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Timestamp: 2016-10-28 08:46:40
Document Index: 218773776

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 134', 'Art. 135', 'Art. 159']

I 845/05 (21.11.2006)
I 845/05
D.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Claudio Chiandusso, Marktgasse 18, 3600 Thun,
Der 1958 geborene D.________ war seit Ende Februar 1980 bei der Firma F.________ AG als Baufacharbeiter angestellt. Ab 17. Januar 2003 f�r seine zuletzt ausge�bte T�tigkeit als Gruppenf�hrer auf Tief- und Untertagsbaustellen zu 100 % arbeitsunf�hig geschrieben, meldete er sich am 28. Juli 2003 unter Hinweis auf eine seit l�ngerer Zeit bestehende Polyarthritis bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern holte u.a. Berichte der Arbeitgeberin vom 30. September 2003 sowie des Hausarztes Dr. med. B.________, FMH Physikalische Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, vom 30. Oktober 2003 (samt Berichten des Spitals X.________, Klinik f�r Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie, vom 23. Juli und 30. September 2003) ein. Gest�tzt darauf sprach sie dem Versicherten mit Verf�gung vom 13. November 2003 berufliche Massnahmen in Form von Berufsberatung und Abkl�rung der beruflichen Eingliederungsm�glichkeiten zu. In der Folge zog sie einen Schlussbericht der internen Abteilung Berufliche Eingliederung vom 28. Januar 2004 sowie weitere Berichte des Dr. med. B.________ vom 4. M�rz 2004, des Spitals X.________, Klinik f�r Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie, vom 12. Februar und 8. Juni 2004 sowie des Spitals X.________, Klinik und Poliklink f�r Allgemeine Innere Medizin/Psychiatrische Poliklinik, vom 26. April 2004 bei und liess den Versicherten interdisziplin�r durch die Dres. med. H.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und L.________, FMH Innere Medizin und Rheumaerkrankungen, begutachten (Expertise vom 25. November 2004). Basierend darauf ermittelte die IV-Stelle einen Invalidit�tsgrad von 65 % und verf�gte am 4. Februar 2005 die Ausrichtung einer Dreiviertelrente r�ckwirkend ab 1. Januar 2004, woran sie auf Einsprache hin festhielt (Einspracheentscheid vom 20. Juni 2005).
Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher zwei Berichte des Spitals X.________, Klinik f�r Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie, vom 12. Juli 2005 aufgelegt wurden, wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 17. Oktober 2005 ab.
D.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventuell sei die Verwaltung anzuweisen, erg�nzende Abkl�rungen durchzuf�hren. Der Eingabe liegt u.a. ein Bericht des med. pract. R.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 21. November 2005 bei.
W�hrend die IV-Stelle auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen l�sst, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung.
2.1 Streitig und zu pr�fen ist, ob dem Beschwerdef�hrer eine h�here als die ihm f�r die Zeit ab 1. Januar 2004 zugesprochene Dreiviertelrente zusteht.
2.2 Das kantonale Gericht hat die massgeblichen Bestimmungen und Grunds�tze zum Umfang des Anspruchs auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 1 IVG, in der seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden, hier anwendbaren Fassung), zur Invalidit�tsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG) sowie zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis; RKUV 2003 Nr. U 487 S. 345 f. Erw. 5.1 [Urteil B. vom 5. Juni 2003, U 38/01]; AHI 2001 S. 113 f. Erw. 3a [Urteil V. vom 24. Januar 2000, I 128/98]) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Zu beurteilen ist zun�chst, inwieweit der Beschwerdef�hrer trotz seiner gesundheitlichen Probleme noch in der Lage ist, eine seinen Leiden angepasste Erwerbst�tigkeit auszu�ben. W�hrend Vorinstanz und Beschwerdegegnerin eine Arbeitsf�higkeit aus somatischer und psychischer Sicht von noch 50 % annehmen, verneint der Versicherte jegliches Leistungsverm�gen.
3.1 Die �rztliche Aktenlage stellt sich diesbez�glich wie folgt dar.
3.1.1 Im Bericht der Klinik f�r Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie des Spitals X.________ vom 23. Juli 2003 wurden eine seit August 1999 bestehende Psoriasis-Arthritis, ein Diabetes mellitus Typ 2 seit 1998 sowie Adipositas (BMI 37) diagnostiziert und vermerkt, dass angesichts des subjektiven Leidensdruckes und der Funktionseinbusse eine R�ckf�hrung in die bisherige T�tigkeit als Bauarbeiter zwar nicht realistisch, ein Einsatz f�r leichte bis mittelschwere Besch�ftigungen, idealerweise in welchselbelastenden Positionen, aber in einem gr�sseren Pensum m�glich sei. Eine psychische St�rung im Sinne einer depressiven Verstimmung schlossen die �rzte im damaligen Zeitpunkt ausdr�cklich aus.
3.1.2 Dieselbe Klinik diagnostizierte am 30. September 2003 - mit Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit - eine Psoriasis-Arthritis seit August 1999 und eine psychosoziale Problematik mit beginnender Schmerzverarbeitungsst�rung seit 2002. Die Leistungsf�higkeit im angestammten Beruf als Bauarbeiter wurde auf Grund einer seit Januar 2003 vorhandenen allgemeinen Dekonditionierung (belastungs- und bewegungsabh�ngige Schmerzen im Nacken, im lumbalen Bereich, in den Schultern, H�nden, im rechten Knie sowie im linken Fuss) negiert. Nach Durchf�hrung einer antiinflamatorischen Therapie (TFN-Alpha-Blocker) sowie intensiver Physiotherapie erachteten die �rzte eine leichte, angepasste T�tigkeit in wechselnder K�rperhaltung jedoch w�hrend acht Stunden t�glich f�r zumutbar.
3.1.3 Der Hausarzt Dr. med. B.________ gab in seinem Bericht vom 30. Oktober 2003 an, der Beschwerdef�hrer sei zufolge seiner arthrotischen Beschwerden seit 17. Januar 2003 zu 100 % in jeglicher T�tigkeit eingeschr�nkt. Bei g�nstigem Ansprechen auf die bevorstehende neue Basistherapie stellte der Arzt bez�glich einer k�rperlich leichten, wechselbelastenden Besch�ftigung indessen eine Steigerung der Arbeitsf�higkeit in Aussicht.
3.1.4 Die Abteilung Berufliche Eingliederung der Beschwerdegegnerin gelangte in ihrem Schlussbericht vom 28. Januar 2004 zum Ergebnis, dass es dem Versicherten derzeit gesundheitlich noch schlechter gehe, weshalb berufliche Massnahmen f�r den Moment auszuschliessen seien.
3.1.5 Die Klinik f�r Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie des Spitals X.________ bezeichnete die Prognose bez�glich Erreichen einer Arbeitsf�higkeit im Rahmen ihres provisorischen Kurzberichts vom 12. Februar 2004 als �usserst schlecht.
3.1.6 Dr. med. B.________ stellte in seinem Zwischenbericht vom 4. M�rz 2004 einen unver�nderten Zustand fest. Er bezeichnete die Therapiem�glichkeiten als weitgehend ausgesch�pft und die Prognose bez�glich einer Wiedererlangung der Arbeitsf�higkeit als ung�nstig.
3.1.7 Im Bericht der Klinik und Poliklinik f�r Allgemeine Innere Medizin/Psychiatrische Poliklinik des Spitals X.________ vom 26. April 2004 wurde festgehalten, der Patient sei aktuell zu 100 % arbeitsunf�hig geschrieben. Auf die M�glichkeit einer Teilzeitarbeit angesprochen, reagiere er sichtlich gekr�nkt und versuche im Gespr�ch, seine k�rperlichen Beschwerden �berzeugend darzustellen.
3.1.8 Am 8. Juni 2004 stellten die �rzte der Klinik f�r Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie des Spitals X.________ - neben den k�rperlichen Befunden - auch die Diagnose einer Schmerzverarbeitungsst�rung. Zur Arbeitsunf�higkeit befragt, gaben sie an, seit Januar 2003 sei eine solche von 100 % attestiert.
3.1.9 Im Rahmen ihrer interdisziplin�ren Begutachtung kamen die Dres. med. H.________ und L.________ am 25. November 2004 zum Schluss, dass aus rheumatologischer Optik eine Einschr�nkung des Leistungsverm�gens von 50 % bestehe, w�hrend in psychischer Hinsicht - zufolge einer milden Somatisierungsst�rung - eine Beeintr�chtigung von 15 % vorliege. Da sich die rheumatologischen und psychosomatischen Anteile �berdeckten, betrage die Einschr�nkung in einer leidensadaptierten T�tigkeit (keine k�rperliche Schwerarbeit, keine Arbeit mit repetitivem Heben von Lasten �ber 15 Kilogramm) gesamthaft 50 %.
3.1.10 In ihren Berichten vom 12. Juli 2005 (zuhanden des Hausarztes Dr. med. B.________ sowie des Rechtsvertreters des Beschwerdef�hrers) hielt die Klinik f�r Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie des Spitals X.________ daf�r, dass die anhaltende hohe Krankheitsaktivit�t der Psoriasis-Arthropathie (mit ausgepr�gten Synovialitiden an beiden Knie-, Hand-, Ellbogen- und Zehengrundgelenken) im Vordergrund stehe. Deren Ausmass erkl�re bereits das Schmerzbild des Patienten, weshalb daf�r nicht eine eigentliche Schmerzverarbeitungsst�rung herangezogen werden m�sse. Es sei bisher, trotz Einsatz aller zur Verf�gung stehenden medikament�sen M�glichkeiten, nicht gelungen, die anhaltende Krankheitsaktivit�t zu supprimieren. Schon diese allein verunm�gliche es dem Patienten, auch kleinste Verrichtungen durchzuf�hren, d.h. er sei vollst�ndig arbeitsunf�hig. Die Einschr�nkungen k�rperlicherseits seien zwangslos erkl�rt durch die anhaltend hohe Erkrankungsaktivit�t und die erw�hnten bereits etablierten Krankheitssch�den. Inwieweit bei der aktuellen Schmerzpr�sentation eine Schmerzverarbeitungsst�rung mitspiele, bleibe schwierig abzusch�tzen. Diese stehe jedoch zweifelsohne ganz im Hintergrund und sei f�r die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit als belanglos einzustufen, da eine solche schon auf Grund der k�rperlichen Erkrankung ausgeschlossen werden k�nne.
3.1.11 Der Psychiater med. pract. R.________, welcher den Beschwerdef�hrer seit 14. Februar 2005 behandelt, f�hrte in seinem Bericht vom 21. November 2005 aus, psychisch liege nebst der vorbeschriebenen Somatisierungsst�rung weiterhin auch eine depressive St�rung vor. Diese schr�nkten den Patienten in seinem Alltag neben den deutlich behindernden Polyarthritisschmerzen zus�tzlich ein. Die Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit bedingt durch die psychischen Symptome, nicht �berlappend mit dem rheumatologisch begr�ndeten Leistungsunverm�gen, betrage bezogen auf die T�tigkeit als Bauarbeiter zwischen 25 bis 50 %. Vom beim Beschwerdef�hrer insgesamt vorliegenden Krankheitsbild ausgehend scheine offensichtlich, dass dieser bis auf weiteres nicht mehr in der Lage sei, seiner angestammten Baubesch�ftigung nachzugehen. Eine berufliche Umschulung erscheine bei den vorhandenen k�rperlichen und psychischen Einschr�nkungen zur Zeit ebenfalls wenig realistisch.
3.2.1 �bereinstimmend bescheinigen die involvierten �rzte dem Beschwerdef�hrer eine seit Januar 2003 andauernde vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit in seiner bisherigen T�tigkeit als Bauarbeiter. Aus dem geschilderten Krankheitsverlauf wird ferner deutlich, dass zu Beginn der regelm�ssigen Behandlungen im Juli 2003 bez�glich der Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit �rztlicherseits noch ein gewisser Optimismus herrschte. Nur wenige Monate sp�ter, im September 2003, diagnostizierten die gleichen �rzte jedoch erstmals auch ein psychisches Krankheitsbild und machten eine berufliche Wiedereingliederung abh�ngig vom Erfolg noch durchzuf�hrender therapeutischer Massnahmen. Diese Einsch�tzung wurde Ende Oktober 2003 auch von Dr. med. B.________ best�tigt. Die IV-Abteilung Berufliche Eingliederung kam sodann Ende Januar 2004 zum Schluss, dass sich der Gesundheitszustand eher verschlechtert bzw. der Versicherte auf die vorgenommenen Behandlungen nicht im gew�nschten Sinne angesprochen habe und er immer noch nicht in der Lage sei, eine Erwerbst�tigkeit auszu�ben. Die weitgehend gleichen Aussagen sind den Berichten der Klinik f�r Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie des Spitals X.________ vom 12. Februar und 8. Juni 2004, des Hausarztes vom 4. M�rz 2004 und der Klinik und Poliklinik f�r Allgemeine Innere Medizin/Psychiatrische Poliklinik des Spitals X.________ vom 26. April 2004 zu entnehmen. Die Gutachter Dres. med. H.________ und L.________ gelangten auf Grund interdisziplin�rer Untersuchungen in ihrer Expertise vom 25. November 2004 dagegen zum Ergebnis, dass der Beschwerdef�hrer bei Aufbietung aller Ressourcen f�hig sei, einer ad�quaten T�tigkeit im Umfang von 50 % nachzugehen, w�hrend die �rzte der Klinik f�r Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie des Spitals X.________ in ihren Berichten vom 12. Juli 2005 allein aus somatischen Gr�nden eine Arbeitst�tigkeit f�r ausgeschlossen erachteten. Auch med. pract. R.________ hielt alsdann im November 2005 die Aufnahme einer beruflichen Besch�ftigung im Lichte einer medizinischen Gesamtbetrachtung f�r wenig Erfolg versprechend.
3.2.2 Daraus erhellt, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdef�hrers im vorliegend massgeblichen Zeitraum - bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 20. Juni 2005 (vgl. BGE 130 V 446 Erw. 1.2 mit Hinweis) - insofern eine Verschlechterung erfahren hat, als die noch zu Beginn als aussichtsreich bezeichneten therapeutischen und medikament�sen Massnahmen nicht die erhoffte Verbesserung der Beschwerden - und damit auch der Arbeitsf�higkeit - zu bewirken vermochten. Ein Widerspruch in den Ausf�hrungen der �rzte der Klinik f�r Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie des Spitals X.________ vom 30. September 2003 und denjenigen vom 12. Juli 2005 ist somit entgegen der Betrachtungsweise des kantonalen Gerichts nicht auszumachen. Vielmehr entspricht die darin enthaltene Kernaussage auch den Schlussfolgerungen der Mitarbeiter der IV-Abteilung Berufliche Eingliederung sowie der �brigen behandelnden �rzte, wobei dazu auch der Psychiater med. pract. R.________ zu z�hlen ist, dessen Bericht zwar vom 21. November 2005 datiert, der den Beschwerdef�hrer aber bereits seit Februar 2005 betreut und daher in der Lage ist, zum Gesundheitszustand in der hier relevanten Zeitspanne Auskunft zu geben. Die gutachterliche Beurteilung durch die Dres. med. H.________ und L.________, wonach es dem Beschwerdef�hrer aus rheumatologischer wie auch aus psychiatrischer Sicht zumutbar sei, eine leidensangepasste T�tigkeit im Umfang von 50 % auszu�ben, erscheint vor diesem Hintergrund - wie auch angesichts der von Dr. med. L.________ im Zusammenhang mit der noch realisierbaren Arbeitsf�higkeit verkn�pften Gewichtsreduktion - eher als optimistische Prognose denn als Einsch�tzung des im aktuellen Zeitpunkt nach Aussch�pfung aller denkbaren therapeutischen Vorkehren tats�chlich noch vorhandenen Leistungsverm�gens. Handelt es sich bei der Expertise vom 25. November 2004 somit nicht um eine nach den Kriterien der Rechtsprechung beweiskr�ftige �rztliche Entscheidungsgrundlage (vgl. BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis), kann darauf nicht ohne weiteres abgestellt werden. Gleiches hat indessen auch f�r die Berichte und Stellungnahmen der �brigen �rzte zu gelten, stellen diese doch lediglich einzelne fachmedizinische Einsch�tzungen, der denen es namentlich am gerade in der vorliegenden gesundheitlichen Konstellation wichtigen interdisziplin�ren Aspekt fehlt.
Es wird Aufgabe der Beschwerdegegnerin sein, an welche die Sache zur�ckzuweisen ist, vorab die exakte Diagnose zu ermitteln und hernach, unter Beizug rheumatologischer und psychiatrischer Spezial�rzte, die im (zuhanden des Rechtsvertreters des Beschwerdef�hrers erstellten) Bericht der Klinik f�r Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie des Spitals X.________ vom 12. Juli 2005 empfohlene Evaluation der funktionellen Leistungsf�higkeit (EFL) durchzuf�hren. Erg�be sich aus den erg�nzenden Abkl�rungen, dass, wie im besagten Bericht vom 12. Juli 2005 angedeutet (vgl. demgegen�ber aber die Angaben des med. pract. R.________ vom 21. November 2005), eine vollst�ndige Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit allein aus dem k�rperlichen Krankheitsgeschehen resultiert, er�brigte sich die Frage, inwieweit es dem Beschwerdef�hrer trotz Somatisierungsst�rung zumutbar w�re, seine Schmerzen zu �berwinden (vgl. dazu BGE 131 V 49, 130 V 352 und 396). Festzuhalten gilt es ferner, dass in Anbetracht der unstreitig seit Januar 2003 bestehenden erheblichen Arbeitsunf�higkeit der Rentenbeginn gem�ss Art. 29 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 IVG auf 1. Januar 2004 f�llt.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG [in der bis 30. Juni 2006 in Kraft gestandenen, vorliegend anwendbaren Fassung; vgl. Erw. 1, hievor]). Dem Prozessausgang entsprechend hat der Beschwerdef�hrer Anspruch auf eine Parteientsch�digung zu Lasten der Beschwerdegegnerin (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 OG).
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Oktober 2005 und der Einspracheentscheid vom 20. Juni 2005 aufgehoben und es wird die Sache an die IV-Stelle Bern zur�ckgewiesen, damit sie, nach erfolgten Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen, �ber den Anspruch des Beschwerdef�hrers auf eine Invalidenrente neu befinde.