Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/stadterneuerung-innenstadt-bad-honnef-93650
Timestamp: 2020-02-22 12:50:03
Document Index: 282919279

Matched Legal Cases: ['§ 39', '§ 75', '§ 43', '§ 42', '§ 56', '§ 75', '§ 47', '§ 44', '§ 73', '§ 48', '§ 45', '§ 46', '§ 45', '§ 46', '§ 39', '§ 46', '§ 47', '§ 13', '§ 13', '§ 17', '§ 8', '§ 17', '§ 8', '§ 134', '§ 160']

Ergebnis: Stadterneuerung Innenstadt Bad Honnef
Stadterneuerung Innenstadt	, Bad Honnef/ Deutschland
wa-2025997
Landschaftsarchitekten/Landschaftsarchitektinnen und Verkehrsplaner/Verkehrsplanerinnen
Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH, Düsseldorf
LINDENKREUZ EGGERT | Bildermacherei & Utopografie, Dresden
MNE Mattmer Nagies Eschenlohr Landschaftsarchitekten, Augsburg
Ingenieurbüro Hillebrand, Augsburg
Nicht offener freiraum- und verkehrsplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil gem. RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und anschließendem VgV-Verhandlungsverfahren
Die Stadt Bad Honnef beabsichtigt zentrale Bereiche der Innenstadt anhand eines freiraum- und verkehrsplanerischen Wettbewerbs zu qualifizieren. Im Rahmen des Wettbewerbs sollen freiraum- und verkehrsplanerische Gesamtbegutachtungen in Form eines Realisierungs- u. eines Ideenteils vorgenommen werden. Das Wettbewerbsgebiet umfasst 29 400 qm, davon 6 200 qm als Realisierungsteil.
Prof. Dr. Frank Lohrberg (lohrberg stadtlandschaftsarchitektur, Stuttgart) Vorsitz
Prof. Dipl.-Ing. Thomas Fenner (FSWLA Landschaftsarchitektur, Düsseldorf)
Dipl.-Ing. Michael Vieten (IGS Ingenieursgesellschaft Stolz, Neuss)
Otto Neuhoff (Bürgermeister, Stadt Bad Honnef)
Johanna Högner (Leiterin Stabsbereich Bürgermeister/Wirtschaftsförderung, Stadt Bad Honnef)
Fabiano Satiro Pinto (Geschäftsbereichsleiter Geschäftsbereich Städtebau, Stadt Bad Honnef)
01/03/2019 S43 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Bad Honnef: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
2019/S 043-098914
Stadt Bad Honnef, Der Bürgermeister, Rathausplatz 1, 53604 Bad Honnef
Kontaktstelle(n): Stadt Bad Honnef, Der Bürgermeister, Vergabestelle, Rathausplatz 1, 53604 Bad Honnef
Telefon: +49 2224184134
E-Mail: vergabestelle@bad-honnef.de
Fax: +49 2224184115
Hauptadresse: vergabe.badhonnef.de/contact.php
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: my.hidrive.com/share/ddeft7s885
Freiraum- u. verkehrsplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverf. u. nachgeschaltetem VgV-Verhandlungsverf. Stadterneuerung Innenstadt Bad Honne
Die Stadt Bad Honnef beabsichtigt zentrale Bereiche der Innenstadt anhand eines freiraum- und verkehrsplanerischen Wettbewerbs zu qualifizieren. Im Rahmen des Wettbewerbs sollen freiraum- und verkehrsplanerische Gesamtbegutachtungen in Form eines Realisierungs- u. eines Ideenteils vorgenommen werden. Das Wettbewerbsgebiet umfasst 29 400 qm, davon 6 200 qm als Realisierungsteil. Das Verfahren wird als einphasiger nichtoffener freiraum- und verkehrsplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil gem. RPW 2013 mit max. 6 Teilnehmern mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und anschließendem VgV-Verhandlungsverfahren durchgeführt. Der Wettbewerb ist bei der AKNW unter der Nr. 11/19 am 26.2.2019 registriert worden. Die Ausloberin plant mit einem Gesamt-Bauvolumen von rund 1,5 bis 2,5 Mio. EUR brutto (konzeptabhängig) für die Umsetzung des Realisierungsteils. Gegenstand der stufenweise (LP 2-5, 6, 7, 8) zu vergebenen Leistungen sind die Leistungsbilder gemäß §§ 39 u. 47 HOAI.
Teilnahmeberechtigt für das Wettbewerbsverfahren sind natürliche und juristische Personen, die gemäß § 75 Abs. 1, 2 und 3 VgV die Berufsbezeichnungen Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt und Verkehrsplanerin/Verkehrsplaner tragen dürfen oder nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Landschaftsarchitekten/Landschaftsarchitektinnen können nur gemeinsam mit Verkehrsplanern/Verkehrsplanerinnen als Teilnehmergemeinschaft teilnehmen. Die Ausloberin sieht zwingend eine Zusammenarbeit beider Fachdisziplinen vor. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß § 43 Abs. 1 VgV benennen.
Im Rahmen des vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs sollen 6 Teilnehmer ihrer Eignung gemäß § 42 VgV zur Teilnahme am Wettbewerbsverfahren ausgewählt werden. Die Verwendung der Bewerbungsunterlagen (Anlagen 1 – 11) ist hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Bewerbungen zwingend erforderlich, insbesondere ist das Bewerbungsformular vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und die darin geforderten Anlagen zu übermitteln. Mehrfachbewerbungen jeglicher Art sind unzulässig.
Es ist sicherzustellen, dass die Teilnahmeanträge bei der unter lit. I.1) genannten Kontaktstelle bis zum Abga-betermin eingegangen sind. Später eingehende Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden. Elektro-nisch übermittelte Bewerbungen sind unzulässig.
Die notwendigen Informationen zur Bewertung der Eignungskriterien gemäß Matrix (Anlage A) sind eindeutig und prüfbar einzureichen. Bei Nichtvollständigkeit der geforderten Unterlagen und Angaben behält sich die Auftraggeberin vor, diese gemäß § 56 Abs. 2 VgV nicht nachzufordern. Nichteinreichen von angeforderten Unterlagen kann zum Ausschluss vom Verfahren führen.
Anhand der Anlagen 1 – 11 werden die Eignungskriterien gemäß Anlage A geprüft und mögliche Ausschlusskriterien/Teilnahmehindernisse ggf. festgestellt. Alle fremdsprachigen Urkunden oder Nachweise sind in deut-scher Sprache zu übersetzen. Eine eigenverantwortliche Übersetzung ist ausreichend, sofern sie im Sinne einer Eigenerklärung abgegeben und unterschrieben wurde. Die maximale Gesamtbewertungspunktzahl für eine Bewerbung beträgt 216 Punkte. Detaillierte Angaben zur Bewerbung sind den Anlagen 8 – 11 und Anlage A zu entnehmen. Im Teilnahmewettbewerb werden 6 Bewerber/Bewerberinnen/Bewerbergemeinschaften mit den höchsten Gesamtbewertungspunktzahlen ausgewählt und aufgefordert am Wettbewerb teilzunehmen. Erfüllen mehr als 6 Bewerber gleichermaßen die Anforderungen entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien, behält sich die Auftraggeberin vor gemäß § 75 Abs. 6 VgV unter den verbliebenen Bewerbern ein Losverfahren durchzuführen.
— Anlage 1: Bewerbungsformular,
— Anlage 2: Bewerberformular bei Bewerbergemeinschaft gem. § 47 (1) VgV,
— Anlage 3: Nachweis der beruflichen Befähigung gem. § 44 (1) VgV,
— Anlage 4: Eigenerklärung zur Unabhängigkeit gem. § 73 VgV,
— Anlage 5: Eigenerklärung über wirtschaftliche Verknüpfungen,
— Anlage 6: Eigenerklärung gem. § 48 VgV, dass keine Ausschlussgründe bestehen,
— Anlage 7: Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 (1) 3 und (4) 2 VgV,
— Anlage 8: Eigenerklärung über das vergleichbare Mittel des Vollzeitäquivalents der Beschäftigten der letzten 3 Kalenderjahre gemäß § 46 (3) 2 und 8 VgV,
— Anlage 9: Eigenerklärung über das vergleichbare Mittel der Gesamtumsätze der letzten 3 Kalenderjahre gem. § 45 (1) 1 und (2) VgV,
— Anlage 10 a-b: Nachweise der beruflichen Leistungsfähigkeit gem. § 46 (3) 1 VgV durch insgesamt 2 Referenzprojekte gemäß § 39 HOAI (Freiraum),
— Anlage 11 a-b: Nachweise der beruflichen Leistungsfähigkeit gem. § 46 (3) 1 VgV durch insg. 2 Referenzprojekte gemäß § 47 HOAI (Verkehrsplanung).
Landschaftsarchitekten/Landschaftsarchitektinnen und Verkehrsplaner/Verkehrsplanerinnen gemäß Ziff. III.1.10)
Insbesondere werden zur Beurteilung der eingereichten Arbeiten nachfolgende Kriterien zugrunde gelegt. Die Reihenfolge und Gewichtung der Kriterien wird durch das Preisgericht definiert. Das Preisgericht hat das Recht, die unten genannten Bewertungsmerkmale zu ergänzen, zu ändern oder zu modifizieren:
1) Gestalterische und räumliche Qualitäten (Nutzungsqualitäten des freiraum- und verkehrsplanerischen Konzeptes);
2) funktionale Aspekte;
3) verkehrstechnische Aspekte;
4) bautechnische Aspekte bezogen auf verkehrstechnische Anlange;
5) finanzielle Aspekte;
6) Aspekte der Nachhaltigkeit.
Für die Wettbewerbssumme stellt die Ausloberin eine Gesamtsumme von 122 000 EUR netto zur Verfügung. Für die Preisgelder stehen nach Abzug der Aufwandsentschädigung gemäß Ziff. IV.3.2 eine Summe von 74 000 EUR netto zur Verfügung. Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen:
1) Preis: 37 000 EUR netto;
2) Preis: 22 000 EUR netto;
3) Preis: 15 000 EUR netto.
Die Aufteilung der Preise kann abweichend von den vorgenannten Beträgen einstimmig durch das Preisgericht geändert werden. Die Preise sind Gegenleistungen für die vom Preisgericht ausgezeichneten Entwürfe und sind als Nettobeträge aufgeführt. Es wird das deutsche Umsatzsteuergesetz (UStG), insbesondere § 13b UStG, zugrunde gelegt. Im Falle einer Beauftragung wird das ausgeschüttete Preisgeld des Preisträgers/der Preisträgerin auf das zu vereinbarende Honorar angerechnet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen und unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Die Gesamtsumme von 122 000 EUR netto (vgl. Ziffer IV.3.1) wird anteilig in Form einer Aufwandsentschädigung in Höhe von 48.000 EUR netto ausgeschüttet und zu gleichen Teilen auf die 6 Teilnehmer (6 Teilnehmer á 8 000 EUR netto) bei Erfüllung der geforderten Wettbewerbsleistungen verteilt. Über die Erfüllung der Leistungen bzw. die Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen entscheidet das Preisgericht. Es wird das deutsche Umsatzsteuergesetz (UStG), insbesondere § 13b UStG, zugrunde gelegt.
Karl-Heinz Danielzik (Danielzik Leuchter + Partner, Duisburg) – angefragt
Prof. Dr. Frank Lohrberg (lohrberg stadtlandschaftsarchitektur, Stuttgart)
Die unter Ziff. IV.3.5 genannten Personen sind als Preisrichter angefragt worden. Die Ausloberin behält sich vor, andere und weitere fachkundige Personen als Preisrichter und stellvertretende Preisrichter oder sachverständige Berater hinzuzuziehen. Der Wettbewerb und das Verhandlungsverfahren werden in deutscher Sprache durchgeführt. Die Auftraggeberin verzichtet auf eine erneute Bekanntmachung des Verhandlungsverfahrens. Die Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgt nach der Preisgerichtssitzung des Realisierungswettbewerbs mit Ideenteil in Verbindung mit dem Versand des Protokolls des Preisgerichts. Die Bieter/Bieterinnen/Bietergemeinschaften werden im Verhandlungsverfahren verpflichtet, die Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind anzugeben.
Durch die Bewerbung am nichtoffenen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil erklären die Bewerber/Bewerberinnen/Bewerbergemeinschaften, dass die Angebotsfrist vorab für das anschließende Verhandlungsverfahren auf 10 Tage, gerechnet ab dem Tag nach der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe, gem. § 17 (7) VgV festgelegt wird.
Die zur Angebotsabgabe notwendigen Unterlagen werden den gem. § 8 (2) RPW 2013 zur Angebotsabgabe aufzufordernden Teilnehmern zur Verfügung gestellt.
Die/der Bieterin/Bieter/Bietergemeinschaft, die die höchste Gesamtbewertungspunktzahl gemäß den Zuschlagskriterien 1 – 4 gemäß Anlage B (Zuschlagsmatrix) erreicht, wird der Zuschlag sofern keine anderen Gründe dagegen sprechen mit der Bearbeitung stufenweise beauftragt. Sofern keine wichtigen Gründe einer Beauftragung der Gewinnerin/des Gewinners des Wettbewerbsverfahrens entgegenstehen, behält sich die Auftraggeberin vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote an die Gewinnerin/den Gewinner des Wett-bewerbs gemäß § 17 (11) VgV und § 8 (2) RPW 2013 sowie Ziff. II.2.4 zu vergeben ohne in Verhandlungen zu treten.
— Versand der Auslobung: April 2019,
— Abgabe der Arbeiten: Juni 2019,
— Preisgerichtssitzung: Juli 2019,
— Verhandlungsgespräche: voraussichtlich ab September 2019.
Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Düsseldorf, Am Bonneshof 35, 40474 Düsseldorf
Telefon: +49 2111473053
Fax: +49 2111472891Internet-Adresse: www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/wirtschaft/vergabekammer/index.jsp
— vgl. § 134 (2) GWB,
— vgl. § 160 (3) GWB.