Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_76_ThuerBG_Teilzeitbeschaeftigung_und_Beurlaubung-d171915,80.html
Timestamp: 2016-12-03 14:02:14
Document Index: 44489082

Matched Legal Cases: ['§ 76', '§ 76', '§ 76', '§ 76', '§ 76', '§ 76', '§ 76', '§ 76', '§ 76', '§ 77', '§ 78', '§ 79', '§ 80', '§ 81', '§ 82', '§ 83', '§ 84', '§ 85', '§ 86', '§ 87', '§ 88', '§ 89', '§ 90', '§ 142', '§ 76', '§ 76', '§ 66', '§ 67', '§ 76', '§ 76', '§ 10', '§ 129', '§ 75', '§ 76']

§ 76 ThürBG, Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung | Gesetze auf anwalt24.de
§ 76 ThürBG, Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung Suche
Thüringer Beamtengesetz (ThürBG)…§ 76 ThürBG, Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung§ 76a ThürBG, Einstellungsteilzeit§ 76b ThürBG, Hinweispflicht auf Folgen von Teilzeitarbeit und langfristiger Beu...§ 76c ThürBG, Benachteiligungsverbot bei reduzierter Arbeitszeit§ 76d ThürBG, Beurlaubung bei Bewerberüberhang§ 76e ThürBG, Altersteilzeit§ 76f ThürBG, Widerruf und Änderung der Bewilligung von Teilzeitbeschäftigung be...§ 77 ThürBG, Dienstleistungspflicht, Verlust der Dienstbezüge§ 78 ThürBG, Wahl des Wohnortes§ 79 ThürBG, Aufenthalt in erreichbarer Nähe des Dienstortes§ 80 ThürBG, Bestimmungen über Dienstkleidung§ 81 ThürBG, Dienstvergehen§ 82 ThürBG, Schadenersatzpflicht, Rückgriff§ 83 ThürBG, Allgemeine Fürsorgepflicht des Dienstherrn§ 84 ThürBG, Arbeitsschutz§ 85 ThürBG, Mutterschutz und Elternzeit§ 86 ThürBG, Entsprechende Geltung des Jugendarbeitsschutzgesetzes§ 87 ThürBG, Beihilfe§ 88 ThürBG, Ersatz von Sachschäden§ 89 ThürBG, Jubiläumszuwendungen§ 90 ThürBG, Führung von Amtsbezeichnungen oder Titeln…§ 142 ThürBG, In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-Treten
§ 76 ThürBG, Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung
§ 76 ThürBGThüringer Beamtengesetz (ThürBG)Landesrecht ThüringenTitel: Thüringer Beamtengesetz (ThürBG)Normgeber: ThüringenAmtliche Abkürzung: ThürBGReferenz: 2030-2Abschnitt: Erster Abschnitt – Pflichten → Siebter Unterabschnitt – Arbeitszeit (1) Beamten mit Dienstbezügen kann auf Antrag Teilzeitbeschäftigung bis zur Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit und bis zur jeweils beantragten Dauer bewilligt werden, soweit dienstliche Belange nicht entgegenstehen.(2) Dem Antrag nach Absatz 1 darf nur entsprochen werden, wenn der Beamte sich verpflichtet, während des Bewilligungszeitraums außerhalb des Beamtenverhältnisses berufliche Verpflichtungen nur in dem Umfang einzugehen, in dem nach den §§ 66 bis 68 den vollzeitbeschäftigten Beamten die Ausübung von Nebentätigkeiten gestattet ist. Ausnahmen hiervon sind nur zulässig, soweit dies mit dem Beamtenverhältnis vereinbar ist. § 67 Abs. 2 Satz 4 gilt mit der Maßgabe, dass von der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit ohne Rücksicht auf die Bewilligung von Teilzeitbeschäftigung auszugehen ist. Wird die Verpflichtung nach Satz 1 schuldhaft verletzt, soll die Bewilligung widerrufen werden.(3) Die zuständige Dienstbehörde kann auch nachträglich die Dauer der Teilzeitbeschäftigung beschränken oder den Umfang der zu leistenden Arbeitszeit erhöhen, soweit zwingende dienstliche Belange dies erfordern. Sie soll eine Änderung des Umfangs der Teilzeitbeschäftigung oder den Übergang zur Vollzeitbeschäftigung zulassen, wenn dem Beamten die Teilzeitbeschäftigung im bisherigen Umfang nicht mehr zugemutet werden kann und dienstliche Belange nicht entgegenstehen.(4) Einem Beamten mit Dienstbezügen ist auf Antrag, wenn zwingende dienstliche Belange nicht entgegenstehen, 1.Teilzeitbeschäftigung bis zur Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit zu bewilligen,2.Urlaub ohne Dienstbezüge bis zur Dauer von zwölf Jahren zu gewähren,wenn er a)mindestens ein Kind unter 18 Jahren oderb)einen nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftigen sonstigen Angehörigentatsächlich betreut oder pflegt. Bei Beamten im Schul- und Hochschuldienst kann der Bewilligungszeitraum bis zum Ende des laufenden Schulhalbjahres oder Semesters ausgedehnt werden. Dies gilt auch bei Wegfall der tatsächlichen Voraussetzungen des Satzes 1. Der Antrag auf Verlängerung einer Beurlaubung ist spätestens sechs Monate vor Ablauf der genehmigten Beurlaubung zu stellen. Die Dauer des Urlaubs darf auch in Verbindung mit Urlaub nach § 76d Abs. 1 sowie Teilzeitbeschäftigung nach Absatz 5 zwölf Jahre nicht überschreiten. Absatz 3 gilt entsprechend. Die zuständige Dienstbehörde kann eine Rückkehr aus dem Urlaub zulassen, wenn dem Beamten die Fortsetzung des Urlaubs nicht zugemutet werden kann und dienstliche Belange nicht entgegenstehen.(5) Einem Beamten mit Dienstbezügen kann Teilzeitbeschäftigung mit weniger als der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit bis zur Dauer von insgesamt zwölf Jahren bewilligt werden, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 4 Satz 1 vorliegen und zwingende dienstliche Belange nicht entgegenstehen. Absatz 3 gilt entsprechend. Die Dauer der Teilzeitbeschäftigung darf auch zusammen mit Urlaub nach Absatz 4 Satz 1 Nr. 2 oder nach § 76d Abs. 1 zwölf Jahre nicht überschreiten.(6) Während einer Freistellung vom Dienst nach Absatz 4 dürfen nur solche Nebentätigkeiten genehmigt werden, die dem Zweck der Freistellung nicht zuwiderlaufen.(7) Während der Zeit der Beurlaubung ohne Dienstbezüge nach Absatz 4 Satz 1 Nr. 2 besteht ein Anspruch auf Leistungen der Krankheitsfürsorge in entsprechender Anwendung der Beihilferegelungen für Beamte mit Dienstbezügen. Dies gilt nicht, wenn der Beamte berücksichtigungsfähiger Angehöriger eines Beihilfeberechtigten wird oder Anspruch auf Familienversicherung nach § 10 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch hat.(1) Red. Anm.:Außer Kraft am 1. April 2009 durch Artikel 41 Absatz 2 Nummer 1 des Gesetzes vom 20. März 2009 (GVBl. S. 238). Zur weiteren Anwendung s. Artikel 1 § 129 Absatz 3 des Gesetzes vom 20. März 2009 (GVBl. S. 238).
§ 75 ThürBG, Dauer der Arbeitszeit§ 76a ThürBG, Einstellungsteilzeit