Source: https://www.transparenz.bremen.de/vorschrift_detail/bremen2014_tp.c.118517.de
Timestamp: 2020-02-21 23:42:16
Document Index: 361288460

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 23', '§ 24', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 110', '§ 19', '§ 21', '§ 23', '§ 21', '§ 3', '§ 23', '§ 15', '§ 23', '§ 13', '§ 18', '§ 14']

Allgemeiner Teil der Masterprüfungsordnungen der Hochschule Bremen vom 20. März 2012 01.03.2012
Abschnitt I - Allgemeine Bestimmungen 01.03.2012
§ 1 - Geltungsbereich 01.03.2012
§ 2 - Zweck der Prüfungen, Akademischer Grad 01.03.2012
§ 3 - Regelstudienzeit, Studienumfang 01.03.2012
§ 4 - Studienaufbau 01.03.2012
§ 5 - Prüfungsaufbau, Module und Leistungspunkte 01.03.2012
§ 6 - Praxisphasen, praktische Studiensemester und integriertes Auslandsstudium 01.03.2012
Abschnitt II - Prüfungsformen 01.03.2012
§ 7 - Arten der Prüfungsleistungen, Studienleistungen 21.06.2018
§ 7a - Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren 21.06.2018
§ 8 - Masterthesis 01.03.2012
§ 9 - Kolloquium zur Masterthesis 01.03.2012
Abschnitt III - Durchführung von Prüfungen 01.03.2012
§ 10 - Teilnahme an Modulprüfungen 01.03.2012
§ 11 - Nachteilsausgleich 01.03.2012
§ 12 - Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz, Erziehungsurlaub 01.03.2012
§ 14 - Bestehen und Wiederholung von Prüfungen 01.03.2012
§ 15 - Versäumnis und Rücktritt 01.03.2012
§ 16 - Täuschung, Ordnungsverstoß 01.03.2012
§ 17 - Bestehen der Masterprüfung 01.03.2012
§ 19 - Ungültigkeit der Masterprüfung 01.03.2012
§ 20 - Bescheide, Rechtsmittel, Widerspruch, Einsicht in die Prüfungsakten 01.03.2012
§ 21 - Zeugnis der Masterprüfung und Masterurkunde 01.09.2013
Abschnitt IV - Prüfende und Prüfungsorgane 01.03.2012
§ 23 - Prüfende, Beisitzerinnen/Beisitzer 01.03.2012
Abschnitt V - Schlussbestimmungen 01.03.2012
§ 24 - Inkrafttreten und Übergangsregelung 01.03.2012
Anlage 1 - Zeugnis und Urkunde 01.03.2012
Anlage 2 - Allgemeine Richtlinien für die Ausgestaltung der praktischen Studiensemester und des integrierten Auslandsstudiums 01.03.2012
Veröffentlichungsdatum:24.04.2012 Inkrafttreten21.06.2018 Zuletzt geändert durch:Inhaltsverzeichnis und § 7 geändert, § 7a eingefügt durch Ordnung vom 19.06.2018 (Brem.ABl. S. 539)
FundstelleBrem.ABl. 2012, 122
Zitiervorschlag: "Allgemeiner Teil der Masterprüfungsordnungen der Hochschule Bremen vom 20. März 2012 (Brem.ABl. 2012, 122), zuletzt Inhaltsverzeichnis und § 7 geändert, § 7a eingefügt durch Ordnung vom 19. Juni 2018 (Brem.ABl. S. 539)"
juris-Abkürzung: ATHSchulMAPO BR
Fundstelle: Brem.ABl. 2012, 122
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: Inhaltsverzeichnis und § 7 geändert, § 7a eingefügt durch Ordnung vom 19.06.2018 (Brem.ABl. S. 539)
Die Rektorin der Hochschule Bremen hat am 21. März 2012 gemäß § 110 Absatz 3 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBl. S. 339), zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 22. Juni 2010 (Brem.GBl. S. 375), den Allgemeinen Teil der Masterprüfungsordnungen der Hochschule Bremen in der nachstehenden Fassung genehmigt.
§ 19 Ungültigkeit der Masterprüfung
§ 21 Zeugnis der Masterprüfung und Masterurkunde
§ 23 Prüfende, Beisitzerinnen / Beisitzer
Der allgemeine Teil der Masterprüfungsordnungen der Hochschule Bremen gilt für alle Masterstudiengänge der Hochschule Bremen. In hochschulübergreifenden Masterstudiengängen können nach Maßgabe der Vereinbarung zwischen den Hochschulen abweichende Regelungen getroffen werden. Die fachspezifische Prüfungsordnung bestimmt Aufbau und Inhalt des Studiengangs.
(1) Die Masterprüfung bildet einen fortgeschrittenen berufsqualifizierenden Abschluss des Studiums. Durch die Prüfung soll festgestellt werden, ob die Studierenden die im ersten berufsqualifizierenden Studium erworbenen Kenntnisse so verbreitert und vertieft haben, dass sie zur Behandlung komplexer Fragestellungen und insbesondere zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit befähigt werden, wissenschaftliche Methoden anwenden können und die für die Berufspraxis notwendigen Kompetenzen erworben haben.
(2) Für die bestandene Masterprüfung wird der akademische Grad Master of Arts (M.A.), Master of Science (M.Sc.), Master of Engineering (M.Eng.) oder Master of Law (LL.M.) vergeben. Die Bezeichnung der Grade sowie abweichende Regelungen für weiterbildende Masterstudiengänge richten sich nach § 21 Absatz 3.
(1) Die Regelstudienzeit beträgt mindestens zwei Semester mit einem Umfang des Studiums von mindestens 60 bis maximal 120 Leistungspunkten nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS). Sie umfasst die theoretischen Studiensemester einschließlich der Prüfungen und der Masterthesis sowie gegebenenfalls die praktischen Studiensemester oder Praxisphasen, die Teilnahme an einem Projekt und /oder ein Auslandsstudium. Die fachspezifische Prüfungsordnung legt die Anzahl der für den erfolgreichen Studienabschluss zu erwerbenden Leistungspunkte fest.
(3) Das durch die fachspezifischen Bestimmungen zu beschreibende Modulangebot und die Gestaltung des Prüfungsverfahrens stellen sicher, dass das Masterstudium einschließlich sämtlicher Prüfungen innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(4) Überschreiten Studierende die Regelstudienzeit um vier Semester, ohne das Thema der Masterthesis beantragt zu haben, werden sie von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unter Fristsetzung aufgefordert, an einer besonderen Studienberatung teilzunehmen.
(1) Die Masterprüfung besteht aus Modulprüfungen, der Masterthesis und nach Maßgabe der fachspezifischen Prüfungsordnung gegebenenfalls einem Kolloquium, in dem die Masterthesis zu verteidigen ist.
(3) Das Modulangebot teilt sich in Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlmodule. Das Nähere regelt die fachspezifische Prüfungsordnung. Die Beschreibungen der Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlmodule ergeben sich aus den Modulhandbüchern der Studiengänge.
(7) Die ausgewählten Wahlpflicht- und Wahlmodule müssen bestanden werden. Wird die Modulprüfung eines Wahlpflichtmoduls oder eines Wahlmoduls nicht bestanden, kann das Modul unter Anrechnung verbrauchter Prüfungsversuche bis zu zweimal durch ein anderes Modul des Wahlpflicht- bzw. Wahlkatalogs ersetzt werden. Soweit über den in der fachspezifischen Prüfungsordnung vorgegebenen Umfang hinaus Wahlpflicht- oder Wahlmodule erfolgreich absolviert werden, entscheidet die oder der Studierende, welche Wahlpflicht- und Wahlmodule für die Ermittlung der Durchschnittsnote der Masterprüfung berücksichtigt werden. Diese Module werden im Masterzeugnis ausgewiesen. Über die übrigen Wahlpflicht- oder Wahlmodule wird eine gesonderte Leistungsbescheinigung ausgestellt.
(8) Die Erfassung der von den Studierenden erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt mit Hilfe eines Leistungspunktsystems entsprechend dem ECTS-System. Jedem Modul werden. Leistungspunkte zugeordnet Leistungspunkte sind ein quantitatives Maß für die Gesamtarbeitsbelastung der Studierenden. Ein Leistungspunkt entspricht einer Arbeitszeit von 30 Stunden. Leistungspunkte können nicht für eine bloße Teilnahme an Modulen vergeben werden. Leistungspunkte werden vergeben, wenn die in dem Modul zu erbringenden Prüfungs- und /oder Studienleistungen erfolgreich abgeschlossen sind. Das Curriculum von Vollzeitstudiengängen ist so gestaltet, dass pro Semester 30 Leistungspunkte erworben werden können. Der Gesamtumfang des Studiums beträgt je nach Regelstudienzeit nach § 3 Absatz 1 mindestens 60 und höchstens 120 Leistungspunkte.
(2) Ein integriertes Auslandsstudium ist ein in das Studium integrierter Ausbildungsabschnitt, der aus mindestens einem theoretischen und /oder einem praktischen Studiensemester im Ausland besteht. Das Nähere regelt die fachspezifische Prüfungsordnung.
elektronischen Prüfungen, abgekürzt: „EP”,
Portfolios, abgekürzt: „PF”
Durch Projektarbeiten wird in der Regel die Fähigkeit zur Teamarbeit und insbesondere zur Entwicklung, Durchsetzung und Präsentation von Konzepten nachgewiesen. Hierbei sollen die zu prüfenden Studierenden nachweisen, dass sie Ziele definieren sowie interdisziplinäre Lösungsansätze und Konzepte erarbeiten können. Bei einer in Form einer Teamarbeit erbrachten Projektarbeit muss der Beitrag der einzelnen Kandidatin oder des einzelnen Kandidaten deutlich erkennbar und bewertbar sein. Die fachspezifische Prüfungsordnung kann die näheren Anforderungen an die Projektarbeit regeln.
Eine experimentelle Arbeit kann die Vorbereitung, Durchführung und Darstellung praktischer Arbeiten oder Laborexperimente und deren Dokumentation sowie die Angabe, Auswertung und kritische Würdigung der erhaltenen Ergebnisse in Form eines Berichts und/oder einer mündlichen Präsentation umfassen. Die oder der Prüfende gibt zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt, welche der bezeichneten Elemente von der Prüfungsleistung umfasst sind.
(4) Die fachspezifische Prüfungsordnung kann vorsehen, dass die oder der zu Prüfende für Prüfungsleistungen nach Absatz 2 Nummern 2, 3, 4, 5, 7, 9 und 10 Themen vorschlagen kann.
(7) Bei Abgabe einer schriftlichen Arbeit, die nicht unter Aufsicht erstellt wurde, muss die oder der Studierende schriftlich versichern, dass sie oder er die Arbeit - bei einer Gruppenarbeit die von ihr oder ihm zu verantwortenden, entsprechend gekennzeichneten Teile - selbständig verfasst und nur die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Wörtlich oder dem Sinn nach aus anderen Werken entnommene Stellen sind unter Angabe der Quellen kenntlich zu machen. Dies gilt insbesondere auch für Internetquellen. Die fachspezifische Prüfungsordnung kann Regelungen zur Abgabe schriftlicher Arbeiten in elektronischer Form treffen.
(1) Die Masterthesis soll zeigen, dass die oder der zu Prüfende über Kompetenzen zur Bearbeitung von neuen komplexen Aufgaben- und Problemstellungen sowie zur eigenverantwortlichen Steuerung von Prozessen in einem wissenschaftlichen Fach oder in einem strategieorientierten beruflichen Tätigkeitsfeld verfügt. Die Masterthesis kann einen experimentellen Teil, sie muss einen schriftlichen Teil enthalten. Das Nähere regelt die fachspezifische Prüfungsordnung. Die Masterthesis kann auch als Arbeit einer Gruppe mit bis zu drei Studierenden angefertigt werden. Bei einer Gruppenarbeit muss der Beitrag jedes Mitglieds der Gruppe klar erkennbar und abgrenzbar sein.
(2) Das Thema der Masterthesis kann von jeder oder jedem Lehrenden nach § 23 Absatz 2 gestellt werden. Der oder dem zu Prüfenden ist Gelegenheit zu geben, für das Thema Vorschläge zu machen. Soll die Arbeit als Gruppenarbeit angefertigt werden, steht das Recht, Vorschläge zu machen, der Gruppe gemeinsam zu. Den Vorschlägen der oder des zu Prüfenden oder der Gruppe ist nach Möglichkeit zu entsprechen. Thema und tatsächlich insgesamt erforderlicher Arbeitsaufwand für eine Gruppenarbeit müssen über die Anforderungen an eine Einzelaufgabe wesentlich hinausgehen.
(3) Der Antrag auf Genehmigung des Themas ist schriftlich an die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu richten. Dem Antrag kann unbeschadet der Voraussetzungen nach Absatz 4 nur stattgegeben werden, wenn die oder der Studierende.
für das zum Zeitpunkt der Zulassungsentscheidung laufende Semester im jeweiligen Studiengang an der Hochschule Bremen immatrikuliert ist und
den durch die fachspezifische Prüfungsordnung festgelegten Anteil der bis zum Ende des vorletzten Semesters der Regelstudienzeit zu erbringenden Leistungspunkte erworben hat.
Im Rahmen von Kooperationen mit anderen Hochschulen sowie in den nicht konsekutiven Masterstudiengängen kann abweichend von Nummer 1 die Immatrikulation nur im Prüfungssemester vorausgesetzt werden. Bei der Festlegung des Anteils der nachzuweisenden Leistungspunkte nach Nummer 2 durch die fachspezifische Prüfungsordnung muss gewährleistet sein, dass die jeweilige Regelstudienzeit eingehalten werden kann. Die fachspezifische Prüfungsordnung kann regeln, dass ein Mindestanteil der Leistungspunkte nach Nummer 2 in dem Studiengang an der Hochschule Bremen erworben sein muss.
(4) Der Antrag auf Genehmigung des Themas der Masterthesis muss enthalten:
(5) Mit der Genehmigung des Themas bestellt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Lehrende oder den Lehrenden, die oder der das Thema gestellt hat, zur bzw. zum 1. Prüfenden sowie eine weitere Prüfende oder einen weiteren Prüfenden. Wird die Arbeit als Gruppenarbeit angefertigt, kann auf Vorschlag der oder des 1. Prüfenden oder der Gruppe eine weitere Prüfende oder ein weiterer Prüfender bestellt werden. Die Masterthesis wird von der oder dem 1. Prüfenden betreut.
(6) Die fachspezifische Prüfungsordnung kann regeln, dass das Thema der Masterthesis ohne Anrechnung eines Prüfungsversuchs einmal innerhalb des ersten Drittels der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden kann.
(7) Die fachspezifische Prüfungsordnung regelt die Bearbeitungsdauer einer Masterthesis. Der Bearbeitungsumfang beträgt mindestens 18 und höchstens 30 Leistungspunkte und umfasst damit einen Arbeitsaufwand von mindestens 540 und höchstens 900 Stunden. Thema, Aufgabenstellung und Umfang der Arbeit sind von der Themenstellerin oder dem Themensteller so zu begrenzen, dass die vorgegebene Dauer eingehalten werden kann. Die oder der Prüfungsausschussvorsitzende legt den Bearbeitungszeitraum abhängig von der Zahl der im Prüfungssemester vom Prüfling zusätzlich belegten Module fest. Der Bearbeitungszeitraum darf ein Semester nicht überschreiten. Der Prüfungsausschuss kann eine angemessene Verlängerung der Bearbeitungsdauer gestatten, sofern die Kandidatin oder der Kandidat dies bis spätestens eine Woche vor dem Ende der Bearbeitungsfrist beantragt und hierfür triftige Gründe geltend macht. Die Verlängerung darf zwei Wochen nicht überschreiten
(8) Die Masterthesis ist der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses vor Ablauf des Bearbeitungszeitraums vorzulegen. Die Frist ist gewahrt, wenn die Arbeit mit dem Poststempel des letzten Tages der Frist eingeht. Der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen.
(9) Der schriftliche Teil der Masterthesis ist in deutscher Sprache, in englischer Sprache oder einer Sprache, die mit dem Studium in Zusammenhang steht, abzufassen. Das Nähere regelt die fachspezifische Prüfungsordnung. In begründeten Ausnahmefällen kann der Prüfungsausschuss eine andere Regelung treffen, soweit die Bewertbarkeit der Masterthesis gewährleistet ist. Bei der Abgabe der Masterthesis hat der Prüfling schriftlich zu versichern, dass er die Arbeit - bei einer Gruppenarbeit die von ihm zu verantwortenden, entsprechend gekennzeichneten Teile der Arbeit - selbständig verfasst und nur die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Wörtlich oder dem Sinn nach aus anderen Werken entnommene Stellen sind unter Angabe der Quellen kenntlich zu machen. Der schriftliche Teil der Masterthesis ist in mindestens zwei maschinengeschriebenen, gebundenen Exemplaren abzuliefern. Die fachspezifische Prüfungsordnung kann ergänzende Regelungen treffen. Der praktische Teil der Masterthesis verbleibt bei der Hochschule, sofern diese Mittel, Material oder Geräte dazu bereitgestellt hat.
(10) Die Masterthesis wird von den nach Absatz 5 bestellten Prüfenden bewertet. Die Note der Arbeit oder des von der oder dem zu Prüfenden zu verantwortenden Teils der Gruppenarbeit ergibt sich aus dem Durchschnitt der Bewertungen der Prüfenden. Beträgt bei der Bestellung von zwei Prüfenden gemäß Absatz 5 Satz 1 die Notendifferenz zwischen beiden Prüfenden zwei oder mehr volle Notenstufen, bestellt der Prüfungsausschuss zur abschließenden Bewertung eine dritte Prüfende oder einen dritten Prüfenden. Die Bewertung ergibt sich dann aus dem Durchschnitt der Bewertungen der drei Prüfenden.
(11) Wird die Masterthesis oder ein Teil einer Gruppenarbeit mit „nicht ausreichend” benotet, ist der betreffenden geprüften Person auf Antrag ein neues Thema zu stellen; Absätze 1 bis 10 gelten entsprechend. Wird auch die zweite Arbeit mit „nicht ausreichend” benotet, ist die Masterthesis endgültig nicht bestanden; eine zweite Wiederholung ist ausgeschlossen.
(12) Ein nicht korrigiertes Überstück des gesamten schriftlichen Teils einer mit mindestens „gut” bewerteten Masterthesis soll nach Abschluss des Prüfungsverfahrens in der Bibliothek der Hochschule öffentlich verfügbar gemacht werden, sofern die oder der Geprüfte hierzu eine Einwilligung erteilt hat.
(1) Die fachspezifische Prüfungsordnung bestimmt, ob ein Kolloquium zur Masterthesis durchzuführen ist.
(2) In dem Kolloquium soll die oder der zu Prüfende nachweisen, dass die in einer Auseinandersetzung über den Themenbereich der Masterthesis erarbeiteten Lösungen selbständig, fachübergreifend und problembezogen auf wissenschaftlicher Grundlage vertreten werden können. Ein Kolloquium wird nur durchgeführt, wenn die Masterthesis mindestens mit der Note „ausreichend” (4,0) bewertet wurde. Das Kolloquium soll zum nächstmöglichen Termin, spätestens sechs Wochen nach Abgabe der Arbeit, stattfinden. Das Kolloquium wird gemeinsam von den Prüfenden der Masterthesis als Einzelprüfung oder im Falle einer Gruppenarbeit als Gruppenprüfung durchgeführt. Die Dauer des Kolloquiums beträgt für die oder den zu Prüfenden in der Regel 30 Minuten, sie darf 15 Minuten nicht unterschreiten. Die fachspezifische Prüfungsordnung kann eine längere Dauer des Kolloquiums festlegen. Das Kolloquium wird von beiden Prüfenden bewertet. Sofern die Prüfenden kein Einvernehmen über die zu erteilende Note erzielen, ergibt sich die Note aus dem Mittel der Einzelbewertungen. Ein nicht bestandenes Kolloquium kann innerhalb einer Frist von zwei Monaten einmal wiederholt werden. Die oder der Prüfungsausschussvorsitzende setzt den Wiederholungstermin fest.
(3) Über das Kolloquium ist für jede zu prüfende Person eine Niederschrift anzufertigen und zu den Prüfungsakten zu nehmen. Sie soll Angaben über die Prüfenden, die anwesenden Mitglieder des Prüfungsausschusses, den Gegenstand, die Dauer und den Verlauf der Prüfung, die ermittelten Bewertungen sowie über die dann erteilte Prüfungsnote enthalten und gegebenenfalls besondere Vorkommnisse während des Kolloquiums erwähnen. Die Niederschriften sind von den Prüfenden zu unterzeichnen.
(4) Studierende des gleichen Studiengangs können nach Maßgabe der räumlichen Verhältnisse als Zuhörer zugelassen werden, es sei denn, die oder der zu Prüfende widerspricht. Wenn die ordnungsgemäße Durchführung des Kolloquiums gestört oder gefährdet ist, können die Prüfenden übereinstimmend die Zuhörer ausschließen oder zahlenmäßig begrenzen. Wird die Öffentlichkeit ausgeschlossen, kann die oder der zu Prüfende verlangen, dass ein von ihr oder ihm benanntes Mitglied der Hochschule zur Beobachtung hinzugezogen wird. Die Bewertung und Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse sind nicht öffentlich.
(1) Die Studierenden wählen zu Beginn jedes Semesters die Module, an welchen sie teilnehmen wollen, und melden ihre Teilnahme verbindlich an. Die Anmeldung zu den Modulen, die Rücknahme einer Anmeldung sowie der Wechsel eines gewählten Moduls ist nur bis zum Ablauf von drei Wochen nach dem Beginn der Lehrveranstaltungszeit möglich. Die Studierenden können sich für bis zu fünf Module pro Semester anmelden; eine erneute Anmeldung im Fall des Nichtbestehens der Modulprüfung oder Rücktritts von der Modulprüfung in Form von schriftlichen Arbeiten unter Aufsicht nach § 15 Absatz 4 für bis zu zwei Module bleibt dabei unberücksichtigt. Die Studiendekanin oder der Studiendekan beziehungsweise nach fakultätsinterner Regelung die Studiengangsleiterin oder der Studiengangsleiter kann im Einzelfall auf begründeten Antrag die Anmeldung zu weiteren Modulen zulassen, wenn zu erwarten ist, dass die oder der Studierende die sich daraus ergebenden zusätzlichen Anforderungen erfüllen kann.
(1) Prüfungsleistungen werden in der Regel benotet. Soweit Prüfungsleistungen nach Maßgabe der fachspezifischen Prüfungsordnung nicht zu benoten sind, werden sie mit „bestanden” oder „nicht bestanden” bewertet. Die Noten der Prüfungsleistungen werden von den jeweiligen Prüfenden festgesetzt. Die Masterthesis und ein Kolloquium zur Masterthesis sind von zwei Prüfenden zu benoten. Das Bewertungsverfahren soll vier Wochen nicht überschreiten. Die Bewertung ist auf Antrag der oder des Studierenden zu begründen; insbesondere sind die Bewertungsmaßstäbe offen zu legen.
bis einschließlich 1,5 = sehr gut,
bei einem Durchschnitt von 1,6
bis einschließlich 2,5 = gut,
bei einem Durchschnitt von 2,6
bis einschließlich 3,5 = befriedigend,
bei einem Durchschnitt von 3,6
bis einschließlich 4,0 = ausreichend,
(4) Die Gesamtnote der Masterprüfung wird aus dem Durchschnitt der Modulnoten und der Note der Masterthesis sowie ggf. der Note des Kolloquiums gebildet; Absatz 3 gilt entsprechend.
(2) Hat die oder der zu Prüfende eine Modulprüfung, die Masterthesis oder ein Kolloquium nicht bestanden, wird Sie oder er darüber informiert, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang und in welcher Frist die Prüfung wiederholt werden kann.
(3) Nicht bestandene Prüfungen, mit Ausnahme der Masterthesis und des Kolloquiums zur Masterthesis, können zweimal wiederholt werden.
(5) Bei der letzten Wiederholung nach Absatz 3 bestellt die oder der Prüfungsausschussvorsitzende für die Bewertung einen zweiten Prüfenden oder eine zweite Prüfende nach Maßgabe des § 23. Die Prüfungsleistung wird von beiden Prüfenden bewertet. Die Note ergibt sich aus dem Mittel der Einzelbewertungen.
(6) Sind auch die zulässigen Wiederholungen von Prüfungsleistungen mit „nicht ausreichend” bewertet worden, ist die Masterprüfung endgültig nicht bestanden.
(1) Eine Prüfungsleistung gilt vorbehaltlich des Rücktritts oder der Verlängerung der Abgabefrist nach den Absätzen 2 bis 4 als abgelegt und mit „nicht ausreichend” bewertet, wenn die oder der zu Prüfende zu einem Prüfungstermin nicht erscheint, eine Prüfung, die angetreten wurde, abgebrochen oder die Frist für die Erbringung einer Prüfungsleistung überschritten wird.
(3) Ein späterer Rücktritt von einem Prüfungstermin, insbesondere bei Nichterscheinen oder bei Abbruch einer Prüfung, sowie die Verlängerung der Abgabefrist einer Prüfungsleistung ist nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes möglich. Der für den Rücktritt oder die Verlängerung der Abgabefrist geltend gemachte Grund ist unverzüglich schriftlich gegenüber der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses darzulegen und durch geeignete Nachweise zu belegen. Bei Krankheit der oder des zu Prüfenden ist ein ärztliches Attest vorzulegen, aus dem sich ergibt, dass die oder der zu Prüfende aufgrund einer Erkrankung nicht in der Lage ist, die konkrete Prüfung abzulegen. In Zweifelsfällen kann die Vorlage eines amtsärztlichen Attestes verlangt werden. Der Krankheit der oder des zu Prüfende steht die Krankheit eines von ihm überwiegend allein zu versorgenden Kindes gleich. Erkennt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses den Grund für den Rücktritt oder die Verlängerung der Abgabefrist nicht an, entscheidet unverzüglich der Prüfungsausschuss.
(1) Versucht die oder der zu Prüfende, das Ergebnis einer Prüfungsleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, fertigt die oder der zuständige Prüfende oder die oder der Aufsichtführende hierüber einen Vermerk an. Die oder der zu Prüfende darf die Prüfungsleistung fortsetzen. Ihr oder ihm ist Gelegenheit zur Stellungnahme über das Vorkommnis zu geben. Der Vermerk und die Stellungnahme sind unverzüglich dem Prüfungsausschuss zur Entscheidung vorzulegen. Stellt der Prüfungsausschuss einen Täuschungsversuch fest, gilt die Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend” (5,0) bewertet.
(3) Eine zu prüfende Person, die den ordnungsgemäßen Ablauf einer Einzelprüfung stört, kann von der oder dem jeweiligen Prüfenden oder der oder dem Aufsichtführenden von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen werden; in diesem Fall wird die Prüfungsleistung mit „nicht ausreichend” (5,0) bewertet. Studierende, die während einer Gruppenprüfung schuldhaft einen Ordnungsverstoß begehen, durch den andere Studierende oder die Prüfenden gestört werden, können von den anwesenden Prüfenden oder von den jeweiligen Aufsichtführenden von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen werden, wenn das störende Verhalten trotz Ermahnung fortgesetzt wird.
(4) Belastende Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind der oder dem zu Prüfenden unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(1) Die Masterprüfung ist bestanden, wenn alle in der Prüfungsordnung genannten Prüfungen bestanden und damit die geforderten Leistungspunkte erworben wurden.
(2) Die Masterprüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn eine Modulprüfung einschließlich aller zulässigen Wiederholungen mit „nicht ausreichend” bewertet wurde.
(2) Noten für außerhalb des Hochschulwesens erworbene angerechnete Kompetenzen werden nicht übernommen und nicht in die Gesamtnotenberechnung einbezogen. Angerechnete Prüfungsleistungen werden im Zeugnis gekennzeichnet.
(1) Hat die Kandidatin oder der Kandidat bei einer Prüfung getäuscht und wird die Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann die Note der Prüfung nachträglich berichtigt werden. Gegebenenfalls kann die Prüfung mit „nicht ausreichend” bewertet und die Masterprüfung für „nicht bestanden” erklärt werden.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Prüfung nicht erfüllt, ohne dass die Kandidatin oder der Kandidat hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird der Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die Kandidatin oder der Kandidat vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, dass sie oder er die Prüfung ablegen konnte, so kann die Prüfung mit „nicht ausreichend” bewertet und die Masterprüfung für „nicht bestanden” erklärt werden.
(4) Das unrichtige Zeugnis ist einzuziehen. Gegebenenfalls ist ein neues Zeugnis zu erteilen. Mit dem unrichtigen Zeugnis ist auch die Masterurkunde einzuziehen, wenn die Masterprüfung aufgrund einer Täuschung für „nicht bestanden” erklärt wurde. Eine Entscheidung nach Absatz 1 und Absatz 2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Zeugnisses ausgeschlossen.
(1) Wurde die Masterthesis oder ggf. das Kolloquium schlechter als „ausreichend” (4,0) bewertet, erteilt das Prüfungsamt einen schriftlichen Bescheid; auf Umfang und Frist einer möglichen Wiederholung ist dabei hinzuweisen. Ist eine Prüfung endgültig nicht bestanden, erteilt das Prüfungsamt dem Prüfling einen schriftlichen Bescheid mit Rechtsbehelfsbelehrung.
(2) Hat die oder der zu Prüfende die Masterprüfung endgültig nicht bestanden, wird ihr oder ihm auf Antrag eine Bescheinigung über ihre oder seine Studien- und Prüfungsleistungen ausgestellt.
(6) Der oder dem zu Prüfenden wird auf Antrag nach der Bewertung der Prüfung Einsicht in ihre oder seine schriftliche Prüfungsarbeit gewährt, sofern diese nicht zuvor herausgegeben wurde. Der Antrag kann nur innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe der Bewertung der Prüfungsleistung oder eines Bescheides über die nicht bestandene Prüfung beim Prüfungsausschuss gestellt werden. Die oder der Prüfungsausschussvorsitzende bestimmt Ort und Zeit der Einsichtnahme.
(1) Über die bestandene Masterprüfung wird ein Zeugnis ausgestellt. Das Zeugnis enthält mindestens folgende Angaben:
die Note der Masterthesis und gegebenenfalls des Kolloquiums,
das Thema der Masterthesis,
Zusätzlich weist das Zeugnis die ECTS-Einstufungstabelle der Gesamtnote der Masterprüfung aus. Zu diesem Zweck werden die im jeweiligen Masterstudiengang vergebenen Gesamtnoten der Masterprüfung aus den vergangenen zwei Studienjahren erfasst und ihre zahlenmäßige sowie ihre prozentuale Verteilung auf die Notenstufen gemäß § 13 Absätze 3 und 4 ermittelt und in einer Tabelle (ECTS-Einstufungstabelle) dargestellt. Liegt innerhalb des Zweijahreszeitraums eine Gesamtzahl von weniger als 50 Absolventinnen oder Absolventen vor, sind weitere Jahrgänge in die Berechnung einzubeziehen. Die Noten der während des Auslandsstudiums erbrachten Prüfungsleistungen werden nur unter den Voraussetzungen des § 18 Absatz 4 bei der Bildung der Gesamtnote berücksichtigt. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages der letzten Prüfungsleistung und wird von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses, ersatzweise von der Dekanin oder dem Dekan beziehungsweise deren Stellvertreterin oder dessen Stellvertreter unterzeichnet. Eine Abschrift des Zeugnisses und der Master-Urkunde werden auf Wunsch der oder des Studierenden auch in englischer Sprache ausgestellt.
(3) Für die Mastergrade sind folgende Bezeichnungen ohne weitere Zusätze zu verwenden:
Master of Arts, abgekürzt M.A., bei Studiengängen der Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften, Sport, Sportwissenschaft, Sozialwissenschaft, Kunst und Kunstwissenschaft sowie im Fach Architektur,
Master of Science, abgekürzt M.Sc., bei Studiengängen der Fächergruppen Mathematik, Naturwissenschaften, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften,
Master of Engineering, abgekürzt M.Eng., oder Master of Science, abgekürzt M.Sc., bei Studiengängen der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften,
Master of Arts, abgekürzt M.A., oder Master of Science, abgekürzt M.Sc., bei Studiengängen der Fächergruppe Wirtschaftswissenschaften,
Master of Laws, abgekürzt LL.M., bei Studiengängen der Fächergruppe Rechtswissenschaften.
Bei integrierten Studiengängen richtet sich die Gradbezeichnung nach demjenigen Fachgebiet, dessen Bedeutung im Studiengang überwiegt. Fachliche Zusätze zu den Gradbezeichnungen sind ausgeschlossen. Für weiterbildende Masterstudiengänge dürfen auch Mastergrade verwendet werden, die von den genannten Bezeichnungen abweichen.
Die Mitglieder nach Nummer 1 und ihre Stellvertreter werden für die Dauer von drei Jahren, das Mitglied nach Nummer 2 und sein Stellvertreter für die Dauer von einem Jahr durch die jeweiligen Vertreter ihrer Gruppe im zuständigen Fakultäts- bzw. Abteilungsrat gewählt. Die Mitgliedschaft beginnt am Tag der ersten Sitzung des Prüfungsausschusses nach den Wahlen. Die fachspezifische Prüfungsordnung kann eine andere Zusammensetzung des Prüfungsausschusses sowie die Beteiligung von Lehrkräften für besondere Aufgaben vorsehen; die Mitglieder aus der Gruppe der Professorinnen und Professoren müssen über die Mehrheit der Stimmen verfügen.
(7) Der Prüfungsausschuss stellt das Bestehen oder Nichtbestehen der Prüfungen und die Gesamtnote der Masterprüfung fest. Er ist für die Organisation der Prüfungen und alle damit in Zusammenhang stehenden Aufgaben zuständig. Der Prüfungsausschuss beschließt abschließend insbesondere über
die Ausgabe und Verlängerung der Bearbeitungszeit der Masterthesis und
(1) Für die Masterthesis und ggf. das Kolloquium zur Masterthesis sowie für Prüfungen nach § 14 Absatz 5 Satz 1 bestellt die oder der Prüfungsausschussvorsitzende Prüfende. Prüfende bei Modulprüfungen und deren Wiederholungen sind in der Regel die Lehrenden, in deren Lehrveranstaltung die Prüfungsleistung integriert ist. Über Ausnahmen entscheidet auf Antrag der Prüfungsausschuss.
(3) Die oder der zu Prüfende kann für die Masterthesis Prüfende vorschlagen. Den Vorschlägen ist, soweit möglich und vertretbar, zu entsprechen. Die oder der vorgeschlagene Prüfende kann die Übernahme der Prüfung bis zur Bestellung durch den Prüfungsausschuss ablehnen. Die Ablehnung ist schriftlich zu begründen; der Prüfungsausschuss entscheidet Wird der Vorschlag der oder des zu Prüfenden vom Prüfungsausschuss abgelehnt, kann die oder der zu Prüfende je einmal erneut eine Prüfende oder einen Prüfenden vorschlagen.
(6) Wird eine Masterthesis im Rahmen eines Projekts der Praxis erstellt, kann die externe Betreuerin oder der externe Betreuer des Projekts mit Zustimmung des Prüflings als Beisitzerin oder Beisitzer zum Kolloquium zur Masterthesis vom Prüfungsausschuss zugelassen werden. Die Beisitzerin oder der Beisitzer hat Fragerecht und nimmt an der Bewertung mit beratender Stimme teil. Beisitzerinnen und Beisitzer sind vor der Prüfung zur Verschwiegenheit zu verpflichten.
Der Allgemeine Teil der Masterprüfungsordnungen der Hochschule Bremen tritt mit Wirkung vom 1. März 2012 in Kraft. Gleichzeitig tritt der Allgemeine Teil der Masterprüfungsordnungen der Hochschule Bremen vom 26. Januar 2004 (Brem.ABl. S. 469), zuletzt geändert durch Ordnung vom 29. April 2008 (Brem.ABl. S. 307) außer Kraft. Gleichzeitig treten die dem Allgemeinen Teil der Masterprüfungsordnungen entgegenstehenden Bestimmungen der fachspezifischen Teile der Masterprüfungsordnungen außer Kraft.
hat die Masterprüfung nach der Masterprüfungsordnung für den Studiengang
Bremen, xx. x 20xx Die /Der Vorsitzende des
hat die Masterprüfung nach der Masterprüfungsordnung
Die Studierenden sind verpflichtet, innerhalb einer vom Prüfungsausschuss gesetzten Frist eine Ausbildungsstelle für ein praktisches Studiensemester im Inland bzw. im Ausland nachzuweisen. Die Fakultäten beraten sie dabei. Der Prüfungsausschuss überprüft die Ausbildungsstellen in Hinsicht auf die geforderten Ausbildungsziele. Kann eine Studierende oder ein Studierender keinen Ausbildungsplatz nachweisen, so sind von der zuständigen Fakultät geeignete Lösungen vorzuschlagen. In begründeten Ausnahmefällen, in denen eine Praxisstelle nicht zur Verfügung steht, wird das praktische Studiensemester durch gleichwertige Praxisprojekte oder Praxisphasen mit entsprechender Dauer ersetzt.
Die Anerkennung eines obligatorischen praktischen Studiensemesters im In- oder Ausland bzw. eines integrierten Auslandsstudiums ist Voraussetzung für das Bestehen der Masterthesis im Rahmen der Masterprüfung. Voraussetzung für die Anerkennung eines praktischen Studiensemesters sind:
Kolloquium /Präsentation.
Ein praktisches Studiensemester soll den Studierenden eine auf eigene Erfahrung gegründete, ergänzende praxisbezogene Bildung vermitteln. Es dient dem Erwerb von praktischen Erfahrungen in der Arbeitswelt, der Vorbereitung auf die spätere berufliche Tätigkeit in einem zunehmend internationalisierten Arbeitsmarkt sowie als Orientierungshilfe für das Studium. Es ist zeitlich und inhaltlich so in den Studiengang einzuordnen, dass sich die verschiedenen Studienabschnitte sinnvoll ergänzen und eine Einheit bilden. Im praktischen Studiensemester soll durch die Umsetzung der in den einzelnen Fachdisziplinen erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten durch Anwendung auf komplexere Probleme der Praxis der Theorie-Anwendungsbezug vertieft werden und die Rückkopplung der Praxiserfahrung in die Hochschule (Lehre, Studium, Forschung) erfolgen. Zielsetzung ist die Anregung zur Reflexion über berufliche Qualifikationen, die Anregung für den Erwerb gesellschaftlicher Handlungsorientierung, der Anstoß zu selbstkritischer Reflexion insbesondere hinsichtlich der Studiengestaltung und des Berufszieles und der Anstoß zur Reflexion über die gesellschaftlichen Wirkungen der eigenen Tätigkeiten.
Während eines praktischen Studiensemesters fertigt die oder der Studierende einen Arbeitsbericht an. Er beinhaltet insbesondere die Beschreibung der Ausbildungsstelle, Inhalt und Dauer der einzelnen Tätigkeiten, den Verlauf des Praktikums, die Darstellung wesentlicher Arbeitsergebnisse und die Beurteilung der Ausbildungsstelle. Die betreuende Hochschullehrerin oder der betreuende Hochschullehrer empfiehlt nach Vorlage und Prüfung des Arbeitsberichtes entsprechend den Vorgaben der fachspezifischen Prüfungsordnung dem Prüfungsausschuss die Anerkennung oder Nichtanerkennung. Die Empfehlung für eine Nichtanerkennung ist schriftlich zu begründen. In diesem Fall kann der Prüfungsausschuss die Anerkennung von der Erfüllung zusätzlicher Auflagen abhängig machen.
-----Diploma Supplement -------
2.1 Name of Qualificationlanguage) (full; abbreviated; in original
Hochschule Bremen, University of Applied Sciences Faculty of
excellent good satisfactory sufficient insufficient
(sehr gut) (gut) (befriedigend) (ausreichend) (nicht ausreichend)
Kultusministerkonferenz (KMK) [Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany]; Lenn é strasse 6, D-53113 Bonn; Fax: +49[0]228/501-229; Phone: +49[0]228/501-0
Hochschulrektorenkonferenz (HRK) [German Rectors' Conference]; Ahrstrasse 39, D-53175 Bonn; Fax: +49[0]228/887-110; Phone: +49[0]228/887-0; www.hrk.de; E-Mail: post@hrk.de
Common structural guidelines of the Länder as set out in Article 9 Clause 2 of the Framework Act for Higher Education (HRG) for the accreditation of Bachelor's and Master's study courses (Resolution of the Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany of 10.10.2003, as amended on 18.9.2008).
„Law establishing a Foundation ‚Foundation for the Accreditation of Study Programmes in Germany‚”, entered into force as from 26.2.2005, GV. NRW. 2005, nr. 5, p. 45 in connection with the Declaration of the Länder to the Foundation „Foundation: Foundation for the Accreditation of Study Programmes in Germany” (Resolution of the Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany of 16.12.2004.