Source: http://kompetenznetz-holz.de/das-nhn/satzung/
Timestamp: 2018-02-24 14:23:59
Document Index: 166085973

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 5', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 4', '§ 26', '§ 9', '§ 11']

Vereinssatzung für das Kompetenznetz für Nachhaltige Holznutzung (NHN)
(1) Der Verein führt den Namen "Kompetenznetz für Nachhaltige Holznutzung" (NHN), nach der beabsichtigten Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz "e.V." (NHN e.V.).
(1) Der Zweck des Vereins ist die Erhaltung der Nachhaltigen und Multifunktionalen Forstwirtschaft sowie der Forschung im Bereich der Forst- und Holzwirtschaft. Dabei soll insbesondere die Kooperation zwischen den wichtigsten öffentlichen Forschungseinrichtungen in Niedersachsen auf diesem Gebiet (Universität Göttingen (UGOE), Niedersächsische Forstliche Versuchsanstalt (NFVA), HAWK Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen (FH), Fraunhofer-Institut für Holzforschung Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI) und Technische Universität Braunschweig (TU BS)) gefördert werden.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§ 51 ff.).
(2) Diesem Zweck soll der Verein gerecht werden insbesondere durch Erfüllung folgender Aufgaben:
Förderung der interdisziplinären und institutionsübergreifenden Kooperation,
die Förderung des Wissenstransfers,
Ermittlung des von außen kommenden Wissensbedarfs und Weiterleitung an interessierte Mitglieder,
Unterstützung von Forschergruppen bei der Mittelakquisition für gemeinsame Forschungsvorhaben,
Initiierung von Grundlagenforschung und angewandter Forschung, Koordinierung und Vorabstimmung gemeinsamer Veranstaltungen,
Pflege und Intensivierung nationaler und internationaler Kontakte,
Sammlung, Aufbereitung und Verbreitung national sowie international verfügbarer Informationen und eigener Forschungsergebnisse zum Themenkreis Forst- und Holzwirtschaft sowie
(5) Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Tatsächlich entstandene Aufwendungen werden gegen Nachweis erstattet.
(7) Bei Auflösung oder behördlicher Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks ist das Vermögen des Vereins an andere ähnliche steuerbegünstigte Vereine oder Einrichtungen zur Förderung der nachhaltigen und multifunktionalen Forstwirtschaft sowie der Forschung im Bereich der Forst- und Holzwirtschaft oder - hilfsweise - anderer gemeinnütziger Zwecke weiterzuleiten. Näheres beschließt die Mitgliederversammlung, deren Beschlüsse erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden dürfen.
3.	der Geschäftsführer/die Geschäftsführerin
4.	der wissenschaftliche Beirat
5.	der wirtschaftliche Beirat
(1) Vereinsmitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die zur Förderung der Vereinszwecke bereit sind.
(2) Die Gründungsmitglieder ergeben sich aus Anlage 1.
(3) Über die Mitgliedschaft entscheidet auf schriftlichen Antrag die Mitgliederversammlung. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
(4) Die Mitgliedschaft erlischt a) durch Kündigung seitens des Mitglieds zum Ende eines Geschäftsjahres. Die Kündigung muss mindestens drei Monate vorher durch eingeschriebenen Brief beim Vorstand eingegangen sein.
b) durch Ausschluss im Falle der Nichterfüllung von Zahlungsverpflichtungen trotz zweimaliger Aufforderung oder im Falle eines groben Verstoßes gegen die Interessen des Vereins. Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit. Der Vorstand hat dem betroffenen Mitglied spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung den Ausschließungsantrag mit Begründung in Abschrift zu übersenden. Eine schriftliche Stellungnahme des betroffenen Mitgliedes ist der Mitgliederversammlung zur Kenntnis zu bringen. Der Ausschließungsbeschluss wird dem Mitglied durch den Vorstand schriftlich mitgeteilt und wird mit dem Zugang wirksam.
c) durch den Tod (natürliche Person) bzw. durch die Auflösung (juristische Person) des Mitglieds. Das ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinerlei Ansprüche aus dem Vereinsvermögen.
(5) Die Mitglieder sind verpflichtet, Mitgliedsbeiträge gemäß § 5 dieser Satzung zu leisten.
(2) Über den Mitgliedsbeitrag hinausgehende Zahlungen sind freiwillige Zuwendungen zur Förderung der Forschung und Entwicklung im Bereich von Forst und Holzwirtschaft.
Die Mitgliederversammlung kann Persönlichkeiten, die sich um die Förderung des Vereins oder um die Forschung, Entwicklung und Nutzung im Bereich von Forst und Holzwirtschaft besonders verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen. Ehrenmitglieder genießen die Rechte von Mitgliedern; sie sind allerdings von Mitgliedsbeiträgen befreit.
(1) Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich einzuberufen. Sie soll innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres stattfinden.
(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.
(3) Zu Mitgliederversammlungen wird durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Vorstandes mit einer Frist von vier Wochen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich eingeladen. Maßgeblich für die Wahrung der Frist ist die Aufgabe des Einladungsschreibens per Post. Anträge auf Änderung der Tagesordnung sind schriftlich spätestens eine Woche vor Beginn der Mitgliederversammlung zu stellen und werden mit der Tagesordnung bekannt gegeben.
(4) Die Mitgliederversammlungen werden durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Vorstandes geleitet.
(5) Stellen Vereinsmitglieder in der Mitgliederversammlung Anträge, die nicht in der Tagesordnung angekündigt wurden, so kann die Mitgliederversammlung diese zur Beratung und Abstimmung annehmen. Dies gilt nicht für Anträge zur Satzungsänderung oder zur Auflösung. Diese müssen in der Tagesordnung bekannt gegeben sein.
(6) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden des Vorstandes und von der Geschäftsführerin oder dem Geschäftsführer als Protokollführerin bzw. Protokollführer zu unterzeichnen ist.
(7) Die Mitgliederversammlung ist für Aufgaben zuständig, die nicht gemäß § 8 dem Vorstand, gemäß § 9 der Geschäftsführerin oder dem Geschäftsführer, gemäß § 10 dem wissenschaftlichen Beirat oder gemäß § 11 dem wirtschaftlichen Beirat zugewiesen sind.
1.	Beschlussfassung über den Jahresbericht und den Jahresabschluss sowie Entlastung des Vorstandes,
2.	Beschlussfassung über den Haushaltsplan,
3.	Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern gemäß § 4 Abs. 3 und 4,
4.	Beschlussfassung über die Höhe der Mitgliedsbeiträge,
5.	Wahl und Abwahl der Mitglieder des Vorstandes,
6.	Beschlussfassung über die Änderung der Satzung,
7.	Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
(8) Soweit in dieser Satzung nicht anders bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Schriftliche Stimmenübertragungen sind möglich. Satzungsänderungen erfordern eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen, der Beschluss über die Auflösung des Vereins eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen.
(9) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als ein Drittel der Stimmrechte anwesend sind. Zu Beschlüssen über die Änderung der Satzung ist die Anwesenheit von zwei Dritteln, zum Beschluss über die Auflösung des Vereins von drei Vierteln der Stimmrechte erforderlich. Ist die erforderliche Anzahl der Stimmrechte nicht vorhanden, so ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, in der ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Stimmrechte beschlossen wird.
(10) Jede Satzungsänderung ist dem zuständigen Finanzamt durch Übersendung der geänderten Satzung anzuzeigen.
(1) Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig. Seine Mitglieder werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Vorstand nimmt gegenüber der Geschäftsführerin oder dem Geschäftsführer eine Vorgesetztenfunktion ein. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und erledigt alle Verwaltungsaufgaben, soweit sie nicht durch die Satzung oder Gesetz einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben: 1.	Berufung der Geschäftsführerin oder des Geschäftsführers sowie Abschluss des Anstellungsvertrages mit dieser Person,
2.	Entscheidung über alle Angelegenheiten mit finanziellen Auswirkungen, soweit er diese nicht der Geschäftsführerin oder dem Geschäftsführer übertragen hat,
3.	Berufung der dem wissenschaftlichen und dem wirtschaftlichen Beirat angehörenden Mitglieder. Vorstandsmitglieder können nicht Mitglieder eines Beirats sein, sind aber von den Sitzungen der Beiräte zu verständigen. Sie können an den Beiratssitzungen mit beratender Stimme teilnehmen.
(2) Der Gesamtvorstand besteht aus 3 Mitgliedern, der oder dem Vorsitzenden, der oder dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Kassenwart. Der Vorstand ist in seinen Sitzungen beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens 2 seiner Mitglieder, darunter die oder der Vorsitzende, anwesend sind. Die Einladung erfolgt schriftlich durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden oder bei deren oder dessen Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende oder den stellvertretenden Vorsitzenden spätestens eine Woche vor der Sitzung. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der oder des Vorsitzenden den Ausschlag. Ein Mitglied des Vorstandes, das an einer Sitzung nicht teilnimmt, kann seine Stimme auf ein anderes Mitglied des Vorstandes übertragen. Dazu muss eine schriftliche Bevollmächtigung vorliegen. Der Vorstand kann Beschlüsse im schriftlichen Umlaufverfahren fassen, falls die oder der Vorsitzende dies für erforderlich hält.
(3) Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung jeweils auf 2 Jahre gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig. Bis zu einer Neuwahl bleibt der Vorstand im Amt. Scheidet ein Mitglied während der Amtszeit aus, kann der Gesamtvorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitgliedes wählen.
(4) Ein Vorstandmitglied allein darf ohne Zustimmung des Gesamtvorstandes keine Verpflichtungen für den Verein eingehen, soweit die damit verbundenen finanziellen Verbindlichkeiten im Einzelfall die von der Mitgliederversammlung für Alleinhandeln eines Vorstandsmitglieds festgelegte Betragsgrenze übersteigen.
(5) Den Vertretungsvorstand im Sinne des § 26 Abs. 2 BGB bilden die oder der Vorsitzende und die oder der stellvertretende Vorsitzende. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden oder durch die stellvertretende Vorsitzende oder den stellvertretenden Vorsitzenden vertreten.
§ 9 Geschäftsführerin/Geschäftsführer
(1) Die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer untersteht dem Vorstand und nimmt die ihr oder ihm vom Vorstand übertragenen Aufgaben wahr. Sie oder er hat insbesondere folgende Aufgaben: 1.	Protokollführung bei den Mitgliederversammlungen,
2.	Erstellung des Arbeitsprogramms und Leitung aller Aktivitäten in Abstimmung mit dem Vorstand,
3.	Ermittlung des von außen kommenden Wissensbedarfs und Weiterleitung an Forschergruppen,
4.	Koordinierung und Vorabstimmung von Verbundprojekten,
5.	Koordinierung und Organisation gemeinsamer Veranstaltungen,
6.	Pflege und Intensivierung nationaler und internationaler Kontakte,
7.	Unterstützung bei der Mittelakquisition für gemeinsame Forschungsvorhaben, sowie
8.	Öffentlichkeitsarbeit für das "Kompetenznetz für Nachhaltige Holznutzung" und die Förderung des Wissenstransfers,
9.	Vorbereitung von Personalmaßnahmen zur Entscheidung durch den Vorstand,
10.	Erstellung des Entwurfs des Haushaltsplans,
11.	Erstellung des Entwurfs des Jahresabschlusses,
12.	Erstellung des Entwurfs des Jahresberichtes.
(2) Die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer wird vom Vorstand für höchstens zwei Jahre bestellt. Eine Wiederbestellung ist möglich.
(1) Der wissenschaftliche Beirat begleitet die Arbeit im "Kompetenznetz für Nachhaltige Holznutzung" unter Beachtung wissenschaftlicher und anwendungsbezogener Aspekte.
Unterstützung des Vorstandes bei der Festlegung langfristiger Forschungsschwerpunkte
Empfehlung über die Aufnahme von Projekten
Erarbeitung von Forschungsprojekten
Vorschläge zur strategischen Ausrichtung des NHN
Förderung der Ziele des Kompetenznetzes
Vorschläge über die Beteiligung neuer Partner
3) Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates werden vom Vorstand für eine Amtszeit von zwei Jahren berufen. Die Wiederberufung ist möglich.
4) Die Sitzungen des Beirates werden mindestens vierteljährlich vom Vorstand schriftlich mit Frist von mindestens einer Woche einberufen. Der wissenschaftliche Beirat muss einberufen werden, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder dies schriftlich vom Vorstand verlangt. Wird dem nicht innerhalb von zwei Wochen entsprochen, kann der wissenschaftliche Beirat selbst zu einer Sitzung einladen durch die Mitglieder, die eine Einberufung verlangt haben.
5) Die Mitglieder wählen jeweils für die Dauer von zwei Jahren eine Beiratsvorsitzende oder einen Beiratsvorsitzenden, der die Sitzungen des Beirates leitet. Sollte diese oder dieser verhindert sein, betrauen die Mitglieder ein anderes Mitglied mit der Sitzungsleitung.
6) Beschlüsse des Beirates werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.
7) Für die Tätigkeit im Beirat wird keine gesonderte Vergütung gezahlt.
§ 11 Wirtschaftlicher Beirat
1) Zur ständigen Begleitung, Beratung und Evaluation der Arbeit des Kompetenznetzes wird ein wirtschaftlicher Beirat eingerichtet.
2) Zu den Aufgaben des wirtschaftlichen Beirates zählen insbesondere:
Beratung des wissenschaftlichen Beirates bei Fragen der strategischen Ausrichtung der Arbeit des Kompetenznetzes und der Auswahl neuer Projekte
Bewertung des Jahresberichtes des Vorstandes und Empfehlungen zur Optimierung der Arbeit des Kompetenznetzes
Unterstützung bei der Außendarstellung des Kompetenznetzes und beim Aufbau von Kommunikationssystemen
3) Der Beirat hat bis zu zehn Mitglieder, die unterschiedliche gesellschaftliche Interessengruppen vertreten und aufgrund ihrer Fachkompetenz in der Lage sind, die Arbeiten und Entwicklungen des Kompetenznetzes zu beurteilen.
4) Die Mitglieder des wirtschaftlichen Beirates werden vom Vorstand im Einvernehmen mit dem wissenschaftlichen Beirat für eine Amtszeit von zwei Jahren berufen. Die Wiederberufung ist möglich.
6) Der wirtschaftliche Beirat tagt mindestens halbjährlich. Mindestens einmal jährlich findet eine gemeinsame Tagung von wissenschaftlichem und wirtschaftlichem Beirat statt.
7) Beschlüsse des Beirates werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.
8) Für die Tätigkeit im Beirat wird keine gesonderte Vergütung gezahlt.
1) Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von 2 Jahren zwei Rechnungsprüferinnen oder Rechnungsprüfer.
2) Die Rechnungsprüferinnen oder Rechnungsprüfer prüfen die Jahresabrechnungen.
3) Die Rechnungsprüferinnen oder Rechnungsprüfer berichten der Mitgliederversammlung über das Ergebnis ihrer Prüfung.
Soweit diese Satzung keine abweichende Regelung vorschreibt, gelten für den Verein die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches.
Gründungsmitglieder des NHN:
Toresa Deutschland GmbH
Landesbeirat Holz Nds. e.V.
Otto-BrennerStr.6
Säge- und Hobelwerk Oberweser GmbH
Karlshafener Str. 5
Brockhagener Str. 14-20