Source: http://antiabzockenet.blogspot.com/2011_03_01_archive.html
Timestamp: 2017-05-29 19:04:32
Document Index: 17319957

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 15', '§ 15']

antiabzockenet.blogspot.com: März 2011
Gegen das Call-Center "Prudent 24" wurde Anklage wegen Betrugs erhoben. Mit Telefon-Tricks lockten sie ihre Opfer in die Abzocke-Falle - bei Anwalt und Werbeanruf-Experte Stefan Richter waren sie damit allerdings an der falschen Adresse. Die Masche ist simpel, die Anrufe kommen überraschend. Mitarbeiter eines Duisburger Call-Centers telefonieren derzeit quer durch die Republik und versprechen, die Teilnahme an sämtlichen telefonischen Gewinnspielen beenden zu können. Der Haken: Auch dafür werden 29,95 Euro fällig. Wer einmal zu häufig „Ja“ sagt, schließt einen neuen Vertrag ab. Die Staatsanwaltschaft hat am Amtsgericht Ruhrort Anklage wegen Betrugs erhoben. ... Quelle und vollständiger Bericht: DER WESTEN
Der Sicherheitsdienstleister AV-Test warnt vor einem neuartigen Trojaner, der auf infizierten Windows-Rechnern (XP, Vista, Windows 7) eine angeblichen Hinweis des Bundeskriminalamtes zu illegalen Inhalten auf dem PC einblendet. Der Rechner sei deshalb gesperrt und werde erst nach Zahlung von 100 Euro über einen anonymen Bezahldienst wieder freigegeben, anderenfalls werde die Festplatte gelöscht. Dabei handelt es sich den Angaben zufolge um einen Betrugsversuch. ... Quelle und vollständiger Bericht: heise.de
Rodgau bei Frankfurt: in einem Gebäude, welches einer Festung gleicht, verschanzt sich Michael Burat. Dem Chef des sogenannten Frankfurter Kreisels wird nachgesagt, dass er über verschiendene Firmen mit seinen Webseiten bereits hunderttausende Menschen hereingelegt und abgezockt hat. In wenigen Monaten hat er sich deshalb wegen gewerbsmäßigem Betrug vor Gericht zu verantworten. Die Redaktion von Akte 2011 bekam zum ersten mal ein Interview in den Geschäftsräumen des Abofallenkönigs Michael Burat.
Quelle: Youtube - RodgauerImpressionen
Lottolose, neue Telefontarife oder Lebensversicherungen... Vom Gesetz her dürfen Callcenter nicht initiativ anrufen, um Ihnen ihre Produkte aufzuschwatzen. Viele tun es aber dennoch. Eine Firma aus Duisburg verspricht nun Abhilfe. Ihr Versprechen: Gegen eine Gebühr von fast 30 Euro werden die persönlichen Daten aus über 400 Firmensätzen gelöscht. Der Kriminalreport hat einen Mitarbeiter bei dieser Firma eingeschleust - und eine neue Betrugsmasche aufgedeckt. Quelle und vollständiger Bericht: WDR - Kriminalreport
Quelle: Youtube - Callvolumen
Um dieses Unternehmen und dessen Geschäftsführer handelt es sich. Amtsgericht Duisburg Aktenzeichen: HRB 21914
Bekannt gemacht am: 11.12.2009 12:00 Uhr In (). gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.
Prudent 24 GmbH, Duisburg, Vinckeweg 15, 47119 Duisburg.Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 29.10.2009 mit Änderung vom 02.12.2009. Geschäftsanschrift: Vinckeweg 15, 47119 Duisburg. Gegenstand: ist das Betreiben eines Medien- und Verlagshauses, die Veröffentlichung von Inseraten und der Druck von Büchern und Zeitschriften. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer berufen, so vertritt dieser die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer zusammen mit einem Prokuristen vertreten. Durch Gesellschafterbeschluss kann Geschäftsführern die Befugnis erteilt werden, die Gesellschaft einzeln zu vertreten oder im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Geschäftsführer: Arslan, Veysel, Duisburg, *26.05.1973, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Quelle: Handelsregister Werbefahrten-Firma tarnt sich als „Konsumentenschutz“
Hinter dem Namen „Europa Finanzdienstleistungen Bach & Partner“ versteckt sich ein besonders dreistes Werbefahrten-Unternehmen. Das Unternehmen behauptet in einem Schreiben, Geschädigten eines Gewinnspiels helfen zu wollen und beruft sich dabei auf das Konsumentenschutzgesetz. „Bach & Partner“ seien beauftragt worden, die angeblich eingeklagte Geldsumme aus einem Gewinnspiel, 4.650 Euro, in bar an die Geschädigten zu übergeben. ... ... Es handle sich hier schlicht und einfach um eine Werbefahrt, die mit den üblichen Tricks wie Geldgewinn, Gratis-Transfer und Gratis-Essen lockt. ... Quelle und vollständiger Bericht: arbeiterkammer.at
Auf Plattformen im Internet finden sich immer häufiger Angebote, hinter denen Betrüger stecken. Wer dann eine Vorauszahlung geleistet hat, hat Pech, denn die Betreiber der Plattformen haften nicht. Wenn wir den Urlaub planen, wird schnell im Netz nach günstigen Angeboten gesucht und dann gebucht. Wenn wir umziehen wollen, schickt uns die Immobilienplattform ihre Angebote per E-Mail. Und nach dem Gebrauchtwagen suchen wir auf einer Anbieterplattform in Tausenden von Angeboten. Das Internet ist ein großer virtueller Marktplatz, auf dem sich viel Geld verdienen lässt. Deshalb haben längst auch Gauner und Betrüger diesen lukrativen Handelsweg für sich entdeckt. Rechtsanwalt Christian Solmecke berichtet aus seinem Berufsalltag: „Wir sehen eine deutliche Zunahme des Internetbetrugs. Das hat früher angefangen mit den kleinen Abofallen, da ging es meistens so um 96 Euro. Die Dimensionen haben sich dann weiterentwickelt: Man hat dann bei eBay eine Ware ersteigert und in dem Paket hat dann nur ein Stein gelegen. Da war es dann schwer nachzuweisen, dass die Ware nie angekommen ist. Plötzlich werden Dienstleistungen oder auch Hotels angeboten, die überhaupt nicht existieren.“ ..... Generell gilt also: Vorsicht bei Schnäppchenpreisen! Wer dennoch auf ein solches Angebot eingehen will, sollte auf keinen Fall Vorauszahlungen leisten und erst recht keine Barüberweisung ins Ausland vornehmen. Quelle und vollständiger Bericht: WDR - Markt
Quelle: Youtube - Bertjesnl
Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche ... Ein 54-jähriger Mann aus dem Gemeindebereich Polling war durch einen Telefonanruf über einen angeblichen Geldgewinn von 1150 Euro benachrichtigt worden. Dieser sollte durch einen auf dem Postweg zugesandten Scheck ausbezahlt werden. Lediglich für die Versicherung des Scheckversandes wären Kosten in Höhe von 75 Euro zu zahlen.
Schließlich bekam der Mann von der Post eine Mitteilung, dass für ihn eine Postsendung zur Abholung bereit liege. Er glaubte, es handle sich dabei nun um den Scheck und zahlte die 75 Euro ein. Im zugestellten Brief fand sich, wie sich später herausstellte, dann aber statt des versprochenen Schecks ein Schreiben, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass er zum Vorzugspreis von 39 Euro pro Quartal an Gewinnspielen teilnehmen könne. ... Quelle und vollständiger Bericht: chiemgau24.de
Dass es sich um kein seriöses Angebot handelt, zeigt allein schon die Tatsache, dass dem Einladungsschreiben nicht zu entnehmen ist, was die Apollo Vertriebs GmbH eigentlich vertreibt: Kosmetik- und Wellnessprodukte. ASV-Wirt Zechner gegenüber verkauften die Abzocker aus Bregenz die geplante Veranstaltung wenigstens halbwegs korrekt als Präsentation ebensolcher Produkte. Kunden wie Walter Lenk teilt man das besser nicht mit.
Wer mal in Bregenz anruft, der kann Spaß haben. Die vorgebliche Unwissenheit der Damen, die dort ans Telefon gehen, ist höchst unterhaltsam. Eine dieser Damen heißt Nina Wilming. Nicht die geringste Ahnung habe sie, welcher Art denn der Veranstaltungsabend in Dachau sei, behauptete sie gegenüber unserer Zeitung. Eine vergessliche Dame, diese Nina Wilming. Denn sie war es, die mit Zechner Kontakt aufnahm und Details klärte.
Warum die vorgebliche Telefonistin die Verhandlung mit den Veranstaltungshäusern führt, wird rasch klar. Denn Mario Rissmann, der Geschäftsführer der Bregenzer Firma, hat einen zweifelhaften Ruf längst weg: Seit Jahren dreht er vorwiegend älteren Menschen auf vergleichbaren Veranstaltungen Bratpfannen, Naturhaardecken, Vitaminprodukte und sonstwas an. Alles im Internet dutzendfach nachzulesen ... Quelle und vollständiger Bericht: merkur-online.de
Die Entertainment Shopping AG als Betreiber von Swoopo ist insolvent. Am 23. März wurde Dr. Michael Jaffe vom Amtsgericht München als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt (Az. 1508 IN 1022/11).
Auf der Website von Swoopo wird das Insolvenzverfahren als technisches Problem beschrieben... Quelle und vollständiger Beitrag: wortfilter.de
Vorsicht: Viele ab Werk installierte Programme für Smartphones, Apps, suchen regelmäßig im Internet nach aktuellen Daten. Im Ausland berechnen die Anbieter dafür saftige Roaminggebühren. Wer sein Smartphone im Ausland nutzt, sollte eine spezielle Flatrate buchen. ... ... Wer nichts zahlen möchte, kann vor der Reise beim Netzbetreiber den Datenverkehr im Ausland sperren lassen. Quelle und vollständiger Bericht: test.de
Per Nachnahme werden zurzeit niedersächsische Verbraucher abgezockt. "Ein ganz übler Trick, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen", so Kathrin Körber, Juristin bei der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Denn per Nachnahme machen dubiose Anbieter sofort und sicher Kasse. Der Zusteller händigt eine Sendung nur gegen Bezahlung aus und überweist den übergebenen Betrag sofort auf das entsprechende Absenderkonto. Das Geld ist futsch. Körber rät: "Wenn Gewinne oder Dienstleistungen versprochen werden, ob per Brief oder am Telefon, sollten weder die Nachnahmegebühren noch Aufwandsentschädigungen oder Bearbeitungsentgelte gezahlt werden. Verbraucher sollten sich auch nicht verunsichern lassen, wenn sich angeblich der Verbraucherschutz meldet. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen ruft niemanden unaufgefordert an! Vor kurzem erhielt Herr B. einen Anruf, angeblich von der Lotterie SKL. Er habe 1.190 Euro gewonnen und den Gewinn wolle man ihm per Scheck zustellen, deshalb bräuchte er auch keine Bankverbindung nennen. Wenig später kam tatsächlich ein Brief per Nachnahme über 75 Euro. Im Glauben, in dem Brief sei der Scheck, zahlte Herr B. Andere Anrufer behaupten vom Verbraucherschutz zu sein und bieten ihre zweifelhaften Dienstleistungen zum Schutz gegen belästigende Telefonwerbung an. Für die schriftliche Einwilligung zur Dienstleistung soll ebenfalls per Nachnahmebrief abkassiert werden. Verbrauchern, die die Annahme verweigerten, flatterten beispielsweise "letzte Mahnungen" ins Haus. Der Absender "Aktion Privatsphäre" aus Hilden monierte, dass der Verbraucher sich mit der Dienstleistungsgebühr per Nachnahmesendung einverstanden erklärt habe, eine telefonische Zustimmung aufgezeichnet wäre und die Begleichung der Rechnung umgehend zu erfolgen habe. Die Forderung würde sonst 'ans Inkasso' übergeben werden. Verbraucher sollten sich nicht ins Bockshorn jagen lassen. Hilfe bieten die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale.
Wie schon berichtet, trat das Unternehmen „UrlaubsPlus Reisen“ mit dem Namen „Verwaltungsbüro Koch&Wagner“ auf und vermittelte durch solche Schreiben den Eindruck, auf Grund eines gerichtlichen Auftrags ein Urteil gegen ein Werbefahrtenunternehmen zu vollstrecken. Auf Grund dieses Urteils würde allen Geschädigten eine Summe von rund EUR 3000,-- ausbezahlt werden, und das orginellerweise auf einer Werbefahrt (!). Nun wird dieses Unternehmen vom VKI im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz geklagt! Gestützt wird diese Klage auf das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ... Quelle und vollständiger Bericht: konsumentenfragen.at
Abzocker lassen sich immer wieder neue Maschen einfallen. In den letzten tage wurde eine besonders verwerfliche Masche bekannt. Eine Firma AfM (Agentur für Meldepflicht) verschickt unaufgefordert „Angebote“ an Hinterbliebene, um in deren Auftrag bei folgenden Kreditsicherungsunternehmen und Kreditsicherungszentralen SCHUFA Holding AG, CREDITREFORM, DWA Wirtschaftsauskunft und ARVATO Infoscore entsprechende Einträge zu löschen. Diese „Leistungen“ werden mit einem Kostenbeitrag von 47,42 EUR in Rechnung gestellt. Die Firma AfM vermittelt den Eindruck, bereits tätig geworden zu sein und somit einen rechtmäßigen Anspruch auf die knapp 50 Euro erworben zu haben. Augenscheinlich zielt diese Firma auf die Ausnahmesituation ab, in der sich die Trauernden befinden, so dass eine Begleichung des Rechnungsbetrages in dieser relativ geringen Höhe sehr wahrscheinlich scheint. Am 11.03.2011 sind erstmals in Westfalen solch dubiose Schreiben zur Anzeige gekommen. Nun sind auch die ersten Fälle in Waldeck-Frankenberg bekannt. Die zuständige Staatsanwaltschaft prüft, ob mit diesen Schreiben bereits Straftatbestände erfüllt sind. Die Polizei warnt ausdrücklich vor diesen „Machenschaften“. Zahlungen sollten nicht geleistet werden. Wenden Sie sich an ihre zuständige Polizeistation. Quelle: presseportal.de/polizeipresse
Auch der WDR berichtete in der Sendung Lokalzeit aus Düsseldorf über die Abzocke und die laut Impressum dafür verantwortliche Frau Elvira Henning-Knau. Quelle: Youtube - Beertjesnl
Ein Fall fürs Altpapier sind angebliche Gewinnbenachrichtigungen von „Das Telefonbuch“. Preise sollen „in netter Atmosphäre und bei ausgelassener Stimmung feierlich überreicht“ werden. Die Verbraucherzentrale warnt. ... Durch die Verwendung eines Markennamens und die Nennung von Name, Adresse und Telefonnummer des Empfängers, in manchen Fällen auch seines Geburtsdatums, kann das Schreiben auf den ersten Blick echt wirken. „Die Anbieter versuchen bewusst, eine seriöse Aufmachung zu haben“, erklärt Erich N. Dieses Vorgehen sei „die übelste Kanone“, schimpft der Verbraucherschützer. ... Quelle und vollständiger Bericht: neckar-chronik.de
Die Kriminalpolizei Flensburg meldet einen Fahndungserfolg, bei dem ein 28- und 29-Jähriger aus Flensburg festgenommen wurden. Die beiden Täter hatten nacheinander sieben Internetshops eingerichtet, in denen sie Elektronikartikel zu günstigen Preisen anboten. ... ... Die Betrüger versendeten die bestellte Ware jedoch nicht. Den Kunden entstand ein Schaden von insgesamt rund 300.000,- Euro. Am letzten Wochenende wurden die beiden Haupttäter festgenommen und ihre Tathelfer ermittelt. In ihren Wohnungen wurde Beweismaterial sowie hohe Sach- und Geldwerte sichergestellt. ... Quelle und vollständiger Bericht: telespiegel.de
In einem am 22.3.2011 abgeschlossenen Vergleich vor dem Landgericht Frankfurt hat sich die ProPayment GmbH verpflichtet, ab dem 22.3.2011 ihre Bankverbindung bei der Taunus Sparkasse nicht mehr in Rechnungen / Mahnungen anzugeben. Die Taunus Sparkasse hat die Geschäftsverbindung zur ProPayment GmbH wirksam zum 8.4.2011 gekündigt und wird das Konto der ProPayment GmbH entsprechend schließen. Distanzierung von jeder Art unseriöser Geschäfte Die Taunus Sparkasse unterstützt keine Betreiber, die im Internet von Verbrauchern als sog. „Internetfallen“, „Internetabzocker“ oder „Abofalle“ bezeichnet werden. Sie distanziert sich klar von jeder Art unseriöser Geschäfte. Dies betrifft auch Unternehmen, die Inkassotätigkeiten für solche internetbasierten Dienstleistungen durchführen. Entsprechende Geschäftsbeziehungen werden wir weiterhin kündigen. Die Taunus Sparkasse wird sich unter Ausnutzung aller rechtlichen Möglichkeiten dagegen zur Wehr setzen, dass unseriöse Geschäfte über ein Konto der Taunus Sparkasse abgewickelt werden, die geeignet sind, den guten Ruf der Sparkasse in der Öffentlichkeit zu beschädigen. Auch wir fühlen uns insoweit als Betroffene unseriöser Geschäftspraktiken. Quelle: Taunus Sparkasse
PS: Bei dieser Gelegenheit sollte noch erwähnt werden, dass die ProPayment GmbH zum Frankfurter Kreisels gehört. Das ist jenes Firmengeflecht, bei dem Michael Burat als Hauptverantwortlicher die Fäden zieht. Amtsgericht Offenbach am Main Aktenzeichen: HRB 45263
Bekannt gemacht am: 24.01.2011 22:00 Uhr Veröffentlichungen des Amtsgerichts Offenbach am Main In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.
ProPayment GmbH, Rodgau, Borsigstraße 35, 63110 Rodgau. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 26.04.2010 mit Änderung vom 18.05.2010. Die Gesellschafterversammlung vom 08.12.2010 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 1 (Firma, bisher: ZB Software Solutions GmbH).
§ 1 Abs. 2 (Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung von Osnabrück (bisher Amtsgericht Osnabrück HRB 204307) nach Rodgau und § 2 (Gegenstand des Unternehmens) beschlossen. Geschäftsanschrift: Borsigstraße 35, 63110 Rodgau. die Zweigniederlassung in Frankfurt am Main ist aufgehoben. Gegenstand: die Erbringung von Abrechnungsserviceleistungen, Onlineabrechnungen sowie erlaubnisfreies Inkasso für verbundene Unternehmen gemäß § 2 Abs. 3 Ziffer 6 RDG, § 15 AktG und der Einzug von angekauften Forderungen von verbundenen Unternehmen im Sinne von § 15 AktG. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Ballay, Zdenko, Bad Homburg, *13.09.1971, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Einzelprokura: Burat, Michael, Ulrichstein, *23.01.1975.
Gemeinhin genießen Anwälte einen seriösen Ruf, während die Inkassobranche eher um ihr Image bangen muß. Daß dies nicht immer so sein muß, zeigen jüngere Entwicklungen in der Anwaltschaft. Verschiedene Anwälte, die sich mit dem Inkasso von Firmen beschäftigten, denen ein zweifelhaften Ruf anhaftete, gerieten in den Focus der öffentlichen Aufmerksamkeit. In diesem Zusammenhang besonders häufig im Internet und der Presse genannte Namen sind Olaf Tank, Katja Günther und Bernhard Syndikus. Alle drei besitzen eine Anwaltszulassung und haben sich aufgrund ihrer Inkassotätigkeit den Unmut von Bürgern auf sich gezogen. Der Unmut ging soweit, daß etliche Strafanzeigen erstattet wurden. ... Anfangs tolerierten die Gerichte die unauffälligen Hinweise auf die Zahlunsverpflichtung und sahen darin keine kriminelle Handlung. Erst mit der Häufigkeit und der Penetranz des Forderungseinzugs kamen kritische Richterstimmen auf, die schließlich völlig in eine Ablehnung des Vorgehens umschlugen. Es ist für die Inkassokunden wie für die Inkassobetreiber eine ernste Angelegenheit, die Forderung auf Rechtmäßigkeit zu überprüfen. ... Quelle und vollständige Meldung: pressmap.de
Seit dem Jahr 2008 scheint es mit der kriminellen Karriere des Christian Müller steil bergauf zu gehen. Was zu dem damaligen Zeitpunkt noch nach den ersten Versuchen eines Nachwuchsabzockers aussah, änderte sich sehr schnell. Nur ein halbes Jahr später war Christian Müller mit einer eigenen Firma in der Branche der Adressbuch- und Offertenbetrüger aktiv. Auch das seit Januar neue Unternehmen MMV Müller Marketing Verlags GmbH des zwielichtigen Herrn Müller dient dem Zweck des Anzeigenbetrugs. Amtsgericht Frankfurt am Main Aktenzeichen: HRB 90045 Bekannt gemacht am: 31.01.2011 12:00 Uhr Veröffentlichungen des Amtsgerichts Frankfurt am Main In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.
MMV Müller Marketing Verlags GmbH, Frankfurt am Main, Schumannstraße 27, 60325 Frankfurt am Main. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 04.01.2011. Geschäftsanschrift: Schumannstraße 27, 60325 Frankfurt am Main. Gegenstand: Verlag von Adressbüchern, Firmenbüchern, Telefonbüchern und Branchenverzeichnissen in gedruckter und elektronischer Form. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Müller, Christian, Mainz, *26.01.1987, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Mit internationalem Haftbefehl wurde seit Jahren nach einem 38-Jährigen Online-Betrüger aus Eschwege bei Kassel gefahndet. In Thailand konnte er schließlich verhaftet und nach Deutschland überführt werden. Mehr als sechs Jahre lang soll der Deutsche Lars S., der in Thailand abgetaucht war, gutgläubige Online-Käufer betrogen und zahlreiche Existenzen zerstört haben. Mit internationalem Haftbefehl wurde seit Jahren nach dem 38-Jährigen aus Eschwege bei Kassel gefahndet. In Thailand konnte er schließlich verhaftet werden. Die Vorwürfe: Unter Verwendung von falschen Namen und mithilfe zahlreicher Scheinfirmen soll Lars S. Warenbetrug begangen haben. Mit gefälschten Identitäten und Ausweisen soll er von Thailand aus gutgläubige Käufer und Zwischenhändler in Deutschland und der Schweiz um mehrere hunderttausend Euro betrogen haben. Computer, Kameras und andere Elektronikartikel bot der 38-Jährige bei Ebay an und kassierte per Vorkasse. Ware lieferte er jedoch nie. ... Quelle und vollständiger Bericht: mdr - brisant
Wie Wilhelm G. aus Aukrug und Rosemarie F. aus Kiel erhalten angebliche Bargeldgewinner derzeit nicht nur in Schleswig-Holstein, sondern bundesweit Schreiben mit einer „Reisebestätigungen“ oder „Letzten Erinnerung“ von der „Zentralen Gewinnverteilung“ aus 49751 Sögel und von „Jensen-Weise-Feldhaus Finanzdienstleistungen“ aus 49649 Bethen. Die Hintermänner beider „Gewinnspielveranstalter“ versuchen nach bewährtem Muster ältere Herrschaften mit angeblichen Geldgewinnen und kostenlosen Mahlzeiten zur Anmeldung für eine Kaffeefahrt in die Lüneburger Heide zu motivieren. "Diese seit vielen Jahren praktizierte Masche ist offenbar weiterhin lukrativ, auch wenn viele „Gewinner“ wissen, dass es die Veranstalter im Rahmen einer Verkaufsveranstaltung nur auf ihr Geld abgesehen haben", so Thorsten Meinicke von der Verbraucherzentrale. Neu ist in der "Reisebestätigung" der „Zentralen Gewinnverteilung“ die Androhung von Stornokosten in Höhe von 19,90 € bei Nichtanmeldung an der kostenlosen Busreise zur "Gewinnverteilung". „Wer nicht mitfahren möchte, braucht überhaupt nicht zu reagieren. Die uns bekannten Adressaten haben sich vorher weder für eine Reise noch für eine Gewinnübergabe angemeldet. Es besteht hier nach unserer Auffassung selbst bei einer Anmeldung keine rechtliche Verpflichtung Stornobeträge zu zahlen“, so Meinicke weiter. So setzen die angeblichen Glücksboten Verbraucher unter Druck, um ihnen später auf Werbeverkaufsveranstaltungen überteuerte Reisen oder Waren aufschwatzen zu können. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, diese „Einladungen“ grundsätzlich zu ignorieren oder bei einer Teilnahme immer ein Mobilfunktelefon dabei zu haben und keine hochpreisigen Waren zu kaufen. Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein
Ein auf Betreiben des Landeskriminalamtes Vorarlberg seit Anfang Februar zur internationalen Fahndung ausgeschriebener Betrüger ist von Zielfahndern des Bundeskriminalamtes in Kooperation mit rumänischen Behörden in Rumänien geschnappt worden. Der Mann soll mit seinen Machenschaften in Österreich mehr als eine Million Euro Schaden verursacht haben... Quelle und vollständiger Bericht: krone.at
Nachdem die Firma CLT Marketing GmbH aus Cappeln erst nach einem Urteil des Landgerichts Oldenburg gestoppt werden konnte, lief deren Abzocke auf Kaffeefahrten als E.T.V. Vertrieb UG zusammen mit der Calzone S.a.r.l. weiter. Die Verbraucherzentrale Brandenburg erstattete deshalb Strafanzeige wegen Betrugsverdachts bei der Staatsanwaltschaft in Oldenburg. Viele Brandenburger aus allen Regionen des Landes, aber auch Verbraucher aus anderen Bundesländern schilderten monatelang eine Abzock-Story, die mit Barzahlungen eines „Christophoros Sorglos-Paketes“ für 49 € pro Person auf Kaffeefahrten begann. Dazu Juristin Sabine Fischer-Volk: „Zunächst kassierten CLT, später E.T.V. und Calzone 49 Euro/Person für ein Servicepaket ohne Übergabe eines Reisesicherungsscheins und ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung; verweigerten dann sogar das gesetzliche Widerrufsrecht.“ Später legten die Firmen sogar noch einen drauf: Bei einem Widerruf verwehrten sie nicht nur die Rückzahlung der Servicepauschale, sondern stellten auch noch Stornokosten in Rechnung. Nachdem CLT aufgrund eines von der Verbraucherzentrale Brandenburg erstrittenen und inzwischen rechtskräftigen Urteils des Landgerichts Oldenburg vom 26.1.2011 (AZ: 5 O 2691/10) plötzlich als E.T.V. Vertrieb UG Schierlingsfeld umfirmierte und mit einer Calzone S.a.r.l. aus Luxemburg die gleiche Masche weiter betrieb, erstattete der Verbraucherverband Strafanzeige wegen Betrugsverdachts bei der Staatsanwaltschaft in Oldenburg. Fischer-Volk weiter: „Denn ob die verkauften Reisen überhaupt stattfinden, scheint bei diesem Vorgehen fraglich.“ Sie rät Betroffenen dringend, die Reiseverträge nachweislich per Einwurf-Einschreiben zu widerrufen und Strafanzeige zu erstatten, wenn die bereits gezahlten Gelder nicht zurückgezahlt werden. Auf keinen Fall sollten noch ausstehende Restzahlungen auf Konten des „Dreiergespanns“ überwiesen werden. Quelle: Verbraucherzentrale Brandenburg
Dubiose Anschreiben mit einer angeblichen Reisebestätigung als Inhalt gingen bei mehreren Bürgern im Raum Lichtenfels ein. Bei genauem Hinsehen entpuppte sich die Reisebestätigung als Köder für die Teilnahme an einer Verkaufsfahrt. Mit dem Schreiben einer zentralen Gewinnverteilung aus Sögel wurden Busfahrkarten übersandt. Es wird vorgegaukelt, dass eine Anmeldung zu einer Fahrt einer „großen Sponsorenaktion“ erfolgte. In Aussicht gestellt werden Bargeldgewinne und Sachpreise. Für den Fall, dass man bei der Reise nicht teilnimmt, wird eine Rechnung in Höhe von 19,90 Euro angedroht. Damit soll offensichtlich der Druck zur Teilnahme erhöht werden. Das Versprechen von Geldgewinnen, Sachpreisen und Geschenken, die im Rahmen der Busfahrt übergeben werden sollen sowie die Verwendung einer Postfachadresse als Absender, sind untrügliche Zeichen für eine unseriöse „Kaffeefahrt“, an deren Ende es die Gewinne niemals gibt, aber immer Abzocke erfolgt. Zur Gewinnübergabe wird zwar eingeladen, ein Gewinn wird aber nie genannt oder nur als Gewinnoption in Aussicht gestellt. Besonders dreist ist die Ankündigung, bei Nichtteilnahme der überhaupt nicht gebuchten Reise, eine Rechnung zu stellen. Die oberfränkische Polizei rät: Leisten Sie der Einladung nicht Folge und schicken Sie auch keine Antwortkarten zurück. Lassen Sie sich durch die Androhung einer Rechnung für eine nicht gebuchte Reise nicht unter Druck setzen! Quelle: infranken.de
Er sitzt in der Falle. Und weiß gar nicht, wie er da hineingeraten konnte. Klaus P. (72) aus Rendsburg wollte doch nur im Internet Kosten vergleichen. Er suchte eine Grafikkarte für den Computer. So landete er auf der Seite www.outlets.de. Köder: „Wir finden den günstigsten Preis“. Doch statt Schnäppchen-Angeboten fand er nur eine Liste von Internetadressen bekannter Kaufhäuser. Und nicht nur das: Es war ein Klick, der ihn knapp 200 Euro kosten soll. Denn Klaus P. hat ein vermeintliches Gratis-Angebot genutzt - und dabei nichtsahnend ein zweijähriges Abo über eine Online-Dienstleistung abgeschlossen. ... Bis dem Ehepaar Anfang März erneut eine Rechnung ins Haus flattert. Begründung: „Die Zahlung des vertraglich vereinbarten Entgeltes für das 1. Vertragsjahr stellt ein faktisches Schuldanerkenntnis und einen Vertragsschlus...dar.“ Die Entgeltforderung habe „Icontent“ inzwischen an die Firma „ProPayment“ abgetreten - interessant dabei: Sie hat dieselbe Postadresse wie „Icontent“ in Rodgau. Die Drohungen lesen sich diesmal noch drastischer, ... Quelle und vollständiger Bericht: shz.de
Fragwürdige Post von einer „Epsilon GmbH Forderungsmanagement“ mit Sitz in Hannover erhalten derzeit etliche Verbraucherinnen und Verbraucher in Rheinland-Pfalz. In dem Brief heißt es: „Wir sind beauftragt, die offene Forderung der Fa. Automobilservice Deutschland GmbH gegen Sie durchzusetzen.“ Die Höhe der Forderung beläuft sich auf 79,95 Euro zuzüglich Inkassokosten, insgesamt 116,45 Euro. Die Angeschriebenen sollen am „Bonusprogramm ASD Card“ der Firma teilgenommen und die fällige Vergütung dafür nicht bezahlt haben. „Die Epsilon GmbH ist weder als Inkassodienstleister zugelassen, noch überhaupt im Handelsregister verzeichnet,“ so Carmen Gahmig von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Die eigentlich unverzichtbare Angabe von Sitz und Adresse der Automobilservice GmbH als Forderungsinhaber hat sich die Epsilon GmbH gleich ganz erspart. Ebenso fehlen Informationen zur Fälligkeit der angeblichen Forderung. „Den Anschein von Seriosität soll wohl die Angabe eines Aktenzeichens auf dem Schreiben wecken“, so Gahmig. Wer die im Schreiben angegebenen Telefonnummer anwählt, erhält nur den Hinweis „Kein Anschluss unter dieser Nummer“. „Betroffene sollten die geforderte Summe nicht bezahlen und sich nicht durch die Androhung von Mahnbescheid oder Zwangsvollstreckung einschüchtern lassen“, rät Gahmig. „Erst wenn sich ein Inkassodienst oder ein Rechtsanwalt mit der Durchsetzung der angeblichen Forderung melden sollte, ist es notwendig, das Bestehen der Forderung einmalig schriftlich zurückzuweisen“. Die Verbraucherzentrale hat beim für Inkassodienstleistungen zuständigen Amtsgericht Hannover in Erfahrung gebracht, dass es sich bei der Anschrift um die eines Office-Centers handelt, das befristet Büros bzw. Bürodienstleistungen anbietet. Nach Auskunft dieser Firma ist eine Epsilon GmbH dort nicht bekannt. Die Firmierung/Adresse ist daher offenbar fiktiv. Der Vorgang wurde seitens des Gerichts an die Staatsanwaltschaft Hannover abgegeben. Geschädigte sollten sich daher direkt an die Staatsanwaltschaft Hannover wenden. Quelle: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Eine Werbeveranstaltung in einem Hotel im Chamer Stadtteil Altenmarkt besuchten neben über 30 Senioren auch zwei ältere Polizeibeamte aus Cham. In den Einladungsschreiben wurden den Teilnehmern jeweils 209 Euro in Aussicht gestellt. Von dem Veranstalter wurden Reisen und ein Seniorenhandy angeboten. Da der Veranstaltungsleiter keine Reisegewerbekarte vorlegen konnte, leitete die Polizei Überprüfung ein. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei, bei sogenannten Verkaufsveranstaltungen und Kaffeefahrten die Seriosität des Anbieters genauer anzuschauen. Quelle: mittelbayerische
"Staatliche garantierte Gewinnauszahlung durch den Lotto-Service" - so klingt die neueste Masche der Kaffeefahrtveranstalter um gutgläubige Käufer für Heizdecken, Matratzen, Kochtöpfe oder Wundermedikamente zu ködern. Bei einem "Gratis-Sektempfang" oder "reichhaltigem Buffet" werden Kunden dann in stundenlangen Verkaufsveranstaltungen mürbe gemacht. Verbraucherschützer warnen seit mehr als 40 Jahren davor. ... Quelle und vollständiger Bericht: RBB - was! Quelle: Youtube - scamnewsTV
Ein ehemaliger Callcenter-Agent aus Pristina hat seine Eindrücke und Erfahrungen niedergeschrieben und als Leserbrief an das Portal http://kosova-aktuell.de geschickt. Dort wurde der Leserbrief ungekürzt und unzensiert veröffentlicht. Es dauerte aber nicht lange bis der Beitrag wieder verschwunden war. Da hat wohl jemand sein Fäustle erhoben und gedroht. Immerhin verspricht die Redaktion von kosova-aktuell.de: „Wir werden allerdings trotz juristischer Drohungen an dem Thema -Call Center in Prishtina- dranbleiben.“ Lesen Sie hier den inzwischen gelöschten Leserbrief. Nur kriminelle Deutsche, treiben sich noch im Albanischen Raum herum, wobei die Ausnahme die uralt Investoren sind, von unter 5 Personen, welche vor 1997 dort schon waren.
Aktuell findet man auf der Webseite kosova-aktuell.de eine Stellungnahme zum Thema Callcenter und der Löschung des Leserbriefs. Dabei ist es schon mehr als ärgerlich wenn dort den Lesern nunmehr suggeriert wird: „Dabei handelt die Firma von Herrn Eberle absolut legal, ...“ Das ist absoluter Unsinn, wie die rapide gestiegenen Beschwerden bei den Verbraucherzentralen und der Bundesnetzagentur beweisen. Dort laufen ständig Beschwerden auf, weil die Betroffenen von illegalen Werbeanrufen für Gewinnspiele und Eintragsdienste belästigt werden. In den meisten Fällen sogar mit unterdrückter Rufnummer von gebrochen Deutsch sprechenden Personen. Es ist an der Zeit, dass man auch im Kosovo den kriminellen Aktivitäten des angeblichen Wohltäters und selbsternannten Businessangel Faustus Eberle und seiner Strohleute Geschäftsführer einen Riegel vorschiebt. Labels:
Mit dem per Haftbefehl gesuchten Ronny Leonhardt hat anscheind noch jemand eine saftige Rechnung offen und ist selber auf der Suche nach dem Betrüger. Per Email erhielten wir die folgende Mitteilung.
Hey, wir zahlen für einen hinweiss wo sich Ronny Leonhardt aufhält 50.000 Euro in Cash ohne weiteres. Adrese + Fotos per Mail an look4rl [at] gmx.ch. Labels:
An einer Packstation kann man Postsendungen abholen - die PIN und persönlichen Daten können aber ausspioniert werden. "Wir für Sie" hat die Gefahr des Betrugs untersucht. Quelle: MDR Sachsen-Anhalt Heute vom 14.03.2011
Prozess geplatzt weil Verteidiger unentschuldigt fehlte
Verhandeln wollte das Cloppenburger Amtsgericht gegen zwei Werbeverkaufsveranstalter aus Lindern und Lastrup. Die 36 und 50 Jahre alten Männer mussten sich wegen Betruges verantworten, weil sie auf einer Werbeverkaufsveranstaltung in Tschechien Senioren aus Sachsen übers Ohr gehauen haben sollen. Weil die Angeklagten im Ermittlungsverfahren geschwiegen hatten, hatte das Gericht etliche Zeugen aus Sachsen und Tschechien als Zeugen geladen. Doch der Verteidiger kam nicht. Ohne ihn konnte nicht verhandelt werden, nun muss er zahlen ... Quelle und vollständiger Bericht: NWZ online
Hohen Risiken bei Investitionen in Blockheizkraftwerke
Gegenwärtig kursiert im Vogtland ein Investitionsangebot, dass Anleger nach Meinung der Verbraucherzentrale Sachsen mit Vorsicht genießen sollten. Konkret geht um eine Offerte der Energiewert GmbH (Berlin). Verbraucher sollen über Jahre hohe Ausschüttungen bekommen, wenn sie der Firma Kapital zur Verfügung stellen. Nach dem Firmenkonzept "Value Power 2011" soll "in bereits erteilte Standortzusagen und abgeschlossene Lieferverträge für Blockheizkraftwerke namhafter deutscher Hersteller am idealen Investitionsstandort Italien" investiert werden. Darüber hinaus haben angesprochene Verbraucher nicht viel erfahren. Selbst mit Eigenrecherchen im Internet kommen Interessierte derzeit nicht weiter, denn die Webseite des erst im vergangenen Jahr gegründeten Unternehmens ist seit Tagen in Wartung. "Allein diese Situation rechtfertigt ein gewisses Misstrauen", meint Andrea Heyer, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. Um einen hohen Einmalbetrag dem Unternehmen erst einmal zur Verfügung stellen zu können, wurde Interessierten auch dazu geraten, einen Kredit aufzunehmen. Einem Ehepaar wurde so beispielsweise über einen Kreditvermittler ein 40.000 €-Darlehen bei der DSL Bank zu einem effektiven Jahreszins von 9,98 Prozent angeboten. Daraus ergibt sich für die Verbraucher ein über 7 Jahre zurückzuzahlender Gesamtbetrag in Höhe von 54.994 €. Eine kreditfinanzierte Geldanlage ist für Verbraucher besonders riskant. "Die avisierten Ausschüttungen an den Anleger können geringer ausfallen oder gänzlich ausbleiben", warnt Heyer. "Im schlechtesten Fall kann die Energiewert GmbH insolvent werden, so dass das dort angelegte Geld verloren ist – der Darlehensvertrag mit der Bank läuft in einem solchen Fall aber weiter. Das heißt, die monatlichen Raten müssen weiter aufgebracht werden". Die Idee, Blockheizkraftwerke Anlegern als Investitionsgegenstand anzupreisen, ist nicht neu. Auch die Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH (Nürnberg) setzte darauf. "Mit diesem Angebot waren für die Anleger ebenfalls viele Risiken verbunden, weshalb wir im Oktober 2010 davor warnten", informiert Heyer. Die Berechtigung dieser Warnung zeigte sich schon wenig später. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth nahm strafrechtliche Ermittlungen auf. Nicht nur diese beiden Beispiele zeigen, dass derzeit versucht wird, dem Grauen, also nicht staatlich überwachten Kapitalmarkt einen grünen Anstrich zu geben. Verbraucher sollten sich davon jedoch nicht blenden lassen und immer Details der jeweiligen Offerte hinterfragen. "Bevor man seine Unterschrift unter Anlage-und Kreditverträge setzt, können Angebote bei der Verbraucherzentrale Sachsen geprüft werden. Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen
Mario K. dürfte reichlich überrascht gewesen sein, als er vor einigen Tagen seinen Briefkasten öffnete und ein Schreiben vorfand, in dem man ihm zu einem größeren Bargeldgewinn aus einem Telefongewinnspiel gratulierte. Er hatte nämlich nie an einem solchen teilgenommen. Doch auch diese Zweifel griff das Unternehmen, das ihm da so überschwänglich gratulierte, auf: "Jetzt fragen Sie sich doch bestimmt: Ich habe doch gar nichts ausgefüllt oder abgeschickt? Stimmt! Mußten Sie auch nicht Herr K. denn unter not. Aufsicht wurde unter den Telefonnummern aus Ihrer PLZ-Region ihre Telefonnummer als Losnummer gezogen." ...
..... "Ein erstes Indiz für die Fragwürdigkeit des Angebots ist die Tatsache, dass die Firma nur ein Postfach angegeben hat statt einer richtigen Postadresse", sagt R.. Weil Gerichte an Postfächer keine Dokumente wie Mahnbescheide oder Ähnliches zustellen, lässt sich der versprochene Gewinn so kaum einklagen, wenn er auf der Fahrt nicht ausgezahlt wird. ... Quelle und vollständiger Bericht: thueringer-allgemeine.de
Sie versuchen es per Post, Telefon oder Internet: Branchenbuchabzocker. Derzeit sind sie besonders aktiv. Ihr Ziel sind Gewerbetreibende. Die Masche ist einfach, aber wirksam. Sie erwecken den Eindruck, eine offizielle Einrichtung zu sein und bewegen so ahnungslose Adressaten zum Abschluss teurer Verträge. Das merken diese meist erst, wenn die Rechnung kommt. ... ... Immer wieder versuchen die Firmen mit ihren Logos, dem Internetauftritt und ihren Formularen bekannte Unternehmen oder Behörden zu imitieren. So verwechselt der Gewerbetreibende schnell z.B. das "Gelbe Branchenbuch" mit den "Gelben Seiten". Die Firmen sind kreativ, um eine Vertragsunterschrift zu erhalten. So verschicken sie nicht nur Formulare, um einen Eintrag vornehmen zu lassen, sondern auch Korrekturaufforderungen. Außerdem locken sie mit Gratisangeboten, die sich im Nachhinein aber doch als kostenpflichtig herausstellen. ... Quelle und vollständiger Bericht: MDR - Escher
Der Finanzdienstleister Dr. Neumann und Partner hat es scheinbar auf die Ersparnisse der Senioren aus der Region abgesehen. Per Postwurfsendung lädt die Firma Senioren aus der Region zu einer Fahrt ein, bei deren Verlauf sie Restguthaben aus verschiedenen Gewinnspielen ausgehändigt bekommen sollen. Doch hinter der vermeintlichen Gewinnausschüttung steckt eine Kaffeefahrt aller erster Güte. Statt Geld oder Preise werden den Senioren verschiedenste Artikel zum angeblich unschlagbar günstigen Preis angepriesen. Der Firma auf den Leim gegangen ist auch der Plauer Fritz M. (Name der Redaktion bekannt). "Das ist gewerblicher Betrug", schimpft der betroffene Herr. Was er von der Fahrt in eine Rastower Gaststätte schildert, klingt ungeheuerlich: Der Moderator habe die Gäste beleidigt und diffamiert. Einige hilflose Frauen seien gar aus dem Saal geworfen worden, ... Quelle und vollständiger Bericht: Schweriner Volkszeitung
Schon wieder treibt ein angeblicher Paketdienst in Berlin sein Unwesen. Er verspricht Geschenke wie Sekt und Wein – und stellt sogar eine kostenlose Reise in Aussicht. Was den Verbrauchern hingegen blüht, sind Rechnungen und eine Menge Ärger. Mit einer Karte über einen Zustellversuch fängt alles an: Nach der Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen verspricht ein freundlicher Mitarbeiter diverse „Sponsorengeschenke“. Statt des zugesagten Pakets mit Sekt und Wein flattert den verdutzten Verbrauchern eine Buchungsbestätigung der Firma „Sachsen-Logistik“ über eine kostenlose Reise ins Haus. Allerdings: Im Kleingedruckten findet sich der Hinweis, es müssten Ausflüge vor Ort für mindestens 80 Euro pro Person gebucht werden; außerdem falle noch eine Organisationspauschale in Höhe von 30uro pro Kopf an. Naturgemäß ist spätestens jetzt der Moment gekommen, dem „Vertrag“ zu widersprechen. Als Antwort darauf erhalten die inzwischen vollends entnervten Verbraucher eine Stornorechnung über 50 Euro.
„Diese Rechnung sollte auf gar keinen Fall bezahlt werden“, warnt Susanne Nowarra von der Verbraucherzentrale Berlin. Die Juristin lässt derzeit prüfen, ob die Firma Sachsen-Logistik mit einer Inhaberin namens Hildegard Heise tatsächlich existiert, um den betrügerischen Machenschaften im Rahmen eines Verfahrens alsbald ein Ende zu bereiten. Hilfreich ist es in diesem Zusammenhang, wenn betroffene Verbraucher ihren Schriftwechsel an die Verbraucherzentrale Berlin, Hardenbergplatz 2, 10623 Berlin schicken. Quelle: Verbraucherzentrale Berlin
Eine Welle von E-Mails einer Apps World Ltd. schwappt derzeit durch Deutschland. Dem Empfänger wird mitgeteilt, er habe sich über das WAP-Portal via Mobiltelefon beim Anbieter angemeldet, informiert die Verbraucherzentrale Hessen. Für den "All App Zugang Lifetime Update" sollen 39 Euro innerhalb von fünf Tagen auf ein Konto bei der Wirecard Bank eingezahlt werden. Für ein zweijähriges Abonnement beispielsweise auf den Seiten myappsland.com, my-appsland.de oder www.top-apps24.com werden bis zu 96 Euro verlangt. Das persönliche Nutzerprofil und die IP-Adresse seien gespeichert worden, heißt es in der Mail. Sowohl die Apps World Ltd. als auch die xXx Adult Ltd. sitzen angeblich in der Arcadia Avenue 34 in London. Im Impressum der Seite top-apps24.com ist eine R.A.S.T. GmbH mit Sitz auf den Seychellen angegeben. ... Zu den neueren Abofallen im Internet zählt derzeit das Moogu-Dienst Postfach von moogu-dienst.com. Hier sollen rund 60 Euro auf ein Konto der Wirecard Bank überwiesen werden und - um die Ernsthaftigkeit der Mahnung zu unterstreichen - wird gleich mitgeteilt, dass gegen den Verbraucher eine Strafanzeige "in Auftrag" gegeben worden sei und der Inhalt des Rechners als Beweismittel sichergestellt werde. Absender der Mails ist eine Mobile Solutions Wieczorek und Partner Ltd.. ... Quelle und vollständiger Bericht: nnn.de
Rainer Staschik,
Randolf J. bekam einen Schock, als er seine Mobilfunkrechnung kontrollierte. Allein in einem Monat stellte ihm O2 gut 32,- Euro für so genannte Mehrwertdienste in Rechnung. Regelmäßig wurden drei Mal die Woche 2,99 Euro abgebucht. "WAP-Abo" stand neben den Posten, außerdem die Namen "Bob Mobile net-m" und "Guerilla Mobile". ... Aber nicht nur Smartphone-Nutzer sind gefährdet. Auch Nutzer anderer Mobiltelefone können sich ein Abo einfangen, ohne es zu bemerken. Oft versteckt sich die Falle hinter einem Gewinnspiel oder einem IQ-Test im Internet. Um über den Gewinn oder das Ergebnis des Tests informiert zu werden, werden Verbraucher aufgefordert, ihre Handynummer auf der jeweiligen Internetseite einzugeben. Dass damit ein Abo abgeschlossen werden soll, wird auf diesen Seiten meist gut versteckt. ... Quelle und vollständiger Bericht: SWR - Marktcheck
Bob Mobile,
„Dann machen wir jetzt zu Ihrer Sicherheit einen Datenabgleich“, tönt es aus dem Hörer. Bestimmend, rasend schnell kommen die Sätze hintereinander. Dem Opfer bloß keine Zeit zum Nachdenken geben. Fast immer will die Schnellsprecherin von der überforderten Rentnerin nur ein „Ja“ hören. ... ... Als die Anruferin alle Daten hat, drückt sie de Rentnerin ein Gewinnspiel-Abo aufs Auge, für 59 Euro. An 200 Gewinnspielen werde die Wiesbadenerin pro Monat teilnehmen, wie auch an der „Superrente“.
Hannah S. hat das Gespräch längst vergessen, da flattert ihr eine Zahlungsaufforderung ins Haus: 242 Euro fordert die Volox Inkasso, im Auftrag der FS Zahlungsverwaltungsmanagement. Zahlungsverzug plus Inkassokosten. Beim Abbuchen vom Konto sind die Abzocker gescheitert: Weil das Konto über Jahre hinweg regelrecht geplündert wurde, hat die Bank in Absprache mit der 80-Jährigen solchen Abbuchungen einen Riegel vorgeschoben. ... Quelle und vollständiger Bericht: Wiesbadener Tagblatt
Das Amtsgericht Mainz hat den Betreiber von top-of-software.de zur Zahlung außergerichtlicher Anwaltskosten verpflichtet, die einem Nutzer zur Abwehr einer unberechtigten Forderung entstanden sind. ...
Der Kläger hatte ursprünglich mit Google nach einer kostenlosen Virensoftware gesucht. Von dort gelangte er durch einen der ersten fünf Einträge auf top-of-software.de. ...
... sah das Gericht in der für den Rechnungsbetrag als Gegenleistung gebotenen Mitgliedschaft für den Nutzer keinen messbaren wirtschaftlichen Wert. Es wertete die Rechnungsstellung daher als versuchten Betrug. ... Quelle und vollständiger Bericht: zdnet.de
Dutzende von Anrufen, falsche Behauptungen, Datenklau, Betrug: Obwohl jede Art der Telefonwerbung vom Gesetzgeber eindeutig verboten worden ist, werden immer noch und immer wieder Verbraucher Opfer von Telefonbetrügern. Vor der Abzocke kommt der Anruf. Sie ersparen sich viel Ärger, wenn Sie in so einem Fall sofort auflegen. Die Betrüger arbeiten mit immer neuen Tricks: Sie versprechen Gewinne oder ... Quelle und vollständiger Bericht: br-online.de
Als die Aschaffenburgerin Karin H. den an ihren 12-jährigen Sohn adressierten Brief zum ersten Mal in den Händen hält, ist sie geschockt. 101 Euro soll Konstantin bezahlen - angeblich hat er sich auf der Internetseite www.download-service.de „nachweislich für ein Dienstleistungsangebot eingetragen“ und dadurch ein Download-Abo für zwei Jahre abgeschlossen.
Damit nicht genug: Die Firma Content4u, die groß auf dem Briefkopf prangt, droht gleich mit der ganz großen Keule. Wird der Betrag nicht innerhalb von zwei Wochen überwiesen, soll ein Inkassobüro den Fall übernehmen. ... Viele wollen sich wehren und erstatten Strafanzeige. So auch Bernd H. (Name von der Redaktion geändert) aus Aschaffenburg. Als er im Juli 2010 seine erste Mahnung erhielt, versuchte er zunächst, mit den Website-Betreibern per Email in Kontakt zu treten und verlangte einen Nachweis, dass er tatsächlich einen Vertrag abgeschlossen hat. Anstatt einer Erklärung kamen weitere Mahnungen und schließlich ein Schreiben von der „Deutschen Zentral Inkasso GmbH“.
Bernd H. zahlte trotzdem nicht und erstattete Anzeige. ... Quelle und vollständiger Bericht: main-netz.de
Anfang März erhielt die Rentnerin einen Telefonanruf. Die äußerst freundlich wirkende Anruferin erklärte, dass die Rentnerin einen Gewinn in Höhe von 1.900 Euro gemacht habe. Sie werde in den nächsten Tag einen Brief bekommen, für den eine Nachnahme von 75 Euro fällig sei. Erst dann könnte sie über ihren Bargeldgewinn verfügen. ...
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor Abzocke über Telefon und Internet. Seriöse Veranstalter würden nie einen Einsatz per Nachnahme verlangen, um an seinen Gewinn zu kommen. Quelle und vollständiger Bericht: wochenblatt.de
Quelle: SWR Landesschau vom 07.03.2011
PS: Leider wird am Ende des Berichts das Märchen von der 6-Wochenfrist wiederholt. Unberechtigte Abbuchungen können bis zu 13 Monaten wieder zurückgeholt werden.
Der Staatsanwalt ist stinksauer. „Sie wollen mir weismachen“, sagt er zum Angeklagten (30) aus Hilden, dem Betrug in 31 Fällen vorgeworfen wird, „dass Sie als Geschäftsführer nicht gewusst haben, wie das System funktionierte? Es ist unverschämt, wie Sie mich anlügen.“ Doch der Verteidiger nennt seinen Mandanten ein „Bauernopfer“: Der Hildener war Geschäftsführer einer Firma mit Sitz in England, die Kunden per Telefon Teilnahmen am Systemlotto mit verschiedenen Gebührenstufen anbot. Der Anklage zufolge wurden die Beträge zwischen Oktober 2006 und Dezember 2008 per Lastschriftverfahren ohne Zustimmung der Kunden abgebucht. Mittlerweile soll die Firma nicht mehr aktiv sein. ... Quelle und vollständiger Bericht: Solinger-Tageblatt
Die Arbeiterkammer Burgenland warnt Unternehmen vor Abzockversuchen, die einen Internet-Stadtplan betreffen. Anlass ist der Fall eines Betriebes im Südburgenland: Einer Mitarbeiterin im Büro wurde telefonisch mitgeteilt, dass ihre Firma einen einjährigen Gratisvertrag mit einem Verlag über einen Eintrag in einem Internetstadtplan abgeschlossen habe. Dieser würde in Kürze kostenpflichtig verlängert. Die Frau wollte daraufhin per Fax den behaupteten Vertrag stornieren. Mit ihrer Unterschrift schloss sie jedoch einen echten Vertrag ab, mit dem sie ihre Firma zur Zahlung von mehreren Tausend Euro verpflichtete. ... Für die Veröffentlichung der Firmendaten in einem Internet-Stadt- beziehungsweise -Dorfplan soll der "Auftraggeber" jährlich 1.798 Euro zahlen. ... Quelle und vollständiger Bericht: News.at
Wer ... im naiven Glauben auf Updates und Aktualisierungen seinen richtigen Namen eingibt, erlebt wenige Wochen später eine Überraschung, wenn eine Zahlungsaufforderung des Webseiten-Betreibers Content4u elektronisch ins Haus flattert. ... Content4u gehört zum sogenannten Frankfurter Kreisel, einem Firmenkonglomerat in der Hand von Michael Burat. In den vergangenen Jahren ist es Burat immer wieder gelungen, mit verschiedenen Internetdiensten unter anderem zur Berufswahl oder zu Haustieren ahnungslose Surfer zu verhängnisvollen Mausklicks zu verführen. Inzwischen ist die Justiz aktiv geworden. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat eine Anklage wegen Betrugs zugelassen, weil in einem vom Burat betriebenen Routenplaner-Portal der Hinweis auf die 59,95 Euro Kosten bewusst so gestaltet gewesen sein soll, dass Nutzer ihn übersehen. In Hamburg hat die Staatsanwaltschaft beim Oberlandesgericht Haftbefehle gegen ähnliche digitale Gelddrucker samt kontoführenden Strohmännern wegen des Verdachts auf bandenmäßigen Betrug erlassen. Eine der Abzockermafia immer wieder mit kreativen Drohschreiben aushelfende Inkassoanwältin wurde bereits von einem Karlsruher Gericht verurteilt. ... Quelle und vollständiger Bericht: Tagesspiegel
Einen Gewinn in Höhe von 1875 Euro verspricht derzeit ein Schreiben, das viele Verbraucher Sachsen-Anhalts erhalten. „Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Gebühren“ heißt es weiter in dem Schreiben mit dem Briefkopf „Schon BEZahlt.Danke.“ , Um welche Gebühren es sich handelt, ist zwar völlig offen, aber die Worte „Schon BEZahlt.Danke.“, die Farbgebung und das Schriftbild suggerieren den Adressaten, dass es sich wohl um die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) handeln würde. Der Absender versteckt sich hinter einer Postfachadresse in Lastrup. Das Schreiben entpuppt sich nach genauer Betrachtung als Einladung zur Kaffeefahrt. Die vermeintlichen Gewinner sollen sich zur Gewinnübergabe anmelden, für das leibliche Wohl sei gesorgt, auch eine Sonderprämie wird in Aussicht gestellt:„Ein neuer LCD-Flachbildfernseher inklusive ein Jahr lang Gebührenbefreiung für Ihr neues Gerät“ wird versprochen, vorausgesetzt ein weiterer Kunde wird mitgebracht. Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. rät, sich von derartigen Gewinnmitteilungen und Geschenkversprechungen nicht blenden zu lasen. Diese Einladungen können getrost im Papierkorb entsorgt werden. Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt
Die wegen Betruges gegen die in Norddeutschland ansässige Verkaufsfirma ermittelnden Beamten ... gehen davon aus, dass auf diese Weise bereits wieder eine ganze Reihe älterer Menschen um ihr gutes Geld gebracht wurde. Die Beamten warnen auch diesmal wieder nachdrücklich vor der beschriebenen Masche ... Quelle und vollständiger Bericht: landfunker.de
Die Klagen gegen die Pirnaer Internetagentur Sunphone 24 reißen nicht ab. ... ... ist jedoch die Staatsanwaltschaft gefragt. „Sobald wir die Ermittlungsergebnisse haben, prüfen wir, ob ein strafbares Verhalten vorliegt und ob wir gegebenenfalls Anklage gegen die Firma erheben“, sagt Lorenz Haase von der Staatsanwaltschaft Dresden, zu der auch die Staatsanwaltschaft in Pirna gehört. Der Vorwurf lautet auf „gewerbsmäßigen Betrug“, was das Gesetz als Betrug in „besonders schwerem Fall“ einstuft, ...
Bereits im Dezember vergangenen Jahres beschwerten sich Kunden von Sunphone 24 und warfen der Firma Betrug vor. Die Agentur- Inhaberin Selina Horx begründete damals die zahlreichen Klagen mit einem Festplattenausfall und einem daraus folgenden Ausfall des Servers. Sie versprach, die Probleme rasch zu lösen. Erneut bat die SZ nun aufgrund der jüngsten Vorwürfe um eine Stellungnahme. Ohne Erfolg. Telefonisch war niemand zu erreichen, die E-Mail wurde nicht beantwortet.
Das anscheinend auf Betrug basierende Geschäftsmodell war am 08.03.2011 auch schon Thema in der Sendung Akte 2011. Quelle: Youtube - Beertjesnl
Wer aus heiterem Himmel von Fremden angerufen wird, die zum Gewinn eines Kosmetikgutscheins über 100 Euro oder anderen tollen Sachen gratulieren, sollte sofort auflegen. Lässt sich der Angerufene neugierig in ein Gespräch verwickeln, landet er postwendend in der Abo-Falle. Spätestens mit der nächsten Telefonrechnung hat er dann Kosten von 9,90 Euro am Hals – pro Woche. ... Auf der nächsten Telefonrechnung der Telekom oder von Mitbewerbern finden Betroffene unter „Beträge anderer Anbieter“ den ominösen Posten über ein „Mehrwertdiensteabo“ für 9,90 Euro. Pro Woche. Grundlage ist ein angeblicher Vertrag mit Gewinnspieleintragungsdiensten wie winfinder.com oder glücksfinder.net, der die Teilnahme bei 200 Gewinnspielen sichert. Gefordert wird das Geld meist von der „telomax GmbH“ aus Frankfurt am Main ... Quelle und vollständiger Bericht: op-online
Bei Anruf Schock! Die Masche zieht immer wieder. Die Betrüger erzählen ihren Opfern, dass ein Verwandter an einem Autounfall beteiligt gewesen sei, bei dem ein Mensch verletzt wurde. Um eine Strafe oder Schadensersatzforderungen des Opfers abzuwenden, sollen die Angehörigen eine Entschädigung zahlen. Laut Polizei liegt die geforderte Summe meist zwischen 2.000 und 20.000 Euro.
Allein in Dortmund seien in den vergangenen zwei Wochen neun solcher Fälle gekannt geworden, die Dunkelziffer dürfte jedoch wesentlich größer sein. Die Masche sei zudem kein reines Dortmunder Phänomen, sondern über die Landesgrenzen hinaus bekannt.
Keinen Cent zahlen!
Wer einen solchen Anrufe erhalte, solle keinesfalls auf die Forderungen der Betrüger eingehen, rät die Polizei. Stattdessen sei es sinnvoll, mit dem angeblich in den Unfall verwickelten Angehörigen Kontakt aufzunehmen und auch die Polizei zu benachrichtigen.
Quelle: e110 Das Sicherheitsportal
Die Masche ist meist gleich: Über Telefon oder Internet wird Verbrauchern ein Vertrag für Dienstleistungen wie die Anmeldung zu Gewinnspielen untergejubelt. „Erst wird angerufen, dann abgebucht und oft monatelang abgezockt“, ... Mittlerweile gab es auch schon Fälle, in denen Geld, einfach so, ohne vorherigen Anruf vom Konto abgebucht wird. Die Daten stammen möglicherweise aus illegalem Datenhandel. Und auch über die Telefonrechnung ziehen manche Anbieter das Geld seit Kurzem ein. „Dass dies möglich ist, verwundert nicht nur die betroffenen Verbraucher“, ... Quelle und vollständiger Bericht: Augsburger Allgemeine
Gemeinsame Pressemitteilung der Verbraucherzentrale NRW und des Landeskriminalamtes NRW Weltverbrauchertag 2011: „Abgefragt, abgebucht, abgezockt – (be)trügerische Gewinne“; Lastschriftbetrug bei untergeschobenen Gewinnspielverträgen Ein freundlicher Anruf und kurze Zeit später fehlt Geld vom Konto: Die Masche, mit verlockender Gewinnspielwerbung am Telefon persönliche Daten zu erschleichen, um anschließend per Lastschriftverfahren private Konten zu plündern, wollen die Verbraucherzentrale NRW und das Landeskriminalamt NRW verstärkt bekämpfen. Verbraucherschützer und Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen nehmen den diesjährigen Weltverbrauchertag am 15. März zum Anlass, um gemeinsam auf den Zusammenhang von untergeschobenen Gewinnspielverträgen und daran gekoppelten Lastschriftbetrug aufmerksam zu machen. Unter dem Motto "Abgefragt, abgebucht, abgezockt - (be)trügerische Gewinne" geben Verbraucherberater und die örtliche Polizei in 45 Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW Tipps, wie man auf dubiose Abonnenten-Abzocker nicht hereinfällt und was man im Falle einer unzulässigen Abbuchung vom Konto tun kann. „Beschwerden über untergeschobene Gewinnspielabonnements und unberechtigte Kontoabbuchungen rangieren bei uns als Beschwerdefälle an oberster Stelle. Neuerdings werden angebliche Forderungen auch über Telefonrechnungen eingezogen“, erklärt Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW. Die Täter gehen perfide ans Werk. Eine der gebräuchlichsten Maschen: Opfer werden zunächst am Telefon mit der frohen Botschaft überrascht, sie hätten etwas gewonnen. Im Verlauf des Gesprächs werden persönliche Daten abgefragt sowie Gewinnspielabonnements angeboten und untergeschoben. „Zielgruppe dieser illegalen Lockanrufe sind meist Seniorinnen und Senioren: Sie sind arglos im Umgang mit den freundlichen Telefonwerbern und somit bevorzugte Opfer des dreisten Lastschriftbetrugs, der nach dem Ende eines Gesprächs sofort in Gang gesetzt wird“, erläutert Wolfgang Gatzke, Direktor des Landeskriminalamtes NRW, das Resultat bisheriger Ermittlungsverfahren. Die Maschen der Betrüger sind vielfältig, die Dunkelziffer ist hoch, der wirtschaftliche Schaden immens. Allein in einem Ermittlungsverfahren gegen eine organisiert handelnde Tätergruppe stellte das LKA betrügerische Abbuchungen bei 14.000 Kontoinhabern fest. Der Gesamtschaden lag bei 670.000 Euro. Das Landeskriminalamt und die Polizeibehörden in NRW wollen potenzielle Opfer vor Schaden bewahren und den dreisten Betrügern das kriminelle Handwerk legen: „Deshalb gilt für Betroffene“, so LKA-Chef Gatzke, „Lassen Sie sich auf unerbetene Telefonanrufe gar nicht ein. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge, lassen Sie unberechtigte Abbuchungen sofort stornieren, scheuen Sie sich nicht, Fälle dieser Abzocke bei der Polizei anzuzeigen.“ „Zusätzlich zu unseren Mitteln an Aufklärung, Beratung und Verfolgung von Unterlassungsansprüchen müssen die dunklen Machenschaften der Anbieter, die meist ihren Firmensitz im Ausland haben, unterbunden werden“, begrüßt Müller das Engagement der Polizei: „Strafanzeigen von Betroffenen sind unerlässlich, damit Polizei und Justiz Betrüger dingfest machen und einer Verurteilung zuführen können.“ Doch Täter dingfest machen, das allein reicht NRW-Verbraucherzentralen-Chef Müller nicht: „Mangelnde Kontrollen der Banken beim Lastschriftverfahren und bei der Rechnungsstellung der Telekommunikationsunternehmen leisten unerlaubten Kontoabbuchungen – in diesem Fall bei untergeschobenen Gewinnspielverträgen – Vorschub.“ Deshalb ist laut Müller auch hier ein wirksamer Hebel anzusetzen: „Einziehende Geldinstitute müssen prüfen, ob tatsächlich eine Einzugsermächtigung der Verbraucher vorliegt. Falls Telekommunikationsunternehmen fremde Leistungen auf die Telefonrechnung setzen, sollten sie bei Auffälligkeiten die Forderung überprüfen. Erhärtet sich ein Missbrauchsverdacht, ist der Einzug geforderter Beträge sofort zu stoppen.“ Noch besser wäre eine Regelung des Gesetzgebers, die vorschreibt, dass telefonfremde Leistungen – wie die von Gewinnspielfirmen – nur mit Zustimmung von Verbrauchern per Telefonrechnung abgerechnet werden dürfen. „Im Interesse eines wirksamen Schutzes der Betroffenen müssen alle an einem Strang ziehen – Geldinstitute, Verbraucherzentrale NRW und Strafverfolgungsbehörden“, so das Fazit von LKA-Chef Gatzke. Zusätzliche Informationen zum Hintergrund von untergeschobenen Gewinnspielverträgen und Lastschriftbetrug, präventive Tipps und Hilfen für Strafanzeigen unter www.vz-nrw.de/abgefragt-abgebucht und unter www.lka.nrw.de.