Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F05-10-2007-U_574-2006
Timestamp: 2016-10-24 05:12:47
Document Index: 359008986

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 9', 'Art. 4', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 9']

U 574/06 (05.10.2007)
K.________, 1962, Beschwerdef�hrerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring, Ulrichstrasse 14, 8032 Z�rich,
Die 1962 geborene K.________ ist seit 1. Juni 2002 als Vorsorgeberaterin bei der X.________ GmbH t�tig und aufgrund dieses Arbeitsverh�ltnisses bei der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: National) gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Gem�ss Unfallmeldung vom 23. Februar 2005 zog sie sich am 20. Februar 2005 beim Skifahren eine Verletzung des linken Knies zu. Der Hausarzt, Dr. med. N.________ verordnete Physiotherapie und �berwies die Versicherte an Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie. Dieser diagnostizierte laut Zeugnis vom 11. M�rz 2005 eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes des linken Knies und eine mediale Gonarthrose links und empfahl die Durchf�hrung einer Kreuzbandplastik mit Tibia-Valgisations-Umstellungsosteotomie. Am 28. Juni 2005 teilte Dr. med. N.________ dem Unfallversicherer mit, die Behandlung bei ihm sei am 13. Juni 2005 bei voller Arbeitsf�higkeit abgeschlossen worden. Die National befragte die Versicherte am 1. Juli 2005 zum Unfallhergang. Mit Verf�gung vom 29. Juli 2005 verneinte sie ihre Leistungspflicht mangels eines Unfallereignisses oder einer unfall�hnlichen K�rpersch�digung. Dagegen erhob der Krankenversicherer von K.________, die SWICA Krankenversicherungen AG, Einsprache. Nach einer Besprechung mit dem Versicherungsarzt Dr. med. V.________ vom 7. Dezember 2005 hielt die National mit Einspracheentscheid vom 9. Dezember 2005 an ihrem Standpunkt fest.
Die von der SWICA Krankenversicherungen AG und von K.________ dagegen eingereichten Beschwerden wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, nach Vereinigung der beiden Verfahren, mit Entscheid vom 11. Oktober 2006 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst K.________ beantragen, es seien ihr die gesetzlichen Leistungen in Form von Unfalltaggeld und Pflegeleistungen, sp�ter eventuell auch eine Rente und Integrit�tsentsch�digung zuzusprechen. Eventuell sei die Sache zur Durchf�hrung erg�nzender medizinischer Abkl�rungen an die National oder an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Zudem l�sst sie R�ntgenbilder aus den Jahren 2000 und 2005 sowie die Stellungnahme des Dr. med. I.________ vom 27. November 2006 einreichen.
Die National schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit hat sich nicht vernehmen lassen.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze zum Unfallbegriff (Art. 4 ATSG; vgl. RKUV 2004 Nr. U 530 S. 576, U 123/04), zum Begriffsmerkmal der Ungew�hnlichkeit des �usseren Faktors (BGE 122 V 230 E. 1 S. 232 mit Hinweisen), welches auch in einer unkoordinierten Bewegung bestehen kann (BGE 130 V 117; RKUV 1999 Nr. U 333 S. 195, U 246/96), zum Begriff der K�rpersch�digungen, die auch ohne ungew�hnliche �ussere Einwirkung Unf�llen gleichgestellt sind (Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV [in der seit 1. Januar 1998 g�ltigen Fassung]), sowie die in BGE 129 V 466 best�tigte und pr�zisierte Rechtsprechung, wonach dabei am Erfordernis des �usseren Faktors gem�ss BGE 123 V 43 und RKUV 2001 Nr. U 435 S. 332, U 398/00 festzuhalten ist, zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Streitig und zu pr�fen ist, ob die Beschwerdegegnerin in ihrer Eigenschaft als obligatorischer Unfallversicherer f�r die Folgen des ihr mit der Unfallmeldung vom 23. Februar 2005 mitgeteilten Ereignisses vom 20. Februar 2005 Leistungen zu erbringen hat.
3.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, die bei den Akten liegenden direkt oder indirekt von der Versicherten stammenden Angaben �ber den Unfallhergang seien nicht widerspruchslos und liessen insbesondere den Schluss nicht zu, dass sie sich am 20. Februar 2005 das linke Knie verdreht habe. Ob sie tats�chlich beim Einsteigen in die Skibindung ein "Klacken" versp�rt habe, k�nne offen bleiben, da in diesem Vorgang weder ein Unfall noch eine unfall�hnliche K�rpersch�digung zu erblicken sei. Wenn sie beim Versuch, eine Linkskurve zu fahren, dreimal auf die linke Seite gest�rzt sei, w�ren zwar die Voraussetzungen des Unfallbegriffs erf�llt, doch fehle es aufgrund der medizinischen Unterlagen an einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen der Knieverletzung und dem Unfallereignis.
3.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird eine falsche W�rdigung des Sachverhalts durch die Vorinstanz ger�gt. Aus der Unfallmeldung und den medizinischen Unterlagen ergebe sich, dass die Versicherte beim Skifahren gest�rzt sei und dabei ein Drehtrauma des linken Knies erlitten habe. Unzutreffend seien die am 1. Juli 2005 gegen�ber dem Schadeninspektor gemachten Angaben, wonach keine besondere Drehbewegung stattgefunden habe und ein erstes "Knacksen" schon beim Einstieg in die Skibindung aufgetreten sei. Des Weitern habe das kantonale Gericht zu Unrecht mangels einer eingeschr�nkten Kniebeweglichkeit und fehlendem Erguss eine frische Kreuzbandruptur ausgeschlossen. �berdies sei es mit Bezug auf den im Jahre 2000 erlittenen Skiunfall in mehrfacher Weise von falschen Annahmen ausgegangen.
4.1 In der Unfallmeldung vom 23. Februar 2005 beschrieb die Arbeitgeberin den Unfallhergang wie folgt: "Beim Skifahren ausgerutscht und umgefallen." Wann die Knieschmerzen mit Bezug auf das geltend gemachte Ereignis vom 20. Februar 2005 aufgetreten sind, l�sst sich der Unfallmeldung nicht entnehmen. Am 1. Juli 2005 wurde die Versicherte im Rahmen eines Hausbesuchs des Schadeninspektors aufgefordert, den Vorfall detailliert zu schildern. Im von der Beschwerdef�hrerin unterzeichneten Protokoll vom 1. Juli 2005 wurde festgehalten: "Als ich zum ersten Mal den linken Skischuh in die Bindung dr�ckte, machte es im linken Knie gut h�rbar 'Klacks'. Trotz Schmerzen habe ich auf leicht abfallendem Gel�nde versucht, ein paar Bogen zu fahren. Nach rechts ging es gut. Bei der ersten Linkskurve hatte ich zu wenig Kraft im linken Knie und st�rzte mit geringer Geschwindigkeit auf die linke K�rperseite. Dasselbe passierte bei den folgenden zwei Linkskurven, sodass ich mit dem Skifahren aufh�rte. Ich bezeichne mich als mittelgute Skifahrerin." Laut Inspektorenbericht gleichen Datums hatte sie zudem erkl�rt, das Knie sei nicht besonders gedreht worden. Diese Aussagen wurden im vorinstanzlichen Verfahren von der Beschwerdef�hrerin nicht bestritten. Sie hielt dort lediglich fest, die Beschwerdegegnerin stelle sich auf den Standpunkt, die Gesundheitssch�digung sei auf das Eintreten in die Skibindung zur�ckzuf�hren, was keinen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG darstelle. Dies k�nne jedoch dahingestellt bleiben, da die diagnostizierte Kreuzbandruptur unter Art. 9 Abs. 2 lit. g UVV zu subsumieren und somit einem Unfall gleichgestellt sei. �berdies f�llt auf, dass in den unmittelbar von der Versicherten stammenden Angaben nie von einem Verdrehen des Knies beim Skifahren am 20. Februar 2005 die Rede war.
4.2 Im letztinstanzlichen Verfahren macht die Beschwerdef�hrerin erstmals geltend, auf die Aussagen vom 1. Juli 2005 d�rfe nur mit gr�sster Zur�ckhaltung abgestellt werden, da sie sich dabei von den teils tendenzi�sen Fragen des Schadeninspektors habe leiten lassen. Dieser Einwand erging somit erst, nachdem die Vorinstanz mit einl�sslicher Begr�ndung dargetan hatte, dass das Einsteigen in die Skibindung weder als Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG noch als unfall�hnliche K�rpersch�digung nach Art. 9 Abs. 2 UVV betrachtet werden k�nne. Beim Vorliegen unterschiedlicher Angaben der versicherten Person �ber einen Unfallhergang ist nach der Rechtsprechung in der Regel jener Darstellung gr�sseres Gewicht beizumessen, die sie kurz nach dem Ereignis gemacht hat, als sp�teren Darstellungen, welche bewusst oder unbewusst von nachtr�glichen �berlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein k�nnen (BGE 121 V 45 E. 2a S. 47). Hinzu kommt, dass die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde angef�hrte Begr�ndung, weshalb die Ausf�hrungen vom 1. Juli 2005 mit Vorsicht zu geniessen seien, nicht zu �berzeugen vermag. Falls die Versicherte zu jenem Zeitpunkt tats�chlich noch unter dem Schock eines am 17. Juni 2005 erlittenen Verkehrsunfalls gestanden haben sollte, ist insbesondere nicht ersichtlich, weshalb sie ihre protokollierten und unterschriftlich best�tigten Aussagen nicht bereits zu einem fr�heren Zeitpunkt widerrufen hat.
5.1 Unter Umst�nden kann der medizinische Befund einen Beweis daf�r bilden, dass eine Sch�digung auf eine ungew�hnliche �ussere Einwirkung, also auf ein Unfallereignis, zur�ckzuf�hren ist. Der mangelnde Nachweis eines Unfalles l�sst sich indessen selten durch medizinische Feststellungen ersetzen. Diese dienen aber mitunter als Indizien im Beweis f�r oder gegen das Vorliegen eines Unfalles (RKUV 2003 Nr. U 485 S. 253, U 307/01 und 308/01 mit Hinweisen).
5.2 Aus den medizinischen Unterlagen ergibt sich, dass die Beschwerdef�hrerin bereits im Jahre 2000 einen Skiunfall erlitten hatte. Im Schreiben an Dr. med. M.________ vom 27. April 2005 f�hrte der Hausarzt aus, damals habe sie sich eine Distorsion des linken Kniegelenks zugezogen. Da sich die Symptomatik innerhalb von zwei Wochen deutlich gebessert habe, sei auf weitere Abkl�rungen verzichtet worden. Dr. med. M.________ diagnostizierte anl�sslich seiner Untersuchung vom 25. Februar 2005 eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes des linken Knies und eine mediale Gonarthrose links. Seit dem Unfallereignis vor f�nf Jahren habe die Versicherte immer wieder unter belastungsabh�ngigen Knieschmerzen gelitten, manchmal auch unter "giving way". Wenn die Beschwerdef�hrerin dies in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nunmehr bestreitet und behauptet, der Arzt habe betreffend der seit dem Jahr 2000 bestehenden Schmerzen stark �bertrieben, erscheint dieser Einwand wenig glaubhaft. Immerhin erkl�rte die Versicherte gegen�ber Dr. med. N.________, sie sei �berzeugt davon, dass die Kreuzbandruptur mit dem Unfall im Jahre 2000 in Zusammenhang stehe, damals jedoch nicht diagnostiziert worden sei (vgl. das Schreiben des Hausarztes vom 27. April 2005). Dem Schadeninspektor gab sie zudem am 1. Juli 2005 an, obwohl sie nach l�ngerem Sitzen Schmerzen im linken Knie gehabt habe, habe sie sich deswegen nicht mehr behandeln lassen. Dr. med. N.________ habe jedoch damals vermutlich etwas verpasst. Zum geltend gemachten Ereignis vom 20. Februar 2005 h�lt Dr. med. M.________ fest, es sei nicht klar, ob die Versicherte wegen eines Drehtraumas oder wegen der Instabilit�t des linken Knies ausgerutscht sei. Den Gesundheitsschaden beurteilte er als wahrscheinlich alte Ruptur des vorderen Kreuzbandes des linken Knies und mediale Gonarthrose (vgl. das Schreiben an den Hausarzt vom 3. M�rz 2005).
5.3 Der Chirurg Dr. med. I.________, dem der Rechtsvertreter der Versicherten die R�ntgenaufnahmen aus den Jahren 2000 und 2005 zur Beurteilung unterbreitet hatte, stellte gest�tzt darauf laut Bericht vom 27. November 2006 sowohl im linken wie auch im symptomlosen rechten Knie eine symmetrische, beginnende leichte mediale Gonarthrose fest. Da diese im selben Mass auch am rechten Knie bestehe und bereits auf den Bildern aus dem Jahre 2000 nachweisbar sei, k�nne sie nicht als Folge eines Unfalles des linken Knies betrachtet werden. Wenn Dr. med. V.________ gem�ss einer Besprechungsnotiz vom 7. Dezember 2005 daf�r hielt, eine im Jahr 2000 stattgehabte Kreuzbandruptur erkl�re die Gonarthrose, ist diese Aussage daher mit Zur�ckhaltung zu w�rdigen. Ein spezifischer Befund, wie er f�r eine vordere Kreuzbandl�sion beweisend w�re (Fehlstellung des Unterschenkels, kn�cherner Abriss eines Bandansatzes), ist laut Dr. med. I.________ nicht vorhanden. Des Weitern lasse sich in keinem der Bilder ein Gelenkerguss feststellen. Ein solcher sei zwar typisch f�r eine frische Kreuzbandl�sion, dessen Fehlen schliesse eine solche jedoch nicht aus. Diese Stellungnahme relativiert die von Dr. med. V.________ vertretene Auffassung, wonach die Versicherte mangels eines deutlich sichtbaren Blutergusses im Knie am 20. Februar 2005 mit praktischer Sicherheit keine Kreuzbandl�sion erlitten habe. Da sich gem�ss Dr. med. I.________ weder aufgrund der R�ntgenbilder aus dem Jahre 2000 noch gest�tzt auf jene aus dem Jahre 2005 genauere Aussagen dar�ber machen lassen, auf welches Ereignis die Kreuzbandruptur zur�ckzuf�hren ist, erweist es sich entgegen der Vorbringen der Beschwerdef�hrerin als unerheblich, dass der Vorinstanz die Aufnahmen aus dem Jahre 2000 nicht vorlagen. Dr. med. I.________ h�lt weiter fest, nach seiner Erfahrung gen�ge eine fast allt�gliche Bewegung aus dem Stand, wie sie das Einsteigen in die Skibindung darstelle, nicht, um einen Kreuzbandriss zu verursachen. Daf�r sei ein Sturz aus einer raschen Abfahrtbewegung erforderlich.
5.4 Gest�tzt auf die bei den Akten liegenden �rztlichen Berichte und Stellungnahmen ist davon auszugehen, dass der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt, soweit m�glich, umfassend abgekl�rt worden ist und von erg�nzenden Beweismassnahmen, insbesondere was den Zeitpunkt der erlittenen Kreuzbandruptur betrifft, keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind. Von der beantragten Vornahme erg�nzender fach�rztlicher Abkl�rungen ist daher abzusehen.
6.1 Nach Lage der Akten ist nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360 mit Hinweisen) dargetan, dass sich die Beschwerdef�hrerin am 20. Februar 2005 anl�sslich eines Sturzes beim Skifahren einen Kreuzbandriss zuzog. Ein solches Ereignis ist weder aufgrund der Aussagen der Versicherten belegt, noch kann es aufgrund der medizinischen Darlegungen als mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt gelten. Dr. med. M.________, welcher das verletzte Knie im Gegensatz zu Dr. med. V.________ und Dr. med. I.________ selber eingehend untersucht und beurteilt hat, betrachtete die Ruptur als wahrscheinlich vorbestanden. Auf einen alten Kreuzbandriss schliesst auch Dr. med. V.________ und begr�ndet dies unter anderem mit der von Dr. med. M.________ beschriebenen, seit dem Unfall im Jahre 2000 wiederholt aufgetretenen Schw�che im Kniegelenk im Sinne von "giving-way". Der Hausarzt �ussert sich weder im Schreiben an Dr. med. M.________ vom 27. April 2005 noch im �rztlichen Zeugnis vom 28. Juni 2005 ausdr�cklich zur Kausalit�t der Kreuzbandverletzung. Einen Sturz aus einer raschen Abfahrtbewegung, wie ihn Dr. med. I.________ als Voraussetzung f�r einen Kreuzbandriss nennt, hat die Versicherte ausweislich der Akten nicht erlebt.
6.2 Geht man vom Geschehensablauf aus, wie ihn die Beschwerdef�hrerin am 1. Juli 2005 geschildert hat, f�hrte das Befestigen des Skis mittels Einklinken des Schuhs zu einem h�rbaren Knacken im Knie und zum Auftreten von Schmerzen. In diesem Vorfall ist mangels eines ungew�hnlichen �usseren Faktors kein Unfallereignis im Sinne von Art. 4 ATSG begr�ndet. Da damit auch kein gesteigertes Gef�hrdungspotenzial verbunden war, haben Beschwerdegegnerin und Vorinstanz darin zu Recht auch keine unfall�hnliche K�rpersch�digung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVV erblickt. Dies wird von der Beschwerdef�hrerin im letztinstanzlichen Verfahren denn auch zu Recht nicht mehr in Frage gestellt. Hat das Befestigen der Skibindung zu einem "Knacks" mit anschliessendem Schmerz gef�hrt und ist die Versicherte deswegen beim Skifahren auf die linke Seite gefallen, k�nnen die St�rze nicht als Ursache f�r den Gesundheitsschaden betrachtet werden, sondern h�chstens als dessen Folge. Sie stellen demzufolge auch keine Verschlimmerung einer vorbestandenen Symptomatik im Sinne einer Teilursache dar. Ob die Versicherte beim Skifahren ein Drehtrauma des linken Knies erlitten hat, wie Dr. med. M.________ im Arztzeugnis vom 11. M�rz 2005 festh�lt und im Schreiben vom 3. M�rz 2005 als m�gliche Sturzursache angibt, ist bei dieser Ausgangslage irrelevant.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, dem Bundesamt f�r Gesundheit und der SWICA Krankenversicherung AG, Winterthur, zugestellt.