Source: http://www.kanzleikuscu.de/aufsatze/jurustischeaufsatze6/
Timestamp: 2018-12-15 14:44:41
Document Index: 39279283

Matched Legal Cases: ['Art. 203', 'Art. 205', 'Art. 202', 'Art. 242', 'Art. 244', 'Art. 202', 'Art. 219', 'Art. 244']

jurustischeaufsatze6 – Kanzlei Kuscu
Ein Güterrechtsvertrag kann vor oder nach der Eheschließung geschlossen werden (Art. 203 Abs. 1 tZGB). Der Güterrechtsvertrag muss notariell beurkundet oder beglaubigt werden. Bei Antragsstellung zur Eheschließung können die Ehegatten durch eine schriftliche Mitteilung einer Güterstandswahl treffen, Art. 205 Abs. 1 tZGB. Neben der gesetzlichen Errungenschaftsbeteiligung (Art. 202 S.1, 218-241 tZGB) regelt das Gesetz die Vereinbarung von Gütertrennung (Art. 242, 243 tZGB), Gütertrennung mit Aufteilgut (Art. 244 – 255 tZGB) und eine der verschiedenen Arten der
ERREGUNGSCHAFTSBETEILIGUNG, Art. 202 S.1, 218-241 tZGB
‘Errungenschaft sind die Vermögenswerte, die ein Ehegatte während der Dauer des Güterstandes entgeltlich erwirbt’ gem. Art. 219 Abs. 1 tZGB. Während der Ehe haben die Eheleute grundsätzlich getrennte Vermögen.
Das Eigengut und die Errungenschaften der Ehefrau und das Eigengut und die Errungenschaften des Ehemannes. Die Errungenschaft eines Ehegatten umfasst insbesondere:
GÜTERTRENNUNG MIT AUFTEILGUT, Art. 244 – 255 tZGB