Source: https://www.unismart.de/agb
Timestamp: 2020-05-24 22:03:27
Document Index: 25149295

Matched Legal Cases: ['§ 126', '§ 126', '§ 650', '§ 640', '§ 634', '§ 634']

AGB | uniSmart
Liefer-, Versand- & Rückgabebedingungen
AGB`s​
- Unternehmer genannt -
Maßgebliche Vertragsgrundlage für den vom Unternehmer auszuführenden Auftrag des Auftragnehmers sind vorrangig individuelle Vereinbarungen sowie nachrangig die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Alle Vertragsabreden sollen in Textform (§ 126b BGB) oder in elektronischer Form (§ 126a BGB) erfolgen.
Angebote, Kalkulationen, Pläne, Berechnungen, Kostenanschläge oder andere Unterlagen des Unternehmers dürfen ohne seine Zustimmung weder vervielfältigt oder geändert noch dritten Personen zugänglich gemacht werden. Bei Nichterteilung des Auftrags sind die Unterlagen einschl. Kopien unverzüglich an den Unternehmer herauszugeben. Bei von ihm verschuldeter Unmöglichkeit der Herausgabe haftet der Auftragnehmer auf Schadensersatz.
1. Für vom Auftragnehmer angeordnete Über-, Nacht-, Sams-, Sonn- und Feiertagsstunden sowie für Arbeit unter erschwerten Bedingungen werden Zuschläge berechnet. Die Berechnung setzt voraus, dass der Unternehmer spätestens im Zeitpunkt der Beauftragung oder des Beginns der entsprechenden Arbeit dem Auftragnehmer die erhöhten Stundensätze mitgeteilt hat.
2. Terminänderungen oder Stornierungen nach Fristablauf befähigen den Unternehmer eine angemessene Verzugsgebühr zu erheben. Mangels Vereinbarung einer Vergütung gelten die ortsüblichen Sätze.
1. Nach Abnahme des Werkes sind Rechnungen sofort fällig und zahlbar. § 650g Abs. 4 BGB bleibt unberührt. Alle Zahlungen sind auf das Äußerste zu beschleunigen und vom Auftragnehmer ohne jeden Abzug nach Abnahme und spätestens binnen 9 Tagen nach Rechnungserhalt an den Unternehmer zu leisten. Nach Ablauf der 9 Tages-Frist befindet sich der Auftragnehmer in Verzug, sofern er die Nichtzahlung zu vertreten hat.
2. Der Auftragnehmer kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen.
Die vereinbarte Leistung ist nach Fertigstellung protokollarisch abzunehmen, auch wenn die systemseitige Integration noch nicht erfolgt ist. Dies gilt insbesondere bei vorzeitiger Inbetriebnahme. Im Übrigen gilt § 640 BGB.
Auf Schadensersatz haftet der Unternehmer – gleich aus welchem Rechtsgrund – im Rahmen der Verschuldenshaftung nur
a) im Falle von vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung durch ihn selbst, seinen gesetzlichen
Vertreter oder seinen Erfüllungsgehilfen, bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit auch im Falle von fahrlässiger Pflichtverletzung,
b) bei Vorliegen von Mängeln, die der Unternehmer arglistig verschwiegen hat,
c) im Falle der Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit des Werkes,
d) im Falle der Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz,
e) für Schäden aus der nicht unerheblichen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Im Falle einfacher Fahrlässigkeit ist der Schadensersatz des Unternehmers jedoch auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt, soweit nicht wegen Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird.
2. Die Mängelansprüche des Auftragnehmers verjähren gemäß § 634a Abs.1 Nr.2 BGB in fünf Jahren ab Abnahme bei Arbeiten an einem Fahrzeug oder einer Integration,
a) im Falle der Neuinstallation oder Erweiterung,
b) oder in Fällen der Einbau-, Umbau- oder Reparaturarbeiten an einem bereits durchgeführten Einbau/einer Integration, wenn die Arbeiten bei Neueinrichtung, nach Art und Umfang von wesentlicher Bedeutung sind und die eingebauten Teile mit dem Objekt fest verbunden werden.
3. Abweichend von § 634a Abs. 1 Nr. 1 BGB verjähren die Mängelansprüche des Auftragnehmers in einem Jahr ab Abnahme bei Reparatur-, Einbau- oder Umbauarbeiten an einem bereits eingerichteten Objekt, wenn die Arbeiten nach Art und Umfang keine wesentliche Bedeutung für Konstruktion, Bestand, Erhaltung oder Benutzbarkeit des Objektes haben.
4. Die vorstehenden Verjährungsfristen gelten auch für vertragliche und außervertragliche Schadensersatzansprüche des Auftragnehmers, die auf einem Mangel der Ware beruhen, es sei denn die Anwendung der regelmäßigen gesetzlichen Verjährung würde im Einzelfall zu einer kürzeren Verjährung führen. Schadensersatzansprüche des Käufers gem. VI. a. bis d. verjähren jedoch ausschließlich nach den gesetzlichen Verjährungsfristen.
5. Von der Mängelbeseitigungspflicht sind Mängel ausgeschlossen, die nach Abnahme durch schuldhaft fehlerhafte Bedienung oder gewaltsame Einwirkung des Auftragnehmers oder Dritter oder durch normale/n bestimmungsgemäße/n Abnutzung/Verschleiß entstanden sind.
6. Kommt der Unternehmer einer Aufforderung des Auftragnehmers zur Mängelbeseitigung nach und
a) gewährt der Auftragnehmer den Zugang zum Objekt zum vereinbarten Zeitpunkt schuldhaft nicht oder
b) liegt ein Mangel am Werk objektiv nicht vor und hat der Auftragnehmer diesbezüglich schuldhaft gehandelt, hat der Auftragnehmer die Aufwendungen des Unternehmers zu ersetzen. Mangels Vereinbarung einer Vergütung gelten die ortsüblichen Sätze.
VIII. Einbau-/Umbau- & Reparaturgrundsätze
1. Wird der Unternehmer mit dem Einbau, Umbau oder einer Reparatur beauftragt und kann das Fahrzeug oder die Integration nicht umgesetzt werden, weil
der Auftragnehmer den Zugang zum Fahrzeug bzw. Objekt zum vereinbarten Zeitpunkt schuldhaft nicht gewährt,
kein Ansprechpartner bzw. dessen Kontaktdaten zur Verfügung stehen,
das Fahrzeug nicht frei von gefährlichen und/oder verletzlichen Gegenständen/Stoffen ist,
d) der Fehler/Mangel trotz Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht gefunden oder nach Rücksprache mit dem Auftragnehmer nicht wirtschaftlich sinnvoll beseitigt werden kann, ist der Auftragnehmer verpflichtet, die entstandenen Aufwendungen des Unternehmers zu ersetzen, sofern nicht die Undurchführbarkeit in den Verantwortungs- oder Risikobereich des Unternehmers fällt.
2. Eine bestätigte Terminzusage ist bis maximal 2 Werktage vor Beginn in schriftlicher Form veränder- bzw. stornierbar.
Telefon +49.911-477816-00; Telefax +49.911-477816-99
Informationen zum Rückgaberecht erhalten Sie unter dem Punkt "Liefer- Versand- & Rückgabebedingungen"
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (uniSmart Vertriebs GmbH, Bogenstraße 3, 90530 Wendelstein, E-Mail:
, Telefon: +49.911-477816-00, Fax: +49.911-477816-99) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uniSmart Vertriebs GmbH, Bogenstraße 3, 90530 Wendelstein zurückzusenden. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden bzw. übergeben. Wir tragen die Kosten der Rücksendung der Waren.
(6) Bei einem Widerruf der gesamten Bestellung wird dem Kunden die Versandkostenpauschale vollständig erstattet. Bei einem Widerruf eines Teils einer Bestellung wird die Versandkostenpauschale nur erstattet, wenn auf die widerrufene Ware tatsächlich Versandkosten entfallen sind. Auf welche Waren Versandkosten entfallen, wird dem Kunden zum Zeitpunkt der Bestellung angezeigt. Versandkosten werden insoweit nicht erstattet, als sie dem Kunden zusätzlich entstanden sind, weil er sich für eine andere Art der Lieferung als die von uniSmart angebotene günstigste Standardlieferung entschieden hat.
(7) Zusätzlich zu den in dieser Ziffer bestimmten Rechten hat der Kunde die Möglichkeit, den Widerruf einer Bestellung auch persönlich in jedem uniSmart in Deutschland innerhalb der Widerrufsfrist zu erklären und abzuwickeln.
Liefer- Versand- & Rückgabebedingungen
Die Lieferzeit beträgt abhängig der Warengruppe zwischen 2 und 5 Tagen. Bei Lieferengpässen erhalten Sie eine Nachricht mit der geschätzten Lieferzeit.
Das Liefergebiet gilt nur innerhalb Deutschlands, weitere Lieferorte auf Anfrage.
Die Versandkosten betragen im Normalfall 0,00€. Es können in Ausnahmefällen Versandkosten aufgrund Sonder- oder Spezialbestellungen anfallen. Darüber werden Sie vor Versand schriftlich in Kenntnis gesetzt.
Je nach Versandart wird eine Versendungsverfolgung zur Verfügung gestellt.
Für eine Rücksendung - gleichwohl aus welchem Grund - kontaktieren Sie bitte unseren uniSmart Service unter:
oder +49.911-477816-00. Die Kosten der Rücksendung bei einem Mangel trägt die uniSmart Vertriebs GmbH, bei allen weiteren Gründen der Kunde, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.
Abholung vor Ort ist möglich. Je nach Lagerort muss vorab eine Anfrage dazu an
Bitte nehmen Sie zur Rückgabe von Altgeräten mit dem uniSmart Service unter:
Servicefall / Garantie- bzw. Gewährleistungsfall
Bei einem Servicefall / Garantie- bzw. Gewährleistungsfall nehmen Sie bitte mit unserem uniSmart Service unter:
oder +49.911-477816-00 Kontakt auf.
Der Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie:
- Für alle Sach- und Rechtsmängel, die bereits zum Zeitpunkt des Verkaufs bestanden haben, haftet der Verkäufer
- Die Gewährleistungsfrist beträgt 24 Monate
- In den ersten 6 Monaten wird vermutet, dass der Mangel bereits beim Verkauf bestand. Nach Ablauf dieser Frist, muss der Kunde beweisen, dass der Mangel bereits beim Verkauf bestand
- Ihr Gerät fällt nicht mehr unter die gesetzliche Gewährleistungsfrist? Wenden Sie sich an den Hersteller des Produktes
- Ergänzt die gesetzlichen Gewährleistungsrechte und ist ein freiwilliges Angebot des Herstellers und in Länge und Umfang abhängig vom Einzelfall
- Greift unabhängig vom Zustand des Produkts zum Zeitpunkt des Verkaufs
- Gewährleistungsansprüche werden nicht durch eventuelle Garantieansprüche ersetzt oder verringert
- Reparaturen von selbstverschuldeten Schäden sowie Schäden, die nach der Herstellergarantie entstanden sind, sind kostenpflichtig