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Timestamp: 2018-04-23 04:30:12
Document Index: 371426876

Matched Legal Cases: ['§ 125', '§ 125', '§ 125', '§ 128', '§ 125', '§ 125', '§ 125', '§ 125', '§ 125', '§ 125', '§ 125', '§ 125', '§ 125']

Von Aussteuerung in Arbeitslosengeld 1 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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21.01.2011, 10:53 #1
lui50->Emailproblem
Von Aussteuerung in Arbeitslosengeld 1
Bin seiht 1972 in der Firma beschäftigt
Bin seiht Oktober 2009 Krankgeschrieben.Werde jetzt in April\ Mai ausgesteurt.
Bin noch nicht Gekünigt.Wollte wohl 2 Jahre lang Arbeitslosengeld 1 in anspruch nehmen und dann in Rente.Bin Jetzt 60 jahre alt und habe 60 Prozent schwerbehinderung.
Die von der Reha in bad Kessingen haben in den Bericht geschrieben, Krank entlassen.Kann aber noch über 6 Stunden Arbeiten ,aber nur noch leicht und Mittelschwere Arbeit machen.
In meiner alten Firma kann ich nicht mehr zurück.Wenn ich da hinmüsste, dann müsste ich den ganzen Tag mit dem Besen Fegen.Weil Kündigen werden die mir nicht , weil ich schon zu lange da bin.
Meine Frage ist jetzt. Wie gehe ich nach der Aussteuerung weiter vor.Muß ich bei der Firma
Kündigen die 3 Monatige Stempelgeld sperre in Anspruchnehmen oder wie sollte das mann am besten machen
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21.01.2011, 17:04 #2
AW: Von Aussteuerung in Arbeitslosengeld 1
Nicht kündigen, weiterhin AU-Bescheinigungen einreichen.
Alg nach § 125 SGB III.
Literatur: http://www.elo-forum.org/diskussions...losigkeit.html
21.01.2011, 21:33 #3
Auf keinen Fall selber kündigen. Ist auch nicht notwendig. Deshalb gibt es den § § 125 SGB III.
Unter Nahtlosigkeitsregelung versteht man den Anspruch auf Arbeitslosengeld eines nicht nur vorübergehend Leistungsgeminderten, der keine versicherungspflichtige Beschäftigung mehr ausüben kann - somit nicht "verfügbar" ist -, bei dem aber auch verminderte Erwerbsfähigkeit (noch) nicht festgestellt wurde.
Die Nahtlosigkeitsregelung überbrückt also eine Phase bis zur Klärung der Zuständigkeit zwischen Agentur für Arbeit und gesetzlicher Rentenversicherung.
Zum Nachlesen:Nahtlosigkeitsregelung
Sobald du den Aussteuerungsbescheid der KK hast, gehst du zur Arbeitsagentur und beantragst ALG gem. § 125 SGB III.
22.01.2011, 11:32 #4
Das mit dem selber Kündigen , wollte ich auch nicht so gerne.
Der Bericht aus Bad Kissingen sagt Folgendes
Allerdings sind wie sektisch ,ob der 60 Jährige Patient noch im Berufsleben wider zurückkehrt.
Er ist über 6 Stunden belasbar
Sollte aber Tätigkeiten wie Stressbelastung , Zeitdruck ,Nachschicht , mit erhöter Anpassung , Umstellungs und Konzentrationsvermögen vermieden werden.
Ich bin ja Krank in Bad kissingen enlassen worden und werde ja auch Krank ins Arbeitslosengeld 1 wechseln. wollte diese zwei Jahre überbrücken damit ich mit 63 in Rente gehen kann ohne Abschlag.
Machen die das beim Arbeitsamt mit, zwei Jahre ein Kranken Arbeitslosen zu haben
Oder ist das vieleicht besser bei der Firma ein Auflösungsvertrag zu machen .Was ein denn im schlimmsten pasieren kann , sind ja 3 Monate stempelgeld sperre.
Melde mich dann gesund beim Arbeitsamt und die müssen ein dann was neues vermitteln. Aber mit den oben genanten wörtern, ist es ja dann schwierich das ein einer nimmt Plus die 60 Prozent schwerbehinderung.
Die zwei jahre stempelgeld muß ich unbedingt mitnehmen egal wie, damit ich bei der Rente nicht soviel Abzüge habe
Wie komme ich da am besten durch
22.01.2011, 21:31 #5
falls du einen Aufhebungsvertrag unterschreibst und gegebenenfalls eine Sperrzeit eintritt, wird dein Anspruch auf ALG I um mindesten 1/4 gemindert.
Das sind bei einem Anspruch von 24 Monaten dann 6 Monate Anspruchsminderung. Dann beträgt der Restanspruch nur noch 18 Monate.
4.die Anzahl von Tagen einer Sperrzeit wegen Arbeitsaufgabe; in Fällen einer Sperrzeit von zwölf Wochen mindestens jedoch um ein Viertel der Anspruchsdauer, die dem Arbeitslosen bei erstmaliger Erfüllung der Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosengeld nach dem Ereignis, das die Sperrzeit begründet, zusteht, etc.
§ 128 SGB III
Lies dir auch mal folgende Broschüre aufmerksam durch.
Merkblatt 17 - Berücksichtigung von Entschädigungen bei Entlassung http://www.arbeitsagentur.de/static/...e_allg_7x7.gif
22.01.2011, 22:27 #6
Wenn die Firma dich kündigen will, dann kannst du eine hübsche Abfindung - die aber leider unter Umständen teilweise (je nach Einzelfall also verhandeln mit der BA) in ALGI und ALGII (mit Sicherheit teilweise)angerechnet wird - raus schlagen.
12.271 Euro sind davon übrigens steuerfrei in deinem Fall (über 55 + mehr als 20 Jahre Betriebszugehörigkeit), der Betrag darüber hinaus wird nur mit halbem Steuersatz besteuert. die gesamte Abfindung ist sozialversicherungsfrei.
Abfindungen sind verhandlungssache. Als Faustformel nimmt man mind. 1/2 Bruttomonatsgehalt je Beschäftigungsjahr. Danach, nehmen wir einmal an, du wärst am 01.07.1972 angefangen und würdest zum 30.06.2011 gekündigt, könntest du einen erheblichen Betrag bekommen.
In meinem Beispiel wären je 6 Monate in den Jahren 1972 und 2011 + 456 Monate = 468 Monate. Nehmen wir an, du würdest im Monat brutto 2500 Euro bekommen, die Hälfte davon wären 1250 Euro. Multipliziert mit den 468 Monaten ergibt das 585.000,-- Euro.
Ich für meine Person würde mit der Firma verhandeln. Selbst wenn du die Hälfte bekommen solltest, was ich als Mindestabfindung haben würde wollen, rettet dich das in den Rentenbezug ohne die Probleme mit ARGE/JC oder AA (BA) zu bekommen.
23.01.2011, 00:06 #7
du solltest dein Wissen über Abfindung und Steuerfreibetrag mal updaten.
Informationen zum Thema Abfindung und Steuer
Abfindungen unterliegen grundsätzlich in vollem Umfang der Einkommensteuer, d.h. der Lohnsteuer als einer besonderen Erhebungsform der Einkommensteuer.etc.
Nein, eine solche Regelung gibt es nicht mehr. Die diesbezüglichen Ausnahmevorschriften wurden zum 01.01.2006 abgeschafft.
Zum Nachlesen klick hier
23.01.2011, 00:10 #8
@ lui50
Du solltest dir mal sehr aufmerksam die Homepage von RA Hensche durchlesen.
Dort findest du sehr gute Infos zum Arbeitsrecht, Abfindung und Steuern usw.
23.01.2011, 00:30 #9
Danke Lopo. Ich hatte auch gegoogelt vorher und die Infos von dieser Seite, da ich mir bei der Höhe nicht sicher war. Ich habe früher mal in einer Firma so einen Fall mit erlebt und da war es ungefähr in diesen Bereichen. Dafür ist ein Forum ja gut das man sich gegenseitig verbessert und lernt.
23.01.2011, 13:04 #10
Die Firma wird mich nicht Kündigen, da sie ja weiß das sie viel Abfindung zahlen müsste.Sie wird es auf ein anderen weg versuchen mich loszuwerden.Indem sie mir mir ein Auflösungsvertrag kommt und ich den unterschreiben soll.Unterschreibt man diesen nicht , hat man in dem Moment selbst gekündigt.dann kann man gegen klagen und man würde zu 90 Prozent die Klage gewinnen.
Aber jetzt wider zu meiner Frage zurück.
Was ist denn besser . Krank beim Arbeitsamt antreten oder gesund
Trete ich Krank an , kommen die nach ca 1 Jahr an mit ihren MHD und schauen ob ich noch krank bin oder gesund bin.Dann Können die mich in Rente schicken und ich kriege meine 2 jahre Stempelgeld nicht voll und somit wird mir später wenn ich in rente gehe das geld fehlen
Ich kann mich ja auch nicht bei der Firma Krankmelden und beim Arbeitsamt gesund melden.
23.01.2011, 13:28 #11
NIEMALS einen Auflösungsvertrag unterschreiben. Das zieht eine Sperre beim AA nach sich. Einen Auflösungsvertrag nicht zu unterschreiben zieht auch keine automatische Kündigung nach sich. Denn genau dann müßte deine Firma ja zahlen, was sie ja nicht will wie du schreibst.
Ich verstehe auch nicht ganz wie du ausgesteuert sein kannst solange du beschäftigt bist. Das widerspricht sich irgendwie. ALG-I kannst du auch nicht beziehen da du nicht arbeitslos bist und weiterhin krank bist. Sicher gibt es diesen Übergang, aber du hast doch noch keine Rente beantragt. Hast du da die Mindestvorausssetzung 36 Beiträge in 5 Jahren erfüllt?
So weit ich weiß, müßte dein AG weiter zahlen. So war es damals auch bei unserer Firma. Wenn er nicht zahlen will, dann muß er dir entweder einen Arbeitsplatz bieten, den du gesundheitlich ausüben kannst oder er zahlt und stellt dich frei von der Arbeit. Vielleicht verhandelst du mal da drüber mit deinem AG.
23.01.2011, 14:21 #12
Die Firma wird mich nicht Kündigen, da sie ja weiß das sie viel Abfindung zahlen müsste.Sie wird es auf ein anderen weg versuchen mich loszuwerden.
Stimmt. Allerdings hat die Firma eigentlich kaum einen Grund, dich auch formal "loswerden" zu wollen. Nach Ablauf der Lohnfortzahlung "kostest" du sich doch fast gar nichts mehr. Ob das Arbeitsverhältnis noch formal weiterbesteht oder nicht, macht keinen großen Unterschied. Probleme könnten - aus Sicht der Firma - nur aufkommen, wenn du mal krank und dann wieder gesund bist, weil dann ständig Arbeitsabläufe umorganisiert werden müßten. Ein dauerhaft arbeitsunfähig Erkrankter ist aber aus Firmensicht nicht das Problem.
Indem sie mir mir ein Auflösungsvertrag kommt und ich den unterschreiben soll.Unterschreibt man diesen nicht , hat man in dem Moment selbst gekündigt.dann kann man gegen klagen und man würde zu 90 Prozent die Klage gewinnen.
Nein. Vorschlagen kann dir die Firma das natürlich, aber wenn du nicht zustimmst, bleibt alles beim alten. Das (formale) Arbeitsverhältnis besteht also fort.
Der richtige Weg ist dir schon genannt worden - Nahtlosigkeitsregelung nach § 125 SGB III. Lies dich da mal ein. Du meldest dich nach Erhalt des Aussteuerungsbescheides bei der Arbeitsagentur arbeitslos und beantragst ALG nach § 125 SGB III. Dabei verweist du gleich darauf, daß du derzeit arbeitsunfähig erkrankt bist, dies voraussichtlich auch noch bis auf weiteres bleiben wirst, aber natürlich der Arbeitsvermittlung "im Rahmen der mir verbliebenen gesundheitlichen Möglichkeiten" zur Verfügung stehst.
Alle weiteren Feststellungen sind Sache von Arbeitsagentur und Rentenversicherung. Laß die mal machen. Im übrigen ist es auch keinesfalls so, daß Gutachter von Arbeitsagentur und Rentenversicherungen stets einer Meinung sind (klar, denn keiner will aus seinen Mitteln zahlen). Bis auf weiteres beziehst du dann jedenfalls ALG.
Lies dir im übrigen mal die Beiträge der "Doppeloma" zu diesem Thema durch.
24.01.2011, 05:21 #13
Hallo Fairina,
Da hast du dich aber sehr großzügig verrechnet, die Abfindung in Höhe eines Halben Monatsgehaltes gibt es NICHT pro Beschäftigungs-Monat sondern pro Beschäftigungs-Jahr
Ich verstehe auch nicht ganz wie du ausgesteuert sein kannst solange du beschäftigt bist. Das widerspricht sich irgendwie.
Das widerspricht sich überhaupt nicht, denn mit "Aussteuerung" wird die Tatsache bezeichnet, dass der Höchstanspruch auf Krankengeld (78 Wochen) erschöpft ist.
Dieser Fakt tritt durch sehr lange AU ein, unabhängig davon, ob man in einem Arbeitsverhältnis ist oder nicht.
ALG-I kannst du auch nicht beziehen da du nicht arbeitslos bist und weiterhin krank bist.
Gerade deshalb hat er ja nach Ende des Krankengeldes Anspruch aug ALG nach § 125 SGB III, WEIL er weiter KRANK ist, dafür muß man NICHT arbeitslos sein.
Es ist ja häufig so, dass Leute wegen einer langen, schweren Krankheit im alten Beruf /Betrieb nicht mehr arbeiten können, obwohl sie dort noch angestellt sind.
Sicher gibt es diesen Übergang, aber du hast doch noch keine Rente beantragt. Hast du da die Mindestvorausssetzung 36 Beiträge in 5 Jahren erfüllt?
Hat er sicher, wenn er mit 63 in die ungekürzte Altersrente gehen kann, man sollte schon dazuschreiben, dass diese Voraussetzungen die Erwerbsminderungsrente betreffen.
Natürlich kann er problemlos einen entsprechenden Antrag stellen, wenn die AfA "das gerne so möchte", damit er ohne Schwierigkeiten das ALG in Anspruch nehmen kann.
So leicht bekommt man diese EM-Rente heute nicht mehr, aber er braucht sie ja auch eigentlich gar nicht, verschafft sich aber damit die notwendige Ruhe (und das ALG!!!) bis er mit 63 (wie geplant) seine Altersrente in Anspruch nehmen kann.
Die AfA KANN ihn NICHT VORHER in (Alters-) Rente schicken, weil er NUR ungekürzt in Rente gehen braucht!
So weit ich weiß, müßte dein AG weiter zahlen
Und aus welchem Grund sollte die Firma DAS MÜSSEN, er ist bescheinigt KRANK, weil er dort eben NICHT mehr arbeiten kann.
So war es damals auch bei unserer Firma. Wenn er nicht zahlen will, dann muß er dir entweder einen Arbeitsplatz bieten, den du gesundheitlich ausüben kannst oder er zahlt und stellt dich frei von der Arbeit. Vielleicht verhandelst du mal da drüber mit deinem AG.
DAS würde ich lieber bleiben lassen, welchen Sinn soll das machen, KEINE Firma ist verpflichtet unter diesen Umständen zu zahlen, deshalb MUSS das ja die AfA tun (nach § 125).
Du darfst davon ausgehen, dass ich weiß was ich hier schreibe, denn ich bin seit (fast) 3 Jahren AU (ohne Unterbrechung), längst ausgesteuert und mein ALG nach § 125 SGB III ist leider inzwischen auch beendet (nach 1,5 Jahren Anspruch)!
Seit Dezember bekomme ich H4, weil die DRV nicht in der Lage ist zu erkennen, wann Leute zu krank sind zum Arbeiten.
Es besteht also kaum die Gefahr, dass LUI tatsächlich die EM-Rente bekäme!
Mein EM-Renten-Antrag befindet sich jetzt auf dem Klageweg und meine Firma, die liebt mich, ich bin immer noch fest angestellt, man hat auch noch NIE versucht mich "loszuwerden", WARUM auch immer.
24.01.2011, 09:46 #14
Doppeloma, ich war wirklich nicht mehr auf dem neuesten Stand. Vergiß also mein Posting. Ich war nach alter Berechnungsformel vorgegangen.
Kaum einer kommt noch in den Genuss der EU. Selbst mit Kopf unterm Arm wird das schwer.
Vergiss also mein Posting, hab mich ja schon dafür entschuldigt.
24.01.2011, 12:26 #15
Aber wenn mir der MHD bom Arbeitsamt gesund schreibt.Bin bei meiner alten firma noch als krank gemeldet.Dann stehe ich doch den Arbeitsmarkt zu verfühgung.Das verstehe ich nicht ganz In der alten Firma wo ich nicht wider hin kann bin ich weiterkank gemeldet und auf dem arbeitsmarkt bin ich gesund gemeldet.
24.01.2011, 13:56 #16
@lui50
Nein, da hast du die Nahtlosigkeitsregelung nicht ganz richtig verstanden. Wenn du nach § 125 SGB III Arbeitslosengeld bekommst, wird fiktiv angenommen, daß du der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stehst, obgleich du eigentlich weiterhin krankgeschrieben bist. Nur deshalb steht dir ALG zu, obgleich du ja objektiv arbeitsunfähig bist.
25.01.2011, 10:41 #17
Dann weiß ich schon so ungefähr was auf mich zukommt
25.01.2011, 18:15 #18
catweazle.de
habe dieses Thema heute gelesen, bin von der KK ausgesteuert und Lohnfortzahlung bekomme ich auch nicht mehr ab dem 31.01.11. Beim AA habe ich mich nun gemeldet und meine Unterlagen abgegeben. Meine Arbeitstelle habe ich auch noch...nur mein AG will mich unbeding los haben mit Schlammschlacht oder Abfindung. Habe eine Gdb von 60% nur soweit ich das verstanden habe kann der AG das auch umgehen. Vielleicht hat hier jemand einen Tipp wie ich damit umgehen soll.
25.01.2011, 19:31 #19
Wenn der Arbeitgeber dir unbedingt kündigen will, dann er soll es doch tun (hier wohl aus personenbedingten, also krankheitsbedingten, Gründen). Falls es ein Kleinbetrieb ist, braucht er gar keine Gründe. Da du schwerbehindert bist, muß er sich vorher die Genehmigung des Integrationsamtes dafür holen.
Auf keinen Fall solltest du selbst kündigen oder dich vorschnell auf einen Aufhebungsvertrag einlassen.
Ein Abfindungsangebot müßte schon sehr gut sein, damit du dich darauf einläßt. Da muß man vorher alles genauestens durchrechnen. Du könntest ihn ja, sofern nicht schon bekannt, mal unverbindlich fragen, was für konkrete Vorstellungen er da hat.
25.01.2011, 20:26 #20
Uih, informier mal deinen doch Schwerhindertenbeauftragten.
26.01.2011, 05:07 #21
Habe eine Gdb von 60% nur soweit ich das verstanden habe kann der AG das auch umgehen.
WIE das gehen würde hat dir ja @Gurkenaugust schon sehr gut erklärt, also abwarten und Tee trinken!
Bei einer Kündigung (durch den AG!) darauf achten, dass alles korrekt eingehalten wurde (Kündigungsfrist lt. Arbeitsvertrag /Zustimmung des Integrationsamtes /Urlaubsabgeltung!!!), ansonsten ab zum Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage einreichen (innerhalb 3 Wochen).
Die überprüfen dann ALLES nochmal genauestens, damit dir KEINE Ansprüche verloren gehen und oft kommt da "auf Anregung des Gerichtes" auch noch eine hübsche Abfindung bei raus.
Einen Rechtsanspruch darauf gibt es leider nicht, es sei denn sowas steht z.B. in der Betriebsvereinbarung /Tarifvertrag deiner Firma.
Bei fristgemäß ordnungsgemäßer Kündigung wird auch nicht die ganze Abfindung von der AfA berücksichtigt, die genauen Regelungen habe ich da aber gerade nicht im Kopf.
DU hast KEINEN Grund dein Arbeitsverhältnis selber "freiwillig" aufzugeben, ALG nach § 125 SGB III steht dir trotzdem zu
26.01.2011, 08:45 #22
und Danke für die schnell Info., werde mich mit dem Integrationsamt in verbindung zu setzten.
Meine Krankmeldung Endet am 14.2., bin mir nun unschlüssig ob ich mich bei meinem AG arbeitsfähig melden soll?
Ich denke nicht das der AG mir Kündigt, oder nur wenn er einen "Grund" findet was er ja schon seit meiner Wiedereingliederung versucht (und nicht wirklich gelungen ist).
26.01.2011, 11:10 #23
Wenn deine AU-Bescheinigung am 14.02. endet, mußt du dich natürlich am darauffolgenden Arbeitstag bei deinem Arbeitgeber melden und ihm deine Arbeitsleistung anbieten. Du hast schließlich immer noch einen gültigen Arbeitsvertrag. Genauso ist der Arbeitgeber ab diesem Tag wieder zur Lohnzahlung verpflichtet.
Wie die Firma dich beschäftigt, ist (im Rahmen des Zumutbaren und des Arbeitsvertrages) allein deren Problem. Sollte man nichts mit dir anfangen können und dich wieder nach Hause schicken, darfst du auch wieder gehen. Lohn muß dann natürlich trotzdem gezahlt werden.
Allerdings: wenn du nach Meinung deines Arztes immer noch arbeitsunfähig bist, dann laß dich doch auch weiterhin krankschreiben. Die Gesundheit geht vor.
Solltest du den Eindruck haben, bei der Firma auf der "Abschußliste" zu stehen, dann sei besonders vorsichtig, damit man dir nicht irgendein Fehlverhalten (z.B. unberechtigte Arbeitsverweigerung) anhängen kann. Also betriebliche Regelungen peinlich genau beachten, erforderlichenfalls Beweise sichern usw.
26.01.2011, 11:54 #24
Ich weiß ja nicht viele Leute bei deiner Firma beschäftigt sind.
Wenn das ein Kleinbetrieb ist unter 10 Leute, dann brauchen die nach meinem wissen keine Abfindung bezahlen. Lasse mich aber gerne belehren
17.03.2011, 13:21 #25
wie erwartet habe ich eine Ablehenung meines Bescheides auf SGBII§ 125 bekommen da ich lt. Krankenkassenbescheid Krankgemeldet war (wegen fehlender Verfügbarkeit). Natürlich habe ich Widerspruch eingeleitet (über Verdi), heute kam die Post das der Widerspruch unbegründet abgewiesen wurde:
In der Begründung wird aufgeführt, dass die beantragte Leistung nach SGBIII§ 125 erst nach einer mehr als "sechs monatigen" Arbeitsunfähigkeit ohne Feststellung einer zeitweisigen oder anhaltenden Erwerbsminderung erfolgen kann.
Hat das schon mal jemand gehabt und wenn ja was kann man tun
arbeitslosengeld, aussteuerung
Krankheit, Aussteuerung, ALG 1 ? Kicker ALG I 49 30.05.2013 21:20
Nach Aussteuerung Arbeitslosengeld dann EM Rente? Tinna ALG I 2 04.12.2010 01:58
aussteuerung aus KK zum 5.10.2010 frau antje Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 30 17.11.2010 15:09
Alg I nach Aussteuerung sashimi ALG I 10 14.11.2010 15:59
Arbeitslosengeld nach Aussteuerung dantebo ALG I 7 10.11.2010 05:31