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Timestamp: 2018-07-17 12:00:51
Document Index: 127068939

Matched Legal Cases: ['§ 252', '§ 446', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 6', '§ 5', '§ 140', '§ 141', '§ 241', '§ 242', '§ 238', '§ 141', '§ 4', '§ 140', '§ 241', '§ 267', '§1', '§ 275']

Veröffentlicht von:Merten Eggebrecht Geändert vor über 3 Jahren
Was wird gebucht? Wie wird gebucht? Wie wird der Abschluss erstellt? Wer ist zur doppelten Buchführung und Jahresabschluß verpflichtet? Besonderheiten Die Umsatzsteuer Personalkosten Skonto Planmäßige Jahresabschlussbuchungen Außerplanmäßige Jahresabschlussbuchungen Jahresabschluss - Analyse
1. Was wird gebucht? Beschaffungsvorgänge Leistungserstellung Absatzvorgänge Die Unternehmung erhält eine Leistung (Gut / DL) plus gegen das vereinbarte Entgelt minus Nutzung / Gebrauch / Verbrauch von Leistungen minus und es entstehen wie geplant die Betriebsleistungen plus Die Unternehmung gibt die Absatzleistung an Marktabnehmer ab minus gegen das vereinbarte Entgelt Finanzierung mit Eigen- und Fremdkapital
2. Wie wird gebucht? Passivisches Bestandskonto für Rechen-bestände der Schulden: S Lieferantenverbindlichkeiten H Abgänge Endbestand Anfangsbestand Zugänge
11 2. Wie wird gebucht? Erfolgskonten für die Rechenelemente Aufwand und Ertrag S Umsatz - Ertrag H S Rohstoff–Verbrauch H Saldo Saldo Hier: den Betrag Hier: den Betrag
Der Einzelunternehmer schließt am einen Absatzvertrag ab über die Lieferung von Handelswaren an B für 300€ . A liefert am gegen Rechnung. Die Bezahlung seitens B erfolgt am auf das betriebliche Bankkonto.
18 2. Wie wird gebucht? Das Realisationsprinzip: Gewinne sind nur zu berücksichtigen, wenn sie realisiert sind (§ 252 Nr. 4 HGB) Was heißt realisiert? Was ist relevant? Vertragsabschluß (V), Lieferung (L), Bezahlung (B) ? t V BilSti L B t V L B t V B L
19 2. Wie wird gebucht? Warum ist das Realisationsprinzip wichtig, welche Folgen ergeben sich durch die Lieferung? §§ 446, 447 BGB (Gefahr- und Lastenübergang) Die Folgen (Lieferung vor dem Bilanzstichtag, Bezahlung in neuen Jahr!) Umsatzertrag im alten Rechnungsabschnitt Umsatzsteuerpflicht (§ 1 Abs. 1 UStG) Ertragsteuer (Est/KSt) Bemessungsgrundlage für Ausschüttungen, Entnahmen, Gewinnbeteiligungen der Anteilseigner / stiller Gesellschafter
2 Bestandskonten Ä	nderungen bei Positionen des Vermögens, der Schulden, des Eigenkapitals der Unternehmung aktivistisch passivistisch
22 Zusammenfassung (II) Aufwand - Konto 2 Erfolgskonten Auswirkungen der 3 leistungswirtschaftlichen Vorgänge werden gebucht: Der Verbrauch / Gebrauch / die Inanspruchnahme von Produktionsfaktoren Der Verkauf der Betriebsleistungen Die Leistungsentstehung Ertrag - Konto
23 2. Wie wird gebucht? Was ist das „doppelte“ an der doppelten Buchführung? S Bankkonto H S Maschine H Zugang: Bestand: Abgang: Die zweifache Verbuchung der Ausgabe für die Anschaffung der Maschine
28 Kontenrahmen nach dem Produktionsablauf = GKR
33 3. Wie wird der Abschluss erstellt?
Handelsrecht Steuerrecht Istkaufmann (§ 1 HGB) Kannkaufmann (§ 2 HGB) Handelsgesellschaften/Form-kaufmann (§ 6 HGB) Kaufmann kraft Eintragung (§ 5 HGB) z.B. Kapitalgesellschaften § 140 AO abgeleitete Buchführungspflicht § 141 AO originäre Buchführungspflicht über € Umsatz oder über € Gewinn Für Gewerbetreibende sowie Land- und Forstwirtschaft Frage: Was ist mit Vermie-tung/Verpachtung, Freiberuflern, Vermögensverwaltung?
BilMoG Befreiung von Buchführung, Inventur und Jahresabschluss (Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung) § 241E-HGB Befreiung von der Pflicht zur Buchführung und Erstellung eines Inventars § 242 E-HGB Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung einer Bilanz und einer GuV Einzelkaufleute, die an den Abschluss-Stichtagen von zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren nicht mehr als € Umsatz und € Gewinn erzielt haben, brauchen die §§ 238 bis 241 HGB nicht anzuwenden. Die Befreiung entfällt, sobald an einem Stichtag eines der zwei Kriterien nicht erfüllt ist (Abweichend zu § 141 AO!) Diese Personen müssen eine Einnahme – Überschuß-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG erstellen.
37 4. Wer ist zur doppelten Buchführung und JA verpflichtet?
Periode 01 02 03 04 05 06 Gewinn < 50 TSD > 50 TSD Umsatz < 500 TSD > 500 TSD AO BF (§ 140) Keine BF §§ 241 E-HGB BF
38 4. Wer ist zur doppelten Buchführung und JA verpflichtet?
39 4. Wer ist zur doppelten Buchführung und JA verpflichtet?
40 4. Wer ist zur doppelten Buchführung und JA verpflichtet?
Schwellenwerte für die Größenklassen bei Kapitalgesellschaften § 267 E-HGB Bilanzsumme (T€) Umsatzerlöse (T €) Arbeitnehmer Klein ≤ 4.840 ≤ 9.680 ≤ 50 Mittel > und ≤ > und ≤ > 50 und ≤ 250 Groß > > > 250
41 Übungsaufgaben zu 1-2: Nennen Sie die 4 Kontenarten der doppelten Buchführung Welche zwei Kontenarten werden auf die Bilanz abgeschlossen? Welche zwei Kontenarten werden auf die GuV-Rechnung abgeschlossen? Wiederholen Sie die Aufzeichnungsregeln für Bestands- und Erfolgskonten? Erklären Sie die Verbuchung folgender Vorgänge (Einzelunternehmer A): Kauf einer Maschine für €, hier die Lieferung Kauf von Rohstoffen, die später verbraucht werden, für €, hier die Lieferung Verbrauch von Rohstoffen in der Produktion im „Wert“ von €, hier der Verbrauch Verkauf von Betriebsleitungen für €, hier die Lieferung an den Kunden Die Bezahlung der Rechnung vom Bankkonto aus Geschäftsvorfall b) Die Überweisung des Kunden auf das Bankkonto aus d) Welche Geschäftsvorfälle liegen hier vor? 010 Maschinen an 160 Verbindlichkeiten l+L 113 Bank an 140 Forderungen L+L 140 Forderung L+L an 085 Umsatzertrag 460 Steueraufwand an 113 Bank 470 Mietaufwand an 113 Bank 113 Bank an 245 Zinsertrag 100 Kasse an 085 Umsatzertrag 030 Fahrzeuge an 160 Verbindlichkeiten
42 Übungsaufgaben zu 3-4: Auf dem aktivischen Bestandskonto Handelswaren sind folgende Eintragungen vorzunehmen: Anfangsbestand: 300; Zugänge: 50, 100, 120, 40, 200; Abgänge: 400, 10. Ermitteln Sie den Endbestand und Buchen Sie diesen mittels doppeltem Buchungssatz auf das entsprechende Abschlusskonto. Bitte prüfen Sie ob in den folgenden Fällen eine handels- oder steuerrechtliche Buchführungspflicht besteht: Herr A ist gewerblich tätig als Kaufmann. Sein UN erfordert einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb. Eine Eintragung in das Handelsregister ist erfolgt. Sein Umsatz betrug in den beiden vergangenen Jahren weniger als €, der Gewinn lag stets über € Frau B betreibt eine Imbissbude (=gewerbliche Tätigkeit) in Saarburg. Ihr UN gilt als klein i.S.d. §1 Abs. 2 HGB und ist nicht im HR eingetragen. In den beiden vergangenen Jahr betrug der erzielte Gewinn über €, der Umsatz lag auch über €. Die C- GmbH vermietet Musikinstrumente. Im vergangen Jahr betrug der Verlust €. E vermietet Immobilien. Der Gewinn lag in den vergangenen beiden Jahren über €, der Umsatz lag in beiden Jahren unter €. Frau G ist Steuerberaterin mit einer eigenen Praxis in der Neustrasse in Trier. Im vergangen Jahr erzielte Sie einen Gewinn von €. Vergleichen Sie die beiden Gliederungsmöglichkeiten nach § 275 HGB für die GuV-Rechnung.