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Timestamp: 2018-06-23 04:04:43
Document Index: 52709560

Matched Legal Cases: ['§ 79', '§ 6', '§ 79', '§ 6', '§ 55', '§ 79', '§ 10', '§ 110', '§ 10', '§ 4', '§ 6', '§ 21', 'Art. 101', '§ 2', '§ 14', '§ 2', '§ 14', '§ 2', '§ 4', '§ 6', '§ 110', '§ 64', '§ 264', '§ 8', '§ 27', '§ 4', '§ 19', '§ 38', '§ 162', '§ 15', '§ 61', 'Art. 3', '§ 3', '§ 12', '§ 52', '§ 56', '§ 160', '§ 6', '§ 42', '§ 164', '§ 17', '§ 5', '§ 249', '§ 5', '§ 21', '§ 179', '§ 180', 'Art. 3', '§ 19', '§ 8', '§ 12', '§ 12', '§ 8', 'Art. 3', '§ 1', '§ 8', '§ 47', '§ 15', '§ 22', '§ 2', '§ 13', '§ 14', '§ 27', '§ 13', '§ 14', '§ 22', '§ 27', '§ 4', '§ 4', 'Art. 13', '§ 24', '§ 121', '§ 121', '§ 126', '§ 127', '§ 162', '§ 15', '§ 293']

BFH-Urteil vom 15.12.1998 (VIII R 74/97) BStBl. 1999 II S. 300
FGO § 79a Abs. 3 und 4.
BFH-Beschluß vom 29.1.1999 (VI R 85/98) BStBl. 1999 II S. 302
Hat der Einzelrichter, dem gemäß § 6 Abs. 1 FGO der Rechtsstreit zur Entscheidung übertragen worden ist, einen Gerichtsbescheid ausdrücklich als Einzelrichter "gemäß § 79a Abs. 2 und 4 FGO" erlassen, ist dagegen ausschließlich der Antrag auf mündliche Verhandlung gegeben. Die Revision wird auch dann nicht statthaft, wenn sie der Einzelrichter zugelassen hat.
FGO § 6 Abs. 1, § 55 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. Satz 1, § 79a Abs. 2 Sätze 1 und 2, Abs. 4.
BFH-Urteil vom 17.12.1998 (IV R 47/97) BStBl. 1999 II S. 303
Weist das FG die Klage gegen einen Gewerbesteuermeßbescheid betreffend einen Erhebungszeitraum vor 1990 mit der Begründung ab, daß die geltend gemachten Verlustvorträge nach § 10a GewStG a. F. nicht bestehen, so kann der Steuerpflichtige aufgrund der Rechtskraftwirkung des Urteils in einem späteren Erhebungszeitraum nicht Verlustvorträge aus denselben Gründen geltend machen, die Gegenstand des Rechtsstreits waren (Abgrenzung zum BFH-Urteil vom 28. November 1990 X R 102/89, BFHE 163, 456, BStBl II 1991, 477).
FGO § 110 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1; GewStG § 10a Satz 1.
BFH-Beschluß vom 26.1.1999 (I R 136/97) BStBl. 1999 II S. 305
FGO § 4, § 6; GVG § 21g; GG Art. 101 Abs. 1 Satz 2.
BFH-Urteil vom 10.11.1998 (I R 91, 102/97) BStBl. 1999 II S. 306
Eine Kapitalgesellschaft mit Sitz im Ausland, aber Geschäftsleitung im Inland kann als inländisches gewerbliches Unternehmen Organträger i. S. von § 2 Abs. 2 Satz 2 GewStG sein. Auf die Voraussetzungen in § 14 Nr. 3 KStG kommt es nicht an (entgegen Abschn. 17 Abs. 1 Sätze 2 und 3 GewStR i. V. m. Abschn. 48 Abs. 1 Satz 3 KStR).
GewStG § 2 Abs. 1 Sätze 1 und 3, Abs. 2 Sätze 2 und 3, Abs. 3; KStG § 14 Nr. 3.
BFH-Urteil vom 18.2.1999 (I R 58/98) BStBl. 1999 II S. 309
GewStG DDR § 2.
BFH-Urteil vom 28.1.1999 (III R 16/96) BStBl. 1999 II S. 310
Ein eigenbetrieblich genutztes Gebäude dient zu mehr als 33 1/3 v. H. bzw. zu mehr als 66 2/3 v. H. der Forschung oder Entwicklung, wenn mindestens 33 1/3 v. H. bzw. 66 2/3 v. H. der Gesamtnutzfläche ausschließlich der Forschung oder Entwicklung dienen (Fortentwicklung der Grundsätze des Senatsurteils vom 25. Juni 1993 III R 2/89, BFHE 172, 284, BStBl II 1993, 771).
InvZulG 1986 § 4 Abs. 2 Nr. 2.
BFH-Urteil vom 17.12.1998 (III R 87/96) BStBl. 1999 II S. 313
Daran ändert sich - abgesehen von der ausnahmsweisen Möglichkeit der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - auch nichts, wenn der Originalantrag alsbald, aber erst nach Ablauf der Antragsfrist nachgereicht wird.
InvZulG 1993 § 6 Abs. 3 Satz 1; AO 1977 §§ 110, 150 Abs. 3; FGO § 64 Abs. 1; StGB § 264.
Vorinstanz: FG des Landes Brandenburg (EFG 1997, 124)
BFH-Urteil vom 15.10.1997 (I R 42/97) BStBl. 1999 II S. 316
1. Die Zuführung zu einer Rückstellung wegen einer Pensionszusage kann vGA sein, wenn die Zusage auf einer Vereinbarung beruht, die Bedingungen enthält, die fremde Dritte bei im übrigen vergleichbaren oder ähnlichen Verhältnissen nicht abgeschlossen hätten.
2. Die Prüfung der Frage, ob eine Passivierung der sich aus der Pensionszusage ergebenden ungewissen Verbindlichkeit zu einer buchmäßigen Überschuldung der Kapitalgesellschaft führen würde, kann sich immer nur auf den Betrag beziehen, für den eine vGA in Betracht gezogen wird.
5. Eine Widerrufsklausel, die der Regelung in Abschn. 41 Abs. 4 EStR entspricht, ist kein Indiz für die Annahme einer vGA.
Vorinstanz: FG Köln (EFG 1997, 1138)
BFH-Urteil vom 29.10.1997 (I R 52/97) BStBl. 1999 II S. 318
- die Pension noch erdient werden kann
2. Erdient werden kann eine Pension von einem beherrschenden Gesellschafter, wenn zwischen Zusagezeitpunkt und dem vorgesehenen Zeitpunkt des Eintritts in den Ruhestand mindestens 10 Jahre liegen und von einem nicht beherrschenden Gesellschafter, wenn im vorgesehenen Zeitpunkt des Eintritts in den Ruhestand der Beginn der Betriebszugehörigkeit mindestens 12 Jahre zurückliegt und die Zusage für mindestens 3 Jahre bestanden hat (Klarstellung BFH- Urteil vom 24. Januar 1996 I R 41/95, BFHE 180, 272, BStBl II 1997, 440).
BFH-Urteil vom 19.2.1999 (I R 105-107/97) BStBl. 1999 II S. 321
KStG § 8 Abs. 3 Satz 2, § 27; EStG § 4 Abs. 5 Nr. 6.
BFH-Urteil vom 24.10.1997 (VI R 23/94) BStBl. 1999 II S. 323
EStG § 19 Abs. 1 Nr. 1, § 38 Abs. 1 Satz 2; AO 1977 § 162.
Vorinstanz: FG Münster (EFG 1993, 465)
BFH-Urteil vom 20.8.1998 (V R 55/96) BStBl. 1999 II S. 324
Ein nicht im Erhebungsgebiet ansässiger Unternehmer darf bei von ihm nicht zu vertretendem Abhandenkommen der ihm zugegangenen Originalrechnung auch im Vergütungsverfahren den Nachweis seines Anspruchs auf Erstattung der Umsatzsteuer durch Vorlage einer Zweitschrift oder Ablichtung der Rechnung führen, wenn der dem Erstattungsantrag zugrundeliegende Vorgang stattgefunden hat und keine Gefahr besteht, daß weitere Erstattungsanträge gestellt werden.
UStG 1980 §§ 15, 18 Abs. 9; UStDV 1980 § 61 Abs. 1; Richtlinie 79/1072/EWG (Achte Richtlinie) Art. 3 Buchst. a.
BFH-Urteil vom 5.11.1998 (V R 20/98) BStBl. 1999 II S. 326
UStG 1991 § 3 Abs. 1, 6 und 9, § 12 Abs. 2 Nr. 1 Sätze 1 bis 3.
BFH-Urteil vom 11.3.1999 (V R 57, 58/96) BStBl. 1999 II S. 331
Ein Verein, der satzungsgemäß einem gemeinnützigen Zweck dient, verfolgt diesen auch dann ausschließlich, wenn in der Satzung neben dem gemeinnützigen Zweck als weiterer Vereinszweck "Förderung der Kameradschaft" genannt wird und sich aus der Satzung ergibt, daß damit lediglich eine Verbundenheit der Vereinsmitglieder angestrebt wird, die aus der gemeinnützigen Vereinstätigkeit folgt.
AO 1977 § 52 Abs. 1 Satz 1, §§ 56, 59, 60 Abs. 1.
Vorinstanz: FG Köln (EFG 1997, 186)
BFH-Urteil vom 15.10.1998 (IV R 8/98) BStBl. 1999 II S. 333
AO 1977 § 160; EStG § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 und Nr. 2 Satz 2.
BFH-Beschluß vom 11.3.1999 (V B 24/99) BStBl. 1999 II S. 335
FGO §§ 42, 69 Abs. 2 Satz 8, Abs. 3; AO 1977 §§ 164, 351 Abs. 1.
BFH-Urteil vom 24.4.1997 (VIII R 16/94) BStBl. 1999 II S. 339
EStG § 17 Abs. 1, 2 und 4.
BFH-Urteil vom 10.11.1998 (VIII R 6/96) BStBl. 1999 II S. 348
BFH-Urteil vom 19.3.1998 (IV R 1/93) BStBl. 1999 II S. 352
EStG § 5 Abs. 1; HGB § 249 Abs. 1 Satz 1; InvZulG 1982 § 5 Abs. 2.
BFH-Urteil vom 13.10.1998 (VIII R 46/95) BStBl. 1999 II S. 357
Verpachtet der Gesellschafter einer Besitzpersonengesellschaft ein ihm gehörendes Wirtschaftsgut unmittelbar an die Betriebskapitalgesellschaft, ist die Zuordnung dieses Wirtschaftsguts zum Sonderbetriebsvermögen II davon abhängig, ob sein Einsatz in der Betriebs-GmbH durch den Betrieb der Besitzpersonengesellschaft oder durch die anderweitige (betriebliche oder private) Tätigkeit des Gesellschafters veranlaßt ist.
Der Wert des Wirtschaftsguts und seine Bedeutung für die Betriebsführung der Betriebs-GmbH sind keine geeigneten Kriterien für die Zuordnung zu dem einen oder anderen Interessenbereich.
BFH-Urteil vom 26.1.1999 (IX R 17/95) BStBl. 1999 II S. 360
EStG § 21 Abs. 1 Nr. 1; AO 1977 § 179 Abs. 2 Satz 2, § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a.
BFH-Urteil vom 19.2.1999 (VI R 43/95) BStBl. 1999 II S. 361
GG Art. 3 Abs. 1; EStG § 19 Abs. 1 Nr. 1.
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg (EFG 1995, 478)
BFH-Beschluß vom 26.2.1999 (XI R 66/97) BStBl. 1999 II S. 363
BFH-Urteil vom 16.12.1998 (I R 74/98) BStBl. 1999 II S. 365
Betriebsstätten i. S. von § 8 Nr. 7 Satz 2 GewStG i. V. m. § 12 AO 1977 sind auch bei mehreren Bauausführungen anzunehmen, die sich zeitlich überschneidend insgesamt über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten hinziehen.
AO 1977 § 12 Satz 2 Nr. 8; GewStG § 8 Nr. 7 Satz 2.
Vorinstanz: FG Rheinland-Pfalz (EFG 1998, 1613)
BFH-Urteil vom 16.12.1998 (I R 36/98) BStBl. 1999 II S. 366
GG Art. 3 Abs. 1; KStG 1991 § 1 Abs. 1 Nr. 4, § 8 Abs. 1, § 47 Abs. 2 Nr. 2 und 3; EStG 1990 § 15 Abs. 2 Satz 1, § 22 Nr. 3; GewStG 1991 § 2 Abs. 3; StBerG § 13 Abs. 1; AO 1977 § 14 Satz 2.
BFH-Urteil vom 20.1.1999 (I R 32/98) BStBl. 1999 II S. 369
Erwirbt eine Kapitalgesellschaft von ihrem Gesellschafter ein Wirtschaftsgut zu einem überhöhten Kaufpreis und wird dieser in Raten bezahlt, so ist die Ausschüttungsbelastung erst dann herzustellen, wenn die Ratenzahlungen den angemessenen Kaufpreis übersteigen.
KStG § 27.
Vorinstanz: FG Nürnberg (EFG 1998, 836)
BFH-Urteil vom 23.3.1999 (VII R 19/98) BStBl. 1999 II S. 370
4. Ein Quorum von 9.000 Mitgliedern pro Mitgliedervertreter ist nur dann zulässig, wenn anderenfalls die Mitgliedervertreterversammlung eine solche Größe erreichen würde, daß sie ihre Aufgaben als Vereinsorgan nicht effektiv und sparsam erfüllen kann.
StBerG § 13 Abs. 1, § 14 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 5, 6, 7 und 8, Satz 2, § 22 Abs. 7 Nr. 2, § 27 Abs. 1.
BFH-Urteil vom 27.8.1998 (V R 73/97) BStBl. 1999 II S. 376
UStG 1980 § 4 Nr. 21 Buchst. b, § 4 Nr. 22 Buchst. a; Richtlinie 77/388/EWG Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. i, j; UStR Abschn. 112a.
BFH-Urteil vom 11.2.1999 (V R 27/97) BStBl. 1999 II S. 378
Die Verpachtung eines Eigenjagdbezirks durch einen Forstwirt ist kein im Rahmen des forstwirtschaftlichen Betriebes ausgeführter Umsatz. Sie ist nach den allgemeinen Vorschriften des Umsatzsteuergesetzes zu versteuern.
UStG 1980 § 24.
Vorinstanz: FG Münster (EFG 1997, 1074)
BFH-Urteil vom 11.2.1999 (V R 40/98) BStBl. 1999 II S. 382
AO 1977 § 121 Abs. 1, § 121 Abs. 2 Nr. 2, § 126 Abs. 1 Nr. 2, § 127, § 162.
BFH-Urteil vom 4.11.1997 (VIII R 18/95) BStBl. 1999 II S. 384
1. Gehört zum Vermögen eines Ehegatten bei vereinbarter Gütergemeinschaft ein Gewerbebetrieb mit einem ins Gewicht fallenden Betriebskapital, so werden die Ehegatten regelmäßig Mitunternehmer des Betriebes (ständige Rechtsprechung). Die Gütergemeinschaft führt jedoch nicht unmittelbar und zwangsläufig zur Annahme einer Mitunternehmerschaft. Vielmehr bleibt stets für das Bejahen der Merkmale des Mitunternehmerrisikos und der Mitunternehmerinitiative eine Gesamtwürdigung im Einzelfall erforderlich.
2. Als steuerrechtlich notwendige Grundlage für die Mitunternehmerschaft reicht bei Ehegatten niederländischer Staatsangehörigkeit, die in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig sind, regelmäßig auch das Bestehen der allgemeinen Gütergemeinschaft nach niederländischem Recht aus.
EStG § 15 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1, Nr. 2 Satz 1; ZPO § 293.
BFH-Urteil vom 10.12.1998 (III R 61/97) BStBl. 1999 II S. 390
Erwirbt ein Kommanditist Anteile an vier Grundvermögen verwaltenden KG's in Höhe von jeweils 50 v. H. und veräußert er diese Anteile innerhalb von fünf Jahren wieder, so kann - vorbehaltlich des Vorliegens der weiteren Voraussetzungen - allein dadurch ein gewerblicher Grundstückshandel begründet worden sein.
BFH-Urteil vom 18.3.1999 (IV R 65/98) BStBl. 1999 II S. 398
Ein land- und forstwirtschaftlicher Betrieb wird nicht zerschlagen, wenn die Hofstelle auf den Hoferben übergeht, aber der testamentarische Alleinerbe Stückländereien in beträchtlichem Umfang bewirtschaften kann.