Source: http://www.landesrecht-bw.de/jportal/portal/page/bsbawueprod.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&fromdoctodoc=yes&doc.id=BJNR018920980BJNE000100314&doc.part=X&doc.price=0.0&doc.hl=0
Timestamp: 2020-04-10 07:03:32
Document Index: 18417045

Matched Legal Cases: ['Art. 29', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 17', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 10', '§ 15', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 5', '§ 8', '§ 3', 'Art. 8', '§ 4', 'Art. 3', '§ 4', 'Art. 72', '§ 4', 'Art. 5', '§ 9', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 5', '§ 16', 'Art. 3', '§ 16', 'Art. 17', '§ 16', 'Art. 17', '§ 16', 'Art. 17', '§ 16', 'Art. 17', '§ 16', 'Art. 17', '§ 16', 'Art. 53', '§ 16', 'Art. 17', '§ 16', 'Art. 17', '§ 16', 'Art. 17', '§ 16', 'Art. 8', '§ 1', '§ 2', '§ 4', '§ 3', '§ 3', '§ 5', '§ 16', '§ 16', 'Art. 17', '§ 1', '§ 2', '§ 4', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 16', '§ 16', 'Art. 8', '§ 16', '§ 16', 'Art. 17', '§ 16', 'Art. 17', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 81', '§ 16', '§ 16', 'Art. 17', '§ 16', 'Art. 17', 'Art. 29', '§ 16', 'Art. 29', '§ 16', 'Art. 17', '§ 16', 'Art. 17', '§ 16', 'Art. 17', '§ 16', 'Art. 17', '§ 16', 'Art. 17', '§ 16', 'Art. 17', '§ 1', '§ 1', '§ 16', '§ 16', 'Art. 17', '§ 16', '§ 16', '§ 16', 'Art. 8', 'Art. 17', '§ 16', '§ 16', 'Art. 17']

Landesrecht BW LogAPrO | Bundesnorm | Gesamtausgabe | Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Logopäden | gültig ab: 11.10.1980
Anlage 1 - Anlage 7
Amtliche Abkürzung: LogAPrO
Ausfertigungsdatum: 01.10.1980
Gültig ab: 11.10.1980
Fundstelle: BGBl I 1980, 1892
FNA: FNA 2124-13-1
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 29 G v. 15.8.2019 I 1307
(+++ Textnachweis ab: 11.10.1980 +++)
Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Logopäden 01.10.1980
Eingangsformel 01.10.1980
§ 1 Ausbildung 01.10.1980
§ 2 Staatliche Prüfung 01.10.1980
§ 3 Prüfungsausschuß 02.08.2013
§ 4 Zulassung zur Prüfung 19.02.2007
§ 5 Schriftlicher Teil der Prüfung 01.10.1980
§ 6 Mündlicher Teil der Prüfung 01.10.1980
§ 7 Praktischer Teil der Prüfung 01.10.1980
§ 8 Niederschrift 01.10.1980
§ 9 Benotung 01.10.1980
§ 10 Bestehen und Wiederholung der Prüfung 01.10.1980
§ 11 Rücktritt von der Prüfung 01.10.1980
§ 12 Versäumnisfolgen 01.10.1980
§ 13 Ordnungsverstöße und Täuschungsversuche 01.10.1980
§ 14 Prüfungsunterlagen 01.10.1980
§ 15 Erlaubniserteilung 01.10.1980
§ 16 Sonderregelungen für Inhaber von Ausbildungsnachweisen aus einem anderen Vertragsstaat des Europäischen Wirtschaftsraumes 18.04.2016
§ 16a Anerkennungsregelungen für Ausbildungsnachweise aus einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum 18.04.2016
§ 16b Anerkennungsregelungen für Ausbildungsnachweise aus einem Drittstaat 18.04.2016
§ 16c Fristen, Bescheide, Durchführungsbestimmungen 15.08.2019
§ 17 Inkrafttreten 01.10.1980
Schlußformel 01.10.1980
Anlage 1 (zu § 1 Abs. 1) 01.10.1980
Anlage 2 (zu § 1 Abs. 1) 01.10.1980
Anlage 3 (zu § 1 Abs. 2) 01.10.1980
Anlage 4 (zu § 10 Abs. 2 Satz 1) 01.10.1980
Anlage 5 (zu § 15) 01.10.1980
Anlage 5a (zu § 16a Absatz 2) 18.04.2016
Anlage 5b (zu § 16a Absatz 3) 18.04.2016
Anlage 6 (zu § 16b Absatz 2) 18.04.2016
Anlage 7 (zu § 16b Absatz 7) 18.04.2016
Auf Grund des § 5 des Gesetzes über den Beruf des Logopäden vom 7. Mai 1980 (BGBl. I S. 529) wird mit Zustimmung des Bundesrates verordnet:
(2) Der Prüfling legt die Prüfung vor dem Prüfungsausschuß bei der Schule ab, an der er die Ausbildung abgeschlossen hat. Die zuständige Behörde, in deren Bereich die Prüfung oder ein Teil der Prüfung abgelegt werden soll, kann aus wichtigem Grund Ausnahmen zulassen. Die Vorsitzenden der beteiligten Prüfungsausschüsse sind vorher zu hören. Bei Personen, die beantragen, die Prüfung auf Grund des § 8 Abs. 4 des Gesetzes abzulegen, bestimmt die zuständige Behörde den zuständigen Prüfungsausschuß.
einem an der Schule unterrichtenden Arzt,
§ 3 Abs. 1 Nr. 1: IdF d. Art. 8 Nr. 1 V v. 2.8.2013 I 3005 mWv 1.1.2014
§ 4 Abs. 2 Nr. 1: IdF d. Art. 3 Abs. 13 G v. 19.2.2007 I 122 mWv 1.1.2009
§ 4 Abs. 2 Nr. 4: IdF d. Art. 72 G v. 21.6.2005 I 1818 mWv 1.7.2005
§ 4 Abs. 5: Eingef. durch Art. 5 Nr. 15 G v. 23.3.2005 I 931 mWv 1.4.2005
(1) Der mündliche Teile der Prüfung erstreckt sich auf folgende Fächer:
(2) Der mündliche Teil der Prüfung wird von mindestens drei Fachprüfern abgenommen und nach § 9 benotet. Aus den Noten der Fachprüfer bildet der Vorsitzende des Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit den Fachprüfern die Prüfungsnote für den mündlichen Teil der Prüfung. Dabei sind die in Absatz 1 unter Nr. 1 und 2 genannten Fächer mit dem Faktor 2, die übrigen Fächer einfach zu gewichten.
(4) Hat der Prüfling alle Teile der Prüfung zu wiederholen, so darf er zur Prüfung nur zugelassen werden, wenn er an einer weiteren Ausbildung teilgenommen hat, deren Dauer und Inhalt vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bestimmt werden. Die Wiederholungsprüfung muß spätestens zwölf Monate nach der letzten Prüfung abgeschlossen sein. Ausnahmen kann die zuständige Behörde in begründeten Fällen zulassen.
Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann bei Prüflingen, die die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfung in erheblichem Maße gestört oder sich eines Täuschungsversuches schuldig gemacht haben, den betreffenden Teil der Prüfung für "nicht bestanden" erklären. Eine solche Erklärung ist nach Ablauf von drei Jahren nach Abschluß der Prüfung nicht mehr zulässig.
Auf Antrag ist dem Prüfungsteilnehmer Einsicht in seine Prüfungsunterlagen zu gewähren. Schriftliche Aufsichtsarbeiten sind drei, Anträge auf Zulassung zur Prüfung und Prüfungsniederschriften zehn Jahre aufzubewahren.
(1) Antragsteller, die eine Erlaubnis nach § 1 des Logopädengesetzes beantragen, können zum Nachweis, daß die Voraussetzungen nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 dieses Gesetzes vorliegen, eine von der zuständigen Behörde des Herkunftsmitgliedstaats ausgestellte entsprechende Bescheinigung oder einen von einer solchen Behörde ausgestellten Strafregisterauszug oder, wenn ein solcher nicht beigebracht werden kann, einen gleichwertigen Nachweis vorlegen. Hat die für die Erteilung der Erlaubnis zuständige Behörde berechtigte Zweifel, kann sie von der zuständigen Behörde eines Mitgliedstaates eine Bestätigung verlangen, aus der sich ergibt, dass dem Antragsteller die Ausübung des Berufs, der dem des Logopäden entspricht, nicht auf Grund eines schwerwiegenden standeswidrigen Verhaltens oder einer Verurteilung wegen strafbarer Handlungen dauerhaft oder vorübergehend untersagt worden ist. Hat die für die Erteilung der Erlaubnis zuständige Behörde in den Fällen des Satzes 1 oder 2 von Tatbeständen Kenntnis, die außerhalb des Geltungsbereichs des Logopädengesetzes eingetreten sind und im Hinblick auf die Voraussetzungen des § 2 Abs. 1 Nr. 2 dieses Gesetzes von Bedeutung sein können, so hat sie die zuständige Stelle des Herkunftsmitgliedstaats zu unterrichten und sie zu bitten, diese Tatbestände zu überprüfen und ihr das Ergebnis und die Folgerungen, die sie hinsichtlich der von ihr ausgestellten Bescheinigungen und Nachweise daraus zieht, mitzuteilen. Die in den Sätzen 1 bis 3 genannten Bescheinigungen und Mitteilungen sind vertraulich zu behandeln. Sie dürfen der Beurteilung nur zugrunde gelegt werden, wenn bei der Vorlage die Ausstellung nicht mehr als drei Monate zurückliegt.
(2) Antragsteller, die eine Erlaubnis nach § 1 Abs. 1 des Gesetzes über den Beruf des Logopäden beantragen, können zum Nachweis, dass die Voraussetzungen nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 dieses Gesetzes vorliegen, einen entsprechenden Nachweis ihres Herkunftsmitgliedstaats vorlegen. Wird im Herkunftsmitgliedstaat ein solcher Nachweis nicht verlangt, ist eine von einer zuständigen Behörde dieses Staates ausgestellte Bescheinigung anzuerkennen, aus der sich ergibt, dass die Voraussetzungen des § 2 Abs. 1 Nr. 3 des Gesetzes über den Beruf des Logopäden erfüllt sind. Absatz 1 Satz 4 und 5 gilt entsprechend.
(3) Antragsteller, die über einen Ausbildungsnachweis im Beruf des Logopäden verfügen, der in einem anderen Vertragsstaat des Europäischen Wirtschaftsraumes erworben worden ist, führen nach der Anerkennung ihrer Berufsqualifikation die Berufsbezeichnung „Logopädin“ oder „Logopäde“.
(5) Die zuständige Behörde hat den Dienstleistungserbringer bei der erstmaligen Anzeige einer Dienstleistungserbringung im Sinne des § 5a des Gesetzes über den Beruf des Logopäden binnen eines Monats nach Eingang der Meldung und der Begleitdokumente über das Ergebnis ihrer Nachprüfung zu unterrichten und ihm dabei mitzuteilen, ob sie die Erbringung der Dienstleistung erlaubt oder von ihm verlangt, eine Eignungsprüfung abzulegen. Ist der zuständigen Behörde eine Nachprüfung innerhalb eines Monats nach Eingang der Meldung und der Begleitdokumente in besonderen Ausnahmefällen nicht möglich, unterrichtet sie den Dienstleister innerhalb dieser Frist über die Gründe der Verzögerung; sie hat die der Verzögerung zugrunde liegenden Schwierigkeiten binnen eines Monats nach dieser Mitteilung zu beheben und spätestens innerhalb von zwei Monaten nach der Behebung der der Verzögerung zugrunde liegenden Schwierigkeiten über die Dienstleistungserbringung zu entscheiden. Erhält der Dienstleistungserbringer innerhalb der in den Sätzen 1 und 2 genannten Fristen keine Rückmeldung der zuständigen Behörde, darf die Dienstleistung erbracht werden.
§ 16: IdF d. Art. 3 V v. 6.12.1994 I 3770 mWv 21.12.1994
§ 16 Überschrift: IdF d. Art. 17 Nr. 1 G v. 2.12.2007 I 2686 mWv 7.12.2007
§ 16 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 17 Nr. 2 G v. 2.12.2007 I 2686 mWv 7.12.2007
§ 16 Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 17 Nr. 1 Buchst. a G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
§ 16 Abs. 1 Satz 3: IdF d. Art. 17 Nr. 2 G v. 2.12.2007 I 2686 mWv 7.12.2007
§ 16 Abs. 2 bis 4: IdF d. Art. 17 Nr. 3 G v. 2.12.2007 I 2686 mWv 7.12.2007
§ 16 Abs. 4: Früherer Satz 1 u. 2 aufgeh., früher Satz 3 jetzt einziger Text gem. Art. 53 Nr. 1 G v. 6.12.2011 I 2515 mWv 1.4.2012
§ 16 Abs. 5: Eingef. durch Art. 17 Nr. 4 G v. 2.12.2007 I 2686 mWv 7.12.2007
§ 16 Abs. 5 Satz 1: IdF d. Art. 17 Nr. 1 Buchst. b DBuchst. aa G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
§ 16 Abs. 5 Satz 2: IdF d. Art. 17 Nr. 1 Buchst. b DBuchst. bb G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
§ 16 Abs. 6: Eingef. durch Art. 8 Nr. 2 V v. 2.8.2013 I 3005 mWv 1.1.2014
(1) Antragsteller, die eine Erlaubnis nach § 1 Absatz 1 des Gesetzes über den Beruf des Logopäden beantragen, haben einen Anpassungslehrgang nach Absatz 2 zu absolvieren oder eine Eignungsprüfung nach Absatz 3 abzulegen, wenn sie über einen Ausbildungsnachweis verfügen, der in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erworben worden ist, und ihre Ausbildung wesentliche Unterschiede zu der deutschen Ausbildung aufweist, die von der zuständigen Behörde im Rahmen der Prüfung ihres Antrags auf Erteilung der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung festgestellt worden sind und nicht durch Kenntnisse und Fähigkeiten ausgeglichen werden konnten, die die Antragsteller im Rahmen ihrer nachgewiesenen Berufspraxis oder durch lebenslanges Lernen nach § 2 Absatz 3 Satz 7 des Gesetzes über den Beruf des Logopäden erworben haben.
(2) Der Anpassungslehrgang dient dem Ausgleich der von der zuständigen Behörde festgestellten wesentlichen Unterschiede (Lehrgangsziel). Er wird entsprechend dem Lehrgangsziel in Form von theoretischem und praktischem Unterricht, einer praktischen Ausbildung mit theoretischer Unterweisung oder beidem an Einrichtungen nach § 4 Absatz 1 des Gesetzes über den Beruf des Logopäden oder an von der zuständigen Behörde als vergleichbar anerkannten Einrichtungen durchgeführt. An der theoretischen Unterweisung sollen Personen nach § 3 Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe b in angemessenem Umfang beteiligt werden. Die zuständige Behörde legt die Dauer und die Inhalte des Anpassungslehrgangs so fest, dass das Lehrgangsziel erreicht werden kann. Die Ableistung des Anpassungslehrgangs ist durch eine Bescheinigung nach dem Muster der Anlage 5a nachzuweisen.
(3) Bei der Eignungsprüfung haben die Antragsteller nachzuweisen, dass sie über die zum Ausgleich der von der zuständigen Behörde festgestellten wesentlichen Unterschiede erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen. Sie besteht aus einer praktischen Prüfung. Dabei hat der Prüfling an einem Patienten mit zuvor von der zuständigen Behörde festgelegtem Störungsbild die Anamnese und den Befund zu erheben und einen Behandlungsplan mit den dazugehörigen Erörterungen und Begründungen unter Einbeziehung der sozialen, psychischen, beruflichen und familiären Situation in einem Prüfungsgespräch darzustellen. Im Anschluss hat der Prüfling eine Behandlung des Patienten durchzuführen. Die zuständige Behörde trifft die Auswahl des zu behandelnden Störungsbildes gemäß den festgestellten wesentlichen Unterschieden. Die Eignungsprüfung soll höchstens 180 Minuten dauern. Sie wird von zwei Fachprüfern, darunter mindestens einem Fachprüfer nach § 3 Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe b, abgenommen und bewertet. Während der Eignungsprüfung sind den Prüfern Nachfragen gestattet, die sich auf das konkrete praktische Vorgehen beziehen. Die Eignungsprüfung ist erfolgreich abgeschlossen, wenn die Fachprüfer sie übereinstimmend mit „bestanden“ bewerten. Das Bestehen setzt mindestens voraus, dass die Leistung des Prüflings trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt. Kommen die Fachprüfer zu einer unterschiedlichen Bewertung, entscheidet der Vorsitzende des Prüfungsausschusses nach Rücksprache mit den Fachprüfern über das Bestehen. Die Eignungsprüfung soll mindestens zweimal jährlich angeboten werden. Sie darf einmal wiederholt werden. Über die bestandene Eignungsprüfung wird eine Bescheinigung nach dem Muster der Anlage 5b erteilt.
(4) Absatz 3 gilt entsprechend für Personen, die sich gemäß § 5a Absatz 3 Satz 6 des Gesetzes über den Beruf des Logopäden einer Eignungsprüfung zu unterziehen haben. Abweichend von Absatz 3 Satz 12 ist dabei sicherzustellen, dass die Eignungsprüfung innerhalb eines Monats nach der Entscheidung gemäß § 16 Absatz 5 Satz 1 oder Satz 2 abgelegt werden kann.
§ 16a: ingef. durch Art. 17 Nr. 2 G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
(1) Antragsteller, die eine Erlaubnis nach § 1 Absatz 1 des Gesetzes über den Beruf des Logopäden beantragen, haben einen Anpassungslehrgang nach Absatz 2 zu absolvieren, der mit einer Prüfung über den Inhalt des Anpassungslehrgangs abschließt, oder eine Kenntnisprüfung nach Absatz 3 abzulegen, wenn sie über einen Ausbildungsnachweis verfügen, der in einem Drittstaat erworben worden ist und ihre Ausbildung wesentliche Unterschiede zu der deutschen Ausbildung aufweist, die von der zuständigen Behörde im Rahmen der Prüfung ihres Antrags auf Erteilung der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung festgestellt worden sind und nicht durch Kenntnisse und Fähigkeiten ausgeglichen werden konnten, die die Antragsteller im Rahmen ihrer nachgewiesenen Berufspraxis erworben haben. Satz 1 gilt entsprechend für Fälle, in denen eine Prüfung der Gleichwertigkeit des Ausbildungsstandes auf Grund der in § 2 Absatz 2 Satz 5 des Gesetzes über den Beruf des Logopäden vorliegenden Umstände nicht durchgeführt wird.
(2) Der Anpassungslehrgang dient zusammen mit dem Abschlussgespräch der Feststellung, dass die Antragsteller über die zur Ausübung des Berufs des Logopäden erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen (Lehrgangsziel). Er wird entsprechend dem Lehrgangsziel in Form von theoretischem und praktischem Unterricht, einer praktischen Ausbildung mit theoretischer Unterweisung oder beidem an Einrichtungen nach § 4 Absatz 1 des Gesetzes über den Beruf des Logopäden oder an von der zuständigen Behörde als vergleichbar anerkannten Einrichtungen durchgeführt und schließt mit einer Prüfung über den Inhalt des Anpassungslehrgangs ab. An der theoretischen Unterweisung sollen Personen nach § 3 Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe b in angemessenem Umfang beteiligt werden. Die zuständige Behörde legt die Dauer und die Inhalte des Anpassungslehrgangs so fest, dass das Lehrgangsziel erreicht werden kann. Die erfolgreiche Ableistung des Anpassungslehrgangs ist durch eine Bescheinigung nach dem Muster der Anlage 6 nachzuweisen. Die Bescheinigung wird erteilt, wenn in der Prüfung, die in Form eines Abschlussgesprächs durchgeführt wird, festgestellt worden ist, dass die Antragsteller das Lehrgangsziel erreicht haben. Das Abschlussgespräch wird von einem Fachprüfer nach § 3 Absatz 1 Nummer 3 gemeinsam mit der Person nach Satz 3, die die Antragsteller während des Lehrgangs mit betreut hat, geführt. Ergibt sich in dem Abschlussgespräch, dass die Antragsteller den Anpassungslehrgang nicht erfolgreich abgeleistet haben, entscheidet der Fachprüfer nach § 3 Absatz 1 Nummer 3 im Benehmen mit der an dem Gespräch teilnehmenden Person nach Satz 3 über eine angemessene Verlängerung des Anpassungslehrgangs. Eine Verlängerung ist nur einmal zulässig. Der Verlängerung folgt ein weiteres Abschlussgespräch. Kann auch nach dem Ergebnis dieses Gesprächs die Bescheinigung nach Satz 5 nicht erteilt werden, darf der Anpassungslehrgang nur einmal wiederholt werden.
(3) Bei der Kenntnisprüfung haben die Antragsteller nachzuweisen, dass sie über die zur Ausübung des Berufs des Logopäden erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen. Die Kenntnisprüfung umfasst jeweils einen mündlichen und praktischen Teil. Sie ist erfolgreich abgeschlossen, wenn jeder der beiden Prüfungsteile bestanden ist.
Phoniatrie,
Phonetik/Linguistik.
§§ 16a u. 16b: Früher § 16a gem. u. idF d. Art. 8 Nr. 3 V v. 2.8.2013 I 3005 mWv 1.1.2014
§ 16b: Früher § 16a gem. Art. 17 Nr. 3 Eingangssatz G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
§ 16b Abs. 5: IdF d. Art. 17 Nr. 3 G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
(1) Die zuständige Behörde hat über Anträge auf Erteilung einer Erlaubnis als Logopädin oder Logopäde nach § 1 Absatz 1 des Gesetzes über den Beruf des Logopäden in Verbindung mit § 2 Absatz 2, 3, 3a oder Absatz 4 des Gesetzes über den Beruf des Logopäden kurzfristig, spätestens vier Monate, nach Vorlage der für Entscheidungen nach § 2 des Gesetzes über den Beruf des Logopäden erforderlichen Unterlagen zu entscheiden. Im Falle des § 81a des Aufenthaltsgesetzes soll die Entscheidung innerhalb von zwei Monaten erfolgen.
§ 16c: Früher § 16b gem. Art. 17 Nr. 4 Eingangssatz G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
§ 16c Abs. 1 Satz 1 (früher einziger Text): IdF d. Art. 17 Nr. 4 Buchst. a G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016; jetzt Satz 1 gem. Art. 29 G v. 15.8.2019 I 1307 mWv 1.3.2020
§ 16c Abs. 1 Satz 2: Eingef. durch Art. 29 G v. 15.8.2019 I 1307 mWv 1.3.2020
§ 16c Abs. 2 Eingangssatz: IdF d. Art. 17 Nr. 4 Buchst. b DBuchst. aa G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
§ 16c Abs. 2 Nr. 1: IdF d. Art. 17 Nr. 4 Buchst. b DBuchst. bb G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
§ 16c Abs. 2 Nr. 4: IdF d. Art. 17 Nr. 4 Buchst. b DBuchst. cc G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
§ 16c Abs. 3 Satz 1: IdF d. Art. 17 Nr. 4 Buchst. c DBuchst. aa G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
§ 16c Abs. 3 Satz 2: IdF d. Art. 17 Nr. 4 Buchst. c DBuchst. bb G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
§ 16c Abs. 3 Satz 3: IdF d. Art. 17 Nr. 4 Buchst. c DBuchst. cc G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
Inkraftsetzung LogAPrO 11.10.1980
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1980, 1895 - 1897
1. Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde 60
1.1 Gesetz über den Beruf des Logopäden
1.2 Aufgaben des Logopäden
1.3 Gesetzliche Regelungen für die übrigen Berufe des Gesundheitswesens
1.4 Strafrechtliche und bürgerlich-rechtliche Bestimmungen, die für die Ausübung des Berufs von Bedeutung sind
1.5 Einführung in das Seuchen- und Arznei- und Betäubungsmittelrecht
1.6 Einführung in das Arbeits- und Sozialrecht einschließlich Rehabilitationsgesetze und Jugendschutzrecht; Unfallverhütungsvorschriften
1.7 Grundbegriffe der Krankenhausbetriebs- und -verwaltungslehre
1.8 Das öffentliche Gesundheitswesen und Dokumentation, Statistik und Datenverarbeitung in der Medizin
1.9 Grundlagen der staatlichen Ordnung in der Bundesrepublik Deutschland
2. Anatomie und Physiologie 100
2.1 Zelle und Gewebe
2.2 Fortpflanzung, Wachstum, Reifung
2.3 Kreislauf
2.4 Zentrales Nervensystem
2.5 Atmungsorgane
2.6 Stimmorgane
2.7 Sprechorgane
2.8 Funktionen
2.8.1 des Hörorgans
2.8.2 der Atmungsorgane
2.8.3 der Stimmorgane
2.8.4 der Sprechorgane
2.8.5 des zentralen Nervensystems
3. Pathologie 20
3.1 Krankheit und Krankheitsursachen
3.2 Reaktionen, Entzündungen
3.3 Re- und Degeneration
3.4 Hypertrophie, Atrophie und Nekrose
3.5 Thrombose, Embolie, Infarkt
3.6 Wunden, Blutungen, Wundheilung
3.7 Geschwülste
4. Hals-, Nasen-, Ohren-Heilkunde 60
4.1 Erkrankungen des Hörorgans
4.2 Erkrankungen der Nase, der Nasennebenhöhlen
4.3 Erkrankungen des Rachens
4.4 Erkrankungen der Mundhöhle und Speicheldrüsen
4.5 Erkrankungen des Kehlkopfes und der unteren Luftwege
4.6 Erkrankungen des Halsbereiches
5. Pädiatrie und Neuropädiatrie 80
5.1 Vererbung und Evolution
5.2 Normale und pathologische Entwicklung in der prä-, peri- und postnatalen Phase
5.3 Stoffwechselerkrankungen und endokrine Störungen
5.4 Erkrankungen der Atmungs- und Kreislauforgane
5.5 Infektionskrankheiten einschließlich Hygiene im klinischen und außerklinischen Bereich
5.6 Gesundheitserziehung, Gesundheitsvorsorge und Früherkennung
5.7 Impfungen und Impfschäden
5.8 Cerebrale Bewegungsstörungen und Dysfunktionen
6. Kinder- und Jugendpsychiatrie 40
6.1 Störungen der geistigen Entwicklung
6.2 Spezielle Psychopathologie
7. Neurologie und Psychiatrie 60
7.1 Erkrankungen des zentralen Nervensystems
7.2 Erkrankungen des peripheren Nervensystems
7.3 Neurologische Untersuchungsverfahren
7.4 Allgemeine Psychopathologie
7.5 Psychosen und Neurosen
8. Kieferorthopädie, Kieferchirurgie 20
8.1 Form und Funktion der Kauorgane
8.2 Pathologie der Kauorgane
8.3 Lippen-, Kiefer-, Gaumen-Spalten
8.4 Kieferorthopädische Maßnahmen
9. Phoniatrie 120
9.1 Stimmstörungen organischer, funktioneller und psychogener Ursache
9.2 Rehabilitation nach Kehlkopfoperationen
9.3 Die Sprachentwicklung und ihre Störungen
9.4 Sprach- und Sprechstörungen durch Hörbehinderungen
9.5 Zentrale Sprach- und Sprechstörungen bei Erwachsenen
9.6 Peripher bedingte Sprechstörungen
9.7 Sprechstörungen bei Cerebralparesen
9.8 Funktionelle und organische Störungen der Nasalität
9.9 Störungen des Redeflusses wie Poltern und Stottern
9.10 Soziale Ursachen und Folgen phoniatrischer Erkrankungen einschließlich fürsorgerischer Maßnahmen
9.11 Physikalisch-apparative Therapie bei Stimm- und Sprachstörungen
10. Aphasiologie 40
10.1 Klinik der Aphasieformen
10.2 Begleitende Hirnleistungsstörungen
11. Audiologie und Pädaudiologie 60
11.1 Akustische Grundlagen
11.2 Hörprüfmethoden bei Kindern und Erwachsenen
11.3 Apparative Versorgung Hörbehinderter
11.4 Audiologische Grundlagen der Hör-Sprachübungsbehandlung
11.5 Schwerhörigkeit und soziale Behinderung
12. Elektro- und Hörgeräteakustik 20
12.1 Grundzüge der Elektroakustik
12.2 Hörgerätetechnik
12.3 Technische Grundlagen der Sprach- und Schallaufzeichnung, -messung und -wiedergabe
13. Logopädie 480
13.1 Erhebung der Vorgeschichte nach logopädischen Kriterien
13.2 Logopädische Befunderhebung und Therapie bei
13.2.1 Stimmstörungen organischer, funktioneller und psychogener Ursachen
13.2.2 Zustand nach Kehlkopfoperationen
13.2.3 Störungen der Sprachentwicklung, auch bei psychischer und psychosozialer Genese
13.2.4 Sprach- und Sprechstörungen durch Hörbehinderung
13.2.5 peripher bedingten Sprechstörungen
13.2.6 erworbenen, zentral bedingten Sprach- und Sprechstörungen
13.2.7 frühkindlichen cerebralen Bewegungsstörungen
13.2.8 funktionellen und organischen Störungen der Nasalität
13.2.9 Störungen des Redeflusses wie Stottern und Poltern
13.3 Aufstellen von Behandlungsplänen
13.4 Erstellen von Behandlungsprotokollen und Berichten
13.5 Instrumentelle Hilfen und Arbeitsmaterialien
13.6 Beratung der Patienten und Angehörigen
14. Phonetik/Linguistik 80
14.1 Artikulatorische Phonetik
14.2 Transkriptionsübungen
14.3 Akustische Phonetik
14.4 Psycholinguistische Grundlagen
14.4.1 der Phonologie
14.4.2 der Semantik, Syntax, Pragmatik
14.4.3 des Spracherwerbs
15. Psychologie und klinische
Psychologie 120
15.1 Grundlagen der Psychologie einschließlich statistischer Verfahren
15.2 Entwicklungspsychologie
15.3 Lernpsychologie
15.4 Sozialpsychologie
15.5 Psychologie der Sprache
15.6 Einführung in die Psychodiagnostik
15.7 Spezielle Psychometrie bei Hör-, Stimm- und Sprachstörungen
15.8 Einführung in die Verhaltenstherapie und andere psychotherapeutische Verfahren
16. Soziologie 40
16.1 Allgemeine Fragen der Soziologie
16.1.1 Grundbegriffe der Soziologie
16.1.2 Bevölkerungsstruktur
16.1.3 Individuum, Familie und Gesellschaft
16.2 Medizinische Soziologie
16.2.1 Kranke und Behinderte in der Gesellschaft
16.2.2 Fragen der sozialen Eingliederung
17. Pädagogik 60
17.1 Intentionale und funktionale Erziehung
17.2 Methoden und Medien des Lehrens und Lernens
17.3 Sozialpädagogik
18. Sonderpädagogik 80
18.1 Grundlagen der Sonderpädagogik
18.2 Schwerhörigenpädagogik
18.3 Gehörlosenpädagogik
19. Stimmbildung 100
19.1 Atemtypen
19.2 Atemführung
19.3 Stimmhygiene
20. Sprecherziehung 100
20.1 Sprechgestaltung
20.2 Rhetorik
insgesamt 1.740
Anlage 2 (zu § 1 Abs. 1)
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1980, 1897
1. Hospitationen in 340
1.1 Phoniatrie und Logopädie
1.2 anderen fachbezogenen Bereichen, auch Exkursionen (mindestens 100 Stunden)
2. Praxis der Logopädie 1.520
2.1 Übungen zur Befunderhebung
2.2 Übungen zur Therapieplanung
2.3 Therapie unter fachlicher Aufsicht und Anleitung
3. Praxis in Zusammenarbeit mit den Angehörigen des therapeutischen Teams auf den Gebieten der 240
3.1 Audiologie und Pädaudiologie
3.2 Psychologie einschließlich Selbsterfahrungstechniken
3.3 Musiktherapie
insgesamt 2.100
Anlage 3 (zu § 1 Abs. 2)
(Inhalt: nicht darstellbare Anlage 3,
Fundstelle: BGBl. I 1980, 1898)
(Inhalt: nicht darstellbare Anlage 4,
Fundstelle: BGBl. I 1980, 1899)
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1980, 1900)
über die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung "Logopäde"
Herr/Frau/Fräulein +).............................................
geboren am ........ in .........................................
erhält auf Grund des Gesetzes über den Beruf des Logopäden vom 7. Mai 1980 (BGBl. I S. 529) mit Wirkung vom heutigen Tag die Erlaubnis, eine Tätigkeit unter der Berufsbezeichnung
"Logopäd(e)in"
(Unterschrift) Siegel
Anlage 5a (zu § 16a Absatz 2)
(Fundstelle: BGBl. I 2016, 911)
hat in der Zeit vom ....................................................... bis .......................................................
regelmäßig an dem nach § 16a Absatz 2 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Logopäden von der zuständigen Behörde vorgeschriebenen Anpassungslehrgang teilgenommen.
...................................................................................................... (Stempel)
Anlage 5a u. 5b: Eingef. durch Art. 17 Nr. 5 G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
Anlage 5b (zu § 16a Absatz 3)
hat am ..................................................... die staatliche Eignungsprüfung nach § 16a Absatz 3
der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Logopäden bestanden/nicht bestanden*.
..................................................................................... (Siegel)
hat in der Zeit vom . . . . . . . . . . bis . . . . . . . . . . regelmäßig an dem nach § 16b Absatz 2 der Ausbildungs-
und Prüfungsordnung für Logopäden von der zuständigen Behörde vorgeschriebenen Anpassungslehrgang teil-
Das Abschlussgespräch hat sie/er bestanden/nicht bestanden* .
Anlage 6 u. 7: Eingef. durch Art. 8 Nr. 4 V v. 2.8.2013 I 3005 mWv 1.1.2014
Anlage 6: IdF d. Art. 17 Nr. 6 G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016
Anlage 7 (zu § 16b Absatz 7)
hat am . . . . . . . . . . die staatliche Kenntnisprüfung nach § 16b Absatz 3 der Ausbildungs- und
Prüfungsordnung für Logopäden bestanden/nicht bestanden* .
Anlage 7: IdF d. Art. 17 Nr. 6 G v. 18.4.2016 I 886 mWv 23.4.2016