Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=III%20ZR%20338/04
Timestamp: 2016-08-25 18:27:19
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Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'OGH', 'BGH', 'OGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 23.03.2005 - III ZR 338/04 Volltextver�ffentlichungen (18)
BGB � 611Rechtsnatur des Access-Provider-Vertrags
Der Vertrag �ber die Verschaffung des Zugangs zum Internet (Access-Provider-Vertrag) ist Dienstvertrag iSd � 611 BGB
�� 611 ff., 631 ff., 546 Abs. 1 BGB
Access-Provider-Vertrag ist schwerpunktm��ig als Dienstvertrag einzuordnen.
�ber die Rechtsnatur eines Access-Provider-Vertrages
Rechtsnatur von Access-Provider-Vertr�gen
BGB �� 611, 635Qualifizierung eines Access-Provider-Vertrags als Dienstvertrag
OLG N�rnberg, 13.07.2004 - 9 U 1711/02
Wird zitiert von ... (11) BGH, 04.03.2010 - III ZR 79/09 Internet-System-Vertrag(a) Bei dem "Access-Provider-Vertrag" geht es um die Pflicht des Anbieters, dem Kunden den Zugang zum Internet zu verschaffen; hierbei schuldet der Provider - nur - die Bereithaltung des Anschlusses und das sachgerechte Bem�hen um die Herstellung der Verbindung in das Internet, so dass dieser Vertrag im Allgemeinen als Dienstvertrag im Sinne der �� 611 ff BGB anzusehen ist (Senat, Beschluss vom 23. M�rz 2005 - III ZR 338/04 - NJW 2005, 2076 m.w.N.;… Klett/Pohle aaO S. 199;… f�r die Annahme eines Werkvertrags hingegen Redeker, IT-Recht, 4. Aufl., Rn. 968).
BGH, 11.11.2010 - III ZR 57/10 Vorzeitige K�ndigung eines DSL-Vertragsa) Der Senat neigt dazu, den Vertrag, durch den sich der Anbieter von Telekommunikationsleistungen verpflichtet, einem Kunden den Zugang zum Internet herzustellen, als Dienstvertrag zu qualifizieren (Beschluss vom 23. M�rz 2005 - III ZR 338/04 - NJW 2005, 2076).
LG K�ln, 30.10.2013 - 26 O 211/13 Tempodrosselung der Daten�bermittlungsgeschwindigkeit in AGB ist unwirksamAuch sei in diesem Zusammenhang auf BGH NJW 2005, 2076, hinzuweisen, wonach der Access-Provider das sachgerechte Bem�hen um die Herstellung der Internetverbindung und nicht einen unbegrenzten Nutzungsumfang schulde.Auch aus dem von der Beklagten in Bezug genommenen h�chstrichterlichen Urteil (BGH NJW 2005, 2076) folgt hinsichtlich der Er�ffnung der Inhaltskontrolle nichts anderes.Auch der Umstand, dass der Internetanbieter nicht einen bestimmten Erfolg in Gestalt des jederzeitigen Zustandekommens einer Internetverbindung mit einer bestimmten Daten�bertragungsgeschwindigkeit versprechen kann (BGH NJW 2005, 2076), vermag an dieser Beurteilung nichts zu �ndern, wenn die Geschwindigkeit - wie hier - von Vornherein f�r den Fall der Aussch�pfung eines bestimmten Datenvolumens begrenzt werden soll.
BGH, 07.03.2013 - III ZR 231/12 K�ndigung eines DSL-Vertrages aus wichtigem Grunda) Der Senat neigt dazu, den Vertrag, durch den sich der Anbieter von Telekommunikationsleistungen verpflichtet, einem Kunden den Zugang zum Telefonfestnetz und Internet herzustellen, als Dienstvertrag zu qualifizieren (…vgl. Urteil vom 11. November 2010 - III ZR 57/10, NJW-RR 2011, 916 Rn. 8; Beschluss vom 23. M�rz 2005 - III ZR 338/04, NJW 2005, 2076).
AG Meldorf, 29.03.2011 - 81 C 1403/10 DSL-Vertrag und Speicherung von IP-AdressenEin Vertrag �ber die Bereitstellung eines gebrauchsf�higen DSL-Internetanschlusses gegen Zahlung eines Pauschalentgelts ist nach seinem Schwerpunkt als Mietvertrag einzuordnen (…vergleiche �OGH, 6 Ob 69/05y vom 21.4.2005; entgegen BGH, NJW 2005, 2076).Der zwischen den Parteien bestehende Vertrag ist nach seinem Schwerpunkt als Mietvertrag einzuordnen (…vgl. �OGH, 6 Ob 69/05y vom 21.4.2005 zum Mobiltelefonvertrag: Mischvertrag mit dienstvertraglichen und mietvertraglichen Elementen; a.A. wohl obiter dictum des BGH, NJW 2005, 2076).
OLG Stuttgart, 04.10.2007 - 19 U 173/06 Provisionsanspruch des ausgeschiedenen Unterhandelsvertreters: (Un-)Wirksamkeit …Nach diesen ist der Anbieter bei Abruf durch den Kunden zur Erbringung von Verbindungsleistungen, jedenfalls zur Mitwirkung bei der Herstellung von Verbindungen zwischen dem Kunden und Dritten im jeweiligen Kommunikationsnetz sowie der �bermittlung von Informationen verpflichtet (vgl. BGHZ 158, 201, 204;… BGH, Urt. v. 22. November 2001 - III ZR 5/01, BGHReport 2001, 89; BGH, Beschl. v. 23. M�rz 2005 - III ZR 338/04, BGHReport 2005, 954; jurisPR-BGHZivilR 34/2005 Anm. 4, St�rner).
AG Oldenburg, 16.03.2010 - 7 C 7487/09 Maximalbandbreite in DSL-Vertr�genBei dem Access-Provider-Vertrag handelt es sich um einen Dienstvertrag, auf den Dienstvertragsrecht Anwendung findet (BGH NJW 2005, 2076).
AG Kehl, 04.02.2013 - 5 C 441/12 Anspruch des Kunden auf Fortsetzung eines Internetserviceprovidervertrages nach …Bei dem streitgegenst�ndlichen Telekommunikationsvertrag handelt es sich um einen Dienstvertrag, f�r den die Regelungen der �� 611 ff. BGB gelten (vgl. BGH NJW 2005, 2076, NJW-RR 2011, 916).
AG Lahr, 10.12.2010 - 5 C 121/10 Mitnahme eines Telefonanschlusses bei UmzugDamit liegen schwerpunktm��ig dienstvertragliche Elemente vor (BGH, Beschluss vom 23.03.2005 -III ZR 338/04).
LG Koblenz, 23.02.2011 - 12 S 246/10 Muss Anbieter bei Umzug des Kunden neuen DSL-Anschluss stellen?Aus dem vereinbarten Telekommunikationsvertrag, welcher nach der Rechtsprechung des BGH als Dienstleistungsvertrag zu qualifizieren ist, ergibt sich f�r die Beklagte die Pflicht, am vertraglich vereinbarten Ort, die vereinbarten Telefon- und Internetverbindungen bereitzustellen (BGH, Urteil. v. 11.11.2010 - III ZR 57/10, Rn.8; BGH NJW 2005, 2076).
LG Halle, 03.04.2012 - 2 T 37/12 Zwangsvollstreckungsverfahren nach Verurteilung zu einer Zurverf�gungsstellung …