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Timestamp: 2016-10-26 21:27:25
Document Index: 136925803

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 102', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'BGE', 'Art. 19', 'BGE', 'Art. 21', 'Art. 11', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 61', 'Art. 61', 'Art. 66', 'BGE']

8C_744/2009 (08.01.2010)
8C_744/2009
"Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft,
A.a Der 1944 geborene S.________ erlangte 1981 das Lizenziat der Wirtschaftswissenschaft und war in der Folge selbstst�ndig erwerbst�tig. Er war Inhaber verschiedener Firmen und einziger Verwaltungsrat der Firma V.________ AG. Er arbeitete zudem als Allrounder im im Betrieb E.________. S.________ war bei der "Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend Z�rich) obligatorisch unfallversichert. Am 22. Februar 2003 erlitt er bei einem Skiunfall eine luxierte subkapitale 3-Fragment-Humerusfraktur links. Gleichentags erfolgte im Spital X.________ eine Operation (offene Reposition, Osteosynthese mittels 4-Loch-Kleeplatte). Am 29. Januar 2004 wurde der Versicherte in der Klinik Y.________ operiert (Plattenentfernung und arthrotische Arthrolyse). Die Z�rich erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Sie holte diverse Arztberichte sowie ein Gutachten des Dr. med. F.________, Leitender Oberarzt Orthop�die, Klinik Z.________, vom 9. Februar 2007 ein. Mit Verf�gung vom 2. Mai 2007 stellte sie die Leistungen ab 1. Mai 2007 ein und sprach dem Versicherten eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 25 % zu. Mit Entscheid vom 11. Oktober 2007 wies sie die Einsprache des Versicherten ab; auf die vorsorgliche Einsprache seines Krankenversicherers trat sie nicht ein.
A.b Am 9. Januar 2005 meldete sich S.________ bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Mit Verf�gung vom 8. M�rz 2005 verneinte die IV-Stelle des Kantons Z�rich den Anspruch auf berufliche Massnahmen und Invalidenrente. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 18. April 2006 ab. Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 15. Juni 2007 ab. Auf Beschwerde hin hob das Bundesgericht den kantonalen Entscheid und den Einspracheentscheid auf und wies die Sache an die IV-Stelle zur�ck, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Anspruch auf berufliche Massnahmen und Invalidenrente neu verf�ge. Das zuhanden der Z�rich erstellte Gutachten des Dr. med. F.________ vom 9. Februar 2007 konnte in diesem Rahmen wegen versp�teter Einreichung durch den Versicherten nicht ber�cksichtigt werden (Urteil 8C_508/2007 vom 16. Mai 2008).
Die gegen den Einspracheentscheid der Z�rich vom 11. Oktober 2007 vom Versicherten erhobene Beschwerde wies das kantonale Gericht ab, soweit es darauf eintrat; es wies das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung ab (Entscheid vom 29. April 2009).
Mit Beschwerde beantragt der Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei die Sache an die Z�rich zur�ckzuweisen und diese zu verpflichten, nach erg�nzenden polydisziplin�ren Abkl�rungen �ber den Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen - speziell hinsichtlich der vorinstanzlich gestellten Begehren - neu zu entscheiden. Die Vorinstanz sei anzuweisen, �ber seinen Anspruch auf die unentgeltliche Prozessf�hrung und Verbeist�ndung bzw. die nachtr�gliche Kostenerstattung neu zu entscheiden. Vor Bundesgericht sei ihm die unentgeltliche Prozessf�hrung zu gew�hren. Er legt neu einen Bericht der Frau dipl. psych. B.________ vom 8. Februar 2009 auf.
Die Z�rich schliesst auf Abweisung der Beschwerde; der Bericht der Frau dipl. psych. B.________ vom 8. Februar 2009 sei als unzul�ssiges Novum aus dem Recht zu weisen. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Die Vorinstanz hat die Grundlagen �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers (Art. 6 UVG) vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Gesundheitsschaden (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.) sowie die erforderliche Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181) und bei psychischen Unfallfolgen (BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116, 115 V 133) zutreffend dargelegt. Korrekt wiedergegeben hat sie auch die Grunds�tze betreffend den im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125) und den Beweiswert von Arztberichten (BGE 134 V 231 f. E. 5.1). Darauf wird verwiesen.
3.1 Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen auch im Rahmen des Verfahrens um Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Unfallversicherung (Art. 105 Abs. 3 BGG) nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 135 V 194), was von der Beschwerde f�hrenden Partei n�her darzulegen ist. Sie ist grunds�tzlich gehalten, alle rechtsrelevanten Tatsachen und Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen zu nennen. Sie kann dem Bundesgericht nicht erstmals Tatsachen oder Beweismittel unterbreiten, die vorzutragen oder einzureichen sie vorinstanzlich einerseits prozessual Gelegenheit und anderseits nach Treu und Glauben Anlass hatte (Urteil 8C_492/2009 vom 21. Dezember 2009 E. 3).
3.2 Der angefochtene Entscheid datiert vom 29. April 2009. Der Versicherte legte beschwerdeweise neu einen Bericht der Frau dipl. psych. B.________ vom 8. Februar 2009 auf, ohne darzulegen, weshalb er ihn nicht bereits vorinstanzlich eingereicht hatte. Erst mit Eingabe vom 16. Dezember 2009 verwies er auf ein gleichentags verfasstes Schreiben an die Z�rich, wonach ihm die IV diesen Bericht erst Ende Juni 2009 in Kopie zugestellt habe. Da diese Behauptung ausserhalb der Rechtsmittelfrist und nicht im Rahmen eines weiteren Schriftenwechsels (Art. 102 Abs. 3 BGG) erfolgte und zudem nicht einmal belegt wurde, ist der Bericht der Frau dipl. psych. B.________ vom 8. Februar 2009 nicht zu ber�cksichtigen (vgl. Urteil 8C_124/2008 vom 17. Oktober 2008 E. 2.2).
4.1 Dr. med. F.________ diagnostizierte im orthop�dischen Gutachten zuhanden der Z�rich vom 9. Februar 2007 eine Schultergelenksdestruktion bei posttraumatischer Humeruskopf-Nekrose links bei Status nach Humeruskopf-Luxationsfraktur links am 22. Februar 2003, Status nach offener Reposition und Platten-Osteosynthese Spital X.________ am 22. Februar 2003, Osteosynthese-Materialentfernung und arthroskopischer Arthrolyse Klinik Y.________ am 29. Januar 2004. In seinem bisherigen Beruf als Allrounder im Betrieb E.________ seien f�r den Versicherten nicht mehr ausf�hrbar s�mtliche T�tigkeiten oberhalb der Horizontalen und s�mtliche T�tigkeiten unterhalb der Horizontalen mit Heben von Lasten �ber 5 kg. Zu meiden seien repetitives Anheben von Gegenst�nden, Schlag- und Vibrationsbelastungen sowie regelm�ssige Zwangsbewegungen und Zwangshandlungen. Es m�sse die M�glichkeit gegeben werden f�r regelm�ssige Lagewechsel und Ruhepausen sowie f�r eine Wechselbelastung bzw. Wechselbewegungen der linken oberen Extremit�t; in dieser T�tigkeit betrage die Beeintr�chtigung 50 %. In seiner zweiten T�tigkeit als Berater im IT-Bereich sei der Versicherte durch seine Konzentrationsst�rungen, durch die Verlangsamung der intellektuellen Leistungen und durch seine Reizbarkeit ebenfalls eingeschr�nkt, sodass nicht eine volle Arbeitsf�higkeit bestehe auch f�r k�rperlich nicht belastende T�tigkeiten. Diese Einschr�nkung sch�tze er auf 25 %, wobei hier zur genauen Definition eine psychologisch/psychiatrische Abkl�rung notwendig sei. Nichtoperativ k�nne keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden. Nichtsdestotrotz k�nne eine begleitende Physiotherapie ca. zweimal pro Monat empfohlen werden, da damit der jetzige ordentlich kompensierte Zustand erhalten werden und einer weiteren Verschlechterung so gut als m�glich entgegengewirkt werden k�nne. Da der Versicherte im t�glichen Leben jedoch schmerzarm sei und mit der Funktion sich im Moment gut arrangiert habe, bestehe kein akuter Handlungszwang f�r eine Operation. Die Prothese k�nne dann eingesetzt werden, wenn entsprechende Beschwerden auftr�ten. Auf der Basis der SUVA-Tabelle 5, Integrit�tsentsch�digung bei Arthrosen, werde der Integrit�tsschaden gem�ss einer schweren Omarthrose mit 25 % festgelegt.
4.2 Die Z�rich holte einen Bericht des Psychiaters Dr. med. A.________ vom 14. Juni 2007 ein. Dieser diagnostizierte den Verdacht auf depressive Entwicklung, DD: neurologische �tiologie; Humerusnekrose links nach Skiunfall im Februar 2003. Er beziehe sich nur auf die beschriebenen psychischen Symptome wie Schlafst�rungen, Gereiztheit, Ungeduld, Unruhe, Nervosit�t, innere Spannung, Verlust der inneren Ruhe, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsst�rungen, Gef�hl der inneren Blockade etc., wobei eine scharfe Abtrennung gegen�ber der Neurologie nat�rlich nicht m�glich sei. Die Frage, ob die beschriebene psychische Symptomatik urs�chlich mit dem Unfall im Zusammenhang stehe, sei schwer zu beurteilen und weitgehend spekulativ. Er f�rchte jedoch, dass sich auch nach Vorliegen der Resultate der neurologischen Abkl�rung an diesem Umstand wahrscheinlich nichts �ndern werde, ausser es k�nne eine klare neurologische L�sion oder Ver�nderungen nachgewiesen werden. Aus heutiger Sicht halte er es am wahrscheinlichsten, dass nicht der Unfall selbst, sondern die daraus folgenden gesundheitlichen Komplikationen zu einer depressiven Entwicklung gef�hrt h�tten.
4.3 Die Z�rich zog einen zuhanden des Dr. med. A.________ (E. 4.2 hievor) erstatteten Bericht des PD Dr. med. J.________, Oberarzt, und des Dr. med. D.________, Assistenzarzt, Neurologische Klinik und Poliklinik, Spital Q._________, vom 23. Juli 2007 bei. Diese stellten folgende Hauptdiagnose: Verdacht auf depressive Entwicklung, keine Hinweise f�r eine demenzielle St�rung. Die Arbeitsf�higkeit betrage 100 %. Die Anamnese und die klinischen Befunde passten gut zu einer depressiven Verstimmung. Hinweise f�r eine demenzielle Entwicklung oder eine Insomnie/Parasomnie f�nden sich nicht. Weitere Abkl�rungen seien diesbez�glich aktuell nicht indiziert. Empfohlen werde eine Therapie mit Remeron. Im von der Z�rich eingeholten Bericht vom 8. August 2007 erg�nzten PD Dr. med. J.________ und Dr. D.________, beim Versicherten bestehe eine Antriebsschw�che. Ihres Erachtens nach seien die in der Konsultation vom 23. Juli 2007 behandelten Beschwerden nicht Folgen des Unfalls. Empfohlen werde eine medikament�se Therapie mit dem Hausarzt.
4.4 Das Gutachten des Dr. med. F.________ sowie die Berichte des Dr. med. A.________ und des Spitals Q.________ (E. 4.1-4.3 hievor) wurden im Rahmen des invalidenversicherungsrechtlichen Urteils 8C_508/2007 vom 16. Mai 2008 noch nicht ber�cksichtigt.
5.1 Das Gutachten des Dr. med. F.________ vom 9. Februar 2007 (E. 4.1 hievor) erf�llt die praxisgem�ssen Anforderungen an eine beweiskr�ftige medizinische Beurteilungsgrundlage (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232). Der Versicherte bestreitet dies somatischerseits denn auch nicht substanziiert. Vielmehr bringt er vor, der Gutachter sei von einer zus�tzlichen und erheblichen Einschr�nkung der psychischen Leistungsf�higkeit ausgegangen.
5.2 Auch der Bericht des Psychiaters Dr. med. A.________ vom 14. Juni 2007 (E. 4.2 hievor) ist f�r die vorliegend streitigen Belange rechtsgen�glich. Unbehelflich ist der pauschale Einwand des Versicherten, Dr. med. A.________ habe ihn erst vier Jahre nach dem Unfall erstmals gesehen.
5.3 Im Rahmen der Berichte des neurologischen Spitals Q.________ vom 23. Juli und 8. August 2007 (E. 4.3 hievor) wurde der Versicherte von den �rzten untersucht. Der Bericht vom 23. Juli 2007 enth�lt eine Anamnese, eine Erhebung des Neuro- und Mentalstatus, eine Beurteilung sowie Angaben zur Diagnose, zum therapeutischen Vorgehen und zur Arbeitsf�higkeit. Entgegen der Auffassung des Versicherten sind daher auch diese Berichte eine hinreichende Beurteilungsgrundlage.
Nach dem Gesagten sind neben den vom Gutachter Dr. med. F.________ festgestellten Beschwerden an der linken Schulter (E. 4.1 hievor) keine weiteren organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen erstellt, bei denen sich die ad�quate und nat�rliche Kausalit�t weitgehend decken w�rden (vgl. BGE 134 V 109 E. 2 S. 112). Da von weiteren medizinischen Abkl�rungen keine entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, kann darauf in antizipierter Beweisw�rdigung verzichtet werden. Dies verst�sst weder gegen den Untersuchungsgrundsatz noch gegen den Anspruch auf rechtliches Geh�r (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; Urteil 8C_908/2009 vom 17. Dezember 2009 E. 4.2.4).
Der Versicherte beruft sich neu auf die sogenannte Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109 ff.). Dem ist entgegenzuhalten, dass in keinem der in den Akten liegenden Arztberichte ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule, eine Commotio cerebri oder eine �quivalente Verletzung ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle als Unfallfolge diagnostiziert wurde. Von einer solchen Verletzung kann mithin nicht ausgegangen werden (vgl. Urteil 8C_574/2009 vom 9. Dezember 2009 E. 5.3).
8.1 Das Bundesgericht hat in BGE 134 V 109 erkannt, dass der Unfallversicherer den Fall gest�tzt auf Art. 19 Abs. 1 UVG unter Einstellung der vor�bergehenden Leistungen und Pr�fung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung in dem Zeitpunkt abzuschliessen hat, in welchem von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allf�llige Eingliederungsmassnahmen der IV abgeschlossen sind (BGE 134 V 109 E. 3 und 4 S. 112 ff.). Ob eine namhafte Besserung noch m�glich ist, bestimmt sich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsf�higkeit, soweit diese unfallbedingt beeintr�chtigt ist. Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen gen�gen nicht (Urteil 8C_265/2009 vom 5. Oktober 2009 E. 5.1).
8.2 Gest�tzt auf die medizinischen Akten, insbesondere das Gutachten des Dr. med. F.________ (E. 4.1 hievor), konnte im Zeitpunkt des Fallabschlusses ab 1. Mai 2007 bzw. des Einspracheentscheides am 11. Oktober 2007 von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung der somatischen Leiden (vgl. auch E. 9 hienach) keine namhafte, ins Gewicht fallende Steigerung der Arbeitsf�higkeit des Versicherten erwartet werden.
8.3 Im IV-Verfahren hat das Bundesgericht entschieden, die IV-Stelle habe �ber den Anspruch auf berufliche Massnahmen und Invalidenrente neu zu verf�gen (Urteil 8C_508/2007 vom 16. Mai 2008). Diesbez�glich hat die IV-Stelle gem�ss Angaben des Versicherten noch keine Verf�gung erlassen.
Der in Art. 19 Abs. 1 UVG vorbehaltene Abschluss allf�lliger Eingliederungsmassnahmen der IV, soweit es um berufliche Massnahmen geht, kann sich nur auf Vorkehren beziehen, welche geeignet sind, den der Invalidenrente der Unfallversicherung zu Grunde zu legenden Invalidit�tsgrad zu beeinflussen (Urteil 8C_265/2009 E. 5.3). Dies ist hier indessen nicht der Fall, nachdem dem Versicherten aus somatischer Sicht eine leidensangepasste T�tigkeit in einem rentenausschliessenden Ausmass zuzumuten ist (vgl. E. 12 hienach).
8.4 Somit ist der Fallabschluss ab 1. Mai 2007 nicht zu beanstanden (BGE 134 V 109 E. 4 S. 113 f. und E. 6.1 S. 116; Urteil 8C_217/2008 vom 20. M�rz 2009 E. 8). Mangels Rentenanspruchs des Versicherten (vgl. E. 9-12 hienach) ist auch keine Heilbehandlung nach Art. 21 Abs. 1 UVG zu erbringen, wie die Vorinstanz richtig erkannt hat.
Sollte sp�ter eine Verschlechterung des unfallbedingten Gesundheitszustandes und allenfalls eine Schulteroperation notwendig werden, wird eine Leistungspflicht unter dem Titel des R�ckfalls oder der Sp�tfolge (Art. 11 UVV) zu pr�fen sein.
Bez�glich der psychischen Beschwerden ist die Ad�quanzpr�fung nach BGE 115 V 133 ff. - mithin unter Ausschluss psychischer Aspekte - vorzunehmen (E. 10 f. hienach; BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116, 115 V 133 ff.; Urteil 8C_249/2009 vom 3. August 2009 E. 6.3).
Die Unfallschwere ist im Rahmen einer objektivierten Betrachtungsweise aufgrund des augenf�lligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kr�ften zu beurteilen. Nicht relevant sind die Kriterien, welche bei der Pr�fung der Ad�quanz bei mittelschweren Unf�llen Beachtung finden; dies gilt etwa f�r die - ein eigenes Kriterium bildenden - Verletzungen, welche sich die versicherte Person zuzog, aber auch f�r �ussere Umst�nde, die unter dem Gesichtspunkt der besonders dramatischen Begleitumst�nde oder besonderen Eindr�cklichkeit des Unfalls (z.B. Dunkelheit, Verletzung Dritter) zu pr�fen sind (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26 E. 5.3.1 [U 2/07]; Urteil 8C_595/2009 vom 17. November 2009 E. 7.1).
Gem�ss der Unfallmeldung vom 3. M�rz 2003 fiel der Versicherte am 22. Februar 2003 beim Anfahren am steilen Hang auf den R�cken, wobei es ihm den linken Arm nach hinten schlug. Letztinstanzlich bringt er vor, es habe sich um einen �usserst wuchtigen Drehsturz mit heftigem Aufschlag des Kopfes auf der Piste gehandelt. Er habe keinen Helm getragen. Er sei mit Carving-Skis unterwegs gewesen, die beim Schr�gstellen ein bisher ungewohntes Drehverhalten gezeigt h�tten. Die Vorinstanz hat diesen Unfall zu Recht als mittelschwer, im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen liegend qualifiziert (vgl. auch Urteil U 369/05 vom 23. November 2006 E. 7.1 f.). Damit die ad�quate Kausalit�t bejaht werden kann, muss eines der in die Beurteilung einzubeziehenden sieben Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt oder diese m�ssen in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 115 V 133 E. 6c S. 140 f.; Urteil 8C_124/2008 vom 17. Oktober 2008 E. 9).
11.1 Ob besonders dramatische Begleitumst�nde oder eine besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls vorliegen, beurteilt sich objektiv und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens bzw. Angstgef�hls des Versicherten (RKUV 1999 Nr. U 335 S. 207 E. 3b/cc). Der nachfolgende Heilungsprozess ist irrelevant (Urteil 8C_249/2009 E. 8.2). Die Vorinstanz hat dieses Kriterium zu Recht verneint.
11.2 Der Versicherte erlitt beim Unfall eine luxierte subkapitale 3-Fragment-Humerusfraktur links. Das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgem�sse Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen, kann nicht bejaht werden, wie die Vorinstanz richtig erkannt hat. Die vom Versicherten geltend gemachte Verschlimmerung des Gesundheitsschadens ist nachfolgend bei den entsprechenden eigenst�ndigen Kriterien zu ber�cksichtigen (vgl. SVR 2009 UV Nr. 39 S. 134 E. 5.2.1 [8C_304/2008]).
11.3 Bez�glich des Kriteriums der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung ist eine kontinuierliche, mit einer gewissen Planm�ssigkeit auf die Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichtete Behandlung des somatischen Leidens erforderlich. Abkl�rungsmassnahmen und blossen �rztlichen Kontrollen kommt nicht die Qualit�t einer regelm�ssigen, zielgerichteten Behandlung zu (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.2.4 [U 380/04]; Urteil 8C_249/2009 E. 8.4). Der Versicherte musste sich zwei Schulteroperationen unterziehen, n�mlich am 22. Februar 2003 (Unfalltag) und am 29. Januar 2004. Zudem macht er geltend, er sei im Spital O.________ hospitalisiert gewesen, um seine bis Oktober 2003 auftretenden nerv�sen Zusammenbr�che abzukl�ren; eine Erkl�rung hief�r habe nicht gefunden werden k�nnen. Weiter bestand die Behandlung im Wesentlichen in Medikamenteneinnahme und �rztlich verordneter Physiotherapie. Dr. med. L.________, Institutsleiter ISD, Klinik N.________, legte im Bericht vom 23. November 2005 dar, es sei sinnvoll, die aktuelle Therapie mit zwei Einheiten pro Monat im Sinne einer Langzeit-Erhaltungstherapie weiterzuf�hren. Die Einheiten pro Monat w�rden prim�r dazu genutzt, das Heimprogramm zu �berpr�fen und situativ zu modifizieren. Eine Operation komme weder f�r ihn (Dr. med. L.________) noch f�r Prof. G.________, �rztlicher Direktor der orthop�dischen Klinik T.________, noch f�r den Versicherten aufgrund der pers�nlichen Nutzen-Risiko-Analyse in Frage. Der Gutachter Dr. med. F.________ gab am 9. Februar 2007 an, Schmerzmittel w�rden wegen der Schulter keine eingenommen. Es werde zurzeit alle zwei Wochen eine spiraldynamisch gef�hrte Physiotherapie in der Klinik N.________ durchgef�hrt mit vor allem rumpfstabilisierenden und mobilisierenden �bungen. F�r eine Operation bestehe kein Handlungszwang (E. 4.1 hievor). Dass allenfalls sp�ter eine weitere Operation an der linken Schulter erfolgen wird, kann nicht entscheidwesentlich ber�cksichtigt werden. Das Kriterium ist insgesamt nicht besonders ausgepr�gt erf�llt, zumal eine Behandlung der psychischen Beschwerden irrelevant ist (E. 9 hievor).
11.4 Zu pr�fen ist, ob k�rperliche Dauerschmerzen im Sinne von �ber den gesamten Zeitraum andauernden Beschwerden vorlagen (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 241 E. 5.2.6; Urteil 8C_124/2008 E. 10.4). Dr. med. W.________, Facharzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie, Klinik C.________, f�hrte anamnestisch per 4. Juni 2003 aus, es best�nden keine wesentlichen Schmerzen. Per 2. September 2009 gab er anamnestisch an: "Zufrieden, deutliche Verbesserung, r�ckl�ufige Schmerzen" (Bericht vom 11. September 2003). Am 29. Januar 2004 erfolgte die zweite Schulteroperation. Im Bericht vom 4. M�rz 2004 f�hrte Dr. med. U.________, FMH Chirurgie, aus, nach der Materialentfernung habe der Versicherte eine normale Rehabilitation durchgemacht. Die Schmerzen seien zeitgerecht verschwunden. Der Versicherte merke eine deutliche Einsteifung, die physiotherapeutisch behandelt werde. Dr. med. L.________ gab im Bericht vom 23. November 2005 (vgl. auch E. 11.3 hievor) an, der Versicherte k�nne heute wieder r�ckw�rts Auto fahren, schwerere Gegenst�nde, z.B. einen Koffer, mit dem linkem Arm anheben und tragen oder sogar wieder Liegest�tze ausf�hren. Schmerzen best�nden vor allem nachts, in Ruhelage. Eine Operation komme f�r den Versicherten aufgrund der pers�nlichen Nutzen-Risiko-Analyse derzeit nicht in Frage. Der Gutachter Dr. med. F.________ legte am 9. Februar 2007 (E. 4.1 hievor) aufgrund der Angaben des Versicherten dar, der Schulterzustand sei seit ca. 2 � Jahren unver�ndert. Es bestehe kein relevanter Ruheschmerz. Unter diesen Umst�nden hat die Vorinstanz das Kriterium der k�rperlichen Dauerschmerzen zu Recht verneint.
11.5 Vorinstanzlich war zu Recht unbestritten, dass keine �rztliche Fehlbehandlung vorliegt.
11.6 Nicht zu beanstanden ist die vorinstanzliche Feststellung, dass angesichts der im Dezember 2003 diagnostizierten Humeruskopf-Nekrose an der Schulter links von einer erheblichen Komplikation auszugehen ist. Mit dem Versicherten ist auch von einem schwierigen Heilungsverlauf auszugehen. Angesichts der gesamten medizinischen Aktenlage und insbesondere der Feststellungen des Gutachters Dr. med. F.________ (E. 4.1 hievor) ist dieses Kriterium aber nicht besonders ausgepr�gt erf�llt, wie die Vorinstanz richtig erkannt hat.
11.7 Das Kriterium des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit bezieht sich nicht allein auf das Leistungsverm�gen im angestammten Beruf (RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 [U 56/00]; Urteil 8C_249/2009 E. 8.6). Gem�ss dem von Dr. med. W.________ (vgl. E. 11.4 hievor) ausgef�llten Unfallschein UVG war der Versicherte nach dem Unfall vom 22. Februar 2003 zun�chst zu 100 %, ab 1. September 2003 zu 50 % arbeitsunf�hig. Dr. med. I.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie, Klinik C.________, ging am 11. Dezember 2003 weiterhin von 50%iger Arbeitsunf�higkeit aus. Am 29. Januar 2004 erfolgte die zweite Schulteroperation, worauf 100%ige Arbeitsunf�higkeit bestand. Dr. med. U.________ (vgl. E. 11.4 hievor) ging ab 3. M�rz 2004 von 50%iger und ab 20. April 2004 bis 17. M�rz 2006 von 25%iger Arbeitsunf�higkeit aus. Gem�ss dem Gutachten des Dr. med. F.________ vom 9. Februar 2007 bestand in der T�tigkeit des Versicherten als Allrounder im Betrieb E.________ eine Beeintr�chtigung von 50 % und in seiner zweiten T�tigkeit als Berater im IT-Bereich wegen psychischen Beschwerden (Konzentrationsst�rungen, Verlangsamung der intellektuellen Leistungen und Reizbarkeit) eine Einschr�nkung, die auf 25 % gesch�tzt werde (E. 4.1 hievor). Im Rahmen der Untersuchung im Spital Q.________ vom 23. Juli 2007 gab der Versicherte an, seit Monaten arbeite er als selbstst�ndiger Unternehmer in der IT-Branche wieder zu 100 %. Das Kriterium ist insgesamt nicht besonders ausgepr�gt erf�llt, zumal eine allf�llige psychisch bedingte Arbeitsunf�higkeit nicht zu ber�cksichtigen ist (E. 9 hievor).
11.8 Nach dem Gesagten sind h�chstens drei Kriterien erf�llt, aber keines besonders auffallend. Eine Gesamtw�rdigung mit dem mittelschweren, im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen liegenden Unfall vom 22. Februar 2003 (E. 10 hievor) ergibt, dass diesem f�r die ab 1. Mai 2007 anhaltende psychische Beeintr�chtigung mit Einschr�nkung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit keine massgebende Bedeutung zukommt (vgl. auch Urteil 8C_124/2008 E. 10.8). Somit hat die Vorinstanz die ad�quate Kausalit�t zu Recht verneint.
Die Vorinstanz hat erwogen, der Versicherte habe in Ber�cksichtigung der organisch objektiv ausgewiesenen unfallbedingten Beschwerden an der linken Schulter und seiner diesbez�glichen Restarbeitsf�higkeit (hiezu vgl. E. 4.1 und 5.1 hievor) keinen Anspruch auf eine Invalidenrente; sie verwies auf den Einkommensvergleich der Z�rich. Dies wird vom Versicherten nicht substanziiert bestritten, weshalb es damit sein Bewenden hat.
13.1 Die Z�rich sprach dem Versicherten mit Verf�gung vom 2. Mai 2007 f�r die organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 25 % zu. Die Vorinstanz hat erwogen, auf seinen Antrag auf einen h�here Integrit�tsentsch�digung k�nne nicht eingetreten werden, weil er dies einspracheweise nicht verlangt habe und die Verf�gung in diesem Punkt in Rechtskraft erwachsen sei. Auch materiell ergebe sich kein Anspruch auf eine h�here Integrit�tsentsch�digung, da ausser der Schulterverletzung keine ad�quaten Unfallfolgen best�nden. Der Versicherte wendet ein, er habe die Verf�gung als Ganzes angefochten, weshalb einzelne Teile nicht rechtskr�ftig geworden seien. Die Z�rich habe bis anhin keine Integrit�tsentsch�digung ausgerichtet. Auch dieser Sachverhalt sei von der Vorinstanz falsch dargestellt.
Der Versicherte beanstandete einspracheweise unter anderem die Verneinung des ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den anhaltenden Beschwerden. In diesem Lichte war das Nichteintreten der Vorinstanz auf die Frage der Integrit�tsentsch�digung nicht rechtskonform (vgl. RKUV 1999 Nr. U 323 S. 98; Urteil U 11/07 vom 27. Februar 2008 E. 10.2.2).
13.2 Die dem Versicherten f�r die organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen zugesprochene Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 25 % basiert auf der Einsch�tzung des Gutachters Dr. med. F.________ vom 9. Februar 2007 (E. 4.1 hievor). Der Versicherte macht letztinstanzlich nicht geltend, inwiefern dies tatsachen- oder rechtswidrig sei. Diesbez�glich hat es mithin sein Bewenden.
13.3 Mangels ad�quater Kausalit�t zwischen dem Unfall vom 22. Februar 2003 und den psychischen Beschwerden des Versicherten besteht daf�r kein Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung (E. 11.8 hievor).
14.1 Hinsichtlich der Verweigerung der unentgeltlichen Verbeist�ndung hat der kantonale Entscheid nicht die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Unfallversicherung zum Gegenstand (vgl. E. 1 hievor). Das Bundesgericht pr�ft daher nur, ob eine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG vorliegt oder die Feststellung des Sachverhalts offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht und ob die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 BGG; Urteil 8C_549/2007 vom 30. Mai 2008 E. 9.1).
14.2 Im Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht muss das Recht, sich verbeist�nden zu lassen, gew�hrleistet sein. Wo die Verh�ltnisse es rechtfertigen, wird der Beschwerde f�hrenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt (Art. 61 lit. f ATSG).
Mit Verf�gung vom 5. M�rz 2009 stellte die Vorinstanz dem damals durch Rechtsanwalt R.________ vertretenen Versicherten das "Formular Gesuch um unentgeltliche Prozessf�hrung/Rechtsvertretung" zu und forderte ihn auf, es innert 20 Tagen vollst�ndig ausgef�llt, versehen mit den Angaben der Gemeindebeh�rde und unter Beilage s�mtlicher Belege zur finanziellen Situation dem Gericht einzureichen, unter Androhung, dass bei ungen�gender Substanziierung oder fehlenden oder ungen�genden Belegen zur finanziellen Situation das Begehren um unentgeltliche Prozessf�hrung/Rechtsvertretung abgewiesen werde. Im angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz erwogen, mit obiger Verf�gung habe sie vom Versicherten aktuelle Angaben zur finanziellen Situation verlangt und ihn darauf hingewiesen, das gesamte Familieneinkommen detailliert zu belegen. Er habe daraufhin das ausgef�llte "Formular zur Abkl�rung der prozessualen Bed�rftigkeit" eingereicht, worin er das eigene Einkommen mit Null und dasjenige seiner Ehefrau mit Fr. 37'081.- angegeben habe. Die Gemeinde habe f�r die letzte amtliche Einsch�tzung des Jahres 2006 ein Einkommen und Verm�gen von Fr. 0.- best�tigt. Der beigelegten Steuererkl�rung 2008 sei ein Bruttoeinkommen 2008 von Fr. 100'331.- zu entnehmen. Das aktuelle Einkommen betrage nach den vorliegenden Unterlagen somit nur einen Drittel des Vorjahreseinkommens, was offensichtlich auf die Erwerbsaufgabe des Versicherten zur�ckzuf�hren sei. Eine Begr�ndung f�r seine Erwerbsaufgabe oder Angaben dar�ber, wie der Erwerbsausfall kompensiert werde, habe er nicht geliefert. Offensichtlich sei, dass mit dem deklarierten Einkommen von Fr. 37'000.- pro Jahr der Unterhalt einer mehrk�pfigen Familie nicht bestritten werden k�nne, zumal allein die Wohnungsmiete rund Fr. 25'000.- betrage. Weiter habe der Versicherte zum Einkommen seiner Ehefrau keine Belege eingereicht und sei damit der entsprechenden Auflage nicht nachgekommen. Das Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung sei damit ungen�gend substanziiert, was es dem Gericht verunm�gliche, die finanzielle Situation im Hinblick auf die prozessuale Bed�rftigkeit zuverl�ssig zu beurteilen, weshalb es androhungsgem�ss abzuweisen sei.
Unbestritten ist, dass der Versicherte das ihm zugestellte Formular vollst�ndig ausf�llte, von der Gemeinde ausf�llen und unterzeichnen liess sowie weitere Belege zur finanziellen Situation einreichte. Wenn die Vorinstanz bei dieser Aktenlage Zweifel an der Bed�rftigkeit hegte, h�tte sie im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) die Verh�ltnisse von Amtes wegen n�her abkl�ren m�ssen. Zumindest w�re sie gehalten gewesen, ihm eine Nachfrist anzusetzen, binnen der er genau bezeichnete Unterlagen einzureichen gehabt h�tte (vgl. Praxis 2004 Nr. 110 S. 613 E. 2.4; Urteil I 259/05 vom 8. November 2005 E. 4.1). Die Vorinstanz hat demnach �ber den Anspruch auf unentgeltliche Verbeist�ndung neu zu entscheiden.
Der Versicherte obsiegt nur teilweise. Angesichts der speziellen Umst�nde des Einzelfalls wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (Art. 66 Abs. 1 BGG; Urteil 8C_139/2008 vom 22. November 2008 E. 11).
Der Versicherte verlangt die Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung. Da er letztinstanzlich nicht vertreten ist, ist das Begehren abzuweisen. Soweit der teilweise obsiegende Versicherte die Beschwerde selber verfasste, ist festzuhalten, dass die in eigener Sache prozessierende Partei nur in Ausnahmef�llen Anspruch auf eine Parteientsch�digung hat; die Voraussetzungen, die hierf�r kumulativ gegeben sein m�ssen (komplexe Sache mit hohem Streitwert, hoher Arbeitsaufwand, vern�nftiges Verh�ltnis zwischen dem betriebenen Aufwand und dem Ergebnis der Interessenwahrung; BGE 110 V 132 E. 4d S. 134; Urteil 8C_653/2009 vom 28. Oktober 2009 E. 8), sind nicht erf�llt.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 29. April 2009 wird hinsichtlich der Verneinung des Anspruchs des Beschwerdef�hrers auf unentgeltliche Verbeist�ndung im kantonalen Verfahren aufgehoben. Die Sache wird an die Vorinstanz zur�ckgewiesen, damit sie hier�ber im Sinne der Erw�gung 14.2 neu entscheide. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.