Source: https://www.dike.ch/juristische-buecher/strafrecht/Besonderer-Teil
Timestamp: 2018-04-21 21:16:11
Document Index: 396991765

Matched Legal Cases: ['§ 108', '§ 108', 'Art. 261', '§ 266', '§ 266', 'Art. 161', 'Art. 161', 'Art. 321', 'Art. 321', '§ 314', '§ 314', '§ 108', '§ 108', 'Art. 754', 'Art. 158', 'Art. 165', '§ 266', 'BGH', '§ 266', '§ 238', 'Art. 161', 'Art. 161', 'Art. 321', '§ 314', 'Art. 100']

Der Sammelband vereint 25 ausgewählte Texte zum Vermögensstrafrecht i.w.S. aus den Jahren 1991 bis 2017. Thematisch reichen sie von rechtstheoretischen Überlegungen zum Vermögensschutz durch Strafrecht über dogmatische Grund- und Detailfragen der Eigentums-, Vermögens- und Insolvenzdelikte, der Korr..
Schriftenreihe: Studien zum Strafrecht, Band 85
Der neue Heizmann/Loacker trägt den Herausforderungen der «Querschnittsmaterie UWG» Rechnung, indem er in sämtlichen Detailfragen auf die Fachkompetenz hochspezialisierter Autoren zurückgreifen kann. Gemeinsam bilden sie das grösste Expertenteam, welches das schweizerische UWG bisher kommentiert hat..
Die Reihe: Das mehrbändige «St. Galler Handbuch zum Finanzmarktrecht» präsentiert sich als umfassende Darstellung der neuen und immer komplexer werdenden Schweizer Finanzmarktregelung. Diese erhält mit der neuen Gesetzgebung bestehend aus FinfraG, FINIG und FIDLEG eine neue Architektur, die ..
In seiner Dissertation untersucht der Autor das seit nunmehr über 50 Jahren umstrittene Thema der Strafbarkeit des Raubes durch Unterlassen. Dieses auf den ersten Anschein dem Besonderen Teil entstammende Thema führt ihn zur Untersuchung eines allgemeinen Strukturproblems und einer tiefen Analyse de..
Schriftenreihe: Studien zum Strafrecht, Band 79
Eine Untersuchung zu ihrer strafrechtlichen Bekämpfung unter besonderer Berücksichtigung des § 108e StGB
Das Werk liefert die erste vertiefte Analyse des 2014 in Kraft getretenen Straftatbestands der Bestechung und Bestechlichkeit von Mandatsträgern in § 108e StGB und die erste umfassende Darstellung und Aufarbeitung der Probleme, die mit der Korruption in Volksvertretungen verbunden sind. Neben der Da..
Schriftenreihe: Studien zum Strafrecht, Band 76
Jahrbuch zum Strassenverkehrsrecht 2017
Die Jahrbücher zum Strassenverkehrsrecht enthalten wissenschaftliche Beiträge aus allen wesentlichen Bereichen des Strassenverkehrs. Seit 2003 halten sie die Entwicklungen in diesem komplexen Gebiet kontinuierlich fest, setzen sich kritisch damit auseinander und verfolgen dabei einen interdisziplinä..
IX, 397 Seiten
Ein vielschichtiger Entscheidungsprozess aus rechtlicher Sicht
Entscheidungsprozesse im Kontext pränataler Tests stellen für schwangere Frauen, ihre Angehörigen und Fachpersonen eine komplexe Angelegenheit dar; ein «gesundes Kind» kann auch nach unauffälligen Untersuchungsresultaten nicht garantiert werden. Jüngere Verfahren könnten alsbald noch grössere Einbli..
XXXVII, 218 Seiten
Die Anteilsbeziehung im GwG
Ausgezeichnet mit dem Professor Walther Hug-Preis 2017.Im Gegensatz zu allen anderen Finanzintermediären müssen Investmentgesellschaften ihre Sorgfaltspflichten gemäss Geldwäschereigesetz (GwG) auf Anteilsbeziehungen anstatt auf Geschäftsbeziehungen anwenden. Während Geschäftsbeziehungen auf schuldr..
Schriftenreihe: St. Galler Schriften zum Finanzmarktrecht, Band 15
LXXII, 541 Seiten
Gesellschaftsorgane zwischen Aktienrecht und Strafrecht
Aktienrechtliche Verantwortlichkeit – Ungetreue Geschäftsbesorgung – Misswirtschaft
Im Falle wankender oder konkursiter Unternehmen, ja bereits bei hohen Geschäftsverlusten, erwartet die Öffentlichkeit nicht mehr nur, dass die Unternehmensführung mit ihrem Vermögen für den der Gesellschaft zugefügten Schaden einsteht. Vielmehr fordert sie regelmässig kumulativ das Einschreiten der ..
CI, 646 Seiten
Gut 20 Jahre sind verstrichen, seit am 1. Januar 1995 mit Art. 261bis StGB ein Gesetz in Kraft getreten ist, das Rassendiskriminierung und Leugnung von Völkermord oder anderer Verbrechen gegen die Menschlichkeit auch in der Schweiz unter Strafe stellt. In diesen Jahren haben die schweizerischen Geri..
IX, 171 Seiten
This book comes as the first English language, systematic overview of Swiss criminal law. It provides a gateway for lawyers who are unfamiliar with this legal order, yet have an academic or practical interest in it. And it gives lawyers with a background in Swiss law a useful tool when worki..
XVII, 218 Seiten
Marc Jean-Richard-dit-Bressel
Die vorliegende Publikation ist eine kompakte Darstellung des gesamten materiellen Strafrechts des Bundes und richtet sich gleichermassen an Laien und Fachleute. Sie behandelt nicht nur das StGB (AT und BT), sondern auch die weiteren Strafrechtserlasse (JStG, MStG, VStrR) sowie die meisten Verbre..
XXIV, 368 Seiten
Angelika Murer Mikolásek | Thomas Vesely
Dieses Übungsbuch richtet sich an Studierende sowie Kandidaten der Anwaltsprüfung und dient der optimalen Prüfungsvorbereitung. Anhand von 19 ausgewählten Fällen wird die praktische Anwendung des Straf- und Strafprozessrechts aufgezeigt und geübt. Die Fälle stammen allesamt aus der Praxis und wur..
XIX, 324 Seiten
Johannes A. J. Brüggemann
Die Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über die Reform der Sexualdelikte in der Geschichte unseres StGB. Dabei sind nicht nur Lehre und Rechtsprechung, sondern auch die gesellschaftliche Diskussion auf diesem Gebiet berücksichtigt. Die Arbeit erschöpft sich jedoch nicht im historischen Rückb..
Schriftenreihe: Studien zum Strafrecht, Band 58
Grundprobleme der Haushaltsuntreue
Zugleich ein Beitrag zur Dogmatik der Untreue (§ 266 StGB)
In einem jüngsten Beschluss über die Bestimmtheit des § 266 StGB erklärt das Bundesverfassungsgericht, „dass es sich beim Vermögen als Rechtsgut und Bezugspunkt des anzustellenden Vergleichs nicht um einen der sinnlichen Wahrnehmung unmittelbar zugänglichen Gegenstand handelt, sondern um eine wir..
Schriftenreihe: Studien zum Strafrecht, Band 48
Maresa Wilms
Die Tötung mit gemeingefährlichen Mitteln
Ein altes Mordmerkmal im Lichte neuer kriminalpolitischer Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene
Das bislang wenig beachtete Mordmerkmal der gemeingefährlichen Mittel könnte infolge terroristischer Gewaltstraftaten grössere Bedeutung erlangen. Die Verfasserin greift deshalb die mit der Auslegung dieses Merkmals verbundenen Probleme auf und entwickelt einen eigenen Lösungsansatz, bei dem auch..
Schriftenreihe: Studien zum Strafrecht, Band 51
Olesya Wienold
Die Arbeit stellt einen wichtigen Beitrag zur andauernden Diskussion um den Tatbestand der Geldwäsche dar und ist die erste vertiefte und vergleichende wissenschaftliche Veröffentlichung auf diesem Gebiet. Es werden die Hintergründe, Erscheinungsformen sowie Präventions- und Bekämpfungsstrategien..
Schriftenreihe: Studien zum Strafrecht, Band 46
In der Schweiz erfolgt die Regulierung von Insiderhandel vornehmlich über Art. 161 StGB. Diese Bestimmung wurde allerdings in über zwanzig Jahren kaum je angewandt. Ein wesentlicher Grund dafür liegt nach Auffassung des Autors in ihrer misslungenen Konzeption. Diese ist zumindest teilweise auf di..
Schriftenreihe: Schweizer Schriften zum Handels- und Wirtschaftsrecht, Band 296
Annett Wendler
Die Haftung der Betriebsbeauftragten im Strafrecht
Ein praxisorientierter Ratgeber über Betriebsbeauftragte. Obwohl sie gesetzlich vorgeschrieben und in vielfältigen Erscheinungsformen zu finden sind, ist ihre Position mit vielen Fragestellungen verbunden. Das Werk geht zunächst auf die gesetzlichen Grundlagen, die betriebliche Stellung und ihr A..
Schriftenreihe: Studien zum Strafrecht, Band 42
Susanne Sadtler
Entwicklung und Hintergründe des Phänomens Stalking sowie rechtliche Handlungsmöglichkeiten
Stalking ist der Oberbegriff für ein in jeder Hinsicht vielschichtiges Verhalten, das gravierende Folgen für alle Beteiligten haben kann. Was aber verbirgt sich im Einzelnen hinter dem Phänomen, welche rechtlichen Handlungsmöglichkeiten bestehen gegen Stalker und wie ist die strafrechtliche Neure..
Schriftenreihe: Studien zum Strafrecht, Band 37
Mit der Kriminalinsolvenz greift die St. Galler Dissertation ein Phänomen der Wirtschaftskriminalität auf, das Praktiker aus Konkurs- und Strafrecht gleichermassen betrifft. Als besondere Erscheinungsform der Unternehmensinsolvenz mit betrügerischem Hintergrund ist die Abwicklung derartiger Konku..
Schriftenreihe: Schweizer Schriften zum Handels- und Wirtschaftsrecht, Band 284
Vasileios K. Petropoulos
Der strafrechtliche Schutz des Kapitalmarkts vor Manipulationshandlungen nach schweizerischem und EU-Recht
Unter besonderer Berücksichtigung des deutschen und griechischen Rechts
Im Zentrum der Publikation steht die vergleichende Darstellung der Straftatbestände der Kursmanipulation in Art. 161bis StGB und des deutschen und griechischen Marktpreismanipulationstatbestands; letzterer ist eine Folge der europäischen Richtlinie 2003/6/EG. Verglichen mit dem Schutzbereich der ..
XXXIII, 226 Seiten
Das Berufs- und Beichtgeheimnis kirchlicher Seelsorger
Art. 321 StGB und CIC
Ist ein buddhistischer Mönch oder ein islamischer Imam ein Geistlicher mit Berufsgeheimnis gemäss Art. 321 StGB? Untersteht ein evangelisch-reformierter Sozialarbeiter oder ein katholischer Kapuzinerpater dem Berufsgeheimnis? Diesen und vielen weiteren Fragen geht dieses Buch nach, welches die bi..
Angriffe und Verteidigungsmassnahmen in Computernetzen werfen eine Reihe juristischer Fragestellungen auf. Die Arbeit befasst sich deshalb im ersten Teil mit den strafrechtlichen – sowie in Exkursen mit den zivilrechtlichen sowie öffentlich-rechtlichen – Aspekten des sogenannten «Hackens», also d..
Schriftenreihe: Studien zum Strafrecht, Band 16
Der Begriff des Handeltreibens
Anhand der fünf Rechtsgebiete des Nebenstrafrechts, die den Begriff verwenden (Betäubungsmittelrecht, Arzneimittelrecht, Transplantationsrecht, Waffenrecht, Kriegswaffenkontrollrecht), untersucht der Autor umfassend die Bedeutung des Handeltreibens als Strafrechtsbegriff und seine Entwicklung in ..
Schriftenreihe: Studien zum Strafrecht, Band 18
Mathias Pini
Unter spezieller Berücksichtigung der Geldwäschereiverordnung der EBK
In der Geldwäschereibekämpfung hat sich auf internationaler Ebene seit einigen Jahren ein Paradigmawechsel von einem Rule Based zu einem Risk Based Approach (risikobasierter Ansatz) vollzogen. Für die Schweiz hat die am 1. Juli 2003 in Kraft getretene Geldwäschereiverordnung der EBK (GwVEBK) den ..
XXXIII, 218 Seiten
Als Sammelbecken für eine Vielzahl betrieblicher Massnahmen, durch welche Unternehmen und Konzerne vermittels der Inanspruchnahme von Ressourcen Dritter ihre Unternehmensziele zu erreichen suchen, ist der Begriff des Outsourcing insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Globalisierung und Inte..
Schriftenreihe: Schweizer Schriften zum Handels- und Wirtschaftsrecht, Band 260
Neue Lösungsansätze zur strafrechtlichen Produktehaftung
Eine Untersuchung unter Heranziehung des Tatbestandes der gemeingefährlichen Vergiftung (§ 314 Abs. 1 Nr. 2 StGB)
Das Ziel der Arbeit ist es, herauszuarbeiten, ob und inwieweit § 314 Abs. 1 Nr. 2 StGB einen Beitrag zur strafrechtlichen Produktverantwortung leisten kann. Der Autor geht dabei auch auf das zivilrechtliche Produkthaftungsrecht ein. Er befasst sich zunächst mit der Frage, ob eine Produkthaftungsv..
Schriftenreihe: Studien zum Strafrecht, Band 14
Henning Radtke | Dieter Rössner | Theo Schiller | Wolfgang Form (Hrsg.)
Historische Dimensionen von Kriegsverbrecherprozessen nach dem Zweiten Weltkrieg. Studien zum Strafrecht, Band 9 Der Band enthält Tagungsbeiträge zu den unterschiedlichsten Facetten des justiziellen Umgangs mit Völkerrechtsverbrechen. Die Gesamtthematik «Historische Dimensionen von Kriegsverbrech..
Schriftenreihe: Studien zum Strafrecht, Band 9
Organisationsmängel als Anknüpfungspunkt im Unternehmensstrafrecht
Aufgezeigt am Beispiel der Geldwäschereibekämpfung im Private Banking einer Bank AG
Mit der Einführung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit des Unternehmens in das schweizerische Strafrecht ist die Frage in den Vordergrund getreten, unter welchen Voraussetzungen ein Unternehmen strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen ist. Von den verschiedenen Zurechnungsvoraussetzungen, a..
Schriftenreihe: Schweizer Schriften zum Handels- und Wirtschaftsrecht, Band 251
Oliver Arter | Florian Stefan Jörg (Hrsg.)
Internet-Recht und Electronic Commerce Law
Der vorliegende Band einer zukünftig in regelmässigen Abständen erscheinenden Reihe über Rechtsfragen zu Internet und elektronischem Geschäftsverkehr ist aus den überarbeiteten Beiträgen zu einer Tagung des Instituts für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis an der Universität St. Gallen entstanden..
Mit dem vorliegenden Buch werden die strafrechtlichen Grundbegriffe erläutert und dem Manager, Betriebswirtschafter oder Juristen in der Unternehmenspraxis oder im Studium der Zugang zum Strafrecht erleichtert. Es wird dabei ein Schwergewicht auf diejenigen Straf-bestimmungen und Verfahrensgrunds..
Schriftenreihe: Managementorientiertes Wirtschaftsrecht, Band 5
Gustav Hug-Beeli (Hrsg.)
Rechtsprechung zu den Betäubungsmitteldelikten seit 1991
1983 erschien die Entscheidsammlung ""Betäubungsmitteldelikte 1975-1982"", und 1992 wurde die Entscheidsammlung ""Betäubungsmitteldelikte 1983-1991"" veröffentlicht. Darin sind aus verschiedenen Zeitschriften und Publikationen sowie aus den kantonalen Amts- und Rechenschaftsberichten diejenigen E..
Der Sammelband vereint 25 ausgewählte Texte zum Vermögensstrafrecht i.w.S. aus den Jahren 1991 bis 2017. Thematisch reichen sie von rechtstheoretischen Überlegungen zum Vermögensschutz durch Strafrecht über dogmatische Grund- und Detailfragen der Eigentums-, Vermögens- und Insolvenzdelikte, der Korruption und Untreue zu einer systematischen Erfassung der Sanktionen des europäischen Kartellrechts. Die einzelnen Abhandlungen sind inhaltlich in zweierlei Hinsicht durch eine gemeinsame Zielsetzung verbunden. Sie verstehen sich zum einen als Versuche, die Regeln des Allgemeinen Teils in die Ausgestaltung der einzelnen Delikte einzubeziehen. Insoweit haben die Texte bisweilen einen „experimentellen“ Charakter und verlassen ausgetretene Wege tradierter Auslegung und Schutzzweckbestimmungen. Zum anderen liegt den Untersuchungen das Bestreben zugrunde, die Delikte des Vermögensstrafrechts nicht als Solitäre zu behandeln, sondern sie in ein zumindest rudimentäres System einzubinden. Durch eine solche Systematisierung sollen nach Möglichkeit Wertungswidersprüche vermieden werden, und zwar nicht nur innerhalb der einzelnen Delikte und Deliktsgruppen, sondern auch im Verhältnis zum Zivilrecht. Kennzeichnend hierfür ist die Ablehnung einer faktischen zugunsten einer durchweg normativen und zivilrechtsakzessorischen Betrachtungsweise.
In seiner Dissertation untersucht der Autor das seit nunmehr über 50 Jahren umstrittene Thema der Strafbarkeit des Raubes durch Unterlassen. Dieses auf den ersten Anschein dem Besonderen Teil entstammende Thema führt ihn zur Untersuchung eines allgemeinen Strukturproblems und einer tiefen Analyse des Allgemeinen Teils, insbesondere der Unterlassungsdogmatik. Er gelangt zu einem sehr differenzierten Ergebnis, das die Frage der Strafbarkeit der raubspezifischen Nötigungsgewalt durch Unterlassen zwar nicht kategorisch, aber doch in aller Regel verneint. Dabei wendet er sich mit der von ihm entwickelten Lösung, einer Differenzierung nach der sogenannten Funktionenlehre Armin Kaufmanns, aber auch gegen die gemeinhin selbst von den Gegnern einer Unterlassungslösung vertreten Ansicht, Raub jedenfalls im Dreipersonenverhältnis uneingeschränkt annehmen zu können.
Das Werk liefert die erste vertiefte Analyse des 2014 in Kraft getretenen Straftatbestands der Bestechung und Bestechlichkeit von Mandatsträgern in § 108e StGB und die erste umfassende Darstellung und Aufarbeitung der Probleme, die mit der Korruption in Volksvertretungen verbunden sind. Neben der Darstellung des schwierigen Werdegangs des § 108e StGB sowie der maßgeblichen internationalen Verträge, welche seiner Neufassung zugrunde liegen, werden weitere Aspekte des Themenkomplexes der Korruption wie der Insiderhandel dargestellt und auf ihre Strafwürdigkeit hin untersucht. Unter Berücksichtigung des besonderen Status der Mandatsträger vereint das Werk die Aufarbeitung des Handlungsbedarfs für den Strafgesetzgeber mit Ansätzen für die Bekämpfung von Korruption abseits des Strafrechts. Es wird durch einen Rechtsvergleich, einen interdisziplinären Überblick zur Korruptionsforschung sowie eine unter Bundestags- und Landtagsabgeordneten durchgeführte Umfrage zur Korruption abgerundet.
Die Jahrbücher zum Strassenverkehrsrecht enthalten wissenschaftliche Beiträge aus allen wesentlichen Bereichen des Strassenverkehrs. Seit 2003 halten sie die Entwicklungen in diesem komplexen Gebiet kontinuierlich fest, setzen sich kritisch damit auseinander und verfolgen dabei einen interdisziplinären Ansatz.
Das «Jahrbuch zum Strassenverkehrsrecht 2017» umfasst 17 Beiträge von Expertinnen und Experten zu aktuellen Fragestellungen aus den folgenden Gebieten:
· Privatrecht
· Strafrecht und Verwaltungsrecht
· Verkehrsmedizin und Verkehrspsychologie
· Verkehrstechnik und Unfallanalytik
Zur Zielgruppe der Jahrbücher für Strassenverkehrsrecht gehören die Verkehrspolizei, Administrativmassnahmen- und Strafbehörden, Rekurskommissionen, Staatsanwaltschaften, Gerichte, Versicherungen, Anwaltschaft, Verkehrsmediziner und -psychologen, Unfallanalytiker und Beratungsstellen in Unfallangelegenheiten.
Im Gegensatz zu allen anderen Finanzintermediären müssen Investmentgesellschaften ihre Sorgfaltspflichten gemäss Geldwäschereigesetz (GwG) auf Anteilsbeziehungen anstatt auf Geschäftsbeziehungen anwenden. Während Geschäftsbeziehungen auf schuldrechtlichen Verträgen und damit der Vertragsfreiheit basieren, entstehen Anteilsbeziehungen üblicherweise von Gesetzes wegen und beruhen auf weitgehend zwingendem Aktienrecht. Investmentgesellschaften bekommen von neuen Anteilsinhabern unter Umständen nicht einmal Kenntnis. Zudem kann einem bestehenden Aktionär die Mitgliedschaft grundsätzlich nicht entzogen werden.
Das GwG ist auf das Konzept der Geschäftsbeziehung ausgelegt und geht kaum auf die Anteilsbeziehung ein. Im Zentrum der St. Galler Dissertation stehen deshalb Fragen zur Umsetzung der verschiedenen GwG-Sorgfaltspflichten durch Investmentgesellschaften basierend auf der jüngst in Kraft getretenen GwG-Revision zur Umsetzung der FATF-Empfehlungen und zur Durchsetzung gegenüber Aktionären. Dazu werden verschiedene zivil- und öffentlich-rechtliche Instrumente – wie bspw. die Vinkulierung, die aktienrechtlichen Meldepflichten sowie die börsenrechtliche Offenlegungspflicht – geprüft. Zudem steht der qualifizierte Anlegerstatus gemäss Kollektivanlagengesetz (KAG) im Fokus: Bei Investmentgesellschaften mit ausschliesslich qualifizierten Anlegern muss gemäss dauernder Praxis der FINMA die Sicherstellung des qualifizierten Anlegerstatus im Rahmen der GwG-Gewährsbestimmung berücksichtigt werden.
Im Falle wankender oder konkursiter Unternehmen, ja bereits bei hohen Geschäftsverlusten, erwartet die Öffentlichkeit nicht mehr nur, dass die Unternehmensführung mit ihrem Vermögen für den der Gesellschaft zugefügten Schaden einsteht. Vielmehr fordert sie regelmässig kumulativ das Einschreiten der Strafbehörden. Unklar ist derweil, ob und inwieweit zivilrechtliches Fehlverhalten tatsächlich strafrechtliche Konsequenzen zu zeitigen vermag.
Die vorliegende Habilitationsschrift setzt sich vor diesem Hintergrund mit den Wechselwirkungen zwischen Gesellschaftsrecht und Strafrecht auseinander und untersucht, ob sich Gesellschaftsorgane durch aktienrechtlich sorgfaltswidriges Verhalten zugleich (zwangsläufig) strafbar machen.
Zu diesem Zweck werden die Haftungsvoraussetzungen der aktienrechtlichen Verantwortlichkeit (Art. 754 OR) und die Tatbestandsmerkmale der ungetreuen Geschäftsbesorgung (Art. 158 StGB) sowie der Misswirtschaft (Art. 165 StGB) einer eingehenden und vergleichenden Prüfung unterzogen.
Die vorliegende Publikation ist eine kompakte Darstellung des gesamten materiellen Strafrechts des Bundes und richtet sich gleichermassen an Laien und Fachleute. Sie behandelt nicht nur das StGB (AT und BT), sondern auch die weiteren Strafrechtserlasse (JStG, MStG, VStrR) sowie die meisten Verbrechen und Vergehen und ausgewählte Übertretungen des Nebenstrafrechts (AHVG, AuG, BankG, BEHG, BetmG, FINMAG, SSG, StHG, SVG, URG, USG, UWG u.v.a). Alle Strafnormen werden in die Gliederung des BT StGB integriert, die entlang den geschützten Rechtsgütern verläuft...
Dieses Übungsbuch richtet sich an Studierende sowie Kandidaten der Anwaltsprüfung und dient der optimalen Prüfungsvorbereitung. Anhand von 19 ausgewählten Fällen wird die praktische Anwendung des Straf- und Strafprozessrechts aufgezeigt und geübt. Die Fälle stammen allesamt aus der Praxis und wurden für die Fallsammlung soweit nötig angepasst. Damit distanziert sich das Buch bewusst von klassischen Lehrbuchfällen, um den Studierenden nebst der korrekten Methodik für die Prüfungsvorbereitung auch den praktischen Nutzen des Erlernten vor Augen zu führen...
Die Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über die Reform der Sexualdelikte in der Geschichte unseres StGB. Dabei sind nicht nur Lehre und Rechtsprechung, sondern auch die gesellschaftliche Diskussion auf diesem Gebiet berücksichtigt. Die Arbeit erschöpft sich jedoch nicht im historischen Rückblick auf die Normgenese im Sexualstrafrecht während der vergangenen rund 140 Jahre. Vielmehr schließt die Arbeit mit einem Entwurf für einen möglichen künftigen 13. Abschnitt des StGB nebst einer ausführlichen Begründung. Daher ist das Werk nicht nur für strafrechtlich orientierte Juristen, vor allem Kriminologen, sondern für all jene von hohem Interesse, welche sich in Rechtswissenschaft und Politik mit der Reform des Sexualstrafrechtes befassen.
In einem jüngsten Beschluss über die Bestimmtheit des § 266 StGB erklärt das Bundesverfassungsgericht, „dass es sich beim Vermögen als Rechtsgut und Bezugspunkt des anzustellenden Vergleichs nicht um einen der sinnlichen Wahrnehmung unmittelbar zugänglichen Gegenstand handelt, sondern um eine wirtschaftliche Grösse, deren Umfang zu einem bestimmten Zeitpunkt sich erst aus einer Bewertung ergibt“ (BVerfG, 2 BvR 2559/08 vom 23.6.2010, Absatz-Nr. 103). Damit bestätigt das Bundesverfassungsgericht die Rechtsprechung zum Vermögensbegriff, die von dem Bundesgerichtshof jahrzehntelang gehalten wurde. Gerade der Umstand, dass die Untreue ein Vermögensdelikt ist, und vor allem der vom BVerfG und vom BGH angenommene Standpunkt einer wirtschaftlichen Bewertung bei der Schadensbestimmung werden besonders in den Fällen der Haushaltsuntreue problematisch. Diese Fälle sind dadurch gekennzeichnet, dass die Annahme einer Untreue im Sinne des § 266 StGB einen Verstoss gegen Haushaltsgrundsätze bzw. haushaltsrechtliche Bestimmungen voraussetzt...
Das bislang wenig beachtete Mordmerkmal der gemeingefährlichen Mittel könnte infolge terroristischer Gewaltstraftaten grössere Bedeutung erlangen. Die Verfasserin greift deshalb die mit der Auslegung dieses Merkmals verbundenen Probleme auf und entwickelt einen eigenen Lösungsansatz, bei dem auch die Vorgaben der EU zur Terrorismusbekämpfung Berücksichtigung finden. Anschliessend gibt sie einen rechtsvergleichenden Überblick über die Mord- und Totschlagstatbestände anderer europäischer Staaten und nimmt eine Bewertung vor. Danach wendet sie das Mordmerkmal in der vorgeschlagenen Auslegung auf den Fall El Motassadeq an und diskutiert alternative Lösungswege zur Erfassung gemeingefährlicher Tötungssituationen.
Ein praxisorientierter Ratgeber über Betriebsbeauftragte. Obwohl sie gesetzlich vorgeschrieben und in vielfältigen Erscheinungsformen zu finden sind, ist ihre Position mit vielen Fragestellungen verbunden. Das Werk geht zunächst auf die gesetzlichen Grundlagen, die betriebliche Stellung und ihr Aufgabenspektrum ein. Hieran schließt sich eine Untersuchung der Konfliktpositionen an, die sich aus ihren Rollen als betrieblicher Kontrolleur, Betriebsangehöriger und Kollege ergeben. Das Herzstück dieser interdisziplinären Arbeit bildet die strafrechtliche Analyse der verschiedenen Verhaltensweisen. Diese wird exemplarisch am Beispiel des Gewässerschutz-, des Gefahrgut- und des Strahlenschutzbeauftragten geführt.
Stalking ist der Oberbegriff für ein in jeder Hinsicht vielschichtiges Verhalten, das gravierende Folgen für alle Beteiligten haben kann. Was aber verbirgt sich im Einzelnen hinter dem Phänomen, welche rechtlichen Handlungsmöglichkeiten bestehen gegen Stalker und wie ist die strafrechtliche Neuregelung – § 238 StGB Nachstellung – zu bewerten? Die vorliegende Abhandlung über Stalking untersucht die in jeder Hinsicht vielfältigen Formen des Phänomens umfassend aus allen relevanten Perspektiven. Zum besseren Verständnis des früher fast unbekannten oder anders bewerteten Verhaltens werden zunächst der Begriff Stalking analysiert, die zu seinem Erscheinungsbild führenden Hintergründe und Zusammenhänge erläutert, seine Erscheinungsformen dargestellt sowie die Wahrnehmung und Entwicklung nachgezeichnet. Nach einer Beschreibung der Regelungen in ausländischen Rechtsordnungen werden die Möglichkeiten in Deutschland aufgezeigt, rechtlich gegen Stalker vorzugehen...
Im Zentrum der Publikation steht die vergleichende Darstellung der Straftatbestände der Kursmanipulation in Art. 161bis StGB und des deutschen und griechischen Marktpreismanipulationstatbestands; letzterer ist eine Folge der europäischen Richtlinie 2003/6/EG. Verglichen mit dem Schutzbereich der Richtlinie 2003/6/EG erfasst die schweizerische Strafnorm erheblich weniger Handlungen. Ihre geringe praktische Anwendung – Folge ihres gesetzlichen Wortlauts bzw. ihrer Entstehungsgeschichte – hat viele Theoretiker dazu veranlasst, neben dem neuen Finanzmarktrecht von der Notwendigkeit einer Reformierung des Art. 161bis StGB auszugehen. Die vorliegende Arbeit zeigt auf, dass der grösste Teil der Manipulationen, die nach deutschem und griechischem Recht strafrechtlich verfolgt werden, nach schweizerischem Recht innerhalb der Selbstregulierung der Börse behandelt wird. Auch werden die dogmatischen Schwächen betont, die in den detaillierten deutschen und griechischen Strafnormen in Betracht kommen...
Ist ein buddhistischer Mönch oder ein islamischer Imam ein Geistlicher mit Berufsgeheimnis gemäss Art. 321 StGB? Untersteht ein evangelisch-reformierter Sozialarbeiter oder ein katholischer Kapuzinerpater dem Berufsgeheimnis? Diesen und vielen weiteren Fragen geht dieses Buch nach, welches die bisher einzige vertiefte Kommentierung des Berufsgeheimnisses der Geistlichen darstellt. Zur Thematik gehört auch das Beichtgeheimnis, welches im Gegensatz zum Berufsgeheimnis keinerlei Rechtfertigungsgründe oder Aufhebung des Geheimnisses durch eine Aufsichtsbehörde zulässt. Schliesslich ist auch das Zeugnisverweigerungsrecht im gerichtlichen Prozess für kirchliche Mitarbeiter von Bedeutung. Das Spannungsverhältnis zwischen Religion und Recht führt zu interessanten Fragestellungen und Abgrenzungen. Die Publikation liefert die entsprechenden Antworten und Hintergründe.
Angriffe und Verteidigungsmassnahmen in Computernetzen werfen eine Reihe juristischer Fragestellungen auf. Die Arbeit befasst sich deshalb im ersten Teil mit den strafrechtlichen – sowie in Exkursen mit den zivilrechtlichen sowie öffentlich-rechtlichen – Aspekten des sogenannten «Hackens», also des Ausspionierens, Angreifens, Eindringens und Manipulierens in Computernetzen. Dabei wird unter anderem ausführlich auf die Problematik fahrlässig ungesicherter Systeme eingegangen, die etwa Viren oder Trojaner verteilen. Der zweite Teil befasst sich mit der Verteidigung gegen Angriffe. Da hierbei letztlich die gleichen Techniken verwendet werden, ergeben sich Rechtfertigungsprobleme. Die straf- und zivilrechtlichen Notrechte – insbesondere die Notwehr und der Notstand – ermöglichen in einem grossen Umfang die aktive Abwehr gegen Angreifer aus dem Netz. Im Falle des Notstands gilt dies auch gegenüber leichtfertig ungesicherten Systemen…
Anhand der fünf Rechtsgebiete des Nebenstrafrechts, die den Begriff verwenden (Betäubungsmittelrecht, Arzneimittelrecht, Transplantationsrecht, Waffenrecht, Kriegswaffenkontrollrecht), untersucht der Autor umfassend die Bedeutung des Handeltreibens als Strafrechtsbegriff und seine Entwicklung in Gesetzgebung (auch mit Blick auf das EU-Recht) und Rechtsprechung. Er stellt die Kriminalitätsbereiche und kriminalpolitischen Erfordernisse sowie die geschützten Rechtsgüter in einer vergleichenden Analyse dar. Dabei zeigt sich, dass es einen einheitlichen Begriff des Handeltreibens im Nebenstrafrecht nicht gibt. Die weite Auslegung, die auf das Betäubungsmittelrecht zurückgeht, ist nicht in allen untersuchten Rechtsgebieten gut begründet. Das Werk setzt sich mit der weiten Definition des Handeltreibens auseinander und kommt zu dem Ergebnis, dass dem Begriff feste Konturen gegeben werden können. Dies gilt auch für die Bereiche von Vorbereitung, Versuch und Vollendung und von Täterschaft und Teilnahme.
In der Geldwäschereibekämpfung hat sich auf internationaler Ebene seit einigen Jahren ein Paradigmawechsel von einem Rule Based zu einem Risk Based Approach (risikobasierter Ansatz) vollzogen. Für die Schweiz hat die am 1. Juli 2003 in Kraft getretene Geldwäschereiverordnung der EBK (GwVEBK) den Risk Based Approach für Banken und weitere Finanzintermediäre übernommen. Die vorliegende Publikation untersucht kritisch und praxisnah, welchen Herausforderungen sich das neue Konzept des Risk Rased Approach in einem vom Zusammenspiel zwischen Strafrecht, Aufsichtsrecht und Selbstregulierung geprägten Umfeld zu stellen hat. Im Vordergrund steht die Anwendbarkeit des in der Ökonomie etablierten Risikomanagements und dessen Übertragbarkeit auf die Geldwäschereibekämpfung – insbesondere die Frage nach dem mit Geldwäscherei verbundenen Risiko für die Finanzintermediäre. Umschrieben werden die einzelnen für die Umsetzung des Risk Based Approach relevanten Bestimmungen der GwV-EBK, v.a. betr. der zu schaffenden Risikokategorien und der systemunterstützten Transaktionsüberwachung...
Das Ziel der Arbeit ist es, herauszuarbeiten, ob und inwieweit § 314 Abs. 1 Nr. 2 StGB einen Beitrag zur strafrechtlichen Produktverantwortung leisten kann. Der Autor geht dabei auch auf das zivilrechtliche Produkthaftungsrecht ein. Er befasst sich zunächst mit der Frage, ob eine Produkthaftungsvorschrift im StGB überhaupt sinnvoll ist. Dabei wird das Strafrecht als ultima ratio verstanden und demgemäss werden zuvorderst Grund und Grenzen zivilrechtlicher Produkthaftung thematisiert, um im Anschluss einen Überblick über das Nebenstrafrecht zu geben. Es folgt nach einem kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte und die Rechtsnatur der Norm die zentrale Frage der Arbeit, nämlich, ob und inwieweit dieser Strafvorschrift produkthaftungsrechtliche Relevanz zukommt. Hier werden dann mit Gewinn für die bisherige Diskussion Ergebnisse zu den zivilrechtlichen Herstellerpflichten zur Einschränkung des Straftatbestandes dargestellt, um am Ende der Arbeit einen kriminalpolitischen Ausblick geben zu können. Der Autor wendet sich mit dem Werk gleichermassen an Wissenschaft und Praxis.
Mit der Einführung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit des Unternehmens in das schweizerische Strafrecht ist die Frage in den Vordergrund getreten, unter welchen Voraussetzungen ein Unternehmen strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen ist. Von den verschiedenen Zurechnungsvoraussetzungen, an die Art. 100quater StGB die strafrechtliche Verantwortlichkeit des Unternehmens knüpft, ist die mangelhafte Organisation des Unternehmens das zentrale Kriterium. Die vorliegende Zürcher Dissertation zeigt die von den Unternehmen nach der primären und der subsidiären Strafbarkeit verlangten organisatorischen Massnahmen auf. Dies geschieht konkret am Beispiel sämtlicher Vorkehren, die eine Bank-AG im Hinblick auf die Bekämpfung der Geldwäscherei im Private Banking zu ergreifen hat.
Der vorliegende Band einer zukünftig in regelmässigen Abständen erscheinenden Reihe über Rechtsfragen zu Internet und elektronischem Geschäftsverkehr ist aus den überarbeiteten Beiträgen zu einer Tagung des Instituts für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis an der Universität St. Gallen entstanden. Das Werk richtete sich insbesondere an Advokatur, Justiz, Unternehmensjuristen und alle mit Internet-Recht und elektronischen Geschäftstransaktionen befassten Personen, Entscheidungsträger und Organisationen, aber auch an Studierende. Behandelt werden aktuelle Probleme der Vertragsgestaltung und neue Geschäftsmodelle, digitale Signaturen, Zahlungsverkehrssysteme, Gerichtsstand und anwendbares Recht, Fragen des geistigen Eigentums, die Besteuerung von E-Commerce-Transaktionen sowie die strafrechtliche Dimension von Handlungen im Internet. Sämtliche Autoren haben reiche Praxiserfahrung und publizieren regelmässig zu Fragen des Internet-Rechts und zu elektronischen Geschäftstransaktionen.
1983 erschien die Entscheidsammlung ""Betäubungsmitteldelikte 1975-1982"", und 1992 wurde die Entscheidsammlung ""Betäubungsmitteldelikte 1983-1991"" veröffentlicht. Darin sind aus verschiedenen Zeitschriften und Publikationen sowie aus den kantonalen Amts- und Rechenschaftsberichten diejenigen Entscheide systematisch zusammengetragen worden, die einen Bezug zum Betäubungsmittelstrafrecht haben. Seit Erscheinen der letzten Entscheidsammlungen sind nun schon wieder fünf Jahre verflossen, und in dieser Zwischenzeit erfuhr dir Rechtsprechung zu den Betäubungsmitteldelikten durch die Abkehr des Bundesgerichtes vom schweren Fall bei Cannabisprodukten, von der Grammjustiz und vom gestreckten Drogenstoff in verschiedenen Bereichen grundsätzlich Praxisänderungen. Es rechtfertigt sich daher, die neuen kantonale und eidgenössische Rechtsprechung zu den Betäubungsmitteldelikten seit 1991 etwas eingehender aufzuzeigen und dabei auf verschiedenen Praxisänderungen aufmerksam zu machen.