Source: http://schlecht-partner.de/news/aktuelle-news/page/8/
Timestamp: 2017-03-27 02:46:20
Document Index: 386639252

Matched Legal Cases: ['§ 297', '§ 342', '§ 342', '§ 8', '§ 8', '§ 8']

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DRS 21 (Kapitalflussrechnung)
Eine Kapitalflussrechnung zählt zu den Pflichtbestandteilen eines Konzernabschlusses nach § 297 Abs. 1 HGB. Die inhaltliche Ausgestaltung wird jedoch durch das Gesetz nicht näher bestimmt. Das DRSC (Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee) hat daher Leitlinien entwickelt, wie eine den deutschen Konzern-GoB entsprechende Kapitalflussrechnung ausgestaltet sein sollte (§ 342 Abs. 1 Nr. 1 HGB). So wurde DRS 21 "Kapitalflussrechnung" am 08.04.2014 durch das BMJ gem. § 342 Abs. 2 HGB bekanntgemacht.Hinsichtlich der Änderungen des DRS 21 sowie deren Implikationen für die Praxis erscheint ein Beitrag von Werner Schulze, WP und Dr. Benjamin S. Cortez, StB in der nächsten Ausgabe Heft 3/2015 des Going Public Magazin.Bei Fragen hierzu oder rund um IFRS kontaktieren Sie uns gerne. Ansprechpartner:Werner Schulze, WP Tel.: 089 / 24 29 16 30E-Mail: w.schulze@schlecht-partner.de
Mittelständische Firmen erwirtschaften fast 95 % der deutschen Wirtschaftsleistung
Mittelständische Firmen erwirtschaften fast 95 % der deutschen Wirtschaftsleistung. So sehr sie sich nach Größe, Rechtsform und Branche auch unterscheiden mögen, eines ist ihnen gemein: Die Frage der Finanzierung stellt stets eine besondere Herausforderung dar. Nicht zuletzt die Erfahrungen und Folgen der jüngsten Finanzkrise sollten Anlass sein für eine nachhaltige Ausrichtung der Finanzierung. So unterliegt zugleich der Markt der Mittelstandsfinanzierung aktuell einem Wandel. Neben der klassischen Banken- und Beteiligungsfinanzierung sind insbesondere alternative Finanzierungsquellen wie die Finanzierung via Anleihe (sog. Mittelstandsanleihe), VC-/PE-Investments sowie auch Crowdfunding aktuell interessante Finanzierungsquellen. Die Wahl der Finanzierung ist auch durch die bilanziellen und steuerliche Implikationen geprägt. Bei Fragen rund um die Mittelstandsfinanzierung stehen wir...
Steuerliche Behandlung von Spenden im Ausland
Nach Urteil des FG Düsseldorf v.14.01.2013 (11 K 2439/10 E) sind Spenden an im Ausland ansässige gemeinnützige Organisationen nur dann steuerlich absetzbar, wenn der Spendenempfänger die deutschen gemeinnützigkeitsrechtlichen Vorgaben erfüllt und der Spender dies gegenüber dem für ihn zuständigen Finanzamt durch Vorlage geeigneter Belege nachweist.Nach Ansicht des FG kann eine Spende nur dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn der Empfänger nach seiner Satzung oder seinem Stiftungsgeschäft und aufgrund seiner tatsächlichen Geschäftsführung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dient. Im Fall einer Auslandsspende habe der Spender dies ggü. dem Finanzamt nachzuweisen. Hier sind als Nachweis geeignet dabei u. a. die Satzung, der Tätigkeitsbericht oder Aufzeichnungen über Vereinnahmung und die Verwendung der Spendengelder. Wenn entsprechende...
Steuerliche Berücksichtigung von Due-Diligence-Kosten bei gescheiterter Akquisition
Entstehen einer Körperschaft im Zusammenhang mit einer gescheiterten Akquisition von Anteilen an einer anderen Körperschaft Due - Diligence – Kosten, so stellt sich die Frage nach deren steuerlichen Berücksichtigung. Hierbei sind die Due-Diligence-Kosten, die einer Körperschaft im Zusammenhang mit einer gescheiterten Akquisition von Anteilen an einer anderen Körperschaft entstanden sind, nicht etwa als Anschaffungsnebenkosten dem Abzugsverbot des § 8b Abs. 3 Satz 3 KStG zu unterwerfen, sondern sind in voller Höhe abzugsfähig. Der BFH hat in seinem Urteil vom 09.01.2013 - I R 72/11 ( BStBl 2013 II S. 343) bestätigt, dass das Abzugsverbot in § 8b Abs. 3 Satz 3 KStG nur für solche Aufwendungen gilt, die in einem Zusammenhang mit einem Anteil i. S. des § 8b Abs. 2 KStG stehen. An einem solchen Zusammenhang fehle es, wenn es trotz Due - Diligence - und ggf. anderen Transaktions- und...
Gesellschafterwechsel bei Personengesellschaft führt zu anteiligem Untergang von gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen
Ergibt sich bei der Ermittlung der Gewerbesteuerbemessungsgrundlage ein Verlust, so kann dieser im Grundsatz in den folgenden Jahren mit positiven Gewerbeerträgen verrechnet werden. Dies setzt allerdings voraus, dass Unternehmens- und Unternehmeridentität besteht. Bei Personengesellschaften führt demnach die Veränderung der Beteiligungsverhältnisse dazu, dass ein etwaiger vortragsfähiger Gewerbeverlust untergeht, soweit er auf ausgeschiedene Gesellschafter entfällt. Eine Verrechnung des dann verbleibenden Verlustvortrags in späteren Jahren ist nur noch mit dem Teil des Gewerbeertrags möglich, der auf die Mitunternehmer entfällt, die zur Zeit der Verlustentstehung beteiligt waren. Hierzu werden die vortragsfähigen Gewerbeverluste einer Personengesellschaft jährlich den Gesellschaftern entsprechend ihrer Beteiligungsquote zugerechnet. Bei Ausscheiden eines Gesellschafters mindert sich der...
Aufgrund der zunehmenden Globalisierung, der Digitalisierung sämtlicher Bereiche der wirtschaftlichen Tätigkeit sowie dem damit einhergehenden Zusammenwachsen der Märkte steigen die Interdependenzen. Mithin ist die Risikobeurteilung und potentielle Krisenverursacher in Unternehmen schwierig. So werden die Fallstricke, die das Erreichen der Unternehmensziele gefährden Zahlreicher. Es ist daher eine erhöhte Aufmerksamkeit und die Identifizierung und Entwicklung geeignete Instrumente notwendig. Auswahl von Risiken, mit denen Unternehmen konfrontiert sind:AusfallrisikenLieferantenrisikenWechselkursrisikenKonjunkturelle RisikenZinsrisikenLiquiditätsrisikenReputationsrisikenCompliance-RisikenIT-RisikenAls Instrumente des Risikomanagements sind zu nennen:Hedging-Strategien, um Zins- Währungsschwankungen auszugleichen;Aktiven Liquiditätsmanagement (Cash Pooling etc.), zur Vermeidung...