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Timestamp: 2017-03-26 11:07:16
Document Index: 25673400

Matched Legal Cases: ['§ 57', '§ 263', '§ 31', 'Art. 74', '§ 1', '§ 69', '§ 32', 'Art. 80', 'Art. 70', '§ 11', '§ 29', '§ 72', '§ 64', '§ 82', 'Art. 12', '§ 146', '§ 16', '§ 2', '§ 16', '§ 2', '§ 16', '§ 9', '§ 13', '§ 19', '§ 19', '§ 13', '§ 70', '§ 3', '§ 5', '§ 72', '§ 57', '§ 57', 'Art. 1', 'Art. 2', '§ 4', '§ 4', '§ 31', '§ 30']

2017JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez2016JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez2015JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez2014JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez2013JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez2012JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez2011JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez2010JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez2009JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez2008JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez2007JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez2006JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez2005JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez2004JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez2003JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez2002JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez1997JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDezDezember 2016
BVerwG 9 B 40.16 - Beschluss vom 30.12.2016
BVerwG 9 BN 3.16 - Beschluss vom 30.12.2016
BVerwG 10 B 4.16 - Beschluss vom 30.12.2016
BVerwG 2 B 31.16 - Beschluss vom 30.12.2016
BVerwG 9 BN 2.16 - Beschluss vom 30.12.2016
BVerwG 2 B 12.16 - Beschluss vom 29.12.2016
BVerwG 5 B 40.16 - Beschluss vom 28.12.2016
BVerwG 2 B 67.16 - Beschluss vom 28.12.2016
BVerwG 20 KSt 1.16 - Beschluss vom 27.12.2016
BVerwG 2 B 59.16 - Beschluss vom 27.12.2016
BVerwG 2 BN 1.16 - Beschluss vom 27.12.2016
BVerwG 2 B 3.16 - Beschluss vom 27.12.2016
BVerwG 2 B 126.15 - Beschluss vom 27.12.2016
Sachgebiet: Beamtendisziplinarrecht Leitsatz:
Zu den tatsächlichen Feststellungen, die gemäß § 57 Abs. 1 Satz 1 BDG das Disziplinargericht binden, gehören auch solche für die Strafzumessung bedeutsamen Umstände von deren Vorliegen die Anwendung des bestimmten Strafrahmens abhängt (hier: zum gewerbsmäßigen Handeln i.S.v. § 263 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 StGB).
BVerwG 4 B 13.16 - Beschluss vom 22.12.2016
BVerwG 4 BN 17.16 - Beschluss vom 22.12.2016
Sachgebiet: Recht der Raumordnung Zum Volltext
BVerwG 1 B 122.16 - Beschluss vom 21.12.2016
Sachgebiet: Staatsangehörigkeitsrecht Zum Volltext
BVerwG 2 VR 1.16 - Beschluss vom 21.12.2016
Begründungsbedürftigkeit einer nicht unerheblichen Verschlechterung im Gesamturteil der dienstlichen Beurteilung
1. Dienstliche Beurteilungen müssen auf gleichen Bewertungsmaßstäben beruhen; dies gilt auch, wenn sich die zur Beurteilung berufene Person aus organisatorischen oder personellen Gründen ändert. Die nicht unerhebliche Verschlechterung im Gesamturteil einer dienstlichen Beurteilung bedarf daher einer Begründung.
2. Die Begründung des Gesamturteils hat schon in der dienstlichen Beurteilung selbst zu erfolgen; anders als etwa bei nachträglich erhobenen Einwänden gegen Einzelbewertungen in der dienstlichen Beurteilung genügt es nicht, das Gesamturteil nachträglich zu plausibilisieren.
BVerwG 9 B 70.16 - Beschluss vom 21.12.2016
BVerwG 8 B 30.15 - Beschluss vom 21.12.2016
BVerwG 8 B 27.15 - Beschluss vom 21.12.2016
BVerwG 10 B 26.15 - Beschluss vom 21.12.2016
Sachgebiet: Kammerrecht Leitsatz:
Die Gesetzgebungskompetenz des Bundes für § 31 Abs. 3 SchfHwG folgt aus Art. 74 Abs. 1 Nr. 12 GG (Sozialversicherung).
BVerwG 10 B 27.15 - Beschluss vom 21.12.2016
Sachgebiet: Kammerrecht Zum Volltext
BVerwG 10 B 1.16 - Beschluss vom 21.12.2016
Ersatzangebot nach rechtskräftiger Verurteilung zur Wertauskehr
Sachgebiet: Treuhandgesetz, Kommunalvermögensgesetz und Vermögenszuordnungsgesetz Leitsätze:
1. Die Befugnis der verfügenden Stelle, die Pflicht zur Auskehr des Verkaufserlöses oder des Wertes durch die Pflicht zur Verschaffung eines Ersatzgrundstücks zu ersetzen, setzt voraus, dass die verfügende Stelle selbst Eigentümerin des Ersatzgrundstücks ist.
2. Gegen ein rechtskräftiges Urteil im Auskehrprozess, welches die verfügende Stelle zur Zahlung des Verkaufserlöses oder des Wertes verurteilt, kann die Vollstreckungsgegenklage nicht auf nachträgliche Ersatzangebote gestützt werden, die der verfügenden Stelle bereits im Auskehrprozess möglich gewesen sind.
BVerwG 2 B 108.15 - Beschluss vom 21.12.2016
Arithmetische Notenermittlung und Dokumentationspflicht bei mündlichen Prüfungsleistungen
1. Es ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn bei der Bewertung einer mündlichen Prüfungsleistung das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses aus den von den Mitgliedern des Prüfungssausschusses vergebenen Einzelnoten den sich daraus ergebenden arithmetischen Mittelwert bildet und nur diesen, nicht aber die dem zugrunde liegenden Einzelnoten dem Prüfling mitteilt.
2. Es verstößt auch nicht gegen verfassungsrechtliche Vorgaben, dass der Prüfungsausschuss bei einer mündlichen Prüfungsleistung im Rahmen des sog. Überdenkensverfahrens gemeinsam eine Stellungnahme erarbeitet.
BVerwG 2 B 109.15 - Beschluss vom 21.12.2016
BVerwG 6 BN 1.16 - Beschluss vom 21.12.2016
Sachgebiet: Schul-, Hochschul- und Wissenschaftsrecht Zum Volltext
BVerwG 4 BN 14.16 - Beschluss vom 21.12.2016
BVerwG 1 B 121.16 - Beschluss vom 20.12.2016
BVerwG 20 F 10.15 - Beschluss vom 20.12.2016
BVerwG 4 B 25.15 - Beschluss vom 20.12.2016
BVerwG 3 B 38.16 - Beschluss vom 20.12.2016
Ist ein Urteil mehrfach begründet, kann die Revision auch dann zuzulassen sein, wenn ein Zulassungsgrund nur hinsichtlich einer Begründung vorliegt, diese jedoch eine Rechtskraftwirkung entfaltet, die über jene der anderen Begründungen hinausgeht und damit den Rechtsmittelführer beschwert.
BVerwG 3 B 39.16 - Beschluss vom 20.12.2016
BVerwG 8 B 17.16 - Beschluss vom 20.12.2016
BVerwG 1 WB 21.16 - Beschluss vom 20.12.2016
BVerwG 2 B 127.15 - Beschluss vom 20.12.2016
Eingestellt am 24.01.2017
BVerwG 2 B 110.15 - Beschluss vom 20.12.2016
BVerwG 1 WB 19.16 - Beschluss vom 20.12.2016
BVerwG 8 B 32.16 - Beschluss vom 20.12.2016
BVerwG 8 B 41.16 - Beschluss vom 20.12.2016
BVerwG 4 B 49.16 - Beschluss vom 20.12.2016
Eingestellt am 01.02.2017
BVerwG 20 F 7.16 - Beschluss vom 20.12.2016
BVerwG 1 C 15.16 - Beschluss vom 19.12.2016
BVerwG 8 C 6.15 - Urteil vom 16.12.2016
Eingestellt am 15.03.2017
BVerwG 3 VR 4.16 - Beschluss vom 15.12.2016
Klage eines Landkreises auf Vergrößerung der Rettungsplätze für einen Eisenbahntunnel - hier: einstweiliger Rechtsschutz
Sachgebiet: VerkPBG - Recht der Anlegung von Schienenwegen und Eisenbahnkreuzungsrecht Leitsatz:
Jedenfalls solange ein planfestgestelltes Eisenbahnvorhaben im Sinne des § 1 Abs. 1 VerkPBG nicht in Betrieb genommen wurde, ist das Bundesverwaltungsgericht auch für Streitigkeiten über Planänderungen zur Anpassung des Vorhabens an geänderte Sicherheitsanforderungen zuständig.
BVerwG 4 BN 21.16 - Beschluss vom 15.12.2016
BVerwG 4 B 47.16 - Beschluss vom 15.12.2016
BVerwG 4 B 37.16 - Beschluss vom 15.12.2016
BVerwG 9 A 12.16 - Beschluss vom 15.12.2016
BVerwG 9 A 13.16 - Beschluss vom 15.12.2016
BVerwG 4 A 3.15 - Urteil vom 15.12.2016
BVerwG 4 A 4.15 - Urteil vom 15.12.2016
Sachgebiet: Recht des Ausbaues von Energieleitungen Leitsätze:
BVerwG 5 C 35.15 - Urteil vom 15.12.2016
Sachgebiet: Jugendhilfe- und Jugendschutzrecht Leitsätze:
BVerwG 5 P 9.15 - Beschluss vom 15.12.2016
Sachgebiet: Personalvertretungsrecht und Richtervertretungsrecht Leitsatz:
Die Zustimmung des Personalrats zu einer beabsichtigten Maßnahme des Leiters der Dienststelle wird auch dann "schriftlich" verweigert im Sinne des § 69 Abs. 2 Satz 5 BPersVG, wenn das die Zustimmung verweigernde Schreiben eingescannt und in Form einer PDF-Datei, die die eigenhändige Unterschrift des Vorsitzenden des Personalrats bildlich wiedergibt, als Anhang zu einer E-Mail dem Leiter der Dienststelle übersandt wird.
BVerwG 2 C 31.15 - Urteil vom 15.12.2016
4. Durch die Bezugnahme auf den Begriff der "Unterhaltsbeihilfe" ist die Verordnungsermächtigung in § 32 Abs. 3 JAG NRW 2003 im Sinne des Art. 80 Abs. 1Satz 2 GG hinreichend bestimmt, weil aus der Verwendung dieses Begriffs hervorgeht, dass der Unterhaltsbeihilfe eine existenzsichernde Funktion zukommen soll.
6. Ein landesverfassungsrechtliches Zitiergebot (hier: Art. 70 Satz 3 LV NRW) ist nicht revisibel.
BVerwG 5 PKH 56.16 - Beschluss vom 14.12.2016
Sachgebiet: Recht der Förderung des Wohnungsbaues, des sonstigen Wohnungsrechts einschl. des Wohngeldrechts sowie des Mietpreisrechts Zum Volltext
BVerwG 5 PKH 57.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 58.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 43.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 44.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 10 BN 5.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 1 C 13.16 - Urteil vom 14.12.2016
Abschiebung eines vor dem EU-Beitritt Bulgariens ausgewiesenen Bulgaren nur nach Prüfung des Freizügigkeitsverlustes
Sachgebiet: Ausländerrecht Leitsätze:
1. Eine vor Erlangung des Unionsbürgerstatus nach den für Drittstaatsangehörige geltenden Vorschriften ausgesprochene bestandskräftige Ausweisung eines nunmehrigen Unionsbürgers wird mit dem Beitritt des Landes seiner Staatsangehörigkeit zur Europäischen Union (hier: Bulgarien zum 1. Januar 2007) nicht wirkungslos und steht im Anwendungsbereich des § 11 Abs. 2 FreizügG/EU einer Verlustfeststellung gleich (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. März 2015 - 1 C 18.14 - BVerwGE 151, 361).
BVerwG 1 C 4.16 - Urteil vom 14.12.2016
1. Die Ablehnung der Durchführung eines weiteren Asylverfahrens bei Folge- und Zweitanträgen, die nach aktueller Rechtslage als Unzulässigkeitsentscheidung gemäß § 29 Abs. 1 Nr. 5 AsylG ergeht, ist mit der Anfechtungsklage anzugreifen (Fortentwicklung von BVerwG, Urteil vom 10. Februar 1998 - 9 C 28.97 - BVerwGE 106, 171).
BVerwG 3 B 68.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 3 B 65.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 1 C 11.15 - Urteil vom 14.12.2016
Kostenerstattung bei Abschiebung ohne Zustimmung der Staatsanwaltschaft
1. Die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung der Staatsanwaltschaft nach § 72 Abs. 4 Satz 1 AufenthG vor Vollzug einer Abschiebung stellt eine Verfahrensregelung dar, die allein der Wahrung des staatlichen Strafverfolgungsinteresses dient und kein subjektives Recht des Ausländers begründet (Bestätigung von BVerwG, Urteil vom 5. Mai 1998 - 1 C 17.97 - BVerwGE 106, 351 für die Rechtslage nach § 64 Abs. 3 AuslG 1990).
2. Eine Abschiebungsanordnung erledigt sich nicht mit dem Vollzug der Abschiebung. Die Bestandskraft der Anordnung steht der Geltendmachung einer Fehlerhaftigkeit der Abschiebung auch dann entgegen, wenn sie erst nach Vollzug der Abschiebung eingetreten ist (Aufgabe von BVerwG, Urteil vom 8. Mai 2014 - 1 C 3.13 - BVerwGE 149, 320, Rn. 19 eine Anordnung nach § 82 Abs. 4 AufenthG zur Vorsprache bei der Botschaft betreffend).
BVerwG 5 PKH 52.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 49.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 45.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 60.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 53.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 46.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 61.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 54.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 50.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 47.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 62.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 59.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 51.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 48.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 5 PKH 55.16 - Beschluss vom 14.12.2016
BVerwG 6 A 9.14 - Urteil vom 14.12.2016
Sachgebiet: Recht der Verfassungsschutzbehörden und Nachrichtendienste, einschließlich der gegen diese Behörden gerichteten oder ihre Akten betreffenden Informations-, Auskunfts- und Einsichtsansprüche Leitsatz:
BVerwG 6 C 19.15 - Urteil vom 14.12.2016
Es ist mit dem Grundrecht der freien Berufswahl nach Art. 12 Abs. 1 GG vereinbar, den Zugang zu postgradualen Masterstudiengängen Absolventen eines fachlich einschlägigen Hochschulstudiums vorzubehalten.
BVerwG 4 B 29.16 - Beschluss vom 13.12.2016
BVerwG 5 C 10.15 D - Beschluss vom 12.12.2016
BVerwG 1 WB 38.16 - Beschluss vom 12.12.2016
In Verfahren nach der Wehrbeschwerdeordnung ist gegen Verfügungen des Vorsitzenden einer Kammer des Truppendienstgerichts die Beschwerde in entsprechender Anwendung von § 146 Abs. 1 VwGO nicht statthaft.
BVerwG 3 B 29.16 - Beschluss vom 09.12.2016
BVerwG 1 WB 20.16 - Beschluss vom 09.12.2016
BVerwG 3 B 34.16 - Beschluss vom 09.12.2016
Sachgebiet: Tierschutz- und Pflanzenschutzrecht, soweit nicht das Schwergewicht bei Materien liegt, die einem anderen Senat zugewiesen sind Leitsätze:
1. Eine wiederholte Zuwiderhandlung im Sinne von § 16a Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 TierSchG liegt bei zwei Verstößen gegen die Tierschutzgrundsätze des § 2 TierSchG, eine diesbezügliche nach § 16a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 TierSchG erlassene Anordnung oder gegen eine zum Schutz der Tiere gemäß § 2a TierSchG erlassene Verordnung vor. Der zeitliche Zusammenhang zwischen den Verstößen ist nach den Umständen des Einzelfalls im Rahmen der erforderlichen Prognose sowie für die Ermessensentscheidung und deren Verhältnismäßigkeit von Bedeutung.
2. § 16a Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 TierSchG ermöglicht eine nach den konkreten Verhältnissen differenzierte Untersagung der Betreuung von Tieren. Liegen Zuwiderhandlungen gegen Bestimmungen des Tierschutzrechts vor, die es rechtfertigen, einem Tierhalter wegen seiner persönlichen Unzuverlässigkeit und der damit begründeten Gefahr weiterer erheblicher Zuwiderhandlungen das Halten von Tieren zu verbieten, so rechtfertigt sich hieraus in der Regel zugleich die Untersagung, jene Tiere künftig zu betreuen.
BVerwG 3 C 9.16 - Beschluss vom 08.12.2016
BVerwG 3 C 10.16 - Beschluss vom 08.12.2016
BVerwG 8 B 15.16 - Beschluss vom 08.12.2016
Sachgebiet: Finanzdienstleistungsrecht Zum Volltext
BVerwG 4 C 7.15 - Urteil vom 08.12.2016
Sachgebiet: Bau- und Bodenrecht, einschließlich der immissionsschutzrechtlichen Genehmigungen für Windkraftanlagen, sofern der Schwerpunkt der Sache im Bau- und Bodenrecht liegt Leitsätze:
1. Baulichkeiten können auch dann die Eigenart der näheren Umgebung prägen, wenn sie nicht imstande sind, einen im Zusammenhang bebauten Ortsteil zu bilden (Abgrenzung zu BVerwG, Urteil vom 30. Juni 2015 - 4 C 5.14 - BVerwGE 152, 275).
2. Ein Vorhaben fügt sich nach dem Maß der baulichen Nutzung in die Eigenart der näheren Umgebung ein, wenn es dort Referenzobjekte gibt, die bei einer wertenden Gesamtbetrachtung von Grundfläche, Geschosszahl und Höhe, bei offener Bebauung auch nach dem Verhältnis zur Freifläche, vergleichbar sind. Die Übereinstimmung nur in einem Maßfaktor genügt nicht.
BVerwG 4 CN 4.16 - Urteil vom 08.12.2016
1. Die Fläche eines nach § 9 Abs. 1 Nr. 11 BauGB festgesetzten Fußgängerbereichs ist bei der von § 13a Abs. 1 Satz 2 BauGB geforderten Ermittlung der zulässigen Grundfläche im Sinne des § 19 Abs. 2 BauNVO nicht zu berücksichtigen.
2. Setzt ein Bebauungsplan eine zulässige Grundfläche für ein oder mehrere Baugrundstücke im Sinne des § 19 Abs. 2 BauNVO fest, findet § 13a Abs. 1 Satz 3 BauGB keine Anwendung mit der Folge, dass die voraussichtliche Versiegelung auf anderen Grundstücken bei der Ermittlung der Flächeninanspruchnahme außer Betracht bleibt.
BVerwG 8 KSt 4.16 - Beschluss vom 07.12.2016
BVerwG 10 B 6.16 - Beschluss vom 07.12.2016
BVerwG 8 KSt 5.16 - Beschluss vom 07.12.2016
BVerwG 8 KSt 6.16 - Beschluss vom 07.12.2016
BVerwG 8 KSt 7.16 - Beschluss vom 07.12.2016
BVerwG 8 KSt 3.16 - Beschluss vom 07.12.2016
BVerwG 1 WDS-VR 4.16 - Beschluss vom 07.12.2016
BVerwG 10 C 11.15 - Urteil vom 07.12.2016
BVerwG 6 C 49.15 - Urteil vom 07.12.2016
Sachgebiet: Rundfunkrecht einschl. Recht der Rundfunkanstalten, Filmrecht einschl. Filmförderungsrecht, Recht der neuen Medien und Presserecht Leitsätze:
BVerwG 6 C 12.15 - Urteil vom 07.12.2016
1. Wird ein Widerspruchsschreiben, das in ein elektronisches Dokument im pdf-Format umgewandelt und mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist, als Anlage mittels einfacher E-Mail an die zuständige Behörde übermittelt, kann ein solches Dokument dem Formerfordernis des § 70 Abs. 1 Satz 1 VwGO i.V.m. § 3a Abs. 2 VwVfG genügen. Die Behörde muss für schriftformersetzende Dokumente einen Zugang eröffnet haben.
2. Die Erhebung des Rundfunkbeitrags im nicht privaten Bereich für Inhaber von Betriebsstätten und betrieblich genutzten Kraftfahrzeugen nach § 5 Abs. 1 und 2 Satz 1 Nr. 2 RBStV begegnet keinen verfassungsrechtlichen Bedenken (wie BVerwG, Urteil vom 7. Dezember 2016 - 6 C 49.15 -).
BVerwG 10 C 1.15 - Urteil vom 07.12.2016
Unvereinbarkeit der Geschäftsführung einer Steuerberatungsgesellschaft mit der Leitung eines Versicherungsvermittlungs- oder Finanzberatungsunternehmens
Sachgebiet: Recht der freien Berufe Leitsätze:
1. Die Berufspflicht zur Unabhängigkeit gemäß § 72 Abs. 1 i.V.m. § 57 Abs. 1 StBerG trifft den Geschäftsführer einer Steuerberatungsgesellschaft unabhängig davon, ob seine gesellschaftsinterne Zuständigkeit sich auf Beratungsaufgaben erstreckt.
2. Die für die Zulassung einer Ausnahme vom Verbot gewerblicher Tätigkeit nach § 57 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 Halbs. 2 StBerG erforderliche Widerlegung der Gefährdung von Berufspflichten scheitert nicht erst, wenn nachweislich die konkrete Gefahr individueller Pflichtverletzungen besteht. Misslungen ist die Widerlegung bereits, wenn eine Gefährdung von Berufspflichten nicht auszuschließen ist, weil sich Interessenkonflikte zwischen beruflicher und gewerblicher Tätigkeit deutlich abzeichnen, die nicht durch Berufsausübungsregelungen zu bannen sind (Fortführung von BVerwG, Urteil vom 26. September 2012 - 8 C 26.11 - BVerwGE 144, 211).
3. Der Geschäftsführer einer Steuerberatungsgesellschaft kann Interessenkonflikte, die sich aus der gleichzeitigen Tätigkeit als Leiter gewerblicher Unternehmen ergeben, nicht durch eine gesellschaftsinterne Beschränkung seiner Aufgaben als Geschäftsführer der Steuerberatungsgesellschaft auf das Personalwesen, das Marketing und weitere Verwaltungsaufgaben vermeiden.
BVerwG 1 B 120.16 - Beschluss vom 05.12.2016
BVerwG 6 B 17.16 - Beschluss vom 05.12.2016
BVerwG 2 B 5.16 - Beschluss vom 02.12.2016
Eingeschränkter gerichtlicher Prüfungsmaßstab bei der Zuteilung von Dienstorten zu Stufen des Auslandszuschlags
1. Die in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts entwickelten prozeduralen Anforderungen im Besoldungsrecht sind auf den Gesetzgeber bezogen. Sie sind auf den Verordnungsgeber (hier: der Auslandszuschlagsverordnung) nicht übertragbar.
2. Die gerichtliche Überprüfung der Zuteilung von Dienstorten zu den Stufen des Auslandszuschlags ist auf den Maßstab der evidenten Sachwidrigkeit begrenzt.
BVerwG 2 B 6.16 - Beschluss vom 02.12.2016
BVerwG 2 C 19.15 - Beschluss vom 02.12.2016
BVerwG 6 B 32.16 - Beschluss vom 01.12.2016
Sachgebiet: Polizei- und Ordnungsrecht Leitsatz:
Der durch das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 1 Abs. 1 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 GG) gewährleistete Schutz des Namens umfasst grundsätzlich nicht die Wiedergabe des Namens in Groß- und Kleinbuchstaben in einem Reisepass.
BVerwG 2 B 22.16 - Beschluss vom 01.12.2016
BVerwG 2 B 46.15 - Beschluss vom 01.12.2016
BVerwG 2 B 47.15 - Beschluss vom 01.12.2016
BVerwG 1 B 112.16 - Beschluss vom 01.12.2016
Sachgebiet: Recht der Vertriebenen einschließlich des Rechts der Vertriebenenzuwendung, der Sowjetzonenflüchtlinge und der politischen Häftlinge Zum Volltext
BVerwG 2 B 41.15 - Beschluss vom 01.12.2016
BVerwG 3 C 14.15 - Urteil vom 01.12.2016
1. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis ist im Verlängerungsverfahren nicht schon immer dann ungünstig, wenn die therapeutische Wirksamkeit des Arzneimittels zweifelhaft geworden ist. Es bedarf auch in diesem Fall gemäß § 4 Abs. 28 AMG einer Abwägung mit den Risiken seiner Anwendung.
2. Die mit der Anwendung eines möglicherweise nicht wirksamen Arzneimittels verbundene Gefahr, dass die Anwendung eines wirksamen Präparats unterbleibt, stellt ein Risiko im Sinne des § 4 Abs. 27 Buchst. a AMG dar und ist in die Nutzen-Risiko-Abwägung einzustellen.
3. Für den Versagungsgrund der fehlenden therapeutischen Wirksamkeit nach § 31 Abs. 3 Satz 1 i.V.m. § 30 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 und Satz 3 AMG muss die Zulassungsbehörde Tatsachen darlegen, die belegen, dass sich mit dem Arzneimittel keine therapeutischen Ergebnisse erzielen lassen.
BVerwG 3 C 15.15 - Urteil vom 01.12.2016
Sachgebiet: Gesundheitsverwaltungsrecht einschl. des Rechts der Heil- und Heilhilfsberufe und des Krankenhausfinanzierungsrechts sowie des Seuchenrechts Zum Volltext