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Timestamp: 2016-10-27 07:06:03
Document Index: 53796182

Matched Legal Cases: ['Art. 90', 'Art. 82', 'Art. 83', 'Art. 86', 'Art. 89', 'Art. 90', 'Art. 113', 'Art. 95', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 112', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'EuG', 'BGE', 'Art. 19', 'Art. 38', 'Art. 18', 'Art. 38', 'Art. 1', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 14', 'BGE', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 9', 'Art. 52', 'Art. 53', 'Art. 53', 'Art. 54', 'Art. 53', 'EuG', 'Art. 9', 'EuG', 'Art. 9', 'EuG', 'Art. 9', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 47', 'Art. 14', 'EuG', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 2', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 19', 'Art. 36', 'Art. 19', 'Art. 36', 'Art. 19', 'EuG', 'Art. 105', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 18', 'Art. 2', 'Art. 95', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 105', 'Art. 14', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 9', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 36', 'Art. 1', 'Art. 19', 'Art. 9', 'Art. 52', 'Art. 14', 'Art. 90', 'Art. 28', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 48', 'Art. 107', 'Art. 66', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 68', 'Art. 4', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 67', 'Art. 68']

2C_628/2013 (27.11.2013)
2C_628/2013 � � Urteil vom 27. November 2013
�Die Stiftung "World Economic Forum (Weltforum der Wirtschaft) (Forum mondial de l'�conomie) " mit Sitz in Cologny/GE ist seit dem 1. Januar 1995 im Register der Mehrwertsteuerpflichtigen eingetragen. Die Statuten umschreiben den Zweck mit "Organisation internationale qui rassemble les personnalit�s dirigeantes des milieux �conomique, politique, acad�mique et civil dans une communaut� globale d'action, d�sireuse d'am�liorer l'�tat du monde". Eine der Hauptaktivit�ten der Stiftung liegt in der Durchf�hrung des allj�hrlichen World Economic Forum (hiernach: das Jahrestreffen) in Davos/GR. Die Stiftung finanziert ihre Aktivit�ten im wesentlichen mittels Mitgliederbeitr�gen ("Membership Fees"), Teilnahmebeitr�gen ("Participation Fees") und den Beitr�gen der Partnerunternehmen ("Partnership Fees").
�Zur mehrwertsteuerrechtlichen Qualifikation zweier Beitragsarten liegen bereits rechtskr�ftige Entscheide vor. Danach fallen die�
Membership Fees�unter das Empf�ngerortprinzip (Einspracheentscheid der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vom 12. M�rz 2002), w�hrend auf die�
Participation Fees�das Veranstaltungsortprinzip anwendbar ist (Entscheid der damaligen Eidgen�ssischen Steuerkurskommission vom 30. Juni 2003 [SRK 2002-051]). Ungekl�rt und Streitgegenstand ist der Charakter der�
Partnership Fees.�Aus diesem Anlass unterzog die Eidgen�ssische Steuerverwaltung im Jahr 2009 die Stiftung einer Mehrwertsteuerkontrolle. Im Kontrollbericht zu den gepr�ften Steuerperioden (1. Quartal 2004 bis 4. Quartal 2008) kam die Steuerverwaltung zum Schluss, die Leistungen aus den Partnership Agreements gegen�ber ausl�ndischen Partnerunternehmen seien zu Unrecht unbesteuert geblieben. Richtigerweise habe die Besteuerung der�
Partnership Fees�zum Normalsatz und - da jedenfalls nicht dem Empf�ngerortprinzip unterliegend - im Inland zu erfolgen.
�Die abweichende rechtliche Beurteilung f�hrte am 27. Februar 2009 zur Nachbelastung von Fr. ... (Erg�nzungsabrechnung Nr. 221'495). Sp�ter ergingen Gutschriftsanzeigen von zun�chst Fr. ... und danach solche in der H�he von Fr. .... Zuvor hatte die Steuerverwaltung der Stiftung Gelegenheit geboten, den Nachweis des R�ckerstattungsanspruchs ausl�ndischer Leistungsempf�nger zu erbringen (Art. 90 Abs. 2 lit. b aMWSTG). Auf diese Weise ergab sich ein Steuerbetreffnis von noch Fr. ... zugunsten der Eidgenossenschaft.
�Die Stiftung kam der Zahlungsaufforderung nach, dies allerdings unter Vorbehalt des Rechtsmittelverfahrens. Auf diese Bestreitung hin best�tigte die Eidgen�ssische Steuerverwaltung mit Verf�gung vom 9. M�rz 2011 den Mehrwertsteuerbetrag von Fr. .... Die dagegen erhobene Einsprache der Stiftung blieb erfolglos (Einspracheentscheid vom 26. Juli 2012), ebenso wie die Anrufung des Bundesverwaltungsgerichts. Dessen Abteilung I wies die Beschwerde mit Urteil A-4823/2012 vom 5. Juni 2013 ab.
�Die Stiftung "World Economic Forum (Weltforum der Wirtschaft) (Forum mondial de l'�conomie) " (hiernach: die Stiftung) erhebt mit Eingabe vom 8. Juli 2013 beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Sie beantragt, der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. Juni 2013 sei aufzuheben. Eventuell sei die Sache zur Neufestsetzung der geschuldeten Steuer an die Eidgen�ssische Steuerverwaltung zur�ckzuweisen.
1.2.�Beim angefochtenen Urteil handelt es sich um einen (End-) Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts. Er kann beim Bundesgericht mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten angefochten werden (Art. 82 lit. a, Art. 83, Art. 86 Abs. 1 lit. a, Art. 89 Abs. 1, Art. 90 BGG). Das neurechtlich massgebende Verfahrensrecht (Bundesgesetz vom 12. Juni 2009 �ber die Mehrwertsteuer [MWSTG; SR 641.20]; vgl. dazu dessen Art. 113 Abs. 3) enth�lt keine spezialgesetzlichen Vorschriften zum Verfahren vor Bundesgericht. Die Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass, sodass auf die Beschwerde einzutreten ist.
1.4.�Fragen des Bundesrechts kl�rt das Bundesgericht mit freier Kognition (Art. 95 lit. a BGG; Urteile 2C_941/2012 / 2C_942/2012 vom 9. November 2013 E. 1.5; 2C_518/2013 vom 1. November 2013 E. 1.4). Trotz der Rechtsanwendung von Amtes wegen pr�ft das Bundesgericht, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
1.5.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die vorinstanzlichen Feststellungen k�nnen nur berichtigt werden, sofern sie entweder offensichtlich unrichtig, d. h. willk�rlich ermittelt worden sind (Art. 9 BV; BGE 137 II 353 E. 5.1 S. 356; zum Begriff der Willk�r in der Rechtsanwendung BGE 138 I 49 E. 7.1 S. 51; 137 I 1 E. 2.4 S. 5) oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Zudem hat die beschwerdef�hrende Partei aufzuzeigen, dass die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234).
1.6.�Streitig und zu pr�fen sind mehrwertsteuerliche Nachbelastungen, welche die (gek�rzte) Kontrollperiode von Anfang 2006 bis Ende 2008 betreffen. Umstritten ist vor Bundesgericht lediglich die Frage, welche Regel �ber den Ort der Dienstleistung auf die�
Partnership Fees�anzuwenden sei. Aufgrund von Art. 112 Abs. 1 MWSTG, der am 1. Januar 2010 in Kraft getreten ist, bleiben in Bezug auf das materielle Recht die bisherigen Bestimmungen anwendbar (Urteile 2C_678/2012 vom 17. Mai 2013 E. 1.7; 2C_1003/2011 vom 18. Februar 2013 E. 1.5; 2C_835/2011 vom 4. Juni 2012 E. 1.5). Massgebend ist demnach das vorrevidierte Recht, d. h. das Bundesgesetz vom 2. September 1999 �ber die Mehrwertsteuer (aMWSTG; AS 2000 1300), in Kraft getreten am 1. Januar 2001.
2.1.�Gem�ss Art. 1 Abs. 1 aMWSTG erhebt der Bund eine Mehrwertsteuer, d. h. eine allgemeine Verbrauchssteuer nach dem System der Netto-Allphasensteuer mit Vorsteuerabzug. Sie soll den Konsum der (End-) Verbraucher erfassen (BGE 138 II 251 E. 2.1 S. 253; 123 II 295 E. 5a S. 301). Der Bezug der Mehrwertsteuer erfolgt aus Praktikabilit�tsgr�nden nicht bei den Leistungsbez�gern, den eigentlichen Destinat�ren der Mehrwertsteuer, sondern bei den Leistungserbringern (vgl. zum hier massgebenden Recht namentlich Alois Camenzind/Niklaus Honauer/Klaus A. Vallender, Handbuch zur neuen Mehrwertsteuer, 2. Aufl. 2003, N. 994). F�llt eine im Inland gegen Entgelt erbrachte Leistung nicht unter eine gesetzliche Ausnahme, ist sie grunds�tzlich steuerbar (Art. 5 lit. a und b aMWSTG). Auf diese Weise kann der Erbringer von Leistungen, die (objektiv) steuerbar sind, (subjektiv) steuerpflichtig werden (Urteil 2C_196/2012 vom 10. Dezember 2012 E. 2.1; vgl. Pascal Mollard/Xavier Oberson/Anne Tissot Benedetto, Trait� TVA, 2009, S. 417 N. 2).
2.2.1.�Die Ermittlung des Sinns mehrwertsteuerlicher Normen folgt unter Vorbehalt der steuerartspezifischen Besonderheiten den herk�mmlichen Regeln der Gesetzes- bzw. Verordnungsauslegung (BGE 138 II 251 E. 2.3.3 S. 255). Im System einer allgemeinen Steuer sind Ausnahmeregelungen - weil und zumindest soweit systemwidrig - einschr�nkend auszulegen (zur allgemeinen Verbrauchssteuer BGE 138 II 251 E. 2.3.4 S. 256; nun auch BGE 139 II 346 E. 7.3.1 S. 355; zur allgemeinen Einkommenssteuer BGE 139 II 363 E. 2.2 S. 367). Ausgangspunkt der Auslegung bildet im �brigen der Wortlaut der Bestimmung (grammatikalisches Element). Ist er klar, d. h. eindeutig und unmissverst�ndlich, darf vom Wortlaut nur abgewichen werden, wenn ein triftiger Grund f�r die Annahme besteht, der Wortlaut ziele am "wahren Sinn" der Regelung vorbei. Anlass f�r eine solche Annahme k�nnen die Entstehungsgeschichte der Bestimmung (historisch), ihr Zweck (teleologisch) oder der Zusammenhang mit anderen Vorschriften (systematisch) geben (BGE 139 V 148 E. 5.1 S. 153; 138 III 558 E. 4.1 S. 562; 138 IV 232 E. 3 S. 234 f.; 137 V 167 E. 3.1 S. 169 f.; 136 III 373 E. 2.3 S. 376; 135 II 78 E. 2.2 S. 81; 135 V 215 E. 7.1 S. 229).
2.2.2.�Im Schnittstellenbereich verschiedenartiger Rechtsgebiete gilt es den Grundsatz der Einheit der Rechtsordnung zu beachten. Ihm kommt gerade im Abgaberecht, das regelm�ssig auf fremdrechtliche Sachverhalte anzuwenden ist, Bedeutung zu (Urteil 2C_518/2013 vom 1. November 2013 E. 2.3.3 [EMKG/MWSTG]; BGE 139 II 460 E. 3.3 S. 467 [OR/MWSTG]; 138 II 32 E. 2.3.1 S. 39 [BGBB/StHG], 300 E. 3.6.2 S. 308 [ZGB/DBG]; 136 V 258 E. 4.7 S. 266 f. [OR/AHVV]; insbesondere zum Verh�ltnis von �ffentlichem und Privatrecht BGE 137 II 182 E. 3.7.4.1 S. 196; 136 V 258 E. 4.7 S. 266; 135 V 361 E. 5.3.3 S. 366 ff.). Die fremdrechtlichen Vorfragen rufen nach einer einheitlichen, harmonisierenden Beantwortung. Im Sinne einer systematischen, auf die Einheit und Widerspruchsfreiheit der Rechtsordnung angelegten Rechtsprechung k�nnen [und m�ssen] Praxis und Doktrin zur �hnlich gelagerten fremdrechtlichen Frage herangezogen werden, falls keine triftigen Gr�nde ersichtlich sind, die eine unterschiedliche Behandlung nahelegen (vgl. BGE 137 III 369 E. 4.3 S. 373).
2.2.3.�Soweit das inl�ndische Mehrwertsteuerrecht nicht ausdr�cklich und bewusst vom Richtlinienrecht der Europ�ischen Union abweicht und einen eigenst�ndigen Weg einschl�gt, kann dieses bei der Anwendung des schweizerischen Rechts fallweise als Erkenntnisquelle und Auslegungshilfe herangezogen werden. Dabei gilt freilich, dass das Richtlinienrecht des Rates und die Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ�ischen Union (EuGH) keine pr�judizierende Wirkung entfalten, die schweizerische Rechtsprechung mithin nicht zu binden verm�gen (BGE 139 II 346 E. 7.4.6 S. 362; 138 II 251 E. 2.5.1 S. 259 mit Hinweisen).
2.3.�Von einer steuerbaren Leistung ist auszugehen, falls das Gesetz keine echte (Befreiung des Umsatzes mit Recht zum Vorsteuerabzug; Art. 19 i.V.m. Art. 38 Abs. 3 aMWSTG) oder unechte Ausnahme (Befreiung des Umsatzes ohne Recht zum Vorsteuerabzug; Art. 18 i.V.m. Art. 38 Abs. 4 aMWSTG) vorsieht (Urteil 2C_1003/2011 vom 18. Februar 2013 E. 2.1, in: ASA 81 S. 761). Der Befreiungstatbestand stellt sich als Konsequenz des Gebots der Wettbewerbsneutralit�t (Art. 1 Abs. 2 aMWSTG) dar. Das Bestimmungslandprinzip ("principe du pays de destination") konkretisiert dieses im grenz�berschreitenden Leistungsverh�ltnis (BGE 138 II 251 E. 2.1 S. 253; nun auch BGE 139 II 346 E. 6.1 S. 348 f.; Philip Robinson, in: Markus Reich, Steuerrecht, 2. Aufl. 2012, � 33 N. 19; Mollard/Oberson/Tissot Benedetto, a.a.O., S. 90 N. 318) und gilt auch im Bereich der Dienstleistungen (BGE 133 II 153 E. 3 S. 156; Urteile 2A.546/2003 vom 14. M�rz 2005 E. 2.1, in: ASA 75 S. 311, RDAF 2005 II 346; 2A.400/2001 vom 9. April 2002 E. 2.2, in: ASA 72 S. 483, RDAF 2002 II 347; 2A.467/2000 vom 6. M�rz 2001 E. 4b, in: ASA 70 S. 690, RDAF 2001 II 354; 2A.557/1999 vom 10. November 2000 E. 5b, in: ASA 70 S. 312, RDAF 2000 II 557).
2.4.1.�Zur Verwirklichung des Bestimmungslandprinzips sieht Art. 14 aMWSTG, abh�ngig von der Natur der Dienstleistung, drei Ankn�pfungspunkte vor (auszugsweise dargestellt) :
�Art. 14�������Ort der Dienstleistung
�1 Als Ort einer Dienstleistung gilt unter Vorbehalt der Abs�tze 2 und 3 der Ort, an dem die Dienst leistende Person den Sitz ihrer wirtschaftlichen T�tigkeit oder eine Betriebsst�tte hat, von wo aus die Dienstleistung erbracht wird, oder in Ermangelung eines solchen Sitzes oder einer solchen Betriebsst�tte ihr Wohnort oder der Ort, von dem aus sie t�tig wird.
�2 Als Ort der nachfolgend aufgef�hrten Dienstleistung gilt:
�d. bei k�nstlerischen, wissenschaftlichen, unterrichtenden, sportlichen, unterhaltenden oder �hnlichen Leistungen, einschliesslich der Leistungen der jeweiligen Veranstalter: der Ort, an dem die Dienst leistende Person jeweils ausschliesslich oder zum wesentlichen Teil t�tig ist;
�(...).
3�Als Ort der nachfolgend aufgef�hrten Dienstleistungen gilt der Ort, an dem der Empf�nger den Sitz seiner wirtschaftlichen T�tigkeit oder eine Betriebsst�tte hat, f�r welche die Dienstleistungen erbracht werden, oder in Ermangelung eines solchen Sitzes oder einer solchen Betriebsst�tte sein Wohnort oder der Ort, von dem aus er t�tig wird:
�b. Leistungen auf dem Gebiet der Werbung;
�c. Leistungen von Beratern, Verm�gensverwaltern, Treuh�ndern, Inkassob�ros, Ingenieuren, Studienb�ros, Anw�lten, Notaren (...), Buchpr�fern, Dolmetschern und �bersetzern, Managementdienstleistungen sowie sonstige �hnliche Leistungen;
�d. die Datenverarbeitung, die �berlassung von Informationen und �hnliche Dienstleistungen;
2.4.2.�Das Erbringerortprinzip gem�ss Abs. 1 kommt als Auffangtatbestand zum Tragen. Es greift, soweit das Effektivit�tprinzip in seinen verschiedenen Schattierungen (Abs. 2; vgl. BGE 138 II 239 E. 3.4 S. 242) oder aber das Empf�ngerort- bzw. Domizilprinzip nicht vorgeht (Abs. 3; vgl. zum Ganzen Urteile 2C_717/2010 vom 21. April 2011 E. 6.2; 2C_541/2010 vom 27. Dezember 2010 E. 3.1, in: ASA 79 S. 1050; BGE 133 II 153 E. 5.1 S. 160 f.). Das fr�here Mehrwertsteuerrecht (Art. 12 Abs. 1 i.V.m. Art. 15 Abs. 2 lit. h der Verordnung vom 22. Juni 1994 �ber die Mehrwertsteuer [aMWSTV; AS 1994 1464]) mit dem System des "Dienstleistungsexports" und der zweistufigen Pr�fung - Ort der Dienstleistung einerseits, Ort der Nutzung und Auswertung anderseits - ist in der hier zu pr�fenden Kontrollperiode von keiner Bedeutung mehr (Urteil 2C_232/2012 vom 23. Juli 2012 E. 3.4, in: ASA 81 S. 414; detailliert zum Verordnungsrecht BGE 133 II 153 E. 4.1 S. 157).
2.4.3.�K�nstlerische, wissenschaftliche, unterrichtende, sportliche, unterhaltende oder �hnliche Leistungen, einschliesslich der Leistungen der jeweiligen Veranstalter gelten gem�ss Art. 14 Abs. 2 lit. d aMWSTG als am Veranstaltungsort erbracht. Die genannten entgeltlichen Leistungen im Bereich der Kunst, der Wissenschaft, des Sports kennzeichnen sich dadurch, dass sie generell einem Publikum dargeboten werden, ohne dass konkreten Bed�rfnissen einzelner Besucher oder Besuchergruppen entsprochen wird. Sobald eine wissenschaftliche Leistung nicht mehr allgemeiner Natur ist, sondern einen individuell-konkreten Ansatz verfolgt, handelt es sich hingegen um eine Beratungsleistung (Art. 14 Abs. 3 lit. c aMWSTG; zu den Abgrenzungskriterien Urteile 2C_717/2010 vom 21. April 2011 E. 6.3.1; 2A.269/2005 vom 21. M�rz 2006 E. 3.2, in: RDAF 2007 II 325), weswegen in einem solchen Fall das Veranstaltungsort- durch das Empf�ngerortprinzip zur�ckgedr�ngt wird. Geht es beispielsweise nicht um die blosse Pr�sentation gewonnener wissenschaftlicher Erkenntnisse, sondern um die Anwendung der Forschungsergebnisse auf einen konkreten Sachverhalt, der Gegenstand eines Auftrags bildet, herrscht das Empf�ngerortprinzip. Gleiches trifft etwa auf die unterrichtenden Leistungen zu. Dort gilt es regelm�ssig, die allgemeine, an einen unbestimmten oder zwar bestimmten, aber eher heterogenen Personenkreis gerichtete Information von der konkreten Beratung eines individuellen, homogenen Kreises zu scheiden (vgl. zum Ganzen Alois Camenzind, in: Kompetenzzentrum MWST der Treuhand-Kammer [Hrsg.], mwst.com, 2000, N. 76 ff. zu Art. 14 aMWSTG; Camenzind/Honauer/Vallender, a.a.O., N. 584 ff.).
2.4.4.�Art. 14 Abs. 2 lit. d aMWSTG �bernimmt die Regelung, die sich zuvor schon und bis heute im Richtlinienrecht der Europ�ischen Union findet (Parlamentarische Initiative Bundesgesetz �ber die Mehrwertsteuer [Dettling], Bericht vom 28. August 1996 der Kommission f�r Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats [BBl 1996 V 713, insb. 740 f.]; MOLLARD/OBERSON/TISSOT BENEDETTO, a.a.O., S. 210 N. 152; Camenzind, a.a.O., N. 65 zu Art. 14 aMWSTG). Rechtliche Grundlage bildete zun�chst Art. 9 Abs. 2 lit. c Lemma 1 der Sechsten Richtlinie 77/388/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten �ber die Umsatzsteuern. Von Anfang 2007 bis Ende 2009 fand sich die Bestimmung sodann in Art. 52 lit. a der Richtlinie 2006/112/EG des Rates vom 28. November 2006 �ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL). Am 1. Januar 2010 in Art. 53 MwStSystRL �berf�hrt, wurde die Regelung per 1. Januar 2011 einer weiteren Revision unterzogen. Heute besteht eine Doppelnorm, n�mlich Art. 53 f�r sog. "B2B"-Leistungen ("business to business", d. h. zwischen Steuerpflichtigen) und Art. 54 f�r "B2C"-Verh�ltnisse ("business to customer", also Leistungen an Steuerpflichtige bzw. Nichtsteuerpflichtige), wobei Art. 53 MwStSystRL nun ausdr�cklich von der "Eintrittsberechtigung" spricht. Er stellt auf diese Weise klar, dass beide Normen zur Hauptsache auf Ums�tze abzielen, die mit dem Verkauf von Billetten f�r die genannten Veranstaltungen, Kursgeb�hren, Tagungskarten usw. einher gehen.
2.4.5.�Der Gerichtshof der Europ�ischen Union (EuGH) hat sich mehrfach in Vorabentscheidungsersuchen mit dem Veranstaltungsortprinzip befasst. In grunds�tzlicher Hinsicht erwog er, mit Art. 9 Abs. 2 der Sechsten Richtlinie sollen einerseits Kompetenzkonflikte abgewendet werden, die zu einer Doppelbesteuerung oder einer Nichtbesteuerung von Leistungen f�hren k�nnen (so bspw. Urteil des EuGH vom 26. Januar 2012 C-218/10�
ADV Allround Vermittlungs AG in Liq.�Randnr. 27). Insbesondere zu Art. 9 Abs. 2 lit. c der Sechsten Richtlinie hielt er fest, die gemeinsamen Merkmale der verschiedenen, in lit. c genannten Kategorien best�nden zum einen in der Komplexit�t der betreffenden Dienstleistungen, die mehrere Leistungen umfassten, zum anderen auf der Tatsache, dass diese Dienstleistungen in der Regel einer Vielzahl von Empf�ngern erbracht w�rden, n�mlich allen Personen, die in unterschiedlicher Weise an T�tigkeiten auf dem Gebiet der Kultur, der K�nste, des Sports, der Wissenschaften, des Unterrichts oder der Unterhaltung teilnehmen (Urteil des EuGH vom 9. M�rz 2006 C-114/05�
Gillan Beach Ltd�Randnr. 23).
�Zum Gesichtspunkt der fehlenden Individualit�t des Publikums f�hrte er aus, unter Art. 9 Abs. 2 lit. c Lemma 1 der Sechsten Richtlinie falle etwa die Dienstleistung, die darin besteht, der Allgemeinheit gegen Entgelt die Benutzung von Geldspielautomaten zu erm�glichen, die in Spielhallen im Gebiet eines Mitgliedstaats aufgestellt sind (Urteil des EuGH vom 12. Mai 2005 C-452/03�
RAL [Channel Islands] Ltd etc.�Randnr. 34). Zum Verh�ltnis zwischen dem Messeveranstalter und dem von ihm beauftragten Subunternehmer hielt der Gerichtshof zusammenfassend fest, auch die T�tigkeit eines Tontechnikers, der eingesetzte Ger�te auf die jeweiligen akustischen Gegebenheiten und die beabsichtigten Klangeffekte abstimmt, unterliege dem Veranstaltungsortprinzip, sofern die Leistung dieses Beauftragten f�r die Darbietung der k�nstlerischen, unterhaltenden usw. Hauptleistung unerl�sslich sei (Urteil des EuGH vom 26. September 1996 C-327/94�
J�rgen Dudda�Randnr. 33).
�Gleiches gilt f�r die umfassende Leistung, die der Messeveranstalter den (d. h. allen) Ausstellern erbringt (Urteil des EuGH vom 9. M�rz 2006 C-114/05�
Gillan Beach Ltd�Randnr. 29). Zu den grundst�cksbezogenen Leistungen (Art. 47 MwStSystRL in der durch die Richtlinie 2008/8/EG des Rates vom 12. Februar 2008 ge�nderten Fassung, vergleichbar mit Art. 14 Abs. 2 lit. a aMWSTG) entschied der Gerichtshof, eine komplexe Dienstleistung im Bereich der Lagerung, die in der Annahme von Waren in einem Lager und �hnlichem besteht, falle nur dann unter diesen Artikel, wenn die Lagerung die�
Hauptleistungeines einheitlichen Umsatzes darstellt und den Empf�ngern dieser Dienstleistung ein Recht auf Nutzung eines ausdr�cklich bestimmten Grundst�cks oder eines Teils desselben gew�hrt wird (Urteil des EuGH vom 27. Juni 2013 C-155/12�
2.5.1.�Ausgangspunkt der steuerlichen Beurteilung sind die von den Beteiligten abgeschlossenen Vertr�ge.
2.5.2.�Zur Auslegung eines Vertrags ist in erster Linie auf den �bereinstimmenden wirklichen Willen der Parteien abzustellen (empirische oder subjektive Vertragsauslegung gem�ss Art. 18 Abs. 1 OR). Was die Parteien beim Vertragsabschluss gewusst, gewollt oder tats�chlich verstanden haben, ist�
Tatfrage�(BGE 133 III 675 E. 3.3 S. 681; 131 III 606 E. 4.1 S. 610; 129 III 118 E. 2.5 S. 122). Die tats�chliche Ermittlung dieses subjektiven Parteiwillens beruht auf der gerichtlichen Beweisw�rdigung (BGE 135 III 295 E. 5.2 S. 302; 131 III 606 E. 4.1 S. 611; 128 III 419 E. 2.2 S. 422; 127 III 444 E. 1b S. 445). Diese ist der bundesgerichtlichen �berpr�fung nur in den Schranken von Art. 105 BGG zug�nglich (BGE 133 III 675 E. 3.3 S. 681; 132 III 626 E. 3.1 S. 632; 131 III 606 E. 4.1 S. 610 f.; 126 II 171 E. 4c/bb S. 182; 118 II 365 E. 1 S. 366; zum Ganzen Urteil 2C_815/2012 vom 24. Juni 2013 E. 2.3).
2.5.3.�Bleibt eine tats�chlich �bereinstimmende Willenserkl�rung unbewiesen, ist der Vertrag objektiviert auszulegen. Dann ist der mutmassliche Parteiwille nach der Art zu erheben, wie er vom jeweiligen Erkl�rungsempf�nger nach Treu und Glauben verstanden werden durfte und musste (normative oder objektive Vertragsauslegung gem�ss Art. 2 Abs. 1 ZGB; BGE 137 III 145 E. 3.2.1 S. 148; 135 V 237 E. 3.6 S. 241 f.; 133 III 675 E. 3.3 S. 681; 131 III 606 E. 4.1 S. 611; 130 III 66 E. 3.2 S. 71). Die Vertragsauslegung nach dem Vertrauensgrundsatz ist�
Rechtsfrage, die vom Bundesgericht bei bundesrechtlichen Vertr�gen frei (BGE 136 III 186 E. 3.2.1 S. 188; 133 III 675 E. 3.3 S. 181; 132 III 626 E. 3.1 S. 632; 131 III 606 E. 4.1 S. 610), bei kantonalrechtlichen Vertr�gen auf Willk�r hin �berpr�ft wird (Art. 95 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 122 I 328 E. 1a/bb S. 331 und E. 3a S. 333; 103 Ia 505 E. 1 S. 509).
2.5.4.�L�sst sich ein in der Praxis anzutreffender Vertrag unmittelbar keinem gesetzlichen Vertragstypus ("contrat nomm�") zuordnen, gilt er rechtsdogmatisch als Innominatvertrag ("contrat innomm�"; vgl. BGE 129 III 305 E. 2.2 S. 307 [Vorsorgevertrag], 604 E. 2.2 S. 608 [Telefonabonnementsvertrag]). Ein Vertrag sui generis wird dann als rechtliche Einheit erblickt, wenn er eine Mehrzahl von Parteivereinbarungen umfasst und diese nach dem Willen der Parteien in der Art miteinander verkn�pft und voneinander abh�ngig sind, dass ein einziger Vertrag vorliegt (BGE 139 III 49 E. 3.3 S. 52 [Rahmenvertrag f�r Devisengesch�fte sowie Call- und Put-Optionen auf Devisen und Edelmetallen]; 134 III 361 E. 5.1 S. 363 und 110 II 380 E. 2 S. 382 [Architekturvertrag], 131 III 528 E. 7.1.1 S. 532 [Hotel-Managementvertrag]; 118 II 157 E. 3a S. 162 [Franchisevertrag]). Solche B�ndel von Vereinbarungen k�nnen sich als gemischter (Vertrag mit Elementen verschiedener anderer Vertragstypen; "contrat mixte") oder als zusammengesetzter (Vertragskomplex von mehreren, von einander abh�ngigen Vertragstypen; "contrat compos�") Vertrag darstellen (BGE 131 III 528 E. 7.1.1 S. 532 [Hotel-Managementvertrag]).
2.5.5.�Die mehreren Bestandteile des Vertrags, die eine rechtliche Einheit bilden, sind einem einheitlichen rechtlichen Schicksal zu unterwerfen (BGE 139 III 49 E. 3.3 S. 52 mit Hinweisen). Das anwendbare Recht ergibt sich f�r die einzelnen Rechtsfragen aufgrund des Regelungsschwerpunkts der Vereinbarungen ("centre de gravit� des relations contractuelles", so BGE 131 III 528 E. 7.1.1 S. 532). Im Einzelfall ist - ausgehend von der Interessenlage der Parteien, wie sie in der vertraglichen Regelung zum Ausdruck kommt - zu kl�ren, welche Bedeutung den jeweiligen Vertragsbestandteilen im Hinblick auf die Gesamtrechtslage zukommt (BGE 118 II 157 E. 3a S. 162 [Franchisevertrag]; 115 II 452 E. 3a S. 454 [Zusammenarbeitsvertrag]).
2.6.1.�Einem vergleichbaren Konzept folgt die Mehrwertsteuer. Wenn auch die Praxis hier den wirtschaftlichen und dort den rechtlichen Gehalt betont, vermag dies in einem wirtschaftsrechtlich gepr�gten Umfeld kaum zu unterschiedlichen Schl�ssen zu f�hren. Gem�ss Art. 36 Abs. 4 aMWSTG ist bei Leistungsb�ndeln zu pr�fen, ob diese eine einheitliche Leistung (Leistungseinheit) bilden, oder ob von mehreren selbst�ndigen Leistungen (Leistungsmehrheit; vgl. nun Art. 19 Abs. 1 MWSTG) auszugehen ist. Der Grundsatz der Einheitlichkeit der Leistungen wirkt sich mehrwertsteuerlich insbesondere auf die Art der Leistung, den Ort der Besteuerung, den Steuersatz oder die Steuerausnahmen aus, dies auch im Sinne der Erhebungswirtschaftlichkeit (Urteil 2C_196/2012 vom 10. Dezember 2012 E. 3.2.3).
2.6.2.�Gem�ss Art. 36 Abs. 4 Satz 1 aMWSTG gelten zwei oder mehrere (Haupt-) Leistungen, die wirtschaftlich eng zusammengeh�ren und so ineinander greifen, dass sie im konkreten Einzelfall als unteilbares Ganzes anzusehen sind, auch mehrwertsteuerlich als ein einheitlicher, hier wirtschaftlicher Vorgang ("prestations complexes"; nun Art. 19 Abs. 3 MWSTG). Ausschlaggebend ist, ob die Leistungen von einer bestimmten Verbrauchergruppe als einheitliche Leistung verstanden werden (Urteil 2A.452/2003 vom 4. M�rz 2004 E. 3.2, in: ASA 75 S. 401, RDAF 2004 II 441; Mollard/Oberson/Tissot Benedetto, a.a.O., S. 262 N. 344; Mathias Bopp, Mehrwertsteuer und Internet, 2002, S. 269; zum revidierten Mehrwertsteuerrecht Alois Camenzind/Niklaus Honauer/Klaus A. Vallender/Marcel R. Jung/Simeon L. Probst, Handbuch zum Mehrwertsteuergesetz, 3. Aufl. 2012, N. 917). Gehen mit der Hauptleistung hingegen nur (unselbst�ndige) Nebenleistungen einher, kommt es auch hier zu einer einheitlichen mehrwertsteuerlichen Beurteilung, indem diese das mehrwertsteuerliche Schicksal der Hauptleistung teilen ("prestations mixtes" gem�ss Art. 36 Abs. 4 Satz 2 aMWSTG bzw. Art. 19 Abs. 4 MWSTG; Urteile 2C_717/2010 vom 21. April 2011 E. 4.2; 2C_639/2007 vom 24. Juni 2008 E. 2; 2A.567/2006 vom 25. April 2007 E. 4.3; Urteil des EuGH vom 27. Juni 2013 C-155/12�
3.1.�Nach den f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) verschafft der Abschluss eines�
(Strategic) Partnership Agreement�den Partnerunternehmen eine Reihe von Anspr�chen. Mit Blick auf das bei den Akten liegende Muster eines "Strategic Partnership Agreement 2008-2009", das nach Ansicht der Verfahrensbeteiligten repr�sentativ f�r alle Arten von Partnership Agreements sein soll, kommt folgenden Ziffern besondere Bedeutung zu:
�2. "Privileges for the Annual Meeting 2009"
�2.1. "Participation": M�glichkeit der Entsendung von bis zu vier Senior Executives an das Jahrestreffen (gegen Entrichtung der Participation Fee).
�2.4. "Acknowledgement in the Official Documents": M�glichkeit, das Partnerunternehmen in Bild (Logo) und Text (160 Zeichen) in den Tagungsunterlagen zu pr�sentieren.
�2.5. "Car Sticker": M�glichkeit f�r den Chief Executive Officer, am Jahrestreffen einen reservierten Parkplatz zu nutzen.
�2.6. "Video": M�glichkeit, im internen Netzwerk eine Videobotschaft zu platzieren.
�3. "Privileges for Regional Meetings"
�3.1. "Participation": M�glichkeit der Entsendung von bis zu sechs Senior Executives an bis zu zwei regionale Meetings.
�3.3. "Cost Contribution": Es sind keine zus�tzlichen Kosten geschuldet.
�3.4. "Complementary Places": M�glichkeit der Beanspruchung von bis zu zehn zus�tzlichen Pl�tzen an andern Meetings.
�3.5. "Acknowledgement in the Official Documents": M�glichkeit, das Partnerunternehmen in Bild (Logo) und Text (160 Zeichen) in den Tagungsunterlagen zu pr�sentieren.
�4. "Additional Privileges for the Annual Meeting and the Selected Regional Meetings"
�4.1. "Contribution to Programmes": M�glichkeit, Vorschl�ge zur Gestaltung des Tagungsprogramms zu unterbreiten.
�4.2. "Priority Hotel Reservations": M�glichkeit, Hotelzimmer mit Vorrecht buchen zu lassen.
�4.3. "Link from the Forum's Website": M�glichkeit, das Partnerunternehmen in Bild (Logo) und Text (160 Zeichen) auf der Website des Jahrestreffens zu pr�sentieren und einen Link auf die Website des Partnerunternehmens zu setzen.
�4.4. "Updated List of Participants": M�glichkeit, auf eine halbmonatlich aktualisierte Teilnehmerliste mit Kontaktdaten zuzugreifen, um "on-site meetings" und "private meetings" zu veranstalten.
�4.5. "Acknowledgement on the Partners Board": Erw�hnung des Partnerunternehmens auf einer Tafel an privilegierter Lage.
�4.6. "Access to Partners Lounge and Private Meeting Rooms": M�glichkeit, auf die "Partners Lounge" und, soweit m�glich, auf Sitzungszimmer zuzugreifen, um Gespr�che zu f�hren.
�4.7. "Assistance in Arranging Meetings": M�glichkeit, in beschr�nktem Rahmen die Hilfe der Stiftung zur Anbahnung von Gespr�chen in Anspruch zu nehmen.
�4.8. "Relationship Manager": M�glichkeit, rund um die Veranstaltungen die administrative Unterst�tzung der Stiftung zu beanspruchen.
�Ferner ergibt sich die M�glichkeit, mit andern Branchenvertretungen "Communities" zu bilden und sich aktiv in die weiteren Aktivit�ten der Stiftung einzubringen (Ziff. 5 und 6). Der Vertrag untersteht schweizerischem Recht (Ziff. 7.9).
3.2.�Die Vorinstanz hat erwogen, die f�r das Partnerunternehmen entscheidende Leistung der Stiftung bestehe im Verschaffen des Status als Partner, was diesen die Pr�senz im Kreis wichtiger Entscheidungstr�ger erm�gliche. Nicht charakteristisch seien die damit einhergehenden Werbeleistungen. Demzufolge folgten die Leistungen jedenfalls nicht dem Empf�ngerortprinzip (Art. 14 Abs. 3 lit. b aMWSTG). Sowohl nach Art. 14 Abs. 1 (Erbringerortprinzip) als auch nach Abs. 2 lit. d aMWSTG (Veranstaltungsortprinzip, wobei dem inl�ndischen Jahrestreffen zentrale Bedeutung zukomme) befinde sich der Ort der Dienstleistung im Inland. Dagegen erblickt die Stiftung in den Partnership Fees einen Sponsoringbeitrag, der teilweise aus altruistischen Gr�nden, wesentlich aber auch aus unternehmensbezogenen Interessen geleistet werde und insgesamt unter den Begriff der Werbung falle.
3.3.1.�Beim Partnership Agreement handelt es sich um einen Innominatvertrag. Gem�ss Ziff. 7.9 des Vertrags untersteht er schweizerischem Recht. Zivilrechtlich fragt sich, ob die von der Vorinstanz f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellten Parteivereinbarungen derart miteinander verkn�pft und voneinander abh�ngig sind, dass ein einziger Vertrag vorliegt (vorne E. 2.5.4). Trifft dies zu, ist nach dem Regelungsschwerpunkt der Vereinbarungen zu suchen (vorne E. 2.5.5).
3.3.2.�Unstreitig sind die Partnership Agreements in gr�sserer Anzahl zustande gekommen. Das bei den Akten liegende Exemplar wird zwar von allen Seiten als repr�sentativ bezeichnet. Die konkreten Absichten des unterzeichneten Partnerunternehmens wurden freilich von der Vorinstanz nicht festgehalten bzw. konnten nicht festgehalten werden. Hinsichtlich aller weiteren Partnerunternehmen w�ren ohnehin bloss Mutmassungen m�glich, sodass eine subjektive Vertragsauslegung (Art. 18 Abs. 1 OR) von vornherein nicht in Frage kommt. Die Auslegung des Vertrags kann und muss hier normativ erfolgen (Art. 2 Abs. 1 ZGB; vorne E. 2.5.2 f.). Als Massstab gilt angesichts der Vielzahl gleichartiger Vertr�ge die "bestimmte Verbrauchergruppe", wie sie auch mehrwertsteuerlich herangezogen werden (vorne E. 2.6.2).
3.3.3.�Das in ein Partnership Agreement gekleidete, aus bundesrechtlichen Vertragselementen gebildete Leistungsb�ndel kann das Bundesgericht mit freier Kognition pr�fen (Art. 95 lit. a BGG; vorne E. 2.5.3). Mit Blick auf die rechtskundigen Vertragsparteien ist aus den Umst�nden zu schliessen, dass in der Optik der Parteien und trotz Vorliegens eines eigentlichen Leistungsb�ndels von einem einzigen Vertrag auszugehen ist. Die Parteien fassten s�mtliche Regelungen in einem einzigen Schriftst�ck zusammen. In Kenntnis der in der Schweiz herrschenden Rechtslage zu den zusammengesetzten bzw. gemischten Vertr�gen unterstellten sie die getroffenen Vereinbarungen schweizerischem Recht. Es liegt auf der Hand, dass mehrere getrennte Vertr�ge geschlossen worden w�ren, h�tte man aufgrund etwaiger sachlicher Verschiedenheit oder Unvereinbarkeit eine separierende L�sung angestrebt. Damit ist das Partnership Agreement zivil- und mehrwertsteuerrechtlich einem einzigen Nominat- oder Innominatvertrag zu unterstellen. Es kann mit der Vorinstanz offen bleiben, ob von einem zusammengesetzten oder gemischten Vertrag (vorne E. 2.5.4) bzw. von zusammengesetzten oder gemischten Leistungen (vorne E. 2.6.2) auszugehen ist. So oder anders ist nach dem Regelungsschwerpunkt der getroffenen Abmachungen zu suchen (vorne E. 2.5.5).
3.3.4.�Bei Auslegung des Partnership Agreement treten im wesentlichen die drei Leistungsgruppen "Administration", "Werbung" und "Beziehungspflege" hervor:
��berwiegend administrativen Charakter tragen die Leistungen:
�2.5 ("Car Sticker")
�4.2 ("Priority Hotel Reservations")
�4.8 ("Relationship Manager")
�Haupts�chlich Werbecharakter haben die Vertragspunkte:
�2.4 ("Acknowledgement in the Official Documents")
�2.6 ("Video")
�4.3 ("Link from the Forum's Website")
�4.5 ("Acknowledgement on the Partners Board")
�Der Beziehungspflege dienen die Ziffern:
�2.1 ("Participation")
�4.1 ("Contribution to Programmes")
�4.4 ("Updated List of Participants")
�4.6 ("Access to Partners Lounge and Private Meeting Rooms")
�4.7 ("Assistance in Arranging Meetings")
3.3.5.�Die M�glichkeit, bevorzugt Hotelzimmer zu buchen, einen reservierten Parkplatz zu nutzen und rund um die Veranstaltungen auf die administrative Unterst�tzung der Stiftung z�hlen zu k�nnen, ist zweifellos n�tzlich und wertvoll. Dies alles erleichtert die Planung, das Anberaumen und Abhalten von Treffen, die in einem hektischen Umfeld mit dicht gedr�ngter Agenda stattfinden. Im Vergleich mit den Aspekten "Werbung" und "Beziehungspflege" kann dennoch nicht fraglich sein, dass den administrativen Belangen nur untergeordnete Bedeutung zukommt.
3.3.6.�Bundesrechtskonform verbindet die Vorinstanz das Hauptinteresse der Partnerunternehmen mit dem "Verschaffen des Status eines Partners". Sie begr�ndet dies damit, dass ein solcher Status Zugang zu einem Netzwerk von Unternehmen �hnlicher Gr�sse und/oder verwandter T�tigkeitsgebiete verschaffe, zu Politikern, zu Wissenschaftern und Organisationen. Hier k�nnten Kontakte gekn�pft, Gedanken ausgetauscht, Probleme besprochen, gemeinsame Strategien entwickelt, private Treffen organisiert oder auch Gesch�fte angebahnt bzw. abgeschlossen werden. Auch mit den Worten der Stiftung kommt - in Abgrenzung zum "�berindividuellen Zweck" - die zentrale Bedeutung dem "wirtschaftlichen Wert" zu. Dazu z�hlt die Stiftung "die (wenn auch mitunter mittelbaren) gewichtigen Werbe- bzw. PR-Wirkungen, Networking-M�glichkeiten sowie den Informationserhalt".
3.3.7.�Nicht zu �bersehen ist, dass die Stiftung individuell auf die Bed�rfnisse der Partnerunternehmen eingeht. Verdeutlichen l�sst sich dies anhand des Abgleichs mit den Leistungen, die den Teilnehmern ohne Partner-Status zustehen. Auch diese k�nnen an den publikums�ffentlichen Veranstaltungen teilnehmen und sich - aufgrund eigener Organisation - mit andern Teilnehmern austauschen. Gegen�ber diesen allen Teilnehmern gebotenen M�glichkeiten verschafft das (Strategic) Partnership Agreement eine unvergleichlich bessere Ausgangslage, um mit den anvisierten Personen in Kontakt zu treten. Anhand der detaillierten Adresslisten (Ziff. 4.4) und unter Hilfe der Stiftung (Ziff. 4.7), die bei der Anbahnung von Gespr�chen unterst�tzend zur Seite steht, lassen sich vertrauliche Besprechungen wesentlich einfacher anberaumen. Die vertragsgem�ss zur Verf�gung gestellten "Partners Lounges" und "Private Meeting Rooms" bieten Vertraulichkeit in entsprechender Atmosph�re (Ziff. 4.6). Die Partnerunternehmen k�nnen Anregungen zum Programm machen, was die Attraktivit�t der Veranstaltung f�r die von den Partnerunternehmen anvisierten Kreise erh�hen kann (Ziff. 4.1). Dies alles schl�gt sich in der (betr�chtlichen) H�he der Partnership Fee nieder.
3.3.8.�Die sich bei Beanspruchung der Networking-Klauseln ergebenden M�glichkeiten reichen ganz erheblich �ber die Kontaktm�glichkeiten hinaus, wie sie sich den Nicht-Partnerunternehmen bieten. Ohne Zutun der Stiftung fehlt das - im gesamten Zusammenhang wohl ausschlaggebende - Instrumentarium, Beziehungsnetz und Wissen, dessen es bedarf, um Kontakte auf h�chster Ebene zu kn�pfen. Damit liegt der Regelungsschwerpunkt des Partnership Agreement in der Networking-Komponente.
�Die Vorinstanz f�hrt in tats�chlicher Hinsicht aus, ein solcher Vertrag f�rdere mittelbar auch den Bekanntheitsgrad des Unternehmens. Dies geschieht willk�rfrei, nachdem es als gerichtsnotorisch gelten kann, dass Image�berlegungen in solchen F�llen auch eine gewisse Rolle spielen. Die Vorinstanz f�hrt fort, der Werbeaspekt gewichte im Gesamtzusammenhang allerdings nicht derart, dass er geradezu herausragend sei. Auch dies ist nicht zu beanstanden. Beeinflussen die Partnership Agreements mittelbar auch den Bekanntheitsgrad, untermauert dies lediglich ein Verh�ltnis von Erst- und Zweitwirkung. Entscheidend f�r den Abschluss des Vertrags sind die erleichterten Kontaktm�glichkeiten, wogegen der Werbeeffekt eine angenehme Nebenwirkung darstellt. Misst die Vorinstanz dem Werbeaspekt keine vertragspr�gende Bedeutung bei, ist dies bundesrechtskonform.
3.3.9.�Nicht zu folgen ist bei diesem Ergebnis der Sichtweise der Stiftung, die den Vertrag als "Sozio-Sponsoring-Dienstleistung" qualifiziert. Wenn sie insgesamt von einem �berwiegenden Werbecharakter und damit einer Bekanntmachungsleistung ausgeht, zielt dies am Kern der Sache vorbei. Vorab f�llt es schwer, in einem Vertragsumfeld, das allem voran auf die Aufnahme und Pflege von gesch�ftlichen Beziehungen ("Networking") abzielt, gewichtige altruistische Momente auszumachen, wie sie zum Wesen des Sponsoring geh�ren. Sponsoring als synallagmatischer Vertrag (Urteil 2A.232/1995 / 2A.233/1995 vom 2. April 1996 E. 4b, in: ASA 66 S. 458, RDAF 1997 II 161, StE 1997 B 72.14.2 Nr. 19) kennzeichnet sich dadurch, dass eine nat�rliche oder juristische Person Geld oder Sachwerte aufwendet, um auf diese Weise einzelne Personen, Personengruppen und/oder Organisationen in sportlichen, kulturellen, sozialen, �kologischen oder �hnlich bedeutsamen gesellschaftspolitischen Bereichen zu f�rdern und gleichzeitig eigene unternehmensbezogene Marketing- und Kommunikationsziele zu verfolgen (Urteile 2A.167/2005 vom 8. Mai 2006 E. 4.2 [Arbeitgeberverband], in: RDAF 2007 II 332; 2A.526/2003 vom 1. Juli 2004 E. 1.2 [Filmabspann], in: ASA 76 S. 316, RDAF 2005 II 92; 2A.43/2002 vom 8. Januar 2003 E. 3.1.1 [Opernhaus], in: ASA 73 S. 565, RDAF 2003 II 394; 2A.175/2002 vom 23. Dezember 2002 E. 2 [Fussballverein]; 2A.150/2001 vom 13. Februar 2002 E. 5b [Begabtenf�rderung]). Die Werbe- oder Bekanntmachungsleistung liegt in der Nennung des Sponsors (in Wort und/oder Bild), wodurch dessen Bekanntheitsgrad und/oder dessen Ansehen in der �ffentlichkeit positiv beeinflusst werden soll (Urteil 2A.526/2003 vom 1. Juli 2004 E. 1.3).
�Im klassischen Werbevertrag geht es ausschliesslich um die Bekanntmachung einer Leistung (Produktwerbung) oder die F�rderung des eigenen Ansehens oder Bekanntheitsgrads (Imagewerbung). Im Vergleich dazu spielt beim Sponsoring die Werbekomponente durchaus auch eine Rolle, allerdings in tendenziell minderem Ausmass. Noch einmal anders verh�lt es sich im vorliegenden Zusammenhang, wo dem Werbeaspekt lediglich eine nebens�chliche Bedeutung zukommt. F�r die Annahme, ein Partnerunternehmen k�nnte sich bei Vertragsabschluss prim�r oder zumindest wesentlich von den m�glichen Werbeeffekten leiten lassen, besteht kein Anlass. Wie ausgef�hrt, ist es gerichtsnotorisch, dass Werbemotive anl�sslich einer eigentlichen Networking-Veranstaltung auch in die �berlegungen einbezogen werden. Imagepflege bildet in diesem Sinne einen von mehreren Bestandteilen des Networking. Vorliegend fallen die Vertragselemente, die auf die Anbahnung neuer bzw. die Pflege und Vertiefung bestehender Kontakte hinauslaufen, deutlich st�rker ins Gewicht. Die anvisierte Beziehungspflege bildet den Schwerpunkt der vertraglichen Regelungen.
3.4.1.�Nach dem Grundsatz der Einheit und Widerspruchsfreiheit der Rechtsordnung kn�pft das Mehrwertsteuerrecht an das gewonnene vertragsrechtliche Auslegungsergebnis an, soweit keine triftigen Gr�nde eine abweichende Beurteilung gebieten (vorne E. 2.2.2). Bundesrechtskonform stellt die Vorinstanz den Erwerb des Status als Partner in den Vordergrund. Sie verwirft, auch dies bundesrechtlich korrekt, eine pr�gende, herausragende Werbekomponente. Vor dem Hintergrund der Nichtanwendbarkeit von Art. 14 Abs. 3 lit. b aMWSTG folgert sie sodann, es sei jedenfalls nicht das Empf�ngerortprinzip massgebend, wobei offen bleiben k�nne, ob die Leistungseinheit unter Art. 14 Abs. 1 (Erbringerortprinzip) oder Art. 14 Abs. 2 lit. d aMWSTG (Veranstaltungsortprinzip) falle.
3.4.2.�Dieser letzte Gedankengang �berzeugt nicht. Nach den bereits vor der Vorinstanz eingereichten, aktenm�ssig belegten und unwidersprochenen Angaben der Stiftung, die das Bundesgericht erg�nzend zum vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt ber�cksichtigen kann (Art. 105 Abs. 2 BGG), machen die Partnership Fees rund 43 Prozent des Gesamtumsatzes der Stiftung aus. Die Kosten des inl�ndischen Jahrestreffens erreichen nur rund 20 Prozent des Gesamtaufwandes. Sie werden zudem vollumf�nglich durch die Participation Fees gedeckt. Die Partnerunternehmen sind zwar von der Membership Fee befreit (Ziff. 1.4), sie haben aber f�r die Teilnahme ihrer "senior executives" am Jahrestreffen die ordentliche Participation Fee zu entrichten (Ziff. 2.1 und 2.2). Die Partnership Fees erm�glichen die Teilnahme am Jahrestreffen und an zwei ausgew�hlten regionalen Treffen im Ausland (Ziff. 3.1). Im Unterschied zum Jahrestreffen ist bei den regionalen Treffen die Participation Fee in der Partnership Fee inbegriffen (Ziff. 3.3). Die Additional Privilegies gelten zudem f�r das Jahrestreffen und f�r die ausgew�hlten regionalen Treffen (Ziff. 4). Auch die in der Partnership Fee enthaltenen "Industry Partnership"-Aktivit�ten (Ziff. 5) und das "Involvment in the Forum of Young Global Leaders" (Ziff. 6) finden nicht nur am Ort des Jahrestreffens statt. Angesichts dieser Gegebenheiten l�sst sich entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht sagen, die Partnership Fee werde haupts�chlich als Gegenleistung f�r das inl�ndische Jahrestreffen erhoben (Art. 14 Abs. 2 lit. d aMWSTG).
3.4.3.�Wohl trifft es zu, dass es sich bei der Werbe- oder Bekanntmachungsleistung um einen steuerbaren Umsatz handelt (Art. 5 lit. b i.V.m. Art. 7 Abs. 1 aMWSTG; Urteil 2C_613/2007 vom 15. August 2008 E. 5.4), der nach dem Empf�ngerortprinzip zu erfassen ist (Art. 14 Abs. 3 lit. b aMWSTG). Das Fehlen einer Sponsoringleistung muss aber nicht zwingend zum Entfallen von Art. 14 Abs. 3 aMWSTG f�hren, wie dies die Vorinstanz annimmt. Gegenteils ist mehrwertsteuerlich von ausschlaggebender Bedeutung, dass die Stiftung massgeschneiderte, auf die Bed�rfnisse der Partnerunternehmen zugeschnittene Networking-Leistungen erbringt. Vertrags- und mehrwertsteuerrechtlich bilden diese den Schwerpunkt der Regelung. Anders als die Gegenleistung zur Participation Fee (unspezifischer Zutritt zu den teilnehmer�ffentlichen Veranstaltungen) erwartet das Partnerunternehmen - neben dem untergeordneten Werbeaspekt - aktive Bem�hungen seitens der Stiftung, um die anvisierten Gespr�che aufnehmen und abhalten zu k�nnen. Es geht mithin um Leistungen im "B2B"-Bereich, die im konkreten Einzelfall und gem�ss den individuellen Bed�rfnissen des Partnerunternehmens vereinbart werden. Wenn schon Sponsoringleistungen, mit denen haupts�chlich die F�rderung von Kultur, Sport, Wissenschaft bezweckt wird und die Gegenleistung regelm�ssig in standardisierter Form erfolgt, unter Art. 14 Abs. 3 aMWSTG fallen, muss dies umso mehr gelten, wenn die F�rderung des individuellen Networkings im Zentrum steht.
3.4.4.�Das hohe Mass an Individualisierung der vertragstypischen Networking-Leistung f�hrt mit der herrschenden Lehre zur Einordnung als beratungsnahe Dienstleistung (vorne E. 2.4.3). Solche unterliegen Art. 14 Abs. 3 lit. c aMWSTG (vgl. BGE 133 II 153 E. 5.1 S. 161). Die T�tigkeit der Stiftung tr�gt auch Z�ge einer Managementdienstleistung (ebenfalls lit. c; Urteile 2A.546/2003 vom 14. M�rz 2005 E. 2.3, in: ASA 75 S. 311; 2A.211/1999 vom 3. November 2000 E. 5, in: ASA 71 S. 402) und der �berlassung von Informationen (lit. d). In allen F�llen f�hrt dies zur Anwendung des Empf�ngerortprinzips im Sinne von Art. 14 Abs. 3 aMWSTG. Im Richtlinienrecht der Europ�ischen Union verh�lt es sich nicht anders. Bei Leistungen, die nicht "einer Vielzahl von Empf�ngern" bzw. "den Ausstellern" in genau derselben, standardisierten Weise erbracht (�
Gillan Beach; vorne E. 2.4.5) oder unspezifisch "der Allgemeinheit" gegen Entgelt erm�glicht werden (�
RAL [Channel Islands] Ltd etc.; vorne E. 2.4.5), f�llt Art. 9 Abs. 2 lit. c (Lemma 1) der Sechsten Richtlinie ausser Betracht.
3.4.5.�Die Vorinstanz beruft sich u. a. auf den rechtskr�ftigen Entscheid der einstigen Eidgen�ssischen Steuerrekurskommission vom 30. Juni 2003 (SRK 2002-051; vorne lit. B), welche die�
Participation Fees�dem Veranstaltungsortprinzip (Art. 14 Abs. 2 lit. d aMWSTG) unterstellt hat. Dieser Entscheid bekr�ftigt indes nichts anderes, als dass die den (allen) Teilnehmern gleichermassen, mithin unspezifisch angebotenen Leistungen unter Art. 14 Abs. 2 lit. d aMWSTG fallen. Zu den�
Membership Fees�ist die Eidgen�ssische Steuerverwaltung der Auffassung, solche unterl�gen dem Empf�ngerortprinzip (Einspracheentscheid vom 12. M�rz 2002). Heute macht sie geltend, die Leistungen nach dem Partnership Agreement fielen jedenfalls nicht unter das Empf�ngerortprinzip (Art. 14 Abs. 3 aMWSTG). Wenn aber schon die Leistungen, die der Membership Fee gegen�ber stehen, unter das Domizilprinzip fallen, muss dies umso mehr f�r die Leistungen nach dem Partnership Agreement gelten.
3.4.6.�Die Networking-Komponente, die das Partnership Agreement vertrags- und damit auch mehrwertsteuerrechtlich pr�gt, stellt eine steuerbare Dienstleistung dar (Art. 5 lit. b i.V.m. Art. 7 Abs. 1 aMWSTG), die bei inl�ndischen Empf�ngern dem Normalsatz unterliegt (Art. 36 Abs. 3 aMWSTG). Aufgrund des bundesrechtlichen Bestimmungslandprinzips (Art. 1 Abs. 2 i.V.m. Art. 19 aMWSTG) und in �bereinstimmung mit dem Richtlinienrecht der Europ�ischen Union (Art. 9 Abs. 2 lit. c Lemma 1 der Sechsten Richtlinie bzw. in der sp�teren Kontrollperiode Art. 52 lit. a MwStSystRL) unterliegt sie im grenz�berschreitenden Verh�ltnis dem Empf�ngerortprinzip (Art. 14 Abs. 3 aMWSTG). Auf diese Weise lassen sich sowohl Doppel- als auch Nichtbesteuerungen vermeiden (�
ADV Allround Vermittlungs AG in Liq.; vorne E. 2.4.5). Dabei darf nicht vergessen werden, dass selbst im Fall des Veranstaltungsortprinzips keine ausschliessliche Besteuerung in der Schweiz eintritt. Bei gegebenen Voraussetzungen ist die Mehrwertsteuer an die ausl�ndischen Leistungsempf�nger zur�ckzuerstatten ("VAT Refund" gem�ss Art. 90 Abs. 2 lit. b aMWSTG bzw. Art. 28 ff. der Verordnung vom 29. M�rz 2000 zum Bundesgesetz �ber die Mehrwertsteuer [aMWSTGV; AS 2000 1347]; vgl. vorne lit. C).
3.4.7.�Mit Fug unterstreicht die Eidgen�ssische Steuerverwaltung in ihrer Vernehmlassung, dass neurechtlich ein Konzeptwechsel eingetreten sei, nachdem das Empf�ngerortprinzip gem�ss Art. 8 Abs. 1 MWSTG nunmehr den Auffangtatbestand bilde (ausf�hrlich dazu BGE 139 II 346 E. 6.3.1 S. 349 f.). Wenngleich die Steuerverwaltung vor diesem Hintergrund um eine "abschliessende Kl�rung durch das Bundesgericht" ersucht, bleibt festzuhalten, dass Streitgegenstand hier einzig die Rechtslage nach dem Mehrwertsteuergesetz von 1999 bildet.
4.1.�Damit erweist sich die Beschwerde - trotz substituierter Motive (vorne E. 1.3) - im Hauptantrag als begr�ndet, sodass auf den Eventualantrag, der gegenstandslos wird, nicht einzugehen ist. Die Beschwerde ist gutzuheissen, der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache zwecks Erstattung der bezahlten Steuern (Art. 48 aMWSTG) an die Eidgen�ssische Steuerverwaltung zur�ckzuweisen (Art. 107 Abs. 2 Satz 2 BGG).
4.2.�Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Eidgen�ssische Steuerverwaltung, die in ihrer Eigenschaft als Abgabegl�ubigerin Verm�gensinteressen im Sinne von Art. 66 Abs. 4 BGG verfolgt, die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen (Art. 65 i.V.m. Art. 66 Abs. 1 BGG).
4.3.�Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung hat der Stiftung eine angemessene Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 1 BGG). Dabei ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass die Stiftung eine gegen�ber dem vorinstanzlichen Verfahren weitgehend gleichlautende Beschwerdeschrift eingereicht hat (Art. 68 Abs. 2 BGG; Art. 4 i.V.m. Art. 8 Abs. 2 und Art. 9 des Reglements des Bundesgerichts vom 31. M�rz 2006 �ber die Parteientsch�digung und die Entsch�digung f�r die amtliche Vertretung im Verfahren vor dem Bundesgericht [SR 173.110.210.3]).
4.4.�Die Festsetzung der Kosten und Entsch�digung f�r das vorinstanzliche Verfahren wird der Vorinstanz �bertragen (Art. 67 i.V.m. Art. 68 Abs. 5 BGG).
�Die Beschwerde wird gutgeheissen, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 5. Juni 2013 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erw�gungen an die Eidgen�ssische Steuerverwaltung zur�ckgewiesen.
�Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens von Fr. 50'000.-- werden der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung auferlegt.
�Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung hat der Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine reduzierte Parteientsch�digung von Fr. 10'000.-- auszurichten.