Source: http://www.helganachtigall.de/datenschutz.htm
Timestamp: 2020-02-19 17:18:34
Document Index: 391986439

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 6', 'Art.6', 'Art.7', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 21', 'Art. 77', 'Art. 21']

Datenschutz Medizinrecht | Rechtsanwalt Helga Nachtigall, Berlin
Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bin ich verpflichtet, jeden Mandanten darüber aufzuklären, dass zur Bearbeitung jeden Mandats in meiner Kanzlei die personenbezogenen Daten und alle dazu notwendigen Informationen gespeichert und verarbeitet werden. Alle Daten und Informationen, die im Zusammenhang mit dem Mandat erhoben werden, unterliegen dem Anwaltsgeheimnis.
Die Datenverarbeitung erfolgt nach Art. 6, Abs. I.S.I lit. b DSGVO ausschließlich zur angemessenen Bearbeitung des Mandats und ist für die beiderseitige Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Mandatsvertrag erforderlich.
Die Daten und Informationen werden, nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist von 6 Jahren und nach Ablauf des Kalenderjahres in dem das Mandat beendet wurde, gespeichert und danach in der Kanzlei unaufgefordert gelöscht. Diese Frist gilt dann nicht, wenn nach Artikel 6, Abs. I.S.I lit. c DSGVO andere steuer- und /oder handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen und damit längere Speicherungspflichten gelten oder der Mandant einer darüber hinausgehenden Speicherung nach Art. 6, Abs. I S. I. lit. a DSGVO eingewilligt hat.
Eine Weitergabe der persönlichen Daten und Informationen an Dritte erfolgt nur, soweit das nach Art.6, Abs. I S. I lit. b. DSGVO zur Bearbeitung und Abwicklung des Mandats erforderlich ist.
Dritte sind: Gerichte, Rechtsanwälte, öffentliche Behörden, Versicherungen und Verfahrensgegner.
Die Weitergabe der Daten und Informationen erfolgt im Schriftwechsel ausschließlich zur Geltendmachung und Durchsetzung der Rechtsansprüche des Mandaten.
Die Weitergabe von Daten und Informationen, die dem Anwaltsgeheimnis unterliegen, erfolgt nur nach Absprache mit dem Mandanten.
Rechte der Mandanten und Widerspruchsrecht
Gemäß Art.7 Abs.3 DSGVO kann der Mandant die erteilte Einwilligung zur Datenweitergabe jederzeit widerrufen. In der Kanzlei wird die Datenverarbeitung dann nicht mehr fortgeführt.
Gemäß Art. 15 DSGVO kann der Mandant Auskunft über die in der Kanzlei verarbeiteten Daten und Informationen, über die Verarbeitungszwecke, die Empfänger, die geplante Speicherdauer, zum Berichtigungsrecht, zur Löschung, zur Einschränkung der Verarbeitung oder des Widerspruchs, des Beschwerderechts, über die Herkunft fremder Daten, über das Bestehen automatisierter Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und zu deren Einzelheiten verlangen.
Der Mandant muß gemäß Art. 16 DSGVO, unrichtige Daten, Sachverhalte und Informationen unverzüglich berichtigen und ergänzen.
Gemäß Art. 17 DSGVO muß der Mandant die Löschung der gespeicherten Daten verlangen, soweit sie nicht zur Bearbeitung und Erfüllung des Mandats und zur Geltendmachung der Rechtsansprüche des Mandanten erforderlich sind.
Der Mandant muß gemäß Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung der Daten verlangen, wenn die Richtigkeit bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist oder der Mandant gemäß Art. 21 DSGVO gegen die Verarbeitung Widerspruch eingelegt hat.
Der Mandant kann die Löschung der Daten ablehnen, wenn diese zur Ausübung weiterer Rechtsansprüche nötig sind und in meiner Kanzlei nicht mehr benötigt werden.
Der Mandant kann verlangen, seine übermittelten Daten in einem gängigen maschinenlesbaren Verfahren zu erhalten oder die Übermittlung an eine andere Person verlangen.
Der Mandant kann sich gemäß Art. 77 DSGVO bei einer örtlichen Aufsichtsbehörde oder in meiner Kanzlei über den Umgang mit der DSGVO beschweren.
Der Mandant kann, gemäß Art. 21 DSGVO, mit einer einfachen E-Mail Widerspruch gegen die Verarbeitung der Daten und Informationen einlegen, soweit Gründe vorliegen, die sich aus einer besonderen Situation des Mandanten ergeben.
Rechtsanwältin Helga Nachtigall
Es werden folgende Informationen gespeichert:
Anrede, Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer vom Festnetz und der Mobilnummer, E-Mail-Adresse des Mandanten.
Die Erhebung der Daten und Informationen erfolgt:
zur Identifizierung als Mandat
um die anwaltliche Beratung und Vertretung zu ermöglichen und zu gewährleisten
zur Sicherung des Schriftwechsels und der Rechnungslegung
zur Geltendmachung aller Ansprüche, auch von eventuell vorliegenden Haftungsansprüchen