Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/372112_Flaechenplanung_Verbandsgemeinde_Traben-Trarbach_Los_2_-_Neuaufstellung_des_Landschaftsplanes_2017_Traben-Trarbach
Timestamp: 2020-06-04 08:35:30
Document Index: 157828514

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 123', '§ 124', '§ 122', '§ 122', '§ 122', '§ 134']

Öffentliche Ausschreibung 2017 Flächenplanung Verbandsgemeinde Traben-Trarbach; Los 2 - Neuaufstellung des Landschaftsplanes. 2017-07-20
Ausschreibungen Traben-Trarbach
Flächenplanung Verbandsgemeinde Traben-Trarbach; Los 2 - Neuaufstellung des Landschaftsplanes.
Hauptadresse: http://www.vgtt.de/1-1.Verbandsgemeinde.html
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.subreport.de/E53795937
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.subreport.de/E53795937
Die Verbandsgemeinde Traben-Trarbach beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen zur Neuaufstellung eines Flächennutzungsplanes sowie eines Landschaftsplanes. Die Neuaufstellung ist durch die Neukonstituierung der Verbandsgemeinde im Jahr 2014 erforderlich geworden. Die bisherigen Verbandsgemeinden Traben-Trarbach (alt) und Kröv-Bausendorf haben jeweils eigene Flächennutzungspläne erstellt, die vorläufig fortgelten. Die Datengrundlage für die Landschaftsplanung ist fast vollständig neu zu erheben.
Die Verbandsgemeinde Traben-Trarbach besteht aus 16 Ortsgemeinden mit insgesamt ca. 17 624 Einwohnern und hat eine Grundfläche von 204,57 km2, das entspricht 20 457 ha.
Die Vergabe erfolgt in den Losen 1 - Neuaufstellung eines Flächennutzungsplanes und 2 - Neuaufstellung des Landschaftsplanes.
Gegenstand dieser Vergabe ist das Los 2 - Neuaufstellung des Landschaftsplanes.
Verbandsgemeinde Traben-Trarbach.
Der Landschaftsplan ist neu aufzustellen. Zwar bestehen alte Landschaftspläne für das Gebiet der Verbandsgemeinden Traben-Trarbach (alt) und Kröv-Bausendorf, jedoch ist hier die Datengrundlage überholt. In einem weiteren Ausschreibungsverfahren möchte die Auftraggeberin die Flächennutzungsplanung vergeben, in die die zu erstellende Landschaftsplanung zu integrieren ist. Der Landschaftsplan wird derzeit fortgeschrieben mit Blick auf Sonderbauflächen für Windenergie und Photovoltaik. Eine Planung dieser Sonderbauflächen ist daher nicht erforderlich und nicht Gegenstand dieser Vergabe. Vielmehr sind die Ergebnisse der derzeit betriebenen Landschaftsplanung Windenergie/Photovoltaik samt der zugehörigen digitalen Daten zu integrieren. Der Landschaftsplan ist zum 30.06.2019 fertig zu stellen, damit er in die Neuaufstellung des FNPs integriert werden kann.
Für den Landschaftsplan soll als fachliche Orientierung und Mindestanforderung der Planzeichenkatalog des Bundesamtes für Naturschutz (BfN-Skript 461/2) Berücksichtigung finden. Die planungsrelevanten Geodaten sind auf Datenträger im Datenformat "ESRI-Shape" im amtlichen Koordinatensystem "ETRS89/UMT32" mit Datensatzbeschreibung sowie Texte und Karten als pdf-Dateien bereit zu stellen. Zu den planungsrelevanten Geodaten gehören die vom Auftragnehmer gem. § 9 Abs. 3 BNatSchG erzeugten Daten zu den konkretisierten Zielen des Naturschutzes und der Landschaftspflege, zu den Erfordernissen und Maßnahmen zu deren Umsetzung sowie die Bestands- und Bewertungsdaten zur Herleitung der Ziele, Erfordernisse und Maßnahmen.
1. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungsleistungen für die Aufstellung von Landschaftsplänen, anhand der eingereichten Referenzen, die die gestellten Mindestanforderungen erfüllen (40 %).
2. Erfahrung des Bewerbers mit der Durchführung von Biotoptypenkartierung und Ausgleichsflächenkartierung, anhand der eingereichten Referenzen, die die gestellten Mindestanforderungen erfüllen (20 %).
3. Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (20 %).
4. Gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen (20 %).
Bei gleichqualifizierten Bewerbern entscheidet hinsichtlich der Teilnehmerauswahl das Los.
1. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB begründet sind.
2. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB begründet sind.
3. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist.
4. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.
5. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 5 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).
2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen
3. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
4. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben.
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 1 500 000 EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 1 000 000 EUR beträgt. Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflicht- oder durch eine Exzedentenversicherung nachzuweisen. Die geforderten Nachweise sind schriftlich einzureichen.
1. Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB).
2. Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB).
3. Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Beschreibung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung.
4. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären.
5. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die vorgenannten Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben. Die geforderten Auskünfte sind schriftlich einzureichen.
Hierzu sind mindestens zwei Referenzen nachzuweisen. Die Referenzen müssen die Planung eines Landschaftsplans in den Leistungsphasen 1 bis 4 zum Gegenstand haben.
Die Planerstellungsverfahren müssen fertiggestellt und nach dem 1.1.2010 abgeschlossen worden sein. Der Planungsbereich muss eine Flächengröße von mindestens 6 000 ha und mehr als fünf Gemeinden aufweisen. Mindestens eine dieser
Referenzen muss eine Auswertung und Ermittlung der Flächenpotentiale auf Grundlage der in Rheinland-Pfalz anzuwendenden Vorschriften und Datenbanken aufweisen.
Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen.
Der Nachweis erhöhter Eignung durch Einreichung weiterer Referenzen ist möglich.
Der Auftraggeber wendet das Landestariftreuegesetz (LTTG) des Landes Rheinland-Pfalz an.
Tag: 06/09/2017
1. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch unterwww.subreport.de/E53795937 oder schriftlich in einem verschlossenen Umschlag an Rechtsanwälte Webeler unter der in I.3 genannten Anschrift einzureichen.
2. Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per E-Mail oder Fax an Rechtsanwälte Webeler entgegengenommen und ebenso nur schriftlich per E-Mail oder Fax bearbeitet.
3. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB wird ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer verwendet. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Partners der Arbeits-/Bietergemeinschaft.
Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen zu rügen. Erklärt die vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der unter VI.4.1) genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen.