Source: https://issuu.com/helgeseekamp/docs/multiplikator-vertrag1
Timestamp: 2017-03-30 21:43:52
Document Index: 396923287

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 8', '§ 7', '§ 26', '§ 9', '§ 10', '§ 3']

Multiplikator Vertrag by Endlich-Leben-Netzwerk - issuu
Endlich-Leben-Gruppen
Gr端ndungshilfe
Vertrag Präambel
+49-(0) 52 61-93 44 67
Di. 13.00–18.00 Uhr
Mit. 8.00–13.00 Uhr
Dieser Vertrag wird schriftlich geschlossen zwischen dem Endlich-Leben-Netzwerk
e.V. (Netzwerkbüro) und dem Antragstellenden. Mündliche Absprachen sind unwirksam.
Endlich-Leben-Netzwerk e.V. mit Sitz in Deutschland, Lemgo, stellt seinen
Netzwerkpartnern die angebotenen Leistungen ausschließlich zu den nachfolgenden
Bedingungen zur Verfügung. Der unterschreibende Vertragspartner wird nachfolgend
„Netzwerkpartner“ genannt und bestätigt mit ihrer/seiner Unterschrift, dass er/sie
für die jeweilige Organisation voll geschäftsfähig ist.
Die Zertifizierung erfolgt ausschließlich auf der Grundlage der folgenden 6 Punkte
(inklusive der Anlagen) und gilt bis zur Kündigung für alle angemeldeten Gruppen.
Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie, dass Sie die Punkte 1–6 plus die Anlagen des
jeweils gültigen Vertrags zustimmend zur Kenntnis genommen haben.
Diese Anlagen müssen dann nicht mehr ausgedruckt dem Vertrag beiliegen.
Drucken Sie lediglich den Punkt 8 „Vertragsdaten“ 2 x aus und schicken Sie beide
Exemplare unterschrieben an das Endlich-Leben-Büro. Einen Vertrag erhalten Sie
dann unterschrieben vom Endlich-Leben-Netzwerk zurück für ihre Unterlagen.
Mit dem Zahlungseingang der Zertifizierungsgebühren auf dem Endlich-Leben-Konto
beginnt die Zertifizierung. Sie endet automatisch mit dem offiziellen Gruppenende.
Der Netzwerkpartner erhält damit die in Anlage I aufgezählten Rechte und Pflichten
für die Zertifizierungsphase.
Die Zertifizierung für die jeweilige Endlich-Leben-Gruppe gilt für die Dauer eines
Gruppendurchgangs und kann sofort entzogen werden, wenn dem Netzwerkbüro
bekannt wird, dass die örtlichen Endlich-Leben-Gruppen nicht den Werten oder
dem Selbstverständnis der Endlich-Leben-Gruppenarbeit entsprechen. Diese
Entscheidung trifft der Vorstand des Endlich-Leben-Netzwerks. Sofern der
Ausspruch einer Abmahnung erfolgreiche Abhilfe verspricht, ist vor dem Entzug der
Zertifizierung eine Abmahnung auszusprechen.
Die Höhe des Beitrags richtet sich nach der Zahl der Gruppen pro Antrag und ist
in der Anlage 9 Finanzen des Netzwerks festgelegt. Durch die Überweisung tritt
der Vertrag in Kraft. Es gilt das Rücktrittsrecht vom Vertrag innerhalb von 4
Wochen ab Unterschriftsdatum. Schon überwiesenes Geld wird dann zu 100%
Einleitung: Warum zertifizieren lassen?
Markenschutz und Namensrechte
Die Arbeitsbücher für Endlich-Leben-Gruppenmitglieder sind zwar öffentlich in
jeder Buchhandlung zu kaufen. Aber erlaubt ist es nur als zertifizierte Organisation
öffentlich in Gruppen oder aber als Einzelperson privat mit dem Material zu arbeiten. Beachten Sie: Endlich-Leben® ist ein eingetragenes Markenzeichen, das europaweit geschützt ist.
Endlich-Leben-Orts-Gruppen
Ausschließlich zertifizierte Gemeinden oder Organisationen dürfen mit dem Material
arbeiten. Eine zertifizierte Endlich-Leben-Arbeit vor Ort (z.B. in Bonn) in einer
christlichen Gemeinde (z.B. der St. Pauli-Gemeinde) darf sich „Endlich-LebenGruppen Bonn“ nennen.
Falls unterschiedliche Gemeinden in einer Stadt Endlich-Leben-Gruppen anbieten,
können sie ihr Gemeindelogo der Öffentlichkeitsarbeit hinzufügen (Regelungen dazu
in der Anlage: Corporate Design-Regeln).
• Zertifizierte Gruppen erhalten vom Netzwerkbüro ein nicht übertragbares
Endlich-Leben-Gruppenlogo.
• Das europäische Netzwerk, Geschäfststellen und überregionale NetzwerkMitarbeitende nutzen ein spezielles Netzwerk-Logo.
Zertifizierung erhält nachhaltig die Qualität
Gemeinden dürfen “Endlich-Leben-Gruppen” nur anbieten, wenn sie unsere definierten Qualitätsstandards einhalten und sich beim Netzwerk zertifizieren lassen.
Das ermöglicht uns, langfristig auf Qualität zu setzen.
Zertifizierung in unserem Sinne bedeutet folgendes:
Das Endlich-Leben-Netzwerk bestätigt öffentlich, dass die jeweilige zertifizierte
Organisation auf der gemeinsamen Wertebasis und nach den öffentlich transparenten Regeln des Netzwerks arbeitet und damit das Vertrauen des Endlich-LebenNetzwerks ausdrücklich erhält. Darüber hinaus wird die vernetzte, im EndlichLeben-Lernsystem integrierte Qualitätssicherung (Fragebogensystem) angewandt.
Damit wird der gute Name „Endlich-Leben“ vor möglichem Missbrauch geschützt
und den GruppenleiterInnen ein überregionales Unterstützungsangebot für Ihre
Arbeit geboten. Die gegenseitige Verantwortlichkeit wird öffentlich dokumentiert
und durch die Mitgliedschaft im Verein aktiv gelebt.
Geschäftsführer endlich-leben.net
Vertrag Grundlagen
Selbstverständnis Endlich-Leben-Netzwerk
Das Endlich-Leben-Netzwerk e.V. ist ein Selbsthilfeverband, der die
Selbsthilfegruppen unter dem Namen „Endlich Leben!“ in Deutschland, Österreich
und der Schweiz vertritt. In Frankreich trägt er den Namen Vivre-Enfin-Réseau.
Endlich-Leben-Gruppen sind inspiriert von der US-amerikanischen
Suchtselbsthilfebewegung, den sogenannten 12-step-groups. Die „12 Schritte“ im
Gruppensetting sind weltweit ein in der Praxis erprobtes Modell mit über 70jähriger Erfahrung mit Sucht- und Veränderungsprozessen. In den Jahrzehnten der
Selbsthilfegruppen-Entwicklung kamen fachliche Anleihen aus familiensystemischer
Therapie hinzu und unterstützen die Gruppen-Arbeit.
Geschichtlich gesehen sind die amerikanischen 12-Schritte-Gruppen wichtige
Impulsgeber auch für die Entwicklung der deutschen Selbsthilfe ab den 70er Jahren.
Das Endlich-Leben-Netzwerk nutzte 6 Jahre lang eine deutsche Übersetzung der
ursprünglich amerikanischen Gruppenarbeitsmaterialien (1998 - 2004).
Ab September 2004 wurde eine vollständig überarbeitete Neufassung von den
deutschen InitiatorInnen herausgegeben. Dies ist die bis heute gültige Version der
12-Schritte-Arbeit, deren Inhalte und Prozesse in dem gleichnamigen Arbeitsbuch
„Endlich Leben!“ dokumentiert sind.
Das Endlich-Leben-Netzwerk und die Gruppen vor Ort arbeiten auf der theologischen und praktischen Basis, wie sie im Arbeitsbuch „Endlich leben!“ zu finden ist.
Die Arbeitsschwerpunkte des Netzwerkes sind folgende:
• Förderung der Gründung von Endlich-Leben-Gruppen, bzw. Endlich-LebenSelbsterfahrungsgruppen unter fachlicher Leitung.
• Information über diese Endlich-Leben-Arbeitsformen nach innen (z.B. christlichen Gemeinden und Werken) und nach außen (Öffentlichkeitsarbeit z.B. in
Selbsthilfenetzwerken, Krankenkassen);
• Kommunikation mit Organisationen, die Seelsorge und Therapie verantworten;
• Fachliche und geistliche Reflexion der Endlich-Leben-Arbeit;
• Hilfe bei der Integration von Endlich-Leben-Gruppen in Ortsgemeinden unterschiedlicher Konfessionen;
• Reflexion und Hilfen zur Durchführung von Qualitätssicherung, z.B. durch
Schulungen und Workshops, Arbeits- und Schulungsmaterialien, Leitlinien für
Supervison usw.;
• Netzwerkkoordination.
Menschen werden zu Hoffnungszeichen
Durch Endlich-Leben-Gruppen werden Menschen mit vielfältigen Abhängigkeiten,
Substanz- oder Prozess-Süchten und Menschen mit durch traumatische Erlebnisse
verursachten Persönlichkeitsstörungen durch die heilende Beziehung zu Jesus
Christus so verändert, dass sie einen heilsamen Einfluss auf ihr Umfeld entwickeln.
So werden sie zu Zeichen erlebter Hoffnung in ihrer Familie, Gemeinde, beruflichem
Umfeld, in Stadt und Gesellschaft.
Kirchen oder zertifizierte Organisationen werden zu Orten der
Durch Endlich-Leben-Gruppen schaffen Gemeinden unterschiedlicher Konfessionen
heilsame Räume für suchende und verletzte Menschen. So machen sie die liebevolle
Barmherzigkeit Jesu sozial erfahrbar. Kirchen leisten damit einen wichtigen Beitrag
zur Veränderung von persönlichen Nöten in der Gesellschaft.
Partner im Gesundheitssystem
Endlich-Leben-Gruppen ermöglichen ihren TeilnehmerInnen durch ihre Anbindung
an Gemeinden einen ganzheitlichen Beziehungsaufbau. Sie leisten so einen wichtigen
Beitrag für die psychosoziale Gesundheit in der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe.
Die christliche Grundlage dieser Gruppenarbeit bietet eine Hoffnungsperspektive in
einer entmutigenden Zeit. Kirchen sind ein wichtiger Partner im Gesundheitswesen.
2. Wertekonsens: Die 8 Werte der Gruppenarbeit
1. Christliche Spiritualität
Ohne Gott geht nichts. Das ist unsere Grunderfahrung. Unsere Spiritualität hat ihr
Zentrum in Jesus Christus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen. Dabei leben
wir Einheit in Vielfalt. Wir schätzen die unterschiedlichen Ausdrucksformen von
Spiritualität der verschiedenen Kirchen als wertvolle Ergänzung.
Wir verstehen die Welt als ein komplexes, aber vernetztes System. Darum achten
wir bei allem auf die größeren Zusammenhänge. Wir denken und handeln konsequent unter systemischen Gesichtspunkten. Das hat entscheidenden Einfluss auf
unser Verständnis von Problemen und deren Lösungen.
3. Beziehungsfähigkeit
Leben besteht grundlegend darin, eine vertrauensvolle und angemessene Beziehung
zu sich selbst, zu anderen Menschen, der Welt und zu Gott zu pflegen. Wir schätzen
Nähe genauso wie notwendige Abgrenzungen. Gerade darin erweist sich eine gute
All unser Tun ist durchdrungen von der Erkenntnis unserer Grenzen. Hochmut
sehen wir als die größte Falle an. Deshalb entwickeln wir leidenschaftlich den Mut,
schwach sein zu dürfen und mit der Schwäche anderer respektvoll und barmherzig
Wir haben eine Leidenschaft, den Dingen auf den Grund zu gehen. Das erfordert
Mut zur Ehrlichkeit. Wir wissen: Wahrheit macht uns frei von Verleugnungsmustern.
Darum ringen wir um Eindeutigkeit, Ehrlichkeit und Wahrheit.
Gelassenheit ist ein kostbares Geschenk Gottes und prägt alle unsere Aktivitäten
und Prozesse. “Lass Gott machen” ist der Kern von Gelassenheit. Das führt zu der
Freiheit, loslassen und Kontrolle aufgeben zu können. So entwickeln wir ein Gespür
für Situationen, die uns wieder abhängig machen könnten.
7. Kompetenz
Vielfältige Kompetenzen (geistliche, fachliche, soziale und emotionale) sind uns
wichtig. Deshalb schätzen wir theologische und humanwissenschaftliche Erkenntnisse.
Wir haben eine Leidenschaft, uns ständig weiter zu entwickeln.
Wir lieben das Leben – und darum auch die Schönheit. Kreativität & Ästhetik prägen
den Umgangsstil und die Atmosphäre unserer Arbeit. Darin wird Liebe sichtbar.
3. Krankheitsdefinitionen
1. Suchterkrankungen
Endlich-Leben-Gruppen arbeiten vor allem mit dem Sucht-Krankheitsmodell, das
zwischen Substanz- und Prozess-Süchten unterscheidet.
Substanzsüchte: Süchte entwickeln sich durch eingenommene chemische Substanzen
wie z.B. Alkohol, Drogen.
Prozess-Süchte: Süchte haben auch ihre auslösenden Ursachen in Verhaltensweisen
als sich wiederholende Abläufe, Prozesse. Diese beeinflussen körpereigene biochemische Stoffe im Gehirn, wie es z.B. bei Essstörungen (Anorexie und Bulimie),
unterschiedlichen Formen von Beziehungssüchten (Sex- und Pornografiesucht), Kaufund Spiel- sowie bei Arbeitssüchten der Fall ist. In beiden Formen hilft das Modell
des Suchtkreislaufs die Toleranzprobleme, Entzugsschmerzen und schädigenden
Nebenwirkungen zu verstehen und damit angemessen umzugehen.
2. Psychische und Verhaltensstörungen / Psychische Erkrankungen
Viele Süchtige gehören auch zu der zweiten großen Zielgruppe der Endlich-LebenGruppen: Menschen mit Persönlichkeitsstörungen oder Angststörungen, z.B. aufgrund
von traumatischen Erfahrungen in Folge körperlicher, emotionaler oder sexueller
Gewalt. Eine Sucht kann nämlich auch einen Bewältigungsversuch darstellen, um mit
Störungen, Ängsten oder Panik (über-)leben zu können.
3. Komorbidität
Endlich-Leben-Gruppen eignen sich durch ihr weites Erklärungs- und MethodenSpektrum besonders, um die häufig vorhandene Komorbidität bei den
Gruppenteilnehmenden zu bearbeiten.
Unter Komorbidität verstehen wir das gleichzeitige Vorkommen von mehreren
diagnostisch unterschiedlichen und eigenständigen Krankheits- oder Störungsbildern
bei einem Gruppenteilnehmenden. Dabei müssen diese nicht unbedingt in einem
ursächlich gemeinsamen Zusammenhang stehen, bedingen sich aber gegenseitig.
Der grundsätzlich systemische Ansatz der Endlich-Leben-Gruppen führt bei den
Teilnehmenden dazu, dass die Symptomatik in den Gruppen mehr und mehr in den
Hintergrund tritt und sich allgemeine Bewältigungsmuster, Copingkompetenzen,
Kompetenzen in der Emotionsregulation und die Entwicklung allgemeiner
Lösungskompetenzen in den Vordergrund schieben.
Das Endlich-Leben-Netzwerk organisiert für Betroffene die nötigen Ressourcen,
um eine langfristige Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen. Der Name des
Programms lautet entsprechend auch „Endlich Leben!“
Das Endlich-Leben-Netzwerk hat folgende Aufgaben:
• vermittelt Lehrgänge für Koordinatoren,
• vermittelt Seminare für Betroffene und zukünftige Gruppenteilnehmende,
• organisiert Konferenzen für das Netzwerk, um die erworbenen Kompetenzen zu
reflektieren und das Programm weiter zu entwickeln,
• plant und organisiert Fachtagungen für die Netzwerk-PartnerInnen,
• koordiniert Forschung und Weiterentwicklung des Programms
• neben Dienstleistungen für die eigenen Mitglieder erbringt das Netzwerk
Beratungs- und Informationsleistungen für Dritte, die zur Gruppengründung
Stichwort „Diakonie“ oder „Caritas“:
Als christlich orientiertes Selbsthilfegruppen-Netzwerk sieht sich das
Endlich-Leben-Netzwerk einerseits dem christlichen Menschenbild und
andererseits den Grundsätzen des Sozialstaats verpflichtet, wonach allen
Suchtgefährdeten, Abhängigkeitserkrankten und psychisch Kranken
bedarfsgerechte Hilfen zur Verfügung zu stellen sind und auf diese Weise
eine menschenwürdige und möglichst selbstständige Lebensführung erreicht
Darum arbeiten Endlich-Leben-Selbsthilfegruppen im Kontext von
christlichen Gemeinden, um die informelle Hilfemöglichkeit der
Selbsthilfegruppen durch gelungene Vernetzung mit weiteren örtlichen
informellen, aber auch professionellen Netzwerken zu steigern. Christliche
Gemeinden sollen angeregt und grundsätzlich für die Selbsthilfe-Arbeitsform befähigt
• seit 1998 Mitglied des internationalen 12-Schritte-Netzwerks Christian
Recovery International (www.christianrecovery.com)
• seit 2000 Mitglied von ACC-Deutschland (www.acc-dachverband.de) und
• seit 2008 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft missionarische Dienste (AMD). Die
AMD ist eine Organisation im diakonischen Werk Deutschland (www.a-m-d.
de). Zur AMD gehören die Ämter für missionarische Dienste bzw. Ämter für
Gemeindedienst aller EKD-Gliedkirchen und mehr als 70 selbstständige Werke
und Verbände in Deutschland..
Gemeinden mit Endlich-Leben-Gruppen
zeichnen sich durch ihre Gruppen-Seelsorge-Arbeitsformen aus, die auf den Werten
und Arbeitsformen von Selbsthilfegruppen aufbauen. Sie kombinieren ihr christliches
Erfahrungswissen vieler Jahrhunderte mit fachlichem Wissen der Gegenwart.
Sie helfen Menschen, ihr zerstörerisches Verhalten oder Denken so zu verändern,
dass sie besser leben lernen. Entscheidende Kraftquelle ist für sie dabei der christliche Glaube.
Endlich-Leben-Gruppen werden von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen geleitet. Die
Endlich-Leben-Arbeit basiert auf dem Selbsthilfeprinzip. Gemeinden werden zu
einer unbezahlbaren Ressource der Veränderung. Gemeinden nutzen ihr wertvolles
Potential, indem sie Seelsorge auf viele Schultern verteilen und ein Netzwerk zur
Selbsthilfe entwickeln.
Selbsthilfeprinzip und fachlich gebildete Gruppenleitung
Es gibt Gruppen, die als Profi-Gruppen mit Endlich-Leben-Material arbeiten.
Jedes Setting verändert die Rollen der Beteiligten. Gerade ein Setting außerhalb von
Gemeinden in eigenen Beratungsstellen oder therapeutischen Praxen verändert die
Gruppenleitungsrolle grundlegend.
Professionelle BeraterInnen, die sich selbst als (ehemals) Betroffene
einbringen, können sehr überzeugende Modelle für die Gruppe sein. Wenn
sie aber in der Rolle des/der professionellen Beraters/in durch ihr
berufliches Setting arbeiten, verändert sich das Selbsthilfesetting
automatisch (systembedingt) hin zur Arbeitsform professioneller Gruppenberatung.
Wir glauben, dass solche Gruppen therapeutisch ein sehr wertvolles
Werkzeug zur Hilfe und Begleitung von Menschen sein können. Um der
Transparenz willen und um die selbsthilfegeprägte Arbeitsform der EndlichLeben-Gruppen zu unterscheiden, arbeiten wir mit der folgenden Defintion:
Unterscheide non-profit von profit-Angeboten
• In einem nonprofit-Kontext (in der Regel Kirchengemeinden, u.U. auch stadtteil- oder
quartiersorientierte Vereine) werden
Endlich-Leben-Selbsthilfegruppen angeboten.
• In einem fachlich-beruflichen-Kontext wie z.B. Beratungsstellen/Praxen
werden Endlich-Leben-Selbsterfahrungsgruppen angeboten.
In einer fachlich redlichen Ankündigung muss dieser Unterschied zwischen
Selbsthilfegruppen-Angebot und Selbsterfahrungsgruppen-Angebot eindeutig
herausgestellt sein und lautet z.B. so:
Ich biete in meiner Praxis/Beratungsstelle x (Anzahl) Endlich-LebenSelbsterfahrungsgruppe(n)"unter meiner fachlichen Leitung an.
Diese Gruppenarbeit ist keine Selbsthilfegruppe.
Die Gruppenarbeit ist vom endlich-leben.net zertifiziert und basiert auf der
christlichen Wertegrundlage des endlich-leben.net, ist aber in der Form eine
fachlich verantwortete und angeleitete Selbsterfahrungsgruppe.
Die Materialien des Arbeitsbuches werden vollständig eingesetzt.
Nach allgemeiner Definition ist eine Selbsthilfegruppe eine Gruppe ohne fachlich ausgebildete Leitung.
Eine Gruppenleitungs-Schulung, um die besondere Rolle in Selbsthilfegruppen besser
zu füllen, ist erwünscht und von einer Berufsausbildung zu unterscheiden. Eine
Endlich-Leben-Gruppenarbeit als Selbsthilfegruppe nach unserer Definition unterscheidet sich also von professionell geleiteten Selbsterfahrungsgruppen exakt durch das
jeweilige Setting, in dem die Gruppen stattfinden.
Das Endlich-Leben-Netzwerk erarbeitet und publiziert europaweit unterschiedliche
Arbeitsmaterialien und Prinzipien auf der Grundlage einer systemischen Perspektive.
Zertifizierte Gruppen benutzen dieses Material, wenn sie sich Endlich-Leben-Gruppe
Das Endlich-Leben-Netzwerk sammelt, vernetzt und schult Multiplikatoren aus
unterschiedlichen Kirchen und christlichen Werken, um so die Gemeinden kompetent zur Gründung von Endlich-Leben-Gruppen zu motivieren.
Das Endlich-Leben-Netzwerk sammelt, vernetzt und zertifiziert TrainerInnen, um so
die Gemeinden kompetent bei Schulung von Endlich-Leben-Gruppen-LeiterInnen zu
Systemisches Arbeitsmaterial
Endlich-Leben-Gruppen arbeiten mit dem Gruppenarbeitsbuch ”Endlich Leben!”,
das jedem Teilnehmenden zur Verfügung steht. Die Gruppenleitung findet alle notwendigen Hintergrund-Informationen im Mitarbeiter-Handbuch, bzw. im Internet
und weiteren Medien des Netzwerks. Dieses Material basiert auf einer systemischen
GruppenleiterInnen schulen
In Endlich-Leben-Gruppen geschieht Schulung vor allem durch eine
Kombination aus Co-Leitungsprinzip und Selbsthilfeprinzip. Ihre Kompetenz
bekommen GruppenleiterInnen, indem sie zuerst selbst eine Gruppe oder
Pilotgruppe besuchen. Durch die gründliche Reflexion ihrer Selbsterfahrung
(mit Hilfe des Gruppenleitungs-Handbuchs) oder auch aus ergänzenden
Schulungsangeboten des Endlich-Leben-Netzwerks wächst eine natürliche
In Endlich-Leben-Gruppen sind zwischen 7 und 12 Personen (inklusive 2
GruppenleiterInnen). Größere Gruppen verschlechtern die Qualität der
Endlich-Leben-Gruppenarbeit, kleinere Gruppen verlieren die Bandbreite an
Kompetenzen durch die unterschiedlichen Betroffenen.
Endlich-Leben-Gruppen sind Teil eines europäischen Netzwerks:
Als europäisches Netzwerks vernetzt es zur Zeit deutsche und französische
Gruppen (vivre-enfin.résau). Zwischen Gemeinden, der Gruppenleitung und
möglichen Gruppen-TeilnehmerInnen, vermittelt das Endlich-Leben-Netzwerk
Kontakte, Hilfsmittel und Qualitätsstandards und koordiniert alle
notwendigen Netzwerktätigkeiten.
Um die Qualität der Gruppenarbeit zu erhalten, orientiert sich die PartnerGemeinde mit Endlich-Leben-Gruppen an den Standards des Endlich-LebenNetzwerks. Jede Gemeinde entwickelt zusätzlich eine geeignete Form von
Supervision (bzw. auch Intervision) für ihre GruppenleiterInnen.
Das Endlich-Leben-Netzwerk unterhält ein ständiges Büro, um seine Vision
und die Methoden und Werte zu kommunizieren und die weiteren
Arbeitsformen zu organisieren. Zwischen Gemeinden, GruppenleiterInnen
und möglichen GruppenteilnehmerInnen vermittelt es Kontakte und
koordiniert alle notwendigen Netzwerktätigkeiten. Gemeinden mit
zertifizierten Endlich-Leben-Gruppen beteiligen sich an der Weiterentwicklung
und den Kosten der Vernetzung und Qualitätssicherung mit einem Jahresbeitrag
Forschung einbeziehen
Das Endlich-Leben-Netzwerk macht menschliche Veränderungsprozesse
verständlich, indem es wissenschaftliche Erkenntnisse aus Theologie und
Humanwissenschaft einbezieht. So hilft es kompetent bei der Umsetzung
von Veränderungen. Das besondere Interesse richtet sich auf die Frage:
Wie wirken sich geistliche Prozesse neben den durch Therapieforschung
bekannten förderlichen Prozessen auf die psychosoziale Gesundheit aus?
Das Endlich-Leben-Netzwerk nutzt wissenschaftliche Erkenntnisse aus
empirischer Sozialforschung zur Evaluierung der Gruppeneffekte und
generiert auf dieser Basis ein Feedback an GruppenleiterInnen und
Gemeinden. Ein Qualitätssicherungszirkel für die jeweilige
Gruppenarbeit vor Ort in Zusammenarbeit mit den KoordinatorInnen
ist noch in der Entwicklung.
5. Neutralität
Die Grundsätze dieses Abschnittes bilden exakt die Bedingungen krankenkassengeförderter, gesundheitsbezogener Selbsthilfe zum Umgang mit
Wirtschaftsunternehmen. Alle zertifizierten Netzwerkpartner übernehmen sie:
Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfekontaktstellen richten
ihre fachliche und politische Arbeit an den Bedürfnissen und den Interessen von
behinderten und chronisch kranken Menschen und deren Angehörigen aus. Sie
fördern die Selbstbestimmung behinderter und chronisch kranker Menschen.
Der Umgang mit Wirtschaftsunternehmen darf die Unabhängigkeit der Selbsthilfe
nicht einschränken und muss transparent sein. Damit die Neutralität und
Unabhängigkeit der Selbsthilfe auch künftig gewahrt wird, haben die maßgeblichen Spitzenorganisationen der Selbsthilfe bereits seit längerer Zeit eigene
ausführliche Leitsätze veröffentlicht. Diese stehen allen Selbsthilfegruppen,
Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfekontaktstellen zur Verfügung. Darüber
hinaus beraten die maßgeblichen Spitzenorganisationen der Selbsthilfe die
Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfekontaktstellen über
die Zielsetzung und den Regelungsgehalt dieser Leitsätze in der Praxis.
Mit der nachfolgenden Erklärung verpflichtet sich der Antragsteller zur Wahrung
seiner Neutralität und Unabhängigkeit. Diese Erklärung wurde einvernehmlich mit
den maßgeblichen Spitzenorganisationen der Selbsthilfe und den Spitzenverbänden
der Krankenkassen erarbeitet und gilt seit dem Förderjahr 2007. Sie basiert auf den
bereits existierenden Leitsätzen der organisierten Selbsthilfe.
1. Autonomie der Selbsthilfe
Die Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfekontaktstellen können finanzielle Zuwendungen von Personen des privaten und öffentlichen Rechts,
von Organisationen und von Wirtschaftsunternehmen entgegennehmen, sofern
dadurch keine Abhängigkeit begründet wird. Dazu ist Voraussetzung, dass keine
überwiegende Finanzierung der Selbsthilfegruppen, -organisationen und -kontaktstellen durch Wirtschaftsunternehmen erfolgt (z.B. Pharma-, MedizinprodukteIndustrie, Hilfsmittelhersteller). In allen Bereichen der Zusammenarbeit mit
Wirtschaftsunternehmen muss die Autonomie über die Inhalte ihrer Arbeit, deren
Umsetzung sowie die Verwendung der Mittel bei der Selbsthilfe verbleiben.
Unterstützung durch und Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen sind transparent zu behandeln. Werbung von Wirtschaftsunternehmen ist grundsätzlich zu kennzeichnen. Informationen von Wirtschaftsunternehmen werden kenntlich gemacht
und nicht unkommentiert weitergegeben. Aussagen und Empfehlungen ohne Angabe
von Quellen, insbesondere von Dritten, gehören nicht zur Informationspraxis von
Selbsthilfeorganisationen. Eingenommene Mittel aus Sponsoring und Förderung
werden mindestens einmal jährlich veröffentlicht, getrennt nach Sponsoren und
Förderern.
Sollten Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfekontaktstellen
personenbezogene Daten weitergeben, werden die Bestimmungen des
Datenschutzes eingehalten.
Sofern Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfekontaktstellen
Wirtschaftsunternehmen Kommunikationsrechte wie z.B. das Recht auf
die Verwendung des Vereinsnamens oder des Logos in Publikationen,
Produktinformationen, Internet, Werbung oder bei Veranstaltungen gewähren,
sind hierüber schriftliche Vereinbarungen zu treffen. Sie sind auf Aufforderung zu
veröffentlichen. Ausgeschlossen ist die unmittelbare oder mittelbare Bewerbung von
Produkten, Produktgruppen oder Dienstleistungen zur Diagnose und Therapie von
chronischen Erkrankungen oder Behinderungen.
Die Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfekontaktstellen tragen
dafür Sorge, dass bei von ihnen organisierten und durchgeführten Veranstaltungen
stets die Neutralität und Unabhängigkeit gewahrt bleiben. Dieser Anspruch gilt auch
für organisatorische Fragen. Die Auswahl des Tagungsortes, der Rahmen, der Ablauf
und die Inhalte der Veranstaltung, werden von der Selbsthilfe bestimmt. Reisekosten
sollen sich grundsätzlich an Bundes- bzw. den Landesreisekostengesetzen orientieren. Sofern Honorare gezahlt werden, sind diese maßvoll zu bemessen. Daten
von Teilnehmern an Veranstaltungen werden nicht an Wirtschaftsunternehmen
6. Namensrechte
GRUPPEN DETMOLD
Eine Endlich-Leben-Arbeit vor Ort (z.B. Detmold) mit einer oder auch vielen
Gruppen in einer christlichen Gemeinde (z.B. der St. Pauli-Gemeinde) darf
sich „Endlich-Leben-Gruppen Detmold“ nennen. Falls unterschiedliche
Gemeinden in einer Stadt solche Gruppen anbieten, können sie ihr
Gemeindelogo der Öffentlichkeitsarbeit hinzufügen (siehe Anlage:
Corporate Design-Regeln). Zertifizierte Gruppen erhalten vom
Netzwerkbüro eine Logovorlage.
Endlich-Leben-Netzwerk-Region
Autorisierte Netzwerk-Mitarbeiter sind regional und überkonfessionell
tätig und dürfen Werbung für ihre regionalen Schulungsangebote mit dem
Regionen-Logo machen.
Endlich-Leben-Netzwerk (endlich-leben.net)
vivr enfin
Das europäische Netzwerk (Zentrale plus überregionale NetzwerkMitarbeiter) darf alleine das Logo des Netzwerks nutzen. Europäische
Länder erhalten eine der Landessprache angepasste Version.
So lautet z. B. die französische Netzwerks-Namensversion:
Vivrenfin-réseau.
Jeder Netzwerkpartner erhält mit der Zertifizierung
- das unübertragbare Recht, das Endlich-Leben-Gruppenlogo zu nutzen
- eine druckfähige Version dieses Logos für die eigene Werbung
- und wird im Internet unter www.Endlich-Leben-Netzwerk als zertifizierte
Gruppenarbeit aufgelistet.
Vertrag Multiplikatoren
Anlage I: Gemeindeverständnis
MultiplikatorInnen arbeiten bei einem geklärten, persönlichen Standpunkt
zu theologischen Fragen auf christlicher Basis und sind selbst Mitglied einer
Kirche oder christlichen Gemeinschaft. Sollte diese Kirche nicht Mitglied der
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Deutschlands (ACK)* sein, gilt folgende
zusätzliche Regelung:
• Die/der MultiplikatorIn legt ihr Glaubensverständnis, bzw. -bekenntnis
in einem formlosen Anschreiben bei.
• Die/der MultiplikatorIn äußert sich schriftlich und formlos positiv
bezüglich ihrer Zusammenarbeit mit den anderen christlichen Konfessionen.
Das Endlich-Leben-Netzwerk wird nicht mit exklusiven Gruppen oder Kirchen
Anmerkung: ACK-Mitgliedschaft siehe www.oekumene-ack.de
Anlage II: Rechte/Pflichten
Endlich-Leben-zertifizierte MultiplikatorInnen
haben neben den unten aufgeführten Rechten auch einen eindeutigen
Pflichtenkatalog für ihre Multiplikationstage zu beachten.
Rechte wie Pflichten drücken eine gemeinsame Verantwortung für die Qualität der
Endlich-Leben-Arbeit aus. Alle PartnerInnen in diesem gemeinsamen Netzwerk
übernehmen ihrer Rolle gemäß eine Teilverantwortung für die Endlich-LebenGruppenarbeit. Die ausführlichen Regelungen aller VertragspartnerInnen im EndlichLeben-Netzwerk sind in der Geschäftsordnung des endlich-leben.net e.V. zusammengefasst (www.agb.endlich-leben.net).
Die RECHTE zertifizierter MultiplikatorInnen:
NAMENSRECHT: Sie dürfen “Endlich-Leben-Multiplikationstage” öffentlich anbieten. Sie haben das Recht, das Logo des Endlich-Leben-Multiplikationstags in Ihren
Publikationen zu nutzen (siehe ausführlich www.CD.endlich-leben.net)
WERBUNGSMITTEL: Sie bekommen Vorlagen für die Werbung/Flyer zur Information
von Entscheidungsträgern / GruppenleiterInnen.
SUPPORTRECHT: MultiplikatorInnen arbeiten internetgestützt und per
Telefonsupport vernetzt.
INFORMATIONSRECHT: Sie werden über die neuesten Entwicklungen und
Arbeitsmittel per Newsletter oder Telefonkonferenz informiert.
FACHTAGE: Sie bekommen Austausch mit MultiplikatorInnen auf jährlichen
Fachtagen des Netzwerks.
INTERNETWERBUNG: Sie nutzen kostenlos die Werbung für die Multiplikationstage
auf der Homepage des Netzwerks: www.schulung.endlich-leben.net
Die PFLICHTEN zertifizierter MultiplikatorInnen:
WERTEKONSENS: Sie unterschreiben die WERTE und das SELBSTVERSTÄNDNIS
der Endlich-Leben-Gruppenarbeit und handeln entsprechend (vgl. Punkte 1-7)
MELDEPFLICHT: Sie melden ihre Multiplikationstage dem Netzwerkbüro.
Die Liste zertifizierter Multiplikationstage steht dann öffentlich im Internet unter
www.schulung.endlich-leben.net
TRANSPARENZ: Sie stellen sich als Personen samt Kompetenzen und
Ausbildungsabschlüssen auf der Netzwerkhomepage vor. In Ihrer Werbung machen
Sie auf Ihre Rechte und Pflichten in geeigneter Weise öffentlich mit mindestens
einem Link auf die AGBs des endlich-leben.net (www.agb.endlichleben.
net) aufmerksam.
FINANZEN: Sie zahlen Ihre Zertifizierungsgebühr (siehe Anlage III Finanzen).
FACHTAGE: Sie besuchen jährliche Fachtage des endlich-leben.net.
Anlage III: Finanzen
Mehrfachnutzen der Zertifizierung für MultiplikatorInnen
• Sie erleben ermutigenden Austausch mit anderen MultiplikatorInnen.
• Sie erhalten durch das Präsentationsmaterial Zugang zu inspirierenden
Darstellungsmöglichkeiten für Inhalte über das endlich-leben.net hinaus.
• Sie erhalten durch die fachlichen Inputs der Werkstatt-Tage Anregungen für ihre
persönliche Weiterbildung.
• Sie bekommen einen Vertrauensbonus für Ihre Arbeit über das Endlich-LebenNetzwerk hinaus gegenüber Gemeinden.
• Sie erhalten als MultiplikatorInnen die Möglichkeit, eine lebensspendende
Vision weiterzugeben und erhalten dabei Ihre Kosten erstattet.
Auf der Basis der folgenden Finanzregelung werden EndlichLeben-MultiplikatorInnen vom Netzwerk zertifiziert:
Der Erwerb der Zertifizierung kostet nach der ersten Durchführung eines
honorierten Motivationstages (siehe nächste Seite) jährlich 240 ¼ / 310
CHF). Auf Basis von ehrenamtlicher Mitarbeit entfällt diese Gebühr.
In diesem Preis sind dann enthalten:
– das Einführungs- und Informationsgespräch am Anfang (4 Std.),
– der Seminarpreis für die Teilnahme an Werkstatttagen (exklusiv
Übernachtungskosten),
– Telefoncoaching während des Zertifizierungszeitraums,
– Zugang zu den Materialien des endlich-leben-MultiplikatorInnen-Netzwerks,
– mindestens zwei persönliche Assistenzen bei der Durchführung von
Multiplikationstagen,
– die jährliche Mitgliedschaftsgebühr im Verein endlich-leben.net e.V.
Der jährliche Erhalt der Lizenz kostet 240 ¼ (per Bankeinzug bis zum 31. Januar des
Kalenderjahrs zu zahlen). Der Vertrag verlängert sich automatisch um 1 Jahr, wenn
keine Kündigung (bis zum 15. November) erfolgt ist. In Schweizer Franken ist der
jeweilige Wechselkurs zu berücksichtigen.
Ausbildungs-Tagessatz von 150,00 ¼ (sofort zu bezahlen).
Falls weitere Schulung in Teilbereichen nötig wird wie z.B.
• Präsentationserstellung
• Schulung zur Internetnutzung der Netzwerk-Software
Zusätzlich berechnen wir eine jährliche Gebühr pro Person für die Mitgliedschaft
im Verein endlich-leben.net. von 70 ¼/90,-CHF für die NetzwerkVerwaltungskosten. Mit dieser Mitgliedschaft erhalten sie die Chance die
Arbeit aktiv mitzugestalten.
Honoraregelung Ihrer Multiplikationstage
Preisstrukturen für Motivationstage sind vom Netzwerk folgendermaßen festgelegt:
Die je nach Risiko unterschiedenen Kooperationmodelle mit anderen Partnern (wie
z.B. Gemeinden) haben folgende Preisstruktur:
Gebührenmodell 1
• Das Hauptrisiko der Veranstaltung trägt der/die MultiplikatorIn (Ausschreibung
über das Netzwerk):
• Wenn der Multiplikationstag nicht zustande kommt, bedeutet das einen
Verdienstausfall für den/die MultiplikatorIn.
• Wenn der Multiplikationstag stattfindet, zahlt die Gemeinde 300,00 ¼ Honorar für
die/den MultiplikatorIn (er/sie erhält zusätzlich die kompletten Einnahmen der
externen Teilnehmenden, abzüglich Materialkosten).
Gebührenmodell 2:
• Das Risiko der Veranstaltung teilen sich Gemeinde und MultiplikatorIn
(Ausschreibung Gemeinde/Netzwerk)
• Wenn der Multiplikationstag nicht zustande kommt, zahlt die Gemeinde eine
Ausfallgebühr von 200,00 ¼ an den/die MultiplikatorIn.
• Wenn der Multiplikationstag zustande kommt, zahlt die Gemeinde 550,00 ¼
Honorar an die/den MultiplikatorIn. Weitere mögliche Einnahmen von externen
Teilnehmenden werden dann auf beide Partner aufgeteilt (abzüglich Materialkosten).
Gebührenmodell 3
• Das Hauptrisiko und Organisation der Veranstaltung trägt die Gemeinde/Institution
(Ausschreibung nur intern, bzw. durch die Institution für ihre Mitglieder)
• Mit dem Referenten des endlich-leben.net wird ein individueller Vertrag
ausgehandelt, eine mögliche Ausfallgebühr verhandelt.
Anlage IV: Qualifizierung
Wer kann MultiplikatorIn im endlich-leben.net werden?
Endlich-Leben-MultiplikatorInnen sind in der Regel Menschen unterschiedlichster
Voraussetzungen. Sie müssen keine bestimmte Weiterbildung zum/zur
MultiplikatorIn nachweisen, bringen aber mindestens die folgenden Kompetenzen
• Sie haben Erfahrung mit Endlich-Leben-Gruppensettings (am besten waren sie
selbst Gruppenleitende oder Gruppenteilnehmende).
• Sie bringen eine geklärte Selbsterfahrung und einen eigenen reflektierten
persönlichen 12-Schritte-Prozess mit und sind so auf Grund ihrer
Persönlichkeit und geistlichen Lebens für diese Aufgabe geeignet.
• Sie sind Mitglied im endlich-leben.net e.V.
• Sie bewerben sich beim Netzwerk oder werden berufen und zertifiziert
durch den Vorstand des Endlich-Leben-Netzwerk.
• Sie haben die entsprechende Fähigkeit, Inhalte verständlich und überzeugend
• Sie können bei Bedarf mit modernen computergestützten Präsentationstechniken
• Sie besuchen die jährliche Fachkonferenz des endlich-leben.net, um sich
fachlich weiter zu entwickeln (Multiplikatoren-, bzw. Trainer-Werkstatt).
• Sie sind damit einverstanden, ihre Dienste auf Grundlage der Werte und
Ziele des endlich-leben.net durchzuführen.
• Sie verweisen an ihren Motivationstagen auf die Materialien des endlichleben.net
Mit der Zertifizierung berücksichtigt das Netzwerk die unterschiedlichen
Voraussetzung, Erfahrungen und Ausbildungen, die die Interessenten mitbringen.
Daher schließt das Netzwerk mit jedem potentiellen Berater oder Beraterin einen
Vertrag zum Erwerb der Zertifizierung ab, der individiuelle Zusatzvereinbarungen
enthalten kann. Diese Vereinbarungen werden in den ersten 12 Monaten gemeinsam
Neben individuellen Vereinbarungen zur besseren Qualifikation
als MultiplikatorIn enthält der Zertifizierungsprozess folgende
feste Schritte:
1 Der Netzwerkpartner erkennt die Anlagen I-IV durch Unterschrift unter dem
Vertrag an. Beide Vertragspartner erhalten eine Ausführung dieses Vertrages.
Die jeweiligen Anlagen sind im Internet herunterzuladen unter www.agb.endlichleben.net. Erst mit dem Zahlungseingang wird der Vertrag gültig und der
Netzwerkpartner erhält die in Anlage II aufgezählten Rechte und Pflichten für die
Zertifizierungsphase.
2 Dreimal Teilnahme an Fachkonferenzen (Werkstatttagen):
Verschiedene Impulsgeber werden diese Werkstatttage prägen. Dabei geht es um
Grund-Themen zur Gruppenarbeit genauso wie um praktische Fragen aus der
laufenden Multiplikatoren-bzw. Trainings-Arbeit der Teilnehmenden, Neues aus dem
endlich-leben.net und der missionarisch-diakonischen Seelsorgearbeit überhaupt.
3 Übung von Motivationstagen:
Durchführung von mindestens 3 Motivationstagen nach den Prinzipien des endlichleben.net zur Übung.
Motivationstage und Beratung zur Gruppengründung geschieht grundsätzlich
individuell an die Situation der Gemeinde und an die Art und den Präsentationsstil
der/s Multiplikators/Multiplikatorin angepasst. Zugleich gibt es gemeinsame
Standards und Inhalte, die eine Corporate Identity des endlich-leben.net darstellen.
Ein Motivationstag sollte darum folgende Grundbestandteile
– Erläuterung der Grundwerte, Gruppenleiterrollen und Gruppenleiterverhalten
– Erläuterung des Gründungsprozesses
– Hinweise auf Coaching und Ressourcen des Netzwerks, die für die
verantwortlichen Mitarbeitenden (Koordinatoren/GruppenleiterInnen) zur
Bestandteil der Lizenzierung zum Multiplikator ist also ein
dreistufiger Prozess:
I Motivationstag: hospitieren/ einen persönlichen Erfahrungsbericht einbringen
(15%, ca. 30 Minuten)
2 Motivationstag: einen 50% Beitrag einbringen (mind. 2 Vorträge, 45 Min. und
Anleitung von Praxiserfahrung)
3 Motivationstag: 100% selbständig verantworten, organisieren und durchführen in
einer Gemeinde/Region (mit Begleitung und strukturiertem Feedback durch
einen Co-Multiplikatoren)
Grundsätzliches Anliegen des MultiplikatorInnen-Netzwerks ist es, voneinander
lernen zu wollen. Daher gehört zur Zertifizierung, wenigstens einmal während der
Werkstatttage Anteil an einer Präsentation eines Moduls der Motivationstage zu
geben. Zusätzlich sind internetgestützte Präsentationen während einer
Telefonkonferenz zu Übungszwecken erwünscht.
Coaching durch eine/n MultiplikatorIn
Der Prozess der Zertifizierung soll eingebunden sein in einen Coaching-Prozess mit
einer/m MultiplikatorIn.
Die Gestaltung dieses Coachings soll sich an den Bedürfnissen des potentiellen
Multiplikatoren orientieren und im Einklang mit den Möglichkeiten des Coaches
stehen. Coaching ersetzt keine Ausbildung, sondern soll helfen, die notwendigen
Kompetenzen zu erlangen. Eventuell werden Ausbildungen oder
Fortbildungsmaßnahmen durch den Coach vorgeschlagen.
Ergänzt werden kann dieses Coaching dadurch, dass der potentielle Multiplikator,
die Multiplikatorin bei Trainings, Beratungsgesprächen oder Motivationstagen
anderer MultiplikatorInnen mitfährt.
Die Zertifizierung für die/den MultiplikatorIn gilt für das Kalenderjahr (=
Zertifizierungsphase) und kann sofort entzogen werden, wenn dem Netzwerkbüro
bekannt wird, dass die multiplikative Tätigkeit nicht den Werten oder dem
Selbstverständnis der Endlich-Leben-Gruppenarbeit entsprechen. Diese Entscheidung
trifft der Vorstand des Endlich-Leben-Netzwerks. Sofern der Ausspruch einer
Abmahnung erfolgreiche Abhilfe verspricht, ist vor dem Entzug der Zertifizierung
eine Abmahnung auszusprechen. Es gilt das gesetzliche Rücktrittsrecht von diesem
Mit dem Zahlungseingang auf dem Endlich-Leben-Konto beginnt der Zeitraum der
Zertifizierung und endet per Kündigung zum 15. November des Kalenderjahres
(siehe Anlage III Finanzen).
Füllen Sie die Vertragsdaten am Computer aus, drucken Sie ihn anschließend aus und
schicken ihn unterschrieben an die Geschäftsstelle.
Oder füllen Sie die Vertragsdaten per Hand aus, nachdem Sie die Seiten ausgedruckt
haben und schicken ihn auch anschließend unterschrieben an die Geschäftsstelle.
Vor-/Nachname des Multiplikators / der Multiplikatorin:Geschäftsinhaber
Straße u. Haus Nr.:
E-Mail des gesetzlichen Vertreters:
Ich darf das Multiplikationstag-Logo nutzen
Ich erhalte mit der Rechnung auch die Zugangsdaten zu meinen internetgestützten Werkzeugen der Kommunikation mit anderen Professionellen und den Daten
zum Corporate Design (CD). Ich werde auf die endlich-leben.net MultiplikatorInnenListe gesetzt und zu den Telefonkonferenzen für MultiplikatorInnen eingeladen.
Mit meiner Unterschrift erkläre ich mich einverstanden damit, dass die
folgenden Daten veröffentlicht werden (auf endlich-leben.net-Website,
Flyern, öffentlichen Publikationen etc.):
• Name und Telefonkontakt
• Ausschreibungstext mit Definitionen und Preisgestaltung
• PLZ/Ort, Strasse des Multiplikationstags
• meine E-mail-Adresse, um den Kontakt zu Gruppenmitgliedern zu erhalten.
• wenn vorhanden, die Webseite meiner Organisation/ meines Geschäfts
Mit meiner Unterschrift erkenne ich alle 6 Punkte der AGBs plus die 4 Anlagen
des Multiplikator-Vertrags an.
Ich arbeite ehrenamtlich als MultiplikatorIn für das Endlich-Leben-Netzwerk
Ich beabsichtige auf Honorarbasis Motivationstage anzubieten und werde
darum 240.-¼ nach dem 1. Motivationstag als Jahresgebühr bezahlen.
Antrag auf Mitgliedschaft im endlich-leben.net e.V.
Mit sofortiger Wirkung beantrage ich eine Mitgliedschaft im endlich-leben.net e.V.
(Satzung siehe www.download.endlich-leben.net). Damit erhalte ich die Möglichkeit,
die Regelungen und Zusammenarbeit dieses Qualitätsnetzwerks mit zu gestalten.
Ich bin Mitglied einer ACK-Kirche:
hier rechtsverbindliche Unterschrift
Weil ich in keiner ACK-Kirche Mitglied bin, erkläre ich ausdrücklich, dass ich
bereit bin für die Zusammenarbeit mit anderen christlichen Gemeinden auf der
Basis der ACK (vgl. www.oekumene-ack.de).
Mit meiner Unterschrift erkläre ich mich damit einverstanden, dass meine
Angaben mit Hilfe elektronischer Datenverarbeitung bei Salesforce.com gespeichert
und bearbeitet werden. Meine persönliche Daten werden vertraulich und nur zu
Zwecken, die das Endlich-leben-Netzwerk betreffen, verwendet.
Ort, Datum, rechtsverbindliche Unterschrift (ggf. Stempel der
Ort, Datum, Endlich-Leben-Netzwerk Unterschrift
8. Vertragsdaten/Zahlungsformen
Wenn wir vom Büro aus die fällige Zertifizierungssumme sofort per Bankeinzug
erhalten, können wir uns Kosten und Arbeitszeit ersparen. Wir müssen keine
zusätzliche Mahnungen erstellen und verschicken. Sie brauchen nicht zur Bank
gehen, um die Lizenzgebühr zu überweisen. Die Lizenzierung wird sofort gültig
ohne Zeitverzögerung durch zu späte Überweisungen oder umständliche
Erinnerungsverfahren.
Es würde uns allen eine Menge Arbeit abnehmen, wenn Sie sich für diese Lösung
entscheiden könnten. Wenn einmal eine Fehlbuchung unsererseits geschehen sollte,
können Sie Ihre Bank beauftragen, die entsprechende Summe zurück zu ordern.
Hiermit ermächtige ich das Endlich-Leben-Netzwerk e.V. , meine Kontodaten zum
praktischen Einzugsverfahren zu nutzen.
Rechtsgültige Unterschrift des/der Kontoinhabers/in
Meine Bankdaten sind:
Vorname, Name des/der Kontoinhabers/in
Verein Endlich-Leben-Netzwerk
Satzung vom 05.11.2010
Das Endlich-Leben-Netzwerk arbeitet auf der theologischen und praktischen Basis
wie sie im Grundlagenbuch „Grundkurs Barmherzigkeit“ und dem Arbeitsbuch
„Endlich leben!“ mit den dort beschriebenen 12 Schritten und Werten in ihrer jeweils aktuellen Ausgabe ausführlich dokumentiert sind; dazu zählen die folgenden
• die Förderung der Gründung von Endlich-Leben-Gruppen;
• die Information über diese Endlich-Leben-Arbeitsformen nach innen (z.B. christlichen Gemeinden und Werke) und nach außen (Öffentlichkeitsarbeit z.B. in
Selbsthilfenetzwerken);
• die Kommunikation mit Organisationen, die Seelsorge und Therapie verantworten;
• die Integration von Endlich-Leben-Gruppen in Ortsgemeinden unterschiedlichster
Konfessionen;
• die Netzwerkkoordination.
(1) Der Verein führt den Namen „Endlich-Leben-Netzwerk“ und kann die – insbesondere für die Internetpräsenz erforderliche – Kurzbezeichnung „endlichleben.net“ führen. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und
führt danach den Zusatz „e.V.“.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Lemgo.
Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung von
1977 (§§ 51 ff. AO) in der jeweils gültigen Fassung.
(2) Zweck des Vereins ist die Förderung des Wohlfahrtswesens durch die
ideelle, materielle, tatsächliche bzw. aktive und finanzielle Unterstützung
bei der Entwicklung und Verwirklichung von Endlich-Leben-Gruppen. Diese
sind Selbsthilfegruppen zur Förderung der psychischen Gesundheit und der
Verbesserung der Beziehungsfähigkeit. Sie arbeiten nach einem 12-SchritteProgramm und werden durch geschulte LeiterInnen moderiert.
(1) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet
werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder
keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
(3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind,
(1) Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die die Ziele
des Vereins unterstützen. Jede juristische Person bennent einen stimmberechtigten
(2) Über Aufnahmen entscheidet die Mitgliederversammlung mit der einfachen
- durch Ausschluss aus dem Verein oder
Der Austritt bedarf der schriftlichen Erklärung oder der mündlichen Erklärung
direkt gegenüber 2 Mitgliedern des Vorstands. Er wird wirksam zum
Quartalsende.
Der Ausschluss aus dem Verein bedarf eines Beschlusses der Mitgliederversammlung mit der Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.
(4) Die natürlichen Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der
Mitgliederversammlung auf der Grundlage des in § 8 festgelegten Verfahrens.
Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der
in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder
Die juristischen Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe der gültigen Gebührenordnung. Diese wird von der Geschäftsführung im Benehmen mit dem
Vorstand festgesetzt.
(1) Zum Vorstand gehören
• der/die Vorsitzende,
• der/die stellvertretende Vorsitzende,
• der/die Kassenführer(in),
• der /die Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit und
• ein/eine BeisitzerIn.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der
anwesenden Mitglieder für die Dauer von jeweils zwei Jahren gewählt. Wiederwahl
ist zulässig. Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zur Wahl von Nachfolgern im Amt.
Die Mitglieder des Vorstandes können durch Beschluss der Mitgliederversammlung
mit der Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder ihres Amtes
enthoben werden.
(3) Der Vorstand kann eine Geschäftsstelle einrichten.
§ 7 – Aufgaben des Vorstands
(2) Zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein im Sinne von § 26 BGB
(3) Ehrenamtlich tätige Vorstandsmitglieder und sonstige Beauftragte haften für
Schäden, die Sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verschulden,
gegenüber dem Verein lediglich für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Sie werden,
soweit aus ihrer Tätigkeit für den Verein Schadensersatzsprüche Dritter gegen
sie selbst geltend gemacht werden, vom Verein freigestellt, falls sie weder
Vorsatz noch grobe Fahrlässigkeit zu vertreten haben.
(1) Die Mitgliederversammlung entscheidet über alle den Verein betreffenden
Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung.
(2) Über Satzungsänderungen entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer
Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.
§ 9 – Sitzungen und Beschlüsse
(1) Der Vorstand lädt die Mitglieder des Vereins mindestens einmal jährlich schriftlich und mit einer Frist von zwei Wochen zu einer Mitgliederversammlung ein.
(2) Auf schriftliches Begehren eines Drittels der Vereinsmitglieder muss der
Vorstand binnen sechs Wochen eine Mitgliederversammlung durchführen.
(3) Soweit nicht anders geregelt, fasst der Vorstand seine Beschlüsse mit einfacher
Stimmenmehrheit seiner Mitglieder. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die
Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Das Kriterium der Anwesenheit gilt auch
als erfüllt, wenn die Mitglieder des Vorstandes sich an unterschiedlichen Orten
befinden, aber mittels einer Konferenzschaltung gemeinsam kommunizieren
Soweit nicht anders geregelt, fasst die Mitgliederversammlung ihre Beschlüsse
mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Dies gilt sowohl für
ordentliche als auch für außerordentliche Mitgliederversammlungen.
(4) Ein Mitglied des Vorstandes oder des Vereins kann im Falle der Abwesenheit
dem Vorstand des Vereins sein Votum bis zu Sitzungsbeginn schriftlich mitteilen.
Dieses schriftlich eingereichte Votum zählt bei Abstimmungen, Wahlen und
anderen Entscheidungen als volle Stimme.
(5) Die Beurkundung der Beschlüsse der jeweiligen Organe erfolgt in einem
Protokoll, das von zwei Teilnehmern zu unterzeichnen ist. Die Protokolle werden
den Mitgliedern der jeweiligen Organe unverzüglich zugesandt.
§ 10 – Finanzen
(1) Der Verein finanziert sich durch
• Gebühren und
• Spenden.(2)
2) Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Bei
Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten
gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt
(3) Wer Tätigkeiten im Dienst des Vereins ausübt, kann hierfür durch entsprechenden
Vorstandsbeschluss eine angemessene Vergütung erhalten.
(1) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
Vermögen des Endlich-Leben-Netzwerk an die ev.-ref. Kirchengemeinde St. Pauli
Lemgo, welche das Vermögen bis zur Zuführung zu seelsorgerlichen Zwecken
ausschließlich und unmittelbar zu gemeinnützlichen Zwecken zu verwenden hat.
(2) Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine 3/4-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur
nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung
Der Vorstand 2011-2013
Jens Albrecht, 1. Vorsitzender
Nadine Synofzik, 2. Vorsitzende
Hans Marti, Beisitzender
Jochen Klaas, Kassenführer
Hendrik Heyden, Öffentlichkeitsreferent
Helge Seekamp, Geschäftsführer
Gero Herrendorff, Ehrenvorsitzender
Stand 12. November 2011
Multiplikator Vertrag
Zertifizierungsvertrag für MultiplikatorInnen Menschen, die für die Vision von Endlich-Leben-Gruppen brennen und sie anderen im Auftrag des Netzwerks kommunizieren wollen, arbeiten auf dieser Vertragsbasis zusammen. Die MultiplikatorInnen arbeiten im Kontext einer Gemeinde oder christlicher Organisation Unsere Endlich-Leben-Schulung ist Voraussetzung der Multiplikations-Tätigkeit Die MultiplikatorInnen sind Mitglied einer ACK-anerkannten Kirche