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Timestamp: 2016-10-28 04:35:55
Document Index: 100531734

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 29', 'Art. 146', 'Art. 103', 'Art. 104', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 146', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 114', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 34', 'Art. 1', 'BGE', 'BGE', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 105', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 114', 'Art. 126', 'Art. 126', 'Art. 142', 'Art. 123', 'Art. 124', 'Art. 32', 'Art. 218', 'Art. 218', 'Art. 218', 'Art. 38', 'Art. 153', 'Art. 159']

Kantonale Steuerrekurskommission Obwalden, Polizeigeb�ude Foribach, Postfach 1561, 6061 Sarnen.
Dr. A.X.________ kaufte am 2. Oktober 1997 von seinen Eltern die Liegenschaft Nr. 000, "C.________" (Grundbuch D.________), zum Preis von Fr. 925'000.--. In den Jahren 1997 und 1998 liess er an der Liegenschaft Arbeiten im Betrag von insgesamt Fr. 462'663.20 vornehmen. In der Folge machte er f�r die Steuerperiode 1999/2000 (Bemessungsjahre 1997/98) tats�chliche Unterhaltskosten im Umfang von Fr. 307'663.-- geltend.
Im Jahr 1999 bezahlte A.X.________ Beitr�ge an die berufliche Vorsorge (zweite S�ule) von Fr. 350'000.-- und im Jahr 2000 solche von Fr. 371'797.25. Ebenfalls in den Jahren 1999 und 2000 t�tigte er Vorbez�ge aus der zweiten S�ule von Fr. 1'091'134.65 und Fr. 944'368.--. Die Einzahlungen machte er mit der Steuererkl�rung 2001A als ausserordentliche Aufwendungen der Steuerperiode 1999/ 2000 geltend.
Die Kantonale Steuerverwaltung Obwalden liess bei der Veranlagung der kantonalen Steuern sowie der direkten Bundessteuern der Steuerperiode 1999/2000 die geltend gemachten Unterhaltskosten "C.________" nicht zum Abzug zu, sondern gew�hrte lediglich den betreffenden Pauschalabzug f�r die periodischen Unterhaltskosten (25 % des Eigenmietwerts von Fr. 23'772.--, d.h. Fr. 5'943.--). Ferner ber�cksichtigte die Steuerverwaltung die erw�hnten Beitr�ge an die zweite S�ule nicht als ausserordentliche Aufwendungen der Steuerperiode 1999/2000.
Gegen die am 6. Januar 2003 er�ffneten Veranlagungsverf�gungen erhoben R.X.________ und M.X.________ erfolglos Einsprache. Die Kantonale Steuerverwaltung begr�ndete im Einspracheentscheid vom 19. M�rz 2003 ihren Standpunkt damit, dass die fraglichen Liegenschaftsunterhaltskosten nach der so genannten Dumont-Praxis des Bundesgerichts nicht abzugsberechtigt seien und das Vorgehen im Zusammenhang mit den Eink�ufen in die zweite S�ule als Steuerumgehung qualifiziert werde.
Die Kantonale Steuerrekurskommission Obwalden wies Rekurs und Beschwerde der Steuerpflichtigen am 25. Juni 2003 ab und best�tigte den Einspracheentscheid. Die Rekurskommission erwog im Wesentlichen, die geltend gemachten Liegenschaftskosten von Fr. 307'663.-- seien nur deshalb n�tig geworden, weil die Liegenschaft w�hrend Jahren im Unterhalt vernachl�ssigt worden sei. Derartige Instandstellungskosten, die zudem zu einer Wertvermehrung der Liegenschaft f�hrten, seien nach der in BGE 123 II 218 ff. pr�zisierten Rechtsprechung des Bundesgerichts zur so genannten Dumont-Praxis nicht abzugsf�hig. In Bezug auf die Vorsorgebeitr�ge sei die von den Beteiligten getroffene Rechtsgestaltung ungew�hnlich und entspreche dem wirtschaftlichen Sachverhalt nicht; der ungew�hnliche Weg mit den diversen Auszahlungen und Einzahlungen sei - missbr�uchlich - nur aus Gr�nden der Steuerersparnis gew�hlt worden, weshalb eine Steuerumgehung vorliege.
R.X.________ und M.X.________ haben gegen den Entscheid der Steuerrekurskommission, soweit er die direkten Bundessteuern 1999/ 2000 betrifft, am 28. August 2003 Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht erhoben. Die Beschwerdef�hrer beantragen, den Rekursentscheid vom 25. Juni 2003 aufzuheben und die Sache zur erneuten Beurteilung "unter Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs" an die Steuerverwaltung oder an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Sofern das Bundesgericht selber entscheide, seien die "ausgewiesenen Unterhalts- und Renovationskosten 1997 und 1998" von Fr. 307'663.-- in der Steuerperiode 1999/2000 zum Abzug zuzulassen; zudem sei der Einkauf von Beitragsjahren in die berufliche Vorsorge von Fr. 350'000.-- im Jahr 1999 und Fr. 371'797.-- im Jahr 2000 als ausserordentlicher Aufwand in der Steuerperiode 1999/2000 zu ber�cksichtigen. Die Beschwerdef�hrer r�gen eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV). In materieller Hinsicht r�gen sie eine Verletzung von Bundesrecht, indem sie bez�glich der Unterhaltskosten sinngem�ss vorbringen, die Vorinstanz habe die Investitionen f�r Energiesparmassnahmen nicht ber�cksichtigt und �berhaupt die Dumont-Praxis zu Unrecht angewendet; bez�glich der Eink�ufe in die zweite S�ule sei die Vorinstanz von einer Steuerumgehung ausgegangen, ohne die entsprechenden Voraussetzungen, insbesondere das subjektive Element und den wirtschaftlichen Sachverhalt, fundiert zu pr�fen.
Die Kantonale Steuerverwaltung Obwalden beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Die Kantonale Steuerrekurskommission Obwalden stellt die Antr�ge, die Beschwerde sei abzuweisen, eventuell sei sie teilweise gutzuheissen. Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung schliesst ihrerseits auf Abweisung der Beschwerde.
Die Beschwerdef�hrer haben den Entscheid der Steuerrekurskommission, soweit er die Staats- und Gemeindesteuern betrifft, beim Verwaltungsgericht Obwalden angefochten. Das Verwaltungsgericht hat das Beschwerdeverfahren bis zum Urteil des Bundesgerichts sistiert.
1.1 Der Entscheid der kantonalen Steuerrekurskommission kann durch Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht angefochten werden (Art. 146 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer, DBG; SR 642.11). Die Beschwerdef�hrer sind durch den angefochtenen Entscheid beschwert und nach Art. 103 lit. a OG zur Beschwerdef�hrung legitimiert. Auf die frist- und formgerechte Beschwerde ist grunds�tzlich einzutreten.
1.2 Die Beschwerdef�hrer k�nnen mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, r�gen (Art. 104 lit. a OG). Zum Bundesrecht geh�rt auch das Bundesverfassungsrecht (BGE 125 II 508 E. 3a mit Hinweis). Die R�ge der Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV (rechtliches Geh�r) ist somit zul�ssig. Ferner kann mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts ger�gt werden (Art. 104 lit. b OG). Das Bundesgericht ist allerdings an die Feststellung des Sachverhalts gebunden, soweit eine richterliche Beh�rde als Vorinstanz den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften festgestellt hat (Art. 105 Abs. 2 OG). Offensichtlich unrichtig ist eine Sachverhaltsermittlung nicht schon dann, wenn sich Zweifel anmelden, sondern erst, wenn sie eindeutig und augenf�llig unzutreffend ist (Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 286 mit Hinweisen; vgl. auch Richner/Frei/Kaufmann, Handkommentar zum DBG, Z�rich 2003, Art. 146 N 50 mit Hinweisen).
1.3 Die gem�ss Art. 105 Abs. 2 OG beschr�nkte �berpr�fungsbefugnis in Bezug auf Tatfragen hat zur Folge, dass die M�glichkeit, vor Bundesgericht Noven vorzubringen, weitgehend eingeschr�nkt ist. Zul�ssig sind nur solche neuen Tatsachen und Beweismittel, welche die Vorinstanz von Amtes wegen h�tte ber�cksichtigen m�ssen und deren Nichtbeachtung eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften darstellt (BGE 128 II 145 E. 1.2.1 S. 150 mit Hinweisen; Fritz Gygi, a.a.O., S. 286 f.; Richner/Frei/Kaufmann, a.a.O., N 59). Noven, welche die Beschwerdef�hrer vor der Vorinstanz h�tten vorbringen k�nnen und aufgrund ihrer Mitwirkungspflicht h�tten vorbringen m�ssen, sind jedoch unzul�ssig (vgl. BGE 121 II 97 E. 1c S. 100 mit Hinweisen).
Das Bundesgericht wendet im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde das Bundesrecht von Amtes wegen an; insoweit k�nnen auch neue rechtliche Argumente ber�cksichtigt werden. In Abgabestreitigkeiten ist das Bundesgericht weder an die Begehren noch an deren Begr�ndung gebunden (Art. 114 Abs. 1 OG); es kann die Beschwerde auch aus andern als den geltend gemachten Gr�nden gutheissen oder abweisen (BGE 128 II 34 E. 1c; 145 E. 1.2.2 S. 150 f., je mit Hinweisen).
Umstritten ist zun�chst, ob die von den Beschwerdef�hrern geltend gemachten "Unterhalts- und Renovationskosten von Fr. 307'663.-- vom steuerbaren Einkommen der Steuerperiode 1999/2000 abgezogen werden k�nnen oder nicht.
2.1 Bei Liegenschaften im Privatverm�gen k�nnen die Unterhaltskosten, die Versicherungspr�mien und die Kosten der Verwaltung durch Dritte von den steuerbaren Eink�nften abgezogen werden (Art. 32 Abs. 2 erster Satz DBG). Nicht abziehbar sind die �brigen Kosten und Aufwendungen, insbesondere die Aufwendungen f�r die Anschaffung, Herstellung oder Wertvermehrung von Verm�gensgegenst�nden (Art. 34 lit. d DBG).
Als Unterhaltskosten abziehbar sind insbesondere die Auslagen f�r Reparaturen und Renovationen, die nicht wertvermehrende Aufwendungen darstellen (Art. 1 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 der Verordnung der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vom 24. August 1992 �ber die abziehbaren Kosten von Liegenschaften des Privatverm�gens bei der direkten Bundessteuer; SR 642.116.2). Bei Unterhaltskosten f�r neu erworbene Liegenschaften ist gem�ss der mit BGE 99 Ib 362 eingeleiteten und in BGE 123 II 218 pr�zisierten so genannten Dumont-Praxis zu unterscheiden: Handelt es sich um eine vom bisherigen Eigent�mer vernachl�ssigte Liegenschaft, so sind die Kosten, die der Erwerber zur Instandstellung in den ersten f�nf Jahren aufwenden muss, steuerlich grunds�tzlich nicht abziehbar (vgl. Art. 1 Abs. 1 zweiter Satz der bundesr�tlichen Verordnung vom 24. August 1992 �ber den Abzug der Kosten von Liegenschaften des Privatverm�gens bei der direkten Bundessteuer; SR 642.116). Handelt es sich dagegen um eine nicht vernachl�ssigte Liegenschaft, kann der neue Eigent�mer die "anschaffungsnahen" Kosten steuerlich abziehen, soweit sie f�r den normalen, periodischen Unterhalt (und nicht zum Nachholen unterbliebenen Unterhalts) aufgewendet werden. Davon zu unterscheiden ist der Fall, wo der neue Vermieter oder Verp�chter die Liegenschaft renoviert, um den Miet- oder Pachtertrag zu steigern, oder wo eine (auch selbstgenutzte) Liegenschaft ganz oder teilweise umgebaut oder einer neuen Nutzung zugef�hrt wird. Hier dienen die Ausgaben nicht dazu, die Liegenschaft in ihrem bisherigen vertrags- oder nutzungsm�ssigen Zustand zu erhalten, sondern zielen darauf ab, die Einkommensquelle zu verbessern (BGE 123 II 218 E. 1c S. 223; vgl. auch Richner/Frei/ Kaufmann, a.a.O., Art. 32 N 42 ff.; Peter Locher, Kommentar zum DBG, I. Teil, Therwil/Basel 2001, Art. 32 N 45 ff.). Mit der Dumont-Praxis soll bewirkt werden, dass der Steuerpflichtige, der eine im Unterhalt vernachl�ssigte Liegenschaft kauft, um sie zu renovieren, steuerlich nicht besser gestellt sein soll als derjenige Steuerpflichtige, der ein bereits renoviertes Grundst�ck erwirbt (ASA 70 155 E. 3d mit Hinweis).
2.2 Die Beschwerdef�hrer haben die fragliche Liegenschaft unmittelbar nach dem Erwerb renovieren lassen. Die Vorinstanz hat den Fall zu Recht anhand der dargelegten Dumont-Praxis gepr�ft. Diese w�re selbst dann anwendbar, wenn der Hinweis der Beschwerdef�hrer auf den "im Familienverbund und unter speziellen Bedingungen" festgelegte Kaufpreis so zu verstehen w�re, dass es sich vorliegend (teilweise) um einen Erwerb auf Rechnung k�nftiger Erbschaft gehandelt habe (vgl. ASA 50 73 E. 1c; 58 279 E. 2c, je mit Hinweisen).
Die Beschwerdef�hrer haben die fragliche Liegenschaft f�r Fr. 925'000.-- erworben und anschliessend f�r Fr. 462'663.-- in Stand stellen lassen, wovon sie Fr. 307'633.-- als Unterhaltskosten im Sinn von Art. 32 Abs. 2 DBG geltend machen. Mit der Vorinstanz ist bereits ein derartiges Verh�ltnis zwischen Instandstellungskosten und Erwerbspreis als gewichtiges Indiz zu werten, dass die Liegenschaft im Unterhalt vernachl�ssigt war. Die Beschwerdef�hrer wollen zwar die gesamten Renovationskosten in einen wertvermehrenden (Fr. 155'000.--) und einen werterhaltenden Anteil (Fr. 307'663.--) aufgeteilt wissen, lassen es aber am entsprechenden Nachweis fehlen: Weder ihrer Zusammenstellung der "Unterhaltskosten" noch den eingereichten Rechnungskopien kann entnommen werden, welchen Arbeiten sie selber wertvermehrenden Charakter zusprechen. Die von den Steuerbeh�rden verlangte Beschreibung der ausgef�hrten Arbeiten fehlt. Die Rechnungen sind, was den Unterhaltscharakter betrifft, teils nichtssagend, teils fragw�rdig (z.B. Rechnungen f�r M�belrestauration, Einbruchmeldeanlage, G�rtnerarbeiten, B�umeschneiden, Umgebungsarbeiten, Cablecom-Anschlussgeb�hr, Architekturarbeiten f�r "An- und Umbau"). Soweit die Rechnungen einigermassen aussagekr�ftig sind, ergibt sich daraus, dass es sich um eine umfassende Erneuerung der Bausubstanz handelt, wie sie regelm�ssig nur erforderlich ist, wenn ein aufgestauter Unterhaltsbedarf besteht (z.B. Totalersatz der elektrischen und sanit�rischen Anlagen). Zu Recht hat somit die Vorinstanz erkannt, dass auch aus Art und Umfang der Bauarbeiten, die �ber den normalen, periodischen Unterhalt weit hinausgehen, auf eine vormalige Vernachl�ssigung der fraglichen Liegenschaft zu schliessen sei. Es darf sodann ohne weiteres angenommen werden, dass der Preis f�r eine derart vernachl�ssigte Liegenschaft deutlich niedriger ist als f�r ein ordnungsgem�ss unterhaltenes (bzw. renoviertes) Vergleichsobjekt. Die Vorinstanz hat denn auch - f�r das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 2 OG) - festgestellt, es sei notorisch, dass am Ort ein gut erhaltenes 9-Zimmer-Einfamilienhaus nicht f�r einen Kaufpreis von Fr. 925'000.-- erh�ltlich w�re. Dagegen kann nicht eingewendet werden, der "im Familienverbund" festgelegte Kaufpreis entspreche nicht dem �blichen Verkehrswert, denn die Dumont-Praxis gilt, wie bereits erw�hnt, grunds�tzlich auch beim Erbvorempfang. Schliesslich deuten auch die Erh�hung des Eigenmietwerts (gem�ss Einspracheentscheid von Fr. 23'772.-- vor auf Fr. 31'668.-- nach der Renovation) sowie der stark gestiegene Kaufpreis (Erwerbspreis im Jahr 1997: Fr. 925'0000.--, Verkaufserl�s im Jahr 2002: Fr. 1'505'000.--) auf den wertvermehrenden Charakter der vorgenommenen Arbeiten hin.
Es ist somit bundesrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz aufgrund der aufgezeigten Indizien zum Schluss gekommen ist, mit den Instandstellungsarbeiten sei nicht der periodische, normale Unterhalt vorgenommen, sondern unterbliebener Unterhalt nachgeholt worden. In �bereinstimmung mit der geltenden Rechtsprechung hat sie den Abzug der geltend gemachten Unterhaltskosten zu Recht verweigert.
2.3.1 Die Beschwerdef�hrer machen geltend, die Erw�gungen der Vorinstanz beruhten auf "unseri�s ermittelten Unterlagen". Weil sowohl die Veranlagungsbeh�rde als auch die Vorinstanz eine m�ndliche Anh�rung verweigert h�tten, sei von beiden Instanzen eine ungen�gende Abkl�rung und Beweisw�rdigung vorgenommen worden. Die Vorinstanz sei insbesondere auf die geltend gemachten Kosten f�r Energiesparmassnahmen nicht eingegangen und habe dadurch das Recht auf Beweisabnahme verweigert.
2.3.2 Art. 29 Abs. 2 BV, auf den sich die Beschwerdef�hrer einzig berufen, gew�hrt den Parteien im Sinn von verfassungsm�ssigen Mindestgarantien Anspruch darauf, sich vor Erlass einer belastenden Verf�gung zur Sache zu �ussern, erhebliche Beweise beizubringen, an der Erhebung von Beweisen mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu �ussern (BGE 129 II 497 E. 2.2 S. 504 f. mit Hinweisen). Verschiedene Verfahrensrechte des Steuerpflichtigen sind zudem spezialgesetzlich geregelt (Art. 114 ff., 135 Abs. 2, 143 Abs. 2 DBG). Die Veranlagungsbeh�rde kann zwar m�ndliche Ausk�nfte vom Steuerpflichtigen einholen (vgl. Art. 126 Abs. 2 DBG); ein Anspruch auf m�ndliche Anh�rung im Veranlagungs- oder im Rechtsmittelverfahren ergibt sich aber weder aus der Verfassung noch aus dem �brigen Bundesrecht (Richner/Frei/Kaufmann, a.a.O., Art. 126 N 15 und Art. 142 N 10).
Von einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r kann vorliegend keine Rede sein: Die Beschwerdef�hrer hatten sowohl im Veranlagungsverfahren als auch im Einsprache- und Rekursverfahren mehrmals Gelegenheit sich zu den geltend gemachten Unterhaltskosten zu �ussern und einschl�gige Belege einzureichen. Bereits mit Schreiben vom 18. November 2002 wurden sie von der Steuerverwaltung gebeten, f�r die Veranlagung 1999/2000 die Kosten f�r energiesparende Massnahmen, falls solche in den "Unterhaltskosten" enthalten sein sollten, aufzuzeigen und mit Rechnungen zu belegen. Entgegen ihrer Behauptung enthielt ihre Eingabe vom 6. Dezember 2002 die verlangten Angaben nicht, und es wurden auch keine sachdienlichen Belege eingereicht. Im Einspracheverfahren wurden die Beschwerdef�hrer ein weiteres Mal aufgefordert, alle Rechnungen der Unterhalts- und Renovationskosten, eine Beschreibung der ausgef�hrten Arbeiten sowie eine Auflistung allf�lliger energiesparender Massnahmen beizubringen (Schreiben der Steuerverwaltung vom 29. Januar 2003). Stattdessen reichten sie am 7. Februar 2003 wiederum bloss eine Aufstellung sowie Rechnungskopien der Unterhaltskosten ein; dabei waren die Energiesparmassnahmen, entgegen der Behauptung in der Beschwerdeschrift, auf der Liste der Unterhaltskosten nicht gekennzeichnet. Im Rekurs vom 16. April 2003 an die Vorinstanz kamen die Beschwerdef�hrer nicht mehr auf die Frage der Energiesparmassnahmen zur�ck und reichten auch die zus�tzlichen Unterlagen und Beschriebe, welche die Veranlagungsbeh�rde wiederholt eingefordert hatte, nicht nach. Die erst im bundesgerichtlichen Verfahren vorgelegten Best�tigungen k�nnen aufgrund des Novenverbots nicht ber�cksichtigt werden (vgl. oben E. 1.3). Unter diesen Umst�nden ist es unter dem Gesichtspunkt des verfassungsm�ssigen Anspruchs auf rechtliches Geh�r nicht zu beanstanden, wenn sich die Vorinstanz mit der Frage der Energiesparmassnahmen nicht ausdr�cklich befasste. Ebenso wenig liegt darin eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, denn nach der im Steuerrecht allgemein geltenden Beweislastregel oblag der Nachweis f�r die steuermindernd geltend gemachten Abz�ge den Beschwerdef�hrern (Richner/Frei/ Kaufmann, a.a.O., Art. 123 N 69). Diese haben es selber zu vertreten, wenn wegen ihrer ungen�genden Mitwirkung im Veranlagungsverfahren (vgl. Art. 124-126 DBG) im Ergebnis auch allf�llige Kosten f�r Energiesparmassnahmen mangels Substantiierung unber�cksichtigt geblieben sind, die m�glicherweise abzugsf�hig gewesen w�ren (vgl. Art. 32 Abs. 2 zweiter Satz DBG; Verordnung des Bundesrates vom 24. August 1992 �ber den Abzug der Kosten von Liegenschaften des Privatverm�gens bei der direkten Bundessteuer; SR 642.116).
Umstritten ist ebenfalls die steuerliche Behandlung der in den Jahren 1999 und 2000 geleisteten Einkaufsbeitr�ge in die zweite S�ule: W�hrend die Beschwerdef�hrer diese in die Bemessungsl�cke fallenden Zahlungen als ausserordentlichen Aufwand in der Steuerperiode 1999/2000 einkommensmindernd geltend machen, haben Steuerbeh�rden und Vorinstanz den Abzug mit der Begr�ndung verweigert, es liege eine Steuerumgehung vor.
3.1 Gem�ss Art. 218 DBG, der hier aufgrund des Wechsels der zeitlichen Bemessung auf den 1. Januar 2001 im Kanton Obwalden anwendbar ist, gelten Beitr�ge des Versicherten an Einrichtungen der beruflichen Vorsorge f�r den Einkauf von Beitragsjahren als ausserordentliche Aufwendungen (Abs. 5), die grunds�tzlich abzuziehen sind (Abs. 4). Eine Ber�cksichtigung entf�llt allerdings, sofern eine Steuerumgehung vorliegt. Das Bundesgericht nimmt in konstanter Rechtsprechung eine Steuerumgehung an, wenn das gew�hlte Vorgehen ungew�hnlich ("insolite") ist und dem wirtschaftlichen Sachverhalt nicht entspricht, nur aus Gr�nden der Steuerersparnis gew�hlt wurde und tats�chlich eine erhebliche Steuerersparnis bewirkt (statt vieler: ASA 64 80 E. 3b S. 82; 63 218 E. 4 S. 225, je mit Hinweisen; vgl. auch Peter Locher, a.a.O., Vorbemerkungen N 140).
3.2 Laut unbestrittenen Feststellungen im Einspracheentscheid vom 19. M�rz 2003 liessen sich die Beschwerdef�hrer am 18. Januar 1999 einen Betrag von Fr. 1'091'134.65 aus dem Guthaben ihrer zweiten S�ule auszahlen, am 14. Dezember des gleichen Jahres sowie am 20. Juni 2000 bezahlten sie die hier umstrittenen Betr�ge von Fr. 350'000.-- und Fr. 371'797.25 zu Gunsten ihrer zweiten S�ule ein, und am 15. Dezember 2000 t�tigten sie nochmals einen Vorbezug von Fr. 944'368.--. Das Bundesgericht schliesst sich der Beurteilung der Veranlagungsbeh�rde und der Vorinstanz an, dass dieses Vorgehen der Beschwerdef�hrer mit zwei Ein- und zwei Auszahlungen in der gleichen Periode ungew�hnlich ist und dem wirtschaftlichen Sachverhalt nicht entspricht. Wie die Vorinstanz zutreffend feststellt, h�tte wirtschaftlich einzig Sinn gemacht, wenn sich die Beschwerdef�hrer einen um die umstrittenen Einkaufsbeitr�ge reduzierten Betrag h�tten auszahlen lassen. Da die Beitr�ge wegen des �bergangs zur Gegenwartsbesteuerung an sich in die Bemessungsl�cke (1999/2000) gefallen w�ren, im Rahmen des zitierten Art. 218 Abs. 4 DBG aber als ausserordentliche Aufwendungen einkommenssteuermindernd h�tten abgezogen werden k�nnen, steht auch fest, dass das Vorgehen der Beschwerdef�hrer zu einer erheblichen Steuerersparnis gef�hrt h�tte. Ein anderer Grund f�r das von ihnen gew�hlte ungew�hnliche Vorgehen als derjenige der Steuerersparnis ist weder ersichtlich noch dargetan. Sind somit die Voraussetzungen der Steuerumgehung erf�llt, so haben die Steuerbeh�rden und die Vorinstanz die umstrittenen Einkaufsbeitr�ge zu Recht nicht als abzugsf�hige, ausserordentliche Aufwendungen im Sinn von Art. 218 DBG anerkannt.
3.3 In der Beschwerdeschrift wird nichts vorgebracht, was zu einer andern Beurteilung f�hren w�rde. Einerseits nennen die Beschwerdef�hrer keine �berzeugenden Gr�nde f�r ihr Vorgehen, anderseits dringt ihre Kritik am angefochtenen Entscheid nicht durch. Das gilt insbesondere f�r die auch in diesem Zusammenhang erhobene R�ge der Geh�rsverweigerung. Dass Steuerbeh�rde und Vorinstanz "ohne Befragung des betroffenen Steuerpflichtigen" entschieden haben, verletzt Bundesrecht nicht (vgl. oben E. 2.3.2). Die Beschwerdef�hrer hatten mehrfach Gelegenheit - und aufgrund der allgemeinen Beweislastregeln auch die Obliegenheit - ihren Standpunkt zu �ussern, zu begr�nden und zu belegen. Dabei ist kein Grund ersichtlich, weshalb sie ihre Sachdarstellung und Argumentation, welche sie in der Beschwerdeschrift ausf�hrlich - zum Teil neu (vgl. oben E. 1.3) - vortragen, im kantonalen Verfahren nur mit einer m�ndlichen Anh�rung wirksam h�tten �ussern k�nnen. Im �brigen hat sich die Vorinstanz mit allen wesentlichen Argumenten befasst und ihren Entscheid geh�rig begr�ndet.
3.4 Gem�ss Einspracheentscheid wurden die erw�hnten Auszahlungen per 18. Januar 1999 und 15. Dezember 2000 nach Massgabe von Art. 38 DBG besteuert. Die kantonalen Beh�rden haben in Aussicht gestellt, die Besteuerung gegebenenfalls in dem Sinn zu revidieren, dass die Kapitalabfindungen um die streitigen Einkaufsbeitr�ge gek�rzt w�rden. Mit der Abweisung der Beschwerde sind die Beh�rden auf ihrer Zusicherung zu behaften, so dass die Beschwerdef�hrer hinsichtlich der Besteuerung der Vorbez�ge aus der zweiten S�ule im Ergebnis so gestellt sein d�rften, wie wenn sie von Anfang an ein dem wirtschaftlichen Sachverhalt entsprechendes Vorgehen gew�hlt h�tten.
Die Beschwerde erweist sich somit als unbegr�ndet und wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang sind die bundesgerichtlichen Kosten den Beschwerdef�hrern aufzuerlegen (Art. 153, 153a und 156 OG). Eine Parteientsch�digung ist nicht zuzusprechen (Art. 159 Abs. 1 OG).
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der Kantonalen Steuerverwaltung Obwalden und der Kantonalen Steuerrekurskommission Obwalden sowie der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.