Source: https://www.bilendo.de/glossar
Timestamp: 2017-07-21 12:39:54
Document Index: 217309249

Matched Legal Cases: ['§ 280', '§ 421', '§ 1', '§ 280', '§ 249', '§ 688', '§ 804', '§ 779', '§ 724', '§ 166']

Glossar - Bilendo.de
Unser Glossar zum Thema Forderungsmanagement, Mahnwesen und Digitalisierung.
Die vollständige oder teilweise Ausbuchung einer Forderung (handelsrechtlich und/oder steuerrechtlich), nachdem deren Uneinbringlichkeit festgestellt wurde.
Auch Forderungszession: Ist die juristische Übertragung einer Forderung vom bisherigen Forderungsinhaber (Abtretender oder Zedent) an einen neuen Forderungsinhaber (Abtretungsempfänger oder Zessionar) bezeichnet.
Eine große Herausforderung stellt im modernen Mengeninkasso oft das Feststellen des Wohnsitzes bzw. Aufenthaltsortes des Schuldners dar. Insbesondere bei Schuldnern älterer Forderungen sind typischerweise häufigere Wohnortwechsel zu verzeichnen.
Derjenige, der den Auftrag erteilt. In unserem Fall geben Sie uns den Auftrag, den Rechnungsbetrag einzubringen.
Auslagen sind die im Laufe des Mahnverfahrens entstehenden Aufwendungen für Schreiben, Telefonate, Ermittlungen etc., die ein Inkassounternehmen vom Schuldner verlangt. Als Teil des Verzugsschadens sind sie gemäß §§ 280, 286 BGB vom Schuldner zu erstatten.
Inkasso, das außerhalb Deutschlands betrieben wird. Oftmals ist die rechtliche Situation im Ausland – auch innerhalb der EU – völlig anders gestaltet als in Deutschland. Deshalb unterscheiden sich Inkasso und Auslandsinkasso zum Teil erheblich.
Eine Forderung, die noch nicht fällig ist. Betagt ist ein Begriff aus dem Rechnungswesen.
Forderungsmanagement; der Teil der Finanzbuchhaltung, der sich mit offenen Rechnungen befasst; Debitor = Sschuldner; vgl. im Gegensatz Kreditorenbuchhaltung.
Alle organisatorischen und personellen Maßnahmen, welche auf die möglichst zeitgerechte Sicherstellung offener Forderungen ausgerichtet sind.
Electronic data interchange = Austausch von Informationen zwischen IT-Anwendungen und unter Nutzung elektronischer Datenübermittlungsverfahren.
Die eidesstattliche Versicherung ersetzt den früheren „Offenbarungseid“ und schließt typischerweise an eine völlig oder teilweise erfolglose Zwangsvollstreckung an.
In deren Rahmen sind die zu bearbeitenden Forderungen nicht in bestimmten Zeitintervallen ausgewählt werden, sondern bei denen die Bearbeitung einer Forderung durch externe, schuldnerbezogene Ereignisse sowie die Verfügbarkeit neuer, schuldnerbezogener Informationen ausgelöst wird. Typischerweise werden diese Prozesse durch Scoringverfahren unterstützt.
Virtuelle Geldbörse, z. B. Paypal; Guthaben wird auf einer E-Plattform gespeichert, zur Zahlung von Waren und Dienstleistungen im Internet; Synonym: auch Cyberwallet, Digital Wallet; zu unterscheiden von elektronischer Geldbörse, die an materiellen Zahlungsträger (Karte) gebunden ist.
Forderungen werden an ein entsprechendes Institut (Factor) abgegeben; Vorteil: Aufwand und Risiken fallen weg, Nachteile: Haftung für Rechtsbestand der Forderungen bleibt erhalten; teils recht hohe Factoring-Gebühren.
Foderungszession
Wird der Kauf oder Verkauf von Forderungen bezeichnet. Dies wird meist gewerblich betrieben. Mehr...
Auch Debitorenmanagement: Sind alle organisatorischen und personellen Maßnahmen, welche auf die möglichst zeitgerechte Sicherstellung der Befriedigung offener Forderungen ausgerichtet sind. In Abgrenzung zum Debitorenmanagement wird unter Forderungsmanagement allerdings oft (aber nicht immer) nur der Teil des Debitorenmanagements verstanden, welcher sich mit überfälligen Forderungen beschäftigt.
Siehe auch Factoring und Forderungskauf: Der Verkauf von Forderungen „mit allem Drum und Dran“. Eine Bezeichnung für den Verkauf von Forderungen mit Übergang des Ausfallrisikos sowie allen Nebenrechten auf den Erwerber. Frist
Eine in einer Rechnung bzw. Zahlungsvereinbarung gesetzte Frist, innerhalb der der fällige Betrag zu zahlen ist.
Ein Gerichtsvollzieher ist für alle Vollstreckungshandlungen zuständig, die nicht dem Gericht übertragen wurden. Er ist zuständig für Zustellungen, Ladungen und Vollstreckungen. Er untersteht der Dienstaufsicht des Amtsgerichts.
Gemäß § 421 BGB mehrere Schuldner, von denen jeder für sich zur Leistung verpflichtet ist, die Leistung aber insgesamt nur einmal gefordert werden kann.
Juristischer Begriff für eine Person, der eine andere Person Geld schuldet, die Frist fürs Bezahlen ist abgelaufen.
Abkürzung für Inkassounternehmen.
Als (Forderungs-)Inkasso wird allgemein der Einzug von Forderungen bezeichnet. Mehr...
Die Kosten des Inkasso gliedern sich grob in externe Kosten und interne Kosten. Mehr...
Inkassounternehmen betreiben die geschäftsmäßige Einziehung von Forderungen. Die rechtliche Grundlage dafür bildet eine treuhänderische Abtretung oder eine Inkassovollmacht. Die Grundsätze der Zusammenarbeit zwischen dem Gläubiger und dem Inkassounternehmen ergeben sich aus dem Inkassovertrag.
Der juristische Eigentümer einer Forderung bevollmächtigt auf Grundlage der Inkassovollmacht ein befugtes Inkassounternehmen oder eine anderweitig zum Einzug fremder Forderungen berechtigte Person, die Forderung in seinem Namen gerichtlich und außergerichtlich geltend zu machen. Die Inkassovollmacht ist hierbei von der Anwaltsvollmacht, welche die Prozessführung in streitigen Verfahren einschließt, abzugrenzen. Siehe auch Inkasso.
Es ist ein Sonderfall der Abtretung. Die Forderung wird zum Zweck des Einzugs an ein Inkassounternehmen abgetreten, welches die Forderung jedoch auf Grundlage eines Treuhandvertrages für den ursprünglichen Gläubiger hält. Dieser bleibt wirtschaftlicher, jedoch nicht juristischer Forderungseigentümer.
Ein formelles Verfahren nach der Insolvenzordnung (InsO), welches dazu dient, „die Gläubiger eines Schuldners gemeinschaftlich zu befriedigen, indem das Vermögen des Schuldners verwertet wird und der Erlös verteilt wird. Dem redlichen Schuldner wird Gelegenheit gegeben, sich von seinen restlichen Verbindlichkeiten zu befreien“ (§ 1 InsO).
Jemand der aufgrund einer wirksamen Abtretung das Forderungseigentum übertragen bekommen hat oder der ursprüngliche Gläubiger der Forderung.
Umgangssprachlicher Begriff für (meist titulierte) Forderungen, für die während längerer Zeit wegen Unwirtschaftlichkeit oder aus anderen Gründen keine Betreibungsversuche unternommen wurden. Manchmal synonym zu Ausgeklagten Forderungen oder Altforderungen verwendet.
Um eine Foderung gegenüber einem Schuldner gerichtlich geltend zu machen, kann Klage erhoben werden (oder die 2. Möglichkeit wäre ein gerichtliches Mahnverfahren). Zur Klageerhebung kommt es, wenn der Schuldner die Forderung bestreitet oder sonstige Einwendungen erhebt. Beim Klageverfahren sind Forderungen unter 5.000,00 Euro beim Amtsgericht und Forderungen über 5.000,00 Euro beim Landgericht geltend zu machen. Zu beachten ist dabei der bei Landgerichten geltende Anwaltszwang.
Typischerweise Forderungen zwischen 25,00 und 2.500,00 Euro (an der urspünglichen Hauptforderung gemessen).
Über einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss erfolgt beim Schuldner die Kontenpfändung, der vom Gläubiger bei dem zuständigen Gericht beantragt wird.
Anspruch auf Ersatz der Kosten, die ihm infolge der verzögerten Zahlung des Schuldners entstanden sind (§ 280 Abs.1, Abs.2, 286 BGB), des Gläubigers gegen den Schuldner. Hierunter fallen im Sinne des § 249 BGB insbesondere die Kosten der Rechtsverfolgung und damit auch solche, die dem Gläubiger infolge der Einschaltung eines Inkassounternehmens entstanden sind.
Die Kreditwürdigkeit gilt als gegeben, wenn eine Kreditgewährung sowohl unter persönlichen als auch unter sachlichen Gesichtspunkten vertretbar erscheint
Üblicherweise ist dies die Inkassobearbeitung von Forderungen gegenüber Schuldner, gegen die zumindest ein Mal erfolglos vollstreckt wurde.
Dabei wird der Anspruch des Schuldners auf die Auszahlung seines Lohns gepfändet. Mehr...
Wird beim Mahngericht beantragt und führt ohne aufwendiges Gerichtsverfahren über einen Vollstreckungsbescheid schließlich zur Zwangsvollstreckung.
Eine geringe Gebühr, die in Mahnschreiben für eine überfällige Rechnung erhoben werden kann.
Mahnspesen sind unter anderem Kosten, die dem Gläubiger unmittelbar aufgrund von Mahnungen und/oder Zahlungserinnerungen entstanden sind. Auch Rücklastschriftgebühren und ähnliche Nebenforderungen können hier enthalten sein.
Gemahnt wird in verschiedenen Stufen mit zunehmender Eskalation.
Ein Gläubiger fordert einen Schuldner auf zu bezahlen. Mehr...
Ist ein förmliches Verfahren (gemäß §§ 688ff Zivilprozessordnung (ZPO)), dessen Ziel eine schnelle und kostengünstige Titulierung von unbestrittenen Forderungen ist. Das Mahnverfahren dient aus Gläubigersicht der Titulierung seiner Forderungen und schließt typischerweise mit dem Erlass eines Vollstreckungsbescheides als Vollstreckungstitel ab.
Im Bereich der Telekommunikation sind Mehrwertdienste kostenpflichtige Leistungen, die über eine Service-Rufnummer abgerufen und abgerechnet werden. Mehr...
Meist kleine Forderungen (in etwa zwischen 25,00 und 2.500,00 Euro) werden in einer großen Zahl (typischerweise mehr als 10.000) mit Unterstützung von EDV-Prozessen weitgehend automatisiert bearbeitet.
Beim Mengeninkasso versucht man die optimale Balance zwischen der Automatisierung und einer ausreichenden Individiualisierung zu finden, um ein wirtschaftlich bestmögliches Inkassoergebnis zu erhalten.
Der Einzug von überfälligen Forderungen aus Vermietung und Verpachtung.
Forderungen, deren Forderungsschuldner sich im Verzug befinden (umgangssprachlich).
Non-Performing Loans, der englische Begriff für notleidende, also überfällige Darlehensforderungen. Obwohl NPL im Englischen nur überfällige Darlehensforderungen bezeichnet, wird es im Deutschen vielfach (eigentlich fälschlich) als Sammelbegriff für alle überfälligen Forderungen verwendet. Dies gilt insbesondere im Kontext eines Forderungskaufs, vermutlich deshalb, weil das Forderungskaufgeschäft sich in angelsächsischen Länder früher durchgesetzt hatte und teilweise nach Deutschland „importiert“ wurde.
Outsourcing bezeichnet im geschäftlichen Kontext die Auslagerung von Aufgaben.
Gemäß §§ 804ff Zivilprozessordnung (ZPO) ist die Pfändung ein Mittel der Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen , durch das der Gläubiger ein Pfandrecht an den gepfändeten Gegenständen erwirbt und damit deren Beschlagnahme erreicht.
Dieser wird kurz PfÜB genannt. Er wird auf Antrag des Gläubigers bzw. dessen Bevollmächtigten vom zuständigen Amtsgericht erlassen und bewirkt als Voraussetzung der Forderungspfändung sowohl die Pfändung (und damit Beschlagnahme der Forderung) wie auch deren Überweisung an den Gläubiger zur Einziehung. Der PfÜB wendet sich typischerweise an sogenannte Drittschuldner, gegen die der Schuldner selbst Forderungen hat (z. B. aus einem Arbeitsverhältnis im Falle der Gehaltspfändung).
Bereits eingegangene Zahlungen werden von dieser abgezogen. Die Restforderung setzt sich somit zusammen aus der Hauptforderung, der Inkassovergütung, den angefallenen Verzugszinsen sowie allen weiteren angefallenen Kosten und Auslagen minus der bereits gezahlten Beträge.
Alle Maßnahmen (personell und organisatorisch) zur Steuerung von Risiken. Diese sollen erkannt, bewertet, erfasst und kontrolliert werden. Im Zusammenhang mit der Inkassofunktion sowie des Forderungsverkaufs/Factorings stehen dabei insbesondere Bonitäts- und Liquiditätsrisiken im Vordergrund.
Hier werden Bargeld, Wertpapiere und (Wert-)Gegenstände gepfändet, was durch einen Gerichtsvollzieher geschieht. Die gepfändeten Gegenstände und Papiere werden anschließend versteigert.
Ein Zahlungspflichtiger; juristischer Begriff für eine Person, die eine fällige Rechnung noch nicht beglichen hat.
Sind typischerweise als gemeinnützige Vereine organisiert und helfen überschuldeten Privatpersonen bei der Bewältigung ihrer Überschuldungssituation. Neben den Problemen wegen den Schulden werden dabei oft auch allgemeine Lebenskrisen oder soziale Probleme behandelt, welche durch die Überschuldung ausgelöst wurden oder ihrerseits zur Überschuldung beigetragen haben.
- 0137-Rufnummern (dient dem Massenverkehr zu bestimmten Zielen wie Televoting)
Als titulierte Forderungen werden Forderungen bezeichnet, die bereits die Titulierung durchlaufen haben und über welche ein Titel bzw. eine öffentliche Urkunde ausgefertigt wurde.
Als Titulierung einer Forderung wird der Prozess bezeichnet, in welchem hervorgeht, welcher Schuldner welchem Gläubiger was schuldet (meist ein Geldbetrag). Mehr...
Als Treuhandinkasso wird, in Abgrenzung zum Forderungskauf, normalerweise der Einzug von Forderungen bezeichnet, bei dem das wirtschaftliche Eigentum an der Forderung beim ursprünglichen Gläubiger verbleibt. Mehr...
Eine Forderung, bei welcher das Fälligkeitsdatum überschritten wurde (siehe auch fällige Forderung). Oft wird eine notleidende Forderung synonym benutzt, obwohl eine fällige Forderung im Unterschied dazu nicht notwendig in Verzug geraten sein muss.
Der Vergleich ist laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) definiert in § 779 und bezeichnet es als „Vertrag, durch den der Streit oder die Ungewissheit der Parteien über ein Rechtsverhältnis im Wege des gegenseitigen Nachgebens beseitigt wird“.
Verzug, in Verzug sein
"Die Frist für das Begleichen einer Rechnung ist abgelaufen, die Rechnung ist fällig;
im Verzug sein bedeutet, schadensersatzpflichtig sein."
Der Schuldner ist verpflichtet, dem Gläubiger den durch den Verzug entstehenden Schaden zu erstatten. Das sind beispielsweise Mahngebühren und Verzugszinsen. Es gilt aber auch für die zusätzlichen Kosten, die durch die Dienste eines Inkassounternehmens entstehen.
Als vollstreckbare Ausfertigung wird ein Titel bezeichnet, welcher zur Durchführung der Zwangsvollstreckung berechtigt. Dies wird mit der Vollstreckungsklausel gemäß §§ 724 und 725 Zivilprozessordnung erreicht, indem dieser Titel damit versehen wurde und der Titel nach Zustellung an den Schuldner somit dazu berechtigt.
Ist die Kurzform für Zwangsvollstreckung.
Es ist eine besondere Form des Titels, eine öffentliche Urkunde, welche als Ergebnis des erfolgreich durchgeführten gerichtlichen Mahnverfahrens die Forderung juristisch dokumentiert. Nach Zustellung an den Schuldner schafft es die Voraussetzung für die Zwangsvollstreckung.
Es ist das zuständige Amtsgericht für den Schuldner. Es wickelt die Pfändungen, Zwangsversteigerungen und Zwangsverwaltungen ab. Neben dem Gerichtsvollzieher ist das Vollstreckungsgericht das wichtigste Vollstreckungsorgan.
Es ist ein wichtiger Bestandteil eines Vollstreckungstitels. Allgemein bedarf jeder Vollstreckungstitel der Vollstreckungsklausel, damit die Zwangsvollstreckung betrieben werden kann. Ausnahmen bestehen lediglich für den Vollstreckungsbescheid, den Arrestbefehl und die einstweilige Verfügung.
Dieser ist die Voraussetzung für eine Zwangsvollstreckung. Folgende Dinge sind in ihm enthalten: Parteien, Inhalt, Art und Umfang der Zwangsvollstreckung. Die wichtigsten Vollstreckungstitel sind: Vollstreckungsbescheide, Urteile (Prozessurteile, Versäumnisurteile, Anerkenntnisurteile), Prozessvergleiche sowie vollstreckbare Urkunden. Der Vollstreckungsbescheid wird im Mahnverfahren erwirkt, welches dem Gläubiger die Möglichkeit bietet, relativ schnell und ohne mündliche Verhandlung zu einem Vollstreckungstitel zu kommen.
In Abgrenzung zum juristischen Forderungseigentümer bezeichnet man einen wirtschaftlichen Forderungseigentümer diejenige juristische oder natürliche Person, welche den Nutzen und auch das Risiko der Forderung trägt. Dies muss nicht notwendig auch dieselbe Person sein, die juristisch das Eigentum an der Forderung hält, da der juristische Eigentümer die Forderung beispielsweise auf Grundlage eines Treuhandvertrages für den wirtschaftlichen Forderungseigentümer halten kann.
Steht für "extensible markup language" und ist ein Textdokument.
Auch Verzug. Tritt ein, wenn ein Schuldner nach Fälligkeit bezahlt.
Auch Abtretender genannt. Eine natürliche oder juristische Person, die eine Forderung an einen Dritten (Zessionar genannt) abtritt. Das bedeutet, dass das juristische Eigentum übertragen wird. Siehe auch Abtretung.
Auch Abtretungsempfänger genannt. Eine natürliche oder juristische Person, an die von einem Dritten (Zedenten genannt) eine Forderung abgetreten bekommt. Das bedeutet, dass das juristische Eigentum übertragen wird.Siehe auch Abtretung.
Zinsen sind die Gegenleistung für geliehenes Kapital. Für den Gläubiger sind dabei nur die Verzugszinsen von Interesse, die beim Verzug einer Forderung eintreten können.
Einheitliches Datenformat für E-Rechnungen; FeRD = Forum für elektronische Rechnungen Deutschland.
Laut § 166 Zivilprozessordnung (ZPO) ist es die „Bekanntgabe eines Dokumentes an eine Person in der in diesem (Gesetzes-)Titel bestimmten Form. Mehr...
Sämtliche Wertgegenstände des Schuldners werden versteigert mit dem Ziel, dem Gläuber möglichst die ganze Forderung zurückzubezahlen.
Es wird der Staat eingesetzt, um einen Anspruch zu erzwingen. Der Staat als Träger der Vollstreckungsgewalt stellt durch das Zwangsvollstreckungsverfahren sicher, dass die Justiz als neutraler Dritter die Grundrechte des Gläubigers und des Schuldners bei der Durchsetzung von Ansprüchen bewahrt wird. Mehr...