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Timestamp: 2019-11-15 13:21:45
Document Index: 217000264

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 52', '§ 65', '§ 20', '§ 5', '§ 6', '§ 8']

Vereinbarungen bezüglich der Zusammenarbeit und des Zusammenlebens von Schüler/innen und Lehrer/innen im Sinne einer Hausordnung Einvernehmlich beschlossen vom Schulgemeinschaftsausschuss am 23. Mai 2002 in der vorliegenden Fassung vom 3. Dezember 2014.
1. Wir glauben, dass alle Menschen als Kinder Gottes geschaffen sind und wollen dies in unserem Leben täglich wirklich werden lassen.
2. Der Geist, der die Gründer von Sta. Christiana inspiriert hat, verbindet uns, er trägt uns und wir wollen ihn im Sinne der katholischen Ordensschwestern von Sta. Christiana weitertragen. Diese uns verbindende Kraft soll in unserer Schule spürbar sein, wo wir mit Freude arbeiten - lehren und lernen - und miteinander leben.
3. So, wie die Schwestern von Sta. Christiana eine Gemeinschaft bilden, sehen wir, LehrerInnen und SchülerInnen, uns als eine geschwisterliche und freundschaftliche Gemeinschaft, in die wir jedes Jahr neue SchülerInnen aufnehmen, um mit ihnen im gegenseitigen Vertrauen zu leben.
4. Wir, LehrerInnen und SchülerInnen, wollen die bedingungslose Liebe Gottes spürbar und erfahrbar werden lassen durch eine entschiedene und wahrhaftige Zuwendung, die den ganzen Menschen mit seinen individuellen Begabungen und Fähigkeiten entfalten helfen will, mit besonderer Aufmerksamkeit für den einzelnen Menschen mit seinen Bedürfnissen und Nöten.
5. Wir bemühen uns, einander mit unseren Möglichkeiten und Grenzen anzunehmen. Wir wollen eine Atmosphäre der Unkompliziertheit, der Einfachheit und des Vertrauens, der gegenseitigen Wertschätzung und Offenheit schaffen. Die für unser Leben und Arbeiten notwendigen materiellen Rahmenbedingungen sollen nicht prahlerisch oder selbstgefällig, sondern unaufdringlich und solide sein.
6. Sowohl die Eltern als auch die Schule haben das Recht auf gegenseitige Unterstützung und gegenseitigen Respekt für die Verantwortung für die Erziehung der Kinder. Eltern haben die Pflicht, sich als Partner in Bildung und Erziehung in der Schule ihrer Kinder zu engagieren.
§ 1 SCHULLIEGENSCHAFT
1. Aus Respekt vor den anderen Schultypen auf dem Schulgelände gibt es keinen unbegründeten Aufenthalt in den Klassen der Volksschule, der Neuen Mittelschule, des Horts oder des Kindergartens.
2. In der Mittagspause darf das Gebäude ohne besondere Erlaubnis verlassen werden.
3. Aufgrund der Aufsichtspflicht der Schule ist der Aufenthalt im Schulgebäude nach Unterrichtende grundsätzlich nicht gestattet.
4. Zur Vemeidung von Unfällen sind Inline Skaters, Skateboards und Scooter oder ähnliche Geräte auf der gesamten Schulliegenschaft verboten.
5. Alle Räumlichkeiten der Schule sind als Lebensbereich und Arbeitsplatz im Interesse aller in einem sauberen Zustand zu halten.
6. SchülerInnen von Wanderklassen verhalten sich wie Gäste in den von ihnen benutzten Räumen.
7. Schäden am Gebäude und/oder an der Einrichtung melden SchülerInnen und LehrerInnen möglichst rasch der Direktion und der Verwaltung.
8. Für mutwillige Zerstörungen (am Schulgebäude, von Einrichtungsgegenständen, von Privatbesitz) wird der jeweilige Verursacher zur Verantwortung gezogen und zur Wiedergutmachung des Schadens veranlasst. Ist kein/e für einen Schaden verantwortliche/r SchülerIn eruierbar, so wird die Klassengemeinschaft veranlasst, für Schadensbegrenzung zu sorgen.
9. In gemeinsam genutzten Räumlichkeiten achten SchülerInnen und LehrerInnen (durch gelegentliche Überprüfung) auf Ordnung und Sauberkeit, um ihre Nutzung auch anderen SchülerInnen nicht verdrießlich zu machen.
10. Mobiltelephone dürfen während des Unterrichtes nicht unerlaubt benutzt werden.
11. Innerhalb des Klassenraumes fallen während der Unterrichtszeit Arbeiten an, die von Klassenordnern verrichtet werden. Je zwei SchülerInnen werden in Absprache mit dem Klassenvorstand wöchentlich bestimmt und erfüllen nachfolgende Pflichten: a.) Sauberhalten der Tafel, b.) Schließen der Fenster, c.) Entleeren der Müllkübel, d.) Grobreinigung des Klassenraums, e.) tägliches Zurückbringen der Flaschen.
12. Am Ende der letzten Unterrichtsstunde kontrollieren der/die jeweils verantwortliche KlassenlehrerIn und die Klassenordner die Sauberkeit des Raumes und sorgen nötigenfalls für deren Wiederherstellung.
13. Mülltrennung und Müllvermeidung sind ein Anliegen der Schulgemeinschaft. Deshalb wird jener Müll, der nicht vermeidbar ist, in dafür verfügbaren Behältern getrennt und entsorgt.
14. In Absprache mit dem Klassenvorstand und der Direktion ist es SchülerInnen erlaubt, ihren Klassenraum nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, sofern diese Änderungen ohne größeren zeitlichen und finanziellen Aufwand wieder rückgängig gemacht werden können.
15. Die SchülerInnen kommen ordentlich und dem Anlass entsprechend gekleidet in die Schule.
16. Jeder Raumnutzer ist dafür verantwortlich, dass beim Verlassen seines Raumes die Fenster geschlossen sind, das Licht abgedreht ist und der Raum in einem ordentlichen Zustand hinterlassen wird (Dachflächenfenster bei jedem Verlassen geschlossen).
17. Der letzte Nutzer des Tages trägt dafür Sorge dass die Sessel auf die Tische hinaufgestellt sind, damit der Boden gereinigt werden kann. Es wird dafür gesorgt, dass die Raumnutzer jeweils wissen, wie der Raumstundenplan aussieht, sodass der Raumnutzer weiß, ob er der letzte des Tages ist. Hilfreich für die Organisation der Reinigung und für alle Beteiligten ist dazu ein Raumstundenplan jeweils für ein Schuljahr an der Tür.
18. Ab 17.00 Uhr sperrt jeder, der die Schule verlässt, zu, unabhängig durch welchen Ausgang er hinausgeht.
19. Am Abend kontrolliert zusätzlich der Schul- und Hauswart alle Tore.
20. Die ReinigungsmitarbeiterInnen verlassen als letzte das Haus, drehen das Licht ab und schließen die Fenster, falls noch welche offen sind. Sie sperren beim Hinausgehen die Türen zu.
21. Bei Veranstaltungen ist der jeweilige Veranstaltungsleiter dafür verantwortlich, dass das Licht abgedreht ist, die Fenster geschlossen sind und die Tür versperrt ist.
22. Das Schiebetor im Hof bei der Küche sperrt regelmäßig der Verwalter zu.
23. Das Tor zum Parkplatz sperrt die Kindergartenleitung oder später der Schul- und Hauswart zu.
24. In schulfreien Zeiten sorgt der Verwalter dafür dass das Licht abgedreht, die Fenster geschlossen und das Haus und Gartentor zugesperrt ist. Der Schul- und Hauswart übernimmt dabei die Vertretung des Verwalters. Dazu können im Einzelfall auch verlässliche Lieferfirmen angeleitet werden.
§ 2 UNTERRICHT
1. Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht, als Teil der Schulgemeinschaft wahrgenommen zu werden und hat das Recht auf persönliche Integrität innerhalb der Grenzen schulischer Disziplin. Von Schülerinnen und Schülern wird erwartet, dass sie nach dem Besten im Schulleben streben, das sie geben können. Sowohl die Eltern als auch die Schule haben das Recht auf gegenseitige Unterstützung und gegenseitigen Respekt für die Verantwortung für die Erziehung der Kinder. Eltern haben die Pflicht, sich als Partner in Bildung und Erziehung in der Schule ihrer Kinder zu engagieren.
2. Um gemeinsam Unterricht zu gestalten, ist Pünktlichkeit für SchülerInnen und LehrerInnen erforderlich. Deshalb sind die Stunden- und Pausenzeiten zu beachten. Konsequenzen für Missachtung können sich in Kompensationszeit niederschlagen.
3. Zu Beginn der ersten Stunde eines Unterrichtstages sollen ein gemeinsames Gebet oder freie Worte zum Gelingen des Tages gesprochen, ein Lied gesungen oder eine Zeit der Besinnung abgehalten werden.
4. Schüler, die vor verschlossenen Sonderunterrichtsräumen warten, verhalten sich ruhig. Falls 5 Minuten nach Stundenbeginn noch kein/e LehrerIn in der Klasse ist, möge der/die KlassensprecherIn oder ein/e VertreterIn in der Direktion nachfragen.
5. An Unterrichtstagen können sich SchülerInnen ab 7:30 Uhr im Schulgebäude aufhalten, um den frühen Ankunftszeiten der öffentlichen Verkehrsmittel gerecht zu werden.
6. Für unterrichtsfreie Zeiten ("Freistunden") und für die Pausen stehen ausschließlich die Aufenthaltsbereiche (Klassenraum, Hof) zur Verfügung. Der Unterricht anderer wird dabei nicht gestört.
7. Schulbücher, die der Schulbuchlade entnommen werden, sind Eigentum der Schule und nur leihweise zur Verfügung gestellt. Bei Beschädigung oder Verlust des Buches ist Ersatz in der Höhe des Anschaffungspreises zu leisten.
8. Namenschilder sind verpflichtend über Schule für den praktischen Unterricht (Service, ÜFA, Außeneinsätze) zu erwerben.
§ 3 IT-NUTZUNG
1. Jeder User des IT-Netzwerks erhält bei der Benützung des Schul-Netzwerks die Möglichkeit, seine Daten zu speichern und auf dem Webserver seine eigene Homepage zu publizieren. Der Benutzer verpflichtet sich, alle gesetzlichen Vorschriften bei der Benutzung von IT- Geräten einzuhalten. Sämtliche Urheber- und Lizenzrechte sind zu beachten.
2. Es ist verboten, pornografisches oder sonstiges verbotenes Material aus dem Internet wissentlich zu suchen und zu lesen. Das Abspeichern von diesen Daten auf externen Datenträgern oder im Netzwerk ist verboten.
3. Der Download illegaler Inhalte (Software, Audio, Video, geschützte Werke und Ähnliches, deren rechtmäßiger Eigentümer nicht ident ist mit jener Person, die diese downloaden möchte) ist nicht gestattet.
4. Sollten durch E-Commerce etc. Kosten entstehen, kann die Schule dafür nicht haftbar gemacht werden! Entstandene Kosten trägt der Verursacher.
5. Es ist allgemein bekannt, dass die schuleigene Firewall (Schutzmodul des lokalen Netzwerkes ins Internet), ein Proxyserver oder dgl. den ständigen Internetdatenverkehr benutzerbezogen mitprotokollieren kann.
6. Jeder User des IT-Netzwerks hat das Telekommunikationsgeheimnis zu wahren, hat jeden Missbrauch der Datenverarbeitung, von Computerprogrammen oder Zugangsdaten sowie jede Änderung von Daten, über die er nicht oder nicht alleine verfügen darf, zu unterlassen und die Funktionsfähigkeit des Computersystems nicht zu stören. Weiters ist es jedem User untersagt, sich widerrechtlich Zugriff auf das Computersystem zu verschaffen und Daten, die nicht für ihn bestimmt sind, abzufangen.
B. Webserver (Contentprovider)
7. Es dürfen am Webserver nur eigene Materialien (d.h. selbst geschaffene) veröffentlicht werden. Fremde Materialien (d.h. Materialien, die von jemand anderen erzeugt wurden) wie Bilder, Text, Audio oder Video dürfen nur nach Zustimmung des Rechtsinhabers verwendet werden.
8. Die Veröffentlichung von illegalen oder sonst verbotenen bzw. das (sittliche) Wohl von Schülern gefährdenden Inhalten (egal ob Audio-, Bild- oder Video-Material, ...) ist nicht gestattet.
9. Es dürfen durch die Publikationen keine Personen oder Institutionen in ihrem Recht verletzt, beleidigt oder geschädigt werden.
10. Ich bin mit der elektronischen Veröffentlichung von Fotos, die mich bzw. meinen Sohn/meine Tochter bei schulischen Veranstaltungen zeigen, einverstanden.
C. IT-Richtlinien
11. Es ist verboten, unter fremdem Login- bzw. Usernamen an den Rechnern zu arbeiten. Das eigene Passwort ist geheim zu halten. Jeder mit einer Weitergabe des Passwortes zusammenhängende Schaden an einer EDV-Anlage fällt auf den User mit diesem Passwort zurück.
12. Jegliche Manipulation an Hard- und Software ist verboten (z. B. Virenschutzeinstellungen, ...).
13. Die Installation von Software (Bsp. Instant Messaging, ...) auf Schulgeräten und das Anfertigen von Kopien installierter Programme sind verboten.
14. Das Versenden beleidigender, obszöner, ordinärer oder sonst gesetzeswidriger Nachrichten ist verboten. Dies gilt auch für E-Mails und Foren. Ebenso ist der Versand von Kettenbriefen untersagt.
15. Es ist verboten, E-Mails unter fremdem Namen zu verfassen und abzuschicken. Es ist ferner verboten, Hackerangriffe (unautorisierte Eindringversuche) auf die Server und Rechner des Schulnetzwerks durchzuführen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Schaden angerichtet wurde oder nicht. Allein das Ausspionieren von fremden Passwörtern oder das Lesen von fremden Daten ist verboten.
16. Das Zur-Verfügung-Stellen oder die Verbreitung von unerlaubten oder nicht lizenzierten Inhalten (Upload) über das Netzwerk der Schule ist verboten. Darunter versteht man zum Beispiel die Veröffentlichung von Inhalten, die innerhalb des Schulnetzwerkes für andere Benutzer sichtbar gemacht werden. Auch hier sind sämtliche rechtlichen Bestimmungen zu beachten, insbesondere Bestimmungen des Urheberrechts- und des Datenschutzes.
17. Der Schüler ist einverstanden, dass die Schule in keiner Weise für den Verlust von Daten auf den PCs der Schule oder für Virenschäden haftet. Für die Sicherung meiner Daten ist der Schüler selbst verantwortlich.
18. Die EDV-Räume und EDV-Anlagen sind bei Verlassen auf ordnungsgemäßen Zustand und zurückgelassene Gegenstände zu überprüfen. Liegengelassene Gegenstände sind in der Direktion abzugeben. Entstehen Schäden an der EDV-Anlage durch zurückgelassene Gegenstände, wird der Besitzer dieser Gegenstände bei Verschulden belangt.
19. Es ist grundsätzlich auf Sauberkeit und Ordnung zu achten. Essen und Trinken in den EDV-Sälen sind ausnahmslos verboten. Dies gilt auch für Prüfungen, insbesondere Diplom- und Reifeprüfungen oder Abschlussprüfungen. Ebenso ist die Mitnahme von Lebensmitteln und Getränken nicht gestattet.
20. Etwaige Schäden und Probleme sind elektronisch zu melden. Bsp: E-Mail, Webformular, usw.
21. Bei Computerabsturz bzw. „Nicht – Funktionieren" des E-Mail-Programmes ist auch eine persönliche Meldung beim EDV-Verantwortlichen der Schule durchzuführen.
22. In ihrer unterrichtsfreien Zeit haben Schüler die Möglichkeit, nach Rücksprache mit dem im Saal unterrichtenden Lehrer freie PC-Plätze während des Unterrichts zu benutzen – vorausgesetzt, der Unterricht wird in keinster Weise gestört.
23. Die EDV-Säle sind bis auf Widerruf in der unterrichtsfreien Zeit unter den geltenden Benutzungsbedingungen zugängig. Arbeit für die Schule hat Vorrang gegenüber außerschulischer Tätigkeit am PC.
24. Durch Servicearbeiten, technische Gebrechen etc. bei Servern, Druckern oder Workstations entsteht kein Anspruch auf Minderung oder Herabsetzung des EDV-Beitrages – ebenso wenig, wenn bei Überbelegung eines Saales kein freier Arbeitsplatz mehr zur Verfügung steht.
25. Der von der Schule für ein Schuljahr eingehobene EDV-Beitrag stellt einen Beitrag zur Instandhaltung bzw. Erweiterung der IT-Einrichtungen dar und ist unabhängig von der Häufigkeit bzw. Dauer der Nutzung der Schulcomputer zu entrichten. Eine Rückerstattung bzw. Übernahme dieses EDV-Beitrages in das nächste Schuljahr ist jedenfalls ausgeschlossen. Aufwandsabhängige Kosten (z.B. für die Nutzung von Druckern) fallen mit Benützung an und werden unabhängig vom EDV-Beitrag eingehoben.
26. Nicht mehr benötigte persönliche Daten sind vom Netzwerk zu löschen, und vor der Netzwerkabmeldung müssen alle eigenen Druckjobs erledigt sein.
27. Die Haftung für die von ihm durch Unachtsamkeit oder Mutwilligkeit direkt oder indirekt (z.B. eingeschleppte Schadprogramme) verschuldeten Schäden an EDV-Anlagen, Schäden an Daten anderer Benutzer des Netzwerkes oder des Webservers wird vom Verursacher bzw. dessen Erziehungsberechtigten übernommen. Das bedeutet: Es wird ein konzessioniertes Unternehmen beauftragt, diese Schäden rückgängig zu machen bzw. Reparaturen durchzuführen. Die Kosten dafür übernimmt der Verursacher bzw. der Erziehungsberechtigte.
28. Jedes Fehlverhalten im Zusammenhang mit obigen Regeln hat einen zeitlich begrenzten Ausschluss von der Benutzung der Schulcomputer zur Folge bis hin zur Einleitung strafrechtlicher Schritte.
§ 4 UNTERRICHTSGEGENSTAND „KÜCHE UND SERVICE"
1. Für die fachpraktischen Unterrichtsgegenstände ist daher die Einhaltung der Vorschriften zur persönlichen Hygiene sowie das Tragen von entsprechender Berufs- und Arbeitskleidung erforderlich, die jener der Berufsbilder Restaurantfachmann/Restaurantfachfrau bzw. Koch/Köchin entspricht.
2. Alle Schüler weisen die für die erfolgreiche Teilnahme am Unterricht (einschließlich der Fachpraxis) erforderliche gesundheitliche und körperliche Eignung auf und sind bereit, die im Lehrplan vorgesehenen Bildungsziele und -inhalte zu erreichen.
3. Da Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe grundsätzlich eine Ausbildung für den gehobenen Verpflegungsbetrieb vermitteln, ist auf ein professionelles Erscheinungsbild besonderer Wert zu legen. Piercings sind daher auch vor dem Serviceunterricht zu entfernen.
4. Gemäß § 52 (mittlere Schulen) und § 65 SchOG (höhere Lehranstalten) haben berufsbildende Schulen die Aufgabe neben der Vermittlung von Allgemeinbildung auch jene fachliche Bildung zu vermitteln, welche zur Ausübung eines Berufes befähigt. Die Bildungs- und Lehraufgaben aller Unterrichtsgegenstände sehen daher berufsbezogene Aspekte vor. Insbesondere in den Unterrichtsbereichen Wirtschaft, Politik und Recht, Informationsmanagement und Ernährung, Gastronomie und Hotellerie werden jene Inhalte vermittelt, die für die einschlägigen Berufsfelder und beruflichen Berechtigungen erforderlich sind.
5. Im Unterrichtsgegenstand Küche und Service wird gefordert, dass die Schülerinnen und Schüler Speisen und Getränke herstellen und servieren, Gäste betreuen und beraten können. Dabei sind die Anforderungen der Praxis sowohl hinsichtlich der verwendeten Lebensmittel und Getränke (einschließlich Alkoholika) sowie der zubereiteten Speisen als auch hinsichtlich des persönlichen Erscheinungsbildes und der Umgangsformen zu beachten. Es ist daher unbedingt notwendig, dass alle Fleischarten unter Anwendung der gängigen Gartechniken zubereitet und verkostet werden. Das Servieren und Verkosten von Alkohol ist ebenfalls Teil der Berufsausbildung. Auf individuelles Ernährungsverhalten kann deshalb keine Rücksicht genommen werden. Sollte die Verkostung von Fleisch oder Alkohol aus religiösen Gründen nicht möglich sein, so muss das Ergebnis der Zubereitung trotzdem beurteilt werden.
6. Die Lebensmittelhygieneverordnung und die Leitlinien für Gemeinschaftsverpflegung und für Gastgewerbebetriebe gelten auch für Schulen mit berufspraktischer Ausbildung und sind daher einzuhalten.
7. Gemäß der Leitlinie für Gemeinschaftsverpflegung, Abschnitt VIII.15. und der Leitlinie für Gastgewerbebetriebe, darf während der Arbeit kein Schmuck getragen werden; dazu zählt nicht nur Schmuck an Händen und Armen, sondern auch Schmuck im Gesichtsbereich. Aus diesem Grund sind Piercings vor dem fachpraktischen Unterricht zu entfernen. Ein Abkleben der Piercings ist nicht gestattet.
8. Gemäß Lebensmittelhygieneverordnung, Abschnitt VIII. 2., Leitlinie für Gemeinschaftsverpflegung Abschnitt VIII.10. und Leitlinie für Gastgewerbebetriebe Pkt. 5.5., dürfen Personen mit Wunden im Bereich der Hände, der Arme, des Halses und des Kopfes in der Küche nicht beschäftigt werden.
9. Demnach sind Personen mit frisch gestochenen bzw nicht abgeheilten Piercings vom Küchenunterricht auszuschließen. Nachdem eine Abheilung durchschnittlich zwei bis drei Monate dauert, besteht die Gefahr, dass ein Schüler wertvollen Unterricht versäumt. Dabei ist zu bedenken, dass gemäß § 20 (4) SchUG der Schüler bei Überschreitung des achtfachen Wochenstundenausmaßes an Fehlstunden die Versäumnisse durch eine facheinschlägige Tätigkeit nachzuholen und die geforderten Kenntnisse und Fertigkeiten durch eine Prüfung nachzuweisen hat.
10. Es ist daher dringend zu raten, für den Fall, dass ein Piercing gewünscht wird, dieses zu Beginn der Sommerferien stechen zu lassen, um eine Abheilung in der unterrichtsfreien Zeit erreichen zu können, damit das Piercing im fachpraktischen Unterricht entfernt werden kann.
11. Die Berufs- und Arbeitskleidung ist im fachpraktischen Unterricht sowie bei einschlägigen Schulveranstaltungen und bei den abschließenden Prüfungen zu tragen, die Vorschriften zur persönlichen Hygiene sowie die Sicherheitsvorschriften für Geräte sind einzuhalten (gemäß GZ.31.950/22-IX/B/1a/00 vom 23.6.2000 für Lehrküchen und Gastgewerbebetriebe).
12. Benötigte Arbeitskleidung für Küchenführung:
• Kochhose kariert, Kochjacke weiß. Die Kochjacke muss mit dem Schullogo bestickt sein.
• Weißer Schurz
• Kopfbedeckung (Kochhaube, Schifferl, Kopftuch oder weiße Schildkappe)
• Gesundheitsschuhe – vorne geschlossen – mit Fersenriemen
13. Benötigte Arbeitskleidung für Service:
• Schwarze Hose
• weiße(s) Bluse/Hemd
• Krawatte
• Schurz
14. Die Erziehungsberechtigten werden gebeten, darauf zu achten, dass die Arbeitskleidung stets sauber, ordentlich gebügelt und mit Namen versehen ist. Schüler, die mit unvollständiger oder unsauberer Arbeitskleidung in den praktischen Unterricht kommen, die Sicherheitsbestimmung nicht erfüllen (besonders durch sichtbare Piercings) oder den Anordnungen im fachpraktischen Unterricht nicht Folge leisten, dürfen aus hygienischen Gründen sowie aus Sicherheitsgründen an diesem nicht teilnehmen. Sie werden in dieser Zeit in einer anderen Klasse einem theoretischen Unterricht beiwohnen und die im praktischen Unterricht versäumten Stunden zählen als Fehlstunden.
15. Für den Einkauf erhalten die Schüler einen Mengenzettel in der jeweils vorhergehenden Unterrichtseinheit. Dieser notwendige und zum Unterricht gehörende Einkauf ist in der Freizeit durchzuführen.
§ 5 PLAGIATE
1. Unter Plagiaten verstehen wir den Umstand, dass ein(e) Schüler(in) eine schriftliche Arbeit oder ein Referat vorlegt, die wörtlich oder nahezu wörtlich ganz oder zu Teilen aus einer Arbeit oder mehreren Arbeiten anderer (z. B. publiziert im Internet, in Zeitschriften, Monographien etc.) übernommen ist, und dies als eigene Leistung ausgibt. In diesem Sinn liegt auch dann ein Plagiat vor, wenn bei der Übernahme in eine andere Sprache als die des Originals übersetzt wurde.
2. Legt eine Schülerin oder ein Schüler eine Arbeit vor, die nachweislich ein Plagiat im zuvor definierten Sinn ist, gilt diese Arbeit als ungenügende. Eine Wiederholung der Arbeit ist nicht möglich.
3. Sinngemäße und wörtliche Übernahmen - letztere in Anführungszeichen gesetzt - die unter Angabe der Quelle gekennzeichnet sind, fallen nicht unter diese Definition.
§ 6 FERNBLEIBEN VOM UNTERRICHT
A. Entschuldigungen
1. Fehlt ein/e SchülerIn für eine oder mehrere Stunden, so muss er/sie seinem/ihrem Klassenvorstand eine schriftliche Entschuldigung mit dem Grund für sein/ihr Fernbleiben aushändigen. Dies sollte am ersten Tag, an dem der Schüler wieder den Unterricht besucht, erfolgen bzw. in der ersten Stunde, die vom Klassenvorstand unterrichtet wird. In jedem Fall muss die Entschuldigung innerhalb einer Woche vorgelegt werden.
2. Langt die Entschuldigung auch nach Ablauf der Wochenfrist nicht beim Klassenvorstand ein, so werden die Eltern schriftlich benachrichtigt und um eine Stellungnahme ersucht.
3. Sollte eine Woche (Datum des Poststempels) nach dieser Verständigung noch immer keine Entschuldigung vorliegen, werden die Fehlstunden des/der Schülers/Schülerin als unentschuldigt eingetragen.
4. Die SchülerInnen werden aufgefordert, diese unentschuldigten Stunden in Form von Kompensationszeit nachzuholen. (maximal 2 Stunden pro nicht erbrachter Entschuldigung)
B. Zuspätkommen
1. Erscheint ein/e SchülerIn zu spät zum Unterricht, so wird die Anzahl der versäumten Minuten im Klassenbuch vermerkt. Sobald 50 Minuten erreicht sind, wird der Klassenvorstand den Schüler/die Schülerin auffordern, die versäumte Unterrichtszeit in Form von Kompensationszeit nachzuholen.
C. Verlassen des Unterrichts während der Unterrichtszeit
1. Die Anwesenheit eines Schülers/einer Schülerin zu Unterrichtsbeginn verpflichtet ihn/sie, auch an den restlichen Unterrichtsstunden des Tages (inklusive Nachmittagsunterricht) teilzunehmen. Möchte ein/e SchülerIn die Schule während der Unterrichtszeit verlassen, muss er/sie im Voraus die Erlaubnis von seinem/ihrem Klassenvorstand einholen. Nur wenn der Klassenvorstand nicht anwesend ist, kann auch der Klassenvorstandsstellvertreter bzw. wenn auch dieser nicht verfügbar ist, der Schulleiter diese Erlaubnis erteilen.
2. Beim Verlassen des Unterrichts bzw. bei Nichterscheinen zum Nachmittagsunterricht ohne entsprechende Erlaubnis müssen die Schüler die unentschuldigten Fehlstunden in Form von Kompensationszeit nachholen und es wird eine schriftliche Verwarnung ausgesprochen.
D. Krankheit
1. Bei krankheitsbedingtem Fernbleiben für einen Unterrichtstag wird der Klassenvorstand innerhalb einer Woche danach von den Erziehungsberechtigten darüber informiert.
2. Bei krankheitsbedingtem Fernbleiben von mehr als zwei Unterrichtstagen wird der Klassenvorstand möglichst bald darüber verständigt und näher informiert. Die schriftliche Benachrichtigung erfolgt innerhalb einer Woche danach.
3. Jede/r SchülerIn holt die Erlaubnis zur Abwesenheit für eine einzelne Unterrichtsstunde vom/von der jeweiligen KlassenlehrerIn, bis zu einem Unterrichtstag vom Klassenvorstand, darüber hinaus vom Schulleiter ein.
4. Formulare für die Benachrichtigung über versäumten Unterricht werden vom Klassenvorstand ausgegeben; auch persönliche Schreiben der Erziehungsberechtigten sind dafür möglich.
5. SchülerInnen dürfen bei vorhersehbaren Anlässen nur vom Unterricht entlassen werden, wenn sie dem Klassenvorstand im Vorhinein eine schriftliche Entschuldigung bringen.
6. Bei längerer Abwesenheit ist der Klassenvorstand oder die Direktion binnen 3 Tagen schriftlich, persönlich oder telefonisch davon in Kenntnis zu setzen.
7. Für jede versäumte Unterrichtsstunde muss eine schriftliche Entschuldigung vorgelegt werden. Bei Vorstellungsgesprächen ist eine schriftliche Bestätigung des Betriebes vorzulegen.
8. Fehlstunden in den praktischen Unterrichtsgegenständen wie Küchenführung, Service und Betriebsorganisation, Textverarbeitung, Kreatives Gestalten und Leibesübungen: Laut Schulunterrichtsgesetz darf ein Schüler nicht abgeschlossen werden, wenn er das 8fache der Wochenstundenanzahl gefehlt hat. z. B. : Leibesübungen – 2 Wochenstunden – 2 x 8 = 16 Stunden. Die Beurteilung kann auch bei einer geringeren Anzahl von Fehlstunden in allen Fächern entfallen, wenn der Lehrer zu wenig Beurteilungsgrundlagen hat.
9. Die beim Haupttermin versäumten schriftlichen Überprüfungen werden gesammelt an einem Freitagnachmittag pro Monat in der Schule nachgeholt. Es gibt sonst keine anderen Termine, um Schularbeiten oder Tests nachzuholen.
E. Benachrichtigung
1. Zur Vereinfachung der Kommunikation zwischen Schule und Erziehungsberechtigten sind für die ersten Klassen und Jahrgänge verpflichtend und ausschließlich von der Schule zur Verfügung gestellte Mitteilungshefte zu verwenden. Für alle anderen Klassen bzw. Jahrgänge sind für Fehlstunden verpflichtend und ausschließlich von der Schule zur Verfügung gestellte Absenzenlisten zu verwenden. Der Verlust des Mitteilungsheftes oder der Absenzenliste führt zu einer Verwarnung.
1. Im praktischen Unterricht sowie in Bewegung und Sport muss die vorgeschriebene Kleidung getragen werden. Gemäß den gesetzlichen Grundlagen (GZ.31.950/22-IX/B/1a/00 vom 23.6.2000) für Lehrküchen und Gastgewerbebetriebe müssen die Sicherheitsvorschriften für Geräte eingehalten werden. Ebenso sind Schmuckstücke an Fingern und Armen sowie sichtbare Piercings im praktischen Unterricht und in Bewegung und Sport verboten. Bei Wintersportwochen besteht Helmpflicht.
2. Unfälle, sowie deren Folgen, die während des Unterrichts passieren, müssen sofort dem Lehrer des jeweiligen Unterrichtes gemeldet werden.
3. Änderungen, die die persönliche Daten des Schülers betreffen, müssen gemeldet werden - zB Adressenänderung, Änderung der Telefonnummer, Scheidung der Eltern und dgl.
4. Gegenstände, die die Sicherheit gefährden, sind in der Schule verboten zB (Knallkörper, Messer, Munition, Waffen etc.) Es ist damit auch die Gefahr gegeben, mit dem Strafrecht in Konflikt zu kommen.
5. Schüler sind während ihrer Wartezeiten auf Bus oder Bahn unbeaufsichtigt. Für ihre körperliche Sicherheit haften die Eltern.
6. Im Falle eines radioaktiven Alarms ist die Schule zur Verabreichung von Kaliumjodit-Tabletten als vorbeugende Schutzmaßnahme verpflichtet.
7. Der schuleigene Parkplatz und dessen Zufahrt sind Privatgrund und werden bei Schneelage nicht gesäubert sowie bei Glatteis nicht gestreut. Benutzer verzichten auf jegliche Ansprüche gegenüber dem Schulverein Institut Sta. Christiana im Zusammenhang mit der Benützung des Parkplatzes, insbesondere auf Ansprüche aufgrund eines etwaigen mangelhaften Zustandes des Parkplatzes und der Zufahrt. Benutzer halten weiters den Schulverein Institut Sta. Christiana in Ansehung von Ansprüchen Dritter, die auf deren Veranlassung den Parkplatz benützen (insbesondere als Mitfahrer) vollkommen schadlos.
8. Die Schule haftet in keiner Weise für das Eigentum der SchülerInnen (Geld, Wertgegenstände, Garderobe, etc. ). Größere Geldbeträge können in der Direktion deponiert werden.
9. Gefundene Wertsachen sind in der Direktion abzugeben, verlorene dort zu beheben. (Allen SchülerInnen wird dringend empfohlen, keine Wertgegenstände in den Klassen zu belassen und solche gar nicht erst mitzubringen, wenn sie nicht gebraucht werden.)
10. Gegenstände von persönlichem Wert werden nicht unbeaufsichtigt liegengelassen, sondern bei sich getragen.
B. Feuer und Katastrophenfälle
1. Bei Alarmverständigung verlassen die SchülerInnen und ihr/e LehrerIn möglichst rasch gemäß dem im Klassenzimmer aushängenden Alarmplan das Gebäude, ohne die Schulsachen mitzunehmen.
2. Die Zufahrt zum Hof ist während der gesamten Unterrichtszeit immer für Einsatzfahrzeuge freizuhalten.
3. Im Katastrophenfall sind alle SchülerInnen verpflichtet, sich an jeweils geeignetem Ort vor dem Gebäude im Klassenverband zu sammeln, um dem/r jeweiligen KlassenlehrerIn die Überprüfung der Vollzähligkeit zu erleichtern.
C. Drogen, Alkohol und Rauchen
1. Das Mitführen und der Konsum von Drogen oder Alkohol und das Rauchen innerhalb der Schulliegenschaft und bei Schulveranstaltungen außer Haus sind generell verboten.
§ 8 TRANSFER, KOMPENSATIONSZEIT UND AUSSCHLUSS
1. Die SchülerInnen sind verpflichtet, den Unterricht regelmäßig und pünktlich zu besuchen, die Unterrichtsarbeit zu fördern, die notwendigen Unterrichtsmittel mitzubringen und an den verpflichtend vorgeschriebenen Schulveranstaltungen teilzunehmen.
1. Ein Lehrer schickt einen Schüler auf Transfer, wenn dieser trotz Vorwarnung nicht aufhört, den Unterricht und damit Schüler und Lehrer beim Arbeiten zu stören. Der Schüler wird mit einem Arbeitsauftrag zum Lehrerzimmer oder in die Direktion geschickt, wo er für den Rest der Stunde beaufsichtigt wird und den Arbeitsauftrag erledigt. Am Ende der Stunde meldet er sich wieder bei seinem Klassenlehrer.
2. Die Vorgangsweise wird im Klassenbuch vermerkt.
B. KOMPENSATIONSZEIT
1. Einem Schüler kann von einem Lehrer Kompensationszeit verordnet werden, um
• versäumte Unterrichtszeit einzubringen (Zuspätkommen, Schwänzen)
• Unterrichtsarbeit nachzuholen, die auf Grund von ungenutzter Unterrichtszeit nicht erbracht wurde.
2. Jeder Lehrer verständigt die Eltern des Schülers über diese Maßnahme nachweislich.
3. Jeder einzelne Fall von Kompensationszeit wird der Schulleitung mitgeteilt und im Klassenbuch vermerkt.
1. Bei disziplinärem Fehlverhalten werden Klassenbucheintragungen oder schriftliche Verwarnungen als individuelle Maßnahmen ausgesprochen. Drei Klassenbucheintragungen führen zu einer Verwarnung.
2. Der bestehende Ausbildungsvertrag wird von Seiten der Schule mit sofortiger Wirkung aufgelöst werden:
• wenn die Klassenkonferenz feststellt, dass das Erreichen sowohl der Erziehungs- als auch der Bildungsziele durch das Verhalten ernstlich gefährdet ist;
• wenn im Rahmen des dreistufigen Verwarnungssystems die dritte schriftliche Verwarnung innerhalb eines Schuljahres ausgesprochen werden muss;
• wenn es zu einer Verhaltensbeurteilung „Wenig Zufriedenstellend" kommt und nicht zu erwarten ist, dass eine Besserung eintritt;
• wenn die Schülerin/der Schüler während der befristeten Aufnahme den Anforderungen nicht gerecht wird.
Die im Vergleich zu anderen Schulstandorten geringere Größe macht unsere Schule sehr familiär und flexibel für Veränderungen. Das ist sowohl im sozialen wie auch im pädagogischen Alltag positiv bemerkbar.
So halten wir z. B. monatliche pädagogische Besprechungen aller Lehrerinnen und Lehrer sowie regelmäßige Fachgruppenmeetings ab.
Es besteht außerdem ein intensiver Kontakt zwischen Schüler/innen und Lehrer/innen.
"Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht, als Teil der Schulgemeinschaft wahrgenommen zu werden und hat das Recht auf persönliche Integrität innerhalb der Grenzen schulischer Disziplin. /.../ Von Schülerinnen und Schülern wird erwartet, dass sie nach dem Besten im Schulleben streben, das sie geben können."
"Sowohl die Eltern als auch die Schule haben das Recht auf gegenseitige Unterstützung und gegenseitigen Respekt für die Verantwortung für die Erziehung der Kinder./.../ Eltern haben die Pflicht, sich als Partner in Bildung und Erziehung in der Schule ihrer Kinder zu engagieren."
"Wir haben die höchsten Erwartungen an unsere SchülerInnen als selbständig Lernende /.../. In allen zwischen-menschlichen Beziehungen legen wir großen Wert auf Offenheit, Ehrlichkeit, Respekt und Toleranz."
Charta über die Rechte und Pflichten von Eltern in Österreich, basierend auf der Charta des Europäischen Elternverbandes
In Frohsdorf führen wir
eine fünfjährige Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW) mit den Vertiefungen Food- und Eventmanagement und Freizeit- und Sozialmanagement,
eine dreijährige Fachschule für wirtschaftliche Berufe (FW) mit der Vertiefung Bewegun|Sport|Kreativität
einen dreijährigen Aufbaulehrgang (ALW) zur Reife- und Diplomprüfung für wirtschaftliche Berufe mit der Vertiefung Wellness und Eventmanagement,
eine Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP) und
ein Kolleg der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik.
Unsere Schule besteht nicht nur aus Unterricht in der Klasse. Wir versuchen, ein möglichst vielfältiges und breites erweitertes Angebot an Aktivitäten, die über den regulären Unterricht hinausgehen, für unsere Schülerinnen und Schüler anzubieten. Wir sind stolz auf die breite Palette an Angeboten.