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Timestamp: 2016-10-26 19:27:26
Document Index: 376699217

Matched Legal Cases: ['Art. 140', 'Art. 9', 'Art. 86', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 24', 'Art. 151', 'Art. 130', 'Art. 153', 'Art. 130', 'Art. 132', 'Art. 153', 'Art. 105', 'Art. 29', 'Art. 65']

2C_136/2011 (30.04.2012)
2C_136/2011
Nachsteuer f�r die Steuerperioden 1997, 1998 und 1999 (direkte Bundessteuer),
Die X.________ AG wurde 1989 ins Handelsregister eingetragen. Sie bezweckte den Betrieb eines B�ros f�r Architektur, Ingenieurwesen, Planung und Generalplanung und konnte als Generalunternehmerin t�tig sein. Mit Verf�gungen vom 29. Oktober 1998, 24. Oktober 2001 und 3. Januar 2002 veranlagte die Steuerverwaltung des Kantons Bern die X.________ AG f�r die Steuerperioden 1997, 1998 und 1999 entsprechend den eingereichten Steuererkl�rungen und Jahresabschl�ssen.
Am 23. Juli 2002 fanden bei der X.________ AG, X.________ und bei weiteren Personen Hausdurchsuchungen statt, die vom Untersuchungsrichter I in Biel wegen Verdachts auf Pf�ndungsbetrug, Gl�ubigersch�digung durch Verm�gensverminderung, ungetreue Gesch�ftsbesorgung und Steuerbetrug angeordnet worden waren. Die dabei beschlagnahmten Akten wurden der Steuerverwaltung des Kantons Bern �bergeben zur Pr�fung, ob allenfalls Steuerdelikte begangen worden waren.
Mit Schreiben vom 15. November 2004 leitete die Steuerverwaltung des Kantons Bern ein Nachsteuer- und Steuerhinterziehungsverfahren u.a. gegen die X.________ AG ein. Am 9. Januar 2009 erliess die Steuerverwaltung des Kantons Bern, Abteilung Erbschafts-, Schenkungs- und Nachsteuern, eine Nachsteuerverf�gung, unter anderem auch f�r die direkte Bundessteuer der Jahre 1997 bis 1999 f�r die zuwenig erhobenen Steuern samt Verzugszinsen, und f�r eine Pauschalgeb�hr von Fr. 5'000.-- f�r das Nachsteuerverfahren. Sie hielt darin fest, die Buchhaltung der X.________ AG sei nicht ordnungsgem�ss gef�hrt und sie gehe davon aus, die Gesellschaft habe im Gesch�ftsjahr 1999 nicht alle Ums�tze aus dem Taxiflugbetrieb verbucht. Die nicht verbuchten Ums�tze seien unter Zuhilfename von zus�tzlichen Unterlagen sch�tzungsweise ermittelt worden. Zudem seien X.________ geldwerte Leistungen zugekommen und der Gesellschaft private Aufwendungen belastet worden, was nachtr�glich habe korrigiert werden m�ssen.
Die von der Steuerpflichtigen erhobene Einsprache wurde vollumf�nglich, und damit auch f�r die direkte Bundessteuer, mit Verf�gung der Steuerverwaltung des Kantons Bern, Abteilung Erbschafts-, Schenkungs- und Nachsteuern, vom 24. M�rz 2009 abgewiesen.
Die Steuerpflichtige f�hrte Rekurs und Beschwerde bei der Steuerrekurskommission des Kantons Bern. Diese erkannte mit Entscheid vom 14. Dezember 2010 f�r die hier fraglichen Steuerperioden der direkten Bundessteuer wie folgt:
2. Die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer pro 1997 wird abgewiesen.
4. Die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer pro 1998 wird abgewiesen.
6. Die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer pro 1999 wird abgewiesen.
7. Der Rekurs und die Beschwerde betreffend die Geb�hr von Fr. 5'000.-- f�r das Nachsteuerverfahren werden abgewiesen.
8. Die Kosten des Verfahrens vor der Steuerrekurskommission, bestimmt auf eine Pauschalgeb�hr von Fr. 6'000.--, werden der Rekurrentin anteilm�ssig im Betrag von Fr. 5'610.-- zur Bezahlung auferlegt.
9. Der Rekurrentin wird eine Parteikostenentsch�digung von Fr. 430.40 (inkl. MWST) zugesprochen."
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 4. Februar 2011 beantragt die X.________ AG dem Bundesgericht:
Die Ziffern 2, 4, 6 und 7 sowie - soweit der Beschwerdef�hrerin darin anteilm�ssige Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 5'610.-- zur Bezahlung auferlegt wurden - die Ziffer 8 des Entscheids der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 14. Dezember 2010 seien aufzuheben und die Einspracheverf�gung der Steuerverwaltung des Kantons Bern vom 24. M�rz 2009 sei, soweit die direkte Bundessteuer f�r 1997, 1998 und 1999 betreffend, ersatzlos aufzuheben."
1.2 Streitig ist die direkte Bundessteuer der Steuerperioden 1997, 1998 und 1999. Die Steuerrekurskommission des Kantons Bern beurteilt bis zum Steuerjahr 2000 Beschwerden nach Art. 140 ff. DBG als einzige kantonale Instanz (vgl. Art. 9 Abs. 2 der bernischen Verordnung vom 18. Oktober 2000 �ber den Vollzug der direkten Bundessteuer [BSG 668.11] in der Fassung vom 4. August 2004). Der angefochtene Entscheid ist mithin kantonal letztinstanzlich im Sinne von Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG.
1.4 Die Rechtsschriften an das Bundesgericht haben die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten, wobei in gedr�ngter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Die Begr�ndung muss sachbezogen sein, d.h. den Gegenstand des angefochtenen Entscheids betreffen. Es ist in gezielter Form auf die f�r dessen Ergebnis massgeblichen Erw�gungen der Vorinstanz einzugehen (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 - 2.3). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Sachverhaltsfeststellung, soweit rechtserheblich, kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 BGG). Hierzu muss der Betroffene wiederum rechtsgen�gend dartun, dass und inwiefern der festgestellte Sachverhalt klar und eindeutig mangelhaft erscheint. Auf rein appellatorische Kritik an der Sachverhaltsermittlung oder der Beweisw�rdigung tritt das Bundesgericht nicht ein (vgl. BGE 136 II 101 E. 3 S. 104 f.).
Die Beschwerdef�hrerin behauptet die Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r. Sie begr�ndet dies damit, die Vorinstanz habe sich in ihrem Entscheid wiederholt auf Feststellungen ihres B�chersachverst�ndigen abgest�tzt, ihr indessen vor der Entscheidf�llung keine Kenntnis vom fraglichen Bericht gegeben und ihr keine Gelegenheit einger�umt, zu den Schlussfolgerungen des Sachverst�ndigen Stellung zu nehmen.
Diese R�ge ist unbegr�ndet: die Steuerrekurskommission des Kantons Bern verf�gt neben hauptamtlichen Richterinnen und Richtern, Fachrichterinnen und Fachrichtern, Gerichtsschreibern und Gerichtsschreiberinnen auch �ber einen B�chersachverst�ndigen (vgl. Website der Steuerrekurskommission des Kantons Bern, http://www.justice.be. ch/justice/de/index/justiz/organisation/verwaltungsgericht/ueber_uns/ strk.html). Der B�chersachverst�ndige f�hrt gem�ss Art. 17 des Gesetzes �ber die Steuerrekurskommission vom 23. November 1999 (BSG 661.611) nach Anordnung der Kammervorsitzenden B�cheruntersuchungen durch und bearbeitet die ihm �bertragenen buchtechnischen Fragen. Daraus ergibt sich ohne Weiteres, dass ein Bericht des B�chersachverst�ndigen, in gleicher Weise wie ein Urteilsentwurf eines referierenden Richters oder eines Gerichtsschreibers, als blosse interne Meinungs�usserung und Grundlage f�r einen Entscheid zu qualifizieren ist. Eine solche interne �usserung bewirkt per se keinen Anspruch der Partei auf Stellungnahme (vgl. THOMAS MERKLI/ARTHUR AESCHLIMANN/RUTH HERZOG, Kommentar zum Gesetz �ber die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, N 1, zu Art. 24). Die Beschwerdef�hrerin zeigt im �brigen - abgesehen vom eben behandelten Vorbringen - nicht auf, inwiefern im Zusammenhang mit den mit Hilfe des B�chersachverst�ndigen durch die Vorinstanz getroffenen Feststellungen ihr rechtliches Geh�r verletzt worden sein soll.
3.1 Nach Art. 151 DBG ist ein Nachsteuerverfahren u.a. dann durchzuf�hren, wenn sich aufgrund von Tatsachen oder Beweismitteln, die der Steuerbeh�rde nicht bekannt waren, ergibt, dass eine Veranlagung zu Unrecht unterblieben oder eine rechtskr�ftige Veranlagung unvollst�ndig ist; die zu Unrecht nicht erhobene Steuer wird samt Zins als Nachsteuer eingefordert (Abs. 1).
Die Vorinstanz stellte fest, die Veranlagung der Beschwerdef�hrerin in den vorliegend massgebenden Jahren sei basierend auf den von dieser eingereichten Jahresabschl�ssen erfolgt. Im Weiteren hielt sie fest, erst nach Durchsicht und Analyse der am 23. Juli 2002 untersuchungsrichterlich beschlagnahmten Akten sei festgestellt worden, dass die gesamte Buchhaltung der Beschwerdef�hrerin in den massgeblichen Gesch�ftsjahren den Anforderungen an eine ordnungsgem�ss gef�hrte kaufm�nnische Buchhaltung in keiner Weise zu gen�gen vermochte, und zwar weder in formeller noch in materieller Hinsicht. Die �berpr�fbarkeit und Nachvollziehbarkeit der Buchungen sei nur ganz punktuell m�glich, die Hauptbuchjournale mit chronologischen Aufzeichnungen der einzelnen Buchungstatbest�nde sowie Urbelege fehlten ganz. Wesentliche Gesch�ftsvorg�nge seien handelsrechtswidrig nicht erfasst worden.
Die Beschwerdef�hrerin legt nicht in einer den Anforderungen des Gesetzes gen�genden Weise (vorstehende E. 1.4) dar, dass diese Feststellungen unzutreffend w�ren. Der Schluss der Vorinstanz, dass die genannten Umst�nde f�r die Steuerverwaltung im Veranlagungszeitpunkt nicht erkennbar waren, so dass das Vorliegen von neuen Tatsachen bejaht werden k�nne, ist nicht zu beanstanden. Sie ist daher zu Recht davon ausgegangen, dass ein Nachsteuerverfahren durchzuf�hren war.
3.2 Hat der Steuerpflichtige trotz Mahnung seine Verfahrenspflichten nicht erf�llt oder k�nnen die Steuerfaktoren mangels zuverl�ssiger Unterlagen nicht einwandfrei ermittelt werden, so nimmt die Veranlagungsbeh�rde die Veranlagung nach pflichtgem�ssem Ermessen vor. Sie kann dabei Erfahrungszahlen, Verm�gensentwicklung und Lebensaufwand des Steuerpflichtigen ber�cksichtigen (Art. 130 Abs. 2 DBG). Gem�ss Art. 153 Abs. 3 DBG sind im Nachsteuerverfahren die Vorschriften �ber die Verfahrensgrunds�tze, das Veranlagungs- und das Beschwerdeverfahren sinngem�ss anwendbar. Da vorliegend feststeht, dass die Buchhaltung der Beschwerdef�hrerin, auf welcher die Steuerdeklarationen und die Veranlagungen basierten, formell und materiell ungen�gend war, sind die Voraussetzungen f�r eine Veranlagung nach pflichtgem�ssem Ermessen gem�ss Art. 130 Abs. 2 DBG erf�llt.
4.1 Eine Einsch�tzung nach pflichtgem�ssem Ermessen kann der Steuerpflichtige nur wegen offensichtlicher Unrichtigkeit anfechten (Art. 132 Abs. 3 DBG). Dies gilt in analoger Weise f�r eine ermessensweise vorgenommene Nachsteuerveranlagung (vgl. Art. 153 Abs. 3 DBG). Der Unrichtigkeitsnachweis kann auf zwei Arten erbracht werden: Einerseits kann durch das Beibringen von Beweismitteln die bisher vorhandene Ungewissheit bez�glich des Sachverhalts beseitigt und auf diese Weise die zuverl�ssige Ermittlung der Steuerfaktoren erm�glicht werden. Diesfalls ist die angefochtene ermessensweise Nachsteuerveranlagung durch eine ordentliche Nachsteuerveranlagung zu ersetzen und die Untersuchungspflicht lebt wieder auf (vgl. Urteile 2C_311/2010 vom 22. Dezember 2010 E. 3.2; 2C_485/2009 vom 8. April 2010 E. 3.1; 2C_579/2008 vom 29. April 2009 E. 2.1 in: StR 64/2009 S. 660 f.; 2A.39/2004 vom 29. M�rz 2005 E. 5.1 in: ASA 75, 329 S. 333 f.). Andererseits ist aber auch m�glich, anhand der beigebrachten Beweismittel darzutun, dass die angefochtene Veranlagung offensichtlich �bersetzt ist (vgl. BEUSCH/B�RTSCHI, Rechtsschutz bei den harmonisierten Staats- und Gemeindesteuern und der direkten Bundessteuer - dargestellt am Beispiel des Kantons Z�rich, in: Beusch [Hrsg.], Steuerrecht 2007 - Best of zsis, S. 51 ff.; ROMAN BL�CHLIGER, Die Einsprache gegen die Ermessenseinsch�tzung, StR 63 [2008], S. 86 ff., insb. S. 91 f.; ZWEIFEL/CASANOVA, Schweizerisches Steuerverfahrensrecht, Direkte Steuern, S. 261 ff.; PHILIPP BETSCHART, 7 Eintretensvoraussetzungen bei Einsprachen gegen Veranlagungen nach pflichtgem�ssem Ermessen, zsis 2009, Best Case N. 7 S. 3 f.). Offensichtlich unrichtig ist eine Sch�tzung, die einen wesentlichen Gesichtspunkt �bergangen oder falsch gew�rdigt hat. Das Bundesgericht ist an die Ermessenseinsch�tzung gebunden, wenn sie auf einer richtigen und vollst�ndigen Sachverhaltsermittlung und auf einer sachgerechten Abw�gung der Gesamtheit der f�r die Veranlagung massgebenden Verh�ltnisse beruht, wobei den zust�ndigen Beh�rden ein gewisser Spielraum f�r die zahlenm�ssige Auswertung der Untersuchungsergebnisse zusteht; solange sich ihre Sch�tzung im Rahmen des so gegebenen Spielraums h�lt, kann das Bundesgericht nicht eingreifen (Urteil 2C_279/2011 vom 17. Oktober 2011 E. 3.1 mit Hinweisen, in: StR 67/2012 S. 59).
4.2 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die ermessensweise vorgenommene Nachsteuerveranlagung sei offensichtlich unrichtig, soweit angeblich nicht deklarierte Einnahmen aus Flugtaxidiensten - betreffend das Jahr 1999 - aufgerechnet worden seien.
4.2.1 Bei der Beurteilung dieser Vorbringen ist die besondere Natur der Ermessenseinsch�tzung zu beachten. Da die Steuerbeh�rde mangels gen�gender Unterlagen nicht alle Steuerfaktoren genau ermitteln kann, muss sie diese sch�tzen. Dabei hat sie notwendigerweise auf Annahmen und Vermutungen abzustellen. Weil eine Ermessenseinsch�tzung somit naturgem�ss eine gewisse Unsch�rfe aufweist, ist die M�glichkeit, sie anzufechten, entsprechend eingeschr�nkt. Der Steuerpflichtige hat grunds�tzlich nachzuweisen, dass die Ermessensveranlagung den tats�chlichen Verh�ltnissen nicht entspricht. Mittels umfassendem Unrichtigkeitsnachweis hat er die bisher vorhandene Ungewissheit bez�glich des Sachverhalts zu beseitigen; blosse Teilnachweise gen�gen nicht. In der Begr�ndung der Einsprache ist daher der Sachverhalt in substanziierter Weise darzulegen, und es sind die Beweismittel f�r diese Sachverhaltsdarstellung zu nennen. Es reicht nicht aus, die Einsch�tzung bloss in pauschaler Weise zu bestreiten oder lediglich einzelne Positionen der Einsch�tzung als zu hoch zu bezeichnen. Vielmehr wird der Steuerpflichtige, der seine Mitwirkungspflichten im Veranlagungsverfahren nicht erf�llt und dadurch eine Ermessensveranlagung bewirkt hat, in der Regel die vers�umten Mitwirkungshandlungen nachholen - also beispielsweise eine bisher nicht vorgelegte Steuererkl�rung nachtr�glich einreichen - m�ssen, um die Einsprache gen�gend begr�nden zu k�nnen (Urteile des Bundesgerichts 2C_279/2011 vom 17. Oktober 2011, E. 3.2, in: StR 67/2012 S. 59; 2A.72/2004 vom 4. Juli 2005 E. 5, in: StR 60/2005 973; 2C_620/2007 vom 2. Juli 2008 E. 2.1, in: StE 2009 B 95.1 13).
4.2.2 Die Vorinstanz hat mit Verweis auf die Feststellungen der Steuerbeh�rden ausf�hrlich dargelegt, aus welchen Gr�nden die Behauptung der Beschwerdef�hrerin, wonach der Flugbetrieb - mit Ausnahme der aus Flugtaxibetrieb verbuchten Einnahmen - im Zusammenhang mit ihrer Gesch�ftst�tigkeit stehe, nicht glaubhaft ist. Die Beschwerdef�hrerin vermag nicht rechtsgen�gend aufzuzeigen (vgl. vorn E.1.4), inwiefern die �berlegungen der Vorinstanz konkret unzutreffend w�ren, sondern beruft sich wie bereits vor der Vorinstanz auf die Arbeitsweise ihres Gesch�ftsf�hrers, welche zu vielen Fl�gen Anlass gegeben haben soll. Dies hat die Vorinstanz jedoch eingehend gepr�ft und begr�ndet verworfen; es kann auf die verbindlichen Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 105 Abs. 1 BGG).
4.2.3 In diesem Zusammenhang ist auch auf die R�ge der Beschwerdef�hrerin einzugehen, wonach die Vorinstanz angebotene Beweismittel nicht abgenommen, das heisst keinen Augenschein in ihrem Archiv vorgenommen habe; dort bef�nden sich Tausende von Pl�nen, welche ausl�ndische Unterakkordanten f�r die Einzelfirma X.________ bzw. die Beschwerdef�hrerin ausgefertigt h�tten.
Der Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) gebietet insbesondere, rechtzeitig und formrichtig angebotene Beweismittel abzunehmen, es sei denn, diese betr�fen eine nicht erhebliche Tatsache oder seien offensichtlich untauglich, �ber die streitige Tatsache Beweis zu erbringen. Die Vorinstanz hat festgestellt, dass f�r das Jahr 1999 lediglich eine Rechnung f�r einen Unterakkordanten im Ausland verbucht worden sei. In den Unterlagen f�nden sich keine Hinweise oder Belege, die best�tigen w�rden, dass die Rekurrentin im Jahr 1999 im Ausland Materiallieferanten besucht habe und/oder Materialeink�ufe f�r Projekte get�tigt habe. Insbesondere w�rden sich keine Vertr�ge finden, in denen sie sich zu solchen Leistungen verpflichtet h�tte. Es l�gen auch keine Vertr�ge vor, wonach sie f�r im Jahr 1999 erbrachte Leistungen ein Generalplanerhonorar erhalten habe, das gleichzeitig Flugspesen mit abgegolten h�tte. Es sei nicht nachgewiesen, dass Fl�ge f�r die Generalplanert�tigkeit durchgef�hrt wurden oder ihr sogar Aufwendungen f�r Fl�ge �ber die Honorare mit abgegolten worden seien. Auch fehlten Unterlagen (Ausschreibungen, Aktennotizen, Memos, Sitzungsprotokolle etc.), die auf eine Akquisitionst�tigkeit im Ausland h�tten schliessen lassen.
Diese Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz werden von der Beschwerdef�hrerin nicht bestritten. Es ist daher nicht ersichtlich, inwiefern ein Augenschein im Archiv zu einem anderen Ergebnis h�tte f�hren k�nnen. Es ist folglich auch nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz den angebotenen Augenschein als nicht beweistauglich f�r die effektive Auslandt�tigkeit (und insbesondere die Auslandfl�ge der Beschwerdef�hrerin) erachtete und auf dessen Durchf�hrung verzichtete.
4.2.4 Die Vorinstanz hat im weiteren die kalkulatorische Ermittlung der Flugeinnahmen durch die Steuerbeh�rde gepr�ft und best�tigt. Auch diesbez�glich bringt die Beschwerdef�hrerin nichts vor, was die �berlegungen der Vorinstanzen in substanziierter Weise als unrichtig erscheinen liesse (vorn E. 1.4). Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, es sei unhaltbar, dass die Vorinstanz auch Fl�ge mit dem Flugzeug HB-________ ihr zugerechnet habe. Dabei �bersieht sie, dass die Vorinstanz feststellte, selbst wenn die genannten Fl�ge der Beschwerdef�hrerin nicht zuzurechnen w�ren, sei diesem Umstand mit dem vorgenommenen Einschlag von 30% immer noch gen�gend Rechnung getragen worden. Die Beschwerdef�hrerin zeigt nicht auf, inwiefern dies unzutreffend w�re.
Soweit die Beschwerdef�hrerin geltend macht, die vorgenommene Aufrechnung lasse die konkreten Flugdaten 1999 g�nzlich ausser Acht, sie basiere lediglich auf kalkulatorischen Werten ohne jeglichen qualitativen oder quantitativen Bezug zu den effektiven Flugbewegungen, kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden, st�tzt sich doch die Vorinstanz auch auf die von ihrem B�chersachverst�ndigen konkret ermittelten Flugbewegungen ab. Unberechtigt ist auch der Einwand, die bei der Sch�tzung der (nicht verbuchten) Ertr�ge verwendeten Ans�tze seien absurd. Es handelt sich bei diesem um eine ungen�gende, bloss pauschale Bestreitung: Die Beschwerdef�hrerin legt nicht in nachzuvollziehender Weise und belegt dar, inwiefern die von den Vorinstanzen verwendeten Ans�tze falsch w�ren.
4.2.5 Zusammenfassend ist festzustellen, dass die im Nachsteuerverfahren ermessensweise vorgenommene Aufrechnung nicht deklarierter Einnahmen aus Flugtaxidiensten - betreffend das Jahr 1999 - nicht zu beanstanden ist.
4.3 Die Beschwerdef�hrerin bestreitet weitere vorgenommene Aufrechnungen von geldwerten Leistungen in den Jahren 1997 bis 1999 und von �brigem Aufwand (Aktivierung) im Jahre 1999 einzig mit der Begr�ndung, sie habe ihre Jahresabschl�sse ihren jeweiligen Steuererkl�rungen f�r die Jahre 1997 bis 1999 beigelegt und die Steuerbeh�rden h�tten die Bewertungen anerkannt. Diese Begr�ndung ist nicht stichhaltig angesichts des Umstandes, dass die Buchhaltung der Beschwerdef�hrerin in den massgeblichen Gesch�ftsjahren den Anforderungen an eine ordnungsgem�ss gef�hrte kaufm�nnische Buchhaltung weder in formeller noch in materieller Hinsicht zu gen�gen vermochte (vgl. E. 3.1). Die Vorinstanz hat denn auch die von der Steuerverwaltung vorgenommenen Aufrechnungen vor allem mit dem Hinweis darauf gesch�tzt, dass die zugrunde liegenden Transaktionen erst aufgrund der B�cheruntersuchung erkannt werden konnten. Auch diese Aufrechnungen sind nicht zu beanstanden.
4.4 Die Beschwerdef�hrerin beantragt die Aufhebung der Kostenauferlegung im Nachsteuerverfahren sowie im Verfahren vor der Steuerrekurskommission. Sie begr�ndet das ausschliesslich damit, dass die Voraussetzungen f�r die Erhebung einer Nachsteuer nicht gegeben seien. Da dies nicht zutrifft, ist dem Antrag nicht stattzugeben.
Die Beschwerde ist aus diesen Gr�nden abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Entsprechend diesem Ausgang hat die Beschwerdef�hrerin die Kosten des Verfahrens vor Bundesgericht zu tragen (Art. 65 und 66 Abs. 1 und 4 BGG).
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Steuerverwaltung des Kantons Bern, der Steuerrekurskommission des Kantons Bern und der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.