Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_1_SaechsAbgG_Erwerb_und_Verlust_der_Mitgliedschaft-d170778,2.html
Timestamp: 2016-12-07 19:19:01
Document Index: 267911986

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 1', '§ 20', '§ 2']

§ 1 SächsAbgG, Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft im Landtag | Gesetze auf anwalt24.de
§ 1 SächsAbgG, Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft im Landtag Suche
Gesetz über die Rechtsverhältnisse der Mitglieder des Sächsischen Landtages (Abg...…§ 1 SächsAbgG, Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft im Landtag§ 2 SächsAbgG, Schutz der freien Mandatsausübung§ 3 SächsAbgG, Wahlvorbereitungsurlaub§ 4 SächsAbgG, Berufs- und Betriebszeiten§ 4a SächsAbgG, Ausübung des Mandats§ 4b SächsAbgG, Verhaltensregeln§ 5 SächsAbgG, Grundentschädigung§ 6 SächsAbgG, Aufwandsentschädigung§ 7 SächsAbgG, Wegfall des Anspruchs auf Aufwandsentschädigung§ 8 SächsAbgG, Kürzung der Kostenpauschale§ 9 SächsAbgG (weggefallen)§ 10 SächsAbgG, Freifahrtberechtigung§ 11 SächsAbgG, Dienstreisekosten§ 12 SächsAbgG, Übergangsgeld§ 13 SächsAbgG, Altersvorsorge§ 14 SächsAbgG (weggefallen)§ 14a SächsAbgG, Vorsorgebeitrag§ 14b SächsAbgG§ 15 SächsAbgG, Berücksichtigung von Mandatszeiten in anderen Parlamenten§ 16 SächsAbgG, Gesundheitsschäden§ 17 SächsAbgG, Versorgungsabfindung…Anlage 1 SächsAbgG
§ 1 SächsAbgGGesetz über die Rechtsverhältnisse der Mitglieder des Sächsischen Landtages (Abgeordnetengesetz)Landesrecht SachsenErster Teil – Rechtsstellung der AbgeordnetenTitel: Gesetz über die Rechtsverhältnisse der Mitglieder des Sächsischen Landtages (Abgeordnetengesetz)Normgeber: SachsenRedaktionelle Abkürzung: SächsAbgG,SNGliederungs-Nr.: 110-3Normtyp: Gesetz(1) Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft im Landtag richten sich nach den Vorschriften der Landesverfassung und des Landtagswahlgesetzes.(2) Nach Annahme des Mandats hat der Abgeordnete innerhalb einer Woche dem Präsidenten des Landtages seine Wohnanschriften der letzten zehn Jahre vor der Herstellung der Einheit Deutschlands schriftlich mitzuteilen. Der Abgeordnete soll seine Personenkennzahl nach dem Recht der DDR hinzufügen. Der Präsident des Landtages fordert vom Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR sämtliche, die Person des gewählten Abgeordneten betreffenden Unterlagen im Sinne der §§ 20 Abs. 1 Nr. 6 Buchst. b, 21 Abs. 1 Nr. 6 Buchst. b des Stasi-Unterlagen-Gesetzes an und gibt dem Abgeordneten hiervon Kenntnis. Der Präsident des Landtages übersendet dem Bundesbeauftragten die ihm nach Satz 1 zugegangenen Mitteilungen.(3) Der Landtag bildet zu Beginn der Wahlperiode einen Bewertungsausschuss. Dieser setzt sich aus je zwei Mitgliedern der im Landtag vertretenen Fraktionen zusammen. Der Bewertungsausschuss bewertet die vom Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR übergebenen Unterlagen. Er erstellt einen Bericht mit einer Beschlussempfehlung, ob Antrag auf Erhebung der Anklage mit dem Ziel der Aberkennung des Mandats gemäß Artikel 118 der Verfassung des Freistaates Sachsen empfohlen werden soll. Der Landtag entscheidet in nicht öffentlicher Sitzung.(4) Die Sitzungen des Bewertungsausschusses sind nicht öffentlich. Die Mitglieder des Bewertungsausschusses sind zur Verschwiegenheit über die Angelegenheiten verpflichtet, die ihnen im Rahmen ihrer Tätigkeit im Bewertungsausschuss bekannt geworden sind. Dies gilt auch für die Zeit nach ihrem Ausscheiden.(5) Der Bewertungsausschuss ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind.(6) Vor der Entscheidung über eine Beschlussempfehlung an den Landtag, ob ein Antrag auf Erhebung der Abgeordnetenanklage gemäß Artikel 118 der Verfassung empfohlen werden soll, gibt der Ausschuss dem betroffenen Mitglied des Landtages Gelegenheit zur Stellungnahme. Der Betroffene kann Einsicht in die Unterlagen verlangen. Er hat das Recht, sich durch eine Person seines Vertrauens begleiten, bei der Einsichtnahme auch vertreten zu lassen.(7) Eine Beschlussempfehlung, in der dem Landtag empfohlen werden soll, die Erhebung der Anklage mit dem Ziel der Aberkennung des Mandats gemäß Artikel 118 der Verfassung des Freistaates Sachsen zu empfehlen, bedarf der Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder des Bewertungsausschusses. In der Beschlussempfehlung ist zu begründen, weshalb die fortdauernde Innehabung des Mandats als untragbar erscheint. Die Beschlussempfehlung wird nur an die Mitglieder des Landtages verteilt.
Gesetz über die Rechtsverhältnisse der Mitglieder des Sächsischen Landtages…§ 2 SächsAbgG, Schutz der freien Mandatsausübung