sens de l'art. 84 LTF), l'art. 109 al. 1 LTF constitue, dans le domaine de l'entraide judiciaire internationale en mati�re p�nale, une "lex specialis" par rapport aux art. 20 et 108 LTF. Particularit� de la proc�dure simplifi�e selon l'art. 109 LTF en relation avec l'art. 107 al. 3 LTF (en cas de refus d'entrer en mati�re). R�gles de proc�dure en cas d'entr�e en mati�re. Distinction entre cet examen et celui des conditions g�n�rales de recevabilit� selon l'art. 108 al. 1 LTF (consid. 1.1 et 1.2). Absence d'un cas d'entraide particuli�rement important. Refus d'entrer en mati�re selon la proc�dure simplifi�e � trois juges et avec une motivation sommaire (consid. 1.3 et 1.4). Issue de la proc�dure. Pas de fixation d'un d�lai pour compl�ter le recours (art. 43 let. a LTF; consid. 2). Faits � partir de page 126
Die von X., Y. und Z. gegen die Schlussverf�gung erhobene Beschwerde wies das Bundesstrafgericht mit Entscheid vom 8. Mai 2007 ab, soweit es darauf eintrat.
Dagegen gelangten X. und Y. mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 21. Mai 2007 an das Bundesgericht. Sie BGE 133 IV 125 S. 127beantragen zur Hauptsache die Aufhebung des angefochtenen Entscheides und die Verweigerung der Rechtshilfe.
1. 1.1 Gem�ss Art. 84 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 �ber das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ist gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nur zul�ssig, wenn er unter anderem die �bermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Abs. 1). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gr�nde f�r die Annahme bestehen, dass elementare Verfahrensgrunds�tze verletzt worden sind oder das Verfahren im Ausland schwere M�ngel aufweist (Abs. 2).
Soweit Art. 109 Abs. 1 BGG das Erfordernis des "besonders bedeutenden Falles" betrifft, handelt es sich (im Verh�ltnis zu BGE 133 IV 125 S. 128Art. 20 und 108 BGG) um eine "lex specialis" f�r Verfahren betreffend die internationale Rechtshilfe in Strafsachen. Daher ist Art. 109 Abs. 1 BGG (Dreierbesetzung) grunds�tzlich auch bei offensichtlich fehlendem besonders bedeutendem Fall anwendbar. Davon zu unterscheiden sind die allgemeinen Unzul�ssigkeitsgr�nde, welche bei Offensichtlichkeit im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a-c BGG zu beurteilen sind. Dazu geh�ren etwa das eindeutige Vers�umen der Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 2 lit. b BGG) oder die offensichtlich ungen�gende Beschwerdebegr�ndung (Art. 42 Abs. 1-2 BGG). Nicht ausreichend begr�ndet ist die Beschwerde in Rechtshilfesachen insbesondere dann, wenn nicht ausgef�hrt wird, warum ein besonders bedeutender Fall nach Art. 84 BGG vorliege (Art. 42 Abs. 2 BGG).
Der Entscheid �ber das Vorliegen eines besonders bedeutenden Falles wurde vom Gesetzgeber als so wichtig erachtet, dass er ihn bewusst dem Verfahren mit Dreierbesetzung zugeordnet hat, obwohl ihm speditives Vorgehen bei der Rechtshilfe ein besonderes Anliegen war. Dieses Anliegen (vgl. Art. 17a IRSG [SR 351.1]) hat der Gesetzgeber dadurch zum Ausdruck gebracht, dass die Beschwerdefrist nach Art. 100 Abs. 2 lit. b BGG nur zehn Tage betr�gt und (gem�ss Art. 107 Abs. 3 BGG) ein Nichteintretensentscheid im Sinne von Art. 109 Abs. 1 i.V.m. Art. 84 BGG innert 15 Tagen seit Abschluss eines allf�lligen Schriftenwechsels zu f�llen ist.
1.4 Zwar geht es hier um die �bermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich und damit um ein Sachgebiet, bei dem die BGE 133 IV 125 S. 129Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 84 BGG insoweit m�glich ist. Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer handelt es sich jedoch nicht um einen besonders bedeutenden Fall. Der angefochtene Entscheid st�tzt sich auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, auf die zur�ckzukommen kein Anlass besteht. Auch sonst wie ist der Fall nicht von aussergew�hnlicher Tragweite. Hinreichende Anhaltspunkte f�r die Annahme, dass elementare Verfahrensgrunds�tze verletzt worden sind oder das Verfahren im Ausland schwere M�ngel aufweist, fehlen ebenfalls.
2. Mit dem vorliegenden Entscheid ist �ber den Antrag, es sei den Beschwerdef�hrern eine Frist zur Erg�nzung der Beschwerdebegr�ndung einzur�umen, nicht mehr zu befinden (Art. 43 lit. a BGG).
Bei diesem Ausgang des Verfahrens tragen die Beschwerdef�hrer die Kosten (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG).
art. 109 al. 1 LTF,
art. 107 al. 3 LTF,
art. 108 al. 1 LTF suite... ,
art. 20 et 108 LTF,
art. 43 let. a LTF,
art. 109 LTF,
Art. 108 Abs. 1 lit. a-c BGG,
Art. 42 Abs. 1-2 BGG,
Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG,