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Timestamp: 2017-01-18 12:51:58
Document Index: 112272184

Matched Legal Cases: ['§ 89', '§ 89', '§ 89', '§ 90', '§ 90', '§ 91', '§ 91', '§ 92', '§ 92', '§ 92', '§ 92', '§ 93', '§ 94', '§ 95', '§ 96', '§ 97', '§ 98', '§ 99', '§ 100', '§ 101', '§ 102', '§ 103', '§ 104', '§ 619', '§ 89', '§ 89', '§ 89', '§ 90', '§89', '§ 89', 'BGH']

§ 89b HGB, Ausgleichsanspruch | Gesetze auf anwalt24.de
§ 89b HGB, Ausgleichsanspruch Suche
Handelsgesetzbuch Bundesrecht…§ 89b HGB, Ausgleichsanspruch§ 90 HGB, Geheimhaltungspflicht§ 90a HGB, Wettbewerbsabrede§ 91 HGB, Vollmacht§ 91a HGB, Mangel an Vertretungsmacht§ 92 HGB, Versicherungs-/Bausparkassenvertreter§ 92a HGB, Sicherstellung sozialer/wirtschaftlicher Bedürfnisse. Rechtsverordnun...§ 92b HGB, Nebenberuf§ 92c HGB§ 93 HGB§ 94 HGB§ 95 HGB§ 96 HGB§ 97 HGB§ 98 HGB§ 99 HGB§ 100 HGB§ 101 HGB§ 102 HGB§ 103 HGB§ 104 HGB…§ 619 HGB, Zustellungen an den Kapitän oder Schiffer
§ 89b HGBHandelsgesetzbuchBundesrechtErstes Buch – Handelsstand → Siebenter Abschnitt – HandelsvertreterTitel: HandelsgesetzbuchNormgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: HGBGliederungs-Nr.: 4100-1Normtyp: Gesetz(1) 1Der Handelsvertreter kann von dem Unternehmer nach Beendigung des Vertragsverhältnisses einen angemessenen Ausgleich verlangen, wenn und soweit1. der Unternehmer aus der Geschäftsverbindung mit neuen Kunden, die der Handelsvertreter geworben hat, auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses erhebliche Vorteile hat und2. die Zahlung eines Ausgleichs unter Berücksichtigung aller Umstände, insbesondere der dem Handelsvertreter aus Geschäften mit diesen Kunden entgehenden Provisionen, der Billigkeit entspricht. 2Der Werbung eines neuen Kunden steht es gleich, wenn der Handelsvertreter die Geschäftsverbindung mit einem Kunden so wesentlich erweitert hat, dass dies wirtschaftlich der Werbung eines neuen Kunden entspricht.(2) Der Ausgleich beträgt höchstens eine nach dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre der Tätigkeit des Handelsvertreters berechnete Jahresprovision oder sonstige Jahresvergütung; bei kürzerer Dauer des Vertragsverhältnisses ist der Durchschnitt während der Dauer der Tätigkeit maßgebend.(3) Der Anspruch besteht nicht, wenn 1. der Handelsvertreter das Vertragsverhältnis gekündigt hat, es sei denn, dass ein Verhalten des Unternehmers hierzu begründeten Anlass gegeben hat oder dem Handelsvertreter eine Fortsetzung seiner Tätigkeit wegen seines Alters oder wegen Krankheit nicht zugemutet werden kann, oder2. der Unternehmer das Vertragsverhältnis gekündigt hat und für die Kündigung ein wichtiger Grund wegen schuldhaften Verhaltens des Handelsvertreters vorlag oder3. auf Grund einer Vereinbarung zwischen dem Unternehmer und dem Handelsvertreter ein Dritter an Stelle des Handelsvertreters in das Vertragsverhältnis eintritt; die Vereinbarung kann nicht vor Beendigung des Vertragsverhältnisses getroffen werden.(4) 1Der Anspruch kann im Voraus nicht ausgeschlossen werden. 2Er ist innerhalb eines Jahres nach Beendigung des Vertragsverhältnisses geltend zu machen.(5) 1Die Absätze 1, 3 und 4 gelten für Versicherungsvertreter mit der Maßgabe, dass an die Stelle der Geschäftsverbindung mit neuen Kunden, die der Handelsvertreter geworben hat, die Vermittlung neuer Versicherungsverträge durch den Versicherungsvertreter tritt und der Vermittlung eines Versicherungsvertrages es gleichsteht, wenn der Versicherungsvertreter einen bestehenden Versicherungsvertrag so wesentlich erweitert hat, dass dies wirtschaftlich der Vermittlung eines neuen Versicherungsvertrages entspricht. 2Der Ausgleich des Versicherungsvertreters beträgt abweichend von Absatz 2 höchstens drei Jahresprovisionen oder Jahresvergütungen. 3Die Vorschriften der Sätze 1 und 2 gelten sinngemäß für Bausparkassenvertreter.Zu § 89b: Geändert durch G vom 13. 5. 1976 (BGBl I S. 1197), 23. 10. 1989 (BGBl I S. 1910) und 31. 7. 2009 (BGBl I S. 2512).
§ 89a HGB, Fristlose Kündigung aus wichtigem Grund§ 90 HGB, Geheimhaltungspflicht
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