Source: https://www.immoflash.at/20180130/
Timestamp: 2019-01-18 21:06:32
Document Index: 234021899

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

Immoflash today: Lagezuschlagskarte ohne Aussagekraft
Lagezuschlagskarte ohne Aussagekraft
Durchschnittslage muss gesondert ermittelt werden
Das OGH Urteil über den Lagezuschlag für Richtwertmieten in Wien hat in der Branche für Aufregung gesorgt (immoflash berichtete). Zur Beurteilung der Lage bedürfe es einen "wertenden Vergleichs mit anderen Lagen", heißt es unter anderem im Urteil. Nun hat die MA 25 die Lagezuschlagkarte dem Urteil angepasst. Die Karte ist nun mit dem Hinweis versehen, dass es sich um "maximal mögliche Lagezuschläge für Wien ohne Berücksichtigung einer Durchschnittslage" handle. Denn laut dem OGH-Urteil habe der Vermieter den Nachweis zu erbringen, "dass es konkrete Anhaltspunkte gibt, die die Annahme einer durchschnittlichen Lage erlauben".
Michael Pisecky, Obmann der Fachgruppe Wien der Immobilientreuhänder in der Wirtschaftskammer, sieht "eine gravierende Veränderung für die Vermieter". Bisher habe man im wesentlichen mit der Lage und dem damit höheren Grundwert auch den Zuschlag begründet. Nun müsse man Sorge haben, dass im Falle einer Mietzinsüberprüfung dies nicht mehr ausreichend ist. Damit wird in bestehende Verträge von ohnehin preisgeregelten, günstigen Mieten eingegriffen. Die Mietervertreter würden sich vielleicht zu früh freuen, denn "es wird noch weniger Mietwohnungen im Vollanwendungsbereich geben, und noch weniger unbefristete Angebote". "Unsere Hoffnung ist, dass der Gesetzgeber Klarheit schafft", so Pisecky, "und, dass er einen Erwartungsschutz für die Vermieter schafft, der die bestehende Unsicherheit beseitigt. Ein Nivellierung in Richtung Richtwert reduziert das Angebot weiter!"
Arthur Mannsbarth, stellvertretende Leiter der MA 25, bestätigt gegenüber dem immoflash, dass sich mit dem OGH Urteil die Aussagekraft der Lagezuschlagskarte relativiert hat. "Es ist aber besser etwas anzubieten als gar nichts anzubieten. Wir versuchen Mieter und Vermieter weiter zu servicieren und arbeiten im Hintergrund daran, entsprechende Tools weiterzuentwickeln, um die Planungssicherheit für die Vermieter wieder herzustellen", so Mannsbarth weiter.
Die überarbeitete Lagezuschlagskarte können Sie hier abrufen.
Nutzungskonzept setzte sich durch
Von 1968 bis 2013 wurden in der ehemaligen Maschinenkisten- und Holzwarenfabrik, auch bekannt als Sargfabrik, eben Behältnisse für Dahingeschiedene gefertigt, danach wurden nur wenige Teile des 4.000 m² großen Areals für kulturelle Zwecke genutzt. Jetzt soll aber ein neuer Schwung in das denkmalgeschützte Gebäude kommen. Wie die Soravia Gruppe bekanntgab, ist diese jetzt der neue Eigentümer der Sargfabrik. Diese konnte sich bei einem Auswahlverfahren durch den wohnfonds_wien und den fonds für wohnbau und stadterneuerung mit ihrem Nutzungskonzept durchsetzen. Der Altbestand soll jetzt sanft revitalisiert werden, wie es von Soravia heißt, zudem soll die vorgegebene Nutzung der Veranstaltungsstätte für Kunst und Kultur weitergeführt werden.
Das Konzept, mit dem die Soravia die zweite Stufe des Auswahlverfahrens für sich entscheiden konnte, sieht neben der Nutzung als Veranstaltungslocation Gastronomieflächen, Büros, Werkstätten und Proberäume vor. Die Sargfabrik soll in Zukunft ein neuer Hotspot für Wien werden, aufgrund deren Größe soll sie zum "Ursprung für Musik, Film und Kreativwirtschaft" werden, wie Soravia weiter ausführt. Die Sanierung soll in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt erfolgen, die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2021 avisiert. Angrenzend zur Sargfabrik ist heuer zudem ein Bauträgerwettbewerb für rund 740 geförderte Wohnungen vonseiten der Stadt Wien geplant.
Objekt etwa halb so groß wie das Invester-Hotelprojekt
Megadeal am nach wie vor boomenden Hotelmarkt in Amsterdam. Invesco und Amstelside haben das erste QO Hotel in Amsterdam erworben. Das von Amstelside B.V. entworfene und neu-errichtete Hotel im Bezirk Amstel im Südosten von Amsterdam plant als erstes europäisches Hotel die LEED Platin-Zertifizierung zu erhalten. Das Hotel wurde von Invesco für einen Kunden von CBRE Global Investment Partners (GIP) erworben. Das 23-geschossige, verpachtete Hotel wird von der InterContinental Hotels (IHG) im Rahmen eines Managementvertrags verwaltet.
Das Amstelkwartier befindet sich in erstklassiger Lage mit idealem Zugang zum Flughafen Schipol, einem der wichtigsten europäischen Luftdrehkreuze, sowie einer sehr guten öffentlichen Nahverkehrsanbindung an die Innenstadt. Darüber hinaus profitiert der Standort von der geplanten städtebaulichen Entwicklung, durch die das Amstelkwartier in ein trendiges urbanes Viertel umgewandelt werden soll.
Das QO Hotel Amstelkwartier bietet 288 Zimmer, Konferenzräume, ein „Destination“-Restaurant und eine Rooftop-Bar mit einem 360-Grad-Ausblick über Amsterdam. Invesco Real Estate hat in den letzten zwölf Monaten Transaktionen im Gesamtwert von ca. einer Milliarde US-Dollar am europäischen Hotelmarkt für seine europäischen Einzelmandate sowie für seinen im zweiten Quartal 2017 neu aufgelegten, offenen europäischen Hotelfonds getätigt.
Nicht allzuweit entfernt befindet sich das Projekt „Congreshotel & Residential Towers Overhoeks“ das von der Investorengruppe Invester um Erwin Krause und Franz Kollitsch sowie Markus Teufel entwickelt wird.
Das geplante Großprojekt mit einer Gesamtfläche von 100.000 m², das sich im Stadtteil Overhoeks direkt in der Amsterdamer Innenstadt befindet, umfasst einen 110 Meter hohen Hotelturm mit 579 Zimmern in der 4-Sterne Kategorie sowie einen 101 Meter hohen Wohnturm mit mehr als 230 Apartments. In das Hotel integriert wird ein Kongress- und Konferenzzentrum mit zwei Ballsälen mit einer Kapazität von mehr als 4.000 Personen sowie mehreren Konferenzsälen für rund 1.000 Personen. Als Betreiber konnte die Hotelkette Maritim gewonnen werden, der einen Pachtvertrag für 50 Jahre abgeschlossen hat. Im Wohnturm werden 230 Wohnungen mit rund 24.000 m² Nutzfläche errichtet. Beide Türme sollen zu den höchsten Objekten in Amsterdam zählen.
Rustler Gruppe goes West
Die Rustler Gruppe expandiert weiter und eröffnete einen neuen Standort im Innsbrucker Zentrum. Durch diese Präsenz sei es ab sofort möglich, die Dienstleistungen Gebäudeverwaltung, technische Objektbetreuung und Immobilienvermittlung in Tirol anzubieten, heißt es vonseiten des Unternehmens.
„Die Nähe zu den betreuten Objekten und Kunden ist unbedingt notwendig, um eine hohe Serviceorientiertheit und Schnelligkeit in der Abwicklung zu gewährleisten“, so der Standortleiter Lukas Bodner. Sämtliche Mitarbeiter würden aus der Region Innsbruck kommen und seien mit den örtlichen Gegebenheiten und dem Markt gut vertraut. Die Rustler Gruppe biete auch am Standort Innsbruck sämtliche Produkte an, wie beispielsweise das Rustler Net Service. Dieses Service ermöglicht den Kunden, rund um die Uhr in Echtzeit auf alle Daten zuzugreifen, die auch dem Verwalter oder Facility Manager vorliegen, und schafft damit höchste Transparenz in der Bewirtschaftung der Objekte. Neben Wien ist Rustler bereits in Graz, Klagenfurt, Linz und Mödling vertreten.
Gleichenfeier Consulting Company
Meidling wächst um 38 Wohnungen
Der wohn:park:zwölf in der Arndtstraße in Meidling wächst und wächst. Auch das Nachbargrundstück ist bereits von der Consulting Company errichtet worden. Somit kommt der gesamte Wohnpark zwölf auf 184 Wohnungen.
Alle neuen 38 Eigentums- und Vorsorgewohnungen sind bereits verkauft. Diese sollen im Herbst 2018 übergeben werden.
Musik zum Tag: Immotionals spielen auf
Ungeahnte Talente am diesjährigen Immobilienball
TheImmotionals.jpg
Vor zwei Jahren fanden sie sich zusammen, im Vorjahr spielten sie bereits das erste mal am Immobilienball auf und in diesem Jahr freuen sich schon alle auf ein Revival am kommenden Donnerstag. Bandleader Arno Hemala kennt die Branche als als erfahrenen und erfolgreichen Immobilienprofi, ebenso wie beispielsweise Shootingstar Franz Kollitsch. Jetzt wird man wohl umdenken müssen, den sie alle - und noch mehr - sind auch begnadete Musiker. Konkret: Arno Hemala ist Bandleader und an den Drums, Norbert Wondrak am Bass & Vocals, Ulli Haslauer singt, Arnold Vielgut an der Guitar und Franz A. Kollitsch am Keyboard & Vocals.
Entstanden ist die Band „The Immotionals“ wie so oft üblich durch's „miteinander reden“. Schon relativ bald war für den Bandgründer Arno Hemala klar: Mit Kollegen aus der Branche gemeinsam Musik zu machen würde richtig großen Spaß bereiten. Der perfekte Ausgleich zur „zahlenlastigen“ Immobilienwelt. Gesagt, getan: Die ersten 6 Songs waren schnell gefunden, der Proberaum gebucht und der Rest ist Geschichte...
Musikrichtung: Pop/Rock der 80er und 90er; Feel Good Music à Musik, die Spaß macht.
Prinzhorn kauft Rothschild-Forstwirtschaft
5.400 Hektar in Niederösterreich wechseln Besitzer
Forstwirtschaft bei Gaming
In Langau bei Gaming in Niederösterreich hat eine 5.400 Hektar große Jagd- und Forstwirtschaft den Besitzer gewechselt. Verkäufer der Liegenschaft sind Geoffrey R. Hoguet und Nancy Clarice Tilghman, Kinder der geborenen Rothschild Gwendoline Hoguet. Käufer ist der Papierindustrielle Thomas Prinzhorn. Laut Klaus Bischof, Geschäftsführer von Bischof Immobilien, der das Rechtsgeschäft alleine begleitet hat, wurde der Deal schon Ende Oktober festgemacht. „Es hat mehrere Interessenten für die Forst- und Jagdwirtschaft gegeben“, erzählt er dem immoflash. Insgesamt vermittelte sein Unternehmen im vergangenen Jahr 2.500 Hektar Forstbesitzungen und Landwirtschaften.
Das Magazin Trend berichtete, dass auch der Zillertaler Unternehmer Heinz Schultz höchst interessiert war, dessen Schultz Gruppe einer der größten Seilbahnbetreiber und Wintertourismusanbieter Österreichs ist. Er unterlag aber knapp.
Ehre zum Tag: Funk und Otto ausgezeichnet
Goldenes Verdienstzeichen für Margret Funk und Eugen Otto
Eugen Otto und Margret Funk
Solche Ehrungen werden nicht jedem zuteil - vor allem, wenn sie von der Republik Österreich verliehen werden. Gleich zwei Immobilienprofis wurde vom Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen das Goldene Verdienstzeichen der Republik zuerkannt - gestern wurden diese in festlichem Rahmen von Ministerin Margarete Schramböck an Margret Funk (Dr. Funk Immobilien) und Eugen Otto verliehen, die diese Ehrungen fortan bei öffentlichen Anlässen tragen dürfen. Funk wurde in der Laudatio dafür gewürdigt, seit Jahrzehnten eine umfassende Expertise in der Immobilienwirtschaft erarbeitet zu haben und vor allem mit der Mitbegründung des Salon Real die Rolle der Frauen in der Branche stärker sichtbar gemacht zu haben. Otto habe, so in den Lobesworten, nach der Übernahme des familiären Betriebs Otto Immobilien zum viertstärksten Maklerunternehmen Österreichs gemacht und mit dessen Marktberichten für mehr Transparenz gesorgt.
Das OGH Ur­teil über den La­ge­zu­schlag für Richt­wert­mie­ten in Wien hat in der Bran­che für Auf­re­gung ge­sorgt (im­mof­lash be­rich­te­te). Zur Be­ur­tei­lung der La­ge be­dür­fe es ei­nen "wer­ten­den Ver­gleichs mit an­de­ren La­gen", heißt es un­ter an­de­rem im Ur­teil. Nun hat die MA 25 die La­ge­zu­schlag­kar­te dem Ur­teil an­ge­passt. Die Kar­te ist nun mit dem Hin­weis ver­se­hen, dass es sich um "ma­xi­mal mög­li­che La­ge­zu­schlä­ge für Wien oh­ne Be­rück­sich­ti­gung ei­ner Durch­schnitts­la­ge" hand­le. Denn laut dem OGH-Ur­teil ha­be der Ver­mie­ter den Nach­weis zu er­brin­gen, "dass es kon­kre­te An­halts­punk­te gibt, die die An­nah­me ei­ner durch­schnitt­li­chen La­ge er­lau­ben".
Mi­cha­el Pis­ecky, Ob­mann der Fach­grup­pe Wien der Im­mo­bi­li­en­treu­hän­der in der Wirt­schafts­kam­mer, sieht "ei­ne gra­vie­ren­de Ver­än­de­rung für die Ver­mie­ter". Bis­her ha­be man im we­sent­li­chen mit der La­ge und dem da­mit hö­he­ren Grund­wert auch den Zu­schlag be­grün­det. Nun müs­se man Sor­ge ha­ben, dass im Fal­le ei­ner Miet­zins­über­prü­fung dies nicht mehr aus­rei­chend ist. Da­mit wird in be­ste­hen­de Ver­trä­ge von oh­ne­hin preis­ge­re­gel­ten, güns­ti­gen Mie­ten ein­ge­grif­fen. Die Mie­ter­ver­tre­ter wür­den sich viel­leicht zu früh freu­en, denn "es wird noch we­ni­ger Miet­woh­nun­gen im Vol­lan­wen­dungs­be­reich ge­ben, und noch we­ni­ger un­be­fris­te­te An­ge­bo­te". "Un­se­re Hoff­nung ist, dass der Ge­setz­ge­ber Klar­heit schafft", so Pis­ecky, "und, dass er ei­nen Er­war­tungs­schutz für die Ver­mie­ter schafft, der die be­ste­hen­de Un­si­cher­heit be­sei­tigt. Ein Ni­vel­lie­rung in Rich­tung Richt­wert re­du­ziert das An­ge­bot wei­ter!"
Ar­thur Manns­barth, stell­ver­tre­ten­de Lei­ter der MA 25, be­stä­tigt ge­gen­über dem im­mof­lash, dass sich mit dem OGH Ur­teil die Aus­sa­ge­kraft der La­ge­zu­schlags­kar­te re­la­ti­viert hat. "Es ist aber bes­ser et­was an­zu­bie­ten als gar nichts an­zu­bie­ten. Wir ver­su­chen Mie­ter und Ver­mie­ter wei­ter zu ser­vicie­ren und ar­bei­ten im Hin­ter­grund dar­an, ent­spre­chen­de Tools wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, um die Pla­nungs­si­cher­heit für die Ver­mie­ter wie­der her­zu­stel­len", so Manns­barth wei­ter.
Die über­ar­bei­te­te La­ge­zu­schlags­kar­te kön­nen Sie hier ab­ru­fen.
Von 1968 bis 2013 wur­den in der ehe­ma­li­gen Ma­schi­nen­kis­ten- und Holz­wa­ren­fa­brik, auch be­kannt als Sarg­fa­brik, eben Be­hält­nis­se für Da­hin­ge­schie­de­ne ge­fer­tigt, da­nach wur­den nur we­ni­ge Tei­le des 4.000 m² gro­ßen Are­als für kul­tu­rel­le Zwe­cke ge­nutzt. Jetzt soll aber ein neu­er Schwung in das denk­mal­ge­schütz­te Ge­bäu­de kom­men. Wie die Sora­via Grup­pe be­kannt­gab, ist die­se jetzt der neue Ei­gen­tü­mer der Sarg­fa­brik. Die­se konn­te sich bei ei­nem Aus­wahl­ver­fah­ren durch den wohn­fonds_wien und den fonds für wohn­bau und stadt­er­neue­rung mit ih­rem Nut­zungs­kon­zept durch­set­zen. Der Alt­be­stand soll jetzt sanft re­vi­ta­li­siert wer­den, wie es von Sora­via heißt, zu­dem soll die vor­ge­ge­be­ne Nut­zung der Ver­an­stal­tungs­stät­te für Kunst und Kul­tur wei­ter­ge­führt wer­den.
Das Kon­zept, mit dem die Sora­via die zwei­te Stu­fe des Aus­wahl­ver­fah­rens für sich ent­schei­den konn­te, sieht ne­ben der Nut­zung als Ver­an­stal­tungs­lo­ca­ti­on Gas­tro­no­mie­flä­chen, Bü­ros, Werk­stät­ten und Pro­be­räu­me vor. Die Sarg­fa­brik soll in Zu­kunft ein neu­er Hot­spot für Wien wer­den, auf­grund de­ren Grö­ße soll sie zum "Ur­sprung für Mu­sik, Film und Krea­tiv­wirt­schaft" wer­den, wie Sora­via wei­ter aus­führt. Die Sa­nie­rung soll in en­ger Ab­stim­mung mit dem Bun­des­denk­mal­amt er­fol­gen, die Fer­tig­stel­lung ist für das ers­te Quar­tal 2021 avi­siert. An­gren­zend zur Sarg­fa­brik ist heu­er zu­dem ein Bau­trä­ger­wett­be­werb für rund 740 ge­för­der­te Woh­nun­gen von­sei­ten der Stadt Wien ge­plant.
Immotionals spielen auf
Prinzhorn kauft
Me­ga­deal am nach wie vor boo­men­den Ho­tel­markt in Ams­ter­dam. Inve­s­co und Am­s­tel­si­de ha­ben das ers­te QO Ho­tel in Ams­ter­dam er­wor­ben. Das von Am­s­tel­si­de B.V. ent­wor­fe­ne und neu-er­rich­te­te Ho­tel im Be­zirk Am­s­tel im Süd­os­ten von Ams­ter­dam plant als ers­tes eu­ro­päi­sches Ho­tel die LEED Pla­tin-Zer­ti­fi­zie­rung zu er­hal­ten. Das Ho­tel wur­de von Inve­s­co für ei­nen Kun­den von CB­RE Glo­bal In­vest­ment Part­ners (GIP) er­wor­ben. Das 23-ge­schos­si­ge, ver­pach­te­te Ho­tel wird von der In­ter­Con­ti­nen­tal Ho­tels (IHG) im Rah­men ei­nes Ma­nage­ment­ver­trags ver­wal­tet.
Das Am­s­telk­war­tier be­fin­det sich in erst­klas­si­ger La­ge mit idea­lem Zu­gang zum Flug­ha­fen Schi­pol, ei­nem der wich­tigs­ten eu­ro­päi­schen Luft­dreh­kreu­ze, so­wie ei­ner sehr gu­ten öf­fent­li­chen Nah­ver­kehrs­an­bin­dung an die In­nen­stadt. Dar­über hin­aus pro­fi­tiert der Stand­ort von der ge­plan­ten städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lung, durch die das Am­s­telk­war­tier in ein tren­di­ges ur­ba­nes Vier­tel um­ge­wan­delt wer­den soll.
Das QO Ho­tel Am­s­telk­war­tier bie­tet 288 Zim­mer, Kon­fe­renz­räu­me, ein „De­sti­na­ti­on“-Re­stau­rant und ei­ne Rooft­op-Bar mit ei­nem 360-Grad-Aus­blick über Ams­ter­dam. Inve­s­co Re­al Es­ta­te hat in den letz­ten zwölf Mo­na­ten Trans­ak­tio­nen im Ge­samt­wert von ca. ei­ner Mil­li­ar­de US-Dol­lar am eu­ro­päi­schen Ho­tel­markt für sei­ne eu­ro­päi­schen Ein­zel­man­da­te so­wie für sei­nen im zwei­ten Quar­tal 2017 neu auf­ge­leg­ten, of­fe­nen eu­ro­päi­schen Ho­tel­fonds ge­tä­tigt.
Nicht all­zu­weit ent­fernt be­fin­det sich das Pro­jekt „Con­gres­ho­tel & Re­si­den­ti­al Towers Over­ho­eks“ das von der In­ves­to­ren­grup­pe In­ves­ter um Er­win Krau­se und Franz Kol­litsch so­wie Mar­kus Teu­fel ent­wi­ckelt wird.
Das ge­plan­te Groß­pro­jekt mit ei­ner Ge­samt­flä­che von 100.000 m², das sich im Stadt­teil Over­ho­eks di­rekt in der Ams­ter­da­mer In­nen­stadt be­fin­det, um­fasst ei­nen 110 Me­ter ho­hen Ho­tel­turm mit 579 Zim­mern in der 4-Ster­ne Ka­te­go­rie so­wie ei­nen 101 Me­ter ho­hen Wohn­turm mit mehr als 230 Apart­ments. In das Ho­tel in­te­griert wird ein Kon­gress- und Kon­fe­renz­zen­trum mit zwei Ball­sä­len mit ei­ner Ka­pa­zi­tät von mehr als 4.000 Per­so­nen so­wie meh­re­ren Kon­fe­renz­sä­len für rund 1.000 Per­so­nen. Als Be­trei­ber konn­te die Ho­tel­ket­te Ma­ri­tim ge­won­nen wer­den, der ei­nen Pacht­ver­trag für 50 Jah­re ab­ge­schlos­sen hat. Im Wohn­turm wer­den 230 Woh­nun­gen mit rund 24.000 m² Nutz­flä­che er­rich­tet. Bei­de Tür­me sol­len zu den höchs­ten Ob­jek­ten in Ams­ter­dam zäh­len.
Die Rust­ler Grup­pe ex­pan­diert wei­ter und er­öff­ne­te ei­nen neu­en Stand­ort im Inns­bru­cker Zen­trum. Durch die­se Prä­senz sei es ab so­fort mög­lich, die Dienst­leis­tun­gen Ge­bäu­de­ver­wal­tung, tech­ni­sche Ob­jekt­be­treu­ung und Im­mo­bi­li­en­ver­mitt­lung in Ti­rol an­zu­bie­ten, heißt es von­sei­ten des Un­ter­neh­mens.
„Die Nä­he zu den be­treu­ten Ob­jek­ten und Kun­den ist un­be­dingt not­wen­dig, um ei­ne ho­he Ser­vice­ori­en­tiert­heit und Schnel­lig­keit in der Ab­wick­lung zu ge­währ­leis­ten“, so der Stand­ort­lei­ter Lu­kas Bod­ner. Sämt­li­che Mit­ar­bei­ter wür­den aus der Re­gi­on Inns­bruck kom­men und sei­en mit den ört­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten und dem Markt gut ver­traut. Die Rust­ler Grup­pe bie­te auch am Stand­ort Inns­bruck sämt­li­che Pro­duk­te an, wie bei­spiels­wei­se das Rust­ler Net Ser­vice. Die­ses Ser­vice er­mög­licht den Kun­den, rund um die Uhr in Echt­zeit auf al­le Da­ten zu­zu­grei­fen, die auch dem Ver­wal­ter oder Fa­ci­li­ty Ma­na­ger vor­lie­gen, und schafft da­mit höchs­te Trans­pa­renz in der Be­wirt­schaf­tung der Ob­jek­te. Ne­ben Wien ist Rust­ler be­reits in Graz, Kla­gen­furt, Linz und Möd­ling ver­tre­ten.
Der wohn:park:zwölf in der Arndt­stra­ße in Meid­ling wächst und wächst. Auch das Nach­bar­grund­stück ist be­reits von der Con­sul­ting Com­pa­ny er­rich­tet wor­den. So­mit kommt der ge­sam­te Wohn­park zwölf auf 184 Woh­nun­gen.
Al­le neu­en 38 Ei­gen­tums- und Vor­sor­ge­woh­nun­gen sind be­reits ver­kauft. Die­se sol­len im Herbst 2018 über­ge­ben wer­den.
Vor zwei Jah­ren fan­den sie sich zu­sam­men, im Vor­jahr spiel­ten sie be­reits das ers­te mal am Im­mo­bi­li­en­ball auf und in die­sem Jahr freu­en sich schon al­le auf ein Re­vi­val am kom­men­den Don­ners­tag. Band­lea­der Ar­no Hema­la kennt die Bran­che als als er­fah­re­nen und er­folg­rei­chen Im­mo­bi­li­en­pro­fi, eben­so wie bei­spiels­wei­se Shoo­ting­star Franz Kol­litsch. Jetzt wird man wohl um­den­ken müs­sen, den sie al­le - und noch mehr - sind auch be­gna­de­te Mu­si­ker. Kon­kret: Ar­no Hema­la ist Band­lea­der und an den Drums, Nor­bert Won­drak am Bass & Vo­cals, Ul­li Has­lau­er singt, Ar­nold Viel­gut an der Gui­tar und Franz A. Kol­litsch am Key­board & Vo­cals.
Ent­stan­den ist die Band „The Im­mo­tio­nals“ wie so oft üb­lich durch­'s „mit­ein­an­der re­den“. Schon re­la­tiv bald war für den Band­grün­der Ar­no Hema­la klar: Mit Kol­le­gen aus der Bran­che ge­mein­sam Mu­sik zu ma­chen wür­de rich­tig gro­ßen Spaß be­rei­ten. Der per­fek­te Aus­gleich zur „zah­len­las­ti­gen“ Im­mo­bi­li­en­welt. Ge­sagt, ge­tan: Die ers­ten 6 Songs wa­ren schnell ge­fun­den, der Pro­be­raum ge­bucht und der Rest ist Ge­schich­te...
Mu­sik­rich­tung: Pop/Rock der 80er und 90er; Feel Good Mu­sic à Mu­sik, die Spaß macht.
In Lan­gau bei Ga­ming in Nie­der­ös­ter­reich hat ei­ne 5.400 Hekt­ar gro­ße Jagd- und Forst­wirt­schaft den Be­sit­zer ge­wech­selt. Ver­käu­fer der Lie­gen­schaft sind Ge­off­rey R. Ho­guet und Nan­cy Cla­ri­ce Tilgh­man, Kin­der der ge­bo­re­nen Roth­schild Gwen­do­li­ne Ho­guet. Käu­fer ist der Pa­pier­in­dus­tri­el­le Tho­mas Prinz­horn. Laut Klaus Bi­schof, Ge­schäfts­füh­rer von Bi­schof Im­mo­bi­li­en, der das Rechts­ge­schäft al­lei­ne be­glei­tet hat, wur­de der Deal schon En­de Ok­to­ber fest­ge­macht. „Es hat meh­re­re In­ter­es­sen­ten für die Forst- und Jagd­wirt­schaft ge­ge­ben“, er­zählt er dem im­mof­lash. Ins­ge­samt ver­mit­tel­te sein Un­ter­neh­men im ver­gan­ge­nen Jahr 2.500 Hekt­ar Forst­be­sit­zun­gen und Land­wirt­schaf­ten.
Das Ma­ga­zin Trend be­rich­te­te, dass auch der Zil­ler­ta­ler Un­ter­neh­mer Heinz Schultz höchst in­ter­es­siert war, des­sen Schultz Grup­pe ei­ner der größ­ten Seil­bahn­be­trei­ber und Win­ter­tou­ris­mus­an­bie­ter Ös­ter­reichs ist. Er un­ter­lag aber knapp.
Sol­che Eh­run­gen wer­den nicht je­dem zu­teil - vor al­lem, wenn sie von der Re­pu­blik Ös­ter­reich ver­lie­hen wer­den. Gleich zwei Im­mo­bi­li­en­pro­fis wur­de vom Bun­des­prä­si­den­ten Alex­an­der Van der Bel­len das Gol­de­ne Ver­dienst­zei­chen der Re­pu­blik zu­er­kannt - ges­tern wur­den die­se in fest­li­chem Rah­men von Mi­nis­te­rin Mar­ga­re­te Schram­böck an Mar­g­ret Funk (Dr. Funk Im­mo­bi­li­en) und Eu­gen Ot­to ver­lie­hen, die die­se Eh­run­gen fort­an bei öf­fent­li­chen An­läs­sen tra­gen dür­fen. Funk wur­de in der Lau­da­tio da­für ge­wür­digt, seit Jahr­zehn­ten ei­ne um­fas­sen­de Ex­per­ti­se in der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft er­ar­bei­tet zu ha­ben und vor al­lem mit der Mit­be­grün­dung des Sa­lon Re­al die Rol­le der Frau­en in der Bran­che stär­ker sicht­bar ge­macht zu ha­ben. Ot­to ha­be, so in den Lo­bes­wor­ten, nach der Über­nah­me des fa­mi­liä­ren Be­triebs Ot­to Im­mo­bi­li­en zum viert­stärks­ten Mak­ler­un­ter­neh­men Ös­ter­reichs ge­macht und mit des­sen Markt­be­rich­ten für mehr Trans­pa­renz ge­sorgt.
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