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Document Index: 219161968

Matched Legal Cases: ['§34', '§14', '§20', '§21', '§ 30', '§ 32', '§ 30', '§ 21', '§ 31']

Reiten in Hamburg und Schleswig-Holstein
Veröffentlicht: 07. Dezember 2007	| Kategorie: Hamburg/Schleswig-Holstein Reitrecht	| Geschrieben von Rainer Temming	|
Reitrecht für das Land zwischwen den Meeren ...
§34: auf öffentlichen Wegen erlaubt, auf Privatwegen nur, wenn es Reitwege sind.
Reiten im Wald:
Bundeswaldgesetz §14:
nur auf öffentlichen Wegen erlaubt
Reiten in Natur- und Landschaftsschutzgebietennur auf ausgewiesenen Wegen
keine Reitrechte
Reiten in der Flur:
§20: auf öffentlichen Wegen erlaubt, auf privaten Wegen nur, wenn sie trittfest oder als Reitwege gekennzeichnet sind: am Strand erlaubt, außer auf Dünen, Deichen, Strandwällen oder bei Badebetrieb (bei Kommunen zu erfragen)
§21: auf öffentlichen Wegen und gekennzeichneten Privatwegen erlaub.
Reiten in Natur- und Landschaftsschutzgebieten sind abhängig von der Schutzgebietsverordnung.
Kennzeichnungspflicht ist freiwillig, um gesetzlicher Pflicht vorzubeugen
LandesNaturSchutzgesetz (2010)
Gemeingebrauch am Meeresstrand
(1) Jeder darf den Meeresstrand auf eigene Gefahr betreten und sich dort aufhalten. Das Mitführen kleiner Boote für die Zeit des Strandbesuchs sowie das Aufstellen von Strandkörben durch Strandanlieger für den eigenen Bedarf während der Badesaison sind gestattet, soweit der allgemeine Badebetrieb nicht beeinträchtigt wird.
Schutz des Meeresstrandes, der Küstendünen und Strandwälle
(zu §§ 30 Abs. 8, 59 Abs. 2 Satz 2 BNatSchG )
1.auf dem Meeresstrand mit Fahrzeugen zu fahren oder solche aufzustellen, ausgenommen Reinigungs- und Baufahrzeuge in öffentlichem Interesse, Rettungsfahrzeuge und Krankenfahrstühle,
2.auf dem Meeresstrand zu zelten oder Strandkörbe oder ähnliche Einrichtungen aufzustellen, ausgenommen im Rahmen des § 32 Abs. 1 Satz 2 , oder
3.in Küstendünen oder auf Strandwällen außerhalb der gekennzeichneten Wege zu fahren, zu zelten, Wohnwagen, Wohnmobile oder andere Fahrzeuge aufzustellen.
Können im Falle von Satz 1 Nr. 3 Küstendünen oder Strandwälle erheblich beeinträchtigt werden, beurteilt sich die Zulässigkeit der Handlung ausschließlich nach § 30 BNatSchG in Verbindung mit § 21 .
(2) Die zuständige Naturschutzbehörde kann Ausnahmen von dem Verbot in Absatz 1 zulassen. Sie kann Teile des Strandes aus den in § 31 Abs. 1 Satz 1 genannten Gründen ganz oder teilweise sperren sowie auf Strandabschnittendas Reiten einschränken oder untersagen.
(3) Weitergehende Rechtsvorschriften bleiben unberührt.