Source: http://docplayer.org/17114728-Risk-management-plans-psurs-was-koennte-die-zukunft-bringen.html
Timestamp: 2017-10-18 15:08:32
Document Index: 376614470

Matched Legal Cases: ['Art 1', 'Art 8', 'Art 21', 'Art 22', 'Art 116', 'Art 117', 'Art 127']

Risk Management Plans & PSURs. Was könnte die Zukunft bringen? - PDF
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1 Risk Management Plans & PSURs Was könnte die Zukunft bringen? 1
2 Strategy to better protect public health by strengthening and rationalising EU pharmacovigilance There is an established link between pharmacovigilance and innovation, whereby investor confidence in funding pharmaceutical R&D is linked to the robustness of pharmacovigilance and regulatory authority decision-making when authorising products is directly linked to the robustness of postauthorisation pharmacovigilance. This means that products can be authorised earlier in their development and this is of crucial benefit to patients with unmet medical needs. In addition, earlier product authorisation provides faster return on investment and, by reducing the cost of capital the total cost of products development is reduced. 2
3 Risk Management Plans (EU) Rechtliche Situation heute Erfordernis zur Einreichung eines RMP bei Antragstellung where appropriate Rechtliche Grundlage für Anforderung eines RMP für alte Präparate unklar und uneinheitlich Eingereichte RMPs sind häufig nicht abgestimmt und/oder werden nicht eingehalten Definition exceptional circumstances (Directive 2001/83 Article 22) ist unklar RMP muss im Verhältnis zum vorhandenen/vermuteten Risiko stehen 3
4 Risk Management Plans Geplante Änderungen (1) Klare Definition von Risk Management System [Dir 2001/83, Art 1(34)] Klare Anforderung zur Einreichung eines RMP bei Antragstellung für alle Anträge, dabei aber Verhältnismässigkeit zum jeweiligen Risiko [Dir 2001/83, Art 8(3)] Integration des RMP als Annex in das Zulassungsdossiers => rechtliche Verbindlichkeit aller enthaltener Massnahmen und Milestones, z.b. Studien [Dir 2001/83, Art 21].. 4
5 Risk Management Plans Geplante Änderungen (2) Eliminierung des Begriffes exceptional circumstances im Zusammenhang mit Auflagen zur Zulassung [Dir 2001/83, Art 22] statt dessen Einführung des Konzeptes der intensively monitored products : Intensively Monitored : wenn RMP Anforderung für PASS, verstärktes Safety Reporting, besondere Konditionen für sichere Anwendung enthält => Liste der Produkte wird veröffentlicht Erfüllung der Konditionen und positive Beurteilung der Daten erforderlich für Aufrechterhaltung der Zulassung Streichung von Liste der intensively monitored Products, wenn alle Massnahmen des RMP komplettiert sind Rechtliche Grundlage für RMP für bereits zugelassene Präparate 5
6 Risk Management Plans Geplante Änderungen (3) Rechtliche Grundlage und Massnahmen in der Praxis, wenn Nutzen/Risiko nicht mehr positiv beurteilt wird, in Einklang bringen Löschen des Konzeptes der normal conditions of use [Dir 2001/83, Art 116/117] Neues rechtliches Tool für zuständige Behörden: Restriktion kann auf die Anwendung bei neuen Patienten beschränkt werden [Dir 2001/83, Art 117] Neue Verpflichtung für zuständige Behörden: Vorkehrung zur Durchsetzung von RMP und aller enthaltenen Massnahmen [Dir 2001/83 Art 127] 6
7 PASS (EU) Rechtliche Situation heute Rechtliche Grundlage für Anforderung einer PASS für zugelassene Präparate ist unklar Keine Guiding Principles in EU-Recht, nur Guidelines Uneinheitliche nationale Bestimmungen für non-interventional PASS Zum Teil qualitativ geringwertige Protokolle und Ergebnisse 7
8 PASS Geplante Änderungen (1) Klare einheitliche Bedingungen für behördlich geforderte PASS: Bedenken über Änderung des Nutzen-Risiko Verhältnisses Schriftliche Anforderung dr. Behörde einschl. Begründung, Objectives, Zeitplan Stellungnahme des MAH innerhalb von 30 Tagen Prüfung dr. Behörde Finale Anforderung wird Kondition der Zulassung 8
9 PASS Geplante Änderungen (2) Bedingungen für non-interventional PASS, vom MAH initiiert, organisiert oder finanziert, die Datensammlung von Arzt oder Patienten erfordern: Keine Promotion, nur Aufwandsentschädigung Draft Protocol an nationale Behörde (wenn nur 1 MS) oder an Committee on Pharmacovigilance (wenn mehr als 1 MS) - Einspruchsrecht der Behörde (60 Tage), wenn Promotion oder Dir 2001/20 - Empfehlung der Behörde (60 Tage) to be taken into account - Protokolländerungen: Meldung an Behörde - Einreichung von Berichten und ADR im Protokoll festgelegt - Verpflichtung zu Änderung der MA, wenn Ergebnisse Impact auf Labelling haben - Verpflichtung zur Einreichung der Ergebnisse als Abstract an Committee on Pharmacovigilance => Veröffentlichung, Empfehlung to be taken into account 9
10 Periodic Safety Update Reports (EU) Rechtliche Situation heute Keine einheitliches Prozedere für PSUR Assessments (Zeitlinie?) Duplizierung durch zeitlich verschobene PSUR Einreichung Keine rechtliche Grundlage für Harmonised Birthdates, Worksharing Keine Grundlage/Prozedere für Follow Up von Massnahmen 10
11 Periodic Safety Update Reports Geplante Änderungen (1) Zielsetzung: Analyse von Risk-Benefit statt Auflistung von Einzelfallmeldungen Inhalt: Zusammenfassung der für das Risk-Benefit relevanten Daten Wissenschaftliche Evaluierung Absatzvolumen und alle verfügbaren Informationen über das Verschreibungsvolumen Frequenz dem Risiko angemessen, bei Zulassung zu vereinbaren, an RMP gebunden (PSURs können weiterhin jederzeit durch Behörde angefordert werden) PSURs für Generika, Homöopathika, Well-established Use und registrierte traditionelle pflanzliche Arzneispeziliatäten nur bei Safety Concern.. 11
12 Periodic Safety Update Reports Geplante Änderungen (2) Harmonisierung von Birthdates und Data Lock Points für Präparate mit gleichem Wirkstoff => öffentliche Liste Prinzip des Worksharing: definierte Zeitlinien, 1 Assessment Report Koordination: Rapporteur aus Pharmacovigilance Risk Assessment Advisory Commitee (wenn CAP) Memberstate aus CMD(h) (wenn national, dezentral) Elektronische Einreichung!!! 12
EU-Pharmakovigilanz Update Umsetzung in nationale Gesetzgebung Sicht der Industrie DGRA-Jahrestagung Bonn, 04. Mai 2011
EU-Pharmakovigilanz Update Umsetzung in nationale Gesetzgebung Sicht der Industrie DGRA-Jahrestagung Bonn, 04. Mai 2011 Dr. Harald Tietz Director Global Patient Safety & Regulatory Affairs, Germany Lilly