Source: https://propertibazar.com/article/grandungsvereinbarung-st-peter-und-paul-bad-camberg_5aab128ed64ab2a767cc5700.html
Timestamp: 2019-07-16 00:18:17
Document Index: 305218390

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 6', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 613', '§ 22', '§ 6', '§ 13', '§ 13', '§ 19']

GrÃ¼ndungsvereinbarung St. Peter und Paul Bad Camberg - PDF Free Download
Gründungsvereinbarung St. Peter und Paul Bad Camberg Vereinbarung 1 zur bischöflichen Entscheidung über die Neuordnung der Katholischen Pfarreien St...
689KB Sizes 0 Downloads 2 Views
Vereinbarung 1 zur bischöflichen Entscheidung über die Neuordnung der Katholischen Pfarreien St. Christophorus in Niederselters, St. Margaretha in Hasselbach2, St. Nikolaus in Haintchen, St. Peter und Paul Bad Camberg und St. Petrus in Eisenbach
Vorwort Die fünf Pfarreien mit ihren zehn Kirchorten des Pastoralen Raumes Bad Camberg, der aus dem Zusammenschluss der Pfarrei St. Peter und Paul Bad Camberg mit dem Pastoralen Raum Selters in 2014 entstanden ist, werden seit 2013 gemeinsam von einem Pfarrer geleitet, der von einem Pastoralteam unterstützt wird. Während dieser Zeit haben bereits viele inhaltliche und organisatorische Anpassungen stattgefunden, wie sie die ‚Pfarrei neuen Typs‘ im Bistum Limburg vorsieht. Die ‚Pfarrei neuen Typs‘ reagiert auf die abnehmenden Zahlen der Kirchenmitglieder, der Gottesdienstbesucher, der Ehrenamtlichen und der hauptamtlichen Seelsorgekräfte. Die ‚Pfarrei neuen Typs’ reagiert auch darauf, dass schon jetzt nicht mehr für jede Gemeinde („Kirchort“) eine „eigene“ pastorale Mitarbeiterin, ein „eigener“ pastoraler Mitarbeiter zur Verfügung steht und die vorhandenen gerechter verteilt werden müssen. Die ‚Pfarrei neuen Typs‘ reagiert auf den Rückgang der haupt- wie ehrenamtlich Engagierten, indem sie einerseits der Überforderung ehrenamtlich Aktiver durch Zuweisung immer neuer Aufgaben entgegenwirkt und sich für eine Konzentrierung ihres Engagements auf wenige, aber froh und kompetent zu erfüllende Aufgaben stark macht. Und indem sie andererseits ‚charismenorientiert‘ durch Befähigung, Beauftragung und Kompetenzzuteilung das ehrenamtliche Engagement stärkt. Damit muss sich auch ein Bewusstseinswandel und ein Paradigmenwechsel vollziehen, der über das bisherige Verständnis und Verhältnis von Haupt- und Ehrenamt hinausführt: In letztlich allen Grundfunktionen von Kirche (Liturgie, Diakonie, Verkündigung) sind Ehrenamtliche keine „Ersatzspieler“ und „Amateure“ für den Ausfall von Hauptamtlichen. Alle Getauften und Gefirmten sind in diesem grundsätzlichen Sinn Seelsorger/innen. Kirche lebt zukünftig mehr und mehr – wie damals in den Urgemeinden oder heute in den meisten Regionen der katholischen ‚einen Welt‘- vom Einsatz des
Diese Vereinbarung stellt eine vom Bischöflichen Ordinariat zur Kenntnis genommene Übereinkunft der Gremien der an der Gründung der neuen Pfarrei beteiligten Pfarreien und sonstigen Beteiligten dar. Sie entfaltet keine Rechtsansprüche und erhält ihre Bedeutung nur in Bezug auf die bischöfliche Urkunde zur Zupfarrung bzw. zur Errichtung der neuen Pfarrei. Als derartige Übereinkunft wird sie als Anhang zur Urkunde mit zur Akte der in den Grenzen veränderten bzw. neu errichteten Pfarrei genommen. Geltende Rahmenbedingungen für den Pfarreiwerdungsprozess sind: „Statut für die Seelsorge in Pfarreien und Pastoralen Räumen des Bistums Limburg“ (Amtsblatt 5 [2012] 328), „Richtlinie für die Bemessung der Finanzzuweisung des Bistums zu den Haushalten der Kirchengemeinden im Bistum Limburg“ (SVR IX A1), „Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Haushaltsund Kassenwesen der Kirchengemeinden“ (SVR IX A3) unter besonderer Berücksichtigung der Anlage 1.
Zur Pfarrei St. Margaretha Hasselbach gehören auch die Diasporagemeinden Weilrod–Rod an der Weil, Weilrod–Cratzenbach, Weilrod–Emmershausen, Weilrod–Gemünden, Weilrod–Oberlauken, Weilrod–Niederlauken, Weilrod–Winden
‚ganz normalen Christen‘, der in Gemeinschaft mit anderen ‚ganz normal‘ sein Christsein vollzieht, indem er im Maße des ihm Möglichen am Leben der christlichen Gemeinschaft teilnimmt und ebenfalls im Maße des ihm Möglichen darin Aufgaben übernimmt. Es ist immer die gesamte ‚Gemeinde vor Ort‘, die Gott und das Leben feiert (Liturgie), die den Bedürftigen beisteht (Diakonie) und den Glauben verkündet. Damit verantwortet und praktiziert die gesamte (Kirchen-)Gemeinde die Seelsorge. Den weniger werdenden Hauptamtlichen kommt dafür die Gesamtverantwortung (Pfarrer), die geistliche Begleitung im Sakramentsdienst und der unterstützende Dienst der spirituellen, theologischen, religionspädagogischen und sozialen Befähigung zum ‚ganz normalen Christenleben‘ zu. Bei vielen Hauptamtlichen wird sich der Tätigkeitsschwerpunkt von den Anteilen der durch sie ausgeübten ‚persönlichen Seelsorge‘ verstärkt hin zu einer Rolle als „Ermöglicher“ von (ehrenamtlicher) Seelsorge verschieben, beim gleichzeitigen Bemühen, grundsätzlich beide Anteile zu erhalten. Dieser notwendige Bewusstseinswechsel stellt sowohl Ehrenamtliche wie Hauptamtliche, aber auch die Leitungsebene in unserem Bistum vor große Aufgaben. Vor diesem Hintergrund haben sich die synodalen Gremien des Pastoralen Raumes Bad Camberg intensiv mit dem Zusammenschluss der fünf Pfarreien und Kirchengemeinden auseinandergesetzt und sind zu dem Schluss gekommen, dass angesichts des guten und konstruktiven Miteinanders aller Beteiligten seit der Leitung der Pfarreien durch einen Pfarrer, der Zusammenschluss möglichst zum Ende der laufenden Legislaturperiode der Pfarrgemeinderäte im Bistum Limburg zur ‚Pfarrei neuen Typs‘ erfolgen soll, um Strukturdiskussionen nun möglichst rasch zu einem Ende zu führen, die Gemeinsamkeiten zu stärken und den Zusammenhalt untereinander auszubauen, denn „Zwei sind besser als einer allein … und eine dreifache Schnur reißt nicht so schnell“ Koh 4,9.12 Die Zeichen der Zeit erkennend und um ihre Zukunftsfähigkeit sichern zu helfen, haben sich die Pfarreien St. Christophorus Niederselters, St. Margaretha Hasselbach, St. Nikolaus Haintchen, St. Peter und Paul Bad Camberg und St. Petrus Eisenbach auf einen gemeinsamen Weg begeben, an dessen vorläufigem Ende die Zupfarrung der bisherigen Pfarreien St. Christophorus Niederselters, St. Margaretha Hasselbach, St. Nikolaus Haintchen und St. Petrus Eisenbach in das Pfarrgebiet der Pfarrei St. Peter und Paul Bad Camberg durch den Apostolischen Administrator steht.
Im Bewusstsein zurückgehender Katholikenzahlen und Finanzmittel wollen wir die Stärken unserer Pfarreien gemeinsam nutzen und mehren, uns in der Bewältigung von Problembereichen gegenseitig stützen und vereint Zeugnis der Liebe Gottes in der Welt geben. Nicht die Angst vor dem Verlust des Vertrauten, sondern die Freude an dem, was neu entsteht, und der geschwisterliche Geist im Dienste am Werk unseres Herrn Jesus Christus mögen die neue Gemeinschaft prägen.
Dieser Neuanfang soll im Zeichen eines sorgfältigen Umgangs untereinander stehen. Dazu gehört insbesondere das Bemühen um gute und zeitnahe Information und Kommunikation innerhalb der erweiterten Pfarrei. Die folgende Vereinbarung ist vorbereitend in den Gremien der fünf Pfarreien beraten und am 22. September 2015 beschlossen worden.
I. Die neue Pfarrei 1. Zupfarrung und Name Die Pfarreien St. Christophorus Niederselters, St. Margaretha Hasselbach, St. Nikolaus Haintchen und St. Petrus Eisenbach, die in Bezug auf die Rechtsfähigkeit im weltlichen Rechtsverkehr Körperschaften des öffentlichen Rechts sind und diesbezüglich die Bezeichnung „Kirchengemeinden“ (s. II.) tragen, sollen mit Wirkung vom 01. Januar 2016 zu einer neuen Pfarrei zusammengeschlossen werden, indem das Pfarrgebiet der Pfarrei St. Peter und Paul Bad Camberg um die Pfarrgebiete der bisherigen Pfarreien St. Christophorus Niederselters, St. Margaretha Hasselbach, St. Nikolaus Haintchen und St. Petrus Eisenbach durch Zupfarrung erweitert wird. Die durch die Zupfarrung erweiterte Pfarrei führt dementsprechend den Namen St. Peter und Paul Bad Camberg. In den Briefköpfen und in sonstigen Publikationen (z. B. Internetseite) tritt die Pfarrei mit dem Namen St. Peter und Paul Bad Camberg auf. 2. Pfarrgebiet Das Gebiet der neuen Pfarrei St. Peter und Paul Bad Camberg umfasst die Gebiete der bisherigen Pfarreien St. Christophorus Niederselters, St. Margaretha Hasselbach, St. Nikolaus Haintchen, St. Peter und Paul Bad Camberg und St. Petrus Eisenbach. 3. Kirchen Pfarrkirche der neuen Pfarrei ist die Kirche St. Peter und Paul Bad Camberg. Die Kirchen St. Antonius Oberselters, St. Christophorus Niederselters, St. Ferrutius Würges, St. Georg Schwickershausen, St. Margaretha Hasselbach, St. Mauritius Erbach, St. Nikolaus Haintchen, St. Petrus Eisenbach und St. Wendelin Dombach sind somit weitere Kirchen der neuen Pfarrei.
Die bisherigen Pfarrkirchen sollen weiterhin ordentliche Orte der Taufspendung bzw. der Sakramentenspendung sein.
Auch weiterhin sollen an allen Pfarrstandorten Gottesdienste in der bisherigen Form (vgl. Nr. 9) gefeiert werden, was den Erhalt der Pfarrkirche und der weiteren Kirchen unabhängig von ihrer Einordnung im SpEK 3-Bescheid voraussetzt. 4. Räumlichkeiten für pastorale Arbeit Gemeinderäume und Liegenschaften dienen zu allererst dem breiten Erhalt und dem zeitgemäßen Ausbau des pastoralen Angebots der Pfarrei. An allen Pfarrstandorten sollen daher, um diese als Orte der Begegnung für die pastorale Arbeit und die lebendige Gemeindearbeit zu erhalten, die Kirchen, Pfarrhäuser, Gemeindezentren und Gebäude bestehen bleiben soweit der laufende Betrieb und der Bauunterhalt gesichert sind und werden kann. Dabei soll auf die Proprien der einzelnen Pfarrstandorte besonders geachtet werden und eine vitale Präsenz in allen Gemeindeteilen der Pfarrei den Vorzug vor der Zentralisierung haben. Bezüglich der weiteren Nutzung des ehemaligen Pfarrhauses in Niederselters wird auf Wunsch der synodalen Gremien von St. Christophorus Niederselters festgehalten, dass das Pfarrhaus •
Wohnung eines priesterlichen Mitarbeiters ist und bleibt,
zukünftig das Kontaktbüro im Kirchort St. Christophorus beherbergt und die Öffnungszeiten unverändert fortgeführt werden,
wesentliche Teile des Pfarrarchivs der neuen Pfarrei St. Peter und Paul aufnimmt und
der Dienstsitz des Trägerbeauftragten für die Kindertagesstätten wird, sobald dieser eingesetzt wird
Soweit Veräußerungen von Gemeinderäumen, Gebäuden und Liegenschaften erfolgen und keine pastoralen Überlegungen und Notwendigkeiten sowie keine rechtlichen Hinderungsgründe dem entgegenstehen, wird empfohlen die Erlöse zunächst für das gemeindliche Angebot in dem Kirchort zu verwenden, aus dem die Gemeinderäume, Gebäude und Liegenschaften stammen.
5. Zentrales Pfarrbüro Das Zentrale Pfarrbüro wird in der Eichbornstraße 9, 65520 Bad Camberg eingerichtet. Die Postadresse der Pfarrei lautet dementsprechend: Eichbornstraße 9, 65520 Bad Camberg. Auf der Grundlage des geltenden Stellenschlüssels gemäß SpEK-Bescheid werden dort zur Erfüllung der Aufgaben eines Zentralen Pfarrbüros Sekretariatsmitarbeiter/innen mit einem Beschäftigungsumfang von insgesamt 342,40% tätig sein.
SpEK - Sparen und Erneuern in Kirchengemeinden
Ansonsten bestehen an folgenden Kirchorten in dort eingerichteten Kontaktbüros feste Öffnungszeiten, die zunächst unverändert fortgeführt werden, in denen eine feste Ansprechpartnerin für die Gläubigen zur Verfügung steht: •
Pfarrbüro Bad Camberg, Eichbornstraße 9, 65520 Bad Camberg’ o Öffnungszeiten Mo., Mi., Do., Fr. 09:00 – 11:00 Uhr; Di. 15:00 – 18:00 Uhr
Kontaktbüro Eisenbach, Kirchstr. 18, 65618 Selters-Eisenbach o Öffnungszeiten Mi. 09:30 Uhr – 10:30 Uhr; Do. 17:00 Uhr – 18:00 Uhr
Kontaktbüro Erbach, Limburger Straße 170, 65520 Bad Camberg-Erbach o Öffnungszeiten Mo. 09:00 Uhr – 11:00 Uhr; Fr. 09:00 Uhr – 11:00 Uhr
Kontaktbüro Haintchen, Schulstr. 3, 65618 Selters-Haintchen o Öffnungszeit Mi. 10:00 Uhr – 12:00 Uhr
Kontaktbüro Hasselbach, Mittelstr. 2, 61276 Weilrod-Hasselbach o Öffnungszeiten Di. 17:00 Uhr – 18:00 Uhr; Mi. 10:00 Uhr – 12:00 Uhr
Kontaktbüro Niederselters, Brunnenstr. 16, 65618 Selters-Niederselters o Öffnungszeiten Di. 09:00 Uhr – 11:00 Uhr; Mi. 09:00 Uhr – 11:00 Uhr Mi. 17:00 Uhr – 18:00 Uhr
Kontaktbüro Würges, Neue Straße 6, 65520 Bad Camberg-Würges o Öffnungszeiten Mo. 09:00 Uhr – 11:00 Uhr; Mi. 17:00 Uhr – 18:00 Uhr
Die Aufgabenverteilung für die Sekretariatsstellen wird nach Absprache mit dem Pastoralteam der Pfarrei durch den Verwaltungsrat neu geregelt. 6. Kirchenbücher, Registratur und Archiv 6.1 Kirchenbücher Die Kirchenbücher der durch Zupfarrung erweiterten Pfarrei werden im Zentralen Pfarrbüro von St. Peter und Paul Bad Camberg geführt. Alle Kirchenbücher der ehemaligen Pfarreien werden mit der Aufhebung der Pfarreien geschlossen und dann im Zentralen Pfarrbüro aufbewahrt. Abgeschlossene Matrikel, auf die kein Zugriff mehr notwendig ist, werden gemäß bischöflicher Empfehlung (vgl. Amtsblatt 6/2008, S. 49) dem Diözesanarchiv Limburg als Depositum übergeben.
6.2. Registratur Zum 01. Januar 2016 wird eine neue Registratur eingerichtet und der verbindliche Rahmenaktenplan wird eingeführt. 6.3 Altregistratur Im Zugriffsbereich des Zentralen Pfarrbüros wird eine Altregistratur eingerichtet, die das Schriftgut enthält, das für die aktuelle Arbeit nicht mehr benötigt wird, jedoch noch nicht durch das Diözesanarchiv bewertet wurde und ggf. Aufbewahrungsfristen unterliegt. Die Altregistraturen dürfen nicht miteinander vermischt werden und sind voneinander abgegrenzt zu lagern. Seite 5 von 43
6.4 Archive Das Archiv der durch Zupfarrung erweiterten Pfarrei wird vollständig im Zentralen Pfarrbüro St. Peter und Paul Bad Camberg aufbewahrt. Die Pfarrarchive der ehemaligen Pfarreien verbleiben am bisherigen Ort, solange dort Betreuung und Aufsicht gewährleistet werden kann. Ansonsten werden sie als geschlossene Archivbestände im zentralen Pfarrarchiv (oder nach Absprache mit dem Diözesanarchiv an einem anderen Ort) aufbewahrt. Die Betreuung und der Zugang zu den Archiven wird nach Maßgabe der Kirchlichen Archivordnung (KAO: "Anordnung über die Sicherung und Nutzung der Archive der katholischen Kirche") festgelegt. 6.5 Chronik Die durch Zupfarrung erweiterte Pfarrei legt eine neue Chronik an, in der der Verbleib der bisherigen Chroniken festgehalten wird. Die vorhandenen Chroniken der Pfarreien werden mit Termin der durch Zupfarrung erweiterten Pfarrei geschlossen und verbleiben in den Archiven der Ursprungspfarreien. Nach Möglichkeit werden ab dem Zeitpunkt der durch Zupfarrung erweiterten Pfarrei in den jeweiligen Kirchorten „Kirchortchroniken“ geführt, die das gemeindliche Leben vor Ort zum Inhalt haben. Die Kirchortchroniken ersetzen nicht die vom Pfarrer zu führende Chronik der Pfarrei. 7. Pfarrsiegel Die neue Pfarrei führt ein Pfarramtssiegel mit der Umschrift: „Katholische Pfarrei St. Peter und Paul“ Im Innenkreis ist das Logo der neuen Pfarrei dargestellt.
In den jeweiligen Kontaktbüros werden Pfarrsiegel mit laufender Nummer verwendet.
8. Synodale Gremien Der Pfarrgemeinderat der neuen Pfarrei und Kirchengemeinde St. Peter und Paul wird am 07./08. November 2015 im Vorgriff auf die Zusammenlegung von den Wahlberechtigten aus dem gesamten zukünftigen Gemeindegebiet gewählt. Die Kandidatenliste wird nach Gebietsteilen entsprechend den bisherigen sechs Kirchorten der Pfarrei St. Peter und Paul sowie der weiteren vier Kirchengemeinden aufgeSeite 6 von 43
teilt. In den neuen Pfarrgemeinderat sind aufgrund der Anzahl der Gemeindemitglieder 16 Personen zu wählen. Diese werden nach Proportionalitätsgrundsätzen gewichtet wie folgt gewählt: Gebietsteil St. Antonius, Oberselters St. Christophorus, Niederselters St. Ferrutius, Würges (einschl. Walsdorf) St. Georg, Schwickershausen St. Margaretha, Hasselbach St. Mauritius, Erbach St. Nikolaus, Haintchen St. Peter und Paul, Bad Camberg St. Petrus, Eisenbach St. Wendelin, Dombach
Anzahl Sitze im Pfarrgemeinderat 1 Sitz 2 Sitze 2 Sitze 1 Sitz 2 Sitze 2 Sitze 1 Sitz 2 Sitze 2 Sitze 1 Sitz
Für die einzelnen Kirchorte sollen Ortsausschüsse gemäß § 22 Synodalordnung gebildet werden. Die Zusammensetzung des Pfarrgemeinderates und der Ortsausschüsse ist in der Synodalordnung geregelt. Die Ortsausschüsse regeln das kirchliche Leben in den einzelnen Gemeinden und wahren und pflegen die Traditionen vor Ort. Ihre Aufgaben bestimmen sich aus der Übersicht „Aufgabenverteilung Pfarrgemeinderat / Ortsausschüsse“ vom 22. September 2015 (Anlage 3). Hierzu sind Vollmachten zur Wahrnehmung der zugewiesenen Aufgaben in eigener Verantwortung durch den Pfarrgemeinderat bzw. den Verwaltungsrat zu erteilen. Zur Wahrung der Kontinuität führen die einzelnen Sachausschüsse der bisherigen Pfarrgemeinderäte ihre Arbeit fort, bis vom zukünftigen Pfarrgemeinderat die neuen Sachausschüsse und die jeweiligen Ortsausschüsse gebildet wurden. 9. Gottesdienstordnung Die bestehende Gottesdienstordnung wird für die durch Zupfarrung erweiterte Pfarrei übernommen, so dass die Gottesdienste in den bisherigen Pfarr- und Filialkirchen gemäß bestehender Ordnung weiter gefeiert werden, sowie die gemeinsamen Gottesdienste weiter gepflegt werden.
Dem Pfarrgemeinderat der durch Zupfarrung erweiterten Pfarrei ist aufgegeben die nachstehenden Punkte im Rahmen einer Überarbeitung der Gottesdienstordnung nach dem Vollzug des Zusammenschlusses am 01. Januar 2016 zu berücksichtigen: •
Bereinigung des bestehenden Ungleichgewichts der Gottesdienste an Hochfesten (bspw. Osternacht, Fronleichnam, etc.) in den bisherigen Pfarreien St. Christophorus Niederselters, St. Margaretha Hasselbach, St. Nikolaus Seite 7 von 43
Haintchen und St. Petrus Eisenbach gegenüber den Kirchorten der Pfarrei St. Peter und Paul Bad Camberg •
Überprüfung der Uhrzeiten der regelmäßigen (wöchentlichen) Sonntagsgottesdienste
Erhalt der Prozessionen mit hauptamtlichen Mitarbeitern, wie bspw.: o o o o
Marienprozession (15. August / Maria Himmelfahrt), Hasselbach Christi Himmelfahrt (Kapelle Hof zu Hausen), Eisenbach Ruhrprozession (Sonntag nach Michaelis [29. September]), Haintchen Marienprozession (Muttertag), Niederselters
Wenn in der Zukunft Veränderungen an der Gottesdienstordnung vorgenommen werden müssen, dann wird der Pfarrgemeinderat der durch Zupfarrung erweiterten Pfarrei – unter Rücksicht ortsbezogener liturgischer Traditionen und den Interessen der Pfarrei sowie nach Anhörung der betroffenen Ortsausschüsse – darüber beraten und beschließen. 10. Ministrant/inn/en, Lektor/inn/en und Kommunionhelfer/innen Die Lektorinnen und Lektoren sowie die Kommunionhelferinnen und Kommunionhelfer leisten in der Regel in der Kirche des jeweiligen Kirchortes ihren liturgischen Dienst. Ebenso verhält es sich mit den Ministrantinnen und Ministranten. Auch die Wortgottesdienstbeauftragten / Vesperbeauftragten leisten in der Regel in der Kirche des jeweiligen Kirchortes ihren liturgischen Dienst. Für die durch Zupfarrung erweiterte Pfarrei ist ein Liturgieausschuss anzustreben. 11. Sakramentenpastoral Das Gesamtkonzept der Sakramentenpastoral mit seinen entsprechenden Inhalten ist Bestandteil des im Pfarrgemeinderat zu beschließenden Pastoralkonzepts für die Pfarrei. Gemeinsame katechetische Konzepte zur Vorbereitung insbesondere auf die Feier der Erstkommunion sowie den Empfang der Firmung sind beizubehalten und der Inhalt weiterzuentwickeln. Dieses gemeinsame katechetische Konzept sollte die Anbindung an die Kirchorte berücksichtigen und fördern.
12. Eine Welt-Arbeit Die neue Pfarrei fühlt sich ihrer weltkirchlichen Verantwortung weiter verpflichtet. Die Zusammenarbeit in einem gemeinsamen Ausschuss wird wie bisher weitergeführt. 13. Kindertageseinrichtungen Ein wichtiges Feld der Familienpastoral der zukünftigen Pfarrei St. Peter und Paul sind die fünf Kindertagesstätten (Kindertagesstätte St. Christophorus, Niederselters, St. Josef, Eisenbach, Kinderwelt St. Mauritius Erbach, Kindertagesstätte St. Antonius Seite 8 von 43
Oberselters, Kindertagesstätte St. Marien Bad Camberg) in eigener Trägerschaft. Übergreifende konzeptionelle Überlegungen sind voran zu bringen. Die Nutzung von Synergieeffekten im Personalbereich obliegt dem Verwaltungsrat der Kirchengemeinde. Da es sich insgesamt um eine komplexere Aufgabenstellung handelt, die sowohl religiöse und religionspädagogische als auch pädagogische und organisatorische Aspekte berücksichtigt, sind diese in einer gesonderten Vereinbarung festgehalten, die dieser Vereinbarung als Anlage 1 beigefügt ist. Der Kontakt zu den kommunalen Kindertagesstätten in Hasselbach und Haintchen ist weiterzuführen. Die Einschulungsgottesdienste, kirchliche Feste und Gebräuche werden weiter gepflegt. 14. Kirchenmusik Die bewährten kulturellen und kirchenmusikalischen Initiativen wie z.B. •
die Kinderschola St. Petrus Eisenbach,
der Flötenkreis Oberselters,
der Gitarrenkreis „Leggiero“ St. Mauritius Erbach,
der Junger Chor Cäcilia, St. Christophorus Niederselters,
der Kirchenchor Cäcilia, St. Christophorus Niederselters,
der Kirchenchor Cäcilia, St. Petrus Eisenbach,
der Kirchenchor St. Antonius Oberselters,
der Kirchenchor St. Georg Schwickershausen,
der Kirchenchor St. Mauritius Erbach,
der Kirchenchor St. Peter und Paul Bad Camberg,
der Taizé Chor,
die Band Ferruzzis St. Ferrutius Würges,
die Schola „Combinazione“ St. Mauritius Erbach
sowie alle kirchenmusikalischen und kulturellen Initiativen im Bereich der musica und ars sacra sollen zum Wohl der Gesamtpfarrei weiterhin Förderung erfahren. 15. Öffentlichkeitsarbeit Die Öffentlichkeitsarbeit bildet ein wesentliches Anliegen für die hinreichende Information aller Mitglieder der Pfarrei und der darüber hinaus gehenden Öffentlichkeit. Anknüpfend an die begonnenen Überlegungen ist diese Aufgabenstellung unter Federführung des Ausschusses Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation in Kooperation mit dem Pastoralteam weiter auszubauen und noch stärker in die bestehenden Prozesse zu integrieren.
Feste Bestandteile der Öffentlichkeitsarbeit ist der gemeinsame Pfarrbrief 4, das periodisch erscheinende Gemeindeheft „Miteinander“, der Internetauftritt und die Pressearbeit der Pfarrei. Im Rahmen einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit ist eine klare Positionierung zur missionarischen Tätigkeit der Zeugen Jehovas 5 zu beziehen. 16. Kinder- und Jugendarbeit Kinder- und Familienpastoral Für den Bereich der Kinder- und Familienpastoral soll es wieder einen gemeinsamen Ausschuss „Kinder und Familie“ geben. Ortsbezogene Traditionen, gerade auch im katechetischen Bereich, sollen weitergeführt und in übergreifende Planungen einbezogen werden (vgl. Zeltlager, Ferienspiele, Pfadfinder, KJG, Väter-Kinder-Wochenende, Krabbelkreis, Mutter-Kind-Kreis, etc.). Ebenso sollen gemeinsame Aktionen weitergeführt und intensiviert werden. Über die Angebote der neuen Pfarrei im Bereich „Kinder und Familie“ informiert auch die periodisch erscheinende Broschüre „Henri der Kirchturmhahn“. Darüber hinaus wird auch im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit (vgl. Pos. 15) über Angebote der Kinder- und Familienpastoral informiert. Jugendpastoral Die neue Pfarrei hat einen gemeinsamen Jugendausschuss, dessen Vorsitzender die Jugendsprecherin/der Jugendsprecher ist. Wie bisher sollen aus allen Kirchorten Jugendliche diesem Ausschuss angehören. Aktivitäten der Jugendpastoral werden vorzugsweise für die ganze Pfarrei geplant und durchgeführt. Bestehende Aktivitäten sollen weitergeführt und gefördert werden, wie z. B. Jugendfreizeiten und -wallfahrten, das Freizeit- und Bildungsangebot in den Jugendräumen in den Pfarr- und Jugendheimen, sowie die Vernetzung mit Angeboten der Jugendkirche (bspw. CROSSOVER), des Bistums Limburg und der Weltkirche. Einen besonderen Schwerpunkt innerhalb der Jugendpastoral bildet die Ministrantenpastoral. Einzelne wiederkehrende Aktionen sowie die Ausbildung sollen vor Ort weitergeführt und ausgebaut werden. Ein gemeinsamer Ausschuss organisiert übergreifende Aktionen, wie eigene Freizeiten und Fortbildungsmaßnahmen für die Ministrantinnen und Ministranten der gesamten Pfarrei.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die ökumenische Schulseelsorge an der Taunusschule in Bad Camberg sowie der Freiherr-von-Schütz-Schule in Bad Camberg. An der Grundschule im Weiltal, Rod an der Weil sowie der Mittelpunktschule Goldener Grund, 4
Die Notwendigkeit und die Gestaltung des gemeinsamen Pfarrbriefes sollen vom neu gewählten Pfarrgemeinderat der durch Zupfarrung erweiterten Pfarrei überprüft werden.
Das Zweigbüro Zentraleuropa der Zeugen Jehovas befindet sich in der Gemeinde Selters im Taunus. Von dort aus wird die Tätigkeit der Zeugen Jehovas in Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich und der Schweiz koordiniert. Seit 1979 leben und arbeiten in der Gemeinde Selters im Taunus Mitglieder der Religionsgemeinschaft unter anderem in den Druckereien, Übersetzungs-Büros, Organisations- und Logistikabteilungen, sowie in den Werkstätten in einer ordensähnlichen Gemeinschaft zusammen. Im Zweigbüro Zentraleuropa der Zeugen Jehovas in der Gemeinde Selters im Taunus wird für über 16.000 Gemeinden der Zeugen Jehovas in 51 Ländern Literatur gedruckt und von dort aus versandt. Seite 10 von 43
Niederselters ist eine ökumenische Schulseelsorge anzustreben. Diese Schulseelsorge bildet einen wertvollen Schnittpunkt zwischen Kirche und Schule und ist ein wichtiger Ort der Individualseelsorge. 17. Erwachsenenpastoral Im Bereich Erwachsenenpastoral soll es wie bisher einen gemeinsamen „Ausschuss für Erwachsenenpastoral“ geben. Bereits gemeinsam durchgeführte Veranstaltungen sollen wie auch die örtlichen Angebote weiter entwickelt und gefördert werden. Dazu zählen verschiedene Bildungsangebote, aber auch Bibelarbeit, Glaubenskurse, Veranstaltungen der spirituellen Vertiefung, Bildungsreisen und Pilgerfahrten, sowie Aktionen in ökumenischer Vernetzung. 18. Seniorenarbeit Die Seniorenpastoral ist in der gesamten Pfarrei St. Peter und Paul ein wichtiges Feld. Dabei sollen vitale Aktivitäten in den verschiedenen Orten der neuen Pfarrei weitergeführt werden. Für einzelne Projekte ist eine übergreifende Zusammenarbeit anzustreben. Dabei ist die Vernetzung mit Senioreneinrichtungen (z. B. Carpe diem Niederselters, Carpe diem Hasselbach, Anna-Müller-Haus, Bad Camberg) auf dem Pfarrgebiet der neuen Pfarrei auszubauen. 19. Sozialpastoral/Caritas Mit ihrem Einsatz für Menschen in Not erfüllt die neue Pfarrei Sankt Peter und Paul ihren wichtigen caritativen Auftrag. Wesentlicher Bestandteil dieses Engagements sind die Vernetzung mit kirchlichen caritativen Einrichtungen auf dem Pfarrgebiet, also mit der Caritas-Sozialstation sowie dem Caritasbüro (Erziehungsberatung) und dem Sozialladen „Unser Laden“ aber auch die unkomplizierte Individualhilfe in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband.
Besonderes Engagement für Flüchtlinge und Asylbewerber Immer mehr Menschen verlassen ihre Heimat und kommen nach Deutschland. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Menschen - Krieg, Diktatur, Verfolgung und Gewalt sind nur einige davon. Die Flüchtlinge suchen Schutz, Sicherheit und ein Zuhause auch bei uns in unseren Gemeinden im Bistum Limburg. Wir als Christen stellen uns dieser Herausforderung. Im Rahmen der "Willkommenskultur für Flüchtlinge" gibt es im Bistum Limburg bereits großes Engagement und vielfältige Initiativen an denen wir uns in unserer durch Zupfarrung erweiterten Pfarrei noch mehr und aktiver beteiligen wollen. Dabei gilt es in besonderem Maße wachsam und sensibel für den Bedarf an Hilfe und Unterstützung zu sein, gerade für auftretende Notlagen, die dem allgemeinen Blick verborgen bleiben. In allen Kirchorten der neuen Pfarrei sind Erstansprechpartner/innen vorhanden, die mit aufmerksamem und sensiblem Gespür diese wahrnehmen und dann diskret und unkonventionell Hilfe anbieten oder einen erkannten Bedarf an die Verantwortlichen im Caritasausschuss und Pastoralteam weiterleiten. Seite 11 von 43
Die finanziellen Mittel für unser Engagement werden vor allem durch die wiederkehrenden Caritassammlungen in allen Teilen der durch Zupfarrung erweiterten Pfarrei generiert. 20. Ökumene In der durch Zupfarrung erweiterten Pfarrei ist der Einsatz für das gemeinsame Zeugnis aller Christen in der Verschiedenheit der Konfessionen ein wichtiges Anliegen. Die bisherigen gewachsenen ökumenischen Beziehungen besonders zu den evangelischen Gemeinden sollen weiter gepflegt und fortgeführt werden (bspw. ökumenische Vereinbarung vom 30. Oktober 2007 zu den evangelischen Gemeinden in Bad Camberg, Niederselters und Idstein-Walsdorf; Vereinbarung mit der evangelischen Gemeinde Wolfenhausen-Haintchen zur Nutzung der Kirche in Haintchen). 21. Weitere Gruppen Als Kur- und Urlaubsregion besuchen viele Gäste und Patienten die Pfarrei St. Peter und Paul Bad Camberg. Kuren und Rehabilitationsmaßnahmen haben in aller Regel ihren Ursprung in tiefgreifenden persönlichen Erlebnissen, die neben der physischen und psychischen Betreuung auch ein seelsorgerisches Angebot erfordern. In der Freiherr-von-Schütz-Schule, in der hörgeschädigte Kinder und Jugendliche unterrichtet und betreut werden, liegt ein weiterer Schwerpunktbedarf eines besonderen pastoralen Angebotes. Durch die, mit der körperlichen Beeinträchtigung verbundenen, besonderen Anforderungen an die Formen der Kommunikation und der damit einhergehenden eingeschränkten Teilhabe an allgemeinen seelsorgerischen Angeboten, gilt es ein besonderes Augenmerk hierauf zu legen. Die Kurgast-, Rehabilitations- und Hörgeschädigtenseelsorge sind wichtige und vitale Orte des Glaubens.
22. Allgemeine Individualseelsorge Die Menschen in ihren Freuden und Sorgen, ihren Hoffnungen und Nöten zu begleiten und ihnen dabei ein Zeichen der heilsamen Nähe Gottes zu sein ist eine zentrale Aufgabe für die Priester, die hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für Ehrenamtliche. Die pastoralen Planungen in der neuen Pfarrei sollen bei diesem seelsorglichen Engagement stets eine zentrale Rolle erhalten. 23. Trauerpastoral Das Gebet für die Verstorbenen und die Begleitung Trauernder (individuell und in Trauergruppen) ist wichtiger Bestandteil der Pastoral. Dabei wird die ortsbezogene Praxis des Gebets für die Verstorbenen (z.B. Totengebet, Begräbnisfeier, Requiem, Sterbeämter, Totengedächtnis an Allerseelen) beibehalten. Diese Praxis ist auch Quelle des Trostes und der Hoffnung auf das ewige Leben.
24. Feste, Feiern und Traditionen Die Feste und Feiern der Pfarrei sind Momente der Begegnung, des Miteinanders und der Gemeinschaft. Sie sind oftmals Ausdruck für besondere Bräuche und Traditionen. Daher bleiben die örtlichen Gemeindefeste als solche bestehen. Gemeinsame die ganze Pfarrei betreffende Gelegenheiten des Feierns und der Begegnung, wie z.B. das gemeinsame Fest an der Kreuzkapelle, Sternwallfahrten und die Marienstattwallfahrt sollen weitergeführt und als solche etabliert werden. 25. Büchereien Die durch Zupfarrung erweiterte Pfarrei betreibt auch weiterhin die Katholische öffentliche Bücherei St. Mauritius, Bad Camberg – Erbach, die Katholische öffentliche Bücherei St. Nikolaus, Selters – Haintchen und die Katholische öffentliche Bücherei St. Christophorus, Selters – Niederselters (KÖB). Katholische öffentliche Büchereien nehmen heute neben der Ausleihe von Medien eine Vielzahl von Aufgaben im Gemeindeleben wahr. So wird in hohem Maß Leseförderung betrieben, indem neben dem Angebot an Lesestoff auch Veranstaltungen angeboten werden, die die Leselust wecken sollen. Die Büchereien sind Orte an denen sich Jung und Alt sowie Menschen aller Konfessionen treffen können. Neben dem Literaturgespräch ist auch das allgemeine Gespräch mit den Besuchern der Büchereien und deren Veranstaltungen eine wichtige gesamtgesellschaftliche und pastorale Aufgabe. Die Büchereien sind öffentliche Einrichtungen direkt vor Ort. Sie tragen zu mehr sozialer Gerechtigkeit bei. Zum Ausleihen darf jeder kommen, unabhängig von der Konfession und dem Wohnort. Die Ausleihe ist kostenlos. 26. Erstansprechpartner für die Kirchorte Zum Erhalt des lebendigen kirchlichen Gemeindelebens vor Ort stehen unabhängig von der kategorialen Aufgabenverteilung im Pastoralteam auch territoriale Erstansprechpartnerinnen in den jeweiligen Kirchorten zur Verfügung. Auch in der durch Zupfarrung erweiterten Pfarrei soll dieses Prinzip der Erstansprechpartnerinnen erhalten und soweit möglich ausgebaut werden.
Aktuell sind als Erstansprechpartner/innen benannt: •
Gemeindereferentin Anne Schmitt Erstansprechpartnerin für St. Ferrutius Würges
Gemeindereferentin Ulrike Mudrich Erstansprechpartnerin für St. Wendelin Dombach und St. Georg Schwickershausen
Pastoralreferentin Eva-Maria Rühmann-Horváth Erstansprechpartnerin für St. Mauritius Erbach und St. Antonius Oberselters Seite 13 von 43
Gemeindereferentin Johanna Moos Erstansprechpartnerin für St. Petrus Eisenbach
Pater Miroslav Mandic OFM Erstansprechpartner für St. Christophorus Niederselters
Kaplan John Manickaraj Erstansprechpartner für St. Peter und Paul Bad Camberg
Gemeindereferent Andreas Schorr Erstansprechpartner für St. Nikolaus Haintchen und St. Margaretha Hasselbach
Bezüglich der Fortführung der Tätigkeit als Bezugsperson durch Frau Gemeindereferentin Anne Schmitt nach Gründung der Pfarrei Neuen Typs wird auf Wunsch von Frau Anne Schmitt festgehalten:
Frau Gemeindereferentin Anne Schmitt wird auch nach der Gründung der Pfarrei St. Peter und Paul Bad Camberg bis auf weiteres als Bezugsperson in Bad CambergWürges tätig sein, wo sie eine Dienstwohnung bewohnt. Gemäß ihrer Aufgabenumschreibung übernimmt sie neben ihrer Tätigkeit als Bezugsperson weitere pastorale Aufgaben in den übrigen Kirchorten der Pfarrei St. Peter und Paul.
II. Die neue Pfarrei als Kirchengemeinde nach weltlichem Recht 1. Name und Rechtscharakter Die Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Bad Camberg bleibt als Körperschaft des öffentlichen Rechts und juristische Person nach weltlichem Recht bestehen. Als Folge der beabsichtigten, in I.1. beschriebenen Zupfarrung, werden die Katholischen Kirchengemeinden St. Christophorus Niederselters, St. Margaretha Hasselbach, St. Nikolaus Haintchen und St. Petrus Eisenbach zum 31. Dezember 2015 aufgehoben. Dementsprechend erweitert sich das Gebiet der Kirchengemeinde St. Peter und Paul Bad Camberg um die Gebiete der bisherigen Kirchengemeinden St. Christophorus Niederselters, St. Margaretha Hasselbach, St. Nikolaus Haintchen und St. Petrus Eisenbach. 2. Gesamtrechtsnachfolge Die wie in II.1. beschriebene erweiterte Kirchengemeinde St. Peter und Paul Bad Camberg wird Gesamtrechtsnachfolgerin der bisherigen Kirchengemeinden St. Christophorus Niederselters, St. Margaretha Hasselbach, St. Nikolaus Haintchen und St. Petrus Eisenbach. Dies bedeutet, dass das gesamte Vermögen einschließlich aller Forderungen und Verbindlichkeiten der bisherigen Kirchengemeinden mit dem Inkrafttreten der Errichtungsurkunde des Apostolischen Administrators von Limburg auf die Kirchengemeinde St. Peter und Paul Bad Camberg übergeht. Vorhandene Zweckbindungen bleiben uneingeschränkt erhalten. Soweit es sich um Aufgaben handelt, für die Geldbeträge auf gesonderten Konten bestehen, wird der Verwaltungsrat mittels Erteilung entsprechender Gattungsvollmachten, die Aufgaben, Kompetenzen (Verfügungsberechtigungen) und Verantwortung klar abgrenzen, sicherstellen, dass ein reibungsloser gewöhnlicher Gang der Geschäfte sichergestellt ist. Der Ortsausschuss hat ein Vorschlagsrecht zur Erteilung der Gattungsvollmachten. Die Grundbücher der zuvor eigenständigen Kirchengemeinden sind zu berichtigen.
Dieser Vereinbarung sind als Anlage 2 beigefügt, das Inventar der Ausstattungsstücke in Kirchen und Kapellen sowie alle sonstigen Einrichtungen und Ausstattungen, die dem Kult dienen sowie die Aufstellung aller laufenden, beschlossenen sowie zur baldigen Umsetzung geplanten Bau- und Investitionsprojekte der einzelnen Kirchengemeinden. Ferner sind dieser Anlage die bestehenden, bedeutenden Vermögenswidmungen und Zweckbestimmungen der einzelnen Kirchengemeinden im Kirchenfonds zu entnehmen, um für spätere Überlegungen und Entscheidungen des Verwaltungsrates eine Orientierungshilfe zu sein und bei der Entscheidungsfindung zur Verfügung zu stehen.
3. Verwaltungsrat der Kirchengemeinde Der Verwaltungsrat wird durch den neu gewählten Pfarrgemeinderat (s. I.8) gemäß dem Kirchenvermögensverwaltungsgesetz (KVVG) neu gewählt. Für die neue Amtszeit wird eine paritätische Besetzung des Verwaltungsrates mit Vertretern aus allen zehn Kirchorten angestrebt. Hierzu liegt ein entsprechender Beschluss der Konferenz der Verwaltungsräte im Pastoralen Raum Bad Camberg vom 16. Juni 2015 vor. Dabei kommt jedem einzelnen Mitglied des neu zu wählenden Verwaltungsrates als besondere Aufgabe zu den Kontakt und die laufenden Information zu dem jeweiligen Ortsausschuss sicherzustellen. Um gerade zu Beginn der Pfarrei neuen Typs das Zusammenwachsen der bisher eigenständigen Kirchengemeinden zu fördern, wird empfohlen in allen Fragen Konsensentscheidungen herbeizuführen, dies fördert den Dialog und erhöht die Verantwortlichkeit jedes Einzelnen für das Ganze. Die Regelungen des Kirchenvermögensverwaltungsgesetzes zur Beschlussfassung sind ungeachtet der vorstehenden Empfehlung bindend. Bis zur Konstituierung des neugewählten Verwaltungsrates, die möglichst bald nach dem 1. Januar 2016 erfolgen sollte, bleibt ab dem 1. Januar 2016 der bestehende Verwaltungsrat der Kirchengemeinde St. Peter und Paul zuständig. Dabei soll der Verwaltungsrat bis zur Konstituierung des neu gewählten Verwaltungsrates lediglich die laufenden Geschäfte fortführen und keine Entscheidungen treffen, die von grundlegender Bedeutung sind oder die im Widerspruch zum Geist der bisher getroffenen Entscheidungen der fünf Verwaltungsräte stehen. Die Verwaltungsräte der zuvor vier eigenständigen Kirchengemeinden hören mit Ablauf des 31. Dezember 2015 zu bestehen auf. 4. Verwaltungsratssiegel Die Kirchengemeinde führt das Verwaltungsratssiegel mit der Umschrift: „Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul, Bad Camberg“, im Innenkreis: „Der Verwaltungsrat“ weiter.
5. Trägerschaft der Kindertagesstätten Für die Kindertagesstätten in Trägerschaft der bisherigen Kirchengemeinden St. Christophorus Niederselters und St. Petrus Eisenbach wird rechtzeitig vor dem Zusammengehen der Pfarreien zum 01. Januar 2016 aufgrund des Trägerwechsels Sorge für eine neue Betriebserlaubnis getragen. Die Trägerschaftsaufgaben für die fünf Kindertageseinrichtungen werden auch künftig ehrenamtlich durch den Verwaltungsrat und ehrenamtliche KindertagesstättenSeite 16 von 43
Beauftragte mit entsprechender Gattungsvollmacht wahrgenommen. Dabei werden die wesentlichen laufenden Aufgaben von ehrenamtlich tätigen ErstansprechpartnerInnen vor Ort wahrgenommen, die jeweils für eine Kindertagesstätte Verantwortung tragen. Die Leiterinnen der Kindertageseinrichtungen werden mit umfangreichen Gattungsvollmachten / Kompetenzen ausgestattet, um den laufenden Betrieb der Kindertageseinrichtung sicherzustellen. Der vom Verwaltungsrat benannte Kindergartenbeauftragte koordiniert die übergeordneten Aufgaben des Trägers der Kindertageseinrichtungen und stellt die Information der vor Ort tätigen Erstansprechpartner/innen sicher. Die Option des Einsatzes eines hauptamtlichen Trägerbeauftragten wird nach dem Zusammenschluss auch unter Berücksichtigung der Talente und Charismen der Leiterinnen und der vor Ort tätigen Ehrenamtlichen sowie der bisherigen Usancen geprüft. 6. Mitarbeitervertretung Die bestehenden Mitarbeitervertretungen sind am 22. Juli 2015 über die Aufhebung der bestehenden Kirchengemeinden zum 01. Januar 2016 informiert worden. Übergangslösungen und die Bildung der Mitarbeitervertretung der durch Zupfarrung erweiterten Pfarrei erfolgen gemäß der Mitarbeitervertretungsordnung für das Bistum Limburg (MAVO). In der Pfarrei neuen Typs muss eine neue Mitarbeitervertretung gebildet werden. Nach § 6 (2) MAVO wird diese voraussichtlich 7 Mitglieder haben. Für die Übergangszeit nimmt nach § 13d II MAVO die MAV der bisherigen Pfarrei St. Peter und Paul Bad Camberg die Aufgaben der MAV als Übergangsmandat wahr. Nach § 13e MAVO gibt es für Aufgaben im Zusammenhang mit der Zupfarrung ein Restmandat der bisherigen MAVen. Spätestens sechs Monate nach der Zupfarrung muss eine neue MAV gewählt werden.
7. Hausmeister Auf der Basis des aus den Ergebnissen von „Sparen und Erneuern in den Kirchengemeinden“ resultierenden Stellenplans ist davon auszugehen, dass die Kirchengemeinde künftig die Möglichkeit haben wird, zusätzlich Hausmeister mit einem Gesamt- Beschäftigungsumfang von 50 % zu beschäftigen.
Nach ausführlicher Beratung erfolgte die Anhörung aller beteiligten Pfarrgemeindeund Verwaltungsräte gemäß § 13 Synodalordnung. Die getrennte Abstimmung in den einzelnen Gremien ergab folgende Abstimmungsergebnisse: Pfarrgemeinderat St. Christophorus, Niederselters am 10. September 2015 Es wurde beschlossen mit 5 gegen 0 bei 0 Enthaltungen Verwaltungsrat St. Christophorus, Niederselters am 09. September 2015 Es wurde beschlossen mit 6 gegen 0 bei 0 Enthaltungen Pfarrgemeinderat St. Margaretha, Hasselbach am 20. September 2015 Es wurde beschlossen mit 8 gegen 0 bei 0 Enthaltungen Verwaltungsrat St. Margaretha, Hasselbach am 17. September 2015 Es wurde beschlossen mit 6 gegen 0 bei 0 Enthaltungen Pfarrgemeinderat St. Nikolaus, Haintchen am 08. September 2015 Es wurde beschlossen mit 9 gegen 0 bei 0 Enthaltungen Verwaltungsrat St. Nikolaus, Haintchen am 19. August 2015 Es wurde beschlossen mit 3 gegen 1 bei 0
Pfarrgemeinderat St. Peter und Paul, Bad Camberg am 22. September 2015 Es wurde beschlossen mit 16 gegen 0 bei 0 Enthaltungen Verwaltungsrat St. Peter und Paul, Bad Camberg am 15. September 2015 Es wurde beschlossen mit 8 gegen 0 bei 0 Enthaltungen Pfarrgemeinderat St. Petrus, Eisenbach am 15. September 2015 Es wurde beschlossen mit 4 gegen 0 bei 0 Enthaltungen
Verwaltungsrat St. Petrus, Eisenbach am 15. Juli 2015 Es wurde beschlossen mit 4 gegen 0 bei 0
Bad Camberg, den 22. Sept ember 2015
' lt ·;·O ~~·? WJu~ t/1 1 ~ ~, . I
rrer Joachim Wichmann Priesterlicher Leiter
·--z; I~
Thomas Bauer ~ Vorsitzender des Pastoralausschusses
~~!LrodlV
Torsten Knödler Vorsitzender des Pfarrgemeinderates St . Christephorus Niederselters
12oo~dt~O:& ./1-eüd
Rosalinde Heid Vorsitzende des Pfarrgemeinderates St. Margaretha Hasselbach
Vorsitzender des Verwaltungsrates St. Christephorus Niederselters
lW.~~ Robert Hartmann stv. Vorsitzender des Verwaltungsrates St. Margaretha Hasselbach
ßt-~1!__ '
Jockhim Lieserin Vorsitzender des Verwaltung St. Nikolaus Hainf"chen ~
Vorsitzende des Pfarrgemeinderates St . Nikolaus Haintchen
~ llit~ Jrl ~ '
St. te:;:_Ba111
tv. Vorsitzender des Verwaltungsrates St . Peter und Paul Bad
Jpachim Werle l f orsitzender de(pfarrgemeinderates
, t.Petrus Eisenbach
Vorsitzender des Verwalt ungsrates St. Petrus Eisenbach
"'~ $>
E 01 ä. 01
oö ..... "0
"' .Ii
Nach eingehender Prüfung durch die zuständigen Stellen des Bischöflichen Ordinariates nehme ich diese Vereinbarung zur Kenntnis und empfehle auf dieser Grundlage dem Apostolischen Administrator die beabsichtigte Zupfarrungen. Limburg,
Wolfgang Rösch Ständiger Vertreter des Apostolischen Administrators
Anlagen zur Gründungsvereinbarung St. Peter und Paul Bad Camberg
Anlage 1 Präambel Die Kindertagesstätte St. Antonius Oberselters, die Kindertagesstätte St. Christophorus Niederselters, die Kindertagesstätte St. Marien Bad Camberg, die Kindertagesstätte St. Josef Eisenbach und die Kinderwelt St. Mauritius Erbach sowie die Kindertagesstätte Weilrod - Hasselbach • •
orientieren sich am Geist Jesu Christi und handeln danach orientieren sich am christlichen Menschenbild, sie vermitteln Werte und Normen, die den Kindern und Familien Halt und Orientierung für ein gelingendes Leben geben setzen dieses Menschenbild in der Einrichtung um nehmen am Sendungsauftrag der Kirche teil erfüllen das Recht des Kindes auf Erziehung, Bildung und Betreuung aus dem christlichen Geist bieten eine ganzheitliche Begleitung des Kindes und ihrer Familien an, in der Religion und Glaube eine zentrale Rolle spielen sind Orte der Familien verbessern die Lebenschancen von Kindern arbeiten verlässlich und entwickeln sich ständig weiter
Sie sind somit Orte der Glaubensvermittlung und bilden als Glaubensbiotope einen wichtigen Teil des christlichen Miteinanders. Alle Einrichtungen sind fest in das jeweilige regionale Umfeld eingebunden und versehen einen wertvollen Dienst für die Menschen in den Gemeinden, vor allem aber für die ihnen anvertrauten Kinder und deren Familien. Sie beteiligen sich aktiv am kirchlichen und gesellschaftlichen Geschehen im jeweiligen Kirchort und - nach den gegebenen Möglichkeiten - der gesamten erweiterten Pfarrei. Dabei erfordern es die sich wandelnden Familienbiografien und gesellschaftlichen Veränderungen, dass das Betreuungsangebot in den Kindertageseinrichtungen laufend eine Anpassung erfährt. Im Sinne einer ganzheitlichen, von christlichen Werten geprägten, Zielsetzung sind dabei die religiöse, die religionspädagogische, die pädagogische und die organisatorische Ebene in den Blick zu nehmen und in Einklang zu bringen.
Eine wesentliche Zielsetzung ist der Erhalt des profilierten Betreuungsangebotes aller fünf Kindertageseinrichtungen an den heutigen Standorten auf dem Gebiet der zukünftigen erweiterten Pfarrei St. Peter und Paul. Durch den Zusammenschluss der Pfarreien und Kirchengemeinden im Pastoralen Raum Bad Camberg, von denen auch die bisherigen Träger der fünf Kindertageseinrichtungen betroffen sind, ergeben sich neue Chancen und Notwendigkeiten in der Realisierung dieser Zielsetzung, die im weiteren in dieser Anlage beschrieben werden.
1. Auswirkungen durch die Fusion der Träger der Kindertageseinrichtungen Betriebserlaubnis Durch die Fusion der bisherigen Träger der Kindertageseinrichtungen St. Christophorus Niederselters und St. Petrus Eisenbach zur Kirchengemeinde St. Peter und Paul Bad Camberg durch Zupfarrung wäre für die Einrichtungen die formelle Beantragung einer neuen Betriebserlaubnis notwendig. Um den bisherigen Status der Einrichtungen, vor allem der Gruppengrößen, zu erhalten, wird dem Regierungspräsidium Kassel und dem hessischen Sozialministerium die Fusion formlos mitgeteilt. Die zwei Einrichtungen werden sodann unter den bisherigen Trägernummern, jedoch unter einem Träger (St. Peter und Paul) geführt. Arbeitsverträge Die Arbeitsverträge bestehen unverändert fort. Die Fusion der Kirchengemeinden (Träger) stellt einen Betriebsübergang nach § 613a BGB dar, d. h. alle Mitarbeiter 6 genießen – soweit es sich nicht um befristete Anstellungsverhältnisse handelt, deren Befristung ordentlich endet – ein Jahr Kündigungsschutz. „Kindergartenverträge“ mit der Stadt Bad Camberg und der Gemeinde Selters Der Trägerwechsel hat keine Auswirkungen auf den Bestand der Verträge mit der Stadt Bad Camberg und der Gemeinde Selters im Taunus (Gesamtrechtsnachfolge). Soweit die Kindergartenverträge noch nicht auf die Anforderungen des Kinderförderungsgesetz (KiFöG) angepasst sind, erfolgt dies jeweils mit den kommunalen Vertragspartnern, dabei ist die Option der Einführung eines hauptamtlichen Trägerbeauftragten vorzusehen. Zukünftig ist darauf zu achten, dass die Vertragswerke – unter Berücksichtigung der jeweiligen Voraussetzungen – eine Harmonisierung erfahren. Weitere Verträge Auch die Verträge mit Eltern (Betreuungsverträge) und allen Dritten bestehen unverändert weiter fort. 2. Religiosität „In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst“ (Hl. Augustinus)
Die eigene Religiosität des pädagogischen Personals wurde bereits durch besondere Angebote in den Fokus gestellt. Auch zukünftig soll durch eigene Glaubenserfahrungen das katholische Profil unserer Einrichtungen weiter geschärft werden.
Zur besseren Lesbarkeit wird darauf verzichtet sowohl die weibliche als auch die männliche Form von Mitarbeiterin(en), Erzieherin(en), Pädagogin(en), Lehrerin(en) zu verwenden, gleichwohl immer beide Formen gemeint sind.
Dieser Aufgabe kommt gerade mit Blick auf die voranschreitende Säkularisierung der Gesellschaft eine besondere Bedeutung zu, um bekennendes Zeugnis ablegen zu können. Im Zusammenwirken mit den für die Kindertageseinrichtungen zuständigen pastoralen Mitarbeiterinnen und dem priesterlichen Leiter werden auf freiwilliger Basis entsprechende Angebote (bspw. Oasentage) gesetzt. 3. Religionspädagogik „Leben als christliche Gemeinde, das bedeutet vor allem „Leben aus dem Glauben - den Glauben leben und feiern“. Der Glaube an Jesus Christus begleitet alle Situationen unseres Lebens von der Geburt bis zum Tod und letztlich über den Tod hinaus.“ In der Religionspädagogik werden die heute gelebten Riten und Feste im Jahreskreis durch die Zusammenführung der Verantwortung auf Seiten der pastoralen Mitarbeiter – im Sinne einer subsidiären Unterstützung – als gemeinsame Aufgabenstellung der fünf Einrichtungen umgesetzt. Das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten und das gemeinsame Sammeln von Glaubenserfahrungen (bspw. der Vorschulkinder, Vorbereitung der Hochfeste, etc.) in größeren Gruppen verstärken die Eindrücke, vertiefen die Erlebnisse und schaffen eine bessere Ausgangslage für den gelebten Glauben in den Familien. Das inhaltliche Angebot in der Religionspädagogik geschieht in den Dimensionen • vermitteln • leben • feiern.
Die Glaubensvermittlung ist ein klares und offenes Bekenntnis unseres christlichen Glaubens als gemeinsame Aufgabe von Gemeinde, Träger, Leitung, pädagogischem Personal und Familien. Dies geschieht angemessen, jeweils gemäß dem Entwicklungsstand und der Aufnahmefähigkeit der uns anvertrauten Kinder. Die Glaubensvermittlung ist eingebettet in die pfarrgemeindlichen und kirchortbezogenen Angebote in Katechese und Pastoral. Das spürbare Erleben und das Vorleben des christlichen Glaubens, gerade auch in alltäglichen Gelegen- und Begebenheiten, sind in den Tagesablauf der Kindertageseinrichtungen eingebettet. Hierzu ist die Förderung des liturgischen Grundwissens ebenso erforderlich, wie die Entwicklung der methodischen Kompetenzen im schöpferischen Umgang mit musischen Ausdrucksformen und der Fähigkeit spirituelle Impulse zu geben.
Gelebter christlicher Glaube zeigt sich vor allem im Gottesdienst in den Feiern des Glaubens, der Sakramente und anderen Gottesdiensten. Das Kirchenjahr lädt mit seinen Festen dazu ein, sich immer wieder neu auf den Weg des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe rufen und auf ihn mitnehmen zu lassen. Die Pfarrgemeinde feiert in vielfältigen Formen ihren christlichen Glauben. Auch in den Kindertageseinrichtungen wird der Glaube gefeiert. Dies geschieht in eigenen alters- und entwicklungsgerechten Formen der Liturgie. Über diese Formen können Familien einen Zugang zur Liturgie der Pfarrgemeinde finden. Als Leitwort gilt dabei Mt 18.20: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“.
4. Pädagogik „Das Kind wird nicht erst ein Mensch, es ist schon einer.“
Familie, Schule und Kindertageseinrichtung sind die drei gesellschaftlichen Institutionen, welche die kindliche Entwicklung in den ersten 10, 12 Lebensjahren entscheidend prägen. Heute werden Erziehung und Bildung eines Kindes als "Co-Produktion" von Eltern, Lehrern, Erziehern und dem Kind selbst verstanden. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen allen Erwachsenen, basierend auf einem intensiven dialoghaften Informations- und Erfahrungsaustausch. Zur Bezeichnung der wünschenswerten Beziehung zwischen Eltern und Erziehern bzw. Lehrern werden immer häufiger die Begriffe "Erziehungspartnerschaft" und "Bildungspartnerschaft" verwendet. Durch diese Begriffe wird die gemeinsame Verantwortung für die Erziehung und Bildung der Kinder betont. Eltern und PädagogInnen verfolgen ähnliche Ziele und kooperieren bei deren Umsetzung. Als "Partner" sind sie gleichwertig und gleichberechtigt. Die Kindertageseinrichtungen stehen in der Verantwortung die pädagogischen Anforderungen in der Entwicklung der ihnen anvertrauten Kinder umzusetzen. Dazu werden – diversifiziert nach Lebensalter – unterschiedliche Konzepte verfolgt, die auch eine Individualisierung des jeweiligen Profils der einzelnen Kindertageseinrichtung zulassen. Diese Vielfalt und Individualität ist gewünscht, wird gefördert und weiterentwickelt.
Die Weiterentwicklung erfolgt zukünftig in noch engerer Abstimmung der Leitungen der fünf Kindertageseinrichtungen in regelmäßigen Abstimmungsgesprächen (Regiogruppe). Die Individualität in der Umsetzung der Pädagogik erfährt dort ihre Begrenzung wo religiöse und religionspädagogische Belange einerseits und organisatorische Notwendigkeiten andererseits berührt werden.
5. Organisation „Organisation ist ein Mittel, die Kräfte des einzelnen zu vervielfältigen.“ (Peter F. Drucker) Die Einrichtungen werden als eigenständige Einrichtungen in eigener Verwaltung weitergeführt, es erfolgt aber – wie auch in den übrigen Bereichen der Verwaltung der Kirchengemeinde – eine intensive Zusammenarbeit in der Organisation, um vor allem durch die Vereinheitlichung von (Verwaltungs-)Prozessen Effizienzpotenziale zu heben, die Freiräume in der Pädagogik schaffen. Ferner gilt es die Anforderungen an die ehrenamtlich Tätigen trotz steigender Größe und Komplexität nicht ausufern zu lassen. Vor dem Hintergrund der gemeinsamen Trägerschaft müssen Verwaltungsabläufe neu geregelt werden. Für die Einrichtungen wird eine gemeinsame Besprechungskultur entwickelt danach erfolgen: •
monatliche Leiterinnendienstgespräche
vierteljährliche Gespräche zwischen den Leitungen, dem Kindergartenbeauftragten des Verwaltungsrates und der pastoralen Mitarbeiterin, die für die Kindertageseinrichtungen verantwortlich zeichnet
halbjährliche Mitarbeiterinformationsgespräche, an denen alle Mitarbeiter aller drei Einrichtungen teilnehmen
anlassbezogen Projekt- und Einzelgespräche, an denen die jeweils erforderlichen Personen teilnehmen
Hiervon unberührt bleiben die bestehenden Gesprächskreise bspw. mit den anderen kommunalen Einrichtungen, den Arbeitsgruppen, der KTK Regional AG, etc. Die Aufgaben der jeweiligen Leitungen für ihre Einrichtung bleiben unverändert, das heißt zum Beispiel • Budgetverantwortung im Rahmen der Haushaltsansätze bis zu 2.000,-- € • Dienstvorgesetztenschaft für die Mitarbeiter • Verantwortung für die Umsetzung von Konzept- und Qualitätsentwicklung der Einrichtung
Es wird angestrebt, dass alle Leitungen an dem Qualifikationsangebot des Bistums „Führen und Leiten sozialer Organisationen in kirchlicher Trägerschaft“ teilnehmen. Um die Leitungen und Mitarbeiter von administrativen Aufgaben zu entlasten und gleichartige Prozesse (bspw. Aufnahmeverfahren für Kinder, Erstellen von Dokumentationen und Publikationen, Zentralisierung von Beschaffung, Beantragung von Zuschüssen und Fördermittel, Meldewesen, Budgetüberwachung, Seite 25 von 43
Abstimmung Stadt Bad Camberg und Rentamt etc.) zu vereinheitlichen, steht in der Kinderwelt St. Mauritius Erbach, als größter Einzeleinrichtung, eine Verwaltungsstelle im Rahmen des bestehenden Personalschlüssels zur Verfügung, die zukünftig von allen Einrichtungen genutzt wird. Zur Festlegung der zu übertragenden Aufgaben setzt sich der Kindergartenbeauftragte mit den Leiterinnen ins Benehmen. Es wird angestrebt den Beschäftigungsumfang im Rahmen der Übernahme zentraler Tätigkeiten angemessen anzupassen, dieser ist aus Stellenanteilen innerhalb des Personalsolls zu finanzieren. Auch zukünftig wird die Verwaltung der Kindertageseinrichtungen in hohem Maße in den Händen der ehrenamtlich Tätigen liegen. Eine hauptamtliche Verwaltung der Kindertageseinrichtungen (Trägerbeauftragter) ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen. Jede Einrichtung verfügt über einen direkten Ansprechpartner vor Ort der Mitglied des nach § 22 der Synodalordnung zu bildenden Ortsausschusses des jeweiligen Kirchortes ist. Der Schwerpunkt der Aufgabenstellung liegt in dem Erhalt der Integration der jeweiligen Einrichtung in das Gemeindeleben des Kirchortes. Durch entsprechende Gattungsvollmachten ist der Umfang des Aufgaben- und Verantwortungsbereiches als Ansprechpartner für Eltern und Dritte als Trägervertreter zu definieren. Ferner gibt es einen zentralen Kindergartenbeauftragten, der Mitglied des Verwaltungsrates ist. Der Schwerpunkt seiner Aufgabe ist die Personal- und Budgetverantwortung sowie die koordinierende Zusammenarbeit und Information der Ansprechpartner vor Ort. Er ist Dienstvorgesetzter der Leitungen und berichtet regelmäßig dem Verwaltungsrat. Er ist Ansprechpartner für die Mitarbeitervertretung und nimmt die Trägeraufgaben im Rahmen des Qualitätsmanagements wahr.
Für die dezidierte Aufgabenverteilung (Tätigkeitsbeschreibung und Verantwortung) zwischen Elternvertretung, Personal, Leitungen, Ansprechpartner vor Ort, Kindergartenbeauftragtem, pastoraler Mitarbeiterin und Verwaltungsrat werden der Kindergartenbeauftragte und die Leitungen beauftragt einen Vorschlag zu unterbreiten, der vom Verwaltungsrat beraten und beschlossen wird. Zukünftige Arbeitsverträge werden so vereinbart und abgefasst, dass die Mitarbeiter in allen Einrichtungen eingesetzt werden können. Diese Durchlässigkeit erschließt die Möglichkeit die Mitarbeiter besser nach Ihren Talenten und Charismen einsetzen zu können. Die Förderung von Mitarbeitern – in dem sich verschärfenden Wettbewerb um qualifiziertes Personal – wird damit ebenfalls erleichtert. Beispielsweise bei dem Wiedereinstieg nach Elternzeit und anderen Dienstfreistellungen auf einem adäquaten Arbeitsplatz.
Kurzfristige Personalüberstellungen – zur Sicherstellung der Betreuung in den Kindertageseinrichtungen – erfolgen im Rahmen arbeitsvertraglicher Möglichkeiten in direkter Abstimmung und im Einvernehmen der Leitungen untereinander. Der Förderung der Ausbildung von Erziehern kommt angesichts knapper werdender Personalressourcen eine besondere Bedeutung zu. Alle Einrichtungen sind qualifizierte Ausbildungsstätten und werden auch zukünftig die Ausbildung von Erziehern in ihren Einrichtungen nach Kräften unterstützen und umsetzen. Die Personalentscheidungen für Mitarbeiter werden zur Sicherung aller Anforderungen von einem neu zu schaffenden Gremium getroffen, dem der Kindergartenbeauftragte, die pastorale Mitarbeiterin und die jeweilige Leitung angehören. Über Personalentscheidungen die die Leitungen betreffen, entscheidet der Verwaltungsrat i. d. R. auf Vorschlag des Kindergartenbeauftragten und der pastoralen Mitarbeiterin. Die Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse und die damit verbundenen Loyalitätsobligenheiten der Mitarbeiter bilden die Basis für die Auswahl und die Weiterentwicklung des pädagogischen Personals. Diese anspruchsvollen Anforderungen gilt es zu pflegen und weiterzuentwickeln. In der Pfarrei neuen Typs muss eine neue Mitarbeitervertretung gebildet werden. Nach § 6 (2) MAVO wird diese voraussichtlich 7 Mitglieder haben. Für die Übergangszeit nimmt nach § 13d II MAVO die MAV der bisherigen Pfarrei St. Peter und Paul Bad Camberg die Aufgaben der MAV als Übergangsmandat wahr. Nach § 13e MAVO gibt es für Aufgaben im Zusammenhang mit der Zupfarrung ein Restmandat der bisherigen MAVen. Spätestens sechs Monate nach der Zupfarrung muss eine neue MAV gewählt werden. 6. Qualitätsmanagement Maßnahmen zur Qualitätssicherung erfolgen im Bistum Limburg anhand des vom KTK-Bundesverband entwickelten und im Bistum entsprechend adaptierten KTK-Gütesiegels. Bei Qualitätsmanagement nach dem KTK-Gütesiegel handelt es sich um ein sogenanntes werteorientiertes Qualitätsmanagement, das auf dem Leitbild der Einrichtung aufbaut. Es kann zertifiziert werden, um auch nach außen hin die Erfüllung der Leistungs- und Qualitätsanforderungen zu dokumentieren und längerfristig abzusichern.
Das KTK-Gütesiegel ist in neun Qualitätsbereiche aufgeteilt (Kinder - Eltern Kirchengemeinde - Politische Gemeinde - Glaube - Träger und Leitung - Personal - Mittel - Qualitätsentwicklung/Qualitätssicherung). In allen Bereichen werden Qualitätsanforderungen ausformuliert, die durch mehrere Praxisindikatoren konkretisiert werden.
Alle Einrichtungen haben an dem Einführungsprojekt »Q-iTa für Kinder« Qualitätsmanagement in Tageseinrichtungen für Kinder im Bistum Limburg teilgenommen und befinden sich zurzeit in unterschiedlichen Umsetzungsphasen. Auf Basis der dort vereinbarten Rahmendaten erfolgt die Zusammenarbeit der Einrichtungen im Bereich des Qualitätsmanagements.
Diese Anlage bildet die äußere Form der Zusammenarbeit. Die Zusammenarbeit selbst soll von gutem Geist und absolutem gegenseitigen Vertrauen getragen sein.
Anlage 2 1. Inventar der Ausstattungsstücke in Kirchen und Kapellen sowie alle sonstigen Einrichtungen und Ausstattungen, die dem Kult dienen 7
St. Christophorus, Niederselters lfd. Nr. 8
Christophorus Statue, Holz wertvolle, alte Barockarbeit in Silber und Gold koloriert, Künstler unbekannt,(um 1750)
Pfarrkirche St. Christophorus Mittelschiff, vorne, an einer Säule auf einer Wandkonsole
Josef Statue mit Jesusknabe, Hartguss, aus der Kevelaer Kunstanstalt, Erwerb um 1954
Pfarrkirche St. Christophorus Josefsaltar
Marien Statue aus Holz, koloriert, spätgotisch, aus Privatbesitz 1963 gekauft, Herkunft unbekannt
Pfarrkirche St. Christophorus Marienaltar
Herz-Jesu Statue, Holz, bunt koloriert, aus München, Erwerb um 1912
Pfarrkirche St. Christophorus vorne linkes Seitenschiff
Herz-Marien Statue, Holz, bunt koloriert, aus München, Erwerb um 1912
Pfarrkirche St. Christophorus vorne rechtes Seitenschiff
Pieta Statue, Holz, bunt Erwerb um 1916
Pfarrkirche St. Christophorus Nische hinten Mittelschiff
Antonius Statue, Holz, natur
Pfarrkirche St. Christophorus linke Seitenwand im Mittelschiff, hinten
Kleine Figur der hl. Theresia vom Kinde Jesu, Gips
Pfarrkirche St. Christophorus über der Tür zur Orgelempore
großes Wandkreuz mit Korpus
Pfarrkirche St. Christophorus Seitenwand vorderes Mittelschiff, links
Ggf. ersetzt durch Beifügung des in den jeweiligen Kirchengemeinden vorhandenen Inventarbuches nebst Nachweisen ggf. durch Inventarnummer zu ersetzen soweit durch Bischöfliches Ordinariat katalogisiert.
Pfarrkirche St. Christophorus Seitenwand hinteres Mittelschiff, links
Kreuzwegplastiken (14 Stück) aus gebranntem Ton, Erwerb um 1956
Pfarrkirche St. Christophorus an den Wänden der Seitenschiffe
Bild der immerwährenden Hilfe, auf Holz, mit Holzrahmen, Erwerb um 1929
Pfarrkirche St. Christophorus Im linken Eingang der Kirche
Kreuz auf Hochaltar
Pfarrkirche St. Christophorus Hochaltar
Rauchfässer, 4 Stück
Pfarrkirche St. Christophorus Sakristei
Kelche f. Wein, 3 Stück
Kelche f. Hostien hoch, 2 Stück
Hostienschale mit Fuß, 2 Stück
Monstranz groß, 2 Stück
Monstranz klein, 2 Stück
Weihwasserkessel mit Aspergill, 2 Stück
Christophorus Figur aus Zementguss, auf Sockel am Ort um 1935 hergestellt
Anlage rechts neben der Pfarrkirche
Christophorus Figur, Holz, in modernem Stil, Erwerb um 1952
Christophorus Figur, Holz, ca. 95 cm hoch
Marien Figur, ca. 130 cm hoch
Christophorus Figur, Holz, ca. 40 cm hoch
Lourdes Figur aus weißem Marmor, Erwerb um 1947
Mariengrotte (Wald)
St. Margaretha, Hasselbach lfd. Nr.8
Es wird Bezug genommen auf das Inventarheft der Pfarrei St. Margaretha Hasselbach, welches Bestandteil der Vereinbarung ist.
St. Nikolaus, Haintchen lfd. Nr.8
Hl. Petrus, Holz
Hl. Paulus, Holz
Mutter Gottes, Holz
Hl. Nikolaus, Holz
St. Anna, Holz
Hl. Joachim, Holz
Hl. Bischof, Holz
Mutter Gottes mit Jesuskind, Holz
Hl. Josef, Holz
Hl. Maria Magdalena, Holz
Herz Jesu, Holz
Schmerzhafte Mutter Gottes (beschädigt)
Herz Marien, Pfarrheim, Holz
Hl. Antonius, Einsiedler, Holz
Seitenwand Kirche
Jesusknabe, Holz
über Sakristeitür
lfd. Nr.8
Kruzifix groß, Holz
über Tabernakel
3 Figurensockel
2 Ölbilder Mutter Gottes
1 Ölbild Grablegung Jesu
Rückwand Kirche
Standkruzifix klein, Bronze,
Standkruzifix klein, Holz
2 Vortragekruzifixe klein
1 Vortragekruzifix groß
Taufstein Marmor
Opferstock Marmor
Krippe mit Stall und Figuren, mit Engel, Drei Königen, alle mit Gewändern, Kamel
2 Prozessionsfahnen
Josefsfahne
Mikrofonanlage mit Funkmikrofon
Missionskreuz, Holz
St. Peter und Paul, Bad Camberg (Kirchort St. Peter und Paul Bad Camberg) lfd. Nr.8
Es wird Bezug genommen auf das Inventarheft der Pfarrei St. Peter und Paul Bad Camberg, welches Bestandteil der Vereinbarung ist.
St. Peter und Paul Bad Camberg (Kirchort St. Antonius, Oberselters) lfd. Nr.8
Es wird Bezug genommen auf das Inventarbuch der Pfarrei St. Peter und Paul Bad Camberg, Kirchort St. Antonius, Oberselters welches Bestandteil der Vereinbarung ist.
St. Peter und Paul Bad Camberg (Kirchort St. Mauritius, Erbach) lfd. Nr. 8
Barocke Marienfigur: Königin mit Zepter und Kind, Hadamarer Barock lt. Dr. Baron Döry (Barockplastik im ehem. Amt Camberg 1971/72) um 1730 hergestellt. Größe ca.97 cm / Lindenholz.
Der Mantel der Figur war von 1956-ca. 1985 rot.
Mauritius Statue: Römischer Legionär mit Speer und Helm, lt. Dr. Baron Döry wohl um 1820 entstanden, gehörte also zur ursprünglichen Ausstattung der Erbacher klassizistischen Kirche deren Bau 1818 begonnen wurde. Von 1971 bis 2005 stand sie an der linken Rückwand der neuen Kirche, Seit 2005 steht sie an der linken Chorwand. Größe: 167 cm / Holz
Es fehlt das Schild und das Schwert / Sie wurde Anfang der neunziger Jahre restauriert
Georgs Statue: Ritterfigur mit Fahne, wohl auch um 1820 entstanden, stand bis zum Abriss der alten Kirche auf dem Schalldeckel der Kanzel, dann bis 1986 im Pfarrsaal, seit 1986 in der Kirche. Größe: 92 cm / Holz
Wurde 1986 restauriert / Es fehlt das Schwert
Herz-Jesu-Statue: Wurde lt. Pfarrchronik Seite 41 als Ersatz für eine Figur die vom Sockel fiel aus freiwilligen Gaben 1915 angeschafft. Sie stammt von der Firma ISAM und Piroth aus dem Grödnertal.
Seit dem Neubau fehlt der Heiligenschein / Wurde 2005 von Herrn Peter Müller Schwickershausen gereinigt und restauriert
Es fehlt der Lilienstab und der Strahlenkranz des Jesuskindes
In der alten Kirche stand sie zuerst links vom Hochaltar, ab 1956 in der mittleren rechten Fensternische, in der neuen Kirche stand sie bis 2005 in der Marienkapelle, seit 2005 steht sie an der linken Rückwand. Erworben: 1915 Größe: 145 cm / Holz
Josefs- Statue: Gipsfigur, stammt aus der Mitte des 19ten Jahrhunderts, gemäß Herstellerschild wurde sie in der Mayerschen Kunstanstalt München hergestellt, in der alten Kirche stand sie im linken Seitenaltar, dem Josefaltar, seit ca. 1977 steht sie in der Marienkapelle.
Schmerzhafte Muttergottes: dürfte wohl zur Grundausstattung des alten klassizistischen Hochaltares von 1820 gehört haben, Sie stand auf dem Altar oben links bis 1950, dann in der Turmkapelle, seit Anfang der neunziger Jahre stand sie an der linken Seitenwand der Marienkapelle, 2005 wurde sie am Pfeiler unter der Empore angebracht Größe: 98 cm / Gips
Wurde Anfang der neunziger Jahre von Peter Müller Schwickershausen restauriert
4.3.6A)
Johannesfigur: Im Frühjahr 2007 erhielten wir von Herrn Dorn Limburger Straße, die zur oben genannten Muttergottes gehörende Johannesfigur zurück. Sie stand bei ihm in der Garage. 2009 wurde sie restauriert und mit der Marienfigur und dem Kreuz unter Nr. 3.8 über dem rechten Beichtstuhl angebracht.
Antoniusfigur: Pfarrkirche Gipsfigur wurde von Tobias Scheinkönig im St. Mauritius September 1996 für DM: 200,00 in Colmar / Elsass gekauft und der Kirche als Ersatz für die verlorene Figur gestiftet. Erworben 1996
Barockkreuz mit Korpus: anstelle einer Dornenkrone trägt der Heiland drei Strahlen. Dieses Kreuz stammt aus dem Privatbesitz von Pfarrer Schott (Pfarrer in Erbach von 1934-1950). Es wurde 1952 von Fräulein Schott der Gemeinde überlassen (Pfarrchronik Seite 131). Es hing zuerst neben der Kanzel, dann nachdem es von Kirchenmaler Rauch restauriert wurde war es von 19561969 auf dem alten Hochaltar, später hing es im Pfarrsaal. Seit 1986 ist es über dem rechten Beichtstuhl angebracht. Material: Holz
Kreuz mit Korpus: nicht gefasst. Dieses Kreuz wurde 1971 von den Pallottinern abgelaugt und erhielt Eichenbalken. Es wird für die Kreuzverehrung an Karfreitag benutzt. In der alten Kirche hing es wohl in der Sakristei Größe: 67cm / Holz
Mauritiusreliquiar: Reliquienschrein mit geschnitztem Kreuz, Schädel Adams und den Figuren von Maria und Johannes. Hadamarer Barock, wohl wertvollstes Ausstattungsstück unserer Kirche.
Die Kreuzigungsgruppe ist seit Anfang 2014 an das Diözesanmuseum in Limburg ausgeliehen. Die Reliquie wird in einem vom Bistum geliehenen Ostensorium im Tabernakel aufbewahrt
Restauriert im Juli 2009 von Birte Timmsen
Reliquiar 36 cm Figuren 28 cm Kreuz ?? cm Material: Holz
wurde 2005 restauriert
Lamm Gottes: versilbert, geschnitzt. Wurde früher an Fronleichnam getragen. Steht seit Anfang der neunziger Jahre auf dem Tabernakel.
Pelikangruppe: goldfarben, geschnitzt, Sie wurde früher an Fronleichnam auf einem Samtkissen getragen. Seit dem Neubau der Kirche hängt sie in der Kapelle über dem Taufstein. Größe:
Herz Maria (Symbol): goldfarben, geschnitzt. Wurde auch früher an Fronleichnam getragen, liegt jetzt im Schrank in der Sakristei. Größe:
Heilig-Geist-Taube: vergoldet, geschnitzt. Sie stammt vom Schalldeckel der alten Kanzel. Hängt seit dem Neubau in der Sakristei.
Größe: 65 cm breit / Holz
Kreuzweg (14 Stationen): geschnitzt, naturbelassen. Künstler: Angelo Valentin Offenburg. Das Geld für den Kreuzweg stammte überwiegend vom Handarbeitsbasar der Frauengemeinschaft Erworben 1983 für TDM 12,4 (T€ 6,3) Größe:
Kreuzweg ( 14 Stationen): Öldrucke 19tes Jahrhundert, wohl bis 1942 in der alten Kirche, leider nicht mehr gerahmt
Pfarrarchiv / Pfarrhaus
Herz-Jesu-Figur : Gips gefasst, sehr reich mit Gold verziert. Sie stand wohl ursprünglich im Erker des Pfarrhauses, der als Gebetsnische diente, dann im Treppenhaus, jetzt im Pfarrbüro
Schwarze Muttergottes: ist wohl aus Terrakotta, steht seit 1974 in der Friedhofskapelle , erworben 11.10.1974 für TDM 2 (T€ 1) Größe:
Lourdesmadonna: steht in der Nische am Kirchturm. Wurde von Dr. Peuser als Ersatz für die gestohlene Madonna gestiftet.
Kirchturmnische (außen)
St. Georgs-Fenster: Bleiverglasung von 1942. Das Fenster wurde vom Architekten Jakob Müller gebürtig aus Erbach wohnhaft in Köln entworfen und bezahlt. Die Fertigstellung erlebte er leider nicht mehr, da er 1941 verstarb (Pfarrchronik Seite 85). Sie zeigt St. Georg mit Erbacher Kirche und Limburger Dom. War früher im Emporenaufgang der alten Kirche und in jetzt als Sakristeifenster eingebaut.
Erworben 1942 für 200 RM
St Aloysius-Fenster: Bleiverglasung Ende 19tes Jahrhundert. War an der Empore der alten Pfarrkirche eingebaut. Wurde von Familie Rücker beim Abriss ausgebaut und sichergestellt. In den 90ger Jahren wieder der Gemeinde zurückgegeben befand es sich erst im Pfarrsaal. Seit 2005 hängt es in der Kirche.
Barocker Marienaltar: ( ca 1730 ) Er stammt aus der früheren Pfarrkirche. Er stand im Altarraum der Kirche vor 1818 (Der gotischen Turmkapelle). Ab 1934 wurde er in der alten Kirche als rechter Seitenaltar aufgestellt. Nach dem Abriss der alten Pfarrkirche (1970) stark reduziert und auf die räumlichen Gegebenheiten angepasst (verkleinert).
Wandkreuz mit Kreuzblumenenden und Gipskorpus. Es stammt vom Altar der Turmkapelle und hing danach im Kindergarten und später im Pfarrsaal.
Wurde von Hermann Birkenfeld Erbach neu eingebleit und restauriert / Oswald Schepp fertigte den Rahmen
Restauriert von Peter Müller 2012 und in der Werktagskapelle angebracht
St. Peter und Paul Bad Camberg (Kirchort St. Georg, Schwickershausen) lfd. Nr. 8
Gnadenbild – barocke Pieta: 59 cm in barockisierter Figurennische mit steinmetzmäßiger Umrahmung
St. Georg als Reiter mit Drache: leicht gebeiztes Lindenholz, 45 cm hoch, qualitätsvoll
St. Anna mit Maria: Lindenholz, ungefasst, 57 cm hoch, provinzielle 20. Jahrhundert
Madonna mit Kind: 122 cm – Außenfigur, ansprechend schlichte Arbeit von H. Kreuchen, Dombach ( um 1955).
Figurennische Ostseite Pfarrkirche St. Georg
St. Georg als Reiter mit Drache: restauriert
St. Anna mit Maria: restauriert
Nische zwischen Opferstock und Wendeltreppe Empore Pfarrkirche St. Georg
St. Peter und Paul Bad Camberg (Kirchort St. Wendelin, Dombach) lfd. Nr. 8
Madonna aus Eichenholz: 1942, von dem Künstler Heinrich Kreuchen hergestellt
Kirchenschiff (vorne rechts)
Mutter Gottes mit Jesuskind: Statue wird 2011 restauriert
geplant: Fenstersims im Windfang der Pfarrkirche
St. Peter und Paul Bad Camberg (Kirchort St. Ferrutius, Würges/Walsdorf) lfd. Nr. 8
Walsdorfer Madonna, Marienbild, 16. Jahrhundert, Holzfigur aus einem Stück Eichenholz, (1520 Mainzer Schule)
Linke hintere Ecke im Kirchenschiff
siehe auch Sonderbericht von K. H. Braun
Maria mit Jesuskind Vollplastisch Barock
Holz, weiß mit Gold gefasst 132 cm hoch. Von Bildhauer Anton Wermelskirch (1681 – 1718)
Josef mit Jesuskind Vollplastisch Barock mit Zimmermannssäge
Holz 130 cm Hadamarer Bildhauerschule um 1740
St. Elisabeth mit Rosenwunder
Linke Seitenaußenwand
180 cm Holz von Josef Obletter St. Ulrich/Gröden um 1900
Rechte Seitenaußenwand
Wie St. Elisabeth 6.4
St. Ferrutius mit Helmzier Lanze und Schild
Barocke Figur in der Apsis 88 cm vollplastisch Holz
Auf der linken Apsisseite
St. Michael auf teuflische Schlange tretend
Wie oben 6.6 78 cm Holz
Herkunft nicht bekannt.
Pieta 94 cm/75 cm breit
Auf der rechten Seite unter der Empore
Bundgefasst, provinziell Holz
„Kreuzreliquie“ in silberner Monstranz gefasst Sakristei
Monstranz einfache Ausführung
Tresor /Sakristei
Monstranz Prunkausführung
Pfarrhaus Bad Camberg
Mit Halterung für Kreuzpartikel
Petrusfigur Holz vollplastisch
Stand früher auf dem Schalldeckel der Kanzel
St. Petrus, Eisenbach lfd. Nr.8
Es wird Bezug genommen auf die Inventarliste Kath. Pfarrkirche St. Petrus Eisenbach / Ts.; Anno Domini Nostri Iesu Christi 2015 der Pfarrei St. Petrus Eisenbach, welche Bestandteil der Vereinbarung ist.
2. Aufstellung aller laufenden, beschlossenen sowie zur baldigen Umsetzung geplanten Bau- und Investitionsprojekte lfd. Nr.
Sockelsanierung (aufsteigende Nässe) Angemeldet zur Filialkirche St. Antonius, Oberselters Bauliste 2016
Fassadensanierung Pfarrhaus (Anstrich Antrag in Bauliste Fassade, Geländer, Holzfläche, Regen- BO 2012 rohre); T€ 15
Austausch der 4 Stück Relais gesteuerten wurde im Zuge Antriebe der Glockenanlage, die nach der Wartung 2015 fast 50 Betriebsjahren Verschleißerschei- festgestellt nungen aufweisen; T€ 9
Erneuerung der 15 Stück 1-fach verglas- Angebote einhoten Fenster im 1. OG des Pfarrheims, len Fenstergröße 1,30/2,10 m; T€ 23
Erneuerung der Dachhaut der Kinderta- Blasen beseitigt, gesstätte (Blasenbildung der alten Dach- dringende Emphaut) fehlung
Nebeneingang / Behinderteneingang Kirche: Der Eingang ist renovierungsbedürftig und wird zusätzlich durch Vogelkot verunreinigt. Entsprechende bauliche Maßnahmen sollen ergriffen werden. T€ 8
Erste Möglichkeiten wurde vor Ort besprochen Angebote einholen
Abriss der Garage neben der Kirche und Garage ist baufälBau einer Doppelgarage aus Beton. T€ 14 lig Angebote einholen Erneuerung des Pflasterweges samt Angebote einhoEingrenzungen zum Behinderteneingang. len T€ 16
Erneuerung des Buntglasfensters im Angebote einhoWindfang des Pfarrhauses; T€ 2 len
Erneuerung Außenputz Pfarrheim (Erd- Angebote einhogeschoss); T€ 18 len
Priorität 3 – 5 Jahre
Die vorstehenden Maßnahmen sollen bei Durchführung zuerst durch die im Kirchort per 12/2014 vorhandenen allgemeinen Rücklagen (Ausgleichrücklage) ca. T€ 32 und die allgemeinen Baurücklagen ca. T€ 16 finanziert werden.
Sanierung erster Treppenaufgang Empo- Genehmigt re St. Ferrutius Würges
Sanierung zweiter Treppenaufgang Em- Angemeldet zur pore Bauliste 2016
Sanierung Setzschäden Filialkirche St. Angemeldet zur Ferrutius Bauliste 2016
Dachsanierung Filialkirche St. Georg, Schwickershausen
Angemeldet zur Bauliste 2016
2016 Seite 39 von 43
St. Peter u. Paul Bad Camberg
Innenrenovierung Filialkirche St. Margaretha, Hasselbach (ca. T€ 80)
Angemeldet zur Bauliste 2017
Erneuerung zentrale Heizungsanlage Filialkirche/Gemeindehaus/Pfarrhaus St. Margaretha, Hasselbach (ca. T€ 25)
Sanierung Wasserversorgung Pfarrhaus St. Margaretha Hasselbach (ca. T€ 20)
Neubau Kindertagesstätte Kinderwelt St. Mauritius (ggfs. mit Familienzentrum), Erbach
Sanierung (Betonsanierung, Innenrenovierung) Filialkirche St. Mauritius, Erbach
Erneuerung Heizungsanlage Pfarrhaus St. Mauritius Erbach
Dachsanierung Kindertagesstätte St. Marien, Bad Camberg
Errichtung Nahwärmeversorgung für Pfarrhaus, Hausmeisterwohnung und Pfarrheim
Komplettsanierung Pfarrkirche St. Peter und Paul Bad Camberg
tw. 2016
Sanierung Außenputz und Natursteinsockel Pfarrkirche St. Peter und Paul Bad Camberg
Genehmigt (Bauliste 2014)
Toilettenanlage im Umfeld der Pfarrkirche St. Peter und Paul Bad Camberg
Pflasterung Vorplatz Kirche und Hangsicherung (Mittelstraße 15, Schenkung Zivilgemeinde) ca. T€ 35
Sanierung Kirchentreppe Hauptportal Filialkirche St. Petrus, Eisenbach
Fassadensanierung Pfarrhaus St. Petrus, Eisenbach
Jugendheim Dombach (Fenstersanierung)
3. Vermögenswidmungen und Zweckbestimmungen Kirchenfonds (ohne Girokonten) lfd. Nr. 1
Kirchort St. Ferrutius Würges
Beschreibung / Verwendung a)
Finanzmittel aus der Ablösung der Baulast für die Kirche und das Pfarrhaus St. Ferrutius durch die Stadt Bad Camberg, gem. Vertrag vom 26.11.2004/22.12.2004: 233.675,32 €
Ferienspiele NASPA: 9.339,99 €
Pfarrheim für Anschaffungen/Instandsetzungen: 19.658,02 €
Vermächtnis Thekla Meiler: 2.970,49 €
Zeltlager Würges vr bank: 3.862,35 €
„Alte Schule“: 25.343,61 €
Instandhaltung/Renovierung/Modernisierung Kirche (innen und außen) 41.132,48 €
Glockenstube: 502,20 €
Flötengruppe Henrich 210,00 €
„Ferienspiele/Zelte“: Naspa 2.636,51 € / KSK 14.862,86 €
Festgeld Rentamt für Beerdigungskosten Pfr. i. R. Neumann 9.125,66 €
Allg. Bauunterhalt Gebäude: 88.759,67 € (alle Kirchorte St. Peter und Paul)
Grundstückserlöse: 11.066,94 € / 10.120,65 €
Jugendarbeit: 1.875,42 €
Kirchenrenovierung VVBL: 7.177,612€
Kreuzkapelle: VVBL 32.496,20 € / Rentamt 3.406,81 €
Messdiener VVBL: 4.709,96 €
Orgel: VVBL (Giro) 1.757,00 € / (Festgeld) 20.400,00 € / Rentamt 561,36 €
Wohnanlage „Pfarrgasse 9“: VVBL (Tagesgeld) 19.527,58 €
Caritas: VVBL 2.264,13 € / Rentamt 12.027,92 €
„Unser Laden“: VVBL 7.128,77 € / Rentamt 17.000,00 €
Bemerkung zu a) Die durch die Anlage erzielten (Zins-)Erträge werden der zweckgebundenen Rücklage zugeführt und teilen das Schicksal der Zweckbindung der Ablösesumme.
zu a) aus Spenden, Nutzungsgebühren, etc. (seit Pacht der Räume)
zu b) Gelder werden treuhänderisch von der KG für Pfr. Neumann verwaltet. Zinsen werden jährlich der Rücklage zugeführt zu j) Verwaltung durch GSW
m) Mietobjekt (Hausmeister): 3.138,12 €
Unterhalt Kirche: 4.843,025 €
Wald: 63.266,99 €
Bauunterhalt Pfarrhaus (aus Mieten): 15.264,84 €
Sonstige Zweckbindungen: Naspa 856,57 € Seite 41 von 43
Außensanierung Kirche: 2.681,50 €
Allg. Bauunterhalt: 1.724,45 €
Erlöse Pfarrfeste: 1.260,02 €
„Muttergotteskapelle“: 1.856,03 €
Umbau Pfarrzentrum: 3.876,46 €
Pfarrbücherei (KÖB): 1.339,06 € / 435,28 €
Pfarrsaalmiete: 2.890,10 €
Alte Krippe: 485,38 €
Ortsauschuss St. Mauritius: 10.293,73 €
Allg. Bauunterhalt: 16.155,15 €
Flüchtlinge: 5.000,00 €
Integrative Maßnahmen KiTa: 7.080,70 €
Bauunterhalt Wohnung Pfarrheim: 6.605,03 €
Pfarrbücherei (KÖB): 155,98 €
Grundstückserlöse: 18.400,00 €
„Alte Kirche“: 32.061,84 €
Sonst. Zweckbindungen: 3.463,65 €
Messdiener: 1.125,75 €
„Mariengrotte“: 8.934,26 €
Blumenschmuck: 2.855,50 €
Sonstige Renovierungen: 62.877,46 €
zu b) und c) aus CaritasSammlungen zu l) Renovierungen Pfarrheim und Küche geplant bzw. ausgeführt
m) Treppenanlage Kirche: 215,00 €
Ökumenischer Pilgerweg: 1.564,47 €
Allg. Bauunterhalt: 6.914,58 €
Bauunterhalt „Mietobjekt“ KiTa: 49.463,78 €
Caritas: 2.111,13 €
Bildstöcke u. Kapellen: 3.537,23 €
Orgel: 10.056,19 €
Glocken: 11.421,29 €
Messdiener: 846,24 €
zu e) und f) aus Spenden
Allg. Bauunterhalt: 1.276,46 €
Jugend: 833,44 €
Pfarrbücherei: 2.177,30 €
Innenrenovierung Kirche: 836,43 €
Messdiener: 168,83 €
Kinderfreizeit: 882,23 €
Kerzen u. Blumen: 660,36 €
Inventar Pfarrheim: 499,55 €
Außenanlage Kirche: 2.941,97 €
Grabpflege Pfr. Scholl: 903,38 €
Allg. Bauunterhalt: 1.513,62 €
Caritas: 1.577,54 €
Jugend: 226,03 €
Pfadfinderhütte: 8.000,00 €
Annabildstock: 994,19 €
Pflege Priestergräber: 4.880,27 €
Innenrenovierung Kirche: 6.393,98 €
Gemeindehaus: 42.934,51 €
Restaurierung Kunstgegenstände: 13.951,11 €
Fassadensanierung Pfarrhaus: 5.000,00 €
Sanierung Kirchentreppe: 5.000,00 €
Caritas vor Ort: 683,00 €
m) Kirchenchor: 3.212,31€
Pfarrzentrum: 6.352,36 €
Weitere 5.000,00 € sollen aus der allgemeinen Rücklage (Ausgleichsrücklage) verwendet werden. Weitere 5.000,00 € sollen aus der allgemeinen Rücklage (Ausgleichsrücklage) verwendet werden.
Aufgabenverteilung Pfarrgemeinderat / Ortsausschüsse ORTSAUSSCHÜSSE Thema
St. Martinsumzug x
Mitwirkung bei der Planung des Dienstes an der Gemeinde § 19,4 a SynO) Gestaltung von "Sondergottesdiensten"
Diakonische Dienste / Caritas
Verkauf Eine Welt Artikel
Pfarrversammlungen / Information der Gemeinde
Zusammenarbeit Ortsvereine
Bücherei / Feste / etc.
Kandidatenvorschläge für die Bezirksversammlung
Kandidatenvorschläge für die Bezirkssynodalrat
Kandidatenvorschläge für die Diözesanversammlung
Beteiligung an Sachausschüssen des Pfarrgemeinderates Jugend
"Miteinander" (Gemeindebriefe)
Pfarrfeste / Stadtkirchenfest
Wallfahrten St. Georg
Gratulationen ab 80
Begrüßung Neugeborene
Erörterung des Haushaltsplans
Spendung möglichst aller Sakramente
Schöpfung / Umwelt laufende Angelegenheiten des PGR Vorstandes
Kinder und Familie Liturgie
x Erhalt der Bräuche in den einzelnen Kirchorten
x Erhalt MarienErhalt der Bräuche in den einzelnen prozession, Wettersegen, Väter- Kirchorten Kinder-Wochenende
Gemeinde: Bad Camberg Gemarkung: Camberg Bodenrichtwertkarte
Pfarrbrief - Ministranten Bad Camberg
Altstadt - Bad Camberg
Report GrÃ¼ndungsvereinbarung St. Peter und Paul Bad Camberg