Source: https://www.hak-linz.at/datenschutz/
Timestamp: 2020-07-13 23:57:10
Document Index: 78352764

Matched Legal Cases: ['Art. 12', 'Art. 6', '§ 3', '§ 77', '§ 77', 'Art. 17', 'Art. 18']

Rechtliches - LIBS hak.has Linz
gemäß Art. 12 ff Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)
Verantwortlicher für die Datenverarbeitung ist der Schulleiter.
Kontakt: rupw@hak-linz.at,Tel.: 0732 77 22 06
Datenschutzbeauftragter ist ADir. Edmund Hauswirth in der Bildungsdirektion OÖ.
Kontakt: datenschutz@bildung-ooe.gv.at, Tel: 0732 7071 9305
Wer ist Aufsichtsbehörde?
Aufsichtsbehörde ist die Österreichische Datenschutzbehörde.
Kontakt: Barichgasse 40-42 , 1030 Wien, dsb@dsb.gv.at, Tel.: +43 1 52 152-0
Welche personenbezogenen Daten werden verarbeitet? Zu welchem Zweck und auf welcher Rechtsgrundlage werden diese verarbeitet?
Gemäß Art. 6 DSGVO werden verarbeitet:
1. Daten, die
zur Erfüllung einer schulgesetzlichen Verpflichtung erforderlich sind
für die Wahrnehmung von Aufgaben erforderlich sind, die im öffentlichen Interesse liegen
zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung im Zuge der Schulverwaltung erforderlich sind.
Beispiele wären etwa die im Bildungsdokumentationsgesetz angeführte Erfassung der besuchten Klasse, des Schulerfolges, Kontaktdaten der Erziehungsberechtigten etc.
Die für die Vollziehung des Schulrechtes zu verarbeitenden Datenkategorien sind in § 3ff in Verbindung mit den Anlagen des Bildungsdokumentationsgesetzes geregelt.
In diesem Bereich besteht auf Grund des Schulrechtes die gesetzliche Verpflichtung der Schüler*innen bzw. Erziehungsberechtigten sowie Studierenden zur Bereitstellung der erforderlichen Daten.
2. Daten fürServiceleistungen auf Schüler*innenwunsch, zum Beispiel Kopiersystem, Bereitstellung von edu-Lizenzen etc.
3. Daten für die Öffentlichkeitsarbeit der Schule, zum Beispiel Fotos von Schüler*innen bzw. Studierenden bei Schulveranstaltungen.
4. Daten, für deren Verarbeitung die Schüler*innen bzw. die Erziehungsberechtigten sowie die Studierenden Ihre Einwilligung erteilt haben.
5.Daten, die notwendig sind, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen, zum Beispiel die Übergabe der Kontaktdaten der Erziehungsberechtigten der Schüler*innen in einem Notfall, etwa im Falle einer Verletzung von Schüler*innen, an die Rettung.
Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person („Betroffener“) beziehen. Dazu zählen zum Beispiel: Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Staatsbürgerschaft, Wohnadresse, Email-Adresse, Telefonnummer, Sozialversicherungsnummer, Fotos, Videoaufzeichnungen, Stimmaufnahmen, Gesundheitsdaten, biometrische Daten wie Fingerabdrücke etc.
Im Rahmen der Schulverwaltung werden Daten nur bei den Schüler*innen bzw. Erziehungsberechtigten sowie den Studierenden selbst erhoben.
Auf Grund gesetzlicher Regelungen werden die Daten übermittelt an den zuständigen Bundesminister zur Führung der Gesamtevidenzen, der Evidenz über den Personal- Betriebs- und Erhaltungsaufwand der Bildungseinrichtung, die Bundesanstalt „Statistik Austria“, die Stammzahlenregisterbehörde im Rahmen ihrer Befugnisse nach dem E-Government-Gesetz.
Aufgrund der Einwilligung der Schüler*innen bzw. Erziehungsberechtigten sowie Studierenden werden die Daten übermittelt an Verkehrsverbünde im Zuge der Schülerfreifahrt, Absolventenverbände an Schulen, Elternvereine, IT-Dienstleister (z. B. zum Nachweis über den berechtigten Bezug von edu-Lizenzen) etc.
Erfolgt eine Übermittlung der Daten in Drittländer bzw. an internationale Organisationen?
Im Rahmen der Schulverwaltung an österreichischen Schulen erfolgt keine Datenübermittlung an Staaten außerhalb der Europäischen Union.
Datenübermittlungen im Zuge des internationalen Schüleraustausches bzw. internationaler Praktika (z. B. Erasmus+) oder im Zuge von Sprachreisen beruhen prinzipiell auf Einwilligung der Schüler*innen bzw. Erziehungsberechtigten sowie Studierenden.
Werden die personenbezogenen Daten für eine automatisierte Entscheidungsfindung verwendet?
Im Bereich der Schulverwaltung sowie Leistungsbeurteilung finden keine automatisierten Entscheidungsfindungen einschließlich Profiling statt, die dem Betroffenen gegenüber rechtliche Wirkung entfalten oder diesen in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigen.
Die Dauer der Speicherung ist durch die jeweiligen gesetzlichen Materienbestimmungen vorgegeben, zum Beispiel § 77 SchUG zum Klassenbuch oder § 77a SchUG zur Aufbewahrung von Prüfungsprotokollen.
Personenbezogene Daten, die auf Grund der Einwilligung der Schüler*innen bzw. Erziehungsberechtigten oder der Studierenden erhoben werden, werden spätestens 3 Jahre nach Ausscheiden der Schüler*innen bzw. Studierenden gelöscht.
Der Schutz der personenbezogenen Daten erfolgt durch entsprechende technische und organisatorische Vorkehrungen bzw. Maßnahmen. Diese betreffen insbesondere den Schutz vor unbefugtem, unrechtmäßigem oder zufälligem Zugriff oder Verlust bzw. unbefugter, unrechtmäßiger oder zufälliger Verarbeitung, Zerstörung oder Beschädigung.
Wie sieht es mit Internet, sozialen Netzwerken bzw. Cookies aus?
Der Provider der Website der BHAK Linz International Business School verwendet Server-Log Files. Diese dienen zur Optimierung der Website. Erfasst und gespeichert werden Ihre IP-Adresse, Spracheneinstellung, Referrer URL, Ihr Browser, Betriebssystem, Internet Provider sowie Datum und Uhrzeit. Diese Daten werden nicht mit anderen personenbezogenen Datenquellen zusammengeführt.
Der Webanalysedienst „Google Analytics“ (ein Dienst von Google Inc.) wird zur Durchführung von Webanalysen und zur Erstellung von Statistiken verwendet. Google Analytics setzt Cookies ein, die auf Ihrem Computer gespeichert und üblicherweise an einen Server von Google Inc. in den USA übertragen und dort gespeichert werden. Die durch Google Analytics von Ihrem Browser übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google Inc. verknüpft.
Wir posten Informationen auf verschiedenen sozialen Netzwerken (z. B. Facebook, Instagram,YouTube). Wenn Sie auf diese sozialen Netzwerke zugreifen, wird Ihr Browser automatisch mit dem betreffenden Netzwerk verbunden. Er übermittelt dabei Ihre IP-Adresse und auch andere Informationen, wie z. B. Cookies, wenn Sie die betreffende Plattform bereits zuvor besucht haben.
Durch Anklicken des betreffenden Symbols (z. B. Instagram-Logo) geben Sie zu erkennen, dass Sie bereit sind, mit der ausgewählten Plattform zu kommunizieren, und dass Informationen über Sie, etwa Ihre IP-Adresse, diesem sozialen Netzwerk übermittelt werden.
Weitere Informationen zu Nutzungsbedingungen und Datenschutz finden Sie auf der Website von Google Inc. sowie des jeweiligen sozialen Netzwerkes, insbesondere unter dem Begriff „privacy“.
Welche Rechte hat der/die Betroffene?
Beruht die Datenverarbeitung auf Einwilligung, so hat die betroffene Person jederzeit das Recht auf Widerruf. Dadurch wird jedoch die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung, die vor dem Widerruf erfolgt ist, nicht berührt.
Die betroffene Person hat das Recht auf Auskunft, ob bzw. welche sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet werden.
Die betroffene Person hat das Recht auf unverzügliche Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten sowie auf deren Vervollständigung.
Die betroffene Person hat das Recht auf unverzügliche Löschung ihrer personenbezogenen Daten aus den in Art. 17 Abs. 1 DSGVO genannten Gründen.
Die betroffene Person hat das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten unter den in Art. 18 Abs. 1 DSGVO genannten Voraussetzungen.
Die betroffene Person hat das Recht, ihre personenbezogenen Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, sofern die Datenverarbeitung auf einer Einwilligung oder einem Vertrag beruht und mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.
Die betroffene Person hat das Recht, jederzeit gegen die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten Widerspruch einzulegen, sofern der Verantwortliche nicht zwingende schutzwürdige Gründe
(z. B. Vollziehung von Gesetzen) für die Verarbeitung nachweist, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen.
Die unter Punkt A – G genannten Rechte der betroffenen Person sind gegenüber dem Verantwortlichen (Schulleiter) geltend zu machen.
Die betroffene Person hat das Recht auf Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde, wenn sie der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt oder andere datenschutzrechtliche Ansprüche verletzt worden sind.
Die Beschwerde ist bei der Österreichischen Datenschutzbehörde geltend zu machen:
Barichgasse 40-42 , 1030 Wien, www.dsb.gv.at, Tel.: +43 1 52 152-0, dsb@dsb.gv.at
Nutzung des Internets an der Schule
Das Nutzen von illegalen oder für die Schüler*innen sowie Studierenden ungeeigneten Inhalten ist in der Schule untersagt. Dazu zählen u.a. jugendgefährdende und kinderpornographische Inhalte sowie solche Inhalte, die dem Verbotsgesetz unterliegen.
Die Internetnutzung durch die Schüler*innen sowie Studierenden darf den Betrieb in der Schule nicht beeinträchtigen oder negativ beeinflussen und auch nicht dem Ansehen der Schule/der Klasse schaden. Bei Missachtung bzw. Beeinträchtigung des Schulbetriebs durch unsachgemäße oder übermäßige Internetnutzung durch private Geräte wie Handys, Tablets, Notebooks etc. sowie sonstigen Problemen (Cyber‐Mobbing etc.) behält sich die Schule administrative sowie rechtliche Schritte vor.
Das Herunterladen/Nutzen von urheberrechtlich geschütztem Material (Musik, Filme, Programme, Fotos etc.) darf ohne Zustimmung der Urheber*innen nicht erfolgen.
Die Schule übernimmt keine Haftung für am persönlichen Laufwerk gespeicherte Daten.
Software, die den Schüler*innen sowie Studierenden von der Schule bzw. auf Basis ihres Schülerstatus für private Geräte zur Verfügung gestellt wird, dient nur der Ausbildung und ist mit dem Verlassen der Schule den lizenzrechtlichen Bestimmungen folgend zu deinstallieren.
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