Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%2033/%2009
Timestamp: 2018-08-15 08:58:50
Document Index: 377129586

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Ist ein Schaden eingetreten, der durch eine auferlegte Verhaltenspflicht, die typischen Gefährdungsmöglichkeiten entgegenwirken soll, verhindert werden sollte, so spricht grundsätzlich der Beweis des ersten Anscheins dafür, dass die Verkehrssicherungspflicht verletzt wurde (BGH…, Urteil vom 13.12.2011 - VI ZR 177/10, Rn. 7 = VersR 2012, 248; BGH, Urteil vom 19.01.2010 - VI ZR 33/09, Rn. 8 = VersR 2010, 392; zu einer vergleichbaren Konstellation LG Nürnberg-Fürth…, Urteil vom 19.11.2012 - 6 O 2345/12, juris-Rn. 19 = NJW-RR 2013, 732).
Ist ein Schaden eingetreten, der durch eine auferlegte Verhaltenspflicht, die typischen Gefährdungsmöglichkeiten entgegenwirken soll, verhindert werden sollte, so spricht der Beweis des ersten Anscheins dafür, dass die Verkehrssicherungspflichtverletzung kausal für den Schaden war (BGH…, Urteil vom 13.12.2011 - VI ZR 177/10, Rn. 7 = VersR 2012, 248; BGH, Urteil vom 19.01.2010 - VI ZR 33/09, Rn. 8 = VersR 2010, 392; zu einer vergleichbaren Konstellation LG Nürnberg-Fürth…, Urteil vom 19.11.2012 - 6 O 2345/12, juris-Rn. 19 = NJW-RR 2013, 732).
Der insoweit bestehende Anscheinsbeweis, dass sich bei Vorliegen einer Sorgfaltspflichtverletzung der durch sie zu vermeidende typischerweise einstellende Schaden kausal hierauf zurückführen lässt (BGH…, Urteil vom 13.12.2011 - VI ZR 177/10, Rn. 7 = VersR 2012, 248; BGH, Urteil vom 19.01.2010 - VI ZR 33/09, Rn. 8 = VersR 2010, 392), ist vorliegend hinreichend erschüttert.