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Timestamp: 2016-10-26 09:30:20
Document Index: 329130068

Matched Legal Cases: ['Art. 83', 'Art. 30', 'Art. 83', 'Art. 96', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 43', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 105', 'Art. 108', 'Art. 64', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_1164/2014 (23.12.2014)
2C_1164/2014 � � Urteil vom 23. Dezember 2014
A.________, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Peter Kriebel,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Abteilung, vom 18. November 2014.
1.1.�A.________ (geb. 1977) stammt aus Brasilien. Sie kam am 22. April 2012 in die Schweiz und ging mit einer hier niederlassungsberechtigten Landsfrau eine (eingetragene) Partnerschaft ein, worauf sie bis zum 10. Mai 2014 �ber eine Aufenthaltsbewilligung verf�gte. Am 2. April 2014 widerrief das Migrationsamt des Kantons Z�rich diese, da die Partnerinnen seit dem 6. November 2013 nicht mehr zusammen wohnten. Die hiergegen eingereichten kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg.
1.2.�A.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 18. November 2014 aufzuheben und ihre Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern; allenfalls sei sie vorl�ufig aufzunehmen oder ihre Ausreisefrist zu erstrecken. Sie ersucht zudem darum, ihr f�r das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung zu gew�hren.
2.1.�Auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen gegen Entscheide, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Ob und wieweit in Anwendung von Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG (SR 142.20; allgemeine H�rtefallregelung) von den Zulassungsvoraussetzungen abzuweichen ist, kann das Bundesgericht nicht pr�fen, da sich seine Zust�ndigkeit auf�
Anspruchs�bewilligungen beschr�nkt (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG und Art. 96 AuG; vgl. BGE 137 II 345 E. 3.2.1; THOMAS HUGI YAR, Von Trennungen, H�rtef�llen und Delikten - Ausl�nderrechtliches rund um die Ehe- und Familiengemeinschaft, in: Achermann et al. [Hrsg.], Jahrbuch f�r Migrationsrecht 2012/2013, 2013, S. 31 ff., dort S. 100 mit weiteren Hinweisen).
2.2.�Soweit die Beschwerdef�hrerin geltend macht, die Vorinstanz habe zu Unrecht das Vorliegen eines allgemeinen H�rtefalls aus humanit�ren Gr�nden verneint bzw. in willk�rlicher Weise keine Bewilligung in ihrem Ermessensbereich erteilt, ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht an die Hand zu nehmen. Auf eine diesbez�glich einzig zul�ssige subsidi�re Verfassungsbeschwerde w�re mangels der erforderlichen Legitimation bzw. einer hinreichenden Beschwerdebegr�ndung nicht einzutreten (vgl. BGE 133 I 185 ff.; Urteil 2C_804/2013 vom 3. April 2014 E. 1.3.1). Bez�glich der Wegweisung legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar, inwiefern diese besondere verfassungsm�ssige Rechte (Folterverbot usw.) verletzen w�rde (vgl. BGE 137 II 305 ff.), weshalb auf ein allf�lliges Wegweisungshindernis, welches in ihrer Person best�nde, ebenfalls nicht weiter einzugehen w�re; dasselbe gilt, soweit sie in diesem Zusammenhang beantragt, ihre Ausreisefrist sei zu erstrecken.
2.3.1.�Die Beschwerdef�hrerin beruft sich im Anspruchsbereich auf Art. 50 AuG, wonach der Bewilligungsanspruch im Familiennachzug trotz Aufl�sens bzw. definitiven Scheiterns der Gemeinschaft fortbesteht (Art. 43 i.V.m. 52 AuG), wenn diese mindestens drei Jahre gedauert und die betroffene Person sich hier erfolgreich integriert hat (Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG) oder wichtige pers�nliche Gr�nde ihren weiteren (Dauer-) Aufenthalt erforderlich machen (Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG).
2.3.2.�Entgegen ihrer Begr�ndungspflicht (Art. 42 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1 - 2.3) setzt die Beschwerdef�hrerin sich diesbez�glich nicht sachbezogen mit den entsprechenden Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid auseinander; sie verweist lediglich auf die Krebserkrankung der Mutter und ihre eigene psychische Beeintr�chtigung; dies h�tte sie aber bereits im kantonalen Verfahren tun und belegen m�ssen, nachdem ihre Mutter bereits seit dem 17. Juli 2014 in Behandlung steht und das von ihr eingereichte, sie betreffende �rztliche Zeugnis vom 14. August 2014 lediglich eine Arbeitsunf�higkeit bis zum 18. August 2014 best�tigt. Das Bundesgericht kann die entsprechenden Aspekte nicht erstmals in seinem Verfahren (in Anpassung des durch die Vorinstanz verbindlich festgestellten Sachverhalts) ber�cksichtigen (Novenverbot [Art. 99 BGG]; grunds�tzliche Bindung an den Sachverhalt [Art. 105 BGG]); zudem ist nicht ersichtlich, inwiefern diese Umst�nde im Zusammenhang mit der aufgel�sten Beziehung st�nden, die seit der Eintragung lediglich rund 18 Monate gedauert hat.
3.1.�Da die Beschwerde den formellen Anforderungen des Gesetzes nicht gen�gt, ist darauf nicht einzutreten. Dies kann durch den Pr�sidenten als Einzelrichter im Verfahren nach Art. 108 BGG geschehen. Mit dem entsprechenden Prozessentscheid wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.
3.2.�Da die Eingabe in der vorliegenden Form als zum Vornherein aussichtslos zu gelten hatte, kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung bereits aus diesem Grund nicht entsprochen werden (Art. 64 BGG). Es rechtfertigt sich indessen dennoch, von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG). Es sind keine Entsch�digungen geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).