Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20070418_OGH0002_0080OB00087_06M0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-12-11 21:16:39
Document Index: 345204540

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 48', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 914', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 48', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 48', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 915', '§ 915', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 8Ob87/06m - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 2Ob896/53 4Ob66/65 6Ob2...
RS0019558
2Ob896/53; 4Ob66/65; 6Ob287/66; 8Ob72/67; 6Ob240/68; 5Ob144/69 (5Ob162/69); 1Ob88/70; 1Ob154/70; 1Ob199/70; 6Ob9/71; 5Ob219/71; 1Ob324/71; 7Ob230/71; 1Ob21/72; 7Ob81/72; 1Ob157/72; 6Ob122/74; 3Ob241/74; 4Ob9/75; 4Ob46/75; 1Ob515/76; 4Ob542/76; 6Ob640/76; 3Ob540/77; 5Ob304/77; 5Ob578/77; 1Ob699/77; 6Ob788/77; 3Ob537/78; 1Ob650/78; 7Ob746/78; 5Ob508/79; 4Ob572/78; 1Ob570/79; 5Ob554/79; 3Ob503/79; 5Ob596/79; 7Ob40/79; 6Ob704/79; 5Ob756/79; 2Ob612/79; 2Ob594/79; 2Ob533/80; 1Ob748/80; 1Ob664/80; 3Ob570/79; 8Ob59/81; 4Ob103/80; 5Ob614/81; 6Ob704/81; 8Ob292/81; 1Ob660/82; 6Ob776/81; 6Ob674/83; 14Ob103/86 (14Ob104/86); 4Ob555/87; 3Ob540/87; 9ObA337/89; 4Ob508/91; 3Ob6/96; 10Ob2119/96g; 8Ob291/97w; 2Ob348/97h; 7Ob212/98x; 6Ob195/05b; 6Ob69/04x; 8Ob87/06m; 4Ob130/16w; 7Ob106/17i
Die Grundsätze von Treu und Glauben erfordern, dass derjenige, der nicht im eigenen Namen, sondern als Vertreter eines anderen Verträge abschließt, dies eindeutig zum Ausdruck bringt, wenn es den Vertragsteilen nicht ohne weiteres erkennbar ist. (EvBl 54/310)
2 Ob 896/53
Entscheidungstext OGH 09.12.1953 2 Ob 896/53
4 Ob 66/65
Entscheidungstext OGH 25.05.1965 4 Ob 66/65
Veröff: HS 5078
6 Ob 287/66
Entscheidungstext OGH 28.09.1966 6 Ob 287/66
8 Ob 72/67
Entscheidungstext OGH 04.04.1967 8 Ob 72/67
Veröff: HS 6083
6 Ob 240/68
Entscheidungstext OGH 18.09.1968 6 Ob 240/68
Veröff: MietSlg 20095
5 Ob 144/69
Entscheidungstext OGH 02.07.1969 5 Ob 144/69
1 Ob 88/70
Entscheidungstext OGH 30.04.1970 1 Ob 88/70
1 Ob 154/70
Entscheidungstext OGH 09.07.1970 1 Ob 154/70
1 Ob 199/70
Entscheidungstext OGH 24.09.1970 1 Ob 199/70
6 Ob 9/71
Entscheidungstext OGH 27.01.1971 6 Ob 9/71
5 Ob 219/71
Entscheidungstext OGH 22.09.1971 5 Ob 219/71
1 Ob 324/71
Entscheidungstext OGH 25.11.1971 1 Ob 324/71
7 Ob 230/71
Entscheidungstext OGH 12.01.1972 7 Ob 230/71
Beisatz: Hier: Bestellung durch Geschäftsführer einer GmbH ohne Erklärung, für GmbH anzuschließen. (T1)
1 Ob 21/72
Entscheidungstext OGH 16.02.1972 1 Ob 21/72
Veröff: MietSlg 24101 (dort falsch mit 7 Ob 61/72 zitiert)
6 Ob 122/74
Entscheidungstext OGH 26.08.1974 6 Ob 122/74
Beisatz: Geschäftsführer des Komplementärs einer GmbH & Co KG. (T2)
3 Ob 241/74
Entscheidungstext OGH 21.01.1975 3 Ob 241/74
4 Ob 9/75
Entscheidungstext OGH 08.04.1975 4 Ob 9/75
4 Ob 46/75
Entscheidungstext OGH 09.09.1975 4 Ob 46/75
Beisatz: Nachträglich auftretenden Umstände verändern das schon begründete (Dienstverhältnis) Verhältnis nicht mehr. (T3) Veröff: ZAS 1976,184 (kritisch Welser) = Arb 9371 = JBl 1983,449 (Hügel)
1 Ob 515/76
Entscheidungstext OGH 04.02.1976 1 Ob 515/76
4 Ob 542/76
Entscheidungstext OGH 11.05.1976 4 Ob 542/76
6 Ob 640/76
Entscheidungstext OGH 16.09.1976 6 Ob 640/76
3 Ob 540/77
Entscheidungstext OGH 21.06.1977 3 Ob 540/77
Veröff: HS 10173
5 Ob 304/77
Entscheidungstext OGH 05.07.1977 5 Ob 304/77
Veröff: HS 10176
5 Ob 578/77
Entscheidungstext OGH 13.09.1977 5 Ob 578/77
Veröff: SZ 50/119
1 Ob 699/77
Entscheidungstext OGH 09.11.1977 1 Ob 699/77
6 Ob 788/77
Entscheidungstext OGH 01.12.1977 6 Ob 788/77
3 Ob 537/78
Entscheidungstext OGH 21.02.1978 3 Ob 537/78
Veröff: HS 10190
1 Ob 650/78
Entscheidungstext OGH 28.06.1978 1 Ob 650/78
Veröff: GesRZ 1979,39 = SZ 51/102; hiezu Hügel JBl 1983,449
7 Ob 746/78
Entscheidungstext OGH 11.01.1979 7 Ob 746/78
5 Ob 508/79
Entscheidungstext OGH 06.02.1979 5 Ob 508/79
4 Ob 572/78
Entscheidungstext OGH 13.03.1979 4 Ob 572/78
1 Ob 570/79
Entscheidungstext OGH 18.04.1979 1 Ob 570/79
5 Ob 554/79
Entscheidungstext OGH 24.04.1979 5 Ob 554/79
Veröff: HS 10196
3 Ob 503/79
Entscheidungstext OGH 25.04.1979 3 Ob 503/79
Veröff: HS 10197
5 Ob 596/79
Entscheidungstext OGH 16.10.1979 5 Ob 596/79
Beisatz: Auf den rechtsgeschäftlichen Zuordnungswillen des Handelnden allein kann es nämlich wegen des Vertrauensschutzes nicht ankommen. (T4)
7 Ob 40/79
Entscheidungstext OGH 04.10.1979 7 Ob 40/79
Veröff: JBl 1980,535
6 Ob 704/79
Entscheidungstext OGH 28.11.1979 6 Ob 704/79
5 Ob 756/79
Entscheidungstext OGH 15.01.1980 5 Ob 756/79
2 Ob 612/79
Entscheidungstext OGH 26.02.1980 2 Ob 612/79
Veröff: HS 10220
2 Ob 594/79
Entscheidungstext OGH 15.04.1980 2 Ob 594/79
Veröff: HS 10212
2 Ob 533/80
Entscheidungstext OGH 16.09.1980 2 Ob 533/80
1 Ob 748/80
Entscheidungstext OGH 12.11.1980 1 Ob 748/80
1 Ob 664/80
Entscheidungstext OGH 31.10.1980 1 Ob 664/80
Veröff: SZ 53/138
8 Ob 59/81
Entscheidungstext OGH 26.03.1981 8 Ob 59/81
4 Ob 103/80
Entscheidungstext OGH 19.05.1981 4 Ob 103/80
Beisatz: Es kommt nicht darauf an, ob dem Vertragspartner insoweit Fahrlässigkeit zur Last fällt, als er bei gehöriger Aufmerksamkeit - gegebenenfalls auch auf Grund eigener Erkundigungen - hätte erkennen können, daß der Vertreter nicht im eigenen Namen abschließen wollte. (T5) Veröff: Arb 9973 = EvBl 1981/168 S 492; hiezu Hügel JBl 1983,449
5 Ob 614/81
Entscheidungstext OGH 09.06.1981 5 Ob 614/81
Beisatz: Für den Dritten muß Klarheit bestehen, daß der Handelnde nicht im eigenen, sondern im fremden Namen agiert, und deshalb muß auch vom Handelnden gefordert werden, daß sein Zuordnungswille erkennbar ist, sei es auch nur aus den Umständen, unter denen der Rechtsakt gesetzt wird. (T6)
6 Ob 704/81
Entscheidungstext OGH 27.08.1981 6 Ob 704/81
Beisatz: Ein mit dem bevollmächtigten Vertreter eines Gewerbetreibenden geschlossener Vertrag kommt dann mit dem Gewerbetreibenden zustande, wenn der Vertreter den auch nicht ausgedrückten Willen hatte, für diesen abzuschließen und es für den Dritten gleichgültig ist, mit wem er abschließt. (T7)
8 Ob 292/81
Entscheidungstext OGH 25.03.1982 8 Ob 292/81
1 Ob 660/82
Entscheidungstext OGH 15.09.1982 1 Ob 660/82
6 Ob 776/81
Entscheidungstext OGH 16.12.1982 6 Ob 776/81
Beisatz: Abweichend von 4 Ob 103/80 (T8)
6 Ob 674/83
Entscheidungstext OGH 09.06.1983 6 Ob 674/83
14 Ob 103/86
Entscheidungstext OGH 01.07.1986 14 Ob 103/86
Beis wie T6; Veröff: JBl 1987,198
4 Ob 555/87
Entscheidungstext OGH 16.06.1987 4 Ob 555/87
Beisatz: Für die Offenlegung reicht es auch nicht ohne weiteres aus, daß dem Dritten erkennbar ist, der Handelnde wolle im Interesse eines anderen tätig werden, weil dies ebensogut im Weg der indirekten Stellvertretung geschehen kann. Im Zweifel ist ein Eigengeschäft des Handelnden anzunehmen. (T9) Veröff: EvBl 1987/202 S 755 = WBl 1987,277 = RdW 1987,411
3 Ob 540/87
Entscheidungstext OGH 02.03.1988 3 Ob 540/87
9 ObA 337/89
Entscheidungstext OGH 06.12.1989 9 ObA 337/89
Beisatz: § 48 ASGG (T10)
4 Ob 508/91
Entscheidungstext OGH 28.01.1992 4 Ob 508/91
3 Ob 6/96
Entscheidungstext OGH 26.06.1996 3 Ob 6/96
Beisatz: Oder der andere Teil erkennbar auf eine Offenlegung verzichtete. (T11)
10 Ob 2119/96g
Entscheidungstext OGH 22.10.1996 10 Ob 2119/96g
Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Macht der Geschäftsführer einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nicht deutlich, daß er für die Gesellschaft handelt, haftet er persönlich. (T12)
8 Ob 291/97w
Entscheidungstext OGH 22.12.1997 8 Ob 291/97w
2 Ob 348/97h
Entscheidungstext OGH 25.03.1999 2 Ob 348/97h
Beis wie T9; Beisatz: Einer Offenlegung bedarf es jedoch dann nicht, wenn dem anderen Teil ohne weiteres oder aus den Umständen erkennbar ist, daß nicht im eigenen Namen gehandelt wird oder der andere Teil erkennbar auf eine Offenlegung verzichtet. (T13)
7 Ob 212/98x
Entscheidungstext OGH 28.04.1999 7 Ob 212/98x
6 Ob 195/05b
Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 195/05b
Vgl auch; Beisatz: Hier: Die Revisionswerberin übergeht das grundsätzlich bestehende Indiz, dass ein Architekt gewöhnlich auf fremde Rechnung handelt und Aufträge erteilt. (T14)
6 Ob 69/04x
Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 69/04x
Vgl. auch; Beisatz: Der Offenlegungsgrundsatz verlangt nicht die Nennung des Namens des Geschäftsherrn durch den Vertreter; es genügt, wenn sich der dritte Kontrahent jederzeit danach erkundigen oder darüber informieren kann. (T15); Beisatz: Selbst wenn ein ausdrücklicher Hinweis, dass im Fernsehen Tiere eines Vereins präsentiert werden, fehlte, ist für einen durchschnittlichen und an einem der präsentierten Tiere interessierten Zuschauer bei der Präsentation in der Sendung und dem daran anschließenden Vertragsabschluss über die Unterbringung eines Tieres erkennbar, dass der Moderator im Namen des Überlassers des jeweiligen Tieres (Verein) und nicht im Namen des Produzenten der Sendung handelte. (T16)
Auch; Beisatz: Derjenige, der nicht im eigenem Namen, sondern in seiner Eigenschaft als vertretungsbefugtes Organ einer Gesellschaft Verträge abschließen will, muss dies eindeutig zum Ausdruck bringen, wenn dies dem Vertragspartner nicht ohne weiteres erkennbar ist. (T17); Beisatz: Hier: Frage des Zustandekommens eines Treuhandverhältnisses. (T18)
4 Ob 130/16w
Entscheidungstext OGH 30.08.2016 4 Ob 130/16w
7 Ob 106/17i
Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 106/17i
ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0019558
JJR_19531209_OGH0002_0020OB00896_5300000_001
Rechtssatz für 2Ob527/54 5Ob48/62 7Ob2...
RS0017756
2Ob527/54; 5Ob48/62; 7Ob227/66; 5Ob142/70; 5Ob215/71; 6Ob195/71; 5Ob233/71; 3Ob49/72; 5Ob57/73; 7Ob246/73; 3Ob14/74; 7Ob226/74; 7Ob158/75; 8Ob251/75; 4Ob63/75; 6Ob531/77; 6Ob551/77; 3Ob562/76; 8Ob510/77; 1Ob542/77; 6Ob620/77; 1Ob692/77; 7Ob630/78; 4Ob571/78; 2Ob578/78; 8Ob566/78; 1Ob698/79; 4Ob546/79; 7Ob533/80; 8Ob525/79; 1Ob784/79; 1Ob803/79; 3Ob588/80; 3Ob509/81; 5Ob726/81; 6Ob756/81; 1Ob1/82; 7Ob789/81; 6Ob810/81; 3Ob597/82; 7Ob817/82; 8Ob518/82; 8Ob637/84; 3Ob530/85; 8Ob526/87; 7Ob550/87; 9ObA115/87; 8Ob591/87; 7Ob726/87; 2Ob672/87; 8Ob606/87 (8Ob607/87); 6Ob739/87; 8Ob611/87; 7Ob679/88; 2Ob510/89; 2Ob45/89 (2Ob46/89); 8Ob513/89; 7Ob530/91; 7Ob523/91; 7Ob596/91; 7Ob559/95; 3Ob567/95; 1Ob517/95; 2Ob2133/96g; 4Ob111/98x; 1Ob211/99g; 8Ob87/06m; 8Ob163/06p; 2Ob253/08g; 1Ob210/15m
Unter Parteiabsicht im Sinne des § 914 ist keineswegs irgendein unkontrollierbarer Parteiwille, sondern nichts anders als der Geschäftszweck zu verstehen.
2 Ob 527/54
Entscheidungstext OGH 17.07.1954 2 Ob 527/54
Veröff: MietSlg 3644
5 Ob 48/62
Entscheidungstext OGH 11.04.1962 5 Ob 48/62
7 Ob 227/66
Entscheidungstext OGH 08.04.1967 7 Ob 227/66
5 Ob 142/70
Entscheidungstext OGH 17.06.1970 5 Ob 142/70
Veröff: MietSlg 22073
5 Ob 215/71
Entscheidungstext OGH 27.10.1971 5 Ob 215/71
Veröff: MietSlg 23080
6 Ob 195/71
Entscheidungstext OGH 06.10.1971 6 Ob 195/71
Veröff: EvBl 1972/111 S 206
5 Ob 233/71
Entscheidungstext OGH 10.11.1971 5 Ob 233/71
3 Ob 49/72
Entscheidungstext OGH 18.05.1972 3 Ob 49/72
5 Ob 57/73
Entscheidungstext OGH 11.04.1973 5 Ob 57/73
Auch; Beisatz: Hier: Auslegung einer Bürgschaftsgarantie - Erklärung beziehungsweise Bankgarantie - Erklärung (T1)
Veröff: EvBl 1973/177 S 396 = NZ 1974,77 = QuHGZ 1973 3/419 = QuHGZ 1973 4/19 = ZfRV 1973 4/303 (mit zustimmender Glosse von Schinnerer)
7 Ob 246/73
Entscheidungstext OGH 17.01.1974 7 Ob 246/73
Veröff: EvBl 1974/220 S 488 = Arb 9192
7 Ob 226/74
Entscheidungstext OGH 28.11.1974 7 Ob 226/74
7 Ob 158/75
Entscheidungstext OGH 02.10.1975 7 Ob 158/75
Veröff: MietSlg 27117
4 Ob 63/75
Entscheidungstext OGH 13.01.1976 4 Ob 63/75
Beisatz: "Freie Betriebsvereinbarung" (T2)
Veröff: Arb 9430 = JBl 1976,657 (mit kritischer Anmerkung von Bydlinski) = ZAS 1977/19 S 140 (Anmerkung von Klein) = SozM IE,139
6 Ob 551/77
Entscheidungstext OGH 31.03.1977 6 Ob 551/77
3 Ob 562/76
Entscheidungstext OGH 01.02.1977 3 Ob 562/76
Veröff: JBl 1979,146
1 Ob 542/77
Entscheidungstext OGH 04.05.1977 1 Ob 542/77
Veröff: JBl 1978,428
6 Ob 620/77
Entscheidungstext OGH 30.06.1977 6 Ob 620/77
Veröff: HS X/XI/9
1 Ob 692/77
Entscheidungstext OGH 01.02.1978 1 Ob 692/77
7 Ob 630/78
Entscheidungstext OGH 07.09.1978 7 Ob 630/78
4 Ob 571/78
Entscheidungstext OGH 19.12.1978 4 Ob 571/78
Veröff: SZ 52/18 = JBl 1978,596
8 Ob 566/78
Entscheidungstext OGH 01.03.1979 8 Ob 566/78
1 Ob 698/79
Entscheidungstext OGH 03.09.1979 1 Ob 698/79
Veröff: SZ 52/130
4 Ob 546/79
Entscheidungstext OGH 27.11.1979 4 Ob 546/79
Beisatz: Bürgschaftserklärung (T3)
7 Ob 533/80
Entscheidungstext OGH 28.02.1980 7 Ob 533/80
Beisatz: Rücklegung in der Bürgschaftserklärung. (T4)
1 Ob 784/79
Entscheidungstext OGH 16.04.1980 1 Ob 784/79
1 Ob 803/79
Entscheidungstext OGH 09.07.1980 1 Ob 803/79
Veröff: SZ 53/104
3 Ob 588/80
Entscheidungstext OGH 17.09.1980 3 Ob 588/80
3 Ob 509/81
Entscheidungstext OGH 10.06.1981 3 Ob 509/81
5 Ob 726/81
Entscheidungstext OGH 17.11.1981 5 Ob 726/81
1 Ob 1/82
Entscheidungstext OGH 21.04.1982 1 Ob 1/82
7 Ob 789/81
Entscheidungstext OGH 15.04.1982 7 Ob 789/81
Auch; Beisatz: Hier: Bankgarantie (T6)
3 Ob 597/82
Entscheidungstext OGH 10.11.1982 3 Ob 597/82
Beisatz: Erst wenn feststeht, dass der schriftliche Vergleichsinhalt die Absicht der Parteien nicht richtig wiedergibt, ist ein weiterer Parteiwille zu erforschen und der Vertrag zu ergänzen. (T7)
7 Ob 817/82
Entscheidungstext OGH 27.01.1983 7 Ob 817/82
8 Ob 637/84
Entscheidungstext OGH 21.03.1985 8 Ob 637/84
Veröff: JBl 1986,46
3 Ob 530/85
Entscheidungstext OGH 24.04.1985 3 Ob 530/85
Beisatz: Der Geschäftszweck, den jeder der vertragsschließenden Teile redlicherweise der Vereinbarung unterstellen muss. (T8) Veröff: WBl 1987,239
7 Ob 550/87
Entscheidungstext OGH 26.03.1987 7 Ob 550/87
Ähnlich; Beisatz: § 48 ASGG (T9)
Veröff: ZVR 1990/81 S 229
7 Ob 530/91
Entscheidungstext OGH 21.03.1991 7 Ob 530/91
Vgl; Veröff: EFSlg XXVIII/13
7 Ob 523/91
Entscheidungstext OGH 02.05.1991 7 Ob 523/91
7 Ob 596/91
Entscheidungstext OGH 10.10.1991 7 Ob 596/91
7 Ob 559/95
Entscheidungstext OGH 10.05.1995 7 Ob 559/95
Auch; Beis wie T8; Beisatz: Zur Erforschung der Parteienabsicht sind vor allem die Erklärungen der Partei heranzuziehen (EvBl 1973/177). (T10)
1 Ob 211/99g
Entscheidungstext OGH 05.08.1999 1 Ob 211/99g
Auch; Veröff: SZ 72/123
auch Beis wie T8; Beisatz: Unter dem übereinstimmend erklärten Parteiwillen, ist der dem Erklärungsgegner erkennbare, redlicherweise zu unterstellende Geschäftszweck zu verstehen. (T11)
ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0017756
JJR_19540717_OGH0002_0020OB00527_5400000_001
Rechtssatz für 3Ob503/79 2Ob612/79 1Ob...
RS0019675
3Ob503/79; 2Ob612/79; 1Ob664/80; 6Ob687/81; 5Ob673/81; 6Ob541/83; 9ObA3/87; 9ObA236/92; 8Ob291/97w; 8Ob87/06m
Es widerspricht den Regeln des redlichen Verkehrs, wenn derjenige, der nicht in eigenem Namen, sondern in seiner Eigenschaft als vertretungsbefugtes Organ einer Gesellschaft Verträge abschließt, dies nicht eindeutig zum Ausdruck bringt, obwohl es dem Vertragspartner nicht ohne weiteres erkennbar ist.
Beisatz: Geschäftsführer für Gesellschaft mit beschränkter Haftung. (T1) Veröff: HS 10220
Veröff: GesRZ 1981,42 (teilweise zustimmend Ostheim) = SZ 53/138
5 Ob 673/81
Entscheidungstext OGH 13.10.1981 5 Ob 673/81
Vgl auch; Veröff: RZ 1982/36 S 131 (dort falsch zitiert mit 6 Ob 673/81) = GesRZ 1982,54 = JBl 1983,97 (P Bydlinski)
6 Ob 541/83
Entscheidungstext OGH 25.03.1983 6 Ob 541/83
9 ObA 3/87
Entscheidungstext OGH 20.05.1987 9 ObA 3/87
Vgl auch; Veröff: WBl 1987,309 = Arb 10666
9 ObA 236/92
Entscheidungstext OGH 11.11.1992 9 ObA 236/92
Vgl auch; Beisatz: Wird ein unternehmensbezogenes Rechtsgeschäft (hier: Arbeitsvertrag) abgeschlossen, weist dies auf die Organstellung hin. (§ 48 ASGG). (T2)
Beisatz: Hier: Frage des Zustandekommens eines Treuhandverhältnisses. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0019675
JJR_19790425_OGH0002_0030OB00503_7900000_003
Rechtssatz für 7Ob622/79 8Ob531/79 (8Ob...
RS0017791
7Ob622/79; 8Ob531/79 (8Ob532/79); 3Ob550/80; 5Ob726/81; 7Ob613/82; 3Ob530/85; 1Ob633/85; 1Ob1/86 (1Ob2/86); 2Ob530/87; 1Ob33/87; 1Ob638/88; 4Ob604/89; 2Ob579/89; 1Ob702/89; 2Ob513/91; 1Ob540/92; 7Ob646/92; 8ObA206/95; 2Ob36/98b; 5Ob31/99s; 3Ob2/98k; 8Ob87/06m; 8Ob163/06p; 1Ob79/10i; 4Ob142/17m
Zunächst hat die wörtliche (grammatikalische) Auslegung eines schriftlichen Vertrages zu erfolgen, sofern dessen Inhalt klar und deutlich ist. Erst wenn feststeht, dass der schriftliche Vertragsinhalt die Absicht der Parteien nicht richtig wiedergibt, ist der Parteiwille zu erforschen und der Vertrag zu ergänzen.
7 Ob 622/79
Entscheidungstext OGH 05.07.1979 7 Ob 622/79
8 Ob 531/79
Entscheidungstext OGH 24.04.1980 8 Ob 531/79
3 Ob 550/80
Entscheidungstext OGH 25.02.1981 3 Ob 550/80
1 Ob 633/85
Entscheidungstext OGH 16.09.1985 1 Ob 633/85
Auch; Veröff: MietSlg XXXVII/36 = JBl 1986,38
nur: Zunächst hat die wörtliche (grammatikalische) Auslegung eines schriftlichen Vertrages zu erfolgen, sofern dessen Inhalt klar und deutlich ist. (T1) Veröff: JBl 1986,782
Vgl auch; nur: Erst wenn feststeht, dass der schriftliche Vertragsinhalt die Absicht der Parteien nicht richtig wiedergibt, ist der Parteiwille zu erforschen und der Vertrag zu ergänzen. (T2)
Veröff: SZ 60/216
1 Ob 638/88
Entscheidungstext OGH 30.11.1988 1 Ob 638/88
4 Ob 604/89
Entscheidungstext OGH 21.11.1989 4 Ob 604/89
2 Ob 579/89
Entscheidungstext OGH 28.11.1989 2 Ob 579/89
1 Ob 702/89
Entscheidungstext OGH 02.05.1990 1 Ob 702/89
Auch; nur T1; Veröff: ÖBA 1990,843 (Bydlinski) = AnwBl 1991,50
2 Ob 513/91
Entscheidungstext OGH 13.03.1991 2 Ob 513/91
1 Ob 540/92
Entscheidungstext OGH 19.02.1992 1 Ob 540/92
Auch; Beisatz: Zunächst ist vom Wortsinn in seiner gewöhnlichen Bedeutung auszugehen, soweit nicht der aus der Vertragsformulierung hervorleuchtende Wille der Parteien ein anderes Ergebnis zeitigt. (T3) Veröff: EvBl 1992/112 S 505
7 Ob 646/92
Entscheidungstext OGH 26.11.1992 7 Ob 646/92
8 ObA 206/95
Entscheidungstext OGH 27.04.1995 8 ObA 206/95
Bem: Die ursprünglich an dieser Stelle aus Versehen mit der Kennzeichnung T4 erfolgte Wiederholung des Teilsatzes T2 wurde gelöscht. - August 2017 (T4)
2 Ob 36/98b
Entscheidungstext OGH 27.01.1998 2 Ob 36/98b
Auch; Beisatz: Die Auslegungsregel des § 915 ABGB ist erst dann für die Auslegung heranzuziehen, wenn die Ermittlung der erklärten Absicht der Parteien (auch unter Einschluß der ergänzenden Verkehrsübung) ohne eindeutiges Ergebnis geblieben ist; man kann (arg: "im Zweifel") § 915 ABGB insofern als subsidiär bezeichnen. (T5)
5 Ob 31/99s
Entscheidungstext OGH 23.02.1999 5 Ob 31/99s
Vgl; Beis ähnlich wie T5; Veröff: SZ 72/34
Auch; Beisatz: Dann, wenn die wörtliche Auslegung des schriftlichen Vertrages erfolglos ist, ist jedenfalls auf die Absicht der Parteien zurückzugreifen. (T6); Beisatz: Stets ist vom objektiven Erklärungswert der Willensäußerungen auszugehen. (T7); Beisatz: Hier: Treuhandverhältnis. (T8)
Auch; Beis wie T2; Beisatz: Ergänzende Vertragsauslegung kann in zwei Fällen Platz greifen: Einerseits ist der Vertrag zu ergänzen, wenn feststeht, dass der schriftliche Vertragsinhalt die Absicht der Parteien nicht richtig wiedergibt. Andererseits im Fall einer nachträglich hervorgekommenen, planwidrigen Unvollständigkeit des Vertrags (Vertragslücke, vgl RS0017758). (T9)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0017791
JJR_19790705_OGH0002_0070OB00622_7900000_003