Source: http://www.arbeitsangebote-ausland.de/browse?q=Verein
Timestamp: 2018-07-19 09:53:49
Document Index: 337720557

Matched Legal Cases: ['EGMR', 'EuG', 'EGMR', 'EuG', 'EuG', 'EGMR', 'EuG']

Ergebnisse zu: Verein | Arbeitsangebote-Ausland.de
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Mit der Margin-of-appreciation-Doktrin wird in der Arbeit eines der zentralen Charakteristika der EGMR-Rechtsprechung behandelt und die bisher wenig erörterte Frage der Übertragbarkeit auf die Rechtsprechung des EuGH zu den Grundfreiheiten untersucht. Es handelt sich dabei im Kern um eine positivistische Untersuchung der Rechtsprechung des EGMR und des EuGH, die beurteilt, ob der EuGH in seiner Argumentation eine solche Übertragung ganz oder zum Teil vornimmt. Während im ersten Teil der Arbeit die rechtlichen Grundlagen der Margin-of-appreciation-Doktrin im EMRK-System und ihre Anwendung durch den EGMR dargestellt werden, wird im zweiten Teil die Rechtsprechung des EuGH zu den Grundfreiheiten auf die Einräumung mitgliedstaatlicher Beurteilungsspielräume hin untersucht und anschließend rechtlich bewertet. Schlussendlich werden die jeweiligen Untersuchungsergebnisse einander gegenübergestellt und bewertet.
Im September 2012 sterben bei einem Brand in einer Textilfabrik im pakistanischen Karachi 260 Arbeiterinnen und Arbeiter. Dieser spektakuläre Fall ist nur ein Beispiel von unzähligen. Täglich werden Menschen und natürliche Ressourcen durch Unternehmen auf der ganzen Welt ausgebeutet, oft mit tödlichen Konsequenzen. Dieses Mal verstummt der Aufschrei nicht. Die Betroffenen wehren sich dagegen, dass westliche Unternehmen von den billigen Arbeitskräften in Südasien profitieren, aber keinerlei Sorge für deren Sicherheit tragen. Sie verklagen den deutschen Bekleidungsdiscounter KiK und werden dabei von Berliner Menschenrechtsanwälten unterstützt: Sie wollen, dass transnationale Firmen für die Arbeitsbedingungen in ihren Tochter- und Zulieferbetrieben im Ausland verantwortlich gemacht werden können. Dafür wird die pakistanische Delegation ihre Stimme beim Prozess im Frühjahr 2016 vor dem Landgericht Dortmund deutlich vernehmbar erheben. Das Autorenduo beschreibt anhand seiner Fälle ? neben KiK auch gegen Pharmafirmen, gegen Nestlé, die Danzer Group und das Ingenieurunternehmen Lahmeyer ? die Arbeit ihrer Menschenrechtsorganisation ECCHR, ihre Hoffnungen, Niederlagen, Erfolge und vor allem, was jeder vom Widerstand im globalen Süden lernen kann: Neben den juristischen Mitteln zwingen Boykotte, Streiks und Proteste die Firmen endlich zum Umdenken.