Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/strassenmeisterei-rettungswache-magstadt-34705
Timestamp: 2019-12-14 01:44:59
Document Index: 83845609

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 124', '§ 4', '§ 35', '§ 34', '§ 47']

Ergebnis: Straßenmeisterei und Rettungswache Magstadt
2. Preis: AW arnold. wagner. bondkirch GbR, Schenklengsfeld
3. Preis: Planungsgruppe Gestering | Knipping | de Vries, Bremen
Straßenmeisterei und Rettungswache	, Magstadt/ Deutschland
04/2018 S. 55 - 58
wa-2023027
Olaf Drehsen · Konstantin Jaspert
Mitarbeit: Philipp Becker · Sung Jean Park
Asmaa Hithnawi · Laura Harzheim
Modell: Leistenschneider GmbH
Sven Wagner · Steffen Arnold
Mitarbeit: Arno Schone · Birthe Keller
Sebastian Haffner · Harald Konsek
Rainer Streule · Christian Vogel
Mitarbeit: Zsuzsa Demeter · Joscha Heitz
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 16 Teilnehmern
Der Landkreis Böblingen beabsichtigt den Neubau einer Straßenmeisterei mit Salzhalle, Fahrzeughalle und Verwaltung mit ca. 5.300 mÇ BGF und einer Rettungswache für vier Rettungsfahrzeuge mit etwa 900 m2 BGF an der B 464 in Magstadt.
Straßenmeisterei und Rettungswache bilden getrennte betriebliche Einheiten, die in zwei Gebäuden untergebracht, jedoch auch baulich zusammengefasst werden können.
Die Rettungswache beinhaltet die Alarmfahrzeughalle, die Sozialbereiche und Flächen für die Verwaltung. Die Straßenmeisterei besteht aus Fahrzeughallen, Werkstätten und dem Personal- und Verwaltungsbereich. Die Salzhalle kann an die Straßenmeisterei angegliedert oder als separates Gebäude geplant werden.
Auch die Lage bzw. Integration der innerhalb des Personalbereiches vorzusehenden zwei Wohnungen ist konzeptabhängig.
Der Bauherr legt neben der Erfüllung der funktionalen Belange Wert auf eine hohe Gestaltqualität der Neubauten, die trotz oder gerade wegen ihres technische Charakters und des peripheren Standortes eine angemessene Außenwirkung entfalten sollen. Die Realisierung der Rettungswache als separate Funktionseinheit erfolgt zeitlich versetzt von der der Straßenmeisterei.
Der Auslober stellt hohe Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit des Projektes sowohl im Bau als auch im späteren Betrieb. Angestrebt wird ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis. Das bedeutet, dass unter Wirtschaftlichkeit nicht nur die Erstinvestition, sondern auch die auf Dauer anfallenden Energie-, Instandhaltungs- und Wartungskosten einzurechnen sind. Darauf muss die Planung abzielen, um dies z.B. über entsprechenden Materialeinsatz und durch höchstmögliche Energieeffizienz zu erreichen.
The district of Böblingen is planning a new road maintenance depot (5.300 mÇ GFA) and a escue station (900 mÇ GFA) at the B 464 in Magstadt. Road maintenance with vehicle halls, workshops and staff and administration area and rescue station with vehicle hall and social and administration areas are separate operational units. The salt hall can either be an annex or a separate building. 2 staff apartments have to be integrated. The new buildings shall be of high quality and display an external impact. The project shall be cost-effective both during construction and in the long run.
Werner Gaiser, Sigmaringen
Robert Göhringer, Heidelberg
Tatjana Vautz, Stuttgart
Sibylle Wächter, Darmstadt
Christoph Wurster, LRABB Böblingen
Jörg Aichele, LRABB Böblingen
Joachim Fässler, Leiter Rettungsdienst, Stuttgart
Norbert Füssinger, Stadtrat
Dieter Hofmann, Stadtrat
Prof. Dr. Dieter Maurmaier, Stadtrat
Dr. Hans-Ulrich Merz, Bürgermeister Magstadt
Dr. Thomas Ritter, Stadtrat
Claus Unger, Stadtrat
Gabriele Vorreiter, Stadträtin
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, die Verfasser der mit dem ersten Preis ausgezeichneten Arbeit zu beauftragen.
18/08/2017 S157 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
E-Mail: info@wb-sm-magstadt.de
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Neubau Straßenmeisterei und Rettungswache Magstadt.
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Der Landkreis Böblingen beabsichtigt den Neubau einer Straßenmeisterei mit Salzhalle, Fahrzeughallen und Verwaltung mit ca. 5 300 m2 BGF und einer Rettungswache für vier Rettungsfahrzeuge mit etwa 900 m2 BGF an der B 464 in Magstadt. Der Bauherr legt neben der Erfüllung der funktionalen Belange Wert auf eine hohe Gestaltqualität der Neubauten, die trotz oder gerade wegen ihres technischen Charakters und des peripheren Standortes eine angemessene Außenwirkung entfalten sollen. Die Funktionalität spiegelt sich insbesondere in der Plausibilität des logistischen Systems wider. Die Realisierung der Rettungswache als separate Funktionseinheit erfolgt zeitlich versetzt von der der Straßenmeisterei. Beschaffungsgegenstadt sind die LP 2-9 Objektplanung Gebäude gemaß HOAI 2013.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Zur Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert sind Architektinnen und Architekten. Die Auswahl erfolgt bei Erfüllung der Mindestkriterien, sofern die Zahl der Bewerber die Höchstzahl der aufzufordernden Bewerber überschreitet, ausschließlich auf Basis der nachfolgenden qualitativen Auswahlkriterien. Der Ausrichter behält sich das Recht vor, für den Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden. Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich der Ausrichter auf Eigenerklärungen. Bewerbergemeinschaften füllen den Bewerbungsbogen gemeinsam aus und legen die geforderten Anlagen und Nachweise bei. Die geforderten Referenzen können kumuliert werden. III.1.10.1 Mindestkriterien. III.1.10.1.1 Formale Mindestkriterien: a) Bewerbungsfrist ist beachtet; b) Bewerbungsunterlagen sind vollständig (Bewerbungsformular + Referenzblätter – analog/digital); c) Richtigkeit der Eigenerklärungen ist durch eigenhändige Unterschrift bestätigt; d) Bewerbung erfolgt in deutscher Sprache; e) Teilnahmehindernisse gem. § 123 Abs. 1 – 4 u. § 124 Abs. 1 GWB liegen nicht vor; f) Teilnahmehindernisse gem. § 4 Abs. 2 RPW 2013 liegen nicht vor; g) Spätestens im anschließenden Verhandlungsverfahren werden die in Abschnitt VI dieser Bekanntmachung genannten Nachweise für die Eignung erbracht. Der Ausrichter behält sich vor, weitere Nachweise abzufragen. III.1.10.1.2 Fachliche Mindestkriterien: a) Der Bewerber erfüllt die Anforderungen an die fachliche Qualifikation (III 2.1); b) Der Bewerber ist verantwortlich für die Planung und Überwachung von 2 Neubauten (Referenzen A und B), bei denen die folgenden Anforderungen erfüllt sein müssen: b1) Beide Referenzprojekte entsprechen mind. der Honorarzone II (§ 35 HOAI 2013); b2) Für beide Referenzprojekte wurde mind. die LP 2 (§ 34 HOAI 2013) erbracht; b3) Bei einer Referenz handelt es sich um den Neubau eines Betriebshofes, eines Fertigungs-, Werkstatt, Feuerwache oder technischen Betriebsgebäudes jeweils mit Fahrzeugbetrieb; b4) Die Referenzen müssen fertiggestellt sein, die Fertigstellung darf nicht vor dem 31.12.2008 liegen; b5) Die Referenzen sind mit einem typischen Grundriss und in Fotos (keine Renderings) in ihrem Umfeld darzustellen (DIN A4 quer, max.2 pro Referenz); b6) Zusätzliche Referenzen werden nicht akzeptiert. III.1.10.2 Auswahlkriterien: Der Ausrichter entscheidet anhand der architektonisch-städtebaulichen Qualität der Referenzen auf Grundlage der beigefügten Referenzblätter mithilfe eines Punktesystems (bis 100 Punkte) über die Zulassung zur Teilnahme. Die Beurteilung erfolgt in einer Gesamtschau der eingereichten Bewerbungen durch ein Auswahlgremium (evtl. unter Einbeziehung unabhängiger Architekten als Berater). Funktionale Äquivalenzen zur Wettbewerbsaufgabe sind von Vorteil. Die Beurteilung erfolgt durch Zuordnung zu einer der nachfolgenden Kategorien: Zu erwarten ist kein Beitrag = 0 P, ein ausreichender = 25 P, ein befriedigender = 50 P, ein guter = 75 P oder ein sehr guter Beitrag = 100 P. Jedes Mitglied des Auswahlgremiums erhält eine Stimme und vergibt Punkte in einer der 5 Kategorien. Jede Stimme zählt gleichwertig, der Ausrichter wird sich das Votum der Berater zu Eigen machen. Ergebnis der Bewertung ist der Mittelwert der Bewertungen, der sichaus den zugewiesenen Punkten je Stimme der Mitglieder des Auswahlgremiums ergibt (Gremienbewertung). Es erfolgt keine schriftliche Begründung der jeweiligen Punktevergabe.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Architektonische Qualität, Funktionalität, Technische Realisierbarkeit, Wirtschaftlichkeit. Die endgültige Festlegung der Beurteilungskriterien erfolgt durch das Preisgericht.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: 1. Preis 25 000 EUR. 2. Preis 17 000 EUR. 3. Preis 12 000 EUR. Anerkennungen 6 000 EUR. Summe (netto) 60 000 EUR zzgl. MWSt, falls im Inland steuerpflichtig.
VI.3) Zusätzliche Angaben: Im anschließenden Verhandlungsverfahren werden von den zu den Verhandlungen aufgeforderten Preisträgernfolgende Nachweise verlangt – eine Eignungsleihe gem. § 47 VgV ist zulässig: a) Mind. 4 festangestellte Architekten/innen, Dipl.-Ing. Architektur, M. Arch. oder vergl. (einschl. Büroinhaber); b) Nachweis verantwortlicher Tätigkeit mind. für Lph. 3 bis 4, Teilen von 5 (Leitdetails) und Teilen von 8 („künstlerische Oberleitung“) in mind. 2 Projekten; c) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (Mindestdeckungssumme 3 000 000 für Personen- und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden mit 2-facher Maximierung pro Versicherungsjahr. Die Vergabeunterlagen einschließlich der den Verhandlungen zugrunde gelegten Zuschlagskriterien werden den Preisträgern mit Einladung zum Verhandlungsverfahren bekannt gegeben. Das Wettbewerbsergebnis bzw. die Empfehlung des Preisgerichts wird dabei mit 50 % berücksichtigt werden. Der Auslober behält sich in Abhängigkeit vom Ergebnis des Wettbewerbes vor, die Preisträgerentwürfe zur Konkretisierung des Auftragsgegenstandes weiterentwickeln/optimieren zu lassen. Diese Weiterentwicklungs-/Optimierungsphase wird – ggfs. abweichend von der RPW 2013 nicht anonym – im Rahmen des Verhandlungsverfahrens durchgeführt werden.