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Timestamp: 2016-10-23 09:42:01
Document Index: 187945829

Matched Legal Cases: ['Art. 78', 'Art. 42', 'Art. 109', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 54', 'Art. 106', 'Art. 66', 'Art. 65']

6B_774/2007 (14.12.2007)
6B_774/2007
T�tlichkeiten,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 16. Oktober 2007.
Das Bezirksgericht Kulm sprach X.________ am 16. Mai 2006 der T�tlichkeiten zum Nachteil ihrer Kinder schuldig. Das Gericht sah von einer Bestrafung ab. Auf Berufung der Beschwerdef�hrerin und Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft sprach das Obergericht des Kantons Aargau X.________ mit Urteil vom 16. Oktober 2007 erneut der T�tlichkeiten schuldig und verurteilte sie zu einer Busse von Fr. 1'000.--.
Gegen das Urteil vom 16. Oktober 2007 wendet sich X.________ an das Bundesgericht. Die Eingabe ist als Beschwerde in Strafsachen gem�ss Art. 78 ff. BGG entgegenzunehmen.
Soweit sich die Beschwerde m�glicherweise auch gegen den Schuldspruch richtet, ist darauf nicht einzutreten, weil sie insoweit kein Begehren im Sinne von Art. 42 Abs. 1 BGG enth�lt.
Im Sinne eines hinreichenden Begehrens ist ersichtlich, dass die Beschwerde jedenfalls zur Hauptsache die Ausf�llung einer Strafe durch die zweite Instanz betrifft. In Bezug auf die Strafzumessung kann in Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG auf die Ausf�hrungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. angefochtenen Entscheid S. 42 - 48). Was daran gegen das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen k�nnte, ist nicht ersichtlich. Die Ausf�hrungen der Beschwerde beschr�nken sich denn auch weitgehend auf allgemeine Er�rterungen, ohne sich konkret auf die Strafzumessung durch die Vorinstanz zu beziehen, weshalb sie insoweit den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG kaum gen�gen. Teilweise gehen sie �berdies an der Sache vorbei. Die Vorinstanz hat z.B. nicht festgestellt, die Beschwerdef�hrerin habe "wegen des Kindesentzugs zu wenig gelitten". Sie erwog nur, dass die Beschwerdef�hrerin wegen der durch sie ver�bten T�tlichkeiten gegen�ber ihren Kindern nicht schwer betroffen worden sei, weshalb Art. 54 StGB nicht zur Anwendung komme (angefochtener Entscheid S. 47/48). Zu dieser Erw�gung �ussert sich die Beschwerdef�hrerin nicht. Die Beschwerde ist in Bezug auf die Strafzumessung abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
Soweit die Beschwerdef�hrerin r�gt, im angefochtenen Entscheid werde zur neuen Busse auch noch eine Freiheitsstrafe "vollzogen", geht das Vorbringen an der Sache vorbei. Die Vorinstanz hat in Anwendung von Art. 106 Abs. 2 StGB nur angeordnet, dass die Beschwerdef�hrerin eine Ersatzfreiheitsstrafe von zehn Tagen verb�ssen m�sse, wenn sie die Busse schuldhaft nicht bezahle (angefochtener Entscheid S. 45). Was daran gegen das schweizerische Recht verstossen k�nnte, ist nicht ersichtlich. Insbesondere kann davon, dass damit bereits der Vollzug der Freiheitsstrafe angeordnet worden w�re, nicht die Rede sein. Auch in diesem Punkt ist die Beschwerde abzuweisen.
Die Gerichtskosten sind der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Ihrer finanziellen Lage (vgl. Beilagen zur Beschwerde) ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgeb�hr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).