Source: http://servizioccl.ch/Contract.aspx?stellaNumber=455002&versionName=10
Timestamp: 2020-07-09 08:02:13
Document Index: 196360072

Matched Legal Cases: ['Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 14', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 10', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 22', 'Art. 31', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 10', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 22', 'Art. 31', 'Art. 33']

Conferimento dell’obbligatorietà generale: 01.03.2020 - 31.12.2023
- Herstellung und/oder Montage von Holz-, Holz-Metall- und Kunststofffenstern
- Herstellung, Reparation und/oder Restauration von Möbeln
- Herstellung und/oder Montage von Küchenmöbeln
- Glaserei, technische Glaserei und Spiegelherstellung
- Skiherstellung
- Herstellung und/oder Montage von Innen- und Geschäftseinrichtungen sowie Sauna-Anlagen
- Holzimprägnierung und -behandlung
- Holz- und Holzelementbauten
- Gips- und Faserbaustoff sowie dekorative Baueinheiten
- Herstellung und Montage von Hängedecken und Platten für Deckenverkleidung
- Aussenisolation
- Dichtungen, Abdeckungen, Dach- und Fassadenbau
- Einrahmen, Installation und Reparatur von Storen
- Marmorarbeiten
- Innendekorations- und Näharbeiten
- Asphaltierung, Dichtung und Spezialarbeiten mit Harz
- Marmorarbeiten/Steinbildhauerei
– Schreinerei, Zimmerei und Möbelschreinerei;
– Glaserei, technische Glaserei und Spiegelherstellung;
– Gipserei und Malerei;
– Plattenlegerarbeiten;
– Bodenleger- und Parkettlegerarbeiten.
– Bodenleger- und Parkettlegerarbeiten;
– Plattenlegerarbeiten (nur im Kanton Jura).
– Marmorarbeiten;
– Bildhauerarbeiten.
– Schreinerei, Möbelschreinerei und Zimmerei;
– Asphaltierung;
– Abdichtungsarbeiten;
– Spezialarbeiten mit Kunstharzen.
– Dachdeckerei;
– Innenverkleidungen;
– Bildhauerarbeiten;
– Innendekorationsarbeiten;
– Stoffnäharbeiten;
– Einrahmungen, Storenreparatur und –montage;
– Asphaltierungsarbeiten;
– Spezialarbeiten mit Kunstharzen
Allgemeinverbindlicherklärung: Artikel 2 Absätze 2 und 4
– Herstellung und/oder Anbringung von Holz-, Holz/Metall- und Kunststofffenstern;
– Herstellung und/oder Anbringung von Küchenmöbeln;
– Parqueterie, als Nebentätigkeit;
– Holzimprägnierung und -behandlung, die von Schreinereien, Zimmereien, Möbelschreinereien und von Betrieben der Möbelfabrikation ausgeführt wird;
– Sandstrahlarbeiten, die von Schreinereien, Zimmereien, Möbelschreinereien und von Betrieben der Möbelfabrikation ausgeführt werden;
b. Glaserei, technische Glaserei und Spiegelherstellung. Dazu gehören:
– Asbestsanierungen, die von Glasereiunternehmen und Spiegelunter-nehmen ausgeführt werden.
– Herstellung und Anbringung von Hängedecken und Platten für Deckenverkleidung;
– Holzimprägnierung und Verarbeitung;
d. Plattenlegerarbeiten. Dazu gehören:
– Asbestsanierungen, die von Plattenlegerunternehmen ausgeführt wer-den.
e. Bodenleger und Parkettleger. Dazu gehören:
– Asbestsanierungen, die von Bodenlegern und Parkettlegern ausgeführt werden.
f. Dachdeckerei. Dazu gehören:
– Alle Arbeiten an der Gebäudehülle. Dieser Begriff schliesst ein: geneigte Dächer, Flachdächer, Unterdächer und Fassadenbekleidungen (mit dazu gehörendem Unterbau und Wärmedämmung);
– Asbestsanierungen, die von Dachdeckereiunternehmen ausgeführt wer-den.
g. Innenverkleidungen.
h. Marmorarbeiten.
i. Bildhauerarbeiten.
j. Innendekorationsarbeiten.
k. Stoffnäharbeiten.
l. Einrahmungen, Storenreparatur und –montage.
m. Asphaltierungsarbeiten.
n. Abdichtungsarbeiten.
o. Spezialarbeiten mit Kunstharzen.
Die Allgemeinverbindlicherklärung gilt für die in den Betrieben nach Absatz 2 beschäftigten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen(miteingeschlossen sind Vorarbeiter und Werkmeister), und dies unabhängig von der Art der Entlöhnung.
Ausgenommen sind die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die ausschliesslich im technischen und kaufmännischen Bereich des Betriebes tätig sind.
Je nach Kanton, Beruf und Einreihung (4 Lohnklassen), für detaillierte Informationen vgl. Anhang II: Mindestlöhne.
Lernende im Kanton Genf: Vgl. Anhang V
Artikel 18; Anhang II und V
W/WM Arbeitnehmer, der als Baustellenleiter in einem Unternehmen tätig ist und einen eidgenössischen Fachausweis als Werkmeister oder ein Diplom als Vorarbeiter besitzt, oder vom Arbeitgeber als solcher anerkannt wird.
A Qualifizierter Arbeitnehmer, der ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis oder ein vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI ausgestelltes gleichwertiges Diplom besitzt, oder der die in Abs. 5 hierunter genannten Voraussetzungen erfüllt (siehe Bemerkungen) Eine im Ausland erworbene, mindestens dreijährige Berufsbildung berechtigt zu folgender Entlohnung: erstes Jahr Berufserfahrung –12%, zweites Jahr Berufserfahrung –10%, drittes Jahr Berufserfahrung: –8% gemäss Lohnklasse A. Das vierte Jahr Berufserfahrung in der entsprechenden Branche berechtigt zu Lohnklasse A. Der Arbeitnehmer wird seine Erfahrung durch Unterlagen belegen.
B Arbeitnehmer ohne eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, der Berufsarbeiten durchführt, oder Arbeitnehmer mit einem eidgenössischen Berufsattest (EBA), oder der die in Abs. 4 hierunter genannten Voraussetzungen erfüllt (siehe Bemerkungen) Eine im Ausland erworbene, mindestens zweijährige Berufsbildung, zusammen mit zwei Jahren Berufserfahrung in der Branche entsprechen dem Niveau eines eidgenössischen Berufsattests (EBA) und berechtigen zu einer Entlohnung nach Lohnklasse B. Der Arbeitnehmer wird seine Erfahrung durch Unterlagen belegen.
C Hilfsarbeiter und Aushilfen Nach 3 Jahren Berufserfahrung in der entsprechenden Branche werden Arbeitnehmer automatisch von Lohnklasse C zu Lohnklasse B befördert. Die Beförderung erfolgt am 1. Januar des darauffolgenden Jahres. Die in der bestimmten Branche erlangte Erfahrung kann bei mehreren Arbeitgebern in der Schweiz oder in der Europäischen Union erworben werden. Der Arbeitnehmer wird seine Erfahrung durch Unterlagen belegen.
Der Arbeitnehmer, der seine Berufsbildung im Ausland erworben hat, kann sich vom Staatssekretariat für Bildung-, Forschung und Innovation (SBFI) eine Niveaubestätigung ausstellen lassen, oder gemäss ... Abs. 4, 5 oder 6 die erworbene Ausbildung in der betreffenden Branche bei Arbeitsantritt beim Arbeitgeber geltend machen. Auf Antrag können die Kosten für die Niveaubestätigung vom paritätischen Fonds für Berufs- und Weiterbildung übernommen werden.
Bei Zweifelsfällen ist die kantonale paritätische Kommission zuständig, um über die Gültigkeit und die Dauer der erworbenen Erfahrung sowie die Niveaubestätigung zu entscheiden, sei es auf Anfrage des Arbeitnehmers, oder des Arbeitgebers, sei es vor oder während des Arbeitsantritts. Um die Anstellung von jungen Arbeitskräften mit EFZ im Ausbaugewerbe zu fördern, gelten die in den Spalten II und III des Anhangs II des vorliegenden GAV angegebenen Reduktionen nur unter der Voraussetzung, dass der Arbeitsvertrag mit einem Arbeitgeber abgeschlossen wird, der derzeit mindestens 1 Lehrling in einer der dem vorliegenden GAV unterstellten Branchen ausbildet oder in den 2 vorangegangenen Jahren ausgebildet hat.
Ab 1. Januar 2020 (per 1. März 2020 allgemeinverbindlich erklärt):
Die Effektivlöhne aller Arbeitnehmer werden um 0.3% erhöht. Berechnungsgrundlage ist der Einzellohn vom 31. Dezember 2019.
Arbeitgeber, die seit dem 1. Januar 2020 ihren Arbeitnehmern und Arbeitnehmerin­nen eine allgemeine Lohnerhöhung gewährt haben, können diese an die Lohnerhöhung nach Artikel 2 des Anhangs IX zum Gesamtarbeitsvertrag anrechnen.
Die Studenlöhne (gemäss Standardarbeitszeit (Art. 12.1 GAV-SOR) und gemäss flexibler Arbeitszeit (Art. 12.2 GAV-SOR)) werden so erhöht:
Stundenlohn 2019 in CHF
Erhöhung in CHF/Stunde
Erhöhung in CHF/Monat
von 21.15 bis 24.95 0.05 8.90
von 25.-- bis 41.65 0.10 17.75
von 41.70 bis 58.30 0.15 26.65
mehr als 58.30 0.20 35.55
Die Monatslöhne (Art. 13b GAV-SOR) werden um 0.3% erhöht.
Anhang IX: Artikel 2; Allgemeinverbindlicherklärung: II
Als «Überstunden» gelten Stunden, die zwischen 41 und 45 Arbeitsstunden geleistet wurden. Als «Überarbeitszeit» gelten Stunden, die über den Grenzwert von 45 Stunden hinaus geleistet wurden. Am Ende jedes Monats erhält jeder Arbeitnehmer eine Abrechnung der geleisteten Arbeitsstunden mit Angabe der Überstunden und der Überarbeitszeit. Das Unternehmen verfügt während des Kalenderjahrs über eine Bandbreite von bis zu 80 Überstunden. Die Vergütung der Arbeitsstunden gemäss Standardarbeitszeit ist unter Artikel 13 Abs. 1 definiert.
Entlohnung der Überstunden
Die Überstunden sind unter Art. 12 Abs.1, Bst. b (zwischen 41 und 45 Stunden) definiert. Sie werden mit folgenden Zuschlägen entschädigt: Die effektiv gearbeiteten Stunden werden jeden Monat nach dem vereinbarten Stundenlohn ohne Zuschlag bezahlt (Standardstunden und Überstunden).
Überstunden, die im Jahresverlauf insgesamt 80 Stunden übersteigen 25%
Überstunden, die der Arbeitnehmer zwischen 22h00 – 06h00 leistet 100%
Überstunden, die der Arbeitnehmer von Samstag ab 17h00 bis Montag um 06h00 leistet 100%
Überstunden, die der Arbeitnehmer während der vertraglich festgelegten Feiertage leistet 100%
Am Ende des Kalenderjahres kann der Saldo der Überstundenarbeit (1–80 Stunden) entweder bezahlt (in diesem Fall ist nur noch der Zuschlag von 25% fällig) oder in Übereinkunft zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer kompensiert werden; dies muss bis spätestens zum 31. März des folgenden Jahres erfolgen (der Arbeitnehmer wird dann während seiner Freizeit nicht entlohnt). Sollte es in letzterem Fall zu keiner Übereinkunft kommen, beschliesst der Arbeitgeber eine zwingende Kompensation der ersten 40 Stunden. Die Pflicht des Arbeitgebers 41 Wochenstunden zu bezahlen ist in jedem Fall bis zum 31. März des folgenden Jahres, oder bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses, garantiert. Wenn die Dauer des Arbeitsvertrags kürzer ist als ein Kalenderjahr, gelten die obgenannten Bestimmungen prorata temporis (die Bandbreite wird dementsprechend verkürzt). Die Anwendung der Punkte e) und g) dieses Absatzes ist in jedem Fall Gegenstand einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Entlohnung der Überarbeitszeit
Die Stunden der Überarbeitszeit sind unter Art. 12 Abs.1, Bst. c (mehr als 45 Stunden) definiert.
Sie werden mit folgenden Zuschlägen entschädigt:
Art der Überarbeitszeit
Für Stunden, die in Überarbeitszeit zwischen 06h00 und 22h00 geleistet werden 25%
Für Stunden, die in Überarbeitszeit zwischen 22h00 und 06h00 geleistet werden 100%
Für Überarbeitszeit, die der Arbeitnehmer von Samstag ab 17:00 Uhr bis Montag um 06:00 Uhr 100%
Für Überarbeitszeit, die der Arbeitnehmer während der vertraglich festgelegten Feiertage leistet 100%
Flexible Arbeitszeit (Bedingungen unter «Arbeitszeit»)
Liegt die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden zwischen 2'132 Stunden (177.7 x 12 Monate) und 2'212 Stunden, so muss einvernehmlich eine der beiden folgenden Massnahmen getroffen werden.
– Kompensation durch Freizeit gleicher Dauer,
– Vergütung ohne Zuschlag.
Stunden, die über das obgenannte Maximum hinaus geleistet werden, gelten als Überarbeitszeit. Sie werden in Übereinkunft zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber durch 10% zusätzliche Freizeit ausgeglichen, oder durch einen Lohnzuschlag von 25% entgolten.
Liegt die Anzahl der Minderstunden zwischen 2'052 und 2'132 Stunden, so muss einvernehmlich eine der beiden folgenden Massnahmen getroffen werden:
– Die Minderstunden werden auf das folgende Jahr übertragen.
– Die Anzahl der Minderstunden wird nicht kompensiert.
Im Sinne der obgenannten Bestimmungen werden die Stunden bei Beendigung des Arbeitsvertrags im Jahresverlauf pro rata Die Anwendung der Punkte d), e), f) und g) dieses Absatzes ist in jedem Fall Gegenstand einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Artikel 12 Absätze 1b–d, f und g; Artikel 13 Absätze 2 und 3; Artikel 14d–g
Als verschobene Stunden gelten diejenigen Arbeitsstunden, die ausserhalb der in Art. 12 Abs. 1 geregelten ordentlichen Arbeitszeit geleistet werden und einem ganzen Arbeitstag entsprechen. Verschobene Stunden werden mit folgenden Zuschlägen entschädigt:
Nachtarbeit (22h00 – 06h00) 50%
Samstag bis Montag (17h00 – 06h00) 100%
vertraglich festgelegten Feiertage 100%
In Betrieben ist Schichtarbeit (2 x 8,2 Stunden) am Tag und am Abend, d.h. von 06h00 bis 22h00, gestattet. Sie muss mindestens 1 Woche im Voraus bei der kantonalen paritätischen Berufskommission angemeldet werden. Schichtarbeit (2 x 8,2 Stunden) während der Nacht, am Wochenende und auf Baustellen ist nicht erlaubt.
Eine Pause von einer halben Stunde wird bezahlt und gilt als Arbeitszeit.
Entstehen dem Arbeitnehmer durch die Reise von der Werkstatt bis zur Baustelle zusätzliche Kosten, so erwachsen ihm daraus folgende Ansprüche:
Wenn er sich am Mittag nicht zu Hause verpflegen kann CHF 18.--
Wenn er sein privates Fahrzeug benutzt Rückerstattung der Transportkosten
Wenn er am Abend nicht heimkehren kann Rückerstattung der Kosten für Reise, Verpflegung und Unterkunft
Die oben genannten Kosten und Entschädigungen sind nicht geschuldet, wenn der Arbeitgeber oder der Auftraggeber selbst den Transport bzw. das Mittagessen oder ein Zimmer und die entsprechende Verpflegung für den Arbeitnehmer organisiert.
Rückerstattung von Fahrzeugkosten
Benutzt der Arbeitnehmer auf Verlangen des Arbeitgebers sein privates Fahrzeug für berufliche Zwecke, so hat er Anspruch auf folgende Entschädigungen:
Entschädigung pro Kilometer
Auto CHF 0.65
Motorrad/Kleinmotorrad CHF 0.30
Motorfahrrad CHF 0.15
In diesen Entschädigungen inbegriffen sind sämtliche Kosten und Versicherungsprämien. Der Arbeitnehmer schliesst eine Haftpflichtversicherung für sein Fahrzeug ab. Stellt der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer ein Fahrzeug zur Verfügung, hat er auch für den Unterhalt und die Benutzungskosten aufzukommen.
Pauschalentschädigungen (ausschliesslich im Kanton Genf)
Pauschalentschädigung für Reisespesen, ausserhalb eingenommene Verpflegung und Werkzeug CHF 18.-- pro Arbeitstag
Die Entschädigung wird in folgenden Fällen auf CHF 9.-- (50-prozentige Kürzung der Gesamtentschädigung) herabgesetzt:
– für Arbeitnehmer, die in der Werkstatt, oder im Lager arbeiten,
– für Arbeitnehmer, die aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit zu 50 % oder weniger ausserhalb der Betriebsstätte arbeiten,
– bis zum 31. Dezember 2020, wenn vom Unternehmen ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt wird.
Diese Entschädigung verfolgt das Ziel, die Kosten der Arbeitnehmer ganz oder teilweise zu decken. Unter Werkzeug fallen die Wartung und der Ersatz des persönlichen Handwerkzeugs.
Werden die Arbeitskleider vom Unternehmen nicht zur Verfügung gestellt (2 Sets pro Jahr), so wird die Pauschalentschädigung um CHF 0.50 erhöht.
Die Wochenarbeitszeit beträgt 41 Stunden. Das Unternehmen hat die Möglichkeit, gemäss den in Absatz 1 und 2 aufgeführten Bedingungen eine Standardarbeitszeit oder eine flexible Arbeitszeit einzuführen.
a) Das Unternehmen kann die wöchentliche Arbeitszeit, von Montag bis Freitag, von mindestens 39 bis zu höchstens 45 Stunden selber festlegen
d) Am Ende jedes Monats erhält jeder Arbeitnehmer eine Abrechnung der geleisteten Arbeitsstunden mit Angabe der Überstunden und der Überarbeitszeit.
e) Der ordentliche Arbeitszeitabschnitt bewegt sich zwischen 06:00 Uhr und 22:00 Uhr. Für den Kanton Genf gilt der Anhang V.
i) Im Falle einer Vertragsauflösung während des Jahres muss eine Endabrechnung der geleisteten Arbeitsstunden erstellt werden. Falls notwendig wird die Kündigungsfrist dazu eingesetzt, um die Arbeitsstunden anzupassen.
Um den wirtschaftlichen Bedürfnissen des Unternehmens Rechnung zu tragen, kann eine flexible Arbeitszeit eingeführt werden. In diesem Fall müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:
a) Es muss ein konstanter Monatslohn gemäss Art. 14 gezahlt werden.
b) Der konstante Monatslohn wird während mindestens 12 Monaten ab dessen Einführung bezahlt.
c) Die Arbeitnehmer müssen mindestens 2 Monate im Voraus über die Einführung der flexiblen Arbeitszeit in Kenntnis gesetzt werden.
d) Die wöchentliche Arbeitszeit kann zwischen einem Minimum von 32 Stunden verteilt auf 4 oder 5 Tage und einem Maximum von 47 Stunden für 5 Tage festgelegt werden. Im letzteren Fall darf die flexible Arbeitszeit jedoch nicht länger als 8 Wochen andauern. Bei flexiblen Arbeitszeiten, die über einen längeren Zeitraum angewandt werden sollen, ist die kantonale paritätische Berufskommission zu informieren.
e) Das Personal wird in den Entscheidungsprozess miteinbezogen und über allfällige Arbeitszeitmassnahmen 1 Woche im Voraus informiert.
f) Der Rahmen für die flexible Arbeitszeit beschränkt sich auf die Zeit von Montag bis Freitag zwischen 06:00 Uhr und 22:00 Uhr. Für den Kanton Genf gilt der Anhang V.
g) Am Ende jedes Monats wird eine Abrechnung der geleisteten Arbeitsstunden mit Angabe der Mehr- oder Minderstunden erstellt. Diese wird dem Arbeitnehmer mindestens einmal pro Jahr zur Zustimmung vorgelegt.
h) Nicht geleistete Arbeitsstunden, die das in Artikel 14 Bst f genannte Minimum unterschreiten, führen nicht zum Ausgleich ausfallender Arbeitszeit.
i) Die bezahlten Absenzen und die Feiertage werden mit 8.2 Arbeitsstunden pro Tag verrechnet.
j) Im Falle einer Vertragsauflösung während des Jahres muss eine Endabrechnung der geleisteten Arbeitsstunden erstellt werden. Falls notwendig wird die Kündigungsfrist dazu eingesetzt, um die Arbeitsstunden anzupassen.
Genfer Zusatzvereinbarung
Zusätzlich zu Art. 12 haben die Arbeitnehmer im Verlauf des Vormittags Anrecht auf eine Pause von 10 Minuten; sie dürfen ihren Arbeitsplatz aber nicht verlassen.
– In Abweichung zu Art. 12 Abs. 1 Bst. e): «Der ordentliche Arbeitszeitabschnitt bewegt sich zwischen 06:00 Uhr und 18:00 Uhr».
– In Abweichung zu Art. 12 Abs. 2 Bst. f): «Die flexible Arbeitszeit kann sich nur von Montag bis Freitag zwischen 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr bewegen».
Sonderregelungen betreffend die Arbeitsdauer und Arbeitszeit
Jedes Unternehmen, das von der Arbeitsdauer und der Arbeitszeit gemäss Art. 12 dieses Vertrages abweichen muss, hat vorgängig ein begründetes Gesuch beim Sekretariat der kantonalen paritätischen Berufskommission einzureichen (…). Das Sekretariat gibt dem Unternehmen den Entscheid des kantonalen paritätischen Berufskommission. (…) Es werden keine Sonderregelungen genehmigt, die lediglich dazu dienen, Arbeitsrückstände aufzuholen, die auf eine mangelhafte Organisation und/oder eine zu knappe Planung des Bauleiters bzw. seines Vertreters zurückzuführen sind.
Artikel 12 Absätze 1a, 1e und 2; Artikel 15; Anhang V: II. Arbeitszeit
in % des Grundlohns (*1)
Bis zum 50. Altersjahr 25 Arbeitstage 10.64% (5/47)
Ab zurückgelegtem 50. Altersjahr 30 Arbeitstage 13.04% (6/46)
Lehrlinge Kt. Genf 6 Wochen, davon 1 Woche am Ende des Kalenderjahres
(*1) je nach den effektiv gearbeiteten Stunden, einschliesslich Feiertagen, berechtigten Absenzen und Überstunden, jedoch ohne Berücksichtigung der Zuschläge.
Artikel 20; Anhang V: Artikel 3
Tod des Vaters, der Mutter, eines Bruders, einer Schwester, des Schwiegervaters oder der Schwiegermutter 2 Tage
Orientierungstag der Armee (zusätzlich bezahlte Tage: Art. 41 Abs. 1 Bst. a) 1 Tag
Die Entschädigung geht zulasten des Arbeitgebers. Sie wird mit dem Lohn der laufenden Lohnperiode entrichtet.
Der Arbeitnehmer hat mit Zustimmung des Arbeitgebers und im Rahmen des Möglichen Anspruch auf Urlaub für kulturelle oder berufliche Bildung bzw. Weiterbildungskurse der Gewerkschaften, (…).
Bei der Organisation der Kurse sind folgende Bedingungen einzuhalten:
a) Die Kurse finden vorzugsweise im Winter statt.
b) Der gleiche Arbeitnehmer kann für Bildungsurlaub höchstens 5 Tage pro Kalenderjahr in Anspruch nehmen.
c) Unter Berücksichtigung der Grösse des Unternehmens ist die Teilnahme an solchen Kursen grundsätzlich auf 1 Mitarbeiter pro Unternehmen und Kurs beschränkt.
Der Arbeitgeber muss vom ersten Arbeitstag an eine Taggeldversicherung bei Krankheit abschliessen, die 80% des versicherten Lohns (AHV-pflichtiger Lohn) deckt, nach einem Leistungsaufschub von höchstens 30 Tagen und für eine Dauer von maximal 720 Tagen innerhalb von 900 Tagen (abzüglich des Leistungsaufschubs). In den Kantonen Wallis und Waadt wird bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50% ein entsprechend gekürztes Taggeld während der oben genannten Dauer geleistet. Der Versicherungsschutz für die verbleibende Arbeitsfähigkeit bleibt erhalten. Unabhängig von der Art der Entlohnung und der vom Arbeitgeber gewählten Wartefrist gehen 2 Karenztage zulasten des Arbeitnehmers.
Für die Kollektiv-Krankentaggeldversicherung übernimmt der Arbeitnehmer höchstens einen Drittel des Prämiensatzes, der unabhängig von der vom Arbeitgeber gewählten Wartefrist für die Deckung ab dem dritten Tag der Krankheit benötigt würde. Dieser Betrag darf die Hälfte der tatsächlich gezahlten Prämie keinesfalls übersteigen.
Im Kanton Waadt übernimmt der Arbeitnehmer einen Drittel, aber höchstens 1,4% des effektiven Prämiensatzes.
Artikel 34 und 35; Anhang IX: Artikel 1
Wenn der Arbeitnehmer einen schweizerischen obligatorischen Militär- oder Schutzdienst oder schweizerischen Zivildienst leistet und das Arbeitsverhältnis mehr als 3 Monate dauert oder für mehr als 3 Monate abgeschlossen wurde, wird sein Erwerbsausfall wie folgt entschädigt:
% des Nettoerwerbsausfalles
Aushebung für Verheiratete oder Ledige mit gesetzlicher Unterstützungspflicht 100%
Ledige ohne gesetzliche Unterstützungspflicht 50%
Rekrutenschule Verheiratete oder Ledige mit gesetzlicher Unterstützungspflicht 80%
Andere Dienste während 4 Dienstwochen 100%
ab der 5. bis zur 21. Dienstwoche für Verheiratete oder Ledige mit gesetzlicher Unterstützungspflicht 80%
ab der 5. bis zur 21. Dienstwoche für Ledige ohne gesetzliche Unterstützungspflicht 50%
Durchdiener während 40 Dienstwochen für Verheiratete oder Ledige mit gesetzlicher Unterstützungspflicht 90%
während 40 Dienstwochen für Ledige ohne gesetzliche Unterstützungspflicht 75%
Wenn die von der Ausgleichskasse ausbezahlten Entschädigungen höher sind als die Entschädigung, die dem Arbeitnehmer überwiesen wird, hat er Anspruch auf den Unterschied.
Es existieren regionale Zusatzbestimmungen: für detaillierte Informationen vgl. Art. 41
Jeder Arbeitnehmer hat folgende Beiträge zu leisten:
– 0,7% des AHV-pflichtigen Bruttolohns, vom Arbeitgeber zurückbehalten für die Vollzugskosten;
– 0,3% des AHV-pflichtigen Bruttolohns, vom Arbeitgeber zurückbehalten für die Ausbildung -und Weiterbildungskosten.
Der Beitrag des Arbeitgebers ist auf 0,5% der AHV-pflichtigen Bruttolöhne festgelegt.
Arbeitgeber, die bis zu 90 Tagen im Jahr in der Schweiz tätig sind, leisten einen Beitrag in Höhe von 1.2% der AHV-pflichtigen Lohnmasse der Arbeitnehmer, einschliesslich der dem GAV-SOR unterstellten Lehrlinge (0,7% zulasten des Arbeitnehmers, 0,5% zulasten des Arbeitgebers), mindestens aber CHF 20.-- pro Monat und Arbeitnehmer.
Die kantonalen paritätischen Berufskommissionen (PBK) sind für die Verwendung der paritätischen Gelder zuständig. Die Gelder werden (…) für Folgendes verwendet:
– Überwachung des GAV-Vollzugs
– Überwachung der Anwendung der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit
– Leistungen und Sozialhilfen
– Übersetzungs-, (…) und Druckkosten
Es ist von einer Treuhandfirma zu überprüfen, ob die Beiträge der Arbeitnehmer und Arbeitgeber richtig eingezogen (…) worden sind.
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, zum Schutze der Gesundheit der Arbeitnehmer und zur Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten alle Massnahmen zu treffen, die nach der Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik anwendbar und den gegebenen Verhältnissen angemessen sind. Die Arbeitnehmer sind verpflichtet, den Arbeitgeber in der Anwendung der Vorschriften zu unterstützen. Sie beachten die Anweisungen und wenden die Sicherheits- und Gesundheitsmassnahmen korrekt an.
Der Arbeitgeber muss in seinem Unternehmen die Ekas-Richtlinie Nr. 6508 oder eine Branchenlösung anwenden und periodische Sicherheitskontrollen durchführen. In Genf gibt es für sämtliche Unternehmen im Ausbaugewerbe die Lösung F4S. Für die Schreinereien, Möbelschreinereien und Zimmereien (eingeschlossen die Mitglieder der ACM (Association genevoise des entrepreneurs de charpente, menuiserie, ébénisterie et parqueterie) findet die Branchenlösung Setrabois Anwendung. Für die Malereien und Gipsereien ist die Westschweizer Branchenlösung vorgesehen. Jeder Arbeitgeber muss systematisch die betriebsspezifischen Gefahren analysieren. Bestehen Zweifel über die Sicherheit einer Einrichtung oder einer Baustelle, wird (…) die Arbeit solange niedergelegt, bis dieser seine Überprüfung abgeschlossen hat. Die Arbeitnehmer stehen dem Arbeitgeber zur Verfügung und werden bezahlt.
Die Arbeitnehmer müssen die Richtlinien und Anweisungen des Arbeitgebers in Bezug auf die Gesundheitsvorsorge und Arbeitssicherheit befolgen. Der Arbeitnehmer beachtet die Sicherheitsmassnahmen und meldet dem Arbeitgeber oder dessen Vertreter Mängel, die ein Unfallrisiko darstellen können. Hält sich ein Arbeitnehmer nicht an diese Sicherheitsmassnahmen, kann dies eine Kündigung nach sich ziehen.
Der Gesamtarbeitsvertrag des Ausbaugewerbes der Westschweiz gilt auch für Lehrlinge (für Genf siehe Anhang V), mit Ausnahme der folgenden Bestimmungen: Anstellung und Arbeitsvertrag (Art. 6), Probezeit (Art. 7), Kündigungsfrist (Art. 8), Kündigungsschutz (Art. 10), Art der Entlohnung, Löhne und Ausgleich durch Freizeit gemäss Standardarbeitszeit (Art. 13), Art der Entlohnung, Löhne und Ausgleich durch Freizeit gemäss flexibler Arbeitszeit (Art. 14), Lohnklassen (Art. 18), Dreizehnter Monatslohn (Art. 19), Ferien (Art. 20), Bildungsurlaub (Art. 22) und Lohnabrechnung und Zahlung (Art. 31)
Der Gesamtarbeitsvertrag des Ausbaugewerbes der Westschweiz gilt auch für Lehrlinge im Kanton Genf, ausgenommen sind folgende Bestimmungen: Anstellung und Arbeitsvertrag (Art. 6), Probezeit (Art. 7), Kündigungsfrist (Art. 8), Kündigungsschutz (Art. 10), Art der Entlohnung, Löhne und Ausgleich durch Freizeit gemäss Standardarbeitszeit (Art. 13), Art der Entlohnung, Löhne und Ausgleich durch Freizeit gemäss flexibler Arbeitszeit (Art. 14), Lohnklassen (Art. 18), Dreizehnter Monatslohn (Art. 19), Ferien (Art. 20), Bildungsurlaub (Art. 22) und Lohnabrechnung und Zahlung (Art. 31)
Entlohnung der Lehrlinge:
Mit Ausnahme der Innendekorateure und Innendekorationsnäher werden sämtliche Lehrlinge folgendermassen entlohnt:
in % des Lohnes der Lohnklasse A
1. Lehrjahr 20% CHF 5.85
2. Lehrjahr 30% CHF 8.80
3. Lehrjahr 50% CHF 14.65
4. Lehrjahr 60% CHF 17.60
Der Monatslohn der Lehrlinge, die eine Ausbildung zum Innendekorateur oder zum Innendekorationsnäher absolvieren, wird wie folgt festgelegt:
Innendekorationsnäher
1. Lehrjahr CHF 300.-- CHF 300.--
2. Lehrjahr CHF 450.-- CHF 400.--
3. Lehrjahr CHF 600.-- CHF 700.--
4. Lehrjahr CHF 850.-- —
Die Kurs- und Prüfungsstunden werden vollständig bezahlt (ausser für die Lehrlinge der Holzberufe im 1. Lehrjahr).
Ferien der Lehrlinge: Die Lehrlinge haben Anrecht auf 6 Wochen Ferien pro Vertragsjahr, davon 1 Woche am Ende des Kalenderjahres.
Artikel 3.3; Anhänge IV und V
1.-2. Dienstjahr 1 Monat auf das Ende eines Monats
3.-9. Dienstjahr 2 Monate auf das Ende eines Monats
Ab 10. Dienstjahr 3 Monate auf das Ende eines Monats
Vorbehalten bleiben (…) Einzelarbeitsverträge, die ein befristetes Arbeitsverhältnis vorsehen.
Solange der Arbeitnehmer ein volles Taggeld von der obligatorischen Unfallversicherung oder von der Krankenversicherung erhält. (…); während 720 Tagen bei gekürztem Taggeld, das aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls ohne eigenes Verschulden und bei Vollzeitdienst im Betrieb (volle Arbeitszeit mit angepasstem Arbeitsrhythmus) entrichtet wird; während 120 Tagen im 1. Dienstjahr, während 180 Tagen vom 2. bis 5. Dienstjahr, während 270 Tagen ab dem 6. Dienstjahr bei gekürztem Taggeld, das aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls ohne eigenes Verschulden und bei teilweiser Dienstbereitschaft im Betrieb (reduzierte Arbeitszeit) entrichtet wird;
Ist dagegen die Kündigung vor Beginn einer solchen Frist erfolgt, aber die Kündigungsfrist bis dahin noch nicht abgelaufen, so wird deren Ablauf unterbrochen und (…) erst nach Beendigung der Sperrfrist (…) fortgesetzt.
So weit als möglich soll vermieden werden, Arbeitnehmern, die älter sind als 50 Jahre, zu kündigen. In diesem Sinne:
– Arbeitnehmern über 50 Jahren, denen aus saisonalen Gründen gekündigt wird, ist bei der Anstellung von neuen Arbeitskräften der Vorzug zu geben.
– Wird einem Arbeitnehmer über 50 Jahren und mit mindestens 10. Dienstjahren im Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt, wird die vertragliche Kündigungsfrist verdoppelt. Findet der Arbeitnehmer eine neue Arbeitsstelle, so wird er, auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin, von der Einhaltung der Kündigungsfrist befreit.
Die PBK-SOR hat (…) folgende Befugnisse und Aufgaben:
a) Sie gewährleistet den einheitlichen Vollzug des vorliegenden GAV.
d)Sie formuliert Vormeinungen zu Beschlüssen der PBK, wenn diese sie darum ersuchen.
e) Sie formuliert Vormeinungen zu Beschlüssen der PBK, wenn diese sie darum ersuchen;
f) Sie entscheidet über Gesuche betreffend Akkordlohnarbeit im Sinne von Art. 33 des vorliegenden GAV;
Die PBK haben (…) folgende Aufgaben:
a) Sie führen Kontrollen auf den Baustellen sowie bei den dem GAV unterstellten Unternehmen (…).
b) Sie fordern von den Arbeitgebern Nachweise der Einhaltung der GAV-Bestimmungen. Sie können unter anderem von den Arbeitgebern verlangen, Lohnabrechnungen, Arbeitsverträge, Stundenrapporte, Bestätigungen zur Feriendauer, den Krankentaggeldversicherungsvertrag, den Anschlussvertrag zu einer Vorsorgeeinrichtung und die diesbezüglichen Reglemente sowie die Belege über die Begleichung der Sozialbeiträge vorzulegen.
c) Sie verhängen Konventionalstrafen (…) sowie Kontrollkosten.
d) Sie entscheiden, welche Unternehmen dem vorliegenden GAV unterstellt werden.
g) Sie ziehen die Vollzugskosten- und Ausbildungs-/Weiterbildungsbeiträge ein.
h) Sie verwalten die Vollzugskosten- und Ausbildungs-/Weiterbildungsbeiträge mithilfe eines Budgets und einer Jahresrechnung.
i) Sie ziehen die Konventionalstrafen ein, wenn nötig auf rechtlichem Weg.
j) Sie können auf Gesuch als Organ für Schlichtung oder aussergerichtliche Einigung für Streitigkeiten zwischen Personengruppen tätig werden.
Anmerkung: Die Bst. (…), g) und h) gelten nicht für den Kanton Waadt.
Artikel 48 und 50
Stiftung RESOR «Fondation pour la retraite anticipée en faveur des métiers du second oeuvre romand», vgl. Anhang VI
Artikel 47–51
Damit der GAV-Vollzug und die Einhaltung der vertraglichen Verpflichtungen garantiert werden, wird vereinbart, dass eine Kaution hinterlegt werden muss, deren Verwendung in Anhang VI festgelegt ist.alle Voraussetzungen erfüllt (z.B. keine offenen Vollzugskostenbeiträge oder pendenten Verfahren).
für detaillierte Informationen vgl. Anhang VI
» Annexe VII 2019 (98 KB, XLSX)
» CCT du Second-Oeuvre Romand 2019 (CCL non esiste in versione italiana) (1089 KB, PDF)
» Allegato IX 2020 (Allegato non esiste in versione italiano) (938 KB, PDF)