Source: https://www.dtad.de/details/Flachbildschirme_80539_Muenchen-10689423_3
Timestamp: 2018-04-24 18:36:49
Document Index: 370950105

Matched Legal Cases: ['§ 38', '§ 38', '§ 7', '§ 19', '§ 6', '§ 97', '§ 7', '§ 6', '§ 6', '§ 7']

Ausschreibung - Flachbildschirme in München (ID:10689423)
> DTAD-ID: 10689423
10689423
E-Mail: bildschirme2015@gv.mpg.de
Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. (im Folgenden „MPG“ oder „Auftraggeber“) ist eine aus überwiegend öffentlichen Mitteln geförderte, unabhängige gemeinnützige Forschungsorganisation mit dezentraler Struktur und ca. 80 Instituten und Einrichtungen. Der Generalverwaltung der MPG (im Folgenden „GV“) obliegen die allgemeinen administrativen Belange im Außenverhältnis mit den Zuwendungsgebern und im Innenverhältnis mit den Instituten und Einrichtungen. Nähere Informationen sind unter http://www.mpg.de abrufbar.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Beschaffung von Monitoren, Monitor-Zubehör und ergänzenden Leistungen sowie das Einstellen eines Onlinekatalogs in das eProcurementsystem der Max-Planck-Gesellschaft mittels Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern, wobei beabsichtigt ist, eine Rahmenvereinbarung mit drei (3) Wirtschaftsteilnehmern abzuschließen.
Durch das vorliegende Vergabeverfahren werden in großem Umfang überregional gemeinsame Bedarfe institutsübergreifend gebündelt in den Wettbewerb gestellt und in Form von Abrufverträgen für spätere Institutsabrufe auf der gemeinsamen SRM-Plattform allen Nutzern zugänglich gemacht. Dies soll in Zukunft über die Anbindung der Online-Shop-Lösungen des mit diesem Vergabeverfahren jeweils gesuchten Auftragnehmers geschehen. Diese Online-Shop-Lösungen werden dazu in den Beschaffungsworkflow der MPG integriert.
Das bedeutet, dass die Produktsuche und die Zusammenstellung eines Warenkorbs in dem jeweiligen Online-Shop des jeweiligen Auftragnehmers geschehen, dieser Warenkorb dann aber an das SRM-System der MPG zur Abwicklung weiterer interner Prozesse (z. B. Genehmigung) übergeben werden muss. Die Bestellung erfolgt dann aus dem SAP-System der jeweiligen Einrichtung der MPG.
Der Datenaustausch zwischen dem Online-Shop des jeweiligen Auftragnehmers und dem eProcurement-System der MPG erfolgt über die SAP-Standard-Schnittstelle OCI (Open Catalog Interface). Das eProcurement-System der MPG nutzt die OCI-Version 4.0 (siehe Kapitel 5 des anzufordernden Eignungskatalogs).
Die Teilnehmer am Vergabeverfahren müssen daher über Erfahrungen bzgl. der Anbindung und des Datenaustausches mit OCI-fähigen Online-Shops sowie Bestellungen über SAP Business Connector verfügen.
Vor dem Hintergrund der bestehenden heterogenen Systemlandschaften in den unterschiedlichen Instituten schreibt die MPG unter Wahrung der vergaberechtlichen Vorgaben eine Rahmenvereinbarung mit mehreren Vertragspartnern aus. Dabei muss das von der MPG benötigte Produktportfolio des jeweiligen Auftragnehmers über eine Anbindung der Online-Shops an das SRM-System der MPG abrufbar sein.
Der Vergabegegenstand wird nicht in Lose aufgeteilt.
Der Vergabegegenstand beinhaltet die Beschaffung sowie Wartung und Support von Monitoren zuzüglich Zubehör.
— Geräteklasse 1: Basis-Monitore;
— Geräteklasse 3: Highend-Monitore, welche marktübliche Anforderungen und Ausstattungsmerkmale haben. Diese Monitore müssen im Online-Shop des jeweiligen Auftragnehmers auswählbar sein. Der Leistungsumfang setzt sich aus folgenden Leistungskomponenten zusammen:
1. Bereitstellung, Anbindung und Betrieb eines Online-Shops für die MPG (siehe Kapitel 1.2 des anzufordernden Eignungskatalogs),
2. Verkauf und Lieferung von Monitoren und zugehörigem Zubehör,
3. Ergänzende Leistungen,
a. Wartungsleistungen (Austausch, im Einzelfall Support vor Ort, z. B. bzgl. der Kalibrierung),
b. Bereitstellung einer Online-Plattform mit entsprechenden aktuellen Inhalten, insbesondere Dokumentationen (u. a. Benutzer- und Administrationshandbücher, Beschreibung der Konfiguration und Inbetriebnahme) und falls notwendig Downloads (u. a. Updates, Treiber),
c. Ständig verfügbare Anlaufstelle für Serviceanfragen (z. B. Störungsmeldung, erste Störungsdiagnose).
Die Monitore sowie das Zubehör müssen eigenständig von den Bedarfsträgern der MPG im Online-Shop des jeweiligen Auftragnehmers innerhalb eines vorab vereinbarten Sortiments auswählbar sein.
Im Online-Shop muss zudem die Möglichkeit bestehen, zugehöriges Zubehör mit zu bestellen, so zum Beispiel:
— Anschlusskabel (Netzkabel, Anschlusskabel) in verschiedenen Ausführungen und Längen;
— Monitorschutzfolien (Kratzerschutz, Blickwinkelreduzierung, Entspiegelung);
— Befestigungsaufnahmen (VESA-Halter, alternative Aufsteller, Wandbefestigung).
Sog. „Refurbished Geräte“ (z. B. werksüberholte oder nach Auslieferung an einen Kunden wieder zurückgenommene Geräte) sind nicht Leistungsgegenstand und dürfen weder angeboten noch im Falle der Auftragserteilung geliefert werden. Im Online-Shop sind ausschließlich fabrikneue Geräte auf dem jeweiligen aktuellen Stand der Technik anzubieten.
Neben den funktionalen Vorgaben zu den Geräteklassen sind generell folgende Aspekte von Bedeutung:
— Umwelteigenschaften, wie z. B.:
o Niedrige Schadstoffemission
o Umweltverträgliche Entsorgungs- bzw. Verwendungsmöglichkeiten
Zu den Monitoren müssen Wartungsleistungen in verschiedenen Güteklassen (z. B. Gold/Silber/Bronze) als Option im Online-Shop auswählbar sein. Ein Grundservice von 3 Jahren (36 Monate Basisschutz, 48 h Wiederherstellungszeit bei sämtlichen deutschen Standorten der Bedarfsträger der MPG) wird für jeden Monitor vorausgewählt. Für die Highend-Monitore muss eine Laufzeit für die Wartung von 60 Monaten angeboten werden. Im Gold-Support muss ein Vor-Ort-Support-Service enthalten sein, der beispielsweise die Kalibrierung durch den Auftragnehmer umfasst.
Über die Laufzeit der Rahmenvereinbarung werden sich die technologischen Gegebenheiten ändern. Das Spektrum des anzubietenden Sortiments ist vom jeweiligen Auftragnehmer in Abstimmung mit dem Auftraggeber während der Laufzeit der Rahmenvereinbarung auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten.
Die MPG weiß sich gegenüber den Mindeststandards folgender IAO-Kernarbeitsnormen verpflichtet:
dem Übereinkommen Nr. 29 über Zwangs- oder Pflichtarbeit vom 28.6.1930 (BGBl. 1956 II S. 641),
dem Übereinkommen Nr. 87 über die Vereinigungsfreiheit und den Schutz des Vereinigungsrechtes vom 9.7.1948 (BGBl. 1956 II S. 2073),
dem Übereinkommen Nr. 98 über die Anwendung der Grundsätze des Vereinigungsrechtes und des Rechtes zu Kollektivverhandlungen vom 1.7.1949 (BGBl. 1955 II S. 1123),
dem Übereinkommen Nr. 100 über die Gleichheit des Entgelts männlicher und weiblicher Arbeitskräfte für gleichwertige Arbeit vom 29.6.1951 (BGBl. 1956 II S. 24),
dem Übereinkommen Nr. 105 über die Abschaffung der Zwangsarbeit vom 25.6.1957 (BGBl. 1959 II S. 442),
dem Übereinkommen Nr. 111 über die Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf vom 25.6.1958 (BGBl. 1961 II S. 98),
dem Übereinkommen Nr. 138 über das Mindestalter für die Zulassung zur Beschäftigung vom 26.6.1973 (BGBl. 1976 II S. 202), und
dem Übereinkommen Nr. 182 über das Verbot und unverzügliche Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit vom 17.6.1999 (BGBl. 2001 II S. 1291).
Da die MPG zur Beachtung der genannten IAO-Kernarbeitsnormen beitragen möchte, werden den Zuschlag nur solche Unternehmen erhalten, die bei der Herstellung oder beim eigenen Erwerb des vertragsgegenständlichen Produktes auf die Beachtung dieser Normen hingewirkt haben bzw. hinwirken werden. Die zum Angebot aufzufordernden Unternehmen werden sich daher bereits bei Einreichung des Angebots auf die Akzeptierung der Vertragsbedingungen verpflichten müssen. Auf die Vertragsbedingungen wird gesondert in den Vergabeunterlagen hingewiesen.
Die Unternehmen werden insbesondere eine verbindliche Erklärung abgeben müssen, dass sie für ihr Unternehmen, ihre Lieferanten und gegenüber dem Hersteller wirksame Maßnahmen zur Beachtung der oben aufgeführten IAO-Kernarbeitsnormen bezogen auf die Herstellung und Lieferung des vertragsgegenständlichen Produktes ergriffen haben, wobei die Maßnahmen näher darzulegen sind und zu erklären ist, dass sie auch und gerade bei den konkret zu liefernden Produkten wirksam geworden sind bzw. werden.
Verstößt der Auftragnehmer bei der Auftragsausführung gegen die im vorherigen Absatz ausgeführte Vorgabe, wirksame Maßnahmen zur Beachtung der IAO-Kernarbeitsnormen zu ergreifen, so kann der Auftraggeber eine Vertragsstrafe in Höhe von 5 % der seit Abschluss der Rahmenvereinbarung bis zum Zeitpunkt der Kenntnis des Auftraggebers von diesem Verstoß in Rechnung gestellten Kaufpreise (ohne Umsatzsteuer) sämtlicher in diesem Zeitraum gelieferter Artikel verlangen.
Im Falle des wiederholten Verstoßes bemisst sich die Vertragsstrafe ab dem Zeitpunkt der Kenntnis des vorhergehenden Verstoßes.
Bei einem solchen Verstoß handelt es sich im Übrigen um eine erhebliche Pflichtverletzung des Auftragnehmers, so dass der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten und Schadensersatz verlangen kann. Weitere gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
Ferner haben die zum Angebot aufzufordernden Unternehmen sich verbindlich zu verpflichten eine Erklärung bezüglich des Datenschutzes abzugeben, dass Ergebnisse einer Überprüfung gemäß § 38 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zugänglich gemacht werden. Diese Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des § 38 BDSG ist mit der Einreichung des Angebots abzugeben. Nur solche Unternehmen (auch Drittunternehmen, Nachunternehmer einschließlich ggf. deren Subunternehmen, konzernverbundene Unternehmen, freie Mitarbeiter etc.), die diese Erklärung abgeben, können bezuschlagt werden.
Im vorliegenden Fall geht der Auftraggeber aufgrund des durchschnittlichen jährlichen Umsatzvolumen (aus der Rahmenvereinbarung 2011 bis 2015) bei seinen Bedarfsträgern zum voraussichtlichen Bedarf der nächsten Jahre von ungefähr folgendem gesamten Beschaffungsvolumen pro Jahr aus, das mit der ausgeschriebenen Rahmenvereinbarung insgesamt mit den jeweiligen Auftragnehmern gedeckt werden soll:
Basis Monitore: jährlich ca. 1 000 Stück
Professional Monitore: jährlich ca. 2 000 Stück
Highend Monitore: jährlich ca. 500 Stück
Abweichungen von diesen unverbindlichen Schätzwerten nach oben oder unten, insbesondere bei Änderungen des Bedarfs durch den Auftraggeber, sind möglich und für den Auftraggeber zulässig. Der jeweilige Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf eine Mindestbestellmenge aus der Rahmenvereinbarung.
Die Rahmenvereinbarungen dienen der Erweiterung und ggfs. Erneuerung der bestehenden unterschiedlichen Monitore der Institute und Einrichtungen der MPG. Die Einzelabrufe werden aus der Rahmenvereinbarung mit mehreren Vertragspartnern ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb unter Berücksichtigung der jeweiligen Ausstattungsvarianten getätigt. Unabhängig davon stehen die Auftragnehmer aus der Rahmenvereinbarung bezüglich des jeweils hinterlegten Katalogs kontinuierlich im Wettbewerb.
München – die Generalverwaltung, Institute und Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft (siehe http://www.mpg.de/institute) sowie weitere in Anlage 1 des anzufordernden Eignungskatalogs aufgeführte, rechtlich selbständige Organisationseinheiten in Düsseldorf, Frankfurt am Main, Mühlheim, Bonn, Hamburg und Heidelberg.
147332-2015
2015/S 083-147332
Der Teilnahmeantrag ist nach folgender Gliederung zu strukturieren, wobei die Reihenfolge der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise entsprechend der nachfolgend „Abschließenden Liste der geforderten Erklärungen und Nachweise“ einzuhalten ist:
2. Erklärungen der Bewerber-/Bietergemeinschaft (vgl. Kapitel 1.12 und 4 i.V.m Anlage 2 des anzufordernden Eignungskatalogs),
3. Angaben zu bzw. Verzeichnis über Teilleistungen anderer Unternehmen und ggf. Verpflichtungserklärung für andere Unternehmen (vgl. Kapitel 1.13 und 4 i.V.m Anlagen 3 und 4 des anzufordernden Eignungskatalogs),
4. Benennung der/des gewählten Hersteller/s (vgl. Kapitel 2.1 und 4 i.V.m. Anlage 5 des anzufordernden Eignungskatalogs),
5. Angaben, Erklärungen und Nachweise zur persönlichen Lage der Wirtschaftsteilnehmer - Zuverlässigkeit (vgl. Kapitel 3.1 und. 4 i.V.m. Anlage 6 des anzufordernden Eignungskatalogs),
6. Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (vgl. Kapitel 3.2 und 4 i.V.m. Anlagen 7 bis 9 des anzufordernden Eignungskatalogs),
7. Angaben, Erklärungen und Nachweise zur fachlichen und technischen Leistungsfähigkeit (vgl. Kapitel 3.3 und 4 i.V.m. Anlagen 10 und 11 des anzufordernden Eignungskatalogs),
8. evtl. weitere Anlagen des Bewerbers.
Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein, insbesondere sämtliche geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu den Eignungsanforderungen enthalten. Der Auftraggeber behält sich vor, ggf. Unternehmen gemäß § 7 EG Abs. 13 VOL/A aufzufordern, fristgerecht vorgelegte Nachweise zu vervollständigen oder zu erläutern. Ferner behält sich der Auftraggeber vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gem. § 19 Abs. 2 EG VOL/A nachzufordern.
Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind zur Klarstellung nachfolgend in der abschließenden Liste zusammengefasst. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Ausschluss- und Beurteilungskriterien, wobei diese jeweils durch die nummerierte Bezeichnung (in Klammern) wie folgt kenntlich gemacht werden:
(A-##) – Ausschlusskriterium;
(B-##) – Beurteilungskriterium – Kriterium zur Beurteilung der Eignung (wird nach Punkten beurteilt).
Falls eine mit (A), d. h. Ausschlusskriterium, gekennzeichnete Forderung nicht erfüllt wird, darf der Teilnahmeantrag wegen nicht nachgewiesener bzw. wegen fehlender Eignung nicht berücksichtigt werden, sondern wird ausgeschlossen.
Es werden bei der Beurteilung je (B)-Kriterium jeweils Punkte vergeben und zur Gesamtwertung addiert (einfache Summe).
(A-01) Erklärungen der Bewerber-/Bietergemeinschaft Kapitel 1.12 und 4 i.V.m Anlage 2 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(A-02) Angaben/Verzeichnis über Teilleistungen anderer Unternehmen Kapitel 1.13 und 4 i.V.m Anlage 3 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(A-03) Ggf. Verpflichtungserklärungen für andere Unternehmen Kapitel 1.13 und 4 i.V.m. Anlage 4 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(A-04) Benennung der/des Hersteller/s Kapitel 2.1 und 4 i.V.m. Anlage 5 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(A-05) Unternehmensdarstellung Kapitel 3.1.1 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(A-06) Beruf- und Handelsregisterauszug Kapitel 3.1.2 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(A-07) Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6 EG Abs. 6 VOL/A Kapitel 3.1.3 und 4 i.V.m. Anlage 6 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(A-08) Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung sowie Nachweis oder Erklärung zur Versicherungssumme Kapitel 3.2.1 und 4 i.V.m. Anlage 7 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(A-09) Erklärung zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft Kapitel 3.2.2 und 4 i.V.m. Anlage 8 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(A-10) Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens Kapitel 3.2.3 und 4 i.V.m. Anlage 9 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(A-11) Angaben zu leistungsartbezogenem Umsatz Kapitel 3.2.3 und 4 i.V.m. Anlage 9 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(A-12) Darstellung zu Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement oder Vorlage einer entsprechenden, gültigen Zertifizierungsurkunde Kapitel 3.3.1 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(B-13) Unternehmensreferenzen Kapitel 3.3.2 und 4 i.V.m. Anlage 10 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(B-14) Erfahrung mit Anbindung an eProcurement System Kapitel 3.3.3 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(A-15) Erklärung zum Betrieb eines Onlineshops mit eProcurement-Systemanbindung Kapitel 3.3.4 und 4 i.V.m. Anlage 11 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(B-16) Flexibilität hinsichtlich Spezialanforderungen Kapitel 3.3.5 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(B-17) Bevorratungs- und Lieferorganisation Kapitel 3.3.6 des anzufordernden Eignungskatalogs,
(B-18) Supportorganisation Kapitel 3.3.7 des anzufordernden Eignungskatalogs.
Zahlungen werden grundsätzlich erst nach erfolgter Leistungserbringung erbracht.
A: Allgemeine Vorgaben für Ziffer III.2.1) bis III.2.3) (siehe hierzu auch sonst. Informationen unter Ziffer VI.3):
Für die Vergabe der Leistung kommen nur Unternehmen in Betracht, die fachkundig, leistungsfähig sowie gesetzestreu und zuverlässig sind (§ 97 Abs. 4 Satz 1 GWB). Der Auftraggeber wird bei der Prüfung und Beurteilung der Bewerber im Rahmen des ihm zustehenden Beurteilungs- und Prognosespielraums auch auf Erfahrungen zurückgreifen, die er oder andere Auftraggeber mit Bewerbern bei der Abwicklung früherer Aufträge gemacht hat/haben, insbesondere dann, wenn sich daraus vertragliche Verfehlungen ergeben haben (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 25.7.2012, VII-Verg 27/12). Als Nachweise hierfür hat der Bewerber die in Kapitel 3 genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu erbringen.
Auf Kapitel 1.12 (Bewerber-/Bietergemeinschaften) und Kapitel 1.13 (Einsatz anderer Unternehmen) des anzufordernden Eignungskatalogs wird ausdrücklich hingewiesen.
I. Benennung der/des Hersteller/s:
Die Eignung der Bewerber zur Erfüllung der im Wettbewerb stehenden Rahmenvereinbarung wird auf der Basis der einzureichenden Teilnahmeanträge geprüft. Zur Wahrung einer für die Zwecke des Auftraggebers erforderlichen Konstanz ist es wichtig, dass im Teilnahmeantrag mindestens ein Hersteller benannt wird (siehe Formblatt Benennung des/der Hersteller/s in Kapitel 4, Anlage 5 des anzufordernden Eignungskatalogs). Ein Bewerber kann bis zu zwei Hersteller angeben, um alle in Kapitel 1.4 des anzufordernden Eignungskatalogs genannten Beispiel-Geräteklassen und damit eine möglichst optimale Abdeckung des Sortiments zu erreichen (A-04). Hersteller sind dabei keine anderen Unternehmen im Sinne des Kapitels 1.13 des anzufordernden Eignungskatalogs.
Im Falle der Feststellung der Eignung ist diese in Konsequenz an die im Teilnahmeantrag aufgezeigte und nachgewiesene Fachkunde auf Basis der/des vom Bewerber benannten Hersteller/s bezogen. In der sich anschließenden Angebotsphase des Vergabeverfahrens ist der Bieter insofern an seine Angaben im Teilnahmewettbewerb gebunden; hiervon abweichende Angebote werden vom Verfahren ausgeschlossen.
II. Ausschluss- und Beurteilungskriterien:
Grundlage für die Feststellung der Eignung ist die Erfüllung der nachfolgend genannten Kriterien. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Ausschluss- und Beurteilungskriterien, wobei diese jeweils durch die nummerierte Bezeichnung (in Klammern) wie folgt kenntlich gemacht werden:
III. Bewerber aus EU-Mitgliedstaaten:
IV. Bewerber- und Bietergemeinschaften:
Eine BG hat die nachfolgend unter Kapitel 3.1 des anzufordernden Eignungskatalogs geforderten Eignungsnachweise (Zuverlässigkeit) von jedem einzelnen Mitglied der BG mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, soweit dort nicht ausdrücklich etwas anderes vorgesehen ist.
Hinsichtlich der Beurteilung der unter Kapitel 3.2 und 3.3 des anzufordernden Eignungskatalogs geforderten Eignungsnachweise (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische Leistungsfähigkeit/Fachkunde) kommt es auf die der BG insgesamt zur Verfügung stehenden Kapazitäten an, sofern in Kapitel 3.2 und 3.3 des anzufordernden Eignungskatalogs nicht etwas Abweichendes bestimmt ist. Die Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen Leistungsfähigkeit / Fachkunde erfolgt somit auf Basis der gemeinschaftlich addierten Werte.
Beteiligt sich ein Mitglied einer BG auch als Mitglied in einer weiteren BG, die einen konkurrierenden Teilnahmeantrag bzw. ein konkurrierendes Angebot einreicht, oder auch als Einzelbewerber/-bieter mit einem konkurrierenden Teilnahmeantrag/Angebot an dem Vergabeverfahren, kann dies bei unzulässiger wettbewerbsbeschränkender Abrede zum Ausschluss beider Teilnahmeanträge/Angebote führen.
Im Teilnahmeantrag ist in einer detaillierten Übersicht im Formblatt Erklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft Kapitel 4, Anlage 2 des anzufordernden Eignungskatalogs) darzustellen, welches Mitglied der BG voraussichtlich im Einzelnen für die Erbringung welcher Lieferungen und ergänzenden Leistungen verantwortlich ist.
V. Einsatz anderer Unternehmen:
Ein Bewerber, eine BG oder ein Mitglied einer BG kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Drittunternehmen, Nachunternehmer einschließlich ggf. deren Subunternehmen, konzernverbundene Unternehmen, freie Mitarbeiter etc.) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen (sog. Eignungsleihe), § 7 EG Abs. 9 VOL/A. Demzufolge ist beispielsweise auch ein 100%-iges Tochterunternehmen ein „anderes Unternehmen“.
Der Bewerber hat in seinem Teilnahmeantrag zu erklären, ob die Vergabe von Teilleistungen an ein anderes Unternehmen beabsichtigt ist und um welche Teilleistung(en) es sich handeln wird (siehe Formblatt Angaben/Verzeichnis über Teilleistungen anderer Unternehmen in Kapitel 4, Anlage 3 des anzufordernden Eignungskatalogs) (A-02).
Sofern sich ein Bewerber, eine BG oder ein Mitglied einer BG, zum Nachweis der Eignung, d. h. der wirtschaftlichen und/oder fachlichen Leistungsfähigkeit, (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen berufen will, hat er/sie mit dem Teilnahmeantrag die unter Kapitel 3 des anzufordernden Eignungskatlogs geforderten Eignungsnachweise, die für die Eignungsleihe relevant sind, auch für das jeweilige andere Unternehmen vorzulegen; in diesem Fall ist stets auch die Zuverlässigkeit des/der anderen Unternehmen nachzuweisen durch Einreichung der mit dem Teilnahmeantrag unter Kapitel 3.1 des anzufordernden Eignungskatalogs geforderten Eignungsnachweise (vgl. z.B. die Kriterien A-5, A-6 und A-7).
Ferner ist in diesem Fall (im Fall der Eignungsleihe) mit dem Teilnahmeantrag der Nachweis zu erbringen, dass die erforderlichen Mittel des anderen Unternehmens für die Durchführung der jeweiligen Teilleistung(en) zur Verfügung stehen, durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des/der anderen Unternehmen (siehe Formblatt Verpflichtungserklärung für andere Unternehmen in Kapitel 4, Anlage 4 des anzufordernden Eignungskatalogs) (A-03).
Hinsichtlich der Beurteilung der geforderten Eignungsnachweise unter Kapitel 3.2 und 3.3 des anzufordernden Eignungskatalogs kommt es auf die dem Bewerber und den/m anderen Unternehmen insgesamt zur Verfügung stehenden Kapazitäten an. Die Beurteilung der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie der technischen Leistungsfähigkeit/Fachkunde erfolgt somit auf Basis der gemeinschaftlich addierten Werte.
Der Bewerber allein hat dafür Sorge zu tragen, die geforderten Erklärungen und Nachweise zu beschaffen und dem Auftraggeber mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Seine Pflicht erschöpft sich nicht darin, das/die andere/n Unternehmen aufzufordern, die geforderten Eignungsnachweise einzureichen.
Sofern ein Bewerber die Vergabe von Teilleistungen an ein anderes Unternehmen beabsichtigt, ohne sich auf dessen Eignung zu berufen (sog. „bloßer Nachunternehmereinsatz“), behält der Auftraggeber sich ausdrücklich vor, von dem Bieter, dessen Angebot den Zuschlag erhalten soll, die entsprechenden in Kapitel 3 geforderten Eignungsnachweise und Verpflichtungserklärungen dieser anderen Unternehmen nach Angebotsabgabe, jedoch vor Zuschlagserteilung, zu fordern.
B: Eignungsanforderungen zur persönlichen Lage der Wirtschaftsteilnehmer – Zuverlässigkeit
Folgende Angaben, Beschreibungen, Erklärungen sowie Nachweise/Bescheinigungen sind zwingend von jedem Unternehmen (Bewerber, Nachunternehmer, Mitglieder einer BG usw. – vgl. hierzu Tabelle in Kapitel 2 „Grundsätzliches zur Eignungsprüfung“ des anzufordernden Eignungskatalogs) mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
I. Unternehmensdarstellung:
Unternehmensdarstellung/Erklärung über die Unternehmensstruktur (Name des Unternehmens, Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Leistungsspektrum, Gründungsjahr, Niederlassungen) einschließlich der personellen Kapazitäten, ca. zwei DIN A4 Seiten. (A-05)
II. Berufs- und Handelsregisterauszug
Vorlage eines aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszugs nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der EU-Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bewerber ansässig ist, oder ein gleichwertiger Nachweis zum Gewerbebetrieb, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist. (A-06)
III. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6 EG Abs. 6 VOL/A (siehe Formblatt Erklärung zu § 6 EG Abs. 6 VOL/A in Kapitel 4, Anlage 6 des anzufordernden Eignungskatalogs). (A-07).
Folgende Angaben, Beschreibungen, Erklärungen sowie Nachweise/Bescheinigungen sind von denjenigen Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, mit denen der Bewerber seine Eignung nachweisen will (im Falle der „Eignungsleihe“ vgl. Kapitel 1.13 des anzufordernden Eignungskatalogs).
I. Betriebshaftpflichtversicherung:
Erklärung des Bewerbers, dass er über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügt mit Angabe und Nachweis der Versicherungssummen bzw. eine solche im Falle der Zuschlagserteilung binnen vier (4) Wochen nach Vertragsschluss abschließt und diese über die gesamte Laufzeit des Vertrages unterhält (siehe Formblatt Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung in Kapitel 4, Anlage 7 des anzufordernden Eignungskatalogs). (A-08)
Die Versicherungssumme für Personen- und Sachschäden muss dabei mindestens 2 000 000 EUR (2-fach maximiert) sowie für Vermögensschäden mindestens 100 000 EUR (2-fach maximiert) betragen (siehe Formblatt Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung in Kapitel 4, Anlage 7 des anzufordernden Eignungskatalogs). (A-09)
II. Berufsgenossenschaft:
Erklärung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft nach den Bestimmungen des Lands, in dem das Unternehmen des Bewerbers seinen Sitz hat (siehe Formblatt Erklärung zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft in Kapitel 4, Anlage 8 des anzufordernden Eignungskatalogs). (A-09)
Bewerbergemeinschaften (BG) haben die unter Kapitel 3.2.1 (Betriebshaftpflichtversicherung) und Kapitel 3.2.2 (Berufsgenossenschaft) des anzufordernden Eignungskatalogs geforderten Angaben/Erklärungen für jedes Mitglied der BG getrennt zu nennen.
III. Umsatzdarstellung:
Umsatzdarstellung (A-10), (A-11):
Angabe jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (siehe Formblatt Umsatzdarstellung in Kapitel 4, Anlage 9 des anzufordernden Eignungskatalogs)
(i) des Gesamtumsatzes des Unternehmens; (A-10)
(ii) des Umsatzes bezogen auf die besondere Leistungsart, die Gegenstand dieser Vergabe ist gemäß § 7 EG Abs. 2 lit. d) VOL/A (leistungsartbezogener Umsatz); (A-11)
Bewerbergemeinschaften (BG) haben die unter Kapitel 3.2.3 (Umsatzdarstellung) des anzufordernden Eignungskatalogs geforderten Angaben/Erklärungen für jedes Mitglied der BG getrennt zu nennen. Sofern sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten von anderen Unternehmen berufen will, haben der Bewerber und das/die andere(n) Unternehmen die unter i, ii (Umsatz) geforderten Angaben getrennt zu nennen.
In Bezug auf die Darstellung/Nachweise der Fachkunde im Teilnahmeantrag wird an dieser Stelle nochmals ausdrücklich auf Ausführungen in Kapitel 2.1 des anzufordernden Eignungskatalogs verwiesen.
I. Referenzen für den Onlineverkauf mit vergleichbaren Volumina:
Ausführliche Darstellung von einer (1) Referenz, die mit dem Ausschreibungsgegenstand hinsichtlich der Volumina und der Bestell- und Distributionswege vergleichbar ist, auf ca. 3 DIN A4-Seiten. Die Referenz muss laufende oder abgeschlossene Projekten aus den letzten 3 Jahren beinhalten. Noch laufende Projekte müssen spätestens im Juni 2014 begonnen worden sein. Hierfür sind zwingend die Vorgaben des beigefügten Musters für Unternehmensreferenzen (in Kapitel 4, Anlage 10) einzuhalten und die geforderten Referenzangaben zu machen. (B-13)
Die Projektreferenz wird insgesamt hinsichtlich Vergleichbarkeit und Einschlägigkeit mit 0 bis 10 Punkten beurteilt. Die Nichterfüllung der genannten Kriterien wird mit null (0) Punkten bewertet, die maximale Bewertung erfolgt mit zehn (10) Punkten (auch wenn ein Bewerber mehr als eine (1) Referenz einreicht).
— 0 bis 3 Punkte: Unzureichende und insgesamt nicht nachvollziehbare Darstellung. Mangelhafte Darstellung, in der auf wichtige Punkte nicht oder nur teilweise eingegangen wird;
— 4 bis 7 Punkte: Insgesamt befriedigende bis leicht überdurchschnittliche Darstellung, die im Wesentlichen an die Erwartungen des Auftraggebers heranreicht;
— 8 bis 10 Punkte: Insgesamt überdurchschnittliche bis hervorragende Darstellung, die den Erwartungen des Auftraggebers voll bis im besonderen Maße entspricht.
Maximal sind zehn (10) Punkte für die Darstellung erreichbar. Die Projektreferenz der verschiedenen Bewerber werden vergleichend beurteilt.
II. Erfahrung hinsichtlich der Anbindung an ein eProcurement-System
Ausführliche Darstellung (auf ca. 2 bis 3 DIN A4 Seiten – ggf. unter Zuhilfenahme von Illustrationen) der Erfahrung des Bewerbers bei der Umsetzung der Anbindung seines Lieferportfolio-Katalogs anhand konkreter Beispiele, wobei hier insbesondere auf nachfolgende Punkte einzugehen ist:
— Web-Schnittstelle zu einem externen Lieferantenkatalog;
— OCI-Schnittstelle an ein SAP-SRM 7.0-Bestell-System;
— Elektronische Übermittlung der Bestelldaten im XML-Format;
— Maßnahmen zur Gewähr zu erwartender Sicherheitsanforderungen (Authentizität der Bestellung, Vertraulichkeit und Integrität der Daten, Verfügbarkeit ihrer Schnittstelle). (B-14)
Im Hinblick auf die Beschränkung der Teilnehmerzahl wird die Nichterfüllung der genannten Kriterien mit 0 Punkten bewertet, die maximale Bewertung erfolgt mit 5 Punkten. Im Einzelnen ergibt sich folgende Bewertungsstruktur:
— 0 bis 1 Punkte: Unzureichende und insgesamt nicht nachvollziehbare Darstellung. Mangelhafte Darstellung, in der auf wichtige Punkte nicht oder nur teilweise eingegangen wird;
— 2 bis 3 Punkte: Insgesamt befriedigende bis leicht überdurchschnittliche Darstellung, die im Wesentlichen an die Erwartungen des Auftraggebers heranreicht;
— 4 bis 5 Punkte: Insgesamt überdurchschnittliche bis hervorragende Darstellung, die den Erwartungen des Auftraggebers voll bis im besonderen Maße entspricht.
Maximal sind 5 Punkte für die Darstellung erreichbar.
III. Flexibilität hinsichtlich Spezialanforderungen
Neben den bereits definierten Geräteklassen kann der Bedarfsträger in Einzelfällen besondere Anforderungen haben. Für die geforderte Darstellung legen Sie bitte folgendes Beispiel zugrunde:
17“ LCD Monitor für den Einbau in ein Forschungsfahrzeug (staub-, stoss- und temperatur-unempfindlich) mit Einbauset in ein 19“ Zoll Rack.
Weisen Sie Ihre Eignung und Qualifikation hinsichtlich der Flexibilität einer solchen Spezialanforderung nach und beschreiben Sie bitte auf ca. 1 DIN A4 Seite, wie Sie auf solche spezielle Anforderungen reagieren können, die Sie nicht mit Ihrem bestehenden Sortiment abdecken können. Erläutern Sie dazu die in Ihrem Unternehmen relevanten Prozesse und Verknüpfungen zu den Lieferanten und mögliche Wege, über die Sie flexibel reagieren können. (B-16)
Im Hinblick auf die Beschränkung der Teilnehmerzahl wird die Nichterfüllung der genannten Kriterien mit 0 Punkten bewertet, die maximale Bewertung erfolgt mit 3 Punkten. Im Einzelnen ergibt sich folgende Bewertungsstruktur:
— 0 Punkte: Unzureichende und insgesamt nicht nachvollziehbare Darstellung. Mangelnde Darstellung, in der auf wichtige Fragen nicht eingegangen wird;
— 1 bis 2 Punkte: Insgesamt befriedigende bis leicht überdurchschnittliche Darstellung, die im Wesentlichen an die Erwartungen des Auftraggebers heranreicht;
— 3 Punkte: Insgesamt überdurchschnittliche Darstellung, die den Erwartungen des Auftraggebers voll bis Maße entspricht.
Maximal sind 3 Punkte für die Darstellung erreichbar.
IV. Bevorratungs- und Lieferorganisation:
Nachdem ein Bedarfsträger sich einen Monitor im Online-Shop bestellt hat, soll dieser möglichst schnell geliefert werden.
Beschreib, (auf ca. 2 bis 3 DIN A4 Seiten), wie der Bewerber derzeit für seine Kunden sicherstellt, dass ein durchschnittliches Bestellaufkommen durch entsprechende Prozesse oder Bevorratung zeitnah ausgeliefert werden kann. Dabei ist auch darauf einzugehen, wie dies für das gesamte Gebiet der Bundesrepublik Deutschland bei gleichem Standard für die Kunden sichergestellt wird. Als Rahmenbedingung sollte man sich an Kunden orientieren bei denen eine Lieferung innerhalb 2 Werktagen durchgeführt werden muss. In dem Zusammenhang ist zudem aufzuzeigen, wie der Bewerber im Einzelfall mit besonders umfangreichen Lieferungen (30 bis 50 Stück und über 50 Stück) umgeht (B-17).
— 0 bis 1 Punkt: Unzureichende und insgesamt nicht nachvollziehbare Darstellung. Mangelnde Darstellung, in der auf wichtige Fragen nicht oder nur teilweise eingegangen wird;
V. Supportorganisation:
Wenn ein Monitor innerhalb des vereinbarten Supportzeitraums ausfällt, muss die Betriebsbereitschaft schnellstmöglich wieder hergestellt werden.
Beschreibung (auf ca. 2 bis 3 DIN A4 Seiten) wie bisher kurzfristige Wiederherstellzeiten (Beispiel: 24 h) im gesamten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland bei gleichem Standard für den Kunden sichergestellt werden konnte. Dazu sind die im Unternehmen relevanten Verknüpfungen zu Service Delivery und Service Support zu erläutern oder das jeweilige etablierte Vorgehen zu beschreiben. Dabei ist insbesondere auf die Funktion Servicedesk und die Prozesse Incident- und Problemmanagement oder äquivalenten Strukturen im Unternehmen einzugehen. Alle bisher zur Verfügung stehenden Schnittstellen zur Information und Kommunikation, die in dem Unternehmen des Bewerbers in diesem Rahmen zur Verfügung stehen, sind zu beschreiben. (B-18)
I. Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement:
In seinem Teilnahmeantrag hat der Bewerber eine Beschreibung (ca. 2 DIN A4 Seiten; der vorhandenen Qualitätssicherungsmaßnahmen und des vorhandenen Qualitätsmanagementsystems für Leistungen, die mit den ausgeschriebenen vergleichbar sind, beizufügen. (A-12)
— Produktrealisierung;
Ausreichend zur Erfüllung des Kriteriums ist auch die Vorlage einer entsprechenden, gültigen Zertifizierungsurkunde in Kopie (z.B. DIN EN ISO 9001). (A-12)
II. Betrieb eines Onlineshops mit eProcurement-Systemanbindung (A-15)
Bestätigung des Bewerbers unter Verwendung von Formblatt Betrieb eines Onlineshops mit eProcurement-Systemanbindung (in Kapitel 4, Anlage 11 des anzufordernden Eignungskatalogs), dass er aktuell mindestens ein Onlineshop-System betreibt, welches hinsichtlich der Anbindung an ein eProcurement-System die Anforderungen aus Kapitel 3.3.3 des anzufordernden Eignungskatalogserfüllt und darüber hinaus folgende Anforderungen umsetzt (A-15):
— Vollständige Benutzbarkeit für folgende Browser garantiert: Firefox 31 ESR (und neuere Versionen), Internet Explorer 11, Safari;
— Mehrsprachige Benutzerführung;
— Web-Browser-Sitzung für reine Recherche (plattformunabhängig).