Source: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-04/40501228-dgap-hv-windeln-de-se-bekanntmachung-der-5-015.htm
Timestamp: 2018-02-24 12:13:46
Document Index: 96220027

Matched Legal Cases: ['§121', '§ 9', '§ 4', '§ 13', '§ 113', 'Art. 9', '§ 13', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 126']

DGAP-HV: windeln.de SE: Bekanntmachung der -5-
Aktien»Nachrichten»WINDELN.DE AKTIE»DGAP-HV: windeln.de SE: Bekanntmachung der -5-
DJ DGAP-HV: windeln.de SE: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 02.06.2017 in München mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
DJ DGAP-HV: windeln.de SE: Bekanntmachung der -2-
DJ DGAP-HV: windeln.de SE: Bekanntmachung der -3-
eine andere Form von Entschädigung,
auch in Geld, geleistet wird.
weitere Fälle bestimmen, in denen das
Vesting endet und bereits erdiente
und/oder noch nicht erdiente
Bezugsrechte entschädigungslos
verfallen. Hierzu gehören insbesondere
die unwiderrufliche Freistellung des
Bezugsberechtigten, das Ruhen des
(3) _Inhalt der Bezugsrechte_
Jedes Bezugsrecht berechtigt zum Bezug
einer auf den Inhaber lautenden
Stückaktie der Gesellschaft gegen
Zahlung des nachstehend unter Ziffer
(4) bestimmten Ausübungspreises.
Bedienung der Bezugsrechte wahlweise
den Berechtigten statt neuer Aktien aus
bedingtem Kapital eigene Aktien
gewähren kann oder die Bezugsrechte
Aktien zur alternativen Erfüllung des
Bezugsrechts muss den gesetzlichen
zum Erwerb eigener Aktien ist durch
diesen Beschluss nicht erteilt.
(4) _Ausübungspreis_
Der Ausübungspreis zu dem eine
Stückaktie bei Ausübung eines
Bezugsrechts erworben werden kann,
entspricht 100 % des durchschnittlichen
an der Frankfurter Wertpapierbörse an
den fünf dem Ausgabetag vorangehenden
Börsenhandelstagen.
(5) _Erfolgsziele_
Bezugsrechten ist jeweils das Erreichen
der nachfolgenden Erfolgsziele. Die
Erfolgsziele 'Umsatzwachstum' und
'Ertrag/Profitabilität' werden jeweils
gleich gewichtet, d.h. 50 % der
gewährten Bezugsrechte richten sich
nach dem Erfolgsziel 'Umsatzwachstum'
und 50 % nach dem Erfolgsziel
'Ertrag-/Profitabilität.'
* Erfolgsziel 'Umsatzwachstum'
Das Erfolgsziel 'Umsatzwachstum'
ist erreicht, wenn die
Wachstumsrate (_compound annual
growth rate, CAGR_) des Umsatzes
des windeln.de Konzerns im
Referenzzeitraum mindestens 10 %
beträgt. Der '*Referenzzeitraum'*
sind die Geschäftsjahre beginnend
mit dem Geschäftsjahr, das dem Jahr
vorangeht, in das der Ausgabetag
fällt und endend mit dem
Geschäftsjahr, das dem Jahr
vorangeht in dem die Wartezeit
(Beispiel: Wenn (unterstellt)
Ausgabetag der 10.04.2018 ist, ist
für das Erfolgsziel
'Umsatzwachstum' die CAGR der
Geschäftsjahre 2017-2021
maßgeblich.)
* Erfolgsziel 'Ertrag/Profitabilität'
Um die langfristige Profitabilität
zu stärken, wird neben dem
Erfolgsziel Umsatzwachstum ein
weiteres Erfolgsziel in Bezug auf
den Ertrag bzw. die Profitabilität
festgelegt. Das Erfolgsziel
'Ertrag/Profitabilität' ist
erreicht, wenn entweder (i) die
adjustierte EBIT-Marge des
windeln.de Konzerns des letzten
Jahres des Referenzzeitraums
mindestens um 8 %-Punkte gegenüber
dem ersten Jahr des
Referenzzeitraums gestiegen ist,
oder (ii) das adjustierte EBIT des
letzten Jahres des
Referenzzeitraums den Break-Even
(d.h. mind. EUR 0) erreicht hat.
Ausgabetag der 10.04.2018 ist, muss
für das Erreichen des Erfolgsziels
'Ertrag/Profitabilität' entweder
(i) die adjustierte EBIT-Marge des
Geschäftsjahres 2021 gegenüber dem
Geschäftsjahr 2017 um mind. 8 %
gestiegen sein oder (ii) im letzten
Jahr des jeweiligen
Referenzzeitraums zumindest
Break-Even erreicht worden sein.)
Der windeln.de Konzern umfasst die
Gesellschaft und die zum jeweils
maßgeblichen Zeitpunkt in
ihren Konzernabschluss einbezogenen
Tochter- und
Sollten die Erfolgsziele nicht bei
Ablauf der Wartezeit erreicht sein,
(6) _Wartezeit für die erstmalige Ausübung,
Ausübungssperrfristen_
Ausübung der Bezugsrechte beträgt vier
Jahre ab dem Ausgabetag des jeweiligen
Bezugsrechts. Nach Ablauf der
Wartezeit, können sämtliche
Bezugsrechte, wenn diese erdient sind
(Vesting) und die entsprechenden
Erfolgsziele gemäß Ziffer (5)
erreicht sind, innerhalb der
Ausübungszeiträume und außerhalb
etwaiger Ausübungssperrfristen bis zu
einem Verfall der Bezugsrechte
(nachfolgend Ziffer (8)) ausgeübt
Die Bezugsrechte können jeweils
innerhalb von sechs Wochen nach der
jeweiligen Geschäftsjahres ausgeübt
werden (Ausübungszeitraum).
Ausübungssperrfristen festlegen, um die
Gefahren von verbotenem Insiderhandel
zu vermindern. Im Falle der Festlegung
von Ausübungssperrfristen kann der
Aufsichtsrat den Ausübungszeitraum
(7) _Anpassung bei Kapital- und anderen
Strukturmaßnahmen_
Gesellschaft - der Aufsichtsrat sind
ermächtigt, die Bezugsberechtigten in
den folgenden Fällen wirtschaftlich
gleichzustellen:
* bei einer Kapitalerhöhung aus
Gesellschaftsmitteln mit Ausgabe
neuer Aktien;
* bei einer Verringerung der
Aktienzahl durch Zusammenlegung von
Aktien (Aktienzusammenlegung) oder
einer Erhöhung der Aktienzahl ohne
gleichzeitige Erhöhung des
Grundkapitals (Aktiensplitt);
* bei einer Kapitalherabsetzung durch
Einziehung von Aktien der
* bei mit den vorstehenden
vergleichbaren Kapital- oder
sonstigen Strukturmaßnahmen.
Die wirtschaftliche Gleichstellung soll
möglichst durch die Anpassung der Zahl
von Bezugsrechten erfolgen. Im Falle
einer Anpassung darf der Ausübungspreis
den geringsten Ausgabebetrag im Sinne
von § 9 Abs. 1 AktG nicht
Sofern eine Anpassung gemäß den
vorstehenden Regelungen die Ausgabe von
Bruchteilen von Aktien notwendig machen
würde, werden derartige Bruchteile bei
der Ausübung des Bezugsrechts nicht
gewährt. Ein Barausgleich findet
(8) _Keine Übertragbarkeit und Verfall
Die Bezugsrechte können nur im Erbfall
oder mit vorheriger schriftlicher
Zustimmung des Vorstands bzw. - soweit
Mitglieder des Vorstands betroffen sind
- des Aufsichtsrats übertragen werden.
Bezugsrechte können nur innerhalb von
26 Monaten nach Ablauf der Wartezeit
(der 'Verfallszeitpunkt') ausgeübt
werden. Bezugsrechte, die nicht
innerhalb der Ausübungszeiträume vor
dem Verfallszeitpunkt ausgeübt wurden,
(9) _Regelung weiterer Einzelheiten_
2017 (unten, Buchstabe c)) und die
weiteren Bedingungen des Long Term
DJ DGAP-HV: windeln.de SE: Bekanntmachung der -4-
Incentive Programm 2017, insbesondere
die Programmbedingungen für die
berechtigten Personen, festzulegen.
insbesondere Bestimmungen über Steuern
und Kosten, das Verfahren für die
und die Ausübung der Bezugsrechte,
Bezugsrechten im Falle der Beendigung
des Vorstandsanstellungsverhältnisses
mit der Gesellschaft oder des
Anstellungs- oder Dienstverhältnisses
mit der Gesellschaft oder einem
verbundenen Unternehmen, des Betriebs
oder Betriebsteilübergangs, der
Entgeltfortzahlung, zur Möglichkeit der
Abfindung der erworbenen Bezugsrechte
im Falle eines Kontrollwechsels, zur
Zahlung eines jährlichen
Dividendenbonus, zur Begrenzung der
Haftung der Gesellschaft, die weiteren
Einzelheiten über die Anpassung des
Ausübungspreises und/oder des
Bezugsverhältnisses bei Kapital- und
Strukturmaßnahmen zum Zwecke des
Verwässerungsschutzes und Regelungen,
die für außergewöhnliche
Entwicklungen eine
Begrenzungsmöglichkeit für Erträge aus
der Ausübung von Bezugsrechten
c) *Schaffung eines Bedingten Kapitals 2017*
zu EUR 1.200.000,00 (in Worten: Euro eine
Million zweihunderttausend) durch Ausgabe von
bis zu 1.200.000 neuen, auf den Inhaber
(*Bedingtes Kapital 2017*).
durchgeführt, wie gemäß dem Long Term
Incentive Programm 2017 nach Maßgabe des
Beschlusses der Hauptversammlung vom 2. Juni
2017 Bezugsrechte ausgegeben wurden oder
werden, die Inhaber der Bezugsrechte von ihrem
Ausübungsrecht Gebrauch machen und soweit
nicht andere Erfüllungsformen (z.B. Erfüllung
in Geld oder Bedienung mit eigenen Aktien)
eingesetzt werden, wobei für die Gewährung und
Abwicklung von Bezugsrechten an Mitglieder des
Vorstands ausschließlich der Aufsichtsrat
ihrer Ausgabe noch kein Beschluss der
§ 4 der Satzung wird um folgenden Absatz 5
um bis zu EUR 1.200.000,00 (in Worten:
Euro eine Million zweihunderttausend)
durch Ausgabe von bis zu 1.200.000
Stückaktien bedingt erhöht (*Bedingtes
Kapital 2017*).
dem Long Term Incentive Programm 2017
Hauptversammlung vom 2. Juni 2017
werden, die Inhaber der Bezugsrechte
von ihrem Ausübungsrecht Gebrauch
machen und soweit nicht andere
Geld oder Bedienung mit eigenen Aktien)
7. *Beschlussfassung über die Vergütung der Mitglieder
des Aufsichtsrats der windeln.de SE*
Die von der Hauptversammlung am 17. Juni 2016
beschlossene Umwandlung der Gesellschaft in eine
Europäische Aktiengesellschaft (_Societas Europaea,
SE_) wurde durch Eintragung der windeln.de SE im
Handelsregister am 31. August 2016 wirksam. Im Zuge
der Umwandlung wurden die Mitglieder des
Aufsichtsrats der windeln.de SE neu gewählt.
§ 13 der Satzung der windeln.de SE sieht vor, dass
die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats von
der Hauptversammlung bewilligt wird. Die Vergütung
der Mitglieder des Aufsichtsrats wurde zuletzt von
der Hauptversammlung der windeln.de AG am 21. April
2015 beschlossen. Nach § 113 Abs. 2 AktG kann den
Mitgliedern des ersten Aufsichtsrats einer
Aktiengesellschaft frühestens die Hauptversammlung,
die über die Entlastung der Mitglieder des ersten
Aufsichtsrats beschließt, eine Vergütung für
ihre Tätigkeit bewilligen. Da rechtlich nicht
abschließend geklärt ist, ob diese Regelung
gemäß Art. 9 Abs. 1 lit. c) (ii) SE-VO im Fall
der formwechselnden Umwandlung einer
Aktiengesellschaft in eine SE auch auf den ersten
Aufsichtsrat einer SE Anwendung findet, soll die
Hauptversammlung am 2. Juni 2017 die Vergütung der
Mitglieder des ersten Aufsichtsrats der windeln.de
SE und zugleich auch generell die Vergütung für die
Mitglieder des Aufsichtsrats der windeln.de SE im
Sinne von § 13 der Satzung der windeln.de SE
bewilligen. Dabei soll die Aufsichtsratsvergütung
entsprechend der von der Hauptversammlung am 21.
April 2015 beschlossenen Vergütungsregelung für die
Aufsichtsratsmitglieder der windeln.de AG
festgesetzt werden, eine Erhöhung soll nicht
Für das Geschäftsjahr 2016 soll diese
Vergütungsregelung zeitanteilig ab dem 1. September
2016 gelten. Für den Zeitraum 1. Januar bis 31.
August 2016 erhalten die Mitglieder des ersten
Aufsichtsrats der windeln.de SE, die schon zuvor
Mitglieder des Aufsichtsrats der windeln.de AG
waren, zeitanteilig eine entsprechende Vergütung
nach Maßgabe der von der Hauptversammlung am
21. April 2015 beschlossenen Regelung für ihre
Tätigkeit als Mitglieder des Aufsichtsrats der
windeln.de AG. Etwas anderes soll nur gelten, wenn
ein Aufsichtsratsmitglied zuvor nicht Mitglied des
Aufsichtsrats der windeln.de AG war. In diesem Fall
soll die Vergütung zeitanteilig bereits ab dem Tag
nach der Wahl durch die Hauptversammlung am 17. Juni
2016 geleistet werden. Hiervon betroffen ist das
Aufsichtsratsmitglied Frau Petra Schäfer.
Dementsprechend schlagen Vorstand und Aufsichtsrat
eine jährliche feste Vergütung von EUR
40.000. Der Vorsitzende erhält das
b) Aufsichtsratsmitglieder, die nur während
eines Teils eines Geschäftsjahres dem
Aufsichtsrat angehören bzw. das Amt des
Vorsitzenden des Aufsichtsrats innehaben,
erhalten eine entsprechend zeitanteilige
c) Die Gesellschaft erstattet den
Aufsichtsratsmitgliedern, über die
Vergütung gemäß vorstehenden
Buchstaben a) und b) hinaus, die ihnen
bei der Ausübung ihres
Aufsichtsratsmandates vernünftigerweise
entstehenden Auslagen sowie die etwa auf
ihre Vergütung und Auslagen zu
entrichtende Umsatzsteuer.
d) Die Gesellschaft kann zugunsten der
Aufsichtsratsmitglieder eine
(D&O-Versicherung) zu marktüblichen und
angemessenen Konditionen
abschließen, welche die gesetzliche
Haftpflicht aus der
Aufsichtsratstätigkeit abdeckt.
e) Die Vergütung nach Buchstabe a) wird
fällig nach Ablauf der Hauptversammlung,
die den Konzernabschluss für das
Geschäftsjahr, für das die Vergütung
gezahlt wird, entgegennimmt oder über
seine Billigung entscheidet.
f) Für das Geschäftsjahr 2016 wird eine
Vergütung nach Maßgabe der
vorstehenden Buchstaben a) bis e)
zeitanteilig ab dem 1. September 2016
geleistet. Hiervon abweichend erhält das
Aufsichtsratsmitglied Frau Petra Schäfer
für das Geschäftsjahr 2016 zeitanteilig
eine Vergütung ab dem 18. Juni 2016.
*Bericht des Vorstands über die teilweise Ausnutzung des
Genehmigten Kapitals 2015 gemäß § 4 Abs. 2 der
Satzung der windeln.de SE unter Ausschluss des
Die außerordentliche Hauptversammlung der
Gesellschaft vom 4. Mai 2015 hat den Vorstand ermächtigt,
Gesellschaft bis zum 3. Mai 2020 um bis zu EUR
12.697.255,00 durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber
lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlage einmalig
oder mehrmals zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2015). Der
Vorstand wurde dabei ermächtigt, das Bezugsrecht der
Aktionäre bei Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten
Kapital 2015 in bestimmten, in § 4 Abs. 2 der Satzung
näher geregelten Fällen mit Zustimmung des Aufsichtsrats
auszuschließen, unter anderem bei Kapitalerhöhungen
bis zu einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insg.
EUR 1.093.761,00 zur Ausgabe von Aktien an Inhaber von
Erwerbsrechten (Optionsrechten), die von der Gesellschaft
vor ihrer Umwandlung in eine Aktiengesellschaft - bedingt
auf ihren Börsengang - an Arbeitnehmer der Gesellschaft
und Geschäftsführer verbundener Unternehmen gewährt bzw.
zugesagt wurden (§ 4 Abs. 2 (viii) der Satzung in der von
der Hauptversammlung vom 4. Mai 2015 beschlossenen
Fassung). Die neuen Aktien dürfen dabei gemäß der
Satzung an die Inhaber der Erwerbsrechte zu einem
Ausgabepreis von EUR 1,05 je Aktie ausgegeben werden und
nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, für das zum
Aus dem Genehmigten Kapital 2015 wurden im Zeitraum
zwischen Börsengang und der letzten ordentlichen
Hauptversammlung der Gesellschaft am 17. Juni 2016
insgesamt 888.725 Stückaktien ausgegeben, davon 734.788
Stückaktien zur Erfüllung von Erwerbsrechten von
Arbeitnehmern der Gesellschaft und Geschäftsführer
verbundener Unternehmen. Über diese Kapitalerhöhungen
hat der Vorstand der ordentlichen Hauptversammlung vom 17.
Juni 2016 einen ausführlichen schriftlichen Bericht
Die Regelungen zum Genehmigten Kapital 2015 in § 4 Abs. 2
der Satzung der windeln.de AG wurden in Umfang und
Ausgestaltung im Zuge des von der Hauptversammlung am 17.
Juni 2016 beschlossenen Formwechsels der Gesellschaft in
eine SE (bis auf eine nach dem Ablauf der Frist für die
Greenshoe-Option nach dem Börsengang gegenstandslos
gewordenen Regelung zum Bezugsrechtsausschluss) in § 4
Abs. 2 der Satzung der windeln.de SE übernommen. Im Zuge
der Neueintragung der windeln.de SE ins Handelsregister
wird dabei das Genehmigte Kapital 2015 nunmehr im
Handelsregister als 'Genehmigtes Kapital 2016' bezeichnet,
die Regelung über die Ermächtigung zum
Bezugsrechtsausschluss für die Ausgabe von Aktien an
Inhaber von bestehenden Erwerbsrechten findet sich
aufgrund der neuen Nummerierung nunmehr in § 4 Abs. 2 (vi)
der Satzung der windeln.de SE.
Seit der ordentlichen Hauptversammlung vom 17. Juni 2016
wurden weitere insgesamt 34.734 Stückaktien an die Inhaber
von Erwerbsrechten auf der Grundlage dieser Ermächtigung
ausgegeben, worüber der Vorstand der für den 2. Juni 2017
einberufenen Hauptversammlung wie folgt berichtet:
Der Vorstand hat, gestützt auf die Ermächtigung in § 4
Abs. 2 der Satzung, am 27. Juli 2016 mit Zustimmung des
Aufsichtsrats vom gleichen Tag eine Erhöhung des
Grundkapitals um insgesamt EUR 34.734,00 auf EUR
26.317.970,00 durch Ausgabe von 34.734 neuen, auf den
Inhaber lautenden Stückaktien zur Erfüllung von
bestehenden Erwerbsrechten an (aktuelle und ehemalige)
Arbeitnehmer der Gesellschaft und Geschäftsführer
verbundener Unternehmen unter Ausschluss des Bezugsrechts
der Aktionäre beschlossen. Dabei entfielen insgesamt
27.708 Stückaktien auf Arbeitnehmer und 7.026 Stückaktien
auf Geschäftsführer verbundener Unternehmen. Die neuen
Aktien wurden mit Gewinnanteilsberechtigung ab dem 1.
Januar 2016 zu einem Ausgabebetrag von EUR 1,05 je Aktie
ausgegeben. Die Durchführung der Kapitalerhöhung wurde am
26. Oktober 2016 im Handelsregister eingetragen und damit
Die Voraussetzungen für den Ausschluss des Bezugsrechts
lagen nach Überzeugung von Vorstand und Aufsichtsrat
vor. Die Gesellschaft hat in den Jahren seit ihrer
Gründung im Rahmen von
Mitarbeiterincentivierungsprogrammen virtuelle
Beteiligungsrechte an Arbeitnehmer und Geschäftsführer
verbundener Unternehmen ausgegeben, welche für den Fall
eines sog. Exits eine Beteiligung am Exiterlös in Geld
vorsahen (virtual stock option program, VSOP). Im Zuge der
wurden diese virtuellen Optionsrechte zur weiteren
Incentivierung der Berechtigten und Vermeidung von
Liquiditätsabflüssen in genuine Bezugsrechte
(Optionsrechte) auf Aktien der Gesellschaft umgewandelt
und zur Bedienung der Optionsrechte im Rahmen des
Genehmigten Kapitals 2015 die Möglichkeit zur Ausgabe von
Aktien an die Inhaber der Bezugsrechte unter Ausschluss
des Bezugsrechts der Aktionäre vorgesehen. Die Anzahl der
Optionsrechte wurde dabei unter Berücksichtigung des
Emissionspreises der Aktie festgelegt. Die Optionsrechte
gewähren das Recht zum Bezug von Aktien der Gesellschaft
zum Ausgabepreis von EUR 1,05 je Aktie, wobei die
Gesellschaft nach ihrer Wahl anstelle von neuen Aktien
auch bereits bestehende Aktien der Gesellschaft liefern
oder den Gegenwert in Geld zahlen kann. Vorstand und
Aufsichtsrat haben sich nach sorgfältiger Abwägung dazu
entschieden, nicht von der Option zur Barzahlung Gebrauch
zu machen. Neben der Vermeidung von Liquiditätsabflüssen
war hierfür insbesondere auch maßgebend, dass nach
Auffassung von Vorstand und Aufsichtsrat, eine Beteiligung
der betroffenen Mitarbeiter und Führungskräfte an der
Gesellschaft einen wichtigen Bestandteil zur Steigerung
der Motivation der Mitarbeiter der windeln.de SE und
Geschäftsführer der verbundenen Unternehmen darstellt.
Entsprechend der Ermächtigung in § 4.2 (viii) der Satzung
(nach Neunummerierung im Zuge der Umwandlung in eine SE
nunmehr § 4 Abs. 2 (vi)) erfolgte die Ausgabe der neuen
Aktien mit Gewinnbezugsrecht ab dem 1. Januar 2016. Dies
machte es entbehrlich, den neuen Aktien für den Zeitraum
bis zur diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung eine
gesonderte Wertpapiernummer zuzuweisen, was zu einer
geringeren Liquidität der entsprechenden Aktien und einer
geringeren Attraktivität für die Erwerbsberechtigten
geführt hätte sowie auch mit Zusatzkosten für die
Gesellschaft verbunden gewesen wäre. Aus diesem Grund lag
die Festlegung des Gewinnbezugsrechts auf den Beginn des
Geschäftsjahres 2016 im Interesse der Gesellschaft. Da im
Geschäftsjahr 2016 kein Bilanzgewinn entstanden ist,
ergeben sich hieraus zudem keine Nachteile für die übrigen
Aktionäre. Aus diesen Erwägungen war unter Beachtung der
Vorgaben des Genehmigten Kapitals 2015 der
Bezugsrechtsausschluss sachlich gerechtfertigt und
Zum Zeitpunkt der Einberufung der ordentlichen
Hauptversammlung 2017 beläuft sich das Genehmigte Kapital
2015 nach § 4 Abs. 2 der Satzung noch auf insg. EUR
11.773.796,00 und es können noch Aktien mit einem
anteiligen Betrag an Grundkapital von insg. EUR 324.239,00
zur Erfüllung von bestehenden Erwerbsrechten an
Arbeitnehmer der Gesellschaft (bis zu 313.208 Aktien) und
an Geschäftsführer verbundener Unternehmen (bis zu 11.031
Aktien) unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre
Im Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung beträgt
das Grundkapital der Gesellschaft EUR 26.317.970,00 und
ist in 26.317.970 auf den Inhaber lautende Stückaktien
eingeteilt. Die Gesamtzahl der Stimmrechte entspricht der
Gesamtzahl der Aktien und beträgt im Zeitpunkt der
Einberufung der Hauptversammlung 26.317.970. Diese
Gesamtzahl schließt die von der Gesellschaft im
Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung gehaltenen
64.683 eigenen Aktien ein, aus denen der Gesellschaft
keine Rechte zustehen.
durch Bevollmächtigte - und zur Ausübung des Stimmrechts
sind nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich
rechtzeitig angemeldet haben und ihren Aktienbesitz
Die Anmeldung muss in deutscher oder in englischer Sprache
in Textform (§ 126b BGB) erfolgen und der Gesellschaft
spätestens bis *Freitag, den 26. Mai 2017, 24:00 Uhr
(MESZ)* (Anmeldefrist) unter der folgenden Adresse
oder per Telefax unter: +49 69 12012 86045
Der Nachweis des Aktienbesitzes ist durch einen in
erstellten besonderen Nachweis über den Anteilsbesitz
durch das depotführende Institut zu erbringen. Der
besondere Nachweis hat sich auf den Beginn des 21. Tages
vor der Hauptversammlung, also den 12. Mai 2017, 0:00 Uhr
(MESZ), zu beziehen (Nachweisstichtag) und muss der
Gesellschaft unter der vorgenannten Adresse spätestens am
*Freitag, den 26. Mai 2017, 24:00 Uhr (MESZ)*, zugehen.
Die Aktionäre erhalten nach Eingang der Anmeldung und des
Nachweises des Anteilsbesitzes Eintrittskarten für die
Hauptversammlung. Um den rechtzeitigen Erhalt der
möglichst frühzeitig eine Eintrittskarte bei ihrem
depotführenden Institut anzufordern. Die Übersendung
der Anmeldung und des Nachweises des Anteilsbesitzes
werden in diesen Fällen in der Regel direkt durch das
depotführende Institut vorgenommen. Aktionäre, die
rechtzeitig eine Eintrittskarte für die Hauptversammlung
über ihr depotführendes Institut anfordern, brauchen
deshalb in der Regel nichts weiter zu veranlassen. Im
Zweifel sollten sich die Aktionäre bei ihrem
depotführenden Institut erkundigen, ob dieses für sie die
Anmeldung und den Nachweis des Anteilsbesitzes vornimmt.
Eintrittskarten sind reine Organisationsmittel und stellen