Source: http://www.erbrecht-einfach.de/erbschaftssteuergesetz/paragraph-2-erbstg.html
Timestamp: 2019-02-24 06:06:42
Document Index: 193219694

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 9', '§ 1', '§ 121', '§ 121', '§ 14']

§ 2 ErbStG Persönliche Steuerpflicht - Erbschaftssteuergesetz
Erbrecht Ratgeber » Erbschaftssteuergesetz (ErbStG) » § 2 ErbStG Persönliche Steuerpflicht
1. in den Fällen des § 1 ErbStG Abs. 1 Nr. 1 bis 3, wenn der Erblasser zur Zeit seines Todes, der Schenker zur Zeit der Ausführung der Schenkung oder der Erwerber zur Zeit der Entstehung der Steuer (§ 9 ErbStG) ein Inländer ist, für den gesamten Vermögensanfall. Als Inländer gelten
2. in den Fällen des § 1 ErbStG Abs. 1 Nr. 4, wenn die Stiftung oder der Verein die Geschäftsleitung oder den Sitz im Inland hat;
3. in allen anderen Fällen für den Vermögensanfall, der in Inlandsvermögen im Sinne des § 121 des Bewertungsgesetzes besteht. Bei Inlandsvermögen im Sinne des § 121 Nr. 4 des Bewertungsgesetzes ist es ausreichend, wenn der Erblasser zur Zeit seines Todes oder der Schenker zur Zeit der Ausführung der Schenkung entsprechend der Vorschrift am Grund- oder Stammkapital der inländischen Kapitalgesellschaft beteiligt ist. Wird nur ein Teil einer solchen Beteiligung durch Schenkung zugewendet, gelten die weiteren Erwerbe aus der Beteiligung, soweit die Voraussetzungen des § 14 ErbStG erfüllt sind, auch dann als Erwerb von Inlandsvermögen, wenn im Zeitpunkt ihres Erwerbs die Beteiligung des Erblassers oder Schenkers weniger als ein Zehntel des Grund- oder Stammkapitals der Gesellschaft beträgt.
(2) Zum Inland im Sinne dieses Gesetzes gehört auch der der Bundesrepublik Deutschland zustehende Anteil am Festlandsockel, soweit dort Naturschätze des Meeresgrundes und des Meeresuntergrundes erforscht oder ausgebeutet werden.