Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7%20A%2010256/18
Timestamp: 2019-01-19 09:38:12
Document Index: 219525415

Matched Legal Cases: ['§ 81', '§ 81', '§ 81', '§ 81', '§ 81', '§ 112', '§ 112', '§ 152', '§ 170', '§ 203']

Rechtsprechung: 7 A 10256/18 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018
OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10084/18.OVG, 7 A 10256/18.OVG
§ 81b Alt 1 StPO, § 81b Alt 2 StPO
StPO § 81b Alt 1; StPO § 81b Alt 2
Aggressivität; außerhäusliches Umfeld; bedingter Tötungsvorsatz; Einlassungsverhalten; Erforderlichkeit; erkennungsdienstliche Behandlung; erkennungsdienstliche Maßnahmen; familiäre Gewalt; familiärer Bereich; familiärer Kreis; familiäres Umfeld; Familienclearing; gefährliche Körperverletzung; häusliche Gewalt; Hygrom; Identifizierung; Impulskontrolle; Kontrollverlust; Körperverletzungsvorsatz; kriminalistische Erfahrung; kriminalistisches Erfahrungswissen; Misshandlungsrisiko; Notwendigkeit; öffentlicher Bereich; öffentlicher Raum; Öffentlichkeit; positive Sozialprognose; privater Raum; privates Umfeld; Restverdacht; sachgerecht; Säugling; Schreikind; Schüttelepisode; Schütteln; Schütteltrauma-Syndrom; Schüttelvorgang; stationäre Therapie; Statistik; Therapiemaßnahme; unbestimmter Rechtsbegriff; Unrechtsbewusstsein; vertretbar; Wiederholungsgefahr; Wutausbrüche
Volle gerichtliche Kontrolle des in § 81b StPO gesondert aufgenommenen Tatbestandsmerkmals der Notwendigkeit erkennungsdienstlicher Maßnahmen als unbestimmter Rechtsbegriff; Herleiten von besonderen Neigungen anhand der Art der Tat im Falle eines gewaltsamen Schüttelns eines Säuglings; Durchführen einer weiteren Sachverhaltsaufklärung gegebenenfalls i.R.e. dann in dem konkreten Ermittlungsverfahren zu veranlassenden erkennungsdienstlichen Behandlung bei Fokussierung des Anfangsverdachts bereits auf den Betroffenen
Erkennungsdienstliche Behandlung kann bei bestehendem Restverdacht kann auch im Falle der Verfahrenseinstellung zulässig sein - Erkennungsdienstliche Behandlung bei zukünftig nicht zu erwartenden verwertbaren Ermittlungserkenntnissen jedoch unzulässig
VG Trier, 15.11.2017 - 8 K 8143/17
OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10256/18.OVG
§ 112a Abs 1 Nr 1 StPO, § 112a Abs 1 Nr 2 StPO, § 152 Abs 2 StPO, § 170 Abs 2 StPO, § 203 StPO
Alkoholeinfluss; alkoholisiert; Anfangsverdacht; Beschuldigteneigenschaft; erkennungsdienstliche Behandlung; erkennungsdienstliche Maßnahmen; Falschbelastung; glaubhaft; Glaubhaftigkeit; Haftgrund; hinreichender Tatverdacht; kriminalistische Erfahrung; kriminalistische Erfahrungswerte; Medikamentenkonsum; Neigung; Neigungsdelikte; Notwendigkeit; öffentliche Klage; Persönlichkeitsdefekt; psychische Probleme; Restverdacht; Rückfallgefahr; Sexualdelikt; Sexualstraftaten; sexuelle Nötigung; sexuelle Selbstbestimmung; sexueller Mißbrauch; Straftatenverdacht; Tatverdacht; Veranlagung; Verdachtsmomente; Verfahrenseinstellung; Vergewaltigung; verhältnismäßig; Verurteilungsprognose; Wiederholungsgefahr; Wiederholungsprognose
Notwendigkeit erkennungsdienstlicher Maßnahmen unter Würdigung der gesamten Umstände im Falle einer Verfahrenseinstellung mangels hinreichenden Tatverdachts; Unterscheidung der Verdachtsstufe des hinreichenden Tatverdachts von dem für die präventive erkennungsdienstliche Behandlung nur geforderten Restverdacht hinsichtlich des anzuwendenden Beurteilungsmaßstabs und des geforderten Wahrscheinlichkeitsgrades für strafbare Handlungen; Prägung der Sexualdelikte von einer besonderen Veranlagung oder Neigung des Täters hinsichtlich höherer Rückfallgefahr
VG Neustadt, 05.12.2017 - 5 K 971/16