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Timestamp: 2018-05-27 01:41:28
Document Index: 318530768

Matched Legal Cases: ['§ 133', '§ 133', '§ 133', '§ 138', '§ 133', 'BGH', '§ 2', '§ 129', '§ 129', '§ 129', '§ 129', '§ 129', '§ 130', '§ 130', '§ 131', '§ 3', '§ 133', '§ 133', '§ 133', '§ 133', '§ 143', '§ 96', '§ 780', '§ 143', '§ 146', '§ 133', '§ 129', '§ 142', '§ 142', '§ 133', '§ 25', '§ 18', '§ 133', '§ 133', '§ 133', '§ 129', '§ 133', '§ 133', '§ 143', '§ 133', '§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 4', '§ 133']

Die vorsätzliche Benachteiligung gemäß § 133 InsO gegenüber einem Kreditinstitut als Anfechtungsgegner
Das Buch widmet sich der Insolvenzanfechtung gemäß § 133 InsO gegenüber einem Kreditinstitut in der Stellung als Leistungsempfänger und als Leistungsmittler. Diese Themenkreise werden anhand der Systematik des Insolvenzanfechtungsrechtes und den einzelnen Voraussetzungen des § 133 Abs. 1 InsO sowie den damit verbundenen Spezifitäten des Bankrechts durchleuchtet. Darüber hinaus analysiert Stefan Zerrath, ob Kreditinstitute aus ihrem Handeln heraus gegebenenfalls «nahestehende Personen» im Sinne des § 138 InsO sein können und somit in den Anwendungsbereich des § 133 Abs. 2 InsO fallen.
9783653058864
https://doi.org/10.3726/978-3-653-05886-4
Achsnick, Jan/Opp, Julian: Insolvenzanfechtung von Zahlungen aus geduldeter Kontoüberziehung, in: Neue Zeitschrift für das Recht der Insolvenz und Sa- nierung 2010, S. 633–637, (zit.: Achsnick/Opp, NZI 2010, S.) Ahrens, Martin/Gehrlein, Markus/Ringstmeier, Andreas: Fachanwaltskommen- tar Insolvenzrecht, Köln 2012 (zit.: Bearbeiter, in: Ahrens/Gehrlein/Ringst- meier - Insolvenzrecht, § Rn.) Baumbach, Adolf/Hopt, Klaus: Handelsgesetzbuch, 35. Auflage, München 2012 (zit.: Bearbeiter, in: Baumbach/Hopt – HGB, § Rn.) Baumgärtel, Gottfried: „Tatsächliche Vermutung“ im Zivilprozeß, in: Festschrift für Karl Heinz Schwab, herausgegeben von Peter Gottwald und Hanns Prüt- ting, München 1990, S. 43–51 (zit.: Baumgärtel, in: Festschrift für Schwab, 1990, S.) Batereau, Ludwig Hans: Die Haftung der Bank bei fehlgeschlagener Sanierung, in: Wertpapier-Mitteilungen – Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankenrecht 1992, S. 1517–1522 (zit.: Batereau, WM 1992, S.) Bernau, Timo/Dimmling, Andreas: Anmerkung zu BGH, Urteil vom 26.04.2012 – IX ZR 74/11 (BKR 2012, 469), in: Zeitschrift für Bank- und Kapitalmarkrecht 2012, S. 469–475 (zit.: Bernau/Dimmling, BKR 2012, S.) Biehl, Kristof: Insider im Insolvenzverfahren, Dissertation (Heidelberg 2000), Herne/Berlin 2000 (zit.: Biehl, Insider im Insolvenzverfahren, S. Rn.) Biehl, Kristof: Wesen und Wirkung der Insolvenzanfechtung nach neuem Recht, in: KTS Zeitschrift für Insolvenzrecht – Konkurs, Treuhand und Sanierung 1999, S. 313–321 (zit.: Biehl, KTS – Zeitschrift für Insolvenzrecht 1999, S.) Binder, Jens-Hinrich: Rechtliche Grundlagen des Risikomanagements in Ban- ken und Finanzdienstleistungen, in: Rechtliche Grundlagen des Risikoma- nagements – Haftungs- und Strafvermeidung für Corporate Compliance, herausgegeben von Frank Romeike, Berlin 2008, S. 133–176 (zit.: Binder, in: Romeike – Rechtliche...
§ 2 Grundsatz der Insolvenzanfechtung - § 129 InsO
B) Zeitlicher Anwendungsbereich des § 129 InsO
C) Personeller und sachlicher Anwendungsbereich des § 129 InsO
I. Personeller Anwendungsbereich des § 129 InsO: Anfechtungsberechtigung
II. Sachlicher Anwendungsbereich des § 129 InsO
1. Rechtshandlungen
b) Ausübung der Rechtshandlung
2. Benachteiligung der Insolvenzgläubiger
b) Unmittelbare und mittelbare Gläubigerbenachteiligung
III. Eröffnung des Anwendungsbereiches der §§ 130 bis 146 InsO
1. Anfechtungsgründe als Hilfsnormen
a) Der „besondere“ Anfechtungsgrund aus § 130 InsO
b) Der „besondere“ Anfechtungsgrund aus § 131 InsO
§ 3 Die Voraussetzungen der vorsätzlichen Benachteiligung nach der Insolvenzordnung gegenüber einem Kreditinstitut als Anfechtungsgegner
A) Vorsätzliche Benachteiligung im Sinne des § 133 Abs. 1 InsO
I. Genese
II. Sinn und Zweck des § 133 Abs. 1 InsO
III. Anwendungsbereich des § 133 Abs. 1 InsO
B) Insolvenzanfechtung gemäß § 133 Abs. 1 InsO gegenüber einem Kreditinstitut in der Stellung als Leistungsempfänger
I. Keine Anwendbarkeit des § 143 Abs. 1 S. 1 InsO bei anfechtbaren Verrechnungen seitens des Kreditinstitutes in der Stellung als Leistungsempfänger – Problemaufriss
1. Anwendbarkeit des § 96 Abs. 1 Nr. 3 InsO auf Verrechnungen seitens des Kreditinstitutes
2. Taugliche Anspruchsgrundlage bei anfechtbaren Verrechnungen seitens des Kreditinstitutes in der Stellung als Leistungsempfänger: § 780 BGB
3. Analoge Anwendung des Rechtsfolgenverweises aus § 143 Abs. 1 S. 2 InsO
b) Planwidrigkeit der Regelungslücke
c) Vergleichbarkeit von Interessenlage und Normzweck
4. Verjährungsrechtliche Probleme bei anfechtbaren Verrechnungen seitens des Kreditinstitutes?
a) Ansicht: Geltung allgemeiner Verjährungsregime
b) Ansicht von Jacoby: Neubeginn der Verjährung durch Anerkenntnis
c) Ansicht von Ries: „Novation“
d) Teleologisch extensive bzw. analoge Anwendung des § 146 Abs. 1 InsO
II. Die Tatbestandsvoraussetzungen des § 133 Abs. 1 InsO im Einzelnen
1. Rechtshandlung des Schuldners
a) Die „Rechtshandlung des Schuldners“ im bankenspezifischen Geschäftsverkehr in Bezug auf das Kreditinstitut in der Stellung als Leistungsempfänger
aa) Nichtumleitung von Zahlungseingängen auf ein kreditorisches Konto als Rechtshandlung des Schuldners
bb) Annahme von Überweisungsbeträgen zu Gunsten des Schuldners durch das Kreditinstitut als Rechtshandlung des Schuldners
cc) Entstehung der Gutschrift als Rechtshandlung des Schuldners
dd) Einstellung von Gutschriften in die Kontokorrentverrechnung als Rechtshandlung des Schuldners
ee) Vereinbarung einer Verrechnungsabrede als Rechtshandlung des Schuldners
2. Objektive Gläubigerbenachteiligung (§ 129 Abs. 1 InsO)
a) Anfechtungsfester, die Gläubiger nicht benachteiligender (unmittelbarer) Sicherheitenaustausch am Beispiel von Globalzession und „AGB – Pfandrecht“ zu Gunsten des Kreditinstitutes
bb) AGB-Pfandrecht der Kreditinstitute
cc) Fehlende objektive Gläubigerbenachteiligung bei einem unmittelbaren Sicherheitentauch
dd) Problematik: Unmittelbarer Sicherheitentausch im Rahmen von Sicherheitenpoolverträgen
(1) Einführung in die Problematik
(2) Kein anfechtungsfester unmittelbarer Sicherheitentausch
b) Das Privileg des Bargeschäftes (§ 142 InsO) in Bezug auf das Kreditinstitut in der Stellung als Leistungsempfänger – ein ausdrücklich kodifizierter Sonderfall fehlender (unmittelbarer) Gläubigerbenachteiligung?
aa) Privileg des Bargeschäftes
(2) Voraussetzungen des Bargeschäftes
(a) Eine Leistung des Schuldners
(b) Gleichwertige Gegenleistung, die in das Vermögen des Schuldners gelangt
(c) Kriterium der Unmittelbarkeit
(3) RechtsMfolge des § 142 InsO
(b) Genese
(c) Sinn und Zweck
(d) Systematik
3. Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des (Insolvenz-) Schuldners
a) Zum Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners
aa) Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners unter Berücksichtigung der höchstrichterlichen Rechtsprechung
bb) Kritik des Schrifttums
(1) Einzelne Kritiken im Schrifttum
(2) Gesonderte Kritik von Schwartz: Zahlungsunfähigkeit und drohende Zahlungsunfähigkeit seien keine gesetzlichen Vermutungen, jedoch taugliche Beweisanzeichen
cc) Stellungnahmen
(1) Stellungnahme zu den kritischen Positionen im Schrifttum
(2) Problematik: Die „drohende Zahlungsunfähigkeit“ des Schuldners als taugliches Beweisanzeichen für die subjektiven Merkmale des § 133 Abs. 1 InsO
(3) Stellungnahme zur These von Schwartz
b) Fehlen des Gläubigerbenachteiligungsvorsatzes seitens des Schuldners bei Bestehen eines schlüssigen Sanierungskonzeptes
aa) Begriff des Sanierungsdarlehens
bb) Abzugrenzende Darlehensarten
(1) Liquidationsdarlehen
(2) Existenzgründerdarlehen
(3) Überbrückungsdarlehen
(4) Objektbezogene Darlehen
(5) Projektbezogene Darlehen
cc) Der taugliche, aber gescheiterte Sanierungsversuch des Schuldners
dd) Der ersichtlich untaugliche Sanierungsversuch des Schuldners
4. Kenntnis des anderen Teils vom Vorsatz des Schuldners
a) Zur „Kenntnis des anderen Teils“ unter Berücksichtigung der höchstrichterlichen Rechtsprechung
b) „Anfälligkeit“ der Kreditinstitute in Bezug auf die Kenntnis vom Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners
aa) Kenntnis von Umständen, welche auf die zumindest drohende Zahlungsunfähigkeit des Schuldners schließen lassen
(1) Besondere organisatorische Pflichten des Kreditinstitutes gemäß § 25a KWG
(2) Offenlegung von Kreditunterlagen des Kreditnehmers gegenüber dem Kreditinstitut gemäß § 18 KWG
c) Feststellung der drohenden Zahlungsunfähigkeit trotz des Bestehens einer offenen Kreditlinie
aa) Keine Entkräftung des Beweisanzeichens der drohenden Zahlungsunfähigkeit bei fehlender Aussicht des Erreichens weiterer Prolongation von Darlehen
bb) Ermittlung der Länge des Prognosezeitraums in Bezug auf die Feststellung der drohenden Zahlungsunfähigkeit
C) Vorsätzliche Benachteiligung im Sinne des § 133 Abs. 1 InsO gegenüber einem Kreditinstitut in der Stellung als Leistungsmittler (Zahlstelle)
I. Anwendungsrelevanz des § 133 Abs. 1 InsO in Bezug auf das Kreditinstitut in der Stellung als Leistungsmittler
II. Anwendbarkeit der vorsätzlichen Benachteiligung gemäß § 133 Abs. 1 InsO in Bezug auf das Kreditinstitut in der Stellung als Leistungsmittler
1. Überweisung und Lastschrift im Anwendungsbereich der §§ 129, 133 Abs. 1 InsO
a) Einführung zur Überweisung und Lastschrift
aa) Grundlegendes zur Überweisung
bb) Grundlegendes zur Lastschrift
(1) Einzugsermächtigungs- und Abbuchungsverfahren
(2) SEPA - Lastschrift
b) Überweisung und Lastschrift als Rechtshandlung des Schuldners im Sinne des § 133 Abs. 1 S. 1 InsO
c) Gläubigerbenachteiligung in Bezug auf Leistungsmittler und Leistungsempfänger
d) Keine Einschränkung der Anwendbarkeit des § 133 InsO aufgrund bereicherungsrechtlicher Zuordnungskriterien
e) Anwendbarkeit des § 143 Abs. 1 S. 1, S. 2 InsO bei anfechtbaren Verrechnungen seitens des Kreditinstitutes in der Stellung als Leistungsmittler
III. Objektive Gläubigerbenachteiligung durch Zahlung eines Dritten für den Schuldner
1. Objektive Gläubigerbenachteiligung durch Zahlung eines Dritten außerhalb des bankenmäßigen Geschäftsverkehrs
a) (Gegen-) Stimmen im Schrifttum
aa) Fehlende Gläubigerbenachteiligung per definitionem im Rahmen der Konstellation: Anweisung auf Kredit
bb) Auseinandersetzung mit der genannten Kritik im Schrifttum
2. Objektive Gläubigerbenachteiligung durch Zahlung aus einem debitorisch geführten Konto des Schuldners
a) Gläubigerbenachteiligung bei Verfügung aus einer geduldeten Überziehung
aa) Kurze Einführung
bb) Verfügungen aus einem debitorisch geführten Konto im Rahmen einer geduldeten Überziehung
(1) Anspruch aus Darlehen bei Zahlungen aus geduldeter Überziehung
(2) Keine Einschränkung aus Gründen des Einzelzwangsvollstreckungsrechtes
(3) Keine Einschränkung aufgrund einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise
3. Kein Privileg des Bargeschäftes zu Gunsten des Kreditinstitutes in der Stellung als Leistungsmittler
IV. Einschränkung der „Kenntnis vom Gläubigerbenachteiligungsvorsatz“ seitens des Kreditinstitutes in der Stellung als Leistungsmittler (Zahlstelle)
1. Lösungsansätze aus dem Schrifttum und der Rechtsprechung
a) Lösungsansätze aus dem Schrifttum
aa) Ansicht von Bork
bb) Ansicht von Enzenhofer
cc) Ansicht von Jacoby
dd) Ansicht von Ede
b) Lösungsansatz aus der Rechtsprechung
c) Kritik zu den Lösungsansätzen im Schrifttum
d) Kritik zur Rechtsprechung, Darstellung eines eigenen Lösungsansatzes sowie Stellungnahme zur Ansicht von Jacoby
aa) Kritik zur Rechtsprechung und Darstellung eines eigenen Lösungsansatzes
bb) Stellungnahme zur Ansicht von Jacoby
e) Besteht ein Ausführungsverweigerungsrecht des Kreditinstitutes in Bezug auf (auszuführende) Zahlungsaufträge, wenn der Schuldner das Kreditinstitut von seinem Gläubigerbenachteiligungsvorsatz in Kenntnis setzt?
D) Vorsätzliche Benachteiligung im Sinne des § 133 Abs. 2 InsO
I. Kreditinstitute als nahestehende Person im Sinne des § 138 InsO
1. Keine unmittelbare Anwendung des § 138 Abs. 1 Nr. 4 Var. 3 InsO bzw. des § 138 Abs. 2 Nr. 2 InsO auf Kreditinstitute
2. Keine analoge Anwendung des § 138 Abs. 1 Nr. 4 Var. 3 InsO bzw. § 138 Abs. 2 Nr. 2 InsO auf Kreditinstitute
3. (Keine) Anwendung bzw. Berücksichtigung der Rechtsfigur des faktischen Geschäftsführers im Rahmen von § 138 InsO in Bezug auf Kreditinstitute
a) Voraussetzungen der Rechtsfigur des faktischen Geschäftsführers
b) Berücksichtigung der Grundsätze des faktischen Geschäftsführers auf Kreditinstitute
4. Anwendung des § 138 Abs. 2 Nr. 1 Var. 3 InsO oder des § 138 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 1 InsO bei Verpfändungen von Gesellschaftsanteilen zu Gunsten des Kreditinstitutes?
a) Verpfändungen von Gesellschaftsanteilen unter der normierten Schwelle des § 138 Abs. 2 Nr. 1 Var. 3 InsO
b) Anwendung des § 138 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 1 InsO bei Verpfändungen von Gesellschaftsanteilen, die eine Kapitalbeteiligung über der normierten Schwelle des § 138 Abs. 2 Nr. 1 Var. 3 InsO darstellen
§ 4 Gesamtfazit und Zusammenfassung der Ergebnisse
A) Gesamtfazit
I. Taugliche Anspruchsgrundlage bei Verrechnungen seitens des Kreditinstitutes
II. Zur „Rechtshandlung des Schuldners“
III. Zur „objektiven Gläubigerbenachteiligung“
IV. Zum „Gläubigerbenachteiligungsvorsatz“
V. Zur „Kenntnis des anderen Teils vom Vorsatz des Schuldners“
VI. Zur „vorsätzlichen Benachteiligung im Sinne des § 133 Abs. 2 InsO“