Source: http://www.philprom.de/studium/bachelor/pruefungsordnungen/fachbereich10/fb10_anhang_3_hf_germanistik.php
Timestamp: 2016-09-30 15:25:04
Document Index: 238849997

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Fr 30 Sep 2016 17:25:04 CEST
Fachspezifischer Anhang Germanistik (HF)
GER Q-9: Qualifizierungsmodul Bachelor-Arbeit
Die Germanistik untersucht die deutsche Sprache und Literatur in ihrer Struktur und Entwicklung. Als Theorie der Sprache und Literatur steht sie vor allem im Zusammenhang mit Philosophie, Soziologie und Psychologie; als Beschreibung und Erklärung der Geschichte der deutschen Sprache und Literatur steht sie insbesondere in Verbindung mit den anderen Geistes- und Kulturwissenschaften, speziell den Philologien, der Geschichtswissenschaft und den Theater-, Film- und Medienwissenschaften. Der B.A.- Germanistik umfasst folgende Studienschwerpunkte:
Schwerpunkte im Bereich Literaturwissenschaft: •	Ältere deutsche Literatur •	Neuere deutsche Literatur •	Kinder- und Jugendliteratur sowie den Schwerpunkt Sprachwissenschaft. Die Literaturwissenschaft umfasst das gesamte Spektrum der deutschsprachigen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Sie teilt sich in die Ältere deutsche Literatur (ÄdL, bis 1600) und Neuere deutsche Literatur (NdL, ab 1500) sowie die Kinder- und Jugendliteratur (KJL). In Forschung und Lehre ist sie komparatistisch und interdisziplinär ausgerichtet. Sie setzt auf die Integration von Philologie, Literaturtheorie und Kulturwissenschaft. Arbeitsgebiete sind: •	Textanalyse und Literaturgeschichte
•	Ästhetik und Rhetorik •	Geschlechterforschung
•	Theorie von Schrift und Bild
•	Buch- und Medienpraxis. Gegenstände des Schwerpunkts Ältere deutsche Literatur sind: 1. die Ältere deutsche Literatur und ihre Geschichte sowie 2. Literaturtheorie und literaturwissenschaftliche Methodologie. Dieser Schwerpunkt umfasst auch: •	Vergleichende mediävistische Literatur- und Kulturwissenschaft •	Handschriften- und Inkunabelkunde. Gegenstände des Schwerpunktes Neuere deutsche Literatur sind: 1. die Neuere deutsche Literatur und ihre Geschichte sowie 2. Literaturtheorie und literaturwissenschaftliche Methodologie. Dieser Schwerpunkt umfasst auch: •	Literaturkritik •	Geschichte der Germanistik. Gegenstände des Schwerpunktes Kinder- und Jugendliteratur sind: 1. Geschichte und Gegenwart der an Kinder und Jugendliche adressierten wie der von Kindern und Jugendlichen rezipierten Literatur (unter Einschluss anderer Kinder- und Jugendmedien wie Comic, Theater, Film, Fernsehen, Computerspiele, Internet), 2. Theorien der Kinder- und Jugendliteratur, des Literaturerwerbs und der literarischen Erziehung.
Dieser Schwerpunkt umfasst auch: •	Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart
•	Jüdische Kinder- und Jugendliteratur •	Jugend- bzw. Adoleszenzroman (und -film) und Popliteratur
•	Europäische Märchendichtung vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart •	Bildgeschichte, Comic und Manga. Der Schwerpunkt Sprachwissenschaft setzt sich mit der Struktur, Entwicklung und Verwendung von Sprache am Beispiel des Deutschen auseinander. Die Studierenden werden im Rahmen ihres Studiums mit den Grundbegriffen und Methoden der modernen Sprachwissenschaft und den wichtigsten Forschungsgebieten vertraut gemacht. Das Studium des Schwerpunktes Sprachwissenschaft soll die Studierenden befähigen, sprachliche Phänomene aus den Teildisziplinen der Grammatikforschung am Beispiel des Deutschen und seiner historischen Entwicklung zu beschreiben und zu analysieren. Der Schwerpunkt umfasst die folgenden Arbeitsgebiete: •	Systematische Sprachwissenschaft (Grammatik und Sprachkompetenz, Psycho- und Neurolinguistik)
Der B.A.-Studiengang Germanistik ermöglicht es den Studierenden, auf der Basis kritischer Einsicht in die theoretischen Grundlagen und Methoden des Faches fundierte analytische Kenntnisse zu erwerben. Die Studierenden werden befähigt, eigenständig und verantwortlich wissenschaftlich zu arbeiten sowie ihre Erkenntnisse klar und systematisch darzustellen. I.1.3 Schlüsselkompetenzen
Der Studiengang integriert den Erwerb fächerübergreifender Schlüsselkompetenzen in die fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen. Das hochschuldidaktische Konzept fördert sowohl die Grundlagenkompetenz als auch Analyse-, Text-, Vermittlungs-, Informations-, Team- und Medienkompetenz. Grundlagenkompetenz: Im Studiengang entwickeln die Studierenden die Fähigkeit, fächer-, theorie- und sprachübergreifend Zusammenhänge herzustellen und in Zusammenhängen zu denken. Sie erwerben damit auch die Fähigkeit, die weiteren spezifischen Kompetenzen adäquat und zielführend einzusetzen. Analysekompetenz: Die Studierenden lernen in der analytischen Praxis mit Primär- und Sekundärliteratur den kritischen Umgang mit Texten. Sie sind in besonderer Weise darin geübt, komplexe Sinnzusammenhänge und Strukturen als solche zu erkennen und sichtbar zu machen. Text-/Darstellungskompetenz: Durch die Einübung von unterschiedlichen Formen der Darstellung in Rede und Schrift – Protokolle, Thesenpapiere, Einzel- und Gruppenreferate, Essays, Rezensionen, Klausuren, Hausarbeiten und die Bachelorarbeit – erwerben die Studierenden die Fähigkeit, ihre Analysen, Hypothesen und Einsichten in argumentativ schlüssiger und stilistisch überzeugender Weise einem größeren Publikum darzulegen. Vermittlungskompetenz: Die Studierenden lernen, zu Diskussionen beizutragen und sie zu leiten, schwierige Sachverhalte verständlich zu formulieren, ihre Argumente sowohl im Hinblick auf ihre Gegenstände als auch mit Rücksicht auf ihr Publikum vorzutragen. Die Eignung unterschiedlicher Vermittlungstechniken wird in der Vorbereitung mit den Lehrenden diskutiert und die Präsentationen in der Lehrveranstaltung offen und produktiv evaluiert.
Der Bachelor-Studiengang Germanistik bereitet Studierende u.a. auf Tätigkeiten in den folgenden Bereichen vor •	Verlagswesen (Buch, Zeitung / Zeitschrift), •	Bildungseinrichtungen (Erwachsenenbildung, Deutsch als Fremdsprache etc.), •	Bibliotheken / Museen, •	Archive / Dokumentationswesen, •	Literatur- und Kulturmanagement (Literaturhäuser, Literaturveranstaltungen etc.), •	Medien (Theater, Rundfunk, Fernsehen), •	Öffentlichkeitsarbeit, Marketing etc., •	Verwaltung / Politik. Neben den klassischen Berufsfeldern Verlagswesen, Archive und den ‚alten’ Medien Theater, Rundfunk und Fernsehen bieten auch die neue Medien den Absolventinnen und Absolventen der Bachelor-Studiengänge berufliche Perspektiven, z.B. als Online- und Intranet-Redakteur, in der Öffentlichkeitsarbeit nicht nur im kulturellen Bereich, sondern auch in privaten Unternehmen (Wirtschaft, Banken), mit den Schwerpunkten Dokumentation, Redaktion, Kommunikation. I.2 Studienvoraussetzungen, Studienbeginn und Studienfachberatung
Der Bachelor-Studiengang Germanistik im Hauptfach kann zum Beginn des Winter- und des Sommersemesters aufgenommen werden.
Das Bachelor-Studium Germanistik besteht aus einer Basis- und einer Qualifizierungsphase sowie einem Optionalbereich: Die Module der Basisphase (1.-2. Semester) führen ein in Methoden, Theorien und Arbeitsbereiche von drei Schwerpunkten der Germanistik: Ältere deutsche Literatur und Neuere deutsche Literatur sowie Sprachwissenschaft. In der Qualifizierungsphase (3.-6. Semester) werden drei Schwerpunkte studiert. Ab dem 3. Semester kann auch der Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur gewählt werden. Die in der Basisphase erworbenen Kenntnisse werden erweitert und vertieft. Einer der Schwerpunkte Neuere deutsche Literatur oder Sprachwissenschaft ist obligatorisch. Voraussetzung für die Wahl des Schwerpunktes Kinder- und Jugendliteratur ist der erfolgreiche Abschluss des Basismoduls Neuere deutsche Literatur. Die Wahl der Schwerpunkte erfolgt in der Regel spätestens im 4. Semester. Bei einem Wechsel in den alternativen Schwerpunkt werden nicht bestandene Prüfungsversuche im ursprünglichen Schwerpunkt angerechnet. Die im Optionalbereich zu besuchenden Lehrveranstaltungen sind zum Teil wählbar im Rahmen eines Lehrangebots, das auf der Basis fächerübergreifender Vereinbarungen bereitgestellt wird. II.1.2 Module
Der Studiengang umfasst in der Basisphase drei Pflichtmodule, in der Qualifizierungsphase sieben Pflichtmodule einschließlich der Bachelor-Arbeit. Im Optionalbereich ist ein Wahlpflichtmodul zu absolvieren. Das Kommentierte Vorlesungsverzeichnis der Lehreinheit Germanistik (online) informiert darüber, welche Lehrveranstaltungen innerhalb der Module zu belegen sind. Einzelne Lehrveranstaltungen können aufgrund ihrer thematischen Breite mehreren Modulen zugeordnet sein. Die in diesen Lehrveranstaltungen erworbenen Kreditpunkte dürfen nur für jeweils ein Modul angerechnet werden. II.1.3 Vergabe von Kreditpunkten
Der Bachelor-Studiengang Germanistik ist erfolgreich abgeschlossen, wenn im Hauptfach Germanistik und im gewählten Nebenfach alle Modulprüfungen bestanden sind und insgesamt 180 CP erreicht wurden. Nach dieser Ordnung sind für das Hauptfach Germanistik insgesamt 120 Kreditpunkte zu erwerben. Dabei entfallen auf die Pflichtmodule in der Basisphase 33 CP, auf die Pflichtmodule in der Qualifizierungsphase einschließlich der Bachelor-Arbeit 75 CP (die Bachelorarbeit hat eine Wertigkeit von 12 CP) sowie 12 CP auf ein Wahlpflichtmodul im Optionalbereich. Die restlichen 60 CP müssen über die Absolvierung eines Nebenfaches erworben werden. Ein Ein-Fach-Studium ist nicht möglich. II.2 Fachspezifische Lehrveranstaltungsformen und Prüfungsformen
Selbststudium: Lektüre (Pflichtmodule GER Q-1, GER Q-2 und GER Q-3) Das Selbststudium hat zum Ziel, die in den Basis- und Qualifizierungsmodulen erworbenen Kenntnisse zu vertiefen. Eine Einordnung der ausgewählten Werke in den jeweiligen Epochenkontext wird bei der Modulprüfung vorausgesetzt. Lesegruppe: (Wahlpflichtmodul GER O-7) Lesegruppen dienen der selbstbestimmten Arbeit und Diskussion der Studierenden in Absprache mit einem prüfungsberechtigten Lehrenden. Orientierungshilfe für die Arbeit in den Lesegruppen ist die Große Leseliste des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Lesegruppen sollten nicht mehr als zehn Personen umfassen. II.2.2 Prüfungsformen: Leistungsnachweise
Kleine Hausarbeit: Der Umfang beträgt 10-12 Seiten (2.500-3.500 Wörter, 1-2 CP). Große Hausarbeit: Der Umfang beträgt 15-20 Seiten (4.000-6.000 Wörter, 3 CP) Klausur: Die Dauer der Klausuren variiert je nach Schwerpunkt und Konzeption der Aufgaben (geschlossene Aufgaben, z. B. Multiple Choice- und Zuordnungsaufgaben; offene Aufgaben, z.B. Übersetzung, kleine Textanalyse und Essay). Die Einführungsklausuren werden mit 2 CP (2- oder 3-stündig) gewertet, die Klausuren in den Qualifizierungsmodulen I und II werden mit 3 CP (2-stündig) gewertet. Essay: Ein Essay oder mehrere kleine Essays entsprechen dem Umfang einer großen Hausarbeit (4.000-6.000 Wörter, 3 CP). Präsentation: Präsentationen dienen der individuellen mündlichen Darstellung komplexer Fragestellungen oder Themen im Kontext eines Seminars (20-30 min., 3 CP). Die Ergebnisse sind in Form eines Thesenpapiers schriftlich zu fixieren. II.2.3 Berufsvorbereitung: Praktikum (Wahlpflichtmodul GER O-8)
Im Rahmen des Wahlpflichtmoduls „Berufsvorbereitung“ ist ein Praktikum (300 Arbeitsstunden) zu absolvieren. Als Praktika anerkannt werden Tätigkeiten, die fachlich einschlägig sind und/oder der Vertiefung der Schlüsselkompetenzen (vgl. 1.1.3) dienen und/oder Einblicke in potentielle Berufsfelder bieten. Über das Praktikum ist ein Praktikumsnachweis der praktikumsgebenden Institution sowie ein Praktikumsbericht (Umfang ca. 10-20 Seiten) vorzulegen. Diese werden von einer oder einem prüfungsberechtigten Lehrenden abgenommen. Der Praktikumsnachweis muss insbesondere Auskunft über die Dauer des Praktikums und die im Praktikum absolvierten Tätigkeitsfelder geben. Empfohlen wird die Absolvierung im Zeitraum des 3. bis 6. Semesters in der vorlesungsfreien Zeit. Als Praktika gelten zum Beispiel Tätigkeiten sowohl in privaten oder staatlichen Kultur- und Bildungsinstitutionen als auch in Kulturmanagement und Publizistik, Verlagen, Rundfunksendern und Museen. Praktika in anderen Bereichen bedürfen der schriftlichen Zustimmung einer oder eines prüfungsberechtigten Lehrenden. Es ist Aufgabe der Studierenden, geeignete Praktikumsplätze zu suchen. Der oder die Modulbeauftragte berät die Studierenden bei der Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen und während der Absolvierung des Praktikums. Weitere Informationen sind auf der Homepage der germanistischen Institute zu finden. Berufsausbildungen und berufspraktische Tätigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums absolviert wurden, können auf Antrag von einem prüfungsberechtigten Lehrenden schriftlich als Äquivalent des Berufspraktikums anerkannt werden. II.3 Bachelor-Arbeit
Die Zulassung zur Bachelor-Arbeit kann beantragen, wer die erfolgreiche Absolvierung von insgesamt mindestens 90 CP im Hauptfach Germanistik nachweist.
Für die Zulassung zur Bachelor-Prüfung sind die in der Rahmenordnung in Abschnitt 4, § 14 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. III.2 Umfang der Bachelor-Prüfung
(1) Die Bachelor-Prüfung setzt sich zusammen aus:
a) den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen in der Basisphase: GER B-1: Einführung in die Literaturwissenschaft: Ältere deutsche Literatur, GER B-2: Einführung in die Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur, GER B-3: Einführung in die Sprachwissenschaft;
b) den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen des Schwerpunkts Neuere deutsche Literatur in der Qualifizierungsphase: GER Q-2: Qualifizierungsmodul Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur I, GER Q-6: Qualifizierungsmodul Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur II; oder den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen des Schwerpunkts Sprachwissenschaft in der Qualifizierungsphase: GER Q-4: Qualifizierungsmodul Sprachwissenschaft I, GER Q-8: Qualifizierungsmodul Sprachwissenschaft II; c) den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen der beiden in der Qualifizierungsphase gewählten Schwerpunkte, und zwar: bei Wahl des Schwerpunkts Ältere deutsche Literatur den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen GER Q-1-I und GER Q-5-II, bei Wahl des Schwerpunkts Neuere deutsche Literatur den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen GER Q-2-I und GER Q-6-II,
bei Wahl des Schwerpunkts Kinder- und Jugendliteratur den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen GER Q-3-I und GER Q-7-II, bei Wahl des Schwerpunkts Sprachwissenschaft den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen GER Q-4-I und GER Q-8-II; d) der Modulprüfung des Pflichtmoduls GER Q-9: Bachelor-Arbeit; e) der Modulprüfung zu einem Wahlpflichtmodul im Optionalbereich (GER O-1 – GER O-9). (2) Ein in Teil IV (Modulbeschreibungen) nicht aufgeführtes und von anderen Fachbereichen der Johann Wolfgang Goethe-Universität oder anderen Universitäten im Lehrangebot angebotenes Modul kann im Einzelfall auf Antrag des oder der Studierenden vom Prüfungs-ausschuss als Wahlpflichtmodul zugelassen werden, wenn es in seinem Umfang und in seinen Anforderungen den nach dieser Ordnung zugelassenen Wahlpflichtmodulen vergleichbar ist. (3) Mit der Abschlussarbeit sollen die Studierenden zeigen, dass sie selbstständig eine fachspezifische Themenstellung der Germanistik bearbeiten können. Näheres zur Wahl des Themas, Anfertigung, Betreuung und Beurteilung der Bachelorarbeit regelt die Rahmenordnung. III.3 Berechnung der einzelnen Prüfungsleistungen/Bachelor-Arbeit für die Berechnung der Gesamtnote Die Gesamtnote der Bachelorprüfung für das Hauptfach Germanistik errechnet sich aus den Modulnoten der Qualifizierungsmodule und der Note der Bachelorarbeit, die mit doppeltem Gewicht in die Berechnung eingeht. Für die Berechnung der Gesamtnote für den Bachelor-Abschluss gilt §25 Abs. 4 der Rahmenordnung. Teil IV: Modulbeschreibungen
GER B-1: Einführung in die Literaturwissenschaft:
Modulbeauftragte ÄdL: siehe aktuelles Vorlesungsverzeichnis
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN in EV 2 und im Tutorium nach Maßgabe von §9 Abs.6 der Rahmenordnung; Bestehen der Modulprüfung Lehrveranstaltung
Das Modul vermittelt Grundlagenkenntnisse der Neueren deutschen Literaturwissenschaft (Gattungen/Textsorten; Medien; Methodik und Geschichte der Literaturwissenschaft; Literatur als kulturelle Institution) und führt in literaturwissenschaftliches Arbeiten ein. In der Vorlesung werden die begrifflichen, literatur- und wissenschaftshistorischen sowie methodologischen Grundlagen des Faches vorgestellt; im begleitenden Seminar lernen die Studierenden, kritisch zu analysieren und methodenorientiert zu interpretieren. Das die Vorlesung und das Seminar begleitende Tutorium dient der Vertiefung der erworbenen Basiskenntnisse. Kompetenzen:
Modulbeauftragte NdL: siehe aktuelles Vorlesungsverzeichnis
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN in EV 2 und im Tutorium nach Maßgabe von §9 Abs.6 der Rahmenordnung; Bestehen der Modulprüfung
Angebotsturnus: Winter- und Sommersemester Teilnahmevoraussetzungen: keine
Modulbeauftragte SW: siehe aktuelles Vorlesungsverzeichnis
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN nach Maßgabe von §9 Abs.6 der Rahmenordnung in allen Veranstaltungen, in denen keine Prüfungsleistung erbracht wird, es sei denn, es handelt sich um eine Vorlesung; Bestehen der Modulprüfung
Drei Schwerpunkte sind zu wählen; der Schwerpunkt Neuere deutsche Literatur oder Sprachwissenschaft ist obligatorisch.
Angebotsturnus: Winter- und Sommersemester Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Moduls GER B-1
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN nach Maßgabe von §9 Abs.6 der Rahmenordnung in allen Veranstaltungen, in denen keine Prüfungsleistung erbracht wird, es sei denn es handelt sich um eine Vorlesung; Bestehen der Modulprüfung
1 Literaturgeschichte /
Selbststudium: Lektüre V/S
Anhand von Beispielen wird zur eigenständigen Analyse von Texten der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur sowie deren medialer Ausprägungen angeleitet und der Umgang mit diesen Texten und Medien methodisch reflektiert. Die Kenntnisse literar-historischer Zusammenhänge werden vertieft und im Kontext gattungs- und epochenspezifischer Entwicklungen sowie relevanter kinder- und jugendliteraturwissenschaftlicher Konzepte erweitert. Die Einheit Lektüre im Selbststudium besteht aus fünf textsortenbezogenen Listen (1. Kinderromane von den Anfängen bis zum Beginn der 1970er Jahre, 2. Kinderroman der Gegenwart, 3. Jugendroman der Gegenwart, 4. Klassiker der Mädchenliteratur, 5. Phantastik und Fantasy; Listen auf Homepage des Instituts) mit je ca. 10 Titeln. Die Studierenden sind aufgefordert, sich für eine der Listen zu entscheiden; die Texte sollten bis zum Ende des 4. Semesters gelesen werden. Die Lektüre begleitet die Lehr-veranstaltungen und stellt eine vertiefende Ergänzung und Erweiterung der Seminarlektüre dar. Kompetenzen:
Modulbeauftragte KJL: siehe aktuelles Vorlesungsverzeichnis
Hinweise: Es sind drei verschiedene Schwerpunktbereiche (GER Q-4.1 – GER Q-4.6) zu wählen.
Angebotsturnus: Winter- und Sommersemester Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Einführungsmoduls GER B-3
große Hausarbeit (3 CP) oder Klausur (3 CP)
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN nach Maßgabe von §9 Abs.6 der Rahmenordnung in drei Veranstaltungen und Bestehen der Modulprüfung in einer Veranstaltung
Q-4.1 Geschichte der deutschen Sprache
GER Q-4.1 Geschichte der deutschen Sprache
Hinweise: Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung GER Q-8.1
Angebotsturnus: Winter- oder Sommersemester
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über strukturelle Eigenschaften der deutschen Gegenwartssprache und/oder verschiedener regionaler Varietäten des Deutschen. Kompetenzen:
Nach erfolgreichem Abschluss können die Studierenden im Rahmen moderner Strukturtheorien phonologische und morphologische Phänomene analysieren und sie mit anderen Kerngebieten der Grammatik in einen theoretischen Zusammenhang bringen. Hinweise: Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung GER Q-8.2
Hinweise: Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung GER Q-8.3
Hinweise: Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung GER Q-8.4 Angebotsturnus: Winter- oder Sommersemester
GER Q-4.6
Hinweise: Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung GER Q-8.5
Pflichtmodule GER Q-5 – Q-8 in der Qualifizierungsphase:
GER Q-5: Qualifizierungsmodul Literaturwissenschaft:
Ältere deutsche Literatur II
9 CP / 4 SWS
Modulbeauftragte: siehe aktuelles Vorlesungsverzeichnis
große Hausarbeit (3 CP) oder Klausur (2-stündig, 3 CP) oder Essay (3 CP) oder Präsentation (3 CP) in Veranstaltung 1 oder 2
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN nach Maßgabe von §9 Abs.6 der Rahmenordnung in der Veranstaltung, in der keine Prüfungsleistung erbracht wird, es sei denn es handelt sich um eine Vorlesung; Bestehen der Modulprüfung
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über differenzierte Kenntnisse ausgewählter literaturgeschichtlicher Sachverhalte. Bei der Lektüre und Analyse von Texten aus verschiedenen Epochen haben sie Einsicht in die Historizität der deutschen Sprache und Literatur entwickelt. Die Studierenden verfügen über differenzierte Kenntnisse literatur-, kultur- und medientheoretischer Sachverhalte. Ferner können sie den eigenen analytischen, methodischen und theoretischen Standort bestimmen sowie fachübergreifend reflektieren. Hinweise: Eines der Seminare kann durch eine Vorlesung ersetzt werden.
Angebotsturnus: Winter- und Sommersemester Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Moduls GER Q-2
Pflichtmodul Qualifizierungsmodul: Literaturwissenschaft: Kinder- u. Jugendliteratur II
große Hausarbeit (3 CP) oder Klausur (2-stündig, 3 CP)
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN nach Maßgabe von §9 Abs.6 der Rahmenordnung in allen Veranstaltungen, in denen keine Prüfungsleistung erbracht wird; Bestehen der Modulprüfung
Q-8.2 Theoretische Phonologie/Morphologie
GER Q-9: Qualifizierungsmodul Bachelorarbeit
GER Q-9
Pflichtmodul Qualifizierungsmodul Bachelorarbeit
Ein Thema aus einem der drei Schwerpunkte der Qualifizierungsphase wird bearbeitet.
Mit ihrer Abschlussarbeit zeigen die Studierenden, dass sie selbstständig ein abgegrenztes Problem des gewählten Schwerpunktes bearbeiten können. Sie können die aktuelle Forschungsliteratur kritisch reflektieren und einen eigenen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion liefern.
Verwendbarkeit: Bachelor Germanistik HF
Angebotsturnus: Winter- und Sommersemester Teilnahmevoraussetzungen: Die Zulassung zur Bachelorarbeit kann beantragen, wer die erfolgreiche Absolvierung von insgesamt mindestens 90 CP im Hauptfach nachweist.
Arbeitsaufwand: Für die Vorbereitung und Abfassung der Bachelorarbeit ist ein Arbeitsaufwand von 360 Stunden (12 CP) vorgesehen. Die Arbeit wird in einem Zeitraum von 9 Wochen als eine selbstständige Arbeit angefertigt. Der Umfang der Arbeit sollte nicht mehr als 40 und nicht weniger als 30 Standardseiten betragen (ca. 1.800 Zeichen pro Seite).
Modulbeauftragte: Akademische Leiterin/Akademischer Leiter
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: Bestehen der Modulprüfung
IV.2 Wahlpflichtmodule im Optionalbereich
GER O-1: Literaturwissenschaft: Ältere deutsche Literatur III GER O-2: Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur III GER O-3: Literaturwissenschaft: Kinder- und Jugendliteratur III GER O-4: Sprachwissenschaft III GER O-5: Niederländisch – Fremdsprachliche Kommunikation GER O-6: Niederländisch – Grundlagen der Literatur- und Kulturgeschichte GER O-7: Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft GER O-8: Praktikum – Berufsvorbereitung GER O-9: Schlüsselkompetenzen Studium und Beruf GER O-10: Freies Modul GER O-1: Literaturwissenschaft: Ältere deutsche Literatur III
GER O-1
Wahlpflichtmodul Literaturwissenschaft: Ältere deutsche Literatur III
Das Wahlpflichtmodul Literaturwissenschaft: Ältere deutsche Literatur erweitert und vertieft die in den Modulen GER Q-1 und GER Q-5 erworbenen Kenntnisse in allen Teilbereichen.
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden die komplexen Zusammenhänge zwischen den einzelnen literarhistorischen sowie literatur- und kulturtheoretischen Teilbereichen der ÄdL differenzieren und reflektieren.
Hinweise: Für das Wahlpflichtmodul müssen zwei Veranstaltungen aus dem Modul GER Q-1 sowie eine Veranstaltung aus dem Modul GER Q-5 gewählt werden.
Modulbeauftragte: siehe aktuelles Vorlesungsverzeichnis Modulprüfung:
große Hausarbeit (3 CP) oder Essay (3 CP) oder Präsentation (3 CP)
2 Literaturgeschichte oder Literatur- und Kulturtheorie S
3 Literatur- und Kulturtheorie
GER O-2
Wahlpflichtmodul Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur III
Das Wahlpflichtmodul Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur erweitert und vertieft die in den Modulen GER Q-2 und GER Q-6 erworbenen Kenntnisse in allen Teilbereichen.
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden die komplexen Zusammenhänge zwischen den einzelnen literarhistorischen sowie literatur- und kulturtheoretischen Teilbereichen der NdL differenzieren und reflektieren.
Hinweise: Für das Wahlpflichtmodul müssen zwei Veranstaltungen aus dem Modul GER Q-2 sowie eine Veranstaltung aus dem Modul GER Q-6 gewählt werden.
GER O-3
Wahlpflichtmodul Literaturwissenschaft: Kinder- und Jugendliteratur III
Das Wahlpflichtmodul Literaturwissenschaft: Kinder- und Jugendliteratur erweitert und vertieft die in den Modulen GER Q-3 und GER Q-7 erworbenen Kenntnisse in allen Teilbereichen.
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden die komplexen Zusammenhänge zwischen den einzelnen literarhistorischen sowie literatur- und kulturtheoretischen Teilbereichen der KJL differenzieren und reflektieren.
Hinweise: Für das Wahlpflichtmodul müssen zwei Veranstaltungen aus dem Modul GER Q-3 sowie eine Veranstaltung aus dem Modul GER Q-7 gewählt werden. Verwendbarkeit: Bachelor Germanistik HF
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN nach Maßgabe von §9 Abs.6 der Rahmenordnung in allen Veranstaltungen, in denen keine Prüfungsleistung erbracht wird, es sei denn es handelt sich um eine Vorlesung; Bestehen der Modulprüfung Lehrveranstaltung
GER O-4
Wahlpflichtmodul Sprachwissenschaft III
Das Wahlpflichtmodul Sprachwissenschaft erweitert die im Qualifizierungsmodul Sprachwissenschaft (GER Q-4) erworbenen Kenntnisse auf alle Teilbereiche der germanistischen Linguistik.
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden im Rahmen moderner Strukturtheorien formale Analysen von sprachlichen Äußerungen vornehmen und theoretische Zusammenhänge zwischen den einzelnen Teilbereichen der Grammatik erkennen.
Hinweise: Für das Wahlpflichtmodul Sprachwissenschaft stehen die Lehrveranstaltungen aus dem Qualifizierungsmodul Sprachwissenschaft (GER Q-4) zur Verfügung. Es müssen die Schwerpunktbereiche belegt werden, die nicht bereits im Modul GER Q-4 gewählt wurden.
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN nach Maßgabe von §9 Abs.6 der Rahmenordnung in allen 3 Veranstaltungen und Bestehen der Modulprüfung
1 GER O-4
2 GER O-4
3 GER O-4
GER O-5
Wahlpflichtmodul Niederländisch – Fremdsprachliche Kommunikation
12 CP / 8 SWS
Die drei auf einander aufbauenden Kurse Niederländisch vermitteln und vertiefen progressiv die vier Komponenten der Sprachvermittlung: Lesen, Hören, Sprechen und Schreiben. Im ersten Kurs liegt der Akzent großenteils auf Grammatik; in den folgenden Kursen werden das freie Sprechen und das fehlerfreie, selbstständige Schreiben zunehmend wichtiger. Das Hörverständnis wird mittels moderner Videoausschnitte geübt, wobei darauf geachtet wird, dass sowohl Sprecher aus Flandern als auch aus den Niederlanden zu Wort kommen.
Ziel ist es, am Ende des dritten Kurses wissenschaftliche niederländische Texte selbstständig lesen und interpretieren zu können, sodass sie für die eigene akademische Arbeit verwendbar sind. Darüber hinaus sollen die Studierenden fähig sein, sich mündlich und schriftlich an einer niederländischsprachigen Universität zurechtzufinden. Niederländisch II führt zum Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen („ALTE“), Niederländisch III zum Niveau C1.
Hinweise: Nach Niederländisch II kann man am Profil PMT der zentralen Prüfung „Niederländisch als Fremdsprache“ (www.cnavt.org) teilnehmen, nach Niederländisch III am Profil PHOT des CnaVT.
Angebotsturnus: Winter- und Sommersemester Teilnahmevoraussetzungen: Die Sprachkurse bauen aufeinander auf; die Teilnahme an Kurs II und III setzt jeweils die bestandene Teilprüfung (Klausur) im vorangegangenen Kurs voraus.
jeweils eine Klausur (2-stündig) zu den drei Kursen (3 x 1 CP)
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: Bestehen der Modulprüfungen
1 Niederländisch I
2 Niederländisch II
3 Niederländisch III
GER O-6
Wahlpflichtmodul Niederländisch – Grundlagen der Literatur- und Kulturgeschichte
12 CP / 7 SWS
In der Übung „Intensivkurs Niederländisch“ werden die vier Komponenten der Sprachvermittlung: Lesen, Hören, Sprechen und Schreiben vertieft.
Das Seminar Literaturgeschichte präsentiert einen globalen Überblick oder eine Periode bzw. ein Thema der niederländischen Literatur (zum Beispiel: das Goldene/17. Jahrhundert, die koloniale Vergangenheit, Avantgarde und Moderne, Holocaust, die Nachkriegsgeneration, Migrantenliteratur, aktuelle Kinder- und Jugendliteratur, Gegenwartsliteratur). Im Seminar Kulturgeschichte werden geschichtliche Hintergründe und die Entstehung der drei Kulturkreise, in denen die niederländische Sprache offizielle Landessprache ist (die Niederlande, Flandern und Surinam), vorgestellt. Die Sprache verbindet die drei Kulturen. Ohne diese Hintergründe kann man sich nicht in der Gesellschaft zurechtfinden, keine Nachrichten richtig interpretieren, keine Witze verstehen. Der Lektürekurs dient der Vermittlung und Vertiefung literatur- und kulturgeschichtlicher Kenntnisse. Es werden Texte ausgewählt, welche die Themen der Parallelveranstaltungen ergänzen und vertiefen. Kompetenzen:
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden die niederländische Kultur und/oder Literatur im historischen, gesellschaftlichen sowie geographischen Kontext reflektieren und angemessen interpretieren.
Prüfungsvorleistung: Klausur in Veranstaltung 1 (2-stündig, 1 CP)
kleine Hausarbeit (2 CP)
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: LN in Veranstaltung 1, TN in Veranstaltung 3 nach Maßgabe von §9 Abs.6 der Rahmenordnung; Bestehen der Modulprüfung
1 Intensivkurs Niederländisch
2 Literaturgeschichte oder Kulturgeschichte
GER O-7
Wahlpflichtmodul Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Das Modul vermittelt Kenntnisse der Geschichte der Poetologie, der Hermeneutik und der Sprachtheorie; es stellt an signifikanten Beispielen die Beziehungen zwischen einem Text und anderen Texten, zwischen einer Literatur und anderen Literaturen, zwischen der Literatur und anderen Künsten dar und gibt die Mittel für ihre historische und strukturelle Analyse im Kontext des Kulturwandels an die Hand.
Ziel der Veranstaltungen ist, allgemeine Fragen dieser Disziplinen an literarischen und theoretischen Texten kennen zu lernen, sowie der Erwerb komparatistischer literarhistorischer Kenntnisse von der Antike bis zur jüngsten Moderne. Die Studierenden sollen Sicherheit in der reflektierten Verwendung von Methoden der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft gewinnen.
Hinweise: Das Modul besteht aus zwei Seminaren und einer Lesegruppe. Eines der Seminare kann durch eine Vorlesung ersetzt werden. Eine Orientierungshilfe für die Arbeit in der Lesegruppe bietet die große Leseliste des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft.
Angebotsturnus: Eine der Lehrveranstaltungen wird im Winter-, die andere im Sommersemester angeboten.
Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Basismoduls GER B-1 oder B-2; gute Kenntnisse des Englischen und Französischen
große Hausarbeit (3 CP) in Veranstaltung 1 oder 2
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN nach Maßgabe von §9 Abs.6 der Rahmenordnung in der Veranstaltung, die nicht mit der Modulprüfung abgeschlossen wird, es sei denn es handelt sich um eine Vorlesung; Bestehen der Modulprüfung
1 AVL – Geschichte der Poetik/Geschichte der Ästhetik
+ Lesegruppe
3 2 AVL – Geschichte der Hermeneutik/Geschichte der Rhetorik
GER O-8
Wahlpflichtmodul Praktikum – Berufsvorbereitung
In diesem Modul wird nach Absprache mit einem prüfungsberechtigten Lehrenden ein Praktikum absolviert, in dem die Studierenden künftige Berufsfelder kennen lernen und erste Berufserfahrungen sammeln.
Im Praktikum erweitern die Studierenden die im Studium erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen und eignen sich neue Qualifikationen an, die ihre weitere berufliche Ausbildung fördern. Über das Praktikum ist ein Praktikumsnachweis der praktikumsgebenden Institution sowie ein Bericht vorzulegen. Diese werden von einer oder einem prüfungsberechtigen Lehrenden abgenommen. Der Praktikumsnachweis muss Auskunft über die Dauer des Praktikums und die im Praktikum absolvierten Tätigkeitsfelder geben; der Praktikumsbericht soll insbesondere das Verhältnis zwischen universitärer Ausbildung und außeruniversitärer Berufspraxis reflektieren.
Hinweise: Es ist Aufgabe der Studierenden, geeignete Praktikumsplätze zu suchen. Das Praktikum sollte in einem der unter Absatz 1.1.4 des Fachspezifischen Anhangs genannten Tätigkeitsfeldern absolviert werden. Als Praktika können, sofern der für sie erforderliche Arbeitsaufwand 10 CP (300 Arbeitsstunden) entspricht, neben Tätigkeiten in den unter 1.1.4 genannten Institutionen auch freie journalistische oder übersetzerische Arbeiten gelten, etwa das Verfassen von Rezensionen oder Übersetzungen. Diese müssen von einem prüfungsberechtigten Lehrenden als Praktika anerkannt und mit dem Praktikumsbericht zur Beurteilung vorgelegt werden. Die oder der Modulbeauftragte berät die Studierenden bei der Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen und während der Absolvierung des Praktikums. Verwendbarkeit: Bachelor Germanistik HF
Angebotsturnus: Das Modul ist in der Qualifizierungsphase (3.-6. Semester) zu absolvieren.
Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss der Basismodule
Bescheinigung über absolviertes Praktikum (10 CP) und Praktikumsbericht (2 CP; unbenotet)
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: Bescheinigung der praktikumsgebenden Institution oder Anerkennung äquivalenter Praktikumsleistungen durch eine oder einen prüfungsberechtigten Lehrenden
GER O-9
Wahlpflichtmodul Schlüsselkompetenzen Studium und Beruf
Das Modul vermittelt zentrale Schlüsselkompetenzen für Studium und Beruf. Folgende Arbeitsschwerpunkte können gewählt werden: Wissenschaftliches Schreiben, Schreiben im Beruf, Journalistisches Schreiben, Kreatives Schreiben und Buchproduktion/Verlagswesen.
Hinweise: Drei Veranstaltungen müssen ausgewählt werden.
Angebotsturnus: siehe Beschreibung der Lehrveranstaltungen
siehe Beschreibung der Lehrveranstaltungen
1 Wissenschaftliches Schreiben
2 Schreiben im Beruf
3 Journalistisches Schreiben
5 Buchproduktion/ Verlagswesen Ü
GER O-9.1
Inhalte und Kompetenzen:
In der Übung werden die Techniken zur Abfassung einer schriftlichen Hausarbeit anhand praktischer Beispiele erarbeitet und vertieft: Themenfindung, Literaturrecherche, Gliederung, Ausarbeitung, formale Gestaltung sowie Abbau von Schreibblockaden. Die Studierenden erwerben weiterführende Kompetenzen im wissenschaftlichen Lesen und Schreiben.
Kumulative Modulprüfung: 3 kleinere Texte (z.B. Abstract, Protokoll, Exposé - 1 CP)
GER O-9.2
Schreiben ist in vielen Berufen eine zentrale Schlüsselqualifikation; je nach Aufgabengebiet sind zum Beispiel Arbeitsberichte und -dokumentationen, Projektskizzen und -präsentationen, Werbetexte, Pressemitteilungen, Texte für den Druck und Texte für das Netz zu verfassen. In der Übung werden ausgewählte Textsorten vorgestellt und mit berufsfeldbezogenen Aufgaben erprobt. Die Studierenden lernen die Vielfalt berufspraktischer Textsorten kennen und erwerben berufsbezogene Schreibkompetenzen. Angebotsturnus:
Kumulative Modulprüfung: 3 kleinere Texte (z.B. Präsentation oder Projektentwurf, 1 CP)
GER O-9.3
Diese Übungen werden von Journalisten geleitet und vermitteln grundlegende Techniken des Schreibens für Print- und Online-Medien. Verschiedene journalistische Genres wie Glosse, Bericht, Kommentar, Rezension, Interview werden vorgestellt und schreibpraktisch erarbeitet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfassen Texte zu aktuellen Themen. Anhand der Ergebnisse werden in den Sitzungen journalistische Methoden und Kriterien erarbeitet. Die Studierenden werden vertraut mit unterschiedlichen Textsorten und können die in der Übung entstandenen Beiträge kritisch bewerten. Angebotsturnus:
Sommer- oder Wintersemester Modulbeauftragte: siehe aktuelles Vorlesungsverzeichnis
Kumulative Modulprüfung: 3 kleine Texte je nach Vorgaben in der Übung (1 CP)
GER O-9.4 Kreatives Schreiben
In der Übung werden Methoden und Techniken literarischen Schreibens (Prosa, Lyrik, Drama) im Anschluss an die in den literaturwissenschaftlichen Einführungsveranstaltungen vorgestellten gattungstheoretischen und -analytischen Grundlagen vermittelt und schreibpraktisch erprobt. Die Studierenden erwerben Kompetenzen im literarischen Schreiben und können die gattungs-spezifischen Formen und Techniken kritisch reflektieren.
Kreatives Schreiben Ü
GER O-9.5
Buchproduktion und Verlagswesen
Die Übung vermittelt anhand praktischer Beispiele einen Überblick über die einzelnen Tätigkeitsfelder in einem Buchverlag sowie über das Buchhandels- und Verlagswesen allgemein. Der Produktionsweg im Verlag wird von Manuskriptprüfung über Kalkulation, Vertragsverhandlungen, Manuskripterstellung, Satz, Layout und Druck bis hin zu Vertrieb, Marketing und Pressearbeit detailliert vorgestellt. Die Studierenden lernen unterschiedliche Formen der Verlagsorganisation und konkrete berufliche Perspektiven kennen.
Kumulative Modulprüfung: z.B. Projektentwurf (1 CP)
GER O-10
Wahlpflichtmodul Freies Modul
Das Freie Modul dient der beruflichen Orientierung der Studierenden. Die CPs werden durch eine ganze Bandbreite an extra-curricularen Aktivitäten erbracht, deren Auswahl und Zusammenstellung bei vorheriger Absprache mit der modulverantwortlichen Stelle (siehe aktuelles Vorlesungsverzeichnis) den einzelnen Studierenden überlassen wird. In der Tabelle werden Beispiele aufgeführt; Studierende können weitere Aktivitäten vorschlagen; diese Vorschläge bedürfen der Zustimmung der modulverantwortlichen Stelle. Hinweise: In mindestens zwei Bereichen müssen jeweils mindestens 3 CP erworben werden. Es dürfen in keinem Bereich mehr als 6 CP erworben werden. Zuständig für die Bescheinigung der erbrachten Leistungen sind jeweils die Lehrenden, welche die zur Leistung ge-hörende Veranstaltung (Seminar, Vorlesung, Gastvortrag, Tagung etc.) anbieten. Der Modulabschluss wird von der modulverantwortlichen Stelle bescheinigt.
Modulverantwortliche Stelle: siehe aktuelles Vorlesungsverzeichnis
Kleines Praktikum in einem studienrelevanten Bereich 1 CP / 30 h Umfang und 1 CP für den Abschlussbericht (ca. 5-10 Seiten)
Besuch von Tagungen, Workshops oder Konferenzen
1 CP / pro Veranstaltungstag (3-5-seitiger Abschlussbericht erforderlich)
Besuch einer fachfremden Lehrveranstaltung 3 CP / Teilnahmenachweis, sofern keine Vorlesung
Besuch einer Ringvorlesung
3 CP Veranstaltung eines (autonomen) Tutoriums 6 CP / Semester
Teilnahme an einem autonomen Tutorium 3 CP /Semester
Der Studienverlaufsplan ist ein Vorschlag für die Organisation eines Fachstudiums in der Regelstudienzeit. Er berücksichtigt sowohl die Gesamtbelastung (CP/SWS) im Haupt- und Nebenfach als auch die internen Voraussetzungen in der Lehreinheit Germanistik. Auch eine individuelle Studienplanung ist möglich und kann gegenüber dem vorgeschlagenen Studienverlaufsplan Vorteile bieten; bei Fragen wenden Sie sich bitte rechtzeitig an die Studienfachberatung (s. Hinweise im WEGWEISER und auf der Homepage). Semester
Optionalbereich GER O-9 – GER O-10
GER B-1: EV Literaturwissenschaft ÄdL + Tutorium GER B-3: EV Sprachwissenschaft I + Tutorium 6 SWS
6 10 / 17
GER B-3: EV Sprachwissenschaft II GER B-2: EV Literaturwissenschaft NdL + Tutorium 2 SWS
Qualifizierungsphase Beispiel: ÄdL, NdL und Sprachwissenschaft
Optionalbereich: Beispiel GER O-5: Niederländisch 3. Sem
GER Q-1: Literaturwissenschaft ÄdL I GER Q-1: Lektüre – Selbststudium - ÄdL GER Q-2: Literaturwissenschaft NdL I GER Q-4: Sprachwissenschaft I GER O-5,1: Optionalbereich GER O-5,1 4 SWS
GER Q-2: Literaturwissenschaft NdL I GER Q-2: Lektüre – Selbststudium - NdL GER Q-4: Sprachwissenschaft I GER O-5,2: Optionalbereich GER O-5,2 2 SWS
GER Q-5: Literaturwissenschaft ÄdL II
GER Q-6: Literaturwissenschaft NdL II GER Q-8: Sprachwissenschaft II GER O-5,3: Optionalbereich GER O-5,3 2 SWS
GER Q-5: Literaturwissenschaft ÄdL II GER Q-6: Literaturwissenschaft NdL II GER Q-8: Sprachwissenschaft II 2 SWS
Summe 50 SWS
04.02.13 9:47