Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VII%20ZR%20112/95
Timestamp: 2019-09-18 15:15:02
Document Index: 127661008

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 519', '§ 519', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 275', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH']

BGH, 07.12.1995 - VII ZR 112/95 - dejure.org
https://dejure.org/1995,2305
BGH, 07.12.1995 - VII ZR 112/95 (https://dejure.org/1995,2305)
BGH, Entscheidung vom 07.12.1995 - VII ZR 112/95 (https://dejure.org/1995,2305)
BGH, Entscheidung vom 07. Dezember 1995 - VII ZR 112/95 (https://dejure.org/1995,2305)
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Baumängel - Schadensersatzanspruch - Rechnungsposten
NJW 1996, 2798 (Ls.)
NJW-RR 1996, 891
BauR 1996, 427
BGH, 05.12.1996 - VII ZR 108/95
Zulässigkeit und Rechtswirkungen der Streitverkündung im selbständigen …
Das genügt aber den Anforderungen des § 519 Abs. 3 Nr. 2 ZPO (Senatsbeschluß vom 1. Juni 1967 - VII ZB 8/67, LM ZPO § 519 Nr. 57 = MDR 1967, 755; Senatsurteil vom 7. Dezember 1995 - VII ZR 112/95, NJW-RR 1996, 891, 892 = BauR 1996, 427, 428 = ZfBR 1996, 137).
BGH, 09.11.2006 - VII ZR 151/05
Voraussetzungen eines Grundurteils bei Ansprüchen aus VOB/B
Ein einheitlicher Grund in diesem Sinne kann gegeben sein, wenn sich die einzelnen in eine Gesamtforderung eingestellten Rechnungspositionen auf dieselben Anspruchsvoraussetzungen gründen lassen, deren Vorliegen sich aus demselben Lebenssachverhalt ergibt, und sie daher lediglich Einzelposten eines einheitlichen Schuldverhältnisses sind (vgl. hierzu auch BGH, Urteil vom 4. Dezember 1997 - IX ZR 247/96, BauR 1998, 332 = ZfBR 1998, 144; BGH, Urteil vom 7. Dezember 1995 - VII ZR 112/95, BauR 1996, 427, 428 = ZfBR 1996, 137).
Die Ersatzforderungen der Klägerin haben zwar ihre gemeinsame Grundlage in dem Bauvertrag vom 20. September 1988, gründen sich jedoch nicht auf einen einzigen Mangel oder dieselbe Pflichtverletzung, was dazu führen könnte, daß sie als bloße Rechnungsposten ein und desselben Anspruchs anzusehen wären (vgl. BGH, Urt. v. 7. Dezember 1995 - VII ZR 112/95, NJW-RR 1996, 891, 892).
Alle Forderungen haben zwar ihre gemeinsame Grundlage in dem Architektenvertrag vom 14./21. April 1997, gründen sich jedoch nicht auf dieselbe Pflichtverletzung (vgl. BGH, Urteil vom 4. Dezember 1997 - IX ZR 247/96, BauR 1998, 332 = ZfBR 1998, 144; Urteil vom 7. Dezember 1995 - VII ZR 112/95, BauR 1996, 427 = ZfBR 1996, 137).
Die verschiedenen Vermögensnachteile, die der Käufer infolge des arglistigen Verschweigens eines Mangels erleidet (hier u.a. Notargebühren, Maklerprovision, Finanzierungskosten), sind unselbständige Faktoren dieses Anspruchs; sie begründen - anders als das Berufungsgericht offenbar meint - keine selbständigen Einzelansprüche (vgl. BGHZ 36, 316, 321;… BGH, Urt. v. 22. November 1990, IX ZR 73/90, NJW-RR 1991, 1279; Urt. v. 7. Dezember 1995, VII ZR 112/95, NJW-RR 1996, 891, 892;… vgl. auch Senat, BGHZ 167, 108, 116 sowie Soergel/Wiedemann, BGB, 12. Aufl., Vor § 275 Rdn. 37 u. 41).
Entscheidend ist, daß der in der ersten Instanz abgewiesene Klageantrag mit der Berufung des Klägers - zumindest teilweise - weiterverfolgt wird, die Berufung also nicht allein zum Zwecke der Klageänderung eingelegt worden ist (s. dazu etwa BGHZ 85, S. 140, 142; BGH NJW 1996, S. 320; NJW 1996, S. 527 f. m.w.Nw.; NJW-RR 1996, S. 891, 892 [BGH 07.12.1995 - VII ZR 112/95]; MDR 1997, S. 94, 95 [BGH 18.06.1996 - VI ZR 325/95]; Baumbach/Albers, ZPO, 58. Aufl. 2000, Grdz.
Nach der Rechtsprechung des BGH (NJW-RR 2007, 305) liegt ein einheitlicher Grund in diesem Sinn vor, wenn sich die einzelnen in eine Gesamtforderung eingestellten Rechnungspositionen auf dieselben Anspruchsvoraussetzungen gründen lassen, deren Vorliegen sich aus demselben Lebenssachverhalt ergibt, und sie daher lediglich Einzelposten eines einheitlichen Schuldverhältnisses sind (vgl auch BGH, NJW 1998, 1140; BGH NJW-RR 1996, 891).
Die Kosten für die Sanierung der ersten Rutschung sind aber so wie die anteilig zuerkannten Kosten der endgültigen Sanierung jeweils nur unselbständige Rechnungsposten eines Schadensersatzanspruchs des Klägers gegen die Beklagte zu 2 aus § 635 BGB a. F. (vgl. BGH NJW 1996, 2798), die der Kläger bis zur Höhe der seitens der Beklagten zu 2 angegriffenen erstinstanzlichen Urteilssumme ohne Anschlussberufung und ohne Verstoß gegen das Verschlechterungsverbot (BGH NJW-RR 2004, 95, 96) austauschen kann.