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Timestamp: 2020-04-02 06:57:04
Document Index: 350687475

Matched Legal Cases: ['§ 80', '§ 55', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 2151', '§ 2162', '§ 2193', '§ 2109', '§ 2270', '§ 2301', '§ 2301', '§ 2151', '§ 2162', '§ 2223', '§ 2306', '§ 2331', '§ 2187', '§ 2188', '§ 2187', '§ 2188', '§ 2187', '§ 2188', '§ 2195', '§ 2196', '§ 2085', '§ 2065', '§ 2065', '§ 313', '§ 2084', '§ 2194', '§ 2151', '§ 3', '§ 5', '§ 13', '§ 13', '§ 29', '§ 10']

Die unselbständige Sti...
978-3-631-81411-6
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2020. 264 S.
A. Grundlegendes zur unselbständigen Stiftung
3. Reformation und Aufklärung
4. 19./20. Jahrhundert
6. Entwicklung seit 1945
II. Abgrenzung der unselbständigen von der selbständigen Stiftung
(1) Selbständige unselbständige Stiftung?
(2) „Virtuelle Stiftung“
(3) Konsequenz der fehlenden Rechtsfähigkeit
c) Analoge Anwendung der §§ 80 ff. BGB
d) Inhalt des Stiftungsgeschäfts
e) Staatliche Aufsicht
f) Grundrechtsschutz
III. Definition der unselbständigen Stiftung
IV. Abgrenzung von unselbständiger Stiftung unter Lebenden und der von Todes wegen
1. Errichtung einer unselbständigen Stiftung unter Lebenden
2. Errichtung einer unselbständigen Stiftung von Todes wegen
a) Einsetzung des Stiftungsträgers als Erbe oder Vermächtnisnehmer
b) „Sukzessive Doppelauflage“144
(1) Diskussion
(3) Tauglichkeit der Einsetzung des Stiftungsträgers als Auflagenbegünstigten
c) Schuldrechtliches Pendant zur unselbständigen Stiftung von Todes wegen
V. Verschiedene Typen der unselbständigen Stiftung
1. Kapital- und Verbrauchsstiftung
2. Unselbständige Familienstiftung
3. Unternehmensverbundene unselbständige Stiftung
4. Kirchliche Stiftung
5. Kommunale unselbständige Stiftung
B. Vor- und Nachteile unselbständiger Stiftungen
2. Kapitel Errichtung einer unselbständigen Stiftung von Todes wegen
A. Exkurs: gemeinnützige Stiftungen
I. Anforderungen der §§ 55 – 57 AO
1. Selbstlosigkeit gem. § 55 AO
2. Ausschließlichkeit gem. § 56 AO
3. Unmittelbarkeit gem. § 57 AO
II. Steuerlich unschädliche Betätigung, § 58 Nr. 6 AO
B. Erste Stufe: Vermögenszuwendung durch Erbeinsetzung, Vermächtnis oder Auflage190
I. Stiftungsträger als Alleinerbe
1. Einsetzung des Stiftungsträgers als Alleinerbe
II. Stiftungsträger als Miterbe
1. Grundlagen der Erbengemeinschaft
2. Auskunftsansprüche des Stiftungsträgers als Miterbe gegen die übrigen Miterben
a) Auskunftsanspruch des Stiftungsträgers gegenüber Dritten
b) Auskunftsanspruch von Miterben untereinander
3. Verzögerungen bei der Auseinandersetzung
4. Zuwendung einzelner Gegenstände an den Stiftungsträger
a) Teilungsanordnung
b) Vorausvermächtnis
5. Ausschluss und Aufschiebung der Auseinandersetzung
6. Formulierungsvorschlag
III. Stiftungsträger als Vorerbe oder Nacherbe230
1. Grundsätzliches zur Vor- und Nacherbschaft
2. Der Stiftungsträger als Vor- oder Nacherbe
a) Eignung der Vor- und Nacherbschaft für die Errichtung der unselbständigen Stiftung von Todes wegen
(1) Vorerbschaft
(2) Nacherbschaft
b) Stiftungsträger als Vorerbe und das Merkmal der Dauerhaftigkeit
(1) Anforderungen an die Dauerhaftigkeit
i. Merkmal der Dauerhaftigkeit
ii Mindestdauer
(2) Dauerhaftigkeit bei der Vorerbschaft
i. Anforderungen an die Dauerhaftigkeit bei der Vor- und Nacherbschaft
ii Prüfung der Dauerhaftigkeit des Zwecks
c) Umgehung der Vermögensbindung bei steuerbefreiten Stiftungen im Nacherbfall
(1) Grundsatz der Vermögensbindung
(2) Verstoß bei Eintritt der Nacherbschaft
IV. Stiftungsträger als Vermächtnisnehmer
1. Grundlagen des Vermächtnisrechts
2. Zuwendung eines Vermögensvorteils bei einer mittels Vermächtnis errichteten Stiftung
3. Wegfall des mit dem Vermächtnis Beschwerten
4. Wegfall des Vermächtnisnehmers
5. Geeignete Vermächtnisform zur Vermögensübertragung an den Stiftungsträger
6. Auskunftsansprüche des Vermächtnisnehmers
7. Nachvermächtnis
8. Sicherungsmittel
a) Sicherungsmittel bei Gefährdung des Anspruchs
b) Eintragung einer Vormerkung
9. Formulierungsvorschlag
a) Stiftungsträger als Vermächtnisnehmer
b) Regelungen für das Vermächtnis zugunsten des Stiftungsträgers
V. Stiftungsträger als Auflagenbegünstigter
1. Grundlegendes zur Auflage
2. Wegfall des Begünstigten
3. Wegfall des Beschwerten
4. Geeignete Auflagenform zur Vermögensübertragung auf den Stiftungsträger
5. Auskunftsanspruch von Auflagenbegünstigtem und Vollziehungsberechtigtem
a) Auflagenbegünstigter als Stiftungsträger
b) Regelungen für die Auflage
VI. Stiftungsträger als Ersatzerbe
C. Zweite Stufe: Festlegung des Stiftungszwecks377
I. Festlegung des Stiftungszwecks mittels Vermächtnis
1. Beschwerung des Stiftungsträgers mittels Vermächtnis
a) Inhalt des Vermächtnisses
b) Formulierungsvorschlag
2. Geeignete Vermächtnisform
a) Zweckvermächtnis
b) Überlassung des Bestimmungsrechts nach § 2151 BGB
3. Probleme bei der Festlegung des Stiftungszwecks mittels Vermächtnis
a) Vermächtnis zur Errichtung einer gemeinnützigen Stiftung
b) Jährliche Ausschüttung der Stiftungserträge
(1) § 2162 BGB
(2) Jährliche Ausschüttung
4. Formulierungsvorschlag für die Regelungen des Vermächtnisses
II. Festlegung des Stiftungszwecks mittels Auflage
1. Beschwerung des Stiftungsträgers mit einer Auflage
a) Inhalt der Auflage
b) Formulierungsvorschlag für die Auflage407
2. Vollziehungsanspruch
a) Der Vollziehungsanspruch
b) Vollziehungsberechtigte
(1) Vollzugsberechtigter Erbe, Ersatzerbe und Nacherbe
(2) Vollzugsberechtigung des Miterben
(3) Vollzugsberechtigung der Personen, denen der Wegfall des Beschwerten zustattenkommt
(4) Vollzugsberechtigung des Auflagenbegünstigten
(5) Vollzugsberechtigung des Testamentsvollstreckers
(6) Vollzugsberechtigung der Behörde
(7) Vom Erblasser erhaltene Vollzugsberechtigung
i. Erweiterungsbefugnis des Erblassers
ii. Vom Erblasser bestimmter Vollziehungsberechtigter als Testamentsvollstrecker
c) Formulierungsvorschlag für die Regelungen des Vollziehungsanspruchs
3. Geeignete Auflagenform
a) Überlassung der Leistungsbestimmung
b) § 2193 Abs. 1 BGB
4. Zeitliche Begrenzung der Auflage
a) Keine analoge Anwendung der §§ 2109, 2162 oder 2210 BGB
b) Verjährung des Vollziehungsanspruchs
(1) Beschwerung mit einzelnen Leistungen
(2) Beschwerung des Trägers mit einem wiederholten und dauerhaften Tun
D. Form der Errichtung
II. Erbvertrag
1. Grundlagen des Erbvertrags
a) Rechtsnatur und Wirkung des Erbvertrags
b) Vertragsmäßige Verfügungen
c) Wechselbezüglichkeit
2. Begründung der unselbständigen Stiftung von Todes wegen mittels Erbvertrag
a) Stiftungserrichtung mittels einseitigen Erbvertrags
(1) Stiftungsträger als Erbe oder Vermächtnisnehmer
(2) Stiftungserrichtung mittels „sukzessiver Doppelauflage“
i. Beschwerung mit einer Auflage zugunsten des Stiftungsträgers
ii. Beschwerung des Stiftungsträgers mit einer Unterauflage
b) Gemeinsame Stiftungserrichtung durch einen mehrseitigen Erbvertrag
c) Zeitgleiche Stiftungserrichtung mittels Erbvertrag
(1) Errichtung
(2) Geschäftsunfähigkeit und Unwirksamkeit eines Stiftungsgeschäfts
ii. Unwirksamkeit eines Stiftungsgeschäfts
3. Formulierungsvorschläge
a) Gemeinsame Stiftungserrichtung durch einen mehrseitigen Erbvertrag
b) Zeitgleiche Errichtung550
III. Gemeinschaftliches Testament
1. Grundlagen des gemeinschaftlichen Testaments
2. Juristische Person als nahestehende Person i. S. v. § 2270 Abs. 2 BGB
a) Problematik
b) Meinungsbild
a) Formen des gemeinschaftlichen Testaments
(1) „Einheitslösung“ und „Trennungslösung“576
i. „Einheitslösung“
ii. „Trennungslösung“
(2) Gemeinsame Stiftungserrichtung
(3) Zeitgleiche Stiftungserrichtung mittels gemeinschaftlichen Testaments585
4. Formulierungsvorschläge
a) Stiftungsträger als Schlusserbe
b) Stiftungsträger als Nacherbe
c) Gemeinsame Stiftungserrichtung
IV. Schenkungsversprechen von Todes wegen, § 2301 BGB
1. Grundlegendes zum Schenkungsversprechen von Todes wegen
a) § 2301 BGB
2. Errichtung einer unselbständigen Stiftung von Todes wegen mittels Schenkungsversprechen von Todes wegen
a) Inhalt des Schenkungsversprechens von Todes wegen
b) Umdeutung des Schenkungsversprechens
(1) Umdeutung der Zuwendung in ein Vermächtnis oder eine Erbeinsetzung
(2) Erbrechtliches Formerfordernis des umgedeuteten Versprechens
(3) Umdeutung der Schenkungsauflage
i. Umfang der Umdeutung
ii. Umdeutung der schenkungsrechtlichen Auflage
3. Tauglichkeit des Schenkungsversprechens von Todes wegen zur Errichtung einer unselbständigen Stiftung von Todes wegen
3. Kapitel Die an der Stiftung Beteiligten und deren Rechtsstellung
A. Rechtliche Stellung des Erblassers als Stifter
B. Rechtliche Stellung des Stiftungsträgers
I. Aufgaben des Stiftungsträgers
II. Vergütungsanspruch des Stiftungsträgers
III. Aufwendungsersatzanspruch des Stiftungsträgers
C. Rechtliche Stellung der Destinatäre
I. Begünstigung mittels Vermächtnis
II. Begünstigung mittels Auflage
1. Stellung des Auflagenbegünstigten
2. Rechtsgrund der Zuwendung
a) Verhältnis zum Erblasser
b) Verhältnis zum Stiftungsträger
D. Rechtliche Stellung der Gremien
I. Aufgaben der Gremien
II. Meinungsbild zur rechtlichen Stellung der Gremien
1. Stellung der Gremien im Rahmen einer mittels Auflage errichteten Stiftung
a) Gremienmitglieder als Auflagenbegünstigte
b) Gremienmitglieder als Vermächtnisnehmer
(1) Keine ausreichende Bestimmtheit gem. § 2151 BGB
(2) Zeitliche Begrenzung von § 2162 BGB
c) Gremienmitglieder als Vollziehungsberechtigte
(1) Einordnung als Vollziehungsberechtigte
(2) Problem: Aufnahme neuer Gremienmitglieder
d) Gremienmitglieder als Testamentsvollstrecker
e) Gremienmitglieder als Auftragnehmer
f) Konsequenzen für die Gestaltung
2. Stellung der Gremienmitglieder in der mittels Vermächtnis errichteten unselbständigen Stiftung von Todes wegen
a) Gremienmitglieder als Vermächtnisnehmer
b) Gremienmitglieder als Auftragnehmer
(1) Auftragsverhältnis
(2) Probleme des Auftragsrechts im Rahmen der mittels Vermächtnis errichteten unselbständigen Stiftung
(3) Problemlösung
i. Verzicht auf Widerrufsrechte
ii. Verzicht auf das Weisungsrecht
iii. Konsequenzen für die Gestaltung
IV. Aufwendungsersatz der Gremienmitglieder
1. Mittels Vermächtnis errichtete unselbständige Stiftung
2. Mittels Auflage errichtete unselbständige Stiftung
E. Testamentsvollstreckung
I. Person des Testamentsvollstreckers
II. Abwicklungsvollstreckung im Rahmen der unselbständigen Stiftung von Todes wegen
2. Anordnungsmöglichkeiten
a) Stiftungsträger als Erbe
b) Stiftungsträger als Vermächtnisnehmer
c) Anwendbarkeit von § 2223 BGB bei Beschwerung des Auflagenbegünstigten mit einer Auflage
III. Dauertestamentsvollstreckung im Rahmen der unselbständigen Stiftung von Todes wegen
IV. Nachteile und Risiken einer Testamentsvollstreckung für die unselbständige Stiftung von Todes wegen
1. Vergütungsanspruch des Testamentsvollstreckers
2. Zeitliche Begrenzung der Testamentsvollstreckung
a) Abgrenzung von Abwicklungs- und Dauertestamentsvollstreckung bei der selbständigen Stiftung von Todes wegen
b) Die Abwicklungsvollstreckung bei der unselbständigen Stiftung von Todes wegen
c) Die Dauertestamentsvollstreckung bei der unselbständigen Stiftung von Todes wegen
3. Testamentsvollstreckung über juristische Personen
4. Kapitel Herausforderungen für die unselbständige Stiftung von Todes wegen
A. Gefahren durch das Pflichtteilsrecht
I. Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsansprüche
II. Ausschlagung nach § 2306 BGB
III. Kürzung von Vermächtnissen und Auflagen
1. Kürzungsmöglichkeiten
2. Verhinderung von Kürzungen
IV. Vermeidung und Minderung von Pflichtteilsansprüchen
1. Erbverzichtsvertrag
2. Pflichtteilsverzichtsvertrag
a) Umfassender Pflichtteilsverzichtsvertrag
b) Ausschluss des Zugewinnausgleichs
c) Beschränkter Pflichtteilsverzichtsvertrag
d) Pflichtteilsverzicht unter der Bedingung einer Stiftungserrichtung
3. Güterstandswahl
4. Statutenwechsel
5. Stundung des Pflichtteilsanspruchs nach § 2331a BGB wegen Gefährdung der unselbständigen Stiftung
B. Person des Stiftungsträgers
I. Haftung des Stiftungsträgers für Stiftungsverbindlichkeiten
II. Haftung des Stiftungsvermögens für Verbindlichkeiten des Stiftungsträgers
1. Umfassende Haftung des Stiftungsvermögens
a) Widerspruchsklage und Aussonderungsrecht der Vollziehungsberechtigten
2. Schutz durch Anordnung der Nachlassverwaltung
III. Haftung des Stiftungsvermögens für Verbindlichkeiten des Erblassers
1. Haftung des als Erben eingesetzten Stiftungsträgers für Verbindlichkeiten des Erblassers
a) Vermögensübergang
b) Überschuldeter oder zahlungsunfähiger Nachlass
2. Haftung des als Vermächtnisnehmer oder Auflagenbegünstigter eingesetzten Stiftungsträgers für die Verbindlichkeiten des Erblassers
IV. Missbrauch des Stiftungsvermögens durch den Stiftungsträger
1. Allgemeine Überlegungen zu pflichtwidrigen Rechtsgeschäften des Stiftungsträgers
2. Missbrauch des Stiftungsvermögens bei der unselbständigen Stiftung von Todes wegen
D. Einreden des Beschwerten
I. Dürftigkeits- und Unzulänglichkeitseinrede des Erben
II. Überschwerungseinrede des Erben
III. Einrede des Vermächtnisnehmers aus § 2187 BGB
IV. Kürzungsbefugnis des Vermächtnisnehmers nach § 2188 BGB
1. Kürzungsrecht
2. Umgehung der Kürzung
V. Einrede des Auflagenbegünstigten aus § 2187 BGB und § 2188 BGB
1. Einrede aus § 2187 BGB
2. Kürzungsbefugnis aus § 2188 BGB
E. Nicht- oder Schlechtleistung des Stiftungsträgers
I. Nicht- oder Schlechtleistung eines mit einer Auflage beschwerten Stiftungsträgers
1. Stiftungsträger als Erbe (beschwert mit einer Auflage)
a) Nicht- oder Schlechtleistung des Stiftungsträgers
(1) Klage auf Erfüllung
(2) Antrag auf Nachlassverwaltung und Schadensersatzansprüche
b) Nichtleistung wegen Unmöglichkeit der Auflagenvollziehung
(1) Unmöglichkeit der Auflagenvollziehung und Unsinnigkeit des Stiftungszwecks
ii. Unsinnigkeit
(2) Konsequenzen der Unsinnigkeit
(3) Konsequenzen der Unmöglichkeit
i. § 2195 BGB bei anfänglicher Unmöglichkeit der Auflage
ii. Herausgabe nach § 2196 BGB bei vom Stiftungsträger zu vertretender anfänglicher und nachträglicher Unmöglichkeit
2. Stiftungsträger als Vermächtnisnehmer (beschwert mit einer Auflage)
b) Unmöglichkeit und Unwirksamkeit der Auflage
3. Stiftungsträger als Auflagenbegünstigter (beschwert mit einer Auflage)
a) Schutz der unselbständigen Stiftung von Todes wegen
b) Regelungen in der letztwilligen Verfügung für Nicht- und Schlechtleistung bzw. Unmöglich- und Unwirksamkeit
(1) Regelungsoptionen
(2) Formulierungsvorschläge für die Fälle der Unwirksamkeit, der Unmöglichkeit und der Nichtleistung der Auflage955
II. Nicht- oder Schlechtleistung eines mit einem Vermächtnis beschwerten Stiftungsträgers
1. Stiftungsträger als Erbe (beschwert mit einem Vermächtnis)
(1) Klage auf Erfüllung und Schadensersatz
(2) Antrag auf Nachlassverwaltung
b) Nichtleistung wegen Unmöglichkeit der Vermächtniserfüllung
(1) Anfängliche Unmöglichkeit
(2) § 2085 BGB bei anfänglicher Unmöglichkeit des Vermächtnisses
(3) Schadensersatzansprüche bei nachträglicher Unmöglichkeit
2. Stiftungsträger als Vermächtnisnehmer (beschwert mit einem Untervermächtnis)
3. Stiftungsträger als Auflagenbegünstigter (beschwert mit einem Vermächtnis)
(2) Formulierungsvorschläge für die Unwirksamkeit, die Unmöglichkeit und die Nichtleistung des Vermächtnisses968
5. Kapitel Satzung
A. Regelung der wesentlichen Stiftungsmerkmale
1. Bedeutung des Stiftungszwecks für die unselbständige Stiftung von Todes wegen
2. Der Stiftungszweck und der Grundsatz der materiellen Höchstpersönlichkeit
3. Anforderungen an den Stiftungszweck
4. Sittenwidrigkeit des Stiftungszwecks
5. Gemeinwohlgefährdung des Stiftungszwecks
III. Stiftungsorganisation
IV. Name und Sitz
B. Die Regelung nachträglicher Eingriffe in die Zielsetzung der Stiftung
I. Zweckänderung1014
1. Zweckänderung aufgrund Vereinbarung mit dem Stifter
2. Keine Zweckänderung aufgrund Erblasseranordnung
a) Berücksichtigung von § 2065 Abs. 2 BGB
b) Konsequenz für die Gestaltung
3. Zweckänderung durch Vereinbarung mit den Vollziehungsberechtigten und Vermächtnisnehmern
a) Zulässigkeit des Verzichts
b) Zustimmung der Behörde zur Zweckänderung eines im öffentlichen Interesse liegenden Stiftungszwecks
c) Kein Verstoß gegen § 2065 Abs. 2 BGB
4. Zweckänderung bei fehlendem Erblasserwillen
a) Elly-Hölterhoff-Böcking-Stiftung
(1) Lösungsweg der Universität Bonn
(2) Rückgriff auf § 313 BGB
(3) Anfechtung
III. Beendigung der Stiftung
6. Kapitel Auslegung letztwilliger Verfügungen mit Bezug zur unselbständigen Stiftung von Todes wegen
A. Auslegungsregeln
I. Auslegung des Stiftungsgeschäfts von Todes wegen
II. Auslegung der Stiftungssatzung
B. Beispiele aus der Rechtsprechung
I. Errichtung einer unselbständigen Stiftung von Todes wegen
1. RG, Urteil v. 21.02.1911, Rep. VII. 178/101080 zur mittels Zweckauflage errichteten unselbständigen Stiftung von Todes wegen
2. RG, Urteil v. 07.06.1917, Az. IV 68/171086 zur Errichtung einer unselbständigen Stiftung von Todes wegen
II. Abgrenzung von selbständiger und unselbständiger Stiftung
1. RG, Urteil v. 24.06.1916, Rep. V. 137/161091 zum Begriff „Stiftung“
2. Urteil des Württ.-Bad. Verwaltungsgerichtshofs (Karlsruher Senat) vom 23.06.19551102 zur Anwendbarkeit von § 2084 BGB bei der Frage nach der Rechtsform und zur Bedeutung der Einsetzung eines Rechtsträgers als Erben
3. KG, Urteil v. 06.07.1970, Az. 16 U 1777/691108 zum Willen des Erblassers, eine eigenständige Rechtspersönlichkeit zu schaffen, zur Anordnung eines Verwaltungsorgans und zur Formulierung „Errichtung einer Stiftung“
4. VGH Baden-Württemberg, Urteil v. 02.11.1976, Az. 49/751121 zur fehlenden Einsetzung eines Vermögensträgers
III. Abgrenzung Vermächtnis/Auflage im Rahmen einer unselbständigen Stiftung
1. RG, Urteil v. 26.03.1917, Az. IV 417/161132 zur Einordnung einer Zweckbestimmung als Auflage und § 2194 BGB
2. RG, Urteil v. 13.05.1919, Az. 89/191139 zu den Anforderungen an ein Vermächtnis nach § 2151 BGB
7. Kapitel Die unselbständige Stiftung von Todes wegen im Steuerrecht
A. Besteuerung unselbständiger Stiftungen
I. Steuerbelastung
II. Beginn und Ende der Steuerpflicht
I. Körperschaftsteuer
1. Körperschaftsteuerpflichtigkeit
a) Steuerliche Eigenständigkeit von Zweckvermögen gem. § 3 KStG
b) Abgrenzungskriterien
(1) Voraussetzungen der steuerlichen Selbständigkeit
(2) Steuerliche Selbständigkeit bei Zweckidentität
i. Meinungsbild
2. Befreiung von der Körperschaftsteuer nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG
II. Erbschaftsteuer
1. Die unselbständige Stiftung im Erbschaftsteuerrecht
a) Unbestimmter Personenkreis bzw. unpersönlicher Zweck
(1) Voraussetzungen einer Zweckzuwendung
(2) Folgen einer Zweckzuwendung
b) Bestimmter Personenkreis bzw. persönlicher Zweck
2. Steuerbefreiung nach § 13 Abs. 1 Nr. 16b ErbStG
3. Steuerbefreiung nach § 13 Abs. 1 Nr. 17 ErbStG
4. Steuerbefreiung nach § 29 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG
5. Ersatzerbschaftsteuer für unselbständige Familienstiftungen
a) Besteuerung selbständiger Familienstiftungen
b) Besteuerung unselbständiger Familienstiftungen
(1) Entscheidung des FG Köln
III. Grunderwerbsteuer aufgrund Grundstückserwerbs von Todes wegen
IV. Abgeltungsteuer
V. Abzugsfähigkeit von Spenden an unselbständige Stiftungen
1. Spendenabzug nach § 10b Abs. 1 EStG
2. Zuwendungen aufgrund testamentarischer Verpflichtungen
a) Spendenabzug beim Beschwerten
b) Spendenabzug beim Erblasser
8. Kapitel Schlussbetrachtung