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Timestamp: 2016-10-25 06:56:22
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Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 41/03 (12.01.2004)
Pr�sident Borella, Bundesrichter Lustenberger und nebenamtlicher Richter B�hler; Gerichtsschreiber Scartazzini
S.________, 1969, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Alfred Sch�tz, Bleicherweg 45, 8002 Z�rich,
Die 1969 geborene S.________ ist verheiratet und Mutter zweier 1995 und 1998 geborener Kinder. Sie war im Umfang von 30 Wochenstunden als B�roangestellte und Raumpflegerin in der v�terlichen Bauunternehmung t�tig und gest�tzt auf dieses Arbeitsverh�ltnis bei den Winterthur Versicherungen (im Folgenden: "Winterthur") obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Am 17. M�rz 1999 wurde sie als Lenkerin ihres Personenwagens Nissan "Micra", in dem ihre beiden Kinder mitfuhren, in eine Auffahrkollision verwickelt, bei welcher ihr an einer Strassenverzweigung angehaltenes Auto vom Fahrzeug einer anderen Verkehrsteilnehmerin von hinten gerammt und in den vor ihr wartenden PW geschoben wurde. In der Notfallstation des Spitals X.________, wohin die Versicherte zusammen mit ihren beiden Kindern unmittelbar nach dem Unfall verbracht wurden, wurde als Befund eine Klopfdolenz �ber der unteren Hals- und der obersten Brustwirbels�ule, Schmerzen bei der Rotation nach rechts erhoben und die Diagnose einer HWS-Distorsion gestellt.
In der Folge konsultierte S.________ am 24. M�rz 1999 den neurologischen Spezialarzt Prof. Dr. med. D.________ und am 9. April 1999 ihren Hausarzt, med. pract. K.________. Die "Winterthur" anerkannte ihre Leistungspflicht, erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) und holte Berichte von Prof. Dr. med. D.________ vom 24. M�rz, 26. April und 29. September 1999 sowie Formularberichte des Hausarztes vom 16. April, 16. Juli, 13. Oktober und 28. Dezember 1999 ein. Ausserdem liess sie die Versicherte durch den Neurologen Prof. Dr. med. W.________ begutachten (Gutachten vom 14. Januar 2000) und �bernahm die Kosten f�r einen vierw�chigen Rehabilitationsaufenthalt in der Klinik Y.________, den die Versicherte am 18. September 2000 antrat. Gest�tzt auf die im Rahmen dieser Hospitalisation durchgef�hrten interdisziplin�ren Abkl�rungen erstatteten die Chef�rzte f�r Neurologie und Rheumatologie der Klinik Y.________, Prof. Dr. med. E.________ und Dr. med. N.________, ein weiteres Gutachten vom 18. Dezember 2000. Nach Einholung von Stellungnahmen der beratenden �rzte der "Winterthur" vom 13. Januar und 8. Februar 2001 stellte diese mit Verf�gung vom 6. Juli 2001 ihre Leistungen f�r Heilbehandlung und Taggeld per 30. April 2001 ein und verneinte zugleich einen Anspruch auf eine Invalidenrente sowie eine Integrit�tsentsch�digung. Daran hielt die "Winterthur" mit Einspracheentscheid vom 27. September 2001 fest.
Beschwerdeweise liess S.________ die Kosten�bernahme f�r die weitere Heilbehandlung sowie die Ausrichtung von Taggeldern f�r eine Arbeitsunf�higkeit von 100%, eventuell die R�ckweisung der Sache zur medizinischen Abkl�rung an die Vorinstanz beantragen. Nach Durchf�hrung eines doppelten Schriftenwechsels wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die Beschwerde mit Entscheid vom 20. Dezember 2002 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst die Versicherte ihre vorinstanzlichen Rechtsbegehren erneuern. Die "Winterthur" l�sst in ihrer Vernehmlassung Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragen, w�hrend die Vorinstanz und das Bundesamt f�r Sozialversicherung, Abteilung Unfallversicherung (seit 1. Januar 2004 im Bundesamt f�r Gesundheit) auf eine Vernehmlassung verzichten.
1.2 Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist im vorliegenden Fall nicht anwendbar, da nach dem massgeblichen Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides (hier: 27. September 2001) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).
2.1 Es ist nicht streitig, dass der f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers zun�chst vorausgesetzte nat�rliche Kausalzusammenhang (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b je mit Hinweisen) zwischen dem am 17. M�rz 1999 erlittenen Verkehrsunfall und den �ber den 30. April 2001 hinaus geklagten k�rperlichen Beschwerden der Versicherten und ihrem von den Gutachtern der Klinik Y.________ diagnostizierten psychischen Gesundheitsschaden (Anpassungs- und hypochondrische St�rung) gegeben ist. Streitig ist einzig die Ad�quanz des Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfallereignis vom 17. M�rz 1999 einerseits sowie den �ber den 30. April 2001 hinaus anhaltenden Gesundheitsst�rungen der Versicherten und der darauf zur�ckzuf�hrenden Behandlungsbed�rftigkeit, Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit andererseits.
2.2 Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen einem Unfall mit Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS) ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle und den hernach andauernden Beschwerden mit Einschr�nkung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit (BGE 117 V 359) zutreffend wiedergegeben. Das kantonale Gericht hat �berdies richtig dargelegt, dass die Beurteilung der Ad�quanz in denjenigen F�llen, in welchen die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur vorliegenden ausgepr�gten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten, nach der f�r psychische Fehlentwicklungen nach Unf�llen geltenden Rechtsprechung (BGE 115 V 133) vorzunehmen ist (BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen).
Im Weitern hat die Vorinstanz richtig festgehalten, dass der Rechtsprechung gem�ss BGE 123 V 99 Erw. 2a der Sachverhalt zu Grunde liegt, dass sehr bald nach einem Unfall mit Schleudertrauma, gleichsam an diesen anschliessend, die psychische Problematik derart �berwiegt, dass die mit dem Schleudertrauma einhergehenden, k�rperlichen Beeintr�chtigungen (buntes Beschwerdebild) v�llig in den Hintergrund treten. Soll die Rechtsprechung zur Ad�quanz von psychischen Fehlentwicklungen nach einem Unfall hingegen in einem sp�teren Zeitpunkt angewendet werden, so ist die Frage, ob die psychische Problematik die �brigen Beschwerden nach einem Unfall mit Schleudertrauma der HWS ganz in den Hintergrund treten l�sst nicht nur aufgrund einer Momentaufnahme zu entscheiden. Vielmehr ist in einem solchen Fall zu pr�fen, ob im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt die k�rperlichen Beschwerden gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und damit ganz in den Hintergrund getreten sind. Nur wenn dies zutrifft, ist f�r die Beurteilung der Ad�quanz psychischer Fehlentwicklungen nach einem Schleudertrauma der HWS abweichend von BGE 117 V 367 Erw. 6a in fine und in �bereinstimmung mit BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa lediglich auf das Unfallereignis als solches und die dabei erlittenen k�rperlichen Gesundheitssch�den sowie deren objektive Folgen abzustellen (Urteile W. vom 18. Juni 2002, U 164/01, und H. vom 27. August 2002, U 172/00).
Der psychiatrische Gutachter der Klinik Y.________, Dr. med. R.________, hat in seinem Teilgutachten vom 30. November 2000 schl�ssig dargelegt, dass die der psychischen Gesundheitsst�rung der Versicherten zu Grunde liegenden innerseelischen Abl�ufe unmittelbar nach dem Unfall, "in den Sekunden danach", eingesetzt haben und in der Folge nie mehr abgeklungen sind. Diese psychogene Fehlentwicklung besteht in der hypochondrischen Bef�rchtung und �berzeugung der Versicherten, an einer schwerwiegenden und fortschreitenden k�rperlichen, vor allem das Hirn und das R�ckenmark betreffenden Krankheit zu leiden. Zwar wurde dieser psychische Gesundheitsschaden erst rund 1 � Jahre nach dem Unfall von einem psychiatrischen Spezialarzt als posttraumatische Anpassungs und hypochondrische St�rung diagnostisch pr�zise erfasst, doch ergibt sich ihre Richtigkeit mittelbar auch aus den Stellungnahmen der mit den k�rperlichen Beschwerden der Versicherten befassten neurologischen Spezial�rzte. In der Klinik S.________ wurde bereits am 26. April 1999 ein unauff�lliger neurologischer Befund erhoben und Prof. Dr. med. D.________ nahm deshalb bei seiner letzten Untersuchung der Versicherten vom 29. September 1999 eine "depressive Entwicklung" an. In therapeutischer Hinsicht empfahl er lediglich noch eine antidepressive Medikation. Der erste von der "Winterthur" beauftragte Gutachter, Prof. Dr. med. W.________, konnte im Dezember 1999 ebenfalls keine objektiven Befunde f�r die von der Versicherten geklagten, vielf�ltigen Schmerzen erheben, stellte die Diagnose eines "chronifizierten Schmerzsyndroms mit vor allem Nacken- und Kopfschmerzen nach HWS-Distorsion und auff�lligem Schmerzverhalten" und empfahl nebst Physiotherapie ebenfalls eine antidepressive Therapie. Ausweislich der Akten hat sich die Versicherte in der Folge weder um die Durchf�hrung dieser Therapie noch um die Verwertung der ihr von Prof. Dr. med. W.________ attestierten Arbeitsf�higkeit (100% als B�roangestellte, 50% als Reinigungsangestellte) bem�ht. In �bereinstimmung mit den vorbehandelnden Neurologen konnten auch die neurologischen Spezial�rzte der Klinik Y.________ keine objektivierbaren neurologischen Ausf�lle bzw. "kaum pathologische Untersuchungsbefunde" erheben und in den bildgebenden Untersuchungen der HWS ebenfalls keine Anhaltspunkte f�r eine Instabilit�t finden. Die neuropsychologische Teiluntersuchung ergab zwar ein leicht beeintr�chtigtes Leistungsprofil, doch konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Testergebnisse durch die "allgemeine psychische Befindlichkeit" und die "Schmerzverarbeitung" der Versicherten beeinflusst worden waren.
Insgesamt geht aus den vorhandenen medizinischen Unterlagen deutlich hervor, dass die k�rperlichen Beschwerden der Versicherten sp�testens ab Dezember 1999 nur noch eine sehr untergeordnete Rolle spielten und der Krankheitsverlauf in stark �berwiegendem Masse durch die psychische Gesundheitsst�rung - posttraumatische Anpassungs- und hypochondrische St�rung - gepr�gt war. Die Vorinstanz hat daher die Ad�quanz der bei der Beschwerdef�hrerin eingetretenen psychischen Fehlentwicklung zu Recht allein nach der Schwere des Unfallereignisses, der dabei erlittenen k�rperlichen Gesundheitssch�digung und deren objektiven Folgen beurteilt (BGE 115 V 133). Ob es sich bei der im Falle der Beschwerdef�hrerin sofort nach dem Unfall beginnenden psychischen Fehlentwicklung um einen selbstst�ndigen (sekund�ren) und damit nicht unfallkausalen psychischen Gesundheitsschaden handelt (vgl. RKUV 2001 Nr. U 412 S. 80), was die Vorinstanz bejaht hat, kann bei dieser Sach- und Rechtslage offen bleiben.
Die Beschwerdef�hrerin ist der Auffassung, beim Unfallereignis vom 17. M�rz 1999 habe es sich um einen mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen gehandelt, weshalb ein einziges der massgebenden objektiven Kriterien f�r die Bejahung der Ad�quanz der nach dem Unfall eingetretenen psychischen Fehlentwicklung gen�ge.
4.1 Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht stuft Auffahrkollisionen vor einem Fussg�ngerstreifen oder einem Lichtsignal regelm�ssig als mittelschwere, im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen liegende Ereignisse ein (Urteil A. vom 24. Juni 2003, U 193/01 mit weiteren Hinweisen). In einzelnen F�llen hat es sogar einen leichten Unfall angenommen, so insbesondere bei einer niedrigen kollisionsbedingten Geschwindigkeitsver�nderung (Delta-v unter 10 km/h; Urteil B. vom 7. August 2001, U 33/01). F�r die Auffahrkollision vom 17. M�rz 1999 hat der Unfallanalytiker der "Winterthur" ein Delta-v von minimal 12 km/h und maximal 16 km/h ermittelt, was nicht erheblich �ber dem Grenzwert f�r leichte Auffahrunf�lle liegt. Der am PW Nissan "Micra" der Versicherten entstandene Fahrzeugschaden wurde fotografisch genau festgehalten und vom Unfallanalytiker ber�cksichtigt. Dass der Fahrzeugschaden versicherungstechnisch als "Totalschaden" eingestuft wurde, bedeutet nur, dass die Reparaturkosten den Zeitwert des Fahrzeuges �berstiegen, sagt aber �ber die Gr�sse der Kollisionsenergie und der Kr�fte, die auf die HWS der Versicherten einwirkten, nichts aus. Es kann auch keine Rede davon sein, dass die Kollisionsgeschwindigkeit des auf den stillstehenden PW Nissan "Micra" der Versicherten auffahrenden Fahrzeuges 60 km/h betragen habe oder auch nur "sehr hoch" gewesen sei, wie die Beschwerdef�hrerin vorbringen l�sst. Die Auswertung der Bremsspuren dieses Fahrzeuges ergab eine (ungebremste) Geschwindigkeit bei Spurbeginn von 53 km/h. Daf�r, dass die Aufprallgeschwindigkeit mehr als 12 km/h bis h�chstens 16 km/h betragen habe, liegt nichts vor. Dementsprechend kann auch nicht von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen ausgegangen werden. Die objektiven Ad�quanzkriterien m�ssen daher in geh�ufter oder auffallender Weise erf�llt sein, sofern nicht ein Kriterium in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist, damit die Ad�quanz der psychischen Fehlentwicklung der Versicherten bejaht werden kann (BGE 115 V 140 Erw. 6c/bb).
4.2 Die Beschwerdef�hrerin erachtet das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumst�nde als erf�llt, weil sie nach der Kollision zusammen mit ihren beiden Kindern w�hrend 20 Minuten im Auto eingeschlossen gewesen sei, die Tochter Kim aus dem Mund geblutet und sie Angst um die Gesundheit ihrer schreienden Kinder gehabt habe.
Ein solcher Geschehensablauf ist im Polizeirapport �ber den Unfall vom 17. M�rz 1999 nicht dokumentiert. Danach erfolgte die Meldung an die Stadtpolizei Z�rich um 17.13 Uhr und diese traf mit zwei Beamten um ca. 17.20 Uhr an der Unfallstelle ein. Die beiden Polizeibeamten h�tten sich zweifellos als Erstes um die Befreiung der in ihrem Auto eingesperrten Versicherten und ihrer beiden schreienden Kinder bem�ht, wenn eine solche Notsituation vorgelegen h�tte. Es kommt hinzu, dass die Versicherte gegen�ber dem Schadeninspektor der "Winterthur", der sie am 11. Juni 1999 besuchte, zu Protokoll gab, sie sei in ihrem Fahrzeug "sitzen" geblieben, "bis in ca. 20 Minuten der Krankenwagen eintraf". Nach der Beweismaxime, wonach "Aussagen der ersten Stunde" in der Regel unbefangener und zuverl�ssiger sind als sp�tere Darstellungen des Unfallgeschehens, die bewusst oder unbewusst von nachtr�glichen �berlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein k�nnen (BGE 115 V 143 Erw. 8c mit Hinweis), ist auf das erw�hnte Protokoll des Schadeninspektors der "Winterthur" und den polizeilichen Unfallrapport abzustellen. Die von der Versicherten erstmals in ihrer vorinstanzlichen Replik vorgebrachte Version des Eingesperrtseins w�hrend 20 Minuten im demolierten Fahrzeug ist daher schon aus beweisrechtlichen Gr�nden unbeachtlich.
Der weitere Umstand, dass die Beschwerdef�hrerin Angst um die Gesundheit ihrer Kinder gehabt hat, m�sste, damit er als besonders dramatischer Begleitumstand gelten k�nnte, geeignet gewesen sein, eine psychische Fehlentwicklung auszul�sen (RKUV 1999 Nr. U 335 S. 209 Erw. 3b/cc). Das war hier eindeutig nicht der Fall, weil die beiden Kinder zusammen mit der Versicherten sofort in die Notfallstation des Spitals X.________ �berf�hrt wurden und dort ihre Unversehrtheit schon rund eine Stunde nach dem Unfall festgestellt wurde.
4.3 Ist die Ad�quanz einer psychischen Fehlentwicklung nach einem Schleudertrauma - wie hier - allein nach dem erlittenen k�rperlichen Gesundheitsschaden und dessen objektiven Folgen zu beurteilen, f�llt das Ad�quanzkriterium der besonderen Art der erlittenen Verletzung sachlogisch ausser Betracht. Denn ein Schleudertrauma der HWS oder eine ihm gleichgestellte �quivalente Verletzung stellt in solchen F�llen �berhaupt keine unfallkausale Teilursache oder nur eine solche von ganz untergeordneter Bedeutung f�r die eingetretene psychische Fehlentwicklung dar.
Analog verh�lt es sich mit den �brigen unfallbezogenen Ad�quanzkriterien, soweit die ihnen zu Grunde liegenden Unfallfolgen durch die psychische Fehlentwicklung bestimmt oder beeinflusst worden sind. Mit Bezug auf die Ad�quanzkriterien der Dauer der unfallbedingten Beschwerden, der �rztlichen Behandlung und der Arbeitsunf�higkeit ist deshalb in F�llen wie dem vorliegenden allein massgebend, wie lange die entsprechenden Unfallfolgen durch den erlittenen k�rperlichen Gesundheitsschaden in erheblichem Ausmass mitverursacht worden sind.
Bei der Beschwerdef�hrerin konnten von den neurologischen Spezial�rzten Prof. Dr. med. D.________ und Prof. Dr. med. W.________ bereits Ende September bzw. Anfangs Dezember 1999, also rund 6 bzw. 8 � Monate nach dem Unfall keine objektiven k�rperlichen Befunde f�r die geklagten Beschwerden mehr gefunden werden. Die von Prof. Dr. med. W.________ attestierte weitgehende Arbeitsf�higkeit im ausserh�uslichen T�tigkeitsbereich hat die Versicherte nie zu realisieren versucht und auch die von ihm empfohlene Physiotherapie nie in Angriff genommen. F�r den 17. Januar 2000 ist die letzte Konsultation des Hausarztes der Versicherten dokumentiert und bis zum vierw�chigen Rehabilitationsaufenthalt in der Klinik Y.________, den die Versicherte am 18. September 2000 antrat, fand ausweislich der Akten gar keine �rztliche Behandlung mehr statt. Insgesamt steht daher fest, dass sowohl die vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit als auch die mannigfaltigen k�rperlichen Beschwerden sp�testens neun Monate nach dem Unfall nicht mehr auf den dabei erlittenen k�rperlichen Gesundheitsschaden, sondern auf ihre psychische Gesundheitsst�rung zur�ckzuf�hren waren, und die Beschwerdef�hrerin ab Januar 2000 keine �rztliche Behandlung mehr beansprucht hat. Es kann daher auch keines der Ad�quanzkriterien, die auf den zeitlichen Verlauf der objektiven Unfallfolgen abstellen, bejaht werden.
Die beiden verbleibenden unfallbezogenen Ad�quanzkriterien - �rztliche Fehlbehandlung/schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen - stehen nicht zur Diskussion.
Zusammenfassend haben somit Vorinstanz und "Winterthur" sowohl das Vorliegen von mehreren objektiven Ad�quanzkriterien in geh�ufter oder auffallender Weise als auch die Verwirklichung eines einzigen Kriteriums in besonders ausgepr�gter oder auffallender Weise zu Recht verneint. Demgem�ss fehlt es an einem ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 17. M�rz 1999, dem dadurch ausgel�sten psychischen Gesundheitsschaden der Versicherten und ihrer darauf zur�ckzuf�hrenden Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit sowie der vom psychiatrischen Gutachter der Klinik Y.________ empfohlenen, in erster Linie psychotherapeutischen Heilbehandlung. Die "Winterthur" hat daher ihre weitere Leistungspflicht mit Wirkung ab 30. April 2001 zu Recht verneint.