Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:282602-2019:TEXT:DE:HTML&src=0
Timestamp: 2019-10-18 19:48:37
Document Index: 386603399

Matched Legal Cases: ['§39', '§ 42', '§ 123', '§ 39', '§ 44', '§ 42', '§ 160']

Dienstleistungen - 282602-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 282602-2019
18/06/2019 S115 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
2019/S 115-282602
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16b54ec004c-6fa429e07c22046b
Planungsleistung zur Sanierung der Freianlagen des Gymnasiums Plochingen gem. HOAI §39 innerhalb der Maßnahme Generalsanierung und Neubau Gymnasium Plochingen in Plochingen, Tannenstraße 47 in 73207 Plochingen.
Die Stadt Plochingen plant die Generalinstandsetzung und Erweiterung des Gymnasiums als Bestandteil der Weiterentwicklung des Unteren Schulzentrums zu einem Bildungscampus.
Zur Beseitigung der derzeitigen Raumdefizite und Realisierung eines 6-zügigen Gymnasiums ist ein zusätzlicher Neubau mit ca. 950 m2 Netto-Raumfläche erforderlich.
Saniert werden sollen die vier nacheinander errichteten, baulich und funktional eng miteinander verflochtenen Trakte des Schulgebäudes einschließlich der Kleinturnhalle. Das älteste Bauteil ist der Unterstufenbau direkt am Burgplatz, der baulich über die in den Hang eingegrabene Kleinturnhalle mit dem unmittelbar anschließenden Hauptgebäude das Herz der Schule bildet. Neben dem Hauptgebäude wurde Ende der 70er-Jahre der sogenannte Kupferbau errichtet, in dem Fach-räume und Klassenräume der Schule sind. Der letzte Baukörper ist ein 2005 fertiggestellter Anbau mit Klassenzimmern.
Nach teilweise über 50-jährigem Gebrauch der Gebäude weisen diese auch Verschleißerscheinungen auf, welche im Rahmen einer Generalinstandsetzung zu beheben sind.
Die bestehenden Freianlagen sollen im Zuge und im Anschluss der o. g. Bauabschnitten saniert werden.
Hierbei sind auch die jeweiligen Bauzustände der Bauabschnitte zu beachten.
Sämtliche Baumaßnahmen werden bei laufendem Schulbetrieb abgewickelt. Die innerstädtische Lage bedingt eine er-schwerte Baustellenlogistik.
Die Stadt Plochingen wird im Jahr 2021/2022 einen städtebaulichen Ideenwettbewerb zum Unteren Schulzentrum durchführen. Der Bereich dieses Wettbewerbes erstreckt sich in Richtung jetziger Realschule/der jetzigen Burgschule/des Burgplatzes/des geschlossenen Stadtbades und der Bereich Tiefgarage bis zur Stadthalle. Besonders im Bereich des Hauptgebäudes/des Unterstufenbaus des Gymnasiums muss in den Anschlussbereichen zu dem Wettbewerbsbereich die Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbes bzw. der weiteren Planung für dieses Areal eingearbeitet werden. Nach gegenwärtigem Stand werden die Ergebnisse des Wettbewerbes deutlich vor der Ausführung dieser Bereiche vorliegen. Die Ergebnisse aus dem städtebaulichen Wettbewerb werden in sämtlichen Anschlussbereichen bei der Ausführung berücksichtigt.
Die Fertigstellung der Sanierung der Freianlagen ist bis September 2026 geplant.
Das Leistungsbild umfasst insbesondere die Grundleistungen im Leistungsbild Objektplanung der Freianlagen der Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß Anlage 11 der HOAI sowie nachfolgend aufgeführte optionale besondere Leistungen.
Beurteilen und bewerten der vorhandenen Bausubstanz, Bauteile, Materialien, Einbauten oder der zu schützenden oder zu erhaltenden Gehölze oder Vegetationsbestände in LPH 2.
Mitwirken bei Einholen von Genehmigungen und Erlaubnissen nach Naturschutz-, Fach- und Satzungsrecht in LPH 4 (optional)
Erstellen von Rodungs- und Baumfällanträgen in LPH 4 (optional)
Erarbeitung von Unterlagen für besondere technische Prüfverfahren (zum Beispiel Lastplattendruckversuche) in LPH 5 (optional)
Die Freifläche mit befestigten und unbefestigten Flächen (AF) zur Beplanung beträgt ca. 8 000 qm.
Ende: 30/12/2026
Wichtung der Eignungskriterien
1) Alle natürlichen Personen mit Qualifikation als Landschaftsarchitekten in Deutschland zugelassen oder gleichwertig.
Bei juristischen Personen ist ein verantwortlicher Berufsangehöriger zu benennen, für den die vorgenannten Bedingungen erfüllt sind. Bei Bewerbergemeinschaften muss ein Mitglied die vorgenannten Anforderungen erfüllen;
2) Erklärung nach EEE, dass keine Ausschlussgründe nach § 42 VgV in Verbindung mit §§ 123 und 124 GWB vorliegen.
1) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 3 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2- fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben;
2) Erklärung über Gesamtumsatz sowie den Umsatz für die zu erbringende Leistungsart. Mindestumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre.
a) personelle Kapazität der durchschnittlichen Anzahl der festangestellten technischen Mitarbeiter (Landschaftsarchitekten einschl. Büroinhaber) der letzten 3 Geschäftsjahre (2018, 2017, 2016);
b) Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers (Referenzliste).
Für die Auflistung der Referenzprojekte ist das den Bewerbungsunterlagen beiliegende Formblatt „Liste der Referenzprojekte" zu verwenden. Für die Referenzprojekte sind jeweils die im Formblatt "Liste der Referenzprojekte" abgefragten Angaben zu machen. Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Bewerbergemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistungen erbracht hat.
Die Referenzprojekte sollen mit der gestellten Aufgabe hinsichtlich der Planungs- und Beratungs- leistungen vergleichbar sein. Erfolge bei geregelten Wettbewerbsverfahren (z. B. nach RPW) können ein Hinweis auf eine hohe Gestaltqualität sein. Es werden alle Referenzprojekte ohne zeitliche Begrenzung gewertet, deren Urheberschaft und/oder Projektbearbeitung den sich bewerbenden Personen zuzurechnen ist.
Es sollen 3 Referenzprojekte aus der Referenzliste auf insgesamt 2 Seiten DIN-A4 (einseitig) in Form von Text, Fotos, Zeichnungen aussagekräftig dargestellt werden. Aus der Präsentation soll die Fachkunde insbesondere im Hinblick auf die angegebenen Eignungskriterien erkennbar sein.
Mindestanforderungen für die Referenzen sind:
— bauliche Fertigstellung/Inbetriebnahme nach 1.4.2009,
— Referenz wurde im Leistungsbild gem. HOAI § 39 erbracht.
Nachweis des besonderen Berufsstandes und der Qualifikation gemäß §§ 44, 75 Abs. 1 VgV als „Landschaftsarchitekten".
a) Eigenerklärung des Bewerbers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 Abs. 1 VgV (siehe EEE);
Die Kommunikation, Bereitstellung der Unterlagen und Entgegennahme der Angebote erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform des Staatsanzeigers unter www.vergabe24.de
Die Bewerber müssen sich eigenverantwortlich über ggf. nachgereichte Dokumente über die Vergabeplattform des Staatsanzeigers informieren. Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu verwenden und ausgefüllt online einzureichen. Die Angebotsabgabe erfolgt ebenfalls über die Vergabeplattform des Staatsanzeigers. Das Verfahren wird elektronisch durchgeführt, eine postalische oder eigenhändige Abgabe des Teilnahmeantrags/Angebotsabgabe ist nicht zulässig. Fragen zum Verfahren bitte grundsätzlich nur schriftlich über die Vergabeplattform.
Der Auftraggeber behält sich vor, bis zum Abschluss der Wertung der Teilnahmeanträge unvollständige bzw. fehlende Nachweise in Unterlagen sowie fehlende Eintragungen in den Teilnahmeformularen nachzufordern.
Es wird empfohlen, die Unterlagen 3 Tage vor Fristende hochzuladen, sofern der Bieter mit der Software und dem Handling nicht umfassend vertraut ist.
Für die Einleitung des Verfahrens und die Antragstellung ist § 160 GWB zu beachten. Insbesondere ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.