Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:123201-2019:TEXT:NL:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Printing+and+Publishing&WT.rss_a=123201-2019&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2019-03-23 19:21:36
Document Index: 327661584

Matched Legal Cases: ['§ 122', '§ 44', '§ 122', '§ 45', '§ 43', '§ 122', '§ 46', '§ 36', '§ 47', '§ 123', '§ 124', '§ 125', '§ 128', '§ 134', '§ 135', '§ 134']

Leveringen - 123201-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Leveringen - 123201-2019
15/03/2019 S53 - - Leveringen - Aankondiging van een opdracht - Procedure van gunning via onderhandelingen
Duitsland-Villingen-Schwenningen: Realtime passagiersinformatiesysteem
2019/S 053-123201
E-mail: vergabe@mmv-recht.de
Hoofdadres: https://www.v-s-b.de
De aanbestedingsstukken zijn rechtstreeks, volledig, onbeperkt en gratis beschikbaar op: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YEMY7VV/documents
Martini Mogg Vogt Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft mbB
Contactpersoon: Vergabedezernat
Telefoon: +49 228184379813
Fax: +49 228184379871
Hoofdadres: www.mmv-recht.de
Inschrijvingen of aanvragen tot deelneming moeten worden ingediend via elektronische weg op: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YEMY7VV
Beschaffung elektronischer Fahrausweisdrucker (EFAD) mit itcs-Funktion und Hintergrundsystem
Referentienummer: 438/19 (VSB)
48813200
Der Auftraggeber beabsichtigt die Beschaffung von ca. 100 elektronischen Fahrausweisdruckern (EFAD) nebst zugehörigen mandantenfähigen Hintergrundsystemen und weiteren Subsystemen für den Vertrieb und itcs, inklusive der Echtzeitdatenanbindung an die zentrale Datendrehscheibe (ZDD) der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH (NVBW) für den Austausch von Fahrgastinformationsdaten. Die eTicket-Komponenten (KVPS und KVPT) des Vertriebssystems sind bei der VDV-ETS zu zertifizieren.
Bis zum 1.12.2019 muss ein Fahrausweisverkaufssystem installiert und in Betrieb genommen sein.
Der Lieferumfang besteht im Wesentlichen aus
— Fahrausweisdruckern mit Bordrechnerfunktion,
— itcs mit Funktionen für das zentrale Monitoring der Fahrzeuge, Dispositionsmaßnahmen, Anschlusssicherung und der Echtzeitdatenerfassung zur Nutzung für die Fahrgastinformation in Echtzeit,
— Schnittstellen zu angrenzenden Systemen, wie der ZDD der NVBW,
— Ansteuerung von DFI-Anzeigen mit Soll- und Ist-Daten (die Anzeiger werden zu einem späteren Zeitpunkt ausgeschrieben),
— Vertriebssystem für den Fahrscheinverkauf, inkl. eTicketing gemäß VDV-KA und
— Anbindung an die regionale Vermittlungsstelle ViP-BW der NVBW.
Verbindlich sind die Angaben im Leistungsverzeichnis.
Die Aufgabenstellung wird in einem Lastenheft und weiteren Anlagen beschrieben.
Die im VSB vorhandene Infrastruktur zur Echtzeitinformation mit Anschlusssicherung und der Ticketverkauf sollen in den nächsten Jahren sukzessive umgestellt werden. Es ist geplant über einen Rahmenvertrag bis 2022 bis zu 100 Bordrechner zu beschaffen. Beginnend im Dezember 2019 sollen 25 Bordrechner für die neun Auftragnehmer beschafft werden (als Auftragnehmer werden die Gewinner der Busverkehrsausschreibung bezeichnet). Die Auftragnehmer haben die Möglichkeit die Bordrechner des VSB für die Erbringung der Verkehrsleistung anzumieten oder auf eigene Infrastruktur zurückzugreifen. Aus diesem Grund kann bisher nur eine Abnahmemenge von 25 Einheiten garantiert werden.
Das neue System wird federführend vom VSB beschafft und betrieben. Die Auftragnehmer werden als Mandaten an das System angeschlossen.
Die Fahrpläne werden im Rahmen der Ausschreibung der Verkehrsleistung mit einer ersten Umlaufplanung erstellt. Diese Fahrpläne werden dann durch die Auftragnehmer übernommen. Die Auftragnehmer können auf dieser Basis eine eigene Umlaufplanung erstellen, der Fahrplan darf grundsätzlich nicht verändert werden. Diese Planungsdaten werden über eine VDV-452 Schnittstelle an das ITCS System übertragen.
Gegenstand der Neubeschaffung durch den VSB sind somit Elektronische Fahrausweisdrucker (EFAD) mit integriertem Bordrechner für ITCS Funktionen und Fahrgastinformationsbildschirme. Das ITCS (Intermodal Transport Control System) soll als Mandantenlizenz für den Anschluss von bis zu 4 Verkehrsunternehmen an das zentrale Hintergrundsystem (HGS), das Kommunikationssystem für Daten und Sprache und das Hintergrundsystem für den Vertrieb (Fahrausweisverkauf) ausgelegt werden.
Das Ticketing wird neben den konventionellen Fahrscheinen des VSB-Tarifs, des 3er/fanta5 und des bw tarifs auch eine E-Ticketing Komponente mit WEB zur Ausgabe von Fahrtberechtigungen auf Chipkarte (auf Basis der VDV-KA) beinhalten. Dazu zählt auch die Kontrolle der im bw tarif ausgegeben elektronisch lesbaren Fahrtberechtigungen und die Prüfung der DB-online-Tickets.
Das Vertriebssystem muss in der Lage sein die Tarifdaten über die HUSST an das Abo-System des VSB zu übergeben.
ZDD:
Der unternehmensübergreifende Datenaustausch zur Anschlusssicherung und Echtzeitinformation wird durch die Anbindung des ITCS an die "Zentrale Datendrehscheibe" (ZDD) des Landes, betrieben von der NVBW, realisiert. Damit soll der Austausch von Echtzeitdaten für die Fahrgastinformation und die Anschlusssicherung für die Zukunft bereichsübergreifend (Stadtbusunternehmen, Regionalverkehr, Bahn) und flächendeckend organisiert und vereinfacht werden.
Die Vergabestelle prüft, inwiefern die Bewerber form- und fristgerecht einen Teilnahmeantrag abgegeben haben und die in den Vergabebedingungen bzw. der EU-Bekanntmachung geforderten Nachweise und Erklärungen beigebracht haben. Stellt die Vergabestelle für mehr als 5 Bewerber die Eignung fest, erfolgt die Auswahl der
Bieter auf Grund der eingereichten Referenzen. Die Referenzen sind durch den Bewerber mit dem Formblatt "T.8 Referenzen" zu beschreiben. Es können maximal sieben Referenzen mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden. Jede der genannten Anforderungen muss in den sieben Referenzen mindestens 3-mal nachgewiesen werden. Es ist nicht notwendig, dass alle Anforderungen in einer Referenz nachgewiesen werden.
Als Mindestanforderungen werden 3 Referenzen vorgegeben, die folgende Kriterien erfüllen:
— Fahrzeuggerät,
— Leitsystem ITCS,
— Ansteuerung von DFI-Anzeigern,
— Vertriebssystem mit Nebenbuchhaltung,
— Fahrplandatenimport über VDV 452,
— Schnittstellen Echtzeitdaten VDV 453/454,
— Sprechfunk und Datenverbindung über öffentliches Mobilfunknetz,
— eTicket nach VDV-KA,
— Hosting, bzw. SaaS der Hintergrundsysteme (ITCS + Vertrieb).
Jede der genannten Anforderungen muss in den fünf Referenzen mindestens 3-mal nachgewiesen werden.Es ist nicht notwendig, dass alle Anforderungen in einer Referenz nachgewiesen werden. Wird für mehr als 4 Bewerber die Eignung festgestellt, wird die erreichte Punktzahl von bis zu sieben Referenzen je Bewerber ermittelt.
Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der eingereichten Angaben vor.
Die fünf Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zum weiteren Verfahren zugelassen und erhalten die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes.
Optionale Leistungen sind im Lastenheft und im Leistungsverzeichnis entsprechend gekennzeichnet. Wird eine Option nachträglich beauftragt, legen die Vertragsparteien die Termine für die Lieferung und Inbetriebnahme einvernehmlich fest.
Nachweis über den Eintrag ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschrift des Landes, in dem der Bieter ansässig ist (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB i.V.m. § 44 Abs. 1 VgV).
a) Erklärung zum Gesamtumsatz und zum Umsatz bezogen auf die Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB i.V.m. § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV);
b) Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung durch einen Versicherungsschein oder Bescheinigung eines Versicherungsgebers, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird (jeweils Kopie ausreichend);
c) Nachweis einer Vermögenshaftpflichtversicherung durch einen Versicherungsschein oder Bescheinigung eines Versicherungsgebers, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird (jeweils Kopie ausreichend).
Zu b) Deckungssumme für Sach- und Personenschäden in Höhe von 1,0 Mio. EUR p. a. (zweifach maximiert).
Zu c) Deckungssumme für Vermögenshaftpflichtversicherung in Höhe von 0,5 Mio. EUR p. a. (zweifach maximiert).
Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit ist durch die Vorlage von Referenzen nachzuweisen. Die Referenzen sind durch den Bewerber mit dem Formblatt Referenzen zu beschreiben. Es können maximal sieben Referenzen mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden.
Weiterhin sind folgende Erklärungen abzugeben (falls zutreffend):
— Erklärung zum Angebot einer Bewerbergemeinschaft (§ 43 Abs. 2 u. 3 VgV),
— Erklärung zum Nachunternehmer (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB i.V.m. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV),
— Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers (§ 36 Abs. 1 VgV),
— Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe (§ 47 VgV),
— Textliche Darstellung des zur Verfügung stehenden Materials und Personals, aus der hervorgeht, auf welche Weise der Bieter den beschriebenen Leistungsumfang (vgl. diese EU-Bekanntmachung als auch die Vergabeunterlagen aus Ziffer I.3 der EU-Bekanntmachung) zu erbringen gedenkt und welches Backup-Konzept bei technischen Problemen oder personellen Ausfällen vorgesehen ist.
Jede der genannten Anforderungen muss in den sieben Referenzen mindestens 3-mal nachgewiesen werden. Es ist nicht notwendig, dass alle Anforderungen in einer Referenz nachgewiesen werden.
Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
— Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB,
— Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
— Erklärung zur Selbstreinigung nach § 125 GWB – falls zutreffend.
Sonstige Besondere Bedingungen nach § 128 GWB:
— Erklärung zur Einhaltung des MiLoG,
— Erklärung zur Anerkennung der Antikorruptionserklärung,
— Auszug aus dem Gewerbezentralregister – falls vorliegend,
— Verpflichtungserklärung Tariftreue Baden-Württemberg.
Die Bewerber, die form- und fristgerecht einen Teilnahmeantrag abgegeben und die vorgenannten Nachweise und Erklärungen vorgelegt haben, gelten grundsätzlich als geeignet.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YEMY7VV
Telefoon: +49 7219268730
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 GWB Absatz 2 bleibt unberührt,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
Gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.