Source: https://www.adrem-gmbh.de/category/allgemein/
Timestamp: 2019-03-18 23:35:44
Document Index: 156096123

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 5', '§ 5', '§ 139', '§ 7', '§ 13', '§ 16', '§ 16', '§ 2', '§ 13']

Allgemein | AdRem GmbH Datenschutz und IT-Systemprüfung
26. April 2017 /in Allgemein /von Martin Lücke
Bei falschen oder fehlenden Impressumangaben droht ein Bußgeld i.H.v. bis zu 50.000 €.
Außerdem ist mit einer Abmahnung durch die Aufsichtsbehörde zu rechnen.
Zuletzt kann sich durch die Gesetzesverletzung auch ein Unterlassungs- und Schadensersatzanspruch nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) – insbesondere § 1 UWG – ergeben.
Wir verraten Ihnen welche Angaben Sie genau machen müssen!
Der Impressumspflicht unterliegen grundsätzlich folgende Rechtsformen:
Offene Handelsgeselslchaft (OHG)
Folgende Angaben sind grundsätzlich im Impressum zu veröffentlichen:
Hierbei handelt es sich um die Zusätze wie „GmbH“ oder „AG“. Achtung, auch die Rechtsform der „GbR“ muss angegeben werden. Gerade dies wird oft unterlassen und stellt ein Abmahnrisiko dar.
Gemäß § 5 Abs. 1 Nr 2 TMG müssen angegeben werden:
die Telefonnummer / Faxnummer (soweit vorhanden)
Gemäß § 5 Abs. 1 Nr. 3 TMG sind, soweit der Dienst im Rahmen einer Tätigkeit angeboten oder erbracht wird, die der behördlichen Zulassung bedarf, Angaben zur zuständigen Aufsichtsbehörde zu machen.
Bei Eintragung in ein öffentliches Register (z.B. Handelsregister, Vereinsregister, Partnerschaftsregister oder Genossenschaftsregister) den Ort des Registers und Registernummer (z.B. Amtsgericht München; HRB 1234).
Achtung, es muss auch die Wirtschafts-Identifikationsnummer angegeben werden, wenn man diese nach § 139c der Abgabenordnung besitzt.
Die Steuernummer muss hingegen nicht ins Impressum aufgenommen werden.
Bei den Freiberuflern, deren Berufsausübung und –bezeichnung besonders geregelt sind, müssen weitere Angaben gemacht werden. Insbesondere bei Rechtsanwälten, Wirtschaftsberatern und Steuerberatern sind daher noch folgende Angaben zu machen:
Angaben über die Kammer, welcher die Diensteanbieter angehören
Um eine detaillierte Prüfung Ihres Impressum vorzunehmen, kommen Sie auf uns zu – wir beraten Sie gerne!
/UP1/wp-content/uploads/2017/02/Logo-2.png 0 0 Martin Lücke /UP1/wp-content/uploads/2017/02/Logo-2.png Martin Lücke2017-04-26 13:14:182017-04-26 13:14:18Sind Sie sich sicher, ob Ihr Impressum den rechtlichen Anforderungen entspricht?
3. April 2017 /in Allgemein /von Martin Lücke
Das Oberlandesgerichts Hamm hat entschieden, dass für das unerwünschte Zusenden einer E-Mail-Werbung unter Kaufleuten eine Vertragsstrafe von 3.000 Euro zu zahlen sein kann.
Verstößt der Newsletter gegen das BDSG und UWG könnte dies zu einer Abmahnung durch die Aufsichtsbehörde und ggf. zu hohen Anwaltskosten (die Sie übernehmen müssen) führen.
Newsletter dürfen grundsätzlich nur versendet werden, sofern der Empfänger hierzu gem. § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG per Double-Opt-In-Verfahrung die Einwilligung erteilt hat.
Sollte Ihnen diese Bestätigung nicht vorliegen, so ist der Versand auch möglich, sofern alle der vier folgenden Vorraussetzungen erfüllt sind:
Sie müssen die E-Mail-Adresse des Kunden im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung erhalten haben. Es dürfen also nur Bestandskunden beworben werden.
Es dürfen nur eigene Produkte beworben werden, die dem bereits verkauften ähnlich Ergänzungsangebote (Up-Selling) sind grds. auch zulässig.
Der Kunde mussbereits bei der Eingabe seiner E-Mail-Adresse und in jedem Newsletter darauf hingewiesen werden, dass er der Verwendung jederzeit widersprechen kann, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen. Ihm ist also jedes Mal eine Kontaktadresse anzubieten, an die er sich wenden kann, um den Newsletter abzubestellen. Daneben muss ein entsprechender Hinweis bereits bei Erhebung der E-Mail-Adresse erfolgen. Hieran scheitert es in der Praxis meistens, so dass die erhaltenen E-Mail-Adressen nicht ohne Einwilligung für Werbezwecke nutzbar sind.
Wir beraten Sie, wie Sie Ihren Newsletter entsprechend der Gesetzlichen Vorgaben gestalten! Sprechen Sie uns an!
/UP1/wp-content/uploads/2017/02/Logo-2.png 0 0 Martin Lücke /UP1/wp-content/uploads/2017/02/Logo-2.png Martin Lücke2017-04-03 09:17:142017-04-03 09:17:14Ist Ihr Newsletter rechtmäßig?
30. März 2017 /in Allgemein /von Martin Lücke
Die Aufsichtsbehörden führen derzeit massenpürfungen durch. Ein Verstoß gegen § 13 Abs. 7 Satz 1 und Satz 2 Buchstabe a) TMG (Telemediengesetz) stellt gem. § 16 Abs. 2 Nr. 3 TMG eine Ordnungswidrigkeit dar, welche nach § 16 Abs. 3 TMG mit eine Geldbuße von bis zu 50.000,- EUR je Verstoß geahndet werden kann.
Prinzipiel sind Sie als Webseitenbetreibers verpflichtet bei der Übertragung der Daten eines Kontaktformulars ein anerkanntes Verschlüsselungsverfahren zu implementieren.
Die Pflicht eines Webseitenbetreibers, der Diensteanbieter im Sinne des § 2 Nr. 1 TMG ist, im Rahmen der Verwendung von Kontaktformularen zur Übertragung von personenbezogenen Daten ein anerkanntes Verschlüsselungsverfahren zu implementieren, ergibt sich direkt nunmehr aus § 13 Abs. 7 TMG, welcher im Zuge des Inkrafttretens des IT-Sicherheitsgesetzes gilt.
Um hier nicht ins Visier zu geraten sollten Sie Vorsorgen!
/UP1/wp-content/uploads/2017/02/Logo-2.png 0 0 Martin Lücke /UP1/wp-content/uploads/2017/02/Logo-2.png Martin Lücke2017-03-30 10:48:432017-03-30 10:54:13Vorsicht - Die Aufsichtsbehörden prüfen Kontaktformulare!
In letzter Zeit werden immer mehr Vorfälle sogannter Verschlüsselungsviren bekannt. Hierbei wird die Festplatte einer Workstation oder sogar eines Servers verschlüsselt. Anschließend besteht die Mögliochkeit seine eigenen Daten wieder freizukaufen.
Aus diesem Grund weisen wir erneut auf folgende Empfehlung hin:
Bitte öffnen Sie grundsätzlich keine ausführbaren Dateien („.exe“), Excel- und Word-Dateien. Ausnahme bei Excel- und Word-Dateien: Die Dateien sind vom Absender angekündigt bzw. werden derzeit erwartet. Sollten unangekündigt solche Dateien zugesandt werden, sollte vorab der Absender telefonisch zu kontaktiert werden. Bei ganz und gar fremden Absendern sollten die Anlagen als pdf-Datei angefordert werden (z. B. bei Bewerbungen). Bitte bachten Sie, dass solche Betrüger immer profesionaller arbeiten und der Betrigsversuch in vielen Fällen der E-Mail nicht anzusehen ist!
Um sich nicht von kriminellen hinters Licht führen zu lassen, sollten Sie die Systemeinstellung dahingehen angepassen, dass die Dateiendungen immer angezeigt werden. Sollten Sie eine Datei empfangen, die über zwei Endungen verfügt, also z.B. „Bewerbung.pdf.doc“, öffnen Sie diese Datei bitte unter keinen Umständen!
Um den Schutz weiter zu erhöhen empfehlen wir außerdem Systemweit eingestellt, dass Makros in Word- und Excel-Dateien nicht automatisch ausgeführt werden. Beim Ausführen von Dateien, die gewollt Makros enthalten, müssen Sie in diesem Fall explizit beim Öffnen das Starten des Makros zulassen.
Sie haben noch Fragen – kommen Sie auf uns zu, wir beraten Sie gerne!
/UP1/wp-content/uploads/2017/02/Logo-2.png 0 0 Martin Lücke /UP1/wp-content/uploads/2017/02/Logo-2.png Martin Lücke2017-02-17 11:20:392017-02-17 11:21:30Achtung - Verschlüsselungsviren häufen sich!
Seit einiger Zeit gehen vermehrt Hinweise auf eine unter dem Namen „CEO-Fraud“ bekannte Betrugsmasche beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg ein. Um Sie bzw. Ihr Unternehmen hiervor zu schützen möchten wir Sie auf diesen, auszugsweise dargestellten, Warnhinweis des Landeskriminalamtes aufmerksam machen.
Die Täter nutzen dabei gezielt die Abwesenheit der Geschäftsführung aus, um mit gefälschten E-Mail-Absenderangaben oder auch telefonisch an Firmengelder zu gelangen. Mit dieser Masche versuchen die Betrüger Firmen zu täuschen, dabei kam es bereits zu Überweisungen und Schäden von bundesweit 125 Millionen Euro.
Die Kriminellen geben sich zuerst verstärkt als angebliche Kunden und Geschäftspartner aus und suchen den telefonischen Kontakt zum Unternehmen, um zunächst Informationen über interne Zuständigkeiten einzuholen. Besonders gefährdet sind dabei die Geschäftsführung und die Buchhaltung sowie Mitarbeiter mit Zahlungsberechtigung mittelständischer Unternehmen. Außerdem nutzen sie für ihre Tatvorbereitung gezielt Informationen aus sozialen Netzwerken und Karriereportalen. So verschaffen sie sich individuelle Informationen über Mitarbeiter der Firmen, die später angegriffen werden sollen. Durch das Sammeln personenbezogener Daten erlangen die Betrüger ein gefährliches Wissen, das sie später zur Manipulation ihrer Opfer nutzen. Wenn die Täter über genügend Informationen verfügen, nehmen sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit dem Unternehmen auf. Ziel der Betrüger ist es zunächst, hausinterne Telefondurchwahlen oder die persönliche E-Mail-Adressen der Zahlungsberechtigten zu erfahren. Diese Daten nutzen sie anschließend, um sich gegenüber Zahlungsberechtigten als Geschäftsführer auszugeben und diese so zu einem Geldtransfer zu bewegen.
In der angeblich streng vertraulichen E-Mail werden Insiderinformationen im Zusammenhang mit einem Firmenkauf vorgegaukelt. Während sich der tatsächliche Geschäftsführer außer Haus befindet, teilt der vermeintliche Geschäftsführer mit, er sei telefonisch nicht erreichbar. Er kündigt auch einen dem Mitarbeiter bekannten Rechtsanwalt oder einen Vermittler an, der sich für weitere Anweisungen melden wird. Der vermeintliche Rechtsanwalt meldet sich daraufhin und gibt Anweisungen, auf welche Konten Geld für den Firmenkauf zu transferieren ist.
Wir raten Ihnen insbesondere Mitarbeiter der Buchhaltung und Mitarbeiter mit Zahlungsberechtigungen über diese Betrugsmasche zu informieren sowie die auf der Webseite zur Verfügung gestellten Informationen kritisch zu überprüfen.
/UP1/wp-content/uploads/2017/02/Logo-2.png 0 0 Martin Lücke /UP1/wp-content/uploads/2017/02/Logo-2.png Martin Lücke2017-02-17 10:57:132017-02-17 10:57:51Vorsicht - Betrugsmasche "CEO-Fraud"