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Timestamp: 2016-10-21 15:02:41
Document Index: 10079200

Matched Legal Cases: ['Art. 29', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 82', 'Art. 83', 'Art. 90', 'Art. 113', 'Art. 21', 'Art. 112', 'Art. 552', 'Art. 89', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 100', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 105', 'Art. 21', 'Art. 21', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 21', 'Art. 18', 'Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 809', 'Art. 815', 'Art. 707', 'BGE', 'BGE', 'Art. 21', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 8', 'Art. 99', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 2', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_711/2014 (20.02.2015)
2C_711/2014 � � Urteil vom 20. Februar 2015
vertreten durch Rechtsanw�ltin Claudia Erbini,
�Die im Handelsregister nicht verzeichnete Kollektivgesellschaft A.________ und Partner war seit 1. Juli 1997 im Register der Mehrwertsteuerpflichtigen eingetragen. Im Rahmen einer Sach�bernahme ging sie sp�ter in die am 1. Juli 2013 gegr�ndete A.________ und Partner AG �ber. Deren Sitz befindet sich in U.________/LU.
�Am 1./2. September 2008 f�hrte die Eidgen�ssische Steuerverwaltung (ESTV) bei der Kollektivgesellschaft eine Kontrolle betreffend die Steuerperioden vom 1. Quartal 2003 bis 2. Quartal 2008 durch. Dabei stellte die ESTV fest, dass �ber Management-Dienstleistungen, die in ihrer Einsch�tzung von der Kollektivgesellschaft ausgegangen waren, mit der ESTV nicht abgerechnet worden war. Mit Erg�nzungsabrechnung Nr. 105'990 vom 10. September 2008 belastete die ESTV Mehrwertsteuern im Betrag von Fr. 2'913.-- zuz�glich Verzugszins nach. Die Kollektivgesellschaft bezahlte am 26. Oktober 2008 den nachgeforderten Betrag von Fr. 2'913.--, dies aber unter Vorbehalt.
�Aufgrund der Bestreitung erliess die ESTV am 24. August 2009 eine einsprachef�hige Verf�gung, worin sie die Nachbelastung best�tigte. Zur Begr�ndung f�hrte sie sinngem�ss an, die Kollektivgesellschaft habe in den Jahren 2007 und 2008 Dienstleistungen zugunsten mehrerer Gesellschaften mit beschr�nkter Haftung erbracht. In der Folge habe auch sie, die Kollektivgesellschaft, den Auftraggeberinnen die Gesch�ftsf�hrungshonorare in Rechnung gestellt, dar�ber mit der ESTV aber nicht abgerechnet. Daran hielt die ESTV mit Einspracheentscheid vom 7. Juni 2013 fest.
�Die Kollektivgesellschaft erhob dagegen Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht, welches diese mit Urteil A-3931 vom 15. Juli 2014 abwies, soweit es darauf eintrat.
�Mit Eingabe vom 18. August 2014 erhebt die A.________ und Partner AG (als Rechtsnachfolgerin der A.________ und Partner, Kollektivgesellschaft; nachfolgend: die�
Steuerpflichtige)�beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Sie beantragt, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Juli 2014 sei aufzuheben und die ESTV habe den Betrag von Fr. 2'913.-- zur�ckzubezahlen. Ihrer Argumentation zufolge sind die Dienstleistungen richtigerweise dem Rechtsanwalt und Kollektivgesellschafter B.________ zuzuordnen.
�Die ESTV beantragt, der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts sei aufzuheben und die Sache sei zur Neubeurteilung an sie, die ESTV, zur�ckzuweisen. Eventualiter sei die Beschwerde abzuweisen und das angefochtene Urteil zu best�tigen. Die Kollektivgesellschaft h�lt mit unaufgeforderter Stellungnahme vom 3. November 2014 an ihren Antr�gen fest.
1.1.�Das Bundesgericht pr�ft seine Zust�ndigkeit und die weiteren Eintretensvoraussetzungen von Amtes wegen (Art. 29 Abs. 1 BGG; SR 173.110) und mit freier Kognition (Art. 95 lit. a BGG; BGE 140 I 90 E. 1 S. 92; 140 V 22 E. 4 S. 26).
1.2.1.�Beim angefochtenen Urteil handelt es sich um einen verfahrensabschliessenden Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts. Er kann beim Bundesgericht mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten angefochten werden (Art. 82 lit. a, Art. 83, 86 Abs. 1 lit. a, Art. 90 BGG). Das neurechtlich massgebende Verfahrensrecht (Bundesgesetz vom 12. Juni 2009 �ber die Mehrwertsteuer [MWSTG; SR 641.20]; vgl. dazu dessen Art. 113 Abs. 3) sieht keine spezialgesetzlichen Vorschriften zum bundesgerichtlichen Verfahren vor.
1.2.2.�Gem�ss Art. 21 Abs. 2 des in der Sache massgebenden Bundesgesetzes vom 2. September 1999 �ber die Mehrwertsteuer (aMWSTG; AS 2000 1300; vgl. Art. 112 Abs. 1 MWSTG) k�nnen auch Personengesellschaften subjektiv steuerpflichtig werden bzw. sein. Es ist mittlerweile unstreitig, dass die Beschwerdef�hrerin zivilrechtlich als Kollektivgesellschaft konstituiert war (Art. 552 ff. OR), wenn auch ohne Handelsregistereintrag. Daher erf�llt auch ihre Rechtsnachfolgerin die Voraussetzungen von Art. 89 Abs. 1 BGG und ist damit zur Beschwerde legitimiert. Auf die Beschwerde ist einzutreten.
1.3.1.�Die ESTV stellt den Hauptantrag, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an sie, die ESTV, zur�ckzuweisen. Sie begr�ndet dies damit, die Kollektivgesellschaft habe nebst den nicht abgerechneten Dienstleistungen f�r mehrere Gesellschaften mit beschr�nkter Haftung solche auch f�r verschiedene Aktiengesellschaften erbracht, ohne dar�ber abzurechnen. Der Inspektor habe bei der Kontrolle vom 1./2. September 2008 die Umsatzdifferenz f�lschlicherweise nicht nachbelastet.
1.3.2.�Der Hauptantrag erweist sich als unzul�ssig. Der Streitgegenstand�
(l'objet du litige)�setzt sich aus dem durch die Verf�gung geregelten Rechtsverh�ltnis zusammen, das Gegenstand der angefochtenen Verf�gung bildete oder h�tte bilden sollen, in jedem Fall aber begrenzt auf den Umfang, in welchem das Rechtsverh�ltnis �berhaupt noch streitig ist (Urteil 2C_124/2013 vom 25. November 2013 E. 2.2.1 mit Hinweisen, in: ASA 82 S. 379, ZBl 115/2014 S. 663). Streitgegenstand vor der Vorinstanz bildeten einzig die Dienstleistungen f�r die Gesellschaften mit beschr�nkter Haftung. Die angeblich den Aktiengesellschaften erwiesenen Dienstleistungen waren weder Bestandteil der Ursprungsverf�gung noch des Einspracheentscheids oder des angefochtenen Urteils. Eine Ausdehnung des Streitgegenstandes auf einen neuen Aspekt f�llt von vornherein ausser Betracht, wie sich f�r das bundesgerichtliche Verfahren auch aus Art. 99 Abs. 2 BGG ergibt.
1.3.3.�Hinzu kommt, dass die Gesetzgebung �ber das Bundesgericht ohnehin keine Anschlussbeschwerde vorsieht (BGE 138 V 106 E. 2.1 S. 110; Urteil 2C_160/2014 vom 7. Oktober 2014 E. 2.3, in: ASA 83 S. 301). Will eine Partei das vorinstanzliche Urteil anfechten, hat sie innerhalb der Frist von Art. 100 BGG eine Beschwerde einzureichen. Unterl�sst sie dies, kann sie in ihrer Beschwerdeantwort lediglich auf Abweisung der von dritter Seite erhobenen Beschwerde schliessen (Urteil 2C_941/2012 vom 9. November 2013 E. 1.8.2, in: ASA 82 S. 375, StR 69/2014 S. 207; 2C_738/2012 vom 27. November 2012 E. 1.2). Zul�ssig ist, Gr�nde anzuf�hren, welche die Vorinstanz nicht in Erw�gung gezogen hat (Urteil 2C_77/2012 vom 31. August 2012 E. 1.3). Antr�ge und Begr�ndungen, die �ber die Abweisung der Drittbeschwerde hinausgehen, sind von vornherein unzul�ssig (Urteil 2C_77/2012 vom 31. August 2012 E. 1.3, in: StE B 73.12 Nr. 10).
1.4.1.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann insbesondere die Verletzung schweizerischen Rechts ger�gt werden (Art. 95 BGG). Bei der Pr�fung angeblich verletzten Bundes- und V�lkerrechts (Art. 95 lit. a und b BGG) verf�gt das Bundesgericht �ber volle Kognition und wendet es das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG).
1.4.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, soweit sie offensichtlich unrichtig, das heisst willk�rlich, sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Zudem muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein, was in der Beschwerde klar und substanziiert aufzuzeigen ist (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f.; 140 IV 97 E. 1.4.1 S. 100).
1.4.3.�Die Sachverhaltsfeststellung oder Beweisw�rdigung (dazu BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62) einer Gerichtsbeh�rde ist willk�rlich (Art. 9 BV), wenn diese den Sinn und die Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn sie ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unber�cksichtigt gelassen oder wenn sie auf Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat. Dass die Schl�sse nicht mit der eigenen Darstellung der beschwerdef�hrenden Partei �bereinstimmen, belegt keine Willk�r (BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234; 136 III 552 E. 4.2 S. 560).
1.4.4.�Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Das Novenrecht vor Bundesgericht kann nicht dazu dienen, im vorinstanzlichen Verfahren Vers�umtes nachzuholen oder die verletzte Mitwirkungspflicht zu heilen (Urteil 2C_715/2013 vom 13. Januar 2014 E. 3.5 mit Hinweisen; BGE 107 II 222 E. I/3 S. 224). Sodann kann eine auf Art. 6 EMRK gest�tzte Replik nur dazu verwendet werden, um auf Vorbringen der Gegenpartei zu antworten. Ausgeschlossen ist, erg�nzende R�gen gegen den angefochtenen Entscheid vorzubringen.
2.1.�Nach den f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) war Rechtsanwalt B.________ in den hier interessierenden Jahren Gesellschafter ("Partner") der Kollektivgesellschaft. Diese war in diesem Zeitraum subjektiv mehrwertsteuerpflichtig. Zugleich wirkte Rechtsanwalt B.________ als Gesch�ftsf�hrer oder Vorsitzender der Gesch�ftsf�hrung mehrerer Gesellschaften mit beschr�nkter Haftung. Die Kollektivgesellschaft fakturierte die erbrachten Management-Dienstleistungen und vereinnahmte die Honorare. Umstritten ist, ob die Ums�tze der Kollektivgesellschaft oder dem Kollektivgesellschafter zuzuordnen sind.
2.2.1.�Zur�
subjektiven Steuerpflicht��ussert Art. 21 Abs. 1 Satz 1 aMWSTG sich folgendermassen:
Steuerpflichtig ist, wer eine mit der Erzielung von Einnahmen verbundene gewerbliche oder berufliche T�tigkeit selbstst�ndig aus�bt, auch wenn die Gewinnabsicht fehlt, sofern seine Lieferungen, seine Dienstleistungen und sein Eigenverbrauch im Inland j�hrlich gesamthaft 75'000 Franken �bersteigen.
�Art. 21 Abs. 1 Satz 2 aMWSTG erg�nzt:
Die T�tigkeit von Verwaltungsr�ten, Stiftungsr�ten oder �hnlichen Funktionstr�gern gilt als unselbst�ndige Erwerbst�tigkeit.
2.2.2.�Das Bundesgericht hat sich verschiedentlich zu den Anforderungen an den Eintritt in die bzw. den Weiterbestand der subjektiven Steuerpflicht ge�ussert (insbesondere BGE 138 II 251 E. 2.4 S. 256 ff.). Es hat dabei namentlich auch erwogen, die Frage der Selbst�ndigkeit stelle sich einzig bei nat�rlichen Personen (BGE 138 II 251 E. 2.4.2 S. 256).
2.3.1.�Die�
subjektive Zuordnung�von Ertr�gen und Aufw�nden ist ein ungeschriebenes Element des Steuertatbestandes, und zwar sowohl im Bereich der Mehrwertsteuer (Urteil 2C_812/2013 / 2C_813/2013 vom 28. Mai 2014 E. 3.2.5, in: ASA 83 S. 63) als auch im Recht der bundesrechtlich geregelten direkten Steuern (Urteile 2C_941/2012 / 2C_942/2012 vom 9. November 2013 E. 2.1, in: ASA 83 S. 375, StR 69/2014 S. 207; 2C_95/2013 / 2C_96/2013 vom 21. August 2013 E. 2.1, in: ASA 82 S. 227, RDAF 2014 II 336, StE 2013 B 22.2 Nr. 28, StR 68/2013 S. 810). Direkt- wie mehrwertsteuerlich gilt, dass die subjektive Zuordnung sich grunds�tzlich aus dem Zivilrecht herleitet (Jessica Salom, L'attribution du revenu en droit fiscal suisse et international, 2010, S. 55 ff.). Anders kann es sich nur verhalten, soweit das Steuerrecht eine eigenst�ndige steuerrechtliche Zurechnungsregel vorsieht oder klarerweise eine wirtschaftliche Betrachtungsweise verfolgt (ebenda, S. 70 ff.).
2.3.2.�Aus der zivilrechtlichen Vertragsfreiheit fliesst die steuerrechtliche Gestaltungsfreiheit bzw. Organisationshoheit der Unternehmung. Auch Personen- bzw. Kapitalgesellschafter und unterliegende Gesellschaften k�nnen sich auf die steuerliche Gestaltungsfreiheit berufen. Dies entbindet sie freilich nicht davon, die angestrebte Wirkung vertraglich auszugestalten, dem Vertrag nachzuleben und - f�r steuerliche Zwecke - hinreichend zu dokumentieren. Werden die Schranken der Gestaltungsfreiheit �berschritten, hat die Steuerbeh�rde zwingend einzuschreiten. Bleiben sie gewahrt, ist es der Steuerbeh�rde benommen, ihr eigenes Ermessen an die Stelle jenes der verantwortlichen Organe zu setzen. Infolge dessen d�rfen auch die Steuergerichte nur zur�ckhaltend in den gestalterischen Spielraum eingreifen, der dem Unternehmen zukommt. Im Umkehrschluss muss die steuerpflichtige Person sich aber auf die von ihr gew�hlten Verh�ltnisse behaften lassen (BGE 139 II 78 E. 3.2.1 S. 88 f.; zitierte Urteile 2C_812/2013 / 2C_813/2013 E. 3.2.5; 2C_941/2012 / 2C_942/2012 E. 2.6; Urteil 2C_1158/2012 vom 27. August 2013 E. 3.5, in: ASA 82 S. 229, RDAF 2014 II S. 12, StE 2014 A 25 Nr. 13, StR 68/2013 S. 786).
2.4.1.�Die T�tigkeit von Verwaltungsr�ten, Stiftungsr�ten oder �hnlichen Funktionstr�gern gilt mehrwertsteuerlich als unselbst�ndige Erwerbst�tigkeit. Zur Verordnung vom 22. Juni 1994 �ber die Mehrwertsteuer (aMWSTV; AS 1994 1464), die keine entsprechende Klausel enthielt, erkannte das Bundesgericht schon fr�h, dass ein Verwaltungsrat eine unselbst�ndige Erwerbst�tigkeit aus�be (Urteil 2A.468/1999 vom 27. Oktober 2000 E. 4, in: ASA 71 S. 651, RDAF 2001 II 53; dazu auch Urteil 2A.320/2002 vom 2. Juni 2003, in: ASA 74 S. 666, RDAF 2004 II 100, StR 58/2003 S. 797). Entsprechendes ergibt sich aus dem im Jahr 1999 verabschiedeten Art. 21 Abs. 1 Satz 2 aMWSTG. Unter geltendem Recht qualifizieren "Entsch�digungen f�r unselbst�ndig ausge�bte T�tigkeiten wie Verwaltungsrats- und Stiftungsratshonorare, Beh�rdenentsch�digungen oder Sold" als Nichtentgelt (Art. 18 Abs. 2 lit. j MWSTG). Die T�tigkeit von Verwaltungsr�ten und dergleichen qualifiziert auch in verwandten Rechtsbereichen als unselbst�ndige Erwerbst�tigkeit, so im Einkommenssteuerrecht (Art. 17 Abs. 1 DBG; BGE 121 I 259 E. 3 und 4 S. 261 ff.; Urteile 2C_692/2013 vom 24. M�rz 2014 E. 4.1, in: ASA 82 S. 740, StR 69/1014 S. 531; 2C_292/2007 vom 9. Januar 2008 E. 2.1, in: RtiD 2008 II S. 533) und im Beitragsrecht der AHV (BGE 133 V 498 E. 5.2 S. 503; Urteile 9C_760/2013 vom 4. Februar 2014 E. 3.3; H 77/04 vom 19. Mai 2005 E. 3.3).
2.4.2.�Die ausdr�ckliche Erw�hnung der Verwaltungsratst�tigkeit in Art. 21 Abs. 1 Satz 2 aMWSTG soll klarstellen, dass diese Ums�tze nicht zugleich sowohl mit Sozialabgaben als auch mit der Mehrwertsteuer belastet werden k�nnen (Parlamentarische Initiative Bundesgesetz �ber die Mehrwertsteuer [Dettling], Bericht der Kommission f�r Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats vom 28. August 1996, BBl 1996 V 713, insb. 757; Dieter Metzger, Kurzkommentar zum MWSTG, 2000, N. 3 zu Art. 21 aMWSTG).
3.1.�Die Vorinstanz erw�gt, die Rechnungen f�r die Dienstleistungen seien im Namen der Kollektivgesellschaft ausgestellt worden; die Gesellschaften mit beschr�nkter Haftung h�tten an diese geleistet, nicht an Kollektivgesellschafter B.________ pers�nlich. Die Funktion der Kollektivgesellschaft habe sich nicht auf eine blosse Zahlstelle beschr�nkt, welche die vereinnahmten Honorare unmittelbar an den Kollektivgesellschafter weitergeleitet habe. Vielmehr h�tten die Kollektivgesellschafter von der Gesellschaft ein monatliches Fixum bezogen und Ende Jahr sei der Gewinn oder Verlust jeweils auf die Gesellschafter aufgeteilt worden. Es sei weder substantiiert noch aktenkundig, dass Kollektivgesellschafter B.________ bei dieser Aufteilung ein den vereinnahmten Gesch�ftsf�hrerhonoraren entsprechendes (Zusatz-) Entgelt bezogen habe. F�r ein Inkassomandat fehle der erforderliche Nachweis f�r ein Handeln ausdr�cklich im Namen und f�r Rechnung des Vertretenen. Demnach sei die Kollektivgesellschaft als mehrwertsteuerliche Leistungserbringerin aufgetreten.
�Dem eingereichten Mustervertrag, wonach Kollektivgesellschafter B.________ pers�nlich mit der Gesch�ftsf�hrung beauftragt worden sei, komme keine Beweiskraft zu, da nicht feststehe, ob er sich auf eine der infrage stehenden Gesellschaften beziehe. Vielmehr sei aufgrund der vorliegenden Rechnungen davon auszugehen, dass ein Auftragsverh�ltnis zwischen den einzelnen Gesellschaften mit beschr�nkter Haftung und der Kollektivgesellschaft bestanden habe. Es m�ge zwar zutreffen, dass kein Arbeitsverh�ltnis zwischen der Kollektivgesellschaft und Kollektivgesellschafter B.________ bestanden habe; das sei aber nicht ausschlaggebend, da die Kollektivgesellschaft als Leistungserbringerin aufgetreten sei und die Honorare vereinnahmt habe.
�Auch wenn handelsrechtlich nicht die Kollektivgesellschaft, sondern nur Kollektivgesellschafter B.________ pers�nlich habe Gesch�ftsf�hrer sein k�nnen und wenngleich nur er in den Handelsregisterausz�gen der Gesellschaften als solcher eingetragen gewesen sei, seien die Gesch�ftsf�hrungst�tigkeiten wirtschaftlich der Kollektivgesellschaft zuzurechnen. Auch die zivilrechtliche Vermutung, dass das Gesch�ftsf�hrerhonorar dem Gesch�ftsf�hrer pers�nlich zustehe, werde durch die mehrwertsteuerrechtlich der Rechnung zukommende Bedeutung verdr�ngt. Das von der Kollektivgesellschaft vorgelegte Schreiben des Bundesamtes f�r Sozialversicherung vom 23. Juli 2003 st�tze die Darstellung der Kollektivgesellschaft nicht, zumal es sich nicht auf die hier interessierenden Jahre 2007 und 2008 beziehe.
3.2.1.�Die Steuerpflichtige bringt zun�chst vor, nach dem Wortlaut von Art. 21 aMWSTG w�rden die Gesch�ftsf�hrungst�tigkeiten von vornherein als unselbst�ndige T�tigkeiten gelten, unabh�ngig davon, an wen die Honorare ausbezahlt werden.
3.2.2.�Gesch�ftsf�hrer einer Gesellschaft mit beschr�nkter Haftung kann nur eine nat�rliche Person sein (Art. 809 Abs. 2 OR in der Fassung vom 16. Dezember 2005, in Kraft seit 1. Januar 2008 [AS 2007 4791]; im vorrevidierten Recht Art. 815 Abs. 2 OR in der Fassung vom 18. Dezember 1936 [AS 53 185; BBl 1928 I 205, 1932 I 217]). Entsprechendes gilt f�r den Verwaltungsrat einer Aktiengesellschaft (Art. 707 OR in der Fassung vom 4. Oktober 1991 [AS 1992 733 786; BBl 1983 II 745]; Urteil 2C_95/2013 / 2C_96/2013 vom 21. August 2013 E. 2.6, in: ASA 82 S. 227, RDAF 2014 II 336, StE 2013 B 22.2 Nr. 28, StR 68/2013 S. 810; vgl. schon BGE 58 I 378). Folglich f�llt die steuerpflichtige Kollektivgesellschaft als Gesch�ftsf�hrerin ausser Betracht. Indessen ist nicht ausgeschlossen, dass die nat�rliche Person, welche die Funktion eines Verwaltungsrats oder Gesch�ftsf�hrers aus�bt, diese T�tigkeit als Arbeitnehmer f�r einen Dritten (ihren Arbeitgeber) ausf�hrt. Unter solchen Umst�nden steht das Honorar, das die Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft f�r die Verwaltungsratst�tigkeit bzw. Gesch�ftsf�hrung bezahlt, dem Arbeitgeber zu. In dieser Konstellation stellt das ausgerichtete Honorar im AHV-rechtlichen Sinne kein massgebendes Einkommen (aus unselbst�ndiger T�tigkeit) dar, sondern gegebenenfalls Einkommen aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit dieses Dritten. Es f�llt nur dann unter den massgebenden Lohn, wenn der Mandatstr�ger aufgrund seiner Dienstleistungen pers�nlich bezahlt wird (BGE 133 V 498 E. 5.2 S. 503).
3.2.3.�Dasselbe muss aufgrund der beabsichtigen Parallelit�t von Steuer- und Sozialversicherungsrecht zwangsl�ufig auch (direkt- und mehrwert-) steuerrechtlich gelten. Entgegen der Auffassung der Steuerpflichtigen ist es rechtlich durchaus m�glich, die Honorare entgegen der Formulierung von Art. 21 Abs. 1 Satz 2 aMWSTG als Einkommen aus selbst�ndiger T�tigkeit zu qualifizieren. Dies trifft nach dem Gesagten dann zu, wenn das Honorar zivilrechtlich nicht der Person zusteht, welche die Gesch�fte tats�chlich besorgt, sondern der Person/Arbeitgeberin, bei welcher die t�tig werdende Person als Arbeitnehmer angestellt ist. Dieser Konzeption folgt auch das geltende Mehrwertsteuerrecht (Art. 18 Abs. 2 lit. j MWSTG; dazu u. a. Felix Geiger, in Felix Geiger/Regine Schluckebier [Hrsg.], MWSTG-Kommentar, 2012, N. 43 zu Art. 18 MWSTG).
3.3.�Aufgrund des Grundsatzes, dass nur nat�rliche Personen als Verwaltungsrat einer AG oder als Gesch�ftsf�hrer einer GmbH eingesetzt sein k�nnen, besteht gleichzeitig die gesetzliche Vermutung, dass auch ein etwaiges Honorar dieser nat�rlichen Person zusteht. Wer sich darauf beruft, dass in Abweichung von dieser Vermutung das Honorar aufgrund vertraglicher Vereinbarung einer Drittperson (etwa dem Arbeitgeber des Verwaltungsrats- bzw. Gesch�ftsf�hrungsmitglieds) zustehen soll, tr�gt daf�r zivilrechtlich nach Art. 8 ZGB und steuerrechtlich gem�ss der Normentheorie die Beweislast (Urteile 2C_95/2013 / 2C_96/2013 vom 21. August 2013 E. 2.6, in: ASA 82 S. 227, RDAF 2014 II 336, StE 2013 B 22.2 Nr. 28, StR 68/2013 S. 810; 2C_292/2007 vom 9. Januar 2008 E. 2.1, RtiD 2008 II S. 533). Die Frage der Beweisf�hrungs- und Beweislast stellt sich nur dann nicht, wenn ein Sachverhalt bereits rechtsgen�glich bewiesen ist.
3.4.1.�Zu pr�fen ist damit, ob die Vorinstanz bundesrechtskonform davon ausgegangen ist, die Honorare seien der Kollektivgesellschaft subjektiv zuzuordnen.
3.4.2.�Die Steuerpflichtige l�sst unbestritten, dass die Honorarrechnungen im Namen der Kollektivgesellschaft ausgestellt wurden und die Gesellschaften mit beschr�nkter Haftung den Betrag an diese entrichteten. Sie bringt aber vor, die ausgestellten Rechnungen k�nnten nicht als Indiz dienen, da auf ihnen gerade keine Mehrwertsteuer ausgewiesen gewesen sei, im Unterschied zu anderen, den Gesellschaften mit beschr�nkter Haftung fakturierten Leistungen. Dies �berzeugt nicht: Dieser Umstand k�nnte ebenso darauf zur�ckzuf�hren sein, dass die Kollektivgesellschaft rechtsirrt�mlich annahm, die Honorare stellten in jedem Fall Einkommen aus unselbst�ndiger T�tigkeit dar. Jedenfalls vermag der fehlende offene Ausweis der Mehrwertsteuer nicht zu belegen, dass die Honorare dem Kollektivgesellschafter B.________ zugestanden haben und an diesen weitergeleitet worden sein sollen.
3.4.3.�Unbestritten ist weiter, dass die Honorare von der Kollektivgesellschaft auf gemeinsame Rechnung vereinnahmt worden sind. Gem�ss den vorinstanzlichen Feststellung ist weder substantiiert behauptet noch aktenkundig, dass die Aufteilung des Gewinns nach einem Schl�ssel vorgenommen wurde, der dem Kollektivgesellschafter B.________ als Voraus- oder Zusatzanteil die streitbetroffenen Honorare zugestanden h�tte. Die Steuerpflichtige �ussert sich erstmals in der unaufgefordert eingelangten Stellungnahme vom 3. November 2014 zur Verbuchung der vereinnahmten Honorare, was aber zu sp�t geschah (vorne E. 1.4.4) und ohnehin unbelegt ist (vorne E. 1.4.2).
3.4.4.�Die Vorinstanz hat sodann beweisw�rdigend gefolgert, der von der Steuerpflichtigen im vorinstanzlichen Verfahren eingelegte Mustervertrag zwischen nicht namentlich bekannten Treugebern und dem Kollektivgesellschafter B.________ entfalte keine Beweiskraft, da ungewiss sei, ob er sich tats�chlich auf eine der infrage stehenden Gesellschaften mit beschr�nkter Haftung beziehe. Vor Bundesgericht legt die Steuerpflichtige zwar Vertr�ge zwischen den betreffenden Gesellschaften mit beschr�nkter Haftung und dem Kollektivgesellschafter B.________ vor. Diese m�ssen indes unbeachtlich bleiben: Die Vertr�ge h�tten ohne Weiteres vor der Vorinstanz eingereicht werden k�nnen, sodass sie nunmehr aufgrund von Art. 99 Abs. 1 BGG als unzul�ssige Noven zu gelten haben (vorne E. 1.4.4).
3.4.5.�Die Steuerpflichtige tr�gt sodann vor, bei Rechtsanwalt B.________ habe es sich zwar um einen Kollektivgesellschafter (wovon auch die Vorinstanz ausgeht), nicht jedoch um einen Arbeitnehmer der Kollektivgesellschaft gehandelt. Dementsprechend bestehe kein Dreiecksverh�ltnis zwischen der jeweiligen GmbH (als Auftraggeberin), der Kollektivgesellschaft (als Beauftragte/Arbeitgeberin) und Rechtsanwalt B.________ (als Arbeitnehmer). Dem ist vorab entgegenzuhalten, dass es keine Rolle spielen kann, ob sowohl ein schriftlicher Arbeitsvertrag (zwischen Kollektivgesellschaft und Rechtsanwalt B.________) als auch ein schriftlicher Vertrag zwischen der GmbH und der Kollektivgesellschaft vorliegt. Beim Wesen der subjektiven Zuordnung von Ertrag/Aufwand, Einkommen/Abz�gen, Umsatz usw. um bundesrechtliche Fragen, die das Bundesgericht mit freier Kognition angehen kann (Art. 95 lit. a BGG; vorne E. 1.4.1), wogegen die konkret vorzunehmende Zuordnung eine Frage der Beweisw�rdigung ist.
�Jedenfalls mit voller Kognition zu pr�fen sind dar�ber hinaus die von den Steuerpflichtigen geschlossenen bundesrechtlichen Vertr�ge (BGE 140 V 50 E. 2.3 S. 52). Hierzu k�nnen die gesamten zivilrechtlichen Umst�nde ber�cksichtigt werden. Ein Vertragsverh�ltnis ist objektiviert auszulegen, soweit eine �bereinstimmende Willenserkl�rung - wie vorliegend im Verh�ltnis zwischen Kollektivgesellschafter B.________ und der jeweiligen GmbH - unbewiesen ist. Folglich gilt es, den mutmasslichen Parteiwillen zu erheben, wie er von den jeweiligen Erkl�rungsempf�ngern nach Treu und Glauben verstanden werden durfte und musste (normative oder objektive Vertragsauslegung gem�ss Art. 2 Abs. 1 ZGB; BGE 140 III E. 3.2 S. 139). Die Vertragsauslegung nach dem Vertrauensgrundsatz ist Rechtsfrage (zum Ganzen Urteil 2C_242/2014 vom 10. Juli 2014 E. 2.2.5 und 2.2.6, in: ASA 83 S. 72, StR 69/2014 S. 804). Anders als die Kollektivgesellschaft dies anzunehmen scheint, ist keineswegs ein (schriftlicher) Arbeitsvertrag erforderlich, um nachzuweisen, dass das Honorar dem Dritten (hier: Kollektivgesellschaft) zusteht.
3.4.6.�Die Steuerpflichtige kritisiert sodann, die Vorinstanz habe zu Unrecht dem Schreiben des Bundesamtes f�r Sozialversicherung vom 23. Juli 2003 keine Bedeutung beigemessen, und dies mit der formalistischen Begr�ndung, es beziehe sich nicht auf die Jahre 2007 und 2008. Indessen l�sst sich diesem Schreiben auch dann nichts zugunsten der Steuerpflichtigen entnehmen, wenn es auf die Jahre 2007 und 2008 bezogen wird: Das Bundesamt verweist darin auf die Rechtslage, wonach die Gesellschaft, in der die Organeigenschaft ausge�bt wird, �ber das Honorar abzurechnen habe, wenn sie es direkt an das Organ ausbezahlt, es sich aber anders verhalte, wenn die Verg�tung an den Arbeitgeber des Organs ausgerichtet werde. Zum konkreten Fall l�sst sich dem Schreiben f�r sich allein nichts entnehmen, wohl aber, wenn es im Zusammenhang mit der dem Schreiben zugrunde liegenden Anfrage vom 23. Juni 2003 gesehen wird: Darin f�hrten die Kollektivgesellschafter C.________ und B.________ aus, die aus ihren Gesch�ftsf�hrungsmandaten erzielten Honorare w�rden in die Kanzleibuchhaltung einfliessen und dort sozialversicherungsrechtlich als selbst�ndiges Erwerbseinkommen abgerechnet. Sie erkundigten sich bei der Eidg. Ausgleichskasse, ob diese Vorgehensweise korrekt sei, was das Bundesamt bejahte. Wenn die Steuerpflichtige sich jetzt darauf beruft, die Gesch�ftsf�hrungst�tigkeit sei unselbst�ndig erfolgt, handelt sie widerspr�chlich.
3.5.�Insgesamt durfte die Vorinstanz in W�rdigung der Beweise willk�rfrei folgern, dass die mehrwertsteuerlich relevante Gesch�ftsf�hrungs-Dienstleistung der Kollektivgesellschaft zuzuordnen ist. Dementsprechend steht ihr das Honorar zu. Damit ist aber auch gesagt, dass zwischen dem Kollektivgesellschafter B.________ und der jeweiligen GmbH kein Leistungsverh�ltnis nachgewiesen ist. Ein solches w�re rechtlich wohl zul�ssig gewesen, es wurde aber in Wahrnehmung der zivilrechtlichen Gestaltungsfreiheit nicht vereinbart. Darauf muss die Steuerpflichtige sich behaften lassen (E. 2.3.2).
3.6.1.�Die Steuerpflichtige beruft sich abschliessend darauf, der Kollektivgesellschafter B.________ habe mit verschiedenen Aktiengesellschaften identische Treuhandvertr�ge abgeschlossen. Dennoch sei die fehlende Abrechnung �ber die Verwaltungsratshonorare in der Kontrolle vom September 2008 unbeanstandet geblieben. Dementsprechend sei auch �ber die Gesch�ftsf�hrungshonorare der Gesellschaften mit beschr�nkter Haftung nicht abzurechnen.
3.6.2.�Die ESTV stimmt mit der Steuerpflichtigen darin �berein, dass die Gesch�ftsf�hrung einer GmbH in gleicher Weise zu beurteilen ist wie die Verwaltungsratst�tigkeit f�r eine AG. Die ESTV macht aber geltend, der Inspektor habe offenbar f�lschlicherweise auf eine Nachbelastung der Verwaltungsratshonorare verzichtet.
3.6.3.�Bundesrechtlich steht ausser Frage, dass Honorare f�r die T�tigkeit als Verwaltungsrat einer AG mehrwertsteuerlich genau gleich zu behandeln sind wie Honorare f�r die Gesch�ftsf�hrung einer GmbH. Ob im konkreten Fall die Verh�ltnisse bei den Verwaltungsratshonoraren, auf welche die Steuerpflichtige aufmerksam macht, vergleichbar sind mit den streitbetroffenen Gesch�ftsf�hrungshonoraren, ist hier nicht zu beurteilen. Jene bilden gar nicht Streitgegenstand (vorne E. 1.3). Jedenfalls kann die Steuerpflichtige aus der fehlenden Abrechnung �ber die Verwaltungsratshonorare nichts f�r sich ableiten.
�Die Beschwerde erweist sich damit als unbegr�ndet. Sie ist abzuweisen. Die Steuerpflichtige tr�gt die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Eidgenossenschaft, die in ihrem amtlichen Wirkungskreis handelt, steht keine Parteientsch�digung zu (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens von Fr. 1'500.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.