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Timestamp: 2019-06-20 20:57:35
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Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 15', '§ 15', '§ 205', '§ 205', '§ 7', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 199', '§ 200', '§ 17', '§ 186', '§ 26', '§ 14']

BGBl. I 1976 S. 3845 - Sozialgesetzbuch (SGB) - Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung - - dejure.org
BGBl. I 1976 S. 3845
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1976 Teil I Nr. 151, ausgegeben am 30.12.1976, Seite 3845
Sozialgesetzbuch (SGB) - Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung -
Diese Verordnung und der Gemeinsame Erlass sind jedoch durch Art II § 21 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, 4 SGB IV vom 23. Dezember 1976 (BGBl I 3845) mit Wirkung vom 1. Juli 1977 aufgehoben worden.
Nichts anderes galt im übrigen (entgegen Klose, SGb 1998, 253, 257) bereits im Zeitpunkt des Gesetzgebungsverfahrens zum SGB IV (verkündet am 23. Dezember 1976, BGBl I 3845).
Die Regelung des § 15 Satz 2 SGB IV bestimmte in ihrer ursprünglichen, vom 1. Juli 1977 bis zum 31. Dezember 1994 geltenden Fassung (Gesetz vom 23. Dezember 1976, BGBl I 3845) für das in Satz 1 jener Vorschrift geregelte Arbeitseinkommen: "Bei der Ermittlung des Gewinns sind steuerliche Vergünstigungen unberücksichtigt zu lassen und Veräußerungsgewinne abzuziehen." Der Senat schließt sich der früheren Rechtsprechung des BSG an, daß die Vorschrift des § 15 Satz 2 SGB IV aF nicht nur auf das Arbeitseinkommen und auch nicht nur bei der Ermittlung jener Einkünfte anzuwenden war, bei denen es auf den Gewinn ankommt; vielmehr waren im Rahmen des Sozialrechts steuerliche Vergünstigungen darüber hinaus bei allen Einkunftsarten unberücksichtigt zu lassen (…BSG 3. Senat vom 22. Juli 1981, SozR 2200 § 205 Nr. 43 S 114, …und vom 26. Oktober 1982, SozR 2200 § 205 Nr. 52 S 144).
§ 7 Abs. 1 SGB IV ist mit Wirkung vom 1.7.1977 durch Gesetz vom 23.12.1976 (BGBl I 3845, 3846) eingeführt worden.
Nach § 25 Abs. 1 SGB IV idF des Gesetzes vom 23. Dezember 1976, BGBl I 3845, verjähren Ansprüche auf Beiträge in vier Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem sie fällig geworden sind (Satz 1); Ansprüche auf vorsätzlich vorenthaltene Beiträge verjähren in dreißig Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem sie fällig geworden sind (Satz 2).
Diese Vorschrift ist mit der Einführung des SGB IV vom 23.12.1976 (BGBl I 3845) zum 1.7.1977 gestrichen und durch § 26 Abs. 2 SGB IV ersetzt worden.
Schon bei Schaffung des § 27 Abs. 2 S 1 SGB IV zum 1.7.1977 (BGBl I 1976, 3845, 3849) knüpfte auch das Zivilrecht nicht durchgehend an die Anspruchsentstehung an, wie zB die Regelungen in § 199 S 1 BGB (= Verjährungsbeginn im Zeitpunkt der Zulässigkeit der Kündigung) und in § 200 S 1 BGB (= Verjährungsbeginn im Zeitpunkt der Zulässigkeit der Anfechtung) belegen (jeweils in der bis 31.12.2001 geltenden Fassung) .
Sie erkannten, dass § 17 Satz 1 Nr. 1 SGB IV in der ursprünglichen Fassung des SGB IV vom 23. Dezember 1976 (BGBl I 3845) eine Ausnahme vom Arbeitsentgelt nur für Prämien zuließ, die zusätzlich zu Löhnen und Gehältern gewährt wurden.
Das geltende Recht entspricht insofern weitgehend dem vor Inkrafttreten des AFRG geltenden, das mit § 186 Abs. 1 AFG in der Fassung des am 1. Juli 1977 in Kraft getretenen SGB IV vom 23. Dezember 1976 (BGBl I 3845) in Verbindung mit dem (damals noch entsprechend anzuwendenden) § 26 Abs. 2 SGB IV bei anderer Textgrundlage eine praktisch identische Regelung enthalten hatte.
Im Übrigen enthielt auch der Gesetzesentwurf zum Sozialgesetzbuch - Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung vom 23. Dezember 1976 (BGBl I S. 3845) keinen klaren Willen des Gesetzgebers zur fortlaufenden Anwendung des Zuflussprinzips.
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