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Timestamp: 2016-10-25 08:33:47
Document Index: 136248195

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 89', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 9', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 111', 'Art. 89', 'Art. 89', 'Art. 89', 'Art. 103', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 45', 'Art. 45', 'Art. 42', 'Art. 45', 'Art. 95', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 45', 'Art. 47', 'Art. 89', 'Art. 42', 'Art. 45', 'Art. 89', 'Art. 89', 'Art. 54', 'Art. 61', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 8', 'Art. 23', 'Art. 89', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 45', 'Art. 6', 'Art. 8', 'Art. 16', 'Art. 2', 'Art. 2', 'BGE', 'BGE', 'Art. 2', 'Art. 35', 'Art. 9', 'Art. 42', 'Art. 9', 'Art. 86', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 86', 'Art. 29', 'Art. 66']

1C_270/2011 (29.08.2011)
1C_270/2011
vertreten durch Rechtsanwalt Jaroslav Rudolf Zuzak,
Gemeindeamt des Kantons Z�rich, Abteilung Einb�rgerungen, Feldstrasse 40, 8090 Z�rich.
Feststellung der Nichtigkeit der Entlassung des Ehemanns aus dem Schweizerb�rgerrecht,
Beschwerde gegen das Urteil vom 4. Mai 2011 des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Abteilung, 4. Kammer.
Auf Gesuch von Y.________ hin verf�gte das Gemeindeamt des Kantons Z�rich am 24. September 2008 dessen Entlassung aus den B�rgerrechten der Gemeinde A.________ sowie des Kantons Z�rich und damit auch aus dem Schweizer B�rgerrecht.
X.________, Ehefrau von Y.________, beantragte am 21. September 2010 beim Gemeindeamt, es sei festzustellen, dass die Verf�gung vom 24. September 2008 nichtig sei und die Eheleute X.-Y.________ nach wie vor �ber das B�rgerrecht der Gemeinde A.________, des Kantons Z�rich und der Schweiz verf�gten. Mit Eventualantr�gen verlangte sie, die Verf�gung vom 24. September 2008 sei zu widerrufen bzw. ihr neu zu er�ffnen. Am 11. Oktober 2010 wies das Gemeindeamt den Hauptantrag ab, trat auf die Eventualantr�ge nicht ein und stellte fest, dass X.________ das Schweizer B�rgerrecht sowie die B�rgerrechte der Gemeinde A.________ und des Kantons Z�rich besitze, ihr Ehemann Y.________ jedoch nicht.
Einen von X.________ gegen die Verf�gung des Gemeindeamts vom 11. Oktober 2010 erhobenen Rekurs wies die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Z�rich am 7. Dezember 2010 ab, soweit sie darauf eintrat. Dagegen gelangte X.________ ans Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, welches die Beschwerde mit Urteil vom 4. Mai 2011 abwies.
Am 7. Juni 2011 hat X.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht erhoben. Sie beantragt die Aufhebung des verwaltungsgerichtlichen Urteils vom 4. Mai 2011 und die Nichtigerkl�rung der Verf�gung des Gemeindeamts vom 24. September 2008. Eventualiter sei das Gemeindeamt anzuweisen, die Verf�gung vom 24. September 2008 zu widerrufen und die Entlassung von Y.________ aus dem B�rgerrecht neu zu beurteilen. X.________ beantragt ausserdem, ihr sei bez�glich der B�rgerrechtsentlassung von Y.________ unbeschr�nkte Akteneinsicht zu gew�hren und anschliessend eine Frist zur Beschwerdeerg�nzung anzusetzen.
Die Vorinstanz und das Gemeindeamt verzichten auf eine Vernehmlassung.
Das Verwaltungsgericht befand im angefochtenen Entscheid, das Gemeindeamt habe der Beschwerdef�hrerin im Verfahren um Entlassung ihres Ehemanns aus dem B�rgerrecht zu Recht keine Parteistellung einger�umt, weshalb die Beschwerdef�hrerin auch keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs und der daraus fliessenden Verfahrensrechte geltend machen k�nne. Aus dem angefochtenen Entscheid geht sodann hervor, dass das Gemeindeamt nach Ansicht der Vorinstanz auf das Wiedererw�gungsgesuch der Beschwerdef�hrerin zu Recht nicht eingetreten ist. Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid, der mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht weitergezogen werden kann (vgl. Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Zur R�ge, die Vorinstanz habe zu Unrecht ihre Parteistellung im Verfahren vor dem Gemeindeamt verneint, ist die Beschwerdef�hrerin im bundesgerichtlichen Verfahren nach Art. 89 Abs. 1 BGG berechtigt (BGE 135 I 265 E. 3.1 S. 270; 133 I 185 E. 6.2 S. 198 f.). Das Gleiche gilt f�r die (sinngem�ss erhobene) R�ge, die Vorinstanz habe einen Anspruch der Beschwerdef�hrerin auf Behandlung des Wiederw�gungsgesuchs zu Unrecht verneint. Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Beschwerde grunds�tzlich einzutreten.
Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die Vorinstanz sei auf diverse R�gen �berhaupt nicht oder nicht in gen�gender Weise eingegangen bzw. habe die eingereichten Beweismittel nicht gen�gend ber�cksichtigt, was als Verletzung des rechtlichen Geh�rs zu qualifizieren sei. Die Beschwerdef�hrerin r�gt damit eine Verletzung der Begr�ndungspflicht, welche Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) bildet. Diese R�ge erweist sich als unbegr�ndet: Die grunds�tzliche Pflicht der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden, bedeutet nicht, dass sich die Beh�rde mit jeder tatbest�ndlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken. Der B�rger soll wissen, warum die Beh�rde entgegen seinem Antrag entschieden hat, damit er gegebenenfalls den Entscheid sachgerecht anfechten kann (BGE 134 I 83 E. 4.1; 133 I 270 E. 3.1 S. 277; je mit Hinweisen). Diesen Anforderungen gen�gt der vorinstanzliche Entscheid.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, sie sei vom Gemeindeamt nicht in das Verfahren um Entlassung ihres Ehemanns aus dem B�rgerrecht einbezogen, ihr sei in diesem Verfahren keine Akteneinsicht gew�hrt und ihr sei die Entlassungsverf�gung vom 24. September 2008 nicht er�ffnet worden. Damit seien unter anderem die Verfahrensgarantien von Art. 29 BV verletzt worden.
3.1 Die Beschwerdef�hrerin beruft sich in diesem Zusammenhang auch auf � 10 Abs. 3 des kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG/ZH; LS 175.2), wonach schriftliche Anordnungen den Verfahrensbeteiligten und auf Gesuch hin anderen Personen, wenn sie durch die Anordnung ber�hrt sind und ein schutzw�rdiges Interesse an deren Aufhebung oder �nderung haben, mitzuteilen sind. Sie begr�ndet indessen nicht, inwiefern die Vorinstanz diese kantonale Bestimmung willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV angewendet haben sollte, weshalb auf diese R�ge in Anwendung von Art. 95 i.V.m. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht einzutreten ist.
3.2 Nach Art. 111 Abs. 1 BGG muss sich am Verfahren vor allen kantonalen Vorinstanzen als Partei beteiligen k�nnen, wer zur Beschwerde an das Bundesgericht berechtigt ist. Soweit einer Person nach Art. 89 Abs. 1 BGG gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht offen steht, haben die Kantone ihr im Verwaltungsverfahren Parteistellung zu gew�hren.
Zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist nach Art. 89 Abs. 1 BGG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine M�glichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a), durch den angefochtenen Entscheid oder Erlass besonders ber�hrt ist (lit. b) und ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung hat (lit. c). Die Voraussetzungen von Art. 89 Abs. 1 lit. b und lit. c BGG h�ngen eng zusammen; insgesamt kann insoweit an die Grunds�tze angekn�pft werden, die zur Legitimationspraxis bei der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nach Art. 103 lit. a OG entwickelt worden sind (vgl. BGE 120 Ib 48 E. 2a S. 51 f., 379 E. 4b S. 386 f.). Als schutzw�rdig gilt jedes praktische oder rechtliche Interesse, welches eine von der Verf�gung betroffene Person an deren �nderung oder Aufhebung geltend machen kann. Das schutzw�rdige Interesse besteht im praktischen Nutzen einer Gutheissung der Beschwerde oder - anders ausgedr�ckt - im Umstand, einen Nachteil wirtschaftlicher, ideeller, materieller oder anderweitiger Natur zu vermeiden, welchen der angefochtene Entscheid mit sich bringen w�rde. Das rechtliche oder auch bloss tats�chliche Interesse braucht somit mit dem Interesse, das durch die als verletzt bezeichnete Norm gesch�tzt wird, nicht �bereinzustimmen. Immerhin wird verlangt, dass der Beschwerdef�hrer durch die Verf�gung st�rker als jedermann betroffen ist und in einer besonderen, beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache steht. Diesem Erfordernis kommt dann eine ganz besondere Bedeutung zu, wenn - wie vorliegend - nicht der Verf�gungsadressat im materiellen Sinn, sondern ein Dritter den Entscheid anficht (BGE 136 II 281 E. 2.2 S. 284; 131 V 362 E. 2.1 S. 365 f.; je mit Hinweisen). Ein schutzw�rdiges Interesse liegt diesfalls nicht schon dann vor, wenn jemand irgendeine Beziehung zum Streitobjekt zu haben behauptet. Vielmehr muss eine vom einschl�gigen Bundesrecht erfasste spezifische Beziehungsn�he dargetan sein. Eine bloss mittelbare Betroffenheit gen�gt nicht (BGE 128 II 211 E. 2.3 S. 217 mit Hinweisen).
3.3 Ein schutzw�rdiges Interesse an der Aufhebung oder Ab�nderung der Verf�gung des Gemeindeamts vom 24. September 2008 erblickt die Beschwerdef�hrerin darin, dass sich die Entlassung ihres Ehemanns aus dem B�rgerrecht nach � 30 Abs. 1 des kantonalen Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 (GG/ZH; LS 131.1) auch auf sie erstrecke, da sie nicht ausdr�cklich von der B�rgerrechtsentlassung ausgenommen worden sei. Damit habe die Entlassung ihres Ehemanns aus dem B�rgerrecht direkte Auswirkungen auf ihre Rechte. Indem die Vorinstanz dies nicht ber�cksichtigt habe, habe sie Art. 42 und 45 des B�rgerrechtsgesetzes vom 29. September 1952 (B�G; SR 141.0) und � 30 GG/ZH verletzt bzw. willk�rlich angewendet.
3.3.1 Ein Schweizer B�rger wird auf Begehren aus dem B�rgerrecht entlassen, wenn er in der Schweiz keinen Wohnsitz hat und eine andere Staatsangeh�rigkeit besitzt oder ihm eine solche zugesichert ist (Art. 42 Abs. 1 B�G). Die Entlassung wird von der Beh�rde des Heimatkantons ausgesprochen (Art. 42 Abs. 2 B�G). Der Verlust des Kantons- und Gemeindeb�rgerrechts und damit des Schweizer B�rgerrechts tritt mit der Zustellung der Entlassungsurkunde ein (Art. 42 Abs. 3 B�G). Der Heimatkanton stellt eine Entlassungsurkunde aus, in der alle Personen, auf die sich die Entlassung erstreckt, aufgef�hrt sind (Art. 45 Abs. 1 B�G). Das Bundesamt veranlasst die Zustellung der Entlassungsurkunde und unterrichtet den Kanton von der erfolgten Zustellung (Art. 45 Abs. 2 B�G).
Die Voraussetzungen f�r die Entlassung aus dem B�rgerrecht des Kantons Z�rich sind im GG/ZH sowie in der kantonalen B�rgerrechtsverordnung vom 25. Oktober 1978 (B�V/ZH; LS 141.11) geregelt. Die Entlassung darf nur gew�hrt werden, wenn der Gesuchsteller keinen Wohnsitz mehr im Kanton hat und ihm das B�rgerrecht eines andern Kantons oder Staates erteilt oder zugesichert ist (� 29 Abs. 2 Satz 2 GG/ZH sowie � 39 B�V/ZH). Diese Voraussetzungen m�ssen bei allen in die Entlassung einbezogenen Familienangeh�rigen erf�llt sein (� 40 B�V/ZH). Die Entlassung aus dem Kantonsb�rgerrecht hat den Verlust des Gemeindeb�rgerrechts zur Folge (� 29 Abs. 2 Satz 3 GG/ZH). F�r die Entlassung aus dem Schweizer B�rgerrecht bleibt die Bundesgesetzgebung vorbehalten (� 29 Abs. 3 GG/ZH). Die Entlassung des Ehemanns aus dem (kantonalen bzw. kommunalen) B�rgerrecht erstreckt sich nach � 30 Abs. 1 GG/ZH ohne weiteres auch auf die Ehefrau, sofern die zust�ndige Beh�rde nicht ausdr�cklich anders beschliesst.
3.3.2 Die Vorinstanz hat � 30 Abs. 1 GG/ZH im angefochtenen Entscheid unter Hinweis auf Art. 42 B�G sowie � 40 B�V/ZH so ausgelegt, dass eine Ehefrau nur dann von der Entlassung ihres Ehemannes aus dem (kantonalen bzw. kommunalen) B�rgerrecht miterfasst werde, wenn auch sie selbst die Voraussetzungen f�r eine Entlassung erf�lle. Da die Beschwerdef�hrerin neben der Schweizer Staatsangeh�rigkeit �ber keine andere verf�ge, erf�lle sie die Voraussetzungen f�r eine Entlassung nicht. Ihr B�rgerrecht sei somit durch die Verf�gung vom 24. September 2008 trotz � 30 Abs. 1 GG/ZH unber�hrt geblieben. Dies ergebe sich auch aus Art. 45 B�G, weil in der Entlassungsverf�gung nur der Ehemann aufgef�hrt worden sei.
Das Bundesgericht �berpr�ft die Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts nur auf Willk�r hin (vgl. Art. 95 BGG). Willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV ist ein Entscheid nicht schon dann, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst dann, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.; 134 II 124 E. 4.1 S. 133; 134 I 140 E. 5.4 S. 148; 133 II 257 E. 5.1 S. 260 f.; je mit Hinweisen). Wie nachfolgend aufzuzeigen ist, findet � 30 Abs. 1 GG/ZH vorliegend keine Anwendung. Damit erweist sich die R�ge, die Vorinstanz habe diese Bestimmung willk�rlich ausgelegt und angewendet, als unbegr�ndet.
3.3.3 Zwar k�nnen Ehemann und Ehefrau nach Art. 42 ff. B�G gemeinsam aus dem Schweizer B�rgerrecht entlassen werden, wenn beide die Voraussetzungen dazu erf�llen. Wie die Vorinstanz zu Recht festgehalten hat, sieht das Bundesrecht aber keine automatische Erstreckung der Entlassung eines Ehemanns aus dem Schweizer B�rgerrecht auf seine Ehefrau vor (vgl. CHRISTIAN R. TAPPENBECK, Das B�rgerrecht in der Schweiz und seine pers�nlichkeitsrechtliche Dimension, 2011, S. 277 f.). Will die Ehefrau gemeinsam mit ihrem Ehemann aus dem Schweizer B�rgerrecht entlassen werden, bedarf es vielmehr einer entsprechenden Willens�usserung von ihr. Da mit dem Verlust des Kantons- und Gemeindeb�rgerrechts nach Art. 42 Abs. 3 B�G der Verlust des Schweizer B�rgerrechts verbunden ist, ist die automatische Erstreckung der Entlassung aus dem B�rgerrecht gem�ss � 30 Abs. 1 GG/ZH jedenfalls dann nicht mit dem Bundesrecht vereinbar, wenn die Ehefrau nicht �ber mehrere kantonale und kommunale B�rgerrechte verf�gt. Dies gilt unabh�ngig davon, ob die Ehefrau eines aus dem B�rgerrecht entlassenen Mannes noch eine zus�tzliche Staatsb�rgerschaft innehat oder nicht.
3.3.4 Die Beschwerdef�hrerin verf�gt unbestrittenerweise nicht �ber mehrere kantonale und kommunale B�rgerrechte. Eine Entlassung aus ihrem kantonalen und kommunalen B�rgerrecht ohne die gleichzeitige Entlassung aus dem Schweizer B�rgerrecht w�re im Hinblick auf Art. 42 B�G nicht m�glich, weshalb � 30 Abs. 1 GG/ZH in ihrem Fall keine Anwendung findet. Das B�rgerrecht der Beschwerdef�hrerin blieb somit von der Verf�gung des Gemeindeamts vom 24. September 2008 unber�hrt. Dies gilt umso mehr, als sie weder nach Bundesrecht noch nach kantonalem Recht die Voraussetzungen f�r eine Entlassung aus dem B�rgerrecht erf�llen w�rde. Auch ist die Beschwerdef�hrerin in der Entlassungsverf�gung nicht aufgef�hrt worden, was nach Art. 45 B�G Voraussetzung f�r den Verlust ihres B�rgerrechts w�re. Ob im hier nicht gegebenen Fall, in welchem eine Person mehrere kantonale bzw. kommunale B�rgerrechte besitzt, eine Entlassung aus einzelnen kantonalen bzw. kommunalen B�rgerrechten unter Beibehaltung des Schweizer B�rgerrechts nach der bundesrechtlichen Ordnung denkbar w�re (vgl. dazu auch Art. 47 B�G) und ob � 30 Abs. 1 GG/ZH - wie die Beschwerdef�hrerin vorbringt - in einem solchen Fall eine Bedeutung h�tte, ist f�r den vorliegenden Entscheid unerheblich und kann offen bleiben.
3.3.5 Der Einwand der Beschwerdef�hrerin, die Entlassung ihres Ehemanns aus dessen B�rgerrecht habe Auswirkungen auf ihr eigenes B�rgerrecht, ist somit unberechtigt und taugt nicht zur Begr�ndung eines schutzw�rdigen Interesses an der Aufhebung oder Ab�nderung der Verf�gung vom 24. September 2008 im Sinne von Art. 89 Abs. 1 BGG. Soweit die Beschwerdef�hrerin in diesem Zusammenhang eine Verletzung von Art. 42 und Art. 45 B�G sowie eine eine willk�rliche Anwendung kantonalen Rechts r�gt, ist ihr nicht zu folgen.
3.4 Weiter erblickt die Beschwerdef�hrerin ein schutzw�rdiges Interesse an der Aufhebung oder Ab�nderung der Verf�gung des Gemeindeamts vom 24. September 2008 darin, dass ihr als Folge der Entlassung ihres Ehemanns aus dem Schweizer B�rgerrecht ein Nachteil im Scheidungsverfahren vor dem tschechischen Gericht drohe, was f�r sie gravierende finanzielle Konsequenzen habe. Die Frage der Staatsb�rgerschaft ihres Ehemanns werde im Scheidungsverfahren vor dem tschechischen Gericht das auf die g�terrechtlichen Verh�ltnisse anwendbare Recht beeinflussen: Wenn ihr Ehemann nicht mehr Schweizer Staatsb�rger sei, werde voraussichtlich das f�r sie stark nachteilige tschechische Recht statt schweizerisches Recht angewandt.
Die Beschwerdef�hrerin k�nnte durch die Verf�gung vom 24. September 2008 allenfalls mittelbar betroffen sein, sofern sich ihre Bef�rchtung bewahrheitet, wonach ihr als Folge davon ein Nachteil im Scheidungsverfahren vor den tschechischen Beh�rden drohe. Ein schutzw�rdiges Interesse an der Aufhebung oder Ab�nderung der Verf�gung vom 24. September 2008 im Sinne von Art. 89 Abs. 1 BGG h�tte sie allerdings nur dann, wenn sie davon unmittelbar betroffen w�re. Ob die von der Beschwerdef�hrerin bef�rchteten finanziellen Nachteile als Folge der Entlassung ihres Ehemanns aus dem B�rgerrecht eintreten, h�ngt vom tschechischen Recht bzw. von dessen Anwendung durch die tschechischen Beh�rden ab. Ob sich die Prognosen der Beschwerdef�hrerin tats�chlich bewahrheiten werden, ist auch deshalb ungewiss, weil sie nach eigenen Angaben am 5. Mai 2009 beim Bezirksgericht Z�rich eine Scheidungsklage eingereicht und gegen die am 12. August 2010 verf�gte Sistierung des Verfahrens durch das Bezirksgericht Rekurs erhoben hat.
Wie dem auch sei: Die sich aus der Entlassung ihres Ehemanns aus dem Schweizer B�rgerrecht m�glicherweise ergebenden rechtlichen Nachteile im Scheidungsverfahren und die damit allenfalls verbundenen finanziellen Nachteile vermitteln der Beschwerdef�hrerin kein schutzw�rdiges Interesse im Sinne von Art. 89 Abs. 1 BGG an der Aufhebung oder Ab�nderung der Entlassungsverf�gung, weil sie damit eine vom einschl�gigen Bundesrecht erfasste spezifische Beziehungsn�he zur Streitsache, n�mlich der Zul�ssigkeit der Entlassung ihres Ehemanns aus dem Schweizer B�rgerrecht, nicht darzutun vermag. Mit anderen Worten: Die Beschwerdef�hrerin hat nicht schon deshalb ein schutzw�rdiges Interesse an der Aus�bung von Parteirechten im Entlassungsverfahren ihres Ehemanns, weil sie je nach dem Ausgang des Verfahrens in einem v�llig anderen Zusammenhang und einem davon unabh�ngigen Verfahren (Scheidungsverfahren) mit anderen rechtlichen Pr�missen als erhofft konfrontiert sein k�nnte. Die Voraussetzungen zur Aufgabe des Schweizer B�rgerrechts, um die es im Entlassungsverfahren ausschliesslich geht, haben mit den sich in einem allf�lligen Scheidungsverfahren in der Tschechischen Republik stellenden verm�gensrechtlichen Fragen keinen hinreichenden Zusammenhang.
3.5 Auch aus den weiteren Vorbringen der Beschwerdef�hrerin l�sst sich ein schutzw�rdiges Interesse an der Aufhebung oder Ab�nderung der Verf�gung des Gemeindeamts vom 24. September 2008 nicht ableiten. Soweit sie auf Art. 54 Abs. 2 und Art. 61 Abs. 2 und 3 IPRG (SR 291) hinweist, welche an die Staatsb�rgerschaft der Ehegatten ankn�pften, legt sie nicht dar und ist nicht ersichtlich, inwiefern diese Bestimmungen f�r sie zu einem Nachteil f�hren k�nnten. Das Gleiche gilt f�r die von ihr angef�hrten Art. 1, 27 und 31a B�G. Unbehilflich ist sodann ihr Einwand, es m�sse die bundesgerichtliche Rechtsprechung herangezogen werden, wonach einem Ehegatten das rechtliche Geh�r zu gew�hren sei, wenn der andere Ehegatte ein Gesuch um Namens�nderung einreiche (vgl. BGE 127 III 193 E. 3a S. 194), zumal sich die Betroffenheit des einen Ehegatten diesfalls unmittelbar aus der Namens�nderung des anderen ergibt und eine spezifische Beziehungsn�he zur Streitsache folglich anders als im vorliegenden Fall gegeben ist. Soweit die Beschwerdef�hrerin schliesslich auf Art. 5, 8, 9, 10, 13, 14, 29a, 34 und 35 BV, Art. 8 und 14 EMRK, Art. 23 des Internationalen Pakts vom 16. Dezember 1966 �ber b�rgerliche und politische Rechte (SR 0.103.2) sowie kantonale verfassungsm�ssige Rechte hinweist und sie damit ein schutzw�rdiges Interesse an der Aufhebung oder Ab�nderung der Verf�gung des Gemeindeamts vom 24. September 2008 belegen will, ist ihr ebenfalls nicht zu folgen, weil nicht ersichtlich ist, inwiefern sie durch die Entlassung ihres Ehemanns aus dem B�rgerrecht in den von ihr genannten Rechten pers�nlich tangiert sein sollte.
3.6 Da die Beschwerdef�hrerin kein schutzw�rdiges Interesse im Sinne von Art. 89 Abs. 1 BGG an der Aufhebung oder Ab�nderung der Verf�gung vom 24. September 2008 hat, war das Gemeindeamt nicht gehalten, ihr im Verfahren um Entlassung ihres Ehemanns aus dem B�rgerrecht Parteistellung einzur�umen. Die R�ge, dass ihr diese Verf�gung h�tte er�ffnet werden und ihr im Verfahren vor dem Gemeindeamt die von Art. 29 Abs. 2 BV garantierten Parteirechte, insbesondere Gelegenheit zur vorg�ngigen Stellungnahme und Akteneinsicht, h�tten gew�hrt werden m�ssen, erweist sich ebenfalls als unbegr�ndet, weil diese Rechte direkt mit der Parteistellung verkn�pft und damit den Parteien vorbehalten sind (vgl. BGE 130 II 521 E. 2.8 S. 529). Damit ist auch der von der Beschwerdef�hrerin im bundesgerichtlichen Verfahren gestellte Antrag abzuweisen, wonach ihr bez�glich der Entlassung ihres Ehemanns aus dem B�rgerrecht unbeschr�nkte Akteneinsicht zu gew�hren und ihr danach eine Frist zur Beschwerdeerg�nzung anzusetzen sei.
Bez�glich der nicht gew�hrten Akteneinsicht bringt die Beschwerdef�hrerin ausserdem vor, Art. 16 BV gew�hrleiste die Meinungs- und Informationsfreiheit, nach Art. 17 der Verfassung des Kantons Z�rich vom 27. Februar 2005 (KV/ZH; LS 101) habe jede Person das Recht auf Zugang zu amtlichen Dokumenten und gem�ss Art. 45 KV/ZH h�tten die Beh�rden von sich aus und auf Anfrage �ber ihre T�tigkeit zu informieren, soweit nicht �berwiegende �ffentliche oder private Interessen entgegenst�nden. Weiter beruft sich die Beschwerdef�hrerin auf Art. 6 des �ffentlichkeitsgesetzes vom 17. Dezember 2004 (BG�; SR 152.3) sowie Art. 8 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1992 �ber den Datenschutz (DSG; SR 235.1). Ihrer Ansicht nach h�tte ihr aufgrund dieser Bestimmungen Zugang zu den amtlichen Dokumenten gew�hrt werden m�ssen.
Soweit die Beschwerdef�hrerin damit geltend machen will, dass ihr das Gemeindeamt selbst dann Zugang zu den Akten des Verfahrens um Entlassung ihres Ehemanns aus dem B�rgerrecht h�tte gew�hren m�ssen, wenn ihr im erstinstanzlichen Verfahren keine Parteistellung zugekommen w�re, bleibt diese R�ge im vorliegenden Verfahren aus den folgenden Gr�nden unbeachtlich: Aus Art. 16 BV kann sie schon deshalb nichts zu ihren Gunsten ableiten, da die Informationsfreiheit gem�ss Abs. 3 dieser Bestimmung auf frei zug�ngliche Quellen beschr�nkt ist. In ihrem Gesuch vom 21. September 2010 an das Gemeindeamt machte die Beschwerdef�hrerin sodann zwar geltend, ihr h�tten im Verfahren um Entlassung ihres Ehemanns aus dem B�rgerrecht die Parteistellung einger�umt und die damit verbundenen Parteirechte gew�hrt werden m�ssen. Mangels eines entsprechenden Begehrens der Beschwerdef�hrerin hat sich das Gemeindeamt in seiner Verf�gung vom 11. Oktober 2010 indessen mit der Frage, ob diese allenfalls unabh�ngig von der Parteistellung einen Anspruch auf Zugang zu den Akten des (abgeschlossenen) Verfahrens um Entlassung ihres Ehemanns aus dessen B�rgerrecht hat, nicht auseinandergesetzt. Damit kann diese Frage auch nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden. Das BG� und das DSG w�ren im �brigen auch deshalb nicht anwendbar, weil das (kantonale) Gemeindeamt nicht von deren Geltungsbereich erfasst wird (Art. 2 Abs. 1 BG� sowie Art. 2 Abs. 1 DSG).
Die Beschwerdef�hrerin beantragt, es sei festzustellen, dass die Verf�gung des Gemeindeamts vom 24. September 2008 nichtig sei.
5.1 Fehlerhafte Verf�gungen sind in der Regel anfechtbar. Nur in ausserordentlichen F�llen bewirkt die Fehlerhaftigkeit einer Verf�gung indessen deren Nichtigkeit. Nichtigen Verf�gungen geht jede Verbindlichkeit und Rechtswirksamkeit ab. Nach der Rechtsprechung ist eine Verf�gung nichtig, wenn der ihr anhaftende Mangel besonders schwer und offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist und die Rechtssicherheit durch die Annahme der Nichtigkeit nicht ernsthaft gef�hrdet wird. Inhaltliche M�ngel haben nur in seltenen Ausnahmef�llen die Nichtigkeit einer Verf�gung zur Folge. Als Nichtigkeitsgr�nde fallen haupts�chlich funktionelle und sachliche Unzust�ndigkeit einer Beh�rde sowie schwer wiegende Verfahrensfehler in Betracht (BGE 132 II 21 E. 3.1 S. 17 mit Hinweisen). Die Nichtigkeit eines Entscheids ist jederzeit von s�mtlichen staatlichen Instanzen von Amtes wegen zu beachten. Sie kann auch im Rechtsmittelverfahren festgestellt werden (BGE 136 II 415 E. 1.2 S. 417; 132 II 342 E. 2.1 S. 346).
5.2 Die R�ge der Beschwerdef�hrerin, ihr sei die Verf�gung vom 24. September 2008 nicht er�ffnet, sie nicht als Partei oder Verfahrensbeteiligte in das Verfahren einbezogen und ihr keine Akteneinsicht gew�hrt worden, ist nach dem in E. 3 Gesagten unbegr�ndet. Im Gegensatz zur Behauptung der Beschwerdef�hrerin enth�lt die Verf�gung vom 24. September 2008 eine zwar kurze, aber nicht offensichtlich unzureichende Begr�ndung. Dass die Verf�gung keine Rechtsmittelbelehrung enth�lt, stellt keinen Nichtigkeitsgrund dar, zumal mit der Verf�gung dem Gesuch des Ehemanns der Beschwerdef�hrerin entsprochen worden ist und keine Personen auszumachen sind, die ein schutzw�rdiges Interesse an der Aufhebung oder Ab�nderung der Verf�gung h�tten.
5.3 Die Beschwerdef�hrerin bezweifelt, dass die Gemeinde A.________ bzw. der Gemeinderat vor dem Entscheid des Gemeindeamts �ber die Entlassung ihres Ehemanns aus dem B�rgerrecht angeh�rt worden ist. Ob ein solches Vers�umnis die Nichtigkeit der Verf�gung zur Folge h�tte, kann offen bleiben, weil aus den Akten ersichtlich ist, dass der Gemeinderat, wie in � 29 Abs. 2 GG/ZH vorgesehen, angeh�rt worden ist. Im Rahmen der von Amtes wegen vorzunehmenden Pr�fung von allf�lligen Nichtigkeitsgr�nden kann dies vom Bundesgericht ber�cksichtigt werden, auch wenn die Beschwerdef�hrerin mangels Parteistellung davon offenbar nicht in Kenntnis gesetzt worden ist.
5.4 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, das Bundesrecht beeinflusse das kantonale Verfahren um Entlassung aus dem Kantons- und Gemeindeb�rgerrecht nicht, sondern verlange einzig, dass der Kanton dem Bund nach abgeschlossenem Verfahren eine Entlassungsurkunde zustelle. Das Gemeindeamt als zust�ndige kantonale Beh�rde h�tte zuerst die Entlassung aus dem kantonalen und kommunalen B�rgerrecht verf�gen m�ssen. Erst nach Ablauf der Rechtsmittelfrist oder nach Abschluss des Rechtsmittelverfahrens h�tte die Entlassungsurkunde ausgestellt und an den Bund weitergesandt werden d�rfen.
Das Bundesrecht sieht f�r die Entlassung aus dem B�rgerrecht vor, dass der Heimatkanton eine Entlassungsurkunde ausstellt, welche der betroffenen Person vom Bundesamt zugestellt wird. Mit dieser Zustellung tritt der Verlust des Kantons- und Gemeindeb�rgerrechts und damit des Schweizer B�rgerrechts ein (vgl. E. 3.3.1 hiervor). F�r die Auffassung der Beschwerdef�hrerin, wonach die zust�ndige kantonale Beh�rde ihren Entscheid der betroffenen Person bzw. den betroffenen Personen in einem ersten Schritt, d.h. vor dem Ausstellen der Entlassungsurkunde er�ffnen m�sse, findet sich weder im Bundesrecht noch im kantonalen Recht eine Grundlage. Insbesondere folgt dies auch nicht aus � 19 ff. VRG/ZH, wonach Anordnungen einer unteren Beh�rde unter bestimmten Voraussetzungen durch Rekurs an die obere Beh�rde weitergezogen werden k�nnen. Sollte eine Person ein schutzw�rdiges Interesse an der Aufhebung oder Ab�nderung des Entlassungsentscheids haben, w�re ihr indessen Gelegenheit zu geben, die vom Heimatkanton ausgestellte Entlassungsurkunde nach erfolgter Zustellung durch das Bundesamt anzufechten.
5.5 Die Beschwerdef�hrerin bringt sodann vor, ihr Ehemann habe rechtsmissbr�uchlich (Art. 2 ZGB) gehandelt, indem er eine in der Tschechischen Republik h�ngige Scheidungsklage zur�ckgezogen, sich daraufhin des Schweizer B�rgerrechts entledigt und anschliessend in der Tschechischen Republik eine neue Scheidungsklage eingereicht habe, um damit die Anwendung des tschechischen Rechts auf die Scheidung zu erreichen. Nach Ansicht der Beschwerdef�hrerin h�tten die zust�ndigen Beh�rden wie auch die Vorinstanz sich nicht darauf beschr�nken d�rfen, zu pr�fen, ob die formellen Gesuchsvoraussetzungen f�r eine Entlassung aus dem B�rgerrecht vorgelegen h�tten. Vielmehr h�tten sie dem rechtsmissbr�uchlichen Vorgehen ihres Ehemanns auf den Grund gehen und es im Hinblick auf Art. 35 BV beachten m�ssen. Da dies nicht geschehen sei, sei der Entscheid, ihren Ehemann aus dem B�rgerrecht zu entlassen, ebenfalls rechtsmissbr�uchlich und verstosse schwerwiegend gegen den Ordre Public sowie den Schutz von Treu und Glauben (Art. 9 BV).
Auf die Entlassung aus dem Schweizer B�rgerrecht besteht ein Rechtsanspruch, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erf�llt sind (Botschaft des Bundesrates an die Bundesversammlung zum Entwurf zu einem Bundesgesetz �ber Erwerb und Verlust des Schweizerb�rgerrechts vom 9. August 1951, BBl 1951 II 669, S. 703; CHRISTIAN R. TAPPENBECK, a.a.O., S. 297, mit weiteren Hinweisen). Das pers�nliche Motiv des Gesuchstellers f�r die Entlassung aus dem B�rgerrecht darf somit keinen Einfluss auf den Entscheid der Beh�rden haben. Sofern der Ehemann der Beschwerdef�hrerin die Voraussetzungen von Art. 42 B�G f�r eine Entlassung aus dem B�rgerrecht erf�llte, hatte er einen Rechtsanspruch auf die Gutheissung seines Entlassungsgesuchs. Wie das Vorgehen des Ehemanns der Beschwerdef�hrerin im Zusammenhang mit der bevorstehenden Scheidung zu beurteilen ist bzw. welche Folgen es f�r das Scheidungsverfahren haben wird, ist im vorliegenden Verfahren nicht zu kl�ren. F�r seine Entlassung aus dem Schweizer B�rgerrecht bleibt der Vorwurf der Beschwerdef�hrerin, ihr Ehemann habe rechtsmissbr�uchlich gehandelt, unbeachtlich. Eine Rechtsmissbrauchsr�ge betreffend die Anwendbarkeit des tschechischen Scheidungsrechts h�tte die Beschwerdef�hrerin im Scheidungsverfahren vorzubringen. Die R�ge, die zust�ndigen Beh�rden bzw. die Vorinstanz h�tten ihrerseits Art. 9 BV verletzt oder gegen andere Rechtsgrunds�tze verstossen, indem sie den Ehemann der Beschwerdef�hrerin aus dem Schweizer B�rgerrecht entlassen h�tten, erweist sich damit als unbegr�ndet und f�hrt jedenfalls nicht zur Nichtigkeit der Verf�gung des Gemeindeamts vom 24. September 2008.
5.6 Bei den von der Beschwerdef�hrerin weiter behaupteten M�ngeln der Verf�gung vom 24. September 2008 handelt es sich um solche inhaltlicher Art, die nicht bzw. nur in seltenen Ausnahmef�llen zur Nichtigkeit der Verf�gung f�hren k�nnten. Soweit die Entlassungsverf�gung tats�chlich inhaltlich mangelhaft sein sollte, worauf indessen nichts hindeutet, liegt jedenfalls kein solcher Ausnahmefall vor. Im Hinblick darauf, dass die Beschwerdef�hrerin kein schutzw�rdiges Interesse an der Aufhebung oder Ab�nderung der Verf�gung vom 24. September 2008 hat und sie somit zur Anfechtung inhaltlicher M�ngel der Verf�gung nicht berechtigt war, ist auf die entsprechenden Ausf�hrungen in der Beschwerdeschrift nicht n�her einzugehen.
5.7 Der Antrag, es sei festzustellen, dass die Verf�gung des Gemeindeamts vom 24. September 2008 nichtig sei, ist somit abzuweisen.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt schliesslich sinngem�ss, das Gemeindeamt sei auf ihr Wiedererw�gungsgesuch zu Unrecht nicht eingetreten, bzw. der entsprechende Nichteintretensentscheid sei von der Vorinstanz zu Unrecht best�tigt worden. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid unter Hinweis auf Art. 86a ff. VRG/ZH ausgef�hrt, die Beschwerdef�hrerin k�nne keinen Widerruf verlangen, weil sie im Verfahren betreffend Entlassung ihres Ehemanns aus dem B�rgerrecht nicht Verfahrensbeteiligte gewesen sei und der Umstand, dass das Bezirksgericht Z�rich das Scheidungsverfahren sistiert habe, keine neue Tatsache darstelle, die einen Widerruf begr�nden k�nnte.
Eine kantonale Beh�rde muss sich mit einem Wiedererw�gungsgesuch befassen und allenfalls auf eine rechtskr�ftige Verf�gung zur�ckkommen, wenn das kantonale Recht dies vorsieht und die entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen erf�llt sind oder wenn unmittelbar aus der Bundesverfassung fliessende Grunds�tze dies gebieten. Gem�ss � 86a lit. b VRG/ZH kann von den am Verfahren Beteiligten die Revision rechtskr�ftiger Anordnungen von Verwaltungsbeh�rden verlangt werden, wenn diese neue erhebliche Tatsachen erfahren oder Beweismittel auffinden, die sie im fr�heren Verfahren nicht beibringen konnten. Aus Art. 29 Abs. 1 und 2 BV wird im �brigen ein bundesrechtlicher Anspruch auf Wiedererw�gung abgeleitet, wenn sich die Verh�ltnisse seit dem ersten Entscheid erheblich ge�ndert haben oder wenn der Gesuchsteller Tatsachen und Beweismittel anf�hrt, die ihm im fr�heren Verfahren nicht bekannt waren oder die schon damals geltend zu machen f�r ihn rechtlich oder tats�chlich unm�glich war oder keine Veranlassung bestand (BGE 136 II 177 E. 2.1 S. 181 mit Hinweisen).
Einen Anspruch darauf, dass eine Verwaltungsbeh�rde auf ein Wiedererw�gungsgesuch eintritt und allenfalls auf einen rechtskr�ftigen Entscheid zur�ckkommt, hat nach Art. 86a VRG/ZH sowie Art. 29 Abs. 1 und 2 BV nur, wer beim ersten Verfahren als Partei beteiligt war oder h�tte beteiligt sein m�ssen. Die Beschwerdef�hrerin ist nach dem in E. 3 Gesagten zu Recht nicht ins Verfahren um Entlassung ihres Ehemanns aus dem B�rgerrecht einbezogen worden, weshalb sie auch keinen Anspruch darauf hatte, dass das Gemeindeamt auf ihr Wiedererw�gungsgesuch vom 21. September 2010 eintritt.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt die Beschwerdef�hrerin die Gerichtskosten (vgl. Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, dem Gemeindeamt des Kantons Z�rich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 4. Abteilung, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.