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Timestamp: 2016-10-27 01:20:45
Document Index: 257754695

Matched Legal Cases: ['Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 4', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 96', 'Art. 19', 'Art. 37', 'Art. 57', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 129', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 25', 'Art. 36', 'BGE']

U 116/02 (10.03.2003)
Pr�sidentin Leuzinger, Bundesrichter R�edi und nebenamtlicher Richter Maeschi; Gerichtsschreiber Lanz
B.________, 1940, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Massimo Aliotta, Obergasse 20, 8400 Winterthur,
B.________, geboren 1940, war seit dem 25. M�rz 1968 bei der Firma O.________ AG als Metallarbeiterin besch�ftigt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) f�r Unf�lle und Berufskrankheiten versichert. Am 16. Juli 1992 erlitt sie durch ein herabfallendes Blech am Arbeitsplatz eine Schnittwunde an der rechten Ferse mit weitgehender Durchtrennung der Achillessehne. Es wurde deshalb gleichentags im Spital X.________ eine Sehnennaht durchgef�hrt. Aufgrund infizierter Nahtinsuffizienz erfolgte am 11. September 1992 ein D�bridement mit Deckung des Hautdefektes durch einen freien mikrovaskul�r gestielten Scapulalappen. Wegen st�render �bergr�sse wurde das Transplantat am 26. Januar 1994 verschm�lert. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Auf eine R�ckfallmeldung vom 6. November 1995 wegen chronischem K�ltegef�hl und krampfartigen Beschwerden im Fuss- und Lappenbereich �bernahm sie die Kosten einer am 10. November 1995 im Spital Y.________ vorgenommenen lumbalen Sympathektomie. Auf eine weitere R�ckfallmeldung vom 9. M�rz 1998 kam die Anstalt f�r die Kosten einer orthop�dischen Schuhversorgung auf. Weil die Versicherte weiterhin �ber Fussbeschwerden und zudem �ber Schmerzen im Bereich der Hautentnahmestelle an der linken Schulter klagte, ordnete die SUVA einen Aufenthalt in der Rehaklinik Z.________ an, welcher vom 15. Februar - 1. April 1999 stattfand und eine orthop�dische und psychologisch-psychosomatische Untersuchung sowie ein Ergonomie-Trainingsprogramm umfasste. Im Austrittsbericht der Klinik vom 23. April 1999 wurde die Auffassung vertreten, dass die Versicherte mit einem optimal angepassten Schuhwerk die bisherige T�tigkeit als Metallarbeiterin ganztags mit zus�tzlichen Pausen morgens und nachmittags von je 3/4 Stunden auszu�ben verm�ge. Am 1. Juli 1999 nahm B.________ die bisherige T�tigkeit wieder auf, stellte die Arbeit aber nach wenigen Tagen ein. Kreisarzt Dr. med. J.________ gelangte bei der �rztlichen Abschlussuntersuchung vom 24. August 1999 zur Einsch�tzung, dass die Versicherte f�r eine wechselbelastende, vorwiegend sitzend zu verrichtende T�tigkeit voll arbeitsf�hig sei. Am 19. Juni 2000 teilte ihr die SUVA mit, dass sie die Taggeldzahlungen auf den 30. Juni 2000 einstellen werde. Mit Verf�gung vom 6. Juli 2000 sprach sie B.________ eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunf�higkeit von 25 % ab 1. Juli 2000 und eine Integrit�tsentsch�digung wegen einer Integrit�tseinbusse von 10 % zu. Die Versicherte liess mit Einsprache die Einholung eines versicherungsexternen Gutachtens und die Zusprechung einer Rente von mindestens 61.72 % sowie einer Integrit�tsentsch�digung von mindestens 20 % beantragen. Die Anstalt zog ein von der IV-Stelle des Kantons St. Gallen in Auftrag gegebenes Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) vom 31. Juli 2000 bei, nahm eine �rztliche Beurteilung durch Dr. med. V.________ vom �rzteteam Unfallmedizin der SUVA vor und wies die Einsprache mit Entscheid vom 22. Dezember 2000 ab.
Beschwerdeweise liess B.________ beantragen, der Einspracheentscheid sei aufzuheben, der Bericht von Dr. med. V.________ vom 13. Dezember 2000 sei wegen Verletzung des rechtlichen Geh�rs aus dem Recht zu weisen und es sei ihr eine Rente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von mindestens 71 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung wegen einer Integrit�tseinbusse von mindestens 20 % zuzusprechen. Mit Entscheid vom 20. Februar 2002 wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die Beschwerde ab.
B.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und das vorinstanzliche Rechtsbegehren um Zusprechung einer Invalidenrente von mindestens 71 % und einer Integrit�tsentsch�digung von mindestens 20 % erneuern; eventualiter beantragt sie die R�ckweisung der Sache an die SUVA zur Vornahme erg�nzender medizinischer Abkl�rungen.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung l�sst sich nicht vernehmen.
Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht hat die Akten der Invalidenversicherung beigezogen.
In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, die Beschwerdef�hrerin sei im Anspruch auf das rechtliche Geh�r verletzt worden, weil ihr der Bericht des Dr. med. V.________ vom �rzteteam Unfallmedizin der SUVA vom 13. Dezember 2000 erst mit dem Einspracheentscheid zugestellt worden sei. Dieser formelle Einwand ist vorab zu pr�fen.
1.1 Nach Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Geh�r. Die unter der Marginale "Allgemeine Verfahrensgarantien" stehende Regelung von Art. 29 BV bezweckt namentlich, verschiedene durch die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu Art. 4 der Bundesverfassung vom 29. Mai 1874 (aBV) konkretisierte Teilaspekte des Verbots formeller Rechtsverweigerung in einer Verfassungsnorm zusammenzufassen (Botschaft �ber eine neue Bundesverfassung vom 20. November 1996, BBl 1997 I 181). Hinsichtlich des in Art. 29 Abs. 2 BV nicht n�her umschriebenen Anspruchs auf rechtliches Geh�r ergibt sich daraus, dass die unter der Herrschaft der aBV hiezu ergangene Rechtsprechung nach wie vor massgebend ist (BGE 126 V 130 f. Erw. 2a mit Hinweisen).
Der Anspruch auf rechtliches Geh�r umfasst die Rechte der Parteien auf Teilnahme am Verfahren und auf Einflussnahme auf den Prozess der Entscheidfindung. Dazu geh�rt insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass des in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu �ussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu �ussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 127 I 56 Erw. 2b, 126 V 131 f. Erw. 2b, 126 I 16 Erw. 2a/aa, 124 V 181 Erw. 1a und 375 Erw. 3b, je mit Hinweisen).
F�r das Verwaltungsverfahren in der obligatorischen Unfallversicherung sind die Vorschriften des Bundesgesetzes �ber das Verwaltungsverfahren (VwVG) zu beachten (Art. 96 UVG), welches in Art. 19 bestimmt, dass auf das Beweisverfahren erg�nzend die Art. 37, 39-41 und 43-61 des Bundesgesetzes �ber den Zivilprozess (BZP) sinngem�ss Anwendung finden. Dementsprechend hat der Unfallversicherer bei der Einholung von Sachverst�ndigengutachten sinngem�ss nach den Bestimmungen des Bundeszivilprozesses zu verfahren und insbesondere die in Art. 57 ff. BZP genannten Mitwirkungsrechte der Verfahrensbeteiligten zu beachten (BGE 120 V 360 f. Erw. 1b). Diese Bestimmungen sind auf die Berichte und Gutachten versicherungsinterner �rzte nicht anwendbar (BGE 123 V 331 ff.). Sp�testens im Einspracheverfahren (Art. 105 Abs. 1 UVG) hat der Unfallversicherer jedoch die allgemeinen Grunds�tze des rechtlichen Geh�rs zu wahren (BGE 121 V 155 Erw. 5b mit Hinweis). Dazu geh�rt, dass den Verfahrensbeteiligten wesentliche neue Beweismittel vorg�ngig des Entscheids zur Kenntnis gebracht werden und ihnen Gelegenheit gegeben wird, sich hiezu zu �ussern. St�tzt sich der Unfallversicherer auf einen im Einspracheverfahren eingeholten versicherungsinternen Arztbericht, hat er dem Versicherten Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, wenn die Beurteilung neue entscheidwesentliche Gesichtspunkte oder erhebliche neue Begr�ndungselemente enth�lt (RKUV 1998 Nr. U 309 S. 461 Erw. 4c).
1.2 Dem kantonalen Gericht ist darin beizustimmen, dass die SUVA nicht verpflichtet war, der Versicherten die bei Dr. med. V.________ eingeholte �rztliche Beurteilung vom 13. Dezember 2000 zur Kenntnis zu bringen und ihr vor Erlass des Einspracheentscheid Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Zum einen enth�lt der Bericht weder hinsichtlich der Unfallkausalit�t der Beschwerden noch in Bezug auf die Arbeitsf�higkeit oder die Integrit�tseinbusse wesentliche neue Gesichtspunkte. Zum andern weicht die Begr�ndung nicht wesentlich von den bereits vorhandenen medizinischen Unterlagen ab. Unerheblich ist, dass in der �rztlichen Beurteilung auch das zwischenzeitlich beigezogene Gutachten der MEDAS vom 31. Juli 2000 ber�cksichtigt wird. Die Beschwerdef�hrerin hat Gelegenheit erhalten, hiezu Stellung zu nehmen, wovon sie am 22. September 2000 Gebrauch machte. Es ergeben sich aus der versicherungsinternen Beurteilung auch diesbez�glich keine neuen Gesichtspunkte, die eine nochmalige Gew�hrung des �usserungsrechts erforderlich gemacht h�tten. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs liegt somit nicht vor. Selbst wenn aber eine Geh�rsverletzung zu bejahen w�re, m�sste diese unter den gegebenen Umst�nden als geheilt betrachtet werden (vgl. RKUV 1998 Nr. U 309 S. 461 f. Erw. 4c).
Der Beschwerdef�hrerin kann auch insofern nicht gefolgt werden, als sie beantragt, der Arztbericht vom 13. Dezember 2000 sei mangels Schl�ssigkeit sowie Nachvollziehbarkeit aus dem Recht zu weisen, und �berdies geltend macht, Dr. med. V.________ zitiere das MEDAS-Gutachten bewusst falsch. Mit der Vorinstanz kann die Feststellung von Dr. med. V.________, dass es gem�ss Gutachten "die neu hinzugekommenen R�ckenbeschwerden seien, welche eine Wiederaufnahme im angestammten Beruf verunm�glichen w�rden", angesichts der Feststellung der MEDAS-�rzte, wonach es "nach initialer Wiederaufnahme der Arbeit ... nach mehreren Jahren erneut zu einer Beschwerdezunahme und neu hinzukommenden R�ckenbeschwerden (kam), welche eine Wiederaufnahme der Arbeit im angestammten Beruf als Arbeiterin in einer Metallwarenfabrik verunm�glichten" als ungenau betrachtet werden; f�r eine bewusste Falschaussage fehlen aber jegliche Anhaltspunkte. Es besteht auch kein Grund, dem Bericht mangels Schl�ssigkeit und Nachvollziehbarkeit den Beweiswert abzusprechen. Im �brigen ist, soweit erforderlich, im Rahmen der Beweisw�rdigung zu entscheiden, inwieweit der anstalts�rztlichen Beurteilung gefolgt werden kann (BGE 125 V 352 Erw. 3a).
Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Unfallversicherungsbereich ge�ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: 22. Dezember 2000) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 121 V 366 Erw. 1b), sind im vorliegenden Fall die bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Bestimmungen anwendbar.
Die Beschwerdef�hrerin legt mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eine Verf�gung der IV-Stelle des Kantons St. Gallen vom 9. Januar 2002 auf, mit welcher ihr ab 1. Oktober 1999 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zugesprochen wurde. Sie macht geltend, der von der IV-Stelle ermittelte Invalidit�tsgrad von 71 % habe auch f�r die obligatorische Unfallversicherung zu gelten.
3.1 Weil der Invalidit�tsbegriff in der Invalidenversicherung mit demjenigen in der obligatorischen Unfallversicherung (und in der Milit�rversicherung) grunds�tzlich �bereinstimmt, hat die Bemessung der Invalidit�t, auch wenn sie f�r jeden Versicherungszweig grunds�tzlich selbstst�ndig vorzunehmen ist, mit Bezug auf den gleichen Gesundheitsschaden im Regelfall zum gleichen Ergebnis zu f�hren (BGE 119 V 470 Erw. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 127 V 135 Erw. 4d, 126 V 291 f. Erw. 2a, 123 V 271 Erw. 2a). Es geht daher nicht an, dass die Invalidit�t in den einzelnen Sozialversicherungszweigen v�llig unabh�ngig von allenfalls schon getroffenen Entscheiden anderer Versicherer festgelegt wird. Zumindest rechtskr�ftig abgeschlossene Invalidit�tssch�tzungen d�rfen nicht einfach unbeachtet bleiben. Vielmehr m�ssen sie als Indiz f�r eine zuverl�ssige Beurteilung gewertet und als solches in den Entscheidungsprozess erst sp�ter verf�gender Versicherungstr�ger mit einbezogen werden. Wo die sp�ter verf�gende Versicherung die M�glichkeit hat, den ihr ordnungsgem�ss er�ffneten Entscheid des andern Versicherers anzufechten (Art. 129 Abs. 1 UVV), und hievon nicht Gebrauch macht, hat sie diesen grunds�tzlich gegen sich gelten zu lassen. Zumindest hat sie sich die Vermutung der Richtigkeit der bereits vorhandenen Invalidit�tsbemessung entgegenhalten zu lassen. Eine abweichende Festlegung der Invalidit�t kann in solchen F�llen nur noch ganz ausnahmsweise in Frage kommen, wobei gegebenenfalls an deren Begr�ndung strenge Anforderungen zu stellen sind. Anlass f�r ein Abweichen von einer bereits rechtskr�ftigen Invalidit�tssch�tzung eines andern Versicherers k�nnen, nebst den von der Rechtsprechung bereits bisher anerkannten Gr�nden (vgl. BGE 127 V 135 Erw. 4d, 126 V 292 Erw. 2b, 119 V 471 Erw. 2b mit Hinweisen), �usserst knappe und ungenaue Abkl�rungen sowie kaum �berzeugende oder nicht sachgerechte Schlussfolgerungen geben (BGE 126 V 294 Erw. 2d).
3.2 Im vorliegenden Fall sind Verf�gung und Einspracheentscheid der SUVA vor Erlass der IV-Verf�gung vom 9. Januar 2002 ergangen, sodass die dargelegte Rechtsprechung zur Bindungswirkung der Invalidit�tssch�tzung bei rechtskr�ftiger Verf�gung des anderen Versicherers nicht zur Anwendung gelangt. Die Invalidit�t war in der obligatorischen Unfallversicherung selbstst�ndig zu bemessen, zumal auch unfallfremde Beeintr�chtigungen zu ber�cksichtigen waren, wie sich aus dem Folgenden ergibt.
Zu pr�fen ist, ob SUVA und Vorinstanz den Invalidit�tsgrad zu Recht auf 25 % festgesetzt haben.
4.1 Die Rehaklinik Z.________ ist im Abschlussbericht vom 23. April 1999 auf Grund umfassender, auch ergonomischer, Abkl�rungen zum Schluss gelangt, dass die Beschwerdef�hrerin bei optimaler Schuhversorgung die bisherige T�tigkeit als Metallarbeiterin ganztags auszu�ben vermag, sofern sie morgens und nachmittags eine zus�tzliche Pause von je 3/4 Stunden einschalten kann. Demgegen�ber wird im MEDAS-Gutachten vom 31. Juli 2000 f�r die k�rperlich anstrengende T�tigkeit bei der Firma O.________ AG, wo die Versicherte schwere Metallteile heben und tragen sowie den rechten Fuss zum Bedienen der Stanz- und Faltmaschine bewegen m�sse, von einer vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit ausgegangen. Die MEDAS-Experten ber�cksichtigten dabei auch das von der Beschwerdef�hrerin geklagte R�ckenleiden, welches von der SUVA als nicht unfallkausal betrachtet wird.
4.1.1 Hinweise auf eine entsprechende Symptomatik finden sich zun�chst im Bericht des Spitals X.________ vom 18. November 1992, worin von ausgepr�gten R�ckenbeschwerden, "die wohl unter anderem auf die lange Beinentlastung und das eher noch pathologische Gangmuster zur�ckzuf�hren sind", die Rede ist. Dies war jedoch kurz nach dem Unfall (16.Juli 1992) und den wiederholten station�ren Behandlungen der Fall. In der Folge hat die Versicherte gem�ss den medizinischen Unterlagen w�hrend Jahren nicht �ber R�ckenbeschwerden geklagt. Neben den weiter bestehenden Fussbeschwerden gab sie Schmerzen im Bereich der Hautentnahmestelle an der rechten Schulter an. Auch anl�sslich der R�ckfallmeldungen vom 6.November 1995 und 9. M�rz 1998 sowie der kreis�rztlichen Untersuchung vom 27. Februar 1998 erw�hnte sie kein R�ckenleiden. Erst bei der station�ren Abkl�rung in der Rehaklinik Z.________ vom 15. Februar bis 1. April 1999 und damit mehr als sechs Jahre nach der letztmaligen Erw�hnung derartiger Symptome beklagte sie sich �ber R�ckenbeschwerden, die sich nach der Schuhversorgung und zweieinhalb Tagen Arbeitst�tigkeit Mitte Oktober 1998 verst�rkt h�tten. Im Bericht �ber das durchgef�hrte ambulante Ergonomie-Trainingsprogramm vom 31. M�rz 1999 wurde dann eine r�ckenbedingte Einschr�nkung der Belastbarkeit festgestellt, aber als "nicht in eindeutigem Kausalzusammenhang zu den Unfallfolgen" stehend beurteilt. Im Austrittsbericht vom 23. April 1999 beschrieben die Klinik�rzte - nebst der Symptomatik im Bereich der rechten Achillessehne, deren Ansatz am Calcaneus und der rechten Wade - lokalisierte myotendoperiostotische Befunde lumbal-gluteal rechts bei chronischer Fehlbelastung (Entlastung des rechten Beines) und Wirbels�ulenfehlform (verst�rkte Lendenlordose, leichte Wirbels�ulenabweichung) sowie eine belastungsabh�ngige Weichteilschmerzsymptomatik der periskapul�ren Muskulatur links. Als Massnahme sahen sie die definitive Schuhanpassung gem�ss ihren Vorgaben vor. Nach erfolgter Schuhversorgung unternahm die Versicherte einen erneuten Arbeitsversuch, welchen sie wegen Fussbeschwerden aufgab. Bei der anschliessenden kreis�rztlichen Abschlussuntersuchung vom 24. August 1999 erw�hnte sie keine R�ckenbeschwerden. Solche werden auch im Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. H.________, Allgemeine Medizin FMH, an die Invalidenversicherung vom 3. Oktober 1999 nicht genannt. Anl�sslich der MEDAS-Abkl�rung im Juli 2000 gab die Beschwerdef�hrerin dann an, seit 1998 an R�ckenbeschwerden zu leiden. Die MEDAS-�rzte diagnostizierten ein intermittierend belastungsabh�ngiges Lumbovertebralsyndrom bei leichter Fehlstatik und empfahlen zur Besserung der Schmerzsymptomatik und zur Rezidivprophylaxe eine allgemeine Bewegungstherapie sowie eine Gewichtsreduktion. Sie �usserten sich nicht dazu, ob die Lumbalgien auf das Unfallereignis vom 16. Juli 1992 zur�ckgef�hrt werden k�nnen.
4.1.2 Gegen die Unfallkausalit�t des R�ckenleidens sprechen zun�chst das lange beschwerdefreie Intervall und die fehlenden Br�ckensymptome (vgl. Debrunner/Ramseier, Die Begutachtung von R�ckensch�den in der schweizerischen sozialen Unfallversicherung, Bern 1990, S. 63 ff.). Sodann steht hier kein R�ckentrauma zur Diskussion. Es fragt sich lediglich, ob es im Anschluss an den Unfall zu statisch oder dynamisch bedingten Beschwerden an der Wirbels�ule gekommen ist (vgl. Debrunner/Ramseier, a.a.O., S. 38 f.). Diesbez�glich geht aus den medizinischen Unterlagen aber nur eine leichte Fehlstatik bei einem hinkfreien Gangbild hervor (so auch Dr. med. H.________ im Bericht vom 3. Oktober 1999). Soweit statisch bedingte R�ckenbeschwerden vorliegen, kann zudem mit einer Optimierung der Schuhversorgung eine Besserung erreicht werden. Gegen den urs�chlichen Zusammenhang zwischen Unfall und Lumbalgien spricht im Weiteren, dass diese v.a. bei Hebe- und Rotationsbelastungen der LWS auftreten, in liegender Position und bei Bewegung (z.B. zweist�ndiges Spazierengehen) aber eine rasche Linderung der Schmerzen festzustellen ist (rheumatologisches MEDAS-Untergutachten vom 11. Juli 2000). W�ren die Beschwerden �berwiegend auf eine (unfallbedingte) Fehlstatik der Wirbels�ule zur�ckzuf�hren, w�re kaum anzunehmen, dass sie insbesondere durch langes Gehen gemildert werden k�nnten. Nicht ausser Acht zu lassen ist ferner die von der Rehaklinik Z.________ beschriebene leichte Fehlform der Wirbels�ule, welche am bestehenden Beschwerdebild beteiligt sein kann. Bei dieser Aktenlage l�sst sich die Feststellung der Klinik, wonach die r�ckenbedingte Einschr�nkung nicht in eindeutigem Kausalzusammenhang mit den Unfallfolgen steht, durchaus in dem Sinne verstehen, dass ein solcher Zusammenhang nicht �berwiegend wahrscheinlich ist. Werden zus�tzlich die klaren Hinweise auf unfallfremde Ursachen (Alter, �bergewicht, Descensus uteri) sowie auf eine psychische Beteiligung (sensitive Entwicklung) ber�cksichtigt, ist der SUVA-�rztlichen Beurteilung beizupflichten, wonach zwischen dem Lumbovertebralsyndrom und dem Unfallereignis vom 16. Juli 1992 wohl ein m�glicher, nicht aber ein �berwiegend wahrscheinlicher Kausalzusammenhang besteht. Zu weiteren Abkl�rungen, wie sie die Beschwerdef�hrerin mit dem Eventualantrag auf R�ckweisung der Sache an die SUVA verlangt, besteht nach den gesamten Umst�nden kein Anlass.
4.2 Selbst wenn aber davon auszugehen w�re, dass die R�ckenbeschwerden teilweise unfallkausal sind, verm�chte dies zu keinem anderen Ergebnis zu f�hren, weil die Beschwerdef�hrerin auch unter Ber�cksichtigung dieser Symptomatik in einer wechselbelastenden leichteren T�tigkeit als voll arbeitsf�hig zu betrachten ist. Zu dieser Einsch�tzung gelangte zun�chst die Rehaklinik Z.________ unter Ber�cksichtigung der bestehenden Nebenbefunde. Die psychologisch-psychosomatische Abkl�rung ergab Hinweise auf die bereits angesprochene sog. sensitive Entwicklung, jedoch keine Anhaltspunkte f�r eine die Arbeitsf�higkeit beeintr�chtigende psychische St�rung mit Krankheitswert. Dr. med. J.________ vertritt gest�tzt auf die kreis�rztliche Abschlussuntersuchung vom 24. August 1999 die Auffassung, die Versicherte sei voll einsatzf�hig f�r jede vorwiegend sitzend zu verrichtende wechselbelastende T�tigkeit mit gelegentlichem Stehen und Gehen ohne Tragen von Lasten �ber 15 kg. Die gleiche Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit findet sich im Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. H.________ vom 3. Oktober 1999. Sodann erachten auch die MEDAS-Gutachter die Beschwerdef�hrerin in einer angepassten T�tigkeit, bei der schmerzausl�sende Situationen vermieden und bei Auftreten von Beschwerden Entlastungspositionen eingenommen werden k�nnten, "aus gesamtmedizinischer Sicht", also unter Ber�cksichtigung des diagnostizierten Lumbovertebralsyndroms, als voll arbeitsf�hig. Die gleichzeitige Feststellung, realistischerweise sei lediglich eine Arbeitsf�higkeit von 50 % zu erwarten, tr�gt unfallfremden Gr�nden (Alter, Haushaltt�tigkeit) Rechnung.
Aufgrund der dargelegten, im Wesentlichen �bereinstimmenden �rztlichen Beurteilungen l�sst sich nicht beanstanden, wenn SUVA und Vorinstanz aus unfallversicherungsrechtlicher Sicht die Aus�bung einer geeigneten leichten T�tigkeit als zumutbar erachten.
4.3 Was den f�r die Invalidit�tsbemessung massgebenden Einkommensvergleich (Art. 18 Abs. 2 UVG) betrifft, bestreitet die Beschwerdef�hrerin das von der SUVA auf Grund der Dokumentation �ber die Arbeitspl�tze (DAP) auf Fr. 54'600.- (4'200.- x 13) festgesetzte, trotz Gesundheitsschaden noch realisierbare Einkommen (Invalideneinkommen). Sie bringt gegen die Zumutbarkeit der daf�r herangezogenen DAP-Profile jedoch nichts Konkretes vor. Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hrt auch die Berechnung des Invalidit�tsgrades anhand der vom Bundesamt f�r Statistik ermittelten Tabellenl�hne zu keinem andern Ergebnis. Zwar liegt der auf einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden beruhende Bruttolohn (Zentralwert) von Fr. 3'505.- (x 12), wie er nach der Lohnstrukturerhebung (LSE) 1998 f�r einfache und repetitive T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) von Frauen im privaten Sektor erzielt wurde (LSE 1998 Tab. TA1), unter dem auf Grund der DAP ermittelten Invalideneinkommen. Es ist jedoch zu ber�cksichtigen, dass die Beschwerdef�hrerin als ungelernte Metallarbeiterin am bisherigen Arbeitsplatz ein Einkommen von (umgerechnet) Fr. 5'485.- (x 13) erzielt hat. Nach den Angaben des Arbeitgebers hat sie an CNC- und Lasermaschinen gearbeitet und eine gute Arbeitsleistung erbracht, weshalb sie auch einen hohen Lohn erzielte; seit dem Unfall wird sie lediglich noch f�r Hilfsarbeiten eingesetzt. Aus gesundheitlicher Sicht w�re sie aber weiterhin in der Lage, qualifizierte T�tigkeiten zu verrichten und dies auch im bisherigen Aufgabenbereich, in welchem sie �ber besondere Kenntnisse und Erfahrung verf�gt, sofern es sich um wechselbelastende Arbeiten handelt und sie keine schweren Gewichte zu tragen hat. Es rechtfertigt sich daher, beim Tabellenlohnvergleich vom Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) auszugehen. Im gesamten privaten Sektor belief sich der monatliche Bruttolohn (Zentralwert) f�r Frauen mit T�tigkeiten im Anforderungsniveau 3 auf Fr. 4'476.- (LSE 1998 Tab. TA1). Umgerechnet auf die betriebs�bliche Arbeitszeit von 41,8 Stunden pro Woche (Stat. Jahrbuch der Schweiz 2002, S. 207, T3.2.3.5) und angepasst an die Nominallohnentwicklung von 0,3 % im Jahre 1999 und 1,3 % im Jahre 2000 (a.a.O., S. 218, T3.4.3.1) resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 57'029.-, was �ber dem aufgrund der DAP ermittelten Wert liegt. Ein noch h�heres Einkommen erg�be sich, wenn auf den monatlichen Bruttolohn im Sektor Produktion von Fr. 4'742.- abgestellt w�rde. Es besteht mithin kein Grund, von dem von der SUVA ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 54'600.- abzugehen. Im Vergleich zum unbestritten gebliebenen Valideneinkommen von Fr. 71'315.- resultiert ein Invalidit�tsgrad von 23.44 %. Die Zusprechung einer Rente von 25 % besteht mithin zu Recht.
Zu pr�fen bleibt der Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung. W�hrend SUVA und Vorinstanz die Integrit�tseinbusse mit 10 % bemessen haben, beantragt die Beschwerdef�hrerin die Zusprechung einer Entsch�digung von mindestens 20 %.
5.1 Im angefochtenen Entscheid werden die f�r die Bemessung von Integrit�tssch�den nach Art. 25 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 36 UVV und Anhang 3 zur UVV geltenden Regeln zutreffend dargelegt, sodass darauf verwiesen werden kann. Das Gleiche gilt hinsichtlich der von der SUVA in Erg�nzung der bundesr�tlichen Skala herausgegebenen Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form, welche nach der Rechtsprechung mit Anhang 3 zur UVV vereinbar sind, soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gew�hrleistet werden soll (BGE 124 V 32 Erw. 1c).
5.2 F�r den hier zur Diskussion stehenden Fussschaden enthalten weder Anhang 3 zur UVV noch die von der SUVA herausgegebenen Tabellen einen direkt anwendbaren Richtwert. Kreisarzt Dr. med. J.________ sch�tzte den Integrit�tsschaden unter Ber�cksichtigung der kosmetischen Verh�ltnisse an der rechten Ferse und im Bereich der Hautentnahmestelle an der linken Schulter mit geringen Restbeschwerden auf 10 %. In der �rztlichen Beurteilung vom 13. Dezember 2000 f�hrt Dr. med. V.________ erg�nzend aus, bei der Bemessung des Integrit�tsschadens seien funktionelle und kosmetische Aspekte zu ber�cksichtigen. Die als Unfallfolge bestehende Einschr�nkung der Beweglichkeit des rechten oberen Sprunggelenkes falle in funktioneller Hinsicht nicht ins Gewicht und erreiche isoliert die Erheblichkeitsgrenze nicht. Der auf 10 % festgesetzte Wert sei als angemessen zu bezeichnen. Im Quervergleich sei der Zustand in funktioneller Hinsicht besser als bei einer Peronaeusl�hmung, f�r welche ebenfalls ein Richtwert von 10 % gelte (SUVA-Tabelle 2.2), und eindeutig besser, als bei einer m�ssigen bis beginnend schweren Arthrose des oberen oder unteren Sprunggelenkes (Tabelle 5.2) oder bei einem im rechten Winkel versteiften oberen Sprunggelenk (Tabelle 2.2), wof�r der Richtwert 15 % betrage. Der von der Versicherten genannte Wert von 20 % entspreche einem in Spitzfuss versteiften Sprunggelenk (Tabelle 2.2) oder einer Panarthrose des oberen und unteren Sprunggelenks (Tabelle 5.2), was einem medizinischen Quervergleich nicht stand halte.
Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, bei der Bemessung des Integrit�tsschadens sei zus�tzlich zu ber�cksichtigen, dass sie an Lumbalgien und Schmerzen an der Hautentnahmestelle in der linken Schulter leide. Nach dem Gesagten sind die R�ckenschmerzen jedoch nicht �berwiegend wahrscheinlich unfallkausal, weshalb sie unber�cksichtigt zu bleiben haben. Hinsichtlich der linken Schulter ist gem�ss den medizinischen Akten anzunehmen, dass nur geringe belastungsabh�ngige Beschwerden bestehen, welche f�r sich allein nicht erheblich sind und im Ansatz von 10 % als mit ber�cksichtigt gelten k�nnen. Der Beschwerdef�hrerin ist auch insoweit nicht zu folgen, als sie unter Hinweis darauf, dass SUVA-Tabelle 2 f�r Funktionsbehinderungen in den unteren Sprunggelenken einen Richtwert von 5 - 30 % vorsieht, eine Entsch�digung von 20 % beansprucht. Auf Grund des von Dr. med. V.________ vorgenommenen Quervergleichs, welcher zu �berzeugen vermag und gegen den in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts Konkretes vorgebracht wird, ist eine Entsch�digung von 10 % als angemessen zu betrachten.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, der IV-Stelle des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.