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Timestamp: 2017-01-20 03:43:25
Document Index: 81483610

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 5', '§ 2', '§ 17', '§ 17', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 12', '§ 4']

BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage, Titel
BGI/GUV-I 588-2
Herausgeber:Deutsche Gesetzliche
BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage , Inhalt
Vorbereitung, Leitung und Koordination
Zeichnungen und Verlegepläne
Projektspezifische Unterweisungen
Arbeitsmittel, Ausrüstungen und Einrichtungen
Fahrbare Hubarbeitsbühnen und Flurförderzeuge
Prüffristen von Arbeitsmitteln und PSA
Einsatz von Kranen und anderen Hebezeugen
Anschlagen von Rosten
Literaturangaben und Abbildungsnachweise
Anhang 4	Unterweisungsnachweis (Muster)
BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage, Vorwort
Als Hilfestellung ist im Anhang 7
ein Muster-Gefährdungskatalog aufgeführt, der im Bedarfsfall auf die konkreten Baustellenbedingungen anzuwenden ist.
Roste: Hierunter fallen Metallgitterroste (z. B. Schweißpress-, Press-, Einsteck- und Blechprofilroste) sowie Kunststoffgitterroste. Die verschiedenen Rosttypen sind in der Information „Roste – Auswahl und Betrie
b“ (BGI/GUV-I 588-1) beschrieben.
BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage, 1 Vorbereitung, Leitung und Koordination
Geplant werden müssen auch die Baustelleneinrichtung und der Materialtransport zur Montagestelle. Die Tragfähigkeit der Zufahrten und Wege auf der Baustelle müssen bekannt sein, damit der Einsatz z. B. von Fahrzeugen, Kranen und fahrbaren Hubarbeitsbühnen sicher erfolgen kann. Es gehört zu einer sorgfältigen Montagevorbereitung, bereits im Planungsstadium die Bau-/
Montagestelle in Augenschein zu nehmen und sich mit dem Bauleiter, Architekt/Planer oder Bauherrn abzustimmen. Dazu gehören Termine, Baufreigaben, Baustellenordnung, Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGePlan) und sonstige auf der Baustelle geltende Regelungen.
Unterstützung zur Erstellung und Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung bieten die TRBS 1111 „Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung“
und entsprechende Handlungshilfen der Unfallversicherungsträger.
Abb. 1-2 Absturzhöhen, ab denen Maßnahmen gegen Absturz eingesetzt werden müssen (§ 12
UVV „Bauarbeiten“ [BGV/GUV-V C22])
Der Anhang 7
enthält einen Gefährdungskatalog für die Montage von Rosten.
Der Anhang 1
enthält das Formular einer Montageanweisung.
Die Leitung von Bau-/Montagearbeiten führt der Unternehmer oder ein fachlich geeigneter und schriftlich beauftragter Vorgesetzter durch. Sie gewährleisten neben der technisch richtigen Ausführung auch die sichere Durchführung der Arbeiten. Ein Muster der Übertragung von Unternehmerpflichten auf geeignete Vorgesetzte enthält der Anhang 2
Nähere Ausführungen enthält die Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention
“ (BGV/GUV-V A1).
BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage, 2 Unterweisung
Die Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt alle Gefährdungen, die mit der Erfüllung des Auftrages verbunden sind. Damit ist sie die Grundlage für die Zusammenstellung von Unterweisungsthemen (siehe Anhang 4
Neben den allgemeinen Unterweisungen kommt den projektspezifischen Unterweisungen (Abb. 2-1) eine besondere Bedeutung zu. Bei der Einweisung der Mitarbeiter in die Arbeitsaufgabe und die Baustelle sind ihnen auch die Schwerpunkte des Arbeitsschutzes für dieses Projekt zu vermitteln (siehe Anhang 3
Abb. 2-1 Einweisung anhand von Plänen und projektspezifische Unterweisung 2.3.1 Anlässe einer projektspezifischen Unterweisung
Der Anhang 3
enthält beispielhaft Themen, über die Mitarbeiter vor Aufnahme ihrer Tätigkeiten auf der Baustelle unterwiesen werden können.
BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage, 3 Arbeitsmittel, Ausrüstungen und Einrichtungen
Elektrische Betriebsmittel auf Bau- und Montagestellen müssen von besonderen Speisepunkten versorgt werden. Dies sind in der Regel Baustromverteiler,
Montagen in elektrotechnisch engen Räumen siehe Information „Metallbau-Montagearbeiten“ (BGI 544) und „Einsatz von elektrischen Betriebsmitteln bei erhöhter elektrischer Gefährdung
“ (BGI 594).
Weitere Anforderungen enthält die Unfallverhütungsvorschrift „Arbeiten mit Schussapparaten
“ (BGV/GUV-V D9).
Nähere Angaben über die Errichtung und Benutzung von Gerüsten enthält die Information „Handlungsanleitung für den Umgang mit Arbeits- und Schutzgerüsten
“ (BGI/GUV-I 663).
Schutznetze sind Auffangeinrichtungen, die abstürzende Personen sicher auffangen sollen. Sie werden eingesetzt als Sicherheitseinrichtung bei der Montage von Rosten, wo ein sicherer Standplatz (z. B. Gebäudeteile mit Seitenschutz oder Gerüste) nicht vorhanden ist. Der Einsatz von Schutznetzen hat Vorrang vor der PSA gegen Absturz (siehe Abschnitt 1.2.1
Nähere Angaben zu Schutznetzen liefern die Regel „Einsatz von Schutznetzen
“ (BGR/GUV-R 179) und die Information „Montage von Profiltafeln für Dach und Wand
“ (BGI 5075).
Ausbildung und schriftliche Beauftragung der mindestens 18 Jahre alten Bedienpersonen (siehe Anhang 5
Nähere Angaben zu fahrbaren Hubarbeitsbühnen siehe Information „Sicherer Umgang mit fahrbaren Hubarbeitsbühnen
“ (BGI 720).
Der Arbeitgeber hat unter Berücksichtigung der vorgenannten Bedingungen in der Gefährdungsbeurteilung (siehe Abschnitt 1.2
) das geeignete Arbeitsmittel als Aufstieg und Arbeitsplatz auszuwählen. Dabei hat er die Hinweise des Herstellers, z. B. in der Betriebs-/Benutzungsanleitung, zu berücksichtigen (Abb. 3-14).
Die Leitern sind so zu verwenden, dass die Beschäftigten jederzeit sicher stehen und sich festhalten können. Das sichere Stehen und Festhalten auf der Leiter ist z. B. gegeben, wenn der Beschäftigte mit beiden Füßen auf Sprossen oder Stufen steht und sich mit einer Hand an der Leiter festhalten kann oder ausreichenden Kontakt
mit beiden Beinen zur Leiter hat.
Nähere Angaben siehe Information „Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten
“ (BGI/GUV-I 694).
Entsprechend der Gefährdungen sind auf Bau-/
Montagestellen persönliche Schutzausrüstungen zu benutzen, z. B.:
Für das Anschlagen von Rostpaketen aber auch einzelner größerer Roste werden als Anschlagmittel meist Hebebänder oder Seile verwendet. Aus deren Kennzeichnung geht die Tragfähigkeit hervor (Abb. 3-15). Die Information „Belastungstabellen für Anschlagmittel aus Rundstahlketten, Stahldrahtseilen, Rundschlingen, Chemiefaserhebebändern, Chemiefaserseilen, Naturfaserseilen
“ (BGI 622) sollte den Anschlägern an der Montagestelle zur Verfügung stehen.
BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage, 4 Schutzmaßnahmen gegen Absturz
Die Höhen, ab denen Verkehrswege auf Baustellen gegen Absturz gesichert werden müssen, gehen aus Abb. 1-2 „Absturzhöhen, ab denen Maßnahmen gegen Absturz eingesetzt werden müssen“ hervor. Weitere Informationen bieten die Unfallverhütungsvorschrift „Bauarbeiten
“ (BGV/GUV-V C22) sowie die technische Regel zur Arbeitsstättenverordnung "Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen, Betreten von Gefahrenbereichen
“ (ASR A2.1).
Treppen in baulichen Anlagen, z. B. Treppenhäuseroder
Abb. 4-4 Randsicherungen (siehe Information „Sicherheit von Seitenschutz, Randsicherungen und Dachschutzwänden als Absturzsicherungen bei Bauarbeiten
“ [BGI 807])
Abb. 4-6 Abmessungen eines Fanggerüstes (siehe Information „Handlungsanleitung für den Umgang mit Arbeits- und Schutzgerüsten
“ [BGI/GUV-I 663])
Abb. 4-7 Fanggerüst mit Schutzwand (siehe Information „Handlungsanleitung für den Umgang mit Arbeits- und Schutzgerüsten
Roste sind grundsätzlich sofort nach dem Verlegen an der Unterkonstruktion zu befestigen, damit sie bei Belastung, z. B. beim Begehen während der Montage, nicht vom Auflager abrutschen. Dazu gehört auch das Umbiegen der Blechlappen bei Sicherheitsbefestigungen (siehe BGI/GUV-I 588-1, Abb. 14d und 14e
).Ist eine sofortige Befestigung nicht möglich, sind diese Flächen abzusperren.
Bei der Montage von Rosten haben sich Auffangnetze als Schutzmaßnahme bewährt. Sie verhindern zwar nicht den Sturz, fangen aber Personen sicher auf, sodass schwerere Verletzungen vermieden werden
(Abb. 4-9).
= Spannweite des Schutznetzes	h
= lotrechter Abstand zwischen Absturzkante und Aufhängepunkt des Schutznetzes	H
= lotrechter Abstand zwischen Absturzkante und Auftrefffläche im Schutznetz	f0
= Verformung infolge Eigenlast des Schutznetzes	fmax
= größte Verformung des Schutznetzes	fges
= gesamter Freiraum unter dem Netz	S
= Freiraum für eventuelle Verkehrswege oder Einbauten	Ein Berechnungsbeispiel zum Aufhängen der Schutznetze unter Berücksichtigung des erforderlichen Freiraumes ist im Anhang 6 aufgeführt. Dieses zeigt, dass auch bei geringen Bühnenhöhen Schutznetze als Absturzsicherungen verwendet werden können.
Anforderungen über den Einsatz von PSA gegen Absturz siehe Regel „Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz
“ (BGR/GUV-R 198)
Verwendung von Höhensicherungsgeräten statt verstellbarer Seilkürzer (Abb. 4-16) An und über Wasser oder anderen Stoffen, in die man versinken kann, sind Systeme mit Höhensicherungsgeräten nicht erlaubt.
Fahrrollen feststellen	niemals die Bühne mit Personen verfahren
nur qualifiziertes, unterwiesenes und schriftlich beauftragtes Bedienpersonal einsetzen (siehe Anhang 5
Weitere Ausführungen zu fahrbaren Hubarbeitsbühnen siehe Information „Sicherer Umgang mit fahrbaren Hubarbeitsbühnen
“ (BGI 720) und Grundsatz „Ausbildung und Beauftragung der Bediener von Hubarbeitsbühnen“ (BGG/GUV-G 966).
BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage, 5 Lagerung und Transport
Der Kran- bzw. Hebezeugführer darf auf Bau- und Montagestellen in der Regel nur auf Zeichen eines Einweisers das Gerät, mit oder ohne Last, bewegen. Hierzu ist ein Einweiser zu benennen. Fehlt die einwandfreie Sicht auf den Einweiser, muss eine Sprechfunkverbindung eingesetzt werden. Die üblichen Handzeichen für den Einweiser sind in der Information „Anschläger
“ (BGI 556) dargestellt.
Das Arbeitsschutzgesetz (§§ 5
) sowie die Lastenhandhabungsverordnung (§ 2
) fordern die Beurteilung der Arbeitsbedingungen, wenn Gefährdungen bei der manuellen Handhabung von Lasten nicht sicher auszuschließen sind. Für diese Gefährdungsanalyse werden von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sowie dem Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) die Leitmerkmalmethoden empfohlen.
BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage, 6 Vorschriften und Regeln
(LasthandhabV)
(PSA-BV)
„Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung
“ (TRBS 1111)
„Prüfungen von Arbeitsmitteln und überwachungsbedürftigen Anlagen
“ (TRBS 1201)
Befähigte Personen“ (TRBS 1203)
„Mechanische Gefährdungen – Allgemeine Anforderungen
“ (TRBS 2111)
„Mechanische Gefährdungen – Maßnahmen zum Schutz vor Gefährdungen durch mobile Arbeitsmittel
“ (TRBS 2111 Teil 4)
„Gefährdung von Personen durch Absturz – Allgemeine Anforderungen
“ (TRBS 2121)
„Gefährdungen von Personen durch Absturz – Bereitstellung und Benutzung von Gerüsten
“ (TRBS 2121 Teil 1)
„Gefährdungen von Personen durch Absturz – Bereitstellung und Benutzung von Leitern
“ (TRBS 2121 Teil 2)
„Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen, Betreten von Gefahrenbereichen
“ (ASR A2.1)
„Erste-Hilfe-Räume, Mittel und Einrichtungen zur Ersten Hilfe
“ (ASR A4.3
„Grundsätze der Prävention
“ (BGV/GUV-V A1)
„Elektrische Anlagen und Betriebsmittel
“ (BGV/GUV-V A3)
„Bauarbeiten
“ (BGV/GUV-V C22)
„Krane
“ (BGV/GUV-V D6)
„Arbeiten mit Schussapparaten
“ (BGV/GUV-V D9)
“ (BGR/GUV-R A1)
„Arbeiten unter Spannung an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln
“ (BGR/GUV-R A3)
„Regeln für die Sicherheit von Treppen bei Bauarbeiten
“ (BGR 113)
„Einsatz von Schutznetzen
“ (BGR/GUV-R 179)
„Benutzung von Schutzkleidung
“ (BGR/GUV-R 189)
„Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz
„Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Ertrinken
“ (BGR 201)
„Betreiben von Arbeitsmitteln
“ (BGR/GUV-R 500)
„Anleitung zur Ersten Hilfe
“ (BGI/GUV-I 503)
„Gabelstaplerfahrer
“ (BGI 545)
„Anschläger
“ (BGI 556)
„Roste – Auswahl und Betrieb
“ (BGI/GUV-I 588-1)
„Einsatz von elektrischen Betriebsmitteln bei erhöhter elektrischer Gefährdung
“ (BGI 594)
„Auswahl und Betrieb ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel nach Einsatzbedingungen
“ (BGI/GUV-I 600)
„Auswahl und Betrieb elektrischer Anlagen und Betriebsmittel auf Bau- und Montagestellen
“ (BGI/GUV-I 608)
„Belastungstabellen für Anschlagmittel aus Rundstahlketten, Stahldrahtseilen, Rundschlingen, Chemiefaserhebebändern, Chemiefaserseilen, Naturfaserseilen
“ (BGI 622)
„Handlungsanleitung für den Umgang mit Arbeits- und Schutzgerüsten
“ (BGI/GUV-I 663)
„Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten
“ (BGI/GUV-I 694)
„Sicherer Umgang mit fahrbaren Hubarbeitsbühnen
“ (BGI 720)
„Sicherheit von Seitenschutz, Randsicherungen und Dachschutzwänden als Absturzsicherungen bei Bauarbeiten
“ (BGI 807)
BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage, 7 Literaturangaben und Abbildungsnachweise
BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage, Anhang 1
gemäß Unfallverhütungsvorschrift „Bauarbeiten“ (§ 17 BGV/GUV-V C22
) für den Auftrag (Baustelle):
(siehe z. B. § 17 Durchführungsanweisungen BGV/GUV-V C22
Datum: MA erstellt von: MA geprüft von: * Ergänzende Hinweise können auf separatem Blatt oder in Zeichnungen/Skizzen enthalten sein.
BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage, Anhang 2 Muster für die Bestätigung der Übertragung von Unternehmerpflichten
(§ 13 Abs. 2 Arbeitsschutzgesetz
, § 13
der Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ [BGV/GUV-V A1])
arbeitsmedizinische Untersuchungen oder sonstige arbeitsmedizinische Maßnahmen zu veranlassen*	soweit ein Betrag von Euro nicht überschritten wird.
____________________Ort
_______________________Datum	____________________Unterschrift des Unternehmers
_______________________Unterschrift der beauftragten Person	* nicht Zutreffendes streichen
als gesetzlicher Vertreter eines anderen,	so ist ein Gesetz, nach dem besondere persönliche Eigenschaften, Verhältnisse oder Umstände (besondere persönliche Merkmale) die Möglichkeit der Ahndung begründen, auch auf den Vertreter anzuwenden, wenn diese Merkmale zwar nicht bei ihm, aber bei dem Vertretenen vorliegen.
ausdrücklich beauftragt, in eigener Verantwortung Aufgaben wahrzunehmen, die dem Inhaber des Betriebes obliegen,	und handelt er auf Grund dieses Auftrages, so ist ein Gesetz, nach dem besondere persönliche Merkmale die Möglichkeit der Ahndung begründen, auch auf den Beauftragten anzuwenden, wenn diese Merkmale zwar nicht bei ihm, aber bei dem Inhaber des Betriebes vorliegen. Dem Betrieb im Sinne des Satzes 1 steht das Unternehmen gleich. Handelt jemand auf Grund eines entsprechenden Auftrages für eine Stelle, die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung wahrnimmt, so ist Satz 1 sinngemäß anzuwenden.
...“	§ 13 der Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (BGV/GUV-V A1):
BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage, Anhang 3 Beispiel einer Checkliste mit Schwerpunkten für eine baustellenbezogene Unterweisung für die Montage von Rosten
Benutzung von Anlegeleitern nur für sehr selten benutzte Aufstiege bis max. 5,0 m	Wie ist der Arbeitsplatz an den Bühnenaußenkanten gegen Absturz gesichert?
Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) gegen Absturz	Werkzeuge, Geräte, Einrichtungen und persönliche Schutzausrüstungen
Regelung der Hebevorgänge und Benutzung der Lastaufnahmeeinrichtungen	Sichere Durchführung der Arbeiten
BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage, Anhang 4 Unterweisungsnachweis (Muster)
Mustermann und Söhne	Abteilung:
Hr. Muster, Montageleiter	Datum der Unterweisung:
23.11.06, Uhrzeit: 07:30 Uhr	Ort/Baustelle:
Musterstadt, Gewerbegebiet A, Lagerhalle Fa. XY	Unterweisung über:
Montage von Rosten	Unterweisungsinhalte
Transport der Rostpakete, Ablagerung auf den Bühnen, Verlegeplan, Verhalten bei extremen Witterungsbedingungen
(Schneeberäumung)
Arbeiten auf der Bühne erst gestattet, wenn die Bühnenaußenkanten vollständig mit bauseits verbleibenden Geländern gesichert sind und Auffangnetze komplett montiert und übergeben wurden. Zugang zur Bühne über zuvor zu montierende Treppen aus Rosten. Tragfähige Abdeckung der verbleibenden Bühnenöffnungen mit gegen Verschieben gesicherten Bohlen mit einer Dicke von 4,5 cm.	Hinweis auf Arbeitsschutzbestimmungen
§ 12 BGV/GUV-V C22 „Bauarbeiten“, BGI 807 „Sicherheit von Seitenschutz, Randsicherungen und Dachschutzwänden als
Absturzsicherungen bei Bauarbeiten“, BGI/GUV-I 588-2 „Roste – Montage“
Unterschrift des Unterweisenden	BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage, Anhang 5 Schriftliche Beauftragung zum Bedienen von Hubarbeitsbühnen
Unternehmen	Schriftliche Beauftragung zum Bedienen von Hubarbeitsbühnen
Herr/Frau: geb: Wohnort:
Hersteller	Typ	Er/Sie hat seine/ihre Befähigung zum Bedienen der vorstehend genannten Hubarbeitsbühne(n) gemäß Kapitel 2.10 „Betreiben von Hebebühnen“, Abs. 2.1, der Regel „Betreiben von Arbeitsmitteln“ (BGR/GUV-R 500) gegenüber dem Unternehmer nachgewiesen.
Unternehmer	Beauftragte(r)
BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage, Anhang 6 Beispiel: Ausnetzen einer Zwischenbühne
10,0 m	•
5,0 m	•
Freiraum unter d. Netz
5,0 m	Schutznetz nach DIN EN 1263-1 Typ S, Maschengröße M10 D (rhombisch)
= 180 mm	Pfettenhöhe
Trägerhöhe h
= 340 mm	Netzdurchhang f0:	f0 ≤ 0,1 x l	f0 = 0,1 x 10 m	f0 = 1,0 m	H = h + f0	H = 340 mm + 1,0 m	H = 1,34 m	Aus dem Diagramm (DIN EN 1263-2) ergibt sich eine max. Netzverformung
fmax < Freiraum unter dem Netz (3,7 m < 5,0 m)
Ermittlung des erforderlichen Freiraumes und Prüfung der Möglichkeit des Einsatzes von Schutznetzen(Beispiel 2)
5,0 m	Schutznetz nach DIN EN 1263-1
Netzdurchhang f0:	f0 ≤ 0,1 x l	f0 = 0,1 x 10 m	f0 = 1,0 m	H = 3,0 m + h + f0	H = 3,0 m + 340 mm + 1,0 m	H = 4,34 m	Aus dem Diagramm (DIN EN 1263-2) ergibt sich eine max. Netzverformung
fmax < Freiraum unter dem Netz (4,3 m < 5,0 m)
BGI/GUV-I 588-2: Roste – Montage, Anhang 7 Muster eines Gefährdungskataloges
Festlegen konkreter Arbeitsschutzmaßnahmen (bei diesem Schritt ist die Rangfolge der Schutzmaßnahmen nach § 4
Arbeitsschutzgesetz zu beachten)
Sorgen Sie bitte für eine regelmäßige Unterweisung Ihrer Mitarbeiter über die mit den Arbeiten verbundenen Gefährdungen. Darüber hinaus sind die Mitarbeiter in die Baustelle einzuweisen und auf die projektspezifischen Gefährdungen aufmerksam zu machen. Grundlage der Unterweisung ist die Gefährdungsbeurteilung. Unterweisungen sind zu dokumentieren.Vergessen Sie in der Gefährdungsbeurteilung bitte nicht Personengruppen zu berücksichtigen, für die besondere Schutzvorschriften bestehen (z. B. Auszubildende, leistungsgeminderte Personen usw.).
„Roste“ können z. B. sein: Metallgitterroste, (z. B. Schweißpress-, Press-, Einsteck- und Blechprofilroste) sowie Kunststoffgitterroste. Die verschiedenen Rosttypen sind in der Information „Roste – Auswahl und Betrieb
“ (BGI/GUV-I 588-1) beschrieben.
Montage von Rosten	Firma:
, ArbStättV
, ASR A1.3
, ASR A2.1
, BaustellV
, GefStoffV
, BetrSichV
, PSA-BV
, TRBS 1203
, TRBS 2111, TRBS 2121
, TRGS 524
, BGV/GUV-V A1
, BGV/GUV-V A3
, BGV/GUV-V C22
, BGR/GUV-R 198
, BGR/GUV-R 500
, BGI 544, BGI 579
, BGI/GUV-I 588-1
, BGI/GUV-I 608
, BGI/GUV-I 663
, BGI 807
, BGI 826, BGI 831, BGI 865	Arbeitsbereich/Baustelle/Objekt:	Zeitraum der Arbeiten:	Verantwortlicher/Aufsichtführender:
erstellt am:	Tätigkeiten:
Bemerkungen:	G-Faktor	Ermittelte Gefährdungen und deren Beschreibung
wirksam	Risiko
Handlungs-bedarf	G
1.1 ungeschützte bewegte Maschinenteile	nicht verkleidete Fang- und Einzugsstellen
1.2 Teile mit gefährlichen Oberflächen	scharfkantige Teile
1.3 bewegte Transportmittel, bewegte Arbeitsmittel	Hebe- und Lastaufnahmeeinrichtungen sind für die Transportaufgabe nicht geeignet.
Transportvorgänge sind geplant und in der Montageanweisung eingetragen (siehe 10.2
Belastungstabellen stehen zur Verfügung.	Beim Anheben langer Lasten wird ein Führungsseil eingesetzt.
1.4 unkontrolliert bewegte Teile	Herabfallen von Lasten, Arbeitsmaterialien, Werkzeugen usw.
Handwerkzeuge und Kleinmaterial in festen Behältnissen transportieren und aufbewahren
1.5 Sturz, Ausrutschen, Stolpern, Umknicken	auf Verkehrswegen
Beseitigen von Stolperstellen
1.6 Absturz	Absturz von Aufstiegen
Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (Auffangsysteme)	Öffnungen tragfähig und gegen Verschieben gesichert abdecken
Einsatz von Leitern(nur in begründeten Ausnahmefällen)
Absturz von Gerüsten (Gerüste: Arbeits- und Schutzgerüste sowie fahrbare Arbeitsbühnen)
Auf-, Um- und Abbau durch geeignete Beschäftigte unter Aufsicht einer befähigten Person
durch eine befähigte Person des Benutzers	Gerüstkennzeichnung durchführen (Gerüstersteller)
Absturz vonHubarbeitsbühnen durch
Umsturz derHubarbeitsbühne
Herausschleudernaus dem Arbeitskorb
Beachtung der Tragfähigkeit (Personen und mitgeführtes Material)	Bedienung durch befähigte, unterwiesene und eingewiesene, schriftlich beauftragte Personen
2.1 elektrischer Schlag	spannungsführende Leitungen
Abschaltung, Abdeckung oder Abschranken spannungsführender Leitungen im Arbeits- und Verkehrsbereich des Gerüstbaus
Einsatz von elektrischen Handwerkzeugen, Leitungsrollern und Verteilern entsprechend BGI/GUV-I 600 „Auswahl und Betrieb ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel nach Einsatzbedingungen“, z. B.:	Verlängerungsleitungen mindestens H07RN-F oder gleichwertig
Geräteanschlussleitungen bis max. 5,0 m mindestens H05RN-F	Elektrische Betriebsmittel werden nur an einen durch eine Elektrofachkraft installierten und geprüften Baustromverteiler angeschlossen oder über einen PRCD-S betrieben.
Einhaltung von Sicherheitsabständen von unter
Spannung stehenden Teilen, z. B. Überlandleitungen und Fahrdrähten (BGV/GUV-V A3)
3.1 Gase3.2 Dämpfe3.3 Aerosole (Stäube, Rauche, Nebel)	Freisetzung von Gefahrstoffen beim Bolzenschweißen
beim Schweißen von oberflächenbeschichteten undEdelstahl-Werkstücken in engen Räumen Schadstoffe absaugen oder für ausreichende Lüftung sorgen
Explosions-gefährdungen
5.1 brennbare Feststoffe, Flüssigkeiten, Gase5.2 explosionsfähige Atmosphäre	brennbare Feststoffe, Flüssigkeiten im Bereich des Bolzenschweißens und von Schleifarbeiten
Kontrolle der örtlichen Verhältnisse vor Arbeitsbeginn und Abstimmung der Schutzmaßnahmen mit dem Auftraggeber
Funkenflug verhindern	Einsatz von Werkzeugen und Maschinen, die für den Brand- und Explosionsbereich geeignet sind
6.1 heiße Medien/Oberflächen	Verbrennungen durch Funkenflug
Aufstellen eines Schutzschirms
7.1 Lärm	Lärmeinwirkung durch die Arbeitstätigkeit
Ermittlung der Lärmbelastungen Einsatz lärmgeminderter Arbeitsmittel (z. B. Winkelschleifer)
Augen- und Hautschädigung beim Schweißen
Augen- und Gesichtsschutz entsprechend des Schweißverfahrens
Gefährdung durch hohe Magnetfelder beim Bolzenschweißen
Personen mit Herzschrittmacher bedienen keine Bolzenschweißgeräte
Gefährdungen durch Arbeits-umgebungs-bedingungen
8.1 Klima (z. B. Hitze, Kälte)	Gesundheitsschäden durch Arbeiten in Bereichen mit übermäßiger Wärme oder Kälte
Zurverfügungstellung von geeigneter Kleidung gegen Sonneneinstrahlung
8.2 Beleuchtung, Licht	mangelnde Beleuchtung der Verkehrswege auf der Baustelle	ausreichende Beleuchtung der Verkehrswege auf der Baustelle
Abstimmung hinsichtlich der Allgemeinbeleuchtung mit dem Auftraggeber, der Bauleitung bzw. dem SiGeKo	ausreichende Lichtverhältnisse zur Durchführung der Arbeiten durch eine ortsfeste oder ortsveränderliche (bei kurzzeitigen Tätigkeiten) Beleuchtung
9.1 schwere dynamische Arbeit9.4 einseitige dynamische Arbeit	Gesundheitsschäden durch häufiges Heben, Tragen und Ablegen schwerer Lasten	Einsatz von Transport und Hebegeräten (Krane, Winden, Hubwagen, Gabelstapler etc.)
10.1 ungenügend gestaltete Arbeitsaufgabe	nicht klar und eindeutig formulierte Arbeitsaufgaben	Erstellung einer projektbezogenen Gefährdungsbeurteilung
Zeichnungen und Montageanweisung	Unkenntnis über die mit der Arbeit verbundenen Gefährdungen
10.2 ungenügend gestaltete Arbeitsorganisation	Die Ausführungszeit ist der Arbeitsaufgabe nicht angemessen.	Durch Planung der Arbeitsabläufe und des Personaleinsatzes wird Termindruck vermieden.
Arbeitsbeschreibung/Arbeitsanweisung.	Einweisung der Aufsichtspersonen vor Ort in die Arbeitsabläufe, Zeitplanung, speziellen Gefährdungen und Einsatzbedingungen, Koordinierungs- und Kooperationsmaßnahmen
Ein Rettungs- und Alarmplan hängt auf der Baustelle aus.	Waschgelegenheiten, Toiletten und Pausenräume stehen auf der Baustelle gem. ArbStättV in ausreichender Anzahl und Größe zur Verfügung.
mangelhafte Verkehrswege
Sicher begehbare Verkehrswege sind in ausreichender Anzahl und Breite vorhanden, z. B. Geh- und Fahrwege, Aufstiege.
Arbeitsplätze sind so gestaltet, dass die Arbeiten sicher durchgeführt werden können (siehe auch 1.6
Webcode: M1131-1