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Timestamp: 2016-10-24 15:56:37
Document Index: 31600016

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 137', 'BGE', 'Art. 137', 'Art. 110', 'Art. 36']

U 214/06 (10.04.2007)
O.________, 1955, Beschwerdef�hrerin,
Basler Versicherungs-Gesellschaft, Beschwerdegegnerin, vertreten durch F�rsprecher
Peter Kr�henb�hl, Bundesgasse 26, 3011 Bern.
Mit Verf�gung vom 3. Dezember 2004 lehnte es die Basler Versicherungs-Gesellschaft ab, der bei ihr obligatorisch unfallversicherten O.________ f�r die Auffahrkollision vom 5. November 2002 �ber den 1. September 2004 hinaus Leistungen zu erbringen. Die hiegegen eingereichte Einsprache lehnte die Gesellschaft ab, weil aufgrund der get�tigten medizinischen und neurologisch-psychiatrischen Abkl�rungen zwischen dem versicherten Unfall und den noch bestehenden Beschwerden weder ein nat�rlicher noch ein ad�quater Kausalzusammenhang bestehe (Entscheid vom 5. August 2005).
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 22. M�rz 2006 ab.
O.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei ihr r�ckwirkend ab 1. September 2004 das volle Unfalltaggeld gest�tzt auf eine 100%ige Arbeitsunf�higkeit bis auf weiteres auszurichten und es sei die Heilbehandlung durch die Beschwerdegegnerin zu �bernehmen.
W�hrend die Gesellschaft auf Abweisung der Beschwerde schliesst, hat das Bundesamt f�r Gesundheit von einer Vernehmlassung abgesehen.
Nach Abschluss des Schriftenwechsels hat die Beschwerdef�hrerin mit Eingabe vom 19. Oktober 2006 beantragen lassen, die neu eingereichten medizinischen Akten seien im Verfahren zu ber�cksichtigen; eventuell sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen und subeventuell sei die Sache im Ramen eines Revisionsbegehrens an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen.
Das kantonale Gericht ist nach eingehender W�rdigung der Akten zum Ergebnis gelangt, dass das am 5. November 2002 erlittene HWS-Trauma f�r die auch nach dem 31. August 2004 weiter bestehende Arbeitsunf�higkeit teilweise kausal war. Weshalb der f�r den streitigen Leistungsanspruch erforderliche nat�rliche Kausalzusammenhang nicht vereint werden k�nne. Hingegen hat die Vorinstanz das im Rahmen von Art. 6 Abs. 1 UVG nach st�ndiger Rechtsprechung kumulativ erforderliche Requisit des ad�quaten Kausalzusammenhangs verneint. Aufgrund der schon lange vor dem Unfall aufgetretenen depressiven Symptomatik ist die Vorinstanz von einer erheblichen psychischen �berlagerung ausgegangen und hat den ad�quaten Kausalzusammenhang nicht nach der f�r Distorsionsverletzungen der Halswirbels�ule (und vergleichbare Verletzungen) entwickelten Rechtssprechnung BGE 117 V 359 gepr�ft, sondern nach der f�r psychische Fehlenwicklung im Anschluss an Unf�lle etablierten Praxis (BGE 115 V 133).
Das kantonale Gericht hat die f�r die Anerkennung des ad�quaten Kausalzusammenhanges rechtsprechungsgem�ss in Betracht fallenden Kriterien gepr�ft und sie vereint, dies insbesondere aus der Erw�gung heraus, dass die im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (Ende August 2004) vorhandene Arbeitsunf�higkeit und persistierende Behandlungsbed�rftigkeit psychiatrisch begr�ndet war. Dementsprechend hat das kantonale Gericht den ad�quaten Kausalzusammenhang verneint, wobei es insbesondere der vom Beschwerdef�hrer vorgebrachten Auffassung entgegengetreten ist, die Ad�quanzpr�fung sei erst dann zul�ssig, wenn medizinisch ein Endzustand erreicht ist.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde enth�lt nichts, womit sich die Vorinstanz nicht bereits auseinandergesetzt h�tte oder was geeignet w�re, den kantonalen Gerichtsentscheid ernstlich in Frage zu stellen. Es wird auf die �berzeugenden Erw�gungen des kantonalen Gerichts verwiesen (Art. 36a Abs. 3 zweiter Satz OG).
4.1 Die Beschwerdef�hrerin hat mit Eingabe vom 19. Oktober 2006 beantragen lassen, es seien die neu eingereichten medizinischen Gutachten zu ber�cksichtigen, eventuell sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen und subeventuell sei die Sache im Ramen eines Revisionsbegehrens an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen.
4.2 Nach Ablauf der Rechtsmittelfrist k�nnen - ausser im Ramen eines zweiten Schriftenwechsels - keine neuen Akten mehr eingebracht werden. Vorbehalten ist der Fall, dass solche Aktenst�cke neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG darstellen und als solche eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen k�nnten (BGE 127 V 353 E. 4 S. 357).
4.3 Bei den am 19. Oktober 2006 gestellten Antr�gen und den in diesem Zusammenhang eingereichten Gutachten handelt es sich um neue Vorbringen nach Abschluss des Schriftenwechsels im Sinne der genannten Rechtsprechung. Revisionsrechtlich erhebliche Gesichtspunkte (Art. 137 lit. b OG), aufgrund derer eine ausserhalb der Rechtsmittelfrist und nicht im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels nach Art. 110 Abs. 4 OG unaufgefordert eingerichte Eingabe vom Gericht rechtsprechungsgem�ss zu beachten w�re, sind nicht ersichtlich. Zudem geht es im vorliegenden Fall nicht um die Pr�fung erheblicher Tatsachen oder entscheidender Beweismittel, sondern um die Beurteilung der Rechtsfrage des erforderlichen ad�quaten Kausalzusammenhanges (vgl. E. 2 und 3). Die eingereichten Gutachten k�nnen daher auch in dieser Hinsicht nicht revionsbegr�ndend sein, sodass sie ausser Acht zu lassen sind.
Die offensichtlich unbegr�ndete Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird im vereinfachten Verfahren erledigt (Art. 36a Abs. 1 lit. b und Abs. 3 OG).