Source: https://rathaus.dortmund.de/dosys/doRat.nsf/NiederschriftXP.xsp?action=openDocument&documentId=C1256A150047CD47C1256D280024CE42
Timestamp: 2020-07-06 09:34:53
Document Index: 228156053

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 125', '§ 125', '§ 35', '§ 34', '§ 30', '§ 31', '§ 3', '§ 8', '§ 34', '§ 13', '§ 7', '§ 13', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 12', '§ 2', '§ 41', '§ 2', '§ 8', '§ 7', '§ 125', '§ 30', '§ 31', '§ 30', '§ 31', '§ 30', '§ 31', '§ 34', '§ 30', '§ 31', '§ 35', '§ 34', '§ 41', '§ 15', '§ 7', '§ 3', '§ 8', '§ 3', '§ 8']

Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen - öffentliche Sitzung vom 14.05.2003
öffentliche Sitzung vom 14.05.2003
Sitzungsdauer: 15:35 - 17:55 Uhr
RM Jens Gierok (CDU)	i. V. für RM Walter Knieling (CDU)
RM Jutta Starke (SPD)	i. V. für RM Monika Lührs (SPD)
RM Siegfried Leniger (CDU)	i. V. für RM Heinz Neumann (CDU)
RM Karla Michenbach (CDU)	i. V. für RM Manfred Sauer (CDU)
RM Peter Kozlowski (SPD)	i. V. für RM Jan Tech (SPD)
RM Klaus Stratenwerth (F.D.P.)	i. V. für sB Werner Georg Steden (CDU)
sE Roselies Blind	i. V. für sE Hermann Oshege
Herr Gusti Steiner - Aktionskreis "Der behinderte Mensch in Dortmund"
Herr Sigges - Stadtwerke Dortmund AG bis 16.00 Uhr
Herr Hachmeyer-Isphording, 05/dortmund-project
für die 63. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen,
am 14.05.2003, im Anschluss an die Sondersitzung (Nr. 62),
1.4	Genehmigung der Niederschrift über die 60. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen am 12.03.2003
1.5	Genehmigung der Niederschrift über die 61. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen am 02.04.2003
2.1	Zukunftsstandort Phoenix - Sachstandsbericht
(Drucksache Nr.: 04237-03)
3.1	Bauleitplanung; Änderung Nr. 2 des Bebauungsplanes Hu 112 - Winkelstraße -
hier: I. Entscheidung über vorgebrachte Anregungen aus der Offenlegung; II. Satzungsbeschluss; III. Beifügung der Begründung vom 21.10.2002
3.2	Stadterneuerung Ortskern Mengede - Integriertes Handlungskonzept (Grundsatz- und Baubeschluss)
(Drucksache Nr.: 04084-03)
Anlage: Stadterneuerung Ortskern Mengede - Integriertes Handlungskonzept
3.3	EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN II Dortmund-Nordstadt
hier: Quartierszentrum "Nordpol"
(Drucksache Nr.: 03709-02)
3.4	Bauleitplanung;
hier: I. Änderungsbeschluss (§ 13 BauGB)
(Drucksache Nr.: 04190-03)
3.5	Bauleitplanung; 74. Änderung des Flächennutzungsplanes - Aplerbecker Mark-West -, Bebauungsplan Ap 130 - Aplerbecker Mark-West - (gleichzeitig Änderung der Bebauungspläne Ap 123 und Ap 129 - Aplerbecker Mark-Ost -
hier: Erneuter Offenlegungsbeschluss für einen Teilbereich
(Drucksache Nr.: 04100-03)
3.6	Bauleitplanung; Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes (Vorhaben- und Erschließungsplan) Hu 142 - Einzelhandelsstandort Dortmund-Huckarde, Aspeystraße -
hier:	I. Ergebnis der Bürgeranhörung,
II. Beschluss zur Erweiterung des Bebauungsplanbereiches
III. Beschluss zur Offenlegung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Hu 142,
IV. Beschluss zum Abschluss des Durchführungsvertrages - Teil B -.
(Drucksache Nr.: 04178-03)
- Auf das Schreiben des Herrn StD Fehlemann vom 09.04.2003 wird verwiesen.
3.7	Bauleitplanung; 106. Änderung des Flächennutzungsplanes - Sport- und Freizeiteinrichtungen in Renninghausen -, Bebauungsplan Hom 266 - Sport- und Freizeiteinrichtungen in Renninghausen -
hier: Anhörungsrecht der Bezirksvertretung und Empfehlung an das Beschlussgremium, Verkleinerung des Planbereiches, Offenlegungsbeschluss zur 106. Änderung des Flächennutzungsplanes, Offenlegungsbeschluss zum Bebauungsplan Hom 266
(Drucksache Nr.: 04181-03)
3.8	Planung von öffentlichen Verkehrsflächen
hier: Endgültiger Ausbau der Stichstraße östlich der Jasminstraße zwischen Haus Nr. 54 und Nr. 60 als Mischverkehrsfläche in Dortmund-Sölde nach § 125 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB)
(Drucksache Nr.: 04072-03)
hier: Herstellung der Erschließungsanlage Johannisbergstraße von der Stadtgrenze Witten bis zur Brücke bzw. dem Fuß- und Radweg in Dortmund-Kruckel nach § 125 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB)
(Drucksache Nr.: 04170-03)
3.10	Bauvorhaben im Stadtbezirk Dortmund-Huckarde
hier: Um- und Neubaumaßnahmen im Bereich Zeppelinstraße/Mailoh
(Drucksache Nr.: 04184-03)
4.1	63/2-1-27679
Vorbescheid für die Errichtung eines Parkhauses auf dem Grundstück Amalienstraße 10
(Drucksache Nr.: 04048-03)
4.2	63/2-1-29341
Vorbescheid für die Errichtung eines Lebensmittelmarktes mit Backshop auf dem Grundstück Vogelpothsweg, Flur 2, Flurstück 1510
(Drucksache Nr.: 04067-03)
4.3	63/2-1-28895
Errichtung einer Basisstation für das Mobilfunknetz Vodafone D2 auf dem Grundstück Hülshof, Gemarkung Huckarde, Flur 4, Flurstück 0
(Drucksache Nr.: 04071-03)
4.4	63/2-2-28970
Vorbescheid für den Umbau und die Erweiterung des Wohnhauses auf dem Grundstück Gemarkung Schwieringhausen, Flur 2, Flurstücke 289, 292, Marksweg 63
- Vorhaben nach § 35 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 Nr. 5 Baugesetzbuch (BauGB) -
(Drucksache Nr.: 04140-03)
4.5	63/2-1-29178
Errichtung einer Mobilfunkstation auf dem Grundstück Westfalendamm 87
- Vorhaben gemäß § 34 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) in Verbindung mit einer Ausnahme von der seit dem 08.02.2002 rechtskräftigen Veränderungssperre -
(Drucksache Nr.: 03945-03)
4.6	63/2-4-28507
Voranfrage für die Errichtung eines Mehrfamilienwohnhauses, Kneebuschstraße in Dortmund-Berghofen
(Drucksache Nr.: 04203-03)
4.7	63/2-2-29740
Vorbescheid für die Errichtung einer Schützenhalle auf dem Grundstück Gemarkung Kirchlinde, Flur 4, Flurstück 1793, Bärenbruch
- Vorhaben gemäß § 30 in Verbindung mit § 31 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) -
(Drucksache Nr.: 04143-03)
5.1	Widerspruch des Beirates bei der unteren Landschaftsbehörde gegen eine Befreiung von den Festsetzungen des rechtsverbindlichen Landschaftsplanes Dortmund-Nord
5.2	Pilotprojekt Biotoppflege durch Ansiedlung von Heckrindern im Naturschutzgebiet "Im Siesack"
(Drucksache Nr.: 04212-03)
5.3	Jahresversammlung der ehrenamtlichen Landschaftswacht am 30.01.2003
(Drucksache Nr.: 04216-03)
5.4	Stadtweiter Sauberkeitstag am 21.6.2003
(Drucksache Nr.: 04105-03)
5.5	Sanierungskonzept Kokerei Hansa
(Drucksache Nr.: 04057-03)
6.1	Arbeitsbericht 2002
(Drucksache-Nr. 04222-03)
Anlage: Wohnen - Arbeitsbericht 2002 des Amtes für Wohnungswesen
Die Anlage wird Ihnen per Nachversand zugehen.
8.1	Beabsichtigte Einziehung einer Teilfläche im Bereich "Freistuhl und Platz von Amiens"
(Drucksache Nr.: 04087-03)
8.2	Einzelsatzung gem. § 3 Abs. 6 der Satzung der Stadt Dortmund über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 KAG NRW für straßenbauliche Maßnahmen im Gebiet der Stadt Dortmund für die Anlagen Große Heimstraße von Sonnenplatz bis Wittekindstraße einschließlich Friedhofsvorplatz am Südwestfriedhof, Neuer Graben von Große Heimstraße bis Lindemannstraße, Schillingstraße von Große Heimstraße bis Lindemannstraße, Essener Straße von Große Heimstraße bis Lindemannstraße, Kreuzstraße von Große Heimstraße bis Lindemannstraße (Gesamtmaßnahme)
8.3	Abbau des Schilderwaldes
(Drucksache Nr.: 04215-03)
8.4	Antrag der CDU-Fraktion vom 25.04.2002 wg. "Tempo-30-Regelung", überwiesen an die Bezirksvertretungen am 10.06.2002.
(Drucksache Nr.: 04214-03)
8.5	Durchführung von Verkehrssicherheitstagen in den Jahren 2003 und 2004
(Drucksache Nr.: 03631-02St)
12.1	Übertragung von Aufgaben durch den Rat auf die Bezirksvertretungen sowie den Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen
- Auszug aus der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 26.03.2003
- Auszug aus der Sitzung der Bezirksvertretung Aplerbeck am 01.04.2003
- Die Bezirksvertretungen Lütgendortmund und Eving haben die Vorlage einstimmig beschlossen.
- Die Bezirksvertretungen Huckarde, Hombruch, Mengede, Brackel, Hörde, Innenstadt-Ost, Scharnhorst und Innenstadt-Nord haben die Vorlage eingebracht und werden sie in ihrer jeweiligen nächsten Sitzung behandeln.
12.2	Teilnahme der Stadt Dortmund an der Bau- und Immobilienmesse vom 28.-30.03.2003
(Drucksache Nr.: 04148-03)
Hierzu liegt die Stellungnahme des Herrn StR Sierau vom 25.04.2003 (Drucksache-Nr.: 04148-03St) bei.
über die 63. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen,
Zur Mitunterzeichnung der Niederschrift wurde Frau sB Pohlmann-Rohr benannt.
Die Verwaltung zieht die Vorlage unter TOP 3.5 "Bauleitplanung; 74. Änderung des Flächen- nutzungsplanes - Aplerbecker Mark-West -, Bebauungsplan Ap 130 - Aplerbecker Mark-West - (gleichzeitig Änderung der Bebauungspläne Ap 123 und Ap 129 - Aplerbecker Mark-Ost -, hier: Erneuter Offenlegungsbeschluss für einen Teilbereich" (Drucksache Nr.: 04100-03) zurück, da noch Untersuchungsbedarf bezüglich der Erschließungsmaßnahmen besteht.
Außerdem bittet die Verwaltung darum, die Tagesordnung im Wege der Dringlichkeit um folgende Vorlagen zu erweitern:
a) Stadterneuerung; Förderung und Finanzierung städtebaulicher Maßnahmen mit Mitteln des Landes, Bundes und der EU, I. Stadterneuerung im Wandel der Zeit: Zukunftsorientierte Perspektiven, II. Die Stadterneuerungsprogramme 2004, 2003 und 2002 (Drucksache-Nr.: 04245-03) als TOP 3.11 (siehe Dringlichkeitsschreiben des Herrn StR Sierau vom 06.05.2003)
b) Innenstadt-Nord - Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf -, Hier: Veranstaltungsmanagement im Rahmen des Projekts KuKSaN für verschiedene Nordstadtaktivitäten (Drucksache-Nr. 04185-03), eine Vorlage an die Bezirksvertretung, als TOP 3.12 (siehe Schreiben zur Dringlichkeit vom 05.05.2003) und
c) 63/2-2-29779, Umbau und Nutzungsänderung eines Produktionsgebäudes in eine Versammlungsstätte mit Lagerbereich mit einer Betriebswohnung und in ein Großhandelslager für Textilien mit einer Betriebswohnung auf dem Grundstück Gemarkung Dortmund, Flur 51, Flurstücke 225, 226, 473, 485, Lindenhorster Straße 38 - 40, - Zulässigkeit eines Vorhabens nach § 34 Baugesetzbuch (BauGB) (Drucksache-Nr. 04070-03) als TOP 4.8 (siehe Schreiben zur Dringlichkeit vom 08.05.2003).
Der AUSW erklärt sich damit einverstanden, die Tagesordnung wie vorgeschlagen zu erweitern und sie wird in dieser Form festgestellt.
Genehmigung der Niederschrift über die 60. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen am 12.03.2003
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen genehmigt einstimmig die Niederschrift über die 60. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen am 12.03.2003.
Genehmigung der Niederschrift über die 61. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen am 02.04.2003
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen genehmigt einstimmig die Niederschrift über die 61. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen am 02.04.2003.
Zukunftsstandort Phoenix - Sachstandsbericht
- Bitte um Stellungnahme der CDU-Fraktion vom 14.05.2003 mit der o. g. Bezeichnung (Drucksache-Nr. 04237-03-ASC) (wurde nachgereicht)
Herr RM Drabig hat weder an der Beratung noch an der Abstimmung teilgenommen.
Herr RM Follert begrüßt die Fortführung des Projektes und bittet im Namen der CDU-Fraktion darum, die Vorlage an den Haupt- und Finanzausschuss und den Rat durchlaufen zu lassen.
Die CDU-Fraktion hat großes Interesse daran, dass eine Achse des öffentlichen Personennahverkehrs zu den Phoenix-Flächen führt.
Der AUSW verständigt sich darauf, die Bitte um Stellungnahme der CDU-Fraktion im nichtöffentlichen Teil der Sitzung unter TOP 2.1 zu behandeln.
Auch Frau sB Pohlmann-Rohr fordert, dass der schienengebundene ÖPNV, die Stadtbahn, weitergeführt wird. Die Erweiterung der Emscheraue im Bereich der Phoenix-Ost-Fläche findet sie positiv. Frau sB Pohlmann-Rohr spricht sich auch dafür aus, das Projekt weiter zu unterstützen.
Herr RM Harnisch befürwortet, dass das Projekt weitergeführt wird. Bei einem Gespräch der SPD-Ratsfraktion am 13.05.2003 in Düsseldorf stellte sich heraus, dass es Überlegungen gebe, die H-Bahn bis zum Veranstaltungszentrum Westfalenhallen/-stadion zu führen. Herr RM Harnisch regt an zu prüfen, ob eine Weiterführung der H-Bahn bis Phoenix-West möglich ist. Sollte die Möglichkeit bestehen, mit der H-Bahn das Technologiezentrum - alt - mit dem neuen Technologiezentrum - hier ist Phoenix-West gemeint - zu verknüpfen, müssen die Zusteigestationen vorhanden sein. Hierbei müssen aber bei Phoenix-West und -Ost die wirtschaftlichen Gesichtspunkte beachtet werden. Die SPD-Fraktion überlegt derzeitig, ggf. hier aktiv zu werden.
Auf die Frage des Herrn RM Follert nach der Nutzung der insgesamt 22 Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen, erläutert Herr StR Sierau, dass dies zunächst vom Eigentümer insbesondere aufgrund der Nachfrage zu beurteilen sein wird. Es gibt offenbar verschiedene Investitionsabsichten im Bereich Phoenix-West. Aus dem gewerblichen Bereich gibt es trotz der konjunkturellen Situation Nachfragen nach Standorten. Auf Phoenix-Ost sollen die Nutzungen Wohnen, Freizeit, Natur neben Einzelhandel und Arbeitsplätzen, vorrangig Büroarbeitsplätze, installiert werden.
Im Zusammenhang mit dem Emscherlandschaftspark und dem ökologischen Umbau der Emscher findet auf Phoenix ein ökologischer Stadtumbau statt. Hier wird der Anspruch auf Grün deutlich. Es sollen der Freizeitnutzung und dem Natur- und Freiraumvernetzungs- gedanken Rechnung getragen werden.
Herr StR Sierau verweist auf die Beschlusslage, nach der von bestimmten Investitionsabsichten vor dem Hintergrund der städtischen Haushaltslage Abstand zu nehmen ist, was aber nicht als Denkverbot zu sehen sei.
Frau RM Kröger-Brenner spricht sich für eine Erschließung des Phoenix-Geländes aus, hält die H-Bahn aber für keine Alternative. Sie regt an, die Stadtbahn frühzeitig auf das Gelände zu bringen.
Herr StR Sierau wird die Ergebnisse im Zusammenhang mit dem Masterplan Mobilität abwarten, um anschließend mit den Verkehrsträgern Gespräche zu führen. Hier müssen - falls notwendig - unterschiedliche Betrachtungen ausgeräumt werden. Der Rat hatte entschieden, dass Netzergänzungen und Ausbaumaßnahmen vor dem Hintergrund der Finanzsituation der Kommune kritisch erörtert werden müssen.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen gibt die Vorlage ohne Beschlussempfehlung weiter an den Haupt- und Finanzausschuss und den Rat.
Bauleitplanung; Änderung Nr. 2 des Bebauungsplanes Hu 112 - Winkelstraße -
I. hat die im Rahmen der öffentlichen Auslegung des Entwurfes der Änderung Nr. 2 des Bebauungsplanes Hu 112 - Winkelstraße - vorgebrachten Anregungen geprüft und beschließt, den Anregungen zu Punkt 9 aus den dort genannten Gründen nicht zu folgen.
II. beschließt die Änderung Nr. 2 des Bebauungsplanes Hu 112 - Winkelstraße - für den unter Punkt 1 dieser Beschlussvorlage genannten Änderungsbereich mit dem durch Beschluss des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen vom 11.12.2002 offengelegenen Inhalt als Satzung.
III. beschließt, der Änderung Nr. 2 des Bebauungsplanes Hu 112 - Winkelstraße - die Begründung vom 21.10.2002 beizufügen.
Stadterneuerung Ortskern Mengede - Integriertes Handlungskonzept (Grundsatz- und Baubeschluss) (Drucksache Nr.: 04084-03)
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen empfiehlt einstimmig dem Rat, folgende Beschlüsse zu fassen:
4.1 Der Rat der Stadt Dortmund stimmt dem von der Verwaltung vorgestellten integrierten Handlungskonzept Stadterneuerung Ortskern Dortmund-Mengede zu.
4.2 Der Rat der Stadt Dortmund beschließt vom Grundsatz die Umsetzung der einzelnen, im Sachverhalt dargestellten Stadterneuerungsmaßnahmen, im Ortskern Dortmund-Mengede.
4.3 Der Rat der Stadt Dortmund beauftragt die Verwaltung, die für die Umsetzung der Stadterneuerungsmaßnahmen im Ortskern Dortmund-Mengede erforderlichen haushaltsrechtlichen und förderrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen.
hier: Quartierszentrum "Nordpol" (Drucksache Nr.: 03709-02)
- Auszug aus der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit am 06.05.2003 (wurde nachversandt)
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen empfiehlt mit Mehrheit der Stimmen der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen dem Rat der Stadt Dortmund, dem Vorschlag der Verwaltung zu folgen, das Projekt "Quartierszentrum Nordpol - Haus der Kulturen" zu beschließen:
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt das Projekt "Quartierszentrum Nordpol - Haus der Kulturen" zu Kosten von 900.000 ■ für Investition und Anschubfinanzierung für den Zeitraum von 2003 bis Ende 2005, finanziert unter der FiPo 6152 9512 0101 EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN II Dortmund-Nordstadt, mit der Option der jährlichen Verlängerung der Anschubfinanzierung bis Ende 2007.
Die Verwaltung schließt mit der PariSozial Dortmund gGmbH eine Vereinbarung über die Durchführung des Projekts bis Ende 2005 für die Investition und Anschubfinanzierung mit der Option der Verlängerung bis Ende 2007 ab. In der Vereinbarung verpflichtet sich die PariSozial Dortmund gGmbH diese Nutzung mindestens innerhalb der Zweckbindungsfrist von 20 Jahren der EU- und Landesförderung nach Abschluss der baulichen Maßnahme aus eigenen Mitteln sicherzustellen.
Der AUSW
I. beschließt, den Bebauungsplan Hu 117 - verlängerte Arminiusstraße - für den unter Ziffer 1 der Vorlage beschriebenen Änderungsbereich im vereinfachten Verfahren zu ändern (4. Änderung).
§ 13 des Baugesetzbuches (BauGB) in der Fassung vom 27.08.1997 (BGBl. I. S. 2141; BGBl. III/FNA 213-1) in Verbindung mit den §§ 7 und 41 Abs. 1 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666; SGV NRW 2023).
II. stimmt den Festsetzungen des Entwurfes der Änderung Nr. 4 des Bebauungsplanes Hu 117 - verlängerte Arminiusstraße - für den unter Ziffer 1 dieser Vorlage beschriebenen Änderungsbereich und der Begründung vom 10.04.2003 zu und beschließt die öffentliche Auslegung.
§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 3 Abs. 2 BauGB.
Bauleitplanung; 74. Änderung des Flächennutzungsplanes - Aplerbecker Mark-West -, Bebauungsplan Ap 130 - Aplerbecker Mark-West - (gleichzeitig Änderung der Bebauungspläne Ap 123 und Ap 129 - Aplerbecker Mark-Ost -
Bauleitplanung; Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes (Vorhaben- und Erschließungsplan) Hu 142 - Einzelhandelsstandort Dortmund-Huckarde, Aspeystraße -
hier:	I.	Ergebnis der Bürgeranhörung,
III.	Beschluss zur Offenlegung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Hu 142,
IV.	Beschluss zum Abschluss des Durchführungsvertrages - Teil B -
I.	nimmt Kenntnis von dem unter Punkt 8 dieser Beschlussvorlage dargelegten Ergebnis der nach § 3 Abs. 1 des Baugesetzbuches (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 27.08.1997 (BGB1. I S. 2141, BGB1. III FNA 213-1) durchgeführten Bürgerbeteiligung zur Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Hu 142 - Einzelhandelsstandort Dortmund-Huckarde, Aspeystraße;
II.	beschließt, den am 06.11.2002 vom Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen beschlossenen räumlichen Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Hu 142, wie unter Punkt 1 dieser Beschlussvorlage beschrieben, zu erweitern.
III. stimmt den geplanten Festsetzungen des Entwurfes des vorhabenbezogenen Bebau-	ungsplanes Hu 142 - Einzelhandelsstandort Dortmund-Huckarde, Aspeystraße - für den
Punkt 1 dieser Beschlussvorlage genannten Planbereich und der Begründung vom 14.04.2003 zu und beschließt die öffentliche Auslegung.
§ 3 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. § 12 BauGB sowie § 2 Abs. 1 und 4 BauGB i. V. m. § 41 Abs. 1 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666, SGV NRW 2923).
IV. beschließt, dem zwischen dem Vorhabenträger und der Stadt Dortmund zu schließenden Durchführungsvertrag - Teil B - (siehe Anlage) zuzustimmen.
Bauleitplanung; 106. Änderung des Flächennutzungsplanes - Sport- und Freizeiteinrichtungen in Renninghausen -, Bebauungsplan Hom 266 - Sport- und Freizeiteinrichtungen in Renninghausen -
- Auszug aus der Sitzung der Bezirksvertretung Hombruch am 06.05.2003 (wurde nachversandt)
II. Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen beschließt, den Bereich der 106. Änderung des Flächennutzungsplanes und den Planbereich des Bebauungsplanes Hom 266 um die Verkehrsfläche der Stockumer Straße sowie um einen ca. 30 m breiten und 180 m langen Streifen auf der Ostseite des Flurstücks 560, Gemarkung Hacheney, Flur 2 und um den nördlichen Teil des Flurstücks 560 (Aufforstungsfläche) zu verkleinern.
§ 2 Abs. 1 und 4 sowie § 8 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) vom 27.08.1997 (BGBl. I, S. 2141, BGBl. III/FNA 213 - 1) in der zur Zeit geltenden Fassung in Verbindung mit den §§ 7 und 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666; SGV NRW 2023) in der zur Zeit geltenden Fassung.
III. Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen beschließt, die 106. Änderung des Flächennutzungsplanes für den unter Ziffer 1 dieser Vorlage beschriebenen Bereich und den Erläuterungsbericht vom 14.04.2003 öffentlich auszulegen.
IV. Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen stimmt den geplanten Festsetzungen des Bebauungsplan-Entwurfes Hom 266 - Sport- und Freizeiteinrichtungen in Renninghausen - für den unter Ziffer 1 dieser Vorlage beschriebenen Planbereich und der Begründung vom 14.04.2003 zu und beschließt die öffentliche Auslegung.
hier: Herstellung der Erschließungsanlage Johannisbergstraße von der Stadtgrenze Witten bis zur Brücke bzw. dem Fuß- und Radweg in Dortmund-Kruckel nach § 125 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) (Drucksache Nr.: 04170-03)
- Auszug aus der Sitzung der Bezirksvertretung Hombruch am 06.05.2003 und das Ergebnisprotokoll über die Informationsveranstaltung der BV Hombruch am 05.05.2003 (wurde nachversandt)
- Auszug aus der Bezirksvertretung Hombruch am 06.05.2003 zur Information (wurde nachgereicht)
Bauvorhaben im Stadtbezirk Dortmund-Huckarde
Herr RM Ollech hat weder an der Beratung noch an der Abstimmung teilgenommen.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen stimmt einstimmig der vorgestellten Konzeption für den Bereich Zeppelinstraße/Mailoh zu.
I. Stadterneuerung im Wandel der Zeit: Zukunftsorientierte Perspektiven
II. Die Stadterneuerungsprogramme 2004, 2003 und 2002 (Drucksache Nr.: 04245-03)
- Dringlichkeitsschreiben des Herrn StR Sierau vom 06.05.2003 ist beigefügt.
Frau RM Kröger-Brenner befürwortet das Stadterneuerungsprogramm. Sie gibt zur Niederschrift, dass der bei den zukunftsorientierten Perspektiven unter der Maßnahme "Fluss Stadt Land" auf Seite 6 der Anlage I.5 genannte "Freizeithafen Achenbach" von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen nicht mitgetragen wird. Der Bereich liegt im regionalen Grünzug und die geplante Maßnahme steht außerdem im Widerspruch zum Gebietsentwicklungsplan und zu den Umweltqualitätszielen.
Herr StR Sierau macht deutlich, dass auch die Sportvereine in der Vorbereitungsgruppe für das Projekt "Fluss Stadt Land" eingebunden sind. Vor dem Hintergrund der Gespräche mit der Bezirksregierung gibt es eine entsprechende Darstellung im Flächennutzungs- und im Gebietsentwicklungsplan, es wird nur nicht mehr die umfangreichen Darstellungen der Wohnbauflächen geben. Das Projekt "Fluss Stadt Land" zeigt, wie wichtig es ist, in der Region Freizeitangebote zu halten, um die lokale Ökonomie zu stärken und in der Region die Möglichkeit zu schaffen, das Geld hier auszugeben. In diesem Jahr wird voraussichtlich der Wasserwanderrastplatz vor dem alten Hafenamt entstehen als eine Maßnahme, um den Wasser-/Sportboottourismus hier zu fördern. Zunächst bleibt abzuwarten, ob sich Investoren finden.
Herr RM Follert bittet darum, wegen Beratungsbedarfs die Vorlage an den Haupt- und Finanzausschuss durchlaufen zu lassen.
Auf die Frage des Herrn RM Follert nach der betraglosen Tabelle auf Seite 2 der Anlage I. 6 zur "Westfalenhütte" erläutert Herr StR Sierau, dass es eine Vereinbarung mit dem gegenwärtigen Grundstückseigentümer gebe im Hinblick darauf, was an Qualifizierungen erforderlich ist. Im Zusammenhang mit dem Qualifizierungsverfahren, das für Ende 2003/Anfang 2004 vorgesehen ist, ist davon auszugehen, dass dabei Ergebnisse entstehen, die Investitionen nach sich ziehen. Diese Investitionen und die Folgen können noch nicht beziffert werden, so dass in der Tabelle keine Beträge genannt sind. Im Gespräch mit dem Städtebauministerium wurde vereinbart, dass die Stadt Dortmund bereits jetzt Anmeldungen tätigt, so dass die Gelder zeitnäher zu den Kosten abfließen könnten.
Nach Angaben des Herrn RM Harnisch ist derzeitig kein Investor vorhanden, der sich für den Freizeithafen Achenbach interessiert. Wenn geklärt ist, wie sich auch das Wasserschifffahrtsamt zum Betrieb der Schleusen stellt und wie die Fördermöglichkeiten aussehen, kann aus seiner Sicht gegen den Freizeithafen nichts gesagt werden. Außerdem ist hier interessant, welche Entwicklung der Dortmunder Hafen bezüglich Schiffverkehr, Güterumschlag etc. nimmt. In verschiedenen Konferenzen wird in Kürze geklärt, wie die Zusammenarbeit unter den Häfen in Deutschland und Europa geplant ist. Herr RM Harnisch spricht sich dafür aus, den Freizeithafen als Merkposten weiterhin zu benennen.
Herr RM Brunstein befürwortet den Freizeithafen Achenbach. Er befürchtet aber, dass der Freizeithafen immer dann genannt wird, wenn die Stadt Dortmund Highlights für die Freizeitgestaltung benötigt. Herr RM Brunstein geht davon aus, dass die Ruderer als Olympiastützpunkt dort bleiben. Ein Miteinander mit Sportbooten kann es seines Erachtens nicht geben.
Herr StR Sierau stellt dar, dass mit dem Freizeithafen Achenbach eine Möglichkeit für die Stadt Dortmund offen gehalten wird. Für ihn ist es eine Frage der Zeit, wann der Sportboottourismus in dieser Region weiterentwickelt wird.
Frau RM Horitzky regt an, Fördermöglichkeiten für das Gebiet der Westfalenhütte zu suchen, damit der Bereich entwickelt werden kann.
Herr RM Drabig verweist auf Vorlagen, die zeigen, dass vor Jahren das Thema "Fluss Stadt Land" bereits benannt wurde. Er findet es ärgerlich, dass in anderen Städten schon etwas passiert ist, aber seiner Meinung nach habe die Kommune das Thema nicht mit Nachdruck betrieben und es fehlten die Investoren. Wohnen ist für ihn in diesem Zusammenhang nicht zwingend.
Herr StR Sierau macht auf die Veranstaltungsreihe zu "Fluss Stadt Land" aufmerksam, deren Auftaktveranstaltung am 03.05.2003 war. Er gibt an, dass heute die Förderzugänge zu Projekten anders sind als früher. Er hält es für möglich, etwaige Nutzungskonflikte auszuräumen.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen gibt die Vorlage ohne Beschlussempfehlung weiter an den Haupt- und Finanzausschuss und den Rat der Stadt Dortmund.
Innenstadt-Nord - Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf -
Hier: Veranstaltungsmanagement im Rahmen des Projekts KUKSAN für verschiedene Nordstadtaktivitäten (Drucksache Nr.: 04185-03)
- Dringlichkeitsschreiben des Herrn StR Sierau vom 05.05.2003 ist beigefügt.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen empfiehlt einstimmig der Bezirksvertretung Innenstadt Nord, die Dringlichkeitsentscheidung im Rahmen des Projekts KuKSaN zu genehmigen:
Die Bezirksvertretung Innenstadt-Nord genehmigt folgende getroffene Dringlichkeitsent- scheidung im Rahmen des Projekts KuKSaN.
Sie genehmigt im Rahmen des Projekts KuKSaN die Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit und Logistik für allgemeine Veranstaltungen in der Nordstadt, das Sommertheater Nordmarkt, die Nordstadt-Großveranstaltung "Nordmarkt Open Air", das Projekt Carla-Buch sowie eine Kulturveranstaltung im Big Tipi. Dazu müssen Mittel in Höhe von maximal 45.100 € zur Verfügung gestellt werden. Ab 2004 wird das "Nordmarkt Open Air" im größeren Umfang als "Nordstadt Festival" fortgeführt. Außerdem werden in den Jahren 2004 und 2005 weitere Veranstaltungen im Rahmen des Projekts KuKSaN durchgeführt, so dass für 2004 und 2005 Mittel in Höhe von maximal 75.000 € pro Jahr zur Verfügung gestellt werden müssen.
Die Finanzierung für die Veranstaltungen im Jahr 2003 erfolgt zu 90 % = 40.590 € aus Städtebauförderungsmitteln des Landes NRW. Der Eigenanteil der Stadt Dortmund beträgt
10 % = 4.510 ■. Für die Jahre 2004 und 2005 erfolgt die Förderung ebenfalls zu jeweils 90 % = 67.500 ■ aus Städtebauförderungsmitteln des Landes NRW. Der Eigenanteil der Stadt Dortmund beträgt jeweils 10 % = 7.500 €.
Die Mittel sind bei der Finanzposition 6151 9512 0101 - Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf Nordstadt - veranschlagt. Die anteiligen Landesmittel werden unter der Finanzposition 6151 3614 0101 - Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf Nordstadt - vereinnahmt. Ein entsprechender Zuwendungsbescheid liegt vor.
63/2-1-27679
- Vorhaben gemäß § 30 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) unter Zulassung einer Befreiung gem. § 31 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) - (Drucksache Nr.: 04048-03)
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt die Absicht der Verwaltung, einen positiven Vorbescheid unter Zulassung einer Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes 124 (Überschreitung der zulässigen Geschossflächenzahl) zu erteilen, zur Kenntnis und beschließt einstimmig die Zulassung des Vorhabens.
63/2-1-29341
- Vorhaben gemäß § 30 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) unter Zulassung einer Befreiung gem. § 31 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) - (Drucksache Nr.: 04067-03)
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt die Absicht der Verwaltung, einen positiven Vorbescheid unter Zulassung einer Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes (hier: Art der Nutzung und Überschreitung der Baugrenzen) zu erteilen, zur Kenntnis und beschließt einstimmig die Zulassung des Vorhabens.
63/2-1-28895
- Vorhaben gemäß § 30 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) unter Zulassung einer Befreiung gem.
§ 31 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) - (Drucksache Nr.: 04071-03)
- Auszug aus der Sitzung der Bezirksvertretung Huckarde am 08.05.2003 (wurde nachgereicht)
- Zusatz- /Ergänzungsantrag zum TOP (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) (Drucksache-Nr. 04071-03-ATB) (wurde nachgereicht)
Frau sB Pohlmann-Rohr begründet den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 14.05.2003, der zu der Vorlage zu diesem Tagesordnungspunkt und zu der unter TOP 4.5 genannten Vorlage "63/2-1-29178, Errichtung einer Mobilfunkstation auf dem Grundstück Westfalendamm 87, - Vorhaben gemäß § 34 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) in Verbindung mit einer Ausnahme von der seit dem 08.02.2002 rechtskräftigen Veränderungssperre -" (Drucksache Nr.: 03945-03) gestellt wird.
Sie bittet darum, die Vorlagen zu vertagen, bis das Mobilfunkkataster im AUSW vorgestellt wurde.
Herr RM Harnisch stimmt im Namen der SPD-Fraktion dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu. Der Vorlage kann aus seiner Sicht grundsätzlich zugestimmt werden. Er hält es für erforderlich, dass die Verwaltung sich mit den Mobilfunkbetreibern darüber einigt, wie die Container der Betreiber aussehen. Die Container müssen gestaltet sein und in die Umgebung passen. Hierzu sollte die Verwaltung in den Vorlagen Aussagen machen.
Herr Dr. Mackenbach weist darauf hin, dass im Internet unter "www.dortmund.de" das "do 4 u" zu finden ist. Unter "Umwelt" ist das Mobilfunkkataster vom Umweltamt eingestellt. Hier kann ein Überblick über das Kataster gewonnen werden.
Herr Dr. Mackenbach schildert, dass mit den Betreibern häufig Gespräche geführt werden, in denen auch die Frage nach einer Bündelung von Mobilfunkanlagen angesprochen werden. Er hält einen Förderturm als Station für Sendeanlagen für den Betreiber, aber auch aus ökologischer Sicht, für begrüßenswert.
Herr RM Follert gibt für die CDU-Fraktion an, dass er dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zustimmt.
Herr RM Drabig unterstützt die Aufforderung an die Verwaltung, gemeinsame Standorte für Mobilfunkantennen zu suchen.
Der AUSW stimmt folgendem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit Mehrheit der Stimmen bei einer Gegenstimme des Herrn RM Schneider zu:
Aufgrund der sich häufenden Einzelfallentscheidungen, die eine sachgerechte Beurteilung des Standortes erforderlich machen, hält der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen ein Vorgehen für erforderlich, das einen Überblick über die Anzahl und die jeweilige Dichte der Basisstationen gibt.
·	Der Ausschuss fordert die Umweltverwaltung deshalb auf, das aktualisierte Mobilfunkkataster vorzustellen und die bisherigen Aktivitäten der Betreiber zu
erläutern, bevor er weitere Entscheidungen über Standorte trifft.
·	Der Ausschuss bittet darüber hinaus um eine Darstellung und Bewertung der aktuellen Rechtslage sowie um einen Bericht über die Gespräche (runde Tische), die mit den Betreibern mit dem Ziel geführt worden sind, die Zahl der Stationen durch Bündelung ggf. zu reduzieren.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen beschließt, mit Hinweis auf den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 14.05.2003 die Vorlage zu vertagen und in der Sitzung am 18.06.2003 zu behandeln.
63/2-2-28970
63/2-1-29178
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen beschließt, mit Hinweis auf den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 14.05.2003 zu TOP 4.3 dieser Tagesordnung mit der Bezeichnung "63/2-1-28895, Errichtung einer Basisstation für das Mobilfunknetz Vodafone D2 auf dem Grundstück Hülshof, Gemarkung Huckarde, Flur 4, Flurstück 0, - Vorhaben gemäß § 30 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) unter Zulassung einer Befreiung gem. § 31 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB)" (Drucksache-Nr. 04071-03-ATB) die Vorlage zu vertagen und in der Sitzung am 18.06.2003 zu behandeln.
63/2-4-28507
- Vorhaben gemäß § 35 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) - (Drucksache Nr.: 04203-03)
- Auszug aus der Sitzung der Bezirksvertretung Aplerbeck am 13.05.2003 (wurde nachgereicht)
Herr RM Follert folgt aus Gründen des Umweltschutzes und wegen der Größe des Bauvorhabens dem ablehnendem Votum der Bezirksvertretung Aplerbeck.
Auch Frau RM Kröger-Brenner schließt sich der Meinung der Bezirksvertretung Aplerbeck an.
Herr RM Harnisch spricht sich auch dafür aus, der Bezirksvertretung Aplerbeck zu folgen, fragt aber nach Schadensersatzansprüchen, die evtl. geltend gemacht werden könnten.
Herr Hofmeister stellt dar, dass nach einem ablehnenden Beschluss des AUSW die Verwaltung der Bezirksregierung Arnsberg mitteilen wird, dass dem Widerspruch nicht abgeholfen wird. Die Bezirksregierung Arnsberg wird anschließend entscheiden.
Herr RM Drabig stellt die Frage, ob es auch andere Gründe für eine Ablehnung geben könnte, z. B. die Gestaltung.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt die Absicht der Verwaltung, einen positiven Vorbescheid zu erteilen, zur Kenntnis und lehnt die Zulassung des Vorhabens einstimmig bei einer Enthaltung ab.
63/2-2-29740
Frau sB Pohlmann-Rohr bittet darum, zunächst den Beschluss der Bezirksvertretung abzuwarten.
Herr StR Sierau schlägt vor, einen Beschluss im AUSW zu fassen und bei abweichendem Beschluss durch die Bezirksvertretung die Vorlage im AUSW nochmals zu behandeln. Sollte die Bezirksvertretung Huckarde aber dem Beschlussvorschlag folgen, lägen am 05.06.2003 bereits Voten beider Gremien vor, so dass das Verfahren schneller durchgeführt wäre.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt die Absicht der Verwaltung, einen positiven Vorbescheid zu erteilen, zur Kenntnis und beschließt einstimmig bei drei Enthaltungen durch die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes Hu 116 in Aussicht zu stellen.
63/2-2-29779
Umbau und Nutzungsänderung eines Produktionsgebäudes in eine Versammlungsstätte mit Lagerbereich mit einer Betriebswohnung und in ein Großhandelslager für Textilien mit einer Betriebswohnung auf dem Grundstück Gemarkung Dortmund, Flur 51, Flurstücke 225, 226, 473, 485, Lindenhorster Straße 38 - 40
- Zulässigkeit eines Vorhabens nach § 34 Baugesetzbuch (BauGB) - (Drucksache Nr.: 04070-03)
- Dringlichkeitsschreiben von Herrn StR Sierau vom 08.05.2003 wurde beigefügt.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt die Absicht der Verwaltung, die Genehmigung zur Nutzungsänderung zu erteilen, zur Kenntnis und beschließt mit Mehrheit der Stimmen der CDU- und der SPD-Fraktion, die Zulassung des Vorhabens abzulehnen.
- Schreiben des Beirates bei der unteren Landschaftsbehörde vom 05.05.2003 (wurde nachversandt)
Frau RM Kröger-Brenner unterstützt den Widerspruch des Beirates bei der unteren Landschaftsbehörde.
Herr Dr. Mackenbach erläutert aufgrund des Schreibens des Beirates vom 05.05.2003, dass nach Gesprächen mit dem Landwirt dieser immer noch die Absicht habe, sich an der Kurler Straße neu anzusiedeln.
Herr RM Drabig empfiehlt, den Beschluss der Bezirksvertretung Scharnhorst abzuwarten und bittet, die Vorlage zu vertagen.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtentwicklung und Wohnen beschließt, die Vorlage zu vertagen.
Pilotprojekt Biotoppflege durch Ansiedlung von Heckrindern im Naturschutzgebiet "Im Siesack" (Drucksache Nr.: 04212-03)
Jahresversammlung der ehrenamtlichen Landschaftswacht am 30.01.2003
Stadtweiter Sauberkeitstag am 21.6.2003 (Drucksache Nr.: 04105-03)
Sanierungskonzept Kokerei Hansa (Drucksache Nr.: 04057-03)
Herr RM Harnisch schließt sich im Namen der SPD-Fraktion der Anregung der Bezirksvertretung Huckarde an und macht darauf aufmerksam, dass die Fläche nördlich der Kokerei Hansa seines Erachtens als Gewerbefläche vermarktet werden könnte.
Nach Angaben des Herrn StR Sierau hat sich die Industriedenkmalstiftung ähnlich hinsichtlich der Fläche zwischen Kokereibereich und Ortskern Huckarde geäußert. Im Rahmen der Flächennutzungsplanneuaufstellung bleibt die Fläche nördlich der Kokerei eine denkbare Reservefläche.
Zum Antrag der Bezirksvertretung Huckarde, den Gasometer zu erhalten, verdeutlicht Herr StR Sierau, dass die Verwaltung sich in Gesprächen mit den Grundstückseigentümern und interessierten Nutzern befinde. Derzeitig besteht offenbar kein Interesse an einer Nutzung und demnach keine Nachfrage. Sollte ein vernünftiges Konzept aufgestellt werden, so wird dies erhebliche Kosten nach sich ziehen. Aufgrund des Zustandes des Gebäudes kann über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren nach Interessenten gesucht werden. Sollte kein Interessent gefunden werden, muss irgend wann die Entscheidung getroffen werden, was mit dem Gasometer passieren soll.
Herr RM Ollech erklärt, dass seines Wissens die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Dortmund Wert darauf legt, das Gebiet zu einem späteren Zeitpunkt für Betriebsansiedlungen nutzen zu können.
Auf eine Frage des Herrn RM Ollech erläutert Herr StR Sierau, dass im Rahmen des Abschlussbetriebsplanverfahrens erneut die Montan Grundstücksgesellschaft darauf hingewiesen habe, dass kein Entwicklungsinteresse an der Fläche bestehe. Aufgrund eines Antrages im Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung oder im AUSW könnte die Fläche im Flächennutzungsplan entgegen der derzeitigen Kennzeichnung als Grün wieder als Vorbehalts- oder Vorratsfläche dargestellt werden. Die verschiedenen Untersuchungen legen die Notwendigkeit dafür nicht unbedingt nahe.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen folgt mit Mehrheit der Stimmen gegen verschiedene Gegenstimmen dem nachfolgenden in der Bezirksvertretung Huckarde beschlossenen Antrag:
Die Bezirksvertretung spricht sich für den Erhalt des Gasometers auf dem Kokereigelände aus und bittet die Verwaltung, alle Anstrengungen zu unternehmen für den Erhalt und eine sinnvolle Nutzung. Sie bittet um Informationen des Eigentümers über bisherige Aktivitäten und Verhandlungen für die mögliche Sicherung und konzeptionelle Nutzung.
Außerdem nimmt der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen den Sachstandsbericht zur Kenntnis.
Arbeitsbericht 2002 des Amtes für Wohnungswesen (Drucksache Nr.: 04222-03)
- Anlage: Wohnen - Arbeitsbericht 2002 des Amtes für Wohnungswesen (wurde nachversandt)
- Antrag der CDU-Fraktion vom 12.05.2003 mit der o. g. Bezeichnung (Drucksache-Nr. 04222-03-ATC) (wurde nachgereicht)
Herr Steiner verknüpft mit der nach seiner Meinung veränderten Wohnungsbaupolitik der Stadt Dortmund verschiedene Befürchtungen. Zum Beispiel ist für ihn die Tendenz erkennbar, dass in 2002 keine behindertengerechte Wohnungen mehr gefördert wurden, es wurden nur zwei Eigentumsmaßnahmen behindertengerecht gefördert und eine große Anzahl von Heimen gebaut.
42 Heimplätze sind entstanden, gleichzeitig ist die Zahl der wohnungssuchenden Schwerbehinderten mit über 80 % als Grad der Behinderung angestiegen. Insgesamt sind 135 Personen mit diesem Grad der Behinderung beim Amt für Wohnungswesen als wohnungssuchend gemeldet. Herr Steiner macht darauf aufmerksam, dass z. B. im Bundessozialhilfegesetz ein Vorrang der ambulanten vor der stationären Versorgung genannt ist, d. h. Wohnung statt Heimplatz. Er spricht sich für öffentlich geförderten Wohnungsbau für Schwerbehinderte aus.
Frau RM Horitzky sieht den Bereich Dortmunds mit 1.800 fertig gestellten Wohnungen als gut bestückt an. Ihres Erachtens fehlen Wohnungen für kinderreiche Familien. Die Wohnungsbaugesellschaften sind offenbar dabei, die kleineren Wohnungen zu vergrößern. Frau RM Horitzky regt an, alle Möglichkeiten für Wohnungsvergrößerungen zu nutzen. Sie begründet den Antrag der CDU-Fraktion zur Entlassung Dortmunds aus der Zweckentfremdungsverordnung.
Frau sB Pohlmann-Rohr hält es für positiv, dass es eine zwar geringe, aber eine Steigerung des öffentlich geförderten Wohnungsbaus gibt. Sie spricht sich weiterhin für eine Förderung aus. In den nächsten 10 Jahren wird ca. die Hälfte der Wohnungen des öffentlich geförderten Wohnungsbaus aus den Bindungen entlassen. Frau sB Pohlmann-Rohr befürchtet, dass die Wohnungen nicht so preiswert bleiben, denn die Möglichkeit, über Landesprogramme für Modernisierungen Gelder zu erhalten, um preiswerten Wohnungsbestand langfristig zu sichern, werden nicht genügend genutzt. Frau sB Pohlmann-Rohr merkt positiv an, dass es sich bei 40 % der geförderten Haushalte bei öffentlich geförderten Eigentumsmaßnahmen um ausländische Haushalte handelt. Dies beweise, dass eine Integration erfolgt.
Herr RM Berndsen findet den Bericht klar und überschaubar, die Arbeit des Amtes für Wohnungswesen geht seiner Meinung nach in die richtige Richtung. Er unterstützt, dass Heimplätze - insbesondere für Jugendliche und Kinder - gefördert werden, da man sich gerade um diese Personen kümmern müsse. Herr RM Berndsen sieht es als Aufgabe für die Zukunft an, die Wohnquartiere im Auge zu behalten. Hier sind wie bisher weiter Lösungen zwischen Verwaltung und Mietervereinen zu finden. Im Namen der SPD-Fraktion spricht sich Herr RM Berndsen für das Weiterbestehen des Amtes für Wohnungswesens aus. Er lobt, dass trotz der recht hohen Fluktuation in Mietwohnungen und obwohl dadurch erhöhte Kosten auf die Wohnungsbaugesellschaften zugekommen sind, die Mieten bei relativ hoher Qualität nicht viel teurer geworden sind.
Herr Neuhaus erläutert auf den Hinweis des Herrn Steiner hin, dass die Stadt Dortmund sich insbesondere für die Personen, die Zugangsprobleme am Wohnungsmarkt haben, stark mache. Eine Änderung der Wohnungsbaupolitik habe es nicht gegeben, aber die öffentlichen Mittel für den sozialen Wohnungsbau werden seit geraumer Zeit nicht mehr in vollem Umfang abgenommen, insbesondere nicht mehr von den Wohnungsunternehmen. Dies hat zur Folge, dass in 2002 nur 71 Wohnungen für den klassischen sozialen Wohnungsbau gefördert werden konnten. Herr Neuhaus weist darauf hin, dass immer wieder die Forderung erhoben wurde, dass Wohnungen für Rollstuhlfahrer möglichst wegen der Infrastruktur im Innenstadtbereich oder in Bereichen entstehen, wo die Infrastruktur sehr gut ist. Für jedes Objekt, das gefördert werden soll, setzt sich die Verwaltung mit dem Investor auseinander und prüft, ob der Standort für kinderreiche Familien oder Rollstuhlfahrer zweckgebunden werden kann. Im letzen Jahr war eine Zweckbindung in keinem Fall möglich.
Die Anregung der Frau RM Horitzky, Wohnungen zu vergrößern, wird nach Angaben des Herrn Neuhaus laufend in den zweimal jährlich stattfindenden Gesprächen mit den Wohnungsunternehmen angesprochen. Die Unternehmen sind aufgefordert, die Wohnungen zukünftigen Wohnansprüchen entsprechend auszugestalten und zu modernisieren. Diese Umgestaltung erfolgt im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Wohnungsunternehmen.
Der auf Seite 7 des Arbeitsberichtes benannte Fragebogen zur Kundenzufriedenheit, der an die Kundinnen und Kunden des Amtes für Wohnungswesen ausgegeben wird, liegt zur Information als Anlage 1 der Niederschrift bei.
Hinsichtlich der kleinräumigen Wohnungsmarktbeobachtung verweist Herr Neuhaus auf die Veranstaltung Masterplan Wohnen am 28.02.2003. Kleinräumige Wohnungsmarktbeo- bachtung bedeutet, dass Siedlungsbestände der 50er oder 60er Jahre oder Großsiedlungs- bereiche mit einer bestimmten Wohnungszahl ausgesucht werden, um aus diesem Raster heraus Erfahrungen zu sammeln und diese auf ähnlich gelagerte Siedlungsbereiche anzubringen. Das derzeitige gesamtstädtische Wohnungsmarktbeobachtungssystem soll regional erweitert und auf Wohn-/Siedlungsquartiere mit ähnlichen Strukturen heruntergebrochen werden.
Zum Antrag der CDU-Fraktion zur Zweckentfremdung gibt Herr Neuhaus an, dass zur Sitzung des AUSW am 18.06.2003 geplant ist, eine Vorlage zu diesem Thema einzubringen.
Die Modernisierungsförderung ist auch aus Sicht des Wohnungsamtes unbefriedigend, da nur ca. drei Prozent der Mittel abfließen konnten. Früher wurden im Gegensatz dazu sogar immer "Nachschläge" vom Ministerium angefordert. Auch auf Intention des Städtetages hat sich das Ministerium nicht bemüht, die Fördermaßstäbe und die -bedingungen zu verbessern. Es gibt zur Zeit ein großes Konkurrenzangebot durch ein Programm vom Bund, das Zinsvergünstigungen für ein paar Jahre verspricht und keine Mietpreis- und Belegungsbindung für die Investoren mit sich bringt. Die Städte in Nordrhein-Westfalen haben aber Interesse daran, dass Modernisierungsförderung mit bestimmten Mietpreis- und Belegungsbindungen verbunden werden. Bei einem solchen Konkurrenzangebot müssen laut Herrn Neuhaus die Fördermechanismen des Landes besser werden. Die Verwaltung ist zusammen mit dem Städtetag dabei, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, zumindest ab 2004 die Rahmenbedingungen so zu verbessern, dass es sich für Investoren wieder lohnt, auf die Förderung zurückzugreifen. Die Verbesserungen für dieses Jahr werden voraussichtlich nicht so tiefgreifend sein, dass davon auszugehen ist, dass das Förderergebnis im Modernisierungsbereich in diesem Jahr wesentlich besser ist als im Vorjahr. Nur wenn ein Wohnungsunternehmen größere Wohnungsbestände modernisieren wollte, könnte dies noch passieren.
Viele öffentlichen Wohnungen werden zwar aus der Bindung entlassen werden, sie verschwinden aber nicht vom Markt. Aufgrund der gesetzlichen Mietpreissteigerungen ist aus Sicht des Amtes für Wohnungswesen soweit sichergestellt, dass dort nur ganz moderate Mietpreissteigerungen erfolgen, so dass der Großteil der Wohnungsmieten angemessen und bezahlbar bleibt.
Insgesamt sieht Herr StR Sierau die Stadt Dortmund auf dem Wohnungs- und Grundstücksmarkt auf einem guten Weg. Der Grundstücksmarktbericht wird zur Zeit gedruckt und geht dem AUSW in nächster Zeit zu. In diesem Bericht zeigt eine Tabelle, dass die Bodenumsätze und alle nach Teilmärkten aufgeführten Kaufverträge in den letzten Jahren kontinuierlich stabil auf hohem Niveau anwachsen. Das bezieht sich auf Eigentumswohnungen, auf Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser und auf unbebaute Grundstücke, die für Wohnzwecke vorgesehen sind. In Dortmund ist ein Markt, der den Strukturwandel im wirtschaftlichen Bereich auch auf dem Wohnungsmarkt nachempfindet, d. h. man kommt von Quantität zur Qualität. Mit anderen Städten aus der Region wird ein Erfahrungsaustausch organisiert, um eine gemeinsame Strategie für die Region zu entwickeln.
Der Antrag der CDU-Fraktion vom 12.05.2003 (Drucksache-Nr. 04222-03-ATC) wird in der Sitzung des AUSW am 18.06.2003 behandelt werden.
Beabsichtigte Einziehung einer Teilfläche im Bereich "Freistuhl und Platz von Amiens"
Aufgrund von § 41 Abs. 1 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) i.V.m. § 15 Abs. 2 Buchstabe e) der Hauptsatzung der Stadt Dortmund fasst der Rat folgenden Beschluss:
Die Einziehung einer Teilfläche im Bereich "Freistuhl und Platz von Amiens" (Gemarkung Dortmund, Flur 1, Flurstück 443 tlw. und 312 tlw.) wird gemäß § 7 Abs. 4 des Straßen- und Wegegesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen (StrWG NRW) eingeleitet.
Einzelsatzung gem. § 3 Abs. 6 der Satzung der Stadt Dortmund über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 KAG NRW für straßenbauliche Maßnahmen im Gebiet der Stadt Dortmund für die Anlagen Große Heimstraße von Sonnenplatz bis Wittekindstraße einschließlich Friedhofsvorplatz am Südwestfriedhof, Neuer Graben von Große Heimstraße bis Lindemannstraße, Schillingstraße von Große Heimstraße bis Lindemannstraße, Essener Straße von Große Heimstraße bis Lindemannstraße, Kreuzstraße von Große Heimstraße bis Lindemannstraße (Gesamtmaßnahme) (Drucksache Nr.: 03963-03)
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den anliegenden Entwurf als Einzelsatzung gemäß § 3 Abs. 6 der Satzung der Stadt Dortmund über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 des Kommunalabgabengesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (KAG NRW) für straßenbauliche Maßnahmen im Gebiet der Stadt Dortmund vom 06.12.2001 für die Anlagen Große Heimstraße von Sonnenplatz bis Wittekindstraße einschließlich Friedhofsvorplatz am Südwestfriedhof, Neuer Graben von Große Heimstraße bis Lindemannstraße, Schillingstraße von Große Heimstraße bis Lindemannstraße, Essener Straße von Große Heimstraße bis Lindemannstraße, Kreuzstraße von Große Heimstraße bis Lindemannstraße (Gesamtmaßnahme).
Abbau des Schilderwaldes (Drucksache Nr.: 04215-03)
Antrag der CDU-Fraktion vom 25.04.2002 wg. "Tempo-30-Regelung", überwiesen an die Bezirksvertretungen am 10.06.2002 (Drucksache Nr.: 04214-03)
Durchführung von Verkehrssicherheitstagen in den Jahren 2003 und 2004
Übertragung von Aufgaben durch den Rat auf die Bezirksvertretungen sowie den Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen (Drucksache Nr.: 03895-03)
- Auszug aus der Sitzung der Bezirksvertretung Brackel und Huckarde am 08.05.2003 (wurden nachgereicht)
- Antrag der SPD-Fraktion vom 07.05.2003 mit der o. g. Bezeichnung (Drucksache-Nr. 03985-03-ATS) (wurde nachgereicht)
- Auszug aus der Sitzung der Bezirksvertretung Mengede, Hörde und Scharnhorst am 13.05.2003 (wurden nachgereicht)
Frau RM Reuter hält die Vorlage für unverständlich. Sie verweist hierzu auf die Auszüge aus den Bezirksvertretungen und schlägt eine Überarbeitung der Vorlage vor.
Herr RM Harnisch hält eine neue Vorlage nicht für erforderlich, er sieht hier auch den erneuten langen Beratungsgang durch alle Bezirksvertretungen. Er macht den Vorschlag, die Vorlage ohne Beschlussempfehlung an den Rat weiterzuleiten.
Herr RM Follert meldet im Namen der CDU-Fraktion Beratungsbedarf zum Antrag der SPD-Fraktion vom 07.05.2003 (Drucksache-Nr. 03985-03-ATS) an.
Herr RM Grote fordert dazu auf, die Vorlagen nur mit Empfehlung des Fachausschusses an die weiteren Gremien weiterzugeben.
Herr RM Jostes schlägt vor, dass die Verwaltung bis zur Sitzung des Rates am 22.05.2003 zum Antrag der SPD-Fraktion eine Stellungnahme abgibt, so dass in der Ratssitzung darüber entschieden werden kann.
Frau RM Reuter regt an, die Anregungen und abweichenden Beschlüsse der Bezirksvertretungen zusammen mit dem SPD-Antrag an den Rat weiterzugeben.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen gibt den Antrag der SPD-Fraktion sowie die Empfehlungen der Bezirksvertretungen zusammen mit der Vorlage ohne Beschlussempfehlung an den Rat der Stadt Dortmund weiter.
Teilnahme der Stadt Dortmund an der Bau- und Immobilienmesse vom 28.-30.03.2003
Vorschlag zur TO (CDU-Fraktion) mit Bitte um Stellungnahme (Drucksache Nr.: 04148-03)
(Drucksache Nr.: 04148-03St)
- Anlagen: 2 weitere Presseausschnitte (wurden nachversandt)
Die Stellungnahme des Herrn StR Sierau vom 25.04.2003 wird zur Kenntnis genommen.
Abschließend macht Herr StD Fehlemann auf den Tag der offenen Tür des Tiefbauamtes am 17.05.2003 aufmerksam. Das Tiefbauamt präsentiert sich und seine Aufgaben von 9.00 bis 16.00 Uhr in der Berswordthalle am Friedensplatz. Herr StD Fehlemann lädt die Mitglieder des AUSW dazu ein, die Veranstaltung zu besuchen.
J o s t e s P o h l m a n n - R o h r S k o d z i k
Vorsitzender	sachkundige Bürgerin Schriftführerin