Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Rostock&Datum=08.01.2015&Aktenzeichen=3%20W%2098%2F14
Timestamp: 2019-01-17 20:14:27
Document Index: 6640766

Matched Legal Cases: ['§ 1937', '§ 2084', '§ 1937', '§ 2084', '§ 5', '§ 5', '§ 150', '§ 150', '§ 150']

OLG Rostock, 08.01.2015 - 3 W 98/14 - dejure.org
OLG Rostock, 08.01.2015 - 3 W 98/14
§ 1937 BGB, § 2084 BGB
Nachlassverfahren: Auslegung einer letztwilligen Verfügung als postmortale Bevollmächtigung
BGB § 1937; BGB § 2084
Auslegung einer "Testament" überschriebenen letztwilligen Verfügung
Auslegung einer "Testament" überschriebenen letztwilligen Verfügung; Abgrenzung von postmortaler Bevollmächtigung und Erbeinsetzung
Auslegung einer testamentarisch verfügten postmortalen Bevollmächtigung
AG Greifswald, 21.02.2014 - 9 VI 390/13
FamRZ 2015, 754
Nach einer anderen Auffassung findet § 5 Abs. 2 S. 2 VersAusglG keine Anwendung, da der Rentenbezug keine rückwirkende Veränderung tatsächlicher oder rechtlicher Umstände darstellt (OLG Köln FamRZ 2014, 668; OLG Frankfurt FamRZ 2015, 754; Holzwarth FamRZ 2013, 420 ff.).
Hinzu kommt, dass der Ausgleichspflichtige von der zukünftigen Kürzung seines Anrechts aufgrund des Scheidungsverfahrens Kenntnis hat und sich mithin während des Bezugs der ungekürzten Rente auf diese Kürzung einstellen kann (OLG Frankfurt FamRZ 2015, 754 Rn. 11).
Das Beschwerdegericht, dessen Entscheidung in FamRZ 2015, 754 veröffentlicht ist, hat ausgeführt, dass der Rentenbezug des Ausgleichspflichtigen und der damit einhergehende "Verzehr" des Kapitalwerts der Versorgung keine Änderung der Verhältnisse im Sinne von § 5 Abs. 2 Satz 2 VersAusglG darstelle.
Zulässiger Verweis auf die "aktuellen Rechnungsgrundlagen" in einer …
Die Kostenentscheidung beruht auf § 150 FamFG (vgl. Senat vom 19.01.2015 - 5 UF 167/14, FamRZ 2015, 754, juris Rn. 20 ff.).
Die Kostenentscheidung beruht auf § 150 FamFG (vgl. Senat vom 19.01.2015 - 5 UF 167/14, FamRZ 2015, 754 , [...] Rn. 20 ff.).
Die Kostenentscheidung folgt aus den §§ 150 Abs. 1, 81 Abs. 1 FamFG (vgl. OLG Karlsruhe, FamRZ 2015, 754, 755f.