Source: http://fanclub-svw-wiesbaden.de/satzung-1.html
Timestamp: 2019-04-22 08:32:53
Document Index: 69488876

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 5', '§ 9', '§ 26', '§ 12', '§ 12', '§ 11', '§ 13', '§ 14']

Satzung des Fanclub SVW Wiesbaden e.V.
1. Der Fanclub führt den Namen “Fanclub SVW Wiesbaden” mit dem Zusatz „Sectator Nord“ (nachfolgend „Fanclub“ genannt) und hat seinen Sitz in Wiesbaden.
2. Der Fanclub ist seit dem 23. Februar 2012 offiziell von der SV Wehen 1926 Wiesbaden GmbH anerkannt worden.
3. Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Wiesbaden eingetragen werden und führt danach den Zusatz “e.V.”.
§ 1a Gründung
1. Der Fanclub wurde am 11. November 2011 in Wiesbaden gegründet.
2. Die Gründungsmitglieder sind aus dem Gründungsprotokoll ersichtlich.
1. Der Fanclub ist eine auf freiwilliger Grundlage beruhende Vereinigung von Fans des SV Wehen Wiesbaden.
2. Zweck und Aufgabe besteht darin, Fußballfreunde und Fans des SV Wehen Wiesbaden aus dem Raum Wiesbaden zusammenzuführen und mit der Mannschaft des SV Wehen Wiesbaden zu verbinden und somit die Identifikation mit dem Raum Wiesbaden zu stärken, und bei Heimspielen den Verein vor allem vom Fanblock zu unterstützen.
3. Die Zusammenarbeit mit anderen Fanclubs des SV Wehen Wiesbaden steht im Mittelpunkt der Aufgaben.
4. Der Fanclub versucht in Abstimmung mit dem SV Wehen Wiesbaden und anderen Fanclubs Fahrten zu den Auswärtsspielen der 1. Mannschaft zu organisieren, um die Mannschaft zu unterstützen. An diesen Fahrten können auch Nicht-Mitglieder teilnehmen.
5. Der Fanclub versucht Vorteile für seine Mitglieder zu erzielen und diese weiterzugeben.
6. Als Repräsentanten des SV Wehen Wiesbaden, hat das Verhalten und Handeln der Fanclubmitglieder in der Öffentlichkeit zum Wohle der Fangemeinschaft und des SV Wehen Wiesbaden zu erfolgen.
7. Der Fanclub und seine Mitglieder verpflichten sich, keine Gewaltanwendungen und kein menschenverachtendes Verhalten jedweder Art bei allen Veranstaltungen des SV Wehen Wiesbaden, insbesondere vor, während und nach Spielen des Vereins (dies gilt auch für die An- und Abreise) auszuüben. Der Fanclub distanziert sich ausdrücklich von Fans die gewalttätig, auf Schlägereien oder Sachbeschädigungen aus sind.
8. Der Fanclub und seine Mitglieder verzichten auf die Benutzung von pyrotechnischen Erzeugnissen jeglicher Art, solange dies vom DFB und der Polizei untersagt ist.
9. Der Fanclub ist politisch neutral und darf deshalb nicht als Plattform für politische Parteien und Organisationen genutzt werden.
10. Der Fanclub und seine Mitglieder verpflichten sich darauf zu achten, dass die Satzung von allen Mitgliedern eingehalten wird. Mitglieder, die sich nicht an diese Satzung halten, können bei schwerwiegenden Verstößen durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung aus dem Fanclub ausgeschlossen werden.
11. Der Fanclub ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Fanclubs fremd sind oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen, begünstigt werden.
1. Der Fanclub haftet nicht für Schäden oder Verluste, die Mitglieder verursachen.
2. Der Fanclub haftet auch in keinem Falle für Schäden, die Personen bei einer beliebigen Veranstaltung des Fanclubs (insbesondere bei dem Besuch der Heim- und Auswärtsspiele) erleiden.
Die Rechte und Pflichten der Mitglieder, sowie aller Organe des Fanclubs, werden per Satzung geregelt.
1. Die Mitgliedschaft zum Fanclub kann jede natürliche Person durch Einreichung der Beitrittserklärung, zum Beispiel auf dem Postweg, per Fax oder persönlich beantragen.
2. Die Entscheidung über die endgültige Aufnahme in den Fanclub trifft der Vorstand. Gründe für eine eventuelle Ablehnung des Aufnahmeantrages brauchen nicht angegeben werden.
3. Durch die Unterschrift auf der Beitrittserklärung wird die Satzung des Fanclubs anerkannt. Jedes Mitglied erhält die Satzung und einen Mitgliedsausweis.
4. Jedes neu aufgenommene Mitglied hat eine Probezeit von 3 Monaten zu absolvieren. In dieser Zeit hat das Mitglied alle Rechte und Pflichten. Eine Funktion im Vorstand kann nur nach Beendigung der Probezeit ausgeübt werden.
5. Gegen eine ablehnende Entscheidung des Vorstandes kann der Antragsteller keinen Einspruch einlegen. Ein Neuer Antrag kann frühestens nach 6 Monaten gestellt werden.
§ 5a Ehrenmitglieder
1. Es besteht die Möglichkeit, Ehrenmitglieder aufzunehmen. Das Vorschlagsrecht hat jedes Mitglied des Fanclubs.
2. Mit der Annahme der Ehrenmitgliedschaft erkennt das Mitglied die Satzung an.
3. Das Ehrenmitglied hat das Recht, an Mitgliedsversammlungen teilzunehmen. Es hat jedoch kein Stimmrecht.
4. Das Ehrenmitglied ist von der Zahlung des Mitgliedsbeitrages befreit.
2. Der Austritt ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres zulässig. Er ist mindestens drei Monate vorher dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären.
1. Der Ausschluss aus dem Fanclub kann erfolgen, wenn das Mitglied seinen dem Fanclub gegenüber eingegangenen Pflichten (siehe § 9) nicht nachkommt.
2. Der Ausschluss aus dem Fanclub kann erfolgen, wenn sich das Mitglied mit der Beitragszahlung mehr als 3 Monate im Verzug befindet.
3. Eine grobe Verfehlung eines Mitgliedes hat eine Abmahnung, bei wiederholter Verfehlung den Ausschluss zur Folge.
4. Mitglieder, die ihre Pflichten trotz Mahnung nicht nachkommen, gegen die Satzung verstoßen oder durch ihr Verhalten die Interessen oder das Ansehen des Clubs schädigen, können durch den Vorstand sofort ausgeschlossen werden.
a. an Veranstaltungen und Mitgliederversammlungen des Fanclubs teilzunehmen.
b. Anträge zu stellen.
c. das Stimmrecht auszuüben.
2. Jugendliche unter 16 Jahren dürfen an Fanclubfahrten nur mit schriftlicher Genehmigung oder in Begleitung des gesetzlichen Vertreters teilnehmen.
1. die Satzungen und Beschlüsse des Fanclubs zu befolgen.
2. nicht gegen die Interessen des Fanclubs zu handeln.
4. zum Ersatz des Schadens, den sie grob fahrlässig oder vorsätzlich dem Fanclub oder von ihm zur Verfügunggestellten Einrichtungen verursacht haben.
5. Die Mitglieder sind verpflichtet bei Verlust des Mitgliedsausweises 5,00 Euro für Ersatz zu zahlen.
Die Mitgliedsbeiträge werden in der Gebührenordnung des Vereines geregelt.
1. Die Mitgliederversammlung ist oberstes beschlussfassendes Organ und findet
a) einmal jährlich als Jahreshauptversammlung
b) auf Beschluss des Vorstands als außerordentliche Mitgliederversammlung, wenn es das Interesse des Vereins erfordert,
c) oder auf Forderung eines Viertels der Mitglieder als außerordentliche Mitgliederversammlung statt.
2. An der Mitgliederversammlung nehmen die Mitglieder teil. Sie haben das Recht sich an den Debatten zu beteiligen.
3. Der Mitgliederversammlung obliegen insbesondere folgende Aufgaben:
a. Wahl des Vorstandes, einzelner Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer.
b. die Entlastung des Vorstandes/ Kassierers
d. und die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge.
4. Die Mitgliederversammlung wird von dem Vereinsvorsitzenden oder im Verhinderungsfall von seinem Vertreter geleitet und ist mindestens einmal jährlich unter Bekanntgabe der vorgesehenen Tagesordnung mit einer 14tägigen Frist einzuberufen. Die Einberufung erfolgt grundsätzlich per E-Mail. Sollte keine gültige E-Mailadresse bekannt sein, erfolgt die Einladung schriftlich durch den Vorstand.
Der geschäftsführende Vorstand i.S.d. § 26 BGB besteht aus
c. dem 1. Kassenwart
§ 12a Erweiterter Vorstand
a. der geschäftsführende Vorstand gemäß § 12 der Satzung
b. der 2. Kassenwart
c. und bis zu 4 weiteren Beisitzern
Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes werden gemäß § 11 der Satzung von der Mitgliederver-sammlung gewählt. Die Amtsdauer des gewählten Vorstandes beträgt 2 Jahre. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt, eine Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.
Scheidet ein Mitglied des erweiterten Vorstandes während seiner Amtszeit aus, so kann dieser ohne die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein neues Mitglied an dessen Stelle bis zur nächsten Neuwahl bestimmen. Dies gilt auch für Nachnominierung unbesetzter Positionen.
Der erweiterte Vorstand tritt zu Vorstandssitzungen zusammen und trifft seine Entscheidung mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
§ 13 Geschäftsbereich
1. Der Vorstand vertritt den Fanclub in allen gerichtlichen und außergerichtlichen Streitigkeiten.
2. Der Vorstand kann Verpflichtungen für den Fanclub nur mit Beschränkung auf das Fanclubvermögen eingehen. Seine Vollmacht ist insoweit begrenzt.
3. Der Vorstand erfüllt die Aufgaben des Clubs im Rahmen und im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
§ 14 Vermögen und Fanclubeigentum
Die Überschüsse der Fanclubkasse sowie die sonst vorhandenen Vermögensbestände sind Eigentum des Fanclubs. Ausgeschiedenen Mitgliedern steht ein Anspruch hieran nicht zu. Bei Beschädigungen und abhandenkommen von Fanclubeigentum sind die Schuldigen schadenersatzpflichtig.
1. Der Verein löst sich durch Beschluss mit einfacher Mehrheit auf einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung auf. Sie ist vom 1. Vorsitzenden mit einer Ladungsfrist von drei Wochen schriftlich oder per E-Mail einzuberufen.
2. Sinkt die Mitgliederzahl auf unter zwei, so hat sich der Verein ebenfalls aufgelöst.
3. Im Fall einer Auflösung geht das Vereinsvermögen nach der Erfüllung aller Verpflichtungen an eine gemeinnützige, karitative Organisation oder an die SV Wehen 1926 Wiesbaden GmbH zum Zwecke der Förderung der Jugendarbeit.
Personen- und Funktionsbezeichnungen in dieser Satzung gelten jeweils in männlicher und in weiblicher Form.
Wiesbaden, den 25.01.2013
Sectator Nord, seit 2011 | Info@Fanclub-SVW-Wiesbaden.de