Source: http://de.wikimannia.org/56_KJHG
Timestamp: 2019-09-17 02:55:59
Document Index: 329667160

Matched Legal Cases: ['§ 56', '§ 1802', '§ 1818', '§ 1803', '§ 1811', '§ 1822', '§ 1773', '§ 1807']

56 KJHG – WikiMANNia
Hauptseite » Recht » Familienrecht » Sorgerecht » 56 KJHG
Hauptseite » Recht » KJHG » 56 KJHG
§ 56 - Führung der Beistandschaft, der Amtspflegschaft und der Amtsvormundschaft
(2) Gegenüber dem Jugendamt als Amtsvormund und Amtspfleger werden die Vorschriften des § 1802 Abs. 3 und des § 1818 des Bürgerlichen Gesetzbuchs nicht angewandt. In den Fällen des § 1803 Abs. 2, des § 1811 und des § 1822 Nr. 6 und 7 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist eine Genehmigung des Familiengerichts nicht erforderlich. Landesrecht kann für das Jugendamt als Amtspfleger oder als Amtsvormund weitergehende Ausnahmen von der Anwendung der Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs über die Vormundschaft über Minderjährige (§§ 1773 bis 1895) vorsehen, die die Aufsicht des Familiengerichts in vermögens­rechtlicher Hinsicht sowie beim Abschluss von Lehr- und Arbeitsverträgen betreffen.
(3) Mündelgeld kann mit Genehmigung des Familiengerichts auf Sammelkonten des Jugendamts bereitgehalten und angelegt werden, wenn es den Interessen des Mündels dient und sofern die sichere Verwaltung, Trennbarkeit und Rechnungs­legung des Geldes einschließlich der Zinsen jederzeit gewährleistet ist; Landesrecht kann bestimmen, dass eine Genehmigung des Familiengerichts nicht erforderlich ist. Die Anlegung von Mündelgeld gemäß § 1807 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist auch bei der Körperschaft zulässig, die das Jugendamt errichtet hat.
Von „https://de.wikimannia.org/index.php?title=56_KJHG&oldid=69697“
Diese Seite wurde zuletzt am 15. Juni 2017 um 12:20 Uhr geändert.
Diese Seite wurde bisher 3.032 mal abgerufen und enthält 2.027 Zeichen bzw. 254 Wörter.