Source: https://www.bbk-ostwestfalen.de/data/de/basketballkreis/ordnungen/spielordnung
Timestamp: 2020-08-09 13:53:46
Document Index: 14687370

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§37', '§38', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 4', '§ 7', '§ 8', '§ 9']

Die Spielordnung des BKO
(1) Die Kreis-Spielordnung (KSO) des Basketballkreises Ostwestfalen e.V. (BKO) regelt dessen Spielbetrieb der Senioren in Verbindung mit den Satzungen und Ordnungen des Deutschen Basketball Bundes (DBB), des Westdeutschen Basketball-Verbandes (WBV) und des BKO.
(2) In dieser Spielordnung nicht geregelte Einzelheiten und zulässige Abweichungen können vom Veranstalter durch Ausschreibung festgelegt werden.
(3) Verstöße gegen die Spielordnungen und Ausschreibungen des DBB, WBV und BKO werden gemäß Strafen- und Gebührenkatalog des BKO geahndet. Dort nicht geregelte Tatbestände werden nach den Bestimmungen der Rechtsordnungen des DBB, WBV und BKO geahndet.
§ 2: Verantwortung für den Spielbetrieb
(1) Der Basketballkreis Ostwestfalen ist Veranstalter der Meisterschaftswettbewerbe der Kreisligen.
(2) Verantwortlich für den Spielbetrieb der Senioren-Mannschaften ist der Fachwart für Spielbetrieb und Sportorganisation.
(3) Dieser kann zur Aufstellung der Spielpläne und Übernahme der Staffelleitung Mitglieder der Sport-Kommission einsetzen, die die Abschlusstabellen ihrer Ligen unverzüglich dem Fachwart für Spielbetrieb und Sportorganisation mitteilen.
(4) Der Fachwart für Spielbetrieb und Sportorganisation ist an Weisungen des Vorstandes gebunden.
§ 3: Spielbetrieb
(1) Es können nur Vereine oder Spielgemeinschaften am Spielbetrieb teilnehmen, die Mitglied im WBV oder im BKO sind. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand des BKO.
(2) Der Meisterschaftswettbewerb - getrennt nach Damen und Herren - wird in Hin- und Rückrundenspielen durchgeführt. Zusätzlich können weitere Platzierungsrunden (Playoffs und Playdowns) durchgeführt werden.
(3) Die Anzahl der einzelnen Spielklassen und spielenden Mannschaften legt der Veranstalter fest.
(4) Die Meldung von Mannschaften muss bis zu dem vom Veranstalter festgesetzten Zeitpunkt erfolgen.
(5) Die Zuordnung der Mannschaften in den Kreisligen erfolgt gemäß den Platzierungen der vorangegangenen Saison, nach der Anzahl von Mannschaftsmeldungen und nach regionalen Gesichtspunkten. Näheres regelt die Ausschreibung.
(6) Auf- und Abstiegsbestimmungen werden durch die jährliche Ausschreibung des Kreises geregelt.
(7) Wird gegen eine Mannschaft der 3. technische Spielverlust gemäß §37 oder §38 DBB-SO ausgesprochen, so wird diese Mannschaft automatisch vom weiteren Spielbetrieb ausgeschlossen.
(8) Mit benachbarten Kreisen können zur Durchführung eines gemeinsamen Spielbetriebes vertragliche Vereinbarungen getroffen werden. Über eventuelle Kooperationen entscheidet der Vorstand des BKO.
§ 4: Rahmenterminspielplan
(1) Der BKO veröffentlicht nach Eingang der Mannschaftsmeldungen den Rahmenterminspielplan.
(2) Die Vereine müssen in der vom Veranstalter festgesetzten Frist die erforderlichen Daten für ihre Heimspiele (Datum, Uhrzeit, Spielhalle) selbstständig in der Spielbetriebssoftware TeamSL eintragen.
(3) Nach Überprüfung und - falls notwendig - Korrektur der Spielplandaten veröffentlicht der BKO den endgültigen Spielplan. Er kann nach Hin- und Rückrunde getrennt ausgegeben werden.
(4) Die verbindlichen Spielpläne mit Spielzeiten, Hallenangaben und SR-Ansetzungen sind spätestens zwei Wochen vor Beginn der Wettbewerbe bekanntzugeben.
§ 5: Pokalwettbewerb
(1) Der Basketballkreis Ostwestfalen richtet nach Möglichkeit in jedem Jahr im Anschluss an den Meisterschaftsspielbetrieb einen Pokalwettbewerb (Sommerpokal) aus.
(2) Teilnahmeberechtigt sind alle Vereine des Kreises Ostwestfalen, die mit einer Damen- und/oder Herrenmannschaft am Wettbewerb "Senioren I" des WBV oder des Kreises teilnehmen.
(3) Die Teilnahmeabsicht an diesem Wettbewerb muss der Verein dem Veranstalter anzeigen. Nach Eingang der Anzeige besteht eine Teilnahmepflicht.
(4) Der Pokalspielbetrieb wird gemäß der Ausschreibung für den Sommerpokal durchgeführt.
§ 6: Entscheidungen gegen Spielteilnehmer
(1) Entscheidungen gegen Spielteilnehmer (Spieler, Trainer, Mannschaftsbegleiter, Schiedsrichter, Offizielle) werden deren Meldeverein zugesandt. Der Verein gilt als Empfangsberechtigter.
(2) Sperren gemäß § 4 Abs. 4 WBV-Rechtsordnung gelten für jeden Spielbetrieb, unabhängig davon, wer Veranstalter des Spielbetriebes ist.
§ 7: Rechtsmittel
(1) Gegen Entscheidungen, die auf Grund der Kreis-Spielordnung getroffen werden, ist ein Widerspruch beim Fachwart für Spielbetrieb und Sportorganisation und eine Berufung beim Vorsitzenden des BKO-Rechtsausschusses möglich.
§ 8: Änderung der Kreis-Spielordnung
(1) Die Kreis-Spielordnung kann mit einfacher Mehrheit vom Kreistag geändert werden.
(2) Soweit Änderungen übergeordneter Vorschriften eine Anpassung der KSO notwendig machen, ist der Vorstand des BKO auf Vorschlag des Fachwartes für Spielbetrieb und Sportorganisation befugt, hierzu Änderungen dieser Ordnung zu beschließen; diese treten nach Beschlussfassung vorläufig in Kraft und bedürfen der Bestätigung durch den nächsten Kreistag.
§ 9: Inkrafttreten der Kreis-Spielordnung
(1) Die Kreis-Spielordnung tritt mit Beschluss durch den Kreistag in Kraft.