Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=26.01.2012&Aktenzeichen=IX%20ZR%2054/09
Timestamp: 2020-04-04 00:26:45
Document Index: 388482726

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 249', '§ 280', '§ 675', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 26.01.2012 - IX ZR 54/09 - dejure.org
https://dejure.org/2012,222
BGH, 26.01.2012 - IX ZR 54/09 (https://dejure.org/2012,222)
BGH, Entscheidung vom 26.01.2012 - IX ZR 54/09 (https://dejure.org/2012,222)
BGH, Entscheidung vom 26. Januar 2012 - IX ZR 54/09 (https://dejure.org/2012,222)
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§ 249 BGB, § 280 Abs 1 BGB, § 675 BGB
Rechtsanwaltshaftung: Zurechnungszusammenhang bei Pflichtverletzung sowohl des zuerst beauftragten als auch des nachfolgend tätigen Rechtsanwalts
Kriterien zur rechtlichen Würdigung der wirksamen Abnahme einer Werkleistung durch einen Rechtsanwalt
Haftung nacheinander tätiger Anwälte
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LG Frankfurt/Main, 28.02.2007 - 2 O 312/06
LG Wiesbaden, 11.04.2008 - 7 O 24/08
OLG Frankfurt, 08.07.2008 - 7 W 21/08
LG Wiesbaden, 08.10.2008 - 7 O 24/08
Nur dann, wenn der zweite Berater eine Entschließung trifft oder einen Hinweis erteilt, die schlechterdings unverständlich sind, also gemessen an sachgerechter Berufsausübung sachfremd und nicht nachvollziehbar erscheinen, hat der erste Rechtsberater dafür nicht einzustehen (vgl. BGH, Urteil vom 10. Mai 1990 - IX ZR 113/89, NJW 1990, 2882, 2884; vom 14. Juli 1994 - IX ZR 204/93, WM 1994, 2162, 2163; vom 13. März 2003 - IX ZR 181/99, NJW-RR 2003, 850, 853 f; Beschluss vom 26. Januar 2012 - IX ZR 54/09, Rn. 3, nv;… G. Fischer in Zugehör/G. Fischer/Vill/D. Fischer/Rinkler/Chab, Handbuch der Anwaltshaftung, 3. Aufl., Rn. 1138).
Als Erfolgsort ist, sofern zum Tatbestand der unerlaubten Handlung der Eintritt eines Vermögensschadens gehört, derjenige Ort anzusehen, in dem sich das durch die Handlung verminderte Vermögen befindet (vgl. BGH, Urteil vom 15. November 2011 - IX ZR 54/09 [unter II 1 c aa]).
Sein Geschäftsmodell zielt damit von vornherein ganz bewusst darauf ab, uninformierte, leichtgläubige Menschen unter sittenwidriger Ausnutzung ihres Gewinnstrebens und ihres Leichtsinns als Geschäftspartner zu gewinnen und sich auf deren Kosten zu bereichern (vgl. BGH, Urteil vom 9.03.2010 - XI ZR 93/09; BGH, Urteil vom 8.06.2010 - XI ZR 349/08; BGH, Urteil vom 13.07.2010 - XI ZR 57/08; BGH, Urteil vom 12.10.2010 - XI ZR 394/08; BGH, Urteil vom 15.11.2011 - IX ZR 54/09).