Source: https://de.slideshare.net/ThomasFerber/vortrag-grundlagenvergaberecht
Timestamp: 2017-11-24 22:35:16
Document Index: 182659614

Matched Legal Cases: ['§ 97', '§ 102', '§ 125', '§ 1', '§ 98', '§ 99', '§ 1', '§ 99', '§ 98', '§ 100', '§ 100', '§ 2', '§ 1', '§ 4', '§ 145', '§ 150']

Einführung in das Vergaberecht, Tei... by Thomas Ferber 2050 views
Der Vortrag gibt einen Einblick in das Regelwerk des Vergaberechts und zeigt den Zusammenhang zwischen globalen Vereinbarungen wie dem Government Procurement Agreement, den europäischen Richtlinien sowie der deutschen Gesetzgebung und Vergabeverordnungen.
1. Grundlagen des VergaberechtsThomas FerberDarmstadt, September 2012
2. Vergaberechtsübersicht Government Procurement Agreement (GPA) Internationales Recht EG-Vertrag, EG-Vergaberichtlinien EU-Recht Nationales Recht GWB Teil 4 Haushaltsrecht BHO, LHO, GemHVO VgV SektVO VSVgV Verw.-Vorschriften VOL/A (2. Abschnitt), VOL/A (1. Abschnitt), VOB/A VOB/A (2. Abschnitt), 3. Abschn. VOB/A (1. Abschnitt) VOFSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 2
3. Vergaberechtsübersicht Government Procurement Agreement (GPA) Internationales Recht EG-Vertrag, EG-Vergaberichtlinien EU-Recht Nationales Recht GWB Teil 4 Haushaltsrecht BHO, LHO, GemHVO VgV SektVO VSVgV Verw.-Vorschriften VOL/A (2. Abschnitt), VOL/A (1. Abschnitt), VOB/A VOB/A (2. Abschnitt), 3. Abschn. VOB/A (1. Abschnitt) VOFSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 3
4. GPA ● Mit Wirkung zum 1. Januar 1996 ist die Europäische Union dem WTO-Vergabeabkommen (GPA) beigetreten. ● Das GPA (Government Procurement Agreement) ist eine Vereinbarung der Europäischen Union und weiterer 14 Mitglieder der Welthandelsorganisation über die diskriminierungsfreie, transparente und rechtsstaatliche Vergabe von öffentlichen Aufträgen. ● In dieser Vereinbarung ist die Auftragshöhe, ab der die Regeln gelten sollen, die sogenannten Schwellenwerte, in Sonderziehungsrechten (SZR) festgeschrieben.September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 4
5. GPA-Schwellenwerte in SZR Bauleistungen Liefer- und Dienstleistungsaufträge Sektorenbereich (Trinkwasser,Energie- Oberste und Obere Sonstige versorgung, Verkehr) Bundesbehörden 5.000.000 SZR 400.000 SZR 130.000 SZR 200.000 SZR Die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) eingeführte Währungseinheit SZR (Sonderziehungsrecht; englisch: SDR = Special Drawing Right) ist eine künstliche Währung und wird durch einen Währungskorb wichtiger Weltwährungen (US-Dollar, Euro, Pfund Sterling und Yen) definiert. Für den Fünfjahreszeitraum 2011-2015 ist die folgende Gewichtung vereinbart: US-Dollar = 41,9%, EURO = 37,4%, Yen = 9,4%, Pfund Sterling= 11,3%.September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 5
6. Kursschwankungen zwischen SZR und EURO ● In den Richtlinien der Europäischen Union werden die Schwellenwerte in Euro angegeben. ● Zum Ausgleich der Kursschwankungen zwischen Sonderziehungsrechten (SZR) und Euro werden die EU-Schwellenwerte von der Kommission alle zwei Jahre überprüft und bei Bedarf geändert.September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 6
7. Vergaberechtsübersicht Government Procurement Agreement (GPA) Internationales Recht EG-Vertrag, EG-Vergaberichtlinien EU-Recht Nationales Recht GWB Teil 4 Haushaltsrecht BHO, LHO, GemHVO VgV SektVO VSVgV Verw.-Vorschriften VOL/A (2. Abschnitt), VOL/A (1. Abschnitt), VOB/A VOB/A (2. Abschnitt), 3. Abschn. VOB/A (1. Abschnitt) VOFSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 7
8. Neufestsetzung der Schwellenwerte ● Gemäß Artikel 78 der Richtlinie 2004/18/EG bzw. Artikel 69 der Richtlinie 2004/17/EG überprüft die Kommission alle zwei Jahre ab Inkrafttreten der Richtlinie und setzt diese, soweit erforderlich, nach dem in Artikel 77 Absatz 2 genannten Verfahren neu fest. ● Die Berechnung dieser Schwellenwerte beruht auf dem durchschnittlichen Tageskurs des Euro ausgedrückt in SZR während der 24 Monate, die am letzten Augusttag enden, der der Neufestsetzung zum 1. Januar vorausgeht. Der so neu festgesetzte Schwellenwert wird, sofern erforderlich, auf volle Tausend Euro abgerundet, um die Einhaltung der geltenden Schwellenwerte zu gewährleisten, die in dem Übereinkommen vorgesehen sind und in SZR ausgedrückt werden.September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 8
9. Schwellenwerte 2012 im Überblick Bauleistungen Liefer- und Dienstleistungsaufträge Sektorenbereich (Trinkwasser,Energie- Oberste und Obere Sonstige versorgung, Verkehr) Bundesbehörden 5.000.000 Euro 400.000 Euro 130.000 Euro 200.000 Euro Die europäischen Schwellenwerte gemäß VERORDNUNG (EG) Nr. 1251/2011 DER KOMMISSION vom 30. November 2011September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 9
10. Wichtige EU-Vergabe-Richtlinien ● Richtlinie 2004/17/EG: Koordinierung der Zuschlagserteilung durch Auftraggeber im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung. ● Richtlinie 2004/18/EG: Koordinierung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Bauaufträge, Lieferaufträge und Dienstleistungsaufträge. ● Richtlinie 2009/81/EG: Koordinierung der Verfahren zur Vergabe bestimmter Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge in den Bereichen Verteitigung und Sicherheit.September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 10
11. Vergaberechtsübersicht Government Procurement Agreement (GPA) Internationales Recht EG-Vertrag, EG-Vergaberichtlinien EU-Recht Nationales Recht GWB Teil 4 Haushaltsrecht BHO, LHO, GemHVO VgV SektVO VSVgV Verw.-Vorschriften VOL/A (2. Abschnitt), VOL/A (1. Abschnitt), VOB/A VOB/A (2. Abschnitt), 3. Abschn. VOB/A (1. Abschnitt) VOFSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 11
12. Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen - GWB ● Umsetzung der europäischen Vergaberichtlinien in deutsches Recht ● Wettbewerbsgrundsatz ● Transparenzgebot ● Diskriminierungsverbot bzw. GleichbehandlungsgrundsatzSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 12
13. Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen - GWB Mit dem GWB, vierter Teil werden die wesentlichen Grundsätze der Vergabeverfahren und des Rechtschutzes bei Vergabeverfahren geregelt und teilt sich in drei Abschnitte auf: 1. Abschnitt: Vergabeverfahren (§§ 97 – 101b) 2. Abschnitt: Nachprüfungsverfahren (§§ 102 -124) 3. Abschnitt: Sonstige Regelungen (§§ 125 - 129b)September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 13
14. Vergaberechtsübersicht Government Procurement Agreement (GPA) Internationales Recht EG-Vertrag, EG-Vergaberichtlinien EU-Recht Nationales Recht GWB Teil 4 Haushaltsrecht BHO, LHO, GemHVO VgV SektVO VSVgV Verw.-Vorschriften VOL/A (2. Abschnitt), VOL/A (1. Abschnitt), VOB/A VOB/A (2. Abschnitt), 3. Abschn. VOB/A (1. Abschnitt) VOFSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 14
15. Sektorenverordnung - SektVO § 1 SektVO: Anwendungsbereich (1) Diese Verordnung gilt für Auftraggeber nach § 98 Nummer 1 bis 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen. Sie trifft nähere Bestimmungen über die Vergabe von Aufträgen, die im Zusammenhang mit Tätigkeiten auf dem Gebiet der Trinkwasser- oder Energieversorgung oder des Verkehrs (Sektorentätigkeiten) vergeben werden. Bau- und Dienstleistungskonzessionen sind nicht umfasst. (2) Die Verordnung gilt nur für Aufträge, deren geschätzte Auftragswerte die Schwellenwerte erreichen oder übersteigen, die in Artikel 16 der Richtlinie 2004/17/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 31. März 2004 zur Koordinierung der Zuschlagserteilung durch Auftraggeber im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie der Postdienste (ABl. L 134 vom 30.4.2004, S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 1177/2009 der Kommission der Europäischen Gemeinschaft vom 30. November 2009 (ABl. L 314 vom 1.12.2009, S. 64) geändert worden ist, festgelegt und nach Artikel 69 der Richtlinie jeweils angepasst sind und gelten. (3) Diese Verordnung gilt nicht für verteidigungs- und sicherheitsrelevante Aufträge im Sinne des § 99 Absatz 7 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen.September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 15
16. Vergaberechtsübersicht Government Procurement Agreement (GPA) Internationales Recht EG-Vertrag, EG-Vergaberichtlinien EU-Recht Nationales Recht GWB Teil 4 Haushaltsrecht BHO, LHO, GemHVO VgV SektVO VSVgV Verw.-Vorschriften VOL/A (2. Abschnitt), VOL/A (1. Abschnitt), VOB/A VOB/A (2. Abschnitt), 3. Abschn. VOB/A (1. Abschnitt) VOFSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 16
17. Vergabeverordnung Verteidigung und Sicherheit - VSVgV § 1 VSVgV: Anwendungsbereich (1) Diese Verordnung gilt für die Vergabe von verteidigungs- und sicherheitsrelevanten Aufträgen im Sinne des § 99 Absatz 7 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen durch öffentliche Auftraggeber im Sinne des § 98 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen, soweit diese Aufträge nicht gemäß § 100 Absatz 3 bis 6 oder § 100c des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen dem Anwendungsbereich des Vierten Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen entzogen sind. (2) Erfasst sind Aufträge, deren geschätzter Auftragswert ohne Umsatzsteuer die Schwellenwerte erreicht oder überschreitet, die in Artikel 8 der Richtlinie 2009/81/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe bestimmter Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit und zur Änderung der Richtlinien 2004/17/EG und 2004/18/EG (ABl. L 216 vom 20.8.2009, S. 76) in der jeweils geltenden Fassung festgelegt werden (EU- Schwellenwerte). Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gibt die geltenden Schwellenwerte unverzüglich nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union im Bundesanzeiger bekannt.September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 17
18. Vergabeverordnung Verteidigung und Sicherheit - VSVgV § 2 VSVgV: Anzuwendende Vorschriften für Liefer-, Dienstleistungs- und Bauaufträge (1) Für die Vergabe von sicherheits- und verteidigungsrelevanten Liefer- und Dienstleistungsaufträgen sind die Vorschriften dieser Verordnung anzuwenden. (2) Für die Vergabe von sicherheits- und verteidigungsrelevanten Bauaufträgen sind die §§ 1 bis 4, 6 bis 9 und 38 bis 42 sowie 44 bis 46 anzuwenden. Im Übrigen ist Abschnitt 3 der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Oktober 2011 (BAnz. Nr. 182a vom 2. Dezember 2011; Banz AT 07.05.2012 B1) anzuwenden.September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 18
19. Vergaberechtsübersicht Government Procurement Agreement (GPA) Internationales Recht EG-Vertrag, EG-Vergaberichtlinien EU-Recht Nationales Recht GWB Teil 4 Haushaltsrecht BHO, LHO, GemHVO VgV SektVO VSVgV Verw.-Vorschriften VOL/A (2. Abschnitt), VOL/A (1. Abschnitt), VOB/A VOB/A (2. Abschnitt), 3. Abschn. VOB/A (1. Abschnitt) VOFSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 19
20. Vergabeverordnung VgV ● Die VgV hat im Wesentlichen eine Scharnier- funktion zwischen GWB und Vergabeordnungen VOL, VOB, VOF. ● Welche Verdingungsordnung im Einzelnen für eine Auftragsvergabe gilt - man spricht vom sog. Schubladenprinzip -, wird in §§ 4-6 VgV geregelt.September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 20
21. Vergabeordnung VgVSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 21
22. VergabeartenSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 22
23. Verdingungs-/Vergabeordnungen ● In den Vergabeordnungen VOL, VOB, VOF sind die Regeln zur Auftragsvergabe enthalten. ● Keine staatlichen Normen, weder Verordnungen noch Satzungen noch gar gesetzliche Vorschriften. ● Sie werden von den Verdingungsausschüssen verabschiedet.September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 23
24. VOLSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 24
25. VOBSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 25
26. Vergaberechtsübersicht Government Procurement Agreement (GPA) Internationales Recht EG-Vertrag, EG-Vergaberichtlinien EU-Recht Nationales Recht GWB Teil 4 Haushaltsrecht BHO, LHO, GemHVO VgV SektVO VSVgV Verw.-Vorschriften VOL/A (2. Abschnitt), VOL/A (1. Abschnitt), VOB/A VOB/A (2. Abschnitt), 3. Abschn. VOB/A (1. Abschnitt) VOFSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 26
27. September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 27
28. Liefer- und Dienstleistungen gemäß VOL/ASeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 28
29. Liefer- und Dienstleistungen gemäß VOL/ASeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 29
30. Bauleistungen gemäß VOB/ASeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 30
31. SektorenauftraggeberSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 31
32. Vergaberechtsübersicht Government Procurement Agreement (GPA) Internationales Recht EG-Vertrag, EG-Vergaberichtlinien EU-Recht Nationales Recht GWB Teil 4 Haushaltsrecht BHO, LHO, GemHVO VgV SektVO VSVgV Verw.-Vorschriften VOL/A (2. Abschnitt), VOL/A (1. Abschnitt), VOB/A VOB/A (2. Abschnitt), 3. Abschn. VOB/A (1. Abschnitt) VOFSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 32
33. Zur Rechtsnatur des VergaberechtsSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 33
34. Zur Rechtsnatur des Vergaberechts Verwaltungsverfahren?September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 34
35. Zur Rechtsnatur des Vergaberechts ● Obwohl Ausschreibungsverfahren streng formalisiert sind, handelt es sich nicht um Verwaltungsverfahren.1 ● Der Einkauf von Leistungen vollzieht sich nicht nach dem öffentlichen Recht. Stattdessen werden zivilrechtliche Verträge geschlossen.1 ● Der Vertrag kommt durch Zuschlag zustande. 1) Heiermann/Zeiss/Kullack/Blaufuß. Praxiskommentar Vergaberecht, S. 19, 2. Auflage 2008September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 35
36. Ausschreibungsverfahren Veröffentlichung einer Ausschreibung =September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 36
37. Ausschreibungsverfahren - Bekanntmachung Veröffentlichung einer Ausschreibung = Einladung an die Bieter Angebote abzugebenSeptember 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 37
38. Ausschreibungsverfahren – Angebote der Bieter Die Angebote der Bieters im Ausschreib- ungsverfahren sind Angebote im Sinne des Zivilrechts und es gelten §§ 145-149 BGB.September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 38
39. Ausschreibungsverfahren - Zuschlag Der Zuschlag durch den Auftraggeber stellt die Annahme des Angebotes dar (§§ 150 ff. BGB).September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 39
40. Pacta sund servanda ● Der Grundsatz pacta sunt servanda gehört zu den unverzichtbaren Grundstrukturen des Vertragsrechts. ● Die Vertragsparteien können sich nicht durch einseitige Erklärung von der Bindung an den abgeschlossenen Vertrag lösen. ● Zur Aufhebung bedarf es wie beim Abschluss des Vertrages grundsätzlich einer Willensübereinstimmung der Parteien.September 2012 Grundlagen des Vergaberechts Seite 40
41. Grundlagen des VergaberechtsThomas Ferberthomas@fachverlag-ferber.dehttp://www.fachverlag-ferber.dehttp://www.fachverlag-ferber.blogspot.de/https://twitter.com/t_ferber