Source: https://www.oms-inventuren.de/glossar
Timestamp: 2020-02-19 08:53:16
Document Index: 118093695

Matched Legal Cases: ['§266', '§247', '§241', '§240', '§240', '§240', '§140', '§ 241']

Glossar | Hilfreiche Worterklärung des Inventurbereiches
Im Glossar erfahren Sie wertvolle Informationen rund um die Inventur. Wir haben die Inhalte nach bestem Wissen für Sie zusammengestellt.
Produktgruppeninventur
MDE-Technik
Nach §266 HGB setzt sich das Anlagevermögen aus folgenden Posten zusammen:
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von unter 150 bzw. 410 € müssen im Anlagevermögen nicht berücksichtigt werden. Als Anlagevermögen sind nur Gegenstände auszuweisen, die dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen (§247 HGB)
Anlagevermögen von OMS erfassen lassen
Die Inventurfirma OMS ist für die Durchführung einer Inventarisierung von Anlagevermögen der richtige Partner. Erfahrenes Inventurpersonal führt die Bestandsaufnahme aller Anlagegüter mit eigener Inventurtechnik innerhalb von wenigen Stunden durch. Dies umfasst – je nach Kundenwunsch – die Planung sowie das Erfassen des Anlagevermögens und die anschließende Kontrolle, sodass Sie nach erfolgreichem Abschluss der Inventur des Anlagevermögens lediglich die nach Ihren Wünschen aufbereitete Inventarliste in Ihr System einspielen zu brauchen.
Im Einzelhandel wird die Inventur in der Regel als Stichtagsinventur durchgeführt. Die Vorbereitungen für die Bestandsaufnahme werden oftmals in den Tagen zuvor getroffen, sodass die Inventur möglichst zügig und problemlos durchgeführt werden kann. Die Inventur im Einzelhandel umfasst die Bestandsaufnahme körperlicher Artikel und dient einerseits dem notwendigen Abschluss des Geschäftsjahres sowie andererseits für den Abgleich und die Korrektur der Warenbestände für die Buchführung und der korrekten Aufstellung der Bilanz.
Die Inventur im Wandel der Zeit durch Technik
Die Bestandsaufnahme hat sich wie viele Dinge im Einzelhandel in den letzten Jahren stark verändert. So war es früher üblich, am 31. Dezember zum Ende des Kalenderjahres eine Inventur der Waren durchzuführen. Die Mengen wurden auf kleinen Kärtchen aufgeschrieben und danach von einem weiteren Team kontrolliert. Im Laufe der Zeit kamen Helfer für die Inventur dazu, die schon vorgezählt oder die Bestandsaufnahme mit ausgewertet haben. Daher mussten viele kleine Artikel in Zehnergruppen zusammengefasst oder Kabel vom Meter ausgerollt und abgemessen werden. Die Inventurprüfung zog sich oft bis spät in den Silvesterabend.Nach Einführung von Scannercodes hat der Einzelhandel viele Vorteile, sowohl bei der Erfassung der Verkäufe, als auch beim Wareneingang. Aber auch die Inventur geht auf diesem Wege naturgemäß einfacher und schneller, denn die Mitarbeiter werden mit Lesegeräten versorgt und gehen das Regal Stück für Stück durch. Eine klassische Inventur wie zum Beispiel im Elektronik-Markt erfolgt einmal im Jahr, dann werden alle Artikel gezählt und auf Vollständigkeit geprüft. Fehlt einer Ware ein wichtiger Bestandteil, ist sie im Rahmen der Inventur vom Teamleiter auszubuchen - schließlich ist nur der tatsächliche und verkaufsfähige Bestand wichtig.
Wie werden im Einzelhandel Inventuren organisiert?
Um mit den Ergebnissen der Bestandsaufnahme noch besser arbeiten zu können, werden mittlerweile auch in kürzeren Intervallen monatlich Inventuren durchgeführt. Damit das Personal im Einzelhandel weiter entlastet wird, finden die Zählungen während der Geschäftszeit statt und die Daten werden unverzüglich in die jeweilige Zentrale weitergegeben. Mit den neuen Beständen wird sofort gearbeitet und die Mengen sind eingepflegt. So entstehen weniger Inventurdifferenzen und können aktualisiert ausgebucht werden. Es gibt auch externe Dienstleister wie OMS Inventuren, die im Team in Absprache mit dem Markt alles komplett innerhalb von wenigen Stunden durchzählen und die Inventursummen übergeben. Dabei unterscheidet der Spezialist zwischen Anlagen- und Artikelinventur.
Wie entstehen eigentlich Fehlbestände und warum tauchen diese bei einer Inventur auf?
Dies kann einerseits durch versehentlich falsch etikettierte Waren und Kassenprobleme passieren, andererseits aber auch aufgrund von Diebstahl oder Bruch. Zum Beispiel fällt in einem Lebensmittelmarkt eine Packung Lachs herunter und wird versehentlich mit dem Einkaufswagen unter den Warenträger geschoben. Schon ist der Artikel körperlich nicht mehr vorhanden und unauffindbar. Die Menge ist jedoch somit falsch im Computer und wird bei der Inventur korrigiert. Je genauer und zuverlässiger gearbeitet wird, umso genauer ist das endgültige Ergebnis. Es liegt also durchaus im Interesse des Händlers, mit realen Zahlen zu arbeiten und auch eventuelle Überbestände abzubauen.
Inventur im Einzelhandel mit OMS
Die Inventurfirma OMS ist für die Durchführung einer Inventur im Einzelhandel der richtige Partner. Erfahrenes Inventurpersonal führt die Bestandsaufnahme aller körperlichen Artikel mit eigener Inventurtechnik innerhalb von wenigen Stunden durch. Dies umfasst - je nach Kundenwunsch - Vorsortier- und Vorzählarbeiten sowie das Erfassen des Bestands und die anschließende Kontrolle. Die Stichtagsinventur kann auf Wunsch vollständig von OMS vorbereitet und durchgeführt werden, sodass Sie nach erfolgreichem Abschluss der Inventur lediglich die nach Ihren Wünschen aufbereitete Artikelliste in Ihr System einspielen zu brauchen.
Erfahrung bei Inventuren im Einzelhandel
Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung vom Unternehmen OMS bei der Durchführung von Inventuren im Einzelhandel auch bei der Planung und Vorbereitung der Inventur, die vom Gesetz her einmal im Jahr in Ihrem Unternehmen durchgeführt werden muss. Die Inventur wird von einem erfahrenen Projektleiter vorbereitet und geleitet, der Ihnen mit Rat, Tat und Hilfe zur Seite steht.
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Die körperliche Inventur ist ein Verfahren zur Bestandsermittlung von betrieblichen Vermögensgegenständen, die durch Zählen, Messen oder Wiegen erfasst werden können. Sind Sie ein Lebensmittel-Einzelhandel, dann würde die körperliche Inventur die Erfassung aller Lebensmittel bedeuten.
Genauigkeit bei körperlicher Inventur
Die körperliche Inventur liefert sehr genaue Ergebnisse der vorhanden Bestände. Deshalb ist sie so umfassend wie möglich anzuwenden, auch wen damit ein großer betrieblicher Aufwand verbunden ist. Gibt es Fälle, wo die körperliche Inventur unmöglich oder unzumutbar ist können betriebliche Vermögenswerte auch durch eine Schätzung mit anschließender Bewertung festgestellt werden.
Körperliche Inventur mit OMS
Die Inventurfirma OMS ist für die Durchführung einer körperlichen Inventur der richtige Partner, sei es im Einzelhandel, der Industrie oder bei Versandhändlern. Erfahrenes Inventurpersonal führt die Bestandsaufnahme aller körperlichen Artikel mit eigener Inventurtechnik innerhalb von wenigen Stunden durch. Dies umfasst – je nach Kundenwunsch – Vorsortier- und Vorzählarbeiten sowie das Erfassen des Bestands und die anschließende Kontrolle. Die Stichtagsinventur kann auf Wunsch vollständig von OMS vorbereitet und durchgeführt werden, sodass Sie nach erfolgreichem Abschluss der Inventur lediglich die nach Ihren Wünschen aufbereitete Artikelliste in Ihr System einspielen zu brauchen.
Bei der Produktgruppeninventur werden die Waren auf Produktgruppenebene erfasst.
Bei der Stichprobeninventur wird der Bestand der Vermögensgegenstände anhand von Stichproben mittels mathematisch-statistischer Methoden ermittelt (§241 HGB).
Die Inventur ist nach jedem Jahresabschluss des Geschäftsjahres am Bilanzstichtag (letzter Tag des Geschäftsjahres) bzw. 10 Tage davor oder danach durchzuführen. Ist dies aufgrund bestimmter Gründe (z.B. sehr große Warenbestände) nicht möglich, kann die Ausführung auch an einem Tag erfolgen, der innerhalb drei Monate vor oder 2 Monate nach dem Bilanzstichtag terminiert ist.
Jeder Kaufmann hat zu Beginn seines Handelsgewerbes, am Schluss eines Wirtschaftjahres und bei Veräußerung oder Auflösung des Betriebes eine körperliche Bestandaufnahme aller Vermögensgegenstände durchzuführen, und zwar durch Messen, Zählen und Wiegen (§240 HGB).
Es ist darauf zu achten, dass die Inventur gründlich durchgeführt wird, denn erst dann ist die genaue Erfolgsermittlung gewährleistet. Die Inventurergebnisse bilden die Grundlage für die Buchführung und den Jahresabschluss.
Ein MDE-Scanner (Mobile Daten Erfassung) bzw. ein sogenannter Barcode-Scanner ist ein mobiles elektronisches Gerät, welches zur digitalen Datenerfassung dient. Anhand eines Barcodes können Informationen über das Produkt oder den Gegenstand abgerufen werden, die zuvor im System hinterlegt wurden.
Die Inventur muss so beschaffen sein, dass das Ergebnis innerhalb angemessener Zeit von einem sachverständigen Dritten (z.B. Wirtschaftsprüfer) ausgewertet werden kann. Bei vielen Inventuren ist die Revision direkt vor Ort, um die fachgerechte und qualitativ hochwertige Durchführung nachzuprüfen.
Vermögensgegenstände, deren Bestand sich häufig ändert nennt man Umlaufvermögen. Das Umlaufvermögen befindet sich nicht dauerhaft im Unternehmen und dient dem Zweck, umgesetzt werden.
Nach §240 HGB ist jeder Kaufmann dazu verpflichtet, zum Abschluss seines Geschäftsjahres eine Bestandsaufnahme seines Inventars durchzuführen. Diese muss nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Buchführung ausgeführt werden.
Eine Inventurfirma ist ein Dienstleistungsunternehmen, das darauf spezialisiert ist, die Bestandsaufnahme der Betriebsmittel und/oder Anlagegüter eines Unternehmens durchzuführen. Diese als Inventarisierung bzw. Inventur bezeichnete Tätigkeit muss laut §240 HGB und §§140/141 AO von jedem Kaufmann im Rahmen der ordnungsmäßigen Buchführung in der Regel einmal jährlich durchzuführen. Durch die Inventur werden die Vermögenswerte und Schulden eines Unternehmens ermittelt und festgehalten.
Die Inventurfirma als Dienstleister
Ein Garant für eine professionelle und revisionssichere Inventur ist die Verpflichtung einer erfahrenen Inventurfirma. Ein erfahrener Inventur-Dienstleister verfügt über das benötigte Know-How für die Vorbereitung und Durchführung der Inventur. Der Vorteil einer Inventurfirma gegenüber den eigenen Mitarbeitern des Unternehmens liegt hier ganz klar in der Erfahrung und Routine des Dienstleisters.
OMS - erfahrene Inventurfirma
Die Inventurfirma OMS ist für die Durchführung von Inventuren im Einzelhandel, in der Industrie und für Versandhändler der richtige Partner. Erfahrenes Inventurpersonal führt die Bestandsaufnahme aller körperlichen Artikel und Anlagegüter mit eigener Inventurtechnik innerhalb von wenigen Stunden durch. Dies umfasst – je nach Kundenwunsch – Vorsortier- und Vorzählarbeiten sowie das Erfassen des Bestands und die anschließende Kontrolle. Die Stichtagsinventur kann auf Wunsch vollständig von der Inventurfirma OMS vorbereitet und durchgeführt werden, sodass Sie nach erfolgreichem Abschluss der Inventur lediglich die nach Ihren Wünschen aufbereitete Artikelliste in Ihr System einspielen zu brauchen.
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Nicht gelistete Artikel sind Artikel, die bei der Inventur erfasst wurden, nicht jedoch im System hinterlegt sind. Sie gelten im System somit als unbekannt und erfordern Nacharbeit.
RFID steht für Radio Frequency Identification. Die RFID-Technologie ermöglicht die berührungslose Identifizierung von Gegenständen.
Ein RFID-System besteht aus einem Transponder sowie einem mobilen Lesegerät, welches die vom Transponder versendeten Daten erfasst.
Die verlegte Inventur ist ein Verfahren zur Vereinfachung der Inventur. Die Inventur darf hierfür innerhalb eines Zeitraumes erfolgen, der von bis zu drei Monate vor und bis zu zwei Monate nach dem Bilanzstichtag reicht.
Der Vorteil des, auch zeitversetze Inventur genannten, Verfahrens besteht darin, dass der Termin der Inventur an den Gegebenheiten betrieblicher Abläufe ausgerichtet werden kann. Unterschiedliche Lager oder Waren können sogar an verschiedenen Tagen vorgenommen werden. Auf diese Weise kann die Inventur zeitlich so gelegt werden, dass die produktiven Abläufe am wenigsten gestört werden. Dagegen wird der Mehraufwand, den die verlegte Inventur zweifellos nach sich zieht, in der Verwaltung des Unternehmens geleistet.
Im Gegensatz zur permanenten Inventur ist die verlegte Inventur auch für Unternehmen zulässig, die kein Lagerbuch führen. Denn nachdem die körperliche mengenmäßige Erfassung der Vermögensgegenstände durch die Inventur erfolgt ist, werden Berichtigungen, die notwendig sind, um die Vermögenswerte zum Bilanzstichtag auszuweisen, nur noch wertmäßig vorgenommen. Die benötigten Zahlen liefert die Buchhaltung.
Die Bewertung der Abgänge zwischen Inventur und Bilanzstichtag ist unproblematisch, weil dazu die durchschnittlichen Einkaufspreise herangezogen werden. Die Fortschreibung der Bestände erfolgt dann bei der vorgezogenen Inventur durch Abzug der Abgänge, während diese bei der nachgelagerten Inventur hinzugerechnet werden müssen. Mit den Zugängen muss jeweils entgegengesetzt verfahren werden.
Grundlage dieser Bestimmungen sind der § 241 des HGB sowie die EStR (Einkommenssteuer-Richtlinie) 2008 R 5.3. Hiernach sind Waren, die durch ihre Beschaffenheit zu Schwund, Zerbrechlichkeit oder Verderblichkeit neigen können, wertvolle Waren und solche, für die steuerliche Vergünstigungen in Anspruch genommen wurden, von der verlegten Inventur ausgenommen. Dieser Grundsatz ist auch für die permanente Inventur gültig.
Die wertmäßige Fortschreibung beziehungsweise die Rückrechnung des Bestandsvermögens auf den Bilanzstichtag muss nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Buchführung erfolgen. Insbesondere ist zu gewährleisten, dass die verlegte Inventur ein Ergebnis liefert, das der Inventur zum Bilanzstichtag entspricht. Die genannten Einkommenssteuer-Richtlinien legen auch fest, dass die Buchführung als nicht ordnungsgemäß durchgeführt gilt, wenn die körperliche Bestandsaufnahme fehlt oder das Inventarverzeichnis wesentliche Mängel aufweist. Im Zweifelsfall sollte die Vorgehensweise mit dem zuständigen Finanzamt abgestimmt werden.