Source: http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=BImSchV+18&psml=bsbawueprod.psml&max=true&aiz=true
Timestamp: 2020-08-15 10:35:31
Document Index: 207295352

Matched Legal Cases: ['Art. 1', '§ 7', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 2', 'Art. 1', '§ 2', '§ 2', '§ 5', 'Art. 1', '§ 6', 'Art. 1', '§ 7', '§ 6', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', '§ 5', 'Art. 1']

Landesrecht BW 18. BImSchV | Bundesnorm | Gesamtausgabe | Achtzehnte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes | gültig ab: 26.10.1991
Anhang 1 - Anhang 2
Amtliche Abkürzung: 18. BImSchV
Ausfertigungsdatum: 18.07.1991
Gültig ab: 26.10.1991
Fundstelle: BGBl I 1991, 1588 (1790)
FNA: FNA 2129-8-18
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 1 V v. 1.6.2017 I 1468
(+++ Textnachweis ab: 26.10.1991 +++)
§ 7 Inkraftsetzung BImSchV 18 26.10.1991
Achtzehnte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes 18.07.1991
Eingangsformel 18.07.1991
§ 1 Anwendungsbereich 18.07.1991
§ 2 Immissionsrichtwerte 01.06.2017
§ 3 Maßnahmen 18.07.1991
§ 4 Weitergehende Vorschriften 18.07.1991
§ 5 Nebenbestimmungen und Anordnungen im Einzelfall 01.06.2017
§ 6 Zulassung von Ausnahmen 09.02.2006
§ 7 Zugänglichkeit der Norm- und Richtlinienblätter 09.02.2006
Schlußformel 18.07.1991
§ 8 Inkrafttreten 09.02.2006
Anhang 1 01.06.2017
Anhang 2 01.06.2017
tags innerhalb der Ruhezeiten am Morgen 60 dB(A), im Übrigen 65 dB(A),
tags innerhalb der Ruhezeiten am Morgen 58 dB(A), im Übrigen 63 dB(A),
tags innerhalb der Ruhezeiten am Morgen 55 dB(A), im Übrigen 60 dB(A),
tags innerhalb der Ruhezeiten am Morgen 50 dB(A), im Übrigen 55 dB(A),
tags innerhalb der Ruhezeiten am Morgen 45 dB(A), im Übrigen 50 dB(A),
§ 2 Abs. 2: IdF d. Art. 1 Nr. 1 V v. 1.6.2017 I 1468 mWv 9.9..2017
(4) Bei Sportanlagen, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung baurechtlich genehmigt oder - soweit eine Baugenehmigung nicht erforderlich war - errichtet waren und danach nicht wesentlich geändert werden, soll die zuständige Behörde von einer Festsetzung von Betriebszeiten absehen, wenn die Immissionsrichtwerte an den in § 2 Abs. 2 genannten Immissionsorten jeweils um weniger als 5 dB(A) überschritten werden; dies gilt nicht an den in § 2 Abs. 2 Nr. 5 genannten Immissionsorten.
§ 5 Abs. 4: IdF d. Art. 1 Nr. 2 V v. 1.6.2017 I 1468 mWv 9.9..2017
§ 6: Eingef. durch Art. 1 Nr. 1 V v. 9.2.2006 I 324 mWv 1.3.2006
§§ 7 u. 8: Früher §§ 6 u. 7 gem. Art. 1 Nr. 2 V v. 9.2.2006 I 324 mWv 1.3.2006
Für die Beurteilung einzelner kurzzeitiger Geräuschspitzen wird deren Maximalpegel LAFmax herangezogen.
Sofern Impulse und/oder auffällige Pegeländerungen in der Teilzeit Ti mehr als einmal pro Minute auftreten, ist der Wirkpegel LAFTm,i nach dem Taktmaximalverfahren mit einer Taktzeit von 5 Sekunden zu bestimmen. Dieser beinhaltet bereits den Zuschlag Kl,i für Impulshaltigkeit und/oder auffällige Pegeländerungen ( LAm,i Kl,i für Impulshaltigkeit und/oder auffällige Pegeländerungen (LAm,i + Kl,i = LAFTm,i). Bei Anlagen, die Geräuschimmissionen mit Impulsen und/oder auffälligen Pegeländerungen in der Teilzeit Ti mehr als einmal pro Minute hervorrufen und vor Inkrafttreten dieser Verordnung baurechtlich genehmigt oder - soweit eine Baugenehmigung nicht erforderlich war - errichtet waren, ist für die betreffende Teilzeit ein Abschlag von 3 dB(A) zu berücksichtigen.
Für die Berechnung der Mittelungspegel werden für alle Schallquellen die mittleren Schalleistungspegel LWAm, die Einwirkzeiten , die Raumwinkelmaße, gegebenenfalls die Richtwirkungsmaße, die Koordinaten der Schallquellen und der Immissionsorte, die Lage und Abmessungen von Hindernissen und außerdem für schallabstrahlende Außenbauteile von Gebäuden die Flächen S und die bewerteten Bauschalldämm-Maße R'w benötigt.
Anhang 1: Früher Anhang gem. Art. 1 Nr. 3 V v. 1.6.2017 I 1468 mWv 9.9..2017
Anhang 1 (früher Anhang) Nr. 1.1 Satz 2 bis 4: Früher Satz 2 u. 3 gem. u. idF d. Art. 1 Nr. 3 V v. 9.2.2006 I 324 mWv 1.3.2006
Maßnahmen, die in der Regel keine wesentliche Änderung im Sinne von § 5 Absatz 4 darstellen:
Flutlichtanlagen,
nicht überdachte Stellplätze bis insgesamt 100 m2,
nicht überdachte Lagerflächen bis 300 m2,
Einrichtung von Sport- und Spielflächen,
Zugänge und Zufahrten,
Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere von Solaranlagen in, an und auf Dach- und Außenwandflächen,
Änderungen der äußeren Gebäudegestaltung,
Nutzungsänderungen durch Solaranlagen an Dach und Wänden,
Auswechseln von Belägen auf Sport- und Spielflächen,
Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, insbesondere die Umwandlung von Tennen- oder Rasenspielflächen in Kunststoffrasenspielflächen,
Erneuerung von Ballfangzäunen, Einzäunungen, Barrieren, Kantsteinen, Zuschauerplätzen,
Erweiterung der Sanitär- und Umkleidebereiche,
Neubau von Garagen,
Umbau der Spielflächen nach dem Stand der Technik,
Umbau von Anlagen zur Erfüllung immissionsschutzrechtlicher und anderer öffentlich-rechtlicher Anforderungen,
Beregnungsanlagen,
Modifizierung der Sportanlage, insbesondere durch den Neubau von Spiel- und Klettergeräten, Trimm- und Kräftigungsgeräten, Kletterwänden oder Boulebahnen,
Rückbau von Teilen der Anlage,
Neubau von Vereinsheimen und
Neubau oder Austausch von Lautsprecheranlagen.
Anhang 2: Eingef. durch Art. 1 Nr. 4 V v. 1.6.2017 I 1468 mWv 9.9..2017