Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F24-03-2004-U_162-2003
Timestamp: 2016-10-21 13:11:28
Document Index: 284434047

Matched Legal Cases: ['Art. 15', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 22', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 51', 'BGE', 'Art. 11', 'BGE', 'Art. 46', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 6', 'Art. 10', 'Art. 10', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 159', 'Art. 135', 'Art. 152', 'Art. 152']

U 162/03 (24.03.2004)
U 162/03
Pr�sidentin Leuzinger, Bundesrichter Lustenberger und Kernen; Gerichtsschreiber Jancar
H.________, 1957, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Advokat David Levin, Aeschenvorstadt 67, 4010 Basel,
Der 1957 geborene H.________ arbeitete seit 15. M�rz 1993 als Schlosser bei der Firma K.________ Ein- und Ausladeunternehmung, und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Am 19. Mai 1993 rutschte er beim Hinunterklettern auf einer Strickleiter aus und verletzte sich am linken Ellbogen. Am 23. Juni 1993 prallte er mit dem linken Ellbogen auf einen Betonboden. Am 28. Dezember 1993 wurde im Krankenhaus E.________ ein Sulcus nervi ulnaris Syndrom links diagnostiziert. Gleichentags wurde der Versicherte operiert (Ventralverlagerung des Nervus ulnaris). Bis Ende 1993 kam die SUVA f�r die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. In den Jahren 1994 bis 1996 betrieb der Versicherte auf den Kanaren ein Restaurant. Vom 25. M�rz bis 29. bzw. 31. Juli 1996 war er gem�ss Bescheinigung an die Krankenkasse wegen einer Nervus radialis-L�sion links arbeitsunf�hig. Ab 25. Mai 1998 arbeitete er als M�beltr�ger f�r die Firma Z.________ AG und war damit erneut bei der SUVA unfallversichert. Am 1. November 1999 rutschte er auf dem Weg zur Arbeit auf einer Treppe aus und st�rzte auf R�cken und Schulter. Dr. med. U.________, Arzt f�r Neurologie und Psychiatrie, diagnostizierte am 30. November 1999 eine traumatische Irritation des Nervus axillaris und des Nervus thoracicus longus (Fasern C5 bis C7) sowie eine radikul�re Irritation C6/C7. Dr. med. B.________, Arzt f�r Radiologie, stellte auf Grund einer MRT der Halswirbels�ule (HWS) Folgendes fest: Bandscheibenprotrusionen HWK3/4 bis HWK6/7. Auf H�he HWK6/7 mehr links-mediolaterale Protrusion. Auf H�he HWK5/6 finde sich median ein nach cranial gering umgeschlagener Anteil der Bandscheibe (Bericht vom 14. Dezember 1999). Vom 3. Mai bis 5. Juli 2000 weilte der Versicherte in der Klinik Y.________. Zur Abkl�rung der Verh�ltnisse holte die SUVA diverse Arztberichte ein. Bis 30. September 2001 kam sie f�r die Heilbehandlung auf und erbrachte Taggelder. Mit Verf�gung vom 11. Dezember 2001 sprach sie dem Versicherten ab 1. Oktober 2001 eine auf einem versicherten Verdienst von Fr. 27'280.- basierende Invalidenrente von 25 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung von 10 % zu. Weiter wurde die Erh�hung des bis zum Rentenbeginn ausgerichteten Taggeldes von Fr. 75.40 abgelehnt, die der Versicherte mit der Begr�ndung verlangt hatte, im Zeitpunkt des Unfalls vom 1. November 1999 h�tten noch Restfolgen der Unf�lle aus dem Jahr 1993 bestanden. Die dagegen erhobene Einsprache wies die SUVA mit Entscheid vom 25. Februar 2002 ab.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt mit Entscheid vom 31. M�rz 2003 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt der Versicherte, in Aufhebung der Verf�gung vom 11. Dezember 2001 seien ihm vom 25. M�rz bis 31. Juli 1996 Taggelder von Fr. 213.- und vom 3. November 1999 bis 30. September 2001 Taggelder von Fr. 105.60 auszurichten; es sei ihm eine Integrit�tsentsch�digung von mindestens 50 % und mit Wirkung ab 1. Oktober 2001 eine Invalidenrente von monatlich Fr. 3209.- zuzusprechen. Ferner ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherung, Abteilung Kranken- und Unfallversicherung (seit 1. Januar 2004 im Bundesamt f�r Gesundheit) auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und die Grunds�tze �ber den versicherten Verdienst (Art. 15 UVG; Art. 22 Abs. 2 und Art. 23 Abs. 1 UVV) sowie die Anspr�che auf Taggelder (Art. 16 Abs. 1 und 2, Art. 17 Abs. 1 UVG), auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 und 2 Satz 1, Art. 19 Abs. 1 Satz 2, Art. 20 Abs. 1 und 2 UVG; Art. 22 Abs. 4 S�tze 1 und 2, Art. 24 Abs. 1 UVV) und auf eine Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 Abs. 1 und Art. 25 UVG; Art. 36 UVV; BGE 124 V 31 Erw. 1 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 123 V 45 Erw. 2b, 119 V 337 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4, je mit Hinweisen), zur vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 127 V 102 Erw. 5b/aa, 125 V 461 Erw. 5a, je mit Hinweisen), zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 153 Erw. 2.1 mit Hinweisen), zum Begriff der Arbeitsunf�higkeit (BGE 115 V 133, vgl. auch BGE 114 V 286 Erw. 3c), zur Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen) sowie zum Grundsatz der freien Beweisw�rdigung und zum Beweiswert eines Arztberichts (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Beizupflichten ist im Weiteren den Erw�gungen der Vorinstanz, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 nicht anwendbar ist (BGE 129 V 4 Erw. 1.2). Darauf wird verwiesen.
Zu erg�nzen ist, dass die Regeln des am 1. Juni 2002 in Kraft getretenen Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europ�ischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits �ber die Freiz�gigkeit (Abkommen �ber die Personenfreiz�gigkeit, FZA, SR 0.142.112.681) ebenfalls nicht anwendbar sind (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 128 V 320 Erw. 1e und 322 Erw. 1f).
Der Versicherte beantragt die Ausrichtung von Taggeldern vom 25. M�rz bis 31. Juli 1996, da er in dieser Zeit auf Grund der Unf�lle vom 19. Mai/23. Juni 1993 an der linken Hand gel�hmt und arbeitsunf�hig gewesen sei.
2.1 Die SUVA f�hrte im Einspracheentscheid aus, seit der Attestierung der vollen Arbeitsf�higkeit ab 14. April 1994 l�gen keine medizinischen Unterlagen �ber eine Behandlung des linken Ellbogens vor. Auch habe der Versicherte keine diesbez�glichen Beschwerden geltend gemacht. Die Vorinstanz legte dar, den massgebenden �rztlichen Stellungnahmen liessen sich keinerlei Hinweise auf eine auf den Unfall 1993 zur�ckzuf�hrende Arbeitsunf�higkeit in der Zeit vom 25. M�rz bis 31. Juli 1996 entnehmen.
2.2 Der Versicherte beanspruche diese Taggelder bei der SUVA mit Schreiben vom 3. April 2001 (Postaufgabe), mithin - mit Ausnahme des Monats M�rz 1996 - innerhalb der f�nfj�hrigen Verwirkungsfrist f�r die Geltendmachung des Anspruchs (Art. 51 UVG; Rumo-Jungo, Bundesgesetz �ber die Unfallversicherung, 3. Aufl., Z�rich 2003, S. 262; vgl. auch BGE 127 V 211 Erw. 2a). Er legte diesbez�glich Berichte der Dres. med. S.________/G.________, �rzte f�r Neurologie und Psychiatrie, vom 15. und 31. Juli 1996 auf, worin angegeben wurde, dass er vom 25. M�rz bis 31. Juli 1996 arbeitsunf�hig gewesen sei. Die Diagnose lautete auf L�sion des Nervus radialis links.
Es kann mithin nicht zum vornherein ausgeschlossen werden, dass die im Jahre 1996 aufgetretenen Beschwerden im linken Arm einen R�ckfall oder eine Sp�tfolge (Art. 11 UVV; BGE 118 V 296 f. Erw. 2c; SVR 2003 UV Nr. 14 S. 43 Erw. 4) zu den Unf�llen im Jahre 1993 darstellen, bei denen sich der Versicherte am linken Ellbogen verletzt hatte und operiert werden musste. Dies hat die SUVA abzukl�ren und danach �ber den Taggeldanspruch vom 1. April bis 31. Juli 1996, vorbeh�ltlich der Folgen aus Vers�umnis der Unfall- bzw. R�ckfallmeldung (Art. 46 UVG), neu zu befinden.
3.1 SUVA und Vorinstanz haben hinsichtlich des Unfalls vom 1. November 1999 den massgebenden Lohn f�r das Taggeld nach Art. 22 Abs. 3 UVV und f�r die Rente nach Art. 22 Abs. 4 UVV ermittelt.
Der Versicherte macht geltend, die Berechnung habe nach Art. 23 Abs. 1 UVV (Taggeld) und nach Art. 24 Abs. 1 UVV (Rente) zu erfolgen. Denn vor dem Unfall vom 1. November 1999 habe er noch an Beschwerden aus den Unf�llen im Jahre 1993 gelitten und deswegen bei der Firma Z.________ AG, wo er ab 25. Mai 1998 als M�beltr�ger gearbeitet habe, einen verminderten Lohn bezogen. Er sei nicht in der Schwer-Collis-Gruppe eingeteilt gewesen und habe wegen Schmerzen nicht alle Eins�tze mitmachen k�nnen. Der zust�ndige Disponent Herr X.________ habe bei der Erhebung im Betrieb am 9. August 2000 ausgesagt, dass er �fter Feiertage habe beziehen oder von gewissen Arbeiten habe dispensiert werden m�ssen. Er habe mindestens eine Woche pro Monat aussetzen m�ssen. Die Lohneinbusse, die er dadurch erlitten habe, habe mindestens 40 % betragen. Der massgebende Lohn sei entsprechend zu erh�hen.
3.2 Herr X.________ gab am 9. August 2000 an, der Beschwerdef�hrer habe bei ihnen ab Juni 1998 als Tagel�hner gearbeitet und sei anf�nglich f�r alle Arbeiten beigezogen worden. Nach einigen Wochen habe der Versicherte erw�hnt, dass er beim Heben schwerer Lasten Probleme habe und hiebei nicht mehr eingesetzt werden wolle. Er habe dies zur Kenntnis genommen und sich nicht nach dem n�heren Grund der gew�nschten �nderung erkundigt. Bei ihnen komme es �fters vor, dass einzelne Mitarbeiter bei gewissen Arbeitseins�tzen Absagen erteilten oder hievon dispensiert werden wollten. In der Folge habe er den Versicherten nicht mehr so oft aufgeboten und sch�tze, dass er etwa 10 % weniger Eins�tze habe leisten k�nnen. Hiebei handle es sich um eine grossz�gige Sch�tzung. Die Personalchefin Frau C.________ gab am 9. August 2000 an, der Versicherte habe ab Eintritt bei ihnen den normalen Stundenlohn erhalten. Sie besch�ftigten rund vierzig Tagel�hner, die weitgehend regelm�ssig im Einsatz seien. Hinzu k�men weitere siebzig, welche �fters Feiertage bez�gen und nicht immer einer geregelten T�tigkeit nachgehen wollten. Auf Grund der Stundenlisten habe der Versicherte zur zweiten Kategorie geh�rt. Gegen�ber der Klinik Y.________ (Aufenthalt vom 3. Mai bis 5. Juli 2000) gab der Versicherte an, seit Mai 1998 sei er bei der Firma L.________ AG als M�belmonteur und Tr�ger angestellt gewesen. In dieser Zeit habe er sich abwechslungsweise auf den Kanarischen Inseln aufgehalten.
Auf Grund dieser Angaben ist nicht erstellt, dass der Beschwerdef�hrer vor dem Unfall vom 1. November 1999 wegen Beschwerden im linken Arm als Folge der Unf�lle im Jahre 1993 behindert war und deswegen einen verminderten Lohn erzielt hat. Zwar gab er gegen�ber Dr. med. M.________, Neurologie FMH, (Bericht vom 1. November 2000), und dem Kreisarzt Dr. med. I.________ (Bericht vom 2. August 2001) an, er habe vor dem Unfall vom 1. November 1999 an Schmerzen bzw. an einer Kraftverminderung im linken Arm gelitten. Dem ist jedoch entgegenzuhalten, dass Dr. med. I.________ im letztgenannten Bericht ausf�hrte, bez�glich des Unfalls 1993 sei der Befund am linken Ellbogen unauff�llig bei freier Ellbogenfunktion links. Zu beachten ist denn auch, dass seit der vom 25. M�rz bis 31. Juli 1996 dauernden Arbeitsunf�higkeit (Erw. 2.2 hievor) bis zum Unfall vom 1. November 1999 keine Beschwerden oder Einschr�nkungen am linken Arm �rztlich dokumentiert sind. Unter diesen Umst�nden haben SUVA und Vorinstanz den massgebenden Lohn zu Recht f�r das Taggeld nach Art. 22 Abs. 3 UVV und f�r die Rente nach Art. 22 Abs. 4 UVV berechnet. In masslicher Hinsicht sind diese Berechnungen unbestritten und nicht zu beanstanden.
Streitig ist im Weiteren, ob SUVA und Vorinstanz dem Versicherten als Folge des Unfalls vom 1. November 1999 zu Recht eine Invalidenrente von 25 % und eine Integrit�tsentsch�digung von 10 % zugesprochen haben.
4.1.1 Am 1. November 1999 ist der Versicherte beim Treppenlaufen auf Laub ausgerutscht und fiel auf R�cken und Schulter. Die Klinik Y.________ ging am 13. Juli 2000 von einer Schulterkontusion links mit R�ckenkontusion aus. Diagnostiziert wurde Folgendes: 1. Zervikovertebrales Syndrom mit Einschr�nkung der HWS-Beweglichkeit nach links, wahrscheinlich multikausaler Schmerzausstrahlung in den linken Arm, Begleitmyosen und Ansatztendinosen ohne Zeichen einer akuten radikul�ren, plexusbedingten oder myelopathischen Problematik bei Status nach Unfall vom 1. November 1999, Fehlhaltung (cervikothorakale Kyphose) und leichten degenerativen HWS-Ver�nderungen. 2. Multikausale, linksseitige Armschmerzen (neuerdings auch rechts beginnend) mit unklarer (alter) linksseitiger Trizepsatrophie, Dys�sthesien vor allem dem Dermatom C6 links entsprechend, ohne neurographisch verifizierbare Nervensysteml�sionen bei Status nach Unfall vom 1. November 1999 und Diagnose 1, Status nach Ulnarisvolarverlagerung links ca. 1993. 3. Langj�hriger, eventuell phasenweise schwankender Alkoholmissbrauch. Die arbeitsrelevanten Problembereiche betr�fen den linksseitigen Schulter-/Nackenbereich und den linken Arm. Das Stehen, Sitzen und Gehen sei nicht eingeschr�nkt. Arbeiten �ber Brusth�he und in vorgeneigter Haltung seien limitiert. Das Heben und Tragen sei vorwiegend linksseitig auf maximal 10 kg repetitiv, vereinzelt 15 kg, eingeschr�nkt. Feinmotorische T�tigkeiten seien linksbetont leicht erschwert. Unter Ber�cksichtigung dieser Behinderungen sei eine leichte bis knapp mittelschwere Arbeit ganztags zumutbar.
4.1.2 Am 13. September 2000 legte der Kreisarzt Dr. med. I.________ dar, der Versicherte klage �ber zunehmende Beschwerden vor allem am linken Arm, neu auch am rechten Arm bei chronisch vorhandenen Nackenschmerzen. Er f�hle sich auch allgemein nerv�s, wenn ihm etwas wegen der Handprobleme nicht gelinge. Er rege sich stark auf und k�nne in diesem Moment auch nur schlecht sehen. Die HWS-Beweglichkeit habe sich gegen�ber der Untersuchung vom 4. April 2000 etwas verschlechtert. Der Zustand des Versicherten sei jetzt eindeutig schlechter als nach dem Austritt aus der Klinik Y.________. Es sei eine nochmalige neurologische Untersuchung bei Dr. med. M.________ notwendig.
4.1.3 Dr. med. M.________ f�hrte im Bericht vom 1. November 2000 aus, es liege ein cervikoradikul�res Syndrom links vor. Ursache sei wahrscheinlich eine Diskushernie, trotz fehlender MR-tomografischer Darstellung. F�r eine Diskushernie spr�chen der Beginn nach einem Trauma (unklar inwieweit im November 1999 oder im Jahre 1993), die deutliche Belastungsabh�ngigkeit, Nachtschmerzen sowie die Verschlechterung nach den HWS-Man�vern im Juni 2000. Da eine ausgepr�gte Symptomatik mit invalidisierenden Schmerzen, Muskelatrophien, Faszikulationen, Gef�hlsst�rung ohne radiologisch dokumentierte Ursache vorliege, empfehle er eine Hospitalisation zur cervikalen Myelographie mit Funktionsaufnahmen. Bis zur Hospitalisation Schonung, kein Krafttraining, kein Lastenheben und h�ufiges Liegen mit gering inkliniertem Kopf.
4.1.4 Das Spital P.________, Orthop�dische Universit�tsklinik, diagnostizierte am 9. Dezember 2000 ein chronisches radikul�res C6-Syndrom links und chronische linksseitige Ischialgien. Am 11. Januar 2001 diagnostizierte es zus�tzlich Osteochondrosen L4/S1. Der Versicherte klage unver�ndert �ber Schmerzen im Bereich des linken Arms sowie im linken Bein ausstrahlend bis in den Fuss und zeitweise zur Grosszehe. Mit den Armschmerzen habe er sich etwas abgefunden. Im Vordergrund st�nden zur Zeit die Beinbeschwerden. Die Chondrosen der Bandscheiben L4 bis S1 mit leichten diskogenen Foraminalstenosen L4/5, links mehr als rechts, seien m�glicherweise f�r die linksseitigen Ischialgien verantwortlich. Das neurologische Bild sei etwas unklar, weshalb ein neurologisches Konsilium durchzuf�hren sei.
4.1.5 Das Spital D.________, Neurologische-Neurochirurgische Poliklinik, diagnostizierte am 15. Februar 2001 zus�tzlich einen Status nach Commotio cerebri und legte dar, die vom Versicherten geschilderten Beschwerden sowie die anamnestischen Angaben und die klinisch-neurologische Untersuchung w�rden interpretiert als HWS-Syndrom (posttraumatisch) mit sensibler Ausfallsymptomatik im Bereich C6/C7 links und zus�tzlich mit chronischem Lumbovertebralsyndrom mit sensibler Ausfallsymptomatik im Bereich L4/L5/S1 links. Es best�nden keine Anhaltspunkte f�r eine Algodystrophie und keine motorischen Ausf�lle. Empfohlen werde eine intensive Physiotherapie sowie analgetische Behandlung.
4.1.6 Das Spital P.________ f�hrte am 20. M�rz 2001 aus, am 12. M�rz 2001 sei die Wurzel L4 infiltriert worden. Bei der Kontrolle am 16. M�rz 2001 habe der Versicherte insgesamt �ber eine Besserung der Beinschmerzen berichtet. Im Vordergrund st�nden nun wieder die Schmerzen, die vom Nacken in die gesamte linke K�rperh�lfte bis ins Bein ausstrahlten. Bei der bekannten zervikalen mehrsegmentalen Spinalstenose w�re eine operative Dekompression zu diskutieren. Ob sich allerdings die etwas diffusen Sensibilit�tsst�rungen am linken Arm und auch am linken Bein dadurch wesentlich bessern w�rden, k�nne nicht mit Sicherheit garantiert werden. Unter diesen Umst�nden sei der Versicherte einer Operation gegen�ber eher zur�ckhaltend eingestellt. Bei einer Verschlechterung der Neurologie sollte er umgehend zur operativen Dekompression zugewiesen werden.
4.1.7 Dr. med. A.________, Arzt f�r Innere Medizin, diagnostizierte am 25. Mai 2001 ein cervikoradikul�res Syndrom links, eine Spinalstenose LWS �ber mehrere Etagen sowie einen Bandscheibenprolaps L4 links. Die bisherigen Kontrollen h�tten keine Besserung des gravierenden Befundes ergeben. Unfallfremde Faktoren l�gen nicht vor. Eine Wiederaufnahme der Arbeit sei nicht abzusehen. Der Versicherte werde permanent physiotherapeutisch behandelt.
4.1.8 Der Kreisarzt Dr. med. I.________ untersuchte den Versicherten am 2. August 2001 und legte im Bericht gleichen Datums dar, es liege ein m�ssiges Cervicalsyndrom linksbetont mit Irritationszonen C4-C6 linksseitig vor. Die HWS-Beweglichkeit sei nach wie vor ordentlich gut, solange der Versicherte die Bewegungen langsam ausf�hren k�nne. Bei ruckartigen Bewegungen komme es sofort zu Schmerzen und Verspannungen. Die Schultergelenksbeweglichkeit sei beidseits oberhalb der Horizontalen leicht eingeschr�nkt. Nach wie vor bestehe ein deutlicher Kraftverlust auf der linken Seite. Am linken Ellbogen f�nden sich reizlose Verh�ltnisse; die Beweglichkeit im linken Ellbogengelenk sei frei. Die lumbalen R�ckenbeschwerden w�rden nicht n�her untersucht, da sie unfallfremd seien. Der Verlauf stagniere seit ca. einem Jahr, weshalb der heutige Zustand als Endzustand gewertet werden k�nne. Dem Versicherten seien leichte wechselbelastende T�tigkeiten unterhalb der Horizontalen zumutbar. Unzumutbar seien �berkopfarbeiten, T�tigkeiten in Zwangshaltung des Kopfes sowie Arbeiten auf Leitern und Ger�sten. Es bestehe ein Traglimit von 10 kg. In Frage k�men Kontroll- und �berwachungsfunktionen, leichte industrielle Produktions- und Montaget�tigkeiten unterhalb der Horizontalen mit der M�glichkeit, die Arbeitsposition zu wechseln, hausinterne Boteng�nge, Portierdienste, T�tigkeiten in einem Kleinteilersatzlager sowie einfache administrative T�tigkeiten. Hief�r sei er ganzt�gig einsatzf�hig, wobei ihm zweimal eine zus�tzliche Pause von je 15 Minuten ohne Einfluss auf die Gesamtarbeitsdauer zugestanden werden m�sse.
4.2 SUVA und Vorinstanz stellten auf den letztgenannten Bericht des Dr. med. I.________ vom 2. August 2001 ab.
Dieser Bericht steht im Widerspruch zu demjenigen des Dr. med. A.________ vom 25. Mai 2001, der unter Ber�cksichtigung der LWS-Problematik von einem nicht gebesserten gravierenden Befund ohne Vorliegen unfallfremder Faktoren sprach und eine Wiederaufnahme der Arbeit als nicht absehbar bezeichnete.
Dr. med. I.________ untersuchte die lumbalen R�ckenbeschwerden nicht n�her, da sie unfallfremd seien. Er wies diesbez�glich auf den Bericht des Spitals D.________ vom 15. Februar 2001 betreffend die Untersuchung vom 29. Januar 2001 hin (Erw. 4.1.5). In diesem Bericht wurde indessen zur Frage der Unfallkausalit�t des Lumbovertebralsyndroms nicht ausdr�cklich Stellung genommen. Aus dem Umstand allein, dass das HWS-Syndrom in einer Klammerbemerkung als posttraumatisch bezeichnet wurde, und dass beim diagnostizierten Lumbovertebralsyndrom ein entsprechender Vermerk fehlte, kann nicht geschlossen werden, das Spital D.________ habe die Unfallkausalit�t des Letzteren verneint. Diese Frage bedarf mithin weiterer Abkl�rung, zumal der Versicherte beim Sturz vom 1. November 1999 eine R�ckenkontusion erlitten hat.
Nicht gefolgt kann der Aussage des Dr. med. I.________, die Infiltration der Wurzel L4 links im Spital P.________ vom 12. M�rz 2001 habe zu einer Besserung der Beschwerden gef�hrt. Zwar f�hrte das Spital P.________ am 20. M�rz 2001 aus, nach dieser Massnahme h�tten sich die Beinschmerzen insgesamt gebessert. Doch wurde gleichzeitig eine Verschlechterung der Schmerzen der gesamten linken K�rperh�lfte vom Nacken bis ins Bein festgestellt und eine Operation zur Diskussion gestellt bzw. bei einer Verschlechterung der Neurologie als indiziert erachtet.
Im Weiteren f�hrte das Spital D.________ am 15. Februar 2001 aus, seit dem Aufenthalt in der Klinik Y.________ vom 3. Mai bis 5. Juli 2000 klage der Versicherte �ber starke Schmerzen in der Lendenwirbels�ule mit Ausstrahlung ins linke Bein (lateral) bis zum Kn�chel und gleichzeitig �ber diverse Missempfindungen wie Kribbeln und Brennen. Der von der Klinik Y.________ konsiliarisch beigezogene Dr. med. M.________ gab am 1. November 2000 an, der Versicherte f�hre einen Teil seiner Symptomatik auf die von ihm im Juni 2000 durchgef�hrte Nadelelektromyographie und die HWS-Man�ver (Kopfinklination und -reklination) zur�ck. Diesbez�glich ist zu pr�fen, ob allenfalls w�hrend der Heilbehandlung ein Schaden entstanden ist, f�r den die SUVA einzustehen hat (Art. 6 Abs. 3, Art. 10 Abs. 1 UVG; Art. 10 UVV; BGE 128 V 171 f. Erw. 1 mit Hinweisen).
Angesichts dieser Unklarheiten und Widerspr�che ist eine abschliessende Beurteilung der Arbeitsunf�higkeit und des Integrit�tsschadens nicht m�glich. Eine neue Gesamtbeurteilung der medizinischen Situation unter Einbezug aller relevanten medizinischen Unterlagen erweist sich demnach als unumg�nglich.
5.1 SUVA und Vorinstanz bestimmten das trotz der Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) auf Grund von Verdienstm�glichkeiten an f�nf konkreten DAP-Arbeitspl�tzen und ermittelten ein Jahreseinkommen von Fr. 38'761.- bzw. unter Ber�cksichtigung einer zus�tzlich notwendigen Arbeitspause von t�glich je 15 Minuten ein solches von Fr. 36'339.-.
Der Versicherte macht geltend, es sei ihm keine Erwerbst�tigkeit mehr zumutbar. Eventuell sei vom errechneten Jahresverdienst auf Grund des konkreten Einzelfalles ein leidensbedingter Abzug von 25 % vorzunehmen.
5.2 Hinsichtlich der Ermittlung des Invalideneinkommens ist auf Folgendes hinzuweisen. Der Versicherte ist nicht mehr erwerbst�tig. Sollte sich auf Grund des durchzuf�hrenden Gutachtens (Erw. 4.2 hievor) ergeben, dass ihm eine Erwerbst�tigkeit zumutbar ist, so kann f�r die Bestimmung des hypothetischen Invalideneinkommens auf DAP-Zahlen (Dokumentation �ber die Arbeitspl�tze der SUVA) oder auf die LSE-Tabellen (Schweizerische Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes f�r Statistik) abgestellt werden.
Bei allf�lliger Heranziehung der LSE-Tabellen kann erst nach rechtsgen�glicher Ermittlung der Art und des Umfangs der Arbeitsunf�higkeit bestimmt werden, welcher Tabellenlohn massgebend ist sowie ob und bejahendenfalls in welchem Umfang ein Abzug von diesem zu erfolgen hat (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002 S. 67 ff. Erw. 4).
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der teilweise obsiegende Beschwerdef�hrer Anspruch auf eine reduzierte Parteientsch�digung zu Lasten der SUVA (Art. 159 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit Art. 135 OG). Im �brigen k�nnen die Voraussetzungen f�r die Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung (Art. 152 Abs. 2 OG) als erf�llt gelten. Der Beschwerdef�hrer ist indessen ausdr�cklich darauf hinzuweisen, dass er gem�ss Art. 152 OG der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn er dazu sp�ter im Stande ist.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 31. M�rz 2003 und der Einspracheentscheid vom 25. Februar 2002 aufgehoben werden und die Sache an die SUVA zur�ckgewiesen wird, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Leistungsanspruch neu verf�ge.
Die SUVA hat dem Beschwerdef�hrer f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 2000.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Advokat David Levin, Basel, f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.