Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201981,%201267
Timestamp: 2013-05-23 11:33:43
Document Index: 365340680

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW 1981, 1267
Rechtsprechung BGH, 17.10.1980 - V ZR 143/79 Volltextver�ffentlichungen
NJW 1981, 1267
MDR 1981, 658
DNotZ 1981, 372 (Ls.)
WM 1981, 361
Wird zitiert von ... (24) BGH, 07.10.1994 - V ZR 102/93 Beurkundungsbed�rftigkeit eines Auftrags zum treuh�nderischen Erwerb von …1. Zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, da� nach der st�ndigen Rechtsprechung des Senats der einem Dritten erteilte Auftrag, im eigenen Namen f�r Rechnung des Auftraggebers ein Grundst�ck (treuh�nderisch) zu beschaffen, im Hinblick auf die Verpflichtung des Auftragnehmers zur Weiter�bertragung des Grundst�cks auf den Auftraggeber nicht nach � 313 Satz 1 BGB beurkundungsbed�rftig ist; denn diese Verpflichtung ergibt sich nicht erst aus der hierauf gerichteten vertraglichen Abrede, sondern folgt schon aus � 667 BGB, wonach der Auftragnehmer das aus der Gesch�ftsbesorgung Erlangte an den Auftraggeber herauszugeben hat (vgl. Urteile v. 30. April 1969, V ZR 188/65, WM 1969, 917, 918; v. 17. Oktober 1980, V ZR 143/79, WM 1981, 361).Sie hat nur bewirkt, da� der Auftrag zur Verschaffung eines Grundst�cks unter dem Gesichtspunkt der Begr�ndung einer Erwerbsverpflichtung des Auftragnehmers oder des Auftraggebers nach � 313 Satz 1 BGB formbed�rftig ist (BGH, Urt. v. 17. Oktober 1980, V ZR 143/79, NJW 1981, 1267, 1268; BGHZ 85, 245, 250 f; v. 25. Februar 1987, IVa ZR 263/85, NJW 1987, 2071; v. 14. April 1987, IX ZR 237/86, ZIP 1987, 831, 834; v. 18. Juli 1990, II ZR 132/89, WM 1989, 1543, 1544; v. 18. November 1993, IX ZR 256/92, WM 1994, 752, 754).Soweit die behauptete Parteivereinbarung im Hinblick auf eine von den Beklagten �bernommene Verpflichtung zum treuh�nderischen Erwerb von Miteigentumsanteilen f�r die Kl�ger gem�� � 313 Satz 1 BGB beurkundungsbed�rftig war (vgl. BGH, Urt. v. 17. Oktober 1980, V ZR 143/79, NJW 1981, 1267; BGHZ 85, 245, 250; v. 25. Februar 1987, IVa ZR 263/85, NJW 1987, 2071; v. 14. April 1987, IX ZR 237/86, ZIP 1987, 831, 834; BGHZ 110, 319, 321), hat das Berufungsgericht zutreffend angenommen, da� ein hierdurch bewirkter Formmangel durch die Eintragung der Beklagten in das Grundbuch zu einem den herausgabepflichtigen Anteil einschlie�enden Miteigentumsanteil von 1/4 gem�� � 313 Satz 2 BGB geheilt ist (BGHZ 85, 245, 251;… BGH, Urt. v. 25. Februar 1987, IVa ZR 263/85, NJW 1987, 2071; v. 18. Juni 1990, II ZR 139/89, WM 1990, 1543, 1544;… v. 18. November 1993, IX ZR 256/92, aaO.).Ob eine Erwerbspflicht der Kl�ger als Auftraggeber besteht, ist im allgemeinen durch Auslegung der Vereinbarung zu ermitteln (BGH, Urt. v. 17. Oktober 1980, V ZR 143/79, NJW 1981, 1267, 1268;… Urt. v. 25. Februar 1987, IVa ZR 263/85, NJW 1987, 2071), kann vorliegend jedoch offenbleiben.
BGH, 08.11.1984 - III ZR 132/83 Erwerb im Bauherrenmodell: notarielle Beurkundung; Vollmacht des BetreuersZwar wurde durch den Vertrag nicht eine Erwerbsverpflichtung der Beklagten als Beauftragten begr�ndet, da sie nicht - wie in den F�llen, �ber die der Bundesgerichtshof in den Urteilen BGHZ 859 245, 250 und vom 17. Oktober 1980 (V ZR 143/79 = NJW 1981, 1267) zu entscheiden hatte - das Grundst�ck im eigenen Namen erwerben, sondern in offener Stellvertretung f�r die Kl�ger auftreten sollte.Ebenso wie schon nach der alten Fassung des � 313 Satz 1 BGB die �bernahme der Verpflichtung, durch den Vertragspartner als Vertreter Grundverm�gen auf einen Dritten �bertragen zu lassen, beurkundungspflichtig war (RGZ 81, 49), bedarf auch die �bernahme einer entsprechenden Erwerbsverpflichtung jetzt der Form des � 313 Satz 1 n.F. (BGH, Urteil vom 17. Oktober 1980 aaO., zu 11, 2 c;… RGRK/Ballhaus, 12. Aufl., � 313 BGB Rdn. 32;… M�nchKomm/Kanzleitner, � 313 BGB Rdn. 22, 42, 46 - Erg�nzungsband - Staudinger/Wufka, 12. Aufl., � 313 Rdn. 90, 99;… Palandt/Heinrichs, 43. Aufl., � 313 BGB Anm. 5 a; Wolfsteiner, DNotZ 1979, 579, 585, 586; Petersen, FWW 1980, 7, 8/9; Korte, DNotZ 1984, 82, 85 ff.; Hagen, DNotZ 1984, 291).
BGH, 15.10.1987 - III ZR 235/86 Vorlage der Vollmachtsurkunde in Urschrift; Rechtsscheinhaftung bei unwirksamer …Zwar war damals bereits das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 17. Oktober 1980 (V ZR 143/79 - NJW 1981, 1267) ver�ffentlicht.
BGH, 25.02.1987 - IVa ZR 263/85 Beurkundungsbed�rftigkeit eines Gesch�ftsbesorgungsvertragesb) Die andere Verpflichtung der mit der Gesch�ftsbesorgung beauftragten Kl�gerin, das erworbene Grundst�ck gem�� � 667 BGB (oder hier gem�� � 384 Abs. 2 Halbsatz 2 HGB ), an den Auftraggeber (oder auf dessen Gehei� an Dritte) "herauszugeben", d.h. im Sinne von � 313 S. 1 BGB das Eigentum daran zu �bertragen, macht den Gesch�ftsbesorgungsvertrag nach der h�chstrichterlichen Rechtsprechung nicht beurkundungsbed�rftig (z.B. BGHZ 85, 245, 249; 82, 292, 294; Urteil vom 17.10.1981 - V ZR 143/79 = NJW 1981, 1267).Nach der Rechtsprechung des V. Zivilsenats des Bundesgerichtshofes, der der erkennende Senat beitritt, kann aus dem Wesen des auf den Erwerb eines Grundst�cks gerichteten Auftrags nicht allgemein eine Erwerbspflicht auch des Auftraggebers hergeleitet werden (BGH NJW 1981, 1267).Allerdings ist die Frage, ob ein Grundst�cksgesch�ft dem Beurkundungszwang gem�� � 313 Satz 1 BGB unterworfen ist, auch unter dem Gesichtspunkt zu pr�fen, ob nach dem Gesamtbild des Vertrages ober den sonstigen Umst�nden des Falles die Entschlie�ungsfreiheit des Auftraggebers hinsichtlich des Erwerbs oder Nichterwerbs des Grundst�cks praktisch aufgehoben ist (BGH NJW 1981, 1267).Er ist aber nicht gehalten, von diesem Recht Gebrauch zu machen (ebenso in dem Fall BGH NJW 1981, 1267).
BGH, 14.04.1987 - IX ZR 237/86 Aufteilung des Versteigerungserl�ses unter mehreren BerechtigtenDer erkennende Senat schlie�t sich damit der Ansicht an, die der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in den Urteilen vom 17. Oktober 1980 - V ZR 143/79, NJW 1981, 1267 und BGHZ 85, 245, 250 sowie der IVa-Zivilsenat im Urteil vom 25. Februar 1987 IVa ZR 263/85 (z.V.b.) allerdings in die Entscheidungen nicht tragenden Ausf�hrungen gegen einen Teil der Literatur (vgl. Urt. v. 17. Oktober 1980 - NJW 1981, 1267, 1268; zweifelnd auch Hagen in LM BGB � 313 Nr. 97 Anm. zu BGHZ 85, 245) dargelegt und begr�ndet hat.
BGH, 13.12.1996 - V ZR 200/95 Treuh�nderischer Erwerb eines Grundst�cks in der DDR vor 1976Denn diese Verpflichtung ergibt sich nicht erst aus der hierauf gerichteten vertraglichen Abrede, sondern folgt schon aus � 667 BGB, wonach der Auftragnehmer das aus der Gesch�ftsbesorgung Erlangte an den Auftraggeber herauszugeben hat (st.Rspr. des Bundesgerichtshofes, vgl. Senatsurt. v. 17. Oktober 1980, V ZR 143/79, NJW 1981, 1267; BGHZ 85, 245, 248 ff;… Urt. v. 18. Juni 1990, II ZR 132/89, WM 1990, 1543 f; v. 18. November 1993, IX ZR 256/92, WM 1994, 752, 754; Senat, BGHZ 127, 168, 170 ff).
BGH, 05.11.1982 - V ZR 228/80 Auftrag zur Ersteigerung eines Grundst�cksZutreffend ist das Berufungsgericht von der gefestigten Rechtsprechung ausgegangen, "da� bei einem auf die Beschaffung eines Grundst�cks von einem Dritten gerichteten Auftrag, bei dem der Beauftragte im eigenen Namen, aber f�r Rechnung des Auftraggebers handeln soll (Treuhand), die Verpflichtung des Beauftragten zur Weiter�bereignung des Grundst�cks an den Auftraggeber keine Beurkundungspflicht nach � 313 BGB ausl�st, weil sich diese Verpflichtung nicht erst aus einer etwa unmittelbar hierauf gerichteten vertraglichen Abrede ergibt, sondern bereits aus der Vorschrift des � 667 BGB, wonach der Beauftragte das aus der Gesch�ftsbesorgung Erlangte an den Auftraggeber herauszugeben hat" (Senatsurteil vom 17. Oktober 1980 - V ZR 143/79 - NJW 1981, 1267 = MittBayNot 1981, 118 = WM 1981, 361 m.w.N.).
FG D�sseldorf, 06.05.2004 - 11 K 3047/00 Auf das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 17.07.1980 (NJW 1981, 1267) werde verwiesen.Im �brigen sei auch die beurkundungsfreie Verpflichtung zur Herausgabe eines erworbenen Grundst�cks gem�� � 667 BGB an einen notariell vereinbarten Erwerbsauftrag gebunden (vgl. BGH vom 17.10.1980, NJW 1981, 1267).
BGH, 18.06.1990 - II ZR 132/89 Formbed�rftigkeit des Erwerbs von Beteiligungen an einer im Ausland belegenen …Wegen beider Erwerbsverpflichtungen, des Beauftragten und des Auftraggebers, bedurfte der Treuhandvertrag nach � 313 Satz 1 BGB der notariellen Beurkundung (vgl. BGHZ 85, 245, 250 f.; 101, 393, 396 f.; BGH, Urt. v. 17. Oktober 1980 - V ZR 143/79, WM 1981, 361 ff.; v. 25. Februar 1987 - IVa ZR 263/85, WM 1987, 693, 694).
BGH, 20.11.1981 - V ZR 155/80 Genehmigung nach � 2 GrdstVGKontextvorschau leider nicht verf�gbar
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