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Timestamp: 2016-10-25 22:49:32
Document Index: 204392251

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 135', 'Art. 159']

U 216/01 (15.10.2003)
U 216/01
Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Meyer und Ursprung; Gerichtsschreiber Attinger
Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft, Steinengraben 41, 4051 Basel, Beschwerdef�hrerin,
S.________, 1970, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanw�ltin Evalotta Samuelsson, Seefeldstrasse 45, 8008 Z�rich
(Entscheid vom 7. Februar 2001)
Die 1970 geborene S.________ meldete sich im M�rz 1994 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an, wobei sie in erster Linie auf eine Opiatabh�ngigkeit verwies. Diese geht zur�ck auf die Phase der Adoleszenz, welche von massivem Alkohol- und Cannabiskonsum, Delinquenz und Heimeinweisungen sowie ab 1986/87 von regelm�ssigem Heroinabusus mit zeitweiligem "Leben auf der Gasse" gepr�gt war. Als junge Erwachsene finanzierte sie ihren Drogenkonsum teilweise mittels Prostitution. Daneben versuchte sie, sich mit (k�rperlich oft sehr anspruchsvollen) Gelegenheitsarbeiten (als Heizungsmonteurin, Eisenlegerin, Bauarbeiterin sowie als Serviceangestellte im Gastgewerbe) �ber Wasser zu halten. Zum Teil bezog sie Arbeitslosenentsch�digung, wobei sie den Kontrollvorschriften oft nur ungen�gend nachkam. Ende 1992 wurde sie f�rsorgeabh�ngig. Im M�rz 1993 bewarb sie sich um die Aufnahme in ein Methadon-Substitutionsprogramm, in welchem Zusammenhang sie u.a. auch durch die Psychiatrische Klinik X.________ betreut wurde. Von Oktober 1995 bis M�rz 1996 unterzog sie sich im gesch�tzten Rahmen der Genossenschaft Y.________ f�r integriertes Arbeiten, einem Arbeitstraining in einer Baugruppe. Nach dessen Abbruch trat sie am 25. Mai 1996 im Restaurant E.________ eine Teilzeitstelle (mit etwa 50 %igem Arbeitspensum) als Serviceangestellte an. Auf Grund dieses Arbeitsverh�ltnisses war sie bei der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: National) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Mit Verf�gung vom 22. Juni 1996 verneinte die IV-Stelle Basel-Stadt einen Anspruch auf berufliche Massnahmen, da "zur Zeit sozialtherapeutische Massnahmen im Vordergrund" st�nden, mit denen �berhaupt erst die Eingliederungsf�higkeit erreicht werden sollte. Ebenfalls am 22. Juni 1996 wurde S.________ Opfer einer versuchten vors�tzlichen T�tung durch einen Wohnungsnachbarn, der aus einer Distanz von etwa drei Metern einen gezielten Schuss aus einer Faustfeuerwaffe auf sie abgab. Das Projektil drang auf Nabelh�he in den Bauchraum ein, durchschlug D�nn- und Dickdarm und blieb auf der H�he des Querfortsatzes des f�nften Lendenwirbelk�rpers nahe der Nervenwurzel des f�nften R�ckenmarksegments auf der H�he des Zentralkanals der Wirbels�ule stecken und konnte wegen des als zu hoch eingesch�tzten Risikos einer Verletzung des Wirbelgelenks oder der Nervenwurzel nicht operativ entfernt werden (Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt vom 2. April 1997). Die National kam bez�glich der Schussverletzung f�r die Heilbehandlung auf und richtete bis zum 31. Januar 1999 ein Taggeld aus. Mit Wirkung ab 1. Februar 1999 verneinte sie einen Rentenanspruch von S.________; hingegen sprach sie ihr eine Integrit�tsentsch�digung von 10 % zu (Verf�gung vom 18. M�rz 1999 und Einspracheentscheid vom 22. Juli 1999). Demgegen�ber sprach die bereits erw�hnte IV-Stelle der Versicherten ab 1. Juni 1997 unter Zugrundelegung eines Invalidit�tsgrades von 54 % eine halbe Invalidenrente zu (Verf�gung vom 25. Mai 1999). Diese Verf�gung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
Das Versicherungsgericht des Kantons Basel-Landschaft (heute: Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht) hiess die gegen den Einspracheentscheid der National erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 7. Februar 2001 teilweise gut und verpflichtete den Unfallversicherer (im Hinblick auf den von der IV-Stelle ermittelten Invalidit�tsgrad) zur Ausrichtung einer 54 %igen Invalidenrente an S.________ ab 1. Februar 1999.
Die National f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag auf Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids.
W�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet, l�sst S.________ die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragen. �berdies l�sst sie um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne der unentgeltlichen Verbeist�ndung ersuchen.
Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Unfall- und Invalidenversicherungsbereich ge�ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: 22. Juli 1999) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 121 V 366 Erw. 1b), sind im vorliegenden Fall die neuen Bestimmungen nicht anwendbar.
Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Entscheid die gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1 UVG in der hier anwendbaren, bis 30. Juni 2001 g�ltig gewesenen Fassung), den Begriff der Invalidit�t (Art. 18 Abs. 2 erster Satz UVG) sowie die Bemessung der Invalidit�t nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 18 Abs. 2 zweiter Satz UVG; BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 Erw. 2a und b) richtig wiedergegeben. Darauf wird verwiesen.
Zutreffend sind auch die vorinstanzlichen Ausf�hrungen zur Bindungswirkung rechtskr�ftiger Invalidit�tssch�tzungen anderer Versicherungstr�ger: So kommt eine von der rechtskr�ftigen Invalidit�tsbemessung f�r die Invalidenversicherung abweichende Festlegung des Invalidit�tsgrades im Unfallversicherungsbereich rechtsprechungsgem�ss nur ausnahmsweise und unter der Voraussetzung in Frage, dass daf�r triftige Gr�nde angef�hrt werden k�nnen; eine zwar auch vertretbare - allenfalls sogar gleichwertige - unterschiedliche Ermessensaus�bung gen�gt nicht (vgl. BGE 126 V 293 ff. Erw. 2d, 3b und 4c; RKUV 2000 Nr. U 406 S. 402). Nicht als massgeblich zu betrachten ist die Invalidit�tssch�tzung des einen Sozialversicherungstr�gers etwa dann, wenn ihr ein Rechtsfehler oder eine nicht vertretbare Ermessensaus�bung zu Grunde liegt. Ohne Auswirkungen hat der von einem Unfallversicherer angenommene Invalidit�tsgrad auch zu bleiben, wenn dieser bloss auf einem Vergleich beruht. Ferner ist zu beachten, dass eine pr�zise Bestimmung des Invalidit�tsgrades f�r die Belange der Invalidenversicherung nicht immer n�tig ist, gen�gt es doch wegen der gr�beren Rentenabstufung (nur ganze, halbe und Viertelsrenten) f�r die Leistungsfestsetzung unter Umst�nden, dass das Erreichen der f�r die H�he des Anspruches ausschlaggebenden Grenzwerte von 40 %, 50 % oder 66 2/3 % eindeutig feststeht oder aber klar ausgeschlossen werden kann. In solchen F�llen kommt der von den Organen der Invalidenversicherung vorgenommenen Invalidit�tsbemessung f�r andere Sozialversicherungstr�ger nur in beschr�nktem Masse Bedeutung zu (BGE 126 V 292 Erw. 2b mit Hinweisen; AHI 2003 S. 106). Anlass f�r ein Abweichen von einer bereits rechtskr�ftigen Invalidit�tssch�tzung eines andern Versicherers k�nnen schliesslich �usserst knappe und ungenaue Abkl�rungen sowie kaum �berzeugende oder nicht sachgerechte Schlussfolgerungen bieten (BGE 126 V 294 Erw. 2d am Ende; RKUV 2000 Nr. U 402 S. 391). Eine f�r die Invalidenversicherung rechtskr�ftig gewordene Festsetzung des Invalidit�tsgrades ist im unfallversicherungsrechtlichen Beschwerdeverfahren auch dann zu ber�cksichtigen, wenn deren Rechtskraft erst im Laufe des Rechtsmittelverfahrens eingetreten ist, im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Einspracheentscheids jedoch noch nicht vorgelegen hatte (vgl. BGE 126 V 295 Erw. 3b; RKUV 2001 Nr. U 410 S. 73).
Die �rzte der Neurologisch-Neurochirurgischen Klinik des Spitals Z.________ f�hrten in ihrem Bericht zuhanden des Vertrauensarztes der National vom 8. Juli 1997 aus, aktuell werde bei der Versicherten keine spezifische Therapie durchgef�hrt; im Abstand von jeweils drei Monaten erfolgten weiterhin Nachkontrollen. Wegen der auf die Schussverletzung zur�ckzuf�hrenden Beinparese k�nne die Beschwerdegegnerin zur Zeit nur etwa eineinhalb Stunden stehen und herumgehen, danach m�sse sie sich wieder ausruhen. Als Serviceangestellte im Gastgewerbe bestehe daher eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit, w�hrend "in einer anderen Arbeit (...) aktuell aufgrund der Kraftverh�ltnisse im linken Bein eine Arbeitsf�higkeit von 50 %, in einer sitzenden T�tigkeit (nach Durchf�hrung von Umschulungsmassnahmen) sogar von 100 %" bestehe. Die Leistungsf�higkeit werde einerseits durch den Funktionszustand des linken Beins, anderseits durch die psychosozialen Umst�nde bestimmt. Hinsichtlich der Beinl�hmung sei auf Grund des bisherigen g�nstigen Verlaufs in den n�chsten Monaten mit einer weiteren, m�glicherweise fast vollst�ndigen R�ckbildung zu rechnen. Allerdings sei auch eine neuerliche Verschlechterung nicht ausgeschlossen: Weil das Projektil wegen seiner "delikaten Lage" nicht entfernt worden sei, k�nnten bei einer erneuten Wanderung durch die Kompression des Nervus femoralis oder einer anderen Nervenstruktur wiederum Probleme entstehen. Eineinhalb Jahre sp�ter hatte sich die Situation laut den beiden Berichten der genannten Neurologisch-Neurochirurgischen Klinik vom 30. Dezember 1998 (an die IV-Stelle) und vom 6. Januar 1999 (zuhanden des Unfallversicherers) insofern ge�ndert, als sich zwar einerseits eine deutliche Verbesserung der groben Kraft des Musculus iliopsoas sowie des Musculus quadrizeps links eingestellt, anderseits aber durch eine Schmerzausweichreaktion, d.h. auf Grund einer chronischen Fehlbelastung eine sekund�re Problematik im Kniegelenk (wahrscheinlich eine Chondropathia patellae) ausgebildet h�tte. Diese sekund�re Schmerzproblematik sei f�r die aktuelle Behinderung in gr�sserem Masse verantwortlich als die rein neurogenen Schmerzen auf Grund der Irritation des Nervus femoralis durch das Projektil. Der deutlichen Verbesserung der neurogenen Komponente st�nden also die sekund�r ausgebildeten Sch�digungen des Bewegungsapparates im Bereiche des linken Kniegelenks gegen�ber, welche bez�glich der Schmerzen und der Belastbarkeit des linken Beines zu insgesamt unver�nderten Verh�ltnissen gef�hrt h�tten. Nach wie vor sei indessen von klar unfallbedingten Folgesch�digungen auszugehen. Mit Bezug auf die Arbeitsunf�higkeit wurden die fr�heren Feststellungen im Bericht vom 8. Juli 1997 wiederholt und im Hinblick auf ohne vorherige Umschulungsmassnahmen zumutbare Erwerbst�tigkeiten dahin gehend pr�zisiert, dass Arbeiten mit wenig Gehleistung, einer Tragbelastung von nicht mehr als 10 bis 15 kg sowie ohne monotone K�rperhaltung der durch die Schussverletzung verursachten Behinderung angepasst seien und noch im Umfange von 50 % ausge�bt werden k�nnten. Im Zusammenhang mit dem Nachholen einer Berufsausbildung wurde erneut auf die Beeintr�chtigung durch die - nicht unfallbedingte - psychosoziale Problematik verwiesen.
Gem�ss Bericht der Psychiatrischen Klinik X.________ vom 15. Dezember 1997 hat die Beschwerdegegnerin in ihrer Adoleszenz eine schwere Fehlentwicklung mit Drogenabh�ngigkeit, Delinquenz und wiederholtem Ausreissen aus Heimen durchgemacht und dabei einen psychosozialen Ordnungsverlust mit einer entsprechenden Milieusch�digung erlitten. Es schienen Z�ge der Borderline-Pers�nlichkeitsst�rung mit v.a. selbstsch�digendem und impulsivem Verhalten vorhanden gewesen zu sein, doch habe die Versicherte diese heute weitgehend kompensiert. Aus psychiatrischer Sicht liege keine nennenswerte Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit vor. Neben der somatischen Limitierung im linken Bein werde die berufliche Wiedereingliederung aber sicher auch durch die Pers�nlichkeitsstruktur und das Verhalten der Beschwerdegegnerin erschwert, indem ihr burschikos rockerhaftes Benehmen und ihre ausgedehnten T�towierungen gewisse Berufe verunm�glichten.
Die Beschwerde f�hrende National macht unter Hinweis auf Art. 28 Abs. 3 UVV geltend, die Leistungsf�higkeit der Beschwerdegegnerin sei bereits vor dem Unfall auf Grund nicht (unfall)versicherter Gesundheitssch�digungen herabgesetzt gewesen. F�r die Bestimmung des Invalidit�tsgrades im Unfallversicherungsbereich sei deshalb - in Abweichung zur Invalidit�tsbemessung f�r die Belange der Invalidenversicherung - der Lohn, den die Versicherte auf Grund der vorbestehenden verminderten Leistungsf�higkeit zu erzielen im Stande w�re, dem Einkommen gegen�berzustellen, das sie trotz der Unfallfolgen und der vorbestehenden Beeintr�chtigung erzielen k�nnte. Diesem Einwand, welcher nach Auffassung der National einen triftigen Grund f�r die ausnahmsweise vorzunehmende Abweichung von der rechtskr�ftigen Invalidit�tsbemessung der IV-Organe darstellt, kann nicht gefolgt werden. Mit Blick auf die hievor angef�hrten medizinischen Berichte ist - entgegen den Ausf�hrungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde - vorab eine andauernde Leistungsbeeintr�chtigung zufolge der fr�her geklagten rechtsseitigen Knie- und Fussbeschwerden, der muskul�ren Verspannungen im R�cken, der durchgemachten (anamnestischen) Hepatitis sowie der Lymphdr�senprobleme in den H�nden zu verneinen. Was die mit dem Methadonprogramm angegangene Opiatabh�ngigkeit, die auch anderweitige Polytoxikomanie (Nikotin- und Alkoholabusus, THC-Konsum) sowie die damit im Zusammenhang stehende psychosoziale Problematik anbelangt, ist nicht von der Hand zu weisen, dass diese das Leistungsverm�gen in erwerblicher Hinsicht erheblich beeintr�chtigen. So hatte der IV-Berufsberater in seinem Verlaufsprotokoll Ende Mai 1996 (d.h. unmittelbar vor dem Unfallereignis vom 22. Juni 1996) festgehalten, dass "auch jetzt in den f�nf Monaten Arbeitstraining im gesch�tzten Rahmen der Baugruppe keine arbeitsmarkttaugliche Grundarbeitsf�higkeit" habe erreicht werden k�nnen. Die IV-Stelle ging indessen offenkundig - in �bereinstimmung mit der Rechtsprechung (BGE 99 V 28 Erw. 2; AHI 2002 S. 28, 2001 S. 228 ff. Erw. 2b und 4) - davon aus, dass die erw�hnte Suchtmittelabh�ngigkeit an sich keine Invalidit�t im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG zu begr�nden vermag, weil - wie sich aus dem in vorstehender Erw. 3 zitierten Bericht der Klinik X.________ vom 15. Dezember 1997 ergibt - nicht erstellt ist, dass eine die Erwerbsf�higkeit beeintr�chtigende und damit invalidenversicherungsrechtlich relevante geistige oder k�rperliche Gesundheitsst�rung mit Krankheitswert zur Sucht gef�hrt hat oder als deren Folge eingetreten ist. Was namentlich die psychosozialen Umst�nde anbelangt, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben, wo die begutachtenden �rzte - wie hier - im Wesentlichen nur Befunde erheben, welche in ebendiesen psychosozialen (anderweitig auch oft soziokulturellen) Umst�nden ihre hinreichende Erkl�rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen (BGE 127 V 299). Nach dem bisher Gesagten legte die IV-Stelle ihrer in Rechtskraft erwachsenen Invalidit�tsbemessung ausschliesslich die auf die Schussverletzung zur�ckzuf�hrende somatische Beeintr�chtigung der funktionellen Leistungsf�higkeit, d.h. einzig Unfallfolgen zu Grunde. Angesichts des in der Invaliden- und in der obligatorischen Unfallversicherung grunds�tzlich �bereinstimmenden Invalidit�tsbegriffs (BGE 126 V 291 Erw. 2a, 119 V 470 Erw. 2b, je mit Hinweisen) und der daraus abgeleiteten, unter Erw. 2 hievor dargelegten Bindungswirkung rechtskr�ftiger Invalidit�tsch�tzungen anderer Versicherungstr�ger hat folglich die National den von der IV-Stelle ermittelten Invalidit�tsgrad von 54 % zu �bernehmen, es sei denn, der Invalidit�tsbemessung der IV-Organe liege ein Rechtsfehler oder eine nicht vertretbare Ermessensaus�bung zu Grunde.
5.1 Die IV-Stelle hat die Invalidit�tssch�tzung offenbar anhand konkreter Sal�rangaben vorgenommen und dem Einkommensvergleich einerseits ein ohne invalidisierenden Gesundheisschaden als Serviceangestellte erreichbares sog. Valideneinkommen von Fr. 41'004.- pro Jahr und anderseits ein trotz Behinderung in einer leidensangepassten Erwerbst�tigkeit ("z.B. [als im Umfange von 50 % besch�ftigte] Betriebsmitarbeiterin in der industriellen Produktion oder [als] Mitarbeiterin Hauspost") zumutbarerweise noch erzielbares j�hrliches Invalideneinkommen von Fr. 18'850.- zu Grunde gelegt (Rentenverf�gung der Invalidenversicherung vom 25. Mai 1999). Abgesehen von der in Erw. 4 hievor widerlegten grunds�tzlichen Einwendung des Unfallversicherers gegen das von der IV-Stelle ber�cksichtigte Valideneinkommen wird dieses in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde insofern anerkannt, als die Annahme der IV-Organe, wonach ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung als Serviceangestellte ein Jahreseinkommen von Fr. 41'004.- erreichbar w�re, sinngem�ss als vertretbare Ermessensaus�bung bezeichnet wird. �berdies liegt das von der National im streitigen Einspracheentscheid auf j�hrlich Fr. 18'228.- (Fr. 1519.- x 12) veranschlagte hypothetische Invalideneinkommen sogar leicht unter dem von der IV-Stelle in den Einkommensvergleich mit einbezogenen Betrag von Fr. 18'850.-. Weil sich jedoch den vorliegenden Akten nicht entnehmen l�sst, woher die Angaben zu den von den IV-Organen ber�cksichtigten Vergleichseinkommen stammen, ist im Folgenden die Invalidit�tsbemessung der IV-Stelle einer (Ermessens-)�berpr�fung anhand eines Einkommensvergleichs auf der Grundlage von statistischen Tabellenl�hnen (standardisierte Monatsl�hne gem�ss der vom Bundesamt f�r Statistik im Zweijahresrhythmus herausgegebenen Lohnstrukturerhebung [LSE]) zu unterziehen (BGE 126 V 76 Erw. 3b mit Hinweisen).
5.2 Da f�r den Einkommensvergleich nach Art. 28 Abs. 2 IVG zun�chst die Verh�ltnisse im Zeitpunkt des Beginns eines allf�lligen Rentenanspruchs (hier: 1. Juni 1997) massgebend sind (BGE 129 V 223 Erw. 4.1 und 4.2; vgl. auch 128 V 174), ist von der LSE 1996 auszugehen. F�r das Valideneinkommen ist der in Tabelle TA 1 des Anhangs angef�hrte zutreffende Zentralwert (Median) f�r das Gastgewerbe in der H�he von Fr. 2945.- (standardisierter monatlicher Bruttolohn von Frauen bei Aus�bung einfacher und repetitiver T�tigkeiten [Anforderungsniveau 4]) heranzuziehen. Dieser statistische Monatslohn ist - unter Ber�cksichtigung des Umstandes, dass ihm eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu Grunde liegt (LSE 1996 S. 5), welche etwas tiefer ist als die 1996 betriebs�bliche durchschnittliche Arbeitszeit im Gastgewerbe von w�chentlich 42,4 Stunden (Die Volkswirtschaft, 2003 Heft 9, S. 102, Tabelle B 9.2) - auf Fr. 3122.- zu erh�hen. Ferner f�hrt die Beachtung der Nominallohnentwicklung im Gastgewerbe bis 1997 (Steigerung von 0,3 % gegen�ber dem Vorjahr; a.a.O., S. 103, Tabelle B 10.2) zu einem Monatslohn von Fr. 3131.- bzw. zu einem Jahreslohn von Fr. 37'572.-.
Was das trotz den Beschwerden im linken Bein zumutbarerweise noch realisierbare Invalideneinkommen anbelangt, ist auf den ebenfalls in der Tabelle TA 1 des Anhangs zur LSE 1996 enthaltenen allgemeinen Zentralwert f�r s�mtliche Wirtschaftszweige des privaten Sektors in der H�he von Fr. 3455.- (monatlicher Bruttolohn von Frauen, Anforderungsniveau 4) abzustellen. Der angef�hrte Monatslohn ist - wieder unter Ber�cksichtigung, dass die ihm zu Grunde gelegte Arbeitszeit von 40 Wochenstunden geringer ist als die im Jahre 1996 betriebs�bliche durchschnittliche Arbeitszeit (aller Wirtschaftszweige) von w�chentlich 41,9 Stunden (Die Volkswirtschaft, a.a.O, S. 102, Tabelle B. 9.2) - auf Fr. 3619.- zu erh�hen. Die Beachtung der allgemeinen Nominallohnentwicklung (1997 wurden um 0,5 % h�here L�hne als im Vorjahr ausgerichtet; a.a.O., S. 103, Tabelle B 10.2) f�hrt zu einem Monatslohn von Fr. 3637.- bzw. zu einem Jahresverdienst von Fr. 43'644.-, wobei dieser Betrag im Hinblick auf die nur mehr 50 %ige Arbeitsf�higkeit der Beschwerdegegnerin auf Fr. 21'822.- zu halbieren ist. Rechtsprechungsgem�ss ist mit einer allf�lligen Herabsetzung dieses Tabellenlohnes der Tatsache Rechnung zu tragen, dass pers�nliche und berufliche Umst�nde Auswirkungen auf die Lohnh�he haben k�nnen (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa-cc, 124 V 323 Erw. 3b/aa). Im vorliegend zu beurteilenden Fall ist die Beschwerdegegnerin auf dem Arbeitsmarkt in Konkurrenz mit einer Mitbewerberin ohne physische Einschr�nkungen dadurch benachteiligt, dass sie keine Arbeiten mit l�ngerer Gehleistung ausf�hren, keine Lasten �ber 10 bis 15 kg tragen sowie keine T�tigkeiten mit monotoner K�rperhaltung verrichten kann; dies wirkt sich auf das Lohnniveau aus. Dasselbe gilt mit Bezug auf den Umstand, dass sie (ohne entsprechende Erfahrungen) in einem neuen Beruf (wieder) im ersten Dienstjahr starten muss. Ebenfalls zu ber�cksichtigen gilt, dass teilzeitbesch�ftigte Frauen in der Regel �berproportional weniger verdienen als weibliche Vollzeitangestellte (LSE 1996 S. 14 und Tabellenserie TB; BGE 124 V 323 Erw. 3b/aa). Auf Grund der genannten Gegebenheiten erscheint eine Herabsetzung um insgesamt 15 % oder 20 % als angemessen. Bei diesen Abz�gen resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 18'549.- (Fr. 21'822.- x 0,85) bzw. Fr. 17'458.- (Fr. 21'822.- x 0,8) und - im Vergleich mit dem hievor angef�hrten Valideneinkommen von Fr. 37'572.- - ein Invalidit�tsgrad von 51 % bzw. 54 %.
Nach dem Gesagten erweist sich der von der IV-Stelle ermittelte Invalidit�tsgrad von 54 % im Rahmen der Ermessenspr�fung auf jeden Fall als vertretbar, weshalb f�r eine abweichende Invalidit�tssch�tzung des Unfallversicherers kein Raum bleibt. Wie die Vorinstanz zu Recht festgestellt hat, schuldet die National der Beschwerdegegnerin somit ab 1. Februar 1999 eine 54 %ige Invalidenrente.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Ausgang des letztinstanzlichen Verfahrens entsprechend steht der obsiegenden, anwaltlich vertretenen Beschwerdegegnerin eine Parteientsch�digung zu Lasten der National zu (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 Abs. 1 und 2 OG). Damit ist der Antrag der Beschwerdegegnerin auf Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung gegenstandslos.
Die Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft hat der Beschwerdegegnerin f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 2000.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.