Source: https://www.stbk-saarland.de/ihr-steuerberater/
Timestamp: 2019-04-18 17:08:35
Document Index: 265680231

Matched Legal Cases: ['§ 612', '§ 612', '§ 10', '§ 13', '§ 34', '§ 33', '§ 25', '§ 141', '§ 4', '§ 25', '§ 25', '§ 35', '§ 35', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 24', '§ 24', '§ 8', '§ 9', '§ 44', '§ 24', '§ 16', '§ 33', '§ 24', '§ 30', '§ 24', '§ 40', '§ 612', '§ 3', '§ 3']

Steuerberaterkammer Saarland | Ihr Steuerberater
Ihr Steuerberater erbringt für Sie vielfältige, qualifizierte Leistungen, die ihren angemessenen Preis haben.
Auf diesen Seiten zeigen wir Ihnen, welche Leistungen dies im Einzelnen sind und wie deren Vergütung berechnet wird.
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1. Die allgemeine Beratung und Vertretung seiner Mandanten in Steuersachen gehört zu dem klassischen Tätigkeitsfeld des steuerberatenden Berufs.
Hier leisten die Steuerberater für Sie
Beratung in Fragen der Gestaltung betrieblicher wie auch privater
Rechtsverhältnisse unter steuerlichen Gesichtspunkten
Vertretung vor Finanzbehörden.
2. Rechnungswesen:
a) Die Steuerberater helfen Ihnen bei der betrieblichen Buchführung (Finanzbuchführung und Lohnbuchführung), indem sie Ihnen diejenige Arbeit abnehmen, welche Sie mit Ihren Mitarbeitern nicht sinnvoll erbringen können. Hierzu gehören
das Einrichten einer Buchführung mit der Erstellung eines Kontenplanes
die Buchführung selbst, je nach erbrachter Eigenleistung des Betriebes, einschließlich des Kontierens der Belege
die Lohnbuchführung, je nach Eigenleistung des Betriebes, einschließlich der Einrichtung von Lohnkonten, der Aufnahme der Stammdaten, der Führung der Lohnkonten und der Anfertigung der Lohnabrechnungen.
b) Ihr Steuerberater unterstützt Sie auch beiden Jahresabschlussarbeiten im Rechnungswesen. Hier leistet der Steuerberater Hilfe durch Erstellung
der Einnahmenüberschussermittlung
des Jahresabschlusses mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und eventuell Anhang und Lagebericht
der Zwischenabschlüsse
des Vermögensstatus
der Auseinandersetzungsbilanz
der Liquidationsbilanz
des Erläuterungsberichts.
3. Klassischer Kernbereich der Leistungen des steuerberatenden Berufs ist die Anfertigung von Entwürfen zu Steuererklärungen in allen Steuerarten.
Außerdem können bereits angefertigte Steuererklärungen überprüft werden.
4. In engem Zusammenhang mit dem Anfertigen und Prüfen von Steuererklärungen steht die gegenüber den Finanzämtern vielfach erforderliche Antragstellung.
Hier vertreten die Steuerberater ihre Mandanten bei der Stellung von Anträgen bezüglich
Erlaß von Steuerschulden
Die Steuerberater vertreten Sie auch bei der Durchsetzung Ihrer Rechte
bei Revisionen vor dem Bundesfinanzhof
bei Klagen vor Verwaltungsgerichten.
Die Angehörigen des steuerberatenden Berufes stehen den unternehmerisch tätigen Mandanten darüber hinaus auch als Unternehmensberater zur Verfügung und leisten hier Hilfe auf allen Gebieten der betriebswirtschaftlichen („Unternehmens-„) Beratung. Hierzu zählen zum Beispiel:
betriebswirtschaftliche Auswertungen der Buchführung
Fusionen – Finanzplanung, Liquiditätsplanung
betriebswirtschaftliche und steuerliche Beratung zur Gestaltung von Gesellschafts- und anderen Verträgen
Beratung bei Investitionsentscheidungen und bei Finanzierungsfragen, Unterstützung bei Bankgesprächen und Finanzierungsverhandlungen
Organisationsberatung, z.B. hinsichtlich der Betriebs- und Verwaltungsabläufe
Beratung bei der Rechtsformwahl und Standortplanung unter steuerlichen Gesichtspunkten
Erarbeitung von wirtschaftlich tragfähigen Unternehmenskonzepten, wie z.B.
Portfolio-Analyse und Erarbeitung von geeigneten Maßnahmen
Schwachstellenanalyse und Erarbeitung von geeigneten Maßnahmen
Insolvenzwesen, z.B.:
Erstellung, Begutachtung von Insolvenzplänen
Vermögensgestaltungsberatung, wie z.B.:
Wie jeder Dienstleister wird auch der Steuerberater nur tätig, wenn ihm ein entsprechender Auftrag erteilt wurde. Der Auftrag definiert die Leistungen, die der Steuerberater zu erbringen hat und dem Mandanten in Rechnung stellen kann. Beide Seiten, Steuerberater und Mandant, sollten unbedingt darauf achten, daß der Umfang des dem Steuerberater erteilten Auftrages, also die von ihm zu erbringenden Leistungen, möglichst in schriftlicher Form klar und eindeutig formuliert wird.
Die historisch gewachsenen und gesetzlich festgelegten Regelungen des Berufsrechtes der Angehörigen des steuerberatenden Berufes gewährleisten Qualität und Sicherheit. Steuerberater üben ihren Beruf unabhängig, eigenverantwortlich und gewissenhaft aus:
Sie verzichten auf berufswidrige Werbung
Sie sind zur Verschwiegenheit über alle ihnen anvertrauten Angelegenheiten verpflichtet
Sie unterhalten eine Berufshaftpflichtversicherung, die auch die Unternehmensberatung einschließt
Sie unterliegen der Berufsaufsicht durch die Steuerberaterkammern.
Die Steuerberaterkammern stehen darüber hinaus als objektive und neutrale Körperschaften des öffentlichen Rechtes bei Streitigkeiten zwischen Mandant und Steuerberater als Vermittlungsstelle zur Verfügung und fördern im Streitfall das Zustandekommen von außergerichtlichen, gütlichen Einigungen zwischen Steuerberater und Mandant.
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Den Angehörigen des steuerberatenden Berufes sind in der vom Bundesminister der Finanzen erlassenen „Vergütungsverordnung für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und Steuerberatungsgesellschaften“ (Steuerberatervergütungsverordnung – StBVV) Vorgaben gemacht bezüglich der Höhe der für die Erbringung von Leistungen im Bereich der Hilfe in Steuersachen zu berechnenden Vergütung.
Die von den Regelungen der StBVV nicht erfassten Leistungen im Rahmen der betriebswirtschaftlichen Beratung sind hingegen durch die auf Grundlage der Marktgegebenheiten zu ermittelnde „übliche Vergütung“ abzugelten (§§ 612 Abs. 2, 632 Abs. 2 BGB).
Neben den Regelungen der StBVV und dem Verweis der Bestimmungen der §§ 612 Abs. 2 bzw. 632 Abs. 2 BGB auf die „übliche Vergütung“ besteht die Möglichkeit, die Vergütung für die Leistungen des Steuerberaters im Wege einer vorab geschlossenen (Pauschalhonorar-) Vereinbarung zu bestimmen. Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass die Bedeutung der Angelegenheit, mit der der Steuerberater betraut werden soll, der Umfang und die Schwierigkeit der zu erbringenden Leistung im vorhinein nur eingeschränkt beurteilt werden können, weshalb die Möglichkeiten des Steuerberaters, die Höhe der Vergütung im vorhinein festzulegen, begrenzt sind.
Die StBVV unterscheidet die Wertgebühren (§ 10 StBVV), die Zeitgebühr (§ 13 StBVV) sowie – für einige wenige Leistungen, z.B. die Lohnbuchführung (§ 34 StBVV) – die Betragsgebühren.
Jahresumsatz (= Gegenstandswert der Gebührenberechnung) € 250.000,–; mittlerer Gebührenrahmen 5,5/10 bis 8,5/10; bei einem Gebührensatz von 7/10 weist Tabelle C zur StBVV einen Gebührenbetrag in Höhe von € 186,90 netto aus, der gemäß § 33 Abs. 1 StBVV monatlich fällig wird, und zwar zuzüglich Post- und Telekommunikations-dienstleistungen sowie Mehrwertsteuer.
(§ 25 StBVV; sogen. Einnahmenüberschussrechnung): Unternehmer, die nach der Abgabenordnung (§ 141 AO) nicht zur Buchführung verpflichtet sind und die sich nicht freiwillig dazu entschließen, ermitteln einen für die Besteuerung maßgeblichen Gewinn oder Verlust durch Saldierung der Betriebseinnahmen und der Betriebsausgaben (§ 4 Abs. 3 EStG). Der Steuerberater erhält für die Einnahmenüberschussrechnung gem. § 25 Abs. 1 Satz 1 StBVV eine Wertgebühr nach Tabelle B zur StBVV im Gebührenrahmen von 5/10 bis 20/10; Gegenstandswert ist der jeweils höhere Betrag, der sich aus der Summe der Betriebseinnahmen oder der Summe der Betriebsausgaben ergibt, jedoch mindestens € 12.500,00. Zusätzlich kann der Steuerberater nach § 25 Abs. 2 StBVV Zeitgebühren in Rechnung stellen, wenn die Ermittlung des Einnahmenüberschusses Vorarbeiten erfordert, die über das übliche Maß erheblich hinausgehen.
Angenommener Gegenstandswert der Gebührenberechnung € 21.500,00; mittlerer Gebührenrahmen zwischen 10/10 und 15/10; bei einem Wertgebührensatz von 12/10 weist die einschlägige Tabelle B zur StBVV einen Gebührenbetrag in Höhe von € 193,20 netto aus.
Erstellung einer Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung einschließlich Vorarbeiten (§ 35 Abs. 1 Ziffer 1 a StBVV): Wertgebühr nach Tabelle B zur StBVV; Gebührenrahmen von 10/10 bis 40/10; Gegenstandswert der Honorarberechnung ist gem. § 35 Abs. 2 StBVV das Mittel zwischen der berichtigten Bilanzsumme (Summe der Posten der Aktivseite der Bilanz zuzüglich der Privatentnahmen und offener Ausschüttungen an Gesellschafter, abzüglich Privateinlagen der Gesellschafter, Kapitalerhöhungen durch Einlagen und Wertberichtigungen) und der betrieblichen Jahresleistung (Umsatzerlöse und sonstige Erträge).
Für die Ermittlung des Überschusses in den einzelnen Einkunftsarten (z.B. Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, Einkünfte aus Kapitalvermögen, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung etc.) sieht § 27 Abs. 1 StBVV einen Wertgebührenrahmen von 1/20 bis 12/20 nach Tabelle A vor. Gegenstandswert ist der jeweils höhere Betrag, der sich aus der Summe der Einnahmen oder der Summe der Werbungskosten ergibt, mindestens jedoch € 8.000,00. Betriebe, die einen Jahresabschluss in Form einer Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erstellen lassen (müssen), können diesen Jahresabschluss als Einkunftsermittlung verwenden.
Berechnungsbeispiel: Ein Handwerksmeister erzielt aus seinem Handwerksbetrieb Jahreseinkünfte (Gewinne) in Höhe von € 37.500,00. Daneben erzielt er aus der Vermietung einer Eigentumswohnung Jahreseinkünfte (Überschusseinnahmen) in Höhe von € 5.000,00. Für die Einkunftsermittlung fallen im Beispielsfall folgende Gebühren an: Die Jahreseinkünfte aus Gewerbebetrieb sind in dem jeweiligen Jahresabschluss (siehe oben Ziffer I.2.) ermittelt und können aus dem Jahresabschluss in die Steuererklärung übertragen werden. Die diesbezüglichen Gebühren fallen dann bei der Einkunftsermittlung zu Einkommensteuererklärungszwecken nicht noch einmal an. Für die Ermittlung der Einnahmen aus Vermietung nach § 27 Abs. 1 StBVV reicht der mittlere Gebührenrahmen von 5/20 bis 8/20; wenngleich die Einkünfte aus der Wohnungsvermietung nur € 5.000,00 betragen, liegt der Mindestgegenstandswert nach § 27 Abs. 1 Satz 2 StBVV bei € 8.000,00. Bei einem Gebührensatz von 7/20 weist Tabelle A zur StBVV einen Gebührenbetrag in Höhe von € 151,55 netto aus. Für die Anfertigung der eigentlichen Einkommensteuererklärungen reicht der mittlere Gebührenrahmen nach § 24 Abs. 1 Nr. 1 StBVV von 3/10 bis 4/10; die Summe der Einkünfte (Gegenstandswert der Gebührenberechnung) läge im Beispielsfall bei € 42.500,00; bei einem Gebührensatz von 3,5/10 weist Tabelle A zur StBVV einen Gebührenbetrag in Höhe von € 358,05 netto aus.
Viele Unternehmen werden als sog. Kapitalgesellschaften, insbesondere als GmbH´s, geführt. Die erwirtschafteten Gewinne dieser Kapitalgesellschaften unterliegen nach dem Körperschaftsteuergesetz der Körperschaftsteuer. Die Körperschaftsteuer ist damit sozusagen die „Einkommensteuer der GmbH“.
Berechnungsbeispiel: Angenommener Gegenstandswert der Gebührenberechnung: € 37.500,00; der mittlere Gebührenrahmen reicht von 4,33/10 bis 6,66/10; bei einem Gebührensatz von 5,5/10 weist Tabelle A zur StBVV einen Gebührenbetrag in Höhe von € 520,85 netto aus.
Für die Anfertigung der Gewerbesteuererklärung erhält der Steuerberater nach § 24 Abs. 1 Ziffer 5 a StBVV eine Wertgebühr nach Tabelle A zur StBVV in einem Gebührenrahmen von 1/10 bis 6/10; Gegenstandswert der Honorarberechnung ist der (sich aus dem Gewinn des Unternehmens zzgl. der Hinzurechnungen nach § 8 GewStG und abzüglich der Kürzungen nach § 9 GewStG ermittelnde) Gewerbeertrag vor Berücksichtigung des Freibetrages und eines Gewerbeverlustes, mindestens jedoch € 8.000,00.
Schüttet ein als Kapitalgesellschaft, z. B. in der Rechtsform einer GmbH, geführtes Unternehmen erzielte Gewinne an Gesellschafter aus, so unterliegen diese ausgeschütteten Gewinne bei dem jeweiligen Gesellschafter der Kapitalertragsteuer. Die den Gewinn ausschüttende GmbH hat nach § 44 EStG die anfallende Kapitalertragsteuer für Rechnung der Gesellschafter einzubehalten und beim zuständigen Finanzamt anzumelden. Nach § 24 Abs. 1 Ziffer 14 StBVV steht dem Steuerberater für die Anfertigung der Kapitalertragsteuererklärung eine Wertgebühr nach Tabelle A in einem Gebührenrahmen von 1/20 bis 6/20 zu; Gegenstandswert ist die Summe der kapitalertragsteuerpflichtigen Kapitalerträge, mindestens jedoch € 4.000,00.
Unternehmer sind nach §§ 16, 18 UStG verpflichtet, die von ihnen abzuführende oder zu entrichtende Umsatzsteuer in Voranmeldungen und in einer Umsatzsteuerjahreserklärung anzugeben.
Wertgebühr nach Tabelle A zur StBVV; Gebührenrahmen von 1/10 bis 6/10; Gegenstandswert der Gebührenberechnung sind 10 % des Gesamtbetrages der für die Lieferungen oder sonstigen Leistungen des Betriebes an ihn gezahlten Entgelte zzgl. des Eigenverbrauches, mindestens jedoch € 650,00. Wenn dem Steuerberater die Buchführung des Unternehmens gemäß § 33 StBVV übertragen wurde, ist mit der für die Buchführung geleisteten Gebühr auch die Anfertigung der Umsatzsteuervoranmeldung abgegolten, so dass in diesem Falle die Gebühr nach § 24 Abs. 1 Nr. 7 StBVV nicht anfällt.
Die für das Anfertigen der Umsatzsteuerjahreserklärung einschließlich ergänzender Anträge und Meldungen anfallende Gebühr berechnet sich genauso wie die dem Steuerberater für die Umsatzsteuervoranmeldung (siehe oben a)) zustehende Gebühr. Allerdings erreicht der Gebührenrahmen für die Anfertigung der Umsatzsteuerjahreserklärung von 1/10 bis 8/10 und der Mindestgegenstandswert beträgt € 8.000,00. Berechnungsbeispiel für das Anfertigen der Umsatzsteuerjahreserklärung: Angenommener Gegenstandswert der Gebührenberechnung: € 15.000,00; der mittlere Gebührenrahmen reicht von 2,7/10 bis 5,4/10; bei einem Gebührensatz von 4,5/10 weist Tabelle A zur StBVV einen Gebührenbetrag in Höhe von € 267,30 netto aus.
Weitere Leistungen Ihres Steuerberaters
Für die Tätigkeit im Verfahren der Selbstanzeige erhält der Steuerberater gemäß § 30 StBVV eine Wertgebühr nach Tabelle A in einem Gebührenrahmen von 10/10 bis 30/10.
Für die Anfertigung von Anträgen auf Kindergeld erhält der Steuerberater gem. § 24 Abs. 1 Nr. 23 StBVV eine Wertgebühr von 2/10 bis 10/10 einer vollen Gebühr nach Tabelle A zur StBVV. Gegenstandswert ist das beantragte Jahreskindergeld.
Vertritt der Steuerberater den Mandanten im außergerichtlichen Rechtsbehelfsverfahren, im Verwaltungsvollstreckungsverfahren oder in gerichtlichen Verfahren, so stehen ihm hierfür besondere Gebühren gemäß §§ 40, 45 StBVV zu.
Auf zahlreiche Leistungen des Steuerberaters, insbesondere z.B. die Leistungen der betriebswirtschaftlichen Beratung oder Existenzgründungsberatung, findet die Steuerberatervergütungsverordnung keine Anwendung. Diese Leistungen sind durch die auf Grundlage der Marktgegebenheiten zu ermittelnde „übliche Vergütung“ abzugelten, §§ 612 Abs. 2 und 632 Abs. 2 BGB. In der Regel werden diese Leistungen nach Zeitaufwand (Stundensätze oder Tagessätze) vergütet. Die Höhe des Stunden- oder Tagessatzes richtet sich nach den individuellen Umständen, insbesondere nach Umfang und Schwierigkeitsgrad der Aufgabe und nach der Bedeutung der zu erbringenden Leistung. Aus Gründen der Beweisbarkeit und Transparenz sollte eine Honorarvereinbarung in schriftlicher Form unter Nennung der jeweiligen Leistungen des Steuerberaters abgeschlossen werden. Dabei sollte auch festgelegt werden, ob die Umsatzsteuer, Reise-, Fahrt- und Übernachtungskosten in dem vereinbarten Honorar enthalten oder zusätzlich zu entrichten sind.
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der Satzung über die Rechte und Pflichten bei der Ausübung der Berufe der Steuerberater und der Steuerbevollmächtigten (Berufsordnung – BOStB),
der Vergütungsverordnung für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und Steuerberatungsgesellschaften (Steuerberatervergütungsverordnung – StBVV).
Die genannten Regelwerke können Sie unter folgenden Links vollständig einsehen:
Steuerberatungsgesetz (StBerG) (extern)
Durchführungsverordnung (DVStB) (extern)
Berufsordnung (BOStB) (extern)
Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) (extern)
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Mit dem bundesweiten elektronischen Steuerberaterverzeichnis, das von der Bundessteuerberaterkammer geführt wird, können Sie feststellen, ob eine Person als Steuerberater/in bzw. Steuerbevollmächtigte/r bestellt oder als Steuerberatungsgesellschaft anerkannt ist und wo diese Person gegebenenfalls ihre berufliche Niederlassung unterhält.
Über den auf den eigenen Angaben unserer Kammermitglieder beruhenden Steuerberater-Suchdienst können Sie nach Arbeitsgebieten, Branchen- und/oder Fremdsprachenkenntnissen eine/n für Sie passende/n Steuerberater/In bzw. Steuerbevollmächtigte/n im Saarland suchen.
Mit dem Verzeichnis der ausländischen Dienstleister nach § 3a StBerG, das von der Bundessteuerberaterkammer geführt wird, können Sie feststellen, ob eine Person, die in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz beruflich niedergelassen ist und dort befugt geschäftsmäßig Hilfe in Steuersachen nach dem Recht des Niederlassungsstaates erbringt, auch im Anwendungsbereich des deutschen Steuerberatungsgesetzes zur vorübergehenden und gelegentlichen (!) geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen befugt ist, wo die Person in ihrem Niederlassungsstaat ihre Geschäftsanschrift unterhält und bei welcher deutschen Steuerberaterkammer sie als ausländischer Dienstleister nach § 3a StBerG vorübergehend registriert ist.