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Timestamp: 2019-10-21 01:14:49
Document Index: 337286608

Matched Legal Cases: ['Art. 12', 'Art. 3', '§ 5', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 5', 'BGH', 'Art. 12', 'Art. 3', '§ 5', '§ 5', '§ 5', 'Art. 3', 'Art. 12']

BVerfG, 26.09.2001 - 1 BvR 1740/98, 1 BvR 69/99, 1 BvR 521/99 - dejure.org
BVerfG, 26.09.2001 - 1 BvR 1740/98, 1 BvR 69/99, 1 BvR 521/99
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BVerfG, 26.09.2001 - 1 BvR 1740/98, 1 BvR 69/99, 1 BvR 521/99 (https://dejure.org/2001,818)
BVerfG, Entscheidung vom 26.09.2001 - 1 BvR 1740/98, 1 BvR 69/99, 1 BvR 521/99 (https://dejure.org/2001,818)
BVerfG, Entscheidung vom 26. September 2001 - 1 BvR 1740/98, 1 BvR 69/99, 1 BvR 521/99 (https://dejure.org/2001,818)
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Zulassung von Diplom- Juristen zum Anwaltsnotariat in Berlin unter Berücksichtigung der verfassungsrechtlich gebotenen Gleichbehandlung im Berufsrecht
Anwaltsnotar - Zulassung als Anwaltsnotar - Befähigung zum Richteramt - Notariatswesen
GG Art. 12 Abs. 1; GG Art. 3 Abs. 1; BNotO § 5
Diplom-Juristen können auch in West-Berlin Notar werden
Ist Dipl. gleich Voll-? oder: Können Diplom-Juristen Notare sein?
Diplom-Juristen aus der ehemaligen DDR können Notare in West-Berlin werden
Rechtsberatung; Zulassung eines Diplom-Juristen als Notar
KG, 30.10.1997 - RA G 495
KG, 30.10.1997 - RA T 273
KG, 30.10.1997 - RA Z 212
KG, 19.02.1998 - 31/97
KG, 19.02.1998 - Not 21
KG, 10.03.1998 - 28/97
KG, 10.03.1998 - Not 27
KG, 10.03.1998 - Not 29
KG, 10.03.1998 - Not 30/07
BGH, 30.11.1998 - NotZ 13/98
BGH, 30.11.1998 - NotZ 14/98
BGH, 08.07.2002 - NotZ 30/01
KG, 16.05.2003 - Not 27
NJW 2002, 1412 (Ls.)
NJW-RR 2002, 492
DNotZ 2002, 231
NJ 2002, 28
AnwBl 2002, 178
Die Verfassungsmäßigkeit von § 5 BNotO ist nicht zweifelhaft (BVerfG ZNotP 2001, 436, 438).
BGH, 03.11.2003 - NotZ 14/03
Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung der Eignung eines Bewerbers; Nachweis …
Mit seinem hiergegen gerichteten - mit dem Antrag auf Gewährung einstweiligen Rechtsschutzes verbundenen - Antrag auf gerichtliche Entscheidung hat der Antragsteller geltend gemacht, auf der Grundlage der zwischenzeitlich ergangenen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (Beschl. v. 26. September 2001 - 1 BvR 1740/98 u.a., NJW-RR 2002, 492) müsse bei der Auswahlentscheidung anstelle der zweiten juristischen Staatsprüfung sein besseres Zeugnis als Diplom-Jurist mit der Note "gut" (Mittelwert von 12, 74 Punkten x 5) und damit eine Gesamtpunktzahl von 122, 60 Punkten zu seinen Gunsten berücksichtigt werden.
Der die Rechtspraxis der Antragsgegnerin als verfassungswidrig feststellende Beschluß des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, Beschl. der 2. Kammer des Ersten Senats - 1 BvR 1740/98 u.a., NJW-RR 2002, 492), der schließlich auch zu einer Meinungsänderung beim Antragsteller führte, erging erst lange nach Ablauf der Bewerbungsfrist, am 26. September 2001.
Es verstößt weder gegen die durch Art. 12 Abs. 1 GG gewährleistete Berufsfreiheit noch gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz gemäß Art. 3 Abs. 1 GG, dass nach § 5 BNotO nur zum Notar bestellt werden darf, wer die Befähigung zum Richteramt nach dem Deutschen Richtergesetz erworben hat (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 26. September 2001 - 1 BvR 1740/98 -, NJW-RR 2002, S. 492 ).
Sie ist auch verhältnismäßig im engeren Sinne, weil an den Zugang zum Notariat regelmäßig keine geringeren Anforderungen gestellt werden als an den Zugang zu den sonstigen juristischen Berufen (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 26. September 2001 - 1 BvR 1740/98 -, a.a.O.).
Gleiches gilt auch für § 5 BNotO, der den Kreis derjenigen, die zum Notar bestellt werden können, auf Personen mit der Befähigung zum Richteramt begrenzt (…BVerfG [3. Kammer des Ersten Senats], Beschluss vom 24. September 2007 - 1 BvR 2319/07 Rn. 10; siehe auch bereits BVerfG, [2. Kammer des Ersten Senats], Beschluss vom 26. September 2001 - 1 BvR 1740/98, NJW-RR 2002, 492, 493).
KG, 16.05.2003 - Not 27/01
Notarbestellung: Zugrundelegung der Abschlussnote des DDR Diploms anstelle der …
Der Antragsteller erwidert hierzu: Die Kontingentlösung widerspreche eklatant den tragenden Erwägungen der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. September 2001 (1 BvR 1740/98).
Diese Praxis ist vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt worden (BVerfG vom 26. September 2001 - 1 BvR 1740/98 - = NJW-RR 2002, 492).
Es hat damit Bezug genommen auf die Bedenken des Bundesministeriums der Justiz (…a.a.O., S. 494), welches auf die Schwierigkeiten hingewiesen hatte, die Abschlüsse der Diplom-Juristen in das Punktesystem zur Vergabe von Notarstellen einzubeziehen (Seite 12 unten des Beschlußumdrucks - insoweit in NJW-RR 2002, 492 nicht abgedruckt).
Nach dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 26. September 2001 (2. Kammer des Ersten Senats NJW-RR 2002, 492) ist es von Verfassungs wegen geboten, auch diesem Personenkreis den Zugang zum Anwaltsnotariat in Berlin zu gewähren.
Notarbestellungsverfahren in Baden-Württemberg: Notwendige Befähigung im …
a) Nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts (DNotZ 2002, 231) ist die Verfassungsmäßigkeit von § 5 BNotO nicht zweifelhaft.
In dem zugrunde liegenden Fall hatte die Justizverwaltung ein Auswahlverfahren zur Besetzung von Notarstellen fortgesetzt, obwohl während des Verfahrens - nach Ablauf der Bewerbungsfrist - eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ergangen war (B. v. 26.09.2001 (1 BvR 521/99), NJW-RR 2002, 429), nach der - im Unterschied zur bisherigen Auswahlpraxis der Justizverwaltung - Diplom-Juristen aus der ehemaligen DDR der Zugang zum Anwaltsnotariat zu eröffnen war.
Diese Entscheidung wurde ebenso wie die sie bestätigenden Beschlüsse des Senats (Not 21 und 31/97) sowie des Bundesgerichtshofs (NotZ 7/98) mit Beschluss des Bundesverfassungsgerichts - 2. Kammer des Ersten Senats - vom 26. September 2001 (1 BvR 1740/98) aufgehoben.
Zum einen ist die Frage, wie der vom Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluss vom 26. September 2001 (1 BvR 1740/98 u.a.) festgestellte Verstoß gegen Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 12 Abs. 1 GG hätte vermieden werden können, weder in dieser Entscheidung noch in dem Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 8. Juli 2002 (NotZ 30/01) beantwortet worden.