Source: https://steuer.ninja/stichwort/entscheidungsgruende/
Timestamp: 2019-06-18 11:09:51
Document Index: 311962808

Matched Legal Cases: ['Art. 103', 'Art. 103', 'Art. 103', 'Art. 103', 'Art. 103', '§ 349', 'Art. 103', '§ 356', '§ 34', 'Art. 103', '§ 4', '§ 576', '§ 547', '§ 577', '§ 522', '§ 522', 'Art. 103', 'Art. 101', 'Art. 103', 'Art. 103', 'Art. 103', 'Art. 103', '§ 544', 'Art. 3', '§ 349', 'Art. 103', 'Art. 103', '§ 96', 'Art. 103', '§ 96', '§ 105', 'Art. 103', '§ 116', '§ 115', '§ 522', '§ 540', '§ 547', 'Art. 103', '§ 74', '§ 559', '§ 577', '§ 559', 'Art. 103']

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Steuer.Ninja > Entscheidungsgründe
Schlagwort Archiv: Entscheidungsgründe
Autor: Rechtslupe 13. Mai 2019
Der Beschluss, mit dem eine beantragte Wiedereinsetzung in die Frist zur Berufungsbegründung versagt wird, ist aufzuheben, wenn er nicht ausreichend mit Gründen versehen ist. Es handelt sich um einen Beschluss, der von Gesetzes wegen mit der Rechtsbesc…
Berufungsbegründungsfrist, Beschlussgründe, Entscheidungsgründe, Fristenkontrolle, Kanzlei und Beruf, Rechtsbeschwerde, Wiedereinsetzung, Zivilprozess, Zivilrecht
Der übergangene Parteivortrag – und die Urteilsgründe
Autor: Rechtslupe 9. Mai 2019
Das Gebot des rechtlichen Gehörs verpflichtet das Gericht, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Ein Verstoß gegen Art. 103 Abs. 1 GG setzt voraus, dass im Einzelfall besondere Umstände deutlich mache…
Entscheidungsgründe, Parteivortrag, Rechtliches Gehör, Urteilsgründe, Zivilprozess, Zivilrecht
Der vom Sachverständigen und Gericht übergangene Parteivortrag
Mit der Verletzung des Anspruchs auf Gewährung rechtlichen Gehörs (Art. 103 Abs. 1 GG) durch Nichtberücksichtigung von Kernvorbringen einer Partei hatte sich aktuell der Bundesgerichtshof zu befassen: Abs. 1 GG verpflichtet das Gericht, die Ausführunge…
Das Parteivorbringen in den Entscheidungsgründen – und die Anhörungsrüge
Nach der von dem Bundesverfassungsgericht gebilligten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs können mit der Anhörungsrüge nur neue und eigenständige Verletzungen des Art. 103 Abs. 1 GG gerügt werden1. Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG verpflicht…
Anhörungsrüge, Entscheidungsgründe, Urteilsgründe, Zivilprozess, Zivilrecht
Das Gebot der Gewährung rechtlichen Gehörs verpflichtet das Gericht, den Vortrag der Verfahrensbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und bei der Entscheidungsfindung in Erwägung zu ziehen. Daraus folgt aber keine Pflicht des Gerichts, sich in seinen schri…
Entscheidungsgründe, Rechtliches Gehör, Urteilsgründe, Verwaltungsprozess, Verwaltungsrecht
Der übergangene zentrale Parteivortrag
Art. 103 Abs. 1 GG verpflichtet das Gericht, die Ausführungen der an einem gerichtlichen Verfahren Beteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Abs. 1 GG ist verletzt, wenn das Gericht den vorgenannten Verpflichtungen nicht nachgekomme…
Anhörungsrüge, Entscheidungsgründe, Parteivortrag, Rechtliches Gehör, Urteilsgründe, Zivilprozess, Zivilrecht
Aus dem Umstand, dass der Bundesgerichtshof die Verwerfung der Revision nicht ausführlich begründet hat, kann nicht auf einen Verstoß gegen den Grundsatz der Gewährung rechtlichen Gehörs geschlossen werden. § 349 Abs. 2 StPO sieht keine Begründung des die Revision verwerfenden Beschlusses vor. Bei diesem Verfahrensgang ergeben sich die für die
Anhörungsrüge, Beschlussgründe, Entscheidungsgründe, Rechtliches Gehör, Revision, Strafrecht, Verwerfungsbeschluss
Untersuchungshaft – und die erforderliche Begründungstiefe der Haftfortdauerentscheidung
Autor: Gerichtsboulevard 28. Januar 2019
Das Bundesverfassungsgericht hat aktuell der Verfassungsbeschwerde eines Untersuchungsgefangenen gegen einen Haftfortdauerbeschluss des Pfälzischen Oberlandesgerichts Zweibrücken1 stattgegeben und festgestellt, dass der Beschwerdeführer in seinem Grund…
Begründungstiefe, Entscheidungsgründe, Haftfortdauerentscheidung, Strafrecht, Untersuchungshaft
Untersuchungshaft – Beschleunigungsgebot und Begründungstiefe der Haftfortdauerentscheidung
Das Bundesverfassungsgericht hat aktuell der Verfassungsbeschwerde eines Untersuchungsgefangenen gegen einen Haftfortdauerbeschluss des Pfälzischen Oberlandesgerichts Zweibrücken1 stattgegeben und festgestellt, dass der Untersuchungsgefangene in seinem Grundrecht auf Freiheit der Person verletzt ist. Zur Begründung hat das Bundesverfassungsgericht einerseits angeführt, dass die Terminierung der 1. Großen Strafkammer des Landgerichts Frankenthal (Pfalz) in der
Begründungstiefe, Beschleunigungsgebot, Entscheidungsgründe, Haftfortdauerentscheidung, Strafrecht, Untersuchungshaft
Parteivortrag – und die Entscheidungsgründe
Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG verpflichtet, das Vorbringen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Hingegen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrags in den Gründen der Entscheidung auch ausdrücklich zu bescheiden1. So auch in dem Fall der hier entschiedenen Anhörungsrüge:
Der nicht begründete Verwerfungsbeschluss
Autor: Rechtslupe 26. November 2018
In der unterlassenen Begründung eines Verwerfungsbeschlusses liegt keine Gehörsverletzung. Eine Begründungspflicht für letztinstanzliche, mit ordentlichen Rechtsmitteln nicht mehr angreifbare Entscheidungen besteht nicht1. Die gegen abschließende Entscheidungen des Revisionsgerichts Anwendung findende Anhörungsrüge gemäß § 356a StPO ist ein außerordentlicher Rechtsbehelf und kein Rechtsmittel im Sinne des § 34 StPO2. Bundesgerichtshof, Beschluss …
Entscheidungsgründe, Rechtliches Gehör, Revision, Strafprozess, Strafrecht, Verwerfungsbeschluss
Die Tatsache der Ankündigung eines in der mündlichen Verhandlung nicht gestellten Antrags gehört nicht zu den entscheidungserheblichen Tatsachen. Die Prozessgeschichte muss diejenigen Tatsachen enthalten, die für die Entscheidung des Gerichts maßgebend sind1. Hierzu gehören bei Anträgen etwa Tatsachen betreffend Klageänderungen, Klagerücknahmen, übereinstimmende Erledigungserklärungen sowie Beteiligtenwechsel, nicht aber die Darstellung lediglich …
Allgemeines, Entscheidungsgründe, Tatbestandsberichtigung, Urteilsgründe, Verwaltungsgerichtsverfahren, Verwaltungsprozess
Autor: Rechtslupe 13. November 2018
Das Gebot des rechtlichen Gehörs verpflichtet das Gericht, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Dieses Gebot verpflichtet das Gericht unter anderem dazu, den wesentlichen Kern des Vorbringens der Partei zu erfassen und – soweit er eine zentrale Frage des jeweiligen Verfahrens betrifft – …
Anhörungsrüge – und die Entscheidungsgründe
Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG verpflichtet, das Vorbringen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Hingegen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrags in den Gründen der Entscheidung auch ausdrücklich zu bescheiden1. So auch hier: Der Bundesgerichtshof hat in seinem Beschluss …
Anhörungsrüge, Entscheidungsgründe, Rechtliches Gehör, Urteilsgründe, Zivilprozess, Zivilrecht
Autor: Rechtslupe 23. Oktober 2018
Eine Beschränkung der Zulassung der Revision muss nicht im Tenor des Urteils angeordnet sein, sondern kann sich auch aus den Entscheidungsgründen ergeben, wenn sie sich diesen mit der erforderlichen Eindeutigkeit entnehmen lässt. Hat das Berufungsgericht die Revision wegen einer Rechtsfrage zugelassen, die nur für einen eindeutig abgrenzbaren Teil des Streitstoffs …
Entscheidungsgründe, Revisionszulassung, Urteilsgründe, Zivilprozess, Zivilrecht, Zulassungsbeschränkung
Rechtsmittelzulassung – und ihre Eingrenzung in den Entscheidungsgründen
Eine Eingrenzung der Rechtsmittelzulassung kann sich auch aus den Entscheidungsgründen ergeben1. Dies war in dem hier vom Bundesgerichtshof entschiedenen Verfahren der Fall: Aus der Begründung des Berufungsurteils ergibt sich eine zweifelsfreie, deutliche und daher rechtswirksame Beschränkung der Zulassung der Revision auf die Frage der Anfechtbarkeit der zwischen Juli 2010 und …
Entscheidungsgründe, Rechtsmittel, Revision, Revisionszulassung, Urteilsgründe, Zivilprozess, Zivilrecht
Der Beschluss des Beschwerdegerichts – und die fehlenden Entscheidungsgründe
Ein Beschluss des Beschwerdegerichts ist bereits deshalb aufzuheben, weil er nicht mit Gründen versehen ist (§ 4 InsO, § 576 Abs. 3, § 547 Nr. 6 ZPO, § 577 Abs. 4 Satz 1 ZPO). Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs müssen Beschlüsse, die der Rechtsbeschwerde unterliegen, den maßgeblichen Sachverhalt, über …
Beschluss, Beschwerde, Entscheidungsgründe, PKH-Verfahren, Rechtsbeschwerde, Zivilrecht
Der die Berufung zurückweisende Beschluss – und sein Minimalinhalt
Unterliegt ein die Berufung zurückweisender Beschluss der Anfechtung, muss er, ebenso wie ein Berufungsurteil, erkennen lassen, was der Berufungskläger mit seinem Rechtsmittel erstrebt hat. Ein die Berufung zurückweisender Beschluss nach § 522 Abs. 2 Satz 1 ZPO ist gemäß § 522 Abs. 2 Satz 3 ZPO zu begründen, soweit die …
Berufungsantrag, Beschluss, Entscheidungsgründe, Klageantrag, Zivilrecht
Rechtliches Gehör – und das nicht berücksichtigte Beweisangebot
Art. 103 Abs. 1 GG verpflichtet die Gerichte, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Dabei soll das Gebot des rechtlichen Gehörs als Prozessgrundrecht sicherstellen, dass die Entscheidung frei von Verfahrensfehlern ergeht, welche ihren Grund in unterlassener Kenntnisnahme und Nichtberücksichtigung des Sachvortrags der Parteien …
Beweisangebot, Entscheidungsgründe, Parteivortrag, Rechtliches Gehör, Verwaltungsgerichtsverfahren, Verwaltungsrecht
Ein (rechtskräftiger) Verweisungsbeschluss ist wegen einer krassen Rechtsverletzung offensichtlich unhaltbar, wenn die Verweisung des Rechtsstreits zu einer nicht mehr hinnehmbaren Verletzung des Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG führt, dem zufolge niemand seinem gesetzlichen Richter entzogen werden darf. Dies ist insbesondere der Fall, wenn das verweisende Gericht zwingendes Verfahrensrecht …
Arbeitsrecht, Beschlussgründe, Bindungswirkung, Entscheidungsgründe, Örtliche Zuständigkeit, Sozialrecht, Verweisung, Verweisungsbeschluss, Zivilrecht
Der durch Art. 103 Abs. 1 GG geschützte Anspruch auf rechtliches Gehör verpflichtet das Gericht, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Zwar muss ein Gericht nicht jedes Vorbringen der Beteiligten in den Gründen der Entscheidung ausdrücklich bescheiden. Der wesentliche, der Rechtsverfolgung und Rechtsverteidigung …
Entscheidungsgründe, Parteivortrag, Rechtliches Gehör, Zivilprozess, Zivilrecht
Die nicht begründete Revisionsverwerfung
Autor: Rechtslupe 16. Mai 2018
Aus dem Umstand, dass der Bundesgerichtshof die Verwerfung der Revision nicht begründet hat, kann nicht auf einen Verstoß gegen den Grundsatz der Gewährung rechtlichen Gehörs geschlossen werden. Eine Begründungspflicht für letztinstanzliche, mit ordentlichen Rechtsmitteln nicht mehr anfechtbare Entscheidungen besteht nicht1. Das gilt auch dann, wenn in einer Gegenerklärung zur Antragsschrift …
Anhörungsrüge, Entscheidungsgründe, Rechtliches Gehör, Revision, Strafrecht, Strafverfahren, Verwerfungsbeschluss
Autor: Rechtslupe 23. April 2018
Soweit bloß eine vermeintlich fehlerhafte Auslegung des streitgegenständlichen Vertrags durch die Vorinstanz gerügt wird, legt dies keine Gehörsverletzung dar. In einem solchen Fall wird nicht die Verletzung rechtlichen Gehörs gerügt, sondern eine fehlerhafte Vertragsauslegung. Das Gericht hat Vortrag der Partei nicht übergangen, sondern ist lediglich seiner Rechtsauffassung nicht gefolgt; davor …
Entscheidungsgründe, Rechtliches Gehör, Zivilprozess, Zivilrecht
Mit der Pflicht des Gerichts, tatsächliche und rechtliche Ausführungen der Beteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen hatte sich aktuell der Bundesgerichtshof zu befassen. Anlass hierfür bot ihm ein Streit um das Bestehen von Vergütungsansprüchen eines “faktischen Geschäftsführers”. Die Bestimmung in Art. 103 Abs. 1 GG hat …
Entscheidungsgründe, Gesellschaftsrecht, Rechtliches Gehör, Zivilprozess, Zivilrecht
Erstinstanzliche Verletzung des rechtlichen Gehörs – und die Nichtzulassungsbeschwerde
Autor: Rechtslupe 9. April 2018
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die Gerichte das Vorbringen der Beteiligten, wie es Art. 103 Abs. 1 GG vorschreibt, zur Kenntnis genommen und in Erwägung gezogen haben. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist daher nur dann anzunehmen, wenn besondere Umstände deutlich ergeben, dass das Gericht bestimmtes Vorbringen nicht …
Entscheidungsgründe, Nichtzulassungsbeschwerde, Rechtliches Gehör, Urteilsgründe, Verwaltungsrecht
Rechtliches Gehör – und der Nichtvortrag des Anwalts
Die Garantie rechtlichen Gehörs verpflichtet die Gerichte, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen1. Das Gericht braucht dabei zwar nicht jedes Vorbringen ausdrücklich zu bescheiden; es hat vielmehr bei der Abfassung seiner Entscheidungsgründe eine gewisse Freiheit und kann sich auf die für den Entscheidungsausgang …
Entscheidungsgründe, Rechtliches Gehör, richterlicher Hinweis, Überraschungsentscheidung, Verwaltungsrecht, Zivilrecht
Rechtliches Gehör – und die Entscheidungsgründe des Revisionsgerichts
Autor: Rechtslupe 14. März 2018
Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG verpflichtet, das Vorbringen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Hingegen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrags auch ausdrücklich zu bescheiden1. Nach § 544 Abs. 4 Satz 2 ZPO kann das Revisionsgericht von einer Begründung …
Allgemeines, Entscheidungsgründe, Rechtliches Gehör
Rechtliches Gehör – und der Parteivortrag in den Entscheidungsgründen
Das Gebot des rechtlichen Gehörs verpflichtet das Gericht, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Abs. 1 GG ist allerdings erst verletzt, wenn sich im Einzelfall klar ergibt, dass das Gericht dieser Pflicht nicht nachgekommen ist. Denn grundsätzlich geht das Bundesverfassungsgericht davon aus, dass …
Entscheidungsgründe, Rechtliches Gehör, Urteilsgründe, Verfassungsbeschwerde, Verwaltungsrecht
Abweichende Meinung = Willkür?
Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet, wesentlich Gleiches gleich und wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln1. Nicht jede fehlerhafte Anwendung des einfachen Rechts durch die Rechtsprechung stellt einen Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz dar. Von Willkür kann nicht gesprochen werden, wenn das Gericht sich mit der Rechtslage …
Allgemeiner Gleichheitssatz, Entscheidungsgründe, Urteilsgründe, Verwaltungsrecht, Willkür
Aufrechterhaltung der Auslieferungshaft – und ihre erforderliche Begründung
Eine unzureichend begründete Entscheidung über die Aufrechterhaltung der Auslieferungshaft verletzt den Betroffenen in seinem Freiheitsgrundrecht. Die Anordnung der Auslieferungshaft stellt ebenso wie die Anordnung der Untersuchungshaft einen staatlichen Eingriff in das Grundrecht auf persönliche Freiheit dar, der nur aufgrund eines Gesetzes und nur dann erfolgen darf, wenn überwiegende Belange des …
Auslieferungshaft, Entscheidungsgründe, Strafrecht
Es ist dem Verfahren nach § 349 Abs. 2 StPO immanent, dass der Verwerfungsbeschluss ohne Begründung ergeht1. Dies gilt auch, wenn ein Verurteilter seine Revision nach der Antragstellung durch den Generalbundesanwalt ergänzend begründet. Aus Art. 103 Abs. 1 GG folgt keine Verpflichtung der Gerichte, jedes Vorbringen eines Beteiligten ausdrücklich zu …
Entscheidungsgründe, Strafrecht, Verwerfungsbeschluss
Entscheidungsgründe – und das rechtliche Gehör
Autor: Rechtslupe 2. November 2017
Der Anspruch auf rechtliches Gehör i.S. von Art. 103 Abs. 1 GG und § 96 Abs. 2 FGO verpflichtet das Gericht u.a., die Ausführungen der Beteiligten zur Kenntnis zu nehmen, in Erwägung zu ziehen und sich mit dem entscheidungserheblichen Kern des Vorbringens auseinanderzusetzen. Dabei ist das Gericht naturgemäß nicht verpflichtet, …
Entscheidungsgründe, Nichtzulassungsbeschwerde, Rechtliches Gehör, Steuerrecht, Urteilsgründe
Anspruch auf rechtliches Gehör – und seine Rüge in der Nichtzulassungsbeschwerde
Der Anspruch auf rechtliches Gehör i.S. von Art. 103 Abs. 1 GG und § 96 Abs. 2 FGO verpflichtet das Gericht u.a., die Ausführungen der Beteiligten zur Kenntnis zu nehmen, in Erwägung zu ziehen und sich mit dem entscheidungserheblichen Kern des Vorbringens auseinanderzusetzen. Dabei ist das Gericht allerdings nicht verpflichtet, …
Entscheidungsgründe, Finanzgerichtsverfahren, Nichtzulassungsbeschwerde, Rechtliches Gehör, Steuerrecht, Urteilsgründe
Die fehlenden Urteilsgründe
Gemäß § 105 Abs. 2 Nr. 4 und Nr. 5 FGO müssen Urteile einen Tatbestand enthalten und begründet werden. Die Wiedergabe der Entscheidungsgründe dient der Mitteilung der tatsächlichen Feststellungen und wesentlichen rechtlichen Erwägungen, die aus der Sicht des Gerichts für die getroffene Entscheidung maßgebend waren. Ein Fehlen von Entscheidungsgründen liegt …
Entscheidungsgründe, Steuerrecht, Urteilsgründe
Das Gebot des rechtlichen Gehörs verpflichtet das Gericht, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Art. 103 Abs. 1 GG ist allerdings erst verletzt, wenn sich im Einzelfall klar ergibt, dass das Gericht dieser Pflicht nicht nachgekommen ist. Denn grundsätzlich geht das Bundesverfassungsgericht davon …
Entscheidungsgründe, Rechtliches Gehör, Urteilsgründe, Verwaltungsrecht
Das Urteil des Finanzgerichts – und die fehlenden Entscheidungsgründe
Nach § 116 Abs. 6 FGO kann der Bundesfinanzhof (BFH) das angefochtene Urteil aufheben und den Rechtsstreit zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zurückverweisen, wenn die Voraussetzungen des § 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO vorliegen. Ein Verfahrensfehler im Sinne der letztgenannten Vorschrift liegt vor, wenn das Urteil “nicht mit Gründen …
Entscheidungsgründe, Finanzgerichtsverfahren, Steuerrecht, Urteilsgründe
Fehlen von Entscheidungsgründen – mehr als nur das Übergehen einzelner Argumente
Der Verwerfungsbeschluss des Berufungsgerichts – und die Entscheidungsgründe
Ein nach § 522 Abs. 3 ZPO wie ein Berufungsurteil anfechtbarer Beschluss muss seinem Inhalt nach einem Berufungsurteil entsprechen1. Dazu gehört die Wiedergabe der Berufungsanträge2. Eine solche Verletzung des § 540 Abs. 1 ZPO führt zwar in einem Revisionsverfahren regelmäßig zur Aufhebung des Berufungsurteils bzw. des die Berufung zurückweisenden Beschlusses …
Berufung, Entscheidungsgründe, Verwerfungsbeschluss, Zivilprozess, Zivilrecht
Nicht mit Entscheidungsgründen versehen… -und die vorgreifliche Rechtsfrage
Eine Entscheidung ist dann nicht mit Gründen versehen (§ 547 Nr. 6 ZPO), wenn sie nicht erkennen lässt, welche tatsächlichen Feststellungen und rechtlichen Erwägungen für sie maßgebend waren. Das ist nicht nur dann der Fall, wenn sie als solche überhaupt nicht begründet ist, sondern bereits auch dann, wenn auf einzelne …
Arbeitsrecht, Entscheidungsgründe, Revisionsgrund, Urteil, Urteilsgründe, Zivilgrund
Rechtliches Gehör – und der wesentliche Kern des Parteivortrags
Das Gebot des rechtlichen Gehörs verpflichtet das Gericht, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Ein Verstoß gegen Art. 103 Abs. 1 GG setzt voraus, dass im Einzelfall besondere Umstände deutlich machen, dass tatsächliches Vorbringen eines Beteiligten entweder überhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder …
Beschlüsse in der Freiwilligen Gerichtsbarkeit – und die Entscheidungsgründe
Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs müssen Beschlüsse, die der Rechtsbeschwerde unterliegen, den für die Entscheidung maßgeblichen Sachverhalt wiedergeben. Das gilt auch in Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit, in denen das Rechtsbeschwerdegericht gemäß § 74 Abs. 3 Satz 4 FamFG, § 559 ZPO grundsätzlich von dem Sachverhalt auszugehen hat, den das Beschwerdegericht …
Beschluss, Entscheidungsgründe, Familienrecht, Freiwillige Gerichtsbarkeit, Zivilrecht
Verwerfungsbeschlüsse des Berufungsgerichts – und ihre Begründung
Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs müssen Beschlüsse, die der Rechtsbeschwerde unterliegen, den für die Entscheidung maßgeblichen Sachverhalt wiedergeben1. Diese Anforderungen gelten auch für Beschlüsse, mit denen das Berufungsgericht die Berufung als unzulässig verwirft. Denn nach § 577 Abs. 2 Satz 4, § 559 ZPO hat das Rechtsbeschwerdegericht grundsätzlich von dem …
Die Garantie rechtlichen Gehörs verpflichtet die Gerichte, die Ausführungen der Prozessbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen1. Dabei ist grundsätzlich davon auszugehen, dass ein Gericht das von ihm entgegengenommene Vorbringen der Beteiligten auch zur Kenntnis genommen und in Erwägung gezogen hat. Die Gerichte brauchen nicht jedes Vorbringen …
Entscheidungsgründe, Parteivortrag, Rechtliches Gehör, Urteilsgründe, Verwaltungsrecht
Rechtliches Gehör – und der Anhörungsrügebeschluss
Durch den Anhörungsrügebeschluss wird die Verletzung des Art. 103 Abs. 1 GG nicht beseitigt, sondern vertieft, wenn auch im Rahmen des Anhörungsrügeverfahrens dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör zu der im Kern seines Vortrags stehenden (Rechts-)Frage verweigert wird. Eine Heilung von Gehörsverstößen in der gleichen oder einer weiteren Instanz ist möglich, …
Rechtliches Gehör – und der Kern des Parteivortrags