Source: http://gelbe-sammlung.kultus-bw.de/jportal/portal/bs/21/page/sammlung.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=12&numberofresults=761&fromdoctodoc=yes&doc.id=aiz-jlr-BesSchulVBW2009rahmen%4020080801&doc.part=x&doc.price=0.0&doc.aizid=jlr-BesSchulVBW2009V2Anlage1&doc.aizhl=1
Timestamp: 2019-07-18 09:56:35
Document Index: 201767435

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12']

Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 01.08.2008 bis 31.07.2016
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: §§ 9 und 11 sowie Anlagen 3 bis 5 geändert durch Artikel 8 der Verordnung vom 4. Juni 2019 (GBl. S. 241, 262)
§ 2 - Äußere Gliederung 01.08.2008 bis 31.07.2016
§ 3 - Unterrichtsorganisation 01.08.2008 bis 31.07.2016
§ 4 - Stundentafeln 01.08.2008 bis 31.07.2016
§ 5 - Bildungs- und Lehrpläne 01.08.2008 bis 31.07.2016
§ 6 - Aufnahme der Schüler 01.08.2008 bis 31.07.2016
§ 7 - Einstufung, Umstufung 01.08.2008 bis 31.07.2016
§ 8 - Notengebung, Zeugnisse 01.08.2008 bis 31.07.2016
§ 9 - Bildung der schulartbezogenen Klassen 01.08.2008 bis 31.07.2016
§ 10 - Versetzungen 01.08.2008 bis 31.07.2016
§ 11 - Abschlüsse, Übergang in die Oberstufe des Gymnasiums 01.08.2008 bis 31.07.2016
§ 12 - Schulwechsel 01.08.2008 bis 31.07.2016
(1) Die Schulen besonderer Art werden an Stelle nach Schularten nach Abteilungen gegliedert, und zwar in die Abteilung Orientierungsstufe (Klassen 5 und 6) und in die Abteilung Mittelstufe (Klassen 7 bis 10). In gymnasialbezogenen Klassen umfasst die Mittelstufe die Klassen 7 bis 9. In der integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried umfasst die Orientierungsstufe die Klassen 5 bis 7; auch in den gymnasialbezogenen Klassen umfasst an dieser Schule die Mittelstufe die Klassen 8 bis 10.
(1) An den Schulen besonderer Art wird der Unterricht im Klassenverband sowie während der Orientierungsstufe in drei der Fächer Deutsch, Mathematik und erste und zweite Fremdsprache nach dem Prinzip der äußeren Fachleistungsdifferenzierung erteilt.
(2) Spätestens ab Beginn der Klasse 7 wird der Unterricht in den Fächern Deutsch, erste Fremdsprache und Mathematik auf verschiedenen Leistungsebenen (A-Niveau, B-Niveau, C-Niveau) erteilt.
(3) Spätestens ab Beginn der Klasse 8 werden schulartbezogene Klassen gebildet.
(4) Das Fach Sport kann schulartübergreifend erteilt werden.
Für die Orientierungsstufe und die Mittelstufe einschließlich der Klasse 10 oder 11 gelten insgesamt die jeweiligen Kontingentstundentafeln für die Hauptschule, Realschule und das Gymnasium nach den Maßgaben der Anlagen 1 bis 3.
(1) Dem Unterricht in der Orientierungsstufe wird, wenn die Fächer übereinstimmen, der Bildungsplan der Realschule zu Grunde gelegt. In den übrigen Fächern wird nach einem von der jeweiligen Schule erstellten und vom Kultusministerium genehmigten Lehrplan unterrichtet.
(2) In Klassen mit Unterricht auf verschiedenen Leistungsebenen wird in den Fächern Deutsch, erste Fremdsprache und Mathematik im A-Niveau der Lehrplan des Gymnasiums, im B-Niveau der Lehrplan der Realschule und im C-Niveau der Lehrplan der Hauptschule zu Grunde gelegt. In den Fächern, die nur an den Schulen besonderer Art angeboten oder mit abweichender Wochenstundenzahl unterrichtet werden, und bis zur Bildung der schulartbezogenen Klassen in der zweiten Fremdsprache wird nach von der jeweiligen Schule erstellten und vom Kultusministerium genehmigten Lehrplänen unterrichtet.
(3) In den schulartbezogenen Klassen wird nach dem Bildungsplan der entsprechenden Schulart unterrichtet. Dem schulartübergreifenden Unterricht im Fach Sport an der Internationalen Gesamtschule Heidelberg und der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried liegt der Lehrplan der Realschule zu Grunde.
(1) In die Klasse 5 der Schulen besonderer Art können Schüler aufgenommen werden, die das Ziel der Grundschule erreicht haben und im Gebiet des Schulträgers wohnen. Werden mehr Schüler angemeldet, als aufgenommen werden können, hat die Schule mit Zustimmung der Schulaufsichtsbehörde ein Auswahlverfahren festzulegen. Falls noch Plätze frei sind, können mit Zustimmung der Schulaufsichtsbehörde auch Schüler aufgenommen werden, die außerhalb des Gebiets des Schulträgers wohnen.
(1) In der Orientierungsstufe kann an Stelle oder neben der Leistungsbeurteilung mit den herkömmlichen Notenstufen eine verbale Beurteilung der Leistungen in den einzelnen Fächern erfolgen.
(2) In der Orientierungsstufe der Internationalen Gesamtschule Heidelberg und der Staudinger-Gesamtschule Freiburg i. Br. erfolgt in allen Fächern die Notengebung nach einer Zehn-Punkte-Tabelle.
(2) Internationale Gesamtschule Heidelberg/Staudinger Gesamtschule Freiburg i. Br.
Ein Schüler kann in die gymnasialbezogene Klasse aufgenommen werden, wenn er am Ende der Klasse 6 in mindestens zwei der Fächer Deutsch, erste und zweite Fremdsprache und Mathematik jeweils mindestens 8 Punkte und in den anderen beiden Fächern mindestens 7 Punkte erreicht hat, sowie der Durchschnitt aus den Leistungen in den nach den Anlagen 1 und 2 maßgeblichen Fächern mindestens 8 Punkte beträgt.
(1) In den Klassenstufen vor Bildung der schulartbezogenen Klassen steigt ein Schüler ohne Versetzungsentscheidung in die nächsthöhere Klasse auf. Auf Antrag der Erziehungsberechtigten kann eine Klassenstufe freiwillig wiederholt werden.
Für den Erwerb des Hauptschul- und des Realschulabschlusses und für den Übergang in die Eingangsklasse der Oberstufe (Klasse 10 oder 11 des Gymnasiums) gelten die allgemeinen Bestimmungen mit folgenden Maßgaben:
Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bei der Hauptschulabschlussprüfung und der stellvertretende Vorsitzende des Prüfungsausschusses bei der Realschulabschlussprüfung ist der Abteilungsleiter der Mittelstufe.
Für den Wechsel eines Schülers einer Schule besonderer Art in eine Hauptschule, eine Realschule oder in ein Gymnasium gilt Folgendes:
Vor der Bildung der schulartbezogenen Klassen stellt die Klassenkonferenz auf Grund der gezeigten Leistungen des Schülers fest, für welche Schulart beziehungsweise Schularten er geeignet ist. Diese Feststellung berechtigt zum Übertritt in die entsprechende Schulart. Stimmen die Feststellung der Schule und der Elternwunsch nicht überein, kann der Schüler an einer Schule der gewünschten Schulart eine Aufnahmeprüfung nach der multilateralen Versetzungsordnung ablegen.
Nach der Bildung der schulartbezogenen Klassen kann der Schüler in die entsprechende Schulart überwechseln. Im Übrigen gilt die multilaterale Versetzungsordnung.