Source: http://buchstelle-lage.de/2014/10/aufteilung-des-ersatzwirtschaftswerts-zur-bestimmung-der-betriebsgroesse-bei-zupachtung/
Timestamp: 2018-04-23 03:50:59
Document Index: 385459888

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 7', 'Art. 3', '§ 57', '§ 125', '§ 7']

Buchstelle Lage | Aufteilung des Ersatzwirtschaftswerts zur Bestimmung der Betriebsgröße bei Zupachtung
Die Veräußerung von Umbruchrechten für Dauergrünland Bewertung mehrjähriger Kulturen in Baumschulbetrieben
Nach § 7g Abs. 1 und Abs. 3 EStG kön­nen Son­der­ab­schrei­bun­gen für neue bewegliche Wirtschafts­güter gel­tend gemacht und Gewinn min­dernde Rück­la­gen gebildet wer­den (Ansparab­schrei­bun­gen). Diese steuer­lichen Vorteile kön­nen nur in Anspruch genom­men wer­den, wenn der Betrieb des Steuerpflichti­gen eine bes­timmte Größe nicht über­schre­it­et. Für einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft (LuF) schreibt § 7g Abs. 2 Nr. 1 Buchst. b EStG vor, dass der Ein­heitswert des Betriebes, zu dessen Anlagev­er­mö­gen das Wirtschaftsgut gehört, im Zeit­punkt der Anschaf­fung oder Her­stel­lung eine bes­timmte Summe nicht über­schre­it­en darf. Bei luf-Betrieben, die sich im Beitritts­ge­bi­et (nach Art. 3 des Eini­gungsver­trags) befind­en, ist gemäß § 57 Abs. 3 EStG bei der Bes­tim­mung der Betrieb­s­größe anstelle des Ein­heitswerts der Ersatzwirtschaftswert nach § 125 Bew­er­tungs­ge­setz her­anzuziehen.
Der BFH hat entsch­ieden, dass bei der Bes­tim­mung der Betrieb­s­größe eines im Beitritts­ge­bi­et gele­ge­nen luf-Betriebes bei der Zupach­tung von Grund und Boden der Ersatzwirtschaftswert nur im Ver­hält­nis der eige­nen Fläche zu der zugepachteten anzuset­zen ist. Ein fik­tiv­er Anteil für nicht zugepachtete Wohn- und Wirtschafts­ge­bäude sowie ste­hende und umlaufende Betrieb­smit­tel ist nicht zu berück­sichti­gen.
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