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Timestamp: 2020-01-26 04:44:23
Document Index: 218620136

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 20', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 6', '§ 19', '§ 20', '§ 22', '§ 23', '§ 25', '§ 27', '§ 28', '§ 27', '§ 10', '§ 27']

Landesrecht BW LJagdG DVO | Landesnorm Baden-Württemberg | Gesamtausgabe | Durchführungsverordnung des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum zum Landesjagdgesetz (LJagdG DVO) vom 5. September 1996 | gültig ab: 01.10.1996
Ausfertigungsdatum: 05.09.1996
Gültig ab: 01.10.1996
Fundstelle: GBl. 1996, 601
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: mit Ausnahme der §§ 9 bis 12 aufgehoben durch § 20 Abs. 3 der Verordnung vom 2. April 2015 (GBl. S. 202)
Durchführungsverordnung des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum zum Landesjagdgesetz (LJagdG DVO) vom 5. September 1996 01.10.1996
Eingangsformel 01.10.1996
§ 9 - Vorbereitung des Abschußplans 01.10.1996
§ 10 - Wirkung und Änderung des Abschußplans 01.10.1996
§ 11 - Ergänzende Abschußplanvorgaben, Überwachung, Streckenliste und Jagdstatistik 13.09.2008
§ 12 - Wildökologische Datenerhebung 01.10.1996
Auf Grund von § 6 Abs. 2, § 19 Abs. 4, § 20 Abs. 5, § 22 Abs. 1 und 2, § 23 Abs. 3, § 25 Abs. 1 Nr. 1, 2 und 6, § 27 Abs. 7 Nr. 1 und 2 und § 28 Abs. 1 Nr. 1, 2, 4 und 5 des Landesjagdgesetzes in der Fassung vom 1. Juni 1996 (GBl. S. 369) wird im Einvernehmen mit dem Innenministerium verordnet:
Vorbereitung des Abschußplans
(1) Der Jagdausübungsberechtigte hat den Abschußplan jeweils für ein Jagdjahr, den Abschußplan für Rehwild jeweils für drei Jagdjahre aufzustellen.
(2) Der Abschußplan ist vom Jagdausübungsberechtigten, bei gepachteten Jagden auch vom Verpächter zu unterzeichnen und bis 15. April des Jagdjahres, für das der jeweilige Abschußplan nach Absatz 1 aufzustellen ist, der unteren Jagdbehörde vorzulegen. Bei fehlendem Einvernehmen des Verpächters oder bei sonstigen Einwendungen von Jagdgenossen gegen den Abschußplan sind die Gründe, einschließlich eventueller Änderungsvorschläge, im Abschußplan vom Verpächter oder Jagdvorstand zu vermerken.
Wirkung und Änderung des Abschußplans
(1) Ein nach § 27 Abs. 4 des Landesjagdgesetzes bestätigter oder festgesetzter Abschußplan gilt auch für den Rechtsnachfolger des Jagdausübungsberechtigten.
(2) Ein bestätigter oder festgesetzter Abschußplan kann von der unteren Jagdbehörde auf Antrag des Jagdausübungsberechtigten oder von Amts wegen geändert werden, wenn
sich die für die Abschußplanung maßgebenden Verhältnisse wesentlich geändert haben oder
die Abschußplanung auf fehlerhaften Angaben des Jagdausübungsberechtigten beruht.
Vor der Änderung des Abschußplans ist der Verpächter, im Falle einer Jagdnutzung nach § 10 Abs. 2 des Bundesjagdgesetzes der Jagdvorstand der beteiligten Jagdgenossenschaft oder bei Eigenjagdbezirken der Eigentümer oder Nutznießer anzuhören.
Wildökologische Datenerhebung
Für wissenschaftliche Zwecke oder für Lehr- und Forschungszwecke kann die untere Jagdbehörde vom Jagdausübungsberechtigten über § 27 Abs. 6 des Landesjagdgesetzes hinaus weitere Angaben über die Verhältnisse in seinem Jagdbezirk und über den Bestand der dort vorkommenden Wildarten verlangen.