Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=EuG&Datum=20.09.2005&Aktenzeichen=T-195/05
Timestamp: 2019-09-19 11:32:06
Document Index: 24546671

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

EuG, 20.09.2005 - T-195/05 R - dejure.org
EuG, 20.09.2005 - T-195/05 R
https://dejure.org/2005,7947
EuG, 20.09.2005 - T-195/05 R (https://dejure.org/2005,7947)
EuG, Entscheidung vom 20.09.2005 - T-195/05 R (https://dejure.org/2005,7947)
EuG, Entscheidung vom 20. September 2005 - T-195/05 R (https://dejure.org/2005,7947)
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Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes - Gemeinschaftliches Ausschreibungsverfahren - Verlust einer Chance - Dringlichkeit - Interessenabwägung
Vergabe von Dienstleistungsaufträgen durch die Kommission; Zulässigkeit eines Ausschlusses vom Ausschreibungsverfahren; Interessenkonflikt bzw. Gefahr eines Interessenkonflikts als Ausschlussgrund; Ermessensfehler bei der Beurteilung eines Interessenkonflikts; Ablehnung ...
Zusammenfassung von "Vorläufiger Rechtsschutz gegen belastende EG-Rechtsakte - Lasset alle Hoffnung fahren?" von RA Dr. Markus Burianski, LL.M., original erschienen in: EWS 2006, 304 - 309.
EuG, 18.04.2007 - T-195/05
Was schließlich die angebliche Schädigung des guten Rufes und der Glaubwürdigkeit der Klägerinnen betrifft, genügt der Hinweis, dass nach der Rechtsprechung eine eventuelle Nichtigerklärung der Vergabeentscheidung durch das Gericht grundsätzlich ausreicht, um den durch die genannte Schädigung entstandenen Schaden wieder gutzumachen (vgl. in diesem Sinne Beschluss vom 20. September 2005, Deloitte Business Advisory/Kommission, T-195/05 R, Slg, EU:T:2005:330, Rn. 126), ohne dass entschieden zu werden braucht, ob die gegebenenfalls ungerechtfertigte Einstufung des Angebots der ersten Klägerin auf den dritten Platz in der Kaskade statt auf den ersten oder zweiten Platz eine solche Schädigung darstellt.
Deloitte Business Advisory / Kommission - Öffentliche Dienstleistungsaufträge - …
Wie der Präsident des Gerichts in seinem Beschluss vom 20. September 2005, Deloitte Business Advisory/Kommission (T-195/05 R, Slg. 2005, II-3485, Randnr. 120), festgestellt habe, sei die schwere Lesbarkeit der Poststempel auf den Umschlägen mit den Angeboten nicht mit einer Unzulänglichkeit des Angebots selbst vergleichbar.
Hinsichtlich der Schwere des Schadens, der mit dem Verlust von Marktanteilen verbunden ist, ist daran zu erinnern, dass in Fällen, in denen es sich beim Antragsteller um ein Unternehmen handelt, die Schwere eines materiellen Schadens u. a. im Hinblick auf die Größe des Unternehmens bewertet werden muss (Beschluss des Präsidenten des Gerichts vom 20. September 2005, Deloitte Business Advisory/Kommission, T-195/05 R, Slg. 2005, II-3485, Randnr. 156, vgl. in diesem Sinne auch Beschluss des Präsidenten des Gerichtshofs vom 23. Mai 1990, Comos Tank u. a./Kommission, C-51/90 R und C-59/90 R, Slg. 1990, I-2167, Randnrn.
101 Hierzu ist darauf hinzuweisen, dass im Fall der Nichtigerklärung der angefochtenen Entscheidungen durch das Gericht die Kommission, unbeschadet der Verpflichtungen, die sich aus der Anwendung des Artikels 288 Absatz 2 EG ergeben, gemäß Artikel 233 Absatz 1 EG die sich aus dem Urteil ergebenden Maßnahmen zu ergreifen hat (Beschluss des Präsidenten des Gerichts vom 20. September 2005 in der Rechtssache T-195/05 R, Deloitte Business Advisory/Kommission, Slg. 2005, II-0000, Randnr. 128).
Die Begründung muss die Überlegungen des Organs so klar und eindeutig zum Ausdruck bringen, dass es den Betroffenen möglich ist, Kenntnis von den Gründen für die getroffene Maßnahme zu erlangen, damit sie ihre Rechte verteidigen und prüfen können, ob die Entscheidung in der Sache begründet ist oder nicht, und dass der Gemeinschaftsrichter die ihm obliegende Rechtmäßigkeitskontrolle ausüben kann (Urteil des Gerichtshofs vom 2. April 1998, Kommission/Sytraval und Brink"s France, C-367/95 P, Slg. 1998, I-1719, Randnr. 63; Urteil des Gerichts vom 14. Januar 2004, Fleuren Compost/Kommission, T-109/01, Slg. 2004, II-127, Randnr. 119, und Beschluss der Präsidenten des Gerichts vom 20. September 2005, Deloitte Business Advisory/Kommission, T-195/05 R, Slg. 2005, II-3485, Randnr. 108).
Die Rechtsprechung zur Beeinträchtigung des Ansehens eines Unternehmens, das von einem Verfahren zur Vergabe eines öffentlichen Auftrags ausgeschlossen wurde, mit der die Auffassung, eine solche Beeinträchtigung des Ansehens sei ein schwerer und nicht wiedergutzumachender Schaden, zurückgewiesen wurde (Beschlüsse des Präsidenten des Gerichts vom 20. September 2005, Deloitte Business Advisory/Kommission, T-195/05 R, Slg. 2005, II-3485, Randnr. 126, und European Dynamics/Kommission, oben in Randnr. 121 angeführt, Randnr. 82), ist für die Beurteilung der Beeinträchtigung, der das Ansehen der Antragstellerin in der vorliegenden Rechtssache ausgesetzt sein könnte, nicht relevant.
EuG, 21.04.2017 - T-158/17
Post Telecom / EIB
En conséquence, c'est à la condition que la partie requérante ait démontré à suffisance de droit qu'elle aurait pu retirer des bénéfices suffisamment significatifs de l'attribution et de l'exécution du marché dans le cadre de la procédure d'appel d'offres que le fait, pour elle, d'avoir perdu une chance de se voir attribuer et d'exécuter ledit marché constituerait un préjudice grave (voir, en ce sens, ordonnance du 20 septembre 2005, Deloitte Business Advisory/Commission, T-195/05 R, EU:T:2005:330, points 150 et 151).