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Timestamp: 2020-02-22 20:22:21
Document Index: 30055888

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 4', '§ 5', '§ 7', '§ 1', '§ 8']

Ihre Suchkriterien : Fakultät für Betriebswirtschaftslehre
Fakultät / Fachbereich Fakultät für Betriebswirtschaftslehre
Promotionsfach / fächer Betriebswirtschaftslehre
§ 5 Annahmevoraussetzungen
(1) Als Doktorand wird in der Regel nur angenommen, wer die Diplom-, Master- oder eine 4-jährige Bachelorprüfung nach § 4 Abs. 2 Buchstabe c mindestens mit der Note gut bestanden hat. In begründeten Ausnahmefällen kann der Promotionsausschuss von diesem Erfordernis befreien.
(2) Der Promotionsausschuss kann außerdem Bewerber zulassen, die an einer deutschen oder ausländischen wissenschaftlichen Hochschule ein gleichwertiges wissenschaft...
(2) Der Promotionsausschuss kann außerdem Bewerber zulassen, die an einer deutschen oder ausländischen wissenschaftlichen Hochschule ein gleichwertiges wissenschaftliches Studium mit einer Regelstudienzeit von mindestens acht Semestern mit gleichwertigem Erfolg abgeschlossen haben, sowie Bewerber, die keine gleichwertige Abschlussprüfung abgelegt haben, wenn sie ein zweijähriges Ergänzungsstudium an der Universität Mannheim mit einem § 5 Abs. 1 entsprechenden Erfolg durchgeführt haben.
(3) Der Promotionsausschuss kann ferner besonders qualifizierte Absolventen eines Diplom-, Master bzw. eines Bachelorstudiengangs mit vierjähriger Regelstudienzeit der Fächer Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an einer Fachhochschule aufgrund einer in der Regel dreisemestrigen Eignungsfeststellung als Doktoranden annehmen. Voraussetzung hierfür ist, dass ein Fachhochschuldiplom/-bachelorgrad mit sehr gutem Ergebnis erworben wurde und der Promotionsausschuss der zuständigen Fakultät bescheinigt, dass der Fachhochschulabsolvent im selben Ausmaß zu wissenschaftlicher Arbeit befähigt ist, wie dies bei einem Universitätsabsolventen nach Maßgabe der Promotionsordnung vorausgesetzt wird. Über die in der Eignungsfeststellung zu erbringenden Leistungen entscheidet der Promotionsausschuss.
(4) Absatz 3 gilt entsprechend für besonders qualifizierte Absolventen der Dualen Hochschulen, soweit deren Abschlüsse staatlich anerkannt sind.
Sofern die Zulassungsvoraussetzungen vorliegen und keine Gründe gemäß § 7 entgegenstehen, entscheidet der Promotionsausschuss auf Vorschlag des Betreuers über die Annahme des Bewerbers. Bei positiver Entscheidung nimmt der Dekan den Bewerber in die Doktorandenliste der Fakultät auf.
Hierüber erhält der Bewerber eine Bescheinigung, die ihn nach Maßgabe des Landeshochschulgesetzes und der Zulassungs- und Immatrikulationsordnung der Universität Mannheim zur Immatrikulation und zur Nutzung der Universitätseinrichtungen berechtigt und zum ordentlichen Promotionsstudium sowie zur wissenschaftlichen Redlichkeit verpflichtet. Der Betreuer wird im Rahmen von regelmäßigen Betreuungsgesprächen den Fortschritt des Doktoranden bei der
Anfertigung seiner Dissertationsschrift sowie beim Graduiertenstudium in zeitlicher und fachlicher Hinsicht überprüfen.
§ 1 Zweck und Art der Prüfung
(1) Die Universität Mannheim verleiht den akademischen Grad eines Doktors der
Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. pol.) aufgrund einer Dissertation, eines Graduiertenstudiums und einer bestandenen hochschulöffentlichen Disputation (siehe §§ 8 ff.).
(2) Die Dissertation muss eine selbständige, die Betriebswirtschaftslehre fördernde Arbeit sein und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In ihr hat der Doktor...
(2) Die Dissertation muss eine selbständige, die Betriebswirtschaftslehre fördernde Arbeit sein und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In ihr hat der Doktorand eigene Forschungsergebnisse, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse vermitteln, in Form einer Monografie oder einer publikationsbasierten Dissertation darzulegen. In eine publikationsbasierte Dissertation können wissenschaftliche Veröffentlichungen oder zur Veröffentlichung vorgesehene Manuskripte des
Doktoranden einbezogen werden; auch in diesem Fall ist eine schlüssige Gesamtkonzeption vorzulegen. Hierüber befindet der Promotionsausschuss. Dissertation und Disputation dienen dem Nachweis der Befähigung zu selbständiger vertiefter wissenschaftlicher Arbeit.
(3) Zuständig für die Verleihung des Doktorgrades der Wirtschaftswissenschaften ist im Rahmen dieser Satzung die Fakultät für Betriebswirtschaftslehre.
Datum aktuelle Fassung 11.03.2014
Fundstelle Bekantmachungen des Rektorats 05/2014