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Timestamp: 2019-02-17 10:00:43
Document Index: 261045992

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 6', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 11', '§ 26', '§ 21', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 670', '§ 1', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§7', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22']

Satzung - SV Weddingen
Weddinger Sportvereins
Name, Eintragung, Sitz und Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen „ SV Weddingen e.V. „. Durch Eintragung in das Vereinsregister erlangte er Rechtsfähigkeit. Die Gründung erfolgte am 03. April 1946.
Der Verein hat seinen Sitz in Goslar OT Weddingen, Kreis Goslar.
Die Vereinsfarben sind Rot/Weiß
Der Verein bezweckt die Pflege der Leibesübungen auf breiter Grundlage und die Förderung des Sports als Mittel zur Erhaltung der Gesundheit und als Möglichkeit für insbesondere junge Menschen ihr Leistungsvermögen zu erproben.
Der Verein fördert den Leistungssport auf allen Ebenen und widmet sich auch dem Freizeit- und Breitensport.
die Teilnahme an sportspezifischen und auch übergreifenden Sport- und Vereinsveranstaltungen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „ Steuerbegünstigte Zwecke„ der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden. Dabei sind sparsame und wirtschaftliche Grundsätze zu beachten.
Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in der Haushaltsführung unselbständige Abteilung/Sparte gegründet werden.
- Landessportbund Niedersachsen e. V.
- Kreissportbund Goslar e. V.
- Niedersächsischer Fußballverband e. V.
- Niedersächsischer Fußballverband e. V. – Kreis Nordharz
Aktive Mitglieder sind natürliche Personen, die sich an den Leibesübungen beteiligen, ohne Rücksicht auf das Lebensalter
Passive Mitglieder sind natürliche Personen, die keine Leibesübungen betreiben, jedoch den Verein finanziell oder anderweitig unterstützen.
Auf Antrag kann ein Mitglied das Ruhen seiner Mitgliedschaft schriftlich beim Vorstand beantragen.
Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen. Über den Antrag entscheidet der vertretungsberechtigte Vorstand. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Entscheidung des Vorstandes.
Mit dem Aufnahmeantrag ist gleichzeitig ein SEPA-Lastschriftmandat für den Einzug der Mitgliedbeiträge abzugeben.
Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein, Streichung von der Mitgliederliste oder Erlöschen der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.
Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahrs unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
Will ein aktives Mitglied während eines Kalenderjahres den Verein wechseln, so hat er sich schriftlich beim Vorstand als aktiver Spieler abzumelden. Will er auch aus dem Verein austreten, so hat er dieses zweifelsfrei in der Abmeldung zu erklären.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des vertretungsberechtigten Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz schriftlicher Zahlungserinnerung und Mahnung mit Fristsetzung an die dem Verein zuletzt bekannten Adresse mit der Zahlung von Beiträgen im Verzug ist oder wenn für ein ungültiges SEPA-Mandat kein neues erteilt wird.Der Beschluss des vertretungsberechtigten Vorstandes ist den Mitglied nicht gesondert bekannt zu geben.
Es besteht kein Anspruch auf Erstattung von Beiträgen für zurückliegende Zeiträume und Anteilen aus dem Vermögen des Vereins.
Einzelheiten bestimmt die jeweils aktuelle Beitragsordnung.
Ein Mitglied kann mit sofortiger Wirkung aus dem Verein ausgeschlossen werden
-wegen eines groben Verstoßes gegen die Interessen des Vereins,
-wegen groben unsportlichen Verhaltens oder
-wegen Schädigung des Ansehens des Vereins in der Öffentlichkeit.
Der Ausschließungsantrag ist dem betreffenden Mitglied samt Begründung mit der Aufforderung zuzuleiten, sich binnen einer Frist von 14 Tagen schriftlich zu erklären. Nach Ablauf der Frist ist unter Berücksichtigung der etwa eingegangenen Äußerung des Mitglieds zu entscheiden.
Der erweiterte Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder.
Der Ausschließungsbeschluss wird sofort mit Beschlussfassung wirksam und ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen mitzuteilen.
Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Rechtsmittel der Beschwerde zu.
Die Beschwerde muss binnen zwei Wochen ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim vertretungsberechtigtem Vorstand schriftlich eingelegt werden. Sie ist zu begründen.
Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszwecks an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. [2] Mitglieder haben das Recht, sämtliche Einrichtungen und Gerätschaften des Vereins in den dafür vorgesehenen Zeiten zu nutzen. Die Anweisungen der Trainer / Übungsleiter sind zu beachten.
- die Mitteilung von Anschriftenänderungen,
- Änderungen der Bankverbindungen und Änderungen der Kontoangaben (IBAN und BIC)
- Mitteilung von persönlichen Veränderungen die für das Beitragswesen relevant sind ( z. B. Beendigung derSchulausbildung/Lehrausbildung, Beendigung der Arbeitslosigkeit etc. ).
Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass er dem Verein die erforderlichen Änderungen nach Abs. 3 [1] nicht mitteilt, gehen nicht zulasten des Vereins und können diesem nicht entgegen gehalten werden. Anfallende Kosten/Gebühren ( Rücklastschriftgebühren etc. ) sind durch das Mitglied zu tragen.
Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühr und Umlage
Es sind ein Mitgliedsbeitrag und eine – sofern in der Beitragsordnung festgelegt – Aufnahmegebühr und/oder Umlage zu leisten.
Von den ordentlichen Mitgliedern ( aktive, passive Mitglieder ) werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Mitgliederbeiträge und deren Zahlweise und Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung durch Beschluss.
- Der Jahresbeitrag ist am Belastungsdatum (Fälligkeitsdatum) fällig und muss bis dahin auf dem Konto des Vereins eingegangen sein. Bei Vereinseintritt während des Kalenderjahres ist der monatlich anteilige Beitrag ab Eintrittsdatum zu zahlen. Für jeden vollen Kalendermonat, für den die Mitgliedschaft nicht bestanden hat, ermäßigt sich der Jahresbeitrag um ein Zwölftel.
Der anteilige Beitrag ist 14 Tage nach Unterschrift des SEPA-Mandats (Unterschriftsdatum) fällig und muss bis dahin auf das Konto des Vereins eingegangen sein. Die Zahlungspflichtigen haben zum Fälligkeitsdatum für ausreichende Kontodeckung zu sorgen. Fällt der Fälligkeitstag auf keinen Geschäftstag der Bank, so gilt der folgende Geschäftstag als Fälligkeitstag.
Wenn die Beiträge zum Zeitpunkt der Fälligkeit nicht beim Verein eingegangen sind, befindet sich das Mitglied ohne weitere Mahnung im Zahlungsverzug.
- Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für die Dauer der Mitglied- schaft verpflichtet, dem Verein ein SEPA-Mandat für den Lastschrifteinzug der Mitgliedsbeiträge zu erteilen. Die Erklärung des Mitglieds dazu erfolgt mit auf dem Aufnahmeantrag.
- Von Mitgliedern, die dem Verein eine Einzugsermächtigung erteilt haben, wird der Beitrag zum Fäl- ligkeitsdatum eingezogen.
- Kann der Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen und wird der Verein dadurch mit Bankgebühren (Rücklastschriftgebühren) belastet, sind diese Gebühren durch das Mitglied zu tragen.
- Im Übrigen ist der Verein berechtigt, ausstehende Beitragsforderungen gegenüber dem Mitglied ge- richtlich oder außergerichtlich geltend zu machen. Die dadurch anfallende Kosten und Gebühren hat das Mitglied zu tragen.
Minderjährige Vereinsmitglieder werden mit Eintritt der Volljährigkeit automatisch als Erwachsene Mitglieder im Verein geführt und beitragsmäßig veranlagt. Die betroffenen Mitglieder werden nicht gesondert durch den Verein informiert. Vom Verein wird bei Bedarf ein SEPA-Lastschriftmandat eingeholt.
Der vertretungsberechtigte Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen und –pflichten ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
Ehrenmitglieder und Mitglieder, die für den Verein als Schiedsrichter tätig sind, sind von der Beitragspflicht befreit. Sie haben ansonsten die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.
Weitere Einzelheiten zum Beitragswesen kann der vertretungsberechtigte Vorstand in der Beitragsordnung regeln.
Ordnungsgewalt und Ordnungsmaßnahmen
Jedes Mitglied verpflichtet sich, sich gegebenenfalls bei einem gegen das Mitglied eingeleiteten Ordnungsverfahren vor dem dafür satzungsrechtlich bestimmten Organ zu verantworten. Dies nach Maßgabe beschlossener Vereinsordnungen oder im Hinblick auf Verbandsordnungen/Richtlinien entsprechend § 5 dieser Satzung.
Gleiches gilt für Verfahren nach § 6 Abs. 4 der Satzung.
Sollte es zwischen dem Verein und einem Mitglied zu Streitigkeiten aus dem Mitgliedsverhältnis kommen, ist zunächst eine Klärung mit dem erweiterten Vorstand herbeizuführenren. Gegen die Entscheidung des erweiterten Vorstandes hat das betroffene Mitglied das Recht, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen.
Der erweiterte Vorstand kann auf Antrag eines Vorstandsmitglieds oder einer Abteilung/Mannschaft gegen ein Mitglied des Vereins wegen eines Verstoßes gegen Sportordnungen und/oder unsportlichen Verhaltens Ordnungsmaßnahmen androhen und/oder aussprechen. Diese sind
- Geldbußen bis 50 €
- einmonatige Sperre für die Teilnahme am Sport- und Übungsbetrieb.
Die Ordnungsmaßnahme ist dem betroffenen Mitglied mitzuteilen.
Gegen eine Entscheidung des erweiterten Vorstands hat das betroffene Mitglied das Recht, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen.
- der Vorstand nach § 26 BGB
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB ( vertretungsberechtigter Vorstand ) besteht aus dem
Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln vertretungsberechtigt.
Aufgaben und Zuständigkeiten des vertretungsberechtigten Vorstands
Der Vorstand ist – soweit die Satzung keine abweichende Regelung enthält – für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig.
- Geschäftsführungsaufgaben nach Satzung und gesetzlicher Ermächtigung,
- Vorbereitung eines Haushaltsplans, Erstellung des Jahresberichts, Vorlage der Jahresplanung, Anmeldungen zum Vereinsregister, vorbereiten und durchführen von Veranstaltungen,
- Beschlussfassung zur Einrichtung einzelner Abteilungen
- die Sicherstellung einer geordneten Finanzlage, die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Kassen- und Buchführung,
- die fristgerechte Abführung aller Steuern, Gebühren und Beiträge,
- die Wahrnehmung der Öffentlichkeitsarbeit, - das Ordnen und Überwachen der Tätigkeit der Abteilungen.
In keinem Fall dürfen Ausgaben getätigt werden, die nicht im Haushalt des jeweiligen Haushaltjahres veranschlagt oder durch entsprechende Beschlüsse gedeckt sind.
Der vertretungsberechtigte Vorstand ist ermächtigt die Satzung ändern, wenn dies aufgrund redaktioneller Anpassungen erforderlich wird.
Der vertretungsberechtigte Vorstand ist ermächtigt
- die Abteilungsleiter Fußball und Breiten- und Freizeitsport ( Spartenleiter ),
- den Jugendwart,
- den Platzwart und
- für bestimmte Aufgaben Beauftragte
einzusetzen. Die Amtszeit entspricht der des vertretungsberechtigten Vorstandes. Die Abteilungen/Mannschaften haben ein Vorschlagsrecht.
Der Vorstand kann zur Aufgabenerledigung Ausschüsse berufen. Sie haben keine Entscheidungsbefugnis. Sie dienen der Beratung und Meinungsbildung für den Vorstand.
Wahl des Vorstands im Sinne des § 26 BGB
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Abwesende können gewähltv werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Annahme des Amtes vorher schriftlich erklärt haben.
Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden, die das 18. Lebensjahrv vollendet haben und voll geschäftsfähig sind.
Die Mitglieder des Vorstands werden für die Zeit von zwei Jahren, vom Tage der Wahl gerechnet, gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds übernimmt der Restvorstand die Verant-wortung für die pflichtgemäße Erledigung der Aufgaben.
Einzelheiten zur Wahl bestimmt die jeweils aktuelle Geschäftsordnung mit Wahlordnung für die Mitgliederversammlung.
Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden oder stellvertretendem Vorsitzenden einberufen werden.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei vertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder anwesend sind.
Abgestimmt wird offen per Handzeichen.
Die Vorstandssitzung leitet der Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der stellvertretende Vorsitzende.
Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Reglung erklären.
Einzelheiten bestimmt die jeweils aktuelle Finanz- und Geschäftsordnung.
Erweiterter Vorstand ( Gesamtvorstandschaft )
- dem Vorstand im Sinne des § 26 BGB
- die Abteilungsleiter / Spartenleiter,
- die durch den Vorstand eingesetzten Beauftragten,
- die Trainer sowie die Übungsleiter,
- die Mannschaftsbetreuer,
- die Mannschaftsführer,
- der Platzwart.
Der erweiterte Vorstand berät und beschließt die Vereinsarbeit. Alle Mitglieder haben Sitz und Stimme.
Für die Vorstandssitzungen des erweiterten Vorstands sind die im § 11 Abs. 4 der Satzung getroffenen Festlegungen sinngemäß anzuwenden.
Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei vertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder und zwei Beiratsmitglieder anwesend sind.
Für die Beschlussfassung ist die einfache Mehrheit erforderlich. Abgestimmt wird offen per Handzeichen.
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist insgesamt für alle Entscheidungen verantwortlich.
Beschlüsse die den Satzungsfestlegungen sowie einer ordnungsgemäßen Geschäftsführung und/oder Buchführung widersprechen sind nichtig.
Einzelheiten bestimmt die jeweils aktuelle Geschäftsordnung
Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den vertretungsberechtigten Vorstand per Aushang im Sportheim ( Schwarzes Brett ) und in den Schaukästen des Vereins. Zwischen dem Tag derEinberufung und der Mitgliederversammlung muss eine Frist von mindestens 14 Tagen liegen. Die Tagesordnung, die der vertretungsberechtigte Vorstand festlegt, ist der Einladung beizufügen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist. Absatz 3 gilt entsprechend. Das Minderheitsverlangen ist von mindestens 20 % der Vereinsmitglieder zu stellen.
Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so wählt die Versammlung einen Versammlungsleiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.
Alle Abstimmungen erfolgen offen per Handzeichen. Wahlen erfolgen offen per Handzeichen, sofern nicht ein Mitglied ein Antrag auf geheime Abstimmung stellt. Stimmrecht besitzen alle Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.
Satzungsänderungen, mit Ausnahme des Vereinszwecks, bedürfen einer 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an.
Die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich vorliegen.
Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Näheres bestimmt § 21 dieser Satzung.
Gewählt werden können alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und voll geschäftfähig sind. Weitere Einzelheiten zu den Wahlen regelt die jeweils aktuelle Geschäftsordnung mit Wahlordnung für die Mitgliederversammlung.
Anträge für die Tagesordnung zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand/erweiterten Vorstand und von den Mitgliedern eingebracht werden. Sie müssen mindestens 14 Tage vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich mit Begründung vorliegen. Anträge auf Satzungsänderung müssen schriftlich unter Benennung der abzuändernden Abschnitte mit genauem Wortlaut mitgeteilt werden.
Jedes Mitglied kann bis spätesten zwei Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen.
Der Versammlungsleiter hat Ergänzungen der Tagesordnung, die von den Mitgliedern beantragt wurden, bekannt zu geben. Die Versammlung beschließt die Annahme und die Ergänzungen der Tagesordnung.
Für die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen zur Beratung und Beschlussfassung ist die einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.
Als Dringlichkeitsanträge sind nur solche Anträge zulässig, die ihrer Natur nach nicht fristgerecht eingereicht werden konnten.
- Änderungen der Satzung und Beschlussfassung über die Auflösung/Fusion des Vereins,
- Beschlussfassung über die Änderung des Vereinszwecks,
- Ernennung von Ehrenmitgliedern/Ehrenvorstände,
- Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichts/Jahresabschlusses,
- Genehmigung des vom erweiterten Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr,
- Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen und deren Fälligkeit,
- Beschlussfassung bzgl. Beschwerden über Vereinsausschlüsse,
- Beschlussfassung über eingereichte Anträge,
Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit; sie bedarf einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.
Ehrenmitglieder sind von der Zahlung der Mitgliedsbeiträge und etwaiger Gebühren bei Veranstaltungen befreit.
Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ( Ehrenamtspauschale ) ausgeübt werden.
Die Entscheidung über eine entsprechende Vereinstätigkeit nach Abs. 2 trifft der vertretungsberechtigte Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
Der vertretungsberechtigte Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung i. S des § 3 Nr. 26 EStG ( Übungsleiterpauschale ) zu beauftragen. Maßgebend ist die Finanzlage des Vereins.
Der vertretungsberechtigte Vorstand ist ermächtigt, Mitgliedern Aufmerksamkeiten aus Anlass eines persönlichen Ereignisses und/oder besonderen Vereinsanlasses in Form von Sachleistungen zukommen zu lassen.
Mitglieder die eine Aufwandsentschädigung i. S. der §§ 3 Nr. 26 EStG oder 3 Nr. 26 a EStG erhalten, haben keinen Anspruch auf Ersatz von Aufwendungen nach § 670 BGB.
Einzelheiten bestimmt die jeweils aktuelle Vereinsordnung zur Regelung von Aufwendungsentschädigungen, Aufwendungsersatz und Aufmerksamkeiten.
Haftung ehrenamtlich Tätiger
Ehrenamtlich Tätige haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehernamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer und – soweit in der Wahlordnung festgelegt – Vertreter. Diese dürfen nicht Mitglied des vertretungsberechtigten Vorstands sein. Wiederwahl ist zulässig.
Näheres bestimmt die Finanzordnung Teil D - Prüfung.
Der vertretungsberechtigte Vorstand ist ermächtigt u. a. folgende Vereinsordnungen zu erlassen und zu ändern:
- Geschäftsordnung mit Wahlordnung für die Mitgliederversammlung
- Vereinsordnung zur Regelung von Aufwandsentschädigungen, Aufwendungsersatz und Aufmerksamkeiten.
Der vertretungsberechtigte Vorstand kann darüber hinaus weitere Ordnungen erlassen.
Alle Organe des Vereins fassen ihre Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit diese Satzung keine anderen Regelungen vorsieht.
Stimmenenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht berücksichtigt.
Stimmengleichheit bei Abstimmungen bedeutet Ablehnung, bei Wahlen ist der Wahlgang zu wiederholen bzw. eine Stichwahl ( bei Blockwahl ) durchzuführen.
Eine Stimmrechtübertragung ist ausgeschlossen.
Das Protokoll ist als Beschlussprotokoll zu führen.
Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Dazu müssen mindestens 1/4 der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins anwesend sein.
Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 3/4 der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Es wird offen per Handzeichen abgestimmt.
Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Vienenburg, die das Vermögen ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke, insbesondere zur Förderung des Sports der Ortschaft Weddingen zu verwenden hat.
Der Ortsrat Weddingen ist verantwortlich zu beteiligen.
Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet ist, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.
Satzungsänderungen werden mit ihrer Beschlussfassung sofort wirksam und sind unverzüglich zur Eintragung in das Vereinsregister anzumelden.
Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 14. März 2008 beschlossen.
Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft und ersetzt die Satzung in der Fassung vom 07. März 2003.
Diese Satzung ist aus nachstehend aufgeführten Anlässen geändert/berichtigt/ergänzt worden:
15.03.2013 Redaktionelle Änderung und Satzungsanpassung an den SEPA-Zahlverkehr gem. Beschluss der Mitgliederversammlung vom 15.03.2013.
Änderung § 1 Abs. 2 (Änderung des Ortsnamen zum 1. Jan. 2014 von Vienenburg in Goslar „Fusion“
Änderung § 5 Abs. 1 vierte Strichaufzählung ( Kreis Goslar in Kreis Nordharz)
Änderung § 6 Abs. 2 (3)
Ergänzung § 6 Abs. 3 (3)
Ergänzung § 7 Abs. 3 (1) zweite Strichaufzählung
Änderung §7 Abs. 3 (1) dritte Strichaufzählung
Änderung § 7 Abs. 3 (2) zweiter Satz
Ergänzung § 8 Abs. 2 (fünf Strichaufzählungen hinzugefügt)
Ergänzung § 8 Abs. 4 (dritte Satz hinzugefügt)
Ergänzung § 8 Abs. 7
Paragraf anzeigen:
§ 1 - Name, Eintragung, Sitz und Geschäftsjahr § 2 - Zweck des Vereins § 3 - Gemeinnützigkeit § 4 - Gliederung § 5 - Verbandsmitgliedschaften § 6 - Mitgliedschaft6 § 7 - Rechte und Pflichten § 8 - Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühr und Umlage § 9 - Ordnungsgewalt und Ordnungsmaßnahmen § 10 - Vereinsorgane § 11 - Vorstand § 12 - Erweiterter Vorstand ( Gesamtvorstandschaft ) § 13 - Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung § 14 - Zuständigkeit der Mitgliederversammlung § 15 - Ernennung von Ehrenmitgliedern § 16 - Vergütungen für die Vereinstätigkeit § 17 - Haftung ehrenamtlich Tätiger § 18 - Kassenprüfung § 19 - Vereinsordnungen § 20 - Beschlussfassung, Protokollierung § 21 - Auflösung des Vereins § 22 - Inkrafttreten ⮬nach oben
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