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Timestamp: 2016-10-27 15:08:03
Document Index: 54601837

Matched Legal Cases: ['Art. 18', 'Art. 8', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 19', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 68']

(Arbeitsunf�higkeit; Einkommensvergleich),
G.________ (Jg. 1960) prallte als Hilfsarbeiter im Gipsergesch�ft X.________ am 30. Mai 1996 zufolge eines Fehltritts auf einer Treppe mit der rechten Schulter gegen einen T�rrahmen und zog sich dabei eine Rotatorenmanschettenruptur zu. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), welche ihre Leistungspflicht anerkannt hatte, f�r Heilungskosten aufgekommen war und Taggelder ausgerichtet hatte, schloss den Fall per Ende April 1997 ab. Nach einer R�ckfallmeldung vom 4. Juni 2008 sprach sie G.________ mit Verf�gung vom 13. Juli 2010 r�ckwirkend ab 1. Mai 2008 eine 10%ige Invalidenrente sowie eine Entsch�digung f�r eine 20%ige Integrit�tseinbusse zu. Mit Einspracheentscheid vom 1. Februar 2011 erh�hte sie den der gew�hrten Rente zugrunde gelegten Invalidit�tsgrad auf 22 %.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die gegen die Rentenh�he gerichtete Beschwerde mit Entscheid vom 28. Februar 2012 ab.
G.________ l�sst Beschwerde ans Bundesgericht f�hren mit dem Begehren, ihm unter Aufhebung des kantonalen Entscheids ab 1. Mai 2008 eine "angemessene, jedenfalls h�here" Invalidenrente zu gew�hren.
Aufgrund der Vorbringen in der Beschwerdeschrift ist der der zugesprochenen Rente zugrunde gelegte Invalidit�tsgrad streitig.
2.1 Das kantonale Gericht hat die f�r die Beurteilung des umstrittenen Leistungsanspruches massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und die dazu von der Rechtsprechung weiter konkretisierten Grundlagen sowohl in materiell- als auch in formell-, namentlich beweisrechtlicher Hinsicht zutreffend dargelegt, worauf verwiesen wird. Es betrifft dies insbesondere die Voraussetzungen f�r einen Rentenanspruch gegen�ber der Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG), die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG) sowie das bei der Ermittlung des trotz Gesundheitssch�digung zumutbarerweise erzielbaren Lohnes (Invalideneinkommen) in Betracht fallende Abstellen auf die vom Bundesamt f�r Statistik anl�sslich der periodisch durchgef�hrten Lohnstrukturerhebung (LSE) auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eruierten und tabellarisch festgehaltenen Verdienste oder auf die von der SUVA zusammengestellte, auch Lohnangaben enthaltende Dokumentation von Arbeitspl�tzen (DAP; vgl. BGE 129 V 472, insbesondere E. 4.2.1 S. 475 ff.).
2.2 Die SUVA ist in ihrem Einspracheentscheid vom 1. Februar 2011 - bezogen auf den Rentenbeginn im Jahr 2008 - gest�tzt auf ihre DAP-Bl�tter von einem Invalideneinkommen von Fr. 57'572.- ausgegangen und hat diesem den ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung mutmasslich realisierten Verdienst (Valideneinkommen) von Fr. 73'750.- gegen�bergestellt, womit ein Invalidit�tsgrad von 22 % resultierte. Dies ist im angefochtenen kantonalen Entscheid best�tigt worden.
2.3 Der Beschwerdef�hrer beanstandet prim�r die bei der Festlegung des Invalideneinkommens angenommene Restarbeitsf�higkeit. Dabei stellt er die Massgeblichkeit der Arbeitsf�higkeitssch�tzungen der Dres. med. K.________ und S.________ in Frage und beantragt deshalb die Anordnung einer externen fach�rztlichen Begutachtung (vgl. nachstehende E. 3.2). Des Weiteren bem�ngelt er auch das f�r den Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG angenommene Valideneinkommen (vgl. nachstehende E. 4).
3.1 Nach der von SUVA und Vorinstanz �bernommenen Auffassung des Kreisarztes Dr. med. K.________ sind dem Beschwerdef�hrer aufgrund seiner unfallbedingten rechtsseitigen Schulterbehinderung laut Bericht vom 6. Mai 2010 leichtere berufliche Aktivit�ten ganztags vollumf�nglich zumutbar, wobei lediglich das Heben und Tragen von Lasten mit mehr als 10 kg Gewicht und �ber Lendenh�he zu vermeiden ist. Im angestammten Gipserberuf wie auch in der sp�ter als Selbstst�ndigerwerbender aufgenommenen T�tigkeit als Lastwagenchauffeur (Transporte von und nach Italien, teils auch Deutschland) ist er hingegen nicht mehr arbeitsf�hig. Die Einsch�tzung des Dr. med. K.________ st�tzt sich auf eigene Untersuchungen vom 8. Februar 2010 und die damals angeregte Begutachtung durch Dr. med. P.________, Chefarzt der Klinik f�r Orthop�dische Chirurgie am Spital Y.________, vom 9. April 2010. Dr. med. S.________ hat die Beurteilung durch Dr. med. K.________ nach Studium der Akten am 10. November 2010 vollumf�nglich best�tigt.
Wie die Vorinstanz richtig erkannt hat, erf�llen diese Unterlagen grunds�tzlich die beweisrechtlichen Anforderungen an medizinische Entscheidungsgrundlagen und verm�gen ein anschauliches Gesamtbild der unfallbedingten Beeintr�chtigungen zu vermitteln. Umstritten bleibt, in welchem Ausmass die Arbeitsf�higkeit erhalten geblieben ist.
3.2 Der Beschwerdef�hrer wendet ein, angesichts der unterschiedlichen �rztlichen Beurteilungen lasse die aktuelle Aktenlage keine schl�ssige Beurteilung des verbliebenen Leistungsverm�gens zu. Er verlangt deshalb weitere Abkl�rungen insbesondere unter Beizug auch von der SUVA unabh�ngiger, versicherungsexterner Spezialisten.
3.2.1 Nicht ersichtlich ist, was der Beschwerdef�hrer aus den im vorinstanzlichen Verfahren beigebrachten Erkl�rungen des Dr. med. C.________ vom zust�ndigen Regionalen �rztlichen Dienst (RAD) vom 9. November 2010 zu seinen Gunsten ableiten m�chte. Wie die von der SUVA angefragten �rzte erachtete auch Dr. med. C.________ den Beschwerdef�hrer als Gipser und als Lastwagenchauffeur als zu 100 % arbeitsunf�hig, w�hrend er f�r angepasste leichte T�tigkeiten ohne regelm�ssige Hebe- und Tragbelastungen f�r den rechten Arm eine 100%ige Leistungsf�higkeit annimmt. Dem Umstand, dass Dr. med. C.________ die Hebe- und Traglimite f�r den rechten Arm tiefer ansetzt als Kreisarzt Dr. med. K.________, kann bei der Einsch�tzung der Restarbeitsf�higkeit insoweit keine entscheidrelevante Bedeutung beigemessen werden, als es auf dem in Betracht fallenden allgemeinen Arbeitsmarkt auch leichtere T�tigkeiten gibt, bei welchen der Umgang mit Gewichten weitestgehend vermieden werden kann, ohne dass dies mit nennenswerten lohnm�ssigen Nachteilen verbunden w�re. Im �brigen erfolgte die Aussage des Dr. med. C.________ im Rahmen des parallel laufenden invalidenversicherungsrechtlichen Verfahrens zuhanden der zust�ndigen IV-Stelle, woraus geschlossen werden muss, dass unbestrittenermassen auch vorhandene Beschwerden, die nicht auf das versicherte Unfallereignis zur�ckzuf�hren sind, ebenfalls in die Beurteilung miteinbezogen wurden. Eine allf�llige Diskrepanz zwischen den Angaben des Dr. med. C.________ und des Kreisarztes Dr. med. K.________ bez�glich Trag- und Hebelimiten w�rde zudem ohnehin nicht dagegen sprechen, bei entsprechender �berzeugung auch ohne zus�tzliche Abkl�rungen im Rahmen der Verwaltung und Gerichten zustehenden Beweisw�rdigung der einen oder der anderen Auffassung zu folgen. Schliesslich scheint Dr. med. C.________ die urspr�nglich angegebene Gewichtslimite von 2 kg nachtr�glich effektiv als Irrtum bezeichnet (und auf 20 kg erh�ht) zu haben, worauf bereits die SUVA in ihrem Einspracheentscheid vom 1. Februar 2011 aufgrund der einleitenden Bezugnahme auf Dr. med. A.________, den Vertrauensarzt der Krankenversicherung, geschlossen hatte. Dass die SUVA die fach�rztlichen Angaben des Dr. med. C.________ in unzul�ssiger Weise beeinflusst h�tte, wird in der Beschwerdeschrift zwar behauptet, doch wird nicht n�her dargetan, inwiefern dies h�tte geschehen sollen. Die Meinung des Dr. med. C.________ vermag unter diesen Umst�nden aber keine ernsthaften Zweifel an der Rechtfertigung des Abstellens der SUVA auf die Angaben der Dres. med. K.________ und S.________ zu erwecken. Auch kann der Vorinstanz bei diesen Gegebenheiten, namentlich des - wie oben erw�hnt - anzunehmenden engen Bezuges der �usserungen des Dr. med. C.________ auch zu rein invalidenversicherungsrechtlich relevanten Belangen, nicht als Verletzung des rechtlichen Geh�rs angelastet werden, dass sie sich in ihrem Entscheid nicht mit den aus dessen Darlegungen abgeleiteten Argumenten des Beschwerdef�hrers auseinandergesetzt hat.
3.2.2 Die gegen�ber Kreisarzt Dr. med. K.________ unterschiedliche �rztliche Arbeitsf�higkeitssch�tzung als Lastwagenchauffeur durch Dr. med. A.________ (70%ige Arbeitsf�higkeit) verliert insoweit an Bedeutung, als die SUVA hier zu einem aus Sicht des Beschwerdef�hrers sogar g�nstigeren Ergebnis gelangt. F�r angepasste T�tigkeiten ist im �brigen auch Dr. med. A.________ von einer vollen Leistungsf�higkeit ausgegangen. Es er�brigt sich aber schon deshalb, auf die gegen�ber der Beurteilung durch Dr. med. A.________ ge�usserte Kritik des Beschwerdef�hrers weiter einzugehen, weil angesichts der im Vergleich zu den �brigen medizinischen Unterlagen unterschiedlichen Diagnosestellung dieses Arztes weder die SUVA noch der Beschwerdef�hrer selbst auf dessen Angaben abzustellen bereit sind.
3.2.3 Der Auffassung der SUVA in ihrem Einspracheentscheid vom 1. Februar 2011 kann indessen insoweit nicht ohne Weiteres gefolgt werden, als sie unter Berufung auf Dr. med. S.________ trotz der Angabe des Dr. med. P.________ vom 21. April 2010, wonach der Beschwerdef�hrer "f�r eine optimal adaptierte Arbeitsstelle ... zumindest 50 % arbeitsf�hig geschrieben werden k�nnte", auf das weitestgehend uneingeschr�nkte Leistungsverm�gen gem�ss kreis�rztlicher Beurteilung abstellen m�chte. Kreisarzt Dr. med. K.________ �usserte sich im Bericht vom 8. Februar 2010 �ber seine gleichentags durchgef�hrten Abkl�rungen noch nicht zu unfallbedingten Auswirkungen auf das Leistungsverm�gen, sondern wollte vor einem allf�lligen Fallabschluss (Art. 19 Abs. 1 UVG) die Meinung eines Schulterspezialisten �ber allenfalls noch in Betracht fallende medizinische Vorkehren in Erfahrung bringen. Er �berwies den Beschwerdef�hrer deshalb an Dr. med. P.________ als in der Schulterorthop�die erfahrenen, operativ t�tigen Orthop�dischen Chirurgen. Auch Dr. med. P.________ konnte im Anschluss an seine Untersuchung vom 9. April 2010 allerdings keine medizinisch-therapeutisch indizierte Massnahme empfehlen, von welcher sich eine wesentliche Steigerung der Arbeitsf�higkeit h�tte erwarten lassen, sodass einem Fallabschluss nichts im Wege stand. Abschliessend hielt er in seiner Stellungnahme vom 21. April 2010 unter Hinweis auf die Ansicht des Dr. med. A.________ indessen fest, pers�nlich denke er auch, dass der Beschwerdef�hrer "f�r eine optimal adaptierte Arbeitsstelle zumindest 50 % arbeitsf�hig geschrieben werden k�nnte." In Kenntnis dieser Beurteilung gelangte Kreisarzt Dr. med. K.________ am 6. Mai 2010 im Sinne einer abschliessenden kreis�rztlichen Beurteilung zum Schluss, dass dem Beschwerdef�hrer unfallbedingt eine ganzt�gige Arbeit mit Heben und Tragen von Lasten bis 10 kg bis Lendenh�he zuzumuten w�re, wof�r auch die seitengleiche Beschwielung beider H�nde und die symmetrische muskul�re Trophik spr�chen. Dr. med. S.________ schloss sich dieser Auffassung am 10. November 2010 an, wobei er zum abweichenden Ergebnis der konsiliarischen Untersuchung durch Dr. med. P.________ bemerkte, die Angabe einer mindestens 50%igen Arbeitsf�higkeit sei unverbindlich und unpr�zise, der Orthop�de habe keinen Auftrag f�r eine gutachterliche Beurteilung der zumutbaren Arbeitsf�higkeit gehabt und nicht �ber das vollst�ndige Dossier verf�gt.
Auch wenn Dr. med. S.________ die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit durch Dr. med. P.________ am 10. November 2011 als "unverbindlich und unpr�zise" qualifizierte, erweckt sie doch gewisse Zweifel an der Zuverl�ssigkeit des von den Dres. med. K.________ und S.________ bescheinigten, praktisch uneingeschr�nkten Leistungsverm�gens bei leidensangepassten T�tigkeiten. Immerhin besteht doch eine erhebliche Diskrepanz, wenn Dr. med. P.________ von "zumindest 50 % arbeitsf�hig" spricht und die von der SUVA beigezogenen �rzte die Arbeitsf�higkeit auf 100 % veranschlagen. H�tte Dr. med. P.________ ein uneingeschr�nktes Leistungsverm�gen als gerechtfertigt erachtet, darf angenommen werden, dass er sich in seinem Bericht vom 21. April 2010 auch unmissverst�ndlich so ge�ussert h�tte. Die bestehende Diskrepanz zwischen den �rztlichen Einsch�tzungen l�sst sich auch nicht mit der Erkl�rung beseitigen, Dr. med. P.________ sei nicht mit einer Begutachtung hinsichtlich der zumutbaren Arbeitsf�higkeit beauftragt worden, sondern habe sich ausschliesslich zum weiteren medizinischen Vorgehen zu �ussern gehabt, hat Dr. med. K.________ Dr. med. P.________ doch lediglich telefonisch kontaktiert, sodass die diesem letztlich unterbreitete Fragestellung gar nicht aktenkundig ist.
Unter diesen Umst�nden w�re die Vorinstanz angesichts des in ihrem Verfahren geltenden Untersuchungsgrundsatzes zu einer Kl�rung der offensichtlich vorhandenen Ungereimtheiten verpflichtet gewesen. Dies wird sie nachzuholen haben, zu welchem Zweck die Sache an sie zur�ckzuweisen ist. Das kantonale Gericht wird zun�chst versuchen, mittels gezielter Fragen an Dr. med. P.________ Aufschluss �ber die Bedeutung seiner Aussagen zur Arbeitsf�higkeit zu erhalten. Sollte dies nicht den gew�nschten Erfolg zeitigen, wird es angesichts der bestehenden Zweifel nicht lediglich auf die Beurteilungen der Dres. med. K.________ und S.________ abstellen k�nnen, sondern - wie beantragt - eine Begutachtung durch nicht zur SUVA geh�rende und von dieser beauftragte Fach�rzte zu veranlassen haben.
3.3 Gest�tzt auf die im Rahmen der zus�tzlichen Abkl�rungen gewonnenen Erkenntnisse zur trotz unfallbedingter Beeintr�chtigung zumutbaren Arbeitsf�higkeit wird das Invalideneinkommen abschliessend festzulegen sein. Seitens des Beschwerdef�hrers wurden schon im vorinstanzlichen Verfahren weder gegen dessen Bestimmung gest�tzt auf die SUVA-interne Arbeitsplatzdokumentation (DAP) an sich noch gegen die aufgelegten f�nf DAP-Profile Einw�nde erhoben.
Zwecks Ermittlung des Validenlohnes hat die SUVA - weil die fr�here Arbeitgeberfirma des Beschwerdef�hrers nicht mehr existiert - Erkundigungen in drei andern Gipsereibetrieben eingeholt. Auf den gest�tzt auf deren Antworten ermittelten Durchschnittswert von Fr. 73'750.- kann abgestellt werden, nachdem die Vorinstanz mit einleuchtender Begr�ndung dargelegt hat, weshalb die f�r Kundengipser oder gar Vorarbeiter geltenden Lohnangaben der Firma Z.________ AG nicht mitzuber�cksichtigen sind.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG) von der SUVA als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG), welche dem Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren �berdies eine Parteientsch�digung schuldet (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 28. Februar 2012 aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zur�ckgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber die Beschwerde neu entscheide.