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Timestamp: 2019-12-07 01:59:08
Document Index: 255987523

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 1', '§ 8', '§ 7', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 7']

Bezirksvertretung Innenstadt-West - öffentliche Sitzung vom 29.01.2014
über die 14. Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West
Himmelmann, Ralf	bis TOP 9.17
Klausmeier, Kathrin	bis TOP 11.2/11.2.1
Herr Kuttig	2/Dez. – Stabsstelle Brückstraßenquartier
zu TOP 9.1, 9.2, 9.2.1 und 9.3
Herr Rohde	51/4 zu TOP 3.2, 3.2.1, 7.1, 7.2
Herr Thomas	51/4 zu TOP 3.2, 3.2.1, 7.1, 7.2
Frau Methner	65/3-1 zu TOP 9.6
Herr Schulz	40/2-1 zu TOP 9.6
Herr May	66/5-1 zu TOP 9.7
Oliver Krauß	Geschäftsführung Innenstadt-West
Thomas Renzel	Geschäftsführer – bis TOP 9.3
Herr Großmann	Polizei Dortmund zu TOP 2.3, 2.5+9.17, 2.6 und 9.8
für die 14. Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West,
am 29.01.2014, Beginn: 16:00 Uhr,
1.4	Genehmigung der Niederschrift über die 12. Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 13.11.2013
1.5	Genehmigung der Niederschrift über die 13. Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 04.12.2013
2.1	Gedenkstein an der Hauptschule Innenstadt-West
(Drucksache Nr.: 11288-13)
2.2	Gelände der ehemaligen Natursteinwerke (neben Geh- und Radweg zwischen Leierweg und Schnettkerbrücke)
(Drucksache Nr.: 11515-13)
2.3	Taxihalteplatz Kampstraße 45
(Drucksache Nr.: 11537-13)
2.4	Bildungssituation im Unionviertel
(Drucksache Nr.: 11573-13)
2.5	Winterdienst Schnettkerbrücke
(Drucksache Nr.: 11644-14)
2.6	Verkehrssituation Gastkamp
(Drucksache Nr.: 11645-14)
3.1	Budgets der Bezirksvertretungen in der Finanzplanung 2014 - 2017
(Drucksache Nr.: 10758-13-E4)
3.2	Aufstellung von Spielcontainern auf öffentlichen Plätzen, hier: Spielcontainer im Park am Vogelpothsweg/Kletterfelsen und im Schulte-Witten-Park
Mitteilung Jugendamt / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 11386-13-E1)
- lag zur Sitzung am 04.12.2013 vor -
3.2.1	Übersicht Mittelabfluss BV Mittel 2013; Kinder- und Jugendförderung Innenstadt-West - Zwischenbericht: Sachstand 18.12.2013
(Drucksache Nr.: 08242-12-E20)
3.3	Haushalt konsumtiv; hier: Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt-West vom 17.09.2013 - TOP 3.2 - Punkt 3 "Zuwendungen Kindergärten im Stadtbezirk"
- lag zur Sitzung am 13.11.2013 und 04.12.2013 vor
3.4	Sparkassenkulturmittel und Interkulturelle Mittel
(41/KB)
(Drucksache Nr.: 11575-13)
3.4.1	Sparkassenkulturmittel; hier: Veranstaltungen im Blauen Salon
(41/BI)
(Drucksache Nr.: 11486-13)
3.5	Kindertheater vor Ort
Mitteilung Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen e.V. / Beschluss
(Drucksache Nr.: 11435-13)
3.6	Vereins- und Kulturförderung 2014; Vorzeitige Ausschreibung
Mündliche Berichterstattung Bezirksbürgermeister
3.7	Finanzielle Unterstützung "Chronik Dorstfeld"
(Drucksache Nr.: 11658-14)
4.1	Wahllokale im Stadtbezirk für die Europa- und Kommunalwahlen am 25. Mai 2014
(Drucksache Nr.: 11605-14)
7.1	Heinz-Werner-Meyer-Treff
7.2	Ergebnisbericht des 3. Jugendforums Innenstadt-West vom 06.11.2013
(Drucksache Nr.: 11530-13)
9.1	Brückstraße; hier: Pissoirs
(Drucksache Nr.: 09985-13)
- Der Antrag lag am 05.06.2013 vor -
9.2	WLan-Projekt Brückstraße
9.2.1	Verfügungfonds City
(Drucksache Nr.: 10194-13-E1)
9.3	Brückstraße; hier: Beleuchtungskonzept
(Drucksache Nr.: 10002-13)
9.4	Parken in der zweiten Reihe; hier: Kreuzstraße und Neuer Graben westlich der Lindemannstraße = Berichterstatter einladen
(Drucksache Nr.: 10006-13-E1)
9.5	Langestraße zwischen Möllerstraße und Wall; hier: Durchfahrtsverbot
(Drucksache Nr.: 10257-13-E1)
9.6	Hygienemaßnahmen an Schulen
- lag im Rahmen der Haushaltsberatungen am 13.11.2013 vor -
9.7	Entwicklungsbericht Dorstfeld
9.8	Zeichen von Toleranz und Weltoffenheit; hier: Fahnen von Fußballvereinen auf dem Friedensplatz
- lag zur Sitzung am 17.09.2013 und 13.11.2013 vor -
9.9	Konzentrationszonen für Windkraftanlagen in Dortmund
9.10	Entwurf des Nahverkehrsplans Dortmund 2013; Einleitung des Beteiligungsverfahrens
- Jeweils ein Exemplar des Nahverkehrsplanes liegt den Fraktionssprechern und der Geschäftsführung vor. Darüber hinaus kann der Nahverkehrsplan auf der Internetseite www.nahverkehrsplan.dortmund.de heruntergeladen oder eingesehen werden. -
9.11	Bauleitplanung; 55. Änderung des Flächennutzungsplanes - östlich Schnettkerbrücke - und Änderung Nr. 1 des Bebauungsplanes In W 218 - östlich Schnettkerbrücke -
9.12	Einziehung einer Teilfläche der Ortsfahrbahn "Königswall" in Dortmund-Innenstadt-West
(Drucksache Nr.: 11523-13)
9.13	Kurz- und Abschlussbericht der Quartiersanalyse "Dorstfeld-Unterdorf"
(Drucksache Nr.: 11373-13)
9.14	Gesamtstädtische Priorisierung für Hochbaumaßnahmen 2014
9.15	Kurz- und Abschlussbericht der Quartiersanalyse "Hannibal und Umgebung"
(Drucksache Nr.: 11360-13)
9.16	Parkplätze in der Innenstadt; hier: Carsharing-Parkplätze
(Drucksache Nr.: 11665-14)
9.17	Winterdienst; hier: Radweg Südwestfriedhof - Schnettkerbrücke - Dorstfelder Allee (NS IX)
(Drucksache Nr.: 11666-14)
11.1	Konzeption Reinoldi & Brück - Das Hinterhoffestival
(Drucksache Nr.: 11030-13-E2)
11.2	Optimierung des Depotcontainernetzes
Mitteilung EDG / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 11511-13)
11.2.1	Glas- und Papiercontainer Sonnenstraße / Ecke Ruhrallee
(Drucksache Nr.: 11511-13-E1)
11.3	Zugang zu aktuellen öffentlichen Tagesordnungen und Sitzungsunterlagen im Internet für Bezirksvertretungsmitglieder
11.4	Filialkonzept der Deutschen Post AG, Veränderung im Filialnetz
Mitteilung Deutsche Post AG / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 11558-13)
11.5	Grillstationen im Tremoniapark und Westpark
(Drucksache Nr.: 11159-13-E3)
- Das Angebot für die Grilltische und die Kostenaufstellung bezüglich der Dolomitsandflächen liegen den Fraktionssprechern und der Geschäftsführung vor -
11.6	Widmung Emil-Schumacher-Straße (östlicher Teilabschnitt) in Dortmund Innenstadt-West
(Drucksache Nr.: 11051-13-E1)
11.7	Fahrradabstellanlage am Leibnitz-Gymnasium; hier: Aufhebung des Beschlusses
Aufhebung Beschluss / Neufassung
(Drucksache Nr.: 09211-13-E2)
11.8	Zebrastreifen; hier: Kreuzstraße / Große Heimstraße
(Drucksache Nr.: 08862-13-E1)
11.9	Feststellung von Baumschäden (Baumfällanträge)
Tiefbauamt / Friedhöfe Dortmund / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 11503-13)
12.1	Fahrradabstellanlage am Leibniz-Gymnasium
(Drucksache Nr.: 09211-13-E3)
12.2	Ampelschaltung Westentor
(Drucksache Nr.: 10004-13-E1)
12.3	Inklusion; hier: Förderschulen
(Drucksache Nr.: 11664-14)
Zur Mitunterzeichnung der Niederschrift wird Frau Wenzel benannt.
Herr Fibitz erklärt seine Befangenheit zu den Tagesordnungspunkten 11.7 „Fahrradabstellanlage am Leibnitz-Gymnasium; hier: Aufhebung des Beschlusses“ (Drucksache Nr.: 09211-13-E2) und 12.1 „Fahrradabstellanlage am Leibnitz-Gymnasium“ (Drucksache Nr.: 09211-13-E3).
TOP 1.6	Bestellung stellv. Schriftführung
TOP 3.8	Bürgerhaushalt; hier: Einbringung der Bürgervorschläge
Mündliche Berichterstattung Geschäftsführung / Kenntnisnahme
TOP 11.10	Bezirksvertretungsmaßnahmen der Fachbereiche Tiefbauamt und Städtische Immobilienwirtschaft
Mitteilung StR Lürwer / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 11779-14)
TOP 11.11	Westpark; hier: Bodenleuchten
Beantwortung einer Anfrage / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 10261-13-E1)
TOP 11.12	Baumfällung in der Grünanlage Kortental / Karl-Funke-Straße
(Drucksache Nr.: 11781-14)
TOP 11.12.1	Baumfällantrag
(Drucksache Nr.: 11781-14-E1)
TOP 11.13	Gleisbaumaßnahme Dorstfeld / Dorstfelder Hellweg
Mitteilung Dortmunder Stadtwerke AG / DSW
(Drucksache Nr.: 11813-14).
Die Verwaltung teilt zu TOP 9.4 „Parken in zweiter Reihe; hier Kreuzstraße und Neuer Graben westlich der Lindemannstraße“ (Drucksache Nr.: 10006-13-E1) und TOP 9.5 „Langestraße zwischen Möllerstraße und Wall – Durchfahrtsverbot“ (Drucksache
Nr.: 10257-13-E1) mit, dass die Berichterstattung krankheitsbedingt vertagt werden muss.
Die Mitglieder der Bezirksvertretung sind sich darüber einig, die Punkte mit Berichterstattungen vorzuziehen.
Darüber hinaus wird von Herrn Großmann (Polizei Dortmund) die Bitte geäußert, die Tagesordnungspunkte 2.3 „Taxihalteplatz Kampstraße 45“ (Drucksache Nr.: 11537-13),
2.5 „Winterdienst Schnettkerbrücke“ (Drucksache Nr.: 11644-14) + 9.17 „Winterdienst; hier: Radweg Südwestfriedhof – Schnettkerbrücke – Dorstfelder Allee (NS IX) (Drucksache Nr.: 11666-14), 2.6 „Verkehrssituation Gastkamp“ (Drucksache Nr.: 11645-14) und 9.8 „Zeichen von Toleranz und Weltoffenheit; hier: Fahnen von Fußballvereinen auf dem Friedensplatz“ (Drucksache Nr.: 10705-13) nach den Berichterstattungen vorzuziehen.
Genehmigung der Niederschrift über die 12. Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 13.11.2013
Die Niederschrift über die 12. Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 13.11.2013 wird einstimmig genehmigt.
Genehmigung der Niederschrift über die 13. Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 04.12.2013
Die Niederschrift über die 13. Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 04.12.2013 wird einstimmig genehmigt.
Für die beiden letzten Niederschriften vom 13.11.2013 und 04.12.2013 spricht die SPD-Fraktion der Geschäftsführung ihren Dank aus.
Bestellung stellv. Schriftführung
Frau Fichtenau wird einstimmig zur stellv. Schriftführerin bestellt.
Gedenkstein an der Hauptschule Innenstadt-West
Die SPD-Fraktion merkt an, dass die in der Anregung genannten Schäden bereits behoben sind.
Gelände der ehemaligen Natursteinwerke (neben Geh- und Radweg zwischen Leierweg und Schnettkerbrücke)
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion bitten um Vertagung in die nächste Sitzung. Der Tagesordnungspunkt wird in den 26.03.2014 verschoben.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion stellen den mündlichen Antrag, einen Taxihalteplatz entsprechend der Eingabe einzurichten. Dieser Taxihalteplatz soll in der Zeit von montags bis freitags von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr zeitlich begrenzt werden.
Auf Nachfrage teilt Herr Großmann von der Polizei mit, dass er gegen diesen Antrag keine Bedenken hat.
Die SPD-Fraktion hält einen solchen Antrag für ungewöhnlich. Es würde mehr Sinn machen einen Prüfauftrag an die Verwaltung zu formulieren und dann zu beschließen.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion teilen hierzu mit, dass sie keinen Informationsbedarf haben. Sollte die SPD-Fraktion Beratungsbedarf haben, kann der Tagesordnungspunkt in die nächste Sitzung verschoben werden, ansonsten bitten sie um Abstimmung.
Die SPD-Fraktion meldet keinen Beratungsbedarf an, da sie von einem Prüfauftrag an die Verwaltung ausgegangen ist. Bei der Abstimmung wird sie sich enthalten.
Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West beschließen den nachfolgenden mündlichen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion einstimmig bei 10 Ja-Stimmen (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion) und 7 Enthaltungen (SPD-Fraktion):
Einrichtung eines Taxihalteplatzes an der Kampstraße 45 (laut Eingabe), aber mit einer zeitlichen Begrenzung von montags bis freitags in der Zeit von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr.
Herr Dr. Meyn war bei der Abstimmung nicht zugegen.
Bildungssituation im Unionviertel
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion verweisen auf den Tagesordnungspunkt 12.3. Die Anfrage werden sie redaktionell um die Elsa-Brand-Ström-Grundschule erweitern.
Winterdienst Schnettkerbrücke
(Siehe TOP 9.17)
Verkehrssituation Gastkamp
Die SPD-Fraktion regt an, eine Stellungnahme der Verwaltung einzuholen.
Auf Nachfrage teilt Herr Großmann von der Polizei mit, dass die beschriebene Situation nur bei Heimspielen des BVB gegeben ist.
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die Anregung zur Kenntnis und bittet um Stellungnahme der Verwaltung.
Budgets der Bezirksvertretungen in der Finanzplanung 2014 - 2017
Aufstellung von Spielcontainern auf öffentlichen Plätzen, hier: Spielcontainer im Park am Vogelpothsweg/Kletterfelsen und im Schulte-Witten-Park
Herr Rohde teilt hierzu mit, dass die Idee zur Aufstellung der zwei Spielcontainer aus dem Jugendforum Innenstadt-West stammt und in einer Beteiligungsaktion mit den Jugendlichen erarbeitet wurde. Ein Container soll am Kletterfelsen und der andere Container am Bolzplatz Schulte-Witten-Park aufgestellt werden. Die Kosten für beide Container belaufen sich auf
7.486,30 Euro.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion bitten den Tagesordnungspunkt in die nächste Sitzung zu verschieben, um den schlussgerechneten Quartalsbericht der Bürgerdienste abzuwarten.
Die SPD-Fraktion regt in diesem Zusammenhang an, dass der Jugendarbeit im Stadtbezirk auch in 2014 wieder 10.000,00 Euro und für die Anschaffung der zwei Container 5.000,00 Euro zur Verfügung gestellt werden. Diese Maßnahmen könnten aus schlussgerechneten Mitteln des Quartalsberichtes finanziert werden.
Der Tagesordnungspunkt wird in die nächste Sitzung der Bezirksvertretung am 26.03.2014 vertagt.
Übersicht Mittelabfluss BV Mittel 2013; Kinder- und Jugendförderung Innenstadt-West - Zwischenbericht: Sachstand 18.12.2013
Auf Nachfrage teilt Herr Rohde mit, dass die vom Fachbereich Bürgerdienste mitgeteilte noch vorhandene Summe aus dem Jahr 2013 in Höhe von 122,53 Euro beim Fachbereich Bürgerdienste noch nicht schlussgerechnet ist und noch von der Stadtkasse gebucht werden muss. Das Geld ist belegt und verausgabt. Sobald dieses Geld gebucht ist, stimmen die Summen vom Fachbereich Bürgerdienste auch wieder mit der Auflistung des Jugendamtes überein.
Zu den eingereichten Anträgen des Jugendamtes bei der Bezirksvertretung Innenstadt-West und den dann noch vermeintlich zur Verfügung stehenden Restmitteln in Höhe von 6.020,00 Euro informiert Herr Rohde, dass eine Vereinbarung zwischen dem Jugendamt und der Bezirksvertretung getroffen wurde, dass im Vorfeld von Aktionen bzw. Maßnahmen eine Mitteilung an die Bezirksvertretung erfolgen soll. Diese Mittel sind im Vorfeld nicht immer ganz genau zu ermitteln. Darüber hinaus sind im Oktober/November 2013 noch Rechnungen eingegangen. Aus Sicht des Jugendamtes ist die Diskrepanz der Zahlen darin begründet, dass zum Einen verwaltungstechnische Verzögerungen auftreten und im Nachgang noch Maßnahmen durchgeführt wurden.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion bitten um Vertagung des Punktes in die nächste Sitzung, da sie noch Informationsbedarf bezüglich des Umgangs mit diesen Mitteln haben.
Die SPD-Fraktion merkt hierzu an, dass eine Auflistung des Jugendamtes vorliegt und die Vertreter des Jugendamtes für die Richtigkeit der Zahlenauflistung verantwortlich zeichnen. Die Differenz ist vom Jugendamt begründet worden und der Wunsch nach Vertagung und Informationsbedarf kann nicht nachvollzogen werden.
Der Tagesordnungspunkt wird mehrheitlich in die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 26.03.2014 vertagt.
Die Geschäftsführung teilt mit, dass jetzt alle Kindergärten nach den jeweiligen Strukturen abgefragt wurden. Nur ein Kindergarten konnte nicht erreicht werden. Es wird daher vorgeschlagen, den gefassten Beschluss vom 17.09.2013
„Die Bezirksvertretung stellt den Kindergärten im Stadtbezirk aus konsumtiven Haushaltsmitteln 5.200,00 Euro zur Verfügung. Jeder Kindergarten soll die Summe von 200,00 Euro zu ihrer freien Verfügung erhalten. Die Mittel sollen nur an die Fördervereine der jeweiligen Kindergärten angewiesen werden. Hat ein Kindergarten keinen Förderverein, so erhält er diese Zuwendung nicht.“
dahingehend zu erweitern, dass Kindergärten mit Elternvertreterstrukturen, Spenden- und Vereinskonten ebenfalls Berücksichtigung finden.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion stellen den mündlichen Antrag den Beschluss wie oben genannt zu erweitern.
Diesem mündlichen Antrag wird einstimmig gefolgt.
Sparkassenkulturmittel und Interkulturelle Mittel
Sparkassenkulturmittel; hier: Veranstaltungen im Blauen Salon
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion bitten den Tagesordnungspunkt 3.4 in die nächste Sitzung zu vertagen und TOP 3.4.1 an das StadtbezirksMarketing Innenstadt-West zu überweisen, da diese Veranstaltungen originär dorthin passen.
Darüber hinaus bitten Sie der Antragstellerin mitzuteilen, dass sie einen entsprechenden Antrag an das StadtbezirksMarketing Innenstadt-West mit Budgetplanung stellen möchte.
Diesem Vorschlag folgen die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West einstimmig.
Die Geschäftsführung teilt hierzu ergänzend mit, dass auch die Bezirksvertretung Innenstadt-West Aufführungsorte vorschlagen kann, aber nicht muss. Es werden im Stadtbezirk alle Vereine und Verbände angeschrieben. Nach Auskunft des Kulturbüros werden auch immer mehr Aufführungsorte vorgeschlagen als Mittel zur Verfügung stehen, so dass es zu einem Auslosungsverfahren kommt.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion sehen die Mitteilung an die Akteure im Stadtbezirk als ausreichend an.
Vereins- und Kulturförderung 2014; Vorzeitige Ausschreibung
Herr Bezirksbürgermeister Fuß informiert die Bezirksvertretung darüber, dass er die Presse bitten wird auf die Kultur- und Vereinsförderung 2014 hinzuweisen. Er bittet darüber hinaus auch die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West Vereine und Verbände zu informieren und auf die Kultur- und Vereinsförderung aufmerksam zu machen, die in der Sitzung am 14.05.2014 dann beschlossen wird. Darüber hinaus erinnert er an den Haushaltsbeschluss, dass 10.000,00 Euro in die Kultur- und Vereinsförderung überwiesen wurden und somit 26.000,00 Euro für 2014 zur Verfügung stehen. Redaktionsschluss ist im April.
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die mündlichen Ausführungen zur Kenntnis.
Finanzielle Unterstützung "Chronik Dorstfeld"
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion bitten die Mitteilung an das StadtbezirksMarketing Innenstadt-West zu überweisen.
Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West stimmen dem Vorschlag einstimmig zu.
Mündliche Berichterstattung Geschäftsführung
Die Geschäftsführung informiert die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West darüber, dass es keine für den Stadtbezirk Innenstadt-West herunter gebrochene Vorlage geben wird. Es wird auf die Mitteilung von Herrn Oberbürgermeister Sierau vom 29.11.2013 verwiesen.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion äußern ihre Verärgerung über diese Vorgehensweise.
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die mündliche Mitteilung zur Kenntnis.
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die geplanten Wahllokale zur Kenntnis und
Herr Rohde berichtet zum Heinz-Werner-Meyer-Treff, dass dieser seit 15 Jahren betrieben wird. Seit 2013 wird der Treff durch Honorarkräfte unter der Leitung von Herrn Thomas betrieben. Der Treff ist an vier Tagen in der Woche geöffnet und beinhaltet ein offenes Angebot für Kinder und Jugendliche. Schwerpunkte sind die interkulturelle Arbeit und die außerschulische Bildung mit der Förderung von Demokratie, betrieben auch durch Beteiligungsformen wie das Jugendforum. Viele Projekte, wie z. B. das Sommerfest am Hannibal, das Fußballturnier, GUARD und die Dorstfelder Festwoche werden durch die Mitarbeiter des Jugendamtes vor Ort initiiert. Darüber hinaus finden Vernetzungen im Stadtbezirk, auch überörtlich (z. B. mit dem Jugendtreff Winkelriedweg), statt.
Erstmalig ist es seit dem Eigentümerwechsel gelungen, mit dem neuen Eigentümer Kontakt aufzunehmen. Es soll eine vertragliche Grundlage zur Nutzung der Räumlichkeiten geschaffen werden. Aufgrund von Wasserschäden musste der Treff temporär geschlossen werden. Hier wurden ausweichend Outdooraktivitäten angeboten. Ein Schimmelgutachten wurde in Auftrag gegeben mit dem Ergebnis, dass kein Schimmelbefall vorliegt. Die Wasserschäden sind eher kosmetisch aufzuarbeiten. Notwendige Sofortmaßnahmen wären eher die Sanierung der Fußböden und der Anstrich der Räume.
Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West nehmen die Ausführungen zum Heinz-Werner-Meyer-Treff zur Kenntnis.
Ergebnisbericht des 3. Jugendforums Innenstadt-West vom 06.11.2013
Herr Thomas berichtet, dass im Jahr 2013 auch mit Beteiligung der Bezirksvertretung Innenstadt-West erfolgreich drei Jugendforen stattgefunden haben und verweist auf die schriftlich vorliegenden Berichte.
Auf Nachfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion, das Jugendforum methodisch anders zu gestalten im Dialog zwischen Politik und Jugendlichen informiert Herr Thomas, dass Annäherungsprozesse gestartet wurden und Hemmschwellen abzubauen sind. Bezüglich der Teilnehmerzahlen verweist Herr Thomas darauf, dass Einladungen über die zur Verfügung stehenden Medien erfolgen. Das Zeitfenster ist mit den Akteuren im Stadtbezirk abgestimmt und aufgrund von Offenem Ganztag und anschließenden Aktivitäten begrenzt. Das Prinzip der offenen Jugendarbeit ist aber die Freiwilligkeit.
Vorschläge, wie z. B. Lehrer mit einzubeziehen, Zukunftswerkstätten anzubieten werden aufgenommen und geprüft. Die 3000 Jugendlichen im Stadtbezirk persönlich einzuladen ist personell nicht leistbar. Eine Zukunftswerkstatt wurde im Jahr 2012 durchgeführt. An dieser Zukunftswerkstatt haben sich 12 Jugendliche beteiligt.
Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West nehmen den Ergebnisbericht des
3. Jugendforums zur Kenntnis.
Brückstraße; hier: Pissoirs
Herr Kuttig schlägt nach Recherchen und Abstimmungen innerhalb der Verwaltung der Bezirksvertretung Innenstadt-West vor, ein bis zwei Pissoirs im Brückviertel aufzustellen.
Das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt begrüßt eine Aufstellung von Uriliften (offene Toilettenanlagen) im öffentlichen Raum nicht und sieht keine Notwendigkeiten und kein Klientel für die Nutzung solcher Urilifte.
Auch gab es rechtliche Bedenken im Hinblick auf die Verträge mit der Firma Wall. Diese rechtlichen Bedenken konnte Herr Kuttig in einem Gespräch mit einem Vertreter der Firma Wall ausräumen und es gibt von Seiten der Firma Wall keine Bedenken ein bis zwei Urilifte im Brückviertel aufzustellen.
Weiterhin berichtet Herr Kuttig, dass er Gespräche mit Vertretern aus Köln geführt hat, die in zwei Bereichen, in der Nähe der Severinsbrücke und der Alice-Schwarzer-Bibliothek, vor drei/vier Jahren zwei Urilifte installiert haben. Gerade der Turmbereich der Bibliothek war durch das wilde Urinieren sehr verdreckt. Mit Aufstellung der Urilifte wurde das wilde Urinieren unterlassen und es konnten sehr positive Erfahrungen gemacht werden.
Herr Kuttig informiert die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West weiterhin darüber, dass die Urilifte zylinderförmig und versenkbar sind. Eingefahren sieht der Urilift aus wie ein größerer Kanaldeckel und hochgefahren hat der Urilift eine Höhe von 2 Metern. Die Anschaffung eines Uriliftes beträgt investiv ca. 50.000 – 55.000 Euro. Die Unterhaltungskosten belaufen sich auf ca. 2.000 – 2.500 Euro pro Jahr. In London, Holland und Belgien werden diese Urilifte auch mit positiven Erfahrungen eingesetzt.
Herr Kuttig bekräftigt anhand dieser Mitteilungen seinen Wunsch, ein bis zwei Urilifte im Brückviertel als Pilotprojekt umzusetzen, um so auch Erfahrungen in Dortmund sammeln zu können.
Er stellt der Geschäftsführung auf Bitte der Bezirksvertretung die Stellungnahme des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes, welche auch beim Lenkungskreis Brückviertel vorlag, zur Verfügung. (Siehe Anlage zum Protokoll)
Die SPD-Fraktion äußert ihre Verwunderung darüber, dass es unterschiedliche Auffassungen innerhalb der Verwaltung gibt, aber nur von einer Seite der Verwaltung eine Berichterstattung vorgetragen wird. Hier wäre eine Mitteilung beider Auffassungen vor der Sitzung dem Gremium zur Kenntnis zu geben. Auf dieser Basis ist die SPD-Fraktion nicht bereit eine Diskussion zu führen. Darüber hinaus bleibt die Frage, warum für ein Pilotprojekt zwei Urilifte
a 50. – 55.000 Euro eingesetzt werden müssen und nicht erst einmal ein Lift.
Herr Kuttig führt an, dass das Pilotprojekt keine Testphase sein soll. Die Testphase ist in den vorgenannten Bereichen europaweit bereits mit positiven Ergebnissen getestet worden. Mit Pilotprojekt ist gemeint, dass in Dortmund noch keine Erfahrungen mit Uriliften gemacht worden sind. Bei seiner Betrachtung des Brückviertels würde er sich zwei Urilifte wünschen.
Zum Thema Berichterstattung des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes teilt er mit, dass Herr Wilde nicht eingeladen, aber mit der Berichterstattung durch Herrn Kuttig einverstanden war.
Auf die Nachfrage von Herrn Dr. Meyn teilt Herr Kuttig mit, dass bei Aufstellung von zwei Liften sechs Stehplätze (pro Lift drei Stehplätze) zur Verfügung stehen.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion merken an, dass sie die Verwaltung im Juni 2013 um Stellungnahme gebeten hat. Daher hätten alle Stellungnahmen der Verwaltung vorliegen können.
Herr Bezirksbürgermeister Fuß teilt auf Nachfrage der SPD-Fraktion mit, dass ihm die Stellungnahme aus dem Lenkungskreis Brückstraßenviertel nicht schriftlich vorliegt, sondern dort mündlich vorgetragen wurde. Ansonsten wäre diese Stellungnahme weitergeleitet worden. In diesem Zusammenhang wurde mit Herrn Kuttig eine mündliche Berichterstattung vereinbart. Herr Bezirksbürgermeister Fuß schlägt vor die Ausführungen zur Kenntnis zu nehmen und die Maßnahme in einer der nächsten Sitzungen nochmals zu diskutieren.
Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West nehmen die Ausführungen von Herrn Kuttig zur Kenntnis.
WLan-Projekt Brückstraße
Herr Kuttig bedankt sich noch einmal für die Unterstützung der Bezirksvertretung Innenstadt-West. Er teilt mit, dass ihm die Unterstützung der Bezirksvertretung Innenstadt-West ermöglicht hat Haushaltsmittel 2013 und eine Mittelzusicherung 2014 zu erhalten. Mittel aus dem Verfügungsfond wurden im Mai 2013 beantragt. Jedoch wurden die Mittel für diesen Verfügungsfond erst im September beschlossen, so dass vor September der Beschluss gefasst wurde diese Mittel nicht zu nutzen, sondern auf die Haushaltsmittel zurückzugreifen, um mit dem Projekt noch vor September beginnen zu können. Seit Oktober des letzten Jahres wurde das Mobilportal entwickelt, u. a. sind Foto- und Marketingarbeiten begonnen worden. Bis zum Frühjahr 2014 soll das Projekt fertig gestellt sein und in eine kleine Testphase starten. Im Mai soll dann das Projekt in den Onlinebetrieb gehen. Die Verträge mit der Dokom sind abgeschlossen. Herr Kuttig betont, dass das WLan-Projekt Brückstraße ein sehr innovatives und nachhaltiges Projekt ist und in Deutschland in dieser Form einzigartig.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion bemängeln, dass mal wieder die Bezirksvertretung in Bezug auf die Öffentlichkeitsarbeit nicht beteiligt wurde. Immerhin hat die Bezirksvertretung das Startkapital in Höhe von 25.000 Euro zur Verfügung gestellt und ist noch nicht einmal zum Pressetermin eingeladen worden. Da ihnen die Brückstraße am Herzen liegt wird man zukünftig Maßnahmen dann inhaltlich begleiten.
Hierzu informiert Herr Kuttig, dass die Berichterstattung von Vertretern der örtlichen Presse erfolgt. Zum Auftakt des Onlineportals wird es eine Pressekonferenz geben, zu der alle Partner eingeladen werden, auch die Bezirksvertretung Innenstadt-West.
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die Ausführung zum WLan-Projekt in der Brückstraße zur Kenntnis.
Brückstraße; hier: Beleuchtungskonzept
Herr Kuttig teilt zum aktuellen Sachstand mit, dass Gespräche mit einem Dortmunder Künstler geführt wurden und dieser jetzt ein Beleuchtungskonzept erarbeitet. Dieses Beleuchtungskonzept beschäftigt sich mit der Beleuchtung im Raum. Die Beleuchtungen sollen aber auch Bewegungsobjekte sein. Der Künstler wurde gebeten die Präsentation des Konzeptes so zu erarbeiten, dass sie bis zur Sommerpause der Bezirksvertretung Innenstadt-West vorgestellt werden kann.
Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West nehmen den mündlichen Sachstandsbericht zur Kenntnis.
Parken in der zweiten Reihe; hier: Kreuzstraße und Neuer Graben westlich der Lindemannstraße
Der Tagesordnungspunkt wird in die nächste Sitzung am 26.03.2014 vertagt.
Frau Methner informiert die Bezirksvertretung Innenstadt-West darüber, dass im letzten Jahr ein Projekt „Schultoiletten“ eingerichtet wurde. In diesem Projekt arbeiten der Fachbereich Schule, die Städtische Immobilienwirtschaft und der Bereich Statistik mit. Um ein Konzept zur Gesamtbeurteilung/Gesamtbestand der 2000 Schultoiletten vorzunehmen wurden Fragebögen erarbeitet.
Ein Fragebogen beinhaltete die Aufzeichnungen von Mängeln und ein weiterer Fragebogen zielte auf den Umgang mit den Toiletten im Betrieb ab. Hier wurden die Schulleitungen um ihre Einschätzungen gebeten. Die Befragung der 172 Schulen erfolgte im Sommer des letzten Jahres und erzielte eine gute Rückläuferquote.
Zur Zusammenfassung und Bestandsaufnahme wurden vom Bereich Statistik Kriterien festgelegt. Anhand von drei Kriterien wurden die Schulen herausgefiltert, die einen hohen Bedarf haben. Die Kriterien sind
1.	Schulen, die das Thema Schultoiletten täglich begleitet
(Beschwerden, Rückmeldungen von Schülern)
2.	Wie viel Mängel hat die Schule aus Sicht der Leitung/der Lehrer
3.	Gesamtbeurteilung der Schultoiletten in der gesamten Schulanlage
(Gebäude, Sporthallen).
Bei den acht Schulen, die drei Kriterien erfüllen, befinden sich drei Schulen im Stadtbezirk Innenstadt-West. Es handelt sich um die Gutenberg-Grundschule, das Käthe-Kollwitz-Gymnasium und das Fritz-Henßler-Berufskolleg. Bei der Gutenberg-Grundschule sind die Toilettenanlagen im Keller sehr veraltet, im Käthe-Kollwitz-Gymnasium mussten Toiletten aufgrund von Brandschutzmaßnahmen zurückgebaut werden.
Ein längerer Prozess wird nun sein die weiteren Schulen zu besuchen, die mindestens zwei Kriterien erfüllt haben. Die Mängel werden auch hier zusammengefasst und, wenn möglich, im Tagesgeschäft beseitigt.
Jetzt soll planerisch an die Umsetzung herangegangen werden und daher kann noch keine Aussage über Einzelmaßnahmen getätigt werden.
Hierzu merkt die SPD-Fraktion an, dass das Fritz-Henßler-Berufskolleg überörtlich ist und nicht in den Zuständigkeitsbereich der Bezirksvertretung Innenstadt-West fällt. Somit verbleiben dann für eine Auflistung des Stadtbezirkes Innenstadt-West nur noch zwei Schulen. Auch ist es im Hinblick auf die Umsetzbarkeit der Einzelmaßnahmen noch im Jahr 2014 wichtig, so schnell wie möglich eine Vorschlagsliste der Fachverwaltung mit Einzelmaßnahmen zu erhalten.
Herr Bezirksbürgermeister Fuß verweist darauf, dass ein erneuter Beschluss gefasst werden muss, da die Mittel nur bis Januar 2014 per Beschluss gebunden worden sind. Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West beschließen einstimmig, die Mittel in Höhe von 50.000,00 Euro weiterhin für Hygienemaßnahmen an Schulen zu binden.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion halten eine Aufstellung der einzelnen Maßnahmen auch für notwendig. Weiterhin bitten die Fraktionen, die Liste mit der ersten Kategorie um das Stadtgymnasium und die Petri-Grundschule zu erweitern. Darüber hinaus wird darum gebeten, Planungskosten erkennbar aufzuzeigen.
Hierzu informiert Frau Methner, dass das Stadtgymnasium in die zweite Kategorie (Erfüllung zweier Kriterien) fällt. Die Petri-Grundschule ist Bestandteil der 36 Schulen die noch besucht werden müssen. Ein baldiges Einreichen einer Einzelmaßnahmenliste für den gesamten Stadtbezirk ist auch nicht mit dem zweiten Schritt erledigt, danach müssen noch die restlichen Schulen besucht werden, die nicht in die Kategorie 1 und 2 gefallen sind. Es werden Einzelmaßnahmen zu den weiteren Schulen (2 Kriterien) erfasst und der Bezirksvertretung als Vorschlag eingereicht.
Auf Nachfrage teilt Frau Methner weiterhin mit, dass auch Farbschmiererein mit aufgenommen werden. Hier müssen immer wieder nachhaltige Effekte gesetzt werden. Bewirtschaftungskonzepte gegen „Schäden durch Dritte“ hat jede Schule für sich selbst erarbeitet. Zu den Toilettenanlagen wird noch angemerkt, dass diese durchaus funktionsfähig, aber sehr veraltet sind.
Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West verdeutlichen, dass die Priorisierung, welche die Schulleitungen angezeigt haben, nicht unbedingt die der Bezirksvertretung Innenstadt-West sein muss.
Den Einsatz zur Kontrolle von Toilettenanlagen durch die Hausmeister der Schulen wird kontrovers diskutiert.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion beantragen eine Auflistung mit Einzelmaßnahmen bis zur Sitzung am 14.05.2014, damit die Maßnahmen noch umgesetzt werden können. (z. B. innerhalb der Ferien)
Die SPD-Fraktion hält eine Auflistung mit allen Kriterien, nicht nur die der Schulleitungen, bis zur Sitzung am 14.05.2014 für nicht realisierbar und beantragt diese Auflistung bis zur Sitzung am 25.06.2014
Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West beschließen diese Anträge alternativ wie folgt:
Antrag Bündnis 90/Die Grünen und CDU-Fraktion:
Vorlage der Auflistung der Einzelmaßnahmen bis 14.05.2014
Vorlage der Auflistung der Einzelmaßnahmen bis 25.06.2014
Somit wird dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion die Auflistung der Einzelmaßnahmen bis zur Sitzung am 14.05.2014 mehrheitlich zugestimmt.
Herr May berichtet, dass der Bebauungsplan In W 207 im Jahr 1997 beschlossen wurde. Die Inhalte des Bebauungsplanes waren verschiedene Ausgleichsmaßnahmen, ausgelöst u. a. durch die NS IX. Innerhalb des Bebauungsplanes gibt es eine Dreiteilung der Fläche:
1.	Parklandschaft
2.	Aufforstung und Waldfläche
3.	Emscher renaturierter Bereich.
Die Dreiteilung soll innerhalb des Bebauungsplanes hergerichtet werden. Diese Planung ist nunmehr in der Entwurfsphase.
Herr May erläutert anhand eines Planes, dass eine Allee entlang der neuentstandenen NS IX und parallel dazu ein durch das Tiefbauamt angelegter Geh- und Radweg entlangführt, der bereits nutzbar ist.
Als nächster Schritt wird die Erschließung der gesamten übrigen Flächen vorgenommen, über die Landschaftsbrücke hinweg, die eine Breite von ca. 13 m hat. Aus der Siedlung heraus sollen sich einige Fußwege erschließen, die an den neu gebauten Geh- und Radweg anschließen. Darüber hinaus sollen hier Talräume entwickelt werden. Diese Talräume kann man dann bis zur Schnettkerbrücke ersehen und fußläufig an die Geh- und Radwege, welche von der Emschergenossenschaft bereits gebaut wurden, erreichen.
Herr May informiert, dass er in Gesprächen mit der Emschergenossenschaft bezüglich der Flächen außerhalb des Bebauungsplanes steht, um auf diesen Flächen bauen zu können. Hier ist ein Gestattungsvertrag mit der Emschergenossenschaft zu schließen. Verkehrssicherungen müssen hier sichergestellt werden. Am Geh- und Radweg ist zurzeit ein Zaun errichtet. Der Zaun separiert den Fußweg von der Grünfläche. Dieser Zaun soll dauerhaft entfernt werden, um einen offenen Raum zu schaffen. Für diese Vorgehensweise hat die Emschergenossenschaft ihre Zustimmung signalisiert.
In dem Bereich am Friedhof (Unterbank) bis zur Siedlung ist auf 30 m ein Gefälle von 10 m; dies entspricht einem 30 %-Gefälle. Um dem Problem der Wassermassen entgegenzuwirken wurde ein Büro beauftragt ein Überflutungsnachweis zu erstellen, um Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Es stellt sich das Problem, dass nicht alle Wassermassen in der Fläche versickern können. Hier ist eine undurchdringbare Bodenschicht in der sich dass Wasser leicht anstaut, es müssen Durchdringungen, die 5 – 6 m tief und mit Kies verfüllt sind, geschaffen werden, damit dort das Wasser versickern kann.
Fußwege die steiler als ca. 3 % sind, werden in Pflaster ausgeführt. Alle anderen Wege als wassergebundene Wegedecke.
Der östliche Bereich der NS IX wird nicht als geschlossene Waldfläche hergerichtet.
Eine Idee im Bebauungsplan ist es, den Blick auf die Stadt zu erhalten und einzelne Blockbildungen von Baumpflanzungen vorzunehmen. Je mehr Waldränder es gibt, desto größer ist die ökologische Vielfalt.
In den östlichen Höhenschichtlinien sollen Natursteinmauern entstehen, dies bildet ein Lebensraum für Kleinsäuger. Darüber hinaus sollen auch u. a. Greifvogelstangen aufgestellt werden. Für die Pflege der Wiesen ist eine evtl. Schafbeweidung angedacht.
Die westliche Fläche ist die sogenannte Parklandschaft. Dort sollen Aktivitäten stattfinden. Dies ist auch eine Vorgabe des Bebauungsplanes. Dafür sind tiefer gelegene Flächen (20 – 30 cm) als das anstehende Gelände angedacht. Mit einer speziellen Raseneinsaat ist die Installation eines Bolzplatztores oder eines Basketballtores möglich. Bänke sind im Plan noch nicht dargestellt. Es besteht auch durchaus die Vorstellung für Senioren Bewegungsgeräte aufzustellen.
Im westlichen Teil sollen auch Baumbereiche entstehen.
Die SPD-Fraktion bittet um schriftliche Vorlage des mündlich dargestellten Berichtes und erkennt in der vorgestellten Planung nicht wirklich noch Entscheidungsansätze des Gremiums.
Hierauf teilt Herr May mit, dass anhand eines dargestellten Planes Ideen des Gremiums besser eingebracht werden können und es bestehen Entscheidungsansätze für die Bezirksvertretung, da man sich in der Entwurfsphase befindet.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion sehen für die vorgehaltene Fläche zur Nutzung einer Kleingartendaueranlage keinen Bedarf. Sie favorisieren in dieser Fläche eher eine Streuobstwiese.
Hierzu erläutert Herr May, dass dann eine Änderung des Bebauungsplanes notwendig wird und dieses Vorgehen mit dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt abzustimmen bzw. eine Stellungnahme einzuholen ist.
Die SPD-Fraktion schlägt zum Verfahren vor
1.	Zeitliche Vorstellung des Verfahrens, von der Planung bis zur Realisierung
2.	Vorgestellte mündliche Planung schriftlich zur Verfügung stellen
3.	Vertagung in die nächste Sitzung, in der dann Änderungswünsche der
der Bezirksvertretung Innenstadt-West mit den betroffenen Fachbereichen diskutiert werden.
Herr May berichtet auf Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion, dass die Flächen, die für die Erweiterung der Kleingartendaueranlage vorgesehen ist, dem Kämmereifonds bezüglich Pflege, Unterhaltung und Verkehrssicherheit obliegen und im Endstadium als Waldfläche angedacht sind. Die Geh- und Radwege werden bereits genutzt und je nach Windlage ist der Lärm der B1 zu hören.
Herr May sagt zu den mündlich vorgestellten Bericht schriftlich vorzulegen und am 26.03.2014 erneut mit dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt Bericht zu erstatten.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion begründen noch einmal das Anliegen ihres Antrages. Hierbei geht es darum, ein Zeichen für Toleranz zu zeigen und die gegnerischen Fans mit Respekt willkommen zu heißen. Mit geeigneten Maßnahmen können Ausschreitungen verhindert werden, z. B. die Fahnen sehr hoch anzubringen. Darüber hinaus sind die Mehrheit der Fans keine Randalierer. Die Stadt Dortmund könnte damit ein Zeichen setzen, dass gegnerische Mannschaften keine Feinde sind.
Herr Großmann von der Polizei verdeutlicht noch einmal die Einschätzung der Polizei. Seit zwei Jahren ist er Wachleiter der Wache Mitte und begleitet somit nicht nur die 1. Bundesliga, sondern auch die 2. Bundesliga und internationale Spiele. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass bei sogenannten Rotspielen (hohes Einsatzaufkommen) eine hohe Emotionalität herrscht und, dass beim Hissen von gegnerischen Fahnen mit Zerstörungen und Ausschreitungen zu rechnen ist.
Die SPD-Fraktion hält auch die Mehrheit der Fans für friedlich, kann sich in Bezug auf das Hissen der Fahnen der Argumentation der Polizei anschließen. Sie glaubt nicht, dass durch das Hissen der eigenen Fahnen sich die gegnerischen Fans hier toleranter behandelt fühlen. Aus diesen Gründen heraus kann dem Antrag nicht zugestimmt werden.
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West beschließt bei 11 Ja-Stimmen (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion und Herr Dr. Meyn) und 7 Gegenstimmen (SPD-Fraktion) mehrheitlich folgenden Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion:
Die Bezirksvertretung begrüßt es, dass die Stadt bei Heimspielen den Friedensplatz mit BVB-Fahnen schmückt. Sie fordert den Oberbürgermeister auf, neben der BVB-Fahne auch die Vereinsfahne der jeweiligen Gastmannschaft zu zeigen.
Für eine weltoffene und gastfreundliche Stadt gehört es sich, stets auch die Fahne der gegnerischen Mannschaft zu hissen.
Wenn eine gegnerische Mannschaft und ihre Fans auf diese Weise begrüßt werden, könnte das im Übrigen dazu beitragen, dass die sportliche Begeisterung weniger aggressiv ausfällt.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion schlagen vor, die Beschlussfassung ohne Empfehlung an den Rat durchlaufen zu lassen, da der Stadtbezirk Innenstadt-West nicht betroffen ist.
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West lässt folgende Beschlussfassung einstimmig an den Rat der Stadt durchlaufen:
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion melden zu diesem Tagesordnungspunkt Beratungsbedarf an. Die Vorlage wird somit in die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 26.03.2014 vertagt.
I.	den Flächennutzungsplan der Stadt Dortmund vom 31.12.2004 für den unter Punkt 1 dieser Beschlussvorlage genannten Änderungsbereich zu ändern (55. Änderung).
§ 2 Abs. 1, § 1 Abs. 8 und § 8 Abs. 3 des Baugesetzbuches (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414, BGBl. III FNA 213 – 1) i. V. m. §§ 7 und 41 Abs. 1 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666, SGV NRW 2023).
II.	den Bebauungsplan In W 218 – östlich Schnettkerbrücke – für den unter Punkt 2 dieser Beschlussvorlage beschriebenen Änderungsbereich nach § 2 Abs. 4 BauGB zu ändern (Änderung Nr. 1).
§ 2 Abs. 1 i. V. m. § 1 Abs. 8 des BauGB i. V. m. §§ 7 und 41 Abs. 1 GO NRW.
III.	die Öffentlichkeit an der Bauleitplanung (55. Änderung des Flächennutzungsplanes und Änderung Nr. 1 des Bebauungsplanes In W 218) zu beteiligen.
Einziehung einer Teilfläche der Ortsfahrbahn "Königswall" in Dortmund-Innenstadt-West
NRW) verfügt die Bezirksvertretung einstimmig die Einziehung einer Teilfläche der Ortsfahrbahn Königswall (Höhe Haus Nr. 22).
Kurz- und Abschlussbericht der Quartiersanalyse "Dorstfeld-Unterdorf"
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt den Bericht der Verwaltung zur Quartiersanalyse „Dorstfeld-Unterdorf“ zur Kenntnis.
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die vorgelegte gesamtstädtische Prioritätenliste für das Jahr 2014 und das daraus abgeleitete Jahresarbeitsprogramm der Immobilienwirtschaft (FB 65) zur Kenntnis.
Kurz- und Abschlussbericht der Quartiersanalyse "Hannibal und Umgebung"
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt den Bericht der Verwaltung zur Quartiersanalyse „Hannibal und Umgebung“ zur Kenntnis.
Parkplätze in der Innenstadt; hier: Carsharing-Parkplätze
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion verdeutlichen nochmals ihre ablehnende Einstellung zur Parkplatzlizensierung. Der Antrag ist eine Alternative zur Parkplatzlizensierung. Bei der Recherche nach Mobilitätskonzepten ist man auf die Möglichkeit des Car-Sharings gestoßen.
Sie verweisen auf die Stadt Bremen, die in einem ähnlichen Quartier wie das Kreuzviertel in Dortmund, Parkplätze für das Car-Sharingsystem zur Verfügung stellt. Die Stadt Bremen hat dort mit dem Car-Sharing gute Erfahrungen gesammelt. Dadurch hat sich die Anzahl der Autos in diesem Stadtbezirk verringert, ca. jedes zehnte Auto wurde abgemeldet und der Parkdruck verringert. Mit diesem Prüfauftrag wird um Stellungnahme gebeten, ob und wie dieses Konzept in Dortmund (Kreuzviertel, Althoffblock) installiert werden kann.
Die SPD-Fraktion merkt an, dass der Prüfauftrag nicht konkret genug gefasst und mit zu wenig Prüfparametern versehen ist. Sie verweist auf die dem Prüfauftrag beigefügte Pressemitteilung vom 30.01.2013 der CDU-Fraktion im Bundestag sich auf Einkaufslagen in Innenstädten zu konzentrieren. Sie merken darüber hinaus an, dass das Kreuzviertel und der Althoffblock sich quantitativ aufgrund der Altersstrukturen nicht anbieten und lehnen den Prüfauftrag ab.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion teilen hierzu mit, dass man in Dortmund noch keine Erfahrungswerte mit Car-Sharing gemacht hat und es auch noch nicht lange rechtlich möglich ist Car-Sharing-Plätze einzurichten. Die Gesetzesgrundlage gibt es erst seit 2013 und daher müssen erst Erfahrungswerte gesammelt werden.
Herr Dr. Meyn unterstützt den Prüfauftrag und sieht einen solchen Bedarf im Kreuzviertel. Konkretisierungen bezüglich des Prüfauftrages können im weiteren Verlauf noch eingebracht werden.
Herr Bezirksbürgermeister Fuß unterbricht die Sitzung für einen Wortbeitrag einer Anwohnerin und Gewerbetreibenden im Kreuzviertel.
Die Anwohnerin teilt ihre ablehnende Auffassung bezüglich der Parklizensierungen mit. Weiterhin berichtet die Anwohnerin, dass sich eine Bürgerinitiative gegründet hat. Es sollen Unterschriftenlisten gegen Parklizensierungen gesammelt werden.
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West beschließt bei 11 Ja-Stimmen (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion, Dr. Meyn) und 7 Gegenstimmen (SPD-Fraktion) mehrheitlich nachfolgenden Antrag der Fraktion Bündnis 90/DieGrünen und der CDU-Fraktion:
Die Verwaltung möge prüfen, inwieweit es möglich ist, ortsgebundene Carsharing Stell-Plätze (auf bestehende Parkbuchen) flächen­deckend im Stadtbezirk Innenstadt West (ohne Dorstfeld) einzurichten. Ebenfalls soll geprüft werden, in welchem Verhältnis diese Plätze zur gesamt Parkfläche stehen kann, dabei sollte die rechtlich Grundlage geklärt werden, inwieweit öffentliche Parkfläche an private Anbieter verpachtet / vermietet werden kann. Als Modellgebiet bietet sich das Gebiet zwischen Hoher Straße, Sonnenstraße, Lindemannstraße und Rheinlanddamm und im Bereich des „Althoffblocks“ (Althoffstraße und Roseggerstraße) an.
Die Bezirksvertretung sieht in sog. Anwohnerparklizensierungen keine Lösung einer sinnvollen Parkraumbewirtschaftung im Kreuzviertel. Viele Bewohnerinnen und Bewohner und viele Gewerbetreibende haben sich aktiv gegen eine Anwohnerparklizensierung ausgesprochen. Die BV kann die Befürchtungen der Anwohnenden und der Gewerbetreibenden verstehen und lehnt eine Anwohnerparklizensierung ab.
Selbstverständlich erkennt die BV die Notwendigkeit einer Lösung des Parkraumproblems im Kreuz­viertel, und sie schlägt deshalb einen anderen Lösungsansatz vor:
Carsharing, die geteilte Autonutzung erfreut sich wachsender Beliebtheit und kann so zunehmend die Parkplatzproblematik in den Städten entlasten. Gerade in hoch frequentieren Innenstadtanlagen wie dem Kreuzviertel und dem Althoffblock kann durch Carsharing der Parkdruck reduziert werden, weil die private Autonutzung mit entsprechendem Stellplatzbedarf in erheblichen Maße ersetzt wird. Das Wachstum dieser umweltfreundlichen Mobilitätsdienstleistung ist aber davon abhängig, dass attraktive Carsharing-Stationen in Wohn- und Mischgebieten zur Verfügung gestellt werden.
Die rechtliche Grundlage zur Nutzung öffentlicher Flächen wurde seitens des Bundes gesichert.
Winterdienst; hier: Radweg Südwestfriedhof - Schnettkerbrücke - Dorstfelder Allee (NS IX)
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West beschließt einstimmig den nachfolgenden Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion:
Die BV bittet die Verwaltung, dafür Sorge zu tragen, dass der o. a. Radweg in die Winterdienstvereinbarung zwischen Stadt und EDG mit einbezogen wird. Die BV erwartet, dass sich die Vereinbarung dann auch auf die Zuwegung von/zu der Kreuzstraße erstreckt.
Den Winterdienst auf den Teilstrecken der o. a, Radwegverbindung, die sich in der Hoheit des Landesbetriebes Straßenbau befinden, hat dieser dem Vernehmen nach der Stadt übertragen.
Der Radweg wird besonders von Studierenden und vom Personal der Universität genutzt, und zwar ganzjährig. Er stellt die optimale Verbindung zwischen Universität und Innenstadt dar. Schneeräumen verringert die Gefahr von Glättebildung und erhöht die Sicherheit. Hierauf zu achten, steht der Universitätsstadt Dortmund gut an.
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die Konzeption zur Kenntnis.
Glas- und Papiercontainer Sonnenstraße / Ecke Ruhrallee
Die SPD-Fraktion merkt hierzu an, dass sie vor Veränderungen von der EDG informiert werden möchte und bittet um Berichterstattung in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 26.03.2014.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion bitten um einen sensiblen Umgang mit diesem Thema, denn mit Auflösungen von Standorten ist man grundsätzlich nicht einverstanden.
Herr Bezirksbürgermeister Fuß berichtet darüber, dass die EDG Dortmund in einem Telefonat mitgeteilt hat, dass es um Verlegungen von Standorten geht, da die Fahrzeugtypen sich vergrößert haben.
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West vertagt die Beratung bezüglich der Mitteilung der EDG Dortmund und der Anregung in die nächste Sitzung und bittet um Berichterstattung der EDG Dortmund.
Filialkonzept der Deutschen Post AG, Veränderung im Filialnetz
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die Mitteilung der Deutschen Post AG zur Kenntnis.
Grillstationen im Tremoniapark und Westpark
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion melden zu diesem Tagesordnungspunkt Beratungsbedarf an.
Widmung Emil-Schumacher-Straße (östlicher Teilabschnitt) in Dortmund Innenstadt-West
Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West nehmen die Widmung zur Kenntnis.
Fahrradabstellanlage am Leibnitz-Gymnasium; hier: Aufhebung des Beschlusses
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion verweisen auf ihre Anfrage – TOP 12.1 „Fahrradabstellanlage am Leibnitz-Gymnasium“ (Drucksache Nr.: 09211-13-E3). Sie äußern ihren Unmut dahingehend, dass vor Beschlussfassung Gespräche geführt wurden und nach Beschlussfassung Umsetzungsansätze erfolget sind, die dem Klinikum Dortmund bereits Kosten verursacht haben. Die Mitteilung, dass die Umsetzung nicht nach Beschluss erfolgen kann, wird Monate später vorgelegt. Diese Mitteilung hätte viel früher an das Gremium ergehen müssen und halten die Vorgehensweise der Verwaltung für unglaublich.
Der Beschluss wird aufrechterhalten und die Verwaltung wird gebeten mitteilen, wie der Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt-West umgesetzt werden kann.
Hierzu stellt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion folgende Anfrage (TOP 12.1):
1.	Welche Maßnahmen sind erforderlich, den gefassten Beschluss, die Fahrradanlage vor dem Leibnizgymnasium den Städtischen Kliniken zur Verfügung zu stellen, ausführen zu können?
2.	Ist eine Leihgabe an die Klinik bis zur vollständigen Abschreibung möglich?
Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West nehmen die Anfrage zur Kenntnis und bitten um Weiterleitung an die Verwaltung:
Herr Fibitz nimmt an den Beratungen der Tagesordnungspunkte 11.7 und 12.1 nicht teil.
(Siehe TOP 1.2)
Zebrastreifen; hier: Kreuzstraße / Große Heimstraße
Die SPD-Fraktion bittet die Verwaltung um Mitteilung, warum zum Baumfällantrag an der Grünfläche am Teich im Schulte-Witten-Park keine Ersatzpflanzung vorgenommen wird. (Baumfällantrag vom 20.12.2013 – 1 x Tilia cordata – Linde)
Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West nehmen die Baumfällanträge zur Kenntnis.
Bezirksvertretungsmaßnahmen der Fachbereiche Tiefbauamt und Städtische Immobilienwirtschaft
Dezernat 6 / Kenntnisnahme
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion begrüßen die Vorgehensweise ausdrücklich und bitten dieses Lob an Herrn StR Lürwer weiterzugeben.
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die Mitteilung von Herrn StR Lürwer zur Kenntnis.
Beantwortung der Anfrage / Kenntnisnahme
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion sehen hier eine neue Form von Vandalismus und bitten darum, dass der Bereich durch die Ordnungspartnerschaften bestreift wird, um diesem Vandalismus entgegenzuwirken.
Baumfällung in der Grünanlage Kortental / Karl-Funke-Straße
Baumfällung in der Grünanlage Kortental / Karl-Funke-Straße (Baumfällantrag)
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die Mitteilung und den Baumfällantrag des Tiefbauamtes zur Kenntnis.
Gleisbaumaßnahme Dorstfeld / Dorstfelder Hellweg
Mitteilung Dortmunder Stadtwerke AG/DSW / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 11813-14)
Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West nehmen die Mitteilung der Dortmunder Stadtwerke AG/DSW zur Kenntnis.
Fahrradabstellanlage am Leibniz-Gymnasium
- Siehe TOP 11.7 -
Ampelschaltung Westentor
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die nachfolgende Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Kenntnis und bittet um Weiterleitung an die Verwaltung:
Die BV hat in 2013 gefordert, dass die Ampelschaltung der Querung des Walls am Westentor so geschaltet wird, dass Fußgängerinnen und Fußgänger innert einer Grünphase den Wall queren kann. Der zuständige Ampelbeauftragte hatte in der Sitzung zugesagt, diese Ampel, wie von der BV gewünscht, zu ändern. Diese Änderung ist bisher nicht erfolgt.
Wann ist mit der Änderung der Ampelschaltung zu rechnen?
Inklusion; hier: Förderschulen
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die nachfolgende mündlich geänderte Anfrage (siehe TOP 11.7 „Fahrradabstellanlage am Leibnitz-Gymnasium; hier: Aufhebung des Beschlusses) (Drucksache Nr.: 09211-13-E2) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Kenntnis und bittet um Weiterleitung an die Verwaltung:
1.	Wie stellt sich die Schulverwaltung zur Inklusion und welche Personalausstattung hält sie für notwendig? Ist vor allem der Stadtbezirk Innenstadt West davon betroffen?
2.	Sollen im Stadtbezirk Innenstadt West Förderschulen (Langermannschule, Johannes-Wulff-Schule, Tremoniaschule in der alten Elsa-Brandström-Grundschule) geschlossen werden, um die Inklusion zu organisieren?
Friedrich Fuß	Ulrike Wenzel	Christina Fichtenau
Bezirksbürgermeister	Mitglied der Bezirksvertretung Schriftführerin
(Siehe angehängte Datei: 29.01.2014 Anlage zur Niederschrift TOP 9.1.pdf)