Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=D%C3%96V%202003,%201047
Timestamp: 2019-07-16 17:49:49
Document Index: 58329108

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 45', '§ 6', '§ 6', '§ 8', '§ 45', '§ 80', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 80', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 41', '§ 41', '§ 41', '§ 41', '§ 80', '§ 3', '§ 46', '§ 2', '§ 80', '§ 80']

Rechtsprechung: DÖV 2003, 1047 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BVerwG, 19.02.2003 | OVG Thüringen, 12.03.2003 | OVG Sachsen, 04.02.2003
Straßenplanung; Planfeststellung; anerkannter Naturschutzverein; Klagebefugnis; Anhörungsrecht bei Planänderung; Verfahrensfehler; Fehlerfolge; Umweltverträglichkeitsprüfung; Planrechtfertigung; Bindung des Bedarfsplans; Verkehrsprognose; Modellprognose/Trendprognose; Straßengestaltung; Trassierungsparameter; Gradientenführung; Richtlinien für die Anlage von Straßen RAS Q, RAS L; Bindungswirkung; naturschutzrechtliches Vermeidungsgebot; striktes Recht; Verhältnismäßigkeitsvorbehalt; Übermaßverbot; Abgrenzung zur Planungsalternative; Gradientenabsenkung als Vermeidungsmaßnahme; naturschutzrechtliche Abwägung.
Straßenplanung; Planfeststellung; anerkannter Naturschutzverein; Klagebefugnis; Anhörungsrecht bei Planänderung; Verfahrensfehler; Fehlerfolge; Umweltverträglichkeitsprüfung; Planrechtfertigung; Bindung des Bedarfsplans; Verkehrsprognose; Modellprognose/Trendprognose; Straßengestaltung; Trassierungsparameter; Gradientenführung; Richtlinien für die Anlage von Straßen - RAS-Q, RAS-L; Bindungswirkung; naturschutzrechtliches Vermeidungsgebot; striktes Recht; Verhältnismäßigkeitsvorbehalt; Übermaßverbot; Abgrenzung zur Planungsalternative; Gradientenabsenkung als Vermeidungsmaßnahme; naturschutzrechtliche Abwägung.
Verletzung des Beteiligungsrechts im Planfeststellungsverfahren; Anerkannter Naturschutzverein; Eröffnung der Vereinsklage ; Materiellrechtliche Prüfung des Planfeststellungsbeschlusses; Rügen gegen die Tauglichkeit der Verkehrsprognose; Klagebefugnis hinsichtlich Eingriffen in Natur und Landschaft ; Bindungswirkung technischer Ausbauparameter für gerichtliche Abwägungskontrolle; Gradientenabsenkungen als Maßnahmen naturschutzrechtlicher Vermeidung
Straßenplanung; Planfeststellung; anerkannter Naturschutzverein; Klagebefugnis; Anhörungsrecht bei Planänderung; Verfahrensfehler; Fehlerfolge; Umweltverträglichkeitsprüfung; Planrechtfertigung; Bindung des Bedarfsplans; Verkehrsprognose; Modellprognose/Trendprognose; Straßengestaltung; Trassierungsparameter; Gradientenführung; Richtlinien für die Anlage von Straßen - RAS-Q, RAS-L; Bindungswirkung; naturschutzrechtliches Vermeidungsgebot; striktes Recht; Verhältnismäßigkeitsvorbehalt; Übermaßverbot; Abgrenzung zur Planungsalternative; Gradientenabsenkung als Vermeidungsmaßnahme; naturschutzrechtliche Abwägung
BVerwG, 19.02.2003 - 9 B 86.02
https://dejure.org/2003,2256
BVerwG, 19.02.2003 - 9 B 86.02 (https://dejure.org/2003,2256)
BVerwG, Entscheidung vom 19.02.2003 - 9 B 86.02 (https://dejure.org/2003,2256)
BVerwG, Entscheidung vom 19. Februar 2003 - 9 B 86.02 (https://dejure.org/2003,2256)
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LuftVG §§ 6, 8; LuftVZO § 45 Abs. 1 Satz 1
Flughafen Düsseldorf; Angerland-Vergleich; vertragliche Bindung der Planungsbehörde; fachplanerisches Abwägungsgebot; Gemeinnützigkeit von Verkehrsflughäfen; Betriebspflicht; Ausbau eines Flughafens; Erweiterung des Betriebs; vertragliche Bindung des Flughafenbetreibers.
LuftVG §§ 6, 8
Flughafen Düsseldorf; Angerland-Vergleich; vertragliche Bindung der Planungsbehörde; fachplanerisches Abwägungsgebot; Gemeinnützigkeit von Verkehrsflughäfen; Betriebspflicht; Ausbau eines Flughafens; Erweiterung des Betriebs; vertragliche Bindung des Flughafenbetreibers
Anpassungsausschluss an Luftverkehrsaufkommen; Vertragliche Bindung der Planungsbehörde; Fachplanerisches Abwägungsgebot; Gemeinnützigkeit von Verkehrsflughäfen; Vertragliche Bindung des Flughafenbetreibers
LuftVG § 6 § 8; LuftVZO § 45 Abs. 1 S. 1
Flughafen: Vertraglicher Verzicht auf bauliche Erweiterung
OVG Nordrhein-Westfalen, 05.09.2002 - 20 D 53/99
NVwZ 2003, 863
DVBl 2003, 751 (Ls.)
vgl. OVG NRW, Urteil vom 5. September 2002 - 20 D 53/99.AK -, juris; BVerwG, Beschluss vom 19. Februar 2003 - 9 B 86.02 -, DVBl. 2003, 751.
45 3. Soweit die Beschwerde eine Abweichung von dem Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. Februar 2003 BVerwG 9 B 86.02 rügt, zeigt sie einen diesem Beschluss widersprechenden abstrakten Rechtssatz im Urteil des Oberverwaltungsgerichts nicht auf.
Urteil des Senats vom 5. September 2002 20 D 53/99.AK ; dazu BVerwG, Beschluss vom 19. Februar 2003 9 B 86.02 , DVBl. 2003, 751.
Die Begründung einer solchen Rechtsposition durch öffentlich-rechtlichen Vertrag erscheint auch grundsätzlich möglich, da es im Entscheidungsspielraum des Flughafenbetreibers liegt, ob und inwieweit eine Erweiterung oder der Ausbau eines Flughafens erfolgen soll (vgl. zum sogenannten "Angerland-Vergleich" OVG Nordrhein-Westfalen, 05.09.2002 - 20 D 53/99.AK - BVerwG, 19.02.2003 - 9 B 86/02 -, NVwZ 2003, 863 f. = DVBl 2003, 751 f.).
Urteil des Senats vom 5. September 2002 - 20 D 53/99.AK - dazu BVerwG, Beschluss vom 19. Februar 2003 - 9 B 86.02 -, DVBl. 2003, 751.
OVG Berlin-Brandenburg, 06.07.2006 - 2 L 6.06
Vollstreckungsantrag aus Prozessvergleich, vergleichsweise Regelung …
Aus der vom Vollstreckungsgläubiger als Beleg für die mögliche Reichweite behördlicher Selbstbindungen im Beschwerdeverfahren genannten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum "Angerland-Vergleich" (BVerwG, Beschluss vom 19. Februar 2003, NVwZ 2003, 863 und OVG NW, Urteil vom 5. September 2002 - 20 D 53/99.AK - in juris) ergibt sich nichts Gegenteiliges.
OVG Thüringen, 12.03.2003 - 2 EO 688/02
https://dejure.org/2003,2316
OVG Thüringen, 12.03.2003 - 2 EO 688/02 (https://dejure.org/2003,2316)
OVG Thüringen, Entscheidung vom 12.03.2003 - 2 EO 688/02 (https://dejure.org/2003,2316)
OVG Thüringen, Entscheidung vom 12. März 2003 - 2 EO 688/02 (https://dejure.org/2003,2316)
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VwGO § 80 Abs 5; StVG § 4 Abs 3 Satz 1 Nr 3; StVG § 4 Abs 3 Satz 2; StVG § 4 Abs 4 Satz 2; StVG § 4 Abs 4 Satz 4; StVG § 4 Abs 5; StVG § 4 Abs 7
Anknüpfungszeitpunkt bei der Anwendung des Punktsystems ("Tattagprinzip"); Punktsystem; Entziehung der Fahrerlaubnis; Tattagprinzip; Rechtskraft; Teilnahmebescheinigung
Punktsystem, Entziehung der Fahrerlaubnis, Tattagprinzip, Rechtskraft, Teilnahmebescheinigung
Punkte -Tattag / Rechtskraftproblematik
Recht der Fahrerlaubnisse - Punktsystem, Entziehung der Fahrerlaubnis, Tattagprinzip, Rechtskraft, Teilnahmebescheinigung
Führerscheinentzug bei Erreichen der 18-Punktegrenze; Tattagprinzip; Punkterabatt bei freiwilligen Fortbildungsmaßnahmen; Eintragung in das Vekehrszentralregister
Voraussetzungen einer Maßnahme nach § 4 StVG
§ 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 StVG; §§ 80, 80a VwGO
Entziehung der Fahrerlaubnis - Punkteregelung - Tattagprinzip
VG Meiningen, 06.09.2002 - 2 E 502/02
NJW 2003, 2770
NJ 2003, 555
DÖV 2003, 1047
OVG Nordrhein-Westfalen, 09.02.2007 - 16 B 2174/06
Bezug des Punktsystems auf die Rechtskraft der zu bewertenden Entscheidungen ist …
OVG, Beschluss vom 12.3.2003 - 2 EO 688/02 -, NJW 2003, 2770.
OVG, Beschluss vom 12.3.2003 - 2 EO 688/02 -, a.a.O.
OVG, Beschluss vom 12.3.2003 - 2 EO 688/02 -, a.a.O.; vgl. aber auch Bay. VGH, Beschluss vom 11.8.2006 - 11 CS 05.2735 -, juris.
OVG, Beschluss vom 12.3.2003 - 2 EO 688/02 -, a.a.O.; Bay. VGH, Beschluss vom 11.8.2006 - 11 CS 05.2735 -, a.a.O.; Sächs. OVG, Beschluss vom 15.8.2006 - 3 BS 241/05 -, NJW 2007, 168.
Gegen das sog. Tattagprinzip (vgl. Thür. OVG, Beschl. v. 12.03.2003 - 2 EO 688/02 -, NJW 2003, 2770; Sächs. OVG, Beschl. v. 15.08.2006 - 3 BS 241/05 -, NJW 2007, 168; VG Sigmaringen, Beschl. v. 01.07.2005 - 4 K 773/05 -), wonach für die Berechnung des Punktestandes sämtliche bis zur Ausstellung der Teilnahmebescheinigung begangenen Verkehrsverstöße zu berücksichtigen sind, sofern die diesen Verstoß ahndende Entscheidung vor der behördlichen Entscheidung rechtskräftig geworden ist, spricht, dass der Gesetzgeber für die Berechnung des Punktestandes in § 4 Abs. 4 Satz 4 StVG einen Stichtag verbindlich festgelegt hat.
23 Der Beklagte stützt sich bei der Rücknahme des zunächst gewährten Punkteabzugs auf die Argumentation des OVG Weimar, das in einem Beschluss vom 12.03.2003 (- 2 EO 688/02 -, NJW 2003, 2770) hinsichtlich des für Maßnahmen nach § 4 Abs. 3 StVG zugrunde zu legenden Punktestandes das sog. Tattagprinzip angewendet hat.
Ungeachtet dessen sei hier deutlich gemacht, dass der Senat zum so genannten Tattagprinzip, von dem auch der 7. Senat des Gerichts in seinem Beschluss vom 18. Juli 2003 ausgegangen ist (vgl. des Weiteren z.B. OVG Thüringen, Beschluss vom 12. März 2003, NJW 2003, 2770; VGH Bayern…, Beschluss vom 14. Dezember 2005, a.a.O.; OVG Sachsen…, Beschluss vom 15. August 2006, a.a.O.), neigt.
Wiederum ergänzend sei in dem hier behandelten Zusammenhang darauf hingewiesen, dass dem Antragsteller nach dem Erreichen von 18 Punkten mit der Ordnungswidrigkeit vom 2. März 2004, spätestens jedoch - wenn man für die Maßnahmen nach § 4 Abs. 3 Satz 1 StVG ungeachtet der Zugrundelegung des so genannten Tattagprinzips die Rechtskraft der diese Tat betreffenden Entscheidung verlangen wollte (so z.B. OVG Thüringen, Beschluss vom 12. März 2003, a.a.O.) - am 24. September 2004 die Fahrerlaubnis gemäß § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 zu entziehen gewesen wäre.
OVG Brandenburg, 27.01.2005 - 5 B 211/04
Erneute Aufforderung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar
Diese Bewertung und die gesetzliche Ungeeignetheitsvermutung können freilich nur greifen, wenn die in § 4 Abs. 3 Satz 1 StVG vorgesehenen Maßnahmen tatsächlich auch ins Werk gesetzt werden, so dass die damit verbundenen Warn- und Appellfunktionen überhaupt wirksam werden können; anderenfalls wäre, wie auch § 4 Abs. 5 StVG deutlich macht, eine Rechtfertigung für die in § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 StVG geregelte Fiktion der Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen nicht gegeben (ebenso OVG für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschlüsse vom 2. Februar 2000 - 19 B 1886/99 -, NZV 2000, 219, …und vom 21. März 2003, a.a.O.; Thüringer OVG, Beschluss vom 12. März 2003 - 2 EO 688/02 -, NJW 2003, 2770).
Dass der Antragsgegner, wie er in der Beschwerdeerwiderung ausführt, über diesen Verkehrsverstoß erst am 17. September 2002 informiert worden sei, ist für die Errechung des für die Anwendung des § 4 StVG maßgeblichen Punktestandes unerheblich (vgl. dazu im Einzelnen den vorerwähnten Beschluss des 4. Senats des beschließenden Gerichts vom 16. Juli 2003 - 4 B 145/03 -, DAR 2004, 46, 47 f.; ferner Thüringer OVG, Beschluss vom 12. März 2003 - 2 EO 688/02 -, NJW 2003, 2770: sog. "Tattagprinzip") und hätte dem Antragsgegner im Übrigen erst Recht Anlass geben müssen, schon wegen des damit auch für ihn ersichtlich gewordenen Fehlers bei der unter dem 4. September 2002 erfolgten Mitteilung des Punktestandes jedenfalls nach dem 17. September 2002 (erneut) an den Antragsteller heranzutreten.
VG Halle, 14.05.2004 - 1 B 31/04
Im Anhang ist der Beschluss des Thüringer Oberverwaltungsgerichts vom 12. März 2003 - 2 EO 688/02 - mit folgendem Leitsatz wiedergegeben: "Für eine Maßnahme nach § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 StVG kommt es für die Bestimmung, wann sich 18 oder mehr Punkte "ergeben" bzw. wann diese Punktzahl "erreicht" ist, auf den Tag der Begehung der Straftat oder Ordnungswidrigkeit an.".
Die Kammer folgt demnach bei der Beurteilung der dieser Fallkonstellation zugrunde liegenden Problematik nicht dem sogenannten Tattagprinzip, auf das der Antragsgegner seine Entscheidung im Anschluss an den Beschluss des Thüringer Oberverwaltungsgerichts vom 12. März 2003 (Az.: 2 EO 688/02 - NJW 2003, S. 2770) gestützt hat.
OVG, Beschl. v. 12.3.2003 - 2 EO 688/02 -, NJW 2003, S. 2770; das Tattagprinzip ablehnend: Janker, Wann "ergeben" sich die Punkte? Tattagprinzip oder Rechtskraftprinzip bei Anwendung des Punktsystems nach § 4 Abs. 3 StVG? - Verkehrsrecht 2004, S. 1).
VG Sigmaringen, 26.07.2005 - 7 K 429/05
Der Tag der Tat des Verkehrsverstoßes - Tattagprinzip - ist maßgeblich für die …
Für die Frage, wie der Punktestand zu dem maßgeblichen Zeitpunkt des Ausstellungsdatums der Teilnahmebescheinigung zu ermitteln ist, kommt es - wie im Übrigen insgesamt für die Anwendung des Punktsystems nach den verschiedenen Absätzen des § 4 StVG - zunächst nicht auf den Zeitpunkt der Registrierung einer (rechtskräftigen) Entscheidung durch das Kraftfahrt-Bundesamt im Verkehrszentralregister noch auf den Zeitpunkt der Rechtskraft (sog. Rechtskraftprinzip) einer Entscheidung an, maßgebend ist vielmehr der Tag der Tat des Verkehrsverstoßes (sog. Tattagprinzip), vgl. OVG Weimar, Beschluss v. 12.03.2003 - 2 EO 688/02 - und Müller, Anmerkung zu OVG Weimar in Neue Justiz 2003, 556 ; VGH München, Beschluss v. 20.09.2004 - 11 CS 04.2277 - allerdings zu § 4 Abs. 5 StVG; a. A. Janker, Wann ergeben sich die Punkte? SVR2004, 1 für das Rechtskraftprinzip).
18 Nach Auffassung des Gerichts kommt es für die Frage wie der Punktestand zu dem maßgeblichen Zeitpunkt des Ausstellungsdatums der Teilnahmebescheinigung zu ermitteln ist - wie im Übrigen insgesamt für die Anwendung des Punktsystems nach den verschiedenen Absätzen des § 4 StVG - zunächst nicht auf den Zeitpunkt der Registrierung einer (rechtskräftigen) Entscheidung durch das Kraftfahrt-Bundesamt im Verkehrszentralregister noch auf den Zeitpunkt der Rechtskraft (sog. Rechtskraftprinzip) einer Entscheidung an, maßgebend ist vielmehr der Tag der Tat des Verkehrsverstoßes (sog. Tattagprinzip, vgl. ebenso OVG Thüringen, Beschluss v. 12.03.2003 - 2 EO 688/02 - und Müller, Anmerkung zu OVG Thüringen in Neue Justiz 2003, 556, sowie Bayerischer VGH, Beschluss v. 20.09.2004 - 11 CS 04.2277 - allerdings zu § 4 Abs. 5 StVG, a. A. Janker, Wann ergeben sich die Punkte?, SVR2004, 1 für das Rechtskraftprinzip).
OVG Nordrhein-Westfalen, 11.12.2003 - 19 B 2526/03
Verpflichtung der Fahrerlaubnisbehörde zur Ergreifung von Maßnahmen nach § 4 StVG
OLG Stuttgart, 18.08.2005 - 4 VAs 12/05
Datenmitteilung: Rechtsweg für die gerichtliche Überprüfung der Rechtmäßigkeit …
Zwar stellen nach der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung (BVerwGE 77, 268; OVG Lüneburg DAR 2001, 471; Thüringer OVG NJW 2003, 2770; VG Braunschweig NZV 2001, 535) Mitteilungen an das Kraftfahrt-Bundesamt und Eintragungen von verkehrsrechtlichen Entscheidungen im Verkehrszentralregister keine anfechtbaren Verwaltungsakte dar, da diese keine unmittelbaren Rechtswirkungen nach sich ziehen würden, sondern lediglich als Tatsachengrundlage zur Vorbereitung von Entscheidungen der Verwaltungsbehörden und Gerichte dienten.
OVG Mecklenburg-Vorpommern, 28.12.2005 - 1 M 154/05
Fahrerlaubnis; Entziehung; Punktesystem; Punktestand; Reduzierung; Rechtskraft; …
VG Sigmaringen, 01.07.2005 - 4 K 773/05
Tattagprinzip bei der Fahrerlaubnisentziehung nach § 4 Abs 3 S 1 Nr 3 StVG
VG Berlin, 18.06.2004 - 4 A 163.04
Bonussystem, Punktesystem
OVG Brandenburg, 16.07.2003 - 4 B 145/03
Rechtmäßigkeit der Entziehung einer Fahrerlaubnis ; Warnfunktion der der …
OVG Sachsen-Anhalt, 19.02.2007 - 1 M 8/07
Fahrerlaubnisentziehung im Punktesystem
VG Freiburg, 11.09.2008 - 1 K 1546/08
Fahrerlaubnisentziehung; Zustellung der Aufforderung zur Teilnahme am …
VG Kassel, 12.09.2003 - 2 G 1961/03
§ 41 Abs 3 StVG, § 41 Abs 4 StVG, § 41 Abs 5 StVG, § 41 …
VG München, 27.05.2008 - M 6a S 08.1466
Punktestand im maßgeblichen Zeitpunkt des Ausstellungsdatums der …
https://dejure.org/2003,8332
OVG Sachsen, 04.02.2003 - 3 BS 65/02 (https://dejure.org/2003,8332)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 04.02.2003 - 3 BS 65/02 (https://dejure.org/2003,8332)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 04. Februar 2003 - 3 BS 65/02 (https://dejure.org/2003,8332)
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VwGO § 80 Abs. 3; StVG § 3 Abs. 1 S. 1; FeV § 46 Abs. 1, Anlage 4
Zur Notwendigkeit des Nachweises einer einjährigen Drogenabstinenz nach Abschluss einer Entgiftung und Entwöhnung
Vollziehungsanordnung, Begründungserfordernis, Ungeeignetheit, Cannabis, Amphetamine, Gutachten
Straßenverkehrsrecht: Entziehung der Fahrerlaubnis nach Drogenkonsum, Wiedergewinnung der Fahreigung
Rechtmäßigkeit einer Fahrerlaubnisentziehung; Begründungserfordernis der Anordnung des Sofortvollzugs ; Vorliegen einer Ungeeignetheit wegen früheren Konsums von Cannabis und Amphetaminen ; Anforderungen an die Erfüllung der Abstinenzforderung
VG Chemnitz, 28.01.2002 - 2 K 2026/01
Der nachhaltige Einstellungswandel ist grundsätzlich durch ein medizinisch-psychologisches Gutachten nachzuweisen (…Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 41. Aufl. 2011, § 2 StVG, Rn. 17j; OVG NW…, Beschluss vom 6. März 2007 - 16 B 332/07 - Juris, Rn. 4; Sächs. OVG, Beschluss vom 4. Februar 2003 - 3 BS 65/02 - Juris, Rn. 9; OVG HH…, Beschluss vom 24. April 2002 - 3 Bs 19/02 - Juris, Rn. 23).
Ob die in Nr. 9.5 zum Ausdruck kommenden regelhaften Bewertungen auch im Einzelfall gerechtfertigt sind oder ob davon abzuweichen ist, ist in der Regel durch ein medizinisch-psychologisches Gutachten zu klären (vgl. Sächs. OVG, Beschluss vom 4. Februar 2003 - 3 BS 65/02 - Juris, Rn. 9).
Im Übrigen verlangt Vorbemerkung 2 der Anlage 4 zur FeV auch nach der vom Antragsteller ins Feld geführten Rechtsprechung des OVG Sachsen (Beschluss vom 4.2.2003, DÖV 2003, 1047 ) und des OVG Rheinland-Pfalz (Urteil vom 23.5.2000, ZfSch 2000, 418) nicht in jedem Regelfall der in Anlage 4 genannten Krankheiten oder Mängel die Einholung eines Gutachtens.
Ob diese Erwägungen inhaltlich zutreffen, ist nach dem Schutzzweck des § 80 Abs. 3 VwGO nicht entscheidend (vgl. SächsOVG, Beschl. v. 23.2.1993, SächsVBl. 1993, 277; Beschl. v. 4.2.2003, SächsVBl. 2003, 138 f.; HessVGH, Beschl. v. 31.5.1990, NVwZ 1991, 88), weil das Gericht im Verfahren nach § 80 Abs. 5 VwGO eine eigenständige Ermessensentscheidung zu treffen hat.
Danach ist im Regelfall die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen bei der Einnahme von Betäubungsmitteln i. S. des Betäubungsmittelgesetzes - BtMG - (ausgenommen Cannabis) - ausgeschlossen (vgl. SächsOVG, Beschl. v. 04.02.2003 - 3 BS 65/02 - [BA 2004, 556];… OVG Rh.-Pf., Urt. v. 23.05.2000 - 7 A 12289/99 - [BA 2001, 73];… VG Leipzig, Beschl. v. 27.09.2002 - 1 K 1296/02 - Urt. v. 17.12.2001 - 1 K 1513/01 -).