Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=23%20U%20175/08
Timestamp: 2019-11-20 16:34:26
Document Index: 66600113

Matched Legal Cases: ['§ 280', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 138']

OLG Frankfurt, 30.12.2009 - 23 U 175/08 - dejure.org
https://dejure.org/2009,11021
OLG Frankfurt, 30.12.2009 - 23 U 175/08 (https://dejure.org/2009,11021)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 30.12.2009 - 23 U 175/08 (https://dejure.org/2009,11021)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 30. Dezember 2009 - 23 U 175/08 (https://dejure.org/2009,11021)
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Anlegergerechte und Anlagegerechte Beratung bei Swap-Vertragsabschluss liegt vor bei Berücksichtigung der Risikobereitschaft und dem Anlageziel des Anlegenden; Aufklärungspflichten der beratenden Bank bei Anlage in Zins-Swap-Verträgen
Zum Umfang der Beratungspflichten einer Bank bei Zinsswap-Geschäften
BGB §§ 280, 123, 138, 307, 311
Zu den Aufklärungspflichten einer beratenden Bank bei Empfehlung von Zinsswap-Geschäften
ZIP 2010, 921
Das Berufungsgericht, dessen Urteil in ZIP 2010, 921 ff. veröffentlicht ist, hat Bereicherungs- und Schadensersatzansprüche der Klägerin verneint und zur Begründung seiner Entscheidung im Wesentlichen ausgeführt:.
Dies ist schlechterdings nicht vorstellbar (so auch OLG Frankfurt, Urt. v. 30.12.2009, 23 U 175/08, S. 17).
(4) Im Kern ist der angebotene Ladder-Swap eine Art Glücksspiel (so auch OLG Frankfurt, Urt. v. 30.12.2009, 23 U 175/08, S. 17).
Der Abschluss der Swap-Geschäfte stellt sich auch nicht als sittenwidrig im Sinne des § 138 Abs. 1, Abs. 2 BGB dar (vgl. dazu OLG Frankfurt, Urteil vom 30.12.2009 - 23 U 175/08, Juris, Rn. 35 ff.).
Zunächst lässt die Privatautonomie es zu, dass der Einzelne auch risikoreiche Geschäfte abschließt, auch wenn ein Gewinn nur unter äußerst günstigen Umständen zu erzielen ist (OLG Frankfurt, Urteil vom 30.12.2009 - 23 U 175/08, Juris, Rn. 37).
Nichts anderes gilt, wenn nicht die Anlage eines Geldbetrags, sondern der Abschluss eines andersartigen Finanzgeschäfts, so wie hier der Abschluss von Swap-Verträgen, in Rede steht (OLG Frankfurt, Urteil vom 30.12.2009 - 23 U 175/08 Juris, Rn. 67; i.E. auch BGH, Urteil vom 22.03.2011 - XI ZR 33/10, Juris, 19).
Es war offensichtlich, dass Gewinn und Verlust der Swaps in erster Linie von der für jedermann ungewissen Entwicklung des maßgeblichen Referenzzinssatzes abhingen, so dass ein gesonderter Hinweis auf diese Unwägbarkeiten überflüssig war (OLG Frankfurt, Urteil vom 30.12.2009 - 23 U 175/08, Juris, Rn. 73; vgl. auch BGH…, Urteil vom 27.09.2011 - XI ZR 182/10, Juris, Rn. 54; a.A. wohl OLG Stuttgart…, Urteil vom 27.10.2010 - 9 U 158/08, Juris, Rn. 81 ff.; OLG Koblenz…, Urteil vom 14.01.2010 - 6 U 170/09, Juris, Rn. 52 ff.).
Der Abschluss der Swap-Geschäfte stellt sich auch nicht als sittenwidrig im Sinne des § 138 Abs. 1, Abs. 2 BGB dar (vgl. OLG Frankfurt, Urt. v. 30. Dezember 2009, 23 U 175/08 = ZIP 2010, 921;… LG Wuppertal Urt. v. 16. Juli 2008, 3 O 33/08 = WM 2008, 1637 = juris Rz. 73).
c) Der Abschluss der Swapgeschäfte stellt sich nicht als sittenwidrig im Sinne des § 138 Abs. 1, Abs. 2 BGB dar (vgl. OLG Frankfurt, Urteil vom 30. Dezember 2009 -23 U 175/08 = ZIP 2010, 921;… LG Wuppertal Urteil vom 16. Juli 2008 - 3 O 33/08 = WM 2008, 1637 = juris Rz. 73).
c) Der Abschluss der Swapgeschäfte stellt sich nicht als sittenwidrig im Sinne des § 138 Abs. 1, Abs. 2 BGB dar (vgl. OLG Frankfurt, Urteil vom 30. Dezember 2009 - 23 U 175/08, bei juris; LG Wuppertal…, Urteil vom 16. Juli 2008 - 3 O 33/08, bei juris Rn. 73).
c) Der Abschluss des Swapgeschäftes stellt sich nicht als sittenwidrig im Sinne des § 138 Abs. 1, Abs. 2 BGB dar (vgl. OLG Frankfurt, Urteil vom 30. Dezember 2009 -23 U 175/08 = ZIP 2010, 921;… LG Wuppertal Urteil vom 16. Juli 2008 - 3 O 33/08 = WM 2008, 1637 = juris Rz. 73).
c) Der Abschluss der Swapgeschäfte stellt sich zuletzt nicht als sittenwidrig im Sinne des § 138 Abs. 1, Abs. 2 BGB dar (vgl. OLG Frankfurt, Urteil vom 30. Dezember 2009 - 23 U 175/08, bei juris; LG Wuppertal…, Urteil vom 16. Juli 2008 - 3 O 33/08, bei juris Rn. 73).
Sie haben regelmäßig die Möglichkeit, sich mit den Risiken eines Geschäfts vertraut zu machen (OLG Frankfurt, ZIP 2010, 921).