Source: http://gesatz.de/gesetze.aspx?gesetz=EUZBBG
Timestamp: 2018-10-19 04:51:27
Document Index: 3231109

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 5', '§ 6', '§ 8', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 4', '§ 7', '§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 12', '§ 12', '§ 12']

EUZBBG | Gesetz über die Zusammenarbeit von Bundesregierung und Deutsc
vom 4. Juli 2013 (BGBl. I S. 2170)
§ 1 EUZBBG
§ 1 Abs. 1 Satz 1 EUZBBG
(1) 1In Angelegenheiten der Europäischen Union wirkt der Bundestag an der Willensbildung des Bundes mit und hat das Recht zur Stellungnahme.
§ 1 Abs. 1 Satz 2 EUZBBG
2Die Bundesregierung hat ihn umfassend und zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten.
§ 1 Abs. 2 Satz 1 EUZBBG
(2) 1Angelegenheiten der Europäischen Union im Sinne von Artikel 23 des Grundgesetzes sind insbesondere Vertragsänderungen und entsprechende Änderungen auf der Ebene des Primärrechts sowie Rechtsetzungsakte der Europäischen Union.
§ 1 Abs. 2 Satz 2 EUZBBG
2Um eine Angelegenheit der Europäischen Union handelt es sich auch bei völkerrechtlichen Verträgen und intergouvernementalen Vereinbarungen, wenn sie in einem Ergänzungs- oder sonstigen besonderen Näheverhältnis zum Recht der Europäischen Union stehen.
§ 2 EUZBBG
§ 2 Satz 1 EUZBBG
1Der Bundestag bestellt einen Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union.
§ 2 Satz 2 EUZBBG
2Der Bundestag kann den Ausschuss ermächtigen, für ihn Stellungnahmen abzugeben.
§ 2 Satz 3 EUZBBG
3Er kann ihn ermächtigen, die Rechte des Bundestages gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes gegenüber der Bundesregierung wahrzunehmen.
§ 2 Satz 4 EUZBBG
4Er kann ihn auch ermächtigen, die Rechte wahrzunehmen, die dem Bundestag in den vertraglichen Grundlagen der Europäischen Union eingeräumt sind.
§ 3 EUZBBG
§ 3 Abs. 1 Satz 1 EUZBBG
(1) 1Die Bundesregierung unterrichtet den Bundestag in Angelegenheiten der Europäischen Union umfassend, zum frühestmöglichen Zeitpunkt und fortlaufend.
§ 3 Abs. 1 Satz 2 EUZBBG
2Diese Unterrichtung erfolgt grundsätzlich schriftlich durch die Weiterleitung von Dokumenten oder die Abgabe von eigenen Berichten der Bundesregierung, darüber hinaus mündlich.
§ 3 Abs. 1 Satz 3 EUZBBG
3Der mündlichen Unterrichtung kommt lediglich eine ergänzende und erläuternde Funktion zu.
§ 3 Abs. 1 Satz 4 EUZBBG
4Die Bundesregierung stellt sicher, dass diese Unterrichtung die Befassung des Bundestages ermöglicht.
§ 3 Abs. 2 Satz 1 EUZBBG
(2) 1Die Unterrichtung erstreckt sich insbesondere auf die Willensbildung der Bundesregierung, die Vorbereitung und den Verlauf der Beratungen innerhalb der Organe der Europäischen Union, die Stellungnahmen des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission und der anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie die getroffenen Entscheidungen.
§ 3 Abs. 2 Satz 2 EUZBBG
§ 3 Abs. 3 Satz 1 EUZBBG
(3) 1Die Pflicht zur Unterrichtung umfasst auch die Vorbereitung und den Verlauf der Beratungen der informellen Ministertreffen, des Eurogipfels, der Eurogruppe sowie vergleichbarer Institutionen, die auf Grund völkerrechtlicher Verträge und sonstiger Vereinbarungen, die in einem Ergänzungs- oder sonstigen besonderen Näheverhältnis zum Recht der Europäischen Union stehen, zusammentreten.
§ 3 Abs. 3 Satz 2 EUZBBG
§ 3 Abs. 4 Satz 1 EUZBBG
§ 3 Abs. 5 Satz 1 EUZBBG
§ 4 EUZBBG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 EUZBBG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EUZBBG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. a EUZBBG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. b EUZBBG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. c EUZBBG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EUZBBG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 lit. a EUZBBG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 lit. b EUZBBG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 lit. c EUZBBG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 lit. d EUZBBG
§ 4 Abs. 1 Satz 2 EUZBBG
2Der Bundestag muss bereits im Voraus und so rechtzeitig informiert werden, dass er sich über den Gegenstand der Sitzungen sowie die Position der Bundesregierung eine Meinung bilden und auf die Verhandlungslinie und das Abstimmungsverhalten der Bundesregierung Einfluss nehmen kann.
§ 4 Abs. 1 Satz 3 EUZBBG
3Berichte über Sitzungen müssen zumindest die von der Bundesregierung und von anderen Staaten vertretenen Positionen, den Verlauf der Verhandlungen und Zwischen- und Endergebnisse darstellen sowie über eingelegte Parlamentsvorbehalte unterrichten.
§ 4 Abs. 2 Satz 1 EUZBBG
§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EUZBBG
§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 EUZBBG
§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 EUZBBG
§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 EUZBBG
§ 4 Abs. 2 Satz 2 EUZBBG
§ 4 Abs. 3 Satz 1 EUZBBG
§ 4 Abs. 4 Satz 1 EUZBBG
(4) 1Vor Tagungen des Europäischen Rates, des Rates, der informellen Ministertreffen, des Eurogipfels, der Eurogruppe und vergleichbarer Institutionen auf der Grundlage von völkerrechtlichen Verträgen und sonstigen Vereinbarungen, die in einem Ergänzungs- oder sonstigen besonderen Näheverhältnis zum Recht der Europäischen Union stehen, unterrichtet die Bundesregierung den Bundestag schriftlich und mündlich zu jedem Beratungsgegenstand.
§ 4 Abs. 4 Satz 2 EUZBBG
2Diese Unterrichtung umfasst die Grundzüge des Sach- und Verhandlungsstandes sowie die Verhandlungslinie der Bundesregierung sowie deren Initiativen.
§ 4 Abs. 4 Satz 3 EUZBBG
3Nach den Tagungen unterrichtet die Bundesregierung schriftlich und mündlich über die Ergebnisse.
§ 4 Abs. 5 Satz 1 EUZBBG
§ 4 Abs. 6 Satz 1 EUZBBG
§ 4 Abs. 6 Satz 1 Nr. 1 EUZBBG
§ 4 Abs. 6 Satz 1 Nr. 2 EUZBBG
§ 4 Abs. 6 Satz 1 Nr. 3 EUZBBG
§ 5 EUZBBG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 EUZBBG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EUZBBG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EUZBBG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 EUZBBG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EUZBBG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 EUZBBG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 EUZBBG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 EUZBBG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 EUZBBG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 9 EUZBBG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 10 EUZBBG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 11 EUZBBG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 12 EUZBBG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 EUZBBG
§ 5 Abs. 3 Satz 1 EUZBBG
§ 5 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 EUZBBG
§ 5 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 EUZBBG
§ 5 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 EUZBBG
§ 6 EUZBBG
§ 6 Abs. 1 Satz 1 EUZBBG
(1) 1Die Bundesregierung übersendet dem Bundestag alle Vorhaben mit einem Zuleitungsschreiben (förmliche Zuleitung).
§ 6 Abs. 1 Satz 2 EUZBBG
2Das Zuleitungsschreiben enthält auf der Grundlage des zuzuleitenden Dokuments die folgenden Hinweise:
§ 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 EUZBBG
§ 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 EUZBBG
§ 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 EUZBBG
§ 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 EUZBBG
§ 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 EUZBBG
§ 6 Abs. 2 Satz 1 EUZBBG
(2) 1Die Bundesregierung übermittelt binnen zwei Wochen nach förmlicher Zuleitung eines Vorhabens einen Bericht gemäß der Anlage (Berichtsbogen).
§ 6 Abs. 2 Satz 2 EUZBBG
2Dieser enthält insbesondere die Bewertung des Vorhabens hinsichtlich seiner Vereinbarkeit mit den Grundsätzen der Subsidiarität und der Verhältnismäßigkeit.
§ 6 Abs. 3 Satz 1 EUZBBG
(3) 1Zu Vorschlägen für Gesetzgebungsakte der Europäischen Union übermittelt die Bundesregierung zudem binnen zwei Wochen nach Überweisung an die Ausschüsse des Bundestages, spätestens jedoch zu Beginn der Beratungen in den Ratsgremien, eine Umfassende Bewertung.
§ 6 Abs. 3 Satz 2 EUZBBG
2Neben Angaben zur Zuständigkeit der Europäischen Union zum Erlass des vorgeschlagenen Gesetzgebungsaktes und zu dessen Vereinbarkeit mit den Grundsätzen der Subsidiarität und Verhältnismäßigkeit enthält diese Bewertung im Rahmen einer umfassenden Abschätzung der Folgen für die Bundesrepublik Deutschland Aussagen insbesondere in rechtlicher, wirtschaftlicher, finanzieller, sozialer und ökologischer Hinsicht zu Regelungsinhalt, Alternativen, Kosten, Verwaltungsaufwand und Umsetzungsbedarf.
§ 6 Abs. 3 Satz 3 EUZBBG
3Zu anderen Vorhaben im Sinne von § 5 Absatz 1 erfolgt die Erstellung einer entsprechenden Umfassenden Bewertung nur auf Anforderung.
§ 6 Abs. 4 Satz 1 EUZBBG
(4) 1Bei eilbedürftigen Vorhaben verkürzen sich die Fristen der Absätze 2 und 3 so, dass eine rechtzeitige Unterrichtung und die Gelegenheit zur Stellungnahme nach § 8 Absatz 1 Satz 1 für den Bundestag gewährleistet sind.
§ 6 Abs. 4 Satz 2 EUZBBG
2Ist eine besonders umfangreiche Bewertung erforderlich, kann die Frist verlängert werden.
§ 6 Abs. 5 Satz 1 EUZBBG
§ 6 Abs. 6 Satz 1 EUZBBG
§ 7 EUZBBG
§ 7 Abs. 1 Satz 1 EUZBBG
(1) 1Im Bereich der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik und der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik unterrichtet die Bundesregierung umfassend, fortlaufend und zum frühestmöglichen Zeitpunkt.
§ 7 Abs. 1 Satz 2 EUZBBG
2Die Unterrichtung erfolgt in der Regel schriftlich.
§ 7 Abs. 1 Satz 3 EUZBBG
3Sie umfasst die Zuleitung einer Übersicht der absehbar zur Beratung anstehenden Rechtsakte, deren Bewertung und eine Einschätzung über den weiteren Beratungsverlauf.
§ 7 Abs. 1 Satz 4 EUZBBG
4Über Tagungen des Europäischen Rates und des Rates, die Beschlüsse und Schlussfolgerungen im Bereich der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik und der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik zum Gegenstand haben, gilt § 4 Absatz 4 entsprechend.
§ 7 Abs. 2 Satz 1 EUZBBG
(2) 1Ergänzend leitet die Bundesregierung dem Bundestag auf Anforderung Dokumente von grundsätzlicher Bedeutung nach Maßgabe des § 6 Absatz 1 zu.
§ 7 Abs. 2 Satz 2 EUZBBG
§ 7 Abs. 3 Satz 1 EUZBBG
§ 7 Abs. 4 Satz 1 EUZBBG
§ 8 EUZBBG
§ 8 Abs. 1 Satz 1 EUZBBG
(1) 1Vor ihrer Mitwirkung an Vorhaben gibt die Bundesregierung dem Bundestag Gelegenheit zur Stellungnahme.
§ 8 Abs. 1 Satz 2 EUZBBG
2Hierzu übermittelt die Bundesregierung dem Bundestag fortlaufend aktualisierte Informationen über den Beratungsablauf, die es ermöglichen, den für eine Stellungnahme geeigneten Zeitpunkt zu bestimmen, und teilt mit, bis zu welchem Zeitpunkt auf Grund des Beratungsverlaufs eine Stellungnahme angemessen erscheint.
§ 8 Abs. 2 Satz 1 EUZBBG
(2) 1Gibt der Bundestag eine Stellungnahme ab, legt die Bundesregierung diese ihren Verhandlungen zugrunde.
§ 8 Abs. 2 Satz 2 EUZBBG
2Die Bundesregierung unterrichtet fortlaufend über die Berücksichtigung der Stellungnahme in den Verhandlungen.
§ 8 Abs. 3 Satz 1 EUZBBG
(3) 1Der Bundestag kann seine Stellungnahme im Verlauf der Beratung des Vorhabens anpassen und ergänzen.
§ 8 Abs. 3 Satz 2 EUZBBG
§ 8 Abs. 4 Satz 1 EUZBBG
(4) 1Macht der Bundestag von der Gelegenheit zur Stellungnahme gemäß Artikel 23 Absatz 3 Satz 1 des Grundgesetzes Gebrauch, legt die Bundesregierung in den Verhandlungen einen Parlamentsvorbehalt ein, wenn der Beschluss des Bundestages in einem seiner wesentlichen Belange nicht durchsetzbar ist.
§ 8 Abs. 4 Satz 2 EUZBBG
2Die Bundesregierung unterrichtet den Bundestag in einem gesonderten Bericht unverzüglich darüber.
§ 8 Abs. 4 Satz 3 EUZBBG
3Dieser Bericht muss der Form und dem Inhalt nach angemessen sein, um eine Beratung in den Gremien des Bundestages zu ermöglichen.
§ 8 Abs. 4 Satz 4 EUZBBG
4Vor der abschließenden Entscheidung bemüht sich die Bundesregierung, Einvernehmen mit dem Bundestag herzustellen.
§ 8 Abs. 4 Satz 5 EUZBBG
5Dies gilt auch dann, wenn der Bundestag bei Vorhaben der Europäischen Union zu Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge Stellung nimmt.
§ 8 Abs. 4 Satz 6 EUZBBG
6Das Recht der Bundesregierung, in Kenntnis der Stellungnahme des Bundestages aus wichtigen außen- oder integrationspolitischen Gründen abweichende Entscheidungen zu treffen, bleibt unberührt.
§ 8 Abs. 5 Satz 1 EUZBBG
(5) 1Nach der abschließenden Beschlussfassung unterrichtet die Bundesregierung den Bundestag unverzüglich schriftlich, insbesondere über die Durchsetzung seiner Stellungnahme.
§ 8 Abs. 5 Satz 2 EUZBBG
2Sollten nicht alle Belange der Stellungnahme berücksichtigt worden sein, benennt die Bundesregierung auch die Gründe hierfür.
§ 8 Abs. 5 Satz 3 EUZBBG
3Auf Verlangen eines Viertels der Mitglieder des Bundestages erläutert die Bundesregierung diese Gründe im Rahmen einer Plenardebatte.
§ 9 EUZBBG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 EUZBBG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EUZBBG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EUZBBG
§ 9 Abs. 2 Satz 1 EUZBBG
(2) 1Vor der abschließenden Entscheidung im Rat oder im Europäischen Rat soll die Bundesregierung Einvernehmen mit dem Bundestag herstellen.
§ 9 Abs. 2 Satz 2 EUZBBG
2Das Recht der Bundesregierung, in Kenntnis der Stellungnahme des Bundestages aus wichtigen außen- oder integrationspolitischen Gründen abweichende Entscheidungen zu treffen, bleibt unberührt.
§ 9a EUZBBG
§ 9a Abs. 1 Satz 1 EUZBBG
§ 9a Abs. 2 Satz 1 EUZBBG
(2) 1Vor der abschließenden Entscheidung im Rat soll die Bundesregierung mit dem Bundestag Einvernehmen herstellen.
§ 9a Abs. 2 Satz 2 EUZBBG
§ 10 EUZBBG
§ 10 Abs. 1 Satz 1 EUZBBG
§ 10 Abs. 2 Satz 1 EUZBBG
(2) 1Die Dokumente der Europäischen Union werden grundsätzlich offen weitergegeben.
§ 10 Abs. 2 Satz 2 EUZBBG
2Die Sicherheitseinstufung der Organe der Europäischen Union über eine besondere Vertraulichkeit wird vom Bundestag beachtet.
§ 10 Abs. 2 Satz 3 EUZBBG
3Eine für diese Dokumente oder für andere im Rahmen dieses Gesetzes an den Bundestag zu übermittelnden Informationen, Berichte und Mitteilungen eventuell erforderliche nationale Einstufung als vertraulich wird vor Versendung von der Bundesregierung vorgenommen und vom Bundestag beachtet.
§ 10 Abs. 2 Satz 4 EUZBBG
4Die Gründe für die Einstufung sind auf Anforderung zu erläutern.
§ 10 Abs. 3 Satz 1 EUZBBG
§ 11 EUZBBG
§ 11 Abs. 1 Satz 1 EUZBBG
(1) 1Der Bundestag kann über ein Verbindungsbüro unmittelbare Kontakte zu Einrichtungen der Europäischen Union pflegen, soweit dies der Wahrnehmung seiner Mitwirkungsrechte in Angelegenheiten der Europäischen Union dient.
§ 11 Abs. 1 Satz 2 EUZBBG
2Die Fraktionen des Bundestages entsenden Vertreter in das Verbindungsbüro.
§ 11 Abs. 2 Satz 1 EUZBBG
§ 12 EUZBBG
§ 12 Satz 1 EUZBBG
§ 12 Satz 2 EUZBBG
2Gleichzeitig tritt das Gesetz über die Zusammenarbeit von Bundesregierung und Deutschem Bundestag in Angelegenheiten der Europäischen Union vom 12. März 1993 (BGBl. I S. 311, 1780), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 13. September 2012 (BGBl. 2012 II S. 1006) geändert worden ist, außer Kraft.