Source: http://lebensgut-frankenthal.de/satzung-des-vereins-lebensgut-frankenthal/
Timestamp: 2018-11-16 08:18:22
Document Index: 74552871

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§3', '§ 9', '§ 8', '§9', '§ 26']

Satzung des Vereins | LebensGut Frankenthal
Satzung “ LebensGut Frankenthal “ e.V.
Der Verein trägt den Namen “ LebensGut Frankenthal „
Der Verein hat seinen Sitz in Frankenthal , Gemeinde Samtens auf Rügen
§ 2 Gemeinnützigkeit und Eintragung des Vereins
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine wirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch verhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Zuwendungen an Mitglieder können nur über die Mitgliederversammlung beschlossen werden und müssen mit den Grundsätzen des Vereins (§3) übereinstimmen.
Zentraler Gedanke ist „Wir wollen nicht besser leben, sondern wir wollen gut leben“ Gutes Leben bedeutet ein Leben im Einklang mit und nicht auf Kosten der Natur und anderer Menschen. Charakteristisch für alle geplanten Aktivitäten ist der achtungsvolle Umgang mit den Menschen und der Natur und eine ökologische Herangehensweise an die Erzeugung und Verarbeitung von Produkten.
Die Tätigkeiten des Vereins orientieren sich am „Buen Vivir“, dem Prinzip des „guten Lebens“, wie es in der equadorianischen und bolivianischen Verfassung verankert wurde.
Aufbau eines Schau- und Erlebnisgartens und Entwicklung, Pflege und Wiederbelebung eines Schulgartens für Kinder aus Kindergärten und Schulen
Bereicherung des kulturellen Lebens im ländlichen Raum durch Landkino, Kunstausstellungen, Kulturveranstaltungen, Lesungen und Konzerte
Schaffung eines Mehrgenerationentreffpunkts für die Region
Organisation von Seminaren mit Schwerpunkt Umwelt, Natur und soziale Lebensformen
Aufbau einer Begegnungsstätte zum Austausch von Alternativen zum derzeitigen Produktions- und Konsummodell und Durchführung von Projekten, welche sich diesem Thema widmen
Unterstützung bei der Schaffung dezentraler nahezu autarker regionaler Wirtschaftskreisläufe und Organisation von sozialen Tauschringen
Vernetzung bestehender Projekte , Einzelunternehmen , Vereine, Initiativen und Institutionen mit Schwerpunkt regional, sozial, ökologischer, nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und somit Förderung regionaler Versorgungsstrukturen.
natürliche, unbeschränkt geschäftsfähige Personen
juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts
Die Mitgliedschaft setzt die Unterzeichnung einer Beitrittserklärung voraus.
Minderjährige unter 18 Jahren bedürfen der Erlaubnis der Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters für eine Mitgliedschaft.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
Der Beitritt bedeutet zugleich die Anerkennung der Vereinssatzung durch das Mitglied
Die Mitglieder des Vereines verpflichten sich dazu, die ggf. anfallenden jährlichen Mitgliedsbeiträge zu entrichten. Näheres regelt § 9.
Die Mitglieder haften nicht persönlich für Angelegenheiten des Vereins.
Die Mitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung sowie zur Ausübung des Antrags-, Auskunfts- und Stimmrechtes in der Mitgliederversammlung, sofern die Satzung nichts anderes bestimmt.
Die Mitgliedschaft beinhaltet das Recht auf Information.
Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, mit dem Tod des Mitglieds, durch Ausschluss aus dem Verein oder durch Streichung von der Mitgliedsliste.
Ein Mitglied kann durch den Beschluss der Mitgliederversammlung mit ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat.
Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung.
Der Vorstand hat seinen Antrag dem auszuschließenden Mitglied mindestens vier Wochen vor der Versammlung schriftlich mitzuteilen.
Eine schriftlich eingegangene Stellungnahme des Mitglieds ist in der über den Ausschluss entscheidenden Mitgliederversammlung vor der Abstimmung zu verlesen.
§ 8 Vereinsfinanzierung
a) Entgelte für seine Tätigkeit im Bereich Vereinsveranstaltungen, Bewirtung
b) Zuschüsse des Landes, der Kommunen und anderer öffentlicher Stellen;
c) Mitgliedsbeiträge (näheres regelt §9)
d) Spenden und Schenkungen
e) Zuwendungen Dritter
f) Entgelte für erbrachte Dienstleistungen, wie Seminare, Kurse, Workshops o.ä.
Ob Beiträge erhoben werden wird in der Geschäftsordnung festgelegt.
Werden Beiträge erhoben, können Mitglieder unter bestimmten Vorraussetzungen davon befreit werden.
Diese Voraussetzungen werden ebenfalls in der Geschäftsordnung festgelegt.
Mitglieder für die eine finanzielle Belastung durch eventuell erhobene Beiträge unzumutbar ist, werden von der Zahlung befreit.
Ob die Zahlung von Beiträgen unzumutbar ist, wird in der Mitgliederversammlung geklärt.
Die Mitgliederversammlung ist berechtigt weitere Organe zu bilden.
(1) Der Vorstand des Vereins setzt sich wie folgt zusammen:
Erste(r) Vorsitzende(r),
Zweite(r) Vorsitzende(r),
Kassenwart/Kassenwärtin.
(2) Für die Wahl des Vorstands gilt:
Für die Wahl in den Vorstand kann jedes ordentliche Mitglied kandidieren. Eine Wiederwahl ist zulässig.
Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner/ihrer regulären Amtszeit aus, kann für seine/ihre restliche Amtszeit vom Vorstand ein NachfolgerIn bestellt werden.
Steht nach Ablauf der Amtszeit kein/e NachfolgerIn fest, bleibt das amtierende Vorstandsmitglied im Amt, bis ein/e NachfolgerIn gewählt wird.
Die Verteilung der Ämter erfolgt über eine Direktkandidatur auf das entsprechende Amt.
Auf Beschluss der Mitgliederversammlung (einfache Mehrheit) kann die Zahl der Vorstandsmitglieder erhöht werden. Dabei muss der Vorstand aus jeweils einer ungeraden Zahl von Mitgliedern gestellt werden, um die Beschlussfähigkeit zu wahren.
(3) Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins (intern)zuständig und auf Grundlage der Beschlüsse der Vorstandssitzung vertritt ein Vorstandsmitglied den Verein.
Der Vorstand entscheidet durch Beschluss in Vorstandssitzungen, zu denen er mindestens einmal jährlich zusammentrifft und über die eine Niederschrift zu fertigen ist.
Die Einladung ergeht mit einer Frist von einer Woche durch ein Vorstandsmitglied, oder ein vom Vorstand bestimmtes Vereinsmitglied.
(4) Für Rechtshandlungen mit einem Gegenstandswert von mehr als 500€ (inWorten: FünfhundertEuro) Betrag ist ein schriftlicher Beschluss der Vorstandssitzung erforderlich.
(5) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins im Außenverhältnis. Den Vorstand im Sinne des § 26 Abs. 2 BGB bilden der/die Vorsitzende, der/die Stellvertretende Vorsitzende und der/die Kassenwart/Kassenwärtin. Zur Vertretung nach Außen sind mindestens 2 der Vorstandsmitglieder notwendig.
(6) Die Aufgaben des Vorstandes beinhalten unter Anderem folgende Aufgaben:
Vorbereiten der Mitgliederversammlung und Aufstellen der Tagesordnung,
Einberufen der Mitgliederversammlung,
Übertragung von Aufgaben an Mitglieder im Rahmen der Vereinstätigkeit
Verhandeln und Abschließen von rechtsgültigen Verträgen im Sinne und zum Zwecke der Vereinstätigkeit.
(7) Die Vorstandssitzungen sind öffentlich.
12 Die Mitgliederversammlung
(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig und nicht vererblich.
Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes nach Vorlage des Kassenberichts,
weitere Aufgaben, soweit sich dies aus der Satzung, der Geschäftsordnung oder nach dem Gesetz ergibt.
(3) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal pro Jahr statt oder wenn das Interesse des Vereins es erfordert. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von vier Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung (postalisch oder via E-Mail) einberufen.
(4) Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens 2 Tage vor dem angesetzten Termin schriftlich fordert. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen.
(5) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Antrag der Mitglieder einzuberufen, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangen.
(6) Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.
(7) Beschlüsse der Mitgliederversammlung und Satzungsänderungen bedürfen einer ¾
Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen
Stimmen an.
(8) Beschlüsse werden, sofern die Versammlung nicht etwas anderes bestimmt, offen durch Handaufheben mit Stimmenmehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
(9) Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen. Die Mitgliederversammlung wählt einen Versammlungsleiter und einen Protokollführer. Das Protokoll wird vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter unterschrieben.
(10) Die Mitgliederversammlung entscheidet auch über Aufnahme von Darlehen ab 500€, Aufgaben des Vereins, An- und Verkauf sowie Belastung von Grundbesitz, Beteiligung an Gesellschaften.
(1) Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder herbeizuführen.
(2) Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins
an den Verein “ Förderverein UmWeltSchule Rügen e.V.“ der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige Zwecke zu verwenden hat.
(1) Ist ein Teil dieser Satzung rechtswidrig, rechtsungültig oder für rechtsungültig erklärt oder angezeigt worden, bleiben die anderen Teile der Satzung davon unberührt und behalten ihre Gültigkeit bis anderes durch die Mitgliederversammlung beschlossen wird.
Die vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 04.12.2014
Sie tritt in Kraft, sobald der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Bergen / Rügen eingetragen ist.
Die Satzung zum Download:
erstes Frankenthaler Küchenkonzert