Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=10.10.1979&Aktenzeichen=IV%20ZR%2079/78
Timestamp: 2013-05-22 01:16:17
Document Index: 216073426

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 10.10.1979 - IV ZR 79/78 Volltextver�ffentlichungen
BGB � 1373, � 1376, � 1379Bewertung einer Unternehmensbeteiligung bei der Berechnung des Endverm�gens
Wird zitiert von ... (16) BGH, 09.02.2011 - XII ZR 40/09 Familienrecht - Goodwill einer Freiberufler-Praxis im ZugewinnausgleichDabei ist auf den objektiven (Verkehrs-) Wert des jeweiligen Verm�gensgegenstandes abzustellen (…Senatsurteile BGHZ 175, 207 = FamRZ 2008, 761 Rn. 18; vom 25. November 1998 - XII ZR 84/97 - FamRZ 1999, 361, 362 und vom 24. Oktober 1990 - XII ZR 101/89 - FamRZ 1991, 43, 44; BGHZ 75, 195, 199 = FamRZ 1980, 37, 38).Daneben ist auch der Gesch�ftswert zu ber�cksichtigen, der sich darin �u�ert, dass das Unternehmen im Verkehr h�her eingesch�tzt wird, als es dem reinen Substanzwert der zum Unternehmen geh�renden Verm�gensgegenst�nde entspricht (BGHZ 75, 195, 199 = FamRZ 1980, 37, 38; BGHZ 70, 224 = FamRZ 1978, 332, 333 und BGH Urteil vom 13. Oktober 1976 - IV ZR 104/74 - FamRZ 1977, 38, 39).Denn der verm�genswerte Gehalt der Beteiligung liegt in der Mitberechtigung am Unternehmen und der anteiligen Nutzungsm�glichkeit des Unternehmenswertes (BGHZ 75, 195, 199 = FamRZ 1980, 37, 38).Lediglich in F�llen, in denen der Gesellschaftsvertrag f�r den Fall des Ausscheidens aus einer Gemeinschaftspraxis eine Begrenzung des Abfindungsanspruchs (etwa auf den Substanzwert) vorsieht, kann dies Auswirkungen auf den objektiven Wert haben (BGHZ 75, 195, 199 = FamRZ 1980, 37, 38; Senatsurteil vom 25. November 1998 - XII ZR 84/97 - FamRZ 1999, 361, 362;… Schr�der in Schr�der/Bergschneider Familienverm�gensrecht 2. Aufl. Rn. 4.279 f.).Zwar beruht die Ber�cksichtigung des Wertes einer freiberuflichen Praxis im Zugewinnausgleich wegen des Stichtagsbezugs nicht auf einem sp�teren Ver�u�erungsfall, sondern hebt darauf ab, dass der am Stichtag vorhandene Wert die damit verbundene Nutzungsm�glichkeit auch f�r den Inhaber selbst weiterhin in sich birgt (Senatsurteil vom 25. November 1998 -XII ZR 84/97 -FamRZ 1999, 361, 363; BGHZ 75, 195, 199 = FamRZ 1980, 37, 38 und BGH Urteil vom 13. Oktober 1976 - IV ZR 104/74 - FamRZ 1977, 38, 39).Die Bewertung, die mit dem Zugewinnausgleich stichtagsbezogen endg�ltig vorzunehmen ist, setzt aber voraus, dass die Praxis zu dem ermittelten Wert auch frei verwertbar ist (BGHZ 75, 195, 201 = FamRZ 1980, 37, 38 f.; BGHZ 70, 224, 226 = FamRZ 1978, 332, 333 und BGH Urteil vom 13. Oktober 1976 -IV ZR 104/74 -FamRZ 1977, 38, 40).
BGH, 01.10.1986 - IVb ZR 69/85 Bewertung eines GmbH-Anteils beim Zugewinnausgleich unter Lebenden�Beim Zugewinnausgleich unter Lebenden ist ein GmbH-Anteil im Endverm�gen nicht deswegen nach einer gesellschaftsvertraglichen Abfindungsklausel zu bewerten, weil diese bei einem f�r den Bewertungsstichtag unterstellten Erbfall eingreifen w�rde (Erg�nzung zu BGHZ 68, 163 ; 75, 195).�.Der Bundesgerichtshof habe einerseits entschieden (BGHZ 75, 195 ), da� eine Unternehmensbeteiligung im wesentlichen nur dann nach derartigen Abfindungsklauseln zu bewerten sei, wenn am Stichtag des � 1384 BGB die K�ndigung des Gesellschaftsvertrages bereits erfolgt sei.Die Grunds�tze von BGHZ 75, 195 k�nnten in einem solchen Fall nicht angewendet werden.Demgem�� hat der IV. Zivilsenat in BGHZ 75, 195, 198 ausdr�cklich offen gelassen, ob auch nicht vererbliche Verm�gensgegenst�nde dem Zugewinnausgleich unter Lebenden unterliegen.Bei einer nicht frei verwertbaren Unternehmensbeteiligung, wie sie der Beklagte besitzt, bestimmt die weitere Nutzungsm�glichkeit durch den Inhaber ma�geblich den wahren Wert (vgl. BGHZ 75, 195, 201).Was seine Beteiligung wirklich wert ist, ist daher nach den Grunds�tzen der Entscheidung BGHZ 75, 195 zu ermitteln, wobei die beschr�nkte Verwertbarkeit allenfalls in dem Ausma� ber�cksichtigt werden kann, in dem sie sich nach der Verkehrsanschauung auf den Wert auswirkt (…aaO. 201 f).
BGH, 25.11.1998 - XII ZR 84/97 Zur Bewertung des Anteils an einer Steuerberaterpraxis im ZugewinnausgleichDiese Ausf�hrungen stehen im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, auch des erkennenden Senats (vgl. BGHZ 75, 195 ff.; Senatsurteile vom 1. Oktober 1986 - IVb ZR 69/85 = FamRZ 1986, 1196, 1197; vom 24. Oktober 1990 - XII ZR 101/89 = FamRZ 1991, 43 ff.), und halten den dagegen gerichteten Angriffen der Revision stand.Die weiter bestehende Nutzungsm�glichkeit bestimmt in diesem Fall auch weiterhin ma�geblich den Wert der Unternehmensbeteiligung, und der Umstand, da� diese zwar voll nutzbar, aber nicht frei verwertbar ist, kann sich f�r die Bewertung im Zugewinnausgleich lediglich wertmindernd auswirken (vgl. BGHZ 75, 195, 199 ff.).Die damit gegebene Nutzungsm�glichkeit des good will einer freiberuflichen Steuerberaterpraxis bestimmt, wie in der Entscheidung BGHZ 75, 195, 201 f�r die damalige Unternehmensbeteiligung ausgef�hrt, �ber den Stichtag f�r den Zugewinnausgleich hinaus weiterhin ma�geblich den Wert des Verm�gensgegenstandes Steuerberaterpraxis.
BGH, 11.12.2002 - XII ZR 27/00 Familienrecht - Berechnung des ZugewinnausgleichsZur Bewertung einer gesellschaftsrechtlich ausgestalteten Mitarbeiterbeteiligung im Zugewinnausgleich, wenn die Parteien die daraus k�nftig zu erwartenden laufenden Ertr�ge in einem Unterhaltsvergleich bereits als unterhaltsrechtlich relevantes Einkommen ber�cksichtigt haben (Abgrenzung zum Senatsurteil BGHZ 75, 195).*).Zutreffend weist das Berufungsgericht auf die Rechtsprechung des Senats (Senatsurteile BGHZ 75, 195 = FamRZ 1980, 37 ff. sowie vom 25. November 1998 - XII ZR 84/97 - FamRZ 1999, 361) zur Bewertung unver�u�erlicher Unternehmensbeteiligungen im Zugewinnausgleich hin.
BGH, 18.04.2002 - IX ZR 72/99 Notarrecht - Haftung f�r Verlust von Gesellschaftsanteilend.h. es wird der Wert des ganzen Unternehmens bemessen und sodann auf die Anteilsinhaber "umgelegt" (…Gro�feld aaO S. 18, 109;… Piltz, Die Unternehmensbewertung in der Rechtsprechung 3. Aufl. S. 235; Kort DStR 1995, 1961; vgl. BGHZ 75, 195, 199).
OLG K�ln, 26.03.1999 - 19 U 108/96 Der Abfindungsanspruch eines GmbH-GesellschaftersSoweit - wie regelm��ig - kein funktionsf�higer Markt f�r das Unternehmen bzw. den Gesch�ftsanteil vorhanden ist, wird der Wert des Unternehmens nach betriebswirtschaftlichen Grunds�tzen ermittelt und sodann der auf den Gesch�ftsanteil des ausscheidenden Gesellschafters entfallende Anteil errechnet (…sog. indirekte Methode: BGH NJW 1982, a.a.O.; NJW 1993, 2101; NJW 1985, 192; NJW 1980, 229;… Lutter/Hommelhoff, a.a.O., � 34 Rn. 32;… Baumbach/Hueck, a.a.O., � 34 Rn. 17 b; Piltz/Wi�mann, NJW 1985, 2680;… ausf�hrlich Grossfeld, Unternehmens- und Anteilsbewertung im Gesellschaftsrecht, 3. Aufl., S. 18 f.).Diese in der Betriebswirtschaftslehre mittlerweile vorherrschende Bewertungsmethode (…WP-Hdb. II Rn. 3 ff.;… Grossfeld, a.a.O., S. 23 m.w.N.), der auch die Rechtsprechung und die zivilrechtliche Kommentarliteratur zuneigen (BGH NZG 1999, 70; NJW 1992, 892; NJW 1993, 2101; JZ 1980, 105; OLG D�sseldorf, DB 1988, 1108; WM 1990, 1282; OLG Zweibr�cken WM 1995, 980; BayObLG BB 1996, 259;… Kort, a.a.O., � 28 Rn. 17;… Lutter/Hommelhoff, a.a.O., � 34 Rn. 32), ist nach Ansicht des Senats - jedenfalls bei einem florierenden Unternehmen wie der Beklagten - am ehesten geeignet, den Wert des Unternehmens zu ermitteln.Dementsprechend hat der Sachverst�ndige die Vergangenheitsergebnisse (= Ertrags�bersch�sse) der letzten 5 Jahre (s. hierzu BGH BB 1975, 1083; JZ 1980, 105; OLG Zweibr�cken WM 1995, 980) analysiert und bereinigt.
BGH, 19.10.1988 - IVb ZR 27/88 Bemessung des Streitwerts bei einem Berufungsverfahren wegen der Verurteilung zur …Insoweit unterscheidet sich der vorliegende Fall - etwa - von dem Verfahren, das zu der Entscheidung BGHZ 75, 195 gef�hrt hat.Das Oberlandesgericht hat sich in seiner Entscheidung mit Fragen der Bewertung der Praxis auseinandergesetzt, sich dabei aber, ebenso wie der Bundesgerichtshof in dem vorgenannten Fall (BGHZ 75, 195 ), auf den gesamte Inhalt des � 1379 BGB , und nicht nur auf � 1379 Abs. 1 Satz 1 BGB , gest�tzt.
OLG Naumburg, 26.10.2000 - 8 UF 260/99 Zu Umfang und Inhalt der Auskunft nach � 1379 BGBKontextvorschau leider nicht verf�gbar
BGH, 07.07.1993 - XII ZR 35/92 Endverm�gen bei Vorbehalt eines WiederkaufsrechtDiesen hat das Berufungsgericht entsprechend dem Gutachten des Sachverst�ndigen an sich bedenkenfrei in H�he von rund 309000 DM - genau 308700 DM - ermittelt (vgl. BGHZ 75, 195, 201 zur Bewertung einer Unternehmensbeteiligung; Senatsurteil vom 23. Oktober 1985 - IVb ZR 62/84 = FamRZ 1980, 37, 40 zur Bewertung einer Eigentumswohnung; Senatsurteil BGHZ 117, 70 , jeweils m.w.N.;… vgl. auch Senatsurteil vom 1. April 1992 - XII ZR 146/91 = BGHR BGB � 1376 Grundst�cksbewertung 1 = FamRZ 1992, 918 sowie Senatsurteil vom 5. Mai 1993 - XII ZR 38/92 - zur Ver�ffentlichung bestimmt).Dieser Umstand wirkt sich jedenfalls deshalb wertmindernd auf den Grundbesitz aus, weil er dessen wirtschaftliche Verwertbarkeit als Verm�gens ("Handels")objekt (vgl. � 903 Satz 1 BGB ) langfristig und damit sp�rbar einschr�nkt (vgl. BGHZ 75, 195, 201 f).
BGH, 01.07.1982 - IX ZR 34/81 Bewertung des Betriebsverm�gens eines Handelsunternehmens im Rahmen des …Kontextvorschau leider nicht verf�gbar
OLG Saarbr�cken, 06.05.2010 - 8 U 163/09 Auseinandersetzung einer Soziet�t von Rechtsanw�lten hinsichtlich des …
BGH, 09.05.1988 - II ZR 247/87 Wirksamkeit der Abfindung der Erben eines Gesellschafters nach dem Substanzwert …
OLG Bamberg, 29.11.1993 - 7 WF 136/93 BGB � 1379; ZPO � 888
OLG Stuttgart, 02.05.1995 - 18 UF 362/94 BGB � 1376 Abs. 2, � 1379
BGH, 28.10.1982 - IX ZR 85/81 BGH, 09.01.2003 - XII ZR 422/99 Was ist dejure.org?