Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BB%201952,%20902
Timestamp: 2019-12-13 00:23:33
Document Index: 56438902

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 816', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 818', '§ 816', 'BGH', '§ 244', 'BGH', '§ 1011', 'BGH', 'BGH', '§ 1011', 'BGH', 'BGH', '§ 744', 'BGH', '§ 990', '§ 166', 'BGH', 'BGH', '§ 816', 'BGH', '§ 281', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 549', 'BGH', '§ 571', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 20.10.1952 - IV ZR 44/52 - dejure.org
BGH, 20.10.1952 - IV ZR 44/52
https://dejure.org/1952,128
BGH, 20.10.1952 - IV ZR 44/52 (https://dejure.org/1952,128)
BGH, Entscheidung vom 20.10.1952 - IV ZR 44/52 (https://dejure.org/1952,128)
BGH, Entscheidung vom 20. Januar 1952 - IV ZR 44/52 (https://dejure.org/1952,128)
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NJW 1953, 58
VersR 1953, 161
BB 1952, 902
DB 1952, 968
Nach § 816 Abs. 1 Satz 1 BGB hat er dann das durch die Veräußerung Erlangte herauszugeben (BGH IV ZR 44/52 vom 20. Oktober 1952 = NJW 1953, 58 = BB 1952, 902).
Hat der Schuldner des Bereicherungsanspruchs rechtsgrundlos den Besitz erlangt und wird die Herausgabe unmöglich, so besteht im Vermögen des Schuldners neben etwa gezogenen Nutzungen kein selbstständiger Wert, der als ungerechtfertigte Bereicherung herauszugeben wäre (im Anschluss an RG, 9. Februar 1920, IV 466/19, RGZ 98, 131 und 28. Oktober 1926, IV 273/26, RGZ 115, 31; BGH Urteil vom 20. Oktober 1952, IV ZR 44/52, NJW 1953, 58).
Die mit Hilfe fremden Geldes erworbenen Sachen verkörpern nicht den Wert des Besitzes, sondern des Eigentums (RGZ 98, 131, 135; RGZ 115, 31, 34; BGH Urteil vom 20. Oktober 1952 - IV ZR 44/52 - NJW 1953, 58, 59;… Soergel/Hadding BGB 13. Aufl. § 818 Rn. 27; Klinkhammer Der Besitz als Gegenstand des Bereicherungsanspruchs [1997] S. 46, 98 f.).
Bei einer gegenüber dem Eigentümer wirksamen Verfügung über die erlangte Sache greift daher nur der Anspruch aus § 816 Abs. 1 BGB als Rechtsfortwirkungsanspruch zugunsten des Eigentümers (RGZ 115, 31, 34; BGH Urteil vom 20. Oktober 1952 - IV ZR 44/52 - NJW 1953, 58, 59;… in Bezug auf Geld Staudinger/K. Schmidt BGB [1997] Vorbem zu §§ 244 ff. Rn. B 12).
BGH, 07.06.1984 - IX ZR 66/83
Willenserklärung ohne Erklärungsbewußtsein
Er hat sie in den Urteilen vom 20. Oktober 1952- IV ZR 44/52 = NJW 1953, 58 und vom 11. Juli 1968 - II ZR 157/65 = NJW 1968, 2102 ausdrücklich offengelassen.
Fordert der Miteigentümer, wie hier der Kläger mit dem Hauptantrag und dem ersten Hilfsantrag, vollen Schadensersatz, kann er in entsprechender Anwendung von § 1011 Halbs. 2 BGB nur Leistung an alle Miteigentümer verlangen (vgl. BGH, Urt. v. 20. Oktober 1952, IV ZR 44/52, NJW 1953, 58, 59 [BGH 20.10.1952 - IV ZR 44/52];… Palandt/Bassenge aaO.;… Soergel/Stürner aaO.;… Staudinger/Gursky aaO.).
Gleiches soll auch für einen auf § 1011 BGB beruhenden (auf Geld gerichteten) Anspruch gelten (BGH, Urt. v. 20. Oktober 1952, IV ZR 44/52, NJW 1953, 58, 59 [BGH 20.10.1952 - IV ZR 44/52];… Staudinger/Huber, aaO. § 744 Rdn. 42).
BGH, 09.02.1960 - VIII ZR 51/59
Meßgeräte - § 990 BGB, Bösgläubigkeit des Besitzdieners, § 166 BGB
Die gleiche Auffassung vertritt der BGH im Urt. v. 20.10.1952 (IV ZR 44/52 = NJW 53, 58, 59).
BGH, 08.01.1959 - VII ZR 26/58
Unterschlagene Stoffe - § 816 Abs. 1 Satz 1 BGB, auch der erzielte Gewinn ist …
Dem Oberlandesgericht ist auch darin zuzustimmen, daß die Beklagte den gesamten Erlös einschließlich des von ihr erzielten Gewinns herauszugeben hat (ebenso wohl BGH NJW 1953, 58 f; desgl., allerdings auf dem Wege über § 281 BGB, RGZ 138, 45).
Da somit die Bedeutung dieser Klausel über den hier zu entscheidenden Streitfall hinausgeht, kann das Revisionsgericht frei nachprüfen, ob das Berufungsgericht den Sinngehalt der Bestimmung nach objektiven Maßstäben, losgelöst von der zufälligen Gestaltung des Einzelfalles und den individuellen Vorstellungen der Vertragsparteien, unter Beachtung ihres wirtschaftlichen Zwecks und der gewählten Ausdrucksweise richtig ermittelt hat (BGHZ 1, 83; 7, 365; BGH VersR 1951, 79; 1953, 161; NJW 1952, 657 u.a.m.).
In einem derartigen Fall ist maßgeblich, in welcher Form das an den Dritten gerichtete Verhalten des vermeintlich Erklärenden - hier des Beklagten - gerade dem bestimmungsgemäßen Empfänger der Erklärung, also der Klägerin, erkennbar geworden ist (vgl. BGH, Urt. v. 20. Oktober 1952 - IV ZR 44/52, NJW 1953, 58 f.).
Die vom Berufungsgericht vorgenommene und von der Revision beanstandete Auslegung der Freizeichnungsklausel ist daher nur einer beschränkten Nachprüfung durch das Revisionsgericht zugänglich, insbesondere dahin, ob das Berufungsgericht gegen anerkannte Auslegungsgrundsätze verstoßen oder wesentlichen Auslegungsstoff nicht berücksichtigt hat (BGH LN ZPO § 549 Nr. 15 = VersR 1953, 161).
BGH, 02.07.1986 - VIII ZR 194/85
Rechtsfolgen einer Postvollmacht
OLG Karlsruhe, 10.02.1981 - 3 REMiet 1/81
Geltungsbereich des § 571 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), wenn nur einer der …
BGH, 01.10.1975 - IV ZR 161/73
Ansprüche einer Erbengemeinschaft - Verfügung eines Nichtberechtigten - …
BGH, 30.09.1970 - VIII ZR 221/68
Kaufvertrag über einer Planierraupe einer französischen Firma - Anwendbarkeit von …
BGH, 23.02.1959 - VII ZR 18/58
OLG Naumburg, 22.12.1999 - 2 U 94/99
Haftung der Bank aus Finanzierungsbestätigung
OLG Hamm, 02.09.1980 - 15 W 237/79
Löschung einer Grunddienstbarkeit im einzelnen Wohnungsgrundbuch nach Teilung des …
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Genehmigung der für die Erteilung von Devisengenehmigungen zuständigen Stelle - …
BGH, 06.05.1955 - V ZR 38/54
BGH, 15.10.1954 - V ZR 9/54
BGH, 10.07.1961 - VII ZR 106/60