Source: https://afp-erfurt.de/ausbildungen/fachkunden-fuer-approbierte/item/104-allgemeines-ueber-den-erwerb-der-fachkunden.html
Timestamp: 2020-08-15 19:30:28
Document Index: 140299977

Matched Legal Cases: ['§ 95', '§ 2', '§ 8', '§ 92', '§ 2', '§ 92', '§ 12', '§ 92']

Allgemeines über den Erwerb der Fachkunden - AfP Akademie für Psychotherapie Psychotherapeutenausbildung in Erfurt
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Die Fachkunde wird auf der Grundlage des Psychotherapeutengesetzes und des Sozialgesetzbuches V erworben und entspricht einem Abschluss in der vertieften Ausbildung in einem Richtlinienverfahren. (Nach § 95 c des Sozialgesetzbuches V setzt der Fachkundenachweis voraus
für den nach § 2 Abs. 1 des Psychotherapeutengesetzes approbierten Psychotherapeuten, dass der Psychotherapeut die vertiefte Ausbildung gemäß § 8 Abs. 3 Nr. 1 des Psychotherapeutengesetzes in einem durch den Bundesausschuss der ärzte und Krankenkassen nach § 92 Abs. 6 a anerkannten Behandlungsverfahren erfolgreich abgeschlossen hat;
für den nach § 2 Abs. 2 und Abs. 3 des Psychotherapeutengesetzes approbierten Psychotherapeuten, dass die der Approbation zugrundeliegende Ausbildung und Prüfung in einem durch den Bundesausschuss der ärzte und Krankenkassen nach § 92 Abs. 6 a anerkannten Behandlungsverfahren abgeschlossen wurden;
für den nach § 12 des Psychotherapeutengesetzes approbierten Psychotherapeuten, dass er die für eine Approbation geforderte Qualifikation, Weiterbildung oder Behandlungsstunden, Behandlungsfälle und die theoretische Ausbildung in einem durch den Bundesausschuss der ärzte und Krankenkassen nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 anerkannten Behandlungsverfahren nachweist." )
Für die in der Akademie für Psychotherapie angebotenen Ausbildungsgänge gilt allgemein, dass
je nach gewählter Fachkunde unterschiedliche Bestandteile des zur Approbation geführten Verfahrens bzw. bereits in der Weiter- und Fortbildung absolvierte theoretischeBildungsinhalte (bis zu 200 Stunden) als Vorleistungen anerkannt und Bestandteil der Fachkundeweiterbildung werden können.
die in der klinischen Tätigkeit durchgeführten Behandlungen unter Supervision (bis zu 300 Stunden) auf die Gesamtzahl der gesetzlich geforderten Behandlungsstunden unter Supervision angerechnet werden können.
die bereits absolvierten Anteile von Selbsterfahrung bzw. Lehranalyse als Vorleistungen anerkannt werden können.