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Timestamp: 2016-10-22 21:28:32
Document Index: 253967891

Matched Legal Cases: ['Art. 110', 'Art. 137', 'BGE', 'BGE', 'Art. 137', 'Art. 8', 'Art. 4', 'Art. 16', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 82', 'Art. 17', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 17', 'Art. 53', 'Art. 41', 'Art. 17', 'Art. 41', 'Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE']

Pr�sident Ferrari, Bundesrichter Lustenberger und Seiler; Gerichtsschreiberin Helfenstein Franke
S.________, 1970, Beschwerdef�hrer, vertreten durch die FaSo Fachstelle f�r Soziale Sicherheit GmbH, Niklaus Konrad-Strasse 18, 4501 Solothurn,
A.a Der 1970 geborene, gelernte kaufm�nnische Angestellte S.________ war seit Dezember 1997 bei der N.________ GmbH als Gesch�ftsf�hrer t�tig. Am 26. Oktober 2000 meldete er sich unter Hinweis auf eine signifikante Fehlform der HWS und BWS bei Status nach thorakalem Morbus Scheuermann und ausgepr�gter Trichterbrust bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an; dabei beanspruchte er medizinische Eingliederungsmassnahmen sowie eine Rente.
Die IV-Stelle des Kantons Solothurn (nachfolgend: IV-Stelle) holte einen Arbeitgeberbericht der N.________ GmbH vom 15. November 2000 sowie einen Bericht des Dr. med. U.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin FMH, vom 17. November 2000 ein; letzterem war unter anderem ein Bericht des Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH f�r Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, vom 8. Juni 2000 sowie eine Orientierung der Gesundheitspraxis A.________ vom 9. Juli 2000 beigelegt. Zudem veranlasste die IV-Stelle eine Begutachtung bei der Klinik f�r Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie des Spitals X.________ (Gutachten vom 25. Februar 2001). Gest�tzt darauf gew�hrte sie S.________ im Vorbescheid vom 27. August 2001 auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 50 % mit Wirkung ab 1. Oktober 1999 eine halbe Rente der Invalidenversicherung. Dabei wurde vermerkt, die Berentung erfolge mit der Auflage, dass sich der Versicherte der Durchf�hrung eines konsequenten muskul�ren Aufbautrainings mit anschliessend konsequent durchgef�hrtem Heimprogramm und als begleitende Massnahme einer kognitiven Verhaltenstherapie unterziehe. Die n�chste Rentenrevision werde per 31. Dezember 2001 vorgenommen. Auf diesen Zeitpunkt w�rde sich die IV-Stelle beim Hausarzt �ber den Erfolg der durchzuf�hrenden Massnahmen erkundigen und �ber den weiteren Rentenanspruch neu verf�gen. Falls die Auflage nicht erf�llt werde, w�rde sie die Rente zu diesem Zeitpunkt aufheben. Nach Mitteilung des Beschlusses an die Ausgleichskasse am 17. September 2001 verf�gte diese am 6. Dezember 2001 die Ausrichtung einer halben Rente mit Wirkung ab 1. Oktober 1999.
A.b Bereits am 3. Januar 2002 forderte die IV-Stelle S.________ auf, das Formular "Revision der Invalidenrente" zu vervollst�ndigen, welches dieser am 8. Januar 2002 ausgef�llt und unter Beilage eines Berichts des Dr. med. U.________ vom 19. Februar 2002 retournierte. Mit Schreiben vom 25. M�rz 2002 wurde S.________ mitgeteilt, dass sich keine rentenbeeinflussende �nderung ergeben und er weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente habe.
A.c Im Zusammenhang mit einem Gesuch um Hilfsmittel (Haltegriffe in Dusche und WC sowie eine Toilettensitzerh�hung) vom 26. August 2002 holte die IV-Stelle einen weiteren Arztbericht des Dr. med. U.________ vom 15. November 2002 ein, dem ein Bericht des Spitals Z.________, Medizinische Klinik, vom 4. September 2002 beigelegt war, und forderte S.________ am 22. November 2002 erneut auf, das Formular "Revision der Invalidenrente" auszuf�llen, welches dieser am 27. November 2002 retournierte. Am 6. Dezember 2002 verf�gte die IV-Stelle die Zusprache einer Toilettensitzerh�hung und holte einen weiteren Bericht des Dr. med. U.________ vom 9. Dezember 2002 sowie einen Arbeitgeberbericht vom 12. Februar 2003 ein. Schliesslich veranlasste sie eine neuerliche Begutachtung bei der MEDAS des Spitals X.________ (Expertise vom 22. September 2003).
Gest�tzt darauf verf�gte die IV-Stelle am 16. M�rz 2004 die Aufhebung der Rente auf Ende des folgendes Monats, da S.________ seine angestammte T�tigkeit als Gesch�ftsf�hrer wieder vollzeitlich ohne Leistungsverminderung zugemutet werden k�nne. Die hiegegen erhobene Einsprache, mit welcher S.________ den Austrittsbericht der Rehaklinik Y.________ vom 5. Mai 2003 sowie Berichte des Dr. med. U.________ vom 28. April 2004 und des Trainingscenters B.________ vom 7. April 2004 einreichen liess, wies die IV-Stelle mit Entscheid vom 1. September 2004 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst S.________ folgende Antr�ge stellen:
2. Dem Beschwerdef�hrer seien die gesetzlichen Leistungen nach
3. Es seien geeignete berufliche Eingliederungsmassnahmen zu ge- w�hren und durchzuf�hren.
4. Eventualiter: Die Leistungsf�higkeit sei im Rahmen einer BEFAS festzustellen.
5. Nach Abschluss der beruflichen Massnahmen sei �ber den weite- ren Leistungsanspruch des Beschwerdef�hrers gegen�ber der In- validenversicherung zu befinden.
6. Unter Kosten- und Entsch�digungsfolge zu Lasten der Beschwer- degegnerin."
Zudem l�sst er mehrere Behandlungsbest�tigungen des Trainingscenters B.________ sowie einen "Auszug aus den Massageunterlagen" der Praxis V.________ vom 2. M�rz 2005 ins Recht legen.
Mit Eingabe vom 3. August 2005 l�sst S.________ einen Bericht des PD Dr. med. O.________, Chefarzt der Externen Psychiatrischen Dienste, Tagesklinik und Beratungsstelle L.________, vom 23. Dezember 2004 ins Recht legen.
Akten, die ausserhalb der Rechtsmittelfrist und nicht im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels (Art. 110 Abs. 4 OG) eingereicht werden, sind nur beachtlich, soweit sie neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG enthalten und diese eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen k�nnten (BGE 127 V 353 ff.; SVR 2003 IV Nr. 11 S. 32 Erw. 2.2 [Urteil L. vom 18. Oktober 2002, I 761/01]).
Der neu ins Recht gelegte Bericht des PD Dr. med. O.________, Chefarzt der Externen Psychiatrischen Dienste, Tagesklinik und Beratungsstelle L.________, vom 23. Dezember 2004 erf�llt diese Voraussetzungen nicht, abgesehen davon, dass er sich zur massgebenden Arbeitsf�higkeit gar nicht �ussert. Der Bericht bezieht sich im Wesentlichen auf Beschwerden nach dem f�r den zu beurteilenden Sachverhalt massgebenden Zeitraum bis zum Einspracheentscheid vom 1. September 2004 (BGE 130 V 446 Erw. 1.2, 121 V 366 Erw. 1b je mit Hinweisen). Er ist daher unter revisionsrechtlichem Gesichtspunkt im Sinne von Art. 137 lit. b OG unerheblich und hat bei der Beurteilung ausser Acht zu bleiben.
3.1 Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze zum Begriff der Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG) sowie zur Ermittlung des Invalidit�tsgrades erwerbst�tiger Versicherter nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG, seit 1. Januar 2004 in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Zu pr�zisieren ist, dass zur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitsschadens bei erwerbst�tigen Versicherten der Einkommensvergleich dient. Dieser hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernm�ssig m�glichst genau ermittelt und einander gegen�bergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidit�tsgrad bestimmen l�sst (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 348 Erw. 3.4, 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 Erw. 2a und b). So ist bei der Ermittlung des ohne invalidisierenden Gesundheitsschaden erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen) entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des Rentenbeginns auf Grund ihrer beruflichen F�higkeiten und pers�nlichen Umst�nde mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit ohne den Gesundheitsschaden, aber bei sonst unver�nderten Verh�ltnissen verdienen w�rde (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 Erw. 3b mit Hinweis). Die Einkommensermittlung hat so konkret wie m�glich zu erfolgen. Es ist daher in der Regel vom letzten Lohn vor Eintritt der Gesundheitssch�digung auszugehen (ZAK 1980 S. 593 mit Hinweisen).
Ist die Ermittlung der Einkommen nicht m�glich, ist der Vergleich gest�tzt auf gesch�tzte Werte durchzuf�hren; der Einkommensvergleich erfolgt in diesem Fall anhand gesch�tzter Ann�herungswerte oder in der Form des Prozentvergleichs. Die Bestimmung des Invalidit�tsgrades auf Grund von Sch�tzungen ist im �brigen nicht nur zul�ssig, wenn die genaue Ermittlung der Vergleichseinkommen nicht m�glich ist, sondern auch, wenn deren ziffernm�ssige Ermittlung zwar m�glich w�re, aber einen unverh�ltnism�ssig grossen Aufwand erfordern w�rde, und wenn zudem angenommen werden kann, dass die blosse Sch�tzung der Einkommen ein ausreichend zuverl�ssiges Resultat ergibt. Von Letzterem darf insbesondere in "Extremf�llen" ausgegangen werden, in welchen die konkreten Verh�ltnisse so liegen, dass die Differenz zwischen den beiden hypothetischen Einkommen die f�r den Rentenanspruch massgebenden Grenzwerte von 70 %, 60 %, 50 % oder 40 % eindeutig �ber- oder unterschreitet (BGE 104 V 136 Erw. 2b, 97 V 57; Urteil T. vom 30. Oktober 2003, I 121/03).
3.2 Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) brachte hinsichtlich der invalidenversicherungsrechtlichen Rentenrevision keine substanziellen �nderungen gegen�ber der bis zum 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen Normenlage (BGE 130 V 349 Erw. 3.5). Die zur altrechtlichen Regelung gem�ss Art. 41 IVG (aufgehoben durch Anhang Ziff. 8 des ATSG) ergangene Judikatur bleibt deshalb grunds�tzlich anwendbar. Bei dieser Rechtslage kann, da materiellrechtlich ohne Belang, offen bleiben, ob die Revision einer Invalidenrente, �ber welche die Verwaltung nach dem 1. Januar 2003 zu befinden hat, dem ATSG untersteht, oder aber Art. 82 Abs. 1 ATSG, wonach materielle Bestimmungen dieses Gesetzes auf die bei seinem Inkrafttreten laufenden Leistungen nicht zur Anwendung gelangen, dem Wortlauf entsprechend dahingehend auszulegen ist, dass am 1. Januar 2003 laufende Dauerleistungen nicht nach Art. 17 ATSG, sondern nach den altrechtlichen Grunds�tzen zu revidieren sind. Ferner handelt es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche Fassung der h�chstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor Inkrafttreten des ATSG und ergibt sich inhaltlich damit, namentlich in Bezug auf die Bestimmungen zur Arbeitsunf�higkeit (Art. 6), Erwerbsunf�higkeit (Art. 7) und Invalidit�t (Art. 8), keine �nderung. Die dazu entwickelte Rechtsprechung kann folglich �bernommen und weitergef�hrt werden (BGE 130 V 345 ff. Erw. 3.1, 3.2 und 3.3). Auch Art. 16 ATSG bewirkt, wie in Erw. 3.4 des erw�hnten Urteils dargelegt, keine Modifikation der bisherigen Judikatur zur Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten, welche weiterhin nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (zu aArt. 28 Abs. 2 IVG: BGE 128 V 30 Erw. 1). An diesen Regelungen und Grunds�tzen haben ebenso wenig die am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Modifizierungen etwas ge�ndert.
3.3 Nach aArt. 41 IVG und Art. 17 Abs. 1 ATSG sind laufende Renten f�r die Zukunft zu erh�hen, herabzusetzen oder aufzuheben, wenn sich der Invalidit�tsgrad in einer f�r den Anspruch erheblichen Weise �ndert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen, die geeignet ist, den Invalidit�tsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Rechtsprechungsgem�ss ist die Invalidenrente nicht nur bei einer wesentlichen Ver�nderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich ver�ndert haben (BGE 120 V 131 Erw. 3b, 119 V 478 Erw. 1b/aa, 113 V 275 Erw. 1a mit Hinweisen). Ein Revisionsgrund ist ferner unter Umst�nden auch dann gegeben, wenn eine andere Art der Bemessung der Invalidit�t zur Anwendung gelangt (BGE 117 V 199 Erw. 3b mit Hinweis) oder eine Wandlung des Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 130 V 349 f. Erw. 3.5 mit Hinweisen). Ebenfalls dazu geh�rt die Verbesserung der Arbeitsf�higkeit auf Grund einer Angew�hnung oder Anpassung an die grunds�tzlich gleich gebliebene Behinderung (vgl. Ulrich Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Z�rich 1997, S. 255; Urteil F. vom 30. Dezember 2003, I 551/03). Ob eine solche �nderung eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der urspr�nglichen Rentenverf�gung bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der streitigen Revisionsverf�gung (BGE 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweis; vgl. auch BGE 130 V 351 Erw. 3.5.2).
Der Revisionsordnung nach aArt. 41 IVG und Art. 17 ATSG geht der in Art. 53 Abs. 2 ATSG nunmehr gesetzlich verankerte Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf formell rechtskr�ftige Verf�gungen oder Einspracheentscheide, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hatten, zur�ckzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweisen und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist. Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverf�gung auch dann ab�ndern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des aArt. 41 IVG oder Art. 17 ATSG nicht erf�llt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der urspr�nglichen Rentenverf�gung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf aArt. 41 IVG Art. 17 ATSG gest�tzte Revisionsverf�gung der Verwaltung mit dieser substituierten Begr�ndung sch�tzen (BGE 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 112 V 373 Erw. 2c und 390 Erw. 1b, Urteil B. vom 10. November 2005, I 130/05).
Streitig ist, ob die IV-Stelle zu Recht die dem Versicherten mit Verf�gung vom 6. Dezember 2001 zugesprochene halbe Rente per 1. Mai 2004 aufgehoben hat. Es ist deshalb zu pr�fen, ob im massgeblichen Zeitraum zwischen dem Erlass der Verf�gung vom 6. Dezember 2001 und dem Einspracheentscheid vom 1. September 2004 eine revisionsrechtlich bedeutsame �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen eingetreten ist, die die Aufhebung der Rente ab 1. April 2004 rechtfertigt (vgl. BGE 130 V 75 ff. Erw. 3.2.3, 109 V 265 Erw. 4). Dies bedarf eines R�ckkommenstitels, sei es einer wesentlichen �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen oder der zweifellosen Unrichtigkeit (und erheblichen Bedeutung ihrer Berichtigung) der urspr�nglichen Zusprechungsverf�gung (vgl. Erw. 3.3 hievor).
Demgegen�ber f�llt eine Rentenaufhebung wegen Nichterf�llung von Auflagen, wie sie im Vorbescheid vom 27. August 2001 aufgef�hrt waren, schon deshalb ausser Betracht, weil die Auflagen in der massgebenden Verf�gung unerw�hnt blieben, abgesehen davon, dass die Nichterf�llung der fraglichen Auflagen durch den Versicherten nach Lage der Akten gar nicht erstellt ist. Es braucht deshalb hier nicht gepr�ft zu werden, ob die verf�gungsweise Zusprechung einer Rente verbunden mit Auflagen �berhaupt zul�ssig w�re.
4.1 Der erstmaligen Rentenzusprache vom 6. Dezember 2001 lag neben den Berichten des Dr. med. M.________ vom 8. Juni 2000 und des Hausarztes Dr. med. U.________ vom 17. November 2000 (der im Rahmen seiner Behandlung seit 1998 angab, der relevante Gesundheitsschaden sei 1996 eingetreten, die Arbeitsunf�higkeit von 100 % von Oktober 1996 bis November 1997 und von 50 % seit Dezember 1997 bis heute sei jedoch nur teilweise belegt) das rheumatologische Gutachten vom 25. Februar 2001 zugrunde. Gest�tzt auf die darin erhobenen Diagnosen (Status nach thorakalem Morbus Scheuermann; signifikante Segmentsdegeneration C5/6 [Spondylose mit Diskusprotrusion und mediolateraler bis medioforaminal linksseitiger Diskushernie C5/6 mit myelografischer, nicht aber klinischer Kompression der Wurzel C6 links], weniger signifikanter Segementsdegeneration C3/4 und C4/5 bei Spondylosen mit paramedian rechtsbetonten Diskusprotrusionen C3/4 und C4/5 sowie muskul�rer Schulterg�rteldysbalance) kamen die Gutachter zum Schluss, aktuell bestehe eine Arbeitsf�higkeit von 50 % bei einer Anwesenheit von 100 % f�r leichte Arbeiten. Kurzfristig k�nne wahrscheinlich mit physio- und psychotherapeutischen Massnahmen die Arbeitsf�higkeit f�r leichte Arbeiten auf 100 % gesteigert werden. Mittel- bis langfristig sollte eine Arbeitsf�higkeit von 100 % sogar f�r leichte bis mittelschwere k�rperliche Arbeiten m�glich sein, sofern eine konsequente medizinische Trainingstherapie �ber Monate sowie eine Verhaltens�nderung bei dem zur Zeit vorwiegend passiven Versicherten m�glich sein. Die zur Zeit ausge�bte T�tigkeit sei f�r ihn ideal, da bereits diverse Anpassungen am Arbeitsplatz erfolgt seien und er dort k�rperliche Arbeiten an Mitarbeiter delegieren k�nne. Es m�sse auf eine wechselnd sitzende, stehende T�tigkeit mit Pausen f�r die M�glichkeit der Erholung geachtet werden; zu vermeiden seien schwere k�rperliche Arbeit und Heben von schweren Lasten.
4.2 Im MEDAS-Gutachten vom 22. September 2003, auf welches sich die IV-Stelle bei der Rentenaufhebung st�tzte, wurde mit Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit ein chronisches cervico- und lumbales Syndrom mit thorakaler Kyphoskoliose, Status nach thorakalem Morbus Scheuermann sowie Multisegementsdegeneration C3/4, C4/5, C5/6 mit myelographisch nachgewiesener Diskushernie medio-lateral bis medio-foraminal links C5/6 diagnostiziert.
Die Schmerzen wurden im Rahmen der radiologisch nachgewiesenen degenerativen Ver�nderungen der Wirbels�ule mit Spondylosen der Hals- und Brustwirbels�ule und mit der Diskopathie im Bereich der Halswirbels�ule interpretiert. Eine Dekonditionierung mit muskul�rer Haltungsinsuffizienz spiele eine wesentliche Rolle bei der Schmerzgenerierung. Aus psychiatrischer Sicht sei von einer abklingenden depressiven Episode auszugehen, die aktuell keine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit bewirke. Die Konzentrationsst�rungen k�nnten erst nach vollst�ndiger Sistierung des starken Cannabiskonsumes interpretiert werden; aktuell seien sie auf diesen zur�ckzuf�hren.
Zu den Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit wurde festgehalten, auf der psychisch-geistigen Ebene l�gen keine Beeintr�chtigungen vor. Auf der k�rperlichen Ebene best�nden Nackenschmerzen linksbetont und chronisch lumbale Schmerzen im Rahmen eines durchgemachten Morbus Scheuermann und degenerativen Ver�nderungen der Brust- und Halswirbels�ule. Es komme zur Schmerzzunahme unter Belastung (Heben von schweren Lasten, langes Sitzen, Einnehmen von monotonen Positionen, wiederholtes Beugen und B�cken). Auf die bisherige T�tigkeit wirkten sich die St�rungen insofern aus, als es durch lange Autofahrten zu einer Schmerzzunahme in der Lendenwirbels�ule und im Schulterg�rtel links komme. Ebenfalls f�hre l�ngeres Sitzen zu einer Schmerzzunahme wie auch wiederholtes Heben von Lasten. Der Versicherte habe sich am Arbeitsplatz sehr gut eingerichtet: Er sei mehr oder weniger ganzzeitlich anwesend, erbringe aber eine Leistung von etwa 50 %. Er habe ein Stehpult und einen Stehstuhl, zudem einen orthop�dischen Autositz sowie eine Liege im B�ro, wo er sich zwischendurch hinlegen k�nne. Nach der bis November 1997 bestehenden Arbeitsunf�higkeit von 100 % sei es zu einer Verbesserung der Arbeitsf�higkeit durch Muskelaufbau und Akupressur gekommen bis zu einem R�ckfall mit Verst�rkung der lumbalen R�ckenschmerzen im August 2002 mit initial wahrscheinlich 100%iger Arbeitsunf�higkeit; aktuell habe sich diese wieder verbessert durch muskul�res Aufbautraining. Die bisherige T�tigkeit sei vollzeitlich zumutbar, mit einer aktuellen Leistungsminderung von 30-40 % durch Einlegen von regelm�ssigen Pausen zur Ausf�hrung von Lockerungs�bungen. Die volle Leistungsf�higkeit sollte jedoch rasch innerhalb von 4-6 Monaten erreicht werden. Dem Versicherten seien andere T�tigkeiten zumutbar (jede seiner Ausbildung entsprechende kaufm�nnische B�rot�tigkeit, sofern der Arbeitsplatz ebenfalls r�ckengerecht eingerichtet werden k�nne wie mit Stehpult und er seine K�rperposition frei w�hlen k�nne), die Leistungsf�higkeit w�rde sich darin jedoch nicht verbessern, da die jetztige T�tigkeit schon eine ideal angepasste darstelle.
Die MEDAS bejahte, dass die Arbeitszeit seit der letzten Begutachtung gesteigert werden konnte und der Versicherte die Auflage des muskul�ren Aufbautrainings mit Heimprogramm sowie Verhaltenstherapie erf�llt habe, und erg�nzte, der Versicherte habe sich in einem einmonatigen station�ren Rehabilitationsaufenthalt befunden und gebe an, seither erlernte �bungen weiter zu f�hren. Objektiv bestehe zwar weiterhin der Bedarf zur Weiterf�hrung dieser physiotherapeutischen Heimtherapie, der Befund habe sich bisher aber klar verbessert.
4.3 Im MEDAS-Gutachten wird die gegen�ber fr�heren Beurteilungen (50 % Arbeitsf�higkeit bei Anwesenheit von 100 %) gesteigerte Arbeitsf�higkeit von im Beurteilungszeitpunkt 60-70 % sowie prognostisch von 100 % bei im Wesentlichen gleichen Diagnosen damit begr�ndet, der Befund (im Sinne des Schmerzaufkommens) habe sich mit dem bisher erfolgten muskul�ren Aufbautraining klar verbessert. In dieselbe Richtung gehen der Austrittsbericht der Rehaklinik Y.________ vom 5. Mai 2003, in welchem der Therapieverlauf als erfolgreich beschrieben wird und die Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich um 70 % zur�ckgegangen sind sowie der Behandlungsbericht des Trainingscenters B.________, wonach das Training zu einer Besserung des Gesundheitszustandes gef�hrt hat. Damit ist von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes und nicht nur von einer revisionsrechtlich unzul�ssigen Neubeurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts (BGE 112 V 372 Erw. 2b mit Hinweisen, SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 Erw. 2; Urteil P. vom 31. M�rz 2003, I 559/02) auszugehen.
4.4 Der Beschwerdef�hrer bestreitet grunds�tzlich den Beweiswert des MEDAS-Gutachtens nicht, macht aber geltend, die von der MEDAS prognostizierte Leistungssteigerung (bei einer Arbeitsf�higkeit von aktuell 60-70 % volle Leistungsf�higkeit in 4-6 Monaten) sei nicht eingetreten und verlangt diesbez�glich weitere Abkl�rungen. Er verweist dazu auf den Bericht des Dr. med. U.________ vom 28. April 2004, gem�ss welchem trotz regelm�ssigen und vom Versicherten selbst mit grosser Eigeninitiative durchgef�hrten Therapien (Trainingscenter B.________, Shiatsumassage zweimal pro Monat, Masseurin zweimal pro Monat sowie Muskelaufbautraining mit Velofahren und gymnastischen �bungen) keine Leistungs- und damit Arbeitsf�higkeit von 100 % erreicht werden konnte, dies wegen den notwendigen Pausen und Lagewechseln, sowie wegen Schw�chezust�nden bei rasch anschwellenden Schmerzen, wobei der Arzt anf�gte, ein Arbeitsversuch sei unbedingt anzustreben, um die Arbeitsf�higkeit realistisch abkl�ren zu k�nnen und allenfalls zu steigern.
4.5 Diesem kurzen Bericht ist - soweit �berhaupt darauf abgestellt werden kann - nur zu entnehmen, dass trotz regelm�ssiger Therapien keine Arbeitsf�higkeit von 100 % erreicht werden konnte. Dass gar keine Leistungssteigerung gegen�ber der fr�her attestierten Arbeitsf�higkeit von 60-70 % eingetreten ist, l�sst sich aus der Beurteilung des Hausarztes nicht folgern (eine Arbeitsf�higkeit von weniger als 60-70 % wird vom Beschwerdef�hrer nicht behauptet). Vielmehr ist anzunehmen, dass eine - wenn auch allenfalls geringere - Leistungssteigerung eingetreten ist. Wie hoch letztlich die Arbeitsf�higkeit im f�r die Beurteilung des Rentenanspruchs massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides (BGE 129 V 169 Erw. 1) zu beziffern ist, l�sst sich zwar den Akten nicht entnehmen, kann aber mit Blick auf die erwerbliche Ausgangslage offen bleiben, wie im Folgenden zu zeigen ist:
4.6 Im Rahmen des Einkommensvergleichs (vgl. Erw. 3.1 hievor) kann zur Bestimmung des Valideneinkommens insofern nicht auf den letzten Lohn des Beschwerdef�hrers von Fr. 2'250.- f�r ein 50 %-Pensum abgestellt werden, als dieser w�hrend der gesamten Dauer seiner letzten T�tigkeit als Gesch�ftsf�hrer bei der N.________ GmbH nie eine volle Leistung erbrachte; er trat diese Stelle denn auch erst per Dezember 1997, mithin nach Eintritt des Gesundheitsschadens 1996, an und gab sie bereits per August 2003, also vor dem f�r die Beurteilung des Rentenanspruchs massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides (BGE 129 V 169 Erw. 1) wieder auf. Andererseits erzielte er gem�ss Auszug aus dem individuellen Konto (IK) auch vorher, seit Abschluss seiner Lehre im Jahre 1990, abgesehen von 1991 (insgesamt Fr. 46'706.-) nie ein Erwerbseinkommen, das einer branchen�blichen Entl�hnung f�r ein Vollpensum eines kaufm�nnischen Angestellten entspricht und war teilweise nichterwerbst�tig und arbeitslos (Einkommen 1992: Fr. 5'066.-; 1993: Fr. 12'170.- und Arbeitslosenentsch�digung Fr. 7'257.-; 1994: Fr. 10'730.- und Arbeitslosenentsch�digung Fr. 18'630.-; 1995: Fr. 32'892.-; 1996: Fr. 6'876.-; 1997: Fr. 3'500.- f�r Dezember sowie Aufrechnung von Fr. 3'861- als Nichterwerbst�tiger f�r Januar bis November; 1998 [Januar bis Dezember] Fr. 26'699.- sowie 1999 [Januar bis Juni] Fr. 26'699.-; vgl. hierzu die spezifischen Sal�rempfehlungen des Kaufm�nnischen Verbandes der Schweiz). Auch der bei der N.________ GmbH erzielte, auf 100 % aufgerechnete, monatliche Lohn von Fr. 4'500.- erscheint f�r einen gelernten kaufm�nnischen Angestellten als eher tief. Anhaltspunkte daf�r, dass er in all den Jahren nicht aus freien St�cken auf eine gewinnbringendere T�tigkeit verzichtet hat, sind keine ersichtlich. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer aus invalidit�tsfremden Gr�nden bisher auf eine seiner Ausbildung entsprechend entl�hnte Erwerbsm�glichkeit verzichtet hat, und es erscheint deshalb fraglich, ob der Versicherte im Gesundheitsfall �berhaupt ein Vollzeitpensum ausge�bt h�tte.
Bei dieser Ausgangslage ist unter Ber�cksichtigung, dass eine Arbeitsf�higkeit von �ber 60-70 % besteht (vgl. Erw. 4.5 hievor), auch ohne eine ziffernm�ssige Ermittlung der Vergleichseinkommen im Rahmen des Einkommensvergleichs (Prozent- oder Sch�tzungsvergleich, vgl. BGE 114 V 312 Erw. 3a mit Hinweisen, 104 V 137 Erw. 2b, Urteile N. vom 7. Juni 2006, I 816/05, Erw. 4.3, und W. vom 15. Januar 2003, I 152/02, Erw. 2.1) davon auszugehen, dass der Versicherte auch mit seiner gesundheitlichen Beeintr�chtigung in Nachachtung der ihm obliegenden Pflicht zur Selbsteingliederung (BGE 113 V 28 Erw. 4a) noch in der Lage ist, in seinem angestammten Beruf als kaufm�nnischer Angestellter jedenfalls ein rentenausschliessendes (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 104 V 136 Erw. 2b) Einkommen zu erzielen.
Ab Mai 2004 sind demnach die Voraussetzungen f�r den Anspruch auf eine Invalidenrente zufolge Verbesserung des Gesundheitszustandes mit entsprechenden Auswirkungen auf die Erwerbsf�higkeit nicht mehr gegeben.
Soweit der Beschwerdef�hrer berufliche Massnahmen beantragt, ist festzuhalten, dass die IV-Stelle dar�ber bisher nicht verf�gt hat und sich auch in ihrem Einspracheentscheid vom 1. September 2004 - trotz eines entsprechenden Antrages des Versicherten - dazu nicht ge�ussert hat. Die Vorinstanz hat sich mit dem Anspruch auf berufliche Massnahmen befasst und damit den Streitgegenstand zul�ssigerweise (vgl. BGE 130 V 503, 122 V 36 Erw. 2a mit Hinweisen) darauf ausgedehnt. Mit ihr kann indes festgehalten werden, dass auf Grund der guten Eingliederungschancen des Versicherten als gelernter kaufm�nnischer Angestellter weder die Voraussetzungen f�r eine Umschulung erf�llt sind, selbst wenn von einer invalidit�tsbedingten Erwerbseinbusse von ungef�hr 20 % (SVR 2006 IV Nr. 15 S. 53 mit Hinweisen [Urteil S. vom 8. Juli 2005, I 18/05]) auszugehen w�re, noch ein Anspruch auf Arbeitsvermittlung (AHI 2003 S. 269 ff. Erw. 2c und d mit Hinweisen [Urteil F. vom 15. Juli 2002, I 421/01]) besteht, nachdem insbesondere die behinderungsbedingt erforderliche Arbeitsplatzgestaltung (Stehpult) und die M�glichkeit, die K�rperposition frei zu w�hlen, keine grossen Anforderungen an einen Arbeitgeber stellt. Damit er�brigt sich auch die Abkl�rung der Leistungsf�higkeit in einer BEFAS.