Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I%20ZR%2059/77
Timestamp: 2020-01-23 08:52:48
Document Index: 381321766

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 207', 'BGH', '§ 89', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 89', 'BGH', '§ 203', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 15.12.1978 - I ZR 59/77 - dejure.org
https://dejure.org/1978,272
BGH, 15.12.1978 - I ZR 59/77 (https://dejure.org/1978,272)
BGH, Entscheidung vom 15.12.1978 - I ZR 59/77 (https://dejure.org/1978,272)
BGH, Entscheidung vom 15. Dezember 1978 - I ZR 59/77 (https://dejure.org/1978,272)
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Entsprechende Anwendung des § 207 BGB auf die Frist der Geltendmachung des Ausgleichsanspruchs nach Beendigung des Vertragsverhältnisses - Minderung des Ausgleichsanspruchs durch umsatzfördernde Aufwendungen des Unternehmers - Darlegungslast bei Umständen, die eine andere ...
BGHZ 73, 99
NJW 1979, 651
MDR 1979, 377
WM 1979, 329
BB 1979, 288
Auch die Billigkeitsprüfung nach § 89b Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HGB obliegt, wie ausgeführt, dem Tatrichter und ist deshalb in der Revisionsinstanz nur beschränkt nachprüfbar (BGHZ 73, 99, 103; BGH, Urteil vom 18. Februar 1982 - I ZR 20/80, WM 1982, 632 unter A I 2 c).
Die Klägerin hat zu dem Hinweis Stellung genommen und zutreffend auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verwiesen, nach der regelmäßig davon ausgegangen werden kann, dass der Unternehmer die Provisionen seiner Handelsvertreter von vornherein auch nach Art und Umfang ihrer Tätigkeit bemisst und eine besondere Hilfe durch seine Werbung provisionsmindernd berücksichtigt, so dass im Allgemeinen für eine zusätzliche ausgleichsmindernde Berücksichtigung von Werbeaufwendungen des Unternehmers kein Raum ist (BGH, Urteil vom 15. Dezember 1978 - I ZR 59/77, BGHZ 73, 99 = NJW 1979, 651, zitiert nach juris, Rn. 18;… vgl. auch Emde, aaO, § 89b Rn. 166 [S. 1171]: "Werbemaßnahmen").
Allerdings hat der Bundesgerichtshof in seiner neueren Rechtsprechung - im Gegensatz zu älteren Entscheidungen (vgl. BGHZ 33, 353, 363 m.w.N.) und zur Rechtsprechung des Reichsgerichts (vgl. RGZ 158, 137, 140) - die entsprechende Anwendung einzelner Verjährungsvorschriften, wie der §§ 203, 206, 207 BGB, auf Ausschlußfristen für zulässig erachtet, wobei er auf die Umstände des Einzelfalls sowie den Sinn und Zweck der in Betracht kommenden Ausschlußfrist abgestellt hat (BGHZ 43, 235, 237; 53, 270, 272 ff. [BGH 24.02.1970 - VI ZR 123/68]; 73, 99, 102 f.; 79, l, 2 ff.).
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