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Timestamp: 2020-01-28 17:22:29
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Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 87', 'Art. 88', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 107', 'EuG', '§ 6', 'Art. 108', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Rechtsprechung: C-119/05 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: Generalanwalt beim EuGH, 14.09.2006 | EuGH, 01.07.2007
https://dejure.org/2007,526
EuGH, 18.07.2007 - C-119/05 (https://dejure.org/2007,526)
EuGH, Entscheidung vom 18.07.2007 - C-119/05 (https://dejure.org/2007,526)
EuGH, Entscheidung vom 18. Juli 2007 - C-119/05 (https://dejure.org/2007,526)
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Staatliche Beihilfen - EGKS - Eisen- und Stahlindustrie - Für mit dem Gemeinamen Markt unvereinbar erklärte Beihilfe - Rückforderung - Rechtskraft eines Urteils eines innerstaatlichen Gerichts
Zuständigkeit des Europäischen Gerichtshofs für Vorlagefragen die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) nach deren Außerkrafttreten; Ablehnung des Europäischen Gerichtshof über eine Vorlagefrage zu entscheiden bei hypothetischen Fragen; Frage der ...
Lucchini./MICA. Gemeinschaftsrecht und Rechtskraft nationaler Urteile
EG Art. 87 Abs. 1; EG Art. 88 Abs. 3
EGKS: Staatliche Beihilfen - EGKS - Eisen- und Stahlindustrie - Für mit dem Gemeinamen Markt unvereinbar erklärte Beihilfe - Rückforderung - Rechtskraft eines Urteils eines innerstaatlichen Gerichts
Wettbewerb - DAS GEMEINSCHAFTSRECHT STEHT DER ANWENDUNG DES GRUNDSATZES DER RECHTSKRAFT ENTGEGEN, WENN HIERDURCH DIE RÜCKFORDERUNG EINER UNTER VERSTOSS GEGEN DAS GEMEINSCHAFTSRECHT GEWÄHRTEN BEIHILFE VERHINDERT WIRD
Staatliche Beihilfen - EGKS - Eisen- und Stahlindustrie - Für mit dem Gemeinsamen Markt unvereinbar erklärte Beihilfe - Rückforderung - Rechtskraft eines Urteils eines innerstaatlichen Gerichts
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 18.07.2007, Az.: Rs. C-119/05 (Rückforderung gemeinschaftsrechtswidriger Beihilfen gegen die Rechtskraft eines nationalen Gerichtsurteils)" von Prof. Dr. Jörg Gundel, original erschienen in: JA 2008, 160.
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 18.7.2007, Az.: C-119/05 (Gemeinschaftsrecht und Rechtskraft nationaler Urteile)" von Prof. Dr. Andreas Haratsch und Wiss. Mit. Ass. iur. Christian Hensel, original erschienen in: JZ 2008, 144 - 147.
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 01.07.2007, Az.: C- 119/05 (Staatliche Beihilfen - Rückforderung)" von Prof. Dr. Armin Hatje, original erschienen in: EuR 2007, 654 - 659.
Ersuchen um Vorabentscheidung, vorgelegt durch Beschluss des Consiglio di Stato (Sechste Kammer) in seiner Funktion als Gericht vom 22. Oktober 2004 in dem Rechtsstreit Ministero dell'Industria, Commercio ed Artigianato gegen Spa Lucchini Siderurgica
Vorabentscheidungsersuchen des Consiglio di Stato (Italien) - EGKS - Rückforderung einer Beihilfe, die für mit dem gemeinsamen Markt unvereinbar erklärt wurde und gegen die Entscheidung Nr. 3484/85/EGKS der Kommission vom 27. November 1985 zur Einführung ...
EuGH, 01.07.2007 - C-119/05
EuZW 2007, 511
DVBl 2007, 1167
DÖV 2007, 835
Daher ist der Gerichtshof grundsätzlich gehalten, über ihm vorgelegte Fragen zu befinden, wenn diese die Auslegung des Unionsrechts betreffen (vgl. u. a Urteile vom 22. Juni 2006, Conseil général de la Vienne, C-419/04, Slg. 2006, I-5645, Randnr. 19, vom 18. Juli 2007, Lucchini, C-119/05, Slg. 2007, I-6199, Randnr. 43, und vom 17. Februar 2011, TeliaSonera, C-52/09, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Randnr. 15).
Der Gerichtshof kann die Entscheidung über eine Vorlagefrage eines nationalen Gerichts nur ablehnen, wenn die erbetene Auslegung des Unionsrechts offensichtlich in keinem Zusammenhang mit der Realität oder dem Gegenstand des Ausgangsrechtsstreits steht, wenn das Problem hypothetischer Natur ist oder wenn er nicht über die tatsächlichen und rechtlichen Angaben verfügt, die für eine sachdienliche Beantwortung der ihm vorgelegten Fragen erforderlich sind (vgl. u. a. Urteile Conseil général de la Vienne, Randnr. 20, Lucchini, Randnr. 44, und TeliaSonera, Randnr. 16).
Es ist aber weder Sache des Gerichtshofs, diese Beurteilung in Frage zu stellen, die im Rahmen des vorliegenden Verfahrens in die Zuständigkeit des nationalen Gerichts fällt (vgl. in diesem Sinne Urteil Lucchini, C-119/05, EU:C:2007:434, Rn. 43), noch hat er zu prüfen, ob die Vorlageentscheidung den nationalen Vorschriften über die Gerichtsorganisation und das gerichtliche Verfahren entspricht (…vgl. Urteil Schnorbus, C-79/99, EU:C:2000:676, Rn. 22 und die dort angeführte Rechtsprechung).
Daher ist der Gerichtshof grundsätzlich gehalten, über ihm vorgelegte Fragen zu befinden, wenn diese die Auslegung des Gemeinschaftsrechts betreffen (vgl. u. a. Urteile vom 22. Juni 2006, Conseil général de la Vienne, C-419/04, Slg. 2006, I-5645, Randnr. 19, und vom 18. Juli 2007, Lucchini, C-119/05, Slg. 2007, I-6199, Randnr. 43).
Der Gerichtshof kann die Entscheidung über eine Vorlagefrage eines nationalen Gerichts nur ablehnen, wenn die erbetene Auslegung des Gemeinschaftsrechts offensichtlich in keinem Zusammenhang mit der Realität oder dem Gegenstand des Ausgangsrechtsstreits steht, wenn das Problem hypothetischer Natur ist oder wenn er nicht über die tatsächlichen oder rechtlichen Angaben verfügt, die für eine sachdienliche Beantwortung der ihm vorgelegten Fragen erforderlich sind (vgl. u. a. Urteile Conseil général de la Vienne, Randnr. 20, und Lucchini, Randnr. 44).
Daher ist der Gerichtshof grundsätzlich gehalten, über ihm vorgelegte Fragen zu befinden, wenn diese die Auslegung des Unionsrechts betreffen (vgl. u. a. Urteile vom 18. Juli 2007, Lucchini, C-119/05, Slg. 2007, I-6199, Randnr. 43, und vom 22. Dezember 2008, Magoora, C-414/07, Slg. 2008, I-10921, Randnr. 22).
Zudem ist zu unterstreichen, dass die Vorrangigkeit eines Zwischenverfahrens zur Kontrolle der Verfassungsmäßigkeit eines nationalen Gesetzes, dessen Inhalt sich auf die Umsetzung zwingender Bestimmungen einer Unionsrichtlinie beschränkt, nicht die alleinige Zuständigkeit des Gerichtshofs beeinträchtigen darf, eine Handlung der Union und insbesondere eine Richtlinie für ungültig zu erklären, da diese Zuständigkeit Rechtssicherheit gewährleisten soll, indem sie die einheitliche Anwendung des Unionsrechts sicherstellt (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 22. Oktober 1987, Foto-Frost, 314/85, Slg. 1987, 4199, Randnrn. 15 bis 20, vom 10. Januar 2006, 1ATA und ELFAA, C-344/04, Slg. 2006, I-403, Randnr. 27, sowie vom 18. Juli 2007, Lucchini, C-119/05, Slg. 2007, I-6199, Randnr. 53).
b) Im Rahmen von Rechtsstreitigkeiten obliegt die Prüfung, ob eine Steuerbegünstigung als staatliche Beihilfe im Sinne des Art. 107 Abs. 1 AEUV anzusehen ist, den nationalen Gerichten (vergleiche EuGH-Urteile Lucchini vom 18. Juli 2007 C-119/05, EU:C:2007:434, Rz 50, und Ministerio de Defensa und Navantia, EU:C:2014:2262, Rz 55).
Aufgrund dieser Prüfung kann entschieden werden, ob eine Steuerbegünstigung --wie § 6a GrEStG--, die ohne Beachtung des in Art. 108 Abs. 3 AEUV vorgesehenen Vorprüfungsverfahrens eingeführt wurde, diesem Verfahren hätte unterworfen werden müssen (EuGH-Urteil Lucchini, EU:C:2007:434, Rz 50), und welche Folgerungen aus einem möglichen Verstoß zu ziehen sind.
Daher ist der Gerichtshof grundsätzlich gehalten, über ihm vorgelegte Fragen zu befinden, wenn diese die Auslegung des Gemeinschaftsrechts betreffen (vgl. u. a. Urteile vom 18. Juli 2007, Lucchini, C-119/05, Slg. 2007, I-6199, Randnr. 43, und vom 22. Dezember 2008, Magoora, C-414/07, Slg. 2008, I-0000, Randnr. 22).
Das vom vorlegenden Gericht angeführte Urteil Lucchini (C-119/05, EU:C:2007:434) ist nicht geeignet, diese Beurteilung zu entkräften.
Denn nach ständiger Rechtsprechung des EuGH ist ausschließlich die Kommission für die Beurteilung der Vereinbarkeit von Beihilfemaßnahmen oder einer Beihilferegelung mit dem Gemeinsamen Markt zuständig (EuGH-Urteile vom 18. Juli 2007 C-119/05, Slg. 2007, I-6199, und vom 22. März 1977 Rs. 78/76, Slg. 1977, 595, Rz 9).
EuGH, 26.10.2016 - C-590/14
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Beihilfeverbot, Beihilferegelung, Beihilfeempfänger, Neue Beihilfe, Staatliche …
https://dejure.org/2006,18123
Generalanwalt beim EuGH, 14.09.2006 - C-119/05 (https://dejure.org/2006,18123)
Generalanwalt beim EuGH, Entscheidung vom 14.09.2006 - C-119/05 (https://dejure.org/2006,18123)
Generalanwalt beim EuGH, Entscheidung vom 14. September 2006 - C-119/05 (https://dejure.org/2006,18123)
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EGKS - Rückforderung einer Beihilfe, die für mit dem Gemeinsamen Markt und der Entscheidung Nr. 3484/85/EGKS der Kommission vom 27. November 1985 zur Einführung gemeinschaftlicher Vorschriften für die Beihilfen zugunsten der Eisen- und Stahlindustrie unvereinbar erklärt ...
EuG, 16.01.2020 - T-257/18
Iberpotash/ Kommission
En outre, si la Commission n'est pas tenue par les décisions des juridictions nationales (conclusions de l'avocat général Geelhoed dans l'affaire Lucchini, C-119/05, EU:C:2006:576, point 24), il lui est certainement loisible de les prendre en compte si elle devait estimer qu'elles sont pertinentes pour son appréciation.
18 - Vgl. ähnlich die Schlussanträge des Generalanwalts Geelhoed in der Rechtssache Lucchini (C-119/05, EU:C:2006:576, Nr. 46).
https://dejure.org/2007,84383
EuGH, 01.07.2007 - C-119/05 (https://dejure.org/2007,84383)
EuGH, Entscheidung vom 01.07.2007 - C-119/05 (https://dejure.org/2007,84383)
EuGH, Entscheidung vom 01. Juli 2007 - C-119/05 (https://dejure.org/2007,84383)
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