Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I%20ZR%20171/08
Timestamp: 2019-05-23 14:03:24
Document Index: 238232274

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 354', '§ 407', '§ 429', '§ 432', '§ 432', '§ 407', '§ 432', '§ 407', 'BGH', '§ 432', 'BGH', 'BGH']

BGH, 29.07.2009 - I ZR 171/08 - dejure.org
https://dejure.org/2009,2725
BGH, 29.07.2009 - I ZR 171/08 (https://dejure.org/2009,2725)
BGH, Entscheidung vom 29.07.2009 - I ZR 171/08 (https://dejure.org/2009,2725)
BGH, Entscheidung vom 29. Juli 2009 - I ZR 171/08 (https://dejure.org/2009,2725)
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HGB § 354 Abs. 1, §§ 407 ff., § 429 Abs. 2 Satz 1, § 432 Satz 2
Schaden, Wertbestimmung
Bestimmung des Wertes eines Gutes im beschädigten Zustand am Ort und zur Zeit seiner Übernahme; Anspruch auf Lagergeld des Frachtführers vom Absender und Empfänger für die Aufbewahrung des Gutes nach der Beendigung des Transports; Entgegenstehen der Bestimmung des § 432 S. 2 Handelsgesetzbuch (HGB) für Ersatzansprüche wegen Schadensformen nach den Regelungen der §§ 407 ff. HGB
Bestimmung des Wertes eines Gutes im beschädigten Zustand am Ort und zur Zeit seiner Übernahme; Anspruch auf Lagergeld des Frachtführers vom Absender und Empfänger für die Aufbewahrung des Gutes nach der Beendigung des Transports; Entgegenstehen der Bestimmung des § 432 S. 2 HGB für Ersatzansprüche wegen Schadensformen nach den Regelungen der §§ 407 ff. HGB
Lagergeldanspruch des Frachtführers
AG Stollberg, 25.04.2008 - 2 C 104/07
LG Chemnitz, 29.09.2008 - 6 S 190/08
NJW 2009, 3239
Die Klägerin könnte diese Kosten nur ersetzt verlangen, wenn sie entstanden wären, nachdem und weil der Beklagte mit von ihm zu erbringenden Schadensersatzleistungen in Verzug geraten war (BGH, Urteil vom 29. Juli 2009 - I ZR 171/08, TranspR 2009, 408 Rn. 15;… Koller aaO § 432 HGB Rn. 15).
Dieses Recht umfasst die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst zu entscheiden, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Lebenssachverhalte offenbart werden und daher grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung öffentlicher Daten zu bestimmen (BGH, NJW 2010, 1533 ff, zitiert nach juris Rn 11, 12; BVerfGE 65, 1,42 ff; NJW 2009, 3239 ff.).
Nach gefestigter Rechtsprechung greift eine Videoüberwachung in das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Betroffenen in seiner Ausprägung als Recht der informationellen Selbstbestimmung ein, dieses Recht umfasst die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst zu entscheiden, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Lebenssachverhalte offenbart werden und daher grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung öffentlicher Daten zu bestimmen (…BGH, NJW 2010, 1533 ff, Rn. 11, 12; BVerfGE 65, 1, 42 ff; NJW 2009, 3239 ff.).