Source: https://www.peterlang.com/view/9783653989465/17_Chapter4.html
Timestamp: 2018-02-18 04:50:44
Document Index: 376628462

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Zweites Kapitel: Das Volk Gottes : Joseph Ratzinger – Kirchliche Existenz und existentielle Theologie
Zweites Kapitel: Das V...
Ekklesiologische Grundlinien unter dem Anspruch von "Lumen gentium"
Mit der Wahl Papst Benedikts XVI. trat dessen Theologie in den Fokus ekklesiologischer Aufmerksamkeit. Dadurch erfuhr auch diese Arbeit neuerliche Beachtung. Noch im Jahr 2005 konnte eine 2., korrigierte und ergänzte Auflage im vierfachen Volumen der Erstausgabe erscheinen; bereits zwei Jahre später legte Ignatius Press unter dem Titel Joseph Ratzinger – Life in the Church and Living Theology eine anglo-amerikanische Übersetzung vor. Mehrfach ausgezeichnet – mit dem Kardinal-Innitzer-Förderungspreis in Wien und dem Johann-Kaspar-Zeuß-Preis in Kronach – durfte der Autor 2011 im Vatikan aus den Händen von Papst Benedikt XVI. als erster deutschsprachiger Theologe den Premio Joseph Ratzinger entgegennehmen. Im Vorwort zur 3. Auflage seiner Monographie ergänzt der Autor den Zugang zur Ekklesiologie Joseph Ratzingers um dessen Brückenschläge zur politischen und sozialen Realität der Moderne. Diesen Dialog nachzuzeichnen ist ein Desiderat, um den missionarischen Auftrag der Kirche offenzulegen.
9783653989465
http://dx.doi.org/10.3726/978-3-653-04090-6
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2014. 526 S., 1 Tab.
Zweites Kapitel: Das Volk Gottes
§ 1 VON EINER RANDERSCHEINUNG ZUM ZENTRALBEGRIFF
Bereits in LG 4, also noch im ersten Kapitel über das Mysterium der Kirche, begegnete uns die Bezeichnung „Volk Gottes“ für die Kirche, die insbesondere für die nachkonziliare Rezeption von entscheidender Bedeutung wurde. Man ist daher heute eher verwundert, dass dieser biblische Begriff als Ausdruck für die Kirche erst während des Konzilsverlaufs1 Eingang in die Ekklesiologie des Zweiten Vatikanums gefunden hat, und das, weil zahlreiche Konzilsväter für die Kirchenkonstitution ein eigenes Kapitel über das Volk Gottes2 erbaten. Denn die erste Fassung des Kirchenschemas De Ecclesia erwähnt den Begriff „Volk Gottes“ nur nebenbei, und in der Enzyklika Mystici Corporis Pius’ XII. kommt diese Metapher überhaupt noch nicht vor. In den beiden letztgenannten Dokumenten steht das Bild Leib Christi im Blickpunkt der Ausführungen. Durch die neue Perspektive von der Kirche als Volk Gottes konnte sich „die ganze Kirche, Laien und Klerus, ihrer Erwählung, Berufung und Sendung bewusst werden und die Dienste, Ämter und Charismen als solche des ganzen Volkes verstehen“3.
Wenn wir die Häufigkeit betrachten, mit der dieser Begriff dann in die Dokumente des letzten Konzils eingegangen ist, können wir mit Werner Berg bilanzieren, dass der Ausdruck „Volk Gottes“ etwa achtzigmal verwendet wurde, vor ← 86 | 87 → allem in der Kirchenkonstitution4, aber auch im Missionsdekret5, im Dekret über Dienst und Leben der Priester6, in der Pastoralkonstitution7, „und vereinzelt auch in anderen Texten“8, jeweils in unterschiedlichem Kontext.
Geleitwort von Joseph Card. Ratzinger
Erster Teil: Das Selbstverständnis der Kirche Nach Lumen Gentium
I. Abschnitt: Lumen gentium im Spannungsfeld von Tradition und Innovation
Erstes Kapitel: Das Thema „Kirche“ im dogmatisch-pastoralen Interesse des Konzils
§ 1 Kirche in der Zeit des Übergangs
§ 2 Die pastorale Zielsetzung des „aggiornamento“ in Spannung zur lehrhaften Absicht des Konzils
Zweites Kapitel: Vom Schema De Ecclesia zur dogmatischen Konstitution Lumen gentium
§ 1 Zur Dynamik des Konzils
§ 2 Das „Neue“ an Lumen gentium
1. Verlebendigung der gesamten Tradition der Kirche
2. Lumen gentium als „Werk des Konzils“
II. Abschnitt: Leitgedanken von Lumen gentium
Erstes Kapitel: Das Mysterium der Kirche
§ 1 Der Begriff „Mysterium“
§ 2 „Mysterium“ – die angefochtene Generalperspektive
§ 3 Die Einzelperspektiven: „Christus – Kirche“, „Sakrament“ und „Einheit“
1. Christus – Kirche
a. Zur Unterscheidung zwischen Christus und der Kirche
b. Kirche als Werk der trinitarischen Heilsökonomie
c. Die Kirche – Keim und Anfang für das Reich Christi
d. Biblische Metaphern für die Kirche mit christologischem Bezug
2. Die Kirche als Sakrament
a. „Veluti sacramentum“
b. Eine einzige komplexe Wirklichkeit
c. „Universales Heilssakrament“
d. Die Kirche als sakramentale Vergegenwärtigung Jesu Christi
3. Die Einheit der Kirche
a. Sakramentale Struktur als Zeichen und Werkzeug der communio
b. Trinitarische communio als Ursprung und Ziel der kirchlichen communio
c. Kirche als Geheimnis der trinitarischen communio
4. Exkurs 1: „Una sancta catholica ecclesia“ – Die Frage der Subsistenz
5. Exkurs 2: Communio als participatio im Leiden
§ 2 Volk Gottes in heilsgeschichtlicher Kontinuität
1. Erwählung und Bildung der Heilsgemeinde
2. Kirche in Kontinuität zum alttestamentlichen Gottesvolk und als qualitatives Novum
3. Zur sakramental-pneumatischen Grundlegung des neuen Gottesvolkes
§ 3 Die Teilhabe des Gottesvolkes an der priesterlichen, prophetischen und königlichen Sendung Christi
1. Das gemeinsame Priestertum aller Getauften
2. Zur Unterscheidung zwischen dem gemeinsamen Priestertum und dem Priestertum des Dienstes „dem Wesen nach“
3. Der Vollzug des gemeinsamen Priestertums in den Sakramenten und im Tugendleben
4. Der prophetische Dienst des Gottesvolkes
a. Der übernatürliche Glaubenssinn des ganzen Gottesvolkes
b. Die diakonale Ausrichtung der Charismen zum Aufbau des Gottesvolkes
5. Der königliche Dienst im Volk Gottes
a. Die Würde der Freiheit aufgrund der Gotteskindschaft
b. Verantwortung vor Gott als Schöpfungsund Weltverantwortung
§ 4 Die Laien in der Kirche
§ 5 Die Berufung zur Heiligkeit
§ 6 Die Ordensleute
§ 7 Maria im Geheimnis Christi und der Kirche
1. Marias Aufgabe in der Heilsökonomie
2. Maria – Typus für die Kirche
3. Die Verehrung Mariens in der Kirche
§ 8 Exkurs: Katholizität des Gottesvolkes und Ökumene
1. Das eine Volk Gottes aus den vielen Völkern
2. Das Verbundensein mit der Kirche in unterschiedlicher Zuordnung
3. Eschatologischer Charakter der Kirche und Ökumene
Drittes Kapitel: Die hierarchische Verfassung der Kirche, insbesondere das Bischofsamt
§ 1 Prämissen für das 3. Kapitel von Lumen gentium
1. Gesellschaftlich sichtbare Verfasstheit der Kirche auf dem Fundament der Kirche als Mysterium und Volk Gottes
2. Fortsetzung der Thematik des 1. Vatikanischen Konzils
§ 2 Hauptthemen des 3. Kapitels von Lumen gentium
1. Existenz und Aufgabe des Bischofskollegiums
a. Das Kollegium der Bischöfe in Sukzession zum Apostelkollegium
b. Das Verhältnis von Bischofskollegium und Petrusamt
c. Die gegenseitige Beziehung der Bischöfe im Kollegium
2. Die Sakramentalität der Bischofsweihe
a. Sakramentales Verständnis des Bischofsamtes als „Fülle des Weihesakramentes“
b. Unterscheidung von „Amt“ (munus) und „Vollmacht“ (potestas)
3. Die Verwobenheit der drei munera des Bischofs und ihre Verwurzelung in der sakramentalen Weihe
a. Das Amt der Verkündigung
b. Das Amt der Heiligung
c. Das Amt der Leitung
§ 3 Die „erklärende Note“ zum Kirchenschema
1. Historische Perspektive
2. Inhaltliche Kernpunkte der nota praevia
§ 4 Priester und Diakone
1. Priester und Presbyterium
a. „Stiefkinder des Konzils“
b. Teilhabe an der Weihe und an der dreifachen Sendung Christi
c. Ein einziges Presbyterium in Einheit mit dem Bischof
2. Der ständige Diakonat
§ 5 Rückblick – Kirche als „komplexe Wirklichkeit“
Zweiter Teil: Oseph Ratzinger – Kirchliche Existenz und Existentielle Theologie
I. Abschnitt: Umrisse des ekklesiologischen Entwurfes in der Perspektive biographischer Notizen
Erstes Kapitel: Vom privaten Ich zum ekklesialen Ich
§ 1 Kirche als Ort des Glaubens
§ 2 Das Credo der Kirche als Ganzheit des Lebensentwurfes
Zweites Kapitel: Der Weg des Theologen Joseph Ratzinger
§ 1 Leben im Licht des Ostergeheimnisses
§ 2 Der Weg zur Professur
1. Auf den Spuren der Väter
2. Die Habilitation über die Geschichtstheologie Bonaventuras
§ 3 Theologischer Berater von Kardinal Frings
§ 4 Konzilstheologe (Peritus) – von der Euphorie zur nüchternen Skepsis
§ 5 Universitätsprofessor in Münster, Tübingen und Regensburg
1. Geteilt zwischen Münster und Rom
2. In Tübingen – der dramatische Umbruch von 1968
3. In Regensburg – fruchtbare Zusammenarbeit und Trennung von „Concilium“
a. Berufung in die Internationale Theologenkommission
b. Gründung der „Internationalen Katholischen Zeitschrift Communio“
c. Bruch mit der Zeitschrift „Concilium“ – Gegen die Soziologisierung der Wahrheit
Drittes Kapitel: Konsistenz im theologischen Denken Ratzingerstrotz Veränderung der Perspektive?
§ 1 Das Konzil – „der Anfang des Anfangs“?
§ 2 Verrat an den früheren eigenen Positionen?
§ 3 Korrekturen durch Veränderung der Perspektive
§ 4 Erneuerung der Kirche in der Sicht Ratzingers
§ 5 Zur Diskussion um den Begriff „Restauration“
Viertes Kapitel: Erzbischof und Kardinal
§ 1 Erzbischof von München und Freising:„Cooperatores veritatis“
1. Konsolidierung durch das Wort Gottes
2. Kritik an Fehlentwicklungen und die Suche nach Dialog
§ 2 Präfekt der römischen Kongregation für die Glaubenslehre
1. Theologischer Lehrer: der Wahrheit verpflichtet
2. Das Amt des Präfekten: Dienst an der Einheit des Glaubens
a. Katechese und Katechismus
b. Zur Auseinandersetzung mit der „Theologie der Befreiung“
c. Die Auseinandersetzung mit dem Traditionalismus
d. Ökumene: nüchterner Realismus
II. Abschnitt: Längsschnitte durch die Ekklesiologie Ratzingers
Erstes Kapitel: Die Kirche – Glaubenszeichen und Glaubensgeheimnis
§ 1 Die Rezeption von ekklesiologischen Neuansätzen der Aufbruchsbewegungen
1. Die Dynamik des Ganzen als Form für das Eigene
2. Nicht eine funktionale, sondern eine sakramentale Perspektive der Ecclesia
3. Das semitische Verständnis von σωμα Χριστου als Brücke zwischen christologischer und pneumatologischer Ekklesiologie
§ 2 „Leib Christi“ als Schlüssel zur Ekklesiologie von Lumen Gentium
1. Die patristische Auslegung von Corpus Christi als Ausgangspunkt
a. Die Kirche als wahrer Leib Christi
b. Die Caritas als Folge der Einheit
2. Die paulinische Lehre von der Kirche als Leib Christi: Christologisches und pneumatologisches Kirchenverständnis
a. Nicht Organisation, sondern Organismus des Heiligen Geistes
b. Das paulinische Motiv der Brautschaft
c. Geistgewirkte Einheit als Zielrichtung aller Gaben
3. Konsequenzen aus der Leib-Christi-Lehre für die Ekklesiologie
a. Die Frage der Identifikation mit der Kirche
b. Wurzeln der gegenwärtigen Krise der Kirche
c. Identitätskrise der Kirche als ekklesiologisch verschlüsselte Gotteskrise
d. Kirche Jesu Christi, nicht der Menschen
§ 3 Eucharistische Ekklesiologie
1. Das Letzte Abendmahl als Akt der Kirchengründung
2. Eucharistiegemeinschaften als Verwirklichung von Kirche
a. Rechtmäßigkeit als Verbundenheit mit den Hirten
b. Der Vollzug des Ganzen der Kirche in jeder Eucharistiefeier
3. Die Konstituierung der Kirche als Leib Christi durch die Eucharistie
§ 4 Die Kirche als Communio-Einheit
1. Zum Verständnis des Begriffs „communio“
a. Die profanen Wurzeln – Zur Semantik von „κοινωνια“
b. Trinitarische communio als Wesensmerkmal der Kirche
2. Folgerungen aus der Communio-Ekklesiologie
a. Kirchliche communio als Antwort auf die Zerrissenheit durch den Individualismus
b. Communio als gottesdienstliche Gemeinschaft
c. Der Inhalt der Einheit: „Die Lehre der Apostel“
d. Kirche als communio: offen für die Welt
3. Communio und Kirchengliedschaft
a. Drei „geschichtliche Ringe“ des Leib-Christi-Verständnisses im Verhältnis zur Kirchengliedschaft
b. Die Zugehörigkeit zur Kirche
c. Der Plural „Kirchen“ und die eine Kirche Jesu Christi
4. Die Frage der Subsistenz
a. Die Differenz zwischen „subsistit“ und „est“
b. Die subsistit-Formel als Gegensatz zum ekklesiologischen Relativismus
c. Subsistenz und Wahrheitsfrage
Zweites Kapitel: Kirche als Volk Gottes
§ 1 Das Bild „Volk Gottes“ als Korrektur des Leib-Christi-Gedankens
1. Zur ökomenischen Bedeutung des Verständnisses der Kirche als „wanderndes Gottesvolk“
2. Innere Kontinuität der Heilsgeschichte durch das eine Volk Gottes
3. Der eschatologische Charakter der pilgernden Kirche
§ 2 Die biblische Wurzel qƗhƗl und die Selbstbezeichnung der Kirche als Hnnokvld
1. (Nnokvld als Volksversammlung
2. Jesus Christus als sakramentale Mitte des Volkes Gottes
§ 3 Jesus Christus als Ursprung und Ziel der Kirche
1. Verkündigung des Reiches Gottes als eschatologische Sammlung und Reinigung
2. Jesus Christus als Stammvater des neuen Gottesvolkes
a. „Familie Gottes“ als bevorzugtes Bild Jesu
b. Jesus „machte Zwölf“ (Mk 3,13f.)
c. Jesus als Stammvater des neuen Israel
§ 4 Die ontologische Priorität der Gesamtkirche
1. Gesamtkirche, nicht Addition von Kirchen
a. Zur Gefahr der fortschreitenden Horizontalisierung
b. Der Vorwurf des römischen Zentralismus
2. Die innere Vorherbestimmung der Schöpfung auf die Kirche
a. Die Bedeutung der Präexistenz der Thora und Israels für das Verständnis der Ecclesia
b. Zur christologischen Vertiefung des Bildes vom präexistenten Gottesvolk
3. Zur ontologischen Vorgängigkeit der Gesamtkirche vor den konkreten empirischen Verwirklichungen
a. Der Ansatz im Neuen Testament
b. Argumente für eine ontologische Priorität der Gesamtkirche vor den Ortskirchen in Lumen gentium
§ 5 Zur Kritik des soziologischen Missverständnisses von „Volk Gottes“
1. Die Transformation des Volk-Gottes-Begriffs ins Politische
2. Relativismus als Voraussetzung der Demokratie?
3. Zur Problematik des Mehrheitsprinzips
§ 6 Die gemeinsame Berufung zur Heiligkeit
1. Vermehrung von Glaube, Hoffnung und Liebe als Ziel konziliarer Ekklesiologie
2. Zur Bedeutung der mariologischen Aussagen
a. Die Stellungnahme Ratzingers während des Konzils
b. Spätere komplementäre Aussagen Ratzingers
3. „Schwarz bin ich und schön“
a. Ecclesia peccatrix?
b. Das Wesen wahrer Reform
c. Moral, Vergebung und Sühne – personale Mitte der Reform
Drittes Kapitel: Die hierarchische Verfassung der Kirche unter besonderer Berücksichtigung der bischöflichen Kollegialität
§ 1 Die kollegiale Idee als ökumenisches Paradigma
1. Einheit durch Vielfalt
2. Ratzingers Kritik am neuen Paradigma der Priorität der Praxis
§ 2 Hierarchie als heiliger Ursprung
1. Die Vergegenwärtigung eines Anfangs
2. Zum sakramentalen Grund der bischöflichen Kollegialität
§ 3 Kollegialität und Primat
1. Dogmatische Grundlagen der Kollegialität
a. Die „Kollegialität“ der Apostel
b. Der kollegiale Charakter des geistlichen Amtes in der alten Kirche
c. Die Kollegialität der Bischöfe und der Primat des Papstes
2. Pastorale Implikationen aus der bischöflich-kollegialen Struktur
a. Kollegialität als Ausdruck der Wir-Struktur des Glaubens
b. Die Zeugnisstruktur des Amtes
c. Einheit in der Vielheit als Strukturfrage der Kirche
§ 4 Aspekte während des Konzils in Spannung zur späteren Perspektive
1. Der „Schatten“ der „Nota explicativa praevia“
2. Konkrete Formen bischöflicher Kollegialität in unterschiedlicher Interpretation
a. Entflechtung der drei päpstlichen Ämter – Das Ganze der Kirche in seiner universalen Dimension
b. „Patriarchale Räume“ – Zum theologischen Status der Bischofskonferenzen
c. Der „Bischofsrat“ (Bischofssynode) als Congubernium – Die Undelegierbarkeit des gesamtkirchlichen Auftrages
3. Kritische Bilanz
Dritter Teil: Zusammenschau und Resümee
1. Grundlinien der Ekklesiologie von Lumen gentium und von Ratzinger im Vergleich
a. Vorbemerkung: Zum Kompromisscharakter der Konzilstexte
b. Vergleich unter dem Aspekt „Mysterium“
c. Vergleich unter dem Aspekt „Volk Gottes“
d. Vergleich unter dem Aspekt „Kollegialität“
2. Ratzingers Ekklesiologie auf dem Hintergrund geistesgeschichtlicher Problemstellungen
a. Das Paradigma des historischen Denkens
b. Rückbesinnung auf die Vätertheologie
c. Ökumenische Perspektive
3. Liturgie als Topos theologischer Ekklesiologie
a. Liturgie unter dem Anspruch der „Seinsgemäßheit“
b. Liturgie als Ausdruck des „Universalen“
c. Liturgie als actio des Ganz-Anderen
1. Sigel für Quellen des Zweiten Vatikanischen Konzils
2. Abkürzungen weiterer kirchenamtlicher Dokumente
3. Kurztitel der mehrfach herangezogenen Beiträge Ratzingers in alphabetischer Reihenfolge
4. Sonstige Abkürzungen
Quellenund Literaturverzeichnis
I. Kirchliche Dokumente und Quellen
1. Konzilien
2. Päpstliche Verlautbarungen in chronologischer Reihenfolge
3. Kirchenamtliche Texte in chronologischer Reihenfolge
II. Werke Joseph Ratzingers
1. Selbständige Veröffentlichungen in chronologischer Reihenfolge
2. Unselbständige Veröffentlichungen in chronologischer Reihenfolge
a. Aufsätze, Interviews, Briefe
b. Einführungen, Vorund Nachworte in chronologischer Reihenfolge
III. Sekundärliteratur zum II. Vatikanum
IV. Sekundärliteratur zu Joseph Ratzinger
V. Weitere Literatur