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Timestamp: 2020-06-03 23:33:30
Document Index: 89031891

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 313', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 553', '§ 553', 'BGH', '§ 1004', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 10']

20.02.2020 · 00:00
Die ErhÃ¶hung der Grunderwerbsteuer fÃ¼hrt zu Rekordeinnahmen:
Wer ein Haus kauft, muss fÃ¼r den Kauf des GrundstÃ¼cks und des GebÃ¤udes Grunderwerbsteuer entrichten. Jedes Jahr heben die BundeslÃ¤nder die Grunderwerbsteuer an, was in Deutschland im Jahre 2019 zu Rekordeinnahmen von 15,8 Millionen Euro fÃ¼hrte. Dies bedeutet eine ErhÃ¶hng der Grunderwerbsteuer im Vergleich zum Vorjahr um 12,1 Prozent. Diese Entwicklung sorgt in der Immobilienbranche und in der Wohnungsbranche fÃ¼r Unmut. Auch bedeutet die ErhÃ¶hung der Grunderwerbsteuer einen Anstieg der Nebenkostenzahlungen, was das Wohnen immer kostspieliger macht. Auch der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) kritisiert die ErhÃ¶hung der Grunderwerbsteuer und fordert, dass die BundeslÃ¤nder die fortlaufende ErhÃ¶hung stoppen. Denn seit 2010 haben sich, laut BFW, die Einnahmen der Grunderwerbsteuer in Deutschland verdreifacht. Der grÃ¶Ãte Anstieg ist in Berlin zu verzeichnen. Hier ist die Grunderwerbsteuer seit 2018 um 37 Prozent gestiegen. Dies steht nach Aussagen des BFW in Diskrepanz mit der EinfÃ¼hrung eines Mietendeckels in Berlin. Auch das Baukindergeld macht fÃ¼r den BFW wenig Sinn, wenn die Grunderwerbsteuer weiterhin so hoch bleibt oder womÃ¶glich noch weiterhin steigen wird. Betroffen von der hohen Grunderwerbsteuer ist vor allen Dingen die Mittelschicht, die den Kauf sowie den Bau eines Eigenheims kaum noch finanzieren kann. Denn zusÃ¤tzlich zu dem Kaufpreis und der hohen Grunderwerbsteuer kommen noch Notarkosten und MaklergebÃ¼hren dazu, doch die Kaufnebenkosten kÃ¶nnen nicht Ã¼ber einen Kredit finanziert werden. Deshalb fordert auch der BFW die EinfÃ¼hrung eines Freibetrags der Grundsteuer fÃ¼r Ersterwerber. Dieser wurde um Koalitionsvertrag zwar angekÃ¼ndigt, aber von der Bundesregierung noch nicht geprÃ¼ft. Quelle: BFW Â© fotolia.de
Die ErhÃ¶hung der Grunderwerbsteuer fÃ¼hrt zu Mehreinnahmen:
Wer ein Haus kauft, muss fÃ¼r den Kauf des GrundstÃ¼cks und des GebÃ¤udes Grunderwerbsteuer entrichten. Jedes Jahr heben die BundeslÃ¤nder die Grunderwerbsteuer an, was in Deutschland im Jahre 2019 zu Mehreinnahmen von 15,8 Milliarden Euro fÃ¼hrte. Dies bedeutet eine ErhÃ¶hng der Grunderwerbsteuer im Vergleich zum Vorjahr um 12,1 Prozent. Diese Entwicklung sorgt in der Immobilienbranche und in der Wohnungsbranche fÃ¼r Unmut. Auch bedeutet die ErhÃ¶hung der Grunderwerbsteuer einen Anstieg der Nebenkostenzahlungen, was das Wohnen immer kostspieliger macht. Auch der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) kritisiert die ErhÃ¶hung der Grunderwerbsteuer und fordert, dass die BundeslÃ¤nder die fortlaufende ErhÃ¶hung stoppen. Denn seit 2010 haben sich, laut BFW, die Einnahmen der Grunderwerbsteuer in Deutschland verdreifacht. Der grÃ¶Ãte Anstieg ist in Berlin zu verzeichnen. Hier ist die Grunderwerbsteuer seit 2018 um 37 Prozent gestiegen. Dies steht nach Aussagen des BFW in Diskrepanz mit der EinfÃ¼hrung eines Mietendeckels in Berlin. Auch das Baukindergeld macht fÃ¼r den BFW wenig Sinn, wenn die Grunderwerbsteuer weiterhin so hoch bleibt oder womÃ¶glich noch weiterhin steigen wird. Betroffen von der hohen Grunderwerbsteuer ist vor allen Dingen die Mittelschicht, die den Kauf sowie den Bau eines Eigenheims kaum noch finanzieren kann. Denn zusÃ¤tzlich zu dem Kaufpreis und der hohen Grunderwerbsteuer kommen noch Notarkosten und MaklergebÃ¼hren dazu, doch die Kaufnebenkosten kÃ¶nnen nicht Ã¼ber einen Kredit finanziert werden. Deshalb fordert auch der BFW die EinfÃ¼hrung eines Freibetrags der Grundsteuer fÃ¼r Ersterwerber. Dieser wurde um Koalitionsvertrag zwar angekÃ¼ndigt, aber von der Bundesregierung noch nicht geprÃ¼ft. Quelle: BFW Â© fotolia.de
19.02.2020 · 00:00
Eine hohe Luftfeuchtigkeit in RÃ¤umen sowie ausgekÃ¼hlte AuÃenwÃ¤nde kÃ¶nnen schnell zur Schimmelbildung fÃ¼hren. Wer dann noch falsch lÃ¼ftet und die RÃ¤umlichkeiten nicht ausreichend beheizt, bietet Innenraumpilzen die MÃ¶glichkeit, sich auszubreiten. BetrÃ¤gt die Luftfeuchtigkeit mehr als 65 Prozent, ist Schimmelbildung vorprogrammiert. Um Schimmelbildung und die Folgen, wie beispielsweise Atemwegsinfektionen und Allergien, WandschÃ¤den und SchÃ¤den am Putz sowie schlechte GerÃ¼che zu vermeiden, stellt der Bauratgeber Deutschland einige Tipps zusammen. Um Schimmel zu umgehen, sollten Bewohner mehrmals tÃ¤glich StoÃlÃ¼ften. Denn beim StoÃlÃ¼ften wird die feuchte Luft aus den InnenrÃ¤umen gegen neue unverbrauchte Luft ausgetauscht. Vor allem bei AlltagstÃ¤tigkeiten, wie nach dem Duschen oder Kochen, sollten die RÃ¤ume ausreichend gelÃ¼ftet werden. Werden die Fenster dauerhalft offengelassen, kÃ¼hlen die WÃ¤nde ab und der Energieverbrauch steigt. GrundsÃ¤tzlich sollte die Raumtemperatur nicht unter 19 Grad liegen. Vor allen Dingen in groÃen RÃ¤umen sorgt ein Bautrockner fÃ¼r ein angenehmes Raumklima und eine regelmÃ¤Ãige Luftentfeuchtung. Warme Heizungsluft nimmt Feuchtigkeit auf. Deshalb sollten Bewohner darauf achten, alle RÃ¤umlichkeiten gleichmÃ¤Ãig zu beheizen. Da groÃe Temperaturunterschiede ebenfalls NÃ¤sse und Feuchtigkeit erzeugen, sollten ZwischentÃ¼ren stets geschlossen werden. Mit kleinen MaÃnahmen im Alltag, wie beispielsweise, die WÃ¤sche drauÃen aufzuhÃ¤ngen, Abzug-Anlagen zu benutzen oder die Dusche gut abzutrocknen, kann ebenfalls Schimmelbildung vermieden werden. FÃ¼r die FÃ¶rderung einer guten Luftzirkulation empfiehlt der Bauratgeber, MÃ¶bel und Bilder mit einem Abstand zur Wand anzubringen. Eine gute DÃ¤mmung der GebÃ¤udehÃ¼lle ist Voraussetzung fÃ¼r gesundes und energieeffizientes Wohnen. Quelle: Bauratgeber Deutschland Â© photodune.net
18.02.2020 · 00:00
Was gehÃ¶rt zum energieeffizienten Bauen?:
Heutzutage sollte sich jeder Bauherr mit dem Thema energieeffizientes Bauen auseinandersetzen. Was genau zu einem energieautarken Haus gehÃ¶rt, verraten unabhÃ¤ngige Energie- und Bauherrenberater. Um energiesparend zu bauen, wird Bauherren empfohlen, sich fÃ¼r eine kompakte GebÃ¤udeform mit einer mÃ¶glichst geringen GebÃ¤udeoberflÃ¤che zu entscheiden. Vor allem MassivhÃ¤user bieten einen guten WÃ¤rmeschutz. Denn ein Massivhaus erreicht bereits ohne eine zusÃ¤tzliche DÃ¤mmung die vorgeschriebenen Standards der Energiesparverordnung (EnEv). Hat das Haus Erker, Gauben oder andere vorspringende GebÃ¤udeteile, mÃ¼ssen diese zusÃ¤tzlich gedÃ¤mmt werden. Auch beim Anbringen von Balkonen, Heizungen oder anderen Elementen im Mauerwerk, muss darauf geachtet werden, dass das Haus luftdicht ist und Ã¼ber keine WÃ¤rmebrÃ¼cken oder Fugen verfÃ¼gt. Mit einer Nord-SÃ¼d-Ausrichtung des Hauses kann beim Anbringen einer Photovoltaikanlage ein maximaler Ertrag an Sonnenenergie erzielt werden. Wohn- und AufenthaltsrÃ¤ume sollten sich in sÃ¼dlicher Lage befinden und RÃ¤ume, die nicht regelmÃ¤Ãig genutzt werden, in nÃ¶rdlicher Lage. So kÃ¶nnen Bewohner zum einen Energie sparen, zum anderen erhalten die AufenthaltsrÃ¤ume ausreichend Sonnenlicht und sorgen fÃ¼r ein angenehmes Wohnklima. Welche Heizungsart die richtige ist, hÃ¤ngt von den Eigenschaften der Immobilie ab und muss individuell bewertet werden. Ebenso sollten beispielsweise veraltete technische GerÃ¤te ausgetauscht, Lampen auf energiesparende LED-Leuchten umgestellt oder programmierbare Thermostate genutzt werden. Quelle: Hauberater.de Â© photodune.net
17.02.2020 · 00:00
Urteil: MieterhÃ¶hung trotz falscher Berechnung der GrundflÃ¤che zulÃ¤ssig :
Der Mieter einer Wohnung in Dresden hat in den Jahren 2007, 2009, 2011 und 2013 der von der Vermieterin verlangten MieterhÃ¶hung schriftlich zugestimmt. Im Jahre 2013 fordert er in einem Rechtsstreit die Vermieterin dazu auf, einen Teil der bereits entrichteten Miete zurÃ¼ckzuzahlen (AZ VIII ZR 234/18). Diese Forderung begrÃ¼ndet er damit, dass die GrundflÃ¤che seiner Wohnung falsch berechnet wurde. Denn die Vermieterin ist bei der Berechnung der Miete von 113 Quadratmetern ausgegangen. Im Mietvertrag wurde keine WohnflÃ¤che angegeben. SpÃ¤teren Berechnungen zufolge betrug die GrundflÃ¤che tatsÃ¤chlich lediglich nur 102 Quadratmeter. Der Bundesgerichtshof (BGH) lehnt die Klage der Mieter dennoch ab. Denn obwohl die Berechnungen der MieterhÃ¶hung tatsÃ¤chlich anhand einer falsch berechneten WohnungsflÃ¤che durchgefÃ¼hrt wurden, lagen die Forderungen in allen Jahren unter der ortsÃ¼blichen Vergleichsmiete. Zudem ist das MieterhÃ¶hungsverlangen wirksam, denn beide Mietparteien haben sich zuvor auf eine ErhÃ¶hung der Miete geeinigt. Zwar kÃ¶nnte ein beidseitiger Kalkulationsirrtum grundsÃ¤tzlich zu einer Anpassung fÃ¼hren, allerdings ist nach Â§ 313 BGB die Voraussetzung hierfÃ¼r, dass sich wesentliche Punkte des Vertrags, die die Grundlage der VertragsschlieÃung bildeten, als falsch erwiesen haben und ein VertragsverhÃ¤ltnis unter diesen UmstÃ¤nden nicht zustande gekommen wÃ¤re. Auch wenn eine falsche Berechnung der Grundmiete ein solches Argument darstellen kÃ¶nnte, ist die ErhÃ¶hung der Miete fÃ¼r den Mieter zumutbar, denn diese liegt in allen Jahren unter der ortsÃ¼blichen Vergleichsmiete.Â Quelle: BGH Â© fotolia.de
14.02.2020 · 00:00
Um den Kundenservice im Bereich Mietverwaltung zu verbessern und die ProzessfÃ¤higkeit zu steigern, gleichen und strukturieren neue digitale Tools in Vermietungsplattformen, die Profile der Interessenten mit den Wunschprofilen der EigentÃ¼mer ab. So kann ein Vermieter bereits zu Beginn des Vermietungsprozesses auf einen Blick erkennen, wie gut der Interessent zu ihm passt. Digitale Vermietungsplattformen vereinfachen zudem zahlreiche Aufgaben in der Immobilienvermietung. So kÃ¶nnen Ã¼ber einen interaktiven Besichtigungsplaner Termine vergeben und koordiniert werden. Nach dem Besichtigungstermin erhalten Interessenten automatisch eine E-Mail, Ã¼ber welche sie kommunizieren kÃ¶nnen, ob sie an dem Mietobjekt interessiert sind. Bei Interesse wird ihnen ein digitaler Mieterfragebogen zugeschickt. Nach dem AusfÃ¼llen der Pflichtangaben und der BestÃ¤tigung der Kenntnisnahme zur Schufa-Auskunft kann die BonitÃ¤tsprÃ¼fung bei der Auskunft erfolgen. Mit der Mietverwaltung Ã¼ber digitale Vermietungsplattformen sparen Vermieter und Mieter nicht nur viel Zeit, sondern erhalten gleichzeitig einen besseren Ãberblick Ã¼ber alle laufenden Prozesse. Dabei werden stets die angegebenen Mieterinformationen und personenbezogenen Daten nach den neuesten Richtlinien der EU-DSGVO und des BDSG geschÃ¼tzt und SSL-verschlÃ¼sselt in einem Hochsicherheitszentrum gespeichert. Quelle: Immomio Â© photodune.net
13.02.2020 · 00:00
Zahlreiche BautrÃ¤ger und Anlagevermittler sehen in Pflegeimmobilien eine lukrative Kapitalanlage fÃ¼r Investoren. Sie prognostizieren hohe Renditen mit vier und mehr Prozent und das bis zu 25 Jahre lang. Dieser Prognose geht die Stiftung Warentest nach und beleuchtet, ob die Investition in ein Pflegeapartment tatsÃ¤chlich so lukrativ und rentabel ist, wie versprochen. Welche Gewinne lassen sich mit Pflegeimmobilien tatsÃ¤chlich erzielen? Worauf sollten Investoren und Anleger vor dem Kauf einer Pflegeimmobilie auÃerdem achten? So weist die Stiftung Warentest zunÃ¤chst darauf hin, dass die von den BautrÃ¤gern und Anlagevermittlern versprochene Rendite eine Bruttorendite ist. Anleger mÃ¼ssen beachten, dass von den beispielsweise vier versprochenen Prozent fÃ¼r die Rendite etwa 0,5 Prozent fÃ¼r die Nebenkosten abgezogen werden mÃ¼ssen. Auch wenn die Mieten stetig steigen, mÃ¼ssen KÃ¤ufer sich darÃ¼ber im Klaren sein, dass gerade eine Pflegeimmobilie schnell an Wert verliert. Denn die GemeinschaftsrÃ¤ume werden von den Bewohnern stark genutzt und altern schnell. Zudem legen neue Gesetze stets neue Anforderungen an die Ausstattung auf. Meistens muss die Immobilie nach einigen Jahren aufwendig modernisiert werden. Ein weiterer Risikofaktor ist der wirtschaftliche Erfolg des Betreibers. Droht ihm eine Insolvenz, kann dies bedeuten, dass die Miete nicht gezahlt wird. Wann und ob ein neuer Betreiber gefunden wird und ob die Immobilie fÃ¼r den Weitervertrieb noch lukrativ ist, ist nicht abzusehen. Vor allem dann nicht, wenn ambulante Pflegedienste und moderne Pflegeheime in der Region zunehmend gefragt sind. Quelle: Stiftung Warentest Â© fotolia.de
12.02.2020 · 00:00
In Deutschland ist der Einbau von Rauchwarnmeldern in Neubauimmobilien Pflicht. Denn sie alarmieren Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung bereits bei einem entstehenden Brand. Auch in Altbauimmobilien mÃ¼ssen Feuermelder nachtrÃ¤glich installiert werden. Die Landesbauordnung in den jeweiligen BundeslÃ¤ndern gibt Auskunft darÃ¼ber, ob EigentÃ¼mer oder Mieter fÃ¼r den Einbau der Rauchwarnmelder zustÃ¤ndig sind. Ebenso sind in der Landesbauordnung Richtlinien und Pflichten zur Montage von Rauchwarnmeldern festgeschrieben. Auch wenn sich diese in den jeweiligen BundeslÃ¤ndern zum Teil leicht unterschieden, nehmen alle Verordnungen Bezug auf die DIN 14676. Somit sollten Rauchbrandmelder in Fluren, die als Rettungswege dienen, sowie in Schlaf- und Kinderzimmern angebracht werden. Laut dem Verband privater Bauherren (VPB) raten Experten sogar dazu, alle RÃ¤umlichkeiten, ausgenommen der KÃ¼che, mit Warnmeldern auszustatten. Das QualitÃ¤tszeichen Q und die Angabe EN 14604 besagt, dass sich die Rauchbrandmelder fÃ¼r einen langfristigen Einsatz eignen. Doch um vor Feuer zu schÃ¼tzen sollten bereits in der Planungsphase eines Hauses VorsorgemaÃnahmen getroffen werden. So sollte jede Neubauimmobile einen zweiten Fluchtweg haben, auch Zufahrtswege fÃ¼r den Rettungswagen sind inzwischen Vorschrift. Wer im Besitz einer Altbauimmobilie ist, dem rÃ¤t der VPB dazu, die vorhandenen Rettungswege regelmÃ¤Ãig auszuprobieren. Mit der Checkliste âVerhalten im Brandfallâ gibt der VPB hilfreiche Tipps, wie Sie sich vor einem Brand schÃ¼tzen kÃ¶nnen. Quelle: VPB Â© photodune.net
11.02.2020 · 00:00
Die Thermografie ist ein bewÃ¤hrtes Verfahren, mit welchem Energielecks in Neu- und AltbaugebÃ¤uden aufgespÃ¼rt werden kÃ¶nnen. Eine spezielle WÃ¤rmebildkamera lichtet unterschiedliche OberflÃ¤chentemperaturen farblich ab und kann somit Auskunft Ã¼ber die Luftdichtigkeit in Altbauimmobilien geben sowie WÃ¤rmebrÃ¼cken und SchÃ¤den aufspÃ¼ren. Auch fÃ¼r Neubauimmobilien eignet sich das Thermografieverfahren gut, um die tatsÃ¤chlichen DÃ¤mmeigenschaften des Hauses zu Ã¼berprÃ¼fen. Laut dem Verband Privater Bauherren (VPB) weisen nÃ¤mlich etwa 70 Prozent aller Neubauimmobilien energetische MÃ¤ngel auf. Deshalb rÃ¤t der VPB ImmobilienkÃ¤ufern und Bauherren dazu, eine QualitÃ¤tskontrolle von einem unabhÃ¤ngigen SachverstÃ¤ndigen durchfÃ¼hren zu lassen. Bestenfalls wird die Thermografie in Kombination mit einem Blower-Door-Test, einer LuftdichtheitsprÃ¼fung, durchgefÃ¼hrt. Wichtig bei der ÃberprÃ¼fung von Energielecks ist laut VPB die Zusammenarbeit mit einem unabhÃ¤ngigen Experten. Denn ein unabhÃ¤ngiger SachverstÃ¤ndiger ist tatsÃ¤chlich an einer AufspÃ¼rung von Energielecks interessiert und kann den EigentÃ¼mern eine detaillierte Bestandsaufnahme geben. Wer ein schlÃ¼sselfertiges Haus kauft, sollte laut VPB darauf achten, dass eine unabhÃ¤ngige QualitÃ¤tskontrolle mit Thermografieverfahren und dem Blower-Door-Test in den Vertrag mitaufgenommen wird. Nur so kÃ¶nnen EigentÃ¼mer und Bauherren herausfinden, ob die Immobilie bereits zu Beginn energetische SchÃ¤den aufweist. Eine seriÃ¶se Thermografie-Untersuchung zeichnet sich durch eine fundierte Beratung aus. Denn jedes GebÃ¤ude bringt individuelle Anforderungen an die Thermografie-Untersuchung mit sich und muss somit an unterschiedlichen Stellen fotografiert werden. Die Kosten fÃ¼r eine seriÃ¶se Thermografie-Untersuchung betragen etwa 500 bis 600 Euro. Der VPB stellt auf seiner Internetseite einen kostenlosen Ratgeber zum Herunterladen bereit. Quelle: VPB Â© photodune.net
10.02.2020 · 00:00
Urteil: "Notdienstpauschale" fÃ¼r Hausmeister zÃ¤hlt zu den Verwaltungskosten:
Die Hausmeisterkosten gehÃ¶ren zu jeder Betriebskostenabrechnung und werden von den Mietern jÃ¤hrlich anteilig bezahlt. Ein Hausmeister Ã¼bernimmt vor allen Dingen allgemeine Kontroll- und ÃberwachungstÃ¤tigkeiten an dem Objekt. Dazu gehÃ¶ren beispielsweise die ÃberprÃ¼fung der Flucht- und Rettungswege, die ordnungsgemÃ¤Ãe Funktion der Technik und Beleuchtung von GemeinschaftsflÃ¤chen oder die Kontrolle von AuÃentÃ¼ren. Die Kosten fÃ¼r die HausmeistertÃ¤tigkeiten werden auf die Mieter in der Betriebskostenabrechnung umgelegt. Klar davon abzugrenzen sind TÃ¤tigkeiten, die in den Bereich der Instandsetzung und Instandhaltung fallen oder zu den VerwaltungstÃ¤tigkeiten gehÃ¶ren. Denn die Kosten, die zu der Verwaltung eines GebÃ¤udes zÃ¤hlen, werden vom Vermieter getragen. In einem Rechtsstreit (AT VIII ZR 62/19) hat ein Vermieter aus Berlin die Kosten einer zusÃ¤tzlichen âNotdienstpauschaleâ fÃ¼r den Hausmeister ebenfalls auf die Mieter umgelegt und in der Betriebskostenabrechnung aufgefÃ¼hrt. Eine Mietpartei weigert sich, die Kosten zu tragen, denn die Mieter sind der Auffassung, dass diese nicht zu den Betriebskosten gehÃ¶ren. Der Bundesgerichtshof (BGH) gibt dem KlÃ¤ger recht und entscheidet, dass die Kosten fÃ¼r den Hausmeister-Notdienst von dem Vermieter selbst getragen werden mÃ¼ssen (AT VIII ZR 62/19). Denn anders als bei den allgemeinen HausmeistertÃ¤tigkeiten, die vor allen Dingen darauf abzielen, die Hausordnung einzuhalten und routinemÃ¤Ãig erledigt werden, muss der Hausmeister bei StÃ¶rungsmeldungen auÃerhalb der gÃ¤ngigen GeschÃ¤ftszeiten agieren und eine Fachfirma zur Behebung des StÃ¶rfalls alarmieren. Diese Aufgaben wÃ¼rden normalerweise tagsÃ¼ber vom Vermieter oder von der Hausverwaltung erledigt werden, gehÃ¶ren zu den VerwaltungstÃ¤tigkeiten und kÃ¶nnen nicht auf die Betriebskosten umgelegt werden. Quelle: BGH Â© photodune.net
07.02.2020 · 00:00
Fliesen, Stein oder Holz: Welcher KÃ¼chenboden ist der richtige?:
Ein KÃ¼chenboden muss nicht nur vielen Strapazen standhalten, sondern auch gut aussehen. Denn oft sind moderne KÃ¼chen mit dem Wohn- und Essbereich verbunden, weshalb die Optik zusÃ¤tzlich zur Funktion eine immer wichtigere Rolle spielt. Wenn SpÃ¼lwasser Ã¼berlÃ¤uft oder das Bratenfett spritzt, sollten die Flecken auf dem KÃ¼chenboden gut abwischbar sein. Auch herunterfallende Messer oder KÃ¼chenwerkzeuge sollten bestmÃ¶glich keine Dellen oder Kratzer hinterlassen. KÃ¼chenfliesen oder ein Natursteinboden zeichnen sich vor allen Dingen dadurch aus, dass auch hartnÃ¤ckige Flecken oder Klebriges schnell verschwinden. Fliesen sind robust und wasserfest und halten durchschnittlich bis zu 30 Jahren. Im Vergleich zu einem Natursteinboden, der sich durch seine Einzigartigkeit auszeichnet, sind Fliesen relativ kostengÃ¼nstig. WÃ¤hrend ein Quadratmeter Fliesen etwa 5 bis 20 Euro kostet, belaufen sich die Kosten eines Natursteinbodens, ohne Handwerkerkosten, auf etwa 30 bis 90 Euro pro Quadratmeter. Ein Boden aus Holz oder ein Laminatboden mit Holzoptik verleiht der KÃ¼che ein ganz besonders wohnliches und gemÃ¼tliches Ambiente. Um Kratzer und Dellen zu vermeiden und wasserabweisend zu sein, sollten BÃ¶den aus Holz gut versiegelt und verarbeitet werden. Eine Alternative bieten KorkbÃ¶den oder sogenannte DesignbÃ¶den aus Linoleum oder PVC. Durchschnittlich halten auch diese 10 bis 15 Jahre und sind besonders pflegeleicht. Ein Nachteil ist, dass durch schwere MÃ¶bel Druckstellen entstehen kÃ¶nnen. Quelle: WohnglÃ¼ck.de Â© fotolia.de
06.02.2020 · 00:00
Wachsender Leerstand auf dem Wohnungsmarkt in lÃ¤ndlichen Gebieten:
Die Januarausgabe 2020 des Fachmagazins âDW Die Wohnungswirtschaftâ beschÃ¤ftigt sich mit dem Wohnungsmarkt und seinen Entwicklungen in lÃ¤ndlichen Gebieten in Deutschland. Auch wenn sich die BevÃ¶lkerungszahl in Deutschland insgesamt erhÃ¶ht hat, sinken die BevÃ¶lkerungszahlen im lÃ¤ndlichen Raum rapide ab. Zum einen ist die sich immer weiter entwickelnde Urbanisierung und Migration von jungen Menschen in den stÃ¤dtischen Raum fÃ¼r den BevÃ¶lkerungsschwund verantwortlich. Zum anderen trÃ¤gt dazu auch die negative BevÃ¶lkerungsentwicklung bei, welche sich in geringen Geburtenzahlen und vielen SterbefÃ¤llen spiegelt. Laut Angaben des GdW Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen verzeichnet ein Drittel der organisierten Unternehmen einen Anstieg von LeerstÃ¤nden in lÃ¤ndlichen Gebieten in den letzten fÃ¼nf Jahren in Ost- und Westdeutschland. Viele dort ansÃ¤ssige Wohnungsunternehmen sind in ihrer Existenz bedroht, denn zum Teil weisen sie zweistellige Leerstandquoten auf. Und WohnungseigentÃ¼mer finden zum einen keine Nachmieter fÃ¼r die leerstehenden Wohnungen, zum anderen fehlen ihnen die finanziellen Mittel fÃ¼r notwendige ModernisierungsmaÃnahmen. Ein weiteres Problem fÃ¼r den immer grÃ¶Ãer werdenden Wohnungsleerstand ist, dass junge Menschen, die auf dem Land wohnen bleiben, oft ein neues Haus bauen. So entstehen neue Wohnimmobilien und das Elternhaus bleibt letztlich leer. Dadurch entsteht ein noch grÃ¶Ãeres Ãberangebot auf dem Immobilienmarkt und auch kÃ¼nftig noch mehr Leerstand. Um dem BevÃ¶lkerungsschwund auf dem Land entgegenzuwirken, bedarf es eines gesamtdeutschen Stadtumbauprogramms sowie MaÃnahmen, um den lÃ¤ndlichen Raum wieder attraktiv zu machen. Quelle: DW Â© fotolia.de
05.02.2020 · 00:00
VPB erstellt individuellen Sanierungsfahrplan fÃ¼r EigentÃ¼mer:
Um Immobilienbesitzer bei der Planung von Modernisierungs- und SanierungsmaÃnahmen zu unterstÃ¼tzen, stellt der Verband privater Bauherren (VPB) einen individuellen Sanierungsfahrplan zusammen, mit dem EigentÃ¼mer den Werterhalt ihrer Immobilie sichern. Der individuelle Sanierungsfahrplan beinhaltet eine Liste von BaumaÃnahmen, die an die jeweilige Lebenssituation der EigentÃ¼mer angepasst werden. Um einen durchdachten Sanierungsfahrplan erstellen zu kÃ¶nnen, besichtigen die SachverstÃ¤ndigen des VPB zunÃ¤chst die Immobilie und untersuchen ihren bautechnischen Zustand. Ganz gleich, ob EigentÃ¼mer lediglich kleine und preisgÃ¼nstige ModernisierungsmaÃnahmen, wie beispielsweise den Austausch einer Heizung vornehmen oder gleich eine komplette energetische Sanierung durchfÃ¼hren mÃ¶chten, die Experten des VPB beachten stets die finanziellen MÃ¶glichkeiten der EigentÃ¼mer. Mit einem maÃgeschneiderten Zeitplan gehen EigentÃ¼mer sicher, dass die notwendigen MaÃnahmen in der technisch richtigen Reihenfolge durchgefÃ¼hrt werden. Ebenso klÃ¤rt der VPB Ã¼ber staatliche FÃ¶rdermÃ¶glichkeiten und Programme zu Sanierungs- und ModernisierungsmaÃnahmen auf und hilft bei der Antragstellung. Auch die UnterstÃ¼tzung durch einen SachverstÃ¤ndigen des VPB wird mit FÃ¶rdermitteln bezuschusst. Das âVPB-Einstiegspaket individueller Sanierungsplanâ kostet 280 Euro und kann online gebucht werden. Quelle: VPB Â© fotolia.de
04.02.2020 · 00:00
BalkonbrÃ¼stung aus Solarzellen:
Auch wenn der FrÃ¼hling noch nicht Einzug gehalten hat, lohnt es sich, Ã¼ber einen Balkonausbau mit SolarbrÃ¼stung nachzudenken. Denn ein solcher Balkon sieht nicht nur schick aus und spart jÃ¤hrlich Energiekosten, sondern die SolarbrÃ¼stung speichert auch reichlich Sonnenenergie, die im Haushalt genutzt werden kann. Um einen besonders hohen Energieertrag zu generieren, empfiehlt es sich, die BalkonbrÃ¼stung von beiden Seiten mit Solarzellen auszustatten. So kÃ¶nnen die Zellen sowohl das direkte Sonnenlicht als auch das von der Hausfassade reflektierte Licht aufnehmen und fÃ¼r den eigenen Eigenbedarf bereitstellen. Die SolarbrÃ¼stung kann fÃ¼r alle BalkongrÃ¶Ãen maÃgeschneidert hergestellt werden und ist in unterschiedlichen Farben und Designs erhÃ¤ltlich. Die Solarzellenkonstruktion kann sowohl bei Neubauimmobilien eingesetzt, als auch gegen bestehende GlasgelÃ¤nder ausgetauscht werden. Das SolargelÃ¤nder wird entweder von unten oder seitlich an der Betondecke befestigt oder als Aufsatz von oben angebracht. Auch in Sachen Optik zeichnet sich der Solarbalkon durch ein zeitloses elegantes Design aus. Das EdelstahlgelÃ¤nder kann in unterschiedlichen Farben pulverbeschichtet und stilistisch an die Hauskonstruktion angepasst werden. Zudem kann die OberflÃ¤che der Solarzellen nach Wunsch bedruckt oder bearbeitet und individuell gestaltet werden. Auch als Sichtschutz ist eine aus Solarzellen bestehende BalkonbrÃ¼stung bestens geeignet. Quelle: bauen.com Â© fotolia.de
03.02.2020 · 00:00
Urteil: MieterhÃ¶hung bei Untervermietung von WG-Zimmern nicht rechtswirksam:
Eine aus vier Personen bestehende Wohngemeinschaft (WG) einer Altbauwohnung in Berlin stellt bei der HaupteigentÃ¼merin und Vermieterin einen Antrag zur Untervermietung von RÃ¤umlichkeiten an zwei weitere Personen. Der Untervermietung stimmt die Vermieterin grundsÃ¤tzlich zu, allerdings fordert sie einen Untermietzuschlag in HÃ¶he von 25,56 Euro monatlich. Ihre Forderung begrÃ¼ndet sie mit einer Vereinbarung aus dem Mietvertrag (Â§ 553 Abs. 2 BGB). Diese besagt, dass eine MieterhÃ¶hung bei Untervermietung dann erhoben werden darf, wenn die Untervermietung fÃ¼r die Vermieterin ohne Zuschlag unzumutbar wÃ¤re. Die Mieter der WG hielten die Forderung der EigentÃ¼merin fÃ¼r unzulÃ¤ssig und erhoben Klage auf Zustimmung zur Untervermietung ohne ErhÃ¶hung der Mietkosten (AZ 64 S 104/18). Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg teilt die Ansicht der Vermieterin. Mit der Berufungsklage vor dem Landgericht Berlin hat der KlÃ¤ger Erfolg. Denn laut Landgericht ist die Forderung der EigentÃ¼merin unwirksam, da keine rechtskrÃ¤ftigen GrÃ¼nde vorliegen, die belegen, dass die Untervermietung der Wohnung fÃ¼r die EigentÃ¼merin ohne MieterhÃ¶hung unzumutbar wÃ¤re. Dies begrÃ¼ndet das Landgericht mit Â§ 553 Abs. 3 BGB. Bereits zu Beginn des VertragsverhÃ¤ltnisses sei vereinbart worden, dass die Wohnung von sechs Untermietern bewohnt wird. Da in der WG lediglich vier Wohnparteien leben, ist nicht davon auszugehen, dass die Wohnung mit zwei Untermietern Ã¼berbelegt wÃ¤re. Auch sei dem LG nicht ersichtlich, dass die Mieter aus der Untervermietung einen wirtschaftlichen Mehrwert erzielen wollen. Auch wenn zunÃ¤chst ein kleiner Ãberschuss aus den Mieteinnahmen der Untermieter entstÃ¼nde (285,54 Euro anstatt 330 Euro pro Mieter), gibt der KlÃ¤ger an, die EinkÃ¼nfte mit der ErhÃ¶hung des Stromverbrauchs, einer anteiligen GEZ-Zahlung sowie Telefon- und Internetzahlung und weiteren Ausgaben, wie der Nutzung von EinrichtungsgegenstÃ¤nden und gemeinschaftlichen Neuanschaffungen, zu verrechnen. Quelle: LG Berlin Â© fotolia.de
31.01.2020 · 00:00
Wer sich und seine Immobilien vor Einbrechern schÃ¼tzen mÃ¶chte, ist gut damit beraten, sein Haus mit Bewegungsmeldern auszustatten. Denn erleuchtet das Eigentum im Licht, schreckt das die Eindringlinge ab und erhÃ¶ht die Sicherheit. Ganz gleich, ob vor dem Hauseingang, an der Garageneinfahrt oder am Eingang zum Keller, bei der Installation der Bewegungsmelder sollte darauf geachtet werden, dass sie hoch genug angebracht sind und dass der Winkel des Sensorfelds weit genug ist. Je nachdem, wie groÃ die zu Ã¼berwachende Stelle ist, gibt es Bewegungsmelder, die lediglich eine Ecke mit dem Sicherheitssensor abdecken kÃ¶nnen oder GerÃ¤te mit einer 360-Grad-Abdeckung. Auch Ã¼ber die Wahl der passenden Lichtquelle sollten sich Bewohner Gedanken machen. So empfiehlt es sich, im Eingangsbereich Einbaustrahler zu installieren, wÃ¤hrend sich fÃ¼r dunkle Gartenwege oder fÃ¼r die Hauseinfahrt Poller- und Wegleuchten besonders gut eignen. Mit dem Einsatz von Scheinwerfern oder Spots lÃ¤sst sich der Einbruchschutz noch einmal erhÃ¶hen. Wichtig ist, dass bei der Installation von Bewegungsmeldern keine dunkle und versteckte Stelle am Haus vergessen wird. Bestenfalls sollte jeder Hauszugang mit einem Sensor ausgestattet und bei Bewegungen beleuchtet werden. Neben der AuÃenbeleuchtung ist es zudem wichtig, auch im Innenbereich fÃ¼r ausreichend Lichtquellen zu sorgen. Bei lÃ¤ngerer Abwesenheit kann mithilfe einer Zeitschaltuhr die Beleuchtungsanlage gesteuert werden. Quelle: Wohnen Magazin Â© photodune.net
30.01.2020 · 00:00
ErhÃ¶hung des Zuschusses fÃ¼r barrierefreien Umbau:
Wer seine Wohnung altersgerecht umbauen mÃ¶chte, wird vom Staat finanziell unterstÃ¼tzt. In diesem Jahr hat das Bundesinnenministerium die ZuschÃ¼sse fÃ¼r UmbaumaÃnahmen von 75 Millionen auf 100 Millionen Euro erhÃ¶ht. Die Kreditanstalt fÃ¼r Wiederaufbau (KfW) bezuschusst mit bis zu 6.250 Euro barrierefreie UmbaumaÃnahmen sowie altersgerechte ModernisierungsmaÃnahmen. Ab dem 3. Januar kÃ¶nnen EigentÃ¼mer und Mieter die staatlichen ZuschÃ¼sse beantragen oder einen Kredit in Anspruch nehmen. Der Investitionszuschuss fÃ¼r den Abbau von Barrieren kann beispielsweise fÃ¼r die Errichtung eines altersgerechten Badezimmers beantragt werden oder fÃ¼r die Entfernung von unterschiedlichen Schwellen in der Wohnung oder vor dem Haus. FÃ¼r die MaÃnahmen kÃ¶nnen bis zu 12,5 Prozent der fÃ¶rderfÃ¤higen Kosten gewÃ¤hrt werden. Die Gesamtkosten fÃ¼r die MaÃnahmen mÃ¼ssen bei der Antragstellung mindestens 2.000 Euro beantragen und der Antrag muss vor Beginn der BaumaÃnahmen eingereicht werden. Die HÃ¶he des Zuschusses betrÃ¤gt zwischen 200 und 6.250 Euro. Alternativ kÃ¶nnen beispielsweise WohnungseigentÃ¼mer und Privatpersonen, aber auch BautrÃ¤ger, WohnungseigentÃ¼mergemeinschaften oder Wohnungsunternehmen einen zinsgÃ¼nstigen Kredit der KfW in Anspruch nehmen. Dieser belÃ¤uft sich auf eine HÃ¶he von bis zu 50.000 Euro bei einem effektiven Jahreszins von 0,78 Prozent. Mit dem Kredit werden MaÃnahmen zur Barriere-Reduzierung in bestehenden GebÃ¤uden sowie zum Einbruchschutz gefÃ¶rdert. Informationen zu den vier Kreditlaufzeitvarianten oder zum Zinssatz erhalten Interessenten bei der KfW. Quelle: KfW Â© fotolia.de
29.01.2020 · 00:00
Wer bald im Besitz einer Neubauimmobilie ist, sollte sich auch mit den Themen Elektrik und Elektroinstallationen auseinandersetzen. Denn in der heutigen Zeit sind die Anforderungen an die Elektrotechnik sowie der Bedarf an Steckdosen stark gestiegen. Ob durch den Einsatz von ElektrogerÃ¤ten im Bereich Smart-Home-Technologien, bei der Ausstattung eines Heimarbeitsplatzes oder in multifunktional genutzten RÃ¤umen, eine durchdachte Planung der Elektrotechnik ist essenziell. So sollte bei der Planung der Elektroinstallationen ein Fachmann hinzugezogen werden, der den Bedarf an Steckdosen individuell analysiert und ein durchdachtes Elektrokonzept erstellt. Vor allem im Wohnzimmer und in der KÃ¼che liegt die Herausforderung darin, die Steckdosen so anzubringen, dass die vielzÃ¤hligen ElektrogerÃ¤te gleichzeitig eingesetzt werden kÃ¶nnen, ohne dass der Stromkreislauf Ã¼berlastet wird. In der KÃ¼che empfiehlt es sich beispielsweise, Steckdosen oberhalb der Arbeitsplatte anzubringen, sodass KÃ¼chengerÃ¤te, wie beispielsweise ein Mixer oder eine Kaffeemaschine, leicht angeschlossen werden kÃ¶nnen. Im Wohnzimmer hingegen ist es Ã¼blich, die Steckdosen in einer Sockelleiste zu verstecken. In der Leiste lassen sich zahlreiche AnschlÃ¼sse installieren, die zusÃ¤tzlich fÃ¼r eine schÃ¶ne Optik sorgen und sich den Raumgegebenheiten anpassen. Diverse Hersteller bieten moderne Sockelleistensysteme in unterschiedlichen AusfÃ¼hrungen und Designs an. Quelle: bauen.com Â© photodune.net
28.01.2020 · 00:00
Austausch von StromzÃ¤hlerkÃ¤sten gegen intelligente Messsysteme:
Um den Energieverbrauch in Haushalten transparenter zu machen und kÃ¼nftig den Stromverbrauch sowie die Stromkosten senken zu kÃ¶nnen, hat die Regierung beschlossen, alte Ferraris-StromzÃ¤hlerkÃ¤sten bis zum Jahr 2032 gegen neue und intelligente elektronische StromzÃ¤hler auszutauschen. Mit der Digitalisierung und der intelligenten Entwicklung der Systeme sollen Verbraucher eine detaillierte AufschlÃ¼sselung ihres Verbrauchs erhalten und somit effizienter zur Energiewende beitragen. WÃ¤hrend die Ferraris-ZÃ¤hler mit einem mechanischen Laufwerk ausgestattet sind und lediglich den gesamten Stromverbrauch anzeigen kÃ¶nnen, sollen die neuen EnergiezÃ¤hler Verbrauchern detaillierte Daten Ã¼ber ihren Stromverbrauch des letzten Jahres, Monats oder der letzten Woche geben kÃ¶nnen. Mittels eines eingebauten Kommunikationsmoduls in den modernen EnergiezÃ¤hlern, erhalten Mieter aktuelle Zahlen und Grafiken direkt auf ihr Smartphone, auf ihr Tablet oder den Computer. Die intelligenten Messsysteme kÃ¶nnen diejenigen GerÃ¤te im Haushalt kennzeichnen, die den meisten Strom beziehen. Zudem erhalten Verbraucher nÃ¼tzliche Tipps, wie sie gezielt ihren Stromverbrauch minimieren kÃ¶nnen. Die Kosten fÃ¼r den Betrieb des ZÃ¤hlers richten sich nach dem persÃ¶nlichen Verbrauch. Wer durchschnittlich 3000 bis 4000 Kilowattstunden Strom im Jahr verbraucht, bezahlt etwa 40 Euro. Haushalte, die mehr als 6.000 Kilowattstunden Strom benÃ¶tigen, sind seit diesem Jahr dazu verpflichtet, ihren Haushalt mit einem intelligenten Messsystem auszustatten. Quelle: heizung.de Â© photodune.net
27.01.2020 · 00:00
Ein Mieter einer Teileigentumseinheit betreibt im Erdgeschoss einer Wohneigentumsanlage eine Eisdiele. In der TeilungserklÃ¤rung ist die gemietete Einheit als âLadenâ bezeichnet. Sowohl in den RÃ¤umlichkeiten als auch vor der Eisdiele herrscht reger Publikumsverkehr, Tische und StÃ¼hle laden Besucher zum Verweilen ein. Die Mitglieder der WohnungseigentÃ¼mergemeinschaft (WEG) fÃ¼hlen sich durch die GerÃ¤uschkulisse des gastronomischen Betriebs gestÃ¶rt und veranlassen eine Unterlassungsklage (AZ V ZR 271/18) gegen den Mieter. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestÃ¤tigt gemÃ¤Ã Â§ 1004 Abs. 1 des BÃ¼rgerlichen Gesetzbuches (BGB) den Unterlassungsanspruch der WEG-Mitglieder und gibt der Klage statt. Denn laut BGH stehe bei einem âLadenâ der Verkaufsaspekt im Vordergrund, bei einer âEisdieleâ wird der Kunde eines âLadensâ zum Gast. Zudem ist das entstandene GerÃ¤uschaufkommen in der Eisdiele deutlich hÃ¶her als in einem âLadenâ. Im Betrieb einer Eisdiele sieht das Gericht demnach eine Zweckentfremdung des Sondereigentums. Dass die WEG-Gemeinschaft die Klage direkt gegen den Mieter richten durfte und nicht gegen den EigentÃ¼mer klagen muss, begrÃ¼ndet der BGH damit, dass der EigentÃ¼mer nur die Rechte an den Mieter Ã¼bergeben darf, die er selbst hat. Wird der Beschluss, das Sondereigentum als âLadenâ zu nutzen ins Grundbuch eingetragen, so wird die Vereinbarung zwischen den WohnungseigentÃ¼mern zum Inhalt des Sondereigentums und beschrÃ¤nkt die NutzungsmÃ¶glichkeiten des EigentÃ¼mers. So darf der Gebrauch des Sondereigentums weder von dem EigentÃ¼mer noch von dem Mieter zweckwidrig genutzt werden. Quelle: BGH Â© photodune.net
24.01.2020 · 00:00
SinglehÃ¤user: Raumwunder auf kleiner WohnflÃ¤che:
Wer gerne allein lebt und sich den Traum vom Eigenheim erfÃ¼llen mÃ¶chte, fÃ¼r den eignet sich ein Singlehaus besonders gut. Auch Paare, die auf kleinem Raum gut miteinander leben kÃ¶nnen und bei denen keine Kinderplanung ansteht, kÃ¶nnen mit der durchschnittlichen GrundflÃ¤che von 40 bis 45 Quadratmetern gut auskommen. Wer etwas mehr WohnflÃ¤che braucht, kauft ein zweistÃ¶ckiges Singlehaus und verdoppelt die FlÃ¤che auf 80 bis 90 Quadratmeter. SinglehÃ¤user zeichnen sich durch ein offenes Wohnkonzept aus. Meistens besteht die komplette Etage aus einem Wohn- und Essbereich mit integrierter KÃ¼che. Viele MÃ¶belhersteller bieten eine spezielle Inneneinrichtung fÃ¼r SinglehÃ¤user an. So lÃ¤sst sich der Platz im Wohn- und Lebensraum durch moderne Schrankbetten, hochwertige ausziehbare Schlafsofas oder einem SekretÃ¤r, der sich zu einem groÃen Arbeitsplatz umbauen lÃ¤sst, bestens ausnutzen. Mit Raumteilern und Schiebegardinen kÃ¶nnen Bewohner bei Bedarf fÃ¼r PrivatsphÃ¤re sorgen. SinglehÃ¤user werden oftmals von Fertighausherstellern in groÃen StÃ¼ckzahlen produziert und haben eine kurze Fertigstellungszeit. Als Neubauimmobilien sind sie nach den neusten Energiestandards hergestellt und lassen sich aus unterschiedlichen Materialien errichten. Allerdings sollten sich Kaufinteressenten vorab Ã¼ber das Thema Barrierefreiheit Gedanken machen. Zu beachten ist, dass zweistÃ¶ckige SinglehÃ¤user meist Ã¼ber enge Treppen verfÃ¼gen und nicht alle Aspekte der Barrierefreiheit erfÃ¼llen. Allerdings bieten einige Hersteller auch spezielle barrierefreie Modelle ihrer SinglehÃ¤user an. Quelle: Fertighauswelt Â© fotolia.de
23.01.2020 · 00:00
Studie: Studentisches Wohnen Deutschland â Der Markt im Ãberblick:
Der Immobilienmarkt im Bereich Studentisches Wohnen wÃ¤chst kontinuierlich. So ist zwischen den Jahren 2010 und 2019 das Angebot von privaten Investoren an WohnplÃ¤tzen in Studentenwohnanlagen, gemessen an den Studierendenzahlen in den dreiÃig grÃ¶Ãten StÃ¤dten in Deutschland, um mehr als 25 Prozent gestiegen. Dies geht aus der Dezemberanalyse 2019 âStudentisches Wohnen Deutschland â Der Markt im Ãberblickâ des Immobiliendienstleisters savillis hervor. Vor allem Einzelapartments sind unter Studenten sehr beliebt. Aufgrund der hohen Bau- und GrundstÃ¼ckskosten sowie des regen Wettbewerbs um attraktive GrundstÃ¼cke werden laut Analysen von savillis, in Neubauprojekten etwa zwei Drittel der Betten zu einer All-In-Miete von Ã¼ber 500 Euro angeboten. In Bestandsimmobilien verteilen sich die Mieten etwa zu gleichen Teilen auf All-In-Mieten fÃ¼r Ã¼ber und unter 500 Euro. Insgesamt 26 Prozent des Bestandes an Betten von Privatanbietern kosten mehr als 600 Euro Miete im Monat. Die NeubautÃ¤tigkeit von privaten Investoren im Bereich Studentisches Wohnen wird auch in diesem Jahr weiterhin ansteigen. FÃ¼r das Jahr 2020 planen Privatanbieter weitere 8.700 WohnplÃ¤tze fÃ¼r Studenten und wÃ¼rden demnach einen Marktanteil von einem Drittel erreichen. Der Bau von weiteren 11.000 WohnplÃ¤tzen ist von Ã¶ffentlichen und gemeinnÃ¼tzigen TrÃ¤gern vorgesehen. Ebenso ist bei der Planung und Umsetzung von Wohnbauprojekten zu verzeichnen, dass eine GroÃzahl von Studentenwohnheimen in StÃ¤dten auÃerhalb der Metropolen, wie beispielsweise Dortmund und Hannover, entstehen. Quelle: savillis Â© fotolia.de
22.01.2020 · 00:00
Der Verband privater Bauherren e. V. (VPB) hat fÃ¼r Bauherren und ImmobilienkÃ¤ufer einen Ratgeber zum Thema âWohnen im Baudenkmalâ herausgegeben. Ob zu Lofts umgebaute Hallen, Fachwerk- oder ArbeiterhÃ¤user sowie LandhÃ¤user im Jugendstil, GebÃ¤ude, die unter Denkmalschutz stehen, haben einen besonderen Charme und sind sehr beliebt. Doch die Sanierung von BaudenkmÃ¤lern ist aufwendiger und kostspieliger als von anderen Immobilien. Um die historischen GebÃ¤ude zu erhalten, unterstÃ¼tzt der Staat EigentÃ¼mer bei der Finanzierung von SanierungsmaÃnahmen. So kÃ¶nnen Besitzer bei der Einkommensteuer zahlreiche SanierungsmaÃnahmen an der Immobilie sowie Arbeiten, die fÃ¼r die Bewohnbarkeit und Benutzbarkeit des Baudenkmals notwendig sind, steuerlich abschreiben. Der Ratgeber fÃ¼hrt aus, zu welchem Prozentsatz die Steuervorteile greifen und Ã¼ber welchen Zeitraum sie sich erstrecken kÃ¶nnen. Ebenso erlÃ¤utert der VPB-Ratgeber, welchen Herausforderungen sich EigentÃ¼mer stellen mÃ¼ssen, wenn sie ihre unter Denkmalschutz stehende Immobilie energetisch sanieren mÃ¶chten. Denn MaÃnahmen, wie beispielsweise eine DÃ¤mmung der AuÃenwÃ¤nde, stehen in einem Interessenskonflikt mit den Anforderungen des Denkmalschutzes und den Auflagen der BehÃ¶rden. Deshalb ist sowohl im Bereich Steuererleichterungen als auch bei der energetischen Sanierung die Kommunikation mit der zustÃ¤ndigen DenkmalschutzbehÃ¶rde sowie einem SachverstÃ¤ndigen unumgÃ¤nglich. Der Ratgeber kann auf der Internetseite des VPB kostenlos heruntergeladen werden. Quelle: VPB Â© photodune.net
21.01.2020 · 00:00
Deutsche Energie-Agentur: GebÃ¤udereport Kompakt 2019:
In Deutschland gibt es 21,7 Millionen Wohn- und NichtwohngebÃ¤ude, die eine wichtige Rolle in der Energiepolitik und der Energiewende spielen. In dem âdena-GebÃ¤udereport Kompakt 2019â publiziert die Deutsche Energie-Agentur Zahlen und Statistiken zum Thema Energieeffizienz im GebÃ¤udebestand in Deutschland und beleuchtet die Themenbereiche GebÃ¤udebestand, Energieverbrauch, GebÃ¤udeeffizienz und Klimapolitik. Auch wenn das Klimaschutzprogramm 2030 eine gute Grundlage fÃ¼r die Energiewende in GebÃ¤uden schafft, mÃ¼ssen auch in Zukunft weitere MaÃnahmen verfolgt werden, um die Energie- und Klimaziele zu erreichen. Dabei spielt vor allem die Sanierung von Ã¤lteren GebÃ¤uden eine wichtige Rolle. So kann die DÃ¤mmung von AuÃenwÃ¤nden und DÃ¤chern, der Einbau von neuen Fenstern sowie der Austausch von alten Heizungen, fÃ¼r den es auch staatliche FÃ¶rderungen gibt, die Energiebilanz in GebÃ¤uden auch weiterhin steigern. WÃ¼nschenswert ist, laut Analysen des dena-GebÃ¤udereports, ein Anstieg der Sanierungsrate von einem auf anderthalb Prozent. Ebenso beleuchtet der GebÃ¤udereport in den Themenfeldern GebÃ¤udeeffizienz und Klimapolitik, welche innovativen Technologien und GeschÃ¤ftsmodelle genutzt werden mÃ¼ssen und welche politischen MaÃnahmen notwendig sind, um die gesetzten Klimaziele bis 2030 auch tatsÃ¤chlich zu erreichen. Der âdena-GebÃ¤udereport Kompakt 2019â kann auf der Internetseite von der Deutschen Energie-Agentur heruntergeladen oder kostenlos als Print-Format bestellt werden. Quelle: dena Â© photodune.net
20.01.2020 · 00:00
Der Miterbe eines Zweifamilienhauses mÃ¶chte die Reparaturkosten, die durch das Auslaufen von HeizÃ¶l aus dem Ãltank der Heizung in der geerbten Immobilie entstanden sind, vor dem Finanzamt in der Erbschaftssteuer geltend machen. Demnach sollen sie als Nachlassverbindlichkeiten abgezogen werden. Das Finanzamt lehnt die Forderung nach Â§ 10 Abs. 5 Nr. 1 Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) ab, denn Reparaturkosten gelten laut BehÃ¶rde nicht als abzugsfÃ¤hige Schulden. Der Erbe klagt gegen die Entscheidung der FinanzbehÃ¶rden, bleibt jedoch mit seiner Klage, auch nach der Revision, erfolglos (AZ II R 33/15). Der Bundesfinanzhof (BFH) erlÃ¤utert, dass die Beseitigung von SchÃ¤den an einer vererbten Immobilie, die erst nach dem Tod des EigentÃ¼mers entstehen, die Schulden des Erblassers sind und nicht als Nachlassverbindlichkeiten abgezogen werden kÃ¶nnen. Eine Ausnahme ist, wenn der Erblasser bereits zu Lebzeiten von Ã¶ffentlicher oder privatrechtlicher Seite dazu aufgefordert wurde, diese zu beseitigen. Quelle: BFH Â© fotolia.de