Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGH%2043,%2072
Timestamp: 2017-12-16 14:44:51
Document Index: 17690013

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 67', 'BGH', '§ 87', 'BGH', '§ 823', '§ 11', 'BGH', '§ 254', 'BGH', '§ 1542', 'BGH', '§ 87', '§ 823', '§ 242', 'BGH', 'BGH', '§ 67', '§ 1542', 'BGH', '§ 4', 'BGH', '§ 87', 'BGH', 'BGH', '§ 1542', '§ 87', 'BGH', 'BGH', '§ 67', '§ 1542', 'BGH', '§ 87', 'BGH', '§ 4', 'BGH', '§ 242', 'BGH', '§ 76', '§ 87', 'BGH', 'Art. 96', '§ 249', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 08.01.1965 - VI ZR 234/63 - dejure.org
BGH, 08.01.1965 - VI ZR 234/63
BGHZ 43, 72
NJW 1965, 907
MDR 1965, 372
VersR 1965, 386
DÖV 1966, 138
Deliktische Ansprüche, die im Zusammenhang mit Gefälligkeitserweisen stehen, bleiben dagegen nach der ständigen Rechtsprechung des BGH unberührt (BGHZ 30, 40 (46) = NJW 1959, 1221 = LM § 67 VVG Nr. 13; BGHZ 43, 72 (76) = NJW 1965, 907 = LM § 87a BBG Nr. 11; BGHZ 76, 32 (34 f.) = NJW 1980, 587 = LM Luft VG Nr. 18;… Senat, NJW 1966, 41 = LM § 823 (Ha) BGB Nr. 14a = VersR 1966, 41; Senat, LM § 11 AVB f. Kraftf.
Die Annahme einer stillschweigend vereinbarten Haftungsbeschränkung im Wege ergänzender Vertragsauslegung stellt eine künstliche Rechtskonstruktion dar, denn sie geht von einem Haftungsverzicht aus, an den bei Abschluß der Vereinbarung niemand gedacht hat und der infolgedessen auf einer Willensfiktion beruht (vgl. BGHZ 34, 355 (361) = NJW 1961, 655 = LM § 254 (Ba) BGB Nr. 11; BGHZ 41, 79 (81) = NJW 1964, 860 = LM § 1542 RVO Nr. 45 A; BGHZ 43, 72 (76) = NJW 1965, 907 = LM § 87a BBG Nr. 11; Senat, NJW 1966, 41 = LM § 823 (Ha) BGB Nr. 14a = VersR 1966, 41).
Eine derartige (stillschweigende) Haftungsbeschränkung kann im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung auf der Grundlage des § 242 BGB nur ganz ausnahmsweise angenommen werden; sie stellt eine künstliche Rechtskonstruktion aufgrund einer Willensfiktion dar, da sie von einem Haftungsverzicht ausgeht, an den beim Abschluß der Vereinbarung niemand gedacht hat (vgl. BGHZ 34, 355, 361; 41, 79, 81; 43, 72, 76; Senatsurteil vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91 - VersR 1992, 1145, 1147).
BGH, 13.07.1988 - IVa ZR 55/87
c) Es ist richtig, daß der Bundesgerichtshof die Vorschrift des § 67 Abs. 2 VVG entsprechend auf den Forderungsübergang nach § 1542 RVO (BGHZ 41, 79; 54, 256; 66, 104, 111; Urteile vom 21. September 1976 - VI ZR 210/75 - NJW 1977, 108 und vom 5. Dezember 1978 - VI ZR 233/77 - NJW 1979, 983 ), den Forderungsübergang nach § 4 LFZG (BGHZ 66, 104 ) und den Forderungsübergang nach § 87a BBG (BGHZ 43, 72) angewandt hat.
BGH, 11.03.1970 - IV ZR 772/68
Haftung eines Ehegatten für die Verletzung des anderen im Straßenverkehr
Die Rechtsprechung hat bei Körperverletzungen unter Familienangehörigen einen gesetzlichen Übergang des Schadensersatzanspruchs auf den Versicherungsträger nach § 1542 RVO oder auf den Dienstherrn nach beamtenrechtlichen Vorschriften, so nach § 87 a BBG, für den Regelfall verneint (BGHZ 41, 79; 43, 72); insofern ist die Streitfrage nahezu bedeutungslos geworden.
Es liegt auch nicht fern, dass quantitative Eingrenzungen der Schadensersatzforderung in ähnlicher Weise in Betracht zu ziehen sind, wie sie die Rechtsprechung im arbeitsrechtlichen Haftungsrecht anerkannt hat (vgl. BGHZ 43, 72, 77; Deutsch, JuS 1967, 496;… Stoll, JZ 1964, 61, 63).
Wegen der im Wesentlichen gleichen Interessenlage und des sozialen Schutzzweckes gilt das Regressverbot des § 67 Abs. 2 VVG vielmehr entsprechend für den Rückgriff des Sozialversicherungsträgers (§ 1542 RVO a.F.; BGHZ 41, 79; 54, 256) und den des Dienstherrn des Beamten (§ 87a BBG; BGHZ 43, 72), aber auch für den Rückgriff des Lohnfortzahlung gemäß § 4 LFZG a.F. leistenden Arbeitgebers (BGHZ 66, 104).
aa) Eine derartige Haftungsbeschränkung kann im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung auf der Grundlage des § 242 BGB nur ganz ausnahmsweise angenommen werden; sie stellt eine künstliche Rechtskonstruktion aufgrund einer Willensfiktion dar, da sie von einem Haftungsverzicht ausgeht, an den beim Abschluß der Vereinbarung niemand gedacht hat (vgl. BGHZ 34, 355, 361; 41, 79, 81; 43, 72, 76; Senatsurteil vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91 - VersR 1992, 1145, 1147).
Dementsprechend wird das Familienprivileg zutreffend auch auf den Anspruchsübergang nach § 76 BBG (§ 87a BBG a.F.) und nach den entsprechenden Landesgesetzen angewendet (vgl. Senatsurteil vom 8. Januar 1965 - VI ZR 234/63, BGHZ 43, 72, 77 ff.; OLG Nürnberg, NZV 2009, 287 zu Art. 96 BayBG;… Groß, DAR 1999, 337, 344;… Erman/Ebert, BGB, 12. Aufl., vor § 249 Rn. 167;… Lange/Schiemann, Schadensersatz, 3. Aufl., S. 746).
BGH, 04.03.1976 - VI ZR 60/75
Ausschluß des Forderungsübergangs bei Schädigungen unter Familienangehörigen in …
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BGH, 14.07.1970 - VI ZR 179/68
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