Source: http://www.gomopa.net/Finanzforum/beteiligungen/atypisch-stille-beteiligungen-an-der-garbe-logimac-ag-eine-gute-investition-129378.html
Timestamp: 2017-10-19 03:47:57
Document Index: 72400502

Matched Legal Cases: ['§ 230', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 15', 'BGH']

Atypisch stille Beteiligungen an der Garbe Logimac AG - eine gute Investition? - Beteiligungen - Finanznachrichten
8.348 User online, 50.487 Mitglieder
Atypisch stille Beteiligungen an der Garbe Logimac AG - eine gute Investition?
Dieses Thema wurde 6045 mal besucht und hat 16 Antworten.
18.11.2009, 11:00
Die Garbe Group ist nach eigenen Angaben ein mittelständischer Unternehmensverbund, der vorwiegend im Bereich von Vermietung, Bau und Kauf von Immobilien tätig ist.
Die Garbe Holding AG & Co. KG ist "der strategische Kopf der Gruppe". Alle maßgeblichen Beteiligungen werden von ihr gehalten. Hier werden die wichtigsten unternehmerischen Entscheidungen getroffen.
Wie können sich Anleger beteiligen?
Als Anleger kann man sich mit einer atypisch stillen Beteiligung an der Garbe Logimac AG beteiligen. Anleger, die sich hier beteiligen, sollten jedoch ganz genau wissen, was es mit einer atypisch stillen Beteiligung auf sich hat. Bei einer atypisch stillen Beteiligung handelt es sich nämlich um eine echte unternehmerische Beteiligung mit dem Risiko des Totalverlustes.
Dabei wirbt die Garbe Logimac AG auf ihrer Webseite mit "einem hohen Maß an Sicherheit für den Investor" der auch noch "mit einem überdurchschnittlich guten Wachstums- und Gewinnpotential" verbunden sein soll. Bezieher auch mittlerer Einkommen gehören zu der Zielgruppe der Garbe Logimac AG. Zumindest werden sie im Prospekt freundlich darauf aufmerksam gemacht, darauf "zu achten, nur ein Teil ihres Vermögens bzw. frei verfügbaren Einkommens anzulegen".
Gibt es auch einen Grund für diese Warnung, wenn die Gesellschaft selbst mit einem hohen Maß an Sicherheit und überdurchschnittlichem Gewinnpotential wirbt? Wie sicher sind die Anlagen wirklich?
Atypisch stille Beteiligung - eine sichere Anlage?
Wie schon erläutert sind atypisch stille Beteiligte auch am Verlust beteiligt. Zudem sollte hervorgehoben werden, dass die Anleger laut Prospekt im Falle der Insolvenz zur Zahlung ausstehender und zurückgewährter Einlagen, soweit dies zur Befriedigung der Gläubiger erforderlich ist, verpflichtet werden. Dies ergibt sich auch aus den Vorschriften des Handelsrechts, was für eine atypisch stille Beteiligung ebenfalls anwendbar ist. Konkret hilft hier die Lektüre der §§ 230 ff. HGB weiter. Somit zahlen die Anleger im Fall der Unternehmenspleite auch dann noch, wenn sie wissen, dass sie nichts mehr erhalten können, aber noch Zahlungen auf die Beteiligung ausstehen oder wenn Rückzahlungen nicht von Gewinnen gedeckt waren (so genannte Scheingewinne).
Garbe - eine gute Strategie?
Im Prospekt der Garbe Logimac AG für die so genannte 2. Tranche von Genussrechten wird in der Rubrik Kosten, Finanzierung und Investitionen dargelegt, dass im Rahmen der 1. Eigenkapital-Tranche im Zeitraum von 2002 - 2004 insgesamt 37.821.000 Euro auf atypisch stille Beteiligungen eingezahlt wurden. Zusätzlich wurden 3.000.000 Euro Agio von den Anlegern eingesammelt. Insgesamt konnten die Anleger in diesem Zeitraum 50.000.000 Euro als Genussrechtskapital zeichnen, was auch zu 100% zzgl. 6% Agio erfolgt sein soll.
Den Angaben ist ebenfalls zu entnehmen, dass für die Finanzierung von Projekten neben dem Kapital der Anleger weiteres Fremdkapital z.B. in Form von Bankkrediten aufgenommen wurde. Von 2002 bis 2004 wird die Fremdmittelaufnahme hier mit 117.342.000 Euro angegeben. Die Fremdmittelquote hat damit nach Angaben der Gesellschaft 67,1% der Gesamtmittelherkunft ausgemacht. Nur 21,6% des aufgenommenen Kapitals stammte aus den einbezahlten atypisch stillen Einlagen. Das bedeutet, dass die Firma eigentlich zu mehr als 2/3 von Banken (oder anderen Dritten) und nur zu 1/3 von den Anlegern finanziert ist.
Das Problem daran ist, dass das Fremdkapital (Bankkredit u.a.) zusätzlich Gelder in Form von Zins und Tilgung kostet. Die Kosten haben hierfür nach eigenen Angaben der Gesellschaft 5,4% am Anteil an der Gesamtinvestition betragen. In Zahlen bedeutet dies, dass im Zeitraum von 2002 - 2004 7.145.000 Euro an Zinsen gezahlt wurden. Weitere 2.358.000 Euro wurden zur Tilgung der Verbindlichkeiten aus dem Fremdkapital verwendet. Neben den laufenden Kosten besteht auch das Risiko, dass eine Anschlussfinanzierung ausfällt oder sich verteuert. War den Anlegern dies bei Abschluss der Kapitalanlage klar?
Hohe Kosten für Vertrieb, Plazierung und Verwaltung
Auch die Kosten für die Platzierung und den Vertrieb sind immens. Die Kosten in den Jahren 2002 - 2004 für den Vertrieb der 1. Tranche werden mit gering erscheinenden 6,8% angegeben. Allerdings wird beim zweiten Blick sichtbar, was sich hier für eine hohe Kostenlast für den Anleger verbirgt. Die Prozentangabe von 6,8% bezieht sich nämlich, anders als man zunächst erwarten würde, nicht auf die Kosten der eingeworbenen Anlegeranteile, sondern auf die Gesamtkosten der Anlage.
Die von der Gesellschaft aufgeführten so genannten Platzierungskosten belaufen sich bereits auf 11.917.000 Euro. Stellt man dies ins Verhältnis zu dem von den atypisch stillen Beteiligten eingeworbenen Kapital von 50 Mio. Euro, so schüttelt wahrscheinlich jeder halbwegs ökonomisch Denkende entsetzt den Kopf, da sich so bereits eine Kostenbelastung von 23,8% errechnen lässt.
Hätten Sie Ihr Geld bei der Garbe Logimac AG angelegt, wenn Sie gewusst hätten, dass hiervon bis zu 23,8% für die Vermittlung der Kapitalanlage weitergereicht und nicht angelegt werden kann?
Die Kosten sind damit jedoch noch nicht vollständig. Es werden für die Jahre 2002 - 2004 von der Gesellschaft noch weitere Kosten mitgeteilt. So wurden für den so genannten Akquisitionsaufwand weitere 700.000 Euro verwendet. Für Rechts- und Steuerberatungskosten fielen 627.000 Euro an. Auch die Geschäftsführung durfte sich über eine Vergütung in Höhe von 525.000 Euro freuen.
Seit dem BGH Urteil vom 06.02.2006 haften die Verantwortlichen aus Prospekthaftung, wenn der im Prospekt angegebene Gesamtaufwand der Werbungskosten deutlich unter den tatsächlich anfallenden Kosten liegt. Der Anleger soll dem Prospekt entnehmen können, wie viel von seiner Beteiligung nicht in das Anlageobjekt fließt, sondern für sonstige Aufwendungen verwendet wird (BGH 2. Zivilsenat, Az. 329/04).
Was können Anleger noch tun?
"Anleger, die nicht richtig über die Kapitalanlage aufgeklärt wurden und die insbesondere keinen Emissionsprospekt erhalten haben, sollten eine Haftung von Berater und Gesellschaft prüfen lassen", rät Rechtsanwalt Dr. Thomas Schulte. "Liegen hier Beratungsfehler vor, kann die Rückabwicklung des Vertrages verlangt werden."
Auch die Widerrufsbelehrung, die die Gesellschaft gerade in der Anfangszeit des Vertriebs verwendet hat, gibt aus Sicht des Experten eine Möglichkeit zum Ausstieg. "Anleger, denen eine Unternehmensbeteiligung in einer Haustürsituation vermittelt wurde, sollten die Widerrufsbelehrung, die die Garbe Logimac AG in den Beitrittsunterlagen verwendet hat, daher überprüfen lassen", meint Dr. Schulte, der seit Jahren auf Produkte des so genannten grauen Kapitalmarkts spezialisiert ist. Hier sind in einer passenden Konstellation die Rückabwicklung oder der Ausstieg aus der Kapitalanlage möglich.
Dr. Thomas Schulte, Rechtsanwalt
03.03.2011, 07:56
Hiobsbotschaft für Anleger der Garbe Logimac AG
Unbesicherte Darlehen in Höhe von 25,0 Mio. € (!), die von der Garbe Logimac AG an die Garbe Holding AG & Co. KG ausgereicht wurden, können nicht mehr zurückgezahlt werden. Anleger werden aktuell aufgefordert, zur Vermeidung einer Insolvenz der Schuldnerin, einer Sanierungsvereinbarung zuzustimmen.
Anleger der atypisch stillen Beteiligung Garbe Logimac AG erhielten vor wenigen Tagen ein Informationsschreiben ihrer Gesellschaft, das es in sich hat: Neben der Mitteilung personeller Veränderungen, der Schilderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einer Aufstellung und Bewertung des aktuellen Immobilienbestandes wurde denjenigen Anlegern, die das Informationsschreiben nach den ersten zwölf Seiten noch nicht beiseite gelegt haben, eröffnet, dass ausgereichte Darlehen in schwindelerregender Höhe entweder ganz oder zum größten Teil abgeschrieben werden müssen. Es droht ein finanzielles Fiasko.
Durch die von der Garbe Logimac AG der Garbe Holding AG & Co. KG zur Verfügung gestellten Darlehen sollte ab dem Jahr 2008 frei verfügbare Liquidität zu einem attraktiven Zinssatz von bis zu 12% p.a. rentabel angelegt werden. Zum Ende des Geschäftsjahres 2010 beliefen sich die Forderungen der Garbe Logimac AG gegenüber der Darlehensnehmerin im Zusammenhang mit den ausgereichten Darlehen auf insgesamt 25,0 Mio. €. Die geplante lukrative Kapitalanlage ging jedoch nicht auf.
Laut Mitteilung der Garbe Logimac AG müssen an die Garbe Holding AG & Co. KG ausgereichte Darlehen in Höhe von 25,0 Mio. € als weitgehend uneinbringlich abgeschrieben werden. Grund hierfür sei die gegenwärtige wirtschaftliche Lage der Garbe Holding AG & Co. KG als Darlehensnehmerin. Laut Angaben der Garbe Logimac AG sei ab Jahresbeginn 2010 deutlich geworden, dass die Garbe Holding AG & Co. KG insbesondere aufgrund der negativen Entwicklung der Immobilienpreise infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise die von ihr getätigten Immobilieninvestitionen nicht oder nur mit hohen Verlusten veräußern konnte. Zudem konnten geplante Projektentwicklungen aufgrund anhaltender Zurückhaltung auf Mieterseite nicht umgesetzt werden. Trotz des einsetzenden Konjunkturaufschwungs im Laufe des Jahres 2010 setzte sich die negative Entwicklung fort. Für das Geschäftsjahr 2010 musste die Garbe Holding AG & Co. KG einen Verlust in Höhe von rund 54,9 Mio. € ausweisen. Insgesamt sieht sich die Garbe Holding AG & Co. KG Forderungen in Höhe von insgesamt rund 280,0 Mio. € ausgesetzt! Die Garbe Holding AG & Co. KG ist wirtschaftlich am Ende.
Insolvenz oder Sanierungsvereinbarung?
Die möglicherweise schon längst fällige Eröffnung des Insolvenzverfahrens soll vermieden werden, indem die Garbe Holding AG & Co. KG zusammen mit allen Gläubigern eine Sanierungsvereinbarung schließt. Diese Vereinbarung verfolgt laut Mitteilung der Garbe Logimac AG das Ziel, im Wege einer „geordneten Abwicklung“ der Garbe Holding AG & Co. KG zumindest eine teilweise Befriedigung der Gläubiger unbesicherter Forderungen (hierzu zählt auch die Garbe Logimac AG) zu ermöglichen. Die Sanierungsvereinbarung sieht vor, dass alle unbesicherten Gläubiger sowohl auf die bislang gestundeten Zinsansprüche verzichten als auch auf einen Großteil der Rückzahlungsansprüche. Lediglich eine Rückzahlungsquote in Höhe von 14,2 % des Nominalwertes der Forderung sieht die Sanierungsvereinbarung für die Garbe Logimac AG vor. In konkreten Zahlen würde dies bedeuten, dass der Garbe Logimac AG anstelle von 25,0 Mio. € ein Rückzahlungsanspruch in Höhe von 3,54 Mio. € zusteht. Dieser Betrag soll – so die Planung – zuzüglich Zinsen ab dem 01.04.2011 am Ende des Jahres 2014 zurückbezahlt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt soll die dafür erforderliche Liquidität durch die Abwicklung aller Tätigkeitsfelder der Garbe Holding AG & Co. KG erfolgen. Dies bedeutet, dass beispielsweise Immobilien und Beteiligungen, so weit wie möglich, veräußert werden.
Herr Rechtsanwalt Dr. Stephan Greger aus der auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Kanzlei Dr. Greger & Collegen rät denjenigen Anlegern, dem Beschluss bezüglich der Sanierungsvereinbarung zunächst nicht zuzustimmen und prüfen zu lassen, inwieweit geschädigten Anlegern Schadensersatzansprüche gegen die Initiatoren, „Hintermänner“ etc. der Garbe Logimac AG zustehen. Insbesondere wirft die unbesicherte Darlehensvergabe an die mittlerweile zahlungsunfähige Garbe Holding AG & Co. KG eine Reihe von ungeklärten Fragen auf. Insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass bereits in dem Geschäftsbericht der Garbe Logimac AG vom 06.08.2009 eine Reduzierung der Ausschüttungen um die Hälfte angekündigt wurde. Offensichtlich war doch weniger freie Liquidität vorhanden als in der Anlegerbefragung Ende des Jahres 2008 dargestellt wurde. Es wird zu hinterfragen und zu prüfen sein, ob die Anleger Ende des Jahres 2008 nicht ohne ausreichende Aufklärung dazu bewegt wurden, der unbesicherten Darlehensausreichung an die Garbe Holding AG & Co. KG zuzustimmen.
Pressemitteilung von: Rechtsanwälte Dr. Greger & Collegen
04.04.2011, 05:14
Keine Zukunft für die Garbe Logimac Fonds Nr. 2 ?
Nachdem die Anleger der Garbe Logimac AG bereits vor Kurzem die Hiobsbotschaft erhielten, dass vergebene Darlehen in Höhe von ca. 25 Mio € nicht mehr einbringlich wären, ereilen nun auch die Anleger der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG schlechte Nachrichten.
Mit Schreiben vom 28.03.2011 wandte sich der Vorstand der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG an seine Anleger. Darin teilte dieser unter anderem mit, dass die Classic-Anleger entgegen der ursprünglich vereinbarten Ausschüttung aufgrund wirtschaftlicher Probleme der Gesellschaft für das Jahr 2009 nur 1,5 % erhielten.
Weiterhin wurde mitgeteilt, dass die Gesellschaft über die verbliebenen Immobilien Wertgutachten habe erstellen lassen, die einen deutlichen Wertrückgang der Immobilien ergeben hätten. Den Verkehrswerten der Fondsimmobilien in Höhe von 43,5 Mio € stünden demnach Kreditverbindlichkeiten in Höhe von 40,2 Mio € gegenüber. Aufgrund dieser Situation sei ein dauerhafter Fortbestand der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG nicht gewährleistet.
Damit gibt der Vorstand der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG selbst zu verstehen, dass es wirtschaftlich gesehen „fünf vor zwölf“ ist. Man wolle im Sommer diesen Jahres darüber entscheiden, ob der Fonds fortgesetzt werden kann oder abgewickelt wird. Man werde sich sodann mit entsprechenden Vorschlägen an die Anleger wenden.
Die Rechtsanwälte der Kanzlei Dr. Schulte und Partner aus Berlin raten, nicht untätig auf die Entscheidung des Vorstands im Sommer zu warten, sondern schon jetzt tätig zu werden. Andernfalls könnte es sonst heißen: „Den letzten beißen die Hunde.“
Wir raten dazu, die individuelle Situation der Anleger juristisch prüfen zu lassen, um entsprechend der Anlageform die Strategie zu erarbeiten. So ist etwa die von der Gesellschaft verwendete Widerrufsbelehrung auf der Beitrittserklärung nach unserer Rechtsauffassung unwirksam. Diese Ansicht haben diverse Gerichte in vergleichbaren, von uns geführten Verfahren bereits bestätigt. Daneben bestehen weitere Punkte, die aus unserer Sicht juristisch angreifbar sind.
Tintemann, Rechtsanwalt
Joachimstaler Str. 20
Tel.: 030 - 71 52 06 70
07.04.2011, 06:17
Garbe Logimac AG - Fondszeitung gibt schlechte Zukunftsprognose ab und rechnet mit Totalverlust
Die gewöhnlich gut informierte Fondszeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 24.03.2011 über die Garbe Logimac AG und die Rothmann Gruppe unter der Überschrift „Ungeordnete Abwicklung“ und stellt den Totalverlust der eingesetzten Anlegergelder als wahrscheinlichstes Szenario dar.
Was Anleger jetzt wissen müssen:
Die Garbe Logimac AG macht weiterhin negative Schlagzeilen. In der Ausgabe vom 24.03.2011 berichtet die Fondszeitung ausführlich über ein Schreiben der Garbe Logimac AG an deren Anleger vom 25.02.2011 und zeigt Verbindungen zu anderen Fonds der Rothmann Gruppe sowie zu Hintermännern auf. Hierbei gelangt die Fondszeitung zu erschreckenden Prognosen und bestätigt damit Pressemitteilungen der Rechtsanwälte, in denen bereits seit dem Jahr 2009 vor einer Beteiligung an der Garbe Logimac AG gewarnt wurde.
Die Fondszeitung rügt in dem Zusammenhang die Verwaltung des Fonds durch die Hanseatische Fonds Treuhand GmbH (HFT) unter der Überschrift „unzureichende Verwaltung“. Zudem wird von Insider-Informationen berichtet, wonach sich die Verantwortlichen für das Fondsdesaster ins Ausland abgesetzt hätten.
In der Zusammenfassung kommt die Fondszeitung zu der Einschätzung, dass sich die Garbe-Anleger unter keinen Umständen auf einen Forderungsverzicht einlassen sollten. Die Informationslage sei unzureichend und könne keine Basis für eine vernünftige Entscheidung sein. Hiermit bestätigt die Fondszeitung ebenfalls die Einschätzung der Rechtsanwälte. Durch unsere Kanzlei wurde bereits in einer Pressemitteilung vom 04.03.2011 auf die mangelnde Informationspolitik der Garbe hingewiesen und den Anlegern geraten, gegen das Sanierungskonzept zu stimmen.
Die Fondszeitung kommt insgesamt zu der Einschätzung, dass die Anleger der Garbe sich auf den Totalverlust ihres Einsatzes einstellen sollten. Auch bezüglich weiterer Rothman-Fonds kommt die Fondzeitung zu keinem erfreulicheren Ergebnis. „Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, wann die Pleitewelle der Rothmann-Fonds losbricht.“ Das ist die ernüchternde Einschätzung des Beitrags.
Hierzu meint Rechtsanwalt Sven Tintemann aus der Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte: „Da man weder bei der Garbe noch bei anderen Rothmann-Fonds in die Bücher sehen kann, sollte man zunächst mit dem Schlimmsten rechnen. Wir raten den Anlegern daher zum schnellstmöglichen Ausstieg aus Beteiligungen in Rothmann-Fonds. Wer jetzt nicht handelt, den bestraft das Leben.“
25.07.2011, 08:58
Anleger wundern sich über fehlende Abbuchung von Raten: Garbe Logimac Fonds Nr. 2
Die Probleme bei der Fondsgesellschaft Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG (Garbe 2) sind schon länger bekannt. Bereits mit Schreiben vom 28.03.2011 hatte sich der Vorstand der Garbe 2 an seine Gesellschafter gewandt und mitgeteilt, dass aufgrund der hohen Schulden der Fortbestand der Gesellschaft nicht dauerhaft gewährleistet werden könne. Wir berichteten hierüber ausführlich.
In seinem Schreiben teilte der Vorstand den Anlegern zudem mit, dass man im Sommer 2011 darüber entscheiden werde, ob die Garbe Logimac Fonds Nr. 2 fortgesetzt werden kann oder abgewickelt wird.
Nunmehr melden sich mehrere verunsicherte Anleger der Garbe 2 bei der Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte und teilen mit, dass die Raten der sog. Sprint-Anleger, welche ihre Anlagesumme in monatlichen Raten leisten, bereits seit zwei Monaten nicht mehr von der Fondsgesellschaft eingezogen wurden. Ein Grund hierfür ist nicht bekannt. Es handelt sich dabei um einen bislang einmaligen Vorgang, der so noch nicht vorgekommen ist.
Dieser Verzicht auf die Einziehung der Raten wirft viele Fragen auf, für die die Garbe 2 momentan keine Antworten liefert. Eins kann jedoch ausgeschlossen werden:
Zu viel Geld hat die Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG sicher nicht!
Insbesondere im Hinblick auf die im Frühjahr angekündigte Entscheidung zur Zukunft der Garbe 2 für diesen Sommer, sind die Spekulationen und Sorgen der Anleger zu den nun nicht mehr erfolgten Rateneinziehungen verständlich.
Anlegern der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG ist daher zu raten, ihre Beteiligung von einem im Anlegerschutz erfahrenen Rechtsanwalt prüfen zu lassen und alles Notwendige zu unternehmen, um die angelegten Gelder für alle denkbaren Entwicklungen bei der Garbe 2 bestmöglich zu sichern.
„Alleine die Tatsache, dass die Gesellschaft nicht mehr abbucht, befreit den Anleger, der sich zu monatlichen Ratenzahlungen verpflichtet hat, nicht von seiner Zahlungsverpflichtung“, stellt Rechtsanwalt Sven Tintemann, Partner der Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte fest. „Selbst im Fall der Liquidation oder Insolvenz einer Gesellschaft muss ein Anleger, der sich zu einer Zahlung verpflichtet hat, noch mit Forderungen der Gesellschaft oder eines möglicherweise eingesetzten Insolvenzverwalters rechnen. Das nun nicht eingezogene Geld sollte also nicht leichtfertig anderweitig ausgegeben werden“, rät Anwalt Tintemann den betroffenen Anlegern.
Christian M. Schulter, Rechtsanwalt - Associate
Ihr Ansprechpartner im Genossenschaftsrecht: Rechtsanwalt Christian M. Schulter
Joachimstaler Straße 20
Pressemitteilung von: Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte
Garbe Logimac Fonds Nr. 2 - Anleger aufgefordert, Ratenzahlungen wieder aufzunehmen
Die Verunsicherung bei den Anlegern der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG (kurz: Garbe 2) ist nun perfekt. Ursprünglich hatten sich viele Anleger bei der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 beteiligt, da sie sich von dem Konzept einer Investition in die florierende Logistikbranche überzeugt zeigten. Wie die Anleger nun aus eigener Erfahrung feststellen müssen, konnte die tatsächliche Entwicklung nicht die prognostizierten Gewinne erzielen.
Vorläufiger Höhepunkt der schlechten Nachrichten war ein Schreiben der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 vom 28.03.2011. Darin teilte die Garbe 2 den Anlegern mit, dass aufgrund von verschiedenen Faktoren es zum damaligen Zeitpunkt noch nicht absehbar sei, ob die Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG auf längere Sicht überhaupt weiterbestehen könne. Gleichzeitig teilte man den Anlegern mit, dass im Sommer 2011 darüber entschieden werde, ob sich die Fondsgesellschaft auflösen wird oder nicht. Verunsichert durch diese Aussagen, suchten viele Anleger Rechtsrat bei der Kanzlei Dr. Schulte und Partner aus Berlin oder anderen Rechtsanwälten.
Die Verwirrung bei den Anlegern nahm jedoch noch einmal zu, als einige Zeit später die Garbe Logimac Fonds Nr. 2 bei allen Sprint-Anlegern, die ihre Beteiligung an der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 in monatlichen Raten einzahlen, den Einzug dieser monatlichen Raten aussetzte. Dies geschah ohne Vorankündigung oder sonstige Erklärungen. Viele Anleger erkannten darin ein Zeichen, dass sich die Garbe Logimac Fonds Nr. 2, so wie angekündigt, zeitnah liquidieren werde.
Zu Beginn des Jahres 2012 erreicht nun die Ratenanleger ein Schreiben der Garbe Logimac Fonds Nr. 2, worin diese mitteilt, dass zukünftig wieder mit dem Einzug der monatlichen Raten begonnen werde. Ohne jede Begründung für die Aussetzung, entschuldigt sich die Garbe 2 für diese Vorgehensweise, teilt den Sprint-Anlegern aber gleichzeitig mit, dass zum Ausgleich des aufgelaufenen Rückstandes die Anleger über mehrere Monate hinweg nun die doppelte Höhe der vereinbarten Ratenzahlungen vornehmen sollen.
Aus finanzieller Sicht ist es vielen Anlegern nicht möglich, die doppelte Höhe der Ratenzahlung aufzubringen. Zudem hat sich die Garbe Logimac Fonds Nr. 2 seit dem besagten Schreiben aus dem Frühjahr 2011 bis heute nicht zur Frage geäußert, ob die Gesellschaft weitergeführt werden kann oder nicht. Es erfolgte keinerlei Stellungnahme oder auch nur irgendwelche anders gearteten Informationen darüber, ob hier über den Fortbestand der Fondsgesellschaft eine Entscheidung getroffen wurde. Auch aus diesem Grund sind sich viele Anleger nicht sicher, ob die Fondsgesellschaft, an die sie nun wieder Ratenzahlungen leisten sollen, auf lange Sicht überhaupt weiter bestehen wird oder nicht.
Insgesamt ist allen Anlegern der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG zu raten, ihre Beteiligung von einem im Bank- und Kapitalmarktrecht erfahrenen Anwalt prüfen zu lassen. Hierdurch ergibt sich oft die Möglichkeit, eine Loslösung von der Beteiligung an der Fondsgesellschaft und damit auch von der Zahlungsverpflichtung der monatlichen Raten zu erreichen.
Christian M. Schulter - Rechtsanwalt – Associate
12.03.2012, 16:10
GARBE Logimac AG – Entscheidung des Hanseatischen Oberlandesgericht steht an. Die Anleger können hoffen!
An die auf Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte haben sich bereits eine Reihe von besorgten Anlegern der GARBE Logimac AG gewandt, um Hilfe im Zusammenhang mit Ihrer Beteiligung zu erhalten.
„In einigen Fällen wurden bereits Klagen gegen die GARBE Logimac AG und teilweise auch die Beratungsgesellschaften, auf Grund deren Empfehlung Beteiligungen an der GARBE Logimac AG gezeichnet wurden, eingereicht. In diesen Verfahren wurden Ansprüche aufgrund einer fehlerhaften Anlageberatung sowie aufgrund des nach Ansicht von CLLB Rechtsanwälte fehlerhaften Emissionsprospektes geltend gemacht. Nunmehr steht eine Entscheidung durch das Hanseatische Oberlandesgericht an“, teil Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit.
In einem von CLLB Rechtsanwälte geführten Parallel-Verfahren, welches eine Beteiligung an der ALAG Auto-Mobil GmbH & Co. KG zum Gegenstand hatte, erhielt der durch CLLB Rechtsanwälte vertretene Anleger seinen eingezahlten Betrag sowie einen entgangenen Gewinn zurück. „Der erkennende Einzelrichter des Hanseatischen Oberlandesgerichtes sah den Emissionsprospekt der ALAG Auto-Mobil GmbH & Co. KG hinsichtlich der Darstellung der potentiellen Rückzahlungsverpflichtung der gewinnunabhängig gewährten Ausschüttungen als fehlerhaft an“, erklärt Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz weiter.
Die Emissionsprospekte der GARBE Logimac AG und der ALAG Auto-Mobil GmbH & Co. KG sind nach Auffassung von CLLB Rechtsanwälte hinsichtlich der Darstellung der Rückzahlungsverpflichtung der gewinnunabhängigen Ausschüttungen vergleichbar.
„Sollte das Hanseatische Oberlandesgericht der Rechtsauffassung von CLLB Rechtsanwälte auch im Zusammenhang mit dem Emissionsprospekt der GARBE Logimac AG folgen, so könnte die Befreiung von potentiellen Zahlungsverpflichtungen sowie auch die Rückgewähr der geleisteten Einlagen der geschädigten Anleger erreicht werden.“
Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte vertritt eine Reihe von Anlegern der GARBE Logimac AG und wurde bereits von geschädigten Anlegern der GARBE Logimac AG mit der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen aufgrund einer nach deren Darstellung fehlerhaften Anlageberatung beauftragt.
Anleger der GARBE Logimac AG sollten sich an eine auf Kapitalmerkrecht spezialisierte Kanzlei wenden, um überprüfen zu lassen, ob auch diesen Ansprüche aufgrund einer fehlerhaften Anlagebratung und aufgrund des wohl fehlerhaften Emissionsprospektes zustehen.
14.08.2013, 10:47
Hanseatisches OLG weist in Verhandlungstermin auf mögliche Prospektfehler in Sachen Garbe Logimac AG hin
In einem von der Kanzlei Dr. Greger & Collegen geführten Verfahren in Sachen Garbe Logimac AG hat sich am 26.07.2013 erstmals das Hanseatische Oberlandesgericht als Berufungsinstanz zu den erhobenen Vorwürfen des fehlerhaften Emissionsprospekts geäußert.
Das Gericht folgt dabei der Rechtsauffassung der Kanzlei Dr. Greger & Collegen. Auch nach Ansicht des Gerichts dürfte die im Prospekt enthaltene Darstellung der Ausschüttungen fehlerhaft sein. Das Gericht rügt, dass der Emissionsprospekt in nicht ausreichender Art und Weise auf die Gefahr der Rückzahlung bereits erhaltener Ausschüttungen hinweist. Nach Auffassung des Berufungsgerichts wären die jeweiligen Anleger nicht nur beiläufig, sondern deutlich auf die Rückzahlungsgefahr hinzuweisen gewesen, da die Ausschüttungen im Mittelpunkt des Anlagemodells stehen und für die Anleger durchaus einen Renditegesichtspunkt darstellen.
Soweit an unterschiedlichen Stellen in dem Emissionsprospekt die Problematik der Rückzahlungsgefahr aufgegriffen werde, sei dies nicht ausreichend. Insbesondere würde der Hinweis in dem im hinteren Teil des Emissionsprospekts abgedruckten Gesellschaftsvertrag für einen durchschnittlichen Anleger zu spät kommen, da dieser einen Hinweis im Zusammenhang mit der Darstellung der Ausschüttungen erwarten könne. An dieser Stelle wäre darauf hinzuweisen gewesen, dass und unter welchen Voraussetzungen die Ausschüttungen möglicherweise nicht beim Anleger verbleiben.
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Stephan Greger weist darauf hin, dass ein derartiger Prospektfehler ein außerordentliches Kündigungsrecht des Anlegers begründen würde. Hierauf habe das Hanseatische Oberlandesgericht ebenfalls bereits hingewiesen. Die Chancen, sich von der unternehmerischen Beteiligung kurzfristig trennen zu können, stehen demnach sehr gut, so Rechtsanwalt Dr. Greger. Betroffene Anleger sollten sich möglichst zeitnah an eine auf Kapitalanlagerecht spezialisierte Kanzlei wenden, um sich hierbei juristisch unterstützen zu lassen.
08.11.2013, 11:42
Gibt es eine Möglichkeit für geschädigte Anleger sich vorzeitig von der mit Totalverlust bedrohten Anlage zu lösen? - von Rechtsanwältin Jacqueline Buchmann
Die Garbe Logimac AG ist eine im Jahr 2000 gegründete kapitalsuchende Fondsgesellschaft, an welche Anleger in Form einer atypisch stillen Beteiligung investieren konnten. Möglich war dies in Form einer Einmaleinlage (Classic) mit einer Mindestlaufzeit von 10 Jahren oder einer Rateneilange (Sprint). In einer mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht Hamburg vertrat die Anlegerschützerin und Rechtsanwältin Jacqueline Buchmann eine geschädigte Anlegerin und berichtet:
Dr. Schulte und Partner geht erfolgreich gegen die Garbe Logimac AG vor
Nachdem bereits Mitte des Jahres 2013 die erste mündliche Verhandlung stattfand, in der sich die Prozessbevollmächtigten der Garbe Logimac AG bereits siegessicher wähnten, trug Rechtsanwältin Jacqueline Buchmann von der Kanzlei Dr. Schulte neben Beratungsfehlern des Vermittlers, neuen noch nicht durch das Hanseatische Oberlandesgericht geprüften Prospektfehlern auch die Möglichkeit des Widerrufsrechts vor und führte zur Haustür- bzw. Überrumpelungssituation aus und überzeugte die Richterin. Diese erließ Beweisbeschluss, Termin zur Beweisaufnahme war der 4.11.2013.
Garbe Logimac AG – Vertrieb durch Überrumpelung?
Hintergrund war, dass die Klägerin – eine mittlerweile pensionierte Dame seinerseits überraschend durch einen Vermittler zuhause aufgesucht wurde. Sie kannte den Vermittler aus ihrem privaten Umfeld – wie es oft der Fall ist, da Abschlüsse so schneller und einfacher zustande kommen, und bat diesen im Vertrauen herein.
Der Vermittler sagte in der Beweisaufnahme wörtlich aus: „Mir kam es auf einen Abschluss an, ich wusste, dass Frau L. mir vertraute. Ich habe Frau L. nicht auf das Widerrufsrecht hingewiesen. Ich habe ihr den Prospekt erst nach dem Beratungsgespräch ausgehändigt. Den Überweisungsauftrag für die Einmaleinzahlung habe ich selbst bei der Bank eingeworfen. Die Provision erhielt ich für den Abschluss der Beteiligung an der Garbe Logimac AG.“
Vielen Anlegern und ihren Familien geht es wie Frau L. – sie vertrauen den Vermittlern, da diese oft aus ihrem privaten Umfeld stammen. Doch solche Situationen führen oft zu voreiligen Abschlüssen, schnell sind drei Unterschriften auf dem Zeichnungsschein gesetzt, wissen die Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht von Dr. Schulte und Partner aus ihrer langjährigen Erfahrung.
Widerrufsmöglichkeit der Beteiligung an der Garbe Logimac AG prüfen
Betroffene Anleger sollten sich in einem solchen Fall an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden und neben eventuellen Schadensersatzansprüchen gegen die Garbe Logimac AG, deren Gründungsgesellschafterin die Garbe Logistic Management GmbH, auch prüfen lassen, ob sie sonst vorzeitig aus der Beteiligung zu entlassen sind, die grundsätzlich eine feste Vertragslaufzeit von mindestens 10 Jahren hat.
Nach Prüfung der Widerrufsbelehrung durch die Rechtsanwälte Dr. Schulte und Partner in Berlin – gehen wir davon aus, dass die Widerrufsbelehrung hinsichtlich Fristbeginn und Rechtsfolgenbelehrung fehlerhaft ist und die Widerrufsfrist daher nicht zu laufen beginnt. Hinsichtlich der irreführenden Verwendung des Wörtchen „frühestens“ hinsichtlich des Beginns der Widerrufsfrist hat bereits der Bundesgerichtshof (BGH) bereits entschieden, dass dies nicht geeignet ist den Verbraucher transparent aufzuklären, von wann bis wann er sein Widerrufsrecht im Falle von Haustürsituationen geltend machen kann.
Hinsichtlich der Rechtsfolgenbelehrung hat das Oberlandesgericht Hamm in einer Parallelsache bereits geurteilt, dass es die Widerrufsbelehrung für fehlerhaft hält.
Klage auf Abfindungsguthaben gegen die Garbe Logimac AG?
Im Übrigen kann nicht nur die klassische Haustürsituation ein Widerrufsrecht begründen, weiß Rechtsanwältin Jacqueline Buchmann. „Wer z.B. seine Beteiligung am eigenen Arbeitsplatz unterschrieben hat oder sonst überrumpelt und damit einem Abschlussdruck ausgesetzt wurde, hat ebenfalls gute Chancen einen Widerruf geltend zu machen und damit eine mögliche Klage auf Zahlung eines Abfindungsguthabens erwägen – dies sollten geschädigte Anleger in jedem Falle durch einen Experten prüfen lassen.“
Jacqueline Buchmann - Rechtsanwältin
23.01.2014, 09:09
Die Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG (Garbe 2) war der zweite aufgelegte Fonds der Hamburger Garbe-Gruppe. Investiert werden die eingesammelten Anlegergelder in Logistikunternehmen, die rund um die Uhr in Betrieb sein sollten.
Eine profitable und verlockende Angelegenheit, die vielversprechend und überzeugend auf Anleger wirkte. Wie bei vielen Fonds, die von dem Hamburger Emissionshaus Rothmann & Cie. aufgelegt wurden, sah es auch bei der Garbe 2 die erste Zeit rosig erfolgsversprechend aus. Es gab keine Bedenken alles sprach dafür, dass die Fondsgesellschaft ein Erfolg werden könnte. Doch die Entwicklung war eine andere. Im Rahmen der Mitteilung über den Jahresabschluss 2009 teilte die Garbe 2 dann am 28.03.2011 den Anlegern mit, dass der Fonds wirtschaftlich schwierig dastünde. Den Immobilienwerten des Fonds in Höhe von 43,5 Mio. Euro stünden Kreditverbindlichkeiten in Höhe von 40,2 Mio. Euro gegenüber. Aufgrund dieser Situation wäre ein dauerhafter Fortbestand des Fonds nicht gewährleistet und man wolle im Sommer 2011 darüber entscheiden, ob die Garbe 2 fortgeführt oder abgewickelt werde.
Zeit der Stille - Anleger warten vergebens auf Informationen ihrer Fondsgesellschaft
Dies war für lange Zeit die letzte Mitteilung der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG ( www.dr-schulte.de/rechtsthema/garbe-logimac ) an die besorgten Anleger. Auch in der Folgezeit hörten die Anleger nichts mehr von der Garbe 2. Schlimmer noch, denn Anfragen blieben unbeantwortet, Informationen wurden nicht mehr erteilt, Jahresabschlüsse nicht veröffentlicht. Die Anleger erhielten keine Kontoauszüge zu ihren Kapitalkonten, sodass die betroffenen Anleger nicht mehr erkennen können, wie viel ihre Beteiligung an der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG überhaupt noch wert ist.
Geschäftsbetrieb eingestellt?
Als wäre dies nicht genug, wurden plötzlich und unangekündigt auch nicht mehr die monatlichen Raten der Sprintanleger (Raten-Spar-Verträge) eingezogen. Niemand wusste, was hierfür der Grund war und die Anleger rechneten fest damit, dass die nächste Information die Mitteilung der Liquidation ist.
Nach etwa einem Jahr wandte sich die Garbe 2 unerwartet an ihre Anleger und teilte lapidar mit, dass es zu internen Komplikationen gekommen wäre, sodass die die monatlichen Raten nicht eingezogen werden konnten. Die Sprint-Anleger sollten doch bitte ab jetzt das Doppelte der vereinbarten monatlichen Rate zahlen, um den verursachten Rückstand wettzumachen.
Hinhaltetaktik konsequent durchgezogen
Weitere nennenswerte Informationen erhielten die Anleger nicht. Nun kommt die Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG mit Schreiben vom 10.01.2014 auf die Anleger zu und teilt mit, dass es unerwartet große Verzögerungen gegeben hätte. Bei der Prüfung des vorliegenden Zahlenmaterials wären Bewertungsfragen aufgetreten, welche in ihrer Komplexität unerwartet viel Zeit in Anspruch genommen hätten. Nun aber, im Januar 2014 könne man den Anlegern mitteilen, dass der Jahresabschluss 2010 leider immer noch nicht feststeht und die Prüfungen noch nicht abgeschlossen sind.
Vorhersagen zur Entwicklung von Kapitalanlagen sind naturgemäß schwierig. Viele äußere Faktoren sind mit zu berücksichtigen. Einem jeden Anleger sollte jedoch klar sein, dass das Verhalten der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG nicht dem Vorgehen eines ordentlichen Kaufmanns entspricht. Allein die Tatsache, dass auf die Mitteilung, man werde im Sommer 2011 über das Fortbestehen entscheiden, nie wieder Bezug genommen wurde und seitdem keine nennenswerten Informationen mehr herausgegeben wurden, ist für die Anleger ein unhaltbarer Zustand. Die Beteiligung an der Garbe 2 kommt mittlerweile tatsächlich einer "Wundertüte" gleich, man weiß nicht wirklich, was drin steckt. Wunder darf man aber wohl nicht erwarten.
Am Ende der Geduld angelangt, bevor Wundertüte nun doch noch platzt - Hilfe suchen!
Allen Anlegern, die sich an der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG beteiligt haben, ist zu raten, ihre Beteiligung von einem im Bank- und Kapitalmarktrecht erfahrenen Rechtsanwalt prüfen zu lassen. Rechtsanwälte Dr. Schulte und Partner ( www.dr-schulte.de ) wissen aus langjähriger Erfahrung, dass auch wenn niemand derzeit die Zukunft der Garbe 2 vorhersagen kann, sollte der von der Garbe 2 im Jahre 2011 selbst vorgenommene Warnruf als Zeichen dafür gesehen werden, dass die Zukunft wohl nicht "rosig" werden wird. Unter Umständen ist es möglich, sich noch vor einem etwaig bevorstehenden Zusammenbruch der Fondsgesellschaft von der Beteiligung zu lösen und die Schäfchen ins Trockene zu bringen. Warten, scheint jedenfalls in diesem Fall nicht die beste Lösung zu sein, das haben die betroffenen Anleger zu spüren bekommen. Diese Wundertüte Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & CO. KG hat kein Anleger bestellt und verdient.
Christian M. Schulter - Rechtsanwalt - Associate
20.02.2014, 09:06
Garbe Logimac AG – Nach BGH-Entscheidung grundsätzlich Anspruch für geschädigte Anleger auf Schadensersatz sowie Haftung der Gründungsgesellschafterin
Auch die Garbe Logimac AG ist eine durch Rothmann & Cie. AG emittierte Fondsgesellschaft, welche mittlerweile mit Liquidationsproblemen zu kämpfen hat. Die Kanzlei Dr. Schulte und Partner vertritt viele geschädigte Anleger, die sich an dieser Gesellschaft als unternehmerische bzw. atypisch stille Beteiligte in Form einer Einmaleinlage (Classic) oder einer Rateneinlage (Sprint) beteiligt haben.
BGH-Entscheidungen vom 19.11.2013 machen Anlegern Mut
So entschied der BGH in zwei Verfahren am 19.11.2013 in einer Parallelsache (LeaseTrend AG) wörtlich:
„Das schließt entgegen der Auffassung der Vorinstanzen einen Schadensersatzanspruch eines fehlerhaft beigetretenen Anlegers jedoch nicht von vornherein aus. Wegen der durch die tatsächliche Invollzugsetzung der fehlerhaften Gesellschaft bewirkten gesellschaftsrechtlichen Bindung kann zwar im Wege des Schadensersatzes nicht die Rückabwicklung der Beteiligung verlangt werden. Der fehlerhaft beigetretene Anleger kann aber die Gesellschaft unter Berufung auf den Vertragsmangel durch sofort wirksame Kündigung mit der Folge beenden, dass ihm ein nach den gesellschaftsvertraglichen Regeln zu berechnender Anspruch auf ein Abfindungsguthaben zusteht. Soweit dem geschädigten Anleger unter Berücksichtigung seines etwaigen Abfindungsguthabens ein Anspruch auf Ersatz eines weitergehenden Schadens verbleibt, ist er, um die gleichmäßige Befriedigung der Abfindungs- und Auseinandersetzungsansprüche der übrigen stillen Gesellschafter nicht zu gefährden, an dessen Durchsetzung nur gehindert, wenn und soweit das Vermögen des Geschäftsinhabers zur Befriedigung der hypothetischen Abfindungs- oder Auseinandersetzungsansprüche der anderen stillen Gesellschafter nicht ausreicht.“
Widerrufmöglichkeiten und Schadensersatzanspruch für die Anleger
Rechtsanwältin Buchmann von der Kanzlei Dr. Schulte und Partner empfiehlt den betroffenen Garbe Logimac AG Anlegern, sich möglichst zügig an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden, um entsprechende Widerrufsmöglichkeiten und außerordentliche Kündigungsmöglichkeiten wegen Vertragsmängel – wie z. B. Beratungsfehler oder Prospektfehler – prüfen zu lassen. Insbesondere ist es ratsam, nach der oben zitierten BGH-Rechtsprechung die Garbe Logimac AG auf Schadensersatz zu verklagen, sowie deren Gründungsgesellschafterin. Denn gerade in Bezug auf die Gründungsgesellschafterin gelten die Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft nicht, sodass diese Schadensersatz leisten müsste. Dies wurde ebenfalls durch den Bundesgerichtshof mit Urteil vom 14.05.2012 bestätigt.
Beste Chancen - Klage gegen Garbe Logimac AG und Gründungsgesellschafterin Garbe Logistic Management und Vermittler
In den von Frau Rechtsanwältin Buchmann, von der Kanzlei Dr. Schulte und Partner in Berlin, betreuten Verfahren gegen die Garbe Logimac AG konnten wir bisher das LG Hamburg überzeugen, dass hier nach BGH-Rechtsprechung eventuell Schadensersatzansprüche möglich sind. So wurden mittlerweile zahlreiche Beweisbeschlüsse erlassen. Außerdem wiesen wir das Landgericht Hamburg darauf hin, dass noch nicht sämtliche vorgetragenen Prospektfehler durch das Hanseatische Oberlandesgericht geprüft worden sind. In zwei mündlichen Verhandlungen am 10.02.2014 bestätigte die Richterin diese Rechtsauffassung und sicherte zu, den durch die Rechtsanwälte Dr. Schulte und Partner neu vorgetragenen Prospektfehler zu prüfen. Außerdem fand auch in dieser Sache eine Beweisaufnahme statt.
Vergleichsmöglichkeiten prüfen
Die Rechtsanwälte Dr. Schulte und Partner empfehlen, gemeinsam mit einem Experten die Aussichten einer Klage gegen die Beteiligungsgesellschaft und Gründungsgesellschafterin zu prüfen und abzuwägen, ob es auch in beweisrechtlicher Lage sinnvoll ist einen Prozess zu führen oder sich möglicherweise mit Hilfe eines Anwaltes außergerichtlich zu vergleichen.
Rechtsschutzversicherung prüfen
Haben die Mandanten eine Rechtsschutzversicherung, werden die Kosten übernommen. Für Rückfragen stehen die Rechtsanwälte Dr. Schulte und Partner unter 030-715 206 70 oder zur Verfügung.
03.04.2014, 08:07
Betroffene Anleger der Garbe Logimac AG brauchen weiterhin starke Nerven. Bei fehlerhafter Widerrufsbelehrung bestehen Möglichkeiten, dass die Anleger Anspruch auf Schadensersatz und Widerspruchmöglichkeiten haben.
Widerrufsbelehrung fehlerhaft – Ansprüche für Garbe Logimac Anleger
Garbe Logimac AG – Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB erringen ein Teilurteil für geschädigten Anleger vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht. Welche Ansprüche für geschädigte Anleger der Garbe Logimac AG können geltend gemacht werden?
Die Garbe Logimac AG ist eine Beteiligungsgesellschaft, an der sich Anleger im Zeitraum 2003 bis 2006 als atypisch stille Gesellschafter beteiligen konnten. Dies war in Form einer sogenannten Einmalanlage (Classic) und in Form einer Rateneinlage (Sprint) möglich. Atypisch stiller Gesellschafter in Form einer unternehmerischen Beteiligung heißt allerdings auch immer das Risiko des Totalverlustes. Viele Anleger, die sich bei der Kanzlei Dr. Schulte und Partner mbB in Berlin melden, wussten dies jedoch nicht. Welche Möglichkeiten bestehen für Anleger, was müssen sie tun?
Fehlerhafte Widerrufsbelehrung, dann Beendigung der Beteiligung Garbe Logimac AG durch Widerruf möglich – „Frühestens“ fehlerhaft verwendet
Teilweise sind die verwendeten Widerrufsbelehrungen der Garbe Logimac AG fehlerhaft, erklärt Rechtsanwältin Buchmann. So auch in diesem Garbe Logimac AG-Anleger Fall, den die Rechtsanwälte Dr. Schulte und Partner mbB vertreten. Dieser legte Klage zum Landgericht Hamburg ein, um u. a. einen Anspruch auf Feststellung der Beendigung der Beteiligung durch Widerruf und Berechnung und Auszahlung des Abfindungsguthabens durchzusetzen.
Darauf beriefen sich die Rechtsanwälte auf die fehlerhafte Widerrufsbelehrung. Diese enthält u. a. das Wort „frühestens“ hinsichtlich des Fristbeginns für die Widerrufsbelehrung. Bereits der Bundesgerichtshof (BGH) hat aber entschieden, dass die Verwendung des Wortes „frühestens“ hinsichtlich des Fristbeginns irreführend für den Verbraucher ist. Dieser könne damit nicht genau bestimmen, wann nun der Fristbeginn für den Widerruf ist. Dafür interessierten sich die Richter der 1. Instanz des LG Hamburg allerdings wenig und wiesen die Klage des Anlegers vollständig ab. Nach Beratung mit den Rechtsanwälten Dr. Schulte und Partner mbB legte der betroffene Anleger Berufung zum Hanseatischen Oberlandesgericht (HansOLG) ein. Die Berufungsverhandlung fand am 10.01.2014 statt.
Garbe Logimac AG Beteiligung durch Widerruf beendet – Erfolg für betroffenen Anleger
Mit Fax vom 21.03.2014 erhielten die Rechtsanwälte Dr. Schulte und Partner mbB nun endlich das lang ersehnte Urteil für den geschädigten Anleger der Garbe Logimac AG. Hierin anerkannte das Hanseatische OLG, dass es die Beteiligung für beendet hält. So lautet es wörtlich:
„Es wird festgestellt, dass das Beteiligungsverhältnis zwischen der Beklagten und dem Kläger … durch Widerruf beendet worden ist.
… wird die Beklagte verurteilt, eine Auseinandersetzungsbilanz für die gezeichnete Beteiligung des Klägers an der Beklagten zu errechnen.“
Rechtsanwältin Jacqueline Buchmann rät daher, stets einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aufzusuchen, um prüfen zu lassen, ob hier möglicherweise Beendigungstatbestände vorliegen, die dazu berechtigen, eine Auseinandersetzungsbilanz errechnen zu lassen. Auch hier gilt es zügig zu handeln, je früher, desto eher bestehen noch erfolgreich Vollstreckungsaussichten für ein möglicherweise bestehendes Abfindungsguthaben. Für Rückfragen und zur Einschätzung von Ansprüchen für geschädigte Garbe Logimac AG Anleger und ihre Familien stehen die Rechtsanwälte Dr. Schulte und Partner unter 030- 715 206 70 oder kontakt@dr-schulte.dezur Verfügung. Insbesondere geschädigte Anleger, die eine Rechtsschutzversicherung haben, sollten nicht scheuen, sich zur Wehr zu setzen und auch weitergehende Ansprüche gegen den Vermittler oder die Beratungsgesellschaft prüfen zu lassen.
Kim Oliver Klevenhagen - Rechtsanwalt
Viele Anleger haben zwar nicht mehr damit gerechnet, doch aktuell versendet die Geschäftsleitung der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG nach mehrjähriger Verspätung den Geschäftsbericht, mit dem für das schon seit längerer Zeit abgelaufene Geschäftsjahr 2010 Rechenschaft abgelegt wird.
Als Entschuldigung für die lange Verzögerung nennt der Geschäftsführer der Fondsgesellschaft die sich als schwierig erweisende Bewertung der Sachverhalte und die personellen Veränderungen in der Geschäftsführung. In der Tat fällt auf, dass es in der Vorstandschaft des Konzerns seit dem Jahr 2010 fünf personelle Veränderungen gegeben hat, im Aufsichtsrat sogar neun Veränderungen. Von einer kontinuierlichen und beständigen Unternehmensleitung kann somit nicht die Rede sein.
Sowohl die Ertragslage des Konzerns als auch die Ertragslage der Garbe Logimac Fonds Nr. 2 AG & Co. KG wurde im Wesentlichen durch planmäßige und außerordentliche Abschreibungen beeinflusst. Dies führte im Geschäftsjahr 2010 zu einer deutlichen Erhöhung der Verluste um mehr als 5 Mio. EUR.
Die Kanzlei Dr. Greger & Collegen vertritt bereits zahlreiche Anleger, die einen Großteil ihrer Ersparnisse in diese unternehmerische Beteiligung investiert haben und leistet für sie juristische Unterstützung bei dem Ausstieg aus ihrer Beteiligung. „Alle Anleger, die aufgrund des schlechten Informationsflusses und der enttäuschenden Zahlen kein Vertrauen mehr in die Geschäftsführung haben, sollten sich umgehend an eine auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei wenden, um sich vorzeitig und bestmöglich von der unternehmerischen Beteiligung wieder lösen zu können.“, so Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Stephan Greger. Nach Einschätzung der Kanzlei Dr. Greger & Collegen existieren im vorliegenden Fall mehrere vielversprechende Ansatzpunkte dafür, sich bereits jetzt von der Kapitalbeteiligung trennen zu können.
Dr. jur. Stephan Greger,
08.05.2014, 09:12
Garbe Logimac AG firmiert ab 01.01.2014 als LogisFonds I AG
Die Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB vertritt zahlreiche geschädigte Anleger der Garbe Logimac AG, die sich nunmehr in LogisFonds I AG, Am Kaiserkai 1, 20457 Hamburg, umbenannt hat. Dies ist dem aktuellen Handelsregisterauszug vom 31.01.2014 zu entnehmen. An der LogisFonds I AG konnten sich Anleger in Form als atypisch stiller Gesellschafter beteiligen. Hier gab es die Möglichkeit, eine Einmaleinlage (Classic) oder eine Rateneinlage (Sprint) abzuschließen.
Garbe Logimac AG (jetzt: LogisFonds I AG) Aufklärung von Risiken für Anleger?
Dr. Tintemann, Fachanwalt von Dr. Schulte und Partner berichtet: „Die Anleger haben häufig das Problem, dass sie nicht ausreichend über das Totalverlustrisiko einer unternehmerischen Beteiligung aufgeklärt wurden“. Insbesondere besteht auch ein Mangel an Aufklärung hinsichtlich des Nachhaftungsrisikos in der Insolvenz oder bspw. auch in der Liquidation der atypisch stillen Gesellschaft, wie es jetzt z.B. bei der ALAG Auto-Mobil GmbH & Co. KG der Fall ist.
Wegen der Enttäuschungen rund um die Geldanlage laufen jetzt rechtliche Auseinandersetzungen mit dem Ziel den finanziellen Schaden für die Anleger und ihre Familien möglichst gering zu halten. Dr. Tintemann: „Unseren Mandanten geht es vielfach darum, jetzt mit einem blauen Augen aus der Angelegenheit LogisFonds (Garbe Logimac) herauszukommen!“
Gute Nachrichten kommen für die Betroffenen vom Bundesgerichtshof (wir berichteten). Dieser bestätigte in seiner Entscheidung vom 11.02.2014, dass ein Beratungsverschulden eines Untervermittlers der Beteiligungsgesellschaft grundsätzlich zurechenbar ist. Damit hat das höchste deutsche Zivilgericht eine wichtige Entscheidung zu Gunsten der Anleger getroffen.
Auswirkungen für Anleger?
Derzeit zeigt sich die LogisFonds I AG (ehemals Garbe Logimac AG) noch nicht vergleichsbereit, sondern führt die Prozesse bisher durch die gesamte 1. Instanz. Häufig beruft sie sich dabei jedoch auf Verjährung, was ein Indiz dafür ist, dass die Juristen nunmehr auch die Zurechenbarkeit von Beratungsverschulden für möglich halten.
So kann eine Klage mit einem Antrag auf Abrechnung des Abfindungsguthabens sowie den darüber hinausgehenden Schadensersatzanspruch, gekoppelt mit einer Klage auf Schadensersatz gegen den Vermittler nicht nur rechtlichen Erfolg bieten, sondern auch Sicherheit in der Vollstreckung bieten. Es sollte im Einzelfall sorgfältig besprochen werden, inwiefern die soziale und wirtschaftliche Situation des einzelnen Mandanten eine solche Klagehäufung zulässt.
Rechtsanwältin Buchmann von der Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB empfiehlt nach den Bundesgerichtshofs Urteilen vom 19.11.2013, eine Klage gegen die Beteiligungsgesellschaft zu prüfen, sowie gegen die Vermittlungsgesellschafter oder den einzelnen Berater. Dies sollte möglichst durch einen Fachanwalt geschehen, da es hier um hochspezifische Fragen aus dem Bereich des Handels- und Gesellschaftsrechts geht. Für Informationen und eine Ersteinschätzung bieten Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB unter 030-715 206 70 oder Hilfe an.
Bilanz 2011 Garbe Logimac AG ( jetzt: LogisFonds I AG) mit formellen Mängeln ?
Nunmehr ist im Bundesanzeiger auch die Bilanz 2011 der Garbe Logimac AG (jetzt LogisFonds I AG) zu entnehmen. Nach vorläufiger Auswertung der Rechtsanwälte von Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB scheint die Bilanz aber unter verschiedenen formellen Mängeln zu leiden, sodass hier nicht abschließend geklärt werden kann, inwiefern das Unternehmen liquide ist oder nicht.
Zwar zeichnet das Unternehmen einen Bilanzgewinn von ca. 1,4 Millionen Euro, daraus zu schließen, dass hier der tatsächliche Wert der Gesellschaft bei Euro 1,5 Millionen liegt, wäre jedoch falsch. Da den Rechtsanwälten derzeit die Einsicht in die Wirtschaftsbücher fehlt und es diesbezüglich eines Auskunftsanspruches durch einen Anleger bedürfte, können hinsichtlich des Liquiditätsvermögens der Garbe Logimac AG (jetzt LogisFonds I AG) nur Vermutungen angestellt werden.
In jedem Fall ist aber sicher, dass kein Insolvenzantrag gestellt ist und auch kein Liquidationsverfahren beschlossen worden ist. Dies haben auch die Prozessbevollmächtigten der LogisFonds I AG mehrfach bestätigt.
Widerruf und außerordentliche Kündigung
Um jedoch einer drohenden Verschlechterung und den damit einhergehenden Verlust entgegenzuwirken, sollten betroffene Anleger durch einen Fachanwalt prüfen lassen, ob sie sich eventuell durch eine außerordentliche Kündigung oder ein Widerrufsrecht von der Beteiligung vorzeitig lösen können. Mit Beendigung der Beteiligung ist auch das Auseinandersetzungsguthaben auf den Stichtag zu errechnen. Dieser Anleger nimmt dann nicht weiter an Verlusten teil.
Insbesondere bestätigte der Bundesgerichtshof mit seinen Entscheidungen vom 19.11.2013 auch noch einmal, dass eine außerordentliche Kündigung, gestützt auf Beratungs- und Prospektfehler, möglich ist.
Jacqueline Buchmann - Rechtsanwältin (LL.M.)
19.01.2015, 09:44
Logis Fonds I AG: Atypische stille Gesellschaft fordert Anleger zur Zahlung
Logis Fonds I AG (ehemals Garbe Logimac AG) verschickt Mahnungen, droht mit Klagen gegen Anleger mit Zahlungsaufforderungen.
Die Logis Fonds I AG (bekannt geworden unter Garbe Logimac AG) Am Kaiserkai 1, 20457 Hamburg ist eine Beteiligungsgesellschaft, an der sich Anleger im Zeitraum 2003 bis 2006 als atypisch stille Gesellschafter beteiligen konnten. Dies war in Form einer sogenannten Einmalanlage (Classic) und in Form einer Rateneinlage (Sprint) möglich.
Atypisch stiller Gesellschafter bedeutet? – Welches Risiko besteht für den Anleger?
Die Erfüllung für eine atypisch stille Gesellschaft erfordert, dass dem stillen Gesellschafter so umfangreiche Vermögens- und Kontrollrecht eingeräumt werden, dass dieser als Mitunternehmer im Sinne des § 15 I 1 Nr. 2 EStG gilt. Anleger die sich an eine Anlage an einer atypisch stillen Gesellschaft beteiligen sind nicht nur am Gewinn und Verlust der Gesellschaft beteiligt, sondern auch am Vermögen. Dies bedeutet für die betroffenen Anleger, dass sie auch einschließlich der stillen Reserven und gegebenenfalls des Geschäftswert beteiligt sind. Das Risiko besteht darin, dass den atypisch stillen Gesellschafter in Form einer unternehmerischen Beteiligung allerdings auch immer das Risiko des Totalverlustes trägt. In den letzten Tagen meldeten sich viele geschädigte Anleger, die sich bei der Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB in Berlin melden, weil sie Zahlungsaufforderungen mit Klageandrohung erhielten. Atypisch stille Beteiligungen gelten inzwischen als Gift.
Rechtsanwältin Buchmann von der Kanzlei Dr. Schulte und Partner macht den verunsicherten Anlegern Mut: „Der betroffene Anleger sollte sich sofort an eine spezialisierte Kanzlei mit Erfahrung auf dem Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts wenden. Es ist dann als erstes zu prüfen, ob bereits Verjährung von möglichen eigenen Schadensersatzansprüchen des Anlegers gegen die Beteiligungsgesellschaft oder Vermittlungsgesellschaft oder Dritte eingetreten ist. Weiter sollten betroffene Anleger prüfen lassen, ob ein Widerruf und eine außerordentliche Kündigung mit sofortiger Wirkung möglich ist, was insbesondere für Anleger mit Rateneinlage günstig sein kann, wenn man nach einer Möglichkeit sucht zumindest nicht in Zukunft weiterzahlen zu müssen.“
Beendigung der Beteiligung durch Widerruf möglich – Entscheidung Hanseatisches Oberlandesgericht (HansOLG)
In einem Verfahren der Rechtsanwälten Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB hat das HansOLG positiv für den Anleger entschieden. So lautet es wörtlich:
Rechtsanwältin Jacqueline Buchmann erklärt, dass nach Beendigung ein Anspruch des Anlegers besteht eine Auseinandersetzungsbilanz errechnen zu lassen und sich das eventuell verbleibende Abfindungsguthaben auszahlen zu lassen. Auch hier gilt es zügig zu handeln, je früher, desto eher bestehen noch erfolgreich Vollstreckungsaussichten für ein möglicherweise bestehendes Abfindungsguthaben.
Beendigung der Beteiligung durch Widerruf möglich – Entscheidung Landgericht Berlin (LG)
Auch das Landgericht Berlin konnten die Rechtsanwälte Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB bereits von der Beendigung der Beteiligung durch Widerruf in einem Parallelverfahren überzeugen.
Fazit: Anleger einer atypisch stillen Gesellschaft tragen ein hohes Risiko – neben großen Gewinnen trägt die Medaille auch die nicht zu unterschätzbare Seite des Totalverlustes
Quelle Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB
04.03.2015, 09:35
Garbe Logimac AG (Logis Fonds I AG) bittet Sprint-Anleger zur Kasse
Die Garbe Logimac AG (nunmehr Logis Fond I AG) hat eine Rechtsanwaltskanzlei beauftragt, die ihr angeblich noch zustehenden Raten aus der Vertragsvariante „sprint“ einzutreiben. Bei Nichtzahlung drohen die Rechtsanwälte bereits jetzt die gerichtliche Durchsetzung des Anspruches an. Zudem seien Rechtsanwaltsgebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz in nicht unbeträchtlicher Höhe angefallen.
Oberlandesgerichte stellen Ansprüche der Anleger fest: Widerruf und Schadensersatz
„Das aggressive Vorgehen der Garbe Logimac AG ist ethisch und juristisch bedenklich. Ethisch deswegen, weil die Garbe Logimac I AG bekanntlich nahezu das gesamte Anlegerkapital in einem ungesicherten Darlehen an die Konzernmutter vergeben hat und dieses Darlehen in voller Höhe abgeschrieben werden musste. Eine derart waghalsige geschäftliche Fehlentwicklung jetzt noch dadurch zu toppen, dass die ohnehin schon gebeutelten Anleger aggressiv auf Weiterzahlung in Anspruch genommen werden, ist eine ziemliche Unverfrorenheit. Jedenfalls bestehen für Anleger juristisch gute Chancen, sich gegen die Ansprüche zu wehren. Das Oberlandesgericht Hamburg hat bereits festgestellt, dass die Widerrufsbelehrung der Garbe Logimac I AG fehlerhaft ist und Anleger sich bei Vorliegen einer Haustürsituation auf ihr Widerrufsrecht berufen können. Das Oberlandesgericht Brandenburg seinerseits hat festgestellt, dass der Emissionsprospekt der Garbe Logimac I für die Anlegeraufklärung nicht geeignet war und Anleger Schadenersatzansprüche geltend machen können“, meint der Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der auf Fondswiderrufe spezialisiert ist – http://anlegerschutzkanzlei.de.
Fazit: Hilfe für Garbe Logimac I AG Anleger: Zahlungsaufforderung nicht nachkommen - sie sollten erst die Geltendmachung von Ansprüchen prüfen lassen!
Die Garbe Logimac I AG ist vom „Emissionshaus Rothmann“ konzipiert worden. Viele Rothmann Fonds sorgen derzeit für Aufregung unter den betroffenen Anlegern, weil sie wirtschaftlich wie prospektiert liefen und Anleger mit hohen Nachforderungen für Gesellschaften konfrontiert sind, die teilweise in die Liquidation gehen. Röhlke rät betroffenen Anlegern umgehend, den Gang zum spezialisierten Rechtsanwalt zu unternehmen und keinesfalls voreilig auf die Zahlungsaufforderung der Garbe Logimac I AG durch Zahlung zu reagieren.
Quelle: Röhlke Rechtsanwälte
12.05.2015, 08:52
Garbe Logimac AG - Anleger können Auseinandersetzungsbilanz verlangen
Widerruf kann erfolgreich auch nach Fristablauf geltend gemacht werden – Was tun?
Mit Beschluss vom 10.02.2015 (II ZR 163/14) hat der Bundesgerichtshof die Widerrufsbelehrung der Garbe Logimac AG (nunmehr Logis Fonds I) für fehlerhaft angesehen und mitgeteilt, die entsprechende Rechtsansicht des Hanseatischen Oberlandesgerichts in diesem Punkte zu teilen. Damit dürfte einer Vielzahl der geschädigten Garbe Logimac-Anleger ein Widerrufsrecht zustehen, welches zu einer Auszahlung von Teilen der Einlage führen kann.
Was lange währt, wird gut: Widerruf – Frist – Belehrung
Aktuell ging es in dem Rechtsstreit um die Frage, ob ein Anleger der Garbe Logimac AG, der in einer Haustürsituation zu dem Beitritt bewegt wurde, auch fünf Jahre nach dem Beitritt noch einen Widerruf seiner Beitrittserklärung erklären konnte. Die Widerrufsbelehrung selbst sah eine Frist hierfür von nur zwei Wochen vor.
„Es ist bereits seit Langem in der Rechtsprechung anerkannt, dass die 2-Wochen-Frist nur dann gilt, wenn die Widerrufsbelehrung auch ordnungsgemäß im Sinne des Gesetzes ist. Unsere Kanzlei Röhlke Rechtsanwälte hat bereits bezüglich einer Beteiligung an der ALAG Automobil AG & Co. KG höchstrichterlich feststellen lassen, dass die dortige Belehrung fehlerhaft ist. Nunmehr hat der Bundesgerichtshof auch bezüglich der Garbe Logimac auf dieses Urteil zurückgegriffen und festgestellt, die Belehrung der Garbe Logimac AG sei ebenfalls falsch. Erschwerend hinzukam, dass auch noch besondere Hinweise über Fernabsatzgeschäfte in der Widerrufsbelehrung enthalten waren. Dies wurde der Garbe Logimac letztlich zum Verhängnis in dem Verfahren“, meint der Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, dessen Kanzlei eine Vielzahl von Anlegern gegen die Garbe Logimac AG vertritt.
Welche Chancen haben betroffene Anleger durch die BGH Entscheidung in Bezug auf ihre Einlage?
Der erfahrene Jurist weist darauf hin, dass der Widerruf anders als bei einem normalen Kaufvertrag, etwa einem Internetkauf, hier nur eine Rückabwicklung nach den sogenannten Grundsätzen der fehlerhaften Gesellschaft ermöglicht. Vereinfacht gesagt kann der Anleger von der Fondgesellschaft nach dem Widerruf nur das herausverlangen, was diese aus dem Geld gemacht hat. Infolge der hohen Verlustzuweisungen an die Anleger in den Anfangsjahren der Fondgesellschaften dürfte dies regelmäßig deutlich weniger als die bisher gezahlte Einlage sein.
„In vielen Fällen ratierlich besparter Anlagen, bei den Rothman-Fonds sogenannte Sprint-Beteiligungen, ist jedoch im Zeitpunkt des Widerrufes noch ein relativ hoher Positivsaldo auf den Kapitalkonten zu erkennen. Das heißt für den betroffenen Anleger konkret, dass dieser im besten Falle durch einen Widerruf herausverlangt werden kann. Viele unserer Mandanten konnten von dieser Rechtsprechung bereits profitieren“, teilt Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke mit.
Der Rechtsanwalt rät betroffenen Garbe Logimac AG-Anlegern, ihre Beteiligungsverträge von einem erfahrenen Juristen und Rechtsanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht durchleuchten zu lassen, um eventuelle individuelle Ansprüche rechtzeitig geltend machen zu können. Röhlke Rechtsanwälte begrüßen die Entscheidung des Bundesgerichtshofs und erfahren dadurch, dass durch ihr Tätigwerden eine Stärkung der Anlegerrechte erzielt wird.
logimac
sprint-anleger
» Anlage-Betrug? Ex-Minister und Ex-SAP-Bevollmächt ... 27.10.2014
» Insolvenzplanverfahren: Chance in der Krise 10.06.2009
» Vorwurf der Bilanzfälschung gegen Antonio Giancol ... 03.03.2015
» Wettpate Deniz C. bleibt in U-Haft 03.12.2009
» JR share invest GmbH: Solarpark-Betrug in Millione ... 19.11.2015