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Timestamp: 2020-02-29 09:39:16
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Matched Legal Cases: ['Art. 12', '§ 50', 'Art. 12', '§ 50', 'Art. 12', '§ 50', 'Art. 12', 'EuG', '§ 12', 'Art. 1', '§ 29', '§ 16', '§ 5', 'Art. 1', '§ 6', '§ 12']

BGBl. I 1998 S. 3178 - Fünftes Gesetz zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes*) - dejure.org
BGBl. I 1998 S. 3178
https://dejure.org/1998,26772
BGBl. I 1998 S. 3178 (https://dejure.org/1998,26772)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 71, ausgegeben am 26.10.1998, Seite 3178
Fünftes Gesetz zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes*)
Der Bundesgesetzgeber hat zur Umsetzung des Art. 12 Abs. 1 Seveso-II-RL § 50 BImSchG geändert (Fünftes Gesetz zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes vom 19. Oktober 1998, BGBl I S. 3178).
Die Bundesregierung legte im Gesetzgebungsverfahren dar, dass Art. 12 Seveso-II-RL planerische Elemente in das EG-Störfallrecht einfüge (BTDrucks 13/11118 S. 9).
Die Vorschrift des § 50 Satz 1 BImSchG hat der Bundesgesetzgeber zur Umsetzung des Art. 12 Abs. 1 der Seveso-II-Richtlinie durch das 5. Gesetz zur Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetzes vom 19. Oktober 1998 (BGBl. I, S. 3178) geändert.
Dass die Vorschrift des § 50 BImSchG, die der Bundesgesetzgeber zur Umsetzung des Art. 12 Abs. 1 der Richtlinie 96/82/EG geändert hat (Fünftes Gesetz zur Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetzes vom 19. Oktober 1998, BGBl I S. 3178;… vgl. auch Beschluss vom 3. Dezember 2009 a.a.O. Rn. 25), gegebenenfalls richtlinienkonform auszulegen ist, ergibt sich unmittelbar aus Unionsrecht (vgl. EuGH…, Urteil vom 15. September 2011 a.a.O. ).
Als Rechtsgrundlage für die streitige Nebenbestimmung kommt danach § 12 Abs. 1 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes vom 14.5.1990 (BGBl. I S. 880) in der Fassung der Änderung durch Art. 1 des Gesetzes vom 19.10.1998 (BGBl. I S. 3178) - BImSchG F. 1998 - in Betracht.
Während nach § 29 Abs. 1 Satz 2 BImSchG in der zur Zeit der Entscheidung über den Widerspruch geltenden Fassung des Gesetzes vom 19.10.1998 (BGBl. I S. 3178) - BImSchG F. 1998 - kontinuierliche Messungen im Regelfall auch bei Anlagen mit erheblichen Abgasströmen, insbesondere einem Abgasstrom von mehr als 50.000 m³/h, vorgesehen waren, kommt es nach der Neuregelung nur noch auf erhebliche Emissionsmassenströme an, die die Anlage der Klägerin aber nicht erreicht (dazu im Einzelnen unten unter II.1.).
Mit Schreiben vom 19. Juli 1999 teilten die deutschen Behörden der Kommission mit, dass sie mit dem Erlass des Fünften Gesetzes zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes vom 19. Oktober 1998 (BGBl. 1998 I S. 3178) auf Bundesebene die Voraussetzungen für die Umsetzung der Richtlinie 96/82 im Verordnungswege geschaffen habe.
Die angefochtene Nebenbestimmung findet ihre Rechtsgrundlage in den §§ 16, 12, 6 Abs. 1 Nr. 1, 5 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge (Bundes-Immissionsschutzgesetz - BImSchG ) in der im Zeitpunkt des Widerspruchsbescheids geltenden Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 1990 (BGBl. I S. 880), seinerzeit zuletzt geändert durch Gesetz vom 19. Oktober 1998 (BGBl. I S. 3178).
Hierdurch hat die Beklagte sichergestellt, dass die sich aus § 5 des Gesetzes zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge (Bundes-Immissionsschutzgesetz - BImSchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Mai 1990 (BGBl. I S. 880), in Bezug auf den Erlasszeitpunkt des Widerspruchsbescheides am 17. März 2000 geändert durch Art. 1 des Fünften Gesetzes zur Änderung des BImSchG vom 19. Oktober 1998 (BGBl. I S. 3178), ergebenden Pflichten erfüllt werden (§ 6 Abs. 1 Nr. 1 BImSchG).
Bei dieser Lärmgrenzwertfestsetzung, die im Bescheid zwar als Nebenbestimmung bezeichnet wird, handelt es sich rechtlich nicht um eine solche selbstständige Anordnung im Sinne des § 12 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes i.d.F. vom 19.10.1998 (BGBl. I S. 3178) - BlmSchG -, sondern vielmehr um eine so genannte Inhaltsbestimmung, die integrierender Bestandteil der Hauptgenehmigung ist.