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Timestamp: 2019-10-14 18:56:13
Document Index: 339334558

Matched Legal Cases: ['§ 522', '§ 148', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Die ver­sag­te Wie­der­ein­set­zung – und ihre erfor­der­li­che Begrün­dung | Rechtslupe
Die versagte Wiedereinsetzung - und ihre erforderliche Begründung
Die ver­sag­te Wie­der­ein­set­zung – und ihre erfor­der­li­che Begrün­dung
Der Beschluss, mit dem eine bean­trag­te Wie­der­ein­set­zung in die Frist zur Beru­fungs­be­grün­dung ver­sagt wird, ist auf­zu­he­ben, wenn er nicht aus­rei­chend mit Grün­den ver­se­hen ist.
Es han­delt sich um einen Beschluss, der von Geset­zes wegen mit der Rechts­be­schwer­de ange­foch­ten wer­den kann (§ 522 Abs. 1 Satz 4 ZPO). Beschlüs­se, die der Rechts­be­schwer­de unter­lie­gen, müs­sen den maß­geb­li­chen Sach­ver­halt, über den ent­schie­den wird, wie­der­ge­ben und den Streit­ge­gen­stand sowie die Anträ­ge der Par­tei­en in bei­den Instan­zen erken­nen las­sen; andern­falls sind sie nicht mit den erfor­der­li­chen gesetz­mä­ßi­gen Grün­den ver­se­hen und bereits des­halb auf­zu­he­ben 1.
So ver­hielt es sich auch in dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Streit­fall. Ins­be­son­de­re kann das Feh­len einer Sach­dar­stel­lung hier nicht des­halb hin­ge­nom­men wer­den, weil sich die pro­zes­sua­len Vor­gän­ge, auf die es ankommt, mit noch aus­rei­chen­der Deut­lich­keit aus den Beschluss­grün­den erge­ben wür­den 2. Denn der ange­foch­te­ne Beschluss ent­hält zwar die für die Frist­be­rech­nung maß­geb­li­chen Daten. Er lässt aber den Pro­zess­ab­lauf im Übri­gen, den Streit­ge­gen­stand und die Anträ­ge der Par­tei­en nicht erken­nen.
Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 19. März 2019 – VI ZB 27/​17
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BGH, Beschlüs­se vom 06.02.2018 – VI ZB 12/​17 4; vom 26.04.2016 – VI ZB 4/​16 und – VI ZB 7/​16, VersR 2016, 1591 Rn. 16; vom 22.01.2008 – VI ZB 46/​07, VersR 2008, 1374 Rn. 4; BGH, Beschluss vom 12.05.2016 – V ZB 135/​15, NJW 2016, 3789 Rn. 10 jeweils mwN[↩]
vgl. dazu BGH, Beschlüs­se vom 26.04.2016 – VI ZB 4/​16 und – VI ZB 7/​16, VersR 2016, 1591 Rn. 16 f.; vom 22.01.2008 – VI ZB 46/​07, VersR 2008, 1374 Rn. 4; BGH, Beschlüs­se vom 22.10.2014 – IV ZB 13/​14 6; vom 22.10.2013 – II ZB 7/​12, NJW-RR 2014, 315 Rn. 7 ff. jeweils mwN[↩]
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