Source: https://www.iggdaw.de/forum/index.php?thread/1417-tiefgr%C3%BCndige-gedanken-abgemahnter-formerly-known-as-irrenthread/&postID=31829
Timestamp: 2020-08-04 23:43:54
Document Index: 361207570

Matched Legal Cases: ['§ 101', '§184', '§183', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 101']

Tiefgründige Gedanken Abgemahnter ... formerly known as 'Irrenthread' - Seite 101 - Tiefgründige Gedanken Abgemahnter ... formerly known as 'Irrenthread' - Interessen Gemeinschaft Gegen Den Abmahn Wahn
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Also. ich bin da nicht reingekommen. Dann war das vllt. nur für den Shual so gewesen? Kann das sein, dass das ner guten
"Freundin" vom Shual etwa gehört/gehörte?
-- ich mein mal, lt. dem Totenschädel müsste es so sein?
Naja... sooo schwer ist das nun wieder auch nicht. Es gibt auch ganz andere Möglichkeiten. So gab es ja mal einen Phishing-Hacker bei Netzwelt.de, der einen link setzte. Ich wette 2,50€, dass dort neugierige LL-Mirglieder gelandet sind.
Wie dem auch sei - Nein - in diesem Forum fanden sich keine "Freundinnen" von mir. Vielleicht aber veröffentliche ich ja in meinen Memoiren zu meinem 10-jährigen Abmahndatum alle Daten und möglichen Zugangswege.
PS: Da sich bei diesem peinlichen Thema ja gleich wieder die AfD-Schmutzabteilung der alten LL-Riege zu Wort gemeldet hat ... frag doch Deinen "Joker". Der weiß es.
... es gibt Teile von Gerichtsentscheidungen, die in jedem Fall in den Irrenthread gehören:
Es gibt nämlich zwei Arten von Gerichten. Diejenigen, welche sinnfrei-stupide Anträge aus dem Hause rka bewertend-intelligent der Realität annähern und diejenigen Gerichte, welche durchwinken (um endlich mal gegen das [lexicon]AG[/lexicon]/LG München eine Chance bei der Vergabe des Titels der dümmsten Entscheidung des Jahres zu haben).
[LG Hamburg, Urteil vom 31.03.2016 - 310 S 11/15]
PS: Das übliche dummdreiste und technikferne Gelabere sollte sich dieses Mal unser AfD-Wahlwerber Steffen H. schenken. Nicht das er uns auch noch belegt, dass er eigentlich von "Filesharing" noch viel weniger Ahnung hat, als bereits jetzt zu vermuten ist.
Soso..der Kläger will Namen und Anschriften derjenigen haben, die das Werk vom Beklagten heruntergeladen haben. Ob dem Gericht entgangen ist,daß bei den beiden bekanntesten Verbreitungswegen - Filesharing und OCH - der Uploader in der Regel keinen Plan hat, wer von ihm runtergeladen hat ? Selbst wenn er Aufzeichnungen von IPs etc hätte,wären die nach 2,5 Jahren (geloggt wurde wohl im Oktober 2013) sowieso nicht mehr beauskunftbar. Das weiß auch der Kläger,nicht umsonst fordert er Namen und Anschriften und nicht etwa nur IPs.
Auch die Sache mit den Zeiträumen und der Bandbreite ist ein linkes Ding. Könnte mir vorstellen,daß der Rechteinhaber dann mit der Idee um die Ecke kommt ala "Du hast hier nur 3 Namen/Adressen geliefert, bei der angegebenen Bereithaltungszeit und Bandbreite hättest du das Werk aber mindestens 80x hochladen können! Los, rück raus wer die anderen 77 Leute waren!". Anders gesagt: die Beklagten sollen den kleinen Finger reichen und die Rechteinhaber wollen mal wieder den ganzen Arm abhacken...
Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Werniman ( 8. April 2016 )
Das weiß auch der Kläger
Ich bin mir da nicht sicher. Aus Erzählungen von Beklagten vermutet man wie bei ihrem Kooperationspartner AfD-Steffen .... deswegen ja auch Irrentread.
Ich glaube das beste Beispiel ist:
- "Klägerin" legt ein Schaubild über die Ermittlungs-Architektur vor. Also schlicht: Da steht der Sever und an den sind 5 Pcs angeschlossen ... etc....
- Sage ich: Ach ich das schön! Der Herr Sachverständige X hat zu diesem Aufbau beigetragen, diese Architektur wäre nicht für eine ordnungsgemäße Ermittlung geeingnet.
- Antwort: Aber der Sachverständige X hat doch zu unserer Software gar nichts gesagt!
Man fragt sich im Umgang mit solchen Menschen ab und an schon... Sie bilden sich eben irgendetwas ein, aber eine Aufklärung oder bereits eine Diskussion kommt nicht zu Stande, weil sie einen vollständigen Blackout erleiden. Es hat ihnen jemand widersprochen!!!! Unfassbarer Affront!!!
PS: Dabei geht es nicht um die Zielrichtung - $$$$ (von Minderjährigen) - "Die Klägerin hat unbestritten dargelegt, dass sie einen über den bezifferten Mindestschadensersatzanspruch hinausgehenden Schadensersatzanspruch hat, wenn die Beklagte zu weiteren Zeitpunkten das Spiel in Tauschbörsen bereithielt oder es anderweitig an Dritte weitergab." Diese ist ja altbekannt.
Wenn einer ihren Angaben widerspricht, gibts gerne mal 3 mögliche Reaktionen:
a) die wiederholen gebetsmühlenartig das, was sie zuvor schon behauptet hat haben (und was man widerlegt hat),
b) sie verweisen stupide auf ihre fragwürdigen "Sachverständigengutachten",auch wenn da zum betreffenden Part gar nix drinsteht
c) sie sagen gar nix mehr dazu,weil sie mitgekriegt haben,daß man ihnen nicht auf den Leim geht.
Was bitte ist das für´n Gutachten,wenn der Gutacher zur Software gar nix gesagt hat ?
Aus rein technischer Hinsicht gefragt: wieso ist eine Server-Client-Architektur nicht für solche Ermittlungen geeignet ?
Naja...und was die Sache mit den "weiteren Zeitpunkten" ausgeht,so kann man darüber sicher auch streiten. Wenn jemand mit einer dynamischen IP das Werk mehrere Tage lang bereitstellt und jeden Tag geloggt wird (logischerweise immer mit einer anderen IP),dann ist es sicher streitbar,ob der das Werk nun mehrfach bereitsgestellt hat.
"Der Sachverständige führt aus, er habe festgestellt, dass die von der Klägerseite beauftragte Firma, anders als bei vergleichbaren Ermittlungssystemen üblich, keine Stratum-2-Schicht von eigenen Zeitservern im Firmennetzwerk eingerichtet habe." [AG München, Urteil vom 13.11.2013 - 142 C 13014/12 - "Mindest-Anforderungen an eine Ermittlungs-Architektur"]
PS: So einfach ist das "juristisch" nicht mit den weiteren "Zeitpunkten"/"Zeiträumen". Aber es geht nicht um "Mehrfachbereitstellung". Das kann man nur einmal, allerdings entweder
- bis zum Downloadende
[Natürlich ist die "Vertriebswegstheorie" eine alberne Nummer.]
Die Frage ist nur (mal davon abgesehen... Thema X - "gewerbliches Ausmaß"???? - da haben schon die netten Richter (wortlos) gepleitet):
§ 101 UrhG, Abs. 5:
"(5) Erteilt der zur Auskunft Verpflichtete die Auskunft vorsätzlich oder grob fahrlässig falsch oder unvollständig, so ist er dem Verletzten zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet."
Ja - Hm.... Wenn jetzt jeder zur Auskunft verpflichtete Filesharer sagt, er habe das Werk nur heruntergeladen und dann den Upload gestoppt, kann aber (Ziffer aa, bb, dd) nicht mal nur unvollständig, sondern überhaupt gar nicht beitragen, da dies nun mal jeweils technisch unmöglich ist.... muss er nochmal paarhundert€ bezahlen?
In der Gesamtschau liegt der juristische Hase im Pfeffer.
++++ Satire zum Wochenende ++++
Wir waren natürlich mal wieder superschnell und haben ein Muster für eine "Vertriebswegeauskunft nach § LG Hamburg - 310 S 11/15" erstellt:
OLG Karlsruhe Beschluß vom 29.3.2016, 1 (3) Ss 163/15; 1 (3) Ss 163/15 - AK 51/15
Endlich die juristische Aufarbeitung zur "Dildo-Schaumparty im Irrenthread"-Affaire. §184d StGB fällt vollständig flach.
Interessant sind die Kriterien, die das OLG Karlsruhe in Sachen §183a StGB ("öffentliches Ärgernis") setzt.
Zunächst reicht es hier also nicht aus, wenn sich zB ein AfD-Wahlwerber ärgerniserregt. Es bedarf hier mehr, nämlich die Klärung der Frage ob durch einen sexualisierten Post in einem Forum Ärgerniserregung erwartet werden kann, wobei der Inhalt des Gesamtforums zu berücksichtigen ist.
Dies halte ich jedoch in Irrenthreads vollständig für ausgeschlossen.
Naja... sooo schwer ist das nun wieder auch nicht. Es gibt auch ganz andere Möglichkeiten. So gab es ja mal einen Phishing-Hacker bei Netzwelt.de, der einen link setzte. Ich wette 2,50€, dass dort neugierige LL-Mirglieder gelandet sind.Wie dem auch sei - Nein - in diesem Forum fanden sich keine "Freundinnen" von mir. Vielleicht aber veröffentliche ich ja in meinen Memoiren zu meinem 10-jährigen Abmahndatum alle Daten und möglichen Zugangswege.
((Randbem: fohr fiehrzehn Tagen im Superthread das letzte posting, vast wie bei LL? (LL ist, glaubt die hoffnung2, in inzolfenz, Keoma ist inzolfent)))
Als alter Verschwehrer erlaubt sich die hoffnung2 mal ein paar verschwehrerische Subgedanken zu nennen.
Wie gesagt, die Bilder sprechen Bände.
1. - das Bild von Ulles Hund bei NW gehört mehr als eindeutig zu nem Guru der Szene.
2. - das Bild vom Totenschädel bei den rebells gehört ebenfalls zu diesem Guru. (aus diesem Grund musste es verschwinden)
Was besagt das? Das rebells war von Anfang an in der Hand dieses Gurus. (Ein Sänger mit ähnlichen Namen ist demletzt verstorben im Alter von 57)
Na und ebenfalls, dass der Shual von Anfang an Zugang zum rebells hatte. Shual selbst hat nen screen eingestellt:
https://2.bp.blogspot.com/--W7…MVlI7eSA/s1600/100316.jpg
Am 11.02.2011 ist zu sehen, dass Susi erst 15 Beiträge hat. Das bedeutet, dass der screen am 11.02. gemacht sein muss. Das war gleich zu Beginn. Also
hatte Shual vollen Einblick.
Shual verweist auf den Joker. ----- "frag doch Deinen "Joker"."
Ja, was hat das mit dem Joker zu tun?
Shual hatte vollen Einblick und der Joker veröffentlichte bei den rebells PNs.
Die hoffnung2 sagt jetzt, dass der Joker doch die Beweise selbst geliefert hat für den, der da bei NW irgendwas weitergegeben hatte. Ich selbst habe diese PNs gesehen, die der Joker bei den rebells veröffentlicht hatte, das das rebells mehrfach "offen stand". Also man brauchte gar nicht irgendwo rumschnüffel, weil man alles "frei Haus" geliefert bekam.
Superleistung von Joker!
Derjenige sollte sich also bei Joker bedanken --- oder Shual, was sagst du dazu? Dem Joker gebührt der Dank von beiden Seiten, dem Einen, den er ans Messer geliefert hat und auch von Shual, dem er die Beweise geliefert hat.
Sehr lehrreich zum Wochenende:
Oooooh.... neben der netten "Überschrift":
Orginal: "Das LG Bochum folgt leider nicht der Auffassung des [lexicon]AG[/lexicon] Bochum (Urteil vom 03.11.2015 – 39 C 285/15, JurPC Web-Dok. 192/2015, Nachricht vom 09.11.2015), dass die fiktive Lizenzgebühr für das Zugänglichmachen eines Films in einer Tauschbörse nur 200,00 € beträgt."
AfDw3P: "Dabei folgte das [lexicon]Landgericht[/lexicon] Bochum nicht der Auffassung des Amtsgerichts Bochum (Urt. v. 03.11.2015, [lexicon]Az[/lexicon]. 39 C 285/15; JurPC Web-Dok. 192/2015; "AG Bochum: 270,20 EUR für das Anbieten eines Films in einer Tauschbörse"), dass die fiktive Lizenzgebühr für das Zugänglichmachen eines Films in einer Tauschbörse nur 200,00 EUR beträgt."
Es ist ja durchaus bekannt, dass sich die AfD und ihre Wahlwerber für eine härtere Bestrafung von "Filesharern" einsetzt. Man sollte jedoch auf billige Manipulationen von Texten, die man von Rechtsanwälten werbewirksam klaut verzichten und a) selbst Texte schreiben und b) mit Namen (und Partei) unterzeichnen. Ansonsten macht man sich nur weiter der Verarsche von Betroffenen schuldig.
Es ist ja durchaus bekannt, dass sich die AfD ... für eine härtere Bestrafung von "Filesharern" einsetzt.
Man sollte jedoch auf billige Manipulationen... verzichten... Ansonsten macht man sich nur weiter der Verarsche von Betroffenen schuldig.
Oder einer falschen Tatsachenbehauptung
Lieber AfD-Wahlwerber Steffen H. aus an der Kirche.
Zunächst war klar, dass Du Dich nach Deinem Totalschaden in der Diskussion bei Stadler
a) beleidigtleberwurstmäßig nicht konkret äußern wirst und
b) wieder rumproleten, wie das die AfD-Anhänger eben so machen, wenn sie mit der Realität kollidieren.
Dann war allerdings auch klar, dass Du zeitnah den Leuten nach [lexicon]BGH[/lexicon], Urteil vom 12.05.2016 - I ZR 86/15 gaaaanz groooße Angst machen mußt. Es ist ja Dein Job Amahnergedanken bis aufs Blut zu verteidigen (vgl. Stadler).
Nur liegst Du ... wieder falsch, weil Du wieder nicht die Entscheidungen gelesen hast.
So - Zunächst komm aber ich. Meine Besprechung von LG Hamburg, Urteil vom 20.03.2015 - 2310 S 23/14 ist dahingegehend substanzlos, da der [lexicon]BGH[/lexicon] sich nicht um die von mir aufgeworfenen Fragen gekümmert hat. Dennoch habe ich den wunden Punkt heraus gestrichen:
"Denn diese Entscheidung erstreckt sich natürlich nicht nur auf die sogleich besprochene Frage, sondern auf alle erwachsenen Nutzungsberechtigten, die nicht in direkter Abstammung von dem jeweiligen [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] stehen (Söhne/Töchter, ggfs. Enkel/Urenkel), oder mit diesem verheratet sind + in einer Beziehung leben, also auf Freunde/Mieter/Nachbarn/Neffen+Nichten, etc...."
"Denn das Gericht ist der Ansicht, dass vor der Überlassung des Internetanschlusses an einen volljährigen Dritten, der nicht als „Familienangehöriger anzusehen ist, eine Belehrung durch den [lexicon]Anschlussinhaber[/lexicon] dahingehend geboten und zumutbar ist, dass eine Nutzung von sogenannten Internet-Tauschbörsen zum illegalen Bezug urheberrechtlich geschützten Materials wie insbesondere Filmen. Musik oder Computerspielen zu unterbleiben hat."
Der [lexicon]BGH[/lexicon] hat diese These des LG Hamburg nun zurück gewiesen. Da muss ich keinen "Volltext" abwarten. Denn die Verurteilung basierte nur auf diesem Punkt.
Es steht aber natürlich AfD-Wahlwerbern + Abmahnerfreunden frei weiterhin Krokodilstränen zu vergiessen....
PS: Ganz besonders lustig ist aber die AfD3p-Ankündigung gegen die in Australien lebende Nichte werde gerichtlich bezgl. einer Schadensersatzanforderung vorgegangen. Oder vielleicht doch eher gegen den Lebensgefährten der Nichte? Egal - Wie immer bestens informiert, die AfD3P.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Shual ( 13. Mai 2016 )
Shual schrieb @Stadler
Und naun nach Ihren länglichen Texten – endlich mal zur Sache, Herr Heintsch. Was muss denn nun ein AI nach dem Erhalt einer Abmahnung genau tun, wenn der Vorwurf durch die Nutzer des Anschlusses bei der ersten Nachfrage bestritten wird, damit er später seiner sekundären Darlegungslast genügen kann? Das LG Berlin behauptet, der Beklagten hätten „Möglichkeiten“ offen gestanden. Welche wären dies? Das Gericht schweigt.
Nicht nur Gerichte schweigen darüber, von einem Herrn Heintsch wirst du dazu noch viel weniger eine sinnvolle Antwort bekommen. Vielleicht lässt er sich ja herab,sein übliches wasserfallartiges BlaBla zum Besten zu geben,natürlich ohne letztendlich wirklich was eindeutiges zu sagen (kanns sein,daß er mal Politikwissenschaften studiert hat ?). Dabei würde eine stichhaltige Antwort, WAS ein abgemahnter AI nun machen soll,um seiner sekundären Darlegungslast zu genügen, nun wirklich mal interessant. Speziell für die Fallkonstellationen, bei denen der AI eben KEINEN physischen Zugriff auf die Endgeräte der Mitbenutzer hat, was wohl in der Vielzahl der Fälle die Norm sein dürfte. Bereits im Familienverbund dürften die Probleme groß sein,wenn beispielsweise der Nachwuchs im Teeniealter plötzlich den eigenen Laptop freigeben soll,nur damit Papi ein wenig darauf herumschüffeln kann. Vielleicht ist das LG Berlin genauso umnachtet wie es die Münchner Gerichte sind,wenn sie erwarten,daß jede Person ungeachtet des vorliegenden Verhältnisses zum AI ihren Rechner zur "Besichtigung" freigibt. Ich kann nur von mir ausgehen, aber das Rechnerpasswort zu meinem Rechner kennt nicht mal meine Frau,geschweigedenn würde ich es meinem Schwiegerdrachen als AI für irgendwelche "Kontrollen" rausrücken.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Werniman ( 14. Mai 2016 )
Steffen-Heintsch
Hallo @Werniman,
ich versuche einmal mein bla-bla-bla Dir nahezubringen. O.K. noch anfänglich, wenn ich die Erfolge von Dir oder dem Vergleichs-Papst Shual sehe, dann kommt eigentlich von Euch auch nur bla-bla-bla und Massenverarsche.
Erstens, keiner kann ein Erfolgsrezept aufschreiben, in den die Zutaten des Obsiegen aufgereiht stehen. Und wir sind uns einig, keiner von uns drei Hübschen ist ein [lexicon]Anwalt[/lexicon].
Zweitens, natürlich nach den Spendenaktion gesponserten Desastertermin letzten Jahres, ging es heuer wohl so 5:1 gegen uns aus. Wer wirklich gedacht hatte dass z.B. die lächerliche Bochumer Wertfestsetzungen Bestand haben wird, wurde eines Besseren belehrt.
Dabei wirklich unerwartet - aber eben nur in der Pressemitteilung - die völlig unerwartete Aussagen der Bundesrichter, die ich leider nicht mit Vor und Nachnamen kenne.
(...) Den Inhaber eines Internetanschlusses, der volljährigen Mitgliedern seiner Wohngemeinschaft, seinen volljährigen Besuchern oder Gästen einen Zugang zu seinem Internetanschluss ermöglicht, trifft keine anlasslose Belehrungs- und Überwachungspflicht. (...)
Diese [lexicon]BGH[/lexicon]-Aussage - nicht die des Erstgerichtes - wird erst einmal einen großen Durchbruch - aus unserer Sicht heraus und nur für Volljährige - bringen. Aber ... und ein aber ist immer dabei ... wird der große Durchbruch erst einmal nur in dem Fallkonstrukt sein, wenn der AI die Tat seinerseits bestreitet, seine zumutbaren Prüfpflichten (allgemein) nachkommt UND entweder ein - volljähriges - WG-Mitglied, - volljähriger - Besucher oder - volljähriger - Gast das Internet zum Zeitpunkt nutzte, den Vorwurf begang, letztendlich die Tat einräumt mit allen Folgen und Risiken die auf einen Täter zukommen. Natürlich, sind diese Täter rechtlich nicht greifbar oder wirtschaftlich ungeeignet, hat wohl auch hier der Abmahner das nachsehen. Aber er kann die Täterschaft gerichtlich geltend machen. Ob oder ob nicht, ist da erst einmal irrelevant. Das kommt eben auf den Einzelfall an, wo man - niemals - seriös eine Verteidigungsstrategie vorgeben kann noch einen "Abgemahnten-Reaktions-Katalog" erstellen. Auch bin ich nicht der "[lexicon]BGH[/lexicon]-Flüsterer". Und sorry, mann sollte s einmal erwähnen, weder Du @Werniman, @Blogger Stadler, @Shual und auch nicht ich - haben einen verwertbaren positiven Erfolg mit der jeweiligen Anschauung zu verbuchen. Denn 60 Vergleiche bewusst oder nicht sind und bleiben Niederlagen für diese "Unschuldigen".
Natürlich wird - sollte es so im Volltext stehen - auch in dem Fall ohne Täterbenennung Erleichterungen im jeweiligen Sachvortrag erbringen. Wo früher Gerichte bei Personen - außerhalb - des Familienverbundes sich querstellten, müssen diese - wenn es im Volltext so steht - umdenken.
Aber ... auch hier ein aber ... wer jetzt denkt in dem Fall ohne Täterfeststellung kommt man mit dem pauschalen Vortrag:
»AI = ich nicht; Mitnutzer A + B; Mitbenutzer A + B streiten den Vorwurf ab; es besteht keine ansatzlose Belehrungs- und Überwachungspflicht !«
sofort um die Störer bzw. Täterhaftung herum, wird sich wohl täuschen. [lexicon]Ausrufezeichen[/lexicon].
Hier wird dann ein noch tiefgründiger Sachvortrag von Nöten, wo trotz Leugnen des Vorwurfes einen anderer möglicher Geschehensablauf - denkbar und für einen Richter nachvollziehbar - ist. Und jeder vergisst das - komplette - [lexicon]BGH[/lexicon]-Zitat:
(...) dass er vorträgt, ob andere Personen und gegebenenfalls welche anderen Personen selbstständigen Zugang zu seinem Internetanschluss hatten (...)
hier hören wir auf zu lesen und zu denken, denn es heißt weiter:
(...) und als Täter der Rechtsverletzung in Betracht kommen (...)
Und dies lege ich nicht fest, höchstens sehe es zu streng. Punkt. Es ist doch so, ich habe schon 2007 gepostet, dass ich in einem Forum keine Partner suche oder Freunde. Wer mich nicht mag - was ich eigentlich nicht verstehe - dann ist es eben so. Deswegen werde ich keine schlaflose Nacht verbringen. Es kann mich auch jeder eines Besseren belehren - ich habe kein Problem dann mich einmal belehren zu lassen und dann andermal umzudenken. Das heißt @Stadler, @Shual und Du @Wernimann - zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure grandiosen und brillanten Siege mittels eurer überragenden Strategien und Ortstermine. Pustekuchen. Ich nehme mich nicht davon aus.
Und es stellt nur eine Art Statement dar, ohne dass ich weiter hier mistdiskutieren werde. Punkt.
Steffen (AW3P)
Vielleicht lässt er sich ja herab,sein übliches wasserfallartiges BlaBla zum Besten zu geben,natürlich ohne letztendlich wirklich was eindeutiges zu sagen
Gut getippt. Klappt das auch mit den Lottozahlen?
PS: So richtig hat er das mit dem Thema "Nachforschungspflichten" immer noch nicht gerafft.
So. Nun Herr AfD-Wahlwerber aus an der Kirche, oder mal ersatzweise Herr eigentlichdochhierwegenlatenterHetzegegendenboarbetreiberGesperrter.
Zunächst einmal sei Ihr populistischer Auftritt etwas kanalisiert: Es ist nämlich überaus seltsam, weshalb Sie sich von gleichlautenden Meinungen allüberall (in Medien, Tagesschau, RAs und sogar Ihrer Lieblings-Waldorf-Newsseite) unsere Seite ausgesucht haben, um neben verwirrtem Beileidigungsgefasel noch verwirrteres "übliches wasserfallartiges BlaBla" abzulassen.
1. Wenn der [lexicon]BGH[/lexicon] über die Reichweite der Sorgfaltspflicht "Belehrungspflicht" zu entscheiden hat, dann können Sie Gift darauf nehmen, dass wir alle schon wissen das es nur um dieses strittige Thema (LG Hamburg vs. den Rest der BRD) geht. Anders als Sie denken war dies auch keine "Überraschung". Allerdings ließ der [lexicon]BGH[/lexicon] in seinem "Bearshare"-Urteil diese Frage "offen" - nun ist sie (auch die WG-Situation) geklärt. Wir benötigen da nun auch kein "übliches wasserfallartiges BlaBla" mehr, da hier eine Sonderentscheidung eines Einzelgerichts kassiert wurde.
2. Ihr sonstiger Vortrag ist unerheblich. In wie weit sich der [lexicon]BGH[/lexicon] überhaupt konkreter zu den Themen "Reichweite der sekundären Darlegungslast"/"Entkräftung der tatsächlichen Vermutung"/"Nachforschungspflichten" in den Volltexten äußern wird - ist abzuwarten. Ihre latent abmehnarfreundliches "übliches wasserfallartiges BlaBla" zu diesen Themen ist allseits bekannt und bedarf keiner weiteren Wiederholung.
3. Aber wir haben ja etwas Neues. Eine schöne Sonder-Entscheidung des LG Berlin, dessen Thesen auch nnicht durch den [lexicon]BGH[/lexicon] in den Volltexten besprochen werden wird. Nachdem man nun fest gestellt hat, dass ihr "übliches wasserfallartiges BlaBla" zu diesem Fall nicht trägt, müssen Sie einfach mal konkret Stellung beziehen.
Das LG Berlin (und Sie haben es doch längst schon verstanden) hat einer Beklagten zwar attestiert, Sie habe die tatsächliche Vermutung erschüttert. Sie habe aber unter Verstoß gegen Ihre "Nachforschungspflichten" ihrer sekundären Darlegungslast nicht genügt, da sie hier ihren Ehemann nicht entkräftet und ihren sohn nicht belastet habe. [Ihre abmahnerfreundliche Meinung zu "guten Söhnen" ist bekannt.]
Wir hätten nun gerne einfach mal gewußt (wenn Sie sich schon in die Diskussion der anti-Aktivisten als pro-Abmahner einmischen), wie wir uns das vorzustellen haben.
Aber vielleicht haben Sie ja gar keine Meinung, weil Sie wissen ... dass wenn zB Ihr Töchterlein mit Mann + Enkel zur Debatte stehen ... sie sich allerhöchstens eine einfangen würden, wenn Sie dem mit "Hausdurchsuchungsbeschluss qua Anschlussinhaberdespotendekret" ankommen um die REchner zu konfiszieren.
Insofern war meine Frage an Sie auch nur rhetorischer Natur und man hat gar keine Antwort erwartet.
PS: Nein - Sie sind nicht "Wir" und auch nicht "Uns"
Also... wenn schon nichts mehr aus dem AfD-Wahlwerberland kommt....
dann eben meine Vorschläge. Natürlich muss der Bereich "Nachforschungspflichten" im Bereich der "Möglichkeit der weiteren Nachfrage zu Entlastungs und Belastungszwecken" gesetzlich neu geregelt werden.
Im neuen § 101c UrhG - Nachforschungspflichten müssen zunächst die Kinder aussortiert werden. Abs. 1 hat sich mit dem Alter 0-18 zu beschäftigen und mindestens das Prügelstrafenverbot nach urheberrechtlichen Abmahnungen abzuschaffen. Erst nach drei ordentlichen "Maßnahmen der Köperzüchtigung", die mit Videobeweis untermauert werden müssen, darf man dem Kinde glauben schenken, wenn es die Tat immer noch abstreitet. Abs. 2 ist ein Sonderabsatz für katholische Haushalte. Da gehts ja einfach: Zwangsverpflichtung zur Beichte - Beichtgehemnis aufheben - Täter/Nichttäter gefasst! Abs. 3 wäre dann für die erwachsenen und nicht-so-strukturierten Haushaltsmitglieder da, also auch Untermieter, aber auch Bekannte auf Besuch, Freunde von Kindern, etc... Hier hilft alles Fragen ja nichts - hier muss das Recht auf informelle Selbstbestimmung beschränkt werden. Alle internetfähigen Endgeräte müssen forensische untersucht werden.***
*** Da allerdings die Polizei für sowas nicht in Betracht kommt (die KTUs schon gar nicht) brauchen wir nicht "Lüngen-II", sondern die flächendeckende Einrichtung von "Urheberrechtsbüttel" in Gemeinden und Städten, die in behördlichem Auftrag die "Nachforschungen" begleiten und auch protokollieren. Danach werden die Endgeräte von ausgewiesenen Experten vor Ort untersucht (kein Problem - die IHKs haben Endloslisten). Die Kosten trägt natürlich der jeweilige Täter.
Sollte man dann im neunen 101c nicht gleich Waterboarding und Ablassbriefe manifestieren?
Weder Beichtgeheimnis noch das Verhältnis zwischen RA und Mandant oder Arzt und Patient ist unserer Regierung wirklich heilig!
Das haben wir doch im Fall BND und NSA gesehen - und der Regierungssprecher hat mit einem Handwisch die Affäre für beendet erklärt.
(der vertritt übrigens die gleichen Politiker und Parteien die nichts eiligeres zu tun hatten als einen Freundschaftsdienst für Lobbyisten
in Form der Störerhaftung in Gesetzesform pressen zu lassen).
Und immer noch laborieren wir hier an den Symptomen, anstatt die Ursache aus dem Leib zu reissen!
Viele europäische Staaten sind da erheblich Fortschrittlicher, als das so innovative DEUTSCHLAND.
Zwei Monate kein Irrenthread-Geplapper?!?
Was ist los, alle im Knast?