Source: https://www.mkstiftung.de/ueber-uns/satzung-und-berichte/
Timestamp: 2018-01-19 01:12:00
Document Index: 163805859

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 51', '§ 58', '§ 5', '§ 103', '§ 10', '§ 30', '§ 12', '§ 13', '§ 12']

Satzung und Berichte – mebus körmann stiftung
Über uns | Satzung und Berichte
Die Stifter, Frau Isolde Mebus und Herr Karl Heinz Mebus, haben ihren Enkel Erik Körmann als nicht sprechenden Autisten heranwachsen sehen. Erik besuchte einen integrativen Kindergarten und integrative Schulen und wurde dabei von Zivildienstleistenden und später von einem Team von Kommunikationsassistenten begleitet. Dieser integrative Weg hat es ihm ermöglicht, den Besuch der gymnasialen Oberstufe mit dem Fachabitur abzuschließen.
Die Stifter sind zutiefst davon überzeugt, dass diese Entwicklung nur möglich war, weil ihr Enkel individuelle Förderung und Unterstützung durch seine Familie, Therapeuten, sein Betreuerteam, Lehrer und Mitschüler erfahren hat und neue integrative Wege beschritten wurden.
Die Stifter wollen diese wertvollen Erfahrungen an andere Menschen mit Behinderung weitergeben. Sie setzen sich dafür ein, dass Eriks Erfahrungen anderen helfen können und ihnen Mut machen. Sie möchten erreichen, dass Erik und andere Menschen mit Behinderung selbst bestimmt leben können. Sie möchten ein Netzwerk für Menschen mit Hilfebedarf schaffen. Integration von Menschen mit Behinderung soll in allen Lebensbereichen möglich und selbstverständlich sein.
Die Stifter haben mit dieser Stiftung auch einen Arbeitsplatz für ihren Enkel geschaffen. Dieser Arbeitsplatz soll andere Arbeitgeber anregen, sich auf die Erfahrung der Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung einzulassen. Die Stiftung soll dazu beitragen, dass diese Menschen in die Gesellschaft eingebunden sind.
Die Arbeit der Vorjahre konnten wir auch im Jahr 2016 mit großem Erfolg weiterführen.
Ein Schwerpunkt liegt weiterhin in den Angeboten für Informationsveranstaltungen und Fortbildungen zum Thema Autismus in Schulen und Kindergärten, die von zwei Autismus-Therapeutinnen und einer Pädagogin durchgeführt werden. Erik Körmann unterstützt als nichtsprechender Autist das Team, indem er seine Texte beisteuert, die er mit Hilfe der „Gestützten Kommunikation“ (FC) schreibt. Während der Infoveranstaltungen antwortet er direkt über Laptop auf Fragen der Schüler und Lehrer. Dieses authentische und direkte Feedback von Erik Körmann macht die Veranstaltung besonders und erfolgreich.
Neben der Aufklärungsarbeit ist auch das Einzelcoaching ein wichtiger Bestandteil der Stiftungsarbeit. Es dient dazu, Menschen mit ASS durch gezielte Beratung und Unterstützung zu begleiten, wenn andere Netzwerke nicht greifen.
Hierzu gehört auch das Initiieren von Gruppentreffen mit dem Ziel, Menschen mit ASS, die sich oft isoliert fühlen, zu verbinden.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Freizeitgestaltung für einen festen Teilnehmerkreis, der sich inzwischen zu einem Freundeskreis entwickelt hat. Hier gab es verschiedene Aktivitäten.
Infoveranstaltungen, Beratungsangebot
Infoveranstaltungen in Schulen:
Förderschule Köln
Realschule Bonn
2 Elternabende für das Jugendamt Meckenheim
Lehrerfortbildung ASS in der Stiftung Gute Hand
Vortrag „Wie tickst Du – die andere Wahrnehmung“ in der Buchhandlung Meckenheim
7 Fortbildungen zum Thema ASS in verschiedenen Kindertagesstätten in Bonn
Vortrag ASS zum Jubiläum des Sozialpädagogischen Zentrums St. Augustin
Begleitende Tätigkeiten:
Regelmäßige Überarbeitung und Anpassung des Konzepts Infoveranstaltungen für Klassen
Hospitationen und Krisenintervention in Schulen
Unterstützung und Beratung der Lehrer
Beratung zum Einsatz von Kommunikationshilfen
Erstellung von Informationsfilmen zum Thema „Inklusion“
Unterstützung bei Terminen mit Jugendämtern zur Bewilligung von Schulbegleitern
Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Schulen bei anstehendem Schulwechsel
Austausch mit Therapeuten
Beratung, Begleitung und Unterstützung bei der Berufswahl und der Ausbildungsförderung
Unterstützung bei individuellen Therapien
Unterstützung bei Wohnungssuche, Lösungssuche bei Wohnproblematik
Austausch mit Behindertenbeauftragten
In diesem Jahr haben die Mitarbeiter 53 Einzelfälle betreut.
Eigene Projekte zum Thema Freizeit und Kunst
Stammtische, Workshops
Seit dem Frühjahr 2015 findet in regelmäßigen Abständen ein inklusiver Stammtisch statt, bei dem gekocht, gespielt und musiziert wird. Ein Freundeskreis von 5 jungen Männern trifft sich dort regelmäßig. Ein Mitarbeiter der Stiftung leitet die Gruppe und organisiert und begleitet verschiedene Aktivitäten.
In den Sommermonaten haben sich die Teilnehmer des Kreativworkshops regelmäßig getroffen. Folgende Themen wurden bearbeitet:
Collagen, Zeichnung und Malerei
Figuren- und Farbexperimente
Im Juli 2016 haben drei Teilnehmer dieses Workshops an der Ausstellung „Leichlingen Kreativ“ im Bürgerhaus der Stadt Leichlingen teilgenommen. Dies wurde von einer Mitarbeiterin der Stiftung mit vorbereitet und begleitet.
Ein besonderer Gesprächskreis „Kommunikation Miteinander….“ wurde im Jahr 2016 ins Leben gerufen. Hier treffen sich junge Menschen, die im Autismus-Spektrum sind, in regelmäßigen Abständen zusammen mit Eltern, Interessierten und Fachleuten zum Erfahrungsaustausch. Eine Mitarbeiterin der Stiftung begleitet diese Treffen. Organisation und Themenwahl obliegt den Teilnehmern, was für sie eine große und besondere Herausforderung ist.
Dieser Gesprächskreis steht weiteren Interessenten offen.
Ab dem Jahr 2015 hat die Stiftung die gesamte Verantwortung für das inklusive Theaterprojekt des Theaters Mittendrin übernommen. Schauspieler mit und ohne Behinderung entwickeln gemeinsam ein Stück, in dem sich jeder nach seinen Fähigkeiten einbringt. Es gab drei Aufführungen des Theaterstückes „all inclusive Kreuzfahrt ins Glück“ im November 2016, zwei im Kinder- und Jugendzentrum Leichlingen und eine im Kulturausbesserungswerk in Leverkusen-Opladen. Alle Aufführungen waren sehr gut besucht, das Projekt war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. Das Projekt wird unterstützt durch die Stadt Leichlingen und von der Kämpgen Stiftung, der Leichlingen Stiftung der Kreissparkasse Köln, der Bürgerstiftung Leichlingen, dem Eine Welt Laden der evangelischen Kirchengemeinde Leichlingen und dem Verein „mittendrin“ in Leichlingen. Das Theater „Mittendrin“ gehört zum kulturellen Bestandteil der Stadt Leichlingen. Das Theaterprojekt soll fortgesetzt werden.
Projekt Offene Schule Köln
Das Sozialkompetenztraining (Social Scills Training) für Schüler mit herausforderndem Verhalten begann im August 2015 und wurde im Sommer 2016 beendet. Eine Mitarbeiterin der Stiftung hat für dieses Training das Konzept entwickelt und den Kostenplan erstellt. Auch dieses Projekt wurde von der Kämpgen Stiftung gefördert. Das Training fand einmal wöchentlich gemeinsam mit einem Lehrer der OSK statt. Zusätzlich wurden Elternabende angeboten.
Zukunftsinitiative Leichlingen
Die Zukunftsinitiative „miteinander Brücken bauen“ der Stadt Leichlingen wurde leider aus Kostengründen eingestellt. Im Jahr 2017 soll dieses Projekt wieder aufleben, es wird den Namen „Leichlinger Quartierstreff“ haben und soll örtliche Vereine und Initiativen miteinander verknüpfen. Die mebus körmann stiftung wird wieder teilnehmen und die Belange von Menschen mit Behinderung einbringen.
Netzwerk Autismus Bonn
Die Mitarbeiterinnen der Stiftung nehmen an den Besprechungsterminen des Netzwerks Autismus in Bonn teil und haben an der Entwicklung eines Leitfadens mitgearbeitet. Sie haben diverse Artikel verfasst, einen Kontakt zu Autismus OWL in Bielefeld hergestellt und die Kosten für Graphik und Druck für das Netzwerk ermittelt. Der Leitfaden wird in 2017 fertiggestellt werden und in Druck gehen.
Weitere Projekte/Networking
Teilnahme an einer Jubiläumsveranstaltung des atz Hilden im Landtag Düsseldorf
Vortrag zum Thema „Kunst als Ausdrucksform. Gestütztes Malen bei Menschen mit ASS“ in der Johannesschule Bonn
Networking mit
Autismus Fachberatungen in Leverkusen, Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis
Markus Wolf in Bonn – Programme zur Struktur, Organisation und Förderung
SPZ St. Augustin – Austausch mit Autismus AG
Praxen für Familien- und Jugendtherapie in Bonn und Rheinbach
Autismus-Therapiezentrum Köln
Uni Bonn – Unterstützung von Studenten mit ASS
Landesverband Autismus zum Thema Datensicherheit
IKAB Bildungswerk e.V. Bonn – Referenteneinsatz im IJGD Seminar zum Thema ASS
Vorstellung der Stiftungsarbeit im Kinderneurologischen Zentrum Bonn
Mit folgenden Partner haben wir intensiv und erfolgreich zusammen gearbeitet:
Autismus Landesverband NRW
Autismus – Netzwerk Bonn
Autismus Fachberatung Rheinisch Bergischer Kreis
Praxis für Autismus Therapie Bonn
Leben mit Autismus Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V.
Regelmäßige Überarbeitung und Anpassung der Konzepte der Infoveranstaltungen
Kooperationspartner therapeutische Einrichtungen → Auffangen, Beratung und Begleitung von Familien, die keine Therapiemöglichkeiten erhalten
integrative Freizeitprojekte
verstärkte Aufklärung und Fortbildung für Lehrer und Erzieher zur Unterstützung der inklusiven Arbeit
Leichlingen, den 13. Juni 2017
Die Arbeit der Vorjahre konnten wir auch im Jahr 2015 mit großem Erfolg weiterführen.
Ein Schwerpunkt liegt weiterhin in den Angeboten für Informationsveranstaltungen und Fortbildungen zum Thema Autismus in Schulen, die von zwei Autismus-Therapeutinnen und einer Pädagogin durchgeführt werden. Erik Körmann unterstützt als nichtsprechender Autist das Team, indem er seine Texte beisteuert, die er mit Hilfe der „Gestützten Kommunikation“ (FC) schreibt. Während der Infoveranstaltungen antwortet er direkt auf Fragen der Schüler und Lehrer. Dies ist ein wichtiger und beeindruckender Bestandteil der Veranstaltungen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Stiftungsaufgaben liegt in der Freizeitgestaltung. Für einen festen Teilnehmerkreis, der sich zu einem Freundeskreis entwickelt hat, gab es verschiedene Aktivitäten.
Gymnasium Leverkusen
Grundschule Leverkusen
Stadtjugendamt Bonn
Nachbarschaftszentrum Bonn
Lehrerfortbildung „Autismus und Schule“ in Bonn
Workshop „Autismus“ in Gymnasium Bonn
Suche nach Schulbegleitern
Unterstützung und Beratung der Lehre
Erstellung von Schulmaterial zum Thema „Inklusion“
In diesem Jahr haben die Mitarbeiter 41 Einzelfälle betreut.
Seit dem Frühjahr 2015 findet in regelmäßigen Abständen ein inklusiver Stammtisch statt, bei dem gekocht, gespielt und musiziert wird. Ein Freundeskreis von 5 jungen Männern trifft sich dort regelmäßig. Zwei Mitarbeiter-innen der Stiftung haben Kinobesuche, Besuche von Restaurants und
Kölner Kneipen organisiert und begleitet.
In der Zeit vom 25. April 2015 bis zum 16. Mai 2015 fand eine Ausstellung von Bildern und Texten von Erik Körmann in der Kunstscheune „Galerie Pfister“ in Alfter-Witterschlick statt.
Hier wurde auch ein Film gezeigt, in dem die Entstehung dieser Bilder und das Thema FC und Kunst erläutert wurde. Bei der Vernissage wurde die Arbeit der Stiftung vorgestellt, bei der Finissage wurde ein Workshop durchgeführt, in dem alle Teilnehmer „gestütztes Malen ohne Worte“ ausprobieren konnten. Alle Veranstaltungen waren gut besucht, es gab einen intensiven Austausch mit vielen Gästen. Für den Künstler und die Stiftung war die Ausstellung ein großer Erfolg.
Im Juni 2015 haben zwei junge Künstler mit Autismus an der „Ausstellung Leichlinger Hobbykünstler“ im Bürgerhaus der Stadt Leichlingen teilgenommen. Dies wurde von einer Mitarbeiterin der Stiftung mit vorbereitet und begleitet.
Ab dem Jahr 2015 hat die Stiftung die gesamte Verantwortung für das inklusive Theaterprojekt des Theaters Mittendrin übernommen. Schauspieler mit und ohne Behinderung entwickeln gemeinsam ein Stück, in dem sich jeder nach seinen Fähigkeiten einbringt. Es gab drei Aufführungen des Theaterstückes „das kommt gar nicht in die Tüte“ im November 2015, zwei in der Aula des Gymnasiums Leichlingen und eine im Kulturausbesserungswerk in Leverkusen-Opladen. Alle Aufführungen waren sehr gut besucht, das Projekt war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. Das Projekt wird unterstützt durch die Stadt Leichlingen und von der Kämpgen Stiftung, der Leichlingen Stiftung der Kreissparkasse Köln, der Bürgerstiftung Leichlingen, dem Eine Welt Laden der evangelischen Kirchengemeinde Leichlingen und dem Verein „mittendrin“ in Leichlingen gefördert. Inzwischen gehört das Theater „Mittendrin“ zum kulturellen Bestandteil der Stadt Leichlingen. Das Theaterprojekt wird fortgesetzt werden.
Das Sozialkompetenztraining (Social Scills Training) für Schüler mit herausforderndem Verhalten begann im August 2015. Eine Mitarbeiterin der Stiftung hat für dieses Training das Konzept entwickelt und den Kostenplan erstellt. Auch dieses Projekt wird von der Kämpgen Stiftung gefördert. Das Training findet einmal wöchentlich gemeinsam mit einem Lehrer des OSK statt. Zusätzlich werden Elternabende angeboten. Das Projekt wird während des ganzen Schuljahres durchgeführt werden.
Die Zukunftsinitiative „miteinander Brücken bauen“ der Stadt Leichlingen wurde leider aus Kostengründen eingestellt.
Die Mitarbeiterinnen der Stiftung nehmen an den Besprechungsterminen des Netzwerks Autismus in Bonn teil und haben an der Entwicklung eines Leitfadens mitgearbeitet. Sie haben diverse Artikel verfasst, einen Kontakt zu Autismus OWL in Bielefeld hergestellt und die Kosten für Graphik und Druck für das Netzwerk ermittelt. Der Leitfaden wird in 2016 fertiggestellt werden und in Druck gehen.
Literarischer Austausch von Erik Körmann mit der Schriftstellerin Mara Genschel in Berlin. Die Stiftung plant, die so entstandenen Texte zu veröffentlichen.
Kontakt zur Redaktion der Kölner Stadtanzeigers – ein ausführlicher Bericht über die Projekte der Stiftung ist am 21. September 2015 erschienen.
Teilnahme an der Infoveranstaltung des Vereins Leben mit Autismus Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V. zum Weltautismustag in Bonn
Praxen für Familien- und Jugendtherapie in Bonn
Stadtjugendamt Meckenheim – Planung eines Elternabends zum Thema ASS
AWO Sommerberg – Integrationsassistenz, Hilfsmittel und Material für den Umgang mit Schülern mit ASS
ATZ Solingen und Köln/Burscheid
Kooperationspartner therapeutische Einrichtungen ? Auffangen und Begleiten von Familien, die keine Therapiemöglichkeiten erhalten
Bildung eines Arbeitskreises „Netzwerk Autismus“ im Rheinisch-Bergischen Kreis
Leichlingen, den 30. Juni 2016
Die Arbeit der Vorjahre konnten wir im Jahr 2014 mit großem Erfolg weiterführen.
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt weiterhin in den Angeboten für Informationsveranstaltungen und Fortbildungen zum Thema Autismus in Schulen, die von zwei Autismus-Therapeutinnen und einer Pädagogin durchgeführt werden. Erik Körmann unterstützt als nichtsprechender Autist das Team, indem er seine Texte beisteuert, die er mit Hilfe der „Gestützten Kommunikation“ (FC) schreibt. Während der Infoveranstaltungen antwortet er direkt auf Fragen der Schüler und Lehrer. Dies ist ein wichtiger und beeindruckender Bestandteil der Veranstaltungen.
zwei Gymnasien in Leverkusen
Hauptschule Bonn
Erzieher einer Kita in Bonn – Fortbildung zum Thema Autismus
Lehrerfortbildung „Autismus und Schule“ in Leverkusen
Planung von Infoveranstaltungen für die Klassen
In diesem Jahr haben die Mitarbeiter 31 Einzelfälle betreut.
Inzwischen ist ein Freundeskreis entstanden von 4 jungen Männern, die sich regelmäßig zu verschiedenen Aktivitäten treffen. Zwei Mitarbeiterinnen der Stiftung haben Kinobesuche, Besuche von Restaurants und Kölner Kneipen sowie ein gemeinsames Wochenende in einem Ferienpark in Belgien organisiert und begleitet. Seit dem Frühjahr 2015 wird in regelmäßigen Abständen ein inklusiver Stammtisch angeboten, bei dem gekocht, gespielt und musiziert wird.
In den Sommermonaten haben sich die Teilnehmer des Kreativworkshops regelmäßig getroffen.
Das Projekt „Offenes Atelier“ ist weiterhin in Planung.
Die Ausstellung in einer Praxisgemeinschaft in Berlin im Mai 2014 war ein großer Erfolg. Gemeinsam mit den beiden Künstlern (Erik Körmann/Malerei und Texte und Tilman Griebenow/Fotografie) und dem Team der Stiftung haben wir 3 aufregende und erfolgreiche Tage in Berlin verbracht. Für die Vernissage wurde ein Film erstellt, in dem die Entstehung der Bilder gezeigt wurde und das Thema FC und Kunst erläutert wurde. Herr Griebenow wurde zur Entstehung seiner Fotografien interviewt. Eine Präsentation zeigte die vielfältige Arbeit der Stiftung, im Anschluss gab es einen intensiven Austausch mit den Gästen. Die Ausstellung endete im September 2014.
Das Team der Stiftung hat mit den Vorbereitungen zu einer neuen Ausstellung „Gedanken in erdiger Farbe“ der Werke und Texte von Erik Körmann begonnen. Die Ausstellung wird im April 2015 in der Galerie „PfisterScheune“ in Alfter-Witterschlick stattfinden. Hierbei wird die Arbeit der Stiftung vorgestellt und es werden Workshops zum Thema gestütztes Malen angeboten.
Die Aufführung des Theaterstückes „Diamantene Hochzeit“ im Juni 2014 war wieder ein großer Erfolg, die zwei Aufführungen in der Aula des Gymnasiums waren sehr gut besucht. Die Stiftung hat auch dieses dritte Projekt der integrativen Theatergruppe des Vereins „mittendrin“ durch die Gestaltung der Kulisse und der Kostüme sowie durch die Entwürfe der Plakate, Flyer und Einladungen unterstützt. Ab dem Jahr 2015 übernimmt die Stiftung die gesamte Verantwortung für das Theaterprojekt. Das Projekt wird von der Kämpgen Stiftung gefördert.
Für das Sozialkompetenztraining (Social Scills Training) für Schüler mit herausforderndem Verhalten wurde im Herbst 2014 ein Konzept entwickelt. Eine Mitarbeiterin der Stiftung wird dieses Training gemeinsam mit einem Lehrer der OSK durchführen. Es fanden erste Gespräche mit der Schulleitung der OSK statt, daraus entstand ein Kooperationsvertrag zwischen Stiftung und Schule. Im Frühjahr 2015 wird das Projekt starten, die Vorbereitungen hierzu haben begonnen.
Die Zukunftsinitiative „miteinander Brücken bauen“ der Stadt Leichlingen und verschiedener Partner-Organisationen hat die Arbeit in 2014 weiter fortgesetzt. Allerdings ist die Verantwortung hierfür von der Diakonie an die Stadtverwaltung übergeben worden. Bedingt durch diesen Wechsel und die Bürgermeisterwahl in Leichlingen hat es eine längere Pause in der Arbeit gegeben. In 2015 wird es ein nächstes Treffen geben. Die mebus körmann stiftung ist weiterhin Teil der Initiative. Das Engagement der Stiftung gilt der Integration von Menschen mit Behinderung im Leben der Stadt.
Veranstaltung zum Weltautismustag 2014 – „Kreativität und Kunst inklusive“
Im April 2014 haben wir anlässlich des Weltautismustags die Veranstaltung „Kreativität und Kunst inklusive“ im Bürgerhaus der Stadt Leichlingen durchgeführt. Dieser Tag war ein großer Erfolg. In Zusammenarbeit mit dem Autismus Landesverband NRW haben die Mitarbeiter der Stiftung den Tag vorbereitet und begleitet. Menschen mit Autismus haben ihre eigenen Workshops erarbeitet und geleitet. Die Themen waren Malen und „Gestütztes Malen“; kreatives Schreiben; Bewegung in Tanzsäcken; Köpfchen und Knöpfchen – Kunst mit Knöpfen; Porträtfotografien; wie man`s sieht – Fotografie. Alle Workshops waren sehr gut besucht, die Resonanz der Teilnehmer war ausgesprochen positiv. Das Filmteam Project 21 hat die Workshops dokumentiert. Das so entstandene Filmmaterial soll für spätere Projekte verwendet werden.
Teilnahme am Tag der Begegnung des LVR in Köln-Deutz - Infostand mit Wahrnehmungsspielen
Kontakt zur Redaktion des Kölner Stadt Anzeigers – ein ausführlicher Bericht über die Projekte der Stiftung ist in Arbeit
Austausch mit der Stiftung „Die Gute Hand“, Fachberatung Autismus
Informationsveranstaltung Autismus Sek I und II für das Schulamt der Stadt Bonn
Auch für die Zukunft hoffen wir auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit folgenden Partnern:
Autismus-Netzwerk Bonn
Autismusfachberatung Rheinisch Bergischer Kreis
Kooperationspartner therapeutische Einrichtungen, Auffangen und Begleiten von Familien, die keine Therapiemöglichkeiten erhalten
Ein froher neujahrsgruß
Erik wünscht, dass alle eure herzlichen wünsche wahr werden.
Es werden alle wege neue wege werden.
Zuhause der schnee atmen wird. Ruhig es werden wird.
Ja. Die idee des neuen jahresweges sagenhafte ruhe ist.
Ich mich bei allen wirklich bedanken mag, für die sagenhaft sehr
abwechslungsreiche stiftungsarbeit und für die unterstützung der mebus körmann stiftung.
Zungenlahm ich kann es machen, erst durch unsere stiftung etwas sinnmachendes arbeiten kann.
Ich werde saugerne ein guter stiftungsmensch segensreich sein. Auch in dem neuen jahr 2014.
Erik Körmann
Auch im Jahr 2013 hat die Stiftung wieder wichtige Aufgaben übernommen. Die zahlreichen Anfragen zeigen uns, dass der eingeschlagene Weg richtig ist und dass die Arbeit der Stiftung notwendig und wichtig ist.
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in den Angeboten für Informationsveranstaltungen und Fortbildungen zum Thema Autismus in Schulen, die von zwei Autismus-Therapeutinnen durchgeführt werden. Erik Körmann unterstützt als nichtsprechender Autist das Team, indem er seine Texte beisteuert, die er mit Hilfe der gestützten Kommunikation schreibt. Inzwischen gelingt es ihm, während der Infoveranstaltungen auf Fragen der Schüler und Lehrer direkt zu antworten. Dies ist wichtiger und beeindruckender Bestandteil der Veranstaltung.
Ein weiterer Schwerpunkt der Stiftungsaufgaben liegt in Angeboten zur Freizeitgestaltung. Hierfür stehen uns zwei Kunstpädagoginnen zur Verfügung, die regelmäßige Kunstworkshops anbieten. Hieraus ist inzwischen ein fester Teilnehmerkreis entstanden, für den die Stiftung ständig neue Angebote entwickelt.
Infoveranstaltungen, Beratungsangebote
Gemeinschaftshauptschule in LeverkusenGrundschule in DüsseldorfFörderschule in LeverkusenHauptschule Bonn-AuerbergGrundschule OdendorfGymnasium BonnGesamtschule BonnGymnasium Leverkusen
Erzieher der Kita Telekom – Fortbildung zum Thema AutismusHaus Heisterbach – Seminar „Umgang mit ASS“GGS Opladen – Lehrerfortbildung „Autismus und Schule“
Suche nach SchulbegleiternPlanung von Infoveranstaltungen für die KlassenHospitationen in den Klassen Unterstützung und Beratung der LehrerBeratung zum Einsatz von KommunikationshilfenUnterstützung bei Terminen mit Jugendämtern zur Bewilligung von SchulbegleiternTeilnahme an HilfeplangesprächenUnterstützung bei der Suche nach geeigneten Schulen bei anstehendem SchulwechselAustausch mit Therapeuten Beratung, Begleitung und Unterstützung bei der Berufswahl und der AusbildungsförderungBeratung und Unterstützung der FamilienTherapeutische Betreuung.
Künstlerische BetreuungUnterstützung bei individuellen Therapien, Unterstützung bei Wohnungssuche, Lösungssuche bei WohnproblematikAustausch mit BehindertenbeauftragtenZukunftsplanung
Beratung zum persönlichen Budget, Sozialkompetenztraining, Bewerbungstraining
Eigene Projekte zum Thema Freizeit, Kunst und Bewegung
Ein großer Erfolg war die Reise nach Portugal Anfang April 2013. Fünf junge Männer mit und ohne Behinderung haben zusammen mit zwei Mitarbeiterinnen der Stiftung spannende und aufregende Tage in Portugal verbracht. Für alle Teilnehmer war dies ein ganz besonderes Erlebnis. Alle Teilnehmer treffen sich weiterhin zu regelmäßigen Aktivitäten in Köln und Umgebung, die von Stiftungsmitarbeiterinnen initiiert und begleitet werden.
An einem neuen Kunstworkshop von April bis Juni 2013 zum Thema „das Ras(t)en der Zeit“ haben wieder 8 Menschen mit und ohne Behinderung teilgenommen. Da sich auch hier eine feste Gruppe gebildet hat, entstand die Idee zu einem „offenen Atelier“. Seit dem Herbst 2013 bieten die beiden Kunstpädagoginnen alle zwei Wochen einen zweistündigen Workshop mit folgenden Inhalten an:
Malen nach Musik, Einzelarbeit, dialogisches Malen und gemeinschaftliches Malen aller TeilnehmerBild- und Objektgestaltung durch verschiedene Inspirationsquellen (eigene Erlebnisse, Symbole, literarische Texte, gruppendynamische Übungen)Entwickeln eigener Texte zum gestellten Thema
Im November 2013 wurden wir von den Teilnehmern des deutschen FC-Netzwerkes nach Kassel eingeladen. Dort hatten wir die Gelegenheit zu einem Vortrag und einer Präsentation zum Thema „gestütztes Malen“. Die Initiative der Stiftung wurde mit großer Anerkennung aufgenommen.
Im Frühjahr 2014 werden zwei Teilnehmer der Workshops Bilder und Fotografien in Berlin ausstellen. Kontakte wurden hergestellt, die Vorbereitungen und die Planung für die Vernissage haben begonnen. Außerdem haben wir bereits eine Anfrage zu einer Ausstellung in einer Kunstscheune in Bonn, die für das Jahr 2015 geplant ist.
Alle Ergebnisse der Kunstworkshops und Bilder der Reise nach Portugal haben wir im Rahmen eines kleinen Sommerfestes vorgestellt. Hier wurden auch die Arbeitsmaterialien der Infoveranstaltungen präsentiert.
Anfang des Jahres haben wir eine Einführung in das Thema „Bewegung mit Tanzsäcken“ gegeben. Es entstand die Idee, hieraus ein kleines Tanzprojekt zu entwickeln.
Die Stiftung unterstützt auch das dritte Projekt der integrativen Theatergruppe Verein mittendrin in Leichlingen. Die Teilnehmer entwickeln und inszenieren mit Hilfe der Theaterpädagogin N. Glück ein Theaterstück, das im Sommer 2014 aufgeführt wird. In Zusammenarbeit mit der Gruppe gestaltet eine Mitarbeiterin der Stiftung Kulisse und Kostüme, eine weitere Mitarbeiterin entwirft gemeinsam mit der Theaterpädagogin Plakate, Flyer und Einladungen.
Im Sommer 2014 wird die Stiftung eine neue Aufgabe übernehmen. Auf Anfrage des Kollegiums der Offenen Schule Köln wird eine Mitarbeiterin der Stiftung dort ein Sozialkompetenztraining (Social Scills Training) für Schüler mit herausforderndem Verhalten anbieten. Aufgabe der Stiftung ist zunächst die Entwicklung eines Konzeptes. Über die zukünftige Zusammenarbeit wird es Anfang 2014 weitere Gespräche geben.
Die Zukunftsinitiative „miteinander Brücken bauen“ der Stadt Leichlingen und verschiedener Partner-Organisationen hat die Arbeit in 2013 weiter fortgesetzt. Die mebus körmann stiftung ist weiterhin Teil der Initiative. Das Engagement der Stiftung gilt der Integration von Menschen mit Behinderung im Leben der Stadt.
Im Jahr 2014 wird die Stiftung zusammen mit dem Landesverband Autismus NRW eine Veranstaltung zum Weltautismustag ausrichten. Das Thema lautet „Kreativität und Kunst inklusive“. Diesen Tag werden Menschen mit und ohne Autismus gemeinsam planen und vorbereiten, verschiedene Workshops leiten und an diesen teilnehmen.
Autismus Landesverband NRW e.V.ATZ Solingen und Köln/Burscheid
Autismusfachberatung Rheinisch Bergischer KreisKompetenzzentrum kombabb NRW (Studieren mit Behinderung)Lebenshilfe Köln und WermelskirchenSchulamt LeverkusenOffene Schule KölnIPS Witten (Integrative Pädagogische Schulbegleitung)Zukunftsinitiative LeichlingenSALO-West Köln (autismusspezifische Förderung auf dem Weg zum ersten Arbeitsmarkt)Kölner Freiwilligenagentur
Dank der fachlichen Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen können wir wichtige Aufgaben zum Thema Inklusion von Menschen mit Autismus in unserer Gesellschaft übernehmen.
Informationsveranstaltungen für Schulen Regelmäßige Überarbeitung und Anpassung der Konzepte der InfoveranstaltungenKooperationspartner ATZ ? Auffangen und Begleiten von Familien, die keine Therapiemöglichkeiten erhaltenintegrative FreizeitprojekteBildung eines Arbeitskreises „Netzwerk Autismus“ im Rheinisch-Bergischen Kreises
Zaghaftes, redendes, erfreuliches neues jahr anwandert.
Auch wird es schneller wandern.
Auch werden neue wege fest beschritten.
Es etwas gutes asttreu erbringen kann.
Segen, freude, gesundheit.
Die neuen Wege sagen das zu euch lebendigen wesen.
Im Jahr 2012 hat die Stiftung wieder interessante Aufgaben übernommen. Der bisher eingeschlagene Weg wurde bestätigt.
Unser Angebot für Informationsveranstaltungen und Fortbildungen zum Thema Autismus in Schulen wurde weiterentwickelt und den unterschiedlichen Bedürfnissen angepasst. Die Stiftung wird bekannter, immer mehr Anfragen konnten bearbeitet werden.
Infoveranstaltung für Klasse 5 Gymnasium Königswinter
Infoveranstaltung für Klasse 6 Förderschule für motorische Entwicklung Bonn- Tannenbusch
Infoveranstaltung für Klasse 5 Hauptschule Bonn – Auerberg
Infoveranstaltung für FSJ des DRK, Köln Deutz
Haus Heisterbach: Fortbildung zur Früherkennung von Autismus für U3 Fachkräfte
Behindertenbeirat der Stadt Solingen: FC als ein Mittel der Kommunikation
Lehrerfortbildung Landrat Lucas Gymnasium: Autismus und Schule
Das Anliegen der Stiftung, individuelle Lebenswege für Menschen mit Autismus aufzuzeigen und zu begleiten, konnte durch folgende Hilfen umgesetzt werden.
Suche nach Schulbegleitern, Aufbau eines Stützerkreises
Beginn der Arbeit mit ehrenamtlichen Schulbegleitern
Hospitationen in den Klassen
Unterstützung bei Terminen mit dem Jugendamt zur Bewilligung von Schulbegleitern
Arbeitskreis Schulbegleiterpool
Auf Anregung der Stiftung ist ein „Arbeitskreis Integrationshelfer“ entstanden. Er arbeitet an einer Neugestaltung des Betreuungskonzeptes von autistischen Schülern im Unterricht durch Integrationshelfer. Ausgangspunkt ist die Idee eines Schulbegleiterpools. An diesem Arbeitskreis nehmen Vertreter des Autismus-Therapie-Zentrums (ATZ) Köln, der Autismusfachberatung Bergischer Kreis, der Lebenshilfe und der Stiftung teil.
Zum einen geht es darum, Informationen zu bestehenden Modellen (auch überregional) zusammenzutragen, die Position des Schulbegleiters durch eine genaue und angemessene Arbeitsplatzbeschreibung zu verbessern und dabei alle Beteiligte (Eltern, Schule, Anbieter, Kostenträger, Therapeuten) einzubinden. Zum anderen geht es perspektivisch darum, an den politischen Entwicklungen rund um das Thema Inklusion mitzuarbeiten, damit die rechtlichen Grundlagen für eine Finanzierung von Schulbegleitern flexibler gestaltet werden können.
Zum Abschluss der Kunstausstellung 2011 wurde in 2012 ein Ausstellungskatalog erstellt.
Im Jahr 2012 haben wir zwei integrative Workshops durchgeführt, an denen insgesamt 9 Menschen mit und ohne Behinderung teilgenommen haben. Die Angebote waren:
Einzelarbeit, dialogisches Malen und gemeinschaftliches Malen aller Teilnehmer
Bild- und Objektgestaltung durch verschiedene Inspirationsquellen (eigene Erlebnisse, Symbole, literarische Texte, gruppendynamische Übungen)
Entwickeln eigener Texte zum gestellten Thema
Das Ergebnis des ersten Workshops ist ein großformatiges Gemälde, das in gemeinsamer Arbeit aller Teilnehmer entstanden ist. Mit den einzelnen Arbeiten beider Workshops wurde ein Jahreskalender für die Teilnehmer erstellt.
Neben den Workshops bietet die Stiftung auch individuelle Förderung von besonderen kreativen Fähigkeiten an. Im Jahr 2012 wurde mit zwei Menschen mit Autismus ein Projekt durchgeführt.
Im November 2012 hat das Leichlinger integrative Theater mittendrin das Theaterstück „Die Filmmaschine“ aufgeführt. Die Stiftung hat bei folgenden Aufgaben mitgewirkt:
Durchführung theaterpädagogischer Übungen
Dokumentation durch Videos und Fotos
Gestaltung der Filmmaschine, des Bühnenbildes und der Kostüme
Freizeitprojekt Portugal
Zwei MitarbeiterInnen der Stiftung haben eine Reise nach Portugal geplant und vorbereitet, die im Frühjahr 2013 stattfinden wird. Es werden 6-7 Menschen mit und ohne Behinderung teilnehmen, 2 MitarbeiterInnen der Stiftung werden diese Reise begleiten.
Hier hat die Stiftung eine neue, wichtige Aufgabe übernommen. In der Stadt Leichlingen hat sich die Zukunftsinitiative „miteinander Brücken bauen“ gebildet. Beteiligte sind unter anderen die Stadt Leichlingen, die Kirchengemeinden, das Diakonische Werk im Kirchenkreis Leverkusen, die Parteien sowie die mebus körmann stiftung. Das Engagement der Stiftung gilt der Integration von Menschen mit Behinderung im Leben der Stadt. Im November fand ein Zukunftscafe statt, das eine große Resonanz in der Bevölkerung der Stadt fand. Es haben sich verschiedene Arbeitskreise gebildet, die nun im Jahr 2013 ihre Arbeit aufnehmen werden. Die Stiftung arbeitet daran, einen offenen Treffpunkt in der Stadt einzurichten. Hier können sich Menschen mit und ohne Behinderungen kennen lernen, Berührungsängste abbauen und es kann Raum für neue Kontakte entstehen.
Die Zusammenarbeit mit dem ATZ Hilden hat sich weiter verfestigt. Auf Anregung der Vorsitzenden wurde unsere Stiftung im März 2012 in den Autismus Landesverband aufgenommen.
An folgenden Veranstaltungen haben MitarbeiterInnen der Stiftung teilgenommen:
Inklusionstagung Siegen
Bildungsnetzwerkkonferenz Leverkusen
Arbeitskreis FC (gestützte Kommunikation) Kassel – Vorstellung der Stiftung
Ein großes Anliegen der Stiftung ist die weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit mit folgenden Partnern:
Kompetenzzentrum kombabb NRW (Studieren mit Behinderung)
Landrat Lucas Gymnasium
IPS Witten (Integrative Pädagogische Schulbegleitung)
SALO-West Köln (autismusspezifische Förderung auf dem Weg zum ersten Arbeitsmarkt)
Aufnahme in die Datenbank der Kölner Freiwilligenagentur
Dank der fachlichen Kompetenz unserer MitarbeiterInnen können wir wichtige Aufgaben zum Thema Inklusion von Menschen mit Autismus in unserer Gesellschaft übernehmen. Erik Körmann unterstützt als nichtsprechender Autist das Team, indem er seine Texte beisteuert, die er mit Hilfe der gestützten Kommunikation schreibt. Er nimmt weiterhin an vielen Terminen der Stiftung teil, bereitet sie mit vor und wirkt bei der Entwicklung und Durchführung von Projekten mit. Sein persönlicher Lebensweg zeigt, wie berufliche Teilhabe aussehen kann.
Das Jahr 2011 war für die Stiftung durch sehr unterschiedliche und individuelle Projekte geprägt.
Ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit lag weiterhin im Schulprojekt, das im Jahr 2009 am Landrat-Lucas-Gymnasium (LLG) in Leverkusen ins Leben gerufen wurde und die integrative Beschulung von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen förderte. Das LLG hat mit Hilfe der Stiftung fünf Schüler verschiedener Jahrgangsstufen aufgenommen.
Der Fokus der Stiftungsarbeit in diesem Projekt lag für unsere MitarbeiterInnen in der vernetzten Betreuung und Unterstützung der Schüler mit Autismus. Dies erfolgte in verschiedenen Bereichen:
Bereitstellung von Schulbegleitern; Beratung und Betreuung von Lehrern, Mitschülern und Eltern;
Qualifizierung der Schulbegleiter durch monatliche Teamsitzungen und Fallbesprechungen; Aufklärung und Motivation der betroffenen Lehrer und Mitschüler durch Informationsveranstaltungen, die den Schulstart der jeweiligen Schüler erleichterten.
Durch regelmäßige Monatsrunden und eine gute Vernetzung von Seiten der Stiftung wurden Austausch und Kommunikationsfluss zwischen allen Beteiligten sichergestellt.
Bei drohender Eskalation in der Schule erstellten unsere Mitarbeiter auf Grundlage von Beobachtungen in Unterrichtshospitationen verhaltenstherapeutische Pläne, die den Umgang mit dem autistischen Schüler erleichtern und das Verhalten des Schülers gleichzeitig modifizieren halfen. Hier legten die Mitarbeiter vor allem großen Wert auf die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Therapeuten der Autismus-Therapiezentren (ATZ), mit denen gemeinsame Förderziele und Förderwege erarbeitet wurden.
Die Ergebnisse wurden dann mit den Lehrern besprochen und Inhalte und Möglichkeiten im Umgang mit Autismus-Spektrum-Störungen altersgerecht für den Unterricht aufbereitet. In den Klassenlehrerstunden konnten die Probleme rund um den autistischen Schüler innerhalb der Klasse besprochen werden.
Gleichzeitig wurde der Kontakt zu den Familien intensiv gepflegt. Hier hatte die Stiftung unter anderem vermittelnde Funktion, sie begleitete aber auch die Entwicklungen des Schülers, so dass präventiv gehandelt werden konnte.
Es zeigten sich aber auch Grenzen unserer Möglichkeiten, so dass nicht alle Schüler erfolgreich weiter beschult werden konnten. Die Entscheidung für einen anderen Weg wurde von dem Autismusbeauftragten der Stadt Leverkusen, der seit dem Schuljahr 2011/12 am LLG für die Beratung zuständig ist, unter Beteiligung der Stiftung und in Zusammenarbeit mit Eltern, Therapeuten und Lehrern getroffen. Die Betreuung der in der Schule verbliebenen Schüler konnte im Dezember 2011 offiziell an den Autismusbeauftragten übergeben werden.
Neben der konkreten Hilfe und Unterstützung im Unterricht sowie der Beratung von betroffenen Familien blieben für die Stiftung die Informationsveranstaltungen und Fortbildungen wichtige Pfeiler ihrer Arbeit. So ergab sich im Rahmen der Projekttage am LLG die Möglichkeit eines Autismus-Projekts. Hier bekamen Schüler die Möglichkeit, sich drei Tage intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Die Veranstaltung wurde gut besucht und war ein großer Erfolg.
Für einen Erstklässler mit Autismus fand die Stiftung eine Begleitung für den Unterrichtsbesuch in einer Grundschule in Langenfeld. Hier begleiteten wir die Familie von der Diagnose bis zur Einstellung der Schulbegleiter.
Die von der Stiftung konzipierte Infoveranstaltung über Autismus für Schüler und Lehrer wurde auf Wunsch der Eltern eines autistischen Schülers und des Jugendamts Wermelskirchen im Gummersbacher Gymnasium Moltkestraße durchgeführt. Hierzu gab es im Vorfeld Gespräche mit allen Beteiligten: Schulleitung, Eltern, Jugendamt, Schulbegleitern des erwähnten Schülers und mit dem Schüler selbst. In der Veranstaltung konnten wir somit auf die Besonderheiten des Schülers eingehen. Die Veranstaltung wurde gut angenommen.
Auch auf anderer Ebene konnten unsere Mitarbeiterinnen aufklären und informieren. So traten sie als Referentinnen in einem Seminar des DRK in Gemen auf. Hier handelte es sich um ein Seminar für junge Erwachsene im Freiwilligen Sozialen Jahr, die bereits Erfahrung im Umgang mit Menschen mit Behinderung hatten und sich gezielt eine Fortbildung zum Thema Autismus wünschten.
Das Hilfsangebot der Stiftung bezog sich nicht nur auf den schulischen Bereich. So betreuten unsere Mitarbeiterinnen einen jungen Mann mit einer gerade erst erstellten Autismusdiagnose und seine Familie. Hier lag der Fokus vor allem in der therapeutischen, begleitenden Arbeit, die von einer unserer Autismus-Therapeutinnen durchgeführt wurde. In erster Linie ging es hier darum, dem jungen Mann neue Wege aufzuzeigen und die Wartezeit bis zum Start der ATZ-Therapie zu überbrücken.
Ein erwachsener Mann, bei dem der Verdacht auf eine Autismus-Spektrums-Störung besteht, wurde in diesem Jahr ebenfalls regelmäßig von einer Mitarbeiterin begleitet. Für ihn war eine fachkundige Ansprechpartnerin wichtig, die ihm Wege und Möglichkeiten für seine weitere Lebensplanung aufweisen konnte.
Ein Schüler des LLG, der mit Hilfe der AWO das Projekt „Studieren vor dem Abitur“ begonnen hatte, wurde auch im Jahr 2011 zeitweise von uns begleitet. Nachdem er das Uni-Projekt abbrechen musste, hat ihn eine Stiftungsmitarbeiterin bei der Suche nach Perspektiven für seinen beruflichen Weg unterstützt.
Für unsere Arbeit war die Kooperation mit IPS Witten (Integrative Pädagogische Schulbegleitung) sehr wichtig. Die von der Stiftung bereitgestellten Schulbegleiter wurden von IPS angestellt und konnten dort Weiterbildungsangebote nutzen.
Die Stiftung wird auch weiterhin auf Partner angewiesen sein und deshalb den regelmäßigen Austausch und breite Vernetzung anstreben.
So wurden im Jahr 2011 Kontakte zu verschiedenen Trägern, Institutionen und Personen gepflegt, wie Lebenshilfe, Gute Hand, AWO Düsseldorf, die Autismusambulanzen (ATZ) in Köln, Hilden und Burscheid, die SALO West AG in Köln, Füngelin Router in Erftstadt, die INTRA-Bonn, die Autismusfachberater des Bergischen Kreises und der Stadt Leverkusen, das Schulamt Leverkusen sowie die Perspektive-Asperger in Leichlingen.
Aus diesen Kontakten ergaben sich neue Wege und Ziele, die die Stiftungsarbeit auch auf andere Bereiche ausdehnen wird. So wird ein neuer Bereich der Arbeitsmarkt sein, auf dem es noch großen Aufklärungsbedarf bei Arbeitgebern in Bezug auf Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen gibt.
Auch die schulischen Informationsveranstaltungen sollen einem größeren Publikum angeboten werden. Vorgesehen ist eine Informationsveranstaltung am LLG in Leverkusen, die im September stattfinden wird und die für Lehrer, Schüler, Eltern und alle Interessierten aller Leverkusener Schulen gleichermaßen zugänglich ist.
Ein weiterer Schwerpunkt der Stiftungsarbeit lag im Jahr 2011 in einem integrativen Kunstprojekt. Hierzu hat sich Herr Erik Körmann, Praktikant der Stiftung, zusammen mit der Kunstpädagogin der Stiftung intensiv mit Farben und Formen auseinandergesetzt. So sind in einem Jahr viele Bilder in Aquarell und Acryl entstanden, die im November in einer zweitägigen Ausstellung im Leichlinger Bürgerhaus präsentiert wurden. Herr Körmann wollte damit zeigen, wie es nicht-sprechenden Menschen mit Autismus gelingt, durch künstlerische Gestaltung eine Form der Kommunikation und des Ausdrucks zu finden. Die Ausstellung wurde von einem Psychologen und Künstler, der in Haus Burberg in Düsseldorf ebenfalls das Malen mit autistischen Menschen fördert, begleitet. Die Bilder von Herrn Körmann sowie die Idee der integrativen künstlerischen Begegnung fanden bei den Besuchern und der Presse großen Anklang, sodass im Jahr 2012 ein Kunstprojekt mit vielen Interessierten starten kann.
Das Team der Stiftung besteht aus zwei Diplom- Sozialpädagoginnen, einer Kultur- und Erziehungswissenschaftlerin, einer Kunstpädagogin und einer Designerin. Zwei Mitarbeiterinnen haben eine Zusatzausbildung zur Autismus-Therapeutin. Alle Mitarbeiterinnen haben eine Ausbildung in FC (facilitated communication = gestützte Kommunikation). Sie arbeiten seit vielen Jahren mit Menschen mit Autismus und haben Erfahrungen im schulischen und therapeutischen Bereich.
Herr Erik Körmann ergänzt als nichtsprechender Autist das Team unserer Mitarbeiterinnen. Aufgrund seiner persönlichen schulischen Erfahrungen am LLG ist er ein wichtiger Teilnehmer an den Informationsveranstaltungen, da er die Schüler zu Fragen und zum Nachdenken anregt.
Herr Körmann begleitet auch viele andere Termine der Stiftung, bereitet sie mit vor und bringt sich in die Entwicklung von Projekten mit Hilfe von FC-geschriebenen Texten ein.
Im Jahr 2009 haben wir gemeinsam mit dem Landrat-Lucas-Gymnasium (LLG) in Leverkusen ein Projekt begonnen. Hier bekamen zunächst zwei Schüler mit Asperger Autismus die Gelegenheit, am gemeinsamen Unterricht teilzunehmen.Dieses Projekt ist im Jahr 2010 erfolgreich fortgeführt worden. Zum neuen Schuljahr wurden drei weitere Schüler mit Asperger Syndrom aufgenommen, inzwischen sind somit fünf Schüler verteilt auf verschiedenen Jahrgangsstufen an der Schule. Da bei den Lehrern und Mitschülern die Akzeptanz für gemeinsamen Unterricht zunehmend wächst, erwägt die Schulleitung, das Projekt Inklusion in das Schulkonzept aufzunehmen und sich als Schwerpunktschule zu etablieren.
In diesem Projekt sind die Aufgaben der Stiftung vielfältig. Unsere Mitarbeiter suchen nach geeigneten Schulbegleitern, arbeiten sie ein, begleiten sie zu Beginn ihrer Tätigkeit in den Klassen und hospitieren bei Bedarf während des Unterrichts. In regelmäßigen Gesprächsrunden werden alle Schulbegleiter im LLG zu einem Erfahrungsaustauch eingeladen. Mitarbeiter der Stiftung begleiten diese Gespräche fachkundig und zeigen bei Problemen zeitnah Lösungs-möglichkeiten auf. Wir kümmern uns um einen regelmäßigen Kontakt zu IPS Witten, einem Partner, mit dem wir eng zusammen arbeiten. IPS steht für integrative pädagogische Schulbegleitung. IPS Witten stellt die Schulbegleiter ein, die Weiterbildungsangebote in Witten werden von den Schulbegleitern und auch von unseren Mitarbeitern genutzt. Auch sind unsere Mitarbeiter Ansprechpartner für Lehrer und Schüler. Mit den Lehrern stehen wir auf Wunsch in regelmäßigem Kontakt, sie können uns ihre Erfahrungen mitteilen und bekommen von uns Hilfsangebote. In den Klassen führen wir Einführungsveranstaltungen durch, an denen die Schüler Informationen zum Thema Autismus bekommen. Neben einer theoretischen Einführung bieten wir praktische Erfahrungen an. Hierzu haben wir speziell auf das Thema Autismus ausgerichtete Spiele entwickelt, mit denen die Schüler ein Gefühl für veränderte Wahrnehmungen gewinnen. In einer anschließenden Diskussionsrunde können die Schüler ihre Empfindungen mitteilen. Auf Wunsch kann dann auch auf die speziellen Probleme des jeweiligen Schülers mit Autismus in der Klasse eingegangen werden.Ebenfalls gehört zu unseren Aufgaben die Kontaktpflege zu den Familien. Bei regelmäßigen Treffen werden die positiven Entwicklungen besprochen, negative Entwicklungen werden schnell erkannt und können sofort aufgefangen werden.Außerdem arbeiten wir zusammen mit der Schulleitung an dem Konzept der Schule im Bereich Inklusion von Menschen mit Behinderungen.Ein weiterer Schüler des LLG mit Asperger Syndrom besucht seit dem Oktober 2010 die Universität in Düsseldorf. Er nimmt an dem Projekt „Studieren vor dem Abitur“ teil und wird von einem unserer Mitarbeiter begleitet. In diesem Projekt arbeiten wir mit der AWO Düsseldorf zusammen.Zusätzlich zu unserem Projekt im Landrat-Lucas-Gymnasium haben wir im vergangenen Jahr auch mit anderen Schulen zusammen gearbeitet. An zwei Tagen haben wir die Grundschule Bogenstraße in Solingen besucht. In der Grundschule Flamerscheid in Leichlingen-Witzhelden waren wir während der Projektwoche zu Gast. An beiden Schulen haben wir zusammen mit den Schülern das Thema Behinderung diskutiert, wobei unsere Wahrnehmungsspiele bei den Schülern sehr beliebt waren.Im Otto-Hahn-Gymnasium in Monheim haben wir eine Informationsveranstaltung für Lehrer zum Thema Autismus durchgeführt.In den Schulen werden die Kosten für diese zusätzlichen Leistungen nicht von den Kosten-trägern übernommen. Es ist uns deshalb ein großes Anliegen, diese Angebote mit Mitteln der Stiftung machen zu können.In einem Einzelfall wurden wir von einem Mann um Hilfe gebeten, dessen Behinderung noch nicht diagnostiziert wurde. Wir unterstützen ihn bei der Suche nach geeigneter ärztlicher Hilfe, bei der Arbeitssuche und bei der Knüpfung von sozialen Kontakten.In allen Bereichen arbeiten wir eng zusammen mit den Autismus-Therapie-Zentren Hilden und Köln sowie mit der Lebenshilfe. Auch mit den Autismusbeauftragten für Köln und dem Rheinisch-Bergischen Kreis stehen wir in engem Kontakt. Für unsere Arbeit stehen uns eine Pädagogin, eine Sozialpädagogin sowie zwei fachfremde Mitarbeiterinnen zur Verfügung. Alle Mitarbeiter haben Erfahrung im Bereich Schulbegleitung und arbeiten seit vielen Jahren mit Menschen mit Autismus. Ebenfalls im Team ist der Praktikant Erik Körmann. Er ist nicht sprechender Kanner-Autist, war Schüler am Landrat-Lucas-Gymnasium und bringt seine persönlichen Erfahrungen ein. Er nimmt an allen Informationsveranstaltungen in den Schulen teil und regt die Schüler zu Fragen an. Bei den übrigen Terminen der Mitarbeiter nimmt Herr Körmann ebenfalls teil. Er ist auch zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung. Hier hat er verschiedene Texte geschrieben: einen Artikel für das Solinger Tageblatt zum Thema „schulische Inklusion“; einen Vortrag für den Verein „Leben mit Autismus“ zum Welt-Autismus-Tag mit dem Titel „Zungenlahme brauchen Mut und Hilfe“; eine Ansprache zum Thema gestützte Kommunikation für Menschen mit Kommunikations- und Handlungsbeeinträchtigungen für das Autismus-Therapie-Zentrum in Hilden. Das Autismus-Therapie-Zentrum legt zurzeit eine neue Informationsbroschüre auf, für die Herr Körmann ebenfalls einen Artikel geschrieben hat mit dem Titel“ FC gestern-FC heute“. FC bedeutet facilitated communication = gestützte Kommunikation.Mit den Texten von Herrn Körmann haben wir im Oktober 2010 eine Lesung in der Buchhandlung Hentschel in Burscheid veranstaltet. Hier konnten wir auch unsere Arbeit in der Stiftung vorstellen und über das Thema Autismus informieren.
Wir, die Unterzeichner, errichten hierdurch unter Bezugnahme auf das Stiftungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (StiftG NRW) vom 15. Februar 2005 (GV NRW S. 52/SGV NRW 40) als allgemeine selbständige Stiftungdie „Mebus-Körmann-Stiftung“mit Sitz in Leichlingen.
Die Stiftung soll ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 bis 68 der Abgabenordnung verfolgen.
Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, der Jugendhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens und des Wohlfahrtswesens. Die Stiftung fördert die Integration von Menschen mit Behinderung in Kindergärten, Schulen, weiterführenden Ausbildungsstätten, Arbeits- und Wohnwelt sowie in das soziale Umfeld.
Als Anfangsvermögen übertragen wir der Stiftung das Eigentum an dem Mehrfamilienhaus in 42799 Leichlingen, Hesselmannstr. 9.
Die Stiftung soll durch einen aus mindestens zwei Personen, höchstens vier Personen bestehenden Vorstand verwaltet werden.
Dem ersten Vorstand gehören folgende Personen an:
1. Frau Dagmar Schwanke-Körmann als Vorsitzende
2. Herrn Hinrich Körmann als stellvertretendem Vorsitzenden
3. Herrn Tobias Körmann
4. Herrn Jasper Körmann
Wir geben der Stiftung die anliegende Satzung.
1. Die Stiftung führt den Namen „mebus körmann stiftung“.
2. Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Leichlingen.
1. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 bis 68 AO.
2. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, der Jugendhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens und des Wohlfahrtswesens. Die Stiftung fördert die Integration von Menschen mit Behinderung in Kindergärten, Schulen, weiterführenden Ausbildungsstätten, Arbeits- und Wohnwelt sowie in das soziale Umfeld. Diese Integration kann sowohl operativ als auch fördernd sein. Soweit die Stiftung ihre Zwecke nicht selber unmittelbar verwirklicht kann sie ihre Mittel ganz oder teilweise an andere steuer begünstigte Einrichtungen oder Körperschaften des öffentlichen Rechts weitergeben, die entsprechende Zwecke verwirklichen.
Informations- und Öffentlichkeitsarbeit zur Integration
Weiterbildung betroffener, beratender und begleitender Personen
Veranstaltungen von Tagungen und Seminaren
Begleitung von integrativen Projekten
Unterstützung von Initiativen und Institutionen im Bereich Schule, Arbeit, Wohnen und Begegnung
4. Weitere Maßnahmen zur Erreichung des Stiftungszweckes können finanziell gefördert werden, zum Beispiel durch
Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Forschungsvorhaben, Vergabe von Forschungsaufträgen
6. Die Mittel der Stiftung dürfen nur für ihre satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
1. Das Stiftungsvermögen besteht aus dem vermieteten Mehrfamilienhaus in 42799 Leichlingen, Hesselmannstr. Nr. 9
2. Das Stiftungsvermögen kann mit Zustimmung der Stiftungsaufsichts-behörde ausnahmsweise bis zur Höhe von 15% seines Wertes in Anspruch genommen werden, wenn anders der Stiftungszweck nicht zu verwirklichen ist. Die Rückführung der entnommenen Vermögenswerte zum Stiftungsvermögen muss innerhalb der drei folgenden Jahre sichergestellt sein. Die Erfüllung der Satzungszwecke darf durch die Rückführung nicht wesentlich beeinträchtigt werden.
3. Das Stiftungsvermögen darf nicht umgeschichtet oder veräußert werden.
1. Die Stiftung erfüllt ihren Zweck aus den Erträgen des Stiftungsvermögens und aus dazu bestimmten Zuwendungen der Stifter und Dritter (Spenden). Diese Mittel sind im Rahmen der steuerrechtlichen Vorschriften zeitnah zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu verwenden.
2. Die Stiftung kann ihre Mittel ganz oder teilweise einer zweckgebundenen Rücklage zuführen, soweit dies erforderlich ist um ihre steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke nachhaltig erfüllen zu können und soweit für die Verwendung der Rücklage konkrete Ziel- und Zeitvorstellungen bestehen. Freie Rücklagen dürfen gebildet und ganz oder teilweise dem Vermögen zugeführt werden, soweit die Vorschriften des steuerlichen Gemeinnützigkeitsrechts dies zulassen.
3. Dem Stiftungsvermögen zuzuführen sind Zuwendungen, die dazu durch die Zuwender ausdrücklich bestimmt sind (Zustiftungen). Zuwendungen von Todes wegen, die vom Erblasser nicht ausdrücklich zur zeitnahen Erfüllung des Stiftungszwecks bestimmt sind, dürfen dem Vermögen zugeführt werden.
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Stiftungszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder sonstige Vermögenszuwendungen begünstigt werden.
5. Für den Fall, dass Erik Körmann als Enkel des Stifters seinen persönlichen Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen und nicht auf der Grundlage eines Unterhaltsanspruchs decken kann, soll die Stiftung hierfür laufende Zuwendungen übernehmen, über deren Höhe der Vorstand entscheidet. Diese Zuwendungen müssen den Anforderungen des § 58 Nr. 5 AO ftentsprechen.
§ 5 Rechtstellung des Begünstigten
2. Innerhalb von neun Monaten nach Ablauf des Kalenderjahres sind der Stiftungsaufsichtsbehörde eine Jahresabrechnung mit einer Vermögensübersicht und ein Bericht über die Erfüllung der Stiftungszwecke vorzulegen.
1. Das Organ der Stiftung ist der Vorstand.
2. Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig. Sie können in angemessenem Umfang Ersatz ihrer Auslagen erhalten.
3. Die Mitglieder des Vorstandes haften nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung nach den Steuergesetzen bleibt hiervon unberührt.
4. Nach Ausscheiden des ersten Vorstands kann als zusätzliches Gremium ein Kuratorium als Kontrollorgan in der Satzung verankert werden.
1. Der Vorstand besteht aus mindestens zwei und höchstens vier Personen.
2. Der erste Vorstand wird von den Stiftern bestellt und besteht aus Frau Dagmar Schwanke-Körmann als Vorsitzender Herrn Hinrich Körman als stellvertretendem Vorsitzenden sowie aus folgenden Mitgliedern: Herrn Tobias Körmann Herrn Jasper Körmann
3. Frau Dagmar Schwanke-Körmann ist Vorsitzende des Vorstands auf Lebenszeit, sofern sie nicht aufgrund freier Entscheidung vorzeitig ausscheidet.
4. Die Amtszeit der übrigen Vorstandsmitglieder beträgt drei Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig.
5. Das Amt eines Vorstandsmitgliedes endet nach Ablauf der Amtszeit. Das Amt endet weiter durch Tod oder durch Niederlegung, die jederzeit zulässig ist.
6. Nach dem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes wird der/die Nach-folger/in von den verbleibenden Vorstandsmitgliedern durch Kooptation bestellt. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden und den stellvertretenden Vorsitzenden.
7. Die Nachfolger/Innen vorzeitig ausscheidender Vorstandsmitglieder werden erneut für eine volle Amtszeit gewählt.
1. Der Vorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich. Er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters. Er handelt durch zwei seiner Mitglieder.
2. Der Vorstand verwaltet die Stiftung und führt den Willen der Stifter aus.
• Die Verwaltung des Stiftungsvermögens einschließlich der Führung von Büchern und der Aufstellung des Jahresabschlusses
• Die Beschlussfassung über die Vergabe der Stiftungsmittel
• Die Bestellung und Abberufung eines Geschäftsführers, Festsetzung seiner Vergütung und der Erlass einer Geschäftsordnung im Sinne des § 103. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.
§ 10 Rechte und Pflichten der Mitarbeiter
1. Die Stiftung kann zur Erledigung ihrer Aufgaben unentgeltlich oder entgeltlich Hilfspersonen beschäftigen oder die Erledigung ganz oder teilweise auf Dritte übertragen, wenn der Umfang der Verwaltungsarbeit dies erfordert und die Erträgnisse des Stiftungsvermögens die Bezahlung einer angemessenen Vergütung ohne Gefährdung der nachhaltigen Erfüllung des Stiftungszweckes ermöglichen.
2. Vorrangig wird für Herrn Erik Körmann ein Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt, der durch einen Arbeitsvertrag geregelt wird. Dieser Arbeitsvertrag wird geschlossen wie unter fremden Dritten. Eine ausführliche Arbeitsplatzbeschreibung ist dieser Satzung als Anhang beigefügt.
3. Die Stiftung kann eine Geschäftsführung einrichten.
4. Der Geschäftsführer führt die Geschäfte nach den in der Geschäftsordnung festgelegten Richtlinien. Er ist dem Vorstand verantwortlich und an seine Weisungen gebunden. Er hat die Rechtstellung eines besonderen Vertreters im Sinne des § 30 BGB.
1. Die Beschlüsse des Vorstandes werden in der Regel auf Sitzungen gefasst. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Sie beschließen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/r Vorsitzenden den Ausschlag.
2. Ein abwesendes Mitglied kann sich aufgrund einer schriftlichen Erklärung gegenüber dem Vorstand durch ein anwesendes Mitglied vertreten lassen. Über die Sitzungen sind Niederschriften anzufertigen.
3. Wenn kein Mitglied widerspricht, können Beschlüsse in dringenden Fällen auch im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst werden. Dies gilt nicht für Beschlüsse nach § 12 Abs. 2 u. 3 und § 13 der Satzung.
1. Über Satzungsänderungen, die nicht den Stiftungszweck betreffen, entscheidet der Vorstand.
2. Wenn der Ertrag der Stiftung nur teilweise für die Verwirklichung des Stiftungszwecks benötigt wird, kann der Vorstand der Stiftung einen weiteren Zweck geben, der dem ursprünglichen Zweck verwandt ist und dessen dauernde und nachhaltige Verwirklichung ohne Gefährdung des ursprünglichen Zwecks gewährleistet erscheint.
3. Wenn aufgrund einer wesentlichen Änderung der Verhältnisse die Erfüllung des Stiftungszwecks nicht mehr sinnvoll erscheint, kann der Vorstand den Stiftungszweck ändern oder einen neuen Stiftungszweck beschließen. Der Beschluss bedarf einer 2/3 Mehrheit der Mitglieder des Vorstandes. Der neue oder geänderte Stiftungszweck muss ebenfalls steuerbegünstigt sein und auf dem Gebiet der Förderung behinderter Menschen liegen.
4. Über alle Beschlüsse, mit denen die Satzung geändert wird, ist die Stiftungsaufsichtsbehörde zu unterrichten. Beschlüsse, durch die der Stiftungszweck oder die Organisation der Stiftung wesentlich geändert wird, sollen erst nach vorgehender Anhörung der Stifter gefasst werden. Sie bedürfen der Genehmigung der Stiftungsaufsichtsbehörde.
1. Der Vorstand kann mit einer Mehrheit von 2/3 seiner Mitglieder die Auflösung der Stiftung oder den Zusammenschluss mit einer oder mehreren anderen steuerbegünstigten Stiftungen beschließen, wenn die Umstände es nicht mehr zulassen, den Stiftungszweck dauernd und nachhaltig zu erfüllen und auch die nachhaltige Erfüllung eines nach § 12 Abs. 2 und 3 geänderten oder neuen Stiftungszwecks nicht in Betracht kommt. Die durch den Zusammenschluss entstehende neue Stiftung muss ebenfalls steuerbegünstigt sein.
2. Zu Beschlüssen gem. Abs. 1 sollen die Stifter angehört werden. Sie werden erst nach Genehmigung der Stiftungsaufsichtsbehörde wirksam.
Bei Auflösung oder Aufhebung der Stiftung oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die als Zielsetzung die Integration von Menschen mit Behinderung hat und die es für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Der Vorstand entscheidet mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde über die konkrete Verwendung.
Unbeschadet der sich aus dem Stiftungsgesetz ergebenden besonderen Genehmigungspflichten sind Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung der Stiftung dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Bei Satzungsänderungen, die den Zeck der Stiftung betreffen, ist zuvor eine Stellungnahme des Finanzamtes zur Steuerbegünstigung einzuholen.
Stiftungsaufsichtsbehörde ist die Bezirksregierung Köln, oberste Aufsichtsbehörde ist das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Die stiftungsaufsichtsbehördlichen Anerkennungs- und Zustimmungsbefugnisse sind zu beachten.
Die Satzung tritt mit dem Tag der Zustellung der Anerkennungsurkunde in Kraft.