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Timestamp: 2016-10-24 23:54:06
Document Index: 14861880

Matched Legal Cases: ['Art. 14', 'Art. 57', 'Art. 12', 'Art. 7', 'Art. 9', 'Art. 104', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 104', 'BGE', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 25', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 8', 'Art. 25', 'Art. 17', 'Art. 25', 'Art. 14', 'Art. 7']

1E.15/2001 (21.05.2002)
1E.15/2001 /sta
Politische Gemeinde Unterengstringen, 8103 Unterengstringen, Beschwerdef�hrerin,
vertreten durch den Gemeinderat Unterengstringen, dieser vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Rosenstock, M�hlebachstrasse 65, 8008 Z�rich,
Kanton Z�rich, vertreten durch den Regierungsrat, dieser vertreten durch die Baudirektion des Kantons Z�rich, Walchetor, 8090 Z�rich,
Nationalstrassen-Ausf�hrungsprojekt N 1.1.1 (Z�rich Hardturm bis Kantonsgrenze Aargau), Sanierung L�rmschutz, L�rmimmissionsschutz f�r die Gemeinde Unterengstringen
(Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer, vom 26. April 2001)
Die L�rmschutzbauten entlang der seit dreissig Jahren in Betrieb stehenden sechsspurigen Nationalstrasse N 1.1.1 (Streckenabschnitt Z�rich Hardturm bis Kantonsgrenze Aargau) weisen heute bauliche M�ngel auf und m�ssen, da an verschiedenen Orten die Immissionsgrenzwerte �berschritten werden, durch zus�tzliche Schallschutzmassnahmen erg�nzt werden. F�r die Sanierungsvorkehren auf dem Gebiet der betroffenen Gemeinden (Oberengstringen, Unterengstringen, Geroldswil, Oetwil a.d.L. und Stadt Schlieren) arbeitete die Baudirektion des Kantons Z�rich Ausf�hrungsprojekte aus, in denen im Wesentlichen die Erneuerung und Erg�nzung (Verl�ngerung bzw. Erh�hung) der urspr�nglichen L�rmschutzw�nde vorgesehen werden. Nach den Projektpl�nen f�r das Gemeindegebiet Unterengstringen sollen auf der Nordseite der Autobahn die bestehenden L�rmschutzw�lle und -w�nde zum Teil bis auf 7 m erh�ht und durch neue, 3 m bis 4 m hohe W�nde verl�ngert werden. Dadurch werden der gegen�ber der Fahrbahn erh�ht liegende alte Dorfkern Unterengstringen, insbesondere die vorderste H�userzeile, und die anschliessenden Wohn- und Gewerbegebiete besser gesch�tzt. Auf der der Limmat zugewandten S�dseite der N 1 soll ebenfalls eine rund 880 m lange und 2 m bis 4 m hohe L�rmschutzwand erstellt werden, um eine �berbauung des jenseits des Flusses liegenden Gebietes "Zelgli" zu erm�glichen. Trotz dieser zus�tzlichen Bauten werden voraussichtlich bei verschiedenen Geb�uden (bzw. bei 14 Wohngeschossen und 3 Betriebsr�umen) die Immissionsgrenzwerte oder sogar die Alarmwerte nicht eingehalten werden k�nnen.
W�hrend der Auflagefrist vom 7. Mai bis 6. Juni 1999 erhob neben anderen die Gemeinde Unterengstringen Einsprache gegen das Ausf�hrungsprojekt und verlangte, dass ein neues Projekt mit einer Teil�berdeckung, eventuell einer Gesamt�berdeckung der Autobahn auf dem Gemeindegebiet erarbeitet werde.
Mit Beschluss Nr. 382 vom 8. M�rz 2000 wies der Regierungsrat des Kantons Z�rich die Einsprache der Gemeinde Unterengstringen ab. Er stimmte dem Ausf�hrungsprojekt f�r die Erg�nzung und Erneuerung der L�rmschutzmassnahmen auf dem Autobahnabschnitt N 1.1.1 zu und gew�hrte f�r die Geb�ude mit Immissionsgrenzwert-�berschreitungen Sanierungserleichterungen gem�ss Art. 14 der L�rmschutz-Verordnung.
Zum Begehren der Gemeinde Unterengstringen um Teil- oder Gesamt�berdeckung der Autobahn f�hrte der Regierungsrat aus, dass es sich bei den zu stark l�rmbelasteten Bauten teils um Geb�ude handle, bei denen auf Grund ihrer Lage direkt an der Autobahn ohnehin nur Schallschutzfenster in Frage k�men. Teils seien die Grenzwert�berschreitungen sehr gering. Einzelne Geb�ude mit verbleibenden Grenzwert�berschreitungen seien nach Inkrafttreten des Umweltschutzgesetzes an die Autobahn gebaut worden. Sollte der Schallschutz dieser Geb�ude unvollst�ndig sein und erg�nzt werden m�ssen, h�tte der jeweilige Geb�udeeigent�mer daf�r aufzukommen. Zur�ckzuweisen sei auch der Vorwurf der Gemeinde, dass das Projekt einer Teil�berdeckung der Autobahn im Bereich Unterengstringen im aufgelegten Ausf�hrungsprojekt nicht erw�hnt sei, obschon die Pr�fung einer solchen �berdeckung (Galerie) seitens des Kantons verschiedentlich in Aussicht gestellt worden sei. Die Ausarbeitung des vorliegenden Projektes sei unter Ber�cksichtigung der Praxis des Bundesamtes f�r Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) sowie des Bundesamtes f�r Strassen (ASTRA) erfolgt. Danach komme der Bund, der im Kanton Z�rich 80 % der Kosten trage, nur so weit f�r L�rmschutzmassnahmen entlang der Nationalstrassen auf, als er hief�r gesetzlich verpflichtet sei. Mit den vorgesehenen L�rmschutzw�nden k�nnten die Immissionsgrenzwerte eingehalten werden. Weiter gehende Massnahmen seien aus l�rmschutzrechtlichen Gr�nden nicht erforderlich. Auch unter dem Titel der Vorsorge sei eine Teil�berdeckung in Anbetracht der gesch�tzten Mehrkosten von 35 bis 40 Mio. Franken weder verh�ltnism�ssig noch wirtschaftlich tragbar. Im vorliegenden Fall m�sste daher die Gemeinde Unterengstringen die Mehrkosten f�r eine Teil- oder Gesamt�berdeckung der Autobahn selbst tragen. Sofern die Gemeinde eine solche Teil�berdeckung ernsthaft in Erw�gung ziehen sollte, m�sste der Bau der im Projekt vorgesehenen L�rmschutzwand in diesem Bereich zur�ckgestellt werden.
Die Gemeinde Unterengstringen reichte gegen den Regierungsratsbeschluss Nr. 382/2000 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich ein. Sie verlangte, dass der angefochtene Entscheid aufgehoben und der Regierungsrat angewiesen werde, die Sache zur Erarbeitung eines neuen Projekts mit einer Teil-, eventuell einer Gesamt�berdeckung der Autobahn im Bereich Unterengstringen an die Baudirektion zur�ckzuweisen.
Nach Durchf�hrung eines Augenscheins wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde mit Urteil vom 26. April 2001 ab. Das Gericht erwog unter anderem, es k�nne offen gelassen werden, wieweit es hier um eine eigentliche Sanierung und wieweit es um Schallschutzmassnahmen infolge nachtr�glicher L�rmzunahme gehe, da beide Seiten einig seien, dass Massnahmen bis zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte (und nicht der Planungswerte) getroffen werden m�ssten und bei �berschreitung der Immissionsgrenzwerte grunds�tzlich der Anlageninhaber die Kosten f�r Schallschutzfenster oder �hnliche Vorkehren �bernehme. Angesichts der Ausdehnung des unterhalts-, erneuerungs- und sanierungsbed�rftigen Nationalstrassennetzes einerseits und der beschr�nkten Geldmittel andererseits komme der Wirtschaftlichkeit von Schallschutzmassnahmen herausragende Bedeutung zu. Da sich der Massstab der wirtschaftlichen Tragbarkeit auf ein gewinnorientiertes Unternehmen beziehe, laufe nach Lehre und Rechtsprechung die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit bei nicht nur nach marktwirtschaftlichen Prinzipien betriebenen �ffentlichen Anlagen auf die Anwendung des allgemeinen Grundsatzes der Verh�ltnism�ssigkeit hinaus. Zu pr�fen sei somit, ob die Kosten m�glicher Vorkehren in einem vern�nftigen Verh�ltnis zu den erzielbaren Wirkungen st�nden. Ausserdem sei unter dem Aspekt der Gleichbehandlung zu beachten, dass �ber das gesetzlich gebotene Mass hinausgehende, "grossz�gige" L�sungen Pr�judizien f�r andere Sanierungsprojekte schaffen k�nnten. Ob die beantragte �berdeckung der Nationalstrasse auf dem Gemeindegebiet von Unterengstringen gerechtfertigt sei, m�sse demnach aufgrund einer Abw�gung der �ffentlichen Interessen beurteilt werden. Bei dieser seien einerseits die Belange des L�rmschutzes und der Luftbelastung, aber auch die Interessen des Ortsbild- und Landschaftsschutzes zu beachten. Auf der anderen Seite sei die zus�tzliche finanzielle Belastung des Nationalstrassenbaus in Rechnung zu stellen und sei zu ber�cksichtigen, dass auch ein �berdeckungsbauwerk zu einem wesentlichen Eingriff in das Ortsbild und die Landschaft f�hre.
Es liege auf der Hand, so f�hrt das Verwaltungsgericht weiter aus, dass die von der Gemeinde verlangte �berdeckung eine erhebliche Senkung des Strassenl�rms zur Folge h�tte. Zudem w�re im Gebiet westlich der Limmatbr�cke eine teilweise oder ganze �berdeckung auch hinsichtlich der landschaftlichen Aspekte und des Ortsbildschutzes vorteilhafter als der Bau von hohen L�rmschutzw�nden. Gem�ss der Sch�tzung der Baudirektion vom 9. Februar 2000 k�me indes die Realisierung des von der Gemeinde vorgelegten Projektes "Teil�berdeckung Unterengstringen km 277.280-277.640" auf 38,1 Mio. Franken zu stehen. Obwohl diese Berechnung nur grob begr�ndet werde, erscheine sie als vertretbar. Der Nutzen, den die �berdeckung bringen k�nnte, verm�ge derart hohe Kosten nicht zu rechtfertigen. Da infolge der im Ausf�hrungsprojekt vorgesehenen Schallschutzmassnahmen nur noch wenige Betroffene �berm�ssigen L�rmimmissionen ausgesetzt sein w�rden und die Vorteile, die sich durch eine �berdeckung in ortsbildsch�tzerischer Hinsicht erzielen liessen, nicht derart gewichtig seien, um Kosten in der genannten Gr�ssenordnung aufzuwiegen, erweise sich eine Teil- oder Gesamt�berdeckung insgesamt als nicht verh�ltnism�ssig. Dies gelte auch dann, wenn - entsprechend der im Auftrag der Gemeinde angestellten Kostensch�tzung f�r eine Teil�berdeckung - nur von Kosten in der H�he von 25 Mio. Franken ausgegangen werde.
Gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichtes des Kantons Z�rich hat die Politische Gemeinde Unterengstringen Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Sie verlangt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides sowie des Regierungsratsbeschlusses Nr. 328/2000 insoweit, als der Regierungsrat dem Ausf�hrungsprojekt f�r das Gemeindegebiet Unterengstringen zugestimmt und die Einsprache der Gemeinde Unterengstringen abgewiesen hat. Die Sache sei zur Erarbeitung und Auflage eines neuen Projektes mit einer Teil�berdeckung der Autobahn bzw. zumindest zur Ausarbeitung von hinreichenden Grundlagen f�r eine zuverl�ssige Ermittlung der Kosten einer Teil�berdeckung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt in erster Linie, dass das Verwaltungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig und unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt habe. Weiter h�tte das Verwaltungsgericht die Frage, ob das umstrittene Projekt aufgrund der Vorschriften �ber die Sanierung oder aufgrund der Bestimmungen f�r neue Anlagen zu beurteilen sei, nicht offen lassen d�rfen. Ungepr�ft sei auch geblieben, ob der L�rm der streitigen Anlage nicht mit geeigneten Massnahmen, vor allem an der Quelle, auf das zul�ssige Mass reduziert werden k�nnte; die Erleichterungen seien rechtsgrundlos gew�hrt worden. Schliesslich habe die Vorinstanz die von der Beschwerdef�hrerin verlangte Massnahme der Teil�berdeckung zu Unrecht als unverh�ltnism�ssig bezeichnet und sich dabei auf fiskalische Interessen des Staates gest�tzt, die bei der Gew�hrung von Erleichterungen von vornherein keine Rolle spielen k�nnten.
Die Baudirektion des Kantons Z�rich ersucht um Abweisung der Beschwerde. Das Eidgen�ssische Departement f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) stellt den gleichen Antrag. Gem�ss der Vernehmlassung des Verwaltungsgerichtes des Kantons Z�rich ist die Beschwerde abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist.
Die Zul�ssigkeit der eidgen�ssischen Verwaltungsgerichtsbeschwerde steht ausser Frage. Unbestritten ist auch die Beschwerdebefugnis der beschwerdef�hrenden Gemeinde, die sich in erster Linie aus den Bestimmungen von Art. 57 des Bundesgesetzes �ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (USG, SR 814.01), Art. 12 des Bundesgesetzes �ber den Natur- und Heimatschutz vom 1. Juli 1966 (NHG, SR 451) sowie Art. 7 Abs. 3 und Art. 9 des Bundesgesetzes �ber die Enteignung (EntG, SR 711) ergibt. Auf die fristgerecht eingereichte Beschwerde ist daher einzutreten.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 104 lit. a OG). Hat - wie hier - ein Gericht als Vorinstanz entschieden, so ist das Bundesgericht nach Art. 105 Abs. 2 OG an die dem angefochtenen Entscheid zugrunde liegenden tats�chlichen Feststellungen gebunden, soweit nicht eingewendet wird, diese seien offensichtlich unrichtig oder unvollst�ndig oder seien unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen zustande gekommen. Die Bindung an den vorgegebenen Sachverhalt schliesst allerdings nicht aus, dass das Bundesgericht selbst weitere tats�chlichen Feststellungen trifft, wo dies zur Beurteilung der aufgeworfenen Fragen als n�tig erscheint (BGE 124 II 460 E. 3a S. 470).
�ber die Angemessenheit des angefochtenen Entscheides ist nicht zu befinden, da das Bundesrecht die R�ge der Unangemessenheit in der fraglichen Materie nicht vorsieht (Art. 104 lit. c OG).
Die Beschwerdef�hrerin beanstandet zun�chst, dass das Verwaltungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig bzw. unvollst�ndig festgestellt habe, da �ber die H�he der Kosten einer �berdeckung der Autobahn keine zuverl�ssige Kenntnis bestehe und deshalb auch nicht �ber die Verh�ltnism�ssigkeit einer solchen Massnahme entschieden werden k�nne. Wohl habe der Kanton Z�rich im verwaltungsgerichtlichen Verfahren eine Kostensch�tzung f�r eine Teil�berdeckung Unterengstringen km 277.280 bis km 277.640 eingereicht. Die Gemeinde habe indes zu dieser Sch�tzung, auf welche das Verwaltungsgericht schliesslich abgestellt habe, nie Stellung nehmen k�nnen; der Beschwerdef�hrerin sei daher das rechtliche Geh�r verweigert worden. Die Grobsch�tzung der Kosten sei ausserdem auch keine taugliche Entscheidungsgrundlage, da aus ihr nicht hervorgehe, auf welchen baulichen und materialm�ssigen Annahmen sie beruhe, und da keine Projektvarianten gepr�ft worden seien.
3.1 Zu diesen Vorw�rfen ist vorweg festzuhalten, dass die Beschwerdef�hrerin selbst anfangs der neunziger Jahre eine Projektstudie f�r einen erweiterten L�rmschutz l�ngs des Dorfkernes Unterengstringen in Auftrag gegeben hat. Das von einer Arbeitsgemeinschaft erarbeitete Projekt, das vom Gemeinderat am 28. Februar 1994 genehmigt wurde (im Folgenden: Projektstudie 1994), sieht eine rund 700 m lange Galerie vor, welche die n�rdlichen drei Fahrspuren �berragt und mit Pfeilern auf den Mittelstreifen abgest�tzt wird. F�r die S�dseite enth�lt das Projekt keine Schutzbauten. Im Bericht zur Projektstudie 1994 wird zum Kostenpunkt bemerkt, gem�ss den Preisangaben der kantonalen Baudirektion f�r solche Bauwerke sei mit Aufwendungen in H�he von ca. 25 Mio. Franken zu rechnen.
Die Projektstudie 1994 ist dem Verwaltungsgericht zusammen mit der Beschwerde vorgelegt worden, wobei die Beschwerdef�hrerin einger�umt hat, dass einerseits ein erg�nzender Immissionsschutz im S�den vorzusehen sei und andererseits noch n�here Kostenberechnungen angestellt werden m�ssten. Der Kanton Z�rich hat seiner Beschwerdeantwort eine Kostensch�tzung f�r eine 360 m lange und 10 m breite Teil�berdeckung beigelegt. Danach belaufen sich die Kosten f�r derartige bauliche L�rmschutzmassnahmen auf der Nordseite der Autobahn auf rund 38 Mio. Franken (entfallende Kosten f�r die L�rmschutzw�nde abgezogen). Die Vertreter der Beschwerdef�hrerin haben an der Augenscheinsverhandlung zu dieser Kostenberechnung Stellung nehmen k�nnen. Die R�ge der Geh�rsverweigerung erweist sich damit als unbegr�ndet.
3.2 In ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hrt die Gemeinde aus, ihr Begehren um Teil�berdeckung beziehe sich auf den Autobahnabschnitt km 277.300 (Unterf�hrung Chlosterweg) bis km 277.640 (Weininger Br�cke) und nicht auf eine l�ngere Strecke. Mit dem vor dem Verwaltungsgericht verwendeten Ausdruck Gesamt�berdeckung sei lediglich eine auch auf der S�dseite, gegen�ber der Limmat, geschlossene �berdeckung gemeint gewesen. Eine solche Gesamt�berdeckung dr�nge sich heute auf, weil das Quartierplangebiet "Zelgli" ohnehin in den L�rmschutz einzubeziehen sei. In diesem Sinne werde der gestellte Antrag pr�zisiert.
Die Beschwerdef�hrerin stellt somit vor Bundesgericht das Begehren, die Sache sei zur Erarbeitung und Auflage eines neuen Projekts zur vollst�ndigen �berdeckung der Autobahn zur�ckzuweisen, w�hrend vor den Vorinstanzen stets in erster Linie von einer Teil�berdeckung die Rede war. Zudem verlangt die Beschwerdef�hrerin mindestens hinsichtlich der Kostensch�tzungen die Pr�fung von Projektvarianten. Es geht aber offensichtlich nicht an, vom Werkeigent�mer die Ausarbeitung st�ndig neuer Projekte und entsprechender Kostenberechnungen zu verlangen und in diesem Zusammenhang den Beschwerdeinstanzen unvollst�ndige Feststellung des Sachverhaltes vorzuwerfen. Wie das Bundesgericht schon verschiedentlich f�r den Eisenbahn- und Strassenbau festgehalten hat, darf sich der Aufwand f�r die Planung von Projektvarianten und Alternativen in gewissem Rahmen halten. Stellt sich schon aufgrund einer Projektskizze oder grober Kostenberechnungen heraus, dass eine Variante mit erheblichen Nachteilen belastet ist, darf sie ohne weiteres aus dem Auswahlverfahren ausgeschieden werden (s. etwa BGE 117 Ib 425 E. 9d S. 439 f.; 122 II 165 nicht publ. E. 17b; Urteil E.7/1989 vom 12. Dezember 1990, E. 5; vgl. auch BGE 124 II 146 E. 3 S. 152 ff.). Dementsprechend kann hier dem Verwaltungsgericht auch nicht eine unvollst�ndige Feststellung des Sachverhaltes angelastet werden, falls es - was noch zu pr�fen sein wird - bereits aufgrund von Grobsch�tzungen davon ausgehen durfte, dass die Aufwendungen f�r eine Gesamt- oder Teil�berdeckung unverh�ltnism�ssig w�ren.
Im angefochtenen Entscheid wird die Frage offen gelassen, ob die Sanierungsvorschriften des Umweltschutzgesetzes und der L�rmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41) anwendbar seien, weil die Immissionsgrenzwerte l�ngs des umstrittenen Autobahnabschnitts bereits bei Inkrafttreten des Umweltschutzgesetzes am 1. Januar 1985 �berschritten wurden, oder ob der L�rm erst nach diesem Zeitpunkt �berm�ssig geworden sei und deshalb die f�r neue Anlagen geltenden Regeln befolgt werden m�ssten. Das Verwaltungsgericht hat darauf hingewiesen, dass sowohl im Sanierungsfall wie auch f�r neue Strassen Erleichterungen gew�hrt werden k�nnten und dass der Regierungsrat zu Gunsten der Anwohner davon ausgehe, die Kosten f�r Schallschutzfenster seien grunds�tzlich ab �berschreitung der Immissionsgrenzwerte vom Anlageninhaber zu �bernehmen.
Die Beschwerdef�hrerin r�umt ein, dass die Frage nicht liquid sei, ob die L�rmimmissionen die massgeblichen Belastungsgrenzwerte am 1. Januar 1985 bereits �berschritten h�tten. Da jedoch die Immissionen seit jenem Zeitpunkt mit Sicherheit massiv zugenommen h�tten, m�ssten die f�r neue Anlagen geltenden Bestimmungen zum Zuge kommen und sei das umstrittene Ausf�hrungsprojekt aufgrund von Art. 25 USG zu pr�fen. Dieses Begehren st�sst jedoch ins Leere. Wie das Verwaltungsgericht zu Recht ausf�hrt, h�lt sich der Regierungsrat damit, dass die Kostentragungspflicht des Anlageninhabers f�r Schallschutzfenster ab �berschreiten der Immissionsgrenzwerte gelten soll, an die Bestimmung von Art. 25 Abs. 3 USG und damit an die Vorschriften f�r die Errichtung neuer Anlagen. Im �brigen ist zweifelhaft, ob hier f�r den Fall, dass die Immissionsgrenzwerte tats�chlich erst nach Inkrafttreten des Umweltschutzgesetzes �berschritten worden w�ren, ohne weiteres die gesamte f�r neue Anlagen geltende Ordnung Anwendung finden m�sste. Das Bundesgericht hat die Frage, ob eine am 1. Januar 1985 bereits bestehende Anlage infolge baulicher oder betrieblicher �nderungen als neue Anlage zu behandeln sei, bisher stets aufgrund einer funktionalen Betrachtungsweise entschieden und die Frage nur bejaht, wenn die �nderung der Anlage mit einem Charakterwandel verbunden war (vgl. etwa BGE 121 II 378 E. 10b S. 399 f.; 123 II 325 E. 4c/aa S. 328 ff.; 124 II 293 E. 16b S. 327 f.; 125 II 643 E. 17a/b S. 670 ff.). Nun ist der umstrittene Autobahnabschnitt, der in den Jahren 1971/1972 er�ffnet wurde und seit jeher stark belastet war, bisher nicht um- oder ausgebaut worden; an seiner Funktion hat sich nie etwas ge�ndert. Auch das heute im Streite liegende Sanierungsprojekt wird weder zu einer Mehrkapazit�t noch zu einer anderen Art der Ben�tzung f�hren. Die betriebliche �nderung des Autobahnabschnitts liegt somit allein in der kontinuierlichen Zunahme des Verkehrs und der dadurch verursachten L�rmbelastung, deren H�he im Zeitpunkt des Inkrafttretens des Umweltschutzgesetzes als nicht mehr feststellbar erkl�rt worden ist.
Das Bundesgericht hat sich zur l�rmrechtlichen Behandlung von bestehenden ortsfesten Anlagen mit stetig anwachsenden Verkehrs- und Immissionsbelastungen noch nicht ausgesprochen. Gem�ss der Lehre ist bei altrechtlichen Anlagen, die allm�hlich zunehmende Immissionen verursachen, grunds�tzlich von der am 1. Januar 1985 bestehenden Belastung auszugehen (Robert Wolf, Kommentar zum Umweltschutzgesetz, N. 49 zu Art. 25). Dabei unterst�nden nur Anlagen, die den Vorschriften �ber die vorsorgliche Emissionsbegrenzung nicht gen�gten oder die zur �berschreitung der Immissionsgrenzwerte beigetragen h�tten, dem eigentlichen Sanierungsrecht. Dagegen g�lten f�r Anlagen, die zur fraglichen Zeit zwar die Planungs-, nicht aber die Immissionsgrenzwerte �berschritten h�tten, die Sanierungsvorschriften nicht. Die Erh�hung der L�rmemissionen altrechtlicher Anlagen, die erst nach dem Inkrafttreten des Gesetzes eingetreten sei, sei nach den f�r neurechtliche Anlagen bestimmten Grunds�tzen zu beurteilen (a.a.O. N. 43 zu Art. 25). Allerdings blieben Anlagen, die anfangs 1985 Immissionen zwischen den Planungswerten und den Immissionsgrenzwerten verursacht h�tten, hinsichtlich der in diesem Zeitpunkt bestehenden Immissionen auch bei sp�terem Umbau oder einer Erweiterung privilegiert und m�ssten im Gegensatz zu Neuanlagen nicht die Planungswerte, sondern nur das bisherige Mass an Immissionen einhalten (a.a.O. N. 46 zu Art. 25 USG). Diesen Ausf�hrungen kann auf jeden Fall insoweit zugestimmt werden, als f�r eine altrechtliche Verkehrsanlage, deren L�rm - wie bei der hier fraglichen Autobahnstrecke - beim Inkrafttreten des Umweltschutzgesetzes mit Sicherheit die Planungswerte und m�glicherweise auch die Immissionsgrenzwerte �berstieg, bei nachtr�glicher �nderung bzw. Sanierung nicht verlangt werden kann, dass die Planungswerte eingehalten w�rden. Eine andere Auffassung rechtfertigte sich schon im Hinblick auf Art. 8 Abs. 2 und 3 LSV nicht, wonach die mit wahrnehmbar st�rkeren L�rmimmissionen verbundene Mehrbeanspruchung einer bestehenden Verkehrsanlage als wesentliche �nderung einer ortsfesten Anlage gilt, bei welcher (lediglich) die Immissionsgrenzwerte eingehalten werden m�ssen. Auch in diesem Lichte erscheinen die Einwendungen der Beschwerdef�hrerin als nicht stichhaltig.
Die Beschwerdef�hrerin macht schliesslich geltend, die Erleichterungen seien rechtswidrig bzw. rechtsgrundlos gew�hrt worden, weil beim Entscheid �ber Erleichterungen finanzielle Argumente keine Rolle spielen k�nnten. Wohl habe der Staat f�r einen sparsamen und rationellen Einsatz seiner Mittel zu sorgen. Fiskalische Interessen k�nnten jedoch niemals �berwiegende �ffentliche Interessen gem�ss Art. 25 Abs. 2 USG darstellen und Grund f�r eine Ausnahmebewilligung bilden, da sie in der Werthierarchie der Rechtsg�ter nur eine zweitrangigen Stellung einn�hmen. Andere Gr�nde f�r die Gew�hrung von Erleichterungen best�nden jedoch nicht. Vielmehr spr�chen die Interessen des Orts- und Landschaftsbildschutzes gerade f�r zus�tzliche bauliche L�rmschutzmassnahmen wie die vorgeschlagene �berdeckung. Das Verwaltungsgericht habe das �berdeckungsprojekt denn auch zu Unrecht als unverh�ltnism�ssig bezeichnet. Es habe ausser Acht gelassen, dass dank einer solchen in weiten Teilen der Gemeinde die Planungswerte eingehalten werden k�nnten und das Verslumen der l�rmbelasteten Gebiete verhindert w�rde. Zudem seien die Vorteile einer �berdeckung in ortsbildsch�tzerischer Hinsicht unterbewertet worden. Wie die Projektstudie 1994 zeige, k�nnte durch eine �berdeckung die landschaftliche Verbindung mit dem Limmatraum wieder hergestellt und der alte Dorfkern aufgewertet werden.
Auch diese Vorbringen erweisen sich jedoch als unbehelflich.
5.1 Ob f�r eine im �ffentlichen Interesse liegende Verkehrsanlage, die �berm�ssigen L�rm verursacht, Erleichterungen gew�hrt werden k�nnen oder zus�tzliche - allenfalls bauliche - L�rmschutzmassnahmen zu treffen sind, beurteilt sich sowohl nach Art. 17 Abs. 1 USG als auch nach Art. 25 Abs. 2 USG nach dem Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit. Danach muss ein angemessenes Verh�ltnis zwischen dem Nutzen der zus�tzlichen Schutzmassnahme und der Schwere der mit ihr verbundenen Nachteile bestehen. Als solche Nachteile fallen, entgegen der Meinung der Beschwerdef�hrerin, insbesondere die finanziellen Aufwendungen in Betracht. Art. 14 lit. a LSV sieht denn auch ausdr�cklich vor, dass Erleichterungen einger�umt werden k�nnen, wenn die Sanierung unverh�ltnism�ssige Betriebseinschr�nkungen "oder Kosten" verursachen w�rde. Das Kostenelement spielt somit bei der Gew�hrung von Erleichterungen eine entscheiderhebliche Rolle. W�re dem nicht so, m�sste �brigens der Antrag der Beschwerdef�hrerin um R�ckweisung der Sache "zumindest f�r eine zuverl�ssige Kostenermittlung einer Teil�berdeckung" als tr�lerisch bezeichnet werden.
5.2 Die Beschwerdef�hrerin wirft der Baudirektion des Kantons Z�rich vor, der Kostenberechnung f�r eine Teil�berdeckung in H�he von rund 38 Mio. Franken eine besonders teure L�sung zugrunde gelegt zu haben. Heute k�nnten solche Bauvorhaben erheblich billiger realisiert werden, als seinerzeit in der Projektstudie 1994 (25 Mio. Franken) angenommen worden sei. Gem�ss Zeitungsmeldungen koste die �berbaubare 590 m lange �berdeckung der A 3 bei Altendorf weniger als 32 Mio. Franken. F�r die k�rzere und nicht �berbaubare �berdeckung Unterengstringen d�rften daher etwa Kosten in der Gr�ssenordnung von 15 Mio. Franken anfallen, sodass nach Abzug des Aufwandes f�r die L�rmschutzw�nde von ca. 8 Mio. Franken nur noch eine Nettoinvestition von weniger als 10 Mio. Franken n�tig w�re.
Gem�ss den Angaben der Baudirektion des Kantons Z�rich taugt die �berdeckung Altenburg schon deshalb nicht zu einem Vergleich, weil die A 3 im fraglichen Bereich in einem Einschnitt verlaufe und daher die Erstellungskosten, die sich immerhin auf 40 Mio. Franken beliefen, niedriger seien als bei anderen Bauwerken. Ausserdem scheint die Beschwerdef�hrerin bei ihrer Argumentation zu vergessen, dass sich sowohl die Projektstudie 1994 als auch die Kostenberechnung der Baudirektion nur auf eine �berdeckung der drei dorfseitigen Fahrbahnen beziehen und f�r die S�dseite ebenfalls noch Schutzmassnahmen vorgesehen werden m�ssten. Die Gemeinde verlangt denn auch heute wie dargelegt eine �berdeckung aller sechs Spuren. Es darf aber ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass eine 360 m lange �berdeckung von sechs Fahrspuren teurer zu stehen k�me als eine ebenso lange �berdeckung von vier Fahrbahnen, deren Kosten von der Baudirektion unl�ngst in einem anderen, die Gemeinde Knonau betreffenden bundesgerichtlichen Verfahren auf rund 44 Mio. Franken gesch�tzt worden sind (vgl. Urteil 1E.17/1999 vom 25. April 2001). Kosten in solchen H�hen d�rfen aber im Hinblick darauf, dass relativ wenige Anwohner von Grenzwert�berschreitungen betroffen sind und deren Zahl durch eine Abkr�pfung der Schallschutzmauern voraussichtlich noch vermindert werden kann, ohne Verletzung von Bundesrecht als unverh�ltnism�ssig bezeichnet werden.
5.3 Was schliesslich die Belange des Ortsbild- und Landschaftsschutzes betrifft, so ist einzur�umen, dass die Erh�hung der L�rmschutzw�nde - wie auch das Verwaltungsgericht festgestellt hat - zu einem empfindlichen Eingriff in das Ortsbild f�hren wird und eine �berdeckung der Nationalstrasse, von der h�her gelegenen Dorfseite her gesehen, eine bessere Eingliederung der Anlage in das Ortsbild zuliesse. Dagegen w�rde eine vollst�ndige �berdeckung der Autobahn, wie sie heute von der Gemeinde verlangt wird, auf der Limmatseite kaum zu landschaftlichen Vorteilen f�hren. In der von der Gemeinde vorgelegten Projektstudie 1994 wird die Gesamt�berdeckung sogar als "unerw�nschter Eingriff in die intakte Flusslandschaft" bezeichnet und ausdr�cklich abgelehnt, weil "auch mit einer guten Gestaltung der Eindruck einer massiven Mauer gegen die Limmat nicht verhindert werden k�nnte". Gesamthaft gesehen hat daher das Verwaltungsgericht die Vorteile einer �berdeckung in landschafts- und ortsbildsch�tzerischer Hinsicht zu Recht f�r nicht derart erheblich betrachtet, dass sie - zusammen mit den Belangen des L�rmschutzes - die erforderlichen finanziellen Aufwendungen aufzuwiegen verm�chten.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist nach dem Gesagten als unbegr�ndet abzuweisen.
Da im vorliegenden Verfahren nicht nur �ber den Ausbau des fraglichen Autobahnabschnitts, sondern auch �ber dessen L�rmsanierung entschieden wird und Erleichterungen f�r die verbleibenden, den Immissionsgrenzwert �bersteigenden L�rmeinwirkungen gew�hrt werden, k�nnen die von der Beschwerdef�hrerin erhobenen Einwendungen als enteignungsrechtliche Einsprache im Sinne von Art. 7 Abs. 3 EntG betrachtet werden. Es rechtfertigt sich deshalb, auch die Kosten- und Entsch�digungsregelung entsprechend den Spezialbestimmungen des eidgen�ssischen Enteignungsrechts zu treffen (vgl. Urteil 1A.146 und 147/2000 vom 1. Mai 2000 E. 6). Somit sind die Verfahrenskosten dem Kanton Z�rich als Werkeigent�mer zu belasten und ist der Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung zuzusprechen, die allerdings mit R�cksicht auf den Ausgang des Verfahrens zu k�rzen ist.
Der Kanton Z�rich hat der Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 3'000.-- zu bezahlen.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, dem Kanton Z�rich, dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer, sowie dem Eidgen�ssischen Departement f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) schriftlich mitgeteilt.