Source: https://www.dtad.de/details/Technische_Planungsleistungen_fuer_Verkehrsanlagen_38100_Braunschweig-10489132_3
Timestamp: 2017-11-25 09:19:22
Document Index: 50249117

Matched Legal Cases: ['§ 47', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 47', '§ 47', '§ 47', '§ 47', '§ 47', '§ 47', '§47', '§ 47', '§ 47', '§5', '§ 45', '§ 47']

Ausschreibung - Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen in Braunschweig (ID:10489132)
> DTAD-ID: 10489132
Landschaftsgestaltung , Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen , Umwelttechnische Beratung
Die Stadt Braunschweig plant gemeinsam mit der Braunschweiger Verkehrs-GmbH, die Helmstedter Straße im Teilabschnitt zwischen der Straße Am Hauptgüterbahnhof und der Leonhardstraße grundhaft zu...
Kontaktstelle: Abt. 66.02, zentrale Vergabestelle, Bohlweg 30, 38100 Braunschweig
Fr. Hahne
Telefon: +49 5314703437
E-Mail: anja.hahne@braunschweig.de
Statistik Stadtverwaltung Braunschweig ...
Helmstedter Straße Braunschweig.
Die Stadt Braunschweig plant gemeinsam mit der Braunschweiger Verkehrs-GmbH, die Helmstedter Straße im Teilabschnitt zwischen der Straße Am Hauptgüterbahnhof und der Leonhardstraße grundhaft zu erneuern.
Die Helmstedter Straße ist eine vierstreifig ausgebaute Hauptverkehrsstraße, die die Erschließung der Innenstadt Braunschweigs für Verkehre aus den östlichen Stadtteilen sicherstellt. Gleichzeitig kann über die Helmstedter Straße eine Anschlussstelle der A 39 direkt erreicht werden. Weiterhin liegen im zu beplanenden Teilabschnitt der Helmstedter Straße Gleisanlagen der Braunschweiger Verkehrs-GmbH, die die einzige Zu-fahrt zum Stadtbahnbetriebshof an der Straße Am Hauptgüterbahnhof darstellen. Über die Helmstedter Straße in fast ganzer Länge erfolgt Stadtbahnlinienverkehr im 10-Minuten-Takt.
Der Rat der Stadt Braunschweig hat im Verlauf der Helmstedter Straße eine Veränderung der Verkehrsführung beschlossen. Die heutige Verkehrsführung im Zuge der Helmstedter Straße auf ganzer Länge soll zugunsten einer Verkehrsführung Helmstedter Straße/Schillstraße verändert werden, um zu verkehrlichen besseren Lösungen zu gelangen und den Straßenzug im Bereich des Knotenpunktes Helmstedter Straße/Leonhardstraße/Georg-Westermann-Allee/Kapellenstraße gestalterisch aufwerten zu können.
Die Stadt Braunschweig hat gemeinsam mit der Braunschweiger Verkehrs-GmbH einen Vorentwurf der Planung erarbeitet, der in Kürze in der Öffentlichkeit vorgestellt werden wird und im Juni 2015 von den Gremien der Stadt beschlossen werden wird. Diese beschlossene Vorentwurfsplanung wird zur weiteren Planung als Grundlage an das in diesem Verfahren zu findende Planungsbüro übergeben. Die Planung bezieht sich auf ca. 700 Meter Gleisneubau eines Doppelgleises mit einer Spurweite von 1 100 mm ohne Weichen. Sämtliche technischen Betriebsanlagen für diese Stadtbahnstrecke sind ebenfalls zu planen. Auf ca. 700 Meter Länge wird der Straßenzug auf der gesamten Parzellenbreite der Straße auf einer Fläche von insgesamt ca. 21 000 m2 neu geplant. Im Planungsbereich liegen zwei niederflurgerechte Stadtbahnhaltestellen (insgesamt 4 Bahnsteigkanten). Eine erste sehr grobe Schätzung der Investitionskosten für den Straßenbau und für den Stadtbahnbau beläuft sich auf 6 Mio. Euro.
Es ist beabsichtigt, das Ingenieurbüro mit den Leistungsphasen 3 bis 9 gem. § 47 HOAI zu beauftragen. Vorgesehen ist eine Beauftragung von Grund- und Besonderen Leistungen, so dass im Ergebnis eine nahezu vollständige Bearbeitung des Gesamtprojektes durch das zu beauftragende Ingenieurbüro erfolgt.
Nach Personenbeförderungsgesetz (PBefG) muss zur Schaffung des Baurechts ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden. Alle für dieses Planfeststellungsverfahren erforderlichen Planungen, Gutachten und Nachweise sollen durch das Ingenieurbüro oder durch Nachunternehmer des Ingenieurbüros erbracht werden. Die Maßnahme steht aufgrund des schlechten Zustandes der Gleisanlagen unter hohem Zeitdruck. Ein Baubeginn ist im Frühjahr 2017 vorgesehen.
CPV-Codes: 71322500, 71313000, 71420000
72098-2015
Die in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bietergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um PDF-Dateien, die im Internet (http://www.carstenmeier.com) angefordert und anschliessend heruntergeladen werden können.
Die Formblätter können auch unter +49 5312273439 schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung „VOF Helmstedter Straße“ in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bietergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft füllt das Bewerbungsformular aus und unterschreibt das Bewerbungsformular.
Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV.3.4) der Bekanntmachung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen, zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „Angebot – VOF Helmstedter Straße – Teilnahmeantrag – Bitte nicht öffnen“ gekennzeichnet ist (Aufkleber als Anlage der Formblätter), bis zu der in Ziffer IV.3.4) genannten Frist einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bietergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „VOF Helmstedter Straße“ per E-Mail an vof@carstenmeier.com (oder per Telefax an +49 5312273439) zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet auf einer zugangsbeschränkten Verfahrensseite (Zugangsdaten erhalten Sie bei der Anmeldung) kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bietergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 7 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann.
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 500 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 1 500 000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese besteht bzw. im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Auf die Möglichkeit des Abschlusses einer objektbezogenen Versicherung oder einer exzedenten Versicherung wird hingewiesen.
(1) Allgemeine Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB).
(3) Gesetze, Verordnungen und sonstige Vorschriften des Landes Niedersachsen (siehe u.a. http://www.ms.niedersachsen.de/themen/bauen_wohnen/oeffentliches_planungs_baurecht/13765.html).
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt zwingend über das unter www.carstenmeier.com anzufordernde und vollständig auszufüllende Bewerbungsformular sowie den dort benannten Anlagen (= Teilnahmeantrag).
Gemäß Bewerbungsformular und Anlagen sind folgende Erklärungen und Nachweise einzureichen:
a) Angabe des Namens bzw. der Firma/Bezeichnung des Bewerbers bzw. des Mitglieds der Bietergemeinschaft bzw. des Dritten/Nachunternehmers mit Anschrift, eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail Adresse.
b) Eigenerklärung darüber, ob, mit wem und auf welche Art der Bewerber bzw. das Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. der Dritte/Nachunternehmer auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogengeleistet.
c) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF vorliegen. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet. Sofern einer oder mehrere der vorgenannten Ausschlussgründe vorliegen, sind dazu nähere Angaben zu machen, um dem Auftraggeber die Prüfung der Ausnahmetatbestände des § 4 Abs. 7 und § 4 Abs. 8 VOF bzw. eine Entscheidung über die fakultativen Ausschlussgründe nach § 4 (9) VOF zu ermöglichen. Der Auftraggeber behält sich die weitere Aufklärung und das Verlangen weiterer Unterlagen vor.
Im Falle einer Bietergemeinschaft bzw. eines vorgesehenen Nachunternehmereinsatzes sind die Eignungsnachweise von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. Nachunternehmen einzureichen.
Nachunternehmer dürfen jedoch nur die Referenzen angeben, die Art und Umfang der Teilleistungen entsprechen, die der Nachunternehmer ausführen wird.
Eigenerklärung zu den Netto-Umsätzen gem. § 5 Abs. 4c VOF, soweit sie Leistungen des Bewerbers bzw. des Mitglieds der Bietergemeinschaft bzw. des Dritten/Nachunternehmers für Leistungen der Planung von Verkehrsanlagen, Anlagen des Straßenverkehrs einschl. des innerörtlichen Schienenverkehrs nach BOStrab gemäß § 47 HOAI der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2012-2014) betreffen (siehe Anlage). Die angegebenen Beträge werden je Bewerbung in Summe gewertet und über die abgefragten Jahre gemittelt. Eine entsprechende Erklärung über den Umsatz wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet.
Der gemittelte Jahresumsatz (2012-2014) für Dienstleistungen im Leistungsbild Verkehrsanlagen, Anlagen des Straßenverkehrs einschl. des innerörtlichen Schienenverkehrs nach BOStrab gem. § 47 HOAI muss mind. 300 000 EUR netto betragen.
1. Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) jahresdurchschnittlich beschäftigten mitarbeitenden Ingenieure (einschließlich Führungskräfte) insgesamt und aufgeschlüsselt in:
a. Mitarbeitende Ingenieure (einschließlich Führungskräfte) im Leistungsbild Verkehrsanlagen § 47 HOAI,
b. Mitarbeitende Ingenieure (einschließlich Führungskräfte) im Leistungsbild Verkehrsanlagen § 47 HOAI mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung.
2. Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Personen, die für die zu vergebenden Leistungen vorgesehen sind. Die Angaben sind auf die Projektleitung/Stellvertretende Projektleitung zu beschränken. Folgende Angaben sind zu tätigen: Name; Akademischer Grad/Titel; Dauer der Berufserfahrung im Leistungsbild Verkehrsanlagen § 47 HOAI, insgesamt und in der Position als Projektleiter/stellvertretender Projektleiter im Leistungsbild Verkehrsanlagen § 47 HOAI.
3. Darstellung von Angaben für die in Ziff. II.1.5) beschriebenen Leistungen (s. Bewerbungsformular) mindestens zu 1 und maximal zu 3 Referenzprojekten, die in den letzten 5 Jahren (01/2010 bis 01/2015) erfolgreich abgeschlossen (Abschluss Leistungsphase 8 §47 HOAI) wurden und die mit den in Ziff. II.1.5) beschriebenen Leistungen nach Art und Umfang vergleichbar sind.
Referenzschreiben des Bauherrn/Betreibers, die den erfolgreichen Abschluss hinsichtlich der Kosten und/oder Termine, Qualitäten und Zusammenarbeit belegen, können der Bewerbung als Anlage beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber bzw. Bauherrn einzuholen.
— Projektabschluss: Datum Abschluss Leistungsphase 8 HOAI § 47 (mind. Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber);
— Gesamtinvestitionskosten des Projektes;
— Schwierigkeitsgrad des Projektes;
— Bearbeitete Leistungsphasen § 47 HOAI;
— Planfeststellungsverfahren gem. PBefG bearbeitet;
— Umbau im laufenden Betrieb.
4. Darstellung (s. Bewerbungsformular), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung. Beabsichtigt der Bewerber/die Bietergemeinschaft bereits zum Nachweis seiner/ihrer Leistungsfähigkeit auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bietergemeinschaft in diesem Fall die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Nachunternehmer schon mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF §5, Absatz 6), ansonsten wird der Bewerber/die Bietergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt „Nachunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen.
Die gemittelte Anzahl der unter a. genannten Mitarbeiter/innen aus den Jahren 2012 bis 2014 muss mind. 4 betragen.
Das Unternehmen muss mind. eine Referenz im Bereich der Anlagen des Straßenverkehrs einschl. des innerörtlichen Schienenverkehrs nach BOStrab gem. § 45 HOAI, vorweisen können, in dem die Leistungsphasen 3 bis 8 gem. § 47 HOAI sowie ein Planfeststellungsverfahren nach PBefG bearbeitet wurden.