Source: https://www.rechti.de/thread/sexarena-tv.463/
Timestamp: 2020-02-17 21:33:33
Document Index: 390249773

Matched Legal Cases: ['§ 305', '§ 305', '§ 119', '§ 123', '§ 125', '§142', '§ 305', '§ 305']

Sexarena.TV | Rechti.de
hatte in letzter Zeit öfter Mails im Spamordner eines meiner Nicknames von der Sexarena.TV angeblich Ruda 138, Horni Mesto Tschechien.
Wer sich auf dieser im ersten Augenblick als kostenlos beworbenen Site anmeldet hat ein Abo am Hals. Es wird direkt nach den Kontodaten, angeblich zur Alterverifizierung, gefragt und danach kurzfristig abgebucht.
Alles was abgebucht wurde lasse ich sofort zurückbuchen und unterrichte den Abbuchenden, dass hier kein rechtsgültiger Vertrag und keine gültige Einzugsermächtigung erteilt wurde. Ausserdem ignoriere ich sämtliche Mahnungen und Inkassogefurze. Wenn ich sie als solche erkennen kann mache ich meine Anschrift unkenntlich, schreibe "Annahme verweigert" drauf und stecke sie zurück in den gelben Kasten.
Da wo der Mahndrohmüll nicht gelesen wird kann auch kein Mahndrokasperletheater aufgebaut werden.
Bei einem gelben Brief vom Amtsgericht kreuze ich auf dem beiliegenden Formular "Ich widerspreche ....." an undschicke es per Einschreiben Rückschein ans Amtsgericht SOFORT zurück.
Es gibt immer noch DAUs die sich mit den angebotenen Kennungen und dort anmelden. Sie bekommen angeblich ein xtägiges Probeabo und sollen zum abbuchen des x.xxEur Betrages ihre Kontendaten angeben. Soweit so gut. ABER.
Dieses Probeabo verlängert sich automatisch in ein normales ABo für x Monate, ein halbes Jahr, ein Jahr oder 2 Jahre.
Nach § 305e BGB (richtig heisst es § 305 C ) eine überraschende Klausel und damit unwirksam (nicht M.M.)
Ausserdem bleibt mir das Recht den Vertrag nach § 119 Irrtum in meiner Erklärung, § 123 Täuschung über den Vertrag § 125 Nichtigkeit wegen Formmangels ( der Erklärung und dem Inhalt des Vertrages) und §142.2 BGB Kenntnis der Anfechtbarkeit des Vertrages, anzufechten.
Hier verhalte ich mich dann wie die 3 bekannten Affen, nichts sehen, nichts hören, nichts sagen und vor allem, NICHTS zahlen.
Sollten, ausser den ich meine 1,99 für das Probeabo, weitere Beträge abgebucht werden, gebe ich die Lastschrift/en sofort zurück (geht auch noch über die 6 Wochen frist hinaus, da unerlaubte Abbuchung) und ignoriere jegliche weitere Post, ausser einem gelblichen -Brief von nem Amtsgericht. Genannt Antrag auf Mahnbescheid, der wird zwar mit 99,9999%iger Wahrscheinlichkeit nie kommen, sollte das doch ma lder Fall sein, ist kein Beinbruch, ein Kreuzchen bei "Ich widerspreche voll inhaltlich" und per Einschreiben mit Rückschein (kostet 4,40) zurück ans Amtsgericht und der Sache ist Genüge getan.
Nach § 305e BGB eine überraschende Klausel und damit unwirksam (nicht M.M.)
Da hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen. § 305c BGB behandelt überraschende und mehrdeutige Klauseln.
@ Spe ckstippe, willkommen im Forum.