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Timestamp: 2016-02-06 11:35:57
Document Index: 39185904

Matched Legal Cases: ['§ 60', '§ 60', '§ 60', 'Art. 15', '§ 60', '§ 80']

HESSISCHER-VGH - 07.02.2008, 8 UE 1913/06.A - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Hessischer Verwaltungsgerichtshof > Urteil vom 07.02.2008, Aktenzeichen: 8 UE 1913/06.A HESSISCHER-VGH – Aktenzeichen: 8 UE 1913/06.AUrteil vom 07.02.2008
Leitsatz:1. Junge, allein stehende arbeitsfähige Männer aus Afghanistan können, auch wenn sie dort keinen familiären oder sozialen Rückhalt haben, nach gegenwärtiger Sach- und Rechtslage in ihr Heimatland abgeschoben werden, sofern nicht in ihrer Person begründete besondere individuelle Risiken bestehen, die sie bei einer Rückkehr nach Afghanistan einem deutlich erhöhten Existenzrisiko aussetzen würden.
2. In Afghanistan herrscht derzeit kein Kriegszustand mit Folgewirkungen für die gesamte Bevölkerung, die zur Gewährung subsidiären Schutzes nach § 60 Abs. 7 Satz 2 AufenthG n. F. Anlass geben könnten.Rechtsgebiete:AufenthG, Richtlinie 2004/83/EGVorschriften:§ 60 Abs. 7 AufenthG, § 60a Abs. 1 S. 1 AufenthG, § Richtlinie 2004/83/EG Art. 15 lit. cStichworte:Abschiebung, Abschiebungsverbot, Afghanistan, Extremgefahr, Schutz, Sicherheitslage, subsidiär, VersorgungslageVerfahrensgang:VG Gießen, 2 E 2157/05.A vom 08.03.2006VolltextUm den Volltext vom HESSISCHER-VGH – Urteil vom 07.02.2008, Aktenzeichen: 8 UE 1913/06.A anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom HESSISCHER-VGHHESSISCHER-VGH – Urteil, 8 UE 1913/06.A vom 07.02.20081. Junge, allein stehende arbeitsfähige Männer aus Afghanistan können, auch wenn sie dort keinen familiären oder sozialen Rückhalt haben, nach gegenwärtiger Sach- und Rechtslage in ihr Heimatland abgeschoben werden, sofern nicht in ihrer Person begründete besondere individuelle Risiken bestehen, die sie bei einer Rückkehr nach Afghanistan einem deutlich erhöhten Existenzrisiko aussetzen würden.
2. In Afghanistan herrscht derzeit kein Kriegszustand mit Folgewirkungen für die gesamte Bevölkerung, die zur Gewährung subsidiären Schutzes nach § 60 Abs. 7 Satz 2 AufenthG n. F. Anlass geben könnten.HESSISCHER-VGH – Beschluss, 3 UZ 473/07 vom 07.02.2008Zur baurechtlichen Legalisierung eines Bordellbetriebs reicht eine Baugenehmigung für "Gewerbliche Zimmervermietung" nicht aus.
Aus dem bauordnungsrechtlichen Schriftformerfordernis folgt, dass Inhalt der Baugenehmigung nur dasjenige sein kann, was schriftlicher Inhalt der Genehmigungsurkunde einschließlich der mit Genehmigungsvermerk versehenen Bauvorlagen geworden ist. Das gilt auch für Umstände, für die zwischen Bauaufsichtsbehörde und Bauherrschaft Einigkeit besteht.HESSISCHER-VGH – Beschluss, 8 TG 976/07 vom 06.02.20081. Ein Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung gemäß § 80 Abs. 5 VwGO setzt kein besonderes Eilbedürfnis und insbesondere nicht voraus, dass ein sofort vollziehbarer Verwaltungsakt eine Zwangsmittelandrohung enthält.
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