Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/pflegeversicherung
Timestamp: 2020-05-29 16:23:58
Document Index: 42815726

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 121', '§ 14', '§ 6', 'Art. 52', '§ 41']

Pflegeversicherung | Rechtslupe
Der Bun­des­fi­nanz­hof hat Zwei­fel, ob die nach natio­na­lem Recht bestehen­de Umsatz­steu­er­pflicht für Gut­ach­ten, die eine Kran­ken­schwes­ter zur Fest­stel­lung der Pfle­ge­be­dürf­tig­keit im Auf­trag des Medi­zi­ni­schen Diensts der Kran­ken­ver­si­che­rung (MDK) erbringt, mit dem Uni­ons­recht ver­ein­bar ist. Er hat daher die­se Rechts­fra­ge dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt. Im Streit­fall erstell­te
Vor­zei­ti­ger Heim­wech­sel – und der Ent­gelt­an­spruch gegen den Pfle­ge­heim­be­woh­ner
Es besteht kein Ent­gelt­an­spruch eines Pfle­ge­heim­be­trei­bers bei vor­zei­ti­gem Heim­wech­sel eines Leis­tun­gen der sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung bezie­hen­den Bewoh­ners. Der Bewoh­ner eines Pfle­ge­heims, der Leis­tun­gen der sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung bezieht, muss also das ver­ein­bar­te Ent­gelt nicht mehr an das Heim zah­len, wenn er nach einer Eigen­kün­di­gung vor Ablauf der Kün­di­gungs­frist aus­zieht. In dem hier
Nach § 51 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. Satz 1 SGG ent­schei­den die Gerich­te der Sozi­al­ge­richts­bar­keit auch über pri­vat­recht­li­che Strei­tig­kei­ten in Ange­le­gen­hei­ten der pri­va­ten Pfle­ge­ver­si­che­rung nach dem Sozi­al­ge­setz­buch – Elf­tes Buch (SGB XI). Dazu zäh­len die Rechts­strei­tig­kei­ten zwi­schen dem Ver­si­che­rungs­neh­mer und dem Ver­si­che­rer über pri­vat­recht­li­che Pfle­ge­ver­si­che­rungs­ver­hält­nis­se . Nach der neue­ren Recht­spre­chung des
Die nicht bezahl­te Pfle­ge­ver­si­che­rung
Bei der Ord­nungs­wid­rig­keit gemäß § 121 Abs 1 Nr 6 SGB XI han­delt es sich um ein ech­tes Unter­las­sungs­de­likt, so dass dem Hand­lungs­pflich­ti­gen die Erfül­lung sei­ner gesetz­li­chen Pflich­ten mög­lich und zumut­bar sein muss . Einem Betrof­fe­nen, der Anspruch auf Leis­tun­gen nach dem SGB II hat, ist es nach den Grund­sät­zen der "omis­sio
Die gering­fü­gi­ge Beschäf­ti­gung und der Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trag
Für Ein­nah­men aus einer gering­fü­gi­gen Beschäf­ti­gung zahlt der Arbeit­ge­ber (im Gegen­satz zur Kran­ken­ver­si­che­rung) kei­nen Pau­schal­be­trag in die Pfle­ge­ver­si­che­rung, des­halb bleibt die Bei­trags­pflicht eines Arbeit­neh­mers, der in der gesetz­li­chen Pfle­ge­ver­si­che­rung frei­wil­lig ver­si­chert ist, bestehen. So das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall über die Bei­trags­pflicht für frei­wil­lig in der gesetz­li­chen
Pfle­ge­geld post mor­tem
Pfle­ge­geld ist nicht für einen abge­schlos­se­nen Zeit­raum in der Ver­gan­gen­heit zu Gewäh­ren, wenn die Über­prü­fung der Hil­fe­be­dürf­tig­keit zu Leb­zei­ten eines Ver­si­cher­ten nicht statt­ge­fun­den hat und hier­für auch kein Anlass bestan­den hat. Pfle­ge­geld ist nicht für einen abge­schlos­se­nen Zeit­raum in der Ver­gan­gen­heit zu Gewäh­ren, wenn die Über­prü­fung der Hil­fe­be­dürf­tig­keit zu Leb­zei­ten
Pfle­ge­geld und die psy­chi­sche Betreu­ung eines lebens­be­droh­lich Erkrank­ten
Pfle­ge­geld ist nicht für einen abge­schlos­se­nen Zeit­raum in der Ver­gan­gen­heit zu Gewäh­ren, wenn die Über­prü­fung der Hil­fe­be­dürf­tig­keit zu Leb­zei­ten eines Ver­si­cher­ten nicht statt­ge­fun­den hat und hier­für auch kein Anlass bestan­den hat. Pfle­ge rich­tet sich nach den Ver­rich­tun­gen des § 14 SGB XI und umfasst daher nicht die psy­chi­sche Betreu­ung eines
Der Erstat­tungs­an­spruch des Bun­des aus § 6 Abs. 4 der Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung zu Art. 52 Pfle­geVG wegen zweck­wid­ri­ger Ver­wen­dung von Finanz­hil­fen, die einem Land im Bei­tritts­ge­biet für Inves­ti­tio­nen in Pfle­ge­ein­rich­tun­gen gewährt wor­den sind, setzt nicht vor­aus, dass das Land sei­ner­seits die dem Trä­ger des Inves­ti­ti­ons­vor­ha­bens (Zuwen­dungs­emp­fän­ger) aus­ge­zahl­ten För­der­mit­tel ganz oder teil­wei­se zurü­ck­erlangt hat
Gerin­ge­re Ver­gü­tung bei zu wenig Per­so­nal im Pfle­ge­heim
Zu wenig Per­so­nal im Pfle­ge­heim recht­fer­tigt eine gerin­ge­re Ver­gü­tung. Mit die­ser Begrün­dung wies das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt die Kla­ge eines Pfle­ge­heims gegen den Schieds­spruch der Schieds­stel­le ab. Nach dem Pfle­ge­ver­si­che­rungs­ge­setz sind Pfle­ge­hei­me ver­pflich­tet, in Ver­ein­ba­run­gen mit den Ver­bän­den der Pfle­ge­kas­sen und den Sozi­al­hil­fe­trä­gern die per­so­nel­le Aus­stat­tung im Pfle­­ge- und Betreu­ungs­be­reich fest­zu­le­gen.
Ver­jäh­rung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen und die Pfle­ge­ver­si­che­rung
Kommt es für den Beginn der Ver­jäh­rung auf die Kennt­nis des zustän­di­gen Sach­be­ar­bei­ters der Pfle­ge­kas­se an, ist die Kennt­nis­er­lan­gung durch den Beschäf­tig­ten für die Ver­jäh­rung der For­de­run­gen der Pfle­ge­kas­se nur rele­vant, wenn und soweit der Bediens­te­te bei der Abwick­lung des Scha­dens­fal­les für die­se han­delt. Ent­ste­hung des Scha­dens­er­satz­s­an­spruchs Der dem Regress
Arbeit­neh­mer­bei­trä­ge auf der Lohn­steu­er­be­schei­ni­gung 2010
Im Zusam­men­hang mit der Beschei­ni­gung der Arbeit­neh­mer­bei­trä­ge zur gesetz­li­chen Kran­­ken- und sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung bei frei­wil­lig in der gesetz­li­chen Kran­­ken- und sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung ver­si­cher­ten Arbeit­neh­mern in der Lohn­steu­er­be­schei­ni­gung (§ 41b Absatz 1 Num­mer 12 und 13 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes – EStG -) gilt nach Ansicht Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums Fol­gen­des: Unter Num­mer 25 und 26 der
Die Ter­as­sen­tür und der Zuschuss der Pfle­ge­ver­si­che­rung
Die Pfle­ge­kas­se hat den Umbau eines Küchen­fens­ters in eine behin­de­rungs­ge­rech­te Ter­ras­sen­tür zu bezu­schus­sen, soweit die pfle­ge­be­dürf­ti­ge Ver­si­cher­te hier­durch in die Lage ver­setzt wird, ohne frem­de Hil­fe mit ihrem Roll­stuhl die Ter­ras­se zu nut­zen. Das ent­schied jetzt das Sozi­al­ge­richt Dort­mund im Fal­le einer pfle­ge­be­dürf­ti­gen Frau aus Dort­mund, die infol­ge einer zu