Source: http://www.sexlex24.de/?reg=wort&id=2143366561
Timestamp: 2018-07-19 13:40:21
Document Index: 281281735

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 3', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 5', '§ 218', '§ 8', '§ 5', '§ 9', '§ 9', '§ 5', '§ 6', '§ 10', '§ 9', '§ 9', '§ 12', '§ 13']

fünfhundert - Erklärt durch SEXLEX24
2143366561
sexlex24 Schwangerschaftskonfliktgesetz
vom 21. August 1995 (BGBl. I S. 1050 (Auszug)
Abschnitt 1: Aufklärung, Verhütung, Familienplanung und Beratung
§ 1 Aufklärung
(2) Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verbreitet zu den in Absatz 1 genannten Zwecken die bundeseinheitlichen Aufklärungsmaterialien, in denen Verhütungsmethoden und Verhütungsmittel umfassend dargestellt werden.
(1) Jede Frau und Jeder Mann hat das Recht, sich zu den in § 1 Abs. 1 genannten Zwecken in Fragen der Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung sowie in allen eine Schwangerschaft unmittelbar oder Mittelbar berührenden Fragen Von Einer hierfür vorgesehenen Beratungsstelle informieren und beraten zu lassen.
(2) Der Anspruch Auf Beratung umfaßt Informationen über
soziale und wirtschaftliche Hilfen für Schwangere, insbesondere finanzielle Leistungen sowie Hilfen bei der Suche nach Wohnung, Arbeits- oder Ausbildungsplatz oder deren Erhalt,
Die Schwangere ist darüberhinaus bei der geltendmachung Von Ansprüchen sowie bei der WohnungsSuche, bei der Suche nach Einer Betreuungsmöglichkeit für das Kind und bei der Fortsetzung ihrer Ausbildung zu unterstützen. Auf Wunsch der schwangeren sind Dritte zur Beratung hinzuzuziehen.
§ 3 Beratungsstellen
§ 4 Öffentliche Förderung der Beratungsstellen
(1) Die Länder tragen dafür Sorge, daß den Beratungsstellen nach den §§ 3 und 8 für je 40.000 Einwohner mindestens eine Beraterin oder ein Berater vollzeitbeschäftigt oder eine entsprechende Zahl Von Teilzeitbeschäftigten zur Verfügung steht. Von Diesem Schlüssel soll dann abgewichen werden, wenn die Tätigkeit der Beratungsstellen mit dem vorgesehenen Personal Auf Dauer nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden kann. Dabei ist auch zu berücksichtigen, daß Schwangere in angemessener Entfernung Von ihrem Wohnort eine Beratungsstelle aufsuchen können.
(2) Die zur sicherstellung eines ausreichenden Angebotes nach den §§ 3 und 8 erforderlichen Beratungsstellen haben Anspruch Auf eine angemessene öffentliche Förderung der Personal- und SachKosten.
Abschnitt 2: Schwangerschaftskonfliktberatung
§ 5 Inhalt der Schwangerschaftskonfliktberatung
das Eintreten in eine KonfliktBeratung; dazu wird erwartet, daß die Schwangere Frau der sie beratenden Person die Gründe mitteilt, derentwegen sie einen Abbruch der Schwangerschaft erwägt; der Beratungscharakter schließt aus, daß die Gesprächs- und Mitwirkungsbereitschaft der schwangeren Frau erzwungen wird;
§ 6 Durchführung der Schwangerschaftskonfliktberatung
(4) Die Beratung ist für die Schwangere und die nach Absatz 3 Nr. 3 hinzugezogenen Person unentgeltlich.
§ 7 Beratungsbescheinigung
(1) Die Beratungsstelle hat nach Abschluß der Beratung der schwangeren eine mit Namen und Datum versehene Bescheinigung darüber auszustellen, daß eine Beratung nach den §§ 5 und 6 stattgefunden hat.
(2) hält die beratende Person nach dem Beratungsgespräch eine Fortsetzung Dieses Gesprächs für notwendig, soll Diese unverzüglich erfolgen.
(3) Die Ausstellung Einer Beratungsbescheinigung darf nicht verweigert werden, wenn durch eine Fortsetzung des Beratungsgesprächs die Beachtung der in § 218a Abs. 1 des Strafgesetzbuches vorgesehenen Fristen unmöglich werden könnte.
§ 8 Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen
Für die Beratung nach den §§ 5 und 6 haben die Länder ein ausreichendes plurales Angebot Wohnortnaher Beratungsstellen sicherzustellen. Diese Beratungsstellen bedürfen besonderer staatlicher Anerkennung nach § 9. Als Beratungsstellen können auch Einrichtungen freier Träger und Ärzte anerkannt werden.
§ 9 Anerkennung Von Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen
Eine Beratungsstelle darf nur anerkannt werden, wenn sie die Gewähr für eine fachgerechte Schwangerschaftskonfliktberatung nach § 5 bietet und zur Durchführung der Schwangerschaftskonfliktberatung nach § 6 in der Lage ist, insbesondere
sicherstellt, daß zur Durchführung der Beratung erforderlichenfalls kurzfristig eine ärztlich, fachärztlich, psychologisch, sozialpädagogisch, sozialArbeiterisch oder juristisch ausgebildete Fachkraft hinzugezogen werden kann,
mit kEiner Einrichtung, in der Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen werden, derart organisatorisch oder durch wirtschaftliche Interessen verbunden ist, daß hiernach ein materielles Interesse der BeratungsEinrichtung an der Durchführung Von Schwangerschaftsabbrüchen nicht auszuschließen ist.
§ 10 Berichtspflicht und Überprüfung der Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen
(1) Die Beratungsstellen sind verpflichtet, die ihrer BeratungsTätigkeit zugrundeliegenden Maßstäbe und die Dabei gesammelten Erfahrungen jährlich in einem schriftlichen Bericht niederzulegen.
(2) Als Grundlage für den schriftlichen Bericht nach Absatz 1 hat die beratende Person über Jedes Beratungsgespräch eine Aufzeichnung zu fertigen. Diese darf keine Rückschlüsse Auf die Identität der schwangeren und der Zum Beratungsgespräch hinzugezogenen weiteren Personen ermöglichen. Sie hält den wesentlichen Inhalt der Beratung und angebotene Hilfsmaßnahmen fest.
(3) Die zuständige Behörde hat mindestens im Abstand Von drei Jahren zu überprüfen, ob die Voraussetzungen für die Anerkennung nach § 9 noch vorliegen. Sie kann sich zu Diesem Zweck die Berichte nach Absatz 1 vorlegen lassen und Einsicht in die nach Absatz 2 anzufertigenden Aufzeichnungen nehmen. Liegt eine der Voraussetzungen des § 9 nicht mehr vor, ist die Anerkennung zu widerrufen.
Abschnitt 3: Vornahme Von Schwangerschaftsabbrüchen
§ 12 Weigerung
§ 13 Einrichtungen zur Vornahme Von Schwangerschaftsabbrüchen
sexlex24 2 Texte zum Thema fünfhundert
Abtreibunggesetz Schwangerschaftskonfliktgesetz
Wort: fünfhundert 2 Texte zu fünfhundert anzeigen? 2 Fragen zu fünfhundert anzeigen?
sexlex24 1 Wort mit "fünfhundert"
Donnerstag, den 19. Juli 2018 15:40