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Timestamp: 2017-04-30 16:52:12
Document Index: 165267866

Matched Legal Cases: ['§ 307', 'BGH', 'BGH', '§ 307', 'BGH', '§ 557', 'BGH']

Diskutiere Was könnte ich einem Mietinteressen anbieten, was müßte er tun im Gegenzug für eine geringere Miete? im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Ich habe einen Mietinteressent, der eine Wohnung von mir mieten möchte. Allerdings ist ihm der Preis zu hoch. Ich fragte nach seiner Vorstellung... Antworten
Ich habe einen Mietinteressent, der eine Wohnung von mir mieten möchte. Allerdings ist ihm der Preis zu hoch. Ich fragte nach seiner Vorstellung eines Mietpreises und er nannte einen, als Begründung gab er an, daß er noch Möbel kaufen müsse.
Nachdem das kein Argument ist, frage ich dich, was der Interessent mir geben könnte, was eine geringere Miete rechtfertigen könnte.
Die Whg ist zwar schon einige Zeit frei, doch ich möchte nicht einfach sagen, daß sein Mietpreis in Ordnung sei, ich habe schließlich auch meine Kalkulation(auch wenn sein Angebot noch im Rahmen ist).
Also was könnte ich ihm anbieten, was müßte er tun im Gegenzug für eine geringere Miete?
Ich habe mir überlegt, einen Vertrag über längere Zeit zu schließen, aus dem er so einfach nicht herauskommt, wie bei Mobiltelefon-2-Jahresverträgen doch es stellte sich heraus, daß das nicht rechtlich geht - oder doch, aber nicht so wie ich will, ach es ist kompliziert.
Ich habe mir überlegt, einen Vertrag über längere Zeit zu schließen, aus dem er so einfach nicht herauskommt, wie bei Mobiltelefon-2-Jahresverträgen doch es stellte sich heraus, daß das nicht rechtlich geht - oder doch, aber nicht so wie ich will, ach es ist kompliziert.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Natürlich geht das rechtlich und ist auch unkompliziert.
Nennt sich Kündigungsverzicht. Das ist, für Mieter und Vermieter, bis 45 Monate ab Vertragsbeginn zulässig.
Andere Möglichkeit wäre ein Staffelmietvertrag. Hier wäre ein Kündigungsverzicht auch einseitig nur für den Mieter zulässig.
was müßte er tun im Gegenzug für eine geringere Miete?Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Müssen gar nichts. Indivduell könnte man aber so einiges vereinbaren.
Müssen gar nichts. Indivduell könnte man aber so einiges vereinbaren.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Hier wäre ein Kündigungsverzicht auch einseitig nur für den Mieter zulässig.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Ein einseitiger Kündigungsverzicht dürfte unwirksam sein, denn es benachteiligt gem. § 307 BGB den Mieter unangemessen. (vgl. BGH, 19.11.2008 - VIII ZR 30/08)
Edit: Ich sehe gerade, dass Du Dich bei der einseitigen Kündigung wahrscheinlich auf BGH, 23.11.2005 - VIII ZR 154/04 beziehst.
Ein einseitiger Kündigungsverzicht dürfte unwirksam sein, denn es benachteiligt gem....Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Ein einseitiger Kündigungsverzicht dürfte unwirksam sein, denn es benachteiligt gem. § 307 BGB den Mieter unangemessen. (vgl. BGH, 19.11.2008 - VIII ZR 30/08)Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
BGB § 557a
Ich denke, mit "Die ordentliche Kündigung wird sowohl mieterseitig als auch vermieterseitig für die Dauer von X Jahren seit Begründung des Mietverhältnisses ausgeschlossen." kann man arbeiten.
@anitari Ich habe schlichtweg übersehen, dass der BGH einen Staffelmietvereinbarung auch als Vorteil für den Mieter erachtet und dieser Vorteil somit eine ausgleichende Wirkung zum Kündigugsverzicht darstellt.
Ich denke, mit "Die ordentliche Kündigung wird sowohl mieterseitig als auch vermieterseitig für die Dauer von X Jahren seit Begründung des Mietverhältnisses ausgeschlossen." kann man arbeiten.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Aber bitte genauestens auf die Formulierung achten falls die maximale Dauer ausgeschöpft werden soll.
4 Jahre seit Begründung des Mietverhältnisses ausgeschlossen würde bedeuten das erst nach 4 Jahren ordentlich gekündigt werden kann. Das würde die Klausel unwirksam machen. Hier ist der Zusatz
Die ordentliche Kündigung ist frühestens zum Ablauf des genannten Zeitraumes zulässig
Bei zumindest 3 Monate weniger als 4 Jahre wäre das nicht nötig. Dennoch um Unklarheiten und evtl. Ärger zu vermeiden sollte genau definiert werden zu welchem Termin erstmals gekündigt werden kann.
Ich habe einen Mietinteressent, der eine Wohnung von mir mieten möchte. Allerdings ist ihm der Preis zu hoch. Ich fragte nach seiner Vorstellung eines Mietpreises und er nannte einen, als Begründung gab er an, daß er noch Möbel kaufen müsse.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
aus Vermietersicht ist das m.E. völlig Uninteressant, ob der Mietinteressent sich zB noch Möbel, eine Küche, ein Auto, ect kaufen muss oder nicht. Dich fragt hier auch auch keiner, was du für Wünsche oder Verpflichtungen hast, die ggf. von der Miete bezahlt werden müssen.
Ich frage mich hier also eher, wie hier das Einkommen des Mieters zur Miethöhe steht, wenn hier ein paar Eurönchen unterschied in der Monatsmiete anscheinend schon soviel ausmachen Zitat von Erfolgreich:
Die Whg ist zwar schon einige Zeit frei, doch ich möchte nicht einfach sagen, daß sein Mietpreis in Ordnung sei, ich habe schließlich auch meine Kalkulation(auch wenn sein Angebot noch im Rahmen ist).Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Naja, längerer Leerstand verursacht i.d.R. auch Unkosten, aber unrentabel zu Vermieten ist auf lange sicht m.E. auch keine wirkliche Lösung.
Also was könnte ich ihm anbieten, was müßte er tun im Gegenzug für eine geringere Miete?Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Ich persönlich halte davon garnix, weil das aus meiner Erfahrung noch nie wirklich gut geklappt hat. D.h. entweder du gibst dich mit einer geringeren Miete zufrieden ohne große Gegenleistung oder du suchst dir besser einen anderen Mieter.
Nennt sich Kündigungsverzicht. (...)Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Naja, man kann hier als Laie durchaus auch was falsch machen und dann war`s das im ungünstigen Fall auch schon mit dem gültigen Kündigungsverzicht.
Allgemein betrachtet bedeutet m.E. ein Kündigungsverzicht eh keinen 100%igen Schutz, den es gibt m.E. hier schon Fälle, da kann ein Mieter trotz gültigen Kündigungsverzichts ganz offiziell vorzeitig aus dem MV ausscheiden. Desweiteren wäre so eine Vereinbarung auch nur einmalig bei Vertragsabschluß möglich, aber die ggf. geringere vereinbarte Miete wirkt sich auf die gesamte Mietdauer aus. Ob gerade letzteres eine wirkliche Alternative darstellt oder nicht, das muss wohl jeder für seinen eigenen Einzelfall selber ausrechnen. Aber nochmals zu dem Beispiel, das ggf. der Mieter dauerhaft "klamm" wäre, einen nackten kann man nicht in die Tasche greifen und da nützt einen i.d.R. auch keine gültige Vereinbarung!
Naja, man kann hier als Laie durchaus auch was falsch machen und dann war`s das im ungünstigen Fall auch schon mit dem gültigen Kündigungsverzicht.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Das habe ich in Post #9 erklärt.
Allgemein betrachtet bedeutet m.E. ein Kündigungsverzicht eh keinen 100%igen Schutz,Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
den es gibt m.E. hier schon Fälle, da kann ein Mieter trotz gültigen Kündigungsverzichts ganz offiziell vorzeitig aus dem MV ausscheiden.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Das habe ich in Post #9 erklärt.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
naja, wenn man einen aktuellen MV aus einer sicherer Quelle hat, dann sollten die Formulierung dazu m.E. schon der aktuellen Rechtssprechung angepasst sein. Trotzdem gibt es hier m.E. einige Fallstricke bei ausfüllen, ect die im ungünstigsten Fall das ganze sehr schnell ungültig machen! Und das hat dann noch nicht mal was damit zu tun, das der Mieter ggf. trotz gültig vereinbarten Kündigungsverzichts vorzeitig aus dem Vertrag raus kann.
4 Jahre seit Begründung des Mietverhältnisses ausgeschlossen würde bedeuten das (...) ordentlich gekündigt werden kann.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Das ist zum Beispiel meiner laienhaften Meinung nach schon mal eine sehr fragliche Aussage, die ich nicht mit dir teile. Und schon hätte man m.E. im ungünstigsten Fall eine unwirksame Vereinbarung abegschlossen Aber unabhängig mal davon, auch wenn man hier den Mieter 4 Jahre mindestens binnen würde, lohnt sich das auf lange Sicht, wenn die monatliche Miete deswegen geringer ist? Und was passiert, wenn die erste Mieterhöhung mal anstehen sollte, denn anscheinend schwimmt der Mieter hier ja nicht gerade in Geld?
Ganz ehrlich, wenn man hier dem Mieter umbedingt entgegenkommen will als Vermieter, dann würde ich nicht die monatliche Miete senken, sondern ggf. den Mieter die ersten x Monate fast umsonst oder umsonst wohnen lassen. Das wäre eine klare Sache und hätte keine großen Auswirkungen für die Zukunft. Zusätzlich könnte man dann ggf. noch einen beidseitigen Kündigungsverzicht vereinbaren, allerdings halte ich 4 Jahre für zuviel. Soweit kann m.E. keiner "überblicken" in der heutigen Zeit, wenn er nicht gerade Beamter auf Lebenszeit ist.
Das ist zum Beispiel meiner laienhaften Meinung nach schon mal eine sehr fragliche Aussage, die ich nicht mit dir teile. Und schon hätte man m.E. im ungünstigsten Fall eine unwirksame Vereinbarung abegschlossenKlicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Das steht weiter
Das würde die Klausel unwirksam machen.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
allerdings halte ich 4 Jahre für zuviel.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Ich auch. Mehr als 1 Jahr, vielleicht 2 Jahre, würde ich keinem Mieter und mir als Vermieter zumuten.
Bitte lies mein Post #9 noch mal genau. Ich zeige da nur auf was bei maximaler Verzichtsdauer passieren könnte, nicht das ein solcher vereinbart werden sollte.
Das steht weiterKlicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
m.E. völlig uninteressant was du weiter unten geschrieben hast, weil der obere von mir zitierte Teil dazu, meiner Meinung nach, schon nicht richtig ist und das im ungünstigsten Fall m.E. dann bedeuten würde: Klausel unwirksam vereinbart Zitat von anitari:
Mehr als 1 Jahr, vielleicht 2 Jahre, würde ich keinem Mieter und mir als Vermieter zumuten.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Was man einen Mieter zumuten kann, das hängt sicherlich u.a. von der Wohnungsgröße oder wer sich auf die Wohnung darauf bewirbt oder wie die Nachfrage vor Ort ist, ect drauf an. Also 3 Jahre wären für mich auch noch in Ordnung bzw. sind machbar, aber bei den max. 4 Jahren werden die Interessenten i.d.R. schon sehr rar.
Bitte lies mein Post #9 noch mal genau. Ich zeige da nur auf was .....Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Zu weist aber auch darauf hin Zitat "... bitte genauestens auf die Formulierung achten falls ....". Und das sollte eigentlich unwichtig sein, wenn man einen aktuellen MV aus sicherer Quelle hernimmt. Sorry, aber da kann man m.E. schon davon ausgehen, das ein aktueller MV aus einer sicheren Quelle der aktuellen Rechtsprechung angepasst ist, sodass dem "Ausfüller" des MV die Formulierung dazu letztlich egal seinen kann, denn die sollte da einfach stimmen.
Sexuelle Gefälligkeiten.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Ich sehe die einzig richtige Antwort auch nur in #10:
Ich persönlich halte davon garnixKlicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Angenommen, ein Mieter würde zB. Hausmeistertätigkeiten anbieten. Also fegen, Unkraut rupfen, mal was reparieren, was weiß ich...kann er es, ist es fachlich in Ordnung, reicht es DEINEN Ansprüchen? Und was, wenns dann noch schief geht und er beim Versuch ein Bild aufzuhängen die Wasser- oder Stromleitung trifft? Tu Dir das Theater besser nicht an...
Angenommen, ein Mieter würde zB. Hausmeistertätigkeiten anbieten. Also fegen, Unkraut rupfen, mal was reparieren, was weiß ich...kann er es, ist es fachlich in Ordnung, reicht es DEINEN Ansprüchen? Und was, wenns dann noch schief geht und er beim Versuch ein Bild aufzuhängen die Wasser- oder Stromleitung trifft? Tu Dir das Theater besser nicht an...Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Dann aber nicht vergessen, die Tätigkeit als Hausmeister bei der Knappschaft anzumelden und den Mindestlohn beachten.
... und nicht vergessen: Gutheit ist (oftmals) Dummheit.
Status quo. Ein anderer Mietinteressent hat sich gemeldet, der kein Problem mit dem Preis hat. Damit hat es sich erledigt.
Thema: Was könnte ich einem Mietinteressen anbieten, was müßte er tun im Gegenzug für eine geringere Miete?
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