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Timestamp: 2016-09-30 23:49:38
Document Index: 138195719

Matched Legal Cases: ['Art. 11', 'Art. 82', 'Art. 83', 'Art. 93', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 89', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 2', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 3', 'Art. 5', 'Art. 3', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 1', 'Art. 5', 'Art. 3', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 8', 'Art. 5', 'Art. 8', 'Art. 5', 'Art. 10', 'Art. 7', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 1', 'Art. 5', 'Art. 1', 'Art. 5', 'Art. 105', 'Art. 5', 'Art. 97', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 19', 'Art. 35', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 9', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 7', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 19', 'Art. 12', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 15', 'Art. 17', 'Art. 16', 'Art. 7', 'Art. 3', 'Art. 10', 'Art. 15', 'Art. 5', 'Art. 15', 'Art. 35', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 15', 'Art. 7', 'Art. 11', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 66', 'Art. 68', 'BGE']

1C_14/2016 (23.06.2016)
1C_14/2016 � � Urteil vom 23. Juni 2016
armasuisse, Eidg. Departement f�r Verteidigung, Bev�lkerungsschutz und Sport,
Kasernenstrasse 19, 3003 Bern,
vertreten durch Rechtsanw�lte Prof. Dr. Hans Rudolf Tr�eb und Dr. Michael Isler,
Recherchedesk SonntagsZeitung/Le Matin Dimanche,
Zugang zu amtlichen Dokumenten gem�ss BG�,
Beschwerde gegen das Urteil vom 23. November 2015 des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I.
A.________, Journalist bei der SonntagsZeitung/Le Matin Dimanche, ersuchte das Bundesamt f�r R�stung (armasuisse) mit E-Mail vom 26. Mai 2014 gest�tzt auf das Bundesgesetz �ber das �ffentlichkeitsprinzip der Verwaltung (BG�; SR 125.3) um Einsicht in die Outlook-Agenda 2013 und 2014 (bis 26. Mai 2014) des ehemaligen R�stungschefs B.________. armasuisse teilte ihm mit Stellungnahme vom 12. Juni 2014 mit, dass die Einsicht verweigert werde. Daraufhin reichte A.________ einen Schlichtungsantrag beim Eidgen�ssischen Datenschutz- und �ffentlichkeitsbeauftragten (ED�B) ein. Dieser regte mit Empfehlung vom 24. September 2014 an, den Zugang zur Outlook-Agenda f�r den nachgesuchten Zeitraum zu gew�hren.
Mit Verf�gung vom 1. Dezember 2014 stellte armasuisse fest, A.________ habe keinen Anspruch auf Einsicht in die Outlook-Agenda des ehemaligen R�stungschefs B.________ �ber den Zeitraum vom 1. Januar 2013 bis 26. Mai 2014 (Dispositiv Ziff. 1). Ohne Anerkennung einer Rechtspflicht werde ihm mit der Verf�gung ein Auszug aus der Outlook-Agenda in Form einer Wochen�bersicht zugestellt, wobei einzelne Eintr�ge im Sinne der Erw�gungen geschw�rzt seien (Ziff. 2).
Die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde hiess das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 23. November 2015 teilweise gut. Es hob die Verf�gung von armasuisse auf und wies die Angelegenheit zu neuem Entscheid im Sinne der Erw�gungen an diese zur�ck (Dispositiv Ziff. 1).
Aus den Erw�gungen ergibt sich, dass aus der Entscheidbegr�ndung und den Stellungnahmen von armasuisse nicht hinreichend hervorgehe, aus welchen konkreten �berlegungen sie den Zugang zu den einzelnen eingeschw�rzten Kalendereintr�gen verweigert habe. Die Verf�gung erweise sich mangels einer einzelfall- oder zumindest einer kategorienbezogenen Interessenabw�gung als rechtsfehlerhaft. Im Rahmen der R�ckweisung werde armasuisse A.________ die Gelegenheit gew�hren m�ssen, sein Zugangsgesuch zu konkretisieren. Sodann werde sie die Schw�rzungen einzeln zu beurteilen und unter Nennung der entsprechenden gesetzlichen Ausnahmetatbest�nde zu begr�nden haben. Mit Blick auf die Verfahrens�konomie k�nne es zul�ssig und geboten sein, Kategorien zu bilden, soweit die Sachverhalte miteinander vergleichbar seien. Entsprechendes gelte f�r die nach Art. 11 Abs. 1 BG� vorgeschriebene Anh�rung der vom Zugangsgesuch betroffenen Personen: Die im Kalender des ehemaligen R�stungschefs aufgef�hrten Kollegen, Gesch�ftskontakte und weitere Personen seien nur anzuh�ren, soweit dies mit vertretbarem Aufwand m�glich sei.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 12. Januar 2016 gelangt armasuisse an das Bundesgericht und beantragt die Aufhebung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. November 2015 und die Best�tigung ihrer Verf�gung vom 1. Dezember 2014. Eventualiter sei die Sache zur vollst�ndigen Abkl�rung des rechtserheblichen Sachverhalts und erneuter Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
A.________ (Beschwerdegegner) schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das Bundesverwaltungsgericht und der ED�B verzichten auf eine Vernehmlassung. Die Beschwerdef�hrerin h�lt in der Replik an ihren Antr�gen fest.
Mit Verf�gung vom 2. Februar 2016 hat der Pr�sident der I. �ffentlich-rechtlichen Abteilung der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten steht gegen Entscheide in Angelegenheiten des �ffentlichen Rechts offen (Art. 82 lit. a BGG). Dies ist vorliegend zu bejahen, denn die Streitigkeit betrifft die Anwendung des Prinzips der �ffentlichkeit der Bundesverwaltung. Ein Ausschlussgrund nach Art. 83 BGG ist nicht gegeben.
1.2.1.�Beim vorinstanzlichen Urteil, das die Angelegenheit zu neuem Entscheid im Sinne der Erw�gungen an armasuisse zur�ckweist, handelt es sich um einen selbstst�ndig er�ffneten Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG (BGE 142 V 26 E. 1.1 S. 28). Die Beschwerde an das Bundesgericht ist daher nur zul�ssig, wenn dieser einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Abs. 1 lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (Abs. 1 lit. b). Ein R�ckweisungsentscheid, mit dem eine Sache zu neuer Abkl�rung und Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen wird, bewirkt in der Regel keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil, sondern f�hrt bloss zu einer Verl�ngerung des Verfahrens (BGE 139 V 99 E. 2.4 S. 103 f.; 137 III 308 E. 1.2.1 S. 382; 136 II 165 E. 1.2.1 S. 170 f.). Anders verh�lt es sich, wenn ein Gericht eine Sache mit verbindlichen Vorgaben, welche die untere Instanz bei ihrem neuen Entscheid befolgen muss, an eine Beh�rde zur�ckweist. Diesfalls wird diese durch die materiellen Anordnungen gezwungen, einen ihres Erachtens rechtswidrigen Entscheid zu erlassen, den sie in der Folge nicht mehr anfechten kann (BGE 142 V 26 E. 1.2 S. 28 f.; 140 V 321 E. 3.7.1 S. 327). Ersch�pft sich der R�ckweisungsentscheid indes darin, dass eine Frage ungen�gend abgekl�rt und deshalb n�her zu pr�fen sei, ohne dass damit materiellrechtliche Vorgaben verbunden sind, so entsteht der Beh�rde kein nicht wieder gutzumachender Nachteil (BGE 140 V 282 E. 4.2 S. 286; 140 II 315 E. 1.3.1 S. 318; je mit Hinweisen).
1.2.2.�Die Beschwerdef�hrerin wird durch den vorinstanzlichen Entscheid angewiesen, dem Beschwerdegegner die M�glichkeit einzur�umen, sein Zugangsgesuch zu pr�zisieren. Sodann muss sie die Schw�rzung der Kalendereintr�ge einzeln beurteilen und unter Angabe der gesetzlichen Ausnahmebestimmung begr�nden, wobei die Bildung von Kategorien erlaubt ist. Zwar wird sie dadurch - entgegen ihrer Auffassung - nicht zur Offenlegung der geschw�rzten Kalendereintr�ge verpflichtet; auch braucht die von der Vorinstanz geforderte eingehendere Entscheidbegr�ndung nicht unbedingt zu diesem Ergebnis zu f�hren. Indes enth�lt der Entscheid verbindliche Vorgaben, in welcher Weise der Fall materiellrechtlich zu behandeln ist. Diese Anordnungen widersprechen der Rechtsauffassung der Beschwerdef�hrerin, die in der Outlook-Agenda des ehemaligen R�stungschefs kein amtliches Dokument erblickt und eine schematische Begr�ndung der Schw�rzungen als rechtsgen�glich erachtet. W�re es ihr verwehrt, den R�ckweisungsentscheid anzufechten, k�nnte sie die von ihr bestrittene vorinstanzliche Rechtsauffassung nie �berpr�fen lassen; sie erleidet damit einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil. Es kann daher offen bleiben, ob auch Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG erf�llt ist.
1.3.�N�her zu pr�fen bleibt die Legitimation der Beschwerdef�hrerin:
1.3.1.�Sie beruft sich in ihrer Rechtsschrift auf Art. 89 Abs. 2 lit. a BGG. Danach sind u.a. die Departemente des Bundes oder, soweit das Bundesrecht es vorsieht, die ihnen unterstellten Dienststellen zur Beschwerde berechtigt, wenn der angefochtene Akt die Bundesgesetzgebung in ihrem Aufgabenbereich verletzen kann. Eine Verordnung des Bundesrats oder eines Departements reicht daf�r aus (BGE 140 V 321 E. 2.2 S. 324). Das Beschwerderecht der Bundesbeh�rden ist abstrakter Natur. Es dient dazu, den Vollzug des Bundesrechts in den Kantonen und in der Bundesverwaltung zu �berwachen und dessen richtige und einheitliche Anwendung - wenn n�tig letztinstanzlich durch das Bundesgericht - sicherzustellen (BGE 136 II 359 E. 1.2 S. 363; 135 II 338 E. 1.2.1 S. 341 f.)
1.3.2.�armasuisse geh�rt zum Eidgen�ssischen Departement f�r Verteidigung, Bev�lkerungsschutz und Sport (VBS). Gem�ss Art. 4 Abs. 2 der Organisationsverordnung f�r das VBS (OV-VBS; SR 172.214.1) sind die Chefs der im 2. Kapitel genannten Verwaltungseinheiten des VBS - darunter das Bundesamt f�r R�stung -, die dem Departementschef direkt unterstellt sind, in ihrem Zust�ndigkeitsbereich zur Beschwerde an das Bundesgericht berechtigt. Die Beschwerdef�hrerin macht in ihrer Rechtsschrift geltend, der R�stungschef sei dem Departementschef unmittelbar untergeordnet, was die Organisation des VBS best�tigt (vgl. <http://www.vbs.admin.ch/internet/vbs/de/home/departement/organisation.html>, besucht am 8. Juni 2016). Die Anwendung des BG� erscheint zwar nicht als spezifischer Aufgabenbereich von armasuisse (vgl. Urteil 1C_501/2013 vom 12. Februar 2014 E. 2.1.3). Dabei handelt es sich jedoch um eine Querschnittaufgabe (vgl. BRUNNER/MADER, Einleitung, in: Handkommentar zum �ffentlichkeitsgesetz, 2008, N. 38; STEPHAN BRUNNER, Vom �ffentlichkeitsprinzip zur transparenten Verwaltung, in: Das �ffentlichkeitsgesetz des Bundes, Bernhard Ehrenzeller (Hrsg.), 2006, S. 79), welche die ganze Bundesverwaltung ber�hrt (vgl. Art. 2 BG�; LUZIUS MADER, Das �ffentlichkeitsgesetz des Bundes - Einf�hrung in die Grundlagen, in: Das �ffentlichkeitsgesetz des Bundes, Bernhard Ehrenzeller (Hrsg.), 2006, S. 16). Die Anwendung der Bestimmungen des BG� z�hlt somit auch zu den Aufgaben von armasuisse, weshalb sie zur Beschwerdef�hrung legitimiert ist.
Strittig ist zun�chst, ob es sich bei der Outlook-Agenda des ehemaligen R�stungschefs f�r den Zeitraum vom 1. Januar 2013 bis 26. Mai 2014 um ein amtliches Dokument handelt.
2.1.�Nach Art. 5 Abs. 1 BG� ist ein amtliches Dokument jede Information, die auf einem beliebigen Informationstr�ger aufgezeichnet ist (lit. a), sich im Besitz einer Beh�rde befindet, von der sie stammt oder der sie mitgeteilt worden ist (lit. b), und die Erf�llung einer �ffentlichen Aufgabe betrifft (lit. c). Nicht als amtliche Dokumente gelten gem�ss Art. 5 Abs. 3 BG� namentlich Dokumente, die nicht fertig gestellt (lit. b) oder zum pers�nlichen Gebrauch bestimmt sind (lit. c).
2.2.�Die Beschwerdef�hrerin bem�ngelt vorab, der Begriff des amtlichen Dokuments gem�ss Art. 5 BG� m�sse anhand desjenigen der Unterlage nach Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber die Archivierung (BGA; SR 152.1) interpretiert werden. Dies gebiete insbesondere das Postulat der einheitlichen Begriffsauslegung und ergebe sich auch daraus, dass der Begriff der Erf�llung einer �ffentlichen Aufgabe (Art. 5 Abs. 1 lit. c BG�) von Art. 3 Abs. 1 BGA �bernommen worden sei. Gem�ss Negativliste der Gruppe R�stung vom 5. Mai 2003, die vom Bundesarchiv genehmigt worden sei, br�uchten u.a. Kalender, Agenden und Wochenprogramme nicht registriert zu werden. Insofern bestehe keine Aufbewahrungspflicht und die Outlook-Agenda stelle keine Unterlage dar. Nachdem der Begriff des amtlichen Dokuments enger zu fassen sei als jener der Unterlage, fielen die in dieser Agenda enthaltenen Informationen nicht in den Anwendungsbereich des BG�.
Dieser Auffassung kann nicht gefolgt werden. Die Beschwerdef�hrerin r�umt selber ein, dass der Begriff des amtlichen Dokuments nicht mit jenem der Unterlage �bereinstimmt. Auch die Lehre und die Botschaft gehen davon aus, der Dokumentenbegriff des BG� sei nicht deckungsgleich mit demjenigen der archivierungsw�rdigen Unterlage (Botschaft zum BG�, BBl 2003 1963, S. 1992; ROBERT B�HLER, in: Basler Kommentar zum DSG/BG�, 3. Aufl. 2014, N. 7 zu Art. 5 BG�; KURT NUSPLIGER, in: Handkommentar zum �ffentlichkeitsgesetz, 2008, N. 17 zu Art. 5 BG�). Umso weniger leuchtet ein, weshalb Ersterer anhand des Begriffverst�ndnisses f�r Letzteren auszulegen ist. Das �ffentlichkeitsgesetz verfolgt andere Ziele als das Archivierungsgesetz und bezweckt, die Transparenz �ber den Auftrag, die Organisation und die T�tigkeit der Verwaltung zu f�rdern sowie zur Information der �ffentlichkeit beizutragen, indem der Zugang zu amtlichen Dokumenten gew�hrleistet werden soll (vgl. Art. 1 BG�). Ob ein solches amtliches Dokument vorliegt, ist anhand der gesetzlich vorgesehenen Kriterien in Art. 5 BG� zu er�rtern; daran �ndert nichts, dass der Begriff der �ffentlichen Aufgabe von Art. 3 Abs. 1 BGA �bernommen wurde (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz �ber die �ffentlichkeit der Verwaltung vom 12. Februar 2003, BBl 2003 1963, S. 1994).
2.3.�Die Beschwerdef�hrerin bringt in diesem Zusammenhang ferner vor, zwar sei die Benutzung elektronischer Agenden f�r die Organisation und Kommunikation innerhalb eines Amtsbetriebs heutzutage nicht mehr wegzudenken. Daraus k�nne aber nicht geschlossen werden, eine Outlook-Agenda diene direkt der Erf�llung einer �ffentlichen Aufgabe. Der Begriff der �ffentlichen Aufgabe gem�ss Art. 5 Abs. 1 lit. c BG� orientiere sich am materiellen Gehalt der Information und deren Eignung f�r die Dokumentation des Verwaltungshandelns.
Die in der Outlook-Agenda enthaltenen Informationen zeichnen gesamthaft betrachtet ein Bild der Amtst�tigkeit des ehemaligen R�stungschefs. Dieser hat den Kalender denn auch im Zusammenhang mit der Aus�bung seines Amts und damit zur Erf�llung �ffentlicher Aufgaben genutzt. Obschon darin auch private Termine eingetragen wurden, dienten die elektronische Agenda und die darin enthaltenen Informationen haupts�chlich der dienstlichen T�tigkeit und der Amtsleitung, weshalb Art. 5 Abs. 1 lit. c als erf�llt zu betrachten ist.
2.4.�Sodann macht die Beschwerdef�hrerin geltend, bei den in der Outlook-Agenda erfassten Terminen handle es sich nicht um relevante Informationen. Art. 5 Abs. 1 lit. a BG� verlangt indes nur, dass die Information auf einem beliebigen Informationstr�ger aufgezeichnet ist. Ob bzw. f�r wen sie von Belang sind, spielt dabei keine Rolle. Ausserdem ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass es dem Beschwerdegegner offensichtlich nicht darum geht, Zugang zur Outlook-Agenda im Sinne eines elektronischen Datenbanksystems zu erhalten. Vielmehr bezweckt sein Gesuch, die darauf aufgezeichneten Kalendereintr�ge bzw. den Inhalt der Agenda einzusehen. Indem er den Inhaber der Outlook-Agenda und den Zeitraum genau benannte, hat er sein Gesuch hinreichend klar formuliert (vgl. Botschaft zum BG�, BBl 2003 1963, S. 1991). Weshalb es ihm - wie die Beschwerdef�hrerin behauptet - darum gehen sollte, voyeuristische Bed�rfnisse zu befriedigen, ist nicht ersichtlich. Die Kalendereintr�ge geben gesamthaft betrachtet einen Einblick in die Amtsaus�bung des ehemaligen R�stungschefs und in die Abl�ufe der milit�rischen F�hrung. Insofern weisen sie einen informativen Gehalt auf (vgl. Botschaft zum BG�, BBl 2003 1963, S. 1991). Ob sie f�r die politische oder administrative Entscheidfindung von Bedeutung waren (Art. 8 Abs. 2 BG�), ist entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin unter Art. 5 Abs. 1 lit. a BG� nicht massgeblich. Nach Art. 8 Abs. 2 BG� d�rfen amtliche Dokumente erst zug�nglich gemacht werden, wenn der politische oder administrative Entscheid, f�r den sie die Grundlage darstellen, getroffen ist. Mithin setzt diese Bestimmung ihrem Wortlaut zufolge das Vorliegen eines amtlichen Dokuments voraus. Auch leuchtet nicht ein, weshalb bei einer Bejahung der Voraussetzung nach Art. 5 Abs. 1 lit. a BG� im vorliegenden Fall der Zugang zu s�mtlichen auf einem bestimmten Netzwerk eines Servers der Bundesverwaltung abgelegten Daten gew�hrt werden m�sste. Ein derart unpr�zises Zugangsbegehren ist nach der Botschaft ausdr�cklich ausgeschlossen (BBl 2003 1963, S. 1991; vgl. auch Art. 10 Abs. 3 BG� i.V.m. Art. 7 Abs. 2 VBG�).
2.5.�Liegen die Voraussetzungen nach Art. 5 Abs. 1 BG� vor, ist zu pr�fen, ob eine Ausnahme im Sinne von Art. 5 Abs. 3 BG� greift.
2.5.1.�Die Beschwerdef�hrerin wendet diesbez�glich ein, bei der Outlook-Agenda des ehemaligen R�stungschefs handle es sich nicht um ein fertig gestelltes Dokument gem�ss Art. 5 Abs. 3 lit. b BG�, weil diese nicht aufzeige, ob die eingetragenen Termine tats�chlich stattgefunden h�tten bzw. ob die Teilnehmerliste von Sitzungen gleich geblieben sei.
Gem�ss Art. 1 Abs. 2 der Verordnung �ber das �ffentlichkeitsprinzip der Verwaltung (VBG�; SR 152.31) gilt ein Dokument als fertig gestellt, das von der Beh�rde, die es erstellt hat, unterzeichnet ist oder das von der Erstellerin dem Adressaten definitiv �bergeben wurde, namentlich zur Kenntnis- oder Stellungnahme oder als Entscheidgrundlage. Mithin m�ssen Dokumente in ihrer Endfassung vorliegen, damit sie eingesehen werden k�nnen. Die Botschaft f�hrt dazu aus, der Grund daf�r liege darin, dass die Verwaltung ihren Handlungsspielraum bewahren und ihre Projekte mit der n�tigen Freiheit entwickeln k�nnen m�sse. Ausserdem sollten Missverst�ndnisse, Unklarheiten und andere Risiken, die sich aus der Ver�ffentlichung eines Dokuments mit provisorischem Charakter ergeben k�nnten, vermieden werden. Dasselbe gelte f�r Druckversuche von Aussen als Folge der Ver�ffentlichung nicht fertig gestellter Dokumente. Der Verwaltung m�sse es m�glich sein, weitgehend ungest�rt eine Meinung bilden zu k�nnen (BBl 2003 1963, S. 1997).
Im hier zu beurteilenden Fall ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass der vom Beschwerdegegner nachgesuchte Kalenderauszug einen Zeitraum betrifft, der bereits abgeschlossen ist, weshalb das Dokument insoweit einen definitiven Charakter aufweist. Es geht deshalb davon f�r den Handlungsspielraum der Beh�rde - mangels gegenteiliger Bekundungen der Beschwerdef�hrerin - kein erkennbares Risiko (mehr) aus. Ausserdem ist der Beschwerdef�hrerin zwar darin zuzustimmen, dass die Outlook-Agenda lediglich �ber Termine und Sitzungen Aufschluss gibt, die geplant waren, nicht jedoch dar�ber, ob sich diese in der vorgesehenen Weise bzw. Zusammensetzung der Teilnehmer tats�chlich zugetragen haben. Dass damit aber Risiken f�r die freie Meinungs- und Willensbildung der Beh�rde oder Missverst�ndnisse verbunden w�ren, ist nicht ersichtlich. Vielmehr ordnet der Beschwerdegegner die Bedeutung und Tragweite der Kalendereintr�ge zutreffend ein, f�hrt er doch in seiner Stellungnahme vor Bundesgericht dazu aus, Termin�nderungen l�gen in der Natur einer Agenda. Ferner gehe es ihm lediglich darum zu sehen, welche Termine der ehemalige R�stungschef wahrzunehmen bzw. mit welchen Personen er sich zu treffen beabsichtigte. Da auch der �ffentlichkeit bekannt sein d�rfte, dass die in einer Agenda erfassten Eintr�ge nicht in jedem Fall mit dem tats�chlich zugetragenen Tagesablauf �bereinstimmen, besteht keine ernsthafte Gefahr f�r Missverst�ndnisse.
2.5.2.�Die Beschwerdef�hrerin bringt zudem vor, die Outlook-Agenda des ehemaligen R�stungschefs sei zum pers�nlichen Gebrauch bestimmt gewesen (Art. 5 Abs. 3 lit. c BG�). Sie habe als Arbeitshilfsmittel und Ged�chtnisst�tze einzig der Terminorganisation gedient und biete keinerlei �ffentlichkeitsrelevante Einblicke in die Verwaltungst�tigkeit. Ausserdem sei sie nur f�r einen beschr�nkten Benutzerkreis, n�mlich f�r das Spitzenkader der Amtsleitung, einsehbar gewesen.
Als zum pers�nlichen Gebrauch bestimmtes Dokument gilt nach Art. 1 Abs. 3 VBG� jede Information, die dienstlichen Zwecken dient, deren Benutzung aber ausschliesslich der Autorin oder einem eng begrenzten Personenkreis als Arbeitshilfsmittel vorbehalten ist, wie Notizen oder Arbeitskopien von Dokumenten. Die Botschaft nennt als weitere Beispiele Dispositionen, Kurzzusammenfassungen, mit Anmerkungen versehene Textentw�rfe oder pers�nliche handschriftliche oder elektronische Aufzeichnungen auf einem amtlichen Dokument (BBl 2003 1963, S. 1999 f.). Auch die Erl�uterungen des Bundesamts f�r Justiz (BJ) zur VBG� vom 24. Mai 2006 bemerken dazu, dass unter diesen Begriff solche Dokumente fallen, die als Arbeitsgrundlage oder Arbeitshilfsmittel dienen (z.B. Arbeitskopien von Dokumenten, Korrekturvorschl�ge, Gedankenst�tzen oder Begleitnotizen) und auch innerhalb eines Teams oder zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzen ausgetauscht werden (S. 3; vgl. ferner BJ, Umsetzung des �ffentlichkeitsprinzips in der Bundesverwaltung: H�ufig gestellte Fragen, 7. August 2013, S. 21). Insoweit liegt der Zweck dieser Ausnahme darin, Dokumente von der Offenlegung auszunehmen, die zwar im Rahmen der Berufsaus�bung verfasst oder erstellt werden, jedoch ausschliesslich dem eigenen Gebrauch oder der internen Nutzung in einem eng begrenzten Personenkreises dienen. Die Tragweite solcher Arbeitsgrundlagen ist aber auch in inhaltlicher Hinsicht eingeschr�nkt: Aus den vorerw�hnten Beispielen geht hervor, dass als solche bloss Arbeitshilfen gelten, die als Grundlage f�r die Bearbeitung von Dokumenten dienen (wie z.B. Bemerkungen, Erg�nzungen, Korrekturen, Ged�chtnisst�tzen usw.) oder einen Beitrag zu dessen Vorbereitung leisten (wie z.B. Dispositionen, Skizzen etc.). Die Materialien geben zwar keinen Aufschluss dar�ber, was durch Art. 5 Abs. 3 lit. c BG� konkret gesch�tzt werden soll. Immerhin d�rfte auch hier - jedenfalls in der Vorbereitungsphase - die Wahrung der freien Meinungs- und Willensbildung bzw. des Handlungsspielraums der Beh�rde von Bedeutung sein.
Die Vorinstanz beleuchtete im angefochtenen Entscheid die verschiedenen Funktionen einer Outlook-Agenda. Sie f�hrte dazu aus, solche Kalenderprogramme dienten nicht nur als pers�nliches Zeiteinteilungs-, Erinnerungs- und Einladungsmittel, sondern auch der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitenden. Der Kalenderinhaber k�nne anderen Benutzern Zugriffsrechte unterschiedlicher Berechtigungsstufen einr�umen, die von der blossen Anzeige der Termine als freie oder gebuchte Zeit bis zur Anzeige aller Details reichten. Ausserdem bestehe bei der Outlook-Agenda die M�glichkeit, Sitzungseinladungen zu versenden, weshalb es sich gesamthaft betrachtet um ein interaktives Instrument handle, das die Zusammenarbeit der Nutzer in verschiedener Hinsicht unterst�tze (vgl. E. 5.2.2.2).
Aus diesen f�r das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen (Art. 105 Abs. 1 BGG) erhellt, dass es sich bei der Outlook-Agenda des ehemaligen R�stungschefs nicht um ein zum pers�nlichen Gebrauch bestimmtes Dokument handelt. Sie stellt nicht bloss eine pers�nliche Erinnerungshilfe dar, die im Sinne eines Arbeitshilfsmittels der eigenen Terminverwaltung dienen soll. Ihre Tragweite reicht erheblich weiter: Beim Kalenderinhaber handelt es sich um ein Mitglied des obersten Kaders des VBS. Dessen Agenda hat einen massgeblichen Einfluss auf die gesamte Verwaltungst�tigkeit und die Abl�ufe im Bundesamt f�r R�stung. Selbst wenn der Kreis der Zugriffsberechtigten auf das Spitzenkader der Amtsleitung beschr�nkt gewesen sein sollte, dient seine Outlook-Agenda nicht bloss als Ged�chtnisst�tze f�r den Tagesablauf und die Termingestaltung. Seine elektronische Agenda stellt ein zentrales F�hrungsinstrument f�r die Amtsleitung dar. Insofern r�umt auch die Beschwerdef�hrerin ein, dass deren Benutzung heutzutage f�r die Organisation und Kommunikation innerhalb des Amtsbetriebs nicht mehr wegzudenken sei. Die Outlook-Agenda dient der Terminkoordination, als Mittel zur Organisation der beh�rdlichen Abl�ufe und zur Informations�bermittlung innerhalb des Betriebs sowie als Planungsinstrument f�r die Verwaltungst�tigkeit des Bundesamts im Allgemeinen und f�r konkrete Beschaffungsprojekte im Speziellen. Bei den Zugriffsberechtigten handelt es sich um F�hrungspersonen des Bundesamts f�r R�stung, deren auf die Amtsf�hrung des R�stungschefs abgestimmte dienstliche T�tigkeiten wiederum diejenige aller anderen Mitarbeitenden und somit die Aufgabenbew�ltigung im gesamten Amtsbereich massgeblich mitbeeinflussen.
Soweit die Beschwerdef�hrerin in diesem Zusammenhang eine Sachverhaltsr�ge erhebt, weil die Vorinstanz in Nachachtung des Untersuchungsgrundsatzes sich nicht bei ihr �ber den Kreis der Zugriffsberechtigten auf die Outlook-Agenda erkundigt habe, vermag sie nicht durchzudringen. Wie aus dem soeben Ausgef�hrten hervor geht, stellt diese elektronische Agenda auch bei einem auf das Spitzenkader der Amtsleitung beschr�nkten Personenkreis der Einsichtsberechtigten kein bloss zum pers�nlichen Gebrauch bestimmtes Dokument im Sinne von Art. 5 Abs. 3 lit. c BG� dar. Der von der Beschwerdef�hrerin beanstandete Mangel ist somit f�r den Ausgang des Verfahrens nicht entscheidend (Art. 97 Abs. 1 BGG), weshalb sich die Beschwerde auch in diesem Punkt als unbegr�ndet erweist.
2.6.�Nach dem Gesagten l�sst die Schlussfolgerung der Vorinstanz, bei der Outlook-Agenda des ehemaligen R�stungschefs f�r nachgesuchten Zeitraum handle es sich um ein amtliches Dokument im Sinne von Art. 5 BG�, keine Bundesrechtswidrigkeit erkennen.
Nachfolgend ist zu pr�fen, welche Anforderungen an den Inhalt und den Umfang der Begr�ndung einer Zugangsverweigerung gestellt werden m�ssen und ob die Beschwerdef�hrerin diesen mit Blick auf die vorgenommenen Schw�rzungen der Outlook-Kalendereintr�ge nachgekommen ist. Keiner �ber die Nennung des Grundes f�r die Anonymisierung hinausgehende Begr�ndung bedarf es hinsichtlich der rein privaten Termine und Anl�sse des ehemaligen R�stungschefs, da der Beschwerdegegner deren Unkenntlichmachung nicht bestreitet.
3.1.�Die Beschwerdef�hrerin beanstandet, die Vorinstanz stelle �berzogene Anforderungen an die Begr�ndungspflicht und lasse eine schematische Interessenabw�gung nicht zu. Darin erblickt sie eine Verletzung von Art. 7 und 9 BG�, Art. 19 Abs. 1
bis�des Bundesgesetzes �ber den Datenschutz (DSG; SR 235.1) und Art. 35 Abs. 1 VwVG (SR 172.021). Sie habe die in der Outlook-Agenda vorgenommenen Schw�rzungen unter Berufung auf Art. 7 Abs. 1 lit. b, d, g und h BG� schematisch begr�ndet. Es m�ge zwar sein, dass einzelne Kalendereintr�ge bei einer einl�sslichen Pr�fung eine etwas differenziertere Interessenabw�gung erlaubten. Dies sei jedoch bei dem gestellten Zugangsgesuch, das knapp 2'500 Eintr�ge betreffe, nicht praktikabel und w�rde �ber 200 Arbeitsstunden in Anspruch nehmen. Daran w�rde auch die von der Vorinstanz angeregte Bildung von Kategorien nichts �ndern. Auch soweit Personendaten Dritter vom Zugangsgesuch erfasst w�rden, sei eine eingehende Interessenabw�gung nicht geboten und widerspreche dem Grundsatz der Verfahrens�konomie.
3.2.�Die Vorinstanz erwog, es fehlten konkrete Angaben, inwiefern eine Offenlegung der Outlook-Agenda die pers�nliche Sicherheit des R�stungschefs oder die innere und �ussere Sicherheit des Landes gef�hrden k�nnte, weshalb der entsprechende Ausnahmefall von Art. 7 Abs. 1 lit. c BG� nicht herangezogen werden k�nne. Indes habe das Argument, wonach eine Zugangsgew�hrung in vertraulich gef�hrte Gespr�che im Bereich der internationalen R�stungskooperation und Forschungszusammenarbeit die aussenpolitischen Interessen der Schweiz beeintr�chtigen und ausl�ndische Partner br�skieren w�rden (Art. 7 Abs. 1 lit. d BG�), eine gewisse �berzeugungskraft. Dasselbe gelte f�r das Vorbringen, eine Publikmachung erh�he das Risiko wettbewerbswidriger Absprachen im Bereich des Beschaffungswesens, in dem Vertraulichkeit herrsche, womit die zielkonforme Durchf�hrung beh�rdlicher Massnahmen (Art. 7 Abs. 1 lit. b BG�) gef�hrdet werde bzw. (Gesch�fts-) Geheimnisse offengelegt werden m�ssten (Art. 7 Abs. 1 lit. g und h BG�). Diese Gr�nde rechtfertigten indes keine g�nzliche Verweigerung der Einsicht. Sei das Vorliegen eines Ausnahmetatbestands nach Art. 7 Abs. 1 BG� nicht offensichtlich, habe die angefragte Beh�rde grunds�tzlich f�r jedes Dokument bzw. f�r jede Textpassage, f�r die sie den Zugang einzuschr�nken, aufzuschieben oder zu verweigern beabsichtige, darzulegen, weshalb sie eine solche Ausnahme als erf�llt erachte. Erforderlich sei eine Beurteilung im Einzelfall, angeleitet durch den Sinn und Zweck des angerufenen Geheimhaltungsinteresses, wobei f�r vergleichbare Sachverhalte Kategorien gebildet werden d�rften. Dieselben Grunds�tze g�lten auch f�r die Einschr�nkung des Zugangsrechts zur Wahrung der Privatsph�re Dritter (Art. 7 Abs. 2 BG�) bzw. zum Schutz von Personendaten (Art. 9 Abs. 2 BG�), wenngleich bei einem umfangreichen Einsichtsgesuch wie dem vorliegenden die Anforderungen an die Ermittlung des �ffentlichen Interesses nicht gleich hoch anzusetzen seien, wie wenn das Gesuch auf einen einzelnen Kalendereintrag abzielte. Der Aufwand der Sachverhaltsermittlung m�sse insgesamt verh�ltnism�ssig bleiben. Da die Entscheidbegr�ndung diesen Vorgaben �ber weite Strecken nicht gen�ge, sei die Verf�gung rechtsfehlerhaft und deshalb aufzuheben. Im Rahmen der R�ckweisung sei dem Beschwerdegegner Gelegenheit zu geben, sein Gesuch zu konkretisieren, was auch insofern von Bedeutung sei, als selbst Medienschaffenden eine (reduzierte) Geb�hr f�r die Zugangsgew�hrung auferlegt werden k�nne.
3.3.�Auch nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung l�sst sich das Verh�ltnis des Transparenzgebots gem�ss BG� zu besonderen Vertraulichkeitsregeln nicht generell festlegen, sondern ist von Fall zu Fall zu ermitteln. Entscheidend ist daf�r der Sinngehalt der divergierenden Normen, f�r den wiederum wesentlich auf deren Zweck zur�ckzugreifen ist. Abzuw�gen sind die sich gegen�berstehenden Interessen im Einzelfall. Massgebliche Kriterien sind etwa: die Funktion oder Stellung der betroffenen Person, die Art der betroffenen Daten, das Vorliegen eines besonderen Informationsinteresses der �ffentlichkeit, der Schutz spezifischer Interessen, die Natur der Beziehung zwischen der Verwaltung und dem betroffenen Dritten sowie die Bedeutung der fraglichen Thematik (vgl. Urteile 1C_50/2015 vom 2. Dezember 2015 E. 2.4; 1C_74/2015 vom 2. Dezember 2015 E. 4.1.3 f.). Liegt ein Ausnahmetatbestand vor, ist im Einzelfall zu pr�fen, ob die Interessen an der Geheimhaltung das Transparenzinteresse �berwiegen oder ob gegebenenfalls, in Anwendung des Verh�ltnism�ssigkeitsprinzips (vgl. Art. 5 Abs. 2 BV), ein eingeschr�nkter Zugang in Frage kommt, etwa durch Anonymisierung, Einschw�rzen, Teilver�ffentlichung oder zeitlichen Aufschub (BGE 133 II 209 E. 2.3.3 S. 215; Urteile 1C_122/2015 vom 18. Mai 2016 E. 2.5; 1C_296/2015 vom 18. Mai 2016 E. 3.6, zur Publikation vorgesehen).
3.4.�Der Gesetzgeber hat mit dem Erlass des BG� einen Paradigmenwechsel vollzogen und den Grundsatz der Geheimhaltung der Verwaltungst�tigkeit ("Geheimhaltung mit �ffentlichkeitsvorbehalt") zu Gunsten des �ffentlichkeitsprinzips ("Grundsatz der �ffentlichkeit mit Geheimhaltungsvorbehalt") umgekehrt. Jede Person, die amtliche Dokumente einsehen m�chte, hat demnach im pers�nlichen und sachlichen Geltungsbereich des BG� einen subjektiven, individuellen Anspruch darauf (BGE 133 II 209 E. 2.1 S. 212; vgl. sodann BGE 136 II 399 E. 2.1 S. 401). Insoweit stellt das BG� eine Vermutung des freien Zugangs zu amtlichen Dokumenten auf. Die Beweislast zur Widerlegung dieser Vermutung obliegt der Beh�rde, wobei sie darzulegen hat, dass bzw. inwiefern eine oder mehrere der gesetzlich vorgesehenen Ausnahmebestimmungen erf�llt sind (vgl. Botschaft zum BG�, BBl 2003 1963, S. 2002; URS STEIMEN, in: Basler Kommentar zum DSG/BG�, 3. Aufl. 2014, N. 7 zu Art. 7 BG�). Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin reicht ein abstraktes Gef�hrdungsrisiko f�r die auf dem Spiel stehenden Interessen nicht aus. In der Lehre wird verlangt, dass die aufgrund der Offenlegung drohende Verletzung eine gewisse Erheblichkeit aufweisen und ein ernsthaftes Risiko f�r deren Eintreten bestehen m�sse, was dann als gegeben erachtet wird, wenn der Schaden nach dem �blichen Lauf der Dinge mit hoher Wahrscheinlichkeit eintritt (vgl. BERTIL COTTIER, in: Handkommentar zum �ffentlichkeitsgesetz, 2008, N. 4 zu Art. 7 BG�; STEIMEN, a.a.O., N. 4 zu Art. 7 BG�). Nach der Botschaft gen�gt aber bereits das Bestehen einer gewissen Wahrscheinlichkeit, dass der Zugang zu einem amtlichen Dokument eines der in Art. 7 BG� aufgelisteten Interessen beeintr�chtigen w�rde (BBl 2003 1963, S. 2006 f.). Das Bundesgericht befand, eine Verletzung der jeweiligen �ffentlichen oder privaten Interessen m�sse aufgrund der Zug�nglichkeit des betreffenden Dokuments wahrscheinlich erscheinen, wobei nicht jede geringf�gige oder unangenehme Konsequenz als Beeintr�chtigung gelten kann (BGE 133 II 209 E. 2.3.3 S. 215). Im Rahmen der nach Art. 7 Abs. 2 BG� und Art. 19 Abs. 1bis DSG vorzunehmenden Interessenabw�gung zwischen dem �ffentlichen Interesse an der Bekanntmachung und dem Schutz der Privatsph�re bzw. der informationellen Selbstbestimmung jener Personen, deren Daten im Dokument enthalten sind, pr�zisierte es diesen Ansatz dahingehend, als die Gefahr einer ernsthaften Sch�digung der Pers�nlichkeit mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit drohen muss (Urteil 1C_74/2015 vom 2. Dezember 2015 E. 4.1.3). Mithin hat die aufgrund der Zugangsgew�hrung drohende Verletzung gewichtig zu sein; sie muss zwar nicht mit Sicherheit eintreten, jedoch darf eine Beeintr�chtigung oder Gef�hrdung auch nicht lediglich denkbar oder (entfernt) m�glich erscheinen, ansonsten der mit dem BG� vollzogene Paradigmenwechsel ausgeh�hlt w�rde.
3.5.�Der Beschwerdegegner hat zweifellos ein umfangreiches Zugangsgesuch gestellt, das eine aufw�ndige Bearbeitung erfordert. Mit der Vorinstanz ist dabei davon auszugehen, dass das �ffentlichkeitsgesetz solche Begehren grunds�tzlich zul�sst, sofern sie den Gesch�ftsgang der Beh�rde nicht geradezu lahmlegen. Dies ergibt sich insbesondere aus der durch den Gesetz- bzw. Verordnungsgeber vorgesehenen M�glichkeit einer Fristverl�ngerung f�r besonders aufw�ndige Zugangsgesuche (Art. 12 Abs. 2 BG� bzw. Art. 10 Abs. 4 lit. c BG� i.V.m. Art. 10 VBG�). Dabei ist zu beachten, dass die Beh�rde bei Einsichtsbegehren von Medienschaffenden auf eine Reduktion der Geb�hr verzichten kann, wenn diese eine besonders aufw�ndige Bearbeitung notwendig machen (Art. 15 Abs. 4 Satz 2 VBG� i.V.m. Art. 17 BG�; zur Vorgehensweise bei voraussichtlichen Kosten von �ber Fr. 100.-- vgl. Art. 16 Abs. 2 VBG�).
In F�llen umfangreicher Zugangsgesuche wie dem vorliegenden erscheint es angezeigt, dass die Beh�rde den Gesuchsteller fr�hzeitig auffordert, sein Begehren zu pr�zisieren (Art. 7 Abs. 3 VBG�). Sollte diesem eine Konkretisierung namentlich in sachlicher, personeller oder zeitlicher Hinsicht mangels vorhandener Informationen schwer fallen, hat die Beh�rde gest�tzt auf Art. 3 Abs. 1 VBG� Unterst�tzung zu leisten, indem sie ihm beispielsweise eine Liste der vorhandenen Dokumente oder einen Auszug aus dem Dokumentenverwaltungssystem vorlegt (vgl. BJ, Umsetzung des �ffentlichkeitsprinzips in der Bundesverwaltung: H�ufig gestellte Fragen, 7. August 2013, S. 34 f.; H�NER, a.a.O., N. 34 f. zu Art. 10 BG�).
3.6.�Gem�ss Art. 15 Abs. 1 BG� kann u.a. der Gesuchsteller innerhalb von zehn Tagen nach Erhalt der Empfehlung des ED�B den Erlass einer Verf�gung im Sinne von Art. 5 VwVG verlangen. Im �brigen erl�sst die Beh�rde namentlich eine Verf�gung, wenn sie in Abweichung von der Empfehlung das Recht auf Zugang zu einem amtlichen Dokument einschr�nken, aufschieben oder verweigern will (Art. 15 Abs. 2 lit. a BG�). Auf das Verf�gungsverfahren sind somit die Bestimmungen des VwVG anwendbar. Gem�ss Art. 35 Abs. 1 VwVG sind schriftliche Verf�gungen zu begr�nden. Auch aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) folgt u.a. die grunds�tzliche Pflicht der Beh�rden, ihren Entscheid zu begr�nden (BGE 141 V 557 E. 3.2.1 S. 564 f.; 134 I 83 E. 4.1 S. 88; je mit Hinweisen). Die Begr�ndung muss wenigstens kurz die �berlegungen darstellen, von denen sich die Beh�rde leiten liess und auf welche sie ihren Entscheid st�tzt. Die Anforderungen an die Begr�ndung sind umso h�her, je gr�sser der Entscheidungsspielraum der Beh�rde ist (BGE 129 I 232 E. 3.3 S. 239; 112 Ia 107 E. 2b S. 110; je mit Hinweisen).
Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin und im Unterschied zur Stellungnahme der Beh�rde zum Zugangsgesuch (vgl. Art. 12 Abs. 4 BG�), reicht f�r den definitiven Entscheid nach Erhalt der Empfehlung der Schlichtungsstelle eine bloss summarische Begr�ndung der Verf�gung nicht aus. Diese hat vielmehr den vorerw�hnten verfassungs- bzw. bundesrechtlichen Vorgaben zu gen�gen. Da der Beh�rde bei der Anwendung der gesetzlich vorgesehenen Ausnahmebestimmungen ein nicht unerheblicher Entscheidungsspielraum zukommt, gelten strengere Anforderungen an ihre Begr�ndungspflicht. Dabei hat sie insbesondere aufzuzeigen, welcher Ausnahmetatbestand anwendbar ist und welche Gr�nde sie dazu bewogen haben, die Interessen an der Geheimhaltung st�rker zu gewichten als das Transparenzinteresse. Zudem muss sie im Sinne des Verh�ltnism�ssigkeitsprinzips dartun, weshalb gegebenenfalls kein eingeschr�nkter Zugang gew�hrt werden kann (vgl. ISABELLE H�NER, in: Handkommentar zum �ffentlichkeitsgesetz, 2008, N. 8 zu Art. 15 BG�).
3.7.�Die Beschwerdef�hrerin r�umt selber ein, die Zugangsverweigerung aus Gr�nden der Praktikabilit�t und der Verfahrens�konomie lediglich schematisch begr�ndet zu haben. Sowohl die Verf�gung vom 1. Dezember 2014 als auch die vor der Vorinstanz eingereichte Stellungnahme vom 27. April 2015 mit Listen verm�gen den vorerw�hnten Anforderungen an eine hinreichende Begr�ndung grossmehrheitlich nicht zu gen�gen. Zwar nimmt die Beschwerdef�hrerin im Bereich der Kontakte des ehemaligen R�stungschefs zu ausl�ndischen Amtstr�gern und -stellen im Rahmen der R�stungskooperation oder bilateraler Treffen vereinzelt Bezug auf bestimmte Kalendereintr�ge und begr�ndet deren Unkenntlichmachung allgemein mit einer drohenden Beeintr�chtigung f�r die aussenpolitischen Interessen der Schweiz (Art. 7 Abs. 1 lit. d BG�). Im �brigen begn�gt sie sich indes damit, die Einschw�rzung pauschal zu rechtfertigen. Auch im Bereich der Anonymisierung pers�nlicher Daten Dritter f�hrt sie lediglich an, welche Personendaten unkenntlich gemacht wurden (z.B. Namen von Sitzungsteilnehmern, Gespr�chspartnern, Fahrern, Bewerbungskandidaten, juristischen Personen etc.). Insgesamt zeigt sie somit nicht auf, inwiefern die im jeweiligen Kalendereintrag enthaltenen Informationen eine erhebliche Gef�hrdung bzw. Beeintr�chtigung von �ffentlichen oder privaten Interessen bewirken k�nnen, weshalb im Einzelfall das Geheimhaltungsinteresse gegen�ber jenem an der Transparenz vorgeht und warum kein eingeschr�nkter Zugang in Betracht f�llt.
Die Beschwerdef�hrerin wird mithin die geschw�rzten Kalendereintr�ge im Rahmen der R�ckweisung (und im Umfang des alsdann allenfalls pr�zisierten Zugangsgesuchs) noch einmal anhand dieser Vorgaben �berpr�fen m�ssen. Bei den Terminen, an deren Geheimhaltung sie festh�lt, ist diese daraufhin jeweils anhand eines typischen Beispiels (z.B. Gespr�ch mit einem ausl�ndischen Amtstr�ger im Rahmen der R�stungskooperation; Name und Telefonnummer eines Fahrers) nach Massgabe der vorerw�hnten Anforderungen hinreichend zu begr�nden. Bei den �brigen Kalendereintr�gen, die denselben oder einen vergleichbaren Inhalt aufweisen, kann die Beschwerdef�hrerin sich damit begn�gen, auf die Begr�ndung des entsprechenden Musterfalls hinzuweisen. Soweit die geschw�rzten Termine pers�nliche Daten Dritter enthalten, deren Bekanntmachung die Beschwerdef�hrerin in Betracht ziehen muss (Art. 11 Abs. 1 BG�), sind diese Drittpersonen zur Bekanntgabe anzuh�ren (vgl. Urteile 1C_50/2015 vom 2. Dezember 2015 E. 6.3; 1C_74/2015 vom 2. Dezember 2015 E. 4.2).
Mit Blick auf den von der Beschwerdef�hrerin beanstandeten erheblichen Aufwand f�r die Entscheidbegr�ndung ist zu beachten, dass nicht die gesamten rund 2'500 Termine im fraglichen Zeitraum, sondern nur (aber immerhin) die eingeschw�rzten Kalendereintr�ge einer Pr�fung und, sollte deren Geheimhaltung beibehalten werden, einer Begr�ndung bed�rfen. Davon ausgenommen sind aber - wie bereits dargelegt - die rein privaten Termine des ehemaligen R�stungschefs, die bereits einen beachtlichen Anteil ausmachen (z.B. 53 private Anl�sse und 67 Geburtstage, vgl. Stellungnahme vom 27. April 2015 mit entsprechender Liste). Weitere Abhilfe verschafft der Umstand, dass nach dem vorinstanzlichen Urteil Kategorien f�r vergleichbare Sachverhalte gebildet werden k�nnen und dass dem Beschwerdegegner vorab die M�glichkeit einzur�umen ist, sein Gesuch in inhaltlicher oder zeitlicher Hinsicht zu pr�zisieren. Sollte ausserdem �ber ein in der Outlook-Agenda eingetragenes Ereignis bereits auf der Internetseite des Bundes informiert worden sein (z.B. bilaterales Treffen des ehemaligen R�stungschefs mit seinem israelischen Amtskollegen vom 26. bis 28. November 2013), gilt der Transparenzanspruch als erf�llt (vgl. Art. 6 Abs. 3 BG�). Die Beschwerdef�hrerin kann sich in solchen F�llen beispielsweise auf die Angabe des Internet-Links beschr�nken (MAHON/GONIN, in: Basler Kommentar zum DSG/BG�, 3. Aufl. 2014, N. 66 zu Art. 6 BG�). Insgesamt erscheint der durch das Zugangsgesuch verursachte Aufwand somit nicht unvertretbar hoch.
Die Beschwerde erweist sich mithin als unbegr�ndet und ist abzuweisen. Dem Bundesamt f�r R�stung werden keine Gerichtskosten auferlegt (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Der nicht anwaltlich vertretene Beschwerdegegner hat keinen Anspruch auf Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 133 III 439 E. 4 S. 446).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, und dem Eidgen�ssischen Datenschutz- und �ffentlichkeitsbeauftragten schriftlich mitgeteilt.