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Timestamp: 2018-04-19 20:27:41
Document Index: 266795128

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'Art. 2']

Andrea Pauli. Risikomanagement und CIRS als Gegenstand der Krankenhaushaftung - PDF
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1 Andrea Pauli Risikomanagement und CIRS als Gegenstand der Krankenhaushaftung
2 Inhaltsverzeichnis Verzeichnis 19 Einleitung 25 Kapitel: Einordnung des Themas 30 1 Patientensicherheit und Patientensicherheitsrecht 30 I. Nationale und europäische Aktivitäten zur Verbesserung der Patientensicherheit 30 Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) Entschluss des 108. Deutschen Ärztetages: Initiativen der Ärzteschaft zur Förderung von Patientensicherheit 3. Aktionsbündnis Patientensicherheit e.v. (APS) Patientensicherheit im europäischen Kontext 34 a. Empfehlung des Europarates an die Mitgliedsstaaten (2006) 34 b. EUNetPaS 35 Patientensicherheit - Standortbestimmung 35 2 Begriffserklärungen 38 I. Fehler 38 Fehlerbegriff des Qualitätsmanagements (DIN EN ISO 9000:2005) Arzthaftungsrechtlicher Fehlerbegriff 39 Zwischenfall und Kritischer Ereignis 41 Unerwünschtes Ereignis 42 IV. Beinahe-Schaden 43 V. Behandlungsschaden und vermeidbarer Schaden 43 VI. Qualität 44 VII. Qualitätsmanagement 45 VIII. Qualitätssicherung 47 IX. Risiko 48 X. Risikomanagement 49 XI. Klinisches Risikomanagement Aufgaben und Ziele Rahmenbedingungen 51
3 3. Stufen a. Risikoidentifikation 53 b. Risikoanalyse c. Risikobewertung d. Risikosteuerung Werkzeuge zur Risikoidentifikation 56 a. Patientenbeschwerdemanagement 57 b. Patientenbefragungen 57 c. Mitarbeiterbefragungen 58 d. Schadensregister 59 e. Einflussanalyse (FMEA) 59 f. Critical System (CIRS) 61 aa. Beschreibung und Bedeutung bb. Arten von Systemen cc. Vorteile und Grenzen dd. Vernetzung 66 3 Praxisbeispiel CIRS Karriere eines Fehlers" Kapitel: Zwischenfallberichtssysteme: Entwicklung und Anwendung in der Praxis 68 4 Entstehung von Fehlern - Modelle und Projekt zur Untersuchung der Ursachen 68 I. Das Personen-Modell 69 II. Das System-Modell ( Schweizer-Käse-Modell") 70 HI. Line-Operations-Safety-Audit (LOSA) 73 5 Entwicklung von Fehleranalysetechniken und Incident-Reporting- Systems in risikoreichen Industriezweigen und speziell in der Luftfahrt 74 I. Die Unfallpyramide von Du Pont 75 II. Critical Incident Technik 77 III. Critical Incident Technik und Incident-Reports in der amerikanischen Luftfahrt 77 Erfassung und Auswertung von Unfällen durch das NTSB Aviation Safety Reporting System (ASRS) 78 6 Einführung und Nutzung von Zwischenfallberichtssystemen in der Medizin 79 I. Luftfahrt 80 II. Umgang mit Fehlem in der Medizin 10
4 III. Was sind Critical Incidents" in der Medizin? Eingriffsverwechslungen Unbeabsichtigt belassene Fremdkörper nach einer OP Hygienemängel Medikamentenverwechslungen und unerwünschte Arzneimittelwirkungen 87 IV. Critical Incident Reporting Systems (CIRS) in der Medizin Retrospektive Aktuelle Situation in Deutschland 89 a. Externe Zwischenfallberichtssysteme 89 aa. 90 bb. Berichts- und Lernsysteme in Kooperation mit dem (Auswahl) 91 cc. Weitere Lernsysteme 91 b. Interne bzw. Lokale Berichts- und Lernsysteme 92 aa. Allgemein 92 bb. CIRS für Krankenhäuser 93 Voraussetzungen für die Implementierung eines CIRS 93 (a.) Entscheidung des Krankenhausträgers 93 (b.) Einbindung in die Organisationsstruktur und Unternehmenskultur 94 (c.) der Rahmenbedingungen 95 (d.) Berichtsinhalte 96 (e.) Expertenteam 97 (2.) Anforderungen an die Berichtsauswertung 98 (a.) Organisation der Berichtsauswertung 98 (b.) Systematisierung der Berichte 99 (c.) Analyse und Bewertung 99 (d.) Ableitung und Kommunikation von Maßnahmen, Evaluation des CIRS c. Vernetzung von Berichtssystemen am Beispiel des KH Kapitel: Krankenhausträgerhaftung Überblick Die Haftungsrisiken bei der medizinischen Versorgung im Krankenhaus I. Statistische Erhebungen zu
5 n. Die häufigsten Fehler und Risikokonstellationen bei der medizinischen Versorgung 8 Das System Krankenhaus I. Der Krankenhausdienstleistungsbetrieb II. Die Organisationsstruktur 9 Die Grundzüge des (Arzt-) Haftungsrechts I. Die Abgrenzung zwischen Behandlungsfehler und Organisationsfehler n. Die Fahrlässigkeitshaftung 1. Die vertragliche Fahrlässigkeitshaftung 2. Die deliktische Fahrlässigkeitshaftung a. Der eingliedrige (Objektivierter Fahrlässigkeitsbegriff) b. Fahrlässigkeitsbegriff: Äußere und innere Sorgfalt c. Eigene Stellungnahme DI. Verkehrspflichten und Fahrlässigkeit IV. Die Beweislastverteilung im 1. Die Beweislastverteilung beim Behandlungsfehler 131 a. Der Anscheinsbeweis b. Die Beweislastverteilung beim groben Behandlungsfehler c. Die Beweislastverteilung bei Pflichtverletzungen im Rahmen der Diagnosestellung d. Die Beweislastverteilung bei Dokumentationsversäumnissen Die Beweislastverteilung bei Organisationsfehlern Die Beweislastverteilung bei Aufklärungspflichtverletzungen V. Haftung des Krankenhausträgers für ärztliches Fehlverhalten Krankenhausärzte 2. Haftung für Belegärzte des Krankenhausträgers für medizinische und organisatorische Fehlleistungen 143 I. Haftung für medizinische Fehlleistungen medizinischen Behandlung wegen Verletzung von Aufklärungspflichten
6 II. Haftung für organisatorische Fehlleistungen Die Grundlagen der Haftung des Krankenhausträgers Organisationspflichtverletzungen a. Rechtsgrundlagen b. Der Sorgfaltsmaßstab: Standard der guten Organisation 153 aa. Der Standardbegriff bb. Die Standardfestlegung 153 cc. Der Standard der guten Organisation 154 (1.) Objektiv-typisierende Verhaltensanweisung 155 (2.) Dynamische Verhaltensanweisung 156 (3.) Normative Verhaltensanweisung 156 (a.) Empfehlungen 159 (aa.) Empfehlungen des des APS e.v. Fazit 165 (b.) Durch Richterrecht begründete Organisationspflichten 166 c. Haftung für Organisationspflichtverletzungen Die Organisationspflichten des Krankenhausträgers 168 a. Betriebliche Organisationspflichten (i. e. S.) aa. Anweisungen 171 bb. Checklisten 172 cc. clinical pathways 176 b. 176 Organisation personeller, fachlicher, räumlicher, sachlicher und finanzieller Voraussetzungen bb. Organisation der Arbeitsteilung (Schnittstellen) 179 cc. Organisation von Diagnose, standardgemäßer Therapie und Nachsorge dd. Organisation der Bereiche Aufnahme, Entlassung und Notfallversorgung c. Informations- und aufklärungsbezogene Organisationspflichten 183 d. Organisationspflichten 184 e. Organisation der Einsichtsgewährung 184 f. Organisation der Verkehrssicherung 185 Hygiene 185 bb. Sicherung der medizinischen Technik und Gerätschaften
7 cc. Schutz des Patienten vor Selbstschädigung und Verletzungen 188 dd. Verkehrssicherung der Gebäude und Wege Kapitel: beim klinischen Risikomanagement mit CIRS Klinisches Risikomanagement mit CIRS als Maßnahme zur Haftungsprävention und als Instrument zur Erhöhung der Patientensicherheit 190 Risikomanagement in der Rechtsprechung und die Konsequenzen für den Organisationsverantwortlichen I. Organisatorische Anforderungen an die Fehlervermeidung im Rahmen der medizinischen Behandlung Organisations- und Uberwachungspflichten beim Einsatz von Personal - hier: Übermüdete Ärzte (BGH Urteil vom VI ZR 85/84 -NJW 1986, 776) Anforderungen an die Anleitung und Überwachung beim Einsatz von (BGH Urteil vom - VI ZR 246/86 -NJW Organisations-, Überwachungs- und Dokumentationspflichten bei sog. Anfängeroperationen und Anfangernarkosen (BGH Urteil - VI ZR 230/81 NJW und BGH Urteil vom - VI ZR NJW Organisation der Abstimmung und Koordination arbeitsteiliger Behandlungsmaßnahmen (BGH Urteil vom VI ZR NJW Organisationsstrukturen Aufnahme von Patienten und Erhebung einer Anamnese (Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen Urteil vom - U 23/05 - MedR 2007, 660) 6. Organisation eines Notfallmanagements (OLG Stuttgart Urteil vom 2001, 1560) 200 Organisatorische Anforderungen an die Fehlervermeidung bei der Aufklärung des Patienten Anforderungen an die Delegation der Risikoaufklärung (BGH Urteil vom - VI ZR 206/05 MedR 2007, 169)
8 2. Organisation der Aufklärungspflichten bei Neulandbehandlungen BGH Urteil vom - VI ZR 323/04 - NJW Organisation der Aufklärungspflichten bei möglichen schwerwiegenden Nebenwirkungen eines Medikaments ( Cyclosa", BGH Urteil vom - VI ZR 289/ III. Risikoprävention durch Organisation der Dokumentationspflichten 204 Organisation der Sicherung der Behandlungsunterlagen (BGH Urteil vom - VI ZR 341/94 - NJW 1996, 779) Organisation der Dokumentation in den Behandlungsunterlagen bei postoperativem Durchgangssyndrom (LG Köln Urteil vom / IV. Risikoprävention durch Organisation der Verkehrssicherung Organisationspflichten im Bereich Hygiene 206 a. Unsterile Infusionsflüssigkeit (BGH Urteil vom ZR -NJW 1982,699) 206 b. Keimübertragung durch Personal (BGH Urteil vom VI ZR 158/06 - NJW 2007, 1682) Organisationspflichten im Bereich Verwendung von Hilfsmitteln - hier: Wärmflaschen aus Gummi (BGH Urteil vom VI ZR 65/93 -NJW 1994, 1594) Organisation der Sicherung von sedierten Patienten (BGH Urteil vom VI ZR 265/02 - NJW 208 für die Verpflichtung zur Haftungsprävention mit einem klinischen Risikomanagement im Krankenhaus I. Berufs- und Sozialrechtliche Rechtsgrundlagen und Maßnahmen der Qualitätssicherung und des Risikomanagements im Krankenhaus 1. Rechtsgrundlagen a. Berufsordnungen 212 b. Sozialrecht 213 aa. Regelungen des SGB V 213 bb. Untergesetzliche Regelungen 216
9 2. Maßnahmen 217 a. Maßnahmen der internen Qualitätssicherung (Einrichtungsinternes Qualitätsmanagement mit einem klinischen Risikomanagement) b. Maßnahmen der externen Qualitätssicherung 220 (Arzt-) Haftungsrechtliche Grundlagen und Maßnahmen zur Risikoprävention Rechtsgrundlage: Organisationshaftung des Krankenhausträgers Maßnahmen: Risikomanagement PflichtengefÜge des Krankenhausträgers beim klinischen Risikomanagement 226 I. Parallelen zwischen Produzentenhaftung und Organisationshaftung des Krankenhausträgers Die Rechtsgrundlagen der Produzentenhaftung Die Beweislastverteilung bei der Produzentenhaftung Die Kriterien der Vergleichbarkeit von Produzentenhaftung und Organisationshaftung des Krankenhausträgers Pflichtengefüge des Produzenten und Krankenhausträgers: Gemeinsamkeiten und Unterschiede 234 a. Pflichten des Produzenten 234 Qualitätssicherung und Risikomanagement 234 bb. Reaktionspflichten 236 b. Pflichten des Krankenhausträgers 238 aa. Qualitätssicherung und Risikomanagement 238 bb. Dienstleistungsbeobachtungs- und Reaktionspflichten 239 Die Pflichten des Krankenhausträgers für den Risikomanagementprozess Risikoidentifikation Risikoanalyse Risikobewertung Risikosteuerung 248 III. Zuständigkeit das Risikomanagement 250 beim klinischen Risikomanagement mit CIRS 253 I. Einordnung des CIRS in den Risikomanagementprozess
10 II. Organisationspflichten 254 Organisationspflichten für die Implementierung eines CIRS a. Bedeutung der zur Einführung von Critical Incident Reporting Systemen (CIRS) - Praxistipps für Krankenhäuser" 255 b. Gewährleistung der sachlichen Voraussetzungen 257 c. Gewährleistung der personellen, fachlichen, zeitlichen und finanziellen Voraussetzungen Organisationspflichten bei der Nutzung eines CIRS a. Weiterentwicklung des CIRS 258 b. CIRS - Expertenteam 258 des Krankenhausträgers Pflichtverletzungen beim klinischen Risikomanagement mit CIRS 259 I. Pflichtverletzungen 260 Unzureichende Risikoidentifikation Fehlerhafte Risikoanalyse und Risikobewertung Fehlerhafte oder unterlassene Risikosteuerung 262 II. Beweislast 263 Pflichtverletzungen im Rahmen der Risikoidentifikation Pflichtverletzungen im Rahmen der Risikoanalyse und Risikobewertung Fehlerhafte oder unterlassene Risikosteuerung 266 ffl. Fazit 267 des Krankenhausträgers bei Verstößen gegen die sozialrechtlichen Verpflichtungen zur Qualitätssicherung und zum Risikomanagement 268 I. und Haftungsrecht 270 II. Risikomanagement und Haftungsrecht des Patienten in die Daten des klinischen Risikomanagements und des krankenhausinternen CIRS? I. Rechtsgrundlagen des Einsichtsrechts 273 II. Reichweite des Einsichtsrechts Behandlungsdokumentation Krankenhausinterne (hier: Darstellung eines Sachverhaltes, LG Bonn Urt. v ) Krankenhausinteme Regelungen zur Organisation der Behandlungsprozesse (Ergebnisse von Qualitätssicherungsmaßnahmen) 276 a. Einsichtsanspruch aus 422 ZPO
11 b. Einsichtsanspruch aus dem Behandlungsvertrag, aus 810 BGB sowie aus Art. 1 Abs. 1 i. V. m. Art. 2 Abs. 1 GG (Recht auf informationelle Selbstbestimmung der persönlichen Würde des Patienten) Daten aus dem klinischen Risikomanagement und dem krankenhausinternen CIRS 279 Ergebnis 282 Literaturverzeichnis 285 Entscheidungsregister 299