Source: https://lsjv.rlp.de/de/unsere-aufgaben/arbeit/akademische-heilberufe/approbationen-und-berufserlaubnisse/
Timestamp: 2020-03-30 11:08:20
Document Index: 124285943

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 10', '§ 2', '§ 11', '§ 1', '§ 13', '§ 2', '§ 104', '§ 2', '§ 1', '§ 4']

Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung | Approbationen und Berufserlaubnisse | Willkommen in Rheinland-Pfalz
Aufgrund der aktuellen Situation und in Übereinstimmung mit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts werden in Rheinland-Pfalz ab sofort bis zunächst Ende April 2020 keine Kenntnisprüfungen für Ärztinnen und Ärzte und für Zahnärztinnen und Zahnärzte mehr durchgeführt. Soweit Sie bereits zu einem Prüfungstermin geladen worden sind, erhalten Sie ein Schreiben mit weiteren Informationen.
Ohne Approbation dürfen Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ihren Beruf nicht ausüben.
Das Landesamt ist für die Erteilung der Approbation an diese Berufsgruppen zuständig und prüft, ob die Voraussetzungen hierfür erfüllt sind. Die Antragstellerinnen und Antragsteller müssen den Abschluss der vorgeschriebenen Ausbildung nachweisen und die persönlichen Voraussetzungen besitzen.
Die Ausbildung kann in Deutschland oder im Ausland abgeschlossen sein.
In bestimmten Fällen ist die vorübergehende und eingeschränkte Ausübung des Berufs auch aufgrund einer Berufserlaubnis möglich.
Unser Kooperationspartner MIP GmbH unterhält im Rahmen des Netzwerks „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ die landesweite Beratungsstelle für die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Die MIP-Beraterinnen und -Berater beantworten Ihre Fragen zu Zuständigkeit, Antragstellung und Qualifizierungsmaßnahmen, wenn Sie als Arzt, Zahnarzt oder Apotheker mit abgeschlossener Ausbildung im Ausland eine Approbation und/oder Berufserlaubnis (Erlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des ärztlichen, zahnärztlichen oder pharmazeutischen Berufs) möchten.
Telefon 06131 2144-848
Kontakt: www.mip.consulting/beratung
Wenn Sie eine Unbedenklichkeitsbescheinigung (letter of good standing) benötigen, so verwenden Sie bitte folgendes Formular.
Näheres zu den Voraussetzungen für die Erteilung einer Approbation und einer Berufserlaubnis erfahren Sie unter den nachfolgenden Rubriken. Dort finden Sie auch die Antragsvordrucke.
Gesetzliche Grundlage für die Ausübung des ärztlichen Berufs ist die Bundesärzteordnung (BÄO) (www.gesetze-im-internet.de) und die Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO) (www.gesetze-im-internet.de).
Wer in Deutschland den ärztlichen Beruf ausüben will, bedarf der Approbation als Arzt (§ 2 Absatz 1 BÄO).
Die Ausübung des ärztlichen Berufs kann auch vorübergehend und eingeschränkt aufgrund einer Berufserlaubnis für die Dauer von maximal zwei Jahren erlaubt werden (§ 10 Absätze 1 bis 3 BÄO):
zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung zur Feststellung der Gleichwertigkeit des ärztlichen Ausbildungsstands
aus Gründen der ärztlichen Versorgung
bei Vorliegen eines besonderen Interesses
Die Beratung von Ärztinnen und Ärzten, die ihre Ausbildung nicht in Deutschland abgeschlossen haben, erfolgt durch die MIP - Medici In Posterum GmbH, Kooperationspartner des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung und Teilprojektträger im IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz. MIP informiert Sie kostenlos zu allen Fragen zur Berufserlaubnis, Approbation und eventuell erforderlichen Qualifizierungsmaßnahmen und unterstützt Sie auch bei der Vorbereitung Ihres Antrags und bei der Zusammenstellung der notwendigen Dokumente.
Ausbildung in Deutschland, Rheinland-Pfalz
Antragsvordruck - Ersatz-Approbation Ärztin/Arzt
Ausbildung in EU/EWR/CH
Antragsvordruck - Erteilung der Approbation als Ärztin oder Arzt (Studium oder Anerkennung in einem EU-Mitgliedstaat, einem Mitgliedstaat des Europäischen Wirtschaftsraums oder der Schweiz)
Ausbildung in einem anderen als den genannten Staaten (Drittstaat)
Informationen zur Kenntnisprüfung für Ärztinnen und Ärzte
Antrag auf Erteilung der Berufserlaubnis und Feststellung Gleichwertigkeit Arzt/Ärztin mit Ausbildung in Drittstaaten
Gesetzliche Grundlage für die Ausübung des Apothekerberufs ist die Bundes-Apothekerordnung (BApO) (www.gesetze-im-internet.de) und die Approbationsordnung für Apotheker (AAppO) (www.gesetze-im-internet.de).
Wer in Deutschland den Apothekerberuf ausüben will, bedarf der Approbation als Apotheker (§ 2 Absatz 1 BApO).
Die vorübergehende Ausübung des Apothekerberufs ist auch auf Grund einer beschränkten Erlaubnis bis zu einer Gesamtdauer von höchstens zwei Jahren zulässig (Berufserlaubnis nach § 11 Absätze 1 bis 3 BApO):
zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung zur Feststellung der Gleichwertigkeit des Ausbildungsstands
seinen Beruf als Apotheker vorübergehend und gelegentlich in einem anderen EU-Land ausüben möchte (vorübergehende Mobilität)
sich in einem anderen EU-Land niederlassen und dort seinen Beruf als Apotheker dauerhaft ausüben möchte (Niederlassung)
kann den Europäischen Berufsausweis (European Professional Card, EPC) beantragen. Er ist ein elektronisches Verfahren zur Anerkennung der Berufsqualifikation in einem anderen EU-Land. Weitere Informationen hierzu finden sich unter:
Europäischer Berufsausweis - EPC Video auf YouTube
Zugang Europäischer Berufsausweis – EPC (http://europa.eu)
Die Beratung von Apothekerinnen und Apothekern, die ihre Ausbildung nicht in Deutschland abgeschlossen haben, erfolgt durch die MIP - Medici In Posterum GmbH, Kooperationspartner des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung und Teilprojektträger im IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz. MIP informiert Sie kostenlos zu allen Fragen zur Berufserlaubnis, Approbation und eventuell erforderlichen Qualifizierungsmaßnahmen und unterstützt Sie auch bei der Vorbereitung Ihres Antrags und bei der Zusammenstellung der notwendigen Dokumente.
Antragsvordruck Erteilung der Approbation als Apothekerin oder Apotheker (Dritter Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung in Rheinland-Pfalz)
Erteilung der Ersatz-Approbation als Apothekerin/Apotheker
Ausbildung in der EU/EWR/CH
Antragsvordruck - Erteilung der Approbation als Apothekerin oder Apotheker (Studium oder Anerkennung in einem EU-Mitgliedstaat)
Informationen zur Kenntnisprüfung für Apothekerinnen und Apotheker
Antrag auf Erteilung einer Berufserlaubnis
Gesetzliche Grundlage für die Ausübung des zahnärztlichen Berufs ist das Gesetz über die Ausübung der Zahnheilkunde (Zahnheilkundegesetz: ZHG) (www.gesetze-im-internet.de) und die Approbationsordnung für Zahnärzte (ZÄPrO) (www.gesetze-im-internet.de).
Wer in Deutschland die Zahnheilkunde dauernd ausüben will, bedarf einer Approbation als Zahnarzt (§ 1 Absatz 1 ZHG).
Die vorübergehende Ausübung der Zahnheilkunde ist auch auf Grund einer beschränkten Erlaubnis bis zu einer Gesamtdauer von höchstens zwei Jahren zulässig (Berufserlaubnis nach § 13 Absätze 1 bis 3 ZHG):
aus Gründen der zahnärztlichen Versorgung
Wichtiger Hinweis für Zahnärzte und Zahnärztinnen mit Ausbildung in Drittstaaten:
Am 11.07.2019 ist die neue Approbationsordnung für Zahnärzte und Zahnärztinnen (ZApprO) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden (BGBl. 2019 Teil I Seite 933).
Sie löst die bisherige Approbationsordnung für Zahnärzte ab dem 01.10.2020 ab.
Die ZApprO regelt ab dem 01.10.2020 die Kenntnisprüfung nach § 2 Abs. 3 Satz 3 ZHG neu. Die entsprechenden Vorschriften der §§ 104 – 118 ZApprO finden sie hier.
Antragsteller mit zahnärztlicher Ausbildung in Drittstaaten, die die Kenntnisprüfung ablegen wollen, müssen in Rheinland-Pfalz die Kenntnisprüfung nach neuem Recht ablegen, wenn ihr Antrag auf Teilnahme an der Kenntnisprüfung ab dem 11.07.2019 beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung eingeht.
Die Beratung von Zahnärztinnen und Zahnärzten, die ihre Ausbildung nicht in Deutschland abgeschlossen haben, erfolgt durch die MIP - Medici In Posterum GmbH, Kooperationspartner des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung und Teilprojektträger im IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz. MIP informiert Sie kostenlos zu allen Fragen zur Berufserlaubnis, Approbation und eventuell erforderlichen Qualifizierungsmaßnahmen und unterstützt Sie auch bei der Vorbereitung Ihres Antrags und bei der Zusammenstellung der notwendigen Dokumente.
Antragsvordruck - Erteilung der Approbation als Zahnärztin oder Zahnarzt (Zahnärztliche Prüfung in Rheinland-Pfalz)
Erteilung der Ersatz-Approbation als Zahnärztin/Zahnarzt
Antragsvordruck - Erteilung der Approbation als Zahnärztin oder Zahnarzt (Studium oder Anerkennung in einem EU-Mitgliedstaat)
Kenntnisprüfung für Zahnärztinnen und Zahnärzte
Literaturempfehlungen der Prüfungskommission Zahnheilkunde zur Vorbereitung auf die Prüfung nach § 2 Abs. 3 Satz 3 des Gesetzes über die Ausübung der Zahnheilkunde
Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
Psychotherapie ist jede mittels wissenschaftlich anerkannter psychotherapeutischer Verfahren vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist.
Gesetzliche Grundlage für die Ausübung des ärztlichen Berufs ist das Gesetz über die Berufe des Psychologischen Psychotherapeuten und des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (PsychThG) (www.gesetze-im-internet.de) und die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten (PsychTh-APrV) (www.gesetze-im-internet.de) und für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJPsychTh-APrV) (www.gesetze-im-internet.de).
Wer in Deutschland den psychotherapeutischen Beruf ausüben will, bedarf der Approbation als Psychologischer Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (§ 1 Abs. 1 PsychThG).
Die Ausübung des psychotherapeutischen Berufs kann auch vorübergehend und eingeschränkt für die Dauer von maximal drei Jahren erlaubt sein aufgrund einer Berufserlaubnis (§ 4 Absätze 1 bis 3 PsychThG):
zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung/Teilnahme an Anpassungsmaßnahmen zur Feststellung der Gleichwertigkeit des psychotherapeutischen Ausbildungsstands
Antragsvordruck - Antrag auf Erteilung der Approbation als Psychologische/r Psychotherapeut/in sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/inÄrztliche Bescheinigung
Antragsvordruck - Erteilung der Ersatz-Approbation als Psychologische/r Psychotherapeut/in beziehungsweise Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in
Bitte wenden Sie sich zur Antragstellung an Frau Wirtz.
Für die Erteilung einer Heilpraktikererlaubnis wenden Sie sich bitte an die Kreisverwaltung Ihres Wohnortes.
Europäischer Berufsausweis - EPC
Zugang Europäischer Berufsausweis - EPC
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Landesamt
für Approbationen
mit Abschluss der Ausbildung in Rheinland-Pfalz, den Staaten der EU, des EWR und der Schweiz
wirtz.gabriele(at)lsjv.rlp.de
für Berufserlaubnisse
für Antragsteller mit abgeschlossener Ausbildung in Staaten außerhalb der EU, des EWR und der Schweiz
nick.maria(at)lsjv.rlp.de
Ralph Krudewig
krudewig.ralph(at)lsjv.rlp.de
für Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
Sie erreichen uns telefonisch von montags bis freitags von 9.00-12.00 Uhr unter der
Telefon-Nummer 0261 4041-245 oder 0261 4041-442.
Sie können uns auch gerne Ihr Anliegen per Fax unter 0261 4041-353 mitteilen.
Persönliche Vorsprachen sind nur nach Vereinbarung möglich. Terminvereinbarungen zur persönlichen Vorsprache können Sie gerne per E-Mail anfragen.