Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F02-04-2016-4A_183-2016
Timestamp: 2016-09-29 01:36:42
Document Index: 319416667

Matched Legal Cases: ['Art. 100', 'Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 42', 'Art. 48', 'BGE', 'Art. 44', 'Art. 108', 'Art. 66']

4A_183/2016 (02.04.2016)
4A_183/2016 � � Urteil vom 2. April 2016
Beschwerde gegen das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 10. Februar 2016.
dass das Handelsgericht des Kantons Z�rich auf Antrag des Beschwerdegegners hin mit Urteil vom 10. Februar 2016 aufgrund eines Organisationsmangels die Aufl�sung der Beschwerdef�hrerin und ihre Liquidation nach den Vorschriften �ber den Konkurs anordnete;
dass die Beschwerdef�hrerin dem Bundesgericht am 18. M�rz 2016 mittels Telefax eine (undatierte) Beschwerdeeingabe zustellte, in der sie erkl�rte, das handelsgerichtliche Urteil vom 10. Februar 2016 beim Bundesgericht mit Beschwerde anfechten zu wollen;
dass die Beschwerdef�hrerin die Beschwerdeeingabe in der Folge per Post nachreichte;
dass die Beschwerde innerhalb von dreissig Tagen nach der Er�ffnung der vollst�ndigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheides beim Bundesgericht eingereicht werden muss (Art. 100 Abs. 1 BGG);
dass Eingaben sp�testens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung �bergeben werden m�ssen (Art. 48 Abs. 1 BGG);
dass Beschwerden an das Bundesgericht nur in den gesetzlich vorgeschriebenen Formen erhoben werden k�nnen, d.h. durch �bergabe an das Bundesgericht oder an die Schweizerische Post (Art. 48 Abs. 1 BGG) oder aber durch elektronische Eingabe mit elektronisch anerkannter Signatur (Art. 42 Abs. 4 und Art. 48 Abs. 2 BGG);
dass andere elektronische Eingaben ung�ltig sind, da sie - wor�ber der Ansprecher sich bewusst sein muss - keine Original-Unterschrift enthalten k�nnen, und dass sie daher auch nicht fristwahrend wirken (Urteile 4A_596/2015 vom 9. Dezember 2015; 9C_739/2007 vom 28. November 2007 E. 1.1; BGE 121 II 252 E. 4a S. 255);
dass eine Behebung eines Mangels bestehend in der Einreichung einer elektronischen Eingabe, die nicht mit elektronisch anerkannter Signatur versehen ist, nach Fristablauf nicht m�glich ist (vgl. die vorstehend zit. Urteile);
dass der angefochtene Entscheid des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 10. Februar 2016 der Beschwerdef�hrerin am 17. Februar 2016 zuging;
dass die Beschwerdefrist damit am 18. Februar 2016 zu laufen begann (Art. 44 Abs. 1 BGG) und am 18. M�rz 2016 ablief;
dass die am 18. M�rz 2016 erfolgte Telefax-Eingabe - wie ausgef�hrt - nicht fristwahrend wirkte;
dass die (undatierte) Beschwerdeeingabe zudem am 18. M�rz 2016 der deutschen Post �bergeben wurde und der Schweizerischen Post erst am 22. M�rz 2016 zuging, womit die Eingabe versp�tet eingereicht wurde, weshalb auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;
dass die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);
Lausanne, 2. April 2016