Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-einer-grundschule-17726
Timestamp: 2019-10-22 13:43:25
Document Index: 396346780

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 2', '§ 123', '§ 47', '§ 8', '§ 34', '§ 160']

Ergebnis: Neubau einer Grundschule
Neubau einer vierzügigen Grundschule	, Gehrden/ Deutschland
wa-2021613
IFB - Institut für Bauforschung e.V., Hannover
1. Preis: Ohnesorge Klostermann Faßbender OKF Architekten, Osnabrück
Dipl.-Ing. Architekt Martin Wypior, Stuttgart
2. Preis: Dipl.-Ing. Architekt Martin Wypior, Stuttgart
studioeuropa Reiner Chillino Architekten Partnerschaft, München
2. Preis: studioeuropa Reiner Chillino Architekten Partnerschaft, München
Anerkennung: Architekturbüro Venneberg & Zech, Hannover
Anerkennung: Patrik Dierks Norbert Sachs Architekten, Berlin
Auf Grund des nicht mehr zeitgemäßen baulichen Zustands der bestehenden Grundschulen und der Schülerzahlentwicklung hat sich der Rat der Stadt Gehrden für einen Neubau ausgesprochen. Der neue Baukörper soll ausreichend Platz für eine vierzügige Grundschule mit der Möglichkeit der Ganztagsbetreuung bieten.
Der zu realisierende Grundschulbau soll den hohen Anspruch an modernes, energetisch hocheffizientes Bauen mit optimalen Standards erfüllen und in seiner Gestaltung, Energieeffizienz, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit ein vorbildliches Schulgebäude sein. Bei der Bauaufgabe sollen besonders die Aspekte des gesunden Bauens, der Nachhaltigkeit und der Inklusion Beachtung finden.
Neben den energetischen Belangen sind insbesondere die attraktiven Außenraumbeziehungen für die Schüler von hoher Bedeutung.
Deutschland-Gehrden: Dienstleistungen von Architekturbüros
2017/S 233-485178
Kontaktstelle(n): Herr Frank Becker-Sickau
Telefon: +49 51086404-543
E-Mail: becker-sickau@gehrden.de
Fax: +49 51086404-99543
Hauptadresse: www.gehrden.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.gehrden.de/wettbewerbe
Neubau einer Grundschule.
Die Ausloberin beabsichtigt, in der Stadt Gehrden eine vierzügige Grundschule (ohne Mensa, ohne Sporthalle) zu errichten. Zweck des Verfahrens ist es, in einem nichtoffenen Wettbewerb alternative Lösungsvorschläge zu erhalten und einen geeigneten Architekten als Auftragnehmer für die Planungsleistungen zu ermitteln. Bei der Bauaufgabe sollen besonders die Aspekte des gesunden Bauens, der Nachhaltigkeit und der Inklusion Beachtung finden. Grundlage für den Planungswettbewerb ist die RPW 2013. Als Gesamtinvestitionsvolumen sind 9 000 000 EUR brutto (KG 300, 400, 700) veranschlagt. Die Beauftragung wird (mindestens) die LPH 1-4 gemäß §§ 34/39 HOAI umfassen.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die am Tage der Auslobung: – zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind und Mitglied einer Architektenkammer in Deutschland sind, oder – die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt nach § 2 NArchtG (als auswärtiger Architekt) und Geschäftssitz/Wohnsitz im Zulassungsbereich haben, oder – zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt und im Zulassungsbereich ansässig sind; ist die Berufsbezeichnung dort gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EU-Richtlinie. Ferner juristische Personen, die am Tage der Auslobung: – ihren Geschäftssitz im Zulassungsbereich haben, und – einen satzungsgemäßen Geschäftszweck haben, zu dem der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören, und – einen bevollmächtigten Vertreter der Gesellschaft und einen Verfasser der Wettbewerbsarbeit haben, die die fachlichen Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt sind, erfüllen. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Mitglieder von Bewerbergemeinschaften sowie Mitarbeiter, die an der Ausarbeitung einer Wettbewerbsarbeit beteiligt waren, dürfen nicht zusätzlich am Wettbewerb teilnehmen. Verstöße hiergegen haben den Ausschluss sämtlicher Arbeiten der Beteiligten zur Folge. Landschaftsarchitekten und Innenarchitekten sind in Bewerbergemeinschaften mit Architekten teilnahmeberechtigt. Die Teilnahmebedingungen für Architekten gelten sinngemäß. Bei Zulassung zum Planungswettbewerb dürfen Bewerbergemeinschaften nachträglich nicht verändert oder neu gebildet werden. Mitarbeiter und Fachberater ohne eigene Teilnahmeberechtigung dürfen abweichen.
Venneberg, Zech & Partner Architekten BDA, Hannover
Architekten Schäfer Krause Schulz, Hannover
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Formale Bedingungen, Architektonische Qualität, Innere Funktion und Innenraumqualität, Erschließung und Freiflächen, Stadträumliche Einbindung, Ökologisches und energetisches Konzept, Wirtschaftlichkeit.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Wettbewerbssumme insgesamt 60 000 EUR zzgl. Mwst.: 1. Preis 25 000 EUR; 2. Preis 15 000 EUR; 3. Preis 10 000 EUR. 2 Anerkennungen, ges. 10 000 EUR Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilung der Preise beschließen.
: Informationen zu den Bewerbungsunterlagen: — Versicherung des Bewerbers, dass keine Ausschlusskriterien gemäß §§ 123 und 124 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) vorliegen, — Nachweis der Führung der geforderten Berufsbezeichnung (Kopie der letzten Beitragsrechnung oder Bescheinigung der jeweiligen Architekten-/Ingenieurkammer, die nicht älter als 1 Jahr ist), — Versicherung, dass sich kein weiteres Mitglied einer eventuell bestehenden Bürogemeinschaft bewirbt, — Bei Bewerbergemeinschaften oder Partnerschaften müssen die Nachweise von allen Mitgliedern erbracht werden, — Der Teilnahmeantrag ist auf der o. a. Homepage zum Herunterladen bereitgestellt, — Sofern mehr Bewerber die anhand der Bewerbungsunterlagen geforderten Kriterien erfüllen als Teilnehmer vorgesehen sind, erfolgt eine Auswahl durch Losziehung unter Aufsicht einer unabhängigen Rechtsaufsicht, — Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Eignungskriterien: Nach dem Wettbewerb wird der Auslober von dem für die Beauftragung in Frage kommenden Bewerber den Nachweis der Eignung anhand der folgenden Kriterien prüfen: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, nachzuweisen durch eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und mindestens 1 000 000 EUR für Sachschäden oder Eigenerklärung, im Falle einer Beauftragung eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit, nachzuweisen durch eine abgeschlossene hochbauliche Planung (mindestens LP 2-5 HOAI) in den vergangenen 7 Jahren mit anrechenbaren Kosten KG 300 + 400 in Höhe von mindestens 1 000 000 EUR netto, ggf. nachzuweisen durch Eignungsleihe gem. § 47 VgV. Beauftragung: Das Preisgericht gibt eine Empfehlung für die Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses ab. Die Ausloberin wird unter Würdigung der in RPW § 8 (2) genannten Bedingungen der Empfehlung des Preisgerichts folgen und die Planungsleistungen für Gebäude und Freianlagen, mindestens die LPH (1) 2-4 gemäß §§ 34/39 HOAI, optional die LPH 5-8 übertragen, sofern die Preisträger die oben genannten Eignungskriterien erfüllen. Sollte sie aus wichtigen Gründen von der Beauftragung entsprechend der Empfehlung des Preisgerichts abweichen, werden sämtliche Preisträger des Wettbewerbs zur Angebotsabgabe und zu Verhandlungen eingeladen. Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung werden im Zuge der Einladung zur Verhandlung bekannt gegeben.
Fax: +49 413115-2943Internet-Adresse:www.niedersachsen.de
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Fristen gemäß § 160 (3) GWB.