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Timestamp: 2019-07-21 14:44:49
Document Index: 355813653

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 7', '§ 35', '§ 8', '§ 8', '§ 6', '§ 107']

Neubau der Rosa-Luxemburg-Stiftung...competitionline
© Kim Nalleweg Architekten, Cesar Trujillo Moya
(ID 2-197831)
Entscheidung 31.03.2016
Berufsgruppen Architekten, TGA-Fachplaner, Tragwerksplaner
Teilnehmer Tatsächliche Teilnehmer: 155
Tatsächliche Teilnehmer 2. Phase: 24
Preisgelder/Honorare 132.000	EUR	zzgl. USt.
Auslober/Bauherr Grundstücksgesellschaft Straße der Pariser Kommune 8 GmbH & Co. KG, Berlin (DE),	Rosa-Luxemburg-Stiftung e. V., Berlin (DE)
Preisrichter	 Jens Casper, Prof. Donatella Fioretti, Ingrid Hentschel, Prof. Ulrike Lauber [Vorsitz], Regula Lüscher, Arthur Numrich	, Dr. Axel Jahn
Kammer Architektenkammer Berlin (Reg.-Nr.: AKB-2015-14)
Die Grundstücksgesellschaft Straße der Pariser Kommune 8 beabsichtigt den Neubau eines multifunktionalen Büro- und Verwaltungsgebäudes für die Rosa-Luxemburg-Stiftung e.V.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist eine der sechs parteinahen politischen Stiftungen in der Bundesrepublik Deutschland. Vorrangige Aufgabe der Stiftung ist die politische Bildung. Sie steht der Partei DIE LINKE nahe.
Sie steht für emanzipatorische Bildung, kritische Gesellschaftsanalyse sowie die internationale Vernetzung von sozialen Bewegungen und die Förderung eines gesellschaftlich engagierten akademischen Nachwuchses. Sie unterstützt das dringend notwendige Nachdenken über gesellschaftliche Alternativen und Perspektiven einer gerechteren Welt.
Seit 1990 wirkt die Stiftung im Sinne ihrer Namensgeberin Rosa Luxemburg und vertritt dabei die gesellschaftliche Grundströmung eines demokratischen Sozialismus. Wie die anderen politischen Stiftungen ist die Rosa-Luxemburg-Stiftung bestrebt, das klassische Konzept der politischen Bildungsarbeit weiterzuentwickeln. Bildung und Weiterbildung im Bereich sozialistisch-demokratischer Politik, Analyse, Information und Politikberatung sind die grundlegenden Aufgaben der Stiftung, die sie regional, national und international verfolgt und umsetzt.
Im Neubau der Rosa-Luxemburg-Stiftung sollen Büro- und Verwaltungsräume für ca. 155 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen. Hinzu kommt ein Öffentlichkeitsbereich mit Räumen für Veranstaltungen, Ausstellungen etc., einer Bibliothek und einem Archiv. Die Nutzfläche beträgt ca. 3.499 m².
Das Vorhaben wird vollständig aus Zuwendungen des Bundes finanziert. Die Baukosten sind auf 12 Mio. Euro (brutto) für die Kostengruppen 300 bis 500 begrenzt und sind zwingend einzuhalten.
Das Bauvorhaben wird von der Grundstücksgesellschaft Straße der Pariser Kommune 8 GmbH & Co. KG für die Zwecke der Rosa-Luxemburg-Stiftung realisiert. Die Grundstücksgesellschaft ist Eigentümerin des Grundstücks und Bauherrin. Ihr sind sämtliche Pflichten des öffentlichen Vergaberechts, des Zuwendungsrechts sowie die Einhaltung sonstiger mit der Errichtung von Bauten nachgeordneter Bundeseinrichtungen verbundenen Regelungen auferlegt. Dementsprechend sind Planung und Ausführung des Bauvorhabens an diesen Vorgaben auszurichten.
Mit dem Wettbewerb möchte die Rosa-Luxemburg-Stiftung Entwürfe für ein Gebäude erlangen, das in Gestalt und Ausstrahlung als Stiftungssitz erkennbar ist und ihrem öffentlichen Auftrag und ihren gesellschaftlichen Intentionen entspricht. Es soll hohe Gestaltungsqualität, Funktionalität, Robustheit und Flexibilität vereinen und sich in das neu entstehende Umfeld einfügen.
Den Anforderungen an nachhaltiges Bauen gemäß Leitfaden BNB mit der Zertifizierung mindestens „Silber“ soll nachgekommen werden.
Der Wettbewerb wird als offener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb ausgelobt. In der ersten Phase ist ein architektonisches Gebäudekonzept zu entwickeln, das sich stadträumlich einbindet und einen klaren, funktionalen Lösungsansatz für die Anforderungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung aufzeigt.
Auf dieser Grundlage sollen die 15 bis 25 ausgewählten Teilnehmer in der zweiten Phase einen vertieften Vorentwurf in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Fachplanern der Fachrichtung Tragwerksplanung und Technische Gebäudeausrüstung entwickeln.
Ausstellung Die Ausstellung findet in der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1 in 10243 Berlin statt und ist von Mittwoch, den 18. Mai bis Sonntag, den 29. Mai 2016 täglich von 9:00 bis 20:00 Uhr zu besichtigen.
Projektadresse DE-10243 Berlin
TED Dokumenten-Nr. 313736-2015
Grundstücksgesellschaft der Pariser Kommune 8 GmbH & Co. KG (für die Zwecke der Rosa-Luxemburg-Stiftung e. V.)
Kontaktstelle(n): Dip.-Ing. Architektin Ulrike Lickert
Telefon: +49 3047378230
E-Mail: MjEwY1dfYjZrYmhfYVsjYl9ZYVtoaiRaWw==
Fax: +49 3047378229
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/197831
Elektronischer Zugang zu Informationen: https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/197831
Elektronische Einreichung von Angeboten und Teilnahmeanträgen: https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/197831
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: competitionline Verlags GmbH
Internet-Adresse: https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/197831
Sonstige: Grundstücksgesellschaft GmbH & Co. KG für die Zwecke einer parteinahen Stiftung
Sonstige: Politische Bildung
Neubau der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin Friedrichshain-Kreuzberg.
Im Neubau der Rosa-Luxemburg-Stiftung sollen Büro- und Verwaltungsräume für ca. 155 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen. Hinzu kommt ein Öffentlichkeitsbereich mit Räumen für Veranstaltungen, Ausstellungen etc., einer Bibliothek und einem Archiv. Die Nutzfläche beträgt ca. 3.499 m2.
Die Ausloberin wird ein Verhandlungsverfahren nach VOF unter allen Preisträgern durchführen. Die Planungsleistungen sollen als Generalplanerleistungen vergeben werden.
Zur Teilnahme am Wettbewerbsverfahren sind berechtigt:
In der ersten Phase: ausschließlich Architekten im Sinne von Nummer 1 bis 3.
In der zweiten Phase: Architekten, Ingenieure der Fachrichtung Technische Ausrüstung und der Fachrichtung Tragwerksplanung oder vergleichbare Studienrichtung im Sinne von Nummer 1 bis 4.
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur der Fachrichtung Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt/Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.09.2005 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzung nach Ziffer 1 bis 3 erfüllen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen und die fachliche Eignung nachgewiesen wird (§ 5 Absatz 6 VOF).
Die erste Phase richtet sich ausschließlich an Architekten. Das Preisgericht wählt aufgrund der eingereichten Lösungsansätze Teilnehmer für die weitere Bearbeitung in der zweiten Phase aus. Soweit die ausgewählten Bewerber ihre weitere Teilnahme verbindlich bestätigen, haben sie jeweils mindestens einen Partner für den Bereich Tragwerksplanung und einen Partner für den Bereich Technische Ausrüstung als weitere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft oder als Nachunternehmer zu benennen.
Die Partner bzw. Nachunternehmer für den Bereich Tragwerksplanung und den Bereich Technische Ausrüstung müssen ebenfalls die Voraussetzungen nach Nummer 1 bis 4 erfüllen.
An die Preisträger werden Mindestanforderungen gestellt, siehe VI.2, die im Anschluss an den Wettbewerb nachzuweisen sind.
Die eingereichten Entwürfe werden nach folgenden Kriterien bewertet:
1. Phase: Entwurfsidee/Leitgedanke, Städtebau, Architektonisches Gestaltungskonzept, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit.
2. Phase: zusätzlich nach folgenden Kriterien: Vertiefung des Vorentwurfs unter Berücksichtigung des Konzeptes der 1. Phase, Konzept der technischen Gebäudeausrüstung, Nachhaltigkeit, Energiekonzept, Konzept der Tragwerksplanung.
Die Reihenfolge stellt keine Wichtung der Kriterien dar. Die detaillierten Unterkriterien werden in der Auslobung zum Wettbewerb genannt.
Tag: 29.10.2015
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Wettbewerbssumme (RPW 2013 § 7 Absatz 2) ist auf der Basis der §§ 35, 52 und 56
der HOAI 2013 ermittelt. Für Preise und Anerkennungen stehen insgesamt 132.000,- Euro (netto) zur Verfügung.
1. Preis 53.000,- EUR
2. Preis 33.000,- EUR
3. Preis 19.000,- EUR
3 Anerkennungen mit insgesamt 27.000,- EUR
1. Peter Conradi, Architekt, Stuttgart
2. Prof. Donatella Fioretti, Architektin, Berlin
3. Prof. Ulrike Lauber, Architektin, München
4. Ingrid Hentschel, Architektin, Berlin
5. Prof. Jörg Friedrich, Architekt, Hamburg
6. Dr. Axel Jahn, Ingenieur für TGA, Berlin
7. Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin
8. Hans Panhoff, Bezirksstadtrat für Planen, Bauen, Umwelt und Immobilien, Friedrichshain-Kreuzberg
9. Katrin Lompscher, Vorstand der Hermann-Henselmann-Stiftung
10. Dr. Dagmar Enkelmann, Vorstandsvorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Alle erforderlichen Unterlagen (Auslobungstext inkl. Anlagen) sind ab dem 08.09.2015 unter folgendem Link erhältlich:
https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/197831
Teilnehmer registrieren sich auf derselben Website und erhalten daraufhin ein Passwort, mit dem sie Zugang zum Teilnehmerbereich erhalten. Der Auslobungstext in druckbarer Auflösung, sowie alle übrigen Unterlagen stehen dort zum Download bereit. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt ausschließlich über den Teilnehmerbereich.
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Die Ausloberin beabsichtigt, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts an einen der Preisträger des Wettbewerbs mindestens die Leistungsphasen 2 bis 4 zuzüglich Leitdetails nach HOAI gemäß den Vorgaben der VOF zu vergeben, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll (RPW 2013 § 8 Absatz 2). Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen, ggf. bis zur Leistungsphase 9.
Nach dem Wettbewerb prüft die Ausloberin, ob eine einwandfreie Ausführung der Planungsleistung des Projektes durch die Preisträger zu erwarten ist. Voraussetzung ist, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kostenrahmen möglich ist.
Hinsichtlich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit werden folgende Mindestanforderungen gestellt:
— Durchschnitt der Umsätze der Bewerbergemeinschaft in den letzten drei Jahren mind. 0,75 Mio. EUR / Jahr (brutto)
— Durchschnittliche Bürogröße in den letzten drei Jahren: 6 Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber), hiervon mind. 2 Architekten, 2 Tragwerksplaner und 2 Ingenieure für Technische Gebäudeausrüstung
— Nachweis eines realisierten Projektes, mind. LPH 5 bis 8 erbracht, Fertigstellung im Zeitraum ab 2005, mind. 5 Mio. EUR Gesamtbaukosten (KG 200-500 brutto). Die Referenz kann auch von einem Büroinhaber als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro erbracht worden sein.
TA-Planer:
— Nachweis eines realisierten Projektes, mind. LPH 5 bis 8 bzw. entsprechende Leistungen erbracht, Fertigstellung im Zeitraum ab 2005, mind. 3 Mio. EUR Gesamtbaukosten (KG 200-500 brutto). Die Referenz kann auch von einem Büroinhaber als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro erbracht worden sein.
Die Mindestanforderungen sind im Anschluss an den Wettbewerb und vor Vertragsverhandlungen nachzuweisen.
Können die Preisträger des Wettbewerbes diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, so können sie sich mit entsprechenden Nachunternehmern verstärken. Bewerbergemeinschaften können sich auch durch die Aufnahme weiterer geeigneter Partner verstärken.
Darüber hinaus sollen folgende Leistungen im Rahmen eines Generalplanervertrages beauftragt werden. Die erforderlichen fachlichen Qualifikationen werden, ggf. unter Hinzuziehung von Subplanern, ebenfalls nachzuweisen sein:
— Brandschutzkonzept
— Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung)
— Bauakustik (Schallschutz)
— Raumakustik
Die Liste der Teammitglieder und die vollständigen Nachweise für die Erfüllung oben genannter Anforderungen sind nach Abschluss des Wettbewerbs innerhalb von 5 Wochen nach Aufforderung (ergeht nur an die Preisträger) vorzulegen.
Anhand einer festzulegenden Punktematrix werden in den VOF-Verhandlungen folgende Kriterien bewertet werden:
I. Ergebnis des Planungswettbewerbs:
1. Preis = 200 Punkte,
2. Preis = 140 Punkte,
3. Preis = 100 Punkte.
II. Honorarangebot max. 80 Punkte.
III. Verhandlungsgespräch max. 120 Punkte
— Konzept zur aufgabenbezogenen Projektorganisation max. 60 Punkte
— Qualität der geplanten Herangehensweise an das Projekt max. 60 Punkte
Weiterhin ist vor Auftragserteilung der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit den Mindestdeckungssummen von 1.500.000,- EUR für Personenschäden und 1.000.000,- EUR für Sach- oder Vermögensschäden gefordert.
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (RPW 2013 § 8 Absatz 2).
gilt § 6 Berliner Bau- und Architektenkammergesetz in der neuesten Fassung (http://www.ak-berlin.de/publicity/ak/internet.nsf/tindex/de_berufsrecht.htm).
E-Mail: MTRlamJrPF5xamBhb2ddbnBhaGhdaXAqXnFqYCpgYQ==
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Absatz 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) gilt für den Antrag auf Durchführung eines Nachprüfungsverfahrens:
101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
E-Mail: MTJnbGRtPmBzbGJjcWlfcHJjampfa3IsYHNsYixiYw==
Ergebnis veröffentlicht 01.04.2016
Wettbewerbs-ID 2-197831 Status Online-Wettbewerb / Ausschreibung
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