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Timestamp: 2017-12-17 23:20:46
Document Index: 136029498

Matched Legal Cases: ['§ 1688', '§ 1688', '§ 1638', '§ 1648', '§ 351', '§ 848', '§ 1687', '§ 1689', '§ 1688', '§ 1688', '§ 1629', '§ 34', '§ 1632', '§ 1682']

§ 1688 BGB, Entscheidungsbefugnisse der Pflegeperson - Gesetze des Bundes und der Länder
§ 1688 BGB, Entscheidungsb...
§ 1638 BGB, Beschränkung d...
§ 1648 BGB, Ersatz von Auf...
§ 351 BGB, Unteilbarkeit d...
§ 848 BGB, Haftung für Zuf...
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§ 1688 BGB
§ 1688 BGB – Entscheidungsbefugnisse der Pflegeperson
(1) 1Lebt ein Kind für längere Zeit in Familienpflege, so ist die Pflegeperson berechtigt, in Angelegenheiten des täglichen Lebens zu entscheiden sowie den Inhaber der elterlichen Sorge in solchen Angelegenheiten zu vertreten. 2Sie ist befugt, den Arbeitsverdienst des Kindes zu verwalten sowie Unterhalts-, Versicherungs-, Versorgungs- und sonstige Sozialleistungen für das Kind geltend zu machen und zu verwalten. 3§ 1629 Abs. 1 Satz 4 gilt entsprechend.
(2) Der Pflegeperson steht eine Person gleich, die im Rahmen der Hilfe nach den §§ 34, 35 und 35a Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 und 4 des Achten Buches Sozialgesetzbuch (1) die Erziehung und Betreuung eines Kindes übernommen hat.
(3) 1Die Absätze 1 und 2 gelten nicht, wenn der Inhaber der elterlichen Sorge etwas anderes erklärt. 2Das Familiengericht kann die Befugnisse nach den Absätzen 1 und 2 einschränken oder ausschließen, wenn dies zum Wohl des Kindes erforderlich ist.
(4) Für eine Person, bei der sich das Kind auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung nach § 1632 Abs. 4 oder § 1682 aufhält, gelten die Absätze 1 und 3 mit der Maßgabe, dass die genannten Befugnisse nur das Familiengericht einschränken oder ausschließen kann.
Müsste lauten: 35a Abs. 2 Nr. 3 und 4 des Achten Buches Sozialgesetzbuch
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