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Timestamp: 2017-02-19 14:38:58
Document Index: 314188297

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 8', 'Art. 7', 'Art. 10', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art.1', 'Art. 10', 'Art. 22']

Zweck der Versicherung Aufnahmebedingung Versicherte Leistungen Leistungsanspruch Franchise - PDF
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1 Besondere Bedingungen der Krankenpflege-Zusatzversicherung mit Bonus Kategorie SB SBGA01-A4 Ausgabe Inhaltsverzeichnis Art. 1 Art. 2 Art. 3 Art. 4 Art. 5 Zweck der Versicherung Aufnahmebedingung Versicherte Leistungen Leistungsanspruch Franchise Art. 6 Art. 7 Art. 8 Art. 9 Art. 10 Prämien Prämienstufen Veränderung der Prämienstufe Rechte und Pflichten des Versicherten Bezugstext Die untenstehenden Bestimmungen ergeben sich aus den Allgemeinen Bedingungen für die Kranken- und Unfallzusatzversicherungen AVZ (Ausgabedatum gemäss Versicherungspolice). Art. 1 Art. 2 Art. 3 Zweck der Versicherung Diese Zusatzversicherung bezweckt, den Versicherten zusätzlich zur obligatorischen Krankenpflegeversicherung spezifische Leistungen zu gewähren. Durch die Gewährung eines Bonus, welcher an die Nicht-Inanspruchnahme von Leistungen gebunden ist, wird die versicherte Person in die Verantwortung miteinbezogen und es wird ihr ermöglicht, den Betrag ihrer Prämie zu reduzieren (Art. 8). Aufnahmebedingung Der Zusatzpflegeversicherung mit Bonus können alle Personen bis zum Tag ihres 60. Geburtstags beitreten. Versicherte Leistungen Der Versicherer richtet die nachstehenden Leistungen in Ergänzung zur obligatorischen Krankenpflegeversicherung aus: (vgl. Tabelle A, die diesen besonderen Bedingungen beigelegt ist und integrierender Bestandteil derselben ist). 1. Leistungen, die die Berechnung des Bonus und der Franchise beeinflussen 1. Alternativmedizin Der Versicherer übernimmt die nachfolgenden Therapien, sofern sie von einem Arzt, dessen Diplom durch die Schweizerische Gesetzgebung anerkannt wird, oder von einem vom Versicherer anerkannten Naturheilpraktiker durchgeführt werden. Der Versicherer behält sich das Recht vor, bestimmte Naturheilpraktiker auszuschliessen. Vor jeder Behandlung muss sich der Versicherte erkundigen, ob der Therapeut, bei dem er sich behandeln lassen will, vom Versicherer anerkannt wird. Verzeichnis der Therapien der Alternativmedizin Naturheilverfahren Akupunktur, Aromatherapie, Aurikulotherapie, Bioresonanz, Biotherapie, Chromotherapie, Colon-Hydro-Therapie, Elektroakupunktur, Geobiologie, Heilkräuter, Homöopathie, Iridologie, Lasertherapie, Magnetismus, Magnetotherapie, Mora-Therapie, Sauerstofftherapie, Phytotherapie, Schröpfen, Sympathikotherapie.. Manuelle Therapien Akupressur, Anthroposophische Medizin, Ätiopathie, autogenes Training, Eurythmie, Fasciatherapie, Haltungstherapie, Kinesiologie, manuelle Lymphdrainage, Massagen, Mesotherapie, Metamorphose, Orthobionomie, Osteopathie, Polarity, Reflexologie, Reiki, Rolfing, Shiatsu, Trager, Wiederherstellung des energetischen Gleichgewichts. Andere Biodynamik, Rebirthing, Sophrologie, Tomatis- Methode. Der Versicherer muss vorgängig jedem Behandlungs- oder Therapiewechsel während der Behandlung zustimmen. 2. Limitierte Arzneimittel Den vorgesehenen Kostenanteil an Arzneimitteln, die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nicht übernommen werden, mit Ausnahme der pharmazeutischen Präparate mit spezieller Verwendung (LPPV). Groupe Mutuel Gesundheit Leben Unternehmen Groupe Mutuel Versicherungen GMA AG Rue du Nord Martigny Tel2 3. Nichtkassenpflichtige Arzneimittel Den vorgesehenen Kostenanteil an Arzneimitteln, die auf keiner offiziellen Liste stehen (SL, ALT), die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nicht übernommen werden, mit Ausnahme der pharmazeutischen Präparate mit spezieller Verwendung (LPPV). 4. Unterbringungs- und Begleitkosten. Auf vorgängiges Gesuch an den Versicherer, den Kostenanteil für eine vorübergehende Unterbringung von Familienangehörigen, die mit dem Versicherten im gemeinsamem Haushalt leben, wenn der letztere aus medizinischen Gründen in ein Spital eingewiesen werden muss. Die vorübergehende Unterbringung der Familienangehörigen muss bei einer offiziellen Institution erfolgen. Bei einem Spitalaufenthalt des Versicherten übernimmt der Versicherer die Kosten der Belegung eines Spitalbettes durch einen Familienangehörigen, sofern diese Massnahme medizinisch begründet ist. 5. Hilfsmittel Den vorgesehenen Kostenanteil für die Miete und den Kauf von ärztlich angeordneten orthopädischen Geräten und Hilfsmitteln (Zahnprothesen ausgenommen) gemäss der vom Versicherer erstellten Liste. 6. Transportkosten Den vorgesehenen Kostenanteil für Transporte als Folge einer Krankheit oder eines gedeckten Unfall bis zur nächstgelegenen Heilanstalt oder zum nächsten Arzt, sofern diese medizinisch notwendig sind und von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nicht übernommen werden. Dieser Betrag wird nur für Transporte mittels Ambulanz, Helikopter oder bei Rettungsaktionen erbracht. Die Kosten öffentlicher Verkehrsmittel (Bahn, Bus) sind ebenfalls gedeckt, sofern der Transport aufgrund einer ambulanten Behandlung notwendig ist und dadurch ein Spitalaufenthalt vermieden werden kann. 7. Ambulante Behandlung Freie Wahl des Behandlungsortes in der Schweiz bei einer ambulanten Behandlung gemäss KVG, sofern der Leistungserbringer vom Versicherer anerkannt wird. Den vorgesehenen Prozentanteil der Differenz zwischen dem am Wohn- oder Arbeitsort des Versicherten anwendbaren Tarif und dem am Wohnort des Leistungserbringers gültigen Tarif. 8. Badekuren in der Schweiz Den vorgesehenen Kostenanteil für die Behandlung und die Pension im Fall einer Badekur in den vom Versicherer anerkannten Anstalten, gemäss Liste der Heilbäder in der Verordnung bezüglich der Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (KLV). Die Leistungen werden anerkannt, wenn sie medizinisch erforderlich und von einem Arzt verordnet werden. Ein Gesuch um Zustimmung und die ärztliche Kurverordnung muss dem Versicherer spätestens 20 Tage vor Kurantritt eingereicht werden. 9. Rekonvaleszenzkuren in der Schweiz Den vorgesehenen Kostenanteil für die Behandlung und die Pension im Fall von Rekonvaleszenzkuren in der Schweiz in anerkannten Kuranstalten, und zwar wenn die Kur nach einem Krankenhausaufenthalt verordnet wurde. Ein Gesuch um Zustimmung und die ärztliche Kurverordnung muss dem Versicherer spätestens 20 Tage vor Kurantritt eingereicht werden. 10. Haushaltshilfe Nach einem Krankenhausaufenthalt wegen Krankheit oder Unfall (Mutterschaft ausgeschlossen) und auf vorgängiges Gesuch des Versicherten hin, ein Betrag für die Kosten für die medizinisch notwendige Anstellung einer Familienhilfe, die einer offiziellen Organisation angehört und in Vertretung des Versicherten die täglichen Haushaltsarbeiten erledigt. Alle anderen Kosten sind davon ausgenommen (Grossreinemachen usw.). Es wird keine Leistung erbracht, wenn der Versicherte von der Invaliden-Versicherung (IV) als invalid anerkannt wird, wenn der Versicherte über eine Invalidenrente verfügt oder sich in einem Spital, in einer Kur- oder Erholungsanstalt aufhält. 11. Brillen und Kontaktlinsen Den vorgesehenen Kostenbeitrag für den Kauf von medizinischen Brillen oder Kontaktlinsen in der Schweiz oder im Ausland, welche von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nicht übernommen werden. 12. Mahlzeitenlieferung nach einem Spitalaufenthalt Nach einem Spitalaufenthalt, die vorgesehenen Kosten für die von einer vom Versicherer anerkannten Institution und auf ärztliche Verordnung gelieferte Mahlzeiten. 13. Medikamentenversand nach Hause. Die Übernahme der Versandkosten der verordneten Medikamente, die über einen vom Versicherer anerkannten Partner bezogen werden. 2. Leistungen, die die Berechnung des Bonus und der Franchise nicht beeinflussen 1. Groupe Mutuel Assistance Die in den Versicherungsbedingungen der3 Groupe Mutuel Assistance vorgesehenen Leistungen (Kategorie ASS) (Rücktransport und Transport bei einem Schadenfall ausserhalb eines Umkreises von 20 Kilometer ab Wohnort des Versicherten in der Schweiz und im Ausland). 2. Prävention 1. Zweitmeinung (vor einer Spital-Einweisung) Den vorgesehenen Kostenbeitrag für ein zweites ärztliches Gutachten vor einer Spital-Einweisung durch einen vom Versicherer anerkannten Arzt. Die Bezeichnung «Zweitmeinung» muss auf der Honorarrechnung ersichtlich sein. 2. Mammographien Den vorgesehenen Prozentanteil an Mammographiekosten, die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nicht übernommen werden. 3. Impfungen Die Impfkosten, die in der KLV nicht vorgesehen sind, aber in der Schweiz notwendig sind, sowie diejenigen, die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) bei einer Reise ins Ausland empfohlen werden. 4. Präventivtests (Elisa oder HIV) Den vorgesehenen Kostenanteil an Präventivtests, die von anerkannten Leistungserbringern verordnet und durchgeführt werden. 5. Check-up Den vorgesehenen Kostenanteil an Checkup, die von einem vom Versicherer anerkannten Arzt durchgeführt werden, jedoch höchstens ein Check-up alle drei Jahre. 6. Psychotherapie Den vorgesehenen Kostenanteil nach ärztlich verordneten Behandlungen, die von nicht ärztlichen Psychotherapeuten oder unabhängigen Psychologen durchgeführt werden, jedoch höchstens zwei jährliche Sitzungen. Diese Leistungen werden zusätzlich zur obligatorischen Krankenpflegeversicherung erbracht. 7. Jährliche Zahnkontrolle Den vorgesehenen Kostenanteil für eine jährliche Präventivkontrolle durch einen diplomierten Zahnarzt, der nicht von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung gedeckt ist. 8. Ernährungsberatungen Den vorgesehenen Kostenanteil für Ernährungsberatungen, die von Beratern durchgeführt werden, die vom Versicherer anerkannt sind, jedoch höchstens drei Beratungen über einen Zeitraum von drei Jahren. Art. 4 Art. 5 Art Gesundheitsförderung Für Massnahmen, die der Förderung der Gesundheit in den Bereichen der Rückenschule und Fitness dienen, sowie für Leistungen im Hinblick auf Tabak- oder Alkoholentzug in Form einer Kur in einer anerkannten Anstalt, übernimmt die Versicherung den Kostenanteil, der von den Versicherer anerkannten Leistungserbringern in Rechnung gestellt wird, jedoch höchstens den in Anhang A genannten Betrag. Sollten in einem gleichen Kalenderjahr mehrere die Gesundheit fördernde Maßnahmen durchgeführt werden, beträgt die maximale Leistung Fr Leistungsanspruch 1. Der Leistungsanspruch des Versicherten beginnt mit dem Inkrafttreten des Versicherungsvertrages.. 2. Die Leistungen werden nach den Behandlungsdaten angerechnet. Die nach der Erschöpfung des Anspruchs anfallenden Kosten (bei zeitlich oder betragsmässig begrenzten Leistungen) können nicht auf das Folgejahr übertragen werden. 3. Im Umfang der in den vorliegenden Versicherungsbedingungen vorgesehenen Beiträge vergütet der Versicherer die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nicht gedeckten Kosten, wenn die Leistungen von einem Arzt oder einer ordnungsgemäss zugelassenen und vom Versicherer anerkannten Person erbracht werden. Die durch die vorliegenden Bedingungen geregelte Versicherung darf in keinem Fall zur Deckung der gesetzlichen Selbstbehalte und Franchisen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung und in den anderen Zusatzversicherungen dienen. Franchise 1. Die Leistungen gemäss Artikel 3, Absatz 1, unterliegen einer jährlichen Franchise von Fr Die Leistungen gemäss Artikel 3, Absatz 2, unterliegen keiner Franchise. Prämien 1. Der Versicherte, der im Laufe des Jahres das Höchstalter seiner Altersklasse erreicht, wird zu Beginn des folgenden Kalenderjahres automatisch in die nächsthöhere Altersklasse umgeteilt. Es gelten folgende Altersklassen: 0 bis 18 Jahre 19 bis 25 Jahre ab dem 26. Altersjahr bis zum 71. Altersjahr, werden die Altersklassen in Stufen von jeweils fünf Jahren unterteilt.4 2. Die Prämien berücksichtigen die obgenannten Altersklassen sowie die nachstehenden Prämienstufen. Eine Änderung der Prämienstufen (gemäss Art. 8) wird nicht als eine Anpassung der Prämie im Sinne von Artikel 29 Abs. 1 AVZ betrachtet. Das Kündigungsrecht im Fall einer Prämienanpassung gilt demnach in diesen Fällen nicht. 2. Falls das System des «Tiers payant» für die Rückzahlung der Leistungen angewendet wird, hat der Versicherte die Möglichkeit, innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Abrechnung, dem Versicherer die ausbezahlten Leistungen zurück zu bezahlen. So erhält sich die versicherte Person ihr Anrecht auf den Bonus aufrecht. Art. 7 Prämienstufen 1. Für das Beitrittsjahr sowie das Folgejahr gilt die 3. Prämienstufe. 2. Folgende Prämienstufen sind möglich: Art. 10 Bezugstext Im Zweifelsfall ist die französische Ausgabe dieser Besonderen Bedingungen rechtsgültig. % der Prämie Prämienstufe Art. 8 Veränderung der Prämienstufe 1. Falls der Versicherte während einer Referenzperiode keine Leistungen gemäss Artikel 3, Ziffer 1 bezogen hat (vom Versicherer gedeckte und der Franchise unterliegende Beträge), wird die Prämie des folgenden Kalenderjahres nach der nächsttieferen Prämienstufe berechnet, insofern er die unterste Stufe noch nicht erreicht hat. 2. Der Zeitraum zwischen dem 1. Juli und 30. Juni wird als Referenzperiode für die Feststellung angesehen, ob der Versicherte Leistungen der Zusatzpflegeversicherung mit Bonus bezogen hat. Das Zahlungsdatum der Leistungen durch den Versicherer ist massgebend für die Zuteilung zur Referenzperiode. 3. Falls ein Versicherter während der Referenzperiode Leistungen gemäss Artikel 3, Ziffer 1 (vom Versicherer gedeckte Beträge) bezieht, und das über einen Betrag der höher ist als die in Artikel 5 vorgesehene Franchise, wird die Prämie des nächsten Kalenderjahres um eine Stufe erhöht. Die Erhöhung geht maximal bis zur 5. Prämienstufe, was 100% der ordentlichen Prämie entspricht. Art. 9 Rechte und Pflichten des Versicherten 1. Falls der Versicherer die Rechnung mehr als sechs Monate nach dem Ausstellsdatum erhält und der Versicherte von einer ungerechtfertigten Prämienreduktion profitiert, ist der Versicherer ermächtigt, seine Leistungen im Umfang der ungerechtfertigten Prämieneinsparung zu kürzen.5 Tabelle A Leistungstypen Übernahme Leistungen, die die Berechnung des Bonus und der Franchise von Fr beeinflussen Alternativmedizin Limitiert kassenpflichtige Medikamente Nichtkassenpflichtige Medikamente Unterbringungs- und Begleitkosten Hilfsmittel Transportkosten Freie Arztwahl in der Schweiz Badekuren in der Schweiz Rekonvaleszenzkuren in der Schweiz Haushaltshilfe Brillen und Kontaktlinsen Mahlzeitenlieferung nach einem Spitalaufenthalt Medikamentenversand nach Hause (max. 30 Tage/Jahr) (max. 30 Tage/Jahr) 90% (max. Fr pro Jahr) Fr alle 3 Jahre Fr. 20. pro Tag (max. 30 Tage/Jahr) Übernahme der Versandkosten Leistungen, die die Berechnung des Bonus und der Franchise von Fr nicht beeinflussen Groupe Mutuel Assistance Bei Notfällen in der Schweiz und im Ausland Prävention Zweitmeinung (vor einer Spital-Einweisung) Mammographien Impfungen Präventivtests (HIV, Elisa) Check-up (alle 3 Jahre) Psychotherapie 2 Sitzungen pro Jahr, max. Fr Jährliche Zahnkontrolle Ernährungsberatungen (max. 3 Beratungen über 3 Jahre) Gesundheitsförderung: Rückenschule, Fitness, max. Fr. 75. /an Fr. 50. pro Sitzung 50%, max. Fr pro Kalenderjahr Leistungen für Tabak- und Alkoholentzug Ähnliche Dokumente
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