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Timestamp: 2017-09-24 08:39:37
Document Index: 188539502

Matched Legal Cases: ['§ 340', '§ 9', 'Art. 62', 'Art. 63', '§ 286', 'Art. 62']

Timberland Investment GmbH-das Investment mit Totalverlustrisiko und einer Bilanz, die zum Nachdenken Anlass gibt – Diebewertung
Timberland Investment GmbH-das Investment mit Totalverlustrisiko und einer Bilanz, die zum Nachdenken Anlass gibt
3. Februar 2017 Fonds (Blindpool) Keine Kommentare
In der Tat hat unser User völlig Recht; das Impressum der Webseite und die Bilanz machen auf einen Anleger einen sehr unterschiedlichen Eindruck. Schaut man sich inhaltlich das Impressum an, könnte der Unterschied zur Bilanz kaum größer sein. Warum das Unternehmen im Impressum ein genehmigtes Genussrechtskapital von 100 Millionen Euro aufführt (weil das Eindruck macht?), bleibt das Geheimnis des Unternehmens. Das Stammkapital beträgt 50.000 Euro, wie man ebenfalls dem Impressum entnehmen kann, ist aber durch die Anlaufverluste nach der Bilanz zu urteilen wohl fast schon aufgebraucht. Gerade beim Genussrechtskapital sehen wir eben das Risiko des Totalverlustes für den Anleger, deshalb sollte jeder Anleger überlegen, ob das ein für ihn lohnenswertes Investment ist.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde nach den allgemeinen Vorschriften des HGB unter Beachtung der Verordnung für die Rechnungslegung der Kredit- und Finanz-dienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie der Berücksichtigung der branchenspezifischen Vorschriften nach den §§ 340 ff HGB aufgestellt.
1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der Kassenbestand wurde mit dem Nennwert bilanziert.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt, erkennbare Einzelrisiken werden grundsätzlich durch Wertberichtigungen berücksichtigt.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.
(1) Fristengliederung bestimmter Bilanzpositionen nach Restlaufzeiten gemäß § 9 RechKredV
Die anderen Forderungen an Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.
Die Sachanlagen resultieren aus dem Erwerb eines Pkw, Büroeinrichtung- und EDV-Hardware sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt.
(3) Sonstige Vermögensgegenstände
Unter den sonstigen Vermögensgegenstände werden Forderungen an Unternehmen aus Weiterberechnungen und Lieferungen und Leistungen i. H. v. T€ 23 ausgewiesen, sowie Umsatzsteuererstattungsansprüche.
(4) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden die Statpro Lizenzgebühren und die Acarda Nutzungsgebühren für das Jahr 2016 ausgewiesen.
(5) Sonstige Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von T€ 34 aus Lieferungen und Leistungen, T€ 22 aus Verbindlichkeiten gegenüber Statpro und Acarda und Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer T€ 1 sowie T€ 75 aus Nachrangdarlehen gem. Art. 62 und Art. 63 CRR.
(6) Nachrangige Verbindlichkeiten
Die nachrangigen Verbindlichkeiten betreffen ein Nachrangdarlehen des Gesellschafters.
(1) Provisionserträge
Die Provisionserträge stammen aus Erlösen aus Anlageberatung T€ 172 und aus der Verwaltungsvergütung als AIF-KVG.
(2) Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Erstattung des Mindestbeitrages der EdW Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen in Höhe von T€ 2 enthalten.
4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen
(5.1) Honorar des Wirtschaftsprüfers für die Abschlussprüfung
Das Honorar des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses für 2015 beträgt T€ 12.
(5.2) Transaktionen mit nahe stehenden Personen und Unternehmen
Im Folgenden werden alle Transaktionen mit nahestehenden Personen im Sinne von IDW RS HFA 33 im Geschäftsjahr 2015 aufgeführt (alle Angaben in T€):
Art der Beziehung Art der Transaktion Personen in Schlüsselpositionen (inkl. Geschäftsführer) Beteiligungsunternehmen Unternehmen, an denen der Geschäftsführer zu mehr als 20 % beteiligt ist
Erbringung von Dienstleistungen und Weiterbelastung von Kosten – – 172
Gewährung von Ausleihungen (Zinsen im Berichtsjahr) – – –
Anmietung von Räumlichkeiten und sonstigen Vermögensgegenständen – – –
Nutzungsüberlassung von Gegenständen an andere – – –
Inanspruchnahme von Sicherheitengestellung – – –
(5.3) Geschäftsführer
Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr 2015 ausschließlich
Herr Thomas Krämer, Luxemburg
Frau Karin Akrutat, Hannover
Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
(5.4) Mitarbeiter
In 2015 waren bei der Timberland Investment GmbH neben den Geschäftsführern ab dem zweiten Halbjahr zwei Mitarbeiter in Vollzeit beschäftigt.
6. Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2015
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 13.275,08 mit dem Bilanzverlust zu verrechnen.
Duisburg, 30. Mai 2016
Tätigkeitsbereich der Timberland Investment GmbH ist die Tätigkeit als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft i.S.d. KAGB sowie der Finanzportfolioverwaltung.
Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branche
Gestützt durch die expansive Geldpolitik betrug der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in den Industrieländern im vergangenen Jahr durchschnittlich etwa 0,8 %. Für den Euroraum lag der Wert des realen BIP bei durchschnittlich 1,6 %. In Japan verlor die Konjunktur erheblich an Schwung. Letztendlich konnte das reale BIP aber im dritten Vierteljahr 2015 auf 0,6 Prozentpunkte ansteigen. Währenddessen verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten im letzten Jahresviertel 2015. Trotzdem erreichte das reale BIP noch einen Wert von 2%. Auch bei einer stabilen Lage sind in den USA Anzeichen einer konjunkturellen Eintrübung zu erkennen. Mit Blick auf die führenden Industrieländer außerhalb des Euro Währungsgebiets scheint einzig das Vereinigte Königreich in der zweiten Jahreshälfte 2015 ein anhaltend stabiles Wachstum verzeichnen zu können. Die größten Wachstumsrisiken bestehen derzeit in der Wachstumsverlangsamung in China.
Durch das langanhaltende Niedrigzinsumfeld sowie unter Berücksichtigung der durch die Zentral-banken der westlichen Länder verursachten Geldschwemme profitierten die Aktien-und Rentenmärkte und konnten auf der Suche nach Sicherheit oder Rendite Mittelzuflüsse bis zum Dezember verzeichnen.
Die Gesellschaft hat am 26.06.2014 die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb erhalten und Ihre Tätigkeit im Januar 2015 aufgenommen.
Die Gesellschaft weist nach Übernahme des Verlustes des Rumpfgeschäftsjahrs durch den atypisch stillen Gesellschafter in Höhe von T€ 49 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 13 aus.
Forderungen an Kreditinstitute bestehen in Höhe von T€ 252. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.
Die atypisch stille Beteiligung des atypisch stillen Gesellschafters über T€ 105 nimmt in voller Höhe am Ergebnis der Gesellschaft teil.
Ferner verfügt die Gesellschaft über ein Nachrangdarlehen i.S.v. Art. 62/63 als Eigenkapitalbestandteil i.S.d. CRR in Höhe von T€ 75.
Wesentliche Vorgänge besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, gab es nicht.
Ziel der Unternehmenspolitik ist die Erzielung einer positiven Entwicklung der aufzulegenden AlF sowie die Erwirtschaftung positiver Erträge im Rahmen der Finanzportfolioverwaltung.
Der Fokus liegt ferner auf einer überschaubaren Kostenentwicklung, die Aufrechterhaltung der Liquidität sowie der Erwirtschaftung eines angemessenen Gewinns.
Wir sehen uns Marktrisiken, Liquiditätsrisiken, operationellen Risiken sowie strategischen Risiken ausgesetzt. Verantwortlich für die Risikoüberwachung und Risikostreuung ist die Geschäftsleitung. Regelmäßig beurteilen wir die identifizierten Risiken und ergreifen bei Bedarf geeignete Maßnahmen zur Risikoreduzierung.
Marktrisiken erkennen wir in der zukünftigen Wertentwicklung der aufzulegenden AlF. Durch die massiven Eingriffe der Zentralbanken des Eurosystems infolge der umfangreichen Käufe von Staatsanleihen werden Finanz- und Geldpolitik noch stärker miteinander verknüpft und das Risiko des Verlustes der Unabhängigkeit der Geldpolitik steigt. Die Festigung der Eurozone sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch in Bezug auf die Kapitalmärkte ist im nicht unerheblichen Maße abhängig von den fortschreitenden Reformbemühungen der Krisenländer und der Umsetzung fiskalischer Konsolidierungsbemühungen.
Die weiteren Aussichten an den Kapitalmärkten bleiben davon beeinflusst, negative Auswirkungen für die weitere Kursentwicklung sind daher grundsätzlich möglich. Durch die in den Vorjahren und im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen hat sich das Wertberichtigungspotential jedoch auf den noch ausgewiesenen Buchwert reduziert.
Trotz der volatilen Aktienmärkte in 2015 und der Indikatoren wie Ölpreisverfall sowie der konträren Geldpolitik der USA und Europa werden seitens des Unternehmens auch besondere Chancen gesehen von Mittelzuflüssen und Umschichtungen infolge der Niedrigzinspolitik zu profitieren.
Das Liquiditätsrisiko ergibt sich vor allem durch Ausfallrisiken bei den Vermögenswerten der Gesellschaft sowie aus operativen Risiken. Da keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen und Forderungen gegenüber Kreditinstituten täglich fällig sind verfügt die Gesellschaft über eine sehr solide Bilanzstruktur und Liquidität.
Operationelle Risiken erkennen wir vor allem durch die hohen Anforderungen an unser Geschäft. Immer weitergehende rechtliche Regularien führen zu einer immensen administrativen Belastung. Die Umsetzung der rechtlichen Anforderungen stellt im Allgemeinen eine nicht unerhebliche Herausforderung dar, da die hieraus resultierenden Personal- bzw. Verwaltungskosten stärker durchschlagen können.
Strategische Risiken ergeben sich aus der Abhängigkeit der Ertragslage von der Entwicklung der aufzulegenden und zu verwaltenden AIF.
Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft (Prognosebericht)
Die Gesellschaft hat Anfang 2015 Ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen und die Geschäftsleiter erwarten eine positive Entwicklung.
Duisburg, 30. Mai 2015
gez. die Geschäftsleitung
Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt:
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Timberland Investment GmbH, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 30. Mai 2016
Jens Grimm, Wirtschaftsprüfer
Jahresbilanz zum 31.12.2015
der Timberland Investment GmbH GmbH, Duisburg
Bezeichnung EUR EUR
a) Kassenbestand 11.316,57 11.316,57 1.543,45
2. Forderungen an Kreditinstituten
a) täglich fällig 252.139,75 252.139,75 263.727,61
3. Sachanlagen 45.902,00 45.902,00 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 30.165,75 30.165,75 472,05
5. Rechnungsabgrenzungsposten 19.000,00 19.000,00 0,00
Summe Aktiva 358.524,07 265.743,11
1. Sonstige Verbindlichkeiten 69.155,88 69.155,88 30.150,00
a) andere Rückstellungen 20.000,00 20.000,00 9.500,00
3. Nachrangige Verbindlichkeiten 75.000,00 75.000,00 75.000,00
a) Gezeichnetes Kapital 230.000,00 200.000,00
darunter atypische stille Beteiligung 105.000,00 Euro (Vorjahr 75.000,00 Euro)
b) Bilanzverlust -35.631,81
194.368,19 -48.906,89
Summe Passiva 358.524,07 265.743,11
1. Eventualverbindlichkeiten 0,00
2. Andere Verpflichtungen 0,00
3. Für Anteilsinhaber verwaltete Investmentvermögen Anzahl: 1 EUR 199.420,04
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015
1. Zinsaufwendungen -5,87 -5,87 -35,52 -35,52
2. Provisionserträge 171.877,54 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.100,00 0,00
aa) Löhne und Gehälter -31.751,21 0,00
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -6.979,13 0,00
b) andere Verwaltungsaufwendungen -120.431,25 -159.161,59 -48.836,95 -48.836,95
5. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -1.535,00 0,00
6. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 13.275,08 -48.872,47
7. Jahresüberschuss 13.275,08 -48.872,478
. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -48.906,89 -34,42
9. Bilanzverlust -35.631,81 -48.906,8