Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F27-07-2012-8C_504-2012&lang=de&type=show_document
Timestamp: 2017-09-20 14:55:06
Document Index: 252287726

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 100', 'Art. 66', 'Art. 64']

8C_504/2012 27.07.2012
in die Beschwerde des C.________ vom 18. Juni 2012 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 24. Mai 2012 und das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung,
in die Mitteilung des Bundesgerichts an C.________ vom 20. Juni 2012, worin auf die Voraussetzungen für die unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung sowie die Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung und auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt; die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; vgl. auch 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit Hinweisen); dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person konkret mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen auseinandersetzt (BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f. mit Hinweisen),
dass die Beschwerde vom 18. Juni 2012 den vorgenannten Erfordernissen mit Bezug auf ein rechtsgenügliches Begehren sowie eine sachbezogene Begründung offensichtlich nicht gerecht wird, indem sich der Beschwerdeführer namentlich nicht in hinreichender Weise mit der für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen prozessualen Erwägung der Vorinstanz auseinandersetzt und insbesondere nicht darlegt, weshalb das erstinstanzliche Gericht mit seinem Nichteintretensentscheid eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG bzw. eine für den Entscheid wesentliche unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 BGG begangen haben sollte,
dass hieran auch die Eingabe des Beschwerdeführers vom "2. Juli" 2012 (Postaufgabe: 13. Juli 2012) nichts ändert, zumal diese - trotz ausdrücklichen Hinweisen des Bundesgerichts in der Mitteilung vom 20. Juni 2012 auf die nicht erstreckbare Beschwerdefrist - erst nach Ablauf der 30-tägigen Rechtsmittelfrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) und damit verspätet eingereicht worden ist,
dass demzufolge kein gültiges Rechtsmittel erhoben worden ist, obwohl das Bundesgericht auf die entsprechenden Anforderungen an Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung in der Mitteilung vom 20. Juni 2012 eigens hingewiesen hatte,
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren umständehalber abzusehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG), womit das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos ist,
dass hingegen das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung infolge Aussichtslosigkeit der Rechtsvorkehr abgewiesen wird (Art. 64 Abs. 1-3 BGG),