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Timestamp: 2018-02-24 19:35:12
Document Index: 390611128

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 15', '§ 31', '§ 15', '§ 19', '§ 31', '§ 22', '§ 558', '§ 22']

Eingliederungsvereinbarung und Pflichtenverstöße müssen hinreichend erklärt sein – SG Rostock vom 12. Dezember 2017, Az. S 13 AS 631/17.ER | Infodienst Schuldnerberatung
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Eingliederungsvereinbarung und Pflichtenverstöße müssen hinreichend erklärt sein – SG Rostock vom 12. Dezember 2017, Az. S 13 AS 631/17.ER
Ein Pflichtenverstoß nach § 31 Abs. 1 Satz 1 SGB II setzt voraus, dass das Jobcenter dem Leistungsempfänger in einer Eingliederungsvereinbarung (§ 15 Abs. 2 Satz 1 SGB II) oder im Rahmen eines Maßnahmenangebots (§ 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 SGB II) im hinreichenden Maße deutlich gemacht hat, welches Verhalten von diesem Alg II-Empfänger im Einzelnen abverlangt wird, und welche Folgen sich widrigenfalls einstellen können.
Eine Eingliederungsvereinbarung (§ 15 Abs. 2 Satz 1 SGB II) hat als rechtswidrig aufgefasst zu werden, wenn weder die Pflicht des Antragstellers zur Teilnahme an einer bestimmten Arbeitshilfemaßnahme (hier: „50+“) vom Jobcenter in dieses Papier ausreichend konkret aufgenommen wurde noch dort die ausdrückliche Festschreibung erfolgte, dass ihm bei einem Nichtantritt dieser Maßnahme eine Absenkung der nach den §§ 19 ff. SGB II bezogenen Leistungen entsprechend § 31a SGB II droht.
← Ein zur Bestimmung der Angemessenheit im Sinne des § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II von der Kommune erstellter, neuer Mietspiegel nach § 558d BGB ist nicht berücksichtigungsfähig, sofern dieses Papier nicht auf einem schlüssigen Konzept beruht – SG Kiel vom 11. Januar 2018, Az. S 31 AS 1/18.ER Eine Betriebskostennachforderung stellt einen Bedarf für die Unterkunft im Sinne des § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II dar – SG Detmold vom 7. November 2017, Az. S 28 AS 1689/17.ER →