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Timestamp: 2019-12-10 05:12:53
Document Index: 58824518

Matched Legal Cases: ['§ 88', '§ 528', '§ 28', '§ 90', '§ 90', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 1355', '§ 1616', '§ 3', '§ 1618', '§ 3', '§ 32', '§ 32']

Rechtsprechung: NVwZ 1992, 504 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: VGH Baden-Württemberg, 17.02.1992 | OVG Niedersachsen, 07.11.1991 | VGH Baden-Württemberg, 17.02.1992 | OVG Nordrhein-Westfalen, 09.10.1991
https://dejure.org/1991,1479
OVG Nordrhein-Westfalen, 15.10.1991 - 8 A 1271/89 (https://dejure.org/1991,1479)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 15.10.1991 - 8 A 1271/89 (https://dejure.org/1991,1479)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 15. Januar 1991 - 8 A 1271/89 (https://dejure.org/1991,1479)
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Sozialhilferecht: Überleitung des Anspruchs des Schenkers auf Rückgewähr einer [Grundstücks-] Schenkung
Überleitung von Ansprüchen auf Träger der Sozialhilfe; Schenkung; Anspruch auf Rückgewähr; Grundstück; Überleitungsanzeige; Schonvermögen
VG Minden - 6 K 853/88
NJW 1992, 1123
NVwZ 1992, 504 (Ls.)
- 8 A 1271/89 -,.
519; Urteil vom 21. Februar 1984 - 8 A 1536/83 - Urteil vom 15. Oktober 1991 - 8 A 1271/89 -,.
Zu der ersten Frage hat das OVG Münster im Urt. v. 15.10.1991 (OVG Münster, Urt. v. 15.10.1991 - 8 A 1271/89, NJW 1992, 1123) die Ansicht vertreten, dass es bei Schenkung eines Grundstücks für die Rechtmäßigkeit einer Überleitungsanzeige unbeachtlich sei, ob das Grundstück im Eigentum des Schenkers Schonvermögen nach § 88 Abs. 2 Nr. 7 BSHG gewesen wäre, weil der Schenker bei Entstehung des Notbedarfs nicht mehr Grundstückseigentümer, sondern nur noch Inhaber eines Rückforderungsanspruchs aus § 528 Abs. 1 S. 1 BGB gewesen sei, der aber nicht auf Rückgewähr des Grundstücks, sondern nur auf Geldzahlung gerichtet gewesen sei.
vgl. BVerwG, Urteil vom 25.06.1992, a.a.O.; OVG NW, Urteil vom 15.10.1991 - 8 A 1271/89 -, NJW 92, 1123; Gutachten des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge vom 01.12.1988, NDV 1989, 69; VG Minden in std.
vgl. BVerwG, Urteil vom 25.06.1992, a.a.O.; OVG NW, Urteile vom 17.11.1992 - 8 A 1273/91 - und vom 15.10.1991, a.a.O..
Ständige Rechtsprechung des BVerwG seit dem Urteil vom 20. November 1969 - V C 54.69 -, BVerwGE 34, 219, 220 ff. = FEVS 17, 203; vgl. auch die Urteile vom 27. Mai 1993 - 5 C 7.91 -, BVerwGE 92, 281 = FEVS 44, 229, und - 5 C 50.92 -, NDV 1994, 39 = ZfF 1994, 273; ständige Rechtsprechung des OVG NW; vgl. statt aller das Urteil vom 12. Dezember 1985 - 8 A 286/84 -, FEVS 37, 158, 159, und das Urteil vom 15. Oktober 1991 - 8 A 1271/89 -, FEVS 42, 148, 150.
BVerwG, Urteil vom 12. Juli 1979 - 5 C 35.78 -, BVerwGE 58, 209 = FEVS 27, 441, 449; Urteil vom 4. Juni 1992 - 5 C 57.88 -, FEVS 43, 99, 101 = NJW 1992, 3313, sowie Urteil vom 27. Mai 1993 - 5 C 7.91 -, aaO; OVG NW, Urteile vom 12. Dezember 1985 - 8 A 286/84 -, aaO, und vom 15. Oktober 1991 - 8 A 1271/89 -, aaO.
OVG Nordrhein-Westfalen, 16.10.2015 - 12 A 1628/14
Überleitung eines Schenkungsrückforderungsanspruchs; Gerichtliche Durchsetzung …
Auf eine solche Sachlage deutete allerdings im maßgeblichen Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Bescheides, vgl. entsprechend zur Maßgeblichkeit des Zeitpunkts der (letzten) Behördenentscheidung bei der sozialhilferechtlichen Überleitungsanzeige: OVG NRW, Urteil vom 15. Oktober 1991 - 8 A 1271/89 -, NJW 1992, 1123, juris; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 21. März 1997 - 6 S 223/96 -, juris; Bay. LSG, Urteil vom 9. Januar 2005 - L 11 SO 16/05 -, juris; LSG Bad.-Württ., Urteile vom 22. Juli 2010 - L 7 SO 853/09 -, ZFSH/SGB 2010, 543, juris, und vom 4. Dezember 2014 - L 7 SO 4268/11 -, ZFSH/SGB 2015, 89, juris, nichts Greifbares hin.
So auch OVG NRW, Urteil vom 15.10.1991 - 8 A 1271/89 -, NJW 1992 S. 1123 f., zitiert nach Juris.
Vgl. auch OVG NRW, Urteil vom 15.10.1991 - 8 A 1271/89 -, NJW 1992 S. 1123 f., zitiert nach Juris.
Hinsichtlich der Voraussetzungen des § 28 Abs. 1 S. 1 BSHG, an den § 90 Abs. 1 S. 1 BSHG anknüpft (vgl. OVG Münster, NJW 1992, S. 1123), ist bereits zweifelhaft, ob angesichts der bestandskräftigen Überleitungsanzeigen eine Prüfung dieser Voraussetzungen im Einziehungsprozess noch vorzunehmen ist (…vgl. wegen der hierzu vertretenen Auffassungen die Nachweise bei Oestreicher/Schelter/Kunz, Bundessozialhilfegesetz, Stand Juni 2002, § 90 Rdn. 37 ff.).
OVG Schleswig-Holstein, 03.06.2002 - 2 L 56/01
VGH Baden-Württemberg, 17.02.1992 - 1 S 2266/91
https://dejure.org/1992,4402
VGH Baden-Württemberg, 17.02.1992 - 1 S 2266/91 (https://dejure.org/1992,4402)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 17.02.1992 - 1 S 2266/91 (https://dejure.org/1992,4402)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 17. Februar 1992 - 1 S 2266/91 (https://dejure.org/1992,4402)
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VG Stuttgart, 27.06.1991 - 9 K 1217/91
NVwZ 1992, 504
VBlBW 1992, 423
DÖV 1992, 836
- Das Amtsblatt als das amtliche Verkündungsorgan der Gemeinde muss "dem Gebot parteipolitischer Neutralität in besonderem Maße Rechnung tragen" ( D... , Seite 35 unter Verweis auf VGH BW VBlBW 1992, 423).
VG Freiburg, 10.11.2015 - 5 K 1472/15
Beeinflussung einer Bürgermeisterwahl durch Veröffentlichung von Erfolgsberichten …
Denn das Amtsblatt ist das amtliche Verkündungsorgan der Gemeinde und muss daher dem Gebot parteipolitischer Neutralität in besonderem Maße Rechnung tragen (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 17.02.1992 - 1 S 2266/91 - VBlBW 1992, 423 m.w.N.).
Das Stimmenverhältnis kann dabei von entscheidender Bedeutung sein; je knapper der Wahlausgang, desto leichter wird ein möglicher Einfluss auf das Wahlergebnis nachzuweisen sein und umgekehrt (vgl VGH Bad.-Württ., Urt. v. 17.02.1992 - 1 S 2266/91 - VBlBW 1992, 423).
Andere Wähler könnten den Artikel zum Anlass genommen haben, sich zu entschließen, auf keinen Fall zur Wahl zu gehen, weil sie den später hinzugekommenen Bewerbern keine Chance einräumten (vgl., VGH Bad.-Württ., Urt. v. 17.02.1992 - 1 S 2266/91 - a.a.O.).
Dementsprechend hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg zu einem als Werbung für den wieder kandidierenden Bürgermeister zu verstehenden Wahlaufruf durch den Wahlvorstand den Wahlfehler als möglicherweise ursächlich für das Ergebnis angesehen, obwohl der Vorsprung des Amtsinhabers 67, 5 % zu 28, 9 % bei einer Wahlbeteiligung von 49, 9 % betrug (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 17.02.1992 - 1 S 2266/91 - a.a.O.;… vgl. auch zu amtlichen Wahlbeeinflussungen seitens außenstehender Amtsträger VGH Bad.-Württ., Urt. v. 02.12.1985 - 1 S 2428/85 - VBlBW 1986, 310 …und Urt. v. 07.11.1983 - 1 S 1311/83 - DVBl 1985, 170, sowie VG Koblenz, Urt. v. 02.07.2013 - 1 K 62/13.KO - juris, Rdnr. 35 das die Ursächlichkeit des Wahlfehlers bei einem Stimmenunterschied von 10% bejaht hat).
Zwar ist das Amtsblatt als amtliches Verkündungsorgan der Gemeinde dem Gebot parteipolitischer Neutralität verpflichtet (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 17.02.1992 - 1 S 2266/91 -, VBlBW 1992, 423 = EKBW § 32 KomWG E 39).
Hierin unterscheidet sich der vorliegende Fall deutlich von der Bürgermeisterwahl in K., über deren Gültigkeit der VGH Bad.-Württ. in seinem Urteil vom 17.02.1992 - 1 S 226/91 - (VBlBW 1992, 423 = NVwZ 1992, 504) entschieden hat; denn dort hatte der stellvertretende Bürgermeister in dieser Funktion auf der Titelseite des Amtsblattes, also nicht im bloßen Anzeigenteil, einen Wahlaufruf mit seiner Amtsbezeichnung unterschrieben.
vgl. für das baden-württembergische Landesrecht bereits VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 17. Februar 1992 - 1 S 2266/91 -, NVwZ 1992, 504 f.
Unter den Begriff der Wahlbeeinflussung fallen öffentliche oder veröffentlichte Äußerungen von Bewerbern und Dritten, die bei objektivem Verständnis dazu geeignet sind, unmittelbar auf die Wahlentscheidung der Wähler einzuwirken (VGH Bad.-Württ., Urt. v. 17.2.1992 - 1 S 2266/91 -, VBlBW 1992, 423, m.w.N.).
Denn das Amtsblatt ist das amtliche Verkündungsorgan der Gemeinde und muß daher dem Gebot parteipolitischer Neutralität in besonderem Maße Rechnung tragen (vgl. nochmals VGH Bad.-Württ., Urt. v. 17.2.1992, a.a.O.).
Zwar sind Fraktionen und einzelne Gemeindevertreter oder Stadtverordnete Teil der Gemeindevertretung oder Stadtverordnetenversammlung und damit Teil der Körperschaft selbst; anders als Hauptverwaltungsbeamte - so der Bürgermeister oder der Gemeinderat (…vgl. VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 30. Januar 1997 - 1 S 1748/96 -, juris Rn. 10; vgl. auch VGH Bad.-Württ., Urt. vom 17. Februar 1992 - 1 S 2266/91 -, juris [Vorsitzende des Wahlausschusses]) - können jedoch weder einzelne Vertreter noch Fraktionen als Bündelung der Meinungen dieser Vertreter hoheitliche Autorität für sich in Anspruch nehmen (…vgl. BVerfG, Beschl. v. 20. Oktober 1993 - 2 BvC 2/91 -, juris Rn. 42;… BVerwG, Urt. v. 08. April 2003 - 8 C 14/02 -, juris Rn. 25;… VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 24. November 2009 - 1 S 1149/09 -, juris Rn. 11;… OVG NRW, Beschl. v. 30. September 2005 -15 A 2983/05 -, juris Rn. 4;… VG Frankfurt/Main, Urt. v. 03. August 2005 - 7 E 2234/04 (V) -, juris Rn. 183;… VG Aachen, Urt. v. 16. Juni 2005 - 4 K 106/05 -, juris Rn. 36;… VG Köln, Beschl. v. 06. Februar 2012 - 4 K 241/10 -, juris Rn. 35; Dr. Janbernd Oebbeke: "Amtliche Äußerungen im Bürgermeisterwahlkampf" in NVwZ 2007, 30, 31); Entsprechendes gilt in diesem Zusammenhang - anderes mag im Rahmen des Sachlichkeitsprinzips gelten - für den oder die Vorsitzende(n) der Gemeindevertretung.
Zwar kann für eine "amtliche" Äußerung generell der äußere, organisatorische Rahmen und insbesondere sprechen, dass sie in einer amtlichen Publikationen erfolgt (vgl. BVerwG, Beschl. v. 29. Mai 1973 - VII B 27.73 -, juris [Wahlempfehlung eines Bürgermeisters in den "Amtlichen Mitteilungen"];… VerfGH RP, Beschl. v. 21. Mai 2014 - VGH A 39/14 -, juris Rn. 25), und eine - von den Organen der Gemeinde und im Wahlkampf ausgehende - unzulässige Äußerung eines Amtsträgers unter Inanspruchnahme der Autorität des Amtes läge etwa vor, wenn sich dieser durch amtliche Verlautbarungen, etwa in Form offizieller Publikationen, Pressemitteilungen, auf offiziellen Internetseiten seines Geschäftsbereichs (…vgl. BVerfG, Urt. v. 16. Dezember 2014 - 2 BvE 2/14 -, juris Rn. 57) oder unter Inanspruchnahme des Amtsblattes äußern würde, das als amtliches Verkündungsorgan der Gemeinde dem Gebot parteipolitischer Neutralität in besonderem Maße Rechnung tragen muss (…VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 30. Januar 1997 - 1 S 1748/96 -, juris Rn. 5; Urt. v. 17. Februar 1992 - 1 S 2266/91 -, juris Rn. 16 [Wahlaufruf des Vorsitzenden des Wahlausschusses zu Gunsten des Bürgermeisters auf dem Titelblatt des Amtsblatts).
Eine Abweichung von dem zitierten Rechtssatz des beschließenden Senats, mit dem der Begriff der Wahlbeeinflussung umschrieben wird (Urteil vom 17.02.1992 - 1 S 2266/91 -, VBlBW 1992, 423 ), liegt ersichtlich nicht vor.
Nur wenn unbehebbare Zweifel an der Richtigkeit des Wahlergebnisses vorliegen, kommt eine Ungültigerklärung der Wahl in Betracht (…vgl. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 17.03.1959 - 4 F 171/58 - EKBW KomWG § 32 E 3;… Urt. v. 18.02.1964 - III 405/61 - ESVGH 14, 11 = EKBW KomWG § 32 E 4;… Urt. v. 18.08.1964 - III 733/63 - ESVGH 14, 193 = EKBW KomWG § 32 E 5;… Urt. v. 04.03.1970 - I 703/69 - ESVGH 21, 93 = EKBW KomWG § 32 E 19;… Urt. v. 26.04.1982 - 1 S 2416/83 - VBlBW 1983, 34;… Urt. v. 02.12.1985 - 1 S 2083/85 - EKBW § 32 E 36; Urt. v. 17.02.1992 - 1 S 2266/91 - EKBW KomWG § 32 E 39;… Urt. v. 27.01.1997 - 1 S 1741/96 - EKBW KomWG § 32 E 41).
Zur Begründung trägt sie ergänzend zu ihrem Einspruch im Wesentlichen vor: Der Bericht im Amtsblatt vom 29.05.2013 und die weiteren Artikel des bisherigen Amtsinhabers im redaktionellen Teil des Gemeindeanzeigers seien nach der Rechtsprechung des VGH Baden-Württemberg (Urt. v. 17.02.1992 - 1 S 2266/91 -) eine unzulässige Wahlbeeinflussung gewesen.
Ergänzend zu den Ausführungen im Bescheid vom 12.07.2013 macht es geltend: Der Bescheid stehe in Einklang mit den einschlägigen Urteilen des VGH Baden-Württemberg vom 17.02.1992 - 1 S 2266/91 - und vom 07.11.1983 - 1 S 1311/83 -.
VG Karlsruhe, 22.01.2007 - 3 K 2701/06
Ungültigerklärung der Wahl des Oberbürgermeisters der Stadt Karlsruhe; …
https://dejure.org/1991,1842
OVG Niedersachsen, 07.11.1991 - 10 L 278/89 (https://dejure.org/1991,1842)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 07.11.1991 - 10 L 278/89 (https://dejure.org/1991,1842)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 07. November 1991 - 10 L 278/89 (https://dejure.org/1991,1842)
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Namensänderung; Wichtiger Grund; Kind
BGB § 1355, § 1616
NJW 1992, 997
FamRZ 1992, 720
Unabhängig davon hält der jetzt für Entscheidungen in Namensänderungssachen zuständige erkennende Senat im Ergebnis mit dem OVG Lüneburg (NJW 1992, 997) und dem VGH Mannheim (NJW 1991, 3297) schon aus den vom Berufungsgericht genannten Gründen im Gegensatz zum OVG Münster (NJW 1992, 2500) es für angezeigt, eine nach § 3 NÄG vom sorgeberechtigten Elternteil für die ihm anvertrauten Kinder beantragte Anpassung an dessen Familiennamen im Wege der Namensänderung bereits zu gewähren, wenn sie für das Wohl der Kinder "förderlich" ist und andere zu berücksichtigende Interessen nicht überwiegen.
Angesichts der Neuregelung des § 1618 BGB kann in Fällen, in denen der allein sorgeberechtigte Elternteil nach der Scheidung seiner Ehe mit gemeinsamem Ehenamen seinen vor der Ehe geführten Namen wieder annimmt, ein wichtiger Grund im Sinne des § 3 Abs. 1 NÄG für eine entsprechende Namensänderung des Kindes nur anerkannt werden, wenn sich diese Änderung für das Wohl des Kindes als erforderlich erweist (Aufgabe der bisherigen, seit dem Urteil vom 7. November 1991 - 10 L 278/89 - (NJW 1992, 797) vertretenen und mit Beschluss vom 26. August 1992 - 10 M 2433/92 - auch auf sog Scheidungshalbwaisenfälle übertragenen Rechtsprechung).
Damit ist davon auszugehen, daß dem im Prinzip gegen eine Namensänderung sprechenden Interesse an einer kontinuierlichen Dokumentation der Abstammung als Unterfall der sozialen Ordnungsfunktion des Namens eine weitere Minderung seines abwägungsrelevanten Gewichts beizumessen ist (so auch VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 9. Juli 1991 - 13 S 395/90 - sowie Urteil des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 7. November 1991 - 10 L 278/89 -).
Zu einer ähnlichen Schlußfolgerung gelangt das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in seinem bereits an anderer Stelle genannten Urteil vom 7. November 1991 - 10 L 278/89 -, S. 10 des Urteilsumdrucks.
VGH Baden-Württemberg, 17.02.1992 - 1 S 226/91
https://dejure.org/1992,6771
VGH Baden-Württemberg, 17.02.1992 - 1 S 226/91 (https://dejure.org/1992,6771)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 17.02.1992 - 1 S 226/91 (https://dejure.org/1992,6771)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 17. Februar 1992 - 1 S 226/91 (https://dejure.org/1992,6771)
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Mehrdeutige Aussage eines Amtsträgers als Wahlbeeinflussung
So ist durchweg anerkannt, dass Organe der Gemeindeverwaltung, die die Wahl zu einer Gemeindevertretung in erheblicher Weise beeinflussen, gegen die Grundsätze der Freiheit und Gleichheit der Wahl verstoßen (…vgl. BayVGH, NVwZ-RR 1996, S. 680 und BVerwGE 104, 323; VGH Baden-Württemberg, NVwZ 1992, S. 504; HessVGH, ESVGH 49, 167).
Es muss sich um Umstände handeln, die für die Willensbildung eines durchschnittlichen Wählers vernünftigerweise erheblich sein können (so überzeugend VGH BW, Urt. v. 17.2.1992, NVwZ 1992, 504 f. [VGH Baden-Württemberg 17.02.1992 - 1 S 226/91] m.w.N. zur vergleichbaren Regelung in § 32 Abs. 1 Nr. 1 KomWG BW).
Nach Auffassung des Senats kann zur Auslegung des Begriffes "Wahlbeeinflussung" die ständige Rechtsprechung des Baden-Württembergischen Verwaltungsgerichtshofs zu § 32 Abs. 1 Nr. 1 2. Alternative des Baden-Württembergischen Kommunalwahlgesetzes (z.B. Urteil vom 17. Februar 1992 - 1 S 226/91 -, NVwZ 1992, 504) herangezogen werden.
Ein solcher ursächlicher Zusammenhang liegt nur dann vor, wenn nach den gegebenen Umständen des Einzelfalles eine nach der Lebenserfahrung konkrete und in greifbare Nähe gerückte Möglichkeit besteht, dass die Unregelmäßigkeit auf das Wahlergebnis von entscheidendem Einfluss gewesen sein kann (vgl. hierzu und zum Folgenden OVG Münster, Urteil vom 22. Februar 1991, 15 A 1518/90, juris; VGH Mannheim, Urteil vom 17. Februar 1992, 1 S 226/91, NVwZ 1992, S. 504, 505; BayVGH, Urteil vom 18. September 1985, BayVBl. 1986, 209, 210).
Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hat in seinem Urteil vom 17.02.1992 (Az.: 1 S 226/91, NVwZ 1992, 504 ff.) u.a. dargelegt, gesetzwidrige Wahlbeeinflussung liege in öffentlichen Äußerungen von Bewerbern, die bei objektivem Verständnis dazu geeignet seien, unmittelbar auf die Wahlentscheidung der Wähler einzuwirken, wenn der Bewerber in amtlicher Funktion handele, denn dies sei mit dem Grundsatz der freien Wahl und mit dem Gebot der Neutralität der öffentlichen Gewalt im Wahlkampf unvereinbar.
Angesichts des Umstandes, dass der Beigeladene in seinem Wahlprospekt suggeriert hat, dass die dort bezeichneten Projekte, deren (zügige) Durchführung für viele Wählerinnen und Wähler - so sicherlich auch die Annahme des Beigeladenen - von Bedeutung bzw. Interesse ist, bei der Wahl des Gegenkandidaten bis zum Jahre 2003 nicht einmal auf den Weg gebracht würden, erscheint die Möglichkeit, dass der Beigeladene nicht die erforderliche Mehrheit erhalten hätte, jedenfalls nicht als ganz fernliegend (vgl. dazu insbesondere auch VGH Mannheim, Urt. v. 17.02.1992 - 1 S 226/91 - ).
OVG Nordrhein-Westfalen, 09.10.1991 - 1 V 14/90
https://dejure.org/1991,7597
OVG Nordrhein-Westfalen, 09.10.1991 - 1 V 14/90 (https://dejure.org/1991,7597)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 09.10.1991 - 1 V 14/90 (https://dejure.org/1991,7597)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 09. Januar 1991 - 1 V 14/90 (https://dejure.org/1991,7597)
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Disziplinarrecht; Beamtenbeisitzer; Verfahrensmangel; Mitwirkung; Richteramt; Ruhestand; Berufung; Rechtsmittelbeschränkung; Berufung; Rechtsmittelbschränkung; Erlöschen; Bindung; Feststellungen; Rechtskräftiges Strafurteil; Dienstentfernung; Polizeibeamter; ...
VG Düsseldorf - 2 O 2/90
NJW 1992, 1124
In der Sache genauso liegt es bei dem Beamtenbeisitzer einer Disziplinarkammer nach Eintritt in den Ruhestand (OVG Münster, NJW 1992, 1124).