Source: https://www.haufe.de/personal/haufe-personal-office-platin/wehrdienst-5-sonstige-regelungen_idesk_PI42323_HI941223.html
Timestamp: 2019-08-19 18:17:03
Document Index: 265413455

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 7', '§ 6', '§ 5', '§ 16']

Wehrdienst / 5 Sonstige Regelungen | Haufe Personal Office Platin | Personal | Haufe
Wehrdienst / 5 Sonstige Regelungen
Der dem Wehrdienstleistenden aus dem Arbeitsverhältnis an sich zustehende Urlaubsanspruch kann vom Arbeitgeber für jeden vollen Monat des Wehrdienstes anteilig gekürzt werden.
Der Arbeitnehmer kann gem. § 4 Abs. 1 Satz 2 ArbPlSchG seinen Urlaub vor Antritt des Wehrdienstes verlangen.
§ 4 Abs. 2 ArbPlSchG modifiziert den Übertragungszeitraum für den im Kalenderjahr bis zum Antritt des Wehrdienstes nicht genommenen Urlaub. Entgegen § 7 Abs. 3 BUrlG ist der Urlaubsanspruch auf das nach Ende des Wehrdienstes laufende bzw. das darauffolgende Kalenderjahr zu übertragen.
§ 6 Abs. 1-4 ArbPlSchG schützt den Arbeitnehmer vor Benachteiligungen in beruflicher und betrieblicher Hinsicht.
Der freiwilligen Wehrdienst leistende Arbeitnehmer erhält auf Antrag (Antragsfrist: 3 Monate nach Ende der Wehrübung) verschiedene Leistungen zur Unterhaltssicherung nach §§ 5 ff. USG, insbesondere eine Aufwandsentschädigung für selbst genutzten Wohnraum, Ausgleichszahlungen für die Kosten des Ruhens verschiedener Versicherungen (insbes. der privaten Krankenversicherung) sowie Unterhaltssicherungsleistungen für Angehörige nach Maßgabe der §§ 16 ff. USG.