Source: http://pflege-sg.de/gesetz.html
Timestamp: 2019-08-21 01:46:05
Document Index: 257649835

Matched Legal Cases: ['§ 68', '§ 28', '§ 28', '§ 68', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 69', '§ 70', '§ 69', '§ 71']

PflegeSG // Wissenswertes
Bundessozialgesetz:
und zur Weiterführung des Haushalts
BSHG § 68 Inhalt
Fassung vom 19.06.2001
(1) Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen, ist Hilfe zur Pflege zu gewähren. Hilfe zur Pflege ist auch Kranken und behinderten Menschen zu gewähren, die voraussichtlich für weniger als sechs Monate der Pflege bedürfen oder einen geringeren Hilfebedarf als nach Satz 1 haben oder die der Hilfe für andere Verrichtungen als nach Absatz 5 bedürfen; für die Hilfe in einer Anstalt, einem Heim oder einer gleichartigen Einrichtung oder in einer Einrichtung zur teilstationären Betreuung gilt dies nur, wenn es nach der Besonderheit des Einzelfalles erforderlich ist, insbesondere ambulante oder teilstationäre Hilfen nicht zumutbar sind oder nicht ausreichen. (2) Die Hilfe zur Pflege umfaßt häusliche Pflege, Hilfsmittel, teilstationäre Pflege, Kurzzeitpflege und vollstationäre Pflege. Der Inhalt der Hilfen nach Satz 1 bestimmt sich nach den Regelungen der Pflegeversicherung für die in § 28 Abs. 1 Nr. 1, 5 bis 8 des Elften Buches Sozialgesetzbuch aufgeführten Leistungen; § 28 Abs. 4 des Elften Buches Sozialgesetzbuch gilt entsprechend. (3) Krankheiten oder Behinderungen im Sinne des Absatzes 1 sind:
BSHG § 68 a Bindungswirkung
Fassung vom 26.05.1994
BSHG § 69 Häusliche Pflege
Fassung vom 14.06.1996
BSHG § 69 a Pflegegeld
Fassung vom 14.12.2001
BSHG § 69 b Andere Leistungen
Fassung vom 23.07.1996
BSHG § 69 c Leistungskonkurrenz
BSHG § 70 Inhalt und Aufgabe
(3) § 69b Abs. 1 gilt entsprechend. BSHG § 71 Hilfe durch anderweitige Unterbringung Haushaltsangehöriger Fassung vom 23.03.1994 Die Hilfe kann auch durch Übernahme der angemessenen Kosten für eine vorübergehende anderweitige Unterbringung von Haushaltsangehörigen gewährt werden, wenn diese Unterbringung in besonderen Fällen neben oder statt der Weiterführung des Haushalts geboten ist.