Source: https://www.juraforum.de/urteile/lg-karlsruhe/lg-karlsruhe-urteil-vom-02-10-2009-az-6-o-215-08
Timestamp: 2018-07-20 18:03:57
Document Index: 68179398

Matched Legal Cases: ['§ 78', '§ 40', '§ 2', '§ 18', '§ 242', '§ 91', '§ 256']

LG-KARLSRUHE - 02.10.2009, 6 O 215/08 - JuraForum.de
LG-KARLSRUHE – Aktenzeichen: 6 O 215/08
Leitsatz: Versicherte, die nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind, sondern eine berufsständische Versorgung erhalten, können nicht verlangen, dass zur Errechnung ihrer Versorgungsrente in der Zusatzversorgung des Öffentlichen Dienstes (VBL) von der Gesamtversorgung nur der von der berufsständischen Versorgung - hier: bayrischen Ärzteversorgung - tatsächlich bezogene Betrag und nicht der nach §§ 78 Abs. 1, 79 Abs. 5 Satz 2 VBLS in Verbin-dung mit § 40 Abs. 2 c VBLS a. F. ermittelte fiktive Betrag abgezogen wird.
Rechtsgebiete: BetrAVG, BGB, ZPO
Vorschriften: § 2 BetrAVG, § 18 BetrAVG, § 242 BGB, § 91 ZPO, § 256 ZPO
Jetzt den Volltext vom LG-KARLSRUHE – Urteil vom 02.10.2009, Aktenzeichen: 6 O 215/08 kostenlos auf openJur ansehen.
LG-KARLSRUHE – Urteil, 6 O 190/08 vom 25.09.2009
1. Der Gedanke der Solidarität gebietet es, die Finanzierung der Zusatzversorgung des Öffentlichen Dienstes (VBL) nicht mit der Gewährung von Renten zu belasten, auf die nach den Satzungsbestimmungen kein Anspruch besteht.
2. Auf eine fehlerhaft gewährte Zusatzrente kann daher nur in außerordentlichen Ausnahmesituationen Anspruch auch in die Zukunft bestehen.VBL: Zur Fortsetzung der fehlerhaften Gewährung einer Zusatzrente
LG-KARLSRUHE - 02.10.2009, 6 O 215/08 © JuraForum.de — 2003-2018