Source: https://www.juraforum.de/urteile/bverwg/bverwg-urteil-vom-10-07-2008-az-bverwg-3-c-4007
Timestamp: 2017-11-21 06:13:35
Document Index: 49884721

Matched Legal Cases: ['§ 349', '§ 3', '§ 349', '§ 349', '§ 349', '§ 349', '§ 342', '§ 21', '§ 21', '§ 132']

BVERWG - 10.07.2008, BVerwG 3 C 40.07 - JuraForum.de
BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 3 C 40.07
Leitsatz: Der durch die Wegnahme eines Grundstücks entstandene Schaden gilt nicht schon dann im Sinne des § 349 Abs. 3 Satz 2 LAG als ausgeglichen, wenn dem Berechtigten nach § 3 Abs. 4 Satz 3 VermG der Anspruch auf den Erlös aus der Veräußerung des Vermögenswerts eingeräumt worden ist, sondern erst dann, wenn ihm dieser Erlös tatsächlich zugeflossen ist.
Rechtsgebiete: LAG, FG
Vorschriften: § 349 Abs. 1 Satz 1 LAG, § 349 Abs. 2 Satz 2 LAG, § 349 Abs. 3 Satz 1 LAG, § 349 Abs. 3 Satz 2 LAG, § 342 Abs. 3 LAG, § 21a Abs. 1 FG, § 21a Abs. 2 FG
Stichworte: Rückforderung von Lastenausgleichsleistungen, Lastenausgleich, Schadensausgleich, fiktiver Schadensausgleich, Surrogat, Anspruch auf Erlösauskehr, Schadensminderungspflicht
Verfahrensgang: VG Stuttgart, VG 6 K 3264/05 vom 16.03.2007
46 - Ein/ s =
BVERWG – Beschluss, BVerwG 6 PB 10.08 vom 10.07.2008
BVERWG – Urteil, BVerwG 3 C 7.07 vom 10.07.2008
BVERWG – Beschluss, BVerwG 9 B 74.07 vom 09.07.2008
Aus den bundesrechtlichen Vorgaben des Erschließungsbeitragsrechts (§ 132 Nr. 4 BauGB) ergibt sich kein Rechtssatz, dass eine Abweichungssatzung das rechtliche Schicksal der bei ihrem Erlass gültigen und von ihr in Bezug genommenen (allgemeinen) Erschließungsbeitragssatzung in der Weise teilt, dass die Außerkraftsetzung der allgemeinen Satzung auch die Aufhebung der Abweichungssatzung impliziert. Die Auffassung, dass sich dies nach dem im konkreten Einzelfall zu ermittelnden Revisionswillen des sein Ortsrecht ändernden Satzungsgebers richtet, ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden.
BVERWG - 10.07.2008, BVerwG 3 C 40.07 © JuraForum.de — 2003-2017