Source: https://www.manz.at/list.html?inline=1&back=0f2a708205eadcbd056d82ae521b7e21&isbn=978-3-7046-8217-8&xid=33162184
Timestamp: 2020-04-07 05:11:27
Document Index: 24390237

Matched Legal Cases: ['Art 82', '§ 29', 'Art 82', 'Art 82', 'Art 82', 'Art 82', 'Art 82', 'Art 82', 'Art 82']

Schadenersatz bei Datenschutzverletzungen - 978-3-7046-8217-8 : MANZ
Die Haftung für Datenschutzverletzungen nach Art 82 DSGVO, § 29 DSG und ABGB
9783704682178 Niklas Kerschbaumer-Gugu 68.00 Schadenersatz bei Datenschutzverletzungen Flexibler Einband Auf den Merkzettel In den Warenkorb
978-3-7046-8217-8
XIV, 252 Seiten; 23.5 cm x 15.5 cm, 2019, 2019
Im Zeitalter der Digitalisierung können Datenschutzverletzungen enorme Schäden materieller, aber vor allem immaterieller Natur herbeiführen. Seien es materielle Schäden, etwa durch den Diebstahl von Kreditkartendetails, oder seien es scheinbar kleine immaterielle Schäden, etwa bei der Veröffentlichung privater Nachrichten. Die Frage des Ersatzes derartiger Schäden erhält aufgrund von Art 82 DSGVO erstmals eine umfassende unionsrechtliche Dimension. Antworten darauf können nicht mehr nur alleine durch einen Blick in nationale Gesetzestexte und Urteile gefunden werden. Da auf Unionsebene kein umfassendes Schadenersatzrecht vorhanden ist, eröffnet sich im Zusammenspiel zwischen nationalem Schadenersatzrecht, Art 82 DSGVO und unionaler Rechtsprechung ein bislang in Österreich noch nicht näher behandeltes Forschungsgebiet. Die Arbeit widmet sich diesem neuen Bereich und legt dabei den Schwerpunkt auf die vielfältigen Unterschiede im Vergleich zur Haftung nach den allgemeinen Bestimmungen des bürgerlichen Rechts. Insbesondere werden Unterschiede bei der Bemessung der Höhe des immateriellen Schadens und der Frage des Beweises von Anspruchsvoraussetzungen analysiert. Zudem werden prozessrechtliche Besonderheiten bei der Durchsetzung eines Schadenanspruches nach Art 82 DSGVO herausgearbeitet. Die Arbeit richtet sich an Wissenschaftler und Praktiker im Zivilrecht, Datenschutz-Experten und Datenschutz-Verantwortliche in Unternehmen sowie an Konsumentenschutz- und Verbraucherschutzexperten.
MMag. Dr. Niklas Kerschbaumer-Gugu, Rechtsanwaltsanwärter bei Eisenberger & Herzog in Wien, Spezialisierung im Gesellschafts-, Unternehmens- und Immobilien- sowie Datenschutzrecht
Schadenersatzrechtliche Anspruchsvoraussetzungen des Art 82 DSGVO, Unterschiede der Haftung nach DSGVO und ABGB, prozessrechtliche Besonderheiten
Im Zeitalter der Digitalisierung können Datenschutzverletzungen enorme Schäden materieller, aber vor allem immaterieller Natur herbeiführen. Seien es materielle Schäden, etwa durch den Diebstahl von Kreditkartendetails, oder seien es scheinbar kleine immaterielle Schäden, etwa bei der Veröffentlichung privater Nachrichten. Die Frage des Ersatzes derartiger Schäden erhält aufgrund von Art 82 DSGVO erstmals eine umfassende unionsrechtliche Dimension.
Da auf Unionsebene kein umfassendes Schadenersatzrecht vorhanden ist, eröffnet sich im Zusammenspiel zwischen nationalem Schadenersatzrecht, Art 82 DSGVO und unionaler Rechtsprechung ein bislang in Österreich noch nicht näher behandeltes Forschungsgebiet.
Die Arbeit widmet sich diesem neuen Bereich und legt dabei den Schwerpunkt auf die vielfältigen Unterschiede im Vergleich zur Haftung nach den allgemeinen Bestimmungen des bürgerlichen Rechts. Insbesondere werden Unterschiede bei der Bemessung der Höhe des immateriellen Schadens und der Frage des Beweises von Anspruchsvoraussetzungen analysiert.
29 DSG
Art 82 DSGVO
Schutzgesetzverletzung
europäisches Schadenersatzrecht
ideeler Schaden
unionskonforme Auslegung
vlbAAYLM29