Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFH/NV%201995,%20678
Timestamp: 2019-06-19 20:21:26
Document Index: 396758004

Matched Legal Cases: ['§ 115', '§ 48', '§ 48', '§ 120', '§ 115', '§ 54', '§ 224', '§ 115', '§ 115', '§ 115']

Rechtsprechung: BFH/NV 1995, 678 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BFH, 08.12.1994
https://dejure.org/1994,2355
BFH, 27.09.1994 - VIII R 61/93 (https://dejure.org/1994,2355)
BFH, Entscheidung vom 27.09.1994 - VIII R 61/93 (https://dejure.org/1994,2355)
BFH, Entscheidung vom 27. September 1994 - VIII R 61/93 (https://dejure.org/1994,2355)
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BFH/NV 1995, 678
aa) Davon kann man regelmäßig ausgehen, wenn zwischen den Unternehmen der Personengesellschaft und der Kapitalgesellschaft eine enge wirtschaftliche Verflechtung besteht und der Mitunternehmer --ggf. zusammen mit anderen Mitunternehmern-- die Kapitalgesellschaft beherrscht (BFH-Urteile in BFHE 168, 322, BStBl II 1993, 328; vom 16. September 1994 III R 45/92, BFHE 176, 98, BStBl II 1995, 75 unter II. 3. e bb der Gründe; vom 27. September 1994 VIII R 61/93, BFH/NV 1995, 678).
aa) Besteht zwischen den Unternehmen der Personengesellschaft und der Kapitalgesellschaft eine enge wirtschaftliche Verflechtung und beherrscht der Mitunternehmer der Personengesellschaft --ggf. zusammen mit anderen Mitunternehmern-- die Kapitalgesellschaft, dann wirkt sich die Beteiligung wirtschaftlich vorteilhaft für die Personengesellschaft aus und es liegt Sonderbetriebsvermögen II unter der Voraussetzung vor, dass die Kapitalgesellschaft nicht noch anderweitig tätig ist; geht die von dem Mitunternehmer beherrschte Kapitalgesellschaft keiner anderweitigen Tätigkeit nach, dann ist seine Beteiligung an ihr nicht nur dazu geeignet, sondern erkennbar auch dazu bestimmt, der Personengesellschaft zu dienen (BFH-Urteile in BFHE 168, 322, BStBl II 1993, 328; vom 16. September 1994 III R 45/92, BFHE 176, 98, BStBl II 1995, 75, unter II. 3. e bb der Gründe; vom 27. September 1994 VIII R 61/93, BFH/NV 1995, 678; in BFHE 185, 422, BStBl II 1998, 383).
Dementsprechend hat der erkennende Senat auch für den Fall, daß der Gesellschafter einer Personengesellschaft, der zugleich beherrschende Gesellschafter einer nicht ausschließlich für die Personengesellschaft tätigen GmbH ist, auf einen möglichen eigenen Interessenbereich des Gesellschafters mit der Folge hingewiesen, daß die GmbH-Anteile nicht dem Sonderbetriebsvermögen II des Gesellschafters, sondern dessen Privatbereich zuzurechnen sind (BFH-Urteil vom 7. Juli 1992 VIII R 2/87, BFHE 168, 322, BStBl II 1993, 328 unter 2. b der Gründe, m. w. N.; vgl. auch BFH-Beschluß vom 26. März 1993 III S 42/92, BFHE 171, 164, BStBl II 1993, 723, 727, und BFH-Urteil vom 27. September 1994 VIII R 61/93, BFH/NV 1995, 678).
Geht die Kapitalgesellschaft in einem solchen Fall keiner anderweitigen Tätigkeit nach, ist die Beteiligung an ihr nicht nur dazu geeignet, sondern erkennbar auch dazu bestimmt, der Personengesellschaft zu dienen (BFH-Urteile in BFHE 168, 322, BStBl II 1993, 328; vom 16. September 1994 III R 45/92, BFHE 176, 98, BStBl II 1995, 75, unter II.3.e bb der Gründe; vom 27. September 1994 VIII R 61/93, BFH/NV 1995, 678; in BFHE 185, 422, BStBl II 1998, 383).
Dies gilt insbesondere für die Komplementärin einer KG in Form einer GmbH, die allein die Geschäftsführertätigkeit für die KG ausübt (…s. BFH-Urt. v. 7. Juli 1992 VIII R 2/87, BStBl II 1993, 328;… Urt. v. 16. September 1994 III R 45/92, BStBl II 1995, 75, unter II.3.e bb der Gründe; Urt. v. 27. September 1994 VIII R 61/93, BFH/NV 1995, 678;… Urt. v. 3. März 1998 VIII R 66/96, BStBl II 1998, 383;… Urt. v. 28. August 2003 IV R 46/02, BStBl. II 2004, 216).
Vielmehr ist in diesen Fällen regelmäßig dann die Beteiligung an der Kapitalgesellschaft dem notwendigen Sonder-BV in- nerhalb der Personengesellschaft zuzuordnen, wenn der Mit- unternehmer ­ ggf. zusammen mit anderen Mitunternehmern ­ die Kapitalgesellschaft beherrscht (BFH-Urteile, vom 16.9.1994, BStBl. II 1995, 75 und vom 27.9.1994, BFH/NV 1995, 678).
Die Frist zur Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde war nach § 115 Abs. 3 Satz 1 FGO a.F. nicht verlängerbar (z.B. Senatsbeschluss vom 8. Dezember 1994 IV B 7/94, BFH/NV 1995, 678).
Dies ist der Fall, wenn zwischen dem Unternehmen der Personengesellschaft und der Kapitalgesellschaft eine enge wirtschaftliche Verflechtung besteht und der Mitunternehmer ggf. zusammen mit anderen Mitunternehmern die Kapitalgesellschaft beherrscht (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 27. September 1994 VIII R 61/93, BFH/NV 1995, 678).
Die Frage, ob ein Gesellschafter in seinem Sonderbetriebsvermögen einen Gewinn oder Verlust erlitten hat, geht diesen i.S. des § 48 Abs. 1 Nr. 2 FGO a.F., § 48 Abs. 1 Nr. 5 FGO n.F. persönlich an, so dass er zum Verfahren beigeladen werden muss (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteile vom 10. Februar 1988 VIII R 352/82, BFHE 152, 414, BStBl II 1988, 544; vom 27. September 1994 VIII R 61/93, BFH/NV 1995, 678, m.w.N.).
BFH, 30.10.1998 - III B 24/98
BFH, 28.02.2001 - X R 13/01
Empfangsbekenntnis - Übertragungsfehler - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - …
BFH, 26.02.1998 - X R 2/98
BFH, 26.07.1999 - V B 93/99
Nichtzulassungsbeschwerde - Beschwerdeschrift - Beschwerdebegründung - …
BFH, 08.12.1994 - IV B 7/94
https://dejure.org/1994,5861
BFH, 08.12.1994 - IV B 7/94 (https://dejure.org/1994,5861)
BFH, Entscheidung vom 08.12.1994 - IV B 7/94 (https://dejure.org/1994,5861)
BFH, Entscheidung vom 08. Dezember 1994 - IV B 7/94 (https://dejure.org/1994,5861)
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Die Monatsfrist zur Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde war nach dem bis zum 31. Dezember 2000 geltenden Recht nicht verlängerbar (BFH-Beschluss vom 8. Dezember 1994 IV B 7/94, BFH/NV 1995, 678).
Die Frist für die Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde ist nicht verlängerungsfähig (vgl. BFH-Beschluß vom 8. Dezember 1994 IV B 7/94, BFH/NV 1995, 678 unter Ziff. 1 der Gründe, m.w.N.).
Denn die Nichtzulassungsbeschwerde ist --anders als die Revision (vgl. § 120 Abs. 1 Satz 1 FGO a.F.)-- nicht nur innerhalb eines Monats nach Zustellung des Urteils einzulegen, sondern auch innerhalb dieser Frist zu begründen (§ 115 Abs. 3 Satz 3 FGO a.F.); die Frist ist nicht verlängerbar (st. Rspr., z.B. BFH-Beschluss vom 8. Dezember 1994 IV B 7/94, BFH/NV 1995, 678, m.w.N.).
Dabei hat der Prozeßbevollmächtigte innerhalb der gemäß § 54 Abs. 2 FGO i.V.m. § 224 Abs. 2 der Zivilprozeßordnung (ZPO) nicht verlängerbaren Frist von einem Monat die Beschwerde nicht nur einzulegen, sondern auch zu begründen (Beschluß des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 8. Dezember 1994 IV B 7/94, BFH/NV 1995, 678).
Denn er wäre jedenfalls erst nach Ablauf der Beschwerdefrist (§ 115 Abs. 3 Satz 1 FGO) und damit verspätet dargelegt worden (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschluß vom 8. Dezember 1994 IV B 7/94, BFH/NV 1995, 678).
Denn er wäre jedenfalls erst nach Ablauf der Beschwerdeschrift (§ 115 Abs. 3 Satz 1 FGO) und damit verspätet dargelegt worden (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. Senatsbeschluß vom 8. Dezember 1994 IV B 7/94, BFH/NV 1995, 678).
Innerhalb der genannten Frist, die nicht verlängert werden kann, muß auch der Zulassungsgrund dargelegt sein (§ 115 Abs. 3 Satz 3 FGO; vgl. Beschlüsse des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 2. Oktober 1968 I B 21/68, BFHE 93, 410, BStBl II 1968, 824; vom 8. Dezember 1994 IV B 7/94, BFH/NV 1995, 678).
Da diese Frist nicht verlängerbar ist (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Beschluß vom 8. Dezember 1994 IV B 7/94, BFH/NV 1995, 678, m.w.N.), könnte auch eine Umdeutung nicht zur Zulässigkeit des Rechtsmittels führen, wenn --wie im Streitfall-- innerhalb der Beschwerdefrist keine Zulassungsgründe dargelegt worden sind.
Eine zusätzliche Begründungsfrist oder eine Verlängerung der Monatsfrist zur Begründung gibt es für die Nichtzulassungsbeschwerde nicht (vgl. z.B. BFH-Beschluß vom 8. Dezember 1994 IV B 7/94, BFH/NV 1995, 678).
BFH, 05.08.1997 - X R 76/97