Source: http://www.servtron.de/servtron/?page_id=317
Timestamp: 2020-04-06 14:12:19
Document Index: 395356784

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 3', '§ 10', '§ 2', '§3', '§ 53']

Lexikon – SERVTRON
1 – Die Technischen Normen als Richtungsgeber für präventives, aktives und richtiges Verhalten beim Arbeitsschutz
Die Kopplung zwischen Normung, Gesetz und Recht ist im Normenvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem DIN (und damit auch mit der von VDE und DIN getragenen DKE) vom 5. Juni 1975 ergänzt und am 28. Januar 1989 festgelegt worden. Das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) enthält dazu die wichtige Generalklausel, nach der im Hinblick auf Produkte, die nach den vom Gesetzgeber unter dem ProdSG gelisteten Normen hergestellt wurden, vermutet wird, daß sie dem ProdSG entsprechen.
Nach dem Energiewirtschaftsgesetz sind Anlagen zur Erzeugung, Fortleitung oder Abgabe von Energie so zu errichten und zu betreiben, daß die technische Sicherheit gewährleistet ist. Dabei sind vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten. Die Einhaltung dieser Regeln wird danach vermutet, wenn bei Anlagen zur Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von Elektrizität die technischen Regeln des VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (früherer Name: VDE Verband Deutscher Elektrotechniker e. V.) eingehalten worden sind. Gemeint sind die DIN-Normen mit VDE-Klassifikation; auch als “DIN-VDE-Normen” oder “VDE-Bestimmungen” bezeichnet.
2 – Die Technischen Regeln und Normen im Europäischen und internationalen Kontext
Für den Bereich der europäischen elektrotechnischen Normung werden diese Entscheidungen durch CENELEC, den europäischen Zusammenschluß der nationalen Normungsinstitute auf dem Gebiet der Elektrotechnik aus EU, EFTA sowie weiteren mittel- und osteuropäischen Ländern, herbeigeführt. Die vielfältigen rein nationalen Normen und technischen Regeln wurden in Europa inzwischen durch Europäische Normen (EN) auf dem Gebiet der Elektrotechnik weitgehend ersetzt. Diese können auf unterschiedliche Weise entstehen:
3 – Europäische Gesetzgebung und DIN / IEC Normen
Der große Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, daß alle interessierten Fachkreise (Hersteller, Anwender, Behörden, Unfallversicherungsträger etc.) an der konkreten Umsetzung der technischen Anforderungen der EG-Richtlinien im Rahmen der Normenerarbeitung mitwirken können.
4 – IEC-Normen sowie DIN-Normen
Diese Norm gilt für Prüfungen von medizinischen elektrischen Geräten oder medizinischen elektrischen Systemen oder von Teilen derartiger Geräte oder Systeme, die DIN IEC 60601-1 entsprechen und dient dazu, vor der Inbetriebnahme, bei Instandhaltung, Inspektion oder Wartung und nach einer Instandsetzung oder anlässlich von Wiederholungsprüfungen die Sicherheit von medizinischen elektrischen Geräten oder medizinischen elektrischen Systemen oder Teilen davon zu beurteilen. Bei Geräten, die nicht nach IEC 60601-1 gebaut sind (z.B. Normenreihen IEC 60335, IEC 60950 und IEC 61010), können diese Anforderungen unter Berücksichtigung der für die Herstellung dieser Geräte zutreffenden Sicherheitsnormen angewendet werden.
Diese Norm fasst die Normenreihen DIN VDE 0701 (VDE 0701) und DIN VDE 0702 (VDE 0702) in einem Dokument zusammen. Die neue Benummerung der Norm mit DIN VDE 0701-0702 (VDE 0701-0702) soll dies zum Ausdruck bringen. Mit der Zusammenfassung soll die Anwendung der Norm erleichtert werden, weil oft Prüfungen nach Instandsetzung und Änderung von unterschiedlichen elektrischen Geräten sowie Wiederholungs-prüfungen von den gleichen Organisationen durchgeführt werden. Auch wird mit der Zusammenfassung aller Anforderungen in einer Norm eine bessere Übersichtlichkeit bei der Anwendung erreicht.
Grenzwerte, deren Einhaltung durch die Prüfungen nachzuweisen ist
Diese Norm enthält Anforderungen an die Erstprüfung elektrischer Anlagen durch Besichtigen, Erproben und Messen, womit – soweit sinnvoll durchführbar – festgestellt werden soll, ob die Anforderungen der anderen Teile der Reihe DIN VDE 0100 (VDE 0100) erfüllt sind, und Anforderungen an die Erstellung eines Prüfberichts nach Abschluß der Erstprüfung. Die Erstprüfung wird nach Fertigstellung einer neuen Anlage oder von Erweiterungen oder Änderungen bestehender Anlagen durchgeführt.
Der Teil 410 von DIN VDE 0100 (VDE 0100) definiert wesentliche Anforderungen an den Schutz von Personen und Nutztieren gegen elektrischen Schlag, einschließlich Basisschutz (Schutz bei direktem Berühren) und Fehlerschutz (Schutz bei indirektem Berühren). Er behandelt die Anwendung und Koordinierung dieser Anforderungen in Bezug auf äußere Einflüsse. Dieser Teil umfaßt auch Anforderungen an die Anwendung eines zusätzlichen Schutzes in bestimmten Fällen.
Elektronische Kommunikations- und Informationssysteme;
Elektronische Steuerungs- , Regelungs- und Automatisierungssysteme;
Anlagen auf Offshore-Einrichtungen, für die internationales Seerecht gilt;
DIN VDE 0113 – 1 Betrieb von elektrischen Anlagen
Die Ausrüstung, die von diesem Teil von IEC 60204 abgedeckt wird, beginnt an der Netzanschluß-Stelle der elektrischen Ausrüstung der Maschine.
Dieser Teil von IEC 60204 gilt für die elektrische Ausrüstung oder Teile der elektrischen Ausrüstung, die mit Nennspannungen bis einschließlich 1.000 V Wechselspannung oder bis einschließlich 1.500 V Gleichspannung und mit Nennfrequenzen bis einschließlich 200 Hz betrieben werden.
Für die Benutzung im Freien bestimmt sind (d. h. außerhalb von Gebäuden oder anderen schützenden Einrichtungen)
Explosionsfähige Stoffe verwenden, be- oder verarbeiten oder herstellen (z. B. Farbe oder Sägemehl)
Besondere Risiken haben, wenn bestimmte Stoffe hergestellt oder verwendet werden;
Für die Benutzung im Bergbau bestimmt sind
Nähmaschinen, Näheinheiten oder Nähanlagen sind
Hebezeuge sind
Hauptstromkreise, in denen elektrische Energie direkt als Werkzeug verwendet wird, sind von diesem Teil von IEC 60204 ausgenommen
Grundsätzlich kann gesagt werden, daß die Prüfung gemäß Klausel SK 3602 eine eigenständige Prüfung aus der Sicht des Sach- und Brandschutzes ist; sie wird nicht durch andere Prüfungen ersetzt.
Die Prüfung elektrischer Anlagen nach Klausel SK 3602 erfolgt auf Grundlage einer Vereinbarung im Versicherungsvertrag. Dabei wird unterstellt, daß der Versicherungsnehmer sämtliche aus rechtlichen Grundlagen herrührenden Verpflichtungen, insbesondere die Veranlassung der erforderlichen Prüfungen, erfüllt. Ziel der im nachfolgenden beschriebenen Prüfung der elektrischen Anlage ist es sicherzustellen, daß den besonderen Anforderungen des Versicherers an den Sachschutz Rechnung getragen wird. Die Prüfung elektrischer Anlagen nach Klausel SK 3602 entbindet den Versicherungsnehmer nicht von der Prüfpflicht aufgrund anderer Normen, technischer Regelwerke oder Gesetze.
Wo sinnvoll oder notwendig, entspricht die Art der Klauselprüfung (Prüfmethoden, Vorgehensweise, Meßgeräte Auswahl usw.) den bekannten Prüfungen nach DIN VDE-Normen.
Wichtig ist, daß der Eindruck vermieden wird, die Klauselprüfung sei eine (überflüssige) Doppelprüfung!
BG – Informationen bzw. (Neufassung DGUV)
Diese Handlungsanleitung wendet sich hauptsächlich an Unternehmer, die tragbare Leitern und Tritte für ihre Beschäftigten bereitstellen oder selbst benutzen. Sie gibt Hinweise zu den Regelungen des Arbeitsschutzgesetzes, der Betriebssicherheitsverordnung, der berufsgenossenschaftlichen Regelungen und der einschlägigen Normen, die beim Bereitstellen und Benutzen von Leitern und Tritten zu berücksichtigen sind. Der Umgang mit Leitern und Tritten schließt die Bereitstellung sowie deren sichere Benutzung ein.
Parallel dazu bekommt auch das Nummerierung-System der Schriften eine neue Ordnung. Jede Publikation des “Vorschriften und Regelwerks der DGUV” erhält eine eigene in der Regel sechsstellige Kennzahl, nur die Unfallverhütungsvorschriften werden ein- bis zweistellige Ziffern haben. In der DGUV-Publikationsdatenbank ist es möglich, sowohl nach den alten als auch nach den neuen Nummern zu suchen.
TRBS – Technische Regeln der Betriebssicherheit – TRBS 1111 Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung
Sie gilt auch für die Prüfung der Explosionssicherheit an Arbeitsplätzen in explosionsgefährdeten Bereichen nach Anhang 4 Abschnitt A Nr. 3.8 BetrSichV vor erstmaliger Nutzung (s. TRBS 1201 Teil 1). Prüfungen zählen zu den vom Arbeitgeber im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ermittelten Maßnahmen für die sichere Bereitstellung und Benutzung der Arbeitsmittel. Beim Betreiben überwachungsbedürftiger Anlagen gehören Prüfungen zu den notwendigen Maßnahmen, die der Betreiber zum Schutz Beschäftigter und Dritter in einer sicherheitstechnischen Bewertung festlegt. Dies umfaßt auch alle Prüfungen, die zur Einhaltung des ordnungsgemäßen Zustands nach § 12 BetrSichV erforderlich sind. Hinsichtlich der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung bzw. der sicherheitstechnischen Bewertung gilt die TRBS 1111.
Der Arbeitgeber muß befähigte Personen mit der Prüfung von Arbeitsmitteln und überwachungsbedürftigen Anlagen auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung nach § 3 BetrSichV bzw. der sicherheitstechnischen Bewertung beauftragen, wenn Bestimmungen der §§ 10, 14, 15 und 17 BetrSichV sowie des Anhangs 4 Teil A Nr. 3.8 der BetrSichV zur Anwendung kommen. Gemäß § 2 Abs. 7 BetrSichV müssen befähigte Personen für die in Satz 1 genannte Prüfungen über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügen. Diese werden erworben durch Berufsausbildung, Berufserfahrung und zeitnahe berufliche Tätigkeit.
SERVTRON führt alle Prüfungen, Sicherheitsprüfungen, Wiederkehrende Prüfung, Maschinen Prüfungen, DGUV / UVV Prüfungen gemäß Betriebssicherheitsverordnung für sie gerne durch:
Elektroprüfungen, Wiederkehrende Prüfung von Betriebsmitteln, Geräten, Anlagen, Maschinen nach DGUV Vorschrift 3, DGUV V4, vormals BGV A3, BGV A2,
UVV Prüfung, wiederkehrende Prüfung von Toranlagen, Tore, Rolltore, Schnelllauftore, Sektionaltore, Hubtore, Tiefgaragentore, Hoftore, Falttore, Spiraltore nach ASR A1.7, vormals BGR 232
Prüfung von Verladebrücken, Überladebrücken, Hubtische, Ladebrücken u. fahrbare Rampen nach DGUV Regel 108-006, DGUV Information 208-001, vormals BGR 233, DGUV R100-500.
UVV Prüfung, wiederkehrende Prüfung Automatiktüren, Schiebetüren, Drehtüren nach ASR A1.7, DIN 18650, AutschR,
UVV Prüfung, wiederkehrende Prüfung von Brandschutztoren, Brandschutztüren, Rauschutztüren, Feuerschutztore, Feuerabschlüsse, Feststellanlagen nach DIBT, DIN14677, LBO,
UVV Prüfung, wiederkehrende Prüfung von Lagerlifte, Umlaufregale, Paternoster, nach DGUV Regel 108 – 007, alt BGR 234
UVV Prüfung, wiederkehrende Prüfung von Gefahrstoffschrank, Gefahrstoffschränke, Sicherheitsschränken gemäß §3,
UVV Prüfung, wiederkehrende Prüfung gegen Absturz, gemäß persönlichen Schutzausrüstungen, Sekuranten, Anschlagpunkte, Einzelanschlagpunkte, Seilsysteme, Auffanggurte, Bandfalldämpfer, gegen Absturz, nach DGUV Regel 112-198, DGUV Regel 112-199, ( vormals BGR 198, BGR 199 ), und 10 Betriebssicherheitsverordnung und § 53 ArbStättV
Unsere Service-Teams für Prüfungen & Elektroprüfungen sind deutschlandweit und in Europa für Sie da