Source: https://www.lecturio.de/jura/erpressung-253-stgb.vortrag
Timestamp: 2018-12-16 10:39:44
Document Index: 285951676

Matched Legal Cases: ['§ 253', '§ 253', '§ 253', '§ 253', '§ 240', '§ 253']

Erpressung § 253 StGB – Jura online lernen | Lecturio
Erpressung (§ 253 StGB) von RA Stefan Koslowski
Der Vortrag „Erpressung (§ 253 StGB)“ von RA Stefan Koslowski ist Bestandteil des Kurses „Straftaten gegen das ganze Vermögen“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Handlung, Duldung oder Unterlassung
Fallbeispiel: Das Steuerparadies
Welche Rechtsgüter schützt § 253 StGB?
Wie definiert man Gewalt nach dem herrschenden Gewaltbegriff der §§ 240, 253 StGB?
Gewalt ist jede – nicht notwendig erhebliche – Kraftentfaltung, durch die physischer oder psychischer Zwang auf das Opfer ausgeübt wird, der sich zumindest körperlich auswirkt.
Gewalt liegt vor, wenn das Opfer eine psychische Zwangswirkung verspürt
Gewalt ist jede körperliche unmittelbare oder mittelbare Einwirkung auf den Körper des Genötigten, die nach der Vorstellung des Täters dazu geeignet ist, geleisteten oder erwarteten Widerstand zu überwinden.
Jeder Nachteil, der so erheblich ist, dass seine Ankündigung geeignet ist, das Opfer zu dem bezweckten Verhalten zu veranlassen.
Jeder Nachteil, der körperlich Zwang auf das Opfer auswirkt.
Was ist bei der Prüfung der Rechtswidrigkeit zu beachten?
Rechtswidrigkeit liegt vor, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.
Es ist nichts zu beachten; es erfolgt eine "normale" Rechtswidrigkeitsprüfung.
Rechtswidrigkeit liegt nur vor, wenn das erstrebte Übel schwerer wiegt als das Nötigungsmittel.
Dozent des Vortrages Erpressung (§ 253 StGB)