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Timestamp: 2019-10-17 01:59:06
Document Index: 332285499

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 62', '§ 133', 'BGH', '§ 62', '§ 133', 'BGH', '§ 43']

BVerwG, 25.04.1996 - 3 C 8.95 - dejure.org
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BVerwG, 25.04.1996 - 3 C 8.95 (https://dejure.org/1996,1521)
BVerwG, Entscheidung vom 25.04.1996 - 3 C 8.95 (https://dejure.org/1996,1521)
BVerwG, Entscheidung vom 25. April 1996 - 3 C 8.95 (https://dejure.org/1996,1521)
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Entgelt für Beseitigung von Tierkörpern
Kostentragungspflicht einer tierkörperbeseitigungspflichtigen Körperschaft - Regelung des Verhältnisses der Beseitigungspflichten zum Tierbesitzer und Verbot der Forderung eines Entgelts für die Abholung und Beseitigung des Tierkörpers - Übertragung der ...
VG Münster, 02.09.1992 - 6 K 1237/91
OVG Nordrhein-Westfalen, 01.03.1994 - 13 A 3367/92
NVwZ-RR 1998, 302
DVBl 1997, 965 (Ls.)
Der dem Kläger zustehende Rechtsschutz soll aus Gründen der Prozessökonomie auf ein einziges Verfahren, nämlich dasjenige, das seinem Anliegen am wirkungsvollsten gerecht wird, konzentriert werden (Urteil vom 25. April 1996 - BVerwG 3 C 8.95 - Buchholz 418.61 Tierkörperbeseitigungsgesetz Nr. 12).
Der dem Kläger zustehende Rechtsschutz soll aus Gründen der Prozessökonomie auf ein einziges Verfahren, nämlich dasjenige, das seinem Anliegen am wirkungsvollsten gerecht wird, konzentriert werden (vgl. Urteil vom 25. April 1996 - BVerwG 3 C 8.95 - Buchholz 418.61 Tierkörperbeseitigungsgesetz Nr. 12 S. 18 f.).
Denn nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 25. April 1996 3 C 8/95, Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht, Rechtsprechungs-Report 1998, 302, m.w.N. zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts) steht dem Beliehenen auf der Grundlage von § 16 TierKBG in Verbindung mit den landesrechtlichen Regelungen keine volle Kostendeckung, sondern lediglich ein gesetzlicher Anspruch auf "angemessenen" Verlustausgleich zu (vgl. auch Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs --BayVGH-- vom 31. März 1999 25 B 95.3633, nicht veröffentlicht).
Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 7. Mai 1987 - 3 C 53.85, in: BVerwGE 77, 207, 211; Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 13. Oktober 1971 - VI C 57.66, in: BVerwGE 38, 346; Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 25. April 1996 - 3 C 8.95, in: BayVBl 1997, 90; Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein- Westfalen, Urteil vom 4. Mai 1994 - 6 A 690/93, in: NVwZ-RR 1995, 98; zustimmend Kopp/Schenke, Verwaltungsgerichtsordnung, 12. Auflage (2000), § 43 Rn. 18; Pietzcker, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung (Stand: Januar 2002), § 43 Rn. 21.
Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 18. Juli 1969 - 7 C 56.68, in: BVerwGW 32, 333, 335; Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 25. April 1996 - 3 C 8/95, in: NVwZ-RR 1998, 302.
Das ist zu verneinen, wenn sich der Schaden noch nicht abschließend beziffern lässt (BVerwG, Urt. v. 25.04.1996 - 3 C 8/95).
Denn ein Kläger kann nur dann auf die Möglichkeit der Leistungsklage verwiesen werden, wenn der ihm dadurch gewährte Rechtsschutz in Reichweite und Effektivität der Feststellungsklage mindestens gleichwertig ist (vgl. BVerwG, Urteile vom 25.04.1996 - 3 C 8.95 -, juris, und vom 18.07.1969 - BVerwG 7 C 56.68 - BVerwGE 32, 333, 335;… Kopp/Schenke, a.a.O., § 43 Rn. 29).
Die Ausschlussgründe gemäß Ziffer 1.1.5.1.5 des Planfeststellungsbeschlusses sind nicht im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung gemäß § 62 Satz 2 VwVfG i.V.m. §§ 133, 157 BGB in den Vergleich einzubeziehen (…zur Anwendbarkeit der ergänzenden Vertragsauslegung auf öffentlich-rechtliche Verträge: BVerwG, Urt. v. 21.8.2003, 7 C 25/02, juris Rn. 18;Urt. v. 25.4.1996, 3 C 8/95, juris Rn. 37).
Von einer Regelungslücke wäre dann auszugehen, wenn eine Vereinbarung in einem regelungsbedürftigen Punkt fehlt (hierzu und zum Folgenden: BVerwG, Urt. v. 25.4.1996, a.a.O.;… BGH, Urt. v. 3.12.2014, VIII ZR 370/13, juris Rn. 24).
Vor diesem Hintergrund sind die Voraussetzungen für eine ergänzende Vertragsauslegung gemäß § 62 Satz 2 VwVfG i.V.m. §§ 133, 157 BGB zwar grundsätzlich gegeben [vgl. BVerwG, Urt. v. 25.4.1996, 3 C 8/95, juris Rn. 37; BGH, Urt. v. 3.12.2014, VIII ZR 370/13, juris Rn. 24; s.o. bb)].
Maßgeblich für die ergänzende Vertragsauslegung ist, was die Beteiligten bei einer angemessenen Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben als redliche Vertragspartner vereinbart hätten, wenn sie den von ihnen nicht geregelten Fall entschieden hätten (BVerwG, Urt. v. 25.4.1996, 3 C 8/95, juris Rn. 42).
vgl. BVerwG, Urteil vom 25. April 1996 - 3 C 8.95 -, juris, Rn. 32; Happ, in: Eyermann, VwGO, 14. Aufl. 2014, § 43, Rn. 20.
vgl. BVerwG, Urteil vom 25. April 1996 - 3 C 8.95 -, juris, Rn. 32.
vgl. BVerwG, Urteil vom 25. April 1996 - 3 C 8.95 - (juris).
OVG Schleswig-Holstein, 15.02.2006 - 2 LB 46/04
Defizitausgleich bei der Tierkörperbeseitigung