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Timestamp: 2019-10-15 17:41:18
Document Index: 201567986

Matched Legal Cases: ['§ 66', '§ 44', '§ 66', '§ 77', '§ 77', 'BGH', '§ 77', '§ 77', '§ 77', '§ 77', '§ 77', 'BGH']

Rechtsprechung: NZV 1992, 332 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: KG, 07.10.1991
OLG Oldenburg, 28.01.1992 - Ss 492/91
https://dejure.org/1992,2820
OLG Oldenburg, 28.01.1992 - Ss 492/91 (https://dejure.org/1992,2820)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 28.01.1992 - Ss 492/91 (https://dejure.org/1992,2820)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 28. Januar 1992 - Ss 492/91 (https://dejure.org/1992,2820)
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Bußgeldbescheid; Widersprüchliches Verwaltungshandeln; Zweimalige Ahndung; Nichtigkeit des Verwaltungsakts; Gerichtliches Verfahren; Einstellungsvoraussetzung
OWiG § 66; VwVfG § 44
MDR 1992, 704
NVwZ 1992, 607
NZV 1992, 332 (Ls.)
vgl. OLG Oldenburg, Beschluss vom 28. Januar 1992 - Ss 492/91 - VG München, Beschluss vom 7. November 2013 - M 6b S 13.4553 juris Rn. 30 ff.; Göhler, Ordnungswidrigkeitengesetz, 16. Aufl. 2012, § 66 Rn. 57.
KG, 07.10.1991 - 3 Ws (B) 153/91, 2 Ss 117/91
https://dejure.org/1991,4621
KG, 07.10.1991 - 3 Ws (B) 153/91, 2 Ss 117/91 (https://dejure.org/1991,4621)
KG, Entscheidung vom 07.10.1991 - 3 Ws (B) 153/91, 2 Ss 117/91 (https://dejure.org/1991,4621)
KG, Entscheidung vom 07. Januar 1991 - 3 Ws (B) 153/91, 2 Ss 117/91 (https://dejure.org/1991,4621)
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NZV 1992, 332
Das Protokoll enthält (hier) die für das Urteilsrubrum erforderlichen Angaben sowie die Urteilsformel und beinhaltet damit sämtliche Elemente eines abgekürzten Urteils in Bußgeldsachen (vgl. KG VRS 82, 135 = NZV 1992, 332; Göhler, OWiG, 11. Aufl., § 77 b Rdn. 8; Rebmann/Roth/Hermann, OWiG, 2. Aufl., § 77 b Bem.
Der Richter muss sich bewusst für eine derart abgekürzte Fassung des Urteils entschieden haben (OLG Bamberg ZfS 2009, 175; KG NZV 1992, 332;… BGH a.a.O., jeweils m.w.N.).
Sie beinhaltet im vorliegenden Fall - in der Gesamtschau mit dem Protokoll - sämtliche Elemente eines abgekürzten Urteils in Bußgeldsachen, d.h. die für das Urteilsrubrum erforderlichen Angaben, die Urteilsformel und die Unterschriften der Richterin und der Protokollführerin (vgl. Senat NZV 1992, 332, beck-online;… VRS 100, 362, juris Rn. 3; VRS 108, 278; OLG Köln VRS 93, 452, juris LS).
8 Eine sinngemäße Anwendung der Vorschrift des § 77b Abs. 2 OWiG für die hier gegebene Fallgestaltung, in der letztlich unklar bleibt, warum sich die Tatrichterin irrtümlich für eine abgekürzte Urteilsfassung entschieden hat, kommt nicht in Betracht (vgl. in Fällen der irrtümlichen Annahme der Rechtskraft: Senat NZV 1992, 332 a.a.O. und Senat VRS 100, 362, juris Rn. 5; OLG Köln NZV 1997, 371 m.w.N., beck-online).
Das Protokoll enthält hier die für das Urteilsrubrum erforderlichen Angaben sowie die Urteilsformel und beinhaltet somit sämtliche Elemente eines abgekürzten Urteils in Bußgeldsachen (vgl. OLG Köln VRS 93, 452, 453 ; KG VRS 82, 135, 137 ; KG Beschluß vom 14. Dezember 1998 - 3 Ws (B) 650/98 -).
b) Eine sinngemäße Anwendung der Vorschrift des § 77 b Abs. 2 OWiG für die - hier gegebene - Fallgestaltung, daß der Tatrichter irrtümlich die Voraussetzungen des § 77 b Abs. 1 Satz 1 OWiG angenommen hat, kommt nicht in Betracht (vgl. KG NZV 1992, 332 = VRS 82, 135 ; OLG Köln NZV 1997, 371 m.w.N.).
KG, 08.09.2004 - 3 Ws (B) 382/04
Gerichtliches Bußgeldverfahren: Nachträgliche Abfassung von Urteilsgründen für …
Das Protokoll enthält hier die für das Urteilsrubrum erforderlichen Angaben sowie die Urteilsformel und beinhaltet somit sämtliche Elemente eines abgekürzten Urteils in Bußgeldsachen (vgl. OLG Köln VRS 93, 452,453; KG VRS 82, 135, 137; KG DAR 2001, 228).
Eine sinngemäße Anwendung des § 77 b Abs. 2 OWiG für die - hier gegebene - Fallgestaltung, dass der Tatrichter irrtümlich die Voraussetzungen des § 77 b Abs. 1 Satz 1 OWiG angenommen hat, kommt nicht in Betracht (OLG Köln NZV 1997, 371 m.w.N.; KG NZV 1992, 332 = VRS 82, 135; KG DAR 2001, 228).
Die von der Generalstaatsanwaltschaft angeführte Fallgestaltung, daß der Zulassungsrechtsbeschwerde ein unzulässig abgekürztes sowie ein unzulässig nachträglich vollständig begründetes Urteil zugrunde liegt (vgl. dazu: KG NZV 1992, 332 = VRS 82, 135 ;… SenE a.a.O.), ist vorliegend nicht eingetreten.
Das Fehlen von Urteilsgründen führt daher nur dann zur Begründetheit des Zulassungsantrags, wenn der Senat weder aufgrund des abgekürzten Urteils noch aufgrund des Bußgeldbescheids, des Zulassungsantrags, eventuell nachgeschobener Urteilsgründe, dienstlicher Erklärungen oder sonstiger Umstände beurteilen kann, ob die Zulassungsvoraussetzungen vorliegen (BGHSt 42, 187 ff.; Senat, Einzelrichterbeschlüsse vom 18. Januar 2017 - IV-1 RBs 2/17, vom 27. Juni 2012 - IV-1 RBs 98/12, vom 3. Februar 2012 - IV-1 RBs 14/12 und vom 18. Februar 2010 - IV-1 RBs 9/10; OLG Celle NdsRpfl 1997, 52; KG NZV 1992, 332, 333).