Source: https://www.jusline.at/paragraphs/history/456526157
Timestamp: 2019-10-23 06:15:00
Document Index: 207860265

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 13', '§ 15', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13']

Änderungen zu § 13a V-KGG (Kindergartengesetz) - JUSLINE Österreich
§ 13a V-KGG
Aktuelle FassungStand vor dem 14.03.2019Stand vor dem 31.08.2018Stand vor dem 31.08.2016Stand vor dem 17.06.2010
(1) Nach Ablauf der von der Gemeinde festgelegten Anmeldefrist (§ 15 Abs. 1 dritter Satz) hat die Gemeinde die Eltern (Erziehungsberechtigten) jener Kinder, die in der Gemeinde den Hauptwohnsitz haben und
am 31. August vor Beginn des Kindergartenjahres (§ 13 Abs. 5) ihr viertes Lebensjahr vollendet haben,
nach Vollendung ihres sechsten Lebensjahres schulpflichtig werden und
nicht bereits zum Besuch eines Kindergartens angemeldet sind (§ 13 Abs. 2),
schriftlich aufzufordern, einen allfälligen Sprachförderbedarf ihrer Kinder feststellen zu lassen.
(2) Gleichzeitig hat die Gemeinde die Eltern (Erziehungsberechtigten) eines Kindes im Sinne des Abs. 1 zu einem Elterngespräch, bei dem auch das betroffene Kind anwesend sein muss, einzuladen. Bei diesem Gespräch hat eine geeignete Fachperson die positiven Auswirkungen des Kindergartenbesuches auf die kognitiven, sprachlichen, körperlichen und sozialen Fähigkeiten des Kindes darzulegen; das Kind ist in geeigneter Form in das Gespräch einzubinden und am Gespräch zu beteiligen.
(3) Die Gemeinde hat die Eltern (Erziehungsberechtigten) ohne unnötigen Aufschub schriftlich zu informieren, ob nach Abs. 1 ein Sprachförderbedarf festgestellt wurde oder nicht. Auf die Möglichkeit, eine Entscheidung der Landesregierung mit Bescheid zu verlangen (§ 13b Abs. 1 lit. b), ist hinzuweisen.
(4) Finden eine Prüfung des Sprachförderbedarfs nach Abs. 1 und ein Elterngespräch nach Abs. 2 nicht statt, weil ein Kind zum Besuch des Kindergartens bereits angemeldet ist, und wird dieses Kind nachträglich abgemeldet oder besucht es den Kindergarten nur unregelmäßig, hat die Gemeinde ohne unnötigen Aufschub zur Feststellung eines allfälligen Sprachförderbedarfes im Sinne der Abs. 1 bis 3 vorzugehen.
*) Fassung LGBl.Nr. 26/2010, 78/2016, 78/2017, 45/2019
In Kraft vom 01.09.2018 bis 14.03.2019
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