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Timestamp: 2016-10-20 21:33:28
Document Index: 365471620

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 114', 'Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 26', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 22', 'BGE']

I 297/02 (28.04.2003)
I 297/02
Pr�sident Borella, Bundesirchter Lustenberger und nebenamtlicher Richter Meyer; Gerichtsschreiber Lanz
S.________, 1950, Beschwerdef�hrer, vertreten
durch Advokat Bernhard Brigger, Kantonsstrasse 14, 3930 Visp,
(Entscheid vom 26. M�rz 2002)
Der 1950 geborene S.________ ist gelernter Koch und �bte verschiedene, teils unselbstst�ndige, teils selbstst�ndige Erwerbst�tigkeiten als Skilehrer, H�ttenwart, Bergf�hrer und Maurer aus. Am 8. Mai 1992 erlitt er auf einer Skitour einen Unfall, bei dem er sich eine Kontusion im Nackenbereich zuzog. Am 21. Juli 2002 erfolgte bei Diagnose einer "Cervico-brachialgie droite sur uncarthrose C5-C6 et hernie discale C6-C7 droite" ein operativer Eingriff. Im Juni 1994 meldete sich S.________ wegen persistierender Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die Kantonale IV-Stelle Wallis zog die Unfallakten und weitere Arztberichte bei, holte Arbeitgeberberichte ein, veranlasste einen wirtschaftlichen Abkl�rungsbericht vom 9. Januar 1995 sowie einen Zusammenruf der individuellen Konti (IK) und kl�rte die Erwerbsverh�ltnisse des Versicherten ab. Am 12. Oktober 1995 sprach sie S.________ einen Schnitzerkurs als berufliche Eingliederungsmassnahme im Sinne einer Umschulung zu. Mit Verf�gung vom 27. Dezember 2000 verneinte die IV-Stelle nach Durchf�hrung des Vorbescheidsverfahrens einen Rentenanspruch bei einem nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs ermittelten Invalidit�tsgrad von h�chstens 15 %.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Kantonale Versicherungsgericht des Wallis nach zweifachem Schriftenwechsel mit Entscheid vom 26. M�rz 2002 ab.
S.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, der Beschwerdeentscheid sei aufzuheben und es sei ihm eine seinem Invalidit�tsgrad entsprechende Rente zuzusprechen; eventualiter sei die Sache zur erg�nzenden Sachverhaltsabkl�rung an das kantonale Versicherungsgericht zur�ckzuweisen.
IV-Stelle und Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichten auf Stellungnahme.
1.1 Im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen hat der Sozialversicherungsrichter auf den festgestellten Sachverhalt jenen Rechtssatz anzuwenden, den er als den zutreffenden ansieht, und ihm auch die Auslegung zu geben, von der er �berzeugt ist (BGE 110 V 20 Erw. 1, 52 f. Erw. 4a; vgl. BGE 116 V 26 f. Erw. 3c; ZAK 1988 S. 615 Erw. 2a). Der Richter hat sich nicht darauf zu beschr�nken, den Streitgegenstand bloss im Hinblick auf die von den Parteien aufgeworfenen Rechtsfragen zu �berpr�fen (Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., S. 212). Er kann eine Beschwerde gutheissen oder abweisen aus anderen Gr�nden als vom Beschwerdef�hrer vorgetragen oder von der Vorinstanz erwogen (Art. 114 Abs. 1 am Ende in Verbindung mit Art. 132 OG; BGE 124 V 340 Erw. 1b, 122 V 36 Erw. 2b, 119 V 28 Erw. 1b mit Hinweisen, 442 Erw. 1a; vgl. auch BGE 125 V 500 Erw. 1 mit Hinweisen).
2.1 Das kantonale Gericht hat die massgeblichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG; BGE 102 V 166), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG), die Aufgabe des Arztes bei der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1), ferner die Regel "Eingliederung vor Rente" (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 108 V 212 f., 99 V 48; vgl. auch BGE 126 V 241) und die Rechtsprechung �ber die Selbsteingliederung (BGE 113 V 28 Erw. 4a mit Hinweisen) als Teil der allgemeinen Schadenminderungspflicht der versicherten Person (BGE 123 V 233 Erw. 3c mit Hinweisen) richtig wiedergegeben. Darauf wird verwiesen.
Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung (hier: 27. Dezember 2000) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).
2.2 Bei erwerbst�tigen Versicherten ist der Invalidit�tsgrad auf Grund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das der Versicherte nach Eintritt der Invalidit�t und nach Durchf�hrung allf�lliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihm zumutbare T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k�nnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das er erzielen k�nnte, wenn er nicht invalid geworden w�re (Art. 28 Abs. 2 IVG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernm�ssig m�glichst genau ermittelt und einander gegen�bergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidit�tsgrad bestimmen l�sst. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernm�ssig nicht genau ermittelt werden k�nnen, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umst�nde zu sch�tzen und die so gewonnenen Ann�herungswerte miteinander zu vergleichen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 Erw. 2a und b).
2.3 Namentlich bei Selbstst�ndigerwerbenden kann sich eine zuverl�ssige Ermittlung oder Sch�tzung der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen als schwierig oder unm�glich erweisen. Diesfalls ist in Anlehnung an die spezifische Methode f�r Nichterwerbst�tige (Art. 27 IVV) ein Bet�tigungsvergleich anzustellen und der Invalidit�tsgrad nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der verminderten Leistungsf�higkeit in der konkreten erwerblichen Situation zu bestimmen. Der grunds�tzliche Unterschied des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens zur spezifischen Methode (gem�ss Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 26bis und 27 Abs. 1 IVV) besteht darin, dass die Invalidit�t nicht unmittelbar nach Massgabe des Bet�tigungsvergleichs als solchem bemessen wird. Vielmehr ist zun�chst anhand des Bet�tigungsvergleichs die leidensbedingte Behinderung festzustellen; sodann aber ist diese im Hinblick auf ihre erwerbliche Auswirkung besonders zu gewichten. Eine bestimmte Einschr�nkung im funktionellen Leistungsverm�gen einer erwerbst�tigen Person kann zwar, braucht aber nicht notwendigerweise eine Erwerbseinbusse gleichen Umfangs zur Folge zu haben. Wollte man bei Erwerbst�tigen ausschliesslich auf das Ergebnis des Bet�tigungsvergleichs abstellen, so w�re der gesetzliche Grundsatz verletzt, wonach bei dieser Kategorie von Versicherten die Invalidit�t nach Massgabe der Erwerbsunf�higkeit zu bestimmen ist (ausserordentliches Bemessungsverfahren; BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 Erw. 2; AHI 1998 S. 120 Erw. 1a und S. 252 Erw. 2b).
2.4 Strittig ist der Invalidit�tsgrad als Voraussetzung f�r den Anspruch auf eine Rente. Dabei ist die H�he sowohl des hypothetischen Einkommens ohne Invalidit�lichen Umst�nde nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunder verdient h�tte (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 f. Erw. 3b mit Hinweis; ZAK 1985 S. 635 Erw. 3a; Urteil T. vom 13. M�rz 2003 Erw. 5.1, I 103/02). Da nach empirischer Feststellung in der Regel die bisherige T�tigkeit im Gesundheitsfall weitergef�hrt worden w�re, ist Ankn�pfungspunkt f�r die Bestimmung des Valideneinkommens h�ufig der zuletzt erzielte, der Teuerung sowie der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 101 Erw. 3b am Ende; Urteil T. vom 13. M�rz 2003 Erw. 5.1, I 103/02). Dabei ist auf den w�hrend einer l�ngeren Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst abzustellen, wenn das bis Eintritt der Invalidit�t erzielte Einkommen starke und verh�ltnism�ssig kurzfristig in Erscheinung getretene Schwankungen aufweist (ZAK 1985 S. 466 Erw. 2c; vgl. auch AHI 1999 S. 240 Erw. 3b mit Hinweisen und ZAK 1990 S. 519 Erw. 3c).
3.1 Strittig ist der Invalidit�tsgrad als Voraussetzung f�r den Anspruch auf eine Rente. Dabei ist die H�he sowohl des hypothetischen Einkommens ohne Invalidit�t (Valideneinkommen) als auch des trotz Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) zu pr�fen.
3.2.1 Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was der Versicherte im massgebenden Zeitpunkt auf Grund seiner beruflichen F�higkeiten und pers�nlichen Umst�nde nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunder verdient h�tte (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 f. Erw. 3b mit Hinweis; ZAK 1985 S. 635 Erw. 3a; Urteil T. vom 13. M�rz 2003 Erw. 5.1, I 103/02). Da nach empirischer Feststellung in der Regel die bisherige T�tigkeit im Gesundheitsfall weitergef�hrt worden w�re, ist Ankn�pfungspunkt f�r die Bestimmung des Valideneinkommens h�ufig der zuletzt erzielte, der Teuerung sowie der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 101 Erw. 3b am Ende; Urteil T. vom 13. M�rz 2003 Erw. 5.1, I 103/02). Dabei ist auf den w�hrend einer l�ngeren Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst abzustellen, wenn das bis Eintritt der Invalidit�t erzielte Einkommen starke und verh�ltnism�ssig kurzfristig in Erscheinung getretene Schwankungen aufweist (ZAK 1985 S. 466 Erw. 2c; vgl. auch AHI 1999 S. 240 Erw. 3b mit Hinweisen und ZAK 1990 S. 519 Erw. 3c).
3.2.2 Der Beschwerdef�hrer verunfallte am 8. Mai 1992. Ab diesem Zeitpunkt bestanden gesundheitliche Einschr�nkungen, welche das Einkommen negativ beeinflussten. Zur Bestimmung des Valideneinkommens ist daher von den bis Ende 1991 erzielten Eink�nften auszugehen. Dabei ist zu ber�cksichtigen, dass der Beschwerdef�hrer verschiedene, teils selbstst�ndige, teils unselbstst�ndige Erwerbst�tigkeiten aus�bte. So arbeitete er einerseits im Anstellungsverh�ltnis als Skilehrer (w�hrend der Wintersaison) und als H�ttenwart (im Sommer) und war anderseits als selbstst�ndigerwerbender Privatskilehrer (Wintersaison), Bergf�hrer und H�ttenwart (Sommer) sowie Maurer (Zwischensaison) t�tig.
3.2.3 Die IV-Stelle ermittelte gest�tzt auf die ordentliche Steuerveranlagung ein Valideneinkommen f�r das Jahr 1991 von Fr. 45'790.-, n�mlich Fr. 25'000.- als Selbstst�ndigerwerbender und Fr. 20'790.- als Lohnbez�ger. Dieses Einkommen passte sie der Teuerung an und kam f�r 1998 auf ein Valideneinkommen von Fr. 50'300.-.
Das kantonale Gericht stellte f�r das Valideneinkommen ebenfalls auf das Jahr 1991 ab und ermittelte ein Einkommen aus unselbstst�ndiger T�tigkeit von Fr. 20'304.- (Fr. 5794.- als H�ttenwart und Fr. 14'510.- als Skilehrer, jeweils gem�ss Lohnausweisen); weiter ber�cksichtigte es gest�tzt auf den IK-Eintrag ein Einkommen aus selbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit als Bergf�hrer, H�ttenwart und Privatskilehrer von Fr. 12'500.- und f�r Eigenarbeit am Haus von Fr. 23'056.25. Insgesamt ergab dies f�r 1991 ein Valideneinkommen von Fr. 55'860.25 und - unter Ber�cksichtigung der Lohnentwicklung bis zum Verf�gungszeitpunkt - f�r das Jahr 2000 ein solches von Fr. 60'217.35.
Diese Berechnungen des Valideneinkommens �berzeugen nicht. Wie der Beschwerdef�hrer zu Recht einwendet, kann hief�r nicht allein auf die Einkommensverh�ltnisse des Jahres 1991 abgestellt werden, da er teilweise als Selbstst�ndigerwerbender mit variierenden Eink�nften t�tig war und �berdies geltend macht, auch sein Einkommen aus unselbstst�ndiger T�tigkeit unterliege auf Grund �usserer Umst�nde erheblichen Schwankungen. Abzustellen ist somit auf das Durchschnittseinkommen mehrerer Jahre vor Eintritt der Gesundheitssch�digung (vgl. Erw. 3.2.1 hievor). Dabei kann ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass der Versicherte im Gesundheitsfall seine verschiedenen T�tigkeiten als selbstst�ndig und unselbstst�ndig Erwerbender in gleicher Art und im gleichem Verh�ltnis zueinander unver�ndert weiter gef�hrt h�tte. Dies bedeutet auch, dass f�r die Bestimmung des Valideneinkommens nicht entscheidend ist, was der Beschwerdef�hrer als Gesunder bestenfalls verdienen k�nnte, wie er geltend machen l�sst, sondern was er (mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit) tats�chlich verdienen w�rde (ZAK 1992 S. 92 Erw. 4a), wobei der ohne Invalidit�t erzielbare Verdienst unter Ber�cksichtigung der pers�nlichen und beruflichen Verh�ltnisse des Versicherten zu bestimmen ist.
3.2.4 Die daf�r gem�ss Art. 25 Abs. 1 IVV vorgeschriebene Parallelisierung der invalidenversicherungsrechtlich massgebenden hypothetischen Vergleichseinkommen mit den AHV-rechtlich beitragspflichtigen Einkommen (Erw. 2.4 hievor) schliesst allerdings aus, bei der Ermittlung des Valideneinkommens insbesondere von Selbstst�ndigerwerbenden anstelle von IK-Eintr�gen auf Steuerunterlagen abzustellen und weitere (AHV-beitragsrechtlich nicht abgerechnete) mutmassliche Einkommen zu ber�cksichtigen. Vielmehr ist das Valideneinkommen von Selbstst�ndigerwerbenden auf Grund der IK-Eintr�ge zu bestimmen, ohne dass auf die Gr�nde, warum eine versicherte Person nicht ein h�heres Einkommen verabgabt hat, n�her einzugehen ist (in Pl�doyer 3/2002 S. 73 ver�ffentlichte Erw. 4b/aa des Urteils M. vom 4. April 2002, I 696/01, auch zum Folgenden). Denn tiefe IK-Einkommen von Selbstst�ndigerwerbenden k�nnen verschiedenste Ursachen haben, sei es dass das Gesch�ft tats�chlich keinen h�heren Reinertrag abwarf, sei es, dass der Selbstst�ndigerwerbende s�mtliche legalen M�glichkeiten zur Steueroptimierung aussch�pfte, sei es, dass der Betriebsinhaber tats�chlich nicht s�mtliche Eink�nfte und geldwerten Leistungen deklariert haben sollte, was aber hier schon mangels Buchf�hrung des Versicherten nicht nachpr�fbar ist. Der Beschwerdef�hrer, der zwar eine Mehrzahl von selbstst�ndigen T�tigkeiten aus�bte, daraus aber offenbar nur ein bescheidenes Einkommen erzielte, machte denn auch gegen�ber der Steuerbeh�rde eine zu hohe Einsch�tzung des Einkommens aus selbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit geltend. Vorliegendenfalls bedeutet dies, dass auf die IK-Eintr�ge abzustellen ist und f�r das Jahr 1991 auch kein zus�tzlicher Eigenlohn f�r Maurerarbeiten an der eigenen Liegenschaft aufgerechnet werden k�nnte, umso mehr als solche ausserordentliche T�tigkeiten vor�bergehender Natur nicht zu ber�cksichtigen sind (vgl. Meyer-Blaser, Bundesgesetz �ber die Invalidenversicherung [IVG], in: Murer/Stauffer [Hrsg.], Die Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Z�rich 1997, S. 206).
3.2.5 Auf Grund der IK-Eintr�ge ergeben sich f�r die Jahre 1987 bis 1990, unter Ber�cksichtigung der massgebenden Berechnungsperioden f�r das Einkommen aus selbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit (vgl. Art. 22 AHVV in der bis 31. Dezember 1994 g�ltig gewesenen Fassung), folgende Einkommen:
6'496.-
8'824.-
10'391.-
5'742.-
5'262.-
5'021.-
4'541.-
38'575.-
39'686.-
27'912.-
25'041.-
Das Einkommen gem�ss individuellen Konten betrug demnach in der Periode 1987-1990 insgesamt Fr. 131'214.-, was einem Durchschnitt von Fr. 32'803.50 entspricht. Erkennbar ist eine deutliche Einkommenssteigerung in den Jahren 1989/90 auf durchschnittlich Fr. 39'130.50. F�r das Jahr 1991 sind lediglich die Eink�nfte aus unselbstst�ndigem Erwerb bekannt (Skilehrer: Fr. 12'452.-; SAC: Fr. 5764.-); hingegen l�sst sich der Verdienst aus selbstst�ndiger T�tigkeit aus den IK-Eintr�gen nicht herleiten. Dies bedingt aber keine weiteren Abkl�rungen, zumal der Beschwerdef�hrer f�r dieses Jahr ein gegen�ber den Vorjahren niedrigeres Einkommen geltend macht, was sich bei der Invalidit�tsbemessung zu seinem Nachteil auswirken w�rde. F�r den Einkommensvergleich kann zu seinen Gunsten davon ausgegangen werden, dass sein Verdienst im Jahr 1991 dem durchschnittlichen Einkommen der beiden Vorjahre entsprach.
Ausgehend vom Betrag von Fr. 39'130.50 ist auf Grund einer Prognose �ber die hypothetische weitere Einkommensentwicklung der mutmassliche Verdienst im massgebenden Zeitpunkt des Verf�gungserlasses (27. Dezember 2000; BGE 121 V 166 Erw. 1b mit Hinweisen) festzusetzen. Anhaltspunkte daf�r, dass in den Folgejahren nach 1991 im Gesundheitsfall eine ausserordentliche Steigerung der Eink�nfte insbesondere aus der selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit stattgefunden h�tte, liegen keine vor und werden auch nicht geltend gemacht. Unter diesen Umst�nden ist von einer Steigerung des Verdienstes im Rahmen der allgemeinen Einkommensentwicklung auszugehen, wobei auf die Nominallohnentwicklung abzustellen ist, was folgende Valideneinkommen ergibt (vgl. Die Volkswirtschaft, 12/1997, S. 28, und 12/2002, S. 89, jeweils Tab. B10.2):
Ver�nderung + 4,7 %
Fr. 40'969.65
Ver�nderung + 2,6 %
Fr. 42'034.85
Ver�nderung + 1,5 %
Fr. 42'665.35
Ver�nderung + 1,3 %
Fr. 43'220.-
Fr. 43'781.85
Ver�nderung + 0,5 %
Fr. 44'000.75
Ver�nderung + 0,7 %
Fr. 44'308.75
Ver�nderung + 0,3 %
Fr. 44'441.70
Fr. 45'019.45
4.1 Um Anspruch auf eine Rente zu begr�nden, m�sste der invalidit�tsbedingte Erwerbsausfall mindestens 40 % betragen, d.h. das zumutbare Invalideneinkommen d�rfte 60 % des Valideneinkommens nicht �bersteigen. Der Beschwerdef�hrer verkennt, dass es beim Rentenanspruch nicht entscheidend auf die medizinisch-theoretische Arbeitsunf�higkeit in den bisherigen T�tigkeiten ankommt, sondern auf die gesamten erwerbsm�ssigen Auswirkungen des Gesundheitsschadens. Nichts anderes gilt bei der ausserordentlichen Bemessungsmethode (Erw. 2.3 hievor), f�r deren Anwendung indessen vorliegendenfalls kein Anlass besteht, da der Invalidit�tsgrad mittels der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs ohne weiteres ermittelt werden kann.
4.2.1 Der Beschwerdef�hrer hat trotz des Gesundheitsschadens seine bisherigen selbstst�ndigen und unselbstst�ndigen T�tigkeiten im Wesentlichen weitergef�hrt, wobei er in Nachachtung der Schadenminderungspflicht (Erw. 2.1 hievor) als angestellter Skilehrer tiefere Klassen unterrichtete und bei seiner selbstst�ndigen T�tigkeit als H�ttenwart f�r schwerere, ihm nicht mehr zumutbare Arbeiten nach eigener Darstellung Hilfskr�fte beigezogen hat. Es ist davon auszugehen, dass er in seinem bisherigen T�tigkeitsbereich hinreichend eingegliedert ist.
Auf die T�tigkeit als angestellter Skilehrer hat sich der Gesundheitsschaden erwerbsm�ssig mit Ausnahme des Jahres 1993 nicht negativ ausgewirkt, wie der Versicherte selbst ausf�hrt und sich aus der Einkommens�bersicht in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ergibt. Die Skischule X.________ best�tigt in den Arbeitgeberberichten, dass der Beschwerdef�hrer mit Ausnahme der Jahre 1993 und 1994, wo er wegen R�ckenproblemen oft nur 2 Stunden t�glich gearbeitet habe, die betriebs�bliche Arbeitszeit (4 Std. pro Tag, 5 Tage pro Woche) einhalte. Als angestellter Skilehrer hat er - unter Einbezug des Jahres 1993 mit einem Einkommen von Fr. 9675.- - im Durchschnitt der Jahre 1992-2000 ein Einkommen von Fr. 17'921.60 erzielt, was �ber dem entsprechenden Einkommen von 1991 und fr�her liegt.
Auch in der T�tigkeit als angestellter H�ttenwart hat sich der Gesundheitsschaden erwerbsm�ssig nicht negativ ausgewirkt, wie sich wiederum aus der Aufstellung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ergibt und durch die Arbeitgeberberichte, die weder gesundheitsbedingte Beeintr�chtigungen erw�hnen noch Erwerbseinbussen anf�hren, best�tigt wird. Im Durchschnitt der Jahre 1992-2000 hat der Beschwerdef�hrer in dieser T�tigkeit ein Einkommen von Fr. 6851.60 erzielt, was wiederum �ber dem entsprechenden Einkommen vor Eintritt des Gesundheitsschadens liegt.
4.2.2 �ber seine verschiedenen T�tigkeiten als Selbstst�ndigerwerbender hat der Beschwerdef�hrer weder vor noch nach Eintritt des Gesundheitsschadens Buch gef�hrt. Weil damit eine Zuordnung des IK-Einkommens auf die verschiedenen T�tigkeiten als H�ttenwart, Privatskilehrer, Bergf�hrer und Maurer nicht m�glich ist, lassen sich auch die erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitsschadens bei den einzelnen T�tigkeiten nicht feststellen. Auf diesbez�gliche Abkl�rungen kann indes verzichtet werden, da der Beschwerdef�hrer verpflichtet war, durch betriebliche Umstellungen die Erwerbssituation zu verbessern, und letztlich ohnehin auf die gesamten erwerblichen Auswirkungen bei der selbstst�ndigen T�tigkeit und nicht auf die medizinisch-theoretische Arbeitsunf�higkeit in einzelnen T�tigkeitsbereichen abzustellen ist. Aus den rudiment�ren Aufzeichnungen des Beschwerdef�hrers �ber die selbstst�ndige T�tigkeit als H�ttenwart ergibt sich, wie von ihm anerkannt wird, dass er nach Eintritt des Gesundheitsschadens in diesem Erwerbsbereich ein Einkommen von rund Fr. 16'000.- (Durchschnitt Jahre 1995-1998) erzielte, w�hrend die Steuerbeh�rde das f�r die AHV-Beitragspflicht massgebende Einkommen aus der gesamten selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit ab 1993 auf mindestens Fr. 25'000.- festlegte.
4.2.3 Werden die unbestrittenen Einkommen aus den verschiedenen Erwerbsbereichen zusammengerechnet, ergibt sich - wenn zu Gunsten des Beschwerdef�hrers die selbstst�ndige Erwerbst�tigkeit lediglich mit Fr. 16'000.- ber�cksichtigt wird - folgendes Invalideneinkommen (jeweils Durchschnitt 1992-2000):
Angestellter Skilehrer
17'921.-
Angestellter H�ttenwart
6'851.40
Selbstst�ndiger H�ttenwart
Total Invalideneinkommen
40'772.60
(Durchschnitt 1992-2000)
Wird dieses durchschnittliche Invalideneinkommen mit dem hypothetischen Valideneinkommen des Jahres 2000 von Fr. 45'019.45 in Beziehung gesetzt, so resultiert ein Invalidit�tsgrad von 9,4 % (f�r die Vorjahre ergibt sich auf Grund der niedrigeren Valideneinkommen ein tieferer Invalidit�tsgrad).
F�r das Jahr 1993, in dem der Beschwerdef�hrer gesundheitsbedingt seine T�tigkeit als angestellter Skilehrer nicht voll aus�ben konnte, ergibt sich folgendes Invalideneinkommen:
9'675.-
5'793.-
Total Invalideneinkommen 1993
Bei einem Valideneinkommen von Fr. 42'034.85 im Jahr 1993 ergibt sich auch f�r dieses nach Eintritt des Gesundheitsschadens einkommensm�ssig schw�chste Jahr ein Invalidit�tsgrad von maximal 25,1 %.
4.3 Der Invalidit�tsgrad des Beschwerdef�hrers liegt demnach sowohl im Jahr 1993 wie auch im Vor- und in den Folgejahren bis zum Verf�gungszeitpunkt deutlich unter der anspruchsbegr�ndenden Grenze von 40 %, was zur Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hrt.
4.4 Unter diesen Umst�nden muss nicht gepr�ft werden, ob dem Versicherten zugemutet werden k�nnte, seine bisherigen T�tigkeiten zu Gunsten einer behinderungsangepassten unselbstst�ndigen Bet�tigung aufzugeben. Ebenso ist nicht n�her darauf einzugehen, dass er nach erfolgter Umschulung zum Schnitzer diese ihm zumutbare T�tigkeit offensichtlich auch in der Zwischensaison nicht aus�bt und er insofern auf ein ihm m�gliches Einkommen verzichtet.