Source: http://www.kombireise.eu/agb.html
Timestamp: 2017-08-22 22:36:57
Document Index: 20767918

Matched Legal Cases: ['§ 675', '§ 676', '§ 651', '§ 651', '§ 254', '§ 651']

1.3 Die beiderseitigen Rechte und Pflichten des Reisenden und von JUREBU ergeben sich aus den im Einzelfall, insbesondere Art und Umfang des Vermittlungsauftrags, vertraglich getroffenen Vereinbarungen, den Reisevermittlungsbedingungen und gesetzlichen Vorschriften der §§ 675, 631 ff. BGB über die entgeltliche Geschäftsbesorgung.
2.5. Für die Richtigkeit erteilter Auskünfte haftet JUREBU gemäß § 676 BGB nicht, es sei denn, dass ein besonderer Auskunftsvertrag abgeschlossen wurde.
4.1. JUREBU ist berechtigt, Anzahlungen entsprechend den Reise- und Zahlungsbestimmungen der vermittelten Unternehmen zu verlangen, soweit diese wirksam vereinbart sind und rechtswirksame Anzahlungsbestimmungen enthalten. Weitergehende Anzahlungen kann JUREBU unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere des § 651 k BGB - Pflicht zur Kundengeldabsicherung bei Pauschalreisen- erheben, wenn insoweit hierzu eine ausdrückliche Vereinbarung getroffen wurde.
4.2. Soweit es den Vorgaben des vermittelten Reiseunternehmens gegenüber JUREBU, insbesondere dem Agenturvertrag zwischen Reiseunternehmen und JUREBU in gesetzlicher Weise entspricht, ist JUREBU berechtigt, aber nicht verpflichtet, den Preis der vermittelten Leistung ganz oder teilweise für den Reisenden zu verauslagen. Bei Pauschalreisen ist hierfür Voraussetzung, dass dies gegen Aushändigung eines gültigen Sicherungsscheins gemäß § 651k BGB geschieht.
6.2. Der Reisende ist verpflichtet, JUREBU über erkennbare Fehler, Abweichungen, fehlende Unterlagen oder sonstige Unstimmigkeiten unverzüglich zu unterrichten. Kommt der Reisende dieser Pflicht nicht nach, so kann eine Schadensersatzverpflichtung von JUREBU bezüglich eines hieraus dem Reisenden entstehenden Schaden nach den gesetzlichen Bestimmungen über die Schadensminderungspflicht (§ 254 BGB) eingeschränkt oder ganz ausgeschlossen sein. Eine Schadensersatzverpflichtung von JUREBU entfällt vollständig, wenn die in 7.1 bezeichneten Umstände für JUREBU nicht erkennbar waren.
8.2. Ohne ausdrückliche diesbezügliche Vereinbarung oder Zusicherung haftet JUREBU bezüglich der vermittelten Leistungen selbst nicht für Mängel der Leistungserbringung und Personen- oder Sachschäden, die dem Reisenden im Zusammenhang mit der vermittelten Reiseleistung entstehen. Bei der Vermittlung mehrerer touristischer Hauptleistungen (entsprechend dem gesetzlichen Begriff der Pauschalreise) gilt dies nicht, soweit JUREBU gem. § 651a Abs. 2 BGB den Anschein begründet, die vorgesehenen Reiseleistungen in eigener Verantwortung zu erbringen.
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