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Timestamp: 2019-06-15 21:57:18
Document Index: 98891534

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 8', '§ 2', '§ 7', '§ 7', '§ 9', '§ 8', 'Art. 2', '§ 17']

DFB-Kontrollausschuss | SportRecht
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DFB: Verfahren gegen Hoffenheimer Spieler vorläufig eingestellt
Veröffentlicht von M. R. N. in Nicht kategorisiert am März 6, 2009
Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) stellt das gegen die Hoffenheimer Spieler Andreas Ibertsberger und Christoph Janker eingeleitete Ermittlungsverfahren mit Zustimmung des DFB-Sportgerichtes gemäß § 5 Nr. 5., Absatz 1 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB vorläufig ein, wird jedoch Anklage gegen 1899 Hoffenheim und den Dopingbeauftragten des Vereins, Peter Geigle, beim DFB-Sportgericht erheben und eine mündliche Verhandlung beantragen.
Das Verfahren gegen Ibertsberger und Janker ist zunächst einzustellen, weil der Tatbestand der Weigerung bzw. Versäumnis einer Dopingkontrolle nach Aufforderung ihnen nicht nachgewiesen werden kann. Denn nach den bisherigen Ermittlungen des DFB-Kontrollausschusses haben die beiden Spieler nicht schuldhaft gegen § 8 Nr. 3. a) der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB und § 2 Nr. 3. und § 7. Nr. 1., Abs. 2 der Anti-Doping-Richtlinien des DFB in Verbindung mit den Artikeln 7 und 46 Nr. 1. des FIFA-Anti-Doping-Reglements verstoßen. Sollten sich nach der mündlichen Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht aber neue, bislang nicht bekannte Schuldvorwürfe gegen Ibertsberger und Janker ergeben, wird der DFB-Kontrollausschuss umgehend das Verfahren gegen die beiden Spieler wieder aufnehmen. (…)
Das Ermittlungs-Ergebnis des DFB-Kontrollausschusses stellt sich danach wie folgt dar:
Andreas Ibertsberger und Christoph Janker wurden in der Halbzeit des Bundesligaspiels am 7. Februar 2009 in Mönchengladbach ordnungsgemäß, also in Anwesenheit des Hoffenheimer Dopingbeauftragten, zur Dopingkontrolle ausgelost. Ihre Namen wurden gemäß den Vorschriften in der 75. Minute der Begegnung durch Öffnung der bis dahin versiegelten Umschläge, wiederum in Anwesenheit des Hoffenheimer Dopingbeauftragten, bekannt gegeben. Nach der von dem Assistenten des DFB-Doping-Kontrollarztes ausgefüllten Anwesenheitsliste erschienen die beiden Hoffenheimer Profis neun bzw. zehn Minuten später als die Gladbacher Spieler im Doping-Kontrollraum. Nach ihren eigenen Angaben und nach den Aussagen von Zeugen sind die beschuldigten Ibertsberger und Janker erst in der Hoffenheimer Mannschaftskabine über ihre Auslosung zur Dopingkontrolle informiert worden und nicht, wie vorgeschrieben, schon unmittelbar nach Schlusspfiff auf dem Spielfeld.
Der Hoffenheimer Dopingbeauftragte Peter Geigle hatte es versäumt, Ibertsberger und Janker unmittelbar nach Spielende über deren Auslosung zur Dopingkontrolle zu informieren. [mehr]
Quelle und vollständige Mitteilung: www.dfb.de
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„Fall Hoffenheim“: DFB ermittelt wegen Verdachts eines Verstoßes gegen Anti-Doping-Richtlinien
Veröffentlicht von M. R. N. in Deutscher Fußball-Bund (DFB), Fußball am Februar 23, 2009
Auf Antrag der Anti-Doping-Kommission des Deutschen Fußball-Bundes ermittelt der DFB-Kontrollausschuss gegen die Spieler Andreas Ibertsberger und Christoph Janker (TSG 1899 Hoffenheim) wegen dessen Verhalten bei den unangemeldeten Doping-Kontrollen nach dem Bundesliga-Spiel vom 07. Februar 2009 gegen Borussia Mönchengladbach.
Die beiden Fußball-Profis waren zur Doping-Kontrolle ausgelost worden. Entgegen der Vorschrift des § 7 Nr. 1 der DFB-Anti-Doping-Richtlinien hatten sich die Spieler jedoch nichtt unmittelbar nach Spielende direkt vom Spielfeld zum Raum für die Doping-Kontrolle begeben. Derzeit ist unklar, ob Iberstsberger und Janker zunächst an einer Mannschaftssitzung teilgenommen haben oder ob es andere Gründe für die zehnminütige Verspätung der beiden Spieler zur Doping-Kontrolle gibt. Wie der DFB bestätigte, fiel das Ergebnis der Kontrollen negativ aus.
Der DFB-Kontrollausschuss muß nun entscheiden, ob er ein sportgerichtliches Verfahren gegen die beiden Hoffenheimer Verteidiger einleitet. Es besteht der Verdacht eines Verstoßes nach § 9 Nr. 1 der DFB-Anti-Doping-Richtlinien in Verbindung mit § 8 Nr. 3 a der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung sowie Art. 2.3 WADA-Code. Sollte es zu einem sportgerichtlichen Verfahren kommen, könnte den beiden Profis eine Sperre drohen.
Der Trainer von 1899 Hoffenheim, Ralf Rangnick, erklärte in der SWR-Fernsehsendung „Sport im Dritten“, daß Verstöße gegen die Anti-Doping-Richtlinien, wie sie Ibertsberger und Janker begangen haben, an der Tagesordnung seien. „Bei uns war es in der Vergangenheit des öfteren so, dass sogar der Dopingbeauftragte gesagt hat, die Spieler können nochmal kurz in die Kabine gehen und sollen sich ein frisches Trikot anziehen“.
Nachdem Borussia Mönchengladbach am 20. Februar per Fax vom DFB über den Vorfall informiert wurde, kündigte der Verein gestern an, fristgerecht gegen die Wertung des Spiels am 19. Spieltag (Endstand 1:1) einzulegen. Gemäß § 17 Nr. 5a der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung heißt u.a.
Hat in einem Spiel in einer Mannschaft ein gedopter Spieler mitgewirkt und ist dieser Spieler wegen Dopings bestraft worden, oder weigert sich ein Spieler schuldhaft, sich einer Dopingkontrolle zu unterziehen, so wird dieses Spiel für seine Mannschaft, falls sie das Spiel gewonnen oder unentschieden gespielt hat, mit 0:2 Toren als verloren gewertet. Für den Gegner bleibt die Spielwertung vorbehaltlich der Regelung in Absatz 2 bestehen. […]
Der „Fall Hoffenheim“ könnte für den DFB zur Zerreißprobe werden. Der für Rechtsfragen zuständige DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch, der auch Vorsitzender der DFB-Anti-Doping-Kommission ist, erklärte im aktuellen Sportstudio, er könne sich nicht vorstellen, daß Manipulationen vorlägen, allerdings äußerte er später im DSF: „Wir müssen im Fußball aufpassen. Wir wollen nicht ein Image bekommen, wie es andere Sportarten haben. Deshalb müssen wir penibel darauf achten, dass die Regeln eingehalten werden“.
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DFB-Kontrollausschuss ermittelt nach Akku-Wurf in Hamburg
Veröffentlicht von M. R. N. in Deutscher Fußball-Bund (DFB), Fußball am November 24, 2008
Nach der Bundesliga-Partie zwischem dem Hamburger SV und Werder Bremen am Sonntag, hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Ermittlungen eingeleitet.
Mitten im Torjubel in der 24. Spielminute wurde aus dem Hamburger Zuschauerbereich ein Handy-Akku geworfen. Frank Baumann, der mit seinen Teamkollegen den Ausgleichstreffer zum 1:1 feierte, ging zu Boden. „Ich wurde von einem kleinen Gegenstand an der Schläfe getroffen, was es genau war kann ich schlecht beurteilen. In diesem Moment war mir nicht danach auf die Suche danach zu gehen“ berichtete Baumann nach dem Spiel.
Der DFB-Kontrollausschuss hat den Hamburger SV mittlerweile zu einer zeitnahmen Stellungnahme zu diesem Vorfall aufgefordert.
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Veröffentlicht von M. R. N. in Deutscher Fußball-Bund (DFB), Fußball am November 10, 2008
Veröffentlicht von M. R. N. in Deutscher Fußball-Bund (DFB), Fußball, Sportgerichtsbarkeit am November 3, 2008
Arminia Bielefeld wird mit Geldstrafe von 5000 Euro belegt
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten Arminia Bielefeld im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen zweier Fälle eines unsportlichen Verhaltens, begangen durch zwei rechtlich selbstständige Handlungen, mit einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro belegt.
Während des Bundesliga-Spiels zwischen dem VfB Stuttgart und Arminia Bielefeld am 17. Mai 2008 war im Bereich der Bielefelder Zuschauer ein Bengalisches Feuer entfacht worden. Darüber hinaus wurde während des Spiels im DFB-Pokal beim ASV Durlach am 10. August 2008 im Bielefelder Fanblock eine Rauchbombe gezündet.
DFB-News vom 03. November 2008 im Wortlaut
Ein Spiel Sperre für Orlando Engelaar
Orlando Engelaar vom Bundesligisten FC Schalke 04 wurde am 3. November vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen einer Beleidigung des Schiedsrichter-Assistenten in einem leichteren Fall mit einer Sperre von einem Meisterschaftsspiel der Lizenzligen belegt. Darüber hinaus ist Engelaar bis zum Ablauf der Sperre auch für alle anderen Meisterschaftsspiele seines Vereins gesperrt.
Der Spieler beziehungsweise der Verein haben dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig. (…)
DFB-Kontrollausschuss ermittelt gegen Artur Wichniarek
Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ermittelt gegen den Stürmer Artur Wichniarek vom Bundesligisten Arminia Bielefeld. Der Angreifer aus Polen steht unter Verdacht, sich eines unsportlichen Verhaltens schuldig gemacht zu haben.
Wichniarek hatte nach der Bielefelder 1:3-Niederlage beim FC Bayern München am vergangenen Samstag im Interview mit dem TV-Sender Premiere gesagt: „Es stand hier lange 1:1. Aber mit Elf gegen Zwölf können wir hier nicht gewinnen! Jetzt sind doch alle zufrieden, Bayern hat gewonnen.“ (…)
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Veröffentlicht von M. R. N. in Deutscher Fußball-Bund (DFB), Fußball am Oktober 28, 2008