Source: https://verbraucherschutzforum.berlin/2019-01-05/sspe-consulting-gmbh-eroeffnung-des-insolvenzverfahrens-192131
Timestamp: 2019-10-22 14:30:39
Document Index: 75319134

Matched Legal Cases: ['§ 38', 'Art. 54', '§ 208', '§ 208', '§ 209', '§ 210', 'Art. 3', 'Art. 5']

SSP&E Consulting GmbH - Eröffnung des Insolvenzverfahrens - Verbraucherschutzforum.berlin
SSP&E Consulting GmbH – Eröffnung des Insolvenzverfahrens
5. Januar 2019 Insolvenzverfahren Keine Kommentare
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der SSP&E Consulting GmbH, Amtsgericht Charlottenburg HRB 76170, ehemals geschäftsansässig Friedrichstraße 200, 10117 Berlin, sowie Lindenstraße 2, 83395 Freilassing, derzeit führungslos – Schuldnerin –
Geschäftszweig: Beratung, Planung und Entwicklung von Bauvorhaben; Geschäftsführung; Projektmanagement; Unternehmensberatung; Schulungs- und Spezialisierungsmaßnahmen
1. Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Schuldnerin wird wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung am 03.01.2019 um 12.30 Uhr als Hauptinsolvenzverfahren eröffnet.
3. Die Insolvenzgläubiger werden aufgefordert, Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) bis zum 10.02.2019 bei dem Insolvenzverwalter schriftlich anzumelden.
Dienstag, 12.03.2019, 10:50 Uhr,
Der Insolvenzverwalter wird zudem beauftragt, unverzüglich alle bekannten ausländischen Gläubiger gemäß Art. 54 EuInsVO über die Eröffnung zu unterrichten und hierüber Nachweis zu führen.
10. Der Insolvenzverwalter hat dem Gericht mitgeteilt, dass Masseunzulänglichkeit vorliegt. Dies bedeutet, dass aus der Insolvenzmasse zwar die Verfahrenskosten gedeckt sind, die Masse jedoch nicht ausreicht, um die sonstigen Masseverbindlichkeiten bei Fälligkeit in voller Höhe zu erfüllen (§ 208 Abs. 1 InsO).
Die Rechtsfolgen der Anzeige ergeben sich aus den §§ 208 bis 211 InsO. Insbesondere sind nunmehr – nach den Verfahrenskosten – vorrangig diejenigen Masseverbindlichkeiten zu berichtigen, die nach der Anzeige begründet worden sind (§ 209 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 InsO). Außerdem ist seither jede Vollstreckung wegen einer vor der Anzeige begründeten Masseverbindlichkeit unzulässig (§ 210 InsO).
Der Antrag ist am 09.08.2018 beim Insolvenzgericht Charlottenburg eingegangen.
Gegen die Entscheidung kann ferner jeder Gläubiger nach Art. 3 Abs. 1 EuInsVO die sofortige Beschwerde einlegen, wenn nach Art. 5 Abs. 1 EuInsVO das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung eines Hauptinsolvenzverfahrens gerügt werden soll.
Amtsgericht Charlottenburg – Insolvenzgericht – 04.01.2019
36s IN 3927/18 Amtsgericht Charlottenburg, 04.01.2019
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