Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_in_der_Tragwerksplanung_80539_Muenchen-10957484_3
Timestamp: 2018-06-20 23:21:25
Document Index: 208890647

Matched Legal Cases: ['§ 49', '§ 49', '§ 49', '§ 12', '§ 5', '§ 49', '§ 5', '§5', '§ 5', '§ 49', '§ 49']

Ausschreibung - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung in München (ID:10957484)
> DTAD-ID: 10957484
Der Freistaat Bayern hat einen Wettbewerb für den Neubau der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der Technischen Universität München ausgelobt. Zielsetzung des Wettbewerbs war eine...
Neubau Fakultät der Sport-und Gesundheitswissenschaften – Campus im Olympiapark, Kap. 15 12 Tit. 71267 | Maßnahmennummer 15023 E 0003, Planungsleistungen: Tragwerksplanung für den 2. Bauabschnitt nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 1, nach §§ 49-52 HOAI 2013. Der Auslober beabsichtigt optional Planungsleistungen mit den gleichen Leistungsphasen für den 3. Bauabschnitt an den Auftragnehmer zu vergeben. Die Erläuterung der Bauabschnitte sind unter II.1.5) Absatz 3 beschrieben. Zum Umfang der Leistungsbeschreibung siehe II.2.1).
Der Freistaat Bayern hat einen Wettbewerb für den Neubau der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der Technischen Universität München ausgelobt. Zielsetzung des Wettbewerbs war eine Bauwerksplanung zu erhalten unter Bewahrung und Fortschreibung der ursprünglichen Komposition von Landschaft und Architektur des nördlichen Bereichs des denkmalgeschützten Olympiaparks. Im Rahmen des Wettbewerbs sollte für das Gesamtgebiet von 34,9 ha ein städtebauliches und landschaftsplanerisches Konzept entwickelt werden, das den funktionalen Anforderungen der Nutzungen entspricht und die Bauabschnitte zu einer inhaltlichen Einheit formt. Der Wettbewerb ist bereits abgeschlossen.
Die TUM möchte am Standort Olympiapark mit den geplanten Neubauten eine neue aussagekräftige Adresse schaffen. Das Motto der Fakultät „Integration von Forschung und Lehre in einer Einheit“ soll am Ende der Realisierung der Bauabschnitte auch am baulichen Ensemble im Einklang mit dem denkmalgeschützten Olympiapark ablesbar sein. Die Sportfakultät soll in Zukunft verstärkt auf die Gesundheitswissenschaften mit dem Schwerpunkt Prävention ausgerichtet werden. Dabei müssen alle Aufgaben der Fakultät mit ca. 2.000 Studierenden für Sport- und Gesundheitswissenschaften abgedeckt werden, wie Forschung, Lehre und Sportlehrerausbildung. Im Rahmen des Zentralen Hochschulsports betreten wöchentlich rund 9.000 Teilnehmer/innen aus allen Münchner Hochschuleinrichtungen den Campus im Olympiapark und nutzen die Sporthallen und Außenanlagen. Zudem hat die Fakultät zahlreiche externe Kooperationspartner mit Publikumsverkehr.
Die Realisierung des Vorhabens ist in drei Bauabschnitte (BA) gegliedert. Als 1. BA wurden 2013 Sicherungsmaßnahmen am Gebäudebestand sowie der Teilabriss der Verwaltungsgebäude durchgeführt. Der 1. BA ist abgeschlossen und nicht Teil der Maßnahme. Im 2. BA sollen die Gebäude und die angrenzenden Freiflächen des Hochschulsports (Sporthallen) sowie die Studentischen Bereiche (Bibliotheken, Cafeteria/Mensa, Hörsaalgebäude mit Seminargebäude und Foyer, Werkstätten und Lagerbereiche) mit einer NF der Gebäude von ca. 11 000 m2 realisiert werden (ca. 20 000 m2 BGF). In einem 3. BA sollen die Institutsgebäude für die Forschung und Lehre (Institutsbereiche und Medizinische Bereiche) mit einer NF von ca. 7.000 m2 (ca. 14 000 m2 BGF) sowie die Sportaußenflächen (ca. 175 000 m2) realisiert werden. Eine Auflistung zum Raumprogramm ist in Anlage 1 und das Schema zu den Bauabläufen in Anlage 2 dargestellt.
Statisch stellt sich im jetzigen Planungsstand das Gebäude als Mischkonstruktion dar. Die Sporthallen mit den hohen Spannweiten sind mit Holzträgern auf Stahlstützen und die Institute im 3. BA sind mit Stahlbetondecken auf Stahlstützen vorgesehen. Die geschlossenen Fassaden sind als Holzkonstruktion geplant. Die mittlere Erschließungsachse „Foyer“ dagegen ist als massives Rückgrat gedacht.
Die Kostenobergrenze für den Campus im Olympiapark liegt bei 81 510 000 EUR brutto. Diese Gesamtkosten umfassen die Kostengruppe 200 bis 400 nach DIN 276 und gliedern sich in den beiden Bauabschnitten 2. BA mit 45 815 000 EUR brutto und 3. BA mit 35 695 000 EUR brutto Gesamtbaukosten. Die Leistung beginnt mit der Planung und Erstellung einer Haushaltsunterlage-Bau (HU-Bau) für den Neubau 2. BA. Die zum Planungszeitpunkt geltende EnEV ist zwingend zu beachten. Die Versammlungsstättenverordnung (VStättV) ist ebenfalls zu beachten.
— Fertigstellung HU-Bau: August 2016,
— Beginn Erstellung Ausführungsunterlage-Bau (AFU-Bau): August 2016,
— Baubeginn 2. BA: 10/17,
— Fertigstellungstermin 2. BA: 5/20,
— Inbetriebnahme 2. BA/Baubeginn 3. BA: 5/20,
— Fertigstellungstermin 3. BA: 5/22,
Tragwerksplanung nach HOAI 2013, Teil 4, Abschnitt 1, §§ 49-52, Leistungsphasen 1 bis 6.
Der Auftraggeber beabsichtigt, einen Bewerber mit folgenden Leistungen gemäß der Tragwerksplanung § 49-52 HOAI Leistungsphase 1-6 stufenweise zu beauftragen:
— Stufe 1: Leistungsphase 1-4,
— Stufe 2: Leistungsphase 5,
Ein Rechtsanspruch für die Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 6 besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
Technische Universität München – Campus im Olympiapark, Connollystraße 32, 80809 München.
245740-2015
2015/S 133-245740
Maßnahme: Rück- und Neubau der Institusgebäude und Sporthallen für die Fakultät Sport- und Gesundheitswissenschaften und den allgemeinen Hochschulsport, 2. Bauabschnitt; Maßnahmennummer: 15023 E 0003; Fachplanung Tragwerksplanung.
VOF-Verfahren Leistung, Maßnahme: Rück- und Neubau der Institutsgebäude und Sporthallen für die Fakultät Sport- und Gesundheitswissenschaften und den allgemeinen Hochschulsport, 2. Bauabschnitt,
Maßnahmennummer: 15023 E 0003,
Vergabenummer: 15Dxxxx,
Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München, -im Posteingang nicht öffnen-.
Gemäß § 12 Zahlungen, Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers (Nr. VI.1 VHF-Bayern).
Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung „beratender Ingenieur“ gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 9. Mai 2007 (benötigt wird eine Person pro Büro) und Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ gemäß dem Ingenieurgesetz (IngG).
2.2.1 Erklärung über den Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren nach § 5 Abs. 4 c VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren ist abzugeben. Entsprechende Dienstleistungen sind Grundleistungen und besondere Leistungen im Leistungsbild Tragwerksplanung nach § 49-52 HOAI, Leistungsphasen 1-6.
2.2.3. Unterbeauftragung (= „Nachunternehmer“) nach § 5 Abs. 5 h VOF:
2.3.1. Beschäftigte/Führungskräfte, jährliches Mittel nach §5 Abs.5d VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten drei abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter) und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft gegliedert nach Berufsgruppen, analog zu den Angaben in III.2.1) (berufliche Befähigung) wird gefordert.
2.3.2. Eignungskriterium, Planungserfahrung Leistungsbild Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 1 bis 6 § HOAI nach § 5 Abs. 5 b VOF:
Eine tabellarische Auflistung* der wesentlichen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungen, Projekte oder Wettbewerbserfolge mit Angabe des Auftraggebers und dessen Ansprechpartner, der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, der Leistungsphasen mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, z. B. große Spannweiten oder hoher Installationsanteil bei der Technischen Gebäudeausrüstung ist beizulegen.
* Die Liste selbst kommt nicht in die Wertung.
2.3.2.1 Fachtechnische Qualität der Referenzen:
Erfahrung bei Planung und Durchführung von Bauaufgaben (Neubauten) mit vergleichbarer Komplexität und vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, mit einer vergleichbaren (Honorarzone) der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen und besondere Leistungen) und einer vergleichbarer Größe (Nutzfläche und Baukosten).
Als vergleichbar sieht die Vergabestelle eine Nutzfläche von 3 500 m2 und Baukosten in Höhe von 14 500 000 EUR Brutto an.
Davon unabhängig sind Referenzen der wesentlichen in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Projekte wie unter Punkt II.1.5) der Bekanntmachung beschrieben (mindestens drei) Referenzprojekte für die Leistungsphasen 2 bis 6 § 49-52 HOAI 2013) gefordert.
Kurze Beschreibung des Projektes mit Angabe des Ortes und der Gebäudekenndaten,
Angabe der durchgeführten Leistungsphasen nach § § 49-52 HOAI,
Angabe der Honorarzone und des Honorarsatzes,
Angabe der Baukosten in KGR 300 bis 400 nach DIN 276 einschl. MwSt.,
Bescheinigung/en über diese beauftragten und erbrachten Leistungen,
Leistungszeitraum der erbrachten Leistungen, aufgegliedert nach Leistungsphasen,
Anzahl der durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter unter Angabe des Anteils von Subunternehmern sowie ggfs. dem Anteil von Eigen- und Nachunternehmerleistung,
Öffentlicher oder privater Auftraggeber mit Nennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer und E-Mail Adresse,
Auf folgende Punkte wird besonders wert gelegt:
• Auszeichnungen im Holzbau,
• Referenzliste von Holzbauprojekten,
• Ausführliche Darstellung von einzelnen (mit der Aufgabe) vergleichbaren Projekten aus der Referenzliste,
• Größeren Spannweiten in Holz (ab ca. 25 m),
• Sportstätten in Holz,
• Schul- und Verwaltungsbauten in Holz.
• berufliche Qualifikation,
• Referenzobjekt.
2.3.3.1. vorgesehene/r Projektleiter/in:
Der/die Projektleiter/in wird/werden benannt.
Der/die Projektingenieur/in wird benannt.
2.3.3.3. vorgesehene/r Leiter Konstruktion:
Der/die vorgesehene/r Leiter Konstruktion wird benannt.