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Timestamp: 2019-06-16 11:33:51
Document Index: 175163522

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 5', '§ 109', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 109']

2. Kapitel: Die Volkskrankenversicherung : Die soziale Gesundheitsversorgung in der Republik Korea
2. Kapitel: Die Volksk...
Die Volkskrankenversicherung ist in Südkorea eine Zwangsversicherung. Alle Bürger sind nach dem VKG pflichtversichert. Das Ziel der Volkskrankenversicherung ist die Vorbeugung, Diagnose, Behandlung und Rehabilitation von Krankheiten und Verletzungen, die Förderung der öffentlichen Gesundheit und die Verbesserung der sozialen Sicherheit durch Leistungszahlungen bei Geburten und bei Todesfällen (§ 1 VKG).
Gemäß § 5 Abs. 1 VKG sind alle in Südkorea wohnenden Staatsbürger und deren Familienangehörige pflichtversichert.162 Hiervon ausgenommen sind (1) berechtigte Personen der Krankenhilfe und (2) Personen, die Leistungen vom Staat für einen nationalen Verdienst durch Gesetz erhalten. Die Pflichtversicherung gilt gemäß § 109 Abs. 2 VKG auch für die in Südkorea wohnenden Ausländer. Insofern ist die koreanische Volkskrankenversicherung eine Einwohnerversicherung.
Die Versicherten werden in Betriebs- und Ortsversicherte eingeteilt (§ 6 Abs. 1 VKG). Arbeitnehmer aller Arbeitsplätze, Beamte und Beschäftigte, die in Schulen oder Universitäten arbeiten, werden als Betriebsversicherte definiert (§ 6 Abs. 2 VKG). Ortsversicherte sind die Versicherten mit Ausnahme von Betriebsversicherten (§ 6 Abs. 3 VKG). Die in Südkorea wohnenden Ausländer werden gemäß § 109 Abs. 2 VKG Versicherte der Betriebs- oder Ortsversicherung. Das Beitragssystem ist für die Betriebs- und die Ortsversicherten unterschiedlich.163
Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Beamte und Personen, die in privaten Bildungsinstitutionen beschäftigt sind, gehören zu den Betriebsversicherten, aber unständig beschäftige Personen164...