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Timestamp: 2017-12-13 15:44:44
Document Index: 152686422

Matched Legal Cases: ['Art 12', '§ 16', '§ 45', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 45', '§ 46', '§ 46', '§ 6']

EGV-VA erhalten, was tun? - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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EGV-VA erhalten, was tun?
wie erwartet habe ich nun meine EGV-VA bekommen. Zwar nicht per Post, aber schon online unter mein Bewerberprofil downloadbar. Was kann ich jetzt dagegen tun?
anzeigen.pdf (18,8 KB, 133x aufgerufen)
07.07.2011, 17:12 #2
AW: EGV-VA erhalten, was tun?
wieviel wird den pro bewerbung gezahlt ????
1 euro bis 10 pro bewerbung ?
260euro pro jahr
dann schreibt der dir vor in welchen berufen du zu suchen hast ?
07.07.2011, 17:23 #3
Wann soll Dir die EGV-VA denn dann nachweislich zugegangen sein?
Bis sie Dir per Poststellungsurkunde zugesandt oder persönlich übergeben wurde ist wohl keine Reaktion ggü. dem JC derzeit notwendig. Ist aber gut, dass Du hier vorab schon einmal Informationen sammeln kannst.
07.07.2011, 17:39 #4
Mir ist vorhin eingefallen, dass diese EGV jederzeit in mein Profil einsehbar ist, und gerade eben (vor 2 Minuten) hab ich entdeckt, dass er sogar die normale EGV online gestellt hat, nämlich genau die, die er mir schon ausgedruckt und nicht ausgehändigt hat. Er hat sogar vergessen gehabt eine alte Maßnahme zu entfernen, was schon beweist, dass er sich da nicht wirklich viel mühe gegeben hat. Ich hab eben mal meine alte EGV mit dem EGV-VA verglichen, dort wurde z.B. aus ein "Tage" jetzt plötzlich "Werktage" gemacht.
Das mit diesen Zielen, dass ich mich bei bestimmten Jobs bewerben soll verstehe ich auch nicht. Verstößt das nicht eigentlich gegen das Grundgesetz Art 12. (1)?
Bis jetzt habe ich aber weiter keinen Fehler entdeckt, um einen Widerspruch einzureichen. Bin ich eine Ausnahme gegenüber alle Forenuser, bei der mein SB leider alles richtig gemacht hat? :'(
Im Anhang die besagte EGV, die er mir gestern nicht ausgehändigt hat.
anzeigen2.pdf (20,3 KB, 64x aufgerufen)
07.07.2011, 17:57 #5
Hallo @christian87,
Du kannst Widerspruch einreichen,aber erst, wie @Anne schrieb,wenn der VA offiziell per Post gekommen ist.
Begründungen, wie @sumse schon schrieb:
Erstattung der Bewerbungskosten ist nicht ausreichend definiert(wieviel wird erstattet pro Bewerbung)
Erstattung der Unkosten zur Vorlage Deiner Bewerbungsbemühungen(jeden 10. des Monats) ist nicht definiert. Es entstehen Fahrtkosten oder Portokosten.
Das Vorschreiben von Bewerbungen auf bestimmte Berufe ist nicht zulässig. Der Gesetzgeber sichert Dir durch das Grungesetz,Artikel 12, freie Berufswahl zu.
07.07.2011, 19:11 #6
Korrigiere mich wenn ich falsch liege, aber es steht doch Er unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten durch Übernahme von Kosten für schriftlicheBewerbungen auf vorherige Antragstellung und schriftlichen Nachweis nach Maßgabe des § 16Abs. 1 SGB II i.V.m. §§ 45 ff. SGB III. dort, also ist es doch definiert, oder?
Kann ich eigentlich auch gegen der drohenden Sanktion widerspruch einreichen? Weil wenn ich Sanktioniert werde auf 100% (vorher waren es anfangs noch 10% oder 30%), können die doch eigentlich nix fordern, weil die fördern mich doch dann nicht.
07.07.2011, 19:27 #7
das ist richtig, aber es steht nichts darüber, wie viel Du pro Bewerbung bekommst. 5€ oder 3€ usw.
Und das sollte schon aufgeführt sein.
Gegen eine drohende Sanktion kann man keinen Widerspruch einreichen.
Erst, wenn die Sanktion ausgesprochen wurde, heißt, wenn man einen Sanktionsbescheid erhalten hat.
07.07.2011, 19:35 #8
Durch welchen Paragraphen kann ich mich darauf berufen?
07.07.2011, 19:44 #9
Du meinst wegen der Bewerbungen.
Das ist Dein gutes Recht, darüber in einer EGV informiert zu werden.
Auskunfts-und Beratungspflicht, § 14 und § 15 SGB I.
10.07.2011, 21:33 #10
mein Widerspruch habe ich noch nicht geschrieben, ich suche noch nach Gründen, hier im Forum steht schon einiges, zu welches ich noch Fragen habe. Spätestens Ende nächster Woche möchte ich wenigstens schonmal "die großen dinger" haben^^
Erstmal danke Ghansafan, dass mit den Bewerbungskosten nehme ich auf jeden Fall mit rein in den Widerspruch.
Was ist mit diesen Textbausteinen? Wie ich mitbekommen habe darf eine EGV nicht zum größten Teil aus Textbausteinen bestehen. Besteht meine nicht aus Textbausteine?
Was mich auch interessiert, wie sieht eigentlich ein "vernünftiger" Verwaltungsakt aus?
10.07.2011, 21:55 #11
10.07.2011, 22:29 #12
Hehe, das mit dem "Dein SB gewährt dir keine Bedenkzeit? So sieht die Realität aus!" hatte ich ihn sogar vorgelesen, daraufhin hat er es sich aufgeschrieben.
Besteht Unklarheit über die Erwerbsfähigkeit?
Nein. Also zumindest habe ich kein gebrochenes Bein, welches meine Erwerbsfähigkeit einschränkt.
Wenn ich wüsste wie eine Potentiananalyse auszusehen hat, könnte ich diese Frage beantworten. Sind damit die Ziele gemeint, die auf der ersten Seite der EGV-VA stehen?
Blanko-Verpflichtung, um an unbestimmte Trainingsmaßnahmen oder Arbeitsgelegenheiten teilzunehmen?
Zum Glück nicht, aber der nächste 1-EUR-Job wird bestimmt kommen.
Den Teil verstehe ich nicht so ganz. Woran erkennt man allg. Textbausteine?
Weiß nicht, gehört dieser Text zur Erreichbarkeit?
Halten Sie sich innerhalb des zeit- und ortsnahen Bereiches auf, muss sichergestellt sein, dass Sie persönlich an jedem Werktag an Ihrem Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt unter der von Ihnenbenannten Anschrift (Wohnung) durch Briefpost erreichbar sind.
Zum zeit- und ortsnahen Bereich gehören für Sie alle Orte in der Umgebung IhresGrundsicherungsträgers, von denen Sie in der Lage sind, Vorsprachen täglich wahrzunehmen.
Ne, war aber früher mal drinne, haben die wohl gemerkt^^
10.07.2011, 23:17 #13
Solange man keine Sozialleistungen bezieht, ja, aber sonst?
11.07.2011, 01:00 #14
"Korrigiere mich wenn ich falsch liege, aber es steht doch Er unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten durch Übernahme von Kosten für schriftlicheBewerbungen auf vorherige Antragstellung und schriftlichen Nachweis nach Maßgabe des § 16Abs. 1 SGB II i.V.m. §§ 45 ff. SGB III. dort, also ist es doch definiert, oder?"
Ja durch diese Formulierung "schriftlichen Nachweis"soll man alle Ausgaben nachweisen. Z.B. Portokosten durch eine Quittung des Postbeamten, Papier durch Kassenzettel usw. Also Pauschalen werden nicht gewährt. Das ist ne neue Art Schikane um Kosten zu sparen.
Laut "BSG, Urteil vom 6. 12. 2007 - B 14/ 7b AS 50/ 06 R" sind die Fahrtkosten erstattungsfähig.
"Berücksichtigungsfähig sind die bei Benutzung eines regelmäßig verkehrenden öffentlichen Verkehrsmittel anfallenden Kosten der niedrigsten Klasse des zweckmäßigsten öffentlichen Verkehrsmittels, wobei mögliche Fahrpreisermäßigungen zu berücksichtigen sind, § 46 Abs 2 Satz 2 SGB III. Bei Benutzung sonstiger Verkehrsmittel war nach § 46 Abs 2 Satz 2 SGB II in der bis zum 31. August 2005 geltenden Fassung ein Betrag in Höhe der Wegstreckenentschädigung nach § 6 Abs 1 des Bundesreisekostengesetzes in der bis zum 31. August 2005 geltenden Fassung, mithin 22 Cent je Kilometer, berücksichtigungsfähig."
NEU: Sie beträgt bei Benutzung eines Kraftfahrzeuges oder eines anderen motorbetriebenen Fahrzeuges 20 Cent je Kilometer zurückgelegter Strecke.
Also Fahrten wegen Meldetermin, Vorstellungsgespräch usw. im Antrag auf Gewährung einer Förderung aus dem Vermittlungsbudget reinschreiben.
Erst Antrag holen, dann sammeln.
Und dort den SB fragen ob dann auch die Fahrten zur Post usw. übernommen werden wegen den Nachweisen. Dann muss er das auch in die EGV schreiben oder sonst auf Nachweise verzichten.
Wie sumse und Ghansafan schon sagten ist die Kostenerstattung so nicht zulässig.
11.07.2011, 08:24 #15
Ja, das ist so, das Grundgesetz ist für Alle verbindlich.
11.07.2011, 10:39 #16
Nun bin ich verwirrt^^
Also komme ich um den Antrag nicht rum? Ich hatte z.B. bei meinen letzten Bewerbungen, die ich vorgestern geschrieben habe, jeweils eine 1,45-EUR-Briefmarke rausgeklebt, von denen ich kein Nachweis hatte (außer die Briefmarke selbst^^), also bekomme ich die definitiv nicht mehr zurück, weil ich kein Nachweis bringen kann.
Mal angenommen es würde jetzt so wie bei anderen dort stehen, dass 5 EUR pro Bewerbung gestattet sind. Ist das nur eine zirka-Angabe? Weil wenn ich z.B. Briefumschläge, Druckerpapier oder Druckertinte brauche, sind die Kosten ja über 5 EUR. Was ist, wenn ich mir Briefmarken für ein 10er-Set kaufe, da gibt es ja dann bloß eine Quittung für ein 10er-Set, kann ich die vorher einreichen und bekomme die Kosten vorher erstattet, oder muss diese Quittung erst eingereicht werden, wenn wirklich alle 10 Briefmarken genutzt worden sind? Ich mach es mir kompliziert, ich weiß Aber das sind alles details, die muss man ja irgendwie wissen^^
Ich werde jetzt zum Amt gehen, muss sowieso meine Rückantworten wegen diesen Vermittlungsvorschlägen abgeben, da werde ich auch gleich mal nach diesen besagten Antrag fragen. Hatte den früher eigentlich immer automatisch bekommen, naja.
11.07.2011, 12:05 #17
Stelle am besten noch heute den Antrag schriftlich auf übernahme der Bewerbungskosten.
Du bekommst nämlich die Bewerbungskosten erst ab dem Tag der Antragstellung übernommen.
Ich musste da auch schon einbußen in Kauf nehmen.
11.07.2011, 14:13 #18
Ich war eben dort gewesen (Rückschein der VV abgegeben und Eingangsstempel auf Kopie erhalten und Antrag auf löschung meiner freiwilligen Daten abgegeben). Habe mir nun den Antrag auf Bewerbungskosten geben lassen, und ich staunte nicht schlecht, als die Dame mir sagte, dass es nun wirklich 5 EUR pro Bewerbung geben wird. Ich hab natürlich sofort nachgefragt, warum dies nicht in meiner EGV-VA steht (wie bei fast allen anderen hier im Forum), da meinte Sie, dass das gesetzlich geregelt ist.
Ich studiere jetzt mal den Antrag. Damit ihr auch was davon habt, hab ich euch mal das Teil hochgeladen. Meine Fragen dazu kommen später^^ Wie ihr seht, ich kümmere mich drum und nehme jeden eurer Vorschläge an
Bewerbungskosten.pdf (298,1 KB, 255x aufgerufen)
11.07.2011, 14:26 #19
Fertig studiert^^
Was schreibe ich unter Punkt 1 bei Art (ich vermute mal einfach nur "Bewerbungen") und Höhe hin? Ich denk es gibt Pauschal 5 EUR pro Bewerbung, also müsste ich nun 5 EUR x Bewerbungen ausrechnen?
Unten steht unter Erklärung "Meine Ansprüche gegen meinen Arbeitgeber oder andere öffentlich-rechtliche Stellen auf gleichartige Leistungen trete ich hiermit an die Grundsicherung ab.". Ich habe einen Minijob auf 400 EUR-Basis (bekomme aber nur 320 EUR), in dem Fall habe ich einen Arbeitgeber. Versteht man unter "gleichartige Leistungen" die Leistungen, die für Bewerbungskosten erstattet werden. Wenn ja, ich bekomme von mein Minijob kein Geld für Bewerbungskosten, kann ich also getrost unterschreiben, oder?
Mehr Fragen habe ich erstmal nicht^^
11.07.2011, 14:38 #20
Rechne mal hoch, was dich eine postalische Bewerbung kostet.
Papier, Druckerpatronen, Porto, Bewerbungsmappe, Bewerbungsbild, Zeugnisfotokopien.
Da kommst du mit 5 Euro nicht weit. Gut kommt auch immer darauf an welche Bewerbungsmappen man verwendet. Ich nehme stabilere die kann ich meistens dann 2mal nutzen.
11.07.2011, 14:43 #21
Achso, also muss ich unter Punkt 1 nur die Sachen eintragen, die ich mit Rechnungen nachweisen muss (deine oben aufgeführten Sachen)? Und auf der 2. Seite nur die Bewerbungen, für die ich je 5 EUR bekomme? Weil auf der 2. Seite wird ja nicht nach den Kosten gefragt.
11.07.2011, 14:46 #22
Bei Punkt eins würde ich gar nichts reinschreiben.
Du führst doch unten die Firmenadressen auf, wo du dich beworben hast. Legst selbstverständlich eine Kopie des Antwortschreibens bei.
Der Erstattungsbetrag legt doch sowieso das Amt fest.
Sonst musst du doch nur Kreuze machen und Bankverbindung, Unterschrift angeben.
11.07.2011, 14:50 #23
Gut, dann gehe ich morgen gleich wieder hin
Und wie ist es mit Onlinebewerbungen? In einem anderen Thread steht bei jemanden, dass er 1 EUR pro Onlinebewerbung bekommt. Muss ich dazuschreiben, wie ich die Bewerbung geschrieben habe (Post/Online)?
Und dann nochmal ne Frage am rande: Was ist, wenn mein Budget laut EGV-VA verbraucht ist? Kommen dann keine Vermittlungsvorschläge mehr?
11.07.2011, 14:53 #24
Ja, dann ist es bei dir etwas anders. Aber ich musste nie Quittungen abgeben.
Ich bekam immer 5 Euro für postalische Bewerbungen. Aber weil ich nach ALG 1 bin, mache ich einen Verlustabzug beim Finanzamt geltend.
11.07.2011, 15:09 #25
Das Jobcenter erstattet dir nur den maximalen Betrag der in deiner EGV festgelegt ist.
Dann musst du halt schauen, dass du nicht darüber kommst.
Diese Frage solltest du schriftlich mit deiner SB abklären. Und genauer definieren lassen. Das es schriftlich festgelegt ist.
egvva, erhalten
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