Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1%20BvR%20612/52
Timestamp: 2019-06-19 20:01:17
Document Index: 170174411

Matched Legal Cases: ['Art. 103', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BVerfG, 18.09.1952 - 1 BvR 612/52 - dejure.org
BVerfG, 18.09.1952 - 1 BvR 612/52
https://dejure.org/1952,3
BVerfG, 18.09.1952 - 1 BvR 612/52 (https://dejure.org/1952,3)
BVerfG, Entscheidung vom 18.09.1952 - 1 BvR 612/52 (https://dejure.org/1952,3)
BVerfG, Entscheidung vom 18. September 1952 - 1 BvR 612/52 (https://dejure.org/1952,3)
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Ahndungsgesetz
LG Kassel, 13.06.1952 - III 14/52
Diese Verfassungsvorschrift gewährleistet den Beteiligten eines gerichtlichen Verfahrens das Recht, sich zu dem der Entscheidung zugrunde liegenden Sachverhalt vor Erlaß der Entscheidung zu äußern (BVerfGE 1, 418 [429]; st. Rspr.).
Art. 103 Abs. 1 GG garantiert den Beteiligten an einem gerichtlichen Verfahren, dass sie Gelegenheit erhalten, sich zu dem einer gerichtlichen Entscheidung zugrundeliegenden Sachverhalt vor Erlass der Entscheidung zu äußern (vgl. BVerfGE 1, 418 ; stRspr).
Das Bundesverfassungsgericht greift hier nicht schon ein, wenn eine Entscheidung am einfachen Recht gemessen falsch ist, sondern nur, wenn die Feststellung und Würdigung des Tatbestandes selbst gegen Grundrechte verstößt (vgl. stRspr seit BVerfGE 1, 418 ).
Eine weitergehende Prüfung der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts gehört nicht zur Aufgabe des Bundesverfassungsgerichts (vgl. BVerfGE 1, 418 ; 53, 30 ).
Es dürfen also einer gerichtlichen Entscheidung regelmäßig nur solche Tatsachen und Beweisergebnisse zugrunde gelegt werden, zu denen die Beteiligten Stellung nehmen konnten (vgl. BVerfGE 1, 418 [429]; 22, 267 [273]; 54, 140 [142]; 55, 95 [98]).
Der Anspruch auf rechtliches Gehör gewährt indessen weder ein Recht auf ein bestimmtes Beweismittel noch auf bestimmte Arten von Beweismitteln (vgl. BVerfGE 1, 418 (429).
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