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Timestamp: 2016-10-26 17:25:33
Document Index: 89004671

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 70', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 36', 'Art. 10', 'Art. 43', 'Art. 65', 'Art. 66', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 65']

1. SWICA Krankenversicherung AG, R�merstrasse 38, 8401 Winterthur,
H.________, geboren 1979, arbeitete seit 1. August 2003 als Logop�din f�r die Schulgemeinde D.________ und war in dieser Eigenschaft bei der Visana Versicherungen AG (nachfolgend: Visana oder Beschwerdef�hrerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Mit Bagatellunfall-Meldung UVG vom 20. Juli 2010 meldete die Versicherte der Visana, dass sie am 7. Juni 2010 "mit dem Fuss umgekippt und auf das Knie gefallen" sei und dabei eine "Verdrehung/Verstauchung" des rechten Knies erlitten habe. Als erstbehandelnden Arzt nannte die Versicherte Dr. med. B.________ von der Sportklinik X.________. Nach Anerkennung der Leistungspflicht gem�ss UVG und �bernahme der Heilbehandlung - jedoch vor der geplanten und am 3. Februar 2012 durchgef�hrten operativen Sanierung der vorderen Kreuzbandruptur rechts - stellte die Visana ihre Leistungen f�r die Folgen des Unfalles vom 7. Juni 2010 r�ckwirkend per 28. Oktober 2010 ein (Verf�gung vom 5. Januar 2012). Hiegegen erhoben die Versicherte und ihre zust�ndige Krankenpflegeversicherung, die SWICA Krankenversicherung AG (nachfolgend: SWICA), je separat Einsprache. Mit Einspracheentscheid vom 23. M�rz 2012 hielt die Visana am verf�gten folgenlosen Fallabschluss mit der Begr�ndung fest, angesichts des Vorzustandes am rechten Knie sei f�nf Monate nach dem Unfallereignis vom 7. Juni 2010 der Status quo ante mit dem geforderten Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erreicht worden und die Verneinung eines Leistungsanspruches ab 28. Oktober 2010 demzufolge zu Recht erfolgt.
Die hiegegen von H.________ und der SWICA separat erhobenen Beschwerden hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 3. Oktober 2012 gut, hob den Einspracheentscheid vom 23. M�rz 2012 auf und verpflichtete die Visana, die gesetzlichen Leistungen zu erbringen.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt die Visana die Aufhebung des angefochtenen Gerichtsentscheides; eventualiter sei die Sache unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides im Sinne der Erw�gungen zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Streitig und zu pr�fen ist die Leistungspflicht der Visana f�r die ab 28. Oktober 2010 anhaltend geklagten Beschwerden im rechten Knie der Versicherten.
Das kantonale Gericht hat die rechtlichen Grundlagen �ber den Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG) und den Unfallbegriff (Art. 4 ATSG) sowie die Rechtsprechung zum Unfallbegriffsmerkmal der Ungew�hnlichkeit des �usseren Faktors (BGE 134 V 72, 130 V 117) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt bez�glich des Begriffs der unfall�hnlichen K�rpersch�digungen, die auch ohne ungew�hnliche �ussere Einwirkung Unf�llen gleichgestellt sind (Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung Art. 9 Abs. 2 UVV), wobei am Erfordernis des �usseren Faktors festzuhalten ist (BGE 129 V 466; Urteil 8C_532/2007 vom 9. Juni 2008 E. 5, aufgef�hrt in SZS 2009 S. 153 f.). Richtig wiedergegeben hat die Vorinstanz auch die Grunds�tze �ber den Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125). Darauf wird verwiesen.
Vorweg ist festzuhalten, dass die Beschwerdef�hrerin zun�chst mit Verf�gung vom 5. Januar 2012 die Auffassung vertrat, die bis zum 28. Oktober 2010 gew�hrten Leistungen nach UVG w�rden als Abkl�rungskosten �bernommen, das Ereignis vom 7. Juni 2010 habe jedoch im Vergleich zu den vorbestehenden Beeintr�chtigungen "zu keinen neuen Beschwerden und Funktionseinbussen gef�hrt", weshalb der Unfall keine nat�rlich kausalen Einschr�nkungen zur Folge gehabt habe. Die Visana vertrat also mit Verf�gung vom 5. Januar 2012 den Standpunkt, grunds�tzlich von Beginn weg �berhaupt nie leistungspflichtig gewesen zu sein. Demgegen�ber begr�ndete sie die Abweisung der Einsprache im Entscheid vom 23. M�rz 2012 dahingehend, hinsichtlich der durch den Unfall vom 7. Juni 2010 verursachten vor�bergehenden Verschlimmerung des Vorzustandes sei "f�nf Monate nach dem Unfallereignis [...] von einem Erreichen des status quo ante auszugehen", weshalb ab 28. Oktober 2010 kein Leistungsanspruch mehr bestehe. Vor Bundesgericht unterl�sst es die Beschwerdef�hrerin darzulegen, weshalb der "Status quo ante" f�nf Monate nach dem Unfall vom 7. Juni 2010 mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erreicht worden sei. Statt dessen argumentiert sie nunmehr, nach Aktenlage habe die Versicherte bzw. die SWICA "den Beweis nicht erbringen [k�nnen], dass das Ereignis vom 7. Juni 2010" die ab 28. Oktober 2010 geklagten Beschwerden nat�rlich kausal verursacht habe.
5.1 Fest steht und von keiner Seite bestritten wird, dass sich die Versicherte gem�ss Bagatellunfall-Meldung UVG vom 20. Juli 2010 am 7. Juni 2010 beim raschen �berqueren des Bahnhofquai in Z�rich �bertrat, auf ihr rechtes Knie fiel und dabei das Kniegelenk verdrehte bzw. verstauchte. Der erstmals am 5. Juli 2010 behandelnde Chirurg Dr. med. B.________ verwies nicht nur auf dieses Unfallereignis, sondern ebenso auf einen "Skiunfall vor ca. 15 Jahren". Er veranlasste eine MRI-Untersuchung, welche nebst dem Befund eines "Status nach partieller VKB-L�sion" auch Hinweise auf eine Patelladysplasie zeigte. Zudem erw�hnte Dr. med. P.________, in seinem Bericht vom 17. Juli 2010 zur MRI-Untersuchung vom 16. Juli 2010 auch ein "subjektives Instabilit�tsgef�hl seit einem Unfall vor Jahren". Basierend auf diesen Untersuchungsergebnissen diagnostizierte Dr. med. B.________ am 16. Juli 2010 eine "Partiall�sion des vorderen Kreuzbandes rechts" und verordnete zur muskul�ren Stabilisierung der "partiellen VKB L�sion rechts" eine Serie Physiotherapie. In der Folge anerkannte die Visana gem�ss vorinstanzlicher Beschwerdeantwort vom 15. Juni 2012 ihre Leistungspflicht nach UVG. Am 3. Februar 2012 f�hrte Dr. med. B.________ die operative Sanierung der "vorderen Kreuzbandruptur [am] Kniegelenk rechts nach Sturz am 7. Juni 2010" durch. Bei dieser intraoperativ beschriebenen "vollst�ndigen proximalen Ruptur des vorderen Kreuzbandes" am rechten Knie handelt es sich unbestrittenermassen um eine der in Art. 9 Abs. 2 lit. a-h UVV abschliessend aufgez�hlten k�rperlichen Sch�digungen. Dr. med. B.________ begr�ndete mit Schreiben vom 9. Januar und 17. April 2012 gegen�ber der Visana, weshalb die behandelte Kreuzbandl�sion nicht im Zusammenhang mit dem Skiunfall von 1996 und dem seither verbleibenden Status nach Arthroskopie und Plicaresektion steht. Vielmehr sei die "frische Ruptur" nat�rlich kausale Folge des Sturzes auf das rechte Knie.
5.2 Trotz klarer Hinweise auf einen Vorzustand am rechten Kniegelenk anerkannte die Beschwerdef�hrerin - ohne Zweifel �ber die Bestimmung des zust�ndigen Versicherungstr�gers (vgl. Urteil 8C_512/2008 vom 14. Januar 2009 E. 3.1 zur Vorleistungspflicht im Sinne von Art. 70 ATSG) - ihre Leistungspflicht nach UVG f�r die Folgen des Unfalles vom 7. Juni 2010. Soweit die wenigen, von der Visana eingereichten Unterlagen �berhaupt der Aktenf�hrungspflicht (vgl. dazu BGE 138 V 218 E. 8.1.2 S. 223) zu gen�gen verm�gen, steht fest, dass die ersten vertrauens�rztlichen Abkl�rungen seitens der Beschwerdef�hrerin - entgegen ihres eigenen Aktenverzeichnisses - nicht schon am 14. und 16. Dezember 2010, sondern erst ein Jahr sp�ter get�tigt wurden. Bis dahin hatte die Visana mit Blick auf den ihr von Amtes wegen obliegenden Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG) nicht an ihrer anerkannten Leistungspflicht hinsichtlich der Behandlung der partiellen L�sion des vorderen Kreuzbandes am rechten Kniegelenk als Folge des Unfalles vom 7. Juni 2010 gezweifelt.
5.2.1 Die Anerkennung der Leistungspflicht durch den Unfallversicherer ist in rechtlicher Hinsicht von Belang. Ist die Unfallkausalit�t einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, entf�llt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die nat�rliche und ad�quate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsm�ssigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall fr�her oder sp�ter eingestellt h�tte (status quo sine), erreicht ist. Ebenso wie der leistungsbegr�ndende nat�rliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse M�glichkeit nunmehr g�nzlich fehlender urs�chlicher Auswirkungen des Unfalls gen�gt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die entsprechende Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegr�ndender nat�rlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer. Diese Beweisgrunds�tze gelten sowohl im Grundfall als auch bei R�ckf�llen und Sp�tfolgen und sind f�r s�mtliche Leistungsarten massgebend (SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9, 8C_354/2007 E. 2.2 mit Hinweisen; Urteil 8C_463/2011 vom 4. November 2011 E. 3.2).
5.2.2 Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entf�llt eine Teilurs�chlichkeit f�r die noch bestehenden Beschwerden (SVR 2010 UV Nr. 31 S. 125, 8C_816/2009 E. 4.3 mit Hinweisen). Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gest�tzt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenverg�tungen zu �bernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen. Demnach hat die versicherte Person bis zum Erreichen des Status quo sine vel ante auch Anspruch auf eine zweckgem�sse Behandlung, welche auch operative Eingriffe umfassen kann (vgl. Urteile 8C_476/2011 vom 5. Dezember 2011 E. 6.1 und 8C_326/2008 vom 24. Juni 2008 E. 3.2 mit Hinweisen).
5.3.1 Bei den Akten findet sich keine nachvollziehbare, schl�ssig und widerspruchsfrei begr�ndete fach�rztliche Beurteilung, welche mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit darauf schliessen liesse, dass der Status quo ante - oder gegebenenfalls auch der Status quo sine - f�nf Monate nach dem Unfall vom 7. Juni 2010 bzw. per 28. Oktober 2010 erreicht worden w�re. Der einzigen vertrauens�rztlichen Kurzeinsch�tzung des Dr. med. K.________ (mit fehlender Ortsangabe und nicht lesbarem Datum) im Umfang von wenigen S�tzen und ohne ausdr�ckliche Bezugnahme auf den klar diagnostizierten Unfallschaden ist jedenfalls keine �berzeugende Begr�ndung f�r den von der Visana verf�gten und mit Einspracheentscheid best�tigten folgenlosen Fallabschluss per 28. Oktober 2010 zu entnehmen.
5.3.2 Nach Aktenlage steht fest, dass am rechten Knie ein Vorzustand vorhanden war. Dr. med. B.________ wies am 9. Januar 2012 auf einen "Status nach Arthroskopie und Plicaresektion am rechten Kniegelenk 1996" hin und Dr. med. P.________ erw�hnte unter anderem eine Patelladysplasie. Auch ist unbestritten, dass die Versicherte schon seit November 2009 an Beeintr�chtigungen des rechten Kniegelenks litt, was der Beschwerdef�hrerin bei Anerkennung der Leistungspflicht nach UVG bekannt war oder nach Massgabe des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG) h�tte bekannt sein m�ssen, weil es der behandelnde Arzt bereits anl�sslich seiner Erstkonsultation vom 5. Juli 2010 in seiner Krankengeschichte entsprechend verzeichnet hatte. Trotz dieser vorbestehenden Beschwerden finden sich in den Akten keinerlei Anhaltspunkte daf�r, dass dieser Gesundheitsschaden schon innerhalb der letzten Jahre vor dem Unfall vom 7. Juni 2010 �rztlich oder physiotherapeutisch behandlungsbed�rftig war. Der Vertrauensarzt der Visana behauptet nichts Gegenteiliges. Auch zeigt er nicht auf und legt keine entsprechende Beweise daf�r vor, dass die nach dem Unfall lege artis zweifelsfrei diagnostizierte "Partiall�sion des vorderen Kreuzbandes rechts" als unfall�hnliche K�rpersch�digung - entgegen der Auffassung des Dr. med. B.________ - nicht "frisch" anl�sslich des unbestrittenen Unfalles vom 7. Juni 2010 entstanden sein k�nne, sondern mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit schon Monate, wenn nicht Jahre vor dem genannten Unfallereignis vorbestanden haben m�sse. Die Beschwerdef�hrerin macht vor Bundesgericht auch nicht geltend, sie habe in Verletzung des ihr obliegenden Untersuchungsgrundsatzes bisher nicht die von Amtes wegen durchzuf�hrenden notwendigen Abkl�rungen t�tigen k�nnen. Bei gegebenem Aktenstand ist daher von einer unfallbedingten Verschlimmerung des Vorzustandes auszugehen, welche anl�sslich des unbestrittenen Ereignisses vom 7. Juni 2010 eintrat und sodann �rztliche und physiotherapeutische Behandlungsbed�rftigkeit zur Folge hatte.
5.3.3 Im Vergleich zur nachvollziehbar und schl�ssig begr�ndeten Beurteilung des behandelnden Chirurgen, wonach als Ursache der vollst�ndigen proximalen Ruptur des vorderen Kreuzbandes rechts, welche am 3. Februar 2012 operativ habe saniert werden m�ssen, nur die unfallbedingte Einwirkung vom 7. Juni 2010 in Frage kommt, vermag die Beschwerdef�hrerin ihren gegenteiligen Standpunkt nicht auf eine medizinisch stichhaltig begr�ndete, fach�rztliche Beurteilung abzust�tzen, welche sich in �berzeugender Weise mit der abweichenden Auffassung des Dr. med. B.________ auseinandersetzt. Soweit sich die Visana vor Bundesgericht im Wesentlichen darauf beruft, die Argumentation der Vorinstanz beschr�nke sich auf die Anrufung des unzul�ssigen Beweisgrundsatzes "post hoc ergo propter hoc", �bersieht die Beschwerdef�hrerin, dass sie nach Anerkennung der Leistungspflicht (vgl. E. 5.2.1 hievor) basierend auf der unfallbedingten Diagnose einer partiellen L�sion des vorderen Kreuzbandes am rechten Knie bis zu dem von ihr nachzuweisenden Erreichen des Status quo sine vel ante leistungspflichtig bleibt (vgl. E. 5.2.2 hievor). Denn ist nach unfallbedingter Verschlimmerung eines Vorzustandes die anspruchsaufhebende Tatfrage zu beantworten, ob jede kausale Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit dahingefallen sei, liegt die Beweislast beim Unfallversicherer (SVR 2008 UV Nr. 11 S. 34 E. 3.3 S. 35, U 290/06, mit Hinweisen).
5.4 Nach dem Gesagten ist der angefochtene Entscheid im Ergebnis nicht zu beanstanden, soweit das kantonale Gericht damit die Leistungspflicht der Visana f�r die vordere Kreuzbandruptur am rechten Kniegelenk der Versicherten als nat�rlich kausale Folge des Unfalles vom 7. Juni 2010 bejaht hat.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 BGG). Als unterliegende Partei hat die Beschwerdef�hrerin die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG; BGE 133 V 642 E. 5). Da sich zwei Versicherer gegen�berstehen, gilt f�r die Gerichtsgeb�hr der ordentliche Rahmen nach Art. 65 Abs. 3 BGG, w�hrend Art. 65 Abs. 4 lit. a BGG keine Anwendung findet (Urteile 8C_552/2009 vom 8. April 2010 E. 6 und 9C_799/2007 vom 25. April 2008 E. 4, je mit Hinweisen).