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Timestamp: 2013-05-23 16:34:12
Document Index: 28906330

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 309', '§ 308', 'BGH', '§ 522', 'BGH', '§ 307', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Archiv Wirtschaftsrecht aktuell - Mai 2010
31.05.2010 BGH, Urteil vom 22. April 2010 - VII ZR 48/07
1. Die Fälligkeit der Forderung, die ein Architekt auf Grundlage einer nicht prüffähigen Rechnung für eine vertragsgemäß erbrachte Leistung erhebt, tritt ein, wenn ein Prüfungszeitraum von zwei Monaten ohne Beanstandungen zur Prüffähigkeit abgelaufen ist oder wenn das Ergebnis der Prüfung mitgeteilt wird und keine Rügen zur Prüffähigkeit erhoben werden.
2. Um als ausreichende Beanstandung zur Prüffähigkeit angesehen werden zu können, müssen die vom Auftraggeber erhobenen Rügen dem Auftragnehmer verdeutlichen, dass er nicht bereit ist, in die sachliche Auseinandersetzung einzutreten, solange er keine prüffähige Rechnung erhalten hat (Fortführung von BGH, Urteil vom 27. November 2003 - VII ZR 288/02, BGHZ 157, 118).
28.05.2010 BGH, Urteil vom 16. April 2010 - V ZR 175/09
1. Im Rahmen eines Einheimischenmodells vereinbarte Nutzungs- und Verfügungsbeschränkungen begründen keine Primärverpflichtungen, sondern Obliegenheiten des Grundstückskäufers.
2. Bei einer Kaufpreisverbilligung von 50 % kann eine zwanzigjährige Verpflichtung des Käufers, das Grundstück selbst zu nutzen, noch angemessen sein.
3. Eine bei früherer Aufgabe der Selbstnutzung zu leistende Kaufpreiszuzahlung ist unangemessen, wenn sie über die Rückforderung der gewährten Subvention und die Abschöpfung sonstiger mit dieser zusammenhängender Vorteile hinausgeht.
28.05.2010 BGH, Urteil vom 27. April 2010 - IX ZR 108/09
28.05.2010 BGH, Beschluss vom 6. Mai 2010 - IX ZB 216/07
27.05.2010 BGH, Urteil vom 15. April 2010 - Xa ZR 89/09
Eine Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, nach der sich die Laufzeit eines anlässlich eines Sportereignisses (hier: Fußball-Europameisterschaft) angebotenen Vertrags über eine Rabattberechtigung (hier: "Fan BahnCard 25"-Abonnement) über die ursprüngliche Laufzeit von drei Monaten hinaus um (jeweils)
ein Jahr verlängert, wenn der Vertrag nicht innerhalb bestimmter Frist vor Laufzeitende gekündigt wird, ist weder nach § 309 Nr. 9 noch nach § 308 Nr. 5 BGB unwirksam und benachteiligt den Verbraucher auch nicht entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen.
27.05.2010 BGH, Beschluss vom 28. April 2010 - XII ZB 180/06
Dem Berufungsbeklagten kann nach Eingang der Rechtsmittelbegründung Prozesskostenhilfe
zur Verteidigung gegen die Berufung nicht mit der Begründung versagt werden, eine Entscheidung über die Zurückweisung der Berufung durch einstimmigen Beschluss (§ 522 Abs. 2 ZPO) stehe noch aus.
27.05.2010 BGH, Urteil vom 30. März 2010 - XI ZR 200/09
3. Die formularmäßige Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung in
einem Vordruck für die notarielle Beurkundung einer Sicherungsgrundschuld
stellt auch dann keine unangemessene Benachteiligung des Darlehensnehmers
i.S. des § 307 Abs. 1 BGB dar, wenn die Bank die Darlehensforderung nebst
Grundschuld frei an beliebige Dritte abtreten kann (Bestätigung von BGHZ 99,
274; 177, 345).
27.05.2010 BGH, Beschluss vom 27. April 2010 - VIII ZB 84/09
Ein Rechtsanwalt darf die Übersendung von fristgebundenen Schriftsätzen einschließlich der Kontrolle des Sendeberichts und der Streichung der Frist im Kalender regelmäßig einer geschulten und sich bisher als zuverlässig erwiesenen Mitarbeiterin überlassen.
Ihn trifft grundsätzlich keine Verpflichtung, sich anschließend zu vergewissern, ob diese die Aufgabe weisungsgemäß ausgeführt hat (im Anschluss an BGH, Beschluss vom 20. Oktober 2009 - VIII ZB 97/08, juris, Tz. 8). Streicht er nach Unterrichtung
über die ordnungsgemäße Übermittlung des Schriftsatzes eigenhändig die Frist im Kalender, ist ihm regelmäßig nicht schon deswegen ein eigenes Verschulden an einer durch das Fehlschlagen der Faxübermittlung verursachten Fristversäumung anzulasten, weil er sich zuvor nicht persönlich von der Richtigkeit der ihm von seiner Mitarbeiterin erteilten Auskunft überzeugt hat. Die Sachlage stellt sich insoweit nicht anders
dar, als wenn er die Streichung im Fristenkalender...
27.05.2010 BGH, Beschluss vom 1. März 2010 - II ZR 13/09
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26.05.2010 BGH, Urteil vom 14. April 2010 - VIII ZR 123/09
Kategorie: BGH, AGB-, Vertrags- und Haftungsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, VIII. Zivilsenat, WirtschaftsrechtAktuell » mehr