Source: https://www.hsg1390.de/verein/satzung.html
Timestamp: 2017-11-25 02:09:08
Document Index: 79610722

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 10', '§ 10', '§ 12', '§ 14', '§ 9', '§ 26', '§ 2']

Satzung - Homburger Schützengesellschaft 1390 e.V
Die 1390 gegründete Gesellschaft führt den Namen “Homburger Schützengesellschaft 1390 e.V.”, hat ihren Sitz in Bad Homburg v.d.H. und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bad Homburg v.d.H. unter der Nummer VR 410 eingetragen.
Die Homburger Schützengesellschaft 1390 e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Form. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung und Ausübung des Schießsports sowie die Pflege des kulturellen und traditionellen Brauchtums in Verbindung mit dem Schießsport.
Hierzu gehört auch die Dokumentation der Vereinsgeschichte und die Entwicklung der Geschichte in der Stadt Bad Homburg v.d. Höhe in Form der Freiheitsscheiben. Diese sind daher ausnahmslos Eigentum der HSG.
Die Gesellschaft ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Die Homburger Schützengesellschaft 1390 e.V. erkennt als Mitglied vorbehaltlos die Satzung des Landessportbundes Hessen e.V. und die Satzungen der für sie zuständigen Fachverbände an.
b. jugendliche Mitglieder,
2. Mitglied kann jede Person werden, die bereit ist, die Bestrebungen der Gesellschaft zu unterstützen und vorbehaltlos die Satzung der Gesellschaft anerkennt.
3. Die Aufnahme in die Gesellschaft erfolgt aufgrund schriftlicher Beantragung. Aufnahmegebühr, Mitgliedsbeitrag und sonstige vom Mitglied in Anspruch genommene vergütungspflichtige Leistungen werden im Lastschriftverfahren eingezogen. Der Antragsteller erklärt sich ausdrücklich mit diesem Verfahren einverstanden und hat dem Aufnahmeantrag das ausgefüllte Formular SEPA Lastschriftverfahren beizufügen. Änderung der Bankverbindung sind dem Verein unverzüglich mitzuteilen. Bankgebühren, die bei Nichteinlösung dem Verein berechnet werden, sind vom Zahlungspflichtigen an den Verein zu erstatten.
4. Die Mitgliedschaft wird erst durch die Zustellung der Aufnahmebestätigung und die Bezahlung der Aufnahmegebühr wirksam. Der Vorstand kann ein polizeiliches Führungszeugnis verlangen.
5. Zu Ehrenmitgliedern können von der Hauptversammlung auf Vorschlag des Vorstandes nur solche Personen ernannt werden, die sich um die Gesellschaft besondere Verdienste erworben haben und mindestens fünf Jahre Mitglied sind.
6. Minderjährige können die Mitgliedschaft nur erwerben, wenn der / die gesetzliche(n) Vertreter den Antrag auf Mitgliedschaft unterschreibt / unterschreiben.
Jugendliche Mitglieder werden in einer Jugendabteilung zusammengefasst. Sie wählen den Jugendsprecher oder die Jugendsprecherin sowie deren Stellvertreter und den stellvertretenden
Jugendleiter. Der Jugendleiter vertritt die Jugendabteilung nach außen und nach innen.
Die Mitglieder haben freien oder ermäßigten Zutritt zu allen Veranstaltungen. Ausnahmen regelt der Vorstand.
Jedes Mitglied ist unfall- und haftpflichtversichert.
Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, genießen das aktive und passive Wahlrecht.
die Gesellschaft in ihrem Bestreben im Sinne von § 2 nach besten Kräften zu unterstützen,
sich angemessen bei der Pflege und Unterhaltung der Schießsportanlage zu beteiligen,
den festgelegten Jahresbeitrag zu entrichten.
Der Jahresbeitrag ist solange zu entrichten und alle sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind zu erfüllen, bis das Ende der Mitgliedschaft ordnungsgemäß festgestellt ist.
2. durch Austritt zum Ende eines Kalenderjahres und ist spätestens bis zum 15. September vorher schriftlich zu erklären,
3. durch Ausschluss, den der Vorstand zu beschließen hat, wenn ein Mitglied
aufgrund grober Verstöße gegen die Satzung der Gesellschaft,
wegen Unterlassung oder Handlungen, die sich gegen die Gesellschaft, ihre Zwecke und Aufgaben oder ihr Ansehen auswirken und dadurch in besonderem Maße die Belange der Gesellschaft schädigen,
12 Monate mit der Entrichtung der Vereinsbeiträge in Verzug ist und trotz erfolgter schriftlicher Mahnung diese Rückstände nicht bezahlt hat oder sonstige finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft gegenüber nicht erfüllt hat.
Dem Ausgeschlossenen steht innerhalb einer Frist von einem Monat nach Erhalt des per Einschreiben zugestellten Ausschlussbescheids das Recht auf Berufung mit schriftlicher Begründung an die nächste Hauptversammlung zu. Die Entscheidung der Hauptversammlung ist unter Berücksichtigung von § 10 endgültig. Während dieser Zeit ruht die Mitgliedschaft.
Einen Antrag auf Vereinsausschluss kann sowohl der Vorstand als auch jedes Mitglied schriftlich stellen. Vor einer Entscheidung des Vorstands ist der Ältestenrat einzuschalten.
Alle Anrechte aus der Mitgliedschaft in der Homburger Schützengesellschaft und deren Einrichtungen erlöschen mit der Beendigung der Mitgliedschaft. Im Falle eines Ausschlusses dürfen Auszeichnungen nicht weiter getragen werden.
Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Hauptversammlung festgesetzt.
Sonderbeiträge können als Umlage nur auf Beschluss einer Mitgliederversammlung erhoben werden und zwar nur für Zwecke, die der Erfüllung der gemeinnützigen Aufgaben dienen.
Der Jahresbeitrag ist im ersten Quartal des Geschäftsjahres fällig.
Sämtliche Organe üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. An kein Mitglied darf ein Gewinnanteil, eine Zuwendung oder eine unverhältnismäßig hohe Vergütung gezahlt werden.
Die Hauptversammlung ist das oberste Vereinsorgan.
Die Hauptversammlung soll in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres durchgeführt werden. Sie wird vom geschäftsführenden Vorstand einberufen und geleitet. Die Einladung und Tagesordnung muss spätestens sechs Wochen vorher den Mitgliedern an die dem Verein zuletzt bekannte Anschrift zugestellt werden.
Mitglieder, die beim Vorstand eine Email-Adresse hinterlegt haben, können die Einladung auch mittels elektronischer Post bekommen.
Bei Bedarf wird die Tagesordnung um die Punkte:
Neu- bzw. Ergänzungswahlen und
Anträge zur Hauptversammlung können nur berücksichtigt werden, wenn sie mindestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich mit Begründung beim Vorstand eingereicht werden.
Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit sich nicht aus § 10 dieser Satzung etwas anderes ergibt.
Auf Antrag sind die Abstimmungen bei Wahlen zum geschäftsführenden Vorstand schriftlich und geheim durchzuführen.
Über die Hauptversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, für das die Bestimmungen des § 12, Absatz 7 entsprechend gelten.
Die Hauptversammlung wählt auf die Dauer von drei Jahren Kassenprüfer, die vor jedem Rechnungsabschluss eine ordentliche Kassenprüfung vornehmen und über deren Ergebnis der
Hauptversammlung zu berichten haben. Die Wiederwahl ist zulässig.
Die Beschlussfassung bedarf der Mehrheit von drei Vierteln der in der Hauptversammlung erschienenen Mitglieder, wenn es um eine der folgenden Angelegenheiten geht:
Auflösung oder Fusion (Ausnahme siehe § 14, Absatz 1),
Der geschäftsführende Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Hauptversammlung mit einer Frist von 2 Wochen einberufen. Er muss eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, wenn dies von mindestens 10 v.H. der stimmberechtigten Mitglieder schriftliche unter Angabe des Grundes beantragt wird.
Die außerordentliche Hauptversammlung hat die gleichen Befugnisse wie die ordentliche Hauptversammlung. Für ihre Durchführung gelten die Vorschriften des § 9 dieser Satzung sinngemäß.
1. Der Vorstand wird von der Hauptversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
den Sportleitern/den Sportleiterinnen,
den 2 Beisitzern,
dem/der Datenschutzbeauftragten.
Die Aufgabe des/der Datenschutzbeauftragten kann auch von Personen, die bereits dem Vorstand in anderer Funktion angehören in Personalunion übernommen werden.
2. Auf Vorschlag kann die Jahreshauptversammlung Ehrenvorsitzende berufen. Die Wahl des Ehrenvorsitzenden erfolgt durch einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten.
Ehrenvorsitzende(r) kann nur werden, wer mindestens 2 Wahlperioden Vorstandsarbeit geleistet hat. Ehrenvorsitzende werden zur Vorstandssitzung eingeladen und nehmen beratend an diesen Sitzungen teil.
3. Geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Schatzmeister. Jeweils zwei sind vertretungsberechtigt.
4. Der Gesamtvorstand hat die Veranstaltungen des Vereins festzulegen und im Bedarfsfalle Sonderkommissionen zur Erledigung bestimmter Aufgaben zu bestellen und aufzulösen.
Er entscheidet in allen von der Satzung vorgesehenen Fällen.
Er ist beschlussfähig, wenn fünf Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
5. Der geschäftsführende Vorstand leitet die laufenden Vereinsgeschäfte. Die Erfüllung der steuerlichen Pflichten der Gesellschaft sowie sämtliche mit der Aufzeichnung von Zuwendungen verbundenen Pflichten obliegen dem/der Schatzmeister/in.
Zuwendungsbestätigungen dürfen nur vom 1. Vorsitzenden und dem/der Schatzmeister/in gemeinsam ausgestellt werden. Es gilt das Vieraugenprinzip. Im Falle der Verhinderung handeln die satzungsgemäß bestimmten Vertreter.
6. Der Vorstand wird durch den Jugendausschuss und den Sportausschuss unterstützt.
Die Zusammensetzung des Jugendausschusses regelt die Jugendordnung; die Zusammensetzung des Sportausschusses regelt die Geschäftsordnung. Der Sportausschuss ist für alle sportlichen Belange der Gesellschaft zuständig.
7. Über die Sitzungen des Vorstandes sind Protokolle aufzunehmen. Die Protokolle haben die wesentlichen Verhandlungsgegenstände und die Beschlüsse zu enthalten. Die Protokolle werden von dem 1. Vorsitzenden bzw. dessen Stellvertreter und dem Schriftführer unterzeichnet.
8. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes durch Tod, Rücktritt oder dergleichen aus, so ist der Vorstand berechtigt, ein Ersatzmitglied zu wählen, das bis zur nächsten Hauptversammlung an die Stelle des Ausgeschiedenen tritt.
9. Fällt der 1. Vorsitzende weg, so tritt der 2. Vorsitzende an seine Stelle. Fällt auch der 2. Vorsitzende weg, so führt der Schatzmeister die Geschäfte solange weiter, bis in einer umgehend einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung die vakanten Posten durch Nachwahl besetzt werden.
Der Ältestenrat ist bei Streitigkeiten innerhalb der Gesellschaft im Rahmen seiner Zuständigkeit von Mitgliedern oder dem Vorstand anzurufen:
bei allen Streitfragen, die sich aus der Zusammenarbeit von Ausschüssen, Mitgliedern oder Organen der Gesellschaft ergeben. Insbesondere sollen persönliche Differenzen und Angelegenheiten im Sinne der Gesellschaft geschlichtet werden.
bei Handlungen, durch die der Gesellschaft Schaden zugefügt werden könnte.
Die Entscheidungen gelten als Empfehlungen an den Vorstand.
Der Ältestenrat besteht aus drei Mitgliedern, die alle drei Jahre in der Hauptversammlung gewählt werden und die ihrerseits aus ihrer Mitte den Obmann wählen. Wiederwahl ist bei den Mitgliedern zum Ältestenrat möglich.
Mitglieder des Ältestenrats können Mitglieder sein, das das 35. Lebensjahr vollendet haben und mindestens seit fünf Jahren Mitglied sind.
1. Der Vorstand beschließt und verändert mit einfacher Mehrheit eine Geschäftsordnung des Vereins.
3. Außerdem sind Sportordnungen, Wettkampfbestimmungen und Schiedsordnungen der zuständigen Fachverbände für die Mitglieder des Vereins verbindlich.
Zur Änderung des Zweckes der Gesellschaft ist die Zustimmung sämtlicher Mitglieder erforderlich. Die nicht in der Hauptversammlung anwesenden Mitglieder haben ihre Zustimmung schriftlich zu erklären. Das zuständige Finanzamt ist zu benachrichtigen, wenn eine die Voraussetzungen der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührende Satzungsbestimmung geändert, neu eingeführt oder aufgehoben wird.
Auflösung bzw. Fusion
Die Homburger Schützengesellschaft 1390 e.V. kann nicht aufgelöst werden, wenn sich mindestens neun Mitglieder entschließen, die Gesellschaft weiterzuführen. Die Auflösung bzw. Fusion kann nur in einer Hauptversammlung beschlossen werden, deren Tagesordnung eine Ankündigung der diesbezüglichen Beschlussfassung enthält.
Bei Auflösung der Gesellschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Gesellschaft mit Zustimmung der zuständigen Finanzbehörden an die Stadt Bad Homburg v.d.H., die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 2 dieser Satzung zu verwenden hat. Das Gleiche gilt bei Aufhebung der Gesellschaft oder Wegfall des bisherigen Zweckes.
Die Mitglieder stimmen grundsätzlich einer Verarbeitung und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten für vereinsinterne Zwecke im Rahmen der jeweils gültigen Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes zu.
Vereinsmitglieder sind damit einverstanden, dass in Beiträgen, die über Veranstaltungen der HSG oder Sportveranstaltungen unter Teilnahme der HSG berichten, Vor- und Zuname und Bilder auf denen ihre Person abgebildet ist, sowohl in der vereinsinternen Berichterstattung (z.B. HSG-Nachrichten, HSGHomepage) als auch in öffentlichen Presseorganen (z.B. Tageszeitungen) veröffentlicht werden können.
Die HSG ist weiterhin berechtigt, Bildmaterial mit Namenszuordnung auf Anforderung auch zur Berichterstattung für Verbandsnachrichten zur Verfügung zu stellen. Eine weitergehende Verwendung von Bildmaterial ist ausgeschlossen oder bedarf der vorherigen Zustimmung aller abgebildeten Personen – bei nicht volljährigen Vereinsmitgliedern der Zustimmung
durch einen gesetzlichen Vertreter.
Diese Zustimmung kann jederzeit ohne Nennung eines Grundes schriftlich beim Vorstand widerrufen werden.
Zum Zwecke der Kontaktaufnahme der Mitglieder innerhalb des Vereins wird jährlich eine Mitgliederliste erstellt, die Namen, Vornamen, Telefonnummer und E-Mail-Adresse enthält und an
geeigneter Stelle in den Vereinsräumen ausgehängt wird. Mitglieder, die keine Aufnahme in dieser Liste wünschen, können dies jährlich vor der ordentlichen Hauptversammlung schriftlich beim Vorstand beantragen.
Die Jugendversammlung setzt sich aus allen Jugendlichen bis zur Vollendung des 20. Lebensjahres zusammen. Die Vereinsjugend ordnet in weitgehender Selbständigkeit die Jugendarbeit innerhalb der Gesellschaft, jedoch im Rahmen der Satzung der Homburger Schützengesellschaft.
10.03.2017 beschlossen