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Timestamp: 2019-02-15 20:05:38
Document Index: 265655883

Matched Legal Cases: ['§ 580', '§ 175', '§ 2968', '§ 287', '§ 3119', '§ 3201', '§ 1318', '§ 1906', '§ 3443', '§ 839', '§ 86', '§ 534', '§ 669', '§ 11', '§ 2736', '§ 106', '§ 1931', '§ 3106', '§ 3389', '§ 4996', '§ 816', '§ 867', '§ 3971', '§ 1762', '§ 877']

registr legnic przypisy
1) Bockau; Gem. Saarau; Kr. Schweidnitz
Buków; gm. Żarów; pow. Świdnica.
Bockau onö. von Striegau, ein grosses Dorf an einem Zuflusse des Striegauer Wassers, jetzt ohne Gutsbezirk.
2) Tschirnitz; Gem. Hohenfriedeberg; Kr. Schweidnitz.
Czernica; gm. Dobromierz; pow. Świdnica.
Tschirnitz ssö. von Jauer. Ob der Ort Cirne, dessen Zehnten neben anderen 1203 o. T. vom Bischof Cyprian den Johannitern in Striegau überwiesen werden, Reg. 86 richtig als Tschirnitz erklärt wird, bleibt sehr zweifelhaft. Dagegen sei darauf hingewiesen, dass in der päpstlichen Urkunde von 1245 August 9, in der die bischöflichon Besitzungen bestätigt werden, Bisthumsurk. S. 12, am Ende der in territorio Glogoviensi et Bytomiensi gelegenen genannt wenden Cirencici et Bochow, von Stenzel erklärt als Tschirnitz (Ehrenfeld Tschitnitz; Gem. Gramschütz; Kr. Polkwitz - Czerńczyce; gm. Grębocice; pow. Polkowice) ssö. von Glogau und Rackwitz nö. von Sprottau. Diese Orte enthält indess das Registrum Glogoviense nicht, wenn nicht etwa E 159 sich als Tschirnitz erklären lässt. Sollten etwa die beiden Orte in der päpstlichen Urkunde durch ein Versehen an die falsche Stelle gekommen und mit den hier genannten Tschirnitz und Bockau zusammenzubringen zu sein ? Dem steht freilich das Bedenken entgegen, dass die Liste der Ortschaften doch von Breslau aus nach Rom geliefert worden ist.
3) Klemmerwitz; Gem. Wahlstatt; Kr. Liegnitz.
Kłębanowice; gm. Legnickie Pole; pow. Legnica.
Klemmerwitz sö. von Liegnitz. Clembonovici in der päpstlichen Urkunde von 1245 August 9, welche die bischöflichen Güter bestätigt, als solches in territorio de Legniz erwähnt, Bisthumsurk. 12. - 1254 Nov. 21 bei einem Gütertausch zwischen Herzog Boleslaw und dem Bischof erhält letzterer auch Clembanovici, Reg. 886. - 1265 Sept. 12 gestattet Herzog Boleslaw dem Bischof auf seinem Gute Clebanoviz Pflüger anzusetzen, wie sie der Herzog für sich hat, frei von Steuern, Burgbau, Kriegsdiensten und allen sonstigen Beschwerungen, Reg. 1215. - 1335 ecclesia in Clebanovicz bei Theiner Monum. Polon. I, 372. - Ius ratagitum wohl das Recht der ratagi, die in einer Urkunde vom 12. Mai 1268 vorkommen. Gaupp, der diese Urkunde im Anzeiger des German. Museums 1859 abgedruckt hat, erklärt die ratagi nach Macieiowski, Slawische Rechtsgeschichte, übers. von Buss und Nawrocki 3, 179 als: Rataj in Polen, rataje in Böhmen, eine besondere Art von Zinsleuten, welche auf den von ihnen gerodeten Grundstücken sassen, diese mit dem Pfluge bauten und von der gemachten Ernte gewisse Quoten für sich nahmen, das Uebrige aber dem Eigenthümer des Grundstücks abliefern mussten. So auch Reg. 1301. Gaupp meint, dass die villae rathaicales im Testamente Heinrichs IV. von 1290 bei Stenzel Bisthumsurkunden S. 254 solche von ratagi besetzten Dörfer gewesen seien. In der Gründungsurkunde des Kreuzstiftes in Breslau von 1288 heissen dieselben Dörfer (bei Oels) ville rathayce, vgl. Reg. 2054 und 2140. In Hinsicht auf den obenstehenden Text und auf die Befreiung der Pflüger von 1265 erscheint die von Macieiowski u. Gaupp vorgetragene Ansicht über die ratagi nicht als stichhaltig.
4) Dahme; Gem. Parchwitz; Kr. Liegnitz.
Dąbie; gm. Prochowice; pow. Legnica.
Dahme onö. von Liegnitz. Dambe 1245 August 9 bischöflich, ebenso 1254 November 21, wo Herzog Boleslaw dem Bischof das Untergericht ganz und vom Blutgericht den dritten Pfennig daselbst bewilligt, falls er es zu deutschem Rechte aussetzen will, s. 3. Nach der obenstchenden Fassung der Leistungen scheint das Dorf indess nicht lange vor der Zusammenstellung des Registers, also nicht lange vor 1305 gegründet worden zu sein.
5) Bischdorf; Gem. Neumarkt; Kr. Neumarkt.
Święte; gm. Środa Śląska; pow. Środa Śląska.
Bischdorf onö. von Neumarkt. 1245 August 9 Suant unter den bischöflichen Besitzungen erwähnt, Bisthumsurk. 10. - 1249 Januar 28 gelobt Herzog Boleslaw dem Bischof Thomas wegen des in Zwent und Crinizno angerichteten Schadens Genugthuung, ibid. 17. - 1256 Mai 1 verleiht Bischof Thomas das Dorf Zwant seinem Diener Albert zur Aussetzung nach deutschem Rechte. Reg. 923. Text in Cod. dipl. Sil. IV, 93 Anm. Weder die in der Aussetzungsurkunde angegebene Grösse von 72 Hufen, von denen der Schulz immer die 10. haben soll, noch die übrigen Angaben derselben stimmen zu dem, was oben im Texte steht. Vielleicht ist die erste Aussetzung nicht geglückt oder gar nicht zur Ausführung gekommen, und es ist später eine neue unter andern Bedingungen erfolgt. - 1345 August 13 zählt König Johann unter den bischöflichen Gütern auf Krincz, Swanth vel Bischofsdorph, Bisthumsurk. 302, ebenso 1358 December 13 Karl IV., ibid. 316, während Wenzel 1382 Mai 7 Krincz, Swanch, Bischofesdorff neben einander nennt, ibid. 340. - Landbuch 219 unter den bona episcopi, aber wieder mit andern Angaben. 1335 ecclesia in Suanth, Theiner Monum. Polon. I, 371.
6) Krintsch; Gem. Neumarkt; Kr. Neumarkt.
Kryniczno; gm. Środa Śląska; pow. Środa Śląska.
Krintsch sö. von Neumarkt. 1245 Crunchino, 1249 Crinizno, 1345, 1398, 1358 Krincz, s. 5. - 1300 October 18 Crynczno, Reg. 2613. Landbuch 218 Cryntsch, wo die Angaben wieder nicht zum oben stehenden Texte stimmen. - Joh. de Crinichno 1295 October 22 u. 1298 December 15, Joh. der Böhme, Pfarrer von Criniczno 1297 September 16, 1300 Mai 20, Juni 1, October 18, Joh. Pfarrer von Crynyczno 1299 Mai 18, s. Reg. 2381 ff.
7) Rothbrünnig; Gem. Goldberg; Kr. Goldberg.
Brennik; gm. Złotoryja; pow. Złotoryja.
Rothbrünnig nö. von Goldberg. 1254 Nov. 21 verleiht Herzog Boleslaw dem Bischof zu seinen Besitzungen in Brennik andere Ländereien (terras alias et adiacentes), nämlich in Clembanovice, Lisonici (Läswitz) und Brinnik, dazu auch die Erlaubniss Brennic zu deutschem Rechte auszusetzen, Reg. 886. ­1298 Febr. 11 Heinrich Pfarrer in Brenik Z., Reg. 2497. - Rothbrünnig liegt allerdings weit w. von Klemmerwitz; deshalb ist der Ort in Reg. 886 als Prinsnig sö. von Liegnitz erklärt worden, was aber sprachlich nicht angeht. Die älteste Form desselben 1360 ist Prinzenig (Knie). Ausserdem hat es keine Kirche.
8) Ob (Bischdorf; Gem. Wahlstatt; Kr. Liegnitz - Biskupice; gm. Legnickie Pole; pow. Legnica.) Bischdorf ssö. von Liegnitz gemeint sei, bleibt mit Rücksicht auf 54 zweifelhaft; das andere onö. von Neumarkt ist ausgeschlossen, s. 5.
9) Nicht zu ermitteln. 1295 December 21 Graf Jacobus de Calinowa Z. am Hofe Heinrichs V., Reg. 2390.
10) Gohlau; Gem. Nimkau; Kr. Neumarkt.
Gałów; gm. Miękinia; pow. Środa Śląska.
Gohlau (Gr. oder Kl. ?) osö. von Neumarkt. 1250 Juni 9 Gola, item Gola unter den Gütern des Sandstifts, Reg. 722. - 1255 November 11, Galow, Reg. 907.
11) Polnisch Schweinitz; Gem. Kostenblut; Kr. Neumarkt.
Świdnica Polska; gm. Kostomłoty; pow. Środa Śląska.
Polnisch-Schweinitz ssö. von Neumarkt. Landbuch 220. 1335 eccl. de Svidnitz, Theiner I, 371.
12) Hausdorf; Gem. Neumarkt; Kr. Neumarkt.
Jugowiec; gm. Środa Śląska; pow. Środa Śląska.
Hausdorf osö, von Neumarkt. Hugoldisdorf Landbuch 196, 436, 489, 518. Noch einmal unter 284 erw.
13) Lampersdorf; Gem. Neumarkt; Kr. Neumarkt.
Juszczyn; gm. Środa Śląska; pow. Środa Śląska.
Lampersdorf ö. von Neumarkt, s. 283. Landbuch 164, 439, 497 Lamprechsdorf, Lamprechtisdorf, Lamprechti villa. Schon 1286 erwähnt, s. Reg. 1945.
14) Nicht zu ermitteln.
15) Nicht zu ermitteln.
16) Tentschel; Gem. Wahlstatt; Kr. Liegnitz.
Taczalin; gm. Legnickie Pole; pow. Legnica.
Tentschel osö. von Liegnitz, 1318 Henricus rector eccl. in Teczelino. 1335 eccl. in Tenczil, Theiner I, 142. 372.
17) In der Handschrift steht David. Dass Damb (Dahme; Gem. Parchwitz; Kr. Liegnitz. - Dąbie; gm. Prochowice; pow. Legnica.) gemeint ist.
18) Herzog Heinrich IV, verleiht 1288 August 22 dem von ihm gestifteten Hospital zum h. Nicolaus in Liegnitz u. a. allodium quod quondam fuit Lamperti de villa Siffridi. Schirrmacher, Liegnitzer Urkundenbuch n. 16. Wenn man annehmen will, dass dieses Gut gemeint sei, und für diese Annahme spricht die sub 20a. folgende Aufzählung des Hospitals unter den dem Bischof zum Feldzehnten verpflichteten Gütern, so scheint auch die weitere Annahme nöthig, dass die Vorlage, aus welcher der Verfasser des Registrums diese Angabe entnommen hat, aus der Zeit vor 1288 herrührt, und dass der Verfasser die Angabe aus Unachtsamkeit hat stehen lassen, obwohl der Besitz inzwischen von Lampertus auf das Hospital übergegangen war. (Seifersdorf; Gem. Kunitz; Kr. Liegnitz - Rosochata; gm. Kunice; pow. Legnica) Seifersdorf ö. von Liegnitz.
19) Dromsdorf; Gem. Gäbersdorf; Kr. Neumarkt.
Drogomiłowice; gm. Udanin; pow. Środa Śląska.
Dromsdorf, nnö. von Striegau, wird nach Knie 1371 Drogmilsdorf genannt. Ein Drogomil, der als der Gründer des Dorfs angesehen werden kann, erscheint 1225 August 15 und 1228 August 30 als Unterkämmerer Herzog Heinrichs I., Reg. 311 a. 338.
20) Die orti Silfridi de Brokothindorf lagen nach Schirrmacher n. 86 im J. 1328 in der Nähe der Stadt Liegnitz. (Brockendorf; Gem. Adelsdorf; Kr. Goldberg - Brochocin; gm. Zagrodno; pow. Złotoryja.) Brockendorf n. von Goldberg.
20a) Das älteste Hospital in Liegnitz ist das zu St. Nicolaus, zu dessen Verwaltung Herzog Heinrich 1288 Kreuzherren vom rothen Stern aus dem Matthiasstift bei Breslau berief. Schirrmacher n. 16. - Vgl. Anm. 18.
20b) Andreas Giton 1314 als Liegnitzer Schöffe erwähnt, Schirrmacher n. 40.
21) Das allodium Woycechdorf ist offenbar nicht das Dorf Woitsdorf nnw. von Goldberg (Woitsdorf; Gem. Adelsdorf; Kr. Goldberg - Wojciechów; gm. Zagrodno; pow. Złotoryja), sondern ein Gut, das nach seinem früheren, aus Woitsdorf stammenden Besitzer hiess. Wahrscheinlich ist im Texte der Vorname aus Unachtsamkeit ausgefallen. Das Liegnitzer Urkundenbuch ergiebt viele Mitglieder dieser Familie in der Stadt. Theodorich von Boleslavia ebendaselbst z. J. 1306. Der advocatus wird bei n. 26b Waltherus genannt; er muss 1314 schon verstorben oderwenigstens aus der Stellung eines Erbvogts ausgeschieden sein, da im Jahre 1314 Tilo als solcher im Verzeichniss bei Schirrmacher S. 483 genannt wird. Im J. 1288 erscheint Hellenboldus advocatus in Legnicz. Schirrmacher n. 16.
21a) Offenbar Walwan von Provin, von 1289 ab in Reg., zum J. 1302 bei Schirrmacher n. 23, z. J. 1305 bei Heyne I, 820 erwähnt.
22) Kunitz; der Sitz der Gemeinde; Kr. Liegnitz.
Kunice; siedziba gminy; pow. Legnica.
Kunitz nö. von Liegnitz. 1318 Wolker rector eccl. in Cunicz. 1335 eccl. in Cunitz, Theiner I, 142, 372.
23) Röchlitz; Gem. Goldberg; Kr. Goldberg.
Rokitnica; gm. Złotoryja; pow. Złotoryja.
Röchlitz onö. von Goldberg. Wenn bei der grossen Entfernung der beiden Orte von einander der bei Kunitz vorbei führende Weg die Röchlitzer Strasse hiess, so spricht das für die grosse Bedeutung der alten Burg dieses Ortes, wo Heinrich I. schon 1211 urkundet. 1211 April 9 Rokotniz, 1217 o. T. Rokitnic, 1228 April 22 Rogkecnice, 1228 April 27 Rognice, 1276 o. T. Rochliz u. s. w., Reg. 142, 191, 332, 334, 1492. ­
24) Barschdorf; Gem. Wahlstat; Kr. Liegnitz.
Bartoszów; gm. Legnickie Pole; pow. Legnica.
Barschdorf sö. von Liegnitz. Der Ritter Bartos schenkt sein nach ihm genanntes Gut bei Liegnitz dem Stift Leubus, was 1229 o. T. Herzog Heinrich I. bestätigt, Reg. 343. - 1245 o. T. tauscht Herzog Boleslaw vom Abt Heinrich das Gut Bartosow gegen Malchiz (Maltsch) ein, Reg. 628. Die Urk. ist freilich gefälscht, ebenso wie eine zweite desselben Inhalts von 1251 Dec. 27, Reg. 779 a. Doch wird 1253 December 19 nach einer echten Urkunde dem Abte das gegen Bartossowe eingetauschte Gut Malsciz bestätigt, Reg. 857.
25) Nicht zu ermitteln, wenn nicht Krintsch gemeint ist.
26) Markaliczi hier wohl Personenname, erinnernd an das unter n. 58 vorkommende Makaliti.
26a) S. n. 21.
26b) S. n. 21.
26c) Neumarkt; die Kreisstadt.
Środa Śląska; miasto powiatowe.
27) Halbendorf; Gem. Striegau; Kr. Schweidnitz.
Granica; gm. Strzegom; pow. Świdnica.
Halbendorf sw. von Striegau. 1278 October 30 werden dem Klarenkloster in Breslau Einkünfte in Dimidia villa bestätigt, Reg. 1582.
28) Nicht zu ermitteln; etwa Schreibfehler für Jerschow = Järischau nö. von Striegau ? (Järischau; Gem. Striegau; Kr. Schweidnitz - Jaroszów; gm. Strzegom; pow. Świdnica) Das Dorf, seit 1150 dem Bresl. Sandstift gehörig, hat noch jetzt einen grossen Gutsbezirk. Cristanus de Czolczicz mag aus Zülzendorf bei Schweidnitz stammen. Conradus miles dictus Meglin ist wohl identisch mit dem in einer 1288 in Zittau ausgestellten Urkunde als Zeuge genannten Conradus de Mogelin, s. Stillfried, Beitrag zur Geschichte des schlesischen Adels I, 92.
29) Ein Petschkendorf liegt ö. von Haynau (Petschendorf; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz - Pieszków; gm. Chojnów; pow. Legnica), ein anderes ssö. von Lüben (Petschkendorf; Gem. Lüben; Kr. Lüben - Pieszków; gm. Lubin; pow. Lubin), beide nicht weit von Liegnitz. Auch Heinersdorf onö. von Liegnitz (Heinersdorf; Gem. Kunitz; Kr. Liegnitz - Spalona; gm. Kunice; pow. Legnica) hiess bis 1287 Pexschendorf, s. Reg. 2003. S. 35 u. 70.
30) Nicht zu ermitteln.
31) Nicht zu ermitteln.
32) Prinkendorf; der Stadtteil Liegnitz.
Przybków; cz. miasta Legnicy.
33) Wohl Briese nnö. von Liegnitz (Briese; der Dorfteil Hummel; Gem. Arnsdorf; Kr. Liegnitz - Brzezinka; cz. Rzeszotar; gm. Miłkowice; pow. Legnica), in der Richtung nach Lüben.
34) Klein-Schildern onö. von Liegnitz (Klein Schildern; der Dorfteil Heinersdorf; Gem. Kunitz; Kr. Liegnitz - Szczytniki Małe; cz. Spalonej; gm. Kunice; pow. Legnica), oder Pohlschildern weiter nö., links der Katzbach, das früher Gross­Schildern hiess. - 1359 Juli 23 Schildern, Lehnsurk. I, 339. Die Marienkirche in Liegnitz heisst gewöhnlicher Liebfrauenkirche oder Niederkirche.
35) Petschkendorf; Gem. Lüben; Kr. Lüben.
Pieszków; gm. Lubin; pow. Lubin.
Petschkendorf ssö. von Lüben, s. n. 29. - 1335 eccl. de Pettendorf, Theiner I, 372. - 1359 Juli 23 Peczendorf, Lehnsurk. I, 339.
36) Schönborn; Gem. Kunitz; Kr. Liegnitz.
Miłogostowice; gm. Kunice; pow. Legnica.
Schönborn nnö. von Liegnitz, 1359 Juli 23 Schönburn, Lehnsurk I, 339.
37) Waldau; Gem. Arnsdorf; Kr. Liegnitz.
Ulesie; gm. Miłkowice; pow. Legnica.
Waldau wnw. von Liegnitz. Fridericus (Friczco) de Waldow 1283-1300 oft als Z. erwähnt. - 1299 September 13 Werner Pfarrer von Waldow, Reg. 2564. Das Collegiatstift zum h. Grabe in Liegnitz schon 1233 erwähnt, Reg. 409.
38) Buchwald; Gem. Lüben; Kr. Lüben.
Bukowna; gm. Lubin; pow. Lubin.
Buchwald (O. N.) sw. von Lüben. 1359 Juli 23 Buchwald Lehnsurk. I, 337.
39) Seebnitz; Gem. Kotzenau; Kr. Polkwitz.
Trzebnice; gm. Chocianów; pow. Polkowice.
Seebnitz wsw. von Lüben. 1335 eccl. de Trebnitz, Theiner I, 372. 1359 Juli 23 Trzebnicz, Lehnsurk. I, 338.
40) Jakobsdorf; Gem. Arnsdorf; Kr. Liegnitz.
Jakuszów; gm. Miłkowice; pow. Legnica.
Jakobsdorf nw. von Liegnitz. 1296 Februar 21 Herzog Heinrich vergiebt die Schultisei in Jacobisdorf dem Walwan von Provin, Reg. 2404.
41) Fellendorf; Gem. Arnsdorf; Kr. Liegnitz.
Gniewomirowice; gm. Miłkowice; pow. Legnica.
Fellendorf wnw. von Liegnitz.
42) Kroitsch; der Sitz der Gemeinde; Kr. Liegnitz.
Krotoszyce; siedziba gminy; pow. Legnica.
Kroitsch sw. von Liegnitz. 1255 October 28 Crotoziz zur Aussetzung nach fränkischem Rechte (iure franconico populandam) von Herzog Boleslaw vergeben, Reg. 905. 1335 eccl. de Crotzitz, Theiner I, 372.
43) Wildschütz; Gem. Kroitsch; Kr. Liegnitz.
Wilczyce; gm. Krotoszyce; pow. Legnica.
Wildschütz sw. von Liegnitz. 1359 Juli 23 Wilckschicz Lehnsurk. I, 338. Boguslaus, Propst von Oppeln 1286 - 1300 in den Reg. erwähnt, auch noch in der Urk. der Breslauer Dombibliothek B 23 vom 13 Februar 1305.
44) Doch wohl Klein-Beckern nö. von Liegnitz, auch Alt-Beckern (Alt Beckern; Gem. Kunitz; Kr. Liegnitz - Stare Piekary; gm. Kunice; pow. Legnica) genannt, obwohl nicht recht in der Reihe gelegen. 1254 Novemher 21 Pecare, Reg. 886. 1288 Januar 11 Peccar von Heinrich IV. aus Kreuzstift in Breslau gegeben, Reg. 2054. - 1292 September 9 Becar. Vielleicht ist im Text zu lesen Peccher. 1333 Juni 1 weist Bischof Nanker dem Priester Conradus dictus de Hyzenberg ad tempora vite eius . . . de sua procuracione Legnizensi in antiqua et nova villa Peccar iacentibus ante civitatem Legnicz de suis fertonibus decimalibus ad mensam episcopalem pertinentibus 4 Mark Zins an. Lib. Nig. 286 a.
45) Neudorf; Gem. Wahlstatt; Kr. Liegnitz.
Nowa Wieś Legnicka; gm. Legnickie Pole; pow. Legnica.
Neudorf ssö. von Liegnitz.
46) Koischwitz; Gem. Wahlstatt; Kr. Liegnitz.
Koskowice; gm. Legnickie Pole; pow. Legnica.
Koischwitz osö. von Liegnitz. 1335 eccl, de Costovitz, Theiner I, 372.
47) Mit Viesd dürfte nicht das nahe gelegene Oyas ssö. von Liegnitz (Oyas; Gem. Wahlstatt; Kr. Liegnitz - Gniewomierz; gm. Legnickie Pole; pow. Legnica) gemeint sein, denn desselben geschieht bis 1300 noch überhaupt keine Erwähnung. Wo in den Leubuser Urkunden der Ort Vyazd, Viazd genannt wird, ist immer an Mois, Ober- und Nieder-Mois sw. von Neumarkt (Ober- und Nieder-Mois; Gem. Gäbersdorf; Kr. Neumarkt - Ujazd Dolny i Górny; gm. Udanin; pow. Środa Śląska) zu denken, dessen Parochialbezirk schon 1217 bestimmt wird, Reg. 177a. Vgl. dazu die Ausführungen in Jungnitz, Geschichte der Dörfer Ober­und Nieder-Mois. - Peczen von Schellendorf hof von Oyes, d. i. Oyas 1359 Juni 28 in Lehnsurk. I, 338.
48) Kniegnitz; Gem. Wahlstatt; Kr. Liegnitz.
Księginice; gm. Legnickie Pole; pow. Legnica.
Kniegnitz sö. von Liegnitz. 1217 o. T. Kneginici und Jancovici zur Marienkirche in Schlaup gehörig, die ihrerseits ein Besitz von Leubus war, Reg. 177 a. - 1218 April 18 gehören die Zehnten von Gneginiz und Jankovici dem Kloster Leubus, Reg. 199 nach einer unechten Urkunde.
49) Jenkau; Gem. Gross Wandriss; Kr. Jauer.
Jenków; gm. Wądroże Wielkie; pow. Jawor.
Jenkau weit sö. von Liegnitz; wahrscheinlich ist im Text zu lesen Gandkaw; s. 48. Friczco de Stassow ist wohl ein Stachow. Die Familie kommt auch als Staschow, Stauschow vor. Vgl. Schirrmacher Liegnitzer Urk.
50) Klein Baudis; Gem. Gross Wandriss; Kr. Jauer.
Budziszów Mały; gm. Wądroże Wielkie; pow. Jawor.
Klein-Baudis weit sö. von Liegnitz. 1217 o. T. werden unter den zur Marienkirche in Uiazd d. i. Ober-Mois gehörigen Dörfern Budissowo et Budissowo genannt, Reg. 177a, also damals schon zwei Orte, jetzt Gross- und Klein-Baudis, unterschieden. - Der dem Sandstift gehörige, 1221 o. T. zu deutschem Recht ausgesetzte Ort Budischow etc., der 1250 Juni 9 eine Kirche hat, ist Poln. Baudis sö. von Neumarkt.
51) Nach der Reihenfolge der erwähnten Orte liegt es näher an Bärsdorf osö. von Jauer, obwohl dies 1335 bei Theiner I, 372 Bertoldi villa genannt wird und der Name also nicht von Bartos abzuleiten zu sein scheint, als an Barschdorf osö. von Liegnitz (Barschdorf; Gem. Wahlstatt; Kr. Liegnitz - Bartoszów; gm. Legnickie Pole; pow. Legnica) zu denken, obwohl letzteres nach einem Bartos genannt ist, vgl. n. 24. Auch wird bei den öfteren Erwähnungen des letzteren in den Regesten nie der andere Name Cracowen mit angegeben. 1287 Januar 25 Heinrich und Heinrich dessen Sohn, Schulzen zu Beroldisdorf erwerben die Schultisei in dem nach ihnen genannten Heinersdorf, Reg. 2003.
52) Liebenau; Gem. Wahlstatt; Kr. Liegnitz.
Lubień; gm. Legnickie Pole; pow. Legnica.
Liebenau ssö. von Liegnitz.
53) Raischmannsdorf; der Dorfteil Wahlstatt; Gem. Wahlstatt; Kr. Liegnitz.
Racimierz; cz. Legnickiego Pola; gm. Legnickie Pole; pow. Legnica.
Raischmannsdorf ssö. von Liegnitz.
54) Bischdorf; Gem. Wahlstatt; Kr. Liegnitz.
Biskupice; gm. Legnickie Pole; pow. Legnica.
Bischdorf ssö. von Liegnitz.
55) Nicht zu ermitteln. Gross-Beckern (Gross Beckern; Gem. Kunitz; Kr. Liegnitz - Piekary Wielkie; gm. Kunice; pow. Legnica), an das man etwa denken könnte, vgl. 44, liegt ausserhalb der Reihe. 1318 Oct. 4 Kislerus rector ecclesie s. Laurencii in castro lapideo in Legenicz, Theiner I, 372.
56) Schlottnig; Gem. Kroitsch; Kr. Liegnitz.
Złotniki; gm. Krotoszyce; pow. Legnica.
Schlottnig s. von Liegnitz. - 1296 Februar 18 schenkt Herzog Heinrich V. an Arnold von Kurzeboch sein Dorf Slotnik unter der Verpflichtuug, davon dieselben Dienste zu leisten, die weil. Simon de Axlem davon dem Herzog geleistet hat, Reg. 2403.
57) Tentschel; Gem. Wahlstatt; Kr. Liegnitz.
Taczalin; gm. Legnickie Pole; Kr. Liegnitz.
Tentschel osö. von Liegnitz. Der canonicus Michael in den Reg. 1293-1300 erwähnt.
58) Nicht zu ermitteln, wohl früh untergegangen, s. n. 26.
59) Ein Giersdorf oder Gersdorf liegt in dieser Gegend nicht. Gerhardi villa ist daher wahrscheinlich ein Schreibfehler für Bernhardi villa, d. i. Berndorf osö. von Liegnitz (Berndorf; Gem. Gross Wandriss; Kr. Jauer - Biernatki; gm. Wądroże Wielkie; pow. Jawor).
60) Gröditzberg; Gem. Adelsdorf; Kr. Goldberg.
Grodziec; gm. Zagrodno; pow. Złotoryja.
Gröditzberg wnw, von Goldberg. Die Stiftungsurkunde von Leubus 1175 o. T. ist ausgestellt in Grodiz, Reg. 46. - 1245 August 9 Grodez unter den Landesburgen genannt, Reg. 637. - 1251 Juni 20 Cunzo plebanus de Grodiz Z., Reg. 768. - 1292 December 4 Heinricus de Grodys Z., Reg. 2256.
61) Bunzlau; die Kreisstadt.
Bolesławiec; miasto powiatowe.
62) Rosenig; Gem. Royn; Kr. Liegnitz.
Rogoźnik, gm. Ruja; pow. Legnica.
Rosnig osö. von Liegnitz.
63) Wahrscheinlich das unter n. 32 als Przibkendorf erwähnte Prinkendorf dicht s. von Liegnitz (Prinkendorf; der Stadtteil Liegnitz - Przybków; cz. miasta Legnicy). Conradus de Mychaelis villa (Michelsdorf sö. von Haynau)(Michelsdorfer Vorwerke; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz - Michów; gm. Chojnów; pow. Legnica) wird 1302 als Liegnitzer Bürger erwähnt. Schirrmacher n. 22.
64) Dornbusch - Dammer; Gem. Polkwitz; Kr. Polkwitz.
Dąbrowa; gm. Polkowice; pow. Polkowice.
Dornbusch dicht bei Liegnitz. Es muss nach dem hier angeführten Zinse damals ein grosses Dorf gewesen sein. 1288 August 12 Dornpusch, Reg. 2083, ebenso 1292 September 9, Reg. 2242. - 1316 August 2 verkauft Herzog Boleslaw in seinem Dorfe Dorenpusch, bei seiner Stadt Liegnitz gelegen, 16 Hufen für 100 Mark Prager Gr. zu Erbrecht dem Breslauer Bürger Mathyas von Molheym, der sie sofort dem Breslauer Klarenstift überlässt, Copialbuch des Klarenstifts f. 218b und noch einmal f. 240b. Sowohl der Herzog wie auch Bischof Heinrich bestätigen das, ibid. f. 241. - Vgl. ferner die Ausführung zu B 165.
65) Gränowitz; Gem. Gross Wandriss; Kr. Jauer.
Granowiec; gm. Wądroże Wielkie; pow. Jawor.
Gränowitz weit sö. von Liegnitz.
66) Gassendorf; Gem. Arnsdorf; Kr. Liegnitz.
Goślinów; gm. Miłkowice; pow. Legnica.
Gassendorf w. von Liegnitz (nach Knie 1418 Gosslindorf).
67) Seifersdorf; Gem. Kunitz; Kr. Liegnitz.
Rosochata; gm. Kunice; pow. Legnica.
Seifersdorf ö. von Liegnitz.
67a) Ulmannus, gen. Steynkelr 1306 Schöffe, 1320 Bürgermeister von Liegnitz. Schirrmacher n. 27 u. 69.
67b) Wird im Liegnitzer Urkundenbuche nicht genannt.
68) S. n. 17.
69) S. n. 16 u. 57.
70) Kann doch nur ein Schreibfehler für Heinrici villa d. i. Heinersdorf nö. von Liegnitz sein (Heinersdorf; Gem. Kunitz; Kr. Liegnitz - Spalona; gm. Kunice; pow. Legnica). 1287 Januar 25 Gründungsurkunde, Reg. 2003. 1335 ecclesia in villa Henrici, Theiner Mon. Pol. I, 372.
70a) Ueber den Münzzehnten vgl. Friedensburg im Cod. dipl. Siles. XIII p. 273 ff.
71) Jauer; die Kreisstadt.
Jawor; miasto powiatowe.
Jauer s. von Liegnitz. Erste sichere Erwähnung 1242 October 18, Valentin Pfarrer von J. als Z., Reg. 591 a. In diesem Bezirk hält das Register gar keine geographische Reihenfolge fest.
71a) Merzdorf; Gem. Profen; Kr. Jauer.
Marcinowice; gm. Mściwojów; pow. Jawor.
Merzdorf onö. von Jauer. 1335 ecclesia de Martini villa, Theiner I, 372.
72) An Tschechen ssö. von Neumarkt (Tschechen; Gem. Kostenblut; Kr. Neumarkt - Czechy; gm. Kostomłoty; pow. Środa Śląska), welches 1253 Juni 4 Chechi, 1272 April 14 Schech heisst, Reg. 839 und 1402 ist nicht wohl zu denken, da dasselbe dem Vincenzstift gehörte. - Dann wieder bestätigt Bischof Cyprian 1203 o. T. der den Johannitern gehörigen Peterskirche in Striegau die Zehnten von Chehi, Reg. 86, dieBischof Thomas später für den bischöflichen Tisch verlangte. Obwohl er in dem Process darüber Recht bekam, bestätigte er 1255 Februar 4 dennoch das Privileg seines Vorgängers und überliess mit Zustimmung seines Kapitels die streitigen Zehnten, darunter die von Chehi den Johannitern, Reg. 889. Der Herausgeber der Regesten erklärt zuerst Chehi als Keye bei Striegau, das ich indess überhaupt nicht auffinden kann, dann Chechi als Tschechen, was aber in Rücksicht auf die Zugehörigkeit dieses Ortes zum Vincenzstift nicht richtig sein kann. Das obenstehende Cethy kann man mit Chechi nur zusammenbringen, wenn man annimmt, dass die Johanniter bis zur Abfassung des Registers 1305 die Zehnten wieder verloren haben. Vielleicht ist an Seckerwitz sö. von Jauer zu denken, das der Lage nach ganz gut passt, wenn es auch sonst in so früher Zeit nicht nachgewiesen werden kann.
73) Semmelwitz; Gem. Poischwitz; Kr. Jauer.
Zębowice; gm. Paszowice; pow. Jawor.
Semmelwitz sö. von Jauer.
74) Skohl; Gem. Gross Wandriss; Kr. Jauer.
Skała; gm. Wądroże Wielkie; pow. Jawor.
Skohl nö. von Jauer.
75) Malitsch; Gem. Herrmannsdorf; Kr. Jauer.
Małuszów; gm. Męcinka; pow. Jawor.
Malitsch nnw. von Jauer. 1245 Aug. 9 wird unter den bischöflichen Gütern in territorio de Legniz auch Maluch genannt, Bisthumsurk. 12. Da es oben im Text weder als villa episcopi noch als villa capituli bezeichnet ist, muss es zwischen 1245 und 1305 weggegeben worden sein. - 1217 o. T. steht die Seelsorge in Maluce der Marienkirche in Schlaup zu, Reg. 199. - Ob parvum Malut und parvum Maluze in Reg. 177a und 199 auch mit Malitsch zu identificiren seien, erscheint zweifelhaft, da es sich mit den sonstigen Nachrichten nicht wohl vereinbaren lässt.
76) Poischwitz; der Sitz der Gemeinde; Kr. Jauer.
Paszowice; siedziba gminy; pow. Jawor.
Poischwitz (jetzt O. u. N.) s. und sw. von Jauer. ­1288 Juli 4 urkundet Herzog Bolko in Paschowicz, Reg. 2074.
77) Lobris; Gem. Profen; Kr. Jauer.
Luboradz; gm. Mściwojów; pow. Jawor.
Lobris onö. von Jauer.
78) Gross Rosen; Gem. Striegau; Kr. Schweidnitz.
Rogoźnica; gm. Strzegom; pow. Świdnica.
Gross-Rosen nnw. von Striegau. 1291 März 13 Johann Pfarrer von Rogozen Z., Reg. 2189.
79) Nicht zu ermitteln. Nimmt man eine Buchstabenversetzung an, so kann man an Schlaup (Slup) nw. von Jauer denken (Schlauphof; Gem. Herrmannsdorf; Kr. Jauer - Słup; gm. Męcinka; pow. Jawor), doch ist dieses seit 1177 dem Kloster Leubus gehörig, Reg. 48 ff. Immerhin ist zu bemerken, dass der Bischof gelegentlich auch von Klöstern Zehnten wieder ablöste, vgl. z. B. Reg. 1289 zumn J. 1268 Jan. 9.
80) Triebelwitz; Gem. Herrmannsdorf; Kr. Jauer.
Przybyłowice; gm. Męcinka; pow. Jawor.
Triebelwitz nnw. von Jauer. In Reg. 177a wird das 1217 zur Seelsorge der Kirche in Schlaup gehörige Pribilovici auch als Triebelwitz angesehen.
81) Keulendorf; Gem. Poischwitz; Kr. Jauer.
Kobylica; gm. Paszowice; pow. Jawor.
Keulendorf, Vorwerk bei Ober-Moisdorf wsw. von Jauer.
82) Siebenhuben; Gem. Poischwitz; Kr. Jauer.
Siedmica, gm. Paszowice; pow. Jawor.
Siebenhufen sw. von Jauer.
83) Tschirnitz; Gem. Hohenfriedeberg; Kr. Schweidnitz.
Tschirnitz ssö. von Jauer.
84) Prausnitz; Gem. Goldberg; Kr. Goldberg.
Prusice; gm. Złotoryja; pow. Złotoryja.
Prausnitz sw. von Jauer.
85) Jakobsdorf; Gem. Poischwitz; Kr. Jauer.
Jakuszowa; gm. Paszowice; pow. Jawor.
Jakobsdorf sw. von Jauer.
86) Bolkenhain; der Sitz der Gemeinde; Kr. Jauer.
Bolków; siedziba gminy; pow. Jawor.
Bolkenhain s. von Jauer. 1276 o. T. Konrad Vogt von Hain, Reg. 1492. - 1277 October 9 urkundet Herzog Boleslaus in Hayn castro nostro, Reg. 1550 u. s. w. Die älteren Nachrichten sind unglaubwürdig.
86a) Girlachsdorf; Gem. Hohenfriedeberg; Kr. Schweidnitz.
Gniewków; gm. Dobromierz; pow. Świdnica.
Girlachsdorf nö. von Bolkenhain.
87) Dätzdorf; Gem. Hohenfriedeberg; Kr. Schweidnitz.
Dzierżków; gm. Dobromierz; pow. Świdnica.
Dätzdorf nö. von Bolkenhain.
88) Ober- und Nieder-Baumgarten; Gem. Bolkenhain; Kr. Jauer.
Sady Górne i Dolne; gm. Bolków; pow. Jawor.
Ober- und Nieder-Baumgarten sö. von Bolkenhain. 1292 und 1299 o. T. humiletum circa Hayn in villa que dicitur Pomerium, Reg. 2241, 2531.
89) Ober- und Nieder-Baumgarten; Gem. Bolkenhain; Kr. Jauer.
90) Wolmsdorf; Gem. Bolkenhain; Kr. Jauer.
Wolbromek, gm. Bolków; pow. Jawor.
Wolmsdorf onö. von Bolkenhain. Theodericus rector ecclesie in Woldrami villa 1318 Oct. 4 bei Theiner Monum. Polon. I, 142.
91) Langhelwigsdorf; Gem. Poischwitz; Kr. Jauer.
Pogwizdów; gm. Paszowice; pow. Jawor.
Langhellwigsdorf nnw. von Bolkenhain. 1318 Oct. 4 Syffridus rect. eccl. in Halwici villa, Theiner I. 142.
92) Wiesau; Gem. Bolkenhain; Kr. Jauer.
Bolków-Zdrój; gm. Bolków; pow. Jawor.
Wiesau wnw. von Bolkenhain.
93) Die ecclesia de Mansowitz, die auch in 95 wiederkehrt, ist nicht aufzufinden. - Da indess die Kirche in Leipe (Leipe; Gem. Bolkenhain; Kr. Jauer. - Lipa; gm. Bolków; pow. Jawor.) nach Neuling S. 65 aus der ersten Hälfte des 13. Jahrh. zu stammen scheint, so liegt die Annahme nicht fern, dass der mittlere Theil dieses ausgedehnten Dorfes, welcher die Kirche enthält, ursprünglich den Namen Mansowitz geführt habe. Eine solche Namensveränderung ist eher wahrscheinlich, als der spurlose Untergang eines 1305 noch vorhandenen Kirchdorfes. Ob Nicolaus plebanus de Lipa (Lypa), 1330 Juli 22 und 1332 nach Mai 11 in Cod. dipl. Sil. X, 114 und 116 erwähnt, von Neuling richtig auf dieses Leipe bezogen worden ist, bleibe dahingestellt.
94) Würgsdorf; Gem. Bolkenhain; Kr. Jauer.
Wierzchosławice; gm. Bolków; pow. Jawor.
Würgsdorf (O. N. Neu) ssw. von Bolkenhain. 1292 o. T. Stift Grüssau erhält bei seiner Dotation u. a. auch in Wirkanisdorf septimum dimidium fertonem argenti, Reg. 2241.
95) Leipe; Gem. Bolkenhain; Kr. Jauer.
Lipa; gm. Bolków; pow. Jawor.
Leipe (O. M. N.) sw. von Jauer.
96) Halbendorf; Gem. Bolkenhain; Kr. Jauer.
Półwsie; gm. Bolków; pow. Jawor.
Halbendorf s. von Bolkenhain.
97) Falkenberg; Gem. Poischwitz; Kr. Jauer.
Sokola; gm. Paszowice; pow. Jawor.
Falkenberg nnö. von Bolkenhain.
98) Landeshut; die Kreisstadt.
Kamienna Góra; miasto powiatowe.
1249 o. T. Herzog Boleslaw verleiht im Verein mit seinem Bruder Konrad den frommen Eremiten in Grüssau Landishute villam forensem zur Aussetzung nach deutschem Recht, Tzschoppe u. Stenzel 312, Reg. 687. Die Urkunde ist indess nicht zweifelsfrei. 1292 o. T. ex parte civitatis Landishute, Reg. 2241. - 1295 August 7 u. 13 Reynko, Renczko, Pfarrer von Landeshut, Reg. 2374, 2375.
98a) Hirschberg; die Kreisstadt.
Jelenia Góra; miasto powiatowe.
Erste Erwähnung 1281 Juli 13, wo Herzog Bernhard dort urkundet, Reg. 1667, als Stadt 1288 März 20, wo der Erbvogt Rudolf und mehrere Bürger, auch der Pfarrer Heinrich erwähnt werden, Reg. 2060.
98b) Merzdorf; der Sitz der Gemeinde; Kr. Landeshut.
Marciszów; siedziba gminy; pow. Kamienna Góra.
Merzdorf ssw. von Bolkenhain.
99) Doch wohl identisch mit (Gaablau; Gem. Altreichenau; Kr. Waldenburg. - Jabłów; gm. Stare Bogaczowice; pow. Wałbrzych.), aber nicht zu ermitteln, wohl ein früh untergegangener Ort zwischen Bolkenhain und Landeshut.
100) Striegau; der Sitz der Gemeinde; Kr. Schweidnitz.
Strzegom; siedziba gminy; pow. Świdnica.
Ob gradice Ztrigoni, das in der päpstlichen Urkunde von 1155 April 23, Reg. 40, als eine der Landesburgen Schlesiens genannt wird, auf Striegau zu beziehen ist, scheint fraglich, wenn man die Reihenfolge der dort genannten Orte in Betracht zieht. Wahrscheinlich ist Ztrigoni doch mit dem Reg. 34 genannten und als Striegelmühl am Zobten erklärten Stregoni identisch, dagegen ist Ztregom, dessen Kirche 1202 o. T. die Johanniter erlangen, unzweifelhaft Striegau, Reg. 76 c. Die Stadt Stregom scheint erst 1242 gegründet zu sein, Reg. 587. - 1277 o. T. Strigun Lehnsurk. I, 484. - 1353 Juli 3 Stregon, Strigon, ibid. 497, 500. Auch im Siegel Strigun, ibid. 504. - 1364 April 14 Stregan, ibid. 508. ­1369 October 11 Strygon und October 12 Striegen, ibid. 513, 518. - Andrerseits 1255 Februar 4 Stregov, Reg. 889. - 1278 Juni 17 Strigovia, Reg. 1564.
100a) Ossig; Gem. Kostenblut; Kr. Neumarkt.
Osiek; gm. Kostomłoty; pow. Środa Śląska.
Ossig ziemlich weit onö. von Striegau. In einer undatirten Urkunde des Bischofs Jaroslaw c. 1200 Osech, Reg. 71a. - 1276 März 9 Kirstannus, herzoglicher mensurator de Ossek, Reg. 1497.
101) Rauske; Gem. Striegau; Kr. Schweidnitz.
Rusko; gm. Strzegom; pow. Świdnica.
Rauske onö. von Striegau. 1149 oder 1150 bestätigt Bischof Walther dem Sandstift die Zehnten von 9 Dörfern, die er bei der Einweihung der Kirche (in Breslau) geschenkt hat, darunter auch Ruseke, Reg. 34. - 1193 April 9 werden dem Sandstift die Zehnten in Ruschi bestätigt, Reg. 59, ebenso 1223 o. T. u. 1250 Juni 9 in Ruske., Reg. 259, 722. - 1239 o. T. Polonus parochianus de Ruze Z., Reg. 525. - 1248 o. T. Abt Vinecnz verwandelt dem Schulzen von Ruske den Garbenzehnten für die 30 Zinshufen (mansi solventes) seines Dorfes (2 Hufen sind frei) in einen Malterzehnten von 4 Scheffeln Weizen, 4 Korn, 4 Hafer und 1/2 Scheffel Erbsen, Reg. 670, was 1276 März 9 bestätigt wird. - Dagegen 1288 August 2 verleiht Herzog Bolko den Johannitern das Patronatsrecht der Kirche in seinem Dorfe Rusch, Reg. 2077 u. 2078.
102) Nicht zu ermitteln.
103) Gutschdorf; Gem. Striegau; Kr. Schweidnitz.
Goczałków; gm. Strzegom; pow. Swidnica.
Gutschdorf (M. N. O.) n. von Striegau, in der Stiftungsurkunde von Grüssau 1292 als villa Gotskalci erwähnt, Reg. 2241.
104) Eisdorf; Gem. Striegau; Kr. Schweidnitz.
Żelazów; gm. Strzegom; pow. Świdnica.
Eisdorf dicht nw. von Striegau.
105) Ölse; Gem. Striegau; Kr. Schweidnitz.
Olszany, gm. Strzegom; pow. Świdnica.
Oelse s. von Striegau. 1245 August 9 Olsane bischöflich, Bisthumsurk. 12. - 1239 März 30 weist Bischof Thomas dem Hospital der Aussätzigen zu Neumarkt 12 Mark für den Rector desselben an aus den Dörfern Mercisco (Mertschütz weit sö. von Liegnitz) und Olsane, Reg. 532.
106) Niklasdorf; Gem. Saarau; Kr. Schweidnitz.
Mikoszowa; gm. Żarów; pow. Świdnica.
Niklasdorf onö, von Striegau.
107) Nicht zu ermitteln, unter den Besitzungen des Vincenzstifts nicht genannt.
108) Preilsdorf; Gem. Saarau; Kr. Schweidnitz.
Przyłęgów; gm. Żarów; pow. Świdnica.
Preilsdorf ö. von Striegau.
109) Günthersdorf; Gem. Striegau; Kr. Schweidnitz.
Godzieszówek; gm. Strzegom; pow. Świdnica.
Günthersdorf w. von Striegau.
110) Weidenpetersdorf; Gem. Hohenfriedeberg; Kr. Schweidnitz.
Piechów; gm. Dobromierz; pow. Świdnica.
Weiden-Petersdorf onö. von Bolkenhain.
111) Börnchen; Gem. Hohenfriedeberg; Kr. Schweidnitz.
Bronów; gm. Dobromierz; pow. Świdnica.
Börnchen onö. von Bolkenhain.
112) Der Name Swetetz und Swetitz, obwohl dreimal vorkommend, beruht doch wohl auf falscher Lesung für Swentz. Albertus plebanus de Swenz, Swentz, Swencz. 1289 o. T., 1289 Juli 29, 1295 August 13 in Reg. 2097, 2111 und 2375 als Z. erwähnt und dort als Pfarrer von Polnisch-Schweidnitz ssö. von Neumarkt angesehen (Polnisch Schweinitz; Gem. Kostenblut; Kr. Neumarkt - Świdnica Polska; gm. Kostomłoty; pow. Środa Śląska), schwerlich mit Recht, da es Urkunden der Herzöge von Schweidnitz-Jauer sind, in denen er als Zeuge auftritt. Ausserdem wird dieser Ort in unserm Registrum und sonst Svidnicz genannt, s. B 56 und D 14, und liegt zu entfernt von den Orten, aus denen der Pfarrer Einkünfte bezogen haben soll. Deshalb ist wohl an Schweinz dicht bei Hohenfriedeberg zu denken, in dessen Nähe die genannten Dörfer liegen. Allerdings hat Schweinz keine Kirche, sondern gehört zu Hohenfriedeberg, indess ist es wohl möglich, dass letzteres, welches erst im 14. Jahrhundert Stadt geworden ist, aus dem Theile von Swencz, in dem die Kirche lag, hervorgegangen ist und seinen jetzigen Namen erst bei der Erhebung zur Stadt angenommen hat, während ein Theil des Dorfes unter dem alten Namen fortbestand.
113) Rohnstock; Gem. Hohenfriedeberg; Kr. Schweidnitz.
Roztoka; gm. Dobromierz; pow. Świdnica.
Rohnstock onö. von Bolkenhain, mit sehr alter Kirche. 1318 Joh. rect. eccl. in Rostoch, Theiner Mon. Pol. I, 142.
114) Hausdorf; Gem. Hohenfriedeberg; Kr. Schweidnitz.
Jugowa; gm. Dobromierz; pow. Świdnica.
Hausdorf (N. O.) ö. von Bolkenhain. 1335 eccl. in Huysdorf, ib. 372.
115) Möhnersdorf; Gem. Hohenfriedeberg; Kr. Schweidnitz.
Jaskulin; gm. Dobromierz; pow. Świdnica.
Möhnersdorf osö. von Bolkenhain.
116) Fröhlichsdorf; Gem. Altreichenau; Kr. Waldenburg.
Cieszów; gm. Stare Bogaczowice; pow. Wałbrzych.
Fröhlichsdorf n. von Waldenburg.
117) Schollwitz; Gem. Hohenfriedeberg; Kr. Schweidnitz.
Siodłkowice; gm. Dobromierz; pow. Świdnica.
Schollwitz osö. von Bolkenhain.
118) Der Name ist der Striegauer Geschichtsschreibung unbekannt.
119) Doch wohl Beckern nnö. von Striegau (Beckern; Gem. Gäbersdorf; Kr. Neumarkt - Piekary; gm. Udanin; pow. Środa Śląska), das freilich im Neumarkter Bezirk n. 276 noch einmal kommt.
120) Damsdorf; Gem. Gäbersdorf; Kr. Neumarkt.
Damianowo; gm. Udanin; pow. Środa Śląska.
Damsdorf n. von Striegau. 1318 Oct. 4 Albertus rector eccl. in Damiani villa, Theiner Mon. Polon. I, 142.
121) Dromsdorf - Lohnig; Gem. Gäbersdorf; Kr. Neumarkt.
Lohnig, zu Dromsdorf nnö. von Striegau gehörig. c. 1217 Langevnici, zum Bezirk der Marienkirche in Ober-Mois gehörig, Reg. 177a.
122) Taubnitz; der Dorfteil Diesdorf; Gem. Gäbersdorf; Kr. Neumarkt.
Dębnica; cz. Dziwigórza; gm. Udanin; pow. Środa Śląska.
Taubnitz nö. von Striegau.
123) Nicht zu ermitteln, der Name ist offenbar verderbt.
124) Schönau am Katzbach; der Sitz der Gemeinde; Kr. Goldeberg.
Świerzawa; siedziba gminy; pow. Złotoryja.
- Herzog Bolko urkundet 1295 Jan. 6 in Scenowe und 1297 Mai 2 in Schonow, Reg. 2347 und 2466.
124a) Seiffersdorf; Gem. Jannowitz; Kr. Hirschberg.
Radomierz; gm. Janowice Wielkie; pow. Jelenia Góra.
Seifersdorf s. von Schönau.
125) Tiefhartmannsdorf; Gem. Schönau am Katzbach; Kr. Goldberg.
Podgórki; gm. Świerzawa; pow. Złotoryja.
Tief-Hartmannsdorf ssw. von Schönau, vielleicht die 1268 Jan. 9 erwähnte villa Hartmanni, Reg. 1289.
126) Hohenliebenthal; Gem. Schönau am Katzbach; Kr. Goldberg.
Lubiechowa; gm. Świerzawa; pow. Złotoryja.
Hohen-Liebenthal sw. von Schönau.
127) Wohl ein Antheil von Kaufung ssö. von Schönau (Kauffung; Stadt; Kr. Goldberg - Wojcieszów; miasto; pow. Złotoryja), wenigstens wird noch 1525 im Landbuch der Fürstenthümer Schweidnitz-Jauer IV. fol. 291a. (Staatsarchiv in Breslau) Ober-Kauffung als Ober-Woitsdorf bezeichnet; sonst 1268 Jan. 9 Coufunge, Reg. 1289.
128) Reichwaldau; Gem. Schönau am Katzbach; Kr. Goldberg.
Rzeszówek; gm. Świerzawa; pow. Złotoryja.
Reichwaldau (N. O.) nö. von Schönau.
129) Ludwigsdorf; Gem. Grunau; Kr. Hirschberg.
Chrośnica; gm. Jeżów Sudecki; pow. Jelenia Góra.
Ludwigsdorf sw. von Schönau.
130) Lähn; der Sitz der Gemeinde; Kr. Löwenberg.
Wleń; siedziba gminy; pow. Lwówek Śląski.
Lähn am Bober, im Kreise Löwenberg. In den Bullen von 1155 April 23 und 1245 August 9 wird Valan bezw. Wlan unter den Landesburgen genannt, Reg. 40, 637. - 1227 gehört zu den Burggrafschaften des Herzogs Heinrich, über deren Zehnten er sich mit dem Bischof Lorenz einigt, auch Wlan, Reg. 315. ­1217, 1228 April 22 Kirche zu Wlan, Vulan, Yulan, Reg. 191, 332. - 1228 Mai 12. Wüstung zwischen Boreslawecz (!) und Vleam, Reg. 335. - 1281 Juli 13 Mathyas Kastellan von Wlen, Reg. 1667. ­
130a) Langenau; Gem. Grunau; Kr. Hirschberg.
Czernica; gm. Jeżów Sudecki; pow. Jelenia Góra.
Langenau (N. O.) ssö. von Löwenberg.
131) Süssenbach; Gem. Lähn; Kr. Löwenberg.
Bełczyna; gm. Wleń; pow. Lwówek Śląski.
Süssenbach sö. von Löwenberg. 1242 October 18 Susinbach, Reg. 591a. - 1294 September 10 Süssenbach, Reg. 2330.
132) Flachenseiffen; Gem. Grunau; Kr. Hirschberg.
Płoszczyna; gm. Jeżów Sudecki; pow. Jelenia Góra.
Flachenseifen ssö. von Löwenberg. In Zeitschrift VII, 300 wird die bei Theiner I, 372 zu 1335 erwähnte eccl. de Finchensitten Fl. zugeschrieben, das jetzt indess keine Kirche hat.
133) Klein Röhrsdorf; Gem. Liebenthal; Kr. Löwenberg.
Golejów; gm. Lubomierz; pow. Lwówek Śląski.
Klein-Röhrsdorf s. von Löwenberg. Zu dem Beiwort infidele vgl. Ungetreu Seifersdorf im Kreise Reichenbach (Langseifersdorf; Gem. Heidersdorf; Kr. Reichenbach - Jaźwina; gm. Łagiewniki; pow. Dzierżoniów), s. Heyne II, 193.
134) Schmottseiffen; Gem. Liebenthal; Kr. Löwenberg.
Pławna; gm. Lubomierz; pow. Lwówek Śląski.
Schmottseifen s. von Löwenberg. 1241 März 12 Smotinsyfin, Reg. 569. Die Angabe bei Knie, dass das Dorf einst villa s. Mathaei geheissen habe, stammt offenbar aus der Correspondenz der Schles. Gesellschaft I, 142, wo es von Matz-Seifen hergeleitet wird, welcher thörichten Annahme wiederum die allerdings nicht als Quelle angezogene Mnemosyne Leorina des Casp. Suevus (1611) zu Grunde liegt. Das hat schon Sutorius, Gesch. von Löwenberg II, 38 widerlegt. Worbs hatte in den Schles. Provinzialblättern 1816, S. 122 den Namen von Schmuckseifen herleiten wollen.
135) Siebeneichen; Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Dębowy Gaj; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Siebeneichen sö. von Löwenberg.
136) Dippelsdorf; Gem. Lähn; Kr. Löwenberg.
Przeździedza; gm. Wleń; pow. Lwówek Śląski.
Dippelsdorf sö. von Löwenberg.
137) Zobten am Bober; Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Sobota; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Zobten sö. von Löwenberg. 1268 Jan. 9 Nova villa (Lang-Neundorf) circa Sobot, Reg. 1289.
138) Löwenberg; die Kresistadt.
Lwówek Śląski; miasto powiatowe.
Alles was vor dem Jahre 1217, mit welchem die Zusammenfassung des Rechts der Bürger von Lewenberc anhebt, die etwa 1250 entstanden ist, von der Stadt berichtet wird, ist unglaubwürdig. Die Urkunde bei Tzschoppe u. Stenzel 276 und bei Wesemann, Urkunden der Stadt Löwenberg n. 1, Reg. 175. - 1233 Nov. 11 verleiht Herzog Heinrich das Recht, das Löwenberg hat, der Stadt Naumburg a. Queis. Tzschoppe u. Stenzel 291, Reg. 425. - Die Kirche ist zwischen 1233 und 1238 von Bischof Thomas geweiht, S. Reg. I. S. 191. Die Ausstattung derselben wird 1241 März 12 geordnet, Reg. 569 und Wesemann n. 2. - Der Vogt Thomas fiel bei Wahlstatt, s. Wesemann n. 1.
138a) Spiller; Gem. Liebenthal; Kr. Löwenberg.
Pasiecznik; gm. Lubomierz; pow. Lwówek Śląski.
Spiller weit s. von Löwenberg, ein grosses Dorf.
139) Lauterseiffen; Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Bielanka; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Lauterseifen ö. von Löwenberg. 1217 Luternsiven, Reg. 175. Wesemann, Urkunden der Stadt Löwenberg n. 1.
140) Alt Warthau; der Sitz der Gemeinde; Kr. Bunzlau.
Warta Bolesławiecka; siedziba gminy; pow. Bolesławiec.
Warthau (A. N.) sö. von Bunzlau, früher zum Löwenberger District gehörig, s. Zimmermann, Beschreibung von Schlesien VI, 138. Di Warte als Zollstätte schon 1217 ff. im Löwenberger Recht erwähnt, s. 154. ­In der undatirten Löwenberger Zollrolle bei Wesemann I. S. 12: Vurit ein man sin gut in diz lant durch die Warte und verzollet daz, vorborget her iz ime lande, her mac darnach riten oder gen ungezollet also dicke biz her sin gut inbrengit. - Welch man durch di Warte vert oder ritet odir get, der sal deme zolnere zusprechin unde ein zeichen nemen, tut her des nicht, her hat den zol untphurt. - 1310 März 29 verkaufen die Herzöge Bernhard, Heinrich und Boleslaw, Herren von Fürstenberg, der Stadt Breslau pedagium sive theolonium, quod pedites dare solebant in villa nostra Cunczendorf seu in Warta circa Lenberch et in civitate nostra Bunzlavia, für 150 Mark, sodass fortan Fussgänger, auch mit Karren, zollfrei sein sollen. Nur wer Kaufmannsgut im Werthe von mehr als 10 Mark Groschen mit sich führt, zollt nach wie vor. Korn, Breslauer Urkundenbuch n. 87. Vgl. mehr über den Ort in Wernicke, Chronik von Bunzlau, s. das Register dieses Werkes, welches auch über die Orte der Umgegend viel beglaubigte Nachrichten enthält.
141) Gross- u. Wenig-Rackwitz; Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Rakowice Wielkie i Małe; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Rackwitz (Gross- u. Wenig-) nnw. dicht bei Löwenberg. 1287 Sept. 20 Herzog Bolko befreit seinem Bürger Heinrich von Ruzindorf die demselben verliehenen 6 Hufen zu Rackewitz von Diensten und Abgaben, Reg. 2048. - Ebenso befreit Herzog Heinrich 1330 Nov. 1 die Gebrüder von Niebelschütz, welche Gross-Rackwitz und Lauterseifen besassen, von einem Rossdienst, während sie vorher zwei hatten leisten müssen. Wernicke, Chronik von Bunzlau 77.
142) Liebichau; Gem. Alt Warthau; Kr. Bunzlau.
Lubków; gm. Warta Bolesławiecka; pow. Bolesławiec.
Liebichau osö. von Bunzlau.
143) Sirgwitz; Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Żerkowice; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Sirgwitz n. von Löwenberg. - Witego von Kittlitz erscheint von 1289-1299 als Zeuge in Urkunden des Herzogs Bolko. Reg. 2097 ff. S. n. 206.
144) Dürrkunzendorf: Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Suszki; gm. Bolesawiec; pow. Bolesawiec.
Dürr-Kunzendorf n. von Löwenberg, s. 140.
145) Gross- u. Wenig-Walditz; Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Włodzice Wielkie i Małe; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Walditz (Gross- u. Wenig-) n. von Löwenberg. 1254 Nov. 6 und 1258 Dec. 2 Tammo de Waldiz, Reg. 883, 1008. - 1296 Sept. 1 urkundet Lambert gen. de Svedenitz in Walditz, Reg. 2432.
146) Gross- u. Wenig-Walditz; Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
147) Giersdorf; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Żeliszów; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Giersdorf nnö. von Löwenberg.
148) Seitendorf; Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Ustronie; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Seitendorf nnö. von Löwenberg. Kyczold von Hoberg 1317-1348 in Löwenberger Urk. bei Wesemann als Zeuge erwähnt.
149) Deutmannsdorf: Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Zbylutów; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Deutmannsdorf nö.von Löwenberg. - 1217 in der Löwenberger AuesetzungsurkundeTuzemansdorf, Reg.175 ­1235 Juni 5 Tucimansdorph und Artlevisdorph unter den Stiftsgütern von Trebnitz bestätigt, Reg. 478, worüber schon eine gefälschte Urkunde von 1223 Juli 27 in Reg. 272. - In der Bestätigung Clemens IV. von 1267 März 19 Tuchmannsdorf, Reg. 1257.
150) Hartliebsdorf: Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Skorzynice; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Hartliebsdorf onö. von Löwenberg. - 1235 Juni 5 Artlevisdorph, s. 149. - 1257 Juni 3 verkauft Aebtissin Gertrud von Trebnitz Hartlibesdorff dem Joh. von Eycdorff zur Aussetzung nach deutschem und zwar fränkischem Recht, Reg. 975.
151) Weinberg; der Dorfteil Braunau; Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Winna Góra; cz. Brunowa; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Weinberg, jetzt Antheil von Braunau, dicht n. von Löwenberg. Her Thomas der voit gefallen 1241 bei Wahlstatt, Wesemann n. 1. - 1261 Sept. 15 advocati Wernherus et Tomas, W. 3. - 1322 Nov. 19 Syffrit Renker, erbrichter zu Levenberg, W. 6. - In der Urk. von 1334 Febr. 9 über den Verkauf des Erbgerichtes, W. 11, ist des allodiums nicht gedacht.
152) Hartelangenvorwerk: Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Radłówka; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Hartelangenvorwerk nw. von Löwenberg. Im Stadtrecht heisst es von Herzog Boleslaw, der nach der Schlacht bei Wahlstatt zur Regierung gelangte: He gap ouch hern Heinriche dem langen ein vorwerk bi der Hart in die stat zu gehoren mit allerslachte rechte, sunder daz dinst, das geburt deme herzogen. Wesemann n. 1. Henricus longus 1261 September 15 Zeuge, Wesemann n. 3. - Zum Jahre 1248 wird ferner berichtet: Conventus Lewenbergensis fundatus est per ducem Henricum iuniorem Slesie . . , et nobiles dicti Langen dederunt aream in suburbio castri et Henricus Lange dedit allodium pro area cum terra. Zeitschrift XI, 209. - Heinrich von Ruzendorf und Hoger mit seinen Brüdern haben 1287 auch ein Allod in Hofelin, s. 156, der erstere ferner 6 Hufen in Rackewitz, s. 141. Auch erwirbt H. de Rusendorph 1293 Januar 21 ein Allod bei der Stadt L. in dem Umfange, wie es vordem Kunnemannus de Sydlicze innegehabt, zu erblichem freien Besitz unter der Verpflichtung zu einer jährlichen Abgabe von 2 Paar renensium calliginarum (caligarum d. i. Pelzstiefeln. S. dieselbe Abgabe in Reg. 1586 und Ss. rer. Siles. I. 197 ff.), Reg. 2263. - 1327 November 29 Syffrit von Ruzsindorf Z. bei Wesemann n. 8 ff. - 1356 Mai 8 Herzog Bolko reicht 5 Mark Zins auf dem getreuen Siffrit von Russindorf unde sin erben, hern Weczencz von Russindorf unde Siffrit sin zonen, Wesemann n. 18 Anm. u. s. w. Bei Sutorius Gesch. von Löwenberg noch andere Mitglieder erwähnt.
153) Pilgramshain nw. von Striegau (Pilgramshain; Gem. Striegau; Kr. Schweidnitz - Żółkiewka; gm. Strzegom; pow. Świdnica) ist nicht als Kirchort nachzuweisen; es ist wohl Pilgramsdorf w. von Goldberg (Pilgramsdorf; der Sitz der Gemeinde; Kr. Goldberg - Pielgrzymka; siedziba gminy; pow. Złotoryja) gemeint, wenn nicht etwa an einen untergegangenen Ort zu denken ist, auf den dann auch die Angabe in Reg. 768, dass 1251 Juni 20 Wernher Vogt von Löwenberg dem Bischof Thomas das Dorf Rosental bei Pilgrimestorf als Entgelt für rückständige Zehnten übergiebt, bezogen werden kann. - 1268 Januar 9 Peregrini villa bei Goldberg unter den Dörfern, deren Zehnten Bischof Thomas von Stift Leubus abgelöst und dem Domkapitel überwiesen hat. - 1292 Juni 23 Peregrini villa in das Gericht zu Goldberg gewiesen, Reg. 2234. - 1335 eccl. de Peregrini villa, Theiner Mon. Pol. I, 372.
154) Görisseiffen; Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Płóczki Górne i Dolne; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Görisseifen sw. von Löwenberg. Im Löwenberger Recht von 1217 heisst es von Herzog Heinrich: He gap in ouch vumfzig huben zu Gorenssifen, das si ir gemeine weide mit allerhande vie sullen nutzen, und sie (die Görisseifener ?) al herwider, sie sullen ouch dem butele ierliches sin lon gebin. He gap in ouch swaz in korns uf den vumfzic huben gewuchsche, daz si daz zolvrie durch di Warte sullen vuren. 1241 März 12 bei der Dotation der Pfarrkirche in Löwenberg giebt ihr Bischof Thomas auch den ihm zustehenden Zehnten von 50 Hufen, assignans eidem decimam 25 mansorum contiguorum in prefata villa Vyasd, aliorum vero 25 mansorum similiter contiguorum decimam assignavit eidem ecclesie in Goranssifen, ex ea parte ville que est ville (!) de Lewenberg proxima, und giebt auch seine Zustimmung dazu, ut ecclesia s. Bartholomei in Goranssyfin sit subiecta ecclesie de Lewenberg tamquam matri filia, habens ad sui adiutorium 4 mansos liberos a censu et decima, et assignati sunt ab episcopo ipso pro ea mansi 4, qui erant proximi aliis mansis assignatis ecclesie in Lewenberg. Wesemann Urkunden der Stadt Löwenberg n. 1 u. 2.
155) Petersdorf; Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Pieszków; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Petersdorf ö. von Löwenberg, 1217 Petirsdorf Reg. 175.
156) Höfel; Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Dworek; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Höfel (im Text ist wohl zu lesen Hovelindorf) ö. von Löwenberg. 1217 Hovelin, Reg. 175. -1287 o. T. Herzog Bolko befreit dem Heinrich de Ruzendorf und Hoger mit seinen Brüdern ihr Allod in Hofelin von allen Zahlungen und Leistungen, Reg. 1993. Die spätere Geschichte des Dorfes s. bei Sutorius Gesch. von Löwenberg I, 94 ff.
157) Plagwitz; Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Płakowice; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Plagwitz nö. dicht bei der Stadt, 1217 Placvitz, Reg. 175.
158) Wilhelmsdorf; Gem. Pilgramsdorf; Kr. Goldberg.
Sędzimirów; gm. Pielgrzymka; pow. Złotoryja.
Wilhelmsdorf nw. von Goldberg.
159) Kunzendorf unterm Walde w. von Löwenberg.
160) Ludwigsdorf; Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Chmielno; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Ludwigsdorf n. von Löwenberg, 1217 Ludwigesdorf, Reg. 175.
161) Kesselsdorf Ober- u. Nieder-; Gem. Löwenberg; Kr. Löwenberg.
Kotliska; gm. Lwówek Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Kesselsdorf (O. N.) nw. von Löwenberg.
162) Vielleicht hat in der Vorlage der Handschrift Reimari villa gestanden und ist an Riemendorf ssö. von Löwenberg (Riemendorf; Gem. Liebenthal; Kr. Löwenberg - Pokrzywnik; gm. Lubomierz; pow. Lwówek Śląski) zu denken.
162a) Greiffenstein; der Dorfteil Gräflich Neundorf; Gem. Greiffenberg; Kr. Löwenberg.
Gryf; cz. Proszówki; gm. Gryfów Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Greiffenstein, zum Kreise Löwenberg gehörig. 1242 December 30 Graf Stanislaus, Kastellan von Greiffenstein Z., Reg. 591b. Wittigo de Griphenstein urkundet in Lauban 1254 October 25, Reg. 879 und in Naumburg a/Qu. November 6, Reg. 883.
163) Beerberg; der Stadtteil Marklissa; Gem. Marklissa; Kr. Lauban.
Baworowa; cz. miasta Leśna; gm. Leśna; pow. Lubań.
Beerberg s. von Lauban.
164) Nicht zu ermitteln.
165) Örtmannsdorf; Gem. Marklissa; Kr. Lauban.
Szyszkowa; gm. Leśna; pow. Lubań.
Oertmannsdorf (O. N.) s. von Lauban.
166) Es ist nicht ersichtlich, welches Kunzendorf gemeint sein soll; vgl. n. 144, 159 u. 182.
167) Schreibersdorf; Gem. Lauban; Kr. Lauban.
Pisarzowice; gm. Lubań; pow. Lubań.
Schreibersdorf wnw. von Lauban liegt ebensowenig wie Oertmannsdorf auf altschlesischem Gebiet. Ein anderes aber ist in dem Bezirk nicht zu ermitteln.
168) Petrus de Swabisdorf, Swavestorf, nach Schwoosdorf bei Kamenz in der Oberlausitz genannt, s. Knothe, Gesch. des oberlausitzer Adels I, 511, erscheint 1251 December 6 und 1254 October 25 in der Queisgegend, Reg. 778 u. 879.
169) Langenöls; der Sitz der Gemeinde; Kr. Lauban.
Olszyna; siedziba gminy; pow. Lubań.
Langen-Oels sö. von Lauban. Pusso von Liebenthal, s. 185.
170) Nikolausdorf; Gem. Schönberg; Kr. Lauban.
Mikułowa; gm. Sulików; pow. Lubań.
Nikolausdorf (O. N.) wsw. von Lauban.
171) Gräflich Röhrsdorf; der Stadtteil Friedeberg; Gem. Friedeberg; Kr. Löwenberg.
Skarbków; cz. miasta Mirsk; gm. Mirsk; pow. Lwówek Śląski.
Röhrsdorf ssw. von Löwenberg, dicht bei Friedeberg.
172) Gieshübel; Gem. Langenöls; Kr. Lauban.
Grodnica; gm. Olszyna; pow. Lubań.
Gieshübel ssö. von Lauban.
173) Schosdorf; Gem. Greiffenberg; Kr. Löwenberg.
Ubocze; gm. Gryfów Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Schosdorf sw. von Löwenberg. Nach Knie hiess der Ort 1371 Schoffdorf.
174) Welkersdorf; Gem. Greiffenberg; Kr. Löwenberg.
Rząsiny; gm. Gryfów Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Welkersdorf sw. von Löwenberg.
175) Friedersdorf am Queiss; Gem. Langenöls; Kr. Lauban.
Biedrzychowice; gm. Olszyna; pow. Lubań.
Friedersdorf ssö. von Lauban.
176) Wohl Neundorf bei Greifenberg, sw. von Löwenberg (Gräflich Neundorf; Gem. Greiffenberg; Kr. Löwenberg - Proszówka; gm. Gryfów Śląski; pow. Lwówek Śląski).
177) Wiesa; Gem. Greiffenberg; Kr. Löwenberg.
Wieża; gm. Gryfów Śląski; pow. Lwówek Śląski.
Wiesa ssö. von Lauban, dicht bei Greifenberg.
178) Giehren; Gem. Friedeberg; Kr. Löwenberg.
Gierczyn; gm. Mirsk; pow. Lwówek Śląski.
Giehren weit ssw. von Löwenberg.
179) Rabishau; Gem. Friedeberg; Kr. Löwenberg.
Rębiszów; gm. Mirsk; pow. Lwówek Śląski.
Rabishau weit ssw. von Löwenberg.
180) Nicht zu ermitteln. (Birngrütz ssw. von Löwenberg ?)(Birngrütz; Gem. Friedeberg; Kr. Löwenberg - Grudza; gm. Mirsk; pow. Lwówek Śląski).
181) Langwasser; Gem. Liebenthal; Kr. Löwenberg.
Chmieleń; gm. Lubomierz; pow. Lwówek Śląski.
Langwasser weit ssw. von Löwenberg.
182) Gräflich Kunzendorf; Gem. Friedeberg; Kr. Löwenberg.
Proszowa; gm. Mirsk; pow. Lwówek Śląski.
Kunzendorf am kahlen Berge oder Gräflich-K. weit ssw. von Löwenberg.
183) Ullersdorf-Liebenthal; Gem. Liebenthal; Kr. Löwenberg.
Wojciechów; gm. Lubomierz; pow. Lwówek Śląski.
s. von Löwenberg, bei Liebenthal. Die von Görlich Kloster Liebenthal S. 228 angeführte Bezeichnung Windisch-Albrechtsdorf ist nur die Uebersetzung des im Texte stehenden, etwas verderbten Namens.
184) Blumendorf; Gem. Friedeberg; Kr. Löwenberg.
Kwieciszowice; gm. Mirsk; pow. Lwówek Śląski.
Blumendorf weit ssw. von Löwenberg.
185) Nicht das Kloster Liebenthal ssw. von Löwenberg (Liebenthal; der Sitz der Gemeinde; Kr. Löwenberg - Lubomierz; siedziba gminy; pow. Lwówek Śląski) ist gemeint, das beiläufig ein Benedictiner-Jungfrauenstift war, sondern die Familie, die sich nach Liebenthal nannte. 1251 April 5 Heinrich der Jüngere von Liebenthal Z., Reg. 760. - 1278 Juli 6 Herzog Heinrich von Jauer gestattet der Jutta, gen. von Liebenthal, daselbst ein Kloster zu erbauen, Reg. 1568, welches Papst Martin IV. zwischen 1281 und 1285 in seinen Schutz nimmt, Reg. 1650. - 1289 o. T. Herzog Bolko urkundet auf Bitten der edlen Jutta von L. und ihrer Sölme Puscho und Renscho die Schenkung von 40 Mark Zins, die jene erkauft hatte, ans Kloster L., Reg. 2097. - Pusho de Libintal noch 1313 Nov. 9 als Z. bei Schirrmacher Liegnitzer U. B. n. 36. ­Reinsko bis 1299 Z. in Reg. - Auch Wylricus de Lybental, Kaplan des Bischofs Johann und Pfarrer von Posarisz (Hohen-Poseritz bei Schweidnitz), 1294 Juni 26, gehört dieser Familie an, Reg. 2324. ­1322 November 19 Kunstke von Libintal Z., Wesemann n. 6.
186) Giessmannsdorf; Gem. Naumburg am Queis; Kr. Bunzlau.
Gościszów; gm. Nowogrodziec; pow. Bolesławiec.
Giessmannsdorf ssw. von Bunzlau. 1233 November 11 bei der Aussetzung von Naumburg am Queis werden zur Stadt geschlagen Gosbinsdorf, Thimendorf, Sifridsdorf, Herzogenwalde, Hugisdorf, Laurentiae (!) villa, Pariz u. a. Reg. 425 nach Tzschoppe u. Stenzel 291. - 1292 December 4 Thilo de Gozwindorph Z., Reg. 2256. 1310 Arnoldus Pfarrer in Goswinsdorf erwähnt bei Wernicke, Chronik der Stadt Bunzlau S. 78.
187) Thiemendorf (O. M. N.); Gem. Lauban; Kr. Lauban.
Radostów (Górny, Średni i Dolny); gm. Lubań; pow. Lubań.
Thiemendorf (O. M. N.) ö. von Lauban, s. 186.
188) Seifersdorf; Gem. Lauban; Kr. Lauban.
Mściszów; gm. Lubań; pow. Lubań.
Seifersdorf ssw. von Bunzlau, s. 186. - 1254 Oct. 25 Sifritzdorf, Reg. 879. - 1271 September 8 Sifridsdorf, Reg. 1374, betr. 4 Mark Zins, die die Nonnen von Naumburg auf der Ueberschaar des Dorfes hahen. 1318 October 4 Johannes rector ecclesie in Sifridi villa, Theiner Monum. Polon. I, 342.
189) Herzogswaldau; Gem. Naumburg am. Queis; Kr. Bunzlau.
Milików; gm. Nowogrodziec; pow. Bolesławiec.
Herzogswalde ssw. von Bunzlau, s. 186.
190) Naumburg am Queis; der Sitz der Gemeinde; Kr. Bunzlau.
Nowogrodziec; siedziba gminy; pow. Bolesławiec.
Naumburg am Queis sw. von Bunzlau mit einem Kloster der Magdalenerinnen, s. 186.
191) Bunzlau; die Kreisstadt.
191a) Nach Wernicke, Chronik der Stadt Bunzlau 4 ist Tillowitz gegenüber der Stadt auf der andern Seite des Bober als Alt-Bunzlau, d. h. als das altslavische Dorf Boleslawetz, das hier der Stadt Boleslavia gegenübergestellt ist, anzusehen, vgl. Reg. 1180. - Als Vogt der deutschen Stadt Bunzlau wird 1281-1326 Thammo genannt, Wernicke 70. Die zwei Hufen werden den Naumburger Nonnen 1251 verliehen, Wernicke 646, der Zöllner Heinrich 1296 erwähnt, Wernicke 71 und Reg. 2432.
192) Nieschwitz; Gem. Alt Warthau; Kr. Bunzlau.
Niebyłczyce; gm. Warta Bolesławiecka; pow. Bolesławiec.
Nieschwitz (Knie 1400 Nebiltschicz) onö. von Bunzlau.
193) Uttig; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Otok; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Uttig sw. von Bunzlau. 1273 October 18 Ottoc an die Parochie Bunzlau gewiesen, Reg. 1433.
194) Gross-Gollnisch; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Golnice; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Klein-Gollnisch; der Dorfteil Eichberg; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Golniczki; cz. Dąbrowy Bolesławieckiej; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Gross- und Klein-Gollnisch n. von Bunzlau.
195) Gross-Gollnisch; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
196) Buchwald; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Buczek; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Buchwald weit n. von Bunzlau.
197) Kroischwitz; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Kraszowice; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Kroischwitz ssw. von Bunzlau.
198) Ullersdorf am Bober ; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Ulina; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Ullersdorf am Bober s. von Bunzlau.
199) Gross-Krauschen; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Kruszyn; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Gross- und Klein-Krausche ö. von Bunzlau. Otto von Silicz 1289-1297 in den Reg. erwähnt.
200) Gross-Krauschen; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
201) Kosel; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Kozłów; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Kosel weit n. von Bunzlau.
202) Altöls; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Stara Oleszna; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Neuöls; der Dorfteil Kittlitztreben; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Nowa Oleszna; cz. Trzebienia Małego; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Oels (A. N.) n. von Bunzlau. 1335 eccl. in Maiori Olsna, Theiner Monum. Polon. I, 372.
203) Baudendorf; der Dorfteil Altöls; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Budzieszyce; cz. Starej Olesznej; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Baudendorf n. von Bunzlau.
204) Ottendorf; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Ocice; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Ottendorf sw. von Bunzlau. 1296 Mai 25 Reynner Pfarrer von villa Ottonis, Reg. 24, 22. - 1318 Johannes plebanus in Ottondorf circa Lantberch, Theiner I, 143.
205) Possen; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Mierzwin; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Possen sw. von Bunzlau.
206) Neuen; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Nowa; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Neuen ssw. von Bunzlau.
207) Schönfeld (O. N.); Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Kraśnik Górny i Dolny; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Schönfeld (O. N.) nö. von Bunzlau.
208) Kromnitz; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Krępnica; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Kromnitz nnw. von Bunzlau.
209) Eichberg; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Dąbrowa Bolesławiecka; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Eichberg nnw. von Bunzlau.
210) Wenigtreben; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Trzebień Mały; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Kittlitztreben; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Trzebień; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Urbanstreben; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Parkoszów; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Kittlitz-Treben, Urban-Treben u. Wenig-Treben n. von Bunzlau. Betreffs der Beinamen war nur zu ermitteln, dass im 15. Jahrh. Heincz von Kittlitz als Herr von Treben erscheint, Wernicke 111, 115. Für Kathmanin ist wol zu lesen Rathmanni.
211) Wenigtreben; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
212) Wenigtreben; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Kittlitz-Treben, Urban-Treben u. Wenig-Treben n. von Bunzlau. Betreffs der Beinamen war nur zu ermitteln, dass im 15. Jahrh. Heincz von Kittlitz als Herr von Treben erscheint, Wernicke 111, 115. Für Kathmanin ist wo1 zu lesen Rathmanni.
213) Strans; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Pstrąże; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Strans weit n. von Bunzlau. Die pueri Nuydorf sind doch wohl als die hinterlassenen Kinder des Besitzers von Neundorf anzusehen.
214) Neundorf; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Nowa Wieś; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Neundorf nnö. von Bunzlau. 1259 Februar 20 erhalten die Nonnen in Naumburg a/Qu. den Zins von 4 Hufen in Nuendorf, Reg. 1016.
215) Neu Jäschwitz; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Nowe Jaroszowice; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Neu-Jäschwitz s. von Bunzlau.
216) Lichtenwaldau; Gem. Gremsdorf; Kr. Bunzlau.
Krzyżowa; gm. Gromadka; pow. Bolesławiec.
Lichtenwaldau nö. von Bunzlau.
217) Looswitz; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Łaziska; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Looswitz sö. von Bunzlau, in einer Urkunde der Magdalenerinnen von Naumburg a/Qu. 1303 Lasicz genannt.
218) Ober Thomaswaldau; Gem. Alt Warthau; Kr. Bunzlau.
Tomaszów Górny; gm. Warta Bolesławiecka; pow. Bolesławiec.
Nieder Thomaswaldau; der Dorfteil Ober Thomaswaldau; Gem. Alt Warthau; Kr. Bunzlau.
Tomaszów Dolny; cz. Tomaszowa Górnego; gm. Warta Bolesławiecka; pow. Bolesławiec.
Thomaswaldau (0. N.) ö. von Bunzlau. 1259 Febr. 20 Heinrich Schulz von Th. Z., Reg. 1016. - 1288 August 12 Frixscho von Th. Z., Reg. 2083, 2084. Mehr bei Wernicke, Chronik von Bunzlau, über die Schlacht vom 28. Juli 1488 S. 123.
219) Altenlohm; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz.
Stary Łom; gm. Chojnów; pow. Legnica.
Altenlohm weit nnw. von Goldberg, von Thomaswaldau aus nö. gelegen. 1245 August 9 in der päpstlichen Bestätigung der Bisthumsgüter in districtu Bolezlavech Ocenane (Aslau, s. 221 ?) et Biscupici (Bischdorf nw. von Hainau)(Bischdorf; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz - Biskupin; gm. Chojnów; pow. Legnica) villas cum pertinenciis suis; villam Ripi (Kreibau w. von Hainau)(Kreibau; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz - Krzywa; gm. Chojnów; pow. Legnica) iuxta Lom. Das Registrum, das nur 195 als villa episcopalis nennt, stimmt hierzu nicht, der Besitz muss sich in der Zwischenzeit geändert haben. - 1273 April 18 Ritter Vitko von Lom Z., Reg. 1424. - 1288 Aug. 12 Friedrich Pfarrer von Lom, Reg. 2083, 2084. Derselbe tritt unter dem Namen Frider. de Lom, mit und ohne Bezeichnung Kapellan, als herzoglicher Notar und zuletzt als canonicus Lubicensis (offenbar ist Lebus gemeint) auf; Reg. 2219 - 2338. Nach einer undatirten Urkunde in der Bresl. Dombliothek (B VIII), in der merkwürdigen Form eines Antrages des Herzogs Boleslaw an Bischof Heinrich (1302 -1319) sollten die Einkünfte der Kirche in Lom zu einer Präbende des Kreuzstifts in Breslau verwandt und in Lom ein vicarius perpetuus mit fixirten Einkünften (4 Hufen in Kreibau, den annonae missales in Kreibau, Altenlohm, Tammendorf, Wittgendorf und Tschirbsdorf und7 Mark decima in Kreibau) bestellt werden. Zu der Pfründe präsentirt der Herzog den Frisco, Neffen des gleichnamigen Glogauer Dekans. Die undatirte Urkunde ist nur in einem Vidimus vom 26. November 1572 vorhanden; inhaltlich auch mitgetheilt im Cod. dipl. Sil. V, 163.
220) Schwiebendorf; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Świeborowice; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Schwiebendorf ö. von Bunzlau. Ueber Otto v. Seidlitz vgl. n. 199.
221) Aslau; Gem. Gremsdorf; Kr. Bunzlau.
Osła; gm. Gromadka; pow. Bolesławiec.
Aslau nö. von Bunzlau.
222) Wiesau; Gem. Bunzlau; Kr. Bunzlau.
Łąka; gm. Bolesławiec; pow. Bolesławiec.
Wiesau n. von Bunzlau.
223) Rosenthal; Gem. Gremsdorf; Kr. Bunzlau.
Różyniec; gm. Gromadka; pow. Bolesławiec.
Rosenthal nö. von Bunzlau.
224) Schlesisch Haugsdorf; Gem. Lauban; Kr. Lauban.
Nawojów Śląski; gm. Lubań; pow. Lubań.
Schlesisch-Haugsdorf nnö. von Lauban, s. 186. ­1271 September 8 Hugesdorf, Reg. 1375.
225) Lorenzdorf; Gem. Wehrau; Kr. Bunzlau.
Ławszowa; gm. Osiecznica; pow. Bolesławiec.
Lorenzdorf nnw, von Bunzlau.
226) Aschitzau; Gem. Wehrau; Kr. Bunzlau.
Osieczów; gm. Osiecznica; pow. Bolesławiec.
Aschitzau wnw. von Bunzlau.
227) Klitschdorf; Gem. Wehrau; Kr. Bunzlau.
Kliczków; gm. Osiecznica; pow. Bolesławiec.
Klitschdorf nw. von Bunzlau.
228) Thommendorf; Gem. Wehrau; Kr. Bunzlau.
Tomisław; gm. Osiecznica; pow. Bolesławiec.
Thommendorf wnw. von Bunzlau. 1281 Juli 13 Petrus de Landescron Z. in einer Urkunde des Herzogs Bernhard in Hyrzberg, Reg. 1667. - 1292 Sept. 8 Peter und Frisko Gebrüder gen. von Landeskron Z. bei der Gründung des Klosters Grüssau, Reg. 2241. Beide auch bei der Erneuerung der Dotation Grüssaus 1299 o. T., Reg. 2531. - 1310 Fritz, Wilrich und Peter Landskron. Staatsarch. Urk. des Kl. Naumburg 28. - 1348 August 6 Herzog Wenzel von Liegnitz gestattet dem Heinrich von Landskron und dessen Brüdern in Bergrechtssachen in Goldberg Belehrung zu suchen. Tzschoppe u. Stenzel 563. Eine Menge Mitglieder der Familie treten im Liegnitzer Urkundenbuche von Schirrmacher und in den schlesischen Lehnsurkunden auf. - Ferner die Bibran, die in den Reg. bis 1300 noch nicht auftreten, haben wenigstens später bei Thomaswaldau die Güter Wolfshain und Martinswaldau, Wernicke 202; an letzteres könnte man zunächst denken, doch lautet dessen Name 1295 Mai 25 Merbotewalde, Reg. 2422. Aus dem Allod des Joh. de Muschczina ist wohl das Dorf Moschendorf sö. von Thomaswaldau, Kr. Goldberg (Moschendorf; der Dorfteil Märzdorf; Gem. Adelsdorf; Kr. Goldberg - Muszczyna; cz. Radziechowa; gm. Zagrodno; pow. Złotoryja) entstanden, s. n. 259.
229) Paritz; Gem. Naumburg am Queis; Kr. Bunzlau.
Parzyce; gm. Nowogrodziec; pow. Bolesławiec.
Paritz sw. von Bunzlau, n. von Naumburg a/Queis, s. 186. 1283 o. T. Herzog Bernhard verleiht dem Kloster in Naumburg a/Qu. 3 Hufen in Paricz, Reg. 1730. - 1289 o. T. Elisabeth, Gemahlin des Gerhard v. Druschwitz desgl. einen Zins, Reg. 2098. - 1292 April 20 Elyzabet de Paricz schenkt für das Seelenheil ihres verstorbenen Gemahls Gerhard dem Kloster den Ertrag von 3 Hufen in Paricz, Reg. 2252.
230) Haynau; Stadt; Kr. Liegnitz.
Chojnów; miasto; pow. Legnica.
Hainau im nördlichen Theil des Kreises Goldberg - Hainau. 7 fertones de censu in molendino quod iacet in Conradi villa ante civitatem Haynow werden dem Hospital zum h. Nicolaus in Liegnitz bei dessen Stiftung überwiesen, Reg. 2083. - 1299 März 31 Lutherus, Pfarrer der Marienkirche in Haynau, verkauft an die Augustinereremiten den Platz, auf welchem ehemals die Kapelle des h. Jakobus gelegen hat. Unter den Bürgen der Mönche Cunradus de Vberschare. Unter den Zeugen der plebanus Johannes de Cunradi villa. Zeitschrift VI, 199. - Als Kastellan von Hainau 1292 November 12 Bromislaus, Reg. 2252, und 1293 August 1 Otto de Ziliczs, Reg, 2291.
231) Ueberschaar zu Konradsdorf bei Hainau gehörig (Konradsdorf; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz. - Konradówka; gm. Chojnów; pow. Legnica).
232) Gross-Tschirbsdorf weit nnw. von Goldberg.
233) Berglobendau; Gem. Goldberg; Kr. Goldberg.
Lubiatów; gm. Złotoryja; pow. Złotoryja.
Lobendau (O. M. O.) nö. von Goldberg. - 1290 Januar 13 Johann von Lobdaw und Rüdiger Schulz von Lopdaw, Reg. 2120. 1318 October 4 Martinus rector ecclesie in Lobdow, Theiner Monum. Polon. I. 142.
234) Panthenau; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz.
Pątnów; gm. Chojnów; pow. Legnica.
Panthenau nnö. von Goldberg.
235) Steudnitz; Gem. Arnsdorf; Kr. Liegnitz.
Studnica; gm. Miłkowice; pow. Legnica.
Steudnitz nnö. von Goldberg. - Schlacht bei Studinicza zwischen Konrad und Heinrich, den Söhnen Heinrichs I., angeblich 1214, s. Reg. I, 108. 1318 October 4 Henricus rector ecclesie in Studinicz circa Leginicz, Theiner Monum. Polon. I, 142. - 1359 Juli 23 Stodnicz, Lehnsurk. I, 338. - S. auch 253.
236) Doberschau; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz.
Dobroszów; gm. Chojnów; pow. Legnica.
Doberschau nnö. von Goldberg.
237) Wohl verderbt für Gelsow oder Golsow d. i. Göllschau (O. M. N.) unö. von Goldberg, dicht bei Hainau (Göllschau; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz - Goliszów; gm. Chojnów; Kr. Liegnitz). - 1339 Ebirhardus de Golschow, Ehrhardt Diplom. Beyträge 201.
238) Bielau (O. M. N.); Gem. Haynau; Kr. Liegnitz.
Biała; gm. Chojnów; pow. Legnica.
Bielau (O. M. N.) n. von Hainau, bezw. Goldberg.
239) Bielau (O. M. N.); Gem. Haynau; Kr. Liegnitz.
240) Steudnitz; Gem. Arnsdorf; Kr. Liegnitz.
241) Hermsdorf (O. N.); Gem. Goldberg; Kr. Goldberg.
Jerzmanice-Zdrój; gm. Złotoryja; pow. Złotoryja.
Hermsdorf (O. N.) dicht bei Hainau, weit nnw. von Goldberg. 1335 ecclesia de Hermanni villa, Theiner Monum. Polon. I, 372. Broslaus ist wohl Bronislaus de Busewoy, s. 260.
242) Pohlsdorf; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz.
Pawlikowice; gm. Chojnów; pow. Legnica.
Pohlsdorf nnö. von Goldberg.
243) Rothkirch; Gem. Kroitsch; Kr. Liegnitz.
Czerwony Kościół; gm. Krotoszyce; pow. Legnica.
Rothkirch wsw. von Liegnitz. - 1335 ecclesia de Ruffa ecclesia, Theiner Monum. Polon. I, 372.
244) Schellendorf (O. N.); Gem. Haynau; Kr. Liegnitz.
Dzwonów Górny i Dolny; gm. Chojnów; pow. Legnica.
Schellendorf (O. N.) n. von Goldberg.
245) Woitsdorf; Gem. Adelsdorf; Kr. Goldberg.
Wojciechów; gm. Zagrodno; pow. Złotoryja.
Woitsdorf nnw. von Goldberg.
246) Michelsdorfer Vorwerke; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz.
Michów; gm. Chojnów; pow. Legnica.
Nieder-Michelsdorf bei Hainau, n. von Goldberg.
247) Gröditzberg; Gem. Adelsdorf; Kr. Goldberg.
Gröditzberg nw. von Goldberg.
248) Märzdorf; Gem. Adelsdorf; Kr. Goldberg.
Radziechów; gm. Zagrodno; pow. Złotoryja.
Märzdorf nnw. von Goldberg.
249) Kaiserswaldau; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz.
Okmiany; gm. Chojnów; pow. Legnica.
Kaiserswaldau (O. M. N.) nnw. von Goldberg. ­1335 ecclesia in Keyservald, Theiner Monum. Polon. I, 372. Nach welchem Kaiser mag der Ort seinen Namen erhalten haben ?
250) Schierau; der Dorfteil Straupitz; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz.
Żerów; cz. Strupic; gm. Chojnów; pow. Legnica.
Schierau nnö. von Goldberg.
251) Straupitz; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz.
Strupice; gm. Chojnów; pow. Legnica.
Straupitz nnö. von Goldberg.
252) Tscheschendorf; Gem. Goldberg; Kr. Goldberg.
Czeszków; gm. Złotoryja; pow. Złotoryja.
Tscheschendorf nnö. von Goldberg.
253) Blumen; Gem. Goldberg; Kr. Goldberg.
Kwiatów; gm. Złotoryja; pow. Złotoryja.
Blumen nnö. von Goldberg.
254) Bärsdorf - Trach; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz.
Niedźwiedzice; gm. Chojnów; pow. Legnica.
Bärsdorf-Trach (früher auch O. M. N.) nnö. von Goldberg. - 1335 ecclesia in Bertoldi villa, Theiner Monum. Polon I, 372.
255) Es ist doch wohl das schon unter n. 39 erwähnte Seebnitz gemeint.
256) Wahrscheinlich ist das unter n. 231 aufgeführte Ueberschaar damit gemeint, wenigstens bedeutet Neymascleb dasselbe.
257) Gohlsdorf; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz.
Gołocin; gm. Chojnów; pow. Legnica.
Gohlsdorf nnö. von Goldberg.
258) Töppendorf; der Dorfteil Alzenau; Gem. Adelsdorf; Kr. Goldberg.
Garnczary; cz. Olszanicy; gm. Zagrodno; pow. Złotoryja.
Töppendorf nw. von Goldberg.
259) Moschendorf; der Dorfteil Märzdorf; Gem. Adelsdorf; Kr. Goldberg.
Muszczyna; cz. Radziechowa; gm. Zagrodno; pow. Złotoryja.
Moschendorf nw. von Goldberg.
259a) Gröditz; Gem. Adelsdorf; Kr. Goldberg.
Gröditz, Berg und Dorf nw. von Goldberg - Albertus de Slewicz 1287 Januar 25 Z., Reg. 2003. - Albertus und Otto de Slewicz 1287 Januar 25 Z., Reg. 2003, Otto noch öfter bis 1297 Januar 23, Reg. 2454.
260) Samitz; Gem. Haynau; Kr. Liegnitz.
Zamienice; gm. Chojnów; pow. Legnica.
Samitz weit n. von Goldberg. 1359 Juli 23 Samencz Lehnsurk. I, 337. - 1492 Otto von Czedelicz Herr zu Parchwicz und zu Samicz, Ehrhardt, Diplomat. Beitr. 195. Brumuslaus ist wohl wieder der 241 genannte Bronislaus de Busewoy. Die Nachricht, welche Wahrendorff Liegnitzische Merkwürdigkeiten 193 nach der Aufzeichnung eines Täfelchens bringt, das an einem Pfeiler der Busewoy-Kapelle in der Johanniskirche zu Liegnitz hing: "1283 ist verschieden Herr Promssla von Busswoy, Erbherr auf Samitz", Reg. III, 26, wird sonst nicht beglaubigt. Allerdings könnte der im Text erwähnte, 1305 noch lebende, bei Schirrmacher noch 1319 erwähnte Bronislaus von Busewoy einen gleichnamigen Vater gehabt haben. Merkwürdig genug berichten auch Regesten III, 182 nach einer Mittheilung des Pastors von Konradsdorf bei Hainau von der Inschrift eines Grabdenkmals in der dortigen alten Kirche, wonach 1293 ein Brunczlaw Busewoy gestorben und dort begraben woden sei, Der 1292 November 12 als Z. erwähnte Bromislaus Kastellan von Hainau ist doch wohl derselbe Busewoy, Reg. 2252. - Unter dem Namen Budivoy, Budivogius kommt die Familie in verschiedenen Gliedern schon seit 1202 vor, s. Reg.
261) Neumarkt; die Kreisstadt.
Neumarkt, einer der ältesten deutschen Orte Schlesiens; schon 1214 wird das Neumarkter Recht weiter verliehen, Reg. 165.
261a) Schmellwitz; Gem. Kostenblut; Kr. Neumarkt.
Chmielów; gm. Kostomłoty; pow. Środa Śląska.
Schmellwitz sö. von Neumarkt. Vgl. das von Stenzel in der Uebersicht der Arbeiten und Veränderungen der Schlesischen Gesellschaft im J. 1842 herausgegebene Landbuch des Fürstenthums Breslau, n. 183, 185, 481, 516.
262) Schosnitz; Gem. Kanth; Kr. Breslau.
Sośnica; gm. Kąty Wrocławskie; pow. Wrocław.
Schosnitz dicht bei Kanth, sw. von Breslau. - 1244 Juli 13 Kirche zu Sosnic, Reg. 623. - 1268 Mai 12 bis 1284 September 18 Michael de Sosnitz (Sostnicz, Zosniz), zuerst als Graf, zuletzt in der Würde eines Kastellans von Breslau als Z. erwähnt. Nach ihm Peter von Sosniz als Breslauer Domherr von 1293 Februar 5 bis 1300 August 13. - Landbuch 81, 534, Anm. zu 88.
263) Nimkau; der Sitz der Gemeinde; Kr. Neumarkt.
Miękinia; siedziba gminy; pow. Środa Śląska.
Nimkau nö. von Neumarkt. Landbuch 212, 565. zu 487 a. - 1335 ecclesia de Minkina, Theiner Monum. Polon. I, 371.
264) Fürstenau; Gem. Kanth; Kr. Breslau.
Milin; gm. Kąty Wrocławskie; pow. Wrocław.
Fürstenau weit ssö. von Neumarkt, 1297 April 23 als Stadt bezeichnet, Reg. 2465. Pfarrer Heinrich das., Reg. 2466. - 1298 November 19 antiqua civitas, Reg. 2527 u. 2531. 1318 October 4 Leo rector ecclesie in Frustenow . . . ecclesia in Canth filialis eiusdem ecclesie in Frustenow, Theiner Monum. Polon. I, 141.­Landbuch 391. Vgl. auch Tzschoppe u. Stenzel S. 492 z. J. 1314.
265) Koslau; Gem. Kanth; Kr. Breslau.
Kozłów; gm. Kąty Wrocławskie; pow. Wrocław.
Koslau ssö. von Neumarkt.
266) Mettkau; Gem. Kanth; Kr. Breslau.
Mietków; gm. Kąty Wrocławskie; pow. Wrocław.
Mettkau weit ssö. von Neumarkt. Landbuch 398.
267) Nicht zu ermitteln, Slota glowa = Goldhaupt. Ein Bach bei Flämischdorf (Flämischdorf; der Stadtteil Neumarkt - Bielany; cz. miasta Środa Śląska) hiess im 15. u. 16. Jahrh. das Goldwasser. Am 2. Septernber 1383 giebt Bischof Wenzel allodium dictum Zloto glowa - ohne Angabe des Bezirks - dem Johannes Andree dictus Wolf hereditarie et iure feodali possidendum. Neisser Lagerbuch C f. 53a.
268) Eisendorf; Gem. Gäbersdorf; Kr. Neumarkt.
Jarostów; gm. Udanin; pow. Środa Śląska.
Eisendorf nnö. von Striegau. 1217 o. T. Izerovici zur Pfarrei Ober-Mois gehörig, Reg. 177 a. - 1292 September 8 Ysirsdorf circa Moyes, Reg. 2241, u. 1295 Januar 6 Ysirsdorf, Reg. 2347. Nachdem es Herzog Bolko 1292 dem Stift Grüssau verliehen hatte, nahm er es 1295 durch Austausch wieder zurück.
269) Michelsdorf; Gem. Neumarkt; Kr. Neumarkt.
Michałów; gm. Środa Śląska; pow. Środa Śląska.
Michelsdorf ssw. von Neumarkt.
270) Dietzdorf; Gem. Neumarkt; Kr. Neumarkt.
Ciechów; gm. Środa Śląska; pow. Środa Śląska.
Dietzdorf ssw. von Neumarkt.
271) Ellguth; Gem. Neumarkt; Kr. Neumerkt.
Ligotka; gm. Środa Śląska; pow. Środa Śląska.
Vielleicht Ellguth wsw. von Neumarkt. Landbuch 187 u. 484.
271a) Nicht zu ermitteln, vielleicht dem in jener Zeit viel genannten Günther von Biberstein gehörig.
272) Zuckelnick; Gem. Gäbersdorf; Kr. Neumarkt.
Sokolniki; gm. Udanin; pow. Środa Śląska.
Zuckelnick nnö. von Striegau. 1217 o. T. Socolnici, Reg. 177 a.
273) Weicherau; Gem. Kostenblut; Kr. Neumarkt.
Wichrów; gm. Kostomłoty; pow. Środa Śląska.
Weicherau s. von Neumarkt. Landbuch 387.
274) Struse; Gem. Kanth; Kr. Breslau.
Stróża Górna i Dolna; gm. Kąty Wrocławskie; pow. Wrocław.
Vielleicht ist Struse (Stroza 1336) ssö. von Neumarkt gemeint. Landbuch 394. Die herzogliche Stadt Strose, der der Markt von Kostenblut 1254 October 23 Abbruch thut, wird Reg. 878 als Szroda d. i. Neumarkt angesehen.
275) Muckerau; der Stadtteil Breslau.
Mokra; cz. miasta Wrocławia.
Muckerau ö. von Neumarkt. Aussetzung zu deutschem Recht 1289 October 19, Reg. 2116. Landbuch 161.
276) Pläswitz; Gem. Gäbersdorf; Kr. Neumarkt.
Pielaszkowice; gm. Udanin; pow. Środa Śląska.
Pläswitz nö. von Striegau. 1268 o. T. Bertholdisdorph bei Pelascowiz zu deutschem Rechte ausgesetzt, Reg. 1288. - 1335 ecclesia de Pilossovicz, Theiner Monum. Polon. I, 372. Beckern, s. 119.
277) Nicht zu ermitteln.
278) Lederose; Gem. Gäbersdorf; Kr. Neumarkt.
Różana; gm. Udanin; pow. Środa Śląska.
Lederose nnö. von Striegau. 1372 Dec. 8 Ledirhosin des Weichbildes Stregon. Extract aus der Lehnsregistratur der F. Schweidnitz-Jauer, § 580. Breslauer Stadtarchiv.
279) Nicht zu ermitteln.
280) Schöneiche; Gem. Neumarkt; Kr. Neumarkt.
Proszków; gm. Środa Śląska; pow. Środa Śląska.
Schöneiche w. von Neumarkt. 1318 Oct. 4 Fredericus rector ecclesie in Schionieyche, Theiner Monum. Polon. I, 142. Landbuch 186.
281) Rackschütz; Gem. Neumarkt; Kr. Neumarkt.
Rakoszyce; gm. Środa Śląska; pow. Środa Śląska.
Rackschütz ssö. von Neumarkt. Landbuch 180. Friczco de Jarischow von 1281-1299 als herzoglicher Notar, später auch als Domherr in Breslau in Reg. erwähnt, als Fritzco de Jarissow archidiaconus Glogoviensis noch 1305 Febr. 13 genannt, während 1307 Jan. 30 Arnoldus archid. Glogov. auftritt. Urk. der Bresl. Dombibliothek, s. Heyne I, 820.
282) Borne; Gem. Nimkau; Kr. Neumarkt.
Źródła; gm. Miękinia; pow. Środa Śląska.
Borne ö. von Neumarkt. Landbuch 169, 443, 475, 478. ­1335 ecclesia de Fonte, Theiner Monum. Polon. I, 371.
283) Lampersdorf; Gem. Neumarkt; Kr. Neumarkt.
Lampersdorf ö. von Neumarkt, s. 13. Landbuch 164.
284) Hausdorf; Gem. Neumarkt; Kr. Neumarkt.
Hausdorf sö. von Neumarkt, s. 12. Landbuch 196, 436, 489, 518.
284a) Wie am Ende von B der Bezirk Montana nur ganz summarische Angaben enthält, ebenso ist es hier der Fall. An beiden Stellen bilden die Gebirgsbezirke nur Anhänge zu dem sonst eingehenderen und genaueren Registrum. Hier erscheint der Anhang auch der Zeit nach später als der übrige Text, da er erst hinter der Bemerkung über den Termin der Abfassung, die man doch als Schlusswort anzusehen ein Recht hat, folgt, was so bestimmt bei B nicht hervortritt, aber gleichfalls angenommen werden darf. Da dahinter noch ein Nachtrag aus dem Jahre 1313 folgt, darf indess die Abfassungszeit wohl auf die zwischen 1305 und 1313 fallenden Jahre beschränkt werden. Die Lokalkenntniss des Liegnitzer Procurators von der Gebirgsgegend ist noch geringer gewesen als die des Breslauer Procurators, er wirft die Orte noch mehr durcheinander als dieser, wozu dann der Abschreiber noch Fehler in den Namensformen gefügt hat, sodass die Feststellung der Orte bedeutende Schwierigkeiten bereitete und mehrfach Conjecturen nöthig machte, deren Prüfung der Herausgeber den Lokalforschern ans Herz legt. Ferner ist der ganze Abschnitt unmöglich als districtus circa Hyrsberc anzusehen, es ist augenscheinlich hinter n. 319 die in Klammern hinzugefügte Ueberschrift ausgefallen. Die Einleitung des nächsten Ortes mit primo ganz wie bei 285 weist deutlich darauf hin, und die dann folgenden Orte gehören zu einem anderen, durch den Schmiedeberg-Landeshuter Kamm von dem vorhergehenden geschiedenen Bezirke. Einigen Anhalt zur Bestimmung der Orte geben die im Breslauer Stadtarchiv befindlichen Extracte aus der Lehnsregistratur der Fürstenthümer Schweidnitz­Jauer, die im folgenden nach ihren Paragraphen citirt sind.
284b) Hirschberg; die Kresstadt.
1281 Juli 13 Herzog Bernhard urkundet in Hyrzberc, Reg. 1667. - 1288 März 20 Herzog Bolko giebt dem Komtur Fontis calidi (Warmbrunn), mit Zustimmung der Bürger von Hyrsberg, die Erlaubniss in Heroldisdorff einen Kretscham zu errichten, der immer im Besitze des Ordens der Johanniter sein soll, Reg. 2060. Unter den Zeugen auch Heinrich Pfarrer von Hirschberg, Reg. 2060. - 1291 Jan. 31 Herzog Bolko urkundet Hirschberg in castro, Reg. 2181. - 1299 Nov. 16 Herzog Bolko gestattet dem Syffrid von Schildow zwischen der Stadt Hirschberg und der Burg eine neue Mühle zu erbauen etc. Unter den Zeugen auch Gernocus Erbvogt von Hirschberg. Reg. 2572. Die Burg lag auf dem Hausberge, der seinen Namen davon (von dem festen Hause) hat.
285) Stonsdorf; Gem. Giersdorf; Kr. Hirschberg.
Staniszów; gm. Podgórzyn; pow. Jelenia Góra.
Stonsdorf ssö. von Hirschberg. Am Tage Trinitatis 1367 oder schon früher (das Jahr fehlt) verkauft Heinrich Runge Heynken Stangen das Dorf Stonsdorff in dem wychbilde zu Hirschberg, § 175. - 1396 November 12 ist Heinrich Stange noch Besitzer, § 2968.
286) Hermsdorf; der Stadtteil Hirschberg.
Sobieszów; cz. miasta Jelenia Góra.
Hermsdorf ssw. von Hirschberg.
287) Gotschdorf; der Stadtteil Hirschberg.
Goduszyn; cz. miasta Jelenia Góra.
Gotschdorf wsw. von Hirschberg. 1371 Juli 13 verschreibt Albrecht von Czedlicz seiner Frau Margarethe alles sein gutt was er in dem weichbilde zu Hirschberg hat, nehmlich das gutt Keiserswalde, der Kraczberg und Goduschindorf zu Leibgedinge, § 287.
288) Seidorf; Gem. Giersdorf; Kr. Hirschdorf.
Sosnówka; gm. Podgórzyn; pow. Jelenia Góra.
Seidorf s. von Hirschberg. - 1318 Oct. 4. Johannes rector ecclesie in Sudorf, Theiner Monum. Polon. I, 288.
289) Grunau; der Sitz der Gemeinde; Kr. Hirschberg.
Jeżów Sudecki; siedziba gminy; pow. Jelenia Góra.
Grunau n. von Hirschberg - 1299 Nov. 16 Gronow an die neue Mühle in Hirschberg gewiesen, s. 285.
290) Schwarzbach; der Stadtteil Hirschberg.
Czarne; cz. miasta Jelenia Góra.
Schwarzbach ssö. von Hirschberg.
291) Die Erwähnungen von Rudigersdorf in der Lehnsregistratur der Fürstenthümer Schweidnitz-Jauer sind im 14. Jahrhundert allerdings nur auf Wüste-Röhrsdorf osö. von Hirschberg zu deuten, z. B. 1399 März 11, wo Wenczlaw von Donyn der Junge die Güter und Dörfer Berndorff und Rudigersdorf, beyde des weichbildes Hirsberg, und den Hohenwald daselbst bis an Dytrichsbach herren Lewther von Gerhardisdorff verkauft, § 3119, welche dieser bereits Mai 26, nur den Hoenwald ausgenommen, an Gotsche Schoff veräussert, § 3201. Doch spricht die Zusammenstellung mit Ulrici villa, das doch nur Bober-Ullersdorf (Boberullersdorf; Gem. Grunau; Kr. Hirschberg - Wrzeszczyn; gm. Jeżów Sudecki; pow. Jelenia Góra) sein kann, mehr für Bober-Röhrsdorf nnw. von Hirschberg (Boberröhrsdorf; Gem. Grunau; Kr. Hirschberg - Siedlęcin; gm. Jeżów Sudecki; pow. Jelenia Góra).
292) Boberullersdorf; Gem. Grunau; Kr. Hirschberg.
Wrzeszczyn; gm. Jeżów Sudecki; pow. Jelenia Góra.
Bober-Ullersdorf nw. von Hirschberg. 1386 Mai 14 lässt Frederich von Mezenow sein Vorwerk zu Ulrichsdorff des Weichbildes Hirsberg dem Hannos Neuwenbergen auf, § 1318.
293) Fischbach; Gem. Erdmannsdorf; Kr. Hirschberg.
Karpniki; gm. Mysłakowice; pow. Jelenia Góra.
Fischbach osö. von Hirschberg. Ich nehme an, dass der Abschreiber der Vorlage sich eines gröblichen Versehens schuldig gemacht hat. - 1389 März 6 Cunrad Predil lässt seines Sohnes Rulandes ehelichen Hausfrau Margarethe zu Leibgedinge all sein Gut auf, das er zu Grossen-Fischbach hat, und dazu die wenige Fischbach. -1393 März 1 verkauft Nickel vom Czeissberge der alde einen Zins von 5 Mark in und auf Ruland Predils gutte und vorwerg zu Vysehbach. ­1400 November 18 verkauft Benesch von Donyn Cunrad Prediln 4 Mark jährlichen Geschosses, die er auf beyden dorfern Vischbach districtus Hirschberg gehabt, § 1906, 2212, 3442.
294) Neudorf; Gem. Erdmannsdorf; Kr. Hirschberg.
Stróżnica; gm. Mysłakowice; pow. Jelenia Góra.
Neudorf sö. von Fischbach, auf den Karten von Khünow und Homann noch Neu-Fischbach genannt.
295) Rohrlach; Gem. Jannowitz; Kr. Hirschberg.
Trzcińsko; gm. Janowice Wielkie; pow. Jelenia Góra.
Rohrlach am Bober, weit s. von Schönau. Der Name ist wieder entstellt. 1400 November 8 verkauft Benesch von Donyn Hentschiln von Czedlicz von Cammerswalde genannt 19 Scheffel Haferzins, den er zu Rorlach, des Weichbildes Hirsberg gehabt hat. § 3443.
296) Krommenau; Gem. Altkemnitz; Kr. Hirschberg.
Kromnów; gm. Stara Kamienica; pow. Jelenia Góra.
Krommenau wsw. von Hirschberg. - 1374 Juni 20 verkauft Nickel vom Czeisberg sein Dorf Cromnow des Weichbildes Hirsberg an Gotschen Schof, § 839.
297) Altkemnitz; der Sitz der Gemeinde; Kr. Hirschberg.
Stara Kamienica; siedziba gminy; pow. Jelenia Góra.
Alt-Kemnitz wnw. von Hirschberg. - 1242 Decmbr. 30 Herzog Boleslaw ertheilt in Ansehung der nützlichen Dienste, welche der Ritter und Burggraf von Kemnitz, Siboto de nobili familia Ovium seinent Vater Herzog Heinrich, insbesondere bei dem Bau des herzoglichen Schlosses Kemnitz geleistet, demselben und seinen Erben in seinen Gütern auf 7 Hufen, welche er bei diesem Schlosse besitzt, volle Freiheit von Geschoss, Steuer und Hilfsgeld, überlässt demselben auch das Schloss Kemnitz selbst zu erblichem Besitze. Reg. 591b. Sonst nicht erwähnt bis 1300. - Ob der in Reg. 2284, 2338, 2380 als Zeuge auftretende Wolfram von Kemnitz seinen Namen von dieser Burg hat, ist nicht ausgemacht. Der 1297 Januar 31 neben Reinhard Schaph als Z. genannte Otto von Kemnitz könnte allerdings ein Schaffgotsch sein. Reg. 2456.
298) Kumersdorf s. von Hirschberg.
299) Petersdorf; Stadt; Kr. Hirschberg.
Piechowice; miasto; pow. Jelenia Góra.
Petersdorf sw. von Hirschberg.
300) Herischdorf; der Stadtteil Bad Warmbrunn; Kr. Hirschberg.
Malinnik; cz. Cieplic Śląskich-Zdrój; pow. Jelenia Góra.
Herischdorf sw. von Hirschberg, s. 284b.
301) Schildau; Gem. Erdmannsdorf; Kr. Hirschberg.
Wojanów; gm. Mysłakowice; pow. Jelenia Góra.
Schildau osö. von Hirschberg. 1281 März 18 u. Juli 13 Eberhard de Schyldauwe, Ebrhard de Syldow Z., Reg. 1655, 1667. 1286 Juli 27 Heinricus de Schildow, Reg. 1972. - 1289 März 29 Graf Gerhard de Sildow, Reg. 2105. - 1299 November 16 Syffrid von Schildow, Reg. 2572, s. 285. Als Z. daselbst auch Rudolf Schulz in Schildau. - 1318 October 4 Henricus dictus Runge rector ecclesie in Schildow prope Herzbergh, Theiner Monum. Polon. I, 142.
302) Lomnitz; Gem. Erdmannsdorf; Kr. Hirschberg.
Łomnica; gm. Mysłakowice; pow. Jelenia Góra.
Lomnitz osö. von Hirschberg.
303) Reibnitz; Gem. Altkemnitz; Kr. Hirschberg.
Rybnica; gm. Stara Kamienica; pow. Jelenia Góra.
Reibnitz w. von Hirschberg. 1288 März 20 Heinrich Reibnicz Z. in einer in Hirschberg ausgestellten Urkunde, Reg. 2060.
304) Berthelsdorf; Gem. Altkemnitz; Kr. Hirschberg.
Barcinek; gm. Stara Kamienica; pow. Jelenia Góra.
Berthelsdorf nw. von Hirschberg.
305) Steinseifen; Gem. Giersdorf; Kr. Hirschberg.
Ściegny; gm. Podgórzyn; pow. Jelenia Góra.
Steinseifen ssö. von Hirschberg.
306) Giersdorf; der Sitz der Gemeinde; Kr. Hirschberg.
Podgórzyn; siedziba gminy; pow. Jelenia Góra.
Giersdorf s. von Hirschberg. - 1318 October 4 Henricus rector ecclesie in Gerardi villa, Theiner Monum. Polon. I, 142.
307) Arnsdorf; Gem. Giersdorf; Kr. Hirschberg.
Miłków; gm. Podgórzyn; pow. Jelenia Góra.
Arnsdorf ssö. von Hirschberg.
308) Maiwaldau; der Stadtteil Hirschberg.
Maciejowa; cz. miasta Jelenia Góra.
Maiwaldau ssw. von Schönau. - 1368 Januar 30 Heinko de Meyenwalde, § 86. - 1371 October 16 Peter von Czedlicz, gen. von Meyenwalde § 534.
309) Die Namensforrn ist in erster Reihe auf Albertsdorf, Ulbersdorf zu deuten ( Vojtech bhm - Albert), doch ist ein solches in dem Bezirk nicht nachzuweisen, desshalb wird man sie als eine Verderbung von Voitsdorf ansehen müssen, jetzt Voigtsdorf wnw. von Hirschberg (Voigtsdorf; Gem. Altkemnitz; Kr. Hirschberg - Wojcieszyce; gm. Stara Kamienica; pow. Jelenia Góra). - 1371 Juli 13 Heinrich von der Wesen verschreibt seiner Frau Anna all sein Gut zu Foytsdorf des Weichbildes Hirsberg, § 669. - Möglich wäre es übrigens auch, dass Woiczdorf mit der Zeit in Voitsdorf umgedeutet worden ist.
310) Kammerswaldau; Gem. Jannowitz; Kr. Hirschberg.
Komarno; gm. Janowice Wielkie; pow. Jelenia Góra.
Kammerswaldau s. von Schönau. 1318 October 4 Theodoricus rector ecclesie in Kemerswalde, Theiner Monum. Polon. I, 142. - 1366 oder früher, Mittwoch vor Himmelfahrt, Petrus Scriptor de Hirschberg und Nicolaus de Reynsteyn verkaufen dem Niczco gen. Tilmann der Junge das Gericht in Kammerswalde, § 11. - Der hier genannte Petrus Scriptor könnte recht wohl der Gründer von Schreiberhau sein.
311) Buchwald; Gem. Erdmannsdorf; Kr. Hirschberg.
Bukowiec; gm. Mysłakowice; pow. Jelenia Góra.
Buchwald sö. von Hirschberg.
312) Berbisdorf; Gem. Grunau; Kr. Hirschberg.
Dziwiszów; gm. Jeżów Sudecki; pow. Jelenia Góra.
Berbisdorf (O. N.) sw. von Schönau. 1398 Mai 12 Berwigsdorff des weichbildes czu Hirssberg, § 2736.
313) Merzdorf in Riesengebirge; der Sitz der Gemeinde; Kr. Landeshut.
Merzdorf s. von Hirschberg.
314) Ein Ort Rengersdorf, den man nach der Namensform zunächst suchen muss, ist in der Gegend nicht vorhanden. Deshalb ist wohl an Röversdorf nw. von Schönau (Röversdorf; Gem. Schönau am Katzbach; Kr. Goldberg - Sędziszowa; gm. Świerzawa; pow. Złotoryja) zu denken, das 1268 Reinvridi villa heisst, Reg. 1288. Unter den Zeugen Walther Pfarrer in Reinvridi villa. - 1368 Juni 24 Hentschil von Reynfredisdorff, § 106. - 1391 November 9 Heincz Czedlicz zu Reinfarsdorff, § 1931. - 1399 Februar Reynersdorff, § 3106. - 1400 August 31 König Wenzel erlaubt und gönnt dem vorsichtigen Peter vom Royn, Bürgern zum Prage, dass er Lazure und ander Erz suchen soll und mag über der Erden und unter der Erden, und nemelichen uff des erbaren mannes gutte Heinzen vom Reinfredisdorf und auch anderswo, da das den König zu Lehen anrühren thut in den Fürstenthümern Schweidnitz und Jauer, und soll dasselbe nach Bergwerksrecht halten, § 3389. - 1409 Oct. 27 Reinfarsdorf, § 4996. - Eisenberge verzeichnet das Meschtischblatt von Schönau mehrere. 1355 April 2 verordnet Herzog Bolko II. mit seiner Gemahlin Agnes: dass nymand den ysestein us dem lande mit nichten furen zal, da man auch nymandt gestaten zal, das man in us dem lande unde us dem gebite und weichbilde yrgen fure, us dem lande in keyn ander lant odir weichpilde, sunder das ysenwerk und das smedewerk zal ewielich zu Hirssberck und in dem gebite und weichpilde bleiben. Hensel, Beschreibung von Hirschberg 66.
315) Da das Register eben bis Röversdorf nach u. gegangen ist, liegt es am nächsten bei Hertmarsdorf an das zwischen Hirschberg und Schönau gelegene Tief­-Hartmannsdorf (Tiefhartmannsdorf; Gem. Schönau am Katzbach; Kr. Goldberg - Podgórki; gm. Świerzawa; pow. Złotoryja) zu denken. - 1374 Februar 15 30 Mark Zins auf Hartmannsdorf des Weichbildes Hirsherg, § 816. - 1374 October 28 100 Mark auf Hartmannsdorf des W. H., § 867. - 1403 Juli 18 5 Mark Zins zu Hartmannsdorff distr. Schonaviensis, § 3971. - Doch ist dasselbe bereits im District Schönau n. 125 mit genauen Angaben aufgeführt und scheint somit hier ausgeschlossen. Hertmarsdorf dürfte deshalb eine Entstellung von Erdmannsdorf sein. - c. 1390 der dritte Pfennig in Ertmansdorf des W. Hirsberg, § 1762. - Die sonst meist beobachtete örtliche Reihenfolge fehlt eben in diesem Abschnitt ganz.
316) Nicht zu ermitteln.
317) Wohl das in der Anm. zu 293 genannte Wenigen Fischbach (Fischbach; Gem. Erdmannsdorf; Kr. Hirschberg - Karpniki; gm. Mysłakowice; pow. Jelenia Góra), das jetzt nicht mehr existirt, sondern wahrscheinlich ein im grössern Dorf aufgegangener Ort gewesen ist.
318) Neukemnitz; Gem. Altkemnitz; Kr. Hirschberg.
Nowa Kamienica; gm. Stara Kamienica; pow. Jelenia Góra.
Wahrscheinlich ist nicht Neu-Kemnitz, nw. von Alt­Kemnitz, sondern Hinter-Kemnitz gemeint, das jetzt Hindorf heisst.
319) Langenau; Gem. Grunau; Kr. Hirschberg.
Langenau (O. N.) n. von Hirschberg, Kreis Löwenberg, auch in der mehrerwähnten Lehnsregistratur, wo es erst 1418 u. 1419 erwähnt wird, zum Löwenberger District gerechnet.
320) Vgl. Anm. 284a.
321) Michelsdorf; Gem. Liebau; Kr. Landeshut.
Miszkowice; gm. Lubawka; pow. Kamienna Góra.
Michelsdorf sw. von Landeshut. 1289 August 23 Michelsdorf, Reg, 2114.
322) Weissbach; Gem. Liebau; Kr. Landeshut.
Nowa i Stara Białka; gm. Lubawka; pow. Kamienna Góra.
Weissbach wsw. von Landeshut.
323) Schreibendorf; Gem. Landeshut; Kr. Landeshut.
Pisarzowice; gm. Kamienna Góra; pow. Kamienna Góra.
Schreibendorf w. von Landeshut. 1372 September 24 villa Schreibersdorf distr. Landishuttensis.
324) Rohnau Riesengebirge; Gem. Merzdorf; Kr. Landeshut.
Wieściszowice; gm. Marciszów; pow. Kamienna Góra.
Rohnau nw. von Landeshut. 1255 October 28 Heinricus advocatus dictus de Ronowe Z., Reg. 905. - 1277 November 22 bis 1281 August 11-18 Hartmann von Ronow, Reg. 1552-1672.
325) Reussendorf; Gem. Landeshut; Kr. Landeshut.
Raszów; gm. Kamienna Góra; pow. Kamienna Góra.
Reussendorf nw. von Landeshut.
326) Merzdorf; der Sitz der Gemeinde; Kr. Landeshut.
327) Wernersdorf; der Dorfteil Merzdorf; Gem. Merzdorf; Kr. Landeshut.
Dobrocierz; cz. Marciszowa; gm. Marciszów; pow. Kamienna Góra.
Wernersdorf (O. N.) ssw. von Bolkenhain.
328) Giesmannsdorf; Gem. Altreichenau; Kr. Waldenburg.
Gostków; gm. Stare Bogaczowice; pow. Wałbrzych.
Giesmannsdorf s. von Bolkenhain. 1335 ecclesia de Gotzvini villa, Theiner Mon. Polon. I, 272.
329) Hartmannsdorf; Gem. Schwarzwaldau; Kr. Waldenburg.
Jaczków; gm. Czarny Bór; pow. Wałbrzych.
Hartmannsdorf nö. von Landeshut.
330) Hohenhelmsdorf; Gem. Merzdorf; Kr. Landeshut.
Nagórnik; gm. Marciszów; pow. Kamienna Góra.
Hohen-Helmsdorf s. von Bolkenhain.
331) Wittgendorf; Gem. Schwarzwaldau; Kr. Waldenburg.
Witków; gm. Czarny Bór; pow. Wałbrzych.
Wittgendorf ö. von Landeshut. 1282 o. T. Konrad Schulz von Wethegindorf Z. Reg. 1690.
332) Liebersdorf; Gem. Altreichenau; Kr. Waldenburg.
Lubomin; gm. Stare Bogaczowice; pow. Wałbrzych.
Liebersdorf nö. von Landeshut.
333) Gaablau; Gem. Altreichenau; Kr. Waldenburg.
Jabłów; gm. Stare Bogaczowice; pow. Wałbrzych.
Gablau ö. von Landeshut.
334) s. 99.
335) Thomasdorf; Gem. Merzdorf; Kr. Landeshut.
Domanów; gm. Marciszów; pow. Kamienna Góra.
Thomasdorf sw. von Bolkenhain.
336) Liebenow scheint in Konradswaldau aufgegangen zu sein. 1374 März 18 verkaufen Heinr. u. Friedr. von Hakenborn das Haus und die Feste Conradiswalde des Weichbildes Landishutte mit dem Vorwerk, das vor dem Hause liegt, und den zwei Dörfern Cunradiswalde und Liebenow an Nickel Bolcze und dessen Bruder Clericus und an Nickel vom Czeisberge. Extracte aus der Lehnsregistratur der Fürstenth. Schweidnitz-Jauer § 877. Bresl. Stadtarchiv. Die Khunow'sche Karte verzeichnet noch die Feste Lübenaw, doch näher an Schwarzwaldau als Konradswaldau. Auf der Homann'schen Karte fehlt der Name bereits.
337) Konradswaldau; Gem. Schwarzwaldau; Kr. Waldenburg.
Grzędy; gm. Czarny Bór; pow. Wałbrzych.
Konradswaldau sö. von Landeshut.
338) Dornbusch - Dammer: Gem. polkwitz; Kr. Polkwitz.
339) Wohl zu lesen Dythwini. Er ist 1316 Schöffe und 1320 Rathmann in Liegnitz.
340) Doch wohl das allodium Rudger Megerlins, gelegen ante Legnicz contra s. Nicolaum. Schirrmacher n. 65.
341) Henricus Calvus Bürger in Liegnitz, der 1328 sein Testament macht. Schirrmacher n. 87.
342) Im J. 1306 Schöffe in Liegnitz. Schirrmacher n. 27.
343) Die Familie in Liegnitz ansässig. Cunadus de Monte 1333 erwähnt, Schirrmacher n. 102.
344) Zum J. 1302 erwähnt bei Schirrmacher n. 23.
345) Im J. 1385 wird ein Augustinus Smalcz de Steynawia erwähnt, die beiden Familien scheinen also zusammengehangen zu haben. Jesco de Stynavia 1310 herzogl. Notar, Arnoldus de St. wird 1328 felicis memorie genannt. Schirrmacher n. 328, 30, 86.
346) Im J. 1385 wird ein Augustinus Smalcz de Steynawia erwähnt, die beiden Familien scheinen also zusammengehangen zu haben. Jesco de Stynavia 1310 herzogl. Notar, Arnoldus de St. wird 1328 felicis memorie genannt. Schirrmacher n. 328, 30, 86.
347) Diese Familie ist bei Schirrmacher zahlreich vertreten, am frühsten Adolfus Walherus 1314, Johannes wird nicht erwähnt.
348) Nicolaus Crodini 1333, s. Schirrmacher n. 100.
349) Nicolaus Merclini 1324 consul Legnic. Schirrm. n. 74.
350) Nicht zu ermitteln.
351) Die Familie in Liegnitz zahlreich vertreten, Siffridus 1328, s. Schirrmacher n. 86.
352) Arnoldus 1306 Schöffe, Schirrmacher n. 27.
353) Zum J. 1302 erwähnt bei Schirrmacher n. 23.
354) Die Familie von Görlitz wird bei Schirrmacher nicht erwähnt. Vielleicht ist Jesko identisch mit Jenscho de G., der 1290-1313 im Breslauer Rath sitzt.
355) Im J. 1317 werden die pueri Jononis Sybothonis erwähnt bei Schirrmacher n. 59.
356) Walther muss vor 1314 Vogt gewesen sein, s. 21 und 26b, er kann indess den Beinamen weiter behalten haben.
357) Kaufmann in Liegnitz 1317, Schirrmacher n. 59.