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Timestamp: 2017-02-28 03:06:05
Document Index: 113189909

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 66', 'Art. 76', 'Art. 66', 'BGE']

8C_669/2014 (02.12.2014)
8C_669/2014 Urteil vom 2. Dezember 2014
A. A.________, geboren 1982, war in den Jahren 2007 bis 2011 jeweils vom Frühjahr bis Ende Herbst bei der B.________ GmbH angestellt; für die Wintermonate bezog er Arbeitslosenentschädigung. Nachdem er sich per 1. November 2011 erneut zum Leistungsbezug angemeldet hatte, stellte das Arbeitsamt Schaffhausen (nachfolgend: Arbeitsamt) mit Verfügung vom 5. Januar 2012, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 28. Februar 2012, die fehlende Vermittlungsfähigkeit fest.
B. Das Obergericht des Kantons Schaffhausen hiess die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 18. Juli 2014 gut und hob die Verfügung vom 5. Januar 2012 sowie den Einspracheentscheid vom 28. Februar 2012 auf.
C. Das Arbeitsamt führt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, es sei der kantonale Entscheid aufzuheben. Zudem ersucht es um aufschiebende Wirkung seiner Beschwerde.
2. Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grundsätze über die Voraussetzung der Vermittlungsfähigkeit zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung (Art. 8 Abs. 1 lit. f und Art. 15 AVIG; BGE 126 V 520 E. 3a S. 521; Urteil 8C_382/2010 vom 1. Juli 2010 E. 2.1), namentlich bei temporär Beschäftigten (Art. 14 Abs. 3 AVIV), zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
3. Streitig und zu prüfen ist die Vermittlungsfähigkeit des Versicherten im Winter 2011/12.
5. Es ist nicht nachvollziehbar, inwiefern die Ausführungen des Versicherten in der Einsprache resp. in der Beschwerde ans kantonale Gericht widersprüchlich sein sollen. Jedenfalls ist die Sachverhaltsfeststellung gestützt auf das vorinstanzliche Verständnis dieser beiden Aussagen nicht willkürlich (vgl. E. 1.2).
7. Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Arbeitsamt ist als Durchführungsstelle im Sinne von Art. 76 Abs. 1 lit. c AVIG von der Leistung von Gerichtskosten befreit (Art. 66 Abs. 4 BGG; BGE 133 V 640). Deshalb werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Der Beschwerdeführer hat den Beschwerdegegner für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 1'800.- zu entschädigen.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Schaffhausen und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.