Source: https://cms.gerichts-sv.at/sv-zeitschrift/?tx_dwsvo_ausgaben%5Bausgabe%5D=41&tx_dwsvo_ausgaben%5Baction%5D=show&tx_dwsvo_ausgaben%5Bcontroller%5D=Ausgabe&cHash=09513da7b370d9a0a2bde39669e3578e
Timestamp: 2019-09-18 00:42:50
Document Index: 282084280

Matched Legal Cases: ['§ 365', '§ 34', '§ 30', '§ 38', '§ 43', '§ 25', '§ 34', '§ 25']

Das Sachverständigenwesen scheint immer mehr verrechtlicht zu werden. Zumindest die zunehmende Anzahl der einschlägigen höchstgerichtlichen Entscheidungen deutet darauf hin: Im Berichtszeitraum Mai 2014 bis April 2015 finden sich etwa schon vierzig Urteile Sachverständige betreffend. Der folgende Rückblick zeigt eine Auswahl.
Prof Dipl-Ing Wolfgang Kleiber, FRICS
Immobilienbewertung - quo vadis?
Es gibt heute für die Immobilienbewertung ein schier unübersehbares Potential hochqualifizierter Fachleute, wobei sich der Schwerpunkt ihrer Sachkunde vom technischen in den rechtlichen und wirtschaftlichen Bereich verlagert hat. Im besonderen Hinblick auf die Entwicklungen in Deutschland, befasst sich der Beitrag mit der Immobilienwertermittlungsverordnung 2010 und der Neugliederung ihrer Systematik, die sich durch eine vorgezogene Marktanpassung und eine nachträgliche Berücksichtigung der besonderen objektspezifischen Grundstücksmerkmale auszeichnet; die Vorteile einer modellkonformen Wertermittlung und der Grundsatz der Referenzkonformität werden ausführlich erörtert.
Asc Prof (FH) Dr David Koch
Der Kapitalisierungszinssatz: Herleitung - Sensibilisierung - Markt-Rating
Bei der Bewertung von Liegenschaften mit Hilfe des Ertragswertverfahrens spielt der Kapitalisierungszinssatz eine (die) wesentliche Rolle. Es bestehen mehrere Möglichkeiten den Kapitalisierungszinssatz herzuleiten. Dieser Beitrag stellt die Herleitungen aus der Literatur dar und diskutiert die Möglichkeit den Zinssatz mit Hilfe eines Ratingmodells abzuleiten.
Zum Antrag auf Umbestellung eines Gerichtssachverständigen nach dessen Kostenwarnung im Hinblick auf den aufgetragenen Kostenvorschuss (§ 365 ZPO)
Bescheinigung der außergerichtlichen Einkünfte (§ 34 Abs 1 GebAG) sowie der Notwendigkeit und des Kostenaufwands der Hilfskräfte (§ 30 GebAG) - Bescheinigungsverpflichtung (§ 38 Abs 1 GebAG)
Zur "eingehenden Begründung" eines neurologischen Gutachtens (§ 43 Abs 1 Z 1 lit b oder d GebAG) (mit Anmerkung von H. Krammer)
Hilfsgutachter haben eigenen Gebührenanspruch gegenüber dem Gericht (§§ 25 und 30 GebAG)
Mühewaltungsgebühr nach § 34 Abs 3 Z 2 oder 3 GebAG
Der Gebührenanspruch richtet sich ausschließlich nach dem gerichtlichen Auftrag (§§ 25, 53 und 54 GebAG)
TR Bmst Ing Anton Voit - 80 Jahre!
Nachruf auf Baurat h.c. Dipl-Ing Dr Peter Stelzl
Delegiertenversammlung 2015 in Klagenfurt