Source: https://www.rettungsringmv.de/kleine-und-mittlere-unternehmen/lohnhilfen
Timestamp: 2020-05-27 08:07:05
Document Index: 59758070

Matched Legal Cases: ['§ 56', '§ 56', '§56', '§ 56', '§ 56', '§ 56']

Lohnhilfen - RettungsRingMV - Schnelle Hilfen für die Wirtschaft
Schnelle Hilfen für die Wirtschaft
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Lohnhilfen
Kleinstunternehmen /
Freiberufler mit Mitarbeitern
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Form der Unterstützung
Erstattungsleistung bei Arbeitsausfall durch Arbeitsagentur
Art der Verwendung sowie Umfang und Konditionen
Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach dem Nettoentgeltausfall. Die Kurzarbeitenden erhalten grundsätzlich 60 % des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt beträgt das Kurzarbeitergeld 67 % des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Auch Leiharbeiter erhalten Kurzarbeitergeld.
Die Maximalhöhe des Kurzarbeitergeldes kann eine Summe von 4.321,50 Euro nicht überschreiten - Beitragsbemessungsgrenze.
Voraussetzungen / Bedingungen
Im Betrieb erzielen mindestens 10 % der Beschäftigten wegen des Arbeitsausfalls ein um mehr als 10 % vermindertes Entgelt. Diese Zugangsregeln wurden am 13. März verkündet und gelten rückwirkend ab 1. März 2020.
Bewilligungsdauer (durchschnittlich)
Die gesetzliche Bezugsdauer beträgt 12 Monate. Sie kann durch Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf bis zu 24 Monate verlängert werden.
Bevor Kurzarbeitergeld beantragt werden kann, ist der Arbeitsausfall anzuzeigen. Die Anzeige über den Arbeitsausfall ist schriftlich bei der Agentur für Arbeit zu erstatten, in deren Bezirk der Betrieb liegt.
Kurzarbeitergeld wird auf Antrag des Arbeitgebers oder der Betriebsvertretung gezahlt. Der Antrag ist innerhalb einer Frist von 3 Monaten bei der zuständigen Agentur für Arbeit einzureichen. Die Frist beginnt mit Ablauf des Kalendermonats (Anspruchszeitraums), in dem die Tage liegen, für die Kurzarbeitergeld beantragt wird.
Informationen zum Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit inkl. Formular für Anzeige für Arbeitsausfall sowie Antrag auf Zahlung von Kurzarbeitergeld
Merkblatt Erleichterungen beim Zugang zum KuG während Corona-Pandemie
Häufige Fragen und Antworten zum Kurzarbeitergeld
Videoanleitung zur Antragsstellung
Anzeige von Arbeitsausfall
Ausfüllhinweise Antrag Kurzarbeit
Nutzung der eServices zur Anzeige von Kurzarbeit: Sollten Sie bereits online mit der Agentur für Arbeit zusammenarbeiten, können Sie Ihren Account nutzen und sich anmelden. Bitte nicht neu registrieren!
Sollte dies nicht der Fall sein und Sie möchten Ihre Anzeige trotzdem online aufgeben, brauchen Sie eigene Zugangsdaten für die Anmeldung. Diese erhalten Sie von Ihrem zuständigen Berater bzw. Ihrer Beraterin im Arbeitgeber-Service oder unter der Hotline 0800 4 5555 20. Gerne können Sie das Dokument für die Anzeige Arbeitsausfall Kurzarbeitergeld auch per Mail senden.
Für Unternehmen aus dem Bereich Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald und der Mecklenburgischen Seenplatte gilt die Mailadresse: rostock.032-OS@arbeitsagentur.de
Für Arbeitgeber aus dem Bereichen Landkreis Nordwestmecklenburg, Stadt Schwerin, Landkreis Ludwigslust-Parchim, Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Landkreis Rostock gilt die E-Mailadresse: rostock.031-OS@arbeitsagentur.de
Beizufügende Nachweise
Gewerbeanmeldung soweit vorhanden
Handelsregisterauszug soweit vorhanden
Gesellschaftervertrag soweit vorhanden
Kopie der Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat oder wenn kein Betriebsrat vorhanden ist, Vereinbarung zum Einverständnis mit den betroffenen Mitarbeitern (formlose Sammelliste möglich)
Arbeitgeber-Hotline: 0800 4 5555 20 (gebührenfrei)
Stralsund.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de
Greifswald.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de
Neubrandenburg.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de
Rostock.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de
Schwerin.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de
Wismar.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de
Ludwigslust.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de; Parchim.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de
Entschädigung bei Verdienstausfall (Arbeitgeber bei Tätigkeitsverbot)
Nach § 56 Infektionsschutzgesetz können Menschen, die einem persönlichen amtlichen Tätigkeitsverbot unterliegen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, eine Entschädigung erhalten.
Merkblatt Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz
Umfang / Konditionen
Nach § 56 Infektionsschutzgesetz können Menschen, die einem persönlichen amtlichen Tätigkeitsverbot unterliegen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, eine Entschädigung erhalten. Diese beträgt in den ersten sechs Wochen 100 Prozent des Verdienstausfalles. Der Arbeitgeber zahlt den Lohn in dieser Zeit fort. Das LAGuS ist zuständig für die Erstattung der Aufwendungen des Arbeitgebers in dieser Zeit.
Ab der 7. Woche entspricht die Entschädigung der Höhe des gesetzlichen Krankengeldes. Die Berechtigten müssen nun beim LAGuS einen eigenen Antrag stellen. Auch Selbstständige können beim LAGuS eine Entschädigung des Verdienstausfalles beantragen.
Einen Anspruch auf Entschädigung bei Verdienstausfall haben:
Menschen, bei denen das Corona-Virus nachgewiesen wurde und die vom Gesundheitsamt daher unter Quarantäne gestellt werden
Menschen, die aufgrund des Direktkontaktes mit nachweislich infizierten Menschen vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt werden (Ansteckungsverdächtige)
Menschen, die aus Risikogebieten oder aus Gebieten mit COVID-19-Erkrankungen bzw. Ausbrüchen zurückkehren und vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt werden (Ansteckungsverdächtige)
Entschädigungs- und Erstattungsanträge sind innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Eintritt des Tätigkeitsverbotes bzw. nach Ende der Quarantäne einzureichen:
Antrag auf Verdienstausfallentschädigung nach §56 Infektionsschutzgesetz (IfSG)
Versorgungsamt Schwerin
Friedrich-Engels-Str. 47
www.lagus.mv-regierung.de
soziales.entschaedigungsrecht@lagus.mv-regierung.de
Eltern-Entschädigung nach § 56 Abs. 1 a Infektionsschutzgesetz
Erwerbstätige Sorgeberechtigte, die ihre Kinder wegen Schul- und Kita-Schließungen jetzt selbst betreuen müssen, können Verdienstausfälle erleiden. Zur Abfederung dieser besonderen Härten wird nach § 56 Abs. 1 a Infektionsschutzgesetz eine Möglichkeit der Lohnfortzahlung für Eltern geschaffen, die sogenannte "Eltern-Entschädigung".
Die Arbeitgeber zahlen für einen Zeitraum von maximal 6 Wochen den Lohn in Höhe von 67 % fort. Der Höchstbetrag für einen vollen Monat beträgt 2.016 Euro.
Die Elternentschädigung erhalten erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, oder behindert und deshalb auf Hilfe angewiesen sind. Der Anspruch besteht nur, wenn im Zeitraum der Schließung bzw. des Betretungsverbotes der Kinderbetreuungseinrichtung oder der Schule keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sichergestellt werden kann.
Antrag auf Verdienstausfallentschädigung nach § 56 Abs. 1 a Infektionsschutzgesetz (IfSG)
Merkblatt zum Antrag auf Verdienstausfallentschädigung
Stichwort: Eltern-Entschädigung
Friedrich-Engels-Straße 47
E-Mail: eltern.entschaedigung@lagus.mv-regierung.de
Bürgertelefon von montags bis freitags von 08:00 bis 16:00 Uhr: 0385/399-1111