Source: http://kolping-koeln-dellbrueck.koeln/html/body_entwurf_satzung.html
Timestamp: 2019-01-19 08:29:27
Document Index: 344678418

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 22', '§ 3', '§ 3', '§ 2', '§ 7', '§ 7', '§ 11', '§ 10', '§ 6', '§ 12', '§ 11', '§ 11', '§ 4', '§ 4', '§ 3', '§ 4', '§ 11']

Satzung der Kolpingsfamilie Köln - Dellbrück
in der Fassung vom 06. Dezember 2009
(1) Die Kolpingsfamilie Köln-Dellbrück, im Folgenden Kolpingsfamilie genannt, ist eine katholische,
familienhafte und lebensbegleitende, demokratisch verfasste Bildungs- und Aktionsgemeinschaft
zur Entfaltung des Einzelnen in der ständig zu erneuernden Gesellschaft.
(2) Die Kolpingsfamilie ist Gemeinschaft von Mädchen und Jungen, Frauen und Männern. Sie leitet
sich von Adolph Kolping her und beruft sich auf ihn.
(3) Die Botschaft Jesu Christi, die katholische Soziallehre/christliche Gesellschaftslehre sowie Person
und Beispiel Adolph Kolpings bilden die Grundlage, auf der Menschen in dieser Gemeinschaft und
durch sie Orientierung und Lebenshilfe geben und empfangen. Ihre Mitglieder bemühen sich, als
Christen ihr Leben zu gestalten sowie Kirche und Gesellschaft verantwortlich mitzugestalten.
Dabei begleitet und trägt die Kolpingsfamilie den Einzelnen als Weggemeinschaft. Die
Kolpingsfamilie nimmt ihre Möglichkeiten zur kirchlichen und gesellschaftlichen Mitwirkung
(4) Die Kolpingsfamilie ist Teil ihres Diözesanverbandes und damit auch des Kolpingwerkes
Deutschland und des Internationalen Kolpingwerkes.
(1) Die Kolpingsfamilie hat gemäß ihrem Selbstverständnis und den Bestimmungen des
Generalstatutes des Internationalen Kolpingwerkes und der Satzung des Kolpingwerkes
Deutschland folgende Aufgaben:
- durch die Aktivitäten ihrer Mitglieder auf der Grundlage der katholischen Soziallehre/christlichen
Gesellschaftslehre das Gemeinwohl zu fördern und an der ständigen Erneuerung von Kirche und
Gesellschaft mitzuwirken.
(2) Die Kolpingsfamilie gibt durch ihre Arbeit Hilfestellung zur personalen Entfaltung des Einzelnen.
Ihre schwerpunktmäßigen Aufgaben liegen in der Orientierung und Lebenshilfe in konkreten
Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Arbeitswelt, Freizeit, Kirche, Gesellschaft und Staat. Diese
Arbeit geschieht sowohl in altersspezifischer und Zielgruppen orientierter als auch in
gemeinschaftlicher und Generationen übergreifender Ausrichtung.
(3) Die Kolpingsfamilie ist verpflichtet, das Leben und Wirken der überörtlichen Gliederungen des
Kolpingwerkes mit zu tragen.
(4) Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hat die Kolpingsfamilie Anspruch auf die subsidiäre Hilfestellung
durch die überörtlichen Gliederungen des Kolpingwerkes.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch religiöse, jugendpflegerische, volksbildende und berufliche Erziehungs- und Bildungstätigkeit. Die Kolpingsfamilie ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Den Organen und sonstigen Mitgliedern der Kolpingsfamilie werden Auslagen und Aufwendungen erstattet. Die pauschale Auslagenerstattung ist zulässig
§ 4 Auflösung oder Aufhebung der Kolpingsfamilie
1. durch Selbstauflösung,
2. durch Auflösung gemäß § 22, Ziffer 3 des Generalstatuts des Internationalen Kolpingwerkes.
(4) Bei Auflösung oder Aufhebung der Kolpingsfamilie oder bei Wegfall ihres bisherigen Zweckes fällt das Vermögen an ihren Diözesanverband bzw. seinen gemeinnützigen Rechtsträger, oder, sofern der Diözesanverband bzw. der Rechtsträger nicht mehr besteht oder die Gemeinnützigkeit nicht mehr gegeben ist, an das Kolpingwerk Deutschland, Köln, und damit an seinen gemeinnützigen Rechtsträger Deutsche Kolpingsfamilie e.V., Köln, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 3 dieser Satzung zu verwenden hat. Sollte auch der Bundesverband nicht mehr bestehen oder die Gemeinnützigkeit seines Rechtsträgers nicht mehr gegeben sein, fällt das Vermögen der Kolpingsfamilie an ihr Bistum, das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 3 dieser Satzung zu verwenden hat.
(5) Bei Auflösung der Kolpingsfamilie gehen Archiv, Gründungsurkunde, Banner, Siegel usw. in die Obhut des Diözesanverbandes über.
(2) Die Kolpingsfamilie trägt Verantwortung für die Hinführung des Einzelnen zu einer bewussten
Entscheidung für eine Mitgliedschaft.
(4) Mitglied ist nur, wer beim Kolpingwerk Deutschland in Köln gemeldet ist. Dieses stellt den
Mitgliedsausweis aus. Beim Wechsel der Kolpingsfamilie wird die Mitgliedschaft nicht berührt.
(5) Die Mitglieder der Kolpingsfamilie sind Mitglieder des Kolpingwerkes Deutschland und damit des Internationalen Kolpingwerkes.
1. an Veranstaltungen und Bildungsangeboten der Kolpingsfamilie und aller Gliederungen des
Kolpingwerkes teilzunehmen,
2. Einrichtungen des Kolpingwerkes unter Beachtung gesetzlicher Vorschriften bevorzugt zu
3. nach Maßgabe der entsprechenden Satzungen das Stimm-, Antrags- und Vorschlagsrecht und das aktive und passive Wahlrecht in der Kolpingsfamilie und den überörtlichen Gremien wahrzunehmen.
1. das Leben der Kolpingsfamilie mit zu tragen und an der Verwirklichung der in § 2 genannten Ziele und Aufgaben und des von der Bundesversammlung des Kolpingwerkes Deutschland beschlossenen Programms mitzuarbeiten,
2. den von der Mitgliederversammlung beschlossenen Beitrag, der die von den überörtlichen Gremien festgesetzten finanziellen Verpflichtungen einschließen muss, zu leisten,
3. ab Vollendung des 18. Lebensjahres das Kolpingmagazin als Mitglieder- und Verbandszeitung des Kolpingwerkes Deutschland zu beziehen.
b) die Erfüllung der Verpflichtungen gemäß § 7, Ziffer 2,
(3) Ein Mitglied, das nachweisbar schwerwiegend gegen seine Pflichten verstößt, kann durch
Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden. Dieser Beschluss bedarf der 2/3 Mehrheit der Vorstandsmitglieder. Das Mitglied ist von einem vorgesehenen Ausschluss unter Angabe der Gründe schriftlich in Kenntnis zu setzen. Es muss Gelegenheit erhalten, seine Ansicht dem Vorstand vorzutragen. Erst dann kann der Beschluss über den Ausschluss erfolgen. Gegen einen solchen Beschluss steht dem/der Betroffenen ein Einspruchsrecht bei seinem Diözesanverband innerhalb eines Monats nach Zustellung des Beschlusses zu.
Im Falle eines Einspruchs hat der Diözesanvorstand die Begründung für den Ausschluss seitens des Vorstandes der Kolpingsfamilie sowie die Beschwerdegründe des/der Betroffenen zu prüfen und eine endgültige Entscheidung innerhalb von zwei Monaten nach Eingang zu treffen. Bei Ausschluss findet Absatz 2, Buchstabe b und c analog Anwendung. Es liegt im Ermessen des Diözesanvorstandes, in besonders begründeten Fällen eine Einzelmitgliedschaft zuzulassen.
(2) Die Kolpingjugend regelt ihre Angelegenheiten eigenständig im Rahmen der programmatischen Grundlagen und Beschlüsse des Verbandes. Sie ist eingebunden in die Generationen übergreifende Arbeit der Kolpingsfamilie.
(3) Die Mitglieder der Kolpingjugend ab dem vollendeten 12. Lebensjahr wählen die Leitung der
Kolpingjugend in geheimer Wahl für drei Jahre. Diese trägt die Verantwortung für die Ausgestaltung der Arbeit der Kolpingjugend und hat Finanzverantwortung über einen Etat im Rahmen des
Gesamtetats der Kolpingsfamilie. Die Leitung vertritt die Mitglieder der Kolpingjugend auf
überörtlichen Ebenen und nach außen und ist den Mitgliedern der Kolpingjugend verantwortlich. Mindestens zwei Mitglieder dieser Leitung gehören mit Sitz und Stimme dem Vorstand der Kolpingsfamilie an. Dadurch haben sie Anteil an der Gesamtverantwortung für die Kolpingsfamilie.
(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Beschluss fassende Organ der Kolpingsfamilie.
(2) Der Mitgliederversammlung gehören alle Mitglieder der Kolpingsfamilie an. Mitglieder ab
Vollendung des 14. Lebensjahres haben Vorschlags-, Antrags-, Wahl- und Stimmrecht, sofern sie ihren Verpflichtungen gemäß § 7, Ziffer 2 nachgekommen sind. Bei vermögensrechtlichen
Angelegenheiten ist das Stimmrecht an die volle Geschäftsfähigkeit gemäß BGB gebunden.
Die Mitgliederversammlung beschließt über die weitere Anzahl der Vertreter/innen der Kolping-
Jugend im Vorstand.
(4) Die Mitgliederversammlung wählt in geheimer Wahl für drei Jahre die Mitglieder des Vorstandes gemäß § 11, Absatz 2, Buchstabe a, b, c, d, e, g, h sowie jährlich zwei Kassenprüfer/innen.
1. Die Mitgliederversammlung ist jährlich einmal durchzuführen. In dringenden Fällen kann auf
Beschluss des Vorstandes eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden
Die Einladung muss in jedem Fall zwei Wochen vorher und schriftlich mit Angabe der
2. Der Vorstand muss eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn wenigstens 1/3 der
Mitglieder dieses schriftlich mit Angabe des Grundes verlangt.
3. Der/die Vorsitzende beruft die Mitgliederversammlung ein. Er/sie ist verantwortlich für die
Leitung der Sitzung, sorgt für die Durchführung der Beschlüsse und vertritt diese nach außen.
4. Über Termin und Ort der Mitgliederversammlung sowie über das Verfahren der Einreichung von
Wahlvorschlägen und Anträgen beschließt der Vorstand.
5. In besonderen Fällen kann eine Mitgliederversammlung durch die/den Diözesanvorsitzende/n
6. Jede ordnungsgemäß eingeladene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
7. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei
(9) Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu erstellen. Dieses ist den Teilnehmern der
Mitgliederversammlung zur Kenntnis zu geben. Nach einer Einspruchsfrist von zwei Wochen
genehmigt der Vorstand das Protokoll.
(10) Wenn ein Beschluss der Mitgliederversammlung dem Programm, dem Generalstatut, Satzungen
oder Beschlüssen des Kolpingwerkes widerspricht, muss der/die Vorsitzende oder der
Präses unverzüglich Einspruch erheben. In Zweifelsfällen entscheidet der
Diözesanvorstand und in letzter Instanz der Bundesvorstand.
(1) Der Vorstand ist das Leitungsorgan der Kolpingsfamilie. Er versteht sich als kollegiales
Leitungsgremium und trägt gemeinsam die Verantwortung für das Wohl der Kolpingsfamilie.
1. Die Wahrnehmung von Gesamtverantwortung ist grundsätzlich an die Wahl durch die
Mitgliederversammlung bzw. bei der Kolpingjugend durch ihre Mitglieder gebunden.
2. Bei der Zusammensetzung des Vorstandes sind junge Menschen und Frauen angemessen zu
berücksichtigen. Dies gilt insbesondere für den Vorsitz und die Stellvertretung.
c) der Präses und/oder der/die Verantwortliche für den pastoralen Dienst in der Kolpingsfamilie,
e) der/die Kassierer/in,
f) mindestens zwei Vertreter/innen der Kolpingjugend,
g) bei Nichtbestehen einer Kolpingjugend der/die Beauftragte für Jugendarbeit,
h) die Mitglieder entsprechend § 10 Absatz 3.
Anstelle der Ämter unter Buchstabe a und b kann nach vorherigem Beschluss durch die
Mitgliederversammlung ein aus maximal drei Personen bestehendes Leitungsteam gewählt werden.
Sofern nicht anders geregelt, gelten alle Vorschriften für diese Ämter auch für das Leitungsteam.
(3) Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei
(4) Die Vorstandssitzung soll monatlich durchgeführt werden. Eine Vorstandssitzung muss
abgehalten werden, wenn 1/3 der Vorstandsmitglieder unter Angabe des Grundes schriftlich eine
solche verlangt.
(5) Der Vorstand beschließt über den Etat bzw. die Verwendung der Finanzmittel. Die
Mitgliederversammlung kann die Vorlage des Etats verlangen.
(6) Der Vorstand hat dafür zu sorgen, dass im Bedarfsfall ein Rechtsträger das Sachvermögen den
Zielen und Aufgaben des Kolpingwerkes entsprechend verwaltet. Der § 6 des Generalstatuts ist
(7) Der Vorstand regelt über die vorgegebenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten hinaus (§ 12) die
Verteilung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten in der Arbeit der Kolpingsfamilie.
Insbesondere trägt er dafür Sorge, dass für die verbandlichen Aufgabenbereiche/Handlungsfelder
Ansprechpartner /-innen für die überörtlichen Ebenen zur Verfügung stehen.
(8) Über die Vorstandssitzung muss ein Protokoll geführt werden, das in der folgenden
Vorstandssitzung genehmigt werden muss.
(9) Auf Verlangen hat der Vorstand dem Diözesanvorstand Einsicht in die Geschäftsführung zu
(1) Der/die Vorsitzende beruft die Vorstandssitzungen ein. Er/sie leitet sie und sorgt für die
Durchführung der Beschlüsse. Er/sie vertritt die Kolpingsfamilie nach innen und außen. Er/sie ist
dem Vorstand und der Mitgliederversammlung verantwortlich.
(2) Der/die stellvertretende Vorsitzende vertritt den/die Vorsitzenden/e bei dessen/deren
Abwesenheit. Ansonsten übernimmt er/sie bestimmte Aufgaben nach Maßgabe der Beschlüsse des
Vorstandes. Er/sie ist dem Vorstand und der Mitgliederversammlung verantwortlich.
(3) Der Präses und/oder der/die Verantwortliche für den pastoralen Dienst in der Kolpingsfamilie trägt
insbesondere die pastorale Verantwortung für die Kolpingsfamilie. Er/sie erfüllt seinen/ihren
pastoralen Dienst, indem er/sie den Einzelnen und die Gemeinschaft in dem Bemühen um
persönliche Glaubensentscheidungen fördert und in der Erfüllung ihres christlichen Weltauftrages
begleitet. Er/sie trägt eine besondere Verantwortung für die geistige Ausrichtung der
Kolpingsfamilie auf der Basis der Botschaft Jesu Christi und der katholischen
Soziallehre/christlichen Gesellschaftslehre. Er/sie ist dem Vorstand und der
(4) Die Vertreter/innen der Kolpingjugend bringen die Interessen und Anliegen der Kolpingjugend in
den Vorstand ein und sorgen in der Kolpingjugend für die Durchführung der Beschlüsse der
Mitgliederversammlung und des Vorstandes. Sie sind den Mitgliedern der Kolpingjugend und dem
Vorstand verantwortlich.
(5) Der/die Verantwortliche für Jugendarbeit hat die Aufgabe, in Kolpingsfamilien, in denen keine
Kolpingjugend besteht, Rahmenbedingungen zu schaffen, junge Menschen zu motivieren und
Jugendarbeit gemeinsam mit dem Vorstand aufzubauen. Er/sie ist dem Vorstand und der
(6) Der/die Schriftführer/in ist verantwortlich für den Schriftverkehr, die Ausfertigung der Protokolle
sowie die Wahrnehmung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, soweit nicht andere Mitglieder
damit beauftragt sind. Zu seinen/ihren Aufgaben gehört auch die Verwaltung des Archivs.
Er/sie ist dem Vorstand und der Mitgliederversammlung verantwortlich.
(8) Die Vorstandsmitglieder gemäß § 11, Absatz 2, Buchstabe h übernehmen die durch die
Mitgliederversammlung festgelegten Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Sie tragen besondere
Verantwortung für die Verwirklichung von Bildung und Aktion. Darüber hinaus stehen sie als
Ansprechpartner/innen für die überörtlichen Ebenen zur Verfügung. Sie sind dem Vorstand und
der Mitgliederversammlung verantwortlich.
(9) Im Falle des § 11, Absatz 2, Satz 3 sind die Mitglieder des Leitungsteams für die ihnen
obliegenden Aufgaben gemeinsam verantwortlich. Sie geben sich einen Geschäftsverteilungsplan, der auch die Stellvertretung regelt.
(1) Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung dürfen dieser Satzung und den
Beschlüssen übergeordneter Organe nicht widersprechen.
(2) Die Satzung wurde von der Zentralversammlung des Kolpingwerk Deutscher Zentralverband
(zukünftig Bundesversammlung) am 05. November 1994 in Augsburg beschlossen und tritt am
14. Januar 1995 in Kraft.
Die vorliegende Fassung dieser Satzung enthält die aus steuerrechtlichen Gründen erforderliche Ergänzung des § 4 Abs. 4 sowie der Überschrift des § 4 um die Worte „oder Aufhebung“, die in der Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Köln-Dellbrück am 02. Dezember 2000 beschlossen wurde sowie die Änderungen bzw. Ergänzungen, die auf der Bundesversammlung in Essen am
25. Oktober 2008 beschlossen wurden und die steuerrechtlich gebotene Ergänzung des § 3 um einen
4. Absatz, in dem die pauschale Erstattung von Auslagen und Aufwendungen geregelt wird.
Diese Fassung der Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 06. Dezember 2009 in
Köln -Dellbrück beschlossen und tritt am 07. Dezember 2009 in Kraft.
Für den Vorstand der Kolpingsfamilie Köln - Dellbrück
Köln, den 07. Dezember 2009
Gez. Karl - Willi Barden Helmut Brombach,
Anhang zur Satzung der Kolpingsfamilie
Erläuterung der Hinweise aus dem
Zu § 4 (1) Auflösung der Kolpingsfamilie
"Wenn eine Kolpingsfamilie die Pflichten gegenüber dem Kolpingwerk nicht erfüllt oder gegen dessen
Ziele und Aufgaben verstößt oder wenn die Voraussetzungen für ein geordnetes Gemeinschaftsleben
nicht mehr bestehen, kann das Generalpräsidium bzw. das Leitungsorgan des Zentralverbandes die
betreffende Kolpingsfamilie auflösen. In jedem Falle muss mit dem Vorstand der betreffenden Kolpingsfamilie vorher Rücksprache genommen werden."
zu § 11 (6) Vorstand
"Kolping-Namensführung und Rechtsträger von Einrichtungen
1. Für die Kolping-Namensführung einer Kolping-Einrichtung und deren Rechtsträger jeglicher Art
liegt die Zuständigkeit grundsätzlich beim Generalpräsidium. Nach Gründung eines
Zentralverbandes kann das Generalpräsidium die Kolping-Namensführung einer Kolpingeinrichtung
und deren Rechtsträger an den Zentralvorstand und dieser an das Zentralpräsidium delegieren.
- Bei beabsichtigter Bildung eines eigenen Rechtsträgers für vorhandenes oder noch zu schaffendes
Vermögen der Kolpingsfamilien oder ihrer Zusammenschlüsse ist die beschlossene
Satzung dem Zentralvorstand/-präsidium bzw. Generalpräsidium zur Genehmigung vorzulegen.
- Die Satzungen dürfen die Bestimmungen der Programme und der Statuten des Kolpingwerkes
nicht missachten oder für unanwendbar erklären. Jede Satzungsänderung bedarf der vorherigen
Zustimmung des Zentralvorstandes/-präsidiums bzw. Generalpräsidiums.
- Der Erwerb von Grundstücken, Häusern und grundstücksähnlichen Rechten durch die örtliche
Kolpingsfamilie bzw. deren Rechtsträger sowie der Verkauf und die Begebung des gesamten
oder eines größeren Teils des Vermögens unterliegen der schriftlichen Genehmigung des
Zentralvorstandes/- präsidiums bzw. des Generalpräsidiums. Dies gilt auch bei Neu- und Umbauten
sowie für die über die erste Hypothek hinausgehende Beleihung. Die Genehmigung setzt
die Vorlage der Bau- und Finanzierungsplanungen voraus. Eine evtl. Genehmigung oder Versagung
kann eine Ersatzpflicht des Zentralvorstandes/-präsidiums bzw. des Generalpräsidiums
2. Zentralvorstand/-präsidium bzw. Generalpräsidium ist berechtigt, einer Kolping-Einrichtung die
Fortführung dieser Namensbezeichnung zu untersagen, wenn diese Kolping-Einrichtung sich
nicht mehr statutengemäß verhält und dem Wesen, Ziel und Ansehen des Kolpingwerkes abträglich
3. Kommt es im Rechtsträger oder in den verantwortlichen Gremien der Kolpingsfamilien bzw. ihrer
Zusammenschlüsse zu schwerwiegenden Meinungsverschiedenheiten über grundsätzlich in diesem
Paragraph umrissene Fragen der Vermögensverwaltung, so muss Zentralvorstand/- präsidium bzw.
Generalpräsidium oder die vom Zentralvorstand vorgesehene Instanz davon unterrichtet
werden, um zu beraten, zu schlichten und gegebenenfalls sachkundige Hilfe zu vermitteln