Source: https://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:248888-2019:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2019-07-17 05:21:58
Document Index: 171059452

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§6', '§ 10', '§11', '§12', '§ 15', '§ 17', '§ 18', '§10', '§11', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 134', '§ 135', '§ 134']

Bauleistung - 248888-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Bauleistung - 248888-2019
Deutschland-Heilbad Heiligenstadt: Bau von Fußgängerzonen
2019/S 103-248888
Kontaktstelle(n): EW Wasser GmbH
Telefon: +49 3606/655151
E-Mail: investitionen-waz@ew-netz.de
Fax: +49 3606/655152
Hauptadresse: www.eichsfeldwerke.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E97626914
E-Mail: vermittlung@heilbad-heiligenstadt.de
Fax: +49 3606/677900
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E97626914
Grundhafte Sanierung und Neugestaltung der Fußgängerzone Wilhelmstraße 1. BA in Heilbad Heiligenstadt
In Heilbad Heiligenstadt wird die Fußgängerzone grundhaft in 2 Bauabschnitten saniert, einschließlich aller Ver- und Entsorgungstrassen. Die Leistungen für den 1.BA werden im offenen Verfahren in einer Gesamtmaßnahme vergeben. Diese umfasst 9 Gewerke mit folgenden Auftraggebern: siehe II.2.4.
Gewerke, Auftraggeber (AG) und Leistungsumfang:
Gewerk 1 – Gemeinsame Leistungen für alle Gewerke: Stadt Heilbad Heiligenstadt (STADT), Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld (WAZ) Betriebsführung durch EW Wasser GmbH, Stadtwerke Heilbad Heiligenstadt GmbH (SWH), Telekom Deutschland GmbH, vertr. durch die Deutsche Telekom Technik GmbH (TELEKOM), Leistungen: Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung, Bauzaun.
Gewerk 2 – Strassenbau und Nebenanlagen: AG: Stadt,
Ca. 4 St Bäume fällen, ca. 80 St Ausrüstungsgegenstände abbauen, ca. 180 m2 Bit. Straßenbefestigung aufbrechen, ca. 255 m Entwässerungsrinnen ausbauen, 2 730 m2 Rückbau Oberflächenbeläge (Kupferschlackepflaster, Granitpflaster, Asphalt), ca. 3 380 m3 Rückbau Oberbau und Boden, ca. 300 m3 Bodenaustausch, ca. 250 m Rückbau Stahlbetonkanal mit Fernwärmeleitung aus Stahl, ca. 250 m Rückbau Fernwärmeleitung aus Kunststoffmantelverbundrohr, ca. 248 m3 Bodenaushub Leitungsgräben, ca. 140 m3 Leitungszone aus Sand 0/2 herstellen, ca. 340 m Drainageleitung verlegen, ca. 20 St. Straßenabläufe setzen, ca. 980 m2 Geotextil einbauen, ca. 25 m3 Flüssigboden, ca. 1 020 m3 Trag- und Frostschutzschichten ungebunden, ca. 880 m2 Drainasphalttragschicht, ca. 2 270 m2 Natursteinpflaster- und -plattenarbeiten, ca. 670 m Einfassungen aus Naturstein (Borde, Läufer), ca. 200 m Taktile Elemente aus Beton, ca. 13 m Sonderbord Bus aus Beton, ca. 180 m2 Asphaltarbeiten, ca. 10 m Stufen aus Naturstein, ca. 3 m Mauer aus Naturstein, 1 St. Brunnenanlage, ca. 12 St. Formgehölze und Baumquartiere mit Wurzelschutzsystem und Baumrost Gewerk 3 – Kanalbau: AG: WAZ ca. 40 m3 Planumsstabilisierung mit Flüssigboden, ca. 150 m Anschlussleitungen DN 150/DA 160 PE, ca. 180 m Sammelleitung DN 250/DA 280 PE, ca. 17 m Sammelleitung DN300/DA 355 PE, ca. 54 m Sammelleitung DA 450 PE, ca. 250 m Sammelleitung DN/OD 160 PP, ca. 75 m Sammelleitung DN/OD 400 PP, ca. 126 m Sammelleitung DN/OD 800 PP, ca. 8 St. 1 St. PE-Schacht DN 1000-1250, 1 St Betonfertigteilschacht DN 1000, 2 St. Betonfertigteilschacht DN 1200 verschiedene Längen, 1 St Betonfertigteilschacht Sonderabmessung, ca. 860 m Kanal abbrechen DN 150-700 GEWERK 4 – Trinkwasserleitungsbau: AG: WAZ ca. 68 m3 Bodenaushub für Haupttrinkwasserleitungen, ca. 92 m3 Leitungszone aus Sand 0/2 herstellen, ca. 170 m Muffendruckrohre DN 200 GGG, ca. 40 m Muffendruckrohre DN 80-125 GGG, ca. 4 St Unterflurhydranten, ca. 10 St. Absperrschieber DN 80-200 GGG, ca. 76 m3 Bodenaushub Hausanschlussleitungen, ca. 68 m3 Leitungszone aus Sand 0/2 herstellen, ca. 144 m HDPE PE 100DA32x3,0 mm, ca. 18 St Trinkwasserventilanbohramatur 1 1/4“ Gewerk 5 – Fernwärmeleitungsbau: AG: SWH ca. 75 m³ Bodenaushub, ca. 10 m3 Leitungszone aus Sand 0/2 herstellen, ca. 1 St Fernwärmeschacht als Betonfertigteilschacht Gewerk 6 – Elektrotechnik und Kabelverlegung: AG: SWH ca. 85 m3 Leitungszone aus Sand 0/2 herstellen,
Gewerk 7 – Telekommunikation: AG: Telekom ca. 45 m3 Leitungszone aus Sand 0/2 herstellen, ca. 12 St bauseits beigestellte PUR Kunststoffkabelschacht Typ 1, ca. 1 280 m bauseits beigestelltes Leerrohr PE DN 100, ca. 220 m bauseits beigestelltes Leerrohr PE DN 50, ca. 320 m bauseits beigestelltes SNRVe 22 x 7 Gewerk 8 – Technische Ausstattung: AG: Stadt 12 St. Mastleuchten mit Lautsprecheranlage, 1 St Steuerungsanlage Audiosystem, ca. 3 St. Absperr-/Versenkpolleranlage inkl. Steuerung, ca. 6 St Versorgungspoller unterflur,
Ca. 380 m Kabelschutzrohr, 2 St. Brunnenanlagen mit einer Brunnenkammer (Fontänengruppe und Brunnensteinaus Naturwerkstein mit LED Beleuchtung) Gewerk 9 – Ausstattung, Einrichtung: AG: Stadt 16 St. Sitzmöbel, 2 St. Sitzmöbel in Sonderbauweise, 8 St. Fahrradbügel, 1 St Spielelement, ca. 27 St. Sonstige Ausstattungselemente Stadtmobiliar Gesamtvolumen Rohrgrabenverfüllung: ca. 2 500 m3 Flüssigboden Gesamtfläche 1.BA: 2 730 m2 Eine Vergabe nach einzelnen Gewerken ist nicht vorgesehen. Die Aufteilung in Gewerke hat nur abrechnungstechnischen Charakter.
Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise (s. dazu Auflistung unten). Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweisder Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot
— Erklärung zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen.
Mittel der Nachweisführung, Verfahren entsprechend § 6 b EU Der Bieter kann zum Nachweis seiner Eignung auf Dritte (bspw. andere Unternehmen, freie Mitarbeiter oder Nachunternehmer) verweisen. In diesem Fall sind die geforderten Erklärungen, Angaben, Bescheinigungen und sonstige Nachweise auch von dem Dritten, auf dessen Eignung sich der Bieter beruft, im Umfang der jeweiligen Eignungsleihe einzureichen. Sind die Dritten präqualifiziert, reicht die Angabe der Registrierungsnummer ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Zusätzlich ist von dem Dritten in diesen Fällen das Formblatt Eignungsleihe vollständig auszufüllen, zu unterzeichnen und dem Angebot beizulegen. Auf § 6 d VOB/A-EU wird verwiesen.
Eignungsnachweise gem. § 6a EU Nr. 2 a-c Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise (s. dazu Auflistung unten).
(Eignungsnachweise gem. § 6 a EU Nr. 2 a-c)
— Gesamtumsatz und Umsatz für vergleichbare Leistungen der letzten 3 Jahre,
— Entweder die ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung", ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise,
Eignungsnachweise gem. § 6a Nr. 3 a-i).
Zusätzliche Nachweise – Die Anforderungen der vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. herausgegebenen Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 Beurteilungsgruppe(n) AK1 oder AK2, D, I sind zu erfüllen und nachzuweisen.
— Die Gütesicherung RAL-GZ 961 ist (nach §6 Abs. 2 Nr. 4 VOB/A EU) im Informationssystem e-Certis als Nachweis eingetragen und abrufbar unter http://ec.europa.eu/growth/tools-databases/ecertis/,
— Nachweis RAL-GZ 507 bei Verfüllung der Rohrleitungsgräben oder gleichwertiger Nachweis; sollte das Gütezeichen nicht vorliegen, ist der Nachweis einer entsprechenden Fremdüberwachung zu benennen und nachzuweisen. Gütebestimmung abrufbar unter http://www.ral-gg-fluessigboden.de/bietereignung/guete-pruef-bestimmungen
— DVGW Merkblatt GW 301, Beurteilungsgruppe W3 ge, pe, GW330 oder gleichwertiger Nachweis für Leistungen der Trinkwasserversorgung nach deutschem Recht und Hygienestandard
— Nachweise PE Schweißaufsicht gemäß DVGW Merkblatt GW 331 oder gleichwertiger Nachweis,
— für Leistungen im Straßenbau für Lieferung von Naturstein der Stadt Heilbad Heiligenstadt gemäß Baubeschreibung und ZTV Naturstein,
— Nachweis der vom Bieter angebotenen Mustersteine in Form aussagekräftiger Fotodokumentation unter Benennung der exakte Handelsbezeichnung und Herkunft bzw. den Liefer-Steinbruch des angebotenen Naturwerksteins,
— Nachweis von Materialeigenschaften mittels aktueller Prüfungszeugnisse zu Materialkennwerten des jeweils angebotenen Naturwerksteins, exakte Anforderungen und Angabe EN siehe Baubeschreibung oder ZTV Naturstein: Petrographische Beschreibung, Wasseraufnahme, offene Porosität, Biegefestigkeit, Druckfestigkeit, Frost-Tauwechsel-Beständigkeit als Nachweis der Beständigkeit über Biegefestigkeit unter besonderen Bedingungen (Frost-Tau-Wechsel), Nachweis der Beständigkeit über Druckfestigkeit unter besonderen Bedingungen (Frost-Tau-Wechsel), Widerstandsfähigkeit gegen Frost-Tau-Wechsel mit Tausalz, Widerstand gegen Verschleiß, ggfls. Gleitwiderstand gemäß EN14231, ggfls. Ausflusszeit gemäß EN 13036-3, Wasseraufnahme (vorherige WPK), Biegefestigkeit (vorherige WPK),
— Nachweis der Umsetzung von Sozial- und Umweltkriterien. Der Nachweis ist Gesteinsbezogen durch eine unabhängige ansässige Gesellschaft oder Verein zu erbringen.
— Rückgabezeitpunkt für Sicherheit = Ende der Verjährungsfrist für Mängelansprüche,
— Verjährungsfrist für die Mängelansprüche: 4 Jahre für alle vertraglichen Leistungen,
— Ergänzende Vertragsbedingungen zur Tariftreue und Entgeltgleichheit (§ 10 und 12 Abs. 2 ThürVgG) — Ergänzende Vertragsbedingungen zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen (§§11 und 12 Abs. 2 ThürVgG) — Ergänzende Vertragsbedingungen zu (§12 und § 15 ThürVgG Nachunternehmereinsatz/-§ 17 ThürVgG- Kontrollen/§ 18 ThürVgG –Sanktionen) Auf gesondertes Verlangen vorzulegende Erklärungen, die bei einem möglichen Vertragsabschluss (Auftragserteilung) Vertragsbestandteil werden:
— Ergänzung des Verzeichnisses der Nachunternehmerleistungen um die Namen der Nachunternehmer — Nachunternehmererklärung zu Tariftreue und Entgeltgleichheit (§§10, 12 Abs. 2 und 15 Abs. 2 ThürVgG) — Nachunternehmererklärung zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen (§§11 und 12 Abs. 2 ThürVgG) Nebenangebote:
— Nebenangebote sind zugelassen nur in Verbindung mit einem Hauptangebot,
— Nebenangebote sind jedoch nicht zugelassen für Rohr- und Schachtmaterialien bezüglich Leistungen der Gewerke 3 und 4 — Nebenangebote sind jedoch nicht zugelassen für Naturwerksteinlieferung bezüglich Leistungen des Gewerks 2 — Ergänzende Anforderungen für das Einreichen von Nebenangeboten und Änderungsvorschlägen: siehe besondere Vertragsbedingungen, Beiblatt zu Formblatt 226.
Die Urkalkulation ist von den Bietern in der engeren Wahl bereits vor Zuschlagserteilung auf Anforderung der Vergabestelle zu übergeben.
Zwischenfrist Fertigstellung Teilabschnitt Göttinger Straße: 25.11.2019 Weitere Besondere und zusätzliche Vertragsbedingungen: siehe Vergabeunterlagen.
Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen die Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen bei der Vergabestelle gerügt werden. Verstöße gegen die Vergabevorschriften, welche sich aus diesem Bekanntmachungstext oder aus den Vergabeunterlagen ergeben, müssen gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Freistaates Thüringen unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig wenn die Voraussetzungen von § 160 Abs. 3 GWB vorliegen. Auf die §§ 134 und 135 GWB wird hingewiesen. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.