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Timestamp: 2016-05-25 11:14:56
Document Index: 368271133

Matched Legal Cases: ['Art 1', 'Art 4', 'Art 4', '§ 129', '§ 129', '§ 130', '§ 130', '§ 375', '§ 376', 'Art 2', 'Art 3', 'Art 12', 'Art 20', '§ 271', '§ 433', '§ 43']

BSG - 01.09.2005, B 3 KR 34/04 R - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Bundessozialgericht > Urteil vom 01.09.2005, Aktenzeichen: B 3 KR 34/04 R BSG – Aktenzeichen: B 3 KR 34/04 RUrteil vom 01.09.2005
Leitsatz:1. Die zum 1.2.2002 in Kraft getretene Erhöhung des Apothekenrabatts von 5 auf 6 vH des Sammelrechnungsbetrages "in den Jahren 2002 und 2003" gilt auch für die Arzneilieferungen der Apotheken im Januar 2002.
2. Die gesetzliche Verpflichtung der Apotheker, den Krankenkassen einen Abschlag in bestimmter Höhe (hier: 6 vH im Jahre 2002) einzuräumen, wenn die monatliche Sammelrechnung binnen zehn Tagen beglichen wird, begegnet keinen verfassungsrechtlichen Bedenken.Rechtsgebiete:AABG, SGB V, RVO, GG, BGBVorschriften:§ AABG Art 1 Nr 5, § AABG Art 4 Abs 1, § AABG Art 4 Abs 2, § 129 Abs 1 SGB V, § 129 Abs 5 SGB V, § 130 Abs 1 S 1 SGB V F. 15.02.2002, § 130 Abs 1 S 2 SGB V F. 15.02.2002, § 375 RVO, § 376 Abs 1 S 1 RVO, § GG Art 2 Abs 1, § GG Art 3 Abs 1, § GG Art 12 Abs 1, § GG Art 20 Abs 3, § 271 Abs 1 BGB, § 433 Abs 2 BGBStichworte:Krankenversicherung - Erhöhung des Apothekenrabatts zum 1.2.2002 gilt auch für Arzneilieferungen der Apotheken im Januar 2002 - Einräumung eines Abschlags für die Krankenkassen bei Begleichung der Sammelrechnung binnen zehn Tagen - kein Verstoß gegen VerfassungsrechtVerfahrensgang:LSG Nordrhein-Westfalen L 16 KR 297/03 vom 14.06.2004
SG Düsseldorf S 8 KR 169/02 vom 31.07.2003
VolltextUm den Volltext vom BSG – Urteil vom 01.09.2005, Aktenzeichen: B 3 KR 34/04 R anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom BSGBSG – Urteil, B 3 KR 34/04 R vom 01.09.20051. Die zum 1.2.2002 in Kraft getretene Erhöhung des Apothekenrabatts von 5 auf 6 vH des Sammelrechnungsbetrages "in den Jahren 2002 und 2003" gilt auch für die Arzneilieferungen der Apotheken im Januar 2002.
2. Die gesetzliche Verpflichtung der Apotheker, den Krankenkassen einen Abschlag in bestimmter Höhe (hier: 6 vH im Jahre 2002) einzuräumen, wenn die monatliche Sammelrechnung binnen zehn Tagen beglichen wird, begegnet keinen verfassungsrechtlichen Bedenken.BSG – Urteil, B 3 KR 3/04 R vom 01.09.20051. Zu den Anforderungen an die Zulassung von so genannten wohnortnahen Einrichtungen zur Erbringung von Leistungen der ambulanten Rehabilitation.
2. Leistungen der ambulanten orthopädisch-traumatologischen Rehabilitation (AOTR) allein begründen keinen Anspruch auf Zulassung zur ambulanten Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung.BSG – Urteil, B 3 P 4/04 R vom 01.09.20051. Ein Pflegeheimträger kann von der Pflegekasse die Zahlung des Pflegesatzes einer höheren Pflegestufe verlangen, wenn der Hilfebedarf bei der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung die Zuordnung des Versicherten zu dieser höheren Pflegestufe rechtfertigt. Der Versicherte ist im Rechtsstreit beizuladen.
2. Der Pflegeheimträger kann nicht an Stelle des Versicherten dessen Zuordnung zu einer höheren Pflegestufe beantragen.
3. Der Zeitaufwand für die Behandlungspflege und die soziale Betreuung eines Versicherten ist weder bei der Pflegestufe noch bei der Pflegeklasse zu berücksichtigen (Abgrenzung zu BSG vom 10.2.2000 - B 3 P 12/99 R = BSGE 85, 278 = SozR 3-3300 § 43 Nr 1).
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