Source: http://www.jurablogs.com/2013/02/25/arbeitsrecht-arbeitnehmer-indizien-dafuer-vortragen-entschaedigungsanspruch-15-agg
Timestamp: 2017-02-22 20:13:22
Document Index: 6127301

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 6', '§ 6', '§ 15', '§ 15', '§ 278', '§ 31', '§ 15', '§ 61', '§ 61', '§ 15', '§ 15', '§ 61']

Blogsmth Tieben & PartnerFebruar 2013Arbeitsrecht: Der Arbeitnehmer muss Indizien dafür vortragen, dass der Entschädigungsanspruch nach § 15 AGG gerechtfertigt ist.Bundesarbeitsgericht, 21.02.2013, Az.: 8 AZR 180/12Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gem. § 6 Abs. 1 AGG anwendbar für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Auszubildende, Personen, die wegen ihrer wirtschaftlichen Unselbstständigkeit als arbeitnehmerähnliche Personen anzusehen sind und Bewerberinnen und Bewerber für ein Beschäftigungsverhältnis sowie für Personen, deren Beschäftigungsverhältnis beendet ist.Gem. § 6 Abs. 2 AGG gilt das AGG auch für Leiharbeitnehmer.Wird ein Arbeitnehmer wegen der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters, des Geschlechts oder der sexuellen Identität benachteiligt, ist der sachliche Anwendungsbereich des Allgemeine Gleichbehandlungsgesetzes eröffnet.Der Schadensersatzanspruch, der dann bestehen kann, wenn gegen das AGG vorsätzlich oder fahrlässig verstoßen wurde, ist in § 15 Abs. 1 S. 1 AGG niedergelegt:§ 15 (1) AGG: Bei einem Verstoß gegen das Benachteiligungsverbot ist der Arbeitgeber verpflichtet, den hierdurch entstandenen Schaden zu ersetzen. Dies gilt nicht, wenn der Arbeitgeber die Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat.Der Arbeitgeber kann insofern auch für das Fehlverhalten sogenannter Erfüllungsgehilfen (z. B. gem. § 278 BGB für Vorgesetzte) oder für Organvertreter (z. B. gem. § 31 BGB für Geschäftsführer) einzustehen.Gemäß § 15 Abs. 2 AGG muss der Entschädigungsanspruch dann frist- und formgerecht geltend gemacht werden.Insbesondere ist auch darauf zu achten, dass die Klagefrist des § 61b ArbGG eingehalten wird. § 61b ArbGG bestimmt insofern:Eine Klage auf Entschädigung nach § 15 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes muss innerhalb von drei Monaten, nachdem der Anspruch schriftlich geltend gemacht worden ist, erhoben werden ...Zum vollständigen Artikel10 LeserIhr Arbeitsrecht:BAG: Wer eine Diskriminierung behauptet, muss Indizien dafür vortragen31 LeserNIETZER & HÄUSLER:BAG: Schwerbehinderung – Benachteiligung im Bewerbungsverfahren176 LeserKanzlei Blaufelder:Stellenabsage nicht begründet, kann Indiz für Diskriminierung sein38 LeserRechtslupe:Die verschwiegene Schwerbehinderung des Stellenbewerbers269 LeserKanzlei Blaufelder:Die versteckte Schwerbehinderung in der Bewerbung24 LeserKanzlei Blaufelder:Bei Diskriminierung ist schnelles Handeln gefragt156 LeserArbeitsrecht Chemnitz:"gut gemeint" ging nach hinten los - die abschreckende Einladung26 LeserNIETZER & HÄUSLER:Mitteilung der Schwerbehinderung durch einen Bewerber10 verwandte ArtikelAbsage des Bundestages ist keine BenachteiligungWenn man sich vom Arbeitgeber benachteiligt fühlt…BAG: Indizien für Benachteiligung8.Senat des BAG: Schwerbehinderte, die eine Entschädigung nach § 15 II AGG verlangen, müssen zumindest Indizien vortragen, dass sie
aufgrund ihrer Behinderung nicht berücksichtigt worden sindWer Entschädigung wegen einer Diskriminierung begehrt, muss zumindest Indizien vortragenAGG – und ewig lockt der Schadensersatz - BAG Urteil v. 21.02.2013 Az. 8 AZR 180/12Entschädigungsanspruch eines schwerbehinderten Arbeitnehmers - Anmerkungen zum Urteil des BAG vom 16.02.2012 - 8 AZR 697/10)Schutz behinderter, aber nicht schwerbehinderter MenschenArbeitnehmer muss bei Geltendmachung von Entschädigungsansprüchen Frist beachtenBAG: Schutz behinderter, aber nicht schwerbehinderter MenschenÜber den ArtikelVeröffentlicht February 25, 2013 1:38pm im Blog mth Tieben & Partner.KategorienArbeitsrechtThemenArbeitsrecht, Bundesarbeitsgericht, Bgb, Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (Agg), Religion, Weltanschauung, Rechtsanwalt Köln Kündigung, Rechtsanwalt Köln Kündigungsschutzklage, 8 Azr 180/12, Behinderung Gleichbehandlungsgesetz, Geschützte Rechtsgüter Agg, Schadensersatzanspruch Benachteiligung, Urteile Zum Gleichbehandlungsgesetz, § 61b ArbggTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresgewalttätiger Reichsbürgervon Fachanwalt für IT-RechtLiebes Jobcenter, ich bräuchte mal 60.000 € Startkapital, um an der Börse zocken zu könnenvon Thorsten Blaufelder / Kanzlei BlaufelderSinn und Unsinn der Sprungrevisionvon Sie hören von meinem Anwalt!OLG Rostock: Rechtsmittel per E-Mail mit PDF-Anhang zulässig, wenn Gericht PDF-Datei ausdrucktvon Alexander Gratz / Verkehrsrecht BlogRouterzwang rückwirkend aufgehobenvon Udo Vetter / LawBlogAls nächstes lesen - bislang 181 Leser:Liebes Jobcenter, ich bräuchte mal 60.000 € Startkapital, um ...