Source: http://www.unternehmen-kreativwirtschaft.de/gruendercoaching/faq/
Timestamp: 2017-06-23 13:57:01
Document Index: 389352085

Matched Legal Cases: ['§16', '§ 57', '§ 20', '§ 16', '§ 16', '§ 57', '§ 16', '§ 29', '§ 16', '§ 19']

FAQ - Unternehmen Kreativwirtschaft
FAQ	Übersicht
Wie sind die Fristen zur Einreichung?
Was beinhaltet der Abschlussbericht?
Kann der Zuschuss auch an den Berater abgetreten werden?
Muss ich, obwohl ich die Förderungszahlung abtrete eine Selbstbeteiligung nachweisen?
Alter (Datum der Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit, unabhängig vom Alter des Unternehmens)
Welches Datum ist für die Förderung des Gründercoaching das auschlaggebende, damit ich die Frist von 5 Jahren nach der Gründung einhalte?
Kann diese 5-Jahresfrist durch eine Gewerbeanmeldung erneuert werden?
Welches Datum ist für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit zur Einhaltung der Frist von einem Jahr entscheidend?
Welche Unterlagen muss ich zur Beantragung einreichen?
Kann die Förderung durch das BAFA mit dem Gründercoaching kombiniert werden?
Was bedeutet die Befreiung vom Bankgeheimnis auf dem Antrag?
Müssen die die eingereichten Kopien amtlich oder notariell beglaubigt sein?
Wie hoch ist das maximale Gesamthonorar (netto)?
Kann ich die Förderung zum Gründercoaching mehrfach beantragen?
Kann ein Gründer, der bereits die Höchstgrenze von 4000 Euro durch Gründung aus der Arbeitslosigkeit erhalten hat, noch eine Förderung im Gründercoaching (Höchstgrenze 6000€) erhalten?
Wie nimmt der Regionalpartner Einfluss auf die Auswahl des Beraters?
Können durch den Regionalpartner der KfW eigene Standards für die Qualität der Berater festgelegt werden?
Es können nur Berater eingesetzt werden, deren Geschäftszweck die entgeltliche Unternehmensberatung ist. Wie erfolgt dieser Nachweis?
Kann auch ein Beraterhonorar von höher als 800 Euro pro Tag vereinbart werden?
Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen, damit man Gründercoach wird?
Kann die Qualität der Berater durch die Regionalpartner der KfW geprüft werden?
Kann auch ein Team von Beratern eingesetzt werden?
Kann ich meinen Berater während des Coachings wechseln?
Gemäß Ziffer 3.3 heißt es, dass Unternehms- und Wirtschaftsberater nicht antragsberechtigt sind. Wie erfolgt hier die Abgrenzung zur anderen Beratern?
Bewilligungsbescheide nach Sozialgesetzbuch (SGB)
Welche Unterlagen muss ich vorlegen, damit ich eine Förderung bei Gründung aus der Arbeitslosigkeit erhalte?
Kann der Zuschuss aus dem Gründercoaching Deutschland rückwirkend gekürzt werden, wenn der Leistungsbescheid aufgehoben wird?
Werden auch Bescheide „unter Vorbehalt“ akzeptiert?
Welche Branchen sind von der Förderung ausgeschlossen?
Kann ich das Coaching bereits vor Vertragsunterzeichnung wahrnehmen, wenn eine Zusage der KfW vorliegt?
Wie ist die Coachingdauer?
Was sind die Inhalte des Coaching?
Wo liegt die Höchstgrenze von „De-minimis“ Beihilfen?
Warum ist eine „De-minimis“ Erklärung einzureichen?
Wem wird die „De-minimis“-Beihilfe zugerechnet?
Wann erhalte ich die „De-minimis“ Bescheinigung?
Eigenanteil, Übernahme aus SGB II-Mitteln
Kann der Eigenanteil des Gründers am Beraterhonorar auch aus SBG II-Mittelns stammen?
Kann ein Coaching auch von mehreren Antragsberechtigten gleichzeitig in Anspruch genommen werden?
Welche zeitlichen Bedingungen und Fristen gibt es für das Gründercoaching?
Welche Folgen hat eine Nichteinhaltung der Fristen?
Wie weise ich den Gründungszeitpunkt meines Unternehmens nach?
Wie verhält es sich bei Unternehmen, die zunächst im Nebenerwerb gegründet wurden? Wie ist hier die 5-Jahres-Frist einzuhalten?
Wie weise ich nach, dass ich einen Vollerwerb anstrebe?
Wann gilt das Kumulierungsverbot? Nur wenn ich neue Fördermaßnahmen für eine gleiche Maßnahme möchte?
Muss ich, wenn ich aus der Arbeitslosigkeit gründe zum Zeitpunkt der Gründung SGB II oder SGB III beziehen, damit meine Beratung gefördert wird?
Rechtfertigen alle Leistungen zur Eingliederung von Selbstständigen nach §16c SGB II die Antragsberechtigung bei Gründung aus der Arbeitslosigkeit?
Ist ein Mahnverfahren bei Nichteinhaltung von Fristen vorgesehen?
Wird die konzeptionelle Beratung zu Marketingmaßnahmen gefördert?
Werden auch Gründungen, die als Nebenerwerb gedacht sind gefördert?
Wer hat die Nebenkosten des Beraters zu bezahlen?
Wie weise ich nach, dass ich das Coaching nicht mit anderen Fördermaßnahmen bezahlt habe?
Welche Belege sind vom Regionalpartner bei der KfW als Originale oder beglaubigte Kopien einzureichen?
Phasing-Out-Regionen
Was bedeutet die Bezeichnung „Phasing-Out“ – Region?
Welche Positionen müssen auf der Beraterrechnung erfasst sein?
Welche Kosten an der Beratung muss der Gründer selbst übernehmen?
Wie weise ich die Zahlung der Selbstbeteiligung nach?
Was ist, wenn die ARGe den Eigenanteil übernommen hat?
Sind auch Seminare förderfähig?
Wo muss mein Unternehmenssitz sein?
Wer ist bei Streitigkeiten zwischen Unternehmer und Berater Ansprechpartner?
Ich möchte im Rahmen einer Gründung ein Unternehmen übernehmen. Reicht es aus lediglich Anteile am Unternehmen zu besitzen?
Kann die Umsatzsteuer der Beraterrechnung erstattet werden?
Wie weise ich nach, dass mein Unternehmen nicht „wirtschaftlichen Schwierigkeiten“ ist?
Benötige ich zum Zeitpunkt der Antragstellung ein schriftliches Konzept meines Unternehmens?
Ist auch die Verkehrsbranche förderfähig?
Kann ich als Antragssteller der bereits eine Förderung im Rahmen des KfW-Gründercoaching oder ESF-BA-Coaching erhalten hat, erneut eine Förderung im Rahmen des Gründercoaching Deutschland erhalten?
Für wen gilt die Vorsteuerabzugsberechtigung?
Wie werden Zielgebiete unterschieden?
Nach welchen Kriterien wird die Zuschusshöhe gewählt?
Die Abrechnungsunterlagen müssen spätestens 12 Monate nach dem Beginn des Coachings (Austellungsdatum) eingereicht werden. Entscheidend ist dabei das Posteingangsdatum.
Kontoauszug des Existenzgründers
Online Kontoauszug oder
Originalkontoauszug oder
Kontoauszugskopie mit einem Bestätigungsvermerk der Bank
Anmerkung: Bareinzahlungen und Abbuchungen per Lastschrift werden nicht angenommen.
Abschlussbericht mit Unterschriften des Unternehmers und des Beraters
Gegebenenfalls die Abtretungserklärung
Gegebenenfalls die originale Bescheinigung der Nicht-Vorsteuerabzugsberechtigung
Grundsätzlich jedoch müssen alle abrechnungsrelevanten Dokumente als Originale oder bestätigte Kopien abgegeben werden.
In dem Abschlussbericht stehen die vertraglichen vereinbarten Inhalte und das letztendliche Ergebnis der Gründerberatung.
Ja, das ist möglich, wenn der Rechnungsbetrag noch nicht gezahlt wurde. Dazu ist eine Abtretungserklärung, die formlos bei der KfW eingereicht wird, erforderlich. Sie enthält die Unterschriften des Unternehmers und des Coaches und zusätzlich die Kontoverbindung des Beraters.
Ja, trotz Abtretung muss der Unternehmer die Selbstbeteiligung nachweisen. Hinzu kommt der Nachweis, dass eventuelle Fahrt- oder Nebenkosten und die Mehrwertsteuer an den Berater überwiesen wurden. Sollte der Coach auf Grund der Kleinunternehmerbesteuerung die Mehrwertsteuer nicht ausweisen entfällt die Zahlung und dementsprechend der Nachweis.
Das Datum der Antragstellung ist entscheidend.
Nein, das ist nicht generell nicht möglich. Die Gewerbeanmeldung entspricht keiner Neugründung.
Sollte allerdings zwischenzeitlich eine andere Tätigkeit im Angestelltenverhältnis ausgeübt worden sein oder war der Antragssteller in der Zwischenzeit arbeitslos und das Gewerbe war abgemeldet, so handelt es sich bei der Gewerbeanmeldung um eine Neugründung und es kann eine neue Förderung beantragt werden.
Ausschlaggebend ist das Gründungsdatum auf dem Bewilligungsbescheid. Sollte diese Bescheinigung nicht vorliegen ist ein anderer Nachweis zu erbringen.
Grundsätzlich sind dies Existenzgründer in den ersten 5 Jahren (bei Arbeitslosen 1 Jahr) nach der Aufnahme der selbstständigen Arbeit. Außerdem muss der Unternehmer mindestens 10% am Gesellschafterkapital halten und eine Geschäftsführungsbefugnis besitzen, damit bei Übernahmen oder tätigen Beteiligungen seine unternehmerische Entscheidungsfreiheit gegeben ist.
Folgende Unterlagen werden von KfW benötigt:
Der formelle Antrag mit Originalunterschriften
Erklärung zu bereits erhaltenen „De-minimis“ Beihilfen seitens des Antragsstellers mit Originalunterschrift
Die Checkliste „Formale Fördervoraussetzung“ als Original
Für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit: Bewilligungsbescheide über Leistungen nach SGB II bzw. III
Die Förderungen kann zusätzlich in Anspruch genommen werden, wenn die Zielsetzung dieser Förderung klar von anderen Förderungen abgegrenzt ist. Die BAFA Gründung ist für Unternehmen im ersten Jahr nach der Gründung allerdings nicht mehr möglich.
Diese Erklärung bezieht sich ausschließlich auf mit dem Coaching im Zusammenhang stehenden Daten, Hausbankbeziehungen sind hiervon ausgeschlossen. Eine fehlende Unterschrift führt hier zu einer Rücksendung des Antrags.
Nein, ein Stempel und eine Unterschrift durch den Regionalpartner, die vermerken, dass das Dokument dem Original entspricht, sind ausreichend. Dies kann zum Beispiel durch den Vermerk „Original hat vorgelegen“ erfolgen oder ähnliche Belege erfolgen.
Gründercoaching: 6000 Euro
Gründercoaching aus der Arbeitslosigkeit: 4000 Euro
Sollte das Honorar über dieser Höchstgrenze liegen ist das Gesamte Vorhaben nicht förderfähig.
Mehrere Anträge sind möglich, allerdings kann in dabei insgesamt nur die maximale Bemessungsgrundlage von 6000 Euro bzw. 4000 Euro ausgeschöpft werden.
Ja, aber maximale Bemessungsgrundlage liegt bei 2000 Euro, da die bereits erhaltene Förderung voll angerechnet werden muss.
Grundsätzlich entscheidet der Unternehmer selbstständig durch Recherche im Internet mit welchem Berater er zusammenarbeiten möchte. Es können im Rahmen des Gründercoaching jedoch nur die in der Beraterbörse der KfW gelisteten Berater gewählt werden.
Der Unternehmer kann jeden Berater aus der Beraterbörse wählen. Möglich sind jedoch Empfehlungen gegenüber Gründern, welche Berater im Sinne der bestmöglichen Auswahl besonders geeignet erscheinen. Die Wettbewerbsneutralität ist dabei oberstes Gebot.
Eine Selbsterklärung seitens des Beraters ist ausreichend. Entscheidend ist, dass 50% seiner Tätigkeit auf die entgeltliche Unternehmensberatung entfällt.
Ja, das ist möglich. Die maximale Förderung bezieht sich jedoch auf 800€. Die Differenz darüber hinaus muss als Eigenleistung bezahlt werden.
Anders verhält es sich bei dem gesamten Honorar. Ein höher vereinbartes Beraterhonorar als 6000 Euro bzw. 4000 Euro mach eine Förderung unmöglich.
Damit man als Gründercoach in die Beraterbörse eingetragen wird ist folgende Voraussetzungen zu erfüllen:
Vollständig ausgefüllter Datensatz
Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung als Unternehmensberater
Mindestens 3 Referenzangaben in der Existenzgründungsberatung
Die Referenzen werden von der KfW geprüft und die vom Gründercoach anerkannten Regelungen überwacht.
Durch die Einsicht in die Abschlussberichte macht sich der Regionalpartner ein Bild vom Berater.
Ja, das ist möglich. Der Vertrag wird dann mit dem Hauptberater abgeschlossen, über den auch die Abrechnung erfolgt. Es ist außerdem darauf zu achten, dass zusätzliche Berater auch bei der KfW gelistet sind, die Beiträge der jeweiligen Berater explizit festgelegt sind und die maximale Bemessungsgrundlage von 6000 Euro bzw. 4000 Euro nicht überschritten wird.
Mit entsprechender Begründung kann ein Beraterwechsel erfolgen. Es darf allerdings auch hier das maximale Beraterhonorar von 6000 Euro bzw. 4000 Euro nicht überschritten werden.
Berater die ihre Leistungen vorwiegend (d.h. mehr als 50%) auf Beratungen in wirtschaftlichen, finanziellen oder organisatorischen Fragen beziehen können keinen Antrag auf Förderung stellen. Ist der Inhalt der Beratungen ein anderer, können diese Berater auch ein Gründercoaching beantragen.
Es genügt einen der Bescheide im Original oder als beglaubigte Kopie vorzulegen:
Bescheid über Gründungszuschuss nach § 57 SGB II
Bescheid über Regelleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach § 20 SGB II
Bescheid über Einstiegsgeld nach § 16b SGB II
Bescheid Leistungen zur Eingliederung von Selbstständigen nach § 16c SGB II
Nein. Wenn ein gültiger Bescheid zum Antragszeitpunkt vorgelegen hat, bleibt die Förderung bestehen.
Ja, auch ein vorläufiger Bescheid wird akzeptiert, wenn zum Zeitpunkt der Antragstellung gültig ist. Es müssen aber alle endgültigen Bewilligungsbescheide im Original oder als beglaubigte Kopie nachgereicht werden. Änderungen in der Leistungshöhe haben keine Auswirkungen.
Das Coaching kann nach der schriftlichen Zusage durch die KfW beginnen. Möglich ist jedoch, dass die KfW bei der späteren Vertragsprüfung feststellt, dass im Vertrag vereinbarte Leistungen nicht erstattungsfähig sind. Somit trägt der Antragssteller bis zur endgültigen Vertragsprüfung das Risiko, dass Leistungen nicht erstattet werden können.
Vor der Zusage der KfW kann mit dem Coaching allerdings nicht begonnen werden. Sollte das Coaching vorher beginnen, ist das gesamte Vorhaben nicht förderfähig.
Insgesamt 12 Monate inklusive Einreichung der Abschlussunterlagen über den Regionalpartner bei der KfW.
Im Mittelpunkt steht die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch wirtschaftliche, finanzielle und organisatorische Maßnahmen.
Die „De-minimis“ Beihilfen werden insgesamt bis zu 200.000 Euro bzw. 100.000 Euro bei Unternehmen des gewerblichen Straßengütertransports subventioniert. Sie sind zeitlich auf das laufende und die zurückliegenden zwei Jahre begrenzt.
In dieser Erklärung wird der KfW mitgeteilt, welche „De-minimis“ Beihilfen er innerhalb des laufenden und der vergangenen 2 Jahre erhalten hat. Ziel ist es, die Einhaltung des „De-minimis“ Höchstbetrages sicherzustellen.
Grundsätzlich dem Unternehmen, bei einer personenbezogenen Förderung. Hat ein Antragssteller mehrere Unternehmen, so werden die Beihilfen den jeweiligen Unternehmen zugeordnet.
Diese Bescheinigung erstellt die KfW zum Abschluss des Coachings.
Bisher gab es Einzelfällen in welcher der Eigenanteil aus SGB II-Mitteln übernommen wurde, in aktueller Rechtlage ist diese Übernahme jedoch nicht zulässig, was bedeutet, dass der Eigenanteil selbst übernommen werden muss.
Nein. Das Gründercoaching ist als Einzelcoaching durchzuführen.
Bis 1 Jahr nach Gründung
Abschluss Coachingvertrag
Nach Zusage der KfW
Nach Zusage der KfW und innerhalb eines Jahres nach Gründung
Einreichung Coachingvertrag beim Regionalpartner der KfW
Bis 8 Woche nach Zusage*
Bis 8 Wochen nach Zusage*
Einreichung Abschlussunterlagen bei Regionalpartner der KfW
Bis 1 Jahr nach Zusage*
* laut Posteingangsvermerk
Die Einhaltung der Fristen ist die Voraussetzung um Fördermaßnahmen zu erhalten. Werden diese Fristen nicht eingehalten kann die KfW die Zahlung der Fördermittel verweigern. Es gibt seitens der KfW auch kein Erinnerungsverfahren.
Entscheidend ist hierbei das Datum der Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit durch den Gründer. Der Gründungszeitpunkt ist durch die Gewerbeanmeldung bzw. durch Anmeldung beim Finanzamt durch den Antragsteller nachzuweisen. Es dabei belanglos, ob in der Folgezeit ein Rechtsformwechsel o.ä. stattgefunden hat.
Bei Gründung aus der Arbeitslosigkeit wird das Gründungsdatum auf dem Bewilligungsbescheid akzeptiert.
In solch einem Fall ist das Datum ausschlaggebend, an dem der Nebenerwerb zum Vollerwerb ausgerichtet wurde. Es ist dabei unbedeutend, wie lange der Nebenerwerb vorher andauerte.
Bei neu gegründeten Unternehmen kann dies anhand das Businessplans deutlich gemacht werden.
In der Regel sollte ein solches Unternehmen dem Unternehmer nach einer Anlaufphase von maximal 4 Jahren genügend Erträge zur Sicherung seines Lebensunterhaltes einbringen. Der Nachweis erfolgt hier mit Hilfe einer aktuellen betriebswirtschaftlichen Auswertung.
Bemessungsgrundlage: 6000 Euro
Maximal förderfähiges Tageshonorar: 800 Euro
Zuschuss Zielgebiet 1: 75%
Zuschuss Zielgebiet 2: 50%
Gründungen aus der Arbeitslosigkeit:
Bemessungsgrenze: 4000 Euro
Zuschuss Zielgebiet 1 und 2: 90%
Das Kumulierungsverbot richtet sich an alle Coachingmaßnahmen mit gleichem Inhalt, die mit anderen öffentlichen Zuschüssen finanziert werden. Eine Förderung in der Vor- und Nachgründungsphase kann jedoch grundsätzlich kumuliert werden.
Ausschlaggebend ist, dass der Gründer im ersten Jahre nach der Gründung Leistungen zur Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit erhält oder erhalten hat. Der Antrag kann somit auch erst nach dem Ablauf des eigentlichen Leistungszeitraums erfolgen.
Ja. Es können weitere Leistungen erbracht werden, um die Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit zu ermöglichen.
Werden Fristen für Zuschusszahlungen überschritten gibt es kein Mahnverfahren. Der Unternehmen ist eigenverantwortlich.
Ja. Die Erarbeitung solcher Marketingkonzepte ist förderfähig. Dazu gehört allerdings nicht die Produktion von Werbematerialien beispielsweise.
Ja. Hierbei muss allerdings dokumentiert werden, dass das Unternehmen mittelfristig (d.h. 4 Jahre) zum Vollerwerb ausgerichtet werden soll. Dies gilt nicht für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit.
Die Nebenkosten der Beratung, wie zum Beispiel Fahrtkosten des Beraters fallen unter die Selbstbeteiligung des Gründers und müssen auf der Beraterrechnung explizit erfasst werden.
Dazu ist die Erklärung aus dem Antrag abzugeben. Die KfW prüft dann, ob der Antragssteller bereits andere Zuschüsse beantragt hat.
Antrag auf das Gründercoaching
Beihilfe-Erklärung
Checkliste „Fördervoraussetzungen“
Kontoauszug des Existenzgründers als Zahlungsnachweis der Selbstbeteiligung an der Beratung
Ggf. die Bescheinigung über die Nicht-Vorsteuerabzugsberechtigung
Für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit: Bewilligungsbescheide für Leistungen nach § 57 SGB III bzw. §§ 16b, 16c oder 20 SGB II bzw. § 29 bzw. § 16 Abs. 2 S.1 SGB II
Durch die EU-Osterweiterung ist das durchschnittliche BIP der EU stark gesunken, da die neuen Mitgliedsstaaten nahezu ausnahmslos unter 75% des durchschnittlichen BIP pro Kopf der alten Mitgliedsstaaten lag. Durch diese Verschiebung des durchschnittlichen BIP lagen nun einige Regionen, dir vor der EU-Osterweiterung unter der 75 %-Schwelle lagen nun darüber. Dieser statistische Effekt wird als Phasing-Out Effekt bezeichnet. Diese betroffenen Regionen sind sogenannte Phasing-Out Regionen und erhalten eine Übergangsunterstützung. In Deutschland gehören zu diesen Regionen Brandenburg-Südwest, Lüneburg, Leipzig und Halle.
Die Zahl der Tagewerke
Die Höhe des Honorarsatzes
Das Gesamthonorar
Die Beraterrechnung muss als Original oder als beglaubigte Kopie bei der Abrechnung eingereicht werden.
Je nach Höhe der Förderung muss der Gründer den Eigenanteil der Beratung in Höhe von 10%, 25% oder 50% übernehmen. Hinzu kommen Fahrtkosten des Beraters, sonstige Nebenkosten und die Mehrwertsteuer des Rechnungsbetrages.
Durch den originalen Kontoauszug oder eine beglaubigte Kopie oder per Online-Banking Nachweis. Eine Abbuchung per Lastschrift wird nicht akzeptiert.
In diesem Fall kann der Bescheid als Original oder beglaubigte Kopie mit der Abrechnung eingereicht werden. Dies gilt allerdings nur für den Eigenanteil am Beraterhonorar und nicht für die Mehrwertsteuer oder sonstige Nebenkosten.
Nein. Seminare sind nicht förderfähig.
Streitigkeiten zwischen den beiden Vertragspartnern müssen zwischen diesen beiden geregelt werden. Ansprechpartner für den Gründer ist jedoch grundsätzlich der Regionalpartner. Beziehen sich die Streitigkeiten auf das Programm Gründercoaching Deutschland wird empfohlen sich mit der KfW in Verbindung zu setzen.
Ja, Anteile von mindestens 10% am Gesellschafterkapital sind ausreichend, wenn der Gründer zum Geschäftsführer wird.
Der Zeitraum der selbstständigen Tätigkeit beginnt, wenn die Anteile und die Geschäftsführungsfunktion übertragen sind.
In Ausnahmefällen ist das Unternehmen nicht vorsteuerabzugsfähig. Dies trifft beispielsweise auf Freiberufler und Kleinunternehmer nach § 19 UStG zu. In diesem Fall ist auch die Umsatzsteuer förderfähig. Die maximale Förderhöhe ändert sich dadurch nicht.
Der Gründer erklärt auf dem Antragsformular, dass sein Unternehmen nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist. Richtliniengemäß werden keine Unternehmen gefördert die in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind.
Ein Unternehmen in den ersten drei Jahren nach der Gründung ist dabei definitionsgemäß nicht in Schwierigkeiten. Werden jedoch die innerstaatlichen Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens erfüllt, liegt dieser Fall auch vor, wenn das Unternehmen jünger als drei Jahre ist.
Ein solches Konzept hat nicht zwingend vorzuliegen. Allerdings ist zur Antragstellung glaubhaft zu machen, dass der Gründer einen Coachingbedarf hat.
Ja, auch das Verkehrsgewerbe kann gefördert werden. Hier gilt allerdings ein reduzierter „De-minimis“-Höchstbetrag von 100.000 Euro.
Für Freiberufler und für Kleinunternehmer. Kleinunternehmer sind Unternehmer:
Die in Deutschland ansässig sind
Deren maßgeblicher Gesamtumsatz 17.500 Euro im letzten Jahr nicht überschritten hat
Deren Gesamtumsatz im aktuellen Jahr 50.000 Euro nicht überschreiten wird
Neue Bundesländer stellen das Zielgebiet 1 und die alten einschließlich Berlin das Zielgebiet 2 dar.
Die Höhe des Zuschusses hängt einzig und allein vom Unternehmensstandort ab. Im Zielgebiet 1 und in Phasing-Out Regionen erhält der Gründer maximal 75%, in Zielgebiet 2 maximal 50% Zuschuss auf das förderfähige Tageshonorar. Gründungen aus der Arbeitslosigkeit werden bundesweit mit 90% gefördert.