Source: https://www.kanzlei-rader.de/2014/07/ag-duesseldorf-vorgerichtlicher-gebuehrenanspruch-des-in-eigener-sache-taetigen-rechtsanwalts/
Timestamp: 2019-08-19 13:54:25
Document Index: 241187938

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 823', '§ 1004', '§ 7', '§ 823']

Seit dem Urteil des BGH vom 12.12.2006 – VI ZR 175/05 – (Anwaltskosten), wird Rechtsanwälten, die vorgerichtlich in eigener Sache tätig werden, ein Gebührenanspruch häufig versagt. Das AG Düsseldorf setzt sich mit der Argumentation des BGH auseinander und zeigt die Voraussetzungen auf, unter denen ein Schadensersatzanspruch gemäß §§ 823 Abs. 1, 249 Abs. 1 BGB dennoch besteht, weil kein einfach gelagerter Sachverhalt vorliegt.
Daneben hat der Kläger einen Anspruch auf Erstattung der vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten.
Ein Schädiger hat nach ständiger Rechtsprechung diejenigen durch ein Schadensereignis verursachten Anwaltskosten zu tragen, die aus der maßgeblichen Sicht des Geschädigten mit Rücksicht auf seine spezielle Situation zur Wahrnehmung seiner Rechte erforderlich und zweckmäßig sind.
§ 1004 BGB, § 7 Abs 2 UWG, § 823 Abs. 1 BGB, Double-opt-in, E-Mail, Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb, Einwilligung, Newsletter, Streitwert, Unerwünschte Werbung, Werbeschreiben, Werbung