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Timestamp: 2017-05-29 17:12:56
Document Index: 358122242

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 125', '§ 126', '§ 16', '§ 160', '§ 160']

Öffentliche Ausschreibung Hamburg 2017 Verwertung von entwässertem Baggergut.
Referenznummer der Bekanntmachung: W-0929-16-V-EU 2017-01-11
Verwertung von entwässertem Baggergut.
Referenznummer der Bekanntmachung: W-0929-16-V-EU
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Referenznummer der Bekanntmachung: W-0929-16-V-EU Verwertung von entwässertem Baggergut.
Auftragsbekanntmachung - SektorenDienstleistungenRichtlinie 2014/25/EUAbschnitt I: AuftraggeberI.1)Name und AdressenHPA Hamburg Port AuthorityNeuer Wandrahm 4Hamburg20457DeutschlandKontaktstelle(n): Hamburg Port Authority AöRTelefon: +49 40/42847-2075E-Mail: Fax: +49 40/42847-2612NUTS-Code: DE600Internet-Adresse(n):Hauptadresse: www.hamburg-port-authority.deI.2)Gemeinsame BeschaffungI.3)KommunikationDie Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.hamburg-port-authority.de/de/hafenkunden/ausschreibungen/teilnahmewettbewerbe/Seiten/default.aspxWeitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten KontaktstellenAngebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten KontaktstellenI.6)Haupttätigkeit(en)HafeneinrichtungenAbschnitt II: GegenstandII.1)Umfang der BeschaffungII.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
Referenznummer der Bekanntmachung: W-0929-16-V-EUII.1.2)CPV-Code Hauptteil90500000II.1.3)Art des AuftragsDienstleistungenII.1.4)Kurze Beschreibung:
Gegenstand des mit diesem Teilnahmewettbewerb gestarteten EU-weiten Verhandlungsverfahrens ist ausschließlich die bedarfsgerechte Verwertung von entwässertem Baggergut (Abfallschlüssel AVV 170506) aus dem Hamburger Hafen einschließlich der Transportleistungen ab Anfallstelle durch Dritte. Dabei können sich nur Unternehmen für das Verhandlungsverfahren qualifizieren, deren Verwertungskonzept den Anforderungen des Gesetzes zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen (Kreislaufwirtschaftsgesetz - KrWG) genügt.
II.1.5)Geschätzter GesamtwertII.1.6)Angaben zu den LosenAufteilung des Auftrags in Lose: neinII.2)BeschreibungII.2.1)Bezeichnung des Auftrags:II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)905130006010000060600000II.2.3)ErfüllungsortNUTS-Code: DE600Hauptort der Ausführung: Hamburg.
Ziel der Auftragsvergabe ist die mittelfristige Verwertung von mind. 100 000 Mg entwässertes Baggergut für die Dauer von mind. 10 Jahren. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor über Verlängerungsoptionen oder längere Vertragslaufzeiten mit den Bewerbern im Rahmen des weiteren Verfahrens zu verhandeln. Die Bewerber haben grundsätzlich die Möglichkeit, längere Vertragslaufzeiten in Form von Nebenangeboten anzubieten. Eine losweise Vergabe ist nicht vorgesehen.
Da die ausschreibende Stelle davon ausgeht, dass aktuell im Markt kein vollständig etabliertes Verwertungskonzept existiert, das den Anforderungen des KrWG in Gänze genügt, startet die HPA jetzt das Vergabeverfahren mit der Zielsetzung den Beginn der Auftragsausführung für den Zeitpunkt 1.6.2019 spätestens aber zum 1.1.2022 zu ermöglichen.
II.2.5)ZuschlagskriterienDer Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführtII.2.6)Geschätzter WertII.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen BeschaffungssystemsLaufzeit in Monaten: 120Dieser Auftrag kann verlängert werden: jaBeschreibung der Verlängerungen: Ziel ist die mittelfristige Verwertung von mind. 100 000 Mg entwässertes Baggergut für die Dauer von mind. 10 Jahren. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor über Verlängerungsoptionen oder längere Vertragslaufzeiten mit den Bewerbern im Rahmen des weiteren Verfahrens zu verhandeln.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werdenII.2.10)Angaben über Varianten/AlternativangeboteVarianten/Alternativangebote sind zulässig: jaII.2.11)Angaben zu OptionenOptionen: jaBeschreibung der Optionen: Der Auftraggeber behält sich das Recht vor über Verlängerungsoptionen oder längere Vertragslaufzeiten als 10 Jahre mit den Bewerbern im Rahmen des weiteren Verfahrens zu verhandeln.
II.2.12)Angaben zu elektronischen KatalogenII.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen UnionDer Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: neinII.2.14)Zusätzliche AngabenAbschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische AngabenIII.1)TeilnahmebedingungenIII.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder HandelsregisterAuflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: 1.) Bescheinigung über die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister.
2.) formlose Erklärung des Bewerbers, ob Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob bei Vorliegen eines oder mehrerer Ausschlussgründe vom Auftraggeber eine Maßnahme nach § 125 GWB durchgeführt wurde; alternativ ob die Ausschlussgründe außerhalb der nach § 126 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 GWB benannten Zeiträume liegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle LeistungsfähigkeitAuflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: 1.) Gesamtumsatz des Bewerbers der vergangenen 3 Geschäftsjahre (2013-2015).
2.) Umsatz für vergleichbare Verwertungsleistungen der vergangenen 3 Geschäftsjahre (2013-2015).
III.1.3)Technische und berufliche LeistungsfähigkeitAuflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: 1. Darstellung des Unternehmens.
2. Zusätzliche Erläuterungen zur Unternehmensstruktur (ggf.).
3. Referenzen für erbrachte Dienstleistungen in ähnlich gelagerten Projekten (ggf.).
4. Zur Beurteilung der fachlichen Eignung sind Angaben zur Verwertungskette vorzulegen:
a. Angaben zum Status der Verfügbarkeit;
b. Standort der Verwertungseinrichtung;
c. Eigentümer und Betreiber der Verwertungseinrichtung;
d. Typ der Verwertungseinrichtung;
e. Art der Verwertung;
f. Verwertungskapazitäten;
g. Genehmigung der Verwertungseinrichtung;
h. Transport von der Anfallstelle zur Verwertungseinrichtung/ Genehmigung der Transporte;
i. Maßgebliche Leistungserbringung innerhalb der Verwertungskette;
j. Flächenbedarf /Zusätzliche Erläuterung zu Flächennutzung (ggf.).
Falls das Verwertungskonzept noch in der Entwicklung ist und für dessen Umsetzung noch weitere Planungen, sowie die Einholung von Genehmigungen und die Errichtung von technischen Anlagen/ Einrichtungen erforderlich sind, ist zur Einschätzung der erforderlichen Schritte für die Einholung der Genehmigung und ggf. der Errichtung der Verwertungskette ein Terminplan gemäß "Meilensteinterminplanung" in Anlage 5 des Bewerbungsformblattes einzureichen.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterienIII.1.5)Angaben zu vorbehaltenen AufträgenIII.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:
Falls Bietergemeinschaft zutreffend: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in).
III.2)Bedingungen für den AuftragIII.2.1)Angaben zu einem besonderen BerufsstandIII.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches PersonalAbschnitt IV: VerfahrenIV.1)BeschreibungIV.1.1)VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum WettbewerbIV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen BeschaffungssystemIV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des DialogsIV.1.6)Angaben zur elektronischen AuktionIV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: jaIV.2)VerwaltungsangabenIV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem VerfahrenIV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder TeilnahmeanträgeTag: 14/02/2017Ortszeit: 10:45IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte BewerberIV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:DeutschIV.2.6)Bindefrist des AngebotsIV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der AngeboteAbschnitt VI: Weitere AngabenVI.1)Angaben zur Wiederkehr des AuftragsDies ist ein wiederkehrender Auftrag: neinVI.2)Angaben zu elektronischen ArbeitsabläufenVI.3)Zusätzliche Angaben:
1.) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung 2016.
2.) Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb.
3.) Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich "Für Hafenkunden" und dort unter "Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe" ein Bewerbungsformblatt für diesen Teilnahmewettbewerb abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben.
4.) Die Teilnahmeanträge haben die vorgegebene Struktur (siehe Bewerbungsformblatt) aufzuweisen. Die Teilnahmeanträge sind zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.
5.) Es sind nur Teilnahmeanträge zur Eröffnung zugelassen, die dem Verhandlungsleiter bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorliegen.
Teilnahmeanträge, die nachweislich vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber zugegangen waren, aber bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist aus vom Bieter nicht zu vertretenden Gründen dem Verhandlungsleiter nicht vorgelegen haben, werden wie ein rechtzeitig eingegangener Teilnahmeantrag behandelt.
6.1) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung zu begründen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, diese und später die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
6.2) Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind vollständig zu benennen. Die Anforderungen müssen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweisen der jeweiligen Mitglieder erfüllt werden. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben.
6.3) Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften, so werden diese zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen.
7.1) Der Bewerber hat darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden.
8.1) Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Es kann vom Auftraggeber eine Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden.
8.2) Einziges Eignungskriterium im Teilnahmewettbewerb ist ein Verwertungskonzept, das den Anforderungen des Gesetzes zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen (Kreislaufwirtschaftsgesetz - KrWG) genügt.
Einziges Zuschlagskriterium im nachfolgenden Verhandlungsverfahren ist bei gegebener Genehmigung der spezifische Preis für die Verwertungsleistung.
8.3) Die geeigneten Bewerber Anzahl erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
9.) Fragen sind mit Angabe der Vergabenummer per Fax oder E-Mail an folgende Adresse zu richten:
Hamburg Port Authority AöR, Brooktorkai 1, Zentraler Einkauf, 20457 Hamburg, Fax: +49 40 42847-2612, E-Mail: .
9.2) Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den Vergabeunterlagen werden in der nach § 16 SektVO Abs. 3 Nr. 1 vorgesehenen Frist bis sechs Kalendertage vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt.
9.3) Beantwortete Fragen sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/NachprüfungsverfahrenVI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenVergabekammer bei der FinanzbehördeGroße Bleichen 27Hamburg20354DeutschlandVI.4.2)Zuständige Stelle für SchlichtungsverfahrenVI.4.3)Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016 nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.