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Timestamp: 2016-10-25 03:15:43
Document Index: 74986212

Matched Legal Cases: ['Art. 10', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'Art. 57', 'BGE', 'BGE', 'Art. 57', 'Art. 58', 'Art. 60', 'BGE', 'in fine', 'Art. 29', 'Art. 4', 'Art. 4', 'BGE', 'in fine', 'Art. 58', 'Art. 57', 'Art. 68', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'in fine', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'BGE', 'Art. 159', 'BGE', 'Art. 159', 'BGE']

U 40/00 (08.02.2001)
U 40/00 Vr
1. B.________, 1948, 2. Helsana Versicherungen AG, Recht Deutsche Schweiz, Bir-
mensdorferstrasse 94, Z�rich,
Beschwerdef�hrer, beide vertreten durch Rechtsanw�ltin Marianne Ott, Stadthausstrasse 39, Winterthur,
Winterthur-Versicherungen, General Guisan-Strasse 40, Winterthur, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanw�ltin Marianne I. Sieger-Giger, Kuttelgasse 8, Z�rich,
A.- Der 1948 geborene B.________ war bei der Firma C.________ AG als Gesch�ftsf�hrer angestellt und damit bei der Winterthur-Versicherungen (als Rechtsnachfolgerin der Neuenburger Versicherungen; nachfolgend Winterthur) gegen Unf�lle und Berufskrankheiten versichert. Am 15. Oktober 1994 wurde er beim �berqueren eines Fussg�ngerstreifens von einem Personenwagen erfasst, worauf er in den n�chsten sechs Tagen im Spital Z.________ hospitalisiert werden musste. Nach Feststellungen der Spital�rzte hatte B.________ beim Ereignis eine LWK2-Kompressionsfraktur ohne neurologische Ausf�lle sowie eine mediane Rissquetschwunde am Kopf erlitten (Bericht vom 27. Oktober 1994). Nachdem ihn die �rzte als wieder voll mobilisiert betrachteten, entliessen sie ihn am 21. Oktober 1994. Der Hausarzt Dr. S.________ f�hrte die Heilbehandlung fort, welche im Wesentlichen in der Durchf�hrung einer Physiotherapie bestand. Die Winterthur anerkannte ihre Leistungspflicht und kam f�r die Heilbehandlungskosten auf. Sodann richtete sie Taggelder aus. Nachdem sich der Heilungsverlauf als schleppend herausstellte und der Versicherte zusehends mehr �ber Schwindelbeschwerden sowie einen verst�rkten vorbestehenden Tinnitus klagte, erfolgte auf Zuweisung des Dr. F.________, Spezialarzt f�r Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten (vom 5. Mai 1995) in der Klinik und Poliklinik f�r Otorhinolaryngologie des Spitals X.________ eine eingehende audiologische Untersuchung (Gutachten vom 4. Oktober 1995). Gleichzeitig liess die Winterthur den Versicherten neurologisch beim Spezialisten Dr. W.________ abkl�ren, welcher am 24. Mai 1995 Bericht erstattete. Endlich holte die Winterthur beim Institut f�r Medizinische Begutachtung (IMB) eine bidisziplin�re unfallchirurgisch-psychiatrische Einsch�tzung (vom 21. M�rz 1997) sowie auf Begehren des B.________ auch ein neurologisch/neuropsychologisches Gutachten der Frau Dr. P.________ vom 28. Juni 1998 ein. Gest�tzt auf diese Unterlagen stellte die Winterthur ihre Leistungen r�ckwirkend auf Ende April 1997 ein (Verf�gung vom 7. Oktober 1998). Dies mit der Begr�ndung, zwischen den vorhandenen Beschwerden und dem Unfallereignis vom 15. Oktober 1994 ermangle es an einem Kausalzusammenhang. Auf Einsprache hin hielt sie an ihrem Standpunkt fest (Entscheid vom 19. M�rz 1999).
B.- Dagegen erhoben B.________ und sein Krankenversicherer, die Helsana Versicherungen AG (im Folgenden Helsana), Beschwerde. Gleichzeitig reichte diese ein audioneurootologisches Gutachten des Dr. M.________ vom 15. Juni 1999 ein. Das Obergericht des Kantons Schaffhausen wies das Rechtsmittel mit Entscheid vom 23. Dezember 1999 ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lassen B.________ sowie die Helsana gemeinsam beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und des Einspracheentscheides vom 19. M�rz 1999 sei die Winterthur zu verpflichten, B.________ f�r die Zeit bis zu Beginn der Invalidenrente ein auf einer vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit basierendes Taggeld, eine Invalidenrente auf der Grundlage einer Erwerbsunf�higkeit von mindestens 75 %, sowie eine durch das Gericht festzusetzende Integrit�tsentsch�digung zuzusprechen; ferner sei festzustellen, dass der Versicherte �ber den 30. April 1997 hinaus Anspruch auf Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 UVG hat und endlich sei die Winterthur zur �bernahme der Kosten von Fr. 1500.- f�r das Gutachten des Dr. M.________ vom 15. Juni 1999 zu verpflichten. Gleichzeitig legten sie ein Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) vom 13. September 1999 sowie eine Stellungnahme des Dr. S.________ vom 4. Januar 2000 ins Recht.
Die Winterthur schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde und reicht dabei eine Stellungnahme des sie beratenden Dr. H.________ vom 20. April 2000 ein. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung hat sich nicht vernehmen lassen.
1.- Da die erst nach dem Einspracheentscheid vom 19. M�rz 1999 ergangenen Arztberichte allesamt R�ckschl�sse auf den Gesundheitszustand des Versicherten in der Zeit vor dem 19. M�rz 1999 zulassen, k�nnen sie in diesem Rahmen Ber�cksichtigung finden (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen).
2.- a) W�hrend ausser Frage steht, dass die zum Zeitpunkt des Einspracheentscheides im Ellenbogen, Schienbein und Knie geklagten Schmerzen sowie die Schallleitungsschwerh�rigkeit rechts nicht (mehr) auf den Unfall zur�ckzuf�hren sind, herrscht unter den Parteien Uneinigkeit, wie es sich diesbez�glich mit den weiteren der geklagten Leiden verh�lt. Dabei dreht sich der Streit um drei Beschwerdekomplexe. Da sind die lumbal bestehenden Schmerzen (Lumbovertebralsyndrom) zu nennen. Dar�ber hinaus klagt der Versicherte �ber Schwindel, Kopfschmerzen, die sich in Form von Nadelstichen �ussern sollen, und permanente Nackenbeschwerden. Die �rzte sprechen in diesem Zusammenhang von CervicoCephalgien (MEDAS im Gutachten vom 13. September 1999) oder chronischem cervicocephalem Schmerzsyndrom (Frau Dr. P.________ in der Expertise vom 28. Juni 1998). Endlich ist der vorbestehende Tinnitus seit dem Unfall verst�rkt aufgetreten.
b) Die Vorinstanz hat einen Zusammenhang zwischen dem Unfall und den fraglichen Beschwerden in Anlehnung an das Gutachten des IMB vom 21. M�rz 1997 verneint, weil sich f�r diese kein organisches Korrelat finden w�rde und mangels einer auf den Unfall zur�ckzuf�hrenden Schleuderverletzung der HWS, einer �quivalenten Verletzung oder eines Sch�delHirntraumas die Angaben zur Schmerzproblematik auch nicht als stringent betrachtet werden k�nnten. Eine die beschriebenen Beschwerden ausl�sende und erkl�rende pathologische (Fehl-)Verarbeitung des Unfalles mit posttraumatischer psychischer Schmerzst�rung verneinte das kantonale Gericht in Anwendung der in BGE 115 V 138 Erw. 6 entwickelten und seither st�ndig angewandten Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts zur Frage der Ad�quanz psychischer Beschwerden. Ob die somatoforme Schmerzst�rung in einem nat�rlich kausalen Zusammenhang zum Unfall steht, liess das kantonale Gericht offen.
Die Beschwerdef�hrer erachten dagegen die lumbal auftretenden Schmerzen sowie den rechtsseitigen Tinnitus als organisch nachweislich unfallkausal. Zur n�heren Begr�ndung berufen sie sich auf das letztinstanzlich eingereichte Gutachten der MEDAS vom 13. September 1999 sowie die Expertise des Neurologen Dr. W.________ vom 24. Mai 1995. Dass die Beschwerden im Bereich Nacken und Kopf nicht auf klare pathologische Befunde zur�ckgef�hrt werden k�nnen, wird dagegen (zu Recht) nicht in Frage gestellt. Indessen behaupten die Beschwerdef�hrer das Vorliegen eines HWS-Distorsionstraumas oder eines Sch�delHirntraumas. Gegebenenfalls h�tte dies zur Folge, dass die Frage der Ad�quanz zwischen dem Unfall und den unstreitigen Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit zeigenden anhaltenden somatoformen Beschwerden anhand der Kriterien zu beurteilen w�re, wie sie f�r Schleudertraumen der HWS ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle entwickelt wurden (BGE 117 V 359, insbesondere S. 367 Erw. 6a) und nicht, wie von der Vorinstanz getan, nach jenen zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 138 Erw. 6). Der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden sei aber so oder anders zu bejahen. Endlich monieren die Beschwerdef�hrer, das vor Erlass der Verf�gung eingeholte Gutachten des IMB vom 21. M�rz 1997 d�rfe keine Beachtung finden, weil bei der Bestellung der Experten und der Fragestellung der Anspruch des Versicherten auf rechtliches Geh�r verletzt worden sei.
3.- Die formelle R�ge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�rs ist vorab zu pr�fen (vgl. BGE 124 V 92 Erw. 2, 121 V 152 Erw. 3, je mit Hinweisen).
a) Der Unfallversicherer untersteht bei der Bestellung eines (externen) medizinischen Gutachtens und dessen Verwendung - sei es im Verf�gungs- oder Einspracheverfahren - den Bestimmungen von Art. 19 VwVG in Verbindung mit Art. 57 bis 61 BZP (BGE 120 V 360 Erw. 1b; RKUV 1996 Nr. U 265 S. 295 Erw. 3c; vgl. auch BGE 125 V 334 Erw. 3 und RKUV 1999 Nr. U 350 S. 480). Danach ist dem Betroffenen Gelegenheit zu geben, sich zu den Fragen an den Sachverst�ndigen zu �ussern sowie Ab�nderungs- und Erg�nzungsantr�ge zu stellen (Art. 57 Abs. 2 BZP); des Weiteren ist ihm Gelegenheit zu geben, vor der Ernennung des Sachverst�ndigen Einwendungen gegen die Person des in Aussicht genommenen Sachverst�ndigen vorzubringen (Art. 58 Abs. 2 BZP); sodann ist ihm das Recht zu gew�hren, nachtr�glich zum Gutachten Stellung zu nehmen sowie dessen Erl�uterung oder Erg�nzung sowie eine neue Begutachtung zu beantragen (Art. 60 Abs. 1 BZP; BGE 120 V 361 Erw. 1b in fine). Zumindest das Recht, nachtr�glich zur Person und zum Gutachten eines Sachverst�ndigen Stellung zu nehmen, bildet zudem Bestandteil der unmittelbar aus Art. 29 Abs. 2 nBV bzw. Art. 4 Abs. 1 aBV folgenden, verfassungsrechtlichen Minimalgarantie zur Gew�hrleistung des rechtlichen Geh�rs (vgl. der noch zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene BGE 120 V 362 Erw. 1c in fine).
b) Die Winterthur hat gleichentags mit der Beauftragung des IMB den Versicherten �ber diesen Umstand informiert. Sie hat es indessen in Missachtung von Art. 58 Abs. 2 BZP unterlassen, ihm vor der Auftragserteilung die zur Begutachtung vorgesehenen Sachverst�ndigen zu nennen und ihn einzuladen, begr�ndete Einw�nde gegen die Untersuchung durch einen dieser �rzte vorzubringen. Wenn das IMB von sich aus den Versicherten anl�sslich des konkreten Aufgebots zur Untersuchung den jeweiligen Exploranden bekannt gab, so hat dies dem Beschwerdef�hrer 1 zwar theoretisch die M�glichkeit er�ffnet, den genannten Arzt noch vor der eigentlichen Untersuchung abzulehnen, �ndert indessen nichts am fehlerhaften Vorgehen der Winterthur. Sodann hat sie dem Beschwerdef�hrer 1 nicht Gelegenheit gegeben, sich zu den Fragen an den Sachverst�ndigen zu �ussern und Ab�nderungs- oder Erg�nzungsantr�ge zu stellen, was einer Verletzung von Art. 57 Abs. 2 BZP gleichkommt. Damit hat die Winterthur die von einem nach Art. 68 Abs. 1 UVG zugelassenen Privatversicherer bei der Einholung von Gutachten zu beachtenden Mitwirkungsrechte der Verfahrensbeteiligten (BGE 122 V 159 Erw. 1b mit Hinweisen) verletzt. Da die Beschwerdef�hrer selbst keine R�ckweisung beantragen und, wie zu zeigen sein wird, in wesentlichen Punkten nicht auf das Gutachten des IMB abgestellt werden kann, ist unter Offenlassung der Frage der Heilungsm�glichkeit im vorliegenden Fall von einer R�ckweisung wegen Verletzung des rechtlichen Geh�rs abzusehen.
4.- a) Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gem�ss UVG setzt zun�chst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des nat�rlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umst�nde, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher St�rungen ist; es gen�gt, dass das sch�digende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die k�rperliche oder geistige Integrit�t der versicherten Person beeintr�chtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche St�rung entfiele (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).
Entsprechend dieser Umschreibung ist f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher St�rungen ist; es gen�gt, dass das sch�digende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die k�rperliche oder geistige Integrit�t des Versicherten beeintr�chtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche St�rung entfiele (BGE 119 V 337 Erw. 1 mit Hinweisen).
Bei organischen Unfallfolgen deckt sich die ad�quate, d.h. rechtserhebliche Kausalit�t weitgehend mit der nat�rlichen Kausalit�t; die Ad�quanz hat hier gegen�ber dem nat�rlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbstst�ndige Bedeutung (BGE 118 V 291 Erw. 3a, 117 V 365 Erw. 5d/bb mit Hinweisen).
5.- a) Die Gutachter des IMB erkannten aus den am 10. Januar 1997 vom R�ntgen-Institut Y.________ hergestellten R�ntgenaufnahmen der BWS und LWS neben der auf den Unfall zur�ckzuf�hrenden konsolidierten Kompressionsfraktur L2 eine diskrete skoliatische Verkr�mmung der Gesamtwirbels�ule, eine verst�rkte Brustwirbels�ulenbiegung sowie degenerative Alterationen der unteren Lendenwirbels�ule. Bez�glich des LWK2 wiesen die �rzte bei der Bandscheibe L1/2 auf eine osteochondrotische Reaktion hin, welche Dr. O.________ der MEDAS sp�ter (im Gutachten vom 13. September 1999) n�her als eine ventral liegende und beginnende spondylotische Randwulstbildung gegen L1 bezeichnete. Die Bandscheibe L1/2 erachtete das IMB als etwas verschm�lert, w�hrend die Bandscheibe L2/3 keinerlei H�henabnahme und auch keine osteochondrotische Ver�nderungen zeige. Unter Hinweis auf Chapchal/Morscher, in: Baur/Nigst, Versicherungsmedizin, 2. Aufl., Bern 1985, S. 188 f., f�hrte das IMB aus, isolierte Wirbelk�rperfrakturen w�rden hinsichtlich ihrer Langzeitauswirkungen zumeist (von den Patienten) �bersch�tzt, und nur die Mitbeteiligung der Bandscheibe in Form der Zerreissung, welche sich mittel- bis langfristig durch die r�ntgenologischen Zeichen der ausgepr�gten Spondylose bemerkbar machen w�rden, k�nne selbst bei geringer Keilverformung statische Probleme nach sich ziehen, was vorliegend offensichtlich nicht der Fall sei. Weiter f�hrte es aus, dass die vom Versicherten geltend gemachten Leistungseinschr�nkungen (nur noch Heben leichter Gewichte; wechselbelastende T�tigkeit) gem�ss epidemiologischen Erkenntnissen aus der Schweiz in der Altersgruppe des Versicherten, der 45- bis 55-j�hrigen M�nner, in nahezu 40 % der F�lle auf Grund degenerativer Ver�nderungen geltend gemacht w�rden.
Damit ist zweierlei gesagt. Einerseits finden sich entgegen den Erw�gungen der Vorinstanz somatische Gr�nde, welche die geltend gemachten LWS-Beschwerden zumindest teilweise erkl�ren k�nnen. Andererseits erachtet aber das IMB einen Zusammenhang zwischen diesen und der unstreitig auf den Unfall zur�ckzuf�hrenden Wirbelk�rperfraktur als nicht (mehr) ausgewiesen. Indessen ist die Begr�ndung, welche das IMB in diesem Zusammenhang angef�hrt hat, nicht �berzeugend. Zwar ist es zutreffend, dass gem�ss Chapchal/ Morscher ein einfacher Kompressionsbruch die Arbeitsf�higkeit nur ausnahmsweise dauernd und wesentlich beeintr�chtigt, dagegen ein Wirbelk�rperbruch mit Bandscheibenverletzung weitaus problematischer ist. Dies schliesst aber im Einzelfall sich auf die Arbeitsf�higkeit auswirkende Restbeschwerden bei fehlender Kombination Wirbelk�rperbruch und Bandscheibenriss unabh�ngig vom Alter des Betroffenen nicht aus.
Dr. O.________ von der MEDAS h�lt in seinem Bericht umgekehrt nicht nur fest, Kompressionsfrakturen k�nnten (sehr wohl) Restbeschwerden nach sich ziehen. Er weist dar�ber hinaus auf die posttraumatischen degenerativen Ver�nderungen zwischen L1 und L2 hin, wie er sie in Pr�zisierung der r�ntgenologischen Feststellungen des IMB n�her umschrieben hat (s.o.). Vor allem in diesen sieht er den Grund liegend, der das Unfallereignis neben der leichten S-f�rmigen Skoliose und den (�brigen) beginnenden degenerativen Ver�nderungen aus r�ntgenologischer Sicht zumindest als Teilursache f�r das die Arbeitsf�higkeit beeintr�chtigende Lumbovertebralsyndrom erscheinen l�sst. Diese Ausf�hrungen �berzeugen. Der die Winterthur beratende Arzt Dr. H.________ h�lt dieser Einsch�tzung in der Stellungnahme vom 20. April 2000 nichts Substanzielles entgegen. Da das Vorliegen einer Teilkausalit�t zur Leistungsbegr�ndung gen�gt (Erw. 4a in fine hievor) ist der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem Lumbovertebralsyndrom, soweit k�rperlich ausgewiesen, und dem Unfall somit zu bejahen (zur Unfallkausalit�t der somatoformen Schmerzst�rung vgl. Erw. 6 ff. hienach).
b) Was den Tinnitus anbelangt, so litt der Versicherte unstreitig bereits vor dem Unfall an einem intermittierenden Tinnitus. Dieser verst�rkte sich gem�ss Aussagen des Hausarztes Dr. S.________ im Anschluss an den Unfall, was er in der Krankengeschichte erstmals am 31. Oktober 1994 ausdr�cklich erw�hnte. Dr. W.________, welcher den Beschwerdef�hrer 1 im Auftrag der Winterthur am 11. April 1995 untersucht hatte, bezeichnete den rechtsseitigen Tinnitus in Kenntnis des Umstandes eines vorbestehenden, gelegentlich auftretenden Ohrenrauschens sowie des �berweisungsberichtes des Ohren-, Nasen- und Halsspezialisten Dr. F.________ vom 5. Mai 1995 als unfallkausal. Das IMB verneint eine Leistungspflicht des Unfallversicherers f�r den Tinnitus, weil keine objektiven Untersuchungsverfahren zur Verf�gung st�nden, mit denen sich der Schweregrad des unbestrittenermassen vorhandenen Ohrenrauschens stringent belegen liesse.
Richtig ist, dass ein Tinnitus bis auf seltene Ausnahmen nicht objektivierbar erfasst werden kann. Dies hindert die Medizin indessen nicht, diesen nach von der Rechtsprechung anerkannten Kriterien zu bestimmen, wobei eine optimale Beurteilung durch wiederholtes Befragen sowie ausf�hrliche Untersuchungen mit den anerkannten und �blichen audiologischen Methoden zum Ziel f�hrt (n�heres hiezu vgl. Tabelle 13 zur Integrit�tsentsch�digung gem�ss UVG der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt [SUVA], S. 2 oben). Insoweit zielt die Begr�ndung des IMB auch in diesem Punkt an der Sache vorbei. Somit bleibt die Einsch�tzung des Dr. W.________ im Raum stehen, welcher das Verst�rken des vorbestehenden Tinnitus auf den Unfall zur�ckf�hrte. Von Bedeutung ist in diesem Zusammenhang, dass Dr. W.________ bei seiner Einsch�tzung lediglich von einer Contusio des Sch�dels mit Rissquetschwunde ausgegangen ist, was nicht etwa mit einer Commotio cerebri (Hirnersch�tterung) oder gar einer Contusio cerebri (Hirnquetschung) zu verwechseln ist. Ebenso wenig erachtete er ein HWS-Distorsionstrauma als gegeben. Dies ist insoweit von Belang, weil Dr. U.________ f�r die MEDAS in der otorhinolaryngologischen Untersuchung zwar wie auch die �rzte des Spitals X.________ am 4. Oktober 1995 zum selben Resultat wie Dr. W.________ gelangt ist, indessen in der Annahme, der Versicherte habe beim Unfall vom 15. Oktober 1994 ein HWSDistorsionstrauma erlitten und unter den Parteien streitig ist, ob diese Annahme �berhaupt zutreffend ist. Da endlich die Verschlimmerung des vorbestehenden Tinnitus von keiner der Parteien n�her bestritten wird, ist den Ausf�hrungen der Dres. W.________ und S.________ zu folgen, welche hief�r den Unfall f�r (mit-)urs�chlich betrachten.
c) Da bei organischen Unfallfolgen von der nat�rlichen Kausalit�t ohne weiteres auf den ad�quaten Kausalzusammenhang zu schliessen ist (Erw. 4b in fine hievor), kann als Zwischenergebnis festgehalten werden, dass der UVG-Versicherer f�r die Folgen des Tinnitus sowie die organisch begr�ndeten Schmerzen im lumbalen Bereich leistungspflichtig ist. Eine Leistungsk�rzung wegen degenerativer Ver�nderungen der LWS bzw. des leichten vorbestehenden Tinnitus ist nicht vorzunehmen, da beide Leiden vor dem Unfall die Erwerbsf�higkeit nicht beeintr�chtigt hatten (Art. 36 UVG).
6.- a) Nicht nur das Lumbovertebralsyndrom, sondern auch die kein entsprechendes organisches Korrelat aufweisenden Cervico-Cephalgien werden von der MEDAS im Rahmen einer depressiv gef�rbten anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung gesehen. Es ist in erster Linie der exazerbierende Tinnitus und damit das Unfallereignis, welche von den Experten der MEDAS als Grund f�r diese psychische St�rung bezeichnet wird. In der Schlussbeurteilung f�hren die Gutachter aus, der offenbar dekompensierte Tinnitus habe beim wahrscheinlich schon an sich sensitiven Exploranden zu erh�hter Frustrationsintoleranz und schliesslich auch zu einer dysphorisch-depressiven Symptomatik gef�hrt, die sich auf der k�rperlichen Ebene in Form anhaltender somatoformer Schmerzen niederschlug. Wenn umgekehrt die �rzte des IMB die M�glichkeit einer posttraumatischen psychischen St�rung ausgeschlossen haben, so in der Annahme, der Tinnitus sei unfallfremd, was sich indessen, wie in Erw. 5b hievor dargetan, als falsch erweist. Insoweit ist auch bei der depressiv gef�rbten anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung mindestens eine teilweise nat�rliche Unfallkausalit�t anzunehmen.
b) Ob diese indessen auch in einem ad�quaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis stehen, ist eine andere Frage. Um diese zu beantworten, ist zun�chst zu kl�ren, ob der Versicherte beim Unfall ein Schleudertrauma der HWS oder ein Sch�del-Hirntrauma erlitten hat, wie erstmals im kantonalen Beschwerdeverfahren behauptet wurde.
7.- a) Zwar ist mit den Beschwerdef�hrern der Unfallhergang, wie er in den Polizeiakten beschrieben ist, durchaus als geeignet zu bezeichnen, zu einem derartigen Verletzungsmechanismus zu f�hren. Allein diese M�glichkeit gen�gt nicht. Es bilden zuallererst die medizinischen Akten, wie die fach�rztlichen Erhebungen �ber die Anamnese, objektiver Befund, Diagnose, Verletzungsfolgen, unfallfremde Faktoren, Vorzustand usw. die massgeblichen Grundlagen f�r die Kausalit�tsbeurteilung durch Verwaltung und Gerichtsinstanzen. Das Vorliegen eines Schleudertraumas wie seine Folgen m�ssen somit durch zuverl�ssige �rztliche Angaben gesichert sein (BGE 119 V 340 Erw. 2b/aa).
b) Die ersten den Versicherten untersuchenden und behandelnden �rzte haben keinen derartigen Verletzungsmechanismus diagnostiziert. Das Spital Z.________, wo er nach dem Unfall eingeliefert worden ist, stellte lediglich eine LWK2-Kompressionsfraktur ohne neurologische Ausf�lle sowie eine parietale mediane Schnittwunde mit noch steckender Glasscherbe fest. Oss�re L�sionen konnten keine diagnostiziert werden. Bei der Entlassung aus dem Spital am 21. Oktober 1994 betrachteten ihn die �rzte als wieder voll mobilisiert (Bericht vom 27. Oktober 1994). Der den Versicherten anschliessend betreuende Hausarzt Dr. S.________ schloss sich in seinen ersten Stellungnahmen (vom 2. Januar, 27. Februar und 23. Mai 1995) der Einsch�tzung der Spital�rzte an. Es war vielmehr Dr. F.________, der in seinem �berweisungsbericht vom 5. Mai 1995, rund 6 � Monate nach dem Unfallereignis, eher beil�ufig die Diagnose eines HWS-Distorsionstraumas stellte, ohne dies indessen n�her zu begr�nden. Dies obwohl der Beschwerdef�hrer 1 in den ersten Tagen nach dem Unfallereignis nicht etwa �ber f�r eines dieser Traumen typische Symptome wie Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindelanf�lle, Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen, �belkeit, Visusst�rungen sowie M�digkeit (vgl. BGE 117 V 360 Erw. 4b) geklagt hatte. H�tte er dies getan, w�re dies zweifellos in die Berichte des Spitals Z.________ oder des Hausarztes eingeflossen. Von entsprechenden Beschwerden war indessen keine Rede. Es ist einzig der Schwindel, der neben dem Tinnitus vor der Diagnosenstellung durch Dr. F.________ vom Hausarzt Dr. S.________ rund 3 Monate nach dem Unfallereignis am 17. Januar 1995 in die Krankengeschichte aufgenommen wurde. Auch wenn mit der Zeit weitere Symptome wie Konzentrations- und Schlafst�rungen (Dr. W.________ am 24. Mai 1995), Kopfschmerzen (Schadensinspektor der Winterthur am 5. September 1995) sowie Nackenbeschwerden (IMB am 21. M�rz 1997) Eingang in die Akten fanden, und die ein neurologisch/neuropsychologisches Gutachten erstellende Frau Dr. P.________ am 28. Juni 1998 die Diagnose des Dr. F.________ best�tigte, vermag diese Einsch�tzung nicht zu �berzeugen. Denn einerseits entspricht es einer gesicherten medizinischen Erkenntnis, dass bei einem bedeutenden HWS-Schleudertrauma die Beschwerden und medizinischen Befunde im Bereich des Halses oder der HWS notwendigerweise innerhalb einer kurzen Zeitspanne nach dem Unfall auftreten m�ssen (RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29 Erw. 5e-g mit Hinweisen). Andererseits hat zuletzt Dr. M.________, welcher den neurologischen Befund f�r die MEDAS aufgenommen hat, die aktuell geklagten Beschwerden als f�r das Vorliegen eines HWS-Distorsionstraumas (oder auch Sch�del-Hirntraumas) als zum Teil uncharakteristisch bezeichnet und vor dem Hintergrund v�llig normaler klinisch neurologischer Untersuchungsbefunde einen entsprechenden Vorfall als bloss m�glich bezeichnet und anderslautende Diagnosen damit in Frage gestellt (Expertise vom 13. September 1999). Weiter konnte auch Frau Dr. P.________ kein ihrer Diagnose entsprechendes neurologisches Korrelat finden, und nach derzeitigem Wissensstand ist die Neuropsychologie allein nicht in der Lage, selbstst�ndig eine abschliessende Beurteilung der Genese festgestellter St�rungen vorzunehmen (BGE 119 V 341). Endlich ist nicht entscheidend, ob der Versicherte nach dem Aufprall auf dem Boden f�r einige Zeit sein Bewusstsein verloren hat, wie von ihm erstmals im kantonalen Beschwerdeverfahren behauptet wird. Denn will man zu Gunsten des Versicherten von einer Bewusstlosigkeit ausgehen, so kann es sich dabei aber nur um eine von kurzer Dauer und ohne besondere Folgen gehandelt haben, widrigenfalls dies in den detaillierten Polizeiakten oder sp�teren Arztberichten seine Erw�hnung gefunden h�tte.
8.- a) Ist das Vorliegen eines HWS-Schleudertraumas, einer �quivalenten Verletzung oder eines Sch�del-Hirntraumas als nicht gesichert zu bezeichnen, ist f�r die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und der anschliessend einsetzenden psychischen Fehlentwicklung, worunter auch das Dekompensieren des verst�rkten Tinnitus f�llt (nicht ver�ffentlichtes Urteil Z. vom 25. September 1996, U 14/96), mit der Vorinstanz nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 138 Erw. 6) vorzugehen.
Dabei ist an das Unfallereignis anzukn�pfen. Bei leichten Unf�llen kann der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und nachfolgenden Gesundheitsst�rungen in der Regel ohne weiteres verneint werden, weil auf Grund der allgemeinen Lebenserfahrung, aber auch unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesundheitsschaden zu verursachen. Bei schweren Unf�llen dagegen ist der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und Folgen in der Regel zu bejahen. Denn nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung sind solche Unf�lle geeignet, entsprechende Gesundheitssch�den zu bewirken. Bei Unf�llen aus dem mittleren Bereich l�sst sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein ad�quater Kausalzusammenhang besteht, nicht auf Grund des Unfalls allein schl�ssig beantworten. Weitere, objektiv erfassbare Umst�nde, welche unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehen oder als direkte oder indirekte Folgen davon erscheinen, sind in eine Gesamtw�rdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:
- besonders dramatische Begleitumst�nde oder besondere Ein-
dr�cklichkeit des Unfalls;
gen, insbesondere ihre erfahrungsgem�sse Eignung, psychi-
sche Fehlentwicklungen auszul�sen;
- �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheb-
c) Im Lichte dieser Rechtsprechung kann der hier zur Diskussion stehende Unfall auf Grund des Hergangs (Kollision eines Personenwagens mit einer den Fussg�ngerstreifen �berquerenden Person, welche �ber die Motorhaube geworfen wird, mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe schl�gt und schliesslich nahe des Fahrzeuges zum Liegen kommt) und der erlittenen Verletzungen (LWK2-Kompressionsfraktur, Contusio des Sch�dels mit Rissquetschwunde, Verst�rkung des vorbestehenden rechtsseitigen Tinnitus, Sch�digung der Z�hne, multiple Prellungen) nicht als schwer qualifiziert werden, auch wenn die Windschutzscheibe danach besch�digt war. Der Unfall ist mit der Vorinstanz als mittelschwer zu qualifizieren und im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen einzuordnen. F�r die Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhangs gen�gt es daher, wenn ein einziges der unfallbezogenen Beurteilungskriterien erf�llt ist (BGE 115 V 140 Erw. 6c/bb).
Dem Unfallereignis vom 15. Oktober 1994 kann eine gewisse Eindr�cklichkeit nicht abgesprochen werden; von einer besondern Eindr�cklichkeit oder besonders dramatischen Begleitumst�nden kann indessen nicht die Rede sein. Wie vom Hausarzt Dr. S.________ in der Stellungnahme vom 4. Januar 2000 unter Hinweis auf seine Krankengeschichte-Eintragungen ausgef�hrt, klagte der Versicherte erst ab Januar 1995 vermehrt �ber Kopf- und Schwindelbeschwerden. Zuvor waren es die Probleme bei den Armen und Beinen sowie im R�cken, welche den Arzt zur Bescheinigung einer vollst�ndigen Arbeitsunf�higkeit bewogen. Am 27. Februar 1995 �usserte Dr. S.________ gegen�ber dem Unfallversicherer erstmals den Verdacht auf eine Aggravation, weil er die objektivierbaren Befunde mit dem Leidensempfinden des Versicherten nicht in Einklang bringen konnte, und empfahl eine Begutachtung. Gegen�ber dem die Ohrenbeschwerden untersuchenden Dr. F.________ erkl�rte der Beschwerdef�hrer 1, das st�ndige Ohrenrauschen treibe ihn beinahe zum Wahnsinn und hindere ihn an der Arbeitsaufnahme (�berweisungsbericht vom 5. Mai 1995). Dr. S.________ hielt am 15. Oktober 1995 in einer Stellungnahme an die Winterthur fest, der Versicherte rechne nicht mehr mit einer Arbeitsaufnahme und habe sich v�llig darauf eingestellt, nicht mehr arbeiten zu k�nnen; er klage prim�r �ber das stark st�rende Rauschen in den Ohren und das st�ndig auftretende Schwindelgef�hl, was ihn nach eigenen Aussagen "v�llig verr�ckt" mache; daneben best�nden auch �berall noch Schmerzen, die jedoch nicht konstant die gleiche Stelle betreffen w�rden. In �hnlicher Weise �usserte sich der Versicherte am 11. M�rz 1997 gegen�ber dem IMB. Dem steht der Umstand gegen�ber, dass der Versicherte nach der Entlassung aus dem Spital Z.________ vom 21. Oktober 1994 wegen der somatischen Unfallfolgen bis auf zwei kleine Ausnahmen (Zahnbehandlung und Bursinfiltration) nur noch in alle 2 bis 3 Wochen stattfindender physiotherapeutischer Behandlung stand, welche Mitte 1995 ihren Abschluss fand. Wie diese Ausf�hrungen zeigen, stand ab Mitte 1995 das psychische Beschwerdebild eindeutig im Vordergrund. Damit kann das f�r die Ad�quanzbeurteilung massgebende Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung ebenso wenig als erf�llt gelten wie dasjenige erheblicher k�rperlicher Dauerschmerzen. Von einer �rztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat oder einem schwierigen Heilungsverlauf und erheblichen Komplikationen kann ebenfalls nicht gesprochen werden. Was schliesslich das Kriterium von Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit betrifft, ist davon auszugehen, dass der Versicherte aus organischer Sicht sp�testens ab Einstellung der physiotherapeutischen Behandlung wieder in einem wesentlichen Umfang arbeitsf�hig war, zumal ihm die MEDAS bei einem aus organischer Sicht seit der Ausfertigung der R�ntgenaufnahmen durch das R�ntgen-Institut Y.________ (vom 10. Januar 1997) weitestgehend unver�nderten Gesundheitsbild (vgl. Auswertungsergebnisse der am 18. August 1999 vom Institut N.________ erstellten R�ntgenaufnahmen durch die MEDAS) aus rein somatischer Sicht eine leichte bis mittelschwere T�tigkeit, vor allem in r�ckenadaptierter Haltung, in wechselnder Position und unter Vermeidung von repetitivem Heben und Tragen von Lasten und Vermeidung auch von Arbeiten in einer Zwangshaltung ganztags zumutet. Dies mit der weiteren auf die bisherige T�tigkeit als Gesch�ftsf�hrer eines Restaurationsbetriebes bezogenen Auflage, nicht stundenlang zu servieren, am Buffet zu stehen und Arbeiten eines Keller- oder Buffetburschen auszu�ben. Soweit weiterhin eine volle Arbeitsunf�higkeit bestand, ist sie auf die psychischen St�rungen zur�ckzuf�hren, was im Rahmen der Ad�quanzbeurteilung unber�cksichtigt zu bleiben hat.
Es bleibt demnach einzig noch zu pr�fen, ob das Kriterium der Schwere und besonderen Art der Verletzung erf�llt sein k�nnte. Hierbei gilt es ein besonderes Augenmerk auf den Tinnitus zu legen. Ein Tinnitus kann gem�ss Tabelle 13 zur Integrit�tsentsch�digung gem�ss UVG der SUVA in drei Schweregrade unterteilt werden, n�mlich in den leichten, den schweren und den sehr schweren Tinnitus. Nach der Definition dieser Tabelle zeichnet sich der sehr schwere Tinnitus durch ein dauernd bestehendes ein- oder doppelseitiges Ohrenger�usch mit hoher und schwer bis sehr schwer ertr�glicher subjektiver Lautheit aus, wird durch Umgebungsschall des Alltags nur selten verdeckt und als stark st�rend und bel�stigend empfunden, hindert regelm�ssig am Einschlafen oder ist im Schlaf wahrnehmbar, beeintr�chtigt Verrichtungen (Lesen, Schreiben, Zuh�ren usw.) regelm�ssig ausgepr�gt oder zeitweise sehr stark, tritt subjektiv gegen�ber einer vorhandenen Schwerh�rigkeit in den Vordergrund, spricht tempor�r therapeutisch ungen�gend an, ist also dekompensiert und von hohem Pers�nlichkeitswert. Gem�ss dieser Umschreibung geh�rt die Dekompensation gleichsam zum Charakter eines sehr schweren Tinnitus. Ein solcher ist mit anderen Worten nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet, zur Dekompensation zu f�hren. Deshalb m�sste bei Vorliegen eines sehr schweren Tinnitus der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und der mangelhaften Verarbeitung (Dekompensation) des Tinnitus bejaht werden.
�ber den Schweregrad des Tinnitus nach dem Unfall schweigen sich die in den Akten liegenden medizinischen Berichte aus. Es wird daher an der Winterthur liegen, an welche die Angelegenheit zur�ckzuweisen ist, entsprechende Abkl�rungen vorzunehmen. Je nachdem, welches Ergebnis diese zeitigen, wird sie auch mit Bezug auf die somatoforme Schmerzst�rung den ad�quaten Kausalzusammenhang bejahen und die entsprechenden gesetzliche Leistungen bestimmen m�ssen. Unabh�ngig davon besteht ein �ber den 30. April 1997 bzw. 19. M�rz 1999 hinausgehender Leistungsanspruch f�r die gem�ss Erw. 5 hievor als rechtserheblich kausal zu betrachtenden somatischen Beschwerden.
9.- Nach Art. 134 OG darf das Eidgen�ssische Versicherungsgericht im Beschwerdeverfahren �ber die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen den Parteien in der Regel keine Verfahrenskosten auferlegen. Diese Bestimmung wurde vom Gesetzgeber vor allem im Interesse der versicherten Personen geschaffen, die mit einem Sozialversicherer im Streit stehen. Der Grundsatz der Unentgeltlichkeit des Verfahrens vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht gilt nicht f�r den Fall, dass sich zwei Unfallversicherer �ber Leistungen aus Unfallfolgen f�r einen gemeinsamen Versicherten streiten (BGE 120 V 494 Erw. 3, 119 V 220). Diese Sichtweise hat ihre G�ltigkeit auch dort, wo Krankenkasse und Unfallversicherer im Streit �ber die Leistungspflicht liegen (AHI 1998 S. 110 mit Hinweis auf das nicht ver�ffentlichte Urteil M. vom 4. November 1994, U 89/94). Folglich hat die Beschwerdegegnerin als unterliegende Partei die Gerichtskosten zu tragen.
Nach Art. 159 Abs. 2 OG darf im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde obsiegenden Beh�rden oder mit �ffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen in der Regel keine Parteientsch�digung zugesprochen werden. In Anwendung dieser Bestimmung hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht der SUVA und den privaten UVG-Versicherern sowie - von Sonderf�llen abgesehen - den Krankenkassen keine Parteientsch�digungen zugesprochen, weil sie als Organisationen mit �ffentlich-rechtlichen Aufgaben zu qualifizieren sind (BGE 112 V 361 Erw. 6 mit Hinweisen). Demzufolge steht der Helsana im Unterschied zum Versicherten keine Parteientsch�digung zu.
10.- Die Vorinstanz wird �ber die Parteientsch�digung f�r das kantonale Verfahren neu zu befinden haben. Die Kosten f�r das der Vorinstanz eingereichte Parteigutachten des Dr. M.________ vom 15. Juni 1999 hat die Winterthur nicht zu verg�ten, da dieses f�r den Ausgang des Prozesses nicht entscheidend ist und es sich deshalb nicht um notwendige Kosten im Sinne von Art. 159 Abs. 2 OG handelt (BGE 115 V 62).
Kantons Schaffhausen vom 23. Dezember 1999 und der
Einsprache-Entscheid vom 19. M�rz 1999 aufgehoben
werden und die Sache an die Winterthur-Versicherungen
zur�ckgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Ab-
kl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Leistungs-
anspruch neu verf�ge.
Helsana Versicherungen AG zur�ckerstattet.
IV. Die Winterthur-Versicherungen hat dem Beschwerdef�h-
rer 1 f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Ver-
sicherungsgericht eine Parteientsch�digung von insge-
samt Fr. 1250.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu
V. Das Obergericht des Kantons Schaffhausen wird �ber
(ohne Gutachterkosten) entsprechend dem Ausgang des
VI. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des