Source: http://www.kinderschutz-in-nrw.de/en/termine.html
Timestamp: 2018-04-21 15:42:42
Document Index: 177065609

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 4', '§ 8', '§ 4', '§ 1666', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 30', '§ 1631', '§ 16', '§158', '§158', '§8', '§ 8', '§ 8', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 4', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8']

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Workshop Systemischer Kinderschutz: Was hilft dem Kind und seinen Eltern?
09.04.2018 | 00:00 Uhr -
Die Referentinnen und Referenten laden in diesem Seminar zu einer kritischen Reflexion systemischer Grundhaltungen im Kinderschutz ein, vertiefen anhand von Fallbeispielen systemische Arbeitsweisen und nutzen praxisnah die Instrumente, die der „systemische Handlungskoffer“ bereithält. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe mit systemischem Interesse und Grundwissen, insbesondere aus den Pflegekinderdiensten, dem Allgemeinen Sozialdienst sowie stationären Einrichtungen
Termin: 9./10. April 2018
Zertifikatskurs zur Kinderschutzfachkraft (Modul 1)
10.04.2018 | 10:00 Uhr -
Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmenden auf die Tätigkeit als Kinderschutzfachkraft nach § 8a, 8b SGB VIII und § 4 KKG vorzubereiten. Der Kurs dient darüber hinaus zur allgemeinen Fortbildung im Themenfeld Kinderschutz.
In acht Tagen werden die Anforderungen, die der § 8a, 8b SGB VIII und § 4 KKG an die öffentlichen und freien Träger zur Wahrnehmung des Schutzauftrages stellt, thematisiert. Es werden erprobte Konzepte und Erfahrungen aus den letzten Jahren in der Umsetzung des Schutzauftrages vermittelt und aktuelle Entwicklungen im Kinderschutz diskutiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Rolle und der Auftrag der Kinderschutzfachkraft, die die Mitarbeiter/innen der freien Träger bei der Gefährdungseinschätzung beraten soll. Es wird in rechtliche Rahmenbedingungen des Kinderschutzes eingeführt, sowie das Wissen zu Methoden der Risikoeinschätzung vertieft und Organisationsaspekte der Implementierung des Beratungsprozesses durch die Kinderschutzfachkraft behandelt. Das Thema Kooperation zieht durch den ganzen Kurs, durch die unterschiedliche Feldkompetenz der Teilnehmer/innen und durch die Diskussionen mit Fachreferent/innen aus dem Gesundheitswesen und vom öffentlichen Träger der Jugendhilfe.
Bedingung der Zertifikatserlangung ist die Teilnahme an allen Kurseinheiten, die Erstellung einer kursbegleitenden Falldokumentation (im Umfang von ca. 8 bis 12 Seiten) und ihre Reflexion in einem Abschlusskolloquium. Das Abschlusskolloquium findet am siebten Tag des Kurses statt.
Zielgruppe: Fachkräfte aus den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe
Veranstalter: Institut für soziale Arbeit e.V. (ISA)
Termin: 10./11.04. 2018
Inhaltliche Auskunft: Andrea Conrats (Telefon 0251 200799 33)
Ansprechpartnerin für organisatorische Fragen: Katrin Pöhler (Telefon 0251/2007990)
Kindeswohlgefährdung unter besonderer Berücksichtigung der Rechte von Kindern und Jugendlichen
Der Begriff der Kindeswohlgefährdung ist ein unbestimmter und normativer Rechtsbegriff, der in § 1666 Abs. 1 BGB verankert ist. Die Unbestimmtheit des Rechtsbegriffs der Kindeswohlgefährdung macht die Begründung in der Praxis schwer. Die herrschende Definition der Kindeswohlgefährdung geht zurück auf die 1950er Jahre. Seitdem hat eine Vielzahl an gesetzlichen Änderungen stattgefunden, unsere Gesellschaft sowie das Kinderbild haben sich stark gewandelt.
Heute gilt das Bild vom Kind als dem (teil-)kompetenten Kind, dem Akteur und Rechtssubjekt. Kinder sind Träger eigener Rechte. Auch im Kinderschutz und familienrechtlichen Verfahren haben Kinder und Jugendliche eigene Rechte, z.B. Beteiligungsrechte im SGB VIII und im FamFG. Die Rechte von Kindern und Jugendlichen im Kontext einer Kindeswohlgefährdung werden nicht immer gewährt. Fachkräfte sind daher aufgefordert, Kinder und Jugendliche in der Wahrnehmung und Durchsetzung der ihnen zustehenden Rechte zu unterstützen. (Text aus der Ausschreibung)
Veranstalter: Bildungsakademie BiS
Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer[at]bis-akademie[dot]de
Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info@bis-akademie.de
Sexuelle Übergriffe von Kindern und Jugendlichen: Verstehen und intervenieren
11.04.2018 | 09:30 Uhr -
Bei etwa einem Drittel aller Strafanzeigen wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern werden Jugendliche, Heranwachsende und nichtstrafmündige Kinder angezeigt. Die Mehrzahl der sexuell übergriffigen Minderjährigen wird allerdings nicht angezeigt. Der sexuelle Missbrauch an jüngeren Geschwistern in Familien, sexuelle Übergriffe durch Jugendliche - manchmal auch von Kindern - in Institutionen, zum Beispiel in Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen, in Vereinen und im öffentlichen Raum, sind ein wichtiges Thema des Kinderschutzes. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Fachkräfte aus Kinder- und Jugendhilfe, Schule, Vereinen und Freizeit
Termin: 11./12.04.2018
Inhaltliche Auskunft: Birgit Knauer, b.knauer@bis-akademie.de
"Leben statt Überleben – Resilienz ist förderbar!“ Stärkung der seelischen und körperlichen Widerstandskraft von Kindern und Jugendlichen
17.04.2018 | 10:00 Uhr -
Resilienz wird definiert als seelische Widerstandsfähigkeit. Sie ist eine Kraft, die es Menschen ermöglicht, schwierige Situationen und Krisen zu bewältigen. Dabei greifen sie auf persönliche und soziale Ressourcen zurück.
Erzieher/innen, Jugendsozialarbeiter/innen sowie Berater/innen begleiten junge Menschen in krisenhaften Lebenssituationen. Dabei können sie selbst an eigene Grenzen der Belastbarkeit und Handlungsfähigkeit stoßen. Die Fortbildung soll auf eigenen Kompetenzen aufbauen und den beraterischen „Werkzeugkoffer“ erweitern.
Das Seminar dient beiden Gruppen: den Kindern und Jugendlichen, die in schwierigen sozialen Verhältnissen leben und verlässliche Bezugspersonen, Modelle, Hilfe und Kraft brauchen sowie den Begleiter/innen, die ihre eigenen Kraftquellen zum eigenen Wohl auffüllen und ihre Widerstandsfähigkeit stärken können. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Interessierte hauptberufliche und ehrenamtliche Fachkräfte
Termin: 17.-19.04.2018
Organisatorische Auskunft: Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 76 588 20, info[at]bis-akademie[dot]de
Prävention von (sexuellen) Grenzverletzungen und Übergriffen in Kita, Schule, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Vereinen
17.04.2018 | 10:30 Uhr -
Alle Einrichtungen und Institutionen in denen Haut- oder Ehrenamtliche die Verantwortung für Mädchen und Jungen obliegt, soll ein Schutzkonzept (Prävention und Intervention) eine Selbstverständlichkeit werden. Darüber haben sich die meisten Träger der Jugendarbeit, die großen Sportverbände und zum Beispiel die Kirchen, mit dem unabhängigen Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung verständigt. Was gehört zum Schutzkonzept? Was ist für welche Institution und für welchen Verein passend und notwendig? Das ist Gegenstand des Kurses.
Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der offenen Jugendarbeit, Vereinen, (teil-)stationären Jugendhilfeeinrichtungen, Ferienfreizeit- oder Jugendreisemaßnahmen, Kinder- und Jugendgruppen der Kirchen
Anne Wissemann, Tel.: 0202 74 75 588 20, info[at]bis-akademie[dot]de
Dokumentation im Kinderschutz
24.04.2018 | 10:00 Uhr -
In der Fortbildung werden wesentliche Prinzipien der Dokumentation und Aktenführung im Kontext eines Verdachts auf Kindeswohlgefährdung dargestellt und diskutiert. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Kenntnissen im Kontext § 8a SGB VIII, zertifizierte Kinderschutzfachkräfte
14.11.2018 (identische Veranstaltung)
Kindeswohlgefährdung: Der Schutzauftrag der Erzieherin/des Erziehers
25.04.2018 | 00:00 Uhr -
Kinder zu fördern setzt ihr Wohlbefinden, ihre körperliche und seelische Unversehrtheit voraus. Dieses sicherzustellen, ist Aufgabe der Erzieherin/des Erziehers. Das Gesetz fordert, den Schutz der Kinder systematisch abzusichern und damit qualifiziert und verlässlich wahrzunehmen.
So hat der Träger mit dem Jugendamt eine Vereinbarung darüber abzuschließen, wie der Schutzauftrag verbindlich sichergestellt wird.
Woran aber erkennt die Erzieherin/der Erzieher, ob ein Kind vernachlässigt, missbraucht oder misshandelt wird? Auf welche Merkmale, Hinweise hat sie/er beim Kind zu achten? Wen hat sie/er unter welchen Bedingungen zu Rate zu ziehen?
Wir werden in dieser Veranstaltung
- die gesetzlichen Grundlagen für den Kindesschutz besprechen,
- anhand von Situationen aus der sozialpädagogischen Praxis Verhaltens- und Vorgehensweisen fallbezogen und exemplarisch erörtern und
- Möglichkeiten der Vernetzung mit anderen Fachdiensten klären.
Zielgruppe: Sozialpädagogische Fachkräfte und Leiter/innen aus Tageseinrichtungen für Kinder
Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalren
Termin: 25./26.04.2018
Leitung/Auskunft zu Inhalten:
Heidi Jurkewitz, Tel.: 05733 923-312, Email: heidi.jurkewitz@lwl.org
Einschätzung von Kindeswohlgefährdung gemäß § 8a SGB VIII – eine besondere Herausforderung für die ambulanten Hilfen zur Erziehung
02.05.2018 | 10:00 Uhr -
Der § 8a SGB VIII verpflichtet Mitarbeitende der ambulanten Hilfen zur Erziehung bei Hinweisen auf eine Kindeswohlgefährdung entsprechend dem vorgeschriebenen Verfahren tätig zu werden. Gleichwohl befinden sich Mitarbeitende ambulanter Hilfen teilweise in einem Konflikt zwischen dem notwendigen Vertrauensaufbau zu den von ihnen betreuten Familien und ihrer Mitteilungspflicht an das Jugendamt. Daraus ergeben sich z.B. Unsicherheiten hinsichtlich der Frage, wie kritische Inhalte mit den Sorgeberechtigen bzw. dem Familiensystem kommuniziert werden können, um ggf. Kontaktabbrüche zu vermeiden sowie das Kindeswohl nicht weiter zu gefährden. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Mitarbeitende der ambulanten Hilfen zur Erziehung gem. §§ 30, 31 SGB VIII
Termin: 02./03.05.2018
Starke Eltern - Starke Kinder®: Schulung zur Elternkursleitung
07.05.2018 | 10:00 Uhr -
Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig (§ 1631 Abs. 2 BGB). Angebote der Jugendhilfe, wie der Elternkurs Starke Eltern- Starke Kinder? sollen Mütter, Väter und andere Erziehungsberechtigte unterstützen, ihre Erziehungsverantwortung besser wahrnehmen zu können. Sie sollen Wege aufzeigen, wie Konfliktsituationen in der Familie gewaltfrei gelöst werden können (§ 16 SGB VIII).
Ziel der Elternkurse Starke Eltern – Starke Kinder® ist es, das Selbstvertrauen der Eltern als Erziehende zu stärken, die Kommunikation in der Familie zu verbessern und den Kinderrechten Geltung zu verschaffen. Vermittelt wird das Modell der „anleitenden Erziehung“.
Zielgruppe: Fachkräfte mit pädagogischer / psychologischer Grundqualifikation, mit Erfahrungen in der Elternarbeit und in der Leitung von Gruppen mit Erwachsenen. Eine endgültige Zulassung erfolgt nach Rücksendung und Prüfung eines Vorstellungsbogens
Termin: 07./08.05. 2018
01./02.10. 2018
Reden mit ... doch Schreiben über...? Fachliche Herausforderungen in der partizipativen Erstellung gutachtlicher Stellungnahmen
15.05.2018 | 00:00 Uhr -
Gutachtliche Stellungnahmen werden in der Regel in schwierig verlaufenden Fällen verfasst. Sie beinhalten notwendigerweise eine Auswahl subjektiver Beobachtungen und damit eine Reduktion und Verdichtung derselben. Stellungnahmen sollten sowohl durch eine sorgfältige Anamnese und Diagnose fachlich begründet, gut strukturiert und nachvollziehbar sein sowie (selbst)reflexiv bewertet werden.
Familiengerichte nehmen diese Stellungnahmen als Grundlage für ihre Entscheidungsfindung, und in Zweidrittel aller Fälle treffen sie auf dieser Grundlage ihre Entscheidung. Dies betont ihren Wert und ihre Bedeutung.
Viele Fachkräfte schildern jedoch gleichzeitig, dass sie Schwierigkeiten beim Entwerfen, Formulieren und Gliedern von aussagekräftigen Stellungnahmen haben. (...)
Die erfahrenen Referentinnen wollen gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein gutes Gerüst hierzu entwickeln und vermitteln, welche qualitativen, sprachlichen Merkmale einen strukturierten Aufbau von Stellungnahmen auszeichnen. (...) (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, aus stationären Einrichtungen, Beratungsstellen, ambulanten Hilfen und andere, die im Rahmen ihrer Arbeit Berichte für familiengerichtliche Verfahren verfassen
Kitaleitung und Kinderschutz – Anforderungen an pädagogische Leitungskräfte
28.05.2018 | 00:00 Uhr -
Leitungskräften in der Kita kommt die Rolle zu, die erforderlichen Verfahrensabläufe bei einer vermuteten Kindeswohlgefährdung zu sichern und dafür Sorge zu tragen, dass Prozesse im Sinne einer Abwendung der Gefährdungslage angestoßen und weitergeführt werden. Dies stellt im Kita-Alltag eine hohe Herausforderung dar.
Das Seminar soll praxisnah in der Reflexion und der Übernahme der Rolle als Leitungskraft in der Kita im Kinderschutz unterstützen. Interne und externe Prozesse finden Berücksichtigung. Ein besonderes Augenmerk wird auf das Führen von Elterngesprächen bei vermuteter Kindeswohlgefährdung gelegt, um Eltern im besten Fall für eine Mitwirkung im Kinderschutz zu gewinnen. Konkrete Übungen und die Methode der kollegialen Beratung werden einbezogen.
Termin: 28./29. Mai 2018
ZERTIFIKATSKURS: ANWÄLTIN/ANWALT DES KINDES - QUALIFIZIERUNG ZUM VERFAHRENSBEISTAND §158 FamFG
01.06.2018 | 16:00 Uhr -
Berufsbild Verfahrensbeistand §158 FamFG
Verfahrensbeistände vertreten den Willen und die Interessen des Kindes
Familiengerichtsverfahren. Sie werden von den
praktischen Tätigkeit beinhaltet
- Kontaktaufnahme zum Kind
- Entwicklung des Kindeswillen
- Vertretung und Begleitung des Kindes im
- Gespräch mit Eltern und Mitwirkung an
Die Stellungnahme des Verfa
Entscheidung der Richter*innen
von 350 € bzw. 550 € pro Kind und Rechtszug.
Übernahme dieser Aufgabe.
Weitere Informationen zum Zertifikatskurs: www.institut-verfahrensbeistand.de
Bei Verdacht und Hinweisen auf Gewalt- und Machtmissbrauch hinsehen und handeln – Sensibilisierung von Haupt- und Ehrenamtlichen in der Kinder- und Jugendarbeit
06.06.2018 | 10:00 Uhr -
Die Prävention vor und die Intervention bei Machtmissbrauch und Gewalt, sei es psychische, körperliche oder sexualisierte Gewalt, ist spätesten nach Aufdeckung der 2010 aufgedeckten Missbrauchsvertuschungsskandale in Institutionen, überall auf der Tagesordnung. Alle haben die Absicht, hinzusehen und zu handeln. Aber wohin soll man schauen, auf was achten, und was muss man tun, wenn Verdachtsmomente auftauchen oder sich gar ein Kind hilfesuchend an jemanden wendet? (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten
Grundlagen Kinderschutz für Haupt- und Ehrenamtliche in Freizeit und Sport
07.06.2018 | 10:00 Uhr -
Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz vor Diskriminierung, Gewalt und Misshandlung (Artikel 2 u. 19 UN-Kinderrechtskonvention). Die mediale Thematisierung sexueller Gewalt im Bereich des Sports sowie die bestehende Fachdebatte zum Kinderschutz in Sport und Freizeit führen zu einer zunehmenden Sensibilisierung für den Kinderschutz auch in diesen Lebensbereichen junger Menschen. Grenzüberschreitendes Verhalten kann von Kindern und Jugendlichen aber auch von betreuenden Personen ausgehen. In Sport und Freizeit tätige Haupt- und Ehrenamtliche sind aus fachlicher und Kinderrechte Perspektive gefordert, sich für den Schutz junger Menschen stark zu machen. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Haupt- und Ehrenamtliche Fachkräfte in Freizeit und Sport
11.06.2018 | 00:00 Uhr -
Die Herausforderung ist, diese wahrzunehmen und damit vor allem mit Blick auf das betroffene Kind angemessen umzugehen. Neben der möglichen Schädigung und Gefährdung des Kindes verursacht auch die Frage nach dem passenden Umgang mit dem Gewalt ausübenden Jugendlichen Handlungsdruck auf die Beteiligten. Sowohl bei den betroffenen Familien als auch im Helfersystem wirken Begleitdynamiken und Bewältigungsmechanismen, die aus dem Themenbereich „Sexualisierte Gewalt gegen Kinder“ bekannt sind: Es wird bagatellisiert und skandalisiert, es wird geglaubt und nicht geglaubt, es wird vorverurteilt und geleugnet, es werden schnelle „plausible“ Erklärungen gefunden und durch die Not, schnell zu helfen, manchmal die Nöte der Betroffenen übersehen.
In diesem Seminar erhalten Sie einen aktuellen Überblick zur Arbeit mit sexualisiert übergriffigen Jugendlichen und Kindern. Auch die Hintergründe und Besonderheiten, wie z.B. sexualisierte Gewalt an Geschwistern, werden beleuchtet und mit den Teilnehmenden diskutiert. Es wird für einen differenzierten Umgang plädiert, der sich u.a. am Alter des jungen Menschen und am Muster und Ausmaß der sexuellen Übergriffe orientiert. Es bleibt Raum für eigene Praxiserfahrungen und Fragestellungen.
Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit, der Offenen Jugendarbeit, stationären Einrichtungen, Beratungsstellen, ambulanten Hilfen, Kindertagesstätten und weitere, die mit dem Thema arbeiten
Kinder von psychisch belasteten Eltern - eine professionelle Herausforderung im Spannungsfeld Jugendhilfe-Gesundheitswesen
13.06.2018 | 00:00 Uhr -
Eltern mit psychischer Erkrankung und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Familie stehen immer mehr im Fokus der Fachwelt. Die wissenschaftliche Forschung beschäftigt sich damit seit geraumer Zeit und findet erste Antworten. Sowohl die Risiko- als auch die Resilienzforschung haben bereits konstruktive Erkenntnisse hervorgebracht.
Doch was heißt dies im beruflichen Alltag, sowohl im Feld der Kinder- und Jugendhilfe als auch im Gesundheitswesen? Mit dieser Fortbildung laden wir Sie ein, das aktuelle Wissen in den Arbeitsalltag zu integrieren. Konkrete Instrumente und Handlungsschritte für die besondere Zielgruppe der psychisch kranken Eltern stehen im Mittelpunkt der Fortbildung - der Aspekt der Netzwerkarbeit erweitert zusätzlich den Blick über den Tellerrand ebenso wie systemische Methoden und Sichtweisen. Anhand von Fallbeispielen aus Ihrer Praxis erleben Sie beratende Unterstützung, um das Gelernte in ihren Alltag zu integrieren. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Fachkräfte aus der Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen
Veranstalter: LWL-Landesjugendamt Westfalen
Veranstaltungsort: Vlotho
Termin: 13. bis 15.06.2018
§8a und die Rolle der Erzieherin/des Erziehers im Kontext der Kindeswohlgefährdung und Elternarbeit – rechtliche Sicherheit für die eigene Arbeit
13.06.2018 | 10:00 Uhr -
Werden Erziehern/innen gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung in Bezug auf ein von Ihnen betreutes Kind bekannt, sieht der – der durch das Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (Bundeskinderschutzgesetz – BKiSchG) vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I, S. 2975) zuletzt neu gefasste - § 8a SGB VIII ein von ihnen zu beachtendes Verfahren vor. Jedoch werden damit verbundene weitere für die Praxis wichtige Inhalte, insbesondere solche des Datenschutzes/der Schweigepflicht, in dieser Vorschrift nicht ausdrücklich angesprochen. Wollen Erzieher/innen Sicherheit in der eigenen Arbeit erlangen, erscheint die Kenntnis der maßgeblichen Rechtsgrundlagen als unerlässlich. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Erzieher/innen und Erzieher, pädagogische Fachkräfte
„Vom Opfer zum Täter“ – Realität oder Mythos? Sexuell grenzverletzende Kinder und Jugendliche
20.06.2018 | 10:00 Uhr -
Ein hoher Anteil an Handlungen und Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wird von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren begangen. Darauf weisen eine zunehmende Anzahl an Erfahrungsberichten und Falldarstellungen pädagogisch oder therapeutisch arbeitender Fachleute sowie empirische Belege hin. Darüber hinaus beobachten Fachkräfte – häufig schon innerhalb des Kindergarten- oder Grundschulalters - ein scheinbar zunehmendes sexuell provozierendes oder sexualisiert auffälliges Verhalten von Kindern und Jugendlichen.
Hier stellen sich für die beteiligten Fachkräfte meist sehr schnell die Fragen, wie mögliche „Opfer“ geschützt werden können, wann und bei welchen Kindern und Jugendlichen Hilfebedarf besteht und wie vermieden werden kann, unnötig zu pathologisieren oder zu kriminalisieren, ohne gleichzeitig Entwicklungen zu übersehen, bei denen Hilfen notwendig sind. Als besonders wichtig erscheint hier eine gründliche, verstehende pädagogische und psychologische Diagnostik sexuell grenzverletzender Minderjähriger, um Hypothesen über mögliche Hintergründe und Motivationen bilden zu können. Zudem geht es darum, zu einer ersten hypothetischen Einschätzung bezüglich einer zu erwartenden Prognose zu gelangen, was auch einen Beitrag zum aktiven „Opferschutz“ darstellt. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Pädagogische und therapeutische Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, Schulen und Kindertagesstätten.
26.06.2018 | 00:00 Uhr -
26.06.2018 | 00:00
Kinderschutz in der Kindertagespflege kann gelingen, wenn sowohl Fachberatung als auch Kindertagespflegepersonen über Fachwissen im Kinderschutz und entsprechende Handlungskompetenzen bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung verfügen. In der Regel kann sich die Fachberatung ausschließlich punktuell einen Eindruck vom Zustand eines Kindes verschaffen.
Den täglichen Kontakt haben die Tagespflegepersonen, die als erste Veränderungen beim Kind wahrnehmen. Somit ist eine gute Kooperation zwischen Fachberatung und Tagespflegeperson von besonderer Bedeutung für einen wirksamen Kinderschutz. Aus diesem Grund sollen in der Fortbildung unter anderem folgende Fragen in den Blick genommen werden:
Welche Faktoren/Aspekte sind notwendig, damit eine gute Kooperation gelingt? Sind Strukturen/Verfahren zum Kinderschutz in der Kindertagespflege vorhanden und für alle Beteiligten transparent? Wie können fehlende Verfahren aufgebaut oder vorhandene Abläufe verbessert werden? (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Mitarbeiter/innen bei Jugendämtern, freien Trägern und Vereinen mit dem Auftrag der Beratung und Vermittlung von Kindertagespflegepersonen
Suizid - Gedanken, Versuche und Taten von Kindern und Jugendlichen: Aufklärung und Prävention
02.07.2018 | 10:00 Uhr -
04.07.2018 | 16:00
Was treibt (junge) Menschen in den Tod? Hätte der Selbstmord verhindert werden können? Sind (angekündigte) Versuche „nur“ Erpressungsversuche? Werden Mädchen und Jungen durch entsprechende Filme, Clips, Literatur dazu angeregt? Was hält Menschen (überhaupt) am Leben?Solche Fragen stellen sich viele Fachkräfte und betroffene Familien. Diese (und andere) Themen stehen im Mittelpunkt der dreitägigen Fortbildung. Neben vielfältigen Informationsangeboten stehen in der Fortbildung vor allem praktische Methoden und die Fallarbeit im Vordergrund. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte der ambulanten Erziehungshilfe, (teil-)stationärer Jugendhilfe, Jugendämter, offenen Kinder- und Jugendarbeit, Elterntrainer, Kinder- und Jugendhilfe
Termine: 02.-04.07.2018
09.07.2018 | 00:00 Uhr -
Kinder erkunden ihren Körper und den der Anderen. Spielerisch und neugierig. Das ist normal und wichtig für ihre Entwicklung. Aber: Was geht zu weit? Was ist zu welchem Zeitpunkt ein „normales“ Verhalten? Und: Wie können wir Situationen richtig verstehen und beurteilen? (...)
(...) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe kommen mit kindlicher Sexualität meist dann in Berührung, wenn möglicherweise etwas „Schlimmes“ passiert ist. Entsprechend groß ist die oft damit verbundene Aufregung und Verunsicherung bei allen Beteiligten. Unangemessene Reaktionen sind häufig die Folge – statt selbstbewusster Fachlichkeit auf der Grundlage eines guten (sexualpädagogischen) Konzeptes. (...)
Zielgruppe: Kita-Erzieher(innen) und Leitungen von Kindertagesstätten, Fachberater(innen), Personalverantwortliche und Trägervertreter(innen), Mitarbeiter(innen) des Jugendamtes und der Kitaaufsicht
Termin: 9./10. Juli 2018
Keine Veranstaltungen im gewählten Zeitraum.
Fachkraft im Kinderschutz (Modul 1)
03.09.2018 | 00:00 Uhr -
Die Weiterbildung schult den Blick auf Risiken und Ressourcen und stärkt die Handlungssicherheit, wenn es darum geht, Hinweise auf Kindeswohlgefährdung zu erkennen und einzuschätzen. Thematisiert werden auch problematische Gespräche mit Eltern, Kindern und Jugendlichen, Aspekte der Kooperation und die Auseinandersetzung mit schwierigen Fallverläufen. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe (wie aus sozialen Diensten, Beratungsstellen und Kindertagesstätten), Schulsozialarbeiter(innen), Beratungslehrer(innen), Fachkräfte des Gesundheitswesens wie Familienhebammen und Familienkrankenschwestern.
Termin: 03./04. September 2018
04.09.2018 | 10:00 Uhr -
05.09.2018 | 16:00
Termin: 04./05.09.2018
Inhaltliche Auskunft: Julia Pudelko, Telefon 0251 27059-47, julia.pudelko[at]isa-muenster[dot]de
Ansprechpartnerin für organisatorische Fragen: Katrin Pöhler, Telefon 0251/2007990, katrin.poehler[at]isa-muenster[dot]de
06.09.2018 | 10:00 Uhr -
Bei Fällen von Verdacht auf Kindeswohlgefährdung im Sinne des § 8a SGB VIII ist die Beteiligung der Personensorgeberechtigten am Prozess der Gefährdungseinschätzung zwingend vorgeschrieben. Häufig ist jedoch der Handlungsdruck auf Seiten der beteiligten Fachkräfte so groß, dass die Bedürfnisse und Gefühle der betroffenen Familien nur wenig Berücksichtigung finden. Interventionen sind aber in der Regel nur dann erfolgreich, wenn sie von Eltern und Kindern mitgetragen werden.
Lösungsorientierte Gesprächsführung kann in diesem Rahmen ein hilfreiches Instrument sein, um gemeinsam mit den Familien tragfähige und langfristige Lösungen zu entwickeln. (Text aus der Ausschreibung)
Termin: 06./07.09.2018
10.09.2018 | 00:00 Uhr -
Zielgruppe: Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit, der Offenen Jugendarbeit, stationären Einrichtungen, Beratungsstellen, ambulanten Hilfen und andere, die mit Familien, Kindern und Jugendlichen arbeiten
Termin: 10./11. September 2018
Fachberatung im Kinderschutz: »Die insoweit erfahrene Fachkraft«
24.09.2018 | 00:00 Uhr -
Dieser Zertifikatskurs ist die inhaltliche Weiterführung des Kurses „Fachkraft im Kinderschutz“. Die darin zuvor vermittelten und erlernten Kinderschutz-Grundlagen aus der Perspektive der fallführenden Fachkraft werden in dieser Weiterbildung um die Perspektive der Beratung durch die „insoweit erfahrene Fachkraft“ ergänzt. Der präzisierte Schutzauftrag der Jugendhilfe und die erweiterten fachberaterischen Herausforderungen durch das Bundeskinderschutzgesetz (u.a. § 4 KKG, § 8a, § 8b SGB VIII) bilden den zentralen Ausgangspunkt dieser Weiterbildung.
Die spezifischen Kompetenzen, über die eine „insoweit erfahrene Fachkraft“ verfügen soll, werden in vier Modulen vertieft, ihre Aufgaben und Rolle konkretisiert und die Vielfalt der möglichen Beratungskontexte (z.B. Schule und Gesundheitswesen) in den Blick genommen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen praxisnah Methoden der Informationssammlung für ein Erstgespräch mit der ratsuchenden Fachkraft kennen. Sie entwickeln Sicherheit darin, die fallführende Fachkraft bei schwierigen Gesprächen mit Eltern und Kindern beraterisch zu begleiten und Krisen im Hilfesystem zu erkennen und zu lösen. Aber auch dem Umgang mit eigenen Grenzen in diesem herausfordernden Arbeitsfeld wird ausreichend Raum gegeben. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Absolvent(inn)en der Weiterbildung: „Fachkraft im Kinderschutz“ oder vergleichbarerQualifizierungen
Beruflicher Abschluss: Diplom-, Master-, Bachelorstudiengänge in (Sozial-) Pädagogik oder Psychologie und zusätzlich mindestens drei Jahre Berufserfahrung im kinderschutzrelevanten Feld, gerne mit Beratungstätigkeit.
Termin: 24. - 25. September 2018 (Modul 1)
Modul 2: 29. – 30. Oktober 2018
Modul 3: 03. – 04. Dezember 2018
Modul 4: 28. – 29. Januar 2019
Psychische Erkrankungen und Suchterkrankungen im Kontext von Kindeswohlgefährdung
08.10.2018 | 10:00 Uhr -
Bei psychisch erkrankten Eltern können sich „Verrückungen“ im Denken, in den Gefühlen und im Verhalten belastend auf den Umgang mit ihren Kindern auswirken. Damit steigt das Risiko psychischer Auffälligkeiten in der Entwicklung der Kinder. Hier kann mit einer Stärkung der Schutzfaktoren des Kindes und des sozialen Umfeldes wirksam gegengesteuert werden.
Jugendhilfe muss hier in Kooperation mit anderen beteiligten Professionen ein Schutznetz um und für die Familien weben, in dem vor allem die Kinder sicher sind. Sie muss aber auch Grenzen erkennen und anderen Beteiligten diese Grenzen erkenntlich machen, entlang derer das Wohl des Kindes in Frage gestellt wird. Das Verfahren nach § 8a SGB VIII bedeutet hier Unterstützung und Herausforderung zugleich. Insbesondere in Fragen der Beteiligung der betroffenen Eltern und Kinder muss hier sorgfältig gearbeitet werden, dabei ist eine Kooperation über die Jugendhilfe hinaus unverzichtbar. (Text aus der Ausschreibung)
Termin: 08./09.10.2018
Datenschutz im kooperativen Kinderschutz
10.10.2018 | 10:00 Uhr -
10.10.2018 | 13:00
Datenschutz und Kinderschutz werden häufig in ein Spannungsverhältnis gestellt. Der notwendige Vertrauensschutz in der sozialen Arbeit scheint durch die Erfordernisse der Kommunikation im Kinderschutz gefährdet. Darf ich dem Kinderarzt Informationen über das in meiner Einrichtung Festgestellte mitteilen? Wie reagiere ich auf eine Anfrage des Jugendamtes in Bezug auf ein von mir betreutes Kind? Nach Klärung der rechtlichen Grundlagen – unter Berücksichtigung aktueller Rechtsentwicklungen auf europäischer Ebene – werden diese und weitere Fragen im Rahmen dieser Fortbildung diskutiert und sachgerechte Lösungen erarbeitet. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Mitarbeiter/innen in Einrichtungen der Jugendhilfe (z.B. Kitas, Familienberatungsstellen, Einrichtungen der stationären Jugendhilfe); von § 4 KKG erfasste MitarbeiterInnen (z.B. Hebammen, SozialarbeiterInnen, Ärzte/innen, LehrerInnen, BeraterInnen für Suchtfragen in einer in § 4 KKG genannten Einrichtung
11.10.2018 | 00:00 Uhr -
In diesem Seminar möchten wir die oben aufgeführten Themen vor dem Hintergrund Ihres beruflichen Alltags in der Kindertagesbetreuung und Ihrer bedeutsamen Rolle im Kinderschutz behandeln. Sie erhalten einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Gefährdungsformen, lernen Handlungsoptionen kennen und erproben sich in (schwierigen) Elterngesprächen. (Text aus der Ausschreibung)
Kindeswohlgefährdung „Erkennen – Beurteilen – Handeln“ für pädagogische Fachkräfte im Berufseinstieg
06.11.2018 | 00:00 Uhr -
Werden Fachkräfte gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen bekannt, so sind Handlungsschritte gemäß § 8a SGB VIII erforderlich. Was sind gewichtige Anhaltspunkte einer Kindeswohlgefährdung? Was ist zu tun? Und was impliziert § 8a SGB VIII?
Dieser Themenkomplex stellt für Berufseinsteiger/innen eine besondere Herausforderung dar und ist möglicherweise noch mit großen Unsicherheiten und Ängsten verbunden. In einem Kurs speziell für diese Zielgruppe sollen dieGrundlagen zu diesem Thema vermittelt werden.
Zielgruppe: Fachkräfte im Berufseinstieg
14.11.2018 | 10:00 Uhr -
Partizipation von Kindern, Jugendlichen und Eltern im Kontext von Kindeswohlgefährdung
19.11.2018 | 10:00 Uhr -
Die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Eltern gehört zu den Grundprinzipien sozialer Arbeit. In der sozialpädagogischen Praxis ist dies unbestritten, die Umsetzung aus strukturellen, zeitlichen und methodischen Gründen jedoch oft schwierig. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um hochstrittige und konfliktreiche Fallkonstellationen handelt. Oft „übersehen“ wird, dass es im § 8a SGB VIII ausdrücklich heißt, bei der Einschätzung des Gefährdungsrisikos „das Kind, den Jugendliche und die Eltern einzubeziehen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird“. Die Praxis zeigt, dass Hinweise auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung häufig durch die Kinder und Jugendlichen selbst gegeben werden, wenn diese bestimmte Symptome entwickeln oder entsprechende verbale Andeutungen machen bzw. sich mitteilen.Die Schwierigkeit bei Interventionen bzw. bei der Frage, inwiefern solche zum Schutze eines Kindes erforderlich sind, scheint vielmehr darin zu liegen, dass große Unsicherheiten im Hinblick auf eine angemessene Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen sowie –insbesondere im Falle eines Verdachts auf Kindeswohlgefährdung - mit den Eltern bestehen.Kinder und Jugendliche im Prozess der Gefährdungseinschätzung angemessen einzubeziehen, ohne ihnen zu viel Verantwortung für die familiäre Situation zu übertragen, sowie die notwendige Einbeziehung und Konfrontation der Eltern mit bestehenden Verdachtsmomenten, stellt häufig einen schwierigen Spagat für Fachkräfte dar. (Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte mit Grundkenntnissen im Kontext § 8 a SGB VIII
Termin: 19./20.11.2018
Erfahrungen mit Gewalt und Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen
22.11.2018 | 00:00 Uhr -
Schon kleine Kinder werden immer wieder mit Gewalt konfrontiert: Den Eltern "rutscht die Hand aus", Geschwister prügeln sich, ein Autounfall, Angehörige verletzen sie, ein Kind ist unheilbar krank und ist "notwendigen" medizinischen Misshandlungen ausgesetzt. Fernsehen, Videos und Computerspiele zeugen von Gewalt.
Wie erleben Kinder und Jugendliche Gewalt?
Wie kann man Gewalterfahrung und Gewalttätigkeit vor dem Hintergrund des Traumakonzeptes besser verstehen?
An diesem Fortbildungstag wird das Traumakonzept vorgestellt und auf die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen hin reflektiert, sowie pädagogische Handlungsmöglichkeiten erarbeitet.(Text aus der Ausschreibung)
Zielgruppe: Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Jugendhilfe, Schule und Tageseinrichtungen
Veranstaltungsort: Vlothoa
Martina Rohlfing, Tel.: 05733 923-310, Email: martina.rohlfing@lwl.org
29.11.2018 | 00:00 Uhr -
Zielgruppe: Fachkräfte von Trägern der freien und öffentlichen Jugendhilfe aus den verschiedenen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe
Kerstin Zillmann, Tel.: 0251 591-5987, E-Mail: kerstin.zillmann[at]lwl[dot]org
Termin: 29.11./30.11.2018