Source: https://www.absn2014.de/satzung/
Timestamp: 2019-12-11 00:00:32
Document Index: 346084576

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 8', '§ 14', '§ 4', '§ 15', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16']

Satzung - absn2014s Webseite!
Arbeitskreis Berufsbegleitung und Schulentwicklung Niedersachsen e. V.
(ABSN)
1. Der Verein hat den Zweck, Aktivitäten und Initiativen im Sinne berufsbegleitender Maßnahmen für den Bereich des niedersächsischen Schulwesens zu unterstützen und zur Wei-terentwicklung von Schule und Unterricht in Niedersachsen beizutragen. In diesem Sinne will der Verein Qualität und Quantität gezielter Hilfen sichern und ausbauen helfen.
2. Er verfolgt durch Förderung anerkannter psychosozialer Unterstützungssysteme und innovativer Konzepte der Organisationsentwicklung für Lehrkräfte, Schulen und Schulbehörden ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.
Die Mittel des Vereins einschließlich etwaiger Überschüsse werden nur für die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins verwendet.
Er ist politisch und konfessionell neutral und bekennt sich zum Bildungsauftrag der Schule, wie er in § 2 NSchG formuliert ist.
3. Der Verein ist zum einen Organ derjenigen, die aufgrund besonderer Erfahrungen und Qualifikationen einen Beitrag zur Erweiterung pädagogischer Handlungskompetenzen sowie zur Weiterentwicklung der Schulen leisten; zum anderen versteht er sich auch als Ver-tretung derer, die an einem Fachdialog über Methoden und Angebote psychosozialer Berufsbegleitung und innovativer Schulentwicklung interessiert sind.
4. Er fördert den Aufbau eines gemeinsamen Netzwerkes von Kolleginnen und Kollegen, die sich durch ihr Studium oder durch eigene Weiterbildung für Aufgaben der Berufsbegleitung und Schulentwicklung professionalisiert haben.
5. Er ist an einer Zusammenarbeit mit Einrichtungen ähnlicher Zielsetzungen interessiert.
6. Der Verein stellt sich speziell folgende Aufgaben:
a) Zusammenschluß derer, die auf den Gebiet der Berufsbegleitung und Schulentwicklung praktisch oder in der Forschung tätig sind,
b) Pflege des Gedankenaustausches in bezug auf konkrete Praxis, Fortschritte und Forschung im genannten Tätigkeitsgebiet innerhalb Niedersachsens,
c) Kooperation mit dem NLI und den Schulbehörden sowie Kontaktaufnahme zu außerschulischen Fort- und Weiterbildungsanbietern mit dem Ziel eventueller Zusammenarbeit,
d) Zusammenarbeit mit Vereinigungen gleicher Intentionen auf Bundesebene und im Ausland,
e) Ausarbeitung von Richtlinien und Qualitätsstandards, u. a. für die praktische Tätigkeit
im Bereich der Berufsbegleitung und Schulentwicklung bzw. für damit zusammenhängende Fort- und Weiterbildungsangebote,
f) Erarbeitung von Vorschlägen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Beratung,
Supervision und Teamentwicklung, zur Verbreiterung des Fortbildungsangebotes zum
Konflikt- und Krisenmanagement sowie zum Ausbau von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für Leitungsfunktionen in Schule und Schulbehörde,
g) Mitarbeit beim Aufbau regionaler und landesweiter Vernetzungen von Ressourcen für die genannten Tätigkeitsbereiche,
h) Organisation von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen.
1. Der Verein führt den Namen 'Arbeitskreis Berufsbegleitung und Schulentwicklung Nieder-sachsen (ABSN)' und hat seinen Sitz in Hannover.
Er wird sodann mit dem Zusatz 'eingetragener Verein' (e. V.) versehen.
§ 3 Mittel zur Erreichung des Zwecks der Vereinigung
1. Abhaltung von Mitgliederversammlungen, öffentlichen Tagungen sowie Veranstaltungen mit Vorträgen und Diskussionen,
2. Förderung einer einschlägigen fachlichen Publizistik und Mitarbeit daran,
3. Bildung von Fach-Sektionen zur Diskussion und Weiterentwicklung spezifischer Angebotsfelder,
4. Förderung des Zusammenschlusses von Mitgliedern zu regionalen Arbeitsgruppen,
5. Interessenvertretung bei der Zusammenarbeit mit Personen, Behörden und Organisationen.
1. Ordentliches oder außerordentliches Mitglied kann werden, wer auf den Gebieten psycho-sozialer Berufsbegleitung und Schulentwicklung Zusatzqualifikationen erworben hat oder in diesem Bereich nachweislich tätig ist und über entsprechende Erfahrungen verfügt.
2. Aufnahmeanträge sind schriftlich an den geschäftsführenden Vorstand zu richten. Ist für das Aufgabenfeld, das eine Antragstellerin/ein Antragsteller vertritt, eine Fach-Sektion eingerichtet, so leitet der geschäftsführende Vorstand den Aufnahmeantrag zur Befürwortung der zuständigen Sektionsleitung zu und entscheidet dann abschließend über den Antrag. Besteht eine entsprechende Fach-Sektion noch nicht, entscheidet der geschäftsführende Vorstand sogleich.
3. Lehnt der geschäftsführende Vorstand die Aufnahme ab, so kann der Antragsteller hiergegen Berufung zur Mitgliederversammlung einlegen. Diese entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit endgültig.
4. In besonders begründeten Ausnahmefällen kann der geschäftsführende Vorstand auch dann die Aufnahme entscheiden, wenn die Bedingungen gem. § 4, 1 nicht vollständig erfüllt sind.
5. Förderndes Mitglied kann werden, wer den Verein regelmäßig und über den ordentlichen Mitgliedsbeitrag hinaus materiell unterstützt. Auch eine juristische Person kann förderndes Mitglied werden. Das fördernde Mitglied hat in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht, ist aber berechtigt, die Einrichtungen des Vereins zu nutzen.
6. Korporative Mitgliedschaft können jene Vereinigungen erwerben, die psychosoziale, soziale oder pädagogische Ziele verfolgen und bereit sind, die Bestrebungen des Vereins zu fördern.
Die Vereinigungen haben in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht, sind aber berechtigt, die Einrichtungen des Vereins zu nutzen.
7. Die Ehrenmitgliedschaft kann auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstands (§ 8) von der Mitgliederversammlung Personen verliehen werden, die in besonderer und hervorragender Weise die Ziele des Vereins gefördert haben oder als besonders richtungsweisend auf dem Arbeitsgebiet des Vereins bezeichnet werden können.
1. Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Sie sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins zu vergünstigten Bedingungen teilzunehmen.
2. Die Mitgliedschaft berechtigt zur Förderung und Propagierung eigener fachlicher und wis-senschaftlicher Arbeiten, soweit sie den Zielen des Arbeitskreises entsprechen. Entsprechende Vorhaben sind von der Sektionsleitung zu befürworten und vom Vorstand oder ei-nem von ihm einberufenen Ausschuß zu billigen Die Förderung erfolgt im Rahmen der Möglichkeiten des Vereins.
4. Die ordentlichen, außerordentlichen und fördernden Mitglieder sind zur Wahrung und Förderung der Ziele und des Ansehens des Arbeitskreises verpflichtet sowie zur Anerkennung der Statuten und zur Leistung des Mitgliedsbeitrages.
5. Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Ersatzansprüche für tatsächlich entstandene Auslagen.
2. Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand zu erfolgen. Hierbei ist eine vierteljährliche Kündigungsfrist zum Schluß des Kalenderjahres einzuhalten.
Das ausscheidende Mitglied bleibt bis zu diesem Zeitpunkt verpflichtet, die Mitgliedsbeiträge zu entrichten.
3. Der Ausschluß erfolgt,
a) wenn das Vereinsmitglied trotz erfolgter Mahnung mit der Bezahlung seines Mitgliederbeitrages im Rückstand ist,
b) bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder gegen die Interessen und Beschlüsse des Vereins.
4. Über den Ausschluß, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet zunächst der geschäftsführende Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit.
Vor der Entscheidung des geschäftsführenden Vorstandes ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.
Der Ausschließungsbeschluß ist dem Mitglied unter eingehender Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekanntzugeben.
5. Gegen diesen Beschluß ist die Berufung zur Mitgliederversammlung statthaft. Die Berufung muß innerhalb einer Frist von 1 Monat nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim geschäftsführenden Vorstand schriftlich eingelegt werden. In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben. Über die Be-rufung entscheidet die Mitgliederversammlung abschließend.
6. Wird der Ausschließungsbeschluß vom Mitglied nicht oder nicht rechtzeitig angefochten, so kann auch gerichtlich nicht mehr geltend gemacht werden, der Ausschluß sei unrechtmäßig.
7. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen oder Spenden ist ausgeschlossen.
1. Der Verein erhebt eine Aufnahmegebühr und einen Jahresbeitrag, deren Höhe von der Mit-gliederversammlung festgesetzt werden.
3. der erweiterte Vorstand (Vorstand).
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist alle zwei Jahre durch den Vorstand einzuberufen.
2. Die Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens sechs Wochen (Poststempel) einzuberufen. Sie sind im allgemeinen unbedingt beschlußfähig. Zusätzliche Anträge ein-zelner Mitglieder können nur dann auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn sie spä-testens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung (Poststempel) bei der/dem 1. Vorsit-zenden schriftlich eingebracht werden. Wenn eine Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins zu beschließen ist, ist die Anwesenheit von mindestens der Hälfte sämtlicher stimmberechtigter Mitglieder erforderlich. Bei Beschlußunfähigkeit ist in diesem Fall der Vorstand verpflichtet, binnen einer Frist von vier Wochen eine zweite Versammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Er-schienenen beschlußfähig. In der Einladung zu der zweiten Versammlung ist auf diese besondere Beschlußfähigkeit hinzuweisen.
3. In dem Jahr, in dem keine Mitgliederversammlung stattfindet, ist der Vorstand verpflichtet, einen schriftlichen Jahresbericht an die Mitglieder zu versenden.
4. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert. Hierzu ist er verpflichtet, wenn ein Drittel der Mitglieder dies unter Angabe des Zweckes und der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Fall sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von mindestens drei Wochen einzuladen.
1. Wahl des geschäftsführenden Vorstandes über Vorschlag und mit einfacher Mehrheit,
2. Wahl von zwei Kassenprüferinnen/Kassenprüfern auf die Dauer von zwei Jahren. Sie haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch- und Kassenführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
3. Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts des Vorstands, des Prüfungsberichts der Kassenprüfung und Erteilung der Entlastung,
4. Aufstellung des Haushaltsplanes für das kommende Geschäftsjahr,
5. Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrags,
6. Beschlußfassung über Satzungsänderungen und alle sonstigen ihr vom Vorstand unterbrei-teten Aufgaben, sowie die nach der Satzung übertragenen Angelegenheiten,
1. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt die/der 1. Vorsitzende, bei Verhinderung die/der 2. Vorsitzende und bei deren/dessen Verhinderung eine von der/dem 1. Vorsitzenden dazu bestimmter Stellvertretung.
2. Die Mitgliederversammlungen fassen im allgemeinen ihre Beschlüsse, soweit nach Gesetz und Satzung zulässig, mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Zu Satzungsänderungen ist jedoch eine Stimmenmehrheit von zwei Drittel der abgegebenen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünftel der abgegebenen Stimmen erforderlich.
In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied nur eine Stimme, auch wenn es mehreren Sektionen angehört.
3. Die Beschlußfassung erfolgt durch offene Abstimmung, soweit nicht gesetzliche Bestimmungen oder die Satzung dem entgegenstehen.
4. Die Wahl des geschäftsführenden Vorstandes sowie der Kassenprüferinnen/Kassenprüfer erfolgt geheim, wenn ein Mitglied darauf anträgt, sonst durch offene Abstimmung.
5. Für die Wahl der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sowie der Kassenprüferinnen/Kassenprüfer ist die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten gültigen abgegebenen Stimmen auf sich vereinen kann; bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
6. Bewerben sich mehr als zwei Personen für die in Absatz (5) aufgeführten Ämter und erreicht keine die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, so findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidatinnen und Kandidaten statt, die im ersten Wahlgang die meisten gültig abgegebenen Stimmen erzielt haben. Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten gültig abgegebenen Stimmen auf sich vereinen kann. Ergibt der zweite Wahlgang Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.
1. Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlungen sind schriftlich abzufas-sen und von der Sitzungsleitung sowie der Protokollführung zu unterzeichnen.
2. Über jede Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift aufgenommen, die von der/dem Versammlungsleitenden und der/dem Protokollführenden der Sitzung zu unterzeichnen ist.
a) je einer Person für den 1. Vorsitz, den 2. Vorsitz, die Schriftführung, die Projektkoordination und die Kassenführung
b) den Sektionsleiterinnen/Sektionsleitern (gem § 14, 3.)
Die Vorstandsmitglieder unter a) bilden den geschäftsführenden Vorstand.
2. Der geschäftsführende Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Die Wiederwahl des geschäftsführenden Vorstandes ist möglich.
3. Die gesetzliche Vertretung des Vereins besteht aus dem/der Vorsitzenden und dem/der stellvertretenden Vorsitzenden. Die/der Vorsitzende sorgt für die regelmäßige und gegebenenfalls außerordentliche Einberufung des Vorstands und der im Abstand von zwei Jahren stattfindenden ordentlichen Mitgliederversammlungen. Sie/er beruft die Mitglieder-versammlungen ein und leitet sie.
Der geschäftsführende Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung der Mitgliederbeiträge und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse. Er ist mit der Erledigung des Schriftverkehrs und der technischen Organisation sowie mit den Aufgaben gem. §§ 4 u. 6 betraut. Zur Erledigung seiner Aufgaben gibt er sich eine Ge-schäftsordnung.
4. Die Kassiererin/der Kassierer verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben. Zahlungsanweisungen bedürfen der Unterschrift der Kassiererin/des Kassierers.
5. Dem erweiterten Vorstand obliegt die Zulassung und Auflösung von Sektionen und regionalen Arbeitsgruppen. Ihm obliegt weiterhin die Vorbereitung von Fachveranstaltungen, die Vorbereitung von Satzungsänderungen, die Einberufung des Schlichtungsausschusses gem. § 15, die Beantragung von Ehrenmitgliedschaften und die Beratung aller Entschei-dungen, die für den Verein von grundsätzlicher Bedeutung sind und über den Rahmen normaler Geschäfte hinausgehen.
Zur Erledigung dieser Aufgaben gibt sich der erweiterte Vorstand eine Geschäftsordnung.
6. Vor einer Entscheidung über die Auflösung einer Teilgliederung gem. § 13, 5. ist der Leiterin/dem Leiter der Teilgliederung unter Setzung einer Frist von mindestens vier Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu dieser Absicht zu äußern.
Der Auflösungsbeschluß ist der Leiterin/dem Leiter der Teilgliederung unter eingehender Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekanntzugeben.
Gegen diesen Beschluß ist die Berufung zur Mitgliederversammlung statthaft. Die Berufung muß innerhalb einer Frist von 2 Monaten nach Zugang des Auflösungsbeschlusses beim erweiterten Vorstand schriftlich eingelegt werden. In der Mitgliederversammlung ist der Teilgliederung Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung abschließend.
Wird der Auflösungsbeschluß von der Leiterin/dem Leiter der Teilgliederung nicht oder nicht rechtzeitig angefochten, so kann auch gerichtlich nicht mehr geltend gemacht werden, die Auflösung sei unrechtmäßig.
7. Der Vorstand faßt seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die von der/dem 1. Vorsitzen-den und bei Verhinderung von der/dem 2. Vorsitzenden berufen werden. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlußunfähigkeit muß die/der 1. Vorsitzende bzw. 2. Vorsitzende binnen drei Tagen eine zweite Sitzung mit derselben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vorstandsmitglieder beschlußfähig. In der Einladung zu der zweiten Versammlung ist auf diese besondere Beschlußfähigkeit hinzuweisen.
Vorstandssitzungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert (mindestens einmal im Jahr), oder wenn ein Drittel der Vorstandsmitglieder die Berufung unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorsitzenden schriftlich verlangt.
Der Vorstand faßt die Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des leitenden Vorstandsmitgliedes.
8. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht, mit einfacher Mehrheit einen Ersatz bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu bestellen.
§ 14 Die Fach-Sektionen
1. Die Mitglieder, die sich durch eine fachliche Ausbildung, eine entsprechende Weiterbildung oder aufgrund langjähriger, bewährter fachlicher Arbeit in der Berufsbegleitung und Schulentwicklung für eines oder mehrere Angebotsfelder qualifiziert haben, bilden für ihr Angebotsfeld eine FachSektion.
2. Jede Sektion verfolgt ihre fachlichen und wissenschaftlichen Entwicklungen im Rahmen der Organisation des Vereins selbständig, nachdem Arbeitsziel und Arbeitsweise mit dem Vorstand abgesprochen worden ist. Die Sektionen erarbeiten sich im Rahmen dieser Satzung eine eigene Sektionsordnung mit Aufnahmebedingungen.
3. Die Sektionen wählen jeweils eine Sektionsleiterin/einen Sektionsleiter und eine Stellvertretung. Die Wahl bedarf der Bestätigung durch den Vorstand. Beide Leitungspersonen sind für die Dauer von zwei Jahren bestellt. Die Sektionsleiterin/der Sektionsleiter ist Mit-glied des Vereinsvorstandes und berichtet im Vorstandsgremium mindestens einmal im Jahr über die Tätigkeit der Sektion in allen den Verein interessierenden Fragen.
4. Die Sektionsmitglieder treffen sich mindestens einmal im Jahr zur Sektionsversammlung.
5. Jedes Mitglied hat in der Regel nur in einer Sektion Stimmrecht. Über Ausnahmen entscheiden die beteiligten Sektionsversammlungen.
6. Vorrangige Aufgabe der Sektionsversammlung ist es, Fragen zum Qualitätsstandard der Arbeitsangebote und zur fachlichen Kooperation und Weiterentwicklung zu klären.
§ 15 Schlichtungsausschuß
1. Bei Streitfällen in der Auslegung von Satzungsbestimmungen ist auf Antrag des Vorstands, der Mitgliederversammlung oder einer Sektionsversammlung mit jeweiliger Zweidrittelmehrheit ein Schlichtungsausschuß innerhalb einer Frist von drei Monaten durch den Vorstand einzuberufen.
2. Dieser setzt sich zusammen aus einer Vertretung des geschäftsführenden Vorstands und je einer mit Zweidrittelmehrheit in einer Sektionsversammlung gewählten Vertretung der Sektionen und wählt sich aus seinem Kreis eine Person als Leitung.
3. Die Beschlüsse des Schlichtungsausschusses sind für die Mitglieder verbindlich.
§ 16 Satzungsänderung und Änderung der Vereinszwecke
Eine Änderung der Satzung oder der Vereinszwecke kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei der Einladung ist der zu ändernde Paragraph der Sat-zung oder der zu ändernde Vereinszweck in der Tagesordnung bekanntzugeben. Ein Beschluß, der eine Änderung der Satzung oder der Vereinszwecke enthält, bedarf einer Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen Stimmen.
2. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unver-hältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluß der Mitgliederversammlung, wobei vier Fünftel der abgegebenen Stimmen für die Auflösung stimmen müssen.
3. Bei Auflösung des Vereins, bei seinem Erlöschen oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder übersteigt, an das Land Niedersachsen, das es ausschließlich und unmittelbar für die Lehrerfort- und Weiterbildung zu verwenden hat.
Festgestellt am 17. April 1996
Vgl. Urschrift