Source: https://www.hiig.de/project/recht-der-zivilen-sicherheit/
Timestamp: 2018-12-16 16:01:22
Document Index: 81555553

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

KORSE @ HIIG – Internet und zivile Sicherheit in Europa | HIIG
KORSE @ HIIG – Internet und zivile Sicherheit in Europa
Das Kompetenznetzwerk für das Recht der zivilen Sicherheit in Europa (KORSE) war ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsprojekt. Am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) lag der Forschungsfokus auf mit dem Internet verbundenen Fragen der zivilen Sicherheit. Die Studien untersuchten die Auswirkungen der Digitalisierung auf rechtliche Strukturen und die damit einhergehenden Veränderungen. Im Einzelnen betraf dies:
Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS)
Die Netzwerk- und Informationssicherheit hängt vom Teilen von Informationen ab. Allerdings zögern private und öffentliche Akteure zu kooperieren und relevante Informationen zu teilen, da sie an die geltenden Datenschutzvorgaben sowie die Regulierung zur Wahrung von Geschäftsgeheimnissen gebunden sind. Die Studie untersuchte dabei, wie Datenströme tatsächlich und potenziell durch neue NIS-Gesetzgebungen und das NIS-Kooperationsnetzwerk zwischen Europäischen Staaten beeinflusst wurden.
Die Gewährleistungsmöglichkeiten von Sicherheit
Die Gewährleistungsmöglichkeiten von Sicherheiten steht normalerweise im Spannungsverhältnis mit den Grundrechten, stellt jedoch zugleich eine notwendige Vorbedingung für deren effektive Anwendung dar. Derweil nationale Rechtsrahmen letzteres mit Hilfe unterschiedlicher Konzepte adressieren, ist das Phänomen als solches relativ neu für das Europäische Verfassungsrecht. Das Projekt widmete sich dabei vorrangig den Fragen, wie weit solche nationalen Lösungen als Modell für korrespondierende EU-Konzepte gelten könnten und wie diese Konzepte das Ziel beeinflussen, Sicherheit im Internet und mithilfe des Internets zu gewährleisten.
Die Sammlung persönlicher Daten
Persönliche Daten werden in einer zunehmend digitalisierten Welt weitreichend durchgeführt wird, insbesondere durch private Firmen. Infolgedessen wächst das Misstrauen gegenüber den Möglichkeiten und Bedingungen, unter denen Strafverfolgungsbehörden auf diese Daten zugreifen dürfen, da diese oftmals als veraltet und unverhältnismäßig gelten. Das Forschungsprojekt untersuchte diese Regeln und Praxen im Hinblick auf deutsche und europäische Grundrechte.
Herausforderungen für das Kriminalrecht im Cyber-Raum
Dieses Teilprojekt widmete sich den Herausforderungen, vor die sich das materielle Kriminalrecht aufgrund der Verschiebung krimineller Handlungen in den Cyber-Raum gestellt sieht. Der Vertrag von Lissabon gestattet es der EU, Minimalregelungen für besonders schwerwiegende Verbrechen von grenzübergreifender Dimension anzunehmen, wozu auch Computerkriminalität zählt. Der Begriff selbst bleibt hingegen unklar. Folglich war es das zentrale Anliegen dieser Studie, die Grenzen europarechtlicher Harmonisierung zu bestimmten.
Laufzeit 09/2013 – 07/2016
Daten, Akteure, Infrastrukturen: Governance datengetriebener Innovation und Cybersicherheit
Sebastian Leuschner, Dr.
Leuschner, S. (2018). Sicherheit als Grundsatz. Tübingen: Mohr Siebeck. Weitere Informationen
Leisterer, H. & Schneider, F. (2015). Staatliches Informationshandeln im Bereich der IT-Sicherheit. Kommunikation & Recht, 681-688. Weitere Informationen
Leisterer, H. (2015). Die neuen Pflichten zur Netz- und Informationssicherheit und die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Gefahrenabwehr. Computer und Recht, 665-670. Weitere Informationen
Haase, A. (2015). Kongressbericht: Cyberkriminalität als internationale Herausforderung. Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik, 2015(7-8), 422-425. Weitere Informationen
Haase, A. (2015). Harmonizing substantive cybercrime law through European union directive 2013/40/EU – From European legislation to international model law? IEEE Explore Digital Library - First International Conference on Anti-Cybercrime (ICACC), 2015, 1-6. Weitere Informationen
Leisterer, H., Schneider, F. (2014). Der überarbeitete Entwurf für ein IT-Sicherheitsgesetz – Überblick und Problemfelder. Computer und Recht, 574-578. Weitere Informationen
Leisterer, H. (2017). Zivile Cybersicherheit in Europa: Entwicklung des Bereichs der Netz- und Informationssicherheit im Unionsrecht. In Gusy/Kugelmann/Würtenberger (Eds.), Handbuch zum Recht der Zivilen Sicherheit (pp. Kapitel 5). Berlin: Springer. Weitere Informationen
Peters, E. (2016). Strafrecht und Datenschutz im Internet. In D. Kugelmann, Migration, Datenübermittlung und Cybersicherheit. Grundfragen und ausgewählte Handlungsfelder der Zusammenarbeit von Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden in der EU (pp. 167 et seq.). Baden-Baden: Nomos. Weitere Informationen
Leuschner, S. (2016). EuGH und Vorratsdatenspeicherung: Erfindet Europa ein neues Unionsgrundrecht auf Sicherheit ? In Schneider, F., & Wahl, T. (Eds.), Herausforderungen für das Recht der zivilen Sicherheit in Europa (pp. 17-46). Baden-Baden: Nomos. Weitere Informationen
Leisterer, H. (2016). Das Informationsverwaltungsrecht als Beitrag zur Netz- und Informationssicherheit am Beispiel von IT-Sicherheitslücken. In Kugelmann, D., Sicherheit. Polizeiwissenschaft und Sicherheitsforschung im Kontext (pp. 135-150). Baden-Baden: Nomos. Weitere Informationen
Leuschner, S. (2016). Es ist wieder da: Der EuGH bestätigt das Grundrecht auf Sicherheit. www.verfassungsblog.de. Weitere Informationen
Peters, E. (2015). Der EuGH erklärt Safe-Harbour für ungültig – Was folgt daraus für die europäischen Sicherheitsbehörden?. Weitere Informationen
Leuschner, S. (2015). Die Angst vor der epistemischen Unsicherheit: das gruppenspezifische Blutspendeverbot vor dem EuGH. www.verfassungsblog.de. Weitere Informationen
Peters, E. (2015). Der Sonderermittler zum NSA-Untersuchungsausschuss – eine Mogelpackung? Verfassungsblog. Weitere Informationen
Leuschner, S. (2015). Eine “Charta der Grundrechte für die digitale Zeit”, und warum wir sie brauchen. www.verfassungsblog.de. Weitere Informationen
Stemmler, M., Flor, A., & Leuschner, S. (2015). Recht der zivilen Sicherheit (Tagungsbericht). Juristenzeitung, 70 (23), 1151-1152. Weitere Informationen
Leisterer, H. & Schneider, F. (2014). Konferenzbericht – 13. @kit-Kongress -zugleich 3. Forum „Kommunikation & Recht“: „Datenschutz und Datensicherheit als Herausforderung des Rechts“. Kommunikation und Recht. Weitere Informationen
Leuschner, S. (2014). EuGH und Vorratsdatenspeicherung: Emergenz eines Grundrechts auf Sicherheit? www.verfassungsblog.de. Weitere Informationen
Vorratsdatenspeicherung und das Unionsgrundrecht auf Sicherheit: Öffnet der EuGH die Büchse der Pandora?
Recht der zivilen Sicherheit (Session: Rechtsvergleichende Untersuchungen auf europäischer / internationaler Ebene). Bundesministerium für Bildung und Forschung. Georg-August-Universität Göttingen, Göttingen, Germany: 05.12.2014