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Timestamp: 2017-03-29 01:25:06
Document Index: 263996661

Matched Legal Cases: ['§ 42', '§ 6', '§ 54', '§ 60', '§ 24', '§ 146', 'EuG']

Befangenheitsantrag stellen? Jetzt entscheide ich! – Gegen den Rundfunkbeitrag
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Thema: Befangenheitsantrag stellen? (Gelesen 1259 mal)
Befangenheitsantrag stellen? « am: 14. April 2016, 16:36 »
Hallo, was meint Ihr dazu:Das Gericht möchte jetzt (schnell ?) das Verfahren von Z durchziehen.Zitat... Da der Sachverhalt Unstrittig schein...Dabei hat das Gericht noch nichtmal die ausgearbeitete Klageschrift von Z.(Natürlicht ist für die Erstinstanz der Sachverhalt unstrittig und von der Klageschrift völlig unabhängig,da es noch kein Urteil gegen den RB gab :-(((( und das Gericht hat wohl zu wenig zu tun mit Asylverfahren .... )Eine Bitte von Z um Verschiebung, weil ja noch BVerwG-Verfahren anhängig sind, wurde abgelehnt.Weis jemand was für Themen am 15.06.2016 verhandelt werden?Weitere Fragen von Z: 1) Ist es zielfürend einen Antrag auf Befangenheit des Richters zu stellen? (Da er das Urteil ja schon kennt (!) ohne die endgültige Klageschrift zu kennen)2) weitere Möglichkeiten eine Verscheibung/Ruhestellung zu erreichen?Vielleicht noch interessant: Z wartet immer noch auf den Widerspruchsbescheid, da Z zur Abwehr der Zwangsvollstreckung geklagt hatte.Vielen Dank im Voraus im Nahmen von Z!noGez
Re: Befangenheitsantrag stellen? « Antwort #1 am: 08. Mai 2016, 20:28 »
Moin.Zitat von: noGez99 am 14. April 2016, 16:36Zitat von: Gericht bzw. Richter... Da der Sachverhalt Unstrittig scheint...1) Ist es zielfürend einen Antrag auf Befangenheit des Richters zu stellen? (Da er das Urteil ja schon kennt (!) ohne die endgültige Klageschrift zu kennen)Meine Meinung dazu: Ja.(Ich halte überigens alle Richter, die Rundfunkbeiträge zahlen, und/oder das öffentlich-rechtliche TV-Programm konsumieren für befangen - so ein Richter kann ja gar nicht sachgerecht urteilen, denn im Falle dass man Recht bekäme, würde das ja zum Nachteil des Richters sein.)Frei Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Re: Befangenheitsantrag stellen? « Antwort #2 am: 08. Mai 2016, 20:55 »
Das ist auch meine Meinung: Die Richter kann man schon vor der Verhandlung durch Befangenheitsanträge grob aussieben. Und schliesslich ist ein Richter, der die Beiträge zahlt, schon mal pro Rundfunkbeitrag, also nicht mehr neutral. Ich würde das Spielchen soweit weiterspielen, bis man auf einen gleichgesinnten Richter stößt. Das könnte dann schon mal positive Überraschungen wie z.B. in Lüneburg geben. Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
hat noch nie gezahlt - klagt zum zweiten mal
Re: Befangenheitsantrag stellen? « Antwort #3 am: 20. März 2017, 22:28 »
Re: Befangenheitsantrag stellen? « Antwort #4 am: 21. März 2017, 11:51 »
Was wird das bringen?Ausser Arbeit fuer den Richter?Er wird den Antrag pruefen,abschmettern und dann urteilen wie alle VGs vor ihm. Klar ist der Richter befangen, aber schau seine Perspektive an - das ist ein weltklasse Richter, sondern irgendein Low Performer am VG. Die Rechtslage ist klar - alle aehnlichen Klagen sind abgewiesen worden.Realistischer Weise wird entweder das BverfG die Bremse einlegen - oder den Shit bestaetigen. Die Bremse wird aber eher so aussehen wie: "Neuregelung bis 202X" Ich bin mittlerweile der Ueberzeugung, obwohl der Rundfunkbeitrag rechtswiedrig ist, kriegt man ihn ohne politische Aktion nicht gekippt. Wenn nicht 20-30% der Deutschen sagen GEZ ist Mist, bleibt der QUatsch in der einen oder anderen Form.
Re: Befangenheitsantrag stellen? « Antwort #5 am: 21. März 2017, 16:17 »
Zitat von: jasonbourne am 21. März 2017, 11:51Wenn nicht 20-30% der Deutschen sagen GEZ ist Mist, bleibt der Quatsch in der einen oder anderen Form.Wikipedia: Rundfunkbeitraghttps://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunkbeitrag#Reaktionen_und_KritikZitatUmfragen zur Akzeptanz der BevölkerungBei einer im Februar 2016 veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA sprachen sich 69,4 Prozent der Befragten für die Abschaffung des Rundfunkbeitrags aus. 12,6 Prozent waren für eine Beibehaltung.Siehe auch die ursprüngliche Quelle:www.focus.de/kultur/medien/umfrage-zu-rundfunkgebuehren-grosse-mehrheit-der-deutschen-will-fuer-oeffentlich-rechtliche-nicht-mehr-zahlen_id_5300491.html
Re: Befangenheitsantrag stellen? « Antwort #6 am: 22. März 2017, 02:32 »
... MOOOMENT !!!Nicht einmal ich möchte und kann mir vorstellen, dass der Herr Richter SICH SELBST für unbefangen erklären kann - bitte klärt mich auf !!!
Re: Befangenheitsantrag stellen? « Antwort #7 am: 22. März 2017, 05:51 »
Moin.Der sogenannte "Befangenheitsantrag" heißt offiziell "Ablehnungsgesuch gegen Richter", siehe hier:Wikipedia: Ablehnungsgesuchhttps://de.wikipedia.org/wiki/AblehnungsgesuchZitat... Ablehnungsgesuche gegen Richter sind geregelt in § 42 ZPO (darauf verweisend § 6 FamFG, § 54 VwGO, § 60 SGG), § 24 StPO. ...Besorgnis der Befangenheit ist anzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die berechtigte Zweifel an der Unparteilichkeit oder Unabhängigkeit des Richters aufkommen lassen. ...... hat sich der abgelehnte Richter über den Ablehnungsgrund dienstlich zu äußern, zu der Äußerung ist den Verfahrensbeteiligten rechtliches Gehör zu gewähren. Danach entscheidet das Gericht ohne Mitwirkung des abgelehnten Richters durch Beschluss. Der Beschluss, mit dem das Ablehnungsgesuch für begründet erklärt wird, ist nicht anfechtbar. Wird das Ablehnungsgesuch zurückgewiesen, kann der Beschluss durch sofortige Beschwerde angefochten werden. ...In einer Verwaltungsstreitsache vor dem Verwaltungsgericht kann ein Beschluss in dem das Ablehnungsgesuch gegen einen Richter zurückgewiesen wird, gemäß (§ 146 Abs. 2 VwGO) nicht angefochten werden. ...Frei Unterschriftenaktion: https://online-boykott.de/unterschriftenaktion
Re: Befangenheitsantrag stellen? « Antwort #8 am: 22. März 2017, 22:54 »
Re: Befangenheitsantrag stellen? « Antwort #9 am: 23. März 2017, 01:14 »
Re: Befangenheitsantrag stellen? « Antwort #10 am: 23. März 2017, 15:45 »
Re: Befangenheitsantrag stellen? « Antwort #11 am: 25. März 2017, 17:24 »
Zitat von: seppl am 23. März 2017, 01:14Womit aber dann doch wohl der Weg vors Verfassungsgericht/ EuGH frei wäre, oder? (Rechtsweg erschöpft)Eher nicht. Die Ablehnung des Antrags wegen Besorgnis der Befangenheit sorgt nur dafür, dass der Richter weiterhin für das Verfahren zuständig bleibt und folglich in der eigentlichen Streitsache entscheidet. Andernfalls wäre ja jedes Verfahren leicht zu beenden, in dem man einen reichlich unbegründeten Antrag wg. Befangenheit stellt, auf dessen Ablehnung setzt und wenn das erwartungsgemäß geschieht wäre man zack! beim BVerfG. M. Boettcher
Re: Befangenheitsantrag stellen? « Antwort #12 am: 25. März 2017, 20:16 »
Zitat von: Frei am 08. Mai 2016, 20:28(Ich halte überigens alle Richter, die Rundfunkbeiträge zahlen, und/oder das öffentlich-rechtliche TV-Programm konsumieren für befangen - so ein Richter kann ja gar nicht sachgerecht urteilen, denn im Falle dass man Recht bekäme, würde das ja zum Nachteil des Richters sein.)Ist es eigentlich zulässig zu Beginn einer Verhandlung folgende Fragen an den Richter zu stellen:a) Gehen Sie einem rundfunknahen Nebenberuf oder Ehrenamt nach?b) Sind Sie Beitragsschuldnerin des Beklagten?c) Die Leitung des Gerichtes ist dem Ministerium der Justiz unterstellt. Dem Landesjustizprüfungsamt beim Justizministerium zugeordnet ist das Fortbildungsreferat, das wesentliche Aufgaben im Bereich der Fortbildung der Justizbediensteten wahrnimmt. Die Verwaltungsrichter können für Ihr Verhalten und Tun mit Beförderung belohnt werden, man kann ihnen auch die Belohnung versagen.Könnte Ihr Urteil negative oder positive Auswirkungen auf Ihre weitere berufliche Laufbahn haben?d) Halten Sie den Rundfunkbeitrag in der aktuellen Form für verfassungs- und rechtmäßig?Man könnte diese Fragen mit der aktuellen Diskussion um die Nebenjobs der Richter begründen (Richtlinien zu Ethik und Moral) und eine Antwort fordern, um die Notwendigkeit eines Befangenheitsantrages, auch im Sinne der Unparteilichkeit des Richters, im Vorfeld klären zu wollen.
Re: Befangenheitsantrag stellen? « Antwort #13 am: 26. März 2017, 13:35 »
Befangenheitsantrag stellen? SMF 2.0.4 |