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Timestamp: 2016-10-23 23:56:02
Document Index: 160253211

Matched Legal Cases: ['§ 164', '§ 162', '§ 162', '§ 164', '§ 31', '§ 41', '§ 75', 'Art. 28']

NIEDERSAECHSISCHES-OVG - 28.03.2008, 10 OA 143/07 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht > Beschluss vom 28.03.2008, Aktenzeichen: 10 OA 143/07 NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Aktenzeichen: 10 OA 143/07Beschluss vom 28.03.2008
Leitsatz:Im gerichtlichen Kostenfestsetzungsverfahren nach § 164 VwGO ist die für das vorangegangene Verwaltungsverfahren entstandene Geschäftsgebühr nach Maßgabe der Vorbemerkung 3 Abs. 4 Vergütungsverzeichnis RVG anteilig auf die Verfahrensgebühr des gerichtlichen Verfahrens anzurechnen (Änderung der bisherigen Senatsrechtsprechung mit Beschluss vom 8. Oktober 2007 - 10 OA 201/07 -, NJW 2008, 535)
Hat der Bevollmächtigte die Vertretung des obsiegenden Beteiligten im Verwaltungsverfahren im Rahmen der Beratungshilfe übernommen, so dass für dieses Geschäft allein eine Geschäftsgebühr nach Nr. 2603 Vergütungsverzeichnis RVG angefallen ist, kann lediglich die Hälfte dieser Geschäftsgebühr, nicht aber (fiktiv) eine anteilige Geschäftsgebühr nach Nummern 2400 - 2403 Vergütungsverzeichnis RVG auf die Verfahrensgebühr angerechnet werden.Rechtsgebiete:VV-RVG, VwGOVorschriften:§ VV-RVG Nr. 2400, § VV-RVG Nr. 2603, § VV-RVG Vorbemerkung 3 Abs. 4, § 162 Abs. 1 VwGO, § 162 Abs. 2 VwGO, § 164 VwGOStichworte:Anrechnung, Beratungshilfe, Gerichtskosten, Geschäftsgebühr, Kostenerstattung, Kostenfestsetzung, Verfahrensgebühr, Vertretung (Beratungshilfe)Verfahrensgang:VG Stade, 2 A 344/05 vom 21.05.2007
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Weitere Entscheidungen vom NIEDERSAECHSISCHES-OVGNIEDERSAECHSISCHES-OVG – Urteil, 1 KN 93/07 vom 28.03.20081. § 31b WHG in der Fassung des Gesetzes zur Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes vom 3.5.2005 (BGBl. I S. 1224) ist nicht auf Überschwemmungsgebiete anzuwenden, welche vor seinem Inkrafttreten festgesetzt worden waren (wie BayVGH, Urt. v. 30.7.2007 - 15 N 06.741 -, ZUR 2007, 597 = ZfBR 2008, 52 = BauR 2008, 66).
7. Es kann unschädlich sein, wenn die Gemeinde die Höhe baulicher Anlagen im Verhältnis zur Oberkante von Erschließungsanlagen bestimmt, ohne deren Höhe durch Abgaben üNN festzulegen.NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Urteil, 7 KS 158/04 vom 27.03.20081. Die nachträgliche Errichtung von Schallschutzbauten an einer Autobahn ist ihrerseits keine nach § 41 BImSchG potentiell Schallschutz auslösende Änderung einer öffentlichen Straße (wie BVerwGE 97, 367).
5. Die Erheblichkeitsschwelle für die Beurteilung von Lärmauswirkungen liegt im Rahmen des § 75 Abs. 2 S. 2 VwVfG bei einer Überschreitung des ursprünglich korrekt ermittelten Beurteilungspegels um mindestens 3 dB(A).NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Urteil, 11 LB 26/08 vom 27.03.2008Art. 28 Abs. 3a Unionsbürgerrichtlinie (Richtlinie 2004/38/EG) ist auf assoziationsberechtigte türkische Staatsangehörige weder unmittelbar noch entsprechend anwendbar.
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