Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F29-08-2011-8C_563-2011
Timestamp: 2016-10-27 16:53:02
Document Index: 141716613

Matched Legal Cases: ['Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

8C_563/2011 (29.08.2011)
8C_563/2011 {T 0/2}
vertreten durch F�rsprecher Martin B�rkle, 8580 Amriswil,
Der 1959 geborene M.________ war als Account Manager der A.________ AG bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend AXA) obligatorisch unfallversichert, als er am 19. M�rz 2003 zu Hause bei der Montage eines Tisches das Gleichgewicht verlor und sich dabei im Sturz zweimal den Kopf anschlug. Der erstbehandelnde Dr. med. B.________, Innere Medizin FMH, diagnostizierte Zerrungen in den Oberarmen sowie Sch�delkontusionen und Hirnersch�tterungen (Bericht vom 4. April 2003). Die AXA richtete die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) aus, holte verschiedene Arztberichte ein und liess bei der Klinik Z.________ ein interdisziplin�res Gutachten erstellen (vom 22. Mai 2007). Gest�tzt hierauf reduzierte die AXA die Taggeldleistungen ab 1. Juli 2007 und stellte sie per 31. Oktober 2007 ganz ein. �berdies verneinte sie einen Anspruch auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung (Verf�gung vom 28. Februar 2008), woran sie mit Einspracheentscheid vom 30. Juli 2009 festhielt.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ab, soweit es darauf eintrat (Entscheid vom 27. Mai 2011).
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt M.________, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei die Sache zur Einholung einer fach�rztlichen Meinung und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Eventualiter sei die Leistungspflicht der AXA zu bejahen.
Die mit der Beschwerde neu aufgelegten Aktenst�cke stellen unzul�ssige Noven dar und sind daher ausser Acht zu lassen (Art. 99 Abs. 1 BGG).
Streitig und zu pr�fen ist, ob aus dem Unfall vom 19. M�rz 2003 �ber den 31. Oktober 2007 hinaus Anspruch auf Leistungen der obligatori-schen Unfallversicherung besteht.
Die Rechtsgrundlagen f�r die Beurteilung der Streitsache sind im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt, worauf verwiesen wird.
Hervorzuheben ist, dass die Leistungspflicht des Unfallversicherers einen nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraussetzt (BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181). Dabei spielt im Sozialversicherungsrecht die Ad�quanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die ad�quate weitgehend mit der nat�rlichen Kausalit�t deckt. Anders verh�lt es sich bei nat�rlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden. Hier bedarf es einer besonderen Ad�quanzbeurteilung. Dabei ist vom augenf�lligen Geschehensablauf auszugehen, und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen. Gem�ss der f�r psychische Fehlentwicklungen nach Unfall erarbeiteten sog. Psycho-Praxis (BGE 115 V 133) werden diese Ad�quanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte gepr�ft, w�hrend nach der bei Schleudertraumen und �quivalenten Verletzungen der HWS sowie Sch�del-Hirntraumen anwendbaren sog. Schleudertrauma-Praxis auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet wird (zum Ganzen: BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit Hinweisen).
Wie das kantonale Gericht bereits festhielt, entspricht es im �brigen einer medizinischen Erfahrungstatsache im Bereich des Unfallversicherungsrechts, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenver�nderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht f�llt. Als weitgehend unfallbedingt kann eine Diskushernie betrachtet werden, wenn das Unfallereignis von besonderer Schwere und geeignet war, eine Sch�digung der Bandscheibe herbeizuf�hren, und die Symptome der Diskushernie (vertebrales oder radikul�res Syndrom) unverz�glich und mit sofortiger Arbeitsunf�higkeit auftreten (RKUV 2000 Nr. U 379 S. 192, U 138/99 E. 2a). Ist die Diskushernie bei degenerativem Vorzustand durch den Unfall nur aktiviert, nicht aber verursacht worden, so hat die Unfallversicherung nur Leistungen f�r das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom zu erbringen. Nach derzeitigem medizinischem Wissensstand kann das Erreichen des Status quo sine bei posttraumatischen Lumbalgien und Lumboischialgien nach drei bis vier Monaten erwartet werden, wogegen eine allf�llige richtunggebende Verschlimmerung r�ntgenologisch ausgewiesen sein und sich von der alters�blichen Progression abheben muss; eine traumatische Verschlimmerung eines klinisch stummen degenerativen Vorzustandes an der Wirbels�ule ist in der Regel nach sechs bis neun Monaten, sp�testens aber nach einem Jahr als abgeschlossen zu betrachten (Urteil 8C_679/2010 vom 10. November 2010 E. 3.3; vgl. auch SVR 2009 UV Nr. 1 S. 1, 8C_677/2007 E. 2.3 und 2.3.2 mit Hinweisen).
4.1 Uneinigkeit besteht zun�chst bez�glich der Frage, ob dem Gesundheitsschaden ein organisch objektiv ausgewiesenes, unfallkausales Substrat zugrunde liegt, welcher Umstand die Pr�fung der Ad�quanz der �ber den Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 31. Oktober 2007 hinaus andauernden Beschwerden und dem Unfallereignis er�brigte (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit Hinweis).
4.2 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, das kantonale Gericht habe sich nicht mit der fach�rztlich erhobenen Diagnose eines unfallkausalen, organischen Wirbels�ulenleidens in Form einer Diskushernie C5/6 des Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, Spez. Wirbels�ulenleiden Schleudertrauma und orthop�dische Traumatologie, auseinandergesetzt und auch keine weitere fach�rztliche Meinung eingeholt, weshalb es den rechtsrelevanten Sachverhalt ungen�gend abgekl�rt habe.
4.3.1 Entgegen den Ausf�hrungen des Versicherten hat das kantonale Gericht gest�tzt auf eine sorgf�ltige W�rdigung der im angefochtenen Entscheid einl�sslich dargelegten medizinischen Akten nachvollziehbar aufgezeigt, wie und weshalb es zur Erkenntnis gelangt ist, dass - insbesondere auch mit Blick auf die von Dr. med. H.________ als unfallkausal bezeichnete mediane bis links mediolaterale, vorwiegend spondylophyt�r konsolidierte Diskusprotrusion C5/C6 (MRI-Untersuchung vom 27. Mai 2003) - kein organisch objektiv feststellbarer Gesundheitsschaden vorliegt, der auf den Unfall zur�ckzuf�hren ist. Die Vorinstanz erwog hierbei zutreffend, dass die geltend gemachten Symptome in Form von linksseitigen Armschmerzen und Par�sthesien nicht unverz�glich, sondern erst rund zwei Wochen nach dem Ereignis auftraten (Bericht des Spitals Y.________ vom 4. September 2003). Dementsprechend habe auch Dr. med. B.________ als erstbehandelnder Arzt am 4. April 2003 weder auf initial bestehende Nackenschmerzen noch radikul�re Symptome hingewiesen. Damit fehlt es mit der Vorinstanz an Symptomen einer unfallbedingten Diskusprotrusion oder Diskushernie die unverz�glich auftraten, wie auch an der besonderen Schwere des Unfalls, um die Wirbels�ulenver�nderung als unfallbedingt anzusehen (statt vieler: SVR 2009 UV Nr. 1 S. 1, 8C_677/2007 E. 2.3 mit Hinweisen und Urteil 8C_735/2009 vom 2. November 2009).
4.3.2 Wenn das kantonale Gericht aufgrund einer sorgf�ltigen W�rdigung der medizinischen Aktenlage, wonach mit Ausnahme von Dr. med. H.________ von degenerativen Ver�nderungen der HWS mit Diskusprotrusion C5/C6 und oss�r bedingter Neuroforameneinengung C5/C6 links ausgegangen wurde (vgl. Bericht des Spitals Y.________ vom 4. September 2003 und Gutachten der Klinik Z.________ vom 22. Mai 2007), somit den Schluss auf fehlende objektiv nachweisbare organische Unfallfolgen zog, ist ihm zuzustimmen. S�mtliche Vorbringen des Versicherten rechtfertigen keine andere Betrachtungs-weise. Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und beweisrechtlicher Regeln k�nnen der Vorinstanz nicht vorgeworfen werden. In Bezug auf die Objektivierbarkeit allf�lliger Unfallfolgen sind von weiteren Beweismassnahmen angesichts der Aktenlage keine neuen entscheidwesentlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb auch letztinstanzlich in antizipierter Beweisw�rdigung (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 124 V 90 E. 4b S. 94; SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149, I 9/07 E. 4) darauf zu verzichten ist. Die Beschwerdegegnerin hat ihre Versicherungsleistungen �berdies erst auf den 31. Oktober 2007 und damit rund viereinhalb Jahre nach dem Unfallereignis eingestellt. Es kann zuverl�ssig davon ausgegangen werden, dass eine allf�llige unfallbedingte Verschlimmerung der Wirbels�ulenproblematik sp�testens zu diesem Zeitpunkt nicht mehr f�r Beschwerden verantwortlich war.
4.4 Der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfall kann demnach nicht ohne besondere Pr�fung bejaht werden. Die Vorinstanz beurteilte diesen Zusammenhang nach der Schleudertrauma-Praxis. Der Beschwerdef�hrer erw�hnt die bei Unf�llen mit psychischen Folgesch�den massgebende Methode, wie sie in BGE 115 V 133 umschrieben worden ist, ohne jedoch n�her auszuf�hren, ob er diese Psycho-Praxis als anwendbar erachtet (E. 3). Da, wie nachstehend aufgezeigt wird, auch nach der f�r den Beschwerdef�hrer g�nstigeren Schleudertrauma-Praxis kein ad�quater Kausalzusammenhang angenommen werden kann und er unbestrittenermassen eine Distorsion der Halswirbels�ule erlitten hat, er�brigen sich Weiterungen hiezu.
5.1.1 F�r die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs ist - nach der Psycho- wie nach der Schleudertrauma-Praxis - an das (objektiv erfassbare) Unfallereignis anzukn�pfen. Zu pr�fen ist im Rahmen einer objektivierten Betrachtungsweise, ob der Unfall eher als leicht, als mittelschwer oder als schwer erscheint, wobei im mittleren Bereich gegebenenfalls eine weitere Differenzierung nach der N�he zu den leichten oder schweren Unf�llen erfolgt. Massgebend ist der augenf�llige Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kr�ften, nicht jedoch Folgen des Unfalles oder Begleitumst�nde, die nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden k�nnen (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 12 f.; 115 V 133 E. 6 S. 139 ff.; SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, U 4/07 E. 5.3.1).
5.1.2 Das kantonale Gericht hat den vorliegenden Unfall mit Verlust des Gleichgewichts und Sturz vorn�ber auf Bettkante und Boden als mittelschweres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen liegend eingestuft, was auf der Linie der Rechtsprechung zur Ad�quanzbeurteilung bei Sturzereignissen liegt (vgl. BGE 115 V 133 E. 11 S. 144 und Urteil 8C_39/2008 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen).
5.2 Von den massgeblichen Kriterien m�ssten bei den beiden Ereignissen f�r eine Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhanges jeweils entweder ein einzelnes in besonders ausgepr�gter Weise oder aber mehrere in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126 f.; 115 V 133 E. 6c/bb S. 141). Eine H�ufung setzt bei einem Unfall im eigentlichen mittleren Bereich drei und bei einem Grenzfall zu den leichten Unf�llen vier Kriterien voraus (SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100, 8C_897/2009 E. 4.5).
5.2.1 Unbestrittenermassen kann weder von besonders dramatischen Begleitumst�nden noch von einer besonderen Eindr�cklichkeit des Unfallereignisses gesprochen werden. Ebenso wenig ist im Lichte der medizinischen Akten eine �rztliche Fehlbehandlung ausgewiesen.
5.2.2 Das kantonale Gericht erachtete das Kriterium der Schwere und besonderen Art der erlittenen Verletzungen aufgrund der zweimaligen Kontusion bei degenerativem Vorzustand der Halswirbels�ule als erf�llt, wenn auch nicht in ausgepr�gter Weise.
Rechtsprechungsgem�ss ist eine HWS-Distorsion, welche eine bereits durch einen fr�heren Unfall erheblich vorgesch�digte Wirbels�ule trifft, speziell geeignet, die "typischen" Symptome hervorzurufen, weshalb sie als Verletzung besonderer Art qualifiziert werden kann (SVR 2007 UV Nr. 1 S. 1, U 39/04 E. 3.4; Urteile 8C_508/2008 vom 22. Oktober 2008 E. 5.4, 8C_785/2007 vom 11. Juni 2008 E. 4.4). Damit wurde einzig der durch einen fr�heren Unfall verursachten dauerhaften Vorsch�digung der HWS im Rahmen der Beurteilung der einzelnen Kriterien Rechnung getragen. Vorliegend handelt es sich jedoch nicht um eine durch ein fr�heres Trauma vorgesch�digte HWS, sondern um degenerative Ver�nderungen an der Wirbels�ule (vgl. Urteile 8C_1028/2010 vom 6. Juni 2011 E. 6.4; 8C_726/2010 vom 19. November 2010 E. 4.1.2.2 und 8C_321/2010 vom 29. Juni 2010 E. 5.2.). �berdies ist angesichts der Tatsache, dass der Beschwerdef�hrer vor dem Unfall vom 19. M�rz 2003 laut eigenen Angaben infolge der degenerativen Ver�nderungen an der HWS in keiner Weise eingeschr�nkt, krank oder arbeitsunf�hig war und ein beschwerdefreies Leben mit aktiver sportlicher Bet�tigung gef�hrt hatte, nicht davon auszugehen, dass die Wirbels�ule in einem Ausmass vorgesch�digt war, dass die beim hier zur Diskussion stehenden Sturz erlittene Distorsion als Verletzung besonderer Art zu qualifizieren w�re. Das Kriterium ist daher nicht erf�llt.
5.2.3 Eine fortgesetzt spezifische, belastende �rztliche Behandlung musste der Versicherte nicht �ber sich ergehen lassen. Nach dem Unfall erfolgten spezial�rztliche Abkl�rungen und Verlaufskontrollen sowie Physiotherapie, Osteopathie und Ergotherapie mit Hirnleistungstraining. �berdies erhielt der Versicherte aufgrund einer diagnostizierten Depression zeitweise eine medikament�se Therapie. Von einer fortgesetzt spezifischen, belastenden �rztlichen Behandlung im Sinne des entsprechenden Kriteriums kann unter diesen Umst�nden mit der Vorinstanz nicht gesprochen werden.
5.2.4 Die beiden Teilaspekte des Kriteriums des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen m�ssen nicht kumulativ erf�llt sein. Es bedarf aber besonderer Gr�nde, welche die Heilung beeintr�chtigt haben (vgl. SVR 2009 UV Nr. 41 S. 142, 8C_1020/2008 E. 5.7 mit Hinweisen). Das kantonale Gericht sah die (gem�ss Gutachten der Klinik Z.________) eingetretene psychogene Fixierung und Chronifizierung des Beschwerdekomplexes, die durch das psychosoziale Umfeld massgeblich beg�nstigt worden sei, als eine solche Komplikation an und wertete das Kriterium als "knapp ausgepr�gt erf�llt" (recte wohl: knapp erf�llt, wie sich aus den weiteren vorinstanzlichen Erw�gungen ergibt). Auch wenn der Umstand einer psychogenen Fixierung als erhebliche Komplikation anzusehen w�re (vgl. Urteil U 95/04 vom 22. September 2004 E. 5.4), ist dieses Kriterium jedenfalls nicht in ausgepr�gtem Masse erf�llt.
5.2.5 Von den verbleibenden zwei Kriterien (erhebliche Beschwerden und erhebliche Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen) m�ssten nach dem Gesagten bei der gegebenen Unfallschwere mindestens eines in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein. Auch wenn unter Mitber�cksichtigung psychisch begr�ndeter Aspekte das Kriterium der erheblichen Beschwerden als erf�llt betrachtet werden k�nnte, liegen keine Anhaltspunkte vor, die auf eine Erf�llung in ausgepr�gter Weise hindeuteten.
5.2.6 Was das Kriterium der Arbeitsunf�higkeit anbelangt, ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass bei leichten bis mittelschweren Schleudertraumen der HWS ein l�ngerer oder gar dauernder Ausstieg aus dem Arbeitsprozess vom medizinischen Standpunkt aus als eher ungew�hnlich erscheint. Nicht die Dauer der Arbeitsunf�higkeit ist daher massgebend, sondern eine erhebliche Arbeitsunf�higkeit als solche, die zu �berwinden die versicherte Person ernsthafte Anstrengungen unternimmt.
Nebst den Therapien, die der Versicherte begonnen oder durchlaufen hat und einem eigenen Angaben gem�ss absolvierten Seminar als "Versicherungsbetriebswirt DVA", sind keine weiteren Versuche dokumentiert, sich wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern, obwohl die Gutachter der Klinik Z.________ im Begutachtungszeitpunkt von einer 50 %-igen, nach sechs bis neun Monaten vollen Arbeitsf�higkeit im angestammten T�tigkeitsbereich als Account Manager ausgingen.
5.3 Fehlt es demnach an einem besonders ausgepr�gten Kriterium und an der H�ufung der Kriterien (E. 4), ist der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 19. M�rz 2003 und den noch bestehenden Beschwerden zu verneinen, was zur Abweisung der Beschwerde f�hrt.