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Timestamp: 2019-12-11 15:39:39
Document Index: 222736836

Matched Legal Cases: ['Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 15', 'Art.121', 'Art. 121', 'Art. 43', 'Art. 8', 'Art. 10', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 17']

2. Abschnitt: Zulassung, Brevetierung und Ernennung
3. Abschnitt: Milizangehörige
4. Abschnitt: Eignungs- und Tauglichkeitsuntersuchung
5. Abschnitt: Einstellung im militärischen Flugdienst und Wi...
Art. 10 Ausscheiden von Berufsmilitärpiloten und zivilen Tra...
Art. 11 Ausscheiden der Milizmilitärpiloten
Art. 12 Ausscheiden der Bordoperateure, der Berufs-FLIR-Oper...
Art. 15 Weiterverwendung nach der Einstellung im militärisch...
6. Abschnitt: Benützung von schweizerischen Zivilluftfahrzeu...
7. Abschnitt: Entschädigung
8. Abschnitt: Versicherungspflicht
Flug- und Fallschirmsprungentschädigung
Diese Verordnung regelt die Zulassung und den Dienst der Angehörigen des militärischen Flugdienstes.
1 Zum militärischen Flugdienst gehören die Angehörigen des Flug- und Fallschirmsprungdienstes sowie die Drohnenoperateure und Drohnenoperateurinnen.
2 Als Angehörige des Flug- und Fallschirmsprungdienstes gelten:
Militärpiloten und Militärpilotinnen (Militärpiloten):
Berufsmilitärpiloten und Berufsmilitärpilotinnen (Berufsmilitärpiloten),
Milizmilitärpiloten und Milizmilitärpilotinnen (Milizmilitärpiloten);
Bordoperateure und Bordoperateurinnen (Bordoperateure):
Berufsbordoperateure und Berufsbordoperateurinnen (Berufsbordoperateure),
Milizbordoperateure und Milizbordoperateurinnen (Milizbordoperateure);
Berufs-Operateure und Berufs-Operateurinnen von Forward-Looking Infrared Systemen (Berufs-FLIR-Operateure);
Berufsbordfotografen und Berufsbordfotografinnen (Berufsbordfotografen);
Fallschirmaufklärer und Fallschirmaufklärerinnen (Fallschirmaufklärer):
Berufsoffiziere mit Fachausbildung für Fallschirmaufklärer (Berufsoffizier-Fallschirmaufklärer),
Berufsunteroffiziere mit Fachausbildung für Fallschirmaufklärer (Berufsunteroffizier-Fallschirmaufklärer),
Milizfallschirmaufklärer und Milizfallschirmaufklärerinnen (Milizfallschirmaufklärer);
zivile Transportpiloten und Transportpilotinnen (Transportpiloten) des Lufttransportdienstes des Bundes (LTDB);
3 Als Drohnenoperateure und Drohnenoperateurinnen (Drohnenoperateure) gelten:
Berufsdrohnenoperateure und Berufsdrohnenoperateurinnen (Berufsdrohnenoperateure):
Drohnenpiloten und Drohnenpilotinnen (Drohnenpiloten),
Drohnen-Nutzlastoperateure und Drohnen-Nutzlastoperateurinnen (Drohnen-Nutzlastoperateure);
Milizdrohnenoperateure und Milizdrohnenoperateurinnen (Milizdrohnenoperateure):
Drohnen-Nutzlastoperateure und Drohnen-Nutzlastoperateurinnen (Drohnen-Nutzlastoperateure).
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Nov. 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 5043).
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) regelt die Zulassung zu den Ausbildungslehrgängen des militärischen Flugdienstes. Es berücksichtigt dabei namentlich die fliegerische und die allgemeine Vorbildung, die körperliche Tauglichkeit sowie die geistige und charakterliche Eignung und den Leumund.
Das VBS regelt die Brevetierung der Angehörigen des militärischen Flugdienstes und die Ernennung der Berufsmilitärpiloten.
1 Die Milizangehörigen des Flug- und Fallschirmsprungdienstes werden in folgende Kategorien eingestuft:
Milizmilitärpiloten, die Kampfflugzeuge fliegen und eine hohe Flugleistung zu erbringen haben,
Milizhelikopterpiloten,
3.1 Milizmilitärpiloten, die Transportflüge durchführen, bis zur Vollendung des 45. Altersjahres,
4.2 Milizmilitärpiloten, die in ihrer beruflichen Funktion Staatsluftfahrzeuge fliegen und nicht in einer Fliegerstaffel eingeteilt sind;
1. Milizmilitärpiloten, die Transportflüge durchführen, ab dem 46. Altersjahr,
2. Milizmilitärpiloten, die der Zielflug-, Ausbildungs- oder Instrumentenflugstaffel angehören oder Sonderaufgaben erfüllen,
3. Milizbordoperateure;
Milizfallschirmaufklärer.
2 Die Luftwaffe entscheidet über die Einstufung im Einzelfall.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Nov. 2004 (AS 2004 5043). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Juni 2006 (AS 2006 2401).
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Juni 2006 (AS 2006 2401).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Juni 2006 (AS 2006 2401).
1 Die Milizangehörigen des militärischen Flugdienstes werden zur Erhaltung und Förderung ihrer Einsatzfähigkeit zu Trainingskursen aufgeboten.
2 Überdies werden jährlich zu einem individuellen Training wie folgt aufgeboten:
a.1 1. Milizmilitärpiloten, die in ihrer beruflichen Funktion Staatsluftfahrzeuge fliegen und nicht in einer Fliegerstaffel eingeteilt sind: für höchstens 45 Tage,
alle übrigen Milizmilitärpiloten: für höchstens 12 Tage;
Milizbordoperateure: für höchstens 8 Tage;
Milizfallschirmaufklärer: für höchstens 12 Tage;
d.2 1. Milizdrohnenoperateure, die in ihrer beruflichen Funktion Staatsluftfahrzeuge fliegen und nicht in einer Drohnenstaffel eingeteilt sind: für höchstens 45 Tage,
2. alle übrigen Milizdrohnenoperateure: für höchstens 12 Tage.
3 Milizmilitärpiloten, Milizfallschirmaufklärer und Milizdrohnenoperateure leisten jährlich höchstens 33 Tage Ausbildungsdienst im Rahmen von Fortbildungsdiensten der Truppe.3
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Juni 2006 (AS 2006 2401).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 16. Juni 2006 (AS 2006 2401).
1 Flug- und Fallschirmsprungdienst sowie Drohnenflugdienst dürfen nur Personen leisten, die vom Fliegerärztlichen Institut (FAI) körperlich tauglich sowie geistig und charakterlich geeignet erklärt worden sind.
2 Die körperliche Tauglichkeit sowie die geistige und charakterliche Eignung werden erstmals bei der Zulassung abgeklärt. Die körperliche Tauglichkeit wird danach in regelmässigen Untersuchungen überprüft; sie wird durch das FAI in einem ärztlichen Tauglichkeitsattest bescheinigt.
5. Abschnitt: Einstellung im militärischen Flugdienst und Wiederzulassung; Ausscheiden
sie medizinisch nicht mehr tauglich sind;
sie den fachlichen oder charakterlichen Anforderungen nicht mehr genügen;
kein militärisches Bedürfnis nach ihrer Funktion mehr besteht;
sie Auslandurlaub nach Artikel 48 der Verordnung über das militärische Kontrollwesen vom 7. Dezember 19981 erhalten haben oder sie bei Auslandaufenthalt von weniger als sechs Monaten das Training nicht aufrechterhalten können;
sie als Offizier nach Artikel 60 MG zu den nicht in Formationen eingeteilten Angehörigen der Armee zugewiesen werden; ausgenommen sind Berufsmilitärpiloten;
sie sich im Mutterschaftsurlaub befinden; oder
andere wichtige Gründe einen weiteren Einsatz in ihrer Funktion nicht mehr angezeigt erscheinen lassen.
ein militärisches Bedürfnis besteht; und
er oder sie sich verpflichtet, die vorgeschriebenen Dienstleistungen zu absolvieren und dabei die Reisekosten für die Auslandstrecke zu tragen.
1 [AS 1999 941, 2903 Art.121 Ziff. 1, 2001 190 Art. 121 Ziff. 1. AS 2004 5299 Art. 43]. Siehe heute die V vom 10. Dez. 2004 über das militärische Kontrollwesen (SR 511.22).
Das VBS regelt die Zuständigkeit zur Einstellung im militärischen Flugdienst sowie die Wiederzulassung.
1 Berufsmilitärpiloten und zivile Transportpiloten bleiben im Flugdienst bis zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses.2
2 Piloten von Einsitzerkampfflugzeugen sowie erste Piloten von Doppelsitzerkampf- und Düsenschulflugzeugen scheiden mit 55 Jahren aus dem Jetflugdienst aus.
3 Das VBS kann die Alterslimite in Ausnahmefällen aus militärischen Gründen heraufsetzen, insbesondere wenn die Führungsfunktion des betreffenden Piloten und die Einsatzbereitschaft der Luftwaffe dies erfordern.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Nov. 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 5043).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Nov. 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 5043).
1 Milizmilitärpiloten, die in ihrer beruflichen Funktion Staatsluftfahrzeuge fliegen und nicht in einer Fliegerstaffel eingeteilt sind, bleiben im militärischen Flugdienst bis zur Auflösung ihres Arbeitsverhältnisses.
2 Alle übrigen Milizmilitärpiloten scheiden spätestens auf Ende des Kalenderjahres, in dem sie das 50. Altersjahr vollenden, aus dem Flugdienst aus. Unter Berücksichtung der speziellen Belastung im Flugdienst oder zur Laufbahnsteuerung kann das VBS für die einzelnen Funktionen weitergehende Einschränkungen erlassen.
3 Die Testpiloten und Testpilotinnen der armasuisse bleiben im militärischen Flugdienst bis zur Auflösung ihres Arbeitsverhältnisses.
1 Berufsbordoperateure, Berufs-FLIR-Operateure und Berufsbordfotografen bleiben im Flugdienst bis zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses.
2 Milizbordoperateure scheiden spätestens auf Ende des Kalenderjahres, in dem sie das 50. Altersjahr vollenden, aus dem Flugdienst aus.
1 Berufsoffizier-Fallschirmaufklärer und Berufsunteroffizier-Fallschirmaufklärer bleiben im Fallschirmsprungdienst bis zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses.
2 Milizfallschirmaufklärer scheiden spätestens auf Ende des Kalenderjahres, in dem sie das 42. Altersjahr vollenden, aus dem Fallschirmsprungdienst aus.
1 Berufsdrohnenoperateure bleiben im militärischen Flugdienst bis zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses.
2 Milizdrohnenoperateure, die in ihrer beruflichen Funktion Staatsluftfahrzeuge fliegen und nicht in einer Drohnenstaffel eingeteilt sind, bleiben im militärischen Flugdienst bis zur Auflösung ihres Arbeitsverhältnisses.1
3 Alle übrigen Milizdrohnenoperateure scheiden spätestens auf Ende des Kalenderjahres, in dem sie das 50. Altersjahr vollenden, aus dem militärischen Flugdienst aus.2
1 Angehörige des militärischen Flugdienstes können nach ihrer Einstellung (Art. 8) oder nach ihrem Ausscheiden (Art. 10–14) in Funktionen weiterverwendet werden, zu deren Ausübung ihre Kenntnisse und Erfahrungen notwendig sind.
2 Sie können nach ihrer Einstellung im oder ihrem Ausscheiden aus dem militärischen Flugdienst bis zur Vollendung des 50. Altersjahres für höchstens 200 Tage, jährlich jedoch höchstens 25 Tage, in Fortbildungsdiensten der Truppe verwendet werden.2
3 Werden Angehörige des militärischen Flugdienstes nicht mehr in einer der Funktionen nach Absatz 1 eingesetzt, so richtet sich ihre Militärdienstpflicht nach der MDV.
2 Fasung gemäss Ziff. I der V vom 6. April 2011, in Kraft seit 1. Mai 2011 (AS 2011 1385).
6. Abschnitt: Benützung von schweizerischen Zivilluftfahrzeugen und ausländischen Luftfahrzeugen
Die Benützung von schweizerischen Zivilluftfahrzeugen und ausländischen Luft-fahrzeugen im Zusammenhang mit dem militärischen Flugdienst wird vom VBS geregelt.
1 Die brevetierten Milizangehörigen des Flug- und Fallschirmsprungdienstes erhalten eine Entschädigung für die besondere Beanspruchung durch den Flug- oder Fallschirmsprungdienst. Der Anspruch entsteht ab dem Monat, in dem sie erstmals Ausbildungsdienst leisten.
2 Die Testpiloten und Testpilotinnen der armasuisse erhalten keine Entschädigung.
3 Die Entschädigungen sind im Anhang festgelegt.
Das VBS regelt die Entschädigung bei Einstellung im militärischen Flugdienst und die Herabsetzung der Entschädigung.
1 Die Milizangehörigen des Flug- und Fallschirmsprungdienstes müssen für Flug- oder Fallschirmsprungunfälle eine Unfallversicherung von mindestens 50 000 Franken für den Todesfall und von mindestens 250 000 Franken für den Invaliditätsfall abschliessen. Treten sie nicht der von der Luftwaffe verwalteten Kollektivunfallversicherung bei, so müssen sie die Versicherungspolice bei der Luftwaffe hinterlegen.
2 Für die gleichen Beträge werden alle übrigen Personen, die Militärluftfahrzeuge führen oder darin mitfliegen, durch die Luftwaffe versichert.
3 Die Versicherung ergänzt die Leistungen der Militärversicherung oder die Leistungen nach BPG.
4 Für die Berufsangehörigen des Flug- und Fallschirmsprungdienstes und die Testpiloten der armasuisse ist der Abschluss der Versicherung freiwillig.
5 Wer Anspruch auf eine Entschädigung nach Artikel 17 oder auf eine Sonderzulage nach Artikel 48 der Bundespersonalverordnung vom 3. Juli 20011 hat, muss die Versicherungsprämien selber tragen. In den übrigen Fällen übernimmt der Bund die Versicherungsprämien.
Das VBS vollzieht diese Verordnung. Es erlässt die Ausführungsvorschriften.
Die Verordnung vom 9. Mai 20031 über den militärischen Flugdienst (MFV) wird aufgehoben.
1 [AS 2003 1302]
Die Entschädigungen für die Milizangehörigen des militärischen Flug- und Fallschirmsprungdienstes (Art. 5) beträgt jährlich:
12 800 Franken;
in der Kategorie B:
8 500 Franken;
in der Kategorie C:
5 100 Franken;
AS 2003 4711
1 SR 510.102 SR 172.220.13 SR 510.30
vu les art. 41, al. 3, 42, al. 2, let. b, 54, 55, al. 3, 56, al. 3, 57, 58 et 150, al. 1, de la loi fédérale du 3 février 1995 sur l’armée et l’administration militaire (LAAM)1, vu l’art. 37, al. 1, de la loi du 24 mars 2000 sur le personnel de la Confédération (LPers)2, vu l’art. 17, al. 3, de l’ordonnance de l’Assemblée fédérale du 30 mars 1949 concernant l’administration de l’armée (OAdma)3,
La présente ordonnance règle l’admission et le service des membres du service de vol militaire.
1 Font partie du service de vol militaires les membres du service de vol et de saut en parachute et les opérateurs de drone.
2 Sont considérés comme membres du service de vol et de saut en parachute:
les pilotes militaires:
pilotes militaires de carrière,
pilotes militaires de milice;
les opérateurs de bord:
opérateurs de bord de carrière,
opérateurs de bord de milice;
les opérateurs de carrière des systèmes Forward-Looking Infrared (opérateurs FLIR de carrière);
les photographes de bord de carrière;
les éclaireurs parachutistes:
officiers de carrière avec formation spéciale d’éclaireur parachutiste (officiers de carrière éclaireurs parachutistes),
sous-officiers de carrière avec formation spéciale d’éclaireur parachutiste (sous-officiers de carrière éclaireurs parachutistes),
éclaireurs parachutistes de milice;
les pilotes de transport civils du Service de transport aérien de la Confédération (STAC);
3 Sont considérés comme opérateurs de drone:
les opérateurs de drone de carrière:
les pilotes de drone,
les opérateurs de charge utile de drone;
les opérateurs de drone de milice:
les opérateurs de charge utile de drone.
1 Introduite par le ch. I de l’O du 10 nov. 2004, en vigueur depuis le 1er janv. 2005 (RO 2004 5043).
Section 2 Admission, remise du brevet et nomination
Le Département fédéral de la défense, de la protection de la population et des sports (DDPS) réglemente l’admission aux différentes filières d’instruction du service de vol militaire. Pour ce faire, il tient compte notamment de l’état de préparation général, de l’instruction aéronautique préparatoire, des aptitudes physiques, intellectuelles et psychiques et de la réputation de la personne concernée.
Le DDPS réglemente la remise du brevet aux membres du service de vol militaire et la nomination des pilotes militaires de carrière.
Section 3 Membres de la milice
1 Les membres de milice du service de vol et de saut en parachute sont classés dans les catégories suivantes:
pilotes militaires de milice qui pilotent des avions de combat et dont il est exigé de hautes performances de vol,
pilotes d’hélicoptère de milice,
pilotes militaires de milice qui exécutent des vols de transport jusqu’à l’âge de 45 ans,
pilotes militaires de milice qui volent professionnellement dans des aéronefs d’Etat et qui ne sont pas incorporés dans une escadrille d’aviation;
pilotes militaires de milice qui exécutent des vols de transport dès l’âge de 46 ans,
pilotes militaires de milice qui appartiennent à l’escadrille de vol de pointage, d’instruction ou aux instruments ou qui exécutent des tâches spéciales,
éclaireurs parachutistes de milice.
2 Au sujet de la classification, les Forces aériennes décident au cas par cas.
1 Introduit par le ch. I de l’O du 10 nov. 2004 (RO 2004 5043). Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 16 juin 2006, en vigueur depuis le 1er juil. 2006 (RO 2006 2401).
2 Introduit par le ch. I de l’O du 16 juin 2006, en vigueur depuis le 1er juil. 2006 (RO 2006 2401).
3 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 16 juin 2006, en vigueur depuis le 1er juil. 2006 (RO 2006 2401).
Art. 6 Services d’instruction spéciaux
1 Les membres de milice du service de vol militaire sont convoqués à des cours d’entraînement pour maintenir et améliorer leur aptitude à l’engagement.
2 Sont en outre convoqués chaque année à un entraînement individuel:
a.1 1. les pilotes militaires de milice qui volent professionnellement dans des aéronefs d’Etat et qui ne sont pas incorporés dans une escadrille d’aviation: 45 jours au plus,
tous les autres pilotes militaires de milice: 12 jours au plus;
les opérateurs de bord de milice: 8 jours au plus;
les éclaireurs parachutistes de milice: 12 jours au plus;
d.2 1. les opérateurs de drone de milice qui volent professionnellement dans des aéronefs d’Etat et qui ne sont pas incorporés dans une escadrille de drone: 45 jours au plus,
tous les autres opérateurs de drone de milice: 12 jours au plus.
3 Les pilotes militaires de milice, les éclaireurs parachutistes de milice et les opérateurs de drone de milice accomplissent chaque année 33 jours de service d’instruction au plus lors des services de perfectionnement de la troupe.3
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 16 juin 2006, en vigueur depuis le 1er juil. 2006 (RO 2006 2401).
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 16 juin 2006, en vigueur depuis le 1er juil. 2006 (RO 2006 2401).
Section 4 Examen des aptitudes médico-aéronautiques
1 Seules les personnes qui ont été déclarées aptes sur le plan physique, intellectuel et psychique par l’Institut de médecine aéronautique (IMA) sont autorisées à effectuer le service de vol, de saut en parachute ou de vol de drone.
2 Les aptitudes physiques, intellectuelles et psychiques sont déterminées la première fois lors de l’admission. Les aptitudes physiques sont contrôlées régulièrement par la suite et sont attestées par l’IMA dans un certificat médical d’aptitude.
Section 5 Suspension du service de vol militaire et réadmission; libération
1 Les membres du service de vol militaire sont suspendus du service de vol, provisoirement ou définitivement:
lorsqu’ils ne sont plus aptes du point de vue médical;
lorsqu’ils ne satisfont plus aux exigences techniques ou aux exigences liées à la personnalité;
lorsque leur fonction n’est plus nécessaire sur le plan militaire;
lorsqu’ils ont reçu un congé pour l’étranger conformément à l’art. 48 de l’ordonnance du 7 décembre 1998 sur les contrôles militaires1 ou lorsque, en cas de séjour à l’étranger de moins de six mois, ils ne peuvent pas exécuter les entraînements exigés;
lorsqu’en qualité d’officier, ils sont désignés comme militaires non incorporés à des formations, conformément à l’art. 60 LAAM, à l’exception des pilotes militaires de carrière;
lorsqu’ils se trouvent en congé maternité, ou
lorsque la poursuite de l’engagement dans leur fonction ne paraît plus indiquée pour d’autres raisons importantes.
2 Pour les pilotes militaires de milice de la catégorie A, un transfert dans la catégorie B peut être ordonné en remplacement d’une suspension.
3 La personne qui bénéficie d’un congé pour l’étranger peut, sur demande, ne pas être suspendue à condition:
que cela soit nécessaire sur le plan militaire, et
qu’elle s’engage à accomplir régulièrement ses services obligatoires et à prendre à sa charge les frais de voyage pour le parcours à l’étranger.
1 [RO 1999 941 2903 art. 121 ch. 1, 2001 190 ch. I art. 121 ch. 1. RO 2004 5299 art. 43]. Voir actuellement l’O du 10 déc. 2004 (RS 511.22).
Le DDPS réglemente les compétences de suspension du service de vol militaire et la réadmission.
1 Les pilotes militaires de carrière et les pilotes de transport civils sont maintenus dans le service de vol jusqu’à la résiliation de leurs rapports de travail.2
2 Les pilotes d’avions de combat monoplaces et les premiers pilotes d’avions de combat biplaces et d’avions-école à réaction quittent le service de vol (avions à réaction) à 55 ans.
3 Dans des cas exceptionnels, le DDPS peut, pour des raisons militaires, relever la limite d’âge, en particulier lorsque la fonction de commandement d’un pilote et la disponibilité pour l’engagement des Forces aériennes le requièrent.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 10 nov. 2004, en vigueur depuis le 1er janv. 2005 (RO 2004 5043).
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 10 nov. 2004, en vigueur depuis le 1er janv. 2005 (RO 2004 5043).
1 Les pilotes militaires de milice qui volent professionnellement dans des aéronefs d’Etat et qui ne sont pas incorporés dans une escadrille d’aviation, sont maintenus dans le service de vol militaire jusqu’à la résiliation de leurs rapports de travail.
2 Tous les autres pilotes militaires de milice quittent le service de vol au plus tard à la fin de l’année civile durant laquelle ils atteignent l’âge de 50 ans. Le DDPS peut abaisser cette limite pour les différentes fonctions au vu de la surcharge particulière au sein du service de vol ou pour réorienter leur carrière.
3 Les pilotes d’essai d’armasuisse sont maintenus dans le service de vol militaire jusqu’à la résiliation de leurs rapports de travail.
1 Les opérateurs de bord de carrière, les opérateurs FLIR de carrière et les photographes de bord de carrière sont maintenus dans le service de vol jusqu’à la résiliation de leurs rapports de travail.
2 Les opérateurs de bord de milice quittent le service de vol au plus tard à la fin de l’année civile durant laquelle ils atteignent l’âge de 50 ans.
1 Les officiers de carrière éclaireurs parachutistes et les sous-officiers de carrière éclaireurs parachutistes sont maintenus dans le service de saut en parachute jusqu’à la résiliation de leurs rapports de travail.
2 Les éclaireurs parachutistes de milice quittent le service de saut en parachute au plus tard à la fin de l’année civile durant laquelle ils atteignent l’âge de 42 ans.
1 Les opérateurs de drone de carrière sont maintenus dans le service de vol militaire jusqu’à la résiliation de leurs rapports de travail.
2 Les opérateurs de drone de milice qui volent professionnellement dans des aéronefs d’Etat et qui ne sont pas incorporés dans une escadrille de drones, sont maintenus dans le service de vol militaire jusqu’à la résiliation de leurs rapports de travail.1
3 Tous les autres opérateurs de drone de milice quittent le service de vol militaire au plus tard à la fin de l’année civile durant laquelle ils atteignent l’âge de 50 ans.2
1 Après leur suspension (art. 8) ou leur libération du service de vol (art. 10 à 14), les membres du service de vol militaire peuvent se voir attribuer des fonctions pour l’exercice desquelles leurs connaissances et leur expérience sont nécessaires.
2 Ils peuvent, après leur suspension ou leur libération du service de vol militaire, être mis à contribution jusqu’à l’âge de 50 ans dans les services de perfectionnement de la troupe, durant 200 jours au plus, à raison d’un maximum de 25 jours par année.2
3 Si les membres du service de vol militaire n’exercent plus l’une des fonctions visées à l’al. 1, leurs obligations de service sont réglées par l’OOMi.
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de l'O du 6 avril 2011, en vigueur depuis le 1er mai 2011 (RO 2011 1385).
Section 6 Utilisation d’aéronefs civils suisses et d’aéronefs étrangers
Le DDPS réglemente l’utilisation d’aéronefs civils suisses et d’aéronefs étrangers lors du service de vol militaire.
Section 7 Indemnité
Art. 17 Droit à l’indemnité
1 Les membres de milice du service de vol et de saut en parachute, détenteurs d’un brevet, ont droit à l’indemnité en raison des exigences particulières imposées par ce service. Ils y ont droit à partir du mois où ils commencent leur service d’instruction.
2 Les pilotes d’essai d’armasuisse n’ont pas droit à l’indemnité.
3 Les indemnités sont fixées dans l’appendice.
Le DDPS réglemente l’indemnité en cas de suspension du service de vol militaire et sa réduction.
Section 8 Assurance obligatoire
1 Les membres de milice du service de vol et de saut en parachute doivent s’assurer contre les accidents d’aviation ou de saut en parachute, à raison de 50 000 francs au minimum en cas de décès et de 250 000 francs au minimum en cas d’invalidité. S’ils ne s’affilient pas à l’assurance accidents collective administrée par les Forces aériennes, ils sont tenus de déposer leur police d’assurance auprès de ces dernières.
2 Toutes les autres personnes qui pilotent des aéronefs militaires ou qui en sont les passagers sont assurées par les Forces aériennes pour les mêmes montants.
3 L’assurance est un complément aux prestations de l’assurance militaire ou à celles prévues par la LPers.
4 L’assurance est facultative pour les membres de carrière du service de vol et de saut en parachute et les pilotes d’essai d’armasuisse.
5 Quiconque a droit à l’indemnité prévue à l’art. 17 ou à une allocation spéciale selon l’art. 48 de l’ordonnance du 3 juillet 2001 sur le personnel de la Confédération1 doit payer lui-même les primes d’assurance. Dans les autres cas, la Confédération prend les primes d’assurance à sa charge.
Le DDPS est chargé de l’exécution de la présente ordonnance. Il édicte les dispositions d’exécution.
L’ordonnance du 9 mai 2003 sur le service de vol militaire (OSV)1 est abrogée.
1 [RO 2003 1302]
Indemnités de vol et de saut en parachute
L’indemnité versée aux membres de milice du service de vol et de saut en parachute militaire (art. 5) s’élève annuellement à:
pour la catégorie A: 12 800 francs;
pour la catégorie B: 8 500 francs;
pour la catégorie C: 5 100 francs.