Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/275390
Timestamp: 2019-12-13 16:33:24
Document Index: 299393216

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 124', '§ 4', '§ 35', '§ 34', '§ 47']

Ergebnis: Neubau Straßenmeisterei und Rettungswache...competitionline
Diashow Modellfoto, © JSWD
(ID 3-275390)
AW + Planungsgesellschaft mbH, Schenklengsfeld (DE)
Planungsgruppe Gestering | Knipping, Bremen (DE), Düsseldorf (DE), Stuttgart (DE)
Entscheidung 22.01.2018
Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 10 - max. 16
Gebäudetyp Feuerwehr, Polizei, Vollzug / Gewerbe-, Industriebauten
Auslober/Bauherr Landratsamt Böblingen, Böblingen (DE)
Preisrichter	 Uwe Bellm, Prof. Stefanie Eberding, Werner Gaiser, Dr. Robert Göhringer, Thorsten Kock, Prof. Dr. Franz Pesch [Vorsitz], Elke Reichel, Tatjana Vautz, Sibylle Waechter, Prof. Tobias Wulf	, Jörg Aichele, Brigitte Armbruster, Roland Bernhard, Joachim Fässler, Norbert Füssinger, Dieter Hofmann, Prof. Dr. Dieter Maurmaier, Dr. Hans-Ulrich Merz, Dr. Thomas Ritter, Claus Unger, Gabriele Vorreiter, Christoph Wurster
Der Landkreis Böblingen beabsichtigt den Neubau einer Straßenmeisterei mit Salzhalle, Fahrzeughallen und Verwaltung mit ca. 5 300 m2 BGF und einer Rettungswache für vier Rettungsfahrzeuge mit etwa 900 m2 BGF an der B 464 in Magstadt. Der Bauherr legt neben der Erfüllung der funktionalen Belange Wert auf eine hohe Gestaltqualität der Neubauten, die trotz oder gerade wegen ihres technischen Charakters und des peripheren Standortes eine angemessene Außenwirkung entfalten sollen. Die Funktionalität spiegelt sich insbesondere in der Plausibilität des logistischen Systems wider. Die Realisierung der Rettungswache als separate Funktionseinheit erfolgt zeitlich versetzt von der der Straßenmeisterei. Beschaffungsgegenstadt sind die LP 2-9 Objektplanung Gebäude gemaß HOAI 2013.
Ausstellung Nach der Preisgerichtssitzung am Montag, den 22.01.2017 wird am Dienstag, den 23.01.2017 wird Pressekonferenz zum Wettbewerb stattfinden.
Ort: Turnhalle Kaufmännisches Berufsschulzentrum Böblingen, Steinbeisstraße 2, 71034 Böblingen
Datum Veranstaltung: 23.01.2018 von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr, anschließend öffentliche Werkschau bis 18:00 Uhr
Projektadresse DE-71106 Magstadt
Adresse des Bauherren DE-71034 Böblingen
Deutschland-Böblingen: Architekturentwurf
2017/S 157-325940
E-Mail: MThhZl5nOG9aJWtlJWVZX2tsWVxsJlxd
Hauptadresse: http://www.lrabb.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.wb-sm-magstadt.de
E-Mail: MjEyXWJaYzRrViFnYSFhVVtnaFVYaCJYWQ==
ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH – Stichwort „Bewerbung SM Magstadt“
E-Mail: MTVkaWFqO3JdKG5oKGhcYm5vXF9vKV9g
Neubau Straßenmeisterei und Rettungswache Magstadt.
Zur Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert sind Architektinnen und Architekten. Die Auswahl erfolgt bei Erfüllung der Mindestkriterien, sofern die Zahl der Bewerber die Höchstzahl der aufzufordernden Bewerber überschreitet, ausschließlich auf Basis der nachfolgenden qualitativen Auswahlkriterien. Der Ausrichter behält sich das Recht vor, für den Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden. Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich der Ausrichter auf Eigenerklärungen.
Bewerbergemeinschaften füllen den Bewerbungsbogen gemeinsam aus und legen die geforderten Anlagen und Nachweise bei. Die geforderten Referenzen können kumuliert werden.
III.1.10.1 Mindestkriterien.
III.1.10.1.1 Formale Mindestkriterien:
a) Bewerbungsfrist ist beachtet;
b) Bewerbungsunterlagen sind vollständig (Bewerbungsformular + Referenzblätter – analog/digital);
c) Richtigkeit der Eigenerklärungen ist durch eigenhändige Unterschrift bestätigt;
d) Bewerbung erfolgt in deutscher Sprache;
e) Teilnahmehindernisse gem. § 123 Abs. 1 – 4 u. § 124 Abs. 1 GWB liegen nicht vor;
f) Teilnahmehindernisse gem. § 4 Abs. 2 RPW 2013 liegen nicht vor;
g) Spätestens im anschließenden Verhandlungsverfahren werden die in Abschnitt VI dieser Bekanntmachung genannten Nachweise für die Eignung erbracht. Der Ausrichter behält sich vor, weitere Nachweise abzufragen.
III.1.10.1.2 Fachliche Mindestkriterien:
a) Der Bewerber erfüllt die Anforderungen an die fachliche Qualifikation (III 2.1);
b) Der Bewerber ist verantwortlich für die Planung und Überwachung von 2 Neubauten (Referenzen A und B), bei denen die folgenden Anforderungen erfüllt sein müssen:
b1) Beide Referenzprojekte entsprechen mind. der Honorarzone II (§ 35 HOAI 2013);
b2) Für beide Referenzprojekte wurde mind. die LP 2 (§ 34 HOAI 2013) erbracht;
b3) Bei einer Referenz handelt es sich um den Neubau eines Betriebshofes, eines Fertigungs-, Werkstatt, Feuerwache oder technischen Betriebsgebäudes jeweils mit Fahrzeugbetrieb;
b4) Die Referenzen müssen fertiggestellt sein, die Fertigstellung darf nicht vor dem 31.12.2008 liegen;
b5) Die Referenzen sind mit einem typischen Grundriss und in Fotos (keine Renderings) in ihrem Umfeld darzustellen (DIN A4 quer, max.2 pro Referenz);
b6) Zusätzliche Referenzen werden nicht akzeptiert.
III.1.10.2 Auswahlkriterien:
Der Ausrichter entscheidet anhand der architektonisch-städtebaulichen Qualität der Referenzen auf Grundlage der beigefügten Referenzblätter mithilfe eines Punktesystems (bis 100 Punkte) über die Zulassung zur Teilnahme. Die Beurteilung erfolgt in einer Gesamtschau der eingereichten Bewerbungen durch ein Auswahlgremium (evtl. unter Einbeziehung unabhängiger Architekten als Berater). Funktionale Äquivalenzen zur Wettbewerbsaufgabe sind von Vorteil. Die Beurteilung erfolgt durch Zuordnung zu einer der nachfolgenden Kategorien: Zu erwarten ist kein Beitrag = 0 P, ein ausreichender = 25 P, ein befriedigender = 50 P, ein guter = 75 P oder ein sehr guter Beitrag = 100 P. Jedes Mitglied des Auswahlgremiums erhält eine Stimme und vergibt Punkte in einer der 5 Kategorien. Jede Stimme zählt gleichwertig, der Ausrichter wird sich das Votum der Berater zu Eigen machen. Ergebnis der Bewertung ist der Mittelwert der Bewertungen, der sichaus den zugewiesenen Punkten je Stimme der Mitglieder des Auswahlgremiums ergibt (Gremienbewertung). Es erfolgt keine schriftliche Begründung der jeweiligen Punktevergabe.
Beruf angeben: Architekten/Architektinnen.
Technische Realisierbarkeit,
Die endgültige Festlegung der Beurteilungskriterien erfolgt durch das Preisgericht.
1. Preis 25 000 EUR.
Summe (netto) 60 000 EUR
zzgl. MWSt, falls im Inland steuerpflichtig.
Das Preisgericht wird gemäß RPW besetzt.
Im anschließenden Verhandlungsverfahren werden von den zu den Verhandlungen aufgeforderten Preisträgernfolgende Nachweise verlangt – eine Eignungsleihe gem. § 47 VgV ist zulässig:
a) Mind. 4 festangestellte Architekten/innen, Dipl.-Ing. Architektur, M. Arch. oder vergl. (einschl. Büroinhaber);
b) Nachweis verantwortlicher Tätigkeit mind. für Lph. 3 bis 4, Teilen von 5 (Leitdetails) und Teilen von 8 („künstlerische Oberleitung“) in mind. 2 Projekten;
c) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (Mindestdeckungssumme 3 000 000 für Personen- und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden mit 2-facher Maximierung pro Versicherungsjahr.
Die Vergabeunterlagen einschließlich der den Verhandlungen zugrunde gelegten Zuschlagskriterien werden den Preisträgern mit Einladung zum Verhandlungsverfahren bekannt gegeben. Das Wettbewerbsergebnis bzw. die Empfehlung des Preisgerichts wird dabei mit 50 % berücksichtigt werden. Der Auslober behält sich in Abhängigkeit vom Ergebnis des Wettbewerbes vor, die Preisträgerentwürfe zur Konkretisierung des Auftragsgegenstandes weiterentwickeln/optimieren zu lassen. Diese Weiterentwicklungs-/Optimierungsphase wird – ggfs. abweichend von der RPW 2013 nicht anonym – im Rahmen des Verhandlungsverfahrens durchgeführt werden.
Vergabekammer beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 15
Wettbewerbs-ID 3-275390