Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/inhaberschuldverschreibung
Timestamp: 2019-12-10 10:17:24
Document Index: 214321528

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 42', '§ 44', '§ 44', '§ 801', '§ 801']

Inhaberschuldverschreibung | Rechtslupe
Schlagwort: Inhaberschuldverschreibung
Die Markt­ren­di­te gemäß § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Satz 2 1. Halb­satz EStG a.F. ist nicht anzu­set­zen, wenn der sicher zuge­sag­te Zins­er­trag einer Inha­ber­schuld­ver­schrei­bung zwei­fels­frei von der unge­wis­sen Höhe des Rück­zah­lungs­be­trags getrennt wer­den kann. Die Kos­ten des Erwerbs einer Kauf­op­ti­on (Call) füh­ren zu Wer­bungs­kos­ten beim Ver­kauf der durch Aus­übung des
Es ist nicht miss­bräuch­lich (§ 42 AO), wenn eine inlän­di­sche Bank ihre Kun­den ver­an­lasst, Zins­schei­ne von Inha­ber­schuld­ver­schrei­bun­gen (sog. Tafel­pa­pie­re) über ein aus­län­di­sches Kre­dit­in­sti­tut ein­zu­lö­sen. Aus­zah­len­de Stel­le im Sin­ne von § 44 Abs. 1 Satz 3 EStG 1997/​2002 ist dann das aus­län­di­sche Kre­dit­in­sti­tut, das nach § 44 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 Buchst. a Dop­pel­buchst.
Die in einer Inha­ber­schuld­ver­schrei­bung ver­brief­te For­de­rung erlischt nicht nach § 801 Abs. 1 Satz 1 BGB, wenn sie in der Vor­le­gungs­frist ein­mal vor­ge­legt wor­den ist. Einer erneu­ten Vor­la­ge nach einer Aus­schüt­tung bedarf es nicht. Gemäß § 801 Abs. 1 Satz 1 BGB erlischt der Anspruch aus einer Inha­ber­schuld­ver­schrei­bung mit Ablauf von 30 Jah­ren nach