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Timestamp: 2019-01-24 11:36:17
Document Index: 17817188

Matched Legal Cases: ['Art.46', 'Art.52', 'Art. 25', '§ 10', '§ 48', '§ 24']

Fahren mit einer Enduro (Verkehrsrecht) - frag-einen-anwalt.de
www.frag-einen-anwalt.de Verkehrsrecht Fahren mit einer Enduro
30.08.2013 16:42 |
wenn man in Bayern mit einer Enduro,
1.) Feldwege
2.) Waldwege
3.) große Wiesen
4.) Grünstreifen oder Böschungen an Bundesstraßen
jeweils außerhalb geschlossener Ortschaften befährt.
Das Motorrad ist straßenzugelassen, verliert weder Öl noch hinterlässt man irgendwelche Spuren oder Schäden(z.B. Fahrrinnen). Man bleibt auf den Wegen, fährt vorrausschauend, vorsichtig und gefährdet weder Fußgänger, noch behindert man jemanden. Die Wege sind meist mit einen Verbotsschild (z.B. Zeichen 260 gekoppelt mit dem Freizeichen: Forst und Landwirtschaftlicher Verkehr frei) gekennzeichnet. Die Wege werden jeweils täglich mehrmals von der Forstwirtschaft oder eben von Bauern genutzt. Man selber ist nicht berechtigt hier zu fahren.
Mich interessiert, welche konkreten Folgen man zu erwarteten hat, wenn man in flagranti erwischt wird. D.h. Höhe der möglichen Geldstrafe, Anzahl der Punkte im Verkehrsregister, Unterlassungsanspruch und die daraus resultierenden Anwaltskosten, etc.?
Des Weiteren Interessiert mich die Höhe der zusätzlichen Strafe, wenn in dieser Kontrolle festgestellt wird, dass kein Kennzeichen vorhanden ist. Mal davon ausgegangen man kann glaubhaft machen, dass es sich nicht um Vorsatz handelt, es verloren wurde und nichts davon bemerkt hat.
Einfach ist die Sache nur, wenn kein Verbotsschild die Durchfahrt verbietet.
Ansonsten gilt: Fahrlässig begangene Ordnungswidrigkeiten werden mit Bussgeld belegt, die Höhe folgt aus dem Bussgeldkatalog.
Wer ein Verkehrsverbot mit den Zeichen 250, 251, 253, 254, 255, 260 nicht beachtet,bezahlt wie folgt:
141.4.1 - mit Behinderung 20€
Das Waldgesetz für Bayern (BayWaldG) enthält hingegen unter Art.46-Ordnungswidrigekiten- keinen Tatbestand, der das Fahren hier verbietet.
Jedoch sieht das Landesnaturschutzgesetz Bayern -Art.52- vor:
1. entgegen Art. 25 Abs. 2 unbefugt im Wald außerhalb von Straßen und Wegen reitet,
2. auf Privatwegen in der freien Natur, die nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben sind, unbefugt mit Fahrzeugen mit Motorkraft, ausgenommen Krankenfahrstühle, fährt oder parkt oder, soweit die Wege dafür ungeeignet sind, unbefugt reitet oder mit Fahrzeugen ohne Motorkraft, ausgenommen Krankenfahrstühle, fährt..
Die Strafe dürfte sich nach Erfahrung im Bereich 20-80 Euro bewegen, im Widerholungsfall höher, deutlicher teurer wenn es sich um ein Naturschutzgebiet handelt.
Ergänzung vom Anwalt 31.08.2013 | 14:30
Das Fahren ohne Kennzeichen schlägt mit 40 Euro und einem Punkt zu Buche !
§ 10 Abs. 6, 12, § 48 FZV; § 24 StVG; 179 BKat
Mit Prüfbescheinigung fahren?
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