Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=III%20ZR%2035/88
Timestamp: 2019-10-19 20:54:50
Document Index: 3219825

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 157', '§ 26', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 157', 'BGH', '§ 157', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 06.07.1989 - III ZR 35/88 - dejure.org
BGH, 06.07.1989 - III ZR 35/88
https://dejure.org/1989,682
BGH, 06.07.1989 - III ZR 35/88 (https://dejure.org/1989,682)
BGH, Entscheidung vom 06.07.1989 - III ZR 35/88 (https://dejure.org/1989,682)
BGH, Entscheidung vom 06. Juli 1989 - III ZR 35/88 (https://dejure.org/1989,682)
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Anschluss einer Siedlung an die öffentliche Entwässerung - Ergänzende Auslegung von Erbbau-Heimstättenverträgen - Kosten für die Herstellung eines Schmutzwasser-Ringkanals
BGB § 157; ReichsheimstättenG § 26
NJW-RR 1989, 1490
MDR 1990, 30
WM 1989, 1743
Die hälftige Teilung sämtlicher Schäden hätte eine erhebliche Erweiterung der eingegangenen Verpflichtung und die Schaffung einer über den wesentlichen Inhalt des Vertrags hinausgehenden zusätzlichen Bindung dargestellt, auf die sich die Parteien redlicherweise nicht hätten einlassen müssen (vgl. BGHZ 77, 301, 304 ; BGH, Urteil vom 6. Juli 1989 - III ZR 35/88 - NJW-RR 1989, 1490, 1491).
Das gilt auch, wenn eine Lücke sich erst nachträglich als Folge des weiteren Verlaufs der Dinge ergeben hat (BGH 6. Juli 1989 - III ZR 35/88 - zu II 4 a, d der Gründe, NJW-RR 1989, 1490).
Das gilt auch, wenn eine Lücke sich erst nachträglich als Folge des weiteren Verlaufs der Dinge ergeben hat (BGH 6. Juli 1989 - III ZR 35/88 - zu II 4 a der Gründe, NJW-RR 1989, 1490) .
Eine Vertragslücke kann auch darauf beruhen, daß sich die bei Vertragsschluß bestehenden wirtschaftlichen oder rechtlichen Verhältnisse nachträglich ändern (vgl. BGHZ 123, 281, 285; BGH, Urteil vom 20. November 1975 - III ZR 112/73, WM 1976, 251 unter I 1 b; BGH, Urteil vom 6. Juli 1989 - III ZR 35/88, WM 1989, 1743 unter II 4 a).
Der Senat kann auf der Grundlage des feststehenden Sachverhalts die ergänzende Vertragsauslegung nachholen, weil insoweit weitere tatrichterliche Feststellungen nicht mehr in Betracht kommen (st. Rspr., z.B. BGH, Urt. v. 6.7.1989 - III ZR 35/88, WM 1989, 1743, 1744).
Dabei ist unerheblich, aus welchen Gründen die Parteien diesen Punkt offengelassen haben: Ob sie bewußt auf eine ins einzelne gehende Regelung verzichtet haben, ob die Lücke in der Vertragsregelung von Anfang bestanden hat oder ob sie sich erst nachträglich als Folge des weiteren Verlaufs der Dinge ergeben hat (BGH, Urteil vom 6. Juli 1989 - III ZR 35/88 = BGHR BGB § 157 ergänzende Auslegung 8 = BGH LM BGB § 157 Nr. 53).
Das gilt auch, wenn eine Lücke sich erst nachträglich als Folge des weiteren Verlaufs der Dinge ergeben hat (BGH 6. Juli 1989 - III ZR 35/88 - zu II 4 a, d der Gründe) .
Das Revisionsgericht ist daher an die tatrichterliche Auslegung des Berufungsgerichts nicht gebunden (Senatsurteil vom 6. Juli 1989 - III ZR 35/88 - WM 1989, 1744) und kann diese, da insoweit weitere Feststellungen nicht in Betracht kamen, durch seine eigene Würdigung ersetzen.
BGH, 03.12.1992 - III ZR 30/91
OLG Hamm, 21.07.2005 - 2 U 38/05
OLG Düsseldorf, 16.05.2002 - 10 U 44/01
BGH, 08.10.1992 - III ZR 75/91
BGH, 04.06.1992 - III ZR 6/91
Zustandekommen eines Kooperationsvertrages durch Übersendung der Vertragsurkunde …