Source: http://www.philprom.de/studium/bachelor/pruefungsordnungen/fachbereich10/fb10_paragraphenteil_6.php
Timestamp: 2017-06-29 15:50:21
Document Index: 95253634

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 19', '§ 17', '§ 17', '§ 23', '§ 27', '§ 17', '§ 19', '§ 17', '§ 19']

Do 29 Jun 2017 17:50:21 CEST
(1)	Prüfungen, die mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurden oder nach § 17 Abs. 1 oder § 19 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gelten, sind nicht bestanden. (2)	Bestandene Modulabschlussprüfungen (einschließlich der veranstaltungsbezogenen Modulabschlussprüfungen und Modulteilprüfungen) können nicht wiederholt werden.
(3)	Nicht bestandene Modulabschlussprüfungen und Modulteilprüfungen können zweimal wiederholt werden. Mit der Meldung zur Modulabschlussprüfung und zur Modulteilprüfung gilt die oder der Studierende für die erste Wiederholung der Prüfung als angemeldet. Bei Nicht-Bestehen der erstmaligen Wiederholungsprüfung sollen die Veranstaltungen, auf die die Modulabschlussprüfung und die Modulteilprüfung bezogen sind, wiederholt werden. Mit der Meldung zur Modulprüfung dieser Veranstaltungen gilt die oder der Studierende für die letztmalige Wiederholungsprüfung als angemeldet (vgl. Abs. 4, Satz 1). Vor der Wiederholung können der oder dem Studierenden vom Prüfungsausschuss Auflagen erteilt werden. Bei Nicht-Bestehen der letztmaligen Wiederholungsprüfung ist die Bachelorprüfung endgültig nicht bestanden.
(4)	Wiederholungsprüfungen sollen in der Regel kurz vor oder zu Beginn des auf den erfolglosen Prüfungsversuch folgenden Semesters stattfinden. In besonders begründeten Ausnahmefällen kann die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf unverzüglich nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses gestellten Antrag der oder des Studierenden eine spätere Wiederholung der Modulabschlussprüfung, der veranstaltungsbezogenen Modulabschlussprüfung oder Modulteilprüfung gestatten und hierfür einen Termin setzen. Bei der Bekanntgabe der Noten für die Modulprüfungen sind die Wiederholungstermine ebenfalls bekannt zu geben. Wird der Wiederholungstermin versäumt, erlischt der Prüfungsanspruch, es sei denn, die oder der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. § 17 Abs. 1 und 2 findet entsprechende Anwendung. (5)	Nach Ablegung einer Prüfung in einem Wahlpflichtmodul ist ein Wechsel in ein alternatives Wahlpflichtmodul unter Anrechnung des Prüfungsversuches einmal möglich.
(6)	Eine nicht bestandene Bachelorarbeit kann einmal mit einem neuen Thema wiederholt werden. Die Meldung zur Wiederholung der Bachelorarbeit muss spätestens sechs Wochen nach Mitteilung des ersten Ergebnisses erfolgen. Wird diese Frist versäumt, erlischt der Prüfungsanspruch, es sei denn die oder der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. § 17 Abs. 1 und 2 findet entsprechende Anwendung. Die Zulassung zur Wiederholung der Bachelorarbeit kann von der Erfüllung von Auflagen abhängig gemacht werden; in diesem Fall verlängert sich die Frist entsprechend. Eine zweite Wiederholung der Bachelorarbeit ist ausgeschlossen. Im Übrigen findet § 23 für die Wiederholung der Bachelorarbeit mit der Maßgabe Anwendung, dass eine Rückgabe des Themas der Bachelorarbeit nur möglich ist, soweit von der Rückgabe beim ersten Versuch noch kein Gebrauch gemacht wurde. (7)	Fehlversuche derselben oder inhaltlich äquivalenter Modulprüfung eines anderen Studiengangs an der Johann Wolfgang Goethe-Universität oder einer anderen Hochschule sind anzurechnen. § 27 - Endgültiges Nicht-Bestehen oder Abbruch der Bachelorprüfung
(1)	Die Bachelorprüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn a.	eine Prüfungsleistung auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder in ihrer letztmaligen Wiederholung gemäß § 17 oder § 19 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt; b.	die Bachelorarbeit zum zweiten Mal mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder gemäß § 17 oder § 19 als „nicht ausreichend“ bewertet gilt; c.	der Prüfungsanspruch wegen Überschreitens der Wiederholungsfristen erloschen ist. (2)	Die Bachelorprüfung ist auch dann endgültig nicht bestanden, wenn die oder der Studierende die Bachelorprüfung im Nebenfach nach Maßgabe der für das Nebenfach geltenden Ordnung endgültig nicht bestanden hat.
(3)	Ist die Bachelorprüfung endgültig nicht bestanden, so stellt das Prüfungsamt einen Bescheid mit Angaben aller Prüfungsleistungen und den Gründen für das Nichtbestehen der Bachelorprüfung aus. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen und der oder dem Studierenden bekannt zu geben. Wurde nur das Nebenfach nach dieser Ordnung absolviert und ist die Nebenfachprüfung endgültig nicht bestanden, gelten die Sätze 1 und 2 entsprechend.
(4)	Hat eine Studierende oder ein Studierender die Bachelorprüfung begonnen, aber noch nicht abgeschlossen, so wird ihr oder ihm auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise sowie der Exmatrikulationsbescheinigung oder des Nachweises des Studiengangswechsels eine Bescheinigung ausgestellt, welche die erbrachten Prüfungsleistungen und deren Noten sowie die noch fehlenden Prüfungsleistungen enthält und erkennen lässt, dass die Bachelorprüfung nicht bestanden ist. Letzte Änderung: