Source: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2020-04/49312316-dgap-hv-compugroup-medical-se-bekanntmachung-19-015.htm
Timestamp: 2020-05-31 00:48:44
Document Index: 208094165

Matched Legal Cases: ['§121', '§ 1', '§ 1', 'Art. 40', '§ 17', '§ 9', '§ 21', '§ 3', '§ 36', '§ 9', '§ 3', '§ 9', '§ 100', '§ 125', '§ 190', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 203', '§\n245', '§ 9', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 285', '§ 26', '§ 286', '§\n27', '§ 16', '§ 194', '§ 194', '§ 207', '§ 250', '§ 2', '§ 3', '§\n19', 'Art. 40', '§ 17', '§\n9', '§ 21', '§\n3', '§ 7', '§ 15', '§ 278', '§ 278', '§ 278', '§ 278', '§ 104', '§ 33', '§ 18', '§ 16', '§ 7', '§\n71', '§ 240', '§ 240', '§ 197', '§ 278', '§ 245', '§ 197', '§ 278', '§ 278', '§ 1', '§ 11', '§ 278', '§ 278', '§ 278', '§ 278', '§ 278', '§ 278', '§ 278', '§ 278', '§ 125', '§ 125', '§ 203', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 186', '§ 4', '§ 4', '§ 17', '§ 4', '§ 186', '§ 186', '§ 4', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 186', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 186', '§ 4', '§ 278', '§ 125', '§ 289', 'Art. 2', '§ 1', '§ 1', '§ 19', '§\n126', '§ 126', '§ 135', '§ 135', '§ 135', '§ 135', 'Art. 56', '§ 50', '§\n500', '§ 126', '§ 127', '§ 127', '§ 127', '§ 127', '§ 131', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§\n131', '§ 1', 'Art. 56', '§ 50', '§ 122', '§ 126', '§ 131', '§ 1', '§\n124', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 56', '§ 50', '§ 122', '§ 129', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 20', 'Art. 21', '§ 4', '§ 186', '§ 17', '§ 71', '§ 186', '§ 186']

DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -19-
Aktien»Nachrichten»COMPUGROUP MEDICAL AKTIE»DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -19-
73,35 Euro
73,25 74,00 30.05.
73,20 73,80 29.05.
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 13.05.2020 in Koblenz mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
DGAP-News: CompuGroup Medical SE / Bekanntmachung der Einberufung zur
CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung
am 13.05.2020 in Koblenz mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung
2020-04-06 / 15:06
HINWEIS: In diesem Jahr wird die Hauptversammlung als
virtuelle Hauptversammlung ohne physische Präsenz
der Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten gemäß § 1
Abs. 2 Satz 1, Abs. 8 Satz 2 des Gesetzes
über Maßnahmen im Gesellschafts-,
zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie
abgehalten Bitte beachten Sie die besonderen
Bedingungen zur Teilnahme an der virtuellen
ausschließlich im Wege elektronischer Zuschaltung
(keine elektronische Teilnahme)
und der Ausübung Ihres Stimmrechts im Wege
elektronischer Briefwahl.
- WKN 543730 -
(virtuelle Hauptversammlung) Wir laden hiermit unsere
Aktionäre zu der *am Mittwoch, den 13. Mai 2020, um
11:00 Uhr,* stattfindenden ordentlichen
Hauptversammlung 2020 ein. Die Versammlung findet ohne
physische Präsenz der Aktionäre und ihrer
Bevollmächtigten am Sitz der CompuGroup Medical SE,
56070 Koblenz, statt. Die gesamte Versammlung wird nach
§ 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1, Abs. 8 Satz 2 des Gesetzes
unter der Internetadresse der Gesellschaft
www.cgm.com/hv im Wege elektronischer Zuschaltung der
(keine elektronische Teilnahme) in Bild und Ton
übertragen. Vorbemerkung
Aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung des
Coronavirus (SARS-CoV-2) wird die CompuGroup Medical SE
dieses Jahr ihre Hauptversammlung erstmals als
Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten abhalten.
Angesichts der andauernden COVID-19-Pandemie, der
insoweit bestehenden Beschränkungen von Veranstaltungs-
und Versammlungsmöglichkeiten und mit dem Ziel der
Vermeidung von Gesundheitsrisiken für die Aktionäre,
die internen und externen Mitarbeiter sowie die
Organmitglieder der Gesellschaft, hat der Vorstand der
CompuGroup Medical SE mit Zustimmung des Aufsichtsrats
beschlossen, für die Durchführung der diesjährigen
Hauptversammlung entsprechende neue Regelungen des
Gesetzgebers zur Abmilderung der Folgen der
COVID-19-Pandemie in Anspruch zu nehmen.
Die Gesundheit der Teilnehmer der Hauptversammlung hat
für die Gesellschaft höchste Priorität. Gleichwohl
sollen die Aktionäre zu dem angekündigten Termin der
Hauptversammlung am 13. Mai 2020 ihr Stimmrecht und
ihre Fragemöglichkeit ausüben können. Auch legt die
Gesellschaft großen Wert darauf, mit Zustimmung
der Hauptversammlung die vorgeschlagene Dividende von
EUR 0,50 je dividendenberechtigter Stückaktie pünktlich
in voller Höhe auszahlen zu können. Hierdurch sollen
die Aktionäre trotz der gegenwärtigen allgemeinen
Krisensituation wie angekündigt angemessen am
Geschäftserfolg des Geschäftsjahres 2019 beteiligt
werden. Die diesjährige Hauptversammlung der CompuGroup
Medical SE wird daher rein virtuell ohne physische
stattfinden. Nähere Erläuterungen hierzu finden Sie
nachstehend unter *Abschnitt VI.* ('Virtuelle
Hauptversammlung').
der CompuGroup Medical SE zum 31. Dezember 2019
Dezember 2019, des Lageberichts für die
CompuGroup Medical SE, des Konzernlageberichts,
des Handelsgesetzbuchs (HGB), des Vorschlags
Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2019
Die vorgenannten Unterlagen sind ab der
zugänglich und können ab diesem Zeitpunkt in
den Geschäftsräumen am Sitz der Gesellschaft,
Maria Trost 21, 56070 Koblenz, eingesehen
werden. Sie werden den Aktionären auf Wunsch
auch unverzüglich kostenlos zugesandt.
durch die Hauptversammlung vorgesehen, da der
Jahresabschluss und Konzernabschluss bereits
Aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2019
in Höhe von EUR 84.523.477,16 sollen EUR 0,50
ausgeschüttet werden. Die Dividende soll am 18.
Mai 2020 ausgezahlt werden. Zum Zeitpunkt der
Einberufung der Hauptversammlung hält die
Gesellschaft 4.806.709 eigene Aktien, diese
sind nicht dividendenberechtigt.
den im Jahresabschluss der CompuGroup Medical
SE zum 31. Dezember 2019 ausgewiesenen
Bilanzgewinn in Höhe von EUR 84.523.477,16 wie
Ausschüttung einer     EUR   24.206.320,50
Dividende von EUR 0,50
je für das abgelaufene
Vortrag auf neue       EUR   60.317.156,66
*Gesamt:*              *EUR* *84.523.477,16*
Bei den angegebenen Beträgen für die
Gewinnausschüttung und den Gewinnvortrag
(Vortrag auf neue Rechnung) sind die 48.412.641
zur Zeit des Gewinnverwendungsvorschlags
vorhandenen, für das abgelaufene Geschäftsjahr
2019 dividendenberechtigten Stückaktien
berücksichtigt. Sollte sich die Zahl der für
das abgelaufene Geschäftsjahr 2019
Hauptversammlung verändern, wird in der
unverändert eine Dividende von EUR 0,50 je
dividendenberechtigter Stückaktie sowie einen
entsprechend angepassten Gewinnvortrag (Vortrag
auf neue Rechnung) vorsieht.
Mitgliedern des Vorstands im Geschäftsjahr 2019
Mitgliedern des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr
2019 für diesen Zeitraum Entlastung zu
5. *Bestellung des Prüfers für den Abschluss des
Geschäftsjahres 2020 und für etwaige
prüferische Durchsichten von
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Sitz: Berlin,
Zweigniederlassung Frankfurt am Main, zum
das Geschäftsjahr 2020 sowie zum Prüfer für
etwaige prüferische Durchsichten von
2020 und für das erste Quartal 2021 zu
Im Hinblick auf den unter Tagesordnungspunkt 7
der Hauptversammlung zur Beschlussfassung
vorgeschlagenen Formwechsel der Gesellschaft in
eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)
wird darauf hingewiesen, dass die der
Gesellschaft im Rahmen des Formwechsels als
beitretende Blitz 18-764 SE (künftig firmierend
als und nachfolgend bezeichnet als 'CompuGroup
Medical Management SE', s. hierzu im Einzelnen
auch Tagesordnungspunkt 7, lit. a. sowie lit.
b. Ziffer (5)) die Rechtsstellung der Gründerin
des Rechtsträgers neuer Rechtsform übernimmt
und in dieser Funktion den Abschlussprüfer für
das erste Voll- oder Rumpfgeschäftsjahr zu
bestellen hat. Dementsprechend soll die
CompuGroup Medical Management SE im Rahmen der
Hauptversammlung erklären, dass die unter
diesem Tagesordnungspunkt 5 vorgeschlagene
Bestellung der KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - für den Fall
der Annahme des Beschlussvorschlags durch die
Hauptversammlung - nach Wirksamwerden des
Formwechsels fortbesteht. Ein nochmaliger
Beschluss der Hauptversammlung ist insoweit
nicht zu fassen (s. hierzu im Einzelnen auch
Tagesordnungspunkt 7, lit. d.).
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht nach
Art. 40 Abs. 2, 3 SE-VO, § 17 Abs. 1
SE-Ausführungsgesetz ('SEAG'), § 9 Abs. 1 Satz
1 bis 4 der Satzung der Gesellschaft sowie § 21
Abs. 3 Nr. 1 SE-Beteiligungsgesetz ('SEBG')
i.V.m. § 3 Abs. 1, Abs. 3 Satz 1 der
Vereinbarung über die Beteiligung der
April 06, 2020 09:06 ET (13:06 GMT)
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -2-
Arbeitnehmer bei der CompuGroup Medical SE vom
('Arbeitnehmerbeteiligungsvereinbarung') aus
sechs Mitgliedern, die von der Hauptversammlung
bestellt werden. Von den sechs Mitgliedern sind
zwei auf Vorschlag der Arbeitnehmer zu
bestellen. Die Hauptversammlung ist an die
Vorschläge zur Bestellung der
Arbeitnehmervertreter gebunden (§ 36 Abs. 4
Satz 2 SEBG, § 9 Abs. 1 Satz 3 der Satzung der
Gesellschaft, § 3 Abs. 4 Satz 2 der
Arbeitnehmerbeteiligungsvereinbarung). Im
Übrigen - d.h. soweit die Vertreter der
Anteilseigner betroffen sind - ist die
Die Amtszeit der derzeitigen, als Vertreter der
Anteilseigner gewählten Mitglieder des
Aufsichtsrats, Herrn Dr. Klaus Esser, Herrn
Prof. Dr. Daniel Gotthardt, Frau Dr. Ulrike
Handel und Herrn Thomas Seifert, endet mit
Beendigung der Hauptversammlung, die über ihre
Entlastung für das Geschäftsjahr 2019
beschließt, mithin mit Beendigung der
ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft
am 13. Mai 2020, zu der hiermit eingeladen
wird. Es bedarf daher der Neuwahl von vier
Mitgliedern des Aufsichtsrats als Vertreter der
Nach § 9 Abs. 2 Satz 1, 2 der Satzung der
Gesellschaft erfolgt die Wahl der
Aufsichtsratsmitglieder, sofern nicht bei der
Wahl eine kürzere Amtszeit bestimmt wird, für
die Zeit bis zur Beendigung der
Amtszeit beschließt, wobei das
Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit begonnen
hat, nicht mitgerechnet wird.
Die nachstehenden Wahlvorschläge
Zusammensetzung benannten konkreten Ziele sowie
das für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats
verfolgte Diversitätskonzept und streben
gleichzeitig die Ausfüllung des vom
Aufsichtsrat erarbeiteten Kompetenzprofils für
Personen als Vertreter der Anteilseigner zu
Mitgliedern des Aufsichtsrats der Gesellschaft
* Herr Dr. Klaus Esser, Geschäftsführer der
Klaus Esser Verwaltungs GmbH, Düsseldorf,
* Herr Prof. Dr. Daniel Gotthardt,
Geschäftsführer der Mediteo GmbH,
Heidelberg, sowie einziges Mitglied des
Vorstands der Gotthardt Healthgroup AG,
Heidelberg, und der XLHealth AG,
Heidelberg, wohnhaft in Heidelberg;
* Frau Dr. Ulrike Handel, Geschäftsführerin
der Dentsu Aegis Network Germany GmbH,
Frankfurt am Main, wohnhaft in Hamburg,
* Herr Thomas Seifert, Chief Financial
Officer (CFO) der Cloudflare, Inc., San
Francisco, Vereinigte Staaten von Amerika
(USA), wohnhaft in San Francisco,
Die Bestellung erfolgt jeweils für die Zeit bis
zur Beendigung der Hauptversammlung, die über
die Entlastung für das Geschäftsjahr 2020
wird darauf hingewiesen, dass das Amt der
Mitglieder des Aufsichtsrats der CompuGroup
Medical SE mit Wirksamwerden des Formwechsels
der CompuGroup Medical SE in die CompuGroup
Medical SE & Co. KGaA durch dessen Eintragung
im Handelsregister kraft Gesetzes endet, s.
hierzu im Einzelnen auch Tagesordnungspunkt 7,
lit. b. Ziffern (6) und (9). Dementsprechend
ist unter Tagesordnungspunkt 8 die Neuwahl der
von der Hauptversammlung zu bestellenden
Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft
(Anteilseignervertreter) vorgesehen; diese
Neuwahl gemäß Tagesordnungspunkt 8 erfolgt
mit Wirkung zum Wirksamwerden des unter
Tagesordnungspunkt 7 der Hauptversammlung zur
Beschlussfassung vorgeschlagenen Formwechsels.
Der Aufsichtsrat hat sich für seine Vorschläge
bei den vorstehend zur Aufsichtsratswahl
vorgeschlagenen Kandidaten vergewissert, dass
sie jeweils weiterhin den zu erwartenden
Zeitaufwand aufbringen können. Der Aufsichtsrat
ist überzeugt, dass seine Mitglieder in der
bislang und auch zukünftig bestehenden
Zusammensetzung insgesamt über die zur
ordnungsgemäßen Wahrnehmung der Aufgaben
erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und
Mit den vorstehend zur Aufsichtsratswahl
vorgeschlagenen Kandidaten gehört dem
Aufsichtsrat eine nach seiner Einschätzung -
auch unter Berücksichtigung der
Eigentümerstruktur - angemessene Anzahl
unabhängiger Mitglieder an. Dies gilt nach
Einschätzung der Anteilseignervertreter auch
für die Anteilseignerseite.
Herr Prof. Dr. Daniel Gotthardt ist Aktionär
der Gesellschaft. Über eine bestehende
Poolvereinbarung mit seiner Familie werden ihm
mehr als 30 % der Stimmrechte der Gesellschaft
zugerechnet. Herr Prof. Dr. Daniel Gotthardt
ist der Sohn von Herrn Frank Gotthardt, der
teilweise direkt sowie teilweise über die GT 1
Vermögensverwaltung GmbH insgesamt rund 33,65 %
der Aktien an der Gesellschaft hält. Herr Frank
Gotthardt ist zugleich Mitglied und
Vorsitzender des Vorstands der Gesellschaft.
Herr Prof. Dr. Daniel Gotthardt vermietet ein
Grundstück an die Gesellschaft, welches sie als
Parkplatzfläche für Mitarbeiter nutzt.
Zusätzlich kooperieren Gesellschaften, die von
Herrn Prof. Dr. Daniel Gotthardt kontrolliert
werden, mit einzelnen Tochtergesellschaften der
CompuGroup Medical SE.
Im Übrigen sind die vorstehend zur
Aufsichtsratswahl vorgeschlagenen Kandidaten
nach Einschätzung des Aufsichtsrats als
unabhängig im Sinne der Empfehlungen des
Deutschen Corporate Governance Kodex anzusehen.
Dies gilt nach Einschätzung der
Anteilseignervertreter auch für die
Anteilseignerseite. Zwar ist Herr Dr. Klaus
Esser seit dem Jahr 2003 Mitglied des
Aufsichtsrats der Gesellschaft. Allerdings
führt alleine eine langjährige Zugehörigkeit
zum Aufsichtsrat aus Sicht des Aufsichtsrats
und auch der Anteilseignervertreter nicht zum
Verlust der Unabhängigkeit eines
Aufsichtsratsmitgliedes. Vielmehr soll die
Gesellschaft bestmöglich von der Erfahrung und
Expertise eines langjährigen
Aufsichtsratsmitgliedes profitieren. Dies gilt
im Falle von Herrn Dr. Klaus Esser umso mehr,
als Herr Dr. Klaus Esser in keiner persönlichen
oder geschäftlichen Beziehung zur Gesellschaft
oder zu deren Vorstand steht, die einen
Interessenkonflikt begründen kann, und Herr Dr.
Klaus Esser auch im Übrigen als unabhängig
Abgesehen von den vorstehend offengelegten
Umständen bestehen keine weiteren persönlichen
oder geschäftlichen Beziehungen eines der
vorgeschlagenen Kandidaten zum Unternehmen, zu
den Organen der Gesellschaft oder zu einem
Aktionär, die nach der Einschätzung des
Aufsichtsrats ein objektiv urteilender Aktionär
für seine Wahlentscheidung als maßgebend
ansehen würde.
Die Qualifikation als Finanzexperte im Sinne
des § 100 Abs. 5 AktG wird weiterhin
unverändert in der Person des derzeitigen
Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Dr. Klaus Esser
gegeben sein. Die Mitglieder des Aufsichtsrats
sind in ihrer Gesamtheit mit dem Sektor, in dem
die Gesellschaft tätig ist, vertraut.
Aufsichtsrat als Einzelwahl durchzuführen. Es
wird darauf hingewiesen, dass Herr Dr. Klaus
Esser im Falle seiner Wahl zum Mitglied des
Aufsichtsrats erneut als Vorsitzender des
Aufsichtsrats vorgeschlagen werden soll.
Weitere Angaben zu den zur Wahl vorgeschlagenen
Aufsichtsratskandidaten, namentlich die Angaben
gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG sowie
jeweils ein Lebenslauf der Kandidaten, sind
unter *Abschnitt II.* dieser Einladung zur
Hauptversammlung abgedruckt.
7. Beschlussfassung über den Formwechsel der
Gesellschaft in die Rechtsform der
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) unter
Beitritt der CompuGroup Medical Management SE
(derzeit noch firmierend als 'Blitz 18-764 SE')
einschließlich der Aufhebung des
eines neuen Genehmigten Kapitals 2020 mit der
a. *Vorbemerkung*
Vorstand und Aufsichtsrat der CompuGroup
Medical SE haben beschlossen, der
Hauptversammlung den Formwechsel der CompuGroup
Medical SE von einer Europäischen
Aktiengesellschaft (_Societas Europaea_, SE) in
unter der Firma 'CompuGroup Medical SE & Co.
KGaA' vorzuschlagen.
Die weitere Internationalisierung und die
Fortsetzung des konsequenten Wachstumskurses
des CompuGroup Medical-Konzerns sind
wesentliche Bestandteile der zukünftigen
Strategie, um die bisherige Erfolgsgeschichte
des Unternehmens fortzuschreiben. Mit dem
Formwechsel der Gesellschaft in die neue
Struktur einer SE & Co. KGaA soll gewährleistet
werden, dass die langfristige strategische,
erfolgreiche Ausrichtung des Unternehmens auch
in Zukunft fortgeführt werden kann.
Insbesondere soll der Formwechsel es der
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -3-
Gesellschaft ermöglichen, größtmögliche
Flexibilität im Hinblick auf die Finanzierung
zukünftigen Wachstums zu gewinnen und zugleich
den bisherigen Einfluss von Herrn Frank
Gotthardt und seinen Gründergeist zu wahren
sowie die Mitglieder der Familie Gotthardt und
Herrn Dr. Reinhard Koop als verlässliche
Ankeraktionäre zu behalten.
Im Rahmen des Formwechsels soll die CompuGroup
Medical Management SE, eine monistisch
verfasste Europäische Aktiengesellschaft
(_Societas Europaea_, SE), als einzige
persönlich haftende Gesellschafterin in die
Gesellschaft eintreten und über ihre
geschäftsführenden Direktoren die
Gesellschaft übernehmen. Die CompuGroup Medical
Management SE firmiert derzeit noch als 'Blitz
18-764 SE'. Mit Beschluss vom 19. März 2020 hat
die Hauptversammlung der Blitz 18-764 SE unter
anderem die Änderung der Firma in
'CompuGroup Medical Management SE' beschlossen
(dementsprechend wird die Blitz 18-764 SE
nachfolgend auch als 'CompuGroup Medical
Management SE' bezeichnet). Die
Satzungsänderung wird mit ihrer Eintragung im
Handelsregister wirksam.
Die Aktien der CompuGroup Medical Management SE
werden vollständig von der GT 1
Vermögensverwaltung GmbH mit Sitz in Koblenz
gehalten, an der der heutige
Vorstandsvorsitzende, Herr Frank Gotthardt, mit
99,36 % des Stammkapitals beteiligt ist.
Zugleich ist Herr Frank Gotthardt derzeit
einziges Mitglied des Verwaltungsrats der
CompuGroup Medical Management SE. Nach
Wirksamwerden der von der Hauptversammlung der
CompuGroup Medical Management SE am 19. März
2020 beschlossenen Bestellung von Herrn Dr.
Klaus Esser und Herrn Prof. Dr. Daniel
Gotthardt zu weiteren Mitgliedern des
Verwaltungsrats der CompuGroup Medical
Management SE (s. hierzu im Einzelnen
nachfolgende lit. b. Ziffer (7)) soll Herr
Frank Gotthardt Vorsitzender des
Verwaltungsrats werden.
Um die personelle Kontinuität in der
Geschäftsführung zu sichern, sollen die
heutigen Mitglieder des Vorstands der
CompuGroup Medical SE - einschließlich
Herrn Frank Gotthardt - zu geschäftsführenden
Direktoren der CompuGroup Medical Management SE
bestellt werden, wobei Herr Frank Gotthardt zum
Vorsitzenden der geschäftsführenden Direktoren
(_Chief Executive Officer_) bestellt werden
soll. Spätestens zum 1. Januar 2021 soll Herr
Dr. Dirk Wössner als weiteres Mitglied des
Verwaltungsrats sowie daneben als weiterer
geschäftsführender Direktor zum _Chief
Executive Officer_ bestellt werden; Herr Frank
Gotthardt soll in diesem Zusammenhang als
geschäftsführender Direktor ausscheiden, jedoch
weiterhin Mitglied und Vorsitzender des
Verwaltungsrats bleiben.
Die rechtliche und tatsächliche Position der
Aktionäre der CompuGroup Medical SE ist bereits
heute aufgrund bestehender Poolvereinbarungen
durch den Einfluss der Familie Gotthardt und
von Herrn Dr. Reinhard Koop, insbesondere von
Herrn Frank Gotthardt als größtem
Einzelaktionär der Gesellschaft,
gekennzeichnet, den diese aufgrund ihrer
Beteiligung am Grundkapital in der
Hauptversammlung ausüben können. Insbesondere
kann Herr Frank Gotthardt aufgrund der
Poolvereinbarungen und unter Berücksichtigung
der zum Zeitpunkt dieser Einladung zur
Hauptversammlung von der Gesellschaft
gehaltenen eigenen Aktien, aus denen der
Gesellschaft keine Rechte zustehen, unmittelbar
und mittelbar alleine die Ausübung von
Stimmrechten aus 50,18 % der stimmberechtigten
Aktien der Gesellschaft bestimmen. So kann Herr
Frank Gotthardt alleine mit seiner
Stimmenmehrheit über die Wahl von
Aufsichtsratsmitgliedern entscheiden und
dadurch mittelbar Einfluss auf die Besetzung
des Vorstands der CompuGroup Medical SE nehmen.
Diese faktische Einflussverteilung wandelt sich
mit dem Formwechsel in eine strukturelle
Einflussverteilung. In der KGaA obliegt der
persönlich haftenden Gesellschafterin die
Gesellschaft. Für das Verhältnis zwischen Herrn
Frank Gotthardt und den übrigen Aktionären
Über die CompuGroup Medical Management SE
als persönlich haftende Gesellschafterin übt
Herr Frank Gotthardt Einfluss auf das
Unternehmen aus. Insbesondere kann Herr Frank
Gotthardt über die Besetzung des
Management SE mittelbar auch die Bestellung der
geschäftsführenden Direktoren der CompuGroup
Medical Management SE bestimmen.
Bestimmte Angelegenheiten in der
Unternehmensführung durch die persönlich
haftende Gesellschafterin CompuGroup Medical
Management SE bedürfen gemäß den
Regelungen der Satzung der zukünftigen
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA der Zustimmung
eines Gemeinsamen Ausschusses, der aus sechs
Mitgliedern besteht und der sich aus jeweils
drei von der persönlich haftenden
Gesellschafterin und vom Aufsichtsrat der
Gesellschaft zu entsendenden Mitgliedern -
davon ein Vertreter der Arbeitnehmer im
Aufsichtsrat der Gesellschaft - zusammensetzt.
Für den Formwechsel sprechen damit insgesamt im
Wesentlichen die folgenden Erwägungen:
* *Verbesserung des Zugangs zum
Eigenkapitalmarkt:* Durch den Formwechsel
in die KGaA wird der Zugang der
Gesellschaft zum Eigenkapitalmarkt
gestärkt, da der Formwechsel zu einer
erhöhten Bereitschaft der
Gesellschaftergruppe Familie Gotthardt/Dr.
Reinhard Koop und insbesondere von Herrn
Frank Gotthardt führen wird, zukünftige
Kapitalmaßnahmen zu unterstützen,
auch wenn sie an diesen nicht oder nicht
in vollem Umfang teilnehmen können oder
wollen. Hingegen hätte eine verstärkte
Fremdfinanzierung in Zusammenhang mit der
strategischen Weiterentwicklung des
CompuGroup Medical-Konzerns negative
Auswirkungen auf den Verschuldungsgrad und
damit letztlich auf die Aktie der
* *Fortsetzung des Wachstumskurses:* Die
langfristige, insbesondere und ganz
maßgeblich von Herrn Frank Gotthardt
getragene strategische Ausrichtung des
CompuGroup Medical-Konzerns auf
kontinuierliches Wachstum wird durch
verbesserte Finanzierungsmöglichkeiten,
insbesondere am Eigenkapitalmarkt, weiter
gestärkt. In dem von Konsolidierungen
geprägten Markt, auf dem die Gesellschaft
tätig ist, können in der Rechtsform der
KGaA in Zukunft Aktien der Gesellschaft
von der Unternehmensführung flexibel
sowohl zum Einwerben liquider Mittel als
auch als Akquisitionswährung eingesetzt
* *Schaffung der strukturellen
Voraussetzungen für die Bindung der
Ankeraktionäre an den CompuGroup
Medical-Konzern:* Der vorgeschlagene
Formwechsel schafft die strukturellen
Voraussetzungen, damit die Gesellschaft
mit den Mitgliedern der
Reinhard Koop und insbesondere Herrn Frank
Gotthardt auch in Zukunft eine Gruppe
verlässlicher, am langjährigen
Unternehmensinteresse orientierte
Ankeraktionäre hat, wobei insbesondere
Herr Frank Gotthardt ganz maßgeblich
zum bisherigen Erfolg des Unternehmens
beigetragen hat und auch weiterhin zum
zukünftigen Erfolg des Unternehmens
Die Satzung des Rechtsträgers neuer Rechtsform
- der CompuGroup Medical SE & Co. KGaA - ist
dieser Einladung zur Hauptversammlung als
*Anlage 1* beigefügt und ist Bestandteil dieser
Einladung zur Hauptversammlung. Eine
ausführliche rechtliche und wirtschaftliche
Erläuterung und Begründung des Formwechsels und
insbesondere der künftigen Beteiligung der
Aktionäre enthält der vom Vorstand erstellte
Umwandlungsbericht, der ab der Einberufung der
Gesellschaft ausliegt. Auf Verlangen erhält
jeder Aktionär unverzüglich und kostenlos eine
Abschrift des Umwandlungsberichts.
Der Umwandlungsbericht ist zudem ab der
b. Beschlussvorschlag über den Formwechsel
der Gesellschaft in die Rechtsform der
unter Beitritt der CompuGroup Medical
Management SE (derzeit noch firmierend
als 'Blitz 18-764 SE')
bisherigen Genehmigten Kapitals und
Schaffung eines neuen Genehmigten
Kapitals 2020 mit der Ermächtigung zum
(1)  Formwechsel in eine
Die CompuGroup Medical SE wird im Wege
des Formwechsels nach den Vorschriften
des Umwandlungsgesetzes (§§ 190 ff.,
226 f., 238 ff. UmwG) in eine
(2)  Firma und Sitz des neuen Rechtsträgers
Die Firma des Rechtsträgers neuer
Rechtsform lautet:
*CompuGroup Medical SE & Co. KGaA*.
Sitz des Rechtsträgers neuer Rechtsform
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -4-
ist Koblenz.
(3)  Grundkapital und Beteiligung der
Aktionäre an dem Rechtsträger neuer
Das gesamte Grundkapital der CompuGroup
Medical SE in der zum Zeitpunkt der
Eintragung des Formwechsels im
Handelsregister bestehenden Höhe
(derzeit: EUR 53.219.350,00) wird zum
Grundkapital der CompuGroup Medical SE
& Co. KGaA, wobei die Aktionäre, die
zum Zeitpunkt der Eintragung des
Formwechsels im Handelsregister
Aktionäre der CompuGroup Medical SE
sind, Kommanditaktionäre der CompuGroup
Medical SE & Co. KGaA werden. Sie
werden in demselben Umfang und mit
derselben Anzahl an Stückaktien
(Stammaktien) am Grundkapital der
beteiligt, wie sie es vor Wirksamwerden
des Formwechsels am Grundkapital der
CompuGroup Medical SE waren. Mithin
erhält jeder Aktionär der CompuGroup
Medical SE dieselbe Anzahl an
Stückaktien (Stammaktien) an der
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA, wie
er sie vor Wirksamwerden des
Formwechsels an der CompuGroup Medical
SE gehalten hat. Dies gilt auch für von
der Gesellschaft gehaltene eigene
Aktien der CompuGroup Medical SE; diese
werden zu eigenen Aktien der CompuGroup
Medical SE & Co. KGaA.
Die Anzahl der insgesamt ausgegebenen
Stückaktien (Stammaktien) (derzeit:
53.219.350 Stück) sowie der auf die
einzelne Aktie entfallende anteilige
Betrag des Grundkapitals (derzeit: EUR
1,00) bleibt durch den Formwechsel
unverändert. Dies gilt nicht nur dann,
wenn die Höhe des Grundkapitals der
CompuGroup Medical SE zum Zeitpunkt der
Handelsregister seiner Höhe zum
Zeitpunkt dieses Beschlusses
entspricht, sondern auch dann, wenn
sich die Höhe des Grundkapitals
zwischenzeitlich ändern sollte. Bei
einer zwischenzeitlichen Änderung
des Grundkapitals wird die dieser
Einladung zur Hauptversammlung als
*Anlage 1* beigefügte Satzung der
entsprechend angepasst (s. hierzu auch
nachfolgende Ziffer (4)).
Die Aktien an dem Rechtsträger neuer
Rechtsform, der CompuGroup Medical SE &
Co. KGaA, lauten nicht mehr - wie
bisher die Aktien an der CompuGroup
Medical SE - auf den Inhaber (vgl. § 4
Abs. 2 Satz 1, § 5 Abs. 1 der Satzung
der CompuGroup Medical SE), sondern auf
den Namen (§ 4 Abs. 1 Satz 2, § 5 Abs.
1 der dieser Einladung zur
Hauptversammlung als *Anlage 1*
beigefügten Satzung der CompuGroup
Medical SE & Co. KGaA). Mithin erhält
jeder Aktionär der CompuGroup Medical
SE für jede auf den Inhaber lautende
Stückaktie (Stammaktie), die er vor
Wirksamwerden des Formwechsels an der
CompuGroup Medical SE gehalten hat,
eine auf den Namen lautende Stückaktie
(Stammaktie) der CompuGroup Medical SE
& Co. KGaA. Dies gilt auch für von der
Gesellschaft gehaltene eigene Aktien.
Rechte und Pflichten aus Aktien im
Verhältnis zur Gesellschaft bestehen
dementsprechend nach Wirksamwerden des
Formwechsels durch dessen Eintragung im
Handelsregister nur für und gegen
denjenigen, der im Aktienregister
(4)  Satzung, genehmigtes und bedingtes
Die Satzung der CompuGroup Medical SE &
Co. KGaA, die ein Bestandteil dieses
Umwandlungsbeschlusses ist, wird mit
dem sich aus der *Anlage 1* dieser
ergebenden Wortlaut festgestellt.
Mit der Feststellung der Satzung der
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA wird
anstelle des bisher bei der
Gesellschaft bestehenden Genehmigten
Kapitals (§ 4 Abs. 4 der Satzung der
CompuGroup Medical SE) das Genehmigte
Kapital 2020 mit dem sich aus § 4 Abs.
3 der *Anlage 1* dieser Einladung zur
Hauptversammlung ergebenden Wortlaut
für die Zeit ab Wirksamwerden des
Formwechsels der Gesellschaft in eine
KGaA durch dessen Eintragung im
Handelsregister neu geschaffen.
Daneben werden das bisher bei der
Gesellschaft bestehende Bedingte
Kapital 2017 (§ 4 Abs. 5 der Satzung
der CompuGroup Medical SE) und das
bestehende Bedingte Kapital 2019 (§ 4
Abs. 7 der Satzung der CompuGroup
Medical SE) im Hinblick auf den
Formwechsel mit dem sich aus § 4 Abs. 4
(Bedingtes Kapital 2017) und § 4 Abs. 5
(Bedingtes Kapital 2019) der *Anlage 1*
dieser Einladung zur Hauptversammlung
ergebenden Wortlaut für die Zeit ab
Wirksamwerden des Formwechsels der
Gesellschaft in eine KGaA durch dessen
Genehmigtes Kapital 2020
Im Rahmen des Genehmigten Kapitals 2020
der CompuGroup Medical SE & Co. KGaA
Gesellschafterin ermächtigt, mit
Bezugsrecht der Aktionäre nach
Maßgabe des sich aus § 4 Abs. 3
der *Anlage 1* dieser Einladung zur
Hauptversammlung ergebenden Wortlauts
auszuschließen. Der schriftliche
Bericht des Vorstands gemäß §§ 203
Abs. 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG über die
Gründe für die Ermächtigung der
persönlich haftenden Gesellschafterin,
bei der Ausnutzung des Genehmigten
Kapitals 2020 mit Zustimmung des
Aktionäre auf die neuen Aktien
auszuschließen, ist unter
*Abschnitt III.* dieser Einladung zur
Hauptversammlung abgedruckt. Der
Bericht ist ab der Einberufung der
veröffentlicht und in der ordentlichen
Hauptversammlung der Gesellschaft
Das Bedingte Kapital 2017 der
entspricht inhaltlich unverändert dem
bisherigen Bedingten Kapital 2017 der
CompuGroup Medical SE, wobei an die
Stelle des Vorstands die persönlich
haftende Gesellschafterin tritt und im
Übrigen der Umstand berücksichtigt
ist, dass die Aktien der CompuGroup
Medical SE & Co. KGaA - anders als
bisher die Aktien der CompuGroup
Medical SE - auf den Namen anstatt auf
den Inhaber lauten (s. vorstehende
Ziffer (3)). Das Bedingte Kapital 2017
dient weiterhin ausschließlich der
Gewährung von Aktien an die Inhaber
oder Gläubiger von
Schuldverschreibungen, die die
Gesellschaft aufgrund des
Ermächtigungsbeschlusses der
Hauptversammlung vom 10. Mai 2017 unter
Tagesordnungspunkt 6 lit. a) ausgegeben
hat, der gemäß nachfolgender
Ziffer (10) dieses Beschlussvorschlags
mit den dort vorgesehenen Anpassungen
unter Berücksichtigung des Formwechsels
der Gesellschaft in eine KGaA und im
Übrigen ebenfalls inhaltlich
unverändert fort gilt.
Bedingtes Kapital 2019
Das Bedingte Kapital 2019 der
bisherigen Bedingten Kapital 2019 der
Ziffer (3)). Das Bedingte Kapital 2019
Bedienung von Aktienoptionen aufgrund
des Ermächtigungsbeschlusses der
Hauptversammlung der CompuGroup Medical
SE vom 15. Mai 2019 unter
Tagesordnungspunkt 6, der gemäß
nachfolgender Ziffer (10) dieses
Beschlussvorschlags mit den dort
vorgesehenen Anpassungen unter
Berücksichtigung des Formwechsels der
Gesellschaft in eine KGaA und im
Ermächtigung des Aufsichtsrats zur
Anpassung der Fassung der Satzung
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft wird
ermächtigt, die Fassung der Satzung der
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA vor
Handelsregister insoweit anzupassen,
als dies aufgrund etwaiger
zwischenzeitlicher Änderungen der
Grundkapitalziffer zur Anpassung an die
dann geltende Grundkapitalziffer
erforderlich ist. Der Aufsichtsrat wird
ferner ermächtigt, die Fassung der
Satzung der CompuGroup Medical SE & Co.
KGaA vor Eintragung des Formwechsels im
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -5-
als sich aufgrund einer
zwischenzeitlich erfolgten Ausgabe von
Aktien aus genehmigtem oder bedingtem
Kapital eine Veränderung der Beträge
für das jeweilige genehmigte oder
bedingte Kapital ergibt. Für den Fall
einer Anpassung der Fassung der Satzung
durch den Aufsichtsrat nach den
vorstehenden Ermächtigungen wird der
Vorstand der Gesellschaft angewiesen,
bei der Anmeldung des Formwechsels zur
Eintragung im Handelsregister eine
entsprechend angepasste Fassung der
KGaA einzureichen.
(5)  Persönlich haftende Gesellschafterin
wird die CompuGroup Medical Management
SE. Die CompuGroup Medical Management
SE firmiert derzeit noch als 'Blitz
18-764 SE' und hat ihren Sitz in
München. Sie ist eingetragen im
München unter HRB 245121. Mit Beschluss
vom 19. März 2020 hat die
Hauptversammlung der Blitz 18-764 SE
unter anderem die Änderung der
Firma in 'CompuGroup Medical Management
SE' sowie die Verlegung des Sitzes nach
Koblenz beschlossen. Die
Satzungsänderungen werden mit ihrer
Eintragung im Handelsregister wirksam.
Die persönlich haftende
Gesellschafterin übernimmt gemäß §
245 Abs. 2 Satz 1 UmwG die
Rechtsstellung der Gründerin des
Rechtsträgers neuer Rechtsform. Die
erhält im Zuge des Formwechsels keinen
Kapitalanteil an der CompuGroup Medical
SE & Co. KGaA. Sie ist zur Erbringung
einer Kapitaleinlage weder berechtigt
noch verpflichtet. Sie ist am Ergebnis
und am Vermögen (einschließlich
der stillen Reserven) der CompuGroup
Medical SE & Co. KGaA nicht beteiligt
und hat im Fall ihres Ausscheidens aus
keinen Anspruch auf ein
Auseinandersetzungsguthaben.
(6)  Aufsichtsrat des Rechtsträgers neuer
sich nach Wirksamwerden des
Formwechsels nach anderen als den
derzeit geltenden Vorschriften
zusammensetzen (s. hierzu auch
nachfolgende Ziffer (9)). Das Amt der
Mitglieder des Aufsichtsrats der
CompuGroup Medical SE endet daher
jeweils kraft Gesetzes mit
CompuGroup Medical SE in die CompuGroup
Medical SE & Co. KGaA durch dessen
Dementsprechend ist unter nachstehendem
Tagesordnungspunkt 8 die Neuwahl der
von der Hauptversammlung zu
bestellenden Mitglieder des
Aufsichtsrats der Gesellschaft
(Anteilseignervertreter) vorgesehen;
diese Neuwahl erfolgt mit Wirkung zum
Wirksamwerden des unter diesem
Tagesordnungspunkt 7 der
Hauptversammlung zur Beschlussfassung
vorgeschlagenen Formwechsels.
(7)  Besondere Rechte und Maßnahmen
Die von der Hauptversammlung der
CompuGroup Medical SE vom 15. Mai 2019
unter Tagesordnungspunkt 6 beschlossene
Ermächtigung zur Gewährung von
Bezugsrechten (Aktienoptionen) an
Mitglieder des Vorstands der CompuGroup
Medical SE (Bezugsberechtigte der
Gruppe 1) und an leitende Angestellte
der CompuGroup Medical SE sowie an
Mitglieder der Geschäftsführungen ihrer
nachgeordneten verbundenen Unternehmen
und deren leitende Angestellte, die
jeweils der Gruppe der Senior Vice
Presidents oder der Gruppe der General
Manager angehören müssen
(Bezugsberechtigte der Gruppe 2)
('Aktienoptionsprogramm 2019'), gilt
nach dem Formwechsel der Gesellschaft
in die CompuGroup Medical SE & Co. KGaA
nach Maßgabe der nachfolgenden
und im Übrigen inhaltlich
unverändert fort, soweit sie zum
Zeitpunkt des Wirksamwerdens des
Formwechsels noch besteht und nicht
ausgenutzt worden ist, wobei die
Ermächtigung zugunsten des Vorstands
der CompuGroup Medical SE betreffend
die Gewährung von Bezugsrechten
(Aktienoptionen) an Bezugsberechtigte
der Gruppe 2 entsprechend zugunsten der
der durch den Formwechsel entstehenden
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA - der
CompuGroup Medical Management SE -
fortbesteht, und die Ermächtigung
zugunsten des Aufsichtsrats der
CompuGroup Medical SE betreffend die
Gewährung von Bezugsrechten
der Gruppe 1 zugunsten des
Verwaltungsrats der persönlich
haftenden Gesellschafterin der durch
den Formwechsel entstehenden CompuGroup
Medical SE & Co. KGaA - der CompuGroup
Medical Management SE - fortbesteht.
Im Rahmen des Aktienoptionsprogramms
2019 können insgesamt bis zu 5.321.935
Bezugsrechte (Aktienoptionen) auf
insgesamt bis zu 5.321.935 auf den
Inhaber lautende Stückaktien der
Gesellschaft ausgegeben werden. Dabei
erhalten die Bezugsberechtigten der
Gruppe 1 zusammen höchstens 3.547.957
Aktienoptionen und der hieraus
resultierenden Bezugsrechte; die
Bezugsberechtigten der Gruppe 2
erhalten zusammen höchstens 1.773.978
resultierenden Bezugsrechte.
Bezugsberechtigte, die beiden Gruppen
angehören, erhalten keine zusätzlichen
Bezugsrechte aufgrund ihrer
Zugehörigkeit zur Gruppe 2.
Rechtliche Grundlage für die Begebung
von Aktienoptionen sind der genannte
Ermächtigungsbeschluss der
Hauptversammlung vom 15. Mai 2019 und
die insoweit von Vorstand und
Aufsichtsrat beschlossenen weiteren
Einzelheiten (zusammen die
'Optionsbedingungen'). Gemäß den
Optionsbedingungen berechtigt jede
Aktienoption ihren Inhaber, eine auf
den Inhaber lautende Stückaktie der
Gesellschaft mit einem auf die einzelne
Aktie entfallenden anteiligen Betrag
des Grundkapitals von EUR 1,00 gegen
Zahlung des Ausübungspreises zu
erwerben. Der Ausübungspreis entspricht
dem volumengewichteten
Durchschnittskurs der Aktie der
einem an die Stelle des Xetra-Systems
tretenden funktional vergleichbaren
Wertpapierbörse für einen Zeitraum
beginnend 45 Kalendertage vor und
endend 45 Kalendertage nach dem
jeweiligen Ausgabetag, mindestens
jedoch dem auf die Aktie entfallenden
anteiligen Betrag des Grundkapitals der
Gesellschaft, derzeit also (und nach
dem Formwechsel unverändert) EUR 1,00
(§ 9 Abs. 1 AktG).
Aktienoptionen können bis zum Ablauf
des 14. Mai 2024 jeweils binnen eines
Zeitraumes von sechzehn Wochen nach dem
Tag der ordentlichen Hauptversammlung
der Gesellschaft ausgegeben werden. An
neu in das Unternehmen der Gesellschaft
oder nachgeordnete verbundene
Unternehmen eintretende
Bezugsberechtigte können Aktienoptionen
jeweils binnen zwölf Wochen nach
Eintritt ausgegeben werden.
Aktienoptionen können erstmals nach
Ablauf der Wartezeit von vier Jahren
ausgeübt werden. Voraussetzung für die
Ausübung von Aktienoptionen ist, dass
der Kurs der Aktie der Gesellschaft
entweder (i) im Zeitraum von drei
Jahren ab dem Ausgabetag oder (ii) im
Zeitraum von drei Jahren vor dem Tag,
an dem die jeweiligen Aktienoptionen
erstmalig ausgeübt werden können, um
insgesamt mindestens 15 % gestiegen ist
(Mindestkurssteigerung).
Maßgeblicher Ausgangswert ist im
Falle von (i) der Ausübungspreis und im
Falle von (ii) der volumengewichtete
endend 45 Kalendertage nach dem ersten
Tag des maßgeblichen
Dreijahreszeitraums. Der
maßgebliche Referenzkurs für die
Bemessung der Mindestkurssteigerung ist
der volumengewichtete Durchschnittskurs
der Aktie der Gesellschaft im
Xetra-Handel (oder einem an die Stelle
des Xetra-Systems tretenden funktional
Frankfurter Wertpapierbörse während der
letzten drei Monate vor dem Ablauf des
maßgeblichen Dreijahreszeitraums.
Wenn das Erfolgsziel nicht erfüllt ist,
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -6-
verfallen die Aktienoptionen ersatzlos.
Vorstand und Aufsichtsrat können
jeweils weitere Erfolgsziele
Die Aktienoptionen können von den
Bezugsberechtigten innerhalb von sechs
Jahren nach dem Zeitpunkt ausgeübt
werden, zu dem die Wartezeit abgelaufen
ist. Innerhalb dieses Zeitraums können
Aktienoptionen jeweils innerhalb von
vier Wochen, beginnend jeweils am
dritten Werktag nach Bekanntgabe der
Ergebnisse des jeweiligen Quartals
beziehungsweise Geschäftsjahres,
ausgeübt werden. Die Laufzeit kann vom
beziehungsweise, soweit Mitglieder des
Vorstands betroffen sind, vom
Aufsichtsrat, angemessen verlängert
werden, sofern aufgrund gesetzlicher
Vorschriften die Ausübung zum Ablauf
der ursprünglichen Laufzeit nicht
möglich ist. Aktienoptionen sind mit
Ausnahme des Erbfalls weder übertragbar
belastbar. Sind sie bis zum Ende ihrer
Laufzeit nicht ausgeübt, verfallen sie
Die Bedienung ausgeübter Aktienoptionen
kann nach Wahl der Gesellschaft
entweder durch Ausnutzung eines zu
diesem Zwecke beschlossenen bedingten
Kapitals, insbesondere des bei der
CompuGroup Medical SE bestehenden
Bedingten Kapitals 2019, oder durch
eigene Aktien der Gesellschaft oder in
Zum Zeitpunkt dieser Einberufung der
ordentlichen Hauptversammlung waren
unter dem Aktienoptionsprogramm 2019
insgesamt 1.000.000 Aktienoptionen
ausgegeben, die alle noch nicht
ausübbar waren.
Die den Bezugsberechtigten unter dem
bestehenden Aktienoptionsprogramm 2019
gewährten Bezugsrechte auf auf den
Inhaber lautende Aktien der CompuGroup
Medical SE wandeln sich im Zuge des
Formwechsels in Bezugsrechte auf auf
den Namen lautende Aktien der
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA. Eine
Berechtigung der Mitglieder des
Vorstands der CompuGroup Medical SE
wandelt sich durch den Formwechsel in
eine Berechtigung der
geschäftsführenden Direktoren der
der CompuGroup Medical SE & Co. KGaA,
der CompuGroup Medical Management SE.
Die Anzahl der Bezugsrechte und der zu
liefernden Aktien ändert sich durch den
Formwechsel nicht. Unverändert bleiben
auch der jeweils zu zahlende
Ausübungspreis sowie das oder die
festgesetzten Erfolgsziele. Die
Wartezeit für die erstmalige Ausübung
bereits vor dem Formwechsel gewährter
Aktienoptionen beginnt nicht von Neuem
zu laufen. Durch den Wechsel eines
Bezugsberechtigten aus einem
Beschäftigungsverhältnis mit der
CompuGroup Medical SE in ein
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA oder
der der Gesellschaft als persönlich
haftende Gesellschafterin beitretenden
CompuGroup Medical Management SE werden
die Bezugsrechte nicht berührt.
Das bei der CompuGroup Medical SE
bestehende Bedingte Kapital 2019, das
zur Bedienung von Aktienoptionen aus
dem Aktienoptionsprogramm 2019
geschaffen wurde, wird in der Satzung
als Bedingtes Kapital 2019 entsprechend
fortbestehen (§ 4 Abs. 5 der dieser
*Anlage 1* beigefügten Satzung der
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA, s.
auch bereits vorstehende Ziffer (4)).
Aktienoptionsprogramm 2019 ergeben sich
im Übrigen - vorbehaltlich der
Anpassungen gemäß nachfolgender
- durch den Formwechsel keine
Aus Gründen rechtlicher Vorsorge wird
darauf hingewiesen, dass die CompuGroup
Medical Management SE der Gesellschaft
als persönlich haftende
Gesellschafterin beitreten und die
Führung der Geschäfte und Vertretung
Alleinige Aktionärin der CompuGroup
Medical Management SE ist die GT 1
Vermögensverwaltung GmbH mit Sitz in
Koblenz, eingetragen im Handelsregister
des Amtsgerichts Koblenz unter HRB
6338. Derzeit einziges Mitglied des
Management SE ist Herr Frank Gotthardt.
Nach Wirksamwerden der von der
Management SE am 19. März 2020
beschlossenen Bestellung von Herrn Dr.
Management SE soll Herr Frank Gotthardt
Vorsitzender des Verwaltungsrats sowie
geschäftsführender Direktor und dabei
Vorsitzender der geschäftsführenden
Direktoren (_Chief Executive Officer_)
werden. Spätestens zum 1. Januar 2021
soll Herr Dr. Dirk Wössner als weiteres
Mitglied des Verwaltungsrats sowie
daneben als weiterer geschäftsführender
Direktor - und dabei zum Vorsitzenden
(_Chief Executive Officer_) - bestellt
werden; Herr Frank Gotthardt soll in
diesem Zusammenhang als
ausscheiden, jedoch weiterhin Mitglied
und Vorsitzender des Verwaltungsrats
Herr Frank Gotthardt ist mit einem
Anteil von 99,36 % des Stammkapitals an
der GT 1 Vermögensverwaltung GmbH
beteiligt, die ihrerseits 14.240.079
(Stammaktien) an der CompuGroup Medical
SE hält (entsprechend einem Anteil von
26,76 % des Grundkapitals). Neben Herrn
Frank Gotthardt ist Herr Prof. Dr.
Daniel Gotthardt mit einem Anteil von
0,64 % des Stammkapitals an der GT 1
Vermögensverwaltung GmbH beteiligt.
Herr Prof. Dr. Daniel Gotthardt und
Herr Dr. Klaus Esser wurden durch
Beschluss der Hauptversammlung der
CompuGroup Medical Management SE vom
19. März 2020 - neben dem bislang
einzigen Mitglied des Verwaltungsrats
Herrn Frank Gotthardt - zu weiteren
Mitgliedern des Verwaltungsrats der
CompuGroup Medical Management SE
bestellt; die Bestellung erfolgte
jeweils aufschiebend bedingt auf die
Eintragung der entsprechenden
satzungsmäßigen Erweiterung des
Verwaltungsrats auf drei Mitglieder im
Herr Frank Gotthardt, die GT 1
Vermögensverwaltung GmbH, Frau Dr.
Brigitte Gotthardt, Herr Prof. Dr.
Daniel Gotthardt und Herr Dr. Reinhard
Koop haben zwei Poolvereinbarungen
geschlossen, denen insgesamt 21.621.177
SE unterliegen. Vertragsgegenstand ist
jeweils unter anderem die Sicherung der
einheitlichen Wahrnehmung der
Stimmrechte, wobei es die
Poolvereinbarungen Herrn Frank
Gotthardt ermöglichen, die
Stimmrechtsausübung aus den
betreffenden Aktien alleine zu
bestimmen. Einschließlich der von
ihm selbst gehaltenen Aktien kann Herr
Frank Gotthardt dadurch die Ausübung
des Stimmrechts für insgesamt
24.291.902 Aktien der Gesellschaft
bestimmen; dies entspricht einem Anteil
von 45,64 % am Grundkapital und unter
Berücksichtigung der von der
Gesellschaft derzeit gehaltenen eigenen
Aktien einem Anteil von 50,18 % der
Es wird darauf hingewiesen, dass der
insbesondere nach Maßgabe von § 8
Abs. 1 und 2 der dieser Einladung als
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA die
Geschäftsführung obliegt und sie die
vertritt, wohingegen die Aktionäre von
der Führung der Geschäfte der
Gesellschaft ausgeschlossen sind. Die
Geschäftsführungsbefugnis der
umfasst dabei auch
Geschäftsführungsmaßnahmen. Das
Zustimmungsrecht der Hauptversammlung
Geschäftsführungsmaßnahmen ist
ausgeschlossen. Der CompuGroup Medical
Management SE werden in ihrer
Eigenschaft als persönlich haftende
Gesellschafterin sämtliche Auslagen im
Zusammenhang mit der Führung der
Geschäfte der Gesellschaft,
einschließlich der Vergütung ihrer
Organmitglieder, von der Gesellschaft
ersetzt. Für die Übernahme der
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -7-
Geschäftsführung der Gesellschaft und
der Haftung erhält die CompuGroup
Medical Management SE von der
Gesellschaft eine gewinn- und
verlustunabhängige jährliche Vergütung
in Höhe von 4 % ihres Grundkapitals
(vgl. § 8 Abs. 3 und 4 der Satzung der
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA).
Die Beschlüsse der Hauptversammlung der
bedürfen gemäß § 285 Abs. 2 Satz 1
AktG der Zustimmung der persönlich
haftenden Gesellschafterin CompuGroup
Medical Management SE, soweit sie
Angelegenheiten betreffen, für die bei
einer Kommanditgesellschaft das
Einverständnis der persönlich haftenden
Gesellschafter und der Kommanditisten
erforderlich ist. Soweit dies der Fall
ist, insbesondere etwa bei
Satzungsänderungen und sonstigen
Grundlagenbeschlüssen, erklärt die
persönlich haftende Gesellschafterin in
der Hauptversammlung, ob den
Beschlüssen zugestimmt wird oder ob
diese abgelehnt werden (§ 26 Abs. 4 der
dieser Einladung als *Anlage 1*
Medical SE & Co. KGaA). Gleiches gilt -
entsprechend der gesetzlichen Regelung
in § 286 Abs. 1 Satz 2 AktG - für den
Beschluss der Hauptversammlung zur
Feststellung des Jahresabschlusses (§
27 Abs. 5 der Satzung der CompuGroup
Medical SE & Co. KGaA).
Derzeit einziges Mitglied des
Zugleich ist Herr Frank Gotthardt mit
einem Anteil von 99,36 % des
Stammkapitals an der GT 1
Vermögensverwaltung GmbH beteiligt, die
wiederum Alleinaktionärin der
CompuGroup Medical Management SE ist.
darauf hingewiesen, dass der heutige
Vorsitzende des Aufsichtsrats der
CompuGroup Medical SE, Herr Dr. Klaus
Esser, sowie der heutige
Aufsichtsrats der CompuGroup Medical
SE, Herr Prof. Dr. Daniel Gotthardt,
durch Beschluss der Hauptversammlung
der CompuGroup Medical Management SE
vom 19. März 2020 neben Herrn Frank
Management SE bestellt wurden. Die
Bestellung erfolgte jeweils
aufschiebend bedingt auf die Eintragung
der entsprechenden satzungsmäßigen
Erweiterung des Verwaltungsrats auf
drei Mitglieder im Handelsregister.
Nach Wirksamwerden der Bestellung von
Herrn Dr. Klaus Esser und Herrn Prof.
Dr. Daniel Gotthardt soll Herr Frank
Gotthardt Vorsitzender des
Verwaltungsrats werden. Spätestens zum
1. Januar 2021 soll Herr Dr. Dirk
Wössner als weiteres Mitglied des
Verwaltungsrats bestellt werden.
Ebenso wird aus Gründen rechtlicher
Vorsorge darauf hingewiesen, dass -
unbeschadet der
Entscheidungszuständigkeit des
Management SE - die heutigen Mitglieder
des Vorstands der CompuGroup Medical
SE, Herr Frank Gotthardt, Herr Michael
Rauch, Herr Frank Brecher, Herr Dr.
Ralph Körfgen, Herr Dr. Eckart Pech und
Herr Hannes Reichl, zu
bestellt werden sollen, wobei Herr
Frank Gotthardt zum Vorsitzenden
(_Chief Executive Officer_) bestellt
Spätestens zum 1. Januar 2021 soll Herr
Dr. Dirk Wössner neben seiner
Bestellung als weiteres Mitglied des
Verwaltungsrats ebenfalls zum
geschäftsführenden Direktor sowie zum
Vorsitzenden der geschäftsführenden
bestellt werden; Herr Frank Gotthardt
soll in diesem Zusammenhang als
Gesellschafterin CompuGroup Medical
Management SE ist gemäß § 16 der
als *Anlage 1* beigefügten Satzung der
berechtigt, drei der sechs Mitglieder
des Gemeinsamen Ausschusses (s. hierzu
nachfolgende Ziffer (9)) in diesen zu
entsenden. Die drei weiteren Mitglieder
des Gemeinsamen Ausschusses werden vom
Aufsichtsrat der Gesellschaft in den
Gemeinsamen Ausschuss entsandt, davon
zwei Vertreter der Anteilseigner im
Aufsichtsrat und ein Vertreter der
Arbeitnehmer im Aufsichtsrat. Die
bestellt eines der von ihr entsandten
zum Vorsitzenden des Gemeinsamen
Keine weiteren besonderen Rechte oder
Über die vorstehend beschriebenen
Sachverhalte hinaus werden keine
weiteren Rechte im Sinne des § 194 Abs.
1 Nr. 5 UmwG gewährt und es sind
Maßnahmen im Sinne des § 194 Abs.
1 Nr. 5 UmwG nicht vorgesehen.
(8)  Abfindungsangebot
Ein Abfindungsangebot nach § 207 UmwG
ist aufgrund der Vorschrift des § 250
UmwG nicht abzugeben.
(9)  Folgen des Formwechsels für die
sowie insoweit vorgesehene
Folgen des Formwechsels für die
Der Formwechsel hat auf die
Arbeitnehmer der Gesellschaft und ihrer
verbundenen Unternehmen und auf ihre
Arbeitsverhältnisse keine Auswirkungen.
Durch den Formwechsel erfolgt kein
Arbeitgeberwechsel. Die Arbeitsverträge
der Arbeitnehmer gelten unverändert
fort, es bleiben also sämtliche
Arbeitgeberpflichten aus den
Arbeitsverhältnissen unverändert
bestehen. Die Direktionsbefugnisse des
Arbeitgebers werden nach dem
Formwechsel von der CompuGroup Medical
SE & Co. KGaA, vertreten durch die
CompuGroup Medical Management SE,
ausgeübt. Änderungen ergeben sich
hierdurch für die Arbeitnehmer nicht.
Insbesondere sollen die heutigen
Medical SE zu geschäftsführenden
Direktoren der CompuGroup Medical
Management SE bestellt werden, um die
personelle Kontinuität in der
Geschäftsführung zu sichern. Die
Betriebszugehörigkeit wird durch den
Formwechsel nicht unterbrochen.
Ende der Bestellung der Mitglieder des
Die Bestellung der Mitglieder des
endet mit Wirksamwerden des
Auf die Vertretungen der Arbeitnehmer
hat der Formwechsel folgende
Der bestehende SE-Betriebsrat der
CompuGroup Medical SE ist an die
Rechtsform der SE gebunden, sodass er
mit Wirksamwerden des Formwechsels
erlischt. Da es sich bei dem CompuGroup
Medical-Konzern um eine
gemeinschaftsweit tätige
Unternehmensgruppe handelt, deren
herrschendes Unternehmen seinen Sitz in
Deutschland hat (§ 2 Abs. 1, § 3 Abs. 2
des Europäischen Betriebsräte-Gesetzes,
'EBRG'), kann anstelle des bisherigen
SE-Betriebsrats ein Europäischer
Betriebsrat nach den Vorschriften des
EBRG gebildet oder ein sonstiges
Verfahren zur Unterrichtung und
Anhörung der Arbeitnehmer gemäß §
19 EBRG vereinbart werden.
Im Übrigen ändern sich der Bestand
Betriebsräte, Sprecherausschüsse und
anderen Arbeitnehmervertretungen sowie
deren Rechte und Befugnisse durch den
Formwechsel nicht. Alle
Betriebsvereinbarungen bleiben in ihrer
bisherigen Form unverändert bestehen.
Auch hinsichtlich etwaiger
tarifrechtlicher Bindungen der
Gesellschaft und ihrer
Tochtergesellschaften ergeben sich
durch den Formwechsel keine
Änderungen. Dies gilt insbesondere
auch deshalb, weil die rechtliche und
wirtschaftliche Identität der
CompuGroup Medical SE und ihrer
Tochtergesellschaften im Zuge des
Formwechsels erhalten bleibt und der
Formwechsel keine Auswirkungen auf die
betriebliche Struktur hat.
Mitbestimmung der Arbeitnehmer im
Auf die Mitbestimmung der Arbeitnehmer
im Aufsichtsrat hat der Formwechsel
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -8-
Durch den Formwechsel tritt eine
Änderung im Hinblick auf die
unternehmerische Mitbestimmung ein. Der
Aufsichtsrat der CompuGroup Medical SE
besteht nach Art. 40 Abs. 2, 3 der
vom 8. Oktober 2001 über das Statut der
Europäischen Gesellschaft (SE), § 17
Abs. 1 SE-Ausführungsgesetz ('SEAG'), §
9 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft
sowie § 21 Abs. 3 Nr. 1
SE-Beteiligungsgesetz ('SEBG') i.V.m. §
3 Abs. 1, Abs. 3 Satz 1, Abs. 4 der
Arbeitnehmer bei der CompuGroup Medical
SE vom 3. Dezember 2015
('Arbeitnehmerbeteiligungsvereinbarung'
) aus sechs Mitgliedern, davon ein
Drittel - und mindestens zwei -
Vertreter der Arbeitnehmer, die durch
den SE-Betriebsrat gewählt und der
Hauptversammlung zur Bestellung
vorgeschlagen werden; die
Hauptversammlung ist an diese
Vorschläge gebunden. Die beiden
derzeitigen Arbeitnehmervertreter im
Nach dem Formwechsel der CompuGroup
Medical SE in eine KGaA wird sich die
unternehmerische Mitbestimmung nach den
Vorschriften des Gesetzes über die
(Mitbestimmungsgesetz, MitbestG)
richten. Da die Gesellschaft und ihre
Konzernunternehmen in Deutschland mehr
als 2.000, aber nicht mehr als 10.000
Arbeitnehmer beschäftigen und keine
Maßnahmen beschlossen oder geplant
sind, die zu einer Unter- oder
Überschreitung dieser
Schwellenwerte führen werden, ist
gemäß § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1
MitbestG ein paritätisch besetzter
Aufsichtsrat zu bilden, der sich aus je
sechs Aufsichtsratsmitgliedern der
Anteilseigner und der Arbeitnehmer
zusammensetzt, wobei sich unter den
Aufsichtsratsmitgliedern der
Arbeitnehmer zwei Vertreter von
Gewerkschaften und gemäß § 15 Abs.
1 Satz 2 MitbestG ein leitender
Angestellter befinden müssen. Darüber
hinaus hat sich der Aufsichtsrat
gemäß §§ 278 Abs. 3, 96 Abs. 2
Satz 1 AktG zu mindestens 30 % aus
Frauen und zu mindestens 30 % aus
Männern zusammenzusetzen
(Mindestanteilsgebot). Der
Mindestanteil ist vom Aufsichtsrat
insgesamt zu erfüllen (§§ 278 Abs. 3,
96 Abs. 2 Satz 2 AktG). Widerspricht
die Seite der Anteilseigner- oder der
Arbeitnehmervertreter auf Grund eines
mit Mehrheit gefassten Beschlusses vor
der Wahl der Gesamterfüllung gegenüber
dem Aufsichtsratsvorsitzenden, so ist
der Mindestanteil für diese Wahl von
der Seite der Anteilseigner und der
Seite der Arbeitnehmer getrennt zu
erfüllen (§§ 278 Abs. 3, 96 Abs. 2 Satz
3 AktG). Es ist in allen Fällen auf
volle Personenzahlen mathematisch auf-
beziehungsweise abzurunden (§§ 278 Abs.
3, 96 Abs. 2 Satz 4 AktG). Im Hinblick
auf die Arbeitnehmervertreter im
& Co. KGaA sind unter Geltung des
Mitbestimmungsgesetzes von den
Arbeitnehmern des CompuGroup
Medical-Konzerns nur die in Deutschland
tätigen Arbeitnehmer aktiv und passiv
Das Amt der Mitglieder des
Aufsichtsrats der CompuGroup Medical SE
endet jeweils kraft Gesetzes mit
Sämtliche Aufsichtsratsmitglieder, also
sowohl die Anteilseignervertreter als
auch die Arbeitnehmervertreter, müssen
Die Wahl der Anteilseignervertreter im
& Co. KGaA ist unter nachstehendem
Tagesordnungspunkt 8 vorgesehen.
Hinsichtlich der Arbeitnehmervertreter
im Aufsichtsrat der CompuGroup Medical
SE & Co. KGaA wird die persönlich
haftende Gesellschafterin im Rahmen
eines Statusverfahrens unverzüglich
nach Wirksamwerden des Formwechsels
durch dessen Eintragung im
Handelsregister bekanntmachen, nach
welchen gesetzlichen Vorschriften ihrer
Ansicht nach der Aufsichtsrat
zusammengesetzt sein muss. Sodann sind
die in Deutschland tätigen Arbeitnehmer
des CompuGroup Medical-Konzerns zur
Wahl der sechs Arbeitnehmervertreter im
Aufsichtsrat berufen, wenn nicht binnen
Monatsfrist eine gerichtliche
Entscheidung über die Zusammensetzung
des Aufsichtsrats beantragt wurde. Ist
dies der Fall, so ist der Aufsichtsrat
nach rechtskräftigem Abschluss des
Verfahrens gemäß der Entscheidung
des Gerichts zusammenzusetzen. Für die
Zeit bis zum Abschluss der
Arbeitnehmerwahlen ist die gerichtliche
Bestellung der Arbeitnehmervertreter im
Aufsichtsrat nach § 104 Abs. 1 Satz 2
AktG durchzuführen.
Eine Zurechnung von Arbeitnehmern der
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA und
ihrer Tochtergesellschaften zur
CompuGroup Medical Management SE, die
zu einer Mitbestimmung der Arbeitnehmer
im Verwaltungsrat der CompuGroup
Medical Management SE führen würde,
Keine Bestellung eines Arbeitsdirektors
Bei der CompuGroup Medical SE & Co.
KGaA ist gemäß § 33 Abs. 1 Satz 2
MitbestG kein Arbeitsdirektor zu
Bildung eines Gemeinsamen Ausschusses
Der Aufsichtsrat der KGaA hat
rechtsformspezifisch geringere
Kompetenzen als der Aufsichtsrat einer
Aktiengesellschaft oder einer
dualistisch verfassten SE. So kann der
Aufsichtsrat der KGaA insbesondere
nicht die persönlich haftende
Gesellschafterin oder deren
Leitungsorgane bestellen. Zudem kann
der Aufsichtsrat der KGaA - anders als
in einer Aktiengesellschaft oder in
einer dualistischen SE - keinen Katalog
von Geschäftsführungsmaßnahmen
festsetzen, zu deren Vornahme die
seiner Zustimmung bedarf. Allerdings
wird bei der CompuGroup Medical SE &
Co. KGaA als freiwilliges zusätzliches
Organ ein Gemeinsamer Ausschuss
bestehen, der sich zur Hälfte aus
Mitgliedern zusammensetzt, die vom
Aufsichtsrat entsandt werden und dessen
Zustimmung die persönlich haftende
Gesellschafterin für bestimmte
Geschäftsführungsmaßnahmen bedarf.
Einen entsprechenden Katalog
zustimmungspflichtiger
Geschäftsführungsmaßnahmen enthält
§ 18 Abs. 1 der dieser Einladung zur
Der Gemeinsame Ausschuss besteht
gemäß § 16 der Satzung der
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA aus
sechs Mitgliedern, und zwar aus drei
Mitgliedern, die von der persönlich
Medical Management SE entsandt werden,
und aus drei Mitgliedern, die vom
Aufsichtsrat der Gesellschaft entsandt
werden. Die vom Aufsichtsrat zu
entsendenden Mitglieder des Gemeinsamen
Ausschusses müssen selbst Mitglieder
des Aufsichtsrats sein, darunter zwei
Anteilseignervertreter und ein
Vertreter der Arbeitnehmer in Person
eines Vertreters der Arbeitnehmer des
Unternehmens gemäß § 7 Abs. 2 Nr.
1 MitbestG. Sie werden vom Aufsichtsrat
durch Beschluss in den Gemeinsamen
Ausschuss entsandt, wobei die
Entsendung der beiden
Anteilseignervertreter auf Vorschlag
der Vertreter der Anteilseigner im
Aufsichtsrat und die Entsendung des
Arbeitnehmervertreters auf Vorschlag
der Vertreter der Arbeitnehmer im
Aufsichtsrat erfolgt. Die Entsendung in
den Gemeinsamen Ausschuss erfolgt
jeweils für die Dauer der
Mitgliedschaft des Entsandten im
Sonstige Maßnahmen mit
Auswirkungen auf die Arbeitnehmer oder
deren Vertretungen
Anderweitige Maßnahmen, die
Auswirkungen auf die Situation der
Arbeitnehmer oder deren Vertretungen
hätten, sind im Hinblick auf den
Formwechsel nicht vorgesehen oder
(10) Fortgeltung von Beschlüssen der
Die dem Vorstand der CompuGroup Medical
SE durch Beschluss der Hauptversammlung
vom 10. Mai 2017 unter
Tagesordnungspunkt 6 lit. a) erteilte
Schuldverschreibungen mit der
Möglichkeit zum Ausschluss des
Bezugsrechts gilt nach dem Formwechsel
der Gesellschaft zugunsten der
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -9-
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA und im
Übrigen inhaltlich unverändert
fort, soweit sie zum Zeitpunkt des
Wirksamwerdens des Formwechsels noch
besteht und nicht ausgenutzt worden
ist; ebenso bleiben etwaige, auf
Grundlage der Ermächtigung noch vor
Wirksamwerden des Formwechsels
ausgegebene Schuldverschreibungen in
ihrem Bestand von dem Formwechsel der
Gesellschaft in die CompuGroup Medical
SE & Co. KGaA unberührt.
Bezugsrechten (Aktienoptionen)
(Aktienoptionsprogramm 2019), gilt nach
dem Formwechsel der Gesellschaft nach
Maßgabe der folgenden Anpassungen
Bezugsrechte (Aktienoptionen) können
ausschließlich auf auf den Namen
lautende Aktien der CompuGroup Medical
SE & Co. KGaA gewährt werden; der Kreis
der Bezugsberechtigten der Gruppe 1
wird im Hinblick auf die abweichende
Organstruktur der CompuGroup Medical SE
& Co. KGaA dahingehend angepasst, dass
ab Wirksamwerden des Formwechsels
anstelle des dann nicht mehr
existierenden Vorstands der CompuGroup
Medical SE die geschäftsführenden
Direktoren der persönlich haftenden
Management SE berechtigt sind.
Ermächtigung zum Erwerb und zur
unter Tagesordnungspunkt 9 erteilte
Verwendung, einschließlich der
Einziehung eigener Aktien gemäß §
71 Abs. 1 Nr. 8 AktG gilt nach dem
Formwechsel der Gesellschaft zugunsten
der persönlich haftenden
Gesellschafterin der durch den
Formwechsel entstehenden CompuGroup
Medical SE & Co. KGaA und im
ist, wobei eigene Aktien auch zur
Erfüllung von unter dem
Aktienoptionsprogramm 2019 nach
Wirksamwerden des Formwechsels an
geschäftsführende Direktoren der
gewährten Aktienoptionen verwendet
Im Übrigen gelten alle weiteren
Beschlüsse der Hauptversammlung der
CompuGroup Medical SE, soweit sie zum
Handelsregister noch nicht erledigt
sind oder sich nicht durch den
Formwechsel erledigen, unverändert in
fort. Aus Gründen rechtlicher Vorsicht
und im Hinblick auf die Neuschaffung
des Genehmigten Kapitals 2020 (vgl.
oben, Ziffer (4)) wird die von der
SE am 18. Mai 2016 unter
Tagesordnungspunkt 6 lit. a) dem
Vorstand erteilte Ermächtigung, das
Grundkapital der Gesellschaft bis zum
17. Mai 2021 mit Zustimmung des
Aufsichtsrates einmalig oder in
Teilbeträgen mehrmals durch Ausgabe
neuer Aktien gegen Bar- und/oder
Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR
26.609.675,00 zu erhöhen, aufschiebend
bedingt auf das Wirksamwerden des
Handelsregister aufgehoben.
(11) Kosten
Die Kosten für den Formwechsel trägt
die Gesellschaft im Gesamtbetrag von
bis zu EUR 3.000.000,00 (in Worten:
drei Millionen Euro).
(12) Anweisung an den Vorstand
Anmeldung des Formwechsels der
Medical SE & Co. KGaA zur Eintragung im
Handelsregister erst dann vorzunehmen,
wenn sämtliche Voraussetzungen für die
Zulassung der Aktien der CompuGroup
Medical SE & Co. KGaA zum Börsenhandel
vorliegen, ausgenommen solcher
Voraussetzungen, die von der Eintragung
des Formwechsels im Handelsregister
selbst abhängen.
c. *Beitritt der CompuGroup Medical
Management SE als persönlich haftende
Gesellschafterin und Genehmigung der
Gemäß §§ 240 Abs. 2 Satz 2, 221 Satz 1, 2
UmwG muss die CompuGroup Medical Management SE
ihren Beitritt als persönlich haftende
Gesellschafterin der CompuGroup Medical SE &
Co. KGaA erklären und die Satzung der
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA genehmigen.
Die Beitritts- und Genehmigungserklärung bedarf
der notariellen Beurkundung (§§ 240 Abs. 2 Satz
2, 221 Satz 1, 2 UmwG).
Die Beitritts- und Genehmigungserklärung durch
die CompuGroup Medical Management SE soll mit
separater notarieller Urkunde im Rahmen der
Hauptversammlung am 13. Mai 2020 erfolgen. Ein
nicht zu fassen. Es soll daher nach
entsprechender Erklärung der CompuGroup Medical
Management SE Folgendes protokolliert werden:
'Die CompuGroup Medical Management SE, die in
der Gesellschaft neuer Rechtsform die Stellung
als einzige persönlich haftende
Gesellschafterin übernehmen soll, erklärt
hiermit ihren Beitritt als persönlich haftende
Gesellschafterin zu der Gesellschaft neuer
Rechtsform in Form einer Kommanditgesellschaft
auf Aktien unter der Firma CompuGroup Medical
SE & Co. KGaA und genehmigt hiermit die unter
Tagesordnungspunkt 7 festgestellte und
beschlossene Satzung der CompuGroup Medical SE
& Co. KGaA mit dem sich aus der _Anlage 1_ _der
Einladung zur Hauptversammlung am 13. Mai 2020
ergebenden Wortlaut, gegebenenfalls
einschließlich unter Tagesordnungspunkt 7
von der Hauptversammlung beschlossener
Anpassungen der Satzung._'
d. *Fortbestehen der Bestellung des
Abschlussprüfers und
Konzernabschlussprüfers für das
Geschäftsjahr 2020 sowie des Prüfers für
Gemäß § 197 Satz 1 UmwG in Verbindung mit
§§ 278 Abs. 3, 30 Abs. 1 Satz 1 AktG hat die
CompuGroup Medical Management SE, die in ihrer
Funktion als persönlich haftende
Co. KGaA bei Anwendung der
Gründungsvorschriften des Aktiengesetzes die
Rechtsstellung der Gründerin des Rechtsträgers
neuer Rechtsform übernimmt (§ 245 Abs. 2 Satz 1
UmwG), den Abschlussprüfer für das erste Voll-
oder Rumpfgeschäftsjahr zu bestellen. Die
Bestellung bedarf der notariellen Beurkundung
(§ 197 Satz 1 UmwG in Verbindung mit §§ 278
Abs. 3, 30 Abs. 1 Satz 2 AktG).
Dementsprechend soll die persönlich haftende
Gesellschafterin CompuGroup Medical Management
SE erklären, dass die der Hauptversammlung am
13. Mai 2020 unter Tagesordnungspunkt 5 zur
Beschlussfassung vorgeschlagene Bestellung der
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Sitz:
Berlin, Zweigniederlassung Frankfurt am Main,
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -10-
2020 und für das erste Quartal 2021 - für den
Fall der Annahme des Beschlussvorschlags durch
die Hauptversammlung - nach Wirksamwerden des
Formwechsels fortbesteht. Die Erklärung soll
mit separater notarieller Urkunde im Rahmen der
'Die der Hauptversammlung am 13. Mai 2020 unter
Tagesordnungspunkt 5 zur Beschlussfassung
vorgeschlagene Bestellung der KPMG AG
2020 und für das erste Quartal 2021 besteht -
für den Fall der Annahme des
Beschlussvorschlags durch die Hauptversammlung
- nach Wirksamwerden des Formwechsels fort.'
8. *Wahl der Mitglieder des Aufsichtsrats der
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA*
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft wird sich
nach Wirksamwerden des unter vorstehendem
Tagesordnungspunkt 7 zur Beschlussfassung
vorgeschlagenen Formwechsels der CompuGroup
Medical SE in die CompuGroup Medical SE & Co.
KGaA nach anderen als den derzeit geltenden
Vorschriften zusammensetzen. Das Amt der
Medical SE endet daher jeweils kraft Gesetzes
mit Wirksamwerden des Formwechsels durch dessen
Eintragung im Handelsregister. Dementsprechend
ist eine Neuwahl der Aufsichtsratsmitglieder
des Rechtsträgers neuer Rechtsform, also der
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA, erforderlich.
Der Aufsichtsrat der CompuGroup Medical SE &
Co. KGaA besteht aus zwölf Mitgliedern und
setzt sich nach §§ 278 Abs. 3, 96 Abs. 1, 1.
Fall, 101 Abs. 1 AktG, §§ 1 Abs. 1, 5 Abs. 1
Satz 1, 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG und § 11
Abs. 1, 2 der Satzung der CompuGroup Medical SE
& Co. KGaA aus sechs Aufsichtsratsmitgliedern
der Anteilseigner, die von der Hauptversammlung
nach den Bestimmungen des Aktiengesetzes
gewählt werden, und aus sechs
Aufsichtsratsmitgliedern der Arbeitnehmer, die
von den Arbeitnehmern nach den Bestimmungen des
Mitbestimmungsgesetzes gewählt werden,
Nach §§ 278 Abs. 3, 96 Abs. 2 Satz 1 AktG muss
sich der Aufsichtsrat zudem zu mindestens 30 %
aus Frauen und zu mindestens 30 % aus Männern
zusammensetzen (Mindestanteilsgebot). Der
Mindestanteil ist vom Aufsichtsrat insgesamt zu
erfüllen (§§ 278 Abs. 3, 96 Abs. 2 Satz 2
AktG). Widerspricht die Seite der
Anteilseigner- oder der Arbeitnehmervertreter
auf Grund eines mit Mehrheit gefassten
Beschlusses vor der Wahl der Gesamterfüllung
gegenüber dem Aufsichtsratsvorsitzenden, so ist
der Mindestanteil für diese Wahl von der Seite
der Anteilseigner und der Seite der
Arbeitnehmer getrennt zu erfüllen (§§ 278 Abs.
3, 96 Abs. 2 Satz 3 AktG). Es ist in allen
Fällen auf volle Personenzahlen mathematisch
auf- beziehungsweise abzurunden (§§ 278 Abs. 3,
96 Abs. 2 Satz 4 AktG).
Der Gesamterfüllung des vorgenannten
Mindestanteilsgebots wurde nicht nach §§ 278
Abs. 3, 96 Abs. 2 Satz 3 AktG widersprochen. Im
Aufsichtsrat der CompuGroup Medical SE & Co.
KGaA müssen daher mindestens vier Sitze von
Frauen und mindestens vier Sitze von Männern
besetzt sein, um das Mindestanteilsgebot nach
§§ 278 Abs. 3, 96 Abs. 2 Satz 1, 2 AktG zu
Mitgliedern des Aufsichtsrats der CompuGroup
Medical SE & Co. KGaA zu wählen:
* Herr Philipp von Ilberg, Geschäftsführer
der Mayer Sitzmöbel Verwaltungs-GmbH, der
persönlich haftenden Gesellschafterin der
Mayer Sitzmöbel GmbH & Co. KG, Redwitz a.
d. Rodach, und der MINX Fashion GmbH,
Volkach, wohnhaft in Bamberg;
Frankfurt am Main, wohnhaft in Hamburg;
* Frau Dr. Bettina Volkens, selbständige
Juristin, wohnhaft in Königstein im
* Herr Mathias Störmer, freiberuflicher
Projektleiter bei der ALBA Services
Holding GmbH, Berlin, wohnhaft in
* Herr Prof. Dr. Martin Köhrmann,
stellvertretender Direktor der Klinik für
Neurologie am Universitätsklinikum Essen,
wohnhaft in Essen, sowie
* Herr Dr. Michael Fuchs, Mitglied des
Deutschen Bundestages a.D.,
freiberuflicher Berater bei der WMP
EuroCom AG, Berlin, wohnhaft in Koblenz.
Die Bestellung erfolgt jeweils mit Wirkung ab
Wirksamwerden des unter vorstehendem
Handelsregister. Die Bestellung erfolgt jeweils
bis zur Beendigung der ordentlichen
Amtszeit beschließt, wobei das Jahr, in
welchem die Amtszeit beginnt, nicht
mitgerechnet wird.
sie jeweils den zu erwartenden Zeitaufwand
aufbringen können. Der Aufsichtsrat ist
überzeugt, dass seine Mitglieder in der
vorgeschlagenen Zusammensetzung insgesamt über
die zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der
Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten
und fachlichen Erfahrungen verfügen.
unabhängiger Mitglieder an. Die vorstehend zur
sind als unabhängig im Sinne der Empfehlungen
anzusehen. Es bestehen keine persönlichen oder
geschäftlichen Beziehungen eines der
ansehen würde. Dies gilt nach Einschätzung der
Anteilseignerseite.
Von den vorgeschlagenen Kandidaten für die Wahl
in den Aufsichtsrat qualifizieren sich sowohl
Herr Philipp von Ilberg als auch Herr Mathias
Störmer unter anderem aufgrund ihrer bisherigen
Tätigkeiten und Erfahrungen als
Wirtschaftsanwalt und als Geschäftsführer bzw.
Vorsitzender des Vorstands von
Wirtschaftsunternehmen als Finanzexperten im
Sinne der §§ 278 Abs. 3, 100 Abs. 5 AktG. Die
vorgeschlagenen Vertreter der Anteilseigner im
KGaA sind in ihrer Gesamtheit mit dem Sektor,
in dem die Gesellschaft tätig ist, vertraut.
wird darauf hingewiesen, dass Herr Philipp von
Ilberg im Falle der Wahl zum Mitglied des
Aufsichtsrats als Vorsitzender des
gemäß § 278 Abs. 3 i.V.m. § 125 Abs. 1
Satz 5 AktG sowie jeweils ein Lebenslauf der
Kandidaten, sind unter *Abschnitt IV.* dieser
Einladung zur Hauptversammlung abgedruckt.
Die Wahl der Arbeitnehmervertreter im
KGaA erfolgt nach Maßgabe der gesetzlichen
Regelungen nach Wirksamwerden des Formwechsels
durch dessen Eintragung im Handelsregister (s.
hierzu auch die beschriebenen Folgen des
Formwechsels für die Arbeitnehmer und ihre
Vertretungen unter Ziffer (9) des vorstehenden
Tagesordnungspunktes 7).
Kandidaten der Anteilseignervertreter
für den Aufsichtsrat der CompuGroup Medical SE
(Angaben gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG,
Lebensläufe der Kandidaten)
Herr Dr. Klaus Esser ist Mitglied in folgenden anderen
gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten:
Herr Dr. Klaus Esser ist Mitglied in folgenden
Herr Prof. Dr. Daniel Gotthardt ist Mitglied in
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -11-
- Mitglied im Aufsichtsrat der ProMinent GmbH,
Frau Dr. Ulrike Handel ist Mitglied in folgenden
- Mitglied im Verwaltungsrat der Namics AG, St.
Gallen, Schweiz.
Herr Thomas Seifert ist Mitglied in folgenden anderen
Herr Thomas Seifert ist Mitglied in folgenden
- Mitglied im Board of Directors der IPG
Photonics Corporation, Oxford, Massachusetts,
*Lebenslauf von Herrn Dr. Klaus Esser*
Herr *Dr. Klaus Esser*, wohnhaft in München
Ausgeübter Beruf: Geschäftsführer der Klaus Esser
Verwaltungs GmbH, Düsseldorf
*Persönliche Daten:*
Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten
in Genf, München und Tübingen
MBA-Studium an der Universität Boston
*Lebenslauf und beruflicher Werdegang:*
Herr Dr. Esser war nach Abschluss seiner Ausbildung
zunächst von 1976 bis 1977 als Rechtsanwalt in New York
tätig. Von 1978 bis 2000 war Herr Dr. Esser für
Mannesmann tätig, unter anderem als Leiter der
Steuerabteilung, als Finanzvorstand der Mannesmann
Demag AG, als Finanzvorstand des Konzerns, als Vorstand
für den Bereich Telekommunikation und zuletzt als
Vorstandsvorsitzender. Ab dem Jahr 2000 bis 2014 war
Herr Dr. Esser Geschäftsführer bei der Private
Equity-Gesellschaft General Atlantic GmbH.
Herr Dr. Esser ist seit dem Jahr 2003 Mitglied des
Aufsichtsrats der CompuGroup Medical SE und seit 2014
Ein vollständiger Lebenslauf von Herrn Dr. Klaus Esser
ist auch auf der Internetseite der Gesellschaft unter
*Lebenslauf von Herrn Prof. Dr. Daniel Gotthardt*
Herr *Prof. Dr. Daniel Gotthardt*, wohnhaft in
Ausgeübter Beruf: Geschäftsführer der Mediteo GmbH,
Heidelberg, sowie einziges Mitglied des Vorstands der
Gotthardt Healthgroup AG, Heidelberg, und der XLHealth
Studium der Humanbiologie an der Universität Marburg
Durchführung der Promotion am Max-Planck-Institut für
Medizinische Forschung, Heidelberg, und dem Imperial
College of Science, Technology and Medicine, London
Habilitation und Venia legendi für das Fach Innere
Herr Prof. Dr. Daniel Gotthardt studierte Medizin an
der Universität Heidelberg und promovierte am
Max-Planck-Institut für medizinische Forschung sowie
dem Imperial College in London. Weitere
Forschungsaufenthalte absolvierte Herr Prof. Dr. Daniel
Gotthardt am Mount Sinai Hospital, New York, und am
Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und
Genetik, Dresden. Im Jahr 2011 habilitierte sich Herr
Prof. Dr. Daniel Gotthardt für das Fach Innere Medizin.
Herr Prof. Dr. Gotthardt ist Geschäftsführer der
Mediteo GmbH sowie einziges Mitglied des Vorstands der
Gotthardt Healthgroup AG und der XLHealth AG und war
zuvor dreizehn Jahre in der Medizinischen Klinik IV am
Universitätsklinikum Heidelberg tätig, zuletzt als
geschäftsführender Oberarzt.
Herr Prof. Dr. Daniel Gotthardt ist seit dem Jahr 2003
Mitglied des Aufsichtsrats der CompuGroup Medical SE.
Neben seiner Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der
CompuGroup Medical SE ist Herr Prof. Dr. Daniel
Gotthardt Mitglied im Aufsichtsrat der ProMinent GmbH,
Ein vollständiger Lebenslauf von Herrn Prof. Dr. Daniel
Gotthardt ist auch auf der Internetseite der
*Lebenslauf von Frau Dr. Ulrike Handel*
Frau *Dr. Ulrike Handel*, wohnhaft in Hamburg
Ausgeübter Beruf: Geschäftsführerin der Dentsu Aegis
Network Germany GmbH, Frankfurt am Main
Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der
Abschluss in Medienmanagement an der Hochschule für
Musik und Theater Hannover und an der School of
Journalism and Mass Communication, University of
Promotion an der Amsterdam School of Communication
Research (ASCoR)
Frau Dr. Ulrike Handel hat einen Abschluss in
Wirtschaftswissenschaften sowie Medienmanagement in
Hannover und an der University of Wisconsin, Madison.
Promoviert hat Frau Dr. Handel an der Amsterdam School
of Communication Research. Nach Abschluss ihrer
Ausbildung war Frau Dr. Handel zunächst elf Jahre lang
für die Axel Springer SE tätig. Sodann folgte eine
Tätigkeit für die ad pepper media International N.V.,
dort verantwortete sie seit 2013 als
Vorstandsvorsitzende den Turnaround und das nachhaltige
Wachstum der gesamten Gruppe. Frau Dr. Handel ist heute
Geschäftsführerin der Dentsu Aegis Network Germany
GmbH, Frankfurt am Main.
Frau Dr. Ulrike Handel ist seit dem Jahr 2017 Mitglied
des Aufsichtsrats der CompuGroup Medical SE und bringt
insoweit umfassende Erfahrungen in der Digitalbranche
mit. Neben ihrer Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der
CompuGroup Medical SE ist Frau Dr. Handel Mitglied im
Verwaltungsrat der Namics AG, St. Gallen (Schweiz).
Ein vollständiger Lebenslauf von Frau Dr. Ulrike Handel
*Lebenslauf von Herrn Thomas Seifert*
Herr *Thomas Seifert*, wohnhaft in San Francisco,
Ausgeübter Beruf: Chief Financial Officer (CFO) der
Cloudflare, Inc., San Francisco, Vereinigte Staaten von
Staatsangehörigkeit: US-amerikanisch
Studium der Betriebswirtschaftslehre (Diplom-Kaufmann)
an der Friedrich-Alexander-Universität,
Aufbaustudium (Master in Economics) an der Wayne State
University, Detroit, USA
Herr Seifert erlangte seinen Abschluss als
Diplom-Kaufmann an der Friedrich-Alexander-Universität
in Erlangen-Nürnberg und setzte seine universitäre
Ausbildung mit einem Masterstudium in Economics an der
Wayne State University in Detroit, USA, fort. Danach
war Herr Seifert ab dem Jahr 1990 weltweit in
verschiedenen Führungspositionen sowie als CEO und CFO
tätig. Unter anderem war Herr Seifert von 2014 bis 2017
als Executive Vice President und CFO bei der Symantec
Corp. in Kalifornien, USA, tätig. Herr Seifert ist seit
2014 Mitglied im Board of Directors und leitet den
Prüfungsausschuss der IPG Photonics Corporation,
Massachusetts, USA. Seit 2017 ist er Chief Financial
Officer (CFO) der Cloudflare, Inc., San Francisco, USA.
In dieser Position verantwortet er unter anderem das
globale Finanzwesen der Cloudflare, Inc.
Herr Thomas Seifert ist seit dem Jahr 2018 Mitglied des
Aufsichtsrats der CompuGroup Medical SE.
Ein vollständiger Lebenslauf von Herrn Thomas Seifert
Schriftlicher Bericht des Vorstands gemäß §§ 203
Abs. 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG über die Gründe
für die Ermächtigung der persönlich haftenden
Gesellschafterin, bei der Ausnutzung des Genehmigten
Kapitals 2020
Aktionäre auf die neuen Aktien auszuschließen
Unter Tagesordnungspunkt 7 der ordentlichen
Hauptversammlung am 13. Mai 2020 schlagen Vorstand und
Aufsichtsrat einen Formwechsel der CompuGroup Medical
SE in die CompuGroup Medical SE & Co. KGaA vor.
Bestandteil des Umwandlungsbeschlusses ist unter
anderem die Feststellung der Satzung der CompuGroup
Medical SE & Co. KGaA mit dem sich aus der *Anlage 1*
dieser Einladung zur Hauptversammlung ergebenden
Wortlaut (vgl. Tagesordnungspunkt 7, lit. b. Ziffer
Mit der Feststellung der Satzung der CompuGroup Medical
SE & Co. KGaA soll unter anderem anstelle des bisher
bei der Gesellschaft bestehenden Genehmigten Kapitals
(§ 4 Abs. 4 der Satzung der CompuGroup Medical SE) das
Genehmigte Kapital 2020 mit dem sich aus § 4 Abs. 3 der
*Anlage 1* dieser Einladung zur Hauptversammlung
ergebenden Wortlaut für die Zeit ab Wirksamwerden des
Formwechsels der Gesellschaft in eine KGaA durch dessen
Eintragung im Handelsregister neu geschaffen werden.
Die bisherige Ermächtigung im Rahmen des Genehmigten
Kapitals gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung der
CompuGroup Medical SE endet am 17. Mai 2021;
dementsprechend soll bereits jetzt im Rahmen des
Formwechsels ein neues genehmigtes Kapital (Genehmigtes
Kapital 2020) geschaffen werden.
Das Genehmigte Kapital 2020 ist in § 4 Abs. 3 der
vorgeschlagenen Satzung der CompuGroup Medical SE & Co.
KGaA vorgesehen. Hiernach ist die persönlich haftende
Gesellschafterin ermächtigt, das Grundkapital mit
Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf
den Namen lautender Stückaktien (Stammaktien) gegen
Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um
insgesamt bis zu EUR 26.609.675,00 (in Worten:
sechsundzwanzig Millionen
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -12-
sechshundertneuntausendsechshundertfünfundsiebzig Euro)
zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2020). Die Ermächtigung
ist bis zum 12. Mai 2025 befristet.
Das Genehmigte Kapital 2020 soll es der Gesellschaft
ermöglichen, sich bei Bedarf zügig und flexibel
Eigenkapital zu günstigen Konditionen zu beschaffen.
Im Fall der Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2020
ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht zu
gewähren. Das Bezugsrecht kann den Aktionären auch in
der Weise eingeräumt werden, dass die neuen Aktien von
einem oder mehreren Kreditinstituten oder Unternehmen
im Sinne von § 186 Abs. 5 Satz 1 AktG mit der
Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Dies kann
aus abwicklungstechnischen Gründen sinnvoll sein. Eine
Beschränkung des Bezugsrechts der Aktionäre liegt darin
Das Bezugsrecht kann jedoch von der persönlich
haftenden Gesellschafterin mit Zustimmung des
Aufsichtsrats bei der Ausnutzung des Genehmigten
Kapitals 2020 in bestimmten Fällen ausgeschlossen
Die Ermächtigung sieht zunächst vor, dass die
persönlich haftende Gesellschafterin ermächtigt ist,
Aktionäre auszuschließen, um Spitzenbeträge vom
Bezugsrecht auszunehmen. Der Ausschluss des
Bezugsrechts für Spitzenbeträge gemäß § 4 Abs. 3
Unterabs. 2 lit. a. der vorgeschlagenen Satzung der
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA ist eine
Maßnahme, die aus technischen Gründen zur
Durchführung einer Kapitalerhöhung, insbesondere zur
Herstellung eines praktikablen Bezugsverhältnisses,
erforderlich und angemessen ist. Ohne den Ausschluss
des Bezugsrechts für Spitzenbeträge würde insbesondere
bei einer Kapitalerhöhung um runde Beträge die
technische Durchführung der Kapitalerhöhung erheblich
erschwert. Die als freie Spitzen vom Bezugsrecht der
Aktionäre ausgeschlossenen neuen Aktien werden entweder
durch den Verkauf über die Börse oder in sonstiger
Weise bestmöglich durch die Gesellschaft verwertet. Die
Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss ist damit
Die vorgeschlagene Satzung sieht daneben in § 4 Abs. 3
Unterabs. 2 lit. b. vor, dass die persönlich haftende
Gesellschafterin mit Zustimmung des Aufsichtsrats das
Bezugsrecht der Aktionäre zur Gewinnung von
Sacheinlagen, insbesondere im Rahmen von
Unternehmen oder von sonstigen Vermögensgegenständen
oder von Ansprüchen auf den Erwerb von sonstigen
Vermögensgegenständen einschließlich Forderungen
gegen die Gesellschaft oder gegen von ihr im Sinne des
§ 17 AktG abhängige Unternehmen, ausschließen
kann. Die Gesellschaft soll hierdurch in die Lage
versetzt werden, durch Akquisitionen ihre
Wettbewerbsfähigkeit auch weiterhin zu stärken und
dadurch langfristige und kontinuierliche
Ertragszuwächse zu ermöglichen. Die Gesellschaft soll
die Möglichkeit erhalten, auf nationalen und
internationalen Märkten schnell und flexibel auf
vorteilhafte Angebote oder sich sonst bietende
Gelegenheiten zum Erwerb von Unternehmen oder Teilen
von Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen
reagieren zu können. Gleiches gilt für den Erwerb von
sonstigen, etwa mit einem Akquisitionsvorhaben in
Zusammenhang stehenden Vermögensgegenständen oder
Ansprüchen auf den Erwerb von Vermögensgegenständen
einschließlich Forderungen gegen die Gesellschaft
oder gegen von ihr abhängige Unternehmen.
Erfahrungsgemäß verlangen Eigentümer interessanter
Akquisitionsobjekte als Gegenleistung für die
Veräußerung oftmals nicht Geld, sondern Aktien. Im
Wettbewerb um attraktive Beteiligungen oder
Vermögensgegenstände können sich daher Vorteile
ergeben, wenn einem Verkäufer als Gegenleistung neue
Aktien der Gesellschaft angeboten werden können. Da
eine Ausgabe von Aktien bei sich abzeichnenden
Erwerbsinteressenten kurzfristig erfolgen muss, kann
dies im Regelfall nicht von der grundsätzlich nur
einmal jährlich stattfindenden (ordentlichen)
Hauptversammlung beschlossen werden. Daher ist die
Schaffung eines genehmigten Kapitals mit der
entsprechenden Möglichkeit zum Ausschluss des
Bezugsrechts, auf das die persönlich haftende
Gesellschafterin mit Zustimmung des Aufsichtsrats
schnell zugreifen kann, erforderlich.
Die persönlich haftende Gesellschafterin hat jeweils im
Einzelfall sorgfältig prüfen, ob sie von der
Ermächtigung zur Ausnutzung des Genehmigten Kapitals
2020 unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre
Gebrauch machen soll, sobald sich Möglichkeiten zur
Akquisition konkretisieren sollten. Ein Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre ist nur dann zulässig, wenn
der Erwerb gegen Ausgabe von Aktien der Gesellschaft im
wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft und der
Aktionäre liegt. Der Ausgabebetrag für die neuen Aktien
würde dabei von der persönlich haftenden
Gesellschafterin mit Zustimmung des Aufsichtsrates
unter Berücksichtigung der Interessen der Gesellschaft
und der Aktionäre festgelegt werden. Konkrete
Erwerbsvorhaben, zu deren Durchführung das Grundkapital
unter Bezugsrechtsausschluss erhöht werden soll,
In § 4 Abs. 3 Unterabs. 2 lit. c. sieht die
vorgeschlagene Satzung der CompuGroup Medical SE & Co.
KGaA die Ermächtigung der persönlich haftenden
Gesellschafterin vor, mit Zustimmung des Aufsichtsrats
das Bezugsrecht der Aktionäre bei einer Kapitalerhöhung
gegen Bareinlagen auszuschließen, wenn der
Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenpreis der
wesentlich unterschreitet (sogenannter vereinfachter
Bezugsrechtsausschluss). Die Nutzung dieser Möglichkeit
zum Bezugsrechtsausschluss kann zweckmäßig sein,
um günstige Marktverhältnisse schnell und flexibel
auszunutzen und einen hierbei entstehenden
Kapitalbedarf gegebenenfalls auch sehr kurzfristig zu
decken. Die bei Einräumung eines Bezugsrechts
erforderliche zweiwöchige Bezugsfrist lässt eine
vergleichbar kurzfristige Reaktion auf aktuelle
Marktverhältnisse nicht zu. Ferner können wegen der
Volatilität der Aktienmärkte marktnahe Konditionen in
der Regel nur dann erzielt werden, wenn die
Gesellschaft hieran nicht über einen längeren Zeitraum
gebunden ist. Bei Einräumung eines Bezugsrechts ist
nach den gesetzlichen Vorgaben erforderlich, dass der
endgültige Bezugspreis spätestens drei Tage vor Ablauf
der Bezugsfrist bekannt gegeben wird. Es besteht daher
bei Einräumung eines Bezugsrechts ein höheres
Marktrisiko - insbesondere das über mehrere Tage
bestehende Kursänderungsrisiko -, als bei einer
bezugsrechtsfreien Ausgabe. Für eine erfolgreiche
Platzierung sind daher bei Einräumung eines
Bezugsrechts regelmäßig entsprechende
Sicherheitsabschläge auf den aktuellen Börsenkurs
erforderlich; dies führt in der Regel zu ungünstigeren
Konditionen für die Gesellschaft als bei einer unter
Ausschluss des Bezugsrechts durchgeführten
Kapitalerhöhung. Durch den Ausschluss des Bezugsrechts
wird somit eine Platzierung nahe am Börsenkurs
ermöglicht. Auch ist bei Gewährung eines Bezugsrechts
wegen der Ungewissheit hinsichtlich der Ausübung der
Bezugsrechte durch die Bezugsberechtigten eine
vollständige Platzierung nicht ohne Weiteres
gewährleistet und eine anschließende Platzierung
bei Dritten in der Regel mit zusätzlichen Aufwendungen
Der rechnerisch auf die unter Ausschluss des
Bezugsrechts gemäß der vorgeschlagenen
Satzungsregelung ausgegebenen Aktien entfallende Anteil
am Grundkapital darf insgesamt die Grenze von 10 % des
Grundkapitals der Gesellschaft nicht überschreiten, und
zwar weder zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens des
Genehmigten Kapitals 2020 noch - wenn dieser Betrag
geringer ist - zum Zeitpunkt der Ausübung des
Genehmigten Kapitals 2020. In diesem Rahmen geht der
Gesetzgeber davon aus, dass es für die Aktionäre
möglich und zumutbar ist, ihre Beteiligungsquote durch
Käufe am Markt aufrechtzuerhalten.
Auf diese Begrenzung von 10 % des Grundkapitals ist der
anteilige Betrag des Grundkapitals anzurechnen, der auf
Aktien entfällt, die während der Laufzeit des
Genehmigten Kapitals 2020 aufgrund einer Ermächtigung
zur Veräußerung eigener Aktien unter Ausschluss
eines Bezugsrechts veräußert werden. Ebenso ist
anzurechnen der anteilige Betrag des Grundkapitals, der
auf Aktien entfällt, die zur Bedienung von
Bezugsrechten oder in Erfüllung von Wandlungs- oder
Optionsrechten oder Wandlungs- oder Optionspflichten
aus Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen,
Genussrechten und/oder Gewinnschuldverschreibungen
(oder Kombinationen dieser Instrumente) ausgegeben
werden, sofern die entsprechenden Schuldverschreibungen
während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals 2020 in
unter (vereinfachtem) Ausschluss des Bezugsrechts der
Aktionäre ausgegeben werden. Schließlich ist auch
der anteilige Betrag des Grundkapitals anzurechnen, der
auf Aktien entfällt, die während der Laufzeit des
Genehmigten Kapitals 2020 auf Grundlage anderer
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -13-
Kapitalmaßnahmen unter Ausschluss des Bezugsrechts
der Aktionäre in direkter oder entsprechender Anwendung
des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden. Diese
Anrechnungen dienen dem Schutz der Aktionäre, um die
Verwässerung ihrer Beteiligung möglichst gering zu
halten. Das Anrechnungsmodell ermöglicht es, dass auch
bei einer Verknüpfung von Kapitalmaßnahmen und der
Ausgabe von Schuldverschreibungen und/oder der
Veräußerung eigener Aktien die Beteiligungsquote
der Aktionäre um nicht mehr als 10 % verwässert wird.
Die gemäß der vorstehend dargestellten
Anrechnungsklausel verminderte Höchstgrenze wird mit
Wirksamwerden einer nach der Verminderung von der
Hauptversammlung beschlossenen neuen Ermächtigung zum
Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gemäß
oder entsprechend § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG wieder
erhöht, soweit die neue Ermächtigung reicht, höchstens
aber bis zu 10 % des Grundkapitals entsprechend den
Vorgaben von § 4 Abs. 3 Unterabs. 2 lit. c. Satz 1,
zweiter Halbsatz der vorgeschlagenen Satzung. In diesem
Fall hat die Hauptversammlung erneut über die
Möglichkeit zu einem vereinfachten
Bezugsrechtsausschluss beschlossen, sodass der Grund
für die Anrechnung wieder entfallen ist. Denn mit
Inkrafttreten der neuen Ermächtigung zum vereinfachten
Bezugsrechtsausschluss entfällt die durch die Ausgabe
neuer Aktien oder von Schuldverschreibungen oder die
Veräußerung eigener Aktien unter vereinfachtem
Bezugsrechtsausschluss entstandene Sperre hinsichtlich
der Ausgabe von Aktien gemäß dem Genehmigten
Kapital 2020. Da die Mehrheitsanforderungen an einen
solchen Beschluss über eine Neuerteilung mit denen
eines Beschlusses über die Ermächtigung zur Ausgabe von
Aktien unter vereinfachtem Bezugsrechtsausschluss
gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG identisch sind, ist
in der Beschlussfassung der Hauptversammlung über die
Neuerteilung einer zuvor ausgenutzten Ermächtigung zum
Bezugsrechtsausschluss gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4
AktG zugleich auch eine Bestätigung hinsichtlich des
Ermächtigungsbeschlusses im Rahmen des Genehmigten
Kapitals 2020 zur Ausgabe von Aktien unter Ausschluss
des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG zu
Im Falle der erneuten Ausübung einer Ermächtigung zum
vereinfachten Bezugsrechtsausschluss gemäß oder
entsprechend § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG erfolgt die
Anrechnung erneut. Im Ergebnis führt diese Regelung im
Zusammenspiel mit entsprechenden
Anrechnungsbestimmungen im Rahmen anderweitiger
Ermächtigungen zum vereinfachten Bezugsrechtsausschluss
gemäß oder entsprechend § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG,
insbesondere bei der Veräußerung eigener Aktien
sowie im Rahmen einer Ermächtigung zur Begebung von
Schuldverschreibungen, dazu, dass (i) die persönlich
haftende Gesellschafterin ohne erneute Beschlussfassung
der Hauptversammlung während der verbleibenden Laufzeit
des Genehmigten Kapitals 2020 die 10 %-Grenze für einen
vereinfachten Bezugsrechtsausschluss gemäß § 186
Abs. 3 Satz 4 AktG insgesamt nur einmal ausschöpfen
kann und (ii) im Falle einer erneuten Beschlussfassung
der Hauptversammlung die persönlich haftende
Gesellschafterin während der verbleibenden Laufzeit des
Genehmigten Kapitals 2020 wieder frei in der Wahl ist,
ob sie von den Erleichterungen des § 186 Abs. 3 Satz 4
AktG innerhalb der gesetzlichen Grenzen im Zusammenhang
mit der Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital
gegen Bareinlagen, der Begebung von
Schuldverschreibungen gegen Barleistung oder der
Veräußerung eigener Aktien gegen Barzahlung
Gebrauch machen möchte. In jedem Fall jedoch bleibt die
Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals auch bei der
erneuten Erteilung von Ermächtigungen gewahrt.
Das Gesetz erlaubt zudem einen Bezugsrechtsausschluss
gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG nur dann, wenn der
wesentlich unterschreitet. Ein Abschlag auf den
Börsenpreis ist grundsätzlich so niedrig zu bemessen,
wie dies nach den zum Zeitpunkt der Platzierung
vorherrschenden Marktbedingungen möglich ist,
jedenfalls nicht mehr als 5 % des Börsenkurses. Damit
haben die Aktionäre - aufgrund des börsenkursnahen
Ausgabepreises der neuen Aktien und aufgrund der
größenmäßigen Begrenzung der
bezugsrechtsfreien Kapitalerhöhung - grundsätzlich die
Möglichkeit, ihre Beteiligungsquote durch Erwerb der
erforderlichen Aktien zu annähernd gleichen Bedingungen
über die Börse aufrecht zu erhalten. Es ist daher
sichergestellt, dass in Übereinstimmung mit der
gesetzlichen Wertung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG die
Vermögens- und Beteiligungsinteressen der Aktionäre bei
einer Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2020 unter
Ausschluss des Bezugsrechts angemessen gewahrt bleiben,
während der Gesellschaft im Interesse aller Aktionäre
weitere Handlungsspielräume eröffnet werden.
Schließlich sieht die vorgeschlagene Satzung der
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in § 4 Abs. 3
Unterabs. 2 lit. d. vor, dass die persönlich haftende
Bezugsrecht der Aktionäre ausschließen kann,
soweit dies erforderlich ist, um den Inhabern oder
Gewinnschuldverschreibungen (oder Kombinationen dieser
Instrumente) mit Options- und/oder Wandlungsrechten
oder Options- und/oder Wandlungspflichten, die von der
Gesellschaft oder einer von ihr abhängigen oder im
stehenden Gesellschaft ausgegeben werden, ein
Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren,
wie es ihnen nach Ausübung von Wandlungs- oder
Optionsrechten oder bei der Erfüllung von Wandlungs-
oder Optionspflichten zustehen würde. Zur leichteren
Platzierbarkeit solcher Instrumente am Kapitalmarkt
enthalten die entsprechenden Bedingungen in der Regel
einen Verwässerungsschutz. Eine Möglichkeit des
Verwässerungsschutzes besteht darin, dass den Inhabern
oder Gläubigern solcher Instrumente bei nachfolgenden
Aktienemissionen ein Bezugsrecht auf neue Aktien
eingeräumt wird, wie es Aktionären zusteht. Sie werden
damit so gestellt, als seien sie bereits Aktionäre. Um
die Instrumente mit einem solchen Verwässerungsschutz
ausstatten zu können, muss das Bezugsrecht der
Aktionäre auf die neuen Aktien ausgeschlossen werden.
Dies dient der erleichterten Platzierung der
Instrumente und damit den Interessen der Aktionäre an
einer optimalen Finanzierungsstruktur der Gesellschaft.
Alternativ könnte zum Zweck des Verwässerungsschutzes
lediglich der Options- oder Wandlungspreis herabgesetzt
werden, soweit die Bedingungen dies zulassen. Dies wäre
in der Abwicklung für die Gesellschaft jedoch
komplizierter und kostenintensiver. Zudem würde es den
Kapitalzufluss aus der Ausübung von Options- und/oder
Wandlungsrechten oder Options- und/oder
Wandlungspflichten mindern. Denkbar wäre es auch,
Schuldverschreibungen ohne Verwässerungsschutz
auszugeben. Diese wären jedoch für den Markt wesentlich
Für den Bezugsrechtsausschluss nach allen mit § 4 Abs.
3 der Satzung der CompuGroup Medical SE & Co. KGaA
vorgeschlagenen Varianten gilt eine kumulative
Gesamtobergrenze von 20 % des Grundkapitals (§ 4 Abs. 3
Unterabs. 3 der vorgeschlagenen Satzung der CompuGroup
Medical SE & Co. KGaA). Der auf neue Aktien insgesamt
entfallende anteilige Betrag am Grundkapital, für die
das Bezugsrecht hiernach ausgeschlossen wird, darf 20 %
des Grundkapitals nicht überschreiten. Maßgeblich
für die Berechnung der 20 %-Grenze ist das vorhandene
Grundkapital am Tag der Hauptversammlung - 13. Mai 2020
-, am Tag der Eintragung der Ermächtigung oder im
Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien, je nachdem, zu
welchem dieser Zeitpunkte der Grundkapitalbetrag am
Auf diese Gesamtobergrenze sind Bezugsrechtsausschlüsse
anzurechnen, die die Gesellschaft bei anderen
Kapitalmaßnahmen nach Beginn des 13. Mai 2020
vornimmt. So verringert sich die Gesamtobergrenze
weiter um den anteiligen Betrag am Grundkapital, der
auf eigene Aktien oder auf neue Aktien aus einem
anderen genehmigten Kapital entfällt oder auf den sich
Wandlungs- oder Optionsrechte oder Wandlungs- oder
Optionspflichten aus Wandelschuldverschreibungen,
Instrumente) beziehen, die nach Beginn des 13. Mai 2020
unter Bezugsrechtsausschluss veräußert oder
ausgegeben worden sind. Dabei ist es auch als
Bezugsrechtsausschluss anzusehen, wenn die
Veräußerung oder Ausgabe in unmittelbarer oder
entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
erfolgt. Der Zweck dieser Begrenzung ist es, zugunsten
der Aktionäre den möglichen Verwässerungseffekt auf ein
Volumen von insgesamt 20 % des Grundkapitals zu
Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre wieder
aber bis zu 20 % des Grundkapitals gemäß den
Vorgaben von § 4 Abs. 3 Unterabs. 3 Satz 1 der
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -14-
vorgeschlagenen Satzung. In diesem Fall hat die
Hauptversammlung erneut über die Möglichkeit zu einem
für die Anrechnung wieder entfallen ist.
Aufsichtsrat haben in jedem Einzelfall sorgfältig zu
prüfen, ob sie von einer der Ermächtigungen zur
Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts der
Aktionäre Gebrauch machen werden. Eine Ausnutzung
dieser Möglichkeit ist nur dann zulässig, wenn dies
nach Einschätzung der persönlich haftenden
Gesellschafterin und des Aufsichtsrats im
wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft und ihrer
Über die Einzelheiten der Ausnutzung der
Ermächtigung hat die persönlich haftende
Gesellschafterin in der ordentlichen Hauptversammlung
zu berichten, die auf eine etwaige Ausgabe von Aktien
der Gesellschaft aus dem Genehmigten Kapital 2020 unter
Bezugsrechtsausschluss folgt.
für den Aufsichtsrat der CompuGroup Medical SE & Co.
(Angaben gemäß § 278 Abs. 3 i.V.m. § 125 Abs. 1
Satz 5 AktG, Lebensläufe der Kandidaten)
Herr Philipp von Ilberg ist Mitglied in folgenden
Frau Dr. Bettina Volkens ist Mitglied in folgenden
Herr Mathias Störmer ist Mitglied in folgenden anderen
Herr Mathias Störmer ist Mitglied in folgenden
Herr Prof. Dr. Martin Köhrmann ist Mitglied in
Herr Dr. Michael Fuchs ist Mitglied in folgenden
- Mitglied und Vorsitzender im Aufsichtsrat der
- Mitglied im Aufsichtsrat der WMP EuroCom AG.
*Lebenslauf von Herrn Philipp von Ilberg*
Herr *Philipp von Ilberg*, wohnhaft in Bamberg
Ausgeübter Beruf: Geschäftsführer der Mayer Sitzmöbel
Verwaltungs-GmbH, der persönlich haftenden
Gesellschafterin der Mayer Sitzmöbel GmbH & Co. KG,
Redwitz a. d. Rodach, und der MINX Fashion GmbH,
Ausbildung zum Bankkaufmann bei der BHF Bank in
Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg und
Herr Philipp von Ilberg absolvierte zunächst eine
Frankfurt am Main. Sodann studierte Herr von Ilberg
Rechtswissenschaften an der
an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 1993
bis 1995 arbeitete Herr von Ilberg für die Deutsche
Bank in Frankfurt am Main im Bereich Corporate Finance.
Ab dem Jahr 1997 war Herr von Ilberg Rechtsanwalt und
ab 2001 Partner bei der internationalen
Rechtsanwaltskanzlei Clifford Chance. Von 2003 bis 2012
war Herr von Ilberg Partner bei der internationalen
Anwaltssozietät Dewey Ballantine LLP bzw. ab 2010 Dewey
LeBoeuf LLP in Frankfurt am Main. Ab 2012 bis 2017 war
Herr von Ilberg Partner und Leiter des Frankfurter
Büros der internationalen Rechtsanwaltskanzlei
McDermott Will & Emery LLP. Seit dem Jahr 2017 ist Herr
von Ilberg Geschäftsführer der Mayer Sitzmöbel
Gesellschafterin der Mayer Sitzmöbel GmbH & Co. KG, und
der MINX Fashion GmbH.
Ein vollständiger Lebenslauf von Herrn Philipp von
Ilberg ist auch auf der Internetseite der Gesellschaft
mit. Sie wird dementsprechend auch als Kandidatin für
die Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der CompuGroup
Medical SE & Co. KGaA vorgeschlagen. Neben ihrer
Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der CompuGroup Medical
SE ist Frau Dr. Handel Mitglied im Verwaltungsrat der
Namics AG, St. Gallen (Schweiz).
*Lebenslauf von Frau Dr. Bettina Volkens*
Frau *Dr. Bettina Volkens*, wohnhaft in Königstein im
Ausgeübter Beruf: Selbständige Juristin
Studium der Rechtswissenschaften und Promotion an der
Frau Dr. Bettina Volkens begann ihre berufliche
Laufbahn nach dem Abschluss ihrer Ausbildung im Jahr
1994 als wissenschaftliche Assistentin im
Reaktorsicherheit. Von 1995 bis 1997 war Frau Dr.
Volkens als Rechtsanwältin tätig. Ab 1997 arbeitete
Frau Dr. Volkens für verschiedene Gesellschaften des
Deutsche Bahn-Konzerns, unter anderem als Mitglied des
Vorstands für Personal bei der DB Regio AG sowie als
Leiterin 'Personalentwicklung Konzern &
Konzernführungskräfte' bei der DB Mobility Logistics
AG. Ab dem Jahr 2012 bis Ende 2019 war Frau Dr. Volkens
für die Deutsche Lufthansa AG tätig, unter anderem ab
2013 als Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin
im Ressort Personal & Recht. Frau Dr. Volkens ist heute
Mitglied des Rates der Arbeitswelt des
Ein vollständiger Lebenslauf von Frau Dr. Volkens ist
*Lebenslauf von Herrn Mathias Störmer*
Herr *Mathias Störmer*, wohnhaft in Frankfurt am Main
Ausgeübter Beruf: Freiberuflicher Projektleiter bei der
ALBA Services Holding GmbH, Berlin
Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Siemens AG
(Stammhauslehre)
Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Technischen
Universität Berlin (Abschluss Diplom-Kaufmann)
Herr Mathias Störmer begann seine berufliche Laufbahn
im Jahr 1993 bei der VACUUMSCHMELZE-Gruppe (VAC) in
Hanau, einem Weltmarktführer von Spezialwerkstoffen,
deren CFO er im Jahr 2000 wurde. Ab dem Jahr 2004 bis
zum Jahr 2011 war Herr Störmer CFO der CHEMETALL-Gruppe
in Frankfurt am Main, ab dem Jahr 2012 bis zum Jahr
2016 zunächst CFO und später CEO der amedes-Gruppe in
Hamburg, einem führenden Anbieter medizinischer
Labordienstleistungen in Deutschland und Belgien. Ab
2017 bis 2018 war Herr Störmer CFO der Tönsmeier-Gruppe
in Porta Westfalica, einem führenden Unternehmen im
Bereich der Entsorgung sowie der Sammlung und
Sortierung von Abfällen mit entsprechender
Energiegewinnung hieraus. Herr Störmer ist heute als
freiberuflicher Projektleiter bei der ALBA Services
Holding GmbH, Berlin, tätig.
Ein vollständiger Lebenslauf von Herrn Mathias Störmer
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -15-
*Lebenslauf von Herrn Prof. Dr. Martin Köhrmann*
Herr *Prof. Dr. Martin Köhrmann*, wohnhaft in Essen
Ausgeübter Beruf: Stellvertretender Direktor der Klinik
für Neurologie am Universitätsklinikum Essen, wohnhaft
Studium der Humanbiologie an der Philipps-Universität
Medizinstudium an der Ruprecht-Karls-Universität
Auslandsaufenthalt im Gesundheitsstützpunkt der
'Baltistan Health and Education Foundation' in Skardu
(Königreich Baltistan, Pakistan)
Promotion an den European Molecular Biology
Laboratories (EMBL), Heidelberg, und am
Max-Planck-Institute für Entwicklungsbiologie, Tübingen
Research Fellow als Stipendiat des 'Boehringer
Ingelheim Fonds für Biomedizinische Forschung' am
Institut für Zellbiologie der Harvard Medical School,
Boston (Vereinigte Staaten von Amerika/USA)
Habilitation und Venia legendi für das Fach Neurologie
Herr Prof. Dr. Martin Köhrmann begann seine berufliche
Laufbahn als Assistenzarzt an der Neurologischen
Universitätsklinik Erlangen. Ab dem Jahr 2010 war Herr
Prof. Dr. Köhrmann Oberarzt an der Neurologischen
Universitätsklinik Erlangen, ab 2012 leitender Oberarzt
und stellvertretender Klinikdirektor. Seit dem Jahr
2016 ist Herr Prof. Dr. Köhrmann stellvertretender
Klinikdirektor der Neurologischen Universitätsklinik
Essen und seit 2018 Universitätsprofessor für klinische
Schlaganfallforschung der Universität Duisburg-Essen.
Herr Prof. Dr. Köhrmann wurde im Jahr 2014 zum
Vorsitzenden der Sektion Neurologie der DEGUM (Deutsche
Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) ernannt.
Ebenfalls im Jahr 2014 wurde Herr Prof. Dr. Köhrmann
zum Medizinischen Auditor für die Zertifizierung von
Stroke Units durch die Deutsche
Schlaganfallgesellschaft berufen. Seit 2016 ist Herr
Prof. Dr. Köhrmann Mitglied des Board of Directors der
Europäischen Schlaganfall Organisation (ESO).
Ein vollständiger Lebenslauf von Herrn Prof. Dr. Martin
Köhrmann ist auch auf der Internetseite der
*Lebenslauf von Herrn Dr. Michael Fuchs*
Herr *Dr. Michael Fuchs*, Mitglied des Deutschen
Bundestages a.D., wohnhaft in Koblenz
Ausgeübter Beruf: Freiberuflicher Berater bei der WMP
EuroCom AG, Berlin
Studium der Pharmazie an der
Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg,
sowie an der Universität Bonn
Promotion im Fach Biochemie (Dr. rer. nat.)
Stabsapotheker der Reserve bei der Deutschen Bundeswehr
Nach dem Abschluss seiner Ausbildung eröffnete Herr Dr.
Fuchs im Jahr 1977 mit seiner Ehefrau eine Apotheke in
Koblenz. Im Jahr 1980 gründete Herr Dr. Fuchs die Firma
Impex Electronic. Er führte dieses Unternehmen bis zum
Jahr 2002. Bereits während dieser Zeit engagierte sich
Herr Dr. Fuchs umfassend in der Wirtschafts- und
Verbandspolitik: Unter anderem wurde Herr Dr. Fuchs im
Jahr 1992 ins Präsidium der Bundesvereinigung Deutscher
Arbeitgeberverbände (BDA) gewählt. Von 1992 bis 2001
wirkte Herr Dr. Fuchs als Präsident des Bundesverbandes
des Deutschen Groß- und Außenhandels e.V.
(BGA). Von 1999 bis 2001 war Herr Dr. Fuchs
Gründungspräsident der Bundesvereinigung Deutscher
Handelsverbände (BDH). Im Jahr 2002 übernahm Herr Dr.
Fuchs den Vorsitz der Deutschen Gruppe der Trilateralen
Kommission, im Jahr 2010 wurde Herr Dr. Fuchs
stellvertretender Vorsitzender der Europäischen Gruppe
der Trilateralen Kommission.
Ab dem Jahr 1990 bis zum Jahr 2006 gehörte Herr Dr.
Fuchs dem Stadtrat der Stadt Koblenz an. Von 2002 bis
2017 war Herr Dr. Fuchs Mitglied des Deutschen
Bundestages der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und ab dem
Jahr 2006 bis 2011 Vorsitzender des Parlamentskreises
Mittelstand (PKM) der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Ab
2009 war Herr Dr. Fuchs einer der stellvertretenden
Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und dort
zuständig für Wirtschaft und Energie, Mittelstand und
Tourismus. Mit Ablauf der Legislaturperiode im Jahr
2017 ist Herr Dr. Fuchs aus dem Deutschen Bundestag
ausgeschieden. Herr Dr. Fuchs ist heute freiberuflicher
Berater und Mitglied im Aufsichtsrat der WMP EuroCom
Ein vollständiger Lebenslauf von Herrn Dr. Michael
Fuchs ist auch auf der Internetseite der Gesellschaft
Ab der Einberufung der Hauptversammlung sind über die
folgende Unterlagen zugänglich:
- die Einladung zur Hauptversammlung,
Gewinnverwendungsvorschlags des Vorstands für
das Geschäftsjahr 2019 (Tagesordnungspunkt 2)
sowie des schriftlichen Berichts des Vorstands
zu Tagesordnungspunkt 7 (Gründe für die
Ermächtigung der persönlich haftenden
Gesellschafterin, bei der Ausnutzung des
Genehmigten Kapitals 2020 mit Zustimmung des
Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre
auf die neuen Aktien auszuschließen);
- zu Tagesordnungspunkt 1: der festgestellte
Jahresabschluss und der gebilligte
Konzernabschluss, der Bericht über die Lage
des Konzerns und der Gesellschaft
einschließlich der Erläuterungen zu den
Angaben gemäß §§ 289a Abs. 1, 315a Abs. 1
HGB sowie der Bericht des Aufsichtsrats der
Gesellschaft, jeweils für das Geschäftsjahr
- zu Tagesordnungspunkt 7: der
Umwandlungsbericht des Vorstands,
einschließlich der dem Umwandlungsbericht
als Anlage beigefügten vorgeschlagenen Satzung
des Rechtsträgers neuer Rechtsform, der
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA, sowie
- weitergehende Erläuterungen der
Aktionärsrechte und Informationen, unter
anderem betreffend die Abhaltung der
Hauptversammlung am 13. Mai 2020 als virtuelle
Die vorgenannten Unterlagen können ab dem Zeitpunkt der
Einberufung der Hauptversammlung auch in den
Geschäftsräumen am Sitz der Gesellschaft, Maria Trost
21, 56070 Koblenz, eingesehen werden. Sie werden den
Aktionären auf Wunsch auch unverzüglich kostenlos
Der Vorstand hat mit Beschluss vom 31. März 2020 mit
Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag gemäß
den Regelungen des Art. 2 des Gesetzes zur Abmilderung
der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz-
und Strafverfahrensrecht vom 27. März 2020 (BGBl. I S.
569), namentlich gemäß § 1 Abs. 2 Satz 1, Abs. 8
Satz 2 des Gesetzes über Maßnahmen im
Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs-
und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der
Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, 'COVID-19-Gesetz'),
entschieden, dass die Hauptversammlung ohne physische
Präsenz der Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten als
virtuelle Hauptversammlung ausschließlich im Wege
elektronischer Zuschaltung (keine elektronische
Teilnahme) ('Teilnahme im Wege elektronischer
Zuschaltung') abgehalten wird und dass die
Stimmrechtsausübung der Aktionäre nur über
elektronische Briefwahl sowie Vollmachtserteilung,
nicht hingegen über eine elektronische Teilnahme,
Es erfolgt eine Bild- und Tonübertragung der gesamten
Hauptversammlung über die Internetseite der
Gesellschaft über das unter
erreichbare passwortgeschützte Investor-Portal der
CompuGroup Medical SE ('CGM-Investor-Portal').
Aktionäre oder deren Bevollmächtigte können an der
Hauptversammlung nicht physisch, sondern nur im Wege
elektronischer Zuschaltung über das CGM-Investor-Portal
teilnehmen und ihr Stimmrecht nur im Wege
elektronischer Kommunikation mittels elektronischer
Briefwahl über das CGM-Investor-Portal oder über
Vollmachtserteilung (einschließlich der
benannten Stimmrechtsvertreter) ausüben. Sie müssen
sich hierzu bis spätestens Mittwoch, 6. Mai 2020 (24:00
Uhr), in der nachstehend unter *Abschnitt VII.*
('Teilnahme an der Hauptversammlung im Wege
elektronischer Zuschaltung') angegebenen Weise unter
Nachweis ihrer Teilnahmeberechtigung bei der
Gesellschaft angemeldet haben. Am Tag der
Hauptversammlung, dem 13. Mai 2020, können sie sich
dann auf der Internetseite der Gesellschaft unter
mit den auf der ihnen zugesandten Zugangskarte
angegebenen Zugangsdaten elektronisch über das
CGM-Investor-Portal zuschalten und ab Beginn der
Hauptversammlung um 11:00 Uhr bis zu deren Beendigung
im Wege elektronischer Zuschaltung der Hauptversammlung
folgen. Die elektronische Zuschaltung ermöglicht keine
elektronische Teilnahme an der Hauptversammlung im
Sinne des § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 des
COVID-19-Gesetzes. Aktionäre oder Aktionärsvertreter,
die sich nicht rechtzeitig ordnungsgemäß zur
Teilnahme an der Hauptversammlung im Wege
elektronischer Zuschaltung angemeldet haben, können
sich nicht über das CGM-Investor-Portal zuschalten.
Das CGM-Investor-Portal wird ab Mittwoch, den 22. April
2020 (0:00 Uhr) - entsprechend dem
Nachweisstichtag/'Record Date', hierzu nachstehend
*Abschnitt VII.* - für rechtzeitig und
ordnungsgemäß angemeldete Aktionäre (und
gegebenenfalls deren Bevollmächtigte) zur Verfügung
stehen. Nach der elektronischen Zuschaltung über das
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -16-
CGM-Investor-Portal können die Teilnehmer die gesamte
Hauptversammlung in Bild und Ton in Echtzeit verfolgen.
Über das CGM-Investor-Portal können Aktionäre (und
gegebenenfalls deren Bevollmächtigte) das Stimmrecht im
Wege elektronischer Kommunikation mittels
elektronischer Briefwahl ausüben sowie Vollmacht und
Weisungen an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft
erteilen. Die Einzelheiten zur Ausübung des Stimmrechts
mittels elektronischer Briefwahl werden nachstehend
unter *Abschnitt VIII.* ('Verfahren für die Stimmabgabe
im Wege elektronischer Briefwahl') erläutert; die
Einzelheiten zur Vollmachtserteilung werden nachstehend
unter *Abschnitt IX.* ('Vertretung in der
Hauptversammlung') erläutert.
Ordnungsgemäß angemeldete Aktionäre oder
Aktionärsvertreter haben die Möglichkeit, im Wege
elektronischer Kommunikation Fragen zu stellen. Die
Einzelheiten hierzu werden nachstehend unter *Abschnitt
X.* ('Rechte der Aktionäre, Fragemöglichkeit')
Aktionäre oder Aktionärsvertreter, die ihr Stimmrecht
ausgeübt haben, haben die Möglichkeit, auf
elektronischem Wege Widerspruch gegen einen Beschluss
der Hauptversammlung zu Protokoll des Notars zu
erklären. Der Widerspruch ist bis zur Beendigung der
Hauptversammlung ausschließlich im Wege
elektronischer Kommunikation über das
CGM-Investor-Portal zu erklären. Ein persönliches
Erscheinen in der Hauptversammlung ist für die
Erklärung des Widerspruchs nicht erforderlich.
Es wird darauf hingewiesen, dass Aktionäre oder
Aktionärsvertreter das Stimmrecht nur mittels
elektronischer Briefwahl oder durch Vollmachtserteilung
elektronischer Zuschaltung
Zur Teilnahme an der Hauptversammlung im Wege
elektronischer Zuschaltung und zur Ausübung der
Aktionärsrechte, insbesondere des Stimmrechts, sind
gemäß § 19 Abs. 1 der Satzung diejenigen Aktionäre
berechtigt, die sich unter Nachweis ihrer
Teilnahmeberechtigung bis spätestens Mittwoch, 6. Mai
2020 (24:00 Uhr), bei der Gesellschaft in Textform (§
126b BGB) angemeldet haben. Die Anmeldung ist an
Als Nachweis der Teilnahmeberechtigung ist ein in
Textform (§ 126b BGB) erstellter besonderer Nachweis
erforderlich und ausreichend. Der Nachweis muss in
deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Der
des 21. Tages vor der Hauptversammlung zu beziehen,
also auf Mittwoch, den 22. April 2020 (0:00 Uhr) (sog.
Nachweisstichtag, 'Record Date').
an der Hauptversammlung im Wege elektronischer
Zuschaltung und für die Ausübung der Aktionärsrechte
als Aktionär nur, wer den Nachweis erbracht hat.
Veräußerungen oder sonstige Übertragungen der
Aktien nach dem Nachweisstichtag haben keine Bedeutung
für den Umfang und die Ausübung des gesetzlichen
Teilnahme- und Stimmrechts des bisherigen Aktionärs.
Entsprechendes gilt für den Zuerwerb von Aktien nach
dem Nachweisstichtag. Personen, die zum
danach Aktionäre werden, sind für die von ihnen
gehaltenen Aktien nur berechtigt (insbesondere
stimmberechtigt), soweit sie sich von dem bisherigen
Aktionär bevollmächtigen oder zur Rechtsausübung
ermächtigen lassen. Für die Dividendenberechtigung hat
der Nachweisstichtag keine Bedeutung.
Die Nachweise sind ausschließlich an die folgende
Anschrift der Gesellschaft zu übermitteln:
Nach fristgerechter Anmeldung und fristgerechtem
Eingang des Nachweises ihres Anteilsbesitzes bei der
Gesellschaft werden den Aktionären oder den
ordnungsgemäß Bevollmächtigten von der
Anmeldestelle Zugangskarten für die elektronische
Zuschaltung zur Hauptversammlung übersandt.
Um den rechtzeitigen Erhalt der Zugangskarten
Nachweises ihres Anteilsbesitzes an die Gesellschaft
Sorge zu tragen. Eine elektronische Zuschaltung zur
Hauptversammlung ist nur mit den auf der Zugangskarte
angegebenen Zugangsdaten möglich.
Verfahren für die Stimmabgabe im Wege elektronischer
Aktionäre oder Aktionärsvertreter können das Stimmrecht
nur im Wege elektronischer Kommunikation mittels
elektronischer Briefwahl (oder über
Vollmachtserteilung, einschließlich an die
Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft, hierzu die
Hinweise unter *Abschnitt IX.* ('Vertretung in der
Hauptversammlung')) ausüben. Eine Teilnahme an der
Hauptversammlung im Wege elektronischer Zuschaltung ist
für die Ausübung des Stimmrechts nicht erforderlich. Es
wird darauf hingewiesen, dass zur Stimmabgabe eine
ordnungsgemäße Anmeldung zur Hauptversammlung in
der vorstehend unter *Abschnitt VII.* ('Teilnahme an
der Hauptversammlung im Wege elektronischer
Zuschaltung') angegebenen Weise erforderlich ist und
dass Aktionäre zur Stimmrechtsausübung die Zugangskarte
benötigen, die ihnen nach ordnungsgemäßer
Anmeldung und ordnungsgemäßem Nachweis des
Anteilsbesitzes zur Hauptversammlung zugeschickt wird.
Die Stimmabgabe per elektronischer Briefwahl erfolgt
sowohl vor als auch während der Hauptversammlung über
erreichbare CGM-Investor-Portal unter dem Punkt
'Briefwahl'. Die Stimmabgabe ist für angemeldete
Aktionäre oder Aktionärsvertreter ab Mittwoch, den 22.
April 2020 (0:00 Uhr) - entsprechend dem
Nachweisstichtag/'Record Date', hierzu vorstehend
*Abschnitt VII.* -, und damit bereits vor dem Beginn
der Hauptversammlung am 13. Mai 2020 um 11:00 Uhr unter
Verwendung der auf der ihnen zugesandten Zugangskarte
angegebenen Zugangsdaten ebenfalls über die
über das CGM-Investor-Portal unter dem Punkt
'Briefwahl' möglich. Die Möglichkeit zur Stimmabgabe
endet nach dem Ende der Generaldebatte nach
entsprechender Ankündigung durch den
Auch bevollmächtigte Intermediäre, Stimmrechtsberater,
AktG gleichgestellte Personen können sich der
elektronischen Briefwahl bedienen.
Weitere Hinweise zur Stimmabgabe per elektronischer
Briefwahl finden sich auch auf den Zugangskarten,
welche die ordnungsgemäß angemeldeten Aktionäre
zugesandt bekommen, sowie auf der Internetseite der
Aktionäre können sich bei der Ausübung ihres
Stimmrechts und sonstiger Rechte durch einen
Bevollmächtigten, z.B. einen Intermediär, eine
einen sonstigen Dritten vertreten lassen. Die Erteilung
der Vollmacht kann gegenüber dem Bevollmächtigten oder
gegenüber der Gesellschaft erfolgen. Wir weisen darauf
hin, dass auch zur Bevollmächtigung eine ordnungs- und
fristgemäße Anmeldung und der Nachweis des
weder ein Intermediär noch eine Aktionärsvereinigung,
ein Stimmrechtsberater oder eine diesen nach § 135 Abs.
8 AktG gleichgestellte Person bevollmächtigt wird.
Zur Vollmachtserteilung kann das von der Gesellschaft
bereitgestellte Formular genutzt werden, welches mit
der Zugangskarte versandt wird (Vollmachtsformular);
das Vollmachtsformular ist auch ab der Einberufung der
zugänglich und steht dort zum Download bereit.
Ebenso kann die Vollmachtserteilung über die
'Bevollmächtigung' erfolgen.
Bei der Bevollmächtigung von Intermediären,
Stimmrechtsberatern, Aktionärsvereinigungen oder diesen
nach § 135 Abs. 8 AktG gleichgestellten Personen sind
in der Regel Besonderheiten zu beachten. Aktionäre, die
einen Intermediär, eine Aktionärsvereinigung, einen
Stimmrechtsberater oder eine diesen nach § 135 Abs. 8
AktG gleichgestellte Person bevollmächtigen wollen,
werden gebeten, etwaige Besonderheiten der
Vollmachtserteilung bei den jeweils zu
Bevollmächtigenden zu erfragen und sich mit diesen
Der Nachweis der Bevollmächtigung muss bis spätestens
12. Mai 2020, 24:00 Uhr (Zugangsdatum), durch Erklärung
gegenüber der Gesellschaft an folgende Adresse
E-Mail: CGM-HV2020@computershare.de
Der Nachweis kann auch über die Internetseite der
'Bevollmächtigung' erbracht werden; über das
CGM-Investor-Portal kann der Nachweis auch noch am Tag
der Hauptversammlung erbracht werden.
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -17-
Die genannten Übermittlungswege stehen auch zur
Erklärung gegenüber der Gesellschaft erfolgen soll, ein
erübrigt sich in diesem Fall. Der Widerruf einer
bereits erteilten Vollmacht kann unmittelbar der
Gesellschaft gegenüber nur auf dem jeweils ursprünglich
gewählten Übermittlungsweg erklärt werden.
Die Teilnahme des Bevollmächtigten im Wege
elektronischer Zuschaltung sowie die Ausübung von
Aktionärsrechten über das CGM-Investor-Portal setzt
voraus, dass der Bevollmächtigte vom Vollmachtgeber die
mit der Zugangskarte versandten Zugangsdaten erhält.
Die Nutzung der Zugangsdaten durch den Bevollmächtigten
gilt zugleich als Nachweis der Bevollmächtigung.
Intermediären, Aktionärsvereinigungen,
Stimmrechtsberatern und diesen nach § 135 Abs. 8 AktG
gleichgestellten Personen sowie sonstigen
Aktionärsvertretern, die eine Mehrzahl von Aktionären
vertreten, wird empfohlen, sich im Vorfeld der
Hauptversammlung hinsichtlich der Ausübung des
Stimmrechts mit der Anmeldestelle unter der folgenden
Adresse in Verbindung zu setzen:
Die CompuGroup Medical SE bietet ihren Aktionären
weiter die Möglichkeit, ihr Stimmrecht über eine
Vollmacht durch Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft
weisungsgebunden ausüben zu lassen. Die Vollmacht ist
in Textform oder per Telefax oder im Wege
elektronischer Kommunikation über die Internetseite der
'Bevollmächtigung' zu erteilen. Die Einzelheiten
ergeben sich aus den Unterlagen, die den Aktionären
übersandt werden. Erhalten die Stimmrechtsvertreter
mehrere Vollmachten und Weisungen, wird die als zuletzt
erteilte formgültige Vollmacht mit den entsprechenden
Weisungen als verbindlich erachtet. Bei nicht
formgültig erteilten Vollmachten werden die
Stimmrechtsvertreter solche Stimmen in der
Hauptversammlung nicht vertreten. Soweit Weisungen
nicht korrekt ausgefüllt oder nicht eindeutig erteilt
werden, werden sich die weisungsgebundenen
Stimmrechtsvertreter in Abhängigkeit vom
Abstimmungsverfahren der Stimme enthalten
beziehungsweise nicht an der Abstimmung teilnehmen. Die
Beauftragung der Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft
zur Widerspruchserklärung sowie zur Ausübung der
Fragemöglichkeit ist ausgeschlossen.
Für die Erteilung von Vollmachten und Weisungen an die
Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft in Textform oder
mittels Telefax müssen diese bis spätestens 12. Mai
2020, 24:00 Uhr (Zugangsdatum), unter folgender Adresse
Dies gilt auch für den Fall einer Änderung oder
eines Widerrufs einer zuvor in Textform oder mittels
Telefax erteilten Vollmacht oder Weisung. Die
Änderung oder der Widerruf kann nur auf dem
jeweils ursprünglich gewählten Übermittlungsweg
'Bevollmächtigung' ist die Erteilung einer Vollmacht
und von Weisungen zur Ausübung des Stimmrechts durch
Änderung und der Widerruf zuvor über das
CGM-Investor-Portal erteilter Vollmachten oder
Weisungen auch noch am Tag der Hauptversammlung bis zum
Ende der Generaldebatte möglich.
Möchte ein Teilnehmer seine elektronische Zuschaltung
zur Hauptversammlung noch vor dem Ende der
Generaldebatte beenden, so kann er ebenfalls noch bis
zum Ende der Generaldebatte über die Internetseite der
'Bevollmächtigung' Vollmacht und Weisungen an die
Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft erteilen.
Weitere Hinweise zum Vollmachtsverfahren finden sich
auch auf den Ihnen übersandten Zugangskarten und dem
Vollmachtsformular sowie auf der Internetseite der
Rechte der Aktionäre, Fragemöglichkeit
1. *Tagesordnungsergänzungsverlangen gemäß
Art. 56 Satz 2, 3 SE-VO, § 50 Abs. 2 SEAG, §
500.000,00 erreichen (dies entspricht 500.000 Aktien),
schriftlich an den Vorstand der CompuGroup Medical SE
zu richten und muss der Gesellschaft mindestens 30 Tage
vor der Hauptversammlung, also spätestens bis zum
Sonntag, 12. April 2020 (24:00 Uhr), zugehen.
Bitte richten Sie entsprechende Verlangen an folgende
oder in elektronischer Form gemäß § 126a
des Bürgerlichen Gesetzbuchs per E-Mail an:
hv@cgm.com
Verlangens im Bundesanzeiger bekanntgemacht und solchen
außerdem auf der Internetseite der Gesellschaft
2. *Gegenanträge und Wahlvorschläge gemäß
Die Aktionäre können zudem Gegenanträge zu Vorschlägen
von Vorstand und/oder Aufsichtsrat zu bestimmten
Punkten der Tagesordnung stellen sowie Wahlvorschläge
zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern oder von
Gegenanträge (nebst etwaiger Begründung) und
Wahlvorschläge von Aktionären, die vor der
Hauptversammlung zugänglich gemacht werden sollen, sind
Aktionärs, einer etwaigen Begründung und gegebenenfalls
versehen mit den nach § 127 Satz 4 AktG zu ergänzenden
Inhalten werden, nach Nachweis der Aktionärseigenschaft
des Antragstellers, den anderen Aktionären über die
zugänglich gemacht. Dabei werden nur Gegenanträge und
Wahlvorschläge von Aktionären berücksichtigt, die bis
spätestens 14 Tage vor dem Tag der Hauptversammlung,
also bis Dienstag, 28. April 2020 (24:00 Uhr), unter
der vorstehend genannten Adresse der Gesellschaft
Etwaige Stellungnahmen der Verwaltung werden ebenfalls
Daneben werden Aktionären, die dies schriftlich unter
der vorgenannten Anschrift oder telefonisch unter der
Rufnummer +49 (0)261 8000-6200 verlangen, diese
Gegenanträge, etwaigen Begründungen, Wahlvorschläge und
gegebenenfalls nach § 127 Satz 4 AktG zu ergänzende
Inhalte sowie eventuelle Stellungnahmen der Verwaltung
unverzüglich kostenlos per Briefpost übermittelt.
Von der Veröffentlichung eines Gegenantrags und einer
etwaigen Begründung sowie eines Wahlvorschlags kann die
Gesellschaft unter den in §§ 127 Satz 1, 126 Abs. 2
AktG genannten Voraussetzungen absehen.
Der Vorstand braucht Wahlvorschläge von Aktionären
außer in den Fällen des §§ 127 Satz 1, 126 Abs. 2
AktG auch dann nicht zugänglich zu machen, wenn diese
nicht den Namen, den ausgeübten Beruf und den Wohnort
der vorgeschlagenen Person und bei Vorschlägen zur Wahl
von Aufsichtsratsmitgliedern die zusätzlichen Angaben
zu deren Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu
bildenden Aufsichtsräten enthalten.
Angesichts der rein virtuellen Durchführung der
Hauptversammlung und der insoweit vorgesehenen Ausübung
des Stimmrechts mittels elektronischer Briefwahl oder
durch Vollmachtserteilung besteht kein Antragsrecht von
Aktionären oder Aktionärsvertretern in der
Hauptversammlung. Aktionäre oder Aktionärsvertreter
können daher während der Hauptversammlung keine
Gegenanträge zu Vorschlägen von Vorstand und/oder
stellen und keine Wahlvorschläge zur Wahl von
unterbreiten. Gegenanträge und Wahlvorschläge werden im
Rahmen der virtuellen Hauptversammlung jedoch als
gestellt berücksichtigt, wenn der antragstellende oder
den Wahlvorschlag unterbreitende Aktionär oder
Aktionärsvertreter ordnungsgemäß zur
Hauptversammlung angemeldet ist und wenn der
Gegenantrag oder Wahlvorschlag bis spätestens Montag,
11. Mai 2020 (24:00 Uhr), unter der vorstehend
genannten Adresse der Gesellschaft eingegangen ist.
DJ DGAP-HV: CompuGroup Medical SE: Bekanntmachung -18-
Wahlvorschläge, oder nach dem genannten Termin
eingehende Gegenanträge und Wahlvorschläge werden nicht
3. *Auskunftsrecht; Fragemöglichkeit im Wege
Das Auskunftsrecht der Aktionäre (§ 131 Abs. 1 AktG)
ist im Falle einer virtuellen Hauptversammlung nach § 1
Abs. 2 des COVID-19-Gesetzes erheblich eingeschränkt.
Die Aktionäre oder Aktionärsvertreter haben lediglich
die Möglichkeit, Fragen im Wege elektronischer
Kommunikation zu stellen (§ 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 des
COVID-19-Gesetzes). Der Vorstand kann zudem mit
Zustimmung des Aufsichtsrats festlegen, dass Fragen
spätestens am zweiten Tag vor der Hauptversammlung
einzureichen sind.
§ 1 Abs. 2 Satz 2, zweiter Halbsatz, Abs. 8 Satz 2 des
COVID-19-Gesetzes entschieden, dass Fragen bis
spätestens zwei Tage vor der Hauptversammlung, also bis
spätestens Montag, 11. Mai 2020 (24:00 Uhr), im Wege
elektronischer Kommunikation bei der Gesellschaft
einzureichen sind. Fragen sind ausschließlich in
deutscher Sprache einzureichen. Nach Ablauf der
vorstehend genannten Frist oder nicht in deutscher
Sprache eingereichte Fragen werden nicht
berücksichtigt. Zugleich hat der Vorstand mit
Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag
entschieden, dass nur solche Aktionäre oder
Aktionärsvertreter die Möglichkeit haben, Fragen zu
stellen, die sich bis spätestens Mittwoch, 6. Mai 2020
(24:00 Uhr), in der vorstehend unter *Abschnitt VII.*
elektronischer Zuschaltung') angegebenen Weise bei der
Gesellschaft ordnungsgemäß angemeldet haben.
Die Einreichung von Fragen kann nur durch angemeldete
Aktionäre oder Aktionärsvertreter unter Verwendung der
auf der ihnen zugesandten Zugangskarte angegebenen
Zugangsdaten über die Internetseite der Gesellschaft
über das CGM-Investor-Portal unter dem Punkt 'Fragen'
Der Vorstand entscheidet gemäß § 1 Abs. 2 Satz 2,
Abs. 8 Satz 2 des COVID-19-Gesetzes - abweichend von §
131 AktG - nach pflichtgemäßem, freien Ermessen
über die Beantwortung von Fragen. Ausweislich der
Gesetzesbegründung zu § 1 Abs. 2 Satz 2 des
COVID-19-Gesetzes hat die Verwaltung keinesfalls alle
Fragen zu beantworten, sie kann Fragen zusammenfassen
und im Interesse der anderen Aktionäre sinnvolle Fragen
Die Beantwortung eingereichter Fragen erfolgt in der
Hauptversammlung am 13. Mai 2020. Die Beantwortung
häufig gestellter Fragen (Frequently Asked Questions,
FAQ) bereits vorab auf der Internetseite der
Es ist derzeit vorgesehen, die Fragensteller im Rahmen
der Fragenbeantwortung grundsätzlich namentlich zu
nennen, sofern diese der namentlichen Nennung nicht
4. *Weitergehende Erläuterungen*
Aktionäre nach Art. 56 Satz 2, 3 SE-VO, § 50 Abs. 2
SEAG, § 122 Abs. 2 AktG, §§ 126 Abs. 1, 127, § 131 Abs.
1 AktG i.V.m. § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 des
COVID-19-Gesetzes sowie zur Fragemöglichkeit im Wege
elektronischer Kommunikation finden sich auf der
Veröffentlichungen auf der Internetseite der
Den Aktionären werden die Informationen gemäß §
124a Satz 1, 2 AktG im Internet auf der Internetseite
53.219.350,00 und ist eingeteilt in 53.219.350
Stückaktien. Die Zahl der Aktien, die ein Stimmrecht
gewähren, beträgt daher zum Zeitpunkt der Einberufung
53.219.350. Zum Zeitpunkt der Einberufung der
Hauptversammlung hält die Gesellschaft 4.806.709 eigene
Aktien, aus denen der Gesellschaft keine Rechte
Hinweise zum Datenschutz für Aktionäre und deren
Die CompuGroup Medical SE verarbeitet im Zusammenhang
mit der Hauptversammlung als verantwortliche Stelle im
Sinne von Art. 4 Nr. 7 der Datenschutz-Grundverordnung
('*DSGVO*') personenbezogene Daten der Aktionäre (Name
und Vorname, Anschrift, E-Mail-Adresse, Aktienzahl,
Zugangskarte), sowie gegebenenfalls von deren
gesetzlichen oder rechtsgeschäftlichen Vertretern auf
Datenschutzbestimmungen. Die Daten erhält die
CompuGroup Medical SE direkt vom Aktionär oder von
dessen depotführender Bank. Die Daten werden nur
verarbeitet, um den Aktionären und Aktionärsvertretern
die Ausübung ihrer Rechte oder Fragemöglichkeit im
Hinblick auf die Hauptversammlung zu ermöglichen und
die gesetzlichen Bestimmungen einer Hauptversammlung
einzuhalten, einschließlich der Bestimmungen des
COVID-19-Gesetzes zur Durchführung einer virtuellen
Hauptversammlung. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung
ist Art. 6 Abs. 1 lit. c) DSGVO. Wir erlauben uns, die
im Zusammenhang mit der Hauptversammlung verarbeiteten
personenbezogenen Daten für einen Zeitraum von zehn
Jahren zu speichern, soweit nicht im Falle eines
gerichtlichen oder außergerichtlichen Streitfalls
anlässlich der Hauptversammlung ein berechtigtes
Interesse besteht, die Daten länger zu speichern. Nach
Ablauf der Speicherdauer werden die Daten entweder
Die Dienstleister, welche zum Zwecke der Vorbereitung,
Durchführung und Nachbereitung der Hauptversammlung
beauftragt werden, erhalten jeweils nur solche
personenbezogenen Daten, welche für die Ausführung
ihrer Tätigkeit erforderlich sind; die Verarbeitung
erfolgt ausschließlich nach Weisung der CompuGroup
Medical SE.
Im Fall von Tagesordnungsergänzungsverlangen gemäß
Art. 56 Satz 2, 3 SE-VO, § 50 Abs. 2 SEAG, § 122 Abs. 2
AktG sowie im Fall von Gegenanträgen und
Wahlvorschlägen von Aktionären werden diese gemeinsam
mit dem Namen des das Ergänzungsverlangen oder den
Gegenantrag stellenden beziehungsweise des den
Wahlvorschlag unterbreitenden Aktionärs öffentlich
zugänglich gemacht (vgl. *Abschnitt X.* dieser
Einladung zur Hauptversammlung ('Rechte der Aktionäre,
Fragemöglichkeit'), dort Ziffern 1. und 2.).
Die personenbezogenen Daten der Aktionäre, die sich der
Hauptversammlung elektronisch zuschalten, sowie die
Daten der Aktionärsvertreter sind nach § 129 Abs. 1
Satz 2 AktG in einem Teilnehmerverzeichnis zu
Jeder Aktionär hat - bei Vorliegen der gesetzlichen
Voraussetzungen - das Recht auf Auskunft über die
erhobenen personenbezogenen Daten gemäß Art. 15
DSGVO, Berichtigung der Daten gemäß Art. 16 DSGVO,
Löschung der Daten gemäß Art. 17 DSGVO,
Einschränkung der Verarbeitung der personenbezogenen
Daten gemäß Art. 18 DSGVO, Übertragung
bestimmter personenbezogener Daten auf sie oder einen
von ihnen benannten Dritten gemäß Art. 20 DSGVO
und Widerspruch gemäß Art. 21 DSGVO.
Für diese und weitere Anfragen steht unser
betrieblicher Datenschutzbeauftragter zur Verfügung:
Weitere Informationen in Bezug auf den Datenschutz, die
damit zusammenhängende Verarbeitung von Aktionärsdaten
und zu Ihren Rechten finden Sie auf unserer
Für die Teilnahme im Wege elektronischer Zuschaltung
sowie zur Nutzung des CGM-Investor-Portals und zur
Ausübung von Aktionärsrechten benötigen Sie eine
Internetverbindung und ein internetfähiges Endgerät. Um
die Bild- und Tonübertragung der Hauptversammlung
virtuellen Hauptversammlung einen Computer, benötigen
Sie einen Browser und Lautsprecher oder Kopfhörer.
Für den Zugang zum CGM-Investor-Portal der Gesellschaft
benötigen Sie Ihre Zugangskarte, welche Sie nach
ordnungsgemäßer Anmeldung unaufgefordert übersandt
bekommen. Auf dieser Zugangskarte finden sich Ihre
individuellen Zugangsdaten, mit denen Sie sich im
CGM-Investor-Portal auf der Anmeldeseite anmelden
empfohlen - soweit möglich -, die Aktionärsrechte
(insbesondere das Stimmrecht) *bereits vor Beginn der
Hauptversammlung* auszuüben. Über das
CGM-Investor-Portal ist die Ausübung des Stimmrechts
für angemeldete Aktionäre oder Aktionärsvertreter ab
Mittwoch, den 22. April 2020 (0:00 Uhr) - entsprechend
dem Nachweisstichtag/'Record Date', hierzu vorstehend
*Abschnitt VII.* - möglich.
Die Aktionäre können die gesamte virtuelle
Hauptversammlung per Bild- und Tonübertragung im
Internet verfolgen. Die Bild- und Tonübertragung der
virtuellen Hauptversammlung und die Verfügbarkeit des
CGM-Investor-Portals kann nach dem heutigen Stand der
Technik aufgrund von Einschränkungen der Verfügbarkeit
des Telekommunikationsnetzes und der Einschränkung von
Gewährleistungen und Haftung für die Funktionsfähigkeit
sowie den Zugang zum CGM-Investor-Portal und dessen
generelle Verfügbarkeit übernehmen. Die Gesellschaft
übernimmt auch keine Verantwortung für Fehler und
Mängel der für den Online-Service eingesetzten Hard-
und Software einschließlich solcher der
eingesetzten Dienstleistungsunternehmen, soweit nicht
Vorsatz vorliegt. Die Gesellschaft empfiehlt aus diesem
Grund, frühzeitig von den oben genannten Möglichkeiten
zur Rechtsausübung, insbesondere zur Ausübung des
Koblenz, im April 2020
*CompuGroup Medical SE*
*Anlage 1:* Satzung der CompuGroup Medical SE & Co.
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA I.
*Firma, Sitz und Dauer*
1. Die Gesellschaft ist eine
Kommanditgesellschaft auf Aktien unter der
2. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Koblenz.
3. Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Zeit
*Gegenstand des Unternehmens*
1. Gegenstand des Unternehmens ist das Halten
und Verwalten von Beteiligungen an anderen
Gesellschaften des EDV-Bereichs, des Bereichs
elektronischer Netze und des Bereichs des
Gesundheitswesens, die Entwicklung, die
Produktion und der Vertrieb von Produkten
sowie der Handel mit Produkten aus dem
EDV-Bereich, aus dem Bereich elektronischer
Netze und aus dem Bereich des
Gesundheitswesens sowie die Ausführung und
Vermittlung von Dienstleistungen im
EDV-Bereich, im Bereich elektronischer Netze
und im Bereich des Gesundheitswesens.
2. Die Gesellschaft kann in den in vorstehendem
Absatz 1 genannten Geschäftsbereichen auch
selbst tätig werden. Sie ist zu allen
Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die
zur Erreichung des Gesellschaftszwecks
notwendig oder nützlich erscheinen,
insbesondere zur Gründung und zum Erwerb von
sowie zur Beteiligung an anderen Unternehmen
gleicher oder ähnlicher Art, zur
Übernahme ihrer Geschäftsführung und
Vertretung sowie zur Errichtung von
Zweigniederlassungen im In- und Ausland. Sie
kann ihre Tätigkeit auf einen Teil der in
vorstehendem Absatz 1 bezeichneten Gebiete
beschränken. Sie kann auch Unternehmen, an
denen sie mehrheitlich beteiligt ist, unter
ihrer Leitung zusammenfassen oder sich auf
die Verwaltung der Beteiligung beschränken.
*Bekanntmachungen und Informationen*
1. Die Bekanntmachungen der Gesellschaft
erfolgen ausschließlich im
Bundesanzeiger, soweit nicht das Gesetz etwas
2. Die Gesellschaft ist im Rahmen des rechtlich
Zulässigen berechtigt, Informationen an die
Aktionäre und sonstigen Inhaber zugelassener
Wertpapiere im Wege der Datenfernübertragung
Grundkapital und Aktien § 4
*Grundkapital*
1. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR
53.219.350,00 (in Worten: dreiundfünfzig
zweihundertneunzehntausenddreihundertfünfzig
Euro). Es ist eingeteilt in 53.219.350 (in
Worten: dreiundfünfzig Millionen
zweihundertneunzehntausenddreihundertfünfzig)
auf den Namen lautende Stückaktien.
2. Das bei der Umwandlung der Gesellschaft in eine
Europäische Gesellschaft (_Societas Europaea_,
_SE_) vorhandene Grundkapital wurde durch
Formwechsel des Rechtsträgers bisheriger
Rechtsform, der CompuGroup Medical AG mit Sitz
in Koblenz, erbracht. Das bei der Umwandlung
der Gesellschaft in eine Kommanditgesellschaft
auf Aktien vorhandene Grundkapital wurde durch
Rechtsform, der CompuGroup Medical SE mit Sitz
in Koblenz, erbracht.
3. Die persönlich haftende Gesellschafterin ist
ermächtigt, das Grundkapital bis zum 12. Mai
2025 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch
Ausgabe neuer, auf den Namen lautender
Stückaktien (Stammaktien) gegen Bar- und/oder
Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um
sechshundertneuntausendsechshundertfünfundsiebz
ig Euro) zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2020).
Bezugsrecht einzuräumen. Die Aktien können
dabei auch von einem oder mehreren
Kreditinstituten oder Unternehmen im Sinne des
§ 186 Abs. 5 Satz 1 AktG mit der Verpflichtung
übernommen werden, sie den Aktionären der
Gesellschaft zum Bezug anzubieten (mittelbares
Bezugsrecht). Die persönlich haftende
Gesellschafterin ist jedoch ermächtigt, mit
a. um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht
b. wenn die Aktien gegen Sacheinlage,
insbesondere im Rahmen von
Erwerb von Unternehmen,
Unternehmen oder von sonstigen
Vermögensgegenständen oder von Ansprüchen
auf den Erwerb von sonstigen
gegen von ihr im Sinne des § 17 AktG
abhängige Unternehmen, ausgegeben werden;
c. bei einer Kapitalerhöhung gegen
Bareinlagen, wenn der Ausgabepreis der
neuen Aktien den Börsenpreis der bereits
börsennotierten Aktien der Gesellschaft
nicht wesentlich unterschreitet; diese
Maßgabe, dass der rechnerisch auf
ausgegebenen Aktien entfallende Anteil am
Grundkapital insgesamt die Grenze von 10
% des Grundkapitals der Gesellschaft
weder zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens
des Genehmigten Kapitals 2020 noch - wenn
dieser Betrag geringer ist - zum
Zeitpunkt der Ausübung des Genehmigten
Kapitals 2020 überschreiten darf. Auf
Grundkapitals ist der anteilige Betrag
des Grundkapitals anzurechnen, (i) der
auf Aktien entfällt, die während der
Laufzeit des Genehmigten Kapitals 2020
aufgrund einer Ermächtigung zur
gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5, 186
Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss eines
Bezugsrechts veräußert werden, (ii)
der auf Aktien entfällt, die zur
Bedienung von Bezugsrechten oder in
Optionsrechten oder Wandlungs- oder
Optionspflichten aus Wandel- und/oder
Gewinnschuldverschreibungen (oder
Kombinationen dieser Instrumente)
ausgegeben werden, sofern die
entsprechenden Schuldverschreibungen
während der Laufzeit des Genehmigten
Kapitals 2020 in entsprechender Anwendung
des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter
Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre
ausgegeben werden, sowie (iii) der auf
Aktien entfällt, die während der Laufzeit
des Genehmigten Kapitals 2020 auf der
Grundlage anderer Kapitalmaßnahmen
Aktionäre in direkter oder entsprechender
Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG
ausgegeben werden. Die gemäß den
vorstehenden Sätzen dieser lit. c.
verminderte Höchstgrenze wird mit
Wirksamwerden einer nach der Verminderung
von der Hauptversammlung beschlossenen
neuen Ermächtigung zum Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre wieder erhöht,
soweit die neue Ermächtigung reicht,
höchstens aber bis zu 10 % des
Grundkapitals nach den Vorgaben von Satz
1 dieser lit. c.;
d. soweit der Bezugsrechtsausschluss
erforderlich ist, um den Inhabern oder
Kombinationen dieser Instrumente) mit
Options- und/oder Wandlungsrechten oder
Options- und/oder Wandlungspflichten, die
von der Gesellschaft oder einer von ihr
abhängigen oder im unmittelbaren oder
mittelbaren Mehrheitsbesitz stehenden
Gesellschaft ausgegeben werden, ein
von Wandlungs- oder Optionsrechten oder
bei der Erfüllung von Wandlungs- oder
Optionspflichten zustehen würde.
Der auf neue Aktien, für die das Bezugsrecht
Do Jetzt weiß man endlich den Grund warum CompuGroup Medical so volatil die letzten Tage ist
14.05. BÖRSEN-TICKER-Compugroup und Encavis mit Dividendenabschlag gehandelt
13.05. DGAP-News: CompuGroup Medical SE: Hauptversammlung beschließt Formwechsel in eine KGaA und Dividende auf Vorjahresniveau (deutsch) CompuGroup Medical SE: Hauptversammlung beschließt Formwechsel in eine KGaA und Dividende auf Vorjahresniveau DGAP-News: CompuGroup Medical SE / Schlagwort(e): Hauptversammlung CompuGroup Medical SE:...
COMPUGROUP MEDICAL SE 73,35 +1,59 %