Source: https://www.kreisimkerverein-lippe.de/satzung-des-kiv-lippe.html
Timestamp: 2019-12-08 07:32:22
Document Index: 347571208

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§10', '§ 16', '§ 18', '§ 8', '§ 16', '§ 18']

08.12.2019 08:32:22
Satzung des Kreisimkervereins Lippe
Satzung des Kreisimkervereins Lippe als PDF-Downlad
Satzung des Kreisimkervereins Lippe e.V.
in der Fassung vom 22. Februar 2014
Rechte und Pflichten der Mitglieder und der Imkervereine
§ 9 + §10
Vertreterversammlung des Kreisimkervereins
§ 16 - § 18
Der Kreisimkerverein Lippe, im folgenden Kreisimkerverein genannt, hat seinen Sitz in Dörentrup.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Naturschutzes, der Landschaftspflege und Förderung der Tierzucht, die Interessen der Bienenhaltung zu vertreten, um zum Schutze und zur Erhaltung einer gesunden Landschaft und Umwelt eine sachgemäße Imkerei und Bienenzucht zu erhalten und zu fördern. Dieser Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Ziele verwirklicht:
Beteiligung an den Maßnahmen des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker und des Deutschen Imkerbundes.
Der Kreisimkerverein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Kreisimkervereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Kreisimkervereins. Es darf kein Mitglied oder eine sonstige Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Kreisimkervereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Nord-Lippe
Die Aufnahme von Imkervereinen bedarf der Zustimmung der Vertreterversammlung des Kreisimkervereins. Das Ausscheiden eines Imkervereins aus dem Kreisimkerverein oder die Auflösung eines Imkervereins muss dem Vorstand des Kreisimkervereins spätestens drei Monate vor Schluss des Geschäftsjahres schriftlich, unter Vorlage des Protokolls der Mitgliederversammlung des Imkervereins, auf der der entsprechende Beschluss gefasst wurde, mitgeteilt werden.
Ordentliche Mitglieder sind die Mitglieder der dem Kreisimkerverein angeschlossenen Imkervereine. Deren Stimmrechte werden durch die Delegierten der Imkervereine wahrgenommen (siehe §§ 8-10). Nichtmitglieder haben keinen Anspruch auf Wahrung ihrer Belange durch den Kreisimkerverein.
Die ordentliche Mitgliedschaft wird erworben durch einen schriftlichen Aufnahmeantrag des Beitretenden an einen Imkerverein des Kreisimkervereins, in welchem die Satzungen des Imkervereins, Kreisimkervereins und Landesverbandes anerkannt werden, und durch Zustimmung des Vorstandes des jeweiligen Imkervereins. Gegen eine ablehnende Entscheidung ist Berufung an die Mitgliederversammlung des Imkervereins zulässig. Diese entscheidet endgültig.
Die oder der Vorsitzende, im Verhinderungsfall die oder der stellvertretende Vorsitzende, beruft und leitet die Vertreterversammlung des Kreisimkervereins. Die Vertreter-versammlung tritt mindestens einmal jährlich zusammen. Sie ist unter Angabe der Tagesordnung schriftlich mit einer Frist von zwei Wochen einzuberufen. Sie muss einberufen werden, wenn es ein Drittel der Vorsitzenden der Imkervereine oder die Hälfte der Vorstandsmitglieder des Kreisimkervereins verlangen.
Die von den Mitgliederversammlungen der Imkervereine gewählten Delegierten mit jeweils einer Stimme. Für je angefangene 15 Mitglieder können die Imkervereine einen Delegierten oder eine delegierte entsenden. Diese können ihr Stimmrecht nur persönlich ausüben. Ihr Stimmrecht ist nicht übertragbar.
Soweit in dieser Satzung Personen in ihrer männlichen Form verwendet werden, ist zugleich damit die weibliche form gemeint.
Der geschäftsführende Vorstand, im folgenden Vorstand genannt, besteht mindestens aus der oder dem Vorsitzenden, der oder dem stellvertretenden Vorsitzenden, der Schriftführerin oder dem Schriftführer, der Rechnungsführerin oder dem Rechnungsführer sowie des Beisitzers oder der Beisitzerin. Dieser Vorstand wird von der Vertreterversammlung für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt - Ausnahme ist der Beisitzer oder die Beisitzerin. Im Abstand von jeweils einem Jahr scheiden aus dem Vorstand aus und sind dann neu zu wählen:
2. Jahr: die oder der Vorsitzende, den Honigobmann oder die Honigobfrau,
3. Jahr: die oder der stellvertretende Vorsitzende, die Schriftführerin oder
jedes Jahr: einen Beisitzer oder eine Beisitzerin
(eines Ortsvereins der kein Mitglied im Vorstand hat)
Einsichtsrecht hat jedes Mitglied des Kreisimkervereins.
§ 16 - § 18 Finanzierung, Kassen- und Vermögensverwaltung
Die Finanzierung des Kreisimkervereins erfolgt durch die von der Vertreterversammlung des Landesverbandes festgesetzten Beitragsanteile, aus den Umlagen der Imkervereine des Kreisimkervereins und gegebenenfalls durch Beihilfen und Spenden von öffentlichen und privaten Stellen.
Alle Vorstandsmitglieder und Obleute, sind ehrenamtlich tätig. Jedoch können ihnen mit Zustimmung der Vertreterversammlung Ersatz für Auslagen, Tagegelder und Aufwandsentschädigungen gewährt werden.
Bei Auflösung des Kreisimkervereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Landesverband Westfälischer und Lippischer Imker e.V.
Langewanneweg 75 59095 Hamm der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu Verwenden hat.
Protokolle der Mitgliederversammlung und der Vorstandssitzungen müssen vom ersten oder
zweiten Vorsitzenden oder Vorsitzender und dem Schriftführer oder der Schriftführerin unterschrieben werden.