Source: https://www.steuertipps.de/gesetze/estg/undsect-2a-negative-einkunduumlnfte-mit-bezug-zu-drittstaaten
Timestamp: 2019-02-17 01:26:44
Document Index: 162776161

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 52', '§ 10', '§ 10', '§ 2', '§ 52', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 52', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 52', '§ 2', '§ 10', '§ 10', '§ 52', '§ 2']

﻿ &sect; 2a EStG, Negative Eink&uuml;nfte mit Bezug zu Drittstaaten
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II. – Einkommen → 1. – Sachliche Voraussetzungen für die Besteuerung
§ 2a EStG – Negative Einkünfte mit Bezug zu Drittstaaten (1)
§ 2a EStG in der Fassung des Artikels 1 des Jahressteuergesetzes 2009 (JStG 2009) vom 19. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2794). Zur letztmaligen Anwendung des § 2a Absätze 3 und 4 EStG sowie zur Weitergeltung für Veranlagungszeiträume ab 1999 siehe Anwendungsvorschrift § 52 Absatz 3 Sätze 4 bis 7 EStG 2009 in der bis zum 31. Dezember 2013 gültigen Fassung
worden sind, oder (2)
dürfen nur mit positiven Einkünften der jeweils selben Art und, mit Ausnahme der Fälle der Nummer 6 Buchstabe b, aus demselben Staat, in den Fällen der Nummer 7 auf Grund von Tatbeständen der jeweils selben Art aus demselben Staat, ausgeglichen werden; sie dürfen auch nicht nach § 10d abgezogen werden. 2Den negativen Einkünften sind Gewinnminderungen gleichgestellt. 3Soweit die negativen Einkünfte nicht nach Satz 1 ausgeglichen werden können, mindern sie die positiven Einkünfte der jeweils selben Art, die der Steuerpflichtige in den folgenden Veranlagungszeiträumen aus demselben Staat, in den Fällen der Nummer 7 auf Grund von Tatbeständen der jeweils selben Art aus demselben Staat, erzielt. 4Die Minderung ist nur insoweit zulässig, als die negativen Einkünfte in den vorangegangenen Veranlagungszeiträumen nicht berücksichtigt werden konnten (verbleibende negative Einkünfte). 5Die am Schluss eines Veranlagungszeitraums verbleibenden negativen Einkünfte sind gesondert festzustellen; § 10d Absatz 4 gilt sinngemäß. (3)
§ 2a Absatz 1 Satz 1 Nummer 6 Buchstabe b in der am 1. Januar 2000 geltenden Fassung ist erstmals auf negative Einkünfte eines Steuerpflichtigen anzuwenden, die er aus einer entgeltlichen Überlassung von Schiffen auf Grund eines nach dem 31. Dezember 1999 rechtswirksam abgeschlossenen obligatorischen Vertrags oder gleichstehenden Rechtsakts erzielt - siehe Anwendungsvorschrift § 52 Absatz 2 Satz 1 EStG 2009
Für negative Einkünfte im Sinne des § 2a Absatz 1 und 2 in der am 24. Dezember 2008 geltenden Fassung, die vor dem 25. Dezember 2008 nach § 2a Absatz 1 Satz 5 bestandskräftig gesondert festgestellt wurden, ist § 2a Absatz 1 Satz 3 bis 5 in der am 24. Dezember 2008 geltenden Fassung weiter anzuwenden - siehe Anwendungsvorschrift § 52 Absatz 2 Satz 2 EStG 2009
§ 2a Absatz 3 Satz 3, 5 und 6 in der am 29. April 1997 geltenden Fassung ist für Veranlagungszeiträume ab 1999 weiter anzuwenden, soweit sich ein positiver Betrag im Sinne des § 2a Absatz 3 Satz 3 in der am 29. April 1997 geltenden Fassung ergibt oder soweit eine in einem ausländischen Staat belegene Betriebsstätte im Sinne des § 2a Absatz 4 in der Fassung des § 52 Absatz 3 Satz 8 in der am 30. Juli 2014 geltenden Fassung in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt, übertragen oder aufgegeben wird. Insoweit ist in § 2a Absatz 3 Satz 5 letzter Halbsatz in der am 29. April 1997 geltenden Fassung die Angabe "§ 10d Absatz 3" durch die Angabe "§ 10d Absatz 4" zu ersetzen - siehe Anwendungsvorschrift § 52 Absatz 2 Satz 3 und 4 EStG 2009
Zu § 2a: Geändert durch G vom 26. 6. 2013 (BGBl I S. 1809).