Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/nachbarschaftsrecht
Timestamp: 2020-08-05 21:49:32
Document Index: 278545526

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 9', '§ 906', '§ 280', 'BGH', '§ 1004']

Nachbarschaftsrecht | Rechtslupe
Schlagwort: Nachbarschaftsrecht
Einen Über­bau sei­nes Grund­stücks mit einer Außen­däm­mung muss ein Nach­bar nicht dul­den, wenn ohne Inan­spruch­nah­me des Nach­bar­grund­stücks eine ver­gleich­ba­re Dämm­wir­kung in ver­tret­ba­rer Wei­se erreicht wer­den kann. So hat das Baye­ri­sche Obers­te Lan­des­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und die Revi­si­on des Klä­gers zurück­ge­wie­sen. Die Par­tei­en sind Eigen­tü­mer benach­bar­ter Grund­stü­cke
Ein Eigen­heim zu besit­zen, ist für vie­le Men­schen – trotz stei­gen­der Immo­bi­li­en­prei­se – immer noch ein Lebens­traum. Bezie­hen frisch­ge­ba­cke­ne Eigen­heim­be­sit­zer ihr neu­es Traum­haus, wird oft auch über eine neue Pla­nung bzw. Umge­stal­tung des Gar­tens nach­ge­dacht. Denn erst mit den rich­ti­gen Pflan­zen­wird der Gar­ten erst rich­tig lebens­wert. Damit aus dem Gärt­ner­glück
Der Grund­stücks­ei­gen­tü­mer ist nach den Grund­sät­zen über das nach­bar­li­che Gemein­schafts­ver­hält­nis auch zu einem posi­ti­ven Tun – hier: Mit­be­hei­zen der benach­bar­ten Dop­pel­haus­hälf­te – nur ver­pflich­tet, wenn dies für einen bil­li­gen Inter­es­sen­aus­gleich zwin­gend gebo­ten ist . Ver­sor­gungs­ver­pflich­tung aus dem nach­bar­li­chen Gemein­schafts­ver­hält­nis Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs begrün­det der Gedan­ke von Treu und
Die Kos­ten eines Rechts­an­walts müs­sen sel­ber getra­gen wer­den, wenn vor der Ein­schal­tung des Rechts­an­walts kein Ver­such unter­nom­men wor­den ist, in einem Gespräch das Pro­blem zu lösen. Des­wei­te­ren besteht eine Scha­dens­min­de­rungs­pflicht des Klä­gers dahin­ge­hend, dass zu prü­fen ist, ob ein Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten not­wen­dig ist oder ein güns­ti­ge­rer Kos­ten­vor­anschlag aus­rei­chend ist. Mit die­sem
Die Beschwer des zu einem jähr­lich wie­der­keh­ren­den Zurück­schnei­den einer Hecke ver­ur­teil­ten Beklag­ten bemisst sich nach § 9 ZPO. Nach § 9 Satz 1 ZPO wird der Wert des Rechts auf wie­der­keh­ren­de Nut­zun­gen und Leis­tun­gen nach dem 3,5Fachen des ein­jäh­ri­gen Bezugs berech­net. Die­se Vor­schrift gilt zwar in ers­ter Linie für Ansprü­che aus Stamm­rech­ten, die
Scha­den­er­satz bei schad­haf­tem Wand­ab­schluss­blech am Nach­bar­haus
Eine delik­ti­sche Haf­tung, die an lan­des­recht­li­che Nach­bar­vor­schrif­ten anknüpft, ist kei­ne den nach­bar­recht­li­chen Aus­gleichs­an­spruch ent­spre­chend § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB aus­schlie­ßen­de Son­der­re­ge­lung. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall fehlt es für einen Scha­dens­er­satz­an­spruch der Klä­ger gemäß § 280 Abs. 1 BGB an einem Schuld­ver­hält­nis. Ein sol­ches besteht zwi­schen den Par­tei­en nicht.
Die Über­wa­chungs­ka­me­ra auf dem Nach­bar­grund­stück
Bei der Instal­la­ti­on von Über­wa­chungs­ka­me­ras auf einem pri­va­ten Grund­stück kann das Per­sön­lich­keits­recht eines ver­meint­lich über­wach­ten Nach­barn schon auf­grund einer Ver­dachts­si­tua­ti­on beein­träch­tigt sein. Allein die hypo­the­ti­sche Mög­lich­keit einer Über­wa­chung reicht dazu aber nicht aus. Der Bun­des­ge­richts­hof hat bereits frü­her ent­schie­den, dass die Her­stel­lung von Bild­nis­sen einer Per­son, ins­be­son­de­re die Film­auf­zeich­nung mit­tels
Der Durst der Nach­bars­bäu­me
Wer sein Haus neben einem Grund­stück mit umfang­rei­chem Baum­be­stand errich­tet, muss selbst Vor­sor­ge tref­fen, dass der Was­ser­be­darf der Nach­bars­pflan­zen sein Gebäu­de nicht schä­digt. Denn wenn der „Durst“ der Bäu­me zu Set­zungs­ris­sen am Haus führt, kann er vom Nach­barn nicht mit Erfolg Scha­dens­er­satz ver­lan­gen. Das jeden­falls ent­schied jetzt das Land­ge­richt Coburg
Die auf Unter­las­sung einer unzu­läs­si­gen Ver­tie­fung gerich­te­te Kla­ge erfor­dert nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs nicht die Anga­be der Boden­fes­tig­keit des bedroh­ten Grund­stücks . Aller­dings hat der BGH bereits frü­her für einen auf Besei­ti­gung der Fol­gen einer unzu­läs­si­gen Ver­tie­fung (§§ 1004 Abs. 1, 909 BGB) gerich­te­ten Antrag ent­schie­den, dass der
Eine Sau­na mit Holz­ofen darf (in Rhein­­land-Pfalz) nach einem Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Neu­stadt nur betrie­ben wer­den, wenn ein Abstand von min­des­tens 3 m zum Nach­bar­grund­stück ein­ge­hal­ten wird.
Wach­sen­de und gedei­hen­de Bäu­me in des Nach­bars Gar­ten sieht nicht jeder mit unge­teil­ter Freu­de. Bedeu­ten Sie doch für den eige­nen Grund und Boden mit­un­ter Schat­ten und ver­streu­te Pflan­zen­tei­le. Wenn dann sogar die Äste über die Grund­stücks­gren­ze hin­über wach­sen, kann man sich in der Regel dage­gen weh­ren und Besei­ti­gung ver­lan­gen.