Source: http://www.kirche-bodenburg-wehrstedt.de/cms/index.php/ueber-uns/friedhoefe/fh-ordnung-bbg
Timestamp: 2018-01-17 15:02:43
Document Index: 296566885

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 27', '§ 28', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 11', '§ 22', '§ 18', '§ 19', '§ 19', '§ 26', '§ 12']

Friedhofsordnung (FO) für den Friedhof der Ev.-luth. Kirchengemeinde Bodenburg - Östrum in Bodenburg
Gemäß § 4 der Rechtsverordnung über die Verwal­tung kirchlicher Friedhöfe (Friedhofsrechtsverord­nung) vom 13. November 1973 (Kirchl. Amtsbl. 1974 S. 1) hat der Kirchenvorstand der Ev.-luth. Kirchenge­meinde Bodenburg - Östrum am ________________ folgende Friedhofsordnung be­schlossen:
§ 14 Urnenreihengrabstätten
§ 14 a Urnenwahlgrab­stätten
§ 15 Erd-Rasenreihengrabstätten
§ 15 a Urnen-Rasenreihengrabstätten
§ 15 b Rasenwahlgrabstätten mit persönlicher Pflegemöglichkeit
§ 16 Rückgabe von Wahlgrabstätten
§ 17 Bestattungsverzeichnis
§ 18 Gestaltungsgrundsatz
§ 19 Gestaltung und Standsicherheit von Grabmalen und anderen Anlagen
§ 27 Leichenhalle
§ 28 Friedhofskapelle
(1) Diese Friedhofsordnung gilt für den Friedhof in Bodenburg der Ev.-luth. Kirchengemeinde Bodenburg - Östrum in seiner jeweiligen Größe. Der Friedhof umfasst zur Zeit die Flur­stücke 2/4, 2/5 Flur 1 Gemarkung Bodenburg und das Flurstück 174 Flur 1 Gemarkung Östrum in Größe von insgesamt 1,3742 ha. Eigentümerin der Flurstücke ist die Ev.-luth. Kirchengemeinde Bodenburg - Östrum.
(2) Der Friedhof dient der Bestattung der Personen, die bei ihrem Ableben ihren Wohnsitz in der Ev.-luth. Kirchengemeinde Bodenburg - Östrum/ Stadt Bad Salzdetfurth Ortsteil Bodenburg hatten, sowie derjenigen, die bei ihrem Tode ein Recht auf Bestattung in einer bestimmten Grab­stätte besaßen. Der Fried­hof dient auch der Bestattung von Fehlgeborenen und Ungeborenen i.S.d. Niedersächsischen Bestattungsgesetzes.
a) die Wege mit Fahrzeugen oder Rollschuhen, Inlinern, Skateboards aller Art - ausgenommen Kinderwagen, Rollstühle, Handwagen sowie Fahr­zeuge der Friedhofsverwaltung und der für den Friedhof zugelassenen Dienstleistungserbringer - zu be­fahren,
f) Abraum und Abfälle außerhalb der dafür be­stimmten Stellen abzulagern oder mitgebrachten Unrat zu entsorgen,
g) fremde Grabstätten und die Friedhofsanlagen au­ßerhalb der Wege zu betreten, zu beschädigen oder zu verunreinigen,
h) Hunde unangeleint mitzuführen.
a) Reihengrabstätten (§ 12),
b) Wahlgrabstätten (§ 13),
c) Urnenreihengrabstätten (§ 14),
d) Urnenwahlgrabstätten (§ 14 a),
e) Erd-Rasenreihengrabstätten (§ 15),
f) Urnen-Rasenreihengrabstätten (§ 15 a),
g) Rasenwahlgrabstätten mit Teilpflegemöglichkeit (§ 15 b).
(6) Bei neu anzulegenden Grabstätten sollen diese etwa folgende Größe haben:
a) für Särge von Kindern: Länge: 1,50 m Breite: 0,90 m,
von Erwachsenen: Länge: 2,20 m Breite: 1,00 m (Einzelgrab),
Länge: 2,20 m Breite: 2,30 m (Doppelgrab),
b) für Urnen: Länge: 1,00 m Breite: 0,60 m.
(2) Das Abräumen von Reihengrabfeldern oder Teilen davon wird sechs Monate vor Ab­lauf der Ru­hezeit durch ein Hinweisschild auf dem betreffenden Grabfeld bekannt gemacht.
(1) Urnenreihengrabstätten werden zur Bestattung von Aschen ver­geben. In einer Urnenreihengrabstätte darf nur eine Asche bestattet werden.
(2) Soweit sich nicht aus der Friedhofsordnung et­was anderes ergibt, gelten für Urnenreihengrabstätten auch die Vorschriften für Rei­hengrabstätten.
Erd-Rasenreihengrabstätten
(1) Erd-Rasenreihengrabstätten sind Reihengrabstätten für Erdbestattungen, deren Pflege durch den Friedhofsträger oder einen durch den Friedhofsträger beauftragten Dritten erfolgt.
(2) Die Gestaltung je Grabstätte erfolgt nach Wunsch des Nutzungsberechtigten mit
a) einer ebenerdig verlegten Gedenkplatte mit den Maßen 300 mm (Länge) x 400 mm (Breite) x 40 mm (Höhe) oder
b) einer Namensplatte am zentralen Gedenk-Grabmal,
die jeweils den Namen sowie das Geburts- und Sterbejahr der Verstorbenen enthält. Die Anschaffung und das Setzen der Gedenkplatte bzw. der Namensplatte veranlasst die Friedhofsverwaltung auf Kosten des Nutzungsberechtigten. Grabmale, Einfassungen, Blumenschmuck und sonstige Gegenstände dürfen wegen der notwendigen Rasenpflege nicht aufgestellt werden. Blumen- und sonstiger Trauerschmuck können am zentralen Gedenk-Grabmal abgelegt werden.
(3) Soweit sich nicht aus der Friedhofsordnung etwas anderes ergibt, gelten die Vorschriften für Reihengrabstätten auch für Erd-Rasenreihengrabstätten.
Urnen-Rasenreihengrabstätten
(1) Urnen-Rasenreihengrabstätten sind Reihengrabstätten für Urnenbestattungen, deren Pflege durch den Friedhofsträger oder einen durch den Friedhofsträger beauftragten Dritten erfolgt.
(2) Die Gestaltung je Grabstätte kann erfolgen mit
(3) Soweit sich nicht aus der Friedhofsordnung etwas anderes ergibt, gelten die Vorschriften für Reihengrabstätten auch für Urnen-Rasenreihengrabstätten.
Rasenwahlgrabstätten mit persönlicher Pflegemöglichkeit
(1) Rasenwahlgrabstätten mit persönlicher Pflegemöglichkeit sind Grabstätten für Erd- oder Urnenbestattungen, die mit einer oder zwei Grabstellen vergeben werden. Eine Verlängerung des Nutzungsrechts ist nur einmalig im Zusammenhang mit der Belegung der zweiten Grabstelle möglich. Eine zusätzliche Beisetzung von Urnen gem. § 11 Abs. 5 ist ausgeschlossen. Vom Kopfende der Grabstätte kann nach Absprache mit der Friedhofsverwaltung auf ganzer Breite ein max. 70 cm tiefer Pflanzstreifen für die persönliche Grabpflege durch den Nutzungsberechtigten genutzt werden. Die Pflege der übrigen Rasenfläche erfolgt durch den Friedhofsträger oder einen durch diesen beauftragter Dritter.
(2) Sofern die persönliche Grabpflege der Grabstätte gem. Absatz 1 Satz 4 nicht mehr gewünscht wird, erfolgt auf Antrag des Nutzungsberechtigten eine Bepflanzung mit Rasen. Die Pflege übernimmt der Friedhofsträger oder ein durch diesen beauftragter Dritter. § 22 bleibt hiervon unberührt.
(3) Die Gestaltung hat mit einer 1000 mm (Höhe) x 650 mm (Breiten) x 150 mm (Stärke) großen Grabstele zu erfolgen, die mindestens den Namen, das Geburts- und das Sterbejahr der Verstorbenen enthalten soll. Die Anschaffung und das Setzen erfolgen auf Veranlassung des Nutzungsberechtigten. Wegen der notwendigen Rasenpflege sind Einfassungen nicht zulässig.
(4) Soweit sich nicht aus der Friedhofsordnung etwas anderes ergibt, gelten die Vorschriften für Wahlgrabstätten auch für Rasenwahlgrabstätten mit persönlicher Pflegemöglichkeit.
Gestaltung und Standsicherheit von Grabmalen und anderen Anlagen
(1) Grabmale und andere Anlagen dürfen nicht so gestaltet werden, dass sie eine Verunstaltung des Friedhofes bewirken oder Friedhofsbesucher in ihrer Andacht stören können. Die Gestaltung darf sich ferner nicht gegen den christlichen Glauben richten. Im Übrigen gilt § 18 entspre­chend. Werkstattbezeichnungen dürfen nur unten an der Seite oder Rückseite eines Grabmals in unauffäl­liger Weise angebracht werden.
(1) Die Grabstätten müssen binnen sechs Monaten nach der Belegung oder nach dem Erwerb des Nut­zungsrechts angelegt sein. Sie dürfen nur mit Gewächsen bepflanzt werden, durch die benachbarte Grabstätten und öffentli­che Anlagen nicht beeinträchtigt werden. Das Pflan­zen von Bäumen ist auf den Grabstätten nicht gestattet. Grababdeckungen aus Naturstein oder sonstigen wasser- und luftundurchlässigen Materialen sind bis zu einem Umfang von einem Drittel der Gesamtfläche der Grabstätte zulässig.
(3) Die Friedhofsverwaltung ist befugt, stark wuchernde, absterbende oder Bestattungen behindernde He­cken und Sträucher zu beschneiden oder zu beseitigen. Verwelkte Blumen, Kränze usw. sind von den Grabstätten zu entfernen und an den dafür vor­gesehenen Plätzen abzulegen.
(4) Die Verwendung von Blechdosen, Gläsern, Fla­schen o. ä. für die Aufnahme von Schnittblumen ist nicht gestattet.
Errichtung und Änderung von Grabmalen
(7) Entspricht die Ausführung eines errichteten oder veränderten Grabmals und anderer Anlagen nicht den Anzeigeunterlagen und den Vorgaben der Friedhofsordnung, setzt die Friedhofsverwaltung der nutzungsberechtig­ten Person eine angemessene Frist zur Beseitigung oder Abänderung des Grabmals und anderer Anlagen. Nach ergebnislosem Ab­lauf der Frist kann die Friedhofsverwaltung die Abän­derung oder Beseitigung auf Kosten der nutzungs­berechtigten Person veranlassen. Bei nicht ordnungsmäßi­ger Gründung und Befestigung des Grabmals und anderer Anlagen gilt § 19 Absatz 4.
(1) Soweit auf den Friedhöfen Mausoleen oder ge­mauerte Grüfte bestehen, können sie im Rahmen der bestehenden Nutzungsrechte genutzt werden. Neubauten sind nicht möglich. Im Übrigen gelten § 19 Absätze 3 und 4 entsprechend.
(2) Nach Ablauf der Nutzungszeit und nach Be­kanntmachung über das Abräumen der Grabstätten hat der bisherige Nutzungsberechtigte Grabmalen und anderen Anlagen zu entfernen, soweit es sich nicht um Grabmale nach § 26 handelt. Kommt der bisherige Nutzungsberechtigte seiner Verpflichtung nicht innerhalb von drei Monaten nach Bekanntgabe über das Abräumen der Reihengrabstätten (§ 12 Abs. 2) oder drei Monate nach Ablauf des Nutzungsrechtes an Wahlgrabstätten nach, kann die Friedhofsverwaltung die Abräumung auf Kosten des bisherigen Berechtigten vornehmen oder veranlassen. Die Friedhofsverwaltung hat keinen Ersatz für Grabmale und andere Anlagen zu leis­ten. Sie ist auch nicht zur Aufbewahrung abgeräumter Grabmale und anderer Anlagen verpflichtet. Die Friedhofsverwaltung hat auch keinen Gebührenbetrag zu erstatten, wenn die verpflichtete Person selbst abräumt.
Künstlerisch oder historisch wertvolle Grab­male
Die Leichenhalle der Stadt Bad Salzdetfurth dient zur Auf­nahme von Leichen bis zur Bestattung. Es sind die jeweils geltenden Benutzungsbestimmungen zu beachten.
Für Trauerfeiern steht die Friedhofskapelle der Stadt Bad Salzdetfurth zur Verfügung.
Es sind die jeweils geltenden Benutzungsbestimmungen zu beachten.
(1) Diese Ordnung tritt nach der kirchenaufsichtli­chen Genehmigung am Tage nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.
(2) Gleichzeitig tritt die Friedhofsordnung in der Fas­sung vom 23.02.2009 außer Kraft.