Source: http://www.wiete-strafrecht.de/User/Leitsaetze/LS_30_BtMG.html
Timestamp: 2017-11-20 21:18:54
Document Index: 393920900

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 30', '§ 30', '§ 30', 'BGH', '§ 29', '§ 30', 'BGH', '§ 29', '§ 30', 'BGH', '§ 29', '§ 30', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 30', '§ 227', '§ 30', '§ 227', 'BGH', 'BGH', '§ 29', '§ 30', '§ 30', '§ 29', '§ 30', '§ 30', 'BGH', 'BGH', '§ 30', '§ 34', 'BGH', 'BGH']

Leitsätze des BGH zu § 30 BtMG (Betäubungsmittelgesetz) - Straftaten
Leitsätze und Leitsatzentscheidungen des Bundesgerichtshofs zu § 30 BtMG
Betäubungsmittelgesetz, Stand 01.07.2017
Leitsätze zu § 30 BtMG
1. Die nicht geringe Menge der synthetischen Cannabinoide JWH-018 und CP 47,497-C8-Homologes beginnt bei zwei Gramm.
2. Die nicht geringe Menge der synthetischen Cannabinoide JWH-073 und CP 47,497 beginnt bei sechs Gramm.
BGH, Urteil vom 14. Januar 2015 - 1 StR 302/13 - LG Landshut
Für Methamphetaminracemat - (RS)-(methyl)(1-phenylpropan-2-yl)azan - beginnt die nicht geringe Menge im Sinne von § 29a Abs. 1 Nr. 2, § 30 Abs. 1 Nr. 4 BtMG bei 10 g der wirkungsbestimmenden Base.
BGH, Urteil vom 17. November 2011 - 3 StR 315/10 - LG Verden
BtMG § 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 30 Abs. 1 Nr. 4
Die Einfuhr von Betäubungsmitteln auf dem Postweg ist nicht vollendet, wenn die Betäubungsmittel bei einer Zollkontrolle im Ausland entdeckt und aufgrund einer Absprache der ausländischen und der deutschen Zollbehörden im Wege eines bewachten Weitertransports nach Deutschland gebracht werden; insoweit kommt jedoch eine Strafbarkeit wegen einer versuchten Einfuhr - ggf. in Tateinheit mit vollendetem Handeltreiben mit Betäubungsmitteln - in Betracht.
BGH, Beschluss vom 15. Februar 2011 - 1 StR 676/10 - LG München II
Für Buprenorphin beginnt die "nicht geringe Menge" im Sinne von § 29a Abs. 1 Nr. 2 sowie § 30 Abs. 1 Nr. 4 BtMG bei 450 mg Buprenorphin-Hydrochlorid.
BGH, Urteil vom 24. April 2007 - 1 StR 52/07 - LG München I
BGHSt 51, 318 - NJW 2007, 2054
Für die Annahme einer Bandenabrede ist es nicht erforderlich, daß sich sämtliche Mitglieder einer bandenmäßig organisierten Gruppe persönlich verabredet haben und sich untereinander kennen, wenn nur jeder den Willen hat, sich zur künftigen Begehung von Straftaten mit (mindestens) zwei anderen zu verbinden.
BGH, Urteil vom 16. Juni 2005 - 3 StR 492/04 - LG Oldenburg
BGHSt 50, 160 - wistra 2005, 430
BtMG § 30 Abs. 1 Nr. 3; StGB §§ 227, 228
1. § 30 Abs. 1 Nr. 3 BtMG in der Tatvariante des Verabreichens von Betäubungsmitteln mit Todesfolge steht zu § 227 Abs. 1 StGB nicht im Verhältnis privilegierender Spezialität.
2. Zur Rechtswidrigkeit einer Körperverletzung, die durch das einverständliche Verabreichen illegaler Betäubungsmittel bewirkt wird.
BGH, Urteil vom 11. Dezember 2003 - 3 StR 120/03 - LG Kiel
BGHSt 49, 34 - NJW 2004, 1054
BtMG § 29 a Abs. 1 Nr. 2, § 30 Abs. 1 Nr. 4, § 30 a Abs. 1
Bei dem in sogenannten Ecstasy-Tabletten enthaltenen Wirkstoff 3, 4 Methylendioxy-N-methamphetamin (MDMA) beginnt die nicht geringe Menge im Sinne von § 29 a Abs. 1 Nr. 2, § 30 Abs. 1 Nr. 4 und von § 30 a Abs. 1 BtMG bei 30 g MDMA-Base (im Anschluß an BGHSt 42, 255).
BGH, Beschluss vom 15. März 2001 - 3 StR 21/01 - LG Krefeld
NStZ 2001, 381
BtMG 1981 § 30 Abs. 1 Nr. 3; StGB §§ 34, 35, 59
3. Im besonderen Einzelfall kann sich das Ermessen des Tatrichters derart verengen, daß allein eine Verwarnung mit Strafvorbehalt in Betracht kommt, so daß das Revisionsgericht auf diese Sanktion erkennen kann.
BGH, Urteil vom 7. Februar 2001 - 5 StR 474/00 - LG Berlin
BGHSt 46, 279 - StV 2001, 684