Source: http://www.bi-rundschau.de/2017/10/14/wuensche-und-anrgeungen-koenenn-eingereicht-werden/
Timestamp: 2018-05-25 06:48:23
Document Index: 114525183

Matched Legal Cases: ['§ 171', '§ 171', '§ 171', '§ 137', '§ 171', '§ 137', '§ 139', '§ 171', '§ 171']

"Wünsche und Anregungen können eingereicht werden." - Bielefelder Rundschau
Start Gesellschaft “Wünsche und Anregungen können eingereicht werden.”
“Wünsche und Anregungen können eingereicht werden.”
Sennestadt aus der Vogelperspektive. (Foto: Lions Club Bielefeld/Sennestadt)
Im Hinblick auf die durch den demografischen und wirtschaftlichen Strukturwandel bedingten städtebaulichen und sozialen Veränderungen hat die Stadt Bielefeld ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Stadtumbau Bielefeld (ISEK Stadtumbau Bielefeld) erarbeitet. Das Konzept wurde vom Rat der Stadt Bielefeld in seiner Sitzung am 24.04.2008 (DS-Nr. 4992) beschlossen.
Der Rat der Stadt Bielefeld hat in seiner Sitzung am 20.03.2013 die Aufnahme des Stadtteils Sennestadt in das INSEK-Programm einstimmig beschlossen. Zur inhaltlichen Begründung dieses Beschlusses wurde der Entwicklungstand des Stadtteils Sennestadt in den gesamtstädtisch durchgeführten Monitoring, Evaluierung und Umsetzungsbericht zum „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes Stadtumbau Bielefeld” eingebettet und ein qualifizierter städtebaulicher Handlungsbedarf angenommen.Der Monitoring-, Evaluierungs- und Umsetzungsbericht zum „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes Stadtumbau Bielefeld” wurde vom Rat der Stadt Bielefeld in seiner Sitzung am 17.09.2015 beschlossen. Der Bericht empfiehlt, die Fortschreibung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes Sennestadt.Weiteres Verfahren
Nach § 171e Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) legt die Gemeinde das Gebiet, in dem städtebauliche Maßnahmen durchgeführt werden sollen, durch Beschluss fest. Grundlage für diesen Beschluss ist nach § 171e Abs. 4 BauGB ein von der Gemeinde aufzustellendes städtebauliches Entwicklungskonzept, in dem die Ziele und Maßnahmen schriftlich darzustellen sind. Nach § 171e Abs. 4 BauGB sind die §§ 137 BauGB (Beteiligung und Mitwirkung der Betroffenen) und 139 BauGB (Beteiligung und Mitwirkung öffentlicher Aufgabenträger) entsprechend anzuwenden.
Die Bezirksvertretung Sennestadt und der Stadtentwicklungsausschuss des Rates haben in ihren Sitzungen am 14.09.2017 bzw. 19.09.2017 den Entwurf des städtebaulichen Entwicklungskonzepts beschlossen und die Verwaltung beauftragt, das nach § 171e Abs. 4, § 137 und § 139 Baugesetzbuch vorgeschriebene Beteiligungsverfahren auf der Grundlage dieses Entwurfes durchzuführen. Im Rahmen dieses Verfahrens wird der Entwurf des städtebaulichen Entwicklungskonzepts Sennestadt am
Montag, 16.10.2017, 18.00 Uhr
im Bürgertreff Sennestadthaus
in einer öffentlichen Informationsveranstaltung erörtert. Ferner wird über den vorgesehenen Ablauf des weiteren Verfahrens zur förmlichen Festlegung des INSEK Sennestadt informiert. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie sonstige Betroffene (z. B. Grundstückseigentümer, Mieter, Pächter usw.) sind hierzu eingeladen, um sich über die Planungen zu informieren.
Zusätzlich liegt der Entwurf des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts Sennestadt liegt in der Zeit vom 02.10.2017 bis 03.11.2017 an folgenden Stellen öffentlich aus:
Bezirksamt Sennestadt, Lindemann-Platz 3, 33689 Bielefeld, Zimmer 312
Donnerstag 14.30 – 18.00 Uhr
Bauamt, August-Bebel-Str. 92, 33602 Bielefeld, Bauberatung im Erdgeschoss
Montag – Mittwoch 08.30 – 17.00 Uhr
Freitag 08.30 – 14.00 Uhr
Bis zum 03.11.2017 können Stellungnahmen zu dem Entwurf des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts Sennestadt abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über das städtebauliche Entwicklungskonzept unberücksichtigt bleiben. Sie können den Entwurf der Fortschreibung des INSEK Sennestadt hier downloaden.
Weiterhin können Sie sich fortlaufend über die Plattform
www.Perspektiven-Bielefeld.de zum Stadtentwicklungsprozess in Sennestadt informieren sowie aktiv beteiligen, einbringen und wichtige Themen sowie Fragestellungen äußern.
Soziale Stadt-/Stadtumbaugebiet Sennestadt
Als Reaktion auf den demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandel in Bielefeld hat der Rat der Stadt die Bauverwaltung beauftragt, im Rahmen des Förderprogramms „Stadtumbau West” ein gesamtstädtisches integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Stadtumbau Bielefeld (ISEK Stadtumbau) zu erarbeiten. Das ISEK Stadtumbau, das vom Rat der Stadt am 24.04.2008 beschlossen wurde, empfiehlt als ein zukünftiges Handlungsgebiet für den Stadtumbau in Bielefeld den Bereich der Sennestadt.
Basierend auf einem Beschluss der Bezirksvertretung Sennestadt wurde der Stadtumbauprozess in Sennestadt im Juni 2007 eingeleitet. Dazu hat die Innovationsagentur Stadtumbau NRW vier themenbezogene Workshops als „aktivierende Leitbildentwicklung” durchgeführt. Im April 2008 fand der Aktionstag Sennestadt statt. Viele Bürgerinnen und Bürger der Sennestadt nutzten die Gelegenheit, ihre Einschätzungen zum Stadtumbau vorzutragen und sich aktiv am Prozess zu beteiligen. Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW hat zu der Startphase eine Ergebnisdokumentation vorgelegt, die den bisherigen Prozess in der Sennestadt beschreibt.
Der Rat der Stadt Bielefeld hat das gebietsbezogene integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept Stadtumbau Sennestadt (INSEK Stadtumbau Sennestadt) sowie die Festlegung gem. § 171 b und § 171 e Baugesetzbuch als Stadtumbaugebiet und Gebiet der Sozialen Stadt am 23.09.2010 beschlossen.
Im Jahr 2008 wurde im Sennestadt-Pavillon ein Stadtumbaubüro für Sennestadt eingerichtet. Er dient seitdem als Anlaufstelle für interessierte Bürgerinnen und Bürger, welche mehr über den aktuellen Stand des Stadtumbauprozesses erfahren möchten.
Viele Projekte aus dem städtebaulichen Entwicklungskonzept sind bereits realisiert oder befinden sich derzeit in der Umsetzung, wie die Neugestaltung des Sennestadtteiches mit seinen neuen Uferbereichen, Terrassen und bunten Tretbooten, die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfes zur Park- und Spiellandschaft Sennestadt u. a. mit der Errichtung des Stangenwaldes und der Boulebahn im Ost-West-Grünzug, die Einrichtung des Steuerungskreis Stadtumbau und des Arbeitskreis Wohnen, die verschiedenen Aktionen und Maßnahmen aus dem Verfügungsfonds “Aktive Mitwirkung der Beteiligten”, die Einrichtung des Verfügungsfonds zur “Aufwertung der Quartierszentren”, die bilinguale Stadtteilbibliothek, die Renovierung des Sennestadt-Pavillons oder dem Stadtteilmanagement.
Des Weiteren sind durch den Stadtumbau weitere Projekte generiert worden, die sich in diesen Komplex integrieren und den Stadtumbau komplettieren, wie die energetische Stadtsanierung, die kulturelle Stadtteilentwicklung, die Stadtbahnverlängerung sowie die Entwicklungen auf dem Schillinggelände.
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