Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%202002,%20209
Timestamp: 2019-07-20 21:16:02
Document Index: 214123657

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 519', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 519', 'BGH', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 519', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH']

BGH, 18.09.2001 - X ZR 196/99 - dejure.org
https://dejure.org/2001,2813
BGH, 18.09.2001 - X ZR 196/99 (https://dejure.org/2001,2813)
BGH, Entscheidung vom 18.09.2001 - X ZR 196/99 (https://dejure.org/2001,2813)
BGH, Entscheidung vom 18. September 2001 - X ZR 196/99 (https://dejure.org/2001,2813)
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Berufungsbegründung - Vergütungsanspruch - Berücksichtigung der Beweismittel - Fehlerhafte Begründung - Voraussetzungen für hinreichende Begründung
NJW 2002, 1578 (Ls.)
NJW-RR 2002, 209
NZBau 2001, 683
Wie dort ist deshalb - insoweit in Übereinstimmung mit dem bisherigen Recht - die auf den Streitfall zugeschnittene Darlegung notwendig, in welchen Punkten und aus welchen materiellrechtlichen oder verfahrensrechtlichen Gründen der Berufungskläger das angefochtene Urteil für unrichtig hält (vgl. zu § 519 Abs. 3 Nr. 2 ZPO a.F. etwa Senatsurteil BGHZ 143, 169, 171; BGH, Urteil vom 18. September 2001 - X ZR 196/99 - NJW-RR 2002, 209, 210).
Es reicht nicht aus, die Auffassung des Erstgerichts mit formularmäßigen Sätzen oder allgemeinen Redewendungen zu rügen oder lediglich auf das Vorbringen erster Instanz zu verweisen (BGH, Urteile vom 9. März 1995 - IX ZR 143/94, NJW 1995, 1560, vom 18. Juni 1998 - IX ZR 389/97, NJW 1998, 3126, vom 18. September 2001 - X ZR 196/99, NJW-RR 2002, 209, 210…, vom 9. Oktober 2001 - XI ZR 281/00, juris Rn. 19 und vom 27. November 2003- IX ZR 250/00, WM 2004, 442).
Damit wird weitgehend an den früheren Rechtszustand (§ 519 Abs. 3 Nr. 2 ZPO a.F.) angeknüpft, wobei die Anforderungen an die Darlegung der Rechtsverletzung und ihrer Entscheidungserheblichkeit nach der Vorstellung des Gesetzgebers sogar noch etwas herabgesetzt worden sind (BGH, Beschluss vom 21. Mai 2003 - VIII ZB 133/02, NJW-RR 2003, 1580 unter II 3 b aa m.w.N.; Urteil vom 18. September 2001 - X ZR 196/99, NJW-RR 2002, 209 unter 1 m.w.N.).
Auch unter Geltung des § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO reicht es nicht aus, die tatsächliche oder rechtliche Würdigung durch den Erstrichter mit formelhaften Wendungen zu rügen oder lediglich auf das Vorbringen erster Instanz zu verweisen (vgl. BGH, Urteile vom 18. September 2001 aaO; vom 24. Januar 2000 - II ZR 172/98, NJW 2000, 1576 unter II; jeweils m.w.N.).
Es reicht nicht aus, die Würdigung durch den Erstrichter mit formelhaften Wendungen zu rügen oder lediglich auf das Vorbringen in erster Instanz zu verweisen (…BGH, Urt. v. 18. Juni 1998 - IX ZR 389/97, NJW 1998, 3126; Urt. v. 18. September 2001 - X ZR 196/99, NJW-RR 2002, 209, 210 m.w.N.).
Außerdem muss im Einzelnen angegeben werden, aus welchen Gründen der Berufungsführer die tatsächliche und rechtliche Würdigung des angefochtenen Urteils für falsch hält (vgl. BGH NJW-RR 2002, 209).
Unzureichend ist der pauschale Vortrag, die Auffassung des Erstgerichts sei unzutreffend, da hierin keine sachliche Auseinandersetzung mit der angegriffenen Entscheidung zu sehen ist (…BGH NJW 1995, S. 1559;… 1997, S. 1787; NJW-RR 2002, S. 209, jeweils zu § 519 ZPO a. F.;… Reichhold in Thomas/Putzo, ZPO, Kommentar, 28. Aufl., § 520, Rn. 27).
Denn darin wird auf die Begründung des Urteils des Arbeitsgerichts in keiner Weise eingegangen, was allein schon zu Unzulässigkeit führt (vgl. BGH NJW 2002, 1578; BGH MDR 2000, 535).
Es reicht nicht aus, die Auffassung des Erstgerichts mit formularmäßigen Sätzen oder allgemeinen Redewendungen zu rügen oder lediglich auf das Vorbringen erster Instanz zu verweisen (BGH, Urteile vom 9. März 1995, Az.: IX ZR 143/94, NJW 1995, 1560; vom 18. Juni 1998, Az.: IX ZR 389/97, NJW 1998, 3126; vom 18. September 2001, Az.: X ZR 196/99, NJW-RR 2002, 209, 210;… vom 9. Oktober 2001, Az.: XI ZR 281/00, juris Rdnr. 19 und vom 27. November 2003, Az.: IX ZR 250/00, WM 2004, 442;… Beschluss vom 23. Oktober 2012, Az.: XI ZB 25/11, Rdnr. 10, zitiert nach juris).
Gemäß § 520 Abs. 3 Ziffer 2 und 3 ZPO ist eine Berufung nur dann zulässig, wenn sie erkennen lässt, in welchen Punkten tatsächlicher oder rechtlicher Art das angefochtene Urteil nach Ansicht des Berufungsklägers unrichtig ist, es muss im Einzelnen angegeben werden, aus welchen Gründen er die tatsächliche oder rechtliche Würdigung des Urteils erster Instanz für unrichtig hält (statt aller: BGH NJW-RR 02, 209, BAG BB 03, 1561).
LAG Rheinland-Pfalz, 27.06.2006 - 1 Sa 37/06
Unzureichende Berufungsbegründung des Klägers
OLG München, 25.06.2014 - 7 U 2349/13
Anforderungen an die Berufungsbegründung bei alternativer Begründung des …