Source: https://www.skm-koeln.de/ambulante-hilfen-zur-erziehung-ahze/
Timestamp: 2020-01-21 06:15:00
Document Index: 354903693

Matched Legal Cases: ['§27', '§ 27', '§ 36', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 31', '§ 35', '§ 35', '§ 8']

Ambulante Hilfen zur Erziehung (AHzE) - SKM Köln
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Die Entwicklungschancen und Möglichkeiten von sozial benachteiligten Familien und Kindern sind in besonderem Maße eingeschränkt. Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe können nur gesichert werden, wenn sozialer Benachteiligung aktiv durch Unterstützung und Förderung entgegengewirkt wird. Innerhab der „Kinder-, Jugend- und Familienhilfe“ hält der SKM Köln ein breites Spektrum an Hilfen zur Erziehung gemäß §§27 ff SGB VIII vor. Diese zielen vor allem auf die Sicherung des Wohls der Kinder und Jugendlichen, auf die Verbesserung der Lebenssituation von Kindern, Jugendlichen und Familien sowie auf die Stärkung der Erziehungskompetenz von Eltern.
Nach § 27, Abs.1 SGB VIII hat ein Personensorgeberechtigter bei der Erziehung eines Kindes oder eines Jugendlichen Anspruch auf Hilfe (Hilfe zur Erziehung), wenn eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist und die Hilfe für seine Entwicklung geeignet und notwendig ist. Art und Umfang der Hilfe richten sich nach dem erzieherischen Bedarf im Einzelfall; dabei soll das engere soziale Umfeld des Kindes oder des Jugendlichen einbezogen werden.
Hilfe zur Erziehung umfasst insbesondere die Gewährung pädagogischer und damit verbundener therapeutischer Leistungen. Sie soll bei Bedarf Ausbildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen einschließen. Die Fachkräfte (SA/SP) arbeiten ambulant im Lebensumfeld der Familien/Jugendlichen.
Zentrale Inhalte der Arbeit sind
• eine am Hilfeplan (§ 36 SGB VIII) orientierte Unterstützung von Familien oder Einzelpersonen zur Verbesserung der eigenen Lebens- und Erziehungssituation und zur Erreichung der selber formulierten Ziele (Leistungsbereich) oder
• eine Unterstützung, Begleitung und Kontrolle bei der Erfüllung von Aufträgen oder Auflagen, die von Gericht, Jugendamt, oder Träger zur Sicherung des Kindeswohls erteilt werden
Von den gesetzlich vorgesehenen Formen der Hilfen zur Erziehung erbringt der SKM Köln im Rahmen seiner AHzE:
• Flexible Hilfen zur Erziehung nach § 27 SGB VIII (FLEX) zielen auf Kinder, junge Heranwachsende bzw. Familien und sollen sich insbesondere in einer ersten Phase an ggf. wechselnden Bedarfslagen ausrichten
• aufsuchende Familientherapie nach § 27,2 SGB VIII (AFT) arbeitet nach einem systemisch-therapeutischen Konzept. AFT soll Familien erreichen, die mit anderen therapeutischen und Jugendhilfeangeboten nicht oder nicht mehr erreichbar sind
• Multidimensionale Familientherapie nach § 27,3 SGB VIII (MDFT) familienorientiertes ambulantes Therapieprogramm für Jugendliche mit substanzbezogenen Problemen und evtl. damit einhergehenden psychischen Problemen oder sonstigen Verhaltensstörungen
• Sozialpädagogische Familienhilfe nach § 31 SGB VIII (SPFH) richtet sich vor allem an die Personensorgeberechtigten. Sie soll Familien, deren Lebenssituation i.d.R. durch komplexe und kumulierende, materielle und psychosoziale Schwierigkeiten gekennzeichnet ist, bei der Erziehung unterstützen
• Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung nach § 35 SGB VIII (INSPE) zielt direkt auf betroffene Jugendliche und bietet Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben im persönlichen Bereich
• Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
Weitere Angebote des SKM Köln im Bereich der Hilfen zur Erziehung sind:
• Sucht(mittel)clearing
• psychodramatische Gruppenarbeit mit Kindern
• sozialräumliche Arbeit
• Gruppenangebote und Projekte in den Sozialräumen
Klaudia Niepenberg, Dipl. Sozialpädagogin, 0221 2074-305 klaudia.niepenberg@skm-koeln.de
Koordinatorin und zertifizierte § 8a Fachkraft:
Cordula von der Stein, Dipl. Sozialarbeiterin, 0221 2074-243 cordula.vonderStein@skm-koeln.de
Unser Team besteht aus 13 in den AHzE erfahrenen Fachkräften der Sozialarbeit/Sozialpädagogik mit unterschiedlichen Zusatzqualifikationen und z. T. multikulturellem Hintergrund und entsprechenden Sprachkompetenzen
Im Rahmen der Sozialraumorientierten Jugendhilfe in der Stadt Köln ist der SKM Köln als Schwerpunktträger in den Sozialräumen Köln Ossendorf/Bickendorf/Westend (Ehrenfeld) und Köln Merheim/Brück/Rath-Heumar (Kalk) zuständig.
Das Familienhaus Ossendorfpark und der parsevalTREFF sind Standorte der Arbeitsgruppe im Sozialraum in Köln Ehrenfeld.
Rollenspielgruppen (Kinderpsychodrama) werden in mehreren Stadtteilen in Kooperation mit den Familienzentren des SKM Köln und in einer Grundschule angeboten.
Gruppenangebote für Kinder und Eltern in einem Wohnhaus für wohnungslose Familien und Flüchtlingswohnheim in Köln Merheim Kalk (Kooperationsprojekt)
Fax 0221 2074-224
E-Mail jug-fam@skm-koeln.de
Burkhard Janssen, 0221 2074-247, burkhard.janssen@skm-koeln.de
Petra Verlinden, 0221 2074-244, petra.verlinden@skm-koeln.de
Cordula von der Stein, 0221 2074-243, cordula.vonderStein@skm-koeln.de
E-Mail: ed.nl1579587300eok-m1579587300ks@of1579587300ni1579587300