Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%20141,%20357
Timestamp: 2020-08-06 13:35:49
Document Index: 207021313

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 134', '§ 177', '§ 134', '§ 138', '§ 177', '§ 134', '§ 134', 'BGH', '§ 299', '§ 134', 'BGH', '§ 299', '§ 134', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 06.05.1999 - VII ZR 132/97 - dejure.org
https://dejure.org/1999,382
BGH, 06.05.1999 - VII ZR 132/97 (https://dejure.org/1999,382)
BGH, Entscheidung vom 06.05.1999 - VII ZR 132/97 (https://dejure.org/1999,382)
BGH, Entscheidung vom 06. Mai 1999 - VII ZR 132/97 (https://dejure.org/1999,382)
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Wirksamkeit eines aufgrund Bestechung zustandegekommenen Vertrages
Abschluss eines Architektenvertrages aufgrund von Bestechung
Wirksamkeit eines durch Schmiergeldabrede zustande gekommenen Architektenvertrages
Mit einer Bestechung abgeschlossener Architektenvertrag
Architektenvertrag, abgeschlossener -
BGB §§ 134, 138, § 177
Nichtigkeit des Architektenvertrages bei Bestechung des Geschäftsführers der Auftraggeberin?
Bundesgerichtshof zur Unwirksamkeit von Architektenverträgen nach Schmiergeldzahlungen
§ 134 BGB, § 138 BGB, § 177 BGB
Architektenvertrag; Unwirksamkeit von Architektenverträgen nach Schmiergeldzahlungen
§§ 134, 138, 177 BGB
Architektenvertrag/Nichtigkeit/Bestechung
BGB §§ 134, 138, 177
Wirksamkeit eines auf einer Schmiergeldabrede beruhenden Vertrags
Zur Nichtigkeit eines infolge Bestechung geschlossenen Architektenvertrages
Architekt besticht Geschäftsführer des Auftraggebers: Architektenvertrag nichtig?
Folgegeschäfte bei Bestechungen sind nicht immer nichtig! (IBR 1999, 375)
BGHZ 141, 357
NJW 1999, 2266
NJW-RR 1999, 1323 (Ls.)
ZIP 1999, 1099
ZMR 1999, 645
NJ 2000, 40
VersR 1999, 1541
WM 1999, 1322
BauR 1999, 1047
Abreden über die Zahlung von Bestechungsgeld sind zudem unter den Voraussetzungen des § 299 StGB wegen Verstoßes gegen ein gesetzliches Verbot nach § 134 BGB nichtig (vgl. BGHZ 141, 357, 359;… 201, 129 Rn. 33).
Abreden über die Zahlung von Bestechungsgeld sind zudem unter den Voraussetzungen des § 299 StGB wegen Verstoßes gegen ein gesetzliches Verbot nach § 134 BGB nichtig (BGHZ 141, 357, 359).
Zwar führen sittenwidrige Abreden über an den Vertreter zu leistende Zahlungen nur dann zur Nichtigkeit des Hauptvertrags nach § 138 Abs. 1 BGB, wenn sie auch zu einer für den Geschäftsherren nachteiligen Gestaltung geführt haben (BGH, Urteil vom 1. Januar 1990 - VIII ZR 337/88, NJW-RR 1990, 442, 443; Urteil vom 6. Mai 1999 - VII ZR 132/97, BGHZ 141, 357, 361).
In diese rechtliche Beurteilung ist einzubeziehen, ob es nach seinem aus der Zusammenfassung von Inhalt, Beweggrund und Zweck zu entnehmenden Gesamtcharakter mit den guten Sitten nicht zu vereinbaren ist (…vgl. BGH Urteile vom 19.10.2010 - VI ZR 124/09, WM 2010, 2256 und VI ZR 248/08, juris Rz. 13; BGH, Urteil vom 06.05.1999 - VII ZR 132/97, BGHZ 141, 357, 361, jeweils m.w.N.).
Ebenso wenig liegt ein Umgehungsgeschäft vor, da der mit den Verträgen beabsichtigte Erfolg - Erbringung von Projektsteuerungs- bzw. Architektenleistungen - nicht missbilligt wird (BGH, Urteil vom 6.5. 1999 - VII ZR 132/97 - NJW 1999, 2266, 2267).
In diese rechtliche Beurteilung ist einzubeziehen, ob es nach seinem aus der Zusammenfassung von Inhalt, Beweggrund und Zweck zu entnehmenden Gesamtcharakter mit den guten Sitten nicht zu vereinbaren ist (BGH, Urteil vom 6. Mai 1999 - VII ZR 132/97, BGHZ 141, 357, 361; vom 19. Juli 2004 - II ZR 402/02, BGHZ 160, 149, 157;… vom 3. Dezember 2013 - XI ZR 295/12, WM 2014, 71 Rn. 23 mwN).
Ein Rechtsgeschäft verstößt gegen § 138 Abs. 1 BGB, wenn es nach seinem aus der Zusammenfassung von Inhalt, Beweggrund und Zweck zu entnehmenden Gesamtcharakter mit den guten Sitten nicht zu vereinbaren ist (BGH 28. Februar 1989 - IX ZR 130/88 - BGHZ 107, 92, 97, zu II 1 a der Gründe; 6. Mai 1999 - VII ZR 132/97 - BGHZ 141, 357, 361, zu I 2 b (1) der Gründe).
In diese rechtliche Beurteilung ist einzubeziehen, ob es nach seinem aus der Zusammenfassung von Inhalt, Beweggrund und Zweck zu entnehmenden Gesamtcharakter mit den guten Sitten nicht zu vereinbaren ist (…vgl. Senatsurteile vom 19. Oktober 2010 - VI ZR 124/09, aaO und - VI ZR 248/08, juris Rn. 13; BGH, Urteil vom 6. Mai 1999 - VII ZR 132/97, BGHZ 141, 357, 361, jeweils mwN).
Vergabe eines öffentlichen Auftrags: Nichtigkeit bei kollusivem Zusammenwirken …