Source: http://www.deutsche-anwaltshotline.de/rechtsanwalt/strafrecht/koerperverletzung
Timestamp: 2016-09-28 15:22:17
Document Index: 37776647

Matched Legal Cases: ['§ 223', '§ 224', '§ 226', '§ 227', '§ 229', '§ 340', 'BGH', 'BGH', '§ 228', '§ 230', 'BGH', 'BGH']

Körperverletzung - Infos und Rechtsberatung
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KörperverletzungStand: 23.10.2014 Die (einfache) Körperverletzung ist in § 223 Strafgesetzbuch (StGB) geregelt.
Neben ihr gibt es noch die gefährliche (§ 224 StGB) und die schwere Körperverletzung (§ 226 StGB) sowie die Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227 StGB) und die fahrlässige Körperverletzung (§ 229 StGB); zudem ist noch die Körperverletzung im Amt (§ 340 StGB) strafrechtlich normiert. Eine Körperverletzung begeht, wer eine andere Person vorsätzlich körperlich misshandelt oder deren Gesundheit schädigt. Dabei besteht der Erfolg im Fall der Misshandlung vor allem in einer Zufügung von Schmerzen, bei der Gesundheitsschädigung eher in der Herbeiführung oder dem Steigern eines pathologischen Zustands (BGH NJW 1960, 2253); beides zusammen ist zur Tatbestandserfüllung nicht erforderlich; eine Alternative genügt. Psychische Beeinträchtigungen werden mittelbar von der Strafdrohung erfasst. Sie können den Verletzungsumfang erweitern, die Körperverletzung alleine aber nicht begründen (BGHSt 48, 34, 36f). Ob sie dazu beitragen können, dass nur geringfügige körperliche Beeinträchtigungen die Erheblichkeitsschwelle als Untergrenze des Straftatbestands überschreiten, ist von Fall zu Fall zu prüfen. Zu erwähnen ist noch die Einwilligung nach § 228 StGB. Wer eine Körperverletzung mit Einwilligung der verletzten Person vornimmt, handelt nur dann rechtswidrig, wenn die Tat trotz der Einwilligung gegen die guten Sitten verstößt (BayObLG NJW 99, 372). Gemäß § 230 StGB werden die vorsätzliche und die fahrlässige Körperverletzung nur auf Strafantrag verfolgt, es sei denn, dass ein besonderes öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht.Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!
1. Fakten sammelnUnsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:Sind der objektive und subjektive Tatbestand einer Körperverletzung in Form einer körperlichen Mißhandlung oder Gesundheitsbeschädigung erfüllt?2. Tatbeständen zuordnenAnhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:Kommt ein Rechtfertigungs- oder Schuldausschließungsgrund in Betracht?3. Rechtspositionen ableitenIn dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:Bei nur einer geringfügigen körperlichen Beeinträchtigung stellt sich die Frage, ob die Erheblichkeitsschwelle als Untergrenze des Straftatbestands überschritten wurde.4. Handlungsoptionen aufzeigenZum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:Im Falle eines Ermittlungsverfahrens sollte vorerst keine Aussage gegenüber der Ermittlungsbehörde gemacht werden.
Eine Körperverletzung begeht, wer eine andere Person vorsätzlich körperlich misshandelt oder deren Gesundheit schädigt. Dabei besteht der Erfolg im Fall der Misshandlung vor allem in einer Zufügung von Schmerzen, bei der Gesundheitsschädigung in der Herbeiführung oder dem Steigern eines pathologischen Zustands (BGH NJW 1960, 2253).Psychische Beeinträchtigungen alleine können eine Körperverletzung nicht begründen (BGHSt 48, 34, 36f).Wer eine Körperverletzung mit Einwilligung der verletzten Person vornimmt, handelt nur dann rechtswidrig, wenn die Tat trotz der Einwilligung gegen die guten Sitten verstößt (BayObLG NJW 99, 372).
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