Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/2908.5
Timestamp: 2019-12-13 10:08:09
Document Index: 269542589

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 20', '§ 20', '§ 27', '§ 28', '§ 27', '§ 26', '§ 27', '§ 4', '§ 26', '§ 27', '§ 44', '§ 27']

Historische Fassung war gültig vom 01.08.2003 bis 31.07.2005
(2) Darüber hinaus sind Arbeitsgemeinschaften möglich, zum Beispiel in Darstellendem Spiel, Chor, Orchester, Sport oder Fremdsprachen, in denen der Schüler in der Jahrgangsstufe 11 den Unterricht beginnt, sofern es die Voraussetzungen an der jeweiligen Schule zulassen. 5
(4) Der Schüler hat keinen Anspruch auf ein bestimmtes Kursangebot oder die Einrichtung eines bestimmten Kurses. 9
Die Schüler erhalten für jedes Kurshalbjahr ein Zeugnis über die in den Leistungs- und Grundkursen erbrachten Leistungen. Grundkurse im Wahlbereich sind wie die Grundkurse des Pflichtbereichs zu bewerten. Arbeitsgemeinschaften werden nicht bewertet; ihr Besuch wird im Zeugnis jedoch vermerkt. Auf Wunsch des Schülers ist eine von ihm geleistete auf die Schule bezogene ehrenamtliche Tätigkeit auf dem Kurshalbjahreszeugnis im Feld „Bemerkungen“ einzutragen. 11
(3) Die Festlegung von Kriterien für die Ermittlung der beiden Teilbewertungen ist Aufgabe der Schul- und Fachkonferenz. Der Kursfachlehrer hat die Gewichtung der beiden Teilbewertungen zu Beginn eines jeden Kurshalbjahres den Schülern bekanntzugeben. 12
(2) Bei erheblichen Unterrichtsversäumnissen kann zur Bewertung der Leistung für jedes Unterrichtsfach eine Zusatzprüfung angesetzt werden, wenn die Beurteilung auf andere Weise nicht erfolgen kann. Die Entscheidung trifft der Kursfachlehrer. 13
(5) Schüler, die nach Abschluss der Mittelschule auf das Gymnasium wechseln und in den Klassen 7 bis 10 nicht in einer zweiten Fremdsprache unterrichtet worden sind, müssen mindestens die Halbjahresleistungen der Grundkurse aus den Kurshalbjahren 12/I und 12/II in der zweiten Fremdsprache in die Gesamtqualifikation einbringen. 14
erreicht sein. 15
zusammen. 16
(9) In Gymnasien mit einer vertieften sprachlichen Ausbildung gemäß § 4 SOGY, in denen bis zum Eintritt in die gymnasiale Oberstufe Unterricht in einer der Fremdsprachen Englisch, Französisch, Polnisch oder Tschechisch mit einer erhöhten Wochenstundenzahl vom Prüfungsteilnehmer besucht und mindestens ein weiteres Unterrichtsfach in der jeweiligen Fremdsprache unterrichtet wurde (bilingualer Bildungsgang), kann auf Antrag des Prüfungsteilnehmers die mündliche Prüfung im bilingual unterrichteten Unterrichtsfach in der jeweiligen Fremdsprache durchgeführt werden, wobei Antworten oder Nachfragen in deutscher Sprache zulässig und bei der Bewertung der Leistung des Prüfungsteilnehmers die fachlichen Inhalte zu bewerten sind. 17
die erforderliche Punktzahl der in die Gesamtqualifikation einzubringenden Leistungs- und Grundkurse unter Einschluss der Kursergebnisse aus 12/II erreicht hat oder erreichen kann. 18
(6) Lehrkräfte, deren Angehörige gemäß § 20 Abs. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes ( VwVfG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. September 1998 (BGBl. I S. 3050), das zuletzt durch Artikel 16 des Gesetzes vom 3. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3306, 3308) geändert worden ist, sich der Abiturprüfung an der gleichen Schule unterziehen, können nicht Mitglied des Prüfungsausschusses sein. 19
(3) Lehrkräfte, deren Angehörige gemäß § 20 Abs. 5 VwVfG sich an der gleichen Schule der Abiturprüfung unterziehen, können in den betroffenen Prüfungsfächern nicht Mitglied einer Fachprüfungskommission sein. 20
(3) Gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses und der Fachprüfungskommission kann der Vorsitzende des Prüfungsausschusses das zuständige Regionalschulamt anrufen. 21
(6) Die schriftlichen Arbeiten werden von den aufsichtsführenden Lehrkräften an ein Mitglied des Prüfungsausschusses zur Weiterleitung an den Erstkorrektor übergeben. 22
(2) Der Prüfungsausschuss bestimmt in Abstimmung mit den Fachprüfungskommissionen die Termine für den praktischen Teil der Prüfung im Fach Musik und Sport. 23
(5) Das Staatsministerium für Kultus legt die Termine für die Erst-, Zweit- und Drittkorrektur fest. 24
(6) An der mündlichen Prüfung können Mitglieder des Prüfungsausschusses, weitere Lehrkräfte der Schule und Vertreter der Schulaufsicht als Zuhörer teilnehmen. Mitglieder des Prüfungsausschusses und Vertreter der Schulaufsicht können an der Beratung gemäß Absatz 5 Satz 1 als Zuhörer teilnehmen. 25
Spätestens vier Tage vor Beginn der zusätzlichen mündlichen Prüfung gemäß § 27 Abs. 8 sind den Prüfungsteilnehmern das Kurshalbjahreszeugnis für das Kurshalbjahr 12/II auszuhändigen und die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen mitzuteilen. Mit der Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen endet der Unterricht der Jahrgangsstufe 12. 26
(6) Tritt ein Prüfungsteilnehmer nach Bekanntgabe der Zulassung gemäß § 28 zurück, so gilt die gesamte Abiturprüfung als nicht bestanden. 27
weder eine der in den drei schriftlichen Prüfungen gemäß § 27 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 erbrachten Leistungen noch gegebenenfalls die besondere Lernleistung gemäß § 26a Abs. 1 mit 0 Punkten bewertet wurde; § 27 Abs. 8 bleibt unberührt. 28
(4) Jeder Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 SOGY erhält zusätzlich zum Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife ein vom zuständigen Regionalschulamt genehmigtes schulisches Zertifikat. Dieses kann neben Anforderungen und Ergebnissen der jeweiligen Vertiefungsrichtung auch herausragende Resultate des Schülers im Rahmen der vertieften Ausbildung bescheinigen. 29
(3) Im Wiederholungsjahr ist der Schüler verpflichtet, den Unterricht regelmäßig zu besuchen und sich den Leistungskontrollen zu unterziehen. 30
(3) Nur die nicht bestandene Abiturprüfung für Schulfremde kann frühestens ein Jahr nach dem ersten Versuch einmal und insgesamt wiederholt werden. 31
aufgehoben 32
(zu § 26a Abs. 5 und § 27 Abs. 8) 33
(zu § 44) 34
Inhaltsübersicht geändert durch Verordnung vom 31. Mai 2002 (SächsGVBl. S. 179) und durch Artikel 5 der Verordnung vom 8. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 641, 644)
§ 27 geändert durch Verordnung vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351) und durch Artikel 5 der Verordnung vom 8. Oktober 2003 (SächsGVBl. S. 641, 644)
Fassung gültig bis: 31. Juli 2005
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/2908.5 Stand vom 13.12.2019