Source: http://docplayer.org/29387832-Wesentliche-grundsaetze-des-grundgesetz.html
Timestamp: 2018-03-19 21:33:40
Document Index: 278679022

Matched Legal Cases: ['Art. 23', 'Art. 20', 'Art. 1', 'Art. 79', 'Art. 139', 'Art. 1', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 64', 'Art. 94', 'Art. 95', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 116', 'Art. 28', 'Art. 20', 'Art. 75', 'Art. 8', 'Art. 23', 'Art. 11', 'Art. 23', 'Art. 23', 'Art. 79', 'Art. 23', 'Art. 23', 'Art. 23', 'Art. 23', 'Art. 23', 'Art. 25', 'Art. 23', 'Art. 20', 'EGMR', 'Art. 20', 'Art. 1', 'Art. 20', 'Art. 14', 'Art. 12', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 19', 'Art. 34', 'Art. 20', 'Art. 79', 'Art. 93', 'Art. 80', 'Art. 76', 'Art. 20', 'Art. 129', 'Art. 77', 'Art. 80', 'Art. 2', 'Art. 13', 'Art. 79', 'Art. 20', 'Art. 79', 'Art. 20', 'Art. 79', 'Art. 93', 'Art. 79', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 10', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 8']

Wesentliche Grundsätze des Grundgesetz - PDF
Download "Wesentliche Grundsätze des Grundgesetz"
Marie Langenberg
1 Wesentliche Grundsätze des Grundgesetz Einführung in das Verfassungsrecht der Bundesrepublik Deutschland (Diritto dei Paesi di Lingua Tedesca) Prof. Dr. Clemens Arzt / Berlin 1
2 Vorrang der Verfassung Verfassungsgebende Gewalt liegt beim Staatsvolk Grundgesetz geht anderen Rechtsnormen vor (aber: Art. 23 bis 25 GG) Bindung aller Staatsgewalt an die Verfassung: o o Art. 20 III GG (Bindung des Gesetzgebers an Verfassung) Art. 1 III GG (Bindung an Grundrechte) Ewigkeitsklausel in Art. 79 III GG (vgl. Art. 139 Cost.) Unzulässigkeit von Grundgesetzänderungen in bestimmten Bereichen: o o Gliederung des Bundes in Länder Mitwirkung der Länder an Gesetzgebung o Grundsätze in Art. 1 und 20 Prof. Clemens Arzt - Wesentliche Grundsätze des GG 2
3 Verfassungsprinzipien Art. 20 I und 20 II 1 GG o Republik o Demokratieprinzip o Sozialstaatsprinzip o Bundesstaat Art. 20 II 2 GG: Gewaltenteilung mit einzelnen Durchbrechungen im Rahmen der Kompetenzordnung des GG (z.b. in Art. 64, Art. 94 I 2./. Art. 95 II etc.) Art. 20 III, 28 I 1 GG: Rechtsstaat Art. 20a GG: Umweltstaat Prof. Clemens Arzt - Wesentliche Grundsätze des GG 3
4 Demokratieprinzip Volkssouveränität Alle Staatsgewalt geht vom Staatsvolk aus (Art. 20 II 1 GG) = Deutsche und gleichgestellte Personen nach Art. 116 I GG [BVerfGE 83, 37 Kommunales Ausländerwahlrecht; heute: Art. 28 I 3 GG] Repräsentative Demokratie Verfassungsrechtlich notwendige demokratische Legitimation erfordert ununterbrochene Legitimationskette vom Volk zu den mit staatlichen Aufgaben betrauten Organen und Amtswaltern [BVerfGE 47, Bezirksvertretungen] Wahlen und Abstimmungen Art. 20 II 2 und 29 GG für Bundesebene (zu Abstimmungen deutlich weitergehend Art. 75, 138 (2) Cost.) Indirekte Teilhabe: Art. 8 GG [BVerfGE 69, 315 Versammlungsfreiheit] Prof. Clemens Arzt - Wesentliche Grundsätze des GG 4
5 Einbindung EU Art. 23 GG (vom ) (vgl. Art. 11, 117 I, 120 II Cost.) Anforderungen an Mitwirkung in EU (Art. 23 I 1 GG): o Demokratisch o Rechtsstaatlich o Sozial o Föderativ o Subsidiarität o im wesentlichen vergleichbarer Grundrechtsschutz Übertragung von Hoheitsrechten ((Art. 23 I 2 GG) Geltung von Art. 79 II und III GG bei (impliziten) Verfassungsänderungen durch EU-Recht Klagebefugnis für Bundestag und Bundesrat wegen Verstoß gegen Subsidiaritätsprinzip und Zulässigkeit eines höheren Quorums bei Abstimmungen über EU-Mitwirkungsrechte im Bundestag und Bundesrat (Art. 23 Ia GG ab ) 5
6 Einbindung EU Mitwirkung von Bundestag und Bundesrat an Entscheidungen über EU und Informationspflichten der Bundesregierung (Art. 23 III bis V) Starke Rolle des Bundesrates, soweit Länder betroffen sind (Art. 23 V) Im Falle ausschließlicher Gesetzgebungszuständigkeit der Lä(nder Übertragung des Mandats gegenüber EU auf Vertreter des Bundesrates (Art. 23 VI) Gesetz über Zusammenarbeit Bund und Länder (Art. 23 VII GG; EUZBLG) 6
7 Wichtige Urteile des BVerfG zur EU BvR 1390/12 u.a.: Keine einstweiligen Anordnung gegen ESM-Vertrag und Fiskalpakt BvE 4/11: Mangelhafte Unterrichtung des Bundestags über den Fortgang der Verhandlungen zur Ausgestaltung des Europäischen Stabilitätsmechanismus BvE 2/08 u.a.: Zustimmungsgesetz zum Vertrag von Lissabon mit Grundgesetz vereinbar; Begleitgesetz verfassungswidrig, soweit Gesetzgebungsorganen keine hinreichenden Beteiligungsrechte eingeräumt wurden BvR 2134/92: Demokratieprinzip steht Mitgliedschaft in EU nicht grundsätzlich entgegen, wenn diese hinreichend vom Volk legitimiert ist und Einflussnahme auch innerhalb des Staatenverbundes gesichert ist (Maastricht-Vertrag) BvR 197/83: Solange" ausreichender Grundrechtsschutz auf EU-Ebene besteht, nimmt BVerfG eigene Kompetenzen zurück 7
8 EMRK und Grundgesetz EMRK ist Völkervertragsrecht, nicht ius cogens gemäß Art. 25 GG Übergeleitet in Bundesrecht durch einfaches Gesetz Grundsätzlich damit im Rang eines einfachen Gesetzes, aber mit forza di resistenza ; vgl. BVerfG BvR 1481/04: o Einbindung Deutschlands in internationale Gemeinschaft (Art. 23 bis 26 GG) o Zur Bindung an Gesetz und Recht (Art. 20 Abs. 3 GG) gehört Berücksichtigung der Gewährleistungen der EMRK und der Entscheidungen des EGMR im Rahmen methodisch vertretbarer Gesetzesauslegung o Sowohl fehlende Auseinandersetzung mit einer Entscheidung des Gerichtshofs als auch deren gegen vorrangiges Recht verstoßende schematische "Vollstreckung" können gegen Grundrechte in Verbindung mit dem Rechtsstaatsprinzip verstoßen 8
9 Sozialer Rechtsstaat / Sozialstaat Art. 20 I 1 und 28 I 1 Sozialer (materieller) Rechtsstaat statt liberaler (formeller) Rechtsstaat Sozialpflichtigkeit des Staates: o Keine programmatische Aussage sondern Rechtssatz o Sozialstaatsklausel allein kein subjektives Recht des Bürgers [BVerfGE 27, 253/283] o Pflicht zu tatsächlichen Leistungen durch den Staat [BVerfGE 9, 124, 131] o Bei Verfassungsauslegung zu beachten [BVerfGE 33, 303/330 f.] o Bei Ermessensausübung der Verwaltung zu beachten [BVerfGE 1, 97/105] Prof. Clemens Arzt - Wesentliche Grundsätze des GG 9
10 Sozialer Rechtsstaat / Sozialstaat BVerfGE 35, 348/355 f. (Armenrecht) Das Gebot des sozialen Rechtsstaats ist in besonderem Maße auf einen Ausgleich sozialer Ungleichheit zwischen den Menschen ausgerichtet und dient zuvörderst der Erhaltung und Sicherung der menschlichen Würde, dem obersten Grundsatz der Verfassung. BVerfGE 125, 175 ( Hartz IV - Sozialhilfe) Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerlässlich sind. Prof. Clemens Arzt - Wesentliche Grundsätze des GG 10
11 Sozialbindung der Grundrechte Beispiele: Art. 14 II, 6 IV und V BVerfGE 7, 198 (Lüth) Drittwirkung der Grundrechte auch im Privatrechtsbereich BVerfGE 81, 242 (Handelsvertreter) Art. 12 I GG kann zivilrechtliche Vorkehrungen zum Schutz der Vertragsfreiheit gebieten, wenn es an annäherndem Kräftegleichgewicht der Beteiligten fehlt Prof. Clemens Arzt - Wesentliche Grundsätze des GG 11
12 Rechtsstaatsprinzip Keine Erwähnung in Art. 20 I, aber 28 I 1, 23 I 1 GG Eigenständige Auslegungsrichtlinie, auch wo spezielle Regelungen im GG fehlen Grundrechte (Art GG) Prozedurale Grundrechte (Art GG) Rechtsbindung der Staatsgewalt (Art. 20 III GG) Gewaltenteilung (Art. 20 II 2 GG) Rechtsschutzgarantie (Art. 19 IV GG) Staatshaftung (Art. 34 GG) Prof. Clemens Arzt - Wesentliche Grundsätze des GG 12
13 Rechtsstaat (Gesetzgebung) Bindung der Gesetzgebung an die Verfassung (Art. 20 III GG) Grundgesetzänderung nur nach Art. 79 GG Nichtigkeit verfassungswidriger Gesetze (Art. 93 GG) Jedes Gesetz muss verfassungskonform ausgelegt werden Bestimmtheitsgebot für Rechtsnormen (Normenklarheit / -bestimmtheit) Bestimmtheitsgebot für Verordnungsermächtigungen (Art. 80 I 2 GG) (vgl. Art. 76 Cost.) Prof. Clemens Arzt - Wesentliche Grundsätze des GG 13
14 Rechtsstaat (Gesetzgebung) Parlamentsvorbehalt und Wesentlichkeitstheorie [vgl. z.b. BVerfG Kopftuch] Satzungsermächtigungen nur durch Gesetz (Satzung = Rechtsnorm autonomer Körperschaften, z.b. Universität oder Kommune) Publizitätsgebot für Rechtsnormen Rückwirkungsverbot für Rechtsnormen Prof. Clemens Arzt - Wesentliche Grundsätze des GG 14
15 Rechtsstaat (Verwaltung) Gesetzmäßigkeit der Verwaltung (Art. 20 III GG) o Vorrang des Gesetzes o Vorrang des Gesetzes vor allen anderen staatlichen Akten (also vor allem vor Verordnungen) o Keine gesetzesvertretenden Verordnungen [vgl. Art. 129 III, anders Art. 77 Cost.] Prof. Clemens Arzt - Wesentliche Grundsätze des GG 15
16 Rechtsstaat (Verwaltung) Vorbehalt des Gesetzes: o Kein Grundrechtseingriff ohne Gesetz (im materiellen Sinne) (Je nach Grundrechtsrelevanz kann auch Verordnung genügen, die aber gesetzliche Grundlage benötigt; beachte Art. 80 I 2 GG) o Gilt auch bei begünstigendem Verwaltungshandeln Gesetzesvorbehalt Zulässigkeit der Ausgestaltung / Einschränkung von Grundrechten (Schranken) durch Gesetz (z.b. Art. 2 II 3, 8 II, 12 I 2 GG; ähnlich z.b. Art. 13 II, 23 Cost.) Prof. Clemens Arzt - Wesentliche Grundsätze des GG 16
17 Grundsatz der Verhältnismäßigkeit Zentraler Grundsatz des Rechtsstaatsprinzips Gilt für alle Gesetze und Maßnahmen der Verwaltung o Geeignetheit = Kann Gesetz / Maßnahme Ziel erreichen o Erforderlichkeit = Pflicht mildestes Mittel auszuwählen o Angemessenheit (im Einzelfall) = Abwägung des angestrebten Ziels/Zwecks mit beeinträchtigten Grundrechten Prof. Clemens Arzt - Wesentliche Grundsätze des GG 17
Kontrollfragen zu 1: System und Grundbegriffe der deutschen Rechtsordnung 1) Wodurch unterscheiden sich Rechtsnormen von sonstigen (sozialen) Verhaltensregeln? 2) Nennen Sie Beispiele dafür, dass sich
Verwaltungsrecht I Wintersemester 2015/16 Verfassungsrechtliche Grundlagen 2. Vorlesung Priv.-Doz. Dr. Ulrich Jan Schröder Programm für heute Verfassungsrechtliche Grundlagen 2 Verfassungsrechtliche Grundlagen
Die Zukunft des Gesetzesvorbehalts in der Europàischen Union
Dominic Kohnen Die Zukunft des Gesetzesvorbehalts in der Europàischen Union Zur Rolle des Bundestages in den Angelegenheiten der Europâischen Union Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden Inhaltsverzeichnis
Akkreditierung in Deutschland Was bedeutet die Entscheidung des BVerfG? Prof. Dr. Andreas Musil Vizepräsident für Lehre und Studium Universität
Akkreditierung in Deutschland Was bedeutet die Entscheidung des BVerfG? Vizepräsident für Lehre und Studium Universität Potsdam Gliederung I. Einleitung II. Organisation und Rechtsgrundlagen der Akkreditierung
STAATSORGANE Bundestag Bundesrat Bundesregierung Bundespräsident
STAATSORGANE Bundestag Bundesrat Bundesregierung Bundespräsident Einführung in das Verfassungsrecht der Bundesrepublik Deutschland (Diritto dei Paesi di Lingua Tedesca) Prof. Dr. Clemens Arzt / Berlin
Zippelius, Deutsches Staatsrecht (KLB)... Erstversand, 25.04.2008 Druckerei C. H. Beck Medien mit Zuk XII Inhaltsverzeichnis IV. Die Frage nach dem Rechtsstatus Deutschlands... 22 1. Die Kontroverse um
D. Das Rechtsstaatsprinzip
D. Das Rechtsstaatsprinzip I. Grundlagen des Rechtsstaatsprinzips Der Gedanke, der hinter dem Rechtsstaatsprinzip steht, ist, dass die Ausübung aller staatlichen Gewalt umfassend an das Recht gebunden
Neue alte Republik? Lösungsvorschlag
Neue alte Republik? Lösungsvorschlag I. Formelle Verfassungsmäßigkeit GRS 1. Zuständigkeit 2. Verfahren a) Erfordernis der Zweidrittelmehrheit gem. Art. 79 Abs. 2 GG b) Ergebnis zu 2. 3. Form a) Grundgesetztextänderung
Judith Burgmann (Autor) Bekleidungsvorschriften an öffentlichen Schulen in Nordrhein- Westfalen
Judith Burgmann (Autor) Bekleidungsvorschriften an öffentlichen Schulen in Nordrhein- Westfalen https://cuvillier.de/de/shop/publications/1169 Copyright: Cuvillier Verlag, Inhaberin Annette Jentzsch-Cuvillier,
DAS BUNDESSTAATSPRINZIP
DAS BUNDESSTAATSPRINZIP Fall 1: Bundesland X ändert die Landesverfassung, insofern entweder a) ein auf fünf Jahre durch das Landesparlament gewählter und auf repräsentative Aufgaben beschränkter Landespräsident
Die Rechtfertigung der Fünf- Prozent-Sperrklausel bei der Wahl zum Deutschen Bundestag und ihre Verfassungswidrigkeit im Europawahlrecht
Die Rechtfertigung der Fünf- Prozent-Sperrklausel bei der Wahl zum Deutschen Bundestag und ihre Verfassungswidrigkeit im Europawahlrecht D R. P E T E R B E C K E R Problemstellung: 1. Der Zweite Senat
Demokratieprinzip. (Art. 20 Abs. 1; Abs. 2 S. 1 GG; s.a. Art. 79 Abs. 3 GG) Abstimmungen: Entscheidung des Volkes über Sachfragen, zu unterscheiden
Demokratieprinzip (Art. 20 Abs. 1; Abs. 2 S. 1 GG; s.a. Art. 79 Abs. 3 GG) Wahlen und Abstimmungen: Abstimmungen: Entscheidung des Volkes über Sachfragen, zu unterscheiden sind: o Bürgerbegehren => Antrag
Fall 2: Ausländerwahlrecht Lösungshinweise. 2. Antragsberechtigung, Art. 93 I Nr. 2 GG, 76 I BVerfGG
Fall 2: Ausländerwahlrecht Lösungshinweise Der Antrag der Bayerischen Staatsregierung hat Aussicht auf Erfolg, wenn er zulässig und begründet ist. I. Zulässigkeit 1. Zuständigkeit des BVerfG 2. Antragsberechtigung,
DUNCKER & H U M B L O T / BERLIN. Von. Dr. Dietmar Breer
Die Mitwirkung von Ausländern an der politischen Willensbildung in der Bundesrepublik Deutschland durch Gewährung des Wahlrechts, insbesondere des Kommunalwahirechts Von Dr. Dietmar Breer 133 DUNCKER &
87719 Mindelheim Westerheim, den
Hatice Kirmizi, Am Bächle 8, 87784 Westerheim Jobcenter Unterallgäu Herrn XXX Bahnhofstraße 6 87719 Mindelheim Westerheim, den 24.07.12 Eingliederungsvereinbarung, Urteil des Bundesverfassungsgerichts
Verfassungsänderungen in der Bundesrepublik Deutschland
Verfassungsänderungen in der Bundesrepublik Deutschland Karsten Hoof * Die * formellen und materiellen Voraussetzungen von Grundgesetzänderungen durch das Parlament sind in Art. 79 GG geregelt. Die formellen
D. Das Rechtsstaatsprinzip, Art. 20 Abs. 3 GG
D. Das Rechtsstaatsprinzip, Art. 20 Abs. 3 GG I. Grundlagen des Rechtsstaatsprinzips Der Gedanke, der hinter dem Rechtsstaatsprinzip steht, ist, dass die Ausübung aller staatlichen Gewalt umfassend an
2.1.4 Verhältnis Bund/Länder
Demokratie (Art. 20 Abs. 1 und 2, 28 GG) 19 Bei der Selbstverwaltungsaufgabe nimmt die Kommune eine eigene Aufgabe wahr, bei der sie selbst entscheidet, ob, wann und wie sie sie erfüllt. Es handelt sich
Max Planck Institute for Research on Collective Goods Einführung in das Öffentliche Recht Vorlesung Sommersemester 2011 Dr. Niels Petersen Dr. Emanuel Towfigh Wie ist das Grundgesetz aufgebaut? Präambel:
Begriff der Grundrechte
Prof. Dr. Christoph Gröpl Staatsrecht II Grundrechte Universität des Saarlandes Begriff der Grundrechte Naturrechtliche Vorstellung: dem Staat vorausliegende Rechte des Individuums; Freiheit und Gleichheit
Wirtschaftsspezifisches Verfassungsrecht. A. Wirtschaftsverfassungsrecht. B. Fall zum Wirtschaftsverfassungsrecht
Wirtschaftsspezifisches Verfassungsrecht A. Wirtschaftsverfassungsrecht B. Fall zum Wirtschaftsverfassungsrecht HT 2009 1 A. Wirtschaftsverfassungsrecht I. Verfassungsprinzipien Grundzüge des Verfassungsprinzipien
Die Grundprinzipien der Verfassung
Die Grundprinzipien der Verfassung Verfassung rechtliche Grundordnung des Gemeinwesens Ziel: politische Einheit des Staates Bestimmung von Leitprinzipien Wertordnung Bestimmung der staatlichen Aufgaben
L E R N Z I E L. - mit Hilfe dieser Grundlagen die Rechtmäßigkeit des Verwaltungshandelns im Einzelfall beurteilen
Fachbereiche: Kommunaler Verwaltungsdienst Staatlicher Verwaltungsdienst Fach: Gesamtstunden: Allgemeines Verwaltungsrecht (AVR) 195 Die Studierenden sollen L E R N Z I E L - die allgemein für das Veraltungshandeln
Prüfe dein Wissen: PdW 31. Staatsrecht. von Prof. Dr. Christian Starck, PD Dr. Thorsten Ingo Schmidt, Dr. Rolf Blechschmidt. 2., überarbeitete Auflage
Prüfe dein Wissen: PdW 31 Staatsrecht von Prof. Dr. Christian Starck, PD Dr. Thorsten Ingo Schmidt, Dr. Rolf Blechschmidt 2., überarbeitete Auflage Staatsrecht Starck / Schmidt / Blechschmidt schnell und
Rechtsstaat. Verfas s ungs prinzipien Rechtsstaatsprinzip
Rechtsstaatsprinzip Rechtsstaat 131 Fragen Ist der Ausschluss gerichtlicher Kontrolle von Abhörmaßnahmen in Art. 10 II 2 GG verfassungsgemäß? Durfte die Rechtschreibreform durch Beschluss der Kultusminister
Prof. Dr. Dr. Durner LL.M. Gliederung A. Grundlagen I. Die öffentliche Verwaltung II. Das Verwaltungsrecht III. Die Rechtsquellen des Verwaltungsrechts IV. Der Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung
Bekenntnis zum Föderalismus und zur Subsidiarität Landesparlamente stärken! Lübecker Erklärung der deutschen Landesparlamente
Bekenntnis zum Föderalismus und zur Subsidiarität Landesparlamente stärken! Lübecker Erklärung der deutschen Landesparlamente angenommen auf dem Föderalismuskonvent der deutschen Landesparlamente am 31.
Inhaltsverzeichnis. 1. Einleitung 1.) Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes. II. Der Inhalt der einzelnen Durchfuhrungsermâchtigungen
Dominik Brand Die Verelnbarkeit der RechtsverordnungsermàchtSgungen. des Bundes zur Durchfùhrung von EG-Rechtsakten und vôlkerrechtlichen Vertrâgen auf dem Gebiet des Umweltschutzes mit Artikel 80 I S.
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes zum Zweck des Ausschlusses extremistischer Parteien von der Parteienfinanzierung
Bundesrat Drucksache 153/17 16.02.17 Gesetzesantrag des Landes Niedersachsen In - Fz - R Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes zum Zweck des Ausschlusses extremistischer Parteien von der
Vorwort 5. Einleitung 13. Erster Teil Kultur im Verfassungsrecht 19. Kapitel 1 Zur Bestimmung eines rechtlichen Kulturbegriffs 21
Inhaltsverzeichnis Vorwort 5 Einleitung 13 Erster Teil Kultur im Verfassungsrecht 19 Kapitel 1 Zur Bestimmung eines rechtlichen Kulturbegriffs 21 A. Notwendigkeit und Probleme der Bestimmung eines rechtlichen
Meinungsfreiheit für alle? Lösungsskizze
AG GRUNDRECHTE SS 2015 4. Termin, 13.5.2015 Art. 5 I 1 1. Fall GG Meinungsfreiheit für alle? Lösungsskizze 130 IV StGB (= Gesetzesprüfung) könnte Art. 5 I 1 Alt. 1 GG (Meinungsfreiheit) und Art. 8 I GG
Die Rechtslage der DDR-Naturschutzgebiete in Mecklenburg-Vorpommern nach dem Einigungsvertrag
Hans-Jörg Natorp Die Rechtslage der DDR-Naturschutzgebiete in Mecklenburg-Vorpommern nach dem Einigungsvertrag PETER LANG Europäischer Verlag der Wissenschaften Inhaltsverzeichnis Gliederung 9 Abkürzungsverzeichnis
Wissens-Check zu den Allgemeinen Grundrechtslehren
von Prof. Dr. iur Mike Wienbracke, LL. M. (Edinburgh) * Die in einer juristischen Klausur zu lösende Aufgabe besteht in der Regel darin, eine in Bezug auf einen vorgegebenen Lebenssachverhalt gestellte
Strafvollzugsrecht (5) Dr. Michael Kilchling
Strafvollzugsrecht (5) Dr. Michael Kilchling 5. Verfassungsrechtliche Grundlagen des Strafvollzugs Verfassungsrechtliche Grundlagen Bis in die 1970er Jahre wurden die mit dem Strafvollzug verbundenen Freiheitsbeschränkungen
Prof. Dr. Christoph Gröpl Vorlesung Staatsrecht I Universität des Saarlandes
Prof. Dr. Christoph Gröpl Vorlesung Staatsrecht I Universität des Saarlandes Recht (Arbeitsdefinition i.e. sehr umstr.) = verbindliche Verhaltensregeln, die in den Bedürfnissen des menschlichen Zusammenlebens,