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Timestamp: 2016-10-28 20:05:08
Document Index: 327367393

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 49', 'Art. 42', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 64', 'Art. 65', 'Art. 66']

2C_1/2014 (06.01.2014)
2C_1/2014 � � Urteil vom 6. Januar 2014
�X.________, 1985 geborener Staatsangeh�riger von Marokko, reiste am 18. September 2010 in die Schweiz ein und heiratete am 15. Oktober 2010 eine Schweizer B�rgerin. Gest�tzt auf die Heirat wurde ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Am 25. September 2011 gaben die Ehegatten die Wohngemeinschaft auf. Mit Verf�gung vom 7. September 2012 verweigerte das Amt f�r Migration und Personenstand des Kantons Bern, Migrationsdienst, die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, unter Anordnung der Wegweisung. Die gegen diese Verf�gung erhobene Beschwerde an die Polizei- und Milit�rdirektion des Kantons Bern blieb erfolglos (Entscheid vom 23. April 2013). Mit Urteil vom 27. November 2013 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die gegen den Entscheid der Polizei- und Milit�rdirektion erhobene Beschwerde ab; zugleich setzte es die Ausreisefrist auf den 15. Januar 2014 an.
�Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 3. Januar 2014 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und seine Aufenthaltsbewilligung sei zu verl�ngern.
�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form, sachbezogen und in gezielter Auseinandersetzung mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen der Vorinstanz darzulegen, inwiefern dieser Recht verletze.
�Das Verwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdef�hrer nicht mit seiner Frau zusammenlebe und dies auch weniger als ein Jahr getan habe. Es legt dann dar, dass f�r das Getrenntleben keine wichtigen Gr�nde im Sinne von Art. 49 AuG vorl�gen, namentlich diesbez�glich der Umstand, dass noch keine Scheidungsklage eingereicht worden sei, unerheblich sei, und dass somit eine Bewilligungsverl�ngerung weder nach Art. 42 Abs. 1 noch nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG in Betracht falle. Schliesslich erkl�rt das Verwaltungsgericht, dass bzw. warum keine wichtigen pers�nlichen Gr�nde f�r eine Bewilligungsverl�ngerung nach Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG erkennbar seien. Der Beschwerdef�hrer begn�gt sich damit darauf hinzuweisen, dass seine Frau die Scheidung noch nicht offiziell eingereicht habe und er seit nunmehr �ber drei Jahren in der Schweiz lebe, wobei er hart arbeite und finanziell selbstst�ndig sei. Eine Auseinandersetzung mit der Bedeutung und Auslegung der einschl�gigen Normen fehlt vollst�ndig; der Beschwerdef�hrer legt selbst nicht ansatzweise dar, inwiefern das angefochtene Urteil schweizerisches Recht verletze.
�Die Beschwerde enth�lt offensichtlich keine hinreichende Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, sodass darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.
�Da die Beschwerde von vornherein aussichtslos erschien, kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht entsprochen werden (Art. 64 BGG). Damit sind die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).
5.�Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.