Source: http://trutzgauer-bote.info/2016/07/03/das-reichsnaturschutzgesetz-rnatschg-vom-26-juni-1935/
Timestamp: 2017-04-26 00:12:15
Document Index: 233202329

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 7', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 19', '§ 6']

Das Reichsnaturschutzgesetz (RNatSchG) vom 26. Juni 1935 | Der Trutzgauer Bote
Das Reichsnaturschutzgesetz (RNatSchG) vom 26. Juni 1935
Veröffentlicht von: Trutzgauer-Bote.infoam: 3. Juli 2016in: DEUTSCHES REICH / OSTMARK, Geschichte7 Kommentare Drucken per e-Mail teilen
Das Reichsnaturschutzgesetz (RNatSchG) vom 26. Juni 1935 (RGBl. I. S. 821) bildete bis zum Inkrafttreten des Bundesnaturschutzgesetzes im Jahr 1976 die Grundlage für das staatliche Naturschutzhandeln in Deutschland. Ebenfalls wurde der Artenschutz damit erstmals gesetzlich geregelt. Die Verabschiedung des Gesetzes geht maßgeblich auf den Einfluß des Reichsforstmeisters und Reichsjägermeisters Hermann Göring zurück. Das Reichsnaturschutzgesetz war de jure der Durchbruch für den deutschen Naturschutz. 1940 gab es in Deutschland laut Reichsnaturschutzbuch über 800 eingetragene Naturschutzgebiete und es waren mehr als 50.000 Naturdenkmäler in den Naturdenkmalbüchern der Kreise aufgeführt. Aufgrund des Gesetzes wurde die Staatliche Stelle für Naturdenkmalpflege 1936 in die Reichsstelle für Naturschutz umgewandelt.
In den 1950er Jahren erklärte das Bundesverwaltungsgericht, daß „das Gesetz in seinen Anliegen und Regelungen nicht von nationalsozialistischer Weltanschauung geprägt“ sei. Das Bundes-„Verfassungs“-Gericht entschied 1958 über das Fortgelten des Reichsnaturschutzgesetzes von 1935 als jeweiliges Landesrecht. Ausgenommen hiervon war u. a. § 24 RNatSchG, welcher entschädigungslose Eigentumsbeschränkungen nach dem nationalsozialistischen Grundsatz „Gemeinnutz vor Eigennutz“ vorsah.
Reichsnaturschutzgesetz als PDF-Datei [6 Seiten | 540 KB]
Tierschutz im Nationalsozialismus – Das Reichstierschutzgesetz
DIE TIERWELT UND DER DEUTSCHE MENSCH
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7 Kommentare	Pingback: Das Reichsnaturschutzgesetz (RNatSchG) vom 26. Juni 1935 | Der Trutzgauer Bote | Grüsst mir die Sonne… 2	NSSA 3. Juli 2016 at 9:28 Uhr
• 26. Juni 1935 – Ein Gesetz für den Naturschutz •
Erstmals wurde ein konsequenter Naturschutz, welchen es so vorher noch nie gab, in Deutschland durch die Nationalsozialisten geschaffen.
Der Naturschutz im Nationalsozialismus begann bereits im Jahr 1933. Umfassende gesetzliche Neuregelungen in den Jahren 1933 bis 1935 im Bereich des Natur- und Umweltschutzes, allen voran das Reichsnaturschutzgesetz (RNatSchG) vom 26. Juni 1935 (RGBl. I. S. 821), regelten erstmals in Deutschland die amtlichen Belange des Naturschutzes sowie den Ausgleich nach privaten Eingriffen, definierten Schutzzonen und führten neben den Naturschutzgebieten die schwächer geschützten Landschaftsschutzgebiete als neue Kategorie ein.
Auch wurde der Artenschutz für Pflanzen und nicht jagdbare Tiere damit erstmals gesetzlich festgeschrieben. Das RNatSchG bildete die Grundlage für staatliches Naturschutzhandeln in Deutschland und Österreich.
Die Verabschiedung des Gesetzes ging maßgeblich auf den Einfluss des Reichsforstmeisters und Reichsjägermeisters Hermann Göring zurück, dem der Naturschutz im Nationalsozialismus institutionell unterstellt war.
Am 26. Juni 1935 wurde das Reichsnaturschutzgesetz (RNatSchG) von Adolf Hitler im Namen der deutschen Reichsregierung beschlossen und anschließend im Reichsgesetzblatt Nr. 68 vom 1. Juli 1935 (RGBl. I. S. 821) verkündet. Teile traten bereits am Tag danach, also am 2. Juli 1935, in Kraft, während es in seiner Gesamtheit am 1. Oktober 1935 in Kraft trat. Die Durchführungsverordnung zum RNatSchG wurde am 31. Oktober 1935 erlassen und am 18. März 1936 um die Naturschutzverordnung vom 18. März 1936 ergänzt. Für das 1938 angeschlossene Österreich trat das Gesetz mit GBl.f.d.L.Ö. Nr. 245/1939 in Kraft.
Der folgende Gesetzestext regelte den reichsweiten Aufbau des Naturschutzes sowie dessen Instrumente (§§ 7–10 RNatSchG) und schuf einen dreigliedrigen doppelten Instanzenzug von Kreis-, Bezirks- und Reichsnaturschutzbehörde. Zudem definierte er den Schutz von Pflanzen und „nicht jagdbaren Tieren“ (§ 2 RNatSchG) sowie vier Schutzkategorien: Naturdenkmäler (§ 3 RNatSchG), Naturschutzgebiete (§ 4 RNatSchG), Landschaftsschutzgebiete und geschützte Landschaftsteile (§ 5 RNatSchG). Eine weitere Neuerung ist die Aufnahme der Pflege des Landschaftsbildes (§§ 19 und 20 RNatSchG). Beschränkungen bereits innerhalb des Gesetzes bestanden in der Maßgabe des § 6 RNatSchG insoweit, dass Belange des Militärs, des wichtigen Straßenbaus, der Binnen- und Seeschifffahrt sowie lebenswichtiger Wirtschaftsbetriebe durch den Naturschutz nicht beeinträchtigt werden dürfen.
In der Präambel des Reichsnaturschutzgesetzes heißt es:
„Heute wie einst ist die Natur in Wald und Feld des deutschen Volkes Sehnsucht, Freude und Erholung. […] Der um die Jahrhundertwende entstandenen ‚Naturdenkmalpflege‘ konnten nur Teilerfolge beschieden sein, weil wesentliche politische und weltanschauliche Voraussetzungen fehlten; erst die Umgestaltung des deutschen Menschen schuf die Vorbedingungen für wirksamen Naturschutz.“
In einem zeitgenössischen juristischen Kommentar zum RNatSchG beschreibt der Jurist Karl Asal die enge Geistesverwandtschaft zwischen nationalsozialistischer Weltanschauung und Naturschutz, wie das Gesetz ihn geregelt hat, und formuliert dazu vier Grundgedanken: das Gesetz sei der „Anwendungsfall der nationalsozialistischen Grundideen von den engen Wechselbeziehungen zwischen Blut und Boden als den Grundgegebenheiten unseres völkischen Seins“, es zeige „eine klare Wesensverwandtschaft mit den gerade vom Führer so oft betonten, auf Wahrung der Tradition gerichteten Bestrebungen des Nationalsozialismus“, im Ordnungsprinzip des Naturschutzes bestätige sich nationalsozialistisches Denken „als ordnende Macht im Kampf gegen Willkür, Anarchie und Chaos“ und schließlich unterstreiche das Gesetz die sozialen Gesichtspunkte: „auch dem ärmsten Volksgenossen soll sein Anteil an deutscher Naturschönheit gesichert werden.“
Auch hieran lässt sich abschließend die Wahrheit der folgenden Aussage des Juden Roger G. Dommergue Pollaco de Menasce erkennen:
„…daß der Nationalsozialismus die letzte Chance des Menschen, der letzte Versuch des Wiederauflebens einer traditionsreichen Gesellschaft entsprechend den Gesetzen der Natur war…“
Antworten	2.1	Trutzgauer-Bote.info 3. Juli 2016 at 11:42 Uhr
Wieder einmal ein hervorragender Kommentar von NSSA.
Hier die Schrift, aus welcher das genannte Zitat stammt:
Antworten	3	Anonymous 17. März 2017 at 8:58 Uhr
„Entnazifizierung“ als ewige Melkkuh
wie sich die Antideutschen auf Kosten der Wahrheit die Beutel füllen
Wieder einmal ein medial zu Schekel verwurstetes Großereignis in der Ostmark
Dem in Nürnberg zu Purim 1946 ermordeten Hermann Göring muß mit Spektakel und Getöse endlich und unbedingt die Ehrenbürgerschaft entzogen werden, obwohl diese längst erloschen ist. „Zufällig“ kurz nach Purim 2017.
Umstrittener Ehrenbürger Göring: Neue Expertise Antworten	3.1	Anonymous 17. März 2017 at 9:03 Uhr
Gehört auf Radio Salzburg Mehr dazu HIER Antworten	3.2	Anonymous 18. März 2017 at 8:35 Uhr
Gerade gehört auf s. o.
Ein kleiner Sieg des gesunden Menschenverstandes mit bitterem Beigeschmack.
Der Bürgermeister von Mauterndorf wird die Ehrenbürgerschaft nicht aberkennen, weil sie nie existiert hat. Es soll über diesen Fall nicht mehr gesprochen werden.
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Antworten	3.3	Anonymous 18. März 2017 at 13:39 Uhr
Judensprech-orf:
„Die Gemeinde Mauterndorf (Lungau) will dem NS-Verbrecher Hermann Göring weiter die Ehrenbürgerschaft nicht aberkennen. Neueste Begründung: Hitlers Vize sei nie Ehrenbürger gewesen. Doch nun tauchte ein Dokument auf.
Für die Jahre zwischen 1938 und 1945 gab es – offiziell – keine Gemeindeprotokolle aus Mauterndorf – bis vor zwei Wochen. Da erhielt der Historiker Hanno Bayr eine anonyme E-Mail mit einem Protokoll zu einer konstituierenden Gemeindevertretungssitzung im Jahr 1938, nachdem Österreich beim „Anschluss“ von den Nazis ausgelöscht worden war.“
Göring in Mauterndorf
Auslachen ist das beste Gegengift.