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Timestamp: 2016-10-22 09:00:33
Document Index: 351096366

Matched Legal Cases: ['Art. 7', 'Art. 122', 'Art. 125', 'Art. 120', 'Art. 196', 'Art. 63', 'Art. 64', 'BGE', 'BGE', 'Art. 184', 'Art. 236', 'Art. 139', 'Art. 43', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 198', 'Art. 200', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 139', 'Art. 9', 'Art. 195', 'Art. 182', 'Art. 195', 'Art. 212', 'Art. 211', 'Art. 211', 'Art. 208', 'BGE', 'Art. 139', 'Art. 139', 'Art. 208', 'BGE', 'Art. 208', 'BGE', 'Art. 124', 'Art. 122', 'Art. 122', 'Art. 124', 'Art. 122', 'Art. 122', 'Art. 124', 'Art. 124', 'Art. 122', 'Art. 122', 'Art. 23', 'Art. 14', 'Art. 122', 'Art. 124', 'Art. 124', 'Art. 124', 'Art. 124', 'Art. 122', 'Art. 122', 'Art. 124', 'Art. 124', 'Art. 122', 'Art. 124', 'Art. 124', 'Art. 124', 'Art. 122', 'Art. 122', 'Art. 123', 'Art. 141', 'Art. 123', 'Art. 124', 'Art. 124', 'Art. 123', 'Art. 138', 'Art. 139', 'Art. 55', 'Art. 138', 'Art. 138', 'Art. 124', 'Art. 124', 'Art. 123', 'Art. 21', 'Art. 124', 'Art. 124', 'Art. 22', 'Art. 124', 'Art. 124', 'Art. 124', 'Art. 124', 'Art. 22', 'Art. 22', 'BGE', 'Art. 218', 'Art. 22', 'Art. 124', 'BGE', 'Art. 74', 'Art. 40', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 124', 'Art. 22', 'Art. 122', 'Art. 125', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 156', 'Art. 159', 'Art. 157', 'Art. 159']

Kl�ger und Berufungskl�ger, vertreten durch Rechtsanwalt Roger Lippuner, St. Gallerstrasse 5, Postfach 645, 9471 Buchs SG 1,
Beklagte und Berufungsbeklagte, vertreten durch Rechtsanwalt Fredy F�ssler, Oberer Graben 42, 9000 St. Gallen.
Nach kurzer Bekanntschaftszeit (ab 1965) gingen K.________, geboren am 29. Juli 1943, und B.________, geboren am 20. September 1946, am 5. Mai 1967 die Ehe ein. Sie wurden Eltern zweier Kinder mit Jahrgang 1968 und 1971. Er arbeitete w�hrend der Ehe im elterlichen Garagenbetrieb, den er 1978 mit seinem Bruder �bernommen und in eine Kollektivgesellschaft �berf�hrt hatte. B.________ besorgte bis zur M�ndigkeit der beiden Kinder die Familienarbeit, besuchte sodann einige Weiterbildungskurse und war anschliessend als K�nstlerin und in der Erwachsenenbildung t�tig.
Am 3. Juni 1994 reichte K.________ die Ehescheidungsklage ein, worauf B.________ widerklageweise ebenfalls die Scheidung antrug. Strittig blieben die verm�gensrechtlichen Scheidungsfolgen. In zweiter Instanz entschied das Kantonsgericht St. Gallen (II. Zivilkammer) dar�ber am 17. Dezember 2001 wie folgt:
1. Die Pensionskasse P.________, St. Gallen, wird angewiesen, von der Austrittsleistung des Ehemannes K.________ (Vorsorgekonto Nr. ..., Mitglied Nr. ...) Fr. 42'000.-- auf ein Freiz�gigkeitskonto der Ehefrau B.________ zu �bertragen.
Er hat ihr das Fahrzeug BMW 328 Cabrio, Baujahr 1937, samt den dazu geh�renden Papieren herauszugeben.
Damit sind die Parteien g�terrechtlich auseinandergesetzt.
Das Kantonsgericht hielt unter anderem fest, das Urteil des Bezirksgerichts Sargans vom 10. M�rz 1998 sei bez�glich der Ehescheidung am 18. Dezember 1998 teilrechtskr�ftig geworden. Im Zeitpunkt der kantonsgerichtlichen Beurteilung war K.________ (hiernach: Kl�ger) teilinvalid und rentenberechtigt. B.________ (im Folgenden: Beklagte) bezog eine volle Rente der Invalidenversicherung.
Mit eidgen�ssischer Berufung verlangt der Kl�ger, den kantonsgerichtlichen Entscheid aufzuheben. Er stellt dem Bundesgericht die Antr�ge, von einem Vorsorgeausgleich wie auch von der Zusprechung nachehelichen Unterhalts abzusehen, eventuell den befristeten Unterhaltsbeitrag auf monatlich Fr. 400.-- festzusetzen. Es sei festzustellen, dass das Fahrzeug BMW 328 Cabrio dem Kl�ger geh�re und dass die Parteien g�terrechtlich auseinandergesetzt seien mit der Verpflichtung des Kl�gers, der Beklagten innert sechs Monaten nach Rechtskraft dieses Urteils Fr. 25'036.-- zu zahlen. Der Kl�ger beantragt ferner, die Gerichts- und Anwaltskosten der kantonalen Verfahren anders zu verlegen. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Sachverhaltserg�nzung und Neubeurteilung im Sinne der Erw�gungen an das Kantonsgericht zur�ckzuweisen. Der Kl�ger legt seiner Eingabe Best�tigungen bei, die er nach Erhalt des kantonsgerichtlichen Entscheids eingeholt hat.
Das Kantonsgericht hat auf Gegenbemerkungen verzichtet. Die Beklagte schliesst auf Abweisung der Berufung, soweit darauf einzutreten sei, und auf Best�tigung des kantonsgerichtlichen Entscheids.
Mit Schreiben vom 20. August 2002 hat der Kl�ger dem Bundesgericht einen Vorbescheid der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, IV-Stelle, eingereicht. Danach steht dem Kl�ger ab 1. Juni 2002 eine volle IV-Rente zu, da ihm nur noch eine Arbeitsleistung von 25 % im eigenen Betrieb zumutbar sei.
W�hrend des kantonalen Berufungsverfahrens ist am 1. Januar 2000 die ZGB-Revision von 1998 in Kraft getreten. Das Kantonsgericht musste deshalb die neuen Bestimmungen �ber die Scheidungsfolgen anwenden (Art. 7b Abs. 1 SchlTZGB), was den Ausgleich von Anspr�chen aus beruflicher Vorsorge (Art. 122 ff. ZGB) und den nachehelichen Unterhalt (Art. 125 ff. ZGB) angeht. Die g�terrechtliche Auseinandersetzung zwischen den Parteien folgt den Bestimmungen �ber die Errungenschaftsbeteiligung (Art. 120 i.V.m. Art. 196 ff. ZGB).
Im Rahmen der g�terrechtlichen Auseinandersetzung strittig sind die Zuordnung eines Fahrzeuges zum Eigengut der Beklagten, der Wert mehrerer Oldtimer, die zur Errungenschaft des Kl�gers geh�ren, sowie Bestand und Umfang von Errungenschaftsaktiven auf Seiten der Beklagten (E. 2.2-2.5). Die Einw�nde des Kl�gers betreffen vorab die Tatsachengrundlage und das Beweisverfahren (E. 2.1 hiernach).
2.1 Im Verfahren der eidgen�ssischen Berufung ist das Bundesgericht an die tats�chlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, es sei denn, sie beruhten offensichtlich auf Versehen, w�ren unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen oder bed�rften der Erg�nzung (Art. 63 Abs. 2 und Art. 64 OG). Wer den Sachverhalt berichtigt oder erg�nzt wissen will, hat dar�ber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen (BGE 115 II 484 E. 2a S. 485). F�r eine blosse Kritik an Tatsachenfeststellungen, am Ergebnis des Beweisverfahrens oder an der Beweisw�rdigung besteht insoweit kein Raum (BGE 126 III 189 E. 2a Abs. 3 S. 191; 125 III 78 E. 3a S. 79; 123 III 246 E. 4b S. 252).
Der Kl�ger erhebt eine Vielzahl von Versehensr�gen. Ein Versehen im Gesetzessinne liegt vor, wenn die Vorinstanz eine bestimmte Aktenstelle �bersehen oder unrichtig (d.h. nicht in ihrer wahren Gestalt, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut) wahrgenommen hat. Die Versehensr�ge versagt damit gegen�ber der Beweisw�rdigung. Ihre Gutheissung setzt zudem voraus, dass die ger�gte Feststellung f�r den Ausgang des Verfahrens erheblich ist (vgl. f�r Einzelheiten: Messmer/Imboden, Die eidgen�ssischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Z�rich 1992, N. 100 S. 137 ff.; Corboz, Le recours en r�forme au Tribunal f�d�ral, SJ 2000 II 1, S. 66).
Der Kl�ger macht eine Verletzung verschiedener Beweisvorschriften geltend. F�r die g�terrechtliche Auseinandersetzung schreibt Bundesrecht weder die Offizialmaxime noch den Untersuchungsgrundsatz vor. Nach der kantonalen Zivilprozessordnung hingegen gilt in Streitigkeiten aus Eherecht erstinstanzlich der Instruktionsprozess (Art. 184 ff.) und vor Kantonsgericht der Untersuchungsgrundsatz (Art. 236 ZPO/SG; vgl. dazu Leuenberger, Basler Kommentar, 2002, N. 12 und N. 19 zu Art. 139 ZGB). Da es sich um kantonalrechtliche Prozessmaximen handelt, kann deren Verletzung mit Berufung nicht ger�gt werden (Art. 43 OG; BGE 127 III 248 E. 1b S. 251). Der ferner angerufene Art. 8 ZGB gibt dem Kl�ger zwar einen bundesrechtlichen Anspruch darauf, f�r rechtserhebliche Sachvorbringen zum Beweis zugelassen zu werden, soweit sein Beweisantrag nach Form und Inhalt den Vorschriften des kantonalen Rechts entspricht (BGE 126 III 315 E. 4a S. 317). Die Bestimmung schliesst jedoch vorweggenommene Beweisw�rdigung nicht aus und schreibt dem Gericht auch nicht vor, mit welchen Mitteln der Sachverhalt abzukl�ren ist und wie die Beweise zu w�rdigen sind (BGE 127 III 519 E. 2a S. 522). Auf diese Fragen und weitere bundesrechtliche Beweisvorschriften wird im Sachzusammenhang einzugehen sein.
2.2 Strittig ist, ob das Fahrzeug BMW 328 Cabrio, das der Kl�ger in die Ehe eingebracht hatte und damit sein Eigengut darstellte, zufolge Schenkung an die Beklagte in deren Eigengut �bergegangen ist (vgl. Art. 198 Ziffer 2 ZGB). Das Kantonsgericht hat angenommen, die Beklagte habe den Beweis der Schenkung erbracht. Es hat sich hierf�r auf die Formulierung in einer letztwilligen Verf�gung des Kl�gers gest�tzt, in der es heisst: "Der Veteranenwagen BMW 328, 1938, ist Eigentum meiner Frau B.________". Aus weiteren Dokumenten, namentlich einem Inventar des Frauenverm�gens ergebe sich nichts Gegenteiliges. Der Kl�ger bestreitet dieses Beweisergebnis.
2.2.1 Die Beweislast f�r ihr Eigentum am fraglichen Fahrzeug obliegt der Beklagten (Art. 200 Abs. 1 ZGB). Ob dieser Beweis erbracht ist, betrifft die Sachverhaltsfeststellung und kann damit im Berufungsverfahren grunds�tzlich nicht �berpr�ft werden. Das Kantonsgericht hat seine �berzeugung, der Kl�ger habe der Beklagten den BMW geschenkt, aus den ins Recht gelegten Beweisurkunden gewonnen und seine Beweisw�rdigung mit dem Hinweis darauf geschlossen, dass auch sp�tere Proteste des Kl�gers, f�r die er den Zeugenbeweis angeboten hatte, an der Schenkung nichts �ndern k�nnten. Derart vorweggenommene Beweisw�rdigung verletzt den Beweisf�hrungsanspruch des Kl�gers nicht. Soweit er behaupten will, das Kantonsgericht h�tte im Scheidungsprozess die Wahrheit von Amtes wegen erforschen m�ssen, betrifft das eine Frage des kantonalen Rechts, dessen Verletzung mit Berufung nicht ger�gt werden kann (E. 2.1 hiervor).
2.2.2 Die W�rdigung von Urkunden wird entgegen der Annahme des Kl�gers nicht dadurch frei �berpr�fbar, dass Beweisw�rdigung stets auch auf Lebenserfahrung beruht. Nur wo sich das kantonale Gericht auf Erfahrungss�tze st�tzt, die �ber den konkreten Sachverhalt hinaus Bedeutung haben und damit gleichsam die Funktion von Normen �bernehmen, �berpr�ft das Bundesgericht solche auf der allgemeinen Lebenserfahrung beruhenden Schl�sse im Berufungsverfahren frei. Diese Regelfunktion kommt einem Erfahrungssatz aber bloss zu, wenn das in ihm enthaltene hypothetische Urteil, das aus den in anderen F�llen gemachten Erfahrungen gewonnen wird, in gleich gelagerten F�llen allgemeine Geltung f�r die Zukunft beansprucht (vgl. die Zusammenfassung in BGE 117 II 256 E. 2b S. 258; seither: BGE 126 III 10 E. 2b S. 12). Diese Voraussetzung trifft auf die kantonsgerichtlichen Schl�sse aus den im Recht liegenden Urkunden nicht zu; sie bleiben im konkreten Einzelfall verhaftet und beruhen nicht auf Erfahrungss�tzen von allgemeiner Tragweite.
2.2.3 Der Kl�ger macht weiter geltend, die Beweisw�rdigung sei im Berufungsverfahren ausnahmsweise deshalb �berpr�fbar, weil sie sich auf die Auslegung einer letztwilligen Verf�gung st�tze. Die Auffassung kann nicht geteilt werden. Beweisthema hat weder die G�ltigkeit noch der Inhalt einer letztwilligen Verf�gung des Kl�gers gebildet, weshalb der - im Rahmen der Testamentsauslegung frei �berpr�fbare (BGE 79 II 36 E. 1 S. 40) - erblasserische Wille keine Rolle spielen konnte. Es ist vielmehr die Frage zu beantworten gewesen, ob die vom Kl�ger in seinem Testament verwendete Formulierung ein Indiz daf�r sei, der BMW stehe heute im Eigentum der Beklagten. Es hat das Testament - prozessual ausgedr�ckt - nicht als Dispositivurkunde, sondern als Indizienurkunde gedient (Staehelin/Sutter, Zivilprozessrecht, Z�rich 1992, � 14 N. 45 f. S. 165).
2.2.4 Nach Auffassung des Kl�gers h�tte die letztwillige Verf�gung als Beweismittel weder zugelassen noch verwertet werden d�rfen, weil es sich dabei um ein von der Beklagten illegal beschafftes Beweismittel gehandelt habe. Gest�tzt auf Art. 97 ZPO/SG hat das Kantonsgericht �ber die Zul�ssigkeit des Beweismittels entschieden und ist davon ausgegangen, mangels Nachweises rechtswidriger Beschaffung d�rfe das Beweismittel ber�cksichtigt werden. Soweit sich der Kl�ger gegen die Anwendung kantonalen Rechts und das Beweisergebnis wendet, sind seine Vorbringen unzul�ssig (E. 2.1 hiervor). In Anbetracht des Beweisergebnisses kann dahingestellt bleiben, ob die in Art. 139 Abs. 1 ZGB vorgeschriebene freie gerichtliche Beweisw�rdigung auch in der g�terrechtlichen Auseinandersetzung gilt und inwiefern aus diesem Grundsatz ein Verbot abgeleitet werden kann, angeblich rechtswidrig erlangte Beweismittel zu verwerten.
2.2.5 Das kantonsgerichtliche Beweisergebnis, der BMW sei Eigentum der Beklagten, vermag der Kl�ger auch nicht unter Hinweis auf die erh�hte Beweiskraft �ffentlicher Urkunden (Art. 9 und Art. 195a ZGB) umzustossen. Es trifft zu, dass der �ffentlich beurkundete Ehevertrag der Parteien Feststellungen �ber den Bestand und die Massenzugeh�rigkeit von Verm�genswerten enth�lt und dass insoweit eine Tatsachenvermutung f�r eine vollst�ndige Erfassung der damals vorhandenen Verm�genswerte spricht, es sei denn, die Inventarisierung w�re offensichtlich auf einzelne Verm�genswerte beschr�nkt worden (vgl. Hausheer/Reusser/Geiser, Berner Kommentar, 1992, N. 7, letzter Absatz, zu Art. 182 und N. 6 zu Art. 195a ZGB). Im gezeigten Sinn hat das Kantonsgericht festgehalten, dass die Eigeng�ter der Parteien offensichtlich nur summarisch und unvollst�ndig verzeichnet seien, zumal nur Erbschaften, Guthaben und die Aussteuer der Beklagten ausdr�cklich erw�hnt seien, hingegen nicht einzelne Sachwerte, wie beispielsweise das vom Kl�ger geerbte Fahrzeug "Plymouth". Erg�nzt werden kann, dass bei Vollst�ndigkeit des Verzeichnisses sich der streitige BMW unter dem Eigengut des Kl�gers aufgef�hrt finden m�sste, wenn er unter dem Eigengut der Beklagten fehlt. Dass dem so w�re, behauptet der Kl�ger selber nicht. Aus der angerufenen Tatsachenvermutung kann er somit nichts zu seinen Gunsten ableiten. Es bleibt daher beim kantonsgerichtlichen Beweisergebnis und dem Entscheid, dass der Kl�ger das Fahrzeug BMW 328 Cabrio, Baujahr 1937, samt den dazu geh�renden Papieren an die Beklagte herauszugeben hat.
2.3 Zur Errungenschaft des Kl�gers geh�ren f�nf Oldtimer. Das Kantonsgericht hat es abgelehnt, vom gesch�tzten Wert der Oldtimer 25 % als mutmassliche Verkaufskosten abzuziehen. Denn der Kl�ger habe in keiner Weise dargetan, dass ein Verkauf aller Oldtimer wahrscheinlich sei. Sachverstand und Beziehungen zu m�glichen K�ufern seien beim Kl�ger gegeben, womit es ihm ohne weiteres zuzumuten sei, den gesch�tzten Preis zu erzielen, wenn er das eine oder andere Fahrzeug verkaufen m�sste.
Landwirtschaftliche Gewerbe vorbehalten (Art. 212 f. ZGB), sind die Verm�genswerte bei der g�terrechtlichen Auseinandersetzung zum Verkehrswert einzusetzen (Art. 211 ZGB). Massgebend ist der Netto-Verkehrswert, d.h. der unter normalen Verh�ltnissen erzielbare oder tats�chlich erzielte Verkaufserl�s nach Abzug laufender Geb�hren, Abgaben und Steuerlasten (Hausheer/Reusser/Geiser, N. 12 f. und N. 15 zu Art. 211 ZGB; Deschenaux/Steinauer/Baddeley, Les effets du mariage, Bern 2000, S. 563 f. N. 1404).
Die Verkaufskosten betragen gem�ss Gutachten 25 % des Sch�tzungswertes, wenn ein Fahrzeug an einer Auktion den Eigent�mer wechselt (S. 27/28 des bezirksgerichtlichen Entscheids). Davon ist das Kantonsgericht offenkundig nicht ausgegangen und hat vielmehr angenommen, der sachverst�ndige Kl�ger werde das einzelne Fahrzeug auf Grund seiner Kundenbeziehungen direkt und ohne die mit Auktionen verbundenen Auslagen (Katalogisierung, Provisionen an den Auktionator, staatliche Steigerungstaxen u.a.m.) ver�ussern k�nnen. Ob diese tats�chliche Annahme begr�ndet ist, kann im Berufungsverfahren nicht �berpr�ft werden (E. 2.1 hiervor). Steht aber verbindlich fest, dass keine Verkaufskosten anfallen, erscheint es nicht als bundesrechtswidrig, die Oldtimer zum vollen Verkehrswert in der g�terrechtlichen Auseinandersetzung einzusetzen.
2.4 Die Errungenschaft der Beklagten setzt sich zusammen aus Kunstfiguren, Bankguthaben und der Entsch�digung des Kl�gers aus der Aufteilung des Hausrats. Der Kl�ger r�gt mehrere Versehen.
2.4.1 Das Kantonsgericht hat bez�glich der Kunstfiguren festgehalten, die Beklagte habe als Wert Fr. 2'000.-- vorgeschlagen, worauf der Kl�ger auf eine Begutachtung verzichtet und den Betrag akzeptiert habe (S. 11 unter Verweis auf B 79). Die kl�gerische Versehensr�ge bezieht sich auf diese Prozesserkl�rung. An der verwiesenen Stelle hat der Kl�ger ausgef�hrt, mangels rechtzeitiger Bestreitung der Beklagten sei von seiner Wertangabe (Fr. 80'000.--) auszugehen. Sollte der Verkehrswert aber von Amtes wegen ermittelt werden m�ssen, w�ren Beweise abzunehmen, deren Kosten in keinem vern�nftigen Verh�ltnis zum noch erzielbaren Ergebnis stehen d�rften. Diesfalls w�re der Kl�ger bereit, den instruktionsrichterlichen Vorschlag der Bewertung mit Fr. 2'000.-- zu akzeptieren (S. 5 f. der Eingabe vom 8. Dezember 2000, B 79). Die gestellte Bedingung kann als erf�llt betrachtet werden. Wie in E. 2.1 dargelegt, gilt gem�ss kantonalem Recht der Untersuchungsgrundsatz, so dass auf ein angeblich versp�tetes Bestreiten der Beklagten nichts ankommen k�nnte und der Verkehrswert vor Kantonsgericht von Amtes wegen zu ermitteln gewesen w�re. Die Versehensr�ge dringt nicht durch, weshalb es beim kantonsgerichtlichen Sch�tzungsbetrag bleibt.
2.4.2 Der Kl�ger macht geltend, das Kantonsgericht habe den Saldo eines Kontos bei der Beklagten zu Unrecht nicht ber�cksichtigt, obwohl die Beklagte jegliche Erkl�rung daf�r schuldig geblieben sei, was mit dem Geld geschehen sei. Nachdem die Gelder nur vier Monate vor dem Stichtag abgehoben worden seien, m�sse - mangels Beweis des Gegenteils - davon ausgegangen werden, die Beklagte habe das Geld anderweitig angelegt und nicht ausgegeben. Zu Unrecht habe das Kantonsgericht sodann die Hinzurechnung von Fr. 68'400.-- zur Errungenschaft der Beklagten verweigert. Nachdem die Beklagte �ber verschiedene "Schwarzkonti" verf�gt habe, h�tte das Kantonsgericht von der Beklagten den Nachweis �ber die Verwendung des Geldes verlangen oder aber die Hinzurechnung vornehmen m�ssen.
Wer eine g�terrechtliche Beteiligungsforderung geltend macht, hat zu beweisen, dass die von ihm behaupteten Verm�genswerte im Zeitpunkt der Aufl�sung des G�terstandes vorhanden gewesen sind. Dieselbe Beweislastverteilung gilt f�r behauptete Zuwendungen und Verm�gensent�usserungen. Wer die Hinzurechnung nach Art. 208 ZGB geltend macht, hat nicht nur nachzuweisen, dass dem andern Ehegatten der entsprechende Verm�genswert zu einem bestimmten Zeitpunkt geh�rt hat, sondern auch, was damit geschehen ist. Eine Beweislastumkehr findet in eherechtlichen Bestimmungen keine Grundlage (BGE 118 II 27 Nr. 5). Die ZGB-Revision von 1998/2000 hat an diesen Beweisvorschriften nichts ge�ndert. Entgegen der Annahme des Kl�gers hat der Grundsatz der freien Beweisw�rdigung gem�ss Art. 139 Abs. 1 ZGB keinen Einfluss auf die Beweislastverteilung, soweit die Bestimmung auf die g�terrechtliche Auseinandersetzung �berhaupt anwendbar ist (vgl. etwa Leuenberger, N. 3 f. zu Art. 139 ZGB).
Das Kantonsgericht hat kein Bundesrecht verletzt, indem es den Nachweis f�r das Vorhandensein des angeblichen Kontos und des Betrags von Fr. 68'400.-- dem Kl�ger auferlegt hat und ihn die Folgen der Beweislosigkeit hat tragen lassen. Nach den Feststellungen des Kantonsgerichts hat der Kl�ger diesen Nachweis nicht erbracht. F�r eine Umkehr der Beweislastverteilung bietet das materielle Eherecht nach dem Gesagten keine Grundlage. Soweit ein Hinzurechnungsfall im Sinne von Art. 208 ZGB in Frage steht, hat das Kantonsgericht verbindlich festgestellt, die Beklagte habe sich nicht ihres Verm�gens ent�ussern wollen, um den Anspruch des Kl�gers zu schm�lern. Mit welcher Absicht die Beklagte gehandelt hat, ist eine Tatfrage (z.B. BGE 115 II 484 E. 2c S. 487; 126 III 505 E. 3 S. 511), die das Kantonsgericht gest�tzt auf die Bankbez�ge und Bankeinzahlungen der Beklagten beantwortet hat. Was der Kl�ger dagegenh�lt, ist unzul�ssig (E. 2.1 hiervor). In materiellrechtlicher Hinsicht �bersieht der Kl�ger, dass eine schlechte Verwaltung oder ein �berm�ssiger Verbrauch von Errungenschaft f�r sich allein keine Verm�gensent�usserung im Sinne von Art. 208 ZGB bedeuten (BGE 118 II 27 E. 4b S. 30; Deschenaux/ Steinauer/Baddeley, a.a.O., S. 567 N. 1416).
2.4.3 Das Kantonsgericht hat ein Konto der Beklagten bei der Raiffeisenbank mit einem Saldo von Fr. 7'226.-- ber�cksichtigt (S. 10 unter Hinweis auf B 92). Die gegenteilige Behauptung des Kl�gers trifft nicht zu, doch muss ihm darin beigepflichtet werden, dass dem Kantonsgericht ein offensichtliches Versehen unterlaufen ist, was das Sparkonto der Beklagten bei der St. Gallischen Kantonalbank anbetrifft. Gem�ss dem verwiesenen Beleg (B 86; s.a. B 38/4) betrug das Guthaben am 30. Mai 1994 Fr. 26'679.25 und am 6. Juni 1994 Fr. 25'679.25, so dass f�r den 3. Juni 1994 (Stichtag) Fr. 26'679.25 einzusetzen sind und nicht Fr. 20'000.-- gem�ss kantonsgerichtlichem Entscheid. Auf offensichtlichem Versehen beruht auch die Feststellung, dass der Kl�ger eine Ber�cksichtigung des besagten Kontos nur im Umfang von Fr. 20'000.-- verlangt habe. An der verwiesenen Stelle hat der Kl�ger ausdr�cklich hervorgehoben, der Saldo des Kontos betrage Fr. 26'679.80, so dass sich der Vorschlag entsprechend erh�he (Eingabe vom 2. Oktober 2001, S. 11, B 106). Dass das Sparkonto insgesamt zu ihrer Errungenschaft geh�rt, hat die Beklagte gem�ss den kantonsgerichtlichen Feststellungen (S. 10) grunds�tzlich anerkannt.
2.5 Aus den dargelegten Gr�nden muss die Berufung gegen die g�terrechtliche Auseinandersetzung in einem Punkt gutgeheissen werden. Zu den Aktiven der Errungenschaft auf Seiten der Beklagten (Fr. 33'226.--) geh�ren Bankguthaben im Betrag von zus�tzlich Fr. 6'679.-- (E. 2.4.3 hiervor). Dieser Betrag erh�ht den Vorschlag der Beklagten; die H�lfte davon (Fr. 3'339.--) vermindert ihre Beteiligungsforderung gegen den Kl�ger auf Fr. 197'186.-- und in der Schlussabrechnung ihren Anspruch auf Fr. 340'509.-- bzw. den vom Kl�ger noch geschuldeten Betrag auf Fr. 84'332.-- (nach �berweisung von Fr. 255'696.-- und Tilgung der gegenseitigen Schulden mit Fr. 481.--; vgl. die Zusammenstellung auf S. 11 f. des kantonsgerichtlichen Entscheids).
W�hrend der Kl�ger seit 1969 einer Pensionskasse angeschlossen ist, hat die Beklagte keiner Einrichtung der beruflichen Vorsorge angeh�rt. Im Zeitpunkt der Scheidung war der Kl�ger teilinvalid. Das Kantonsgericht hat der Beklagten eine angemessene Entsch�digung im Sinne von Art. 124 ZGB zuerkannt und ihr von der dem Kl�ger verbliebenen Austrittsleistung zwei Drittel (Fr. 42'000.--) �bertragen. Der Kl�ger beantragt, von einem Vorsorgeausgleich ganz abzusehen. Die Beklagte h�lt die getroffene L�sung f�r gerecht und ausgewogen.
3.1 Die Art. 122 ff. ZGB regeln die Scheidungsfolgen betreffend "Berufliche Vorsorge" (Marginalie): Geh�rt ein Ehegatte oder geh�ren beide Ehegatten einer Einrichtung der beruflichen Vorsorge an und ist bei keinem Ehegatten ein Vorsorgefall eingetreten, so hat jeder Ehegatte Anspruch auf die H�lfte der nach dem Freiz�gigkeitsgesetz vom 17. Dezember 1993 (FZG; SR 831.42) f�r die Ehedauer zu ermittelnden Austrittsleistung des anderen Ehegatten (Art. 122 Abs. 1 FZG). Ist bei einem oder bei beiden Ehegatten ein Vorsorgefall bereits eingetreten oder k�nnen aus andern Gr�nden Anspr�che aus der beruflichen Vorsorge, die w�hrend der Dauer der Ehe erworben worden sind, nicht geteilt werden, so ist eine angemessene Entsch�digung geschuldet (Art. 124 Abs. 1 ZGB).
In tats�chlicher Hinsicht steht fest, dass der Kl�ger, der 1967 geheiratet hat, seit 1969 einer Einrichtung der beruflichen Vorsorge angeh�rt. Das ganze Altersguthaben des Kl�gers bis zum Zeitpunkt der Scheidung wird insoweit von den Art. 122 ff. ZGB erfasst. Kurz vor Erlass des erstinstanzlichen Urteils, das bez�glich der Scheidung auch in Rechtskraft erwachsen ist, wurde beim Kl�ger eine Teilinvalidit�t festgestellt. Seit dem 28. Januar 1998 ist er zu f�nfzig Prozent arbeitsunf�hig. Er bezieht eine Invalidenrente aus beruflicher Vorsorge von heute rund Fr. 850.-- pro Monat.
3.2 Die gesetzliche Regelung �ber die Anspr�che aus der beruflichen Vorsorge unterscheidet danach, ob ein Vorsorgefall eingetreten ist oder nicht (Art. 122 Abs. 1 und Art. 124 Abs. 1 ZGB).
3.2.2 Der Vorsorgefall "Invalidit�t" ist eingetreten, wenn ein Ehegatte - weitergehende reglementarische Bestimmungen vorbehalten - mindestens zu 50 % dauernd erwerbsunf�hig geworden ist oder w�hrend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch mindestens zu 50 % arbeitsunf�hig war und von der Einrichtung der beruflichen Vorsorge eine Invalidenrente bezieht bzw. in Form einer Kapitalabfindung bezogen hat. F�r die Annahme des Vorsorgefalls gen�gt somit blosse Teilinvalidit�t (Walser, a.a.O., N. 5 zu Art. 124 ZGB; Baumann/Lauterburg, in: Praxiskommentar Scheidungsrecht, Basel 2000, N. 21 zu Art. 122 ZGB; Schneider/Bruchez, La pr�voyance professionnelle et le divorce, in: Le nouveau droit du divorce, Lausanne 2000, S. 193 ff., 221 f.; Sutter/Freiburghaus, Kommentar zum neuen Scheidungsrecht, Z�rich 1999, N. 13-15 zu Art. 122/141-142 ZGB).
Erh�lt der Versicherte eine halbe Invalidenrente zugesprochen, so teilt die Vorsorgeeinrichtung das Altersguthaben in zwei gleiche Teile. Die eine H�lfte wird - vereinfacht gesagt - in eine Rente "umgewandelt", w�hrend die andere H�lfte dem Altersguthaben eines voll erwerbst�tigen Versicherten gleichgestellt ist (Art. 23 ff. des Bundesgesetzes �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, [BVG; SR 831.40], i.V.m. Art. 14 f. und 17 ff. der Verordnung �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVV 2; SR 831.441.1]). Im Vorsorgefall "Teilinvalidit�t" bleibt somit eine Austrittsleistung bestehen, deren Teilung "technisch m�glich" ist (Kieser, Ehescheidung und Eintritt des Vorsorgefalles der beruflichen Vorsorge, AJP 2001 S. 155 ff., 157 f.; vgl. Schneider/Bruchez, a.a.O., S. 242 bei Anm. 215). Die Vorsorgeeinrichtung des Kl�gers hat denn auch mitgeteilt, f�r den Zeitpunkt der Scheidung sei noch ein Altersguthaben von Fr. 62'641.-- vorhanden, das als Austrittsleistung gegebenenfalls geteilt werden k�nne (S. 13 des kantonsgerichtlichen Entscheids unter Hinweis auf B 87/2).
Es stellt sich die Frage, ob der Ausgleich der beruflichen Vorsorge unter diesen Umst�nden sowohl nach Art. 122 wie nach Art. 124 ZGB erfolgen soll. Die Lehre lehnt eine solche Vorgehensweise ab und bef�rwortet, den ganzen Vorsorgeausgleich nach Art. 124 ZGB durchzuf�hren (allgemein: Baumann/Lauterburg, a.a.O., N. 57 ff. zu Art. 124 ZGB; f�r den Fall der Teilinvalidit�t: Walser, a.a.O., N. 5 zu Art. 124 ZGB; Sutter/ Freiburghaus, a.a.O., N. 14 f. zu Art. 122/141-142 ZGB; Geiser, Berufliche Vorsorge im neuen Scheidungsrecht, in: Vom alten zum neuen Scheidungsrecht, Bern 1999, S. 55 ff., S. 92 N. 2.97; Schneider/ Bruchez, a.a.O., S. 240 ff.).
Auch aus Gr�nden der Praktikabilit�t ist es abzulehnen, eine noch vorhandene Austrittsleistung nach Art. 122 ZGB zu teilen und die restlichen Anspr�che aus der beruflichen Vorsorge nach Art. 124 ZGB angemessen zu entsch�digen. Zu den heiklen Problemen im Zusammenhang mit dem Vorsorgeausgleich geh�rt die Frage, wie vorzugehen ist, wenn der Vorsorgefall "Invalidit�t" im Scheidungsverfahren zwar wahrscheinlich ist, aber noch nicht feststeht, oder wenn der Vorsorgefall "Invalidit�t" w�hrend des Scheidungsverfahrens eintritt. Ist - wie hier - bereits eine Teilinvalidit�t ausgewiesen, besteht eine erh�hte Gefahr, dass sich die Invalidit�t w�hrend des Scheidungsverfahrens verschlimmern k�nnte. Den Vorsorgeausgleich bei dieser Sachlage gesamthaft nach Art. 124 ZGB durchzuf�hren, vermeidet Nachteile, die sich unter Umst�nden weder in einem Rechtsmittel- noch im Vollstreckungsverfahren beheben lassen (ausf�hrlich zu diesen Fragen: Schneider/Bruchez, a.a.O., S. 255 ff.; Sutter/Freiburghaus, a.a.O., N. 16 ff. zu Art. 122/141-142 ZGB und N. 4 ff. zu Art. 124 ZGB; Kieser, a.a.O., S. 159 nach Anm. 34).
3.3 In verfahrensrechtlicher Hinsicht halten die Kommentatoren Sutter/Freiburghaus daf�r, die angemessene Entsch�digung gem�ss Art. 124 ZGB sei vom Gericht auch ohne entsprechenden Parteiantrag bzw. allenfalls �ber einen solchen hinaus nach der Offizialmaxime zuzusprechen und der Sachverhalt sei von Amtes wegen zu ermitteln (a.a.O., N. 17 zu Art. 124 ZGB; zweifelnd: Fankhauser, Rechtsbegehren im Scheidungsrecht, in: Aktuelle Anwaltspraxis 2001, Bern 2002, S. 201 ff., 211 bei/in Anm. 472). Das Bundesgericht hat in mehreren Entscheiden die erw�hnte Kommentarstelle wiedergegeben, ohne sich mit den massgebenden Prozessgrunds�tzen eingehend zu befassen. In einem ersten Entscheid hat es die Offizial- und die Untersuchungsmaxime auf die Teilung der Austrittsleistung bezogen (Urteil 5C. 276/2001 vom 1. Mai 2002, E. 4b, publ. in: FamPra.ch 2002 S. 565 f. und SJ 2002 I S. 540). Zwei weitere F�lle betrafen R�ckweisungen zur Sachverhaltserg�nzung, weil die Vorinstanz statt der Art. 122 ff. ZGB bisheriges Recht angewendet hatte (Urteil 5C.103/2002 vom 18. Juli 2002, E. 5, publ. in: FamPra.ch 2003 S. 151) bzw. weil die Vorinstanz vorab die H�he der Austrittsleistung nicht abgekl�rt hatte (Urteil 5C.159/2002 vom 1. Oktober 2002, E. 2.1, publ. in: FamPra.ch 2003 S. 161).
Die Sicherstellung einer angemessenen Alters-, Invaliden- und Hinterlassenenvorsorge liegt auch im �ffentlichen Interesse. Die Art. 122 ff. ZGB sind deshalb insoweit zwingend, als das Gesetz die Dispositionsbefugnis der Ehegatten �ber ihre Anspr�che aus der beruflichen Vorsorge einschr�nkt (Botschaft, a.a.O., S. 104 f.). Auf seinen Anspruch kann ein Ehegatte nicht im Voraus, wohl aber in einer Scheidungsvereinbarung verzichten, wenn eine entsprechende Alters- und Invalidenvorsorge auf andere Weise gew�hrleistet ist (Art. 123 Abs. 1 ZGB); die Erf�llung dieser Voraussetzung hat das Gericht von Amtes wegen zu pr�fen (Art. 141 Abs. 3 ZGB). Das Gericht kann - von sich aus - die Teilung ganz oder teilweise verweigern, wenn sie aufgrund der g�terrechtlichen Auseinandersetzung oder der wirtschaftlichen Verh�ltnisse nach der Scheidung offensichtlich unbillig w�re (Art. 123 Abs. 2 ZGB). Die M�glichkeiten eines Verzichts und einer Anspruchsverweigerung sind bei der Festsetzung der angemessenen Entsch�digung gem�ss Art. 124 ZGB ebenfalls zu beachten (Botschaft, a.a.O., S. 106). Eine weitergehende Offizialmaxime hat der Gesetzgeber - jedenfalls im Bereich von Art. 124 ZGB - nicht vorgesehen. Damit das Gericht seiner Pr�fungspflicht im Sinne von Art. 123 Abs. 1 und 2 ZGB nachkommen kann, hat es freilich die erforderlichen Angaben betreffend Eintritt des Vorsorgefalls und H�he der Altersguthaben von Amtes wegen einzuholen und ist diesbez�glich an �bereinstimmende Parteierkl�rungen nicht gebunden. Im �brigen gelten aber - eine abweichende kantonale Regelung vorbehalten - die Verhandlungs- und die Dispositionsmaxime sowie das Verbot der reformatio in peius. Dies trifft im Rahmen von Art. 138 und Art. 139 ZGB insbesondere f�r das oberinstanzliche kantonale Verfahren und im Rahmen der einschl�gigen Bestimmungen des OG f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu.
Der kantonsgerichtliche Entscheid enth�lt die notwendigen Angaben. Der Kl�ger ist teilinvalid und bezieht Leistungen seiner Vorsorgeeinrichtung; die H�lfte des Altersguthabens betr�gt Fr. 62'641.-- (S. 13). Vor Kantonsgericht hatte der Kl�ger beantragt, es sei seine Pensionskasse anzuweisen, zu Lasten des aktiven Teils der Altersvorsorge dessen H�lfte, n�mlich Fr. 31'320.-- auf das Freiz�gigkeitskonto der Beklagten zu �berweisen. Mit Blick darauf ist sein Berufungsantrag, von einem Vorsorgeausgleich v�llig abzusehen, neu und unzul�ssig (Art. 55 Abs. 1 lit. b OG). Die Novenrechtsregelung in Art. 138 Abs. 1 ZGB gilt im Berufungsverfahren vor Bundesgericht nicht (Botschaft, a.a.O., S. 139; Leuenberger, N. 5 zu Art. 138 ZGB). Die Beklagte hat keine Anschlussberufung erhoben und die Best�tigung des kantonalen Entscheids verlangt, so dass dessen Ab�nderung zu ihren Gunsten ausser Betracht f�llt. Eine h�here als die kantonal zugesprochene Entsch�digung von Fr. 42'000.-- kann sie nicht erhalten. Aus prozessualen Gr�nden steht der Beklagten daher eine Entsch�digung zwischen Fr. 31'320.-- und Fr. 42'000.-- zu.
3.4.2 Das Altersguthaben wurde w�hrend rund dreissig Ehejahren (1969 bis 1998) ge�ufnet und hat im massgebenden Zeitpunkt insgesamt Fr. 125'282.-- betragen. Der Vorsorgefall ist kurze Zeit vor dem - f�r den Ausgleich - angenommenen Stichtag eingetreten. Der Grundsatzentscheid, w�hrend der Ehe erworbene Vorsorgeguthaben h�lftig zu teilen bzw. zu entgelten, bedeutet hier, dass f�r die Berechnung der angemessenen Entsch�digung von Fr. 62'641.-- auszugehen ist. Das Kantonsgericht hat einen Betrag von Fr. 42'000.-- zuerkannt und die Herabsetzung damit begr�ndet, dass der zu einer Rente umgewandelte Teil der Austrittsleistung die finanzielle Lage des Kl�gers verbessere, was sich bis zu seiner Pensionierung in einem h�heren nachehelichen Unterhalt niederschlage. Die Beklagte sei also indirekt am gesperrten Betrag beteiligt. Im �brigen h�tten die Ehegatten ein �hnlich hohes Verm�gen und vergleichbare Vorsorgebed�rfnisse, wobei der Kl�ger im Unterschied zur Beklagten die Zweite S�ule weiter �ufnen k�nne.
3.4.3 Seinen Antrag, von einem Vorsorgeausgleich abzusehen bzw. diesen zu verringern, begr�ndet der Kl�ger damit, dass die angemessene Entsch�digung bereits in Form eines erh�hten nachehelichen Unterhalts geleistet werde. Wie noch zu zeigen sein wird (E. 4 hiernach), ist die Unterhaltsbemessung - vom Verm�gensertrag abgesehen (E. 4.3 hiernach) - nicht zu beanstanden. Umgekehrt trifft aber auch die kantonsgerichtliche Feststellung nicht uneingeschr�nkt zu, die finanzielle Lage des Kl�gers habe sich dank der IV-Rente von Fr. 850.-- verbessert, wovon die Beklagte in Form eines h�heren Unterhaltsbeitrags profitiere. Zum einen kann sie davon nur bis zum Ablauf der Unterhaltspflicht im Juli 2008 profitieren. Zum anderen findet sich in der gesamten Unterhaltsberechnung kein Hinweis darauf, dass ein Teil des geschuldeten Beitrags dem Aufbau einer angemessenen Altersvorsorge dient. Das Kantonsgericht ist nach der Methode der Grundbedarfsberechnung mit anschliessender �berschussverteilung vorgegangen und hat dem Kl�ger zwei Drittel des �berschusses zuerkannt (S. 15). Soll die angemessene Entsch�digung in Form eines erh�hten nachehelichen Unterhalts bezahlt werden, muss aus dem Urteil bzw. der Scheidungsvereinbarung klar hervorgehen, unter welchem Titel die Zahlungen erfolgen. Die Angabe ist unabdingbar, zumal sich Vorsorgeausgleich in Rentenform und Unterhaltsrente sowohl bez�glich Vererblichkeit als auch hinsichtlich Ab�nderbarkeit unterscheiden (Sutter/Freiburghaus, a.a.O., N. 20 zu Art. 124 ZGB; vgl. auch Baumann/Lauterburg, a.a.O., N. 67 zu Art. 124 i.V.m. N. 77 zu Art. 123 ZGB; Schneider/Bruchez, a.a.O., S. 245 bei/in Anm. 231).
3.4.4 Der Kl�ger bestreitet nicht, dass die Vorsorgebed�rfnisse der Parteien vergleichbar sind. Er h�lt die Entsch�digung gleichwohl f�r ungerechtfertigt, weil die Beklagte nach der Scheidung ein erheblich gr�sseres Verm�gen besitze, als ihm selber verbleibe. Die kantonsgerichtliche Feststellung, die Parteien h�tten ein �hnlich hohes Verm�gen, beruhe auf einem offensichtlichen Versehen. Die R�ge ist begr�ndet. Dabei ist es allerdings unzul�ssig, einfach die Vorschlagsberechnung der Schlussabrechnung gegen�berzustellen. Dadurch werden Ersatzforderungen und Ersatzschulden doppelt ber�cksichtigt. Hingegen trifft es zu, dass die Beklagte nach der g�terrechtlichen Auseinandersetzung �ber ein Barverm�gen (einschliesslich Ersatzforderungen ihres Eigenguts) von rund Fr. 370'000.-- verf�gt (E. 2.5 hiervor) und damit ein um rund Fr. 150'000.-- h�heres Verm�gen als der Kl�ger besitzt (vgl. die Zusammenstellungen auf S. 10 ff. des kantonsgerichtlichen Entscheids). Soweit Eigeng�ter bestehen, handelt es sich je um einen Oldtimer, wobei der Sachwert des kl�gerischen Eigenguts um rund Fr. 70'000.-- geringer ist als derjenige des Eigenguts der Beklagten. Mehr oder andere Verm�genswerte sind weder behauptet noch festgestellt.
W�hrend der Kl�ger sich keinen Verm�gensertrag anrechnen lassen muss, wird der Beklagten der Ertrag ihres gesamten Barverm�gens im Umfang von Fr. 925.-- pro Monat auf den Unterhalt angerechnet (E. 4.3 hiernach). Soll der ihr geb�hrende Unterhalt gew�hrleistet bleiben, muss sie das Verm�gen in seiner Substanz m�glichst erhalten k�nnen. Die Unterhaltspflicht dauert bis und mit Juli 2008. Nach seinem Eintritt in die AHV-Berechtigung am 1. August 2008 darf der Kl�ger, der eine halbe Invalidenrente von Fr. 850.-- bezieht, mit einer Altersrente aus der beruflichen Vorsorge von rund Fr. 1'700.-- rechnen (vgl. den Versicherungsausweis, B 15/5). Demgegen�ber wird die Beklagte nach ihrem Eintritt in die AHV-Berechtigung nur �ber den Ertrag aus ihrem Verm�gen von maximal Fr. 925.-- verf�gen. Trotz vergleichbarer Vorsorgebed�rfnisse ist der Unterschied in den finanziellen Mitteln, die den Ehegatten nebst der ordentlichen AHV-Rente zur Verf�gung stehen, doch erheblich, so dass eine angemessene Entsch�digung als gerechtfertigt erscheint.
Ohne diese Entsch�digung m�sste die Beklagte zudem gezwungenermassen ihr Verm�gen anzehren, womit sich der Ertrag verminderte und der soeben gezeigte Unterschied in den Vorsorgemitteln noch gr�sser w�rde. Der Kl�ger �bersieht n�mlich, dass die Beklagte nicht mit Vollendung ihres 62. Altersjahres Anspruch auf eine AHV-Rente erheben kann, sondern - seit der 10. AHV-Revision - erst mit Vollendung des 64. Altersjahres (Art. 21 Abs. 1 lit. b AHVG und lit. d der Schlussbestimmungen der �nderung vom 7. Oktober 1994, Bundesgesetz �ber die Alters- und Hinterlassenenversicherung [SR 831.10]). Die Beklagte wird am 1. Oktober 2010 in die AHV-Berechtigung eintreten und den ihr geb�hrenden Unterhalt bei gleichbleibenden Bed�rfnissen w�hrend zweier Jahre allein bestreiten m�ssen, da die Unterhaltspflicht des Kl�gers (Fr. 1'300.-- pro Monat, E. 4.5 hiernach) ja im Juli 2008 endet.
3.4.5 Von der w�hrend der Ehe erworbenen Austrittsleistung des Kl�gers, die kurz vor der Scheidung insgesamt Fr. 125'282.-- betragen hat, hat das Kantonsgericht der Beklagten mit Fr. 42'000.-- rund einen Drittel zugesprochen. In Anbetracht der nach der Scheidung jeweilen zur Verf�gung stehenden finanziellen Mittel, der befristeten Unterhaltspflicht des Kl�gers und der Vorsorgebed�rfnisse beider Parteien ist nicht ersichtlich, inwiefern die kantonsgerichtliche Regelung den Kl�ger benachteiligen k�nnte. Insgesamt lassen seine Vorbringen die Festsetzung der angemessenen Entsch�digung gem�ss Art. 124 ZGB nicht als bundesrechtswidrig erscheinen.
3.5 Was die Zahlung der angemessenen Entsch�digung angeht, hat das Kantonsgericht die Pensionskasse des Kl�gers angewiesen, von dessen Austrittsleistung Fr. 42'000.-- auf ein Freiz�gigkeitskonto der Beklagten zu �bertragen.
3.5.1 Das Gesetz regelt die Form nicht, in der die angemessene Entsch�digung gem�ss Art. 124 ZGB zu zahlen ist. Je nach Verm�genslage kann sowohl eine Kapitalleistung als auch eine Rentenleistung zugesprochen werden. Das Freiz�gigkeitsgesetz sieht vor, im Scheidungsurteil k�nne bestimmt werden, dass ein Teil der Austrittsleistung auf Anrechnung an die angemessene Entsch�digung �bertragen wird (Art. 22b Abs. 1 FZG). Nach der bundesr�tlichen Botschaft (a.a.O., S. 106) setzt diese M�glichkeit voraus, dass beim pflichtigen Ehegatten noch kein Versicherungsfall eingetreten ist (gl.M. Walser, a.a.O., N. 16, und Baumann/Lauterburg, a.a.O., N. 65 zu Art. 124 ZGB; Schneider/Bruchez, a.a.O., S. 245). Weder die Botschaft noch die ihr folgenden Autoren befassen sich in diesem Zusammenhang mit dem Vorsorgefall "Teilinvalidit�t", bei dem nicht das ganze Altersguthaben in eine Rente "umgewandelt" wird, sondern die eine H�lfte davon dem Altersguthaben eines voll erwerbst�tigen Versicherten gleichgestellt ist und damit grunds�tzlich als Austrittsleistung teilbar bleibt (E. 3.2.2 hiervor). Auf diesen Sachverhalt verweisen die Kommentatoren Sutter/Freiburghaus: Wurde der erwerbst�tige Ehemann, der �ber eine gute berufliche Vorsorge verf�gt, zu 50 % teilinvalid, so kann nach ihrer Auffassung ein Teil der noch vorhandenen Austrittsleistung der nicht erwerbst�tigen Ehefrau �bertragen werden (a.a.O., N. 19 zu Art. 124 ZGB; gl.M. Th. Koller, Wohin mit der angemessenen Entsch�digung nach Art. 124 ZGB?, ZBJV 138/2002 S. 1 ff., 5 Anm. 18; vgl. auch Gr�tter/Summermatter, Erstinstanzliche Erfahrungen mit dem Vorsorgeausgleich bei Scheidung, insbesondere nach Art. 124 ZGB, FamPra.ch 2002 S. 641 ff., 646 und 649).
Weder dem Gesetzeswortlaut, der in allen drei Amtssprachen �bereinstimmt, noch den Materialien lassen sich Anhaltspunkte daf�r entnehmen, dass die Anordnung dieser Zahlungsform eine Austrittsleistung von bestimmtem Umfang voraussetzt oder davon abh�ngt, dass beim entsch�digungspflichtigen Ehegatten kein Vorsorgefall eingetreten ist. Es gen�gt, dass eine Austrittsleistung vorhanden ist. Der Gesetzeszweck gebietet keine Einschr�nkung des offenen Wortlautes. Art. 22b FZG lehnt sich an den am 1. Januar 1995 in Kraft getretenen aArt. 22 FZG an (Botschaft, a.a.O., S. 109). Danach konnte das Gericht bestimmen, dass ein Teil der Austrittsleistung, die ein Ehegatte w�hrend der Dauer der Ehe erworben hat, an die Vorsorgeeinrichtung des andern �bertragen und auf scheidungsrechtliche Anspr�che, welche die Vorsorge sicherstellen, angerechnet wird (Abs. 1). Der Gesetzgeber wollte damit keine neuen Anspr�che begr�nden, sondern eine Finanzierungsquelle f�r bereits bestehende Anspr�che er�ffnen und damit der Tatsache Rechnung tragen, dass in vielen Ehen zu einem wesentlichen Teil lediglich in Form von Anwartschaften gegen�ber einer Vorsorgeeinrichtung gespart wird und die finanziellen Mittel h�ufig nicht vorhanden sind, um scheidungsrechtliche Vorsorgeanspr�che abzugelten (Botschaft, BBl 1992 III 533, S. 598 f.; aus der Rechtsprechung: BGE 121 III 297 E. 4 S. 299 ff.; 124 III 52 E. 2b S. 55 f.).
3.5.3 Die Vorsorgeeinrichtung des Kl�gers hat die H�he des Guthabens mitgeteilt, das f�r die Berechnung der zu teilenden Austrittsleistung massgebend ist. Es handelt sich dabei um einen Betrag von Fr. 62'641.-- (E. 3.2.2 hiervor). Aus G�terrecht hat der Kl�ger bereits rund Fr. 256'000.-- an die Beklagte bezahlt und wird rund Fr. 84'000.-- noch bezahlen m�ssen (E. 2.5 hiervor), wof�r ihm das Kantonsgericht einen Zahlungsaufschub von sechs Monaten gew�hrt hat (Art. 218 ZGB). Unter diesen Umst�nden ist es zwar nicht v�llig ausgeschlossen, dass der Kl�ger zu einer weiteren Kapitalleistung innert bestimmter Frist imstande w�re. Das Kantonsgericht hat sein Ermessen jedoch nicht verletzt, indem es nach Art. 22b FZG vorgegangen ist und die Beklagte mit der �bertragung eines Teils (Fr. 42'000.--) der beim Kl�ger noch vorhandenen Austrittsleistung im Sinne von Art. 124 ZGB entsch�digt hat.
3.6 Mit seiner eidgen�ssischen Berufung hat der Kl�ger ein �rztliches Zeugnis eingereicht, in dem seine Arbeitsunf�higkeit auf mehr als 50 % eingesch�tzt wird. Als zweite Berufungsbeilage liegt eine Best�tigung der Pensionskasse des Kl�gers vor, wonach eine Aufteilung der Austrittsleistung dann nicht mehr m�glich sein werde, wenn die eidgen�ssische Invalidenversicherung eine ganze Rente ausrichten w�rde. Nebst diesen beiden Schreiben vom 22. Februar 2002 hat der Kl�ger in einer Zusatzeingabe den Vorbescheid der kantonalen IV-Stelle vom 20. August 2002 nachgereicht, demzufolge ihm ab 1. Juni 2002 eine volle IV-Rente zustehen soll.
Nach der st�ndigen Rechtsprechung des EVG sind Vorsorgeeinrichtungen, die ausdr�cklich oder unter Hinweis auf das Gesetz vom gleichen Invalidit�tsbegriff wie die Invalidenversicherung ausgehen, an die Invalidit�tsbemessung der IV-Stelle gebunden, ausser sie erweise sich als offensichtlich unhaltbar (zuletzt: Urteil B 26/01 vom 29. November 2002, E. 2.1 nicht publ. in: BGE 129 V 73, aber publ. in: SZS 2003 S. 142). Die Verbindlichkeit des Entscheids der IV-Stelle ist insoweit nicht absolut (vgl. dazu Moser, Die berufsvorsorgerechtliche Bindungswirkung von IV-Entscheiden, AJP 2002 S. 926 ff.; Z�nd, Enge Bindung der Vorsorgeeinrichtungen an die Feststellungen der IV-Organe, SZS 2001 S. 31 ff., S. 34 ff.).
3.6.2 Bei dieser Sachlage erscheint es allerdings als fraglich, ob die Anweisung an die kl�gerische Pensionskasse, einen Teil der Austrittsleistung des Kl�gers auf ein Freiz�gigkeitskonto der Beklagten zu �bertragen, dereinst vollstreckt werden kann. F�r diesen Fall, dass sich die Hauptleistung im Nachhinein nicht vollstrecken l�sst, h�tte die Beklagte subsidi�r beantragen k�nnen, den Kl�ger zu einer Ersatzleistung zu verpflichten. Zu einer derart bedingten Leistung oder zu einer Verpflichtung unter entsprechenden Vorbehalt kann auch das Bundesgericht verurteilen (vgl. Art. 74 Abs. 2 BZP i.V.m. Art. 40 OG; BGE 103 II 110 E. 5a S. 113). Die Ausf�llung eines bedingten Urteils setzt allerdings einen entsprechenden Berufungsantrag voraus, der hier fehlt (Messmer/Imboden, a.a.O., N. 119 S. 160 bei/in Anm. 4).
3.6.3 Auf Grund der kantonsgerichtlichen Feststellungen kann nicht abschliessend beurteilt werden, ob die Pensionskasse des Kl�gers die �bertragung von Fr. 42'000.-- auf ein Freiz�gigkeitskonto der Beklagten tats�chlich wird verweigern k�nnen. In rechtlicher und verfahrensm�ssiger Hinsicht f�llt dabei Folgendes in Betracht:
Sollte die Pensionskasse des Kl�gers vorg�ngig die Durchf�hrbarkeit der beabsichtigten Regelung best�tigt haben, m�sste sie wohl den im Scheidungsurteil festgesetzten Betrag von Fr. 42'000.-- auf das Freiz�gigkeitskonto der Beklagten �bertragen, selbst wenn im Zeitpunkt der Vollstreckung keine Austrittsleistung des Kl�gers mehr vorhanden w�re (vgl. etwa Schneider/Bruchez, a.a.O., S. 249 f. bei/in Anm. 245 und 247). Sollte sie hingegen die Durchf�hrbarkeit nicht best�tigt haben, k�nnte sich die Pensionskasse des Kl�gers m�glicherweise weigern, die im Scheidungsurteil angeordnete �bertragung zu vollziehen. Der Beklagten verbliebe allenfalls die M�glichkeit, gegen die Einrichtung der beruflichen Vorsorge Klage zu erheben (Art. 25 FZG; vgl. etwa Schneider/Bruchez, a.a.O., S. 254 bei/in Anm. 264). Die Beklagte k�nnte auch in Betracht ziehen, in einem Nachverfahren zu verlangen, dass die kantonalen Gerichte das Scheidungsurteil diesbez�glich erg�nzen, sei es, dass die Best�tigung �ber die Durchf�hrbarkeit der getroffenen Regelung noch eingeholt wird, oder sei es, dass eine andere Form bestimmt wird, in der die geschuldete Entsch�digung gem�ss Art. 124 ZGB vom Kl�ger zu bezahlen ist. Denn die Frage der Durchf�hrbarkeit h�tte im Verfahren nach Art. 22b FZG entschieden werden m�ssen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie zum Gegenstand eines Nachverfahrens gemacht werden kann, wenn der daherige Entscheid f�lschlicherweise unterblieben sein sollte (vgl. etwa Sutter/Freiburghaus, a.a.O., N. 67 zu Art. 122/141-142 ZGB, f�r den analogen Fall, dass das Gericht eine Scheidungsvereinbarung ohne entsprechende Durchf�hrbarkeitsbest�tigung genehmigt).
Gem�ss Art. 125 Abs. 1 ZGB besteht Anspruch auf nachehelichen Unterhalt ("einen angemessenen Beitrag"), soweit einem Ehegatten nicht zuzumuten ist, f�r den ihm geb�hrenden Unterhalt unter Einschluss einer angemessenen Altersvorsorge selbst aufzukommen. Absatz 2 z�hlt die f�r die Beantwortung dieser Frage insbesondere massgebenden Kriterien auf, die auch bei der Bemessung des Beitrags zu ber�cksichtigen sind ("ob ein Beitrag zu leisten sei und gegebenenfalls in welcher H�he und wie lange"). Absatz 3 nennt die Voraussetzungen, unter denen ein Beitrag "ausnahmsweise versagt oder gek�rzt werden" kann. Strittig ist zur Hauptsache die Eigenversorgungskapazit�t der Beklagten, ihr Bedarf und der ihr anrechenbare Verm�gensertrag.
4.1 Die Parteien haben im Jahre 1967 geheiratet und den gemeinsamen Haushalt Ende 1993 aufgehoben. Nach einer solchen Ehe von langer Dauer besteht Anspruch auf Fortf�hrung der w�hrend der Ehe gelebten Lebenshaltung bzw. bei ungen�gender Leistungsf�higkeit auf gleichwertige Lebensf�hrung wie der Unterhaltspflichtige (BGE 129 III 7 E. 3.1.1 S. 8). Da die finanziellen M�glichkeiten der Parteien weder sehr bescheiden noch aussergew�hnlich gut sind, kann - entgegen der Darstellung des Kl�gers - eine �berschussverteilung Platz greifen (Urteil des Bundesgerichts 5C.100/2002 vom 11. Juni 2002, E. 3.1, publ. in: FamPra.ch 2002 S. 829/830). Die Behauptung des Kl�gers, das Kantonsgericht habe den Halbteilungsgrundsatz angewendet, entbehrt der Grundlage. Das Kantonsgericht hat dem Kl�ger vielmehr zwei Drittel des �berschusses zugewiesen, offenbar damit ihm ein gewisser Anreiz erhalten bleibt, seiner Erwerbst�tigkeit weiterhin nachzugehen (vgl. BGE 118 II 229 E. 4 S. 235). Zu Unrecht bezieht der Kl�ger sodann die Ausf�hrungen zu den Erg�nzungsleistungen auf sich selbst. Das Kantonsgericht hat lediglich allgemein festgehalten, dass der "geb�hrende Unterhalt" - den der Kl�ger der Beklagten zu bezahlen hat - nicht deshalb tiefer angesetzt werden kann, weil die Unterhaltsberechtigte dereinst allenfalls Erg�nzungsleistungen beanspruchen k�nnte; die famili�re Unterhaltspflicht gehe dem Anspruch auf Erg�nzungsleistungen zur AHV/IV vor (vgl. BGE 128 III 257 E. 2c, nicht ver�ffentlicht). Die vom Kantonsgericht angewendeten Berechnungsgrunds�tze sind nicht zu beanstanden.
4.2 Als der gemeinsame Haushalt der Ehegatten aufgehoben wurde, war die Beklagte siebenundvierzig Jahre alt. Das Kantonsgericht hat angenommen, es h�tte von ihr erwartet werden k�nnen, dass sie wenigstens eine bezahlte Teilzeitt�tigkeit aufnehme; das sei ihr, weil sie inzwischen voll invalid geworden sei, weder m�glich noch zumutbar. Der Kl�ger wendet dagegen ein, die Vollinvalidit�t der Beklagten beziehe sich auf ihre T�tigkeit als Hausfrau und nicht auf jegliche Erwerbst�tigkeit, z.B. ausser Haus. Das Kantonsgericht h�tte deshalb die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit der Beklagten durch neutrale Fach�rzte abkl�ren lassen m�ssen.
Wo ein Ehegatte - wie hier die Beklagte - w�hrend einer Ehe von langer Dauer die Kinder betreut, den Haushalt besorgt, auf eigene Erwerbst�tigkeit verzichtet und im Zeitpunkt der tats�chlichen Trennung bzw. der Scheidung das f�nfundvierzigste Altersjahr erreicht hat, spricht eine widerlegbare Richtigkeitsvermutung tats�chlicher und wertender Natur dagegen, dass ihr die Aufnahme einer Erwerbst�tigkeit noch zuzumuten ist (Urteil des Bundesgerichts 5C.129/2001 vom 6. September 2001, E. 3b/aa, publ. in: FamPra.ch 2002 S. 150).
An den verwiesenen Stellen (Ziffer III/1.4 S. 13 f. der Berufungsantwort und Anschlussberufung, B 14, bzw. Ziffer B/I/b S. 2 f. der Eingabe vom 2. Oktober 2001, B 106) hat der Kl�ger keine Antr�ge auf Begutachtung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit der Beklagten gestellt, um die gezeigte Vermutung umzustossen. Von Bundesrechts wegen ist das Kantonsgericht deshalb nicht verpflichtet gewesen, bei ausgewiesener Invalidit�t der Beklagten weitere Abkl�rungen zu deren allenfalls noch vorhandenen Berufsm�glichkeiten und -aussichten zu treffen; eine abweichende kantonale Regelung vorbehalten, gilt die Verhandlungsmaxime (BGE 128 III 411 E. 3.2.2 Abs. 1 S. 414).
4.3 Nebst dem IV-Renteneinkommen von monatlich Fr. 1'681.-- hat das Kantonsgericht der Beklagten einen Ertrag von Fr. 675.-- pro Monat auf dem ihr aus der g�terrechtlichen Auseinandersetzung zufallenden Barverm�gen angerechnet. Der Einwand des Kl�gers, das Kantonsgericht gehe versehentlich von einem Verm�gen in der H�he von bloss Fr. 270'000.-- aus, ist berechtigt. Die Beklagte hat nach der g�terrechtlichen Auseinandersetzung ein Barverm�gen von rund Fr. 370'000.-- (E. 2.5 hiervor). Das Kantonsgericht hat seinen �berlegungen offenbar das Wertschriftenverzeichnis der Beklagten gem�ss Steuererkl�rung zugrunde gelegt und nicht beachtet, dass sich der Betrag gem�ss eigenem Urteil um rund Fr. 90'000.-- erh�ht. Sodann h�lt der Kl�ger den angewendeten Zinssatz von drei Prozent f�r bundesrechtswidrig. Mit der Festsetzung eines durchschnittlichen Zinssatzes auf l�ngere Sicht und bei gew�hnlicher, also nicht risikoreicher Verm�gensanlage hat das Bundesgericht sich eher selten zu befassen (z.B. BGE 115 II 309 E. 3b S. 314: 4.5 %). Indessen erscheinen drei Prozent mit Blick auf die derzeitige Wirtschaftslage nicht als bundesrechtswidrig. Eine noch erheblich h�here Rendite kann auf Dauer nicht erwartet werden, nachdem der f�r vergleichbare Anlagebed�rfnisse (Sicherheit und Ertrag) beh�rdlich festgesetzte Mindestzinssatz f�r Altersguthaben der beruflichen Vorsorge mit Wirkung ab dem 1. Januar 2003 von 4 % auf 3.25 % zur�ckgenommen worden ist (Art. 12 BVV 2). Der Verm�gensertrag der Beklagten bel�uft sich damit auf Fr. 925.-- pro Monat.
4.4 In den Bedarf des Kl�gers hat das Kantonsgericht die Aufwendungen f�r Steuern nach dessen Angaben eingesetzt (unter Hinweis auf B 106), aber um den h�heren Abzug f�r nachehelichen Unterhalt korrigiert. Es hat festgehalten, die "�brigen Bedarfspositionen sind nicht umstritten" (S. 17), und hat die Steuern der Beklagten auf Fr. 540.-- pro Monat bemessen.
Die Zusammenrechnung der Bedarfspositionen auf Seiten der Beklagten ergibt Fr. 3'091.-- statt Fr. 3'101.--; das Bundesgericht kann diesen offensichtlichen Rechnungsfehler von Amtes wegen berichtigen. Die Versehensr�ge des Kl�gers ist sodann begr�ndet. An der angegebenen Stelle (S. 3 der Eingabe vom 2. Oktober 2001, B 106) hat er den geltend gemachten Steuerbetrag (gem�ss Massnahmenentscheid) vor Kantonsgericht bestritten und verlangt daf�r lediglich Fr. 125.-- einzusetzen (gem�ss ausgewiesener Steuerbelastung im Jahre 1999, B 85). Die Feststellung, diese Bedarfsposition sei nicht umstritten, beruht deshalb auf einem offensichtlichen Versehen.
Entgegen der Ansicht des Kl�gers kann allerdings nicht einfach auf eine fr�here Steuerveranlagung abgestellt werden. Es ist der nacheheliche Unterhalt zu ber�cksichtigen, der von der Beklagten als Einkommen zu versteuern sein wird. Da Steuern und bedarfsabh�ngige Unterhaltsbeitr�ge einander gegenseitig bedingen und Steuern auf l�ngere Dauer zu bezahlen sind, ist es schwierig, den genauen Steuerbetrag zu ermitteln. Das monatliche Einkommen der Beklagten betr�gt rund Fr. 2'600.-- (IV-Rente: Fr. 1'681.--; Verm�gensertrag: Fr. 925.--). Werden in das kantonsgerichtliche Berechnungsschema (S. 17) die vorgeschlagenen Steuerwerte eingesetzt (Fr. 125.-- bzw. Fr. 540.--) ergibt das einen Unterhaltsbeitrag von rund Fr. 900.-- bzw. Fr. 1'300.-- und damit ein Monatseinkommen der Beklagten von Fr. 3'500.-- bzw. Fr. 3'900.--. Bei Abz�gen/Freibetr�gen von rund Fr. 10'000.-- (B 86) betr�gt das steuerbare Jahreseinkommen zwischen Fr. 32'000.-- und Fr. 37'000.--, so dass sich die Annahme eines mittleren Steuerbetrags von Fr. 470.-- pro Monat rechtfertigt. Der monatliche Steuerbetrag auf einem steuerbaren Verm�gen von rund Fr. 300'000.-- sodann ist mit Fr. 70.-- nicht zu tief bemessen. Einen Betrag f�r Steuern von Fr. 540.-- pro Monat in den Bedarf der Beklagten einzusetzen, verletzt insoweit kein Bundesrecht (vgl. zu diesen Steuerfragen: Vetterli, Scheidungshandbuch, St. Gallen/ Lachen SZ 1998, S. 214 ff.).
4.5 In der kantonsgerichtlichen Unterhaltsrechnung ist der Verm�gensertrag der Beklagten auf Fr. 925.-- zu erh�hen (E. 4.3 hiervor). Das Gesamteinkommen der Parteien betr�gt damit Fr. 8'606.-- und deren Gesamtbedarf Fr. 6'137.--, was einen Einkommens�berschuss von Fr. 2'469.-- ergibt. Der Bedarf der Beklagten (Fr. 3'091.--) abz�glich ihre Eink�nfte (Fr. 2'606.--) zuz�glich einen Drittel des �berschusses (Fr. 823.--) ergibt einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'308.-- oder gerundet von Fr. 1'300.--. Der kantonsgerichtlich auf Fr. 1'500.-- festgelegte Unterhaltsbeitrag ist entsprechend herabzusetzen.
Aus den dargelegten Gr�nden muss die Berufung teilweise gutgeheissen werden. Der Kl�ger obsiegt insgesamt zu rund einem Viertel (Art. 156 Abs. 3 und Art. 159 Abs. 3 OG). �ber die Gerichts- und Anwaltskosten des kantonalen Verfahrens wird das Kantonsgericht zu entscheiden haben (Art. 157 und Art. 159 Abs. 6 OG).
Die Berufung wird teilweise gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist. Die Dispositiv-Ziffern 2 bis 4 des Entscheids des Kantonsgerichts St. Gallen (II. Zivilkammer) vom 17. Dezember 2001 werden aufgehoben und wie folgt ge�ndert:
Er hat ihr das Fahrzeug BMW 328 Cabrio, Baujahr 1937, samt den dazugeh�rigen Papieren herauszugeben.
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 4'000.-- wird zu drei Vierteln dem Kl�ger und zu einem Viertel der Beklagten auferlegt.
Die Sache wird zur Neuverlegung der Kosten und Entsch�digung f�r das kantonale Verfahren an das Kantonsgericht zur�ckgewiesen.