Source: http://www.shop.stbs.de/product/view/asw-akademie-fuer-steuerrecht-und-wirtschaft-erstes-praxis-know-how-zum-steuermodernisierungsge/
Timestamp: 2017-03-23 02:10:11
Document Index: 247826058

Matched Legal Cases: ['§ 93', '§ 203', '§ 80', '§ 88', '§ 155', '§ 122', '§ 173', '§ 175', '§ 163', '§ 6', '§ 89']

Veranstaltung - Erstes Praxis Know how zum Steuermodernisierungsgesetz
Erstes Praxis Know how zum Steuermodernisierungsgesetz
Die „größte AO-Reform seit 1977“ – das Steuerrechtsmodernisierungsgesetz – ist in wesentlichen Teilen zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten. Der weitere Ausbau der digitalen Steuererklärungs-, Bearbeitungs- und Bekanntgabeprozesse sowie die von der Finanzverwaltung erhoffte Steigerung an Effizienz und Ressourcenscho-nung bei der Fallbearbeitung (Risikomanagement) führt zu einer deutlichen Ände-rung der Arbeitsabläufe im Berufsalltag der Steuerberater.Das Seminar zeigt – begleitet von zahlreichen praktischen Anwendungsbeispielen –die Chancen, Risiken und das erste Praxis-Knowhow der neuen „digitalen Steuerwelt“ auf.
Steuermodernisierungsgesetz 2017.pdf
Referent/in: Dr. Jens Reddig
1. Überblick – Was bringt die „größte AO-Reform seit 1977“?
2. Neues zu den Abgabefristen – Was ändert sich? a. Gesetzliche Fristverlängerung für Berater b. Chancen für weitergehende Fristverlängerungen? c. Ausweitung des Vorabanforderungs-Katalogs – Rechtsschutzmöglichkeiten? d. Automationsgestützte Zufallsauswahl für Vorabanforderungen e. Ausweg Kontingentierungsverfahren f. Zeitliche Anwendungsregeln
3. Verspätungszuschlag – Ende der Ermessenszeit a. Gesetzessystematik – Gebundener Verspätungszuschlag b. Neue Berechnungsmodi – automationsgestützte Festsetzung c. Verfahrensrechtliche Aspekte – Rechtsschutzmöglichkeiten?
4. „Steuererklärungshelfer“ – Datenübermittlung durch Dritte (§ 93c AO) a. Fristen / Informationspflichten / Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten b. Korrekturpflichten – 7 Jahre! c. Haftung des Dritten für Steuerausfälle d. Außenprüfung bei Dritten (§ 203a AO)
5. Elektronische Steuererklärungsprozesse a. Übermittlungen nach Maßgabe der StDÜV – Neuregelungen b. Vereinfachungen beim Steuererklärungsprozess c. Das „qualifizierte Freitextfeld“ – Erstes Praxis-Knowhow
6. Vollmachten und Steuerberater-Vollmachtsdatenbanken (§§ 80, 80a AO) a. Gesetzliche Vollmachtsvermutung für Berater b. Elektronische Vollmachtsdatenbanken – Zugriff auf „Datentöpfe“ der Finanzverwaltung c. Bundesweites Steuerberaterverzeichnis d. Aktuelle amtliche Vollmachtsformulare
7. Vorhalte- anstelle von Vorlagepflichten bei Belegen – Vorteile und Gefahren
8. Der „neue“ Amtsermittlungsgrundsatz (§ 88 AO) – Gibt es ihn noch? a. Wirtschaftlichkeits- und Zweckmäßigkeitsgesichtspunkte b. Allgemeine Weisungen für Fallgruppen – Risikoklassen?
9. Automationsgestützte Risikomanagementsysteme (RMS) a. Austausch: Personelle RMS gegen IT-gestützte RMS b. Grenzen der RMS – Aussteuerungsmöglichkeiten c. „Geheimhaltung“ der Risikofilter – Rechtsschutzfragen
10. Ausschließlich automationsgestützter Steuerbescheid a. Neuregelung in § 155 Abs. 4 AO b. Gestaltungsmöglichkeiten für Mandant und Berater
11. Automatisierte Bekanntgabe von Steuerbescheiden a. Bekanntgabe durch Bereitstellung zum Datenabruf (§ 122a AO) b. Neues zur elektronischen Bekanntgabe per E-Mail – Anforderungen
12. Neue Korrekturvorschriften a. § 173a AO b. § 175b AO c. § 163 AO
13. Einheitliche digitale LohnSchnittstelle (DLS) – alsbald verpflichtend
14. Steuerlicher Herstellungskostenbegriff (§ 6 Abs. 1 Nr. 1b EStG) – Neues?
15. Aktuelles zur verbindlichen Auskunft (§ 89 AO) – Fristen für die Behörde