Source: https://www.steuerschroeder.de/steuergesetze/esth/13.5?s=Bilanz
Timestamp: 2020-08-12 15:07:35
Document Index: 77844821

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 13', '§ 142', '§ 4', '§ 4', '§ 13', '§ 13']

Einkommensteuer-Hinweis - EStH H 13.5
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EStH H 13.5 (Zu § 13 EStG)
Die besonderen betrieblichen Verhältnisse sind auch dann unbeachtlich, wenn für diesen Zeitraum amtliche AfA-Tabellen nicht mehr zur Verfügung gestanden haben (> BFH vom 10.12.1992 - BStBl 1993 II S. 344).
>§ 142 AO
Die Annahme von Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft setzt eine Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr voraus (> BFH vom 13.12.2001 - BStBl 2002 II S. 80).
Einrichtung von Ersatzflächenpools durch Land- und Forstwirte für die Vornahme von Ausgleichsmaßnahmen nach den Naturschutzgesetzen > BMF vom 3.8.2004 (BStBl I S. 716)
Der erhöhte Betriebsausgabenpauschsatz nach § 4 Abs. 1 Forstschäden-Ausgleichsgesetz ist nicht von Einnahmen aus Kalamitätsnutzungen abzusetzen, die in einem Wirtschaftsjahr nach Auslaufen einer Einschlagsbeschränkung steuerlich zu erfassen sind (> BFH vom 3.2.2010 - BStBl II S. 546).
>R 15.3
bei getrennten Betriebszweigen Landwirtschaft und Forstwirtschaft > BFH vom 13.12.1990 (BStBl 1991 II S. 452).
bei Pferdezuchtbetrieben > BFH vom 27.1.2000 (BStBl II S. 227).
bei einem als sog. Generationenbetrieb geführten Weinbaubetrieb > BFH vom 24.8.2000 (BStBl II S. 674).
Prognosezeitraum bei Pachtbetrieben > BFH vom 11.10.2007 (BStBl 2008 II S. 465).
Auch bei Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG berechtigt eine Verletzung der Mitwirkungspflicht zur Schätzung nach Richtsätzen (> BFH vom 15.4.1999 - BStBl 1999 II S. 481).
Bei einer Richtsatzschätzung können keine individuellen Gewinn mindernden Besonderheiten des Betriebs berücksichtigt werden (> BFH vom 29.3.2001 - BStBl II S. 484).
>R 4.6
>H 7.4 (AfA-Volumen)
>Anlage (zu R 4.6)
Zum erforderlichen und üblichen Umfang des zur Wohnung gehörenden Grund und Bodens > BMF vom 4.6.1997 (BStBl I S. 630) und vom 2.4.2004 (BStBl I S. 442).
Bei Abwahl der Nutzungswertbesteuerung ist für die Frage der steuerfreien Entnahme des Grund und Bodens auf den Nutzungs- und Funktionszusammenhang zum Entnahmezeitpunkt abzustellen. Der Nutzungs- und Funktionszusammenhang mit der Wohnung ist auch dann bereits im Zeitpunkt der Abwahl der Nutzungsbesteuerung gelöst, wenn die Nutzungsänderung der Grundstücksfläche tatsächlich erst nach dem Abwahlzeitpunkt erfolgt, die Kausalkette für die spätere Nutzungsänderung indes schon vor dem Abwahlzeitpunkt unwiderruflich in Gang gesetzt worden ist (> BFH vom 24.4.2008 - BStBl II S. 707).
Für die Bestimmung des zur Wohnung gehörenden Grund und Bodens sind die tatsächlichen örtlichen Verhältnisse zum Entnahmezeitpunkt und die zukünftige mögliche Nutzung maßgebend (> BFH vom 26.9.2001 - BStBl II S. 762).
Der zur Wohnung gehörende Grund und Boden kann auch eine in einiger Entfernung vom Hofgrundstück belegene Gartenfläche umfassen, sofern diese vor und nach der Entnahme des Wohnhauses als Hausgarten genutzt wurde (> BFH vom 26.9.2001 - BStBl 2002 II S. 78).
Die Nutzungswertbesteuerung kann rückwirkend abgewählt werden. Eine Altenteilerwohnung und der dazugehörende Grund und Boden gelten zu dem Zeitpunkt als entnommen, bis zu dem der Nutzungswert letztmals angesetzt wurde. Nach dem für die rückwirkende Abwahl der Nutzungswertbesteuerung bestimmten Zeitpunkt kann weder eine Nutzungsänderung noch eine Veräußerung der Wohnung und des dazugehörenden Grund und Bodens einen Einfluss auf die Steuerbefreiung haben (> BFH vom 6.11.2003 - BStBl 2004 II S. 419).
Ein bilanziertes Grundstück kann nach der Veräußerung dann nicht mehr rückwirkend zu einem vorangegangenen Bilanzstichtag entnommen werden, wenn diese Bilanz erst nach der Veräußerung des Grundstücks aufgestellt wird (> BFH vom 12.9.2002 - BStBl II S. 815).
Das Entnahmeprivileg des § 13 Abs. 4 Satz 6 Nr. 2 EStG enthält keine Objektbeschränkung. Nach dieser Vorschrift kann sich die steuerfreie Entnahme daher auch auf mehrere an Dritte vermietete Wohnungen beziehen, wenn diese nach der Entnahme als eine Wohnung genutzt werden und die Gesamtfläche dem konkreten Wohnbedarf angemessen ist (> BFH vom 11.12.2003 - BStBl 2004 II S. 277).
Unabhängig von der Gewinnermittlungsart sind Aufwendungen für Erhaltungsmaßnahmen, die noch vor der Abwahl der Nutzungswertbesteuerung an der zu eigenen Wohnzwecken genutzten Wohnung oder einer Altenteilerwohnung durchgeführt werden, auch dann in vollem Umfang als Betriebsausgaben abziehbar, wenn die Zahlung erst nach Ablauf der Nutzungswertbesteuerung erfolgt (> BFH vom 13.2.2003 - BStBl II S. 837).
Die Anwendung des § 13 Abs. 4 Satz 6 Nr. 2 EStG erfordert eine auf Dauer angelegte private Nutzung durch den Betriebsinhaber oder den Altenteiler (> BFH vom 1.7.2004 - BStBl II S. 947).
Die steuerfreie Entnahme des Grund und Bodens zur Errichtung einer Altenteilerwohnung setzt voraus, dass diese Wohnung nach ihrer Fertigstellung auch tatsächlich von einem Altenteiler genutzt wird (> BFH vom 13.10.2005 - BStBl 2006 II S. 68).