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Timestamp: 2016-10-22 23:52:32
Document Index: 105547789

Matched Legal Cases: ['Art. 61', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'Art. 29', 'Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 320/04 (09.05.2006)
U 320/04
Pr�sident Ferrari, Bundesrichter Meyer und Seiler; Gerichtsschreiber Grunder
S.________, 1956, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dominique Chopard, Werdstrasse 36, 8004 Z�rich,
Der 1956 geborene S.________ arbeitete seit Februar 1989 in der Firma Y.________ als Standbau-Monteur und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Wegen eines Sturzes am 21. April 1995 von einem rund vier Meter hohen Messeger�st auf den Betonboden zog er sich eine distale, rechtsseitige Unterschenkeltr�mmerfraktur zu. Die von Kreisarzt Dr. med. L.________, FMH f�r Chirurgie, SUVA , am 26. Oktober 1995 festgestellte eingeschr�nkte Dorsalextension sowie Schwellungen und Belastungsschmerzen am rechten Sprunggelenk bestanden auch nach der chirurgischen Entfernung des Osteosynthesematerials am 10. Mai 1996 und trotz best�ndig durchgef�hrter Physiotherapie fort (vgl. Berichte des Dr. med. J.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie, SUVA, vom 5. September 1996, 17. Februar 1997 und 31. Juli 1998). Mit Verf�gung vom 14. M�rz 1997 sprach die SUVA dem Versicherten eine Integrit�tsentsch�digung gest�tzt auf eine Integrit�tseinbusse von 10 % zu.
Seit dem Unfall vom 21. April 1995 ist S.________ im zuletzt ausge�bten Beruf als Standbau-Monteur nicht mehr arbeitsf�hig. Die Firma Y.________ besch�ftigte ihn ab 1. Januar 1996 bis Ende Oktober 1997 (K�ndigung aus strukturellen Gr�nden) in einer vorwiegend sitzend zu verrichtenden T�tigkeit weiter (Bereitstellen von ben�tigtem Material an Hand von Planausz�gen). Eine im Rahmen beruflicher Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung am 17. August 1998 begonnene kaufm�nnische Ausbildung brach er aus gesundheitlichen Gr�nden ab (psychische Probleme, Exzision eines Ossikels im rechten Oberschenkelgelenk am 4. November 1998; vgl. Bericht der IV-Stelle des Kantons Z�rich vom 1. September 1999).
Am 26. Januar 1998 teilte der Hausarzt Dr. med. K.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin FMH, der SUVA mit, wegen einer im Laufe des Jahres 1997 eingetretenen Depression (Beeintr�chtigung des Selbstwertgef�hls, �ngste, Appetitabnahme und Gewichtsverlust, M�digkeit, Antriebslosigkeit, zunehmende Isolation und suizidale Gedanken) sei eine Psychotherapie indiziert. Die SUVA lehnte diesbez�glich zu erbringende Leistungen ab, weil "die ad�quate Kausalit�t zwischen den Depressionen von Herrn Sharsing und dem Unfallereignis vom 21. April 1995" fehle (Schreiben vom 20. Februar 1998). Mit Beginn ab 1. Juni 2001 sprach die IV-Stelle Z�rich dem Versicherten eine ganze Invalidenrente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 70 % zu (Verf�gung vom 21. Mai 2001).
Nachdem die SUVA zun�chst einen Anspruch auf Invalidenrente verneint hatte (Verf�gung vom 9. November 2001), sprach sie dem Versicherten wegen der k�rperlichen Unfallfolgen ab 1. Oktober 1999 eine Rente gest�tzt auf einen Invalidit�tsgrad von 15 % zu (Verf�gung vom 29. Juli 2002). Eine Einsprache, mit welcher auch psychische Beschwerden geltend gemacht wurden, wies sie ab, soweit sie darauf eintrat (Einspracheentscheid vom 21. M�rz 2003).
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich nach Beizug der Invalidenversicherungsakten ab (Entscheid vom 10. August 2004).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst S.________ unter Auflage eines Arbeitszeugnisses der Firma Y.________ vom 31. Oktober 1997 beantragen, es seien ihm eine Invalidenrente auf Grundlage eines Invalidit�tsgrades von mindestens 70 % sowie eine angemessen zu erh�hende Integrit�tsentsch�digung zuzusprechen.
Auf Anfrage des Instruktionsrichters stellt der Rechtsvertreter am 3. April 2006 klar, die Ausf�hrungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zum rechtlichen Geh�r seien nicht im Sinne eines kassatorischen Antrags zu verstehen.
In formeller Hinsicht r�gt der Beschwerdef�hrer eine Verletzung des Geh�rsanspruchs, indem die Vorinstanz ihm keine Gelegenheit einger�umt habe, zur Vernehmlassung der SUVA (vom 19. September 2003) Stellung zu nehmen.
1.1 Art. 61 ATSG enth�lt keine Regelung zur Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels durch die kantonalen Gerichte. Es ist daher das kantonale Verfahrensrecht anwendbar. Gem�ss � 19 Abs. 1 und 3 des Gesetzes vom 7. M�rz 1993 �ber das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) des Kantons Z�rich kann nach der schriftlichen Stellungnahme der Gegenpartei ein weiterer Schriftenwechsel angeordnet oder, wenn es die Umst�nde rechtfertigen, zur m�ndlichen Verhandlung vorgeladen werden. Zur Wahrung des Anspruchs auf das rechtliche Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) ist ein zweiter Schriftenwechsel unter anderem dann vorzusehen, wenn die Beschwerdeinstanz in ihrem Entscheid auf erstmals in der Vernehmlassung vorgetragene Tatsachen, Beweismittel oder Rechtsgr�nde abstellen will (BGE 114 Ia 314 Erw. 4b, 111 Ia 3 Erw. 3; AHI 1995 S. 135 Erw. 2b; Z�nd, Kommentar zum Gesetz �ber das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, Z�rich 1999, N 7 zu � 19; vgl. auch K�lz/Bosshart/R�hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Z�rich, 2. Aufl., Z�rich 1999, N 35 zu � 26).
1.2 Die SUVA trat auf die Einsprache, soweit damit Leistungen auf Grund psychischer Einschr�nkungen geltend gemacht wurden, nicht ein, weil das Schreiben vom 20. Februar 1998, mit welchem der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen den Depressionen und dem Unfall verneint worden sei, mangels Anfechtung innert angemessener Frist rechtskr�ftig geworden sei (Einspracheentscheid vom 21. M�rz 2003). Die Vorinstanz folgte zu Recht der in der kantonalen Beschwerde vertretenen und in �bereinstimmung mit der Praxis (vgl. BGE 122 V 369 Erw. 3, 121 V 53 Erw. 1, je mit Hinweisen) stehenden Auffassung, dass dem genannten formlosen Schreiben mangels Begr�ndung nicht zu entnehmen ist, inwiefern es sich auf die k�nftige Leistungspflicht der SUVA auswirken w�rde. Dementsprechend ist der Mitteilung vom 20. Februar 1998 ein materieller Verf�gungsgehalt abzusprechen, weshalb sie trotz unterbliebenen Widerspruchs nicht in Rechtskraft erwachsen konnte. Eine Begr�ndung zur Verneinung des ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 21. April 1995 und den geltend gemachten psychischen Beeintr�chtigungen ergibt sich erstmals aus der kantonalen Vernehmlassung der SUVA vom 19. September 2003, welche die Vorinstanz dem Beschwerdef�hrer mit der Anordnung zustellte, der Schriftenwechsel werde als geschlossen erkl�rt (Beschluss vom 28. Oktober 2003). Im angefochtenen Entscheid, welcher die Vernehmlassung der SUVA u.a. in diesem Punkt erw�hnt und als "detaillierte Ad�quanzbeurteilung" w�rdigt, kam das kantonale Gericht zum Ergebnis, die psychischen Beschwerden st�nden nicht in einem ad�quat kausalen Zusammenhang mit dem Unfall vom 21. April 1995.
1.3 Der Einspracheentscheid stellte sich nach dem Gesagten, soweit die SUVA auf die Einsprache nicht eintrat, als falsch heraus, weshalb er im vorinstanzlichen Verfahren h�tte aufgehoben werden und die Sache an die Verwaltung zur materiellen Beurteilung zur�ckgewiesen werden m�ssen (vgl. BGE 118 Ib 28 f.). Nachdem die SUVA in der vorinstanzlichen Vernehmlassung die Verneinung der Ad�quanz begr�ndete, stand einer direkten materiellen Beurteilung dieser Frage durch das kantonale Gericht grunds�tzlich nichts mehr im Wege. Indessen ist dem Beschwerdef�hrer mit der verfahrensleitenden Verf�gung des kantonalen Gerichts vom 28. Oktober 2003 die Eingabe einer Replik verwehrt worden. Insoweit beruht der vorinstanzliche Entscheid auf rechtlichen �berlegungen der SUVA (vgl. oben Erw. 1.2 in fine), zu denen sich der Beschwerdef�hrer nicht �ussern konnte. Ob die R�ge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) begr�ndet ist, kann aber offen bleiben. Der Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers teilt mit Eingabe vom 3. April 2006 mit, die diesbez�glichen Ausf�hrungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde seien nicht im Sinne eines kassatorischen Antrags zu verstehen. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit im Lichte der Kognition nach Art. 132 OG allseitig, tats�chlich und rechtlich, uneingeschr�nkt materiell zu beurteilen.
Es letztinstanzlich unbestritten und steht auf Grund der Akten, insbesondere dem Bericht des Dr. med. L.________, FMH f�r Chirurgie, SUVA, vom 9. Oktober 2001 fest, dass der Beschwerdef�hrer wegen der somatischen Unfallfolgen im zuletzt ausge�bten Beruf als Standbau-Monteur nicht mehr, jedoch in rein sitzenden sowie wechselbelastenden, mittelschweren T�tigkeiten vollst�ndig arbeitsf�hig ist. Letzte sollten ebenerdig, unterbrochen von einer Sitzphase von 50 bis 60 % eines Vollzeitpensums, ohne Notwendigkeit von Kauerpositionen oder Anheben von Gewichten aus dieser K�rperhaltung sowie unter Vermeidung h�ufigen Treppengehens, Steigens auf Leitern oder von Arbeiten auf Ger�sten verrichtet werden k�nnen. Streitig ist hingegen, ob auch die gem�ss dem von der Invalidenversicherung eingeholten Gutachten des Dr. med. O.________, Spezialarzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 30. April 2000 festgestellten psychischen Befunde unfallbedingt sind.
2.1.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gem�ss UVG setzt zun�chst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des nat�rlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umst�nde, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher St�rungen ist; es gen�gt, dass das sch�digende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die k�rperliche oder geistige Integrit�t der versicherten Person beeintr�chtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche St�rung entfiele (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1, 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).
2.1.2 Hinsichtlich der �berdies erforderlichen Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 405 Erw. 2.2, 125 V 461 Erw. 5a) sowie bei psychischen Unfallfolgen im Besonderen (BGE 120 V 355 Erw. 5b/aa, 115 V 138 ff. Erw. 6) wird auf die zutreffenden Erw�gungen des kantonalen Gerichts verwiesen.
2.1.3 Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 hat an den unfallversicherungsrechtlichen Begriffen des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs und deren Bedeutung als Voraussetzungen f�r die Leistungspflicht nach UVG nichts ge�ndert (Kieser, ATSG-Kommentar, S. 64 f. Rz. 20 zu Art. 4). F�r die Frage des intertemporal anwendbaren Rechts ist somit nicht von Belang, dass der Einspracheentscheid am 21. M�rz 2003 nach In-Kraft-Treten des ATSG erlassen wurde (vgl. BGE 130 V 318 und 329 sowie BGE 130 V 445). Sodann ist festzuhalten, dass auch an den von der Rechtsprechung entwickelten Begriffen der Arbeitsunf�higkeit, Erwerbsunf�higkeit, Invalidit�t und Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nichts Grundlegendes ge�ndert hat (BGE 130 V 345 ff. Erw. 3.1 bis 3.4).
2.2 Dr. med. O.________ hat zum nat�rlichen Kausalzusammenhang mangels entsprechender Frage nicht explizit Stellung genommen (Gutachten vom 30. April 2000). Seiner Auffassung nach steht im Vordergrund der psychiatrischen Beurteilung das traumatisierende Erleben in der fr�hen Kindheit (Flucht aus einem Krisengebiet; gewaltsamer Tod des Vaters; Trennung der Familie; Unterbringung bei Pflegeeltern), das zu gravierenden Entwicklungs- und Sozialisationsproblemen gef�hrt hat, welche auch noch in der Gegenwart auszumachen seien. Der Explorand habe keine stabile Pers�nlichkeitsentwicklung durchgemacht, die pers�nliche Identit�t sei nur schwach entwickelt. Trotz vorgegebener Leistungsf�higkeit sei es zu schulischen Schwierigkeiten gekommen, ein Abschluss der Berufslehre sei nicht m�glich gewesen. Der Explorand habe sich unter grosser Anstrengung bis zum Chefmonteur hochgearbeitet, belastet durch st�ndige psychosomatische Beschwerden, unter Anpassungs- und Verlust�ngsten leidend. Paradoxerweise habe der Unfall zu einer Entlastung und gleichzeitig zu einer depressiven Entwicklung gef�hrt. Auf Grund der prim�ren, aus psychiatrischer Sicht komorbiden Grundst�rung sei die Arbeitsf�higkeit bis zu 50 % eingeschr�nkt.
Diese Angaben sprechen eher daf�r, dass der Unfall keine wesentliche Teilursache der psychisch bedingten Arbeitsunf�higkeit bildete, sondern bloss Ausl�ser daf�r war. Allerdings geht der Hausarzt davon aus, dass die psychischen Beschwerden unfallbedingt seien (Schreiben des Dr. med. K.________ vom 26. Januar 1998). Von weiteren Abkl�rungen ist indessen abzusehen, da mit dem kantonalen Gericht die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zu verneinen ist, wie sich aus dem Folgenden ergibt.
2.3 Unbestritten ist, dass der Sturz vom 21. April 1995, objektiv betrachtet, den Unf�llen im mittleren Bereich zuzuordnen ist. F�r die Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhangs ist daher erforderlich, dass ein einzelnes unfallbezogenes Kriterium in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist oder die nach der Praxis massgebenden Kriterien in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sind (BGE 115 V 140 Erw. 6c).
2.4 Der als Chefmonteur t�tige Beschwerdef�hrer trat gem�ss Unfallmeldung UVG vom 18. Mai 1995 bei einem Kontrollgang auf dem 1. Stock eines Messestandes auf eine Bodenplatte, wobei er gem�ss eigenen Angaben (Bericht der SUVA vom 23. August 1995) wusste, dass die Plattform noch nicht fertiggestellt war. Auch wenn ein Sturz aus einer H�he von gegen vier Metern erfolgte, ist der Unfall weder unter besonders dramatischen Begleitumst�nden geschehen, noch zeichnete er sich durch besondere Eindr�cklichkeit aus. Nach der station�ren Erstversorgung vom 21. bis 30. April 1995 im Diakoniewerk Kaiserswerth, Krankenanstalten "Florence Nightingale", D�sseldorf (Bericht vom 21. April 1995), ben�tigte der Beschwerdef�hrer ambulante physiotherapeutische Massnahmen. Aus der Formulierung des Chefarztes des Bezirksspitals X.________ im Bericht vom 26. Mai 1995, welcher die Unterschenkeltr�mmerfraktur als "schlimm" bezeichnete, kann ad�quanzrechtlich nicht auf eine schwere Verletzung von besonderer Art geschlossen werden. Wie sich aus den weiteren Ausf�hrungen dieses Arztes ergibt, ging es dem Patienten "8 � Wochen nach Osteosynthese ... sehr erfreulich gut" und die Beschwerden waren "gering". Der Beschwerdef�hrer konnte das Fussgelenk ab September 1995 wieder voll belasten. Obwohl die Beweglichkeit nach Entfernung des Osteosynthesematerials am 10. Mai 1996 eingeschr�nkt blieb und weitere physiotherapeutische Behandlung notwendig war, vermochte er bis 1. Oktober 1996 die Arbeitsf�higkeit in einer dem unfallbedingten Leiden angepassten Stelle bei der bisherigen Arbeitgeberin kontinuierlich auf 100 % zu steigern (vgl. Berichte der SUVA vom 15. August und 8. November 1996 sowie die Auskunft des Beschwerdef�hrers vom 5. November 1996) bis er auf Ende Oktober 1997 aus strukturellen Gr�nden entlassen wurde. Die danach erfolgten Eingliederungsversuche der Invalidenversicherung scheiterten im Wesentlichen aus psychischen und jedenfalls unfallfremden Gr�nden, weshalb sich daraus f�r die ad�quate Kausalit�t des Unfalles nichts gewinnen l�sst.
Unter diesen Umst�nden liegt weder eines der f�r die Ad�quanzpr�fung massgebenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise vor, noch sind mehrere der in Betracht fallenden Kriterien erf�llt, weshalb die Unfallad�quanz der bestehenden psychischen Beeintr�chtigungen zu verneinen ist.
Streitig und zu pr�fen ist weiter die Bestimmung des Invalidit�tsgrades.
3.1 Die Vorinstanz hat das Valideneinkommen gest�tzt auf die Ausk�nfte der Firma Y.________ vom 26. April 2002 ermittelt, wonach einem Standbau-Monteur gegenw�rtig ein Jahresgehalt von Fr. 71'500.- (Fr. 5'500.- x 13) zuz�glich eine durchschnittliche �berstundenentsch�digung von j�hrlich Fr. 6'000.- ausbezahlt werde. Angesichts der Unsicherheiten bez�glich der mutmasslich zu leistenden �berstunden hat das kantonale Gericht in die Vergleichsrechnung einen Betrag von 80'000.- eingesetzt.
Dem Beschwerdef�hrer ist insofern zuzustimmen, als die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin nicht ohne weiteres auf die von ihm innegehabte Funktion als Chefmonteur �bertragbar sind. Gem�ss Zwischenzeugnis der Firma Y.________ vom 14. August 1997 geh�rten zu seinen Pflichten neben dem Auf- und Abbau von Messest�nden u.a. die "Einsatzplanung der Mitarbeiter, Kontrolle der Arbeitsausf�hrung, Erstellen der Ablaufplanung vor Montagebeginn, Stand�bergabe an den Kunden". Diesen Umst�nden hat die Vorinstanz indessen dadurch Rechnung getragen, dass sie die einem Monteur durchschnittlich abgegoltene �berstundenentsch�digung von Fr. 6'000.- um 2'500.- heraufsetzte. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers kann nicht von der im Jahre vor dem Unfall vom 21. April 1995 erzielten �berstundenentsch�digung ausgegangen werden. Die Firma Y.________ hatte in der Zwischenzeit mehr Personal eingestellt sowie die an Sonn- und Feiertagen geleistete �berstundenarbeit nur noch mit einem Zuschlag von 50 % statt 100 % abgegolten. F�r das zur Ermittlung der Vergleichseinkommen massgebende Jahr 1999 (Zeitpunkt des Rentenbeginns) hat sie mangels entsprechender Nachfrage zwar nicht explizit Stellung genommen. Es ist jedoch anzunehmen, dass sie ihre Personalpolitik schon im Jahre 1999 �berdacht hatte. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass sie die L�hne jeweils an die Teuerung anpasste (vgl. Lohnbuchauszug vom 1. April 1994 bis 30. April 1995 sowie Fragebogen f�r den Arbeitgeber vom 12. Dezember 1996), weshalb im Jahre 1999 ein unter Fr. 5'500.- liegender Verdienst ausbezahlt worden w�re. Unter diesen Umst�nden l�sst sich die vorinstanzliche Bemessung des Valideneinkommens im Ergebnis nicht beanstanden.
3.2.1 Zur Ermittlung des Invalideneinkommens hat die SUVA, best�tigt im vorinstanzlichen Entscheid, den Durchschnittslohn basierend auf f�nf in der Dokumentation von Arbeitspl�tzen (DAP) enthaltenen Arbeitsplatzbeschreibungen herangezogen. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, es sei "notorisch, dass die DAP-Werte statistisch nicht repr�sentativ sind".
Das Abstellen auf DAP-L�hne setzt nach BGE 129 V 480 Erw.4.2.2 voraus, dass, zus�tzlich zur Auflage von f�nf DAP-Bl�ttern, Angaben gemacht werden �ber die Gesamtzahl der auf Grund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitspl�tze, �ber den H�chst- und den Tiefstlohn sowie �ber den Durchschnittslohn der entsprechenden Gruppe. Damit wird die �berpr�fung des Auswahlermessens erm�glicht.
Die SUVA hat keine Angaben gemacht �ber die Gesamtzahl der auf Grund der Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitspl�tze, sodass eine zuverl�ssige �berpr�fung der Repr�sentativit�t der verwendeten DAP-L�hne nicht m�glich ist.
3.2.2 Kann demnach nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden, sind die statistischen Werte der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes f�r Statistik (BfS) heranzuziehen. Die SUVA hat im Einspracheentscheid vom 21. M�rz 2003 im Rahmen einer Plausibilit�tskontrolle die Durchschnittsl�hne der LSE 1998 in den Anforderungsniveaus 1 + 2 sowie 3 herangezogen und in Ber�cksichtigung einer leidensbedingten Erwerbseinbusse von 10 % einen mutmasslich erzielbaren Verdienst zwischen Fr. 59'000.- und 84'000.- errechnet. Diese Einkommensermittlung l�sst ausser Acht, dass der Beschwerdef�hrer �ber keine abgeschlossene Berufsausbildung verf�gt. Er verdiente denn auch im Jahre 1994 lediglich Fr. 80'572.25, obwohl in der Position eines Chefmonteurs t�tig und trotz einer �berstundenentsch�digung, welche fast einen F�nftel vgl. Fragebogen f�r den Arbeitgeber vom 12. Dezember 1996) seines Jahreslohnes ausmachte, womit er nicht ann�hernd den statistischen Lohn (vgl. LSE 1994, T A 1.1.1 Privater Sektor, Total, Anforderungsniveau 1 + 2, M�nner) von Fr. 90'793.10 (angepasst an die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit im Jahre 1994 von 41,9 Stunden; vgl. Statistisches Jahrbuch der Schweiz 2001, herausgegeben vom BfS, T3.2.3.5) erreichte. Es ist daher mit dem Beschwerdef�hrer vom Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt; vgl. LSE 1998 T A 1.1.1) auszugehen. Gem�ss LSE 1998 (TA1 Privater Sektor, Total, Anforderungsniveau 3, M�nner) betrug der statistische Durchschnittslohn im Jahre 1998 Fr. 62'052.- (5'171 x 12). Angepasst an die Nominallohnentwicklung (Index 1998: 105,3 Punkte; 1999: 105,6 Punkte; vgl. Lohnentwicklung 2002, herausgegeben vom BfS, T1.93) sowie an die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit von 41,8 Stunden im Jahre 1999 (Statistisches Jahrbuch der Schweiz 2001 a.a.O.) ergibt sich ein Verdienst von Fr. 65'029.10.
3.2.3 Zu pr�fen ist schliesslich, ob und inwieweit der ermittelte Invalidenlohn herabzusetzen ist (vgl. BGE 129 V 481 Erw. 4.2.3 mit Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer hat unbestrittenermassen (vgl. Einspracheentscheid vom 21. M�rz 2003) wegen der Folgen des verletzten Fussgelenks auch im Rahmen einer geeigneten T�tigkeit mit einer Einkommenseinbusse zu rechnen. Dagegen wirken sich die hier in Betracht fallenden weiteren pers�nlichen Merkmale (Alter, Dauer der Betriebszugeh�rigkeit) auf den Verdienst nicht einkommensmindernd aus. Der Beschwerdef�hrer war im Zeitpunkt des Rentenbeginns erst 43 Jahre alt. Ein Abzug von 10 %, wie er von der SUVA im Rahmen der Plausibilit�tskontrolle vorgenommen wurde, tr�gt den gesamten Umst�nden angemessen Rechnung. Gek�rzt um 10 % ergibt sich ein Invalideneinkommen von Fr. 58'526.20.
3.3 Dem Validenlohn von Fr. 80'000.- (Erw. 3.1) gegen�bergestellt ergibt sich ein Invalidit�tsgrad von 27 %.
Da die psychischen Beschwerden nicht ad�quat kausale Folge des Unfalles vom 21. April 1995 sind, besteht diesbez�glich kein Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung.
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 10. August 2004 und der Einspracheentscheid der SUVA vom 21. M�rz 2003 aufgehoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer Anspruch auf Invalidenrente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 27 % hat. Im �brigen wird die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen.
Die SUVA hat dem Beschwerdef�hrer f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 1'500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.