Source: https://www.vermessungen.de/news.html
Timestamp: 2019-01-18 12:19:16
Document Index: 179869604

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§558', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

News - Keßler Ingenieur Consult Vermessungs- und Ingenieurgesellschaft mbH in Leipzig
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BGH Urteil vom 31.05.2017 Az VIII ZR 181/16
Mieter muss eigene Angaben zur bestrittenen Größe der Mietwohnung liefern.
Wenn bei Rechtstreitigkeit zur Wohnungsgröße im Zusammenhang mit einer Mieterhöhung der Mieter die vom Vermieter vorgetragene Wohnfläche bezweifelt, hat der Mieter die Wohnfläche seiner Wohnung als Gegenvortrag zu vermessen.
Flächenabweichung einer Eigentumswohnung vom Kaufvertrag
Häufig wird im Kaufvertrag keine Toleranzgröße zur Wohnfläche vereinbart, sondern es wird auf „geringfügig“ abgestellt.
Lt. gängiger Rechtsprechung beträgt die zulässige Gesamtabweichung dann ca. 2 % der Wohnfläche.
Dies gilt sowohl für die Gesamtabweichung der Wohnfläche als auch für die Flächenabweichung für einzelne Räume.
Bei Mieterhöhungen gilt jetzt die tatsächliche Wohnfläche
BGH Urteil VIII ZR 266/14
Jede im Wohnraummietvertrag enthaltene, von der tatsächlichen Wohnungsgröße abweichende Wohnflächenangabe , und zwar auch bei Abweichungen von bis zu 10 %, ist für die Anwendung des §558 BGB und die nach dessen Maßstäben zu beurteilende Mieterhöhung ohne rechtliche Bedeutung.
Maßgeblich für den nach dieser Bestimmung vorzunehmenden Abgleich der begehrten Mieterhöhung mit der ortsüblichen Vergleichsmiete ist allein die tatsächliche Größe der vermieteten Wohnung.
Bei Mieterhöhungen gilt jetzt die tatsächliche Wohnfläche, egal welche Mietfläche vereinbart ist, und egal, wie hoch die prozentuale Abweichung ist!
Rechtsbeständige Wohnflächenermittlung duch unser Vermessungsbüro
Die 10-Prozent-Toleranzgrenze bei Wohnflächenabweichung ist gekippt - BGH korrigiert eigene Rechtsprechung (dmb). Der Bundesgerichtshof hat seine eigene Rechtsprechung korrigiert. Für Wohnflächenabweichungen gilt nicht mehr generell eine 10-prozentige Toleranzgrenze. Bei Mieterhöhungen gilt jetzt die tatsächliche Wohnfläche – egal, welche Wohnungsgröße im Mietvertrag vereinbart ist, und egal, wie hoch die prozentuale Abweichung ist“, kommentierte der Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, das heutige BGH-Urteil (BGH VIII ZR 266/14). „Die heutige Entscheidung des Bundesgerichtshofs kann aber nur der erste Schritt sein. Auch bei der Festsetzung der Miethöhe oder bei Betriebskostenabrechnungen gilt bisher die 10-Prozent-Wohnflächentoleranz. Hier besteht unveränderter Handlungsbedarf. Viel wichtiger ist die BGH-Entscheidung nach Auskunft des Deutschen Mieterbundes für die umgekehrten Fälle, dass die Wohnung tatsächlich kleiner ist, als im Mietvertrag angegeben. Siebenkotten: „Das sind die Fälle, in denen der Mieter für nicht existierende Flächen zahlt, in denen er dann noch Mieterhöhungen auf nicht vorhandene Wohnflächen akzeptieren muss und die falsche Wohnungsgröße die Höhe der Betriebskosten zu seinem Nachteil beeinflusst. Es wurde Zeit, dass der Bundesgerichtshof hier seine Rechtsprechung korrigierte. Bisher konnten Mieter erst bei Flächenabweichungen von mehr als 10 Prozent Rechte geltend machen. Diese ominöse Grenze ist jetzt zumindest bei Mieterhöhungen gefallen, sie darf auch nicht für Mietfestsetzungen und Betriebskostenabrechnungen gelten.“
Mietflächenermittlung (10% Toleranzgrenze bei Mieterhöhungen hat der Bundesgerichtshof gekippt)
"Messbarer“ Mietflächengewinn durch rechtssichere, normgerechte und Big Data zeitgemäße digitale Flächenerfassung Mit einer rechtssicheren Flächenerfassung nach den geltenden Normen und digitaler FM-gerechter Flächendarstellung spüren wir Flächenpotentiale auf. Eine der häufigsten Wertminderungen von Immobilien entsteht durch falsche Flächenangaben. Allgemein geht man davon aus, dass ca. 80% der Wohnflächenangaben fehlerhaft sind. Von zwei Millionen Mieterhöhungen im Jahr ist deshalb etwa ein Drittel unzulässig. Unser Büro ermittelt Ihnen kurzfristig die rechtssichere Mietfläche
BIM und Vermessung/ Mobile Scanverfahren Bachelorarbeit/Masterarbeit
Wir sind immer offen für innovative Ideen zu Abschlussarbeiten von Studenten und Studentinnen, die unsere Themengebiete betreffen und somit unsererseits eine optimale Betreuung ermöglichen.
Bei Interesse melden Sie bei Herrn Keßler per E-Mail oder auch telefonisch unter 0341-4907012
Gebäudeeinmessungen für das Liegenschaftskataster
Aufnahme von Gebäuden Auf Grund verstärkter Anfragen von Grundstückseigentümern zur Aufnahmepflicht von Gebäuden in das Liegenschaftskataster, erhalten Sie hierzu einige Informationen. Liegenschaftskataster und Grundbuch bilden zusammen den vollständigen Nachweis über das Grundstück. Der Nachweis der Gebäude ist deshalb für den Eigentümer ein Beitrag zur Rechtssicherheit am Grundeigentum. Das Sächsische Vermessungs- und Katastergesetz verpflichtet jeden Grundstückseigentümer sein neu errichtetes oder flächenmäßig verändertes Gebäude entsprechend den Anforderungen einer Katastervermessung, einmessen zu lassen. Eventuell vorliegende Vermessungen, die im Zuge der Planung oder der Bauvermessung vorgenommen wurden, entsprechen im Regelfall nicht den Anforderungen des Liegenschaftskatasters. In der amtlichen Liegenschaftskarte sind neben den Flurstücken mit Ihren Grenzen auch Gebäude nachzuweisen. Der Nachweis der Gebäude ist für die Nutzung des Liegenschaftskatasters als lückenloses Basisinformationssystem notwendig. Dieses Informationssystem ist zum einem für die Raumplanung und die Wirtschaft (z.B. Ver- und Entsorgung) als auch für den privaten Grundstücksverkehr bedeutungsvoll. Gern sind wir bereit, Ihnen zu weiteren Detailinformationen Auskunft zu erteilen.
Einsatz von Flugdrohnen als neue Innovation unseres Büros
luftgestützte Kartierung, luftgestützte Schadendokumentation, Thermographieaufnahmen, hochaufgelöste Luftbildkarten, georeferenzierte Bilder von UAS- Flügen, 2D- und 3D- Gelände- und Oberflächenmodelle, Volumenberechnung, Archäologische Aufnahmen, Indoor- Dokumentation, Unterstützung von Gutachten, Schadensdokumentation, Inspektion von Gebäuden und Industrieanlagen, Deponie-, Halden- und Grubenvermessungen, Dachflächenaufnahmen, Orthofotos (verzerrungsfreie und maßstabsgetreue Fotos), Gewässeraufnahmen, Baufortschrittsdokumentation, Bauüberwachung auf Einhaltung der Bautoleranzen, Langzeitdokumentation von Großbaustellen, Trassenplanungen
Bildaufnahmen für Versicherungen und Gerichtsgutachten, Golfplätze
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