Source: https://www.dtad.de/details/Landschaftsgestaltung_80539_Muenchen-11224569_3
Timestamp: 2018-05-21 03:10:47
Document Index: 197078029

Matched Legal Cases: ['§ 38', '§ 38', '§ 39', '§ 39', '§12', '§19', '§ 39', '§5', '§39', '§39', '§39']

Ausschreibung - Landschaftsgestaltung in München (ID:11224569)
> DTAD-ID: 11224569
Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums am Standort Großhadern („Das Neue Hauner“) für das Klinikum der Universität München, Marchioninistr. 15, 81377 München – Objektplanung Freianlagen nach HOAI 2013, §§ 38-40 HOAI, Leistungsphasen 2-9.
Zur Findung eines architektonisch und wirtschaftlich schlüssigen Konzeptes für das Gebäude hat der Freistaat einen Realisierungswettbewerb ausgelobt. Der Wettbewerb ist abgeschlossen. Das Wettbewerbsergebnis steht als pdf-Download in Anlage zur Verfügung.
Die Außenanlagen für „Das Neue Hauner“ weisen eine Freifläche von ca. 15 000 m² sowie eine wiederherzurichtende Lagerfläche von ca. 11 000 m² aus.
Der aus dem vorangegangenen Architektenwettbewerb hervorgegangene und zur Umsetzung vorgesehene Entwurf sieht zusätzlich zur Freiflächengestaltung auch die Gestaltung von mehreren Innenhöfen mit ca. 5 000 m² intensiver Dachbegrünung und ca. 10 000 m² Dachfläche mit extensiver Dachbegrünung vor.
Das Baufeld liegt im Bereich der Marchioninistraße und der davon abzweigenden Ringstraße, Sauerbruchstraße und dem Max-Lebsche-Platz. Das Grundstück weist ca. 1 bis 4 m Höhenunterschiede auf und ist hügelig modelliert. Die Lage liegt im Bereich von ca. 545,30 m üNN in Teilen des Gartenbereichs bis ca. 549,5 m üNN im Ringstraßenbereich. Für das geplante Baufeld des „Neuen Hauner“ erfolgte eine detaillierte Kartierung des Baumbestandes. Diese kann zum Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt werden.
Einige Bäume unterliegen aufgrund ihres Stammumfanges der Baumschutzverordnung der Stadt München. Sie können auf Antrag gefällt werden, wenn diese im Bauraum liegen, einer baulichen Entwicklung entgegenstehen und entsprechende Ersatzpflanzungen vorgenommen werden.
Bei der Konzeption des Neubaus wird ein Erhalt des Altbaumbestandes innerhalb des derzeitigen Patientengartens angestrebt. Dabei wird auf zusammenhängende Baumgruppen besonderer Wert gelegt. Freianlagen und Grünzonen sollen zukünftig einen für Patienten, Besucher und Mitarbeiter hohen Aufenthaltswert erhalten. Qualitätvolle Außenräume unter Einbindung der bestehenden Grünflächen sind anzustreben. Der Erhalt von begrünten zusammenhängenden Flächen im Kerngebiet des Patientengartens ist grundsätzlich gewünscht.
Die im Bebauungsplan Nr. 17a, b der Stadt München südlich der Baugrenze festgesetzte Grünfläche (mit Bäumen und Sträuchern zu bepflanzende Fläche) ist zu entwickeln und von Nebenanlagen, Feuerwehrzufahrten etc. freizuhalten.
Die Kostenobergrenze für das „Neue Hauner“ liegt bei 132 300 000 EUR brutto Gesamtbaukosten. Diese Kosten umfassen die Kostengruppe 200 bis 600 nach DIN 276. Die Kostengruppe 200 (Herrichten und Erschließen) ist darin mit 2.200.000,- EUR, die Kostengruppe 500 (Außenanlagen) mit 3 400 000 EUR brutto veranschlagt.
— Fertigstellung HU-Bau: September 2016;
— Baufertigstellung: Februar 2022;
— Inbetriebnahme und Übergabe: August 2022;
— Abschluss Außenanlagen incl. Entwicklungspflege: August 2024.
Leistungsbild Freianlagen nach §§ 38-40 HOAI 2013, Leistungsstufe 1.
Der öffentliche Auftraggeber beabsichtigt soweit entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden, die Planungsleistungen der Leistungsstufen 2 bis 5 gem. § 39 HOAI 2013 an den Auftragnehmer zu vergeben:
— Leistungsstufe 1: Leistungsphase 2-4;
— Leistungsstufe 2: Leistungsphase 5;
— Leistungsstufe 3: Leistungsphase 6-7;
— Leistungsstufe 4: Leistungsphase 8;
— Leistungsstufe 5: Leistungsphase 9.
Der Auftrag wird in die Honorarzone IV „Mindestsatz“ nach Anlage 11 zu §§ 39, 40 HOAI eingestuft.
345934-2015
2015/S 191-345934
Maßnahme: Neubau eines Eltern-Kind-Zentrums am Standort Großhadern („Das Neue Hauner“) für das Klinikum der Universität München
Leistung: Objektplanung Freianlagen
01.02.2016 - 31.08.2024
Gemäß §12 Zahlungen, Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers (Nr. VI.1) VHF-Bayern)
Hinweis: Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach §19 Abs. 1 VOF „Landschaftsarchitekten“ benennen.
— Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt“ gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.Mai;
Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren ist abzugeben. Entsprechende Dienstleistungen sind Grundleistungen und besondere Leistungen im Leistungsbild Freianlagen nach § 39 HOAI, Leistungsphasen 2 bis 8 ggf. mit Lph 9 (sofern erbracht).
Hinweis: Für die Höchstbewertung im Kriterium „Umsatz für die entsprechende Dienstleistung“ sind für „Landschaftsarchitekt“ im Durchschnitt pro Jahr mindestens 300 000 EUR netto Umsatz erforderlich.
Hinweis: Für die Höchstbewertung im Kriterium "Beschäftigte und Führungskräfte, jährliches Mittel" sind für den "Landschaftsarchitekt" im Durchschnitt mindestens 5 Beschäftigte und Führungspersonen erforderlich.
2.3.2. "Gestaltqualität und Funktionalität der Referenzprojekte/-planungen" und "Erfahrung in Planung von vergleichbaren Bauvorhaben Leistungsbild Freianlagenplanung nach §5 Abs. 5 b VOF:
2.3.2.1. Fachtechnische (gestalterische) Qualitäten der Referenzen in den Leistungsphasen 2 bis 8 §39 HOAI und ggf. 9 (falls erbracht):
Es ist eine ausreichende Anzahl von Referenzprojekten der wesentlichen vom Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungen, Projekte mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, z.B. Planung von Außenanlagen für Großprojekte, Planung von Außenanlagen bei Gebäuden für Kinder, Planung von intensiver und extensiver Dachbegrünung und Erfahrung mit baulichen Anlagen in Außenanlagen (Treppen, Rampen etc.) beizulegen, deren Leistungsphasen 2 bis 8 §39 HOAI und ggf. 9 (falls erbracht) abgeschlossen sind, mittels einer Text- und Bilddokumentation näher zu beschreiben. Die Darstellung je Referenzprojekt soll 2 Seiten DIN A3 (einseitig bedruckt) nicht übersteigen. Als Deckblatt zu jedem Referenzprojekt ist ein Referenzbogen, ergänzt mit weiteren Angaben, zu verwenden.
2.3.2.2. Erfahrung bei Planung und Durchführung von Bauaufgaben mit vergleichbarer Komplexität und vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, mit einer vergleichbaren Art (Honorarzone) der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen und besondere Leistungen) und einer vergleichbaren Größe (Freifläche und Baukosten):
Hinweis: Als vergleichbar für die Freianlagenplanung sieht die Vergabestelle in den Leistungsphasen 2 bis 8 §39 HOAI und ggf. 9 (falls erbracht), abgeschlossene Projekte von mit der Aufgabenstellung vergleichbaren öffentlich zugänglichen Freianlagen, mit Herstellungskosten (Kostengruppen 200 anteilig 500) von 1 700 000 Mio. EUR brutto und einer Nutzfläche von 7 000 m2 an.
Hinweis: Für die Höchstbewertung der Kriterien (2.3.2.1/2) "Gestaltqualität und Funktionalität der Referenzprojekte/-planungen" und "Erfahrung in Planung von vergleichbaren Bauvorhaben – Qualität und Vergleichbarkeit der Projekte, erbrachte Leistungen, Aussagekraft der Präsentation" ist nicht die Anzahl der vorgelegten Referenzen ausschlaggebend, sondern deren Qualität und Vergleichbarkeit.
1. Gebäudetyp des Referenzobjekts;
2. Name des Projekts, kurze Beschreibung ggf. besondere Anforderungen;
3. Ort des Projekts;
4. Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau etc.);
5. Angabe der Honorarzone und des Honorarsatzes;
6. Bauherr, öffentlicher oder privater Auftraggeber mit Nennung eines Ansprechpartners mit E-Mail Adresse und aktueller Telefonnummer;
7. Vertragsverhältnis zum genannten Auftraggeber (alleiniger Auftraggeber, ARGE-Partner, usw.);
8. ausgeführte Leistungsphasen, Leistungsbild Freianlagen mit Leistungszeitraum der erbrachten Leistungen, aufgegliedert nach Leistungsphasen;
9. Gebäudekenndaten (Nutzfläche/Freiflächen);
10. Baukosten in Kostengruppen 200 (anteilig) und 500 nach DIN 276 einschl. MwSt.;
11. Anzahl der durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter unter Angabe des Anteils von Subunternehmern sowie ggfs. dem Anteil von Eigen- und Nachunternehmerleistung.
Für die Fachkräfte/Projektteam (2.3.3.1) bis 2.3.3.5)) benannten Personen, die definitiv für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden, wird für jede Person der Nachweis der Berufszulassung/Befähigung beruflicher Qualifikation, geführt. Dazu wird ein einseitiges Formblatt (Personalbogen) zur Verfügung gestellt.
1. Name mit Zuständigkeit;
2. berufliche Qualifikation;
3. Berufserfahrung;
4. Name des Referenzprojekts;
5. Ort;
6. Art der Baumaßnahme;
7. Ausgeführte Leistungsphasen nach HOAI mit Ausführungszeitraum;
8. Projektkenndaten;
9. Baukosten;
10. Angabe der Honorarzone und des Honorarsatzes;
11. Ansprechpartner mit E-Mail und Telefonnummer.
2.3.3.4. vorgesehene/r Ausschreiber/in:
Der/die vorgesehene/r Ausschreiber/in am Projekt wird benannt.
2.3.3.5. vorgesehene/r Bauleiter/in: