Source: https://auslandstierschutz.jimdo.com/hundeverordnungen-deutschland/sachsen-anhalt/
Timestamp: 2018-10-18 04:33:14
Document Index: 172051961

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 9', '§ 10', '§ 4', '§ 2', '§ 5', '§ 5', '§ 11', '§ 17', '§ 5', '§ 17', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 11', '§ 11', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 10', '§ 11', '§ 13', '§ 13', '§ 14']

Sachsen-Anhalt - Tierschutzinfo und Auslandstierschutz
Vom 27. Februar 2009 (GVBl. LSA 2009, 133)
Hundegesetz:das Gesetz zur Vorsorge gegen die von Hunden ausgehenden Gefahren vom 23. Januar 2009 (GVBl. LSA S. 22);
Halterin oder Halter eines Hundes (Hundehalterin oder Hundehalter):wer einen Hund dauerhaft oder länger als zwei Monate ununterbrochen aufgenommen hat;
Führerin oder Führer eines Hundes (Hundeführerin oder Hundeführer):wer, ohne Hundehalterin oder Hundehalter zu sein, die unmittelbare tatsächliche Herrschaft über den Hund hat;
Hunderegister:das nach § 15 Abs. 1 Satz 1 des Hundegesetzes zur Erfassung aller in Sachsen-Anhalt gehaltenen Hunde zu führende zentrale Register;
Sachkundeprüfung:die theoretische und praktische Prüfung zum Nachweis der erforderlichen Sachkunde nach § 9 Abs. 1 Satz 2 des Hundegesetzes;
Wesenstest:der Test zum Nachweis der Fähigkeit des Hundes zu sozialverträglichem Verhalten nach § 10 Abs. 1 des Hundegesetzes;
beamtete Tierärztin oder beamteter Tierarzt:eine Tierärztin oder ein Tierarzt, die oder der vom Staate angestellt ist oder deren oder dessen Anstellung vom Staate bestätigt ist.
§ 4 Kennzeichnung von Hunden
Der Transponder nach § 2 Abs. 2 Satz 1 des Hundegesetzes muss in der Codestruktur und dem Informationsgehalt dem Standard ISO 11784: 1996 (E) ,,Radio-Frequency Identifikation of Animals – Code Structure“1 entsprechen. Die im Transponder festgelegte Information muss einmalig und darf nach Herstellung nicht veränderbar sein. Der Transponder muss ferner den im Standard ISO 11785: 1996 (E) ,,Radio-Frequency Identifikation of Animals – Technical Concept“ festgelegten technischen Anforderungen entsprechen.
§ 5 Sachkundeprüfung, Antragstellung und Verfahren
(1) Beantragt eine Hundehalterin oder ein Hundehalter oder eine andere Person als die Hundehalterin oder der Hundehalter eine Erlaubnis oder die Ausstellung einer Bescheinigung nach § 5 Abs. 1 Satz 1 oder § 11 Abs. 4 Satz 1 des Hundegesetzes, teilt die nach § 17 Abs. 1 des Hundegesetzes zuständige Behörde unverzüglich dem Landesverwaltungsamt den Namen, den Vornamen, das Geburtsdatum und die Anschrift der Antragstellerin oder des Antragstellers mit. In anderen Fällen ist die Teilnahme an der Sachkundeprüfung beim Landesverwaltungsamt durch die Person, die die Abnahme einer Sachkundeprüfung begehrt, schriftlich zu beantragen. Das Landesverwaltungsamt teilt der Antragstellerin oder dem Antragsteller die Termine unter Benennung der jeweiligen Prüfungsorte für die Abnahme des theoretischen und praktischen Teils der Sachkundeprüfung mit. Sofern die Termine für die Abnahme des theoretischen und praktischen Teils der Sachkundeprüfung eine Hundehalterin oder einen Hundehalter daran hindern könnten, die Frist nach § 5 Abs. 3 Satz 1 des Hundegesetzes einzuhalten, unterrichtet das Landesverwaltungsamt die nach § 17 Abs. 1 des Hundegesetzes zuständige Behörde unverzüglich.
(3) Die Antragstellerin oder der Antragsteller hat zur Durchführung des praktischen Teils der Sachkundeprüfung einen geeigneten Hund, für den eine Haftpflichtversicherung nach § 2 Abs. 3 des Hundegesetzes nachgewiesen ist, zu stellen. Gefährliche Hunde nach § 3 Abs. 3 des Hundegesetzes sind nur geeignet, wenn sie das zweite Lebensjahr vollendet und erfolgreich einen Wesenstest absolviert haben. Die nach § 3 Abs. 2 zuständige Behörde kann weitere Anforderungen an die Eignung eines Hundes, insbesondere hinsichtlich Rasse, Alter, Widerristhöhe und Gewicht, stellen.
den erfolgreichen Abschluss eines Studiums der Tiermedizin,
eine Ausbildung als Polizeihundeführerin oder Polizeihundeführer,
eine bestandene Abschlussprüfung in dem Beruf Tierpflegerin oder Tierpfleger oder einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zu einem anderen Beruf, welche oder welcher die erforderliche Sachkunde im Umgang mit Hunden vermittelt,
die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen einer Erlaubniserteilung nach § 11 Abs. 2 in Verbindung mit § 11 Abs. 1 Nrn. 2, 2a und 3 des Tierschutzgesetzes, bezogen auf die Tätigkeit mit Hunden, oder
die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten durch eine behördlich anerkannte Sachkundeprüfung eines anderen Landes, deren Inhalte und Voraussetzungen mindestens denen im Land Sachsen-Anhalt entsprechen,
§ 6 Sachkundeprüfung, theoretischer Teil
§ 7 Sachkundeprüfung, praktischer Teil
§ 8 Inhalt und Durchführung des Wesenstests
§ 9 Anerkennung von sachverständigen Personen und Einrichtungen
(1) Die Anerkennung einer sachverständigen Person oder Einrichtung nach § 10 Abs. 1 Satz 1 des Hundegesetzes erfolgt auf Antrag bei dem für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zuständigen Ministerium, wenn die Person oder die Personen, die den Wesenstest durchführen soll oder sollen
§ 10 Anerkennung von Wesenstests anderer Länder und Staaten
§ 11 Führung des Hunderegisters
Erfüllung von Datenübermittlungspflichten nach § 13 Abs. 1 Nr. 1 Doppelbuchst. bb des Kommunalabgabengesetzes oder
§ 13 Automatisierter Abruf personenbezogener Daten aus dem Hunderegister
§ 14 Sperrung und Löschung von Eintragungen im Hunderegister