Source: http://transsib.eyand.de/agb.html
Timestamp: 2017-09-25 11:39:40
Document Index: 250581727

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 651', '§ 11', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 9', '§ 9', '§ 651', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 651', '§ 638', '§ 14', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 651']

Transsib - Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem Reiseveranstalter den Ab­schluss eines Reisevertra­ges auf der Grundlage der Re­iseausschreibung, der Hinweise zu der betref­fenden Reise im Reiseangebot und die­ser Geschäftsbedingungen verbindlich an. Die Anmeldung kann mündlich, schriftlich, telefonisch, per Tele­fax oder auf elektroni­schem Weg erfolgen. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmel­dung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtungen der Anmelder wie für seine ei­genen Verpflichtungen haftet, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückli­che, gesonderte Erklärung über­nommen hat. Der Reisevertrag kommt mit der Annah­me der Anmeldung durch den Reiseveranstal­ter zu­stande, für die es keiner besonderen Form bedarf. Der Reiseveranstalter informiert den Kunden über den Vertragsabschluss mit der schriftlichen Buchungsbestätigung und übersendet den Reisepreissicherungs­schein. Durch den Sicherungsschein sind sämtliche Kundengelder abgesichert.
2. Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des Reiseveranstalters vor, an das der Reiseveranstalter 10 Tage ge­bunden ist. Innerhalb dieser Frist kann der Kunde das neue Angebot durch ausdrückli­che oder schlüssige Erklärung (z. B. Leistung der Anzah­lung) anneh­men und der Reisevertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Ange­bots zustande.
3. Der Gruppenreisevertrag soll schriftlich oder online mit den Formularen von EYAND TRAVEL (Rei­seanmeldung) abgeschlossen werden.
Umfang und Art der von dem Reiseveranstalter vertraglich geschuldeten Leistun­gen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung des Reiseveranstalters in dem zur betreffenden Reise gehörigen Prospekt bzw. der konkreten Reiseausschrei­bung in Verbin­dung mit der individuellen Buchungsbestätigung. Wird auf Wunsch des Kunden ein in­dividueller Reiseablauf zusammengestellt, so ergibt sich die Leistungsver­pflichtung des Reiseveranstalters ausschließlich aus dem entsprechenden konkreten Angebot an den Kun­den in Verbindung mit der je­weiligen Buchungsbestätigung.
§ 3. Anzahlung und Zahlung des Reisepreises
1. Nach Vertragsabschluss und Erhalt des Sicherungsscheines im Sinne des § 651 k Abs. 3 BGB ist eine Anzahlung in Höhe von 10% Prozent des Reisepreises fällig und zu zahlen. 90 Tage vor Reisebeginn ist die 2. Anzahlung in Höhe von weite­ren 20% des Reisepreises zu leis­ten. Liegen zwischen dem Vertrags­schluss und Reisebeginn weniger als 100 Tage, so ist nur eine Anzahlung in Höhe von 30% des Reiseprei­ses 90 Tage vor Reisebeginn zu leisten. Die Anzahlungen werden auf den Reisepreis angerechnet.
2. Die Restzahlung auf den Reisepreis ist 30 Tage vor Reiseantritt fällig und zu leisten, wenn feststeht, dass die Reise durchgeführt wird, insbesondere nicht mehr nach § 11 Pkt 1 abgesagt werden kann, und muss unaufgefordert beim Reiseveranstalter eingegangen sein. Maßgeblich für die Rechtzeitigkeit der Zahlung ist deren Gutschrift beim Reiseveranstalter.
3. Für Flugtickets gelten abwei­chende Zahlungsmodalitäten der jeweili­gen Fluggesellschaft, über die der Kunde rechtzeitig informiert wird.
§ 4. Buchungsbestätigung Fahrkarten
Die Buchung der im Reisepreis enthaltenen Fahrkarten kann frü­hestens am ersten Tag des Verkaufs (frü­hestens 60 Tage vor Reiseter­min) bestä­tigt wer­den, da eine Reservie­rung der Fahrkarten nicht möglich ist. Vor diesem Termin wird mit der Rechnung aus­schließlich der Ein­gang der Reiseanmeldung bestä­tigt. Der Reiseveranstalter verpflich­tet sich zur rechtzeitigen Buchung aller im Reisepreis enthaltenen Fahr­karten umge­hend bei Verkaufsbeginn. Vo­raussetzung für die Buchung und die Buchungsbestäti­gung ist ein frist­gemäßer Eingang aller Anzahlungen, die Verfügbarkeit der Fahr­karten zum Zeitpunkt der Bu­chung und die Vorlage aller Passdaten bzw. aller Passkopien, die für die Buchung der Fahrkarten not­wendig sind, bis spätes­tens 65 Tage vor Reisebe­ginn.
§ 5 Mindest- und Maximum-Teilnehmerzahl bei Gruppenreisen
1. Die Mindest-Teilnehmerzahl beträgt bei Gruppenreisen 10, die Maximal-Teilnehmerzahl – je nach Rei­seziel und -art: 12 bis 30 Per­sonen.
2. Ist in der Reiseausschreibung ausdrücklich auf eine bestimmte Mindestteilnehmerzahl und die Rück­trittserklärungsfrist hingewiesen, so kann EYAND TRAVEL erklären, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht und die Reise nicht durchgeführt wird, ist aber verpflichtet, dem Reisen­den die Erklärung darüber unverzüglich nach Kenntnis der nichterreichten Teilnehmerzahl, spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn, zugehen zu lassen. Der Reisende kann die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn EYAND TRAVEL in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat sein Recht darauf unver­züglich nach Zugang der Erklärung von EYAND TRAVEL diesem gegenüber geltend zu machen. Macht der Reisende nicht von seinem Recht Gebrauch, so ist der von ihm gezahlte Betrag unverzüglich zu erstatten.
§ 6. Fahrplan- und Flugzeitänderungen
Änderungen der Fahrpläne und der Flugzeiten seitens der je­weiligen Bus-, Bahn-, Fähr- und Fluggesell­schaft sind jederzeit ohne Ankündigung möglich. Über jede Ände­rung wird der Kunde vom Reiseveran­stalter umgehend infor­miert.
§ 7 Änderung der Reiseausschreibung, Preisänderung
1. Bezüglich der Reiseausschreibung behält sich der Reiseveranstalter ausdrücklich vor, aus sachlich be­rechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Ver­tragsschluss eine Änderung der Aus­schreibungen zu erklären. Insbesondere behält sich der Reiseveranstalter ausdrücklich vor, vor Vertrags­abschluss eine Änderung des Rei­sepreises aufgrund einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abga­ben für bestimm­te Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die be­treffende Reise geltenden Visavorschriften und/oder Wechselkurse nach Veröffentlichung des Reiseange­botes zu erklären. Der Kunde ist vor Buchung auf die erklärten Änderungen rechtzeitig hin­zuweisen.
2. Nach Vertragsschluss notwendig werdende Änderungen wesentlicher Reiseleistun­gen, die vom Reise­veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt werden, sind nur gestattet, soweit die Änderun­gen nicht erheblich sind und den Gesamtzu­schnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
3. Bei von EYAND TRAVEL nicht verschuldeten Umständen, z. B. Hoch- oder Niedrigwasser, widrige Wetterverhältnisse, technische Defekte, behördliche Anordnungen, besondere Gegebenheiten der Schifffahrt und andere von EYAND TRAVEL nicht zu vertretende Faktoren, ist EYAND TRAVEL berechtigt, die Fahrpläne umzustellen oder andere Transportmittel einzusetzen. Eventuelle Gewährleis­tungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. EYAND TRAVEL ist verpflichtet, den Reisenden über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren.
4. Preisänderungen sind nach Vertragsschluss lediglich im Falle der nach Abschluss des Reisevertrages eingetretenen und bei Abschluss nicht vorhersehbaren Erhöhung der Beförderungskosten oder Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffen­den Reise geltenden Visavorschriften und/oder Wechselkurse möglich, wenn zwischen dem Vertragsab­schluss und dem verein­barten Reiseantritt mehr als vier Monate liegen. Sollte dies der Fall sein, wird der Kunde un­verzüglich davon in Kenntnis gesetzt. Eine Preiserhöhung, die ab dem 20. Tage vor dem verein­barten Abreiseter­min verlangt wird, ist unwirksam.
5. Bei einer Preiserhöhung nach Vertragsschluss um mehr als 5% des Gesamtpreises oder bei einer er­heblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde berechtigt, kostenfrei vom Reisever­trag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus sei­nem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach Zugang der Erklärung durch den Reiseveranstalter über die Änderung der Reiseleistung oder die Preisanpas­sung geltend zu machen.
1. Sollen auf Wunsch des Kunden nach der Buchung der Reise Umbuchungen (Änderungen hin­sichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförde­rungsart) vorgenommen werden, kann der Reiseveran­stalter ein Umbuchungsentgelt von bis zu 29 Euro pro Person erheben. Eine Umbuchung kann von dem Kunden nur schriftlich vorgenommen werden. Ein rechtlicher Anspruch des Kunden auf Umbuchungen besteht nicht. Der Kunde kann je­derzeit nachweisen, dass kein oder nur ein geringerer Schaden als die vorstehende Pau­schale durch die Umbuchung entstanden ist.
2. Auf Grund der für die Fahrkarten geltenden Ausstellungsfristen sind Umbuchungen ausschließlich bis zum 65. Tag vor Reiseantritt möglich. Danach sind Umbuchungen nur nach vorhe­rigem Rücktritt vom Reisevertrag unter den im § 9 genannten Bedingungen und bei gleichzeitiger Neuanmeldung durch den Kunden mög­lich.
3. Umbu­chung ausgestellter bzw. beantragter Visa ist nur durch Neu­beantragung mög­lich. Befindet sich der Reisepass zum Zeitpunkt der Umbuchung in einer Botschaft, so kann das neue Visum erst nach der fristgemäßen Abholung des Passes aus der Botschaft beantragt werden. Die Kosten des durch die er­neute Beantragung ungültig gemachten und des neu zu bean­tragenden Visums trägt der Kunde in voller Höhe.
4. Für Umbuchung individuell gebuchter Flugtickets gelten abwei­chende Umbuchungsgebüh­ren der je­weiligen Flugge­sellschaft, über die der Kunde rechtzeitig informiert wird.
§ 9 Rücktritt durch den Reisenden
1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter. Es wird aus Beweis­gründen dem Kunden empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären. Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück, so verliert der Reiseveranstal­ter den Anspruch auf den ver­einbarten Reisepreis. Er kann jedoch gem. § 651 i Abs. 2 BGB eine ange­messene Ent­schädigung für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlan­gen. Die Höhe der Entschädigung bestimmt sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der vom Reise­veranstalter gewöhnlich ersparten Aufwendungen sowie des­sen, was er durch gewöhnlich mögli­che an­derweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann. Der Reiseveranstalter kann eine pauschalier­te Entschädigung in Pro­zent des Reisepreises wie folgt verlangen:
bis zum 85. Tag vor Reiseantritt: 10 %
ab 84. Tag bis 60. Tag vor Reiseantritt: 30 %
ab 59. Tag bis 45. Tag vor Reiseantritt: 50 %
ab 44. Tag bis 30. Tag vor Reiseantritt: 60 %
ab 29. Tag bis 14. Tag vor Reiseantritt: 70 %
ab 13. Tag vor Reiseantritt: 80 %
ab Nichtantritt: 90 %.
2. Der Reiseveranstalter kann gegen Nachweis einen tatsächlich ent­standenen höheren Schaden berech­nen. Es steht auch dem Kunden stets frei – auch bei Berechnung der pauschalierten Stornierungsentschä­digung – nachzuweisen, dass dem Reiseveranstalter ein Schaden überhaupt nicht oder in niedrigerer Höhe als der Pauschalen entstanden ist.
3. Sofern beim Rei­serücktritt Tickets für innerrussische Strecken gekauft worden und/oder Visagebüh­ren ent­standen sind und so­fern nicht andere Vereinbarung getrof­fen wurde, trägt der Kunde diese Kosten in voller Höhe zu 100 %. Die o.g. Rücktrittskosten verstehen sich also zzgl. der Konsulargebühren.
4. Für Flugstornie­rung gelten abweichende Stornierungsge­bühren der jeweiligen Flugge­sellschaft, über die der Kunde rechtzeitig informiert wird. In der Regel können im Falle einer Flugstornie­rung höchstens die Flughafensteuern und -gebühren, nicht aber der Flugpreis und nicht die Servicegebühren des Ticke­tausstellers erstattet werden.
§ 10 Ersatzperson
Kann der Kunde die Reise nicht antreten, hat er die Möglichkeit, bis 65 Tage vor Rei­sebeginn eine Ersatz­person zu stellen, die an seiner Stelle in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt und die er dem Reiseveranstalter zuvor anzuzeigen hat. Der Reiseveranstalter kann dem Eintritt dieses Drit­ten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnah­me ge­setzliche Vor­schriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Die in den Vertrag eintreten­de Er­satzperson und der ursprünglich Reisende haften gegenüber dem Reiseveranstal­ter als Gesamt­schuldner für den Reisepreis und für sämtliche durch den Eintritt der Er­satzperson entstehenden Mehr­kosten.
§ 11 Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter
1. Ist in der Beschreibung der Reise ausdrücklich auf eine Mindestteilnehmerzahl hin­gewiesen und wird diese nicht erreicht, so kann der Reiseveranstalter vom Vertrag zu­rücktreten, wenn er die Mindestteilneh­merzahl in der Reiseausschreibung beziffert sowie den Zeit­punkt angegeben hat, bis zu welchem die Rücktrittserklä­rung dem Reisenden vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn spätestens zugegangen sein muss, und er in der Reisebestätigung deutlich lesbar auf diese Angaben hingewiesen hat. Ein Rücktritt ist bis spätes­tens 55 Tage vor dem vereinbarten Reisebeginn gegenüber dem Kunden zu erklären. Auf den Rei­sepreis geleistete Zahlungen werden dem Kunden umgehend er­stattet.
2. Stört der Reisende die Durchführung der Reise trotz einer entsprechenden Abmah­nung durch den Rei­severanstalter nachhaltig oder verhält er sich in solchem Maße ver­tragswidrig, dass eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Been­digung oder zum Ablauf einer Kündigungsfrist mit ihm unzumutbar ist, oder sonst stark vertragswidrig, kann der Reiseveranstalter ohne Einhaltung einer Frist den Reise­vertrag kündigen. Dabei behält der Reiseveranstalter den Anspruch auf den Reisepreis abzüg­lich des Wertes ersparter Aufwendungen und ggf. Erstattungen durch Leistungs­träger oder ähnlicher Vor­teile, die er aus der anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen er­langt. Eventuelle Mehrkosten für die Rückbeför­derung trägt der Störer selbst.
§ 12 Mitwirkungspflicht und weitere Obliegenheiten des Kunden, Abhilfe, Frist­setzung
1. Der Kunde ist verpflichtet, alle Daten und Infor­mationen in der Rech­nung und in den Reiseunterlagen zu über­prüfen und gegebe­nenfalls jede Unstim­migkeit dem Reise­veranstalter umge­hend und schriftlich mitzu­teilen. Der Kunde hat den Reiseveranstalter ebenso umgehend zu informieren, wenn er die erforder­lichen Reiseunterlagen nicht innerhalb der vom Reiseveranstalter mitgeteilten Frist er­hält.
2. Der Kunde hat auftretende Mängel unverzüglich der örtlichen Reiseleitung, dem in der Reservierungs­bestätigung genannten örtlichen Partnerbüro (die Telefonnummern ergeben sich aus den Reiseunterlagen) oder unter der unten ge­nannten Adresse/Telefonnum­mer an­zuzeigen und dort um Abhilfe zu ersuchen. Unter­lässt es der Kunde schuldhaft, einen Mangel anzuzei­gen, so tritt eine Minderung nicht ein.
3. Der Kunde ist verpflichtet, bei Leistungsstörungen im Rahmen der ge­setzlichen Bestim­mungen über die Schadensminderungspflicht mitzuwirken, eventuel­le Schäden zu vermeiden oder ge­ring zu halten.
4. Wird die Reiseleistung nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Kunde Abhilfe ver­langen, wobei der Reiseveranstalter die Abhilfe verweigern kann, wenn sie unverhält­nismäßigen Aufwand erfordert. Für die Abhilfe ist dem Reiseveranstalter eine ange­messene Frist zu setzen. Der Reiseveranstalter kann in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung erbringt.
5. Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Reise­veranstalter inner­halb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestim­mungen den Reisevertrag kündigen, wobei aus Be­weisgründen eine schriftliche Erklärung empfohlen wird. Der Reiseveranstalter informiert diesbezüglich über die Pflicht des Kunden, einen aufgetretenen Mangel un­verzüglich anzuzeigen, sowie darüber, dass vor der Kündigung des Reisevertrages (§ 651 e BGB) eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen ist. Der Bestim­mung einer Frist bedarf es dann nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von dem Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrags durch ein besonderes Interesse des Kunden gerechtfertigt wird.
Wird die Reise infolge bei Vertragsschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheb­lich erschwert, ge­fährdet oder beeinträchtigt wie z.B. durch Krieg, innere Unruhen, Epidemi­en, hoheit­liche Anordnung (Entzug der Lande­rechte, Grenz­schließung), Natur­katastrophen, Havarien, Zerstörung von Unter­künften oder der­gleichen, so können so­wohl der Reiseveranstalter als auch der Kunde den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Reiseveranstalter für erbrachte oder noch zu erbringende Reiseleistun­gen eine nach § 638 Abs. 3 BGB zu bemessende Entschädigung verlangen. EYAND TRAVEL ist im Kündigungsfall zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mit umfasst. In je­dem Fall hat der Reiseveranstalter die zur Vertragsaufhebung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Kunden zur Last.
§ 14 Haftung des Reiseveranstalters
1. Der Reiseveranstalter haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht ei­nes or­dentlichen Kaufmannes für die ge­wissenhafte Reisevorbe­reitung, die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leis­tungsträger, die Rich­tigkeit der Leistungsbeschrei­bung (so­fern er nicht vor Vertrags­schluss eine Änderung einer Leis­tung er­klärt hat) und die ord­nungsgemäße Erbrin­gung der vertrag­lich vereinbarten Reiseleistun­gen.
2. EYAND TRAVEL haf­tet nicht für Leis­tungsstörungen oder Mängel im Zusam­menhang mit Leistun­gen, die als Fremdleistungen ledig­lich ver­mittelt und als Fremdleistung gekenn­zeichnet wer­den.
3. Alle Reiseunterla­gen werden von dem Reiseveranstalter auf Risiko des Kunden per Brief oder Kurier­paket ver­schickt. Der Kunde kann dies durch ausdrückliche Er­klärung ablehnen und die Unterla­gen per­sönlich abholen bzw. eine andere Art der Überga­be vorschlagen.
4. Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschä­den sind, ist pro Rei­se und Kunden auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vor­sätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde oder soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisen­den entstehenden Schaden al­lein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Für alle gegen den Reiseveranstalter gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Reiseveranstalter bei Sachschäden bis 4.100 €. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, so ist die Haftung des Reiseveranstalters für Sachschä­den auf die Höhe des dreifachen Reise­preises pro Reise und Kunde beschränkt. Die genann­ten Haftungs­beschränkungen gel­ten nicht für Ansprüche, die nach Montrealer Übereinkommen wegen des Verlusts von Reisegepäck gegeben sind.
Der Reiseveranstalter ist gem. EU-VO Nr. 2111/05 verpflichtet, den Kunden über die Identität des jeweili­gen Luftfahrtunternehmens sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförde­rungsleistungen bei Buchung zu informieren. Steht die ausführende Fluggesellschaft zu diesem Zeit­punkt noch nicht fest, so muss der Reiseveranstalter die­jenige/n Fluggesell­schaft/en nennen, die die Flugbeför­derung wahrscheinlich durchführen wird/werden und sicherstellen, dass der Kunde unverzüg­lich Kennt­nis der Identität erhält, sobald diese feststeht bzw. diese feststehen. Gleiches gilt, wenn die ausführende Fluggesell­schaft wechselt. Die Black List der EU ist auf der Internetseite http://air-ban.euro­pa.eu einseh­bar. Die Liste wird von der EU ständig aktuali­siert.
§ 16 Reiseversicherungen
Es wird dem Kunden der Abschluss einer umfassenden Rei­seversicherung empfohlen, insbesonde­re ei­ner Reise-Rücktrittskostenversiche­rung und bei Rei­sen ins Ausland ei­ner Auslandsreise-Krankenversiche­rung. Un­terlagen hierzu stellt der Reiseveranstalter gerne auf Wunsch zur Ver­fügung.
§ 17 Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften
1. Der Reiseveranstalter informiert Staatsangehörige des Staates, in dem die Reise an­geboten wird, über Pass- und Visumerfordernisse sowie gesundheitspolizeiliche For­malitäten (z.B. polizeilich vorgeschriebe­ne Impfungen und Atteste), die für die Reise und den Aufenthalt erforderlich sind. Für Angehörige ande­rer Staaten gibt das zustän­dige Konsulat Auskunft. Auf allgemei­ne Informationen, insbesonde­re bei den Gesund­heitsämtern, rei­semedizinisch erfahre­nen Ärzten, Tropen­medizinern, reisemedizini­schen Informa­tionsdiensten oder der Bundeszentrale für gesund­heitliche Aufklärung wird verwie­sen (z.B. ww­w.dtg.org, www.rki.de, www.frm-web.de).
2. Es wird ausdrücklich auf die Visapflicht für Russland, Weißruss­land und China hinge­wiesen. Bei der Visabeantragung sind wir Ihnen, sofern möglich, ger­ne be­hilflich. Für Reisen in die Mongolei, die nicht länger sind als 30 Tage, benötigen deutsche Staatsbürger seit dem 01.09.2013 kein Visum mehr. Nähere Informatio­nen finden Sie unter http://eyand.de/visaser­vice.html.
3. Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der notwendigen Reisedokumente und muss selbst darauf achten, dass sein Reisepass für die Reise eine ausreichende Gültigkeit besitzt. Der Rei­sepass muss min­destens 6 Monate über das im Visaantrag einge­tragene Ausreise­datum gültig sein. Wei­terhin muss bei der Visabean­tragung min­destens eine freie Seite (ohne Stem­pel oder sonsti­ge Einträ­ge) für jedes Vi­sum bzw. für Russ­land und für China jeweils zwei freie Sei­ten vorhanden sein.
4. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Visaerteilung ausschließlich im Kompetenzbere­ich der Botschaften liegt. Jede Botschaft hat das Recht, die Ausstellung eines Visums ohne Angabe von Gründen zu verweigern. Hat der Kunde den Reisever­anstalter beauftragt, für ihn behördliche Dokumen­te, etwa ein Visum zu beantragen, so haftet der Reiseveranstalter nicht für die rechtzeitige und fehler­freie Er­teilung dieser Dokumente durch deutsche oder ausländische Behörden, sondern nur, sofern er ge­gen eige­ne Pflichten verstoßen und selbst die Verzögerung verschuldet hat. Der Reisever­anstalter haftet nicht für eine Verweigerung der Visaerteilung und die daraus folgenden Kosten und andere Konsequen­zen. Weiter­hin ha­ftet der Reiseveranstalter nicht für die Benutzung des Visums und die Nichteinhaltung der gesetzli­chen Bestim­mungen des jeweiligen Reiselandes durch den Kunden. Der Leistungsumfang des Reisever­anstalters beschränkt sich ausschließlich auf die Überprüfung der Visaunterlagen auf Vollstän­digkeit, rechtzeitige Einreichung der Vi­saunterlagen in Namen des Kunden bei der zuständigen Bot­schaft (bzw. bei dem zuständigen Kon­sulat) und fristgemäße Abholung des ausgestellten Visums nach Visaer­teilung.
5. Soll­ten Einreise­vorschriften einzelner Länder von dem Kunden nicht eingehalten wer­den oder sollte ein Visum durch das Ver­schulden des Kunden nicht rechtzeitig er­teilt werden, so dass er des­halb an der Reise verhindert ist, kann ihn der Reiseveran­stalter mit den ent­sprechenden Rücktrittsgebühren be­lasten.
6. Der Kunde ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Insbesondere Zoll- und Devisenvorschriften im Ausland sind einzuhalten. Alle Nachtei­le, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschrif­ten erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen, der Reiseveranstalter hat seine Hinweispflichten verschuldet nicht oder schlecht erfüllt.
7. Durch den Kunden wird aus­drücklich anerkannt, dass bei Reisen in das Ausland nicht davon ausgegan­gen werden kann, dass technisches und me­dizinisches Personal die deutsche Sprache be­herrscht. Es wird der Kauf eines Sprachführers mit den wich­tigsten umgangs­sprachlichen Wendungen in der jeweili­gen Landesspra­che empfohlen.
§ 18 Ausschluss von Ansprüchen, Anzeigefristen, Verjährung
1. Reisevertragliche Gewährleistungsansprüche sind innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgese­henen Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter unter der unten genannten Adresse gel­tend zu machen. Nach Ablauf der einmonatigen Frist kann der Reisende Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist oder wenn es sich um delik­tische Ansprüche handelt. Die genannte Frist gilt nicht für die Anmeldung von Gepäckschäden, Zustellungsver­zögerungen bei Gepäck oder Gepäckverlust im Zusammenhang mit Flügen. Diese sind binnen 7 Tagen bei Gepäckverlust und binnen 21 Tagen bei Gepäckverspä­tung nach Aushändigung des Ge­päcks anzuzeigen, wobei empfohlen wird, unverzüg­lich an Ort und Stelle die Schadensanzeige bei der zuständi­gen Fluggesellschaft zu er­heben. Gleichermaßen ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehllei­tung von Rei­segepäck der örtlichen Reiseleitung, dem örtlichen Partnerbüro oder dem Reisever­anstalter gegen­über anzuzeigen.
2. Reisevertragliche Ansprüche des Kunden nach §§ 651 c bis 651 f BGB verjähren bei Sach- und Ver­mögensschäden in einem Jahr. Die Verjährung beginnt an dem Tag, an dem die Reise nach dem Vertrag enden sollte. Schweben zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den An­spruch oder die den Anspruch be­gründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder der Reise­veranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühes­tens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
3. Ansprüche aus unerlaubter Handlung sowie alle Ansprüche auf Ersatz von Körper­schäden unterliegen der gesetzlichen Verjährungsfrist.
Die personenbezogenen Daten, die der Kunde dem Reiseveranstalter zur Verfügung stellt, werden elektro­nisch verarbeitet und genutzt, soweit sie zur Vertragsdurchfüh­rung und zur Kundenbetreuung erfor­derlich sind. Der Reiseveranstalter hält bei der Er­hebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes ein.
Der Reiseveranstalter kann an seinem Sitz verklagt werden. Der Reiseveranstalter kann den Kunden an dessen Wohnsitz verklagen. Soweit der Kunde Kaufmann oder juristi­sche Person des privaten oder des öffentlichen Rechtes oder eine Person ist, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland hat, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des Reiseveranstalters vereinbart.
1. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat nicht die Unwirksamkeit des ge­samten Reisevertrages zur Folge.
2. Die Berichtigung von Irrtü­mern, Druck- und Re­chenfehlern bleibt vorbehalten.
3. Auf das gesamte Vertrags- und Rechtsverhältnis zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.
4. Alle Angebote gel­ten bis zur Buchung vorbehaltlich Änderungen und Verfüg­barkeit.
Maja Forysiak & Albert Kuczynski GbR
Isländische Str. 2a, D-10439 Berlin
Tel.: (+49 30) 275 77 669 oder (+48 22) 398 73 90
Fax: (+49 30) 275 92 541 oder (+48 22) 398 73 93
E-mail: travel@eyand.de, Internetadresse: http://eyand.de
Steuernummer: 31/289/00568, Ust-IdNr.: DE262000615
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