Source: http://www.epo.org/law-practice/legal-texts/html/guidelines/d/e_viii_4_3.htm
Timestamp: 2015-12-02 06:58:41
Document Index: 162065845

Matched Legal Cases: ['Art. 36', 'Art. 36', 'Art. 41', 'Art. 42', 'Art. 41', 'Art. 42', 'Art. 14', 'Art. 41', 'Art. 42']

E‑VIII, 4.3 Sachprüfung einer EuroPCTAnmeldung mit IPER - Richtlinien für die Prüfung
Die Sachprüfung erfolgt in der gleichen Weise wie bei europäischen Anmeldungen. Wenn das EPA mit der internationalen vorläufigen Prüfung beauftragte Behörde war, ist die internationale vorläufige Prüfung normalerweise von dem Prüfer durchgeführt worden, der auch für die Prüfung der zugehörigen Euro-PCT-Anmeldung zuständig ist.
In der zur Prüfung vorgelegten Anmeldung befindet sich ein in einer der Amtssprachen des EPA ausgefertigter internationaler vorläufiger Prüfungsbericht. Diesem Bericht sind unter Umständen als Anlage neue Unterlagen in der Originalsprache beigefügt (Art. 36 (3) a) PCT und Regel 70.16 PCT). Ferner enthält die Anmeldung eine vom Anmelder übermittelte Übersetzung der Anlagen in der Sprache des übersetzten internationalen vorläufigen Prüfungsberichts (Art. 36 (3) b) PCT).
Bei der Prüfung sind die Vorschriften der Art. 41 PCT und Art. 42 PCT zu beachten, wonach
Art. 41 PCT und Art. 42 PCT
i)dem Anmelder die Möglichkeit gegeben werden muss, die Ansprüche, die Beschreibung und die Zeichnungen innerhalb einer gemäß Regel 78.1 b) PCT oder Regel 78.2 PCT definierten Frist zu ändern (siehe auch Regeln 159 (1) b) und Regel 161), und
ii)das EPA nicht verlangen kann, dass der Anmelder Kopien oder Auskünfte über den Inhalt von Unterlagen zur Verfügung stellt, die sich auf die Prüfung der gleichen Anmeldung durch ein anderes ausgewähltes Amt beziehen. 4.3.1 Ergebnisse von Vergleichsversuchen
4.3.2 Grundlage für die Sachprüfung
4.3.3 Berücksichtigung des Inhalts des IPER
Art. 14 (1)Art. 41 PCT und Art. 42 PCTRegel 159 (1) b)Regel 161