Source: https://gesetze-in-app.de/AktG/93
Timestamp: 2019-03-23 14:17:09
Document Index: 62105599

Matched Legal Cases: ['§ 93', '§ 92', '§ 94', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', '§ 43', '§43', '§43', 'BGH', '§ 93', '§ 43', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 93', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', '§ 93', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§311', '§ 93', 'BGH', 'BGH', '§ 93', 'BGH', 'BGH', '§ 93', '§ 93', 'BGH', '§ 93', 'BGH', '§ 93', 'BGH', '§ 93', '§ 43', 'BGH', '§ 93', 'BGH', '§ 93', '§ 93', '§ 93', '§ 93', '§ 93', '§ 93', '§ 93', '§ 287', 'BGH', '§ 93']

§ 93 AktG: Sorgfaltspflicht und Verantwortlichkeit der Vorstandsmitglieder
1.Einlagen an die Aktionäre zurückgewährt werden,
2.den Aktionären Zinsen oder Gewinnanteile gezahlt werden,
3.eigene Aktien der Gesellschaft oder einer anderen Gesellschaft gezeichnet, erworben, als Pfand genommen oder eingezogen werden,
4.Aktien vor der vollen Leistung des Ausgabebetrags ausgegeben werden,
5.Gesellschaftsvermögen verteilt wird,
6.Zahlungen entgegen § 92 Abs. 2 geleistet werden,
7.Vergütungen an Aufsichtsratsmitglieder gewährt werden,
8.Kredit gewährt wird,
9.bei der bedingten Kapitalerhöhung außerhalb des festgesetzten Zwecks oder vor der vollen Leistung des Gegenwerts Bezugsaktien ausgegeben werden.
§ 94 AktG
BGH, URTEIL vom 2.4.2013, Az. II ZR 76/12 § 93 Abs. 2 Satz 1 AktG (BGH, Urteil vom 16. März 2009 - II ZR 280/07, ZIP 2009, 860 Rn. 42).
BGH, URTEIL vom 2.3.2015, Az. II ZR 63/14 Der	Lauf	der	fünfjährigen	Verjäh- rungsfrist nach § 93 Abs.6 AktG beginnt mit der Entstehung des Anspruchs und damit mit dem Eintritt des Schadens dem Grunde nach (vgl. BGH, Urteil vom 21. Februar 2005 - II ZR 112/03, ZIP 2005, 852, 853 zur GmbH).
BGH, URTEIL vom 2.3.2016, Az. XI ZR 175/15 § 93 Abs. 1 Satz 3 AktG ist eine abschließende Regelung, die nicht durch Satzung oder Geschäftsordnung gemildert oder verschärft werden kann (BGH, Urteil vom 5. Juni 1975 - II ZR 156/73, BGHZ 64, 325, 326 f.).
BGH, URTEIL vom 2.3.2016, Az. XI ZR 176/15 § 93 Abs. 1 Satz 3 AktG ist eine abschließende Regelung, die nicht durch Satzung oder Geschäftsordnung gemildert oder verschärft werden kann (BGH, Urteil vom 5. Juni 1975 - II ZR 156/73, BGHZ 64, 325, 326 f.).
BGH, URTEIL vom 2.3.2016, Az. XI ZR 177/15 § 93 Abs. 1 Satz 3 AktG ist eine abschließende Regelung, die nicht durch Satzung oder Geschäftsordnung gemildert oder verschärft werden kann (BGH, Urteil vom 5. Juni 1975 - II ZR 156/73, BGHZ 64, 325, 326 f.).
BGH, URTEIL vom 1.11.2008, Az. II ZR 102/07 Denn es handelt sich insoweit um die Sorgfaltsanforderungen gemäß §§ 93 Abs. 2 Satz 2, 116 AktG (vgl. BGHZ 152, 280, 284).
BGH, URTEIL vom 1.1.2005, Az. II ZR 112/03 Auf Kenntnis der Gesellschafter von den anspruchsbegründenden Tatsachen kommt es in keinem Fall an (h.M., Rowedder/Schmidt-Leithoff/ Koppensteiner, GmbHG 4. Aufl. § 43 Rdn. 62; Lutter/Hommelhoff/Kleindieck, GmbHG 16. Aufl. §43 Rdn. 44; Hachenburg/Mertens, GmbHG 8. Aufl. §43 Rdn. 96 unter Verweis auf Sen.Urt. v. 14. November 1994 - II ZR 160/93, BB 1995, 2180, 2183; ebenso BGHZ 100, 228, 291 zu § 93 Abs.6 AktG; Scholz/ Uwe H. Schneider, GmbHG 9. Aufl. § 43 Rdn. 205).
BGH, URTEIL vom 2.3.2016, Az. XI ZR 198/15 § 93 Abs. 1 Satz 3 AktG ist eine abschließende Regelung, die nicht durch Satzung oder Geschäftsordnung gemildert oder verschärft werden kann (BGH, Urteil vom 5. Juni 1975 - II ZR 156/73, BGHZ 64, 325, 326 f.).
BGH, URTEIL vom 2.3.2016, Az. XI ZR 166/15 § 93 Abs. 1 Satz 3 AktG ist eine abschließende Regelung, die nicht durch Satzung oder Geschäftsordnung gemildert oder verschärft werden kann (BGH, Urteil vom 5. Juni 1975 - II ZR 156/73, BGHZ 64, 325, 326 f.).
BGH, URTEIL vom 2.1.2012, Az. II ZR 244/10 Diesen Drittschaden stellt das Gesetz - geleitet von dem Ziel, die Gesamtheit der Gläubiger der Aktiengesellschaft durch Wahrung von Neutralität bei der Bewirkung von Zahlungen in der Krise vor Schäden in Gestalt einer Verminderung ihrer Quote durch masseschmälernde Leistungen zu schützen - in § 93 Abs.3 Nr. 6 AktG einem Schaden der Gesellschaft gleich (st. Rspr., BGH, Urteil vom 20. September 2010 - II ZR 78/09, BGHZ 187, 60 Rn. 14 - Doberlug).
BGH, BESCHLUSS vom 1.1.2008, Az. II ZR 62/07 5	b)	Das Berufungsgericht verkennt allerdings schon im Ansatz, dass die von den Klägerinnen behauptete Fehlkalkulation des Preises für den G.-Auftrag in erster Linie den Vorwurf einer Pflichtverletzung des Beklagten betrifft und diese nach der Rechtsprechung des Senats (BGHZ 152, 280 ff.) nicht von den Klägerinnen zu beweisen ist, sondern der Beklagte entsprechend § 93 Abs. 2 Satz 2 AktG für das Gegenteil, nämlich dafür darlegungsund beweispflichtig ist, dass er bei der Preisvereinbarung 'die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters angewandt hat', der Preis also nicht für ihn erkennbar zu niedrig kalkuliert worden ist.
BGH, URTEIL vom 2.3.2016, Az. XI ZR 114/15 § 93 Abs. 1 Satz 3 AktG ist eine abschließende Regelung, die nicht durch Satzung oder Geschäftsordnung gemildert oder verschärft werden kann (BGH, Urteil vom 5. Juni 1975 - II ZR 156/73, BGHZ 64, 325, 326 f.).
BGH, URTEIL vom 2.3.2016, Az. XI ZR 108/15 § 93 Abs. 1 Satz 3 AktG ist eine abschließende Regelung, die nicht durch Satzung oder Geschäftsordnung gemildert oder verschärft werden kann (BGH, Urteil vom 5. Juni 1975 - II ZR 156/73, BGHZ 64, 325, 326 f.).
BGH, URTEIL vom 2.3.2016, Az. XI ZR 112/15 § 93 Abs. 1 Satz 3 AktG ist eine abschließende Regelung, die nicht durch Satzung oder Geschäftsordnung gemildert oder verschärft werden kann (BGH, Urteil vom 5. Juni 1975 - II ZR 156/73, BGHZ 64, 325, 326 f.).
BGH, URTEIL vom 2.3.2016, Az. XI ZR 167/15 § 93 Abs. 1 Satz 3 AktG ist eine abschließende Regelung, die nicht durch Satzung oder Geschäftsordnung gemildert oder verschärft werden kann (BGH, Urteil vom 5. Juni 1975 - II ZR 156/73, BGHZ 64, 325, 326 f.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.1997, Az. II ZB 4/96 15 Bezugspunkt der in § 93 Abs. 1 Satz 2 AktG niedergelegten Pflicht, Stillschweigen über vertrauliche Angaben und Geheimnisse der Gesellschaft zu wahren, ist allein das Interesse des Unternehmens als ganzem, sich davor zu bewahren, daß geheimhaltungsbedürftige Informationen an die Öffentlichkeit getragen werden und der Gesellschaft daraus Nachteile entstehen (vgl. schon BGHZ 64, 325, 330 f.; dazu Rittner, FS Hefermehl S. 365 ff., 368; Hoffmann, Der Aufsichtsrat, 3. Aufl. RdNr. 266).
BGH, URTEIL vom 2.8.2011, Az. II ZR 234/09 Wie im Fall des § 93 Abs.3 Nr. 6 AktG (BGH, Urteil vom 20. September 2010 - II ZR 78/09, BGHZ 187, 60 Rn. 14 - Doberlug) ist im Fall von § 93 Abs.3 Nr. 4 AktG aus diesem Grund keine schadensrechtliche Gesamtsaldierung vorzunehmen.
BGH, URTEIL vom 2.3.2016, Az. XI ZR 165/15 § 93 Abs. 1 Satz 3 AktG ist eine abschließende Regelung, die nicht durch Satzung oder Geschäftsordnung gemildert oder verschärft werden kann (BGH, Urteil vom 5. Juni 1975 - II ZR 156/73, BGHZ 64, 325, 326 f.).
BGH, URTEIL vom 1.2.2008, Az. II ZR 124/06 in ZIP 2006, 1327, 1330; Kropff aaO §311 Rdn. 141)- Beurteilung der Frage der Einhaltung der Sorgfaltspflicht gemäß § 93 Abs. 1 Satz 1 AktG ist dem Leitungsorgan im Rahmen der Führung der Geschäfte grundsätzlich ein weiter Handlungsspielraum zuzubilligen, ohne den eine unternehmerische Tätigkeit schlichtweg nicht denkbar ist (Senat, BGHZ 135, 244, 253 f).
BGH, URTEIL vom 2.3.2016, Az. XI ZR 110/15 § 93 Abs. 1 Satz 3 AktG ist eine abschließende Regelung, die nicht durch Satzung oder Geschäftsordnung gemildert oder verschärft werden kann (BGH, Urteil vom 5. Juni 1975 - II ZR 156/73, BGHZ 64, 325, 326 f.).
LG Düsseldorf, Urteil vom 3.10.2007, Az. 41 O 122/03 Es würde dem Wesen der Entlastung widersprechen, wenn sie nicht gerade auch bei einem Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht aus § 93 AktG, der immer auch einen Verstoß gegen das Gesetz bedeutet, erteilt werden könnte (OLG Hamburg WM 2002, 696 ff.)
LG Düsseldorf, Urteil vom 5.9.2007, Az. 40 O 134/05 Zwar gilt grundsätzlich eine Gesamtverantwortung des Vorstandes, jedoch muss ein Vorstandsmitglied ein anderes im Rahmen seines Ressorts nur dann überwachen, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass dieses seiner Verantwortung nicht nachkommt (vgl. OLG Köln, NZG 2001, 135; Hüffer, § 93 AktG, Rn. 3).
LG Bonn, Urteil vom 2.0.2008, Az. 11 O 38/03 In diesem ist unter Auswertung der einschlägigen Entscheidungen des RG und des BGH und der Gesetzgebungsgeschichte des § 93 Abs. 2 S. 2 AktG dargelegt, dass eine ausschließlich an den Misserfolg des Verhaltens eines Leitungs- oder Überwachungsorgans anknüpfende Erfolgshaftung abzulehnen ist (aaO, S. 671).
LG Bonn, Urteil vom 2.0.2008, Az. 11 O 38/03 Nur dies entspricht der von Goette zutreffend wiedergegebenen Rechtsprechungspraxis des BGH zur Organhaftung aus § 93 Abs. 2 AktG und verwandten Vorschriften (s. aaO S. 659 – 667, insbesondere zu BGH WM 1962, 1286; WM 1971, 125; WM 1980, 1190; WM 1982, 523; WM 1992, 223).
OLG München, vom 3.6.2015, Az. 7 U 3130/14 Über den Wortlaut des § 93 Abs. 2 S. 2 AktG hinaus kann den Geschäftsführer sogar eine Kausalitätsvermutung treffen, wenn die Art des Schadens einen deutlichen Hinweis darauf ergibt, dass er seine Wurzeln in einem Handeln oder Unterlassen des beklagten Geschäftsführers hat (vgl. Roth/Altmeppen a. a. O. § 43 Rdnr. 112; BGH NJW 1986, 54).
LG München, Urteil vom 2.11.2013, Az. 5 HKO 1387/10 Das Vorstandsmitglied hat dagegen nach § 93 Abs. 2 Satz 2 AktG darzulegen und zu beweisen, dass es seine Pflichten nicht verletzt oder jedenfalls schuldlos gehandelt hat oder dass der Schaden auch bei einem rechtmäßigen Alternativverhalten eingetreten wäre (vgl. BGH ZIP 2011, 766, 767 = AG 2011, 378, 379; NJW 2013, 1958, 1959 = NZG 2013, 293, 294 = AG 2013, 259 = ZIP 2013, 455, 456 = DB 2013, 507, 508 = MDR 2013, 472; Fleischer in: Spindler/Stilz, AktG, a.a.O., Rdn. 221 zu § 93; Spindler in: Münchener Kommentar zu dem AktG, a.a.O., Rdn. 167 zu § 93; Hüffer, AktG, 10. Aufl., Rdn. 16 zu § 93; Bürgers/Israel in: Bürgers/Körber, a.a.O., Rdn. 26 zu § 93; Eckert in: Wachter, AktG, 1. Aufl., Rdn. 31 zu § 93).
LG München, Urteil vom 2.11.2013, Az. 5 HKO 1387/10 Bei einem auf § 93 Abs. 2 AktG gestützten Schadensersatzanspruch, bei dem es sich um einen kraft Gesetztes bestehenden Anspruch handelt (vgl. Spindler: Münchener Kommentar zu dem AktG, a. a. O., Rdn. 10 zu § 93), gehört aber wie bei einem Schadensersatzanspruch aus Vertragsverletzung der Ursachenzusammenhang mit einem daraus erwachsenen allgemeinen Vermögensschaden nicht zur haftungsbegründenden, sondern zur haftungsausfüllenden Kausalität, für deren Nachweis gleichfalls die in § 287 ZPO vorgesehenen Erleichterungen gelten (vgl. BGHZ 152, 280, 287 = NJW 2003, 358, 359 = NZG 2003, 81, 83 = AG 2003, 381, 382 = ZIP 2002, 2314, 2316 = BB 2003, 273, 274 f.; NJW-RR 2008, 905, 906 = NZG 2008, 314, 315 = ZIP, 2008, 736, 737 = WM 2008, 696, 697; Fleischer in: Spindler/Stilz AktG, a.a.O., Rdn. 221 zu § 93; Bayer in: Festschrift Karsten Schmidt, 2009, S. 85, 98).