Source: https://lexwiki.de/faq/faktura-warenwirtschaft/umsatzsteuer-wird-im-auftragsformular-nicht-berechnet
Timestamp: 2019-03-26 08:34:18
Document Index: 372406550

Matched Legal Cases: ['§13', '§13', '§ 13', '§13', '§13', '§13', '§ 13', '§13', '§13', '§13']

Umsatzsteuer wird im Auftragsformular nicht berechnet | LexWIKI
Wenn ich eine Rechnung schreiben will, weist das Programm mir keine Umsatzsteuer aus. Wie kann ich das abändern?
Das kann mehrere Ursachen haben. Bitte prüfen Sie nacheinander folgende Einstellungen:
Fehler-Ursache im Firmenstamm:
Ist die Firma als „umsatzsteuerpflichtig“ eingerichtet?
Sie finden das Häkchen unter „Bearbeiten / Firma“ –> „Firma / Finanzamt Umsatzsteuer“
Fehler-Ursache im Artikelstamm:
Ist der Artikel „umsatzsteuerpflichtig“ eingerichtet?
Dazu muss der Artikel einer umsatzsteuerpflichtigen Warengruppe zugeordnet werden. Prüfen Sie unter „Verwaltung / Artikel“ mit einem Rechts-Klick / Bearbeiten auf die Warengruppe, ob ein steuerpflichtiges Erlöskonto (meist 840x/440x im SKR 03/04) hinterlegt ist.
Sollte das Erlöskonto richtig sein, aber unter „Steuersatz“ keine Umsatzsteuer-Sätze erscheinen, prüfen Sie unter „Verwaltung / Steuersätze“, ob dort die Steuersätze angelegt sind.
Fehler-Ursache im Kundenstamm:
Ist der Kunde „steuerpflichtig“ angelegt?
Prüfen Sie unter „Verwaltung / Kunden“ mit einem Rechtsklick / Bearbeiten auf den Kunden, ob auf der Karteikarte „Faktura“ ein Häkchen bei „steuerbare Umsätze“ vorhanden ist. Dieses Häkchen ist nur zu entfernen, wenn der Kunde im Ausland sitzt. Bei EU-Kunden ist dann außerdem die UStID des Kunden anzugeben.
Schlagwörter: Faktura / Warenwirtschaft, Steuern
◀ Der Gesamtbetrag ist steuerfrei (Ausfuhrlieferung)
Interimskonto ▶
Jörg Themlitz sagt:
betrifft Faktura + auftrag
ihre Erklärungen in allen Ehren. Nur funktioniert das nicht wenn ich z.B. das Programm in der CR verwende. Sobald ich die UST ID einer deutschen Firma (Debitor) verwende, sprich DE, dann ist das Feld §13 b UStG nicht mehr aktiv. Damit ist keine Berechnung von Werkleistungen gesetzeskonform möglich. Nun kann ja der Programmhersteller sagen, dass Programm ist ja für die CR nicht vorgesehen.
Bietet aber Österreich an(Firmensitz, UST ID „ATU….“)Soweit so gut. Auch damit geht es nicht. Obwohl Österreich seit 1945 nicht mehr zu DE gehört.
Also gehe ich mal von einem Programmfehler oder … aus. Sobald im Feld USTID „DE“ eingetragen wird, schaltet das Programm das Feld §13 b… inaktiv.
In der Hoffnung, dass ich mich irre
Ich schreibe hier im Jahr vielleicht 20 – 25 Rechnungen.
Leider habe ich wohl beim Kauf übersehen, nur für deutsche Firmen.
Sie irren sich nicht. Das Programm ist in der Tat nur für Deutschland konzipiert und an dieser Stelle dürfen nur ausländische UStID stehen. Eine deutsche UStID wird nicht abgeprüft und kann somit auch nicht für § 13b UStG verwendet werden. Übrigens ist die Software auch für Österreich nur bedingt eingeschränkt nutzbar. Da für eine deutsche Firma eine externe deutsche UStID steuerlich keine Rolle spielt, liegt hier auch kein Programmfehler vor. Es ist schlichtweg eine nicht unterstützte Funktion, auch in anderen (EU-)Ländern vollständig funktionsfähig zu sein.
erst einmal danke für die schnelle Reaktion und Ihre Mühe.
Dass es mit Österreich nicht geht (obwohl Österreich angezeigt wird) hatte ich geschrieben. „Es ist schlichtweg eine nicht unterstütze Funktion,…“ ist insofern falsch, da hier eine zusätzliche!!! Funktion eingebaut wurde, die die ersten zwei Stellen (Alpha) prüft, wenn die „DE“ sind gibt es kein §13 Kästchen! Warum? Daher „Programmierfehler oder…“; „nette“ Absicht.
Wäre schön gewesen, wenn auf der Lexware Seite irgendwo gestanden hätte, nur für deutsche Unternehmen.
Was soll es. Nach kurzer Überlegung und einer kleinen Änderung, kann man das §13 Kästchen trotzdem aktivieren und nutzen. Es erscheint auch der von Lexware vorgesehene Text. Schade nur, dass dieses Textfeld dermaßen begrenzt ist, dass die englische Textversion für §13(für den Kunden notwendig) umständlich ran gebastelt werden muss.
Die Aussage, es sei eine nicht unterstützte Funktion, ist völlig korrekt. Die Abprüfung, ob es sich um eine deutsche UStID handelt, ist ja kein Beleg dafür, dass die Aussage falsch wäre.
Und warum sollte Lexware notieren, was die Software alles NICHT kann. Nirgendwo ist zu lesen, dass die Software auch außerhalb von Deutschland einsatzbar wäre. Es werden z.B. keine ausländischen Banken und keine ausländischen Steuergesetze unterstützt.
Die englische Textversion für § 13b UStG ist im englischen Formularrahmen hinterlegt. Nur dort macht es doch Sinn.
Ja so unterschiedlich sind die Sichtweisen. Wir sind halt ein lösungsorientiertes Unternehmen und haben dem Kunden eine Lösung geschaffen, dass er die Kunden-
USt-ID und §13 verwenden kann und damit sein Software Paket als Fehlkauf nicht wegwerfen muss. Und das sind eigentlich die dankbarsten Kunden. Insofern müssten wir ja Lexware dankbar sein, denn der Kunde wäre ja sonst nie zu uns gekommen. Zumal er seine avisierten 20 – 25 Rechnungen im Jahr entgegen alle Erwartungen bereits Anfang April erreichen wird. So dass wir ihn in ca. 1,5 Jahren auf ein Komplettpaket umrüsten können. Und ob die Programmierer die „DE“ Überprüfung und damit das Blockieren aus Versehen oder mit Absicht eingebaut haben, ist für den Kunden doch uninteressant. Und wofür braucht ein Unternehmen in der EU beim Rechnungen schreiben ausländische Banken und Steuergesetze.
Und was heißt „… ist die Software auch für Österreich bedingt eingeschränkt nutzbar.“ Was heißt das, obwohl Österreich angeboten wird funktioniert nicht nur §13 nicht, sondern es erscheinen auch keine Zahlen auf der Rechnung oder andere Überraschungen die weder im Hilfesystem noch im Handbuch noch auf der Lexware Internetseite stehen?
„englischen Formularrahmen“ Für wen soll denn das sein, wenn das Programm nur für deutsche Unternehmen ist. Ich hab vor zwei Stunden in meinem Finanzamt angerufen.
Rechnungen von mir in Englisch werden die nicht akzeptieren. Aber die Kunden meiner Kunden im Ausland verlangen den §13 Spruch in ihrer Heimatsprache. Und das ist in Frankreich, CR, Polen, Italien oder, oder nicht Englisch.
Und ja die arbeiten mit anderen Programmen, aber was soll dann dieses Argument?
Nur weil das sowieso mal bei Lexware programmiert wurde, ist es eben da?
Übrigens der Kunde hatte bei Lexware angefragt, ob er damit im Ausland Rechnungen schreiben kann. Und mittlerweile glaube ich dem Kunden.
Die Software wird von Lexware nur in Deutschland angeboten. Warum es offenbar Distributoren gibt, die diese Software auch außerhalb Deutschlands verkaufen, kann ich nicht beantworten. Fakt ist, dass die Software in Österreich (oder anderen Ländern) nur bedingt nutzbar ist. Mehrere Punkte sind dort nicht nutzbar.
Die Rechnung muss keinesfalls in deutscher Sprache erfolgen. Nach den Regelungen der EU darf die Rechnung in jeder EU-Amtssprache erfolgen. Eine Rechnung z.B. nach Frankreich könnte man also problemlos in französisch abfassen. Es müssen aber grundsätzlich die deutschen Steuergesetze beachtet werden. Besonderheiten finden Sie unter http://www.haufe.de/finance/buchfuehrung-kontierung/rechnung-angaben-in-auslandsrechnungen-in-anderen-amtssprachen_186_209154.html
Gedruckt am 23. März 2019 um 18:51 Uhr von Seite https://lexwiki.de/faq/faktura-warenwirtschaft/umsatzsteuer-wird-im-auftragsformular-nicht-berechnet