Source: https://www.ob-netz.de/netze/stromnetz.html
Timestamp: 2020-02-20 03:09:33
Document Index: 21021771

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 6', '§ 21', '§ 20', '§ 20', '§ 57', '§ 71']

Stromnetz- ob-netz
Die Oberhausener Netzgesellschaft mbH plant, baut und betreibt in Oberhausen das Stromverteilnetz. Im Auftrag von Energielieferanten transportieren wir Elektrizität zu den ans Netz angeschlossenen Industrie-, Gewerbe- und Haushaltskunden.
Auf dieser Seite finden Sie alle relevanten Informationen rund um unser Stromnetz, darunter natürlich auch die Informationen, Bedingungen und Preise für einen transparenten und diskriminierungsfreien Zugang zu unserem Verteilnetz gemäß den gesetzlichen Vorgaben des Energiewirtschaftsrechts.
Aufgrund der am 27. April 2019 in Kraft getretenen neuen VDE Anwendungsregeln werden einige der aufgeführten eigenen Dokumente der Oberhausener Netzgesellschaft mbH entsprechend angepasst. Die geänderten Dokumente sind durch ein "*)" kenntlich gemacht. Grundsätzlich sind künftig die folgenden technischen Anwendungsregeln anzuwenden:
VDE-AR-N 4100:2019-04: Technische Regeln für den Anschluss von Kundenanlagen an das
Niederspannungsnetz und deren Betrieb (TAR 4100)
VDE-AR-N 4105:2018-11: Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz (TAR 4105)
VDE-AR-N 4110:2018-11: Technische Regeln für den Anschluss von Kundenanlagen an das
Mittelspannungsnetz und deren Betrieb (TAR 4110)
Antrag zur Neusetzung bzw. Änderung eines Stromnetzanschlusses oder einer Messeinrichtung
Den Antrag zur Neusetzung oder Änderung eines Stromnetzanschlusses bzw. einer Messeinrichtung finden Sie hier. Ergänzende Erläuterungen zum Antrag haben wir hier für Sie zusammengestellt. Übrigens: Alle wichtigen Informationen für Bauherren zum Thema halten wir hier in unserer „Bauherren-Mappe” für Sie bereit.
Die Voranfrage über die Schutzmaßnahme „Überstromschutzeinrichtung im TN-Netz (Nullung)” stehen Ihnen hier zur Verfügung.
Bei Rückfragen stehen Ihnen folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung:
Pauschalierte Netzanschlussangebote (Sonstiges)
(0208) 835-2446
hausanschlusswesen(at)ob-netz.de
Individuelle Netzanschlussangebote (Gewerbeobjekte > 30 kW)
(0208) 835-2808
Als Voraussetzungen für den Anschluss an das Niederspannungsnetz verweist die Oberhausener Netzgesellschaft auf folgende Vorschriften:
TAR 4100 (externer Link)
Niederspannungsanschlussverordnung (externer Link)
Ergänzende Bedingungen der Oberhausener Netzgesellschaft zur NAV
Preisblatt Stromnetzanschluss der Oberhausener Netzgesellschaft
Ergänzend zur TAR 4100 gelten bei der Oberhausener Netzgesellschaft folgende Anschlussbestimmungen:
Merkblatt Zählerplatzbezeichnung
Richtlinie 09 -Wärmepumpe-
Richtlinie 12 -Messsätze-
Des Weiteren ist folgendes Regelwerk zu berücksichtigen:
Netzanschlüsse in der Spannungsebene Mittelspannung und höhere Spannungsebenen
Netzanschlußkosten
Die Kosten des Netzanschlusses in den Spannungsebenen Mittelspannung und höhere Spannungsebenen werden individuell ermittelt.
Der Baukostenzuschuss wird auf der Basis des Leistungspreismodells der Bundesnetzagentur kalkuliert. Die Berechnungsfaktoren für den Baukostenzuschuss sind die beantragte, gleichzeitige Leistung in kW und der zzt. aktuelle Leistungspreis für die Netznutzung der Oberhausener Netzgesellschaft. Hierbei gilt der Leistungspreis über 2.500 h/a.
Auf Wunsch liefern und montieren wir auch kundeneigene Transformatorenstationen.
Netznutzungsvertrag (Entnahme), gem. (Az. BK6-17-168)
Netznutzungsvertrag (Entnahme), (inkl. aller Anlagen)
Netzanschlussvertrag für die Niederspannung *)
Anlage zum Netzanschlussvertrag - Zustimmungserklärung des Eigentümers
Anlage zum Netzanschlussvertrag - Niederspannungsanschlussverordnung
Anlage zum Netzanschlussvertrag - Ergänzungen der Oberhausener Netzgesellschaft
Netzanschlussvertrag ab MSP
Netzanschlussvertrag ab MSP *)
Anlage zum Netzanschlussvertrag (ab MSP) - Zustimmung des Grundstückseigentümers
Anlage zum Netzanschlussvertrag (ab MSP) - AGB *)
Anschlussnutzungsvertrag ab MSP
Anschlussnutzungsvertrag ab MSP *)
Anlage zum Anschlussnutzungsvertrag (ab MSP) - AGB *)
Die auf dieser Seite veröffentlichten Vertragstexte einschließlich der AGB und der weiteren Anlagen, dürfen ausschließlich für Vertragsabschlüsse mit der Oberhausener Netzgesellschaft verwendet werden. Jede andere Verwendung - auch in Auszügen oder Teilen - ist verboten.
Netznutzungsentgelte (Historie)
Entgelte gültig bis 31.12.2019
Entgelte gültig bis 31.12.2018
Entgelte gültig bis 31.12.2017
Entgelte gültig bis 31.12.2016
Entgelte gültig bis 31.12.2015
Entgelte gültig bis 31.12.2014
Entgelte gültig bis 31.12.2013
Entgelte gültig bis 31.12.2012
Hinweis auf die Anpassungsmöglichkeit i.S.d. §§ 29 Abs. 1 NAV, 115 Abs. 1 Satz 2 EnWG
Möglichkeit der Vertragsanpassung für Verträge über den Netzanschluss an das Energieversorgungsnetz der allgemeinen Versorgung in der Niederspannung, die bis zum 12. Juli 2005 abgeschlossen wurden:
Hiermit weisen wir darauf hin, dass die oben genannten Verträge, die bis zum 12. Juli 2005 geschlossen wurden, an die Regelungen der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung - Niederspannungsanschlussverordnung - NAV (Bundesgesetzblatt vom 7. November 2006, Teil I, S.2477ff.) angepasst werden können. Sofern Anschlussnehmer eine Anpassung wünschen, bitten wir um Mitteilung in schriftlicher Form.
Allgemeine Stromnetzinformationen
Musteranschreiben Jahresabschluss 2017
Strukturdaten nach StromNZV
Veröffentlichungspflichten nach StromNZV
Strukturdaten nach StromNEV
Veröffentlichungspflichten nach StromNEV
Der Anschluss von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge (Ladestationen, Wallboxen, Anschlussschränken, etc.) mit einer Anschlussleistung in Summe ≥ 3,6 kVA (z.B. Ladeeinrichtungen mit 3,7 kW oder 11 kW) ist anmeldepflichtig, der Anschluss von Ladeeinrichtungen mit einer Anschlussleistung in Summe größer 12 kVA (z.B. Ladeeinrichtungen mit 22 kW oder größer) ist zustimmungspflichtig.
Dabei ist es unerheblich, ob sich die Ladeeinrichtung im privaten oder öffentlichen Raum befindet.
Bereits bei der Planung von Ladeeinrichtungen ist eine Netzanschlussanfrage mittels unseres Datenblatts an die unten aufgeführte Adresse zu stellen. Dies gilt auch für die Erweiterung von bestehenden elektrischen Anlagen.
Bei notwendiger Änderung des Netzanschlusses und/oder der Messeinrichtung senden Sie uns bitte zusätzlich den Antrag Neusetzung / Änderung Stromhausanschluss, Messeinrichtung an die unten aufgeführte Adresse.
Die Anschlusszusage der oben genannten zustimmungspflichtigen Ladeeinrichtungen durch die Oberhausener Netzgesellschaft mbH hat für Anlagen in Neubauten und in bestehenden Gebäuden eine Gültigkeit von drei Monaten.
Wird die Ladeeinrichtung innerhalb dieses Zeitraumes nicht in Betrieb genommen, erlischt die Anschlusszusage der Oberhausener Netzgesellschaft mbH. Es ist eine neue Anfrage zum Anschluss von Ladestationen, Wallboxen, Anschlussschränken, etc. zu stellen.
Im Betrieb von Ladestationen, Wallboxen und Anschlussschränke darf eine maximale Unsymmetrie von 4,6 kVA nicht überschritten werden. Ab einer Anschlussleistung größer 4,6 kVA müssen die Ladestationen und Wallboxen grundsätzlich dreiphasig und symmetrisch angeschlossen und betrieben werden.
Ist vorgesehen über die Ladeeinrichtung in das Netz der öffentlichen Versorgung einzuspeisen, sind die Anforderungen nach VDE-AR-N 4105 Technische Mindestanforderungen für Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz einzuhalten.
Wird eine Tarifierung von zuständigen Strom-Lieferanten angeboten und vom Anlagenbetreiber gewünscht, so ist im Vorfeld das Mess- und Steuerungskonzept mit den zuständigen Messstellenbetreiber abzustimmen.
Anschluss von Ladeeinrichtungen innerhalb eines Gebäudes
Bei Inanspruchnahme eines verminderten Netznutzungsentgeltes ist der Stromkreisverteiler für Ladestationen und Wallboxen getrennt vom Stromkreisverteiler für den Allgemeinbedarf anzuordnen. Eine eindeutige elektrische Trennung muss vorhanden sein. Bei einem gemeinsamen Stromkreisverteiler sind die Stromkreise für den Allgemeinbedarf von der Ladestation oder der Wallbox durch eine Schottung voneinander zu trennen.
Die Ladeeinrichtungen sind fest anzuschließen. Die Herstellerangaben sind zu berücksichtigen.
Bei einem einphasigen Betrieb ist die Ladeeinrichtung auf dem Außenleiter mit der höchsten Spannung zu betreiben.
Ist im Gebäude eine einphasige Photovoltaik - oder Speicheranlage - vorhanden oder geplant, so ist die Ladeeinrichtung auf dem gleichen Außenleiter wie die Erzeugungs- bzw. Speicheranlage anzuschließen.
Das Datum der Inbetriebnahme der Ladeeinrichtung ist auf dem bereits eingereichten Datenblatt einzutragen und an die unten aufgeführte Adresse zu senden.
Anschluss von Anschlussschränken im Freien (Ladesäulen im Freien)
Für Ladeeinrichtungen im Freien mit direktem Niederspannungsnetzanschluss ist die TAR 4100 einzuhalten.
Besteht in dem vorhandenen Anschlussschrank im Freien nicht genügend Platz für die Anforderungen, kann der Netzanschluss über einen separaten Zähleranschlussschrank realisiert werden.
Bitte beachten Sie, dass für die Erstellung oder Änderung des Netzanschlusses Kosten anfallen können.
Zur Förderung der Elektromobilität in Oberhausen verzichtet die Oberhausener Netzgesellschaft mbH auf die Erhebung eines Baukostenzuschusses (BKZ) für die erstmalig angemeldeten und in Betrieb genommenen Ladeeinrichtungen mit einer Ladeleistung in Höhe von max. 11 kW. Über eine Ladeleistung von 11 kW hinaus wird ein BKZ fällig.
Zudem erklärt der Kunde dann seine Zustimmung zur netzdienlichen Steuerung seiner (auch zukünftigen) Ladeeinrichtung gemäß TAR 4100.
Details hierzu entnehmen Sie bitte dem aktuellen Preisblatt Stromnetzanschluss der Oberhausener Netzgesellschaft.
Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, behält sich die Oberhausener Netzgesellschaft vor, Ladeeinrichtungen > 12 kVA zu steuern. Bei der Einrichtung von zwei oder mehreren Ladeeinrichtungen an einem Netzanschlusspunkt ist in Abstimmung mit der Oberhausener Netzgesellschaft mbH ein Lademanagement vom Anlagenbetreiber einzurichten.
Leitfaden Elektromobilität – Ladeinfrastruktur in Wohngebäuden
Technischer Leitfaden - Ladeinfrastruktur Elektromobilität
Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und die Netzzugangsverordnung Strom (NZV) verpflichten die Netzbetreiber zur Beschaffung von Verlustenergie durch ein marktorientiertes, transparentes und diskriminierungsfreies Verfahren.
Die Oberhausener Netzgesellschaft hat sich zur Deckung ihres Bedarf an Verlustenergie für das Modell der offenen Ausschreibung entschieden. Dabei richten sich die Ausschreibungsbedingungen nach den Verfahrensvorgaben der Bundesnetzagentur; Festlegung BK 6-08-006.
Aktuell finden keine Ausschreibungen statt.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2020 Los 2 erfolgte am 01.10.2019 zum Preis von 49,51 €/MWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2020 Los 1 erfolgte am 13.06.2019 zum Preis von 49,98 €/MWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2019 Los 2 erfolgte am 13.12.2018 zum Preis von 57,18 €/MWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2019 Los 1 erfolgte am 24.09.2018 zum Preis von 59,74 €/MWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2018 Los 2 erfolgte am 06.12.2017 zum Preis von 39,90 €/MWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2018 Los 1 erfolgte am 02.03.2017 zum Preis von 33,75 €/MWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2017 Los 2 erfolgte am 21.10.2016 zum Preis von 33,05 €/MWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2017 Los 1 erfolgte am 20.05.2016 zum Preis von 26,77 €/MWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2016 Los 2 erfolgte am 06.10.2015 zum Preis von 31,02 €/MWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2016 Los 1 erfolgte am 10.06.2015 zum Preis von 33,57 €/MWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2015 Los 2 erfolgte am 27.11.2014 zum Preis von 38,03 €/MWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2015 Los 1 erfolgte am 04.08.2014 zum Preis von 35,90 €/MWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2014 Los 2 erfolgte am 22.07.2013 zum Preis von 41,82 €/MWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2014 Los 1 erfolgte am 05.12.2012 zum Preis von 51,31 €/MWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2013 Los 3 erfolgte am 30.08.2012 zum Preis von 53,93 €/MWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2013 Los 2 erfolgte am 31.07.2012 zum Preis von 53,21 €/MWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2013 Los 1 erfolgte am 14.03.2012 zum Preis von 5,76 ct/kWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2012 Los 3 erfolgte am 19.10.2011 zum Preis von 6,05 ct/kWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2012 Los 2 erfolgte am 08.08.2011 zum Preis von 6,16 ct/kWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2012 Los 1 erfolgte am 21.12.2010 zum Preis von 5,66 ct/kWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2011 Los 3 erfolgte am 04.10.2010 zum Preis von 5,45 ct/kWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2011 Los 2 erfolgte am 01.07.2010 zum Preis von 5,99 ct/kWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2011 Los 1 erfolgte am 24.02.2010 zum Preis von 5,24 ct/kWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2010 Los 3 erfolgte am 27.11.2009 zum Preis von 4,92 ct/kWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2010 Los 2 erfolgte am 12.08.2009 zum Preis von 5,58 ct/kWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Die Vergabe für die Verlustenergie 2010 Los 1 erfolgte am 19.05.2009 zum Preis von 6,07 ct/kWh zuzüglich Mehrwertsteuer an den wirtschaftlichsten Bieter.
Alle relevanten Informationen zum Thema Einspeisung finden Sie hier.
Nach dem EEG wird Strom aus Anlagen mit Stromerzeugung aus Wasserkraft, Deponiegas, Grubengas, Klärgas, Biomasse, Geothermie, Windkraft und solarer Strahlungsenergie gefördert, der in Netze aller Spannungsebenen der allgemeinen Versorgung eingespeist wird. Der jeweils aufnahmepflichtige Netzbetreiber zahlt für den eingespeisten EEG-Strom eine vom Anlagentyp abhängige gesetzliche Mindestvergütung. Um eine bundeseinheitliche Verfahrensweise hinsichtlich der Abwicklung und Umsetzung des Gesetzes sicherzustellen, hat der VDN (Verband der Netzbetreiber) in Berlin eine Verfahrensbeschreibung herausgegeben.
Nach dem KWKG wird die in Kraft-Wärme-Kopplung produzierte Strommenge (KWK-Strom) gefördert, die in Netze aller Spannungsebenen der allgemeinen Versorgung eingespeist wird. Der jeweils aufnahmepflichtige Netzbetreiber zahlt für den eingespeisten KWK-Strom einen vom Anlagentyp abhängigen gesetzlichen Zuschlag und eine marktorientierte Vergütung. Hinzu kommt noch ein Entgelt für die vermiedene Netznutzung der dezentralen Einspeisung. Die Eingruppierung der KWK-Anlage in die jeweilige Anlagenkategorie, bei der Art, Alter sowie Modernisierungsgrad berücksichtigt werden, bestimmt die Höhe des gesetzlichen KWK-Zuschlags und die Dauer der Zahlungen. Die Zulassung als förderfähige KWK-Anlage muss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden.
KWKG-Gesetzestext
Sie planen die Errichtung oder Änderung einer Photovoltaik- oder einer anderen, nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) geförderten Anlage oder planen Sie eine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (KWKG)?
Änderungsmaßnahmen können zum Beispiel sein: Erweiterung, Austausch, Rückbau, Umzug.
Um die Energie in das öffentliche Versorgungsnetz einzuspeisen, ist es für den sicheren Netzbetrieb zwingend erforderlich, zunächst eine Prüfung der Netzverträglichkeit Ihrer geplanten Anlage durch den Netzbetreiber durchführen zu lassen. Hierzu werden für Anlagen < 135 kW (somit auch für sog. Mikro-PV-Anlagen) nach dem Standardnachweisverfahren folgende Informationen benötigt, die Sie zum Teil selbst bereitstellen und zum Teil von Ihrem Anlagenerrichter bzw. Anlagenhersteller einfordern können:
Lageplan mit Flurstücknummer, aus dem die Bezeichnung und die Grenzen des Grundstücks sowie der Aufstellungsort der kompletten Anlage hervorgehen.
Übersichtsschaltplan ab Netzanschluss (inkl. Anordnung der Mess- und Schutzeinrichtungen)
Zertifikat für den zentralen NA-Schutz nach TAR 4105 (E.6, u. a. für PV-Anlagen > 30 kVA)
Auszug aus dem Prüfbericht für den zentralen NA-Schutz (E.7, u. a. für PV-Anlagen > 30 kVA)
Zertifikat für die Leistungsflussüberwachung am Netzanschlusspunkt (falls benötigt)
Formular zur Auswahl des Messkonzepts
Herstellerdatenblatt der Erzeugungsanlage
Einheitenzertifikat nach TAR 4105 (E.4)
Prüfbericht „Netzrückwirkungen“ für Erzeugungseinheiten mit einem Eingangsstrom > 75 A (E.5)
Zertifikat für den integrierten NA-Schutz nach TAR 4105 (E.6)
Auszug aus dem Prüfbericht für den integrierten NA-Schutz (E.7)
Für Speicheranlagen
Datenblatt für eine Speicheranlage (Anschlusskonzepte siehe FNN-Hinweis "Anschluss und Betrieb von Speichern am Niederspannungsnetz", Kapitel 5)
Herstellerdatenblatt der Speicheranlage
Für die Netzanschlussprüfung von Anlagen ≥ 135 kW werden nach dem Standardnachweisverfahren folgende Informationen benötigt, die Sie zum Teil selbst bereitstellen und zum Teil von Ihrem Anlagenerrichter bzw. Anlagenhersteller einfordern können. Anhand dieser Unterlagen führt der Netzbetreiber die Grobplanung durch (Festlegung Netzanschlusspunkt, Angebot für kostenpflichtige Leistungen).
Antragstellung für Netzanschlüsse (Mittelspannung) (E.1)
Lageplan mit Flurstücknummer, aus dem die Bezeichnung und die Grenzen des Grundstücks sowie der Aufstellungsort der kompletten Anlage und der mögliche Standort einer Transformatorenstation hervorgehen.
Datenblatt einer Erzeugungsanlage/eines Speichers - Mittelspannung (E.8, Seite 1 und Seite 3, bei Speicheranlagen zusätzlich Seite 4 ausreichend)
Einheitenzertifikat nach TAR 4110 (E.13)
Auszug aus dem Prüfbericht "Netzverträglichkeit" der FGW TR 3
Komponentenzertifikat nach TAR 4110 (E.14, soweit erforderlich)
Die oben genannten Unterlagen senden Sie bitte an folgende Adresse:
eeg(at)ob-netz.de
Nur vollständig eingereichte und den aktuelle TAR entsprechende Unterlagen können von uns bearbeitet werden!
Anhand Ihrer Unterlagen wird, unter Berücksichtigung der geltenden Normen und Richtlinien, die Anbindung an das Verteilnetz der Oberhausener Netzgesellschaft geprüft und der wirtschaftlich günstigste Netzanschlusspunkt der geplanten Anlage an das öffentliche Versorgungsnetz festgelegt. Ohne diese Prüfung können wir keine Anlage in Betrieb nehmen! Sollten Sie eine Anlage in Betrieb nehmen ohne diese vorher bei uns anzumelden, behalten wir uns vor, die Anlage vom öffentlichen Versorgungsnetz zu trennen.
Bitte beachten Sie, dass die Auslegung und, die Installation und der Betrieb der Anlagen - je nach Anlagengröße - nach den folgenden aktuellen VDE-Anwendungsregeln zu erfolgen hat:
TAR 4100
TAR 4105 (Einspeiseanlagen < 135 kW Anlagenleistung)
TAR 4110 (Einspeiseanlagen ≥ 135 kW Anlagenleistung)
Zur Erstellung eines Angebotes senden Sie bitte den Antrag zur Neusetzung oder Änderung eines Stromnetzanschlusses bzw. einer Messeinrichtung an die oben aufgeführte Adresse.
Als Voraussetzung zur Inbetriebnahme der Anlage muss uns das Inbetriebnahmeprotokoll von EEG- und KWKG-Anlagen vorliegen. Wir werden sodann mit Ihnen kurzfristig einen Termin zur Inbetriebnahme vereinbaren. Bitte beachten Sie,
dass BHKW-Anlagen nur dann in Betrieb genommen werden können, wenn diese zuvor gemäß § 6 KWKG bei der BAFA gemeldet wurden.
dass Photovoltaik- und BHKW-Anlagen sowie Speicheranlagen nach der Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister (MaStR) registriert werden müssen.
Richtlinie 10: Erzeugungsanlagen Volleinspeisung
Richtlinie 11: Erzeugungsanlagen Eigenverbrauch
(0208) 835-2964 oder
(0208) 835-2341
(0208) 835- 2335
kwkg(at)ob-netz.de
Um die finanziellen Förderungen und die geförderten Energiemengen vollständig nachvollziehen zu können, soll im Folgenden zum besseren Verständnis der sog. EEG-Ausgleichsmechanismus in seinen Grundzügen dargestellt werden (vgl. auch die Abb. unten).
die tatsächlich geleisteten finanziellen Förderungen für Strom aus erneuerbaren Energien und aus Grubengas oder für die Bereitstellung installierter Leistung nach den Förderbestimmungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in der für die jeweilige Anlage anzuwendenden Fassung,
die von den Anlagenbetreibern erhaltenen Meldungen nach § 21 Abs. 1 EEG, jeweils gesondert für die verschiedenen Veräußerungsformen nach § 20 Abs. 1 EEG,
bei Wechseln in die Veräußerungsform nach § 20 Abs. 1 Nr. 4 EEG zusätzlich zu den Angaben nach Buchstabe b) den Energieträger, aus dem der Strom in der jeweiligen Anlage erzeugt wird, die installierte Leistung der Anlage sowie die Dauer, seit der die betreffende Anlage diese Veräußerungsform bereits nutzt,
die Kosten für die Nachrüstung nach § 57 Abs. 2 EEG i. V. m. der Systemstabilitätsverordnung, die Anzahl der nachgerüsteten Anlagen und die von ihnen erhaltenen Angaben nach § 71 EEG sowie
die sonstigen für den bundesweiten Ausgleich nach dem EEG erforderlichen Angaben,
Die Oberhausener Netzgesellschaft hat die oben genannten Daten dem ÜNB, der Amprion GmbH, unterjährig und im Rahmen der zum 31.05. des Folgejahres zu erstellenden Jahresendabrechnung mitgeteilt. Die Daten der Jahresendabrechnung für das vergangene Kalenderjahr 2014 wurden durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft, und ein entsprechendes Testat wurde dem ÜNB, der Amprion GmbH, übergeben.