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Timestamp: 2016-10-25 05:12:35
Document Index: 121229887

Matched Legal Cases: ['Art. 48', 'Art. 48', 'Art. 97', 'Art. 48', 'BGE', 'Art. 26', 'Art. 28', 'BGE']

9C_1029/2009 (12.02.2010)
9C_1029/2009
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. Oktober 2009.
dass die IV-Stelle des Kantons St. Gallen dem 1980 geborenen M.________ mit Verf�gungen vom 18. Dezember 2008 eine ausserordentliche ganze Invalidenrente ab 1. M�rz 2002 bei einem Invalidit�tsgrad von 100 % zusprach,
dass das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 28. Oktober 2009 abwies,
dass M.________ mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gelangt und beantragt, der Anspruch auf eine Invalidenrente sei ab Vollendung seines 18. Altersjahrs anzuerkennen,
dass die Vorinstanz die Nachzahlung von Rentenbetreffnissen �ber den 1. M�rz 2002 hinaus im Lichte von Art. 48 Abs. 2 Satz 2 IVG (in der bis 31. Dezember 2007 geltenden Fassung) beurteilt hat, gem�ss welcher Bestimmung weitergehende Nachzahlungen als zw�lf Monate vor der Anmeldung (Art. 48 Abs. 2 Satz 1 IVG) erbracht werden, wenn der Versicherte den anspruchsbegr�ndenden Sachverhalt nicht kennen konnte und die Anmeldung innert zw�lf Monaten nach Kenntnisnahme vornimmt,
dass unter dem anspruchsbegr�ndenden Sachverhalt der k�rperliche oder geistige Gesundheitsschaden zu verstehen ist, der eine voraussichtlich bleibende oder l�ngere Zeit dauernde Erwerbsunf�higkeit verursacht oder der den nichterwerbst�tigen Versicherten in seinem bisherigen Aufgabenbereich beeintr�chtigt (ZAK 1984 S. 403 E. 1),
dass die Vorinstanz das vom 1. August 2000 bis 31. Juli 2001 absolvierte Praktikum des Beschwerdef�hrers zur Ausbildung als kaufm�nnischer Angestellter als denjenigen Zeitpunkt feststellte, in welchem der Versicherte den anspruchsbegr�ndenden Sachverhalt sp�testens gekannt hat, was unter dem Gesichtswinkel der eingeschr�nkten �berpr�fungsbefugnis des Bundesgerichts (Art. 97 Abs. 1 BGG) insofern nicht zu beanstanden ist, als mit Blick auf die wegen schulischer Schwierigkeiten bereits 1995 begonnene psychiatrische Behandlung jedenfalls eine sp�tere Kenntnisnahme auszuschliessen ist,
dass namentlich das beschwerdef�hrerische Argument nicht verf�ngt, die Frage der Anmeldung bei der Invalidenversicherung habe sich erstmals mit dem Ende des Anspruchs auf Arbeitslosentaggeld im Herbst 2002 gestellt, da zwischen dem Ende des Leistungsanspruchs bei der Arbeitslosenversicherung und der invalidenversicherungsrechtlichen Anspruchsbegr�ndung kein rechtlicher Zusammenhang besteht,
dass die Anmeldung vom 3. M�rz 2003 nicht innert 12 Monaten nach der vorinstanzlich festgestellten Kenntnisnahme des anspruchsbegr�ndenden Sachverhalts (Sommer 2001) ergangen ist (Art. 48 Abs. 2 Satz 2 IVG),
dass die vom Beschwerdef�hrer behauptete Anmeldung von 1984 daran nichts �nderte, weil hiemit grunds�tzlich nur die im Anmeldezeitpunkt bestehenden Anspr�che gewahrt werden (ZAK 1980 S. 539), er im Alter von 4 Jahren zweifellos keinen Rentenanspruch besass, und diese fr�here Anmeldung keineswegs unbefristet anspruchswahrende Wirkung zeitigte (BGE 121 V 195), weshalb eine Nachzahlung weiter zur�ck als bis zum 1. M�rz 2002 nicht Platz greifen kann,
dass daher der Frage nicht nachzugehen ist, ob im Hinblick auf Art. 26bis IVV (g�ltig gewesen bis 31. Dezember 2007) und die unter diesem Aspekt �blicherweise zur Anwendung gelangende Invalidit�tsbemessungsmethode des Bet�tigungsvergleichs (Art. 28 Abs. 2bis IVG [in der bis zum 31. Dezember 2007 g�ltigen Fassung]; ZAK 1982 S. 495) sowie den Umstand, dass der Versicherte die erstmalige berufliche Ausbildung in der Regeldauer von drei Jahren im Sommer 2001 vollendet hat, vor dem 1. M�rz 2002 �berhaupt ein Rentenanspruch entstehen konnte,
dass der Beschwerdef�hrer sodann mit der R�ge nicht durchdringt, das kantonale Gericht habe zu Unrecht seine Beschwerde abgewiesen, obwohl es seinem Antrag auf einen h�heren Validenlohn entsprochen habe, weil er verkennt, dass sich der von der Vorinstanz von Fr. 65'250.- auf Fr. 93'828.- korrigierte Validenlohn leistungsm�ssig nicht auswirkt, und das kantonale Gericht offenkundig ein Feststellungsinteresse nicht bejaht hat, da sich der angefochtene Entscheid hiemit nicht befasst, so dass die H�he des Valideneinkommens lediglich Teil der Entscheidbegr�ndung ist und das Dispositiv nicht beschl�gt (BGE 125 V 413 E. 2b S. 416; Urteil 9C_703/2009 vom 30. Oktober 2009 E. 2.2, Urteil 8C_841/2008 E. 2.2 sowie 3 vom 7. April 2009),
dass der Beschwerdef�hrer auch vor Bundesgericht kein aktuelles schutzw�rdiges Interesse an der Feststellung des Validenlohnes darzulegen vermag und namentlich weder eine k�nftige Rentenrevision noch eine in Zukunft irgendwie geartete Gesetzes�nderung mit allf�lligem Einfluss auf die Invalidit�tsbemessung ein Feststellungsinteresse begr�nden, weshalb der angefochtene Entscheid auch in dieser Hinsicht der Pr�fung stand h�lt,