Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/bergrecht
Timestamp: 2020-05-25 15:50:58
Document Index: 153633006

Matched Legal Cases: ['§ 75', '§ 77', '§ 82', '§ 16', '§ 16', '§ 42']

Bergrecht | Rechtslupe
Schlagwort: Bergrecht
Ton­ab­bau oder Umge­hungs­stra­ße?
Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat heu­te den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss des Lan­des­ver­wal­tungs­am­tes Sach­­sen-Anhalt für den Bau der Orts­um­ge­hung Naum­burg für rechts­wid­rig und nicht voll­zieh­bar erklärt. Bei dem plan­fest­ge­stell­ten Vor­ha­ben han­delt es sich um einen ca. 5 km lan­gen Abschnitt der Umge­hungs­stra­ße Bad Kösen-Nau­m­­burg-Wet­hau im Zuge des Neu­baus der Bun­des­stra­ße B 87. Der hier umstrit­te­ne
Ver­satz­maß­nah­men im Josef-Stol­len
Das im Bau­pla­nungs­recht gere­gel­te gemeind­li­che Ein­ver­neh­men ist im berg­recht­li­chen Zulas­sungs­ver­fah­ren nicht erfor­der­lich, daher kann sich eine Gemein­de auch nicht auf eine Ver­let­zung ihrer Pla­nungs­ho­heit bei der Zulas­sung von Ver­satz­maß­nah­men zur Erhö­hung der Stand­si­cher­heit eines Stol­lens beru­fen. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Eil­an­trag der Orts­ge­mein­de Wel­len gegen die
Tei­lung einer Salz­ab­bau­ge­rech­tig­keit
Die Tei­lung einer Salz­ab­bau­ge­rech­tig­keit kann in das Grund­buch ein­ge­tra­gen wer­den, wenn der abzu­schrei­ben­de Teil der Gerech­tig­keit durch einen Mark­schei­der in einem Lage­riss, der die bei der Bestel­lung der Gerech­tig­keit maß­geb­li­che Flur­kar­te fort­schreibt und zur Über­nah­me in Berecht­sams­buch und ‑kar­te gemäß § 75 BBergG geeig­net ist, dar­ge­stellt und mit einer beson­de­ren
Berg­recht­li­che Grund­ab­tre­tung für Teil­grund­stü­cke
Ein Grund­stücks­ei­gen­tü­mer, dem ge­gen­über eine Grund­ab­tre­tung nach den §§ 77 ff. BBergG in Ge­stalt der Be­las­tung mit Nut­zungs­rech­ten für einen Berg­bau­be­trieb auf der be­nö­tig­ten Grund­stücks­teil­flä­che ver­fügt wor­den ist, kann statt­des­sen die Ent­zie­hung des Ei­gen­tums einer Teil­flä­che nur nach Ma­ßga­be des § 82 Abs. 1 und 2 BBergG und die Aus­deh­nung der Ei­gen­tums­ent­zie­hung
Tief­boh­run­gen in Meck­len­burg-Vor­pom­mern
Eine Berg­ver­ord­nung soll im Land Meck­­len­­burg-Vor­­­pom­­mern zukünf­tig das Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren für Tief­boh­run­gen – etwa für Auf­su­chungs­boh­run­gen oder geo­ther­mi­sche Tie­fen­boh­run­gen – ver­ein­fa­chen. Die neue Ver­ord­nung fußt auf der Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge des Bun­des­berg­ge­set­zes (BBergG). Da eine sol­che Ver­ord­nung in Meck­­len­­burg-Vor­­­pom­­mern bis­her nicht bestand, waren Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren sowohl für das Berg­amt des Lan­des, beson­ders aber für
Der Stein­bruch und die Grund­stücks­ei­gen­tü­mer
Ein Grund­stücks­ei­gen­tü­mer wird durch die berg­recht­li­che Bewil­li­gung zur Gewin­nung des Boden­schat­zes (noch) nicht in sei­nen Eigen­tums­rech­ten ver­letzt. Kei­nen Erfolg hat­ten daher drei Grund­stücks­ei­gen­tü­mer aus Hohendubrau/​Landkreis Gör­litz mit ihren Kla­gen auf Ver­pflich­tung des Säch­si­chen Ober­berg­amts, die einem Berg­bau­un­ter­neh­men erteil­te Bewil­li­gung zum Gesteins­ab­bau auf ihren Flä­chen zu wider­ru­fen, das Ver­wal­tungs­ge­richt Dres­den wies
Der Staats­se­kre­tär, der nicht mein­te, was er schrieb
Auch Poli­ti­ker bzw. hoch­ran­gi­ge Beam­te müs­sen manch­mal von Gerich­ten vor ihren eige­nen schrift­li­chen Äuße­run­gen geschützt wer­den, um die Lan­des­fi­nan­zen zu scho­nen. So urteil­te jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz, dass die Orts­ge­mein­de Rup­­pach-Gol­d­hau­­sen kei­nen Anspruch gegen das Land Rhein­­land-Pfalz auf Erlass und ggf. auf Durch­set­zung eines Ver­wal­tungs­akts zur Sanie­rung des Zehn­häu­ser Wegs
Auf­su­chungs­er­laub­nis für Erd­wär­me
Eine Auf­su­chung ist plan­mä­ßig und mit der zustän­di­gen Behör­de abge­stimmt im Sin­ne von § 16 Abs. 4 Satz 2 BBergG, wenn sie das der Erlaub­nis zugrun­de lie­gen­de Arbeits­pro­gramm im Wesent­li­chen umsetzt. Weicht die Auf­su­chung wesent­lich vom Arbeits­pro­gramm ab, setzt das Erfor­der­nis der Abstim­mung mit der Berg­be­hör­de (§ 16 Abs. 4 Satz 2 BBergG) eine
Ver­fül­lung eines Tages­bruchs – der Bau­un­ter­neh­mer als Ver­wal­tungs­hel­fer
Eine vom Berg­amt mit der Erkun­dung und Siche­rung eines Tages­bruchs beauf­trag­te Fir­ma han­delt „in Aus­füh­rung eines öffent­li­chen Amtes“ und daher hoheit­lich. Damit haf­tet sie aber nicht selbst für angeb­lich hier­bei ver­ur­sach­te Schä­den. Dies ent­schied das Ober­lan­des­ge­richt Hamm jetzt in einem Recht­streit um die Fol­gen eines Tages­bruchs in der Stadt Mühl­heim
Betre­tens­ver­bot nach Tages­bruch
Das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg hat die Kla­ge eines Land­wirts gegen ein vom Regie­rungs­prä­si­di­um Frei­burg ver­häng­tes Betre­tens­ver­bot für sein Wein­bau­grund­stück abge­wie­sen. Das Grund­stück des Klä­gers liegt am Kah­len­berg in der Gemein­de Her­bolz­heim, wo bis zum Ende der 1960er Jah­re Eisen­erz abge­baut wor­den war. 1972 wur­de das Berg­werks­ge­län­de an den Zweck­ver­band Abfall­be­sei­ti­gung Kah­len­berg
Kein Schmer­zens­geld für berg­bau­be­ding­ten Erd­er­schüt­te­run­gen
Dem Bewoh­ner eines Grund­stücks, der auf berg­bau­be­ding­te Erd­er­schüt­te­run­gen zurück­zu­füh­ren­de Gesund­heits­schä­den erlit­ten hat, steht nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs des­we­gen kein Schmer­zens­geld­an­spruch zu. Die Klä­ge­rin des jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Rechts­streits bewohnt zusam­men mit ihrem Ehe­mann und schul­pflich­ti­gen Kin­dern ein Eigen­heim in saar­län­di­schen Schmelz-Hüt­­ter­s­­dorf. Infol­ge des für Rech­nung und im
Bei der Gewin­nung berg­frei­er Boden­schät­ze hat der Gewin­nungs­be­rech­tig­te nach § § 42 Abs. 1 BBergG das Recht, inner­halb des Fel­des sei­ner Gewin­nungs­be­rech­ti­gung ande­re Boden­schät­ze mit­zu­ge­win­nen, soweit sie nach der Ent­schei­dung der zustän­di­gen Behör­de bei plan­mä­ßi­ger Durch­füh­rung der Gewin­nung aus berg­tech­ni­schen oder sicher­heits­tech­ni­schen Grün­den nur gemein­schaft­lich gewon­nen wer­den kön­nen. Doch kann dies
29. April 2010 Rechtslupe
Berg­sen­kun­gen und Rhein­hoch­was­ser am Nie­der­rhein
Eine Kla­ge gegen Rah­men­be­triebs­plan für das auf dem Gebiet der Städ­te Rhein­berg, Kamp-Lin­t­­fort und Moers betrie­be­ne Berg­werk West blieb jetzt auch im Revi­si­ons­ver­fah­ren erfolg­los. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat heu­te ent­schie­den, dass die Zulas­sung des Rah­men­be­triebs­plans für das Berg­werk West pri­va­te Grund­stücks­ei­gen­tü­mer im Ein­wir­kungs­be­reich des Berg­werks nicht in ihren Rech­ten
22. August 2009 Rechtslupe
Rechts­schutz gegen Rah­men­be­triebs­plä­ne im Berg­recht
Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter hat die Beru­fun­gen meh­re­rer pri­va­ter Klä­ger gegen zwei Ent­schei­dun­gen des Ver­wal­tungs­ge­richts Düs­sel­dorf zurück­ge­wie­sen und damit im Ergeb­nis den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss der Bezirks­re­gie­rung Arns­berg für den Rah­men­be­triebs­plan für den Stein­koh­le­ab­bau im Berg­werk West bestä­tigt. Die im Bereich des Abbau­vor­ha­bens in Rhein­berg und Alpen leben­den