Source: https://www.disco-fieber.de/gesetze-und-regeln.html
Timestamp: 2019-02-20 13:12:15
Document Index: 106867245

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 24', '§ 2', '§ 48', '§ 48', '§ 1', '§ 9']

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Welche Regelungen gelten für begleitetes Fahren mit 17? Wie ist das mit der Promillegrenze in der Probezeit? Und was sagt das Jugendschutzgesetz über Alkoholkonsum? Auf dieser Seite gibt es Auszüge aus wichtigen Gesetzestexten - Nachlesen lohnt sich!
Teilnahme mit Spielregeln: Wer sicher mit dem Auto unterwegs sein will, muss bestimmt Regeln einhalten. Dazu gehören unter anderem:
Seit dem 1. August 2007 gilt das Alkoholverbot für Fahranfänger und Fahranfängerinnen während der Probezeit und vor Vollendung des 21. Lebensjahres. Es ist in § 24c des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) geregelt.
Null Promille von Anfang an bedeutet eine nachhaltige Immunisierung gegen Alkohol am Steuer – auch für später!
Auszug aus dem Straßenverkehrsgesetz
Nach § 24c StVG handelt derjenige ordnungswidrig, der in der Probezeit nach § 2a StVG oder vor Vollzug des 21. Lebensjahres (vorsätzlich oder fahrlässig) als Führer eines Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr alkoholische Getränke zu sich nimmt oder die Fahrt antritt, obwohl er unter der Wirkung eines solchen Getränks steht.
Dies ist in § 48a der Fahrerlaubnis-Verordnung geregelt.
Eine zuverlässige und verkehrserfahrene Begleitperson ermöglicht die Einübung fahrtechnischer Fertigkeiten und einen Erfahrungsaustausch über riskante Verkehrssituationen.
Auszug aus § 48a Fahrerlaubnis-Verordnung:
(2) Die Fahrerlaubnis ist mit der Auflage zu versehen,
dass von ihr nur dann Gebrauch gemacht werden darf, wenn der Fahrerlaubnisinhaber während des Führens des Kraftfahrzeuges von mindestens einer namentlich benannten Person, die den Anforderungen der Absätze 5 und 6 genügt, begleitet wird (begleitende Person). Die Auflage entfällt, wenn der Fahrerlaubnisinhaber das 18. Lebensjahr erreicht hat.
muss mindestens seit fünf Jahren im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B oder einer entsprechenden deutschen oder EU/EWR-oder schweizerischen Fahrerlaubnis sein; die Fahrerlaubnis ist durch einen gültigen Führerschein nachzuweisen, der während des Begleitens mitzuführen und zur Überwachung des Straßenverkehrs
erechtigten Personen auf Verlangen auszuhändigen ist,
darf zum Zeitpunkt der Erteilung der Prüfungsbescheinigung nach Absatz 3 im Verkehrszentralregister mit nicht mehr als einem Punkt belastet sein.
Das Jugendschutzgesetz dient dem Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit. Es regelt unter anderem den Verkauf, die Abgabe und den Konsum von Alkohol.
(4) Alkoholhaltige Süßgetränke im Sinne des § 1 Abs. 2 und 3 des Alkopopsteuergesetzes dürfen gewerbsmäßig nur mit dem Hinweis „Abgabe an Personen unter 18 Jahren verboten, § 9 Jugendschutzgesetz" in den Verkehr gebracht werden. Dieser Hinweis ist auf der Fertigpackung in der gleichen Schriftart und in der gleichen Größe und Farbe wie die Marken- oder Phantasienamen oder, soweit nicht vorhanden, wie die Verkehrsbezeichnung zu halten und bei Flaschen auf dem Frontetikett anzubringen.
Im "JuSchG" geht es um viel mehr als nur um den Konsum alkoholischer Getränke. In ganzer Länge ist der Gesetzestext nachzulesen unter anderem beim Bayerischen Landesjugendamt.