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Timestamp: 2019-07-17 12:20:22
Document Index: 160741098

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 12', 'Art. 3', 'Art. 2', '§ 6', 'Art. 1']

GHS | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu GHS
Die Betriebssicherheitsverordnung / 2.3.4 Erlaubnispflicht (§ 18)
Die Erlaubnispflichten nach dem bis zum 31.5.2015 geltenden Recht wurden im Rahmen der Novelle vom Frühjahr 2015 beibehalten. Der Flammpunkt für brennbare Flüssigkeiten wird an die CLP-Verordnung angepasst und daher von 21 °C auf 23 °C hochgesetzt. Die betroffenen Flüssigkeiten können damit an den Warnhinweisen H 224 und H 225 leichter identifiziert werden. Erfolgt die Antrag...mehr
Gasflaschen / 2 Kennzeichnung
Gase können entzündbar, gesundheitsgefährlich, oxidierend, chemisch instabil oder inert sein und tragen das entsprechende Gefahrenpiktogramm nach GHS. Zusätzlich müssen Gase mit dem Piktogramm GHS04 "Gasflasche" gekennzeichnet werden. Auf der Schulter der Gasflasche müssen sowohl Informationen eingeprägt als auch der Gefahrgutaufkleber angebracht sein (vgl. DGUV-I 209-011): Di...mehr
Sauerstoff / 2.2 Brand- und Explosionsgefahren
Die Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre ist nur bei gleichzeitiger Anwesenheit von brennbaren Gasen, Flüssigkeiten oder Stäuben möglich. Brandgefahren entstehen, wenn Sauerstoff bei hohen Temperaturen mit brennbaren Stoffen reagiert. Achtung Gefahren auch bei Verwendung von schwer entflammbarem Material Auch schwer entflammbare Stoffe, wie Metalle, Öle, Fette sowie Arbe...mehr
Neue, geänderte und neu gefasste Vorschriften / 1 Europarecht
Aerosol- und Druckgaspackungen / 3.2 Organisatorisch
Gefährdungsbeurteilung durchführen, u. a. Beurteilung der Gefährdung anhand der Kennzeichnung (s. Abschn. "Kennzeichnung" DGUV-I 213-005) und der Sicherheitsdatenblätter; Betriebsanweisung erstellen; Unterweisung nach § 12 ArbSchG vor Aufnahme der Tätigkeit und danach regelmäßig, mind. jährlich durchführen, u. a. mit Hinweis auf H- und P-Sätze, z. B. nicht gegen Flamme oder gl...mehr
Tätigkeiten mit krebserzeugenden Metallen und ihren Verb ... / 3.1 Die Idee hinter der TRGS 561
Die meisten wirtschaftlich relevanten und i. d. R. nicht ohne Weiteres zu ersetzenden Metalle und ihre Verbindungen, die in der TRGS Metalle berücksichtigt werden, sind entweder nach CLP-Verordnung EU-weit harmonisiert oder nach TRGS 905 als krebserzeugend Kategorie 1A oder 1B eingestuft. Die TRGS Metalle beschreibt allgemeine Schutzmaßnahmen, die unabhängig vom krebserzeugen...mehr
Begriff Gemische sind aus zwei oder mehreren Stoffen bestehende Gemenge, Gemische oder Lösungen. Typische Gemische sind i. d. R. Farben, Klebstoffe, Reiniger oder Bauchemikalien. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Der Begriff Gemisch wird in Art. 3 Abs. 2 Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung), Art. 2 Abs. 8 Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-Verordnung) bzw....mehr
Begriff Das Inverkehrbringen steht im chemikalienrechtlichen Sinne für die entgeltliche oder unentgeltliche Abgabe an Dritte oder Bereitstellung für Dritte. Damit gilt nicht nur der Verkauf, sondern z. B. auch das Verschenken als Inverkehrbringen. Hingewiesen werden muss insbesondere darauf, dass definitionsgemäß auch die Einfuhr als Inverkehrbringen gilt. Gesetze, Vorschri...mehr
Begriff Ein Erzeugnis ist definitionsgemäß ein Gegenstand, der bei der Herstellung eine spezifische Form, Oberfläche oder Gestalt erhält. Um die Definition für ein Erzeugnis zu erfüllen, muss dabei die Funktion des Gegenstands in größerem Maße durch seine Gestalt als durch seine chemische Zusammensetzung bestimmt sein. Typische Erzeugnisse sind z. B. Möbel, Elektrogeräte, A...mehr
Begriff Nachgeschalteter Anwender ist jede natürliche oder juristische Person mit Sitz in der EU, die im Rahmen ihrer industriellen oder gewerblichen Tätigkeit einen Stoff als solchen oder in einem Gemisch verwendet. Hersteller, Importeure, Händler oder Verbraucher sind definitionsgemäß keine nachgeschalteten Anwender. Ein sog. "Reimporteur" gilt ebenfalls als nachgeschalte...mehr
Begriff Zwischenprodukte sind Stoffe, die für die chemische Weiterverarbeitung hergestellt und dabei verbraucht oder verwendet werden, um in einen anderen Stoff umgewandelt bzw. synthetisiert zu werden. Unterschieden wird zwischen nicht-isolierten und isolierten Zwischenprodukten. Nicht-isolierte Zwischenprodukte werden während der Synthese außer für Stichprobenzwecke nicht...mehr
Explosionsschutzdokument erstellen: So geht's / 2.5 Stoffdaten
Hier können Sie auf vorhandene Gefahrstoffverzeichnisse zurückgreifen und diese um die sicherheitstechnischen Kenngrößen erweitern (wenn möglich). In einigen Fällen ist es sinnvoll, die Stoffe, die eine explosionsfähige Atmosphäre bilden können, mit ihren sicherheitstechnischen Kenngrößen separat in einer Tabelle zu erfassen (s. Abschn. 4.2). Achtung Flüssigkeiten Bei der Zusam...mehr
Umgang mit kalthärtenden Epoxidharzen / 1.3 Diagnostik von Epoxidharzerkrankungen
Eine Sensibilisierung gegenüber Epoxidharzen wird mit dem Epikutantest diagnostiziert. Dabei werden Allergene in standardisierter Form in kleinen Testkammern auf die Haut des oberen Rückens aufgebracht. Nach einer 24- oder 48-stündigen Exposition werden die Testpflaster entfernt. Wenn eine Sensibilisierung vorliegt, zeigt sich eine allergische ("positive") Reaktion, die je n...mehr
Umgang mit Isocyanaten im Handwerk / Zusammenfassung
Überblick Isocyanate sind die Basisstoffe für die Herstellung von Polyurethanen, die in vielen Bereichen verwendet werden. Durch die Auswahl der Rohstoffe kann das Endprodukt stark variiert werden. Produkte aus Polyurethan sind z. B. Matratzen, Dämmstoffe, Klebstoffe, Lacke, Folien und Fußbälle. Beim Handwerk stellt sich das Problem, dass die Polyurethane auf der Baustelle d...mehr
Umgang mit Isocyanaten im Handwerk / 2 Gesundheitsgefahren
Alle Isocyanate besitzen hochreaktive NCO-Gruppen. Für den Menschen sind einige Isocyanate hoch toxisch bzw. toxisch (Tab. 1) und werden deshalb i. Allg. nur noch in geschlossenen Apparaturen gehandhabt.mehr
Kennzeichnung von Gefahrstoffen beim Umgang / 6.2 Anhang 2: Vereinfachte Einstufung bei Informationsdefiziten
Neben einigen allgemeinen Hinweisen zur Gefährdungsermittlung, zur Einstufung und zur Kennzeichnung enthält dieser Anhang besondere Hinweise hinsichtlich physikalischer Gefahren, Gesundheitsgefahren und Umweltgefahren. Den umfangreichsten Teil dieses Anhangs nehmen die Hinweise zur Einstufung und Kennzeichnung bei bestehenden Gesundheitsgefahren ein. Als Kriterien werden hier i....mehr
Kennzeichnung von Gefahrstoffen beim Umgang / 1 Grundsätzliches zur TRGS 201
Die Regelungen zur Einstufung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen in der CLP-Verordnung beziehen sich lediglich auf das Inverkehrbringen von Gefahrstoffen, d. h. also auf die (außerbetriebliche) Abgabe an andere. Darüber hinaus enthält die Gefahrstoffverordnung nur allgemein gehaltene Pflichten der Arbeitgeber, die Beschäftigten in einer Betriebsanweisung über die am Arbeitsp...mehr
Kennzeichnung von Gefahrstoffen beim Umgang / 3 "Vollständige" und "vereinfachte" Kennzeichnung
Die TRGS 201 unterscheidet eine "vollständige Kennzeichnung", die im Regelfall anzuwenden ist, und eine "vereinfachte Kennzeichnung", die in bestimmten Anwendungsfällen ausreichend ist. Achtung Abweichungen von der vollständigen Kennzeichnung Abweichungen von der vollständigen Kennzeichnung setzen eine entsprechende Betriebsanweisung mit der zugehörigen Unterweisung der Beschäft...mehr
Kennzeichnung von Gefahrstoffen beim Umgang / 3.2 Informationsermittlung
Bei allen Tätigkeiten mit Gefahrstoffen stehen am Anfang die Informationsermittlung und die Bewertung der Ermittlungsergebnisse. Achtung Informationsermittlung Informationsermittlung bedeutet, dass der Arbeitgeber bei nicht ausreichend gekennzeichneten Gefahrstoffen die gefährlichen Eigenschaften – wie in § 6 GefStoffV beschrieben – ermitteln muss. Dazu gehört die Ermittlung d...mehr
GHS: Elemente der CLP-Verordnung / Zusammenfassung
Überblick Das "Global Harmonisierte System (GHS) regelt die Kriterien für eine weltweit einheitliche Einstufung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen. GHS wurde in Europa mit der CLP-Verordnung umgesetzt. Danach müssen in Europa Stoffe seit dem 1.12.2010 und Gemische seit dem 1.6.2015nach dem neuen System eingestuft und gekennzeichnet werden. Der Beitrag erläutert die Kriterie...mehr
GHS: Elemente der CLP-Verordnung
Zusammenfassung Überblick Das "Global Harmonisierte System (GHS) regelt die Kriterien für eine weltweit einheitliche Einstufung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen. GHS wurde in Europa mit der CLP-Verordnung umgesetzt. Danach müssen in Europa Stoffe seit dem 1.12.2010 und Gemische seit dem 1.6.2015nach dem neuen System eingestuft und gekennzeichnet werden. Der Beitrag erläute...mehr
GHS: Elemente der CLP-Verordnung / 2.5 Stoffverzeichnisse
Das frühere EG-Recht kannte 2 Arten der Einstufung und Kennzeichnung: Legaleinstufung nach Anhang I RL 67/548/EWG, Einstufung und Kennzeichnung nach dem Definitionsprinzip (Anhang VI RL 67/548/EWG). Auch die CLP-Verordnung enthält in Anhang VI ein Verzeichnis mit Legaleinstufungen, die jetzt als "harmonisierte Einstufung" bezeichnet werden. Darüber hinaus gibt es ein Einstufung...mehr
GHS: Elemente der CLP-Verordnung / 1.3 Umweltgefahren
Bei den Umweltgefahren kennt das UN-GHS derzeit nur die Gefahrenklasse "Gewässergefährdung". Die CLP-Verordnung differenziert die Gefährdung der aquatischen Umwelt hingegen nach akuten und chronischen Wirkungen. Auch dies ist ein neues Element, da das frühere EG-Recht beides unter dem Gefährlichkeitsmerkmal "umweltgefährdend" (N) subsummierte und die chronischen Eigenschafte...mehr
GHS: Elemente der CLP-Verordnung / 1.2 Toxische Gefahren
Die CLP-Verordnung teilt die toxischen Gefahren in die folgenden Gefahrenklassen ein: Akute Toxizität, Ätzwirkung auf die Haut, Hautreizung Schwere Augenschädigung/Augenreizung, Sensibilisierung der Atemwege oder der Haut, Keimzellmutagenität, Karzinogenität, Reproduktionstoxizität, Spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition), Spezifische Zielorgan-Toxizität (wiederholte E...mehr
GHS: Elemente der CLP-Verordnung / 1.1 Physikalisch-chemische Gefahren
Die CLP-Verordnung definiert insgesamt 16 Kategorien von physikalischen Gefahren, im Vergleich zu 5 Gefährlichkeitsmerkmalen (E, O, F+, F und R10) nach der früheren EG-Stoffrichtlinie: Explosive Stoffe/Gemische und Erzeugnisse mit Explosivstoff, Entzündbare Gase (einschließlich chemisch instabile Gase), Aerosole, Oxidierende Gase, Gase unter Druck, Entzündbare Flüssigkeiten, Entzün...mehr
GHS: Elemente der CLP-Verordnung / 2.2 Signalwörter
Als neuartiges Element der Kennzeichnung gibt es in GHS "Signalwörter", die das Ausmaß der Gefahr kompakt darstellen sollen und in der früheren EG-Kennzeichnung keine Entsprechung haben. Nach der CLP-Verordnung gibt es die beiden Signalwörter: Gefahr und Achtung. Dabei steht das Signalwort "Gefahr" für schwerwiegendere und "Achtung" für geringere Gefahren. Wenn sich bei der Ein...mehr
GHS: Elemente der CLP-Verordnung / 1 Einstufung in Gefahrenklassen und Gefahrenkategorien
Die Einstufung erfolgt nach GHS/CLP in Gefahrenklassen, die meist wieder in mehrere Gefahrenkategorien unterteilt werden. Die Gefahrenklassen entsprechen den früheren Gefahrenmerkmalen. Die Unterteilung in Gefahrenkategorien kann man mit den früheren Abstufungen, wie etwa "hoch entzündlich – leicht entzündlich – entzündlich" oder "sehr giftig – giftig – gesundheitsschädlich"...mehr
GHS: Elemente der CLP-Verordnung / 1.4 Sonstige Gefahren
Im früheren EG-Recht gab es die Gefahreneigenschaft "Gefährlich für die Ozonschicht" (R59). Aus diesem Grund wurde in die CLP-Verordnung vom 16.12.2008 zusätzlich die Gefahrenklasse "Die Ozonschicht schädigend" eingefügt. Damit wandte die EG das Baukastenprinzip an, nach dem es erlaubt ist, zusätzliche Gefahreneigenschaften in die eigenen gesetzlichen Regelungen zu übernehmen...mehr
GHS: Elemente der CLP-Verordnung / 2.3 Gefahrenhinweise
Gefahrenhinweise (H-Sätze) ersetzen die bisherigen "Hinweise auf die besonderen Gefahren" (R-Sätze) nach Anhang III der EG-Stoffrichtlinie. Sie bestehen aus systematisch geordneten Texten, die hinsichtlich ihrer inhaltlichen Aussagen in vielen Fällen identisch oder zumindest ähnlich mit den bisherigen R-Sätzen sind. Sie sind mit entsprechenden Codes (Buchstabe H für "Hazard-...mehr
GHS: Elemente der CLP-Verordnung / 2 Kennzeichnung von Gefahrstoffen
Wie bisher enthalten die Kennzeichnungsschilder unter GHS verschiedene Kennzeichnungselemente. Die Elemente, die auf dem Kennzeichnungsschild angegeben werden müssen, entsprechen weitgehend dem früheren EG-Recht. Tab. 4 stellt die bisherigen den neuen Inhalten der Kennzeichnungsschilder gegenüber.mehr
GHS: Elemente der CLP-Verordnung / 2.4 Sicherheitshinweise
Die Sicherheitshinweise (P-Sätze) entsprechen den früheren Sicherheitsratschlägen (S-Sätze). Sie bestehen ebenfalls aus systematisch geordneten Texten, die mit entsprechenden Codes (Buchstabe P für "Precautionary Statements" [engl.: Vorsorgesätze] sowie einer Ziffer) gekennzeichnet sind. Die Kriterien für die Wahl der insgesamt 96 Sicherheitshinweise und 32 Kombinationssätze...mehr
GHS: Elemente der CLP-Verordnung / 1.2.1 Akute Toxizität
Einstufung von Stoffen Bei den Einstufungskriterien für die akute Toxizität ergeben sich gegenüber den früheren Einstufungs- und Kennzeichnungsregeln der EG Verschiebungen, die zu einer Änderung der Einstufung und damit auch der Kennzeichnung führen können. Praxis-Beispiel Einstufungsgrenzen bei akuter Toxizität Stoffe mit einer LD50 (LD = Letale Dosis) von 200–300 mg/kg (oral)...mehr
GHS: Elemente der CLP-Verordnung / 1.2.2 Keimzellmutagenität, Karzinogenität und Reproduktionstoxizität
Die Kriterien für die Zuordnung zu den Kategorien der Keimzellmutagenität, Karzinogenität und Reproduktionstoxizität sind praktisch identisch mit denen im früheren EG-Recht. Allerdings ändert sich die "Nummerierung" der Kategorien: Achtung Neue Nummerierung der CMR-Kategorienmehr
GHS: Elemente der CLP-Verordnung / 1.2.3 Spezifische Zielorgan-Toxizität
Zur spezifischen (nicht letalen) Zielorgan-Toxizität (Specific Target Organ Toxicity – STOT) gehören alle reversiblen oder irreversiblen signifikanten Auswirkungen auf die Gesundheit, durch die Körperfunktionen beeinträchtigt werden können, falls sie nicht ausdrücklich anderen Gefahrklassen zugeordnet sind. Die CLP-Verordnung unterscheidet eine spezifische Zielorgan-Toxizität...mehr
GHS: Elemente der CLP-Verordnung / 2.1 Gefahrenpiktogramme
Der auffälligste Unterschied zwischen "alten" und "neuen" Kennzeichnungsschildern sind die neuen GHS-Gefahrenpiktogramme, die die früheren Gefahrensymbole nach EG-Recht ersetzen. In Tab. 5 sind die neuen Piktogramme den früheren Symbolen gegenübergestellt. Außerdem ist angegeben, für welche Gefahrenklassen oder -kategorien die neuen Symbole verwendet werden. Dabei ist zu bea...mehr
GHS: Umsetzung durch die CLP-Verordnung / Zusammenfassung
Überblick Die CLP-Verordnung regelt die einheitliche Einstufung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen auf der Grundlage des weltweiten "Global Harmonisierten Systems" (GHS) der Vereinten Nationen. Seit dem 1.12.2010 müssen Stoffe in Europa nach dem neuen System eingestuft und gekennzeichnet werden. Entsprechende Pflichten für Gemische gelten seit dem 1.6.2015. Der Beitrag fass...mehr
GHS: Umsetzung durch die CLP-Verordnung
Zusammenfassung Überblick Die CLP-Verordnung regelt die einheitliche Einstufung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen auf der Grundlage des weltweiten "Global Harmonisierten Systems" (GHS) der Vereinten Nationen. Seit dem 1.12.2010 müssen Stoffe in Europa nach dem neuen System eingestuft und gekennzeichnet werden. Entsprechende Pflichten für Gemische gelten seit dem 1.6.2015. D...mehr
GHS: Umsetzung durch die CLP-Verordnung / 1 Neuordnung des Chemikalienrechts
Die CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen ist nach REACH das zweite große Projekt der EU zur Modernisierung des Chemikalienrechts. Während sich REACH v. a. mit der Gewinnung von Informationen über chemische Stoffe befasst, regelt die CLP-Verordnung die Übermittlung dieser Informationen an die Verwender vo...mehr
GHS: Umsetzung durch die CLP-Verordnung / 4 Aufbau und Inhalt der CLP-Verordnung
4.1 Der Verordnungstext 4.1.1 Titel I: Allgemeines Titel I "Allgemeines" (Art. 1 bis 4) enthält neben Angaben zum Zweck und Geltungsbereich der Verordnung die Begriffsbestimmungen sowie allgemeine Bestimmungen zu den Einstufungs-, Kennzeichnungs- und Verpackungspflichten. Der Geltungsbereich der CLP-Verordnung ist nahezu identisch mit dem der früheren Stoff- und Zubereitungsric...mehr
GHS: Umsetzung durch die CLP-Verordnung / 2 Die Grundzüge von GHS
2.1 Baukastenprinzip Die Einführung eines global harmonisierten Systems zu Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien bedeutet allerdings nicht, dass die Vorschriften über den Transport und den Umgang mit Chemikalien in allen Ländern und in allen Anwendungsbereichen zukünftig vollständig übereinstimmen werden. Die Vorgehensweise folgt vielmehr dem sogenannten Baukastenprinzi...mehr