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Timestamp: 2016-10-22 03:46:25
Document Index: 355299154

Matched Legal Cases: ['Art. 24', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 34', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 34', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 34', 'BGE', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 24', 'Art. 14', 'Art. 34', 'Art. 5', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 34', 'Art. 34', 'Art. 103', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 88', 'Art. 90', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 90', 'Art. 36', 'Art. 29', 'Art. 20', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 156', 'Art. 159']

1A.82/2006 (05.09.2006)
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Werner Otzenberger,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 10. M�rz 2006.
X.________ ist Eigent�mer der Landwirtschaftsparzelle Nr. 1116 GB Kriens. Am 12. Mai 2003 legte der Gemeinderat Kriens ein Strassenprojekt f�r die Erschliessung des Familiengartenareals Oberstudenhofweid �ffentlich auf. Zuvor hatte der Regierungsrat des Kantons Luzern mit Beschluss Nr. 1803 vom 18. Dezember 2001 die Ortsplanungsrevision der Gemeinde genehmigt. Dabei wurde das Grundst�ck Nr. 1143, auf welchem die Familieng�rten angesiedelt sind, neu der Zone f�r Sport und Freizeit zugeteilt. Gleichzeitig hielt der Regierungrat fest, es sei Sache der Beteiligten - namentlich der Gemeinde Kriens - , sich nach Abschluss der Nutzungsplanung auf die geeignetste Variante f�r die Erschliessung des Familiengartenareals zu einigen und die daf�r notwendigen �ffentlich-rechtlichen Verfahren in die Wege zu leiten.
Bis anhin erfolgt die Erschliessung des Grundst�cks Nr. 1143 �ber die auf GB Nr. 1116 bestehende Strasse: Von der Hackenrainstrasse biegt der Zubringer ab und f�hrt durch das Hofareal des Beschwerdef�hrers (n�rdlich der Scheune und s�dlich der Wohnh�user entlang) in �stlicher Richtung ins Familiengartenareal. Zu Gunsten von GB Nr. 1143 besteht ein Fuss- und Fahrwegrecht �ber die Parzelle des Beschwerdef�hrers. Nach dem Willen der Gemeinde soll die Erschliessung nun weiter s�dlich ab der Hackenrainstrasse erfolgen - unter Umfahrung des Hofareals - und dann wiederum in die bereits bestehende Strasse �stlich des Hofes einm�nden. Diesem Entscheid ging eine Variantenabkl�rung voraus, in deren Verlauf sich drei allenfalls m�gliche L�sungen herauskristallisiert hatten: Neben der nun gew�hlten Variante 1 w�rden die Varianten 2 und 3 am s�dlichen Ende der Bauzone von der Hackenrainstrasse abzweigen und das Familiengartenareal - �ber einen neuen Strassenabschnitt - von Norden her erschliessen. W�hrend gem�ss Variante 2 in der Landwirtschaftszone n�rdlich der Familieng�rten ein neuer Parkplatz zu erstellen w�re, w�rde die Erschliessung gem�ss Variante 3 innerhalb des Gartenareals zum bestehenden Parkplatz weiterf�hren.
Im Rahmen der zweiten �ffentlichen Auflage vom 26. Mai bis 24. Juni 2003 publizierte der Gemeinderat die �ffentlicherkl�rung der bisher privaten G�terstrasse Hackenrain, soweit sich diese auf dem Grundst�ck Nr. 1116 befindet (Einreihung in die Kategorie der Gemeindestrassen 3. Klasse), und die Enteignung des f�r das erw�hnte Strassenprojekt ben�tigten Landes. Gegen das Strassenprojekt, die �ffentlicherkl�rung und die Enteignung erhob u.a. X.________ Einsprache.
Mit Entscheid vom 4. Februar 2004 bewilligte der Gemeinderat Kriens das Strassenprojekt und erkl�rte den erw�hnten Abschnitt der Hackenrainstrasse als �ffentlich. Die Einsprachen wies er ab, soweit er darauf eintrat. Diesen Entscheid leitete er mit dem Antrag auf Genehmigung des Strassenprojektes und der Enteignung weiter an den Regierungsrat des Kantons Luzern.
Gegen den gemeinder�tlichen Entscheid gelangte X.________ mit Verwaltungsbeschwerde an den Regierungsrat, welcher diese abwies, soweit er darauf eintrat. Gleichzeitig genehmigte er das erw�hnte Strassenprojekt und erteilte der Gemeinde Kriens das anbegehrte Enteignungsrecht.
Das in der Folge angerufene Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, verwaltungsrechtliche Abteilung, wies die Verwaltungsgerichtsbeschwerde von X.________ mit Urteil vom 10. M�rz 2006 ab.
Mit Eingabe vom 26. April 2006 erhebt X.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht. Er beantragt, das erw�hnte Urteil vom 10. M�rz 2006 und die ihm zugrunde liegenden Entscheide des Regierungsrates vom 26. Oktober 2004 und des Gemeinderates Kriens vom 4. Februar 2004 aufzuheben. Gleichzeitig ersucht er um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung.
Das Bau-, Umwelt - und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern schliesst im Namen des Regierungsrates auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden k�nne. In Bezug auf das Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung verzichtet der Regierungsrat auf eine einl�ssliche Stellungnahme.
Die Gemeinde Kriens beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden k�nne. Zur Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung h�lt sie fest, sie beabsichtige nicht, Bauvorkehrungen zur Projektrealisierung zu veranlassen, sondern warte den Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens ab.
Aus der Sicht des Bundesamts f�r Raumentwicklung (ARE) wirft die Beschwerde keine grunds�tzlichen planerischen oder planungsrechtlichen Fragen auf, welche eine Stellungnahme von seiner Seite als notwendig erscheinen liessen.
Mit Verf�gung vom 1. Juni 2006 hat der Pr�sident der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts das Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen.
Der Beschwerdef�hrer macht in seiner als Verwaltungsgerichtsbeschwerde bezeichneten Eingabe unter anderem geltend, das Verwaltungsgericht habe das eidgen�ssische Raumplanungsgesetz fehlerhaft angewandt. Mindestens seit dem Verfahren vor Verwaltungsgericht sei nicht mehr streitig, dass das Erschliessungsprojekt einen Sondernutzungsplan beinhalte, der keiner besonderen Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG bed�rfe. Der Sondernutzungsplan habe allerdings den Zielen und Grunds�tzen der Nutzungsplanung gem�ss RPG zu entsprechen, was eine sachgerechte Interessenabw�gung erfordere. Sein Grundst�ck liege in der Landwirtschaftszone. Art. 16 RPG sei Ausfluss des Trennungs- und Konzentrationsprinzips. Aus dem Gesetzeswortlaut ergebe sich deutlich, dass - soweit m�glich - zonenfremde Anlagen nicht durchs Landwirtschaftsgebiet gef�hrt werden sollen. Sein Anliegen, die Erschliessung des Gebietes Oberstudenhofweid an den Rand der Bauzone zu verlegen, stimme mit der Zielsetzung �berein, die Art. 16 RPG zugrunde liege. Weiter r�gt er verschiedentlich eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs und die unrichtige und unvollst�ndige Sachverhaltsfeststellung des Verwaltungsgerichts. Am Rande macht er geltend, auch das Argument des Verwaltungsgerichts, wonach die verworfenen Erschliessungsvarianten die Gew�sserschutzzonen tangieren w�rden, �berzeuge nicht.
2.1 Gem�ss Art. 34 Abs. 1 RPG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht u.a. zul�ssig gegen Entscheide kantonaler Instanzen �ber die Zonenkonformit�t von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen und �ber Bewilligungen i.S.v. Art. 24-24d RPG. Dabei gelten in Bezug auf Art. 24 RPG nicht nur solche Entscheide i.S.v. Art. 34 Abs. 1 RPG als mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar, mit denen eine Bewilligung nach Art. 24 RPG erteilt wird, sondern auch solche, mit denen Bauten und Anlagen einer solchen Ausnahmebewilligung bedurft h�tten und bei deren Beurteilung Art. 24 RPG zu Unrecht nicht angewandt wurde (vgl. zu Art. 24 aRPG: BGE 123 II 289 E. 1b und c S. 291; 118 Ib 381 E. 2b/cc S. 392; 115 Ib 508 E. 5a/bb S. 510 f.). Andere Entscheide letzter kantonaler Instanzen sind endg�ltig; vorbehalten bleibt die staatsrechtliche Beschwerde an das Bundesgericht (Art. 34 Abs. 3 RPG).
2.2 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts in BGE 117 Ib 35 E. 2 S. 37 f. stellen im Kanton Z�rich die Strassenprojektpl�ne f�r Staatsstrassen, die in Anwendung von � 12 ff. des z�rcherischen Strassengesetzes in Verbindung mit dem Abtretungsgesetz erlassen werden, (Sonder-)Nutzungspl�ne im Sinne von Art. 14 ff. RPG dar (vgl. Urteil 1A.27/2002 vom 20. August 2002, E. 5.2). Der von einem Strassenplan erfasste Boden erh�lt eine besondere Zweckbestimmung. Diese unterscheidet sich wesentlich von der Zweckbestimmung des Landes, das nicht in den Strassenplan aufgenommen wird. Mit dem Bau der Strasse wird dieser Nutzungsplan verwirklicht (BGE 117 Ib 35 E. 2 S. 38; siehe auch Bernhard Waldmann/Peter H�nni, Kommentar zum RPG, Bern 2006, N. 13 zu Art. 14). Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern geht im vorliegenden Fall davon aus, beim umstrittenen Projektplan handle es sich ebenfalls um einen Sondernutzungsplan. Ein Vergleich der luzernischen Vorschriften mit den z�rcherischen Normen l�sst diesen Schluss - mit Blick auf die zitierte Rechtsprechung - durchaus zu (� 67 ff. des Strassengesetzes vom 21. M�rz 1995 [StrG/LU; SRL Nr. 755]; � 25 ff. des Enteignungsgesetzes vom 29. Juni 1970 [EntG/LU; SRL Nr. 730]).
Wie gesehen h�lt der Beschwerdef�hrer denn auch ausdr�cklich fest, dass seit dem Verfahren vor Verwaltungsgericht nicht mehr streitig sei, dass das Erschliessungsprojekt einen Sondernutzungsplan beinhalte, der keiner besonderen Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG bed�rfe.
2.3.1 Der Nutzungsplan im Sinne von Art. 14 ff. des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 �ber die Raumplanung (RPG; SR 700) unterliegt gem�ss Art. 34 Abs. 3 RPG der staatsrechtlichen Beschwerde. Indessen ist gem�ss der Rechtsprechung des Bundesgerichts die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen Nutzungspl�ne dann zul�ssig, wenn der Nutzungsplan auf Bundesverwaltungsrecht abgest�tzte Anordnungen enth�lt. Insoweit stellt das Bundesgericht die Anordnungen im Nutzungsplanverfahren einer Verf�gung im Sinne von Art. 5 VwVG gleich. Das angefochtene Urteil st�tzt sich u.a. auf das eidgen�ssische Gew�sserschutzgesetz vom 24. Januar 1991 (GschG; SR 814.20) und die Gew�sserschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 (GSchV; SR 814.201), dar�ber hinaus auf kantonales Recht. Soweit der Beschwerdef�hrer sinngem�ss eine falsche Anwendung der gew�sserschutzrechtlichen Bestimmungen r�gt, ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzutreten.
2.3.2 Die Frage, ob die angefochtene Nutzungsplanung die Planungsgrunds�tze des RPG respektiert und auf einer vollst�ndigen und sachgerechten Interessenabw�gung beruht, ist jedoch nicht im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu pr�fen. Art. 24 RPG ist vorliegend nicht anwendbar, nachdem der Beschwerdef�hrer dem Verwaltungsgericht nicht mehr vorwirft, es habe Art. 24 RPG zu Unrecht nicht angewandt. Nur f�r diese Frage aber er�ffnet Art. 34 Abs. 1 RPG das Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Alle �brigen R�gen, namentlich die Mangelhaftigkeit der Interessenabw�gung oder die Missachtung von Planungsgrunds�tzen des RPG, sind im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde zu pr�fen (Art. 34 Abs. 3 RPG; Urteil 1A.42/2002 des Bundesgerichts vom 15. Januar 2003, E. 2.2.2).
2.4.1 Der Beschwerdef�hrer ist als Eigent�mer der Parzelle Nr. 1116, �ber welche die geplante Strasse f�hren soll, mehr als jedermann vom angefochtenen Urteil betroffen und zur Beschwerde legitimiert (Art. 103 lit. a OG). Das diesbez�glich auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen vorliegen, ist auf die R�ge, das Verwaltungsgericht habe die gew�sserschutzrechtlichen Bestimmungen nicht richtig angewandt, einzutreten.
2.4.2 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann der Beschwerdef�hrer die Verletzung von Bundesrecht r�gen, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens (Art. 104 lit. A OG). Da als Vorinstanz eine richterliche Beh�rde entschieden hat, bindet ihre Feststellung des Sachverhalts das Bundesgericht, wenn sie ihn nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat (Art. 105 Abs. 2 OG).
2.5 Auch die Legitimationsvoraussetzungen f�r die staatsrechtliche Beschwerde sind gegeben (Art. 88 OG). Indes ist in Bezug auf die staatsrechtliche Beschwerde zu beachten, dass diese nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten muss, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren pr�ft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene R�gen. Auf bloss allgemein gehaltene, rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein. Den gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen wird nicht Gen�ge getan, wenn der Beschwerdef�hrer im Rahmen pauschaler Vorbringen einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei verfassungswidrig, und seine Sicht der Dinge derjenigen der letzten kantonalen Instanz gegen�berstellt; vielmehr muss in Auseinandersetzung mit der Begr�ndung des angefochtenen Entscheids dargetan werden, inwiefern dieser gegen ein konkretes verfassungsm�ssiges Recht verstossen soll (vgl. BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 262; 125 I 492 E. 1b).
2.6 Soweit der Beschwerdef�hrer beantragt, die dem angefochtenen Urteil vorangegangenen Entscheide des Regierungsrates und des Gemeinderates seien ebenfalls aufzuheben, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Als Folge des im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren geltenden Devolutiveffekts hat der Entscheid des Verwaltungsgerichts den bei ihm angefochtenen Beschluss des Regierungsrats und die ihm zugrunde liegenden Verf�gungen ersetzt. Diese Verwaltungsakte brauchen nicht separat angefochten zu werden; sie sind inhaltlich notwendigerweise mitangefochten, wenn der Sachentscheid der obersten kantonalen Instanz mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht weitergezogen wird (vgl. BGE 125 II 29 E. 1C S. 33; 104 Ib 412 E. 1c S. 416).
2.7 Der rechtserhebliche Sachverhalt ergibt sich mit hinreichender Klarheit aus den Akten. Der Antrag auf Durchf�hrung eines Augenscheines ist darum abzuweisen. Gleiches gilt f�r den Antrag auf Einholung einer Expertise zum betrieblichen Ablauf auf dem Hof des Beschwerdef�hrers.
Der Beschwerdef�hrer wirft dem Verwaltungsgericht verschiedentlich eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs vor, weil es sich nicht mit seinen Argumenten auseinandergesetzt habe.
Das Recht, geh�rt zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des rechtlichen Geh�rs f�hrt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids, weshalb diese R�ge vorab zu pr�fen ist (statt vieler BGE 124 V 180 E. 4a S. 183 mit Hinweisen).
3.1 Aus dem Gebot der Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs im Sinne von Art. 29 Abs. 2 BV folgt der Anspruch der Parteien, mit rechtzeitig und formg�ltig angebotenen Beweisantr�gen und Vorbringen geh�rt zu werden, soweit diese erhebliche Tatsachen betreffen und nicht offensichtlich beweisuntauglich sind (BGE 120 Ib 379 E. 3b S. 383; 106 la 161 E. 2b S. 162, je mit Hinweisen). Keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs liegt vor, wenn eine Beh�rde auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil sie auf Grund der bereits abgenommenen Beweise ihre �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, dass ihre �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 124 I 208 E. 4a S. 211; 122 II 464 E. 4a S. 469, je mit Hinweisen).
3.2 Das Verwaltungsgericht hat sich entgegen der Behauptung des Beschwerdef�hrers sehr wohl mit dessen R�gen auseinandergesetzt und im angefochtenen Urteil detailliert aufgezeigt, weshalb es die Planung der Gemeinde als rechtm�ssig erachtet. Es hat zu den verschiedenen Erschliessungsvarianten Stellung genommen, den jeweiligen Landverbrauch aufgezeigt und dargelegt, weshalb die von der Gemeinde favorisierte L�sung seines Erachtens rechtm�ssig sei. Auch die Interessenabw�gung der Vorinstanzen hat es ausf�hrlich gepr�ft und insbesondere die privaten Interessen des Beschwerdef�hrers an einem reibungslosen Betriebsablauf auf seinem Hof in die Erw�gungen miteinbezogen. Hat es diese geringer gewichtet als das �ffentliche Interesse an der Erschliessung des Familiengartenareals �ber die Parzelle des Beschwerdef�hrers, liegt darin keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs. Zudem hat das Verwaltungsgericht am 10. November 2005 einen Augenschein durchgef�hrt und sich vor Ort einen Eindruck der Verh�ltnisse verschafft. Zum Antrag des Beschwerdef�hrers, eine Expertise zum Betriebsablauf und die mit der Strassenf�hrung verbundenen Erschwernissen einzuholen, hat sich das Verwaltungsgericht ebenfalls ge�ussert und dargelegt, warum es auf die Einholung eines solchen Gutachtens verzichtet hat. In antizipierter Beweisw�rdigung durfte es aufgrund der Akten und der Erhebungen vor Ort ohne weiteres davon absehen. Das Verwaltungsgericht war nicht gehalten, zu jeder einzelnen R�ge des Beschwerdef�hrers Stellung zu nehmen. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich mit hinreichender Klarheit, welche Gr�nde das Verwaltungsgericht zur Abweisung der Beschwerde bewogen haben. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs ist deshalb zu verneinen.
Soweit der Beschwerdef�hrer den Vorinstanzen vorwirft, die geplante Strassenf�hrung verstosse gegen das planungsrechtliche Trennungs- und das Konzentrationsprinzip und die Interessenabw�gung im (Sonder-)Nutzungsplanverfahren sei ungen�gend, sind diese R�gen, wie gesehen (E. 2.3.2 hievor), im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde zu pr�fen. Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers verm�gen den Anforderungen gem�ss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG indes schwerlich zu gen�gen, da er nicht darlegt, welches verfassungsm�ssige Recht durch den angefochtenen Entscheid inwiefern verletzt worden sein soll. Selbst wenn davon auszugehen ist, dass er sinngem�ss eine Verletzung der Eigentumsgarantie geltend macht, w�re die entsprechende R�ge abzuweisen:
4.1 Der Beschwerdef�hrer gesteht dem Verwaltungsgericht ausdr�cklich zu, dass aufgrund eines Sondernutzungsplanes eine Strasse durch Landwirtschaftsgebiet erstellt werden k�nne (vgl. dazu das Urteil 1A.27/2002 des Bundesgerichts vom 20. August 2002, E. 5.4), um beispielsweise das Baugebiet an einen �bergeordneten Verkehrstr�ger anzubinden. Allerdings d�rfe nicht ohne Not vom Trennungs- und Konzentrationsprinzip des Raumplanungsrechts abgewichen werden.
Das Verwaltungsgericht f�hrt dazu im angefochtenen Entscheid aus, das Familiengartenareal Oberstudenhofweid sei vollst�ndig von der Landwirtschaftszone bzw. vom Wald umgeben. Auf dem Areal befinde sich u.a. ein Reservoir der kommunalen Wasserversorgung. Es seien drei Erschliessungsvarianten ausgearbeitet worden. In der Folge stellt das Verwaltungsgericht den Landverbrauch s�mtlicher Varianten einander gegen�ber und pr�ft auch die vom Beschwerdef�hrer vorgeschlagene L�sung "2plus". Zusammenfassend h�lt es dem Beschwerdef�hrer entgegen, unter dem Gesichtspunkt des haush�lterischen Umganges mit dem Boden liessen sich die von ihm favorisierten Varianten nicht gegen die von der Vorinstanz genehmigte Strassenf�hrung ausspielen. Die Forderung nach einer Erschliessung innerhalb der Bauzone erweise sich mit Blick auf die vorliegenden Verh�ltnisse offensichtlich als illusorisch. Selbst im Falle einer Einzonung der neuen Strasse entlang der Parzellen Nrn. 4485 und 1125 w�re nicht zu verhindern, dass die entsprechende Landwirtschaftsfl�che an die Erschliessung verloren ginge. Insgesamt kann auf die treffenden Ausf�hrungen verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).
4.2 Auch die Interessenabw�gung des Verwaltungsgerichts ist nicht zu beanstanden. Es kommt - unter Hinweis auf die richterliche Zur�ckhaltung bei der Beurteilung des den Beh�rden zustehenden Planungsermessens - zusammen mit der Vorinstanz zum Schluss, die Variante 1 sei den anderen zur Diskussion stehenden Varianten aus raumplanerischer, umweltschutzrechtlicher und strassenbautechnischer Sicht vorzuziehen. Sie beanspruche am wenigsten Kulturland und f�ge sich optimal in die bestehende Situation ein. Der bestehende Zufahrtsweg zum Familiengartenareal bleibe weitgehend erhalten und sei lediglich mit einer kurzen Wegstrecke zur Umfahrung der Geb�ulichkeiten des Beschwerdef�hrers zu erg�nzen. Auch eine Beeintr�chtigung der Grundwasserschutzzonen sei somit ausgeschlossen. Der Einwand des Beschwerdef�hrers, er m�sse die Strasse sperren, wenn er sein Vieh auf die Weide f�hre, habe unter diesen Umst�nden in den Hintergrund zu treten.
Ein Blick auf die Gegen�berstellung der verschiedenen L�sungsvorschl�ge gem�ss dem Bericht und Antrag Nr. 2002/02 des Einwohnerrats vom 20. November 2002 l�sst die Argumentation des Verwaltungsgerichts als durchaus nachvollziehbar erscheinen. Aus den �berlegungen zu den verschiedenen gepr�ften Varianten wird deutlich, dass der Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit im vorliegenden Fall beachtet wurde. Demnach ist sowohl das �berwiegende �ffentliche Interesse an der Erschliessung des Familiengartenareals gem�ss Variante 1 als auch die Verh�ltnism�ssigkeit der gew�hlten L�sung zu bejahen.
4.3 Selbst wenn also auf die mit staatsrechtlicher Beschwerde vorzubringenden R�gen des Beschwerdef�hrers einzutreten w�re, zeigt eine summarische Pr�fung, dass diese abgewiesen werden m�ssten.
Als Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist die R�ge des Beschwerdef�hrers zum gew�sserschutzrechtlichen Aspekt entgegenzunehmen. Er macht geltend, abgesehen davon, dass die neue Gew�sserschutzzone noch nicht verf�gt sei, k�me die Zufahrtsstrasse gem�ss Variante 2 und 3 in die Schutzzone 3 gem�ss neuer Wegleitung zu liegen. Laut den Ausf�hrungen der Abteilung Gew�sser des Amtes f�r Umwelt und Energie (uwe) vom 24. November 2005 sei in der Zone S3 die Errichtung von Strassen unter bestimmten Auflagen, die sich bloss auf den Belag und die Entw�sserung beziehen w�rden, m�glich. Auch dieses Argument spreche nicht daf�r, die Erschliessung der Bauzone Oberstudenhofweid quer durch seine landwirtschaftliche Liegenschaft zu f�hren, zumal in der Wohnzone gem�ss Planbeilage des uwe diverse Anlagen und Bauten in der Schutzzone 2 errichtet seien.
5.1 Das Verwaltungsgericht hat im Rahmen seiner umfassenden Abw�gung aller konkret ber�hrten �ffentlichen und privaten Interessen u.a. dem Umstand Beachtung geschenkt, dass gem�ss Variante 3 (recte: Variante 2) der neu zu erstellende Parkplatz innerhalb der geltenden Grundwasserschutzzone 3 zu liegen k�me, dies, zumal Strassen und Parkpl�tze in der genannten Schutzzone nur unter gewissen Auflagen zul�ssig seien. Dies k�nne auch Mehrkosten zur Folge haben. Nur am Rande sei darauf hinzuweisen, dass die Erschliessungsstrassen gem�ss den Varianten 2 und 3 nach Massgabe der aktualisierten Gew�sserschutzbestimmungen neu praktisch vollst�ndig innerhalb der Grundwasserschutzzone 3 zu liegen k�men. Auch in dieser Hinsicht erwiesen sich daher die Varianten 2 und 3 als weniger geeignet.
5.2 Das uwe hatte in seinem Schreiben zuhanden des Verwaltungsgerichtes vom 24. November 2005 ausgef�hrt, die Schutzzone Hackenrain sei mit Verf�gung vom 21. April 1983 vom damaligen kantonalen Amt f�r Gew�sserschutz rechtskr�ftig genehmigt worden. Mit Inkrafttreten der GSchV seien neue Vorgaben f�r die Schutzzonendimensionierung gesetzt worden. Gem�ss diesen neuen Anforderungen m�sse bei der Schutzzone Hackenrain die Grenze der Zone S2 um ca. 35 m und die Grenze der Zone S3 um ca. 80 m weiter nach S�dosten (recte gem�ss Plan: S�dwesten) vergr�ssert werden. Die Linienf�hrung der Zufahrtsstrasse liege ausserhalb der erweiterten Zone S2, jedoch vollumf�nglich in der Zone S3.
5.3 Gem�ss Art. 29 Abs. 2 GSchV scheiden die Kantone zum Schutz der im �ffentlichen Interesse liegenden Grundwasserfassungen und -anreicherungsanlagen die in Anhang 4 Ziff. 12 umschriebenen Grundwasserschutzzonen (Art. 20 GSchG) aus. Die vorliegend interessierende Zone S3 soll gew�hrleisten, dass bei unmittelbar drohenden Gefahren (z.B. bei Unf�llen mit wassergef�hrdenden Stoffen) ausreichend Zeit und Raum f�r die erforderlichen Massnahmen zur Verf�gung stehen (Anh. 4 Ziff. 124 GSchV). Die Wegleitung "Grundwasserschutz" des BUWAL aus dem Jahr 2004 sieht f�r Strassen in der Schutzzone S3 vor, dass landwirtschaftliche Flurwege und Forststrassen aus hydrogeologischer Sicht unproblematisch sind, eine Bewilligung nach Art. 32 GSchV (Bewilligungen f�r Anlagen und T�tigkeiten in den besonders gef�hrdeten Bereichen) jedoch erforderlich ist. Gleiches gilt f�r ebenerdige Strassen oder solche in Dammlage, allerdings mit Einschr�nkungen (dazu sogleich). Grosse Parkplatzanlagen oder Strassen in Unterf�hrungen und Gel�ndeeinschnitten k�nnen fallweise durch die zust�ndige Beh�rde zugelassen werden, wiederum mit Einschr�nkungen. Auch hier ist eine Bewilligung nach Art. 32 GSchV erforderlich. Denkbare Massnahmen sind dichter Belag, Randbord�ren und Ableitung des Wassers, gegebenenfalls nach vorheriger Behandlung (Wegleitung, S. 63 ff.).
5.4 Hat das Verwaltungsgericht bei der Gewichtung der gegen�berstehenden Interessen insbesondere dem Gew�sserschutz Rechnung getragen, entspricht dies den Vorgaben des Bundesrechts. Daran �ndert nichts, dass die Linienf�hrung innerhalb der Schutzzone S3 unter gewissen Auflagen und Bedingungen denkbar w�re. Auch durfte das Verwaltungsgericht auf die geltenden Bestimmungen der GSchV abstellen, selbst wenn die Schutzzonen im konkreten Fall noch nicht angepasst sind. Der Grundwasserschutz stellt ein Element unter anderen dar, welche das Verwaltungsgericht in die planungsrechtliche Interessenabw�gung miteinbezogen hat. Darin ist keine Rechtswidrigkeit zu erkennen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Der Gemeinde Kriens ist aufgrund ihrer Gr�sse gem�ss der bundesgerichtlichen Praxis keine Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 159 Abs. 2).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Gemeinde Kriens, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, sowie dem Bundesamt f�r Raumentwicklung schriftlich mitgeteilt.