Source: https://bs-stuerzelberg.de/satzung/
Timestamp: 2020-05-31 11:13:58
Document Index: 144140856

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 68', '§ 6', '§ 9', '§26', '§13', '§12', '§ 13', '§12', '§ 26', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 670', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§12', '§ 26', '§ 28', '§ 29']

Satzung – St.-Aloysius Bruderschaft Stürzelberg
St.- Aloysius-Schützenbruderschaft von 1868 Stürzelberg e.V.
Der Verein trägt den Namen: St. Aloysius Schützenbruderschaft von 1868 Stürzelberg e.V. Er ist unter diesem Namen eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts zu Neuss unter der Nr. 739 und hat seinen Sitz in Dormagen Stürzelberg.
Die Schützenbruderschaft ist kirchlich verbunden mit der Pfarrgemeinde St. Aloysius Stürzelberg oder deren Rechtsnachfolgerin.
§ 2 Wesen und Aufgaben
Die St. Aloysius Schützenbruderschaft von 1868 Stürzelberg e.V. – im Folgenden „Bruderschaft“ genannt – ist eine Vereinigung von Personen, die sich zu den Grundsätzen und Zielen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. (Vereinsregister Köln VR 4219) bekennen – im Folgenden “Bund” genannt. Sie ist Mitglied dieses Bundes, dessen Statut in seiner jeweiligen Fassung als verbindlich anerkannt wird. Getreu dem Wahlspruch des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften “für Glaube, Sitte und Heimat” verpflichten sich die Mitglieder der Schützenbruderschaft zu:
a) Eintreten für die katholischen Glaubensgrundsätze und deren Verwirklichung. Im Geiste der Ökumene haben die Mitglieder anderer anerkannter christlicher Kirchen in der Bruderschaft die gleichen Rechte und Pflichten,
b) Ausgleich sozialer Unterschiede im Geiste der Brüderlichkeit,
c) Werke christlicher Nächstenliebe.
b) Erziehung zu körperlicher und charakterlicher Selbstbeherrschung durch den Schießsport.
a) Dienst für das Gemeinwohl aus verantwortungsbewusstem Bürgersinn,
b) tätige Nachbarschaftshilfe,
c) Pflege der geschichtlichen Überlieferung und des althergebrachten Brauchtums, vor allem des dem Schützenwesen eigentümlichen Schießspiels und des historischen Fahnenschwenkens,
d) Pflege der Kontakte zu den europäischen Nachbarvereinigungen der Schützen,
e) Heimatpflege und heimatliches Brauchtum,
Die Bruderschaft mit Sitz in Stürzelberg verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnittes “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung (AO).
• Historisches Schießspiel wie beispielsweise den Vogelschuss,
• Fahnenschwenken
• Ausrichtung und Durchführung von traditionellen Brauchtumsveranstaltungen und Festumzügen
• die Ausübung des Schießsports. Hierunter fallen die Ausübung und Ausrichtung von Wettkämpfen sowie die Unterhaltung von Schießstandanlagen.
• Ausgleichssport wie beispielsweise die Ausrichtung von Fußballturnieren, Wanderveranstaltungen, Rallyes etc.
• Förderung der Musik wie beispielsweise durch die Veranstaltung von Konzerten
• Durchführung von kulturellen Veranstaltungen im Sinne des § 68 Nr. 7 AO,
• Pflege und Erhaltung von historischen Kulturgegenständen wie beispielsweise Fahnen, Schützensilber, Urkunden und Aufzeichnungen oder sonstige Gegenstände des traditionellen Brauchtums
• Überlieferung, Pflege und Leben der althergebrachten Traditionen und christlichen Werte, um diese für die nachfolgenden Generationen zu erhalten und diesen Generationen aktiv die Heimat als sozialen Erfahrungs- und Zugehörigkeitsraum mit all ihren geschichtlichen und kulturellen Traditionen zu vermitteln.
• die Unterstützung und Unterhaltung von Museen, von Heimathäusern oder Begegnungsstätten.
e) Förderung der Jugendhilfe.
• aktive Jugendarbeit in der Form von Freizeitangeboten,
• Durchführung von Jugendbegegnungen
f) Förderung der Völkerverständigung.
• Pflege der Kontakte zu den europäischen Nachbarvereinigungen der Schützen, insbesondere um sich so für ein friedliches Zusammenleben der Völker in Europa einzusetzen,
• Teilnahme an europäischen Schützenveranstaltungen
g) Förderung kirchlicher Zwecke.
• Begleitung und Unterstützung von Gottesdiensten und Aktionen wie beispielsweise Fronleichnamsprozessionen, Herrichtung von Gotteshäusern zu kirchlichen Festen, Hilfe bei kirchlichen Veranstaltungen,
• Unterstützung der Erhaltung und Errichtung der Kirchengebäude wie beispielsweise Kirchen, Pfarrheime, Kapellen, Kreuzwege, Wegekreuze, Kreuzwegstationen, Friedhöfe etc.
h) Förderung mildtätiger Zwecke.
• die Durchführung von caritativen Aktionen
• Die Bruderschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
• Mittel der Bruderschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Schützenbruderschaft.
• Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
• Die Bruderschaft darf ihre Mittel teilweise an andere steuerbegünstigte Körperschaften zur Verwendung zu steuerbegünstigten Zwecken weiterleiten.
Mitglied können Personen christlicher Konfession werden, die unbescholten, im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte und bereit sind, sich auf den Inhalt dieser Satzung zu verpflichten.
Das Gesuch um Aufnahme ist an den Vorstand der Schützenbruderschaft zu richten.
Die Bruderschaft besteht aus aktiven und passiven Mitgliedern. Aktive Mitglieder sind Mitglieder die eine Funktion in der Bruderschaft ausüben; passive alle übrigen Mitglieder. Beide haben die gleichen Rechte und Pflichten.
Die Bruderschaft ist –in ökumenischer Offenheit- eine Vereinigung katholischer Personen. Mitglieder anderer anerkannter christlicher Kirchen verpflichten sich mit der Aufnahme auf die Grundsätze der Bruderschaft und zur christlichen Lebensführung.
Das ausscheidende Mitglied hat auf das Vermögen der Schützenbruderschaft keinen Anspruch. Auch entfällt ein Anspruch auf Auseinandersetzung. Der Beitrag für das laufende Geschäftsjahr ist spätestens beim Ausscheiden zu zahlen.
Der Austritt ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Die Austrittserklärung muss gegenüber dem Vorstand schriftlich abgegeben werden.
Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn dazu ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen der Schützenbruderschaft und des Bundes schädigt, bei Verstößen gegen die Satzung und Beschlüsse der Bruderschaft, oder wenn es mit der Beitragszahlung verschuldet mehr als ein Jahr im Rückstand ist.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand der Bruderschaft nach vorheriger Anhörung des Betroffenen (rechtliches Gehör). Die Begründung des Ausschlusses ist innerhalb eines Monats der Chargiertenversammlung vorzulegen. Die Mitgliedschaft endet ab dem Tag des Beschlusses über den Ausschluss. Bis dahin hat das Mitglied voll und ganz seine Verpflichtungen gegenüber der Bruderschaft zu erfüllen. Gegen die Ausschlussentscheidung hat der Betroffene das Recht, unter Ausschluss der ordentlichen Gerichtsbarkeit, Klage beim Schiedsgericht des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften binnen vier Wochen einzureichen. Bei Ausschluss findet keine Rückerstattung von Anteilen des Beitrages statt.
§ 6 Pflichten und Rechte aus der Mitgliedschaft
Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag zu zahlen und sich an den Veranstaltungen der Schützenbruderschaft zu beteiligen. Beiträge sind Bringschulden. Bei Bedürftigkeit kann der Vorstand den Beitrag stunden oder erlassen.
Darüber hinaus wird eine Teilnahme an den Veranstaltungen erwartet, die von der Mitgliederversammlung oder vom Vorstand zur Pflicht gemacht wurden. An kirchlichen Veranstaltungen sowie am Begräbnis eines Mitglieds sollen sich alle Mitglieder beteiligen. Einrichtungen und Ausrüstungen die Eigentum der Bruderschaft sind, sind von den Mitgliedern sorgfältig zu behandeln. Errungene Gewinne wie z. Bsp. aus Schießwettbewerben durch die Mitglieder, bleiben Eigentum der Bruderschaft.
Jedes Mitglied hat nach Erfüllung der in der Schießordnung festgelegten Bestimmungen das Recht auf den Königsschuss.
Jugendliche bis zum vollendeten 24. Lebensjahr werden in einer Jungschützenabteilung zusammengefasst.
Jungschützen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr sind in der Mitgliederversammlung nicht stimmberechtigt. Sie nehmen nur beratend an dieser teil.
Personen, auch Nichtmitglieder, die sich um die Schützenbruderschaft außergewöhnliche Verdienste erworben haben, können von der Mitgliederversammlung mit 3/4 Stimmenmehrheit zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Zahl der Ehrenmitglieder wird auf max. 10 Lebende begrenzt. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.
§ 9 Organe der Schützenbruderschaft
b) der gesetzliche Vorstand gem. BGB §26, siehe Satzung §13.1
Jährlich ist min. eine ordentliche Mitgliederversammlung als Jahreshauptversammlung einzuberufen. Die Einladung erfolgt 10 Tage vorher durch Aushang im Ort unter Angabe der Tagesordnung. Als Aushang gelten ebenfalls die Homepage der Bruderschaft sowie deren soziale Medien im Internet. Ersatzweise können die Mitglieder auch per Email eingeladen werden.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen können bei Bedarf vom Vorstand einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens 25% der Mitglieder dieses unter Angabe der Tagesordnung schriftlich beim Brudermeister beantragen. Die Einladung erfolgt auf die gleiche Art und Weise wie die Einladung zur Jahreshauptversammlung.
Mitgliederversammlungen werden vom Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter, einberufen und geleitet.
Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, wenn die Satzung nichts anderes bestimmt.
Auf Antrag ist über Beschlüsse geheim abzustimmen, wenn aus der Versammlung min. 10 Mitglieder dieses beantragen. Der Brudermeister oder Versammlungsleiter kann bestimmen, ob eine Wahl geheim durchgeführt wird. Wahlen müssen geheim stattfinden, sobald mehr als ein Vorschlag vorliegt. Erklären die zur Wahl vorgeschlagenen Mitglieder einstimmig auf geheime Wahl zu verzichten, ist dies zulässig.
Anträge und Beschlüsse sind in Form eines Protokolls zu fertigen und vom Brudermeister oder seinem Stellvertreter und dem Schriftführer durch Unterschrift zu beurkunden.
a) Wahl des Vorstandes, der Kassenprüfer und der Ausschüsse
b) Beschlussfassung über die Jahresrechnung, den Haushaltsplan, die Gewinn und Verlustrechnung, die Gewinnverwendung sowie die Feststellung der Bilanz.
c) Entgegennahme der Geschäfts- und Kassenberichte des zurückliegenden Geschäftsjahres, Berichte der Ausschüsse und der Kassenprüfer,
d) Entlastung des Vorstandes und der Ausschüsse,
e) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge, f) Beschlussfassung zu Anträgen,
g) Änderung der Satzung.
a) dem Brudermeister,
b) dem stellvertretenden Brudermeister,
d) dem stellvertretenden Geschäftsführer,
e) dem Kassierer,
f) dem stellvertretenden Kassierer,
g) dem Jungschützenmeister,
h) dem Schießmeister.
Dem Vorstand gehören als weitere geborene Mitglieder an:
i) der Präses der Bruderschaft,
j) der jeweils amtierende König,
k) der König des Vorjahres,
l) der Regimentsoberst als Kommandeur,
m) der Regimentsmajor als stv. Kommandeur,
n) Adjutanten der Regimentsführung
o) Mitglieder des Bundesvorstandes des BHDS und des Diözesanvorstands der Diözese Köln soweit sie aktive Mitglieder der Bruderschaft sind.
Der Vorstand kann bei Bedarf für besondere Aufgaben oder zur Beratung einzelner Aufgaben sachkundige Personen hinzu ziehen.
Der Jungschützenmeister wird von den Mitgliedern der Jungschützenabteilung gewählt. Die Wahl bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.
Zum Schießmeister darf nur gewählt werden, wer im Besitz einer gültigen Schießleiterqualifikation ist. Der Schießmeister wird von den Schießleitern gewählt, die ebenfalls alle im Besitz der Schießleiterqualifikation sind. Die Wahl bedarf der Bestätigung der Mitgliederversammlung.
Der jeweilige Regimentsoberst wird alle 4 Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Regimentsmajor wird vom Oberst ernannt. Die Ernennung bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung. Adjutanten und weitere Funktionsträger in der Regimentsführung werden vom Oberst ernannt.
Die zu wählenden Mitglieder des Vorstandes werden auf 4 Jahre gewählt. Dabei werden die unter §12 Pkt. 1. a) bis f) genannten jeweils immer in einem zeitlichen Abstand von 2 Jahren wie folgt gewählt: einerseits Wahlen des 1. Brudermeisters, 1. Geschäftsführers und 1. Kassierers sowie andererseits 2.Brudermeister, 2. Geschäftsführer und 2. Kassierer. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.
Beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes erfolgt eine Ersatzwahl für den Rest der Amtszeit in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung. Bis zur Neuwahl kann vom Vorstand ein Mitglied kommissarisch mit den Aufgaben des ausgeschiedenen Mitglieds betraut werden.
§ 13 Gesetzlicher Vorstand
Die unter §12 Pkt. 1. a) bis f) genannten Vorstandsmitglieder bilden den gesetzlichen Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
Je zwei Mitglieder des gesetzlichen Vorstandes vertreten gemeinsam die Schützenbruderschaft gerichtlich als auch außergerichtlich.
b) Rechnungslegung über das abgelaufene Geschäftsjahr,
c) Aufstellung eines Wirtschaftsplans,
d) Erstattung der Tätigkeitsberichte,
Bestellung der Delegierten für Organe des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und seiner Untergliederungen, soweit die Vertretung nicht qua Amt durch den Brudermeister oder seinen Stellvertreter erfolgt.
Die Vorstandssitzungen werden vom Brudermeister, im Falle seiner Verhinderung vom stellvertretenden Brudermeister einberufen und geleitet.
Die Beschlüsse sind in das Protokollbuch einzutragen und vom Brudermeister oder seinem Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
§ 15 Beschreibung der Aufgaben
Der Brudermeister ist der Repräsentant der Schützenbruderschaft. Er beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlungen. Er vertritt die Bruderschaft in den Gremien des Bundes und seiner Untergliederungen.
Der stellvertretende Brudermeister vertritt den Brudermeister im Falle seiner Verhinderung.
Dem Geschäftsführer obliegt das Schrift- und Vertragswesen der Schützenbruderschaft. Er führt und verwahrt das gesamte Schriftwerk und führt die Vertraglichen Verhandlungen. Er fertigt die Protokolle über die Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen. Zumindest die Anträge und Beschlüsse sind in einem fortlaufend geführten Protokollbuch einzutragen.
Der stellvertretende Geschäftsführer vertritt den Geschäftsführer im Falle seiner Verhinderung.
Der Kassierer ist für das Finanzwesen der Schützenbruderschaft verantwortlich. Er hat alle Einnahmen und Ausgaben mit gegebener Sorgfalt aufzuzeichnen und die Belege zu verwahren. Er hat den Jahresabschluss und die Bilanz zu erstellen und Rechnung zu legen. Er stellt die Zahlungsanweisungen aus, die von mind. einem weiteren berufenen Vorstandsmitglied gegenzuzeichnen sind. Er verwahrt die Sachwerte der Schützenbruderschaft. Geldmittel sind bankmäßig anzulegen.
Der stellvertretende Kassierer vertritt den Kassierer im Falle seiner Verhinderung.
Der Schießmeister organisiert das Brauchtumsschießen und das sportliche Schießen der Schützenbruderschaft und trägt hierfür – unbeschadet der Verantwortung des gesetzlichen Vorstandes – die gesetzliche Verantwortung. Ihm obliegt die Pflege und sorgfältige Verwahrung der Schusswaffen (unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen). Er trägt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung des Schießsports. Pokale und sonstige Gegenstände werden von ihm verwaltet.
Der Jungschützenmeister organisiert und führt die Jungschützen der Schützenbruderschaft. Er trägt hier die Verantwortung und vertritt deren Interessen im Vorstand und in der Mitgliederversammlung.
Der Regimentsoberst organisiert und leitet die Aufzüge der Schützenbruderschaft in der Öffentlichkeit.
Der Regimentsmajor vertritt den Regimentsoberst im Falle seiner Verhinderung.
§ 16 Ausgabenwirtschaft
In der Ausgabenwirtschaft ist der Vorstand an den von der Mitgliederversammlung beschlossenen Voranschlag gebunden. Außerhalb des Voranschlages kann der Vorstand nur über einen von der Mitgliederversammlung festzusetzenden Betrag im Einzelfalle verfügen. Der geschäftsführende Vorstand hat darüber hinaus im Rahmen eines, von der Mitgliederversammlung festgelegten Betrages, Verfügungsgewalt.
§ 17 Vergütungen für die Vereinstätigkeit
Die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins haben einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für notwendige und angemessene Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind.
Der Anspruch auf den Ersatz entstandener Aufwendungen ist innerhalb einer Frist von spätestens 3 Wochen zum Quartalende nach seiner Entstehung geltend zu machen, ansonsten verfällt der Ersatzanspruch.
Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, die vom Vorstand erlassen wird.
Die von der Mitgliederversammlung zu wählenden Kassenprüfer prüfen die Führung der Kassenbücher und Belege, die Bestände und Vermögensanlagen. Sie erstatten zur Jahresrechnungslegung den Prüfbericht. Jedes Jahr ist ein Kassenprüfer neu zu wählen. Eine direkt anschließende Wiederwahl ist nicht zulässig.
§ 19 Festveranstaltungen
Die Bruderschaft feiert jährlich das Patronatsfest im Kreise der Mitglieder, den Oberstehrenabend und das Schützenfest als öffentliche Veranstaltung, wie es alter Brauch ist. Über weitere Veranstaltungen beschließt die Mitgliederversammlung.
§ 20 Kirchliche Veranstaltungen
Die Bruderschaft beteiligt sich am kirchlichen und religiösen Leben. Insbesondere nimmt die Schützenbruderschaft in Tracht und mit Fahnen an der Fronleichnams- und Pfarrprozession teil.
§ 21 Schützenbrauchtum
Die Schützenbruderschaft pflegt das seit vielen Jahrhunderten von den historischen Schützenbruderschaften geübte Schießspiel (Vogelschießen) und das althergebrachte Fahnenschwenken.
§ 22 Sportschießen
§ 23 Sozialverpflichtung der Schützenbruderschaft
Die Bruderschaft schützt ihre Mitglieder durch den Abschluss einer Haftpflicht- und Unfallversicherung, die das einzelne Mitglied ausschließlich im Rahmen seiner Vereinstätigkeit schützt. Die Mitglieder sollen am Begräbnis eines Schützenbruders unter Mitführung der Fahnen teilnehmen.
§ 24 Kunst und Kultur
Die Bruderschaft pflegt die christliche und geschichtliche Kultur der Heimat. Der Vorstand hat darüber zu wachen, dass die alten Besitztümer der Schützenbruderschaft, vor allem die, die Kunstwert oder sonstigen historischen Wert haben, wie Königssilber, Urkunden und Protokollbücher, katalogisiert, sorgfältig und sicher verwahrt werden.
§ 25 Geschäftsordnung
Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Diese wird von den unter §12 Pkt. 1. a) bis f) und l) genannten Vorstandsmitgliedern mit einfacher Mehrheit beschlossen.
§ 26 Schiedsgericht
Die in der Anlage beigefügte Schiedsgerichtsordnung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. ist in der Fassung vom 14.3.2010 Bestandteil der Satzung der Schützenbruderschaft und für diese und deren Mitglieder verbindlich.
Die überlassenen personenbezogenen Daten dürfen ausschließlich für Vereinszwecke verwendet werden. Hierzu zählen insbesondere die Mitgliederverwaltung, die Durchführung des Sport- und Spielbetriebes, die üblichen Veröffentlichungen von Ergebnissen in der Presse, im Internet sowie Aushänge am “Schwarzen Brett”. Eine anderweitige Verarbeitung oder Nutzung (z. B. Übermittlung an Dritte) ist – mit Ausnahme der erforderlichen Weitergabe von Angaben zur namentlichen Mitgliedermeldung an den Bund und zur Erlangung von Startberechtigungen an entsprechende Verbände – nicht zulässig.
Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen die Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten auf der Bruderschafts- Homepage erheben bzw. seine erteilte Einwilligung in die Veröffentlichung widerrufen. Im Falle eines Einwandes bzw. Widerrufs unterbleiben weitere Veröffentlichungen zur seiner Person. Personenbezogene Daten des widerrufenden Mitglieds werden von der Homepage des Vereins entfernt.
§ 28 Satzungsänderung
Zur Änderung der Satzung oder zur Auflösung der Schützenbruderschaft ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen erforderlich.
§ 29 Auflösung der Schützenbruderschaft
Im Falle der Auflösung der Bruderschaft oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das vorhandene Vermögen mit Ausnahme der historischen Traditionsgegenstände an die Pfarrgemeinde St. Aloysius Stürzelberg die es ausschließlich und unmittelbar für kirchliche, mildtätige und gemeinnützige Zwecken zu verwenden hat.
Die historischen Traditionsgegenstände wie Fahnen, Königsketten, Urkunden und Bücher als erhaltenswerte Kulturgüter fallen an den Bund, der diese Gegenstände zur Erfüllung seiner eigenen Aufgaben ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte kulturelle Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.
Wiedererrichtung und Anerkennung einer neuen gemeinnützigen Schützenbruderschaft in Stürzelberg mit gleicher Zielrichtung im Sinne dieser Satzung könnten die historischen Traditionsgegenstände nach sorgfältiger, vorheriger Prüfung dieser neuen Vereinigung übergeben werden.
Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 27.03.2015 beschlossen und tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft. Alle vorangegangenen Satzungen verlieren damit ihre Gültigkeit.
Die Satzung der Bruderschaft (Stand: 27.03.2015) zum Download.