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Timestamp: 2016-10-23 08:00:00
Document Index: 95394583

Matched Legal Cases: ['Art. 18', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 11', 'BGE', 'BGE']

U 50/02 (22.01.2003)
L.________, 1944, Beschwerdef�hrer, vertreten durch lic. iur. Georg Biedermann, Metzggasse 2, 8400 Winterthur,
L.________, geboren 1944, st�rzte am 1. Mai 1975 beim Spiel einen Abhang hinunter und fiel auf die rechte Schulter. Er musste sich wegen der Folgen dieses Unfalles zahlreichen Therapien unterziehen, konnte seine T�tigkeit als Filialleiter der Firma I.________ AG, jedoch bis Ende Februar 1995 ohne Einschr�nkungen aus�ben. Nachdem der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA), bei welcher L.________ zum Zeitpunkt des Ereignisses obligatorisch gegen Unf�lle versichert war, im Februar 1996 ein R�ckfall zum Unfall vom 1. Mai 1975 gemeldet worden war, veranlasste sie eine kreis�rztliche Untersuchung durch Dr. B.________ (Bericht vom 3. Juni 1997) und erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen. Im Februar 1994 und wiederum im November 1996 und M�rz 1997 musste sich L.________ in der orthop�dischen Klinik A.________ operativen Eingriffen unterziehen. Vom 7. Juli bis 13. August 1997 hielt er sich zur orthop�dischen Rehabilitation, zu Physio-, Ergo- und Schmerztherapie, zur Behandlung psychosomatischer St�rungen und zur beruflichen Abkl�rung in der Rehaklinik K.________ auf (Austrittsbericht vom 2. September 1997). Nach weiteren Abkl�rungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht nahm SUVA-Kreisarzt Dr. Z.________ am 29. Juni 1998 die Beurteilung des Integrit�tsschadens und die �rztliche Abschlussuntersuchung vor. Mit Verf�gung vom 18. August 1998 sprach die Anstalt L.________ nebst seiner Entsch�digung f�r eine Integrit�tseinbusse von 9,1 % ab 1. September 1998 eine Invalidenrente auf der Grundlage einer Erwerbsunf�higkeit von 33 1/3 % zu.
Nachdem L.________ Einsprache erhoben hatte, holte die SUVA eine Beurteilung des Chirurgen Dr. med. V.________ von ihrem �rzteteam Unfallmedizin (vom 9. Juni 1999) ein. Mit Entscheid vom 25. Juni 1999 erh�hte sie die Integrit�tsentsch�digung in teilweiser Gutheissung der Einsprache auf 15 %. Im Rentenpunkt wies sie die Einsprache ab.
Mit Verf�gung vom 16. Juli 1999 sprach die IV-Stelle Schaffhausen L.________ r�ckwirkend ab 1. Februar 1996 bei einem Invalidit�tsgrad von 56 % eine halbe Invalidenrente zu. Die hiegegen erhobene Beschwerde zog der Versicherte zur�ck.
L.________ liess beim Obergericht des Kantons Schaffhausen Beschwerde gegen den Einspracheentscheid einreichen mit dem Antrag, dieser sei im Rentenpunkt aufzuheben und es sei ihm eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunf�higkeit von 70 % zuzusprechen. Er reichte im Laufe des Verfahrens Berichte des Prof. G.________, orthop�dische Klinik A.________, vom 12. November und 10. Dezember 1999 ein. Am 11. Januar 2001 ersuchte das Obergericht Prof. G.________ um Erl�uterung seiner Stellungnahmen zur Einschr�nkung der Arbeitsunf�higkeit des Versicherten. Mit Schreiben vom 18. Januar 2001 beantwortete Prof. G.________ die ihm unterbreiteten Fragen. Der Versicherte reichte mit Eingabe vom 27. November 2001 einen Bericht der Klinik S.________ vom 5. November 2001 nach. Mit Entscheid vom 14. Dezember 2001 wies das Obergericht die Beschwerde ab.
L.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit den Begehren, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben und die Sache sei zu neuer Beurteilung, eventuell zur Anordnung eines medizinischen Gutachtens, an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen. Er legt einen Bericht des Dr. med. C.________, Leitender Arzt Orthop�die, Klinik S.________, vom 25. Januar 2002 ins Recht. W�hrend die SUVA auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung.
Die Vorinstanz hat die massgeblichen Bestimmungen �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1 UVG in der vorliegend anwendbaren, bis 30. Juni 2001 g�ltig gewesenen Fassung), den Begriff der Invalidit�t und die Bestimmung des Invalidit�tsgrades (Art. 18 Abs. 2 UVG in der bis Ende 2002 in Kraft gewesenen, hier anwendbaren Fassung [BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b]) sowie die Rechtsprechung zur Beweisw�rdigung (RKUV 1996 Nr. U 252 S. 193 Erw. 1c = BGE 122 V 160 f. Erw. 1c; s.a. BGE 125 V 352 Erw. 3a) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. Zu erg�nzen ist, dass die Versicherungsleistungen auch f�r R�ckf�lle und Sp�tfolgen erbracht werden (Art. 11 UVV).
Streitig ist die H�he der dem Beschwerdef�hrer ab 1. September 1998 zustehenden Invalidenrente.
2.1 W�hrend SUVA und Vorinstanz einen Invalidit�tsgrad von 33 1/3 % ermittelten, ist der Beschwerdef�hrer der Auffassung, das kantonale Gericht habe die medizinischen Unterlagen unzutreffend gew�rdigt. Unter Ber�cksichtigung des von der Vorinstanz eingeholten Erg�nzungsberichts des Prof. G.________ vom 18. Januar 2001, des Berichts der Klinik S.________ vom 5. November 2001 und des letztinstanzlich aufgelegten Schreibens des Dr. C.________ von der n�mlichen Klinik (vom 25. Januar 2002) ergebe sich eine wesentlich gr�ssere Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit als die Vorinstanz - zur Hauptsache gest�tzt auf die Einsch�tzungen der SUVA-�rzte - angenommen habe. Dementsprechend resultiere auch ein h�herer Invalidit�tsgrad.
2.2 Die Vorinstanz st�tzte sich im Wesentlichen auf die vom SUVA-Arzt Dr. V.________ im Einspracheverfahren verfasste Beurteilung vom 9. Juni 1999. Dr. V.________ wiederum nahm betreffend Arbeitsunf�higkeit und zumutbare Arbeitsleistungen auf den Austrittsbericht der Rehaklinik K.________ vom 29. September 1997 und den abschliessenden Bericht des Kreisarztes Dr. Z.________ vom 29. Juni 1998 Bezug und gelangte zum Schluss, dass der Versicherte f�r leichte B�roarbeiten ohne repetitives Lastenheben ganztags eingesetzt werden k�nne. Soweit die Arbeitsf�higkeit zus�tzlich beeintr�chtigt sei, spielten Pers�nlichkeitsfaktoren - hinsichtlich Chronifizierung und Schmerzverarbeitung - eine entscheidende Rolle. Nachdem Prof. G.________ von der Klinik A.________ in einem im kantonalen Verfahren eingereichten Kurzbericht vom 10. Dezember 1999 von einer theoretischen Arbeitsf�higkeit von mindestens 50 % bei B�ro- oder �berwachungsarbeiten ausgegangen war und T�tigkeiten mit repetitiven Belastungen und �berkopfarbeiten als unzumutbar erachtet hatte, stellte die Vorinstanz dem Arzt Erg�nzungsfragen. Aus dem Antwortschreiben vom 18. Januar 2001 geht hervor, dass laut Prof. G.________ f�r "extrem angepasste T�tigkeiten" mit der M�glichkeit selbst gew�hlter Arbeitspausen "theoretisch auch eine ganzt�gige Arbeit zumutbar" w�re. Aus psychosomatischer Sicht seien die Konzentrations- und Leistungsf�higkeit des Versicherten wegen der chronischen Schmerzen eingeschr�nkt, so dass eine halbt�gige Arbeit sicher praktisch realisierbarer sei.
Wenn das kantonale Gericht aus diesen fach�rztlichen Stellungnahmen geschlossen hat, dass dem Beschwerdef�hrer mit R�cksicht auf die im Rahmen des R�ckfalls gemeldeten Unfallfolgen eine leidensangepasste T�tigkeit vollumf�nglich zumutbar w�re, ist dies nicht zu beanstanden. Die sowohl von Dr. V.________ wie auch von Prof. G.________ erw�hnte psychische Komponente des Beschwerdebildes, welche die Arbeitsf�higkeit ebenfalls einschr�nkt, hat hier ausser Acht zu bleiben, da es sich jedenfalls nicht um eine ad�quate Unfallfolge (vgl. BGE 115 V 133) handelt, weshalb die SUVA f�r die dadurch verursachte Verminderung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit nicht einzustehen hat. Mit diesen unfallfremden Faktoren ist denn auch die Diskrepanz zwischen der Invalidit�tsbemessung der SUVA und der Invalidenversicherung, welche einen Invalidit�tsgrad von 56 % ermittelte, zu erkl�ren, wie die Vorinstanz richtig festgestellt hat.
Was schliesslich den Bericht der Klinik S.________ (vom 5. November 2001) und den mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde aufgelegten Bericht der gleichen Klinik vom 25. Januar 2002 betrifft, kann der Beschwerdef�hrer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die beiden Schreiben beziehen sich nicht auf den f�r die richterliche Beurteilung praxisgem�ss (BGE 116 V 248 Erw. 1a; RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101 Erw. 2a) relevanten Sachverhalt, wie er sich bei Erlass des Einspracheentscheides (am 25. Juni 1999) pr�sentiert hat. Vielmehr nimmt Dr. C.________ darin explizit auf neuere Untersuchungen, die �ber zwei Jahre nach dem Einspracheentscheid durchgef�hrt wurden, Bezug. Die Feststellungen und Folgerungen des Arztes k�nnen daher im vorliegenden Verfahren nicht in die Beurteilung miteinbezogen werden. Dem Beschwerdef�hrer ist es jedoch unbenommen, mit einem Gesuch um Rentenrevision an die SUVA zu gelangen, wenn sich sein Gesundheitszustand seit Juni 1999 erheblich verschlechtert hat.
2.3 Ausgehend von den vorstehend umschriebenen Einsatzm�glichkeiten des Versicherten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt haben SUVA und Vorinstanz gest�tzt auf einen korrekt durchgef�hrten Einkommensvergleich einen Invalidit�tsgrad von 33 1/3 % ermittelt. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird die Invalidit�tsbemessung als solche denn auch zu Recht nicht in Zweifel gezogen.