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Timestamp: 2016-10-24 01:47:30
Document Index: 393250913

Matched Legal Cases: ['Art. 61', 'Art. 121', 'Art. 42', 'Art. 121', 'Art. 121', 'Art. 121', 'BGE', 'Art. 127', 'Art. 64', 'Art. 66', 'Art. 68']

2F_17/2012 (20.09.2012)
2F_17/2012
Philosophische Fakult�t der Universit�t Z�rich,
Rekurskommission der Z�rcher Hochschulen,
Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 4. Kammer.
Annullation von Modulbuchungen/Fehlversuchen,
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 2C_508/2012 und 2C_509/2012 vom 4. Juni 2012.
X.________ ersuchte am 10./11. Juni 2011 das Sekretariat des Psychologischen Instituts der Universit�t Z�rich darum, seine Einschreibung f�r die Assessmentmodule 1 und 2 zu annullieren, was die Pr�fungsdelegierte und die Rekurskommission der Z�rcher Hochschulen am 22. Juni bzw. 8. Dezember 2011 ablehnten. X.________ gelangte hiergegen an das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, welches seine Beschwerde und sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege am 17. April 2012 abwies, wobei es ihm die Verfahrenskosten von Fr. 2'220.-- auferlegte. Am 15./16. Mai 2012 beantragte X.________ dem Verwaltungsgericht, seinen Entscheid zu revidieren, worauf der Pr�sident der 4. Abteilung am 22. Mai 2012 verf�gte, dass X.________ die ihn allenfalls treffenden Verfahrenskosten von Fr. 1'060.-- sicherzustellen habe, andernfalls seine Eingabe nicht behandelt w�rde. Mit Urteil vom 4. Juni 2012 trat das Bundesgericht mangels rechtsgen�gender Begr�ndung auf zwei Beschwerden von X.________ gegen die Entscheide des Verwaltungsgerichts vom 17. April (2C_508/2012) bzw. 22. Mai 2012 (2C_509/2012) nicht ein. Mit Schreiben vom 3. September 2012 ersucht X.________ darum, das entsprechende bundesgerichtliche Urteil zu revidieren.
2.1 Entscheide des Bundesgerichts werden mit ihrer Ausf�llung rechtskr�ftig; es steht kein ordentliches Rechtsmittel dagegen offen (vgl. Art. 61 BGG). Das Bundesgericht kann auf seine Urteile nur zur�ckkommen, wenn einer der vom Gesetz abschliessend genannten Revisionsgr�nde (Art. 121 ff. BGG) vorliegt, wobei das entsprechende Gesuch den Vorgaben von Art. 42 Abs. 2 BGG gen�gend zu begr�nden ist, d.h., der Gesuchsteller hat in gedr�ngter Form, sachbezogen und in Auseinandersetzung mit den Ausf�hrungen im zur Revision beantragten Entscheid darzutun, weshalb und inwiefern ein bestimmter Revisionsgrund vorliegen soll.
2.2 Die Eingabe des Gesuchstellers gen�gt diesen Anforderungen nicht: Zwar macht er geltend, das Bundesgericht habe in seinem Entscheid vom 4. Juni 2012 einzelne Antr�ge unbeurteilt gelassen (Art. 121 lit. c BGG) bzw. erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht ber�cksichtigt (Art. 121 lit. d BGG), seine jeweiligen Ausf�hrungen ersch�pfen sich indessen in der Wiederholung der fr�heren (nicht sachbezogenen und nicht den damaligen Verfahrensgegenstand betreffenden) Kritik. Der Gesuchsteller verkennt, dass einzelne Vorbringen oder Begr�ndungen keine Antr�ge im Sinne des Gesetzes bilden; ob eine R�ge den gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen gen�gt und das Bundesgericht deshalb darauf h�tte eintreten m�ssen, kann nicht mittels Revision wegen angeblich unbeurteilt gebliebener Antr�ge geltend gemacht werden (vgl. ELISABETH ESCHER, in: Niggli/Uebersax/Wipr�chtiger, BSK Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 8 zu Art. 121). Die "Versehensr�ge" setzt praxisgem�ss ihrerseits voraus, dass eine Aktenstelle �bergangen oder nach dem tats�chlichen Wortlaut unrichtig wahrgenommen worden ist und dass die ausser Acht gelassene Tatsache f�r die Fallbeurteilung zudem erheblich erscheint (vgl. BGE 122 II 17 E. 3). Dies war hier hinsichtlich der Probleme im Zusammenhang mit der Anerkennung seines Diploms, die im Urteil vom 4. Juni 2012 nicht Verfahrensgegenstand gebildet haben, nicht der Fall.
Das vorliegende Revisionsgesuch hat demnach als offensichtlich unzul�ssig zu gelten; es ist darauf ohne Schriftenwechsel nicht einzutreten (vgl. Art. 127 BGG). Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann nicht entsprochen werden, da die Eingabe als zum Vornherein aussichtslos zu gelten hatte (vgl. Art. 64 BGG). Der Gesuchsteller wird dementsprechend kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (Art. 68 BGG).