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Timestamp: 2020-02-19 20:52:27
Document Index: 22868979

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 199', '§ 11', '§ 11', '§ 141', '§ 15', '§ 13', '§ 4', '§ 43', '§ 43', '§ 93', '§ 43', '§ 317', '§ 120', '§ 264', '§ 264', '§ 10', '§ 60', '§ 262', '§ 145', '§ 285', '§ 1', '§ 1', 'Art. 288', 'Art. 3', 'Art. 10', '§ 1', '§ 1', '§ 289', '§ 75', '§ 5', '§ 2', '§ 1', '§ 277', '§ 289', '§ 315', '§ 264', '§ 266', '§ 266', '§ 267', '§ 267', '§ 87', '§ 87', '§ 13']

Aktiengesellschaft | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Aktiengesellschaft
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 11 Wertpapier ... / L. Anhang 2: Leitfaden der Oberfinanzdirektionen zur Bewertung von (Anteilen an) Kapitalgesellschaften für ertragsteuerliche Zwecke
Rz. 751 Vorbemerkung: Der von der Praxis entwickelte Leitfaden zur Bewertung von (Anteilen an) Kapitalgesellschaften für ertragsteuerliche Zwecke bildete bei der Diskussion über das seit dem 1.1.2009 für Zwecke der Erbschaft-/Schenkungsteuer geltende vereinfachte Ertragswertverfahren eine konzeptionelle Grundlage. Das vereinfachte Ertragswertverfahren nach §§ 199 ff. BewG is...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 11 Wertpapier ... / aa) Holdinggesellschaften
Rz. 691 Für Holdinggesellschaften hat der BFH durch Urteil vom 3.12.1976 entschieden, dass die Anteile ohne Berücksichtigung der Ertragsaussichten nur mit dem Vermögenswert anzusetzen sind (R 103 Abs. 1 Satz 2 ErbStR 2003). Die Anteile an einer Holdinggesellschaft seien für die Anteilsbewertung als wirtschaftlich identisch mit den von der Holdinggesellschaft gehaltenen Bete...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 11 Wertpapier ... / A. Entstehung der Vorschrift
Rz. 1 Die Bewertung von Wertpapieren und Anteilen war ursprünglich in § 141 AO vom 13.12.1919 geregelt. Diese Vorschriften sind durch VO vom 1.12.1930 unverändert in das BewG (§ 15) und anschließend unter unwesentlicher Änderung in das BewG 1934 (§ 13) übernommen worden. Durch das ÄndG-BewG vom 10.8.1963 wurde mit Abs. 1 die Bewertung der notierten Wertpapiere genauer gerege...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 4 Nr. 8 Buchst. g [Über ... / 4 Übernahme von anderen Sicherheiten
Rz. 11 Ein steuerfreier Umsatz durch Übernahme einer der Bürgschaft ähnlichen Sicherheit liegt vor, wenn eine Garantie dafür übernommen wird, dass ein bestimmter, tatsächlich oder rechtlich möglicher Erfolg eintritt oder dass sich die Gefahr eines künftigen Schadens nicht verwirklicht. Diese Voraussetzungen liegen nicht vor, wenn lediglich garantiert wird, eine aus einem and...mehr
Kennzahlen: Fallstudien zur Jahresabschlussanalyse / 2.3 Wahl der richtigen Kennzahlen
Wonach fragen? Jeder, der sich durch einen Jahresabschluss arbeitet, stellt sich zuerst die Frage: "Wonach suche ich eigentlich?" Um diese Frage zu beantworten, muss man den Investmentprozess verstehen. Nehmen wir an, Sie haben 50.000 EUR geerbt und wollen den Betrag möglichst sinnvoll anlegen. Sie könnten das Geld in deutsche Staatsanleihen mit zehnjähriger Restlaufzeit inve...mehr
Beteiligungsfinanzierung / 3 Beteiligungsfinanzierung emissionsfähiger Unternehmen
Zu den emissionsfähigen Unternehmen gehören die Aktiengesellschaft und die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA). Für die Komplementäre der KGaA gelten die gleichen Bedingungen wie bei der KG. Die Kommanditaktionäre haben gegenüber den Kommanditisten der KG den Vorteil, dass sie ihre Anteile, wenn diese zum Börsenhandel zugelassen sind, leichter veräußern können. Es besteht...mehr
Beteiligungsfinanzierung / 3.7 Ermächtigung zur Kapitalerhöhung
Im Rahmen genehmigten Kapitals wird der Vorstand einer Aktiengesellschaft von der Hauptversammlung ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft ohne erneute Zustimmung der Hauptversammlung bis zu einem bestimmten Betrag zu erhöhen. Die Erhöhung des Grundkapitals kann in einem Zeitraum von bis zu fünf Jahren vorgenommen werden, jedoch darf das genehmigte Kapital höchstens 50...mehr
Beteiligungsfinanzierung / 3.4 Arten der Kapitalerhöhung
Nach der Gründung einer Aktiengesellschaft vollzieht sich die Beteiligungsfinanzierung über eine Kapitalerhöhung. Die verschiedenen Arten einer Kapitalerhöhung können der folgenden Abbildung entnommen werden. Abb. 1: Arten der Kapitalerhöhung Bei der Kapitalerhöhung gegen Einlagen (auch als ordentliche Kapitalerhöhung bezeichnet) werden neue, so genannte "junge" Aktien gegen B...mehr
Beteiligungsfinanzierung / 1 Wesen der Beteiligungsfinanzierung
Nur für Unternehmen, die sich neues Eigenkapital durch den Verkauf von Anteilsrechten an der Börse beschaffen können, ist die Beteiligungsfinanzierung – bei ausreichender Bonität, guten Ertragsaussichten und funktionsfähigen Kapitalmärkten – vergleichsweise unproblematisch. Emissionsfähig sind jedoch nur Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaften auf Aktien. Der Großte...mehr
Shareholder Value - Finanzmanagement / 2 Shareholder-Value-Management
Das Shareholder-Value-Management hat grundsätzlich das Ziel, den Shareholder Value eines Unternehmens zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist regelmäßig eine mehrstufige Vorgehensweise erforderlich. In einem ersten Schritt ist der aktuelle reale Marktwert des Unternehmens zu ermitteln. Während hierzu bei börsennotierten Aktiengesellschaften auf den Börsenkurs zurückgegri...mehr
Compliance und Controlling: Grundlagen und Wechselwirkungen / 1.1 Compliance
Geltende Gesetze und Regelungen einhalten Der Compliance-Begriff hat seinen Ursprung in der medizinischen Wissenschaft. Diesbezüglich bedeutet Compliance, dass der Patient sich therapiegerecht verhält, sprich die Weisungen und Regelungen eines Arztes einhält. Analog dazu bedeutet Compliance in der Pharmakologie die Einhaltung der Dosierungsanweisungen von Arzneimitteln. Im be...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Abkürzungsverzeichnis
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 43 ... / B. Erträge aus inl Aktien ua Gesellschaftsbeteiligungen (§ 43 Abs 1 S 1 Nr 1 EStG)
Rn. 60 Stand: EL 122 – ET: 06/2017 Wie bisher ist von den inl Einnahmen aus Beteiligungen an KapGes und Genossenschaften KapSt zu entrichten, also für Einnahmen aus Aktien sowie GmbH- und Genossenschaftsanteilen. Dies gilt jedoch nicht für Aktien und Genussscheine, die sich in Sammelverwahrung befinden (s Rn 70 f). Aktien gleichgestellt sind die aktienähnlichen Genussrechte a...mehr
Datenschutz-Compliance bei der Nutzung und Archivierung ... / 3.2 Die Rechtsgrundlage der unternehmerischen Compliance-Pflichten
Vorstände von Aktiengesellschaften und GmbH-Geschäftsführer haben bei ihrer Geschäftsführung jederzeit die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters (§ 93 Abs. 1 S. 1 AktG) bzw. allgemein eines ordentlichen Kaufmannes anzuwenden (§ 43 Abs. 1 GmbHG). Maßgeblich ist, wie der Leiter eines Unternehmens vergleichbarer Art und Größe handeln würde, der nicht m...mehr
Datenschutz-Compliance bei der Nutzung und Archivierung ... / 3.5 Eigene Kontrollverantwortlichkeit des Aufsichtsrats
Die Funktion des Aufsichtsrats in Aktiengesellschaften hat im vorliegenden Zusammenhang in doppelter Hinsicht Bedeutung: Einerseits kommt dem Aufsichtsrat eine von der Rechtsprechung erheblich verstärkte Kontrollfunktion zu, die auch für die Befolgung von Rechtsvorschriften einschließlich des Datenschutzes wichtig ist. Andererseits können auch Betriebsräte Aufsichtsrat sein....mehr
Datenschutz-Compliance bei der Nutzung und Archivierung ... / 3.9 Abschlussprüfung, Lagebericht
Corporate Compliance ist auch Gegenstand der Abschlussprüfung börsennotierter Aktiengesellschaften (§§ 317 Abs. 2, 4 HGB, 91 Abs. 2 AktG) im Lagebericht (§§ 120 Abs. 3, 170 Abs. 1 AktG, §§ 264 Abs. 1, 289, 315 HGB), der die tatsächlichen Verhältnisse und die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens festzuhalten hat (§§ 264 Abs. 2, 289 Abs. 2 Nr. 1, 315 Abs. 1 HGB) und e...mehr
Vorsorgeaufwendungen aus Sicht der Finanzverwaltung
Kommentar Das BMF hat mit Schreiben vom 24.5.2017 seine Aussagen zum Sonderausgabenabzug von Vorsorgeaufwendungen neu geordnet. Die komplexe Verwaltungsanweisung greift zahlreiche Detailfragen auf. 1. Was sind Leistungen zur Basisversorgung? Als Sonderausgaben abziehbar sind nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 Buchst. a EStG die Beiträge zu den: gesetzlichen Rentenversicherungen landw...mehr
Umsatzsteuer in Finnland / 2.3 Verfahren zur Erteilung von MWSt-Nummern an ausländische Unternehmer
Ausländische Unternehmer ohne eine feste Niederlassung in Finnland müssen sich nicht für MWSt-Zwecke registrieren lassen, wenn der Leistungsempfänger Steuerschuldner ist. Eine freiwillige Registrierung in diesen Fällen ist möglich, dann muss aber ein Fiskalvertreter benannt werden. Für die Registrierung ist folgende Behörde zuständig: Uudenmaan verovirasto (Finanzamt der Provi...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 2.3 Rechtlicher Charakter von Genussrechten
Rz. 6 Genussrechte entstehen durch den Abschluss eines schuldrechtlichen Vertrags zwischen dem Emittenten – bei einer Aktiengesellschaft dem Vorstand im Auftrag der Aktiengesellschaft – und dem Erwerber bzw. dem Inhaber des Genussrechts. Der Erwerber bzw. der Inhaber des Genussrechts kann jeder beliebige Dritte sein. Bei Aktiengesellschaften werden die Genussrechte in den me...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 2.5.5 Beteiligung der Genussrechtsinhaber am Liquidationserlös
Rz. 25 "Unter Liquidation wird die Abwicklung der Rechtsverhältnisse einer aufgelösten Gesellschaft verstanden." Die Gründe für eine Auflösung der Gesellschaft ergeben sich bei einer GmbH aus den §§ 60ff. GmbHG und bei einer Aktiengesellschaft aus § 262 AktG. Hinsichtlich des Kriteriums der Beteiligung der Genussrechtsinhaber am Liquidationserlös ist zwischen den Begriffen L...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 2.5.8 Tilgung des Genussrechtskapitals
Rz. 33 Die Tilgung des Genussrechtskapitals erfolgt entweder durch eine Rückzahlung liquider Zahlungsmittel oder durch eine Wandlung des Genussrechtskapitals in Eigenkapitalanteile der ausgebenden Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens. Hierbei kann sowohl der emittierenden Gesellschaft als auch den Genussrechtsinhabern ein Wahlrecht in Bezug auf die Rückzahlung od...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 5 Schlussbemerkungen
Rz. 80 Genussrechte stellen ein äußerst interessantes Instrument der Unternehmensfinanzierung dar. Insbesondere die vielfältigen Ausgestaltungsmöglichkeiten von Genussrechten ermöglichen eine unternehmensindividuelle Anwendung. Zudem können Genussrechte nicht nur von Aktiengesellschaften, sondern auch von Gesellschaften anderer Rechtsformen ausgegeben werden. Rz. 81 Die hande...mehr
Genussrechte in der Rechnungslegung / 2.4 Verbriefung von Genussrechten
Rz. 9 Genussrechte werden vielfach in beurkundeter Form – als sog. Genussscheine – verwendet. Genussscheine stellen Genussrechte dar, die in einer Urkunde (einem Wertpapier) verbrieft sind. Der Bundesgerichtshof versteht unter einem Genussschein ein börsengängiges Wertpapier, das bestimmte geldwerte Ansprüche beinhaltet und gleichzeitig nicht gesellschaftsrechtlich geprägt i...mehr
Mezzanines Kapital in der Rechnungslegung / 3.1 Zwecke des handelsrechtlichen Jahresabschlusses
Rz. 8 Die Anzahl und die Ausprägung der Zwecke des handelsrechtlichen Jahresabschlusses sind gesetzlich nicht geregelt und im Schrifttum nach wie vor umstritten. Nach allgemeiner Auffassung leiten sich die Zwecke des handelsrechtlichen Jahresabschlusses unter Heranziehung der Koalitionstheorie aus den Informations- und Zahlungsbemessungsinteressen der Jahresabschlussadressat...mehr
Rz. 2 Der Begriff des Genussrechts findet sich an zahlreichen Stellen im nationalen Recht. Eine Definition für diesen Begriff ergibt sich allerdings weder aus den gesetzlichen Regelungen im Handelsgesetzbuch noch aus den sonstigen gesellschaftsrechtlichen und ertragsteuerlichen Vorschriften. Dies ist auf eine bewusste Entscheidung des Gesetzgebers zurückzuführen. Der Gesetzg...mehr
Steuern in der Rechnungslegung / 4.2.1.2 Abbildung
Rz. 130 Ertragsteuern sind grundsätzlich aufwandswirksam in der GuV-Rechnung zu erfassen. Ertragsteuern werden ausnahmsweise erfolgsneutral, d. h. ohne Berührung der GuV-Rechnung, abgebildet, wenn der Sachverhalt, auf den die Ertragsteuern zuzurechnen sind, erfolgsneutral im sonstigen Gesamtergebnis oder ergebnisunwirksam, d. h. außerhalb der Gesamtergebnisrechnung, abgebild...mehr
Stille Gesellschaft / 2.4 Zustandekommen der stillen Gesellschaft
Rz. 18 Die stille Gesellschaft entsteht durch den Abschluss eines Gesellschaftsvertrags. Hierbei finden grundsätzlich die allgemeinen Vorschriften der §§ 145ff. BGB Anwendung. Handelt es sich bei dem Inhaber des Handelsgeschäfts um eine Personengesellschaft oder um eine Kapitalgesellschaft, wird der Gesellschaftsvertrag nicht zwischen den Gesellschaftern der Gesellschaft und...mehr
Steuern in der Rechnungslegung / 3.3.1.1 Ermittlung der ertragsabhängigen Steuern
Rz. 46 Zu den ertragsabhängigen Steuern zählen nur solche, die auf das gesamte Ergebnis des Unternehmens entfallen. Bei Einzelunternehmen und Personenhandelsgesellschaften sind dies Steuern vom Ertrag: Gewerbesteuer (GewSt) sowie ausländische Steuern, die materiell-inhaltlich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag darstellen. Rz. 47 Wie bereits unter Abschn. 3.2.2 ausgeführt, sin...mehr
Anhang / 5.6.5 Genussrechte und ähnliche Rechte auf Gewinnbezug
Andere Kapitalgesellschaften als Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaften auf Aktien können Genussrechte oder ähnliche Rechte auf Gewinnbezug einräumen. Es sind daher im Anhang anzugeben das Bestehen von Genussscheinen, Optionen, Besserungsscheinen oder vergleichbaren Wertpapieren oder Rechten, unter Angabe der Anzahl und der Rechte, die sie verbriefen. Kleine Kapitalgesel...mehr
Anhang / 5.6.2 Frühere Organmitglieder und deren Hinterbliebene
Mittelgroße und große Kapital- und KapCo-Gesellschaften haben von den früheren Organmitgliedern und von deren Hinterbliebenen anzugeben: die Gesamtbezüge und den Gesamtbetrag der gebildeten und nicht gebildeten Pensionsrückstellungen. Hinweis Schutzklausel Bei Gesellschaften, die keine börsennotierten Aktiengesellschaften sind, können die in § 285 Nr. 9 Buchst. a und b HGB verla...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 1 Unbeschränkte Steuerpflicht / 2.2.2 Aktiengesellschaften
Rz. 21 Die AG ist eine rechtsfähige Person des Handelsrechts, auch wenn der Gegenstand des Unternehmens nicht im Betrieb eines Handelsgewerbes besteht. Ihre gesetzliche Grundlage ist das AktG v. 6.9.1965. Die AG war ursprünglich die zweckmäßigste Unternehmensform für Großbetriebe, die auf die kapitalmäßige Beteiligung aus der Bevölkerung angewiesen waren. Heute spannt sich d...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 1 Unbeschränkte Steuerpflicht / 2.2.5 Societas Europaea (SE)
Rz. 26 Am 8.10.2004 ist die in den Mitgliedstaaten nach Art. 288 AEUV unmittelbar geltende Verordnung zur Europäischen Aktiengesellschaft in Kraft getreten. Die SE-VO regelt die gesellschaftsrechtlichen Aspekte der Societas Europaea. Die SE gilt nach Art. 3 SE-VO als Aktiengesellschaft bzw. ist nach Art. 10 Abs. 1 SE-VO im nationalen Recht wie eine Aktiengesellschaft zu beha...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 1 Unbeschränkte Steuerpflicht / 2.8 Ausl. Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen
Rz. 53 Das KStG enthält keine ausdrücklichen Ausführungen zu der Frage, ob und ggf. welche ausl. Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen körperschaftsteuerpflichtig sind. Es dürften jedoch keine Zweifel bestehen, dass der Gesetzgeber nicht gewollt hat, juristische Personen des ausl. Rechts stets von der KSt auszuschließen. Durch die Einfügung des Wortes "in...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 1 Unbeschränkte Steuerpflicht / 2.2.1 Grundlagen
Rz. 17 Unter Kapitalgesellschaften verstand das KStG ursprünglich nur die Aktiengesellschaft (AG), die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) und die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Diese Aufzählung war eine Legaldefinition des Begriffs der Kapitalgesellschaft, die nicht nur für das KStG, sondern für das gesamte Steuerrecht gilt. Durch Gesetz v. 7.12.2006 wurd...mehr
Zur Reichweite der Business Judgment Rule bei mangelhafter Informationsgrundlage
Zusammenfassung Die Business Judgment Rule zum Handeln von Vorstand bzw. Aufsichtsrat bei unternehmerischen Entscheidungen lässt sich nicht umdrehen: Eine inhaltlich nicht zu beanstandende Entscheidung ist auch dann wirksam, wenn sie nicht auf Grundlage angemessener Informationen gefällt wurde. Das OLG München hatte sich Anfang des Jahres 2017 mit einer für das Aktienrecht eh...mehr
CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz: Neue Berichtspflicht zu ... / 7 Verpflichtung zu erweiterten Diversitätsangaben
Als zweite neue Berichtspflicht des Gesetzes wird eine Ausweitung der Erklärung zur Unternehmensführung für eine andere Anwendungsgruppe als die der großen Unternehmen von öffentlichem Interesse in § 289f HGB um Diversitätsangaben verankert. Hiervon sind anders als bei der nichtfinanziellen Erklärung nur bestimmte Rechtsformen betroffen (Aktiengesellschaft, Kommanditgesellsc...mehr
Jung, SGB VIII § 75 Anerkennung als Träger der freien Ju ... / 2.1.1 Anerkennungsfähiger Personenkreis
Rz. 5 Anerkannt werden können nur juristische Personen und Personenvereinigungen. Einzelpersonen sind von der Anerkennung ausgeschlossen (siehe BT-Drs. 12/2866 S. 33). Als juristische Personen kommen neben dem eingetragenen Verein die Stiftung bürgerlichen Rechts, die Gesellschaft mit beschränkter Haftung und die Aktiengesellschaft in Frage (vgl. Bernzen, in: Jans/Happe/Saur...mehr
Schwarz/Pahlke, AO, FVG § 5 Aufgaben des Bundeszentralam ... / 2.36 Registrierung eines Vor-REIT nach § 2 des REIT-Gesetzes (Nr. 33)
Rz. 36a Ein Vor-REIT ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz im Geltungsbereich dieses Gesetzes, die beim BZSt als Vor-REIT registriert ist. Zum Ende des auf die Registrierung folgenden Geschäftsjahres hat der Vor-REIT gegenüber dem BZSt nachzuweisen, dass sein Unternehmensgegenstand i. S. d. § 1 Abs. 1 1. Halbsatz des REIT-Gesetzes beschränkt ist. Zum Ende des dem Jahr der Anm...mehr
Jahresabschlussgliederung / 3.7.3 Aufdeckung der Verbundbeziehungen in der Erfolgsentstehung
Rz. 45 Bei wachsender Konzernverbundenheit der Unternehmen ist der Darlegung der Verbundbeziehungen von Unternehmen ein großes Gewicht beizumessen. In diesem Sinne wird zum einen gem. § 277 Abs. 3 HGB der getrennte Ausweis der folgenden Positionen verlangt, aus denen sich das Verbundergebnis ergibt: Erträge aus Gewinngemeinschaften, Erträge aus der Verlustübernahme, Aufwendunge...mehr
Jahresabschlussgliederung / 8 Lageberichterstattung (ergänzend zum Jahresabschluss)
Rz. 71 Der Lagebericht (§ 289, § 315 HGB) ist ein zusätzliches Berichtsinstrument, das den Jahresabschluss ergänzt. Er ist pflichtmäßig nur von mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften zu erstellen. Kleine Kapitalgesellschaften können freiwillig einen Lagebericht aufstellen (§ 264 Abs. 1 Satz 4 HGB). Anteilseigner kleiner Kapitalgesellschaften können eine Aufstellung de...mehr
Jahresabschlussgliederung / 2.1 Konto- oder Staffelform
Rz. 8 § 266 Abs. 1 Satz 1 HGB fordert die Aufstellung der Bilanz in Kontoform. Üblich ist die Darstellung der Aktiva und Passiva nebeneinander in einem T-Konto. Darüber hinaus kann die Bilanz aus Praktikabilitätsgründen, z. B. bei großen Aktiengesellschaften, untereinander oder auf zwei unterschiedlichen Seiten dargestellt werden. Die Staffelform darf nicht angewendet werden...mehr
Jahresabschlussgliederung / 2.4 Größenabhängige Erleichterungen
Rz. 11 Hinsichtlich der Anforderungen an das Bilanzgliederungsschema unterscheidet § 266 Abs. 1 Sätze 2 und 3 HGB die Gesellschaften in zwei Kategorien – zum einen nach § 267 Abs. 1 HGB in kleine und zum anderen nach § 267 Abs. 2 und 3 HGB in mittelgroße und große Gesellschaften. Mittelgroße und große Gesellschaften haben ebenso wie kleine kapitalmarktorientierte AGs bzw. KG...mehr
Jahresabschlussgliederung / 3.5.1 Gesamtkostenverfahren
Rz. 36 Das Gesamtkostenverfahren erfasst alle Aufwendungen und Erträge der Periode unabhängig davon, ob die erstellten Produkte verkauft oder gelagert worden sind; sie wird auch als Produktionsrechnung bezeichnet. Sämtliche betrieblichen Aufwendungen einer Periode sind nach primären Aufwandsarten gegliedert, d. h. Material-, Personal-, Abschreibungs-, Zins-, Steuer- und sons...mehr
Verbundene Unternehmen im Handelsrecht / 4.1.2 Nicht-Kapitalgesellschaft
Rz. 37 Steht an der Spitze eines Konzerns eine inländische Nicht-Kapitalgesellschaft, die ein oder mehrere inländische Tochterunternehmen in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft besitzt, so ist zu unterscheiden, ob eines dieser Tochterunternehmen zugleich auch Mutterunternehmen ist, das seinerseits nach den Vorschriften des Zweiten Unterabschnitts einen (Teil-)Konzernabsc...mehr
Beirat einer GmbH / Zusammenfassung
Begriff In der Aktiengesellschaft kontrolliert der Aufsichtsrat im Auftrag der Aktionäre die Geschäftstätigkeit des Vorstandes. In der GmbH gibt es grundsätzlich kein entsprechendes Kontrollorgan. Nur bei Gesellschaften mit in der Regel mehr als 500 Arbeitnehmern muss ein zu einem Drittel mit Arbeitnehmern besetzter Aufsichtsrat eingerichtet werden (Drittelbeteiligungsgesetz...mehr
Gesellschafterversammlung / 4 Durchführung einer Gesellschafterversammlung
Der Ablauf der Gesellschafterversammlung ist gesetzlich nicht geregelt. Um den ordnungsgemäßen Ablauf einer Gesellschafterversammlung sicherzustellen, empfiehlt es sich jedoch, im Gesellschaftsvertrag die Grundsätze für die Durchführung einer Gesellschafterversammlung festzuschreiben. In der Regel wird ein Versammlungsleiter bestimmt, erforderlich ist das jedoch nicht. Die he...mehr
Kopplungsklauseln in formularmäßigen Anstellungsverträgen für Geschäftsführer sind unwirksam
Zusammenfassung Eine Klausel im Geschäftsführer-Anstellungsvertrag, wonach mit der Abberufung des Geschäftsführers durch die Gesellschafterversammlung zugleich der Anstellungsvertrag endet, ist unwirksam, wenn sie dem Geschäftsführer von der Gesellschaft einseitig auferlegt und nicht im Einzelnen ausgehandelt wurde. Sinn und Zweck von Kopplungsklauseln Bei GmbH-Geschäftsführer...mehr
Tillmanns, Heise, u. a., BetrVG § 87 Mitbestimmungsrechte / 12.3 Lohngestaltung
Rz. 184 Die Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 10 BetrVG erfasst nicht alle Fragen des Lohns, sondern nur die betriebliche Lohngestaltung. Lohngestaltung liegt zum einen vor, wenn (kollektive!) Entlohnungsgrundsätze aufgestellt werden. Dies sind übergeordnete allgemeine Vorschriften für die gesamte Entlohnung im Betrieb oder zumindest für Arbeitnehmergruppen. Hinsichtlich des...mehr
Umwandlungsrecht in der Praxis / 1.3 Beschlussphase
Zwar wird die Beschlussphase bereits mit der Erfüllung der Berichtspflichten und der ggf. erforderlichen Einholung der Prüfungsberichte eingeleitet, jedoch ist der eigentliche Gegenstand dieser Phase die Einberufung, Vorbereitung und Durchführung der notwendigen Versammlungen der Anteilseigner der an einer Umwandlung beteiligten Rechtsträger. In diesen Versammlungen müssen d...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 13b: Begünstigtes Vermögen / 4.4.1 Überblick
Rz. 102 Zum begünstigungsfähigen Vermögen gehören Anteile an Kapitalgesellschaften, wenn "der Erblasser oder Schenker am Nennkapital dieser Gesellschaft zu mehr als 25 % unmittelbar beteiligt war (Mindestbeteiligung)" Die Vorschrift ist seit dem 01.01.2009 inhaltlich weitgehend unverändet. Rz. 103 Die Regelung betrifft Anteile an Kapitalgesellschaften, die im Privatvermögen ...mehr