Source: https://www.woehrle-reisen.de/reiseprogramm/reisebedingungen/
Timestamp: 2017-07-23 16:34:29
Document Index: 236852975

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 312', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651']

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Reisebedingungen der Firma Reise mit Wöhrle GmbH
wir setzen unser ganzes Wissen und Können ein, um Ihre Reise sorgfältig vorzubereiten und so reibungslos wie möglich abzuwickeln. Allerdings geht es nicht ohne die nachfolgenden Reisebedingungen. Sie ergänzen die Vorschriften der §§ 651 a bis m BGB über den Pauschalreisevertrag und die Informationsverordnung für Reiseveranstal-ter und führen diese Vorschriften aus. Sie werden, soweit wirksam einbezogen, Inhalt des zwischen uns, der Firma Reise mit Wöhrle GmbH, nachstehend „RbW“ abgekürzt, Hagenfeldstraße 6, 75038 Oberderdingen, Telefon 07045/3063, Telefax 07045/8607 und jedem einzelnen Reiseteilnehmer, nachstehend „der Kun-de/Reisende“ genannt, im Falle der Buchung zustande kommenden Reisevertrages.
1.1. Mit der Reiseanmeldung, die mündlich, schriftlich, telefonisch, per Telefax oder eMail erfolgen kann, bietet der Kunde/Reisende RbW den Abschluss eines Reise-vertrages auf der Grundlage der Reiseausschreibung, der „Allgemeinen Leistungs-beschreibung“, aller ergänzenden Angaben in der Buchungsgrundlage und dieser Reisebedingungen verbindlich an.
1.2. Der Reisevertrag kommt mit der Buchungsbestätigung an den Kun-den/Reisenden zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder unverzüg-lich nach Vertragsschluss erhält der Kunde/Reisende eine Ausfertigung der Bu-chungsbestätigung in Textform übermittelt, ausgenommen bei Buchungen kürzer als 7 Tage vor Reisebeginn.
1.3. RbW weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§ 312g Abs. 2 Ziff. 9 BGB) bei Pauschalreiseverträgen, auch wenn diese im Wege des Fernabsat-zes (telefonisch, online, per Fax oder per E-Mail) abgeschlossen wurden, kein Widerrufsrecht besteht sondern lediglich die gesetzlichen Rücktritts- und Kündi-gungsrechte, insbesondere das Rücktrittsrecht gemäß § 651i BGB (siehe hierzu auch Ziff. 6. dieser Reisebedingungen).
1.4. Der anmeldende Kunde/Reisende haftet für alle Verpflichtungen von mitange-meldeten Reisegästen aus dem Reisevertrag, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte schriftliche Erklärung übernommen hat. 1.5. Bei telefonischen Buchungen kommt der Reisevertrag, abweichend von vor-stehender Regelung, wie folgt zustande: RbW nimmt für den Kunden/Reisenden eine für RbW verbindliche Reservierung (Option) vor und leitet dem Kun-den/Reisenden ein Anmeldeformular und die Reisebedingungen zu. Übermittelt der Kunde/Reisende spätestens innerhalb einer Woche nach Optionsvornahme (persön-lich, per Post oder Fax) die Anmeldung an RbW, gestaltet sich der Buchungsablauf wie oben Ziff. 1. bis 3. Geht innerhalb dieser Frist die Anmeldung nicht ein, so erlischt die Reservierung ohne weitere Folgen für den Reiseveranstalter und den Kunden/Reisenden.
2.	Anzahlung und Restzahlung
2.1. Mit Vertragsschluss und nach Aushändigung eines Sicherungsscheines gemäß § 651k Abs. 3 BGB ist eine Anzahlung zu leisten, die auf den Reisepreis angerech-net wird. Sie beträgt, soweit im Einzelfall (z.B. bei Gruppen) nichts anderes verein-bart ist, 20 % des Reisepreises.
2.2. Die Restzahlung ist, soweit der Sicherungsschein ausgehändigt ist und falls nichts anderes im Einzelfall vereinbart ist, 2 Wochen vor Reisebeginn zahlungsfäl-lig, wenn feststeht, dass die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 6.2. genannten Gründen abgesagt werden kann.
2.3. Die Reiseunterlagen erhält der Kunde/Reisende nach vollständiger Bezahlung des Reisepreises unverzüglich ausgehändigt, spätestens 2 Wochen vor Reisebe-ginn.
2.4. Bei Buchungen kürzer als 2 Wochen vor Reisebeginn ist der gesamte Reise-preis nach Aushändigung des Sicherungsscheines sofort zahlungsfällig.
2.5. Bei Reisen, die nicht länger als 24 Stunden dauern, keine Übernachtung einschließen und nicht mehr als € 75,- kosten entfällt die Verpflichtung zur Überga-be eines Sicherungsscheines.
2.6. Soweit der Sicherungsschein übergeben ist und RbW zur Erbringung der Reiseleistungen bereit und in der Lage ist und kein vertragliches oder gesetzliches Aufrechnungs- oder Zurückbehaltungsrecht des Kunden besteht, gilt
a) Es besteht ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises kein Anspruch des Kunden/Reisenden auf Inanspruchnahme der Reiseleistungen.
b) Leistet der Kunde Anzahlung und/oder Restzahlung nicht innerhalb der vereinbar-ten Fälligkeiten, so ist RbW berechtigt, nach Mahnung mit angemessener Fristset-zung vom Reisevertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten ent-sprechend Ziff. 7 dieser Bedingungen zu belasten.
3.	Leistungsverpflichtung von RbW
3.1. Die Leistungsverpflichtung von RbW ergibt sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit dem für den Zeitpunkt der Reise gültigen Prospekt, bzw. der Reiseausschreibung unter Maßgabe sämtlicher darin enthaltenen Hinweise und Erläuterungen.
3.2. Leistungsträger (z.B. Hotels, Fluggesellschaften) und Reisebüros sind von RbW nicht bevollmächtigt Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung oder die Buchungsbestätigung von RbW hinaus-gehen oder im Widerspruch dazustehen oder den bestätigten Inhalt des Reisever-trages abändern.
3.3. Nebenabreden, besondere Vereinbarungen und Sonderwünsche des Kun-den/Reisenden, die verbindlich vereinbart wurden, werden in die Reisebestätigung aufgenommen.
4.1. Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbar-ten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die von RbW nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzu-schnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsan-sprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. 4.2. RbW ist verpflichtet, den Reisenden über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird RbW eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten. 4.3. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer gleichwertigen Ersatzreise zu verlangen, soweit RbW in der Lage ist, eine solche Reise aus ihrem Programm anzubieten. Diese Rechte hat der Reisende unverzüglich nach der Mitteilung von RbW über die Änderung der Reise-leistungen dieser gegenüber geltend zu machen.
RbW behält sich vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise gelten-den Wechselkurse entsprechend wie folgt zu ändern.
5.1. Erhöhen sich die bei Abschluss des Reisevertrages die bestehenden Beförde-rungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann RbW den Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen:
a) Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann RbW vom Reisenden den Erhöhungsbetrag verlangen.
b) In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungs-mittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungs-betrag für den Einzelplatz kann RbW vom Reisenden verlangen.
5.3. Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluss des Reisevertrages kann der Reisepreis in dem Umfange erhöht werden, in dem sich die Reise dadurch für RbW verteuert hat.
5.4. Eine Erhöhung ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsschluss für RbW nicht vorhersehbar waren.
5.5. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat RbW den Rei-senden unverzüglich zu informieren. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reisean-tritt sind unwirksam. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5 % ist der Reisende berechtigt ohne Gebühren vom Reisevertrag zurück zu treten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn RbW in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubie-ten. Diese Rechte hat der Teilnehmer unverzüglich nach der Mitteilung von RbW über die Preiserhöhungen geltend zu machen.
6.	Rücktritt und Kündigung durch RbW
6.1. RbW kann den Vertrag nach Reisebeginn kündigen, wenn der Kunde/Reisende die Durchführung des Vertrages ungeachtet einer Abmahnung nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt RbW, so behält sie den Anspruch auf den Gesamtpreis; RbW muss sich jedoch den Wert ersparter Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, den sie aus einer anderweitigen Verwendung der Reiseleistung erlangt, einschließlich der RbW eventuell von den Leistungsträ-gern gutgeschriebenen Beträge. Die örtlichen Bevollmächtigen von RbW (Agentur, Reiseleitung) sind in diesen Fällen bevollmächtigt, die Rechte von RbW wahrzu-nehmen.
6.2. RbW kann bei Nichterreichen einer in der konkreten Reiseausschreibung angegebenen Mindesteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Bestimmungen von Reisevertrag zurücktreten:
a) Die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Absagefrist sind in der konkreten Reiseausschreibung oder Allgemeinen Hinweisen im Prospekt oder der Internet-ausschreibung anzugeben. Die entsprechenden Angaben sind in die Buchungsbe-stätigung aufzunehmen oder dort auf die betreffenden Angaben im Prospekt oder der Internetausschreibung zu verweisen.
b) RbW ist verpflichtet, dem Kunden/Reisenden gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.
c) Ein Rücktritt von RbW später als 2 Wochen vor Reisebeginn ist nicht zulässig.
d) Der Kunde/Reisende kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn RbW in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden/Reisenden aus Ihrem Angebot anzubieten. Der Kunde/Reisende hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung über die Absage der Reise gegenüber RbW geltend zu machen.
7.	Rücktritt durch den Kunden/Reisenden, Umbuchung, Ersatzteilnehmer
7.1. Der Kunde/Reisende kann bis Reisebeginn jederzeit durch Erklärung gegenüber RbW, die in Textform erfolgen soll, vom Reisevertrag zurücktreten.
7.2. In jedem Fall des Rücktritts durch den Kunden/Reisenden, stehen RbW unter Berücksichtigung gewöhnlich ersparter Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Reiseleistungen folgende pauschale Entschädigungen zu:
a) bis zum 31. Tag vor Reisebeginn 20%
b) vom 30. bis 15. Tag vor Reisebeginn 40%
c) vom 14. Tag bis 7. Tag vor Reisebeginn 60%
d) vom 6. Tag bis Reisebeginn 80%
e) beim Rücktritt am Abreisetag und bei Nichtanreise 90%
7.3. Dem Kunden/Reisenden ist es gestattet, RbW nachzuweisen, dass ihr tat-sächlich keine oder wesentlich geringere Kosten als die geltend gemachte Kosten-pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Kunde/Reisende nur zur Bezah-lung der tatsächlich angefallenen Kosten verpflichtet.
7.4. RbW behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit RbW nachweist, dass ihr wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. Macht RbW einen solchen Anspruch geltend, so ist RbW verpflichtet, die geforder-te Entschädigung unter Berücksichtigung etwa ersparter Aufwendungen und einer etwaigen anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen. 7.5. Durch die vorstehenden Bestimmungen bleibt das gesetzliche Recht des Kunden gem. § 651b BGB, einen Ersatzteilnehmer zu stellen unberührt.
7.6. Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Versiche-rung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit wird dringend empfohlen.
7.7. Werden auf Wunsch des Kunden/Reisenden nach der Buchung der Reise Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, der Unterkunft, der Verpflegungsart, der Beförderungsart, des Abflug- oder Zielflughafens vorgenom-men (Umbuchung) so erhebt RbW, ohne dass ein Rechtsanspruch auf die Durch-führung einer Umbuchung besteht und nur sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, bis 46 Tage vor Reisebeginn eine Umbuchungsgebühr von € 16,- je Änderungsvorgang. Umbuchungswünsche, die nach Ablauf dieser Frist erfolgen können, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu den nachstehenden Bedingungen und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbu-chungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.
8.	Durch den Kunden/Reisenden nicht in Anspruch genommene Leistungen
Nimmt der Kunde/Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen, nicht von RbW zu vertretenden Gründen nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch des Kunden/Reisenden auf anteilige Rück-erstattung. RbW bezahlt an den Kunden/Reisenden jedoch ersparte Aufwendungen zurück, sobald und soweit sie von den einzelnen Leistungsträgern tatsächlich an RbW zurückerstattet worden sind.
9.	Pflicht des Kunden/Reisenden zur Mängelanzeige während der Reise; Kündigung des Reisevertrages durch den Kunden; 9.1. Die sich aus § 651 d Abs. 2 BGB ergebende Verpflichtung zur Mängelanzeige ist bei Reisen mit RbW dahingehend konkretisiert, dass der Kunde/Reisende verpflichtet ist, auftretende Mängel unverzüglich der örtlichen Reiseleitung oder der örtlichen Agentur von RbW anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen.
9.2. Ist von RbW keine örtliche Reiseleitung eingesetzt und nach den vertraglichen Vereinbarungen auch nicht geschuldet (siehe hierzu auch die Reiseausschreibung!), so ist der Reiseteilnehmer verpflichtet, RbW direkt unter der eingangs bezeichne-ten Adresse, Telefon- und Faxnummer, unverzüglich Nachricht über die Beanstan-dungen zu geben und um Abhilfe zu ersuchen.
9.3. Ansprüche des Kunden/Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die dem Kunden/Reisenden obliegende Rüge unverschuldet unterbleibt.
9.4. Bei Reisegepäck sind Verlust und Beschädigungen unverzüglich den Beförde-rungsunternehmen anzuzeigen. Dies gilt insbesondere bei Verlust von Fluggepäck. Das Beförderungsunternehmen ist zur Ausstellung einer Bestätigung in Textform verpflichtet. Ohne Anzeige besteht Gefahr eines Anspruchsverlustes.
9.5. Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt, so kann der Kunde/Reisende den Vertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigen, dem Reiseveranstalter erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn RbW, bzw. seine Beauftragten (Reiseleitung, örtliche Agentur) eine ihnen vom Kunden/Reisenden bestimmte angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von RbW oder ihren Beauftragten verweigert wird oder wenn die sofortige Kündi-gung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Kunden/Reisenden ge-rechtfertigt wird
9.6. Der Reisende ist verpflichtet, Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbrin-gung der Reiseleistungen innerhalb eines Monates nach dem vertraglich vorgese-henen Rückreisedatum gegenüber RbW geltend zu machen. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur gegenüber RbW unter unten angegebener Anschrift erfolgen. Eine Geltendmachung in Textform wird dringend empfohlen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Diese Frist gilt auch für die Anmeldung von Gepäckschäden oder Zustellungs-verzögerungen beim Gepäck im Zusammenhang mit Flügen, wenn Gewährleis-tungsrechte aus den §§ 651 c Abs. 3, 651 d, 651 e Abs. 3 und 4 BGB geltend gemacht werden. Ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckbeschädigung ist binnen 7 Tagen, ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckverspätung binnen 21 Tagen nach Aushändigung geltend zu machen. 10.	Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen- und Gesundheitsbestimmungen
10.1. RbW informiert im Reisekatalog über die obigen Bestimmungen, die für das jeweilige Reiseland gültig sind. Diese Informationen gelten für deutsche Staatsbür-ger, bei denen keine besonderen Verhältnisse gegeben sind. In der Person des Kunden/Reisenden begründete persönliche Verhältnisse (z.B. Doppelstaatsbürger-schaft, Staatenlosigkeit, frühere Eintragungen im Pass-, Flüchtlingsausweis usw.) können dabei nicht berücksichtigt werden, soweit sie RbW nicht ausdrücklich vom Reiseteilnehmer mitgeteilt worden sind.
10.2. RbW wird den Kunden/Reisenden über wichtige Änderungen der in der Rei-seausschreibung wiedergegebene Allgemeinen Vorschriften vor Antritt der Reise informieren.
10.3. Soweit RbW seiner Hinweispflicht entsprechend der vorstehenden Bestim-mungen nachkommt, ist der Kunde/Reisende zur Einhaltung dieser Bestimmungen selbst verpflichtet.
11.	Beschränkung der Haftung von RbW 11.1. Die vertragliche Haftung von RbW, für Schäden, die nicht Körperschäden sind (auch die Haftung für die Verletzung vor-, neben- oder nachvertraglicher Pflich-ten) ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit a) ein Schaden des Kunden/Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt oder
b) RbW für einen dem Kunden/Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
Die Bestimmungen über die Mindesthaftung für Gepäckschäden entsprechend der EU-Verordnung 181/2011 (Fahrgastrechte im Kraftomnibusbereich) bleiben durch die vorstehende Haftungsbeschränkung unberührt. 11.2. RbW haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförde-rungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung aus-drücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen von RbW sind. RbW haftet jedoch a) für Leistungen, welche die Beförderung des Kunden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten,
b) wenn und insoweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten des Reiseveranstalters ursächlich gewor-den ist.
12.	Alternative Streitbeilegung; Rechtswahl- und Gerichtsstandsvereinbarung
12.1. RbW weist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass RbW nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teil-nimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung nach Drucklegung dieser Reisebe-dingungen für RbW verpflichtend würde, informiert RbW die Verbraucher hierüber in geeigneter Form. RbW weist für alle Reiseverträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform ec.europa.eu/consumers/odr/ hin.
12.2. Für Kunden/Reisende, die nicht Angehörige eines Mitgliedstaats der Europäi-schen Union oder Schweizer Staatsbürger sind, wird für das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden/Reisenden und RbW die ausschließliche Geltung des deutschen Rechts vereinbart. Solche Kunden/Reisende können RbW ausschließlich an deren Sitz verklagen.
12.3. Für Klagen von RbW gegen Kunden, bzw. Vertragspartner des Reisevertra-ges, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klage-erhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz von RbW vereinbart.
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