Source: https://www.steuerberater-verband.de/2018/05/22/umsatzsteuer-binnenmarkt-auslandssachverhalte-2018/
Timestamp: 2018-08-20 17:09:01
Document Index: 124394184

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 13', 'EuG', 'EuG']

Umsatzsteuer-Binnenmarkt / Auslandssachverhalte 2018
Ort und Termin 03.09.2018, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Hannover
12.09.2018, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Bad Zwischenahn/Ohrwege
Seminarinhalte Dienstleistungen, Handel, Werklieferungen – der europäische Markt wächst immer stärker zusammen.
Dabei wurde und wird aktuell die umsatzsteuerrechtliche Beurteilung im Binnenmarkt erheblichen Veränderungen unterworfen – und die Änderungen durch Gesetzgebung und Rechtsprechung reißen nicht ab. Sie benötigen daher zuverlässige und fundierte Informationen.
I. Grenzüberschreitende Besonderheiten
1. Unterschiedliche Beurteilung von Werk- und Montageumsätzen
2. Informationen zur Abwicklung von Bauvorhaben im Binnenmarkt
3. Die Abwicklung einer Drittstaateneinfuhr in den Binnenmarkt
4. Die Erwerbsbesteuerungsproblematik im Binnenmarkt durch das „Facet-Urteil“ des EuGH
5. Konsignations-Lager in anderen Mitgliedsstaaten mit Waren aus Deutschland
6. Konsignations-Lager in Deutschland = Vorgaben BFH und BMF
1. Fokus Reihengeschäfte
a) Konflikt Rechtsprechung: Ausgangslage FinVerw – EuGH – BFH
b) Wichtig und hochaktuell: Die Zuordnung der Warenbewegung durch den „mittleren Unternehmer“ in der Reihe
(1) Das aktuelle EuGH-Urteil „Kreuzmayr“
(2) Reaktion der EU-Kommission: Sofort-Maßnahmen zum 1.1.2019
c) Konsequenz Melde- und Deklarationspflichten?
d) Noch Reihengeschäft oder schon „gebrochene Beförderung“?
2. Auch hier: Sonderproblem „Facet-Urteil“ des EuGH: der sog. „verschobene“ innergemeinschaftliche Erwerb bei Reihengeschäften
3. Vorteile des Dreiecksgeschäfts im Binnenmarkt
4. Weitere Hinweise zu innergemeinschaftlichen Lieferungen
5. Abgrenzungen zu Drittstaatenlieferungen
a) ATLAS-Verfahren
b) Anpassung der Anforderungen an Spediteursbescheinigungen zum Nachweis der USt-Befreiung von Ausfuhrlieferungen
a) Steuerbefreites „innergemeinschaftliches Verbringen“ und Gelangensnachweis
b) Vertriebsbesonderheiten beim grenzüberschreitenden Handel über das Internet
c) Fallstricke beim innergemeinschaftlichen Erwerb
1. Ortsbestimmung und Ortsverlagerung bei ausgewählten grenzüberschreitenden Dienstleistungen
2. Problemfälle / Besonderheiten / Nachweisanforderungen
4. Neue Ortsbestimmung und Ortsverlagerung seit 2015 bei elektronischen Dienstleistungen
1. Reverse-Charge-Verfahren bei Dienstleistungen insbesondere B2B (weltweit)
2. Reverse-Charge an bzw. von ausländische/n Unternehmer/n
5. Die „umsatzsteuerliche Niederlassung“ und § 13b UStG
6. Besonderheiten bei atypischen Unternehmern, z.B. Klein-UN, Ärzte etc.
V. Weitere wichtige Punkte / Sonderfälle / Rechtsprechung
1. Gesetzesvorhaben, u.a. Umstellung des EU-Rechts: 2019 / 2022, u.a. der „zertifizierte“ Steuerpflichtige – „certified taxpayer“
2. Der innergemeinschaftliche Versandhandel
a) Gefahrenpunkte
b) Vorsicht: Umsatzsteuerrisiko Amazon (Logistiklager Polen)
3. Aktuelles aus Verwaltung und Rechtsprechung, u.a.
a) EuGH: Besteuerung von Reiseleistungen in Deutschland europarechtswidrig – was ist zu tun?
b) EuGH: Einheitlicher Steuersatz bei einheitlicher Leistung!
c) Soll-Versteuerung europarechtswidrig?
4. Checkliste: Rechnungsangaben grenzüberschreitend
5. Kurzhinweis: andere Länder – andere Pflichten?
Dieses Seminar wird in Sachsen-Anhalt von der Studien-Akademie Magdeburg (SAM) am 17.09.2018 in Halle sowie am 18.09.2018 in Magdeburg angeboten. Bitte melden Sie sich für diese Termine ausschließlich mit dem Anmeldeformular der SAM an.
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