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Timestamp: 2019-08-24 03:27:31
Document Index: 218482090

Matched Legal Cases: ['§1612', '§ 1612', '§1605', '§1612', '§1684', '§1686', '§1579']

Unterhalt Student - Vater zahlt nicht wegen anwaltlichen Rat - Anzeige sinnvoll? 2 Familienrecht Forum 123recht.de
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Unterhalt Student - Vater zahlt nicht wegen anwaltlichen Rat - Anzeige sinnvoll?
24.7.2018 Thema abonnieren Zum Thema: Ausbildung Vater zahlen 25
Antwort vom 29.3.2019 | 14:45
Was wäre denn deutlich über die Regelstudienzeit?
So wie es aussieht werde ich jetzt, unter anderem wegen diesem Prezedere noch ein Semester an den Bachelor anhängen müssen. Um dann mit dem Master weiterzumachen muss noch ein zweites Semester drangehangen werden um dann wieder regulär anzufangen. Aber wenn ich alles in einem Extrasemester schaffe, kann ich das zweite auch arbeiten gehen. Laut meines Anwaltes würde dann da der Unterhalt aussetzen und müsse ab Anfang Master wieder gezahlt werden.
Bemerkenswert ist wirklich dass der Spieß umgedreht wird und jetzt Monate geschaut wird, ob ich denn zielstrebig studiere um dann vielleicht mal irgendwann Unterhalt zahlen zu müssen. Dabei würde es sich doch viel besser studieren, wenn regelmäßig Unterhalt käme und ich mich nicht während eines Vollzeitstudiums noch darum kümmern müsste.
Wirklich schade wenn sich der zweite Gerichtstermin nach einigen Monaten Wartezeit dann um die selben Fragen dreht und der Richter noch immer nichts mit der Studienordnung anzufangen weiß, die ihm mein Anwalt schon vor mehreren Monaten vorgelegt hatte.
Jetzt wird jedenfalls wieder gerechnet, da ein neues Kalenderjahr seit der letzten Verhandlung angefangen hat (lach) und ein neuer Eilantrag gestellt.
Für das eigentliche Verfahren möchten mein Vater und dessen Anwalt nun folgende Zeugen hören.
1. Den Chef einer Handwerksfirma, bei dem ich vor einigen Jahren nach dem schulischen Teil meines Fachabis ein Jahr gearbeitet hatte (praktischer Teil), damit mein Fachabi vollwertig ist.
2. Den Chef der Firma bei der ich zwei Monate Vorpraktikum fürs Studium machen musste.
3. Die Mitarbeiterin meiner Fachhochschule, die für die Immatrikulationen zuständig ist. - soll bestätigen dass ich an der FH studieren darf und alle Zugangsvoraussetzungen erfüllte.
4. Meine Mutter - soll aussagen dass sie Vollzeit arbeitet, obwohl auf dem Lohnzettel 100% vermerkt ist, der dem Richter vorlag.
Sind solche Schikanen denn Gang und gebe und muss man so was mitmachen?
Der Richter wird anscheinend demnächst in die Beweisaufnahme gehen und wirklich alle einladen.
Das müsste natürlich meinem Vater in aller erster Linie höchst peinlich sein, aber auch mir ist das peinlich, dass die aufgelisteten Personen dann so ein Aufwand durch mich haben.
Den Arbeitsausfall und die Fahrtkosten muss dann wohl mein Vater bezahlen.
Aber wie ihr hier evtl. rauslesen könnt, ist der einfach nur krank und sieht so was als Notwendigkeit an.
Von den beiden Praktikas liegen schriftliche Bestätigungen vor.
Mein Anwalt gibt diese allerdings nicht weiter, da er zu recht der Auffassung ist, dass die FH für die Immatrikulation zuständig ist und andere das nicht weiter prüfen müssen.
Ich weiß nur nicht ob da irgend eine Taktik dahinter steckt oder er meinen Vater damit ärgern möchte, aber das trägt evtl. auch ein wenig dazu bei, dass das Verfahren sich so hinauszögert.
Jedoch vermute ich, dass mein Vater dann die nächste Lücke suchen würde und irgendwas versucht anzuzweifeln, wenn ihm diese Praktikabestätigungen vorliegen würden.
-- Editiert von Alf_EF am 29.03.2019 14:49
Antwort vom 29.3.2019 | 15:31
Ob eine solche überlange Verfahrensdauer hier vorliegt, kann von uns nicht beurteilt werden.
Muss es auch nicht, denn dazu gibt es keine Frage. Aber immer wieder darauf herumreiten bringt uns bei der Beantwortung der Fragen keinen Schritt weiter und lenkt weil insoweit unwesentlich, vom Hauptthema ab.
Dass hier der Anwalt des Vaters geschickt aber zulässig verzögert scheint auf der Hand zu liegen. Ist aber hinzunehmen.
Ich tendiere hier aufgrund von Schwierigkeit und Dauer aktuell zum Nein.
Der Einschätzung schließe ich mich an, sonst hätte ich das genöle nicht angesprochen.
Antwort vom 17.5.2019 | 10:50
Es zieht sich leider noch weiterhin.
Inzwischen kamen wieder unverschämte Briefe vom Anwalt meines Vaters mit Unterstellungen, dass ich monatliche Einkünfte in Höhe von 2.000€ hätte und gar nicht im Haushalt meiner Mutter leben würde.
Vor zwei Tagen gab es eigentlich den nächsten (inzwischen 3. Termin) beim Gericht.
Dieser wurde aber am Abend vorher auf Wunsch des Anwalts meines Vaters abgesagt.
Es kam ein Schreiben vom Gericht, dass der nun nächste Termin erst in einem Monat ist.
Außerdem wird nun wirklich eine Angestellte meiner Fachhochschule als Zeugin geladen, die dort Aussagen soll, dass ich dort rechtmäßig immatrikuliert wurde und dem jetzigen Semester entsprechend Creditpoints gesammelt habe, was aber beiden Anwälten und dem Gericht schon in Form meiner Punkteübersicht vorliegt.
Mein Anwalt vermutet, dass es auch nach dieser Gerichtsverhandlung keine Entscheidung gibt, da der Anwalt meines Vaters noch meine Mutter als Zeugin laden wollte, die dann allen Ernstes aussagen muss, dass Sie Vollzeit arbeitet, obwohl dies auf Ihrem Lohnbescheid vermerkt ist.
Sie wurde aber im letzten Schreiben vom Gericht noch nicht eingeladen.
Das bedeutet, dass dann anscheinend noch mindestens ein weiterer Termin folgen wird.
Ich finde es unfassbar wie hier die gegnerische Seite Zeit schinden darf und dass vom Gericht bis jetzt alles so mitgemacht wird.
Kurz vorm nächsten Termin ist dann wahrscheinlich mal mein Vater oder dessen Anwalt krankgeschrieben oder so...
Ich habe mich mit einem außenstehenden Anwalt mal über die Sache unterhalten.
Ihm ist bekannt, dass das Gericht in der Stadt sehr sehr langsam und überlastet ist, der Richter ein Weichei ist und der Anwalt meines Vaters bekannt dafür, ist auf Krawall gebürstet zu sein und unverschämte Briefe zu schreiben.
Da habe ich ja wohl maximal Pech gehabt.
-- Editiert von Alf_EF am 17.05.2019 10:53
Antwort vom 18.5.2019 | 07:01
Unbeschreiblich (28227 Beiträge, 11715x hilfreich)
Und warum hat Dein Anwalt nicht beantragt, die Mutter zum nächsten Termin zu laden?
Antwort vom 18.5.2019 | 08:19
Noch in Ergänzung: ich weiss immer noch nicht, kann ich auch nicht abschätzen, ob wirklich noch ein Zahlungsanspruch besteht, wegen der ungeklärten Lage zwischen Schulabschluß und Studiumsaufnahme. Aber, lassen wir das mal dahingestellt. FAkt ist, dass Ihr eine eV versiebt habt, und da gehört schon einiges zu. Aus welchem Grund, das können wir hier nicht abschätzen. Aber Dein Anwalt sollte wissen, dass eben bei Eilverfahren sehr, sehr sorgfältig vorgetragen werden muss. Sowohl materiell-rechtlich, als auch formell. Da sind ganz strenge Anforderungen aus gutem Grund. Der Verfahrensgegner hat nämlich in der Regel keine Möglichkeit, sich vorab zu wehren, und da ist es mit rechtsstaatlichen Grundsätzen einfach nicht vereinbar, über Fehler hinwegzuschlabbern.
Und bei der Zeugin "Mutter" - es kann ja sein, dass der Richter die Aussage nicht für erforderlich hält, dann muss er sie auch nicht laden. Aber, es ist Aufgabe Deines Anwalts, herauszufinden, was der Grund ist, und an der Beschleunigung des Verfahrens bzw. der professionellen Abwicklung mitzuwirken. Und bei so einer Ausgangslage Unterlagen zurückzuhalten, um sie dann im Termin eventuell vorzulegen, sorry. Dann hat die Gegenseite wieder Frist zur Stellungnahme. Alle arbeiten hier hart an der Verzögerung.
Woran es liegt, dass dem Gericht gar nichts klar ist, ist doch offensichtlich. Beide Parteien unbeweglich wie ein Amboss, dann muss das Gericht eben vom Stöckchen aufs Hölzchen kommen.
Antwort vom 18.5.2019 | 20:36
Die Zulassung zum Studium ist absolut rechtmäßig erfolgt. Da gibt es nichts zu befürchten. Die Praktikabestätigungen wird mein Anwalt nun zeigen. Er stellte sich bis jetzt stur, da es eigentlich nicht nötig ist.
Da ich ohne diese Praktikas nicht das Studium hätte anfangen können.
Er schien selber überrascht, dass das Eilverfahren abgelehnt wurde und dadurch ein paar Kosten für mich entstanden sind.
Genau das sagte er mir auch selbst, dass die Eilentscheidung an der Förmlichkeit gescheitert sei und fügte noch hinzu, warum der Richter ihm das vorher nicht mitgeteilt hat, dass es nichts wird.
Da Hoffe ich mal, dass die Mitarbeiterin meiner Fachhochschule dann dem Gericht gut erklären kann, dass ich dort mitmachen darf und auch vorraussichtlich meinen Abschluss schaffen werde.
Antwort vom 3.6.2019 | 09:26
Ich habe nun 3 mal Post vom Gericht mit einer Umladung bekommen.
Die nächste Verhandlung war Anfang des Monats angesetzt.
Dann Verschob sich der Termin auf Mitte des Monats (Grund gegnerischer Anwalt).
Daraufhin folge wieder eine Umladung auf 7 Tage später (Grund war nicht genannt).
Und nun kam erneut eine Umladung auf Anfang des nächsten Monats (Grund eigener Anwalt).
Wie lange muss man denn so was noch aushalten?
Antwort vom 7.6.2019 | 12:34
...Auch der 4. Termin wird nun wieder verschoben.
Inzwischen habe ich vom Gericht einen Kostenfestsetzungsbeschluss wegen dem gescheitertem Eilverfahren, in höhe von 650 € bekommen.
Auf dem Schreiben war gleich vermerkt, dass man innerhalb von 2 Wochen Beschwerde einreichen kann.
Mein Anwalt meinte, dass er sich davon keinen Erfolg verspricht, woraufhin ich selbst nun ein Schriftstück verfasst habe.
Ich habe ja meinen Vater verklagt, da ich nichts habe und wegen seines hohen Jahreseinkommens kein Bafög bekomme.
Es kann doch nicht sein, dass man dann mit solchen hohen Kosten belegt wird, wo noch nicht mal ein Ende des Unterhaltsprozesses in Sicht ist.
Mein Vater begeht seit über einem Jahr monatlich eine Straftat, da er Unterhalt verweigert und ich soll nun dafür zahlen?
Es kann sich ja nun nur noch um Jahre handeln, bis alle 6 beteiligten Personen mal zur selben Zeit zeit haben, um bei Gericht zu erscheinen.
Meint Ihr, mein Widerspruch gegen den Kostenfestsetzungbeschluss kann Erfolg haben, oder ist das aussichtslos?
Antwort vom 7.6.2019 | 16:41
go511424-92
Zitat (von Alf_EF):
Da die Anwendung der Düsseldorfer-Tabelle nach dem Tenor derer Leitlinien (NRW) keine Rechtsverbindlichkeit bzw. keine richterliche Bindung dazu besteht, kann Ihr Vater Ihnen den Unterhalt nach §1612 BGB auch in anderer Art gewähren. Haben Sie ihren Vater mal persönlich gefragt, wie er sich Ihre weitere Unterstützung vorstellt.
Auch ist das Einkommen der Mutter relevant, auch diese ist zur Leistung von Unterhalt verpflichtet.
Sie selbst, können einen Job neben dem Studium aufnehmen, dies ist der übliche Weg um auch eine Unabhängigkeit von den Eltern zu leben.
Also wie schon mehrfach hier geschrieben, wurde mein Unterhalt schon gerecht berechnet, natürlich unter Berücksichtigung von dem, was meine Mutter verdient.
Nach Tabelle und den Berechnungen stehen mir was bei 550€ von meinem Vater zu.
Persönlich fragen oder reden ist mit dieser Person leider schon lange nicht mehr möglich, möchte ich auch gar nicht mehr.
Das einzige was mein Vater noch tun kann und muss, ist meinen Unterhalt in Form von Geld zu leisten.
Ich werde ihm sicher keine Einkaufszettel schreiben oder ihn Fragen, ob er mit mir ins Kino geht.
Mein Studium ist ein Vollzeitstudium, in den Semesterferien arbeite ich.
Antwort vom 7.6.2019 | 20:42
muss, ist meinen Unterhalt in Form von Geld zu leisten.
leider sieht die Deutsche Rechtsprechung es anders:
Quelle: http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/infos/Duesseldorfer_Tabelle/Tabelle-2019/Duesseldorfer-Tabelle-2019.pdf
Die Tabelle hat keine Gesetzeskraft, sondern stellt eine Richtlinie dar.
Quelle: http://www.olg-koeln.nrw.de/infos/unterhaltsleitlinien/index.php
Die Familiensenate des Oberlandesgerichts Köln verwenden diese Leitlinien für den Regelfall, um eine in praktisch bedeutsamen Unterhaltsfragen möglichst einheitliche Rechtsprechung zu erreichen. Die Leitlinien können die Richter nicht binden. Sie sollen die angemessene Lösung des Einzelfalls - das gilt auch für die "Tabellen-Unterhaltssätze" - nicht antasten.
Die Anwendung der Düsseldorfer-Tabellensätze findet im Einzelfall keine rechtsverbindliche Verortung.
Diese stellt lediglich einen Anhaltspunkt zur massentauglichen Vereinheitlichung der Unterhaltsverfahren dar.
Ihr Vater hat im BGB und im Grundrecht nicht die Pflicht sich einer Beschränkung zu unterziehen,
er hat das Recht Sie in Form von Geld zu unterstützen - Warum tut er dies nicht mehr freiwillig?
Antwort vom 8.6.2019 | 00:38
Praktikant (573 Beiträge, 154x hilfreich)
Der Unterhalt ist durch Entrichtung einer Geldrente zu gewähren. (siehe § 1612 BGB)
Antwort vom 8.6.2019 | 10:12
Bei den zwei erfolglosen Gerichtsterminen ging es aber immer um Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle.
Das wurde auch nicht vom gegnerischen Anwalt in Frage gestellt.
Mein Vater zahlt mir keinen Unterhalt, weil er mir das Studium nicht gönnt.
Er ist leider durch und durch ein sehr neidischer Mensch, der anderen nichts gönnt, sich selbst immer als Opfer, von Gott und der Welt betrogen fühlt.
Bis jetzt war noch kein Wort davon, dass der Unterhalt in anderer Form zu entrichten ist.
Wenn dass tatsächlich so wäre, wäre mein Vater der erste, der drauf besteht, dass er dann meine Ausgaben selbst zahlen will - da Kontrollzwang.
Mich würde jetzt wirklich mal interessieren, wie oft noch der nächste Gerichtstermin verschoben werden DARF?
Es ist ja nun auf Wunsch meines Vaters wirklich eine Mitarbeiterin meiner Fachhochschule als Zeugin geladen, die dann Aussagen muss, dass ich rechtmäßig, ohne Betrug an der Fachhochschule immatrikuliert wurde und auch ihrerseits keine Fehler bei der Immatrikulation passiert sind - sowas krankes!
Da habe ich jedoch definitiv nichts zu befürchten.
Es gibt nun mal mehrere Wege die Fachhochschulreife zu erreichen.
z.B. durch eine vorangegangene Ausbildung in der Berufsrichtung oder durch Fachabitur.
Dann gibt es wiederum mehrere Wege das Fachabitur zu erhalten.
z.B. durch zwei Jahre Schule mit Prüfung am Ende, oder wie ich es getan habe - zwei Jahre Schule mit Abgangszeugnis und ein Jahr Arbeit danach.
Das sind alles Dinge, die schwarz auf weiß nachzulesen sind, aber wenn mein Vater sich denkt, dass das nicht so ist, so sein kann oder darf, wird eben vor Gericht gegangen.
Eigentlich müsste ihm sein Anwalt schon zu Beginn sagen, dass das was er möchte aussichtslos ist, leider hat er aber einen Anwalt, der eher sein Verdienst an der Sache sieht und alles gerne möglichst lange hinauszögert.
Nun muss ja ein Termin gefunden werden, an dem die Zeugin, mein Vater, sein Anwalt, der Richter, mein Anwalt und ich Zeit haben.
Nur wie lange bitte darf sich so was noch hinauszögern?
-- Editiert von Alf_EF am 08.06.2019 10:13
-- Editiert von Alf_EF am 08.06.2019 10:22
-- Editiert von Alf_EF am 08.06.2019 10:24
Antwort vom 8.6.2019 | 11:43
Ggf. noch Jahre.
Aber Deine Frage ist sinnfrei. Das Gericht befindet über Verlegungsanträge der Parteien und auch geladener Zeugen. Und wie Du selbst schreibst, müssen mehrere Personen unter einen Hut gebracht werden. E gibt halt verständliche Gründe die ein Erscheinen an einem bstimmten tag unmöglich machen.
Ein Gericht wird einem Verlegungsantrag allerdings nicht zustimmen, wenn dieser nicht gut begründet ist.
Mach Dir doch keine Gedanken über Sachen/Sachverhalte die Deinem Einfluss entzogen sind. Lenkt nur vom Wesentlichen (Studium) ab. Deine Ankündigung einige Beiträge vorher über eine Ausweitung der Semester sollte Dich eher zum Nachdenken anregen (wie vermeidbar).
Antwort vom 8.6.2019 | 17:42
In Ergänzung zu Berry: Richter wird krank, ist in Kur, Fortbildung, anderweitig verhindert. Anwalt ist in Urlaub, krank, Fortbildung ....u.s.w. Zeuge ist in Urlaub, Kur ......Ist nun mal so.
Antwort vom 8.6.2019 | 19:07
Diese Tabelle wurde eingeführt, um die Berechnung des Streitwertes (hier: die Gerichtskosten und der damit zusammenhängenden Rechtsanwaltsvergütung) Massentauglich zu machen.
Je höher das Einkommen des Zuverpflichtenden, desto höher der Streitwert (= der säumige Kindesunterhalt).
12*650€ säumiger Unterhalt + 5%-Basiszins ... ist halt einfacher und schneller festgestellt, als den tatsächlichen Bedarf, sprich den Einzelfall betrachtend nach den folgenden BGB-Rechten (§1605 BGB i.V.m. §1612, I, S.2 BGB i.V.m. §1684, II BGB i.V.m. §1686 BGB i.V.m §1579 BGB) und der Deutschen Grundrechte vorzugehen.
Ein Stundenlohn von 100-200€ muss hier über den Streitwert und die PKH reingeholt werden...
Kein deutscher Anwalt wird dieser Art der Berechnung, wie sie schon seit 50 Jahren praktiziert wird, widersprechen.
Die Arbeit der unabhängigen Organe der Rechtspflege sollte in Familienrechtsstreitigkeiten kostenfrei erfolgen!
In allen anderen Angelegenheiten in Familiensachen sollten in Deutschland Video-Aufzeichnungen; Tonaufnahmen und Fotobeweise zugelassen werden - wie in Amerika und anderen EU-Staaten.
50 Jahre Düsseldorfer Tabelle, 50 Jahre verordneter Unterhaltsverzicht:
Seit 50 Jahren sorgt sie [die Düsseldorfer-Tabelle] für verordneten Unterhaltsverzicht, weil der Bedarf der Unterhaltsberechtigten nicht individuell ermittelt wird, wie es das Unterhaltsrecht eigentlich vorsieht, sondern aus Gründen der Arbeitsersparnis und Rechtssicherheit in schematisierter Form festgestellt wird.
Quelle: VAMV, Seite 7/8,
Eine Folge der schematischen Anwendung standarisierter Bedarfsbeträge dürfte die hohe
Armutsquote der Haushalte Alleinerziehender in Deutschland sein.
14,6 Prozent aller Haushalte mit Kindern waren 2010 [!!!!!] armutsgefährdet, davon 8,8 Prozent der Kinderhaushalte mit zwei Erwachsenen, aber 43 Prozent der Haushalte Alleinerziehender (Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 3.11.2011 [!!!]).
Münchener Alwaltsverein
Antwort vom 28.7.2019 | 20:54
Mein Anwalt hat aufgrund eines anderen Termins vor Gericht, unseren Termin Anfang des Monats verschoben.
Er hatte dem Gericht einen Tag vor dem Termin bescheid gegeben, so wie es der gegnerische Anwalt gerne tut.
Der nächste Termin ist nun Ende des nächsten Monats angesetzt.
Weiterhin interessiert es also niemanden, dass ich ohne Geld dastehe.
Es wurde zu dem Termin nun noch eine zweite Mitarbeiterin meiner Fachhochschule als Zeugin geladen.
Die eine soll bestätigen, dass ich regulär, ohne Ausnahmeregelung, Betrug oder Beziehungen dort vor 3 Jahren Immatrikuliert wurde.
Die Andere soll mit ihrer Glaskugel sagen, ob ich mein Studium nach dem einen zusätzlichen Semester beende.
Antwort vom 5.8.2019 | 17:50
Inzwischen hat das Amtsgericht auf meine Beschwerde wegen der Kosten des gescheiterten Eilverfahrens geantwortet.
Sie möchten nicht selbst über meine Beschwerde entscheiden, sondern leiten dies an das Oberlandesgericht weiter.
Bei dem Schreiben vom Gericht war noch eine Antwort des gegnerischen Anwalts dabei, der anscheinend auch von meiner Beschwerde informiert wurde.
Ich solle mich doch an meinen Anwalt wenden, damit mir dieser die entstandenen Kosten erstattet, so sinngemäß.
Antwort vom 5.8.2019 | 18:25
Das Amtsgericht will nicht abhelfen, das ist die Entscheidung! Klar wird der gegnerische Anwalt involviert. Das ist ein Verfahren mit zwei Parteien, und das Spiel "ich weiss was, was Du nicht weisst," das läuft nicht.
Unterhalt Vater für Student
Unterhalt vom Vater (Student)?
Vater streicht Student Unterhalt
Vater zahlt keinen Unterhalt - kann man woanders Unterhalt beantragen?
Vater zahlt keinen Unterhalt - wie soll sie weiter vorgehen?
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