Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F11-05-2010-1C_209-2010
Timestamp: 2016-10-28 21:45:18
Document Index: 351600679

Matched Legal Cases: ['Art. 47', 'Art. 46', 'Art. 46', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 108']

1C_209/2010 (11.05.2010)
1C_209/2010
Pr�sident des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen,
Baubewilligung; Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege,
Beschwerde gegen die Verf�gung des Pr�sidenten
vom 17. M�rz 2010.
Das Baudepartement des Kantons St. Gallen trat mit Entscheid vom 12. Februar 2010 auf einen Rekurs von X.________ wegen fehlender Legitimation nicht ein. Dagegen erhob X.________ am 16. M�rz 2010 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen und ersuchte u.a. um unentgeltliche Prozessf�hrung. Das Verwaltungsgericht wies das Gesuch um unentgeltliche Prozessf�hrung mit Verf�gung vom 17. M�rz 2010 ab und forderte den Beschwerdef�hrer zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 2'000.-- auf. Zur Begr�ndung f�hrte es zusammenfassend aus, das Gesuch sei wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen.
X.________ f�hrt mit Eingabe vom 19. April 2010 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Verf�gung des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
In seiner am 21. April 2010 beim Bundesgericht eingegangenen Beschwerde ersuchte der Beschwerdef�hrer um Erstreckung der Beschwerdefrist bis 22. April 2010. Die Beschwerdefrist ist als gesetzlich bestimmte Frist nicht erstreckbar (Art. 47 Abs. 1 BGG). Vorliegend gilt es den Fristenstillstand von Art. 46 Abs. 1 BGG zu beachten. Innert der durch Art. 46 BGG verl�ngerten Beschwerdefrist ging indessen keine Beschwerdeerg�nzung ein.
Der Beschwerdef�hrer, der keinen zul�ssigen Beschwerdegrund nennt, setzt sich mit den Ausf�hrungen des Verwaltungsgerichts, die zur Abweisung seines Gesuchs um unentgeltliche Prozessf�hrung f�hrten, nicht auseinander. Er legt nicht dar, inwiefern das Verwaltungsgericht Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt haben sollte, als es sein Gesuch wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abwies. Da die vorgebrachten Ausf�hrungen keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Entscheidgr�nden der angefochtenen Verf�gung darstellen, ist mangels einer gen�genden Begr�ndung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begr�ndungsmangel ist offensichtlich, weshalb �ber die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer und dem Pr�sidenten des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.