Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VG%20Berlin&Datum=17.05.2013&Aktenzeichen=4%20K%2040.12
Timestamp: 2019-06-20 20:46:44
Document Index: 341643616

Matched Legal Cases: ['Art 108', 'Art 107', 'Art 14', '§ 8', '§ 8', '§ 19', '§ 8', '§ 53', '§ 8']

VG Berlin, 17.05.2013 - 4 K 40.12 - dejure.org
https://dejure.org/2013,18027
VG Berlin, 17.05.2013 - 4 K 40.12 (https://dejure.org/2013,18027)
VG Berlin, Entscheidung vom 17.05.2013 - 4 K 40.12 (https://dejure.org/2013,18027)
VG Berlin, Entscheidung vom 17. Mai 2013 - 4 K 40.12 (https://dejure.org/2013,18027)
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Art 108 Abs 3 AEUV, Art 107 AEUV, Art 14 EGV 659/1999, § 8 Abs 2 S 3 aF EAEG, § 8 Abs 4 S 2 EAEG
Die gegenteilige Auffassung der Kammer (zuletzt Urteil vom 12. Juli 2013 - VG 4 K 163.12 - mit Verweis auf Urteil vom 17. Mai 2013 - VG 4 K 40.12 [OVG 1 N 62.13] hält sie für nicht überzeugend , weil sie die Ausführungen der Antragstellerin übergangen habe, dass die Übergangsvorschrift des § 19 Abs. 3 EAEG gegen das verfassungsrechtliche Rückwirkungsverbot verstoße (Antragsschrift Seite 12 f.).
Zu einem ähnlichen Einwand schrieb die Kammer im Urteil vom 17. Mai 2013 - VG 4 K 40.12 - [OVG 1 N 62.13], Abdruck Seite 8:.
Zu einem diesbezüglichen Einwand schrieb die Kammer im Urteil vom 17. Mai 2013 - VG 4 K 40.12 -, Abdruck Seite 13 f.:.
§ 8 Abs. 2 Satz 4 EAEG a.F. habe entgegen der Ansicht der Antragstellerin die verfassungsrechtlich gebotene angemessene Regelungsdichte aufgewiesen, wie die Kammer mit Urteil vom 17. Mai 2013 - VG 4 K 40.12 - (jetzt OVG 1 N 62.13) entschieden habe.
Die Rechtmäßigkeit des Jahresbeitragsbescheides sei nicht Voraussetzung für die Festsetzung der Sonderzahlung (vgl. Urteil der Kammer vom 17. Mai 2013 - VG 4 K 40.12 - [OVG 1 N 62.13]); ohnehin teile das Gericht die Bedenken der Antragstellerin insoweit nicht.
Ob sich dieses Ergebnis bereits aus § 53 Abs. 1 KWG ableiten lässt, wie die Beklagte in diesem Verfahren geltend macht und die Klägerin im Verfahren VG 4 K 40.12 einzuräumen scheint ("entschädigungsrechtlich einem inländischen Finanzdienstleistungsinstitut gleichgestellt"), kann dahinstehen.
In der mündlichen Verhandlung hat die Klägerin wie im Verfahren VG 4 K 40.12 geltend gemacht, sie habe auch fremde Sondervermögen verwaltet; die Bruttoprovisionserträge daraus seien nicht beitragsrelevant.
Die Erhebung der streitigen Sonderzahlung finde ihre Rechtsgrundlage - wie die Kammer bereits im Urteil vom 17. Mai 2013 im Verfahren VG 4 K 40.12 dargelegt habe - in § 8 Abs. 4 Satz 2, Abs. 5 Satz 1 EAEG, auch, soweit es - wie hier - um die Refinanzierung eines Kredits gehe, der bereits vor dem Inkrafttreten dieser Normen aufgenommen worden sei.