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Timestamp: 2018-10-22 23:37:44
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Matched Legal Cases: ['Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art 15', 'Art 15', 'Art. 20', 'Art 15', 'Art 15', 'Art. 20']

Abgasmessung. Beiblatt zum Abgasmessgerät. Bestimmung des feuerungstechnischen Wirkungsgrades - PDF
Abgasmessung. Beiblatt zum Abgasmessgerät. Bestimmung des feuerungstechnischen Wirkungsgrades
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Swen Biermann
1 Abgasmessung Beiblatt zum Abgasmessgerät Bestimmung des feuerungstechnischen Wirkungsgrades Der feuerungstechnische Wirkungsgrad errechnet sich: Aus der Differenz von 100 und dem Abgasverlust in Prozenten (ohne Berücksichtigung der Verluste durch unvollkommene Verbrennung und brennbare Ascheanteile). Berechnung für den Abgasverlust mit der Formel: q A2 A = ( t A - t L ) x 9 (21 O2) + B A Tabelle: Brennstoffspezifische Faktoren (Interpolation möglich) A2, B = brennstoffspezifische Faktoren q A = Abgasverlust in Prozent (%), bezogen auf die jeweilige Feuerungsleistung des Wärmeerzeugers. t A =Abgastemperatur in Kelvin ( Celsius) t L =Verbrennungslufttemperatur in Kelvin ( Celsius) =Volumengehalt an Sauerstoff im trockenen Abgas in Prozent (%) O 2 Seite 1/8!
2 5 Steiermärkische Feuerungsanlagenverordnung Wiederkehrende Überprüfung von Feuerungsanlagen (1) Feuerungsanlagen mit einer Nennleistung von gleich oder größer 8 kw sind vom Betreiber der Feuerungsanlage nach Maßgabe des Anhanges 2 wiederkehrend überprüfen zu lassen. (2) Bei der wiederkehrenden Überprüfung sind die Feuerungsanlagen hinsichtlich jener Anlagenteile, die für die Emissionen oder deren Begrenzung und der Einhaltung des Mindestwirkungsgrades (Anhang 1) von Bedeutung sind, zu besichtigen sowie die erforderlichen Messungen nach Maßgabe des Anhanges 2 in Verbindung mit 6 durchzuführen und auf etwaige Mängel zu kontrollieren. (3) Bei der Überprüfung sind die Sachverständigen verpflichtet, das Brennstofflager auf die Zulässigkeit der Verwendung der dort gelagerten Brennstoffe hin in Augenschein zu nehmen und gegebenenfalls auf die Unzulässigkeit des Verbrennens der gelagerten Brennstoffe hinzuweisen. (4) Über die Ergebnisse der wiederkehrenden Überprüfung ist vom Sachverständigen ein schriftliches Protokoll gemäß Anhang 3 b auszustellen. Eine Ausfertigung des Prüfprotokolls ist in der Nähe der Feuerungsanlage, gegen Beschädigungen geschützt, mindestens sechs Jahre lang aufzubewahren und der Behörde auf Verlangen vorzuweisen. Ein Gleichstück des Überprüfungsbefundes ist vom Sachverständigen der Behörde zu übermitteln. (5) Die Durchführung der zur Überprüfung notwendigen Messungen hat nach den anerkannten Regeln der Technik zu erfolgen. Der zur Kehrung der Feuerungsanlage herangezogene Rauchfangkehrer hat 1) festzustellen, ob die nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes errichteten und in Betrieb genommenen Feuerungsanlagen das Typenschild und gegebenenfalls das CE-Kennzeichen tragen und ob sie nach der technischen Dokumentation diesem Gesetz entsprechen, 2) die Durchführung der wiederkehrenden Überprüfung sowie die Behebung von Mängeln im Prüfprotokoll zu kontrollieren und gegebenenfalls den Betreiber der Feuerungsanlage auf die notwendige Überprüfung bzw. auf die Behebung von festgestellten Mängeln hinzuweisen, 3) den Betreiber der Feuerungsanlagen gegebenenfalls aufzufordern, Stoffe, die keine zugelassenen Brennstoffe für die aufgestellte(n) Feuerungsanlage( n) sind, offenkundig aber zum Zwecke des Verbrennens in denselben bereitgehalten werden, unverzüglich zu entfernen sowie 4) alle Übertretungen und Mängel nach Z. 1 bis 3 der Behörde anzuzeigen. Seite 2/8!
3 Anhang 2 Steiermärkische Feuerungsanlagenverordnung Art und zeitliche Intervalle der Emissionsüberprüfungen von Feuerungsanlagen in Abhängigkeit vom Leistungsbereich gemäß 33 FanlG 2001 Leistungsbereich 8kW 18kW 400kW > 2 MW > 50 MW Tabelle gemäß Anhang 5 Feuerungsanlagengesetz FAnlG 2001 Tabelle 4 Tabelle 1 Tabelle 2 Ölfreiheit der Rauchgase gemäß 3 Rußzahl bei Heizöl Feuerungstechnischer Mindestwirkungsgrad CO Kohlenmonoxidkonzentration im Abgas Tabelle 3 NOx NOx Tabelle 5 Staub Tabelle 6 SO 2 Leistungsbereich 8kW 18kW 400kW > 2 MW > 50 MW Tabelle gemäß Anhang 5 Feuerungsanlagengesetz FAnlG 2001 Tabelle 1 Tabelle 2 Feuerungstechnischer Mindestwirkungsgrad CO Kohlenmonoxidkonzentration im Abgas Tabelle 3 NOx NOx Leistungsbereich 8kW 18kW 400kW > 2 MW > 50 MW Tabelle gemäß Anhang 6 Feuerungsanlagengesetz FanIG. Tabelle 4 Tab. 1u.2 Feuerungstechnischer Mindestwirkungsgrad CO Kohlenmonoxidkonzentration im Abgas Tabelle 2 NOx NOx Tabelle 2 Staub Staub Tabelle 2 SO 2 Leistungsbereich 8kW 18kW 400kW > 2 MW > 50 MW Tabelle gemäß Anhang 6 Feuerungsanlagengesetz FanIG. Tabelle 4 Tab.1u.3 Feuerungstechnischer Mindestwirkungsgrad CO Kohlenmonoxidkonzentration im Abgas Tabelle 3 NOx NOx Tabelle 3 Staub Staub Tabelle 3 HC HC Größer gleich größer > Überprüfungsintervalle 1 MW (Megawatt) = 1000 kw (Kilowatt) Jährlich alle 3 Jahre alle 5 Jahre Seite 3/8!
4 FanlG 2001 Grenzwerte flüssige und gasförmige Brennstoffe Anforderungen für den Betrieb von Feuerungsanlagen, die mit flüssigen und gasförmigen Brennstoffen betrieben werden Tabelle 1: Feuerungstechnische Mindestwirkungsgrade Nennwärmeleistung Anlage (kw/h) Grenzwert für den Verbrennungsverlust (%) Bis errichtet Ab errichtet oder wesentlich verändert 8 bis mehr als 26 bis mehr als 50 bis mehr als Tabelle 2: Emissionsgrenzwerte für Kohlenmonoxyd, in mg/m 3 Brennstoff 0,008 1 / / 1000 Flüssige Brennstoffe Gasförmige Brennstoffe Tabelle 3: Emissionsgrenzwerte für Stickstoffoxyde, in mg/m 3 Brennstoff 0, Brennstoffwärmeleistung (MW/h / KW/h Verbrennungseinrichtung) >3-10 > >10-50 > >50 > Erdgas Flüssiggas Heizöl extra leicht Heizöl leicht Heizöl mittel Heizöl schwer Tabelle 4: höchst zulässige Russzahlen (Schwärzung nach Bacharach) Brennstoff Bis errichtet Russzahl Ab errichtet oder wesentlich verändert Heizöl extra leicht 1 * 1 Heizöl leicht 2 * 2 * Bei mehrstufigen und stufenlosen Brennern darf bei minimalem Durchsatz die Russziffer um den Wert 1 größer sein. Seite 4/8!
5 Tabelle 5: Emissionsgrenzwerte für Staub Brennstoff >2-30 > >30-50 > >50 > Heizöl extra leicht Heizöl leicht Heizöl mittel Heizöl schwer Tabelle 6: Emissionsgrenzwerte für Schwefeldioxyd für mit flüssigen Brennstoffen betriebene Feuerungsanlagen, in mg/m 3 Schadstoff > > >300 > SO 2 mg/m FanlG 2001 Grenzwerte feste Brennstoffe Anforderungen für den Betrieb von Feuerungsanlagen, die mit festen Brennstoffen betrieben werden Tabelle 1: Emissionsgrenzwerte für Feuerungen, die mit festen Brennstoffen betrieben werden Leistungsbereich 25 <50 KW für Kohlenmonoxyd, (in mg/m 3 ) Art der Beschickung Baujahr CO mg/m 3 händisch automatisch ab bis ab bis Tabelle 2: Emissionsgrenzwerte für Feuerungen, die mit Kohle oder Koks betrieben werden, Leistungsbereich ab 50 KW (in mg/m 3 ) Schadstoff in mg/m 3 #0,40 #400 >0,4-1 > >1-2 > >2 10 > >10 50 > >50 > Staub SO CO 1400* NO x * für händisch beschickte Anlagen: 3000 mg/m 3 Seite 5/8!
6 Tabelle 3: Emissionsgrenzwerte für Feuerungen, die mit biogenen Brennstoffen betrieben werden, Leistungsbereich ab 50 KW (in mg/m 3 ) Schadstoff in mg/m 3 0,05 - #0, #400 >0,4-1 > >1-2 > >2 10 > >10 > Staub * CO 800** NO x HC * für Neuanlagen ab dem : 50 mg/m 3 ** für händisch beschickte Anlagen: 1600 mg/m 3 Tabelle 4: Feuerungstechnische Mindestwirkungsgrade Nennwärmeleistung in kw Grenzwert des Abgasverlusts in % 8 bis Händisch beschickt Mehr als 26 bis Mehr als 50 bis Zentralheizungsgeräte für feste Brennstoffe Mehr als bis Automatisch beschickt Mehr als 26 bis Mehr als 50 bis Mehr als Seite 6/8!
7 Berechnungsformeln Der CO 2 Wert ist nach folgender Formel zu berechnen! CO 2 = CO 2max X 21 - O 2gemessen 21 Der Luftüberschuss λ ist nach folgender Formel zu berechnen! V L CO = = λ 2max VL min CO 2gem Der O 2 Wert wird nach folgender Formel rückgerechnet! O 2 = 21 X CO 2max - CO 2gem CO 2max λ = Luftüberschusszahl CO 2 max in Vol% VL min V L = Luftmenge gemessen Heizöl EL 15,30 11,10 m 3 /kg VL min = stöchiometrische Luftmenge Erdgas L 11,65 8,45 m 3 /m 3 C0 2max = stöchiometrischer C0 2 -Gehalt Erdgas H 11,92 9,56 m 3 /m 3 C0 2gem = C0 2 gemessen Propan 13,70 24,37 m 3 /m 3 0 2gem = 0 2 gemessen Butan 14,00 32,37 m 3 /m 3 Kw/h = Das CO Unverdünnt ist nach folgender Formel zu berechnen! CO unverdünnt = CO verdünnt X λ Umrechnung Kilokalorie/St. Kcal/h in Kilowatt/St. KW/h Kcal/h 1000 Umrechnung Volumprozent % in past per Million ppm 1 Vol% = ppm, Umrechnung von CO Messwerten für Heizöl EL Formel: CO in mg/m 3 = CO in ppm x dem Faktor 1,250 CO in mg/mj = CO in mg/m 3 dem Faktor Umrechnung von NO2 (NOx) Messwerten für Heizöl EL Formel: NO 2 in mg/m 3 = NO 2 in ppm x dem Faktor 2,054 NO 2 in mg/mj = NO 2 in mg/m 3 dem Faktor Umrechnung von CO Messwerten für Erdgas Formel: CO in mg/m 3 = CO in ppm x dem Faktor 1,250 CO in mg/mj = CO in mg/m 3 dem Faktor Umrechnung von NO2 (NOx) Messwerten für Erdgas X 1,163 oder Kw/h = Formel: NO 2 in mg/m 3 = NO 2 in ppm x dem Faktor 2,054 NO 2 in mg/mj = NO 2 in mg/m 3 dem Faktor Kcal/h 860 Diese Umrechnungsfaktoren gelten für Abgase mit einem Restsauerstoff von 3 Vol% Seite 7/8!
8 Arbeitsvorgang Abgasmessung Vorbereitung zur Messung: Als erstes muss das jeweilige Messgerät auf Betriebstemperatur gebracht werden. Die Kalibrierung Die Kalibrierung wird in sauberer Umgebungsluft (Raumluft) durchgeführt. Messen der Verbrennungslufttemperatur (VT): Die Verbrennungslufttemperatur wird unmittelbar vor der Verbrennungseinrichtung gemessen. Bei Raumluft unabhängigen Geräten ist die Verbrennungslufttemperatur aus der Zuluftleitung zu ermitteln. Kontrolle der Feuerungsanlage: Bevor mit der Messung begonnen werden kann, ist zu kontrollieren ob alle Reinigungs- und Kontrollöffnungen sowie Öffnungen an Feuerstätten (Brenneranflanschung, Feuerraumtüre usw.) dicht verschlossen sind und keine sonstigen Mängel vorhanden sind die einen Einfluss auf die Verbrennung haben könnten. Weiters muss die Feuerstätte und das Verbindungsstück von Verbrennungsrückständen frei sein. Russ und andere Ablagerungen beeinflussen das Messergebnis. Eine Messung unmittelbar nach der Reinigung einer Feuerungsanlage ist nicht durchzuführen, da in den Rauch- Abgasen noch Staub und Ruß dabei sein kann. Die Messöffnung: Der Abstand der Messöffnung im Verbindungsstück beträgt ca. 2 3 mal dem Durchmesser des Verbindungsstückes vom Kesselanschluss aus gemessen. Zur Sicherheit und um Beschädigungen des Messgerätes zu verhindern ist vor dem normalen Messvorgang eine Rußmessung zu machen Messung im Kernstrom: Die Messung erfolgt erst wenn die Feuerungsanlage den so genannten Beharrungszustand erreicht hat, sprich die Betriebstemperatur der Feuerungsanlage erreicht ist. Um den Kernstrom zu ermitteln bewegen wir die Messsonde im Verbindungsstück und messen die Abgastemperatur (AT) bis wir den Punkt mit der höchsten Temperatur gefunden haben. Messen und Messwertewerte: Direkt gemessen werden folgende Größen Verbrennungslufttemp.( T L C) Abgastemperatur (T A C) Kohlenmonoxyd (CO mg/m 3) Restsauerstoff (O 2 %) Stickoxyde (NO x mg/m 3) Zug/Druck (hpa) Rußziffer nach Bacharach Ölderivate im Rauchgas Unter- Überdruck im Fang Unter- Überdruck im Feuerraum Kohlenmonoxyd unverdünnt (pu CO mg/m 3) 3%O 2 Errechnet werden folgende Größen Kohlendioxyd (CO 2 %) Luftüberschusszahl Lambda(λ) Wirkungsgrad Eta (η %) Verlust (qa %) Taupunkt ( C) Wenn die Messwerte am Messgerät weitgehend zum Stillstand gekommen sind kann die Messung gestoppt werden und am Display abgelesen und/oder ein Ausgedruckt gemacht werden. Abschließend ein Messprotokoll erstellen und die Kunde über das Ergebnis informieren. Seite 8/8!
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