Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/507
Timestamp: 2019-02-23 06:20:07
Document Index: 77338404

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 507', '§ 507', 'BGH', '§ 507', '§ 166']

BGH, Urteil vom 3.9.1956, Az. y za 6/55 Ob diese ganzen Erörterungen -die darauf hinauslaufen, daß der im schriftlichen Vertrag genannten Summe von 18 000 UM im Verhältnis zwischen dem Kläger und Jürgen 9^^ keine ausschlaggebende Bedeutung, zukomme - erforderlich gewesen wäre, mag zweifelhaft erscheinen, zu demal da, wie auch das Berufungsgericht nicht verkennt, die Rechtsbeziehungen zwischen den Prozeßpar- ' teien sich nicht nach den Vorschriften über die nachträg-liehe Unmöglichkeit der Leistung, sondern nach § 507 BOB richten (gegen den Vorkaufsberechtigten hat danach der Verkäufer keinen, Anspruch auf Ersatz eines über den Wert der Nebchleistüng hinausgehenden Interesses, vgl Staudinger Ostler 11., Aufl § 507 BGB Arm 5 [II l] a.E.).
BGH, URTEIL vom 3.0.1968, Az. VIII ZR 240/66 1 Zwar muß nach ständiger Rechtsprechung des .-Reichsgerichts der Unternehmer UmstänSe, die seinem Handelsvertreter bekannt waren oder bekannt sein mußten, gegen sich gelten lassen - dies nicht nur dann, wenn dieser das Geschäft für ihn abgeschlossen hatte, sondern auch dann, wenn er es ihm als Vermittlungsagent gebracht hatte (RGZ 51, 147, 151; 60, 185., 188; RG SeuffArch 85 Nr. 155 Dem hat sich auch der Bundesgerichtshof angeschlossen (Senatsurteil vom 14« Juni 1957 - VIII ZR 73/56 - LM § 507 BGB Nr. 1 = BB 1957, 729 = Betr 1957, 745; vgl. Soergel/ Schultze-v.Lassaux aaO § 166 An. 6).