Source: https://de.wikimannia.org/Willk%C3%BCrliche_Vaterschaft
Timestamp: 2020-01-26 16:24:27
Document Index: 66674402

Matched Legal Cases: ['§ 1592', '§ 1593', '§ 1594', '§ 1595', '§ 1596', '§ 1597', '§ 1598', '§ 1598', '§ 1599', '§ 1600', '§ 1600', '§ 1600', '§ 1600', '§ 1600', '§ 1600', '§ 1600', '§ 640', '§ 1592', '§ 1593', '§ 1594', '§ 1595', '§ 1596', '§ 1594', '§ 1596', '§ 1597', '§ 1598', '§ 1600', '§ 1600', '§ 1598', '§ 204', '§ 206', '§ 210', '§ 1600', '§ 1600', '§ 1600', '§ 1592', '§ 1600']

Willkürliche Vaterschaft – WikiMANNia
Hauptseite » Mann » Vater » Vaterschaft » Willkürliche Vaterschaft
Willkürliche Vaterschaft meint den hochkomplexen Vorgang der Vaterschaftsfeststellung, den der Gesetzgeber mit einer Flut von Regeln zu bändigen versucht. Es sind sinnlose Regeln, da heute eine Vaterschaft ebenso sicher festzustellen ist, wie eine Mutterschaft. Wenn der Staat es nur erlauben würde ...
Vaterschaft wäre heute in einem Satz zu definieren:
Stattdessen wird die Vaterschaft weiterhin willkürlich[wp] verordnet, mit einem Gesetzeswerk, das in weiten Teilen miss- und unverständlich ist.
1 Erkenntnis kontra Willkür
2 Der Mann als emotionaler Weltmeister
3.1 § 1592 Vaterschaft
3.2 § 1593 Vaterschaft bei Auflösung der Ehe durch Tod
3.3 § 1594 Anerkennung der Vaterschaft
3.4 § 1595 Zustimmungsbedürftigkeit der Anerkennung
3.5 § 1596 Anerkennung und Zustimmung bei fehlender oder beschränkter Geschäftsfähigkeit
3.6 § 1597 Formerfordernisse; Widerruf
3.7 § 1598 Unwirksamkeit von Anerkennung, Zustimmung und Widerruf
3.8 § 1598a Anspruch auf Einwilligung in eine genetische Untersuchung zur Klärung der leiblichen Abstammung
3.9 § 1599 Nichtbestehen der Vaterschaft
3.10 § 1600 Anfechtungsberechtigte
3.11 § 1600a Persönliche Anfechtung; Anfechtung bei fehlender oder beschränkter Geschäftsfähigkeit
3.12 § 1600b Anfechtungsfristen
3.13 § 1600c Vaterschaftsvermutung im Anfechtungsverfahren
3.14 § 1600d Gerichtliche Feststellung der Vaterschaft
3.15 § 1600e Zuständigkeit des Familiengerichts; Aktiv- und Passivlegitimation
Erkenntnis kontra Willkür
Die folgenden Zahlen erheben keinen Anspruch auf Genauigkeit und wurden aus verschieden Medien gemittelt. Es wird auch kein Anspruch einer genauen Analyse erhoben. Es soll nur die Dimension der Sache verdeutlicht werden.
Jährlich werden in der BRD ca. 700.000 Kinder geboren. 2004 wurden laut der FAZ 40.000 Vaterschaftstests durchgeführt. In den Medien wird die Zahl der "Nieten" mit 20 bis 30 % beziffert. Mit der Annahme von 20 % ergibt sich eine maximale Zahl von Männern, die sicher wissen, dass es ihr Kind ist, von 32.000. Zählt man die etwa 10.000 Abstammungs­gutachten vor Gericht dazu, ergibt sich eine Obergrenze der "wissenden" Väter von ca. 40.000. Obergrenze deshalb, weil ca. 40 % der Tests von Müttern gemacht werden, die ein eventuelles Kuckuckskind dem betrogenen Mann nicht unbedingt verraten.
Durch das Verbot von selbstbestimmten Vaterschafts­tests wird die Zahl der wissenden Männer weit zurückgehen. Aufgeklärte Väter sind von der Politik unerwünscht.
Der Mann als emotionaler Weltmeister
40.000 Männern, die wissen dass es ihr Kind ist, stehen 660.000 Männer gegenüber, die nur vermuten, dass sie der Vater des Kindes sind.
Damit haben 94 % der Männer über ihre Vaterschaft keine Gewissheit. Sie vertrauen der Frau in einer Sache, die ein wesentlicher Lebensinhalt ist.
Annähernd ähnliche emotionale Leistungen von Frauen sind nicht bekannt.
3. dessen Vaterschaft nach § 1600d oder § 640h Abs. 2 der Zivil­prozess­ordnung gerichtlich festgestellt ist.
(1) Wer in der Geschäftsfähigkeit beschränkt ist, kann nur selbst anerkennen. Die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters ist erforderlich. Für einen Geschäfts­unfähigen kann der gesetzliche Vertreter mit Genehmigung des Vormundschaftsgerichts anerkennen. Für die Zustimmung der Mutter gelten die Sätze 1 bis 3 entsprechend.
(2) Für ein Kind, das geschäftsunfähig oder noch nicht 14 Jahre alt ist, kann nur der gesetzliche Vertreter der Anerkennung zustimmen. Im Übrigen kann ein Kind, das in der Geschäfts­fähigkeit beschränkt ist, nur selbst zustimmen; es bedarf hierzu der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.
(2) Sind seit der Eintragung in ein deutsches Personenstands­register fünf Jahre verstrichen, so ist die Anerkennung wirksam, auch wenn sie den Erfordernissen der vorstehenden Vorschriften nicht genügt.
3. das Kind jeweils von beiden Elternteilen verlangen, dass diese in eine genetische Abstammungs­unter­suchung einwilligen und die Entnahme einer für die Untersuchung geeigneten genetischen Probe dulden. Die Probe muss nach den anerkannten Grundsätzen der Wissenschaft entnommen werden.
(2) Auf Antrag eines Klärungsberechtigten hat das Familiengericht eine nicht erteilte Einwilligung zu ersetzen und die Duldung einer Probe­entnahme anzuordnen.
(4) Wer in eine genetische Abstammungsuntersuchung eingewilligt und eine genetische Probe abgegeben hat, kann von dem Klärungsberechtigten, der eine Abstammungs­untersuchung hat durchführen lassen, Einsicht in das Abstammungsgutachten oder Aushändigung einer Abschrift verlangen. Über Streitigkeiten aus dem Anspruch nach Satz 1 entscheidet das Familiengericht.
(2) § 1592 Nr. 1 und § 1593 gelten auch nicht, wenn das Kind nach Anhängigkeit eines Scheidungs­antrags geboren wird und ein Dritter spätestens bis zum Ablauf eines Jahres nach Rechtskraft des dem Scheidungsantrag stattgebenden Urteils die Vaterschaft anerkennt; § 1594 Abs. 2 ist nicht anzuwenden. Neben den nach den § 1595 und § 1596 notwendigen Erklärungen bedarf die Anerkennung der Zustimmung des Mannes, der im Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist; für diese Zustimmung gelten § 1594 Abs. 3 und 4, § 1596 Abs. 1 Satz 1 bis 3, Abs. 3 und 4, § 1597 Abs. 1 und 2 und § 1598 Abs. 1 entsprechend. Die Anerkennung wird frühestens mit Rechtskraft des dem Scheidungsantrag stattgebenden Urteils wirksam.
(6) Die Landesregierungen werden ermächtigt, die Behörden nach Absatz 1 Nr. 5 durch Rechts­verordnung zu bestimmen. Die Landes­regierungen können diese Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die zuständigen obersten Landesbehörden übertragen. Ist eine örtliche Zuständigkeit der Behörde nach diesen Vorschriften nicht begründet, so wird die Zuständigkeit durch den Sitz des Gerichts bestimmt, das für die Klage zuständig ist.
(2) Die Anfechtungsberechtigten im Sinne von § 1600 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 können die Vaterschaft nur selbst anfechten. Dies gilt auch, wenn sie in der Geschäfts­fähigkeit beschränkt sind; sie bedürfen hierzu nicht der Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters. Sind sie geschäftsunfähig, so kann nur ihr gesetzlicher Vertreter anfechten.
(1a) Im Fall des § 1600 Abs. 1 Nr. 5 kann die Vaterschaft binnen eines Jahres gerichtlich angefochten werden. Die Frist beginnt, wenn die anfechtungs­berechtigte Behörde von den Tatsachen Kenntnis erlangt, die die Annahme rechtfertigen, dass die Voraussetzungen für ihr Anfechtungsrecht vorliegen. Die Anfechtung ist spätestens nach Ablauf von fünf Jahren seit der Wirksamkeit der Anerkennung der Vaterschaft für ein im Bundesgebiet geborenes Kind ausgeschlossen; ansonsten spätestens fünf Jahre nach der Einreise des Kindes.
(4) Hat der gesetzliche Vertreter eines Geschäfts­unfähigen die Vaterschaft nicht rechtzeitig angefochten, so kann der Anfechtungs­berechtigte nach dem Wegfall der Geschäfts­unfähigkeit selbst anfechten. Absatz 3 Satz 2 gilt entsprechend.
(5) Die Frist wird durch die Einleitung eines Verfahrens nach § 1598a Abs. 2 gehemmt; § 204 Abs. 2 gilt entsprechend. Die Frist ist auch gehemmt, solange der Anfechtungsberechtigte widerrechtlich durch Drohung an der Anfechtung gehindert wird. Im Übrigen sind die § 206 und § 210 entsprechend anzuwenden.
(3) Als Empfängniszeit gilt die Zeit von dem 300. bis zu dem 181. Tage vor der Geburt des Kindes, mit Einschluß sowohl des 300. als auch des 181. Tages. Steht fest, dass das Kind außerhalb des Zeitraums des Satzes 1 empfangen worden ist, so gilt dieser abweichende Zeitraum als Empfängniszeit.
3. im Fall der Anfechtung nach § 1600 Abs. 1 Nr. 2 auf Klage gegen das Kind und den Vater im Sinne von § 1600 Abs. 1 Nr. 1 oder 4. im Fall der Anfechtung nach § 1600 Abs. 1 Nr. 5 auf Klage gegen das Kind und den Vater im Sinne von § 1592 Nr. 2. Ist eine Person, gegen die die Klage im Fall der Anfechtung nach § 1600 Abs. 1 Nr. 2 oder 5 zu richten wäre, verstorben, so ist die Klage nur gegen die andere Person zu richten.
Abgerufen von „https://de.wikimannia.org/index.php?title=Willkürliche_Vaterschaft&oldid=71706“
Diese Seite wurde zuletzt am 4. August 2017 um 03:31 Uhr bearbeitet.