Source: https://www.arbeitsrechte.de/abfindung-berechnen/
Timestamp: 2019-01-24 13:27:02
Document Index: 81879575

Matched Legal Cases: ['§ 113', '§ 1', '§ 9', '§ 34', '§112', '§ 34', '§ 34']

Abfindung korrekt berechnen - Arbeitsrecht 2019
Home Die Abfindung berechnen – wie gehen Sie korrekt vor?
Entscheiden sich Arbeitnehmer den ihnen vorgelegten Aufhebungsvertrag zu unterschreiben, wird in der Regel im gleichen Zuge die Zahlung einer Abfindung vereinbart.
Eine Abrechnung berechnen Experten auf unterschiedlichen Wegen. Relevant sind ind er Regel Betriebszugehörigkeit und Alter.
Kurz & knapp: Abfindung berechnen
Manche Arbeitnehmer haben bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses einen Anspruch auf eine Abfindung.
Die Abfindung berechnen Sie in der Regel mit einer Faustformel, die lautet: Bruttomonatsgehalt x 0,5 x Länge der Betriebszugehörigkeit (in Jahren).
Der Gesetzgeber besteuert eine Abfindung anders als reguläre Einkommen. Hier ist die Fünftelregelung anzuwenden.
Doch was hat es mit dieser Zahlung auf sich? Gibt es einen Anspruch auf Abfindungen? Wie kann ich eine Abfindung berechnen? Gibt es eine Formel hierfür? Und gibt es Abfindungsrechner im World Wide Web?
1 Berechnen Sie hier kostenlos Ihre Abfindung!
2 Kurz & knapp: Abfindung berechnen
3 Wann bekommt man eine Abfindung?
4 So erfolgt die Berechnung einer Abfindung
4.1 Wie funktioniert der Abfindungsrechner?
Kommt es zur Kündigung, hat ein Arbeitnehmer unter gewissen Voraussetzungen einen Anspruch auf eine Abfindung. Doch auch, wenn ihm eine solche Zahlung nicht zustehen würde, entscheiden sich Arbeitgeber häufig dazu, diese zu leisten. Sie erhoffen sich damit, eine Kündigungsschutzklage zu umgehen. Es handelt sich demnach häufig um eine freiwillige Maßnahme.
Bei einer Abfindung handelt es sich um einen lediglich einmal gezahlten Geldbetrag des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer. Sie kann aus den unterschiedlichsten Gründen gezahlt werden. Einen gesetzlich verbrieften Anspruch haben Arbeitnehmer, die aus folgenden Gründen gekündigt werden:
Kündigung bei Vorliegen eines Sozialplans (Sozialplanabfindung)
Betriebsänderung ohne Anstreben eines Interessenausgleich mit dem Betriebsrat (Nachteilsausgleich-Abfindung) (§ 113 Betriebsverfassungsgesetz – BetrVG)
betriebsbedingte Kündigung (§ 1a Kündigungsschutzgesetz (KSchG)
wenn ein Arbeitsgericht erkennt, dass die Kündigung nicht zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses geführt hat, die Weiterbeschäftigung für den Arbeitnehmer jedoch nicht zumutbar ist (§ 9 KSchG)
Natürlich kann der Anspruch auf Abfindung auch aus dem geschlossenen Arbeitsvertrag bzw. einem geltenden Tarifvertrag hervorgehen.
Je nachdem, um welche Art von Kündigung es sich handelt, erfolgt auch die Abfindungsberechnung anders. Mögliche Ansätze werden im Folgenden erläutert.
So erfolgt die Berechnung einer Abfindung
1. Wie wird eine Abfindung berechnet bei betriebsbedingter Kündigung?
Der Arbeitnehmer hat bei dieser Art der Kündigung Anspruch auf eine Abfindung in ganz bestimmter Höhe – dieser wird als Regelsatz oder Regelabfindung bezeichnet. Die Höhe der Abfindung können Sie berechnen mit folgender Formel:
Regelsatz = Monatsgehalt (brutto) x 0,5 x Länge der Betriebszugehörigkeit (in Jahren)
Erfolgt die Kündigung mitten im Kalenderjahr, wird nach sechs Monaten zu Berechnungszwecken von einem gesamten Jahr Betriebszugehörigkeit ausgegangen. Es erfolgt also eine Aufrundung. Der Arbeitnehmer ist nicht zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen verpflichtet. Doch ganz um die Besteuerung kommt er nicht herum – er hat die Abfindung gemäß Einkommensteuergesetz (§ 34 EStG) nach der Fünftelregelung zu versteuern.
Sie sind auch auf außerordentliche Einkünfte zu entrichten, wirken sich jedoch nicht so stark aus, da Entlassungsentschädigungen als tarifbegünstigte Einkünfte gelten. Voll berechnet wird bei der Berechnung der Lohnsteuer am Ende des Jahres dann nicht das Jahreseinkommen plus Abfindungshöhe (als gesamtes Einkommen). Die Entlassungsentschädigung wird hier nur zu einem Fünftel herangezogen, daher auch der Name. So reduziert sich die Steuerlast, weshalb die Fünftelregelung bei der Berechnung entscheidend ist.
Die Fünftelregelung bei der Abfindung funktioniert so:
Dank der Fünftelregelung wird die Abfindung nicht in voller Höhe besteuert.
Der Abfindungsbetrag wird durch fünf geteilt und das Ergebnis anschließend dem übrigen Einkommen (unter anderem Gehalt oder Lohn) angerechnet.
Der daraus entstehende Betrag (Jahreseinkommen) wird anschließend besteuert. Daraufhin erfolgt ein Vergleich der beiden verschiedenen Steuerhöhen.
Die Differenz aus den beiden verschiedenen Steuersätzen wird anschließend mit fünf multipliziert. Dieses Ergebnis stellt die zu zahlende Lohnsteuer dar.
Und was bleibt nun von der Abfindung? Wenn Sie den Lohnsteuerbetrag von der gezahlten Bruttoabfindung abziehen, ergibt sich wiederum die Netto-Abfindung.
2. Wie wird die Abfindung berechnet bei einem Nachteilsausgleich?
Hat ein Arbeitgeber bei einer Betriebsänderung nicht die Bestimmungen des Betriebsverfassungsgesetzes berücksichtigt, in dem er beispielsweise nicht oder nicht ausreichend auf einen Interessenausgleich mit dem Betriebsrat beharrt bzw. diesem ohne maßgeblichen Grund ausgewichen ist, kann ein Abfindungsanspruch entstehen.
In diesem Fall ermittelt das Arbeitsgericht die Höhe der Betrags. Auch in diesem Fall gründet sich die Berechnung der Abfindung unter anderem auf das Alter des gekündigten Arbeitnehmers und die Länge der Betriebszugehörigkeit. Hieraus kann durchaus ein Wert in Höhe von 18 Monatsgehältern (nicht netto, sondern brutto) entstehen.
Nachteilsausgleich-Abfindung = Alter x Betriebszugehörigkeit x spezifischer Faktor
3. Wie berechnet man eine Abfindung bei vorliegendem Sozialplan?
Laut Betriebsverfassungsgesetz (§112) können sich Arbeitgeber und Betriebsrat schriftlich darüber einigen, wie Arbeitnehmer von denen durch eine Betriebsänderung entstehenden ökonomischen Schäden zumindest anteilig bewahrt werden können. Im Rahmen dieser Vereinbarungen wird die Abfindungsformel meist gleich mitgeliefert. Häufig wird das Abfindungsgeld wie folgt berechnet:
Sozialplanabfindung = Grundbetrag + Aufstockungsbetrag + Sozialbetrag.
Beim Grundbetrag handelt es sich meist um einen festen Wert wie ein Bruttomonatsgehalt.
Der Aufstockungsbetrag ist meist variabel und ergibt sich aus: Alter x Länge der Betriebszugehörigkeit x Bruttomonatsgehalt / 52 (Wochen).
Hinzu können sich beide Parteien ebenfalls auf die Zahlung eines Sozialbetrages für schwerbehinderte Arbeitnehmer oder solche mit unterhaltspflichtigen Kindern einigen.
Experten weisen darauf hin, dass angeführte Formeln, die dazu dienen, eine Abfindungssumme zu berechnen, nie in Stein gemeißelt sind.
Nutzen Sie den Abfindungsrechner, um die Steuerlast zu berechnen.
Das Thema „Abfindungen berechnen“ ist relativ kompliziert und undurchsichtig, weshalb ein Arbeitnehmer nur selten die annähernd richtige Höhe der ihm zustehenden Entlassungsentschädigung ermitteln kann. Hierbei hilft der Abfindungsrechner, den Sie weiter oben auf dieser Seite finden, nicht weiter.
Er gibt lediglich an, wie hoch die Steuerlast ausfällt, das heißt, wie hoch bei der Abfindung die Abzüge sind. Damit ein näherungsweise korrektes Ergebnis festgestellt werden kann, bedarf es folgender Angaben:
Aus all diesen Faktoren wird ermittelt, wie hoch die Abzüge bei der Abfindung ausfallen und wie viel Geld Ihnen nach Abzug der Steuern verbleibt. Auch die Fünftelregelung wird berücksichtigt. Das Zurückgreifen auf den Abfindungsrechner ist kostenlos.
Übrigens: Eine Abfindung hat in der Regel keine Auswirkungen auf das Arbeitslosengeld. Es wird nur angerechnet, wenn die ordentliche Kündigungsfrist nicht eingehalten wird. Wenn Sie die Versteuerung der Abfindung mittels Rechner herausfinden wollten, seien Sie sich im Klaren darüber, dass hier keine Aussagen darüber getroffen werden, ob die Höhe der Abfindung korrekt ist oder Ihnen doch mehr Geld zugestanden hätte.
Das könnte ein Abfindungsrechner auch gar nicht leisten, schließlich gilt für Abfindungen grundsätzlich: Die Höhe kann zwischen Vertragsparteien frei verhandelt werden. In diesem Fall empfiehlt es sich also eher, einen versierten Rechtsanwalt mit Fachgebiet Arbeitsrecht zu kontaktieren. Er hilft in diesen Belangen mit Rat und Tat weiter. Der Abfindungsrechner sollte daher lediglich zur Berechnung der Steuerlast herangezogen werden.
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“Der Arbeitnehmer … hat die Abfindung gemäß Einkommensteuergesetz (§ 34 EStG) nach der Fünftelregelung zu versteuern.”
Arbeitnehmer sind gesetzlich lohnsteuerpflichtig. Die Lohnsteuer (zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) ist vom Arbeitgeber einzubehalten und abzuführen – so auch die Steuern auf die Abfindung. Auf die Versteuerung der Abfindung haben Arbeitnehmer insoweit zunächst keinen Einfluss. Bestenfalls können sie in der Steuererklärung Angaben machen, die zu einer abweichenden Steuerfestsetzung gegenüber dem Lohnsteuerabzug führen.
Nicht in jedem Fall wird die Abfindung auch nach der Fünftelregelung versteuert. Dafür muss als Voraussetzungen eine “Zusammenballung von Einkünften” vorliegen, sonst wird die Abfindung normal wie laufender Arbeitslohn versteuert.
eine Abfindung wird normalerweise nicht als Arbeitslohn gewertet, sondern zählt zu den sogenannten „außerordentlichen Einkünften“ gemäß § 34 des Einkommensteuergesetzes (EStG). Daher ist die Fünftelregelung anzuwenden.
18. August 2017 at 2:16
Allgemeine Anfrage, bitte helfen.. Danke
Eine Frau ist heute in einem “Kleinbetrieb” beschäftigt. Früher hatte der Betrieb bis zu 16 Mitarbeiter.
In Sachen Abfindung sieht es ja schlecht aus. Müssen Zeiten als Nichtkleinbetrieb aber angerechnet werden ?
25. August 2017 at 16:28
“Übrigens: Eine Abfindung hat in der Regel keine Auswirkungen auf das Arbeitslosengeld. Es wird nur angerechnet, wenn die ordentliche Kündigungsfrist nicht eingehalten wird.”
Es ist doch wohl aber so, dass man 12 Wochen keinen Anspruch auf ALG I hat, wenn man einen Auflösungsvertrag unterschreibt.
Müssen denn überhaupt von beiden Parteien Kündigungsfristen eingehalten werden?
ja ein Aufhebungsvertrag führt regelmäßig zu einer 12-wöchigen Sperre bei ALG I. Allerdings kann eine Abfindung auch im gerichtlichen Verfahren erstritten werden und ist nicht immer nur an Aufhebungsverträge gebunden.
Kündigungsfristen sind von allen Seiten einzuhalten (mindestens immer die gesetzlichen Mindestfristen).
vielen Dank zunächst für den hilfreichen Beitrag! Eine Freundin wurde gekündigt und ist sich nicht sicher, ob sie Anrecht auf eine Abfindung besitzt, da sie in einer recht hohen Position gearbeitet hat. Ich habe ihr nun empfohlen, sich an einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht zu wenden. Viele Grüße Yvonne
wird zur Berechnung einer Abfindung der aktuelle Bruttowert heran gezogen ?
Hintergrund der Frage: mit zunehmender Zugehörigkeit steigen ja auch die Bruttolöhne…..
Hallo Sarah R.,
in der Faustformel, mit der Sie eine Abfindung in der Regel berechnen können, ist das Bruttomonatsgehalt maßgeblich.
Ich bin seit mai 2008 auf meiner arbeitsttele.
Und habe jetzt 4 kinder, die alle 4 minderjährige sind
Mein BrüttoGehalt durchschnittlich 3500€
Welche brüttoabfindung bekomme ich nach sozialplan von meinem arbeitgeber wenn er mich einfach ohne grund kündigen soll.?
Kann jemand ungefähr berechnen?
die ungefähre Summe, die gezahlt werden kann, wenn eine Abfindung ausgehandelt wurde, berechnet sich folgendermaßen:
Monatsbrutto x 0,5 x Betriebszugehörigkeit in Jahren
ich habe Unterschiedliche Bruttomonatsgehälter,wie berechne ich in diesem Fall mein Abfindung
bei der Abfindung wird meist das letzte Brutto zu Grunde gelegt.
was heißt Kündigung zwischen zwei vollen Jahren?Habe meine Kündigung am 30.11.2017 bekomme und habe eine Kündigungsfrist bis 30.06.2018.Wie verhält es sich in meinem Fall?Zählt 2018 als volles Jahr?
wir entschuldigen uns für die in der Tat etwas missverständliche Formulierung und haben den Text entsprechend angepasst. Die Höhe der Abfindung berechnet sich nach der Anzahl der Jahre, die das Arbeitsverhältnis besteht. Erfolgt eine Kündigung mitten im Kalenderjahr, wird zu Berechnungszwecken dieses anteilige Jahr auf ein volles Jahr aufgerundet, sofern mindestens 6 Monate des Kalenderjahres verstrichen sind.
Mir wurde als Betriebsratsmitglied eine fristlose außerordentliche Kündigung ausgesprochen .
Ich bin fast 12 Jahre im Unternehmen tätig und mir wurde Arbeitszeitbetrug vorgeworfen ( haltlos) ( keine Abmahnung erhalten)
Man meinte zu mir meine Chefin pokert auf eine Abfindung hin .
( 3000 Angestellte 220 mio Jahresumsatz)
Da ich für die GL ein sehr sehr unbequemes Betriebsratsmitglied bin solle ich die Abfindung so hoch wie möglich ansetzen
Von welche Höhe könnte man hier sprechen?
1. März 2018 at 16:29
zu solchen Sachverhalten können und dürfen wir keine Angaben machen. Ein Anwalt für Arbeitsrecht ist für Sie der richtige Ansprechpartner.
Ich arbeite im Aussendienst mit einem PKW zur privaten Nutzung. Mein Gehalt setzt sich aus einem fixen Bruttogehalt und einer sehr unterschiedlich ausfallenden monatlichen Provision zusammen, so dass ich am Jahresende manchmal ein zu versteuerndes Bruttoeinkommen habe, welches das Fixum um das Doppelte übersteigt. Was wird denn jetzt zur Berechnung der Abfindung herangezogen, das Fixum oder das gesamte Bruttoeinkommen über das Jahr gesehen. Wenn ja, welches Jahr oder welcher Durchschnitt? Ich bin seit über 15 Jahren im Unternehmen und das jährliche Brutto-Einkommen variiert um 20.000,- Euro zwischen den Jahren.
welche Summe herangezogen werden kann, kann ein Anwalt oder ein Steuerberater für Ihren Fall einschätzen.
Wenn im Kündigungsschutzverfahren beim GÜTE Termin es zu einer Einigung kommt, das der AG eine Abfindung zahlen – FRAGE: “MUSS oder KANN” ? wie verhält es sich dann mit dem Freibetrag in Höhe von 7200 € seitens der Besteuerung der Abfindung respektive Nachteilsausgleich ? Kernbezugspunkt meiner Frage : IST der AG VERPFLICHTET durch die zwischen AN und AG /Vertreter getroffene gütliche Einigung zur Zahlung durch das Arbeitsgericht ( und damit wäre der AN nicht verpflichtet die Abfindung voll zu besteuern bzw. der AG berücksichtigt bei Auszahlung den o.g. Freibetrag und wendet die Fünftelungsregelung an ? ? )
12. März 2018 at 9:04
für die Besteuerung einer Abfindung kommt in der Regel die Fünftelregelung zur Anwendung. Ob es in Ihrem Fall zu Abweichungen kommen kann, kann Ihnen nur ein Anwalt oder der Steuerberater sagen.
Wird die VWL vom Arbeitgeber bei der Abfindung mit angerechnet.
bei der Abfindung handelt es sich in der Regel um eine Bruttozahlung. Vermögenswirksame Leistungen gehören hier normalerweise nicht dazu.
22. März 2018 at 13:58
Wird bei der Berechnung der Abfindung generell das letzte Bruttogehalt angesetzt? Meine Frau war 38 Jahre Vollzeit bei dem Unternehmen und ist seit November in Teilzeit dort beschäftigt.
9. April 2018 at 12:13
für gewöhnlich wird dabei mit dem aktuellsten (also dem höchsten) Bruttogehalt gerechnet, ja.
ich bin eine alleinerziehende Akademikerin (Magister Abschluss), 50 Hahre Alt, nach 10 Jahren im Betrieb hat der Arbeitsgeber mich wegen der Verkleinerung des Personals gekuendigt. ich habe Anspruch auf Abfindung daher wollte wissen , wie ich die Abfindung rechnen soll?
Hallo Yassmen,
um eine Abfindung zu berechnen, können Sie beispielsweise diese Formel nutzen: Bruttomonatsgehalt x 0,5 x Länge der Betriebszugehörigkeit (in Jahren). Es empfiehlt sich diesbezüglich jedoch, Rücksprache mit einem Anwalt zu halten.
würden Sie mir bitte eine Einschätzung geben können, inwieweit eine Schwerbehinderung mit einem Grad von 60 sich auf eine Abfindung auswirkt.
Auf die übliche Formel, ( 0,5 des Bruttogehalts x Anzahl der Jahre) kann man hier pauschal 20-30% auf die übliche Abfindungssumme aufrechnen ?
Eckdaten wie folgt:
Mitarbeiterin 55 Jahre / 17 Jahre Betriebszugehörigkeit, keine Abmahnung, Schwerbehinderung von 60
Ich bedanke mich sehr herzlich für Ihre Rückmeldung.
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen. In Einzelfällen, wie diesem, kann Ihnen nur ein Anwalt verbindlich sagen, ob und wie viel Abfindung Ihnen zusteht.
Wir sind 2 Mann Büro und mein Chef will 2020 aufhören und hat jetzt ein Kooperationspartner gefunden. Mich will er dann an das Kooperationspartner (Büro) weitergeben. Kann ich Abfindung verlangen von meinem alten Büro?
wenn es nicht möglich sein sollte, Ihren Job zu behalten, kann über eine Abfindung diskutiert werden.
ich bekam vor dem Arbeitsgericht ausgehandelt vergleichend eine Abfindung von 18.277€ Im Mai 2018 zugesichert von dem Anwalt des verklagten Arbeitgebers.
Nun bekam ich die Gehaltsabrechnung vom ex-Arbeitgeber, wonach mir sogar Lohnsteuer von 5.926€ berechnet werden! Soli 325,93€.
Aktuell ist erst das halbe Jahr um und daher ist unbekannt ob ich dieses Jahr noch einen neuen Job finde, in dem ich lohnsteuerpflichtiges Gehalt bekommen werde. Ok.
Nun verstehe ich aber nicht, wie mein ex-Arbeitgeber diese Lohnsteuer und Soli berechnet! Diverse Rechner im Internet rund um Abfindung sagen mir, ich zahle nicht mehr als maximal etwas über 2.000€.
Hat sich mein ex-Arbeitgeber verrechnet oder bekomme ich das Zuviel erst 2019, nachdem ich die Jahressteuererklärung für 2018 eingesendet haben werde?
4. Juni 2018 at 12:47
lassen Sie die Abrechnung von einem Anwalt für Steuerrecht oder Ihrem Steuerberater prüfen. Da wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen und auch keine Einblicke in Ihr Arbeitsverhältnis und Ihre Abrechnung haben, kann Ihnen ein Anwalt besser helfen.
Ring T. says
Ich habe 21 Jahre gearbeitet und Kündigung bekommen ob kann ich Abfindungs geld bekommen
die Möglichkeit einer Abfindungen sind vertraglich vereinbart.
31. Mai 2018 at 18:50
Hallo, wir sind in Verhandlung mit unserem Arbeitgeber wegen dem Sozialplan und der Abfindung. Meine Frage lautet kriegen mein freund und ich den selben Bonus für unser Kind oder nur einer von uns?
7. Juni 2018 at 11:42
bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung anbieten und daher keine einzelfallbezogenen Fragen beantworten können. Sie haben jedoch die Möglichkeit, sich von einem Anwalt beraten zu lassen.
Hallo. Im August werde ich 63 J. und soll zum 1.3.2019 in Rente gehen. i.M. bin ich nach Aussteuerung der Krankenkasse (psychosomatisches Krankheitsbild) arbeitssuchend gemeldet, aber noch nicht bei meinem Arbeitgeber gekündigt.
Was passiert, wenn die Firma und ich uns auf ein fristgerechtes Aufheben des Arbeitsvertrages einigen. Steht mir dann nach 25 Jahren eine Abfindung zu, muss ich diese versteuern und bekomme ich vom Arbeitsamt eine Sperrfrist des Arbeitslosengeldes?
25. Juni 2018 at 13:32
ob eine Sperrzeit ansteht, können wir nicht beurteilen. Abfindungen werden jedoch in der Regel im Arbeitsvertrag vereinbart und müssen dann als Einkommen versteuert werden.
23. Juni 2018 at 11:09
Hallo. Meine Frage währe.
Ich bin seit 10 Jahren im Betrieb.
Mein Chef hat mir eine Abfindung angeboten, wenn ich gehe. Ich habe 50 Schwerbehinderung. Wie wird Abfindung berechnet? Und muss ich aufhebungsvertrag unterschreiben?
27. Juni 2018 at 14:37
für die Berechnung der Abfindung können Sie den Abfindungsrechner in unserem Ratgeber über die Berechnung der Abfindung ermitteln. Ob Sie einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, können Sie frei entscheiden. Lassen Sie sich ggf. von einem Anwalt hierzu beraten. Es ist auch ratsam, vorher mit der Agentur für Arbeit darüber zu sprechen.
9. August 2018 at 0:51
Hallo , wurde vor 2 Wochen betriebs bedingt gekündig , in den 12 jahren war ich für meine 2 Kinder 3 Jahre gesammt 6 jahre in elternzeit.Wird elterzeit mit berechnet bei der abfindung oder womit muss ich rechnen
23. August 2018 at 13:51
wir können und dürfen nicht beurteilen, ob und in welcher Höhe im Einzelfall eine Abfindung gezahlt wird. Wir bieten keine Rechtsberatung an. Bitte setzen Sie sich gegebenenfalls mit einem Anwalt in Verbindung.
ich bin als “DO-Angestellter bei der AOK Bayern beschäftigt, habe eine Schwerbehinderung von 50% und bin als Schwerbehindertenvertreter tätig.
Mein Personalverantwortlicher meinte, dass “die Wiese gemäht” sei und will mir kündigen.
1. DO-Angestellter
2. Schwerbehindertenvertreter
3. Schwerbehindert 50%
Dass Sie die Höhe meiner Abfindung nicht berechnen können, ist mir nach dem Lesen Ihrer Antworten klar geworden, ich hätte allerdings den Wunsch, etwas zur Höhe zu erfahren.
Sind 150’€ für meine Arbeitsleistung von 32 Jahren im höheren Dienst bei einem Bruttoentgelt von 4600€ inkl. der Schwerbehinderung und zweier unterhaltsberechtigter Kinder angebracht, oder muss ich hier mit einem Arbeitsrechts-Anwalt sprechen?
in der Tat würden wir Ihnen empfehlen, sich diesbezüglich von einem Anwalt beraten zu lassen.
Hallo Arbeitsrecht- Team,
Meine Frau hatte Vollzeit 4 gearbeitet, vor 5 Jahren wegen Kinderbetreuung auf Teilzeit geändert.
Bei der Abfindung wird es das Teilzeit oder Vollzeitgehalt berechnet?
Momentan arbeitet sie Teilzeit, ihre Arbeitsgeber bietet paar Angebote momentan zur Reduzierung der Belegschaft
1. Oktober 2018 at 10:10
eine Abfindung wird in der Regel mit dem aktuellsten Gehalt berechnet.
Diange says
ich würde nicht sagen, dass die Frage von Lara ein Einzelfall ist. Auch mir wurde kürzlich gekündigt, und es stellt sich die Frage, welche Beträge für eine Berechnung der Abfindung generell zugrunde gelegt werden. Die Formel ist bekannt, aber vermutlich kann man nicht durchgängig mit dem höchsten Gehalt aus der Vollzeitbeschäftigung rechnen, richtig?
Theoretisch liegen drei unterschiedliche Einkünfte zugrunde::
1.) entsprechend hohes Gehalt vor der Elternzeit bei Vollzeitbeschäftigung
2) keine Gehalt sondern Elterngeld während der Elternzeit
3) entsprechend geringeres Gehalt nach Rückkehr in Teilzeitbeschäftigung
Mit welcher Summe multipliziert man nun die 0,5 Jahre?
Und dürfen die Jahre der Elternzeit auch mit einkalkuliert werden?
8. Oktober 2018 at 9:29
Hallo Diange,
die Aussage Einzelfall bezog sich nicht darauf, wie häufig eine Kündigung stattfindet, sondern darauf dass es sich um eine individuelle Beurteilung der Situation handeln würde, die wir nach gesetzlicher Vorschrift nicht abgeben dürfen.
Angelegt werden die vereinbarten Beträge aus dem Vertrag, für den eine Abfindung beansprucht wird.
16. Oktober 2018 at 20:55
Ich muss nach 20 Jahren, meinen Beruf aufgeben. Mein Arbeitgeber hat mir nen Auflösungsvertrag angeboten mit 15000€ Abfindung. Das Kommt mir sehr wenig vor, für die Zeit und einem Verdienst von 2650€ Brutto im Monat. Laut dem Abfindungsrechner ständen mir 26500€ zu.
Bin da etwas ratlos,ob das zulässig ist.
Gruß R.Nadj
es empfiehlt sich, solche Vereinbarungen vorab von einem Rechtsanwalt oder der eigenen Gewerkschaft prüfen zu lassen. Wir hingegen dürfen dies nicht, da wir keine Rechtsberatung anbieten.
31. Oktober 2018 at 20:37
auf anderen Seiten wird bei der Berechnung noch unterschieden:
Faktor 0,75 = (für die Beschäftigungszeit im Alter von 40 bis 49 Jahre)
Faktor 1,0 = (für die Beschäftigungszeit im Alter ab 50 Jahre)
ein jetzt 53 Jähriger AN mit 10 Beschäftigungsjahre, hätte dann
x Beschäftigungsjahre *0,75
y Beschäftigungsjahre *1,0
7. November 2018 at 11:01
manche Arbeitgeber berücksichtigen bei der Berechnung einer Abfindung das Alter des jeweiligen Arbeitnehmers. Hierbei kann sich für einen Beschäftigten die Frage stellen, ob ei­ne ver­bo­te­ne Dis­kri­mi­nie­rung aufgrund des Al­ters vorliegt, wenn er altersbedingt eine ge­rin­ge­re Ab­fin­dun­g erhält als andere Mitarbeiter. Ob das im Einzelfall tatsächlich so ist, kann jedoch nur ein Anwalt einschätzen bzw. muss das Gericht darüber entscheiden.
Hans-Karl says
Wenn das Arbeitsverhältnis mit Kündigung am 31.12. endet und man vermutlich in der Arbeitsosigkeit landet macht es dann nicht Sinn, die Auszahlung der Abfindung in den Januar des Folgejahres zu verschieben? Grund: Im Folgejahr sind durch Arbeitslosigkeit keine Bruttoeinkünfte mehr zu erwarten (nur noch Lohnersatzleistungen) und dann ist die Steuerlast auf die Abfindung wesentlich geringer. Oder liege ich da Falsch?
Joerg H. says
in welchem Monat muss die Abfindung abgerechnet werden?
Betriebsbedingte Kündgung zum 30.04.
Nach Vergleich Abrechnung ausgestellt für November des Jahres.
Welche Gehälter werden bei der “Fünftelberechnung” herangezogen?
Januar bis April?
Januar bis November?
Januar bis Dezember?
Hallo Joerg H.,
mit dieser Frage sollten Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Uns steht es leider nicht zu, eine kostenlose Rechtsberatung anzubieten.