Source: http://www.fahrschulforum.de/fuehrerschein/Bagger_und_Radlader,139952.html
Timestamp: 2018-03-19 14:44:04
Document Index: 305177289

Matched Legal Cases: ['§18', '§18', '§18', '§18', '§18', '§18', '§18']

OlliS0416
Eine frag ich möchte bagger und radlader fahren welche fühere schein klasse brauche ich ( bin 16) und wie teuer ist das mitte meldet euch
Re: Bagger und Radlader
>Eine frag ich möchte bagger und radlader fahren welche fühere schein klasse brauche ich ( bin 16) und wie teuer ist das mitte meldet euch
Ein Bagger ist i.d.R. eine selbstfahrende Arbeitsmaschine. Die meisten haben eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Hierfür ist eine Theorieausbildung in einer Fahrschule sowie eine Theorieprüfung notwendig (FE-Klasse L).
Ein Radlader kann keine selbstfahrende Arbeitsmaschine sein und deshalb wird hierfür FE-Klasse C erforderlich sein, wobei solche Fahrzeuge aufgrund ihrer Masse nicht im öffentlichen Straßenverkehr zulässig sein dürften. Wenn sie nicht im öff.Straßenverkehr gefahren werden ist natürlich auch keine Fahrerlaubnis erforderlich.
Es kommt also darauf an, wo die Fahrzeuge bewegt werden sollen. In einem von der "Aussenwelt" durch Schranke und Zaun abgeschotteten Steinbruch ist z.B. keine Fahrerlaubnis erforderlich.
Wo wollst Du denn "fahren"?
Re: Re: Bagger und Radlader
>>Eine frag ich möchte bagger und radlader fahren welche fühere schein klasse brauche ich ( bin 16) und wie teuer ist das mitte meldet euch
Hallo OLLIS0416,
sowohl Bagger, als auch Radlader sind selbstfahrende Arbeitsmaschinen (§18 StVZO). Diese Fahrzeuge darfst du mit dem Führerschein Klasse "L" fahren, wenn die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit nicht über 25 km/h liegt. Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit findest du in der Betriebserlaubnis.
Ein L-Führerschein kostet 250 bis 400 EUR.
Re: Re: Re: Bagger und Radlader
woraus liest Du, dass Radlader sebstfahrende Arbeitsmaschinen sind? Nach §18 StVZO sind selbstfahrende Arbeitsmaschinen Fahrzeuge, die nach ihrer Bauart und ihren besonderen, mit dem Fz fest verbundenen Einrichtungen zur Leistung von Arbeit, nicht zur Beförderung von Personen oder Gütern bestimmt und geeignet sind.
Ein Radlader befördert Güter und ist deshalb meiner Ansicht nach keine selbstfahrende Arbeitsmaschine (Stapler sind ja auch von selbstfahrenden Arbeitsmaschinen deutlich abgegrenzt). In der DA zu §18 StVZO finde ich den Radlader jedenfalls als anerkannte selbstfahrende Arbeitsmaschine nicht.
Re: Re: Re: Re: Bagger und Radlader
>Hallo Gustav,
>woraus liest Du, dass Radlader sebstfahrende Arbeitsmaschinen sind? Nach §18 StVZO sind selbstfahrende Arbeitsmaschinen Fahrzeuge, die nach ihrer Bauart und ihren besonderen, mit dem Fz fest verbundenen Einrichtungen zur Leistung von Arbeit, nicht zur Beförderung von Personen oder Gütern bestimmt und geeignet sind.
>Ein Radlader befördert Güter und ist deshalb meiner Ansicht nach keine selbstfahrende Arbeitsmaschine (Stapler sind ja auch von selbstfahrenden Arbeitsmaschinen deutlich abgegrenzt). In der DA zu §18 StVZO finde ich den Radlader jedenfalls als anerkannte selbstfahrende Arbeitsmaschine nicht.
Hallo, guten Morgen Chris,
jeder Hersteller von Radladern ist darauf bedacht, sein Produkt als "Selbstfahrende Arbeitsmaschine" anerkannt zu bekommen. Er kann nämlich dann das Zulassungsverfahren umgehen.
Nachdem der Radlader aufgrund der mit ihm fest verbundenen Einrichtungen zur Verrichtung von Arbeiten und nicht zum Tranport von Personen oder Gütern bestimmt und geeignet ist, ist es sicher kein Problem, eine solche Anerkennung zu erlangen.
"google" mal - Radlader Selbstfahrende Arbeitsmaschine -
Re: Re: Re: Re: Re: Bagger und Radlader
danke für den Hinweis. Dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. Man lernt doch nie aus ;-)
Re: Re: Re: Re: Re: Re: Bagger und Radlader
>danke für den Hinweis. Dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. Man lernt doch nie aus ;-)
deine Reaktion gefällt mir. So etwas bringt nicht jeder übers Herz. Beim nächsten Mal muß vielleicht ich beigeben.
für mich sind Radlader=Schaufellader. Habe ich Recht, oder täusche ich mich?
Schaufellader sind eine Selbstfahrende Arbeitsmaschine (Ziff. 1: Zeile 1: Selbstf. Arbeitsmaschine, Zeile 2: Schaufellader DA4, Schl.-Nr.161202)
>>Hallo Gustav,
>>woraus liest Du, dass Radlader sebstfahrende Arbeitsmaschinen sind? Nach §18 StVZO sind selbstfahrende Arbeitsmaschinen Fahrzeuge, die nach ihrer Bauart und ihren besonderen, mit dem Fz fest verbundenen Einrichtungen zur Leistung von Arbeit, nicht zur Beförderung von Personen oder Gütern bestimmt und geeignet sind.
>>Ein Radlader befördert Güter und ist deshalb meiner Ansicht nach keine selbstfahrende Arbeitsmaschine (Stapler sind ja auch von selbstfahrenden Arbeitsmaschinen deutlich abgegrenzt). In der DA zu §18 StVZO finde ich den Radlader jedenfalls als anerkannte selbstfahrende Arbeitsmaschine nicht.
>für mich sind Radlader=Schaufellader. Habe ich Recht, oder täusche ich mich?
>Schaufellader sind eine Selbstfahrende Arbeitsmaschine (Ziff. 1: Zeile 1: Selbstf. Arbeitsmaschine, Zeile 2: Schaufellader DA4, Schl.-Nr.161202)
meine Bemerkung hierzu ist leider wieder einmal auf dem falschen Platz gelandet. Siehe oben!
>>für mich sind Radlader=Schaufellader. Habe ich Recht, oder täusche ich mich?
Hab mich gerade im Internet umgesehen. Es sieht tatsächlich so aus, als sei die weitläufige Meinung so, dass Radlader und Schaufellader identisch seien. Ich dachte ursprünglich bem Begriff Radlader an etwas ganz anderes. Deshalb meine Verwirrung ;-)
>>Schaufellader sind eine Selbstfahrende Arbeitsmaschine (Ziff. 1: Zeile 1: Selbstf. Arbeitsmaschine, Zeile 2: Schaufellader DA4, Schl.-Nr.161202)
Ja, nach dem systematischen Verzeichnis der Fahrzeugarten würde ich das auch so beschreiben.
Du bist nicht zufällig aaS?
Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Bagger und Radlader
>Ja, nach dem systematischen Verzeichnis der Fahrzeugarten würde ich das auch so beschreiben.
>Du bist nicht zufällig aaS?
Hallo Chris, bin kein aaS. Bei techn. Fragen schaue ich gerne mal im "Was ist wie". Habe aber nichts darin unter dem Begriff Radlader gefunden.
Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Bagger und Radlader
wer darf Erdbaumaschinen führen.
a) Personen müssen vom Unternehmer schriftlich zum selbständigen Führen einer Erdbaumaschine beauftragt sein.
b) Das 18 Lebensjahr vollendet haben,
Ihre Befähigung dem Unternehmer nachgewiesen haben haben
Im Führen unterwiesen sein,
c) Eine Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G25 vor und innerhalb von 36 Monate nach
>>Ja, nach dem systematischen Verzeichnis der Fahrzeugarten würde ich das auch so beschreiben.
>>Du bist nicht zufällig aaS?
>Hallo Chris, bin kein aaS. Bei techn. Fragen schaue ich gerne mal im "Was ist wie". Habe aber nichts darin unter dem Begriff Radlader gefunden.
>>>Hallo Chris,
>>>für mich sind Radlader=Schaufellader. Habe ich Recht, oder täusche ich mich?
>Hab mich gerade im Internet umgesehen. Es sieht tatsächlich so aus, als sei die weitläufige Meinung so, dass Radlader und Schaufellader identisch seien. Ich dachte ursprünglich bem Begriff Radlader an etwas ganz anderes. Deshalb meine Verwirrung ;-)
>>>Schaufellader sind eine Selbstfahrende Arbeitsmaschine (Ziff. 1: Zeile 1: Selbstf. Arbeitsmaschine, Zeile 2: Schaufellader DA4, Schl.-Nr.161202)
es sind Erdbaumaschinen............
>>>>Hallo Chris,
>>>>für mich sind Radlader=Schaufellader. Habe ich Recht, oder täusche ich mich?
>>Hab mich gerade im Internet umgesehen. Es sieht tatsächlich so aus, als sei die weitläufige Meinung so, dass Radlader und Schaufellader identisch seien. Ich dachte ursprünglich bem Begriff Radlader an etwas ganz anderes. Deshalb meine Verwirrung ;-)
>>>>Schaufellader sind eine Selbstfahrende Arbeitsmaschine (Ziff. 1: Zeile 1: Selbstf. Arbeitsmaschine, Zeile 2: Schaufellader DA4, Schl.-Nr.161202)
>Hallo aus Köln,
>es sind Erdbaumaschinen............
>Thomas Wichmann
ich fahre für ein hausbau unternehmen radlader, und habe mich deswegen mal schlau gemacht,
also der radlader ist eine selbstfahrende arbeitesmachiene, und somit darf der radlader, sofern er nicht schneller als 25km/h ist, mit 16 jahren und klasse l gefahren werden.
wenn der radlader mit einer pallettengabel ausgerüstet ist, darf er auch mit 16 und klasse l gefahren werde, aber dann genauso wie stapler als flurfördermittel. eine spezielle schulung braucht man nur bei ketten fahrzeugen, die zum erdaushub, oder zur erd beförderung benötigt werden...
Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Bagger und Radlader
Um eine Radlader fahren zu dürfen brauch ich also nur die Führerschein Klasse L und muss über 16 Jahre alt sein, ist das richtig?
Und wie ist das jetzt bei Baggern, was brauch ich alles für eine fahrlaubins?
Wo kann man sollche Schulungen machen?
Sag mal Chris wie kommst du darauf das einen Slbstfahrende Arbeitsmaschiene, nur durch festes anbaugerät zugeordnet ist und nicht zum befördern von gütern benutzt wir.
Ein Mehdreuscher ist auch einen Selbstfahrende Arbeitsmaschine und kann die mehwerke wechseln und bis zu 12 tonnen getreide befördern.
Einen selbstfahrende arbeits machschine darf nicht schneller als 20 KM/H fahren und besitst meist keine zulassungs pflicht.
ich weiss nicht ob das noch stimmt aber was ich weiss ist das man schon mit 12 jahren selbstfahrende Arbeitsmaschinen die nicht schneller wie 20 fahren und kein nummerschield besitzen mit Strassenverkehrs kentnisse gefahren werden durften.
mit 12 jahren ? ? ? also ich hab kein plan davon aber das glaub ich überhaupt nicht. aber wie ist es bei einen Radlader der 40 km/h läuft kommt da schon der T führerschein in frage ???
>aber wie ist es bei einen Radlader der 40 km/h läuft kommt da schon der T führerschein in frage ???
Ja, aber nur (!) wenn das Fahrzeug zu land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken bestimmt ist und auch so eingesetzt wird. Wenn der Radlader also z.B. auf einer Baustelle eingesetzt werden soll, benötigt man je nach zGm Klasse B/C1/C.
>Ja, aber nur (!) wenn das Fahrzeug zu land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken bestimmt ist und auch so eingesetzt wird. Wenn der Radlader also z.B. auf einer Baustelle eingesetzt werden soll, benötigt man je nach zGm Klasse B/C1/C.
Moin moin als ich arbeite auf einem betrieb der biomasse aufbereitet wenn ich jetz mit dem cat 950 (40 km/h) auf das ausengelände fahre das ca 3 km entfernt ist, brauche ich einen führerschein und da reicht der BE/L/M nicht für aus ist das richtig
Hübsches Arbeitsgerät ;)
Die Aufbereitung von Biomasse gehört nicht mehr zur Landwirtschaft, höchstens der Transport zum Aufbereitungsbetrieb - aber auch NUR dann, wenn er vom Erzeuger durchgeführt wird.
Klasse B reicht nicht aus, da die zGm deutlich überschritten wird. Der 950 hat so um die 20 t zGm, oder?
Klasse L reicht nicht aus, da die bauartbedingte Höchtsgeschwindigkeit zu hoch ist. Außerdem s. Klasse T.
Klasse T reicht nicht aus, da der Einsatzzweck ... s.o.
Für die Fahrt im öffentlichen Straßenverkehr (also außerhalb des umzäunten Betriebsgeländes) benötigst du Klasse C. Solange keine Güter befördert werden, benötigst du aber keine Qualifikation nach dem BKrFQG - wenigstens eine gute Nachricht.
>Mion Leute,
>Sag mal Chris wie kommst du darauf das einen Slbstfahrende Arbeitsmaschiene, nur durch festes anbaugerät zugeordnet ist und nicht zum befördern von gütern benutzt wir.
>Ein Mehdreuscher ist auch einen Selbstfahrende Arbeitsmaschine und kann die mehwerke wechseln und bis zu 12 tonnen getreide befördern.
>Einen selbstfahrende arbeits machschine darf nicht schneller als 20 KM/H fahren und besitst meist keine zulassungs pflicht.
>ich weiss nicht ob das noch stimmt aber was ich weiss ist das man schon mit 12 jahren selbstfahrende Arbeitsmaschinen die nicht schneller wie 20 fahren und kein nummerschield besitzen mit Strassenverkehrs kentnisse gefahren werden durften.
>Pitbull1991
Nicht schlecht. Soooooo viele Schreibfehler lassen ja nun echt keine Zweifel mehr an der Pisa-Studie zu...
Selbstfahrende Arbeitsmaschinen benötigen, wenn sie nicht schneller als 25 km/h fahren können und auf öffentlichen Straßen fahren wollen, nur eine Betriebserlaubnis, also kein Kennzeichen. Müssen also über alle üblichen Vorrichtungen wie ein KFZ verfügen, wie Bremsanlage, Fesstellbremse, Fahrtrichtungsanzeiger, vorschriftmäßige Bereifung, Beleuchtungsanlage, usw. Am hinteren Bereich muß das runde Schild "25" angebracht sein.
Können sie schneller als 25 km/h fahren, benötigen sie ein Kennzeichen - also mit wiederkehrender TÜV-Abnahme - wie jedes andere KFZ.
Will ich später mit Kennzeichen und TÜV nichts mehr zu tun haben,
weil ich die Maschine nur hin und wieder benutze, kann ich die Höchsgeschwindigkeit auf 25 km/h begrenzen lassen, indem ich Gänge im Getriebe unwiederruflich blockieren lasse, durch eine Werkstatt
und mir vom TÜV dies bescheinigen lasse. Dann gilt wieder wie oben
20 km/h - also nur eine Betriebserlaubnis.
>Selbstfahrende Arbeitsmaschinen benötigen, wenn sie nicht schneller als 25 km/h fahren können und auf öffentlichen Straßen fahren wollen, nur eine Betriebserlaubnis, also kein Kennzeichen. Müssen also über alle üblichen Vorrichtungen wie ein KFZ verfügen, wie Bremsanlage, Fesstellbremse, Fahrtrichtungsanzeiger, vorschriftmäßige Bereifung, Beleuchtungsanlage, usw. Am hinteren Bereich muß das runde Schild "25" angebracht sein.
>Können sie schneller als 25 km/h fahren, benötigen sie ein Kennzeichen - also mit wiederkehrender TÜV-Abnahme - wie jedes andere KFZ.
>Will ich später mit Kennzeichen und TÜV nichts mehr zu tun haben,
>weil ich die Maschine nur hin und wieder benutze, kann ich die Höchsgeschwindigkeit auf 25 km/h begrenzen lassen, indem ich Gänge im Getriebe unwiederruflich blockieren lasse, durch eine Werkstatt
>und mir vom TÜV dies bescheinigen lasse. Dann gilt wieder wie oben
>20 km/h - also nur eine Betriebserlaubnis.
Das war doch gar nicht die Frage....
Martino 41
>>Selbstfahrende Arbeitsmaschinen benötigen, wenn sie nicht schneller als 25 km/h fahren können und auf öffentlichen Straßen fahren wollen, nur eine Betriebserlaubnis, also kein Kennzeichen. Müssen also über alle üblichen Vorrichtungen wie ein KFZ verfügen, wie Bremsanlage, Fesstellbremse, Fahrtrichtungsanzeiger, vorschriftmäßige Bereifung, Beleuchtungsanlage, usw. Am hinteren Bereich muß das runde Schild "25" angebracht sein.
>>Können sie schneller als 25 km/h fahren, benötigen sie ein Kennzeichen - also mit wiederkehrender TÜV-Abnahme - wie jedes andere KFZ.
>>Will ich später mit Kennzeichen und TÜV nichts mehr zu tun haben,
>>weil ich die Maschine nur hin und wieder benutze, kann ich die Höchsgeschwindigkeit auf 25 km/h begrenzen lassen, indem ich Gänge im Getriebe unwiederruflich blockieren lasse, durch eine Werkstatt
>>und mir vom TÜV dies bescheinigen lasse. Dann gilt wieder wie oben
>>20 km/h - also nur eine Betriebserlaubnis.
laut Polizei ist das vom gewicht abhängig. L nur bis 3,5 to schneller wie 6 und langsamer wie 25, darüber den T-Führerschein.
Laut Polizei ist der L-Führerschein nur für Fahrzeuge bis 3,5 to Arbeitsmaschinen zulässig, darüber benötigt man den T- Führerschein. und unter 18 Jahren nicht alleine fahren.
>Das war doch gar nicht die Frage....
>laut Polizei ist das vom gewicht abhängig. L nur bis 3,5 to schneller wie 6 und langsamer wie 25, darüber den T-Führerschein.
Nein. Weder bei L noch bei T gibt es Massen- oder Gewichtsbeschränkungen. Das Tempolimit stimmt aber: Bei selbstfahrenden Arbeitsmaschinen (SAM) ist mit Klasse L bei 25 km/h Schluss. Darüber braucht man z.B. Klasse T. Man kann SAM aber auch mit Klasse B oder C fahren - welche Klasse man dafür braucht, ist dann wirklich von der zulässigen Gesamtmasse (zGm) abhängig.
>Laut Polizei ist der L-Führerschein nur für Fahrzeuge bis 3,5 to Arbeitsmaschinen zulässig, darüber benötigt man den T- Führerschein. und unter 18 Jahren nicht alleine fahren.
Auch das ist falsch. Dass es keine Beschränkungen bei der zGm gibt, hatten wir ja schon. Es gibt auch keine vorgeschriebene Begleitung. Wenn man sich die historische Herkunft von L und T überlegt (der Nachwuchs soll in der Landwirtschaft der Eltern mit anpacken), wäre das ja auch ziemlich unsinnig.
Außerdem fehlt in beiden Aussagen der Bezug zum land- und fortstwirtschaftlichen Zweck, d.h. das Fahrzeug muss für solche Zwecke bestimmt sein und auch genutzt werden. Zwei Gegenbeispiele:
- Mit einem gewöhnlichen LKW die Ernte zu transportieren, ist kein lof-Zweck. Der LKW ist für diesen Zweck nämlich nicht bestimmt, sondern könnte auch für andere Zwecke eingesetzt werden.
- Mit dem Traktor in die Disko zu fahren, ist auch kein lof-Zweck. Das Fahrzeug ist dafür zwar bestimmt, es wird aber tatsächlich nicht dazu genutzt.
Die Bindung an den lof-Zweck gilt bei L nur für Zugmaschinen mit und ohne Anhänger (also nicht für SAM) und bei T für alle Fahrzeuge. Entfällt dieser Zweck, braucht man abhängig von der zGm und eventuellen Anhängern eine der Klassen B, BE, C oder CE. Um beim Beispiel von oben zu bleiben: Um mit einem Traktor in die Disko zu fahren, braucht man mindestens Klasse B.
ronny eschenröder
>Ein Bagger ist i.d.R. eine selbstfahrende Arbeitsmaschine. Die meisten haben eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Hierfür ist eine Theorieausbildung in einer Fahrschule sowie eine Theorieprüfung notwendig (FE-Klasse L).
>Ein Radlader kann keine selbstfahrende Arbeitsmaschine sein und deshalb wird hierfür FE-Klasse C erforderlich sein, wobei solche Fahrzeuge aufgrund ihrer Masse nicht im öffentlichen Straßenverkehr zulässig sein dürften. Wenn sie nicht im öff.Straßenverkehr gefahren werden ist natürlich auch keine Fahrerlaubnis erforderlich.
>Es kommt also darauf an, wo die Fahrzeuge bewegt werden sollen. In einem von der "Aussenwelt" durch Schranke und Zaun abgeschotteten Steinbruch ist z.B. keine Fahrerlaubnis erforderlich.
>Wo wollst Du denn "fahren"?
Hallo darf man mit einem radlader schein ein roller oder Mofa fahren ohne Führerschein