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Timestamp: 2017-05-26 09:27:05
Document Index: 234805037

Matched Legal Cases: ['Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE']

1B_216/2014 Urteil vom 14. Juli 2014
1. B.________ stellte am 25. Oktober 2013 gegenüber A.________ Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs und Sachentziehung. In der Folge nahm die Kantonspolizei Thurgau aufgrund des Ermittlungsauftrags der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen verschiedene Ermittlungshandlungen vor.
2. Mit Eingabe vom 14. Juni (Postaufgabe: 16. Juni) 2014 führt A.________ Beschwerde ans Bundesgericht mit dem Hauptbegehren, der - ihr am 15. Mai 2014 eröffnete - Entscheid vom 13. Mai 2014 sei aufzuheben, zumal sich das Obergericht und die Strafverfolgungsbehörden selber mit ihren jeglichen Tatverdacht entkräftenden Vorbringen nicht auseinander gesetzt hätten.
3. Beim angefochtenen obergerichtlichen Entscheid handelt es sich um einen Zwischenentscheid, der die gegen die Beschwerdeführerin laufende Strafuntersuchung nicht abschliesst.
Dabei ist es Sache des Beschwerdeführers bzw. der Beschwerdeführerin, die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 BGG darzulegen. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, von Amtes wegen Nachforschungen anzustellen, inwiefern ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG gegeben sein sollte (s. etwa BGE 137 III 324 E. 1.1; 136 IV 92 E. 4).
Die Beschwerdeführerin äussert sich im Zusammenhang mit Art. 93 BGG in keiner Weise. Sie legt nicht dar, inwiefern der angefochtene obergerichtliche Entscheid für sie einen Nachteil gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken könnte. Die blosse Verzögerung oder Verteuerung eines Verfahrens genügt generell nicht, um einen sofortigen Entscheid des Bundesgerichts zu erwirken (BGE 136 II 165 E. 1.2.1 S. 170; s. etwa auch Urteil 1B_233/2012 und 1B_381/2012 vom 21. August 2012). Dieses soll sich nach Möglichkeit nur einmal mit einer Sache befassen müssen. Der Beschwerdeführerin wird es unbenommen sein, ihre Kritik am Verfahren auch noch im Zusammenhang mit dem noch ausstehenden Endentscheid vortragen zu können, woraufhin ihr, falls dannzumal aus ihrer Sicht nötig, der volle gerichtliche Rechtsschutz bzw. gesetzliche Rechtsmittelweg offen stehen wird.
Dem Beschwerdegegner ist durch das vorliegende Verfahren kein Aufwand entstanden, so dass ihm keine Parteientschädigung zuzusprechen ist.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.