Source: http://www.gesetze-im-internet.de/ezhdlausbv/BJNR180600004.html
Timestamp: 2017-06-26 14:00:21
Document Index: 273587362

Matched Legal Cases: ['§ 31', 'Art. 1', '§ 25', '§ 25', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 1', '§ 10', '§ 14', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 1', '§ 1', '§ 8', '§ 9', '§ 8', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 15', '§ 13', '§ 12', '§ 14', '§ 15', '§ 12', '§ 16', '§ 17', '§ 17', '§ 18', '§ 8', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 13', '§ 4', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 4', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 4', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12']

EzHdlAusbV - Verordnung über die Berufsausbildung im Einzelhandel in den Ausbildungsberufen Verkäufer/Verkäuferin und Kaufmann im Einzelhandel/Kauffrau im Einzelhandel
Verordnung über die Berufsausbildung im Einzelhandel in den Ausbildungsberufen Verkäufer/Verkäuferin und Kaufmann im Einzelhandel/Kauffrau im EinzelhandelNichtamtliches InhaltsverzeichnisEzHdlAusbVAusfertigungsdatum: 16.07.2004 Vollzitat:"Verordnung über die Berufsausbildung im Einzelhandel in den Ausbildungsberufen Verkäufer/Verkäuferin und Kaufmann im Einzelhandel/Kauffrau im Einzelhandel vom 16. Juli 2004 (BGBl. I S. 1806; 2007 I S. 2203), die durch Artikel 1 der Verordnung vom 22. März 2005 (BGBl. I S. 895) geändert worden ist"V aufgeh. durch § 31 Satz 2 V 806-22-1-110 v. 13.3.2017 I 458 mWv 1.8.2017Ersetzt durch V 806-22-1-110 v. 13.3.2017 I 458 (VerkEHKflAusbV)Stand:Geändert durch Art. 1 V v. 22.3.2005 I 895Näheres zur Standangabe finden Sie im Menü unter Hinweise
Fußnote(+++ Textnachweis ab: 1.8.2004 +++)
Diese Rechtsverordnung ist eine Ausbildungsordnung im Sinne des § 25 des Berufsbildungsgesetzes. Die Ausbildungsordnung und der damit abgestimmte, von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland beschlossene Rahmenlehrplan für die Berufsschule werden demnächst als Beilage zum Bundesanzeiger veröffentlicht. Nichtamtliches InhaltsverzeichnisEingangsformel Auf Grund des § 25 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Satz 1 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 (BGBl. I S. 1112), der zuletzt durch Artikel 184 Nr. 1 der Verordnung vom 25. November 2003 (BGBl. I S. 2304) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung: Nichtamtliches InhaltsverzeichnisInhaltsübersicht Erster Teil Gemeinsame Vorschriften§ 1Staatliche Anerkennung der Ausbildungsberufe§ 2Ausbildungsdauer§ 3Zielsetzung der Berufsausbildung§ 4Struktur der Berufsausbildung§ 5Ausbildungsplan§ 6Berichtsheft§ 7Fortsetzung der Berufsausbildung Zweiter Teil Vorschriften für den Ausbildungsberuf Verkäufer/Verkäuferin§ 8Ausbildungsberufsbild§ 9Ausbildungsrahmenplan§ 10Zwischenprüfung§ 11Abschlussprüfung Dritter Teil Vorschriften für den Ausbildungsberuf Kaufmann im Einzelhandel/Kauffrau im Einzelhandel§ 12Ausbildungsberufsbild§ 13Ausbildungsrahmenplan§ 14Zwischenprüfung§ 15Abschlussprüfung Vierter Teil Schlussvorschriften§ 16Nichtanwendung von Vorschriften§ 17Übergangsregelung§ 18Inkrafttreten, AußerkrafttretenAnlage 1:Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Verkäufer/zur VerkäuferinAnlage 2:Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel/zur Kauffrau im EinzelhandelErster TeilGemeinsame Vorschriften
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 1 Staatliche Anerkennung der Ausbildungsberufe Die Ausbildungsberufe 1.Verkäufer/Verkäuferin,2.Kaufmann im Einzelhandel/Kauffrau im Einzelhandelwerden staatlich anerkannt. Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 2 Ausbildungsdauer Die Ausbildung dauert im Ausbildungsberuf Verkäufer/Verkäuferin zwei Jahre und im Ausbildungsberuf Kaufmann im Einzelhandel/Kauffrau im Einzelhandel drei Jahre. Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 3 Zielsetzung der Berufsausbildung Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Die in Satz 1 beschriebene Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 10 und 11 oder den §§ 14 und 15 nachzuweisen. Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 4 Struktur der Berufsausbildung (1) Die Ausbildung gliedert sich im Ausbildungsberuf Verkäufer/Verkäuferin in 1.Pflichtqualifikationseinheiten gemäß § 8 Abs. 1 Nr. 1 bis 8 sowie2.eine im Ausbildungsvertrag festzulegende Wahlqualifikationseinheit gemäß § 8 Abs. 2 Nr. 1 bis 4.(2) Die Ausbildung gliedert sich im Ausbildungsberuf Kaufmann im Einzelhandel/Kauffrau im Einzelhandel in 1.Pflichtqualifikationseinheiten gemäß § 12 Abs. 1 Nr. 1 bis 9,2.eine im Ausbildungsvertrag festzulegende Wahlqualifikationseinheit gemäß § 12 Abs. 2 Nr. 1 bis 4 sowie3.drei im Ausbildungsvertrag festzulegende Wahlqualifikationseinheiten gemäß § 12 Abs. 3 Nr. 1 bis 7, wobei § 12 Abs. 1 Nr. 11 zu berücksichtigen ist. Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 5 Ausbildungsplan Die Ausbildenden haben unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplans für die Auszubildenden einen Ausbildungsplan zu erstellen. Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 6 Berichtsheft Die Auszubildenden haben ein Berichtsheft in Form eines Ausbildungsnachweises zu führen. Ihnen ist Gelegenheit zu geben, das Berichtsheft während der Ausbildungszeit zu führen. Im Berichtsheft ist der der Ausbildung zugrunde liegende Warenbereich zu dokumentieren. Die Ausbildenden haben das Berichtsheft regelmäßig durchzusehen. Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 7 Fortsetzung der Berufsausbildung Die Berufsausbildung im Ausbildungsberuf Verkäufer/Verkäuferin gemäß § 1 Nr. 1 kann nach den Vorschriften dieser Verordnung für das dritte Ausbildungsjahr im Ausbildungsberuf Kaufmann im Einzelhandel/Kauffrau im Einzelhandel gemäß § 1 Nr. 2 fortgesetzt werden.Zweiter TeilVorschriften für den Ausbildungsberuf Verkäufer/Verkäuferin
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 8 Ausbildungsberufsbild (1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse: 1.Der Ausbildungsbetrieb:1.1Bedeutung und Struktur des Einzelhandels,1.2Stellung des Ausbildungsbetriebes am Markt,1.3Organisation des Ausbildungsbetriebes,1.4Berufsbildung, Personalwirtschaft, arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften,1.5Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,1.6Umweltschutz;2.Information und Kommunikation:2.1Informations- und Kommunikationssysteme,2.2Teamarbeit und Kooperation, Arbeitsorganisation;3.Warensortiment;4.Grundlagen von Beratung und Verkauf:4.1kunden- und dienstleistungsorientiertes Verhalten,4.2Kommunikation mit Kunden,4.3Beschwerde und Reklamation;5.Servicebereich Kasse:5.1Kassieren,5.2Kassenabrechnung;6.Marketinggrundlagen:6.1Werbemaßnahmen,6.2Warenpräsentation,6.3Kundenservice,6.4Preisbildung;7.Warenwirtschaft:7.1Grundlagen der Warenwirtschaft,7.2Bestandskontrolle, Inventur,7.3Wareneingang, Warenlagerung;8.Grundlagen des Rechnungswesens:8.1Rechenvorgänge in der Praxis,8.2Kalkulation;9.eine im Ausbildungsvertrag festzulegende Wahlqualifikationseinheit aus der Auswahlliste gemäß Absatz 2.(2) Die Auswahlliste nach Absatz 1 Nr. 9 umfasst folgende vier Wahlqualifikationseinheiten: 1.Warenannahme, Warenlagerung:1.1Bestandssteuerung,1.2Warenannahme und -kontrolle,1.3Warenlagerung;2.Beratung und Verkauf:2.1Beratungs- und Verkaufsgespräche,2.2Umtausch, Beschwerde und Reklamation,2.3Verhalten in schwierigen Gesprächssituationen;3.Kasse:3.1Service an der Kasse,3.2Kassensystem und Kassieren,3.3Umtausch, Beschwerde und Reklamation;4.Marketingmaßnahmen:4.1Werbung,4.2visuelle Verkaufsförderung,4.3Kundenbindung, Kundenservice. Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 9 Ausbildungsrahmenplan Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 8 sollen nach den in der Anlage 1 enthaltenen Anleitungen zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit eine berufsfeldbezogene Grundbildung vorausgegangen ist oder betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern. Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 10 Zwischenprüfung (1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 1 für das erste Ausbildungsjahr aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.(3) Die Zwischenprüfung ist schriftlich in höchstens 120 Minuten durchzuführen. Der Prüfling soll dabei praxisbezogene Aufgaben oder Fälle aus den folgenden Gebieten bearbeiten: 1.Verkauf und Marketing,2.Kassieren und Rechnen,3.Wirtschafts- und Sozialkunde. Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 11 Abschlussprüfung (1) Die Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 1 aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.(2) Die Prüfung ist in den Prüfungsbereichen Verkauf und Marketing, Warenwirtschaft und Rechnungswesen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde schriftlich und im Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch mündlich durchzuführen.(3) Die Anforderungen in den Prüfungsbereichen sind: 1.im Prüfungsbereich Verkauf und Marketing:In höchstens 120 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle insbesondere aus den folgenden Gebieten:a)Verkauf, Beratung und Kasse,b)Warenpräsentation und Werbungbearbeiten und dabei zeigen, dass er verkaufsbezogene sowie vor- und nachbereitende Aufgaben des Verkaufs sowie Beschwerden und Reklamationen bearbeiten und rechtliche Bestimmungen berücksichtigen, Möglichkeiten der Konfliktlösung anwenden und kundenorientiert arbeiten kann;2.im Prüfungsbereich Warenwirtschaft und Rechnungswesen:In höchstens 90 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle insbesondere aus den folgenden Gebieten:a)Warenannahme und -lagerung,b)Bestandsführung und -kontrolle,c)rechnerische Geschäftsvorgänge,d)Kalkulationbearbeiten und dabei zeigen, dass er Sachverhalte und Zusammenhänge dieser Gebiete beachten und Aufgaben der Steuerung und Kontrolle der Warenbewegungen durchführen kann. Ferner soll er zeigen, dass er verkaufsbezogene Rechenvorgänge bearbeiten kann;3.im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde:In höchstens 60 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle bearbeiten und dabei zeigen, dass er wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen kann;4.im Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch:Der Prüfling soll im Rahmen eines Fachgespräches anhand einer von zwei ihm zur Wahl gestellten praxisbezogenen Aufgaben zeigen, dass er kunden- und serviceorientiert handeln kann. Die festgelegte Wahlqualifikationseinheit ist die Grundlage für die Aufgabenstellung. Der im Berichtsheft dokumentierte Warenbereich ist zu berücksichtigen. Dem Prüfling ist eine Vorbereitungszeit von höchstens 15 Minuten einzuräumen. Das Fachgespräch soll die Dauer von 20 Minuten nicht überschreiten.(4) Sind die Prüfungsleistungen in bis zu zwei schriftlichen Prüfungsbereichen mit "mangelhaft" und in den übrigen schriftlichen Prüfungsbereichen mit mindestens "ausreichend" bewertet worden, so ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einem der mit "mangelhaft" bewerteten Prüfungsbereiche die schriftliche Prüfung durch eine mündliche Prüfung zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Der Prüfungsbereich ist vom Prüfling zu bestimmen. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind die Ergebnisse der schriftlichen Arbeit und der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2 : 1 zu gewichten.(5) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses hat der Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch gegenüber dem Ergebnis aus allen schriftlichen Prüfungsbereichen das gleiche Gewicht. Innerhalb der schriftlichen Prüfungsbereiche ist folgende Gewichtung vorzunehmen: 1.Prüfungsbereich Verkauf und Marketing50 Prozent,2.Prüfungsbereich Warenwirtschaft und Rechnungswesen30 Prozent,3.Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde20 Prozent.(6) Zum Bestehen der Abschlussprüfung müssen im Gesamtergebnis und in mindestens zwei der in Absatz 3 Nr. 1 bis 3 genannten Prüfungsbereiche sowie im Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch mindestens ausreichende Prüfungsleistungen erbracht werden. Werden die Prüfungsleistungen in einem Prüfungsbereich mit "ungenügend" bewertet, so ist die Prüfung nicht bestanden.Dritter TeilVorschriften für den Ausbildungsberuf Kaufmann im Einzelhandel/Kauffrau im Einzelhandel
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 12 Ausbildungsberufsbild (1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse: 1.Der Ausbildungsbetrieb:1.1Bedeutung und Struktur des Einzelhandels,1.2Stellung des Ausbildungsbetriebes am Markt,1.3Organisation des Ausbildungsbetriebes,1.4Berufsbildung, Personalwirtschaft, arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften,1.5Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,1.6Umweltschutz;2.Information und Kommunikation:2.1Informations- und Kommunikationssysteme,2.2Teamarbeit und Kooperation, Arbeitsorganisation;3.Warensortiment;4.Grundlagen von Beratung und Verkauf:4.1kunden- und dienstleistungsorientiertes Verhalten,4.2Kommunikation mit Kunden,4.3Beschwerde und Reklamation;5.Servicebereich Kasse:5.1Kassieren,5.2Kassenabrechnung;6.Marketinggrundlagen:6.1Werbemaßnahmen,6.2Warenpräsentation,6.3Kundenservice,6.4Preisbildung;7.Warenwirtschaft:7.1Grundlagen der Warenwirtschaft,7.2Bestandskontrolle, Inventur,7.3Wareneingang, Warenlagerung;8.Grundlagen des Rechnungswesens:8.1Rechenvorgänge in der Praxis,8.2Kalkulation;9.Einzelhandelsprozesse;10.eine im Ausbildungsvertrag festzulegende Wahlqualifikationseinheit aus der Auswahlliste gemäß Absatz 2;11.drei im Ausbildungsvertrag festzulegende Wahlqualifikationseinheiten aus der Auswahlliste gemäß Absatz 3, wobei mindestens eine Wahlqualifikationseinheit aus den Nummern 1 bis 3 dieser Auswahlliste festzulegen ist.(2) Die Auswahlliste nach Absatz 1 Nr. 10 umfasst folgende vier Wahlqualifikationseinheiten: 1.Warenannahme, Warenlagerung:1.1Bestandssteuerung,1.2Warenannahme und -kontrolle,1.3Warenlagerung;2.Beratung und Verkauf:2.1Beratungs- und Verkaufsgespräche,2.2Umtausch, Beschwerde und Reklamation,2.3Verhalten in schwierigen Gesprächssituationen;3.Kasse:3.1Service an der Kasse,3.2Kassensystem und Kassieren,3.3Umtausch, Beschwerde und Reklamation;4.Marketingmaßnahmen:4.1Werbung,4.2visuelle Verkaufsförderung,4.3Kundenbindung, Kundenservice.(3) Die Auswahlliste nach Absatz 1 Nr. 11 umfasst folgende sieben Wahlqualifikationseinheiten: 1.Beratung, Ware, Verkauf:1.1kundenorientierte Kommunikation,1.2Konfliktlösung,1.3Warenkenntnisse in zusätzlichen Warengruppen;2.beschaffungsorientierte Warenwirtschaft:2.1Warendisposition,2.2Sortimentsgestaltung,2.3Verträge und Zahlungsbedingungen;3.warenwirtschaftliche Analyse:3.1Umsatzentwicklung,3.2Leistungskennziffern der Warenbewegung,3.3Bestandsführung;4.kaufmännische Steuerung und Kontrolle:4.1Kosten- und Leistungsrechnung,4.2Steuerung mittels Kennziffern,4.3Preisgestaltung,4.4betriebliche Erfolgsrechnung;5.Marketing:5.1Verkaufsförderung,5.2Standortmarketing,5.3Zielgruppenmarketing;6.IT-Anwendungen:6.1elektronische Geschäftsabwicklung,6.2Datenbanken,6.3Optimierung der Warenwirtschaft,6.4Benutzerunterstützung;7.Personal:7.1Selbstverantwortung und Motivation,7.2Führen mit Zielen,7.3Selbst- und Zeitmanagement,7.4Kommunikation,7.5Personalentwicklung,7.6Personaleinsatz.(4) Die Fertigkeiten und Kenntnisse der Qualifikationseinheit "Grundlagen unternehmerischer Selbstständigkeit" gemäß Anlage 2 Abschnitt IV können ergänzend zu den Fertigkeiten und Kenntnissen der Absätze 1 bis 3 vermittelt werden. Diese Qualifikationseinheit ist nicht Gegenstand der Abschlussprüfung gemäß § 15. Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 13 Ausbildungsrahmenplan Die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 12 sollen nach den in der Anlage 2 enthaltenen Anleitungen zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit eine berufsfeldbezogene Grundbildung vorausgegangen ist oder betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern. Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 14 Zwischenprüfung (1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 für das erste Ausbildungsjahr aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.(3) Die Zwischenprüfung ist schriftlich in höchstens 120 Minuten durchzuführen. Der Prüfling soll dabei praxisbezogene Aufgaben oder Fälle aus den folgenden Gebieten bearbeiten: 1.Verkauf und Marketing,2.Kassieren und Rechnen,3.Wirtschafts- und Sozialkunde. Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 15 Abschlussprüfung (1) Die Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.(2) Die Prüfung ist in den Prüfungsbereichen Kaufmännische Handelstätigkeit, Einzelhandelsprozesse sowie Wirtschafts- und Sozialkunde schriftlich und im Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch mündlich durchzuführen. In den schriftlichen Prüfungsbereichen Kaufmännische Handelstätigkeit und Einzelhandelsprozesse soll der Prüfling darüber hinaus nachweisen, dass er die inhaltlichen Zusammenhänge der einzelnen Prozessschritte entlang der Wertschöpfungskette beherrscht.(3) Die Anforderungen in den Prüfungsbereichen sind: 1.im Prüfungsbereich Kaufmännische Handelstätigkeit:In höchstens 120 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle insbesondere aus den folgenden Gebieten:a)Verkauf, Beratung und Kasse,b)Warenpräsentation und Werbung,c)Warenannahme und -lagerung,d)Bestandsführung und -kontrolle,e)rechnerische Geschäftsvorgänge,f)Kalkulationbearbeiten und dabei zeigen, dass er verkaufsbezogene sowie vor- und nachbereitende Aufgaben des Verkaufs sowie Beschwerden und Reklamationen bearbeiten und rechtliche Bestimmungen berücksichtigen, Möglichkeiten der Konfliktlösung anwenden und kundenorientiert arbeiten kann. Darüber hinaus soll er zeigen, dass er Zusammenhänge dieser Gebiete beachten, Aufgaben der Steuerung und Kontrolle der Warenbewegungen durchführen und verkaufsbezogene Rechenvorgänge bearbeiten kann;2.im Prüfungsbereich Einzelhandelsprozesse:In höchstens 90 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle aus dem Gebiet Geschäftsprozesse im Einzelhandel bearbeiten. Dabei soll er zeigen, dass er fachliche Zusammenhänge bezogen auf Kernprozesse des Einzelhandels von Einkauf und Sortimentsgestaltung über logistische Prozesse bis zum Verkauf und Unterstützungsprozesse wie Rechnungswesen, Personalwirtschaft, Marketing und IT-Anwendungen versteht, Sachverhalte analysieren sowie Lösungsmöglichkeiten zu Aufgabenstellungen entwickeln kann;3.im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde:In höchstens 90 Minuten soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben oder Fälle bearbeiten und dabei zeigen, dass er wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen kann;4.im Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch:Der Prüfling soll im Rahmen eines Fachgespräches anhand einer von zwei ihm zur Wahl gestellten praxisbezogenen Aufgaben zeigen, dass er kunden- und serviceorientiert handeln kann. Eine der festgelegten Wahlqualifikationseinheiten nach § 12 Abs. 3 ist Grundlage für die Aufgabenstellung durch den Prüfungsausschuss. Der im Berichtsheft dokumentierte Warenbereich ist im Fachgespräch zu berücksichtigen. Der Prüfling soll dabei zeigen, dass er betriebspraktische Aufgaben unter Berücksichtigung von wirtschaftlichen, ökologischen und rechtlichen Zusammenhängen lösen kann und über entsprechende Kommunikationsfähigkeiten sowie über warenspezifische Kenntnisse des jeweiligen Warenbereichs verfügt. Dem Prüfling ist eine Vorbereitungszeit von höchstens 15 Minuten einzuräumen. Das Fachgespräch soll die Dauer von 20 Minuten nicht überschreiten.(4) Sind die Prüfungsleistungen in bis zu zwei schriftlichen Prüfungsbereichen mit "mangelhaft" und in den übrigen schriftlichen Prüfungsbereichen mit mindestens "ausreichend" bewertet worden, so ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses in einem der mit "mangelhaft" bewerteten Prüfungsbereiche die schriftliche Prüfung durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Der Prüfungsbereich ist vom Prüfling zu bestimmen. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind die Ergebnisse der schriftlichen Arbeit und der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2 : 1 zu gewichten.(5) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses hat der Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch gegenüber dem Ergebnis aus allen schriftlichen Prüfungsbereichen das gleiche Gewicht. Innerhalb der schriftlichen Prüfungsbereiche ist folgende Gewichtung vorzunehmen: 1.Prüfungsbereich Kaufmännische Handelstätigkeit50 Prozent,2.Prüfungsbereich Einzelhandelsprozesse30 Prozent,3.Prüfungsbereich Wirtschaft- und Sozialkunde20 Prozent.(6) Zum Bestehen der Abschlussprüfung müssen im Gesamtergebnis und in mindestens zwei der in Absatz 3 Nr. 1 bis 3 genannten Prüfungsbereiche sowie im Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch mindestens ausreichende Prüfungsleistungen erbracht werden. Werden die Prüfungsleistungen in einem Prüfungsbereich mit "ungenügend" bewertet, ist die Prüfung nicht bestanden.Vierter TeilSchlussvorschriften
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 16 Nichtanwendung von Vorschriften Die bisher festgelegten Berufsbilder, Berufsbildungspläne und Prüfungsanforderungen für den Ausbildungsberuf Verkäufer/Verkäuferin sind vorbehaltlich des § 17 nicht mehr anzuwenden. Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 17 Übergangsregelung (1) Auf Berufsausbildungsverhältnisse, die bei Inkrafttreten dieser Verordnung bestehen, sind die bisherigen Bestimmungen weiter anzuwenden, es sei denn, die Vertragspartner vereinbaren die Anwendung der Bestimmungen dieser Verordnung.(2) Für Berufsausbildungsverhältnisse, die bis zum 28. Februar 2005 beginnen, können die Vertragsparteien die Anwendung der bisherigen Vorschriften vereinbaren.(3) Ist ein Berufsausbildungsverhältnis in dem Ausbildungsberuf Verkäufer/Verkäuferin auf der Grundlage der bisher festgelegten Berufsbilder, Berufsbildungspläne und Prüfungsanforderungen abgeschlossen worden, können die Vertragsparteien ein Berufsausbildungsverhältnis in dem Ausbildungsberuf Kaufmann im Einzelhandel/Kauffrau im Einzelhandel gemäß den bisherigen Vorschriften für das dritte Ausbildungsjahr vereinbaren, wenn dadurch die Ausbildung im unmittelbaren Anschluss an das zweite Jahr fortgeführt wird. Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 18 Inkrafttreten, Außerkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1. August 2004 in Kraft. Nichtamtliches InhaltsverzeichnisAnlage 1 (zu § 8)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Verkäufer/zur Verkäuferin - Sachliche Gliederung -Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Verkäufer/zur Verkäuferin - Zeitliche Gliederung - (Fundstelle: BGBl. I 2004, 1812 - 1819)Abschnitt I: Fertigkeiten und Kenntnisse in den Pflichtqualifikationseinheiten gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 1Lfd.Nr.Teil des AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse1231Der Ausbildungsbetrieb (§ 8 Abs. 1 Nr. 1) 1.1Bedeutung und Struktur des Einzelhandels (§ 8 Abs. 1 Nr. 1.1)a)Funktion des Einzelhandels in der Gesamtwirtschaft erklärenb)Leistungen des Einzelhandels an Beispielen des Ausbildungsbetriebes erläuternc)Betriebs- und Verkaufsform des Ausbildungsbetriebes erläuternd)Formen der Zusammenarbeit im Einzelhandel an Beispielen aus dem Ausbildungsbetrieb erklären1.2Stellung des Ausbildungsbetriebes am Markt (§ 8 Abs. 1 Nr. 1.2)a)Einflüsse des Standortes, der Verkaufsform, der Sortiments- und Preisgestaltung sowie der Verkaufsraumgestaltung auf die Stellung des Ausbildungsbetriebes am Markt erläuternb)Konkurrenzbeobachtungen durchführen, bei Auswertungen mitwirken1.3Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 8 Abs. 1 Nr. 1.3)a)Rechtsform des Ausbildungsbetriebes darstellenb)organisatorischen Aufbau des Ausbildungsbetriebes mit seinen Aufgaben und Zuständigkeiten und dem Zusammenwirken der einzelnen Funktionsbereiche erklärenc)Geschäftsfelder, Aufgaben und Arbeitsabläufe im Ausbildungsbetrieb darstellend)Zusammenarbeit des Ausbildungsbetriebes mit Wirtschaftsorganisationen, Behörden, Gewerkschaften und Berufsvertretungen beschreiben1.4Berufsbildung, Personalwirtschaft, arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften (§ 8 Abs. 1 Nr. 1.4)a)Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag feststellen und Aufgaben der Beteiligten im dualen System beschreibenb)den betrieblichen Ausbildungsplan mit der Ausbildungsordnung vergleichenc)lebensbegleitendes Lernen für die berufliche und persönliche Entwicklung begründen; berufliche Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten darstellend)arbeits-, sozial- und mitbestimmungsrechtliche Vorschriften sowie für den Arbeitsbereich geltende Tarif- und Arbeitszeitregelungen beachtene)wesentliche Inhalte und Bestandteile eines Arbeitsvertrages sowie die für eine Beschäftigung erforderlichen Personalpapiere darstellenf)Ziele und Aufgaben der Personaleinsatzplanung erläutern und zu ihrer Umsetzung beitrageng)Positionen der eigenen Entgeltabrechnung erklären1.5Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 8 Abs. 1 Nr. 1.5)a)Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifenb)berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwendenc)Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleitend)Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen1.6Umweltschutz (§ 8 Abs. 1 Nr. 1.6)Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesonderea)mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklärenb)für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwendenc)Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzend)Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen2Information und Kommunikation (§ 8 Abs. 1 Nr. 2) 2.1Informations- und Kommunikationssysteme (§ 8 Abs. 1 Nr. 2.1)a)Informations- und Kommunikationssysteme des Ausbildungsbetriebes nutzenb)Möglichkeiten der Datenübertragung und Informationsbeschaffung nutzen; Sicherheitsanforderungen beachtenc)Daten eingeben, mit betriebsüblichen Verfahren sowie unter Beachtung des Datenschutzes sichern und pflegen2.2Teamarbeit und Kooperation, Arbeitsorganisation (§ 8 Abs. 1 Nr. 2.2)a)Information, Kommunikation und Kooperation für Betriebsklima, Arbeitsleistung und Geschäftserfolg nutzenb)Aufgaben im Team planen und bearbeitenc)interne Kooperation mitgestaltend)Arbeits- und Organisationsmittel sowie Lern- und Arbeitstechniken einsetzene)Methoden des selbständigen Lernens anwenden, Fachinformationen nutzenf)Ursachen von Konflikten analysieren und zur Vermeidung von Kommunikationsstörungen beitrageng)Bedeutung von Wertschätzung, Respekt und Vertrauen als Grundlage erfolgreicher Zusammenarbeit beschreibenh)Rückmeldungen geben und entgegennehmen3Warensortiment (§ 8 Abs. 1 Nr. 3)a)Warenbereich als Teil des betrieblichen Warensortiments darstellenb)Kunden über die Warenbereiche im Ausbildungsbetrieb informierenc)Struktur des betrieblichen Warenbereichs in Warengruppen darstellend)Eigenschaften, Ver- und Anwendungsmöglichkeiten von Waren eines Warenbereichs unter Berücksichtigung ökologischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Aspekte darstellen; Informationsquellen zur Aneignung von Warenkenntnissen nutzene)Fachausdrücke und handelsübliche Bezeichnungen für Waren eines Warenbereichs, auch in einer fremden Sprache, anwendenf)Warenkennzeichnungen berücksichtigen und für die Information von Kunden nutzen4Grundlagen von Beratung und Verkauf (§ 8 Abs. 1 Nr. 4) 4.1kunden- und dienstleistungsorientiertes Verhalten (§ 8 Abs. 1 Nr. 4.1)a)die Rolle des Verkaufspersonals für eine erfolgreiche Handelstätigkeit erläutern und bei der eigenen Aufgabenerfüllung berücksichtigenb)Anforderungen und Aufgaben einer erfolgreichen Verkaufstätigkeit darstellenc)durch eigenes Verhalten zur Kundenzufriedenheit und Kundenbindung beitragen4.2Kommunikation mit Kunden (§ 8 Abs. 1 Nr. 4.2)a)auf Erwartungen und Wünsche des Kunden hinsichtlich Waren, Beratung und Service eingehenb)auf Kundenverhalten situationsgerecht reagierenc)im Kundengespräch sprachliche und nichtsprachliche Kommunikationsformen berücksichtigend)Fragetechniken einsetzene)Gesprächsführungstechniken bei Informations-, Beratungs- und Verkaufsgesprächen anwendenf)auf Kundeneinwände und Kundenargumente verkaufsfördernd reagiereng)Konfliktarten darstellen; Möglichkeiten der Konfliktlösung anwendenh)zur Vermeidung von Informations- und Kommunikationsstörungen beitrageni)Ergänzungs-, Ersatz- und Zusatzartikel anbieten4.3Beschwerde und Reklamation (§ 8 Abs. 1 Nr. 4.3)a)Beschwerde, Reklamation und Umtausch unterscheiden; rechtliche Bestimmungenb)und betriebliche Regelungen anwenden bei der Bearbeitung von Beschwerden, Reklamationen und Umtausch mitwirken5Servicebereich Kasse (§ 8 Abs. 1 Nr. 5) 5.1Kassieren (§ 8 Abs. 1 Nr. 5.1)a)Kasse vorbereiten, Kassieranweisung beachtenb)kassieren, bare und unbare Zahlungen abwickeln, Preisnachlässe berücksichtigenc)die Bedeutung von Kundenansprache im Kassenbereich berücksichtigend)Kaufbelege erstellene)Umtausch und Reklamation kassentechnisch abwickeln5.2Kassenabrechnung (§ 8 Abs. 1 Nr. 5.2)a)Kasse abrechnenb)Kassenbericht erstellen, Einnahmen und Belege weiterleitenc)Ursachen für Kassendifferenzen feststellen6Marketinggrundlagen (§ 8 Abs. 1 Nr. 6) 6.1Werbemaßnahmen (§ 8 Abs. 1 Nr. 6.1)a)Arten, Ziele, Aufgaben und Zielgruppen der Werbung erläuternb)Werbemittel und Werbeträger des Ausbildungsbetriebes unter Berücksichtigung des rechtlichen Rahmens einsetzenc)über Werbeaktionen informieren6.2Warenpräsentation (§ 8 Abs. 1 Nr. 6.2)a)Waren verkaufswirksam präsentieren, Dekorationsmittel einsetzenb)Angebotsplätze nach Absatzgesichtspunkten beurteilen, Waren platzieren6.3Kundenservice (§ 8 Abs. 1 Nr. 6.3)a)an Serviceleistungen zur Förderung der Kundenzufriedenheit mitwirkenb)Mittel zur Kundenbindung nutzen6.4Preisbildung (§ 8 Abs. 1 Nr. 6.4)a)Elemente der Preisgestaltung erläuternb)Folgen von Preisänderungen darstellenc)Preisauszeichnung im Rahmen der betrieblichen und rechtlichen Vorgaben sicherstellen7Warenwirtschaft (§ 8 Abs. 1 Nr. 7) 7.1Grundlagen der Warenwirtschaft (§ 8 Abs. 1 Nr. 7.1)a)Ziele und Aufgaben der Warenwirtschaft des Ausbildungsbetriebes erläuternb)Zusammenhänge zwischen Waren- und Datenfluss darstellenc)Möglichkeiten der Datenerfassung und -Verarbeitung nutzend)rechtliche Vorschriften und betriebliche Vorgaben bei Datensicherung und Datenschutz beachten7.2Bestandskontrolle, Inventur (§ 8 Abs. 1 Nr. 7.2)a)artikelgenaue und zeitnahe Erfassung von Warenbewegungen als Grundlage der Steuerung und Kontrolle des Warenflusses berücksichtigenb)warenwirtschaftliche Daten erfassen; Belege des Wareneingangs, der Warenlagerung und das Verkaufs prüfenc)Bestände auf Menge und Qualität kontrollierend)betriebsübliche Maßnahmen bei Bestandsabweichungen, insbesondere durch Bruch, Verderb, Schwund und Diebstahl einleitene)bei Inventuren mitwirken, rechtliche Vorschriften beachtenf)zur Vermeidung von Inventurdifferenzen beitragen7.3Wareneingang, Warenlagerung (§ 8 Abs. 1 Nr. 7.3)a)Wareneingänge erfassen und kontrollieren, Abweichungen melden und Waren nach betrieblichen Regelungen weiterleitenb)Verpackung auf Transportschäden kontrollieren, bei Schäden betriebsübliche Maßnahmen einleitenc)rechtliche Vorschriften bei der Warenannahme beachtend)Waren lagern und pflegen; rechtliche Vorschriften berücksichtigene)Hilfsmittel zur Warenbewegung unter Beachtung der rechtlichen Vorschriften einsetzen und pflegen8Grundlagen des Rechnungswesens (§ 8 Abs. 1 Nr. 8) 8.1Rechenvorgänge in der Praxis (§ 8 Abs. 1 Nr. 8.1)a)verkaufsbezogene Geschäftsvorgänge rechnerisch bearbeitenb)Rechenarten zur Lösung kaufmännischer Sachverhalte einsetzenc)für Berechnungen erforderliche Hilfsmittel nutzend)Zusammenhänge von Kosten, Umsatz und Ertrag erläutern8.2Kalkulation (§ 8 Abs. 1 Nr. 8.2)a)Kalkulationen erstellen, Berechnungen durchführenb)die Kalkulation beeinflussende Faktoren unterscheidenAbschnitt II: Fertigkeiten und Kenntnisse in den Wahlqualifikationseinheiten gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 2Lfd.Nr.Teil des AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse1231Warenannahme, Warenlagerung (§ 8 Abs. 2 Nr. 1) 1.1Bestandssteuerung (§ 8 Abs. 2 Nr. 1.1)a)Auswirkungen von Bestandsveränderungen auf das Betriebsergebnis analysierenb)bei der Steuerung des Bestandes und des Absatzes mitwirken, Warenwirtschaftssystem nutzenc)Vollständigkeit des Warenangebots unter Berücksichtigung saisonaler, aktions- und frequenzbedingter Schwankungen kontrollieren und Maßnahmen einleiten1.2Warenannahme und -kontrolle (§ 8 Abs. 2 Nr. 1.2)a)Regeln der betrieblichen Belegverwaltung in der Warenannahme anwendenb)Reklamationen in der Warenannahme aufnehmen und unter Einhaltung der gesetzlichen und betriebsüblichen Bestimmungen bearbeitenc)Maßnahmen bei Bruch, Verderb und Schwund bei vorgelagerten Logistikstufen einleiten1.3Warenlagerung (§ 8 Abs. 2 Nr. 1.3)a)Bestimmungen für die Lagerung spezieller Warengruppen anwendenb)Ware im Verkaufsraum, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Werbewirksamkeit lagern2Beratung und Verkauf (§ 8 Abs. 2 Nr. 2) 2.1Beratungs- und Verkaufsgespräche (§ 8 Abs. 2 Nr. 2.1)a)Struktur zweier Warengruppen eines Warenbereichs im Ausbildungsbetrieb nach Breite und Tiefe darstellenb)Kunden über qualitäts- und preisbestimmende Merkmale sowie Ver- und Anwendungsmöglichkeiten von Waren eines Warenbereichs informierenc)Unterschiede von Herstellermarken und Handelsmarken im Verkaufsgespräch herausstellend)Kunden über rechtliche und betriebliche Rücknahmeregelungen sowie über umweltgerechte Entsorgungsmöglichkeiten von Waren informierene)Trends und innovative Ansätze beobachten und als Verkaufsargument nutzenf)im Kundengespräch warenspezifisch Mengen und Preise ermittelng)Sonderfälle beim Verkauf bearbeiten, dabei rechtliche und betriebliche Vorschriften anwendenh)Kundentypen und Verhaltensmuster unterscheiden, in Verkaufsgesprächen individuell nutzeni)Bedeutung einer erfolgreichen Verkaufstätigkeit hinsichtlich Umsatz, Ertrag und Kundenzufriedenheit erläuternk)Kaufmotive und Wünsche von Kunden durch Beobachten, aktives Zuhören und Fragen ermitteln und in Verkaufsgesprächen nutzen2.2Umtausch, Beschwerde und Reklamation (§ 8 Abs. 2 Nr. 2.2)a)Umtausch, Beschwerde und Reklamation bearbeiten, die Interessen des Unternehmens vertreten und kundenorientiert handelnb)Sonderfälle von Umtausch, Beschwerde und Reklamation entsprechend der gesetzlichen und betrieblichen Regelungen lösen2.3Verhalten in schwierigen Gesprächssituationen (§ 8 Abs. 2 Nr. 2.3)a)im Umgang mit Kunden Einfühlungsvermögen zeigenb)mit emotional geprägten Situationen im Verkauf umgehenc)Stresssituationen im Verkauf bewältigend)Konfliktursachen feststellen, Konfliktlösungen im Beratungsgespräch entwickelne)Strategien im Umgang mit schwierigen Kunden anwenden3Kasse (§ 8 Abs. 2 Nr. 3) 3.1Service an der Kasse (§ 8 Abs. 2 Nr. 3.1)a)Kunden an der Kasse situationsgerecht ansprechenb)Kunden beim Kassiervorgang Serviceleistungen anbietenc)Kassenbereich unter ergonomischen Gesichtspunkten erläutern, das eigene Verhalten danach ausrichten3.2Kassensystem und Kassieren (§ 8 Abs. 2 Nr. 3.2)a)unterschiedliche Zugangsberechtigungen zum Kassensystem begründen; Kassierfunktionen anwendenb)Bedeutung der Kassen für die Warenwirtschaftliche Analyse erläutern; Kassenberichte hinsichtlich Artikel, Zahlungsmittel und Personaleinsatz auswertenc)Vorsichtsmaßnahmen bei der Annahme von monetären und nichtmonetären Zahlungsmitteln beachtend)betriebsübliche Vorschriften zum Umgang mit Fremdwährungen anwendene)Stresssituationen an der Kasse bewältigenf)bei der Zusammenfassung der Kassenberichte, der Vorbereitung des Geldtransports und der Wechselgeldbereitstellung mitwirkeng)bei Systemstörungen Maßnahmen zur Datensicherung und zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit einleiten3.3Umtausch, Beschwerde und Reklamation (§ 8 Abs. 2 Nr. 3.3)a)Umtausch, Beschwerde und Reklamation bearbeiten, die Interessen des Unternehmens vertreten und kundenorientiert handelnb)Sonderfälle von Umtausch, Beschwerde und Reklamation entsprechend der rechtlichen und betrieblichen Regelungen lösen4Marketingmaßnahmen (§ 8 Abs. 2 Nr. 4) 4.1Werbung (§ 8 Abs. 2 Nr. 4.1)a)an Maßnahmen der Werbung und der Verkaufsförderung mitwirken, Ergebnisse auswerten; Auswahl von Werbemitteln und Werbeträgern begründenb)Zusammenhänge zwischen Werbemitteln und Werbeträgern sowie Werbekosten und Werbeerfolg an Beispielen des Ausbildungsbetriebes erläuternc)bei Werbeerfolgskontrollen mitwirken4.2visuelle Verkaufsförderung (§ 8 Abs. 2 Nr. 4.2)a)Ziele und Aufgaben der visuellen Verkaufsförderung nutzen, Wirkungen typischer Techniken darstellenb)Grundlagen der Sinneswahrnehmung und verkaufspsychologischer Erkenntnisse sowie daraus resultierende Anforderungen an die Gestaltung der Warenpräsentation erklärenc)Erwartungen der Kunden bei der Warenpräsentation berücksichtigen4.3Kundenbindung, Kundenservice (§ 8 Abs. 2 Nr. 4.3)a)Einfluss von Kundenbindung und Kundenservice auf den Verkaufserfolg beachtenb)Geschenkverpackung anbietenc)beim Einsatz von besonderen Formen des Kundenservice im Ausbildungsbetrieb mitwirkend)bei der Planung und Durchführung von Sonderaktionen mitwirkenAusbildungsrahmenplanfür die Berufsausbildung zum Verkäufer/zur Verkäuferin- zeitliche Gliederung - 1. Ausbildungsjahr ADie Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen 2.2 Teamarbeit und Kooperation, Arbeitsorganisation sowie 3. Warensortiment sind während des gesamten ersten Ausbildungsjahres zu vermitteln. B(1) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen1.1Bedeutung und Struktur des Einzelhandels,1.2Stellung des Ausbildungsbetriebes am Markt,1.3Organisation des Ausbildungsbetriebes,1.4Berufsbildung, Personalwirtschaft, arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften,2.1Informations- und Kommunikationssysteme,7.1Grundlagen der Warenwirtschaftzu vermitteln. (2) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen1.6Umweltschutz,4.1kunden- und dienstleistungsorientiertes Verhalten,4.2Kommunikation mit Kunden,6.1Werbemaßnahmen,6.2Warenpräsentationzu vermitteln. (3) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen1.5Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,5.1Kassieren,5.2Kassenabrechnung,8.1Rechenvorgänge in der Praxiszu vermitteln und im Zusammenhang damit die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildposition7.1Grundlagen der Warenwirtschaftfortzuführen. 2. AusbildungsjahrADie Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen 2.2 Teamarbeit und Kooperation, Arbeitsorganisation sowie 3. Warensortiment sind während des gesamten zweiten Ausbildungsjahres fortzuführen. B(1) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen4.3Beschwerde und Reklamation,6.3Kundenservicezu vermitteln und im Zusammenhang damit die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen1.6Umweltschutz,4.1kunden- und dienstleistungsorientiertes Verhalten,4.2Kommunikation mit Kunden,6.1Werbemaßnahmen,6.2Warenpräsentationfortzuführen. (2) In einem Zeitraum von insgesamt vier bis sechs Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen6.4Preisbildung,7.2Bestandskontrolle, Inventur,7.3Wareneingang, Warenlagerung,8.2Kalkulationzu vermitteln und im Zusammenhang damit die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen1.5Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,2.1Informations- und Kommunikationssysteme,5.1Kassieren,5.2Kassenabrechnung,7.1Grundlagen der Warenwirtschaft,8.1Rechenvorgänge in der Praxisfortzuführen. (3) In einem Zeitraum von insgesamt drei Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen einer der vier Wahlqualifikationseinheiten gemäß § 8 Abs. 21.Warenannahme, Warenlagerung,2.Beratung und Verkauf,3.Kasse,4.Marketingmaßnahmenzu vermitteln. Nichtamtliches InhaltsverzeichnisAnlage 2 (zu § 13)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel/zur Kauffrau im Einzelhandel - Sachliche Gliederung - (Fundstelle: BGBl. I 2004, 1820 - 1832)Abschnitt I: Fertigkeiten und Kenntnisse in den Pflichtqualifikationseinheiten gemäß § 4 Abs. 2 Nr. 1Lfd.Nr.Teil des AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse1231Der Ausbildungsbetrieb (§ 12 Abs. 1 Nr. 1) 1.1Bedeutung und Struktur des Einzelhandels (§ 12 Abs. 1 Nr. 1.1)a)Funktion des Einzelhandels in der Gesamtwirtschaft erklärenb)Leistungen des Einzelhandels an Beispielen des Ausbildungsbetriebes erläuternc)Betriebs- und Verkaufsform des Ausbildungsbetriebes erläuternd)Formen der Zusammenarbeit im Einzelhandel an Beispielen des Ausbildungsbetriebes erklären1.2Stellung des Ausbildungsbetriebes am Markt (§ 12 Abs. 1 Nr. 1.2)a)Einflüsse des Standortes, der Verkaufsform, der Sortiments- und Preisgestaltung sowie der Verkaufsraumgestaltung auf die Stellung des Ausbildungsbetriebes am Markt erläuternb)Konkurrenzbeobachtungen durchführen, bei Auswertungen mitwirken1.3Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 12 Abs. 1 Nr. 1.3)a)Rechtsform des Ausbildungsbetriebes darstellenb)organisatorischen Aufbau des Ausbildungsbetriebes mit seinen Aufgaben und Zuständigkeiten und dem Zusammenwirken der einzelnen Funktionsbereiche erklärenc)Geschäftsfelder, Aufgaben und Arbeitsabläufe im Ausbildungsbetrieb darstellend)Zusammenarbeit des Ausbildungsbetriebes mit Wirtschaftsorganisationen, Behörden, Gewerkschaften und Berufsvertretungen beschreiben1.4Berufsbildung, Personalwirtschaft, arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften (§ 12 Abs. 1 Nr. 1.4)a)Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag feststellen und Aufgaben der Beteiligten im dualen System beschreibenb)den betrieblichen Ausbildungsplan mit der Ausbildungsordnung vergleichenc)lebensbegleitendes Lernen für die berufliche und persönliche Entwicklung begründen; berufliche Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten darstellend)arbeits-, sozial- und mitbestimmungsrechtliche Vorschriften sowie für den Arbeitsbereich geltende Tarif- und Arbeitszeitregelungen beachtene)wesentliche Inhalte und Bestandteile eines Arbeitsvertrages sowie die für eine Beschäftigung erforderlichen Personalpapiere darstellenf)Ziele und Aufgaben der Personaleinsatzplanung erläutern und zu ihrer Umsetzung beitrageng)Positionen der eigenen Entgeltabrechnung erklären1.5Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 12 Abs. 1 Nr. 1.5)a)Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifenb)berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwendenc)Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleitend)Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen1.6Umweltschutz (§ 12 Abs. 1 Nr. 1.6)Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesonderea)mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklärenb)für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwendenc)Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzend)Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen2Information und Kommunikation (§ 12 Abs. 1 Nr. 2) 2.1Informations- und Kommunikationssysteme (§ 12 Abs. 1 Nr. 2.1)a)Informations- und Kommunikationssysteme des Ausbildungsbetriebes nutzenb)Möglichkeiten der Datenübertragung und Informationsbeschaffung nutzen; Sicherheitsanforderungen beachtenc)Daten eingeben, mit betriebsüblichen Verfahren sowie unter Beachtung des Datenschutzes sichern und pflegen2.2Teamarbeit und Kooperation, Arbeitsorganisation (§ 12 Abs. 1 Nr. 2.2)a)Information, Kommunikation und Kooperation für Betriebsklima, Arbeitsleistung und Geschäftserfolg nutzenb)Aufgaben im Team planen und bearbeitenc)interne Kooperation mitgestaltend)Arbeits- und Organisationsmittel sowie Lern- und Arbeitstechniken einsetzene)Methoden des selbständigen Lernens anwenden, Fachinformationen nutzenf)Ursachen von Konflikten analysieren und zur Vermeidung von Kommunikationsstörungen beitrageng)Bedeutung von Wertschätzung, Respekt und Vertrauen als Grundlage erfolgreicher Zusammenarbeit beschreibenh)Rückmeldungen geben und entgegennehmen3Warensortiment (§ 12 Abs. 1 Nr. 3)a)Warenbereich als Teil betrieblichen Warensortiments darstellenb)Kunden über die Warenbereiche im Ausbildungsbetrieb informierenc)Struktur des betrieblichen Warenbereichs in Warengruppen darstellend)Eigenschaften, Ver- und Anwendungsmöglichkeiten von Waren eines Warenbereichs unter Berücksichtigung ökologischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Aspekte darstellen; Informationsquellen zur Aneignung von Warenkenntnissen nutzene)Fachausdrücke und handelsübliche Bezeichnungen für Waren eines Warenbereichs, auch in einer fremden Sprache, anwendenf)Warenkennzeichnungen berücksichtigen und für die Information von Kunden nutzen4Grundlagen von Beratung und Verkauf (§ 12 Abs. 1 Nr. 4) 4.1kunden- und dienstleistungsorientiertes Verhalten (§ 12 Abs. 1 Nr. 4.1)a)die Rolle des Verkaufspersonals für eine erfolgreiche Handelstätigkeit erläutern und bei der eigenen Aufgabenerfüllung berücksichtigenb)Anforderungen und Aufgaben einer erfolgreichen Verkaufstätigkeit darstellenc)durch eigenes Verhalten zur Kundenzufriedenheit und Kundenbindung beitragen4.2Kommunikation mit Kunden (§ 12 Abs. 1 Nr. 4.2)a)auf Erwartungen und Wünsche des Kunden hinsichtlich Waren, Beratung und Service eingehenb)auf Kundenverhalten situationsgerecht reagierenc)im Kundengespräch sprachliche und nichtsprachliche Kommunikationsformen berücksichtigend)Fragetechniken einsetzene)Gesprächsführungstechniken bei Informations-, Beratungs- und Verkaufsgesprächen anwendenf)auf Kundeneinwände und Kundenargumente verkaufsfördernd reagiereng)Konfliktarten darstellen; Möglichkeiten der Konfliktlösung anwendenh)zur Vermeidung von Informations- und Kommunikationsstörungen beitrageni)Ergänzungs-, Ersatz- und Zusatzartikel anbieten4.3Beschwerde und Reklamation (§ 12 Abs. 1 Nr. 4.3)a)Beschwerde, Reklamation und Umtausch unterscheiden; rechtliche Bestimmungen und betriebliche Regelungen anwendenb)bei der Bearbeitung von Beschwerden, Reklamationen und Umtausch mitwirken5Servicebereich Kasse (§ 12 Abs. 1 Nr. 5) 5.1Kassieren (§ 12 Abs. 1 Nr. 5.1)a)Kasse vorbereiten, Kassieranweisung beachtenb)kassieren, bare und unbare Zahlungen abwickeln, Preisnachlässe berücksichtigenc)die Bedeutung von Kundenansprache im Kassenbereich berücksichtigend)Kaufbelege erstellene)Umtausch und Reklamation kassentechnisch abwickeln5.2Kassenabrechnung (§ 12 Abs. 1 Nr. 5.2)a)Kasse abrechnenb)Kassenbericht erstellen, Einnahmen und Belege weiterleitenc)Ursachen für Kassendifferenzen feststellen6Marketinggrundlagen (§ 12 Abs. 1 Nr. 6) 6.1Werbemaßnahmen (§ 12 Abs. 1 Nr. 6.1)a)Arten, Ziele, Aufgaben und Zielgruppen der Werbung erläuternb)Werbemittel und Werbeträger des Ausbildungsbetriebes unter Berücksichtigung des rechtlichen Rahmens einsetzenc)über Werbeaktionen informieren6.2Warenpräsentation (§ 12 Abs. 1 Nr. 6.2)a)Waren verkaufswirksam präsentieren, Dekorationsmittel einsetzenb)Angebotsplätze nach Absatzgesichtspunkten beurteilen, Waren platzieren6.3Kundenservice (§ 12 Abs. 1 Nr. 6.3)a)an Serviceleistungen zur Förderung der Kundenzufriedenheit mitwirkenb)Mittel zur Kundenbindung nutzen6.4Preisbildung (§ 12 Abs. 1 Nr. 6.4)a)Elemente der Preisgestaltung erläuternb)Folgen von Preisänderungen darstellenc)im Rahmen der betrieblichen und rechtlichen Vorgaben die Preisauszeichnung sicherstellen7Warenwirtschaft (§ 12 Abs. 1 Nr. 7) 7.1Grundlagen der Warenwirtschaft (§ 12 Abs. 1 Nr. 7.1)a)Ziele und Aufgaben der Warenwirtschaft des Ausbildungsbetriebes erläuternb)Zusammenhänge zwischen Waren- und Datenfluss darstellenc)Möglichkeiten der Datenerfassung und -verarbeitung nutzend)rechtliche Vorschriften und betriebliche Vorgaben bei Datensicherung und Datenschutz beachten7.2Bestandskontrolle, Inventur (§ 12 Abs. 1 Nr. 7.2)a)artikelgenaue und zeitnahe Erfassung von Warenbewegungen als Grundlage der Steuerung und Kontrolle des Warenflusses berücksichtigenb)warenwirtschaftliche Daten erfassen; Belege des Wareneingangs, der Warenlagerung und des Verkaufs prüfenc)Bestände auf Menge und Qualität kontrollierend)betriebsübliche Maßnahmen bei Bestandsabweichungen, insbesondere durch Bruch, Verderb, Schwund und Diebstahl einleitene)bei Inventuren mitwirken, rechtliche Vorschriften beachtenf)zur Vermeidung von Inventurdifferenzen beitragen7.3Wareneingang, Warenlagerung (§ 12 Abs. 1 Nr. 7.3)a)Wareneingänge erfassen und kontrollieren, Abweichungen melden und Waren nach betrieblichen Regelungen weiterleitenb)Verpackung auf Transportschäden kontrollieren, bei Schäden betriebsübliche Maßnahmen einleitenc)rechtliche Vorschriften bei der Warenannahme beachtend)Waren lagern und pflegen; rechtliche Vorschriften berücksichtigene)Hilfsmittel zur Warenbewegung unter Beachtung der rechtlichen Vorschriften einsetzen und pflegen8Grundlagen des Rechnungswesens (§ 12 Abs. 1 Nr. 8) 8.1Rechenvorgänge in der Praxis (§ 12 Abs. 1 Nr. 8.1)a)verkaufsbezogene Geschäftsvorgänge rechnerisch bearbeitenb)Rechenarten zur Lösung kaufmännischer Sachverhalte einsetzenc)für Berechnungen erforderliche Hilfsmittel nutzend)Zusammenhänge von Kosten, Umsatz und Ertrag erläutern8.2Kalkulation (§ 12 Abs. 1 Nr. 8.2)a)Kalkulationen erstellen, Berechnungen durchführenb)die Kalkulation beeinflussende Faktoren unterscheiden9Einzelhandelsprozesse (§ 12 Abs. 1 Nr. 9)a)Aufgaben, Organisation und Leistungen des Ausbildungsbetriebes entlang der Wertschöpfungskette darstellenb)Handlungsmöglichkeiten an Schnittstellen zu Lieferanten und Herstellern aus Sicht des Verkaufs feststellenc)die Kernprozesse des Einzelhandels Einkauf, Sortimentsgestaltung, logistische Prozesse und Verkauf in die Wertschöpfungskette einordnen, Wechselwirkungen begründend)die unterstützenden Prozesse Rechnungswesen, Personalwirtschaft, Marketing, IT-Anwendungen und warenwirtschaftliche Analysen im eigenen Arbeitsbereich nutzene)qualitätssichernde Maßnahmen entwickeln und durchführenf)an der Prozessoptimierung durch Schwachstellenanalyse und Beseitigung von Fehlerquellen mitwirkeng)Aufgaben des Controllings als Informations- und Steuerungsinstrument beschreibenAbschnitt II: Fertigkeiten und Kenntnisse in den Wahlqualifikationseinheiten gemäß § 4 Abs. 2 Nr. 2Lfd. Nr.Teil des AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse1231Warenannahme, Warenlagerung (§ 12 Abs. 2 Nr. 1) 1.1Bestandssteuerung (§ 12 Abs. 2 Nr. 1.1)a)Auswirkungen von Bestandsveränderungen auf das Betriebsergebnis analysierenb)bei der Steuerung des Bestandes und des Absatzes mitwirken, Warenwirtschaftssystem nutzenc)Vollständigkeit des Warenangebots unter Berücksichtigung saisonaler, aktions- und frequenzbedingter Schwankungen kontrollieren und Maßnahmen einleiten1.2Warenannahme und -kontrolle (§ 12 Abs. 2 Nr. 1.2a)Regeln der betrieblichen Belegverwaltung in der Warenannahme anwendenb)Reklamationen in der Warenannahme aufnehmen und unter Einhaltung der gesetzlichen und betriebsüblichen Bestimmungen bearbeitenc)Maßnahmen bei Bruch, Verderb und Schwund bei vorgelagerten Logistikstufen einleiten1.3Warenlagerung (§ 12 Abs. 2 Nr. 1.3)a)Bestimmungen für die Lagerung spezieller Warengruppen anwendenb)Ware im Verkaufsraum, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Werbewirksamkeit lagern2Beratung und Verkauf (§ 12 Abs. 2 Nr. 2) 2.1Beratungs- und Verkaufsgespräche (§ 12 Abs. 2 Nr. 2.1)a)Struktur zweier Warengruppen eines Warenbereichs im Ausbildungsbetrieb nach Breite und Tiefe darstellenb)Kunden über qualitäts- und preisbestimmende Merkmale sowie Ver- und Anwendungsmöglichkeiten von Waren eines Warenbereichs informierenc)Unterschiede von Herstellermarken und Handelsmarken im Verkaufsgespräch herausstellend)Kunden über rechtliche und betriebliche Rücknahmeregelungen sowie über umweltgerechte Entsorgungsmöglichkeiten von Waren informierene)Trends und innovative Ansätze beobachten und als Verkaufsargument nutzenf)im Kundengespräch warenspezifisch Mengen und Preise ermittelng)Sonderfälle beim Verkauf bearbeiten, dabei rechtliche und betriebliche Vorschriften anwendenh)Kundentypen und Verhaltensmuster unterscheiden, in Verkaufsgesprächen individuell nutzeni)Bedeutung einer erfolgreichen Verkaufstätigkeit hinsichtlich Umsatz, Ertrag und Kundenzufriedenheit erläuternk)Kaufmotive und Wünsche von Kunden durch Beobachten, aktives Zuhören und Fragen ermitteln und in Verkaufsgesprächen nutzen2.2Umtausch, Beschwerde und Reklamation (§ 12 Abs. 2 Nr. 2.2)a)Umtausch, Beschwerde und Reklamation bearbeiten, die Interessen des Unternehmens vertreten und kundenorientiert handelnb)Sonderfälle von Umtausch, Beschwerde und Reklamation entsprechend der gesetzlichen und betrieblichen Regelungen lösen2.3Verhalten in schwierigen Gesprächssituationen (§ 12 Abs. 2 Nr. 2.3)a)im Umgang mit Kunden Einfühlungsvermögen zeigenb)mit emotional geprägten Situationen im Verkauf umgehenc)Stresssituationen im Verkauf bewältigend)Konfliktursachen feststellen, Konfliktlösungen im Beratungsgespräch entwickelne)Strategien im Umgang mit schwierigen Kunden anwenden3Kasse (§ 12 Abs. 2 Nr. 3) 3.1Service an der Kasse (§ 12 Abs. 2 Nr. 3.1)a)Kunden an der Kasse situationsgerecht ansprechenb)Kunden beim Kassiervorgang Serviceleistungen anbietenc)Kassenbereich unter ergonomischen Gesichtspunkten erläutern, das eigene Verhalten danach ausrichten3.2Kassensystem und Kassieren (§ 12 Abs. 2 Nr. 3.2)a)unterschiedliche Zugangsberechtigungen zum Kassensystem begründen; Kassierfunktionen anwendenb)Bedeutung der Kassen für die warenwirtschaftliche Analyse erläutern; Kassenberichte hinsichtlich Artikel, Zahlungsmittel und Personaleinsatz auswertenc)Vorsichtsmaßnahmen bei der Annahme von monetären und nichtmonetärend)Zahlungsmitteln beachten betriebsübliche Vorschriften zum Umgang mit Fremdwährungen anwendene)Stresssituationen an der Kasse bewältigenf)bei der Zusammenfassung der Kassenberichte, der Vorbereitung des Geldtransports und der Wechselgeldbereitstellung mitwirkeng)bei Systemstörungen Maßnahmen zur Datensicherung und zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit einleiten3.3Umtausch, Beschwerde und Reklamation (§ 12 Abs. 2 Nr. 3.3)a)Umtausch, Beschwerde und Reklamation bearbeiten, die Interessen des Unternehmens vertreten und kundenorientiert handelnb)Sonderfälle von Umtausch, Beschwerde und Reklamation entsprechend der rechtlichen und betrieblichen Regelungen lösen4Marketingmaßnahmen (§ 12 Abs. 2 Nr. 4) 4.1Werbung (§ 12 Abs. 2 Nr. 4.1)a)an Maßnahmen der Werbung und der Verkaufsförderung mitwirken, Ergebnisse auswerten; Auswahl von Werbemitteln und Werbeträgern begründenb)Zusammenhänge zwischen Werbemitteln und Werbeträgern sowie Werbekosten und Werbeerfolg an Beispielen des Ausbildungsbetriebes erläuternc)bei Werbeerfolgskontrollen mitwirken4.2visuelle Verkaufsförderung (§ 12 Abs. 2 Nr. 4.2)a)Ziele und Aufgaben der visuellen Verkaufsförderung nutzen, Wirkungen typischer Techniken darstellenb)Grundlagen der Sinneswahrnehmung und verkaufspsychologischer Erkenntnisse sowie daraus resultierende Anforderungen an die Gestaltung der Warenpräsentation erklärenc)Erwartungen der Kunden bei der Warenpräsentation berücksichtigen4.3Kundenbindung, Kundenservice (§ 12 Abs. 2 Nr. 4.3)a)Einfluss von Kundenbindung und Kundenservice auf den Verkaufserfolg beachtenb)Geschenkverpackungen anbietenc)beim Einsatz von besonderen Formen des Kundenservice im Ausbildungsbetrieb mitwirkend)bei der Planung und Durchführung von Sonderaktionen mitwirkenAbschnitt III. Fertigkeiten und Kenntnisse in den Wahlqualifikationseinheiten gemäß § 4 Abs. 2 Nr. 3Lfd. Nr.Teil des AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse1231Beratung, Ware, Verkauf (§ 12 Abs. 3 Nr. 1) 1.1kundenorientierte Kommunikation (§ 12 Abs. 3 Nr. 1.1)a)Zusammenhänge zwischen Selbstbild und Fremdbild erläutern und bei der Kommunikation berücksichtigenb)unternehmerische Ziele im eigenen Arbeitsbereich kundenorientiert umsetzenc)Grundmuster zur Stressentstehung und Stressbewältigung berücksichtigend)die Auswirkungen eigener Emotionen im Verkauf berücksichtigene)Kommunikationstechniken unterscheiden und zur Förderung der Kundenzufriedenheit anwendenf)im Beratungsgespräch Qualitäts- und Leistungsansprüche des Unternehmens gegenüber dem Kunden vertreten1.2Konfliktlösung (§ 12 Abs. 3 Nr. 1.2)a)grundlegende Muster der Entstehung und Bewältigung von Konflikten beschreibenb)Ursachen von Konfliktsituationen im Verkaufsgespräch analysieren und Schlussfolgerungen für zukünftige Verkaufsgespräche ableiten1.3Warenkenntnisse in zusätzlichen Warengruppen (§ 12 Abs. 3 Nr. 1.3)a)Struktur zweier weiterer Warengruppen im Ausbildungsbetrieb darstellenb)Kunden über qualitäts- und preisbestimmende Merkmale sowie Ver- und Anwendungsmöglichkeiten informierenc)Unterschiede von Herstellermarken und Handelsmarken im Verkaufsgespräch erläuternd)Kunden über rechtliche und betriebliche Rücknahmeregelungen sowie über umweltgerechte Entsorgungsmöglichkeiten von Waren informierene)Trends und innovative Ansätze beobachten und als Verkaufsargument nutzenf)im Kundengespräch warenspezifische Mengen und Preise ermittelng)Kaufmotive und Wünsche von Kunden durch Beobachten, aktives Zuhören und Fragen ermitteln und in Verkaufsgesprächen nutzenh)Medien für die Aneignung von warenspezifischen Kenntnissen nutzeni)Gesundheits- und Umweltverträglichkeit von Waren beurteilen2beschaffungsorientierte Warenwirtschaft (§ 12 Abs. 3 Nr. 2) 2.1Warendisposition (§ 12 Abs. 3 Nr. 2.1)a)Bedarfsermittlungen unter Nutzung von Kennziffern aus der Warenwirtschaft durchführenb)Liefermodalitäten bei Bestellungen berücksichtigenc)bei Bestellverfahren mitwirken2.2Sortimentsgestaltung (§ 12 Abs. 3 Nr. 2.2)a)Maßnahmen zur Sicherstellung der Vollständigkeit der Waren im Warenbereich unter Berücksichtigung von Aufbau und Struktur des Warenbereichs ergreifenb)sortimentsbestimmende Faktoren, insbesondere Qualität, Trends, Zielgruppen, Standort und Wettbewerbssituationen erläuternc)Vorschläge zur Gestaltung des Warenbereichs entwickelnd)Herausnahme und Neuaufnahme von Waren begründen2.3Verträge und Zahlungsbedingungen (§ 12 Abs. 3 Nr. 2.3)a)Zahlungsmodalitäten unterscheidenb)Einhaltung von Bedingungen aus abgeschlossenen Beschaffungsverträgen überwachen3warenwirtschaftliche Analyse (§ 12 Abs. 3 Nr. 3) 3.1Umsatzentwicklung (§ 12 Abs. 3 Nr. 3.1)a)an der Erarbeitung von Umsatzstatistiken mitwirken, Umsatzkennziffern analysierenb)aus Umsatzstatistiken Maßnahmen zur Umsatzerhöhung ableiten und Umsetzungsvorschläge entwickelnc)an Maßnahmen zur Ertragsverbesserung mitwirken3.2Leistungskennziffern der Warenbewegung (§ 12 Abs. 3 Nr. 3.2)a)Bedeutung von Leistungskennziffern für Warenbewegung und Geschäftserfolg erläuternb)bei der Ermittlung von Leistungskennziffern mitarbeitenc)Schlussfolgerungen zur Verbesserung der Leistungskennziffern ableiten, bei der Umsetzung mitwirkend)Auswirkungen der Veränderung von Leistungskennziffern auf Umsatzverläufe begründen3.3Bestandsführung (§ 12 Abs. 3 Nr. 3.3)a)Steuerungsvorgänge bei der Warenbestellung berücksichtigen, Bestellvorschläge aus dem Warenwirtschaftssystem prüfenb)bei der Erstellung, Führung und Auswertung der Lagerstatistik mitwirkenc)Ursachen für Inventurdifferenzen feststellen, Vorschläge für Inventursicherungsmaßnahmen entwickeln, bei der Umsetzung mitwirken4kaufmännische Steuerung und Kontrolle (§ 12 Abs. 3 Nr. 4) 4.1Kosten- und Leistungsrechnung (§ 12 Abs. 3 Nr. 4.1)a)Aufgaben der Kosten- und Leistungsrechnung im Betrieb als Informations- und Kontrollsystem erklärenb)betriebliche Festlegungen für die Kosten- und Leistungsrechnung erläuternc)betriebswirtschaftliche Schlussfolgerungen aus der Kosten- und Leistungsrechnung ableiten4.2Steuerung mittels Kennziffern (§ 12 Abs. 3 Nr. 4.2)a)betriebliche Leistungskennziffern ermitteln und bewerten, Schlussfolgerungen ableitenb)an der Erstellung und Auswertung von betrieblichen Statistiken mitwirkenc)Maßnahmen der Steuerung einleiten, bei Durchführung der Maßnahmen mitwirken4.3Preisgestaltung (§ 12 Abs. 3 Nr. 4.3)a)Preisfestlegungen vorschlagenb)Vor- und Nachkalkulationen durchführen4.4betriebliche Erfolgsrechnung (§ 12 Abs. 3 Nr. 4.4)a)Arten der betrieblichen Erfolgsrechnung unterscheidenb)Rohertrag und betriebliche Erfolgsrechnung vergleichen, bewerten und Verbesserungsmöglichkeiten vorschlagenc)an betrieblichen Erfolgsrechnungen mitarbeiten5Marketing (§ 12 Abs. 3 Nr. 5) 5.1Verkaufsförderung (§ 12 Abs. 3 Nr. 5.1)a)verkaufsstarke und verkaufsschwache Zonen feststellenb)bei der Planung und Auswertung von verkaufsfördernden Maßnahmen mitwirken, verkaufsfördernde Maßnahmen durchführenc)bei der Vorbereitung und Umsetzung von Umplatzierungen im Verkaufsraum mitwirken5.2Standortmarketing (§ 12 Abs. 3 Nr. 5.2)a)Marktsituation am Standort unter wirtschaftlichen und regionalen Gesichtspunkten beurteilenb)Standortmarketing für Bestandssicherung und Weiterentwicklung von Betrieben erklären, Vorschläge entwickelnc)Marktauftritt von Mitbewerbern beobachten, Schlussfolgerungen ziehen, Maßnahmen zur Verbesserung des eigenen Marktauftritts vorschlagend)wettbewerbsrechtliche Regelungen berücksichtigen5.3Zielgruppenmarketing (§ 12 Abs. 3 Nr. 5.3)a)Vorschläge für den Einsatz von Marketinginstrumenten aus Ergebnissen der Marktforschung zum Kaufverhalten ableitenb)Kauf- und Konsumverhalten von Zielgruppen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Ausbildungsbetrieb erläutern, Konsequenzen ableiten und Maßnahmen vorschlagenc)zielgruppenorientierte Produktinformationen für die Verkaufsförderung einsetzend)Marketinginstrumente von Mitbewerbern beobachten und Handlungsempfehlungen für den eigenen Betrieb ableiten6IT-Anwendungen (§ 12 Abs. 3 Nr. 6) 6.1elektronische Geschäftsabwicklung (§ 12 Abs. 3 Nr. 6.1)a)Austauschbeziehungen zu anderen Unternehmen und Endverbrauchern darstellen, Geschäftsprozesse sowie deren Unterstützung durch IT-Anwendungen erläuternb)Maßnahmen zur Behebung von Störungen in der IT-Anwendung einleitenc)interne und externe elektronische Dienste nutzend)Vor- und Nachteile von E-Commerce und E-Business aus Sicht von Unternehmen und Kunden beurteilen6.2Datenbanken (§ 12 Abs. 3 Nr. 6.2)a)Artikelstammdaten im Warenwirtschaftssystem erstellen und pflegenb)Daten zur Unterstützung unternehmerischer Entscheidungen aufbereitenc)Vorschläge zur Verbesserung von Sortimentsstrukturen, Logistikprozessen und Marketingaktionen entwickelnd)Datenbanken auswerten6.3Optimierung der Warenwirtschaft (§ 12 Abs. 3 Nr. 6.3)a)Bestandteile des Warenwirtschaftssystems in ihrem Zusammenwirken auf die Steuerung der Arbeitsabläufe erklärenb)bei Analysen und Auswertungen von Kennziffern und Statistiken mitwirkenc)Ergebnisse des Warenwirtschaftssystems in Absatzprognosen umsetzen, Schlussfolgerungen für Lagerbestände und Aktionen der Verkaufsförderung ziehen6.4Benutzerunterstützung (§ 12 Abs. 3 Nr. 6.4)a)Benutzer in die Bedienung und Nutzung von informations- und kommunikationstechnischen Geräten einweisen und beratenb)Bedienungsunterlagen bereitstellen, Hilfe-Programme nutzen7Personal (§ 12 Abs. 3 Nr. 7) 7.1Selbstverantwortung und Motivation (§ 12 Abs. 3 Nr. 7.1)a)Bedeutung von Motivation und Selbstverantwortung für den wirtschaftlichen Erfolg erläuternb)individuelle Voraussetzungen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bei der Vorbereitung von Personalentscheidungen berücksichtigenc)Mitarbeiterführung als dynamischen, sich ständig verändernden Prozess erklären7.2Führen mit Zielen (§ 12 Abs. 3 Nr. 7.2)a)Vorteile des Führens mit Zielen erläuternb)Zielsysteme als inhaltliche Aufgabenstellung erläuternc)Maßnahmepläne aus Zielen ableiten, Zielerreichung überprüfen7.3Selbst- und Zeitmanagement (§ 12 Abs. 3 Nr. 7.3)a)Zusammenhänge von Selbst- und Zeitmanagement, Leistungssteigerung und Stress erläuternb)Methoden des Selbst- und Zeitmanagements nutzen7.4Kommunikation (§ 12 Abs. 3 Nr. 7.4)a)Möglichkeiten der Konfliktlösung insbesondere mit dem Ziel anwenden, Motivation, Arbeitsklima und Arbeitsleistung zu verbessernb)sprachliche und nichtsprachliche Kommunikation im Mitarbeitergespräch anwendenc)Selbstbild und Fremdbild bei der Kommunikation berücksichtigend)Einsatz und Durchführung von Kritikgesprächen in Konfliktsituationen beschreiben7.5Personalentwicklung (§ 12 Abs. 3 Nr. 7.5)a)Ziele der Personalentwicklung des Ausbildungsbetriebes erläuternb)aus Personalbedarfsplanung, Personaleinsatz und Qualifikationsbedarf Maßnahmen zur Personalentwicklung ableiten7.6Personaleinsatz (§ 12 Abs. 3 Nr. 7.6)a)Bedeutung von Kompetenzstrukturen erläuternb)Personaleinsatzplanung erstellenc)arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften bei Personalplanung und -einsatz anwendenAbschnitt IV: Fertigkeiten und Kenntnisse in der ergänzenden Wahlqualifikationseinheit gemäß § 12 Abs. 4Lfd. Nr.Teil des AusbildungsberufsbildesZu vermittelnde Fertigkeiten und Kenntnisse123 Grundlagen unternehmerischer Selbstständigkeit (§ 12 Abs. 4)a)unternehmerische Selbstständigkeit als Perspektive der Berufs- und Lebensplanung begründenb)Anforderungen an persönliche und fachliche Eignung für unternehmerische Selbstständigkeit beurteilenc)Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, Chancen und Risiken unternehmerischer Selbstständigkeit aufzeigend)Schritt in die Selbstständigkeit planen, Geschäftsidee entwickeln, Gründungskonzept erstellen und präsentierene)Marktforschungsdaten und Standortanalyse bei Gründung oder Übernahme eines Unternehmens berücksichtigenf)rechtliche Bedingungen bei Gründung und Übernahme eines Unternehmens erläuterng)Rechtsformen unterscheiden und eine geeignete auswählenh)Finanzierungsquellen und Fördermöglichkeiten für unternehmerische Selbstständigkeit erkunden und auswählen, Finanzierung planeni)Versicherungsarten für unternehmerische Selbstständigkeit auswählenk)Steuerarten im Rahmen der unternehmerischen Selbstständigkeit aufzeigenl)Kennziffern zur Steuerung des Unternehmens bewertenAusbildungsrahmenplanfür die Berufsausbildungzum Kaufmann im Einzelhandel/zur Kauffrau im Einzelhandel- Zeitliche Gliederung -1. AusbildungsjahrADie Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen 2.2 Teamarbeit und Kooperation, Arbeitsorganisation sowie 3. Warensortiment sind während des gesamten ersten Ausbildungsjahres zu vermitteln.B(1) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen1.1Bedeutung und Struktur des Einzelhandels,1.2Stellung des Ausbildungsbetriebes am Markt,1.3Organisation des Ausbildungsbetriebes,1.4Berufsbildung, Personalwirtschaft, arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften,2.1Informations- und Kommunikationssysteme,7.1Grundlagen der Warenwirtschaftzu vermitteln.(2) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen1.6Umweltschutz,4.1kunden- und dienstleistungsorientiertes Verhalten,4.2Kommunikation mit Kunden,6.1Werbemaßnahmen,6.2Warenpräsentationzu vermitteln.(3) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen1.5Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,5.1Kassieren,5.2Kassenabrechnung,8.1Rechenvorgänge in der Praxiszu vermitteln und im Zusammenhang damit die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildposition7.1Grundlagen der Warenwirtschaftfortzuführen.2. AusbildungsjahrADie Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen 2.2 Teamarbeit und Kooperation, Arbeitsorganisation sowie 3. Warensortiment sind während des gesamten zweiten Ausbildungsjahres fortzuführen.B(1) In einem Zeitraum von insgesamt drei bis fünf Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen4.3Beschwerde und Reklamation,6.3Kundenservicezu vermitteln und im Zusammenhang damit die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen1.6Umweltschutz,4.1kunden- und dienstleistungsorientiertes Verhalten,4.2Kommunikation mit Kunden,6.1Werbemaßnahmen,6.2Warenpräsentationfortzuführen.(2) In einem Zeitraum von insgesamt vier bis sechs Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen6.4Preisbildung,7.2Bestandskontrolle, Inventur,7.3Wareneingang, Warenlagerung,8.2Kalkulationzu vermitteln und im Zusammenhang damit die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen1.5Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,2.1Informations- und Kommunikationssysteme,5.1Kassieren,5.2Kassenabrechnung,7.1Grundlagen der Warenwirtschaft,8.1Rechenvorgänge in der Praxisfortzuführen.(3) In einem Zeitraum von insgesamt drei Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen einer der vier Wahlqualifikationseinheiten gemäß § 12 Abs. 21.Warenannahme, Warenlagerung,2.Beratung und Verkauf,3.Kasse,4.Marketingmaßnahmenzu vermitteln.3. Ausbildungsjahr(1) In einem Zeitraum von insgesamt drei Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildposition9.Einzelhandelsprozessezu vermitteln.(2) In einem Zeitraum von jeweils drei Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse der Berufsbildpositionen der drei ausgewählten Wahlqualifikationseinheiten nach § 12 Abs. 31.Beratung, Ware, Verkauf,2.beschaffungsorientierte Warenwirtschaft,3.warenwirtschaftliche Analyse,4.kaufmännische Steuerung und Kontrolle,5.Marketing,6.IT-Anwendungen,7.Personalzu vermitteln.