Source: http://sicherleben.blogspot.com/2012/10/strafanzeigen-vorerst-auch-per-e-mail.html
Timestamp: 2017-08-22 05:26:25
Document Index: 86389652

Matched Legal Cases: ['§ 126', '§ 164', '§ 258', '§ 258', '§ 126', '§ 306', '§ 308', '§ 309', '§ 310', '§ 315', '§ 316']

Deutscher Blog für Kriminalprävention: Strafanzeigen vorerst auch per e-Mail möglich!
Strafanzeigen vorerst auch per e-Mail möglich!
Die Polizei NRW hat hohe Ansprüche an die Sicherheit der eigenen Online-Angebote. IT-Spezialisten der Polizei und externe Experten überprüfen regelmäßig die Online-Präsenz [www.polizei.nrw.de] auf Sicherheit. "Eine hundertprozentige Sicherheit vor Hackerangriffen gibt es jedoch nicht. Sobald auch nur der Anschein einer Sicherheitslücke besteht, handeln wir", erklärte Mathies im Februar 2012. in Duisburg. Nachdem es Hinweise auf Sicherheitslücken gegeben hat, wurde die Internetseite am 31.01.2012 abgeschaltet. Diese Lücken wurden nun geschlossen. Mathies: "Die Arbeit der Polizei NRW war jedoch zu keiner Zeit beeinträchtigt." Anzeigen können vorerst bedingt per e-Mail erstattet werden.
Eine Anzeige kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Wer eine rechtswidrige Tat vortäuscht oder durch wissentlich falsche Angaben einen anderen zu Unrecht verdächtigt, macht sich strafbar. Wenn Sie per E-Mail eine Anzeige erstatten möchten, beachten Sie bitte diese Hinweise: Sie benötigen eine eigene E-Mailadresse oder ein Mailprogramm, um eine Anzeige online zu erstatten. Um eine zügige Bearbeitung Ihrer E-Mail, Ihrer Strafanzeige oder Ihres Hinweises zu gewährleisten, achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Sie folgende Angaben zu Ihrer Person und Erreichbarkeit machen:
Wenn Sie der Polizei Hinweise auf bevorstehende Straftaten oder Gefahrenlagen geben möchten (z. B. Amokläufe, Selbsttötungen, Wohnungseinbruch), benutzen Sie bitte ausschließlich folgenden Link: hinweise@polizei.nrw.de
(1) Wer wider besseres Wissen einer Behörde oder einer zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Stelle vortäuscht, 1. dass eine rechtswidrige Tat begangen worden sei oder 2. dass die Verwirklichung einer der in § 126 Abs. 1 genannten rechtswidrigen Taten bevorstehe, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 164, § 258 oder § 258a mit Strafe bedroht ist. (2) Ebenso wird bestraft, wer wider besseres Wissen eine der in Absatz 1 bezeichneten Stellen über den Beteiligten 1. an einer rechtswidrigen Tat oder 2. an einer bevorstehenden, in § 126 Abs. 1 genannten rechtswidrigen Tat zu täuschen sucht.
einer gemeingefährlichen Straftat in den Fällen der §§ 306 bis 306c oder 307 Abs. 1 bis 3, des § 308 Abs. 1 bis 4, des § 309 Abs. 1 bis 5, der §§ 310, 313, 314 oder 315 Abs. 3, des § 315b Abs. 3 oder der §§ 316a oder 316c zu einer Zeit, zu der die Ausführung oder der Erfolg noch abgewendet werden kann, glaubhaft erfährt und es unterlässt, der Behörde oder dem Bedrohten rechtzeitig Anzeige zu machen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Quelle: polizei-nrw.de
Labels: Anzeigen