Source: http://www.lexetius.com/BDG/10
Timestamp: 2018-01-22 02:17:37
Document Index: 225908030

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 10', '§ 38', '§ 79', '§ 10', '§ 11']

[Titelei] [Inhalt] [Quellen] [<] § 10 BDG [>]
Paragraf 10. Entfernung aus dem Beamtenverhältnis
1§ 10. Entfernung aus dem Beamtenverhältnis.
(1) [1] Mit der Entfernung aus dem Beamtenverhältnis endet das Dienstverhältnis. [2] Der Beamte verliert den Anspruch auf Diensbezüge und Versorgung sowie die Befugnis, die Amtsbezeichnung und die im Zusammenhang mit dem Amt verliehenen Titel zu führen und die Dienstkleidung zu tragen.
(2) [1] Die Zahlung der Dienstbezüge wird mit dem Ende des Kalendermonats eingestellt, in dem die Entscheidung unanfechtbar wird. [2] Tritt der Beamte in den Ruhestand, bevor die Entscheidung über die Entfernung aus dem Beamtenverhältnis unanfechtbar wird, gilt die Entscheidung als Aberkennung des Ruhegehalts.
(3) [1] Der aus dem Beamtenverhältnis entfernte Beamte erhält für die Dauer von sechs Monaten einen Unterhaltsbeitrag in Höhe von 50 Prozent der Dienstbezüge, die ihm bei Eintritt der Unanfechtbarkeit der Entscheidung zustehen; eine Einbehaltung von Dienstbezügen nach § 38 Abs. 2 bleibt unberücksichtigt. [2] Die Gewährung des Unterhaltsbeitrags kann in der Entscheidung ganz oder teilweise ausgeschlossen werden, soweit der Beamte ihrer nicht würdig oder den erkennbaren Umständen nach nicht bedürftig ist. [3] Sie kann in der Entscheidung über sechs Monate hinaus verlängert werden, soweit dies notwendig ist, um eine unbillige Härte zu vermeiden; der Beamte hat die Umstände glaubhaft zu machen. [4] Für die Zahlung des Unterhaltsbeitrags gelten die besonderen Regelungen des § 79.
Umfeld von § 10 BDG
§ 11 BDG. Kürzung des Ruhegehalts