Source: http://www.vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeitshilfen/2_Themen/10_Verkehrs_Transportsicherheit/2_Fahrtrainings/2_fahrtrainings_node.html
Timestamp: 2019-05-20 11:29:12
Document Index: 370776423

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 2', '§ 6', '§ 6', '§ 4', '§ 2', '§ 6']

Pkw-Fahrt­rai­ning
Un­fall­ver­hü­tungs­trai­ning 24
Mo­tor­rad-Fahrt­rai­ning
Klein­trans­por­ter/ Klein­bus-Fahrt­rai­ning
Bus-Fahrt­rai­ning, Kraftom­ni­bus
Fahr­rad-Fahrt­rai­ning
Jeder Beschäftige ist heutzutage viel unterwegs, ob auf dem Weg zur Arbeit, bei Dienstfahrten oder beim Transport von Gütern. Um das sichere Verhalten Ihrer Beschäftigten im Straßenverkehr zu fördern und so die Anzahl der verkehrsbedingten Unfälle zu verringern, bieten wir Ihnen unterschiedliche Fahrtrainings an.
Mehr über die einzelnen Fahrtrainings erfahren Sie hier:
Mehr erfahren: Pkw-Fahrtraining …
UVT 24
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Mehr erfahren: Motorrad-Fahrtraining …
Kleintransporter/ Kleinbus-Fahrtraining (SHP)
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Bus-Fahrtraining, Kraftomnibus (SHP)
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Fahrrad-Fahrtraining
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Häufig gestellte Fragen zu Fahrtrainings
Wer hat Anspruch auf Teilnahme oder Bezuschussung eines Fahrsicherheitstrainings?
Am Fahrsicherheitstraining können alle gesetzlich oder freiwillig bei der VBG versicherten Personen teilnehmen. Die Teilnahme macht nicht nur die Dienstfahrt sondern auch die tägliche Fahrt zur Arbeit sicherer und reduziert die Gefahr eines Wegeunfalls. Bei diesen Fahrsicherheitstraining, handelt es sich um eine Präventionsleistung nach § 22 Abs. 1 Nr. 1 SGB I. Der Zugang zur Trainingsmaßnahme darf den Versicherten nicht verwehrt werden.
Können auch Personen, die aufgrund ehrenamtlicher oder arbeitnehmerähnlicher Tätigkeit für öffentlich-rechtliche Einrichtungen, Religionsgemeinschaften oder sonstige Unternehmen (zum Beispiel Bildungseinrichtungen oder Vereine) versichert sind, einen Gutschein zur Bezuschussung der Teilnahmekosten an einem Fahrtraining erhalten?
Grundsätzlich nein. Eine Bezuschussung ist nur für Beschäftigte der Mitgliedsunternehmen der VBG (§ 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII) und deren freiwillig versicherte Unternehmer (§ 6 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII) beziehungsweise deren freiwillig versicherte Personen in Kapital- oder Personenhandelsgesellschaften, die regelmäßig wie Unternehmer selbständig tätig sind (§ 6 Abs. 1 Nr. 2 SGB VII), möglich. Ist die Fahrtätigkeit allerdings regelmäßig wesentlicher Bestandteil der versicherten ehrenamtlichen oder arbeitnehmerähnlichen Tätigkeit (zum Beispiel zum Transport von Material oder Personen), ist ausnahmsweise eine Teilnahme an einem durch die VBG geförderten Fahrtraining in der verwendeten Fahrzeugkategorie (zum Beispiel Kleintransporter) möglich.
Können auch Personen, die wegen ihrer Tätigkeit in einem bei der VBG versicherten Unternehmen aufgrund beamtenrechtlicher Regelungen versicherungsfrei sind, einen Gutschein zur Bezuschussung der Teilnahmekosten an einem Fahrtraining erhalten?
Nein, leider können die aufgrund eines Beamtenverhältnisses oder aufgrund eines diesem versicherungsrechtlich gleichstehenden Rechtsverhältnisses in einem Mitgliedsunternehmern der VBG tätigen Personen, keinen Gutschein zur Bezuschussung erhalten. Weil diese Personen keine Versicherten der gesetzlichen Unfallversicherung sind (§ 4 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII) und in dieser Eigenschaft keinen Versicherungsfall erleiden können, kann die VBG für sie keine Präventionsleistung erbringen. Wir empfehlen Unternehmen jedoch, diesen Personen eine Teilnahme an Fahrtrainings unter Einsatz personalwirtschaftlicher Finanzmittel zu ermöglichen.
Was ist ein qualitätsgesichertes Training (nach Richtlinien des DVR oder Qualitätssiegel Verkehrssicherheit des DVR)?
Zentraler Bestandteil des qualitätsgesicherten Trainings ist die Verkehrssicherheit. Das Training orientiert sich an den Qualitätsansprüchen des DVR. Inhalte und die angewendete Methode werden ebenso von einer unabhängigen Prüfkommission beurteilt wie das System der Traineraus- und -fortbildung.
Können die Gutscheine auch für nach den Richtlinien des DVR durchgeführte Eco Safety Trainings verwendet werden?
Ja. Die Gutscheine können für sämtliche den DVR Richtlinien entsprechenden Trainingsformen in den von der VBG bezuschussten Fahrzeugkategorien verwendet werden.
Mit dem Tag der Ausstellung besitzt der Gutschein eine Gültigkeitsdauer von 6 Monaten. Empfehlenswert ist es, vor der Beantragung des Gutscheins den Trainingstermin mit dem Veranstalter zu klären. Dies verhindert, dass der Gutschein zurückgesandt und neu ausgestellt werden muss.
Was ist mit dem Gutschein, wenn ich am geplanten Fahrsicherheitstraining nicht teilnehmen konnte?
Ist der Gutschein noch gültig, können Sie einen Ersatztermin für das Fahrsicherheitstraining wahrnehmen. Ist der Gutschein zum Ersatztermin abgelaufen, senden Sie diesen zur Entwertung an uns zurück und beantragen einen neuen.
Ein Mitarbeiter kann den geplanten Trainingstermin nicht wahrnehmen. Kann ein anderer Mitarbeiter am Fahrsicherheitstraining teilnehmen?
Nein, da die Gutscheine sind personenbezogen und nicht übertragbar.
Was mache ich, wenn ich einen fehlerhaften Gutschein erhalten habe?
Bitte setzen Sie sich mit dem Präventionsfeld Verkehrssicherheit in Verbindung.
Wie ist mein Fahrzeug während des Fahrtrainings versichert?
Im Rahmen des Fahrsicherheitstrainings mit Gutschein, gilt der jeweilige fahrzeugbezogene Versicherungsschutzes.
Weitergehende Vertragsbedingungen/Regelungen sind beim Veranstalter des Trainings zu erfragen.
Besteht Versicherungsschutz für die Teilnehmer des Fahrsicherheitstrainings?
Während der Teilnahme und auf dem Weg von und zur Trainingsstätte besteht grundsätzlich Unfallversicherungsschutz nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII bzw. nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII (für den freiwillig versicherten Unternehmer), wenn das Fahrsicherheitstraining wesentlich im Interesse des Arbeitgebers liegt und nicht nur im persönlichen Interesse des Arbeitnehmers. Von einem wesentlichen Interesse des Arbeitgebers ist z.B. dann auszugehen, wenn dieser die Teilnahme anordnet, die Anmeldung unternehmensbezogen organisiert, die Kosten übernimmt, die Beschäftigten während der Teilnahme von der Arbeit freistellt oder dementsprechend für einen Freizeitausgleich sorgt. Nicht entscheidend ist, ob der Arbeitnehmer im Kraftfahrtbereich als Fahrer tätig ist, einen Dienstwagen fährt oder auf dem Weg zur Arbeit einen privaten PKW oder ein Motorrad benutzt.
Muss das Fahrsicherheitstraining innerhalb der Arbeitszeit unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes durchgeführt werden?
Bei der Teilnahme an Fahrsicherheitstrainings gibt es keinen Anspruch auf Freistellung, Fortzahlung von Arbeitsentgelt oder Erstattung von Fahr-, Verpflegungs- und Unterbringungskosten. Sofern der Arbeitgeber nicht bereit ist, das Fahrsicherheitstraining als geschäftliche bzw. dienstliche Veranstaltung durchzuführen, muss der Versicherte das Training in der Freizeit absolvieren und die anfallenden Nebenkosten selbst tragen.
Präventionsfeld Verkehrssicherheit