Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/rathaus-hainburg-17187
Timestamp: 2018-11-17 04:50:13
Document Index: 44347475

Matched Legal Cases: ['§ 78', '§ 35', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 35', '§ 35', '§ 123', '§ 45', '§ 46', '§ 51', '§ 75', '§ 34', '§ 14', '§ 46', '§ 47', '§ 75', '§ 46', '§ 47', '§ 5']

Wettbewerbs-Ergebnis: Rathaus Hainburg
Rathaus	, Hainburg/ Deutschland
wa-2021566
Modellfotos © Freischlad + Holz, Planung und Architektur
Einphasiger, nicht offener architektonischer hochbaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013
Die Gemeinde Hainburg plant den Neubau eines Rathaus, da die dezentral untergebrachten Bereiche der heutigen Gemeindeverwaltung (Rathaus Hainstadt, Bauamt Hainstadt, Rathaus Klein-Krotzenburg, Europahaus, Gemeindewerke, Verwaltung Müll-Zweckverband, Verwaltung Volkshochschule (VHS), Sitzungssäle usw.) weder den zeitgemäßen Anforderungen der Bürger/ innen noch der Mitarbeiter/innen entsprechen. Das für den Neubau ausgewählte Grundstück liegt an der Landesstraße L 3065, die als prägnante Verbindung zwischen den Ortsteilen Hainstadt und Klein-Krotzenburg zu sehen ist.
Deutschland-Hainburg: Beratungsdienste von Architekten
2017/S 210-436821
Kontaktstelle(n): Alexander Böhn
Telefon: +49 6182/78090
E-Mail: bauamt@hainburg.de
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Architektonischer Realisierungswettbewerb „Rathaus Hainburg“.
Die Gemeinde Hainburg plant den Neubau eines Rathaus als modernes Dienstleistungszentrum, da die heute dezentral untergebrachten Bereiche der Gemeindeverwaltung den zeitgemäßen Anforderungen der Bürger/innen und Mitarbeiter/innen nicht mehr entsprechen. Das für den Neubau ausgewählte Grundstück liegt an der Landesstraße L 3065, die als prägnante Verbindung zwischen den Ortsteilen Hainstadt und Klein-Krotzenburg zu sehen ist. Das Raumprogramm umfasst ca. 2 000 m² NF. Für das Projekt werden Gesamtbaukosten nach DIN 276 (Kostengruppen 300 - 400) in Höhe von 4 400 000 EUR (netto) angenommen. Der Kostenrahmen ist einzuhalten. Die Gemeinde Hainburg lobt einen einphasigen, nicht offenen architektonischen hochbaulichen Realisierungswettbewerb n. RPW 2013 aus, der einem Verhandlungsverfahren nach der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen n. § 78 VgV 2016 vorgeschaltet ist. Ziel des Wettbewerbs ist die Auswahl eines realisierbaren Entwurfs, der sich auf überzeugende Weise mit den städtebaulichen, architektonischen und funktionalen Ansprüchen des Ortes und des Raumprogramms auseinandersetzt. Der Wettbewerb wird als nicht offener Wettbewerb mit EU-weiter Ankündigung ausgelobt. Das Wettbewerbsverfahren ist anonym.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Die Bewerbung für die Auswahl der Teilnehmer erfolgt über die auf der Internetseite des Büros Freischlad + Holz ( www.freischlad-holz.de/) unter aktuelles herunterzuladenden Bewerbungsunterlagen, die aus einem Bewerbungsformular und Referenzblättern bestehen. Die Bewerbung muss folgende Daten beinhalten: Vollständig ausgefülltes und korrekt per E-Mail übersandtes Bewerbungsformular mit folgenden Angaben: - Büroname, Ansprechpartner, Adresse (Straße, PLZ, Ort, Land), Ausführende Niederlassung, Rechtsform, Telefon, Fax, E-Mail, ggf. Internet-Adresse, Jahr der Bürogründung, Anzahl der Mitarbeiter, Namen der Büroinhaber und -partner, Nennung der beruflichen Qualifikation, Kammer-Nummer, Eintragungsort bzw. Name der Kammer, Datum der Kammereintragung, Rechtsform, bevollmächtigter Vertreter (bei juristischen Personen) / nicht deutschsprachige Nachweise müssen in Form einer beglaubigten Übersetzung in deutscher Sprache vorgelegt werden / Erklärung über die Richtigkeit der Angaben. - 2 Referenzprojekte aus der Tätigkeit für öffentliche Auftraggeber, Einstufung Honorarzone III (n. § 35 HOAI 2013), welche durch zwei realisierte Projekte oder ein realisiertes Projekt und eine Wettbewerbsteilnahme im Bereich der Architektur nachgewiesen werden können. Die Projekte dürfen am Tag der Bekanntmachung des Wettbewerbs nicht älter als 15 Jahre sein (Stichtag der abgeschlossenen Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI 1.1.2013). Ein realisiertes Objekt muss mindestens eine Größenordnung von 2 000 000 EUR (Brutto n. DIN 276 KG 200 - 600) aufweisen. - Die Darstellung der Referenzprojekte soll enthalten: Auftraggeber (mit Nennung des Ansprechpartners), Art und Titel des Projektes, Ort, Angabe der Projektgröße in m² NF / BGF, Gesamtbaukosten EUR (Brutto n. DIN 276 KG 200 - 600), beauftragter Leistungsumfang (LPH 2 - 8), Realisierungszeitraum (Tag / Monat / Jahr), Kurzbeschreibung des Projektes. - Die Referenzen sind anhand von exemplarischen Fotos / Perspektivzeichnungen / Planunterlagen sowie ausgefüllten Projektdatenbögen darzustellen. Hierzu sind 2 Bilddateien mit Bildern und Plänen der genannten Referenzen per E-Mail an das Büro Freischlad + Holz zu übersenden. Pro Bilddatei soll max. 1 Projekt dargestellt werden. In der Bilddatei müssen die Referenz-Nr., der Büroname und die Projektbezeichnung oben rechts im Bild zu finden sein. Die Bilddateien sind im jpeg-Format zu übergeben. Bilder, die mehr als 500 KB Speicherplatz benötigen, werden nicht akzeptiert. In den Projektdatenbögen für das / die realisierte Projekt(e) sind folgende Angaben zu machen: Bezeichnung des Projektes, Art und Nutzung des Gebäudes, Ort, Land, Auftraggeber, Ansprechpartner Auftraggeber, Projektgröße NF / BGF, Bauwerkskosten Brutto n. DIN 276 KG 200 - 600, bearbeitete Leistungsphasen n. § 34 HOAI, Realisierungszeitraum, Fertigstellung der Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI (Tag / Monat / Jahr), Honorarzone gem. § 35 HOAI, Projektbearbeiter. Im Projektdatenbogen für eine Wettbewerbsteilnahme sind mit Angabe der Referenz-Nr. folgende Angaben zu machen: Bezeichnung des Projektes, Art und Nutzung des Gebäudes, Ort, Land, Auftraggeber, Ansprechpartner Auftraggeber, Projektgröße NF / BGF, Geplante Bauwerkskosten Brutto n. DIN 276 KG 200 - 600, Honorarzone, Wettbewerbsplatzierung (Preis / Anerkennung / Rundgang), Tag der Bekanntmachung (Tag / Monat / Jahr), Honorarzone gem. § 35 HOAI, Wettbewerbsbearbeiter. Für die Darstellung der Referenzprojekte sind die zur Verfügung gestellten Vorlagen zu verwenden. Der Bewerber hat selbst zu überprüfen, dass die Inhalte seiner Bewerbung vollständig und korrekt angezeigt werden. Die Teilnehmer erhalten per E-Mail eine Bestätigung ihrer Bewerbung. Pro Teilnehmer bzw. pro Arbeitsgemeinschaft darf nur eine Bewerbung eingereicht werden. Die Teilnehmer erklären außerdem, dass sie die im Folgenden geforderten Nachweise zur Rechtslage, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen Leistungsfähigkeit erbringen, sofern sie für das Verfahren ausgewählt werden. Als Unterlagen sind zum Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit im Falle einer Auswahl einzureichen: Rechtslage - geforderte Nachweise: verbindliche Erklärungen gem. § 123 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB), dass keine Ausschlussgründe vorliegen. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit - geforderte Nachweise: Nachweis nach § 45 Abs. 4 (2) VgV Stand 2016: Bei Auftragserteilung muss eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für Sachschäden als Nachweis der bestehenden Versicherung oder eine Bestätigung der Versicherung über die Versicherbarkeit im Auftragsfall als Kopie eingereicht werden. Dieser darf nicht älter sein als 01.01.2017 und muss im Folgejahr aktualisiert werden. Technische Leistungsfähigkeit / fachliche Eignung - geforderte Nachweise n. § 46 Abs. 3 (6) VgV: Nachweis zum Führen der Berufsbezeichnung (Kopie der Eintragungsurkunde inkl. einer eventuell notwendigen beglaubigten Übersetzung) / aktueller Handelsregistereintrag, sofern erforderlich. Unvollständig abgegebene Bewerbungen finden keine Berücksichtigung. Andere als die geforderten Bewerbungsunterlagen werden nicht zugelassen. Falsche Angaben haben den Ausschluss von der Bewerbung zur Folge. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei der Ausloberin. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Über die Bewerbererklärung und die dargestellten Projekte dokumentierten die Bewerber ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit, vor allem ihre Eignung und Kompetenz im Hinblick auf die gestellte Bauaufgabe. Kriterien sind: - Fristgerechter und vollständiger Eingang der Bewerbungsunterlagen; - Übereinstimmung der eingereichten Referenzprojekte / Wettbewerbsteilnahme mit den Anforderungen an das Projekt; - Qualität der eingereichten Referenzprojekte / Wettbewerbsteilnahme - Eigenerklärung zur Abgabe der geforderten Nachweise zur Rechtslage, wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen Leistungsfähigkeit. Erfüllen mehrere Bewerber am Teilnahmewettbewerb mit festgelegter Höchstzahl gemäß § 51 VgV gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 75 Abs. 6 VgV). Bei gleicher Eignung werden ca. 20 Wettbewerbsteilnehmer ausgelost und fünf Nachrücker über ein Losverfahren bestimmt. Die ausgewählten Teilnehmer werden per E-Mail benachrichtigt. Die Bewerber, die zur Teilnahme ausgewählt wurden, haben ihre Teilnahme innerhalb von einer Woche schriftlich zu bestätigen und die geforderten Nachweise und Erklärungen zur Rechtslage, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen Leistungsfähigkeit einzureichen. Die Ausloberin erteilte den nicht berücksichtigten Bewerbern nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens keine Absage.
Beruf angeben: Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand Vorbehalten: ja Teilnahmeberechtigt ist, wer nach den Gesetzen der Länder (in den EWR-Mitgliedsstaaten sowie in der Schweiz) berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architektin / Architekt zu tragen und nach den einschlägigen EG-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt / Architektin tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen Verantwortlichen mit entsprechender Qualifikation benennen. (...)
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: — Leitidee, — Städtebauliche Qualität des Konzeptes unter besonderer Berücksichtigung der Baumassenverteilung, der Höhenentwicklung, der Freiraumnutzung sowie der Vernetzung des Areals mit seiner differenzierten Umgebung, — Qualität der Adressbildung und der Erschließung des Rathauses, — Architektonische und gestalterische Qualität, — Qualität der Umsetzung des Raumprogramms, — Innenräumliche Qualität für Nutzer und Besucher, — Einhaltung bau- und planungsrechtlicher Vorschriften sowie der Vorschriften zum barrierefreien Bauen, — Nachhaltigkeit, — Wirtschaftlichkeit des Projektes.
Tag: 26/11/2017
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Wettbewerbssumme der Preisgelder wurde unter Berücksichtigung der RPW 2013 ermittelt. Für den Wettbewerb wird ein Preisgeld von 28 500 EUR (zzgl. MwSt.) zur Verfügung gestellt. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis 11 400 EUR, 2. Preis 7 125 EUR, 3. Preis 4 275 EUR. Anerkennungen 5 700 EUR insgesamt. Die gesetzliche Umsatzsteuer von zurzeit 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten. Bei der Auszahlung an ausländische Preisträger wird die Mehrwertsteuer von der Ausloberin in Deutschland abgeführt, bei in Deutschland ansässigen Preisträgern zusätzlich ausgezahlt. Die Preise werden nach Entscheidung des Preisgerichts zugeteilt. Eine Änderung von Anzahl und Höhe der Preise innerhalb der genannten Summe ist bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichts möglich. Die Auszahlung der Honorare und Preisgelder erfolgt gegen Rechnungsstellung der Teilnehmer im Anschluss an das Verfahren. Informationen zur Rechnungsstellung werden mit dem Protokoll der Preisgerichtssitzung versandt.
Dipl.-Ing. Ferdinand Heide, Frankfurt a.M.
Dipl.-Ing. Detlev König, Hainburg
Dipl. Ing. Andreas Krawczyk, Frankfurt a.M.
Dipl.-Ing. Claudia Meixner, Frankfurt a.M. (angefragt)
Dipl.-Ing. Monika Weber-Pahl, Darmstadt
Dipl.-Ing. Holger Zimmer, Wiesbaden
Dipl. Ing. Kristin Dirschl, Frankfurt a.M. (stellvertredende Fachpreisrichterin) (angefragt)
Dipl.-Ing. (FH), M. Sc. Alexander Böhn, Bürgermeister
Manfred Tilsner, Fraktionsvorsitzender SPD
Cliff Hollmann, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90 / Die Grünen
Wigbert Appel, Fraktionsvorsitzender Bürger für Hainburg / Freie Wähler
Jürgen Harrer, Fraktionsvorsitzender CDU
: Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einem Preisträger die für die Umsetzung und weitere Bearbeitung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen Planungsleistungen übertragen, sofern einer Beauftragung kein wichtiger Grund entgegensteht. Die Planungsleistungen erstrecken sich mindestens bis zur LPH 5 (n. § 34 HOAI, Stand 2013) und werden stufenweise übertragen. Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung besteht nicht. Zunächst werden die Leistungsphasen 2 und 3 beauftragt. Beabsichtigt ist, nach § 14 Abs. 4 (8) VgV mit den Preisträgern des Wettbewerbs Vertragsverhandlungen aufzunehmen. Im Verhandlungsverfahren müssen folgende Nachweise der Eignung erbracht werden: — Erklärung der Beschäftigung von min. 3 technischen Mitarbeitern, inkl. Inhaber gem. § 46 Abs. 3 Nr.1 VgV (ggf. mit Eignungsleihe gem. § 47 VgV) — Nachweis über die erfolgreiche Abwicklung eines Projektes in der Honorarzone III gem. § 75 Abs. 5 VgV in Verbindung mit § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV (ggf. mit Eignungsleihe gem. § 47 VgV). Die Zuschlagskriterien, über die maximal 600 Punkte erreicht werden können, stellen sich wie folgt dar: — Wettbewerbsergebnis: Wichtung mit 50 % – max. 300 Punkte — Qualitäts- und Leistungsmerkmale: Wichtung 40 % – max. 240 Punkte — Methodik der Teamkommunikation (Definition der Verantwortlichen, Sicherstellung der Teamstabilität, Definition der Entscheidungsflüsse und Entscheidungshoheit, Umgang mit Datenzugriff und Datenfluss, Umfang und Turnus der Teamsitzungen) – max. 60 Punkte — Methodik der Kostenverfolgung (Nachvollziehbarkeit und Plausibilität. Anwendbarkeit für das Projekt, Feinmaschigkeit mit Zwischenstufen, Transparenz, Dynamische Anpassbarkeit mit Möglichkeit zu Korrekturen) – max. 60 Punkte — Methodik der Terminverfolgung (Nachvollziehbarkeit und Plausibilität. Anwendbarkeit für das Projekt, Feinmaschigkeit mit Zwischenstufen, Transparenz, Dynamische Anpassbarkeit mit Möglichkeit zu Korrekturen) – max. 60 Punkte — Methodik der Qualitätskontrolle (Nachvollziehbarkeit und Plausibilität. Nachvollziehbarkeit der Entscheidungsstrukturen, Einsehbarkeit des Projektstands für den Auftraggeber, Sicherstellung eines zentralen Datenzugriffs, Umgang mit Daten und Planfreigaben) – max. 60 Punkte — Qualität des Honorarangebots: Wichtung 10 % – max. 60 Punkte. Durch die Abgabe der Wettbewerbsarbeit erklärt sich jeder Teilnehmer damit einverstanden, im Falle einer Beauftragung zur weiteren Bearbeitung der Aufgabe einen Architektenvertrag mit den jeweiligen Bauherren unter Zugrundelegung der HOAI abzuschließen. Bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers werden bis zur Höhe der Preissumme nicht erneut vergütet. Eine Mitwirkung von Fachabteilungen des Bauherrn und von durch den Bauherrn beauftragten natürlichen und juristischen Personen bei der technischen und wirtschaftlichen Durchführung der Planung ist vorgesehen. Preisrichter, Sachverständige, Wettbewerbsbetreuer/ -Vorprüfer und Berater dürfen keine Planungsleistungen im Rahmen der Umsetzung der Wettbewerbsaufgabe übernehmen. Fristen und Termine (vorläufig): Veröffentlichung Wettbewerb 44. KW, Abgabetermin Bewerbung zur Wettbewerbsteilnahme 26.11.2017, Auswahl der Teilnehmer 4.12.2017, Aufforderung zur Wettbewerbsteilnahme 11.12.2017, Preisrichtervorbesprechung 4.12.2017, Bestätigung der Wettbewerbsteilnahme 20.12.2017, Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen 20.12.2017, Rückfragen zum Wettbewerb bis 17.1.2018, Rückfragenkolloquium 23.1.2018, Abgabe der Wettbewerbsunterlagen Pläne 16.3.2018, Abgabe der Wettbewerbsunterlagen Modell 23.3.2018, Preisgerichtssitzung 17.4.2018, VgV-Verfahren 14.5.2018. III.2.1) Bedingungen für den Auftrag: Beruf angeben: (...) Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates - Berufsanerkennungsrichtlinie - gemäß Artikel 46 - 49 gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI.EU Nr. L 255 S. 22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsigemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtige Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Aribeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten. Arbeitsgemeinschaften haben in der Verfassererklärung (siehe Anlage 01) einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen zum Zeitpunkt der Auslobung gegeben sein. Die Teilnehmer dürfen während des gesamten Verfahrens keine anderen als die in der Verfassererklärung genannten Personen am Wettbewerb beteiligen, weder als Mitverfasser noch als freie Mitarbeiter. Jeder Teilnehmer hat seine Teilnahmeberechtigung (siehe Bewerberbogen) eigenverantwortlich zu prüfen und gibt mit der Wettbewerbsarbeit eine Verfassererklärung gemäß § 5 Abs. 3 RPW 2013 ab. Sachverständige, Fachplaner und andere Berater müssen nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn sie keine Planungsleistungen erbringen, die der Wettbewerbsleistung entsprechen, und wenn sie überwiegend und ständig auf ihrem Fachgebiet tätig sind. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch.
Vergabekammer Hessen – Regierungspräsidium Darmstadt