Source: https://rewis.io/gesetze/stpo/p/stpo-32/
Timestamp: 2020-04-04 12:13:15
Document Index: 243680876

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 32', 'Art. 1', '§ 32', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32']

§ 32 StPO - Elektronische Aktenführung; Verordnungsermächtigungen - rewis.io
§ 32 StPO
Elektronische Aktenführung; Verordnungsermächtigungen
Allgemeine Vorschriften / Aktenführung und Kommunikation im Verfahren
(1) 1Die Akten können elektronisch geführt werden. 2Die Bundesregierung und die Landesregierungen bestimmen jeweils für ihren Bereich durch Rechtsverordnung den Zeitpunkt, von dem an die Akten elektronisch geführt werden. 3Sie können die Einführung der elektronischen Aktenführung dabei auf einzelne Gerichte oder Strafverfolgungsbehörden oder auf allgemein bestimmte Verfahren beschränken und bestimmen, dass Akten, die in Papierform angelegt wurden, auch nach Einführung der elektronischen Aktenführung in Papierform weitergeführt werden; wird von der Beschränkungsmöglichkeit Gebrauch gemacht, kann in der Rechtsverordnung bestimmt werden, dass durch Verwaltungsvorschrift, die öffentlich bekanntzumachen ist, geregelt wird, in welchen Verfahren die Akten elektronisch zu führen sind. 4Die Ermächtigung kann durch Rechtsverordnung auf die zuständigen Bundes- oder Landesministerien übertragen werden.
(2) 1Die Bundesregierung und die Landesregierungen bestimmen jeweils für ihren Bereich durch Rechtsverordnung die für die elektronische Aktenführung geltenden organisatorischen und dem Stand der Technik entsprechenden technischen Rahmenbedingungen einschließlich der einzuhaltenden Anforderungen des Datenschutzes, der Datensicherheit und der Barrierefreiheit. 2Sie können die Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die zuständigen Bundes- oder Landesministerien übertragen.
(3) 1Die Bundesregierung bestimmt durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die für die Übermittlung elektronischer Akten zwischen Strafverfolgungsbehörden und Gerichten geltenden Standards. 2Sie kann die Ermächtigung durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates auf die zuständigen Bundesministerien übertragen.
Zuletzt aktualisiert: 4. April 2020 02:30 | zuletzt geändert durch Art. 1 G v. 10.12.2019 I 2128 | Neugefasst durch Bek. v. 7.4.1987 I 1074, 1319;
Urteile zu § 32 StPO
Bundesgerichtshof: 4 StR 93/01 vom 04.12.2001
Bundesgerichtshof: 4 StR 558/99 vom 10.02.2000
Bundesverwaltungsgericht: 2 C 65/17 vom 15.06.2018
Bundesverwaltungsgericht: 2 C 66/17 vom 15.06.2018
Bundesgerichtshof: 4 StR 189/19 vom 07.08.2019
§ 28 StPO (Rechtsmittel)
§ 29 StPO (Verfahren nach Ablehnung eines Richters)
§ 30 StPO (Ablehnung eines Richters bei Selbstanzeige und von Amts wegen)
§ 31 StPO (Schöffen, Urkundsbeamte)
§ 32 StPO (Elektronische Aktenführung; Verordnungsermächtigungen)
§ 32a StPO (Elektronischer Rechtsverkehr mit Strafverfolgungsbehörden und Gerichten; Verordnungsermächtigungen)
§ 32b StPO (Erstellung und Übermittlung strafverfolgungsbehördlicher und gerichtlicher elektronischer Dokumente; Verordnungsermächtigung)
§ 32c StPO (Elektronische Formulare; Verordnungsermächtigung)
§ 32d StPO ((zukünftig in Kraft))
§ 32e StPO (Übertragung von Dokumenten zu Aktenführungszwecken)