Source: http://fvmr.ch/fischereireglement/
Timestamp: 2019-07-21 06:19:39
Document Index: 259508383

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 6', '§ 8', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 11']

Fischereireglement – Fischerverein Münchenstein-Reinach
Home/Fischereireglement
Fischereireglementadmin2017-12-20T06:48:48+00:00
Fischereireglement – FVMR
(vom 31.12.2014)
Art. 1 Gewässerabschnitte Birs & Weiher
Strecke 1: Ab Nepomukbrücke – ARA Brücke Reinach
Strecke 2: Ab ARA Brücke – Heiligholzbrücke M’stein
Strecke 3: Ab Heiligholzbrücke – oberhalb Wuhr Neue Welt
Strecke 4: Ab Wuhr Neue Welt – Grenzen Birsfelden/Basel
Strecke 5: Alter Industriekanal-Weiher III Arlesheim
Art. 2 Gewässerlänge (L =km, F = 15,49 ha)
Linksufrig ab Nepomukbrücke (Gemeindegrenze Aesch) bis zur Trambrücke St. Jakob (Kantonsgrenze Basel-Stadt).
Rechtsufrig ab Wuhr Dornachbrugg (Dornach) bis zur Autobahnbrücke Hagnau (Gemeindegrenze Birsfelden).
Art. 3 Schonzone
50m oberhalb des Wuhrs Neue Welt (Kraftwerkareal) und in einem Radius von 20 m um den tiefer gelegenen Fischpasseinstieg ist das Fangen von Fischen und anderen Wassertieren verboten.
Art. 4 Fangzeiten
An allen Gewässerabschnitten ist den Fischereiberechtigten das Fischen von 05.00 – 24.00 Uhr gestattet. In der Zeit vom 1. Oktober bis Ende Februar gilt ein generelles Fischfangverbot.
Einzige Ausnahme ist die Äsche, die nur in der Flussstrecke Wuhr Neue Welt – Grenze Birsfelden/Basel vom 1. Oktober bis Ende Dezember und ausschliesslich mit Kunstködern befischt werden darf. Weitere Details unter Art. 5.
Art. 5 Schonmassnahmen
Untermassige Fische müssen vorsichtig vom Angelhaken befreit und schonend mit nassen Händen in das Gewässer zurückgesetzt werden. Zum Verzehr bestimmte Fische sind vor dem Angellösen zu betäuben und mit anschliessendem Kiemenschnitt unverzüglich zu töten. Gefangene Fische dürfen nicht am Fluss ausgeweidet werden.
Art. 6 Schonzeiten und Mindestfangmasse
In unseren Gewässerabschnitten gilt :
Fischart Mindestmass Schonzeit
Aal 50 cm keine Schonzeit
Aesche 35 cm 1. Februar – 30. April *)Barbe 35 cm 1. Mai – 15. JuniBachforelle 26 cm 1. Oktober – Ende Februar **)Karpfen 35 cm keine Schonzeit
Schleie 25 cm 15. Mai – 30. Juni
*) Die Äschen-Schonzeit auf der Strecke Dornachbrugg bis Wasserfall neue Welt dauert vom 15. Oktober bis Ende April (generelles Fangverbot, Fischereiverordnung BL § 8, Abs. a2)
*) Die Äschen-Schonzeit auf der Strecke Wasserfall neue Welt bis Pachtgrenze St. Jakob dauert vom 1. Februar bis Ende April.
**) Die Forellen-Schonzeit auf der Strecke Dornachbrugg bis Wasserfall neue Welt dauert vom 15. Okt. bis Ende Februar.
**) Die Forellen-Schonzeit auf der Strecke Wasserfall neue Welt bis Pachtgrenze St. Jakob dauert vom 15. Okt. bis Ende Februar.
Lachs, Nase, Strömer, Schneider, Groppe, Steinbeisser, „Schlammpeitzger“ (Moorgrundel), sowie die Krebsarten Edel-, Dohlen-, und Steinkrebse sind ganzjährig geschont und dürfen nicht gefangen werden.
Art. 7 Fangzahl
Inhaber von Fischereikarten dürfen in allen Gewässern pro Tag gesamthaft 3 Edelfische behändigen, maximal 35 Edelfische pro Saison (Weissfische keine Einschränkung). Wer die Limiten erreicht hat, muss das Fischen einstellen.
Art. 8 Fischfanggeräte und Köder
Es darf nur mit einer Rute gefischt werden. Die Rute ist in der Hand zu halten. Das sogenannte Setzen mit Grundblei ist verboten. Es gilt ein generelles Widerhakenverbot. Goldhaken oder sonstige Galvanisch beschichtete und nicht rostende Haken sind verboten. Das Montieren mehrerer Angelhaken ist nicht erlaubt, ausser beim Fliegenfischen (Springer/Strecker-System). Beim Löffel, Wobbler und Systemen ist nur ein Drilling zulässig (gilt als ein Haken).
Art. 11. Zur Ausübung der Fischerei berechtigt sind Jugendliche- und Aktivmitglieder mit Sachkundennachweis. Sie verpflichten sich während des Jahres insgesamt 8 Arbeitsstunden zu leisten, oder die Abgeltung von Fr. 10.—pro Stunde zu bezahlen. Jugendliche dürfen bis zum 12. Lebensjahr gratis fischen, jedoch nur in Begleitung eines Aktivmitgliedes. Die gefangenen Fische werden in das Fangbüchlein des Aktivmitgliedes eingetragen.
So beschlossen an der GV vom 23. Januar 2009