Source: https://gesetze-in-app.de/UrhG/125
Timestamp: 2019-09-23 13:13:32
Document Index: 395627081

Matched Legal Cases: ['§ 125', '§ 124', '§ 126', 'BGH', '§ 125', '§ 6', '§ 86', 'BGH', '§71', 'BGH', '§ 125', '§ 96', 'BGH', 'BGH', '§ 125', 'BGH', 'BGH', '§ 125', '§ 96', 'BGH', 'BGH', '§ 125', '§ 97', 'BGH', '§ 125', '§ 125', 'BGH', '§ 125', 'BGH']

§ 125 UrhG: Schutz des ausübenden Künstlers
Unterabschnitt 2: Verwandte Schutzrechte
§ 124 UrhG
§ 126 UrhG
BGH, URTEIL vom 4.3.2016, Az. I ZR 43/14 35	aa) Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass für den Begriff des Erscheinens im Sinne von § 125 Abs.3 UrhG die Legaldefinition des § 6 Abs. 2 Satz 1 UrhG maßgeblich ist (zu § 86 UrhG vgl. BGH, Urteil vom 23. Januar 1981 - I ZR 170/78, GRUR 1981, 360, 361 - Erscheinen von Tonträgern; zu §71 UrhG Urteil vom 22. Januar 2009 - I ZR 19/07, GRUR 2009, 942 Rn. 20 = WRP 2009, 1274 - Motezu dema).
BGH, URTEIL vom 4.3.1998, Az. I ZR 205/95 Doch steht dem ausländischen ausübenden Künstler im Rahmen des Mindestschutzes des § 125 Abs.6 UrhG das Verbreitungsrecht des § 96 Abs. 1 UrhG gerade nicht zu (BGH GRUR 1986, 454, 455 - Bob Dylan; GRUR 1987, 814, 815 - Die Zauberflöte).
BGH, URTEIL vom 4.3.1998, Az. I ZR 204/95 Denn der dem ausübenden Künstler nach § 125 Abs.6 UrhG zustehende Mindestschutz bezieht sich allein auf eine im Inland erfolgte mechanische Festlegung der Darbietung (BGH, Urt. v. 14.11.1985 - I ZR 68/83, GRUR 1986, 454, 455 - Bob Dylan; GRUR 1987, 814, 815 - Die Zauberflöte).
BGH, URTEIL vom 4.3.1998, Az. I ZR 204/95 Doch steht dem ausländischen ausübenden Künstler im Rahmen des Mindestschutzes des § 125 Abs.6 UrhG das Verbreitungsrecht des § 96 Abs. 1 UrhG gerade nicht zu (BGH GRUR 1986, 454, 455 - Bob Dylan; GRUR 1987, 814, 815 - Die Zauberflöte).
BGH, URTEIL vom 6.6.1971, Az. I ZR 68/83 11 Künstler nach § 125 Abs.6 UrhG lediglich die in dieser Bestimmung ausdrücklich genannten Benutzungshandlungen sowie die vom Verletzer selbst ausgehenden weiteren Verwertungshandlungen nach § 97 UrhG untersagen; dagegen ist er allein aufgrund der urheberrechtlichen Bestimmungen nicht gegen eine weitere Verwertung durch Dritte geschützt, die beispielsweise die heimlich aufgezeichnete Darbietung vervielfältigen und verbreiten (BGH aaO); hätten auch diese Verwertungen vom iMindestschutz nach § 125 Abs.6 UrhG umfaßt sein sollen, hätte der Gesetzgeber - der Systematik des Urheberrechtsgesetzes folgend - die entsprechenden Rechte in § 125 Abs.6 UrhG aufnehmen müssen.
BGH, URTEIL vom 6.6.1971, Az. I ZR 68/83 Hierzu gehören auch die Beschränkungen in der Anwendbarkeit des Rom-Abkommens und in der fremdenrecht- liehen Regelung des § 125 Abs.6 UrhG (BGH, Urt. v. 14.11.1985, aaO S. 456 - Bob Dylan).