Source: http://eintracht-derenburg.de/html/satzung.html
Timestamp: 2018-05-26 00:27:06
Document Index: 342791702

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 4', '§ 5', '§ 8', '§ 11', '§ 26', '§ 14', '§ 16']

des SV “Eintracht” Derenburg
Der am 22.05.1990 in Derenburg gegründete Sportverein führt den Namen
SV “Eintracht” Derenburg e.V.
Derenburg, den 04.04.2008
Wernigeröder Str.15 b
Tel.:039453-237
Fax :039453-237
Email :fussball@eintracht-derenburg.de
Der Verein hat seinen Sitz in Derenburg. Er ist in das Vereinsregister beim Landgericht Wernigerode eingetragen.
Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Sachsen-Anhalt und der zuständigen Landesfachverbände im Landessportbund Sachsen-Anhalt und wird diese Mitgliedschaft beibehalten.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird insbesondere durch Errichtung und Pflege von Sportanlagen sowie Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Verein unterstützt den Grund. Ersatz der Chancengleichheit. Er wird niemanden wegen seiner Nationalität, Rasse, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Alter in irgendeiner Weise diskriminieren oder die Eignung zur Mitgliedschaft davon abhängig machen. Er wird ferner an keinen Aktivitäten von Organisationen teilnehmen, von denen bekannt ist, dass dort Personen diskriminiert werden. Der Verein wird diese Grundsätze auch seinen Mitgliedern auferlegen und über deren Einhalten wachen.
Aktive Mitglieder können alle Personen werden, die einer Sportart in mindestens einer Abteilung im Verein nachgehen sowie alle Personen die die Interessen des Vereins unterstützen wollen.
Zu Ehrenmitgliedern können durch Beschluss der Mitgliederversammlung Personen ernannt werden, die sich besonders um die Ziele des Vereins verdient gemacht haben.
Die Mitgliedschaft ist schriftlich, unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand Minderjährige bedürfen der Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter (Eltern).
Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person. Die Austrittserklärung ist formlos, schriftlich an den Vorstand zu richten.
Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalendervierteljahres unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen zulässig
a) Wegen Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflichtung oder Missachtung von Anordnungen der Organe des Vereins
b) bei Nichterfüllung der Beitragspflicht nach Mahnung, sobald der Vorstand dies dem Mitglied schriftlich mitgeteilt hat.
d) Wegen unehrenhaften Verhalten
Über einen Ausschluss gemäß Ziff. 3.c,d entscheidet der Vorstand. Dessen Beschluss kann innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe der Entscheidung durch schriftlich beim Vorstand einzulegenden Widerspruch angefochten werden. Über den Wiederspruch entscheidet eine unverzüglich einzuberufende (außerordentliche) Mitgliederversammlung endgültig.
Nach Beendigung der Mitgliedschaft bleibt die Zahlungsfrist der bis dahin fällig gewordenen Beiträge und sonstige fälligen Verpflichtungen bestehen.
Der Mitgliedsbeitrag, sowie außerordentliche Beiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.
Die Mitglieder haben die von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge und sonstige Leistungen (Umlagen und dgl.) zu entrichten.
Ehrenmitglieder haben Rede- und Antragsrecht und Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Sie sind von Beiträgen und sonstigen Leistungen befreit.
Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom vollendeten 16. Lebensjahr an. Jüngere Mitglieder können an den Mitglieder- und Abteilungsversammlungen teilnehmen. Als Vorstandsmitglieder sind Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an wählbar.
§ 9 Massregelungen
b) eine angemessene Geldstrafe
Gegen eine Ablehnung der Aufnahme (§ 4), gegen einen Ausschluss (§ 5) sowie gegen eine Maßregelung (§ 8) ist der Einspruch zulässig. Dieser ist innerhalb von 2 Wochen vom Zugang des Bescheides gerechnet, beim Vorsitzenden einzureichen. Über den Einspruch entscheidet der Gesamtvorstand endgültig.
§ 11 Organe und Einrichtungen des Vereins
Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den geschäftsführenden Vorstand durch schriftliche Einladung, durch Mitteilung in der Aushangkasten und durch Mitteilungen in der Presse. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von drei Wochen liegen.
Mit der Einberufung der Mitgliederversammlung ist gleichzeitig die Tagesordnung mitzuteilen. Diese muss folgende Punkte enthalten:
> Entgegennahme der Berichte,
> Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer,
> Entlastung des Gesamtvorstandes,
> Wahlen, soweit diese erforderlich sind und
> Beschlussfassung über vorliegende Anträge
Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Satzungsänderungen können nur mit der Mehrheit von zwei Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens 2 Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind und den Mitgliedern mindestens eine Woche vorher zur Kenntnis gebracht wurden. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung mit einer Zweidrittelmehrheit beschließt, dass sie als Tagespunkt aufgenommen werden. Ein Dringlichkeitsantrag auf Satzungsänderung bedarf der Einstimmigkeit.
+ dem Vorsitzenden,
+ dem stellvertretenden Vorsitzenden,
+ dem Schatzmeister und
b. als Gesamtvorstand
den Ressortleitern aus:
+ dem Jugensport
+ dem Frauensport
+ dem Breiten- und Freizeitsport
+ der Öffentlichkeitsarbeit
+ den Schriftführer/in und
+ den Vertretern der Abteilungen.
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Sie werden den Verein gerichtlich und außerordentlich vertreten. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein wird der Stellvertreter jedoch nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig.
Der Vertreter der Abteilungen werden von den Abteilungsleitern gewählt.
Der Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes und des Gesamtvorstandes. Der Gesamtvorstand tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder drei seiner Mitglieder es beantragen. Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Bei Ausscheiden eines Vorstandes ist der Gesamtvorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.
Der geschäftsführende Vorstand ist für die Aufgaben zuständig, die auf Grund ihrer Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen.
Die Aufgaben der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sowie die Abgrenzung der übrigen Vorstandsressorts regelt die Geschäftsordnung. Der 1. Vorsitzende, sein Stellvertreter und der Ressortleiter für Öffentlichkeitsarbeit haben das Recht, an allen Sitzungen der Abteilungen und Ausschüsse beratend teilzunehmen.
Die Amtszeit des gesamten Vorstandes beträgt 4 Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig.
§ 14 Haftung des Vorstandsvorsitzenden
Die Vorstandsvorsitzenden haften ausschließlich nur für das Vereinsvermögen und nicht mit ihrem Privatvermögen.
Abteilungen werden nach Beschluss der Mitgliederversammlung für Vereinsmitglieder eingerichtet, die eine bestimmte Sportart gemeinsam ausüben wollen. Jedes Vereinsmitglied kann mehreren Abteilungen angehören.
Die Abteilungen werden durch ihre Leiter, deren Stellvertreter oder Mitarbeitern, denen besondere Aufgaben übertragen sind, geleitet.
Jeder Abteilung steht eine Abteilungsleitung vor, die von den Mitgliedern der Abteilung gewählt wird. Der Abteilungsleiter Vertreter ist berechtigt, in Angelegenheiten der Abteilung für den Verein zu handeln. Die Abteilungsleitung sind gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich und auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet.
Die Abteilungen sind im Bedarfsfalle berechtigt, zusätzlich zum Vereinsbeitrag eine Abteilungs- und Aufnahmebeitrag zu erheben. Die sich aus der Erhebung von Sonderbeiträgen ergebene Kassenführung kann jederzeit vom Schatzmeister des Vereins geprüft werden. Die Erhebung eines Sonderbeitrages bedarf der vorherigen Zustimmung des Gesamtvorstandes.
§ 16 Protokollieren und Beschlüsse
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des geschäftsführenden Vorstandes, des Gesamtvorstandes, Abteilungsleiter Versammlungen ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihn bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Die Mitglieder des Gesamtvorstandes, die Abteilungsleiter sowie die Kassenprüfer werden auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Sie bleiben solange im Amt, bis der Nachfolger gewählt ist. Wiederwahl ist zulässig.
Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfern geprüft. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters.
Zur Durchführung der Satzung gibt der Verein eine Geschäftsordnung, eine Finanzordnung sowie eine Ordnung für die Benutzung der Sportstätten heraus. Die Ordnungen werden vom Gesamtvorstand mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen.
Änderungen der Satzung bedürfen einer 2/3 Mehrheit der im Zeitpunkt der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine zu diesem Zweck berufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Hierbei kann es sich um eine außerordentliche Mitgliederversammlung handeln.
Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei viertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen. Sollten bei der ersten Versammlung weniger als 50% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von drei viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig ist.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt sein Vermögen an den vom Verein festzulegenden Nachfolger mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports verwendet werden darf.
Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Mittel des Vereinsvermögens.
Die vorstehende Satzung wurde der Mitgliederversammlung zur Einsicht vorgelegt und von dieser genehmigt.
_______________________ 1. Vorsitzender