Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/122
Timestamp: 2018-10-16 07:42:07
Document Index: 234958234

Matched Legal Cases: ['§ 122', '§ 122', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 122', '§ 36', 'BGH', '§ 122', '§ 273', 'BGH', 'BGH', '§ 122', 'BGH', 'BGH', '§ 122', 'BGH']

§ 122 BGB: Schadensersatzpflicht des Anfechtenden
OLG Nürnberg, Urteil vom 5.6.2015, Az. 14 U 468/07 Ein solcher wird von der für die Anfechtung geltenden Norm des § 122 BGB gerade nicht erfasst (vgl. BGH, Urt. v. 25.06.2002 - XI ZR 239/01, NJW-RR 2002, 1344, Rn. 22 nach juris).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2008, Az. V ZB 150/07 a) Das entspricht der in Rechtsprechung (OLG Dresden OLG 17, 355, 356; OLG Frankfurt Rpfleger 1980, 441, 442; OLG Hamm OLGZ 1972, 250, 251; Rpfleger 1998, 438, 439; OLG Königsberg OLG 4, 157, 158; OLG Posen Seufferts Archiv, Bd. 56, S. 337, 338; OLG Stettin OLG 6, 436, 437; so wohl auch BGH, Urt. v. 17. April 1984, VI ZR 191/82, NJW 1984, 1950, 1951 - zu dem Schadensersatz nach § 122 Abs. 1 BGB) und im Schrifttum (Baur/Stürner/Bruns, Zwangsvollstreckungsrecht, 13. Aufl., § 36.15;
BGH, URTEIL vom 3.0.2005, Az. VIII ZR 79/04 3.	Soweit der Beklagte in der Revisionsbegründung die Auffassung vertritt, er habe über den Kaufpreis hinaus zu demindest Anspruch auf die von ihm gezahlten Versandkosten (§ 122 Abs. 1 BGB), und hierin die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrecht gegenüber dem Herausgabeverlangen der Klägerin zu sehen sein sollte (§ 273 Abs. 1 BGB), kann diese Einrede, die auf einen neuen Gegenanspruch gestützt wird, aus prozessualen Gründen nicht berücksichtigt werden, da sie erstmals in der Revisionsinstanz erhoben wurde (vgl. BGH, Urteil vom 1. Februar 1993 - II ZR 106/92, NJW-RR 1993, 774 unter B m.w.Nachw.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1983, Az. in zr 101/82 Hinweis auf § 122 Abs. 2 BGB geltend macht, kommt nicht in Betracht (vgl. dazu auch Senatsurteil BGHZ 76, 16, 30/31).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1983, Az. ui zr 100/82 Ein Ausschluß jeder Haftung des Beklagten, wie die Revision unter Hinweis auf § 122 Abs. 2 BGB geltend macht, kommt nicht in Betracht (vgl. dazu auch Senatsurteil BGHZ 76, 16, 30/31).