Source: https://www.rab-asr.ch/de/zulassung/zulassung.html
Timestamp: 2017-06-24 20:50:59
Document Index: 294668646

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 24', 'Art. 2', 'Art. 727', 'Art. 727', 'Art. 727', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 39', 'Art. 21', 'Art. 38', 'Art. 40', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 38', 'Art. 9', 'Art. 38', 'Art. 2', 'Art. 728', 'Art. 729', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 15', 'Art. 3', 'Art. 15', 'Art. 39', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 39', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 39']

Zulassung - Eidg. Revisionsaufsichtsbehörde RAB
ZulassungAlle natürlichen Personen und Unternehmen, die gesetzlich vorgeschriebene Revisionsdienstleistungen erbringen, müssen seit dem 1. Januar 2008 über eine Zulassung der RAB verfügen.Um eine Zulassung zu erhalten, füllen natürliche Personen und Unternehmen die für die Anmeldung notwendigen Masken aus. Im Anmeldeprozess ist auch der Zahlungsprozess enthalten. Am Ende des Erfassungsprozesses kann das Zulassungsgesuch ausgedruckt und die Daten bestätigt werden. Das Gesuch ist der RAB, datiert und unterzeichnet, mit den darin aufgeführten Unterlagen per Post zuzustellen.Sind alle Voraussetzungen erfüllt, wird eine Zulassung erteilt und die natürliche Person bzw. das Unternehmen im öffentlichen Register der RAB eingetragen.
Permalink E-Mail Drucken Wer ist zulassungspflichtig?Zulassungspflichtig sind natürliche Personen und Unternehmen, die gesetzlich vorgeschriebene Revisionsdienstleistungen erbringen. Als solche gelten:
Prüfungen und Bestätigungen, die nach bundesrechtlichen Vorschriften durch eine zugelassene Revisionsexpertin bzw. einen zugelassenen Revisionsexperten, eine zugelassene Revisorin bzw. einen zugelassenen Revisor oder durch ein staatlich beaufsichtigtes Revisionsunternehmen vorgenommen werden müssen(Art. 2 Bst. a Ziff. 1 RAG);
Prüfungen, die nach Art. 24 Abs. 1 Bst. a FINMAG durch eine zugelassene Prüfgesellschaft bzw. eine zugelassene leitende Prüferin oder einen zugelassenen leitenden Prüfer vorgenommen werden (Art. 2 Bst. a Ziff. 2 RAG).
Als Revisionsdienstleistung gelten insbesondere die Prüfung der Jahres- und Konzernrechnung, die aufsichtsrechtliche Prüfung von Beaufsichtigten der Eidgenössischen Finanzmarktaufsichtsbehörde FINMA nach den jeweiligen Finanzmarktgesetzen aber beispielsweise auch punktuelle Revisionsdienstleistungen wie die Prüfung einer Kapitalerhöhung, einer Kapitalherabsetzung oder einer Fusion.Gesetzlich nicht vorgeschriebene Revisionsdienstleistungen dürfen auch durch Personen erbracht werden, die über keine Zulassung durch die RAB verfügen.Datum der Veröffentlichung: 15. April 2009 (angepasst per 15. Juli 2016)
Welche Arten von Zulassungen bestehen? Wie hoch sind die Gebühren?
Permalink E-Mail Drucken Welche Arten von Zulassungen bestehen?
Alle natürlichen Personen und Revisionsunternehmen, die gesetzlich vorgeschriebene Revisionsdienstleistungen erbringen, bedürfen seit dem 1. Januar 2008 einer von drei möglichen Zulassungen:
Als zugelassene Revisor/innen gelten Personen und Revisionsunternehmen, die berechtigt sind, eine eingeschränkte Revision vorzunehmen (Art. 727c OR).
Als zugelassene Revisionsexperten/innen gelten Personen und Revisionsunternehmen, die berechtigt sind, eine ordentliche Revision vorzunehmen (Art. 727b Abs. 2 OR). Die Revisionsexperten/innen zeichnen sich gegenüber den zugelassenen Revisor/innen durch den Nachweis einer längeren Fachpraxis aus.
Als staatlich beaufsichtigte Revisionsunternehmen gelten Gesellschaften, die zur Durchführung einer ordentlichen Revision bei Publikumsgesellschaften befugt sind (Art. 727b Abs. 1 OR). Von der Qualifikation her handelt es sich um Revisionsexperten, die aber weiter gehende gesetzliche Pflichten erfüllen müssen und die der Aufsicht durch die RAB unterstehen.
Personen und Unternehmen, die sich nicht ins Revisorenregister eintragen lassen, gelten als nicht zugelassene Revisoren ("Laienrevisoren"). Diese können Revisionsdienstleistungen erbringen, die das Gesetz nicht zwingend vorschreibt. Zu denken ist insbesondere an die Prüfung von Jahresrechnungen von Gesellschaften, die auf eine Revision im Sinne des Gesetzes verzichtet haben ("Opting-out"), aber dennoch aus unternehmensinternen Gründen eine "inoffizielle" Revision wünschen.
Gemäss Art. 38 RAV beträgt die Gebühr für die Beurteilung des Zulassungsgesuchs durch die RAB für:
a. natürliche Personen: 800 Franken;b. Revisionsunternehmen: 1500 Franken;c. staatlich beaufsichtigte Revisionsunternehmen: mind. 5000 Franken.
Die Gebühr für die Erstzulassung eines Einzelunternehmens, in dem nur die Inhaberin oder der Inhaber Revisionsdienstleistungen erbringt, ist mit der Gebühr für die Zulassung der Inhaberin oder des Inhabers abgegolten. Für die Erneuerung der Zulassung wird vom Einzelunternehmen die Gebühr für die Zulassung natürlicher Personen erhoben (Art. 38 Abs. 3 RAV).
Von staatlich beaufsichtigten Revisionsunternehmen wird die Gebühr für die Zulassung bzw. die Erneuerung der Zulassung nach Zeitaufwand erhoben, wobei der Stundenansatz 250 Franken und die Gebühr mindestens 5‘000 Franken beträgt (Art. 38 Abs. 5 RAV). Zusätzlich wird jährlich eine Aufsichtsabgabe zur Deckung der nicht durch Gebühren gedeckten Kosten der RAB von mindestens 10‘000 Franken sowie eine Gebühr nach Zeitaufwand für die periodische Überprüfung (Inspektion) erhoben (vgl. Art. 39 und 42 ff. RAV).
Wann werden Gebühren erhoben?
Die Aufsichtsbehörde erhebt von der Gesuchstellerin oder vom Gesuchsteller eine Gebühr für:
a. die Beurteilung eines Zulassungsgesuchs;b. die Erneuerung der Zulassung;c. den Wechsel der Zulassungsart;d. die Übertragung der Zulassung (Art. 21a RAV).
Permalink E-Mail Drucken Für welche Dienstleistung ist eine Zulassung als Revisionsexperte notwendig bzw. für welche Dienstleistung genügt eine Zulassung als Revisor?
Permalink E-Mail Drucken Zulassungsprozess
Zulassungspflichtige natürliche Personen und Unternehmen füllen die für die Anmeldung notwendigen Masken auf dieser Website gemäss Wegleitung aus. Im Anmeldeprozess ist auch der Zahlungsprozess enthalten. Am Ende des Erfassungsprozesses kann das per Post einzureichende Gesuch ausgedruckt und die Daten bestätigt werden. Das ausgedruckte Zulassungsgesuch ist datiert und unterzeichnet mit den darin aufgeführten Unterlagen der RAB per Post zuzustellen. Wird das Gesuch vollständig eingereicht, erhält der/die Gesuchsteller/in eine entsprechende Eingangsbestätigung der RAB. Sind alle Voraussetzungen für die Zulassung erfüllt, wird eine Zulassung erteilt und die natürliche Person bzw. das Unternehmen erscheint im ebenfalls auf dieser Website zur Verfügung stehenden Register. Sind die Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllt, so wird das Gesuch abgewiesen.
Der Zulassungsprozess ist ausschliesslich durch das Ausfüllen der entsprechenden Masken auf dieser Website möglich: Login
Sie erfolgt in einer der folgenden Kategorien:
Natürliche Person (zugelassene/r Revisor/in oder zugelassene/r Revisionsexpert/in)
Einzelunternehmen, in dem nur der/die Inhaber/in Revisionsdienstleistungen erbringt (zugelassener Revisor oder zugelassener Revisionsexperte)
Revisionsunternehmen (zugelassener Revisor oder zugelassener Revisionsexperte)
Staatlich beaufsichtigtes Revisionsunternehmen
Da es sich bei im Handelsregister eingetragenen «Einzelunternehmen (früher: Einzelfirma), in denen nur der/die Inhaber/in Revisionsdienstleistungen erbringt», um ein und dieselbe Rechtsperson handelt, sollen sie gebührenmässig nicht doppelt belastet werden (Art. 38 Abs. 2 und 3 RAV). Aus diesem Grund werden sie bei der Anmeldung separat erfasst. Nicht unter diese Regelung fallen Ein-Personen-Gesellschaften mit anderer Rechtsform (z.B. AG oder GmbH). In der erwähnten Kategorie wird sowohl die Anmeldung des Einzelunternehmens als auch der natürlichen Person in einem Arbeitsschritt durchgeführt. Nach Abschluss der Anmeldung werden die Daten separat im Register geführt (vgl. Wegleitung Ziff. 2.2 und 4.2).
Bitte vergewissern Sie sich vor dem Ausfüllen des Zulassungsgesuches, in welcher Kategorie Sie sich und/oder Ihr Unternehmen anmelden müssen. Nach erfolgter Bestätigung der Daten per Internet am Ende des Erfassungsprozesses und vor Einreichung des Gesuches auf dem Postweg kann die Zulassungskategorie nur noch unter Kostenfolge gewechselt werden. Die Zulassungsgebühr wird in diesem Fall zwar zurückbezahlt, für den entstandenen Aufwand wird jedoch nach Art. 40 Abs. 1 RAV eine Gebühr von mindestens Fr. 250.00 erhoben.
Nach Einreichung des Gesuches auf dem Postweg wird dessen Rückzug mit einer Abschreibungsverfügung bestätigt. Die Bearbeitungsgebühr bis zum Zeitpunkt der Eröffnung der Abschreibungsverfügung beträgt mindestens die Hälfte der einbezahlten Zulassungsgebühr und wird jeweils damit verrechnet. Die Differenz wird dem/der Gesuchsteller/in nach Eintritt der Rechtskraft der Abschreibungsverfügung auf das von ihm/ihr bezeichnete Konto überwiesen.
Nützliche Informationen zur Anmeldung finden Sie in der «Wegleitung für die Anmeldung als Erbringer von Revisionsdienstleistungen», in den «Tipps und Tricks zur Beachtung beim Ausfüllen des Online-Anmeldeformulares» sowie unter der Rubrik «Hilfe» auf unserer Homepage.
Datum der Veröffentlichung: 15. April 2009 (angepasst per: 18 Juli 2016)
Permalink E-Mail Drucken Welches sind die Zulassungsvoraussetzungen für natürliche Personen?Die RAB empfiehlt, die Zulassungsvoraussetzungen vor der Erfassung der Anmeldung resp. Einreichung eines Zulassungsgesuches sorgfältig zu studieren. Eine Zulassung wird nämlich nur erteilt, wenn sämtliche Voraussetzungen erfüllt sind. Bei Unklarheiten erteilt die RAB gerne nähere Auskünfte (telefonisch oder per Email).Voraussetzungen für Revisionsexperten (Art. 4 RAG)Eine natürliche Person wird als Revisionsexpertin zugelassen, wenn sie die Anforderungen an Ausbildung und Fachpraxis erfüllt und über einen unbescholtenen Leumund verfügt.Die Anforderungen an Ausbildung und Fachpraxis erfüllen:
Voraussetzungen für Revisoren (Art. 5 RAG)Eine natürliche Person wird als Revisorin zugelassen, wenn sie:
Die Fachpraxis muss vorwiegend auf den Gebieten des Rechnungswesens und der Rechnungsrevision erworben worden sein, dies unter Beaufsichtigung durch einen zugelassenen Revisor oder durch eine ausländische Fachperson mit vergleichbarer Qualifikation. Fachpraxis während der Ausbildung wird angerechnet, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind.Bezüglich der Qualifikationsanforderungen für die Zulassung zur Prüfung nach den Finanzmarktgesetzen wird auf einen separaten Eintrag verwiesen.Datum der Veröffentlichung: 15. April 2009 (angepasst per: 18. Juli 2016)
Qualifikationsanforderungen: Revisionsunternehmen
Permalink E-Mail Drucken Welches sind die Zulassungsvoraussetzungen für Revisionsunternehmen? Die RAB empfiehlt, die Zulassungsvoraussetzungen vor der Erfassung der Anmeldung resp. Einreichung eines Zulassungsgesuches sorgfältig zu studieren. Eine Zulassung wird nämlich nur erteilt, wenn sämtliche Voraussetzungen erfüllt sind. Bei Unklarheiten erteilt die RAB gerne nähere Auskünfte (telefonisch oder via Email).RevisionsunternehmenEin Revisionsunternehmen wird als Revisionsexperte oder als Revisor zugelassen, wenn:
Finanzkontrollen der öffentlichen Hand werden als Revisionsunternehmen zugelassen, wenn sie die oben erwähnten Anforderungen erfüllen. Die Zulassung als staatlich beaufsichtigte Revisionsunternehmen ist nicht möglich.Staatlich beaufsichtigte Revisionsunternehmen Die Voraussetzungen für die Zulassung als staatlich beaufsichtigtes Revisionsunternehmen sind in Art. 6 und 9 ff. RAG geregelt.Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung nach den Finanzmarktgesetzen für Prüfgesellschaften sind in Art. 9a RAG und 11a ff. RAV geregelt (siehe Voraussetzungen an die Zulassung)Datum der Veröffentlichung: 15. April 2009 (angepasst per 18. Juli 2016)
Gesuch um Zulassung als Einzelunternehmen
Permalink E-Mail Drucken Was ist bei der Zulassung von Einzelunternehmen zu beachten?Eine natürliche Person darf nur dann selbständig gesetzlich vorgeschriebene Revisionsdienstleistungen erbringen, wenn sie als Einzelunternehmen im Handelsregister eingetragen ist, und sie selbst wie auch ihr Einzelunternehmen von der RAB entsprechend zugelassen sind (Art. 8 Abs. 1 RAV). Folglich ist je ein Gesuch für die natürliche Person und für das Einzelunternehmen einzureichen.Für "Einzelunternehmen" (zuweilen wird auch der Ausdruck "Einzelfirma" oder „Einzelkaufmann" verwendet), die keine ordentlichen, aber eingeschränkte Revisionen durchführen und in denen nur die Inhaberin oder der Inhaber Revisionsdienstleistungen erbringt, gilt hinsichtlich der Zulassungsgebühr eine spezielle Regelung: Da es sich um ein und dieselbe Rechtsperson handelt, sollen sie gebührenmässig nicht doppelt belastet werden. Die Gebühr für die Erstzulassung eines solchen Einzelunternehmens wird demnach mit der Gebühr für die Zulassung des Inhabers resp. der Inhaberin abgegolten. Für die Erneuerung der Zulassung wird hingegen vom Einzelunternehmen eine Gebühr erhoben (Art. 38 Abs. 3 RAV).Will das Einzelunternehmen hingegen auch ordentliche Revisionen durchführen, so muss es seit dem 15. Dezember 2013 über ein internes Qualitätssicherungssystem verfügen und dessen Angemessenheit und Wirksamkeit überwachen (Art. 9 Abs. 1 RAV; siehe RS 1/2014). Dafür benötigt es mindestens eine zweite zugelassene Person. In diesem Fall muss das Gesuch in der Kategorie „Revisionsunternehmen“ gestellt werden und sowohl bei der Erstzulassung als auch bei der Zulassungserneuerung wird jeweils eine Gebühr von 1500 Franken erhoben (Art. 38 Abs. 2 Bst. b RAV).Datum der Veröffentlichung: 15. April 2009 (angepasst per 18. Juli 2016)
Zulassung in Konzernverhältnissen
Permalink E-Mail Drucken Genügt es, wenn in einem Konzernverhältnis die Muttergesellschaft über die Zulassung als Revisorin, Revisionsexpertin oder staatlich beaufsichtigtes Revisionsunternehmen verfügt, und die Revisionsdienstleistungen von einer Tochtergesellschaft erbracht werden?Die Bestimmungen des RAG gelten für diejenige Rechtseinheit, welche ein Gesuch um Zulassung bei der RAB stellt und welche eine Revisionsdienstleistung i.S. von Art. 2 Bst. a Ziff. 1 RAG erbringen will. Ausschlaggebend ist demnach, welches Unternehmen von der zu prüfenden Rechtseinheit als Revisionsstelle gewählt wurde. Es genügt daher nicht, dass die Konzernmuttergesellschaft über die Zulassung verfügt, wenn die Tochtergesellschaft die Revisionsdienstleistung erbringt. Die Tochtergesellschaft muss selbst über die Zulassung verfügen.Zu beachten ist ferner, dass die Bestimmungen zur Unabhängigkeit auch im Konzernverhältnis gelten. Beispielsweise darf die Tochtergesellschaft kein Revisionsmandat übernehmen, wenn ihre Muttergesellschaft eine direkte Beteiligung am Prüfkunden hält (Art. 728 Abs. 6 i.V.m. Abs. 2 Ziff. 2 OR; vgl. für die eingeschränkte Revision auch Art. 729 Abs. 1 OR).Datum der Veröffentlichung: 15. April 2009
Revision von Vereinen Permalink E-Mail Drucken Brauchen Personen, die eine Vereinsrechnung revidieren, eine Zulassung?
Permalink E-Mail Drucken Das Register der RAB wird elektronisch geführt, ist öffentlich und wird unentgeltlich auf dem Internet publiziert. Es gibt Auskunft darüber, welche natürlichen Personen und Unternehmen, die Revisionsdienstleistungen im Sinne des Gesetzes erbringen, über eine Zulassung verfügen.
Postkonto Eidg. Revisionsaufsichtsbehörde RABIBAN: CH62 0900 0000 6030 3648 7Clearing: 09000BIC: POFICHBEXXXVermerk: Zulassungsbestätigung [RAB Nr.] / [Anz. Exemplare]
Sobald Sie die Zahlung getätigt haben, bitte der RAB eine Mail an info@rab-asr.ch mit untenstehenden Angaben und Zahlungsnachweisen, zustellen:
Hinweis:Bestätigungen werden ausschliesslich via Postweg zugestellt.
Permalink E-Mail Drucken Der Eintrag einer natürlichen Person oder eines Revisionsunternehmens im Revisorenregister der RAB enthält gegebenenfalls auch die Mitgliedschaft in einem Berufsverband (Art. 19 Bst. h und Art. 20 Bst. h RAV). Welches sind die Kriterien, die eine Organisation erfüllen muss, um als Berufsverband zu gelten?
Meldepflichten Permalink E-Mail Drucken Von Gesetzes wegen bestehen verschiedene Meldepflichten für zugelassene Personen und Revisionsunternehmen. Wie und innerhalb welcher Fristen sind diese zu erfüllen?
Alle von der RAB zugelassenen Personen und Revisionsunternehmen sind verpflichtet, der RAB jede Änderung einer Tatsache mitzuteilen, die im Revisorenregister eingetragen ist (Art. 15 Abs. 3 RAG). Dabei sind grundsätzlich die gleichen Informationen wie bei der erstmaligen Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen (vgl. Art. 3 Abs. 1 RAV sowie Rz. 7 RS 1/2007) zu übermitteln. Zu denken ist insbesondere an die Daten zur Erreichbarkeit (Adresse, Telefon, E-Mail), aber auch zur Firma bzw. zum Namen des Revisionsunternehmens. Die Mitteilungspflicht wird erfüllt, indem der entsprechende Eintrag im betroffenen RAB-Benutzerkonto innerhalb von 10 Arbeitstagen abgeändert wird. Das Login in das entsprechende Zulassungsgesuch erfolgt analog der Gesuchstellung mit dem individuellen Benutzernamen und Passwort über die RAB-Webseite, wo anschliessend die gewünschte Änderung vorzunehmen ist. Die Daten werden automatisch an die RAB weitergeleitet, indem der Button „weiter" am Ende der Seite angeklickt wird. Der Verstoss gegen die Meldepflicht gemäss Art. 15 Abs. 3 RAG stellt eine Übertretung dar und kann mit Busse von bis zu 100‘000 Franken bestraft werden (Art. 39 Abs. 1 Bst. c RAG).
Alle Personen und Revisionsunternehmen sind ab der Gesuchstellung verpflichtet, der RAB unverzüglich jede Tatsache mitzuteilen, die für die Beurteilung der Zulassungsvoraussetzungen von Belang ist (Art. 15a Abs. 2 RAG). Die Mitteilungspflicht gilt nicht nur für das eigentliche Zulassungsverfahren, sondern zeitlich unbegrenzt bis zu demjenigen Zeitpunkt, in dem keine Zulassung mehr besteht. Meldepflichtig sind insbesondere – auch nicht rechtskräftige – erst- oder höherinstanzliche Urteile und Vergleiche in Straf- und Verwaltungsstrafverfahren, die Ausstellung von Verlustscheinen sowie abgeschlossene und im Zusammenhang mit gesetzlich vorgeschriebenen Revisionsdienstleistungen stehende Verfahren der zivil- oder verwaltungsrechtlichen Verantwortlichkeit und Verfahren vor spezialgesetzlichen Aufsichtsbehörden, börsenrechtlichen Sanktionsorganen oder berufsrechtlichen Standesorganen. Die Mitteilungspflicht wird erfüllt, indem die notwendigen Angaben im entsprechenden Eintrag eingegeben und die Unterlagen innerhalb von 10 Arbeitstagen per Post oder elektronisch (info@rab-asr.ch) an die RAB übermittelt werden. Jede Mitteilung ist mit der entsprechenden Register-Nummer zu ergänzen. Der Verstoss gegen die Meldepflicht von Art. 15a Abs. 2 RAG stellt eine Übertretung dar und kann mit Busse von bis zu 100‘000 Franken bestraft werden (Art. 39 Abs. 1 Bst. d RAG).
Staatlich beaufsichtigte Revisionsunternehmen müssen über die beiden vorerwähnten meldepflichtigen Tatbestände hinaus die RAB unverzüglich schriftlich über alle Vorkommnisse informieren, die für die Aufsicht relevant sind (Art. 15a Abs. 2 RAG). Zu melden sind insbesondere Änderungen der Zusammensetzung des obersten Leitungs- oder Verwaltungsorgans sowie des Geschäftsführungsorgans, der ausserordentliche Wechsel von leitenden Revisorinnen und Revisoren mit Angabe von Gründen (beispielsweise auf Grund von Verstössen gegen interne oder externe Vorschriften oder auf Anordnung einer spezialgesetzlichen Aufsichtsbehörde hin) oder die vorzeitige Auflösung bzw. der Verzicht auf die Verlängerung eines Revisionsauftrags (unter Angabe von Gründen). Ein weiterer Anwendungsfall wäre bspw. die Meldung einer beabsichtigten Fusion.Die Mitteilungspflicht wird erfüllt, indem die notwendigen Angaben im entsprechenden Eintrag eingegeben und die Unterlagen innerhalb von 10 Arbeitstagen per Post oder elektronisch (info@rab-asr.ch) an die RAB übermittelt werden. Jede Mitteilung ist mit der entsprechenden Register-Nummer zu ergänzen.Reguläre Wechsel von Personen, die Revisionsdienstleistungen leiten, sind der RAB innerhalb von 30 Arbeitstagen zu melden. Der Verstoss gegen die Meldepflicht von Art. 15a Abs. 2 RAG stellt eine Übertretung dar und kann mit Busse von bis zu 100‘000 Franken sanktioniert werden (Art. 39 Abs. 1 Bst. b RAG).
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