Source: https://www.anwaelte-thoms-peters.de/dl_info_v.php?top=9
Timestamp: 2018-12-10 13:21:29
Document Index: 322336207

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 51', '§ 9', '§ 51', '§ 181', '§ 29']

Informationspflichten nach DL Info V sowie Mandatsbedingungen der Kanzlei Thoms & Peters
Am 17.05.2010 ist die
„Verordnung über Informationspflichten für Dienstleistungserbringer“
in Kraft getreten, die Dienstleistungserbringer verpflichtet, bestimmte Daten zu veröffentlichen. Hierzu gehören auch Rechtsanwälte, nicht dagegen Notare.
Größtenteils sind die geforderten Informationen bereits in unsere Homepage eingearbeitet. Wir fassen diese hier nochmals kurz zusammen:
Die Kanzlei Thoms und Peters besteht derzeit aus
dem Rechtsanwalt und Notar Wolfgang Peters sowie
dem Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht Ralf Hansen.
Herr Rechtsanwalt und Notar a.D. Heiko Thoms ist 2006 aus der Kanzlei ausgeschieden.
Die Rechtsanwälte der Kanzlei sind nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland zugelassen und Mitglieder der Schleswig-Holsteinischen Rechtsanwaltskammer, Gottorfstraße 13, 24837 Schleswig (www.rak-sh.de). Die Berechtigung zur Führung der Bezeichnung Fachanwalt ist Herrn Rechtsanwalt Hansen von der Rechtsanwaltskammer verliehen worden.
Beide Rechtsanwälte sind bei der ERGO Versicherung AG, Victoriaplatz 1, 40198 Düssel-dorf, mit der in § 51 BRAO geforderten Mindestversicherungssumme in Höhe von 250.000,00 EUR für jeden Versicherungsfall und einer Höchstleistung für innerhalb eines Versicherungsjahres verursachte Schäden von nicht unter dem vierfachen Betrag der Mindest-versicherungssumme, also 1.000.000,00 EUR, versichert. Der räumliche Geltungsbereich umfasst Tätigkeiten in Europa und genügt damit mindestens den Anforderungen der Vorschriften des § 51 Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO).
Die Versicherungs-Nr. lautet: HV-HA 4331205.7-00930-0422
Bei Streitigkeiten zwischen Rechtsanwälten und ihren Auftraggebern besteht auf Antrag die Möglichkeit der außergerichtlichen Streitschlichtung bei der Schleswig-Holsteinischen Rechtsanwaltskammer (www.brak.de).
1. Der Rechtsanwalt ist berechtigt, angemessene Vorschüsse zu verlangen (§ 9 RVG).
2. Die Haftung des beauftragten Rechtsanwaltes wird für Fälle normaler Fahrlässigkeit auf einen Höchstbetrag von 250.000,00 EUR für ein Schadenereignis beschränkt. Für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit bleibt die gesetzliche Haftung unberührt.
3. Der Rechtsanwalt ist zur Einlegung von Rechtsmitteln und Rechtsbehelfen nur dann verpflichtet, wenn er einen darauf gerichteten Auftrag erhält und diesen angenommen hat.
4. Schlägt der Rechtsanwalt dem Auftraggeber eine bestimmte Maßnahme vor (Einlegung oder Unterlassung der Einlegung Rechtsmitteln, Abschluss oder Widerruf von Vergleichen) und nimmt der Auftraggeber hierzu nicht binnen zwei Wochen Stellung, obwohl ihn der Rechtsanwalt ausdrücklich auf die Bedeutung des Schweigens hingewiesen hat, so gilt sein Schweigen als Zustimmung zu dem Vorschlag des Rechtsanwaltes.
5. Handlungen, die sich auf das Mandat beziehen und welche einer von mehreren Auftraggebern vornimmt, oder welche gegenüber einem von mehreren vorgenommen werden, wirken für alle Auftraggeber. Widersprechen sich die Weisungen mehrerer Auftraggeber, so kann das Mandat niedergelegt werden.
6. Kostenerstattungsansprüche und andere Ansprüche des Auftraggebers gegenüber dem Gegner, der Justizkasse, einer Rechtsschutzversicherung oder sonstigen erstattungspflichtigen Dritten werden in Höhe der Kostenansprüche des beauftragten Rechtsanwaltes an diesen hiermit abgetreten, mit der Ermächtigung, die Abtretung im Namen des Auftraggebers dem Zahlungspflichtigen mitzuteilen.
7. Die Verjährungsfrist für die Ansprüche des Auftraggebers auf Schadenersatz gegenüber dem Rechtsanwalt beträgt drei Jahre nach dem Zeitpunkt, in dem der Anspruch entstanden ist, spätestens jedoch drei Jahre nach Beendigung des Auftrags (§ 51 BRAO).
8. Die Verpflichtung des beauftragten Rechtsanwaltes zur Aufbewahrung und Herausgabe von Akten erlischt 36 Monate nach Beendigung des Auftrages.
9. Gebühren und Auslagen sind mit ihrer Entstehung fällig. Der Auftraggeber ist damit einverstanden, dass eingehende Geldbeträge vorab zur Deckung der jeweils fälligen Gebühren und Auslagen verrechnet werden Von den Beschränkungen des § 181 BGB ist der Rechtsanwalt befreit.
10. Der Auftraggeber hat dem Rechtsanwalt die Kosten der Abschriften und Ablichtungen, deren Anfertigung sachdienlich ist, nach Nr. 7002 VV RVG auch dann zu erstatten, wenn es sich nicht um zusätzliche Abschriften und Ablichtungen im Sinne des Gesetzes handelt, sie daher auch bei Kostenerstattung durch den Prozessgegner nicht berücksichtigt werden, diese aber für die ordnungsgemäße Durchführung des Mandates erforderlich sind.
11. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass im arbeitsgerichtlichen Verfahren erster Instanz keine Kostenerstattung stattfindet.
12. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass Korrespondenzanwaltsgebühren und anwaltliche Reisekosten zu auswärtigen Gerichten nur im Ausnahmefall erstattet werden.
13. Gem. § 29 Abs. 1 ZPO ist der Sitz der Anwaltskanzlei als vertraglicher Erfüllungsort gleichzeitig Gerichtsstand für alle Ansprüche aus dem der Vollmacht zugrunde liegenden Rechtsverhältnis.