Source: https://www.dtad.de/details/Gelegenheitsflugverkehr_56073_Koblenz-13230308_3
Timestamp: 2018-06-25 09:46:23
Document Index: 307259433

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 104', '§ 104', '§9', '§ 12', '§ 12', '§ 160', '§ 134', '§ 135', '§ 160']

Ausschreibung - Gelegenheitsflugverkehr in Koblenz (ID:13230308)
> DTAD-ID: 13230308
Miete Hubschrauber Heer (LUH HEER).
Zu Händen von: Angebotssammelstelle
Referat BAAINBw L2.3
Kontaktstelle(n): Referat BAAINBw L2.3
Gelegenheitsflugverkehr.
Für die Aus- und Weiterbildung von Piloten der Bundeswehr sollen jeweils bis zu vier zivile Hubschrauber vom Typ EC 135 parallel stundenweise angemietet werden.
Hiermit sollen die fliegerischen Fähigkeiten der Piloten nach Abschluss der Hubschrauberführergrundausbildung auf EC 135 erweitert werden, um den Übergang in die fliegerische Ausbildung auf den Waffensystemen TIGER und NH90 zu erleichtern.
Der Vermieter muss hierzu die Hubschrauber zeitlich befristet (stundenweise) jeweils im lufttüchtigen (entsprechend der Bestimmungen des Regelraumes EASA) und betriebsbereiten Zustand in Absprache mit dem Mieter auf dem Flugplatz Bückeburg bereitstellen. Die Hubschrauber können in einer Halle am Flugplatz Bückeburg abgestellt werden.
Ob und in welchem Umfang Instandhaltungsmaßnahmen in Bückeburg durchgeführt werden können, wird im Rahmen der Angebotsaufforderung bekanntgegeben.
Diese stundenweise Miete/Bereitstellung der Hubschrauber erfolgt über einen Zeitraum von 3 Jahren (2018 bis 2020) mit einem Bedarf von insgesamt 6500 Flugstunden, mit der folgenden geplanten jährlichen Aufteilung. Bezüglich der Jahresflugstunden können sich noch Verschiebungen ergeben:
2018 – 1700 FH
2019 – 3300 FH
2020 – 1500 FH
Es werden mindestens 50 % der pro Jahr vertraglich vereinbarten, bereitzustellenden Flugstunden vergütet – auch wenn weniger geflogen wird.
Bis zu 30 % (ca. 1950 FH in drei Jahren) der Flugstunden können hierbei für Nachtflüge genutzt werden.
Die Hubschrauber EC 135 müssen hierbei die folgenden wesentlichen Eigenschaften/Ausrüstung besitzen:
— Dual-Pilot IFR Zulassung,
— Außenlasthaken,
— Suchscheinwerfer,
— Baugleich (Gleiches Muster, gleiche Baureihe, gleiche Avionikausstattung) -> Ziel der Pilot soll ein identisches
Cockpit und identische Flugeigenschaften vorfinden. Ausnahme: siehe nächster Punkt,
— Mindestens einer der vier Hubschrauber muss für Flüge mit Nachtsichtbrillen zugelassen sein. Die endgültige
Festlegung über die Anzahl der Hubschrauber für Flüge mit Nachtsichtbrillen wird im Rahmen der Angebotsaufforderung bekanntgegeben.
Weitere Einzelheiten werden im Rahmen der Ausschreibung bekanntgegeben.
Internationale Hubschrauberausbildungszentrum Bückeburg.
NUTS-Code DE928
284298-2017
2017/S 138-284298
QL2CDHA101HA002-BAAINBW L2.3
Siehe zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle
Beginn 1.3.2018 Abschluss 27.11.2020
Kann bei Angebotsaufforderung den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Zusätzliche Vertragsbedingungen des Bundesministeriums der Verteidigung zur Verdingungsordnung für Leistungen – Teil B
(ZVB/BMVg)
— Interimsfassung der Nrn. 11.4 und 11.5
ansonsten: Kann bei Angebotsaufforderung den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift sowie Angabe eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon- und Faxnummer,
— Aktueller Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als ein Jahr gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge in IV. 3.4.) dieser Bekanntmachung,
— Unterschriebene Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender oder fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB (Formular BAAINBw-B-V 034),
— Unterschriebene Eigenerklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Bewerber/Bieter bei Aufträgen nach § 104 Abs. 3 GWB (Formular BAAINBw-B-V 031).
Formulare stehen zum Download unter www.baainbw.de/Vergabe/Unterlagen zur Angebotsabgabe bereit
Sofern der Bewerber sich zum Nachweis der Eignung auf Dritte bezieht, hat er für diese in seinem Teilnahmeantrag die in Ziff. III.2.1) in der Spalte „Unterauftragnehmer“ dieser Bekanntmachung genannten Angaben / Erklärungen / Nachweise vorzulegen.
Diese Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Unterlagen, die nicht in deutsch verfasst sind, ist eine Übersetzung beizufügen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Bezeichnung des Unterauftragnehmers mit Firma und Anschrift,
— Unterschriebene Eigenerklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Unterauftragnehmer bei Aufträgen nach § 104 Abs. 3 GWB (Formular BAAINBw-B-V 032).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Geschäftsbericht des Unternehmens der letzten 3 Geschäftsjahre,
— Aktuelle Bankerklärung mit Aussagen zum Zahlungsverhalten, zur Geschäftsverbindung / Kontoführung, zu den finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnissen und zur Kreditbeurteilung. Aktuell sind Bankerklärungen aus den letzten 6 Monaten gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge in IV.3.4) dieser Bekanntmachung,
— Erklärung über den Gesamtumsatz (netto) und den Umsatz für den durch den Auftragsgegenstand vorausgesetzten Tätigkeitsbereich der letzten 3 Geschäftsjahre. Die Angaben sind für jedes Geschäftsjahr zu trennen,
— Angabe von Konzernzugehörigkeiten,
— Angabe der Auftragnehmernummer der Bundeswehr, sofern das
Unternehmen bereits Auftragnehmer der Bundeswehr ist.
Sofern eine Bewerbung als Bewerbergemeinschaft (BewGe) erfolgen soll, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der BewGe unterzeichnete Erklärung einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische Haftung (vgl. Ziff. III.1.3) dieser Bekanntmachung) im Zuschlagsfall, die Namen sämtlicher Mitglieder der BewGe, ein bevollmächtigter Vertreter und die Absicht, sich im Fall der erfolgreichen Bewerberauswahl zur Bietergemeinschaft und im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt.
Die vorstehend genannten Erklärungen sind sowohl von dem Bewerber als auch allen Mitgliedern einer BewGe zu tätigen. Die Umsätze von Mitgliedern einer BewGe sind zu addieren. Sofern der Bewerber/die BewGe zur Erfüllung der Eignungsanforderungen auf Angaben/Daten von Dritten/Nachunternehmern/ konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, sind die obigen Angaben/Nachweise/Erklärungen auch für den Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen vorzulegen. Außerdem ist eine Erklärung des Dritten/Nachunternehmers/konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser/s bereit ist, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen (Verpflichtungserklärung).
Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter / Nachunternehmer / konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziff. III.2.2) dieser Bekanntmachung genannten Angaben / Erklärungen / Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem er sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur Verfügung (z. B. Verpflichtungserklärung) steht.
Ausländischen Bewerbern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber zu, Nachweise auf Verlangen, spätestens jedoch vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/Nachunternehmer/konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziff. III.2.3) dieser Bekanntmachung genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem er sich auf dessen Fähigkeiten beruft.
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur Verfügung (z. B. Verpflichtungserklärung) steht.
Ausländischen Bewerbern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber zu, Nachweise auf Verlangen vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
Zum Nachweis der Erfahrungen bezüglich der in Ziffer II.1.5 beschriebenen zu erbringenden Leistung ist nachzuweisen, dass in den letzten drei Jahren jährlich mindestens insgesamt 1000FH mit 3 Hubschraubern mit Turbinentriebwerk durch einen entsprechend lizensierten Betrieb (Regelraum EASA) bereitgestellt worden sind.
Darzustellen sind hierfür:
— Anzahl und Muster der Hubschrauber,
— Anzahl der jährlich bereitgestellten Flugstunden,
— Ort der Bereitstellung,
— eingesetztes Personal (Anzahl und Qualifikation),
— Benennung eines für den Einsatz der Hubschrauber verantwortlichen Ansprechpartners mit Name, Adresse, Telefonnummer.
Die Vergabestelle behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen zu verlangen.
— Nachweis, dass der für die Durchführung der Instandhaltung vorgesehene Betrieb eine Genehmigung als lnstandhaltungsbetrieb für Hubschrauber nach der Verordnung (EU) Nr. 1321/2014 der Kommission vom 26. November 2014 und deren Änderungen, Teil-145 (Maintenance Organisation Approval) oder eine vergleichbare zivile Genehmigung als lnstandhaltungsbetrieb besitzt, bspw. durch Vorlage der Genehmigung in Kopie,
— Nachweis, dass das Unternehmen nach der Verordnung (EU) Nr. 1321/2014 der Kommission vom 26. November 2014 (Teil-M) und deren Änderungen eine Genehmigung zur Führung der Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit (inkl. der Prüfung der Lufttüchtigkeit) für Hubschrauber besitzt,
— Nachweis für die Umsetzung eines Qualitätsmanagement-Systems (z. B. ISO 9001, EN 9100) für den Anteil des Betriebes, der die Leistungen für die Miete der Hubschrauber erbringt. (Instandhaltungsbetrieb, CAMO).
— Angabe des lizensierten Personals, das die Instandhaltungstätigkeiten tatsächlich durchführen wird, nach Art [Kategorien der Freigabeberechtigungen nach EASA] und Anzahl, mit Namen (falls die Namen schon bekannt sind),
— Beschreibung der Ausstattung des Betriebes, der die Instandhaltung der Hubschrauber tatsächlich durchführen wird (einschließlich Personalstärke, Qualifikation des Personals, Hallenkapazitäten, Anzahl an Docks, Werkstätten, Materiallager, Möglichkeiten zur fliegerischen Anlieferung und Abholung).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zum Nachweis der Erfahrungen bezüglich der in Ziffer II.1.5 beschriebenen zu erbringenden Leistung ist nachzuweisen, dass in den letzten 3 Jahren jährlich mindestens insgesamt 1000FH mit 3 Hubschraubern mit Turbinentriebwerk durch einen entsprechend lizensierten Betrieb (Regelraum EASA) bereitgestellt worden sind.
— Nachweis, dass das Unternehmen nach der Verordnung (EU) Nr. 1321/2014 der Kommission vom 26.11.2014 (Teil-M) und deren Änderungen eine Genehmigung zur Führung der Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit (inkl. der Prüfung der Lufttüchtigkeit) für Hubschrauber besitzt,
Das betroffene Personal des Auftragnehmers muss spätestens zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses über ein gültiges Ergebnis „Erweiterte Sicherheitsüberprüfung (§9) gemäß Sicherheitsüberprüfungsgesetz“ verfügen. Diese Sicherheitsüberprüfung muss mit dem Ergebnis „ohne Einschränkungen“ abgeschlossen worden sein.
Der Teilnahmeantrag mit allen seinen Anlagen ist doppelt (1 Original und 1 Kopie) in deutscher Sprache einzureichen. Die Übermittlung hat schriftlich in einem verschlossenen Behältnis/Umschlag ausschließlich an die in Abschnitt I.1 genannte Stelle zu erfolgen und ist unter expliziter Angabe des Aktenzeichens wie folgt zu kennzeichnen: „Nicht öffnen – EU Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren; Bearbeitungsnummer: Q/L2CD/HA101/HA002; Schlusstermin: 28.8.2017, 14:00 Uhr“ Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden.
Die Einreichung von Unterlagen in elektronischer Form (virengeprüfte und -freie Datenträger: CD, DVD) ist zulässig. Dies gilt jedoch nur für die Anteile des Teilnahmeantrages, die nicht unterzeichnet werden müssen. Die elektronischen Kopien sind in einem nicht-bearbeitbaren Format (z. B. geschützte, jedoch druckbare Dateien) bereitzustellen. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft, dass die Inhalte der elektronischen Kopien vollumfänglich und mit den eingereichten Originalen uneingeschränkt identisch sind.
Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich per E-Mail unter Angabe der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. II.1.1)) und des Aktenzeichens Q/L2CD/HA101/HA002 an die E-Mail-Adresse BAAINBwL2.3@bundeswehr.org zu erfolgen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis zum [Frist in Ziffer IV.3.4 minus 6 Kalendertage], an die genannte E-Mailadresse eingegangen sind. Mündliche oder verspätete Anfragen werden nicht beantwortet. Die Vergabestelle wird etwaige Informationen (auch die Formulare) und Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum Teilnahmewettbewerb sowie sonstige Klarstellungen, die das Vergabeverfahren betreffen,elektronisch (per E-Mail) an die Teilnehmer senden. Dazu ist unbedingt eine E-Mail-Adresse anzugeben.
Sollten neue Dienstleistungen notwendig werden, die Dienstleistungen wiederholen, die mit diesem Auftrag vergeben werden, behält sich der Auftraggeber bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen vor, diese im Verfahren nach § 12 Abs. 1 Nr. 3 lit. b) VSVgV zu vergeben. Soweit die Voraussetzungen einer Ausnahme gem. § 12 Abs. 1 Nr. 3 lit. b) Satz 3 VSVgV vorliegen, wird dieses über die gesamte Vertragslaufzeit angewand.
Nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen; vgl. § 160 Abs. 3 GWB.
§ 134 GWB – Informations- und Wartepflicht
§ 135 GWB – Unwirksamkeit
§ 160 GWB – Einleitung, Antrag
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder d...
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 17.07.2017