Source: http://jura.news/der-bgh-zur-substantiierungspflicht-bei-maengeln/
Timestamp: 2017-06-24 19:08:01
Document Index: 150914884

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Der BGH zur Substantiierungspflicht bei Mängeln | Jura.News
Der BGH zur Substantiierungspflicht bei Mängeln
Davon, dass ein Anspruch substantiiert ist, spricht man im Zivilprozessrecht, wenn genügend Tatsachen vorgetragen wurden, um ihn begründet erscheinen zu lassen. Der Bundesgerichtshof hat dies nun bezüglich von Mängeln weiter ausgeführt.
Dabei ist unerheblich, wie wahrscheinlich die Darstellung ist und ob sie auf eigenem Wissen oder auf einer Schlussfolgerung aus Indizien beruht (BGH Beschluss vom 21. Oktober 2014 – VIII ZR 34/14 – MDR 2015, 234 Rn. 20 mwN). Die Angabe näherer Einzelheiten ist nicht erforderlich, soweit diese für die Rechtsfolgen nicht von Bedeutung sind. Das Gericht muss nur in die Lage versetzt werden, aufgrund des tatsächlichen Vorbringens der Partei zu entscheiden, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für das Bestehen des geltend gemachten Rechts vorliegen (Senatsbeschluss vom 1. August 2012 – XII ZR 87/11 – Grundeigentum 2012, 1635 Rn. 10; BGH Beschluss vom 28. Februar 2012 – VIII ZR 124/11 – WuM 2012, 311 Rn. 6 f. mwN).
BGH, 27.07.2016 – XII ZR 59/14
Der BGH zur Substantiierungspflicht bei MängelnTeilen mit:TweetWhatsAppAuf Tumblr teilenE-MailDrucken
September 28, 2016September 25, 2016
← Konkludente Einwilligung durch Veröffentlichung herausgeschnittener Einzelbilder durch Teilnahme an einer Veranstaltung?
Eigenbedarfskündigung kann rechtsmissbräuchlich sein →
Beliebtesten Inhalte	Neuigkeiten aus der Welt des Rechts	Vertragsstrafe und Schadenspauschalierung	Die Abgrenzung von Willens- und Wissenerklärung	Zur Aufhebung der Prozesskostenhilfe bei unterbliebener Mitteilung über die Änderung der Anschrift	Regress des Dienstherrn gegenüber seinem Beamten	Kalender