Source: https://www.boy-versicherungsmakler.de/rente-vorsorge-versicherungen/berufs%C2%ADunfaehigkeitsversicherung/
Timestamp: 2019-01-24 02:16:41
Document Index: 121914383

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 22', '§ 26', '§ 172', '§172', '§22', '§3', '§ 22', '§22', '§ 55', '§22', '§ 55']

Berufsunfähigkeitsversicherung vergleichen - boy-versicherungsmakler.de
Jeder 4 Arbeitnehmer kann seine erlernte Tätigkeit nicht bis zu seiner Altersrente ausüben. Gegen den entstehenden Einkommensverlust schützt eine Berufsunfähigkeitsversicherung .
Zum Schutz Ihres Vermögens und Ihres Einkommens ist es durchaus ratsam die wesentlichsten privaten Risiken Versicherer zu übertragen.
1.1 Volle Erwerbsminderung / Erwerbsminderungsrente
1.2 Teilweise Erwerbsminderung / halbe Erwerbsminderungsrente
1.3 Keine Erwerbsminderung
1.4 Besteuerung und Sozialabgaben der Erwerbsminderungsrente
1.5 Voraussetzungen für die gesetzliche Erwerbsminderungsrente
1.5.1 Medizinische Voraussetzungen
1.5.2 Versicherungsrechtliche Voraussetzungen
1.5.3 Zuverdienst
1.6 Ursachen für Erwerbsminderung
2 Die Versorgungslücke in der Berufsunfähigkeit
3 Definition Berufsunfähigkeit
3.1 Definition der versicherten Tätigkeit
3.1.1 Welcher Beruf ist für die Prüfung der Berufsunfähigkeit maßgebend?
3.1.2 Was geschieht, wenn die versicherte Person aus dem Berufsleben ausgeschieden ist?
3.1.3 Welcher Beruf ist bei Mutterschutz und Elternzeit maßgeblich?
4 Leistungsauslöser in der Berufsunfähigkeit
4.1 Krankheit
4.2 Körperverletzung
4.3 Kräfteverfall
4.3.1 Was versteht man unter einem mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall?
4.3.2 Unterscheidet sich in der Regulierung der (einfache) Kräfteverfall vom altersentsprechenden Kräfteverfall?
4.5 Arbeitsunfähigkeit
4.6 Berufsverbot
4.6.1 Infektionsklausel
4.6.2 Loss-of-License-Klausel
4.7 Ursachen für Berufsunfähigkeit
5 Steuerliche Behandlung BU in den 3 Schichten
6 Verweisungsrecht
6.2 Konkrete Verweisung
6.3 Unterscheidung abstrakte und konkrete Verweisung
8 Abgrenzung zu anderen Risikoprodukten
8.1 Produkteinordnung
9 Spezialvergleich
Der Staat hilft nicht mehr bei Berufsunfähigkeit.Für alle, die nach dem 01.01.1961 geboren sind, besteht kein Berufsunfähigkeitsschutz mehr. Es gibt lediglich noch die magere Erwerbsminderungsrente.
Voll erwerbsgemindert sind Versicherte, die wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig zu sein. (§ 43 Abs. 2, Satz 2 SGB V)…
Teilweise erwerbsgemindert sind Versicherte, die wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes zwischen drei und sechs Stunden täglich erwerbstätig zu sein“ (§ 43 Abs. 1, Satz 2 SGB VI)… Für die künftige Leistungsbeurteilung ist somit lediglich die Frage entscheidend, ob der Versicherte unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarkts im Rahmen einer 5-Tage-Woche eine wie auch immer geartete Tätigkeit ausüben kann. Ausbildung, Erfahrung und sozialer Status werden demnach, abgesehen von der Vertrauensschutzregelung für vor dem 02.01.1961 geborene Versicherte, nicht berücksichtigt.
Nicht erwerbsgemindert ist, wer unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens sechs Stunden täglich erwerbstätig sein kann; dabei ist die jeweilige Arbeitsmarktlage nicht zu berücksichtigen. (§ 43 Abs. 3 SGB VI)…
Besteuerung und Sozialabgaben der Erwerbsminderungsrente
Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente unterliegt der nachgelagerten Besteuerung nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa EStG…
Der Bezug der Erwerbsminderungsrente löst die Versicherungspflicht in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) aus, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. Für den Krankenversicherungsbeitrag, der auf die Rente erhoben wird, gilt der für alle Krankenkassen geltende allgemeine Beitragssatz. Der Beitrag zur Pflegeversicherung bemisst sich nach dem einheitlichen Beitragssatz für die Pflegeversicherung der Rentner. Der Rentenversicherungsträger trägt die Hälfte des Beitrags für die KVdR, der sich nach Abzug des Sonderbeitrags von aktuell 0,9 Beitragssatzpunkte vom allgemeinen Beitragssatz auf die Rente ergibt.
In der Arbeitslosenversicherung sind Bezieher einer Rente wegen voller Erwerbsminderung unter bestimmten Voraussetzungen versicherungspflichtig (§ 26. Abs. 2 Nr. 3 SGB III)…
Voraussetzungen für die gesetzliche Erwerbsminderungsrente
Die medizinischen Voraussetzungen für eine Rente wegen Erwerbsminderung sind erfüllt, wenn wegen Krankheit oder Behinderung nicht mehr mindestens sechs Stunden täglich gearbeitet werden kann, und zwar nicht nur in der bisherigen, sondern in allen Tätigkeiten. Geprüft wird durch die GRV anhand ärztlicher Unterlagen und ggf. sogar durch Gutachten. Je nach Umfang (Dauer der täglichen Erwerbsfähigkeit) erfolgt eine Einstufung in teilweise erwerbsgemindert oder voll erwerbsgemindert.
Erfüllung der allgemeinen Wartezeit (mindestens fünf Jahre versichert)
In den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung müssen drei Jahre mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit belegt sein (besondere versicherungsrechtliche Voraussetzung)
Beitragszeiten (Pflichtbeitragszeiten, unter bestimmten Voraussetzungen zum Beispiel auch Zeiten des Bezuges von Krankengeld, Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II – vom 1. Januar 2005 bis 31. Dezember 2010 – oder Übergangsgeld, Zeiten der Kindererziehung, Zeiten der nicht erwerbsmäßigen häuslichen Pflege, freiwillige Beitragszeiten),
Zeiten aus Zuschlägen für eine geringfügige Beschäftigung (vor 2013 versicherungsfreier 400EuroJob, ab 2013 von der Versicherungspflicht befreiter 450EuroJob),
Unter bestimmten Voraussetzungen ist die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren vorzeitig erfüllt. Das ist der Fall, wenn
aufgrund eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit, einer Wehrdienst oder Zivildienstbeschädigung oder wegen politischen Gewahrsams eine Erwerbsfähigkeitsminderung vorliegt.
Grundsätzlich genügt schon ein einziger Beitrag zur Rentenversicherung, bei einem Arbeitsunfall beziehungsweise Eintritt einer Berufskrankheit jedoch nur, wenn zum Zeitpunkt des Unfalls oder der Erkrankung Versicherungspflicht bestand; anderenfalls müssen mindestens ein Jahr Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit in den letzten zwei Jahren entrichtet worden sein.
vor Ablauf von sechs Jahren nach Beendigung einer Ausbildung die volle Erwerbsminderung eingetreten ist und in den letzten zwei Jahren vorher mindestens ein Jahr Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit gezahlt wurde. Der Zeitraum von zwei Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung verlängert sich um Zeiten einer schulischen Ausbildung nach Vollendung des 17. Lebensjahres, längstens jedoch um sieben Jahre.
Wird eine Rente wegen Erwerbsminderung gezahlt, dürfen Sie daneben weitere Einkünfte erzielen. Dabei gilt es jedoch, einige Regeln zu beachten. Andernfalls kann die Rente gekürzt werden oder sogar ganz ruhen.
Soll der Anspruch auf die Rente wegen teilweiser oder voller Erwerbsminderung nicht verfallen, müssen bestimmte Einkommenshöchstgrenzen einhalten werden. Arbeitsverdienst, Arbeitseinkommen aus einer selbständigen Tätigkeit und vergleichbares Einkommen sowie bestimmte Sozialleistungen können zur Verringerung oder sogar zum Wegfall der Rentenzahlung führen.
Arbeitsentgelt, Arbeitseinkommen, vergleich bares Einkommen (zum Beispiel Vorruhestandsgeld) und bestimmte Sozialleistungen sowie
Außen vor bleiben:
der Verdienst, als Pflegeperson von einem Pflegebedürftigen, sofern der Verdienst das übliche Pflegegeld nicht übersteigt,
Der Anteil der Ursachen aufgrund Herz- und Kreislauferkrankungen ist in den letzten Jahren zurückgegangen, während die psychischen Erkrankungen stark zugenommen haben, sodass diese die Hauptursache für die Leistung aus der Erwerbsminderungsrente darstellen.
Die Versorgungslücke in der Berufsunfähigkeit
Marktübliche Definition der Berufsunfähigkeit: „Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person voraussichtlich 6 Monate ununterbrochen infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, außerstande oder bereits 6 Monate außerstande gewesen ist, ihren Beruf auszuüben.“
Definition der versicherten Tätigkeit
Mutterschutz und Elternzeit sind eine vorübergehende Unterbrechung des Berufs. Es gilt dann im Falle einer Schadenmeldung der vor der Unterbrechung ausgeübte Beruf, ebenso gilt auch, wenn wegen eines zweiten Kindes die Elternzeit länger als drei Jahre andauert.
Die Formulierung mehr als altersentsprechend in den Bedingungen stimmt in der Regel mit dem Wortlaut der gesetzlichen Definition von Berufsunfähigkeit (BU-Leitbild: § 172 Abs. 2 VVG) überein. Mit dieser Formulierung ist der über den ’normalen’ Kräfteverfall hinausgehende, unvorhersehbare, weil nicht altersgemäße Kräfteverfall versichert.
Ja, gemäß der oberlandesgerichtlichen Rechtsprechung ist nur der über den normalen Kräfteverfall hinausgehende, nicht altersgerechte, unvorhersehbare Kräfteverfall ein Leistungsfall; der (einfache) altersgerechte Kräfteverfall fällt nicht darunter. Bedingungen, in denen nur von Kräfteverfall die Rede ist, bieten deshalb keinen umfangreicheren Versicherungsschutz als Bedingungen, in denen der mehr als altersentsprechende Kräfteverfall versichert ist. Durch die Aufnahme des Zusatzes „mehr als altersentsprechend“ in die gesetzliche BU-Definition (§172 Abs. 2 VVG) sind somit die Grundsätze dieser Rechtsprechung festgeschrieben worden.
Bei einem behördlichen Berufsverbot oder einen mindestens sechs Monate andauernden Tätigkeitsverbot durch das Gesundheitsamt aus ausschließlich gesundheitlichen Gründen erfolgt die Leistung.
Loss-of-License-Klausel
Piloten, Fluglotsen, Flugbegleiter und sonstiges Flugpersonal benötigen aufgrund der hohen beruflichen Anforderungen für die Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit eine entsprechende Lizenz. Diese muss in regelmäßigen Zeitabständen erneuert werden, hierzu werden körperliche und geistige Untersuchungen vorgenommen. Wird man den gesundheitlichen Anforderungen nicht mehr gerecht wird die Lizenz unter Umständen entzogen. Die Folge ist ein Verbot für die berufliche Tätigkeit. In diesem Fall greift die Loss-of-License-Klausel.
Steuerliche Behandlung BU in den 3 Schichten
Die BU in der 1. Schicht: §22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa EStG…
Volle Besteuerung, Übergangsregelung bis 2040
Die BU in der 2. Schicht (§3.63. EStG förderfähigen bAV): §§ 22 Nr. 5 EStG…
Volle Besteuerung
Die BU in der 3. Schicht: §22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb EStG i. V. m. § 55 Abs. 2 EStDV…
§22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb EStG (http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__22.html) i. V. m. § 55 Abs. 2 EStDV…
Eine Berufsunfähigkeit in dem zuletzt ausgeübten Beruf genügt in vielen Fällen noch nicht, um einen Anspruch auf Berufsunfähigkeitsleistungen auszulösen. Viele VR haben nach ihren Bedingungen das Recht, den Versicherten selbst bei einer Berufsunfähigkeit im bisherigen Beruf auf eine andere Tätigkeit zu verweisen, auch wenn der Versicherte diese Tätigkeit tatsächlich nicht ausübt. Voraussetzung für eine abstrakte Verweisung ist, dass der Versicherte für diese Tätigkeit die notwendigen Fähigkeiten hat (entweder aufgrund einer Ausbildung oder sonstigen Erfahrung) und das er vergleichbar verdient wie vorher und der andere Beruf ein ähnliches soziales Ansehen in der Bevölkerung hat. Die dabei zumutbaren Einkommenseinbußen werden von der Rechtsprechung unterschiedlich bewertet (20-50% zumutbar), einige VR haben diese zumutbare Einbuße in ihren Bedingungen definiert, was eine Sicherheit für den Versicherten bedeutet. Als Faustregel gilt: Je höher der Ausbildungsgrad eines Versicherten, desto schwieriger ist für den VR die abstrakte Verweisung auf einen anderen Beruf. Der VR muss dem Versicherten den Verweisungsberuf aufzeigen, also nach den Merkmalen Tätigkeitsinhalt, Einkommen etc. spezifizieren und der Versicherte muss dann nachweisen, warum er diese Tätigkeit nicht ausüben kann. Einige VR haben in ihren Bedingungen Altersgrenzen normiert, ab wann eine abstrakte Verweisung nicht mehr möglich ist (Beispiel: ab dem 55. Lebensjahr ist eine abstrakte Verweisung nicht mehr möglich). Selbst wenn dann der Versicherte noch eine andere Tätigkeit ausüben könnte, darf der VR nicht mehr verweisen. Einige Versicherer haben ganz auf die abstrakte Verweisung in ihren Bedingungen verzichtet.
Bei einer konkreten Verweisung liegt zwar Berufsunfähigkeit im bisherigen Beruf vor, der Versicherte übt aber bereits tatsächlich eine andere Tätigkeit aus (er hat zum Beispiel eine Umschulung gemacht und arbeitet jetzt in diesem Umschulungsberuf). Die übrigen Voraussetzungen (Einkommen, Fähigkeiten, Wertschätzung) entsprechen denen bei einer abstrakten Verweisung. In diesen Fällen darf der VR den Versicherten konkret auf die tatsächlich ausgeübte Tätigkeit verweisen.
Unterscheidung abstrakte und konkrete Verweisung
Folgende Gesellschaften bieten dieses Produkt an:
Abgrenzung zu anderen Risikoprodukten
Erwerbsunfähigket
Erwerbsunfähigkeit bedeutet in der Regel, dass die versicherte Person mindestens sechs Monate ununterbrochen außerstande ist einer Erwerbstätigkeit von mehr als 3 Stunden täglich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachzugehen. Die Ursache für die Erwerbsunfähigkeit spielt für die Leistung aus der EU keine Rolle. Eine gute EU bietet weltweiten Versicherungsschutz. hat einen Prognosezeitraum von lediglich 6 Monaten und legt eine zeitliche Definition von weniger 3 Stunden zu Grunde. Der Bezug zum Arbeitsmarkt und zur eigenen Arbeitskraft ist geben, jedoch nicht zum ausgeübten Beruf.
Der Versicherer zahlt eine Rente, wenn der Kunde eine der Grundfähigkeiten wie Sehen, Sprechen, Hören, Gehen, seine Orientierung oder die Fähigkeit zum Gebrauch seiner Hände verliert. Psychische Erkrankungen sind ausgeschlossen. Der Bezug zum Arbeitsmarkt besteht nur indirekt, jedoch sind über diese Absicherungsform private Bereiche des Lebens mit versichert.
Bei einer Dread Disease (schwere Krankheit), auch Critical lllness genannt, handelt es sich um eine Versicherungsform, die dem Versicherten finanziellen Rückhalt gewährt, wenn er von einer schweren Krankheit heimgesucht wird. Erkrankt der Versicherte an einer der gedeckten schweren Krankheiten, wird ihm vom Versicherer die bei Vertragsabschluss vereinbarte Versicherungssumme auf einmal ausgezahlt.
Aufgrund der Langlebigkeit und der Einschnitte im deutschen Sozialsystem spielt das Thema Absicherung der Pflegebedürftigkeit eine immer wichtigere Rolle. Das Risiko, schwer zu erkranken oder pflegebedürftig zu werden, steigt mit fortschreitendem Alter.
Der Unfallbegriff der privaten Unfallversicherung besagt, dass ein Unfall vorliegt, wenn durch ein „plötzlich von außen unfreiwillig auf den Körper wirkendes Ereignis“ eine Gesundheitsschädigung eintritt. Auch Eigenbewegungen erfüllen die Voraussetzung „von außen“, sofern sie nicht planmäßig oder willensgesteuert (vorsätzlich) verlaufen. Das Merkmal „von außen“ schließt aber Ereignisse aus, die auf einen inneren, organischen Vorgang zurückzuführen sind (z.B. Herzinfarkt oder Schlaganfall).
Die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder zu verbessern, das sind die zentralen Aufgaben der gesetzlichen Krankenversicherung. Als Solidargemeinschaft übernimmt sie in der Regel die Leistungen für die notwendige medizinische Hilfe im Falle einer Krankheit mit Ausnahme der beruflich bedingten Unfälle und zahlt ein Krankengeld, wenn der Arbeitgeber das Gehalt während einer Arbeitsunfähigkeit nicht weiterbezahlt. Sie übernimmt somit die Behandlungskosten, je nachdem ob Sie privat oder gesetzlich versichert sind, und trägt einen Teil des Ausfalls Ihres Verdienstes, solange Sie krankgeschrieben sind. Die finanziellen Folgen einer Krankheit sind jedoch nicht abgedeckt!