Source: https://www.gartenbauvereine.de/vgid/wir-ueber-uns/satzung
Timestamp: 2018-04-26 11:43:54
Document Index: 107600052

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 26', '§ 12', '§ 2', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§18']

VGID Gartenbauvereine - Satzung
Verband der Gartenbauvereine in Deutschland e.V. (VGiD) | Bundesverband für Gartenkultur und Landschaftspflege
Der Verband führt den Namen "Verband der Gartenbauvereine in Deutschland e.V. – Bundesverband für Gartenkultur und Landschaftspflege“. Kurzform: VGiD. Seinen Sitz hat er in 66839 Schmelz. Der Verband ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Lebach eingetragen.
Der VGiD setzt sich für die Erhaltung der Gartenkultur und die Pflege der Kulturlandschaft ein. Er ist ein wichtiger Partner der Freizeitgärtner und trägt als Fürsprecher des Freizeitgartenbaus die gemeinsam formulierten Zielvorgaben und Aufgabenschwerpunkte nach außen und verleiht ihnen eine höhere Wertschätzung in Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.
Der VGiD hat insbesondere folgende Aufgaben:
Förderung der Landschaftspflege und Erhaltung der Kulturlandschaft
Erhaltung der landschaftsprägenden Streuobstwiesen.
Einsatz für Ideologiefreien Natur- und Umweltschutz
Wissensvermittlung an Kinder- und Jugendliche, Naturerziehung, Schulgartenarbeit
Durchführung von fachlichen Veranstaltungen zur Erwachsenenbildung und Multiplikatorenschulungen.
Förderung einer lebenswerten Dorfgestaltung sowie Brauchtums- und Heimatpflege.
Fürsprache des Freizeitgartenbaus auf Bundesebene.
Mitglieder des VGiD sind Landesverbände der Obst- und Gartenbauvereine in Deutschland und deren Mitglieder. Über die Aufnahme weiterer Verbände und Organisationen mit ähnlichen Zielen entscheidet der Vorstand.
Der Aufnahmeantrag ist schriftlich einzureichen. Er ist von den gesetzlichen Vertretern des antragstellenden Verbandes oder Organisation zu stellen.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung ist dem Antragsteller schriftlich bekannt zugeben und zu begründen.
Die Mitgliedschaft erlischt mit dem Austritt. Der Austritt ist schriftlich beim Vorstand drei Monate vor Ablauf eines Kalenderjahres zu erklären. Der Austritt wird wirksam mit dem Ablauf des Kalenderjahres.
Die Mitgliedschaft kann durch den Vorstand aberkannt werden, wenn ein Mitglied das Ansehen des Verbandes gefährdet oder dem Zweck des Verbandes zuwiderhandelt. Der Ausschluss ist schriftlich bekannt zu geben.
Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte und Pflichten, die mit der Mitgliedschaft verbunden sind.
Jeder Mitgliedsverband kann zwei stimmberechtigte Mitglieder entsenden.
Die Mitgliederversammlung wird nach Bedarf, mindestens jedoch einmal im Jahr, einberufen. Sie muss einberufen werden, wenn 1/4 der Mitglieder dies beantragen.
Die Einberufung erfolgt durch schriftliche Einladung, mit Angabe der Tagesordnung.
Die Frist für die Einladung beträgt 14 Tage. Sie kann in dringenden Fällen auf 7 Tage abgekürzt werden. Im Falle der Abkürzung der Einladungsfrist ist die Dringlichkeit zu Beginn der Versammlung zu begründen.
§ 9 - Beschlussfähigkeit
Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn zu ihr ordnungsgemäß eingeladen worden ist.
Beschlüsse werden in offener Abstimmung gefasst. Sie bedürfen der einfachen Stimmenmehrheit. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
Wahlen erfolgen in geheimer Abstimmung. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Liegt nur ein Wahlvorschlag vor, so kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung durch offene Abstimmung gewählt werden.
Die in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen.
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und mindestens einem Stellvertreter
Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende sind der Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
Jeder Vorsitzende hat Einzelvertretungsvollmacht bei außergerichtlicher und gerichtlicher Vertretung des Verbandes.
§ 12 - Einberufung des Vorstandes
Die Einberufung des Vorstandes erfolgt nach Bedarf, mindestens jedoch einmal im Jahr.
Der Vorstand entscheidet über alle Angelegenheiten des Verbandes, die nicht der Mitgliederversammlung ausdrücklich zugewiesen sind. Ihm obliegen insbesondere folgende Aufgaben:
Vorbereitung und Wahrnehmung der Aufgaben gemäß § 2 der Satzung
§ 14 - Aufgaben des Verbandsvorsitzenden
Vorbereitung der Mitgliederversammlung und der Vorstandssitzung
Einberufung und Leitung der Mitgliederversammlung und der Vorstandssitzung
§ 15 - Auslagenvergütung
Alle Verbandsämter werden ehrenamtlich geführt. Eine Auslagenvergütung (z.B. Fahrtkosten ...) erfolgt nach steuerlichen Vorgaben.
§ 16 - Rechnungsprüfung
Die Überprüfung der Kassengeschäfte erfolgt mindestens einmal jährlich durch eine amtliche Stelle bzw. einen staatl. geprüften Steuerberater.
§ 17 - Auflösung des Verbandes
Die Auflösung des Verbandes kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zum Beschluss der Auflösung ist die Anwesenheit von mindestens 2/3 der Mitglieder erforderlich . Zum Beschluss ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
§ 18 - Verbandsvermögen
Bei Auflösung des Verbandes oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen an die Mitgliedsverbände oder -organisationen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.
§ 19 - Gerichtsstand
Schmelz, 07. Juni 2010
16.06.2008 | Gründung des VGiD
07.06.2010 | §18 – Änderung beschlossen