Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/2002/02'8'03.htm
Timestamp: 2018-01-17 19:49:10
Document Index: 17298181

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 77', '§ 17', '§ 23', '§ 20', '§ 16', '§ 3', '§ 7']

12. Jahrgang, Nr. 8 vom 13. August 2002, S. 14
Diplomprüfungsordnung Amerikanistik des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaften
Aufgrund des § 17 Abs. 1 sowie der §§ 77 Abs. 3 Nr. 11 und 88 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) in der Fassung vom 1. Juli 1998 (GVBl. LSA S. 300), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes zur Änderung des Beamtengesetzes Sachsen-Anhalt und des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt vom 3. April 2001 (GVBl. LSA S. 141) hat der Senat der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg in seiner Sitzung am 15. Mai 2002 die folgende Diplomprüfungsordnung Amerikanistik des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaften beschlossen:
Nach Erbringung aller durch die Prüfungsordnung geforderten Prüfungsleistungen verleiht der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften den Grad einer Diplomamerikanistin bzw. eines Diplomamerikanisten.
(1) Im Diplomstudiengang Amerikanistik werden das Fach Amerikanistik sowie zwei Wahlpflichtfächer studiert. Das Grundstudium umfasst prinzipiell den gesamten anglophonen Bereich. Die Spezialisierung auf Amerikanistik erfolgt im Hauptstudium.
(2) Im Diplomstudiengang Amerikanistik ist im Fach Amerikanistik eine Schwerpunktsetzung im Bereich Amerikastudien oder im Bereich Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft möglich.
(4) Der Studium umfasst Lehrveranstaltungen, die für den erfolgreichen Abschluss des Studiums erforderlich sind (Pflicht- und Wahlpflichtbereich) und Lehrveranstaltungen nach freier Wahl der Studierenden. Der zeitliche Gesamtumfang im Pflicht- und Wahlpflichtbereich beträgt in der Regel 144 Semesterwochenstunden. Davon entfallen auf das Diplomfach Amerikanistik 72 SWS, auf die beiden Wahlpflichtfächer in der Regel je 36 SWS.
(1) Der Diplomprüfung geht die Diplom-Vorprüfung voraus. Die Diplom-Vorprüfung erfolgt im Fach Amerikanistik. Zwischenprüfungen in den Wahlpflichtfächern als Bestandteil der Diplom-Vorprüfung werden nur dann abgelegt, wenn die Prüfungsordnungen der jeweiligen Fächer solche vorsehen.
(2) Die Diplomprüfung umfasst die Prüfung im Fach Amerikanistik sowie die Abschlussprüfungen in den Wahlpflichtfächern.
(2) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in anderen Studiengängen werden anerkannt, soweit die Gleichwertigkeit festgestellt ist. Gleichwertigkeit ist festzustellen, wenn Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in Inhalt, Umfang und Anforderungen denjenigen des Diplomstudiengangs Amerikanistik an der Martin-Luther-Universität im wesentlichen gleichkommen. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen. Bei der Anerkennung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die außerhalb des Geltungsbereiches des Hochschulrahmengesetzes erbracht wurden, sind die von Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften zu beachten.
(4) Werden Studien- und Prüfungsleistungen anerkannt, sind die Noten - soweit die Notensysteme vergleichbar sind - zu übernehmen und nach Maßgabe der Diplomprüfungsordnung Amerikanistik in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk "bestanden" aufgenommen. Eine Kennzeichnung der Anerkennung im Zeugnis ist zulässig.
(5) Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze 1 bis 4 besteht ein Rechtsanspruch auf Anerkennung. Die Anerkennung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes erbracht wurden, erfolgt von Amts wegen. Der oder die Studierende hat die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen vorzulegen.
(1) Hat der Prüfling im Falle der Diplomprüfung eine Prüfungsleistung nicht bestanden, so erteilt die oder der Vorsitzende bzw. die Vorsitzende des zuständigen Prüfungsausschusses dem Prüfling hierüber einen Bescheid mit einer Rechtsbehelfsbelehrung, die auch darüber Auskunft gibt, ob und innerhalb welcher Fristen die Prüfungsleistung wiederholt werden kann. Bei der Diplom-Vorprüfung muss jede einzelne Prüfungsleistung mindestens mit ausreichend (4,0) bewertet sein, damit die Diplom-Vorprüfung bestanden ist. Hat ein Prüfling eine Prüfungsleistung nicht mit ausreichend bestanden, so erteilt die oder der Vorsitzende des zuständigen Prüfungsausschusses dem Prüfling hierüber einen Bescheid mit einer Rechtsbehelfsbelehrung, die auch darüber Auskunft gibt, ob und innerhalb welcher Fristen die Prüfungsleistung wiederholt werden kann.
(1) Die Diplomprüfung und auch die Diplom-Vorprüfung kann in den Prüfungsleistungen, in denen sie nicht bestanden ist oder als „nicht bestanden“ gilt, gemäß § 17 Abs. 4 HSG LSA innerhalb von zwölf Monaten wiederholt werden, sofern dem Prüfungsteilnehmer bzw. der Prüfungsteilnehmerin nicht wegen besonderer, von ihm oder ihr nicht zu vertretender Gründe, eine Nachfrist gewährt wird. Fehlversuche an anderen Hochschulen sind anzurechnen. Die Wiederholung einer bestandenen Prüfungsleistung ist nicht zulässig. Eine Ausnahme regelt § 23.
(3) Überschreitet der bzw. die Studierende aus von ihm oder ihr zu vertretenden Gründen die Fristen für die Diplom-Vorprüfung um mehr als zwei Semester und für die Diplomprüfung um mehr als vier Semester oder legt er bzw. sie eine Prüfung, zu der er bzw. sie sich angemeldet hat, aus von ihm bzw. von ihr zu vertretenden Gründen nicht ab, so gilt diese Prüfung als abgelegt und nicht bestanden.
(4) Die Diplomarbeit kann bei ablehnenden Gutachten unter einem neu gestellten Thema einmal wiederholt werden. Eine Rückgabe dieses Themas in der in § 20 Abs. 7 genannten Frist ist nur zulässig, wenn der bzw. die Studierende bei der Anfertigung seiner oder ihrer ersten Diplomarbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat.
(3) Versucht der Kandidat bzw. die Kandidatin, das Ergebnis seiner bzw. ihrer Prüfungsleistungen durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. Ein Kandidat bzw. eine Kandidatin, der bzw. die den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stört, kann von dem jeweiligen Prüfer bzw. der Prüferin oder dem bzw. der Aufsichtführenden von der Fortsetzung der Prüfungsleistung ausgeschlossen werde. In diesem Fall gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet. In schwerwiegenden Fällen kann der Prüfungsausschuss den Kandidaten bzw. die Kandidatin von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen ausschließen.
(1) Für die Organisation der Diplom-Vorprüfung und der Diplomprüfung ist der Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaften zuständig. Der Prüfungsausschuss setzt sich zusammen aus einer bwz. einem Vorsitzenden, vier Professorinnen bzw. Professoren oder Habilitierten, einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin bzw. einem wissenschaftlichen Mitarbeiter oder einer wissenschaftlichen Assistentin bzw. einem wissenschaftlichen Assistenten sowie einer bzw. einem Studierenden. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt in der Regel drei Jahre, diejenige der studentischen Mitglieder ein Jahr. Die erneute Bestellung ist möglich.
(2) Die bzw. der Vorsitzende, ihre bzw. seine Stellvertreterin oder ihr bzw. sein Stellvertreter, die weiteren Mitglieder des Prüfungsausschusses sowie deren Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreter werden vom Fachbereichsrat Sprach- und Literaturwissenschaften bestellt. Die Professorinnen und Professoren verfügen mindestens über die absolute Mehrheit der Stimmen. Die bzw. der vom Prüfungsausschuss gewählte Vorsitzende führt im Regelfall die Geschäfte des Prüfungsausschusses.
(4) Der Prüfungsausschuss bestellt ferner die Gutachterinnen und Gutachter für die Diplomarbeit. Zu Gutachterinnen und Gutachtern dürfen nur Professorinnen und Professoren und andere nach Landesrecht prüfungsberechtigte Personen mit Promotion bestellt werden, die, sofern nicht zwingende Gründe eine Abweichung erfordern, in dem Fach, auf das sich die Prüfung bezieht, eine eigenverantwortliche, selbständige Lehrtätigkeit ausgeübt haben.
(5) Die bzw. der Vorsitzende des Prüfungsausschusses sorgt dafür, dass dem Prüfling die Namen der Gutachterinnen und Gutachter rechtzeitig bekannt gegeben werden.
(6) Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen dieser Ordnung eingehalten werden. Er berichtet regelmäßig dem Fachbereich über die Entwicklung der Prüfungs- und Studienzeiten einschließlich der Bearbeitungszeiten für die Diplomarbeit sowie über die Verteilung der Noten der Prüfungsleistungen, einschließlich der Diplomarbeit. Der Bericht ist in geeigneter Weise durch die Hochschule offenzulegen. Der Prüfungsausschuss gibt Anregungen zur Reform des Diplomstudiengangs Amerikanistik sowie der Studienordnung.
(8) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses und deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter unterliegen der Amtsverschwiegenheit. Sofern sie nicht im öffentlichen Dienst stehen, sind sie durch die Vorsitzende bzw. den Vorsitzenden zur Verschwiegenheit zu verpflichten.
(1) Zum Prüfer bzw. zur Prüferin dürfen nur Professoren und Professorinnen und andere nach § 16 Abs. 4 HSG LSA prüfungsberechtigte Personen bestellt werden, sofern sie in dem Fach, auf das sich die Prüfung bezieht, eine eigenverantwortliche, selbständige Lehrtätigkeit ausüben. Der Prüfungsausschuss kann auf Antrag weitere wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen als Prüfer bzw. Prüferinnen oder Beisitzer bzw. Beisitzerinnen bestellen. Zum Beisitzer darf nur bestellt werden, wer mindestens die entsprechende Diplomprüfung oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt hat.
(2) Schriftliche Prüfungsleistungen werden in der Regel von mindestens zwei Prüferinnen bzw. Prüfern bewertet. Mündliche Prüfungen sind von mehreren Prüfenden oder von einer Prüferin bzw. einem Prüfer in Gegenwart einer sachkundigen Beisitzerin bzw. eines Beisitzers abzunehmen.
je 1 Proseminar Amerikanische Literaturwissenschaft und Englische Literaturwissenschaft (1 Leistungsnachweis und 1 Teilnahmeschein)
je 1 Proseminar Amerikastudien und Britische Studien (1 Leistungsnachweis und 1 Teilnahmeschein)
(1) Der oder die Studierende beantragt beim Prüfungsausschuss spätestens vier Wochen vor Beginn des Prüfungszeitraumes die Zulassung zur Prüfung. Der Nachweis über das ordnungsgemäße Studium ist spätestens einen Tag vor der ersten Prüfungsleistung zu erbringen.
(1) Der oder die Studierende soll mit der Diplom-Vorprüfung nachweisen, dass er bzw. sie über die notwendigen wissenschaftlichen und praktischen Grundlagenkenntnisse seiner bzw. ihrer Studienfächer verfügt, um das Studium im vertiefenden Hauptstudium fortzusetzen.
(2) Die Diplom-Vorprüfung erfolgt in den Studiengebieten des Hauptfaches, d.h. in Amerikastudien, Amerikanischer Literatur und in Sprachwissenschaft. Soweit die Prüfungsordnungen der Wahlpflichtfächer Zwischenprüfungen vorsehen, sind diese ebenfalls Bestandteil der Diplom-Vorprüfung (vgl. § 3 Abs. 3). Die Diplom-Vorprüfung im Diplomfach Amerikanistik wird in Form einer mündlichen Prüfung von 60 Minuten, zu gleichen Teilen in den 3 Bereichen Amerikastudien, Amerikanische Literatur und Sprachwissenschaft abgelegt, wobei die Themenstellung im Zusammenhang mit einer Lehrveranstaltung des Grundstudiums erfolgen kann.
(1) Über die bestandene Diplom-Vorprüfung ist möglichst innerhalb von vier Wochen, ein Zeugnis auszustellen, das die im Diplomfach und gegebenenfalls in den Wahlpflichtfächern erzielten Noten und die Gesamtnote enthält. Das Zeugnis ist von dem bzw. der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen.
Schwerpunkt Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft Schwerpunkt Amerikastudien
2 Leistungsnachweise Literatur- und Kulturwissenschaft (davon mindestens 1 Leistungsnachweis Amerikanische Literaturwissenschaft)
1 Leistungsnachweis Amerikastudien 2 Leistungsnachweise Amerikastudien- oder Britische Studien (davon mindestens 1 Leistungsnachweis Amerikastudien)
1 Leistungsnachweis Amerikanische Literaturwissenschaft
1 Leistungsnachweis nach Wahl aus den Bereichen des Faches
1 Leistungsnachweis Sprachpraxis (Niveau Certificate of Proficiency in English [CPE Cambridge Level 5])
(2) Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung setzt voraus, dass der oder die Studierende an der Martin-Luther-Universität seit mindestens zwei Semestern für den Studiengang Diplom-Amerikanistik eingeschrieben ist.
der bzw. die Studierende die Diplomprüfung in einem der Fächer endgültig nicht bestanden hat oder
(4) Die schriftliche Prüfung (Klausur) soll zeigen, dass der bzw. die Studierende innerhalb einer begrenzten Zeit ein Problem des Faches mit Sachkenntnis angemessen darzustellen versteht. Wird als Schwerpunkt Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft gewählt, so ist die Klausur im Gebiet Amerikastudien zu schreiben. Studierende mit gewähltem Schwerpunkt Amerikastudien schreiben die Klausur im Bereich Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft.
(7) Die Dauer der mündlichen Prüfung soll 60 Minuten im Diplomfach und 30 Minuten je Wahlpflichtfach nicht überschreiten. Die Prüfungen im Diplomfach finden mindestens zur Hälfte in englischer Sprache statt. Die Prüfung im Diplomfach gliedert sich in einen 30-minütigen Teil, der dem gewählten Schwerpunkt entspricht, und in einen 30-minütigen Teil komplementär zum gewählten Schwerpunkt Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft oder Amerikastudien.
(8) Die mündliche Prüfung wird vor zwei Prüfern bzw. Prüferinnen oder einem Prüfer bzw. einer Prüferin und einem sachkundigen Beisitzer bzw. einer sachkundigen Beisitzerin aus den zu prüfenden Bereichen des Diplomfaches Amerikanistik abgelegt. Es sind Gruppenprüfungen oder Einzelprüfungen möglich. Jeder Kandidat und jede Kandidatin wird grundsätzlich nur von einem Prüfer bzw. Prüferin je Bereich geprüft. Vor der Festsetzung der Note gemäß § 7 hört der Prüfer bzw. die Prüferin die anderen an einer Kollegialprüfung mitwirkenden Prüfer bzw. Prüferinnen.
(1) Der bzw. die Studierende beantragt zu Beginn des dem Prüfungssemester vorangehenden Semesters (Antragstermine: spätestens bis 15. Oktober bzw. 15. April) beim Prüfungsausschuss des Fachbereichs die Zulassung zur Diplomprüfung. Zugleich beantragt er bzw. sie das Thema der Diplomarbeit. Mit der Meldung zur der Diplomarbeit, spätestens jedoch zum Zeitpunkt der Abgabe der Diplomarbeit, hat er oder sie alle Nachweise über das ordnungsgemäße Studium zu erbringen.
(3) Das Thema der Diplomarbeit ist dem Fach Amerikanistik zu entnehmen. Jede bzw. jeder in der Forschung und Lehre einschlägig tätige Professorin bzw. Professor oder jede andere nach Landesrecht prüfungsberechtigte Person ist berechtigt, das Thema der Diplomarbeit zu stellen und die Diplomarbeit zu betreuen. Eine der Gutachterinnen bzw. einer der Gutachter muss eine Professorin bzw. ein Professor bzw. ein habilitiertes Mitglied der Martin-Luther-Universität sein.
(5) Der Prüfungsausschuss bestellt für das Verfahren Gutachter bzw. Gutachterinnen. Er kann dabei Vorschläge des oder der Studierenden berücksichtigen. Der bzw. die Vorsitzende des Prüfungsausschusses unterrichtet die Gutachter bzw. Gutachterinnen von der Zuordnung zum Prüfungsverfahren.
(1) Die Diplomarbeit ist in dreifacher Ausfertigung (gebunden, maschinengeschrieben oder mit einem computergestützten Textverarbeitungsprogramm erstellt) beim zuständigen Prüfungsausschuss abzuliefern. Der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen.
(2) Die Gesamtnote errechnet sich aus dem Durchschnitt der Fachnoten und der Note der Diplomarbeit. Bei der Bildung der Gesamtnote wird die Note der Diplomarbeit zweifach, die Fachnote in Amerikanistik zweifach und die Fachnote in jedem Wahlpflichtfach einfach gewichtet.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Prüfung nicht erfüllt, ohne dass der bzw. die Studierende hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat der bzw. die Studierende zu Unrecht erwirkt, dass er bzw. sie die Prüfung ablegen konnte, so kann die Fachprüfung für „nicht ausreichend“ und die Diplom-Vorprüfung und die Diplomprüfung für „nicht bestanden“ erklärt werden.