Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_9_LWG_Wiederherstellung-d7390214,10.html
Timestamp: 2016-10-27 09:08:43
Document Index: 176765610

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 3', '§ 9', '§ 27', '§ 27', '§ 68']

Landeswassergesetz (LWG) Landesrecht Rheinland-Pfalz…§ 9 LWG, Wiederherstellung§ 10 LWG, Gewässerbett, Inseln§ 11 LWG, Gemeindegrenzen§ 12 LWG, Duldungspflicht§ 13 LWG, Grundsätze§ 14 LWG, Erlaubnis und Bewilligung§ 15 LWG, Benutzungen§ 16 LWG, Gehobene Erlaubnis§ 17 LWG, Erlöschen von Rechten und Befugnissen§ 18 LWG, Planfeststellungen und bergrechtliche Betriebspläne§ 19 LWG, Zuständigkeit für Erlaubnis und Bewilligung§ 20 LWG, Rechtsverordnungen zur Gewässerbewirtschaftung§ 21 LWG, Ermitteln von Grundlagen, Auskunfts- und Beratungspflicht§ 22 LWG, Gemeingebrauch§ 23 LWG, Einschränkung des Gemeingebrauchs§ 24 LWG, Benutzung zu Zwecken der Fischerei§ 25 LWG, Eigentümer- und Anliegergebrauch§ 26 LWG, Zuständigkeit für die Bewirtschaftung der Oberflächengewässer§ 27 LWG, Regelung der Wasserführung§ 28 LWG, Ausgleich der Wasserführung§ 29 LWG, Prüfung der Wasserkraftnutzung…Anlage LWG, Gewässer erster Ordnung nach § 3 Abs. 1 Nr. 1
§ 9 LWGLandeswassergesetz (LWG)Landesrecht Rheinland-PfalzTeil 1 – Allgemeine Bestimmungen → Abschnitt 2 – GewässereigentumTitel: Landeswassergesetz (LWG)Normgeber: Rheinland-PfalzAmtliche Abkürzung: LWGGliederungs-Nr.: 75-50Normtyp: Gesetz(1) Hat ein fließendes Gewässer infolge natürlicher Einflüsse sein bisheriges Bett verlassen oder haben sich infolge natürlicher Einflüsse Nebenarme gebildet, so sind die durch die Veränderungen betroffenen Beteiligten berechtigt, den früheren Zustand auf ihre Kosten wiederherzustellen, wenn mit der Veränderung des Gewässerbettes die zulässige oder genehmigte Nutzung ihrer Grundstücke erheblich beeinträchtigt wird oder das Belassen des Zustandes zu einer offenbar nicht beabsichtigten Härte führen würde und das Wohl der Allgemeinheit, insbesondere die Erreichung der Bewirtschaftungsziele nach den §§ 27 bis 31 WHG, nicht entgegensteht.(2) Der frühere Zustand ist von dem Unterhaltungspflichtigen wiederherzustellen, wenn es das Wohl der Allgemeinheit, insbesondere die Erreichung der Bewirtschaftungsziele nach den §§ 27 bis 31 WHG, erfordert. § 68 Abs. 3 gilt entsprechend. Die untere Wasserbehörde kann Art und Umfang der Wiederherstellungsarbeiten bestimmen und für ihre Ausführung Fristen setzen.(3) Das Recht zur Wiederherstellung erlischt, wenn es nicht binnen einer Frist von drei Jahren, gerechnet vom Schluss des Jahres, in dem sich das Gewässer verändert hat, ausgeübt wird oder wenn die Beteiligten durch eine von der unteren Wasserbehörde zu beurkundende Erklärung auf die Wiederherstellung verzichten. Die untere Wasserbehörde kann die Frist zur Wiederherstellung des Gewässers im Einzelfall angemessen verlängern, wenn mit der Wiederherstellung fristgerecht begonnen wurde. Ist streitig, ob das Recht zur Wiederherstellung noch besteht, entscheidet darüber die untere Wasserbehörde.