Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_04_08_2010_5_StR_192_10_Fehlerhafte_Angabe_des_Wirkstoff-d4139319.html
Timestamp: 2016-12-04 06:57:08
Document Index: 320458868

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 29', '§ 29', '§ 430', '§ 442', '§ 349', '§ 349', 'BGH', 'BGH']

BGH, 04.08.2010 - 5 StR 192/10 - Fehlerhafte Angabe des Wirkstoffgehalts eines Betäubungsmittels durch Feststellungen des Landgerichts in Bezug auf das unerlaubte Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 04.08.2010 - 5 StR 192/10 - Fehlerhafte Angabe des Wirkstoffgehalts eines Betäubungsmittels durch Feststellungen des Landgerichts in Bezug auf das unerlaubte Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge
BundesgerichtshofBeschl. v. 04.08.2010, Az.: 5 StR 192/10Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 04.08.2010Referenz: JurionRS 2010, 24189Aktenzeichen: 5 StR 192/10 Rechtsgrundlagen:§ 29 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 BtMG§ 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMGVerfahrensgegenstand:Unerlaubt Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge u. a. Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 4. August 2010 beschlossen: Tenor:1.Mit Zustimmung des Generalbundesanwalts wird der Verfall gemäß § 430 Abs. 1 i.V.m. § 442 Abs. 1 StPO von der Verfolgung ausgenommen; die insoweit entstandenen Kosten des Verfahrens und notwendigen Auslagen des Angeklagten fallen der Staatskasse zur Last. 2.Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Dresden vom 23. Oktober 2009 nach § 349 Abs. 4 StPOa)im Schuldspruch dahingehend abgeändert, dass der Angeklagte im Fall A II 3 der Urteilsgründe des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln schuldig ist, b)im Ausspruch über die Einzelstrafe in dem genannten Fall sowie im Ausspruch über die Gesamtstrafe und den Verfall aufgehoben. 3.Die weitergehende Revision wird nach § 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen. 4.Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Rechtsmittels, an eine andere Strafkammer des Landgerichts zurückverwiesen. BGH, 04.08.2010BGH, 04.08.2010