Source: http://www.vaeternotruf.de/amtsgericht-schweinfurt.htm
Timestamp: 2017-03-25 19:42:10
Document Index: 209406145

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 1754', 'Art. 6', '§ 81', '§ 9', '§ 1754', '§ 9', '§ 1754', 'Art. 6', '§ 9', '§ 1754', '§ 9', '§ 1754', '§\n1741', '§ 9', '§ 1754', 'Art. 6', '§ 1754', 'Art. 6', '§ 9', '§\n1754', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 100', '§ 313', '§ 9', '§ 1754', '§ 80', 'Art. 6', 'Art. 6', '§ 9', '§ 1754', 'Art. 6', '§ 1754', 'Art.\n6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6']

Rüfferstraße 1 97421 Schweinfurt Telefon: 09721 / 542-0 Fax: 09721 / 542-190
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Zweigstelle Gerolzhofen
Hermann- Löns-Str. 1 97447 Gerolzhofen Telefon: 09382 / 9750-0 Fax: 09382 /9750-10
Internetauftritt des Amtsgerichts Schweinfurt
Amtsgericht Schweinfurt - Geschäftsverteilungsplan
Anfrage vom 06.03.2014. Ausweichende Antwort
Amtsgerichtes Schweinfurt gilt unser Dank. Siehe unten.
Direktor am Amtsgericht Schweinfurt: Thomas Olbermann (geb. zensiert
- Richter am Amtsgericht Schweinfurt / Direktor am Amtsgericht Schweinfurt (ab
2012 ab 16.02.2007 als Richter am Oberlandesgericht Bamberg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.11.2013 als
Direktor am Amtsgericht Schweinfurt aufgeführt. Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Schweinfurt: Jochim
Meßler (geb. zensiert
- Richter am Amtsgericht Schweinfurt /
Direktor am Amtsgericht Schweinfurt (ab 01.11.2010, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz
2008 ab 01.03.1995 als Richter am Landgericht Schweinfurt aufgeführt. Im Handbuch der Justiz
2010 ab 01.03.2008 als Staatsanwalt als
Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Schweinfurt aufgeführt. Im Handbuch der Justiz
2012 und 2014 ab 01.11.2010 als
Direktor am Amtsgericht Schweinfurt aufgeführt. Das Amtsgericht Schweinfurt ist örtlich zuständig für das Gebiet der Stadt
Schweinfurt und des Landkreises Schweinfurt.
Schweinfurt - Kreisfreie Stadt
Väternotruf Schweinfurt
97421 Schweinfurt Telefon: 09721 / ... E-Mail: Der hier genannte örtliche Ansprechpartner handelt in
Richter: Ingbert Bauer (geb. zensiert
durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) - Richter am Amtsgericht Schweinfurt (ab 01.06.1993,
..., 2014) - im Handbuch der Justiz 1989 ab 01.06.1993 als Richter am Amtsgericht Schweinfurt aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt als Richter am Amtsgericht Schweinfurt aufgeführt. Christiane Bäuerlein (geb. zensiert
durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1976) - Richterin am Amtsgericht Schweinfurt (ab
..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2006 unter dem Namen Christiane Baumeister ab
01.01.2005 als Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Bamberg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz
2008 unter dem Namen Christiane Bäuerlein ab 01.10.2007 als Staatsanwältin bei
der Staatsanwaltschaft Schweinfurt aufgeführt. ... zensiert
2012 ab 01.10.2007 als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Schweinfurt -
beurlaubt, halbe Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.10.2007 als Richterin am Amtsgericht Schweinfurt aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.
Andrea Bühl (geb. zensiert
durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1968) - Richterin am Amtsgericht Schweinfurt (ab , ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.02.1998 als Richterin am Amtsgericht Bad Neustadt a. d. Saale aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 und 2012 ab 01.02.1998 als Richterin am Landgericht Schweinfurt aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.02.1998 als Richterin am Amtsgericht Schweinfurt aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft.
Arnold Dotterweich (geb. zensiert
weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Schweinfurt (ab 01.05.2011, ...,
2014) - im Handbuch der Justiz 2010 ab 01.11.1984 als Richter am Amtsgericht Schweinfurt aufgeführt.
Im Handbuch der Justiz 2012 und 2014 ab 01.05.2011 als weiterer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Schweinfurt aufgeführt.
Mattias Facet (geb. zensiert
Richter am Amtsgericht Schweinfurt (ab 01.07.2009, ..., 2014) -im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.07.2009 als Richter am Amtsgericht Schweinfurt aufgeführt. Rita Faulhaber-Fischer (geb. zensiert
durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Richterin am Amtsgericht Schweinfurt (ab
14.06.1985, ..., 2012)
Christoph Gräbe (geb. zensiert
Richter am Amtsgericht Schweinfurt (ab 01.12.2009, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz
2012 ab 01.11.1984 als Richter am Amtsgericht Schweinfurt - abgeordnet - aufgeführt.
Eva Hornauer-Sedlock (geb. zensiert
- Richterin am Amtsgericht Schweinfurt (ab 01.07.1984, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 1998, 2008, 2012
und 2014 ohne Nennung Geburtsdatum und
Dienstantritt als Richter am Amtsgericht Schweinfurt aufgeführt.
Kathrin Lenhardt (geb. zensiert
- Richterin am Amtsgericht Schweinfurt (ab 01.09.2010, ..., 2012)
Jochim Meßler (geb. zensiert
durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richter am Amtsgericht Schweinfurt /
Direktor am Amtsgericht Schweinfurt aufgeführt. Thomas Müller (geb. zensiert
durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1955) - Richter am Amtsgericht Schweinfurt (ab 21.11.1986,
..., 2008) - im Handbuch der Justiz 2010 und 2012 unter dem Namen Thomas Müller
mit: Thomas Müller (geb. zensiert
- Richter am Amtsgericht München (ab 10.04.1994, ..., 2010) Thomas Olbermann (geb. zensiert
Direktor am Amtsgericht Schweinfurt aufgeführt. Michael Roth (geb. zensiert
- Richter am Amtsgericht Schweinfurt (ab , ..., 2004, ..., 2014) - im Handbuch
der Justiz 1994 ab 01.11.1993 als Richter/Staatsanwalt auf Probe im OLG-Bezirk Bamberg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1998 und 2002 ohne
Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt als Staatsanwalt bei der
Staatsanwaltschaft Schweinfurt aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004, 2008
und 2012 ohne
Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt als Richter am Amtsgericht Schweinfurt
mit: Michael Roth (geb. zensiert
durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1976) - Richter am Amtsgericht Bad Hersfeld (ab
, ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2008 ab 08.05.2007 als Richter am
Amtsgericht Königstein aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 nicht
aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 19.05.2003 als Richter am Amtsgericht Bad Hersfeld
Dr. Gabriele Schweiger (geb. zensiert
durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1959) - Richter am Amtsgericht Schweinfurt (ab
01.01.1990, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.01.1990 als Richterin am Amtsgericht Schweinfurt aufgeführt. 2007: Teilnahme am EDV Gerichtstag.
Bettina Thanner (vormals Kühnert) (geb. zensiert
- Richterin am Amtsgericht Schweinfurt (ab 01.08.2013, ..., 2014) - im Handbuch
der Justiz 2012 ab 01.08.2010 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Bamberg - halbe Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.08.2013 als Richterin am Amtsgericht Schweinfurt - halbe Stelle - aufgeführt. 2010: Richterin auf Probe am Amtsgericht Haßfurt.
Dr. Michael Wahler (geb. zensiert
durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1953) - Richter am Amtsgericht Schweinfurt (ab
15.10.1982, ..., 2014) - im Handbuch der Justiz 2014 ab 15.10.1982 als Richter am Amtsgericht Schweinfurt aufgeführt.
Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Schweinfurt tätig:
Bernhard Böhm (geb. zensiert
durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1960) - Richter am Amtsgericht Würzburg (ab , ...,
2014) - im Handbuch der Justiz 1994 ab 01.02.1994 als Staatsanwalt
bei der Staatsanwaltschaft Würzburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 1998,
2004, 2008 und 2012 ohne Nennung Geburtsdatum und
Dienstantritt als Richter am Amtsgericht Schweinfurt aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2014 ohne Nennung Geburtsdatum und Dienstantritt als Richter am Amtsgericht Würzburg aufgeführt.
Dr. Konrad Döpfner (geb. zensiert
durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1957) - Vorsitzender Richter am Landgericht Schweinfurt
(ab , ..., 2012) - im Handbuch der Justiz 2004 ab 01.12.1989 als Richter am
Landgericht Bayreuth aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 01.09.2004
als Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Würzburg aufgeführt. Im Handbuch der
Justiz 2010 ab 01.08.2008 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht
Schweinfurt aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 01.08.2008 als Vorsitzender Richter am Landgericht Schweinfurt
Reinhard Egert (geb. zensiert
durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1943) - Richter am Amtsgericht Schweinfurt (ab
01.12.1975, ..., 2008)
Andreas Gehrold (geb. zensiert
durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1945) - Richter am Amtsgericht Schweinfurt (ab
01.06.1976, ..., 2008)
Henrichmann (geb. zensiert
durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1948) - Richter am Amtsgericht Schweinfurt /
Direktor am Amtsgericht Schweinfurt (ab 01.03.1993, ..., 2008)
Irmgard Nähler (Jg. 1942) - Richterin am Amtsgericht Schweinfurt (ab
16.10.1972, ..., 2002)
Doris Schneider (Jg. 1960) - Richterin
am Amtsgericht Bad Kissingen (ab 01.02.1994, ..., 2008) - im Handbuch der Justiz
2004 ab 01.02.1994 als Richterin am Amtsgericht Schweinfurt aufgeführt. Im Handbuch der Justiz
2008 mit halber Stelle als Richterin
am Amtsgericht Bad Kissingen aufgeführt.
Günter Siebenbürger (geb. zensiert
..., 2014) - im Handbuch der Justiz 1994 ab 24.05.1993 als Staatsanwalt als
2006 ab 01.05.1998 als Direktor am Amtsgericht Haßfurt aufgeführt (Zweigstelle
Ebern). Im Handbuch der Justiz 2014 ab 01.07.2006 als Direktor am Amtsgericht Haßfurt - Altersteilzeit - aufgeführt.
Schweinfurt (ab 01.09.2009, ..., )
Schweinfurt für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )
Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) - www.familientherapie.org Familienberatung Schweinfurt
Friedrich-Stein-Str. 28 97421 Schweinfurt
Telefon: 09721 / 18487
E-Mail: info@eheberatung-schweinfurt.de
dringend abraten, Sexualberatung, Partnerberatung, Gruppenarbeit,
Luitpoldstr. 14 97421 Schweinfurt Telefon: 09721 / 23638
E-Mail: pfefferkorn@diakonie-schweinfurt.de
Internet: http://www.diakonie-schweinfurt.de
und Scheidung), Partnerberatung, Beratung getrennt erziehender
Mütter und Väter, Krisenintervention, Vermittlung von Selbsthilfegruppen,
die sich dafür halten, es werden wollen oder zu solchen abgestempelt werden.
Erziehungsberatungsstelle für Eltern und Jugend für
die Stadt und den Landkreis Schweinfurt
Telefon: 09721 / 51-7888
E-Mail: erziehungsberatung@schweinfurt.de
Internet: http://www.eb-sw.de
Träger: Stadt und Landkreis
Krisenintervention, Familienberatung
Telefon: 09721 / 51-406
Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Beratung getrennt
erziehender Mütter und Väter, Jugendberatung, Familienberatung,
Krisenintervention, Sozialberatung
Landratsamt Schweinfurt Amt für Jugend und Familie
Telefon: 09721 / 55-0
E-Mail: jugendamt@lrasw.de
Internet: http://www.lrasw.de
Krisenintervention, Beratung getrennt erziehender
Mütter und Väter, Familienberatung, Sozialberatung
Tel: 09321 / 46 92
Fax: 09321 / 22 696
Männerhaus im Landkreis Schweinfurt
Frauenhaus im Landkreis Schweinfurt Frauenhaus Schweinfurt
Straße: 97420 Schweinfurt
Telefon: 09721 / 786030
Internet: http://www.frauenhaus-schweinfurt.de
Deutscher Kinderschutzbund KV Schweinfurt e.V.
Harald-Hamberg-Str. 60
Telefon: 01522 / 3336915
E-Mail: info@kinderschutzbund-schweinfurt.de
Internet: http://www.kinderschutzbund-schweinfurt.de
Von: Poststelle, AG Schweinfurt [mailto:poststelle@ag-sw.bayern.de]
Gesendet: Donnerstag, 6. März 2014 16:21
Betreff: AW: Amtsgericht Schweinfurt - Geschäftsverteilungsplan
Ihrer E-Mail entnehme ich, dass die gewünschte Übersendung der
Geschäftsverteilung auf keinem konkreten Anlass beruht.
Ich bitte deshalb um Verständnis, dass ich Ihrem Wunsch nicht zu entsprechen
Georg Saffert
Lieber Herr Saffert,
selbstverständlich vermögen Sie unserem Wunsch zu entsprechen. Sie
wollen es aber offenbar nicht.
Leider nennen Sie auch keinen gesetzlich verankerten Grund, auf dem Ihre
Weigerung beruhen könnte oder einsichtig wäre.
Bitte legen Sie daher unsere Anfrage dem Direktor des Amtsgerichtes vor,
vielleicht hat dieser mehr Verständnis zu Grundsäulen unserer der Demokratie
wie der Informationsfreiheit.
Gesendet: Montag, 10. März 2014 12:07
nach Rücksprache mit dem Direktor des Amtsgerichts Schweinfurt übersende
ich anbei die aktuelle richterliche Geschäftsverteilung.
Bitte richten Sie dem Direktor des Amtsgerichtes herzliche Grüße aus.
Schwule und Lesben dürfen auch weiterhin das leibliche Kind ihres
Lebenspartners adoptieren. Das geht aus einem Beschluss des
Bundesverfassungsgerichts hervor.
Noch dürfen Homosexuelle nur fast richtig heiraten und nur fast richtig
Die Karlsruher Richter verwarfen eine Vorlage des Amtsgerichts Schweinfurt,
das das Adoptionsverfahren angezweifelt und ausgesetzt hatte. Sie äußerten
sich allerdings nicht abschließend zur Verfassungsmäßigkeit der vor mehr als
vier Jahren beschlossenen gesetzlichen Stiefkind-Adoption. Diese stößt vor
allem auf den Widerstand von CDU und CSU.
Im Ausgangsverfahren will eine Frau das heute dreijährige Kind ihrer
Lebenspartnerin adoptieren. Das Jugendamt unterstützt die beabsichtigte
Adoption, weil auch der leibliche Vater zugestimmt hatte. Dagegen hält das
Amtsgericht die gesetzliche Regelung zur Stiefkindadoption für
verfassungswidrig, weil es dem im Grundgesetz verankerten Elternrecht
widerspreche. Der annehmende Lebenspartner werde dem leiblichen Elternteil des
Kindes gleichgestellt. Das Amtsgericht legte die Frage zur
verfassungsrechtlichen Prüfung vor.
Die Schweinfurter Richtervorlage wurde zum einen aus formalen und
inhaltlichen Gründen verworfen. Allerdings verwies das Verfassungsgericht auch
auf seine eigene Rechtsprechung. Nach dieser nehme die leibliche Elternschaft
gegenüber der rechtlichen und sozial-familiären "keine
Vorrangstellung" ein. Stiefkind-Adoption erneut gestärkt
Durch den Beschluss wird die Stiefkind-Adoption erneut gestärkt. Vor wenigen
Wochen erst hatte das Land Bayern überraschend seine Klage vor dem
Bundesverfassungsgericht zurückgezogen.
Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) begrüßte die Karlsruher Entscheidung
als "eine eindeutig positive Stellungnahme zu den Debatten um das
Adoptionsrecht für Lesben und Schwule". Nach Ansicht von Volker Beck,
Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, setzt der
Karlsruher Beschluss ein klares Signal gegen jede Diskriminierung von
gleichgeschlechtlichen Familien. Er forderte, eingetragenen
Lebenspartnerschaften nun auch das gemeinschaftliche Adoptionsrecht zu
ermöglichen. "Das wollen wir in der nächsten Wahlperiode
durchsetzen", kündigte er an. Ein pauschaler Ausschluss
gleichgeschlechtlicher Paare vom gemeinschaftlichen Adoptionsrecht sei
Auch die Vize-Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger, forderte die Union auf, ihren Widerstand gegen ein
volles Adoptionsrecht von Lebenspartnern aufzugeben. "Das gemeinsame
Adoptionsrecht ist Ausdruck der Lebensrealität in unserer Gesellschaft",
sagte die rechtspolitische Sprecherin der Liberalen. "Der Wandel im
Rechtsverständnis von Elternschaft zeigt sich daran, dass Kinder, die mit zwei
Bezugspersonen aufwachsen, die dem gleichen Geschlecht angehören, in
Deutschland heute keine Seltenheit mehr sind."
Was sind das für seltsame Zustände in diesem Land, wo
Väter mit dem Segen der Verfassungsrichter aus Karlsruhe ihr eigenes Kind per
Adoption quasi an andere Leute verschenken können und damit alle
verwandtschaftlichen Bindungen zum eigenen Kind kappen dürfen. Pfui
Deibel.
Zitierung: BVerfG, 1 BvL 15/09 vom 10.8.2009, Absatz-Nr. (1 - 16), http://www.bverfg.de/entscheidungen/lk20090810_1bvl001509.html
ob die Regelung des § 9 Abs. 7 Satz 2 des Lebenspartnerschaftsgesetzes n.F.
in Verbindung mit § 1754 Abs.
1, Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuches mit Art. 6 Abs. 2 Satz 1 des
Grundgesetzes vereinbar ist
- Aussetzungs- und Vorlagebeschluss des Amtsgerichts Schweinfurt vom 21. Mai
2009 (XVI 0006/07) -
gemäß § 81a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993
(BGBl I S. 1473) am 10.
August 2009 einstimmig beschlossen:
Das Vorlageverfahren betrifft die Frage der Verfassungsmäßigkeit des § 9
Abs. 7 Satz 2 des
Lebenspartnerschaftsgesetzes - LPartG - (in der Fassung vom 15. Dezember
2004, BGBl I S. 3396) in
Verbindung mit § 1754 Abs. 1, Abs. 3 BGB.
1. Dem Bundesverfassungsgericht ist die Frage zur Prüfung vorgelegt, ob § 9
Abs. 7 Satz 2 LPartG (in der Fassung vom 15. Dezember 2004, BGBl I S. 3396) in
Verbindung mit § 1754 Abs. 1, Abs. 3 BGB insoweit mit Art. 6 Abs. 2 GG
vereinbar ist, als einem Lebenspartner bei der Annahme des leiblichen Kindes des
anderen Lebenspartners eine dem leiblichen Elternteil gleiche Rechtsstellung zu
dem Kind eingeräumt wird.
2. Das Ausgangsverfahren betrifft die Annahme des im Juli 2006 geborenen
Kindes L. durch Frau K. Die Annehmende, Frau K., und die Kindesmutter begründeten
am 2. Mai 2006 vor dem Notar in Sch. eine Lebenspartnerschaft. Die Annehmende
beantragte mit notarieller Urkunde vom 13. November 2006 am 21. März 2007 die
Annahme des Kindes L. Die Kindesmutter willigte mit gleicher Urkunde in eigenem
Namen und als alleinige gesetzliche Vertreterin des Kindes in die Annahme ein.
Der leibliche Vater erklärte mit gleicher Urkunde ebenfalls seine Einwilligung
zu der beabsichtigten Annahme des Kindes durch die Annehmende. Das zuständige
Jugendamt befürwortete in seiner Stellungnahme unter Kindeswohlgesichtspunkten
die beabsichtigte Adoption. Zwischen der Annehmenden und dem Kind bestehe eine
Mutter-Kind-Beziehung. Durch die Adoption werde die bereits bestehende soziale
Elternschaft auch rechtlich bekräftigt.
Das Gericht hat das Adoptionsverfahren ausgesetzt. Auf die Verfassungsmäßigkeit
des § 9 Abs. 7 LPartG in Verbindung mit § 1754 Abs. 1, Abs. 3 BGB komme es bei
der zu treffenden Entscheidung allein an. Im Hinblick auf die Sachlage habe das
Gericht keinerlei Zweifel daran, dass die Voraussetzungen des § 9 Abs. 7 Satz 2
LPartG in Verbindung mit § 1754 Abs. 1, Abs. 3 BGB gegeben seien und die
begehrte Adoption daher auszusprechen wäre, wenn die fragliche Vorschrift dem
Grundgesetz entspräche. Insbesondere beständen keinerlei Zweifel an der persönlichen
Eignung der Annehmenden. Im konkreten Fall seien auch die Voraussetzungen des §
1741 BGB gegeben. Nach dem Bericht des Jugendamtes sei zwischen der Annehmenden
und dem Kind ein Mutter-Kind-Verhältnis bereits entstanden und abgesehen von
der Tatsache, dass die Annehmende und die Kindesmutter in gleichgeschlechtlicher
Partnerschaft lebten, wäre davon auszugehen, dass die beabsichtigte Adoption
dem Kindeswohl diene.
Jedoch sei § 9 Abs. 7 Satz 2 LPartG in Verbindung mit § 1754 Abs. 1, Abs. 3
BGB zur Überzeugung des Gerichts verfassungswidrig und nichtig, da er gegen das
Elternrecht aus Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG verstoße, indem er durch den Verweis
auf § 1754 Abs. 1, Abs. 3 BGB den annehmenden Lebenspartner dem leiblichen
Elternteil des Kindes gleichstelle.
Der annehmende Lebenspartner sei nicht schon deshalb Elternteil im Sinne des
Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG, weil ihm § 9 Abs. 7 Satz 2 LPartG in Verbindung mit §
1754 Abs. 1, Abs. 3 BGB diese Stellung zuweise. Denn eine solche Auffassung würde
nach Art eines Zirkelschlusses verkennen, dass die verfassungsrechtliche
Haltbarkeit einer Rechtsstellung nicht davon abhängen könne, dass sie
einfachrechtlich gewährt werde.
Vielmehr dürfe der Gesetzgeber dem annehmenden Lebenspartner eine dem
leiblichen Elternteil gleiche Rechtsstellung nur dann einräumen, wenn er damit
nicht gegen die grundgesetzliche Entscheidung des Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG verstoße.
Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG erkenne den Eltern das „natürliche Recht“ zur
Kindererziehung vorrangig vor allen anderen möglicherweise mit
Erziehungsauftrag ausgestatteten Personen zu.
Zur Frage, welche Personen „Eltern“ im Sinne des Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG
sein könnten, habe das Bundesverfassungsgericht bereits mehrfach festgestellt,
dass das Grundgesetz als selbstverständlich voraussetze, dass Eltern eines
Kindes dessen Vater und dessen Mutter seien (Hinweis auf BVerfGE 108, 82).
Mit „Vater“ und „Mutter“ seien hier verschiedengeschlechtliche
Personen gemeint, wobei unter „Geschlecht“ das biologische Geschlecht zu
verstehen sei. Die zitierte Entscheidung kreise zwar um die Frage der
Rechtsstellung des sogenannten „biologischen Vaters“, indessen seien grundsätzliche
Überlegungen daraus auch hier relevant. Denn gerade aus dem Umstand, „dass
ein Kind nur von einem Elternpaar abstammen könne“, schließe das
Bundesverfassungsgericht, „dass der Verfassungsgeber auch nur einem Elternpaar
das Elternrecht für ein Kind habe zuweisen wollen“ (Hinweis auf BVerfGE 108,
82 <101>).
Das Bundesverfassungsgericht stelle also gerade auf die für die
einfachgesetzliche Ausgestaltung des Elternrechts schlechthin konstituierenden
Strukturmerkmale ab, die sich letztlich aus der biologischen Beschaffenheit des
Menschen herleiten ließen und vom Verfassungsgeber vorgefunden und als
selbstverständlich vorausgesetzt worden seien. Diesen Strukturmerkmalen und
damit der grundgesetzlichen Wertordnung entsprächen weder einfachrechtliche
Vorschriften, die eine durch Adoption entstandene Vielzahl von Müttern
beziehungsweise Vätern zuließen, noch solche, die eine Adoption vorsähen
beziehungsweise erlaubten, die die rechtliche Existenz eines
gleichgeschlechtlichen „Elternpaares“ nach sich zöge.
1. a) Der Vorlage eines Gerichts nach Art. 100 Abs. 1 GG muss neben der Begründung,
inwiefern die in einem bestimmten Verfahren zu treffende Entscheidung von der Gültigkeit
der vorgelegten Rechtsnorm abhängig ist und mit welcher Verfassungsnorm sie
nicht vereinbar ist, die Angabe enthalten, welches Verfahren davon betroffen
ist, welcher Spruchkörper oder Richter darüber zu entscheiden und insofern die
Entscheidung über die Vorlage getroffen hat, und muss wie jede schriftlich
abzusetzende Entscheidung unterschrieben sein (s. auch §§ 313, 315 ZPO).
b) Dem genügt die Vorlage in keiner Weise. Sie gibt im Beschlusstenor an,
das „Amtsgericht Schweinfurt“ halte die Regelung des § 9 Abs. 7 Satz 2
LPartG in Verbindung mit § 1754 Abs. 1, Abs. 3 BGB für verfassungswidrig, ohne
zu erkennen zu geben, welcher Richter den Beschluss getroffen hat. In welchem
Verfahren der Beschluss ergangen ist, erschließt sich nur durch die beigefügte
Verfahrensakte. Schließlich ist der Beschluss im Original, wie er sich in der
Verfahrensakte befindet, nicht unterschrieben.
2. Darüber hinaus genügt der Beschluss nicht dem Begründungserfordernis
des § 80 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG.
Abgesehen davon, dass das Gericht weder auf die Entstehungsgeschichte von
Art. 6 GG und eventuelle Rückschlüsse daraus auf die Trägerschaft des
Elternrechts eingegangen ist noch auf einen möglichen, auf die Interpretation
von Art. 6 GG Einfluss nehmenden Wandel des Rechtsverständnisses von
Elternschaft, hat es sich nur ungenügend mit der Rechtsprechung des
Bundesverfassungsgerichts und der in der Literatur vertretenen Auffassungen zu
der Frage, wer Träger des Elternrechts sein kann, auseinandergesetzt.
Soweit das Gericht meint, § 9 Abs. 7 Satz 2 LPartG in Verbindung mit § 1754
Abs. 1, Abs. 3 BGB sei verfassungswidrig und nichtig, weil die Norm gegen das
Elternrecht aus Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG verstoße, indem durch den Verweis auf
§ 1754 Abs. 1, Abs. 3 BGB der annehmende Lebenspartner dem leiblichen
Elternteil des Kindes gleichgestellt wird, geht das Gericht nicht darauf ein,
dass die Gleichstellung des Annehmenden mit dem leiblichen Elternteil nicht nur
bei Annahme eines Kindes durch einen Lebenspartner erfolgt, sondern auch bei
Annahme durch einen Ehepartner. Auch setzt es sich nicht damit auseinander, dass
für die Vermittlung des Elternrechts neben der biologischen Abstammung auch
rechtlichen und sozialen Tatbeständen Bedeutung beigemessen werden kann (vgl.
BVerfGE 92, 158 <178>), die Elternstellung zu einem Kind im Sinne des Art.
6 Abs. 2 Satz 1 GG damit nicht allein durch die Abstammung, sondern auch
aufgrund der sozial-familiären Verantwortungsgemeinschaft vermittelt wird (vgl.
BVerfGE 56, 363 <382>; 61, 358 <372>; 103, 89 <107>), diese
gleichermaßen den Gehalt von Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG ausmacht (vgl. BVerfGE
108, 82 <101, 106>) und dass nach der Rechtsprechung des
Bundesverfassungsgerichts die leibliche Elternschaft gegenüber der rechtlichen
und sozial-familiären Elternschaft keine Vorrangstellung einnimmt (vgl. BVerfGE
108, 82 <105 f.>).
Soweit das Gericht seine Annahme von der Verfassungswidrigkeit der Regelungen
zur Stiefkindadoption eines Lebenspartners auf die Erwägung stützt, Eltern
eines Kindes könnten nur dessen Mutter und Vater sein und sich dabei auf die
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 9. April 2003 (BVerfGE 108, 82)
stützt, verkennt es, dass sich das Bundesverfassungsgericht darin nicht mit der
Frage der zwischen den Eltern bestehenden Geschlechterkonstellation, sondern mit
der Begrenzung der Trägerschaft des Elternrechts befasst hat. Schließlich
zieht das Gericht nicht in seine Erwägungen mit ein, dass Träger des
Elternrechts aus Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG nicht die Eltern als Gemeinschaft sind,
sondern jeder Elternteil für sich (vgl. BVerfGE 47, 46 <76>; 99, 145
<164>). Etwaigen Folgerungen hieraus für die Frage, wer unter welchen
Voraussetzungen Träger des Elternrechts aus Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG sein kann,
geht das Gericht nicht nach.