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Timestamp: 2016-10-28 06:34:03
Document Index: 271817164

Matched Legal Cases: ['Art. 86', 'Art. 87', 'Art. 88', 'Art. 90', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 90', 'Art. 90', 'BGE', 'BGE', 'Art. 156', 'Art. 159']

X.________, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Advokat Dr. Niklaus Ruckstuhl,
Am 23. Februar 2005 verurteilte das Strafgericht Basel-Landschaft den nigerianischen Staatsangeh�rigen Y.________ wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu viereinhalb Jahren Zuchthaus. Zudem verwies es ihn f�r zehn Jahre des Landes. Es auferlegte ihm die Kosten des Verfahrens. Den Entscheid �ber das Honorar der Offizialverteidigung verwies es in einen separaten Beschluss.
Der Verurteilte war zun�chst amtlich verteidigt durch X.________. Diese �bertrug die Verteidigung in der Folge der bei ihr angestellten A.________. Nachdem diese das Anwaltsb�ro verlassen hatte, �bernahm die im gleichen B�ro t�tige Volont�rin B.________ die amtliche Verteidigung. In der Folge erkrankte die Volont�rin. Darauf amtete der im gleichen B�ro t�tige C.________ als Verteidiger.
Auf entsprechende Aufforderung des Strafgerichtes hin reichte C.________ am 4. M�rz 2005 eine detailliertere Honorarnote ein. Er machte einen Zeitaufwand von insgesamt 127,73 Stunden geltend. Nach der Honorarnote stellte das Anwaltsb�ro �berdies 1'517 Kopien her. F�r Porti berechnete C.________ Fr. 74.--, f�r Telefonate Fr. 64.-- und f�r "Diverses", insbesondere Fahrspesen, Fr. 1'272.80. Er machte einen Betrag von insgesamt Fr. 24'345.90 (inkl. Mehrwertsteuer) geltend.
X.________ f�hrt staatsrechtliche Beschwerde mit dem Antrag, das Urteil des Kantonsgerichtes aufzuheben.
Das angefochtene Urteil stellt einen Endentscheid dar. Ein kantonales Rechtsmittel dagegen ist nicht gegeben. Die staatsrechtliche Beschwerde ist nach Art. 86 in Verbindung mit Art. 87 OG zul�ssig. Die Beschwerdef�hrerin ist durch das angefochtene Urteil in ihren rechtlich gesch�tzten Interessen ber�hrt und daher nach Art. 88 OG zur Beschwerde befugt. Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist - unter Vorbehalt der hinreichenden Begr�ndung nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG - einzutreten.
2.1 Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, das Strafgericht h�tte der Verteidigung vor der in Aussicht genommenen K�rzung des Honorars noch einmal Gelegenheit zur Stellungnahme geben m�ssen. Indem es das nicht getan habe, habe es den Anspruch auf rechtliches Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV verletzt.
2.2 Nach der Rechtsprechung verleiht das rechtliche Geh�r dem Verteidiger keinen Anspruch, von der entscheidenden Beh�rde zur ins Auge gefassten K�rzung des Honorars angeh�rt zu werden. Hingegen wird bei Vorliegen einer entsprechenden kantonalen Vorschrift ein besonderes Anh�rungsrecht f�r den Fall einer beabsichtigten K�rzung des Honorars bejaht (Urteile 1P. 281/2003 vom 25. August 2003 E. 4.3; 1P.564/2000 vom 11. Dezember 2000 E. 3b; 1P.340/1999 vom 27. August 1999 E. 1b; 1P.444/1990 vom 2. November 1990 E. 2; 1P.702/1989 vom 6. April 1990 E. 2b).
Wie die Beschwerdef�hrerin einr�umt, verlangt das Recht des Kantons Basel-Landschaft in einem Fall wie hier die vorg�ngige Anh�rung des Verteidigers nicht. Eine entsprechende Pflicht ergibt sich ebenso wenig aus Art. 29 Abs. 2 BV. Die Beschwerde ist in diesem Punkt deshalb unbegr�ndet.
Selbst wenn man anderer Auffassung w�re, w�rde das der Beschwerdef�hrerin nicht helfen. Sie konnte sich im Appellationsverfahren in jeder Hinsicht zu den vom Strafgericht vorgenommenen K�rzungen �ussern. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs w�re, da dem Kantonsgericht freie Kognition zustand, im Appellationsverfahren damit geheilt worden (vgl. BGE 129 I 129 E. 2.2.3 S. 135; 126 I 68 E. 2 S. 72; Urteil 1P.564/2000 vom 11. Dezember 2000 E. 3a, mit Hinweisen).
3.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die kantonalen Gerichte h�tten das Honorar f�r die Offizialverteidigung willk�rlich gek�rzt.
3.2 Der amtliche Anwalt erf�llt eine staatliche Aufgabe, welche das kantonale �ffentliche Recht regelt. Mit seiner Einsetzung entsteht zwischen ihm und dem Staat ein besonderes Rechtsverh�ltnis. Gest�tzt darauf hat der Anwalt eine �ffentlich-rechtliche Forderung gegen den Staat auf Entsch�digung im Rahmen der anwendbaren kantonalen Bestimmungen (BGE 131 I 217 E. 2.4 S. 220; 122 I 1 E. 3a S. 2, mit Hinweisen).
Nach der Rechtsprechung kommt den Kantonen bei der Bemessung des Honorars des amtlichen Anwalts ein weiter Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift nur ein, wenn die zust�ndige Beh�rde die kantonalen Bestimmungen, welche den Umfang der Entsch�digung umschreiben, willk�rlich angewendet oder wenn sie ihr Ermessen �berschritten oder missbraucht hat. Dar�ber hinaus kann die Festsetzung eines Honorars Art. 9 BV verletzen, wenn sie ausserhalb jedes vern�nftigen Verh�ltnisses zu den vom Anwalt geleisteten Diensten steht und in krasser Weise gegen das Gerechtigkeitsgef�hl verst�sst (BGE 122 I 1 E. 3a S. 2; 118 Ia 133 E. 2b S. 134, mit Hinweisen).
Bei der Beurteilung der konkreten Honorarfestsetzung ist auf die Umst�nde des Einzelfalles abzustellen. Obwohl die Entsch�digung des Offizialverteidigers gesamthaft gesehen angemessen sein muss, darf sie tiefer angesetzt werden als bei einem privaten Rechtsanwalt (BGE 2P.17/2004 vom 6. Juni 2006 E. 7.3.4 und 8.5; 122 I 1 E. 3a S. 3; 118 Ia 133 E. 2b S. 134, mit Hinweisen). Allerdings l�sst es sich heute nicht mehr rechtfertigen, den amtlichen Rechtsvertretern bloss deren eigene Aufwendungen zu ersetzen. Die Entsch�digung f�r Pflichtmandate ist so zu bemessen, dass es den Rechtsanw�lten m�glich ist, einen bescheidenen - nicht bloss symbolischen - Verdienst zu erzielen. Die neue bundesgerichtliche Rechtsprechung geht als Faustregel von einem Honorar in der Gr�ssenordnung von 180 Franken pro Stunde aus (BGE 2P.17/2004 vom 6. Juni 2006 E. 8.5 ff.).
In F�llen, in denen die kantonale Beh�rde den vom Anwalt in Rechnung gestellten Arbeitsaufwand als �bersetzt bezeichnet, greift das Bundesgericht nur mit grosser Zur�ckhaltung ein. Es ist Sache der kantonalen Beh�rde, die Angemessenheit anwaltlicher Bem�hungen zu beurteilen, wobei sie �ber ein betr�chtliches Ermessen verf�gt. Das Bundesgericht schreitet nur ein, wenn der Ermessensspielraum klarerweise �berschritten worden ist und Bem�hungen nicht honoriert werden, die zweifelsfrei zu den Obliegenheiten eines amtlichen Verteidigers geh�ren (BGE 118 Ia 133 E. 2d S. 136, mit Hinweisen).
F�r die Annahme einer Verletzung von Art. 9 BV gen�gt es nicht, wenn die kantonale Beh�rde, welche die Entsch�digung festzusetzen hat, einen in Rechnung gestellten Posten irrt�mlich w�rdigt oder sich auf ein unhaltbares Argument st�tzt. Der angefochtene Entscheid ist erst dann aufzuheben, wenn der dem amtlichen Anwalt zugesprochene gesamthafte Betrag willk�rlich erscheint. Der angefochtene Entscheid ist im Ergebnis nur dann unhaltbar, wenn die T�tigkeit des amtlichen Anwalts eine Entsch�digung verdient, welche die Differenz zwischen den Auslagen - die vollst�ndig entsch�digt werden m�ssen - und dem zugesprochenen Gesamtbetrag �bersteigt (BGE 109 Ia 107 E. 3d S. 112; Urteil 1P.713/2005 vom 14. Februar 2006 E. 2.1 und 3).
3.3.1 Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, die kantonalen Gerichte h�tten den Gesamtaufwand f�r das Aktenstudium von 21,5 Stunden um 50 Prozent gek�rzt. Damit seien sie in Willk�r verfallen.
3.3.2 Das Strafgericht erwog, aus der Honorarnote vom 4. M�rz 2005 sei ersichtlich, dass die Vorbereitung der Hauptverhandlung (420 Minuten) und zweimal ein Aktenstudium kurz vor der Verhandlung (300 und 180 Minuten) sehr viel Zeit in Anspruch genommen h�tten, obwohl es sich nicht um einen besonders schwierigen Bet�ubungsmittelfall gehandelt habe. Es m�sse davon ausgegangen werden, dass das Aktenstudium auch deshalb so viel Zeit beansprucht habe, weil der Verteidiger an den Einvernahmen nicht teilgenommen habe und sich nach der �bernahme des Falles in das Dossier habe einarbeiten m�ssen. L�ngere Zeiten f�r das Aktenstudium seien denn auch schon im Mai 2004 (150 Minuten) und August 2004 (240 Minunten) verrechnet worden. Vom Aktenstudium, das insgesamt 21,5 Stunden gedauert habe, seien 11,5 Stunden als �berm�ssig zu qualifizieren, weshalb der Zeitaufwand des Verteidigers um diese Stunden zu k�rzen sei.
Das Kantonsgericht legt dar, mit dem Strafgericht sei von einem nicht besonders komplexen Strafrechtsfall auszugehen. Der Gesamtaufwand des angegebenen Aktenstudiums von 21,5 Stunden liege daher deutlich �ber der Grenze des angebrachten Zeitaufwandes. Die vorgenommene K�rzung sei nicht zu beanstanden.
3.3.3 Die Beschwerdef�hrerin r�gt nicht, die kantonalen Gerichte seien ihrer Begr�ndungspflicht nicht nachgekommen und h�tten insoweit den Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt. Die Feststellung der kantonalen Gerichte, wonach es sich um keinen besonders komplexen Strafrechtsfall gehandelt habe, stellt die Beschwerdef�hrerin nicht in einer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG gen�genden Weise in Frage. Ebenso wenig bestreitet sie, dass das Mandat b�rointern mehrmals weitergegeben worden ist. Es liegt auf der Hand, dass sich die neu mit dem Fall befassten Anw�lte jeweils einarbeiten mussten. Dass das Mandat b�rointern mehrmals weitergeben wurde, hat jedoch nicht der Staat zu vertreten, weshalb er - wie die kantonalen Gerichte willk�rfrei erw�gen - f�r den insoweit entstandenen Mehraufwand nicht aufzukommen hat. Handelte es sich um keinen besonders komplexen Fall und entstand ein erh�hter Zeitaufwand, weil mehrere Anw�lte die Akten studieren mussten, so beruht die K�rzung des Zeitaufwandes f�r das Aktenstudium auf sachlichen Gr�nden. Was den Umfang der K�rzung betrifft, so verf�gten die kantonalen Gerichte insoweit nach der dargelegten Rechtsprechung �ber einen erheblichen Ermessensspielraum. Nach der Honorarnote vom M�rz 2005 ben�tigte das Aktenstudium allein im Februar 2005 - vor der strafgerichtlichen Hauptverhandlung - insgesamt 15 Stunden. Es ist davon auszugehen, dass der Zeitaufwand nur schon insoweit wesentlich geringer gewesen w�re, wenn sich nicht ein neuer Anwalt in den Fall h�tte einarbeiten m�ssen.
In Anbetracht dessen haben die kantonalen Gerichte ihr Ermessen nicht �berschritten, wenn sie den Zeitaufwand f�r das Aktenstudium von 21,5 auf 10 Stunden gek�rzt haben.
3.4.1 Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, die kantonalen Gerichte h�tten den nach K�rzung des Zeitaufwandes f�r das Aktenstudium verbleibenden Aufwand pauschal um 10 Prozent gek�rzt. Dies sei ebenfalls willk�rlich.
3.4.2 Das Strafgericht f�hrte aus, die Dauer der aufgewendeten Zeit von 85,5 Stunden durch die beteiligten Anw�lte (gemeint: X.________, A.________ und C.________) und weiteren 42,25 Stunden durch die Volont�rin, insgesamt also 127,75 Stunden (ohne Hauptverhandlung), �bersteige das in vergleichbaren Verfahren �bliche Mass deutlich. Daran �ndere auch nichts, dass es sich um einen teilweise - insbesondere mengenm�ssig - bestrittenen Fall gehandelt habe, sei dies doch in solchen Verfahren eine �bliche Konstellation, die nicht a priori einen besonderen Schwierigkeitsgrad mit sich bringe. Im Falle des ebenfalls nur teilweise gest�ndigen Mitt�ters habe dessen Verteidiger zwar an weniger Einvernahmen teilnehmen m�ssen, da seinem Klienten nicht gleich viel vorgeworfen worden sei, doch habe er sehr viel mehr Aufwand wegen unrichtig �bersetzter Telefonkontrollen betreiben m�ssen. Dennoch habe sich daraus ein erheblich geringerer Aufwand ergeben. Schliesslich sei die Notwendigkeit des Beizugs von Dolmetschern in solchen Verfahren immer gegeben und k�nne den �berh�hten Aufwand nicht rechtfertigen. Aus der Honorarnote vom 4. M�rz 2005 ergebe sich, dass vergleichsweise viel Zeitaufwand f�r verschiedene Schreiben und Telefonate, darunter auch f�r sechzehn Schreiben an den Beschuldigten, in Rechnung gestellt worden seien. Die daf�r aufgewendete Zeit sei zwar regelm�ssig nicht sehr lang, doch sei f�r das Gericht nicht ersichtlich, was mit dieser Vielzahl an Briefen f�r die Verteidigung des Beschuldigten geleistet worden sei. Unklar sei auch, weshalb die Positionen "Akten retour" je mit zehn oder f�nfzehn Minuten verrechnet worden seien. Auch im Vergleich zu anderen F�llen derselben Gr�ssenordnung und mit in etwa gleichartigen Rechtsfragen scheine die hier aufgewendete Zeit �berm�ssig. Eine K�rzung sei angebracht. Angesichts der Schwierigkeit, den durch die interne Organisation der Verteidigung bedingten Mehraufwand stundenm�ssig zu beziffern und aufgrund der fehlenden Nachvollziehbarkeit der vorstehend relevierten Positionen (Vielzahl von Briefen, "Akten retour") erscheine eine pauschale K�rzung des Honorars sinnvoll. Die nach Abzug von 11,5 Stunden in Bezug auf das Aktenstudium verbleibende Zeit von 74 Stunden (85,5 Stunden Zeitaufwand f�r X.________, A.________ und C.________ minus 11,5 Stunden) sei angemessen um 10 Prozent zu k�rzen. Damit bleibe ein Aufwand von knapp 67 Stunden �brig. F�r die Dauer der Verhandlung sei dem Verteidiger ein Aufwand von 11 Stunden zuzusprechen. Insgesamt sei demnach von einem angemessenen Zeitaufwand von 78 Stunden auszugehen. Das Honorar f�r die Volont�rin werde hinsichtlich des Zeitaufwandes (42,25 Stunden) best�tigt.
Das Kantonsgericht folgt dem im Wesentlichen. Es erw�gt, es sei offensichtlich, dass die b�rointerne Weitergabe des Mandats unter insgesamt vier Personen zu einem Mehraufwand gef�hrt habe, welcher nicht entsch�digungsberechtigt sei. Daran verm�ge auch die Beteuerung der Appellantin nichts zu �ndern, die jeweilige Instruktion sei nicht verrechnet worden. Hinzu komme, dass mit sechzehn Briefen an den Mandanten und zahlreichen Telefonaten das f�r die Verteidigung Notwendige klar �berschritten worden sei. Auch die Position "Akten retour" k�nne nicht jedes Mal mit zehn oder f�nfzehn Minuten verrechnet werden. Hinsichtlich der gesundheitlichen Probleme des Beschuldigten h�tte die Appellantin auch gegen�ber den Untersuchungsbeh�rden darauf hinweisen m�ssen, dass ihr Mandat auf die Strafverteidigung beschr�nkt sei. Der zu viel erbrachte Zeitaufwand sei in den vorgenannten Bereichen kaum in genauen Stundenzahlen anzugeben. Die vom Strafgericht vorgenommene K�rzung um 10 Prozent erachte das Kantonsgericht als massvoll.
3.4.3 Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, der Beschuldigte habe von Schreiben der Verteidigung jeweils eine Orientierungskopie erhalten. Daraus erkl�re sich die Anzahl der 16 Briefe.
F�r die Zahl der Briefe gibt die Beschwerdef�hrerin damit eine Begr�ndung. Sie �bergeht jedoch den Umstand, dass in der Honorarnote vom 4. M�rz 2005 f�r die Schreiben an den Beschuldigten 6 Mal 10 Minuten, weitere 6 Mal 15 Minuten und 4 Mal 25 Minuten in Rechnung gestellt worden sind. Insgesamt ergibt dies f�r die Schreiben an den Beschuldigten einen geltend gemachten Zeitaufwand von 4 Stunden und 10 Minuten. Dieser Aufwand erscheint, da es sich - zumindest teilweise - um die blosse Zustellung von Orientierungskopien handelte, als ausserordentlich gross. Deshalb ist es nicht schlechterdings unhaltbar, wenn die kantonalen Gerichte insoweit eine K�rzung als angezeigt erachtet haben. Willk�r ist zu verneinen.
3.4.4 Die Beschwerdef�hrerin wendet ein, die zahlreichen Telefonate seien allesamt erforderlich gewesen, weil die Verteidigung immer wieder seitens der Beh�rden angegangen worden sei, wenn der Mandant gesundheitliche Probleme gehabt habe. Es sei damit nicht in der Verantwortung der Verteidigung gelegen, ob sie sich selber einen �berm�ssigen Aufwand im Zusammenhang mit dem Gesundheitszustand des Mandanten gemacht habe, sondern sie sei in diese Rolle durch das Verhalten von Untersuchungsbeh�rden und Gef�ngnisleitung gedr�ngt worden.
In der Honorarnote vom 4. M�rz 2005 wird der Zeitaufwand f�r 15 Telefonate in Rechnung gestellt. Nach der Vernehmlassung des Kantonsgerichtes (S. 3) in Verbindung mit der Honorarnote stehen acht davon mit dem Gesundheitszustand des Beschuldigten in Zusammenhang. Nach der zutreffenden Auffassung des Kantonsgerichts geh�rt die soziale Betreuung des Beschuldigten grunds�tzlich nicht zu den Aufgaben des Offizialverteidigers (Robert Hauser/Erhard Schweri/Karl Hartmann, Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Aufl., Basel 2005, S. 164 N. 14). Es ist deshalb nicht offensichtlich unhaltbar, wenn das Kantonsgericht angenommen hat, die Beschwerdef�hrerin h�tte die sie im Zusammenhang mit dem Gesundheitszustand des Beschuldigten kontaktierenden Beh�rden darauf hinweisen m�ssen, sie sei insoweit nicht zust�ndig. Daf�r h�tte es nicht acht Telefonate bedurft. Unter diesen Umst�nden ist es nicht willk�rlich, wenn die kantonalen Gerichte die Zahl der Telefonate als �berm�ssig beurteilt und insoweit eine K�rzung des Zeitaufwandes vorgenommen haben.
3.4.5 Die Honorarnote vom 4. M�rz 2005 enth�lt zwei Positionen "Akten retour". Daf�r wird das eine Mal ein Zeitaufwand von 10 Minunten geltend gemacht, das andere Mal von 15 Minuten. Es kann offen bleiben, ob f�r die blosse R�ckgabe der Akten die Geltendmachung eines Zeitaufwandes �berhaupt berechtigt war. Jedenfalls erscheinen die in Rechnung gestellten 10 bzw. 15 Minunten daf�r als sehr lang. Damit sind die kantonalen Gerichte auch insoweit nicht in Willk�r verfallen, wenn sie mit Blick darauf eine K�rzung vorgenommen haben.
3.4.6 Der Umstand, dass das Mandat b�rointern mehrmals weitergegeben worden ist, hat zu einem �berh�hten Zeitaufwand beim Aktenstudium gef�hrt. Dies haben die kantonalen Gerichte insoweit - wie dargelegt - durch einen Abzug von 11,5 Stunden willk�rfrei ber�cksichtigt. Die Auffassung der kantonalen Gerichte, die mehrmalige b�rointerne Weitergabe des Mandats habe auch sonst zu einem - zahlenm�ssig schwer fassbaren - Mehraufwand gef�hrt, ist jedenfalls nicht schlechthin unhaltbar. Die Verteidigung beschr�nkt sich nicht auf das Aktenstudium. Es liegt nahe, dass ein Anwalt, der bereits mit dem Fall vertraut ist, die dar�ber hinaus gehenden Arbeiten mit geringerem Zeitaufwand erledigen kann als ein Anwalt, der sich eben erst in die Akten eingelesen hat. Wenn die kantonalen Gerichte unter diesem Titel ebenfalls eine K�rzung des Zeitaufwandes vorgenommen haben, ist das unter Willk�rgesichtspunkten ebenfalls nicht zu beanstanden.
3.4.7 Die Beschwerdef�hrerin r�gt, es sei willk�rlich, den Zeitaufwand f�r die Teilnahme an den Einvernahmen des Beschuldigten zu k�rzen.
Das Kantonsgericht legt dazu in der Vernehmlassung (S. 4 oben) dar, dieser Zeitaufwand sei gar nicht gek�rzt worden, auch nicht pauschal. Dagegen wendet die Beschwerdef�hrerin in der Replik (S. 3 Ad Ziff. 18) substantiiert nichts ein. Dass die Auffassung des Kantonsgerichtes unhaltbar w�re, ist auch nicht ersichtlich. Die kantonalen Gerichte haben eine pauschale K�rzung von 10 Prozent vorgenommen, weil ihnen der geltend gemachte Zeitaufwand in einzelnen Punkten �bersetzt erschien. Mit der K�rzung haben sie diesen Punkten Rechnung getragen. Dazu geh�rt der Zeitaufwand f�r die Einvernahmen nicht. Im �brigen hat nach den unbestrittenen Darlegungen der kantonalen Gerichte ohnehin die Volont�rin an den meisten Einvernahmen teilgenommen. Deren Zeitaufwand haben die kantonalen Gerichte schon gar nicht gek�rzt.
3.4.8 Die Beschwerdef�hrerin wirft in der Replik (S. 3 oben) erstmals die Frage auf, ob eine pauschale K�rzung zul�ssig war. Es kann offen bleiben, ob die Beschwerdef�hrerin insoweit in einer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG gen�genden Weise eine Verletzung ihrer verfassungsm�ssigen Rechte geltend macht. Auf die R�ge ist schon deshalb nicht einzutreten, weil sie die Beschwerdef�hrerin bereits in der staatsrechtlichen Beschwerde h�tte vorbringen k�nnen. Sie kann dies damit nicht erst in der Replik tun (BGE 132 I 42 E. 3.3.4 S. 47, mit Hinweisen).
3.5.1 Die kantonalen Gerichte haben, wie gesagt, beim f�r die Volont�rin geltend gemachten Zeitaufwand (42,25 Stunden) keine K�rzung vorgenommen. In der Honorarnote vom 4. M�rz 2005 wurde f�r die Volont�rin ein Stundenansatz von Fr. 120.-- in Rechnung gestellt. Die kantonalen Gerichte haben demgegen�ber einen Stundenansatz von lediglich Fr. 60.-- angenommen. Die Beschwerdef�hrerin r�gt auch dies als willk�rlich.
3.5.2 Gem�ss � 3 der Tarifordnung des Kantons Basel-Landschaft f�r die Anw�ltinnen und Anw�lte vom 17. November 2003 (TO/BL; SGS 178.112) betr�gt bei amtlicher Verteidigung das Honorar 180 Franken pro Stunde (Abs. 2 Satz 1). F�r die Bem�hungen von Substitutinnen und Substituten gem�ss � 6 des Anwaltsgesetzes Basel-Landschaft sind 1/3 bis 2/3 des f�r den konkreten Fall massgebenden Stundenansatzes einer Anw�ltin oder eines Anwaltes zu berechnen (Abs. 3).
Das Strafgericht f�hrt aus, da die Volont�rin im vorliegenden Fall nach Auskunft von C.________ an dessen Stelle bzw. anstelle der Beschwerdef�hrerin an den meisten Einvernahmen teilgenommen habe, ohne jedoch einen besonderen Verteidigungsaufwand betreiben zu m�ssen, scheine ein Ansatz im unteren Bereich der m�glichen Verg�tung angemessen; dies umso mehr, als ein sachlich nicht gerechtfertigter Zeitaufwand, der an der b�rointernen Weitergabe des Mandats gelegen habe, betrieben worden sei.
Das Kantonsgericht legt dar, indem das Strafgericht den Stundenansatz auf Fr. 60.-- festgelegt habe, habe es sein Ermessen nicht �berschritten. Ob die Volont�rin bez�glich der ihr �bertragenen Aufgabe der Strafverteidigung bereits �ber soviel Erfahrung verf�gt habe, dass von einem h�heren Ansatz auszugehen w�re, sei nicht dargetan. F�r den tieferen Ansatz spreche auch, dass bei der Teilnahme an Einvernahmen gar keine nicht verrechenbare Zeit anfalle, sondern s�mtliche Stunden als Aufwand abgerechnet werden k�nnten, was eine h�here Auslastung der Volont�rin zur Folge habe.
3.5.3 Nach der Rechtsprechung rechtfertigt es sich, bei der Entsch�digung f�r Offizialverteidigungen den Anwalt und den Anwaltspraktikanten verschieden zu behandeln (BGE 109 Ia 107 E. 3e).
Die Beschwerdef�hrerin weist zutreffend darauf hin, dass anstelle der Volont�rin sie selber bzw. A.________ oder C.________ an den Einvernahmen des Beschuldigten h�tten teilnehmen k�nnen. Dann w�re der Stundenansatz von Fr. 180.-- zu verg�ten gewesen. Ein Grund f�r die tiefere Entsch�digung des Zeitaufwands des Praktikanten liegt darin, dass dieser wegen seiner geringeren Erfahrung regelm�ssig mehr Zeit f�r die Verteidigung braucht als der Anwalt. Es soll nicht zulasten des Staates gehen, wenn ein Anwalt die Offizialverteidigung einem bei ihm t�tigen Praktikanten �bertr�gt, der daf�r mehr Zeit braucht. Die Einvernahmen dauerten hier nicht l�nger, weil anstelle einer der genannten Anw�lte (mit einem Stundenansatz von Fr. 180.--) die Volont�rin daran teilnahm. Bei dieser Sachlage erscheint die Annahme des minimalen Stundenansatzes von Fr. 60.-- f�r die Volont�rin nicht als sachgerecht. Ein h�herer Stundenansatz w�re vorzuziehen gewesen. Dies gilt umso mehr, als die offenbar perfekt Englisch sprechende Volont�rin unstreitig die englischsprachige Korrespondenz besorgt hat. Gem�ss � 8 Abs. 1 TO/BL berechtigt die fremdsprachige Mandatsf�hrung bei privater Verteidigung zu einem Zuschlag. Dies kann bei der Festsetzung des Stundenansatzes f�r die Volont�rin in einem Fall wie hier ber�cksichtigt werden. Ob der angefochtene Entscheid im vorliegenden Punkt geradezu willk�rlich sei, kann aus folgenden Erw�gungen offen bleiben.
Wie gesagt, gen�gt es nach der Rechtsprechung f�r die Aufhebung des angefochtenen Entscheids nicht, wenn die kantonale Beh�rde einen Honorarposten irrt�mlich gew�rdigt oder sich auf ein unhaltbares Argument gest�tzt hat. Die Aufhebung rechtfertigt sich nur, wenn der als Honorar zugesprochene Gesamtbetrag offensichtlich unhaltbar ist.
Der Verteidiger hat mit Honorarnote vom 4. M�rz 2005 einen Betrag von insgesamt Fr. 24'345.90 in Rechnung gestellt. Die kantonalen Beh�rden haben einen solchen von insgesamt Fr. 19'460.-- zugesprochen. Mit der K�rzung beim Aktenstudium (11,5 Stunden) und beim �brigen Zeitaufwand (7 Stunden) sind sie nicht in Willk�r verfallen. W�ren die kantonalen Gerichte bei der Volont�rin von einem h�heren Stundenansatz ausgegangen, h�tte dies zu einem maximal Fr. 2'535.-- h�heren Gesamtbetrag gef�hrt (42,25 Stunden mal Fr. 60.--). Die Differenz zum zugesprochenen Betrag von Fr. 19'460.-- w�re damit - selbst bei Annahme des maximalen Stundenansatzes f�r die Volont�rin - nicht sehr gross. Die Beschwerdef�hrerin wendet im �brigen hinreichend substantiiert nichts gegen die Erw�gungen der kantonalen Gerichte ein, wonach der mit Honorarnote vom 4. M�rz 2005 geltend gemachte Betrag im Vergleich mit anderen �hnlichen F�llen und im Vergleich insbesondere auch zum Honorar, das dem amtlichen Verteidiger des Mitt�ters zugesprochen worden sei, deutlich �bersetzt sei.
Insgesamt ist der zugesprochene Betrag von Fr. 19'460.-- f�r einen Bet�ubungsmittelfall, der weder in tats�chlicher noch rechtlicher Hinsicht besondere Schwierigkeiten bot, nicht derart tief, dass er schlechterdings nicht mehr vertretbar w�re. Die kantonalen Gerichte haben insbesondere einen Zeitaufwand von insgesamt rund 120 Stunden anerkannt, was immer noch als betr�chtlich erscheint.
Ist danach Willk�r jedenfalls im Ergebnis zu verneinen, ist die Beschwerde - soweit darauf einzutreten ist - abzuweisen, auch wenn f�r die Volont�rin ein h�herer Stundenansatz zumindest vorzuziehen gewesen w�re.
Da die Beschwerdef�hrerin unterliegt, tr�gt sie die Kosten (Art. 156 Abs. 1 OG); es rechtfertigt sich jedoch, die Gerichtsgeb�hr zu reduzieren. Eine Parteientsch�digung steht ihr nicht zu (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG).
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Staatsanwaltschaft und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- und Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.