Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VGH%20Baden-W%C3%BCrttemberg&Datum=26.10.2012&Aktenzeichen=11%20S%20278/12
Timestamp: 2019-12-10 03:04:10
Document Index: 66539400

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 53', 'Art 14', 'Art 12', '§ 11', '§ 53', 'Art. 14', 'Art. 12']

VGH Baden-Württemberg, 26.10.2012 - 11 S 278/12 - dejure.org
https://dejure.org/2012,46260
VGH Baden-Württemberg, 26.10.2012 - 11 S 278/12 (https://dejure.org/2012,46260)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 26.10.2012 - 11 S 278/12 (https://dejure.org/2012,46260)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 26. Januar 2012 - 11 S 278/12 (https://dejure.org/2012,46260)
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§ 11 Abs 1 AufenthG 2004, § 53 Nr 1 AufenthG 2004, Art 14 Abs 1 EWGAssRBes 1/80, Art 12 Abs 1 EGRL 109/2003
AufenthG § 11 Abs. 1, AufenthG § 53 Nr. 1, ARB 1/80 Art. 14, RL 2003/109/EG Art. 12
Assoziationsberechtigte, assoziationsberechtigte türkische Staatsangehörige, türkische Staatsangehörige, Ausweisung, Ausweisungsgrund, Ausweisungsgrundsätze, schwere Gefahr für ein Grundinteresse der Gesellschaft, Verhältnismäßigkeit, Straftat, Wiederholungsgefahr
VG Karlsruhe, 25.03.2011 - 3 K 2796/10
DÖV 2013, 443
Die entsprechende Anwendung dieser Regelung auf türkische Staatsangehörige, welchen eine assoziationsrechtliche Rechtsstellung zukommt, bedeutet für diese der Sache nach einen Ausweisungsschutz, der dem bislang geltenden entspricht (vgl. zuletzt Senatsurteil vom 26.10.2012 - 11 S 278/12 - juris, m.w.N.).
Insoweit sei auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (11 S 278/12) zu verweisen.
Soweit die Zulassungsbegründung in diesem Zusammenhang auf den wesentlich umfangreicheren Prüfungsumfang verweist, wie er dem Urteil des VGH Baden-Württemberg vom 26. Oktober 2012 - 11 S 278/12 - zugrunde liege, übersieht er, dass die dort - über die kriminalprognostische Beurteilung hinausgehend - für erforderlich gehaltene angemessene Berücksichtigung der persönlichen Umstände des Betreffenden, seiner Bindungen zur Gesellschaft des Aufenthaltslandes, der Dauer seines dortigen Aufenthalts, der familiären Verhältnisse, seiner Berufstätigkeit u.a. (…juris Rz. 48), im vorliegend angefochtenen Urteil des Verwaltungsgerichts vom 6. Mai 2013 insbesondere durch die Bezugnahme auf Seite 12 bis 19 des Bescheids des Beklagten vom 14. Mai 2012 mit seinen umfangreichen Ausführungen hierzu hinreichend erfolgt ist.