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Timestamp: 2016-10-26 04:12:45
Document Index: 346970926

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 10', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 61', 'Art. 43', 'Art. 61', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 65', 'Art. 66', 'BGE', 'Art. 68', 'Art. 67']

8C_419/2014 (23.09.2014)
8C_419/2014 {T�0/2} � � Urteil vom 23. September 2014
A.________, geboren 1967, arbeitete in der Verteilzentrale der Firma I.________ (nachfolgend: Firma I.________ oder Arbeitgeberin) als Teamleiter Logistik/Produktion und war in dieser Eigenschaft bei der SWICA Versicherungen AG (nachfolgend: SWICA oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Beim Ziehen eines Hubwagens anl�sslich des Entladens von Bahng�terwagen blieb der schwere Hubwagen am 9. Februar 2010 pl�tzlich h�ngen, weshalb der Versicherte nach eigenen Angaben sein vorgesch�digtes "linkes Bein verdrehte" und sich dabei nebst einer Zerrung der linken Thoraxmuskulatur eine Distorsion des linken Kniegelenks zuzog. Nachdem er anf�nglich weiter zu arbeiten versucht hatte, blieb er ab 23. Februar 2010 arbeitsunf�hig. Die SWICA �bernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Am 10. Mai 2010 wurde die mediale Meniskusl�sion links arthroskopisch durch eine Meniskusnaht saniert. Am 16. Juli 2010 l�ste die Firma I.________ das Arbeitsverh�ltnis per 30. September 2010 auf. Nach dem Beizug von weiteren medizinischen Berichten verneinte die SWICA mit Schreiben vom 3. Mai 2011 einen Anspruch auf Leistungen nach UVG aus einem versicherten Unfallereignis f�r die ebenfalls geklagten H�ft- und R�ckenbeschwerden. Gest�tzt auf die Ergebnisse eines bidisziplin�ren, rheumatologisch-psychiatrischen Gutachtens der Klinik G.________ vom 23. August 2011 schloss die SWICA den Fall per 31. August 2011 folgenlos ab (Verf�gung vom 8. September 2011) und hielt mit Einspracheentscheid vom 5. September 2012 daran fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde des A.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 1. April 2014 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst A.________ beantragen, ihm seien unter Aufhebung des angefochtenen Gerichts- und des Einspracheentscheides "die gesetzlichen Leistungen auszurichten". Zudem sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung zu gew�hren.
W�hrend die SWICA auf Abweisung der Beschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) auf eine Vernehmlassung.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen. Das Bundesgericht pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389 mit Hinweisen; Urteil 8C_934/2008 vom 17. M�rz 2009 E. 1 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 135 V 194, aber in: SVR 2009 UV Nr. 35 S. 120).
1.2.�Im Beschwerdeverfahren um Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).
Streitig und zu pr�fen ist, ob die SWICA ihre Leistungspflicht f�r die ab 1. September 2011 anhaltend geklagten Beschwerden am linken Knie zu Recht verneint hat.
3.1.�Das kantonale Gericht hat die Grunds�tze zu dem f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 123 V 43 E. 2a S. 45, je mit Hinweisen) sowie zur vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt f�r die Ausf�hrungen zum Wegfall des urs�chlichen Zusammenhangs und damit des Leistungsanspruchs der versicherten Person bei Erreichen des Status quo sine vel ante (SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9, 8C_354/2007 E. 2.2 mit Hinweisen), zu dem im Sozialversicherungsrecht bei der Beantwortung von Tatfragen �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) sowie zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 mit Hinweisen). Richtig ist zudem, dass im Sozialversicherungsrecht die Ad�quanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen praktisch keine Rolle spielt, da sich hier die ad�quate weitgehend mit der nat�rlichen Kausalit�t deckt (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit Hinweis). Darauf wird verwiesen.
3.2.�Zu erg�nzen ist, dass die Anerkennung der Leistungspflicht durch den Unfallversicherer in rechtlicher Hinsicht von Belang ist. Ist die Unfallkausalit�t einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, entf�llt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die nat�rliche und ad�quate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsm�ssigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall fr�her oder sp�ter eingestellt h�tte (status quo sine), erreicht ist. Ebenso wie der leistungsbegr�ndende nat�rliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse M�glichkeit nunmehr g�nzlich fehlender urs�chlicher Auswirkungen des Unfalls gen�gt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die entsprechende Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegr�ndender nat�rlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer. Diese Beweisgrunds�tze gelten sowohl im Grundfall als auch bei R�ckf�llen und Sp�tfolgen und sind f�r s�mtliche Leistungsarten massgebend (SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9, 8C_354/2007 E. 2.2 mit Hinweisen; vgl. auch SVR 2011 UV Nr. 4 S. 12, 8C_901/2009 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen).
3.3.�Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entf�llt eine Teilurs�chlichkeit f�r die noch bestehenden Beschwerden (SVR 2010 UV Nr. 31 S. 125, 8C_816/2009 E. 4.3 mit Hinweisen). Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gest�tzt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenverg�tungen zu �bernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen. Demnach hat die versicherte Person bis zum Erreichen des Status quo sine vel ante auch Anspruch auf eine zweckgem�sse Behandlung, welche auch operative Eingriffe umfassen kann (Urteile 8C_604/2013 vom 28. Januar 2014 E. 4.2.2, 8C_957/2012 vom 3. April 2013 E. 5.2.2 mit Hinweisen).
Fest steht, dass der Beschwerdef�hrer erst seit der Direktanstellung bei der Firma I.________ ab 1. Januar 2009 durch die SWICA nach UVG gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert war, er jedoch schon zuvor �ber eine Personalverleihfirma bei derselben Arbeitgeberin arbeitete und damals durch die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Risiken nach UVG gedeckt war. Die SUVA kam f�r die Folgen eines am 31. Juli 2008 mit Bagatellunfallmeldung angemeldeten Arbeitsunfalles vom 17. Juli 2008 auf. Laut Berichten der Klinik H.________ vom 25. September und 18. November 2008 war nach einem Kontusions-/Distorsionstrauma vom 17. Juli 2008 am linken Knie die Verdachtsdiagnose einer medialen Meniskusl�sion links gestellt worden, weshalb der untersuchende Orthop�de der Klinik H.________ eine MRI-Abkl�rung empfahl. Diese zeigte jedoch am 10. November 2008 keine eindeutige Rissausl�ufer, sondern als degenerative - also unfallfremde - Ver�nderung am linken Knie ein kleines Meniskusganglion dorsal medial, auf dessen operative Behandlung bewusst verzichtet wurde. Es finden sich aktenkundig keine Anhaltspunkte daf�r, dass der Versicherte schon vor diesem Unfall an behandlungsbed�rftigen Schmerzen im linken Knie litt. Im Zeitpunkt, als die hier zu beurteilenden Folgen des Unfallereignisses vom 9. Februar 2010 angemeldet wurden, war das linke Kniegelenk demnach nicht nur von einem - ebenfalls bei der SWICA versicherten - Vorunfall vom 8. Oktober 2009 sowie dem bei der SUVA versicherten Ereignis vom 17. Juli 2008, sondern auch von einem krankheitsbedingten - offenbar bis zum letztgenannten Ereignis stummen - Vorzustand betroffen.
Steht nach dem Gesagten fest, dass im Zeitpunkt des Unfalles vom 9. Februar 2010 im linken Knie bereits ein Vorzustand dokumentiert war und die SWICA in Bezug auf das Ereignis vom 9. Februar 2010 ihre Leistungspflicht anerkannt hat (vgl. dazu E. 3.2 hievor), bleibt zu pr�fen, ob die Beschwerdegegnerin per 31. August 2011 (Zeitpunkt des folgenlosen Fallabschlusses) das Erreichen des Status quo sine mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen vermochte. Das kantonale Gericht bejahte dies gest�tzt auf das Gutachten der Klinik G.________, welchem es mit Blick auf die praxisgem�ssen Anforderungen im Sinne von BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 vollen Beweiswert zuerkannte. Demgegen�ber beruft sich der Beschwerdef�hrer auch vor Bundesgericht auf die bereits von der SWICA - als Auftraggeberin dieser medizinischen Expertise - gegen�ber der Klinik G.________ ge�usserte Kritik am Gutachten. Der Versicherte beanstandet eine fehlerhafte Feststellung der rechtserheblichen Tatsachen (vgl. dazu E. 1.2 hievor) auf Grund einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG).
6.1.�Sowohl das Verwaltungsverfahren wie auch der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben Verwaltung und Sozialversicherungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis �ber die f�r die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (SVR 2013 UV Nr. 9 S. 29, 8C_592/2012 E. 5.1 mit Hinweis).
6.2.�Der rechtserhebliche Sachverhalt ist von Amtes wegen unter Mitwirkung der Versicherten resp. der Parteien zu ermitteln. In diesem Sinne rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abh�ngt, ob �ber den streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist ( FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl. 1983, S. 43 und 273; Urteil 9C_214/2009 vom 11. Mai 2009 E. 3.2). Die Beweise sind ohne Bindung an f�rmliche Beweisregeln umfassend und pflichtgem�ss zu w�rdigen. Die kantonalen Versicherungsgerichte haben somit alle Beweismittel, unabh�ngig davon, von wem sie stammen, objektiv zu pr�fen und danach zu entscheiden, ob die verf�gbaren Unterlagen eine zuverl�ssige Beurteilung des streitigen Anspruchs gestatten. Insbesondere d�rfen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu w�rdigen und die Gr�nde anzugeben, weshalb sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2013 UV Nr. 9 S. 29, 8C_592/2012 E. 5.2 mit Hinweisen). Dabei kommt einem �rztlichen Bericht Beweiswert zu, wenn er f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt und in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, wenn die Beschreibung der medizinischen Situation und Zusammenh�nge einleuchtet und die Schlussfolgerungen des Arztes begr�ndet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352; Urteil 8C_69/2011 vom 20. Juni 2011 E. 5 mit Hinweisen).
6.3.�Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, sind an die Beweisw�rdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverl�ssigkeit und Schl�ssigkeit der versicherungsinternen �rztlichen Feststellungen, so sind erg�nzende Abkl�rungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 i.f. S. 470 mit Hinweis).
Die strittige vollst�ndige Leistungsterminierung per 31. August 2011 basiert massgebend auf der von der SWICA in Auftrag gegebenen Abschlussexpertise gem�ss bidisziplin�rem Gutachten der Klinik G.________ der Psychologin und Neuropsychologin D.________ ("psychologisch/psychiatrisches Gutachten") und des Dr. med. B.________ ("rheumatologisches Gutachten"), Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH. Beide Teilgutachten sind von Chefarzt Prof. Dr. med. C.________, Facharzt f�r Neurologie FMH, mitunterzeichnet, ohne dass dieser - im Gegensatz zu den beiden Gutachtern - bei der Exploration aktenkundig einen Teilbereich selbstst�ndig �bernommen h�tte. Wie vom Versicherten bereits im erstinstanzlichen Verfahren und auch vor Bundesgericht geltend gemacht, gen�gt das Gutachten der Klinik G.________ - entgegen dem angefochtenen Entscheid - dem Untersuchungsgrundsatz in Bezug auf die Feststellung der rechtserheblichen Tatsachen hinsichtlich der Beantwortung der ausschlaggebenden Frage nach dem Erreichen des Status quo sine vel ante nicht. Dies aus folgenden Gr�nden:
7.1.�Die Beschwerdegegnerin beabsichtigte mit Anfrage vom 18. Juli 2011, bei der Klinik G.________ eine polydisziplin�re Exploration unter Mitwirkung von Gutachtern aus den spezialmedizinischen Fachgebieten Rheumatologie, Orthop�die und Psychiatrie (vgl. zu den Schwerpunkten der Weiterbildung dieser einzelnen Facharzttitel FMH die Liste mit den jeweils separaten Weiterbildungsprogrammen f�r jede einzelne Disziplin auf http://www.fmh.ch/bildung-siwf/fachgebiete/facharzttitel-und-schwerpunkte.html) in Auftrag zu geben. Mit Blick auf das Gutachten der Klinik G.________ steht demgegen�ber fest, dass keine einzige der von Auftraggeberseite gew�nschten Disziplinen vertreten war. Im Laufe des Einspracheverfahrens r�gte denn auch die SWICA selber am 18. November 2011 gegen�ber der Klinik G.________ folgende M�ngel des Gutachtens:
- Das Gutachten zum Fachbereich Orthop�die fehlt g�nzlich.
- Das rheumatologische Gutachten wurde nicht von einem daf�r spezialisierten Facharzt durchgef�hrt, sondern von Dr. med. B.________, Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH, Sportmedizin SGSM, Manualmedizin SAMM, Spezielle Schmerztherapie.
- Die rheumatologische Untersuchung wurde ohne bildgebende Untersuchung durchgef�hrt.
- Das psychiatrische Gutachten wurde ebenfalls nicht von einer anerkannten Fach�rztin durchgef�hrt, sondern von Frau D.________, Dipl.-Psych."
Eine nachvollziehbare und �berzeugende Begr�ndung, weshalb die Beschwerdegegnerin in der Folge trotz dieser M�ngel auf das Gutachten der Klinik G.________ abstellte und sich erg�nzend mit den beiden reinen Aktenbeurteilungen ihres beratenden Chirurgen Dr. med. E.________ von je knapp eineinhalb Seiten Umfang begn�gte, ist dem Einspracheentscheid vom 5. September 2012 nicht zu entnehmen. Dies �berrascht um so mehr, als die SWICA eine Neubegutachtung bereits eingeleitet und der Beschwerdef�hrer hiezu eingewilligt hatte, w�hrend Letzterer lediglich aus gesundheitlichen Gr�nden am 26. Januar 2012 kurzfristig um Verschiebung des Begutachtungstermines um einen Monat ersuchen liess.
7.2.�Die Annahme des kantonalen Gerichts, wonach auch "Dr. med. B.________ als Facharzt f�r Physikalische Medizin und Rehabilitation [...] �ber eine f�r die Beurteilung der Gesundheitsbeeintr�chtigung des Beschwerdef�hrers im Bereich seines linken Knies gen�gende [...] fach�rztliche Spezialisierung" verf�ge, weshalb trotz der vom Versicherten und von der Beschwerdegegnerin selber ger�gten M�ngel auf das - nach Auffassung der Vorinstanz �berzeugende - Gutachten der Klinik G.________ abzustellen sei, �ndert nichts daran, dass es dieser Expertise angesichts der beanstandeten Unzul�nglichkeiten an der geforderten Aussagekraft und Nachvollziehbarkeit (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 mit Hinweis) fehlt. Insbesondere ist dem angefochtenen Entscheid nicht zu entnehmen, weshalb Dr. med. B.________ mit seiner spezialmedizinischen Hauptkompetenz als Facharzt f�r Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH h�tte in der Lage sein sollen, eine mit einer fach�rztlich orthop�disch-chirurgischen Expertise gleichwertige Beurteilung des unfallgesch�digten - von einem Orthop�den arthroskopisch-operativ vorbehandelten - linken Kniegelenks vorzunehmen. Statt dessen ist auf die besondere Zielsetzung der orthop�dischen Diagnostik im Hinblick auf eine �tiologische Abkl�rung und nosologische Identifikation einer Krankheit (Alfred M. Debrunner, Orthop�die/Orthop�dische Chirurgie, 4. Aufl., Bern 2002, S. 161) hinzuweisen. Geht es beim Abschluss der unfallbedingten Heilbehandlung (vgl. zur Einstellung der vor�bergehenden Leistungen BGE 134 V 109 E. 4.1 S. 114 mit Hinweisen) nicht nur um die Evaluation der verbleibenden funktionellen Leistungsdefizite, sondern nebst der Beurteilung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs auch um die Sch�tzung eines allf�lligen Integrit�tsschadens an einem gegebenenfalls teils degenerativ, teils unfallbedingt gesch�digten Kniegelenk, so ist die voraussehbare prognostische Entwicklung mitzuber�cksichtigen und kann zumindest hypothetisch als Ultima Ratio auch eine chirurgisch prothetische Versorgung des Kniegelenks zur Diskussion stehen (vgl. dazu hienach E. 7.3). Zur Beantwortung dieser Fragestellung kann jedenfalls nur ein hief�r als Operateur grunds�tzlich bef�higter Facharzt in Frage kommen, welcher die Chancen und Risiken einer solchen - unter Umst�nden zumutbaren - Heilbehandlungsmassnahme zuverl�ssig zu beurteilen vermag. In der Regel sind daher Kniegelenksbeschwerden zumindest dann von einem orthop�dischen Facharzt mitzubegutachten (vgl. Urteile 8C_604/2013 vom 28. Januar 2014 E. 5.4, 8C_684/2008 vom 5. Januar 2009 E. 5.2, je mit Hinweisen), wenn - wie hier - ein wesentlicher Teil der die Heilbehandlung betreffenden medizinischen Akten von orthop�dischen Fach�rzten stammt und auch bereits verschiedene operative Eingriffe zu Behandlungs- und/oder Diagnosezwecken erfolgt sind.
7.3.�Die kurz gehaltenen reinen Aktenbeurteilungen des die SWICA beratenden Chirurgen Dr. med. E.________ vom 11. April und 30. Mai 2012 vermochten die M�ngel des Gutachtens der Klinik G.________ nicht nachzubessern. Auch unter Ber�cksichtigung dieser Berichte verletzt die Feststellung der rechtserheblichen Tatsachen durch Verwaltung und Vorinstanz den Untersuchungsgrundsatz. Gem�ss angefochtenem Entscheid qualifizierte das kantonale Gericht die Einsch�tzungen des Dr. med. E.________ hinsichtlich der Verneinung eines "Kausalzusammenhangs zwischen dem Gesundheitsschaden im Bereich des linken Kniegelenks und den Unfallereignissen vom 8. Oktober 2009 und vom 9. Februar 2010" als �berzeugend, obwohl diesem Facharzt die Frage nach dem Erreichen des Status quo sine vel ante gar nicht unterbreitet wurde und diesen Berichten folglich auch keine schl�ssigen Hinweise zur Beantwortung dieser Frage zu entnehmen sind. Mit Blick auf die diagnostische Arthroskopie des behandelnden Orthop�den vom 24. Februar 2012 hielt Dr. med. E.________ vielmehr fest, dass "fast zwei Jahre nach der durchgef�hrten arthroskopischen Operation" vom 10. Mai 2010 "nach wie vor eine Meniskushinterhornl�sion medial, eine Kreuzbandruptur und eine entsprechende vordere Kreuzbandinsuffizienz" bestehe. Diese Sch�digungen des linken Kniegelenkes w�rden dem Zustand vor dem 10. Mai 2010 entsprechen. Ebenso verhalte es sich mit der Arbeitsf�higkeit. In Zukunft m�sse wohl eine weitere Operation geplant werden "eventuell gar mit teil- oder ganz-prothetischem Ersatz des Kniegelenks". Diese Feststellungen des beratenden Orthop�den der Beschwerdegegnerin lassen jedenfalls nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit darauf schliessen, dass im Zeitpunkt des strittigen folgenlosen Fallabschlusses per 31. August 2011 der Status quo sine erreicht worden war. Vielmehr stellt sich die Frage, ob nicht nur die am 10. Mai 2010 unbestritten als Unfallfolge operativ behandelte mediale Meniskusl�sion, sondern auch die an den Kreuzb�ndern des linken Knies erhobenen Befunde mit Blick auf Art. 9 Abs. 2 lit. g UVV (vgl. Urteil 8C_463/2011 vom 4. November 2011 E. 5.2 mit Hinweisen) nicht zumindest in einem teilweise nat�rlich kausalen Verh�ltnis zu einem oder beiden der Ereignisse vom 8. Oktober 2009 und vom 9. Februar 2010 stehen.
7.4.�Hat die SWICA in der Folge des Unfallereignisses vom 9. Februar 2010 unbestritten ihre Leistungspflicht anerkannt (E. 3.2 hievor) und die anf�ngliche Heilbehandlung einschliesslich den arthroskopischen Heilbehandlungseingriff vom 10. Mai 2010 �bernommen und steht nach Einsch�tzung des die Beschwerdegegnerin beratenden Orthop�den fest, dass im Februar 2012 keine Verbesserung des Gesundheitszustandes erkennbar war, werden die weiteren Abkl�rungen zeigen m�ssen, ob - und gegebenenfalls zu welchem Zeitpunkt - der Status quo sine mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erreicht wurde bzw. erreicht werden wird. Die Beweislast f�r diese anspruchsaufhebende Tatfrage liegt beim Unfallversicherer (E. 3.2 hievor). Entgegen Verwaltung und Vorinstanz lassen die bisherigen medizinischen Unterlagen nicht darauf schliessen, dass die vom Versicherten �ber den folgenlosen Fallabschluss per 31. August 2011 hinaus geklagten Schmerzen im linken Knie mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht in einem zumindest teilurs�chlichen Zusammenhang mit den unfallkausalen Sch�den am medialen Meniskus und/oder mit den seither von der Beschwerdegegnerin �bernommenen, unfallbedingten operativen Eingriffen am linken Kniegelenk stehen.
7.5.�Fehlt es nach dem Gesagten am Nachweis des per 31. August 2011 erreichten Status quo sine, bleibt die SWICA auch hinsichtlich der dar�ber hinaus geklagten linksseitigen Kniebeschwerden leistungspflichtig. Die Leistungspflicht des Unfallversicherers dauert solange fort, bis er das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung dieser unfallbedingten Ursachen mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachweisen kann (Urteil 8C_463/2011 vom 4. November 2011 E. 5.3.4 i.f.). Die Sache ist zur Einholung einer versicherungsexternen neutralen polydisziplin�ren Expertise - insbesondere unter Mitwirkung eines Knieorthop�den - unter Zurverf�gungstellung s�mtlicher Unfallvorakten inklusive eines vollst�ndigen R�ntgendossiers an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen. Das Gutachten wird die bei Fallabschluss �blichen Fragen (vgl. Urteil 8C_604/2013 vom 28. Januar 2014 E. 5.2) hinsichtlich der weiteren Leistungspflicht nach UVG ab 1. September 2011 zu beantworten haben.
Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG) von der SWICA als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Beschwerdef�hrer als aufgrund der angeordneten R�ckweisung obsiegenden Partei (BGE 132 V 215 E. 6.2) steht gegen�ber der SWICA eine Parteientsch�digung zu (Art. 68 Abs. 2 BGG). Dies gilt auch f�r das vorinstanzliche Verfahren, f�r welches das kantonale Gericht die Kosten- und Entsch�digungsfolgen entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses neu festzusetzen haben wird (Art. 67 und 68 Abs. 5 BGG; SVR 2013 UV Nr. 9 S. 29, 8C_592/2012 E. 7). Damit erweist sich das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege als gegenstandslos.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 1. April 2014 und der Einspracheentscheid der SWICA Versicherungen AG vom 5. September 2012 werden aufgehoben. Die Sache wird zu neuer Verf�gung an die SWICA Versicherungen AG zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.