Source: https://www.wko.at/branchen/t/information-consulting/finanzdienstleister/praxisfragen-mifid-II-und-wag-2018.html
Timestamp: 2019-10-20 12:27:03
Document Index: 323662894

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 55', 'Art 50', 'Art 50', 'Art 50', 'Art 54', 'Art 76', 'Art 76', '§ 12', 'Art 9']

Finanzdienstleister - Tirol
Frage 44.	Kann die FMA unangekündigt einen WPV/vgV besuchen?
Frage 45.	Erfolgen Prüfungen auch, wenn es keine Verdachtsmomente gibt?
Frage 46.	Betrifft die Prüfung der FMA nur die Finanzinstrumente und Wertpapierdienstleistungen?
Frage 47.	Was wird von der FMA bei Erfüllungsgehilfen geprüft?
Frage 48.	Entspricht die gesetzliche Weiterbildungsverpflichtung des Wertpapiervermittlers der Anforderung der FMA für Kenntnisse und Erfahrungen?
Frage 49.	Entsprechen die Anforderungen des reglementierten Gewerbes Gewerbliche Vermögensberatung und Wertpapiervermittler mit der Voraussetzung der umfassenden Befähigungsprüfung den Anforderungen an die Kenntnisse für neue Erfüllungsgehilfen?
Frage 50.	Müssen Wertpapiervermittler und vertraglich gebundene Vermittler nach dem Rundschreiben der FMA für Kenntnisse und Erfahrungen jährlich eine Prüfung ablegen?
Frage 51.	Frage: Kann ein WPU auch Erfüllungsgehilfen unter Aufsicht leiten, um so die Anforderung des FMA Rundschreibens nach § 55 WAG 2018 zu erfüllen?
Frage 52.	Bedeutet die Aufsicht nach den Anforderungen des FMA Rundschreibens nach § 55 WAG 2018, dass der beaufsichtigte keine Tätigkeit alleine ausüben darf?
Frage 53.	Unterliegt auch die Geschäftsleitung einer Wertpapierfirma oder eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens einer Weiterbildungspflicht? – NEU 23.7.2018
Frage 54.	Kann eine Wertpapierfirma sowohl unabhängige als auch nicht-unabhängige Anlageberatung anbieten bzw. erbringen?
Frage 55.	Kann ein Berater einer Wertpapierfirma sowohl unabhängige, als auch nicht-unabhängige Beratung erbringen?
Frage 56.	Kann eine Wertpapierfirma ein und demselben Kunden sowohl unabhängige, als auch nicht-unabhängige Beratung anbieten?
Frage 57.	Kann ein Berater der Wertpapierfirma hinsichtlich ein- und desselben Kunden sowohl unabhängige, als auch nicht-unabhängige Beratung erbringen?
Frage 58.	Kann ein Wertpapierunternehmen, welches ausschließlich nicht-unabhängige Beratung anbietet, sowohl Honorare verrechnen als auch Provisionen erhalten?
Frage 59.	Gemäß Artikel 50 Abs 4 DelVO sind Produktkosten oder Nebenkosten, die nicht unter die OGAW KIID fallen, gesondert offenzulegen – was sind dies für Kosten?
Frage 60.	Gilt Artikel 51 DelVO nur für Produkte, für welche kein KIID vorliegt?
Frage 61.	Frage zu Artikel 44 „Anforderungen an faire, klare und nicht irreführende Informationen“. Was bedeutet Bruttowertentwicklung in diesem Zusammenhang (das Wort Brutto wird teilweise mit/ohne AGA)?
Frage 62.	Sind die ex-ante Anforderungen zur Kostenoffenlegung nach Art 50 Abs 10 DelVO auf die individuelle Investitionshöhe bzw den geplanten Investitionszeitrum des Kunden abzustimmen?
Frage 63.	Sind die Depotkosten in die Kostenoffenlegung nach Art 50 der DelVO einzurechnen?
Frage 64.	Kann ein Portfolioverwalter mit seinem Kunden vereinbaren eine Transaktionsgebühr zu erhalten, welche über die Depotbank eingehoben wird?
Frage 65.	Ist es zulässig bei der Ex-ante Offenlegung nach Art 50 DelVO die Produktkosten mit der TER zu kalkulieren?
Frage 66.	Können zu Performance und/oder Kosten auch andere zusätzlich Angaben und Berechnungen gemacht werden?
Frage 67. Muss Kunden, welche nicht das ganze Jahr über investiert waren, auch ex post ein Kostenausweis geschickt werden? Wenn ja, wann? Zeitnahe nach dem Verkauf, oder gesammelt mit allen anderen Kostenausweisen am Beginn des Folgejahres?
Frage 68. Wie ist mit Produkten und dem diesbezüglichen Ex-Post-Kostenausweis zu verfahren, wenn man auf keinen Datenlieferanten (zB Depotlagerstelle, automatische Datenlieferung durch Datenprovider) zurückgreifen kann?
Frage 69. Müssen Produktkosten ex post aufgegliedert werden, und wenn ja, in welchem Detailgrad?
Frage 70. Sofern die Verpflichtung zur Ex-Post-Kostentransparenz via Postversand erfolgt: Ist eine Dokumentation des Versands notwendig?
Frage 71. Was konkret fällt unter Produktkosten, etwa bei einem ETF oder einem OGAW bzw. allenfalls auch bei einer Aktie oder einer Anleihe?
Frage 72. Stellen Preis- oder Kursschwankungen bzw -verluste von Finanzinstrumenten solche Kosten und Nebenkosten, die unter die aufsichtsrechtlichen Kostentransparenzanforderungen fallen, dar?
Frage 73: Wie ist vorzugehen bzw. welche Verpflichtungen bestehen, wenn der Kunde seine Wertpapiere nicht verkauft, sondern es wird ein Betreuerwechsel durchgeführt, d.h. der „alte“ Rechtsträger bekommt nun keine Daten mehr von der Lagerstelle/Depotbank, weil diese wohl der neue Rechtsträger bekommt.
Frage 74. Unter welchen Umständen hat ein Wertpapierunternehmen nicht nur seine eigenen Kosten und Nebenkosten gegenüber dem Kunden offenzulegen?
Frage 75. Frage: Besteht ungeachtet dessen eine Verpflichtung zur Wahrnehmung der Ex-Post-Kostentransparenz?
Antwort: Ja, jedenfalls in Bezug auf die Dienstleistungskosten. In Bezug auf die Produktkosten besteht eine solche Verpflichtung im genannten Fall allerdings nur, sofern mit dem Kunden im Laufe des Jahres eine laufende Geschäftsbeziehung unterhalten wurde (zum Begriff laufendes Vertragsverhältnis siehe Frage 73).
Frage 76. Umfassen die ex post offenzulegenden Dienstleistungskosten auch die in den jeweiligen Behaltezeiträumen vom Haftungsdach erhaltenen Provisionen?
Frage 77. Ist die exakte Behaltedauer pro Produkt auf Tagesbasis bis zum Endstichtag der relevanten Periode für die Berechnung der Kosten erforderlich (zB bei Produkt A: die Tage vom 12. Jänner bis zum 31. Dezember bz. allenfalls bis zum 12. Jänner des Folgejahres usw.), oder ist es ausreichend, die Kosten anhand seiner individuell gehaltenen Stückzahlen pro Produkt anzugeben bz. auf ein Kalenderjahr (12 Monate / 365 Tage) zu berechnen bzw. gegebenenfalls auch hochzurechnen?
Frage 78. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die Pflicht zur Ex-Post-Kostentransparenz in Bezug auf die Produktkosten nur dann entsteht, wenn einerseits Finanzinstrumente empfohlen oder angeboten werden und andererseits nach EU-Recht ein KID/KIID auszuhändigen ist bzw. ein solches ausgehändigt wurde: Müssen Portfolioverwalter eine solche Ex-Post-Kostentransparenz in Bezug auf die Produktkosten wahrnehmen?
Frage 79. Portfolioverwalter haben mit ihren Kunden oftmals All-in-Fee-Vereinbarungen abgeschlossen, sodass zwar seitens der Depotbank Transaktionskosten anfallen, diese aber nicht zu Lasten des Kunden gehen, sondern vielmehr vom Portfolioverwalter im Rahmen der All-In-Fee getragen werden. Müssen diese anfallenden, aber nicht dem Kunden angelasteten Transaktionskosten ebenfalls ausgewiesen werden?
Frage 80. Ist der jährliche Kostenausweis (als separates Dokument) überhaupt notwendig, wenn bereits quartalsweise Kostenausweise erfolgen?
Frage 81. Wenn das WPU sicherstellen kann, dass die Depotbanken die Informationen zur Ex-Post-Kostenoffenlegung dem Kunden zukommen lassen, hat das WPU dann dennoch bzw. gleichfalls zu berichten?
Frage 82.	Muss man eine Kosten-Nutzen-Analyse bei einem „Switch“ durchführen?
Frage 83.	Gibt es schon eine Meinung dazu, wie eine Switch-Analyse auszusehen hat und worauf diese sich im Besonderen zu beziehen hat? Kosten, prognostizierte Performance etc.?
Frage 84.	Wie kann eine Kosten-Nutzen-Analyse ausgestaltet sein?
Frage 85.	Muss der Kunde über die Kosten-Nutzen-Analyse des Art 54 Z 11 DelVO informiert werden?
Frage 86.	Muss eine Kosten-Nutzen-Analyse im Rahmen einer Vermögensverwaltung durchgeführt werden?
Frage 87.	Muss die Kosten-Nutzen-Analyse dem Kunden ausgehändigt werden?
Frage 88.	Welche Finanzinstrumente sind im Artikel 48 Abs 4 DelVO gemeint? Jeder Fonds besteht aus verschiedenen Finanzinstrumenten oder sind Zertifikate gemeint?
Frage 89.	Wenn sämtliche Kunden als Privatkunden eingestuft werden, muss auf den Unterlagen trotzdem der Hinweis auf Umstufungsmöglichkeit angegeben werden? Auch wenn die WPF keiner Umstufung zustimmen würde?
Frage 90.	Abgrenzung zum algorithmischen Handel
Frage 91.	WPU haben ihre potentiellen Kunden über die Risiken von Finanzinstrumenten aufzuklären. Dabei stellt sich die Frage, ob stets über alle verfügbaren FI aufgeklärt werden muss, oder nur über jene, die auch Teil der WP-Dienstleistung sind (bzw überhaupt laut Gewerbe- oder Konzessionsumfang zulässig)?
Frage 92.	Art 76 (9) c spricht im Zuge der Aufzeichnungspflichten bei einem Kundengespräch von „Anwesenden“. Sind damit auch Personen gemeint, die mit dem Geschäft nichts zu tun haben, also quasi unbeteiligte Zeugen?
Frage 93.	Art 76 (9) e spricht von Informationen über den Preis. Ist damit der Preis des Wertpapieres oder der Dienstleistung gemeint?
Frage 94.	Wie ist die Verwendung von Eigenprodukten in Bezug auf die Vermeidung von Interessenskonflikten zu sehen, welche schwer umsetzbar ist? Reicht hier weiterhin der Hinweis auf die Verwendung von Eigenprodukten?
Frage 95.	Bei der Berücksichtigung des gesamten Portfolios des Kunden im Zusammenhang mit der Anlageberatung: Sind dabei auch Bestände mit einzubeziehen, die der Kunde auf Drittdepots hat, beziehungsweise von Produkten, die nicht durch den Berater vermittelt wurden?
Frage 96.	Hat der meldepflichtige Broker die LEI der KAG zu melden, für die die Wertpapierfirma die Portfolioverwaltung wahrnimmt und die Geschäfte an den Broker aufgibt, oder hat der meldepflichtige Broker die LEI des Fondsmanagers (Wertpapierfirma) zu melden, der das Geschäft für einen Fonds der KAG an den Broker aufgibt?
Frage 97.	Müssen österreichische WPF Meldungen nach Artikel 26 MiFIR erstellen?
Frage 98.	Ist die Aufzeichnungsverpflichtung nach Artikel 72 und Artikel 76 (Abs 9 – persönliche Telefongespräche) DelVO durch Aufzeichnungen auf Papier erfüllt?
Frage 99.	§ 12 Abs 4 Z 2 WAG 2018 schreibt von „einer Firmenpolitik … in Einklang mit der Risikotoleranz der Wertpapierfirma oder des Wertpapierdienstleitungsunternehmens...“. Dabei wurde Art 9 Abs 3 lit c) der MiFID II wörtlich übernommen. Was ist mit dieser Risikotoleranz gemeint
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