Source: https://www.lecturio.de/jura/mittelbare-falschbeurkundung.vortrag
Timestamp: 2018-08-18 04:55:13
Document Index: 392132067

Matched Legal Cases: ['§ 271', '§ 271', '§ 271', '§ 271', '§ 271', '§ 348', '§ 271', '§ 271', '§ 348', '§ 271', '§ 271', '§ 271', '§ 271', '§ 271', '§ 271', '§ 267', '§ 271', '§ 267', '§ 267', '§ 267', '§ 267', '§ 415', '§ 267', '§ 271', '§ 271', '§ 271', '§ 271']

Mittelbare Falschbeurkundung § 271 StGB – Jura online lernen | Lecturio
Mittelbare Falschbeurkundung (§ 271 StGB) von RA Stefan Koslowski
Der Vortrag „Mittelbare Falschbeurkundung (§ 271 StGB)“ von RA Stefan Koslowski ist Bestandteil des Kurses „Urkundendelikte“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Welche Bedeutung kommt der Vorschrift des § 271 StGB zu?
§ 271 StGB schließt die Lücke im Rahmen des § 348 StGB, bei dem eine mittelbare Täterschaft nicht möglich ist.
§ 271 StGB schützt die Echtheit öffentlicher Urkunden.
§ 271 StGB schließt die Lücke im Rahmen des § 348 StGB, bei dem jegliche Beteiligung nicht möglich ist.
§ 271 StGB schützt die Echtheit privater Urkunden.
Worauf muss sich die Unwahrheit in der Urkunde beziehen?
Die Unwahrheit der Urkunde muss sich immer auf den Umstand beziehen, der zu öffentlichen Glauben beurkundet werden soll.
Die Unwahrheit der Urkunde kann sich auf die ganze Urkunde beziehen.
Die Unwahrheit der Urkunde kann sich auf jeden in der Urkunde genannten Umstand beziehen, unabhängig davon, ob der Umstand zu öffentlichem Glauben beurkundet wurde oder nicht.
Es ist irrelevant, worauf sich die Unwahrheit der Urkunde bezieht.
Welche Beurkundungsmöglichkeiten stehen einer Person vor einem Urkundsbeamten zur Verfügung?
Die Beurkundung der Abgabe einer Erklärung.
Die Beurkundung der Abgabe einer Erklärung einer bestimmten Person.
Die Beurkundung äußerer Umstände, zu denen eine Urkunde angefertigt werden sollte.
Die Beurkundung der Abgabe einer Erklärung einer bestimmten Person mit einem bestimmten Inhalt.
Welche Vorsatzformen erfordern § 271 Abs. 1 und 2 StGB?
§ 271 Abs. 1 StGB erfordert lediglich zumindest bedingten Vorsatz.
§ 271 Abs. 2 StGB erfodert neben dem bedingten Vorsatz auch ein Handeln "zur Täuschung im Rechtsverkehr".
§ 271 Abs. 1 und 2 StGB erfordern zumindest bedingten Vorsatz und ein Handeln zur Täuschung im Rechtsverkehr.
§ 271 Abs. 2 StGB erfodert Absicht.
Welche unterschiedlichen Urkunden gibt es?
Es gibt private Urkunden.
Es gibt öffentliche Urkunden.
Es gibt keine Unterscheidung zwischen Urkunden.
Alle Urkunden sind privat-öffentlich.
Was schützt die Vorschrift des § 267 StGB im Gegensatz zu § 271 StGB?
§ 267 StGB schützt die Echtheit privater Urkunden.
§ 267 StGB schützt die Echtheit öffentlicher Urkunden.
§ 267 StGB schützt gar keine Urkunden.
§ 267 StGB schützt die Echtheit privat-öffentlicher Urkunden.
Wie definiert man den Begriff der öffentlichen Urkunde?
Der Begriff der öffentlichen Urkunde ist in § 415 Abs. 1 ZPO legaldefiniert.
Der Begriff der öffentlichen Urkunde ist in § 267 Abs. 2 legaldefiniert.
Öffentliche Urkunden sind alle Schriftstücke.
Auf den Begriff der öffentlichen Urkunde kommt es nicht an.
Was versteht man unter der Rechtserheblichkeit einer Erklärung im Rahmen des § 271 StGB?
Rechtserheblich ist eine Erklärung dann, wenn sie entweder allein oder in Verbindung mit anderen Gegebenheiten für die Entstehung, Erhaltung oder Veränderung eines Rechts von Bedeutung ist.
Auf die Rechtserheblichkeit von Erklärungen kommt es im Rahmen des § 271 StGB nicht an.
Rechtserheblich ist eine Erklärung dann, wenn ein Gericht sie für rechtserheblich erklärt.
Erklärungen in Urkunden sind immer rechtserheblich.
Eine Urkunde ist dann unwahr, wenn ...
ihr Inhalt nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt.
ihr Inhalt irrelevant ist.
eine andere Person etwas anderes behauptet, als es in der Urkunde angegeben ist.
ihr Inhalt mit der Wirklichkeit übereinstimmt.
Was versteht man unter dem Tatbestandsmerkmal "Gebrauchen" im Sinne des § 271 Abs. 2 StGB?
Eine falsche Beurkundung wird gebraucht, wenn sie der Person, die getäuscht werden soll, zugänglich gemacht wird und diese die Möglichkeit zur Kenntnisnahme bekommt.
Eine falsche Beurkundung wird gebraucht, wenn sie der Person, die getäuscht werden soll, zugänglich gemacht wird.
Eine falsche Beurkundung wird gebraucht, wenn sie irgendwie in den Rechtsverkehr gelangt.
Eine falsche Beurkundung wird gebraucht, wenn sie noch nicht in den Rechtsverkehr gelangt ist.
Dozent des Vortrages Mittelbare Falschbeurkundung (§ 271 StGB)