Source: https://musikschule-voesendorf.com/index.php?page=Schulordnung&CM=1
Timestamp: 2019-10-20 05:38:31
Document Index: 114578725

Matched Legal Cases: ['§2', '§3', '§6', '§5', '§6', '§9', '§7', '§9', '§10', '§11', '§12', '§12', '§14', '§15', '§16', '§17', '§18']

Schulgeld Schulordnung Anmelden Sprechtage Schulfreie Tage Das Schulgebäude
Entlehnung von Instrumenten und Noten
Hausschuhplicht
Kenntnisnahme der Schulordnung
Lehrplan und Umfang der Ausbildung
Öffentliches Auftreten von Schülern
Übertrittsprüfung und Kontrollprüfung
Diese Schulordnung findet auf alle Schüler Anwendung, mit denen die Musikschule der Marktgemeinde Vösendorf einen Vertrag über die Ausbildung an dieser Lehranstalt abgeschlossen haben.
§2 AUFNAHME VON SCHÜLERN
1.) Die Aufnahme in die Musikschule steht grundsätzlich jedem offen, der die entsprechende Eignung aufweist und ein freier Unterrichtsplatz vorhanden ist.
2.) Die Aufnahme eines Schülers erfolgt nach schriftlicher Anmeldung unter Verwendung des von der Musikschule aufgelegten Anmeldeformulars zu den festgelegten Anmeldeterminen beim Schulleiter. Bei minderjährigen Schülern ist das Anmeldeformular vom Erziehungsberechtigten zu unterfertigen. Unvollständig ausgefüllte Anmeldeformulare können nicht angenommen werden. Die Anmeldung begründet keinen Rechtsanspruch auf Aufnahme in die Musikschule, die Entscheidung trifft der Schulleiter. Ein allfälliger Lehrerwunsch kann am Anmeldeformular angeführt werden. Ein Wechsel zu einem anderen Lehrer während des Schuljahres ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich und bedarf der Zustimmung des Schulleiters. Bei der Anmeldung ist ein Meldezettel vorzuweisen.
3.) Bei Abweisung mangels freier Unterrichtsplätze oder Terminverlust wird eine Warteliste erstellt, wobei Kinder und Jugendliche bevorzugt werden.
4.) Der Vertrag gilt für die Dauer eines Schuljahres, und es erfolgt keine automatische Verlängerung.
§3 SCHULGELD
1.) Der Schulerhalter hebt von allen Schülern ein Schulgeld als Entgeld für die Ausbildung an der Musikschule und als angemessenen Beitrag zu den Kosten der Musikschule ein. Die Höhe, allfälliger Ermäßigungen oder Erhöhungen des Schulgeldes, sowie die Einhebungsmodalitäten werden vom Schulerhalter gemäß §6 des NÖ Musikschulegesetzes 2000 geregelt. Die Festlegung des Schulgeldes erfolgt durch Gemeinderatsbeschluß. Ermäßigungen des Schulgeldes werden gesondert geregelt.
2.) Ein Fernbleiben vom Unterricht entbindet nicht der Verpflichtung zur Schulgeldzahlung. Die Schulgeldzahlungspflicht entfällt bei einer schriftlichen Abmeldung für das laufende Schuljahr nur bei Nachweis schwerwiegender Gründe, wie insbesondere Krankheit, längerer Spitalsaufenthalt oder Verlegung des Wohnsitzes. Die Entscheidung darüber trifft der Schulhalter bzw. der Schulleiter.
3.) Für auswärtige Schüler wird ein zusätzlicher Schulerhaltungsbeitrag eingehoben.
4.) Bei einem Schulgeldrückstand von mindestens 3 Monaten kann ein Schüler ausgeschlossen werden.
5.) Scheidet ein Schüler aus disziplinären Gründen aus, ist der noch restliche Teil des Schulgeldes sofort fällig.
1.) Die Dauer des Schuljahres deckt sich mit
dem Pflichtschuljahr. Hinsichtlich der schulfreien Tage (Feiertage) gelten die Bestimmungen für öffentliche Volks- und Hauptschulen. Schulautonome Tage werden nach Möglichkeit mit der Volksschule ident geführt.
2.) Die Unterrichtszeit beträgt einheitlich 50 Minuten. Bei pädagogischen Erfordernissen kann die Unterrichtseinheit innerhalb einer Woche geteilt werden. Einzelunterricht kann auch zu 25 Minuten (in 2-er Gruppen) angeboten werden. Die Unterrichtsformen sind im Musikschulstatut geregelt.
3.) Der Schüler ist berechtigt und
verpflichtet, Ergänzungsfächer zu besuchen, an den Proben und Schulveranstaltungen mitzuwirken,
wenn er dazu bestimmt wird. Die Schüler sind auch angehalten bei außerschulischen Veranstaltungen
4.) Bei Abhaltung von Lehrerkonferenzen, bei div. Probearbeiten für Schulauftritte, Konzerte, Exkursionen udgl. entfällt der Musikunterricht.
5.) In den Unterrichtsräumlichkeiten ist der Aufenthalt von schulfremden Personen während des Unterrichtes nur mit Zustimmung der Lehrkraft gestattet.
§5 LEHRPLAN UND UMFANG DER AUSBILDUNG
1.) Der Unterricht erfolgt nach einem Lehrplan der Musikschulen, und der pädagogische Auftrag der Musikschule ist vor allem die musikalisch-künstlerische Persönlichkeitsentfaltung begabter Kinder, Jugendlicher und auch Erwachsener. Insbesondere ist außer den - mit dem Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten an sich verbunden - Erziehungszielen Freude am aktiven Musizieren zu wecken, das Gemeinschaftsmusizieren zu fördern und die Festigung der charakterlichen Anlagen der Schüler in sittlicher Hinsicht anzustreben.
2.) Im Sinne des Musikschulgesetzes vermittelt der Besuch der Musikschule entsprechend der Begabung des jeweiligen Schülers die nötigen musikalischen Grund- bzw. Vorkenntnisse, um musikverwandte Berufsausbildung als auch ein Studium beginnen zu können - und zwar: Ausbildung zum Volks- und Hauptschullehrer an einer Pädagogischen Akademie, Ausbildung zu KindergärtnerInnen und ErzieherInnen, Studium an einer Universität für Musik und darstellenden Kunst oder an einem Konservatorium.
§6 ÜBERTRITTSPRÜFUNG UND KONTROLLPRÜFUNG
Die erste Übertrittsprüfung ist spätestens nach 4 Jahren in der jeweiligen Stufe des Hauptfaches abzulegen. Im theoretischen Bereich (Musikkunde I-III) innerhalb von 5 Jahren (Pflichtprüfung). Eine Prüfungsverweigerung ist ein Ausschließungsgrund aus der Musiklehranstalt. Bei Schülern mit mangelhaftem Unterrichtserfolg ist eine Kontrollprüfung abzulegen. Nur eine positive Beurteilung berechtigt zum Verbleib an der Musikschule. Bei einer negativen Beurteilung ist der Vertrag vom Schulleiter aufzulösen. Die genauen Richtlinien über die Prüfungen werden im §9 des Musikschulstatutes geregelt.
Bei vorhandener Lernschwäche und Legasthenie, körperlicher Beeinträchtigung sowie sonstigen triftigen Gründen - kann von der Schulleitung von der vorgesehenen Pflichtprüfung abgesehen werden.
Die musische Ausbildung erfolgt somit nicht nach dem Lehrplan sondern ist als Therapie zu verstehen.
Schüler mit großen Lernschwächen soll ebenfalls eine professionelle Musikerziehung ermöglicht werden und ihnen helfen, ihre Schwächen zu verbessern bzw. auszugleichen.
Im zutreffenden Fall erfolgt auch keine Beurteilung des Schülers.
§7 VERHALTEN IN DER SCHULE
1.) Der Schüler wird zur Höflichkeit, Gehorsam und Reinlichkeit sowie regelmäßigen und pünktlichen Schulbesuch verpflichtet.
2.) Jede schuldhafte Beschädigung des Schuleigentums zieht die Verpflichtung zum Schadenersatz nach sich.
3.) Dem Schüler ist das Rauchen im Schulgebäude und der Genuß alkoholischer Getränke sowie die Einnahme von Suchtgift untersagt.
4.) Das Mitbringen von Waffen ist grundsätzlich untersagt und kann zu disziplinären Maßnahmen führen.
Beschwerden hinsichtlich des Unterrichtes sind dem Direktor vorzutragen.
§9 AUFLÖSUNG DES VERTRAGES
1.) In Disziplinärfällen, bei völliger Nichteignung des Schülers, kann dieser Vertrag mit Rücksprache des Schülers bzw. dessen Eltern (Erziehungsberechtigten) vom Schulleiter aufgelöst werden.
2.) Bei einer Auflösung aus disziplinären Gründen ist der noch offene Teil des Schulgeldes sofort zu entrichten. (Schüler, die aus disziplinären Gründen von der Musikschule ausgeschlossen wurden, können nicht wieder aufgenommen werden.)
§10 VERSÄUMTE UNTERRICHTSSTUNDEN
1.) Der Schüler ist verpflichtet, von einer vorhersehbaren Versäumnis der Unterrichtsstunde(n), die Musikschule oder den betreffenden Lehrer zeitgerecht zu verständigen. Bei Minderjährigen hat dies der Erziehungsberechtigte zu veranlassen. Bei Unpünktlichkeit ist die Lehrkraft nicht verpflichtet, länger als eine Viertelstunde auf den Schüler zu warten.
2.) Unterrichtsstunden, die eine Lehrkraft - außer im Erkrankungsfall - absagt und nicht substituiert werden können, werden nach Vereinbarung nachgeholt (ausgenommen 4 Abs. 1 und 4).
§11 ÖFFENTLICHES AUFTRETEN VON SCHÜLERN
Ein Schüler, der beabsichtigt, öffentlich aufzutreten, hat vorher eine Stellungnahme des Direktors einzuholen, ob die Voraussetzung für einen solchen Auftritt gegeben sind.
§12 ENTLEHNUNG VON INSTRUMENTEN UND NOTEN
Bei Entlehnung von Instrumenten/Noten ist ein Vertrag zu unterfertigen. Die Bestimmungen sind aus dem Vertrag zu entnehmen.
Die Haftung des Lehrpersonals ist im §12 des Statutes geregelt und bezieht sich nur auf die Aufsichtspflicht in der Klasse (Unterrichtsraum) während des Unterrichtes.
§14 SCHULNACHRICHT
1.) Zum Ende des Sommersemesters wird dem Schüler über die Leistung eine Schulnachricht mit der Gesamtbenotung ausgestellt.
2.) Auf Verlangen wird dem Schüler bei seinem Austritt aus der Musiklehranstalt eine Schulnachricht mit Benotung ausgestellt.
§15 VERLETZUNG DER SCHULORDNUNG
Im Falle einer Verletzung der Schulordnung durch den Schüler können folgende Maßnahmen ergriffen werden: mündliche Rüge durch den Fachlehrer, mündliche Ermahnung durch den Direktor und evt. Verständigung des Erziehungsberechtigten, Androhung des Ausschlusses von der Musiklehranstalt, Ausschluß von der Anstalt. In erforderlichen Fällen kann die Musikschulleitung auch Maßnahmen treffen, die dem Unterricht sowie der Ordnung und Sicherheit dienlich sind.
§16 EINBRINGUNG VON ANTRÄGEN
Anträge sind beim Gemeindeamt (Musikschule) in schriftlicher Form bis spätestens 20. des Monats einzubringen, um verwaltungstechnisch berücksichtigt werden zu können.
§17 HAUSSCHUHPFLICHT
In den Räumlichkeiten der Musikschule kann vom Schulleiter Hausschuhpflicht angeordnet werden.
§18 KENNTNISNAHME DER SCHULORDNUNG
Die Kenntnisnahme der Schulordnung wird am Anmeldeformular bei der Anmeldung bestätigt. Unvollständig ausgefüllte Formulare werden nicht angenommen.
Musikschule Vösendorf - Schulordnung