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Timestamp: 2016-10-24 01:48:16
Document Index: 99609017

Matched Legal Cases: ['Art. 492', 'Art. 151', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'BGE', 'Art. 63', 'BGE', 'Art. 63', 'Art. 64', 'Art. 493', 'BGE', 'Art. 493', 'BGE', 'Art. 520', 'BGE', 'Art. 63', 'Art. 492', 'Art. 492', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 63', 'Art. 64', 'Art. 8', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 31', 'BGE', 'Art. 68', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 85', 'Art. 85', 'Art. 63', 'Art. 41', 'Art. 28', 'Art. 3', 'Art. 63', 'Art. 63', 'Art. 64', 'Art. 3', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 156', 'Art. 159']

4C.314/2005 (17.01.2006)
rue de Lausanne 17, case postale, 1211 Gen�ve,
Kl�gerin und Berufungsbeklagte, vertreten durch F�rsprecher Ulrich Hirt.
Aktienkaufvertrag; Darlehensvertrag, B�rgschaft,
A.a A.________ (Beklagter) war Alleinaktion�r der D.________ AG in Glarus. Diese erwarb mit Aktienkaufvertrag vom 18. Juni 1987 von der E.________ AG, das (gesamte) Aktienpaket an der Soci�t� de l'H�tel F.________ SA. Die F.________ SA war Eigent�merin der R�sidence G.________ (Apparthotel) in Genf, d.h. der Besitz des Aktienpakets vermittelte das wirtschaftliche Eigentum an der Liegenschaft R�sidence G.________ in Genf. Die Verk�uferin, E.________ AG, wurde von H.________ beherrscht, mit dem der Beklagte seit Jahren befreundet war und zahlreiche Immobiliengesch�fte get�tigt hatte. Grundlage des Kaufentscheids bildete ein Kurzexpos�, das von I.________, dem Direktor der "H.________-Unternehmen", verfasst und dem Beklagten am 15. Juni 1987 �bergeben worden war. Darin ist eine Berechnung des zuk�nftigen Mietertrags enthalten, der auf total brutto Fr. 1'878'500.-- p.a. gesch�tzt wird. Sodann wird ein Kaufpreis von Fr. 22,1 Mio. vorgesehen, zu dem der Kauf schliesslich auch abgeschlossen wurde.
Mit Vertrag vom 14. Juli/11. August 1988 gew�hrte die Schweizerische Bank C.________, die sp�ter von der Bank B.________ (Kl�gerin; nachfolgend wird der Einfachheit halber auch die Bank C.________ als Kl�gerin bezeichnet) �bernommen wurde, der D.________ AG ein Darlehen von Fr. 12,8 Mio. f�r den vorgenannten Aktienkauf. Als Sicherheit wurde der Kl�gerin ein Inhaberschuldbrief, lastend auf der Liegenschaft R�sidence G.________ �ber Fr. 12,8 Mio. �bergeben. Der F.________ SA gew�hrte die Kl�gerin direkt ein Darlehen von Fr. 3,2 Mio. Die Verhandlungen mit der Bank �ber diese Darlehen zur Finanzierung des erw�hnten Kaufgesch�fts vom 18. Juni 1987 wurden im Auftrag der Kreditnehmerinnen weitgehend von I.________ gef�hrt.
Der Beklagte verpflichtete sich, f�r das Darlehen �ber Fr. 12,8 Mio., das die Kl�gerin der D.________ AG gew�hrt hatte, bis zu einem H�chstbetrag von Fr. 15'360'000.-- als Solidarb�rge einzustehen. Gleichentags ging der Beklagte auch eine Solidarb�rgschaft �ber Fr. 3'840'000.-- zur Sicherung des Kredits �ber Fr. 3,2 Mio. ein, den die Kl�gerin der F.________ SA direkt gew�hrt hatte. Der B�rgschaftsvertrag �ber Fr. 15'360'000.-- datiert vom 12. August 1988, bezeichnet P.________ als Ort der Unterzeichnung und enth�lt die Unterschrift des Beklagten. In dem darauf hin erstellten und zum B�rgschaftsvertrag geh�renden "act authentique", datierend vom gleichen Tag, hat Notar K.________ die Solidarb�rgschaft verurkundet. Effektiv wurde der Vertrag allerdings am 11. August 1988 unterzeichnet und am gleichen Tag in L.________ notariell verurkundet.
A.b Der Darlehensvertrag �ber Fr. 12,8 Mio. enth�lt zwei Vorbehalte, die wie folgt lauten (im Folgenden auch bloss als "die Bedingungen" bezeichnet):
"Die Auszahlung des Darlehens ist davon abh�ngig, dass
1. die Expertise des Architekten M.________ den neuen Verkehrswert der Liegenschaft best�tigt,
2. der Nettoertragswert ab 1. August 1988 Fr. 1,358 Millionen betr�gt."
Die Kl�gerin zahlte das Darlehen an die D.________ AG aus, obwohl diese Vorbehalte nicht erf�llt waren. - Der von der Kl�gerin beauftragte Experte M.________ hatte den "valeur de gage" der Liegenschaft mit seinem Gutachten vom 4. Juli 1988 auf Fr. 16 Mio. beziffert, bei einem Anlagewert von Fr. 12,7 Mio. und einem kapitalisierten Ertragswert von Fr. 18,1 Mio. Das entsprechende Gutachten wurde dem Beklagten vor dem Abschluss des Darlehensvertrages vom 14. Juli/11. August 1988 und der Auszahlung des Darlehens nicht ausgeh�ndigt.
Das Gesch�ft mit dem Apparthotel R�sidence G.________ entwickelte sich nicht wie von den Parteien des Kaufvertrags angenommen. Auch Ende 1991, nach Ablauf einer von den Parteien nachtr�glich, am 30. Juni 1989 vereinbarten Defizitgarantie (sog. 3-Jahres-Plan), war keine entscheidende Verbesserung festzustellen. Die Zahlungsverz�gerungen bei den Schuldzinsen h�uften sich.
Mit Teilklage vom 29. November 1995 beim Appellationshof des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, (im Folgenden "Appellationshof") forderte die Kl�gerin vom Beklagten aufgrund der Solidarb�rgschaft die f�lligen Zinsen per 31. Dezember 1991 und per 30. Juni 1992 auf dem der D.________ AG gew�hrten Darlehen �ber Fr. 12,8 Mio. Sie beantragte mit im Laufe des Verfahrens modifiziertem Rechtsbegehren, den Beklagten zu verpflichten, ihr einen Betrag von Fr. 986'016.05 zuz�glich Zins zu 7.5 % auf Fr. 483'070.20 seit dem 1. Januar 1992 und auf Fr. 502'945.85 seit dem 1. Juli 1992 zu bezahlen und den Rechtsvorschlag in der angehobenen Betreibung aufzuheben. Eventuell sei der Beklagte zu verurteilen, der Kl�gerin einen Betrag von Fr. 1'162'960.04 zu bezahlen.
Der Beklagte schloss mit Klageantwort vom 5. M�rz 1996 auf Abweisung der Klage und erhob gleichzeitig Widerklage mit dem folgenden, w�hrend des Verfahrens ge�nderten Begehren:
"1. Constater que le d�fendeur et demandeur reconventionnel n'est pas li� � la demanderesse et d�fenderesse reconventionnelle par les actes de cautionnement dat�s du 12.8.1988 suivants:
1.1 Cautionnement d'un pr�t de Fr. 12.8 mio consenti � D.________ AG le 14.7.1988 jusqu'� concurrence d'un montant maximum de 15.36 mio;
1.2 cautionnement d'un pr�t de 3.2 mio consenti � la SI F.________ SA le 14.7.1988 jusqu'� concurrence d'un montant maximum de 3.84 mio.
2. Condamner la demanderesse et d�fenderesse reconventionelle � payer les montants suivants au d�fendeur et demandeur reconventionnel:
2.1 CHF 6'100'000.00 avec int�r�t � 6.15% d�s le 1.8.1988
2.2 CHF 250'000.-- avec int�r�t � 5% d�s le 1.1.1998.
Der Beklagte stellte sich im Wesentlichen auf den Standpunkt, die B�rgschaft f�r das Darlehen an die D.________ AG sei hinf�llig, weil der Darlehensvertrag zwischen der D.________ AG und der Kl�gerin nicht g�ltig zustande gekommen sei. Zum einen habe die Kl�gerin das Darlehen ausbezahlt, obwohl die Bedingungen im Darlehensvertrag, dass der Experte M.________ den Verkehrswert und den Ertragswert der Liegenschaft R�sidence G.________ best�tigen m�sse, nicht erf�llt gewesen seien. Zum anderen h�tte sich die D.________ AG bzw. der Beklagte nicht auf das Darlehen vom 14. Juli/11. August 1998 eingelassen, wenn ihr bzw. ihm die Expertise M.________ durch die Kl�gerin, H.________ und I.________ nicht in T�uschungsabsicht unterschlagen worden w�re, und sie bzw. er demnach gewusst h�tte, dass der Kaufpreis f�r die F.________ SA bzw. deren Liegenschaft dermassen �bersetzt sei. - Die Vertr�ge mit der Kl�gerin seien f�r ihn von H.________ und I.________, denen er vollends vertraut habe, ohne seine Beteiligung ausgehandelt worden. Er sei entsprechend auch beim Eingehen der B�rgschaft get�uscht worden. Da er �berdies bei der notariellen Verurkundung der B�rgschaft durch Notar K.________ am 12. August 1988 nicht anwesend gewesen sei, sei die B�rgschaft formung�ltig. Im Zusammenhang mit der Widerklage machte der Beklagte geltend, die Kl�gerin habe ihre vertraglichen Verpflichtungen als Darlehensgeberin verletzt und dadurch der D.________ AG einen Schaden zugef�gt. Er mache entsprechend Schadenersatz geltend, nachdem ihm die D.________ AG die entsprechenden Forderungen abgetreten habe. Ferner forderte er Schadenersatz f�r die von ihm im Zusammenhang mit dem "F.________-Gesch�ft" angestrengten Strafverfahren gegen H.________, Notar K.________ sowie I.________ und N.________, den Leiter der Genfer Niederlassung der Kl�gerin.
Der Appellationshof verpflichtete den Beklagten mit Urteil vom 9. Juni 2005 unter weitgehender Gutheissung der Klage, der Kl�gerin Fr. 960'000.-- zuz�glich Zins zu 7,5 % auf Fr. 480'000.-- seit dem 1. Januar 1992 und auf Fr. 480'000.-- seit dem 1. Juli 1992 zu bezahlen. Im entsprechenden Umfang hob er den Rechtsvorschlag in der gegen den Beklagten angehobenen Betreibung auf. Die Widerklage wies der Appellationshof ab.
Gegen dieses Urteil f�hrt der Beklagte eidgen�ssische Berufung mit den Antr�gen, die Klage abzuweisen und die Widerklage gutzuheissen. Eventuell sei die Sache an den Appellationshof zur�ckzuweisen.
Die Kl�gerin schliesst auf Abweisung der Berufung, soweit darauf eingetreten werden kann.
Umstritten ist zun�chst, ob der Darlehensvertrag zwischen der Kl�gerin und der D.________ AG g�ltig zustande gekommen und die B�rgschaftsschuld des Beklagten demnach �berhaupt entstanden ist (Art. 492 Abs. 2 OR). Nach den Feststellungen der Vorinstanz zahlte die Kl�gerin das Darlehen an die D.________ AG aus, obwohl der Architekt M.________ den neuen Verkehrs- bzw. Ertragswert der Liegenschaft "F.________ SA" nicht best�tigt hatte und die entsprechenden Bedingungen im Darlehensvertrag vom 14. Juli/11. August 1998 somit nicht erf�llt waren. Der Beklagte ist der Auffassung, die Vorinstanz habe zu Unrecht angenommen, dass die Bedingungen einzig im Interesse der Kl�gerin in den Darlehensvertrag aufgenommen worden seien und der Darlehensvertrag daher trotz des Nichteintritts derselben g�ltig zustande gekommen sei.
1.1 In der Literatur wird die Auffassung vertreten, der durch eine Bedingung Beg�nstigte k�nne jedenfalls dann auf deren Eintritt verzichten, wenn dadurch keine unakzeptable Rechtsunsicherheit zu Lasten der anderen Partei entstehe (EHRAT, Basler Kommentar, N. 8 der Vorbemerkungen zu Art. 151-157 OR; GUHL/MERZ/KOLLER/DRUEY, Das Schweizerische Obligationenrecht, 9. Aufl., Z�rich 2000, � 9 Rz. 17 mit Hinweis auf BGE 95 II 523 E. 5 S. 530 f.).
Richtig besehen handelt es sich dabei indes um eine Frage der Vertragsauslegung, die nur aufgrund der konkreten Umst�nde beantwortet werden kann. Den Vertragschliessenden steht ohne weiteres offen, ihre Vereinbarung so auszugestalten, dass keine der Parteien einseitig auf den Eintritt einer Bedingung verzichten kann. Haben aber die Parteien dies nicht ausdr�cklich vorgesehen und eine Bedingung im Interesse nur eines einzelnen Vertragspartners vereinbart, wird das Auslegungsergebnis in aller Regel dahin lauten, es stehe nach dem �bereinstimmenden Parteiwillen in dessen Belieben, am Vertrag trotz Nichteintritts der Bedingung festzuhalten bzw. dessen Vollzug zu verlangen. Nach Treu und Glauben darf der Beg�nstigte annehmen, die Gegenpartei h�tte dem Vertrag auch ohne die f�r sie belastende Bedingung zugestimmt. Anders waren die Umst�nde in dem von der Kl�gerin zitierten BGE 95 II 523 E. 5 S. 531, wo das Bundesgericht die betreffende vertragliche Bestimmung unter den konkreten Umst�nden dahingehend ausgelegt hatte, die Bedingung diene den Interessen beider Parteien, weshalb ein einseitiger Verzicht nicht zul�ssig war.
Um die Auswirkungen des Nichteintritts der streitbetroffenen Bedingungen auf die G�ltigkeit des Darlehensvertrages zwischen der D.________ AG und der Kl�gerin zu beurteilen, muss somit durch Vertragsauslegung ermittelt werden, welche Bedeutung diesen nach dem Willen der Vertragsparteien beizumessen ist.
1.2 Die Vorinstanz hat keine Feststellungen dar�ber getroffen, welche Tragweite den vereinbarten Bedingungen nach dem �bereinstimmenden tats�chlichen Willen der Vertragsparteien zukommen sollte (Art. 18 OR). F�r die Auslegung des Vertrages ist somit das Vertrauensprinzip massgebend. Danach sind zur Ermittlung des mutmasslichen Parteiwillens die Willenserkl�rungen der Parteien so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie den gesamten Umst�nden verstanden werden durften und mussten (BGE 130 III 66 E. 3.2, 417 E. 3.2; 129 III 118 E. 2.5; 128 III 265 E. 3a). Das Bundesgericht �berpr�ft diese objektivierte Auslegung von Willenserkl�rungen im Berufungsverfahren als Rechtsfrage, wobei es an Feststellungen des kantonalen Richters �ber die �usseren Umst�nde sowie das Wissen und Wollen der Beteiligten grunds�tzlich gebunden ist (Art. 63 Abs. 2 OG; BGE 130 III 417 E. 3.2; 129 III 702 E. 2.4 S. 707; 127 III 248 E. 3a S. 253, je mit Hinweisen).
1.2.1 Die Vorinstanz hielt daf�r, die Nichterf�llung der Bedingungen im Darlehensvertrag stehe seiner G�ltigkeit nicht entgegen. Zwar handle es sich bei den beiden umstrittenen Bedingungen um Suspensivbedingungen, deren Eintritt den Vertrag erst g�ltig zustande kommen lasse. Sinn und Zweck der Bedingungen sei es indessen, den Wert des Garantieobjekts (Wert der Liegenschaft und H�he der Mietzinseinnahmen) zu best�tigten und der Darlehensgeberin die Einsch�tzung ihrer Sicherheiten zu erm�glichen. Sie allein habe daher ein Interesse an den Bedingungen gehabt, indem diese ihrer Absicherung gedient h�tten. Die Darlehensnehmerin, die D.________ AG, habe hingegen keinen Vorteil aus den Bedingungen gehabt, sondern h�chstens den Nachteil, das Geld nicht zu bekommen, wenn die Bedingungen nicht erf�llt w�rden. Entsprechend h�tten sich denn auch die D.________ AG bzw. der Beklagte nicht dagegen gewehrt, dass sie nicht eingehalten worden seien. Seien die Bedingungen nur im Interesse der Kl�gerin vereinbart worden, habe sie auf deren Einhaltung verzichten k�nnen und habe der Nichteintritt derselben keinen Einfluss auf die Verbindlichkeit des Vertrages.
Auch schon der Wortlaut der strittigen Vertragsklausel in der unbestrittenen �bersetzung der Vorinstanz, wonach "die Auszahlung des Darlehens davon abh�ngig ist, dass ... ", deutet darauf hin, dass die Bedingungen einzig als einseitiger Vorbehalt der Kl�gerin zu verstehen sind, das Darlehen nur auszahlen zu m�ssen, wenn die Sch�tzung des Architekten M.________ so ausf�llt, dass die verpf�ndeten, auf der "Liegenschaft F.________ SA" lastenden Schuldbriefe als Sicherheit zureichend erscheinen.
1.2.3 Der Beklagte h�lt daf�r, die Kl�gerin sei am 14. Juli 1988, dem Zeitpunkt in dem sie den Darlehensvertrag �ber Fr. 12,8 Mio. unterzeichnet habe, bereits seit einer Woche im Besitz der Expertise M.________ vom 4. Juli 1988 gewesen. Sie habe daher damals bereits davon gewusst, dass der Architekt M.________ den Wert der Liegenschaft gem�ss dem zwischen der E.________ AG und der D.________ AG geschlossenen Kaufvertrag bzw. dem entsprechenden Kurzexpos� von I.________ nicht best�tigt habe und damit die Bedingung nicht eingetreten sei. Der strittigen Bedingung k�nne mithin nicht der Sinn beigemessen werden, den die Vorinstanz darin gesehen habe.
Dem kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz musste aus dem geltend gemachten Umstand, dass die Kl�gerin bei Unterzeichnung des Darlehensvertrages bereits im Besitz des Gutachtens M.________ gewesen sei, nicht schliessen, die Kl�gerin habe gar kein Interesse an der Bedingung gehabt bzw. die Bedingung h�tte als Vorbehalt zu Gunsten der Kl�gerin f�r die Auszahlung des Darlehens keinen Sinn mehr gemacht. Denn die nicht erf�llte Bedingung h�tte der Kl�gerin jedenfalls erlaubt, die Auszahlung des Darlehens an die D.________ AG trotz Unterzeichnung des Darlehensvertrages zu verweigern, sollte sich die Einsch�tzung des Architekten M.________ vorher erh�rten oder gar als zu optimistisch erweisen. Nach den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die sich im Verfahren der parallel zur Berufung eingereichten staatsrechtlichen Beschwerde als verfassungskonform erwiesen haben, l�sst sich indessen nicht sagen, die Zahlen im Kurzexpos�, das Grundlage des Kaufs der D.________ AG gebildet hatte, seien aus damaliger Sicht objektiv falsch gewesen - und umgekehrt die tieferen Zahlen, die im Gutachten des Architekten M.________ aufgef�hrt wurden, objektiv richtig (vgl. das in gleicher Sache gef�llte Urteil 4P.252/2005 E. 3.2). Dem Beklagten kann somit nicht beigepflichtet werden, wenn er geltend macht, die Klausel habe unter den geltend gemachten Umst�nden als Vorbehalt der Kl�gerin f�r die Auszahlung des Darlehens �berhaupt keinen Sinn gemacht.
W�rde der vom Beklagten geltend gemachte Umstand, d.h. das Wissen der Kl�gerin um den Nichteintritt der Bedingung bei Vertragsunterzeichnung, als gegeben betrachtet und gleichzeitig angenommen, die Bedingung sei auch im Interesse des Beklagten in den Vertrag aufgenommen worden, m�sste �berdies geschlossen werden, die Kl�gerin habe am 14. Juli 1988 einen Vertrag unterzeichnet, von dem sie bereits wusste bzw. wissen musste, dass er nicht zustande kommen wird. Davon ist nicht auszugehen.
1.2.4 Der Beklagte macht weiter geltend, er habe die Bedingung nach Treu und Glauben auch als in seinem Interesse vereinbart verstehen d�rfen, da der effektive Wert des zu erwerbenden Investitionsobjekts dem Investor nicht gleichg�ltig sein k�nne. Denn von diesem h�nge die Gr�sse des von ihm eingegangenen Risikos ab.
Auch dem kann nicht gefolgt werden. Beim entsprechenden Verst�ndnis der Vertragsklausel geht der Beklagte von der falschen Vorstellung aus, es sei auch ohne besondere Vereinbarung grunds�tzlich Sache der Bank, den Kreditbedarf und die Verwendungsabsichten des Kunden in dessen Interesse zu hinterfragen, auf deren sachliche Rechtfertigung und Zweckm�ssigkeit zu �berpr�fen und den Kunden �ber daraus gewonnene Erkenntnisse aufzukl�ren.
Wird ein Kredit - wie hier - nicht zur Abwicklung "banknaher" Gesch�fte (z.B. Wertpapieranlagen) beansprucht, sondern zur Finanzierung eines vom Bankgesch�ft unabh�ngigen Projekts, ist die Bank indessen - sofern �berhaupt in der Lage - grunds�tzlich nicht verpflichtet, die Durchf�hrbarkeit solcher Projekte in rechtlicher oder wirtschaftlicher Hinsicht unaufgefordert zu pr�fen, ebenso wenig dazu, den Kreditnehmer �ber die Risiken eines zu finanzierenden Objekts dieser Art zu unterrichten. Eine allgemeine Beratungspflicht der Bank f�llt von vornherein nur f�r Gesch�fte in Betracht, die mit, auf Veranlassung oder unter Vermittlung der Bank abgeschlossen werden, andernfalls deren Pflichtenkreis ins Uferlose erweitert w�rde. Das Unternehmerrisiko hat der Kreditnehmer zu tragen, und in noch st�rkerem Masse als bei "banknahen" Gesch�ften besteht eine Warnpflicht nur unter ganz besonderen Voraussetzungen, namentlich bei einem Wissensvorsprung der Bank um spezielle Risiken eines zu kreditierenden Vorhabens (Urteil 4C.410/1997 vom 23. Juni 1998 E. 3c, Pra 1998 S. 827 ff., mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu weiter: TERCIER, Responsabilit� de la banque dispensatrice d'un cr�dit immobilier, BR 2000 S. 10 ff.; GUGGENHEIM, Arr�ts civils r�cents en droit bancaire, in: Th�vonoz/Bovet [Hrsg.], Journ�e 1999 de droit bancaire et financier, Bern 2000, S. 161 ff.; MARTIN MOSER/BERNHARD BERGER, Vertrauenshaftung auch im Bankgesch�ft - zur Haftungsgrundlage und zu den Grenzen von Aufkl�rungspflichten, AJP 1999 S. 541 ff.; MATTHIAS SCHWAIBOLD, Rechtsprechungschronik, in: Peter Nobel [Hrsg.], Aktuelle Rechtsprobleme des Finanz- und B�rsenplatzes Schweiz, Bern 1999 S. 208 ff.).
Entsprechende Umst�nde, aus denen eine Warnpflicht abzuleiten w�re, lassen sich den tats�chlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil nicht entnehmen. Insbesondere kann der Kl�gerin kein Wissensvorsprung �ber das Risiko des F.________-Gesch�fts angelastet werden, wie der Beklagte geltend macht. So ist nach den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen davon auszugehen, dass das ihr bekannte Gutachten M.________, in dem der Wert der F.________ SA unter dem zwischen der E.________ AG und der D.________ AG vereinbarten Kaufpreis beziffert wird, im damaligen Zeitpunkt angesichts des �berhitzten Immobilienmarktes in Genf nicht ohne weiteres als objektiv richtig betrachtet werden kann. Der hinter der K�uferin, der D.________ AG, stehende Beklagte war �berdies ein im Immoblienhandel erfahrener Gesch�ftsmann, der die wirtschaftlichen Risiken des Investitionsvorhabens selbst h�tte erkennen und absch�tzen k�nnen. Er h�tte es jederzeit in der Hand gehabt, selber ein Gutachten �ber den Wert der F.________ SA einzuholen, wenn ihm an einer �berpr�fung der Investition gelegen gewesen w�re.
Dass die strittige Vertragsklausel die Funktion hatte, die D.________ AG von einer untragbaren Investition abzuhalten, musste im vorliegenden Fall nach Treu und Glauben um so weniger angenommen werden, als der Kaufvertrag zwischen dieser und der E.________ AG �ber ein Jahr vor dem Kreditvertrag mit der Kl�gerin abgeschlossen worden war, und die Verpflichtung der D.________ AG zur Bezahlung des Kaufpreises bereits in diesem Zeitpunkt entstanden war. Wenn der Beklagte dagegen geltend macht, die Kaufpreisforderung w�re von der E.________ AG nicht durchgesetzt worden, falls die Kl�gerin die Finanzierung des Gesch�fts verweigert h�tte, ist er nicht zu h�ren; dieser Einwand ist rein hypothetischer Natur und findet in den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz keine St�tze, ohne dass der Beklagte dazu eine Ausnahme von der Sachverhaltsbindung nach Art. 63 Abs. 2 und Art. 64 OG anruft.
1.2.5 Die Kl�gerin durfte nach dem Ausgef�hrten bei der Auszahlung des Darlehens nach Treu und Glauben annehmen, der Beklagte h�tte den Darlehensvertrag auch ohne die strittigen Bedingungen geschlossen. Der Nichteintritt der Bedingungen steht damit der Verbindlichkeit des Kreditvertrags nicht entgegen und der Beklagte kann sich gegen die Inanspruchnahme als B�rge nicht darauf berufen, die Hauptschuld bestehe insoweit nicht.
Hinsichtlich der geltend gemachten Formung�ltigkeit der B�rgschaft wegen mangelhafter �ffentlicher Beurkundung verwarf die Vorinstanz zun�chst die Behauptung des Beklagten, bei der notariellen Verurkundung nicht zugegen gewesen zu sein. Ihr Urteil hat sich im Verfahren der in gleicher Sache erhobenen staatsrechtlichen Beschwerde als verfassungskonform erwiesen (Urteil 4P.252/2005 E. 5.2) und wird vom Beklagten insoweit aus bundesrechtlicher Sicht nicht weiter in Frage gestellt. Er macht jedoch geltend, die Vorinstanz habe die bundesrechtlichen Minimalanforderungen an die �ffentliche Beurkundung verkannt, indem sie zu Unrecht angenommen habe, dass die B�rgschaft formg�ltig eingegangen worden sei, obwohl die notarielle Urkunde nach ihren Feststellungen mit einem falschen Datum, dem 12. statt dem 11. August 1988 und einem unrichtigen Ort der Beurkundung (P.________ statt L.________) versehen sei.
2.2 Die B�rgschaftserkl�rung nat�rlicher Personen f�r einen Fr. 2'000.-- �bersteigenden Betrag bedarf der �ffentlichen Beurkundung, die den am Ort ihrer Vornahme geltenden Vorschriften entspricht (Art. 493 Abs. 2 OR). Der Begriff der �ffentlichen Beurkundung ist jedoch ein solcher des Bundesrechts, der auch den Umfang des Formzwanges bestimmt (BGE 125 III 131 E. 4a; 113 II 402 E. 2a, je mit weiteren Hinweisen). Der �ffentlichen Beurkundung nach Art. 493 Abs. 2 OR unterliegen alle objektiv und subjektiv wesentlichen Angaben. Von der Formvorschrift werden alle Angaben erfasst, die die Rechtsstellung des B�rgen erschweren, nicht aber diejenigen, die den Vertrag bloss in einem Nebenpunkt erg�nzen oder die Stellung des B�rgen ausschliesslich in dessen Interesse erleichtern (BGE 125 III 131 E. 4b; 119 Ia 441 E. 2c, je mit Hinweisen). Die Vorinstanz hielt daf�r, das Datum (und der Ort) der Beurkundung z�hle nicht zu den wesentlichen Elementen der B�rgschaftserkl�rung, weshalb die falsche Datumsangabe und Ortsbezeichnung in der B�rgschaftsurkunde keine Formung�ltigkeit nach sich ziehe.
2.3 Dass die Orts- und Datumsangabe allgemein, d.h. auch wenn ihr keine materielle Bedeutung zukomme, zu den wesentlichen Angaben einer B�rgschaftserkl�rung z�hle, macht auch der Beklagte zu Recht nicht geltend. Er bringt aber vor, im vorliegenden Fall w�re die richtige Angabe des Ortes und des Datums wesentlich gewesen, um die G�ltigkeit der B�rgschaft angesichts der zahlreichen Ungereimtheiten und Widerspr�che im Zusammenhang mit ihrer Errichtung beurteilen zu k�nnen, wie dies auch f�r die entsprechenden Angaben in letztwilligen Verf�gungen der Fall sein k�nne (Art. 520a ZGB; BGE 118 II 273 E. 3c).
Nachdem sich im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde ergeben hat, dass die Behauptungen des Beklagten betreffend angeblicher Ungereimtheiten und Widerspr�che bei der �ffentlichen Beurkundung von der Vorinstanz verfassungskonform verworfen worden sind (Urteil 4P.252/2005 E. 5), ist er mit den entsprechenden Vorbringen, mit denen er von den Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Urteil abweicht, nicht zu h�ren (Art. 63 Abs. 2 OG). Die Vorinstanz hat kein Bundesrecht verletzt, indem sie die Formg�ltigkeit der B�rgschaft trotz unrichtiger Orts- und Datumsangabe in der �ffentlichen Urkunde bejahte.
3.1 Mit der B�rgschaft �bernimmt der Interzedent gegen�ber dem Gl�ubiger die Pflicht, f�r die Erf�llung der Schuld eines Dritten, des Hauptschuldners, einzustehen (Art. 492 Abs. 1 OR). Die B�rgschaftsverpflichtung setzt den Bestand einer anderen (der sicherzustellenden) Verpflichtung voraus (Art. 492 Abs. 2 OR). Sie ist dieser beigeordnet und h�ngt in Bestand und Inhalt notwendigerweise von ihr ab; die B�rgschaft ist akzessorisch. Sie sichert die Zahlungsf�higkeit des Schuldners oder die Erf�llung eines Vertrages (BGE 129 III 702 E. 2.1; 113 II 334 E. 2a; 111 II 279 E. 2b).
Aus der Akzessoriet�t der B�rgschaft ergibt sich, dass der B�rge nur f�r die Erf�llung derjenigen Hauptschuld belangt werden kann, f�r die er sich verb�rgt hat. Daraus wird weiter abgeleitet, dass die Hauptschuld im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bestimmt oder zumindest bestimmbar sein muss. Dieses Erfordernis ist erf�llt, wenn der Gl�ubiger (und der Hauptschuldner) identifiziert werden k�nnen und der Forderungsgrund bekannt ist (BGE 128 III 434 E. 3.3 S. 437 f.; 120 II 35 E. 3a S. 37 f.).
3.2 Der Beklagte stellt sich auf den Standpunkt, die Kl�gerin belange ihn f�r eine andere Schuld als diejenige, f�r die er sich verb�rgt habe. Er macht dazu sinngem�ss geltend, er habe sich f�r zwei Darlehen in der H�he von insgesamt Fr. 16 Mio. zur Finanzierung einer Liegenschaft verb�rgt, die angesichts des Liegenschaftswertes von Fr. 22,1 Mio. durch die auf der Liegenschaft lastenden Schuldbriefe �ber Fr. 16 Mio. korrekt h�tten abgesichert sein sollen. Die effektiv ausbezahlten Darlehen seien indessen nicht entsprechend grundpfandm�ssig abgesichert gewesen, weil die Liegenschaft viel weniger wert gewesen sei, wor�ber die Kl�gerin aufgrund des Gutachtens des Architekten M.________ im Bild gewesen sei. Die Darlehensschuld f�r die er sich verb�rgt habe, sei wirtschaftlich eine ganz andere als diejenige, f�r die ihn die Kl�gerin belangen wolle.
3.3 Dem kann nicht gefolgt werden. Der Beklagte hat sich f�r zwei Darlehen verb�rgt, die aufgrund der Kreditvertr�ge vom 14. Juli/ 11. August 1998 zwischen der Kl�gerin und der D.________ AG einerseits und zwischen der Kl�gerin und der F.________ SA andererseits zur Finanzierung des Kaufs der Aktien der F.________ SA durch die D.________ AG gew�hrt wurden und damit offensichtlich in jeder Hinsicht hinreichend bestimmt sind. Insoweit konnte sich der Beklagte denn auch eine klare Vorstellung �ber die Art und den Umfang des von ihm als B�rge �bernommenen Risikos machen (BGE 120 II 35 E. 3a S. 38; 67 II 128 E. 3 S. 131). Die Darlehensbetr�ge wurden in der Folge auch wie in den Darlehensvertr�gen vorgesehen verwendet. Genau f�r die entsprechende Darlehensforderung der Kl�gerin wird der Beklagte von der Kl�gerin in Anspruch genommen. Dass der Wert des Objekts, welches mit dem Darlehen finanziert wurde, und damit auch die �brigen f�r das Darlehen geleisteten (Grundpfand)Sicherheiten, die vom Wert des Objekts abh�ngig sind, nicht den Erwartungen des B�rgen entsprechen, vermag offensichtlich nichts daran zu �ndern, dass die Forderung f�r die er sich verb�rgt hat nach dem Entstehungsgrund und den Parteien des Schuldverh�ltnisses mit der effektiv entstandenen bzw. der eingeklagten Hauptforderung der Kl�gerin �bereinstimmt. Die vorliegende Konstellation ist insbesondere nicht mit derjenigen vergleichbar, die im vom Beklagten unter anderem angerufenen Urteil BGE 64 II 208 zu beurteilen war: Im damaligen Fall hat sich der B�rge f�r einen zweckgebundenen Baukredit verb�rgt, w�hrend die Bank dem Schuldner effektiv einen frei verwendbaren Kontokorrentkredit einr�umte, so dass die effektive Schuldforderung einen anderen Entstehungsgrund als die verb�rgte Schuld hatte.
3.4 Der Beklagte beruft sich in diesem Zusammenhang darauf, die Kl�gerin habe im Zeitpunkt des Vertragsschlusses davon gewusst, dass der Wert der Liegenschaft F.________ SA wesentlich unter den Erwartungen der D.________ AG bzw. des Beklagten lag, die das dem Aktienkaufvertrag zugrunde liegende Kurzexpos�s geweckt habe. Sie habe ihn aber in treuwidriger Weise nicht dar�ber aufgekl�rt. Vielmehr habe sie ihm das Gutachten M.________ �ber den tieferen Wert der Liegenschaft F.________ SA verheimlicht.
Insoweit macht er im Grund genommen geltend, die Kl�gerin habe ihn durch absichtliche T�uschung �ber den Wert der Liegenschaft zur Eingehung der B�rgschaften bestimmt. Damit nimmt er im Rahmen seiner Vorbringen �ber die angeblich fehlende Identit�t von verb�rgter Hauptforderung und B�rgschaftsforderung eine R�ge vorweg, die er anschliessend auch ausdr�cklich erhebt. Die von ihm weiter angerufenen Urteile BGE 57 II 276 und BGE 59 II 236 haben denn auch die absichtliche T�uschung des B�rgen zum Gegenstand (vgl. auch das weiter zitierte Urteil BGE 49 II 100 E. 2 S. 104 betreffend einen Willensmangel des B�rgen).
Bei den entsprechenden Vorbringen st�tzt er sich aber, ohne eine Sachverhaltsr�ge nach Art. 63 Abs. 2 oder Art. 64 OG zu erheben, auf Sachverhaltselemente, die von den verfassungskonform getroffenen tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichen. Insoweit ist er nicht zu h�ren. Nach den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen kann nicht gesagt werden, dass es sich bei den Angaben im Kurzexpos� �ber den Wert der F.________ SA von rund Fr. 22 Mio. um objektiv falsche Zahlen gehandelt habe. F�r die Kl�gerin habe kein Anlass bestanden, das davon abweichende Gutachten M.________, das ihr einzig zur Einsch�tzung ihrer Sicherheiten gedient habe, auszuh�ndigen. Sie habe keine Handlungen vorgenommen, um die Expertise M.________ gegen�ber der D.________ AG bzw. dem Beklagten in T�uschungsabsicht zu verheimlichen (vgl. dazu das Urteil 4P.252/2005 E. 3). Eine absichtliche T�uschung habe nicht bewiesen werden k�nnen.
Die Vorinstanz hat �berdies aufgrund einer eingehenden Beweisw�rdigung festgestellt, dass der Beklagte vor der Unterzeichnung der B�rgschaftserkl�rungen davon gewusst habe, dass f�r die Darlehen zum Erwerb der F.________ SA eine B�rgschaft erforderlich sei, und demnach bei der Frage, ob er bei der Eingehung der B�rgschaften get�uscht worden sei, nicht von einer �berrumpelung des Beklagten ausgegangen werden k�nne. Die entsprechende Beweisw�rdigung hat sich im Verfahren der parallel zur Berufung erhobenen staatsrechtlichen Beschwerde als verfassungskonform erwiesen (Erw�gung 5.1 des Urteils 4P.252/2005). Wenn der Beklagte in diesem Zusammenhang eine Verletzung der Regeln �ber die Beweislastverteilung (Art. 8 ZGB) r�gt, verkennt er, dass insofern kein offenes Beweisergebnis vorliegt. Die Beweislastverteilung ist damit gegenstandslos und eine Verletzung von Art. 8 ZGB f�llt insoweit ausser Betracht (BGE 128 III 271 E. 2b/aa S. 277; 114 II 289 E. 2a).
Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang ferner festgehalten, dass der Beklagte die Frist zur Anrufung eines Willensmangels nach Art. 31 Abs. 1 OR verpasst habe, indem er einen solchen erst mit Brief vom 22. November 1993 geltend gemacht habe. Damit ist allerdings noch nicht gesagt, dass sich der Beklagte auch nicht einredeweise darauf berufen k�nnte, er sei bei der Eingehung der B�rgschaft absichtlich get�uscht worden (vgl. BGE 127 III 83 E. 1a mit Hinweisen). Wie es sich damit verh�lt kann indessen nach dem vorstehend Ausgef�hrten offen bleiben.
Zusammenfassend l�sst sich damit festhalten, dass die Vorinstanz die Hinf�lligkeit der B�rgschaftsverpflichtung wegen Unverbindlichkeit der der Hauptforderung zugrunde liegenden Darlehensvertr�ge als auch die Ung�ltigkeit der streitbetroffenen B�rgschaftsvertr�ge bundesrechtskonform verneint hat. Die Vorinstanz hat die Klage insoweit zu Recht gutgeheissen. Daraus folgt auch, dass sie die Widerklage, soweit mit ihr die Feststellung verlangt wurde, dass die strittigen B�rgschaftsverpflichtungen nicht bestehen (Widerklagebegehren Ziff. 1), ohne Verletzung von Bundesrecht abgewiesen hat.
Der Beklagte macht sodann geltend, die Vorinstanz habe die Art. 68 und 84 Abs. 1 OR verletzt, indem sie den von der Kl�gerin zugestandenermassen einkassierten Erl�s von Fr. 4 Mio. aus der Verwertung der Schuldbriefe, die auf der Liegenschaft der F.________ SA lasteten, nicht auf den von der Kl�gerin eingeklagten Betrag angerechnet und die Klage aus diesem Grund abgewiesen habe. Er legt indessen in keiner Weise dar, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Entscheid insoweit die angerufenen bundesrechtlichen Bestimmungen verletzt haben soll. Auf seine R�ge kann deshalb mangels Begr�ndung nicht eingetreten werden (Art. 55 Abs. 1 lit. b OG; BGE 121 III 397 E. 2a S. 400; 116 II 745 E. 3 S. 749).
Dennoch sei dazu festgehalten, dass sich der Beklagte nach den vorinstanzlichen Feststellungen bis zu einem H�chstbetrag von Fr. 15,36 Mio. f�r eine Forderung gegen die D.________ AG verb�rgt hat, die sich schon ohne aufgelaufene Zinsen auf Fr. 12,8 Mio. bel�uft. Auch nach der teilweisen Tilgung der Schuld durch den Fr. 4 Mio. betragenden Erl�s aus der Verwertung der Schuldbriefe besteht die ausstehende Forderung damit offensichtlich in einen weit h�heren Betrag als demjenigen, den die Kl�gerin mit ihrer Teilklage fordert. Dass die Vorinstanz den Verwertungserl�s von Fr. 4 Mio. auf die geltend gemachten aufgelaufenen Zinsen h�tte anrechnen m�ssen und dass die entsprechende Forderung damit als getilgt angesehen werden m�sste, macht der Beklagte nicht geltend und ist auch nicht erkennbar. Der vom Beklagten nicht angerufene Art. 85 Abs. 1 OR, nach dem der Schuldner eine Teilzahlung nur insoweit auf das Kapital anrechnen kann, als er nicht mit Zinsen oder Kosten im R�ckstand ist, dient dem Schutz des Gl�ubigers (LEU, Basler Kommentar, N. 1 zu Art. 85 OR). Aus dieser Bestimmung kann nicht abgeleitet werden, dass der Verwertungserl�s von Fr. 4 Mio. auf die Forderung der Kl�gerin f�r die r�ckst�ndigen Zinsen angerechnet werden muss und die Kl�gerin ihn nicht zur Tilgung der Kapitalschuld h�tte verwenden d�rfen. Eine Bundesrechtsverletzung ist insoweit nicht auszumachen.
In Ziffer 2 des Widerklagebegehrens fordert der Beklagte als Zessionar der D.________ AG Ersatz des Schadens von Fr. 6,1 Mio. nebst Zins, den die D.________ AG im Zusammenhang mit dem F.________-Gesch�ft durch den Verlust des eingesetzten Eigenkapitals erlitten habe. �berdies fordert er sinngem�ss Ersatz f�r Rechtsverfolgungskosten von Fr. 250'000.--, die ihm als Privatkl�ger in den im Zusammenhang mit dem F.________-Gesch�ft gef�hrten Strafverfahren entstanden seien, die der Sachverhaltskl�rung im Hinblick auf das vorliegende Zivilverfahren gedient h�tten. Die Vorinstanz hat diese Widerklageforderungen abgewiesen, nachdem sie zum Schluss gekommen war, dass die Kl�gerin im Zusammenhang mit der Abwicklung des Darlehens an die D.________ AG keine vertraglichen Sorgfaltspflichten verletzt habe.
6.1 Der Beklagte widerspricht der Vorinstanz, indem er sinngem�ss geltend macht, die Kl�gerin habe den Darlehensvertrag mit der D.________ AG verletzt, weil sie das Darlehen f�r den Kauf der F.________ SA ausbezahlt habe, obwohl die Bedingungen, dass der Architekt M.________ den Verkehrs- und Ertragswert der F.________ SA best�tigen m�sse, nicht erf�llt gewesen seien. �berdies habe sie Nebenpflichten aus dem Vertrag verletzt, indem sie die D.________ AG bzw. den Beklagten vor der Vertragsunterzeichnung nicht dar�ber aufgekl�rt habe, dass der Architekt M.________ den Wert bzw. den Kaufpreis des Apparthotels von Fr. 22,1 Mio. in seinem Gutachten vom 5. Juli 1988 nicht best�tigt hatte.
Diese Vorbringen erweisen sich nach dem bereits Ausgef�hrten (Erw�gung 1.2 vorne) ohne weiteres als unbegr�ndet, soweit sie sich �berhaupt auf die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz st�tzen lassen und damit zu h�ren sind (Art. 63 Abs. 2 OG). In der Auszahlung des Darlehens trotz des Nichteintritts der angerufenen Bedingungen kann keine Vertragsverletzung gesehen werden, nachdem sich ergeben hat, dass die Bedingungen ausschliesslich im Interesse der Kl�gerin in den Darlehensvertrag aufgenommen worden sind und diese auf deren Einhaltung einseitig verzichten durfte (Erw�gung 1.2 vorne). Auch eine Pflicht der Kl�gerin, die D.________ AG bzw. den Beklagten auf die Risiken des zu kreditierenden Vorhabens aufmerksam zu machen, ist nicht erkennbar, zumal ihr nach den verbindlichen tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz bez�glich des objektiven Wertes der F.________ SA kein Wissensvorsprung angelastet werden kann und es sich beim Beklagten um einen im Immoblienhandel erfahrenen Gesch�ftsmann handelt (vgl. Erw�gung 1.2.4 vorne).
6.2 Der Beklagte macht sodann geltend, die Kl�gerin bzw. deren Vertreter hafteten ihm auch aus unerlaubter Handlung im Sinne von Art. 41 OR in Verbindung mit Art. 28 OR bzw. mit Art. 3 Abs. 2 lit. c des Bundesgesetzes vom 8. November 1934 �ber die Banken und Sparkassen (Bankengesetz, BankG)
Er bringt dazu zun�chst vor, die Kl�gerin habe der D.________ AG gegen�ber eine widerrechtliche Handlung begangen, indem sie diese unter absichtlicher T�uschung �ber der Wert der F.________ SA bzw. unter absichtlicher Verheimlichung des Gutachtens M.________ vom 5. Juli 1988 zum Abschluss des Darlehensvertrages bestimmt habe. Auf die entsprechenden Vorbringen ist nicht einzutreten, da sie auf tats�chlichen Behauptungen beruhen, die von den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz abweichen (Art. 63 Abs. 2 OG): Die Vorinstanz hat aufgrund des Beweisverfahrens verneint, dass die Kl�gerin das Gutachten M.________ gegen�ber der D.________ AG bzw. dem Beklagten absichtlich verheimlicht habe, um diese bzw. ihn �ber den Wert der F.________ SA zu t�uschen. Diese Feststellung hat sich im Verfahren der in gleicher Sache gef�hrten staatsrechtlichen Beschwerde als verfassungskonform erwiesen (vgl. Urteil 4P.252/2005 E. 3) und wird vorliegend mit keiner Sachverhaltsr�ge im Sinne von Art. 63 Abs. 2 und Art. 64 OG in Frage gestellt.
Inwiefern der Kl�gerin gest�tzt auf Art. 3 Abs. 2 lit. c BankG eine widerrechtliche Handlung zum Nachteil der D.________ AG bzw. des Beklagten vorzuwerfen sein soll, begr�ndet der Beklagte in seiner Berufung mit keinem Wort, sondern begn�gt sich insoweit auf blosse Literaturhinweise. Damit gen�gt er den Anforderungen an die Begr�ndung einer Berufung nach Art. 55 Abs. 1 lit. c OG nicht, weshalb insoweit auf das Rechtsmittel nicht einzutreten ist. Inwiefern das angefochtene Urteil Bundesrecht verletzt, ist in der Berufungsschrift selber darzulegen (BGE 126 III 198 E. 1d; 115 II 83 E. 3 S. 85).
6.3 Die Vorinstanz hat die in der Widerklage gegen die Kl�gerin erhobenen Forderungen nach dem Ausgef�hrten zu Recht abgewiesen. Die Berufung erweist sich auch insoweit als unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist.
Die Berufung ist aus den dargelegten Gr�nden abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Ausgangsgem�ss wird der Beklagte f�r das Verfahren vor Bundesgericht kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 156 Abs. 1 und Art. 159 Abs. 2 OG).
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 30'000.-- wird dem Beklagten auferlegt.
Der Beklagte hat die Kl�gerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 35'000.-- zu entsch�digen.