Source: http://www.juramagazin.de/102539.html
Timestamp: 2019-06-17 10:40:05
Document Index: 164948607

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 23', '§ 53', '§ 57', '§ 24', '§ 29', '§ 20']

Wiederholung zur Erreichung eines Abschlusses:
(1) Am Ende der Jahrgangsstufe 9 oder 10 kann einem Antrag auf Wiederholung der zuletzt besuchten Jahrgangsstufe von der Klassenkonferenz entsprochen werden, wenn nach Leistung und Bildungswillen zu erwarten ist, dass dadurch der Hauptschulabschluss oder ein höherer Abschluss als der bereits erworbene erreicht oder die Berechtigung für den Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben werden kann. Bei einer Wiederholung der Jahrgangsstufe 10 zum Erreichen der Berechtigung für den Besuch der gymnasialen Oberstufe ist auch die Prüfung für den mittleren Schulabschluss zu wiederholen.
(2)... § 22
(1) Am Ende der Jahrgangsstufe 9 oder 10 kann einem Antrag auf Wiederholung der zuletzt besuchten Jahrgangsstufe von der Klassenkonferenz entsprochen werden, wenn nach Leistung und Bildungswillen zu erwarten ist, dass dadurch der Hauptschulabschluss oder ein höherer Abschluss als der bereits erworbene erreicht oder die Berechtigung für den Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben werden kann. Wer den mittleren Schulabschluss bereits erworben hat, nimmt bei einer Wiederholung der Jahrgangsstufe 10 zum Erreichen der Berechtigung für den Besuch der gymnasialen Oberstufe nicht erneut an der Prüfung teil.
(2)... § 23
(1) Nicht versetzte Schülerinnen und Schüler können höchstens einmal im Verlauf der Sekundarstufe I an einer Leistungsüberprüfung mit dem Ziel der Nachversetzung (Nachprüfung) teilnehmen. In den Jahrgangsstufen 9 und 10 ist die Nachprüfung auch zur Erreichung des Hauptschulabschlusses oder des erweiterten Hauptschulabschlusses möglich. Die Leistungsüberprüfung kann in höchstens einem Fach oder Lernbereich mit mangelhaften Leistungen durchgeführt werden, wenn durch eine Verbesserung der Leistungen in diesem Fach oder Lernbereich eine Versetzung möglich wäre oder ein Abschluss gemäß Satz 2 erreicht werden könnte; ausgeschlossen ist die Nachprüfung im Fach Sport.
(1) Nicht versetzte Schülerinnen und Schüler können höchstens einmal in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 an einer Leistungsüberprüfung mit dem Ziel der Nachversetzung (Nachprüfung) teilnehmen.
Darüber hinaus ist höchstens eine weitere Nachprüfung zur
4. Erreichung des Hauptschulabschlusses oder des erweiterten Hauptschulabschlusses,
5. Verbesserung einer Jahrgangsnote zwecks Erreichung des mittleren Schulabschlusses oder
6. Erreichung der Berechtigung für den Besuch der gymnasialen Oberstufe zulässig. Die Leistungsüberprüfung kann in höchstens einem Fach oder Lernbereich mit mangelhaften Leistungen durchgeführt werden, wenn durch eine Verbesserung der Leistungen in diesem Fach oder Lernbereich um eine Notenstufe eine Versetzung, ein Abschluss oder die Erlangung der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe möglich wäre; die Nachprüfung im Fach Sport ist ausgeschlossen. Für die Nachprüfung an der Gesamtschule gilt Satz 3 mit der Maßgabe, dass sie auch zur Verbesserung der
(2) bis (6)...
3. für den mittleren Schulabschluss in § 53
Abs.3 Satz 1 Nr. 1 genannten oder
4. für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe in § 57 Abs. 2 Satz 1 Nr. (2) bis (6)... § 24
Schulwechsel, Querversetzung:
(3) Bei einem Schulartwechsel ist von der Schulleiterin oder dem Schulleiter der aufnehmenden Schule festzulegen, in welche Jahrgangsstufe die Schülerin oder der Schüler aufgenommen werden kann. Die Einstufung richtet sich danach, ob mit dem Zeugnis des bisher besuchten Bildungsganges die Versetzungsbedingungen des neuen Bildungsganges erfüllt werden oder nicht.
(3) Bei einem Schulartwechsel ist von der Schulleiterin oder dem Schulleiter der aufnehmenden Schule festzulegen, in welche Jahrgangsstufe die Schülerin oder der Schüler aufgenommen werden kann. Die Einstufung richtet sich in der Regel danach, ob mit dem Zeugnis des bisher besuchten Bildungsganges die Versetzungsbedingungen des neuen Bildungsganges erfüllt werden; dabei bleiben bei einem Wechsel vom Gymnasium zur Realschule schlechtere als ausreichende Leistungen in einem Fach außer Betracht.
Fremdsprachen, Wahlpflichtunterricht:
(2) Der Wahlpflichtunterricht besteht in der Gesamtschule aus einem jeweils mindestens drei Unterrichtsstunden umfassenden Kurs in den Jahrgangsstufen 7 und 8 und aus jeweils zwei Kursen mit mindestens zwei Unterrichtsstunden oder im fremdsprachlichen Bereich mit mindestens drei Unterrichtsstunden in den Jahrgangsstufen 9 und 10.... § 29
(2) Der Wahlpflichtunterricht besteht in der Gesamtschule aus
3. je einem Kurs in den Jahrgangsstufen 7 und 8 sowie 9 und 10 mit insgesamt mindestens 14 Wochenstunden und
4. einem weiteren aus Profilstunden bestehenden Kurs, der wahlweise in der Jahrgangsstufe 7, 8 oder 9 beginnt und in der Jahrgangsstufe 10 endet. insgesamt in allen Fächern mindestens 60 Punkte und in den Fächern des nicht leistungsdifferenzierten Unterrichts mindestens 30 Punkte erreicht haben und
2. in höchstens drei Fächern, darunter nur in einem der Fächer Deutsch und Mathematik, schlechter als ausreichend beurteilt wurden.
Schlechtere als ausreichende Leistungen liegen in den Fachleistungskursen bei weniger als fünf Punkten, in den übrigen Fächern bei weniger als vier Punkten vor. Sofern Noten in weniger als 13 Fächern vorliegen, verringern sich die Punktsummen nach Satz 1 um fünf Punkte für jeden Fachleistungskurs und um vier Punkte für jedes übrige Fach.
(2) Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 werden nach Maßgabe von § 20 versetzt, wenn sie
1. insgesamt in allen Fächern mindestens 64 Punkte und in den Fächern des nicht leistungsdifferenzierten Unterrichts mindestens 34 Punkte erreicht haben und
Schlechtere als ausreichende Leistungen liegen in den Fachleistungskursen bei weniger als fünf Punkten, in den übrigen Fächern bei weniger als vier Punkten vor. Sofern Noten in weniger als 14 Fächern vorliegen, verringern sich die Punktsummen nach Satz 1 um fünf Punkte für jeden Fachleistungskurs und um vier Punkte für jedes übrige Fach. Sofern die Gesellschaftswissenschaften nicht als Lernbereich unterrichtet werden, erhöhen sich die Punktsummen gemäß Satz 1 Nr. 1 um jeweils 4 Punkte.
Unterrichtsgestaltung in den Jahrgangsstufen 9 und 10:
(1) In den Stammklassen wird der Unterricht leistungsdifferenziert und abschlussbezogen erteilt. Es gilt die Stundentafel der Anlage 2. Die Leistungsdifferenzierung kann durch Binnendifferenzierung oder nach Entscheidung der Gesamtkonferenz in Form von äußerer Fachleistungsdifferenzierung in der Regel in zwei Leistungsstufen (A und B) insbesondere in den Kernfächern durchgeführt werden.
In der Leistungsstufe A wird dabei auf die Standards des mittleren Schulabschlusses vorbereitet....
(2) Schülerinnen und Schüler der Stammklassen können zur Vorbereitung des mittleren Schulabschlusses in temporären Lerngruppen zusammengefasst werden, in denen der Unterricht in den Kernfächern um jeweils bis zu zwei Wochenstunden verstärkt und in der Leistungsstufe A erteilt wird; die Teilnahme am Unterricht im Fach Arbeitslehre/ Berufsorientierung wird in diesem Fall in gleichem Umfang verkürzt.
In der Leistungsstufe A wird dabei auf die Standards des mittleren Schulabschlusses vorbereitet. In der Leistungsstufe A erbrachte Leistungen werden eine Notenstufe höher und in der Leistungsstufe C erbrachte Leistungen eine Notenstufe niedriger als die in Leistungsstufe B erbrachten Leistungen bewertet.
(2) Schülerinnen und Schüler der Stammklassen können zur Vorbereitung des mittleren Schulabschlusses in temporären Lerngruppen zusammengefasst werden, in denen der Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprache jeweils in Leistungsstufe A erteilt wird. Nach Entscheidung der Schule kann der Umfang des Unterrichts in einzelnen oder allen der in Satz 1 genannten Fächern erhöht werden; in diesem Fall wird die Teilnahme am Unterricht im Fach Arbeitslehre oder an einem aus Profilstunden verstärkten anderen Unterrichtsfach in gleichem Umfang verkürzt.