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Timestamp: 2017-12-17 02:16:07
Document Index: 93403788

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 46', '§ 27', '§ 49', '§ 60', '§ 16', '§ 59']

Interesse an Dehnbarkeit der Gesetze - frag-einen-anwalt.de
www.frag-einen-anwalt.de Strafrecht Interesse an Dehnbarkeit der Gesetze
| 09.05.2006 20:12 |
Das Gesetz unterscheidet grundsätzlich zwischen fakultativer Strafminderung (z.B. § 23 Abs. 1 StGB beim Versuch einer Straftat oder § 46a StGB bei durchgeführtem Täter-Oper-Ausgleich) und obligatorischer Strafmilderung (z.B. § 27 Abs. 2 StGB für die Beihilfe zu einer Straftat).
Soweit eine der beiden vorgenannten Milderungsgründe im gesetzlichen Straftatbestand angeordnet wird, richtet sich die Höhe der Milderung selbst nach § 49 StGB. Grundsätzlich kann ein Gericht nach § 60 StGB immer (also unabhängig von den Möglichkeiten einer Milderung) von Strafe absehen, wenn die Folgen der Tat, die den Täter getroffen haben, so schwer sind, dass die Verhängung einer Strafe offensichtlich verfehlt wäre, sofern nicht der Täter für die Tat eine Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr verwirkt hat.
Nachfrage vom Fragesteller	09.05.2006 | 21:34
Wenn ein Täter nun eine tatsächliche Strafe begeht, die mindestens mit 3 Monaten bestraft wird, er aber irrig Umstände der Tat annahm, wovon er Ausging, dass er mit einer GEldstrafe davon kommen könnte(§ 16 Abs.2), kann dann bei der tatsächlich vwerwirkten Geldstrafe, die ein Richter festsetzen kann, hier diese Geldstrafe nochmal nach § 59 STGB reduziert werden.
Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.05.2006 | 23:59
Bewertung des Fragestellers 20.11.2008 | 01:14
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