Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%201998,%201277
Timestamp: 2020-01-24 10:24:19
Document Index: 147287709

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 17', 'Art. 17', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 288', 'BGH']

BGH, 21.04.1998 - XI ZR 239/97 - dejure.org
BGH, 21.04.1998 - XI ZR 239/97
https://dejure.org/1998,1258
BGH, 21.04.1998 - XI ZR 239/97 (https://dejure.org/1998,1258)
BGH, Entscheidung vom 21.04.1998 - XI ZR 239/97 (https://dejure.org/1998,1258)
BGH, Entscheidung vom 21. April 1998 - XI ZR 239/97 (https://dejure.org/1998,1258)
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Anwendung des Art. 17 WG - Verkehrsgeschäft - Indossierung - Rückindossierung des Wechsels
Kein Wechselrückgriff bei sofortiger Rückindossierung
WG Art. 17
Voraussetzungen der Haftung aus Indossament; Begriff des Verkehrsgeschäfts
Einwendungsausschluß bei Verkehrsgeschäften; Wiederaufleben von Einwendungen beim Rücklauf des Wechsels
NJW 1998, 3280 (Ls.)
NJW-RR 1998, 1124
ZIP 1998, 1026
ZIP 1998, 1027
MDR 1998, 1173
WM 1998, 1277
WM 1999, 1277
BB 1998, 1388
DB 1998, 1859
Der Einwand der Revisionserwiderung, das Vertrauen der Bank auf eine wirksame Bevollmächtigung sei nur bei Vorliegen eines Verkehrsgeschäfts schützenswert, rechtfertigt schon deshalb kein anderes Ergebnis, weil es an einem Verkehrsgeschäft nur fehlt, wenn die Vertragspartner - anders als hier - persönlich oder wirtschaftlich identisch sind (vgl. RGZ 143, 202, 206 f.; BGH, Urteile vom 2. April 1998 - IX ZR 232/96, WM 1998, 1037, 1040 und vom 21. Oktober 2002 - II ZR 118/02, WM 2003, 25, 26; Senatsurteil vom 21. April 1998 - XI ZR 239/97, WM 1998, 1277, 1278).
BGH, 04.02.2003 - XI ZR 117/02
Rechtsnatur eines Garantieindossaments
Ein solches Garantieindossament, das auch außerhalb der Indossamentenkette stehen kann und diese nicht unterbricht, ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs seit langem anerkannt (vgl. BGHZ 13, 87, 88; 45, 210, 211 f.; 108, 353, 361; BGH, Urteile vom 13. Juni 1977 - II ZR 142/75, WM 1977, 839, 840 und vom 21. April 1998 - XI ZR 239/97, WM 1998, 1277, 1278).
Der Wechselschuldner, der den Wechsel einlöst und zurückerhält, rückt deshalb in seine alte Position im Wechselverband wieder ein, so daß ihm gegenüber die früheren Einwendungen und Einreden automatisch wieder aufleben (BGH, Urteile vom 7. Januar 1971 - II ZR 28/70, WM 1971, 376; vom 23. Februar 1976 - II ZR 10/75, WM 1976, 562, 563; Senatsurteile vom 23. Mai 1989 - XI ZR 82/88, WM 1989, 1009, 1010 und vom 21. April 1998 - XI ZR 239/97, WM 1998, 1277, 1278).
OLG Celle, 06.03.2002 - 21 U 55/01
Rückgriff des Einlösers eines Wechsels: Rückgriffsansprüche des …
In seiner Entscheidung vom 21. April 1998 hat der BGH (WM 1998, 1277) die Frage, ob einem Garantieindossanten bei Einlösung des Wechsels Rückgriffsansprüche gegen den Aussteller und Vorindossanten zustehen, offen gelassen.
Verzugszinsen haben die Funktion, die Nachteile auszugleichen, die einem Gläubiger dadurch entstehen, dass er infolge nicht rechtzeitiger Zahlung des Schuldners daran gehindert ist, ein ihm zustehenden Geldbetrag zu verwerten (vgl. BAG GS 07. März 2001, AP Nr. 4 zu § 288 BGB; BGH 12. Mai 1998, BB 1998, 1388).