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Timestamp: 2016-10-24 18:16:40
Document Index: 139422136

Matched Legal Cases: ['Art. 100', 'Art. 75', 'Art. 72', 'Art. 74', 'Art. 42', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 82', 'Art. 82', 'Art. 82', 'Art. 82', 'Art. 82', 'Art. 157', 'BGE', 'Art. 157', 'Art. 157', 'BGE']

und diese vertreten durch Rechtsanwalt Martin J�ggi,
Scheidungsfolgeprozess (Erf�llung einer Scheidungskonvention),
Im Scheidungsverfahren von X.________ und Z.________ genehmigte das Obergericht des Kantons Z�rich mit Urteil vom 7. September 1998 eine Vereinbarung der Parteien �ber die Scheidungsnebenfolgen, die diese an der Verhandlung vom 3. Juni 1998 geschlossen hatten. Soweit nachfolgend von Interesse lautet die Vereinbarung wie folgt:
In Abweichung von Dispositiv Ziffer 3c des Urteils des Bezirksgerichts Dielsdorf vom 11. M�rz 1992 �bernimmt die Kl�gerin die Liegenschaft in A.________, mit den darauf lastenden Belastungen (Hypothek in der H�he von Fr. 65'000.--, Bauhandwerkerpfandrecht zu Gunsten der W.________ AG, Z�rich, im Betrage von Fr. 23'000.-- sowie Schuldbrief der Bank V.________ �ber Fr. 145'000.--) zu Eigentum.
Der Beklagte verpflichtet sich, am 31.3.1999 aus der Liegenschaft auszuziehen. Bis zu diesem Zeitpunkt bezahlt der Beklagte die Zinsen f�r die Hypothek von Fr. 65'000.-- und das Bauhandwerkerpfandrecht. Der Beklagte ist f�r einen ordnungsgem�ssen Unterhalt der Liegenschaft auf eigene Kosten besorgt.
Der Beklagte verpflichtet sich, bis zu seinem Auszug folgende Arbeiten an der Heizung auszuf�hren oder ausf�hren zu lassen:
Nach Wissen des Beklagten bestehen keine beh�rdlichen Auflagen bez�glich der Liegenschaft. Im �brigen wird die Liegenschaft im heutigen Zustand �bernommen.
Im Gegenzug verpflichtet sich die Kl�gerin, dem Beklagten per Saldo aller Anspr�che per 31.3.1999 Fr. 240'000.-- zu bezahlen. Vom vorgenannten Betrag wird f�r die Ausf�hrungsarbeiten an der Heizung ein Betrag von Fr. 10'000.-- zur�ckbehalten, der frei wird, wenn die oben aufgef�hrten Arbeiten ausgef�hrt sind.
Z.________ betrieb X.________ mit Zahlungsbefehl vom 3. Juni 2002 f�r den Betrag von Fr. 240'000.-- nebst Zins. X.________ erhob Rechtsvorschlag. Das Rechts�ffnungsbegehren von Z.________ wurde vom Obergericht des Kantons Aargau am 8. Januar 2003 abgewiesen. Das Obergericht erwog, X.________ habe ihre Leistung gem�ss Ziff. 4 der Vereinbarung Zug um Zug zu verschiedenen Leistungen von Z.________ zu erbringen. Definitive Rechts�ffnung k�nne nur erteilt werden, wenn der Eintritt der Bedingungen, von der die Zahlungspflicht abh�nge, durch Urkunden nachgewiesen sei. Bei Urteilen auf Leistung Zug um Zug m�sse der Gl�ubiger demnach nachweisen, dass er seine Gegenleistung erbracht habe oder sich die Gegenpartei in Annahmeverzug befinde. Vorliegend m�sse Z.________ nachweisen, dass er s�mtliche Leistungen gem�ss Ziff. 1 bis 3 des Vergleichs erf�llt habe. Unbestrittenermassen sei zwar das Eigentum einger�umt worden und die Leistung gem�ss Ziff. 3 sei abgegolten durch den in Ziff. 4 vorgesehenen R�ckbehalt von Fr. 10'000.-- f�r nicht ausgef�hrte Arbeiten. Es mangle jedoch am liquiden Nachweis, dass die gem�ss Ziff. 2 der Vereinbarung geschuldeten Leistungen - mit Ausnahme der Abl�sung des Bauhandwerkerpfandrechts - erbracht worden seien. K�nne der Beweis nicht liquide erbracht werden, m�sse der Gl�ubiger in einem materiellen Verfahren den Bedingungseintritt feststellen lassen.
C.a Mit Klage vom 20. Februar 2009 beantragte Z.________ beim Bezirksgericht Aarau, X.________ sei zu verpflichten, ihm Fr. 218'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 8. Juli 2001 sowie Betreibungs- und Weisungskosten zu bezahlen. Eventuell sei festzustellen, dass X.________ ihm grunds�tzlich den Betrag von Fr. 218'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 8. Juli 2001 sowie Betreibungs- und Weisungskosten schulde. X.________ beantragte die Abweisung der Klage, soweit auf sie einzutreten sei.
Mit Urteil vom 24. November 2010 trat das Bezirksgericht auf das Hauptbegehren nicht ein. Hingegen stellte es in Gutheissung des Eventualbegehrens fest, dass der Kl�ger seine Leistungspflichten gem�ss Ziff. 2 des gerichtlich genehmigten Vergleichs erf�llt habe bzw. keine entsprechenden Einreden von X.________ mehr best�nden.
C.b Mit Appellation vom 17. Januar 2011 verlangte X.________ die Aufhebung des bezirksgerichtlichen Urteils und die Abweisung der Klage, soweit auf sie einzutreten sei. Z.________ schloss auf Abweisung der Appellation. In einer eventualiter erhobenen Anschlussappellation verlangte er, es sei festzustellen, dass er die Leistungspflichten gem�ss Ziff. 2 des gerichtlich genehmigten Vergleichs erf�llt habe bzw. dass keine entsprechenden Einreden von X.________ mehr best�nden, und dass sie ihm demzufolge Fr. 218'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 8. Juli 2001 sowie Betreibungs- und Weisungskosten schulde. X.________ widersetzte sich der Anschlussappellation.
Am 6. Juli 2012 hat X.________ (Beschwerdef�hrerin) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Sie beantragt, das Urteil des Obergerichts vom 22. Mai 2012 aufzuheben und festzustellen, dass die Bedingungen gem�ss der gerichtlich genehmigten Scheidungskonvention nicht erf�llt seien. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Zudem ersucht sie um aufschiebende Wirkung.
Mit Verf�gung vom 11. Juli 2012 ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung abgewiesen worden.
1.1 Angefochten ist binnen Frist (Art. 100 Abs. 1 BGG) ein kantonal letztinstanzlicher, auf Rechtsmittel hin ergangener Endentscheid (Art. 75 und 90 BGG) in einer Vollstreckungssache (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 1 BGG), wobei der massgebliche Streitwert �berschritten ist (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen ist somit grunds�tzlich zul�ssig.
1.2 Die Beschwerde hat ein Begehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Neue Begehren sind unzul�ssig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdef�hrerin stellt einen Sachantrag auf Feststellung, dass die Bedingungen gem�ss der gerichtlich genehmigten Scheidungskonvention nicht erf�llt seien. Dieses negative Feststellungsbegehren ist neu und damit unzul�ssig. Zudem ist es vage und ungenau, da nicht ausgef�hrt wird, hinsichtlich welcher Bedingungen festgestellt werden soll, dass sie sich nicht verwirklicht haben. Rechtsbegehren sind allerdings nach Treu und Glauben, insbesondere im Lichte der dazu gegebenen Begr�ndung auszulegen. Auf ein Rechtsmittel mit formell mangelhaften Rechtsbegehren ist ausnahmsweise einzutreten, wenn sich aus der Begr�ndung, allenfalls in Verbindung mit dem angefochtenen Entscheid, ergibt, was der Beschwerdef�hrer in der Sache verlangt. (BGE 137 III 617 E. 6.2 S. 621 f. mit Hinweisen). Der Beschwerde l�sst sich entnehmen, dass es der Beschwerdef�hrerin um die Abweisung der Klage des Beschwerdegegners geht. Auf entsprechende Antr�ge hat sie sich - von hier nicht interessierenden Verfahrensantr�gen abgesehen - auch im kantonalen Verfahren beschr�nkt. Ihr Rechtsbegehren ist deshalb als Antrag auf Klageabweisung zu deuten.
1.3 Mit der Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 f. BGG ger�gt werden. In der Beschwerdebegr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdef�hrer wenigstens kurz mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.; 134 V 53 E. 3.3 S. 60).
Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig - d.h. willk�rlich (BGE 135 III 127 E. 1.5 S. 130 mit Hinweis) - ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels f�r den Verfahrensausgang entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Inwiefern diese Voraussetzungen erf�llt sein sollen, muss in der Beschwerde substantiiert begr�ndet werden (BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234; 137 II 353 E. 5.1 S. 356). Bei der R�ge der offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung gilt das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG) und demnach ist anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung willk�rlich sein soll. Demzufolge gen�gt es nicht, einen von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten (BGE 133 II 249 E. 1.4.2 und 1.4.3 S. 254 f.). Auf solche rein appellatorische Kritik am Sachverhalt tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 137 II 353 E. 5.1 S. 356 mit Hinweis).
Das Obergericht hat zun�chst die erstinstanzliche Auffassung best�tigt, dass auf die Leistungsklage des Beschwerdegegners (oben lit. C.a) nicht einzutreten sei, da hier�ber bereits rechtskr�ftig geurteilt worden sei. Das Obergericht hat des Weiteren festgehalten, dass an sich auch auf sein Eventualbegehren auf Feststellung des Bestands seiner Forderung nicht einzutreten gewesen w�re, da die urteilsm�ssige Verpflichtung stets die Feststellung enthalte, dass dem Kl�ger ein entsprechendes Recht gegen�ber der beklagten Partei zustehe. Es sei jedoch nicht zu beanstanden, dass das Bezirksgericht das Eventualfeststellungsbegehren umgedeutet habe, und zwar in ein Begehren auf Feststellung, dass die gem�ss genehmigter Scheidungskonvention vom Beschwerdegegner geschuldeten Leistungen erbracht worden seien, d.h. auf Feststellung, dass die Bedingungen eingetreten seien, von denen die Vollstreckung seiner Forderung abh�nge. Da das Verfahren auf diesen Gegenstand beschr�nkt sei, sei die Anschlussappellation des Beschwerdegegners abzuweisen, mit der erneut die Feststellung verlangt werde, dass die Beschwerdef�hrerin dem Beschwerdegegner Fr. 218'000.-- nebst Zins schulde. Umgekehrt k�nne die Beschwerdef�hrerin einer Klage auf Feststellung des Bedingungseintritts nicht einredeweise die Verrechnung mit eigenen Gegenforderungen entgegenhalten. Die Verrechnung setze Gleichartigkeit der eingeklagten Forderung und der einredeweise geltend gemachten Forderung voraus. Zur Durchsetzung ihrer Forderungen h�tte sie Widerklage erheben m�ssen.
Das Obergericht hat sodann festgehalten, die ehemals eheliche Liegenschaft stehe unbestrittenermassen sp�testens seit 13. November 2000 im Alleineigentum der Beschwerdef�hrerin. Damit sei Ziff. 1 der Scheidungskonvention erf�llt. Der Beschwerdegegner wohne nicht mehr in dieser Liegenschaft, womit auch Ziff. 2 Satz 1 der Konvention - jedenfalls im heutigen Zeitpunkt - erf�llt sei. Daran �ndere nichts, dass der Beschwerdegegner nicht freiwillig auf den in der Konvention vorgesehenen Zeitpunkt ausgezogen sei (31. M�rz 1999), sondern erst im Juli 2001 auf ein von der Beschwerdef�hrerin eingeleitetes Ausweisungsverfahren hin. Aus dem Schuldnerverzug resultierten allenfalls Anspr�che auf Ersatz des Verzugsschadens.
Der Beschwerdegegner sei des Weiteren verpflichtet gewesen, bis zu seinem Auszug f�r den ordnungsgem�ssen Unterhalt der Liegenschaft zu sorgen und gewisse Arbeiten an der Heizung auszuf�hren. Die Heizungsarbeiten seien vom Leistungsaustausch Zug um Zug ausgenommen gewesen, denn die Beschwerdef�hrerin sei gem�ss Konvention berechtigt, vom �bernahmepreis von Fr. 240'000.-- einen Betrag von Fr. 10'000.-- zur�ckzubehalten, sofern die Arbeiten bis Ende M�rz 1999 nicht ausgef�hrt waren. Gest�tzt auf eine allf�llige Nichterbringung der Heizungsarbeiten k�nne die Beschwerdef�hrerin ihre Leistung deshalb nicht verweigern. Zudem habe der Beschwerdegegner ohnehin von sich aus von seiner Forderung den Betrag von Fr. 10'000.-- abgezogen. Zur Liegenschaftsunterhaltsverpflichtung hat das Obergericht ausgef�hrt, die Beschwerdef�hrerin d�rfe ihre Leistung auch dann nicht verweigern, wenn der Beschwerdegegner die Wohnung habe verlottern lassen, wie dies von ihr geltend gemacht worden sei. Die Beschwerdef�hrerin habe das Geb�ude inzwischen abreissen lassen. Es sei deshalb nicht nur dem Beschwerdegegner, sondern jedermann unm�glich geworden, die Liegenschaft in Ordnung zu stellen. Die Unm�glichkeit der Erf�llung sei von der Beschwerdef�hrerin zu vertreten. Der Beschwerdegegner sei deshalb so zu stellen, wie wenn er erf�llt h�tte. Wenn der Entscheid zum Abriss auf den Zustand zur�ckzuf�hren war, in dem der Beschwerdegegner die Wohnung zur�ckgelassen habe, so habe dies Schadenersatzanspr�che zur Folge, die die Beschwerdegegnerin widerklageweise h�tte geltend machen m�ssen.
Hinsichtlich der Hypothekarzinsen hat das Obergericht ausgef�hrt, der Beschwerdegegner habe behauptet, sie bis zu seiner Exmission bezahlt zu haben, w�hrend die Beschwerdef�hrerin dies mit Nichtwissen bestritten habe. An sich treffe zwar den Schuldner die Beweislast f�r die Erf�llung. Vorliegend habe jedoch die Beschwerdef�hrerin die Liegenschaft mit der Hypothek �bernommen. Sie h�tte deshalb mit oder nach Eigentums�bergang erfahren m�ssen, ob der Beschwerdegegner R�ckst�nde verursacht habe oder bis zu seiner Exmission weiter verursachte. Es sei deshalb davon auszugehen, dass der Beschwerdegegner seiner Verpflichtung nachgekommen sei, zumal die Beschwerdef�hrerin offenbar nie f�r ausstehende Zinsen belangt worden sei. Unter diesen Umst�nden k�nne sich die Beschwerdef�hrerin nicht mit blossem Bestreiten mit Nichtwissen begn�gen, und dies umso weniger, als der Beschwerdegegner unbestrittenermassen dement sei. Sinngem�ss dasselbe gelte f�r die Pflicht zur Zahlung von Zins auf der Bauhandwerkerpfandrechtsforderung der W.________ AG �ber Fr. 23'000.--. Die Beschwerdef�hrerin selber f�hre aus, von der W.________ AG erfahren zu haben, dass die zugrunde liegende Forderung im Zeitpunkt des Konventionsabschlusses gar nicht mehr bestanden habe. Das Bauhandwerkerpfandrecht sei in der Folge gel�scht worden, ohne dass sie etwas bezahlt habe.
Zusammenfassend seien somit die in der Scheidungskonvention statuierten Bedingungen erf�llt (Eigentums�bergang, Auszug des Beschwerdegegners) oder die Beschwerdef�hrerin habe kein schutzw�rdiges Interesse an der Leistungserbringung, sei es, dass Erf�llung nicht mehr m�glich sei (ordnungsgem�sser Unterhalt nach Abbruch), sei es, dass sie von Anfang an unm�glich gewesen sei (Bezahlung von Zinsen f�r die Bauhandwerkerforderung), sei es, dass die Beschwerdef�hrerin aus einer allf�lligen Nichtbezahlung von Hypothekarzinsen keine Nachteile mehr zu bef�rchten habe.
3.1 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die Vorinstanzen h�tten dem Beschwerdegegner etwas anderes zugesprochen als er mit seinen Rechtsbegehren verlangt habe.
Wie bereits geschildert (oben E. 2), haben die Vorinstanzen die Begehren des Beschwerdegegners tats�chlich teilweise umgedeutet. Zur Begr�ndung hat das Obergericht festgehalten, es sei - insbesondere auch f�r die Beschwerdef�hrerin - offenkundig, worum es dem Beschwerdegegner gehe, n�mlich darum, das f�r die Vollstreckung der bedingt geschuldeten Leistung ben�tigte Gerichtsurteil zu erhalten (E. 4.2 des obergerichtlichen Urteils). Die Beschwerdef�hrerin geht nicht auf diese Begr�ndung ein. Stattdessen kritisiert sie die Erw�gungen der Vorinstanz �ber das Vorliegen der fraglichen Bedingungen (vgl. dazu unten E. 3.2), die in diesem Zusammenhang aber nicht von Bedeutung sind. Auf die R�ge, die Vorinstanz habe dem Beschwerdegegner anderes zugesprochen als verlangt, ist folglich nicht einzutreten.
3.2 Die Beschwerdef�hrerin wendet sich des Weiteren gegen die vorinstanzliche Beurteilung zweier Leistungspflichten des Beschwerdegegners, n�mlich der Verpflichtung zu Unterhalt der Liegenschaft (unten E. 3.2.1 und 3.2.2) und zur Bedienung der Hypothek (unten E. 3.2.3 und 3.2.4). Auf die �brigen Pflichten des Beschwerdegegners geht sie nicht ein oder sie gesteht ausdr�cklich zu, dass er sie erf�llt habe.
3.2.1 Zum Liegenschaftsunterhalt macht die Beschwerdef�hrerin zusammengefasst geltend, es sei unbestritten, dass der Beschwerdegegner den ordentlichen Liegenschaftsunterhalt bis zu seinem Auszug nicht besorgt habe. Es sei auch nachgewiesen, dass der Beschwerdegegner bereits nach Abschluss der Konvention klar signalisiert habe, seinen Verpflichtungen nicht nachkommen zu wollen. Sein Verhalten sei rechtsmissbr�uchlich. Das Obergericht habe die Unm�glichkeit der Leistung von Liegenschaftsunterhalt falsch beurteilt: Es gehe nicht darum, dass der Unterhalt heute nicht mehr besorgt werden k�nne, sondern darum, dass er bis am 31. M�rz 1999 h�tte besorgt werden m�ssen. Am 31. M�rz 1999 (vorgesehener Auszugstermin) wie auch am 8. Juli 2001 (Exmission) sei die Erf�llung f�r den Beschwerdegegner m�glich gewesen. Die Unm�glichkeit betreffend Liegenschaftsunterhalt sei nicht ihr anzulasten, sondern dem Beschwerdegegner. Sein Verhalten habe sie zum Abriss des Hauses gezwungen. Das Obergericht verletze Art. 82 OR, wenn es ihm zugestehe, dass er selber nicht erf�llen m�sse und dennoch die volle Leistung der Beschwerdef�hrerin beanspruchen k�nne.
3.2.2 Das Obergericht hat nicht festgestellt, dass der Beschwerdegegner den Liegenschaftsunterhalt nicht vorgenommen habe oder dass diese Tatsache unbestritten sei. Vielmehr hat es festgehalten, dass der Beschwerdegegner behauptet habe, seinen Verpflichtungen nachgekommen zu sein (1. Absatz von E. 6.3 des obergerichtlichen Urteils). Erst recht hat es nicht festgestellt, dass der Beschwerdegegner je zu erkennen gegeben habe, seinen Verpflichtungen nicht nachkommen zu wollen. Mit ihren gegenteiligen Ausf�hrungen erhebt die Beschwerdef�hrerin unzul�ssige Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung, ohne diesbez�glich eine gen�gend begr�ndete R�ge vorzubringen.
Dennoch hat das Obergericht untersucht, ob der Beschwerdef�hrerin ein Leistungsverweigerungsrecht zust�nde f�r den Fall, dass der Beschwerdegegner die Liegenschaft tats�chlich h�tte verlottern lassen. Es hat dies verneint, da sie durch den Abriss des Hauses die objektive Unm�glichkeit der Erf�llung der Unterhaltspflicht verursacht habe. Dazu ist Folgendes zu bemerken: Dass der Abbruch des Hauses die Unm�glichkeit der Leistung von Geb�udeunterhalt verursacht hat, ist dann richtig, wenn die Pflicht zur Realerf�llung in diesem Zeitpunkt �berhaupt noch bestanden hat. Es ist aber m�glich, dass die Pflicht zur Realerf�llung bereits fr�her endete und - unter gegebenen Umst�nden - schon vor dem Abbruch durch eine Pflicht zur Leistung von Schadenersatz ersetzt wurde. Daf�r kommt insbesondere der Moment des Auszugs des Beschwerdegegners in Betracht, falls der Beschwerdegegner nach dem Sinn der Konvention Unterhalt nur bis zu diesem Zeitpunkt leisten sollte und ein sp�teres Nachholen des Verpassten nicht der Parteimeinung entsprochen haben sollte. Die Frage kann offenbleiben, denn allf�llige Anspr�che der Beschwerdef�hrerin gegen den Beschwerdegegner bestehen jedenfalls heute nur noch in Form von Schadenersatz. Dies gilt unabh�ngig vom Zeitpunkt des Untergangs der Realleistungspflicht zu Liegenschaftsunterhalt und der Frage, wer den Untergang zu vertreten hat. Sollte sie solche Anspr�che haben, so w�ren sie nicht �ber die Einrede des nichterf�llten Vertrages gem�ss Art. 82 OR durchzusetzen, sondern grunds�tzlich mit Verrechnung (URS LEU, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, 5. Aufl. 2011, N. 2 zu Art. 82 OR; MARIUS SCHRANER, Z�rcher Kommentar, 3. Aufl. 2000, N. 24 zu Art. 82 OR; ROLF H. WEBER, Berner Kommentar, 1983, N. 14 und 93 zu Art. 82 OR; vgl. zur Verrechnung unten E. 3.3). Die R�gen der Beschwerdef�hrerin sind unbegr�ndet, soweit auf sie eingetreten werden kann.
3.2.3 Im Zusammenhang mit den Hypothekarzinsen macht die Beschwerdef�hrerin sinngem�ss geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht die Beweislast umgekehrt. Der Beschwerdegegner m�sse nachweisen, dass er die Zinsen bezahlt habe. Die Vorinstanz habe den Grundsatz der freien Beweisw�rdigung (Art. 157 ZPO) verletzt, indem sie in antizipierter Beweisw�rdigung von der Zahlung der Hypothekarzinsen durch den Beschwerdegegner ausgegangen sei. Des Weiteren sei die Annahme willk�rlich, dass sie nicht f�r ausstehende Zinsen belangt worden sei. Sie habe von der Bank V.________ trotz mehrmaliger Anfrage nicht erfahren, in welchem Ausmass der Beschwerdegegner seine Verpflichtung nicht erf�llt habe. Der Anwalt und die Beist�ndin des Beschwerdegegners m�ssten die Tatsachen kennen, denn sie h�tten einen Teil der Akten an sich genommen. Deshalb sei auch unerheblich, ob der Beschwerdegegner dement sei.
3.2.4 Soweit die Beschwerdef�hrerin eine falsche Verteilung der Beweislast r�gt, ist darauf hinzuweisen, dass diese gegenstandslos wird, wenn das Gericht zum Ergebnis gekommen ist, eine bestimmte Behauptung sei bewiesen oder widerlegt (BGE 131 III 646 E. 2.1 S. 649 mit Hinweisen). Die Vorinstanz ist zum Schluss gekommen, dass die Hypothekarzinsen bezahlt worden seien. Was die Beschwerdef�hrerin dagegen vorbringt, gen�gt den strengen Anforderungen an eine Sachverhaltsr�ge nicht. Ihre Ausf�hrungen ersch�pfen sich weitgehend in der Schilderung des Sachverhalts aus ihrer eigenen Sicht (insbesondere hinsichtlich der angeblichen Auskunftsverweigerung der Bank V.________ und der Aktenbeh�ndigung durch die Vertreter des Beschwerdegegners). An der Sache vorbei geht auch die Berufung auf Art. 157 ZPO. Das vorinstanzliche Verfahren wurde vom Obergericht nach kantonaler ZPO durchgef�hrt, was nicht als fehlerhaft ger�gt wird. Im �brigen f�hrte auch die Anwendung von Art. 157 ZPO durch die kantonalen Instanzen nicht dazu, dass das Bundesgericht den Sachverhalt frei �berpr�fen k�nnte (Urteil 5A_250/2012 vom 18. Mai 2012 E. 7.4.2).
3.3 Die Beschwerdef�hrerin macht schliesslich geltend, der Beschwerdegegner habe ihr einen Schaden von Fr. 369'945.-- verursacht. Zur Verrechnung verweist sie auf ihre Ausf�hrungen in Klageantwort und Duplik. Dies ist unzul�ssig. Die Beschwerdebegr�ndung muss in der Beschwerdeschrift selber enthalten sein und es darf dazu nicht bloss auf weitere Rechtsschriften oder die Akten verwiesen werden (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 400 mit Hinweisen; Verf�gung 5A_374/2012 vom 16. August 2012 E. 2.2). Auf die R�ge ist nicht einzutreten.