Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/265
Timestamp: 2020-02-21 16:18:13
Document Index: 257085200

Matched Legal Cases: ['§ 265', 'BGH', '§265', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 265', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', '§ 265', 'BGH', '§ 265', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§946', '§ 946', '§ 265', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', '§265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', '§ 265', '§265', '§ 46', '§ 265', '§265', '§ 265', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', '§ 265', 'BGH', '§ 265', 'BGH', '§ 6', 'BGH', 'BGH', '§ 265', '§ 263', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', '§ 325', '§ 727', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', '§ 265', 'BGH', '§ 265', 'BGH', '§ 265', '§ 265', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', '§ 265', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', '§ 166', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 265', '§ 265', 'BGH', 'BGH', '§ 265', 'BGH']

§ 265 ZPO: Veräußerung oder Abtretung der Streitsache
BGH, URTEIL vom 2.5.2016, Az. TEIL XZR 50/14 12	d)	Der nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs im Nichtig- keitsverfahren auf die Fälle der Legitimationsänderung nach Eintritt der Rechtshängigkeit entsprechend anzuwendende §265 Abs. 2 ZPO (vgl. BGH, Urteil vom 24. Oktober 1978 - X ZR 42/76, BGHZ 72, 236, 242 - Aufwärmvorrichtung; Urteil vom 4. Februar 1992 - X ZR 43/91, BGHZ 117, 144, 146 - Tauchcomputer) steht einem vom Kläger ausgehenden Beklagtenwechsel nicht entgegen.
BGH, URTEIL vom 4.3.2016, Az. IX ZR 176/15 Zu prüfen ist, ob der Klagegrund bei einem neuen Prozess des Rechtsnachfolgers oder gegen den Rechtsnachfolger identisch wäre (MünchKomm-ZPO/Becker-Eberhard, 4. Aufl., § 265 Rn. 18); denn Ziel des § 265 ZPO ist - neben dem Schutz des wechselseitigen Interesses der Parteien daran, den Prozess mit derjenigen Partei zu Ende zu führen, mit der er begonnen wurde (vgl. BGH, Urteil vom 13. März 1997 -1 ZR 215/94, NJW 1998, 156, 158) - die Vermeidung unnötiger Doppelprozesse (MünchKomm-ZPO/Becker-Eberhard, aaO Rn. 3).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2014, Az. VIII ZR 31/13 Allerdings endet - von der hier nicht gegebenen Fallgestaltung des § 265 Abs. 2 ZPO abgesehen (vgl. BGH, Urteil vom 22. Dezember 1988 - VII ZR 129/88, aaO) - die Befugnis, einen fremden Anspruch im Wege der gewillkürten Prozessstandschaft im Prozess durchzusetzen, wenn der Ermächtigende seinerseits die Forderung abgetreten hat und diese Abtretung - wie hier im Zuge der unter dem 10. Februar 2009 ausgesprochenen Kündigung des Leasingvertrags - offen gelegt wird (vgl. BGH, Urteil vom 22. Dezember 1988 - VII ZR 129/88, aaO unter 1, 3).
BGH, URTEIL vom 3.10.2013, Az. IV ZR 54/13 Schuldrechtliche Ansprüche gegen den Eigentümer auf Herausgabe oder auf Auflassung aufgrund eines Schuldverhältnisses werden dagegen in der Regel von § 265 ZPO nicht erfasst (BGH, Urteil vom 16. Januar 1963 aaO; Roth in Stein/Jonas, aaO Rn. 9; Musielak/Foerste, ZPO 10. Aufl. § 265 Rn. 4; offen gelassen im Urteil vom 5. Juli 2002 - V ZR 97/01, MDR 2002, 1148 unter II 1).
VGH München, Urteil vom 2.5.2013, Az. 22 B 11.701 Insbesondere zieht diese Tatsache dann nicht den Verlust der Prozessführungsbefugnis des Grundstückseigentümers (das ist der Kläger nach wie vor) nach sich, wenn die Anordnung der Zwangsverwaltung - wie hier der Fall - erst nach der Einleitung des Rechtsstreits erfolgte (vgl. BGH, U. v. 12.3.1986 - VIII ZR 64/85 - NJW 1986, 3206/3207 f. unter Hinweis auf den Rechtsgedanken des § 265 Abs. 2 Satz 1 ZPO; ebenso OLG Naumburg, B. v. 17.6.2000 - 9 W 18/00 - juris Rn. 4 f.).
BGH, URTEIL vom 3.7.2012, Az. XII ZR 154/09 In den Fällen des § 265 Abs. 2 ZPO ist zudem die Zustimmung der beklagten Partei obligatorisch und kann auch nicht dadurch ersetzt werden, dass das Gericht den Klägerwechsel für sachdienlich erachtet (BGH Urteile vom 21. September 1994 - VIII ZB 22/94 - NJW 1994, 3358, 3359 und vom 27. Juni 1996 - IX ZR 324/95 - NJW 1996, 2799).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2012, Az. XII ZR 90/10 Ob überdies ein Parteiwechsel bereits kraft Gesetzes eingetreten ist oder dem Land eine Fortsetzung des Verfahrens in entsprechender Anwendung von § 265 Abs. 2 ZPO eröffnet war, erscheint zweifelhaft (vgl. BVerwGE 44, 148, 151 = DÖV 1974, 241 sowie BGH Urteil vom 7. Januar 2008 - II ZR 283/06 - NJW-RR 2008, 860), bedarf aber wegen des jedenfalls wirksam erklärten - gewillkürten - Parteiwechsels im vorliegenden Fall keiner Entscheidung.
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2012, Az. XII ZR 89/10 Ob überdies ein Parteiwechsel bereits kraft Gesetzes eingetreten ist oder dem Land eine Fortsetzung des Verfahrens in entsprechender Anwendung von § 265 Abs. 2 ZPO eröffnet war, erscheint zweifelhaft (vgl. BVerwGE 44, 148, 151 = DÖV 1974, 241 sowie BGH Urteil vom 7. Januar 2008 - II ZR 283/06 - NJW-RR 2008, 860), bedarf aber wegen des jedenfalls wirksam erklärten - gewillkürten - Parteiwechsels im vorliegenden Fall keiner Entscheidung.
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2012, Az. VII ZB 48/10 -5- Grenzen wahrnehmen kann und muss, die ihm durch die Erfordernisse einer ordnungsgemäßen Verwaltung des beschlagnahmten Grundeigentums gesetzt sind (vgl. BGH, Urteil vom 27. Januar 1954 -VI ZR 257/52, LM, Nr. 2 zu § 265 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2012, Az. VII ZB 47/10 -5- 8	Darin zeigt sich, dass der Zwangsverwalter seine Befugnisse aus der Rechtsposition des Eigentümers ableitet, dessen Rechte und Pflichten er in den Grenzen wahrnehmen kann und muss, die ihm durch die Erfordernisse einer ordnungsgemäßen Verwaltung des beschlagnahmten Grundeigentums gesetzt sind (vgl. BGH, Urteil vom 27. Januar 1954 - VI ZR 257/52, LM, Nr. 2 zu § 265 ZPO).
BGH, URTEIL vom 4.8.2011, Az. X ZR 109/08 99	Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats hat die Veräußerung eines Patents entsprechend § 265 Abs. 2 Satz 1 ZPO grundsätzlich keinen Einfluss auf einen vor der Veräußerung eingeleiteten Nichtigkeitsrechtsstreit (BGH, Urteil vom 4. Februar 1992 - XZR43/91, BGHZ 117, 144, 146 - Tauchcomputer).
BGH, URTEIL vom 4.2.2011, Az. IX ZR 82/10 Sie durfte ihn nach § 265 Abs. 2 ZPO in eigenem Namen zu Ende führen, hätte aber ihren Antrag auf Leistung an den Drittschuldner und Vollstreckungsgläubiger, den hiesigen Kläger, umstellen und beantragen müssen, den Kläger zu verurteilen, den besagten Geldbetrag an sich zu zahlen (RG, JW 1938, 2399, 2400; vgl. für den Drittschuldnerprozess im Übrigen BGH, Urteil vom 12. Juli 1968 - VZR 29/66, NJW 1968, 2059, 2060; Schuschke, aaO Rn. 6).
BGH, URTEIL vom 4.3.2010, Az. Xa ZR 68/06 Die im Laufe des Berufungsverfahrens erfolgte Umschreibung des Patents hat gemäß § 265 Abs. 2 ZPO auf den Rechtsstreit keinen Einfluss (BGHZ 117, 144, 146 - Tauchcomputer; BGHZ 172, 98 Tz. 19 - Patentinhaberwechsel im Einspruchsverfahren).
BGH, URTEIL vom 4.3.2010, Az. Xa ZR 69/06 Die	im	Laufe	des	Berufungsverfahrens	erfolgte Umschreibung des Patents hat gemäß § 265 Abs. 2 ZPO auf den Rechtsstreit keinen Einfluss (BGHZ 117, 144, 146 - Tauchcomputer; BGHZ 172, 98 Tz. 19 - Patentinhaberwechsel im Einspruchsverfahren).
OLG München, Urteil vom 3.2.2010, Az. 7 U 4744/09 Eine Fortdauer der Anfechtungsbefugnis, dies verkennt die Klägerin zu 2), kann aufgrund der Herleitung aus § 265 Abs. 2 ZPO aber nur für den Fall angenommen werden, dass sie zu demindest vor dem zwangsweisen Ausschluss bestand, die Aktionärsstellung also während des Anfechtungsverfahrens verloren geht (vgl. OLG Köln NZG 2010, 184, 185: nach Rechtshängigkeit).
BGH, URTEIL vom 4.1.2010, Az. VII ZR 225/07 Der Senat muss auch nicht entscheiden, ob allein das Prozessführungsrecht der Schuldnerin aus § 265 Abs. 2 ZPO dazu führt, dass die Insolvenzmasse betroffen ist (so RGZ 66, 181, 183 zu dem Konkursrecht), oder ob als weitere Voraussetzung hinzukommen muss, dass nach der materiellen Rechtslage durch den Streit um die abgetretene Forderung die Insolvenzmasse betroffen ist (vgl. BGH, Urteil vom 30. September 1968 - VII ZR 93/67, BGHZ 50, 397, 399; Urteil vom 12. März 1986 -VIII ZR 64/85, NJW 1986, 3206; OLG Koblenz, ZIP 1995, 1033 ff.; OLG Rostock, ZIP 2004, 1523 f.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2009, Az. V ZB 140/08 25	aa)	Dieses nicht umstrittene Ergebnis wird teilweise damit begründet, dass auf das Aufgebotsverfahren die allgemeinen Vorschriften der Zivilprozessordnung anzuwenden sind (Flk-ZPO/Kemper, 2. Aufl., Vor §946-1024 Rdn. 3; Zöller/Geimer, aaO, Vor § 946 Rdn. 10) und damit auch § 265 Abs. 2 Satz 1 ZPO (LG Kaiserslautern, Beschl. v. 12. Februar 2008, 1 T 267/07, juris).
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.2007, Az. X ZB 41/03 Denn die Regelung des § 265 Abs. 2 ZPO dient nicht nur dem Schutz des Gegners der Partei, auf deren Seite eine Änderung der sachlichen Legitimation eingetreten sein soll, sondern auch der Ökonomie des Verfahrens, unbeeinflusst von einer materiellrechtlichen Änderung der Inhaberschaft des streitbefangenen Gegenstands das Verfahren fortzusetzen (BGH, Beschl. v. 2.7.1998 - I ZB 24/97, GRUR 1998, 940, 941 - Sanopharm).
BGH, URTEIL vom 1.9.2006, Az. II ZR 46/05 15	a) Wie der Senat - in Anlehnung an die Rechtsprechung des Reichsge- richts zu dem Genossenschaftsrecht (RGZ 66, 134, 137 f.; 119, 97, 99) - bereits für das GmbH-Recht entschieden hat, kann ein Gesellschafter, der einen Beschluss mit der Nichtigkeits- und/oder Anfechtungsklage angegriffen hat, den Rechtsstreit nach § 265 ZPO auch nach der Veräußerung seines Geschäftsanteils fortsetzen, sofern er daran noch ein rechtliches Interesse hat (BGHZ43, 261, 266 ff.; vgl. auch BGH, Sen.Urt. v. 12. Juli 1993 - II ZR 65/92, ZIP 1993, 1228, 1229; vgl. aus dem Schrifttum nur: Lutter/Hommelhoff, GmbHG 16. Aufl. Anh.
BGH, URTEIL vom 1.9.2006, Az. II ZR 46/05 Da die Anfechtungsbefugnis jedoch ein aus der Mitgliedschaft unmittelbar folgendes Verwaltungsrecht ist (vgl. BGHZ43, 261, 267; Sen.Urt. v. 24. April 2006 - II ZR 30/05, ZIP 2006, 1134, 1135 Tz 14 m.w.Nachw. - z.V.b. in BGHZ) und nach dem Normzweck des § 265 Abs. 2 ZPO außer der verklagten Partei zu demindest auch das Interesse des ursprünglichen Rechtsinhabers und Klägers an der Weiterführung des Prozesses geschützt werden soll (vgl. BGH, Beschl. v. 27. Januar 2000 -1 ZB 39/97, NJW-RR 2001, 181, 182), ist der Rechtsgedanke dieser Vorschrift gleichermaßen im GmbH-Recht wie im Aktienrecht auf den Fall der Veräußerung der Mitgliedschaft während des laufenden Prozesses anzuwenden.
BGH, URTEIL vom 1.9.2006, Az. II ZR 46/05 Gesteht man dem Aktionär, der seine Rechtsposition freiwillig aufgibt, analog § 265 Abs. 2 ZPO das Recht zur Fortsetzung eines laufenden aktienrechtlichen Anfechtungsprozesses für den Fall zu, dass er hieran ein rechtliches Interesse hat, so muss ihm die entsprechende Berechtigung erst recht im Falle des Squeeze out zustehen, bei dem der betreffende Aktionär seine Rechtsstellung unfreiwillig, d.h. durch einen Eingriff von Außen in seine Aktionärsstellung, verliert (so zutreffend Heise/Dreier aaO S. 1127; grundsätzlich ebenso OLG Stuttgart, ZIP 2006, 27, 28; a.A. Bungert, BB 2005, 1345, 1346; Buchta/Ott, DB 2005, 990, 993).
BGH, URTEIL vom 4.10.2005, Az. IX ZR 8/04 In den Fällen des §265 ZPO ist allerdings die Umstellung des Klageantrags auf Verurteilung zur Leistung an den Rechtsnachfolger auch noch im Revisionsverfahren statthaft, falls die Tatsache der Rechtsnachfolge bereits im Berufungsurteil festgestellt ist (vgl. BGHZ 26, 31, 38).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2005, Az. V ZB 25/05 Der Bundesgerichtshof hat daher die Anwendung des § 265 ZPO auf den Fall der Freigabe eines Gegenstands aus der Konkursmasse verneint (BGHZ 46, 249; 123, 132, 136).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2003, Az. VII ZR 209/01 Im Fall eines zur Anwachsung führenden Ausscheidens greift nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs § 265 Abs. 2 ZPO mit der Folge ein, daß das Prozeßrechtsverhältnis unverändert erhalten bleibt (BGH, Urteil vom 15. Oktober 1999 - V ZR 141/98, NJW 2000, 291).
BGH, URTEIL vom 4.4.2003, Az. IX ZR 385/00 1. § 265 Abs. 2 ZPO setzt nach überwiegender Meinung in der Literatur (MünchKomm-ZPO/Lüke, 2. Aufl. § 265 Rn. 52; Thomas/Putzo/Reichold, ZPO 24. Aufl. §265 Rn. 10; Rosenberg/Schwab/Gottwald, Zivilprozeßrecht 15. Aufl. § 46 IV 3, S. 240; vgl. auch Musielak/Foerste, ZPO 3. Aufl. § 265 Rn. 7; Zöl-ler/Greger, ZPO 23. Aufl. §265 Rn. 5a; a.M. Stein/Jonas/Schumann, ZPO 21. Aufl. § 265 Rn. 20; Grunsky JZ 1967, 366; auch OLG Nürnberg ZIP 1994, 144, 147 f) einen Übergang des geltend gemachten Anspruchs in der Weise voraus, daß die sachliche Berechtigung an ihm verändert wird.
BGH, URTEIL vom 4.4.2003, Az. IX ZR 385/00 Dementsprechend hat der Bundesgerichtshof wiederholt Fälle, in denen lediglich die Prozeßführungsbefugnis erlosch, nicht als von § 265 Abs. 2 ZPO erfaßt behandelt (BGHZ 1, 65, 67 ff für das Erlöschen des ehemännlichen Nutznießungsrechts; BGHZ 46, 249, 251 f und BGH, Urt. v. 15. Juni 1992 - II ZR 88/91, WM 1992, 1407f für die Beendigung des Konkursbeschlags; BGHZ 123, 132, 134 ff für das Ausscheiden eines Prozeßstandschafters).
BGH, URTEIL vom 4.4.2003, Az. IX ZR 385/00 Dem Zwangsverwalter obliegt nicht allgemein die Wahrnehmung der Rechte eines Realgläubigers nach Aufhebung der Zwangsverwaltung (BGH, Urt. v. 27. Januar 1954 - VI ZR 257/52, LM § 265 ZPO Nr. 2 Bl. 2).
BGH, Urteil vom 4.2.1997, Az. III ZR 248/95 8 späteren Veräußerung der Eigentumswohnung entsprechend § 265 Abs. 2 Satz 1 ZPO unberührt (vgl. BGH, Urteil vom 22. Dezember 1988 - VII ZR 129/88 - NJW 1989, 1932, 1933 für den Fall der weiteren Abtretung einer vor dem Prozeß sicherungshalber abgetretenen Forderung; vgl. für das WEG-Verfahren: BayObLG NJW-RR 1995, 467).
BGH, Urteil vom 4.9.1995, Az. VII ZR 209/94 Diese hatte ihrerseits Gewährleistungsansprüche aus diesem Vertrag gegen den Widerbeklagten zu 2 gerichtlich geltend gemacht (10 0 473/91 LG Mönchengladbach) . Sollte das Berufungsgericht feststellen, daß diese Ansprüche sich inhaltlich ganz oder teilweise decken, so wird es zu prüfen haben, ob die Widerklage trotz der späteren Rückabtretung dieser Ansprüche an die Widerkläger im Hinblick auf § 265 Abs. 2 ZPO ganz oder teilweise mangels Prozeßführungsbefugnis unzulässig ist (vgl. Tho-mas/Putzo aaO, § 265 Rdn. 12).
BGH, Urteil vom 3.9.1994, Az. XII ZR 53/93 Das Oberlandesgericht hat die Revision zugelassen, weil es in seiner Auffassung, die Freigabeerklärung des Beklagten vom 24. November 1992 habe gemäß § 265 Abs. 2 Satz 1 ZPO keinen Einfluß auf den vorliegenden Prozeß, eine Abweichung von der Entscheidung BGHZ 46, 249 ff. sieht, derzu-folge mit der Freigabe des Streitgegenstandes ein Parteiwechsel stattfindet (zu dem Meinungsstreit vgl. Jaeger/Henckel aaO § 6 Rdn. 116 ff.).
BGH, URTEIL vom 3.3.1988, Az. VIII ZR 178/87 Sie ist auch nicht, wie das Berufungsgericht unter Hinweis auf das nicht einschlägige Urteil des Bundesgerichtshofes vom 13. November 1975 (BGHZ 65, 264) erwägt, wegen Sachdienlichkeit entbehrlich, wie der Vergleich von § 265 Abs. 2 ZPO mit dem hier nicht anwendbaren § 263 ZPO zeigt.
BGH, URTEIL vom 3.2.1986, Az. VIII ZR 64/85 Auch einem klagenden Konkursverwalter verbleibt nach Übertragung der streitbefangenen Forderung die Prozeßführungsbefugnis nach den dargestellten Grundsätzen des § 265 ZPO jedenfalls insoweit, als durch die Einziehung zugunsten des Rechtsnachfolgers die Konkursmasse entlastet wird (vgl. zu dem Übergang der Prozeßführungsbefugnis des Zedenten auf den Konkursverwalter BGH NJW 1969, 48).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.1983, Az. IVa ZR 161/83 Hatte die Partei den eingeklagten Anspruch nach Eintritt der Rechtshängigkeit abgetreten, und hatte sie den Rechtsstreit in gesetzlicher Prozeßstandschaft für den neuen Gläubiger gemäß § 265 Abs. 2 ZPO fortgeführt, dann wirkt das Urteil gemäß § 325 ZPO für und gegen den Rechtsnachfolger .Viel fach wird angenommen, daß auch in einer derartigen Lage die Partei, die nicht mehr Rechtsinhaber ist, die Vollstreckungsklausel zu beanspruchen hat (vgl. z.B. Stein/Jonas/Münzberg, ZPO 19. Aufl. § 727 An. VI 1 m.w.N., aber auch BGH Urteil vom 6.7.1967 - VII ZR 93/67 = ZZP 81, 289 mit Anmerkung von Grunsky und OLG Kiel HRR 1928 Nr. 686).
BGH, vom 5.10.1978, Az. I ZR 150/76 Bei der Anwendung des § 265 ZPO in einem wie hier gelagerten Fall nicht auf die Selbständigkeit der Kontokorrentverhältnisse, sondern auf die in das Kontokorrent eingestellten Forderungen abzustellen, wenn es an einem abstrakten Schuldanerkenntnis fehlt, entspricht dem Sinn und Zweck der Vorschrift, die Parteien an dem einmal anhängig gewordenen Rechtsstreit trotz Veräußerung der Streitsache oder Abtretung des mit der Klage geltend gemachten Anspruchs nach Möglichkeit festzuhalten und formale Klagabweisungen wegen weggefallener Sachlegiti-mation, die zu neuen Prozessen führen, zu verhindern (vgl. BGHZ 18, 223, 226 = LM Nr. 3 zu § 265 ZPO; BGHZ 28, 153, 156 = LM Nr. 4 zu § 265 ZPO m.An. Rothe).
BGH, URTEIL vom 5.4.1976, Az. V ZR 195/74 Bei der hier gegebenen besonderen Sachlage bedarf es auch keiner Änderung des Klagantrags unter dem Gesichtspunkt der erfolgten Veräußerung der Eigentumsrechte« Zwar muß der Kläger, der die im Streit befangene Sache veräußert, nach § 265 Abs. 2 ZPO aber zur weiteren Prozeßführung berechtigt bleibt, in der Regel seinen Klagantrag in einer die Rechtsnachfolge berücksichtigenden Weise umstellen, etwa bei Leistungsklagen Leistung an den Erwerber verlangen (Stein/Jonas aaO § 265 Anm« IV 2 a, Baumbach/Lauterbach, ZPO, 34« Aufl. § 265 Anm« 3 B; BGHZ 26, 31» 37)* Eine solche Umstellung entfällt aber, wenn, wie hier, der - vom Kläger ursprünglich in seiner Eigenschaft als Eigentümer gestellte - Antrag vor wie nach der Veräußerung dahin geht, den unmittelbaren Besitzer nicht zu behindern, und der unmittelbare Besitzer derselbe geblieben ist«
BGH, URTEIL vom 5.4.1976, Az. V ZR 195/74 Zwar muß der Kläger, der die im Streit befangene Sache veräußert, nach § 265 Abs. 2 ZPO aber zur weiteren Prozeßführung berechtigt bleibt, in der Regel seinen Klagantrag in einer die Rechtsnachfolge berücksichtigenden Weise umstellen, etwa bei Leistungsklagen Leistung an den Erwerber verlangen (Stein/Jonas aaO § 265 An. IV 2 a, Baumbach/Lauterbach, ZPO, 34. Aufl. § 265 An. 3 B; BGHZ 26, 31, 37).
BGH, URTEIL vom 2.1.1975, Az. VI ZR 85/73 Solange aber das eigentliche Streitverfahren noch nicht begonnen hat (sicherlich nicht vor der Terminsanberaumung beim LG), verlangen weder der Schutz-, noch der ökonomiegedanke die Anwendung des § 265 Abs. 2 ZPO (vgl. Rosenberg/Schwab aaO § 166 III 6 d S.' 902).
BGH, URTEIL vom 4.9.1974, Az. III ZR 82/72 a)	Die in Rechtslehre und Rechtsprechung umstrittene Frage, ob § 265 ZPO im Falle der befreienden Schuldübernahme anzuwenden ist, hat der Bundesgerichtshof verneint (BGHZ 61, 140 ff mit zahlreichen Hinweisen zu dem Meinungsstand).
BGH, URTEIL vom 1.4.1972, Az. II ZR 96/70 Es könnte allenfalls zu Bedenken Anlaß geben, ob der Beklagte die Widerklage, über die hier allein zu entscheiden ist, noch weiterbetreiben darf.Jedoch hat der Beklagte infolge der Abtretung seines Anteils weder die Prozeßführungsbefugnis noch das Rechts-schutzbedürfnis verloren (§ 265 Abs. 2 Satz 1 ZPO; BGHZ 43, 261, 266 ff).
BGH, URTEIL vom 1.11.1966, Az. VIII ZR 110/64 Hiergegen bestehen folgende Bedenken; 1.	) § 265 ZPO setzt den Übergang eines materiellen Rechts im weitesten Sinne voraus (BGHZ 1, 65, 68).
BGH, URTEIL vom 1.11.1966, Az. VIII ZR 110/64 Auch in diesem Falle hatte der BGH aus den angeführten Gründen eine auch nur entsprechende Anwendbarkeit des § 265 ZPO verneint und dabei ausgeführt, daß es keine Rolle spiele, ob die Beendigung auf einer freien Vereinbarung beruhe; denn nicht die Art der Beendigung, sondern nur der Übergang des Streitgegenstandes selbst sei für die Anwendung des § 265 ZPO maßgebend (BGHZ 1, 65, 69)-
BGH, Urteil vom 3.3.1964, Az. V ZR 169/63 Dem Berufungsgericht könnte darin auch nicht gefolgt werden* Denn Gegenstand des Rechtsstreits ist ein auf einem Kauf- vertrag beruhender Anspruch des Klägers gegen die Beklagte auf Auflassung eines Grundstücks, dessen gerichtliche Geltendmachung, auch wenn er' durch eine Vormerkung gesichert ist, das Grundstück nicht streitbefangen im Sinne des § 265 ZPO macht (Urteil des Senats vom 16. Januar 1963, V ZR 237/60, BGHZ 39, 21, 25/26).