Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=AnwZ%20(Brfg)%2054/13
Timestamp: 2019-07-16 11:40:33
Document Index: 74295451

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 5', '§ 14', '§ 43', '§ 2', '§ 2', '§ 5', '§ 14', '§ 14', '§ 5', '§ 14', '§ 5', '§ 10', '§ 5', '§ 14', '§ 5', '§ 10', '§ 5', '§ 8', '§ 42', '§ 14', '§ 14', '§ 3', '§ 1', '§ 12', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 8', '§ 5', '§ 5', '§ 10', '§ 5', '§ 14', 'Art. 20', '§ 101', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 1922', '§ 10', '§ 14', '§ 362', '§ 14', '§ 5', '§ 5', '§ 112', '§ 154', '§ 194', '§ 52', '§ 5', '§ 14', '§ 5', '§ 14', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 5', '§ 5', 'BGH', '§ 5', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 5', '§ 14']

Rechtsprechung: AnwZ (Brfg) 54/13 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 04.01.2014
https://dejure.org/2015,5759
BGH, 09.02.2015 - AnwZ (Brfg) 54/13 (https://dejure.org/2015,5759)
BGH, Entscheidung vom 09.02.2015 - AnwZ (Brfg) 54/13 (https://dejure.org/2015,5759)
BGH, Entscheidung vom 09. Februar 2015 - AnwZ (Brfg) 54/13 (https://dejure.org/2015,5759)
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FAO § 5 Abs. 1 Buchst. q, § 14j
§ 43c Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 2 Abs. 1 FAO, § 2 Abs. 2 FAO, § 5 Abs. 1 Buchst. q F... AO, § 14j Nr. 1 bis 6 FAO, § 14j Nr. 1 bis 3 FAO, § 5 Abs. 3 Satz 1 Buchst. a und b FAO, § 14j Nr. 6 FAO, § 5 Abs. 1 Buchst. c FAO, § 10 Nr. 1 Buchst. e FAO, § 5 Abs. 1 Buchst. k FAO, § 14d Nr. 2 FAO, § 5 Abs. 1 Buchst. c, § 10 Nr. 1 FAO, § 5 Abs. 1 Buchst. a, § 8 FAO, §§ 42a ff. BRAO, § 14j FAO, § 14k FAO, § 3 Nr. 24 TKG, § 1 Satz 2 FAO, § 12 Nr. 1, § 14c Nr. 5, § 14f Nr. 1, § 14i Nr. 3, § 14j Nr. 5 FAO, §§ 8 ff. FAO, § 5 Abs. 1 Buchst. q, § 5 Abs. 1 Buchst. q Satz 1 FAO, § 10 Nr. 1, § 5 Abs. 1 Buchst. c Satz 1 FAO, § 14d Nr. 2, Art. 20 Abs. 3 GG, § 101 Abs. 2 Nr. 3, Abs. 9 UrhG, § 5 Abs. 1 Buchst. q Satz 3 FAO, § 5 Abs. 1 FAO, § 5 Abs. 1 Buchst. m FAO, § 1922 BGB, § 10 Nr. 1 Buchst. a FAO, § 14j Nr. 1 FAO, § 362 Abs. 1 BGB, § 14j Nr. 2, 5 und 6 FAO, § 5 Satz 1 FAO, § 5 Abs. 4 FAO, § 112c Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 154 Abs. 2 VwGO, § 194 Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 52 Abs. 1 GKG
§ 5 Abs 1 Buchst q FAO, § 14j FAO
Erwerb der erforderlichen besonderen praktischen Erfahrungen im Fachgebiet "Urheber- und Medienrecht" durch Fallbearbeitungen aus dem Telekommunikationsrecht
Fachanwaltschaften: Besondere praktische Erfahrungen im Urheber- und Medienrecht
Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 2015, Seite 150
FAO § 5 Abs. 1q; FAO § 14j
Die Fallzahlen des angehenden Fachanwalts - bei fachgebietsübergreifenden Mandaten
Telekommunikationsrechtsfälle müssen für praktische Erfahrungen im Urheber- und Medienrecht einen konkreten Bezug hierzu haben
Verleihung der Fachanwaltsbezeichnung auf dem Gebiet des Urheber- und Medienrechts
AGH Sachsen, 14.06.2013 - AGH 1/12
NJW-RR 2015, 745
MDR 2015, 548
GRUR 2015, 713
MMR 2016, 53
DB 2015, 1101
(1) Unter einem "Fall" ist jede juristische Aufarbeitung eines einheitlichen Lebenssachverhalts zu verstehen, der sich von anderen Lebenssachverhalten dadurch unterscheidet, dass die zu beurteilenden Tatsachen und die Beteiligten verschieden sind (vgl. nur Senat, Urteil vom 9. Februar 2015 - AnwZ (Brfg) 54/13, juris Rn. 55;… Beschlüsse vom 27. April 2016 aaO Rn. 5 und vom 6. März 2006 - AnwZ (B) 36/05, NJW 2006, 1513 Rn. 12; jeweils mwN).
Sachen, die ein Anwalt sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich bearbeitet, zählen folgerichtig nur als ein Fall (Senat, Urteil vom 9. Februar 2015 aaO).
Dies gilt auch dann, wenn sich das Mandat auf mehrere gerichtliche Instanzen erstreckt (vgl. nur Senat, Urteil vom 9. Februar 2015 aaO; Beschlüsse vom 27. April 2016 aaO und vom 12. Juli 2010 - AnwZ (B) 85/09, NJW-RR 2011, 279 Rn. 3).
Ein Rechtsanwalt, der eine Fachanwaltsbezeichnung führt, weist das rechtsuchende Publikum damit auf Spezialkenntnisse und praktische Erfahrungen hin, über die er im Unterschied zu anderen Rechtsanwälten verfügt, die keine Fachanwaltsbezeichnung führen dürfen (vgl. Senat, Urteil vom 9. Februar 2015 - AnwZ (Brfg) 54/13, BRAK-Mitt. 2015, 150 Rn. 12 mwN).
Für die Auslegung der Vorschriften der Fachanwaltsordnung sind deshalb maßgeblich die berechtigten Erwartungen des rechtsuchenden Publikums (…vgl. nur Senat, Urteile vom 25. November 2013 - AnwZ (Brfg) 44/12, NJW-RR 2014, 751 Rn. 14; vom 27. Oktober 2014 - AnwZ (Brfg) 85/13, NJW-RR 2015, 253 Rn. 12 und vom 9. Februar 2015, aaO Rn. 13).
Insoweit hat der Senat in seiner Rechtsprechung (vgl. Urteil vom 9. Februar 2015 aaO zum Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht) die Erwartung als berechtigt angesehen, dass der Fachanwalt seine praktischen Erfahrungen auch auf den Kerngebieten dieses Fachbereiches erworben hat.
Auch die Auslegungsbedürftigkeit einer Norm steht dem Bestimmtheitsgebot nicht entgegen, solange die Auslegung unter Nutzung der anerkannten juristischen Methodik zu bewältigen ist (BVerfGE 110, 33, 56 f; BGH, Urteil vom 9. Februar 2015 - AnwZ [Brfg] 54/13, NJW-RR 2015, 745 Rn. 21; jeweils mwN).
Die praktische Erfahrung auf einem bestimmten Gebiet kann sinnvoll nur mit Fällen nachgewiesen werden, in denen Fragen aus dem betreffenden Gebiet tatsächlich eine Rolle gespielt haben (vgl. BGH, Urteil vom 9. Februar 2015 - AnwZ (Brfg) 54/13, NJW-RR 2015, 745 Rn. 20).
Der BGH ist außerdem in zwei anderen Entscheidungen, die ebenfalls Eintragungen in einem elektronischen Branchenverzeichnis bzw. einen Online-Anzeigenvertrag zum Gegenstand hatten, - ebenfalls ohne inhaltliche Auseinandersetzung mit der Frage, um welchen Vertragstyp es sich handelt - gerade nicht von einem Dienstvertrag mit werkvertraglichen Elementen, sondern von einem Werkvertrag ausgegangen (BGH, Urteil vom 26.07.2012 - VII ZR 262/11 = NJW-RR 2012, 1261 und BGH, Senat für Anwaltssachen, Urteil vom 09.02.2015 - AnwZ (Brfg) 54/13, dort Rn. 53, zitiert nach juris).
Dies gilt sowohl für den ursprünglichen Referenzzeitraum gemäß § 5 Abs. 1 FAO vom 1. Mai 2008 bis zum 30. April 2011 als auch für einen alternativen Referenzzeitraum vom 16. Januar 2009 bis zum 15. Januar 2012, der möglicherweise nach dem Schreiben des Klägers vom 16. Januar 2012 zu bestimmen ist, mit dem er die vorliegend zu beurteilende Fallliste bei der Beklagten eingereicht hat (vgl. zur Nachmeldung von Fällen und sich daraus ergebenden alternativen Referenzzeiträumen Senat, Urteile vom 9. Februar 2015 - AnwZ (Brfg) 54/13, NJW-RR 2015, 745 Rn. 8;… vom 10. März 2014 - AnwZ (Brfg) 58/12, NJW-RR 2014, 752 Rn. 9 und vom 10. Oktober 2011 - AnwZ (Brfg) 9/11, NJW-RR 2012, 298 Rn. 7; Scharmer in Hartung/Scharmer, BORA/FAO, 6. Aufl., § 5 FAO Rn. 370 f.).
b) Nach der Rechtsprechung des Senats (Urteile vom 8. April 2013 - AnwZ (Brfg) 54/11, BGHZ 197, 118 Rn. 20, 31 und vom 9. Februar 2015, aaO Rn. 63 mwN) ist im Anschluss an die Ermittlung der berücksichtigungsfähigen Fälle zu prüfen, welches Gewicht den einzelnen Fällen zukommt, das heißt ob Bedeutung, Umfang und Schwierigkeit einzelner Fälle zu einer höheren oder niedrigeren Gewichtung führen (§ 5 Abs. 4 FAO; zur Verfassungsgemäßheit dieser Regelung vgl. Senat, Urteil vom 8. April 2013, aaO Rn. 20 ff.).
AGH Bayern, 22.01.2018 - BayAGH III - 4 - 9/17
Ob ein Fall, der dem relevanten Fachgebiet nicht originär zuzuordnen ist, einen ausreichenden Bezug hierzu hat, ist jeweils für den konkreten Einzelfall zu bestimmen (vgl. BGH…, Urteil vom 10. März 2014, AnwZ (Brfg) 58/12, juris Rn. 18, 20 mwN; vgl. BGH, Urteil vom 9. Februar 2015, AnwZ (Brfg) 54/13, juris Rn.10).
unproblematisch darstellen (BGH, Urteil vom 9. Februar 2015, AnwZ (Brfg) 54/13, juris Rn. 37).
Erforderlich ist, dass die Fragestellung, die nicht dem originären Fachbereich zuzuordnen ist, für die argumentative Auseinandersetzung tatsächlich eine Rolle spielt und einen Bearbeitungsschwerpunkt bildet (BGH, Urteil vom 9. Februar 2015, AnwZ (Brfg) 54/13, juris Rn. 50).
Hierbei ist zu beachten, dass - auch wenn der Qualifikationsnachweis formalisiert ist und die Anforderungen für den Erwerb eines Fachanwaltstitels nicht zu hoch angesetzt werden dürfen (vgl. Senat…, Urteil vom 8. April 2013, aaO Rn. 25 f.) - die Voraussetzungen so gestaltet sein müssen, dass eine herausragende Qualifikation der Fachanwaltschaft sichergestellt ist (…Senat, aaO Rn. 27), wobei bei der Auslegung der Bestimmungen der Fachanwaltsordnung die berechtigten Erwartungen des rechtsuchenden Publikums zu berücksichtigen sind (vgl. nur Senat, Urteile vom 9. Februar 2015 - AnwZ (Brfg) 54/13, NJW-RR 2015, 745 Rn. 13 …und vom 20. März 2017, aaO Rn. 22; jeweils mwN).
https://dejure.org/2014,1032
BGH, 04.01.2014 - AnwZ (Brfg) 54/13 (https://dejure.org/2014,1032)
BGH, Entscheidung vom 04.01.2014 - AnwZ (Brfg) 54/13 (https://dejure.org/2014,1032)
BGH, Entscheidung vom 04. Januar 2014 - AnwZ (Brfg) 54/13 (https://dejure.org/2014,1032)
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Rechtsstreitigkeiten über Abrechnung von Telefonverbindungen als Fallbearbeitungen auf dem Gebiet des Urheberrechts und Medienrechts
FAO § 5 Abs. 1 Buchst. q); FAO § 14j Nr. 6