Source: http://ffwlhh.de/index.php/foerderverein/berichte/31-jugendordnung-der-jugendfeuerwehren-der-kreisstadt-limburg-a-d-lahn
Timestamp: 2019-04-20 17:05:22
Document Index: 195810392

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 19', '§ 2', '§ 19', '§ 5', '§ 6', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 8', '§ 9', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 10', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 3', '§ 10', '§ 10', '§ 12', '§ 10', '§ 13', '§ 12', '§ 12', '§ 14', '§ 13', '§ 15', '§ 16', '§ 55', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 15']

Jugendordnung der Jugendfeuerwehren der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn - Freiwillige Feuerwehr Lindenholzhausen Für Hollesse. Jederzeit. Einsatzbereit.
Einsatzübung Wohnhaus
Retten von Personen unter Atemschutz
Freitag 03.05.2019 - 20:00 Uhr
Sonntag 05.05.2019 - 18:00 Uhr
Einsatzübung Besondere Gefahren
Danziger Straße, Limburg
11.03.2019 um 18:14 Uhr
Zum Sauerborn, Lindenholzhausen
10.03.2019 um 15:40 Uhr
09.03.2019 um 16:52 Uhr
Jugendordnung der Jugendfeuerwehren der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn
§ 1: Name, Wesen, Aufsicht
(1) Die Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehren der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn führt den Namen
"Jugendfeuerwehren der Kreisstadt Limburg a d Lahn".
(2) Die Jugendfeuerwehren der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn bestehen aus der
- Jugendfeuerwehr Ahlbach,
- Jugendfeuerwehr Dietkirchen,
- Jugendfeuerwehr Eschhofen,
- Jugendfeuerwehr Limburg,
- Jugendfeuerwehr Lindenholzhausen,
- Jugendfeuerwehr Linter,
- Jugendfeuerwehr Offheim,
- Jugendfeuerwehr Staffel.
(3) Die Jugendfeuerwehren der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn führen zusätzlich den Namen des jeweiligen Stadtteiles.
(4) Die Jugendfeuerwehren sind die Jugendgruppen der Freiwilligen Feuerwehren der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn. Sie gehören der Kreisjugendfeuerwehr Limburg-Weilburg, der Hessischen Jugendfeuerwehr und der Deutschen Jugendfeuerwehr an.
(5) Die Jugendfeuerwehren der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn sind ein freiwilliger Zusammenschluss von Jugendlichen ab dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestalter gemäß § 19 Abs. 1 BrSHG *). Sie gestalten ihr Jugendleben als selbständige Jugendabteilung innerhalb der Feuerwehren gemäß dieser Jugendordnung.
(6) Als Bestandteil der Freiwilligen Feuerwehren der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn unterstehen die Jugendfeuerwehren der fachlichen Aufsicht und der Betreuung durch den/die Stadtbrandinspektor/in als Leiter/in der Freiwilligen Feuerwehren. Daneben untersteht die einzelne Jugendfeuerwehr in den Stadtteilen auch der fachlichen Aufsicht und der Betreuung durch den jeweiligen Wehrführer/die jeweilige Wehrführerin, der/die sich hierzu des jeweiligen Jugendfeuerwehrwartes/der jeweiligen Jugendfeuerwehrwart/in bedient.
§ 2: Aufgaben, Ziele und Ausbildung
(1) Die Jugendfeuerwehren der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn wollen die Jugend zu tätiger Nächstenhilfe erziehen und das Gemeinschaftsleben sowie die demokratische Lebensform unter den Jugendlichen pflegen und fördern. Sie wollen dem gegenseitigen Verstehen und dem Frieden unter den Völkern dienen und fordern von jedem Mitglied die Anerkennung der Menschenrechte, das Bekenntnis zum freiheitlichen Staat demokratischer Ordnung und die Bereitschaft, die sich daraus ergebenden staatsbürgerlichen Pflichten zu erfüllen.
(2) Die Jugendfeuerwehren der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn unterstützen die Jugendfeuerwehr jedes einzelnen Stadtteiles bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Sie vertreten die Interessen der in ihr vereinten Jugendfeuerwehren und vermitteln Zuwendungen aus Bundes-, Landes-, Kreis- sowie städtischen- und sonstigen Mitteln.
(3) Die feuerwehrtechnische Ausbildung der Mitglieder der Jugendfeuerwehren erfolgt auf der Grundlage der Feuerwehrdienstvorschriften unter Anpassung an die Leistungsfähigkeit der Jugendlichen.
(4) Die Ausbildung erstreckt sich auf die theoretische Schulung in allen Sparten des Feuerlösch- und Rettungswesens und auf die praktische Ausbildung an den Geräten.
(5) Die Jugendbildungsarbeit wird nach den Grundsätzen des Bildungspapiers der Deutschen Jugendfeuerwehr in der jeweils gültigen Fassung gestaltet.
(6) Grundlage der außerschulischen Bildungsarbeit ist die Anerkennung der Jugendfeuerwehren als förderungswürdige Jugendgemeinschaft gemäß dem Bildungspapier des Hessischen Sozialministers in der jeweils gültigen Fassung.
(1) Den einzelnen Jugendfeuerwehren kann jede Person in den gesetzlich vorgeschriebenen Altersgrenzen gemäß § 19 Abs. 1 BrSHG *) beitreten. Die Zustimmung des/der Erziehungsberechtigten muss vorliegen.
(2) Der Aufnahmeantrag muss schriftlich an die örtliche Jugendfeuerwehr gerichtet werden. Über die Aufnahme entscheidet der jeweils zuständige Jugendfeuerwehrausschuss im Einvernehmen mit dem/der jeweiligen Wehrführer/in.
(3) Aufnahmen und Austritte sind dem/der Stadtbrandinspektor/in mindestens einmal jährlich mitzuteilen.
(4) Die Mitglieder der Jugendfeuerwehren erhalten bei ihrem Eintritt ein Exemplar dieser Jugendordnung und spätestens nach einem Jahr einen Mitgliedsausweis der Deutschen Jugendfeuerwehr.
(1) Jedes Mitglied der Jugendfeuerwehren hat das Recht, bei der Gestaltung der Jugendarbeit aktiv mitzuwirken, in eigener Sache gehört zu werden und die Organe zu wählen.
(2) Jedes Mitglied übernimmt freiwillig die Verpflichtung, an den angesetzten Übungen und Gruppenveranstaltungen regelmäßig, pünktlich und aktiv teilzunehmen, die im Rahmen dieser Ordnung gegebenen Anordnungen zu befolgen, die für den Dienst geltenden Vorschriften und Weisungen (z.B. Dienst- und Ausbildungsvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften) sowie Anweisungen zuständiger Vorgesetzter zu befolgen und die Kameradschaft sowie das Gruppenleben zu pflegen und zu fördern.
§ 5: Ordnungsmaßnahmen
Verletzt ein Mitglied der Jugendfeuerwehren seine ihm obliegenden Pflichten oder schädigt er/sie das Ansehen der öffentlichen Feuerwehr, so kann der/die zuständige Jugendfeuerwehrwart/in
a) im Einvernehmen mit dem jeweiligen Jugendfeuerwehrausschuss eine mündliche Ermahnung erteilen, über die ein Aktenvermerk zu fertigen ist,
b) im Einvernehmen mit dem jeweiligen Jugendfeuerwehrausschuss und dem/der jeweiligen Wehrführer/in einen schriftlichen Verweis erteilen, der von dem/der Wehrführer/in und dem/der zuständigen Jugendfeuerwehrwart/in zu unterschreiben ist und den/dem Erziehungsberechtigten bekannt gegeben wird.
§ 6: Verlust der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft in den einzelnen Jugendfeuerwehren erlischt durch schriftliche Austrittserklärung des/der Erziehungsberechtigten oder durch Ausschluss.
(2) Ein Ausschluss kann nur erfolgen, wenn ein diesbezüglicher wichtiger Grund vorliegt. Ein solcher ist insbesondere gegeben bei:
- unentschuldigtem Fernleiben von mehr als 50 % der angesetzten Übungen
und Gruppenveranstaltungen innerhalb eines Kalenderjahres,
- fortgesetzter Schädigung des Ansehens der öffentlichen Feuerwehr,
- wiederholter Verletzung der Pflicht zur Befolgung der für den Dienst geltenden
Vorschriften und Weisungen sowie Anweisungen zuständiger Vorgesetzter.
Dem Ausschluss hat grundsätzlich eine schriftliche, dem Mitglied und dem/den Erziehungsberechtigten bekannt zugebende Abmahnung mit Ausschlussandrohung für den Wiederholungsfall vorauszugehen, es sei denn, das den Ausschluss begründende Vorkommnis ist von solcher Tragweite, dass das Mitgliedschaftsverhältnis bereits hierdurch auf Dauer gestört ist.
Organe der Jugendfeuerwehren der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn sind:
- die gemeinsame Jahreshauptversammlung (§ 8),
- die stadtteilbezogenen Jahreshauptversammlungen (§ 9),
- der Stadtjugendfeuerwehrausschuss (§ 10),
- die Jugendfeuerwehrausschüsse (§ 11),
- der/die Stadtjugendfeuerwehrwart/in 1§ 12),
- die Jugendfeuerwehrwarte/-wartinnen 1§ 13),
- die Gruppenleiter/innen (§ 14),
- die Jugendgruppenleiter/innen (§ 15).
§ 8: Gemeinsame Jahreshauptversammlung
(1) Die gemeinsame Jahreshauptversammlung ist das oberste Beschlussorgan der Jugendfeuerwehren der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn. Sie tritt mindestens einmal jährlich und nach Bedarf auf Einladung und unter dem Vorsitz des Stadtjugendfeuerwehrwartes/der Stadtjugendfeuerwehrwartin zusammen. Sie ist einzuberufen, wenn dies mindestens ein Drittel der Mitglieder der Jugendfeuerwehren schriftlich unter Beifügung einer Tagesordnung verlangt.
(2) Die gemeinsame Jahreshauptversammlung setzt sich zusammen aus:
- den Mitgliedern der einzelnen Jugendfeuerwehren,
- den Mitgliedern des Stadtjugendfeuerwehrausschusses.
(3) Aufgaben der gemeinsamen Jahreshauptversammlung sind:
- Wahl des Stadtjugendfeuerwehrwartes/der Stadtjugendfeuerwehrwart/in,
seines/seiner/ihres/ihrer Stellvertreters/Stellvertreterin und des
Protokollführers/der Protokollführerin,
- Genehmigung des Jahresberichtes des Stadtjugendfeuerwehrwartes/der
Stadtjugendfeuerwehrwartin,
- Entlastung des Stadtjugendfeuerwehrausschusses und des Stadtjugendfeuerwehr-
wartes/der Stadtjugendfeuerwehrwartin,
- Beratung und Beschlussfassung über eingereichte Anträge.
Hinsichtlich der vorgenannten Wahlen betragen die jeweiligen Wahlperioden 2 Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet eine gewählte Person vor Ablauf der Wahlzeit aus ihrem Amt aus, erfolgt im Rahmen der nächstfolgenden gemeinsamen Jahreshauptversammlung eine Neuwahl.
(4) Bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung hat der/die Stadtjugendfeuerwehrwart/in einen Bericht über das abgelaufene Jahr zu erstatten.
(5) Zeitpunkt, Ort und Tagesordnung jeder gemeinsamen Jahreshauptversammlung sind den Teilnehmern mindestens 1 Woche vor der Versammlung schriftlich bekannt zugeben. Der/Die Stadtbrandinspektor/in und sein/e/ihr/e Stellvertreter/in, die Wehrführer/Wehrführerinnen deren Stellvertreter/Stellvertreterinnen haben das Recht, jederzeit an der Versammlung teilzunehmen. Diesbezüglich gilt Satz 1 entsprechend.
(6) Stimmberechtigt in der gemeinsamen Jahreshauptversammlung sind die Mitglieder der einzelnen Jugendabteilungen. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder der Jugendabteilungen anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist innerhalb von 2 Wochen eine zweite Versammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder der Jugendabteilungen beschlussfähig ist. Diese zweite Versammlung hat innerhalb einer Frist von 2 bis 6 Wochen nach der erneuten Einladung stattzufinden.
(7) Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Auf Antrag ist geheim abzustimmen.
(8) Über die gemeinsame Jahreshauptversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem/der Schriftführer/in und dem/der Stadtjugendfeuerwehrwart/in zu unterzeichnen ist.
§ 9: Stadtteilbezogene Jahreshauptversammlungen
(1) Die stadtteilbezogenen Jahreshauptversammlungen müssen mindestens einmal jährlich von dem/der jeweiligen Jugendfeuerwehrwart/in im Einvernehmen mit dem/der jeweiligen Wehrführer/in einberufen werden. Eine Versammlung ist einzuberufen, wenn dies mindestens ein Drittel der Mitglieder der jeweiligen örtlichen Jugendfeuerwehr schriftlich unter Beifügung einer Tagesordnung verlangt.
(2) Die stadtteilbezogenen Jahreshauptversammlungen setzen sich zusammen aus:
- den Mitgliedern der jeweiligen Jugendfeuerwehr,
- den Mitgliedern des jeweiligen Jugendfeuerwehrausschusses.
(3) Aufgaben der stadtteilbezogenen Jahreshauptversammlungen sind:
- Wahl des Jugendgruppenleiters/der Jugendgruppenleiterin, des Protokoll-
führers/der Protokollführerin sowie der Beisitzer/innen für den
jeweiligen Jugendfeuerwehrausschuss,
- Genehmigung des gemäß Abs. 4 zu erstattenden Jahresberichtes,
- Entlastung des jeweiligen Jugendfeuerwehrausschusses und des
Jugendfeuerwehrwartes/der Jugendfeuerwehrwart/in
(4) Im Rahmen der stadtteilbezogenen Jahreshauptversammlungen hat der/die jeweilige Jugendfeuerwehrwart/in einen Bericht über das abgelaufene Jahr zu erstatten.
(5) Zeitpunkt, Ort und Tagesordnung jeder stadtteilbezogenen Jahreshauptversammlung sind den Teilnehmern mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich bekannt zugeben. § 8 Abs. 5, Satz 2 und 3 gilt entsprechend mit der Maßgabe, dass auch der/die jeweilige Wehrführer/in und sein/e/ihr/e Stellvertreter/in das Recht haben, an der Versammlung teilzunehmen.
(6) Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder der jeweiligen Jugendabteilung anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit muss innerhalb von zwei Wochen eine neue Jahreshauptversammlung einberufen werden, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder der jeweiligen Jugendabteilung beschlussfähig ist. § 8 Abs. 6 Satz 4 und Abs. 7 ist anzuwenden: § 8 Abs. 8 gilt entsprechend.
§ 10: Stadtjugendfeuerwehrausschuss
(1) Der Stadtjugendfeuerwehrausschuss besteht aus dem/der Stadtjugendfeuerwehrwart/in, dem/der stelIvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart/in, den jeweiligen Jugendfeuerwehrwarten/-wartinnen sowie dem/der Protokollführer/in. Stimmberechtigt sind alle Ausschussmitglieder mit Ausnahme des Protokollführers/der Protokollführerin.
(2) Der Stadtjugendfeuerwehrausschuss führt die Beschlüsse der gemeinsamen Jahreshauptversammlung aus, erledigt die laufenden Verwaltungsaufgaben, arbeitet mit dem Kreisjugendfeuerwehrausschuss zusammen und gestaltet die Jugendfeuerwehrarbeit, soweit dies nicht von den Jugendfeuerwehrausschüssen in den jeweiligen Stadtteilen wahrgenommen wird. Er kann sich hinsichtlich bestimmter Angelegenheiten für zuständig erklären, sofern nicht ausschließlich stadtteilbezogene Angelegenheiten betroffen sind.
(3) Die Ausschusssitzungen werden von dem/der Stadtjugendfeuerwehrwart/in oder seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in geleitet. Der/Die Stadtjugendfeuerwehrwart/in beruft die Sitzungen nach Bedarf mindestens jedoch viermal jährlich ein. Er/Sie hat den Ausschuss einzuberufen, wenn dies von mehr als einem Drittel der Mitglieder schriftlich unter Beifügung einer Tagesordnung beantragt wird.
(4) Zeitpunkt, Ort und Tagesordnung jeder Sitzung sind den Ausschussmitgliedern mindestens eine Woche vor der Sitzung schriftlich bekannt zugeben. § 8 Abs. 5 Satz 2 und 3 gilt entsprechend.
(5) Der Ausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist innerhalb von 2 Wochen eine zweite Sitzung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig ist. § 8 Abs. 6, Satz 4 gilt entsprechend; § 8 Abs. 7 ist anzuwenden.
(6) Über jede Ausschusssitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem/der Protokollführer/in und dem/der Stadtjugendfeuerwehrwart/in zu unterzeichnen ist.
§ 3: Jugendfeuerwehrausschüsse
(1) Die Jugendfeuerwehr eines jeden Stadtteils bildet einen Jugendfeuerwehrausschuss, der sich aus dem/der jeweiligen Jugendfeuerwehrwart/in, dem/der örtlichen Gruppenleiter/in, dem/der örtlichen Jugendgruppenleiter/in, zwei weiteren Beisitzern/Beisitzerinnen sowie dem/der Protokollführer/in zusammensetzt. Stimmberechtigt sind alle Ausschussmitglieder mit Ausnahme des Protokollführers/der Protokollführerin.
(2) Die Jugendfeuerwehrausschüsse führen die Beschlüsse der jeweiligen stadtteilbezogenen Jahreshauptversammlung aus, entscheiden im Einvernehmen mit dem/der jeweiligen Wehrführer/in über die Aufnahme von Mitgliedern, stellen Anträge auf Ausschluss, schlagen Ordnungsmaßnahmen vor und gestalten die Jugendfeuerwehrarbeit in dem jeweiligen Stadtteil.
(3) Die Ausschusssitzungen werden von dem/der jeweiligen Jugendfeuerwehrwart/in geleitet. Der/Die Jugendfeuerwehrwart/in beruft die Sitzungen nach Bedarf mindestens aber viermal jährlich ein. Er/Sie hat den Ausschuss einzuberufen, wenn dies von mehr als einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder des Ausschusses schriftlich unter Beifügung einer Tagesordnung beantragt wird.
(4) Zeitpunkt, Ort und Tagesordnung jeder Sitzung sind den Ausschussmitgliedern mindestens drei Tage vor der Sitzung bekannt zugeben. Der/Die jeweilige Wehrführer/in und sein/e/ihr/e Stellvertreter/in haben das Recht, jederzeit an den Sitzungen teilzunehmen. Diesbezüglich gilt Satz 1 entsprechend.
(5) Im übrigen findet § 10 Abs. 5 Anwendung; § 10 Abs. 6 gilt entsprechend.
§ 12: Stadtjugendfeuerwehrwart/in
(1) Der/Die Stadtjugendfeuerwehrwart/in leitet die Jugendfeuerwehren nach Maßgabe dieser Jugendordnung und der Beschlüsse der gemeinsamen Jahreshauptversammlung sowie des Stadtjugendfeuerwehrausschusses. Er/Sie vertritt die Jugendfeuerwehren in diesem Rahmen nach innen und außen. § 10 Abs. 2, Satz 2 gilt entsprechend. Der/Die Stadtjugendfeuerwehrwart/in ist zur jederzeitigen Berichterstattung gegenüber dem/der Stadtbrandinspektor/in verpflichtet. Er/Sie hat zudem den/die Stadtbrandinspektor/in und den Wehrführerausschuss in allen Angelegenheiten der Nachwuchsförderung und Jugendfeuerwehrarbeit umfassend zu beraten. Im Verhinderungsfall tritt sein/e/ihr/e Stellvertreter/in in sämtliche der vorgenannten Rechte und Pflichten ein.
(2) Der/Die Stadtjugendfeuerwehrwart/in und sein/e/ihr/e Stellvertreter/in sind Mitglieder im Wehrführerausschuss. Der/Die Stellvertreter/in verfügt allerdings nur über ein Stimmrecht, wenn der/die Stadtjugendfeuerwehrwart/in nicht anwesend ist. Darüber hinaus besteht für den/die Stadtjugendfeuerwehrwart/in und seine/n/ihre/n Stellvertreter/in ein Stimmrecht nur soweit Angelegenheiten der Jugendfeuerwehren betroffen sind. Bestehen hierüber Zweifel, entscheidet der Wehrführerausschuss zunächst über die Frage des Stimmrechts ohne Mitwirkung des Stadtlugendfeuerwehrwartes/der Stadjugendfeuerwehrwartin bzw. seines/seiner/ihres/ihrer Stellvertreters/Stellvertreterin.
(3) Der/Die Stadtjugendfeuerwehrwart/in und sein/e/ihr/e Stellvertreter/in müssen das 21. Lebensjahr vollendet haben. Ferner müssen sie Mitglied einer Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehren der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn sein und alle Lehrgänge besucht haben, die sie befähigen, den Jugendgruppenleiterausweis der Hessischen Jugendfeuerwehr zu erhalten. Sollte letzteres nicht der Fall sein, sind sie verpflichtet, die entsprechenden Lehrgänge innerhalb der ersten Wahlperiode (2 Jahre) nachzuholen. Erfolgt dies nicht, ist eine Wiederwahl ausgeschlossen.
(4) Der/Die Stadtjugendfeuerwehrwart/in und sein/e/ihr/e Stellvertreter/in sind zudem verpflichtet, aktive Jugendarbeit in mindestens einer Stadtteil-Jugendfeuerwehr der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn zu betreiben.
(5) Im übrigen sollen der/die Stadtjugendfeuerwehrwart/in und sein/e/ihr/e Stellvertreter/in einen Gruppenführerlehrgang an einer für Hessen anerkannten Feuerwehrschule besucht haben.
§ 13: Jugendfeuerwehrwarte/-wartinnen
(1) Die Jugendfeuerwehrwarte/-wartinnen leiten die örtlichen Jugendfeuerwehren nach Maßgabe dieser Jugendordnung und der Beschlüsse der jeweiligen stadtteilbezogenen Jahreshauptversammlung und des entsprechenden örtlichen Jugendfeuerwehrausschusses.
(2) Die Jugendfeuerwehrwarte/-wartinnen müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben und Mitglied der entsprechenden Einsatzabteilung der Feuerwehr sein, bei der sie ihr Amt ausüben. Als Voraussetzung für ihre ausbildende Tätigkeit müssen sie alle Lehrgänge besucht haben, die sie befähigen, den Jugendgruppenleiterausweis der Hessischen Jugendfeuerwehr zu erhalten. § 12Abs. 3, Satz 3 und 4 findet Anwendung; § 12 Abs. 5 gilt entsprechend.
(3) Der/Die Jugendfeuerwehrwarte/-wartinnen sind Mitglied des jeweiligen örtlichen Feuerwehrausschusses und haben dort Stimmrecht, soweit Angelegenheiten der Jugendfeuerwehr betroffen sind. Bestehen hierüber Zweifel, entscheidet der Feuerwehrausschuss zunächst über die Frage des Stimmrechts ohne Mitwirkung des Jugendfeuerwehrwartes/der Jugendfeuerwehrwart/in.
(4) Der/Die Jugendfeuerwehrwarte/-wartinnen werden von dem/der jeweiligen Wehrführer/in eingesetzt und abberufen. Eine vorherige Wahl findet nicht statt.
§ 14: Gruppenleiter/innen
Der/Die jeweilige örtliche Gruppenleiter/in unterstützt den/die Jugendfeuerwehrwart/in bei der Wahrnehmung seiner/ihrer Aufgaben. Er/Sie muss das 18. Lebensjahr vollendet haben; § 13 Abs. 4 gilt entsprechend.
§ 15: Jugendgruppenleiter/innen
Der/Die örtliche Jugendgruppenleiter/in vertritt die Interessen der Mitglieder der jeweiligen Jugendfeuerwehr im Jugendfeuerwehrausschuss.
§ 16: Wahlen
(1) Die nach dieser Jugendordnung durchzuführenden Wahlen werden von einem/einer Wahlleiter/in geleitet, den/die die jeweilige Versammlung mit einfacher Mehrheit wählt. Als Wahlleiter/in kann nur gewählt werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat.
(2) Der/Die Stadtjugendfeuerwehrwart/in, sein/e/ihr/e Stellvertreter/in, die Jugendgruppenleiter/innen, die Beisitzer/innen für den jeweiligen Jugendfeuerwehrausschuss sowie die Protokollführer/innen werden einzeln nach Stimmenmehrheit gewählt; § 55 Abs. 5 HGO gilt entsprechend.
(3) Die Wahlen erfolgen durch Handzeichen. Auf entsprechenden Antrag wird geheim gewählt. Den Antrag kann nur ein Wahlberechtigter stellen.
(4) Über sämtliche Wahlen ist eine Niederschrift anzufertigen.
§ 17: Verwaltung
(1) Die Geschäfte der Jugendfeuerwehren der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn werden ehrenamtlich geführt.
(2) Die finanziellen Mittel für die Jugendarbeit werden durch Spenden und Schenkungen Dritter sowie durch Beihilfe aus Mitteln des Stadt-, Kreis- und Hessischen Jugendplanes o.ä. aufgebracht.
(3) Die Verwaltung der Mittel obliegt dem/der jeweiligen Wehrführer/in. Über die Verwendung der Mittel entscheidet der jeweilige Jugendfeuerwehrausschuss.
§ 18: Mitgliederverzeichnis und Dienstbuch
In jeder Jugendfeuerwehr ist fortlaufend ein Mitgliederverzeichnis und ein Dienstbuch zu führen. Verantwortlich hierfür ist der/die jeweilige Jugendfeuerwehrwart/in.
§ 19: Bekleidung, Ausrüstung
(1) Die Mitglieder der Jugendfeuerwehren erhalten für die Ausbildung und den Übungsdienst entsprechend der Bekleidungsrichtlinien des Hessischen Ministers des Innern die Bekleidung und Ausrüstung von der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn kostenlos gestellt. Beim Ausscheiden aus der Jugendabteilung sind die erhaltenen Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstände an die jeweilige Feuerwehr zurückzugeben.
(2) Für verlorengegangene und mutwillig beschädigte Ausrüstungsgegenstände ist von dem/den Erziehungsberechtigten Ersatz zu leisten.
§ 20: Soziale Absicherung
Die Mitglieder der Jugendfeuerwehren sind gegen Unfälle im Dienst der Jugendfeuerwehr bei der Unfallkasse Hessen versichert. Auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften ist zu achten.
§ 21: Übernahme in die Einsatzabteilung
(1) Mitglieder die sich im Jugendfeuerwehrdienst bewährt haben und die Voraussetzungen für die Aufnahme in die Einsatzabteilung erfüllen, können nach dem gesetzlichen Mindestalter gemäß § 15 Abs. 2 BrSHG *) in den aktiven Feuerwehrdienst übernommen werden.
(2) Der aktive Dienst in der Jugendfeuerwehr kann auf die Probezeit angerechnet werden.
Diese Jugendordnung ist Bestandteil der Satzung für die Freiwilligen Feuerwehren der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn. Sie tritt zum gleichen Zeitpunkt wie die Satzung in Kraft.
Limburg a.d. Lahn, den 28. Mai 1998
Martin Richard, Bürgermeister
Die Satzung für die Freiwilligen Feuerwehren der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn vom 28. Mai 1998 wurde am 6. Juni 1998 in der Nassauischen Neuen Presse und am 8. Juni 1998 im Nassauer Tageblatt öffentlich bekannt gemacht. Die Satzung tritt am 9. Juni 1998 in Kraft.
Limburg a.d. Lahn, den 9. Juni 1998
der Kreisstadt Limburg a.d. Lahn
Raab, Oberamtsrat
Letzte Aktualisierung 20/04/2019 - 19:03 Uhr