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Timestamp: 2016-10-26 15:20:29
Document Index: 112947265

Matched Legal Cases: ['Art. 109', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 66', 'Art. 68']

8C_497/2013 (05.09.2013)
8C_497/2013 { T 0/2
} � � Urteil vom 5. September 2013
vertreten durch Rechtsanwalt Reto M�tzler,
vom 17. Mai 2013.
Der 1950 geborene M.________ war als Fahrzeugaufbereiter bei der Firma X.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Am 7. Oktober 2009 rutschte er beim L�sen einer Schraube mit dem Schraubenschl�ssel ab, wobei er sich eine transmurale Supraspinatussehnenruptur rechts zuzog. Die SUVA erbrachte Versicherungsleistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld. Mit Verf�gung vom 9. Februar 2011 sprach sie dem Versicherten f�r die verbliebene Beeintr�chtigung aus dem obigen Unfall ab 1. Dezember 2010 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunf�higkeit von 12 % und eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 17 % zu. Die dagegen erhobene Einsprache hiess sie teilweise gut und setzte den Erwerbsunf�higkeitsgrad auf 19 % fest; im �brigen wies sie die Einsprache ab (Entscheid vom 15. September 2011).
Die hiegegen gef�hrte Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 17. Mai 2013 ab.
Mit Beschwerde beantragt der Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei sein Erwerbsunf�higkeitsgrad von 19 % auf 33 % zu erh�hen.
3.1.1.�Die Vorinstanz hat mit einl�sslicher Begr�ndung - auf die verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG) - erkannt, gest�tzt auf den Austrittsbericht der Klinik Y.________ vom 13. August 2010 sei dem Versicherten eine mittelschwere Arbeit (selten maximal zu hantierende Lasten von 15-25 kg) ganztags zumutbar. Spezielle Einschr�nkungen best�nden betreffend die Schulter rechts (dominante Seite) : keine Arbeit �ber Brusth�he; Gewicht k�nne rechts nur k�rpernahe hantiert werden. Aufgrund der im obigen Austrittsbericht betreffend die rechte Hand erw�hnten Einschr�nkungen sei weder faktische Einh�ndigkeit noch das Bestehen einer blossen Zudienerhand anzunehmen, und die im Bericht hervorgehobene Symptomausweitung sei dem psychischen Bereich zuzuordnen und falle angesichts des als leicht einzustufenden Unfalls als ad�quate Unfallfolge ausser Betracht. Zur Bestimmung des trotz Gesundheitsschadens zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommens stellte die Vorinstanz - wie die SUVA - auf die vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) ab. Ausgehend vom Bruttolohn gem�ss der LSE-Tabelle TA1 f�r das Jahr 2008 bei M�nnern im Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive T�tigkeiten) errechnete sie aufgrund der Nominallohnentwicklung bis 2010 ein Einkommen von Fr. 61'667.- und unter Ber�cksichtigung eines behinderungsbedingten Abzugs von 10 % ein Invalideneinkommen von Fr. 55'500.-. Verglichen mit dem ohne Gesundheitsschaden erzielbaren Valideneinkommen von Fr. 68'900.- resultierte ein Invalidit�tsgrad von gerundet 19 %.
3.1.2.�Der Versicherte macht im Wesentlichen geltend, es sei nicht nachvollziehbar, wie er mit der rechten dominanten Seite ganzt�gig Gewichte von 15-25 kg hantieren k�nnen soll (ganzt�gige mittelschwere Arbeit), wenn eine Arbeit �ber Brusth�he nicht m�glich sei und rechts Gewichte nur k�rpernah hantiert werden k�nnten. Entgegen der Vorinstanz k�nne nicht behauptet werden, er k�nne seine rechte dominante Seite mehr denn als blosse Zudienerhand einsetzen. Vielmehr sei ihm bereits bei kleinsten Gewichtsbelastungen jegliches Heben, Tragen, Strecken, Reichen, Stossen und Ziehen mit der rechten dominanten Hand unm�glich, da Gewichte nur k�rpernah hantiert werden k�nnten. Die Vorinstanz ber�cksichtige zudem die im Austrittsbericht der Klinik Y.________ hervorgehobene Symptomausweitung, was unzul�ssig sei. Denn die in diesem Bericht angegebenen Einschr�nkungen mit Bezug auf die rechte Schulter seien unabh�ngig von einer Symptomausweitung festgestellt worden. Als Schlussfolgerung sei Folgendes festzuhalten: Indem ihm trotz seiner massiven medizinischen Einschr�nkung eine ganzt�gige mittelschwere Arbeit zugemutet und lediglich ein leidensbedingter Abzug von 10 % zugebilligt werde, verletze die Vorinstanz das Gesetz im Sinne einer rechtsfehlerhaften Ermessensbet�tigung. Angemessen sei ein leidensbedingter Abzug von 25 %, was ein Invalideneinkommen von Fr. 46'250.- (Fr. 61'667.- minus 25 %) und verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 68'900.- einen Erwerbsunf�higkeitsgrad von 33 % ergebe.
3.2.1.�Wird das Invalideneinkommen - wie hier - auf der Grundlage der LSE ermittelt, kann der entsprechende Ausgangswert gek�rzt werden, soweit anzunehmen ist, dass die verbleibende Leistungsf�higkeit infolge eines oder mehrerer Merkmale (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad) nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwertet werden kann. Der Abzug darf 25 % nicht �bersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; Urteil 8C_366/2013 vom 18. Juni 2013 E. 4.1). Die Frage nach der H�he eines angezeigten Abzuges stellt eine Ermessensfrage dar, deren Beantwortung einer bundesgerichtlichen Korrektur nur dort zug�nglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausge�bt hat (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; Urteil 8C_673/2012 vom 16. Mai 2013 E. 5.2).
3.2.2.�Entgegen dem Vorbringen des Versicherten stellte die Vorinstanz unbesehen einer allf�lligen Symptomausweitung auf die somatischen Einschr�nkungen seiner rechten Schulter ab. Ob diese Einschr�nkungen gr�sser sind, als von der Vorinstanz festgestellt wurde, und dem Versicherten nicht mittelschwere, sondern nur leichte Arbeiten zumutbar sind, ist im Ergebnis irrelevant. Denn bei der Ermittlung des Invalideneinkommens stellte die Vorinstanz - der SUVA folgend - auf das LSE-Anforderungsniveau 4 ab, welches die tiefsten Lohnans�tze enth�lt. Damit und mit dem zus�tzlichen Leidensabzug von 10 % wird der gesundheitlichen Beeintr�chtigung des Versicherten hinreichend Rechnung getragen. Andere einkommensbeeinflussende Abzugsfaktoren werden nicht geltend gemacht. Da von einer rechtsfehlerhaften Ermessensaus�bung nicht gesprochen werden kann, muss es beim vorinstanzlichen Abzug sein Bewenden haben. Die Invalidenrente bei einer Erwerbsunf�higkeit von 19 % ist somit zu best�tigen und die Beschwerde abzuweisen.
Die offensichtlich unbegr�ndete Beschwerde wird im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG erledigt. Der unterliegende Versicherte tr�gt die Verfahrenskosten (Art. 66 Abs. 1, Art. 68 Abs. 2 BGG).