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Timestamp: 2019-07-15 19:31:08
Document Index: 147286059

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 519', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW 1993, 3333 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 18.10.1993
https://dejure.org/1993,833
BGH, 29.09.1993 - XII ZR 209/92 (https://dejure.org/1993,833)
BGH, Entscheidung vom 29.09.1993 - XII ZR 209/92 (https://dejure.org/1993,833)
BGH, Entscheidung vom 29. September 1993 - XII ZR 209/92 (https://dejure.org/1993,833)
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Berufung - Begründung - Beschluß - Bezugnahme
FamRZ 1994, 102
VersR 1994, 71
In diesem Fall reicht es aus, dass dieser deutlich macht, dass er sich diese Argumente zu eigen macht und seine Berufung darauf stützen will (BGH 29. September 1993 - XII ZR 209/92 - zu 2 c der Gründe, MDR 1994, 828).
Der nachfolgende Verweis auf ihre Klageschrift führt zu keiner anderen Beurteilung, weil die pauschale Bezugnahme auf den Sachvortrag in erster Instanz keine ausreichende Berufungsbegründung darstellt, selbst dann, wenn der Streitstoff einfach liegt und nur eine einzige Rechtsfrage zu entscheiden ist (BGH NJW-RR 1996, 572; NJW 1993, 3333; Zöller-Gummer/Heßler § 520 Rn 40 m.w.N.).
Wie oben bereits dargelegt, stellt die pauschale Bezugnahme auf den Sachvortrag in erster Instanz grundsätzlich keine ausreichende Berufungsbegründung dar, selbst dann, wenn der Streitstoff einfach liegt und nur eine einzige Rechtsfrage zu entscheiden ist (BGH NJW-RR 1996, 572; NJW 1993, 3333; Zöller-Gummer/Heßler § 520 Rn 40 m.w.N.).
Der Berufungskläger muß daher eine auf den zur Entscheidung stehenden Fall zugeschnittene Begründung liefern, die erkennen läßt, in welchen Punkten tatsächlicher oder rechtlicher Art das angefochtene Urteil nach seiner Ansicht unrichtig ist und aus welchen Gründen er die in erster Instanz vorgenommene rechtliche oder tatsächliche Würdigung beanstandet (vgl. BGH, Beschl. v. 25.1.1990 - IX ZB 89/89, NJW 1990, 1184; Urt. v. 29.9.1993 - XII ZR 209/92, NJW 1993, 3333, 3334).
Denn der Berufungsführer kann sein Rechtsmittel auch dadurch ordnungsgemäß begründen, dass er sich (ggf. konkludent) auf die Gründe eines die Prozesskostenhilfe teilweise bewilligenden Beschlusses bezieht und sich die darin enthaltenen, für ihn günstigen Argumente zu eigen macht (vgl. Senatsurteil vom 29. September 1993 - XII ZR 209/02 - FamRZ 1994, 102, 103).
Insoweit lag eine zulässige Berufung mangels ausreichender Begründung nicht vor (vgl. BGH, Urt. v. 29. September 1993 - XII ZR 209/92, NJW 1993, 3333 = BGHR ZPO § 519 Abs. 3 Nr. 2 Bezugnahme 5).
Ihr Vorbringen ließ, wie sich u.a. aus den Angaben bei ihrer informatorischen Anhörung vor dem Berufungsgericht ergibt, deutlich erkennen, daß die Kläger sich die ihnen günstigen Argumente der erstinstanzlichen Entscheidung zu eigen machen und ihre Berufung auch darauf stützen wollten (vgl. dazu BGH, Urteil vom 29. September 1993 - XII ZR 209/92 - NJW 1993, 3333, 3334 f).
Auftraggeber haftet für Richtigkeit seiner Vorgaben!
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Anforderungen an die Berufungsbegründung hinsichtlich eines …
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https://dejure.org/1993,1805
BGH, 18.10.1993 - II ZB 7/93 (https://dejure.org/1993,1805)
BGH, Entscheidung vom 18.10.1993 - II ZB 7/93 (https://dejure.org/1993,1805)
BGH, Entscheidung vom 18. Januar 1993 - II ZB 7/93 (https://dejure.org/1993,1805)
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