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Timestamp: 2019-08-19 17:23:18
Document Index: 1522004

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 35', '§ 640', '§ 24', '§ 35', '§ 559', '§ 559', '§ 24', '§ 10', '§ 3', '§ 3', '§ 9', '§ 9', '§ 5', '§ 7', '§ 7', '§ 3']

Finanzierung der energetischen Sanierung von Wohngebäuden einschließlich der Umsetzung von Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz im Rahmen des „CO 2-Gebäudesanierungsprogramms” und des „Anreizprogramms Energieeffizienz” des Bundes.
Das Förderprodukt dient der zinsgünstigen langfristigen Kreditfinanzierung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des Kohlendioxid-Ausstoßes bei bestehenden Wohngebäuden. Es trägt dazu bei, die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung, insbesondere einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand, bis zum Jahr 2050 zu erreichen. Die Förderung soll darüber hinaus die finanzielle Belastung durch die Investitions- und Heizkosten reduzieren und diese für den Nutzer langfristig kalkulierbarer machen. 23.04.18
Natürlichen Personen, die für die Finanzierung keinen Kredit aus dem Produkt Energieeffizient Sanieren aufnehmen, steht ggf. alternativ die Zuschussvariante (Produktnummer 430) zur Verfügung.
Für die Antragstellung ist ein Energieeffizienz-Experte für Förderprodukte der KfW aus der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (im Folgenden: Expertenliste) unter http://www.energie-effizienz-experten.de einzubinden.
Träger von Investitionsmaßnahmen sind z.B. Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Bauträger, Eigentümer/Betreiber von Wohnheimen, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Contracting-Geber (Investor).
Gefördert wird die energetische Sanierung von Wohngebäuden (wohnwirtschaftlich genutzte Flächen) für die vor dem 01.02.2002 der Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde.
Wohngebäude im Sinne dieses Förderprodukts sind Gebäude nach § 2 Energieeinsparverordnung (EnEV), die nach ihrer Zweckbestimmung überwiegend dem Wohnen dienen, einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheime sowie ähnliche Einrichtungen. Keine Wohngebäude im Sinne dieses Förderprodukts sind Boardinghäuser (als Beherbergungsbetriebe mit hotelähnlichen Leistungen), Ferienhäuser und -wohnungen sowie Wochenendhäuser.
Die Erweiterung bestehender Gebäude (z.B. durch einen Anbau) oder der Ausbau von vormals nicht beheizten Räumen (z.B. Dachgeschossausbau) ist förderfähig. Ausnahme: Ausschließlich in der Erweiterung oder im Ausbau neu entstehende Wohneinheiten werden im Produkt „Energieeffizient Bauen” (Produktnummer 153) gefördert.
Sofern das Gebäude überwiegend wohnwirtschaftlich genutzt wird, das heißt die Wohnfläche im Gebäude mehr als 50 Prozent der beheizten Gebäudefläche beträgt, ist eine zentrale Heizungsanlage (einschließlich des hydraulischen Abgleichs bzw. bei bestehenden Anlagen deren Optimierung) sowie eine zentrale Lüftungsanlage für das Gesamtgebäude förderfähig.
Contracting-Vorhaben für energieeffiziente Maßnahmen der Anlagentechnik und an der Gebäudehülle sind förderfähig. 03.09.18
Förderfähige Investitionskosten sind die durch die fachgerechte Durchführung der energetischen Maßnahmen unmittelbar bedingten Kosten einschließlich der Beratungs-, Planungs- und Baubegleitungsleistungen durch einen Energieeffizienz-Experten sowie die Kosten notwendiger Nebenarbeiten, die zur ordnungsgemäßen Fertigstellung und Funktion des Gebäudes erforderlich sind (z.B. Erneuerung der Fensterbänke, Prüfung der Luftdichtheit). Die Definition der förderfähigen Maßnahmen finden Sie unter http://www.kfw.de/151 (KfW- Effizienzhaus) oder http://www.kfw.de/152 (Einzelmaßnahmen) in der „Liste der förderfähigen Maßnahmen”.
Die Förderung erfolgt wahlweise für Einzelmaßnahmen, Maßnahmenpakete im Rahmen des „Anreizprogramms Energieeffizienz” oder für ein KfW-Effizienzhaus. Alle Maßnahmen müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen und sind durch Fachunternehmen des Bauhandwerks auszuführen. Erläuterungen und die anzuwendenden technischen Mindestanforderungen zu den KfW-Effizienzhäusern, Maßnahmenpaketen und den Einzelmaßnahmen finden Sie in der Anlagen „Technische Mindestanforderungen” und dem Infoblatt „Liste der technischen FAQ” (häufig gestellte Fragen). 23.09.19
Für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz sind in der Anlage „Technische Mindestanforderungen” Ausnahmeregelungen zur Wärmedämmung von Außenwänden und Dachflächen sowie zur Fenstererneuerung definiert.
Im Rahmen des „Anreizprogramms Energieeffizienz” werden folgende Maßnahmenpakete gefördert.
Die Voraussetzungen für die Förderung sind: 23.05.19
Es wird ein Wärmeerzeuger auf Basis fossiler Energien (z.B. Gas oder Öl) außer Betrieb genommen, der nicht auf Brennwerttechnik basiert.
Es wird ein neuer Wärmeerzeuger eingebaut, der in diesem Produkt förderfähig ist (siehe dazu Anlage Technische Mindestanforderungen unter 1.2.1 „Austausch der Heizungsanlagen” und 1.2.3 „Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien”).
Es wird und wurde keine parallele oder zeitlich versetzte Förderung einer solarthermischen Modernisierung einer Altanlage über das „Heizungspaket” des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) in Anspruch genommen. 23.04.18
Das Lüftungspaket besteht aus der Erneuerung oder dem erstmaligem Einbau einer förderfähigen Lüftungsanlage (Zu- und Abluftanlage) mit Wärmerückgewinnung) in Verbindung mit mindestens einer förderfähigen Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz an der Gebäudehülle (z.B. Dämmung der Wände, Erneuerung der Fenster).
Für ein oder beide Pakete können nach diesem Merkblatt förderfähige Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz unter den Verwendungszwecken für die Maßnahmenpakete ergänzend mitgefördert werden. Sämtliche im „Anreizprogramm Energieeffizienz” geförderten Maßnahmen müssen die Anforderungen der Anlage „Technische Mindestanforderungen” erfüllen.
Die Förderung für ein KfW-Effizienzhaus Denkmal kann nur für Baudenkmale oder sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz gewährt werden. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.kfw.de/denkmal.
Wir empfehlen vor Durchführung der Maßnahmen auf Basis einer unabhängigen Energieberatung ein umfassendes Sanierungskonzept erstellen zu lassen. Für die Energieberatung empfehlen wir die Energieeffizienz-Experten aus der Expertenliste unter http://www.energie-effizienz-experten.de.
Für einen ersten Überblick bieten die Verbraucherzentralen geförderte Initialberatungen und verschiedene Energie-Checks an ( http://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de).
Für eine weitergehende „Vor-Ort-Beratung” gibt es Förderungen des BAFA, http://www.bafa.de.
Förderberechtigte Energieberater sind in der Expertenliste unter http://www.energie-effizienz-experten.de in der Kategorie „Förderprogramme des BAFA” veröffentlicht.
Wir empfehlen aufeinander abgestimmte Maßnahmen zu planen und durchzuführen. Bei einer energetischen Sanierung sollten immer auch Maßnahmen an aneinandergrenzenden Bauteilen sowie Maßnahmen zur Einbruchsicherung ( http://www.k-einbruch.de) und Barrierereduzierung (vergleiche Produkt „Altersgerecht Umbauen”, Produktnummer 159/455) geprüft werden.
Mit der Beantragung der Förderung und Begleitung des Vorhabens (bis zur Bestätigung nach Durchführung) ist ein Energieeffizienz-Experte zu beauftragen. Anerkannte Energieeffizienz-Experten sind die in der Expertenliste unter http://www.energie-effizienz-experten.de in den Kategorien für „Energieeffizient Bauen und Sanieren” geführten Personen.
beim Antragsteller oder Verkäufer von sanierten Wohneinheiten angestellte Energieeffizienz-Experten
angestellte Energieeffizienz-Experten von Bau- oder Handwerksunternehmen, deren Produkte und Leistungen nach einer Gütesicherung definiert und überwacht werden. Weitere Informationen über die zugelassenen Gütegemeinschaften finden Sie in den FAQ (häufig gestellte Fragen) unter http://www.kfw.de/151
In folgenden Fällen sind ausschließlich Energieeffizienz-Experten der Kategorie „Energieeffizient Sanieren für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz” aus der Expertenliste unter http://www.energie-effizienz-experten.de zugelassen:
Sanierung von Baudenkmalen mit Einzelmaßnahmen (außer bei den Maßnahmen „Wärmedämmung von Geschossdecken”, „Austausch der Heizung” oder „Optimierung der Heizungsanlage”)
„Wärmedämmung von Außenwänden”
„Wärmedämmung von Dachflächen”
„Austausch von Fenstern”
„Ertüchtigung von Fenstern”
Der Energieeffizienz-Experte führt eine energetische Fachplanung gemäß den Produktbedingungen dieses Merkblattes einschließlich Anlagen durch und erstellt die „Bestätigung zum Antrag”. Nach Abschluss der Sanierung prüft der Energieeffizienz-Experte die produktgemäße Durchführung der geförderten energetischen Maßnahmen und erstellt die „Bestätigung nach Durchführung”. Die fachlichen Anforderungen an die zu erbringenden Leistungen des Energieeffizienz-Experten sind in der Anlage „Technische Mindestanforderungen” beschrieben.
Für die energetische Fachplanung und Baubegleitung Ihres Vorhabens durch einen externen und unabhängigen Energieeffizienz-Experten gewährt die KfW einen zusätzlichen Zuschuss im Produkt „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung” (Produktnummer 431).
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.kfw.de/431.
Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln, z.B. Krediten, Zulagen und Zuschüssen ist grundsätzlich möglich. Dabei darf die Summe der öffentlichen Förderzusagen die förderfähigen Kosten nicht übersteigen.
In diesem Produkt bei einer Sanierung zum KfW-Effizienzhaus. Eine Kombination mit dem Marktanreizprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen ( http://www.bafa.de) oder mit dem KfW-Produkt „Erneuerbare Energien – Premium” ( http://www.kfw.de/271) ist nicht möglich.
In diesem Produkt als kombinierte Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien und fossiler Energieträger: Die Förderung der kompletten Heizungsanlage (z.B. Brennwertkessel Öl/Gas mit solarthermischer Anlage) ist im vorliegenden Produkt als Einzelmaßnahme möglich, wenn für den Anteil mit erneuerbaren Energien keine Zuschussförderung aus o. g. BAFA-Programm erfolgt (siehe auch Anlage Technische Mindestanforderungen unter 1.2.3. Austausch der Heizungsanlage).
Im KfW-Produkt „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit” ( http://www.kfw.de/167), auch in Kombination mit dem Marktanreizprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ( http://www.bafa.de).
Eine Förderung von Heizungsanlagen ausschließlich auf Basis erneuerbarer Energien ist als Einzelmaßnahme nicht möglich.
Steuerliche Förderung gemäß § 35 a Absatz 3 EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen) für in diesem Produkt geförderte Maßnahmen
Richtlinie „Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt” (Marktanreizprogramm) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ( http://www.bafa.de) oder im KfW-Produkt „Erneuerbare Energien – Premium” ( http://www.kfw.de/271)
Eine parallele oder zeitlich versetzte Inanspruchnahme des Heizungspakets aus dem „Anreizprogramm Energieeffizienz” über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ( http://www.bafa.de) ist ausgeschlossen. Dies gilt auch für die Inanspruchnahme der Zusatzförderung des Bafa, die für den Einbau einer solarthermischen Anlage zur Optimierung einer vorhandenen Heizung auf Basis fossiler Energien gewährt wird
sowie Anlagen zur Stromerzeugung: Photovoltaik- und Windkraftanlagen, Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen.
Die KfW gewährt Kredite aus diesem Produkt ausschließlich über Banken, Sparkassen und Versicherungen (im Folgenden: Finanzierungsinstitute), welche für die von ihnen durchgeleiteten Kredite der KfW die Haftung übernehmen. Der Antrag ist daher auf Grundlage der „Bestätigung zum Antrag” vor Beginn des Vorhabens bei einem Finanzierungsinstitut Ihrer Wahl zu stellen. Als Beginn eines Vorhabens gilt der Start der Bauarbeiten vor Ort. Planungs- und Beratungsleistungen sowie der Abschluss von Liefer- und Leistungsverträgen gelten nicht als Vorhabensbeginn. Bei Antragstellung zum förderfähigen Ersterwerb gilt der Abschluss des Kaufvertrages als Vorhabensbeginn. Für eine Kreditzusage gelten die Förderbedingungen zum Zeitpunkt des Antragseinganges in der KfW. 03.09.18
Einzelmaßnahmen, Maßnahmenpakete: 152
Ein Verzicht auf die Zusage der KfW ist über das kreditdurchleitende Finanzierungsinstitut möglich. Frühestens 6 Monate nach Eingang der Verzichtserklärung bei der KfW kann ein neuer Antrag für das gleiche Vorhaben (d.h. identisches Investitionsobjekt und identische Maßnahmen bzw. KfW- Effizienzhausniveau) gestellt werden („Sperrfrist”). Für den neuen Antrag gelten die dann aktuellen Produktbedingungen einschließlich der Regelungen zum Vorhabensbeginn.
Der förderfähige Ersterwerb ist innerhalb von 12 Monaten nach Bauabnahme (§ 640 BGB) möglich für den Kauf von nach diesem Produktmerkblatt sanierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen. Der Antrag ist vor Abschluss des Kaufvertrages zu stellen. Der kreditnehmende Ersterwerber haftet für die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen.
Beim Ersterwerb muss der Kauf- bzw. ein verbundener Kauf und Werkvertrag eine Haftung des Verkäufers für das vereinbarte KfW-Effizienzhausniveau oder Einzelmaßnahmen gemäß „Bestätigung zum Antrag” für den Förderkredit sowie die Übergabe der aufzubewahrenden Unterlagen gemäß dem Abschnitt „Auskunfts- und Sorgfaltspflichten des Kreditnehmers” an den Käufer enthalten. Der Verkäufer hat den Schaden aus der Kündigung des Kreditvertrages zu tragen, wenn die Anforderungen an das KfW-Effizienzhausniveau oder die Einzelmaßnahme nicht erfüllt oder mangels Unterlagen nicht nachgewiesen werden können und die KfW aus diesen Gründen den Förderkredit vom Darlehensnehmer innerhalb von 5 Jahren nach Fertigstellung zurück fordert. 03.09.18
Die Sanierung ist nicht förderfähig, wenn der Ersterwerb in einen Grundstückskaufvertrag und einen separaten Bau- und Werkvertrag für die Sanierung aufgespalten wird (sogenanntes „verdecktes Bauherrenmodell”), obwohl auch ein einheitlicher Vertrag über den Grundstückserwerb und die Sanierung des Wohngebäudes geschlossen werden könnte und die Makler- und Bauträgerverordnung auf diesen einheitlichen Vertrag Anwendung finden würde.
Sofern für zu erwerbende Wohneinheiten bereits eine Förderung aus den Produkten „Energieeffizient Sanieren” (Produktnummern: 151/152, 430) gewährt und ausgeschöpft wurde, ist eine erneute Förderung zugunsten des Ersterwerbers nicht möglich. In diesen Fällen kann bei einem Erwerb der geförderten Wohneinheit die Förderung auf den Ersterwerber übertragen werden.
die von einem Energieeffizienz-Experten erstellte und von Ihnen unterzeichnete „Bestätigung zum Antrag”. Weitere Hinweise zur „Bestätigung zum Antrag” finden Sie unter http://www.kfw.de/151 (KfW-Effizienzhaus) oder http://www.kfw.de/152 (Einzelmaßnahmen). 29.04.16
Bei Baudenkmalen ist für jede Antragstellung mit Ausnahme folgender Einzelmaßnahmen „Wärmedämmung von Geschossdecken”, „Austausch der Heizung” oder „Optimierung der Heizungsanlage”) zusätzlich erforderlich:
Formular „Zusätzliche Bestätigung für Baudenkmale oder sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz” (in der „Bestätigung zum Antrag” enthalten)
Handelt es sich um sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz im Sinne des § 24 Absatz 1 EnEV ist nur für die Antragstellung zum KfW-Effizienzhaus Denkmal und bei Inanspruchnahme der Ausnahmeregelungen bei den Einzelmaßnahmen „Wärmedämmung von Außenwänden”, „Wärmedämmung von Dachflächen”, „Austausch von Fenstern sowie „Ertüchtigung von Fenstern” zusätzlich erforderlich::
Einschließlich der Bestätigung durch die Kommune zur Einstufung des Gebäudes als sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz (auch separat über das Formular „Zusätzliche Bestätigung für sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz” (Formularnummer 600 000 3150) möglich)
Mit dem Förderprodukt können bis zu 100% der förderfähigen Kosten einschließlich Nebenkosten finanziert werden.
Der maximale Kreditbetrag beträgt
50.000 Euro pro Wohneinheit bei der Durchführung von Einzelmaßnahmen einschließlich der Heizungs- und Lüftungspakete im „Anreizprogramm Energieeffizienz” bzw.
Beim Ersterwerb von sanierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen ist die Bemessungsgrundlage die Anzahl der zu erwerbenden Wohneinheiten gemäß Kaufvertrag. 03.09.18
Der Zinssatz wird für die ersten 10 Jahre der Kreditlaufzeit festgeschrieben. Die Verbilligung aus Bundesmitteln erfolgt für die erste Zinsbindungsfrist, maximal für 10 Jahre. Bei Darlehen mit einer Laufzeit von mehr als 10 Jahren unterbreitet die KfW Ihrem Finanzierungsinstitut vor Ende der Zinsbindungsfrist ein Prolongationsangebot ohne Verbilligung aus Mitteln des Bundes.
Für die endfällige Kreditvariante mit bis zu zehnjähriger Laufzeit werden die Zinsen für die Gesamtlaufzeit fest vereinbart. Ein Prolongationsangebot der KfW erfolgt nicht. Daher ist mit Abschluss des Kreditvertrages zwischen dem Finanzierungsinstitut und Ihnen Einvernehmen über die Ablösung/Fortführung des Kredits zum Laufzeitende herzustellen (z.B. Regelung zur Anschlussfinanzierung oder Vereinbarung zum Ansparen von Ersatzleistungen für die Tilgung).
Die jeweils geltenden Maximalzinssätze (Soll- und Effektivzinssätze gemäß den gesetzlichen Bestimmungen) finden Sie in der Konditionenübersicht für die KfW-Förderprodukte im Internet unter http://www.kfw.de/konditionen.
KfW-Effizienzhaus 55: 27,5% des Zusagebetrages 23.05.19
KfW-Effizienzhaus 70: 22,5% des Zusagebetrages 23.05.19
KfW-Effizienzhaus 85: 17,5% des Zusagebetrages 23.05.19
KfW-Effizienzhaus 100: 15% des Zusagebetrages 23.05.19
KfW-Effizienzhaus 115: 12,5% des Zusagebetrages 23.05.19
Heizungs-/Lüftungspaket: 12,5% des Zusagebetrages
Auf Basis der Erklärungen in der „Bestätigung nach Durchführung” über die Einhaltung des Förderzwecks und der technischen Mindestanforderungen erhalten Sie den Tilgungszuschuss gutgeschrieben.
Die Gutschrift erfolgt 3 Monate nach dem Termin der Zins- und/oder Tilgungszahlungen, welcher der Prüfung und Anerkennung der „Bestätigung nach Durchführung” durch die KfW folgt. Der Tilgungszuschuss wird auf den zum Zeitpunkt der Anerkennung der „Bestätigung nach Durchführung” gültigen Zusagebetrag berechnet und auf die nach dem Tilgungsplan zuletzt fälligen Raten angerechnet (Verkürzung der Kreditlaufzeit bei gleich bleibenden Annuitäten).
Sofern zum Zeitpunkt der Gutschrift die Kreditvaluta geringer ist als die Höhe des Gutschriftbetrages, erfolgt der Tilgungszuschuss nur in Höhe der aktuellen Kreditvaluta. Eine Barauszahlung oder Überweisung des Tilgungszuschusses ist nicht möglich.
Die Auszahlung des Kredits erfolgt zu 100% des Zusagebetrages.
Für den noch nicht abgerufenen Kreditbetrag wird ab dem 13. Monat nach Zusage der KfW eine Bereitstellungsprovision von 0,15% pro Monat berechnet. 23.05.19
Zu beachten ist, dass die jeweils abgerufenen Beträge innerhalb von 12 Monaten vollständig für den festgelegten Verwendungszweck eingesetzt werden müssen. 03.09.18
Während der Zinsbindungsfrist ist eine vorzeitige Rückzahlung des gesamten ausstehenden Kreditbetrages nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich. Teilrückzahlungen sind ausgeschlossen. Gesetzliche Kündigungsrechte bleiben hiervon unberührt. Zum Ende der Zinsbindung können Sie den Kredit ohne Kosten teilweise oder komplett zurückzahlen. 03.09.18
Unverzüglich nach Fertigstellung des Vorhabens, spätestens 15 Monate nach Vollauszahlung des Kredits ist der produktgemäße und fristgerechte Einsatz der Mittel gegenüber der KfW wie folgt zu belegen: 03.09.18
Der Energieeffizienz-Experte prüft die förderfähigen Maßnahmen, bestätigt die Umsetzung des geförderten Vorhabens gemäß der Anlage „Technische Mindestanforderungen” und erstellt die „Bestätigung nach Durchführung” (über die Online-Anwendung zur Erstellung der Bestätigung nach Durchführung). Weitere Hinweise zur „Bestätigung nach Durchführung” finden Sie unter http://www.kfw.de/151 (KfW-Effizienzhaus) oder http://www.kfw.de/152 (Einzelmaßnahmen).
Der Kreditnehmer bestätigt die Vorhabensdurchführung sowie die Höhe der Kosten zu den vom Energieeffizienz-Experten bestätigten förderfähigen Maßnahmen im Formular „Bestätigung nach Durchführung”.
Das Finanzierungsinstitut bestätigt den fristgerechten Einsatz der Mittel für energetische Sanierungsmaßnahmen am geförderten Wohngebäude und reicht die „Bestätigung nach Durchführung” bei der KfW ein.
Innerhalb von 10 Jahren nach Kreditzusage sind von Ihnen aufzubewahren und der KfW auf Verlangen vorzulegen (auch nach ggf. vollständiger Tilgung des Kredites):
Bei Sanierungen zum KfW-Effizienzhaus: die vollständigen Berechnungsunterlagen (siehe dazu Ziffer 2.4. „Erforderliche und aufzubewahrende Nachweise für ein KfW-Effizienzhaus” in der Anlage „Technische Mindestanforderungen) sowie alle vorhabensbezogenen Rechnungen und Nachweise über die geleisteten Zahlungen
Bei Einzelmaßnahmen einschließlich Heizungs- und Lüftungspaket gemäß der Anlage „Technische Mindestanforderungen”:
Außenwände und Dach: Fachunternehmererklärung und ggf. Nachweis hydraulischer Abgleich
Heizungsanlage: Nachweis hydraulischer Abgleich
sowie alle vorhabensbezogenen Rechnungen und Nachweise über die geleisteten Zahlungen
Beim Ersterwerb: die vorgenannten Unterlagen zum KfW-Effizienzhaus bzw. für die Maßnahmenpaktete oder Einzelmaßnahmen, anstelle von Rechnungen ein Nachweis über die förderfähigen Investitionsmaßnahmen und -kosten (mindestens durch eine Bestätigung des Verkäufers) 03.09.18
Sofern ein hydraulischer Abgleich durchzuführen ist: Nachweis auf dem Bestätigungsformular des Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V.( http://www.intelligent-heizen.info/broschueren) 23.05.19
Bei der Sanierung von Baudenkmalen oder sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz: die für die baulichen Sanierungsmaßnahmen erforderlichen Abstimmungsnachweise und die Genehmigung der Denkmalschutzbehörde oder einer sonstigen zuständigen Behörde (z.B. Bauamt)
Die Inanspruchnahme öffentlich geförderter Mittel kann abhängig von Ihrer individuellen steuerrechtlichen Situation steuerliche Folgen auslösen. Dies betrifft insbesondere die Steuerermäßigung gemäß § 35a EStG („Handwerkerleistungen”) und den steuerlichen Ansatz von absetzungsfähigen Investitionskosten.
Die Förderkredite nach diesem Produkt sind anrechenbare Drittmittel im Sinne von § 559a Absatz 1 und 2 BGB. Sie sind daher bei einer Mieterhöhung nach Modernisierungsmaßnahmen gemäß § 559 BGB entsprechend zu berücksichtigen.
Weitergehende Informationen zu diesem Produkt (Beispiele, häufige Fragen, etc.) finden Sie im Internet unter http://www.kfw.de/151 (KfW-Effizienzhaus) oder unter http://www.kfw.de/152 (Einzelmaßnahmen).
„Technische Mindestanforderungen” 03.09.18
Technische Mindestanforderungen und ergänzende Informationen für die Umsetzung von Einzelmaßnahmen einschließlich dem Heizungs- und Lüftungspaket sowie die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus
1. Einzelmaßnahmen (Produktnummern 152/430)
Gefördert werden bauliche und anlagentechnische Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz, welche die folgenden Mindestanforderungen erfüllen. Das Infoblatt „Liste der Technischen FAQ” (häufig gestellte Fragen) enthält weiterführende Erläuterungen. 23.04.18
1.1 Dämmung der Gebäudehülle, Austausch und Ertüchtigung von Fenstern und Außentüren – Bauteilanforderungen
Für Bauteile von Gebäuden mit Auflagen des Denkmalschutzes oder zum Schutz sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz im Sinne des § 24 Absatz 1 Energieeinsparverordnung (EnEV) gelten jeweils reduzierte Anforderungswerte. Für Bauteile ohne entsprechende Auflagen sind die nicht reduzierten Anforderungswerte einzuhalten.
Maximaler U-Wert in W/(m 2× K)
Lambda <<= 0,035 W/(m × K)
Außenwände von Baudenkmalen und erhaltenswerter Bausubstanz
Innendämmung bei Fachwerkaußenwänden sowie Erneuerung der Ausfachungen
Schrägdächer und dazugehörige Kehlbalkenlagen
Alternativ bei Baudenkmalen und erhaltenswerter Bausubstanz höchstmögliche Dämmschichtdicke
Lambda <<= 0,040 W/(m × K)
Geschossdecken nach unten gegen Außenluft
Fenster, Balkon- und Terrassentüren mit Mehrscheibenisolierverglasung
Barrierearme oder einbruchhemmende Fenster, Balkon- und Terrassentüren
Ertüchtigung von Fenstern und Kastenfenstern sowie Fenster mit Sonderverglasung
Austausch von Fenstern an Baudenkmalen oder erhaltenswerter Bausubstanz
1,4 bei echten glasteilenden Sprossen: 1,6 W/(m 2xK) (1)
Ertüchtigung von Fenstern an Baudenkmalen oder erhaltenswerter Bausubstanz
Außentüren beheizter Räume
Die Anforderungen gemäß EnEV zur Begrenzung des Wärmedurchgangs bei erstmaligem Einbau, Ersatz oder Erneuerung von Außenbauteilen bestehender Gebäude sind zu beachten.
Für Gebäude ist der hydraulische Abgleich durchzuführen, wenn mit den nachfolgend aufgeführten Dämmmaßnahmen (transparente und opake Bauteile) mehr als 50% der wärmeübertragenden Umfassungsfläche wärmeschutztechnisch verbessert werden. Die Durchführung ist auf dem aktuellen Formular des Forums für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. ( http://www.intelligent-heizen.info/broschueren) nach Verfahren A nachzuweisen und die zugehörige Dokumentation ist aufzubewahren. Der Nachweis nach Verfahren B ist zulässig.
1.1.1 Wärmedämmung von Bauteilen
Bei der Wärmedämmung von Bauteilen sind die in der Tabelle im Abschnitt 1.1. genannten Anforderungen an den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) einzuhalten.
In Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten sind folgende Besonderheiten zu beachten:
1.1.1.1 Wärmedämmung von Außenwänden
Die Einhaltung der Anforderungen an die U-Werte ist durch den Fachunternehmer zu bestätigen. Art und Aufbau der Dämmung sind zu beschreiben.
Sofern Auflagen des Denkmalschutzes oder zum Schutz sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz bei einer Dämmung der Außenwand bestehen, ist die danach zulässige, höchstmögliche Dämmschichtdicke einzubauen und ein U-Wert von U AW <<= 0,45 W/(m 2 × K) einzuhalten. Voraussetzung für die Förderung der Dämmmaßnahme ist die Bestätigung des Energieeffizienz-Experten, dass aufgrund von Auflagen des Denkmalschutzes bzw. zum Schutz sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz oder auch aus bauphysikalischen Gründen nur der jeweils erreichte U-Wert möglich ist.
Hinweis: Beachten Sie die besonderen bauphysikalischen Anforderungen bei Innenwanddämmung im Hinblick auf Tauwasserbildung und Wärmebrücken bei Planung und Ausführung.
1.1.1.2 Wärmedämmung von Dachflächen
Ist die Möglichkeit zur Wärmedämmung eines Daches durch Auflagen des Denkmalschutzes oder zum Schutz sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz begrenzt, so gilt die Bauteilanforderung als erfüllt, wenn die nach anerkannten Regeln der Technik höchstmögliche Dämmschichtdicke (bei einem Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit von Lamda <<= 0,040 W/(m K)) eingebaut wird.
1.1.2. Erneuerung der Fenster und Außentüren
Gefördert wird die Erneuerung durch Austausch oder Ertüchtigung von Fenstern, Fenstertüren und Außentüren sowie der erstmalige Einbau von Außentüren, Fenstern und Fenstertüren einschließlich außen liegender Sonnenschutzeinrichtungen nach DIN 4108-2. Dabei sind die in der Tabelle unter 1.1. genannten Anforderungen an den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) einzuhalten.
Bedingung für die Förderung von Fenstern und Fenstertüren ist, dass der U-Wert der Außenwand und/oder des Daches kleiner ist als der UW-Wert der neu eingebauten Fenster und Fenstertüren. Diese Mindestanforderung darf gleichwertig erfüllt werden, indem durch weitere Maßnahmen Tauwasser- und Schimmelbildung weitestgehend ausgeschlossen werden. Weitergehende Erläuterungen finden sich in dem Infoblatt „Liste der Technischen FAQ” (häufig gestellte Fragen).
Ist aus Gründen des Denkmalschutzes oder des Schutzes sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz die Einhaltung der vorgegebenen U W-Werte bei der Erneuerung von Fenstern nicht möglich, können Fenster durch Ertüchtigung mit einem UW-Wert von maximal 1,6 W/(m 2 × K) und ansonsten durch Austausch mit UW-Wert von maximal 1,4 W/(m 2 × K) (bei echten glasteilenden Sprossen 1,6 W/(m 2 × K) gefördert werden. Voraussetzung ist die Bestätigung des Energieeffizienz-Experten, dass aufgrund von Auflagen des Denkmalschutzes oder zum Schutz sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz die Erneuerung von Fenstern nur durch die Ertüchtigung oder den Austausch nach diesen U W-Werten möglich ist.
Sonderverglasungen entsprechend Nr. 4.3 der Tabelle „Anforderungen an die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) der jeweiligen Bauteile” sind die in Anlage 3 Nummer 2 EnEV beschriebenen Verglasungen zum Schallschutz, Brandschutz sowie Durchschusshemmung, Durchbruchhemmung oder Sprengwirkungshemmung, die aufgrund von Vorschriften der Landesbauordnung oder anderer Vorschriften für den bestimmungsgemäßen Betrieb eines Gebäudes einzubauen sind.
Bei der Erneuerung barrierearmer Fenster, Balkon- und Terrassentüren müssen diese mit einem geringen Kraftaufwand bedient werden können. Beim Ver- und Entriegeln der Fenster muss das Drehmoment am Fenstergriff kleiner als 5 Nm und die auf das Hebelende aufgebrachte Kraft kleiner 30 N sein. Die Fenstergriffe dürfen nicht höher als 1,05 m über dem Fußboden angeordnet sein. Ist dies baustrukturell nicht möglich, sind automatische Öffnungs- und Schließsysteme förderfähig. Bei Balkon- und Terrassentüren darf die untere Schwelle eine Höhe von 2,0 cm nicht überschreiten.
Beim Einbau einbruchhemmender Fenster, Balkon- und Terrassentüren müssen diese die Widerstandsklasse RC2 nach DIN EN 1627 oder besser aufweisen (auch ohne Nachweis über die Berücksichtigung der Festigkeit und Ausführung der umgebenden Wände).
1.2 Austausch oder Optimierung der Heizungsanlage
Als Austausch der Heizungsanlage gilt der Einbau von Heizungstechnik auf Basis der Brennwerttechnologie oder Nah-/Fernwärme (einschließlich der unmittelbar dadurch veranlassten Maßnahmen). In diesem Zusammenhang sind die Fachunternehmer mit der Prüfung zu beauftragen, ob die Heizflächen für die geplante Heizungsanlage geeignet (z.B. überwiegender Brennwertbetrieb) und ausreichend dimensioniert sind. Unterbleibt eine ggf. erforderliche Anpassung oder Erneuerung, ist die Einzelmaßnahme „Austausch der Heizungsanlage” nicht förderfähig.
Anlagen zur Trinkwarmwassererwärmung sind Bestandteil der Heizungsanlage.
Der kleinste einstellbare Pumpenförderdruck von externen zentralen Umwälzpumpen darf 100 mbar nicht überschreiten. Der kleinste einstellbare Restförderdruck von in Geräten integrierten Umwälzpumpen darf 200 mbar nicht überschreiten. Umwälzpumpen müssen die zum Zeitpunkt des Einbaus geltenden Anforderungen der Ökodesign-Richtlinie an den Energieeffizienzindex einhalten.
Bei einem Austausch der Heizungsanlage sowie bei einem Ersatz oder erstmaligem Einbau von Umwälzpumpen des Heizkreislaufs ist ein hydraulischer Abgleich durchzuführen. Die Durchführung ist auf dem aktuellen Formular des Forums für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. ( http://www.intelligent-heizen.info/broschueren) mindestens nach Verfahren A nachzuweisen und die zugehörige Dokumentation ist aufzubewahren. Der Nachweis nach Verfahren B ist zulässig.
1.2.1 Austausch der Heizungsanlage:
Der Einbau von Brennwertkesseln und Brennwerttechnik nutzende Wärmepumpen (Kombination aus Brennwertkessel und Wärmepumpe mit Sorptionstechnik – sogenannte Gaswärmepumpe) mit Öl oder Gas als Brennstoff (Brennwerttechnik verbessert nach DIN V 4701-10).
1.2.2 Optimierung der Heizungsanlage:
Die Optimierung von Heizungsanlagen, die älter als zwei Jahre sind.
die Bestandsaufnahme und ggf. die Analyse des Ist-Zustandes (z.B. nach DIN EN 15378),
die Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am gesamten Heizsystem (z.B. die Optimierung der Heizkurve, die Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung sowie der Einsatz von Einzelraumregler).
Ergänzend zu 1.2.1 beziehungsweise 1.2.2 sind förderfähig:
Ersatz bestehender Pumpen durch Hocheffizienzpumpen, hocheffiziente Trinkwasserzirkulationspumpen
In Einrohrsystemen Maßnahmen zur Volumenstromregelung mit dem Ziel der Energieeinsparung und der Umbau von Ein- in Zweirohrsystemen
Erstmaliger Einbau von Flächenheizsystemen sowie die erforderliche Anpassung oder Erneuerung von Rohrleitungen
Austausch von Heizkörpern mit dem Ziel der Systemtemperaturreduzierung, die im Zuge der Berechnungen zum hydraulischen Abgleich als verantwortlich für hohe Systemtemperaturen identifiziert wurden (sogenannte „kritische” Heizkörper).
Erstmaliger Einbau und Austausch von Komponenten zur Durchflussbegrenzung und Einzelraum-Temperaturregelung in Flächenheizkreisen einschließlich aller dazu erforderlichen Komponenten.
1.2.3 Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien:
Folgende Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien können bei der Erneuerung der Heizungsanlage nur mitgefördert werden, sofern der Einbau in Ergänzung einer der o.g. Heizungsanlagen erfolgt (ergänzender bzw. zusätzlicher Wärmeerzeuger):
Biomasseanlagen: automatisch beschickte Zentralheizungsanlagen, die ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Hierzu zählen Holzpellets, Holzhackschnitzel, Scheitholz. Es gelten die technischen Mindestanforderungen an die Emissionen und Wirkungsgrade gemäß der Richtlinie des Marktanreizprogramms.
Biomasseanlagen: Holzvergaser-Zentralheizungen mit Leistungs- und Feuerungsregelung (Kesselwirkungsgrad unter Volllast mindestens 89%), welche die Anforderungen der Richtlinien des Marktanreizprogramms erfüllen.
Für Sole-/Wasser- und Wasser-/Wasser-Wärmepumpen eine Jahresarbeitszahl Die Jahresarbeitszahl ist nach der dann geltenden Fassung der VDI 4650 unter Berücksichtigung der Jahresarbeitszahlen für Raumwärme und für Trinkwarmwasser zu bestimmen. Sie entspricht der Gesamt-Jahresarbeitszahl der VDI 4650 (2009). Der für die Berechnung der Jahresarbeitszahl elektrisch betriebener Wärmepumpen benötigte COP-Wert ist mit einem Prüfbericht eines unabhängigen Prüfinstituts nachzuweisen. Ein Prüfbericht auf Grundlage der technischen Voraussetzungen des EHPA (European Quality Label for Heat Pumps)-Wärmepumpen-Gütesiegels wird als gleichwertiger Nachweis anerkannt. Der für die Berechnung der Jahresheizzahl von gasbetriebenen Wärmepumpen benötigte Normnutzungsgrad ist ebenfalls mit einem Prüfbericht eines unabhängigen Prüfinstituts nachzuweisen. Die Übereinstimmung der in dieser Berechnung verwendeten Parameter, insbesondere die angesetzten Temperaturen der Heizungsanlage mit den tatsächlichen Gegebenheiten im Gebäude, ist vom Fachunternehmer zu bestätigen.
Die Anforderung an die Jahresarbeitszahl von Wärmepumpen wird gleichwertig erfüllt, wenn die Anforderung der Öko-Design-Richtlinie an die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz Eta s für Wärmepumpen eingehalten wird. (1) von mindestens 3,8.
Für Luft-/Wasser-Wärmepumpen eine Jahresarbeitszahl Die Jahresarbeitszahl ist nach der dann geltenden Fassung der VDI 4650 unter Berücksichtigung der Jahresarbeitszahlen für Raumwärme und für Trinkwarmwasser zu bestimmen. Sie entspricht der Gesamt-Jahresarbeitszahl der VDI 4650 (2009). Der für die Berechnung der Jahresarbeitszahl elektrisch betriebener Wärmepumpen benötigte COP-Wert ist mit einem Prüfbericht eines unabhängigen Prüfinstituts nachzuweisen. Ein Prüfbericht auf Grundlage der technischen Voraussetzungen des EHPA (European Quality Label for Heat Pumps)-Wärmepumpen-Gütesiegels wird als gleichwertiger Nachweis anerkannt. Der für die Berechnung der Jahresheizzahl von gasbetriebenen Wärmepumpen benötigte Normnutzungsgrad ist ebenfalls mit einem Prüfbericht eines unabhängigen Prüfinstituts nachzuweisen. Die Übereinstimmung der in dieser Berechnung verwendeten Parameter, insbesondere die angesetzten Temperaturen der Heizungsanlage mit den tatsächlichen Gegebenheiten im Gebäude, ist vom Fachunternehmer zu bestätigen.
Die Anforderung an die Jahresarbeitszahl von Wärmepumpen wird gleichwertig erfüllt, wenn die Anforderung der Öko-Design-Richtlinie an die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz Eta s für Wärmepumpen eingehalten wird. (1) von mindestens 3,5.
Für gasmotorisch angetriebene Wärmepumpen eine Jahresarbeitszahl Die Jahresarbeitszahl ist nach der dann geltenden Fassung der VDI 4650 unter Berücksichtigung der Jahresarbeitszahlen für Raumwärme und für Trinkwarmwasser zu bestimmen. Sie entspricht der Gesamt-Jahresarbeitszahl der VDI 4650 (2009). Der für die Berechnung der Jahresarbeitszahl elektrisch betriebener Wärmepumpen benötigte COP-Wert ist mit einem Prüfbericht eines unabhängigen Prüfinstituts nachzuweisen. Ein Prüfbericht auf Grundlage der technischen Voraussetzungen des EHPA (European Quality Label for Heat Pumps)-Wärmepumpen-Gütesiegels wird als gleichwertiger Nachweis anerkannt. Der für die Berechnung der Jahresheizzahl von gasbetriebenen Wärmepumpen benötigte Normnutzungsgrad ist ebenfalls mit einem Prüfbericht eines unabhängigen Prüfinstituts nachzuweisen. Die Übereinstimmung der in dieser Berechnung verwendeten Parameter, insbesondere die angesetzten Temperaturen der Heizungsanlage mit den tatsächlichen Gegebenheiten im Gebäude, ist vom Fachunternehmer zu bestätigen.
Die Anforderung an die Jahresarbeitszahl von Wärmepumpen wird gleichwertig erfüllt, wenn die Anforderung der Öko-Design-Richtlinie an die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz Eta s für Wärmepumpen eingehalten wird. (1) von mindestens 1,3.
Bei kombinierter Heizung und Trinkwarmwasserbereitung durch die Wärmepumpe verringert sich die Anforderung an die Jahresarbeitszahl Die Jahresarbeitszahl ist nach der dann geltenden Fassung der VDI 4650 unter Berücksichtigung der Jahresarbeitszahlen für Raumwärme und für Trinkwarmwasser zu bestimmen. Sie entspricht der Gesamt-Jahresarbeitszahl der VDI 4650 (2009). Der für die Berechnung der Jahresarbeitszahl elektrisch betriebener Wärmepumpen benötigte COP-Wert ist mit einem Prüfbericht eines unabhängigen Prüfinstituts nachzuweisen. Ein Prüfbericht auf Grundlage der technischen Voraussetzungen des EHPA (European Quality Label for Heat Pumps)-Wärmepumpen-Gütesiegels wird als gleichwertiger Nachweis anerkannt. Der für die Berechnung der Jahresheizzahl von gasbetriebenen Wärmepumpen benötigte Normnutzungsgrad ist ebenfalls mit einem Prüfbericht eines unabhängigen Prüfinstituts nachzuweisen. Die Übereinstimmung der in dieser Berechnung verwendeten Parameter, insbesondere die angesetzten Temperaturen der Heizungsanlage mit den tatsächlichen Gegebenheiten im Gebäude, ist vom Fachunternehmer zu bestätigen.
Die Anforderung an die Jahresarbeitszahl von Wärmepumpen wird gleichwertig erfüllt, wenn die Anforderung der Öko-Design-Richtlinie an die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz Eta s für Wärmepumpen eingehalten wird. (1) von Wärmepumpen um den Wert 0,2 bzw. bei gasmotorisch angetriebenen Wärmepumpen um den Wert 0,05.
Wärmepumpen werden nicht in Kombination mit dem Einbau einer elektrischen Trinkwarmwasserbereitung (elektrische Durchlauferhitzer) gefördert.
Solarthermische Anlagen: Die Anlagen müssen, mit Ausnahme von Speichern und Luftkollektoren, mit einem geeigneten Funktionskontrollgerät bzw. einem Wärmemengenzähler ausgestattet sein. Solarkollektoren sind nur förderfähig, sofern sie das europäische Zertifizierungszeichen Solar Keymark tragen und anhand des Zertifikats ein jährlicher Kollektorertrag Q kol von mindestens 525 kWh/m 2 nachgewiesen wird.
Hinweis zur Jahresarbeitszahl: Die Jahresarbeitszahl ist nach der dann geltenden Fassung der VDI 4650 unter Berücksichtigung der Jahresarbeitszahlen für Raumwärme und für Trinkwarmwasser zu bestimmen. Sie entspricht der Gesamt-Jahresarbeitszahl der VDI 4650 (2009). Der für die Berechnung der Jahresarbeitszahl elektrisch betriebener Wärmepumpen benötigte COP-Wert (Coefficient of Performance) ist mit einem Prüfbericht eines unabhängigen Prüfinstituts nachzuweisen. Ein Prüfbericht auf Grundlage der technischen Voraussetzungen des EHPA (European Quality Label for Heat Pumps) Wärmepumpen-Gütesiegels wird als gleichwertiger Nachweis anerkannt. Der für die Berechnung der Jahresheizzahl von gasbetriebenen Wärmepumpen benötigte Normnutzungsgrad ist ebenfalls mit einem Prüfbericht eines unabhängigen Prüfinstituts nachzuweisen. Die Übereinstimmung der in dieser Berechnung verwendeten Parameter, insbesondere die angesetzten Temperaturen der Heizungsanlage mit den tatsächlichen Gegebenheiten im Gebäude, ist vom Fachunternehmer zu bestätigen.
Die Anforderung an die Jahresarbeitszahl von Wärmepumpen wird gleichwertig erfüllt, wenn die Anforderung der Öko-Design-Richtlinie an die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz Eta s für Wärmepumpen eingehalten wird.
Förderfähig sind weiterhin alle sonstigen Maßnahmen, die zur vollen Funktion der im Programm geförderten Anlage erforderlich sind (siehe auch „Liste der förderfähigen Maßnahmen”).
1.3 Lüftungsanlagen
Bedarfsgeregelte zentrale Abluftsysteme, die Feuchte-, Kohlendioxid- oder Mischgasgeführt sind und eine spezifische elektrische Leistungsaufnahme der Ventilatoren von P el,Vent <<= 0,20 W/(m 3/h) aufweisen. 23.04.18
ein Wärmebereitstellungsgrad von Eta WBG >= 80% bei einer spezifischen elektrischen Leistungsaufnahme von P el,Vent <<= 0,45 W/(m 3/h) oder
ein Wärmebereitstellungsgrad von Eta WBG >= 75% bei einer spezifischen elektrischen Leistungsaufnahme von P el,Vent <<= 0,35 W/(m 3/h) erreicht wird.
Kompaktgeräte mit Luft-/Luft-Wärmeübertrager und Abluftwärmepumpe mit denen
ein Wärmebereitstellungsgrad von Eta WBG >= 75% bei
einer Jahresarbeitszahl von Epsilon WP;m >= 3,5 und eine spezifische elektrische Leistungsaufnahme der Ventilatoren von P el,Vent <<= 0,45 W/(m 3/h) erreicht wird.
Kompaktgeräte mit Luft-/Luft-/Wasser-Wärmepumpe ohne Luft-/Luft-Wärmeübertrager mit denen
eine Jahresarbeitszahl von Epsilon WP;m >= 3,5 bei
einer spezifischen elektrischen Leistungsaufnahme der Ventilatoren von P el,Vent <<= 0,35 W/(m 3/h) erreicht wird.
Die Einhaltung der Anforderungen an Lüftungsanlagen ist durch eine Fachunternehmererklärung zusammen mit einer Herstellerbescheinigung für die Gerätekomponenten auf Grundlage der DIN V 4701-10/12, DIN V 18599-6: 2011 und DIN 1946-6 zu dokumentieren. 23.04.18
Eine Lüftungsanlage muss einreguliert sein und mindestens in der Lage sein, die in DIN 1946 – 6 genannten planmäßigen Außenluftvolumenströme (Lüftung zum Feuchteschutz) für das Gebäude beziehungsweise für mindestens sämtliche Nutzungseinheiten sicher zu stellen.
Die jeweiligen Anforderungen an die spezifische elektrische Leistungsaufnahme von Ventilatoren und an den Wärmebereitstellungsgrad von Lüftungsanlagen werden gleichwertig erfüllt, wenn die Lüftungsanlage einen spezifischen Energieverbrauch von SEV << - 26 kWh / (m 2 a) gemäß Ökodesign-Richtlinie aufweist.
1.4.Heizungspaket
Der außer Betrieb genommene Wärmeerzeuger unterliegt nicht der gesetzlichen Außerbetriebnahmepflicht nach § 10 EnEV.
Es wird ein neuer Wärmeerzeuger eingebaut, der die unter Abschnitt 1.2.1 „Austausch der Heizungsanlage” oder Abschnitt 1.2.3 „Heizungsanlage zur Nutzung erneuerbarer Energien” genannten Anforderungen erfüllt.
Die Wärmeverteilung und -übergabe wird durch investive Maßnahmen und fachgerechte Einregulierung optimiert. Dazu ist ein hydraulischer Abgleich mit raumweiser Heizlastberechnung nach Verfahren B gemäß dem aktuellen Formular des Forums für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik ( http://www.intelligent-heizen.info/broschueren) durchzuführen. Alle hierfür notwendigen Maßnahmen sind umzusetzen. Die unter Abschnitt 1.2.2 „Optimierung der Heizungsanlage” genannten Anforderungen sind einzuhalten. Es müssen mindestens folgende Komponenten (sofern vorhanden) ersetzt werden: 23.04.18
1.5 Lüftungspaket
Für die Förderung von Maßnahmen im Lüftungspaket sind folgende Anforderungen zu erfüllen:
Es wird eine Zu- und Abluftanlage mit einem Wärmeübertrager erneuert oder erstmalig installiert, die die unter Abschnitt 1.3 „Lüftungsanlagen” genannten Anforderungen erfüllt.
Es wird zusätzlich mindestens eine der unter Abschnitt 1.1 „Dämmung” genannten Maßnahmen an der Gebäudehülle mit den dort genannten Anforderungen umgesetzt.
Anforderungen an die Luftdichtheit der Gebäudehülle nach Anlage 4 EnEV bestehen nicht. Die Luftdichtheit der Gebäudehülle muss jedoch messtechnisch bestimmt werden. Die messtechnische Bestimmung der Luftdichtheit der Gebäudehülle kann dabei entweder für das fertig gestellte Gebäude / Wohneinheit oder während der Bauphase als Bestandteil der Qualitätssicherung erfolgen
2. Sanierung zum KfW-Effizienzhaus (Produktnummern 151/430)
Der energetische Standard eines KfW-Effizienzhauses wird durch bauliche und anlagentechnische Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz sowie die Einbindung erneuerbarer Energien erreicht. Die nachfolgenden Mindestanforderungen sind einzuhalten. Das Infoblatt „Liste der Technischen FAQ” (häufig gestellte Fragen) enthält weiterführende Erläuterungen.
2.1 Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus
Für die Berechnung des energetischen Niveaus eines KfW-Effizienzhauses sind die Bilanzierungsvorschriften des § 3 Absatz 1 bis 3 EnEV unter Berücksichtigung der Regelungen dieser Anlage anzuwenden. § 3 Absatz 5 EnEV (EnEV-Easy) ist nicht anwendbar.
Die Auslegungen der Fachkommission „Bautechnik” der Bauministerkonferenz zur EnEV ( http://www.bbsr-energieeinsparung.de, siehe dort unter „Energieeinsparverordnung, Auslegungen”) sind bei der Berechnung eines KfW-Effizienzhauses anzuwenden, soweit nach dieser Anlage keine gesonderten Regelungen bestehen.
Liegen für die Heizungsanlage und für die Bauteile der Gebäudehülle keine Kennzahlen für die energetischen Eigenschaften vor, können für die KfW-Effizienzhausberechung die Werte aus den vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung/Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung veröffentlichten „Regeln zur Datenaufnahme und Datenverwendung im Wohngebäudebestand” angewendet werden ( http://www.bbsr-energieeinsparung.de, Energieeinsparverordnung, Bekanntmachungen). Die dort beschriebenen Vereinfachungen beim geometrischen Aufmaß dürfen bei der Bilanzierung eines KfW-Effizienzhauses dagegen nicht verwendet werden.
Anforderungen an die Luftdichtheit der Gebäudehülle nach Anlage 4 EnEV bestehen nicht, sofern keine Lüftungsanlage eingebaut wird und kein reduzierter Luftwechsel im Effizienzhausnachweis angesetzt wird. Die Luftdichtheit der Gebäudehülle eines KfW-Effizienzhauses 70 oder 55 muss jedoch messtechnisch bestimmt werden. Die messtechnische Bestimmung der Luftdichtheit der Gebäudehülle kann dabei entweder nach EnEV für das fertig gestellte Gebäude oder während der Bauphase als Bestandteil der Qualitätssicherung erfolgen. Für KfW-Effizienzhäuser 115, 100 und 85 wird eine Luftdichtheitsmessung empfohlen.
Bei der Sanierung zu einem KfW-Effizienzhaus ist stets ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage durchzuführen. Die Durchführung ist auf dem aktuellen Formular des Forums für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik ( http://www.intelligent-heizen.info/broschueren) nach Verfahren B nachzuweisen und die zugehörige Dokumentation ist aufzubewahren.
Der Jahres-Primärenergiebedarf (Q P) und der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Gebäudes bezogene Transmissionswärmeverlust (H’ T) des Sanierungsobjekts sind auf der Grundlage der geplanten Maßnahmen nach EnEV zu berechnen. Die entsprechenden energetischen Kennwerte des Referenzgebäudes (Q P REF und H’ T REF) sind nach Anlage 1, Tabelle 1 (ohne Anwendung von Zeile 1.0) EnEV zu ermitteln.
Die Berechnungsregel für das Referenzgebäude bei elektrischer Trinkwarmwasserbereitung gemäß Anlage 1, Nummer 1.1, Absatz 2 EnEV ist seit dem 01.01.2016 weder für berechnungen nach EnEV noch für ein KfW-Effizienzhaus anzuwenden.
Werden beim Nachweis eines KfW Effizienzhauses für das Referenzgebäude Komponenten angesetzt, für die in Tabelle 1 der Anlage 1 der EnEV keine Festlegungen enthalten sind, müssen die gewählten Rechenansätze vorab mit der KfW abgestimmt werden. Die Auslegung XXII-2 zu Anlage 1 Nummer 1.1 und Anlage 2 Nummer 1.1 EnEV kann nicht angewendet werden
Beim Nachweis von KfW Effizienzhäusern sind Glasdächer und Lichtbänder beim Referenzgebäude wie Dachflächenfenster mit einem U W-Wert von 1,40 W/(m 2 K) anzusetzen. Die Auslegung XIX 8 zu Anlage 1 bis 3 der EnEV (Definition transparenter Bauteile im Dachbereich) kann nicht angewendet werden
Bei der Bilanzierung von KfW Effizienzhäusern sind Türen gegen unbeheizte Räume (zum Beispiel Kellertüren, Wohnungseingangstüren, auch Dachbodenklappen) dem Bauteil „Außentüren” des Referenzgebäudes nach Anlage 1 Tabelle 1 der EnEV zuzuordnen
Die errechneten Werte für den Jahres-Primärenergiebedarf (Q P) und den Transmissionswärmeverlust (H’ T) für das Sanierungsobjekt dürfen im Verhältnis zu den jeweiligen Werten des entsprechenden Referenzgebäudes (Q P REFund H’ T REF) die in der untenstehenden Tabelle angegebenen prozentualen Maximalwerte nicht überschreiten.
Gleichzeitig darf der Transmissionswärmeverlust H’ T des Sanierungsobjekts nicht höher sein als nach Anlage 1 Tabelle 2 EnEV zulässig (unter Berücksichtigung des 40-prozentigen Zuschlags gemäß § 9 Absatz 1 der EnEV). Davon ausgenommen ist das KfW-Effizienzhaus Denkmal.
Q P in % Q P REF
H’ T in % H’ T REF
2.2 Besonderheiten bei Sanierung zum KfW-Effizienzhaus Denkmal
Bestehen für ein Gebäude oder Teilbereiche eines Gebäudes Auflagen des Denkmalschutzes bzw. zum Schutz sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz, ist im Rahmen der zulässigen und gemäß den Auflagen verbleibenden Möglichkeiten eine energetische Fachplanung durchzuführen.
Für die energetische Optimierung des Jahres-Primärenergiebedarfs (Q P) ist der Einsatz von erneuerbaren Energien zu prüfen.
Werden bei der energetischen Fachplanung die Zielwerte eines Jahres-Primärenergiebedarfs (Q P) von 160% und/oder eines Transmissionswärmeverlusts (H’ T) von 175% aufgrund von Auflagen des Denkmalschutzes bzw. zum Schutz sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz oder auch aus bauphysikalischen Gründen nicht erreicht, ist eine Förderung für ein KfW-Effizienzhaus Denkmal dennoch möglich. Voraussetzung für die Förderung ist die Bestätigung des Energieeffizienz-Experten, dass aufgrund von Auflagen des Denkmalschutzes oder zum Schutz sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz nur das jeweils erreichte energetische Niveau möglich ist.
Im Übrigen gelten für Gebäudeteile ohne Auflagen des Denkmalschutzes bzw. zum Schutz sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz die Anforderungen der EnEV.
2.3 Randbedingungen für die Berechnung zum KfW-Effizienzhaus
Für die Berechnung eines KfW-Effizienzhauses nach der DIN V 18599: 2011–12 sind ausschließlich die unter dem Link http://www.nachhaltigesbauen.de/[...] aufgeführten Softwareanwendungen sowie deren Folgeversionen zugelassen.
In dem Infoblatt „Liste der Technischen FAQ” (häufig gestellte Fragen) werden für die Berechnung des Referenzgebäudes weitergehende Erläuterungen in Bezug auf Bauteile der Gebäudehülle und die Anlagenbewertung gegeben.
Werden in Wohngebäuden anlagentechnische Komponenten eingesetzt, für deren energetische Bewertung keine anerkannten Regeln der Technik oder gemäß § 9 Absatz 2 Satz 2 Halbsatz 3 EnEV bekannt gemachten gesicherten Erfahrungswerte vorliegen, so können hierfür Komponenten angesetzt werden, die gleichwertige oder schlechtere energetische Eigenschaften aufweisen.
Eine Heizungsanlage kann nach DIN V 4701-10 bzw. DIN V 18599: 2011–12 berechnet werden, wenn der Wärmeerzeuger nach dem 01.01.1995 eingebaut wurde, die raumweise Regelung dem Stand der Technik entspricht (z.B. 2K-Thermostatventile), sämtliche zugänglichen Rohrleitungen nach Anlage 5 EnEV gedämmt sind und ein hydraulischer Abgleich der Anlage durchgeführt wurde.
Erfolgt die Wärmeversorgung über Fernwärme, ist als Primärenergiefaktor für das Wärmenetz der Tabellenwert nach DIN V 18599-1: 2011–12 anzusetzen. Die Anwendung des in der Norm beschriebenen Berechnungsverfahrens zur Bestimmung von Primärenergiefaktoren ist in diesem Zusammenhang nicht zulässig. Alternativ kann ein Primärenergiefaktor verwendet werden, welcher nach dem Arbeitsblatt FW-309 Teil 1 des Energieeffizienzverbandes für Wärme, Kälte und Kraft-Wärme-Kopplung (AGFW) durch einen zertifizierten Gutachter bestätigt und auf der Internetseite der AGFW veröffentlicht wurde.
Niedertemperatur-Kessel sind nicht förderfähig. Erfolgt die Wärmeversorgung über einen bereits vorhandenen Niedertemperatur-Kessel, ist dieser bei der energetischen Berechnung eines KfW-Effizienzhauses zu berücksichtigen.
Ist eine Zentralheizungsanlage vorhanden, können handbeschickte Einzelöfen, die nicht in das Zirkulationssystem eingebunden sind, nicht berücksichtigt werden. Bei Zentralheizungsanlagen mit hydraulisch eingebundenen biomassebeschickten Einzelöfen sowie automatisch beschickten Pellet-Primäröfen kann ein maximaler Deckungsanteil von 10% des Nutzenergiebedarfs angesetzt werden.
Bei Berechnungen nach DIN V 4701-10 kann der Deckungsanteil einer Solaranlage für die Heizungsunterstützung ohne gesonderten Nachweis maximal 10% betragen, wenn die Kollektorfläche den entsprechenden Anforderungen der DIN V 4701-10 genügt. Andernfalls sind die Deckungsanteile anhand einer solarthermischen Simulation für das entsprechende Gebäude unter Einhaltung der Randbedingungen für den öffentlich-rechtlichen Nachweis gemäß EnEV zu ermitteln.
Beim Nachweis zum KfW-Effizienzhaus kann die Regelung des § 5 EnEV zur Anrechnung von Strom aus erneuerbaren Energien angewendet werden. Der Systemleistungsfaktor f perf von Photovoltaikanlagen muss mindestens 75% gemäß DIN V 18599-9: 2011–12 betragen.
Bei Berechnungen nach DIN V 4108-6 / DIN V 4701-10 ist standardmäßig die Luftwechselrate n=0,7 h -1 anzusetzen, sofern nicht die Bedingungen der Anlage 3, Nummer 8.2 EnEV gegeben sind. Der Ansatz eines reduzierten Luftwechsels mit n=0,6 h -1 bei freier Lüftung/Fensterlüftung oder mit n=0,6 h -1 bzw. 0,55 h -1 bei Gebäuden mit Lüftungsanlage kann nur verwendet werden, wenn auch nach Abschluss des Sanierungsvorhabens die entsprechend erforderliche Luftdichtheit des Gebäudes mit einer Luftdichtheitsmessung nachgewiesen wird. Bei freier Lüftung und bei Gebäuden mit Lüftungsanlagen ohne Wärmerückgewinnung darf der gemessene Wert n 50 = 3,0 h -1 beziehungsweise q 50 = 4,5 h -1 nicht überschreiten
Für den Wärmebrückenzuschlag sind ausschließlich die Maßgaben des § 7 Absatz 2 EnEV einzuhalten, d.h. der Einfluss konstruktiver Wärmebrücken auf den Jahres-Heizwärmebedarf ist nach den Regeln der Technik und den im jeweiligen Einzelfall wirtschaftlich vertretbaren Maßnahmen so gering wie möglich zu halten. Der verbleibende Einfluss ist zu berücksichtigen. Der Wärmebrückenzuschlag von Delta U WB = 0,10 W/(m 2 × K) bei außen liegenden Dämmschichten von Außenwänden, bzw. Delta U WB = 0,15 W/(m 2 × K) bei überwiegend innen liegenden Dämmschichten von Außenwänden gemäß Anlage 3 Abschnitt 8.1 EnEV darf ohne weiteren Nachweis pauschal angesetzt werden.
Wird ein Wärmebrückenzuschlag Delta U WB = 0,10 W/(m 2 × K) angesetzt, ist dieser gesondert nach den Regeln der Technik zu berechnen bzw. nachzuweisen. § 7 Absatz 3 Satz 2 EnEV ist nicht anwendbar. Die Erstellung eines Gleichwertigkeitsnachweises ist bei der Verwendung des pauschalen Wärmebrückenzuschlags von Delta U WB = 0,05 W/(m 2 × K) stets erforderlich. Zusätzlich können die in dem Infoblatt „KfW-Wärmebrückenbewertung” beschriebenen Verfahren „Erweiterter Gleichwertigkeitsnachweis”, „KfW-Wärmebrückenkurzverfahren” oder andere gemäß DIN 4108 Beiblatt 2 zugelassene Methoden angewendet werden.
2.4 Nachweise für ein KfW-Effizienzhaus
Folgende Nachweise und Unterlagen sind an den Bauherren zu übergeben und durch diesen aufzubewahren:
Vollständige Dokumentation des Effizienzhausnachweises gemäß § 3 EnEV inkl. der detaillierten U-Wert-Berechnungen für die einzelnen Bauteile der thermischen Gebäudehülle und des vorhandenen/geplanten anlagentechnischen Systems.
Sämtliche Pläne des KfW-Effizienzhauses (Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Lageplan). Die thermische Gebäudehülle ist in den Plänen zu markieren
Sonstige Planungsunterlagen, soweit für den Effizienzhaus-Nachweis relevant (z. B. thermische Simulation von Solaranlagen, Nachweis produktspezifischer anlagentechnischer Kennwerte, Wärmebrücken-Nachweis, Zertifikat des Primärenergiefaktors bei Fernwärme nach Arbeitsblatt FW-309 des Energieeffizienzverbandes für Wärme, Kälte und Kraft-Wärme-Kopplung (AGFW) etc.
Unterlagen, die die Einhaltung der energetischen Kennwerte der Effizienzhausberechnung belegen (zum Beispiel Dokumentation des Experten zur Baubegleitung, Herstellernachweise, Lieferscheine, Unternehmererklärungen)
Bestätigung eines Fachunternehmens über die Durchführung des hydraulischen Abgleichs unter Verwendung des Bestätigungsformulars des Forums für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. ( http://www.intelligent-heizen.info/broschueren)
Messprotokoll der Luftdichtheitsmessung (soweit erforderlich)
Energieausweis auf Grundlage des Energiebedarfs nach Abschnitt 5 EnEV für das fertig gestellte Gebäude. Im Fall einer getrennten Bilanzierung für einen bestehenden und einen neuen Gebäudeteil muss kein Energieausweis erstellt werden.
3 Leistungen des Energieeffizienz-Experten
Die bei der energetischen Fachplanung und Begleitung der Baumaßnahme mindestens zu erbringenden Leistungen des Energieeffizienz-Experten sind im Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung” (Produktnummer 431) förderfähig.
3.1 KfW-Effizienzhaus
Der Energieeffizienz-Experte muss bei der energetischen Sanierung zum KfW-Effizienzhaus mindestens folgende Leistungen im Rahmen einer energetischen Fachplanung und Begleitung der Baumaßnahme erbringen und deren programmgemäße Umsetzung bestätigen. Werden Teilleistungen durch Dritte (z.B. Fachplaner oder bauüberwachender Architekt) erbracht, sind diese vom Energieeffizienz-Experten im Rahmen seiner Gesamtverantwortung zu überprüfen.
Entwicklung und planerische Umsetzung eines energetischen Gesamtkonzepts für den baulichen Wärmeschutz und die energetische Anlagentechnik sowie Durchführung der Effizienzhausberechnung (ggf. Beratung zu Umsetzungsmöglichkeiten).
Das Konzept zur Minimierung von Wärmebrücken (Wärmebrückenkonzept) und zur Gebäudeluftdichtheit (Luftdichtheitskonzept) erstellen.
Die Notwendigkeit lüftungstechnischer Maßnahmen prüfen (Lüftungskonzept, z.B. unter Anwendung der DIN 1946-6) und den Bauherrn über das Ergebnis informieren. Die Veranlassung der Umsetzung lüftungstechnischer Maßnahmen verantwortet der Bauherr.
Das geplante energetische Niveau durch Erstellen der „Bestätigung zum Antrag” erklären.
Vor Ausführung der Putzarbeiten bzw. Aufbringen späterer Verkleidungen mindestens eine Baustellenbegehung zur Sichtprüfung energetisch relevanter, insbesondere später nicht mehr zugänglicher Bauteile (wie z.B. wärmeschutztechnischer Bauteilaufbau) sowie der Umsetzung des Wärmebrückenkonzepts, des Luftdichtheitskonzepts und der Anlagenteile durchführen.
Die Durchführung einer Luftdichtheitsmessung (sofern durchgeführt) prüfen.
Die eingebauten Materialien, Produkte und Komponenten an der Gebäudehülle und der energetischen Anlagentechnik auf Übereinstimmung mit den nach der Effizienzhausberechnung geplanten energetischen Maßnahmen prüfen.
Die energetisch relevanten Gebäudeparameter dem Heizungsbauer / Fachplaner zur Dimensionierung der Heizungsanlage (und ggf. der thermischen Solaranlage) übergeben, den Nachweis des hydraulischen Abgleichs und der Einregulierung der Anlage (ggf. Heizungs- und Lüftungsanlage) prüfen, die Übergabe der energetischen Anlagentechnik prüfen (ggf. mit ergänzender technischer Einweisung)
Die energetische Fachplanung und die Begleitung der Baumaßnahme dokumentieren sowie die Dokumentation an den Bauherrn übergeben.
Die förderfähigen Maßnahmen nach Vorhabensdurchführung gemäß „Liste der förderfähigen Maßnahmen” prüfen sowie die Feststellungen dokumentieren.
Die Umsetzung des geförderten Vorhabens durch Erstellen der „Bestätigung nach Durchführung” erklären. 23.04.18
Den Energieausweis nach Abschnitt 5 EnEV für das fertig gestellte Gebäude ausstellen und dem Bauherren übergeben. Im Fall einer getrennten Bilanzierung für einen bestehenden und einen neuen Gebäudeteil muss kein Energieausweis erstellt werden.
Der Energieeffizienz-Experte muss bei der energetischen Sanierung mit Einzelmaßnahmen mindestens folgende Leistungen im Rahmen der energetischen Fachplanung und Begleitung der Baumaßnahme erbringen und deren programmgemäße Umsetzung bestätigen. Werden Teilleistungen durch Dritte (z.B. Fachplaner oder bauüberwachender Architekt) erbracht, sind diese vom Energieeffizienz-Experten im Rahmen seiner Gesamtverantwortung zu überprüfen.
Die geplante energetische Maßnahme, die Übereinstimmung mit den technischen Anforderungen dieser Anlage sowie die Angemessenheit der Maßnahmen unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die thermische Bauphysik und energetische Anlagentechnik am gesamten Gebäude durch Erstellen der „Bestätigung zum Antrag” erklären. 23.04.18
Bezogen auf die geplante Einzelmaßnahme die Planung des baulichen Wärmeschutzes (ggf. Beratung zu Umsetzungsmöglichkeiten) erbringen.
Bezogen auf die geplante Einzelmaßnahme ein Konzept zur Minimierung von Wärmebrücken (Wärmebrückenkonzept) und zur Gebäudeluftdichtheit (Luftdichtheitskonzept) erstellen.
Bei Sanierungsmaßnahmen, welche die Luftdichtheit des Gebäudes erhöhen (z.B. Fenstertausch oder Dachdämmung) die Notwendigkeit lüftungstechnischer Maßnahmen (z.B. unter Anwendung der DIN 1946-6) prüfen und den Bauherrn über das Ergebnis informieren. Die Veranlassung der Umsetzung lüftungstechnischer Maßnahmen verantwortet der Bauherr
Vor Ausführung der Putzarbeiten bzw. vor Aufbringung späterer Verkleidungen die energetisch relevanten, insbesondere später nicht mehr zugänglichen Bauteile (wie z.B. wärmeschutztechnischer Bauteilaufbau, Reduzierung von Wärmebrücken und luftdichte Ausführung) prüfen (ggf. mittels einer Sichtprüfung im Rahmen einer Baustellenbegehung).
Den Nachweis des hydraulischen Abgleichs und der Einregulierung der Anlage (ggf. Heizungs- und Lüftungsanlage) prüfen, die Übergabe der energetischen Anlagentechnik prüfen (ggf. mit ergänzender technischer Einweisung).
Die Umsetzung des geförderten Vorhabens durch Erstellen der „Bestätigung nach Durchführung” erklären.