Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_29_10_2009_III_ZB_73_09_Anfechtbarkeit_einer_Entscheidun-d3886700.html
Timestamp: 2016-10-21 13:37:13
Document Index: 151102957

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 574', '§ 114', '§ 574', 'BGH']

BGH, 29.10.2009 - III ZB 73/09 - Anfechtbarkeit einer Entscheidung des Oberlandesgerichts im Wege der Beschwerde trotz mangelnder gesetzlicher Grundlage | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 29.10.2009 - III ZB 73/09 - Anfechtbarkeit einer Entscheidung des Oberlandesgerichts im Wege der Beschwerde trotz mangelnder gesetzlicher Grundlage
BundesgerichtshofBeschl. v. 29.10.2009, Az.: III ZB 73/09Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 29.10.2009Referenz: JurionRS 2009, 24431Aktenzeichen: III ZB 73/09 Verfahrensgang:vorgehend:LG Augsburg - 15.07.2009 - AZ: 8 O 1086/09OLG München - 04.09.2009 - AZ: 1 W 2103/09Rechtsgrundlage:§ 574 Abs. 2 ZPODer III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 29. Oktober 2009 durch den Vizepräsidenten Schlick sowie die Richter Dr. Herrmann, Wöstmann, Hucke und Seiters beschlossen:Tenor:Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts München vom 4. September 2009 (1 W 2103/09) wird abgelehnt.Gründe1Die beabsichtigte Rechtsverfolgung hat keine hinreichende Aussicht auf Erfolg, wie es Voraussetzung für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe ist (§ 114 Satz 1 ZPO).2Das Landgericht Augsburg hat dem Antragsteller Prozesskostenhilfe für eine Amtshaftungsklage gegen den Freistaat Bayern versagt, das Oberlandesgericht München die dagegen eingelegte Beschwerde zurückgewiesen. Hiergegen richtet sich der Antragsteller mit seiner als Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für eine Rechtsbeschwerde auszulegenden "Beschwerde".3Die Entscheidung des Oberlandesgerichts ist mit der Rechtsbeschwerde nicht anfechtbar. Nach § 574 Abs. 2 ZPO ist die Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof nur gegeben, wenn dies im Gesetz bezüglich des angefochtenen Beschlusses ausdrücklich bestimmt ist oder wenn das Beschwerdegericht, das Berufungsgericht oder das Oberlandesgericht im ersten Rechtszug die Rechtsbeschwerde zugelassen hat. Diese Voraussetzungen liegen hier nicht vor. Mit der Rechtsbeschwerde kann auch nicht geltend gemacht werden, dass die Vorinstanz die Rechtsbeschwerde hätte zulassen müssen (vgl. BGH, Beschluss vom 8. November 2004 - II ZB 24/03 - NJW-RR 2005, 294 f).Schlick SeitersHinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.