Source: https://de.slideshare.net/KWG_AG/kwg-gb-20042005
Timestamp: 2017-10-19 11:08:23
Document Index: 227796861

Matched Legal Cases: ['§\u2009312', '§\u2009172', '§\u2009150', '§\u2009312', '§\u2009312', '§\u2009242', '§\u2009264', '§\u2009275', '§\u2009265', '§\u200920']

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1. Geschäftsbericht 2004 & 2005
2. KWG Kommunale Wohnen AGim Überblick Wertpapierkennnummer	522734 ISIN	DE0005227342 Börsenkürzel	BIW Börse	Frankfurt, Berlin-Bremen, Hamburg, München, Stuttgart, XETRA Grundkapital	EUR 3.000.000 Anzahl der Aktien	300.000 Rechnerischer Nennwert	EUR 10 Kursverlauf KWG Kommunale Wohnen AG seit der Erstnotierung am 10.07.2001  150,00  140,00  130,00  120,00  110,00  100,00  90,00  80,00  70,00  60,00  50,00  40,00  30,00  20,00  10,00  0,00 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 10 .07 .10 .01 .04 .07 .10 .01 .04 .07 .10 .01 .04 .07 .10 .01 .04 .07 .10 .01 .04 .07 .20 .20 .20 .20 .20 .20 .20 .20 .20 .20 .20 .20 .20 .20 .20 .20 .20 .20 .20 .20 .20 01 01 02 02 02 02 03 03 03 03 04 04 04 04 05 05 05 05 06 06 06
3. InhaltsverzeichnisVorwort des Vorstands. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 04Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 06Geschäftsbericht 2005 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 10Bilanz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 10Gewinn- und Verlustrechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 12Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 13Bestätigungsvermerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 18Bericht des Aufsichtsrats . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 19Geschäftsbericht 2004 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 20neuer Bericht des Aufsichtsrats. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 21Lagebericht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 22geänderte Bilanz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 24geänderte Gewinn- und Verlustrechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 26geänderter Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 27neuer Bestätigungsvermerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 30Organe / Stammdaten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 31 KWG Kommunale Wohnen AG · Geschäftsbericht 2005 · Inhaltsverzeichnis
7. Marktüberblick niedrig ist. Sowohl die Immobilien-Wirtschaft alsFür einen erfolgreichen Geschäftsverlauf der auch die Bundesregierung sind daran interes-KWG spielen der Markt für Wohnimmobilien im siert, eine Verbesserung dieser Quote zu erzielen.Allgemeinen und die Entwicklung des kommu- Obwohl die Bundesregierung die Eigenheimzulagenalen Sektors im Besonderen eine Rolle. Folgende gestrichen hat, möchte sie weiterhin zum ErwerbEinflussfaktoren sind dabei von Bedeutung: von Wohneigentum motivieren. Im Gespräch ist beispielsweise die Erweiterung der bisherigen steuerlichen Förderung im Rahmen derAnstieg von Wohnungseigentum Riester-Rente. Der Wegfall der EigenheimzulageDer Wohnungsmarkt wächst europaweit. Treibende dürfte im Wesentlichen zu Lasten der Wohnungs-Kräfte sind das noch immer niedrige Zinsniveau neubauaktivitäten gehen. Wohneinheiten in bereitssowie die wirtschaftliche Erholung. Davon dürfte bestehenden Wohnanlagen könnten möglicherwei-auch der deutsche Wohnungsmarkt profitieren. se sogar davon profitieren. Ein weiteres ArgumentHinzu kommt, dass die Quote für Wohneigentum für eine höhere Nachfrage ist die Tendenz zuin Deutschland im EU-Vergleich mit 43% gegen- immer kleineren Haushalten mit immer größerenüber im Durschnitt 59% aller EU-Länder relativ Wohnflächenansprüchen des Einzelnen.Wohnungsmärkte im europäischen Vergleich	Quellen: UN, ILO, Eurostat, Euroconstruct, BulwienGesa, Nationwide, Nationale Stat. Ämter, DB, Research	Deutschland	Frankreich	GB	Italien	SpanienDemografie:	Einwohnerzahl 2004 (‘000)	82.500	60.355	59.426	57.506	40.856Bevölkerungswachstum 1995 – 2004 Durschnitt p. a.	0,1 %	0,5 %	0,4 %	0,2 %	0,6 %Bevölkerungsprognose 2000 – 2020 Durschnitt p. a.	-0,1 %	0,3 %	0,3 %	-0,1 %	0,4 %Zahl der Haushalte (jew. letzter Stand)	38.620	24.800	25.208	22.008	15.160Zahl der Personen je Haushalt	2,1	2,4	2,4	2,6	2,7	Wirtschaftlicher Rahmen:	Reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (2004) in EUR	25.418	23.859	26.490	18.276	14.340BIP pro Kopf in Kaufkraftparitäten (2004) EU-25 = 100	107,4	110,9	119,9	105,0	97,6Wirstchaftswachstum 2000 – 2004 Durchschnitt p. a.	1,0 %	2,0 %	2,6 %	1,3 %	2,9 %Prognose für Wirtschaftswachstum 2005-2006 Durchschnitt p. a.	1,3 %	1,9 %	2,5 %	1,4 %	2,8 %Standardisierte Arbeitslosenquote (ILO-Komzept) 2004	9,8 %	9,6 %	4,7 %	8,2 %	10,8 %	Struktur der Wohnungsmärkte:	Wohnungsbestand 2004 (‘000)	38.700	30.055	25.313	28.062	22.120Eigentumsquote (jew. letzter offizieler Stand)	43 %	57 %	70 %	73 %	87 %Anteil der in Einfamilienhäusern lebenden Haushalte, 1998	38 %	57 %	81 %	33 %	39 %Anteil der in überbelegten Wohnungen lebenden Haushalte, 1998	16 %	17 %	9 %	32 %	27 %	Marktreaktionen:	Entwicklung Hauspreise 2000 – 2004 p. a.	0,0 %	10,5 %	16,7 %	9,7 %	15,0 %Fertigstellungen 2001 – 2004 Durchschnitt pro Jahr (‘000)	247,7	303,5	170,4	207,7	549,5Fertigstellungen (ø 2001 – 2004) je ‘000 Bestandswohnungen 2004	6,4	10,1	6,7	7,4	24,8Fertigstellungen (ø 2001 – 2004) je ‘000 Einwohner 2004	3,0	5,0	2,9	3,6	13,4 KWG Kommunale Wohnen AG · Geschäftsbericht 2005 · Ausblick
9. preisen rechnen. Andererseits kommt auf sie eine AusblickVielzahl von aufwändigen Instandsetzungsarbeiten Die KWG wird in den nächsten Monaten das auszu. Insgesamt lassen sich in Deutschland im der Kapitalerhöhung resultierende Kapital zuminternationalen Vergleich aber noch überdurch- Erwerb attraktiver Wohnungsbestände verwenden.schnittliche Renditen erzielen. Aufgrund bisheriger Dies können komplette WohnungsgesellschaftenStrukturen beim Management gerade kommunaler sein, aber auch Teile eines Wohnungsportfolios.Wohnungsunternehmen, schlummert vielerorts Aufgrund der hohen Attraktivität und der damitnoch erhebliches Optimierungspotential. verbundenen überdurchschnittlich zu erzielenden Rendite konzentrieren wir uns auf den Erwerb vonDiese Chance haben viele renditeorientierte angel- kommunalen Wohnimmobilien. Darüber hinaussächsische Investoren erkannt und treten massiv werden diese Bestände durch umfangreiche Sanie-in den deutschen Immobilienmarkt ein. Während rungsmaßnahmen aufgewertet. Bestehende Mieterheimische Anleger ihr Geld bevorzugt außerhalb können sich entscheiden, ob sie Mieter bleibendes eigenen Landes in vermeintlich prosperierende oder Eigentümer werden möchten. Die zuneh-Märkte tragen, wetten ausländische Investoren auf mende Attraktivität der Wohnimmobilien dürfteeinen Aufschwung „Made in Germany“. Schenkt viele Mieter zum Kauf bewegen, vorausgesetztman internationalen Akteuren Glauben, haben die das finanzielle Angebot ist für sie entsprechendPreise und Mieten in Deutschland inzwischen die attraktiv. Im Gegensatz zu den meisten internati-Talsohle durchschritten. In Verbindung mit der er- onalen Investoren wird unser Fokus nicht einzigwarteten Erholung der Gesamtkonjunktur scheint auf der Erzielung einer kurzfristig hohen Renditejetzt der richtige Zeitpunkt für einen Markteintritt liegen, auch soziale Gesichtspunkte spielen einezu sein. Rolle. Die KWG sieht sich als langfristiger Investor, dessen Ziel es ist, auf lange Sicht eine Bestand- serhaltung und kontinuierliche Wertsteigerung Immer mehr Kleinhaushalte Anteil an Gesamt und Wertentwicklung zu erreichen. Wir möchten 45 den kurzfristigen Spekulanten, den so genannten % „Heuschrecken“, Paroli bieten und sowohl von den 40 35 Kommunen als auch von den jetzigen Mietern der 1 Person 30 Wohnimmobilien als ein zuverlässiger und glaub- 2 Personen würdiger Partner wahrgenommen werden. 25 20 3 Personen In einem ersten Schritt beabsichtigen wir im Jahr 15 2006 etwa 5.000 Wohnungen zu erwerben. 10 4 Personen 5 Personen 5 0 1968	1973	1978	1983	1988	1993	1996	2003Quellen: Stat BA , Microzensus KWG Kommunale Wohnen AG · Geschäftsbericht 2005 · Ausblick
11. Passiva	31.12.2005	31.12.2004	EUR	TEURA.	Eigenkapital	I.	Gezeichnetes Kapital	2.000.000,00	2.000	II.	Gewinnrücklagen	Gesetzliche Rücklagen	1.855,13	2	III.	Bilanzgewinn/-verlust	-52.832,16	35	1.949.022,97	2.037B.	Rückstellungen	1. Steuerrückstellungen 26.451,81	0	2. Sonstige Rückstellungen	22.935,54	10	49.387,35	10C.	Verbindlichkeiten	1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen	0,00 2	2. Sonstige Verbindlichkeiten	davon aus Steuern EUR 35.014,00	(Vj. TEUR 0)	35.014,00 0	35.014,00	2Gesamtsumme Passiva	2.033.424,32	2.049 KWG Kommunale Wohnen AG · Geschäftsbericht 2005 · Bilanz 11
17. 2. Abhängigkeitsbericht 4. Zum Vorstand ist bestellt:Der direkt und indirekt gehaltene Anteil der -	Reiner Ehlerding, Kaufmann, BremenCarthago Capital Beteiligungen AG, Bremen, an (bis 1. September 2005)unserer Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 2005bis zum 1. September 2005 mehr als 50 %. -	Dr. Lukas Lenz, Rechtsanwalt, Hamburg (ab 1. September 2005)Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Berichtüber die Beziehungen zu verbundenen Unter- Der Vorstand hat im Geschäftsjahr keine Bezügenehmen erstellt, der mit folgender Erklärung erhalten.abschließt: 5. Dem Aufsichtsrat gehören an:„Die Gesellschaft hat bei den im Bericht über die -	Olaf Hasselbruch, (Vorsitzender),Beziehungen zu verbundenen Unternehmen auf- Rechtsanwalt, Bremengeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen,die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte -	Sam Winkel (stellvertretender Vorsitzender),vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Kaufmann, StuhrRechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistungvereinbart. Berichtspflichtige Maßnahmen haben -	Jens Warmbrunn, Kaufmann, Berlinim Berichtszeitraum nicht vorgelegen.“ Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr keine Vergü-3. Mitarbeiter tung erhalten.Außer dem Vorstand wurden wie im Vorjahr keineMitarbeiter beschäftigt. Bremerhaven, im April 2006 Carthago Biotech AG Dr. Lukas Lenz VorstandAnlagenspiegel zum 31. Dezember 2005	Anschaffungs- oder Herstellungskosten (in EUR)	Kumulierte Abschreibungen (in EUR)	Buchwerte (in EUR)	1.1. 2005	Zugänge Abgänge 31.12.2005	1.1.2005 Zugänge	Abgänge	31.12.2005 31.12.2005 31.12.2004Finanzanlagevermögen1. Anteile an verbundenen Unternehmen	311.800,00	0,00	311.800,00	0,00	0,00	0,00	0,00	0,00	0,00	311.800,00	2. Wertpapiere des Anlagevermögens	1.027.000,00	0,00	1.027.000,00	0,00	0,00	0,00	0,00	0,00	0,00	1.027.000,00	1.338.800,00	0,00	1.338.800,00	0,00	0,00	0,00	0,00	0,00	0,00	1.338.800,00	KWG Kommunale Wohnen AG · Geschäftsbericht 2005 · Anhang 17
20. Carthago Biotech AG Geschäftsjahr 2004 In dem Geschäftsbericht der CARTHAGO Biotech AG für das Geschäftsjahr 2004 sind in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung die gesetzliche Rücklage nicht mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Betrag i.H.v. 1.855,13 Euro dotiert worden. Der Jahresabschluss konnte daher auf der letzten ordentlichen Hauptversammlung 2006 nicht festgestellt werden. Vielmehr wurde der Jah- resabschluss einschließlich des Anhangs entspre- chend berichtigt und neu aufgestellt, geprüft und festgestellt. Die geänderte Bilanz 2004, die geänderte Gewinn- und Verlustrechnung 2004, der geänderte Anhang, der unveränderte Lagebericht, der neue Bestäti- gungsvermerk des Abschlussprüfers sowie der neue Bericht des Aufsichtsrats sind im folgenden vollständig wiedergegeben. neuer Bericht des Aufsichtsrats. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 21 Lagebericht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 22 geänderte Bilanz 2004. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 24 geänderte Gewinn- und Verlustrechnung 2004. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 26 geänderter Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 27 neuer Bestätigungsvermerk zum geänderten Jahresabschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 3020 KWG Kommunale Wohnen AG · Geschäftsbericht 2004 · Inhaltsverzeichnis
21. Bericht des AufsichtsratsDer amtierende Aufsichtsrat der KWG Kommunale erhebt der Aufsichtsrat keine EinwendungenWohnen AG (vormals CARTHAGO Biotech AG) gegen den geänderten Jahresabschluss und denwurde am 19. Januar 2006 gerichtlich bestellt bzw. Lagebericht. Er billigt den vom Vorstand aufgestell-von der Hauptversammlung am 31. März 2006 ten vorgelegten geänderten Jahresabschluss zumgewählt. Nach Angabe des im Geschäftsjahr 2005 31. Dezember 2004, der somit gemäß § 172 AktGamtierenden Aufsichtsrats hat der Aufsichtsrat festgestellt ist.im Geschäftsjahr 2004 die ihm nach Gesetz undSatzung zukommenden Aufgaben wahrgenom- Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichts-men. Der Aufsichtsrat erfüllte seine Aufgaben rats beschlossen, vom Bilanzgewinn in Höheangabegemäß durch Sitzungen, fernmündliche von EUR 37.102,53 einen Betrag in Höhe vonUnterredungen und durch elektronischen Informa- EUR 1.855,13 gemäß § 150 Abs. 2 AktG in dietions- und Meinungsaustausch. Der Aufsichtsrat hat gesetzliche Rücklage einzustellen und der Haupt-angabegemäß im Rahmen seiner Zuständigkeit an versammlung vorzuschlagen, den verbleibendenden zu treffenden Entscheidungen mitgewirkt und Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäfts-führung überzeugt. Geschäfte und Maßnahmen, Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG den Berichtdie nach Gesetz oder Satzung der Zustimmung des über die Beziehungen zu verbundenen Unterneh-Aufsichtsrats bedürfen, sind angabegemäß mit dem men aufgestellt und im Lagebericht die gesetzlichVorstand eingehend besprochen und die notwen- vorgeschriebene Schlusserklärung wiedergegeben.digen Entscheidungen durch den Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat hat im Juli 2005 erklärt, dass nachgetroffen worden. Der Aufsichtsrat hat im Berichts- dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keinezeitraum keine Ausschüsse gebildet. Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zuDer vom Vorstand vorgelegte geänderte Jahres- verbundenen Unternehmen zu erheben sind.abschluss für das Geschäftsjahr 2004 sowie derLagebericht wurden einschließlich der Buchfüh- Im Berichtsjahr sind Henri M. Sarenland undrung von der zum Abschlussprüfer bestellten Ernst Michael T. Horne aus dem Aufsichtsrat ausge- Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, schieden. Für sie wurden Sam Winkel und JensBremen, geprüft und mit dem uneingeschränkten Warmbrunn in den Aufsichtsrat gewählt. OlafBestätigungsvermerk versehen. Der geänderte Hasselbruch wurde zum AufsichtsratsvorsitzendenJahresabschluss 2004 und der Prüfungsbericht und Sam Winkel wurde zum stellvertretendendes Abschlussprüfers sowie dessen Nachtragsprü- Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.fungsbericht haben sämtlichen Mitgliedern desAufsichtsrats vorgelegen. Der Abschlussprüfer hat Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand seinendas Prüfungsergebnis des Jahresabschlusses dem besonderen Dank für die im abgelaufenenAufsichtsrat in dessen Sitzung zur Bilanzfeststel- Geschäftsjahr geleistete Arbeit aus.lung am 3. Juli 2006 erläutert und die Fragen desAufsichtsrates beantwortet. Bremen, im Juli 2005 und Juli 2006 Der AufsichtsratVon dem Ergebnis der Prüfung hat der Aufsichts-rat zustimmend Kenntnis genommen. Nach dem Sy Schlüterabschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfungen Aufsichtsratsvorsitzender KWG Kommunale Wohnen AG · Geschäftsbericht 2004 · Bericht des Aufsichtsrats 21
22. Lagebericht Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Außerdem hielt die Gesellschaft verzinsliche Wert- Auch das Geschäftsjahr 2004 brachte für die Bio- papiere im Buchwert von TEUR 1.027. tech-Branche nicht den bereits seit 2 Jahren erhoff- ten Aufschwung. Während sich die amerikanische Das Anlagevermögen ist vollständig durch Biotech-Industrie wieder allmählich erholt, hat die Eigenkapital finanziert. Die Eigenkapitalquote deutsche Biotech-Branche die Talsohle noch längst beträgt 99,4 %. Die Finanzlage der Gesellschaft ist nicht durchschritten. Nach wie vor ist das Bild der geordnet. Industrie durchzogen von Konsolidierungen durch Übernahmen und Insolvenzen. Das Marktumfeld Das Geschäftsjahr konnte zum ersten Mal seit der Branche kann mithin als extrem schwierig Bestehen der Gesellschaft mit einem positiven bezeichnet werden. Obwohl im Jahr 2004 neue Ergebnis abgeschlossen werden. Während die Biotech-Verfahren entdeckt wurden, wie beispiels- Zinserträge von TEUR 83 im Vorjahr auf TEUR 103 weise die Entdeckung der RNA-Interferenz (RNAi), stiegen, wurde bei den Wertpapiergeschäften ein durch die die Entstehung von Krankheiten besser ausgeglichenes Ergebnis erzielt. Den Umsatzer- erforscht werden kann, übertrug sich dieser eher lösen mit TEUR 172 standen Aufwendungen für technische Hype kaum spürbar in Richtung der Wertpapiere in Höhe von TEUR 170 gegenüber. Aktienmärkte. Die Zuschreibungen übertrafen mit TEUR 11 die Abschreibungen in Höhe von TEUR 3 deutlich. Die Insbesondere kleinere Biotechnologieunter- Verwaltungskosten konnten gegenüber TEUR 21 nehmen, auf die sich die Carthago Biotech AG im Vorjahr auf TEUR 14 abermals deutlich redu- spezialisiert hat, haben weiterhin Probleme, das ziert werden. Insgesamt ergibt sich ein Jahresüber- notwendige Eigenkapital zu akquirieren. Dies ist schuss in Höhe von TEUR 104. einerseits auf allgemeine Marktunsicherheiten zurückzuführen. Andererseits sind bei Anlegern Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Investoren fortwährend Verunsicherungen Die Gesellschaft ist der Ansicht, dass die Bio- bezüglich Aktienanlagen sowie insbesondere technologie ohne Zweifel ein vielversprechender bezüglich der Branche spürbar. Die Summe dessen Zukunftsmarkt ist, mit noch nicht abschätzbaren führt abermals dazu, dass die vorherrschende, und vielfältigen Chancen, aber auch Risiken. Bio- übertriebene Skepsis auch weiterhin in ihrem tech-Investoren sollten jedoch einen langfristigen Status zu verharren scheint. Anlagehorizont und den Ausblick in diese Wachs- tumsindustrie als entscheidende Anlagekriterien Aufgrund des extrem schwierigen Biotech-Markt- zu Grunde legen. umfeldes war die Carthago Biotech AG auch in 2004 vorsichtig investiert. Neben der Verwaltung Grundsätzlich bestehen beim Erwerb und der des bestehenden Portfolios aus verzinslichen Wert- Veräußerung von Beteiligungen und Wertpapieren papieren und kleineren börsennotierten Biotechno- wesentliche Risiken für die zukünftige Entwick- logieaktien wurden wesentliche Beteilungen an der lung aus einem möglicherweise volatilen Kapital- Proteomik AG, Stuhr, und der Xerius BioScience marktumfeld. Für das laufende Geschäftsjahr wird AG, Bremen, gehalten. ein unverändertes Ergebnis erwartet.22 KWG Kommunale Wohnen AG · Geschäftsbericht 2004 · Lagebericht
23. Nach dem Bilanzstichtag reduzierte die Gesell- ist, sind zur Zeit nicht erkennbar. Bestandsge-schaft ihren Wertpapierbestand weiter. Anfang fährdende Risiken oder Risiken mit wesentlichemMärz wurde die Gesellschaft über die Absicht der Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertrags-Großaktionäre informiert, ihren Anteil von insge- lage sind nicht ersichtlich.samt ca. 80 % zu veräußern. Hierzu werden vorbe-reitende Maßnahmen, die u. a. eine Umbenennung Abhängigkeitsberichtund die Herabsetzung des Grundkapitals vorse- Der direkt und indirekt gehaltene Anteil derhen, auf der kommenden Hauptversammlung zur Carthago Capital Beteiligungen AG, Bremen, anBeschlussfassung vorgeschlagen. unserer Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 2004 mehr als 50 %.Risikolage der GesellschaftWesentliche Risiken können sich möglicherweise Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Berichtaus dem volatilen Kapitalmarkt und der Fokus- über die Beziehungen zu verbundenen Unter-sierung auf Nebenwerte mit einem engen Markt nehmen erstellt, der mit folgender Erklärungergeben. Da die Gesellschaft den größten Teil der abschließt:liquiden Mittel in verzinslichen Genussscheinender Carthago Value Invest AG, Bremen, angelegt „Die Gesellschaft hat bei den im Bericht über diehat, ist die Gesellschaft insbesondere von der Ent- Beziehungen zu verbundenen Unternehmen auf-wicklung der Carthago Value Invest AG, Bremen, geführten Rechtsgeschäften nach den Umständen,einer 100 %igen Tochtergesellschaft der Großaktio- die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäftenärin Carthago Capital Beteiligungen AG, Bremen, vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedemabhängig. Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung vereinbart. Berichtspflichtige Maßnahmen habenDer Vorstand hat für die bestehenden Adressenaus- im Berichtszeitraum nicht vorgelegen.“fallrisiken und Preisrisiken dem Geschäftsumfangangemessene Steuerungsverfahren etabliert. Die Bremen, 31. März 2005Adressenausfallrisiken werden durch die direkte Der VorstandEinschaltung des Vorstands in den Überwachungs-prozess sowie die Begrenzung der derzeitigenGeschäftstätigkeit limitiert und gesteuert. Für diemaßgeblichen Marktpreisrisiken im Wertpapier-bestand erfolgt eine tägliche Berücksichtigung derMarktentwicklung, es werden regelmäßig Bewer-tungen durchgeführt.Die bestehenden Rückstellungen beinhalten allezum Jahresende erkennbaren Belastungen derGesellschaft. Risiken, denen noch nicht durchEinzelrückstellungen Rechnung getragen worden KWG Kommunale Wohnen AG · Geschäftsbericht 2004 · Lagebericht 23
24. Carthago Biotech AG Bilanz zum 31. Dezember 2004 Aktiva	31.12.2004	31.12.2003 EUR	EUR	TEUR A.	Anlagevermögen Finanzanlagevermögen	1. Anteile an verbundenen Unternehmen 311.800,00 312	2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.027.000,00 1.027 1.338.800,00	1.339 B.	Umlaufvermögen	I.	Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 614.087,62 454	2. Sonstige Vermögensgegenstände 27.865,76 23 641.953,38	477 II.	Wertpapiere Sonstige Wertpapiere 35.613,66	70 III.	Guthaben bei Kreditinstituten	32.555,49	64 Gesamtsumme Aktiva	2.048.922,53	1.95024 KWG Kommunale Wohnen AG · Geschäftsbericht 2004 · Bilanz
25. Passiva	31.12.2004	31.12.2003	EUR	TEURA.	Eigenkapital	I.	Gezeichnetes Kapital	2.000.000,00	2.000	II.	Gewinnrücklagen	Gesetzliche Rücklage	1.855,13	0	III.	Bilanzgewinn/-verlust	35.247,40	-67	2.037.102,53	1.933B.	Rückstellungen	Sonstige Rückstellungen	9.500,00	10C.	Verbindlichkeiten	1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen	0,00 7	2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen	2.320,00 0	2.320,00	7Gesamtsumme Passiva	2.048.922,53	1.950 KWG Kommunale Wohnen AG · Geschäftsbericht 2004 · Bilanz 25
26. Carthago Biotech AG Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2004 Gewinn- und Verlustrechnung	2004	2003	EUR	TEUR 1.	Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und Beteiligungen	171.840,98	395 2.	Sonstige betriebliche Erträge	12.985,18 22 3.	Aufwendungen für den Erwerb von Wertpapieren und Beteiligungen	169.903,56 503 4.	Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 3.094,39 13 5.	Sonstige betriebliche Aufwendungen	14.398,29 21 6.	Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 102.744,00	83	davon aus verbundenen Unternehmen EUR 102.527,44 (Vj. TEUR 83)	7.	Zinsen und ähnliche Aufwendungen	0,67 0 8.	Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 100.173,25 -37 9.	Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.532,05 0 10.	Jahresüberschuss/-fehlbetrag 103.705,30 -37 11.	Verlustvortrag aus dem Vorjahr -66.602,77 -30 12.	Einstellung in die gesetzliche Rücklage	-1.855,13	0 13.	Bilanzgewinn/-verlust 35.247,40 -6726 KWG Kommunale Wohnen AG · Geschäftsbericht 2004 · Gewinn- und Verlustrechnung
27. AnhangAllgemeine Hinweise Erläuterungen zur BilanzDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Anlagevermögeneinschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes und Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlage-der Satzung aufgestellt. vermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesell- Finanzanlagenschaften. Hierbei handelt es sich in Höhe von TEUR 232 um Anteile an der Xerius BioScience AG, Bremen, undDie Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem in Höhe von TEUR 80 um Anteile an der ProteomikGesamtkostenverfahren aufgestellt. AG, Bremen. Eigenkapital Anteil Ergebnis 2004 Ergebnis 2003	Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (in TEUR)	(in %)	(in TEUR)	(in TEUR)Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren Xerius BioScience AG, Bremen	370	32,9	-52	-40unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Proteomik AG, Bremen	110	100,0	59	5Bewertungsmethoden maßgebend. Des Weiteren werden verzinsliche Wertpapiere mitBei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte Genussrechtscharakter der Carthago Value Investund Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. dem AG, Bremen, (eine 100 %ige Tochtergesellschaft derniedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Carthago Capital Beteiligungen AG, Bremen/ver- bundenes Unternehmen) mit einer Laufzeit vonForderungen und sonstige Vermögensgegenstände zehn Jahren ausgewiesen.sind zum Nennwert angesetzt. Forderungen gegen verbundeneRisikobehaftete Forderungen lagen zum Bilanz- Unternehmenstichtag nicht vor. Hierbei handelt es sich zum überwiegenden TeilDie sonstigen Wertpapiere wurden mit den durch- um verzinsliche Ausleihungen an die Proteomikschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt. Die AG, Bremen, und an die Carthago Value Invest AG,Bewertung erfolgte nach dem strengen Niederst- Bremen, die mit einem Aufschlag zum banküb-wertprinzip. lichen Zinssatz verzinst werden und kurzfristig fällig sind.Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alleungewissen Verbindlichkeiten und drohende Ver- Sonstige Wertpapiereluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Es handelt sich ausschließlich um Aktien, die anHöhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmän- einer Wertpapierbörse gehandelt werden.nischer Beurteilung notwendig ist. Guthaben bei KreditinstitutenVerbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbe- Es werden Guthaben in laufender Rechnungtrag angesetzt. unterhalten. KWG Kommunale Wohnen AG · Geschäftsbericht 2004 · Anhang 27
28. Eigenkapital nach näherer Maßgabe der festzulegenden Opti- Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt onsanleihe- bzw. Wandelanleihebedingungen zu EUR 2.000.000,–. Es ist in 200.000 nennwertlose gewähren (Bedingtes Kapital II). Stückaktien im rechnerischen Nennwert von je EUR 10,– eingeteilt. Mit Beschluss der Hauptver- Der Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 35 bein- sammlung vom 13.9.2000 wurde der Vorstand haltet einen Verlustvortrag in Höhe von TEUR 67 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung (Vj. TEUR 30). Aus dem Jahresüberschuss in Höhe des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 31.8.2005 von TEUR 104 wurden TEUR 2 der gesetzlichen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt Euro Rücklage zugeführt. 1.000.000 durch Ausgabe von bis zu 100.000 neu- er auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Rückstellungen Bareinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Die Rückstellungen beziehen sich im Wesentlichen auf Kosten im Rahmen der Jahresabschlusserstel- Mit Beschluss der Hauptversammlung vom lung und -prüfung sowie auf Kosten im Zusammen- 16.11.2000 wurde der Vorstand ermächtigt, bis hang mit der Hauptversammlung. zum 31.8.2005 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber und /oder Namen lautende Options-/Wan- delschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag Erläuterungen zur Gewinn- und von bis zu EUR 25.000,– mit einer Laufzeit von Verlustrechnung längstens 10 Jahren zu begeben und den Inhabern Die Gewinn- und Verlustrechnung ist grundsätz- oder Gläubigern von Optionsschuldverschrei- lich nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 bungen Optionsrechte bzw. den Inhabern von Abs. 2 HGB) gegliedert. Aufgrund der besonderen Wandelschuldverschreibungen Wandlungsrechte Geschäftstätigkeit werden die Umsatzerlöse geson- auf Aktien der Gesellschaft mit einem anteiligen dert als Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren Betrag am Grundkapital von bis zu EUR 25.000,– und Beteiligungen und die korrespondierenden nach näherer Maßgabe der festzulegenden Opti- Aufwendungen gesondert als Aufwendungen für onsanleihe- bzw. Wandelanleihebedingungen zu den Erwerb von Wertpapieren und Beteiligungen gewähren (Bedingtes Kapital I). ausgewiesen. Die Bezeichnungen der Posten wur- den entsprechend geändert (§ 265 Abs. 1 HGB). Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 16.11.2000 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 31.8.2005 einmalig oder mehrmals auf den Erlöse/Aufwendungen aus dem Verkauf/Kauf Inhaber und /oder Namen lautende Options-/Wan- von Wertpapieren und Beteiligungen delschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag Im Geschäftsjahr resultierten die Erträge aus der von bis zu EUR 975.000,– mit einer Laufzeit von Veräußerung von Aktien. längstens 10 Jahren zu begeben und den Inhabern oder Gläubigern von Optionsschuldverschrei- bungen Optionsrechte bzw. den Inhabern von Sonstige Angaben Wandelschuldverschreibungen Wandlungsrechte Die Carthago Capital Beteiligungen AG, Bremen, auf Aktien der Gesellschaft mit einem anteiligen hat der Gesellschaft gemäß § 20 AktG mitgeteilt, Betrag am Grundkapital von bis zu EUR 975.000,– dass ihr Anteil 50 % des Grundkapitals übersteigt.28 KWG Kommunale Wohnen AG · Geschäftsbericht 2004 · Anhang