Source: https://digital.zlb.de/viewer/image/15821614/1/
Timestamp: 2020-02-29 01:25:06
Document Index: 243176306

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 35', '§ 8', '§ 8', '§ 35', '§75']

Auslobungsunterlagen - intranda GmbH
Kleinarchitekturen IGA Berlin 2017 : Berlin Marzahn-Hellersdorf / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Nichtoffenes Vergabeverfahren mit integriertem Planungswettbewerb Kleinarchitekturen IGA Berlin 2017 Berlin Marzahn-Hellersdorf
Gartenbauausstellung ; Wettbewerb ; Online-Publikation
Elektronische Ressource (PDF-Datei: 52 S., 20.2 MB)
Datum des Herunterladens: 18.09.2014
Kws 220 Naturraum. Landschaft: Gartenarchitektur. Gartengestaltung
urn:nbn:de:kobv:109-opus-238770
Wettbewerb Auslobung
Kleinarchitekturen IGA Berlin 2017 Berlin Marzahn-Hellersdorf Auslobungsunterlagen
Kleinarchitekturen IGA Berlin 2017 Berlin Marzahn-Hellersdorf Auslobungsunterlagen Wettbewerbsphase
Herausgeber und Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin in Zusammenarbeit mit der IGA Berlin 2017 GmbH Andrea Gerischer, IGA Berlin 2017 GmbH Ralf Walter, IGA Berlin 2017 GmbH Wettbewerbsauslobung Maria Rünz, Landschaftsarchitektin Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren mit Stephanie Matern, M.Sc. Architektur Digitale Bearbeitung Stephanie Matern, M.Sc. Architektur Titelbild Malte Lorenzen Druck A&W Digitaldruck, Berlin
Anlass und Ziel.........................................................................................7 Teil 1	 Verfahren.....................................................................................9 1.1	 Auftraggeber / Bauherr und Verfahrenskoordinator.....................9 1.2	 Art des Verfahrens.......................................................................9 1.3	 Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe.............................10 1.4	Teilnahmeberechtigt...................................................................10 1.5	 Preisgericht und Vorprüfung.......................................................10 1.6	 Ausgabe der Vergabeunterlagen...............................................12 1.7	 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten..............................................12 1.8	Rückfragen.................................................................................13 1.9	 Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen....................................13 1.10	 Geforderte Leistungen...............................................................13 1.11	 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung......................................15 1.12	Beurteilungskriterien..................................................................15 1.13	Preise.........................................................................................16 1.14	 Weitere Bearbeitung..................................................................16 1.15	 Eigentum und Urheberrecht.......................................................17 1.16	Verfassererklärung.....................................................................17 1.17	 Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten.........17 1.18	 Haftung und Rückgabe..............................................................18 1.19	 Zusammenfassung der Termine.................................................18 Teil 2 	 Situation und Planungsvorgaben...........................................23 2.1	 2.2	 2.3	 2.4	 2.5	 2.6	 2.7	 Teil 3	 Städtebauliche und landschaftsräumliche Einbindung...............23 Historische Entwicklung.............................................................26 Das Planungsgebiet...................................................................28 Die Internationale Gartenausstellung Berlin 2017......................28 Erschließung und Verkehr..........................................................35 Technische und Versorgungsinfrastruktur..................................37 Planerischer Rahmenbedingungen............................................38 Wettbewerbsaufgabe...............................................................35
3.1	 Übergeordnete Zielsetzungen....................................................35 3.2	 Gestalterische Zielsetzung.........................................................35 3.3	Kleinarchitekturprogramm.................................................................36 3.4	 Funktionale Anforderungen........................................................36 3.5	 Technische Anforderungen.........................................................36 3.6	 Vertrags- und Finanzierungsmodell...........................................39 3.7	 Baukosten / Wirtschaftlichkeit....................................................39 3.8	 Nachhaltigkeit / Energieeffizienz / Ökologische Zielsetzung......40 3.9	 Barrierefreies Bauen..................................................................41 3.10	 Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien..................41 Teil 4	 Anhang......................................................................................43 4.1	 Digitale Anlagen.........................................................................43 4.2	Fotodokumentation....................................................................46 4.3	Quellenverzeichnis.....................................................................49 4.4	Abbildungsverzeichnis...............................................................49
Kleinarchitekturen IGA Berlin 2017 | Anlass und Ziel
Die vorliegende Auslobung betrifft die erste Phase des VOLVerhandlungsverfahren „Kleinarchitekturen“. In dieser ersten Phase wird nach den Regeln der RPW ein Wettbewerb durchgeführt. Die Preisträger dieses Wettbewerbs werden anschließend in einer zweiten Phase des VOL-Verhandlungsverfahrens zu Vertragsverhandlungen eingeladen. Der vorliegende Auslobungstext schafft die Grundlage für das Wettbewerbsverfahren; die Verfahrensregeln für die sich anschließende Phase sind in einem gesonderten Dokument erläutert. Im Jahr 2009 fiel die Wahl auf Berlin als Standort für die Internationale Gartenausstellung 2017 (IGA Berlin 2017). Die Veranstaltung spielt eine aktive Rolle bei der Umsetzung gesamtstädtischer Stadtentwicklungsstrategien. Im Jahr 2012 hat der Berliner Senat die klima- und sozialgerechte Weiterentwicklung der Grün- und Freiräume als Kernthema der Berliner Stadtentwicklung beschlossen und diese in den drei Säulen schöne Stadt, produktive Landschaft und urbane Natur programmatisch gefasst. Daran knüpft die Konzeption der IGA Berlin 2017 im Bezirk MarzahnHellersdorf am östlichen Stadtrand an und entwickelt mit dem Wuhletal, den Gärten der Welt und dem Kienberg den äußeren Berliner Parkring des Berliner Freiraumsystems weiter. Mit der IGA Berlin 2017 entsteht inmitten der Großsiedlungen Marzahn und Hellersdorf eine Parkerlebnislandschaft der Zukunft. Es werden Besucher und Besucherinnen aus der ganzen Welt ebenso wie Berliner Bürger und Bürgerinnen über einen Zeitraum von April bis Oktober 2017 ein Gartenfestival von besonderer Attraktivität erleben können. Die IGA Berlin 2017 GmbH rechnet in der Analyse mit ca. 2,4 Mio. Besuchern, welchen ein umfassendes Veranstaltungsangebot und eine Vielzahl von Garten- und Naturerlebnissen geboten werden. Um die Besucherschaft gastfreundlich zu empfangen und umfassend zu versorgen, sind Orte und Baulichkeiten differenziert und markant auszugestalten. Etlichen individuellen wie gemeinschaftlichen Bedürfnissen muss Rechnung getragen werden. Dafür sind Funktionsgebäude und Infrastrukturen verschiedenster Art, wie z. B. Pavillons, Ausstellungsräume, Kassenhäuschen und Veranstaltungsorte im Freien, Versorgungskioske und Toilettenanlagen zwingend erforderlich. Um ein überzeugendes Angebot für diese Kleinarchitekturen zu erhalten wird zur Vergabe des Auftrages ein VOL-Verhandlungsverfahren nach öffentlichem Teilnehmerwettbewerb mit integriertem Planungswettbewerb nach RPW 2013 durchgeführt. Aufgabe des Planungswettbewerbs wird es sein, für diese Funktionsgebäude eine Gestaltsprache zu finden, die als eine Leitidee durch das große Ausstellungsgelände der IGA Berlin 2017 führen wird. Für die unterschiedlichen Nutzungsansprüche werden wiedererkennbare, markante und nachhaltig produzierte Kleinarchitekturen zu entwerfen sein. Die Wettbewerbsergebnisse sollen das einheitliche Erscheinungsbild der IGA Berlin 2017 mitprägen und können gleichzeitig auch für zukünftige Gartenschauen konzeptionell wiederverwendbar sein.
Im Rahmen des Wettbewerbs wird ein Konzept zu einem wirtschaftlichem Gesamtkonzept erwartet, welches den Herstellern eine weitere Vermarktung der Kleinarchitekturen ermöglicht. Dabei soll der IGA Berlin 2017 ein Nutzungs¬recht für die Dauer der internationalen Gartenausstellung (April bis Oktober 2017) einräumt werden. Das zur Verfügung stehende Gesamtbudget über 500.000 € ist als Anschubfinanzierung oder Leasingrate zu betrachten.
Kleinarchitekturen IGA Berlin 2017 | Teil 1 Verfahren
Teil 1	 Verfahren 1.1	 Auftraggeber / Bauherr
Auslober und Bauherr IGA Berlin 2017 GmbH Wettbewerbskoordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstr. 6 10179 Berlin Maria Rünz, II D 22 Tel.: +49 (0)30/9025-2021 Fax: +49 (0)30/9025-2533 E-mail: maria.ruenz@senstadtum.berlin.de IGA Berlin 2017 GmbH Projektmanagement Turm 8 Columbiadamm 10 12101 Berlin Andrea Gerischer Tel.: +49 30 700 906 – 317 E-Mail: a.gerischer@iga-berlin-2017.de in Zusammenarbeit mit Stephanie Matern, M.Sc. Architektur
Die Ausschreibung erfolgt im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens über eine Lieferleistung gemäß VOL/A mit integriertem, nicht offenen Planungswettbewerb gemäß den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013). Dem Wettbewerb wurde ein öffentlicher Teilnehmerwettbewerb vorgeschaltet. Das anschließende Verhandlungsverfahren wird mit den Preisträgern durchgeführt. Es wird daraus ein Lieferauftrag an einen Hersteller erfolgen. Bei dem Wettbewerb handelt es sich um ein nicht anonymes Verfahren. Die VOF findet keine Anwendung. Kommunikation Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt weitgehend über E-Mail.
Dem integriertem Planungswettbewerb liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) sowie das Rundschreiben SenStadtUm VI A Nr. 01/2013 (Einführung der RPW 2013, www.stadtentwicklung.berlin. de/aktuell/Wettbewerbe/Grundlagen und die VOL/A (Ausgabe 2009, http://www.berlin.de/vergabeservice/rechtsverwaltvorschr/rechtsquellen. htm ) zugrunde, soweit nachstehend nichts anderes ausgeführt ist. Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der RPW 2013 einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse, dürfen nur über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - II D - abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Wettbewerb bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden (durch Vermerk auf der Verfassererklärung). Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine spezielle Rechtsgrundlage für die Führung dieser Datei fehlt.
1.4	Teilnahmeberechtigung
Das Vergabeverfahren richtet sich an Hersteller und an Arbeitsgemeinschaften aus Herstellern und freischaffenden Gestaltern. Die Zusammenarbeit mit Betriebswirten oder sonstigen Vertriebsexperten wird empfohlen. Zur Teilnahme am Vergabeverfahren wurden entsprechend der Ankündigung im EU-Amtsblatt vom 16.01.2014 in einem vorgeschalteten Teilnehmerwettbewerb 12 Bieter oder Bietergemeinschaften ausgewählt.
Fachpreisrichterinnen	 Cornelia Horsch und Fachpreisrichter	 Produkt Designerin, Berlin 				Nanni Grau 				Architektin, Berlin
Henry Ripke 				Architekt, Berlin 				Christof Geskes 				Landschaftsarchitekt, Berlin Stellvertretende 		 Fachpreisrichter		 Jörg Weber Architekt, Esch-sur-Alzette
Maik Böhmer 				Landschaftsarchitekt, Berlin Sachpreisrichterinnen	 Christoph Schmidt und Sachpreisrichter	Geschäftsführer 				IGA Berlin 2017 GmbH 				Jochen Sandner 				Bundesgartenschaugesellschaft DBG 				Beate Profé 				 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und 		 				Umwelt Berlin 				Freiraumplanung und Stadtgrün Stellvertretende 		 Katharina Langsch Sachpreisrichterinnen	 Geschäftsführerin und Sachpreisrichter	 IGA Berlin 2017 GmbH 				Renate Behrmann 				Bundesgartenschaugesellschaft DBG 				Ursula Renker 				 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und 		 				Umwelt Berlin 				Freiraumplanung und Stadtgrün 				Peter Ostendorff 				 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und 		 				Umwelt Berlin			 				Auswahlverfahren und Wettbewerbe
Sachverständige		 Ralf Walter 				IGA Berlin 2017 GmbH 				Sven Haberecht 				Prokurist 				IGA Berlin 2017 GmbH 				 Isabel Jaden / Jan-Pieter Grießmann 				Grün Berlin GmbH 				 				 				Christoph-Markus Ewald
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und 		 				Umwelt Berlin 				Oberste Bauaufsicht 				Jürgen Mursell 				Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin 				Bauaufsicht 				N.N. 				Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin 	 	 	 	 Straßen- und Grünflächenamt 				Ingo Wessel 				Gastronomie 				 Vorprüfung			Landschaftsarchitektur 				Katharina Schütze 				Architektur 				Petr Barth 				wird bei Bedarf verstärkt
Ausgabe der Vergabeunterlagen
Die Wettbewerbsunterlagen werden den ausgewählten Bewerbern am 02. April 2014 per Post und per mail zugesendet.
Aufgrund der Teilung des Verfahrens in zwei Phasen (Wettbewerb, anschließend Verhandlungsverfahren) teilen sich auch die von den Teilnehmern einzureichenden Unterlagen in zwei Phasen auf: In der ersten Phase (Wettbewerbsphase) sind nur die im vorliegenden Dokument aufgeführten Unterlagen einzureichen. Endgültige Vertragsangebote werden erst nach Abschluss des Wettbewerbs von den Preisträgern abgefordert. Die Wettbewerbsarbeiten müssen spätestens am 02. Juni 2014 bis 16 Uhr bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - II D Brückenstraße 6 D - 10179 Berlin, Raum 4.026, Etage 4 (Jannowitzcenter) eingegangen sein. Es gilt nicht das Datum des Poststempels. Der Verfasser trägt die Verantwortung, dass die geforderten Leistungen am 02. Juni 2014 um 16 Uhr vorliegen. Die Wettbewerbspläne sind gerollt in einer eckigen Planverpackung abzuliefern. Die Materialprobe ist ausreichend verpackt und wiederverschließbar einzureichen.
Kennzeichnung der Arbeiten Die eingereichten Arbeiten sind mit dem Namen der Verfasser zu versehen.
1.8	Rückfragen
Schriftliche Rückfragen zur Auslobung können bis zum 11. April 2014 um 12 Uhr ausschließlich per E-Mail an folgende Adressen gesendet werden: maria.ruenz@senstadtum.berlin.de Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Ausschreibung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Die Rückfragen werden ggf. mit dem Preisgericht bzw. mit den Sachverständigen erörtert. Zusätzlich wird ein Rückfragenkolloquium am Dienstag, den 29. April 2014 um 10 Uhr in den Räumen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, R. 9023, 9.OG, Brückenstraße 6, D-10179 Berlin, nahe U- und S-Bahn Jannowitz-Brücke angeboten. Einen Anspruch auf Reisekostenerstattung besteht nicht. Das Rückfragen-Protokoll wird Bestandteil der Auslobung sein und wird zeitnah nach dem Kolloquium ausschließlich per Mail zugesendet.
Unterlagen zur Durchführung des Planungswettbewerbs sind: –	 die vorliegende Auslobungsunterlagen –	 die Zusammenstellung der Rückfragen und Antworten –	 CD-ROM mit digitalen Daten (siehe Auslobung 4.1). Hinweis Jeder Teilnehmer des Verfahrens verpflichtet sich, die vorliegenden digitalisierten Daten und Pläne nur für die Beteiligung am Verfahren zu nutzen. Daten, die im Rahmen der Bearbeitung als Zwischenprodukte anfallen und nicht an den Auslober abgegeben werden, sind nach Abschluss des Wettbewerbes zu löschen.
Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: 1.	 Leitkonzept mit Herleitung und bildlichem Aufzeigen einer Produktfamilie und ihrer modularen Erweiterbarkeit in geeignetem Maßstab 2.	 Darstellung eines mobilen Pavillons zur Vermietung im M 1:20 (mit dem Informationsgehalt M 1:50) in Grundriss und zwei Ansichten oder zwei Perspektiven ohne Fundamentierung 3.	 Darstellung eines V.I.P-Pavillons im M 1:20 (mit dem Informationsgehalt M 1:50) in Grundriss, Aufsicht und zwei Ansichten
4.	 Darstellung eines Kiosk /Imbiss im M 1:20 (mit dem Informationsgehalt M 1:50) in Grundriss, Aufsicht und zwei Ansichten 5.	 Darstellung eines Kassenhäuschens im M 1:20 (mit dem Informationsgehalt M 1:50) in Grundriss, Aufsicht und zwei Ansichten ohne Fundamentierung 6.	 Darstellung eines Systemschnitts im M 1:20 (mit dem Informationsgehalt M 1:50) einer repräsentativen Kleinarchitektur mit Fundamentierung 7.	 Darstellung einer temporären Überdachung für einen Veranstaltungsort geplant im M 1:50 und abgebildet im M 1:20 in Grundriss, Aufsicht und zwei Ansichten 8.	 Darstellung einer Einhausung für beispielsweise Toilettencontainer usw. im M 1:50 in einer Ansicht 9.	 Erläuterungstext mit Leitidee, Konzeptbeschreibung und Darlegung der Materialität (max. 4000 Zeichen ohne Leerzeichen) auf dem Plan 10.	 aterialien- und Farbkombination auf einer Sperrholzfläche von 1m x M 0,6 m befestigt 11.	Erläuterung zur vom Bieter bevorzugten Vertragskonstruktion (Kauf oder Miete oder Leasing oder eine Kombination davon, auch einzelne Modelle sind zugelassen) mit Erläuterung des Vertriebskonzeptes im Hinblick auf weitere Gartenausstellungen (die Einzelheiten bleiben dem Verhandlungsverfahren vorbehalten; im Wettbewerbsverfahren werden die Erläuterungen nur vorsorglich mit Blick auf die Kostenobergrenze von 500.000 € (netto) und die Gesamtplausibilität abgefordert) 12.Flächenermittlung lt. Formblatt (s. Anhang 4.1.5) 13.Ein kompletter zweiter Plansatz zur Vorprüfung, gefaltet auf Din A4 14.Verkleinerung der Abgabepläne in DIN A3 15.Je eine .pdf Datei Abb. Pavillon und Abb. Überdachung für den Vorprüfbericht (insg. 1 DIN A4 Seite) 16.Verzeichnis der eingereichten Unterlagen und Hängeplan 17.Verfassererklärung auf beiliegendem Formblatt (siehe Anhang 4.1.5) Die aufgeführten geforderten Leistungen Nr. 1-9,11-15 sind in Papierform zu erbringen (siehe Allgemeine Hinweise). Zusätzlich geforderte Leistungen in digitaler Form Zusätzlich sind folgende Leistungen in digitaler Form auf CD-ROM zu erbringen (für Vorprüfung, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung): –	 die Präsentationspläne als Windows-kompatible .tif-Dateien in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi –	 die Präsentationspläne als .pdf-Datei(en) mit eingebundenen Pixeldarstellungen in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi –	 der Prüfplan als Windows-kompatible .dxf- oder .dwg-Datei (AutoCAD 2000 oder tiefer) –	 geforderten Leistungen Nr. 9, 11, 12, 14, 15 als .pdf Dateien Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Windows-kompatiblen .tif-Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden.
Die CD-ROM selbst trägt als Titel nur den Bieternamen, mit dem auch die schriftlichen Pläne gekennzeichnet werden. Die einzelnen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist der Verfassername, danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Dateititel. Beispiele: -	 Pavillon: Mustermann_Pavillon_Grundriss.tif -	 Kiosk: Mustermann_Kiosk_Ansicht1.tif In den Dateinamen dürfen keine Leer- und Sonderzeichen vorkommen. Die CD-ROM ist für Mac- und Windows-kompatiblen PC zu erstellen. Sollte dies aus technischen Gründen nicht möglich sein, dann ist die CDROM zumindest für Windows-kompatiblen PC zu erstellen. Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck. Allgemeine Hinweise Für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten stehen pro Arbeit zwei 2 m hohe  Rolltafeln mit einer Hängefläche von 1,96 m (Breite) x 1,46 m (Höhe) zur Verfügung. Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Gemäß RPW 2013 § 5 Abs. 2 werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen oder gegen bindende Vorgaben des Auslobers verstoßen, von der Vorprüfung ausgesondert. Farbige Darstellungen sowie erläuternde Skizzen sind zugelassen. Ausschlusskriterien/Verstoß gegen bindende Vorgaben Die für die Wettbewerbsaufgabe verbindlichen Vorgaben werden im Sinne der Innovation und des Wettbewerbsgedankens auf folgende grundsätzliche Anforderungen begrenzt: Es werden keine bindenden Vorgaben im Sinne der RPW 2013 § 5 Abs. 1 und § 6 Abs. 2 formuliert.
Das Beurteilungsverfahren ist unter § 6 Abs. 2 der RPW 2013 sowie in der Anlage VI und VII der RPW 2013 dargestellt. Ergänzend gilt Folgendes: Die eingereichten Arbeiten werden entsprechend RPW 20013, Anlage VI vorgeprüft. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe können die Sachverständigen zur Unterstützung der Vorprüfer hinzugezogen werden. Die Ergebnisse der Vorprüfung werden dem Preisgericht als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten.
1.12	Beurteilungskriterien
Programmerfüllung - Teil 1, Verfahren Konzept - Funktion der Bauwerke im künftigen Leitsystem
- Modulare Erweiterbarkeit - Wiedererkennbarkeit - Flexibilität, Mobilität Gestaltung - Gestalt- und Konstruktionsqualität - Material und Innenausstattung Nutzungen - Nutzbarkeit (z.B. Auslagemöglichkeit) - Barrierefreiheit - Sicherheitsanspruch - Wettertauglichkeit, Wetterschutz - mediale Nachrüstbarkeit - handhabbare Aufbaubarkeit Realisierbarkeit - Nachhaltigkeit in der Materialität - Einhaltung des Kostenrahmens - Pflege und Unterhaltung
1.13	Preise
Die Wettbewerbssumme (RPW 2013 § 7 Abs. 2) ist auf der Basis des § 35 HOAI ermittelt. Für Preise stehen insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung. Die Preissumme wird unter den Preisträgern wie folgt aufgeteilt: 1.Preis 			 5.000 Euro 2.Preis			3.000 Euro 3.Preis			2.000 Euro Über die Preise hinaus ist eine Reisekostenerstattung nicht vorgesehen. Die Preise werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Die Mehrwertsteuer von derzeit 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt.
Nach Abschluss der Wettbewerbsphase werden die Preisträger vom Auslober schriftlich zur Abgabe eines Vertragsangebots aufgefordert. Hierzu werden vom Auslober gesonderte Vergabeunterlagen verschickt, insbesondere ein Vertragsentwurf und Preisblätter. Das weitere Verfahren richtet sich dann nach den Verfahrensregeln wie in dem gesonderten Dokument zum Verhandlungsverfahren erläutert. Die Preisträger starten in dieses Verhandlungsverfahren mit einer Ausgangspunktzahl, die gemäß Matrix Ihrer Rangstelle bei der Preisverleihung entspricht. Die Zuschlagsmatrix ist so ausgestaltet, dass Punkterückstände aus dem Wettbewerb durch besonders gute Eigenschaften des Vertrags- und Honorarangebots ausgeglichen werden können.
Bereits jetzt ist ausdrücklich auf eine Besonderheit im Verhandlungsverfahren hinzuweisen: Für den Zuschlag gilt ein Ausschlusskriterium, nämlich eine Kostenobergrenze. Diese ist in den gesonderten Vergabeunterlagen zum Verhandlungsverfahren näher präzisiert. Angebote, aus denen hervorgeht, dass der Bieter mehr Geld vom Auslober verlangt als diese Kostenobergrenze, können keinen Zuschlag erhalten. Solche Angebote werden also von der Wertung ausgeschlossen. Dies hat fördermittel- und finanzierungsrechtliche Gründe. Die Vergabestelle wird dies zu Beginn des Verhandlungsverfahrens noch einmal in Erinnerung rufen.
Die eingereichten Planungsunterlagen der mit Preisen ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten werden Eigentum des Auslobers. Das Urheberrecht und das Recht der Veröffentlichung der Entwürfe bleiben dem Verfasser erhalten (RPW 2013 § 8 Absatz 3). Der Auslober ist berechtigt, die zur Beurteilung zugelassenen Planungsleistungen nach Abschluss des Wettbewerbs ohne weitere Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Verfasser werden dabei genannt.
1.16	Verfassererklärung
Durch die Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Bieter bzw. die Bietergemeinschaften, dass sie die geistigen Urheber der Angebote, gemäß den Vergabebedingungen teilnahmeberechtigt, mit einer Beauftragung zur Ausführung und Lieferung einverstanden und zur fachund termingerechten Durchführung in der Lage sind. Zudem versichert der Verfasser mit seiner Unterschrift, dass er mit den Verfahrensbedingungen gemäß Teil 1 der Auslobung einverstanden ist.
Bekanntgabe des Ergebnisses und Ausstellung der Arbeiten
Das Ergebnis des Wettbewerbs wird den Teilnehmern, deren Arbeiten mit Preisen ausgezeichnet sind, unmittelbar nach der Entscheidung des Preisgerichts mitgeteilt. Allen anderen wird das Ergebnis durch Übersendung des Preisgerichtsprotokolls mitgeteilt, der Öffentlichkeit über die Presse sowie im Internet unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbewerbe www.iga-berlin-2017.de Die zur Beurteilung zugelassenen Planungsleistungen werden mit den Namen der Verfasser, der Mitarbeiter und Sonderfachleute, den Preisen und dem Preisgerichtsprotokoll öffentlich ausgestellt. Eröffnung, Ort und Dauer der Ausstellung werden den Wettbewerbsteilnehmern (RPW 2013 § 8 Absatz 1) gesondert mitgeteilt.
Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Arbeiten haftet der Auslober nur im Fall nachweisbar schuldhaften Verhaltens. Die Angebote dieses Vergabeverfahrens bleiben im Eigentum des Auslobers und Bauherrn und werden grundsätzlich nicht zurückgegeben.
Ausgabe des Wettbewerbs	 2. April 2014 Rückfragen per Mail bis zum	 11. April 2014 Rückfragenkolloquium	 29. April 2014 Rückfragenbeantwortung per Mail bis zum	 5. Mai 2014 Abgabe der Arbeiten	 2. Juni 2014 Preisgericht 	 26. Juni 2014 Ausstellung	 voraussichtlich Ende August 2014 Verhandlungsverfahren	 bis Ende September
Kleinarchitekturen IGA Berlin 2017 | Teil 2 Situation und Planungsvorgaben
Teil 2 	 Situation und Planungsvorgaben 2.1	 Städtebauliche und landschaftsräumliche Einbindung
Lage im Stadtraum Das Ausstellungsgelände der Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017 (IGA) befindet sich im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, westlich des Blumberger Dammes. Es erstreckt sich von der Landsberger Allee im Norden bis zur Cecilienstraße im Süden. Die Hellersdorfer Straße begrenzt das am Stadtrand liegende Gelände im Osten.
Abb. 01: Luftbild 2012, M 1:15.000
Umgebende Bebauung Die Umgebung des IGA-Geländes ist hauptsächlich durch Wohnnutzung geprägt. Die vorherrschenden Baustrukturen bestehen aus einem Wechsel von Einfamilienhausgebieten und Großsiedlungen, die einen hohen Anteil an Grünflächen aufweisen. Dieser liegt im Bezirk Marzahn-Hellersdorf bei 22 qm pro Einwohner. Die größten Landschaftsräume des Bezirks sind das Wuhletal, welches zum IGA Gelände gehört und die südlich davon gelegenen Kaulsdorfer Seen. Östlich und westlich des Ausstellungsgeländes befinden sich offene und halboffene 5-12-geschossige Wohngebäude, sowie vereinzelt Wohnhochhäuser. Südwestlich des IGA Geländes wird das Stadtgebiet durch Einfamilienhausbebauungen und den Kleingartenverein „Am Kienberg e.V.“ geprägt. Nach Norden schließt sich ebenfalls eine Wohnhaussiedlung an, sowie der BVG Betriebshof Marzahn. Naturräumliche Einbindung Die Großsiedlungskomplexe und ihr Umfeld gehören zur naturräumlichen Einbindung der „Ostbrandenburgischen Platte“ und der Hochfläche des Barnim. Durch den Rückzug der Gletscher am Ende der letzten Eiszeit entstand eine leicht wellige Hochfläche, die sich zwischen Havel, Spree und Oder befindet. Der Barnim gehört mit 3.500 Hektar zum größten Naherholungsgebiet Berlins. Ein wichtiges naturräumliches Element ist das Wuhletal, welches eine landschaftliche Abgrenzung der Ortsteile Marzahn und Hellersdorf bildet. Dieser bedeutsame Grünzug am Lauf der Wuhle erstreckt sich vom Quellgebiet in Ahrensfelde bis zur Mündung in die Spree in Köpenick. Im Laufe der Zeit wurde der Naturraum Wuhle vielfach durch menschliche Eingriffe überformt. So entstanden 3 Erhebungen (Ahrensfelder Berg, Kienberg und Biesdorfer Höhe) durch Schuttablagerungen und die breit ausgebaggerte Neue Wuhle wurde bis 2003 als Ableiter für das Klärwerk Falkenberg genutzt. Jedoch wurden die Fließgewässer renaturiert und der heute mit 20 Kilometern längste Grüngürtel Berlins weist mehr als 250 Arten an Farn- und Blütenpflanzen und Tierarten auf. Dieser Naturraum bildet das größte Naherholungsgebiet von Marzahn-Hellersdorf. Gärten der Welt Die Gärten der Welt sind mit ihren Erweiterungsgebieten Herzstück der IGA Berlin 2017. Jährlich werden die bestehenden Gärten der Welt von über 700.000 Touristen und Berliner besucht. Im Westen wird das Gelände durch den Blumberger Damm und im Norden durch die Eisenacher Straße begrenzt. Der Park befindet sich mitten im Naherholungsgebiet Marzahns, das auch den Kienberg und das Wuhletal umfasst. Hauptattraktion der heute 21 ha großen Parkanlage sind 9 Gärten, die authentisch und detailgenau Gartenkulturen aus aller Welt zeigen. Daneben laden Spazierwege zum Flanieren und großangelegten Grünflächen zum Verweilen und Spielen ein. Gastronomische Einrichtungen ergänzen das Angebot. Mit dem Konzept der Zurschaustellung von Beispielen asiatischer, orientalischer und europäischer Gartenkunst sind die Gärten der Welt einmalig in Europa. Der Betreiber ist seit 2006 die Grün Berlin GmbH. Der Park ist ganzjährig geöffnet und kostenpflichtig.
Abb. 02: IGA Berlin 2017, geskes.hack, Landschaftsarchitektur mit VIC Brücken und Ingenieurbau und Kolb Ripke Architekten
Städtebauliche Entwicklung Das Gebiet liegt auf der Hochfläche des Barnim, das seit Jahrhunderten landwirtschaftlich geprägt ist. Auf den höher liegenden Flächen dominierte vorwiegend der Ackerbau, während im Wuhletal Weidewirtschaft stattfand. Jedoch waren die Böden sehr ertragsarm, sodass das Gebiet um Hellersdorf lange dünn besiedelt war. Im Dorf Marzahn gab es dagegen mehrere größere Bauernhöfe. Urkundlich erwähnt wurde Hellersdorf selbst als Helwichstorpp erstmals im Landbuch Karls IV im Jahre 1375. Im 17.Jahrhundert wurde Hellersdorf vom brandenburgischen Kanzler Johann von Löben gekauft und gehörte zu seinem Gutsbezirk Blumberg. Hellersdorf wurde im 19.Jahrhundert zum Rittergut ausgebaut, da es in den Besitz des Grafen von Arnim überging. Der Magistrat der Stadt Berlin beschloss 1875 den Bau eines Kanalisationssystems. Zur Verrieselung der Abwässer wurden bisher landwirtschaftlich genutzte Flächen um Berlin aufgekauft. So erwarb die Stadt Berlin 1886 das Rittergut Blumberg und errichtete Rieselfelder. Um 1230 wurde das Dorf Marzahn gegründet und unter dem Namen Morczane zum ersten Mal in einer Urkunde des Markgrafen Albrecht III erfasst. Im Landbuch Karls IV weist Marzahn im 14.Jahrhundert ca. 52 landwirtschaftliche Höfe aus. Nach dem Dreißigjährigen Krieg waren kaum noch Bauern da, um die Höfe zu bewirtschaften. Marzahn verfiel und ging in den Besitz des Kurfürsten Friedrich Wilhelm bis zum Jahr 1872. Auch in Marzahn wurden ab 1875 Rieselfelder angelegt. 1889 bekam es den ersten Bahnhof. Hellersdorf und Marzahn wurden 1920 mit zu Groß-Berlin eingemeindet und Teil des neuen Bezirks Lichtenberg. Nach dem 2.Weltkrieg gehörte der Bezirk zum sowjetischen Sektor. Auf dem VIII. Parteitag der SED 1971 wurde Marzahn als Neubaugebiet festgelegt um die damalige Wohnungsnot zu lösen. So wurde 1977 mit dem Bau von vorrangig elfgeschossigen Plattenbauten begonnen und bis zum Januar 1979 bezogen bereits 15.000 Menschen ihre neuen Wohnungen. 1979 wurden Marzahn und Hellersdorf aus dem bisherigen Stadtbezirk Lichtenberg ausgegliedert und Teil des neuen Stadtbezirks Berlin-Marzahn. Im Zuge der Errichtung des Neubaugebietes wurde 1986 der Bezirk Hellersdorf gegründet, in welchem bis 1990 etwa 40.000 Neubauwohnungen entstanden. Das Stadtbild von Hellersdorf wird hauptsächlich von fünf- bis sechsgeschossigen Wohngebäuden in Großtafelbauweise bestimmt. 1994 fand ein internationaler landschaftsplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb zum Hellersdorfer Graben statt. Diesen gewann das niederländische Landschaftsarchitekturbüro B+B. Das Ergebnis war die Sanierung des Geländes und die Umgestaltung zu einem durchgehenden Grünzug. Die Aufschüttungen früherer Jahre wurden abgetragen, Fuß- und Radwege angelegt sowie weitere Bäume und Sträucher angepflanzt. Außerdem wurde die Großplanung des ehemaligen Rohrbruchparks umgesetzt, dessen dreieckige Bodenmodulation in das Konzept der IGA Berlin 2017 integriert wird. Im Jahr 2001 wird der Bezirk Marzahn-Hellersdorf durch die Berliner
Bezirksreform gegründet. Der fusionierte Bezirk umfasst 100.000 Plattenbauwohnungen sowie die Kleinsiedlungen Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf. Entwicklung der Gärten der Welt Am 9. Mai 1987 öffnete die „Berliner Gartenschau“ anlässlich der 750-Jahrfeier Berlins nach den Plänen von Gottfried Funeck ihre Pforten. Nach der Wende wurde der Name in Erholungspark Marzahn (1991) geändert und das Areal überarbeitet. Der 21 ha großen Parklandschaft wurden großzügige Spiel- und Liegewiesen sowie Spielplätze hinzugefügt. Des Weiteren wurden die Sondergärten ergänzt und zahlreiche Bäume gepflanzt. Im Oktober 2000 präsentierte sich der Park wieder als Gärten der Welt mit dem neu hinzugefügten Chinesischen Garten (Planung: Klassische Institut für Gartenarchitektur Peking). Außerdem folgten 2003 der Japanische (Prof. Shunmyo Masuno, Tokio) und Balinesische Garten (Putu Edy Semara, Bali), 2005 der Orientalische Garten (Kamel Louafi, Berlin) und 2006 der Koreanische Garten (Samsung Everland Inc., Seoul), der ein Geschenk der Stadt Seoul an Berlin war. Der Karl-FoersterStaudengarten (Dr. Johannes Schwarzkopf, Potsdam, Dipl.-Ing. Christian Meyer, Berlin), ein Beispiel zeitgenössischer Gartenkunst aus Deutschland, wurde 2007 wiedereröffnet. Als Zeugnis der europäischen Gartenkultur wurde 2008 der Italienische Renaissance Garten (Levin Monsigny Landschaftsarchitekten, Berlin) und 2011 der Christliche Garten (relais Landschaftsarchitekten, Berlin) eröffnet. Vervollständigt wird der Park durch den Irrgarten und das Labyrinth (Gruppe F Landschaftsarchitekten), die oft verwendete Gestaltungselemente der europäischen Gartenkunst sind. Im Jahr 2010 und 2012 wurden die Gärten der Welt mit dem „Green Flag Award“ ausgezeichnet. Der aus Großbritannien stammende Preis wird besonders besucherfreundlichen Parks verliehen. Die Gärten der Welt gehören zu den ersten Parkanlagen Deutschlands, die diese Auszeichnung erhielten. Derzeit entsteht als Zeugnis europäischer Gartenkunst der englische Cottage Garden als 10. Garten der Welt. Internationale Gartenausstellung (IGA) Garten- und Pflanzenschauen wurden bereits im 18.Jahrhundert veranstaltet, jedoch hatten meist nur die Königshäuser und der Adel Zutritt. Im Fokus stand die Gestaltung von prunkvollen Parkanlagen oder privaten Hofgärten. Doch im Laufe des 18. und 19.Jahrhunderts begannen sich auch wohlhabende Bürger für die Gartenkunst zu interessieren und gründeten Pflanzengesellschaften und -vereine. So fand 1869 die erste Internationale Gartenausstellung in Hamburg statt. Heute findet alle 10 Jahre in Deutschland die Internationale Gartenausstellung statt. Die Koordinationsarbeit übernahm der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG). Doch da die Organisation immer anspruchsvoller wurde, gründete der ZVG 1993 die Deutsche BundesgartenschauGesellschaft mbH (DBG), die seitdem die Vergabe und Durchführung übernimmt. Bislang wurden die Internationalen Gartenaustellungen 1953, 1963 und 1973 jeweils in Hamburg, 1983 in München, 1993 in Stuttgart und 2003 in Rostock abgehalten. Wegen Konkurrenzgartenschauen auf europäischer Ebene wurde dieser Rhythmus geändert. Deutschland entschied sich ihre IGA immer in den 7er-Jahren zu veranstalten. Folglich findet die nächste internationale Gartenausstellung 2017 in Berlin statt.
Grundstück / Größe Das Wettbewerbsgebiet befindet sich zwischen der Landsberger Allee und der Cecilienstraße im Bezirk Marzahn-Hellersdorf und umfasst eine für die IGA vorgesehene Gesamtfläche von rund 169 ha. Das Gelände ist in das eintrittspflichtige IGA-Kerngelände (ca. 103 ha) und die IGAUmgebung (66 ha) gegliedert. Innerhalb des Kerngeländes sollen die Kleinarchitekturen geplant und realisiert werden. Das Ausstellungsgelände besteht aus vier unterschiedlich geprägten Landschaftsräumen. Zum einen ist das der Kienberg, der mit 102,2 Metern die zweithöchste Erhebung im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ist. Zum anderen das Wuhletal, Berlins längster Grünzug. Außerdem umfasst das IGA Gelände die „Gärten der Welt“ inklusive der 2010 erworbenen Erweiterungsflächen. Der „Auftakt Hellersdorf“ soll einer von zwei Haupteingängen werden. Eigentum Alle Flächen im Wettbewerbsgebiet befinden sich im Eigentum des Landes Berlin. Für die Flächen der Gärten der Welt, die Erweiterungsflächen, den Kienberg und Teile des Wuhletals wurden Nutzungsverträge zwischen dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf und der Grün Berlin GmbH geschlossen.
Die Internationale Gartenausstellung Berlin 2017
Zielsetzung der IGA Die IGA Berlin 2017 wird im Zeitraum von April bis Oktober für 170 Tage stattfinden. Es werden ca. 2,4 Millionen Besucher erwartet. Im Veranstaltungszeitraum sind über 10.000 Veranstaltungen, wie Lesungen, Theatervorführungen, Konzerte und Feste geplant. 2016 beginnt der Kartenvorverkauf. Die IGA spielt eine aktive Rolle bei der Umsetzung gesamtstädtischer Stadtentwicklungsstrategien. Sie setzt in Marzahn-Hellersdorf neue Impulse, um die Lebens- und Standortqualitäten an der städtischen Peripherie zu verbessern. Zwischen den Großsiedlungen Marzahn und Hellersdorf entsteht eine Parkerlebnislandschaft, welche die intensiv gestalteten Gärten der Welt mit den vielfältigen Naturräumen des Kienbergs und des Wuhletals zu einer weitläufigen, zusammenhängenden Stadtlandschaft und einem facettenreichen Erlebnisraum vereint. Damit entwickelt die IGA den äußeren Parkring des Berliner Freiraumkonzeptes weiter. Mit dem Anknüpfungspunkt der Gärten der Welt ist die IGA der Internationalität verpflichtet, sie ist Schrittmacherin im Dialog der Kulturen und wird die in den Gärten der Welt vorhandenen Kulturen stärker miteinander verbinden. Die urbane Lebenskultur soll durch ein vielfältiges Programm der IGA Berlin 2017 gefördert werden. Dies umfasst nicht nur die Profilierung grüner Natur- und Erholungsräume der neuen Stadtlandschaft, sondern auch Themen wie Ernährung, Gesundheit, sowie zukunftsweisende Ökologie-, Mobilitäts- und Energiekonzepte. Die Programmatik der IGA „Garten schauen“, „Natur erleben.“, „Urban gärtnern“, „Draußen bewegen“, „Neues entdecken und „Kunstvernetzen.“ - spiegelt sowohl das
Potenzial des Ortes als auch gegenwärtige gesellschaftliche Trends wider (siehe Teil 4 Anhang, 4.1.12, IGA-Rahmenkonzept).
Abb. 03: Lageplan zum Auftakt Hellersdorf der IGA Berlin 2017
Auftakt Hellersdorf Der Auftakt Hellersdorf befindet sich direkt gegenüber des U-Bahnhofs „Neue Grottkauer Straße“ im Südosten des Gartenschaugeländes und soll als einer von zwei Haupteingängen fungieren. Hier ist der Ankommenspunkt für ÖPNV-Reisende und hier befindet sich die Ein- und Ausstiegszone für Reisebusse. An der Schnittstelle zwischen Stadt- und Landschaftsraum wird ein attraktiver, einladender Eingangsbereich entstehen, der während des Ausstellungszeitraums ansprechende Gestaltungselemente, zahlreiche infrastrukturelle Einrichtungen, wie Kassenpavillons, WC-Container, VIP-Lounge, temporäre Kioske / Imbisse, etc. benötigt. Ein geplanter Steg über das Wuhletal wird die Gärten der Welt auch zukünftig an die U-Bahn anbinden, um deren Erreichbarkeit zu verbessern. Vom Auftakt Hellersdorf aus startet auch die geplante Seilbahn, die auf den Gipfel des Kienbergs und von dort in die Gärten der Welt führt. Ziel ist es auch, Hellersdorf zukünftig besser mit dem gesamten Landschaftsraum und Marzahn zu vernetzen.
Abb. 04: Flächenkonzept der IGA Berlin 2017
IGA–Tram
Weitere Funktionen im IGA-Gelände
Low-Budget-Gärten Essbare Stadt Urban Gardening Interkulturelle Gärten Schulgartenprojekt Bürgergarten Urbane Landwirtschaft Lokale Akteure Wanderweg
Haupteingang West
Gartenkunst Zukunftsgärten Generationsgärten
Balinesischer Garten Kulinarik Tropenschau
Karl-FoersterStauden-Garten Gartenkulturen Spielplatz
Bachpatenschaften Naturschutz Naturerlebnis
Labyrinth Spielplatz Renaissancegarten
Erneuerbare Energien Zauberwald
Spielplatz Chinesischer Garten
Efficient City Farming Vertikale Gärten Kunstgärten Gartenkunst Gemeinschaftsgärten Ausstellungshalle
Neu e uhl eW
Kienberg Gartenband
Seilbah
Seilbahn Ausblick Landmarke Aussichtsbauwerk
Biodiversität Waldumbau Kienstiege Hangrutsche
Seil bah n
Einfriedung IGA-Kerngelände IGA-Umgebung Gewässer Seilbahn Kassen
Sonnengarten Obsthang Gewässerreinigung DIY–Gärten Installationen
Rodelhang Seilbahn
Stadtumbau Wechselflor Parcours Renaturierung Umweltbildung
Sanitäre Einrichtungen / Bestand Gastronomie Kiosk Café
Haupteingang Ost
rfer St Helle rsdo raße
Information / Service Hundeservice Fahrradabstellanlagen Schließfächer Merchandising
IGA-Programmatik
Abgrenzung Programmatik Garten schauen. Natur erleben. Urban gärtnern. Neues entdecken. Draußen bewegen. Kunst vernetzen.
Mini–Mover
Wuhletal IGA BERLIN 2017
M 1:2500 02.08.2013
Abb. 05: Programmatik der IGA Berlin 2017
Wuhletal Das Wuhletal ist mit 20 Kilometern Berlins längster Grünzug und soll zu Teilen als IGA-Gelände genutzt werden. Die Wiesenlandschaft wird durchzogen von verschiedenen Gewässern, wie dem Wuhleteich, der Alten Wuhle, der Neuen Wuhle und dem Biesdorf-Marzahner Grenzgraben. Ziel ist es, die ökologischen Qualitäten des Wuhletals zu stärken, die Zugänglichkeit zu diesem grünen Naherholungsgebiet zu optimieren und den Naturraum neu erfahrbar zu machen. Der 15,4 Kilometer lange Wanderweg von Ahrensfelde bis nach Köpenick wird dauerhaft in das Konzept integriert. Im Wuhletal soll eine hohe Aufenthaltsqualität mit einem Nebeneinander von Freizeit, Erholung und Naturerleben entstehen. Für die IGA wird am Wuhleteich der „Platz am See“ geschaffen, der eine gastronomische Einrichtung erhalten soll. Kienberg Das rund 30 Hektar große waldartig bewachsene Kienberggelände ragt am höchsten Punkt 102 Meter empor. Auf dem Plateau des Berges wird der „Wolkenhain“ als Aussichtspunkt dienen, von dem aus ein Blick zum Alexanderplatz bis zu den Müggelbergen möglich sein wird.
Abb. 06: Platz am See
Das Gipfelplateau ist gleichzeitig auch der Haltepunkt der Seilbahn und beherbergt eine gastronomische Einrichtung. Durch die ökologische Weiterentwicklung des Kienberges durch ein „Stadtwaldprojekt“ sollen Offenlandflächen aufgebaut und so die Struktur- und Artenvielfalt erhöht werden. Gleichzeitig werden entsprechend der Programmatik „Draußen Bewegen“ Aktivitäts- und Bewegungsangebote integriert und die vorhandenen Stiegen und Wege aufgewertet.
Abb. 07: Ausichtsturm Wolkenhain auf dem Kienberg
Abb. 08: Kienbergterassen
Gärten der Welt Das nachhaltige Ziel bis zur IGA Berlin 2017 ist, die verschiedenen Gärten besser miteinander zu verbinden. Durch die Schaffung eines Besucherzentrums, Aktionsflächen sowie Kinderspielplätzen, Themengärten und Wasserwelten ist eine nachhaltige Parkentwicklung geplant. Die Infrastruktur der Gärten soll weiterentwickelt werden, indem die gastronomischen und andere Serviceeinrichtungen verbessert und ergänzt werden. Englischer Garten In der Realisierung befindet sich der 10. Internationale Garten, der als Thema die Englische Gartenkunst aufgreift. Dieses 6 ha große Areal soll ein Cottage, einen Cottage-Garten, einen Rosen- und Staudengarten sowie eine Obstwiese und ausgedehnte Rasen- und Erholungsflächen beinhalten. Besucherzentrum 2014 wird mit dem Bau eines Besucherzentrums am Eingang des Blumberger Damms begonnen. Das Eingangsgebäude des Luxemburger Architekturbüros WW+ wird die touristische Infrastruktur der Gärten der Welt verbessern, indem es einen Besucherservice, einen Informationsund Veranstaltungsbereich sowie gastronomische Einrichtungen beherbergt. Gartenband Kernstück der Gartenschau ist das geplante Gartenband, das sich mit der Zukunft des urbanen Grüns auseinandersetzt. Die Gartenroute beginnt in den Gärten der Welt, führt durch die Kienbergterrassen vorbei am Fuße des Kienberges bis zum Wuhleteich im Wuhletal. Es soll den Besucher an traditionellen Obstgärten bis hin zu Zukunftsgärten vorbeiführen. Hierdurch soll die Verknüpfung der zehn Gärten der Welt gestärkt und die fehlende räumliche Verbindung der Gärten der Welt mit dem Wuhletal geschaffen werden. Internationaler landschaftsarchitektonischer Wettbewerb Im September 2013 wurde der international ausgelobte Wettbewerb zur Gestaltung der Parkerlebnislandschaft und der IGA Berlin 2017 entschieden. 2015 soll mit der Realisierung des prämierten Entwurfes von geskes.hack Landschaftsarchitekten, VIC Brücken- und Ingenieurbau und Kolb Ripke Architekten begonnen werden. Der Gewinnerentwurf überzeugte durch sein „schlüssiges Gesamtkonzept“, welches die einzelnen
Landschaftsräume in Ihrer Eigenart belässt, sie gleichzeitig aber zu einem „logisch aufeinander Bezug nehmenden Ensemble“ vereint. Außerdem wurde die Schaffung eines Panoramaweges gewürdigt, der sich über die Wuhle entlang der Kienbergsohle bis in die Gärten der Welt erstreckt. Diese neu hinzugewonnene Wegeverbindung zwischen Marzahn und Hellersdorf führt die Besucher am Café am See, an abwechslungsreichen Hangterrassen sowie an atmosphärischen Wassergärten vorbei. Besonders gelobt wurde die poetische Erscheinung des Wolkenhains auf dem Kienberg sowie der Steg über die Wuhle mit der Terrasse am See. Die Gärten der Welt werden durch „eine Abfolge unterschiedlicher Themengärten“ ergänzt, die gleichzeitig „den offenen Charakter der Wiesenflächen“ bewahren.
Abb. 09: Blick in die Wassergärten
Abb. 10: Wassergärten Abb. 06-10: geskes.hack Landschaftsarchitekten, VIC Brücken und Ingenieurbau, Kolb Ripke Architekten
Abb. 11: Blick in die Wassergärten, Fa. Leitner und Kolb Ripke Architekten
Übergeordnete Erschließung Die übergeordnete Erschließung des Ausstellungsgeländes erfolgt über den Blumberger Damm, eine im Stadtentwicklungsplan (StEP) Verkehr als Hauptverkehrsader der Verbindungsfunktionsstufe II (übergeordnete Straßenverbindung) klassifizierte Straße, die an der Westseite des Wettbewerbsgrundstücks entlang führt. Die nördlich vom Gebiet gelegene Eisenacher Straße und südlich davon gelegene Cecilienstraße sind der Stufe III (örtliche Straßenverbindungen) zugeordnet. Erschließung der Gärten der Welt Das Grundstück ist derzeit vom Blumberger Damm sowie von der Eisenacher Straße verkehrlich erschlossen. Eine kleinere Parkplatzanlage für Autos und Busse befindet sich auf dem Gelände der Gärten der Welt, die über eine Einfahrt am Blumberger Damm erschlossen wird. Am Eingang der Eisenacher Straße ist eine weitere kostenpflichtige Parkplatzmöglichkeit vorhanden. Zufahrten befinden sich ebenfalls am Blumberger Damm und Eisenacher Straße. Eingänge der Gärten der Welt Die Gärten verfügen derzeit über 3 Eingänge. Zum einen über die Eisenacher Straße, dieser Eingang ist ganzjährig geöffnet, zum anderen über den Eingang am Blumberger Damm, der von April bis Oktober und von November bis März nur an den Wochenenden geöffnet ist. Der 3.Eingang befindet sich am Kienberg/Siegmarstraße, der nur an den Wochenenden betrieben wird und von November bis März geschlossen ist. Öffentlicher Personenverkehr (ÖPNV) Der Nordeingang (Eisenacher Straße) ist über die Bushaltestelle Gärten der Welt der Linie 195 (Taktung: 6-10 min) angebunden. Über diese Linie kann der S-Bahnhof Marzahn (S7) in ca. 10 min erreicht werden. Der Eingang des Blumberger Damms wird über die Bushaltestelle Kienbergstr./Gärten der Welt der Linie X69 (Taktung: 20 min) erschlossen. Der S-Bahnhof Mehrower Allee (S7) kann über diese Linie in ca. 10 min erreicht werden. Eine direkte Anbindung der „Gärten der Welt“ an den öffentlichen Personenverkehr ist derzeit nicht vorhanden, aber in Planung. Erschließung der IGA Zur IGA Berlin 2017 wird es 2 Haupteingänge geben, die die Besucherströme entzerren sollen. Der Haupteingang West entsteht am geplanten Besucherzentrum der Gärten der Welt und wird auch nach Beendigung der IGA als Eingang fungieren. Der westliche Eingang wird vor allem von Besuchern genutzt, die den Busshuttle vom temporären PKW-Stellplatz an der Berliner Straße, L 33 in Anspruch nehmen. Der Haupteingang Ost wird sich am Auftakt Hellersdorf befinden. Anreisende Besucher aus der Innenstadt erreichen das Gartenschauareal mit der U5, U-Bahnhof „Neue Grottkauer Straße“. So wird eine direkte Anbindung von der Stadtmitte zum Gelände geschaffen. Hier wird sich auch der zentrale Ein- und Ausstiegsbereich für Reisebusse befinden. Von diesem östlichen Haupteingang aus wird eine Seilbahnstrecke bis zum Kienberg, vom Kienberg zu den Gärten der Welt installiert werden. Zu Fuß kann der Besucher die Gärten der Welt durch den geplanten Steg über das
Wuhletal erreichen. Durch diese baulichen Maßnahmen soll die gesamte Erschließung für das Gelände barrierefrei und komfortabler gestaltet werden. Außerdem wird es 2 Nebeneingänge geben, die den derzeitigen Eingängen der Gärten der Welt entsprechen. Der Nordeingang befindet sich an der Eisenacher Straße und der dort angelagerte Parkplatz wird Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zur Verfügung und Sondergästen, wie Delegationen gestellt. Der Südeingang ist den südlich gelegenen Anwohnern vorbehalten. Zudem wurde ein Park- und Ride-System von der IGA geprüft. Die Besucherparkfläche bzw. Bus-Ausgangs- und Endpunkt liegen an der Landsberger Allee. Von dort wird die Umfahrung im Uhrzeigersinn verlaufen.Angestrebt wird die auf dem Plan rot dargestellte Variante 1. Es werden die Hauptein- bzw. ausgänge Blumberger Damm und Hellersdorfer Auftakt angefahren.
Abb. 12: PKW-Besucherverkehr Konzept der IGA Berlin 2017
Rundwege Geplant sind 3 Rundwege unterschiedlicher Länge. Der Große Weg mit 4 Kilometern startet am Haupteingang Ost, verläuft entlang des Gartenbandes und durch die Gärten der Welt. Mit 4,5 Kilometern Länge beginnt der Sportliche Rundweg ebenfalls am Eingang Ost, führt am Gartenband vorbei, durch die Gärten der Welt und zurück über den Kienberg wieder zum Ausgangspunkt. Als Kleiner Rundweg mit 3,1 Kilometern Länge verläuft dieser durch die Gärten der Welt (siehe Anlage Rahmenkonzept).
Der Sportliche, ca. 4500 m
30.0.95.0 10.10.50.0
IGA-Kernbereich
WEITERE EINRICHTUNGEN VOR ORT
IGA-Umgebung
Die nachfolgenden Angaben innerhalb der Grafiken sin Erfahrungen anderer Gartenausstellungen basieren. Si volumen von 2,4 Millionen beziehungsweise einem Tag und Besuchern aus.
KASSEN | EINFRIEDUNG
HAUPTEINGANG OST 8 Kassen 4 Automaten HAUPTEINGANG WEST 6 Kassen 2 Automaten EINGANG NORD 4 Kassen 2 Automaten EINGANG SÜD 2 Automaten P+R-STELLPLATZ 2 Automaten
IGA-Ke
nfriedung
IGA-Um
voraussichtliche Grenze IGA-Kernbereich
Eingan Nord
r Str aße Helle rsdo rfe
Abb. 13: Der Große Rundweg (Rundweg3)
Technische und Versorgungsinfrastruktur
IGA BERLIN 2017 | RAHMENKONZEPT
Technische Infrastruktur Es kann davon ausgegangen werden, dass zur IGA Berlin 2017 alle nötigen technischen Infrastrukturen an den jeweiligen Standorten im Planungsbereich bereitgestellt werden. Die Infrastruktur befindet sich derzeit in Planung, je nach Funktion der Kleinarchitektur werden Wasserverund Entsorgung, Stromversorgung sowie Internetanschluss zur Verfügung stehen. Bestand Versorgungsinfrastruktur Bereits heute gibt es auf dem Areal der Gärten der Welt ein Angebot von gastronomischen Einrichtungen zur touristischen Versorgung, die in Anbetracht der zu erwartenden Besucherzahl zur IGA Berlin 2017 nicht ausreichend sind. Im Chinesischen Garten gibt es zum einen das Teehaus zum Osmanthussaft, welches 30 verschiedene Teesorten anbietet, zum anderen den Tsingtao Pavillon, der landestypische Snacks und asiatische Getränke bereitstellt. Beide Einrichtungen sind von Januar bis März, jeweils an den Wochenenden und von April bis Oktober ganztägig geöffnet. Gegenüber vom Japanischen Garten stellen das Café aux jardin Kaffeeund Kuchenspezialitäten zur Verfügung. Auch dieser Pavillon ist in den
Sommermonaten geöffnet. Außerdem gibt es 3 Kioske, einen am Eingang Eisenacher Straße, den Kiosk aux fleurs am Brunnenplatz und den Kiosk aux marrons zwischen Irr- und Renaissancegarten. Des Weiteren sind eine Eisdiele nahe des Japanischen Gartens und kleine Eiswagen, die über das Gelände verteilt sind, vorhanden. Diese kleineren touristischen Versorgungseinrichtungen sind nur im Sommer je nach Wetterlage geöffnet. Planung Versorgungsinfrastruktur An allen Eingängen werden Serviceeinrichtungen, wie beispielsweise Information, Verkauf, Verleih, Gepäckaufbewahrung und Sanitäter- und Polizeistellen angeordnet. Die 32 geplanten WC-Anlagen werden temporär über das gesamte kostenpflichtige IGA Gelände verteilt. Diese sind vor allem an den Eingängen, an den Seilbahnstationen, am Seecafé und am Besucherzentrum angelagert (siehe Teil 4, Anhang, 4.1.2, IGARahmenkonzept). Die drei Kioske mit 50 Außensitzplätzen befinden sich zum einen am Auftakt Hellersdorf, am Eingang Süd, zum anderen am Spielplatz der Gärten der Welt. Zudem wird es noch vier weitere temporäre Gastronomieeinrichtungen geben. Davon sind nach derzeitigem Kenntnisstand jeweils einer an der Blumenhalle Nord (Plätze innen: 100, außen: 200) und Süd (innen: 400, außen: 600), einer oben am Kienberg (innen: 40, außen: 150) und einer am Seecafé (innen: 50, außen: 150) geplant.
Flächennutzungsplan (FNP) Der FNP 94 in der Fassung der Neubekanntmachung vom 12.November 2009 weist das Gebiet, in dem sich der Wettbewerbsbereich befindet, als Grünfläche mit der Bestimmung Parkanlange, Sportfläche sowie Kleingärten aus. Planungsrecht Der Wettbewerbsbereich liegt nach Baugesetzbuch (BauGB) im planungsrechtlichen Außenbereich. Es ist § 35 BauGB anzuwenden. Die baurechtlichen Genehmigungen der Bauvorhaben erfolgen durch das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf. Bauordnungsrecht Der Planung ist die Bauordnung des Landes Berlin BauOBln, in der aktuellen Fassung zugrunde zu legen. Die temporäre bauliche Anlagen sind als Fliegende Bauten gemäß §75 der BauO Bln zu planen. Die geltenden Fassungen dieser Vorschriften sind im Internet unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml zu finden.
Kleinarchitekturen IGA Berlin 2017 | Teil 3 Wettbewerbsaufgabe
Teil 3	 Wettbewerbsaufgabe 3.1	 Übergeordnete Zielsetzungen
Gegenstand der Wettbewerbsaufgabe ist der Entwurf von Kleinarchitekturen, die unterschiedlichen Funktionen und Nutzungen gerecht werden müssen. Das Spektrum reicht von Ausstellungspavillons bis hin zu kleineren Versorgungseinrichtungen, die für den Außenraum konzipiert sein sollen. Die Kleinarchitekturen werden auf dem Gelände der IGA Berlin 2017 in Marzahn-Hellersdorf aufgestellt, verweilen 170 Tage dort, bis sie nach Beendigung der Ausstellung abgebaut werden. Die Konzepte sollen für den Besucher attraktiv und klar strukturiert sein. Erwartet werden Lösungen, die funktional und gestalterisch anspruchsvoll und mit technisch einfachen Mitteln zu konstruieren sind. Über die attraktive Form und Nützlichkeit hinaus sollten die Kleinarchitekturen eine Reihe von anderen Qualitäten aufweisen. Unter anderen wäre dies: Langlebigkeit, Sicherheit, Wartungsfreundlichkeit, Variabilität, kostengünstige Produktion, Umweltverträglichkeit und nutzergerechte Gestaltung. Der Zugang muss barrierefrei ausgeführt sein. Das Ziel ist die Entwicklung eines marktfähigen Pavillon-Modells, das in Systembauweise ausgeführt sein sollte. Insgesamt sollen Kleinarchitekturen für ca. 648 qm Nutzfläche geplant werden. Die Gestaltung der Kleinarchitekturen sollte mit dem landschaftsarchitektonischen Entwurfs- und Rahmenkonzept der IGA Berlin 2017 harmonisieren. Ein Dialog zwischen den Kleinarchitekturen und der Landschaft sollte hergestellt werden und somit die Attraktivität des Ortes und der IGA gestärkt werden. Außerdem sollte die jeweilige Funktion der Kleinbauten ablesbar sein. Des Weiteren sollen die Pavillons als Leit- und Orientierungshilfe für die Besucher fungieren. Die Entwicklung eines spezifischen Besucher-Leitsystems erfolgt allerdings in einem gesonderten Verfahren. Die Realisierung und der Aufbau der Kleinarchitekturen für die IGA Berlin 2017 sollen bis Herbst 2016 abgeschlossen sein.
Von den Wettbewerbsteilnehmern werden qualitätsvolle Kleinarchitekturentwürfe mit einer gestalterisch anspruchsvollen Haltung erwartet. Diese sollten in ihrer Architektursprache der Bauaufgabe angemessen sein. Aufgrund ihrer Zweckbestimmung sollten die Entwürfe eine hohe Funktionalität und Nutzungsqualität aufweisen. Die Kleinarchitekturen sollten sich klar ablesbar präsentieren und von den Besuchern leicht zu identifizieren sein. Eine Modul- und Systembauweise, innovative Materialien und Konstruktionsweise sowie ein hoher ökologischer Standard sind anzustreben. Ziel des Wettbewerbs ist die Entwicklung eines gestalterisch und konstruktiv einheitlichen Gesamtkonzepts, das sich hinsichtlich seiner Gestaltung, Materialien und Proportionen in die vorhandene Landschaft einfügt. Dabei gilt es sich mit dem IGA Berlin 2017 Konzept auseinanderzusetzen.
3.3	Kleinarchitekturprogramm
Nutzfläche 1 2 3 4 5 5.1 5.2 5.3 5.4 6 6.1 6.2 6.2 Pavillons V.I.P. Pavillon Verkaufskiosk Imbisse Kassen (22 Kassenarbeitsplätze an 4 Standorten mit je 4 qm): 1.Standort 2.Standort 3.Standort 4.Standort Temporäre Bühnenüberdachungen: Bühne Gartenküche Grünes Klassenzimmer 3 1 1 20,00 10,00 10,00 12 6 2 2 4,00 4,00 4,00 4,00 23 1 1 3 16,00 64,00 8,00 16,00
Einhausungen für: Toilettencontainer, Lagerflächen, Rettungsdienste 32 20 lfdm 640 lfdm
Die Kleinarchitekturen sollten anpassungsfähig an die verschiedenen Nutzungen und modular erweiterbar ab einer Größe von ca. 2 x 4 Metern sein. Diese Dimension gibt einen Erfahrungswert aus vergangenen Veranstaltungen wieder. Zudem wird eine wettertaugliche Ausführung erwartet, die den Ansprüchen einer Sommernutzung stand hält (IGA-Zeitraum: April bis Oktober). Es ist wichtig, dass die Kleinarchitekturen hinsichtlich ihrer Konstruktion effizient auf- und abzubauen sind. Dementsprechend sollte auch die Wartung benutzerfreundlich sein. Die Ausführung sollte mit umweltverträglichen und recycelbaren Materialien erfolgen. Außerdem sollten sie wandelbar in ihrer Erscheinung sein, um dem jeweiligen Corporate Design ggf. weiterer Gartenschauen entsprechen zu können. Entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Nutzers sollten sie auch in unterschiedlichen Ausbaustufen, zu benutzen sein. Dazu gehört auch, dass die Kleinarchitekturen hinsichtlich technischer Ausstattung und Medien bei Bedarf nachgerüstet werden können und individuell bespielbar sein müssen. Die Innenausstattung sollte den Mindeststandard erfüllen und abschließbare Eingangstüren und einen Fußboden enthalten. Alle Kleinarchitekturen
Flächenbedarf in qm
648,00 368,00 64,00 8,00 48,00
48,00 24,00 8,00 8,00 60,00 10,00 10,00
sollten barrierefrei und behindertenfreundlich für mobilitätseingeschränkte Besucher zugänglich und nutzbar sein. Pavillons Die Pavillons sollen abschließbare Eingangstüren und einen behindertengerechten Zugang erhalten. Zudem sollte ein festinstallierter Fußboden vorhanden sein sowie eine witterungsbeständige Überdachung. Es ist anzustreben, dass die Pavillons erweiterbar und untereinander kombinierbar sind. Die Pavillons sind standortunabhängig zu planen, da sie auf dem ganzen IGA Gelände zum Einsatz kommen können. Die Nutzungen reichen vom Verleih, über Aussteller unterschiedlicher Exponate, den Gärtnermarkt, Merchandising, Büro, Materiallager, Werkstatt, Laboratorium bis hin zu Schließfächern. V.I.P. Pavillon Der V.I.P. Pavillon hat die gleichen Anforderungen wie die Pavillons. Hinzu kommt, dass der Pavillon über einen Vortragsraum verfügen sollte, der eine Präsentationsmöglichkeit sowie einen Empfangs- und Loungebereich integrieren sollte. Ein Lager und eine Kaltküche sollten ebenfalls vorhanden sein. Der Standort des Pavillons ist am Haupteingang Ost geplant. Verkaufskiosk Auch bei dem Kiosk gelten im Wesentlichen die Anforderungen der Pavillons. Zudem soll eine Ausgabetheke in eine oder mehrere Richtungen integriert werden, die verschließbar sein sollte. Imbisse Die Größe der Imbisse soll sich an der Größe von 16 m² orientieren. Größere Versorgungseinrichtungen sollen durch die Vervielfachung dieses 16 m² Moduls bis 96 m² erreicht werden können. Die Imbisse sollen Ausgabetheken in ggf. mehrere Richtungen erhalten und mit verschließbaren Läden versehen werden. Diese Abschlüsse könnten auch eine Überdachung während der Verkaufszeit für die Ausgabe darstellen. Alternativ kann eine Überdachung als Regenschutz vorgesehen werden. Zudem sollten die Imbisse abschließbare Eingangstüren (aus Platzgründen innen mit Öffnung nach außen) erhalten und einen behindertengerechten Zugang zur Theke/ Ausgabe gewährleisten. Bei den Imbissen können Trennwände zum Einsatz kommen. Außerdem sollten sie jeweils über ein Lager verfügen. Der Sichtschutz für ein ggfls. abtrennbares Lager (Rüstflächen) außerhalb des unmittelbaren Baukörpers ist Teil der Aufgabe (siehe Einhausungen). Ein Display bzw. eine Kenntlichmachung des Angebotes muss von außen anzubringen sein. Die Imbisse sollen in der Lage sein, die gastronomische Versorgung von jeweils 50 Außensitzplätzen zu übernehmen. Die drei geplanten Imbisse sind am Auftakt Hellersdorf, am Eingang Süd und am Spielplatz der Gärten der Welt verortet. Kassen Die Kassen sollen jeweils einen Tisch und eine Sitzgelegenheit pro Mitarbeiter bereitstellen. Hierbei besteht die Möglichkeit mehrere Mitarbeiter in einem Kassenhäuschen an den 3 Standorten unterzubringen. Die Anforderung ist mindestens 2 Arbeitsplätze in einem Kassenmodul vorzusehen. Insgesamt sind 18 Arbeitsplätze angedacht. Die Ausgabetheke sollte verglast, mit einer Sprechanlage und Durchreiche ausgestattet sein. Auch die Kassen sollen verschließbare Läden erhalten und rollstuhlge-
recht ausgeführt werden. Temporäre Überdachungen Die Überdachungen sind für unterschiedliche Zwecke und folglich auch in verschiedenen Größen zu liefern. Die Bühnen sollten einer Überdachung von 20 qm, die Gartenküchen und das Grüne Klassenzimmer jeweils 10 qm entsprechen. Einhausungen Mögliche Zwecke für Einhausungen sind Toilettencontainer, Lagerflächen für Versorgungseinrichtungen und Rettungsdienste. Die Entwicklung eines Paravent-Systems zur Abgrenzung unterschiedlicher Nutzflächen ist anzustreben. Die WC-Anlagen sind in Standardcontainern (Grundmaß: 6,0 x 2,45 m, Außenhöhe: 2,50 m) untergebracht und können auf dem gesamten IGA Areal eingesetzt werden. Die Toilettenbereiche sollten über eine offene Eingangssituation erschlossen werden. Hingegen sollten die Einhausungen für die Rüstflächen und den Rettungsdienst geschlossen und mit abschließbaren Zugangstoren in der Breite von 5 m ausgestattet sein. Diese Bereiche dürfen nicht einsehbar sein.
Konstruktion Konstruktion und Material sind so zu wählen, dass sie durch eine kostengünstige Produktion hergestellt werden kann. Da kurze Lieferzeiten erforderlich sind, sollten die Kleinarchitekturen in Systembauweise ausgeführt werden. Um einen schnellen Aufbau zu gewährleisten, ist es von Vorteil, wenn die Pavillons aus vorgefertigten Modulen auf dem Gelände der IGA zusammengesetzt werden. Eine Auseinandersetzung mit Elementen für die Vorfertigung wird also erwartet. Zudem soll eine Lösung zur Dachentwässerung ausgearbeitet werden. Gründung Da die Kleinarchitekturen an den verschiedensten Orten für 170 Tage aufgestellt werden, sollte auch die Gründung dementsprechend leicht zu fertigen sein. Um die Eingriffe in den bestehenden Naturhaushalt zu minimieren, ist eine Gründung auf Streifen-, Einzel- oder Plattenfundamenten zum Beispiel in Form von Beton-Fertigteilen zu berücksichtigen. Als feste Grundlage für die Pavillons und um Unebenheiten des Geländes auszugleichen, sind auch Schotterbetten denkbar. Die Gründung selbst ist nicht Bestandteil der Lieferung, sondern wird vom Bauherrn bereitgestellt. Innenausbau Beim Ausbau sind Elemente wie Verkaufsausgaben, Schiebetüren, Klappläden und Trennwände, je nach Funktion und Konzept des Pavillons, mit einzuplanen. Strom- und Lichtanschluss Eine Grundausstattung sollte in den Pavillons, im V.I.P. Pavillon, in den Kassenhäuschen, Imbissen und Kiosken möglich sein. Diese besteht aus einem Stromanschluss, einem Sicherungskasten, einer Leuchte, einem Lichtschalter und 4 Steckdosen. Dabei benötigen die Imbisse bis zu 60 kW, auch als Starkstrom 400 V. Die Kleinarchitekturen, die gastrono-
mischen Zwecken unterliegen, sowie Kassen beinhalten sollen bis zu 12 Steckdosen erhalten. Der technische Ausbau erfolgt über den Nutzer bzw. die IGA Berlin 2017 GmbH. Wasser-, Abwasser- und Abluftanschluss Für die Imbisse und den V.I.P. Pavillon sind zudem ein Wasser-, Abwasserund Abluftanschluss vorzusehen. Die Möglichkeit eine Raumkühlung / Heizung zu installieren sollte gegeben sein. Internetanschluss Ein Internetanschluss ist bei den Kassenhäuschen, den Imbissen und den VIP-Pavillons geplant.
Vertrags- und Finanzierungsmodell
Die Hersteller sollen eigenständig innerhalb ihres Unternehmens oder in Zusammenarbeit mit freischaffenden Gestaltern Pavillons und weitere kleine Versorgungeinrichtungen für die IGA Berlin 2017 im Außenraum entwerfen, herstellen, termingerecht liefern sowie ggf. zurückbauen. Es soll ein wirtschaftlich tragfähiges Vertrags- und Finanzierungsmodell entwickelt werden. Dies beinhaltet die Prüfung von verschiedenen Modellen wie zum Beispiel den Kauf und Wiederverkauf der Pavillons oder ein Miet- bzw. Leasingkonzept. Ziel ist ein wirtschaftliches Gesamtkonzept, das den Bietern bzw. der Bietergemeinschaft die weitere Vermarktung der Kleinarchitekturen bei nachfolgenden Gartenschauen und weiteren Anlässen ermöglicht. In der ersten Phase des Vergabeverfahrens (Wettbewerb nach RPW) sind die Teilnehmer aufgerufen, hierzu ihre grundsätzlichen Vorstellungen mitzuteilen, damit dies insbesondere mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens und die Kostenobergrenze vorgeprüft und von der Jury bewertet werden kann. Endgültige Festlegungen zur Vertragskonstruktion finden aber erst in der zweiten Stufe des Verfahrens statt, bei den Verhandlungen mit den Preisträgern.
Die Realisierung und Einbau der Kleinarchitekturen sollen bis Ende 2016 in Einzelbereichen bis spätestens Anfang 2017 erfolgt sein. Für die Maßnahmen ist ein zur Verfügung stehendes Budget von 500.000 Euro (excl. MwSt) vorgesehen. Die Wirtschaftlichkeit und die Realisierung der Kleinarchitekturen innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens sind entscheidende Kriterien bei der Beurteilung des Entwurfskonzepts. Dies bezieht sich auf: 	 –	Lieferkosten 	 –	Instandhaltungskosten
Bei der Planung sollten umweltfreundliche Baustoffe verwendet werden (die Verwendungsverbote und -beschränkungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sind zu beachten, s. Anhang, Teil 4.1.6).
Zur Beurteilung der architektonischen und konstruktiven Konzeption unter Berücksichtigung der genannten Kosten- und Qualitätsanforderungen werden konkrete Aussagen zur Konstruktion und zum Ausbau erwartet. Um die Vergleichbarkeit der Entwürfe zu gewährleisten, ist – neben der Darstellung des Entwurfsansatzes in Skizzen und Textform – eine Beschreibung der Konstruktion und Materialien gefordert. Dabei soll auch die baukonstruktive und gebäudetechnische Grundkonzeption beschrieben und dargestellt werden. Es sind konkrete Aussagen zu folgenden Punkten zu machen: 	 –	 Konstruktion, Tragsystem, Ausbau 	 –	 Gebäudehülle (Fassade, Dach) 	 –	 Technische Gebäudeausrüstung (Lüften, Tageslichtnutzung, 		Beleuchtung)
Die Kleinarchitekturen sollen unter dem Aspekt des energieoptimierten und nachhaltigen Bauens im Sinne eines innovativen energie- und kosteneffizienten Konzepts entwickelt werden. Die Grundlage der Planung öffentlicher Bauten in Deutschland bildet der „Leitfaden Nachhaltiges Bauen“, dessen Beachtung verbindlich ist. www. nachhaltigesbauen.de/leitfaeden-und-arbeitshilfen/leitfaden-nachhaltigesbauen.html Bei der Entwurfsarbeit sind die Planungskriterien der Nachhaltigkeit anzuwenden, die eine ausgewogene Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte erfordern. Neben den unter 3.7 genannten Kriterien sind folgende Ziele zu berücksichtigen: 	 –	 Optimierung der Tageslichtnutzung 	 –	 Sehr gute akustische Raumeigenschaften und Sprach		verständlichkeit 	 –	 Langfristige und nachhaltige Nutzungsqualität 	 –	 Kosteneffizienz bei den Herstellungskosten 	 –	 Bedarfsgerechte Lüftung 	 –	 Reduktion von Immissionen und Emissionen 	 –	 Kompaktheit (A/V) der Kleinarchitekturen 	 –	 Schadstofffreiheit und Raumluftqualität Die Kleinarchitektur- und Technikkonzepte sollen so einfach wie möglich gestaltet und adaptiv zu bedienen sein, um einen optimierten, dauerhaft wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten. Im Rahmen der weiteren Planung ist gemäß den wasserwirtschaftlichen Grundsätzen ein Konzept zur Regenwasserbewirtschaftung zu entwickeln. Hierbei soll das Niederschlagswasser möglichst vollständig zurückgehal-
ten, über die belebten Bodenschichten versickern oder genutzt werden. Ökologische Planungskriterien Prinzipien des ökologischen Bauens sind in den „Ökologischen Kriterien für Bauwettbewerbe“ beschrieben (Stand Juli 2007, siehe Teil 4 Anhang, 4.1.9 Richtlinien als .pdf). Für die Konstruktion und Bauausführung sollen danach nur Materialien und Bauteile zur Anwendung kommen, die hinsichtlich Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Funktion und Beseitigung eine hohe Gesundheits- und Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen.
Barrierefreies Bauen ist als selbstverständliche Qualitätsanforderung gemäß den Grundsätzen des Handbuches „Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin“ und des Handbuches „Design for all – Öffentlicher Freiraum Berlin“(www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/de/ handbuch.shtml) im Wettbewerb umzusetzen. Die unterschiedlichen Nutzeranforderungen sollen hinsichtlich motorischer, sensorischer und kognitiver Art Berücksichtigung finden. Den Funktionsbereichen Erschließung, Orientierung, Gastronomie- und Sanitäreinrichtungen ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Auch im Außenraum sind die Prinzipien des barrierefreien Bauens konsequent anzuwenden. Für die Erschließung der Besucher ist eine barrierefreie Konzeption nach DIN 18040-1 erforderlich.
Der Planung sind insbesondere zugrunde zu legen: –	 Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften BauOBerlin –	 Verordnung über Bauvorlagen, bautechnische Nachweise und das Verfahren im Einzelnen (Bauverfahrensverordnung – BauVerfVO) –	 DIN 18024-1 und DIN 18024-2 Barrierefreies Bauen –	 DIN 18040-1 Barrierefreies Bauen –	 Leitfaden „Ökologisches Bauen – Anforderungen an Baumaßnahmen“ –	 Verordnung über Arbeitsstätten (ArbStättVO) vom 12. August 2004; –	 Leitfaden Nachhaltiges Bauen, Stand 2013 –	 Rundschreiben im Bereich Bauen, Verwendungsverbote und Beschränkungen im Bereich von Baustoffen; Schadstoffen Des Weiteren sind die im Anhang aufgeführten Vorschriften und Richtlinien zu beachten.
Kleinarchitekturen IGA Berlin 2017 | Teil 4 Anhang
4.1.0	Auslobung –	 Vorliegende Aufgabenstellung als .pdf-Datei mit farbigen Abbildungen in 300 dpi Auflösung
01_Auslobung_IGA.pdf
4.1.1	Informationsunterlagen .pdf-Dateien –	Luftbilder 	 01_IGA_Luftbild_10000.pdf
02_IGA_Luftbild_3000.pdf
(M 1:10.000) (M 1:3000)
–	 Übersichtsplan IGA Berlin 2017 von geskes hack Landschafts	architekten 	 03_Übersichtsplan_IGA_Berlin_2017_geskes.hack.pdf –	 Flächenkonzept IGA Berlin 2017
04_IGA_Flaechenkonzept.pdf
–	 PKW Besucherverkehr
05_Shuttlevarianten.png
–	 Lageplan Auftakt Hellersdorf
06_Lageplan_Hellersdorf.pdf
–	 Gesamtplan der IGA Berlin 2017 Programmatik
07_Gesamtplan_IGA_Programmatik.pdf
4.1.2	 Ergänzende Informationen –	 Rahmenkonzept IGA Berlin 2017
01_IGA_Berlin_2017_Rahmenkonzept_2013.pdf
–	 Link zum Video: Internationalen IGA Campus Berlin 2017, PeterJoseph-Lenne Preis 2014, Wettbewerbsaufgabe,
http://www.youtube.com/watch?v=pgZS_DBs8Ys&feature=youtu.be
4.1.3	 Weitere Planungsunterlagen –	Flächennutzungsplan
01_FNP.pdf 	02_FNP_Legende.pdf
4.1.4	Kleinarchitekturprogramm –	Kleinarchitekturprogramm
01_Kleinarchitekturprogramm.pdf
4.1.5	 Formblätter und Raumprogramm –	 Verfassererklärung (s. Teil 1 Pkt 1.16) 	 (.pdf-Formular, d.h. Text kann direkt in das Formblatt eingeben und danach ausgedruckt werden. Das .pdf-Formular kann mit dem Acrobat-Reader aber nicht gespeichert werden)
verfassererklaerung_IGA.pdf
–	 Formblatt Kleinarchitekturprogramm nach Teil 1 Pkt 1.10
A_formbl_Kleinarchitekturprogramm.xls
4.1.6	Bilddokumentation –	Bilddokumentation 	 01_fotodokumentation
02_Bildpaket_Entwurf_IGA
4.1.7	Referenzprojektsammlung –	 Referenzprojektsammlung Urbane Intervention
01_urbane_intervention.pdf 	 Die Referenzen sollen lediglich als Beispiel und zur Anschauung dienen, um eigene Ideen zu entwickeln. Diese Projektsammlung wurde für einen anderen Zusammenhang/Wettbewerb konzipiert und es stand eine höhere Bausumme zur Verfügung.
4.1.8	 Vorschriften im Internet –	 Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften BauOBerlin (BauOBln) v. 29. September 2005, zuletzt geändert durch Gesetz vom 29. Juni 2011 (GVBl. S. 315, in Kraft getreten am 10. Juli 2011)
–	 Verordnung über Bauvorlagen, bautechnische Nachweise und das Verfahren im Einzelnen (Bauverfahrensverordnung - BauVerfVO) vom 19. Oktober 2006 (GVBI. S. 1035), zuletzt geändert durch Verordnung vom 22. März 2013 (GVBL. S. 95), berichtigt am 2. Mai 2013 (GVBL: S. 131)
–	 Neue Technische Regeln für Arbeitsstätten (ASR) vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 1. September 2012
–	 Rundschreiben im Bereich Bauen, Verwendungsverbote und –beschränkungen im Bereich von Baustoffen; Schadstoffen
4.1.9	 Richtlinien als .pdf –	 Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin
01_BarrierefreiesBauen_gesamt.pdf
–	 Ökologisches Bauen, Anforderungen an Baumaßnahmen, Leitfaden SenStadt 2007
03_oekoleitfasdenBlnE_bf_2007.pdf
4.1.10	 Richtlinien im Internet –	 Rundschreiben im Bereich Bauen, Verwendungsverbote und –beschränkungen im Bereich von Baustoffen; Schadstoffen
–	 Handbuch Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin – öffentlich zugängliche Gebäude, Grundlagen und Beispiele, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung – Kommunikation, Stand August 2012
–	 Handbuch Design for all - öffentlicher Freiraum Berlin, Stand August 2012
–	 Leitfaden Nachhaltiges Bauen, Stand Februar 2013
–	 Leitfaden Baunebenrecht, Stand Februar 2014
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/bauaufsicht/de/leitfaden.shtml
4.1.11 Verhandlungsverfahren der IGA Berlin 2017 Kleinarchitekturen IGA Berlin 2017 –	Verfahrensbedingungen
01_Verhandlungsverfahren
4.2	Fotodokumentation
Foto 01: Gärten der Welt, Chinesischer Garten
Foto 02: Gärten der Welt, Chinesisches Teehaus
Foto 03: Gärten der Welt, Karl-Förster Staudengarten
Foto 04: Gärten der Welt, Labyrinth und Irrgarten
Foto 05: Gärten der Welt, Orientalischer Garten
Foto 06: Gärten der Welt, Italienischer Renaissance Garten
Foto 07: Gärten der Welt, Koreanischer (Seouler) Garten
Foto 08: Gärten der Welt, Christlicher Garten
Foto 09: Gärten der Welt, Japanischer Garten
Foto 10: Kienberg / Wuhleteich
Foto 11: Kienberg
Foto 12: Aussicht Wuhlewanderweg
Foto 13: Wuhlewanderweg
Foto 14: Wuhlewanderweg
Foto 15: Rohrbruchpark
Foto 16: Auftakt Hellersdorf
Foto 17: Kienberg
4.3	Quellenangabe
Literatur –	 Rahmenkonzept IGA Berlin 2017, IGA Berlin 2017 GmbH, Berlin, 2013 –	 Ausschreibung Internationaler Landschaftsarchitektonischer Wettbewerb IGA Berlin 2017, IGA Berlin 2017 GmbH, Berlin, 2013 –	 Preisgerichtsprotokoll Internationaler Landschaftsarchitektonischer Wettbewerb IGA Berlin 2017, IGA Berlin 2017 GmbH, Berlin, 2013 –	 Stadtgrün in Berlin, Raum für Freizeit und Naturerleben, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin, 2012 –	 Ausschreibung Internationaler landschaftsplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb Hellersdorfer Graben, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Berlin, 1994 Internet –	 FIS-Broker (GIS) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin – 	 Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
–	 Internetseite der Grün Berlin GmbH
http://www.gruen-berlin.de
–	 Internetseite des Bezirks Marzahn-Hellersdorf
http://www. berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/derbezirk/zahlenfakten/kurzinfo.html#geo
–	 Internetseite der IGA Berlin 2017
4.4	Abbildungsverzeichnis
Titelbild: 		 Abb. 01		 Abb. 02		 			 Abb. 03		 Abb.04		 Abb.05		 Abb. 06-10	 			 Abb.11		 Foto Kienberg, Malte Lorenzen Luftbild, Bildflug 2012, SenStadtUm	 Übersichtsplan IGA, geskes.hack Landschaftsarchitekten, VIC Brücken und Ingenieurbau, Kolb Ripke Architekten Lageplan Auftakt Hellersdorf, IGA Berlin 2017 GmbH Flächenkonzept IGA, IGA Berlin 2017 GmbH Programmatik IGA, IGA Berlin 2017 GmbH Visualisierungen, geskes.hack Landschaftsarchitekten, VIC Brücken- und Ingenieurbau, Kolb Ripke Architekten Visualisierung, Fa. Leitner und Kolb Ripke Architekten S.25 S.26 S.27 S.28-30 S.30 S.01 S.19 S.21
Abb. 12		 Abb. 13		 Abb. 14-23	 Abb. 23-24	 Abb. 25-30
PKW-Besucherverkehr, IGA Berlin 2017 GmbH Rundweg 3, IGA Berlin 2017 GmbH Fotodokumentation, SenStadtUm Fotodokumentation, Malte Lorenzen Fotodokumentation, SenStadtUm
S.32 S.33 S.46 S.47 S.47-48