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Timestamp: 2020-01-25 22:29:29
Document Index: 171825629

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 15', '§ 15', 'BGH', '§ 5', 'BGH', '§ 5', 'BGH']

BGH, Urteil v. 07.07.2005 - I ZR 115/01 - NWB Urteile
BGH v. 07.07.2005 - I ZR 115/01
BGH Urteil v. 07.07.2005 - I ZR 115/01
[1] Für einen Warenkatalog kann Werktitelschutz i.S. von § 5 Abs. 3 MarkenG begründet sein, weil die Auswahl, Zusammenstellung und Präsentation der in ihm abgebildeten Waren regelmäßig eine eigenständige geistige Leistung darstellt.
Gesetze: MarkenG § 5 Abs. 1; MarkenG § 5 Abs. 3; MarkenG § 15 Abs. 2; MarkenG § 15 Abs. 4
Instanzenzug: OLG Düsseldorf vom 13.03.2001 LG Düsseldorf
Das Landgericht hat die Klage abgewiesen. Die dagegen gerichtete Berufung hat das Berufungsgericht zurückgewiesen. Auf die Revision hat der Senat die Entscheidung des Berufungsgerichts aufgehoben und die Sache zur Feststellung zurückverwiesen, ob die verschiedenen Untertitel nach ihrem optischen Gesamteindruck geeignet seien, auf den unterschiedlichen Inhalt der Zeitschriften hinzuweisen ( BGH, Urt. v. 22.9.1999 - I ZR 50/97 , GRUR 2000, 504 = WRP 2000, 533 - FACTS I). Das Berufungsgericht hat daraufhin die Beklagte antragsgemäß verurteilt.
Die Entstehung des Werktitelschutzes nach § 5 Abs. 3 MarkenG setzt eine kennzeichenmäßige und nicht lediglich beschreibende Benutzung der Bezeichnung voraus; die Bezeichnung muß als Werktitel benutzt werden (vgl. BGH, Urt. v. 26.5.1994 - I ZR 33/92 , GRUR 1994, 908, 911 = WRP 1994, 743 - WIR IM SÜDWESTEN; Urt. v. 29.4.1999 - I ZR 152/96, GRUR 2000, 70, 72 = WRP 1999, 1279 - SZENE; Deutsch/Ellerbrock aaO Rdn. 61; Ingerl/Rohnke aaO § 5 Rdn. 79).
NJW 2006 S. 617 Nr. 9
NJW-RR 2005 S. 1703 Nr. 24
GAAAB-96737
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