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Timestamp: 2016-06-26 02:40:04
Document Index: 1158957

Matched Legal Cases: ['§ 1904', '§ 1908', '§ 1904', '§ 1904', '§ 1904', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 15.07.1998, 20 W 224/98; BtPrax 1998, 186 = MedR 1998, 519 = NJW 1998, 2747 = NJW 1998, 2749 = MDR 1998, 1482 = MDR 1998, 1483 = FamRZ 1998, 1137 (zur Frage, ob die Einwilligung des Betreuers bei Einwilligungsunfähigkeit des Betroffenen der betreuungsgerichtlichen Genehmigung bedarf) OLG Karlsruhe (19. Zivilsenat), Beschluss vom 29.10.2001, 19 Wx 21/01, PflR 2002, 162 = BtPrax 2002, 79 = OLGR 2002, 66 = Rpfleger 2002, 74 = Justiz 2002, 223 = NJW 2002, 685 = FamRZ 2002, 488 = FGPrax 2002, 26: (die Einwilligung des Betreuers eines nicht mehr entscheidungsfähigen volljährigen Betroffenen, der sich seit mehreren Jahren im Wachkoma befindet und dessen mutmaßlicher Wille feststellbar ist, in den Abbruch der künstlichen Ernährung mittels PEG-Sonde bedarf der Genehmigung des Betreuungsgerichts analog BGB § 1904 Abs 1)
OLG Karlsruhe, Beschluss vom 26.03.2004, 11 Wx 13/04, NJW 2004, 1882 = Betreuung Aktuell 2/2004, 37 = FamRZ 2004, 1319 = FGPrax 2004, 228 = BtPrax 2004, 202 = OLGR 2004, 399 = ZErb 2004, 292 = FamRB 2005, 14 = BtMan 2005, 50 = NotBZ 2004, 441 =PflR 2005, 130 = DNotI-Report 2004, 193 = ArztR 2005, 108 = ZfL 2004, 83: Eine Entscheidung des Betreuers gegen eine lebenserhaltende oder -verlängernde Behandlung des Betreuten und die betreuungsgerichtliche Zustimmung kommen auch dann in Betracht, wenn das Leiden des Betroffenen einen irreversiblen tödlichen Verlauf angenommen hat, ohne dass der Tod in kurzer Zeit bevorsteht. In Verfahren, deren Gegenstand die vormundschaftsgerichtliche Zustimmung zu der Entscheidung des Betreuers gegen eine lebenserhaltende oder -verlängernde behandlung des Patienten ist, muss dem Betreuten zwingend eine Verfahrenspfleger bestellt werden.
OLG München, Beschluss vom 25.01.2007, 33 Wx 6/07, BtMan 2007, 100 = BtPrax 2007, 70 = DNotZ 2007, 625 = FamRZ 2007, 1128 = FGPrax 2007, 84 = MedR 2007, 425 = MittBayNot 2007, 324 = NJW 2007, 3506 = OLGR 2007, 163: Ein Betreuer ist nicht allein deshalb als ungeeignet gemäß § 1908b Abs. 1 BGB zu entlassen, weil er lebenserhaltende Maßnahmen gegenüber dem Betroffenen unter Berufung auf dessen unterstellten Willen ablehnt (vgl. OLG Frankfurt NJW 2006, 3436)
LG Augsburg, Beschluss vom 04.081999, 5 T 2780/99 (Antrag der Betreuerin auf Genehmigung des Abbruchs der künstlichen Ernährung wird abgelehnt) LG Duisburg, Beschluss vom 09.06.1999, 22 T 22/99 (die Einwilligung des Betreuers in einen Behandlungsabbruch unterliegt der vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung analog § 1904 BGB)
LG Duisburg, Beschluss vom 09.11.1999, 22 T 231/99 (in Ausübung seiner Verpflichtung hat der Betreuer die Einwilligung in eine medizinische Maßnahme - hier die Anbringung einer Flüssigkeitsinfusion - dann zu erteilen, wenn der Betroffene selbst nicht mehr einwilligungsfähig ist und die Maßnahme dem Wohl des Betroffenen entspricht) LG Duisburg, Beschluss vom 18.10.2000, 22 T 24 8/00 (unabhängig davon, ob das Amtsgericht zu Recht die Genehmigungsfähigkeit des Ernährungs- und Behandlungsabbruchs verneint hat, liegen die für eine solche Maßnahme erforderlichen Voraussetzungen hier nicht vor) LG Ellwangen, Beschluss vom 07.05.2003, 1 T 33/03 (Genehmigung zur Einstellung der künstlichen Ernährung) LG Frankfurt/M., Beschluss vom 19.05.1998, 2-29 T 56/98 (für eine betreuungsgerichtliche Genehmigung des Abbruchs der Sondenernährung mit der Folge des Todeseintritts ist eine Rechtsgrundlage nicht gegeben. Auch eine analoge Anwendung des § 1904 BGB kommt nicht in Betracht) LG Freiburg i.Br. (4. Zivilkammer), Beschluss vom 15.05.2001, 4 T 105/01 (die Beschwerde des Verfahrenspflegers gegen den Beschluss des Amtsgerichts Freiburg vom 20. März 2001, Az: 15 (14) XVII 404/96 - wird zurückgewiesen) LG Karlsruhe, Urteil vom 30.08.1991, 10 O 291/91 (Kein Anspruch auf Anschließung an eine Beatmungsmaschine) LG Lübeck, Beschluss vom 14. 12.2000, 7 T 615/99 (Beschwerde gegen den gegen den Beschluss des Amtsgerichts Ahrensburg vom 08.11.1999 wird zurückgewiesen) LG München, Beschluss vom 15.12.1998, Az: 13 T 478/99 (Zurückweisung des Antrags des Betreuers, seine Einwilligung, die Ernährung des Betroffenen einzustellen und die Flüssigkeitszufuhr auf ein Mindestmaß zu beschränken, vormundschaftsgerichtlich zu genehmigen (§ 1904 BGB))
LG Siegen (auf Antrag der Beteiligten wird die Einstellung der künstlichen Ernährung der Betroffenen genehmigt) LG Stuttgart (19. ZiviIkammer), Beschluss vom 01.04.1999, 19 T 133199 (das Legen einer ist PEG-Sonde eine leidensverringernde Maßnahme, die der Betroffene durch ihre Patientenverfügung nicht ausgeschlossen hat)
Landgericht Traunstein, Beschluss vom 16.10.2002 – 3O 205/02, NJW-RR 2003, 221 LG Hamburg, Beschluss vom 11.04.2005, 301 T 153/05, BtMan 2005, 159 = FamRZ 2006, 145 (LS) = NJOZ 2007, 448: Ein Genehmigungsverfahren zur Einstellung einer künstlichen Ernährung ist in Anlehnung an die Entscheidung des BGH vom 17.02.2003 (NJW 2003, 1588) nur auf Konfliktfälle beschränkt, in denen der Betreuer die vom Arzt angebotene Behandlung ablehnt.
Landgericht Siegen Beschluss vom 28.11.2007; 4 T 344/07, BtMan 2009, 36 (LS) = RDG 2008, 155: Kann aufgrund einer in einer Patientenverfügung hinreichend konkreten Weise auf einen entsprechenden Willen der Betroffenen geschlossenen werden, so ist der Betreuerin die Beendigung der Versorgung der Betreuten durch eine PEG-Sonde zu genehmigen.
Bundesgerichtshof (3. Strafsenat), Urteil vom 04.07.1984, 3 StR 96/84 (Pflichten des Arztes bei Selbstmord seines Patienten) Bundesgerichtshof (2. Strafsenat), Urteil vom 25. März 1988, 2 StR 93/88 (Schwere Körperverletzung: ärztlicher Eingriff und mutmaßliche Einwilligung als Rechtfertigungsgrund) Bundesgerichtshof (3. Strafsenat), Urteil vom 08.05.1991, 3 StR 467/90 (Vom Kranken nicht gewünschte aktive Sterbehilfe durch Krankenhauspersonal als Mord aus Heimtücke oder als Totschlag) Bundesgerichtshof (1. Strafsenat), Urteil vom 13.09.1994, Az: 1 StR 357/94 (Zulässigkeit des Abbruchs einer ärztlichen Behandlung bei mutmaßlichem Einverständnis) , Fundstellen: BGHSt 40, 257; NJW 1995, 204; MDR 1995, 80; NStZ 1995, 80; JuS 1995, 361; StV 1995, 408; JR 1995, 335; JA 1996, 108
Bundesgerichtshof (4. Strafsenat), Urteil vom 07.031996, 4 StR 737/95 (Beweisverwertungsverbot für Aussage des Arztes nach Widerruf der Entbindung von der Schweigepflicht) Bundesgerichtshof (3. Strafsenat), Urteil vom 15.11.1996, 3 StR 79/96 (Zulässigkeit einer schmerzlindernden Medikation bei Sterbenden durch Arzt entsprechend dem Patientenwillen; Strafbarkeit wegen Beschleunigung des Todeseintritts als Nebenfolge), Fundstellen: BGHSt 42, 103 = NJW 1997, 807 = MedR 1997, 271 = NStZ 1997, 182 = BtE 1996/97, 74 (LS)
Abschlussbericht der Arbeitsgruppe Patientenautonomie am Lebensende (Bundesjustizministerium, Juni 2004) Zwischenbericht der Bundestags-Enquete-Kommission Recht und Ethik der mod. Medizin zu Patientenverfügungen (Sept. 04) Neu: Stellungnahme des nationalen Ethikrates vom Mai 2005
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