Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:360117-2018:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2019-05-26 01:40:14
Document Index: 171313590

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 34', '§ 11', '§ 123', '§ 124', '§ 128', '§ 75']

Dienstleistungen - 360117-2018 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 360117-2018
17/08/2018 S157 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
2018/S 157-360117
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av0c8950-eu-85049-ingolstadt-architekt-leistungsbild-gebaudeplanung
Planungsleistungen für 2 bis 3 baugleiche Kindertageseinrichtungen, Leistungsbild Gebäudeplanung und Innenräume
Planung von 2 bis 3 Kindertageseinrichtungen für 5 Gruppen auf zwei bis drei verschiedenen Grundstücken.
Die geplanten Kindertageseinrichtungen sollen so geplant werden, dass sie für den Betrieb als komplette Kinderkrippeneinrichtung, komplette Kindergarteneinrichtung oder als Mischnutzung geeignet sind.
Die Kindertageseinrichtungen sind als zweigeschossige Gebäude für je 125 Kinder auszulegen. Die HNF beträgt zurzeit laut beigefügtem Raumprogramm 560 m2 (siehe Anlage 01), mit einer Nutzfläche von insgesamt ca. 890 m2, diese Fläche wird im Planungsprozess angepasst. Für das Mittagessen ist eine „Cook & Freeze“ Zubereitung erforderlich und muss in der Planung berücksichtigt werden. Architektonisches Grobkonzept der Stadt Ingolstadt liegt vor.
Die Stadt Ingolstadt beabsichtigt zwei bis drei baugleiche 5- gruppige Kindertageseinrichtungen (KTE) als Neubau auf zwei bis drei verschiedenen Baugrundstücken in Ingolstadt zu errichten.
Auf einem Grundstück ist mit archäologischen Funden zu rechnen.
Bei den Grundstücken ist teilweise noch Kampfmittelbelastung zu klären.
Die geplanten KTE sollen so geplant werden, dass sie für den Betrieb als komplette Kinderkrippeneinrichtung, komplette Kindergarteneinrichtung oder als Mischnutzung geeignet sind. Die KTE sind als zweigeschossige Gebäude für je 125 Kinder auszulegen. Die HNF beträgt zurzeit laut Raumprogramm 560 m2, mit einer Nutzfläche von insgesamt ca. 890 m2, diese Fläche wird im Planungsprozess angepasst. Für das Mittagessen ist eine „Cook & Freeze“ Zubereitung erforderlich und muss in der Planung berücksichtigt werden. Bei den den Vergabeunterlagen beigefügten Skizzen für einen Musterkindergarten handelt es sich um ein architektonisches Grobgebäude-/Grobraumkonzept, das als Grundlage für einen Vorentwurf dienen soll. Änderungen in der Raumaufteilung und geringfügige Anpassungen der Gebäudeabmessungen sind möglich, das Raumprogramm bedarf einer finalen Abstimmung. So muss zum Beispiel im Erdgeschoss eine zusätzliche Putzkammer geplant werden.
Gegenstand des Auftrages sind Planungsleistungen für die Objektplanung gem. § 33 ff. HOAI der zwei, optional drei KTE in Ingolstadt
— nach dem Leistungsbild des § 34 ff. HOAI 2013 für die Leistungsphasen 1-9,
— sowie der Besonderen Leistung Überwachung der Mängelbeseitigung in der LPH 9,
— die Beauftragung mit weiteren Besonderen Leistungen wird vorbehalten.
Außerdem sind folgende optionalen Leistungsbilder Gegenstand der Beauftragung:
— Brandschutzplanung gem. Leistungsumfang der Stadt Ingolstadt,
— Bauakustikplanung gem. Leistungsumfang der Stadt Ingolstadt,
— Raumakustikplanung gem. Leistungsumfang der Stadt Ingolstadt,
— Wärmeschutz/Energiebilanzierung gem. Leistungsumfang der Stadt Ingolstadt,
— Erstellen eines Raumbuches,
— Thermische energetische Jahressimulation nach VDI 2078,
— Bodengutachten für ein Baugrundstück,
— bei einem Grundstück: Planung Entfernung der vorhandenen Containeranlage.
Die LPH 3 ist bis Mitte Q2 2019 fertigzustellen. Geplanter Baubeginn ist Anfang Q4 2019 und die Inbetriebnahme der Baumaßnahmen ist für September 2020 geplant.
Die Leistungen werden stufenweise vergeben in folgenden Stufen:
Stufe 1: Lph. 1 und Lph. 2
Stufe 2: Lph. 3
Stufe 3: Lph. 4 bis 7
Stufe 4: Lph. 8 und 9.
Ein Anspruch auf Beauftragung der jeweils weiteren Stufe besteht nicht, sondern steht dem Auftraggeber frei. Die Übertragung erfolgt schriftlich. Aus der stufenweisen Beauftragung kann der Bewerber keine Erhöhung seines Honorars ableiten.
Vorläufige anrechenbare Kosten Gebäudeplanung:
— Projekt Odilostrasse: 1 673 750,00 €
— Projekt Retzbachweg: 1 793 000,00 €
— Projekt X (optional): 1 673 750,00 €.
Die Voraussetzungen des § 11 Abs. 3 HOAI liegen vor, so dass für die zweite und dritte Wiederholung eine Reduktion der Prozentsätze der Leistungsphasen 1 bis 5 um 50 Prozent stattfindet.
Der Vertrag wird sich im Wesentlichen nach dem Vertragsmuster HAVKOM1 richten, wobei im Hinblick auf die Typenplanung und die Option für die 3. KTE entsprechende Modifizierungen stattfinden müssen. Siehe Vertragsentwurf in den Vergabeunterlagen.
Zu beachten sind auch die Vertragsanlagen der Stadt Ingolstadt: https://www.ingolstadt.de/Rathaus/Planen-Bauen/Kommunaler-Hochbau/index.php?La=1&NavID=2789.570&object=tx,465.3931.1&kat=&kuo=2&sub=0.
Zu beachten ist, dass das ausschließliche Nutzungsrecht am Entwurf an die Stadt Ingolstadt zu übertragen ist, und zwar zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkt. Ein Nachbaurecht muss eingeräumt werden.
Ende: 31/10/2025
— stufenweise Beauftragung, siehe II.2.4,
— optional: dritte Kindertageseinrichtung,
— optional: Besondere Leistungen.
Die Vergabegespräche finden voraussichtlich in der KW 42 statt. Die Stadt Ingolstadt legt Wert darauf, dass der Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter bei dem Vergabegespräch anwesend sind.
Bei juristischen Personen: Nachweis der Eintragung im Handelsregister (nicht älter als diese Bekanntmachung), bei Kommanditgesellschaften sind die Handelsregister-Auszüge sowohl der Kommanditgesellschaft als auch der persönlich haftenden Gesellschafterin einzureichen.
Erklärungen nach GWB zum Nichvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB
Erklärung zur Einhaltung von § 128 GWB
Erklärung zur Verknüpfung mit anderen Unternehmen
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. III.2.2
Berufsstand: siehe III.2.1
Im Übrigen: siehe III.1.2 bis III.2.3
Architekten im Sinne von § 75 Abs. 1 VgV
Einzelbewerber allein oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), ggf. mit Subunternehmern, gesamtschuldnerisch haftend mit einem bevollmächtigten Vertreter. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Nachweis einer bestehenden / im Auftragsfalle vorbehaltslos gewährten Haftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden ist zu erbringen. Bei ARGE muss die Versicherung für die ARGE als solche bestehen.
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15/01/2019
1) Eingereichte Unterlagen verbleiben beim AG und werden nicht zurückgegeben. Kosten werden nicht erstattet;
2) Die Unterlagen sind in verschlossenem Umschlag einzureichen. Der Name des Verfahrens ist mittels des gestellten Etiketts deutlich auf dem Umschlag/der Verpackung zu vermerken.
3) Die Vergabeunterlagen sind nur und ausschließlich auf den von der Kontaktstelle ausgegebenen Formularen und ausschließlich in Papierform möglich. Werden diese Formulare nicht genutzt, wird das Angebot ausgeschlossen;
4) Sämtliche eingereichte Unterlagen sind ausschließlich einseitig zu bedrucken. Es ist ausschließlich das Format DIN-A4 (soweit nicht ausdrücklich für Pläne DIN-A3 zugelassen) zugelassen;
5) Sämtliche Unterlagen sind ohne Heftklammern, ohne weitere Binder, „Tacker“/Heftklammer u. ä. sowie ohne Trennstreifen/Register (zulässig dagegen:farbige Papiere mit max. 90 gr./qm) einzureichen (Scanfähigkeit!). Es ist kopierfähiges Papier (keine dicken Kartons etc.) zu verwenden. Spiralbindungen u. ä. sind nicht zugelassen;
6) Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen;
7) Wenn und soweit in den Übersichts-Formularen gemachte Angaben nicht vollständig/falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers;
8) Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Frist nicht vorgelegt werden,bis zum Ablauf einer zu bestimmenden kurzen Nachfrist nachzufordern;die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass die Vergabestelle von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.9. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers;
10) Je Bewerber ist nur ein Teilnahmeantrag zulässig. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (ARGE) führen zum Ausschluss aller Beteiligten. Dies gilt auch dann, wenn Mehrfachbewerber als Subplaner vorgesehen sind;
11) Der Teilnahmeantrag/das Angebot selbst muss bei postalischem Versand zwingend bei der Stadt Ingolstadt (Vergabestelle), nicht bei der Kontaktstelle, eingereicht werden. Soweit elektronischer Upload ausdrücklich zulässig, ist die dort angegebene elektronische Adresse zu verwenden;
12) Maßgeblich ist bei postalischem Versand der fristgerechte Eingang der Unterlagen bei der Stadt Ingolstadt in schriftlicher Form (Post, Paketdienst, Kurier, persönliche Abgabe), auf die fristgerechte Absendung kommt es nicht an.Fax oder E-Mail sind nicht ausreichend. Ausreichend dagegen, soweit ausdrücklich zugelassen, elektronischer Upload an die dort angegebene elektronische Adresse;
13) Angaben zum Umsatz können zunächst durch Eigenerklärung erfolgen, sind aber auf Aufforderung durch die Vergabestelle durch geeignete Unterlagen nachzuweisen, neben Jahresabschluss z. B. auch einer Bestätigung des Steuerberaters;
14) Soweit lediglich Angaben/Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln [auch nach dem Verfahren] entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig und aktuell sein [bei Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als diese Bekanntmachung, soweit aus Inhalt und Zweck des Nachweises nichts anderes folgt, wie z. B. bei Prüfungszeugnissen].15.Anfragen, Nachfragen etc. sind ausschließlich per E-Mail zu stellen an vergabe@schrems-partner.de Informationen des Auftraggebers/der Kontaktstelle zum Vergabeverfahren können auf dem Postwege, mittels Telefax, elektronisch sowie durch eine Kombination dieser Kommunikationsmittel übermittelt werden; dabei wird dem elektronischen Weg (E-Mail) der Vorzug gegeben.