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Timestamp: 2016-10-23 06:16:34
Document Index: 190387354

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 61', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 66']

8C_514/2007 (13.12.2007)
E. und E. D.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Remo Cahenzli, St�dtlistrasse 12, 7130 Ilanz,
IV-Stelle des Kantons Graub�nden, Ottostrasse 24, 7000 Chur,Beschwerdegegnerin.
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graub�nden vom 3. Juli 2007.
Der 1942 geborene, in Laus/GR wohnhaft gewesene D.________ war Inhaber eines Garagebetriebes und bezog seit dem 1. September 1996 wegen Schulterbeschwerden eine ganze Rente der Invalidenversicherung, nebst Zusatzrente f�r seine 1946 geborene Ehefrau D-W.________, auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 75 %. Nach der Gesch�ftsaufgabe Ende Mai 2001 zogen die Eheleute D.________ in ein eigenes Haus in Surava.
Am 29. September 2003 st�rzte D-W.________ bei Gartenarbeiten auf den R�cken und zog sich dabei eine Fraktur eines Lendenwirbelk�rpers (LWK 1) zu. Wegen andauernder R�ckenschmerzen meldete sie sich am 9. M�rz 2004 mit dem Begehren um Zusprechung einer Rente zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Graub�nden holte einen Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. H.________, vom 6. April 2004 ein, welcher chronische lumbovertebrale Schmerzen diagnostizierte und eine Arbeitsunf�higkeit von 100 % bis 30. November 2003 und von 50 % ab 1. Dezember 2004 (recte: 2003) bescheinigte. Eine Abkl�rung im Haushalt vom 24. Juni 2005 ergab eine Behinderung in der Haushaltt�tigkeit von 42.05 % (Bericht vom 2. August/15. September 2005). Am 2. M�rz 2006 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass sie ab 1. September 2004 Anspruch auf eine Viertelsrente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 42 % habe. Am 20. M�rz 2006 er�ffnete die kantonale Ausgleichskasse dem Rechtsvertreter der Versicherten, wegen des Rentenanspruchs der Ehefrau m�sse der Rentenanspruch f�r beide Ehepartner neu berechnet werden. Dabei zeige sich, dass der neue Rentenbetrag f�r beide Ehegatten zusammen unter dem bisherigen Betrag f�r die Invalidenrente des Ehemannes samt Zusatzrente f�r die Ehefrau liege. Die Ehefrau werde daher angefragt, ob sie auf die Ausrichtung ihrer Invalidenrente verzichte. Am 19. April 2006 erkl�rten beide Ehegatten, dass an der Ausrichtung der Invalidenrente festgehalten werde. Am 25. April 2006 liess die Versicherte die Invalidit�tsbemessung bestreiten und eine neue Abkl�rung im Haushalt beantragen, nachdem Dr. med. A.________, Facharzt f�r An�sthesie und Allgemeine Medizin, am 23. Januar 2006 eine Arbeitsunf�higkeit von 80 % attestiert hatte. Nach Einholung einer Stellungnahme des Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD) vom 12. Juli 2006 erliess die IV-Stelle am 16. Februar 2007 eine Verf�gung, mit welcher sie an der Zusprechung einer Viertelsrente ab 1. September 2004 an die Ehefrau festhielt. Mit weiteren Verf�gungen gleichen Datums setzte sie die dem Ehemann zustehende ganze Rente mit Wirkung ab 1. September 2004 neu fest und forderte f�r die Zeit vom 1. September 2004 bis 28. Februar 2007 zuviel ausbezahlte Renten im Betrag von Fr. 19'338.- zur�ck, wobei sie die R�ckforderung im Umfang von Fr. 11'212.- mit der Nachzahlung der Invalidenrente f�r die Ehefrau verrechnete.
Dagegen liessen E. und E. D.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden Beschwerde erheben und beantragen, die Rentenverf�gung betreffend die Ehefrau sei aufzuheben und es sei ihr mit Wirkung ab 1. September 2004 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventuell sei die Sache zur weiteren Abkl�rung bez�glich des Invalidit�tsgrades an die Verwaltung zur�ckzuweisen. Die gegen den Ehemann verf�gte Renten�nderung sowie die R�ckforderungsverf�gung seien aufzuheben und es sei die Verwaltung zu verpflichten, die bisherige Rente bis zum 31. M�rz 2007 und die der Ehefrau zustehende Rente ab 1. September 2004 verrechnungsfrei auszuzahlen.
Mit Entscheid vom 3. Juli 2007 hiess das angerufene Gericht die Beschwerde insoweit teilweise gut, als es die Verf�gungen vom 16. Februar 2007 und 27. April 2007 aufhob, soweit sie die R�ckforderung ausbezahlter Rentenleistungen sowie die Festsetzung der Rentenbetreffnisse zum Gegenstand haben. Im �brigen wies es die Beschwerde ab.
E. und E. D.________ lassen Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit den Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben, soweit damit die Beschwerde abgewiesen worden sei, und es sei der Beschwerdef�hrerin mit Wirkung ab 1. September 2004 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Eventuell sei die Sache "zur ordnungsgem�ssen Festsetzung des Invalidit�tsgrades" an die Verwaltung zur�ckzuweisen.
Das kantonale Gericht und die IV-Stelle schliessen auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) verzichtet auf Vernehmlassung.
Weil die angefochtene Entscheidung nach dem Datum des Inkrafttretens des Bundesgesetzes �ber das Bundesgericht (BGG; SR 173.110), dem 1. Januar 2007 (AS 2006 1243), ergangen ist, untersteht die Beschwerde dem neuen Recht (Art. 132 Abs. 1 BGG; vgl. auch BGE 132 V 393 ff.).
3.1 Streitig ist im Verfahren vor dem Bundesgericht lediglich noch der f�r den Rentenanspruch der Ehefrau massgebende Invalidit�tsgrad. Nicht mehr zum Streitgegenstand geh�ren die R�ckforderung von Rentenleistungen und die Neufestsetzung der Rentenbetreffnisse, nachdem die Vorinstanz die entsprechenden Verf�gungen aufgehoben hat, was unangefochten geblieben ist.
3.2 Im kantonalen Entscheid werden die f�r die Invalidit�tsbemessung im Allgemeinen und bei nichterwerbst�tigen sowie teilerwerbst�tigen Personen die im Haushalt t�tig sind (Art. 16 ATSG, Art. 28 Abs. 2bis und 2ter IVG, Art. 27 und 27bis IVV; vgl. auch Art. 8 Abs. 3 ATSG) im Besonderen, zutreffend dargelegt, sodass darauf verwiesen werden kann (vgl. auch BGE 131 V 51 E. 5 S. 52 ff., 125 V 146 E. 2 S. 149 f.).
Zu pr�fen ist zun�chst, ob die Beschwerdef�hrerin bei der Invalidit�tsbemessung als Voll-, Teil- oder Nichterwerbst�tige einzustufen ist und ob die Invalidit�tsbemessung demzufolge nach der Methode des Einkommensvergleichs, des Bet�tigungsvergleichs oder nach der gemischten Methode zu erfolgen hat. W�hrend Verwaltung und Vorinstanz die f�r Nichterwerbst�tige massgebende spezifische Bemessungsmethode (Bet�tigungsvergleich) als anwendbar erachten, vertritt die Beschwerdef�hrerin die Auffassung, die Invalidit�t sei nach der f�r Teilerwerbst�tige geltenden gemischten Methode zu bemessen.
4.1 Die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung erwerbst�tig w�re, ist mit R�cksicht auf die gesamten Umst�nde, so die pers�nlichen, famili�ren, sozialen und erwerblichen Verh�ltnisse, zu beantworten (BGE 130 V 393 E. 3.3 S. 396, 125 V 146 E. 2c S. 150). Dabei handelt es sich um eine Tatfrage (Urteil I 693/06 vom 20. Dezember 2006, E. 4.1), welche das Bundesgericht nur in den in Art. 105 Abs. 2 BGG genannten Schranken �berpr�ft (E. 2 hievor).
4.2.1 Im angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz n�her begr�ndet, weshalb ihrer Meinung nach im vorliegenden Fall vom Status einer Nichterwerbst�tigen auszugehen ist. Sie hat insbesondere darauf hingewiesen, dass der Ehemann das Gesch�ft, in welchem die Ehefrau mitgearbeitet hatte, bereits im Mai 2001 aufgegeben hatte und die Ehefrau bis zum Unfall vom 29. September 2003 keine Bem�hungen unternommen hat, um wieder eine Erwerbst�tigkeit aufzunehmen. Des Weiteren ber�cksichtigte sie, dass die Beschwerdef�hrerin im Zeitpunkt des Unfalls bereits 57 Jahre alt war.
4.2.2 Die Beschwerdef�hrer bringen dagegen nichts vor, was die vorinstanzliche Feststellung als offensichtlich unrichtig oder unvollst�ndig erscheinen liesse. Wenn sie geltend machen, das kantonale Gericht habe die finanziellen Verh�ltnisse unber�cksichtigt gelassen und nicht beachtet, dass sie und ihr Ehemann in den Jahren 2001 bis 2003 dank des Liquidationserl�ses aus dem Gesch�ftsbetrieb finanziell ohne weiteres �ber die Runden gekommen seien, weshalb f�r die Beschwerdef�hrerin in dieser Zeit keine Veranlassung bestanden habe, entsprechende Bem�hungen zu unternehmen, so ist dem entgegenzuhalten, dass sich die Beschwerdef�hrerin ungeachtet der geltend gemachten finanziellen Notlage auch dann nicht um eine Teilzeitstelle bem�ht hat, als sie ab 1. Dezember 2003 wieder zu 50 % arbeitsf�hig war (Berichte des Dr. med. H.________ vom 2. M�rz und 6. April 2004). F�r die Wahl der anwendbaren Bemessungsmethode ist zudem nicht entscheidend, ob und gegebenenfalls inwieweit die Aus�bung einer Erwerbst�tigkeit im Lichte der bestehenden finanziellen Verh�ltnissen als notwendig erscheint, sondern inwieweit sie unter den gegebenen Umst�nden als �berwiegend wahrscheinlich zu betrachten ist (Urteil I 160/02 vom 19. August 2002, E. 2.2). Diesbez�glich kann aber nicht unbeachtet bleiben, dass die Beschwerdef�hrerin im Zeitpunkt des Unfalls bereits 57 Jahre alt war, seit dem Jahr 1969 im erlernten Beruf als Papeteriemitarbeiterin nicht mehr t�tig gewesen ist und das Stellenangebot im Bereich des Wohnortes als beschr�nkt zu gelten hat. Wenn die Vorinstanz bei diesen Gegebenheiten zum Schluss gelangt ist, die Verwaltung habe zu Recht die spezifische Bemessungsmethode zur Anwendung gebracht, so beruht dies weder auf einer mangelhaften Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts noch verst�sst es sonst wie gegen Bundesrecht.
Streitig ist des Weiteren die Invalidit�tsbemessung im Aufgabenbereich als Hausfrau gem�ss der von der IV-Stelle angeordneten Abkl�rung an Ort und Stelle vom 24. Juni 2005.
5.1 Nach der Rechtsprechung stellt der nach Massgabe der Verwaltungsweisungen des BSV (Rz 3090 ff. des Kreisschreibens �ber Invalidit�t und Hilflosigkeit [KSIH] in der ab 1. Januar 2004 g�ltigen Fassung) eingeholte Abkl�rungsbericht eine geeignete und im Regelfall gen�gende Grundlage f�r die Invalidit�tsbemessung im Haushalt dar. Hinsichtlich seines Beweiswertes ist wesentlich, dass er von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis der �rtlichen und r�umlichen Verh�ltnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeintr�chtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu ber�cksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begr�ndet und angemessen detailliert bez�glich der einzelnen Einschr�nkungen sein sowie in �bereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen (in BGE 129 V 67 nicht ver�ffentlichte, aber in AHI 2003 S. 218 publizierte E. 2.3.2 des Urteils I 90/02 vom 30. Dezember 2002). Erf�llt ein Abkl�rungsbericht diese Anforderungen, so ist die innerhalb der Bandbreiten gem�ss Rz 3095 KSIH erfolgte Gewichtung der einzelnen Bereiche eine Ermessensfrage, die von einer Beurteilung der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalls abh�ngt und vom Bundesgericht nur im Hinblick auf Ermessens�berschreitung oder -missbrauch gepr�ft wird. Die Feststellung der Einschr�nkung in den einzelnen Bereichen ist eine Tatfrage, welche in den genannten Schranken (E. 2 hievor) �berpr�ft wird (Urteil I 693/06 vom 20. Dezember 2006, E. 6.3).
5.2 Die Beschwerdef�hrer machen zun�chst geltend, auf den Abkl�rungsbericht vom 2. August/15. September 2005 k�nne nicht abgestellt werden, weil sich der Gesundheitszustand nachtr�glich erheblich verschlechtert habe. Sie berufen sich dabei auf einen Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. A.________ welcher am 23. Januar 2006 eine Arbeitsunf�higkeit von 80 % ab 16. November 2005 bescheinigt hat. Dazu ist festzustellen, dass Dr. med. A.________ welcher Facharzt f�r An�sthesie und Allgemeinmedizin ist, die Beschwerdef�hrerin lediglich vom 16. November bis 5. Dezember 2005 behandelt und eine Verschlechterung allein auf Grund der anamnestischen Angaben der Beschwerdef�hrerin sowie ohne Anordnung neuer spezial�rztlicher Untersuchungen angenommen hat. Die Beurteilung lautet zudem dahin, dass die Versicherte 80 % der Arbeiten im Haushalt nicht mehr selbstst�ndig erledigen k�nne und auf die Mithilfe des Ehemannes angewiesen sei. Dass die Beschwerdef�hrerin gewisse Arbeiten nicht mehr selbstst�ndig erledigen kann, bedeutet indessen nicht schon, dass in diesen Bereichen eine volle Arbeitsunf�higkeit besteht. Die Angaben des Hausarztes vom 23. Januar 2006 zu den geltend gemachten Beeintr�chtigungen im Haushalt entsprechen im �brigen weitgehend den Feststellungen im Abkl�rungsbericht vom 2. August/15. September 2005 und lassen auf keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes schliessen. Schliesslich weist Dr. med. A.________ darauf hin, dass am bestehenden Beschwerdebild m�glicherweise psychosoziale Faktoren mitbeteiligt seien, wie bereits Dr. med. H.________ im Bericht vom 6. April 2004 angenommen hatte. Solche Faktoren sind bei der Invalidit�tsbemessung indessen nicht zu ber�cksichtigen (BGE 127 V 294 E. 5a [mit Hinweisen] S. 299 f.; AHI 2000 S. 153 E. 3 mit Hinweisen). Bei dieser Sachlage ist nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle gest�tzt auf eine Stellungnahme der - aus den in der letztinstanzlichen Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin vom 1. November 2007 (S. 5) einl�sslich dargelegten Gr�nden nicht als befangen einzustufenden - Frau Dr. med. P.________, RAD Ostschweiz, vom 12. Juli 2006 zum Schluss gelangt ist, eine (objektive) Verschlechterung des Gesundheitszustandes sei nicht ausgewiesen und von einer erneuten Abkl�rung k�nne abgesehen werden.
5.3 Den Beschwerdef�hrern kann auch insoweit nicht gefolgt werden, als sie dem Haushaltsbericht zufolge Mangelhaftigkeit der Abkl�rung den Beweiswert absprechen.
5.3.1 Zwar hat sich nachtr�glich herausgestellt, dass einzelne der im Bericht enthaltenen Angaben unzutreffend sind. Dabei handelt es sich jedoch um Punkte (fehlende Einkaufsm�glichkeiten am Wohnort, Haustierhaltung, Holzherd/Elektroherd), welche nach den zutreffenden Ausf�hrungen der Verwaltung f�r die Beurteilung nicht entscheidend sind. Im �brigen erf�llt der Abkl�rungsbericht die nach der Rechtsprechung f�r den Beweiswert solcher Berichte geltenden Anforderungen. Was die Beschwerdef�hrer in der letztinstanzlichen Beschwerde diesbez�glich vorbringen, ist nicht geeignet, die Beweisqualit�t des Abkl�rungsberichtes ernstlich in Frage zu stellen.
5.3.2 Unbegr�ndet ist sodann, was die Beschwerdef�hrer hinsichtlich der von Verwaltung und Vorinstanz vorausgesetzten Mitwirkung des Ehemannes geltend machen. Auch die im Haushalt t�tigen versicherten Personen unterliegen der allgemeinen sozialversicherungsrechtlichen Schadenminderungspflicht (BGE 129 V 460 E. 4.2 S. 462 f., 123 V 230 E. 3c S. 233, 117 V 275 E. 2b S. 278 und 394 E. 4b S. 400, je mit Hinweisen) und haben die Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeitsf�higkeit durch geeignete organisatorische Massnahmen sowie die zumutbare Mithilfe der Familienangeh�rigen m�glichst zu mildern, wobei die Mithilfe der Familienangeh�rigen weiter geht, als die ohne den Gesundheitsschaden �blicherweise zu erwartende Unterst�tzung (statt vieler: Urteile I 240/01 vom 27. Mai 2002, E. 2a, I 175/01 vom 4. September 2001, E. 4b, und I 22/01 vom 21. Juni 2001, E. 3b; vgl. auch Ulrich Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Z�rich 1997, S. 222 f. mit Hinweisen). Dem steht im vorliegenden Fall nicht entgegen, dass der Ehemann zufolge eines Schulterleidens eine ganze Rente der Invalidenversicherung auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 75 % bezieht. Abgesehen davon, dass er ungeachtet der Invalidit�t w�hrend Jahren zusammen mit der Ehefrau einen Garagebetrieb gef�hrt und am neuen Wohnhaus offenbar erhebliche Eigenleistungen erbracht hat, geht aus dem Abkl�rungsbericht hervor, dass er in der Lage ist, auch schwerere Arbeiten im Haushalt, wie das Reinigen der Teppiche, das Aufh�ngen gr�sserer W�schest�cke, die Besorgung des Gem�segartens und - zusammen mit der Ehefrau - die Eink�ufe zu besorgen. Gegen�ber Dr. med. A.________ gab die Beschwerdef�hrerin denn auch an, der Ehemann erledige das Auswechseln der Bettw�sche, das Anfeuern des Holzherdes, das Kochen sowie das Einf�llen und Aufh�ngen der W�sche. Dass die entsprechende Mithilfe des Ehemannes aus gesundheitlichen Gr�nden nicht zumutbar w�re, ist nach Lage der Akten nicht anzunehmen und wurde von der Beschwerdef�hrerin anl�sslich der Abkl�rung im Haushalt auch nicht geltend gemacht. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn Verwaltung und Vorinstanz diesbez�glich von weiteren Abkl�rungen abgesehen haben.
5.3.3 Nicht gefolgt werden kann den Einwendungen der Beschwerdef�hrer schliesslich, soweit sie die Gewichtung einzelner Bereiche und die Beeintr�chtigung in diesen Bereichen zum Gegenstand haben. Ob auf Grund des Abkl�rungsberichtes vom 2. August/15. September 2005 davon auszugehen ist, dass nebst einem Holzkochherd ein elektrischen Kochherd vorhanden ist - was angesichts der �brigen technischen Einrichtungen (Geschirrsp�lautomat, Tiefk�hlfach/Truhe, K�hlschrank, Mikrowellen-Ger�t, B�geleisen mit Dampfstation, Waschmaschine) als wahrscheinlich erscheint - oder ob, wie die Beschwerdef�hrer vorbringen, lediglich ein Holzkochherd zur Verf�gung steht, ist insofern ohne Bedeutung, als die damit verbundenen zus�tzlichen Arbeiten im Rahmen der vorauszusetzenden Mithilfe der Familienangeh�rigen vom Ehemann �bernommen werden. Jedenfalls h�lt sich die Gewichtung dieses Bereiches mit 30 % (bei einer Bandbreite von 10 - 50 %) und einer angenommenen Beeintr�chtigung von 50 % im Rahmen pflichtgem�ssen Ermessens und ist im Lichte des in E. 5.1 hievor Gesagten nicht zu bem�ngeln. Das Gleiche gilt hinsichtlich der Einwendungen zur Beeintr�chtigung der Beschwerdef�hrerin bei der Wohnungspflege, welche im Abkl�rungsbericht auf 75 % bei einem gewichteten Anteil von 13 % gesch�tzt wurde. Der Einwand, dass der Beschwerdef�hrerin nicht nur das Staubsaugen, sondern auch das Nass-Aufnehmen der B�den nicht mehr m�glich sei, widerspricht den Angaben im Haushaltsbericht, wonach lediglich K�che und Bad nass aufgenommen werden m�ssten, was von der Versicherten selbst besorgt werde. Angesichts dieser auf den eigenen Angaben der Beschwerdef�hrerin beruhenden Feststellungen bestand f�r die Vorinstanz kein Anlass zur Anordnung erg�nzender Abkl�rungen. Von einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und des Anspruchs auf das rechtliche Geh�r kann nicht gesprochen werden. Es liegt auch keine Verletzung der Begr�ndungspflicht (Art. 61 lit. h ATSG; Art. 29 Abs. 2 BV) vor. Das Gericht hat sich nicht ausdr�cklich mit jedem tats�chlichen und rechtlichen Einwand auseinanderzusetzen, sondern kann sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken (BGE 126 V 75 E. 5b/dd S. 80, 124 V 180 E. 1a S. 181 mit Hinweisen). Diesen Anforderungen gen�gt die Feststellung im angefochtenen Entscheid, wonach die von den Beschwerdef�hrern bez�glich der Bereiche der "Ern�hrung" und der "Wohnungspflege" vorgebrachte Kritik nicht stichhaltig ist und sich die von der Verwaltung in diesen Bereichen vorgenommene Gewichtung sowie die Beurteilung der Beeintr�chtigung insbesondere auch unter Ber�cksichtigung der Mithilfem�glichkeit des Ehemannes als angemessen erweist (E. 4c des Entscheids).
Es hat somit bei der von Verwaltung und Vorinstanz gewonnenen Erkenntnis zu bleiben, dass die Beschwerdef�hrerin bei der Invalidit�tsbemessung als Nichterwerbst�tige zu qualifizieren und der Invalidit�tsgrad als Hausfrau auf 42 % festzusetzen ist.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 Abs. 4 lit. a BGG). Die Gerichtskosten sind den Beschwerdef�hrern als der unterliegenden Partei aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden, der Ausgleichskasse des Kantons Graub�nden und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.