Source: https://www.e-netz-suedhessen.de/kommunen/einspeisung-erneuerbare-energien/
Timestamp: 2019-10-22 01:01:07
Document Index: 283980506

Matched Legal Cases: ['§ 61', '§ 61', '§ 61', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 61', '§ 61', '§ 61', '§ 61', '§ 74', '§ 74', '§ 61', '§ 61', '§ 74', '§ 61', '§ 61', '§ 3', '§ 24', '§ 61', '§ 61', '§ 61', '§ 74', '§ 74', '§ 61', '§ 74', '§ 76', '§ 74', '§ 3', '§ 60', '§ 74', '§ 74', '§ 76', '§ 74', '§ 6', '§ 3', '§ 33', '§ 77', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§3', '§ 5']

Einspeisung / Erneuerbare Energien | e-netz Südhessen
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Informieren Sie sich bitte über die weiterführenden Links über das Anmeldeverfahren und die aktuellen Bedingungen bei e-netz Südhessen.
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Information zur EEG-Umlagepflicht für Eigenversorger (EEG-Umlage)
Als Anschlussnetzbetreiber sind wir vom Gesetzgeber dazu verpflichtet, die EEG-Umlage von Eigenversorgern einzuziehen und die erhaltenen Zahlungen an die Übertragungs-netzbetreiber weiterzuleiten.
Die Eigenversorgung aus einer Erzeugungsanlage unterliegt grundsätzlich der vollen EEG-Umlage (§ 61 EEG 2017).
Für EEG-und hocheffiziente KWK-Anlagen ist eine reduzierte EEG-Umlage vorgesehen (§ 61b EEG 2017).
Kleinanlagen und Bestandsanlagen können unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen vollständig von der Pflicht zur Zahlung einer EEG-Umlage auf eigenverbrauchte Strommengen befreit werden.
Details zu den Ausnahmeregelungen finden Sie in den nachstehenden Erläuterungen "Verringerte EEG-Umlage für Eigenversorger" und "Regelungen zum Bestandsschutz nach EEG 2017".
Bitte beachten Sie, dass sämtliche Ausnahmeregelungen inklusive dem Bestandsschutz nur für Eigenversorgung nach § 61 iVm. § 3 Nr. 19 EEG 2017 gelten. Bei der unmittelbaren Belieferung von dritten Letztverbrauchern ist stets die volle EEG-Umlage an den Übertragungsnetzbetreiber zu zahlen, näheres finden Sie unter dem Punkt "Sonderfall Belieferung Dritter".
Definition: Eigenversorgung wird nach § 3 Nr. 19 EEG 2017
Eigenversorgung wird nach § 3 Nr. 19 EEG 2017 wie folgt definiert:
"Der Verbrauch von Strom, den eine natürliche oder juristische Person im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit der Stromerzeugungsanlage selbst verbraucht, wenn der Strom nicht durch ein Netz durchgeleitet wird und diese Person die Stromerzeugungsanlage selbst betreibt".
Hiervon sind Fälle erfasst, in denen der Eigenversorger Strom selbst in einer Eigenerzeugungsanlage erzeugt und zudem selbst verbraucht. Hierbei wird nur der Strom berücksichtigt, der mittels viertelstündlicher Leistungsmessung erfasst wird, wenn nicht schon technisch sichergestellt ist, dass Erzeugung und Verbrauch des Stroms zeitgleich erfolgen. Zudem darf der selbst erzeugte Strom vor dem Verbrauch nicht durch das Netz durchgeleitet werden und der Stromverbrauch muss im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang zur Stromerzeugungsanlage erfolgen.
Folgende Punkte sind gegeben und werden kumulativ eingehalten:
1) Eine natürliche oder juristische Person betreibt eine Stromerzeugungsanlage selbst,
2) der in dieser Stromerzeugungsanlage erzeugte Strom wird durch dieselbe natürliche oder juristische Person selbst verbraucht,
3) der Stromverbrauch erfolgt im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit der Stromerzeugungsanlage und
4) der Strom wird nicht durch ein Netz durchgeleitet.
Wurde die Stromerzeugungsanlage bereits zwischen dem 01.09.2011 und dem 31.07.2014 zum Selbstverbrauch genutzt, darf eine Netzdurchleitung stattfinden, sofern der Strom im räumlichen Zusammenhang zur Stromerzeugungsanlage verbraucht wird.
Wurde die Stromerzeugungsanlage bereits vor dem 01.09.2011 zum Selbstverbrauch genutzt, darf eine Netzdurchleitung stattfinden und es ist kein räumlicher Zusammenhang des Stromverbrauchs zur Stromerzeugungsanlage erforderlich.
Verringerte EEG-Umlage für Eigenversorger
EEG- und KWK-Anlagen, installierte Leistung > 10 kW
Bei Eigenversorgung aus einer EEG-Anlage oder einer hocheffizienten KWK-Anlage i. S. d. § 61b Nr. 2 EEG 2017 ist ein reduzierter Satz von 40% der jeweils gültigen EEG-Umlage zu zahlen (§ 61b EEG 2017). Bitte beachten Sie, dass eine Inanspruchnahme der Befreiung von der EEG-Umlagepflicht sowie der verringerten EEG-Umlage nur unter der Voraussetzung möglich ist, dass Sie fristgemäß Ihren Mitteilungspflichten nachkommen. Sämtlicher eigenverbrauchter Strom muss des Weiteren gemäß § 61h Abs. 1 EEG 2017 mit geeichten Messeinrichtungen erfasst werden.
Für Stromerzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 10 Kilowatt (kW) ist Im Falle der Eigenversorgung für die erzeugte und selbst verbrauchte Strommenge von bis zu 10.000 kWh/Jahr keine EEG-Umlage zu zahlen (§ 61a Nr. 4 EEG 2017).
PV-Anlagen, installierte Leistung ≤ 10 kWp
Der Eigenverbrauch von Strom aus einer PV-Anlage von höchstens 10 kWp muss messtechnisch nur dann erfasst werden, wenn sie mehr als 10.000 kWh pro Kalenderjahr erzeugen und der Eigenverbrauch somit mehr als 10.000 kWh betragen kann. Bei PV-Anlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 10 kWp kann die Schwelle von 10.000 kWh/Jahr aufgrund der gegebenen Randbedingungen (geographische Lage, Ausrichtung, Neigungswinkel, Beschattung der Anlage, erzielbare Eigenverbrauchsquote usw.) häufig nicht erreicht werden. Mit dem Formular "Erklärung des Betreibers einer Erzeugungsanlage zur EEG-Umlage" können Sie uns darlegen, dass die Schwelle von 10.000 kWh/Jahr nicht erreicht werden kann. In diesem Fall ist von Ihnen kein jährlicher Nachweis der eigenverbrauchten Strommenge mittels geeichter Messung erforderlich.
Aufgrund der Eingeschränkten Meldepflichten für PV-Anlagen mit einer installierten Leistung von bis zu 7 kWp (§ 74a Abs. 1 Satz 3 EEG 2017) geht der Gesetzgeber davon aus, dass die Schwelle von 10.000 kWh/Jahr in diesem Fall technisch nicht überschritten werden kann.
KWK-Anlagen, installierte Leistung ≤ 10 kW
Bei KWK-Anlagen kann mit den maximal möglichen Vollbenutzungsstunden von 8.760 pro Jahr die Schwelle von 10.000 kWh/Jahr rein technisch bei KWK-Anlagen mit einer Leistung von weniger als 1 kW nicht erreicht werden. Der Gesetzgeber hat für diese Anlagen daher die Mitteilungspflichten eingeschränkt (§ 74a Abs. 1 Satz 3 EEG 2017).
Sofern Sie eine KWK-Anlage mit einer installierten Leistung von mehr als 1 kW und weniger als 10 kW betreiben, können Sie uns mit dem Formular "Erklärung des Betreibers einer Erzeugungsanlage zur EEG-Umlage" darlegen, dass ein Eigenverbrauch von mehr als 10.000 kWh nicht möglich ist (etwa aufgrund des Wärmebedarfs).
Regelungen zum Bestandsschutz nach EEG 2017
Mit dem Inkrafttreten des EEG 2017 haben sich auch für Bestandsanlagen Änderungen ergeben, weiterhin gilt jedoch:
Bei Inbetriebnahme und Aufnahme der Eigenversorgung vor dem 01.08.2014 ist eine vollständige Befreiung von der EEG-Umlage möglich. Erfüllen Bestandsanlagen die Voraussetzungen nach §§ 61c oder 61d EEG 2017, ist der Eigenverbrauch vollständig von der EEG-Umlage befreit. Voraussetzung hierfür ist unter anderem, dass bereits vor dem 01.08.2014 Personenidentität zwischen Anlagenbetreiber und Letztverbraucher bestand. Ausnahmen von der Personenidentität sind mit dem EEG 2017 möglich, wenn die Stromerzeugungsanlage durch eine Erbschaft übernommen wurde (§ 61f Nr. 1a EEG 2017) oder wenn es sich um eine Rechtsnachfolge vor dem 01.01.2017 handelt und die Angaben nach § 74a Abs. 1 bis zum 31. Mai 2017 übermittelt werden (§ 61f Nr. 1b EEG 2017). Die Voraussetzungen des § 61f Nr. 2 und 3 sind kumulativ einzuhalten.
Zu beachten ist, dass mit der Neuregelung des EEG 2017 Änderungen bezüglich der Erweiterung, Erneuerung oder Ersetzung der Stromerzeugungsanlage wirksam werden.
Die "Stromerzeugungsanlage" ist nun gesetzlich definiert (§ 3 Nr. 43b EEG 2017). Hiernach ist nicht die "Gesamtanlage", sondern jeder einzelne Generator bzw. jedes einzelne PV-Modul die "Stromerzeugungsanlage" im Sinne der Regelungen zur EEG-Umlage. Eine Zusammenfassung gem. § 24 Abs 1 Satz 1 EEG 2017 erfolgt im Rahmen der Kleinanlagenregelung (§ 61a Nr. 4 EEG 2017).
Bisher durften Bestandsanlagen um bis zu 30 % der ursprünglich installierten Leistung erweitert werden, diese Möglichkeit entfällt nach dem 31.12.2017. Bei Erweiterungen ab dem 1. Januar 2018 entfällt der Bestandsschutz für die neu hinzugebaute Stromerzeugungsanlage; es ist EEG-Umlage wie für eine neue Stromerzeugungsanlage zu zahlen (§§ 61c Abs. 2 Nr. 1c und 61d Abs. 3 EEG 2017). Der Bestandsschutz der vorhanden Anlage bleibt hiervon unberührt.
Nach § 61e führt jede Erneuerung oder Ersetzung einer Stromerzeugungsanlage (ohne Erweiterung) ab dem 1. Januar 2018 grundsätzlich zu einer EEG-Umlage von 20 Prozent. Eine Ausnahme hiervon ist vorgesehen für den Fall, dass ein Generator vor Ablauf der handelsrechtlichen Abschreibung oder Auslaufen der Förderung nach dem EEG – z.B. aufgrund eines Defekts – ausgetauscht werden muss oder dass die Stromerzeugung von Kohle auf Gas oder erneuerbare Energien umgestellt wird; in diesem Fall bleibt es auch bei Ersetzungen oder Erneuerungen nach dem 31. Dezember 2017 bei null Prozent EEG-Umlage. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen. "Erneuert" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass wesentliche Bestandteile des Generators (z.B. Stator oder Rotor) bzw. des jeweiligen PV-Moduls ausgetauscht werden. Ein Austausch nur unwesentlicher Teile des Generators oder bloße Reparatur- und Wartungsarbeiten sollen nach der Gesetzesbegründung hingegen nicht ausreichen. "Ersetzt" wird eine Anlage, wenn der komplette Generator bzw. das PV-Modul ausgetauscht wird.
Soweit Sie an Ihrer Stromerzeugungsanlage Erweiterungen, Erneuerungen oder Ersetzungen vornehmen, sind uns diese gemäß § 74a Abs. 1 EEG 2017 unverzüglich mitzuteilen.
Meldepflichten des Eigenversorgers
Eigenversorger und sonstige selbst erzeugende Letztverbraucher“ sind dazu verpflichtet, dem für die Erhebung der EEG-Umlage verantwortlichen Netzbetreiber alle für eine ordnungsgemäße Abwicklung der EEG-Umlage-Erhebung erforderlichen Informationen mitzuteilen. Nach § 74a EEG 2017 sind folgende Basisangaben unverzüglich zu übermitteln:
1. die Angabe, ob und ab wann ein Fall im Sinn des § 61 Absatz 1 Nummer (Eigenversorgung) oder Nummer 2 (sonstiger Letztverbrauch) vorliegt,
Für eine Meldung zu Änderungen an Ihrer Stromerzeugungsanlage oder zu einem Wechsel des Anlagenbetreibers bitten wir Sie die Vordrucke unter dem folgenden Menüpunkt "Formulare für die Meldung im Netzgebiet der e-netz Südhessen" zu nutzen.
Wenn Sie eine neue Stromerzeugungsanlage in Betrieb nehmen, fragt die e-netz Südhessen die erforderlichen Basisangaben in den Abrechnungsunterlagen ab.
Sofern aus Ihrer Stromerzeugungsanlage EEG-umlagepflichtige Strommengen anfallen, sind Sie verpflichtet, die umlagepflichtigen Strommengen bis zum 28. Februar des Folgejahres an uns als Anschlussnetzbetreiber (§ 74a Abs. 2 EEG 2017) und an die Bundesnetzagentur (§ 76 Abs. 1 EEG 2017) zu melden. Wir fordern Sie mit einer Ablesekarte zur Meldung der Strommengen eines Jahres auf. Informationen zur Datenmeldung an die Bundesnetzagentur finden Sie unter folgendem Link:
www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/Datenerhebung_EEG/Eigenversorger/
Daten_EEG_Eigenversorger_node.html
Die Pflicht der Datenmeldungen in § 74a Abs. 1 Nr. 1 – 3 entfällt, wenn die Angaben bereits übermittelt wurden oder dem Netzbetreiber offenkundig bekannt sind, sowie wenn es sich um eine Stromerzeugungsanlage mit einer installierten Leistung von höchstens 1 kW oder eine PV-Anlage mit einer installierten Leistung von höchstens 7 kWp handelt.
Sonderfall Belieferung Dritter
Wenn Sie aus Ihrer Erzeugungsanlage Dritte (z.B. Mieter) versorgen, handelt es sich nicht um eine Eigenversorgung. In diesem Fall liefern Sie wie ein Elektrizitätsversorgungs-unternehmen (§ 3 Nr. 20 EEG 2017) Strom an Letztverbraucher. Für an Dritte gelieferte Strommengen besteht gem. § 60 EEG 2017 die Pflicht zur Zahlung der EEG-Umlage in voller Höhe. Die Ausnahmeregelung und der Bestandsschutz für Eigenversorger findet hier keine Anwendung.
Mitteilungspflichten des Elektrizitätsversorgungsunternehmens
Wenn Sie als Elektrizitätsversorgungsunternehmen Strom an Letztverbraucher liefern, sind Sie verpflichtet dem regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber die Angaben nach § 74 Abs. 1 EEG 2017 mitzuteilen. Weiterhin müssen bis zum 31. Mai des Folgejahres die an Letztverbraucher gelieferten Strommengen an den Übertragungsnetzbetreiber (§ 74 Abs. 2 EEG 2017) und an die Bundesnetzagentur (§ 76 Abs. 1 EEG 2017) übermittelt werden. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber:
Abteilung N-B
Fax: +49 231 5849-14509
E-Mail: eeg@amprion.net
www.amprion.net/registrierung-eeg-umlage
www.amprion.net/datenmeldung-eeg-umlage
www.amprion.net/letztverbraucher-und-eigenversorger
Informationen zur Datenmeldung an die Bundesnetzagentur finden Sie unter folgendem Link:
www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/Datenerhebung_EEG/EVU/Daten_EEG_EVU_node.html
Die EEG-Umlage ist von allen Letztverbrauchern für jede bezogene Kilowattstunde zu entrichten. Dies bedeutet, dass die Verbraucher im Jahr 2017 mit 6,880 Cent pro Kilowattstunde zur Förderung der erneuerbaren Energien im Stromsektor beitragen. Damit stieg die EEG-Umlage im Jahr 2017 um über 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (EEG-Umlage 2016: 6,354 Cent pro Kilowattstunde).
EEG-Umlage bei Eigenversorgung
Unter der Voraussetzung, dass Sie sich aus der EEG- oder KWK-Anlage selbst versorgen, verringert sich der anzusetzende Wert auf:
30% im Jahr 2015
35% im Jahr 2016
40% ab dem Jahr 2017
der jeweils gültigen EEG-Umlage.
www.netztransparenz.de/EEG/EEG-Umlage
Meldung zur EEG-Umlagepflicht
Eigenversorger und sonstige selbsterzeugende Letztverbraucher sind dazu verpflichtet, dem zuständigen Netzbetreiber die für eine ordnungsgemäße Abwicklung der EEG-Umlage-Erhebung erforderlichen Informationen mitzuteilen. Wenn Sie eine neue Stromerzeugungs-anlage in Betrieb nehmen, fragt die e-netz Südhessen die erforderlichen Basisangaben in den Abrechnungsunterlagen ab.
Um Ihre Mitteilungspflicht nach § 74a Abs. 1 Nr. 4 EEG 2017 zu erfüllen, können Sie bei Änderungen an Ihrer Stromerzeugungsanlage die nachstehenden Formulare nutzen. Diese Mitteilungspflicht betrifft alle Stromerzeugungsanlagen unabhängig von der installierten Leistung oder dem Datum der Inbetriebnahme.
Änderungen zur EEG-Umlagepflicht
EEG-Anlage bis 10 kWp
EEG-Anlage größer 10 kWp
KWK-Anlage bis 10 kW
KWK-Anlage größer 10 kW
EEG – Einspeisung
Registrierungs- und Mitwirkungspflichten nach Anlagenregisterverordnung (AnlRegV)
Zum 1. August 2014 trat das reformierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft. Zuvor wurde die EEG-Reform am 27. Juni 2014 vom Bundestag, am 11. Juli 2014 vom Bundesrat beschlossen und am 23. Juli 2014 von der EU-Kommission genehmigt. Diese hat zur Folge dass u.a. eine Reihe von Registrierungs- und Mitteilungspflichten im Rahmen der Anlagenregisterverordnung beachtet und umgesetzt werden müssen.
Gemäß § 6 EEG 2014 ist jeglicher Betreiber einer ab dem 1. August 2014 in Betrieb genommenen EEG-Anlage verpflichtet, diese im Anlagenregister der BNetzA registrieren zu lassen. Dies ergibt sich auch aus § 3 Abs. 1 der Anlagenregisterverordnung.
Die Registrierungsnotwendigkeit besteht folglich nicht nur wie bisher für Solarstromanlagen, sondern für alle neuen EEG-Anlagen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Schreiben.
Bislang können Photovoltaik-Anlagen über folgendes PV-Meldeportal auf der Internetseite der Bundesnetzagentur online anmelden.
Sonstige EEG-Anlagen sind über ein separates Formular der Bundesnetzagentur zu melden.
Einzelheiten zum neuen Anlagenregister und zu der Meldepflicht für die Anlagenbetreiber sind auch auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de/anlagenregister veröffentlicht.
Abschlagszahlungen PV-Anlagen
e-netz Südhessen kauft von den Betreibern von Photovoltaik-Anlagen den erzeugten Strom zu gesetzlich vorgesehenen Preisen. Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben des EEG verkauft e-netz Südhessen die von den Anlagenbetreibern abgenommene Energie an die Amprion GmbH als zuständigen Übertragungsnetzbetreiber weiter und finanziert so die Zahlungen an die Anlagenbetreiber.
Die Erzeugung der Anlagen erfolgt allerdings nicht gleichmäßig. Vielmehr werden in den Monaten April bis September etwa 75% der Energie erzeugt, nur 25% verteilen sich auf das verbleibende halbe Jahr. Der Weiterverkauf der Energie an Amprion ist der e-netz Südhessen jedoch nur für die monatlich tatsächlich zu erwartende Erzeugung und Einspeisung möglich und unterliegt damit den zuvor beschriebenen jahreszeitlichen Schwankungen.
Durch den fortschreitenden Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung im Netzgebiet steigt das Volumen der auszuzahlenden Einspeisevergütung seit einigen Jahren deutlich an, so dass die e-netz Südhessen zeitweilig mehrere Millionen Euro mehr Abschläge an die Anlagenbetreiber auszahlt, als er bis zu diesem Termin durch den Weiterverkauf der Energie eingenommen hat. Diese Differenz wird in der Zukunft noch weiter zunehmen.
Seit 2012 muss die e-netz Südhessen diesen Umstand daher bei den Abschlägen berücksichtigen und die monatlichen Zahlungen entsprechend der monatlich zu erwartenden Erzeugung angleichen. Es ergibt sich damit die nachfolgende Zahlungsverteilung (jeweils in Prozent der zu erwartenden Jahressumme).
Januar* Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
2% 2% 3% 8% 8% 14% 15% 14% 12% 12% 8% 2%
* Jahresabrechnung
Es werden 11 Abschläge (Februar – Dezember) für die jeweils im Vormonat erzeugte Energie gezahlt. Im Januar erfolgt die Jahresabrechnung für das Vorjahr, die Abschläge werden so geplant, dass mit der Jahresrechnung im Normalfall noch etwa 2% der Jahressumme auszuzahlen sind.
Berücksichtigung schwankender Stromerzeugung von Photovoltaikanlagen bei der Abschlagsermittlung
Jährliche Schwankungen der Stromerzeugung von Photovoltaikanlagen werden bei der Ermittlung der Abschläge sachgerecht berücksichtigt. Die durchschnittliche Stromerzeugung von PV-Referenzanlagen im Netzgebiet der e-netz Südhessen werden dafür im Verhältnis zur Stromerzeugung des laufenden Jahres gesetzt. Es ergibt sich ein PV-Ausgleichsfaktor, der eine Über- bzw. Unterzahlung von Abschlagszahlungen möglichst gering halten soll. Der PV-Ausgleichsfaktor wird bei der Ermittlung der Abschlagshöhe angewendet. Die jährlichen Abschläge sind auf der Jahresabrechnung ersichtlich. Für das Jahr 2019 wurde eine PV-Ausgleichsfaktor von 0,929 ermittelt. Details können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.
Jahr normiertes PV Profil
(über Referenzanlagen)
2011 985,2
2013 857,4
2014 934,6
2015 918,4
2016 876,2
2017 933,7
2018 *) 1.005,70
(2011-2018) 934,2
PV-Ausgleichsfaktor:
(= 934,2/1.005,7) 92,90%
* Für den Monat Dezember wurde der Wert des Vorjahres zugrunde gelegt
Gesetzestext, Preisregelung
Die aktuell gültige Version des Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) können Sie auf der Seite www.gesetze-im-internet.de einsehen.
Informationsschreiben PV-Einspeisevertrag
EEG-Vergütungssätze (Link zur Bundesnetzagentur)
Steuerrechtliche Auswirkungen des Direktverbrauchs von Strom aus Photovoltaikanlagen (§ 33 Abs. 2 EEG)
Betreiber von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) können den in ihren Anlagen produzierten Strom ins öffentliche Netz einspeisen und wie bisher die Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Anspruch nehmen. Sie können auch den Strom ganz oder teilweise auch direkt selbst verbrauchen und ebenfalls hierfür eine Vergütung in Anspruch nehmen. Alle Betreiber von PV-Anlagen, die ab 1. Januar 2009 in Betrieb genommen wurden, können diese Regelung nutzen.
Das Bundesumweltministerium hat zu den Auswirkungen dieses Direktverbrauchs (Eigenverbrauch) auf die Umsatzsteuer eine Stellungnahme herausgegeben. Die PDF-Datei können Sie unter diesem Link beim BMU abrufen.
Nach § 77 EEG (2014) sind Netzbetreiber verpflichtet, bestimmte Daten und Informationen auf ihrer Internetseite zu veröffentlichen und vorzuhalten. Die Angaben wurden von einer allgemein anerkannten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und bestätigt.
EEG-Einspeiseranlagen 2016
EEG-Einspeiseranlagen 2015
Bericht der e-netz Südhessen für 2016
Bericht der e-netz Südhessen für 2015
Die technischen Vorgaben (§ 6 EEG 2012) sind für alle Anlagen, die ab dem 1.1.2012 in Betrieb genommen werden, bereits bei Inbetriebnahme einzuhalten. Nachfolgend sind die technischen Vorgaben von PV-Anlagen aufgeführt, für andere EEG-Anlagen teilen wir Ihnen diese auf Anfrage gerne mit.
PV-Anlagen über 100 kWp müssen sämtliche technischen Anforderungen nach § 6 Abs. 1 EEG zu erfüllen.
Technische Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung und
PV-Anlagen mit installierter Leistung über 30 kWp bis 100 kWp müssen nur die Anforderungen nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 EEG erfüllen, d.h. Einbau einer Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung.
PV-Anlagen mit installierter Leistung unter 30 kWp können entweder die Voraussetzungen nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 EEG erfüllen oder die Einspeisung auf max. 70 % der Wirkleistung begrenzen. Eine Nachrüstung von bestehenden Anlagen sieht das EEG nicht vor.
Die Kosten für vorstehende Maßnahmen trägt der Anlagenbetreiber.
Umsetzungshilfe zu den gesetzlichen Vorgaben zum Einspeisemanagement
Informationen zum Rundsteuerempfänger (Programmierung, etc.)
Erklärung des Anlagenbetreibers zum betriebsbereiten Einspeisemanagement
Flyer mit Informationen zum Marktstammdatenregister
Abfrage Stammdaten von EEG-Bestandsanlagen
Über die Online-Abfrage können Sie die bei uns vorhanden Daten zu: EEG-Anlagenschlüssel, Identifikations-Nummer, Bruttoleistung (kWp) und Inbetriebnahmedatum Ihrer EEG-Anlage abfragen. Dazu benötigen Sie die 10-stellige Vertragskontonummer. Diese finden Sie auf Ihrer letzten Jahresabrechnung.
Biogas – Einspeisung
Mit dem neuen EnWG vom 7. Juli 2005 wurde Biogas als Gas im Sinne des Gesetzes definiert (§3 Nr. 19a EnWG). Des Weiteren wurden im EnWG und der Gaszugangsverordnung die rechtlichen Grundlagen für die Biogaseinspeisung geschaffen.
Die technischen Mindestanforderungen für die Einspeisung von Biogas in das Gasnetz der e-netz Südhessen sowie ein Antragsformular können folgenden Dokumenten entnommen werden.
Antragsformular zur Durchführung einer Netzverträglichkeitsprüfung
Musterverträge Biogas
Anmeldeverfahren und Formulare für EEG- und KWK-Anlagen
Fertigmeldungsformular
Erklärung zur Inbetriebnahme einer PV-Anlage
Anwendungsregel VDE-AR-N 4100 und 4105 / Hintergrundinformationen gemäß https://www.vde.com/de/fnn
Ergänzungen zur VDE-AR-N 4100
Vordrucke Formulare VDE-AR-N 4105
Pläne zu den Ergänzungen VDE-AR-N 4100
Technische Anschlussbedingungen (TAB 2007) (bis 26.04.19)
Ergänzungen zu den TAB 2007 (bis 26.04.19)
Aufbauplan Messkonzept 2 U (bis 26.04.19)
Die e-netz Südhessen AG (nachfolgend: e-netz Südhessen) nimmt als zuständiger Netzbetreiber Strom, der in den Geltungsbereich des EEG bzw. des KWK-G fällt, auf und vergütet ihn gemäß den gesetzlichen Bestimmungen.
Wichtige Informationen zur Inbetriebnahme von EEG-Anlagen bei anstehender Reduzierung der Vergütungssätze
Wichtig: Für alle Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz ist die VDE-AR-N 4105 "Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz" verbindlich anzuwenden.
Für Kunden- und Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz sind die "VDE-AR-N 4110" und die zugehörigen Ergänzungen der e-netz Südhessen in der jeweils aktuellen Fassung einzuhalten.
Anwendungsregel VDE-AR-N 4110 / Hintergrundinformationen gemäß https://www.vde.com/de/fnn
Ergänzungen zur VDE-AR-N 4110
Vordrucke Formulare VDE-AR-N 4110
Workflow gemäß VDE-AR-N 4110
Technische Anschlussbedingungen für den Anschluss an das Mittelspannungsnetz, TAB Mittelspannung 2008 (bis 26.04.19)
Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz (bis 26.04.19)
Ergänzungen zur TAB Mittelspannung 2008 und zur Technischen Richtlinie (bis 26.04.19)
Workflow (bis 26.04.19) (um Abläufe, Fristen und Zuständigkeiten zu verdeutlichen)
Ab einer Leistung von 200 kW werden dezentrale Erzeugungsanlagen aus technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in der Regel an das Mittelspannungsnetz e-netz Südhessen angeschlossen. Die Entscheidung über die geeignete Spannungsebene, an die der Anschluss zu erfolgen hat, trifft die e-netz Südhessen im Rahmen einer Netzanschluss-/Netzverträglichkeitsprüfung.
Anmeldung Ihrer Anlage in 10 Schritten
So melden Sie Ihre Anlage richtig an
Vor der Zählersetzung kann eine Sicherung der Vergütungssätze durch die Inbetriebnahme von PV-Anlagen gemäß § 5 Nr. 21 EEG 2014 erfolgen. Hierzu sind die Vorgaben des Rundschreibens der Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG vom 15. Oktober 2012 zu berücksichtigen. Sofern die geführte Dokumentation zum Nachweis der Inbetriebnahme vor der Zählersetzung nicht ausreichend ist, kann in Ausnahmefällen ein schriftlicher Zeugenbeweis mittels einer Erklärung zur Inbetriebnahme erfolgen (Beschreibung der Inbetriebnahmetätigkeit mit Angabe des Datums). Das angehängte Formular kann hierfür verwendet werden (bitte ausfüllen, unterschreiben und an e-netz Südhessen senden).