Source: https://liquikon-verbraucherschutz.de/schweizer-frankenenfalle/
Timestamp: 2017-11-22 10:53:41
Document Index: 172535266

Matched Legal Cases: ['BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'BGH']

Raus aus der Schweizer Frankenenfalle | LIQUIKON Kreditprüfung, Kontenprüfung uvm.
LIQUIKON präsentiert: Raus aus der Schweizer Frankenenfalle !!!
Der Bundesgerichtshof hatte nun mit Urteil vom 28.04.2015 (Az. XI ZR 378/13) unter anderem ein Währungsgeschäft auf den Schweizer Franken zu entscheiden, einen sog. „CHF-Plus-Swap“. Der BGH hat hierzu ausgeführt, dass es eine Fehlberatung sein kann, wenn dem Kunden die Konsequenzen des Fehlens einer Zinsobergrenze (Cap) anhand von Szenarien einer nicht nur unerheblichen Abwertung des Euro gegenüber dem Schweizer Franken nicht hinreichend klar erläutert wurden. Daraus könnte sich auch bei einem Abschluss eines Darlehensvertrages in Schweizer Franken ergeben, dass der Kunde über die Auswirkungen einer nicht nur unerheblichen Abwertung des Euro zum Schweizer Franken aufzuklären ist.
Denn wie bei einem Fremdwährungsswap bestehen auch bei einem Fremdwährungs-darlehen theoretisch unbegrenzte Währungsrisiken. Daher müssen auch beide Fälle zumindest hinsichtlich des Aufklärungsumfangs gleichbehandelt werden. Bei der Beratung eines CHF-Darlehens sind dem Kunden daher auch Szenarien einer nicht nur unerheblichen Abwertung des Euro gegenüber dem Schweizer Franken darzustellen. Ist dies unterblieben, kann ein Schadensersatzanspruch auf Rückabwicklung des Schweizer Franken Kredits gegeben sein.
Das Urteil des EuGH stärkt die Rechte der Verbraucher nach Einschätzung der ARES Rechtsanwälte wesentlich. Die Bank hat anhand der Informationen gegenüber dem Verbraucher sicherzustellen, dass diesem die Tragweite der möglichen finanziellen Folgen des Fremdwährungskredits deutlich und nachvollziehbar verdeutlicht wird. Unterbleibt dies bzw. wird der Verbraucher nur unzureichend informiert, kann dies günstigstenfalls dazu führen, dass die Bank das Wechselkursrisiko des Darlehens zu tragen hat. Entsprechend besteht für Verbraucher, die u. a. Darlehen in Schweizer Franken abgeschlossen haben, die Möglichkeit, die Zahlungsverpflichtungen aus dem Darlehen zu reduzieren.
EuGH: Verständlichkeit und Transparenz müssen gewährleistet sein
Im Urteil vom 20.09.2017 (C-186/16
Vergibt ein Kreditinstitut einen Kredit, der auf eine Fremdwährung lautet, muss es dem Kreditnehmer Informationen zur Verfügung stellen, die ausreichen, um ihn in die Lage zu versetzen, eine umsichtige und besonnene Entscheidung zu treffen. Dies hat der EuGH in einem aktuellen Urteil klargestellt.
Wie hilft LIQUIKON den Geschädigten:
Liquikon befasst sich seit Jahren erfolgreich mit den Rückabwicklungsberechnungen von Fremdwährungskrediten und bietet allen die ein Fremdwährungskredit aufgenommen haben, eine kostenlose Analyse mit anschließender Abschätzung des Rückerstattungsanspruchs.
Gewinn für die Geschädigten:
Fremdwährungsverlust bleibt bei der Bank
Die Zinsen werden nach höchst und Obergerichtlicher Rechtsprechung berechnet
Sämtliche Kosten werden zurückgerechnet und dem Kunden gutgeschrieben
Nutzungsentschädigung nicht pauschal sondern nach realem Gewinn der Bank
Berechnungsgrundlage gemäß BGH-Urteil vom 12.07.2016, Az.: XI ZR 564/15
BGH-Beschluss vom 12.01.2016, Az.: XI ZR 366/15 und 22.09.2015, Az.: XI ZR 116/15
Schweizer Franken Rückabwicklung
Kreditbetrag 190.000,00 €
Auszahlung November 2006
Tilgungsträger LV 320,00 €
Bearbeitungsgebühr 3.900,00 €
Währungsverlust ca. 60.000,00 €
Erstattungsanspruch ca. 220.000,00 €
By Rackowitz Bettina| 2017-10-29T12:10:23+00:00	Oktober 2nd, 2017|Aktuelle Urteile, Schweizer Franken Kredit|Kommentare deaktiviert für Raus aus der Schweizer Frankenenfalle