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Timestamp: 2016-10-26 06:05:04
Document Index: 94510694

Matched Legal Cases: ['Art. 61', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 320/06 (30.10.2007)
U 320/06
G.________, 1962, Beschwerdegegner,
Ankerstrasse 24, 8004 Z�rich.
Der 1962 geborene G.________ war seit 19. November 2001 als Chauffeur bei der Firma Q.________ AG t�tig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 25. August 2002 fiel er beim Abladen seines Lieferwagens von der rund einen Meter hohen Ladebr�cke auf die F�sse, wobei er sich den R�cken an der Kante derselben anstiess. Das dabei erlittene posttraumatische lumbospondylogene Syndrom (Bericht der Frau Dr. med. R.________, FMH Physikalische Medizin, vom 9. September 2002) erlaubte ab 24. September 2002 die vollumf�ngliche Wiederaufnahme der Arbeit. Am 9. Dezember 2002 liess G.________ einen R�ckfall mit erneuten R�ckenschmerzen melden und gab gleichentags seine Arbeit auf. Das Arbeitsverh�ltnis wurde arbeitgeberseitig am 31. Mai 2003 beendet. Eine kernspintomographische Untersuchung in der Klinik X.________ ergab eine Osteochondrose L5/S1, geringgradig auch L4/5 sowie eine kleine mediolaterale Diskushernie rechts L5/S1. Eine Wurzelirritation S1 rechts sei wahrscheinlich, zudem bestehe eine minimale distale Spondylarthrose (Bericht vom 8. Januar 2003). Der SUVA-Kreisarzt Dr. med. O.________, Orthop�dische Chirurgie FMH, erachtete jedoch anl�sslich seiner Untersuchung vom 14. Januar 2003 eine vollst�ndige Arbeitsaufnahme ab 3. Februar 2003 als realistisch. Demgegen�ber ging die Haus�rztin Frau Dr. med. R.________ weiterhin von einer vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit aus (�rztlicher Bericht vom 24. Februar 2003). Nach weiteren medizinischen Abkl�rungen, namentlich einem Aufenthalt in der Rehaklinik Y.________ vom 13. bis 19. Mai 2004, gem�ss welcher G.________ an einem lumbospondylogenen und rechtsseitigen zervikobrachialen Schmerzsyndrom (radikul�re Reizung C6 m�glich) bei degenerativen HWS-Ver�nderungen sowie einem aggressiven Spannungszustand bei akzentuierten Charakterz�gen, wahrscheinlich in einer Schmerzverst�rkung resultierend (ICD-10 F54) leidet (Austrittsbericht vom 21. Mai 2004), sprach ihm die SUVA verf�gungsweise am 20. Juli 2004 mit Beginn ab 1. August 2004 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunf�higkeit von 26 % zu. Ein Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung verneinte sie (Verf�gung vom 13. August 2004). Daran hielt die Anstalt mit Einspracheentscheid vom 14. Oktober 2004 fest.
Gegen den Einspracheentscheid liess G.________ Beschwerde erheben und im Wesentlichen beantragen, es sei ihm unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides ab 1. August 2004 mindestens eine halbe Invalidenrente und eine angemessene Integrit�tsentsch�digung zuzusprechen. Zudem sei er neurologisch und psychiatrisch abzukl�ren. Die SUVA liess Abweisung der Beschwerde beantragen, wobei dem Versicherten eine reformatio in peius anzudrohen sei. Mit Entscheid vom 11. Mai 2006 hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die Beschwerde in dem Sinne gut, dass es den Einspracheentscheid vom 14. Oktober 2004 - mit Ausnahme der Dispositiv-Ziffer 4 (die unentgeltliche Rechtspflege betreffend) - aufhob und die Sache zu Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen und zur neuen Verf�gung �ber die Anspr�che auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung an die SUVA zur�ckwies.
Die SUVA f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei insoweit aufzuheben als sie damit zu weiteren Abkl�rungen mit anschliessender neuen Verf�gung �ber die Anspr�che auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung (Dispositiv-Ziffer 1) sowie zur Bezahlung einer Prozessentsch�digung verpflichtet worden sei (Dispositiv-Ziffer 4). Eventualiter sei der Entscheid des kantonalen Gerichts aufzuheben (mit Ausnahme von Dispositiv-Ziffer 2) und die Sache an dieses zu neuem Entscheid nach Aktenerg�nzung zur�ckzuweisen. Subeventualiter sei Dispositiv-Ziffer 1 des Entscheids des Sozialversicherungsgerichts wie folgt abzu�ndern: "Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Einspracheentscheid vom 14. Oktober 2004 - mit Ausnahme von Dispositiv-Ziffer 4 - aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zur�ckgewiesen wird, damit diese nach weiteren medizinischen Abkl�rungen �ber die Anspr�che auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung neu verf�ge".
G.________ l�sst sich mit dem Antrag auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vernehmen. Ferner wird um unentgeltliche Verbeist�ndung ersucht. Das Bundesamt f�r Gesundheit hat auf eine Vernehmlassung verzichtet.
2.1 Dispositiv-Ziffer 2 des vorinstanzlichen Entscheides ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
2.2 In formeller Hinsicht bringt die SUVA vor, das kantonale Gericht w�re gehalten gewesen, die IV-Akten, insbesondere das durch die IV-Stelle beim medizinischen Zentrum Z.________ in Auftrag gegebene Gutachten vom 15. Februar 2005 beizuziehen, zumal dieses voll beweiskr�ftig und geeignet sei, abschliessende Erkenntnisse f�r das vorliegende Verfahren zu gewinnen.
2.3 Gem�ss Art. 61 lit. c ATSG stellt das kantonale Versicherungsgericht unter Mitwirkung der Parteien die f�r den Entscheid erheblichen Tatsachen fest; es erhebt die notwendigen Beweise und ist in der Beweisw�rdigung frei. Der damit statuierte Untersuchungsgrundsatz z�hlt zu den in Art. 105 Abs. 2 OG erw�hnten wesentlichen Verfahrensvorschriften (SZS 2001 S. 560 E. 2a S. 562, B 61/00; Urteile 2A.271/2005 vom 12. August 2005, E. 2.3, und C 93/00 vom 25. Juli 2000, E. 2b/cc; nicht ver�ffentlichtes Urteil 2A.166/1989 vom 18. Mai 1990, vgl. auch RKUV 2003 Nr. U 495 S. 394 E. 5.3.2 und 5.3.3 S. 399 f., U 243/00). Er verpflichtet Verwaltung und kantonales Gericht - unter Vorbehalt der Mitwirkungspflichten der Parteien - von sich aus f�r die richtige und vollst�ndige Abkl�rung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen (BGE 125 V 193 E. 2 S. 195, 122 V 157 E. 1a S. 158, je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 I 180 E. 3.2 S. 183). Insbesondere sind (weitere) Massnahmen zur Kl�rung des rechtserheblichen Sachverhalts vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn dazu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 281 E. 4a S. 282; AHI 1994 S. 210 E. 4a S. 212; SVR 1999 IV Nr. 10 S. 27 E. 2c S. 28; Urteile K 11/06 vom 11. Juli 2006, E. 3.1, mit weiteren Hinweisen und I 110/07 vom 25. Juni 2007, E. 4.2.2). Im Geltungsbereich des Untersuchungsgrundsatzes d�rfen Verwaltung und Gericht rechtserhebliche Parteivorbringen nicht einfach mit der Bemerkung abtun, sie seien nicht belegt worden (AHI 1994 S. 210 E. 4a S. 212 mit Hinweis).
2.4 Die Vorinstanz hat es in der Tat unterlassen, das Gutachten des medizinischen Zentrums Z.________ vom 15. Februar 2005 in ihre Beurteilung einzubeziehen, obwohl der entsprechende Gutachterauftrag bei den SUVA-Akten lag und hinreichender Anlass zum Beizug bestand (AHI 1994 S. 210 E. 4a; SVR 1999 IV Nr. 10 S. 27 E. 2c; Urteil K 11/06 vom 11. Juli 2006, E. 3.1, mit Hinweisen). Nach dem Gesagten stellt dies eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG; BGE 125 V 193 E. 2 S. 195, 120 V 357 E. 1a S. 360) dar. Die Sache w�re daher an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, damit sie nach Beizug des Gutachtens �ber die strittigen Anspr�che neu entscheide. Davon kann indessen nach dem Grundsatz der Verfahrens�konomie abgesehen werden, weil sich die Parteien zum Beweiswert des Gutachtens bereits umfassend ge�ussert haben und die Sache spruchreif ist. Unter diesen Umst�nden steht einer materiellen Verfahrenserledigung nichts entgegen.
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen �ber den Anspruch auf Invalidenrente (Art. 18. Abs. 1 UVG) und Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 Abs. 1 UVG) sowie die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und eingetretenem Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) zutreffend dargelegt (BGE 119 V 335 E. 1 S. 337). Entsprechendes gilt f�r die von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze zum Erfordernis des ad�quaten Kausalzusammenhanges im Allgemeinen (BGE 125 V 456 E. 5a S. 461) sowie bei psychischen Unfallfolgen im Besonderen (BGE 115 V 133). Richtig sind auch die Erw�gungen zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 [mit Hinweisen] S. 181) sowie zum Beweiswert medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a [mit Hinweis] S. 352). Darauf wird verwiesen.
Streitig und zu pr�fen ist der Anspruch des Beschwerdegegners auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung, wobei insbesondere die Frage interessiert, ob der medizinische Sachverhalt gen�gend abgekl�rt wurde.
4.1.1 Zur Begr�ndung des zus�tzlichen Abkl�rungsbedarfs wies die Vorinstanz auf Widerspr�che in den medizinischen Akten hin. Hinsichtlich der Problematik der Lendenwirbels�ule gingen namentlich Dr. med. A.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie, wie auch der neue Hausarzt Dr. med. P.________, Allgemeine Medizin FMH, von einer traumatisch verursachten Diskushernie aus (Berichte vom 27. Februar und 12. Mai. 2003). Prof. Dr. med. K.________, Chefarzt Rheumatologie an der Klinik F.________, hingegen habe von degenerativen Ver�nderungen der Lendenwirbels�ule gesprochen (Bericht vom 20. Juni 2003). Der SUVA-Arzt Dr. med. S.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie, habe sich sodann in seiner �rztlichen Beurteilung vom 4. August 2004 gegen das Vorliegen eines dauernden und erheblichen Integrit�tsschadens an der Lendenwirbels�ule ausgesprochen und auch die M�glichkeit einer unfallbedingten sekund�ren Verschlimmerung verneint. Diese Widerspr�che liessen sich gerade auch in Ber�cksichtigung des Urteils U 16/03 vom 22. Februar 2006 des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts (heute Bundesgericht) ohne weitere Abkl�rung und mit dem blossen Hinweis auf die fehlende Schwere des Unfallereignisses nicht aufl�sen. Des Weiteren sei auch die R�ge des Versicherten - es sei aufgrund der medizinischen Unterlagen nicht nachvollziehbar, weshalb das zervikospondylogene Schmerzsyndrom nicht unfallkausal sein sollte - nicht g�nzlich von der Hand zu weisen, zumal die Ausf�hrungen der SUVA-�rzte nicht oder kaum begr�ndet seien. Man k�nne nicht ausschliessen, dass die HWS-Beschwerden schon l�ngere Zeit latent vorhanden gewesen seien und daher unfallkausal sein k�nnten. Ebenso wenig erg�ben die medizinischen Akten hinsichtlich der psychischen Problematik ein schl�ssiges Bild. W�hrend Dr. med. A.________ am 27. Februar 2003 best�tigte, der Versicherte sei psychisch nicht speziell auff�llig und es seien keine Aggravationstendenzen ersichtlich, sei Dr. med. O.________ anl�sslich einer kreis�rztlichen Untersuchung am 15. April 2003 von einer "klaren Diskrepanz" zwischen geklagten Beschwerden und dem Gangbild sowie von einer Ausweitung des Beschwerdebildes ausgegangen. Die �rzte der Rehaklinik Y.________ h�tten sodann offenbar einen "aggressiven Spannungszustand" mit psychischem Krankheitswert erkannt (Austrittsbericht vom 21. Mai 2004), Prof. Dr. med. D.________, Leitender Arzt, Schmerzzentrum, Klinik B.________, wiederum habe ihn als sehr sympathisch, intelligent und nachdenklich ohne Verhaltensauff�lligkeiten geschildert (Bericht vom 21. Dezember 2004), w�hrend dem Dr. med. J.________, Chefarzt Wirbels�ulenchirurgie an der Klinik B.________ im Bericht vom 22. November 2004 den Verdacht auf Aggravation ge�ussert habe.
4.1.2 Der Beschwerdegegner f�hrt sodann vernehmlassungsweise an, auch unter Ber�cksichtigung des von der IV-Stelle am medizinischen Zentrum Z.________ in Auftrag gegebenen polydisziplin�ren Gutachtens vom 15. Februar 2005, welches �berdies weder nachvollziehbar noch schl�ssig sei, best�nde - nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass der Versicherte am 1. Mai 2005 einen weiteren, die rechte Schulter betreffenden Unfall erlitten habe - zus�tzlicher medizinischer Abkl�rungsbedarf.
4.2 Mit Blick auf die Wirbels�ulenproblematik ist unstreitig, dass der Versicherte an einem chronischen zervikospondylogenen und lumbospondylogenen Schmerzsyndrom leidet (Austrittsbericht der Rehaklinik Y.________ vom 21. Mai 2004, Gutachten des medizinischen Zentrums Z.________ vom 15. Februar 2005), wobei sich aufgrund der bildgebenden Abkl�rungen Segmentsdegenerationen von C3/4 bis C6/7 und von L3/4 bis L5/1 ohne elektromyografisch verifizierbare Nervenwurzelreizungen fanden (Gutachten des medizinischen Zentrums Z.________ vom 15. Februar 2005; Bericht der Rheumaklinik und Institut f�r Physikalische Medizin des Spitals E.________ vom 23. Oktober 2003; R�ntgenberichte des Neuroradiologischen und Radiologischen Instituts C.________, vom 11. November und 5. Dezember 2003). Ob die Lendenwirbels�ulenproblematik durch eine traumatisch entstandene mediolaterale Diskushernie verursacht oder ausgel�st wurde (Bericht des Dr. med. A.________ vom 27. Februar 2003), spielt hier insoweit keine Rolle, als die SUVA die sich im Anschluss an das Unfallereignis entwickelte chronifizierte Schmerzkrankheit im Sinne eines lumbospondylogenen Schmerzsyndroms als unfallurs�chlich anerkannte und diese dementsprechend bei der Beeintr�chtigung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit ber�cksichtigte. Folglich ist auch der vorinstanzliche Verweis auf das Urteil U 16/03 vom 22. Februar 2006 irrelevant und nicht n�her darauf einzugehen.
4.3 Was das HWS-Schmerzsyndrom betrifft, kann dem kantonalen Gericht insofern nicht gefolgt werden, als es eine Unfallkausalit�t nicht ausschliesst. Mit der Beschwerde f�hrenden SUVA lassen sich hinsichtlich des Unfallhergangs in den initialen Akten keinerlei Hinweise daf�r finden, dass sich der Versicherte beim Sturz von der Ladebr�cke nebst der Lendengegend auch den Halswirbels�ulenbereich anschlug. Es wurde einzig eine Kontusion der Lendengegend mit Schmerzen im Bereich der Lendenwirbels�ule und des Ges�sses vermerkt. Die Beschwerdef�hrerin erw�hnt zutreffend, dass erstmals bei einer Befragung am 22. Dezember 2003 - mithin knapp eineinhalb Jahre nach dem Unfallereignis - der Nacken vom Beschwerdegegner erw�hnt wurde (SUVA-Bericht vom 22. Dezember 2003) und am 4. Februar 2004 im Rahmen einer Untersuchung am Spital E.________ die Diagnose eines chronischen zervikospondylogenen Schmerzsyndroms diagnostiziert wurde (�rztlicher Zwischenbericht vom 4. Februar 2004). Gest�tzt auf die medizinische Aktenlage ist aufgrund dieser langen Latenzzeit der Symptome und der vorbestehenden Segments-Degenerationen an der Halswirbels�ule (vgl. E. 4.2 hievor) auch eine unfallbedingte Verschlimmerung einer vorbestandenen, degenerativen Erkrankung der Halswirbels�ule beim vorliegenden Unfallhergang (ohne Erw�hnung einer HWS-Beteiligung) nicht �berwiegend wahrscheinlich (vgl. RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45 E. 3a, U 355/98).
4.4 Die Schulterbeschwerden sind sodann ausweislich der Akten ebenfalls nicht auf das Unfallereignis vom 25. August 2002 zur�ckzuf�hren. Der Versicherte erlitt gem�ss seiner eigenen Schilderung am 1. Mai 2005 einen weiteren Unfall, indem er beim Treppensteigen strauchelte und sich das rechte Knie und die rechte Schulter anschlug (SUVA-Bericht vom 9. September 2005). Vorbestehende Schulterbeschwerden, wie sie in der beschwerdegegnerischen Vernehmlassung geltend gemacht werden sind medizinisch nicht dokumentiert. Gem�ss dem vom Beschwerdegegner eingereichten Bericht der Klinik F.________ vom 6. September 2006 leidet er an einer rechtsseitigen Frozen shoulder bei Status nach Schulterarthroskopie, Refixation Rotorenmanschette (Supraspinatus), SLAP-Repair, AC-Gelenksresektion, Mini-Acromioplastik der rechten Schulter am 6. Januar 2006) bei Rotorenmanschettenruptur (Supraspinatus partiell), SLAP II-L�sion, AC-Arthropatie). Entgegen der beschwerdegegnerischen Ansicht sind die Voraussetzungen f�r die Ausdehnung des Verfahrens auf die Frage der Leistungspflicht der SUVA aus dem Unfall vom 1. Mai 2005 nicht erf�llt. Es rechtfertigt sich vorliegend weder die Ausdehnung des richterlichen Beurteilungszeitraums �ber den grunds�tzlich massgebenden Sachverhalt bis zum Erlass des Einspracheentscheids (BGE 130 V 140 E. 2.1) hinaus, noch eine Ausdehnung des Verfahrens in sachlicher Hinsicht, zumal sich die SUVA in keiner Prozesserkl�rung zu den sich im Zusammenhang mit der Schulterproblematik stellenden Fragen ge�ussert hat (BGE 130 V 503 mit Hinweis).
4.5 Hinsichtlich der im Austrittsbericht der Rehaklinik Y.________ vom 21. Mai 2004 genannten psychogenen �berlagerung und im Gutachten des medizinischen Zentrums Z.________ vom 15. Februar 2005 diagnostizierten somatoformen Schmerzst�rung (ICD-10 F45.4; ohne Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit) sowie der in den weiteren Berichten erw�hnten Hinweise auf eine Symptomausweitung fehlt es am ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen einer psychogenen St�rung und dem Unfallgeschehen vom 25. August 2002. Das Ereignis ist aufgrund des augenf�lligen Geschehensablaufs und der erlittenen einfachen R�ckenprellung ohne traumatische L�sionen der Gruppe der leichten Unf�lle zuzuordnen, weshalb die Ad�quanz zwischen dem Unfall und der psychischen Beeintr�chtigung rechtsprechungsgem�ss (BGE 115 V 139 E. 6a) ohne Abhandlung der bei mittleren Unf�llen massgeblichen Kriterien zu verneinen ist. Ein Sturz aus knapp einem Meter H�he auf die F�sse und das Ges�ss, der eine Kontusion der Lendenwirbels�ule zur Folge hat, ist nach der allgemeinen Lebenserfahrung nicht geeignet, einen erheblichen psychischen Gesundheitsschaden zu verursachen.
4.6 Betreffend Invalidenrente ist die von der SUVA anhand statistischer Werte gem�ss LSE vorgenommene Einkommenfestsetzung nach Eintritt des Gesundheitsschadens (Invalideneinkommen) nicht zu beanstanden. Ebenso ist das Einkommen ohne Invalidit�t (Valideneinkommen) zu Recht anhand des zuletzt erzielten Verdienstes bestimmt worden. In der Beschwerdeantwort werden diese beiden Einkommen denn auch nicht bestritten. Somit ist der von der SUVA auf 26 % festgelegte Invalidit�tsgrad zu best�tigen.
Schliesslich besteht mangels ad�quat kausalem Zusammenhang zum Unfallgeschehen auch kein Anspruch auf eine Integrit�tsentsch�digung f�r die geklagten psychischen Beschwerden. Die vom Beschwerdegegner beantragten weiteren polydisziplin�ren Abkl�rungen sind aus diesem Grund nicht notwendig. Bez�glich des lumbospondylogenen Schmerzsyndroms h�lt der SUVA-Arzt Dr. med. S.________ in seiner Beurteilung vom 4. August 2004 klar fest, dass keine dauernde und erhebliche Sch�digung der Lendenwirbels�ule nachweisbar sei (vgl. BGE 124 V 29 E. 4 S. 36), weshalb kein Anspruch auf eine Integrit�tsentsch�digung besteht.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird gutgeheissen und der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 11. Mai 2006 wird mit Ausnahme von Dispositiv-Ziffer 2 aufgehoben.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege wird F�rsprecher Frank Goecke, Z�rich, f�r das Verfahren vor dem Bundesgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2000.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wird �ber den Anspruch auf unentgeltliche Verbeist�ndung im kantonalen Verfahren entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses zu befinden haben.