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Timestamp: 2018-07-20 13:17:56
Document Index: 6971134

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 6', '§ 2', '§ 6', '§ 3', 'BGH', 'BGH', '§ 4', '§ 5', 'BGH', 'BGH', '§ 6', 'BGH', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 14', '§ 7', 'BGH', '§ 6', 'BGH', 'BGH', '§ 6', '§ 6', 'Art. 5', 'Art. 11', 'Art. 10', '§ 9', '§ 10', 'Art. 5', 'Art. 11', 'Art. 11', 'EGMR', 'EuG', '§ 6', 'Art. 5', 'Art. 11', '§ 11', '§ 12', 'EuG', 'Art. 23', '§ 13', '§ 15', 'Art. 4', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 16', '§ 6', '§ 6', '§ 17', 'de lege ferenda', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22']

Vorwort : Der Humor in der vergleichenden Werbung
Vorwort : Der Humor in...
978-3-653-98362-3
https://doi.org/10.3726/978-3-653-04484-3
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2014. 239 S., 3 s/w Abb.
Die vorliegende Arbeit wurde vom Fachbereich Rechtswissenschaften der Freien Universität Berlin im Jahre 2014 als Dissertation angenommen. Erstgutachter war Prof. Dr. Dr. Dr. hc Franz-Jürgen Säcker, Zweitgutachter Prof. Dr. Martin Schwab. Die mündliche Prüfung fand am 12. Februar an der FU Berlin statt.
Dank gebührt zunächst freilich meinem Doktorvater Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz-Jürgen Säcker. Er hat insoweit den größten Anteil an dieser Arbeit, als er mir überhaupt ermöglichte, aus dem Thema des Humors in der vergleichenden Werbung ein Promotionsvorhaben machen zu können.
Weiterhin möchte ich mich bei meinen Eltern für ihre Unterstützung bedanken. Ich sehe in dieser Arbeit so etwas wie das Ende meiner theoretisch - akademischen Ausbildung. Auf diesem Weg haben sie mich immer unterstützt und sind mir auch damit ein Vorbild.
Die meiste Zeit und Geduld musste sicherlich meine Ehefrau Lilian aufwenden. Ihre Geduld mit mir und dieser Arbeit kann man gar nicht genug hervorheben.
Schließlich möchte ich mich auch bei meinem Freund Christoph Palzer bedanken. Mögen andere die Qualität dieser Arbeit beurteilen, die vielen Gespräche mit ihm haben sie aber in jedem Falle besser gemacht
1. Kapitel Vergleichende Werbung
§ 2 Tatbestand der vergleichenden Werbung, § 6 UWG
B. Tatbestandsmerkmale vergleichender Werbung
II. Mitbewerber, vgl. § 2 UWG
III. Unmittelbares bzw. mittelbares Erkennbarmachen von Mitbewerbern oder ihrer Produkte
IV. Merkmal des Vergleichs
1. „Vergleichende Werbung ohne Vergleich?“
4. Herrschende Literaturansicht
5. „Vergleich“ i.S.v. § 6 Abs. 1 UWG
§ 3 Geschichte der vergleichenden Werbung
A. Rückblick - Eine wechselhafte Geschichte
I. Erste Phase – „freies Spiel der Kräfte“
II. Zweite Phase – Weltwirtschaftskrise 1929
III. Dritte Phase – „roaring nineties“
B. Entwicklung der Rechtsprechung des BGH zur vergleichenden Werbung
1. Testpreis - Angebot
b) Ausführungen des BGH
2. „Vergleichen Sie“
2. Kapitel Humorvolle Werbevergleiche
§ 4 Humor in der Werbung
I. Begriff der Wirtschaftswerbung
II. Der Begriff des „Humors“
2. Der „Humor“
a) Was ist „Humor“
b) Warum lachen wir?
3. Verschiedene Spielformen des Humors
a) Witz (Althochdeutsch wizzi; altengl. Wit = Scharfsinnigkeit, Verstand, Esprit)
b) Ironie (griechisch εἰρωνεία eironeía, erheuchelte Unwissenheit, Verstellung)
c) Sarkasmus (griech.: sarkazein - zerfleischen, verhöhnen; sarkasmós - beißender Spott)
d) Satire (lat. satira; von satura lanx: „Den Göttern dargebotene, mit Früchten gefüllte Schale“)
e) Parodie (griechisch παρῳδία parōdía „nachahmendes Lied“)
f) Groteske (franz. grotesque – ital. Grottesco „wunderlich, verzerrt“)
g) Persiflage (von frz. siffler „pfeiffen“)
B. Werbewirkung humorvoller Werbevergleiche
I. Werbewirkung vergleichender Werbung
2. Weitere positive Werbeeffekte
a) Werbeeffekte
b) optimales Umfeld
3. Negative Werbeeffekte
II. Werbewirkung des Humors in der Werbung
2. Werbeeffekte des Humors
a) Werbewirkung des Humors in der Werbung
b) Werbeumfeld – „moderierende Faktoren“
C. Ökonomische Effekte humorvoller Werbevergleiche
II. Erhöhung der Markttransparenz
III. Förderung des Wettbewerbs
2. Beseitigung künstlicher Differenzierungen
§ 5 Rechtsprechungshistorie - Humor in der vergleichenden Werbung
B. Rechtsprechungsübersicht
1. BGH, Urt. v. 12.7.2001 - Preisgegenüberstellung im Schaufenster
2. Urt. v. 17.1.2002 – Lottoschein
3. Urt. v. 25.4.2002 – Die „Steinzeit“ ist vorbei!
II. Rechtsprechung der OLG
1. OLG München, Urt. v. 16.9.1999 – Vergleichende Werbung zwischen Leitungswasser und Mineralwasser
b) Ausführung des OLG
2. OLG Jena, Urt. v. 28.2.2002 – Fremdgehen
b) Ausführungen des OLG
3. OLG Hamburg, Urt. v. 6.3.2003 – Müsli-Riegel
4. OLG Frankfurt, Urt. v. 25.11.2004 - Vergleich mit einem Stachelschwein
b) Ausführungen des OLG Frankfurt
5. OLG Hamburg, Urt. v. 25.5.2004 – „Babes und Zicken“
b) Ausführungen des OLG Hamburg
6. OLG Frankfurt, Urt. v. 10.3.2005 – „Na..auch T-Aktionär?“
7. OLG Hamburg, Urtl v. 23.1.2003 – Gurgelndes Auto
3. Kapitel BGH Urteil v. 1.10.2009 - „Gib mal Zeitung“
§ 6 Das Urteil
B. Der Sachverhalt
C. Die Ansicht der Vorinstanzen
D. Ausführungen des BGH
I. Vergleichende Werbung, § 6 UWG
2. Unlautere Herabsetzung - § 6 Abs. 2 Nr. 5 UWG
3. Objektivitätsgebot - § 6 Abs. 2 Nr. 2 UWG
4. Unlautere Rufausnutzung - § 6 Abs. 2 Nr. 4 UWG
II. Markenrecht - §§ 14 Abs. 2 Nr. 2, Nr. 3 MarkenG
§ 7 Kritische Würdigung der BGH – Entscheidung
B. Anwendungsbereich der vergleichenden Werbung – „Mitbewerber“?
C. § 6 Abs. 2 Nr. 5 UWG – unlautere Herabsetzung
II. Methodik des BGH
1. Wörtlich und damit ernst nehmen
2. Dem Spott und der Lächerlichkeit preisgeben
a) „Entkleidung“ der Kernaussage
b) Auslegung durch den BGH
3. Parallelen zum Presserecht
D. § 6 II Nr. 2 UWG - Objektivitätsgrundsatz
II. Eigenschaftsvergleich – „taz ist nicht für jeden“ eine nützliche Information?
III. Objektivität des Vergleichs – Darstellung des BILD-Lesers eine rein subjektive Wertung?
E. § 6 Abs. 2 Nr. 4 UWG
II. „taz“ – Werbespot
4. Kapitel Meinungsäußerungsfreiheit, Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG, Art. 11 GRCh, Art. 10 EMRK
§ 9 Grundrechtskonforme Auslegung - Geltung der Grundrechte im Zivilrecht
B. Mittelbare Drittwirkung der Grundrechte des Grundgesetzes
C. Unionsgrundrechtskonforme Auslegung
I. Unionsgrundrechte – Entwicklungslinien
II. Unionsgrundrechtskonforme Auslegung
§ 10 Rechtsprechungsübersicht - kommerzielle Meinungsäußerungsfreiheit
I. Art. 5 I S. 1 - Rechtsprechung des BVerfG
a) „Meinung“ im Rechtssinn
b) Wirtschaftswerbung
a) Benetton I
b) „Therapeutische Äquivalenz“
II. Art. 11 GRCh – EU – Grundrecht
a) Unionsgrundrechte
b) „Meinungsäußerung“ i.S.v. Art. 11 GRCh
2. Kommerzielle Äußerungen
a) Rechtsprechung EGMR
b) Rechtsprechung EuGH
I. Verfassungsrechtliche Rechtfertigung nach Art. Abs. 2 GG
2. § 6 UWG als allgemeines Gesetz i.S.d. Art. 5 Abs. 2 GG
3. Schranken – Schranke der Wechselwirkungslehre
aa) Benetton I, II
bb) Therapeutische Äquivalenz
cc) Tier- und Artenschutz
dd) Anonymer Preisvergleich
II. Rechtfertigungsebene – Unionsgrundrecht, Art. 11 GRCh
aa) „legitimes Ziel“
bb) „Unentbehrlich in einer demokratischen Gesellschaft“
aaa) „markt intern Verlag GmbH u. Klaus Beermann“
bbb) „Hertel vs. Schweiz“
ccc) „Krone Verlag GmbH & CoKG“
bb) RTL
cc) Karner
§ 11 Anwendungsbereich der Unionsgrundrechte
A. Kollisionsnormen der EU - Charta
§ 12 Der fehlende effektive Grundrechtsschutz des EuGH im geschäftlichen Verkehr am Beispiel der vergleichenden Werbung
B. Grundrechtsschutzdefizit im geschäftlichen Verkehr am Beispiel vergleichender Werbung
I. Voraussetzungen des Art. 23 Abs. 1 Satz 1 - Struktursicherungsklausel
3. Schutz des Wesensgehalts
4. „Generell und offenkundig“
II. Im Wesentlichen vergleichbarer Grundrechtsschutz im Falle von kommerzieller Werbung
§ 13. Fallgruppen – Grundrecht der Meinungsfreiheit als Motor eines liberaleren Verständnisses?
B. „Schlechter Geschmack“
1. Konkrete Beeinträchtigung des Rechtsguts
2. Parallelen zur „Entkleidungsrechtsprechung“ des BVerfG
II. Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
C. Imagewerbung
5. Kapitel Eine liberalere Rechtsanwendung vergleichender Werbung – Mehr Freiheit wagen!
§ 15 Richtlinienkonforme Auslegung
B. Art. 4 der Richtlinie 2006/114/EG - Zulässigkeits- oder Verbotskatalog
II. Zulässigkeits- oder Verbotskatalog
1. Argumente gegen die Annahme eines Verbotskataloges
2. Argumente für die Annahme eines Verbotskataloges
C. Restriktive Auslegung des Anwendungsbereichs des § 6 UWG?
II. Vergleichende Bezugnahme auf einen Mitbewerber bzw. seine Waren oder Dienstleistungen
D. Bagatellklausel im Anwendungsbereich vergleichender Werbung
II. Streit in der Lehre
1. Argumente gegen die Anwendung einer Bagatellklausel im Anwendungsbereich des § 6 UWG
2. Argumente für die Anwendung einer Bagatellklausel im Anwendungsbereich des § 6 UWG
§ 16 Rechtspolitische Kritik am allgemeinen Informationsgebot im Rahmen vergleichender Werbung
A. Kritik an § 6 Abs. 2 Nr. 2 UWG
II. Rechtspolitische Erwägungen
1. Aus Gründen der Markttransparenz
a) Moderne Informationsökonomie
b) Signal der Imagewerbung
2. Aus Gründen der Wettbewerbsförderung
3. Aus Gründen des Leitbildes des informierten Durchschnittsverbrauchers
B. Kritik am Kennzeichenschutz nach § 6 Abs. 2 Nr. 4 UWG
1. Humorvolle Anlehnung an fremde Werbeslogans
2. Verwendung eines fremden Maskottchens
§ 17 Humorvolle vergleichende Werbung – de lege ferenda
6. Kapitel Rechtsvergleichung mit den USA und Großbritannien
§ 19 Humorvolle vergleichende Werbung in Großbritannien
B. Rechtslage vergleichender Werbung vor Umsetzung der RL 2006/114/EG
I. Markenrechtliche Bewertung
II. Deliktsrechtliche Bewertung – Common Law
III. Selbstverwaltungskontrolle
C. Rechtslage vergleichender Werbung nach Umsetzung der RL 2006/114/EG
§ 20 Humorvolle vergleichenden Werbung in den USA
B. Rechtslage im Hinblick auf vergleichende Werbung
I. Verwaltungsrechtliche Regelungen – Federal Trade Commission
II. „National Advertising Division of the Better Business Bureau“ (NAD)
III. Civil Court
2. Anspruchsgrundlage – Lanham Act 43 (a)
3. Rechtslage im Hinblick auf humorvolle Werbevergleiche
a) Irreführung
b) Kennzeichenschutz
§ 21 Stellungnahme
§ 22 Schlussfolgerungen