Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/727
Timestamp: 2020-02-21 14:52:02
Document Index: 356257948

Matched Legal Cases: ['§ 727', '§ 727', '§ 726', '§ 728', 'BGH', '§ 727', '§ 750', 'BGH', '§49', '§165', 'BGH', '§ 727', 'BGH', '§ 47', '§ 727', '§ 736', '§ 736', '§ 727', 'BGH', '§ 727', 'BGH', 'BGH', '§ 727', '§8', '§727', '§ 727', 'BGH', '§ 727', 'BGH', '§ 727', '§ 1629', '§ 1629', '§ 1629', '§ 727', '§727', '§727', 'BGH', '§ 727', 'BGH', 'BGH', '§ 727', 'BGH', '§ 727', 'BGH', '§ 727', 'BGH', '§ 750', '§ 750', '§ 750', '§ 750', '§ 727', '§ 750', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 727', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 727', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 727', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 727', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 727', 'BGH', 'BGH', '§ 727', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 727', 'BGH', 'BGH', '§ 727', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 727', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 727', 'BGH', 'BGH', '§ 727', 'BGH', '§ 727', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 727', 'BGH', 'BGH', '§ 727', 'BGH', 'BGH', '§ 727', 'BGH', '§ 727', 'BGH', '§ 727', '§ 727', 'BGH', '§ 727', 'BGH', '§ 147', '§ 325', '§ 727', 'BGH', '§ 727', 'BGH', '§ 727', '§ 727', 'BGH', '§ 727', '§ 727']

§ 727 ZPO: Vollstreckbare Ausfertigung für und gegen Rechtsnachfolger
§ 727 ZPO
§ 726 ZPO
§ 728 ZPO
BGH, URTEIL vom 4.5.2016, Az. IX ZR 153/15 Jedoch kann auf Antrag des Gläubigers ein gegen den Insolvenzschuldner erwirkter Titel auf den Verwalter umgeschrieben (§ 727 ZPO) und ihm zugestellt (§ 750 Abs.1, 2 ZPO) werden (BGH, Beschluss vom 14. April 2005 -VZB 25/05, WM 2005, 1324, 1325; Uhlenbruck/Brinkmann, InsO, 14. Aufl., §49 Rn. 49; Schmidt/Sinz, InsO, 19. Aufl., §165 Rn. 8; MünchKomm-lnsO/Ganter, 3. Aufl., Rn. 147, 165 vor
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2016, Az. V ZB 148/14 15	cc)	Im Übrigen wird das Erfordernis einer Rechtsnachfolgeklausel in ent- sprechender Anwendung des § 727 ZPO unter Bezugnahme auf eine Entscheidung des Senats (Beschluss vom 2. Dezember 2010 - V ZB 84/10, BGHZ 187, 344 Rn. 9 ff.) für den Fall angenommen, dass das Recht der GbR im Grundbuch gemäß § 47 Abs. 2 Satz 1 GBO unter Benennung ihrer Gesellschafter eingetragen worden ist (BeckOK ZPO/Ulrici, 18. Aufl., § 727 Rn. 17a; HK-ZV/Giers, 3. Aufl., § 736 Rn. 2; MüKoZPO/Heßler, 4. Aufl., § 736 Rn. 17; MüKoZPO/Wolfsteiner, 4. Aufl., § 727 Rn. 17; Reymann, NJW 2011, 1412).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2015, Az. V ZB 84/10 Einer Rechtsnachfolgeklausel analog § 727 ZPO bedarf es nicht, wenn die in dem Titel aufgeführten Gesellschafter der GbR bei Anordnung der Zwangsversteigerung mit den im Grundbuch eingetragenen Gesellschaftern übereinstimmen (näher zu dem Ganzen Senat, Beschluss vom 2. Dezember 2010 - V ZB 84/10, BGHZ 187, 344 Rn. 21; Beschluss vom 24. Februar 2011 - V ZB 253/10, NJW 2011, 1449 Rn. 14 ff.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2015, Az. XII ZB 62/14 10	Andere	Oberlandesgerichte	bejahen	wie die ganz überwiegende Auffas- sung im Schrifttum dagegen die Möglichkeit einer Titelumschreibung in entsprechender Anwendung des § 727 ZPO (OLG Bamberg FamRZ 2014, 2006 f.; OLG Stuttgart FamRZ 2013, 646 f.; OLG Koblenz FamRZ 2006, 1689; OLG Karlsruhe FamRZ 2004, 1796 f.; OLG Zweibrücken FamRZ 2000, 964 f.; Wendl/Klinkhammer Das Unterhaltsrecht in der familienrichterlichen Praxis 9. Aufl. §8 Rn. 275; Zöller/Stöber ZPO 31.Aufl. §727 Rn. 13; Musielak/ Voit/Lackmann ZPO 12. Aufl. § 727 Rn. 12).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2015, Az. XII ZB 62/14 12	aa)	Entgegen	einer	in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte ver- tretenen Auffassung (vgl. etwa OLG Koblenz FamRZ 2014, 872; OLG Düsseldorf FamRZ 2012, 1909) scheitert eine analoge Anwendung des § 727 ZPO nicht am Fehlen einer planwidrigen Regelungslücke.
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2015, Az. XII ZB 62/14 § 727 ZPO auf sich umschreiben lassen kann, wenn die Verfahrensstandschaft - etwa durch Volljährigkeit des Kindes - endet (vgl. OLG Koblenz JAmt 2014, 228, 229; OLG Bamberg FamRZ 2002, 553, 554; OLG Hamm FamRZ 2000, 1590; MünchKommBGB/Huber 6. Aufl. § 1629 Rn. 96; NK-BGB/Kaiser 3. Aufl. § 1629 Rn. 55; Johannsen/Henrich/Jaeger Familienrecht 6. Aufl. § 1629 BGB Rn. 13; MünchKommZPO/Wolfsteiner 4. Aufl. § 727 Rn. 9; BeckOK ZPO/Ulrici [I.März 2015] §727 Rn. 17; Thomas/Putzo/Seiler ZPO 36. Aufl. §727 Rn. 12a).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2015, Az. XII ZB 62/14 Rechtsnachfolger des Gläubigers im Sinne des § 727 ZPO ist dabei grundsätzlich derjenige, der an Stelle des im Titel genannten Gläubigers den nach dem Titel zu vollstreckenden Anspruch selbst oder jedenfalls die Berechtigung erworben hat, den Anspruch geltend zu machen (BGHZ 190, 172 = NJW 2011, 2803 Rn. 16mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2015, Az. XII ZB 62/14 Unter denselben Voraussetzungen kann ein Erbe nach Aufhebung der Nachlassverwaltung einen gegen den Nachlassverwalter erstrittenen Titel nach § 727 ZPO auf sich umschreiben lassen (BGHZ 113, 132 = NJW 1991, 844, 845).
OLG Bamberg, Beschluss vom 3.0.2014, Az. 2 UF 309/13 25 Karlsruhe (FamRZ 2004, 1796 f), dass ein von einem Prozessstandschafter erwirkter Titel ohne weiteres auf den Rechtsinhaber umgeschrieben werden kann, wenn die Prozessstandschaft beendet ist (so auch OLG Hamm, FamRZ 2000, 1590, OLG Frankfurt, FamRZ 1983, 1268, Stöber in ZPO, a. a. O., Rn. 13 zu § 727 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2012, Az. V ZB 124/12 Deshalb bedarf es keiner Antwort auf die von dem Beschwerdegericht bei der Begründung seiner Zulassungsentscheidung aufgeworfene Frage, ob Eintragungen in öffentlichen Registern 'per se' offenkundig im Sinne von § 727 ZPO sind (verneinend OLG Brandenburg, 4 U 81/06, juris Rn. 64 - insoweit nicht in BauR 2007, 1242, abgedruckt; OLG Jena, InVo 2002, 422, 423).
VGH München, Beschluss vom 1.8.2012, Az. 8 C 12.364 Hierbei entspricht es der - soweit ersichtlich - einhelligen Auffassung in Rechtsprechung und Schrifttum (BGH vom 5.7.2005 Az. VII ZB 14/05 <juris> RdNr. 7; Baumbach/Hartmann, ZPO, 70. Aufl. 2012, RdNr. 21 zu § 750; Lackmann in Musielak, ZPO, 6. Aufl. 2008, RdNr. 21 zu § 750; Heßler in Münchner Kommentar ZPO, 3. Aufl. 2007, RdNr. 73 zu § 750; Stöber in Zöller, ZPO, 29. Aufl. 2012, RdNr. 20 zu § 750), der sich der erkennende Senat anschließt, dass es der Zustellung einer öffentlich beglaubigten Abschrift der öffentlichen Urkunde bedarf.Im Hinblick auf die Formalisierung des Verfahrens der Zwangsvollstreckung ist hierbei - ungeachtet der materiellen Rechtslage - für die Annahme einer Ausnahme von diesem Erfordernis allenfalls dann Raum, wenn in der Vollstreckungsklausel die Offenkundigkeit der Rechtsnachfolge gemäß § 727 Abs. 2 ZPO ausdrücklich vermerkt und damit auch im Zwangsvollstreckungsverfahren selbst formgerecht dokumentiert ist (vgl. Lackmann in Musielak, ZPO, 6. Aufl. 2008, RdNr. 21 zu § 750).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2012, Az. VII ZB 49/11 Der Senat hat nach Erlass des angefochtenen Beschlusses inzwischen entschieden (BGH, Beschluss vom 29. Juni 2011 - VII ZB 89/10, NJW 2011, 2803, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen), dass im Klauselerteilungsverfahren gemäß § 727 ZPO ein Eintritt des Zessionärs in die zwischen Schuldner und Zedenten geschlossene Sicherungsvereinbarung nicht zu prüfen ist.
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2011, Az. VII ZB 29/11 Der Senat hat nach Erlass des angefochtenen Beschlusses inzwischen entschieden (BGH, Beschluss vom 29. Juni 2011 - VII ZB 89/10, NJW 2011, 2803, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen), dass im Klauselerteilungsverfahren gemäß § 727 ZPO ein Eintritt des Zessionärs in die zwischen Schuldner und Zedenten geschlossene Sicherungsvereinbarung nicht zu prüfen ist.
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2011, Az. VII ZB 30/11 Der Senat hat nach Erlass des angefochtenen Beschlusses inzwischen entschieden (BGH, Beschluss vom 29. Juni 2011 -VII ZB 89/10, NJW 2011, 2803, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen), dass im Klauselerteilungsverfahren gemäß § 727 ZPO ein Eintritt des Zessionärs in die zwischen Schuldner und Zedenten geschlossene Sicherungsvereinbarung nicht zu prüfen ist.
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2011, Az. VII ZB 100/10 Der Senat hat nach Erlass des angefochtenen Beschlusses inzwischen entschieden (BGH, Beschluss vom 29. Juni 2011 -VII ZB 89/10, NJW 2011, 2803, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen), dass im Klauselerteilungsverfahren gemäß § 727 ZPO ein Eintritt des Zessionärs in die zwischen Schuldner und Zedenten geschlossene Sicherungsvereinbarung nicht zu prüfen ist.
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2011, Az. VII ZB 38/11 Der Senat hat nach Erlass des angefochtenen Beschlusses inzwischen entschieden (BGH, Beschluss vom 29. Juni 2011 - VII ZB 89/10, NJW 2011, 2803, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen), dass im Klauselerteilungsverfahren gemäß § 727 ZPO ein Eintritt des Zessionärs in die zwischen Schuldner und Zedenten geschlossene Sicherungsvereinbarung nicht zu prüfen ist.
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2011, Az. VII ZB 98/10 -4- (XI ZR 200/09, BGHZ185, 133) gerügt, der Gläubigerin habe die Vollstreckungsklausel nicht erteilt werden dürfen, da sie ihren Eintritt in den Sicherungsvertrag nicht gemäß § 727 ZPO nachgewiesen habe.
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2011, Az. VII ZB 98/10 Der Senat hat nach Erlass des angefochtenen Beschlusses inzwischen entschieden (BGH, Beschluss vom 29. Juni 2011 -VII ZB 89/10, NJW 2011, 2803, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen), dass im Klauselerteilungsverfahren gemäß § 727 ZPO ein Eintritt des Zessionärs in die zwischen Schuldner und Zedenten geschlossene Sicherungsvereinbarung nicht zu prüfen ist.
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2011, Az. VII ZB 20/11 Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 30. März 2010 (XI ZR 200/09, BGHZ 185, 133) sei bereits im Klauselerteilungsverfahren zu prüfen, ob der neue Grundschuldinhaber den Eintritt in den Sicherungsvertrag nach Maßgabe des § 727 Abs. 1 ZPO nachgewiesen habe.
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2011, Az. VII ZB 20/11 Der Senat hat nach Erlass des angefochtenen Beschlusses inzwischen entschieden (BGH, Beschluss vom 29. Juni 2011 - VII ZB 89/10, NJW 2011, 2803, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen), dass im Klauselerteilungsverfahren gemäß § 727 ZPO ein Eintritt des Zessionärs in die zwischen Schuldner und Zedenten geschlossene Sicherungsvereinbarung nicht zu prüfen ist.
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2011, Az. VII ZB 88/10 Der Senat hat nach Erlass des angefochtenen Beschlusses inzwischen entschieden (BGH, Beschluss vom 29. Juni 2011 - VII ZB 89/10, NJW 2011, 2803, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen), dass im Klauselerteilungsverfahren gemäß § 727 ZPO ein Eintritt des Zessionärs in die zwischen Schuldner und Zedenten geschlossene Sicherungsvereinbarung nicht zu prüfen ist.
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2011, Az. VII ZB 65/10 Zum anderen hat er unter Bezugnahme auf das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 30. März 2010 (XI ZR 200/09, BGHZ 185, 133) vorgetragen, der Gläubigerin habe die Vollstreckungsklausel nicht erteilt werden dürfen, da sie ihren Eintritt in den Sicherungsvertrag nicht gemäß § 727 ZPO nachgewiesen habe; erforderlich sei der Abschluss eines dreiseitigen Vertrages unter Einbeziehung des
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2011, Az. VII ZB 73/10 Die Möglichkeit zur Vollstreckung aus der Unterwerfungserklärung geht unter den Voraussetzungen des § 727 Abs. 1 ZPO kraft gesetzlicher Anordnung auf den Rechtsnachfolger hinsichtlich des titulierten Anspruchs über (vgl. BGH, Versäumnisurteil vom 30. März 2010 - XI ZR 200/09, BGHZ185, 133 Rn. 22; Stürner, JZ 2010, 774, 776; Kesseler, WM 2011,486, 487).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2011, Az. VII ZB 81/10 6	Der Senat hat nach Erlass des angefochtenen Beschlusses inzwischen in einem vergleichbaren Fall entschieden (BGH, Beschluss vom 29. Juni 2011 - VII ZB 89/10, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen), dass im Klauselerteilungsverfahren gemäß § 727 ZPO ein Eintritt des Zessionärs in die zwischen Schuldner und Zedenten geschlossene Sicherungsvereinbarung nicht zu prüfen ist.
LG Bamberg, Urteil vom 1.4.2011, Az. 1 O 379/10 1. Nach der Rechtsprechung des BGH (BGHZ 185, 133) muss im Klauselerteilungsverfahren bei der Titelumschreibung nach § 727 Abs. 1 ZPO die zuständige Stelle von Amts wegen prüfen, ob auch hinsichtlich der Vollstreckungsunterwerfung die behauptete Rechtsnachfolge eingetreten ist (BGH a. a. O. Tz. 40).
LG Bamberg, Urteil vom 1.4.2011, Az. 1 O 379/10 Ergibt eine Auslegung der Vollstreckungsunterwerfungserklärung, dass diese nur für treuhänderisch gesicherte Forderungen geltend soll (so BGH a. a. O. Tz. 34 ff. für Ansprüche aus einer Sicherungsgrundschuld), muss auch die Übernahme der treuhänderischen Bindung durch den neuen Gläubiger in der Form des § 727 Abs. 1 ZPO nachgewiesen werden.
LG Krefeld, Beschluss vom 1.0.2011, Az. 7 T 212/10 Der Notar hat die Umschreibung unter Bezugnahme auf eine Zwischenverfügung vom 29.06.2010 (vgl. Bl. 42 GA) mit Schreiben vom 29.10.2010 unter Berufung auf das Urteil des BGH vom 30.03.2010 – Az: XI ZR 200/09 – mit der Begründung abgelehnt, die Gläubigerin habe nicht in der Form des § 727 ZPO ihre Rechtsnachfolge nachgewiesen, nämlich dass sie auch in den Sicherungsvertrag eingetreten sei (vgl. Bl. 39 GA).
BGH, URTEIL vom 2.2.2010, Az. XI ZR 200/09 Sie gibt dem Senat - in Übereinstim- mung mit den ganz überwiegenden Stimmen in der Literatur (Bachner, DNotZ 2008, 644, 649 ff.; Binder/Piekenbrock, WM 2008, 1816, 1821 ff.; Bork, ZIP 2008, 2049, 2053 ff.; ders., ZIP 2009, 1261, 1262 f.; Buschmann, BKR 2008, 415, 416 f.; Clemente, ZAR2008, 589, 599; Freitag, WM 2008, 1813 ff.; Habersack, NJW 2008, 3173, 3175 f.; Koch, EWiR 2009, 359, 360; Koser/Werner-Jensen, BKR 2008, 340 f.; Langenbucher, NJW 2008, 3169, 3172; Lehleiter/ Hoppe, BKR 2008, 363, 364 ff.; Schalast, BB 2008, 2190, 2194; Schelske, EWiR 2009, 501, 502; Schulz, ZIP 2008, 1858, 1863; ders., EWiR 2009, 469, 470; Selke, EWiR 2008, 543, 544; Volmer, ZfIR 2008, 634, 635 f.; Walker/ Hebel, WuB VI D. § 727 ZPO 1.09; ebenso OLG Schleswig, WM 2009, 1193, 1196)- keinen Anlass, die Rechtsprechung zur Wirksamkeit formularmäßiger Unterwerfungserklärungen zu modifizieren.
LAG Düsseldorf, Beschluss vom 2.3.2005, Az. 16 Ta 115/05 Die Rechtsnachfolge der Antragstellerin im Sinne des § 727 Abs. 1 ZPO ist angesichts der vorgelegten Unterlagen durch öffentliche Urkunde nachgewiesen (so auch LAG Nürnberg vom 17.06.1994, NZA 1994, 1056 L; hierzu ebenfalls LAG München vom 21.01.2987, NJW-RR 1987, 956).
BGH, BESCHLUSS vom 5.2.2004, Az. IXa ZB 190/03 Der Gläubiger muß einen Titel gegen den Eigenbesitzer erwirken, sei es durch Umschreibung des Titels gegen den Besitzer gemäß § 727 ZPO, sei des durch eine Klage auf Duldung der Zwangsvollstreckung (BGH aaO; Dassler/ Schiffhauer/Gerhardt/Muth, ZVG 12. Aufl. § 147 Rn. 1; Eickmann, Zwangsver-steigerungs- und Zwangsverwaltungsrecht 2. Aufl. S. 386).
LAG Düsseldorf, Beschluss vom 2.10.1998, Az. 7 Ta 298/98 Wie sich aus der Erwähnung des § 325 (ZPO) in § 727 Abs. 1 ZPO ergibt, kommt eine Umschreibung des Titels nach nahezu einhelliger Auffassung nur in Betracht, wenn die Rechtsnachfolge n a c h dem Rechtshängigwerden eingetreten ist (vgl. BGH NJW 1993, 1396; Zöller-Stöber, Zivilprozeßordnung, 20. Aufl., § 727 Rn. 19).
BGH, URTEIL vom 3.9.1997, Az. XII ZR 278/95 Ob darüber hinaus auch die rechtliche Möglichkeit besteht, den Rechtsinhabern - im vorliegenden Fall also den Kindern - nach § 727 Abs. 1 ZPO oder in entsprechender Anwendung dieser Bestimmung eine vollstreckbare Ausfertigung zu erteilen, ist streitig (bejahend: Zöller/Stöber aaO § 727 Rdn. 13; Heintzmann ZZP 92, 61, 69; Becker-Eberhard ZZP 104, 413, 443 f.; Derleder/Bartels FamRZ 1995, 1111, 1117; vgl. auch BGH, Urteil vom 22. September 1983 - VIII ZR 293/81 - MDR 1983, 308, 309; verneinend: Schuschke/Walker, Vollstreckung und vorläufiger Rechtsschutz, Bd. II, 2. Aufl., § 727 Rdn. 14; MünchKomm-ZPO-Wolfsteiner § 727 Rdn. 10; KG Rpfleger 1971, 103).