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Timestamp: 2020-02-27 23:35:23
Document Index: 59257068

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 119', 'Art. 1', '§ 1', 'Art. 119', 'Art. 3', 'EuG', 'EuG', '§ 3', 'EuG', 'Art. 119', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

EuGH, 31.03.1981 - 96/80 - dejure.org
EuGH, 31.03.1981 - 96/80
https://dejure.org/1981,91
EuGH, 31.03.1981 - 96/80 (https://dejure.org/1981,91)
EuGH, Entscheidung vom 31.03.1981 - 96/80 (https://dejure.org/1981,91)
EuGH, Entscheidung vom 31. März 1981 - 96/80 (https://dejure.org/1981,91)
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Jenkins / Kingsgate
1 . SOZIALPOLITIK - MÄNNLICHE UND WEIBLICHE ARBEITNEHMER - GLEICHHEIT - GRUNDSATZ - GERINGERER STUNDENLOHN FÜR TEILZEITARBEIT ALS FÜR VOLLZEITARBEIT - ZULÄSSIGKEIT - VORAUSSETZUNGEN - MITTELBARE DISKRIMINIERUNG DER WEIBLICHEN ARBEITNEHMER - VERBOT - BEURTEILUNG DURCH DAS ...
EG-Vertrag Art. 119; Richtlinie 75/117 Art. 1
1. SOZIALPOLITIK - MÄNNLICHE UND WEIBLICHE ARBEITNEHMER - GLEICHHEIT - GRUNDSATZ - GERINGERER STUNDENLOHN FÜR TEILZEITARBEIT ALS FÜR VOLLZEITARBEIT - ZULÄSSIGKEIT - VORAUSSETZUNGEN - MITTELBARE DISKRIMINIERUNG DER WEIBLICHEN ARBEITNEHMER - VERBOT - BEURTEILUNG DURCH DAS ...
BetrAVG § 1 ; EWGV Art. 119 ; GG Art. 3
Generalanwalt beim EuGH, 28.01.1981 - 96/80
Slg. 1981, 911
NJW 1981, 2639
Wird ein wirtschaftlicher Grund als objektives Ziel angeführt, kommt nur ein objektiv gerechtfertigter wirtschaftlicher Grund in Frage (EuGH 31. März 1981 - C-96/80 - [Jenkins] Rn. 12, Slg. 1981, 911) .
(a) Rechtmäßige Ziele iSd. § 3 Abs. 2 AGG können alle nicht ihrerseits diskriminierenden (vgl. EuGH 31. März 1981 - C-96/80 - [J.P. Jenkins] Rn. 11, Slg. 1981, 911) und auch sonst legalen Ziele sein.
25 DIESE FRAGE IST UNTER BEZUGNAHME AUF DAS URTEIL VOM 31. MÄRZ 1981 IN DER RECHTSSACHE 96/80 ( JENKINS , SLG. 1981, 911 ) ZU BEANTWORTEN.
29 Außerdem ist an die in Artikel 1 Absatz 1 der Richtlinie 75/117 niedergelegte allgemeine Regel zu erinnern, die im Wesentlichen die konkrete Anwendung des in Artikel 141 Absatz 1 EG aufgestellten Grundsatzes des gleichen Entgelts erleichtern soll, ohne dessen Inhalt oder Reichweite zu berühren (vgl. Urteil vom 31. März 1981 in der Rechtssache 96/80, Jenkins, Slg. 1981, 911, Randnr. 22).
30 In den Geltungsbereich von Artikel 141 Absatz 1 EG fallen nicht nur unmittelbare, sondern auch mittelbare Diskriminierungen (vgl. in diesem Sinne Urteile Jenkins, Randnrn. 14 und 15, und vom 27. Mai 2004 in der Rechtssache C-285/02, Elsner-Lakeberg, Slg. 2004, I-5861, Randnr. 12).
11 Nach der ständigen Rechtsprechung des Gerichtshofes ( siehe namentlich das Urteil vom 31. März 1981 in der Rechtssache 96/80, Jenkins/Kinsgate, Slg. 1981, 911, Randnr. 22 ) berührt die erstgenannte Richtlinie, die im wesentlichen die Anwendung des in Artikel 119 EWG-Vertrag niedergelegten Grundsatzes des gleichen Entgelts erleichtern soll, in keiner Weise den Inhalt oder die Tragweite dieses Grundsatzes, so wie er in dieser Vorschrift definiert ist.
Zu Artikel 119 ist auf die ständige Rechtsprechung des Gerichtshofes zu verweisen, namentlich auf das Urteil vom 31. März 1981 in der Rechtssache 96/80 (… Jenkins, a. a. O., Randnr. 17 ), wonach diese Bestimmung unmittelbar auf alle Arten von Diskriminierungen anwendbar ist, die sich schon anhand der dort verwendeten Merkmale "gleiche Arbeit" und "gleiches Entgelt" allein feststellen lassen, ohne daß gemeinschaftliche oder nationale Maßnahmen zur Bestimmung dieser Kriterien für deren Anwendung erforderlich wären.
( 3 ) Vgl. Urteil vom 31. März 1981 in der Rechtssache 96/80 (Jcnhins/Kingsgate, Slg. 1981, 911, Randnr. 22).
Seit den Urteilen vom 11. März 1981 und 31. März 1981 in den Rechtssachen 69/80 (Worringham und Humphreys/Lloyds Bank, Slg. 1981, 767, Randnr. 23) und 96/80 (…a.a.O., Randnr. 17) betrachtet der Gerichtshof auch mittelbare Diskriminierungen ausdrücklich als von Artikel 119 EWGV erfaßt.
( 11 ) Zur Ergebnispflicht des Artikels 119 EWGV vgl. Urteil vom 8. April 1976 in der Rechtssache 43/75 (…a. a. O.), Urteil vom 13. Juli 1989 in der Rechtssache 171/88 (Rinner-Kühn/FWW Spezial-Gcbäudcrcinigung, Slg. 1989, 2743, Randnr. 9) sowie die Rechtsprechung zur mittelbaren Diskriminierung schlechthin: Urteil vom 31. März 1981 in der Rechtssache 96/80 (…a. a. O.); Urteil vom 13. Mai 1986 in der Rechtssache 170/84 (Bilka/Wcbcr von Hartz, Slg. 1986, 1607); Urteil vom 27. Juni 1990 in der Rechtssache C-33/S9 (Kowalska, Slg. 1990, I-2591); Urteil vom 7. Februar 1991 in der Rechtssache C-184/89 (Nimz, Slg. 1991, I-297) und Urteil vom 4. Juni 1992 in der Rechtssache C-360/90 (Botel, Slg. 1992, I-3591).
( 18 ) Urteil vom 31. März 1981 in der Rechtssache 96/80 (…a. a. O.); Urteil vom 13. Mai 1986 in der Rechtssache 170/81 (…a. a. O.); Urteil vom 13. Juli 1989 in der Rechtssache 171/88 (…a.a.O.); Urteil vom 27. Juni 1990 in der Rechtssache C-33/89 (…a. a. O.); Urteil vom 7. Februar 1991 in der Rechtssache C-184/89 (…a. a. O.) und Urteil vom 4. Juli 1992 in der Rechtssache C-360/90 (…a. a. O.).
( 19 ) Urteil vom 13. Mai 1986 in der Rechtssache 170/84 (…a. a. O., Randnr. 29) mit vergleichbarem Inhalt vorher schon int Urteil vom 31. März 1981 in der Rechtssache 96/80 (…a. a. O., Randnr. 13); vgl. auch Urteil vom 4. Juni 1992 in der Rechtssache C-360/90 (…a.a.O., Randnr. 18) unter Bezugnahme auf das Urteil vom 13. Juli 1989 in der Rechtssache 171/88 (…a. a. O.).
( 22 ) Urteil vom 31. März 1981 in der Rechtssache 96/80 (…a. a. O., Randnr. 13) und Urteil vom 13. Mai 1986 in der Rechtssache 170/84 (…a.a.O., Rantlnr. 31) sowie Urteil vom 13. Juli 1989 in der Rechtssache 171/88 (…a.a.O., Randnr. 12); Urteil vom 27. Juni 1990 in der Rechtssache C-33/89 (…a.a.O., Randnr. 13); Urteil vom 7. Februar 1991 in der Rechtssache C-1SI/89 (…a. a. O., Randnr. 14) und Urteil vom 4. Juni 1992 in der Rechtssache C-360/90 (…a. a. O., Randnr. 21).
( 24 ) Urteil vom 31. März 1981 in der Rechtssache 96/80 (…a. a. O., Randnr. 13); Urteil vom 13. Mai 1986 in der Rechtssache 170/84 (…a. a. O., Randnr. 29).
Wenn eine Teilzeitbeschäftigung allein im Interesse des Arbeitnehmers liegt, während dem Arbeitgeber wegen der Eigenart der betrieblichen Verhältnisse daran gelegen sein muß, durch Entgeltan reize die Vollbeschäftigung zu fördern, wird eine Benachteiligung der Teilzeitarbeitnehmer nicht ohne weiteres willkürlich erscheinen (ähnlich zur Frage der Lohngleichheit nach Art. 119 EWG-Vertrag; Beschluß des Europ. Gerichtshofes vom 31. März 1981 - Rs 96/80 - NJW 1981, 2639).
31. März 1981 - Rs 96/80 - NJW 1981, 2639).
Wie der Gerichtshof im Urteil vom 31. März 1981 in der Rechtssache 96/80 (Jenkins, Slg. 1981, 911) ausgeführt hat, soll dieser Artikel im wesentlichen die konkrete Anwendung des in Artikel 119 des Vertrages genannten Grundsatzes des gleichen Entgelts erleichtern, berührt jedoch in keiner Weise den Inhalt oder die Tragweite dieses Grundsatzes, so wie er in dieser Vorschrift definiert ist.
Spätere Bestätigungen: Vgl. unter anderem Urteile vom 11. März 1981 in (1er Rechtssache 69/81 (Worringham, Slg. 1981, 767, Randnr. 23), vom 31. März 1981 in der Rechtssache 86/80 (Jenkins, Slg. 1981, 911, Randnr. 17), Barber, Randnr. 37.
( 62 ) Vgl. in bezug auf die Richtlinie 75/111 das Urteil Jenkins, Randnr. 22, und Urteil vom 3. Dezember 1987 in der Rechtssache 192/85 (Newstead, Slg. 1987, 4753, Randnr. 20).
( 64 ) Der Hinweis auf das "Gericht" kommt erstmals vor im Urteil Macarthys, Randnr. 10; vgl. auch die Urteile Worringham, Randnr. 23, und Jenkins, Randnr. 17. In Randnr. 38 des Urteils Barber spricht der Gerichtshof vom "vorlegenden Gericht".
( 65 ) Urteile Macarthys, Randnr. 10, Worringham, Randnr. 23, Jenkins, Randnr. 17, Barber, Randnr. 37.
22 bis 23, Macarthys, Randnr. 10, Worringham, Randnr. 23, und Jenkins, Randnr. 17.
( 69 ) Urteil Defrenne II, Randnr. 19. Daß es für die Frage nach dem Umfang der unmittelbaren Wirkung von Artikel 119 im wesentlichen darauf ankommt, ob die Ungleichbehandtung durch rein rechtliche Untersuchungen der Umstände des Falles ermittelt werden kann, und weniger darauf, ob "unmittelbare" oder "mittelbare", "offene" oder "versteckte" Diskriminierungen vorliegen, wurde von Generalanwalt VerLoren Van Themaat in seinen Schlußanträgen in der Rechtssache 19/S1 (Durton, Slg. 19S2, 555), Nr. 2.6, unter Hinweis auf das Urteil Jenkins überzeugend ausgeführt.
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