Source: https://www.buv-consulting.de/energiekostenmanagement.php
Timestamp: 2018-12-10 05:11:47
Document Index: 133461855

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 54', '§ 10', '§ 55', '§55', '§10', '§ 63', '§ 6', '§ 6', '§ 5', '§ 64', '§6']

B+V Energie Consulting - Energiekostenmanagement
Strom- und Energiesteuerentlastung
Das Strom- und Energiesteuergesetz bietet verschiedene Möglichkeiten einer steuerlichen Entlastung des zum Eigenverbrauch entnommenen Stroms bzw. des zum Eigenverbrauch entnommenen Energieerzeugnisses von gewerblichen Unternehmen. Wir informieren Sie über alle Anforderungen bezüglich Vergünstigungen der Strom- und Energiesteuer (§§ 9, 9a, 9b, 10 StromStG sowie §§ 54, 55 und 53 EnergieStG) und unterstützen Sie von der Antragsstellung beim zuständigen Hauptzollamt bis hin zur Erfüllung weiterer gesetzlicher Anforderungen, wie z.B. der Etablierung eines ganzheitlichen Energiemanagementsystem, welches Voraussetzung für die Inanspruchnahme des sog. Spitzenausgleichs ist.
Besonderheiten im Rahmen der Beantragung des sog. Spitzenausgleichs (§ 10 StromStG & § 55 EnergieStG)
Seit der Novellierung des Strom- und Energiesteuergesetzes sowie der Veröffentlichung der Spitzenausgleich-Energieeffizienzsystemverordnung (SpaEfV) im Jahr 2013 müssen Unternehmen des produzierenden Gewerbes, die den sogenannten Spitzenausgleich nach §55 Energie- und §10 Stromsteuergesetz in Anspruch nehmen wollen, ein System zur Verbesserung der Energieeffizienz einführen und kontinuierlich betreiben. Die antragsstellenden Unternehmen müssen somit je nach Unternehmensgröße entweder ein Energiemanagementsystem nach der DIN EN ISO 50001 bzw. ein Umweltmanagementsystem nach EMAS (gilt für Nicht-KMU) oder sofern die Kriterien eines klein und mittleren Unternehmens nach EU-Definition erfüllt werden, ein Alternatives System zur Verbesserung der Energieeffizienz (gilt für KMU) nachweisen.
Gerne führen wir für Sie die notwendigen Maßnahmen für die zusätzliche Nachweisführung durch bzw. beraten Sie bei der Umsetzung der Anforderungen für ein Energiemanagementsystem (EnMS) gemäß der DIN EN ISO 50001 oder sofern es sich um ein klein und mittelständisches Unternehmen handelt (KMU), bei der kontinuierlichen Umsetzung der Anforderungen eines alternativen EnMS gemäß Anlage 2 der SpaEfV. Des Weiteren nehmen wir mit Blick auf das notwendige Nachweisformular (FB 1449) für das Hauptzollamt, frühzeitig Kontakt zu einer akkreditierten Zertifizierungsstelle auf, damit Sie auch künftig den Anspruch auf Spitzenausgleich erhalten.
Für nähere Informationen zum Thema Energiemanagement besuchen Sie bitte unsere Rubrik: Energieberatung – Energiemanagementsysteme
Gezieltes Lastmanagement unter Verwendung eines Energiekontrollsystems (Leistungswächter) um kostenintensive Lastspitzen innerhalb der Hochlastzeiten zu verhindern:
EEG-Umlage und gesetzliche Abgaben und Umlagen
EEG-Umlage – Besondere Ausgleichsregelung nach §§ 63 ff. EEG bzw. Begrenzung der EEG Umlage:
Benötigt ein Unternehmen für die Produktion seiner Erzeugnisse sehr große Strommengen und erreichen die Stromkosten des Unternehmens unter Berücksichtigung der Mehrbelastung durch die EEG-Umlage ein besonders hohes Niveau im Verhältnis zu seiner Bruttowertschöpfung, so kann dies zu einer Beeinträchtigung seiner Wettbewerbsfähigkeit führen und das Unternehmen zur Abwanderung ins Ausland veranlassen. Um solchen negativen Auswirkungen aufgrund der EEG-Mehrbelastung entgegenzusteuern, gibt es für besonders stromkostenintensive Unternehmen in Deutschland eine Entlastungsmöglichkeit, die Besondere Ausgleichsregelung. Ihre Inanspruchnahme ist an strenge, auf Basis von Ist-Daten zu erfüllende Voraussetzungen gebunden.
Im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung können stromkostenintensive Unternehmen bestimmter Branchen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Antrag auf Begrenzung der EEG-Umlage stellen. Die Begrenzung erfolgt anhand der verbrauchten, umlagepflichtigen Strommengen sowie dem Verhältnis der maßgeblichen Stromkosten zu der Bruttowertschöpfung Ihres Unternehmens.
Wir beraten Sie unter welchen genauen Voraussetzungen Ihr Unternehmen entlastet werden kann, unterstützen Sie bei der fristgerechten jährlichen Antragsstellung (30.06) beim BAFA sowie bei der Erstellung der hierfür erforderlichen Unterlagen und Nachweise:
Erstellung des Nachweises der Strommengen nach § 6 Abs. 2 Nr. 1 und 5 DSPV
Erstellung des Nachweises der EEG-Umlage nach § 6 Abs. 2 Nr. 5 DSPV
Ermittlung der maßgeblichen Stromkosten nach § 5 Abs. 2 DSPV
Ermittlung der Stromkostenintensität nach § 64 Abs. 6 Nr. 3 EEG
Erstellung des Nachweises zu sämtlichen Bestandteilen der Strombezugskosten nach §6 Abs. 2 Nr. 2 DSPV
Koordination mit Ihrem Wirtschaftsprüfer für das auf Basis der o.g. Daten erstellte sowie für das BAFA benötigte WP-Testat
Sonstige gesetzliche Abgaben und Umlagen
Gesetzliche Abgaben gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG), Konzessionsabgabenverordnung (KAV), Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) und Umlagen nach dem Energiewirtschaftsgesetz, wie z.B. die „Offshore-Umlage“, belasten Ihr Unternehmen.
Wir kümmern uns für Sie um die Prüfung und fristgerechte Realisierung von Sonderregelungen bei den Abgaben und Umlagen sowie die daraus resultierenden gesetzlichen Meldepflichten und Antragstellungen gegenüber den Netzbetreibern.