Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/288
Timestamp: 2019-09-18 09:21:41
Document Index: 212158412

Matched Legal Cases: ['§ 288', '§ 289', '§ 288', 'BGH', 'BGH', '§ 288', 'BGH', 'BGH', '§ 288', 'BGH', 'BGH', '§ 288', 'BGH', 'BGH', '§ 288', 'BGH', 'BGH', '§ 288', 'BGH', 'BGH', '§ 288', '§ 138', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 288', 'BGH', 'BGH', '§ 288', 'BGH', 'BGH', '§ 288', '§ 290', 'BGH', '§ 288', '§ 290', '§ 138', 'BGH', '§ 288', '§ 288', 'BGH', '§ 288', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§288', 'BGH', 'BGH', '§ 288', 'BGH', '§290', '§ 532', 'BGH', '§ 288', 'BGH', 'BGH', '§ 288', 'BGH', 'BGH', '§ 288', 'BGH', 'BGH', '§ 288', 'BGH', 'BGH', '§ 260', 'BGH', '§ 288', 'BGH', '§ 138', '§ 8']

§ 288 ZPO: Gerichtliches Geständnis
§ 289 ZPO
OLG München, Urteil vom 5.11.2012, Az. 5 U 2472/09 Prozessual ist der Senat damit an die Darstellung, der Beklagte zu 2 habe Dr. K. am 09.02.2002 ein Angebot zur Begleitung der Umstrukturierung seiner Firmengruppe gemacht, gebunden; sie hat die Wirkung eines Geständnisses, § 288 ZPO (BGH, Urteil vom 31.05.2011 -XI ZR 369/08, NJW 2011, 2794).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2012, Az. IX ZR 48/11 Die in der Antragstellung liegende stillschweigende Bezugnahme erstreckt die Geständniswirkung des § 288 ZPO auf das gesamte Parteivorbringen (BGH, Urteil vom 18. Juni 2007 - II ZR 89/06, NJW-RR 2007, 1563 Rn. 16; Urteil vom 19. Januar 2012 - IX ZR 2/11, aaO).
BGH, URTEIL vom 4.0.2012, Az. IX ZR 2/11 Durch die in der nachfolgenden Antragstellung liegende stillschweigende Bezugnahme wurde die Geständniswirkung des § 288 ZPO verwirklicht (BGH, Urteil vom 14. April 1999 - IV ZR 289/97, NJW-RR 1999, 1113; vom 18. Juni 2007 - II ZR 89/06, NJW-RR 2007, 1563 Rn. 16).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2011, Az. IX ZR 129/10 Durch die in der Antragstellung liegende stillschweigende Bezugnahme wird die Geständniswirkung des § 288 ZPO auch auf vorinstanzliches Vorbringen erstreckt (BGH, Urteil vom 14. April 1999 - IV ZR 289/97, NJW 1999, 1113; vom 18. Juni 2007 - II ZR 89/06, NJW-RR 2007, 1563 Rn. 16).
BGH, URTEIL vom 2.1.2011, Az. XI ZR 261/09 Darin hat das Berufungsgericht rechtsfehlerfrei ein Geständnis nach § 288 Abs. 1 ZPO gesehen, das sich auch auf eine juristisch eingekleidete Tatsache beziehen kann (BGH, Urteile vom 6. Oktober 2005 - Ill ZR 367/04, NJW-RR 2006, 281, 282 und vom 18. Juni 2007 - II ZR 89/06, WM 2007, 1662 Rn. 16).
BGH, URTEIL vom 4.4.2008, Az. IX ZR 42/07 An dieses Vorbringen ist der Kläger gebunden, weil es durch die Antragstellung im folgenden Termin vom 8. Februar 2007 Geständniswirkung (§ 288 ZPO) erlangt hat (BGH, Urt. v. 18. Juni 2007 - II ZR 89/06, NJW-RR 2007, 1563, 1565 Rn. 16).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2008, Az. IV ZR 228/07 Es hat weder erwogen, ob der Klägerin die geltend gemachte Darlehensforderung der Höhe nach zugestanden hat (§ 288 Abs. 1 ZPO), noch beachtet, dass insoweit übereinstimmender Vortrag der Parteien zu dem Verständnis des Vertragsinhalts vorliegt, so dass dieser als unstreitig i.S. des § 138 Abs.3 ZPO zu behandeln gewesen wäre (vgl. BGH, Urteil vom 22. März 2004 - II ZR 415/02 - BGH-Report 2004, 974 unter II 2 b).
BGH, URTEIL vom 3.4.2004, Az. XII ZR 15/03 Als Folge des gerichtlichen Geständnisses in 1. Instanz, das auch in der Berufungsinstanz seine Wirksamkeit behält (§§ 288, 535 ZPO), ist jedoch von dem eingeräumten Einkommen im Zeitpunkt des Geständnisses auszugehen und der Beklagte für eine neuerliche Einkommensreduzierung beweispflichtig (vgl. BGH Urteil vom 14. April 1999 - IV ZR 289/97 - NJW-RR 1999, 1113).
BGH, URTEIL vom 3.10.2002, Az. VIII ZR 211/01 Unter diesen Umständen ist es nicht zu beanstanden, wenn das Berufungsgericht den von der Beklagten ermittelten Betrag seitens des Klägers im Sinne von § 288 ZPO als zugestanden angesehen (vgl. BGH, Urteil vom 7. Juli 1994 - IX ZR 115/93, NJW 1994, 3109 unter I 2 a), jedenfalls eine Einigung der Parteien auf die Anwendung der 'Grundsätze-Sach' (abgedruckt bei Hopt, Handelsvertreterrecht, 2. Aufl., S. 253 ff.) im Bereich der rechnerischen Ermittlung des Ausgleichsanspruchs festgestellt hat.
BGH, URTEIL vom 1.5.2002, Az. II ZR 68/00 Da für die Beurteilung, ob ein Vortrag schlüssig ist, auf den Zeitpunkt der letzten Tatsachenverhandlung abzustellen ist, kann eine Partei ihr Vorbringen - sofern es nicht ein Geständnis i.S. von § 288 ZPO ist, das nur unter den Voraussetzungen des § 290 ZPO widerrufen werden kann - im Laufe des Rechtsstreits auch ändern, ergänzen oder berichtigen, ohne daß ihr Vortrag allein deshalb unschlüssig wäre (BGH, Urteil v. 13. August 1997 - VIII ZR 246/96, NJW-RR 1998, 712, 713 m.w.N.;Urteil v. 12. Dezember 2001 -XZR 141/00, NJW 2002, 1276).
BVerfG, Urteil vom 5.2.2000, Az. 1 BvR 1030/00 Ein gerichtliches Geständnis im Sinne des § 288 ZPO, das von der betroffenen Partei nur unter den engen Voraussetzungen des § 290 ZPO widerrufen werden kann, ist von dem bloßen Nichtbestreiten (§ 138 Abs.3 ZPO) zu unterscheiden, das eine solche Bindungswirkung nicht entfaltet (vgl. BGH, NJW 1994, S. 3109; Zöller/Greger, ZPO, 22. Aufl. 2001, § 288 Rn. 3; Leipold, in: Stein/Jonas, ZPO, 21. Aufl. 1996, § 288 Rn. 3).
BGH, URTEIL vom 2.9.1999, Az. X ZR 26/97 Das Revisionsgericht kann überprüfen, ob eine Prozeßhandlung einer Partei die vom Gesetz vorgesehenen Voraussetzungen für ein Geständnis nach § 288 ZPO erfüllt (BGH, Urt. v. 12.3.1991 - XI ZR 85/90, NJW 1991, 1683; BGH, Urt. v. 11.3.1992 - VIII ZR 291/90, BGHR ZPO §288 - Geständniswille 2; BGH, Urt. v. 7.7.1994 - IX ZR 115/93, NJW 1994, 3109).
BGH, URTEIL vom 2.9.1999, Az. X ZR 26/97 Lediglich ein gerichtliches Geständnis gemäß § 288 ZPO, die Erklärung also, daß eine von der Gegenseite behauptete Tatsache wahr ist (BGH, Urt. v. 7.7.1994 - IX ZR 115/93, NJW 1994, 3109), entfaltet eine, durch §290 ZPO beschränkte Bindungswirkung (§ 532 ZPO).
BGH, Urteil vom 2.1.1996, Az. XI ZR 148/95 b) Die Voraussetzungen des § 288 ZPO, die vom Revisionsgericht selbst und auch erstmalig geprüft werden können (BGH, Urteil vom 7. Juli 1994 - IX ZR 115/93 -NJW 1994, 3109; Senatsurteil vom 19. September 1995 - XI ZR 218/94) lagen vor.
BGH, URTEIL vom 2.8.1995, Az. XI ZR 218/94 Die Voraussetzungen des § 288 ZPO, die vom Revisionsgericht selbst und auch erstmalig geprüft werden können (BGH, Urteil vom 7. Juli 1994 - IX ZR 115/93 = NJW 1994, 3109 m.w.Nachw.),
BGH, URTEIL vom 1.9.1979, Az. VIII ZR 293/78 Mit Recht sieht die Revision das Vorbringen des Beklagten in beiden Tatsacheninstanzen als ein Geständnis gemäß § 288 ZPO und nicht nur als bloßes Nichtbestreiten an, weil sich die Parteien mindestens in einer mündlichen Verhandlung hier über eine Frage tatsächlicher Art einig waren (BGH Urteil vom 23. November 1977 - IV ZR 131/76 = FamRZ 1978, 332, 333).
BGH, URTEIL vom 4.5.1971, Az. II ZR 27/69 Richtig ist zwar9 daß ein Geständnis im Sinne des § 288 ZPO Tatsachen betreffen muß und nicht nur eine Wertung von Tatsachen zu dem Gegenstand haben kann (vgl. BGHZ 8, 235)« Dagegen kann sich ein Geständnis im selben Umfange wie eine Beweisaufnahme auch auf Tatsachen in ihrer juristischen Einkleidung erstrecken, wenn die richtige Subsumtion der Tatsachen unstreitig ist oder durch das Verständnis des Gestehenden gewährleistet erscheint (BGH LM BGB § 260 Nr. 1 zu II; St ein/Jonas /Pohle, ZPO 19« Au fl.
BGH, URTEIL vom 1.9.1966, Az. II ZR 252/64 Denn es handelt sich nicht um eine Tatsache, an deren Vortrag durch die Parteien das Gericht gebunden wäre und die Gegenstand eines gerichtlichen Geständnisses nach § 288 ZPO sein könnte (vgl. BGH LH ZPO § 138 Nr. 1), sondern um die richterliche Beurteilung einer wissenschaftlichen Methode auf ihre grundsätzliche Eignung für die nach § 8 II Nr. 3 Satz 2 AUB notwendige Feststellung eines Tatbestands, der hier streitig ist.