Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=5%20StR%20119/05
Timestamp: 2013-05-22 15:55:36
Document Index: 391750574

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 6', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: 5 StR 119/05
Weitere Entscheidung unten: BGH, 14.12.2006
Rechtsprechung BGH, 02.12.2005 - 5 StR 119/05 Volltextver�ffentlichungen (9)
Art. 2 Abs. 1 GG; Art. 1 Abs. 1 GG; Art. 6 Abs. 1 Satz 1 EMRK; � 11 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c StGB; � 370 AO; � 261 StPO; � 267 StPO; � 27 StGB; � 266 StGB; � 73 Abs. 1 Satz 1 StGB; � 393 AO; � 299 StGB; � 300 StGB; � 56 StGB; � 266 StGBSteuerhinterziehung (Selbstbelastungsfreiheit: Versteuerung von Bestechungsgeldern); Amtstr�gerstellung (sonstige Stelle; private Mischunternehmen; Sperrminorit�t); Untreue (Beihilfe; Mindestverm�gensnachteil bei Schmiergeldzahlungen; Bestechung im gesch�ftlichen Verkehr; Missbrauchstatbestand: Wirksamkeit der Verpflichtung); Verfall (Erlangtes bei Bestechung); Bestechlichkeit bzw. Bestechung im gesch�ftlichen Verkehr; Strafaussetzung zur Bew�hrung (Einfluss des Rechts auf Verfahrensbeschleunigung auf die Verfolgbarkeit von Steuer- und Wirtschaftskriminalit�t; obiter dictum des 5. Strafsenats).
StGB � 11 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c, � 73 Abs. 1 Satz 1, � 266; AO � 393
kkh-allianz.de Verm�gensschaden bei Bestechung / Versteuerung von Bestechungsgeldern
Privatrechtlich organisierte Unternehmen im Bereich der Daseinsvorsorge als "sonstige Stellen" im Sinne von � 11 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c StGB; Verm�gensnachteil bei der Bestechung durch Schmiergeldzahlung; Pflicht zur Versteuerung von Schmiergeldern; Anordnung des Verfalls bei der Bestechung
Verurteilungen im "K�lner M�llskandal" rechtskr�ftig
E im K�lner M�llskandal weitgehend rechtskr�ftig // Neuverhandlung zu Wienand-Freispruch wegen Steuerhinterziehung
Schmiergeldzahlungen: Urteile im K�lner M�llskandal durch BGH weitestgehend best�tigt
Steuerstrafrecht - Der BGH zum K�lner M�llskandal - ein kleines Repetitorium und ein Appell
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 02.12.2005, Az.: 5 StR 119/05 (Bestechlichkeit im gesch�ftlichen Verkehr und Untreue)" von Wiss. Ass. Silke Noltensmeier, original erschienen in: StV 2006, 132 - 135.
Zusammenfassung von "Absch�pfung der Steigerung des Firmenwerts als Bruttowertersatzverfall?" von Wiss.Ass. Dr. Kristian Hohn, original erschienen in: wistra 2006, 321 - 325.
Zusammenfassung von "Der strafrechtliche Amtstr�gerbegriff und neue Kooperationsformen zwischen der �ffentlichen Hand und Privaten (Public Private Partnership) im Bereich der Daseinsvorsorge" von Prof. Dr. Henning Radtke, original erschienen in: NStZ 2007, 57 - 62.
LG K�ln, 13.05.2004 - 114 Js 29/03
LG K�ln, 14.12.2004 - 114 Js 29/03 B. 107/04
Wird zitiert von ... (83) BGH, 30.05.2008 - 1 StR 166/07 Versendung standardisierter Gewinnmitteilungen und Geschenkversprechen im …Bei F�llen der durch strafbare Werbung erlangten Warenbestellungen sind sowohl die Vertragsschl�sse als auch die Kaufpreiszahlungen Erlangtes im Sinne des (Wertersatz-)Verfalls (Abgrenzung von BGHSt 50, 299 ff. - 5. Strafsenat).W�re das vom 5. Strafsenat in BGHSt 50, 299 herangezogene Kriterium der strafrechtlichen Bemakelung dahin zu verstehen, dass die Ausf�hrung eines Vertrags f�r sich gesehen strafbar sein m�sse, k�nnte der 1. Strafsenat dieser Einschr�nkung nicht folgen.Der 5. Strafsenat hat dementsprechend in einem Fall der Bestechung im gesch�ftlichen Verkehr als im Sinne von � 73 Abs. 1 Satz 1 StGB unmittelbar erlangtes "etwas" die Auftragserteilung selbst, also den Vertragsschluss, angesehen, dagegen nicht schon die in der Manipulation des Vergabeverfahrens bestehende Chance auf Auftragserteilung (so BGHSt 50, 299, 309 f. ["K�lner M�llskandal"]; zustimmend Saliger NJW 2006, 3377, 3381; ablehnend Hohn wistra 2006, 321, 322).Der 5. Strafsenat hat freilich in einer anderen Fallgestaltung - einem Fall der Bestechung im gesch�ftlichen Verkehr - die Notwendigkeit einer derartigen Differenzierung bef�rwortet ( BGHSt 50, 299, 309 ff. ["K�lner M�llskandal"]): Unmittelbar aus einer solchen Tat erlange "ein Werkunternehmer im Rahmen korruptiver Manipulation bei der Auftragsvergabe lediglich die Auftragserteilung - also den Vertragsschluss - selbst, nicht hingegen den vereinbarten Werklohn" (…BGH aaO 310).Hinzu kommt, dass auch nach der Entscheidung des 5. Strafsenats das in Straftaten Investierte nicht verfallsmindernd ber�cksichtigt werden darf (vgl. BGHSt 50, 299, 310, 312).� 39 Abs. 1 Nr. 3 InsO betrifft lediglich die Frage, wie ein angeordneter Wertersatzverfall rangm��ig im Insolvenzverfahren zu behandeln ist (vgl. BGHSt 50, 299, 312; Hohn wistra 2006, 321).Der 5. Strafsenat hat zwar die Angemessenheit des Absehens vom Verfall nach � 73c Abs. 1 Satz 2 Alt. 1 StGB unter anderem damit begr�ndet, dass kein bleibender "Gewinn" erzielt wurde und sich die Verfallsbeteiligte in der Insolvenz befand (so BGHSt 50, 299, 313).
BGH, 02.12.2008 - 1 StR 416/08 Strafrecht - "Schwarzarbeit" am Bau: Drastische Strafen wg. Steuerhinterziehung!F�r eine Vergleichbarkeit mit dem Betrug spricht auch, dass der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in BGHSt 50, 299, 309 zu Recht ausgef�hrt hat, es sei geboten, "dem drohenden Ungleichgewicht zwischen der Strafpraxis bei der allgemeinen Kriminalit�t und der Strafpraxis in Steuer- und Wirtschaftsstrafverfahren entgegenzutreten und dem berechtigten besonderen �ffentlichen Interesse an einer effektiven Strafverfolgung schwerwiegender Wirtschaftskriminalit�t gerecht zu werden." Dass der Gesetzgeber nicht selbst bestimmt hat, wann bei der Pr�fung des Regelbeispiels von einem gro�en Ausma� auszugehen ist, steht einer verfassungskonformen Auslegung nicht entgegen.
BGH, 17.09.2009 - 5 StR 521/08 Untreue (Treubruchstatbestand; Missbrauchstatbestand; Verm�gensbetreuungspflicht …a) Soweit der Angeklagte G. in den F�llen 4, 6, 8, 12 bis 14, 16, 19, 20 bis 22, 24 bis 26, 28, 30, 32 bis 35, 37 und 38 Reisen von Nichtbetriebsratsmitgliedern oder Privatreisen des Angeklagten V. bei der Firma A. G. (UA S. 14, 18) buchte und die Zahlung nach den Anweisungsvermerken des Angeklagten von der zust�ndigen Zahlstelle des Unternehmens durch �berweisung zugunsten der Firma A. erfolgte (UA S. 14), ist der Untreuetatbestand in der Alternative des Missbrauchstatbestandes verwirklicht (vgl. BGHSt 50, 299, 313 m.w.N.).Durch die Buchung von Reisen f�r Nichtbetriebsratsangeh�rige und f�r den Angeklagten V. - allesamt ohne jeden betrieblichen Anlass - hat der Angeklagte G. die ihm einger�umte, auf betriebliche Reisen beschr�nkte Befugnis �berschritten (vgl. BGHSt 5, 61, 63; 50, 299, 313), die VW AG gegen�ber der Firma A. indes gleichwohl rechtlich wirksam verpflichtet.b) Soweit der Angeklagte G. im �brigen in den F�llen 1 bis 40 die Erstattung von nicht betrieblich veranlassten Zuwendungen an Betriebsratsmitglieder und Dritte bewirkte, hat er auf gleicher Grundlage gegen die ihm insoweit obliegende Verm�gensf�rsorgepflicht (vgl. BGH NJW 2006, 453, 454) versto�en und sich der Untreue im Sinne des Treubruchtatbestandes schuldig gemacht (vgl. BGHSt 50, 299, 314; 331, 342).Dies zieht den Schuldspruch aber nicht in Zweifel, da jedenfalls die Voraussetzungen des Treubruchtatbestandes vorliegen (vgl. BGHSt 50, 299, 314; 331, 342).Soweit sich das Landgericht nicht von einem Anstiftungsvorsatz des Angeklagten V. hinsichtlich der Vereinbarung der Sonderbonuszahlungen zu �berzeugen vermochte, zeigt die Revision keinen sachlichrechtlich erheblichen Rechtsfehler auf (vgl. BGH NJW 2006, 925, 928, insoweit nicht in BGHSt 50, 299 abgedruckt).
BVerfG, 23.06.2010 - 2 BvR 2559/08 Pr�zisierungsgebot UntreuetatbestandSo hat schon das Reichsgericht beispielsweise den aus dem Unterlassen einer verzinslichen Anlage von Geldern resultierenden Zinsausfallschaden als tatbestandsrelevanten Nachteil anerkannt (vgl. RG, Urteil vom 10. Juli 1888, GA 36 , S. 400); der Bundesgerichtshof bejaht in st�ndiger Rechtsprechung die Erf�llung des Untreuetatbestands, wenn der T�ter die M�glichkeit eines besonders vorteilhaften Vertragsschlusses des Verm�gensinhabers mit einem Dritten dadurch vereitelt, dass er sich von dem Dritten f�r den Fall des Vertragsschlusses eine Zuwendung versprechen l�sst, die der Dritte aus dem vom Verm�gensinhaber zu leistenden - entsprechend erh�hten - Entgelt bestreitet (sog. Kick-back-Zahlung, vgl. etwa BGHSt 31, 232; 50, 299 ; BGH…, Beschluss vom 20. Januar 1984 - 3 StR 520/83 -, wistra 1984, S. 109;… Urteil vom 8. Mai 2003 - 4 StR 550/02 -, NStZ 2003, S. 540 ;… Urteil vom 9. Juli 2009 - 5 StR 263/08 -, NJW 2009, S. 3248).
LG Hamburg, 23.11.2007 - 608 KLs 3/07 Zur Amtstr�gereigenschaft bei Verantwortlichen �ffentlich-rechtlich organisierter …Var. StGB sind - ohne R�cksicht auf ihre Organisationsform - beh�rden�hnliche Institutionen, die zwar keine Beh�rden im organisatorischen Sinne, aber rechtlich befugt sind, bei der Ausf�hrung von Gesetzen und bei der Erf�llung �ffentlicher Aufgaben mitzuwirken (…BGH. Urt. v. 18. April 2007, 5 StR 506/06, NStZ 2007, 461, 462; BGH, Urt. v. 2. Dezember 2005, 5 StR 119/05, BGHSt 50, 299, 303;… BGH, Urt. v. 16. Juli 2004, 2 StR 486/03, BGHSt 49, 214, 219).Ob diese Voraussetzungen vorliegen, ist anhand einer Gesamtschau aller Umst�nde zu beurteilen (…vgl. BGH, Urt. v. 18. April 2007, 5 StR 506/06, NStZ 2007, 461, 462; BGH, Urt. v. 2. Dezember 2005, 5 StR 119/05, BGHSt 50, 299, 303;… BGH, Urt. v. 15. M�rz 2001, 5 StR 454/00, BGHSt 46, 310, 312 f.;… BGH, Urt. v. 16. Juli 2004, 2 StR 486/03, BGHSt 49, 214, 223).Eine anerkannte Aufgabe der �ffentlichen Verwaltung ist die Daseinsvorsorge (vgl. BGH, Urt. v. 2. Dezember 2005, 5 StR 119/05, BGHSt 50, 299, 303;… BGH, Urt. v. 16. Juli 2004, 2 StR 486/03, BGHSt 49, 214, 220).Denn dieses Kriterium gewinnt lediglich bei der Bewertung der durch � 11 Abs. 1 Nr. 2 lit. c StGB ebenfalls erfassten staatlichen T�tigkeit in privatrechtlicher Rechtsform und der dabei relevanten "Organisationsprivatisierung" Bedeutung (…vgl. BGH, Urt. v. 18. April 2007, 5 StR 506/06, NStZ 2007, 461, 462; BGH, Urt. v. 2. Dezember 2005, 5 StR 119/05, BGHSt 50, 299, 303;… BGH, Urt. v. 16. Juli 2004, 2 StR 486/03, BGHSt 49, 214, 219;… BGH, Urt. v. 3. M�rz 1999, 2 StR 437/98, BGHSt 45, 16, 19;… BGH, Urt. v. 19. Dezember 1997, 2 StR 521/97, BGHSt 43, 370, 374 ff.;… Tr�ndle/Fischer, StGB, 54. Aufl. 2007, � 11 Rdn. 22 a).Zudem h�tte der Angeklagte dann bei dem Abschluss der inkriminierten Rentenversicherungsvertr�ge im kollusiven Zusammenwirken mit D dessen Handeln als Bezirksdirektor sich die Pro zurechnen lassen muss, ersichtlich seine Vertretungsmacht zum Nachteil des Versorgungswerks missbraucht (vgl. BGH, Urt. v. 2. Dezember 2005, 5 StR 119/05, BGHSt 50, 299, 313 f.).Die Verm�gensbetreuungspflicht des Angeklagten folgt ungeachtet seiner Stellung als f�r den Bereich "Verm�gensverwaltung" bzw. "Portfolio" zust�ndiges Organmitglied als solches, kraft derer er bereits zum Bewirken g�nstiger Vertragsabschl�sse verpflichtet war (…vgl. BGH, Urt. v. 23. Mai 2002, 1 StR 372/01, BGHSt 47, 295, 297 f), namentlich aus der durch � 1 Abs. 4 HmbRAVersG statuierten besonderen Pflichtenstellung Die Verm�gensbetreuungspflicht gebietet es in solchen F�llen, dass der Treupflichtige die M�glichkeit des vorteilhafteren Vertragsschlusses im Interesse des betreuten Verm�gens nutzt und den Abschluss eines Vertrages zu g�nstigeren Konditionen bewirkt (vgl. BGH, Urt. v. 2. Dezember 2005, 5 StR 119/05, BGHSt 50, 299, 315).Die Kammer hat zun�chst erwogen, ob mit Blick auf die neuere Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs namentlich zum sog. K�lner M�llskandal (Urt. v. 2. Dezember 2005, 5 StR 119/05, BGHSt 50, 299), der Untreueschaden unter normativen Gesichtspunkten unter Heranziehung der H�he der Schmiergeldzahlungen zu bestimmen w�re.
AG Gummersbach, 27.04.2009 - 82 LS 55/08 Gleichwohl ist es auch f�r die Beurteilung der Strafbarkeit von Herrn A sowie mit Blick auf das ausf�hrliche Verteidigervorbringen in diesem Zusammenhang von Bedeutung, dass die Gesellschafter der Stromversorgung C GmbH und der Gasgesellschaft C mbH die beiden Gesellschaften ausdr�cklich so strukturiert haben, dass die den an den Gesellschaften beteiligten Kommunen obliegende �ffentliche Aufgabe Daseinsvorsorge, wozu auch die Versorgung der Bev�lkerung mit Strom, Gas und Wasser geh�rt (zu vgl. BGH 5 StR 119/05 - Urt. v. 02.12.2005), durch diese in der Weise wahrgenommen werden sollte und konnte, dass die beteiligten Kommunen eben nur die Organisation der Aufgabenwahrnehmung aber nicht die Aufgabe selbst privatisiert haben (…zu vgl. in diesem Zusammenhang BGH 2 StR 164/03 - Urt. v. 14.11.2003).Als juristische Personen des Privatrechts organisierte Einrichtungen und Unternehmen der �ffentlichen Hand k�nnen sonstige Stellen sein, wenn bei ihnen Merkmale vorliegen, die eine Gleichstellung mit Beh�rden rechtfertigen (zu vgl. BGH 5 StR 119/05 - Urt. v. 02.12.2005).Wird eine T�tigkeit von Privatrechtssubjekten (also z.B. einer Kapitalgesellschaft), hinter denen die �ffentliche Hand steht, ausgef�hrt, so kommt es darauf an, ob diese bei einer Gesamtbetrachtung "als verl�ngerter Arm des Staates erscheinen" (so die Formulierung des Bundesgerichtshofs in st�ndiger Rechtsprechung - zu vgl. z.B. BGH 5 StR 119/05 - Urt. v. 02.12.2005).Das setzt zum einen eine organisatorische Anbindung an eine Beh�rde (durch Vertrag oder Bestellungsakt) voraus; zum anderen muss die T�tigkeit inhaltlich mit typischerweise beh�rdlicher T�tigkeit vergleichbar sein, wozu namentlich der Bereich der Daseinsf�rsorge geh�rt (zu vgl. BGH 5 StR 119/05 - Urt. v. 02.12.2005).Es kommt im vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall hinzu, dass zwar nur zwei (von mindestens f�nf) Aufsichtsratsmitglieder unmittelbar von der �ffentlichen Hand entsandt werden, jedoch aufgrund des alleinigen Anteilseigentums der �ffentlichen Hand an der Gesellschaft die nicht unmittelbar von der �ffentlichen Hand bestimmte Mehrheit der Aufsichtsratsmitglieder nicht einem privaten Dritten, der vom Staat v�llig unabh�ngig ist, gleichgesetzt werden kann (wie in den nachstehend dargestellten F�llen BGH 5 StR 119/05 und 5 StR 268/05 - beide Urt. v. 02.12.2005 - "k�lner M�llskandal", in dem ein Privater mit einer "Sperrminorit�t" an einer Gesellschaft beteiligt ist, die auf dem Gebiet der Daseinsvorsorge t�tig wird und mehrheitlich im staatlichen oder kommunalen Eigentum steht).Dabei sind nach der Rechtsprechung des 5. Strafsenats des Bundesgerichtshofs folgende rechtlichen wie tats�chlichen Gesichtspunkte ma�geblich (zu vgl. BGH 5 StR 119/05 und 5 StR 268/05 - beide Urt. v. 02.12.2005 - "k�lner M�llskandal"):.Aus der von der Verteidigung angef�hrten Entscheidung BGH 5 StR 119/05 - Urt. v. 02.12.2005 - "K�lner M�llskandal" -, wonach privatrechtlich organisierte Unternehmen im Bereich der Daseinsvorsorge dann keine "sonstigen Stellen" i.S.v. � 11 Abs. 1 Nr. 2c StGB sind, "wenn ein Privater daran in einem Umfang beteiligt ist, dass er durch eine Sperrminorit�t wesentliche unternehmerische Entscheidungen mitbestimmen kann", ergibt sich mit Blick auf die vorliegende Fallgestaltung nichts abweichendes, da der der Entscheidung des Bundesgerichtshofs zugrundeliegende Sachverhalt mit demjenigen dieses Verfahrens nicht vergleichbar ist:.
BGH, 02.12.2005 - 5 StR 268/05 Steuerhinterziehung (Darlegungsobliegenheiten beim Freispruch); …a) Wie der Senat mit Urteil vom heutigen Tage (5 StR 119/05, zur Ver�ffentlichung in BGHSt bestimmt) ausgef�hrt hat, liegt die Gleichstellung eines im Mehrheitsbesitz der �ffentlichen Hand befindlichen, privatrechtlich organisierten Unternehmens mit einer Beh�rde jedenfalls dann fern, wenn ein Privater an dem Unternehmen durch seine Beteiligung �ber derart weitgehende Einflussm�glichkeiten verf�gt, dass er wesentliche unternehmerische Entscheidungen mitbestimmen kann.In dem fr�heren Urteil (hierzu das oben genannte Urteil des Senats vom heutigen Tage - 5 StR 119/05) war die Wirtschaftsstrafkammer in teilweise anderer Besetzung - es waren ein anderer Berufsrichter und unterschiedliche Sch�ffen t�tig - zu dem Ergebnis gelangt, dass sich im Hinblick auf weitere Geld�bergaben an Wi konkrete Zweifel an der Glaubhaftigkeit der Angaben des dortigen Mitangeklagten E nicht ausr�umen lie�en.Weil der auch f�r den Vertragspartner M offensichtliche rechtsgesch�ftliche Missbrauch der Verpflichtungsbefugnis vorliegend nicht zu einer wirksamen Verpflichtung des Treugebers gef�hrt hat, ist lediglich die Treubruchalternative erf�llt (vgl. BGH, Urt. vom 2. Dezember 2005 - 5 StR 119/05).(1) Wie der Senat mit Urteil vom heutigen Tage (5 StR 119/05) entschieden hat, bildet bei der Auftragserlangung durch Bestechung im gesch�ftlichen Verkehr der auf den Preis aufgeschlagene Betrag, der lediglich der Finanzierung des Schmiergelds dient, regelm��ig die Mindestsumme des beim Auftraggeber entstandenen Verm�gensnachteils im Sinne von � 266 Abs. 1 StGB.Der Senat weist auf Folgendes hin: Entgegen der Auffassung der Staatsanwaltschaft ist die Beweisw�rdigung in dem in Bezug genommenen Urteil hinsichtlich der konkreten Zweifel an den Angaben E s zur Geld�bergabe an Wi und andere f�r sich betrachtet sachlichrechtlich nicht zu beanstanden (vgl. BGH, Urt. vom 2. Dezember 2005 - 5 StR 119/05).
BGH, 26.10.2006 - 5 StR 70/06 Bestechlichkeit (besonders schwerer Fall; Begriff des Ermessens); Amtstr�ger …Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn sie bei ihrer T�tigkeit �ffentliche Aufgaben wahrnehmen und dabei derart staatlicher bzw. kommunaler Steuerung unterliegen, dass sie bei einer Gesamtbewertung der sie kennzeichnenden Merkmale als "verl�ngerter Arm" des Staates erscheinen (vgl. BGHSt 49, 214, 219; BGHSt 50, 299, 303; je m.w.N.).Nach den Feststellungen des Landgerichts lie� sich der Angeklagte als Gesch�ftsf�hrer der vom Rhein-Sieg-Kreis gegr�ndeten R -S -A (RSAG) von dem gesondert Verfolgten T - einem vor allem im Rheinland t�tigen und in diesem Zusammenhang auch in andere Bestechungsskandale (vgl. etwa zum "K�lner M�llskandal" BGHSt 50, 299) verstrickten M�llunternehmer - mit 800.000 DM und ca. 2 Mio. DM daf�r bestechen, dass er in den Jahren 1998 und 1999 in zwei F�llen pflichtwidrig dem Unternehmer T g�nstige Entscheidungen von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung in dem von ihm gef�hrten Unternehmen durchsetzte.Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn sie bei ihrer T�tigkeit �ffentliche Aufgaben wahrnehmen und dabei derart staatlicher bzw. kommunaler Steuerung unterliegen, dass sie bei einer Gesamtbewertung der sie kennzeichnenden Merkmale als "verl�ngerter Arm" des Staates erscheinen (vgl. BGHSt 49, 214, 219; BGHSt 50, 299, 303; je m.w.N.).Die RSAG ist nach den Feststellungen des Landgerichts auf dem Gebiet der M�llentsorgung und damit in einem Bereich der Daseinsvorsorge t�tig; solche T�tigkeit wird von der Rechtsprechung seit jeher als �ffentliche Aufgabe angesehen ( BGHSt 50, 299, 303 m.w.N.).c) Der Einordnung der RSAG im Tatzeitraum als "sonstige Stelle" im Sinne von � 11 Abs. 1 Nr. 2 lit. c StGB stehen auch nicht die Ausf�hrungen des Senats im Fall des sogenannten "K�lner M�llskandals" ( BGHSt 50, 299, 307) zum Problem erwerbswirtschaftlicher Teilnahme der �ffentlichen Hand auf privatisierten Feldern der Daseinsvorsorge entgegen.
BGH, 18.04.2007 - 5 StR 506/06 Strafrecht - Mitarbeiter von kommunaler Wohnungsbaugesellschaft als Amtstr�ger?Eine Gleichstellung mit Beh�rden ist besonders dann gerechtfertigt, wenn die juristische Person des Privatrechts bei der Erf�llung �ffentlicher Aufgaben derart staatlicher bzw. kommunaler Steuerung unterliegt, dass sie bei einer Gesamtbewertung der sie kennzeichnenden Merkmale als "verl�ngerter Arm" des Staates erscheint (BGH wistra 2007, 17; BGHSt 49, 214, 219; BGHSt 50, 299, 303).Auch eine Gesellschaft in alleiniger st�dtischer Inhaberschaft stellt letztlich nur einen weiteren Wettbewerber auf einem Markt dar, der vom Staat er�ffnet wurde und sich um die Erf�llung �ffentlicher Aufgaben gebildet hat (vgl. BGHSt 50, 299, 307).Abgesehen davon, dass eine solche soziale Zielstellung nur ein einzelner Gesichtspunkt innerhalb der vorzunehmenden Gesamtbewertung ( BGHSt 50, 299, 305) sein k�nnte, kommt ihr auch deshalb keine wesentliche Bedeutung zu, weil die GBH tats�chlich betr�chtliche Gewinne erwirtschaftet hat.
BGH, 19.06.2008 - 3 StR 90/08 Bestechung; Bestechlichkeit; Verj�hrungsbeginn (materieller Beendigungsbegriff; …
BGH, 27.11.2009 - 2 StR 104/09 ; Bestechlichkeit; Amtstr�gereigenschaft der Redakteure �ffentlich-rechtlicher …
BGH, 18.09.2008 - 5 StR 224/08 Anforderungen an die Begr�ndung eines Freispruchs und einer Verurteilung; …
BGH, 21.10.2008 - 4 StR 437/08 Minder schwerer Fall des bewaffneten und bandenm��igen Handeltreibens mit …
BGH, 07.11.2006 - 5 StR 164/06 Steuerhinterziehung (Fall 1. FC Kaiserlautern; Sonderzahlungen an Fu�ballprofis: …
BGH, 29.06.2010 - 1 StR 245/09 Versuchter Betrug (Manipulationen der Umsatz- und Ertragszahlen am Neuen Markt; …
BGH, 08.08.2006 - 5 StR 189/06 Steuerhinterziehung; �berh�hte Kompensation nach rechtsstaatswidriger …
BGH, 17.07.2007 - 5 StR 186/07 Mindestanforderungen an die Beweisw�rdigung (Gebot der ersch�pfenden …
BGH, 10.11.2009 - 4 StR 194/09 Strafrecht - HOAI-Mindests�tze gelten auch im Strafrecht!
BGH, 29.11.2006 - 5 StR 324/06 Steuerhinterziehung (Umsatzsteuer; Verschleierung von "Kolonnenschiebern"); …
BGH, 25.02.2009 - 5 StR 538/08 Beweisw�rdigung (Freispruch; einzige Belastungszeugin; Besonderheiten des …
BGH, 26.01.2006 - 5 StR 334/05 Strafrecht - Betrug? Baukostenzuschuss unter Vorlage von Scheinrechnungen
BGH, 11.09.2007 - 5 StR 213/07 Steuerhinterziehung (Hinterziehung von Erbschaftssteuer; ungerechtfertigter …
BGH, 11.07.2008 - 5 StR 156/08 Grunderwerbsteuerhinterziehung (Pflichtwidrigkeit; Anzeigepflicht: �nderungen des …
BGH, 10.10.2012 - 5 StR 316/12 Widerspr�chliche Beweisw�rdigung bei Sexualdelikten (besondere Anforderungen in …
OLG M�nchen, 22.01.2008 - 4St RR 194/07 K�rperverletzung im Amt; m�gliche Amtstr�gereigenschaft von Lehrern an einer …
BGH, 19.10.2010 - 4 StR 277/10 Verfall von Wertersatz (Erlangtes; f�r die Tatdurchf�hrung erlangtes); …
BGH, 28.09.2006 - 5 StR 140/06 Freisprechung des Vizepr�sidenten des Landesrechnungshofs Brandenburg aufgehoben
BGH, 27.09.2012 - 2 StR 349/12 Beweisw�rdigung (erforderliche Gesamtw�rdigung auch hinsichtlich der W�rdigung …
BGH, 21.09.2011 - 4 StR 172/11 Vereitelung der Zwangsvollstreckung; Verfall und Verfall von Wertersatz …
BGH, 09.11.2011 - 1 StR 302/11 Zust�ndigkeit des Revisionsgerichts; Kognitionspflicht des Gerichts …
FG Hamburg, 18.06.2012 - 6 K 181/11 Einkommensteuer: Verfallsanordnung in Strafurteil betreffend Bestechung im …
BGH, 21.06.2007 - 5 StR 532/06 Betrug (Vorsatz: Beweisw�rdigung; besonders schwerer Fall); Urkundenf�lschung; …
BGH, 09.11.2011 - 5 StR 328/11 �berzeugungsbildung; l�ckenhafte Beweisw�rdigung; Notwehr (�berschreiten der …
BGH, 20.02.2008 - 5 StR 564/07 Eingeschr�nkte Revisibilit�t beim Freispruch vom Vorwurf der Vergewaltigung; …
BGH, 13.11.2008 - 5 StR 384/08 Rechtfertigung durch Notwehr (Erforderlichkeit; gebotene Darlegung bei einem …
BGH, 08.04.2009 - 5 StR 65/09 Beweisw�rdigung (Rechtsfehler; Einlassung; Verteidigungsvorbringen; �u�erungen …
BGH, 22.05.2007 - 5 StR 94/07 Besetzungsr�ge (gesetzlicher Richter; vorschriftswidrige Besetzung des Gerichts; …
BGH, 06.12.2007 - 5 StR 476/07 Vors�tzliches Sichverschaffen gef�lschter Wertpapiere (Absicht, Wertpapiere als …
BGH, 30.03.2011 - 4 StR 25/11 Anordnung des Verfalls (mangelnde Feststellungen; aus der Tat erlangt; f�r die …
BGH, 11.12.2006 - 5 StR 70/06 Anh�rungsr�ge.
BGH, 07.11.2007 - 5 StR 325/07 Unzul�ssige Verfahrensr�gen der Staatsanwaltschaft; begrenzte Revisibilit�t der …
BGH, 02.02.2010 - 4 StR 345/09 Architekten & Ingenieure - Strafrechtliche Beachtlichkeit der HOAI-Mindess�tze
BGH, 06.12.2007 - 5 StR 392/07 Notwehr (Erforderlichkeit; Gebotenheit bei Vorsatzprovokation); rechtsfehlerhaft …
BGH, 19.01.2012 - 3 StR 343/11 Verfall (Vorsatz; Fahrl�ssigkeit; "aus der Tat erlangt"; "f�r die Tat erlangt"; …
BGH, 23.08.2006 - 5 StR 139/06 Beweisw�rdigung beim Mordvorwurf.
BGH, 07.02.2008 - 4 StR 575/07 Freispruch vom Vorwurf der Vergewaltigung (Beweisw�rdigung bei Aussage gegen …
BGH, 16.04.2008 - 5 StR 6/08 Beweisw�rdigung hinsichtlich des Vergewaltigungsvorsatzes (Irrtum; ambivalentes …
BGH, 22.04.2009 - 5 StR 48/09 Freispruch; �berzeugungsbildung; Beweisw�rdigung; Telefon�berwachung (stark …
BGH, 16.10.2008 - 5 StR 206/08 Beweisw�rdigung beim Freispruch vom Vorwurf der Vergewaltigung (widerspr�chliche …
LG D�sseldorf, 12.02.2009 - 1 KLs 5/08 BGH, 27.10.2010 - 5 StR 319/10 �berzeugungsbildung; Beweisw�rdigung (lebensfremde Feststellungen; Grenzen der …
BGH, 16.10.2008 - 5 StR 348/08 Kein T�tungsvorsatz auch bei gef�hrlicher Gewalthandlung (Gesamtw�rdigung; …
AG Bernau, 23.10.2008 - 10 C 1193/08 Unterlassungsanspruch wegen beleidigender �u�erungen durch Verwendung des …
OLG D�sseldorf, 09.10.2007 - 5 Ss 67/07 Amtstr�ger
BGH, 01.12.2011 - 5 StR 417/11 N�tigung; sexuelle N�tigung (Erheblichkeit); l�ckenhafte Beweisw�rdigung.
BGH, 28.04.2011 - 4 StR 2/11 BGH, 20.06.2012 - 5 StR 514/11 Beweisw�rdigung hinsichtlich des T�tungsvorsatzes (Grenzen der Revisibilit�t; …
BGH, 26.04.2012 - 5 StR 82/12 Anforderungen an die Beweisw�rdigung bei Verneinung der Beteiligung an einem …
OLG K�ln, 17.01.2006 - 22 W 64/05 Zum Aussageverweigerungsrecht eines Zeugen im Zivilprozess - "K�lner M�llskandal"
AG Br�hl, 01.10.2007 - 51 Cs 114 Js 78/05 BGH, 22.02.2011 - 5 StR 530/10 Rechtfertigung eines Totschlags durch Erstechen eines Angreifers wegen Notwehr …
BGH, 28.12.2011 - 2 StR 523/11 Rechtsfehlerhafte Beweisw�rdigung (mangelnde Feststellung der …
OLG Celle, 29.03.2012 - 2 Ws 81/12 Vergabe - Preisabsprache mit Nachunternehmer ist strafbar!
BGH, 21.06.2002 - 5 StR 224/09 LG Hildesheim, 23.01.2007 - 25 KLs 5413 Js 18030/06 Adh�sionsverfahren: Nichtentscheidung �ber einen zur Erledigung im Strafverfahren …
FG M�nchen, 25.05.2011 - 13 K 1631/08 Sch�tzung von Gewinnen aus einem Bordellbetrieb bei fehlender Buchf�hrung - …
LG Wuppertal, 09.10.2009 - 22 KLs 835 Js 19/01 LG M�nster, 17.03.2011 - 9 Qs 44 FSH 94/10 540 Js 450/10 Kurzlink:
Rechtsprechung BGH, 14.12.2006 - 5 StR 119/05 Volltextver�ffentlichungen (6)
� 10 Abs. 1 BRAGO; � 61 Abs. 1 RVG; � 95 BRAGO; � 12 Abs. 1 BRAGO; � 88 Satz 1 BRAGOFestsetzung eines Gegenstandeswertes f�r die T�tigkeit des Vertreters der Verfallsbeteiligten im Revisionsverfahren (wirtschaftlicher Ma�stab bei Insolvenz; Rechtsschutzbed�rfnis).
BRAGO � 10 Abs. 1, � 12, � 12 Abs. 1, � 86, � 88 Satz 1, � 95; RVG � 61 Abs. 1
Gegenstandwert einer Revision im Hinblick auf die Geb�hren des Vertreters eines Verfallsbeteiligten im Strafverfahren
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 14.12.2006, Az.: 5 StR 119/05 (Verteidigerverg�tung f�r die Abwehr des Verfalls ist dem Senat unverst�ndlich)" von RA Dr. Panos Pananis, original erschienen in: StraFO 2007 Heft 7.
NStZ 2007, 341
Wird zitiert von ... (3) OLG K�ln, 19.11.2008 - 2 Ws 463/08 H�he der Anwaltsgeb�hren des Beistands eines VerfallsbeteiligtenDabei braucht die in � 88 BRAGO vorgesehene Grenze des � 11 BRAGO allerdings nicht in jedem Fall erreicht zu werden, sondern kann auch unterschritten werden, worauf sowohl der BGH als auch der Senat in den Entscheidungen zur Festsetzung des Gegenstandswertes bereits hingewiesen haben (BGH Beschlu� vom 14.12.2006 - 5 StR 119/05 - Senat 1.6.2007 - 2 Ws 173-175/07 -, ebenso schon fr�her Senat 10.09.2004 - 2 Ws 370/04 - -; Gerold/Schmidt/Madert, BRAGO, 15. A., � 88 Rn 6; Fraunholz in Riedel/Su�bauer, BRAGO, 8. A., � 88 Rn 10; Hartmann, Kostengesetze, 33. A., � 88 Rn 11 ).
OLG Naumburg, 15.01.2010 - 1 Ws 9/10 Besetzung des Spruchk�rpers einer StVK bei Entscheidung �ber die …Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
OLG Naumburg, 15.01.2010 - 1 Ws 812/09 Rechtm��igkeit der Anh�rung durch den beauftragten Richter im Verfahren �ber die …Hat - wie hier - bereits die Staatsanwaltschaft das schriftliche Gutachten eingeholt, gilt hinsichtlich der Pflicht zur m�ndlichen Anh�rung des beauftragten Sachverst�ndigen jedoch nichts anderes als in dem von � 454 Abs. 2 S. 1 StPO ausdr�cklich vorgesehenen Fall (OLG Koblenz StV 1999, 496; StraFo 2007, 302; OLG Hamm NStZ 2005, 55, 56).