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Timestamp: 2016-10-22 21:34:03
Document Index: 142067745

Matched Legal Cases: ['Art. 286', 'Art. 288', 'Art. 75', 'Art. 90', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 102', 'Art. 100', 'Art. 47', 'Art. 47', 'Art. 95', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 404', 'Art. 405', 'Art. 405', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 99', 'Art. 286', 'Art. 288', 'BGE', 'BGE', 'Art. 286', 'Art. 288', 'Art. 29', 'Art. 9', 'Art. 288', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 288', 'Art. 288', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 288', 'Art. 292', 'Art. 42', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 754', 'Art. 43', 'BGE', 'Art. 754', 'BGE', 'Art. 754', 'Art. 12']

4A_251/2013 (11.11.2013)
4A_251/2013 � � Urteil vom 11. November 2013
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Laurent Killias und Rechtsanw�ltin Paola Wullschleger,
Beschwerde gegen das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 7. M�rz 2013.
A.a.�Die X.________ AG in Liquidation (X.________, Kl�gerin, Beschwerdef�hrerin), deren Konkursmasse im vorliegenden Verfahren klagte, war eine Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht mit Sitz in N.________, �ber die am 30. Dezember 2002 der Konkurs er�ffnet wurde. Die X.________ war Teil der Z.________ Gruppe, einem Konzern, der auf dem Gebiet der Bildverarbeitung (Imaging, Photofinishing) t�tig und weltweit in �ber 20 L�ndern pr�sent war.
Y.________ (Beklagter, Beschwerdegegner) war in der Zeit vom 11. Dezember 1998 bis 31. Oktober 2002 Verwaltungsrat der X.________.
Am 10. Februar 2010 beantragte die X.________ AG in Liquidation dem Handelsgericht des Kantons Z�rich im Sinne einer Teilklage, es sei der Beklagte zur Zahlung von Schadenersatz im Betrag von Fr. 30 Mio. nebst Zins zu 5 % seit dem 1. Januar 2002 zu verpflichten.
Die Kl�gerin warf Y.________ haupts�chlich Konkursverschleppung vor. Die X.________ sei bereits am 31. Dezember 2001 sowohl zu Fortf�hrungs- als auch zu Liquidationswerten massiv �berschuldet gewesen. Der Verwaltungsrat habe die �berschuldungsanzeige jedoch erst am 24. Dezember 2002 beim Konkursrichter eingereicht. Im Zeitraum vom 1. Januar 2002 bis 24. Dezember 2002 habe sich die �berschuldung der X.________ um rund Fr. 84 Mio. vergr�ssert. Der Beklagte bestritt den eingeklagten Anspruch.
Mit Urteil vom 7. M�rz 2013 wies das Handelsgericht die Klage ab. Es verneinte sowohl eine Pflichtverletzung seitens des Beklagten als auch den Eintritt des behaupteten Schadens:
Das Handelsgericht erachtete zun�chst den kl�gerischen Vorwurf als unzutreffend, der Beklagte bzw. der Verwaltungsrat der X.________ habe �ber ein Jahr lang planlos einzelne Sanierungsbem�hungen getroffen, die im Wesentlichen darauf ausgerichtet gewesen seien, die Liquidit�t zu erh�hen, was zu nichts weiter gef�hrt habe, als dass der Konkurs hinausgez�gert worden sei. Die Konzernleitung der Z.________ Gruppe habe vielmehr ihr M�glichstes versucht, um den Konzern zu retten, und habe sehr wohl ein ernsthaftes und realistisches Sanierungskonzept verfolgt, das sich wie ein roter Faden durch die Sanierungsgeschichte ziehe. Die angestrebte Anpassung der Kostenstruktur sollte durch eine massive Personalreduktion (von urspr�nglich 3'000 auf 1'200 Personen bei einer weiteren geplanten Reduktion auf 850 Personen), den Verkauf verschiedener Gesellschaften bzw. Gesellschaftsanteile, die Stilllegung von Produktionsst�tten, den Abbau des Warenvorrats, die Konzentration von Forschungsaufgaben und die Umstrukturierung des Konzerns in vier Gesch�ftsbereiche erreicht werden. Zudem seien zur Umsatzsteigerung verschiedene neue Produkte auf dem Markt lanciert und Allianzen mit ehemaligen Konkurrenten gebildet sowie Forderungsverzichte in dreistelliger Millionenh�he eingeholt worden. Unter anderem habe sich die Bank S.________ noch am 18. November 2002 dazu bereit erkl�rt, mit den �brigen Mitgliedern des Bankenkonsortiums eine Verl�ngerung der unter dem bestehenden Konsortialkreditvertrag bis am 31. Januar 2003 der X.________ zur Verf�gung gestellten Kreditfazilit�t zu pr�fen, wobei diese Bereitschaft selbst am 18. Dezember 2002 noch vorhanden gewesen sei. Das Handelsgericht erachtete die getroffenen Sanierungsmassnahmen als erfolgversprechend. Angesichts der realistischen Aussicht auf eine Sanierung des gesamten Konzerns und mit ihm der X.________ habe der Verwaltungsrat der X.________ mit der Bilanzdeponierung zuwarten d�rfen.
Bei der Beurteilung des behaupteten Fortf�hrungsschadens wies das Handelsgericht darauf hin, dass als Teil der Sanierungsbem�hungen unter anderem am 16. Dezember 2002 das Aktienkapital der X.________ um Fr. 95 Mio. erh�ht wurde. Gezeichnet wurden die Aktien durch ihre Muttergesellschaft Z.________ Holding (Z.________), wobei die Liberierung durch Verrechnung einer Darlehensforderung der Z.________ gegen�ber der X.________ erfolgte. Das Handelsgericht erachtete das Argument der Kl�gerin f�r unzutreffend, die durch Verrechnung untergegangene Darlehensschuld der X.________ �ber Fr. 95 Mio. sei bei der Berechnung des Fortf�hrungsschadens dennoch zu ber�cksichtigen, weil die Verrechnungsliberierung eine nach Art. 286 bzw. Art. 288 SchKG anfechtbare Rechtshandlung darstelle (Schenkungs- bzw. Absichtsanfechtung). Entsprechend erwog das Gericht, die Darlehensschuld sei im Rahmen der Schadensberechnung nicht als Fremdkapitalposten der X.________ zu ber�cksichtigen, weshalb der Fortf�hrungsschaden um Fr. 95 Mio. geringer ausfalle als von der Kl�gerin behauptet. Daraus resultiere ein negativer Fortf�hrungsschaden, indem die X.________ im Zeitpunkt der Bilanzdeponierung am 24. Dezember 2002 weniger �berschuldet war, als sie es per 31. Dezember 2001 gewesen w�re. Entsprechend wies das Handelsgericht die Klage auch mangels Schadenseintritts ab.
Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragt die Kl�gerin dem Bundesgericht, es sei das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 7. M�rz 2013 aufzuheben und der Beklagte sei zur Zahlung von Fr. 30 Mio., zuz�glich 5 % seit dem 1. Januar 2002, zu verpflichten. Eventualiter sei das angefochtene Urteil zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Beschwerdef�hrerin reichte dem Bundesgericht am 18. September 2013 eine Replik ein; der Beschwerdegegner verzichtete auf die Einreichung einer Duplik.
Mit Verf�gung vom 26. Juni 2013 hiess das Bundesgericht das Sicherstellungsgesuch des Beschwerdegegners gut und forderte die Beschwerdef�hrerin auf, bei der Bundesgerichtskasse als Sicherstellung einer allf�lligen Parteientsch�digung an den Beschwerdegegner Fr. 95'000.-- in bar zu hinterlegen. Der Betrag ist fristgerecht bei der Bundesgerichtskasse eingegangen.
1.1.�Angefochten ist ein Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 und Abs. 2 lit. b sowie Art. 90 BGG). Dagegen steht die Beschwerde in Zivilsachen offen. Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist - unter Vorbehalt einer hinreichenden Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) - auf die Beschwerde einzutreten.
1.2.�Die Beschwerdef�hrerin beantragt in verfahrensrechtlicher Hinsicht unter Berufung auf die Waffengleichheit, es sei die Beschwerdeschrift dem Beschwerdegegner erst mit der Ansetzung der Frist zur Beschwerdeantwort zuzustellen und es sei ihm eine einmalige, nicht erstreckbare Frist entsprechend der Beschwerdefrist zur Erstattung der Beschwerdeantwort anzusetzen.
Sie verkennt damit, dass es sich bei der Vernehmlassungsfrist um eine richterlich bestimmte Frist (Art. 102 Abs. 1 BGG), bei jener zur Einreichung der Beschwerde (30 Tage; Art. 100 Abs. 1 BGG) um eine gesetzlich bestimmte Frist handelt. Richterlich bestimmte Fristen k�nnen auf rechtzeitiges Gesuch hin aus zureichenden Gr�nden erstreckt werden (Art. 47 Abs. 2 BGG), gesetzlich bestimmte dagegen nicht (Art. 47 Abs. 1 BGG). Die unterschiedliche Behandlung findet ihre gesetzliche Grundlage demnach im Bundesgerichtsgesetz; der Hinweis der Beschwerdef�hrerin auf die Schweizerische Zivilprozessordnung verf�ngt nicht, da diese das Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht nicht regelt.
1.3.�Mit der Beschwerde in Zivilsachen kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich Bundesverfassungsrecht) ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Nicht zu den in Art. 95 BGG vorgesehenen R�gegr�nden geh�rt hingegen die Verletzung kantonaler Verfahrensvorschriften, deren Anwendung und Auslegung vom Bundesgericht einzig unter dem Blickwinkel eines Verstosses gegen Bundesrecht bzw. gegen Bundesverfassungsrecht beurteilt werden kann (BGE 136 I 241 E. 2.4; 135 III 513 E. 4.3 S. 521; 134 III 379 E. 1.2 S. 382 f.).
Auf das Verfahren vor der Vorinstanz fand noch die nunmehr aufgehobene Zivilprozessordnung des Kantons Z�rich vom 13. Juni 1976 (aZPO/ZH) Anwendung (vgl. Art. 404 Abs. 1 der Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272]). Soweit die Beschwerdef�hrerin die Verletzung von Normen des kantonalen Zivilprozessrechts r�gen will, hat sie darzutun, dass dabei gleichzeitig ein Verstoss gegen Bundes- bzw. Bundesverfassungsrecht vorliegt. Entgegen ihrer Ansicht kann aus dem Umstand, dass das Rechtsmittel der kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde an das Kassationsgericht des Kantons Z�rich aufgrund der massgebenden �bergangsbestimmung nach Art. 405 Abs. 1 ZPO nicht mehr zur Verf�gung stand, keine Erweiterung der Kognition des Bundesgerichts hinsichtlich der Auslegung und Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts abgeleitet werden. Die eingeschr�nkte �berpr�fbarkeit der Auslegung und Anwendung kantonaler Verfahrensvorschriften ist vielmehr als Konsequenz der insoweit klaren �bergangsbestimmung von Art. 405 ZPO hinzunehmen, die ausdr�cklich vorsieht, dass f�r die Rechtsmittel das bei Er�ffnung des Entscheids geltende Recht gilt (vgl. Urteile 4A_436/2011 vom 2. April 2012 E. 1.2; 4A_293/2011 vom 23. August 2011 E. 1.3).
1.4.�Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen oder eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen. Mit Blick auf die Begr�ndungspflicht des Beschwerdef�hrers (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) behandelt es aber grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind; es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 135 III 397 E. 1.4 S. 400; 134 III 102 E. 1.1). Eine qualifizierte R�gepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht. Das Bundesgericht pr�ft eine solche R�ge nur insofern, als sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Macht der Beschwerdef�hrer beispielsweise eine Verletzung des Willk�rverbots (Art. 9 BV) geltend, gen�gt es nicht, wenn er einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei willk�rlich; er hat vielmehr im Einzelnen zu zeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist (BGE 134 II 349 E. 3 S. 352; 133 I 1 E. 5.5 S. 5; 133 III 439 E. 3.2 S. 444).
Willk�r im Sinne von Art. 9 BV liegt nach st�ndiger Rechtsprechung nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re. Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid wegen Willk�r nur auf, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgrundsatz zuwiderl�uft. Willk�r liegt zudem nur vor, wenn nicht bloss die Begr�ndung eines Entscheids, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 138 I 305 E. 4.3 S. 319; 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 137 I 1 E. 2.4 S. 5; je mit Hinweisen).
1.5.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerdef�hrerin wehrt sich gegen die vorinstanzliche Erw�gung, wonach ein sogenannter Fortf�hrungsschaden zufolge Konkursverschleppung nicht vorliege, weil die X.________ im Zeitpunkt der Bilanzdeponierung bzw. der Konkurser�ffnung Ende Dezember 2002 weniger �berschuldet war, als sie es per 31. Dezember 2001 gewesen w�re.
2.1.�Zwischen den Parteien war insbesondere umstritten, ob die am 16. Dezember 2002 verrechnete Darlehensforderung der Muttergesellschaft Z.________ gegen�ber ihrer Tochtergesellschaft X.________ bei der Schadensberechnung zu ber�cksichtigen sei. Die X.________ erh�hte damals ihr Aktienkapital um Fr. 95 Mio.; gezeichnet wurden die Aktien durch die Z.________, wobei die Aktienliberierung durch Verrechnung der Darlehensforderung erfolgte.
Die Beschwerdef�hrerin stellte sich im vorinstanzlichen Verfahren auf den Standpunkt, die erfolgte Aktienliberierung bzw. der Forderungsverzicht der Z.________ stelle sowohl nach Art. 286 SchKG (Schenkungsanfechtung) als auch nach Art. 288 SchKG (Absichtsanfechtung) eine anfechtbare Rechtshandlung dar; dabei sei der Anfechtungsanspruch mit der Forderungseingabe der Z.________ im Konkurs der X.________ rechtsg�ltig und rechtzeitig geltend gemacht worden und der nunmehr im Konkurs der X.________ kollozierte Betrag von Fr. 95 Mio. deshalb bei der Berechnung des Fortf�hrungsschadens zu ber�cksichtigen. Der Beschwerdegegner machte demgegen�ber geltend, die Voraussetzungen f�r die Schenkungs- oder die Absichtsanfechtung seien nicht erf�llt; selbst wenn die Konkursverwaltung der X.________ die untergegangene Forderung der Z.________ kolloziert habe, d�rfe diese im Rahmen der Schadensberechnung nicht ber�cksichtigt werden.
2.2.�Die Vorinstanz vertritt die Ansicht, die Kollokation der urspr�nglichen Darlehensforderung der Z.________, der Muttergesellschaft und einzigen Aktion�rin der Konkursitin, im Umfang von Fr. 95 Mio. sei zu Unrecht erfolgt. Sie h�lt die Verrechnung des entsprechenden Darlehens zur Aktienliberierung f�r g�ltig, weshalb die Kl�gerin und deren Gl�ubiger beg�nstigt und nicht benachteiligt seien. Die kollozierte Forderung der Z.________ gegen�ber der X.________ in der H�he von Fr. 95 Mio. sei daher im Rahmen der Schadensberechnung nicht als Fremdkapitalposten in der Bilanz der X.________ zu ber�cksichtigen. Damit falle die �berschuldung im Zeitpunkt der Bilanzdeponierung am 24. Dezember 2002 entsprechend tiefer aus als von der Beschwerdef�hrerin geltend gemacht und es resultiere im Vergleich zum 31. Dezember 2001 nicht eine h�here, sondern eine geringere �berschuldung. Aus diesem Grund verfange der Vorwurf der Konkursverschleppung auch mangels Fortf�hrungsschadens nicht.
2.3.�Besteht der Schaden in der Vergr�sserung der �berschuldung der Konkursitin, welche durch eine versp�tete Konkurserkl�rung entstanden ist (im sog. "Fortf�hrungsschaden" zufolge Konkursverschleppung), ist die tats�chlich eingetretene �berschuldung der Konkursitin mit jener zu vergleichen, die bei einem Konkurs zum fr�heren Zeitpunkt bestanden h�tte (BGE 136 III 322 E. 3.2 S. 325 mit Hinweisen). Die Gesamtheit der rechtskr�ftig kollozierten Forderungen bildet dabei keine verbindliche Grundlage, welche der Schadensberechnung zugrunde zu legen ist; vielmehr ist zu pr�fen, ob die Kollokation zu Recht erfolgt ist (BGE 136 III 322 E. 3.3 S. 326; 132 III 342 E. 2.3.3 S. 348).
2.4.�Die Beschwerdef�hrerin behauptet vor Bundesgericht nicht mehr, die Voraussetzungen einer Schenkungsanfechtung (Art. 286 SchKG) seien erf�llt. Vielmehr bringt sie vor, die Vorinstanz habe in Verletzung von Art. 288 SchKG das Vorliegen einer Sch�digungsabsicht der Z.________ verneint, sie habe sich mit der Frage der Sch�digungsabsicht in Missachtung des Geh�rsanspruchs (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht rechtsgen�gend auseinandergesetzt und den Sachverhalt willk�rlich (Art. 9 BV) festgestellt.
2.4.1.�Der von der Beschwerdef�hrerin im Zusammenhang mit der Beurteilung der Absichtsanfechtung nach Art. 288 SchKG erhobene Vorwurf einer Missachtung ihres Geh�rsanspruchs (Art. 29 Abs. 2 BV) geht fehl.
Die aus dem verfassungsm�ssigen Anspruch auf rechtliches Geh�r fliessende Verpflichtung der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden, verlangt nicht, dass diese sich mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Es gen�gt, wenn der Entscheid gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (BGE 136 V 351 E. 4.2 S. 355; 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; je mit Hinweisen). Die Beschwerdef�hrerin bringt lediglich vor, es fehle an einer nachvollziehbaren Begr�ndung, weshalb unter der Pr�misse, dass es sich bei der Kapitalerh�hung mittels Verrechnungsliberierung um eine ernsthafte Sanierungsbem�hung gehandelt habe, die Sch�digungsabsicht der Z.________ unter Verweis auf die H�he einer mutmasslichen Konkursdividende der Drittklassgl�ubiger der X.________ zu verneinen w�re. Damit zeigt sie nicht auf, inwiefern ihr die vorinstanzliche Begr�ndung verunm�glicht h�tte, den angefochtenen Entscheid - mit der von ihr kritisierten Grundannahme bzw. der darauf gest�tzten Folgerung der Vorinstanz - sachgerecht anzufechten.
2.4.2.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt hinsichtlich der vorinstanzlichen Feststellung, wonach man im Zeitpunkt der umstrittenen Rechtshandlung (d.h. am 16. Dezember 2002) davon ausgegangen sei, dass Drittklassgl�ubiger keine Konkursdividende mehr erwarten durften, einen Verstoss gegen die Verhandlungsmaxime und eine willk�rliche Anwendung von � 54 Abs. 1 aZPO/ZH.
Sie bringt vor, die Vorinstanz sei von einem nicht behaupteten Sachverhalt ausgegangen. Der Beschwerdegegner habe an der im angefochtenen Entscheid erw�hnten Stelle Folgendes festgehalten:
- .. dass der Grossteil der Aktiven, welche die X.________ nach der eigenen Darstellung der Kl�gerin im Konkurszeitpunkt noch hatte, den Banken als Sicherheit abgetreten war (Ziff. 223 und 322 der Replik), weshalb im Zeitpunkt der Vornahme der Kapitalerh�hung durch Verrechnung am 16. Dezember 2002 nicht einmal davon ausgegangen werden konnte, dass bei einem Konkurs der X.________ die Erstklassgl�ubiger der X.________ vollst�ndig befriedigt werden konnten und weshalb klar war, dass Drittklassgl�ubiger der X.________, wie die Z.________ einer war, im Konkursfall der X.________ keine Konkursdividende erhalten w�rden."
Entgegen den Vorbringen der Beschwerdef�hrerin leuchtet nicht ein, inwiefern die Feststellung im angefochtenen Entscheid, man habe am 16. Dezember 2002 keine Konkursdividende mehr erwartet, von den erw�hnten Behauptungen des Beschwerdegegners nicht gedeckt sein soll. Ein Verstoss gegen die Verhandlungsmaxime, geschweige denn eine willk�rliche Anwendung von � 54 Abs. 1 aZPO/ZH ist nicht dargetan.
Soweit die Beschwerdef�hrerin die Ausf�hrungen des Beschwerdegegners im Rahmen des vorinstanzlichen Verfahrens inhaltlich kritisiert und ihm vorwirft, es handle sich dabei um eine ex post-Betrachtung aus Sicht der X.________, zeigt sie ebenfalls keine Bundesrechtsverletzung der Vorinstanz auf. Im �brigen �bt sie mit ihrer Behauptung, es habe einige Tage vor Konkurser�ffnung gar nicht seri�s abgesch�tzt werden k�nnen, ob mit einer Dividende f�r die Drittklassgl�ubiger zu rechnen war, wie auch mit ihren Ausf�hrungen zu den im angefochtenen Entscheid erw�hnten Zirkularschreiben der Konkursverwaltung der X.________ bzw. zur Zuverl�ssigkeit der Dividendenprognosen der Konkursverwaltung, lediglich in unzul�ssiger Weise appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid.
2.4.3.�Die Beschwerdef�hrerin bezeichnet die vorinstanzliche Erw�gung, wonach es an einer Sch�digungsabsicht als Voraussetzung einer Absichtsanfechtung nach Art. 288 SchKG gefehlt habe, als bundesrechtswidrig.
Die Vorinstanz f�hrte zur Begr�ndung aus, eine Sch�digungsabsicht w�rde voraussetzen, dass die handelnden Organe zumindest voraussehen konnten und mussten, dass die angefochtene Rechtshandlung Gl�ubiger benachteiligte oder einzelne Gl�ubiger bevorzugte; massgebend f�r die Beurteilung sei der Kenntnisstand im Zeitpunkt der Vornahme der Rechtshandlung, mithin am 16. Dezember 2002. Sie kam nach Ber�cksichtigung der Parteivorbringen und in W�rdigung verschiedener Unterlagen (so unter anderem zweier Zirkularschreiben an die Gl�ubiger der X.________) zum Schluss, damals und offenbar auch nach Er�ffnung des Konkurses sei man davon ausgegangen, dass Drittklassgl�ubiger keine Konkursdividende mehr erwarten durften. Wesentlich sei, dass es sich um eine ernsthafte Sanierungsbem�hung gehandelt habe. Aus den eingereichten Unterlagen von Dezember 2002 werde ersichtlich, dass die Verwaltungsratsmitglieder bis zuletzt emsig bem�ht waren, die Z.________ und den gesamten Konzern zu retten. Die fragliche Verrechnungsliberierung sei im Zuge einer gross angelegten - wenn letztlich auch erfolglosen - Sanierungsaktion erfolgt; eine Sch�digung der Gl�ubiger sei nicht vorhersehbar gewesen, zumal man f�r den Fall des Scheiterns der Sanierungsbem�hungen davon ausgegangen sei, dass die Drittklassgl�ubiger der X.________ keine Konkursdividende erwarten durften. Somit sei keine Sch�digungsabsicht der Organe der Z.________ ersichtlich, weshalb ein auf Art. 288 SchKG gest�tzter Anspruch gegen�ber der X.________ ausser Betracht falle.
Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung liegt Sch�digungsabsicht vor, wenn der Schuldner voraussehen konnte und musste, dass die angefochtene Handlung Gl�ubiger benachteiligt oder einzelne Gl�ubiger gegen�ber anderen bevorzugt. Nicht erforderlich ist, dass der Schuldner mit seiner Handlung die Benachteiligung von Gl�ubigern oder die Beg�nstigung einzelner Gl�ubiger geradezu bezweckt hat. Es gen�gt vielmehr, wenn sich der Schuldner dar�ber hat Rechenschaft geben k�nnen und m�ssen und gleichsam in Kauf genommen hat, dass als nat�rliche Folge seiner Handlung Gl�ubiger gesch�digt werden (BGE 137 III 268 E. 4.2 S. 283 f.; 135 III 276 E. 7.1 S. 284, 513 E. 4.1 S. 521; 134 III 452 E. 4.1 S. 456, 615 E. 5.1 S. 621; je mit Hinweisen). Dies trifft nicht zu, falls die Sch�digung lediglich eine weit entfernte m�gliche Folge der fraglichen Handlung sein konnte (BGE 135 III 276 E. 7.1 S. 284).
Die Beschwerdef�hrerin anerkennt zwar, dass es sich beim gerichtlich festgestellten �usseren Verhalten der betreffenden Person und den �usseren Gegebenheiten, die auf sie eingewirkt haben, um Tatfragen handelt (vgl. BGE 135 III 276 E. 7.1 S. 284 f.; 134 III 452 E. 4.1 S. 456 mit Hinweisen). Dennoch bringt sie vor, die Z.________ habe ihrer Forderung gegen�ber der X.________ noch einen Wert zuerkannt und setzt sich damit �ber den - f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellten (Art. 105 Abs. 1 BGG) - Sachverhalt im angefochtenen Entscheid hinweg, wonach die handelnden Organe der Z.________ die Darlehensforderung im Zeitpunkt der Transaktion als wertlos einsch�tzten. Abgesehen davon verkennt die Beschwerdef�hrerin mit ihrem Vorbringen, die Z.________ sei von der M�glichkeit des �berlebens der X.________ und damit von der Werthaltigkeit ihrer Darlehensforderung ausgegangen, dass die Annahme der �berlebensf�higkeit der X.________ bzw. die Betrachtung in Fortf�hrungswerten die Umsetzung der bevorstehenden Sanierungsbem�hungen - und damit auch den Untergang der fraglichen Forderung im Rahmen der Kapitalerh�hung - voraussetzte. Ausserdem leuchtet entgegen ihrer Ansicht nicht ein, weshalb bei Annahme der �berlebensf�higkeit der Gesellschaft deren Aktien als g�nzlich wertlos anzusehen gewesen w�ren. Ebenso wenig zeigt sie mit ihrer allgemeinen Behauptung, die Z.________ habe mit der Aufgabe ihrer Gl�ubigerstellung zugleich auf die M�glichkeit verzichtet, sich in einem Konkurs der X.________ allf�llige Anfechtungs- und Verantwortlichkeitsanspr�che abtreten zu lassen, eine tats�chlich eingetretene Sch�digung, geschweige denn eine konkrete Sch�digungsabsicht im Zeitpunkt der Vornahme der fraglichen Rechtshandlung (d.h. am 16. Dezember 2002) auf.
Die Beschwerdef�hrerin vermag nicht aufzuzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid Art. 288 SchKG verletzt, indem er eine Sch�digungsabsicht der Z.________ verneint. Damit fehlt es an den Voraussetzungen einer Absichtsanfechtung, weshalb offenbleiben kann, ob die vorinstanzliche Auffassung zutrifft, wonach eine Anfechtung auch infolge Verwirkung nach Art. 292 SchKG ausser Betracht fallen w�rde. Mit ihrer erstmals vor Bundesgericht erhobenen und nicht weiter begr�ndeten Behauptung, die durchgef�hrte Kapitalerh�hung sei nichtig und die kollozierte Forderung entsprechend zu ber�cksichtigen, verfehlt sie die f�r das Beschwerdeverfahren massgebenden gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 BGG).
Der Vorinstanz ist demnach keine Bundesrechtsverletzung vorzuwerfen, indem sie die Forderung der Z.________ in der H�he von Fr. 95 Mio. bei der Schadensberechnung nicht als Verbindlichkeit der X.________ ber�cksichtigt und einen Fortf�hrungsschaden entsprechend verneint hat.
2.4.4.�Daran vermag auch der Vorwurf nichts zu �ndern, dieses Ergebnis laufe in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwider und sei willk�rlich. Die Beschwerdef�hrerin beruft sich zur Begr�ndung dieser R�ge vor Bundesgericht auf Berechnungen von Liquidationsergebnissen, die in den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid (Art. 105 Abs. 1 BGG) keine St�tze finden; damit ist sie nicht zu h�ren.
Abgesehen davon verkennt die Beschwerdef�hrerin, dass die Vorinstanz zur Bemessung des von der konkursiten Gesellschaft angeblich infolge versp�teter Benachrichtigung des Richters erlittenen Schadens grunds�tzlich zutreffend die tats�chlich eingetretene �berschuldung der Konkursitin mit jener verglichen hat, die bei einem Konkurs zum fr�heren Zeitpunkt bestanden h�tte (BGE 136 III 322 E. 3.2 S. 325; 132 III 342 E. 2.3.3 S. 348). L�sst dieser Vergleich - wie im zu beurteilenden Fall festgestellt - nicht ein Anwachsen, sondern eine Verminderung der �berschuldung erkennen, liegt kein ersatzf�higer Fortf�hrungsschaden vor. Damit entf�llt folgerichtig eine Ersatzpflicht aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit (Art. 754 OR); von einem Ergebnis, das in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderliefe, kann keine Rede sein.
2.5.�Ins Leere st�sst schliesslich der Vorwurf, die Vorinstanz sei hinsichtlich des im Eventualstandpunkt geltend gemachten Schadens in der H�he von Fr. 7.721 Mio. von einem falschen Verst�ndnis des Fortf�hrungsschadens ausgegangen.
Die Beschwerdef�hrerin hatte im vorinstanzlichen Verfahren f�r den Fall, dass die Forderung von Fr. 95 Mio. in der Liquidationsbilanz nicht ber�cksichtigt werden sollte, eventualiter geltend gemacht, dass dennoch ein Fortf�hrungsschaden von Fr. 7.721 Mio. entstanden sei. Sie st�tzte sich dabei auf die vom Beschwerdegegner erw�hnte Bewertung der Konzernforderungen per Ende 2001; folglich habe die �berschuldung per 31. Dezember 2001 Fr. 177.528 Mio. und per Ende Dezember 2002 Fr. 185.249 Mio. betragen. Der Beschwerdegegner bestritt die von der Beschwerdef�hrerin erw�hnten Werte und machte unter anderem geltend, sie wende unzutreffende Abschreibungsvarianten an.
Die Vorinstanz liess die Frage, ob die richtigen Abschreibungsvarianten verwendet wurden, offen und wies den eventualiter geltend gemachten Ersatzanspruch �ber Fr. 7.721 Mio. mangels Kausalit�t zur�ck. Sie f�hrte aus, nach der Behauptung der Beschwerdef�hrerin sei die �berschuldung zwischen dem 31. Oktober 2002 (dem Zeitpunkt des Austritts des Beschwerdegegners aus dem Verwaltungsrat) und der Bilanzdeponierung um Fr. 28.921 Mio. angewachsen. Angesichts des Umstands, dass der Beschwerdegegner per 31. Oktober 2002 aus dem Verwaltungsrat ausgetreten sei, m�sse dieser Betrag mit Blick auf den Kausalzusammenhang von der behaupteten Verm�genseinbusse abgezogen werden, womit sich auch nach den von der Beschwerdef�hrerin verwendeten Werten nicht eine Zunahme, sondern eine Abnahme der �berschuldung ergebe.
Die Beschwerdef�hrerin verweist lediglich in allgemeiner Weise auf den gem�ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung massgeblichen Vergleichszeitpunkt beim Konkursverschleppungsschaden, geht jedoch nicht auf die im konkreten Fall bestehende Besonderheit ein, dass der beklagte Verwaltungsrat vor der Konkurser�ffnung aus dem Verwaltungsrat ausgetreten war und entsprechend nicht mehr auf die Entscheide der Gesellschaft einwirken konnte. Hinsichtlich der Feststellung der Vorinstanz, wonach das Verhalten des Beschwerdegegners nach seinem Austritt f�r die ebenfalls nach diesem Zeitpunkt behauptete Erh�hung der �berschuldung nicht mehr urs�chlich war, geht die Beschwerde nicht ein. Vielmehr wird lediglich in allgemeiner Weise vorgebracht, mittels der Schadensberechnung werde festgelegt, was der Gesch�digte unter dem Titel Schadenersatz vom Haftpflichtigen maximal verlangen k�nne; im Rahmen der Schadenersatzbemessung (Art. 43 Abs. 1 OR) k�nne auf die konkreten Umst�nde des Einzelfalls - wie vorliegend etwa das Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat - R�cksicht genommen und der vom Haftpflichten zu bezahlende Schadenersatz gegebenenfalls reduziert werden.
Damit scheint die Beschwerdef�hrerin zu verkennen, dass eine nicht ad�quat kausal verursachte Verm�gensverminderung von vornherein als ersatzf�higer Schaden ausser Betracht f�llt. Nur der Teil des Fortf�hrungsschadens ist f�r die Ersatzpflicht relevant, der (ad�quat) kausal auf die Pflichtwidrigkeit des einzelnen Verwaltungsratsmitglieds zur�ckzuf�hren ist (BGE 136 III 322 E. 3.2.2 S. 326). Die aktienrechtliche Verantwortlichkeit des Verwaltungsrats nach Art. 754 OR setzt allgemein voraus, dass das beklagte Organ tats�chlich die M�glichkeit hatte, die Willensbildung der Gesellschaft zu beeinflussen und damit den Schaden zu verursachen oder zu verhindern (vgl. BGE 111 II 480 E. 2a; vgl. auch DIETER GERICKE/STEFAN WALLER, in: Basler Kommentar, 4. Aufl. 2012, N. 11 zu Art. 754 OR; HARALD B�RTSCHI, Verantwortlichkeit im Aktienrecht, 2001, S. 98; DANIEL JENNY, Abwehrm�glichkeiten von Verwaltungsratsmitgliedern in Verantwortlichkeitsprozessen, 2012, Rz. 768). Inwiefern dies im zu beurteilenden Fall auch f�r die behaupteten Verm�gensverminderungen zutrifft, die gem�ss den Vorbringen der Beschwerdef�hrerin nach dem Ausscheiden des Beschwerdegegners aus dem Verwaltungsrat eingetreten sein sollen, legt sie nicht dar. Ohnehin zeigt die Beschwerdef�hrerin mit dem blossen Vorbringen, der Umstand des Austritts per 31. Oktober 2002 w�re anstatt bei der Schadensberechnung im Rahmen der Schadenersatzbemessung zu ber�cksichtigen gewesen, in keiner Weise auf, inwiefern der angefochtene Entscheid im Ergebnis bundesrechtswidrig sein soll.
Die Beschwerdef�hrerin vermag demnach auch hinsichtlich der vorinstanzlichen Erw�gungen zu ihrem Eventualstandpunkt keine Bundesrechtsverletzung aufzuzeigen.
2.6.�Nach dem Gesagten h�lt der Entscheid der Vorinstanz, die Verantwortlichkeitsklage mangels Schadenseintritts (bzw. mangels Kausalit�t des im Eventualstandpunkt geltend gemachten Schadens) abzuweisen, vor Bundesrecht stand. Es er�brigt sich daher, auf die weitere Haftungsvoraussetzung der Pflichtwidrigkeit des Verwaltungsrats einzugehen, die von der Vorinstanz ebenfalls verneint wurde.
Die Parteientsch�digung wird aus der an die Bundesgerichtskasse bezahlten Sicherheitsleistung ausgerichtet. Bei der Bemessung der Parteientsch�digung wird die Mehrwertsteuer im Rahmen des geltenden Tarifs pauschal ber�cksichtigt (Art. 12 des Reglements �ber die Parteientsch�digung und die Entsch�digung f�r die amtliche Vertretung im Verfahren vor dem Bundesgericht [SR 173.110.210.3]).
Die Gerichtskosten von Fr. 75'000.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Die Beschwerdef�hrerin hat den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 95'000.-- zu entsch�digen. Diese Entsch�digung wird aus der an die Bundesgerichtskasse bezahlten Sicherheitsleistung ausgerichtet.