Source: http://www.notesservice.de/wsr/index.php?option=com_content&task=view&id=72&Itemid=101
Timestamp: 2019-05-20 10:26:04
Document Index: 374122747

Matched Legal Cases: ['§ 316', '§ 290', '§ 316', '§ 301', '§ 303', '§ 304', '§ 305', '§ 306']

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Entsprechend der Regelungen in § 316 Abs. 2 HGB sind Konzernabschlüsse und -lageberichte, welche bei Erfüllung der in § 290 HGB genannten Bedingungen aufzustellen sind, durch einen Abschlussprüfer zu prüfen. Freiwillig aufgestellte Konzernabschlüsse und -lageberichte sind dann zu prüfen, wenn sie in Bezug auf nachgeordnete Mutterunternehmen befreiende Wirkung entfalten sollen.
Besondere Schwerpunkte der Konzernabschlussprüfung bilden die Prüfung des Konsolidierungskreises, der Ordnungsmäßigkeit und korrekten Übernahme der Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einzubeziehenden Unternehmen sowie die Prüfung der konsolidierungsbedingten Anpassungen.
Der Konzernabschlussprüfer hat auch die in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse zu prüfen. Auf die Prüfung kann jedoch dann verzichtet werden, wenn die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen gem. §§ 316-324 HGB geprüft wurden.
Einen wesentlichen Bestandteil der Konzernabschlussprüfung stellt die Prüfung der konsolidierungsbedingten Anpassungen dar. Diese umfassen insbesondere die Kapitalkonsolidierung (§§ 301, 302 HGB), die Schuldenkonsolidierung (§ 303 HGB), die Behandlung der Zwischenergebnisse (§ 304 HGB), die Aufwands- und Ertragskonsolidierung (§ 305 HGB) sowie die Steuerabgrenzung (§ 306 HGB).
Durch die Vielzahl der von uns geprüften Konzernabschlüsse haben wir ein beträchtliches Know-how aufgebaut, von dem auch Sie profitieren können.