Source: http://service.berlin.de/dienstleistung/141586/
Timestamp: 2019-02-16 17:30:36
Document Index: 91192932

Matched Legal Cases: ['§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 3', '§ 30', '§ 36']

Sachverständige nach § 36 der Gewerbeordnung - öffentliche Bestellung - Dienstleistungen - Service Berlin - Berlin.de
Sachverständige nach § 36 der Gewerbeordnung - öffentliche Bestellung
99050024000000
Durch die öffentliche Bestellung von Sachverständigen nach § 36 Gewerbeordnung (GewO) sollen Gerichten, Behörden und der Allgemeinheit besonders zuverlässige, glaubwürdige und auf einem bestimmten Sachgebiet besonders sachkundige und erfahrene Personen zur Verfügung gestellt werden.
Die öffentliche Bestellung erfolgt ausschließlich im öffentlichen Interesse, nicht um den persönlichen Zielen oder Vorstellungen des Bewerbers Rechnung zu tragen.
Sie ist insbesondere keine Zulassung zu einem Beruf, sondern die Zuerkennung einer besonderen Qualifikation.
Die besondere Sachkunde auf dem betreffenden Sachgebiet hat der Bewerber zur Überzeugung der IHK Berlin im Rahmen des Bestellungsverfahrens nachzuweisen.
Es muss ein öffentliches Bedürfnis für eine öffentliche Bestellung von Sachverständigen auf dem betreffenden Sachgebiet gegeben sein. Das Vorliegen des öffentlichen Bedürfnisses wird seitens der IHK geprüft.
Formular öffentliche Bestellung von Sachverständigen (IHK)
Das Antragsformular wird einem Interessenten in der Regel nach einem persönlichen Gespräch ausgehändigt, sofern die in den fachlichen Bestellungsvoraussetzungen (siehe auch § 3 der Sachverständigenordnung) geforderte Vorbildung und die Berufspraxis erfüllt werden sowie eine ausreichende Anzahl bereits erstatteter Gutachten vorgelegt werden können.
tabellarischer Lebenslauf (in Maschinenschrift) mit den üblichen Angaben zur Person sowie ein Foto
ausführliche Beschreibung des beruflichen Werdegangs
ein ausführlicher beruflicher Werdegang mit einer detaillierten aussagekräftigen Beschreibung der beruflichen Tätigkeiten und der bisherigen Sachverständigentätigkeit; diese Schilderung soll das Vorliegen der besonderen Sachkunde aus Sicht des Antragstellers begründen.
Zur Überprüfung der persönlichen Zuverlässigkeit wird ein aktuelles Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde (auch behördliches Führungszeugnis) gemäß § 30 Absatz 5 des Bundeszentralregistergesetzes benötigt. Das behördliche Führungszeugnis kann bei Wohnsitz/Meldung in Berlin bei jedem der Berliner Bürgerämter persönlich ohne vorherige Terminvereinbarung während der Sprechzeiten beantragt werden.
Zwischen 1.000 Euro und 3.000 Euro (siehe Gebührenordnung der IHK F. Recht und Steuern)
Die öffentliche Bestellung von Sachverständigen nach § 36 Gewerbeordnung kann online über das Portal des Einheitlichen Ansprechpartner Berlin oder bei der Industrie und Handelskammer zu Berlin erfolgen.