Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=FamRZ%202007,%20531
Timestamp: 2020-02-20 08:54:20
Document Index: 394290661

Matched Legal Cases: ['Art 6', 'Art. 6', '§ 1684', 'Art. 6', '§ 1684', 'BGH', 'BGH']

BVerfG, 09.02.2007 - 1 BvR 217/07, 1 BvQ 2/07 - dejure.org
BVerfG, 09.02.2007 - 1 BvR 217/07, 1 BvQ 2/07
https://dejure.org/2007,3232
BVerfG, 09.02.2007 - 1 BvR 217/07, 1 BvQ 2/07 (https://dejure.org/2007,3232)
BVerfG, Entscheidung vom 09.02.2007 - 1 BvR 217/07, 1 BvQ 2/07 (https://dejure.org/2007,3232)
BVerfG, Entscheidung vom 09. Februar 2007 - 1 BvR 217/07, 1 BvQ 2/07 (https://dejure.org/2007,3232)
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Gerichtliche Regelung des Umgangs des nicht sorgeberechtigten Vaters mit seinem bei Pflegeeltern lebenden Kind verletzt nicht GG Art 6 Abs 2 S 1
Grundrechtliche Maßgaben für die fachgerichtliche Umgangsentscheidung - Zulässigkeitsvoraussetzungen einer Verfassungsbeschwerde - Anforderungen an die Darlegung einer Grundrechtsverletzung im Individualverfassungsbeschwerdeverfahren
Pflegefamilie - Besuchsrecht des leiblichen Vaters
GG Art. 6 Abs. 2; BGB § 1684 Abs. 4
GG Art. 6 Abs. 2 ; BGB § 1684 Abs. 4
Erfolglose Verfassungsbeschwerden gegen gerichtliche Umgangsregelung
Dauerstreit um Umgangsrecht im Fall Görgülü beendet // Beschwerden beider Seiten abgewiesen
FamRZ 2007, 531
- Die gegen die Entscheidung des Oberlandesgerichts vom 15. Dezember 2006 gerichtete Verfassungsbeschwerde des Vaters wies das Bundesverfassungsgericht mit Beschluss vom 9. Februar 2007 (FamRZ 2007, 531) als teilweise unzulässig (Sorgerechtsentscheidung) und im Übrigen unbegründet (Umgangsregelung) zurück.
Zudem ist Zweck dem gegenseitigen Liebesbedürfnis von Eltern und Kind Rechnung zu tragen (…BVerfG, Stattgebender Kammerbeschluss vom 14. Juli 2010 - 1 BvR 3189/09 -, Rn. 16 juris; BVerfG, Nichtannahmebeschluss vom 09. Februar 2007 - 1 BvR 217/07, 1 BvQ 2/07 -, juris; BGH, Urteil vom 11. Februar 1999 - 4 StR 594/98 -, BGHSt 44, 355 -360; Brandenburgisches Oberlandesgericht, Beschluss vom 20. Mai 2010 - 10 UF 46/09 -, juris).
Wie das Familiengericht zutreffend ausführt, ermöglicht es dem Elternteil, sich von dem körperlichen und geistigen Befinden des Kindes und seiner Entwicklung durch Augenschein und gegenseitige Aussprache fortlaufend zu überzeugen, die verwandtschaftlichen Beziehungen zu ihm aufrechtzuerhalten und einer Entfremdung vorzubeugen, sowie dem Liebesbedürfnis beider Teile Rechnung zu tragen (BVerfG, FamRZ 2007, 531).
Am 9. Februar 2007 nahm das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsbeschwerde des Beschwerdeführers nicht zur Entscheidung an (- 1 BvR 217/04 - und - 1 BvQ 2/07 - ).