Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I%20ZR%20191/10
Timestamp: 2017-02-27 18:07:38
Document Index: 138572119

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 12', '§ 4', '§ 12', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 12', '§ 4', 'BGH', '§ 4', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 4', 'BGH', '§ 12', 'BGH']

Rechtsprechung: I ZR 191/10 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 22.03.2012
Rechtsprechung BGH, 28.09.2011 - I ZR 191/10 Volltextveröffentlichungen (14)
Freie WählerBGB § 12; PartG § 4 Abs. 1 und 2
Freie Wähler - Namensschutz für Wählervereinigung
Die Bezeichnung der Wählervereinigung "Freie Wähler Nordverband” verletzt die Namensrechte des Vereins "Freie Wähler Deutschland”
bundesgerichtshof.de Freie Wähler
Freie Wähler§ 12 BGB, § 4 Abs 1 PartG, § 4 Abs 2 PartGNamensschutz politischer Parteien: Geltung des strengen Prioritätsprinzips für die Namen von Wählervereinigungen; Verkehrsbedeutung nachgestellter geographischer Angaben bei im Übrigen gleicher Bezeichnung - Freie Wähler
Geltung des strengen Prioritätsprinzips gemäß § 4 Abs. 1 PartG für die Namen von Wählervereinigungen
BGB § 12 ; PartG § 4 Abs. 1 und 2
Kein Prioritätsprinzip nach PartG für Wählervereinigungen
Zur Namensrechtsverletzung und Unterscheidungskraft von Bezeichnungen politischer Parteien und Wählervereinigungen - Freie Wähler
Kein gesteigerter Namensschutz für Wählervereinigungen
BGH, 22.03.2012 - I ZR 191/10
GRUR 2012, 539
WM 2012, 2012
MMR 2012, 459
Wird zitiert von ... (3) LG Bielefeld, 04.11.2013 - 6 O 80/13 Anspruch der Freien Wähler auf Unterlassung der Führung der Bezeichnung "Freie …3.Die Kläger haben gegen die Beklagte keinen Anspruch auf Unterlassung der Führung der Bezeichnung "Freie Wähler" gemäß § 4 Abs. 1 PartG, da der Bundesverband der Freien Wähler Deutschland e.V. (im Folgenden: Bundesverband) als Wählervereinigung keinen Schutz nach dem PartG genießt (vgl. insoweit BGH, Urt. v. 28.09.2011, Az. I ZR 191/10).Das Namensrecht hieran steht dem Bundesverband zu (vgl. insoweit BGH, Urt. v. 28.09.2011, Az. I ZR 191/10).Die Verbindung der beiden für sich genommenen beschreibenden Wörter "Freie" und "Wähler" bildet dabei einen einheitlichen Gesamtbegriff, der das Tätigkeitsgebiet der Vereinigung schlagwortartig umreißt, ohne es konkret zu beschreiben (vgl. insoweit BGH, Urt. v. 28.09.2011, Az. I ZR 191/10 mwN).
OLG Hamm, 23.10.2013 - 14 U 17/13 In Marl darf es DIE GRÜNEN zweimal gebenAnsprüche aus § 4 Abs. 3 PartG bestehen schon deshalb nicht, weil die Beklagte, wie das Landgericht zutreffend erkannt hat, als kommunale Wählergemeinschaft keine Partei i.S.d. ParteiG ist (vgl. BGH, Urteil vom 28. September 2011 - I ZR 191/10 -, juris Tz. 9 m.w.N.).
OLG Karlsruhe, 18.12.2013 - 13 U 162/12 Namensschutz politischer Parteien: Verwendung des Wortes "grün" im Namen einer …Aus der Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 28.09.2011 (MDR 2012, 727) ergibt sich lediglich, dass für den umgekehrten Fall, das heißt, den Namensschutz einer Wählervereinigung, eine auch analoge Anwendung nicht in Betracht kommt und Wählervereinigungen daher lediglich den Namensschutz des § 12 BGB beanspruchen können.
Rechtsprechung BGH, 22.03.2012 - I ZR 191/10 Verfahrensgang