Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/doping
Timestamp: 2019-09-19 15:09:39
Document Index: 387995982

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 2', '§ 29', '§ 2', '§ 2']

Doping 1 | Rechtslupe
Gewerbs­mä­ßi­ges Han­del­trei­ben mit Doping­mit­teln
Die Straf­vor­schrift des uner­laub­ten Han­del­trei­bens mit Doping­mit­teln gemäß § 4 Abs. 1 des Geset­zes gegen Doping im Sport (Anti-Doping-Gesetz – Anti­DopG) ist ver­fas­sungs­recht­lich unbe­denk­lich1. Bei der Aus­le­gung des Tat­be­stands­merk­mals "Han­del­trei­ben" in § 4 Abs. 1 Nr. 1, § 2 Abs. 1 Nr. 2 Anti­dopG ist auf die zu dem gleich­lau­ten­den Merk­mal in § 29 Abs. 1 Nr. 1 BtMG
Gemäß § 2 Abs. 1 StGB fin­det das soge­nann­te Tat­zeit­prin­zip Anwen­dung, wonach sich die Stra­fe nach dem Gesetz bestimmt, wel­ches zur Zeit der Tat galt. Abwei­chend von die­sem Tat­zeit­prin­zip kann sich die Straf­bar­keit gemäß § 2 Abs. 3 StGB nach dem Meist­be­güns­ti­gungs­prin­zip bestim­men. Danach ist das mil­des­te Gesetz anzu­wen­den1, wenn sich die Geset­zes­la­ge seit