Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/518
Timestamp: 2019-04-22 00:00:27
Document Index: 160007335

Matched Legal Cases: ['§ 518', 'BGH', '§ 518', '§ 518', '§ 518', '§ 518', '§ 518', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 518', '§ 181', '§ 181', 'BGH', '§ 518', '§ 2301', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 780', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', '§ 518', '§ 518', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 335', '§ 518', 'BGH', '§518', 'BGH', 'BGH', '§ 518', '§ 598', 'BGH', '§518', 'BGH', 'BGH', '§ 516', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§518', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 125', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 780', 'BGH', '§ 518', '§ 311', '§ 311', '§ 311', '§ 311', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 780', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 780', 'BGH', '§ 518', 'BGH', '§ 780', 'BGH', '§ 518', '§ 518', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', '§ 518', '§ 516', 'BGH', 'BGH', '§ 518', '§ 125', '§ 518', 'BGH', 'BGH', '§518', 'BGH', 'BGH', '§ 518', '§ 2301', 'BGH', 'BGH', '§ 518', 'BGH', 'BGH', '§13', '§ 13', 'BGH', '§ 518', '§ 301', '§301', 'BGH', '§ 518', '§ 525', '§ 518', '§ 516', '§ 518', '§ 518', '§ 518', '§ 518', '§ 719']

§ 518 BGB: Form des Schenkungsversprechens
BGH, URTEIL vom 5.11.1981, Az. V ZR 247/80 Reinicke, NJW 1970, 1447y BGB-RGRK/Mezger, 12. Aufl. § 518 Rdn. 4; Staudinger/Reuss, BGB 12. Aufl. § 518 Rdn. 21; MünchKomm/Kollhosser § 518 Rdn. 17; unklar Jauernig/Vollkommer, BGB 2. Aufl. § 518 An. 3 b dd), und zwar - bei unterschiedlicher Gewichtung der Argumente - mit der Begründung, daß die Leistung im Sinne des § 518 Abs. 2 BGB erst mit Eintritt des Erfüllungserfolges bewirkt sei (Reinicke aaO; MünchKomm/Kollhosser aaO Rdn. 12; vgl. auch Herrmann, MDR I960, 883; Seibert, JZ 1981, 380), jedenfalls aber der Schenker durch einmalige Besitzübergabe
BGH, vom 4.4.1962, Az. VII ZR 46/61 So braucht z^B.. eine Ruhegehaltszusage an die Witwe eines Arbeitnehmers, auch wenn dieser selbst nicht versorgungsberechtigt war, nicht notwendig unentgeltlich und damit nach § 518 BGB formbedürftig zu sein (RG JW 1934, 377; BAG NJW 1959, 1746); nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts ist aus den Umständen des Einzelfalles zu ermitteln, ob das Ruhegehalt als arbeitsrechtliche Versorgung oder schenkweise versprochen worden ist.
BGH, vom 4.4.1962, Az. VII ZR 46/61 Es genügt nicht, daß es - vgl. hier § 518 Abs. 2 BGB - durch die Erfüllung erst wirksam wird (Soergel, 9. Aufl. § 181 Randz. 29; Erman § 181 An. 14).
BGH, URTEIL vom 3.4.1989, Az. IVa ZR 66/88 Auch der erkennende Senat hat wiederholt entschieden, daß die aufschiebend bedingte Abtretung als Vollzug sowohl bei § 518 Abs.2 BGB als auch bei § 2301 Abs. 2 BGB ausreicht (Senatsurteile vom 16. April 1986 - IVa ZR 198/84 - WM 1986, 786; 11. Januar 1984 - IVa ZR 30/82 - FamRZ 1985, 693 und ständig).
BGH, URTEIL vom 2.8.2012, Az. II ZR 127/11 Auch ein Schuldversprechen wäre, wie das Berufungsgericht zutreffend gesehen hat, nicht schenkweise erteilt (§ 518 Abs. 1 Satz 2 BGB), sondern hätte seinen Rechtsgrund in dem zwischen den Parteien bestehenden gesellschaftsrechtlichen Verhältnis (vgl. BGH, Urteil vom 14. Januar 2008 - II ZR 245/06, ZIP 2008, 453 Rn. 17, 20; MünchKommBGB/ Habersack, 5. Aufl., § 780 Rn. 2).
BGH, URTEIL vom 2.9.2002, Az. § 518 Abs. 2 BGB bewirkt worden ist (BGH, Urt. v. 5.3.1986 - IVa ZR 141/84, NJW 1986, 2107, 2108).
BGH, URTEIL vom 2.10.2006, Az. X ZR 34/05 Der angeblich Beschenkte muss dann Umstände beweisen, die den nach § 518 Abs. 2 BGB für die Wirksamkeit des behaupteten Schenkungsversprechens erforderlichen Tatbestand ausfüllen (Palandt/Weidenkaff, BGB, 65. Aufl., § 518 BGB Rdn. 1b m.w.N.).
BGH, Urteil vom 3.5.1955, Az. IV ZR 306/54 In letzterem Pall würde nach der Rechtsprechung des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofes nur ein der Form des § 518 BGB bedürftiges und wegen Pehlens dieser Form unwirksames Schenkungsversprechen vorliegen, so dass die Klägerin daraus keine Rechte erlangt hätte (BGHZ 7, 174 /T77, 179/? 378 ßBÖ7; ebenso ..'expert in RGRK HGB § 335 Anm 21 /708/) . Diese Auffassung hat im Schrifttum ‘.Viderspruch gefunden (Palandt BGB 14. Aufl § 518 Anm 3 /5147; Hueck NJW 1953, 138; v/ürdinger JZ 1953, 226; Schneider BB 1954, 513).
BGH, URTEIL vom 4.6.2006, Az. IX ZR 90/05 Auch bei unternehmerischer Tätigkeit, die nicht dem BetrAVG unterfällt, hat der Bundesgerichtshof bei entsprechenden Zusagen §518 BGB nicht angewandt (BGH, Urt. v. 24. November 1988 aaO; v. 4. Mai 1981 aaO; v. 1. Juni 1981 aaO; v. 25. September 1989 aaO).
BGH, URTEIL vom 4.1.2014, Az. XII ZR 33/15 Deshalb wird teilweise vertreten, dass im Falle des Ausschlusses der Eigenbedarfskündigung die analoge Anwendung des § 518 BGB in Betracht zu ziehen sei (MünchKommBGB/Häublein 6. Aufl. § 598 Rn. 14; Nehlsen-von Stryck AcP 187, 552, 590; Grundmann AcP 198, 457, 479 f.).
BGH, URTEIL , Az. XII ZR 110/06 20	Es	kann	dahinstehen, ob und unter welchen Voraussetzungen ein sol- ches unentgeltliches Nutzungsrecht wirksam durch mündliche Abrede vereinbart werden könnte (§§518, 2301 BGB; vgl. BGHZ 82, 354; BGH Urteil vom 20. Juni 1984 - IVa ZR 34/83 - NJW 1985, 1553; zu dem Streitstand etwa Münch-Komm BGB, 4. Aufl., § 516 Rdn. 3 ff.; Nehlsen-von Stryck AcP 187 (1987) 553).
BGH, URTEIL vom 5.3.1978, Az. v zr 116/77 Auch wenn das Nutzungsrecht dem Beklagten schenkweise eingeräumt werden sollte (vgl. BGH Urteil v. 25. April 1975 - IV ZR 63/74 * NJW 1975, 1360), wäre diese Schenkung bereits vollzogen gewesen, weil der Beklagte den Besitz der Grundstücke schon erhalten hatte und damit ein etwaiger Formverstoß geheilt wäre (§ 518 Abs. 2 BGB; vgl. BGH Urteil v. 6. März 1970 - V ZR 57/67 = NJW 1970, 941, 942).
BGH, Urteil vom 1.8.1961, Az. II ZR 170/59 b)	Die unter Hinweis auf die Entscheidung des erkennenden Senats (BGHZ 7, 378) vertretene Ansicht der Revision, ein stillschweigend geschlossener Gesellschaftsvertrag sei wegen Nichteinhaltens der in § 518 BGB vorgesehenen Form unwirksam, ist schon deshalb irrig, weil es an der Voraussetzung fehlt, daß der Kläger unentgeltlich an der Innengesellschaft beteiligt worden wäre.
BGH, URTEIL vom 2.2.2014, Az. X ZR 150/11 Diese zu Lasten des Leistungsempfängers abweichende Beweislastverteilung beruht auf dem Zweck der gemäß §518 Abs. 1 BGB für einen Schenkungsvertrag erforderlichen notariellen Beurkundung, unter anderem eine sichere Beweisgrundlage für solche ohne Gegenleistung vereinbarten Vertragsbeziehungen sicherzustellen (vgl. BGH, Urteil vom 14. November 2006, aaO Rn. 13).
BGH, URTEIL vom 2.8.2012, Az. II ZR 129/11 Auch ein Schuldversprechen wäre, wie das Berufungsgericht zutreffend gesehen hat, nicht schenkweise erteilt (§ 518 Abs. 1 Satz 2 BGB), sondern hätte seinen Rechtsgrund in dem zwischen den Parteien bestehenden gesellschaftsrechtlichen Verhältnis (vgl. BGH, Urteil vom
BGH, URTEIL vom 3.11.1979, Az. IV ZR 107/78 Wenn es - wie die Klägerin behauptet hat - ohne eine solche Gegenleistung erteilt worden wäre, hätte die Anerkennungserklärung nach § 518 Abs. 1 Satz 2 BGB der notariellen Beurkundung bedurft (BGH WM 1976, 1053)* Die von der Klägerin in dem Schuldschein eingegangene Verpflichtung wäre in diesem Fall wegen Formmangels nichtig (§ 125 BGB).
BGH, URTEIL vom 2.8.2012, Az. II ZR 128/11 Auch ein Schuldversprechen wäre, wie das Berufungsgericht zutreffend gesehen hat, nicht schenkweise erteilt (§ 518 Abs. 1 Satz 2 BGB), sondern hätte seinen Rechtsgrund in dem zwischen den Parteien bestehenden gesellschaftsrechtlichen Verhältnis (vgl. BGH, Urteil vom 14. Januar 2008 - II ZR 245/06, ZIP 2008, 453 Rn. 17, 20; MünchKommBGB/Habersack, 5. Aufl., § 780 Rn. 2).
BGH, URTEIL vom 2.5.2016, Az. X ZR 65/14 -6- stands geschützt werden und überdies, wie ausgeführt, auch eine Umgehung der für Verfügungen von Todes wegen geltenden Vorschriften verhindert werden soll, kann die formheilende Wirkung des Schenkungsvollzugs gemäß § 518 Abs. 2 BGB nicht auf einen sich aus § 311b Abs.3 BGB ergebenden Formmangel übertragen werden (vgl. Staudinger/Löwisch, BGB, Bearb. 2012, § 311b Abs.3 Rn. 21; MünchKomm.BGB/Krüger, 7. Aufl., § 311 b Rn. 107; Pa-landt/Grüneberg, BGB, 75. Aufl., § 311b Rn. 68).
BGH, URTEIL vom 2.8.2012, Az. II ZR 59/11 Auch ein Schuldversprechen wäre, wie das Berufungsgericht zutreffend gesehen hat, nicht schenkweise erteilt (§ 518 Abs. 1 Satz 2 BGB), sondern hätte seinen Rechtsgrund in dem zwischen den Parteien bestehenden gesellschaftsrechtlichen Verhältnis (vgl. BGH, Urteil vom 14. Januar 2008 - II ZR 245/06, ZIP 2008, 453 Rn. 17, 20; MünchKommBGB/Habersack, 5. Aufl., § 780 Rn. 2).
BGH, URTEIL vom 2.8.2012, Az. II ZR 50/11 Auch ein Schuldversprechen wäre entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts nicht schenkweise erteilt (§ 518 Abs. 1 Satz 2 BGB), sondern hätte seinen Rechtsgrund in dem zwischen den Parteien bestehenden gesellschaftsrechtlichen Verhältnis (vgl. BGH, Urteil vom 14. Januar 2008 - II ZR 245/06, ZIP 2008, 453 Rn. 17, 20; MünchKommBGB/Habersack, 5. Aufl., § 780 Rn. 2).
BGH, URTEIL vom 2.8.2012, Az. II ZR 51/11 Auch ein Schuldversprechen wäre entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts nicht schenkweise erteilt (§ 518 Abs. 1 Satz 2 BGB), sondern hätte seinen Rechtsgrund in dem zwischen den Parteien bestehenden gesellschaftsrechtlichen Verhältnis (vgl. BGH, Urteil vom 14. Januar 2008 - II ZR 245/06, ZIP 2008, 453 Rn. 17, 20; MünchKommBGB/Habersack, 5. Aufl., § 780 Rn. 2).
BGH, URTEIL vom 4.6.2009, Az. Xa ZR 67/08 Denn diese Rechtsfolge hat der Bundesgerichtshof daraus abgeleitet, dass die Beweisfunktion des § 518 Abs. 1 BGB ihre Wirkung auch im Prozess entfalte, in dem etwas Erlangtes herausverlangt wird, und - vorbehaltlich § 518 Abs. 2 BGB - dort bedeute, dass der Grundsatz von der Beweislast des Anspruchstellers diesem nicht zu seinem Nachteil gereiche, wenn der Anspruchsgegner sich lediglich auf ein Schenkungsversprechen berufe, das der vorgeschriebenen Form nicht genüge (BGHZ 169, 377 Tz. 13).
BGH, URTEIL vom 2.8.2012, Az. II ZR 241/11 Auch ein Schuldversprechen wäre, wie das Berufungsgericht zutreffend gesehen hat, nicht schenkweise erteilt (§ 518 Abs. 1 Satz 2 BGB), sondern hätte seinen Rechtsgrund in dem zwischen den Parteien bestehenden gesellschaftsrechtlichen Verhältnis (vgl. BGH, Urteil vom
BGH, Urteil vom 3.2.1995, Az. VIII ZR 191/93 Ein nach § 518 Abs. 1 Satz 1 BGB formbedürftiges Schenkungsversprechen setzt nach § 516 Abs. 1 BGB voraus, daß die versprochene Leistung unentgeltlich erfolgt, beide Parteien sich dessen bewußt sind und dies auch wollen (BGH, Urteil vom 14. Juli 1971 - III ZR 91/70 = WM 1971, 1338, 1341 unter B II 1).
BGH, URTEIL vom 3.3.1978, Az. IV ZR 68/77 Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, daß die in dem Scheckbegebungsvertrag zwischen der Erblasserin und den Beklagten liegende Zusage der notariellen Beurkundung bedurft hätte (§ 518 Abs, 1 Satz 2 BGB), wegen des Mangels dieser Form zunächst gemäß § 125 BGB nichtig war und der Formmangel erst durch die Einlösung des Schecks gemäß § 518 Abs, 2 BGB geheilt werden konnte (BGH NJW 1975, 1881), Es hat mit Recht angenommen, daß hier die Heilung des Formmangels durch Einlösung des Schecks erfolgen konnte, ohne daß es des Einverständnisses der Klägerin bedurfte.
BGH, URTEIL vom 2.10.2011, Az. II ZR 306/09 20	Die Unterbeteiligung an einem Geschäftsanteil kann Gegenstand einer Schenkung sein, das Schenkungsversprechen bedarf gemäß §518 Abs. 1 Satz 1 BGB der notariellen Beurkundung (BGH, Urteil vom 6. März 1967 - II ZR 180/65, WM 1967, 685).
BGH, Urteil vom 3.2.1970, Az. III ZR 141/68 Das zeigt sich schon daran, daß sich der Begriff der Leistung in § 518 Abs. 2 BGB nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nicht einmal mit demjenigen in § 2301 BGB (vgl. Senatsurteil vom 5-3.1986 - IVa ZR 14i/8h - NJW 1986, 2107, 2108 unter II; Herrmann, MDR 1980, 883* vgl. auch BGHZ 87, 19, 2^) völlig deckt.
BGH, URTEIL vom 3.5.2013, Az. IV ZR 243/12 Die im Valutaverhältnis vereinbarte Schenkung ist aber nur dann im Sinne von § 518 Abs. 2 BGB bewirkt, wenn der Versicherungsnehmer - bzw. hier der Erblasser als Versicherter - einem Dritten wirksam bereits zu seinen Lebzeiten eine unwiderrufliche Bezugsberechtigung eingeräumt hat oder eine widerrufliche Bezugsberechtigung bis zu seinem Tod nicht widerruft (Senatsurteile vom 28. April 2010 - IV ZR 73/08, BGHZ 185, 252 Rn. 20; vom 25. April 1975 - IV ZR 63/74, VersR 1975, 706 unter 1 b); BGH, Urteil vom 29. Mai 1984 - IX ZR 86/82, VersR 1984, 845 unter II 2 b); RGZ 128, 187, 189; Benkel/Hirschberg, Lebensund Berufsunfähigkeitsversicherung 2. Aufl. §13 ALB 2008 Rn. 116 f.; Reiff/Schneider in Prölss/Martin, VVG 28. Aufl. § 13 ALB 86 Rn. 12, 33).
BGH, URTEIL vom 4.5.2015, Az. IX ZR 199/14 Allerdings wird darauf verwiesen, dass dann, wenn das selbständige Schuldanerkenntnis ohne Gegenleistung erklärt werde, es schenkweise gegeben werde und deswegen gemäß § 518 Abs. 1 Satz 2 BGB der notariellen Beurkundung bedürfe (MünchKomm-lnsO/Stephan, aaO § 301 Rn. 23; FK-InsO/Ahrens, aaO §301 Rn. 26; vgl. BGH, Urteil vom 5. Dezember 1979 - IV ZR 107/78, NJW 1980, 1158, 1159).
LG Wuppertal, Urteil vom 3.5.2006, Az. 19 O 141/06 Dabei unterliegt auch das hier vorliegende Versprechen einer Schenkung unter Auflage in vollem Umfang der Formvorschrift des § 518 Abs. 1 BGB (Staudinger-Cremer, BGB, § 525 Rn. 3).
LG Münster, Urteil vom 2.1.2005, Az. 3 S 121/04 Ehebedingte Zuwendungen sind keine Schenkungen, sondern ein Rechtsgeschäft sui generis und erfordern deshalb nicht die Form des § 518 I BGB (Palandt/Weidenkaff, § 516, Rn 10).
LG Köln, Urteil vom 4.11.2006, Az. 27 O 376/06 Der Leistungserfolg muss nicht eingetreten sein, es reicht, wenn der Schenker alles getan hat, was er für den Vollzug tun musste (Palandt-Weidenkaff, 66. Aufl. § 518 BGB Rz 9 mwN).
VG Augsburg, Urteil vom 2.9.2015, Az. 3 K 15.912 Die Formunwirksamkeit aus § 518 Abs. 1 BGB wurde mit Vollzug der Schenkung durch Übertragung des Vermögens auf den Kläger geheilt (§ 518 Abs. 2 BGB; s. zu dem Ganzen: OVG LSA, U.v.17.2.2010 - 3 L 222/07 - FamRZ 2011, 763; VG München, U.v.15.4.2010 - M 15 K 08.3116 - juris; U.v.12.3.2009 - M 15 K 07.2693 - juris; U.v.14.9.2006 - M 15 K 05.5931 - juris).
OLG München, Beschluss vom 3.3.2016, Az. 34 Wx 426/15 Sofern und soweit die Verfügung vom 18.10.2013 über die ursprüngliche Beteiligung des Erblassers als Schenkung zu qualifizieren sein sollte, wäre diese bereits mit der wirksamen Anteilsübertragung vollzogen (vgl. § 518 Abs. 2 BGB; OLG Frankfurt NJW-RR 1996, 1123/1124; Palandt/Sprau § 719 Rn. 6a).