Source: https://www.anwalt24.de/fachartikel/schadensersatzrecht/53954
Timestamp: 2019-06-16 02:33:56
Document Index: 148228483

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Abgasskandal Rechtsanwalt: BGH-Beschluss stärkt Rechte der Autokäufer | anwalt24.de
Abgasskandal Rechtsanwalt: BGH-Beschluss stärkt Rechte der ...
Abgasskandal Rechtsanwalt: BGH-Beschluss stärkt Rechte der Autokäufer
21.05.201932 Mal gelesen
Da bei Nichtvornahme des Software-Updates der Entzug der Betriebserlaubnis droht, ist das betroffene Fahrzeug laut BGH nicht für die gewöhnliche Verwendung geeignet.
BGH-Beschluss stärkt Rechte der vom Abgasskandal betroffenen Autokäufer
Der Abgasskandal rund um VW und andere namhafte deutsche Automobilhersteller hatteden Industriestandort Deutschland schwer erschüttert. Auf der einen Seite stehen die Automobilindustrie und der Industriestandort Deutschland, auf der anderen Seite die Autokäufer. Letztere kämpfen noch immer um ihre Rechte. Denn mit Bekanntwerden des Abgasskandals wurdenfielen die Preise der betroffenen Fahrzeuge.
Viele bBetroffene Autokäufer möchten ihren Wagen lieber loswerden als ihn zu behalten. Die einzige Möglichkeit besteht darin, den Autohersteller auf Schadensersatz zu verklagen. Dazu sollte man sich aus verschiedenen Gründen von einem Rechtsanwaltzumindestberaten lassen. Noch besser ist es, wenn man sich von einem Rechtsanwalt in allen Belangen rund um den Abgasskandal vertreten lässt. Wichtig dabei ist der Faktor Zeit.Dass eine Klage vor Gericht Erfolg hat, hat zuletzt auch der BGH (Bundesgerichtshof) in Aussicht gstelltfestgestellt.
Der Abgasskandal - so funktioniert die Schummel-Software
Um den hohen Anforderungen der Abgaswerte in den USA zu entsprechen, entschied man sich bei VW, eine spezielle Motorsteuerung zu verwenden. Dazu wurde eine Software eingesetzt, die den Motor in einenmanderen Modus schaltet, sobald der Wagen auf einem Prüfstand steht. Die Software erkennt anhand nicht betätigter Lenkung und drehender Räder, dass sich der Wagen auf einem Prüfstand befindet. Dann schaltet die Software den Motor in den Testmodus und es werden weniger Schadstoffe ausgestoßen. Zurück auf der Straße erkennt die Software, dass der Wagen wieder im Straßenverkehr bewegt wird und schaltet den Motor zurück in den Normalmodus mit höheren Emissionen.
Das Installieren einer solchen Software ist natürlich nicht korrekt. Sieundist seither auch als Schummel-Software bekannt. Für Betroffene stellt sichseitherdie Frage, was sie mit ihrem vom Abgasskandal betroffenen Auto machensollen. Viele haben sich bereits für eine Klage gegen den Autohersteller VW entschieden und waren erfolgreich. Ein Beschluss des BGH stärkt die Rechte der betroffenen Autobesitzer.
Gefahr des Entzuges der Betriebsgenehmigung durch die Zulassungsbehörde
Die von im Abgasskandal betroffenen Autobesitzer haben es nicht leicht. Zuerst mussten sie eine Wertminderung ihres Wagens hinnehmen und jetzt droht auch noch der Entzug der Betriebserlaubnisbewilligungihres Autos. Grund ist das Software-Update, das der Automobilhersteller VW als Lösung im Abgasskandal anbietet. Das Software-Update soll nach Ansicht von VW die Lösung des Problems sein. Viele Autobesitzer bezweifeln allerdings, dass ein Update der Motorsteuerungs-Software das Problem löst. Wer es aber nicht vornehmen lässt, dem droht die Stilllegung seines Kfz. Denn zu dem Update ist man laut Zulassungsbehörde verpflichtetgezwungen.
Mehrere Verwaltungsgerichte haben bereits festgestellt, dass die Zulassungsbehörde die Betriebsbewilligung entziehen darf, wenn das Update nicht vorgenommen wird. Genau dieser Punkt ist es, den der BGH als möglichen Sachmangel ansieht.
BGH: Die Sache ist nicht für die gewöhnliche Verwendung geeignet
Da bei Nichtvornahmenehmendes Software-Updates der Entzug der Betriebserlaubnisbewilligungdroht, ist das betroffene Fahrzeug laut BGH nicht für die gewöhnliche Verwendung geeignet. Juristisch betrachtet liegt damit ein Sachmangel vor. Ein Sachmangel von diesem Ausmaßezieht verschiedene juristische Folgen nach sich. Wer einen vom Abgasskandal betroffenen Wagen besitzt, sollte sich in dieser Situation von einem Rechtsanwalt beraten lassen. Einerseits droht der Entzug der Betriebsbewilligungerlaubnis, andererseits steht einedieKlage auf Schadensersatz gegen VW im Raum.
Bei einer Untätigkeit betroffener Autobesitzer droht ihm Abgasskandal die Gefahr des Entzuges der Betriebsbewilligungerlaubnis. Umgekehrt zeigen die vielen bereits ergangenen Urteile, dass eine Klage gegen den Autohersteller erfolgreich sein kann. Wichtig ist, dass sich betroffene Autobesitzer zeitnah von einem Rechtsanwalt beraten lassen. Das gilt auch für alle jene, die von der Zulassungsbehörde zum Update aufgefordert wurden.
https://baum-reiter.de/vw-abgasskandal-rechtsanwalt/
OLG Koblenz verdonnert VW im Abgasskandal zu Schadensersatz
14.06.201924 Mal gelesen
VW musste im Abgasskandal eine weitere empfindliche Niederlage vor dem OLG Koblenz hinnehmen.
LG Berlin – Schadensersatz wegen Abgasmanipulationen beim Porsche Cayenne
13.06.201910 Mal gelesen
Landgericht Berlin verurteilt die Porsche AG zu Schadensersatz (Az.: 56 O 40/18).
Möglichkeiten im Abgasskandal: Autokredit widerrufen
12.06.201912 Mal gelesen
Das Urteil des Landgerichts Krefeld mit dem Aktenzeichen 2 O 313/17 gibt Geschädigten im VW Abgasskandal neuen Mut.
11.06.20198 Mal gelesen
Im Jahr 2016 hatte der Kläger einen Porsche Cayenne Diesel Platinum Edition gekauft. Viel Freude hatte er an dem Fahrzeug aufgrund der Abgasmanipulationen nicht. Jetzt kann er den Porsche Cayenne an den Händler zurückgeben und bekommt den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung zurück.
LG Köln: Audi A6 geht im Abgasskandal zurück an den Händler
06.06.20198 Mal gelesen
Ein Händler muss einen Audi A6 3,0 TDI Avant zurücknehmen und den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung erstatten.
Alle Fachartikel (217)