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Timestamp: 2016-10-25 05:03:20
Document Index: 245499070

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 18', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 25', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE']

U 134/03 (12.01.2004)
T.________, 1971, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanw�ltin Petra Oehmke, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis,
Die 1971 geborene T.________ war als Mitarbeiterin in der Kabelkonfektion bei der Firma X.________ besch�ftigt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen sowie Berufskrankheiten obligatorisch versichert. Am 7. September 2000 geriet sie mit der rechten Hand in die Schneidevorrichtung einer Kabelschneidemaschine, wobei ihr die Endglieder des Zeige- und Mittelfingers teilweise abgetrennt wurden. Die chirurgische Versorgung erfolgte im Spital Y.________, Departement Chirurgie, Klinik f�r Wiederherstellungschirurgie, dessen �rzte bei einer Nachkontrolle am 19. September 2000 reizlose Wundverh�ltnisse feststellten und die Versicherte zur Weiterbehandlung an den Hausarzt, Dr. med. A.________, Allgemeine Medizin FMH, verwiesen (Bericht des Spitals Y.________ vom 20. Oktober 2000). Wegen einer Anpassungsst�rung und depressiven Reaktion besuchte die Versicherte ab 9. Oktober 2000 eine Psychotherapie (Berichte des lic. phil. B.________, Psychologe und Psychotherapeut SPV, vom 10. M�rz und 30. September 2001). Entsprechend der Einsch�tzung des Dr. med. A.________ (Bericht vom 15. November 2000) nahm T.________ ab 1. Dezember 2000 die Arbeit halbtags wieder auf, wobei sie effektiv jedoch nur eine Leistung von 331/3% erbrachte (Stellungnahmen der Arbeitgeberin vom 13. Dezember 2000 und 30. M�rz 2001). Gest�tzt auf eine Untersuchung vom 2. Februar 2001 gab der Kreisarzt der SUVA, Dr. med. C.________, eine volle Arbeitsf�higkeit ab 5. Februar 2001 an (Bericht vom 5. Februar 2001). Dr. med. D.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie, speziell Handchirurgie, fand gut verheilte Wundverh�ltnisse an den Fingerst�mpfen, es bestanden weder eine Hyperpathie noch Neurombeschwerden. Die Versicherte sei in einer angepassten T�tigkeit, bei welcher weniger Feinarbeiten zu verrichten seien, vollst�ndig leistungsf�hig (Bericht vom 2. M�rz 2001). Ab 1. Mai 2001 arbeitete T.________ wieder ganztags, ohne jedoch eine volle Leistung zu erbringen (Stellungnahme der Arbeitgeberin vom 24. Juli 2001). Nach weiteren Abkl�rungen und einer kreis�rztlichen Abschlussuntersuchung (Bericht des Dr. med. C.________ vom 17. Oktober 2001) stellte die SUVA die Versicherungsleistungen (Heilbehandlung; Taggeld) per 6. Januar 2002 ein und lehnte einen Anspruch auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung ab (Verf�gung vom 3. Januar 2002). Zur Begr�ndung f�hrte sie an, dass f�r die organischen Unfallfolgen keine medizinische Behandlung mehr erforderlich und die Versicherte vollst�ndig arbeitsf�hig sei. Hinsichtlich der geltend gemachten psychischen Beeintr�chtigungen sei der ad�quate Kausalzusammenhang zum Unfall vom 7. September 2000 zu verneinen. An diesem Ergebnis hielt sie mit Einspracheentscheid vom 29. Mai 2002 fest.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde, mit welcher T.________ die Weiterausrichtung eines Taggeldes von 50%, eventuell die Zusprechung einer Invalidenrente sowie einer Integrit�tsentsch�digung und subeventuell die Anordnung eines handchirurgischen und eines psychiatrischen Gutachtens, beantragte, wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zug ab (Entscheid vom 25. April 2003).
T.________ l�sst mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde das Rechtsbegehren stellen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei die SUVA zu verpflichten, ihr eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunf�higkeit von 100% sowie eine Integrit�tsentsch�digung auszurichten; eventuell sei eine umfassende handchirurgische und psychiatrische Begutachtung in Auftrag zu geben; subeventuell seien eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunf�higkeit von 14% sowie eine Integrit�tsentsch�digung von 5% zuzusprechen.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung, Abteilung Unfallversicherung (seit 1. Januar 2004 im Bundesamt f�r Gesundheit, BAG), verzichtet auf eine Vernehmlassung.
1.1 Im kantonalen Entscheid werden die f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 UVG geltenden Voraussetzungen des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs insbesondere bei psychischen Beeintr�chtigungen nach Unf�llen zutreffend dargelegt. Das Gleiche gilt f�r die vorinstanzlichen Ausf�hrungen zum Rentenanspruch (Art. 18 ff. UVG) und zum Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 f. UVG). Darauf wird verwiesen.
1.2 Zu erg�nzen ist, dass am 1. Januar 2003 das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten ist. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen des Unfallversicherungsrechts ge�ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw.1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: 29. Mai 2002) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 121 V 366 Erw. 1b), sind im vorliegenden Fall die bis zum 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen Bestimmungen anwendbar (BGE 129 V 4 Erw. 1.2).
Die Beschwerdef�hrerin hat beim Unfall vom 7. September 2000 eine traumatische Teilamputation des Zeige- und Mittelfingers rechts erlitten. Sie leidet zudem an R�ckenbeschwerden, die nicht unfallkausal sind, was unbestritten ist. Zu pr�fen ist hiegegen, ob als Folge des Unfalles auch psychische Beeintr�chtigungen bestehen.
2.1 Gem�ss Bericht des behandelnden Psychologen und Psychotherapeuten, lic. phil. B.________, vom 30. September 2001 leidet die Versicherte infolge des Arbeitsunfalls vom 7. September 2000 an einer posttraumatischen Anpassungsst�rung mit Angst und depressiver Reaktion (ICD-10 F43.22). Sie habe beim Unfall eine Verletzung ihrer k�rperlichen Identit�t und einen Schock erlitten. Bei R�ckkehr in den Arbeitsprozess habe sie die berufliche Anerkennung verloren, weil sie die bisherige Linienfunktion nicht mehr habe aus�ben d�rfen. Ihre berufliche Identit�t sei durch die unsicheren Perspektiven stark beeintr�chtigt worden. Durch den Erwartungsdruck der SUVA und die vorgesehene Sistierung der Versicherungsleistungen drohe ein Verlust der existenziellen Sicherheit. Diese prim�ren und sekund�ren Folgen des Unfalls k�nnten als schrittweise Destabilisierung der Pers�nlichkeit betrachtet werden. Die Arbeitsunf�higkeit infolge dieser Entwicklung sei auf 50% zu veranschlagen. Eine Besserung des Zustandes h�nge unmittelbar mit dem Entscheid der SUVA bez�glich der Versicherungsleistungen zusammen.
Mit der Vorinstanz sind hinsichtlich dieser Beurteilung Vorbehalte angebracht, weil insbesondere auf die pers�nlichen und famili�ren Verh�ltnisse der Beschwerdef�hrerin nicht eingegangen wird, obschon sich aus den Akten klare Hinweise darauf ergeben, dass diesen auch eine gewisse urs�chliche Bedeutung zukommt. Weiter weist die SUVA zu Recht darauf hin, dass es sich bei Anpassungsst�rungen nach ICD-10 F43.2 definitionsgem�ss um vor�bergehende Beeintr�chtigungen handelt, welche in der Regel innert sechs Monaten abheilen (Dilling/Mombour/Schmidt [Hrsg.], Internationale Klassifikation psychischer St�rungen, ICD-10 Kapitel V [F], 2. Aufl., S. 124; Urteil L. vom 25. Oktober 2002, U 143/02), was darauf hindeutet, dass f�r die Fortdauer der Symptome andere Faktoren eine entscheidende Rolle spielen. Weiterer Abkl�rungen, einschliesslich der von der Beschwerdef�hrerin eventualiter beantragten psychiatrischen Begutachtung, bedarf es indessen nicht, weil jedenfalls die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zu verneinen ist, wie sich aus dem Folgenden ergibt.
2.2 Bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unf�llen beurteilt sich die f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzte Ad�quanz des Kausalzusammenhangs praxisgem�ss nach der Schwere des Unfalls (BGE 115 V 138 Erw. 6). In Anbetracht der Umst�nde (die Versicherte geriet mit der Hand in die Schneidevorrichtung einer Kabelschneidemaschine, wobei die Endglieder des Zeige- und Mittelfingers teilweise abgetrennt wurden) ist der Unfall vom 7. September 2000 dem mittleren Bereich zuzuordnen (vgl. den in RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428 beurteilten Sachverhalt). Damit die Ad�quanz bejaht werden k�nnte, m�sste somit ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein oder es m�ssten mehrere der zu ber�cksichtigenden Kriterien vorliegen (BGE 115 V 140 Erw. 6c/bb).
Dem Unfall vom 7. September 2000 ist eine gewisse Eindr�cklichkeit nicht abzusprechen; sie war jedoch - objektiv betrachtet (RKUV 1999 Nr. U 335 S. 209 Erw. 3b/cc) - nicht besonders ausgepr�gt. Dramatische Begleitumst�nde lagen nicht vor. Die erlittenen Verletzungen waren zwar nicht leicht, jedoch auch nicht schwer oder von besonderer Art. Entgegen den Ausf�hrungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann auch unter Ber�cksichtigung der mit der Teilamputation von zwei Fingerendgliedern verbundenen �sthetischen Beeintr�chtigung nicht davon ausgegangen werden, die erlittenen Verletzungen seien erfahrungsgem�ss geeignet, eine psychische Fehlentwicklung auszul�sen (nicht ver�ffentlichtes Urteil C. vom 20. Oktober 1989, U 74/88). Laut Bericht des Spitals Y.________ vom 20. Oktober 2000 bestanden bereits am 19. September 2000 reizlose Wundverh�ltnisse und die Versicherte konnte zur weiteren medizinischen Versorgung an den Hausarzt �berwiesen werden. In der Folge beschr�nkten sich die medizinischen Massnahmen auf ambulante Ergotherapie und Physiotherapie, welche teilweise der Pflege unfallfremder R�ckenbeschwerden dienten. Am 17. Oktober 2001 gelangte Kreisarzt Dr. med. C.________ zum Schluss, die Physiotherapie k�nne eingestellt werden, da hievon keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten sei. Der Umstand allein, dass w�hrend etwas mehr als einem Jahr ambulante Physiotherapie durchgef�hrt wurde, gen�gt nicht f�r die Annahme einer ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung. Im Rahmen der Ad�quanzbeurteilung unber�cksichtigt zu bleiben hat die im Oktober 2000 begonnene Psychotherapie.
Von einer �rztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat, kann ebenso wenig gesprochen werden wie von einem schwierigen Heilungsverlauf und erheblichen Komplikationen. Nicht stichhaltig ist in diesem Zusammenhang der Einwand der Beschwerdef�hrerin, sie sei von den Kreis�rzten der SUVA unter Druck gesetzt worden, die Arbeitsleistung zu erh�hen, obwohl auf Grund der Aktenlage h�tte klar sein m�ssen, dass sie die T�tigkeit wegen der unfallbedingten Restbeschwerden nicht mehr werde aus�ben k�nnen; es m�sse daher davon ausgegangen werden, dass die aufgetretenen psychischen St�rungen in einem direkten Zusammenhang mit den unzutreffenden kreis�rztlichen Beurteilungen der Arbeitsf�higkeit st�nden. Die posttraumatische Anpassungsst�rung mit Angst und depressiver Reaktion war bereits im Oktober 2000 und damit l�ngere Zeit vor der ersten kreis�rztlichen Untersuchung aufgetreten und behandlungsbed�rftig gewesen. Zudem lassen die medizinischen Akten nicht darauf schliessen, dass eine unrichtige �rztliche Behandlung der Fingerverletzungen zu einer psychischen Fehlentwicklung gef�hrt hat; vielmehr war die Anpassungsst�rung urs�chlich f�r die Einschr�nkung der aus k�rperlicher Sicht bestehenden Arbeitsf�higkeit. Demzufolge ist auch das Kriterium von Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit nicht erf�llt (vgl. hiezu auch RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff.). Die Beschwerdef�hrerin war nach �rztlicher Einsch�tzung ab 1. Dezember 2000 wieder zu 50% arbeitsf�hig und h�tte die Arbeit ab 5. Februar 2001 zu 100% aufnehmen k�nnen. Dazu kam es allerdings erst im Mai 2001, wobei die effektive Leistung gem�ss Stellungnahme der Arbeitgeberin vom 24. Juli 2001 lediglich 70% betrug. Gest�tzt auf diese Angaben und die kreis�rztlichen Feststellungen (Berichte des Dr. med. C.________ vom 5. Februar und 17. Oktober 2001) ist mit der Vorinstanz indessen anzunehmen, dass die bestehende Einschr�nkung im Wesentlichen auf die psychische Fehlentwicklung zur�ckzuf�hren ist und die organischen Unfallfolgen lediglich noch eine untergeordnete Rolle spielen.
Schliesslich gibt die Beschwerdef�hrerin zwar an, dauernd �ber Schmerzen in den Fingern mit Ausstrahlungen in die Hand und den Arm zu leiden. Die �rzte konnten jedoch keine pathologischen Befunde finden, mit welchen sie die geklagten Beschwerden objektivieren konnten, was darauf schliessen l�sst, dass diese vorwiegend psychisch bedingt sind. Selbst wenn das Kriterium (k�rperliche Dauerschmerzen) als erf�llt betrachtet w�rde, ist es jedenfalls nicht in besonders ausgepr�gter Weise gegeben.
2.3 Zusammengefasst liegen die bei einem mittleren Unfall notwendigen objektiven Kriterien nicht geh�uft vor, noch ist eines davon in besonders ausgepr�gter Weise gegeben (BGE 115 V 140 Erw. 6c), weshalb die Unfallad�quanz der bestehenden psychischen Beeintr�chtigungen zu verneinen ist.
Bez�glich der organischen Unfallfolgen war von der zweimal w�chentlich durchgef�hrten Physiotherapie im Oktober 2001 mit Sicherheit keine wesentliche Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten (Bericht des Dr. med. C.________ vom 17. Oktober 2001). Angesichts dieser �rztlichen Beurteilung, von welcher abzugehen kein Anlass besteht, hat die SUVA den Fall zu Recht abgeschlossen und die Versicherungsleistungen ab 6. Januar 2002 eingestellt. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde h�lt die Beschwerdef�hrerin denn auch nicht mehr daran fest, es seien ihr weitere Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen zuzusprechen. Vielmehr macht sie ausschliesslich einen Anspruch auf Invalidenrente sowie Integrit�tsentsch�digung geltend.
4.1 Zur Arbeitsf�higkeit und der Zumutbarkeit von Arbeitsleistungen f�hrt Kreisarzt Dr. med. C.________ im Bericht vom 17. Oktober 2001 aus, wegen des Teilverlustes der Endglieder II und III der (dominanten) rechten Hand seien der Versicherten T�tigkeiten, bei denen es ausgesprochen auf die Fingergeschicklichkeit und das Feingef�hl ankomme, nicht mehr zumutbar. Ganztags uneingeschr�nkt verm�ge sie leichte bis mittelschwere manuelle Arbeiten zu verrichten, f�r welche taktiles Geschick nicht erforderlich sei. Die aktuelle Leistungseinbusse von 30% sei mit Sicherheit nicht organisch, sondern psychologisch bedingt: Die Versicherte habe bei vielen Aufgaben Angst, gehe ihnen aus dem Weg und sei dadurch langsamer. Rein organisch betrachtet w�ren die zugewiesenen Arbeiten uneingeschr�nkt ganztags zumutbar. Gem�ss Stellungnahme der Arbeitgeberin vom 30. M�rz und 24. Juli 2001 hatte die Beschwerdef�hrerin nach Wiederaufnahme der Erwerbst�tigkeit zu 50% die gleichen Pflichten zu erf�llen wie vor dem Unfall, wobei die fr�here Hauptbesch�ftigung (Best�cken von ISDN- und TT-Steckern), welche viel Feingef�hl erfordert, nur noch 10% eines vollen zeitlichen Pensums ausmachte. Bei einer Arbeitst�tigkeit von 50% betrug die effektive Leistung f�r die zugewiesenen Aufgaben 33 1/3%. Grobmanuelle Arbeiten konnten ihr nicht angeboten werden. Seit Wiederaufnahme des vollen zeitlichen Pensums werde die Versicherte soweit als m�glich an geeigneten Maschinen eingesetzt, sie erbringe jedoch nicht die gew�nschte Leistung. Sie sei deutlich verlangsamt, mache Pausen und klage �ber Schmerzen. �ber die gesamte Arbeitszeit gesehen erf�lle sie die an sie gestellten Anforderungen im Umfange von 70%. Die Arbeiten seien k�rperlich leicht, jedoch handbetont und setzten Fingerfertigkeit voraus. Die Versicherte weigere sich, bestimmte Maschinen zu bedienen; es fehle an Eigeninitiative und einer positiven Einstellung.
Aus diesen Angaben ist zu schliessen, dass teilweise unfallfremde Ursachen f�r die ungen�gende Verwertung der Arbeitsf�higkeit ausschlaggebend sind. Anderseits ist die Beschwerdef�hrerin am bisherigen Arbeitsplatz offenbar nicht optimal eingegliedert, indem sie zum Teil Hantierungen vorzunehmen hat, welche feinmanueller Art sind und besondere Anforderungen an die Geschicklichkeit der Finger stellen. Insofern ist fraglich, ob die Leistungseinbusse an der bisherigen Arbeitsstelle tats�chlich ausschliesslich psychisch bedingt ist. Wie es sich damit verh�lt, kann indessen offen bleiben. Auf Grund der �rztlichen Ausk�nfte ist anzunehmen, dass die Versicherte aus organischer Sicht im Rahmen einer geeigneten T�tigkeit ohne wesentliche Einschr�nkungen vollst�ndig arbeitsf�hig ist. Zu weiteren Abkl�rungen in diesem Punkt besteht kein Anlass, zumal auch nach der fach�rztlichen Einsch�tzung des Dr. med. D.________ die Beschwerdef�hrerin bei einer geeigneten T�tigkeit (weniger Feinarbeit, eher Hantieren mit gr�beren Gegenst�nden) einen vollen Arbeitseinsatz zu leisten vermag (Bericht vom 2. M�rz 2001).
4.2 Die Vorinstanz hat das f�r die Invalidit�tsbemessung massgebende Einkommen, welches die Versicherte trotz des Gesundheitsschadens auf dem allgemeinen (ausgeglichenen) Arbeitsmarkt bei zumutbarer Ausn�tzung der Arbeitsf�higkeit erzielen k�nnte (Invalideneinkommen), auf Fr. 47'333.- festgelegt und ist zum Schluss gelangt, dass im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 43'550.- selbst bei einem leidensbedingten Abzug von 15% keine anspruchsbegr�ndende Invalidit�t von mindestens 10% resultiere (Art. 18 Abs. 1 UVG). Die Beschwerdef�hrerin stellt sich auf den Standpunkt, das Invalideneinkommen sei um 20% zu reduzieren, womit sich ein Invalidit�tsgrad von 14% ergebe.
Nach der Rechtsprechung h�ngt die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenl�hne herabzusetzen sind, von s�mtlichen pers�nlichen und beruflichen Umst�nden des konkreten Einzelfalls (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad) ab. Der Einfluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen, wobei der Abzug auf h�chstens 25% zu begrenzen ist (BGE 126 V 79 Erw. 5b/aa-cc). Im vorliegenden Fall ist zu ber�cksichtigen, dass die Beschwerdef�hrerin wegen der Fingerverletzung auch im Rahmen einer geeigneten angepassten Besch�ftigung in der Leistungsf�higkeit eingeschr�nkt ist, wobei allerdings durchaus T�tigkeiten denkbar sind, bei welchen sich die Beeintr�chtigungen nicht oder nur gering auswirken d�rften. H�chstens teilweise gegeben sind die Abzugskriterien des Alters, der Dienstjahre und der Nationalit�t/ Aufenthaltskategorie. Die Versicherte war im Zeitpunkt des Unfalls noch nicht 30 Jahre alt und arbeitete seit 1995 in der gleichen Anstellung. Ein m�glicherweise anzunehmender Minderverdienst bei Teilzeitbesch�ftigung entf�llt, weil die Beschwerdef�hrerin vollzeitlich erwerbst�tig sein kann. Das Invalideneinkommen ist mit der Vorinstanz daher um h�chstens 15% herabzusetzen. Dem kantonalen Gericht ist auch insoweit beizupflichten, als vom monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) f�r Frauen mit einfachen und repetitiven T�tigkeit (Anforderungsniveau 4) im Sektor Produktion von Fr. 3'641.- auszugehen ist (Bundesamt f�r Statistik, Die Schweizerische Lohnstrukturerhebung [LSE] 2000, S. 31, TA1). Hochgerechnet auf ein Jahreseinkommen und auf die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit von 41.8 Stunden (Statistisches Jahrbuch der Schweiz 2002, S. 207, T3.2.3.5) und unter Ber�cksichtigung der Nominallohnentwicklung von 2,5% (2001) und 2,3% (2002; Bundesamt f�r Statistik, Lohnentwicklung 2002, S. 33, T1.2.93) bis zum Beginn eines allf�lligen Rentenanspruchs im Januar 2002 (vgl. BGE 129 V 223 Erw. 4.1 mit Hinweisen) resultiert ein Einkommen von Fr. 47'876.-, welches entsprechend den leidensbedingten Einschr�nkungen um 15% herabzusetzen ist (Fr. 40'694.-). Das Valideneinkommen ist ausgehend vom letzten Lohn von Fr. 43'550.- (3'350.- x 13) im Jahr 2001 und unter Ber�cksichtigung der Nominallohnentwicklung von 2,3% im Jahr 2002 auf Fr. 44'551.- festzulegen. Im Vergleich zum Invalideneinkommen von 40'694.- ergibt sich ein Invalidit�tsgrad von 8,05%, womit die f�r den Rentenanspruch vorausgesetzte Grenze von mindestens 10% (Art. 18 Abs. 1 UVG) nicht erreicht wird. Daran vermag nichts zu �ndern, dass die Beschwerdef�hrerin vor dem Unfall ein verglichen mit den statistischen L�hnen leicht niedrigeres Einkommen erzielt hat, weil in der Regel von dem vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielten Verdienst auszugehen ist und nicht von einem un�blich tiefen Lohn gesprochen werden kann (vgl. Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Z�rich 1997, S. 205).
5.1 Gest�tzt auf Art. 25 Abs. 2 UVG und Art. 36 Abs. 2 UVV hat der Bundesrat im Anhang 3 zur UVV Richtwerte f�r die Bemessung h�ufig vorkommender Integrit�tssch�den aufgestellt. In Weiterentwicklung der bundesr�tlichen Skala hat die SUVA Feinraster in tabellarischer Form erarbeitet. Soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung der Versicherten gew�hrleistet werden soll, sind sie mit Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 32 Erw. 1c mit Hinweisen). Tabelle 3 der Richtwerte (Integrit�tsschaden bei einfachen oder kombinierten Finger-, Hand- und Armverlusten) in der �berarbeiteten Fassung aus dem Jahr 2000 sieht f�r den Verlust eines Fingerendgliedes (mit Ausnahme des Daumens, wo der Verlust mit 5% bewertet wird) keine Integrit�tsentsch�digung vor (Ziff. 5, 8, 11 und 14). F�r den Verlust von zwei Endgliedern (Zeige-/Mittelfinger, Mittel-/Ringfinger, Ring-/Kleinfinger) rechts oder links betr�gt die Entsch�digung 5% (Ziff. 26, 35 und 40). Der gleiche Ansatz gilt f�r den Verlust von zwei Gliedern an einem Finger (Ziff. 6, 9, 12 und 15). Es besteht kein Anlass, die Angemessenheit dieser unter Ber�cksichtigung der Rechtsprechung (nicht ver�ffentlichtes Urteil M. vom 15. Oktober 1999, U 235/98) teilweise ge�nderten Richtwerte in Frage zu stellen. Sie halten sich im Rahmen der bundesr�tlichen Skala, welche den Verlust von mindestens zwei Gliedern eines Langfingers oder eines Gliedes des Daumens mit 5% bewertet.
5.2 Im vorliegenden Fall kam es zu Teilverlusten der Fingerendglieder II und III der rechten Hand. W�hrend am Mittelfinger nur noch ein minimaler Rest der Endphalanx ohne Beweglichkeit besteht, wurde der Zeigefinger in der Mitte der Endphalanx amputiert bei freier Beweglichkeit aller Gelenke (Bericht des Dr. med. D.________ vom 2. M�rz 2001). Es liegen damit ein Totalverlust eines Endgliedes und ein Teilverlust eines anderen Endgliedes, nicht aber ein Verlust von zwei Endgliedern vor. Entgegen den Ausf�hrungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bedarf es im Hinblick auf die eindeutigen fach�rztlichen Angaben keiner weiteren Abkl�rungen. Es verst�sst auch nicht gegen das Rechtsgleichheitsgebot oder stellt einen �berspitzten Formalismus dar, wenn der Integrit�tsschaden nur bei vollst�ndigem Verlust von zwei Fingerendgliedern als erheblich gewertet wird. Denn im Hinblick auf die Erheblichkeit des Integrit�tsschadens ist von wesentlicher Bedeutung, ob noch ein frei beweglicher Stumpf des Endgliedes besteht oder dieses g�nzlich fehlt (vgl. RKUV 1997 Nr. U 278 S. 207 ff.). Im �brigen beurteilt sich die Schwere des Integrit�tsschadens allein nach dem medizinischen Befund; allf�llige individuelle Besonderheiten der versicherten Person bleiben unber�cksichtigt (BGE 115 V 147 Erw. 1, 113 V 221 Erw. 4b mit Hinweisen). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher auch in diesem Punkt unbegr�ndet.