Source: https://www.lecturio.de/medizin/betreuungsgesetz.vortrag
Timestamp: 2017-09-21 15:56:51
Document Index: 310585753

Matched Legal Cases: ['§ 1896', '§ 1865', '§ 1896', '§ 1986', '§ 1865', '§ 1896', '§ 1906', '§ 1915', '§ 1902', '§ 1897', '§ 1900', '§ 1903', '§ 1906', '§ 1901']

Das Betreuungsgesetz | Online Lernen mit Lecturio
Das Betreuungsgesetz
Das Betreuungsgesetz von Christine Krokauer
Der Vortrag „Das Betreuungsgesetz“ von Christine Krokauer ist Bestandteil des Kurses „Forensik“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Unterbringung nach dem Betreuungsrecht
Welche Paragraphen des Betreuungsgesetzes sind für uns relevant?
§§ 1896-1908 BGB
§§ 1865-2001 BGB
§§ 1896-1906 StGb
§§ 1986-2006 SPO
§§ 1865-2001 StGB
Wer kann einen Antrag auf Betreuung anregen?
Nur der behandelnde Facharzt
Nur die Familienangehörigen
Nur der Amtsrichter
Nur der Betroffene selbst
Was ist zur Einrichtung einer Betreuung notwendig?
Ein Sachverständigengutachten
Ein hausärztliches Gutachten
Ein Gerichtsentscheid
Ein Einwilligungsvorbehalt
Ein Vormundschaftsantrag
Wann kann jemand unter Betreuung untergebracht werden?
Bei akuter Gefahr kann die Unterbringung ohne Genehmigung erfolgen, muss jedoch unverzüglich eingeholt werden
Bei notwendigen ärztlichen Untersuchungen, es muss dann auch keine Genehmigung eingeholt werden
Bei akuter Fremdgefährdung
Wenn der Betreuer nicht mehr in der Lage ist, sich zu kümmern
Welche Aussage zum Betreuungsgesetz trifft nicht zu?
Das Betreeungsrecht umfasst die §§ 1896 - 1906 StGB.
Ist als Betreuungsrecht seit dem 01. Januar 1992 enthalten im 'Gesetz zur Reform des Rechts der Vormundschaft und Pflegschaft für Volljährige'.
Als Betreuungsgericht fungiert in der Regel das Familiengericht.
Es löste das in der Zivilprozessordnung (ZPO) verankerte Entmündigungsverfahrens ab.
Voraussetzung ist, dass der Betroffene seine Angelegenheiten ganz oder zum Teil nicht selbst erledigen kann.
Welche Aussage trifft nicht zu? Für die Unterbringung/Freiheitsentziehung gelten folgende Rechtsgrundlagen:
§ 1906 StGB für Volljährige
§ 1915 BGB für Minderjährige
Bundesrecht (v.a. Seuchenschutz, Abschiebung, Asylrecht)
Was zählt nicht zu den Voraussetzungen, damit eine Betreuerbestellung erfolgen kann?
Der Antrag auf Betreuung muss von einem Geschäftsfähigen gestellt werden.
Der Betreute muss volljährig sein.
Es muss eine psychische Erkrankung oder eine körperliche, geistige oder seelische Behinderung vorliegen.
Die Erkrankung führt dazu, dass die Person ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht selbst besorgen kann.
Es muss der freie Willen der Person vorliegen.
§ 1902 – Umfang der Betreuung, Pflichten des Betreuers
§ 1897 – Bestellung einer natürlichen Person
§ 1900 – Betreuung durch Verein oder Behörde
§ 1903 – Einwilligungsvorbehalt
§ 1906 – Genehmigung des Betreuungsgerichts bei der Unterbringung
Welche Aussage zu den Pflichten des Betreuuers ist nicht korrekt?
Der Betreuer hat in jedem Fall Entscheidungsbefugnis über den Betreuten.
Die Pflichten des Betreuuers ergeben sich aus § 1901 BGB.
Bei Pflichtverletzungen ist eine zivilrechtliche Haftung des Betreuers gegeben.
Der Betreuer kann nur innerhalb seines Aufgabenkreises entscheiden.
Zuständiges Kontrollorgan ist das Betreuungsgericht.
Was gehört nicht zu den typischen Aufgabenkreisen eines Betreuers?
Laut Betreuungsrecht kann ein psychisch Kranker zum Zweck eines notwendigen ärztlichen Eingriffes bei drohender Lebensgefahr eingewiesen werden.
Der Betreute ist geschäftsunfähig.
Bei Fremdgefährdung wird der Betreute über das Betreuungsgesetz untergebracht.
Der Einwilligungsvorbehalt gilt nur bei Geschäftsfähigkeit des Betreuten.
Der Zeitraum der Betreuung ist begrenzt auf höchstens 5 Jahre.
Dozent des Vortrages Das Betreuungsgesetz