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Timestamp: 2020-08-07 13:11:03
Document Index: 233763187

Matched Legal Cases: ['§ 56', '§ 56', 'Art. 12', 'Art. 16', '§ 3', 'BGH', '§ 113', '§ 111', 'Art. 11', '§ 4', 'BGH']

BGBl. I 1961 S. 77 - Gesetz über Maßnahmen auf dem Gebiete des Notarrechts - dejure.org
BGBl. I 1961 S. 77
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1961 Teil I Nr. 9, ausgegeben am 23.02.1961, Seite 77
Da die Notariatsverwaltung im Anwaltsnotariat nach § 56 Abs. 2 Satz 1 BNotO grundsätzlich auf die bloße Abwicklung der bereits begonnenen Amtsgeschäfte gerichtet ist, soll der Notariatsverwalter möglichst keine neuen Notariatsgeschäfte vornehmen (BT-Drucks. 3/219 S. 27;… s. auch Eylmann/Vaasen/Wilke, BNotO, BeurkG, 3. Aufl., § 56 BNotO Rn. 1, 15 und 33).
Die Notarordnung für Rheinland-Pfalz ist gemäß Art. 12 des Gesetzes über Maßnahmen auf dem Gebiete des Notarrechts vom 16. Februar 1961 (BGBl. I S. 77) aufgehoben und gemäß Art. 16 dieses Gesetzes durch die Neufassung, die die Reichsnotarordnung als Bundesnotarordnung vom 24. Februar 1961 (BGBl. I S. 98) erhalten hat, ersetzt worden.
Diesen Rechtszustand, den die Reichsnotarordnung vom 13. Februar 1937 übernahm, hat auch das Gesetz über Maßnahmen auf dem Gebiete des Notarrechts vom 16. Februar 1961 (BGBl. I S. 77) aufrechterhalten.
Die Bundesnotarordnung (BNotO) in der Fassung des Gesetzes über Maßnahmen auf dem Gebiete des Notarrechts vom 16. Februar 1961 (BGBl. I S. 77, 97) bestimmt in § 3 Abs. 1 und 2 über die Formen des Notariats:.
Denn erfahrungsgemäß werden die Mandanten des ausgeschiedenen Notars bei der ihnen bereits bekannten Sozietät bleiben und nicht zu dem nunmehr als Einzelnotar tätigen Nachfolger wechseln (vgl. Senat BGHZ 127, 83, 94 f.; 59, 274, 282; BT-Drucks. III/219 S. 45; Vollhardt, MittBayNot 1999 Heft 4 Sonderbeilage 7, 14;… Weingärtner/Wöstmann, Richtlinienempfehlungen der BNotK, Richtlinien der Notarkammern 2. Teil Rdn. 29).
Das hauptberufliche Notariat erhielt wegen der klaren Trennung der grundlegend unterschiedlichen Tätigkeiten des Notars und des Rechtsanwalts gegenüber dem Anwaltsnotariat den Vorzug (vgl. schriftlicher Bericht des Rechtsausschusses BTDrucks. 3/2128, S. 2).
Seit der Neufassung der Reichsnotarordnung als Bundesnotarordnung durch das Gesetz über Maßnahmen auf dem Gebiete des Notarrechts vom 16. Februar 1961 (BGBl I S. 77; Bekanntmachung der Neufassung vom 24.2.1961, BGBl I S. 97, zuletzt geändert durch Gesetz vom 2.4.2009, BGBl I S. 696) ist die Notarkasse als rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts des Freistaates Bayern bundesgesetzlich geregelt (§ 113 BNotO).
Die am 8. Mai 1945 als Reichsrecht geltenden Bestimmungen des Notarrechts seien mit Inkrafttreten des Gesetzes über Maßnahmen auf dem Gebiete des Notarrechts vom 16. Februar 1961 (BGBl I S. 77) außer Kraft getreten; das gelte auch für die strittige Bekanntmachung vom 18. April 1925.
Dieser Antrag ist vom Senat für Notarsachen des Oberlandesgerichts Celle als zulässiger und ordnungsmäßiger Antrag gemäß § 111 BNotO in Verbindung mit Art. 11 des Gesetzes über Maßnahmen auf dem Gebiete des Notarrechts vom 16. Februar 1961 (BGBl I 77) behandelt worden.
Vor allem die Wartezeiten sind, wie bereits die Erfahrungen während der Geltung der RNotO ergeben haben (vgl. Begründung zum Entwurf eines Gesetzes über Maßnahmen auf dem Gebiet des Notarrechts - BT-Drucks. 3/219 S. 21), das Mittel, um die Notarbestellungen auf das durch die Bedürfnisse der Rechtspflege gebotene Maß zu beschränken (…Seybold/Hornig, § 4 BNotO Rdn. 12).
Sie ermöglichen es, durch einfach zu handhabende, schematisierte Beschränkungen, von denen alle Bewerber gleichmäßig betroffen werden, "die Bedürfnisfrage generell zu beantworten" (BT-Drucks. 3/219 S. 21).
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