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Timestamp: 2020-07-07 06:27:48
Document Index: 335181817

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 35', '§ 43', '§ 1', '§ 7', '§ 58', '§ 63', '§ 64', '§ 35', 'EuG', 'Art. 2', '§ 58', 'Art. 1', 'Art. 4', '§ 71', '§ 32', 'Art. 131', 'Art. 131', 'Art. 131', 'Art. 102', 'Art. 102', 'Art. 102', 'Art. 131', 'Art. 23', 'Art. 27', '§ 8', '§ 12', '§ 2', '§ 3', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 2', '§ 6', '§ 7', '§ 10', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 11', '§ 11', '§ 12', '§ 12', '§ 67', '§ 38', '§ 34', '§ 35', '§ 73', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 71', '§ 8', '§ 17', '§ 11', '§ 66', '§ 17', '§ 15', '§ 49', '§ 50', 'Art. 1', 'Art. 4', 'Art. 2', 'Art. 5', 'Art. 23', 'Art. 27', '§ 18', 'Art. 3', '§ 20', '§ 21', '§ 21', '§ 20', '§ 23', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 63', 'Art. 4', '§ 34', '§ 49', '§ 18', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 2', '§ 18', '§ 18', '§ 49', '§ 41', '§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 38', '§ 46', '§ 47', '§ 18', '§ 18', '§ 49', 'Art. 2', '§ 57', '§ 58', 'Art. 2', '§ 59', 'Art. 2', '§ 62', '§ 60', '§ 60', '§ 60', 'Art. 4', '§ 64', '§ 15', '§ 36', '§ 15', '§ 36', '§ 36', '§ 15', '§ 36', '§ 15', '§ 36']

Österreichische Apothekerkammer: Maß- und Eichgesetz Maß- und Eichgesetz
Maß- und Eichgesetz - MEG
Bundesgesetz vom 5. Juli 1950 über das Maß- und Eichwesen (Maß- und Eichgesetz - MEG), BGBl. Nr. 152/1950 (NR: GP VI RV 159 AB 172 S. 28. BR: S. 55.) in der Fassung
BGBl. Nr. 636/1994 (NR: GP XVIII RV 1636 AB 1773 S. 171. BR: 4929 AB 4888 S. 589.) [CELEX-Nr.: 371L0349, 390L0384]
BGBl. Nr. 657/1996 (NR: GP XX RV 313 AB 389 S. 43. BR: AB 5286 S. 618.) [CELEX-Nr.: 390L0385, 393L0068, 393L0042]
BGBl. I Nr. 85/2002 (NR: GP XXI RV 786 AB 1077 S. 100. BR: AB 6634 S. 687.) [CELEX-Nr.: 375L0106, 376L0211, 380L0181]
BGBl. I Nr. 146/2002 (NR: GP XXI RV 1160 AB 1240 S. 110. BR: AB 6720 S. 690.) [CELEX-Nr.: 390L0641, 396L0029, 397L0043]
BGBl. I Nr. 137/2004 (NR: GP XXII RV 620 AB 659 S. 82. BR: AB 7148 S. 715.) [CELEX-Nr.: 32003L0122, 31997L0043, 31996L0029, 31992L0003, 31990L0641]
BGBl. I Nr. 115/20101)(NR: GP XXIV RV 993 AB 999 S. 86. BR: AB 8423 S. 791.) [CELEX-Nr.: 32009L0003, 32009L0137]
BGBl. I Nr. 28/20122) (NR: GP XXIV RV 1687 AB 1712 S. 148. BR: AB 8699 S. 807.)
BGBl. I Nr. 129/20133) (NR: GP XXIV RV 2244 AB 2262 S. 200. BR: AB 8966 S. 820.)
BGBl. I Nr. 10/20154) (NR: GP XXV RV 273 AB 404 S. 53. BR: AB 9286 S. 837.)
BGBl. I Nr. 148/20155) (NR: GP XXV RV 851 AB 937 S. 107. BR: AB 9508 S. 849.) [CELEX-Nr.: 32014L0031, 32014L0032, 32011L0017]
BGBl. I Nr. 72/20176) (NR: GP XXV RV 1611 AB 1642 S. 181. BR: AB 9805 S. 868.) [CELEX-Nr.: 32014L0031, 32014L0032, 32015L0013]
1) Die Novelle des Maß- und Eichesetzes BGBl. I Nr. 115/2010 ist mit Ausnahme der §§ 35 und 43 idF der Novelle mit 31. Dezember 2010, § 35 ist mit 1. Juli 2011 und § 43 mit 1. Jänner 2012 in Kraft treten.
Die allgemeinen Erläuterungen der Regierungsvorlage (RV 993 XXIV. GP) führen zur Novelle BGBl. I Nr. 115/2010 Folgendes aus:
Das Maß- und Eichgesetz (MEG) gliedert sich in fünf Teile:
1. Teil: Gesetzliche Maßeinheiten §§ 1 bis 6
2. Teil: Eichwesen §§ 7 bis 57
3. Teil: Prüfwesen §§ 58 bis 62
4. Teil: Strafbestimmungen § 63
5. Teil: Übergangs- und Schlussbestimmungen §§ 64 bis 71.
Die Tätigkeit des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV) erstreckt sich gemäß dem gesetzlichen Auftrag auf die Aufgaben,
- die gesetzlichen Maßeinheiten entsprechend dem Stand und den Erfordernissen der Messtechnik zu reproduzieren und der Öffentlichkeit weiterzugeben,
- die Tätigkeiten im Rahmen des physikalisch-technischen Prüfdienstes,
- die Erfüllung der eichbehördlichen Aufgaben sowie
- die Kontrolle von Fertigpackungen.
Die gesetzlichen Maßeinheiten gehören zum größten Teil dem Internationalen Einheitensystem (SI) an und entsprechen daher den Beschlüssen der Generalkonferenz für Maß- und Gewicht der Internationalen Meterkonvention. Sie sind ebenfalls Bestandteil der Richtlinie 80/181/EWG (in gültiger Fassung) über die Einheiten im Messwesen.
Die Darstellung der gesetzlichen Maßeinheiten erfolgt durch die entsprechenden Messeinrichtungen (Etalons) für Österreich und deren Rückführung auf internationale Etalons, weshalb das BEV als Nationales Metrologie-Institut (NMI) mit Metrologie-Instituten der ganzen Welt zusammenarbeitet sowie an Vergleichsmessungen und internationalen Ringvergleichen teilnimmt.
Die richtige Anwendung der gesetzlichen Maßeinheiten im öffentlichen Leben wird durch folgende Maßnahmen sichergestellt:
- Eichpflicht für bestimmte Messgeräte, insbesondere im amtlichen und im rechtsgeschäftlichen Verkehr, im Gesundheitswesen und für den Umweltschutz, sowie im Sicherheitswesen und im Verkehrswesen,
- Kalibrierung von Messgeräten, die damit auf die Maßeinheiten des SI rückführbar sind,
- Kontrolle von Fertigpackungen, d.h. Produkten, die in Abwesenheit des Käufers abgepackt werden,
- Revision von Messgeräten (Kontrolle der Verwender sowie der Verwendung und Marktüberwachung).
Bei komplexen Messgeräten wird jede Bauart einem Zulassungsverfahren unterzogen, in dem die Wirkungsweise der Messgeräte mit geeigneten Methoden überprüft und in einem Verschleißtest festgestellt wird, ob die Messgeräte während ihrer zulässigen Verwendungsdauer (Nacheichfrist) ausreichend richtig anzeigen.
Durch die Eichung soll sichergestellt werden, dass ein einzelnes Messgerät der zugelassenen Bauart entspricht und insbesondere hinsichtlich seines messtechnischen Verhaltens die festgelegten Fehlergrenzen (Eichfehlergrenzen) nicht überschreitet.
Die Durchführung der Eichung wird durch die Entwicklungen und die letzte Novelle des Maß- und Eichgesetzes fast nur mehr von Eichstellen gemäß § 35 des Maß- und Eichgesetzes durchgeführt und hat sich sehr bewährt.
Das Prinzip der gegenseitigen Anerkennung in Mitgliedstaaten der EU erfolgter Prüfungen wird seitens der Europäischen Kommission auf der Grundlage des EG-Vertrages und der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) eingefordert. Allerdings dürfe in diesem Zusammenhang die Gegenseitigkeit nicht verlangt werden, da diese bereits durch das Gemeinschaftsrecht festgelegt und ein Mitgliedstaat nicht berechtigt sei, gegen einen anderen Mitgliedstaat einseitig Abwehrmaßnahmen hinsichtlich der Nichterfüllung von Bestimmungen des Gemeinschaftsrechtes zu treffen.
Fertigpackungen stellen heute einen außerordentlich großen Anteil der Produkte des Einzelhandels dar. Unter dem Druck der Mitbewerber zu ständiger Rationalisierung gezwungen, haben die Unternehmen den personalsparenden und gleichzeitig für den Kunden transparenten Weg des Verkaufes im Selbstbedienungsverfahren entwickelt und verfeinert, sodass derzeit ein Großteil der Waren in Abwesenheit des Käufers nach einer Methode verpackt wird, die eine Veränderung des Inhaltes ohne merkliche Veränderung der Verpackung ausschließt. Fertigpackungen im Sinne der Richtlinien der EU weisen zusätzlich eine im Vorhinein festgelegte Nennfüllmenge auf. Damit befinden sich große Mengen gleichartiger Produkte mit gleicher Nennfüllmenge auf dem Markt.
Daneben wird eine beträchtliche Anzahl von Produkten direkt abgepackt und einzeln verpackt bzw. verkauft, wobei die Verpackung in zahlreichen Fällen im Produktgewicht enthalten ist. Dabei wird vor dem Wiegevorgang nicht die bei einem Großteil allen verwendeten bzw. bereitgehaltenen Waagen vorhandene Tara-Taste gedrückt. Die Verwendung der Tara-Taste sollte jedoch verpflichtend eingeführt werden, damit nicht für das Verpackungsmaterial der Produktpreis zusätzlich berechnet wird.
Ein wichtiges Mittel des Gemeinschaftsrechtes zur Harmonisierung von Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten der EU sind Richtlinien („directives“) und Verordnungen („regulations“). Die Richtlinien des „Neuen Konzeptes“ („new approach directives“) gehen von der Voraussetzung aus, dass die Mitgliedstaaten über eine flächendeckende Marktüberwachung verfügen, um die auf dem Markt befindlichen Produkte hinsichtlich ihrer Konformität mit den festgelegten Bestimmungen zu prüfen.
Werden Abweichungen festgestellt, so sind entsprechende Verbesserungsmaßnahmen zu setzen, damit der richtlinienkonforme Zustand wieder hergestellt wird. Das MEG in der derzeit geltenden Fassung überträgt dem BEV die Durchführung der „eichpolizeilichen Revision“.
Hervorzuheben ist die Kontrolle der eichpflichtigen Messgeräte und der Fertigpackungen, die eine der Marktüberwachung ähnliche Tätigkeit darstellt.
Entsprechende Übergangsfristen ermöglichen den gleitenden Übergang auf geeichte Messgeräte.
Verordnungen und umgesetzte Richtlinien der EU:
Richtlinie 80/181/EWG des Rates vom 20. Dezember 1979 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Einheiten im Messwesen, ABl. L 039 vom 15. Februar 1980, S. 40, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2009/3/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 11. März 2009, ABl. L 114 vom 7. Mai 2009, S. 10.
Richtlinie 2004/22/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 1. März 2004 über Messgeräte, ABl. L135 vom 30. April 2004, Seite 1.
Verordnung (EG) Nr. 765/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. Juli 2008 über die Vorschriften für die Akkreditierung und Marktüberwachung im Zusammenhang mit der Vermarktung von Produkten und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 339/93 des Rates, ABl. L 218 vom 13. August 2008, Seite 30.
Verordnung (EG) Nr. 764/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. Juli 2008 zur Festlegung von Verfahren im Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter nationaler technischer Vorschriften für Produkte, die in einem anderen Mitgliedstaat rechtmäßig in den Verkehr gebracht worden sind, und zur Aufhebung der Entscheidung Nr. 3052/95/EG, ABl. L 218 vom 13. August 2008, Seite 21.
MEG Maß- und Eichgesetz
NMI Nationales Metrologie-Institut
SI Internationales Einheitensystem (Systeme International d’Unites)
2) Durch Art. 2 BGBl. I Nr. 28/2012 sind die §§ 58 und 59 formal außer Kraft gesetzt, da die Verordnung (EG) Nr. 765/2008 sowie das Akkreditierungsgesetz (Art. 1 BGBl. I Nr. 28/2012) diesen Bestimmungen derogieren.
3) Durch Art. 4 des Verwaltungsgerichtsbarkeits-Anpassungsgesetzes - Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, BGBl. I Nr. 129/2013, erfolgen im Rahmen des Maß- und Eichgesetzes mit Inkrafttreten 1. Jänner 2014 (§ 71 Abs. 4) die notwendigen Anpassungen (§§ 32 Abs. 6, 63 Abs. 2) an die Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012, BGBl. I Nr. 51. Diese betreffen Klarstellungen bezüglich der Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts und der Verwaltungsgerichte der Länder sowie eine terminologische Anpassung.
Durch die Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012 wird eine neue zweistufige Verwaltungsgerichtsbarkeit geschaffen. Demnach werden mit Wirkung vom 1. Jänner 2014 je ein Verwaltungsgericht erster Instanz in den Ländern sowie zwei Verwaltungsgerichte erster Instanz beim Bund eingerichtet, und zwar ein Bundesverwaltungsgericht und ein Bundesfinanzgericht. Art. 131 B-VG regelt die Zuständigkeiten der Verwaltungsgerichte. Art. 131 B-VG enthält eine Generalklausel, welche grundsätzlich die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte der Länder vorsieht und taxativ Ausnahmen betreffend die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichtes vorsieht.
Die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichtes gemäß Art. 131 Abs. 2 erster Satz knüpft daran an, dass eine Angelegenheit in unmittelbarer Bundesverwaltung (im Sinne des Art. 102 B-VG) besorgt wird; dies unabhängig davon, ob die betreffende Angelegenheit in Art. 102 Abs. 2 B-VG genannt ist oder sich ihre Besorgung in unmittelbarer Bundesverwaltung aus anderen Bestimmungen ergibt. Eine Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichtes besteht also auch dann, wenn die Vollziehung durch Bundesbehörden erfolgt, die gemäß Art. 102 Abs. 4 B-VG mit Zustimmung der Länder für andere als die im Abs. 2 bezeichneten Angelegenheiten errichtet wurden. Feststeht somit, dass keine Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichtes besteht, wenn in einer Angelegenheit, die in mittelbarer Bundesverwaltung besorgt wird, (ausnahmsweise) eine erst- und letztinstanzliche Zuständigkeit des Bundesministers vorgesehen ist (vgl. Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012, Regierungsvorlage, Erläuterungen zu Art. 131 B-VG, 1618 der Beilagen XXIV. GP) (RV 2244 XXIV. GP).
4) Die am 14. Jänner 2015, dem Tag nach der Kundmachung, in Kraft getretenen Novelle des Maß- und Eichgesetzes, BGBl. I Nr. 10/2015, dient neben redaktionellen Anpassungen der Umsetzung folgender Maßnahmen:
- Entfall der Eichpflicht für Messsysteme (Interoperabilitätskomponenten) im Eisenbahnbereich, sofern dies von spezifisch unionsrechtlichen Regelungen erfasst sind,
- Sicherstellung der Informationsbereitstellung durch den Hersteller für die innerstaatliche Eichung von Messgeräten,
- Aufnahme von Bestimmungen, die ein Update im Fall von fehlerhafter Software bei Messgeräten für Elektrizität, Gas, thermische Energie und Wasser ermöglichen,
- Aufnahme von Bestimmungen für die kurzfristige Öffnung von Messgeräten,
- Aufnahme von Bestimmungen für die Anbringung von Eichstempeln im Bereich von Elektrizität, Gas, thermischer Energie und Wasser.
(vgl. RV 273 XXV. GP)
5) Die Novelle des Maß- und Eichgesetzes durch BGBl. I Nr. 148/2015 ist im Wesentlichen mit 29. Dezember 2015, dem der Kundmachung folgenden Tag, in Kraft getreten.
Die Erläuterungen der Regierungsvorlage (RV 851 XXV. GP) führen dazu Folgendes aus:
Im Jahre 2011 wurde von der Europäischen Kommission (EK) ein Anpassungspaket (Alignmentpaket/NLF-Paket) vorgelegt, von dem 8 bereits bestehende Richtlinien für Produkte im harmonisierten Bereich inhaltlich an den Beschluss Nr. 768/2008/EG über einen gemeinsamen Rechtsrahmen für die Vermarktung von Produkten und zur Aufhebung des Beschlusses 93/465/EWG des Rates, ABl. Nr. L 218 vom 13.08.2008 S. 82, angepasst worden sind (New legislative framework- Beschluss, NLF-Beschluss). Die überarbeiteten Richtlinien wurden im Frühjahr 2014 als Paket beschlossen und sind nun bis 19.04.2016 jeweils in nationales Recht umzusetzen.
Der Beschluss Nr. 768/2008/EG war im Jahre 2008 – zusammen mit der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 über die Vorschriften für die Akkreditierung und Marktüberwachung im Zusammenhang mit der Vermarktung von Produkten und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 339/93 des Rates, ABl. Nr. L 218 vom 13.08.2008 S. 30, verabschiedet worden und sollte horizontale Defizite bei der Marktüberwachung beseitigen, die sich durch die EU-Harmonisierungsrechtsvorschriften für mehrere Industriesektoren ziehen.
Mit dem neuen Rechtsrahmen sollen die geltenden Regelungen gestärkt, Vorgaben klarer formuliert und ergänzt und die praktischen Aspekte der Anwendung und Durchführung optimiert werden.
Wesentliche im Rahmen der NLF-Anpassung erfolgte Änderungen sind u.a.:
- genauere Festlegung der Notifizierungsbehörden und deren Aufgaben,
- Anforderungen an die Wirtschaftsakteure,
- Anforderungen an die notifizierten Stellen und ihre Tätigkeiten.
Die Richtlinie 2014/31/EU zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend die Bereitstellung nichtselbsttätiger Waagen auf dem Markt, ABl. Nr. L 96 vom 29.03.2014 S. 107, die Richtlinie 2014/32/EU zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Bereitstellung von Messgeräten auf dem Markt (Neufassung), ABl. Nr. L 96 vom 29.03.2014 S. 149, in der Fassung der Delegierten Richtlinie (EU) 2015/13, ABl. Nr. L 3 vom 07.01.2015 S. 42, und die Richtlinie 2011/17/EU zur Aufhebung der Richtlinien 71/317/EWG, 71/347/EWG, 71/349/EWG, 74/148/EWG, 75/33/EWG, 76/765/EWG, 76/766/EWG und 86/217/EWG des Rates über das Messwesen, ABl. Nr. L 71 vom 18.03.2011 S. 1, werden zum Teil unmittelbar mit diesem Gesetz umgesetzt und es erfolgen weiterführende Umsetzungsmaßnahmen im Rahmen von Verordnungen des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und durch Erlassung von Eichvorschriften durch das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen.
Vorliegendes Bundesgesetz trifft Regelungen betreffend die Notifizierungsbehörde und das Notifizierungsverfahren. Diesbezüglich wird geregelt, dass die Notifizierung im Bereich von Messgeräten und nichtselbsttätigen Waagen dem Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft obliegt.
Der Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft als notifizierende Behörde stützt sich sowohl bei der Behandlung von Anträgen auf Notifizierung im Bereich Messgeräte und nichtselbsttätigen Waagen auf einen Akkreditierungsbescheid der Akkreditierungsstelle im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 765/2008, welcher bescheinigt, dass die Stelle die Anforderungen gemäß Art. 23 der Richtlinie 2014/31/EU oder gemäß Art. 27 der Richtlinie 2014/32/EU erfüllt. Beruht der Nachweis der Kompetenz und der Anforderungen nicht auf einem Akkreditierungsbescheid, so hat die antragstellende Konformitätsbewertungsstelle alle erforderlichen Unterlagen vorzulegen, die geeignet sind, ihre Kompetenz und die Erfüllung der genannten Anforderungen nachzuweisen. Die notifizierende Behörde hat auf Basis der vorgelegten Unterlagen sodann die Beurteilung in geeigneter Weise durchzuführen.
Der Gesetzentwurf orientiert sich desweiteren an den unionsrechtlichen Vorgaben der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 im Hinblick auf die Marktüberwachung und setzt in Teilen die in den zwei NLF-Richtlinien enthaltenen Verpflichtungen an die Mitgliedstaaten um.
Der Gesetzentwurf umfasst im Wesentlichen folgenden Inhalt:
1. Die Einrichtung einer notifizierenden Behörde zur Durchführung von Notifizierungsverfahren für Stellen im Bereich von Messgeräten und nichtselbsttätigen Waagen. Die Einrichtung einer notifizierenden Behörde ist notwendig, um diese Stellen gemäß der Richtlinie 2014/31/EU und der Richtlinie 2014/32/EU an die Kommission zu notifizieren. Die Stellen können erst nach erfolgter Notifizierung ihre Tätigkeiten gemäß der Richtlinie 2014/31/EU und der Richtlinie 2014/32/EU vollinhaltlich wahrnehmen.
2. Die Festlegung von Verfahrensbestimmungen, die vorsehen, dass ein Akkreditierungsbescheid bzw. alle erforderlichen Unterlagen vorzulegen sind, die geeignet sind, die Kompetenz und die Erfüllung der genannten Anforderungen der Stelle nachzuweisen.
3. Regelungen über die von der Marktüberwachungsbehörde durchgeführten Tätigkeiten und getroffene Maßnahmen, durch die sichergestellt werden soll, dass Gegenstände, die in den Geltungsbereich dieses Bundesgesetzes fallen, den Anforderungen dieses Bundesgesetzes und den darauf erlassenen Verordnungen entsprechen.
6) Die Änderungen des Maß- und Eichgesetzes durch BGBl. I Nr. 72/2017 sind im Wesentlichen mit 20. Juni 2017, dem der Kundmachung im Bundesgesetzblatt folgenden Tag, in Kraft getreten.
Die Erläuterungen der Regierungsvorlage (RV 1611 XXV. GP) führen zur Novelle BGBl. I Nr. 72/2017 Folgendes aus:
Im Sinne der Entbürokratisierung, Erleichterung und Deregulierung wurden die Bestimmungen des Maß- und Eichgesetzes (MEG) geprüft und nicht mehr erforderliche Regelungen und Festlegungen gestrichen.
Die Interessen des Konsumentenschutzes, des fairen Handels, des Gesundheitswesens und des Sicherheitswesens bleiben gewahrt, die folgenden Ziele werden umgesetzt:
Streichung der Eichpflicht bei folgenden Messgeräten: Abwasserzähler; Bewertung von Milch und Milcherzeugnissen; Refraktometer zur Bestimmung des Zuckergehaltes von Most; Härtevergleichsplatten; Härteprüfdiamanten; Reduktion auf Getreidefeuchtigkeit und Schüttdichte von Getreide bei Messgeräten zur Bewertung von Getreide; Einschränkung der Eichpflicht auf taxativ in Gesetzen oder Verordnungen aufgezählte Messgeräte (Entfall der allgemeinen Eichpflicht nach § 8 Abs. 3, sobald ein Messgerät in einem Gesetz erwähnt wird); Messgeräte, wenn diese zur Ermittlung des Arbeitslohnes, der Prüfung von Arbeitsleistungen oder zur Messung von Sachentschädigungen dienen (ausgenommen Waagen); Dichtemessgeräte, Volumenmessgeräte, Temperaturmessgeräte etc. bei der Herstellung und Kontrolle von Arzneimitteln; Verzögerungsmessgeräte; Drehzahlmesser; Wegstreckenzähler in selbstgelenkten Fahrzeugen (Leihfahrzeuge, Car-Sharing); Totalstationen (Laser-Längen/Winkel-Messgeräte), die in der Vermessung eingesetzt werden; Wasserzähler mit einem Anschlussdurchmesser DN 150; Messanlagen für Milch zur Direktvermarktung; Messgeräte für thermische Energie mit einem Anschlussdurchmesser DN 150 und für den Wärmeträger Öl; Messgeräte für elektrische Energie > 123 kV oder > 5 kA; Turbinenradgaszähler und Ultraschallgaszähler mit einer Nennweite von DN > 400.
Streichung der Nacheichpflicht (nur mehr erstmalige Eichung): Hohlmaße und Messgefäße bis 10 l (z.B. Ölkannen); Längenmaßstäbe und Längenmaßbänder bis 5 m.
Verlängerung von Nacheichfristen (Kontrollintervalle) ohne Übergangsfristen: Gewichtsstücke (Genauigkeitsklassen E1, E2, F1) von zwei auf vier Jahre; mechanische Messgeräte zur Schüttdichtebestimmung von Getreide von zwei auf fünf Jahre; Waagen für medizinische Zwecke im Schulbereich von zwei auf fünf Jahre; Messkluppen zur Vermessung von Rundholz von zwei auf fünf Jahre; elektronische Elektrizitätszähler und Tarifgeräte von acht auf zehn Jahre; Induktionselektrizitätszähler von sechzehn auf zwanzig Jahre; Ultraschallgaszähler bis 65 m³/h von acht auf zehn Jahre; Lagerbehälter (Großlager für z.B. Erdöl) von zehn auf fünfzehn Jahre.
Verlängerung von Nacheichfristen (Kontrollintervalle) mit Übergangsfristen: Taxameter von zwei auf drei Jahre; Reifendruckmessgeräte von zwei auf vier Jahre; Kraftstoffzapfanlagen für die Betankung von Kraftfahrzeugen von zwei auf vier Jahre; Haushalts-Gaszähler von zwölf auf fünfzehn Jahre; Getreidefeuchtigkeit-Messgeräte von ein auf zwei Jahre, elektronische Gaszähler nach dem mikrothermischen Messprinzip von fünf auf acht Jahre.
Verlängerung des Prüfintervalls (messtechnische Kontrolle) für Messeinrichtungen zur Bestimmung der Aktivität von Radionukliden (§ 12c MEG) von ein auf zwei Jahre.
Weiters soll der Aufgabenbereich der ermächtigten Eichstellen erweitert werden (Eichungen im nicht harmonisierten Bereich sowie Durchführung von Prüfungen bei der Verlängerung der Nacheichfristen auf Grund von statistischen Untersuchungen).
1.	Basiseinheiten,
2.	aus den Basiseinheiten kohärent abgeleitete Einheiten,
3.	die in § 2 Abs. 3 angeführten Einheiten,
4.	die gemäß § 3 gebildeten dezimalen Vielfachen und Teile der in den Z 1 bis 3 genannten Einheiten, ausgenommen das Kilogramm (§ 2 Abs. 1 Z 2), bei dem die Vorsätze auf die Einheit Gramm anzuwenden sind und der Grad Celsius (§ 2 Abs. 2 Z 16),
5.	die in § 2 Abs. 5 angeführten Einheiten sowie
6.	die Produkte und Quotienten der in den Z 1 bis 5 angeführten Einheiten, ausgenommen die Millimeter Quecksilbersäule (§ 2 Abs. 5 Z 7).
1.	für die Länge das Meter (m):
3.	für die Zeit die Sekunde (s):
1 sr = 1 m2/1 m2;
1 N = 1 m × kg x s-2;
1 Pa = 1 N × m-2;
1 J = 1 N × m;
1 W = 1 J × s-1;
1 C = 1 A × s;
1 V = 1 W × A -1;
1 F = 1 C × V-1;
1 Ω = 1 V × A-1;
1 Wb = 1 V × s;
1 T = 1 Wb × m-2;
1 H = 1 Wb × A-1;
1 lm = 1 cd × sr;
1 lx = 1 lm × m-2;
1 Gy = 1 J × kg-1;
1 Sv = 1 J × kg-1;
1 kat = 1 mol × s-1.
(3) Folgende Einheiten und Zeichen dürfen neben den sich aus den Abs. 1 und 2 ergebenden Einheiten verwendet werden:
für die elektrische Scheinenergie die Voltamperesekunde (VAs) und die Voltamperestunde (VAh):
6. für die längenbezogene Masse von textilen Fasern und Garnen das
1 tex = 10-6 kg × m-1;
das gemäß § 3 gebildete Vielfache für 102 a wird Hektar (ha) genannt:
1 Neugrad = 1 gon = π/200 Radiant.
(4) (Anmerkung: aufgehoben durch BGBl. I Nr. 115/2010)
1. (Anmerkung: aufgehoben durch BGBl. I Nr. 115/2010)
2.	für den ebenen Winkel
der Vollwinkel = 2 π Radiant,
der Grad (°) = π /180 Radiant,
die (Winkel-)Minute (') = 1/60 Grad = π /10 800 Radiant,
die (Winkel-)Sekunde (") = 1/60 Minute = π /648 000 Radiant,
die Neuminute (c) = 1/100 Neugrad = π /20 000 Radiant und
die Neusekunde (cc) = 1/100 Neuminute = π /2 000 000 Radiant;
3. für die Brechkraft von optischen Systemen die Dioptrie (dpt),
die gleich ist der Brechkraft eines optischen Systems mit der Brennweite von 1 Meter in einem Medium mit der Brechzahl
1:1 dpt = 1 m-1;
1 h = 3.600 s,
1 d = 86.400 s, und - sofern nicht andere Vorschriften abweichende Bestimmungen enthalten - die Woche, der Monat und das Jahr (a) des Gregorianischen Kalenders;
(6) (Anmerkung: aufgehoben durch BGBl. I Nr. 115/2010)
(7) (Anmerkung: aufgehoben durch BGBl. I Nr. 85/2002)
Faktoren Vorsätze Zeichen der Vorsätze
1. die verbindlichen nationalen Etalons bereitzuhalten oder bereithalten zu lassen und an die internationalen Etalons anzuschließen oder anschließen zu lassen,
2. für die internationale Anerkennung der nationalen Etalons zu sorgen und
3. Darstellungsverfahren durch Verordnung festzulegen.
1.	Eichung von Messgeräten und
2. Prüfung sowie Kalibrierung von Messgeräten im physikalisch-technischen Prüfdienst
(3) Das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen hat entsprechend dem Stand der Messtechnik und den Erfordernissen des amtlichen und rechtsgeschäftlichen Verkehrs die verbindlichen
1. Verfahren für die Bewertung von Getreide,
2. Bewertungsfunktionen für objektive Schallpegelmessungen samt dem Bezugswert und
3. Verfahren zur Darstellung der Normalzeit in Österreich
durch Verordnung festzulegen, wobei die gesetzlichen Maßeinheiten gemäß § 2 zu verwenden sind.
1) Das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen veröffentlicht auf der Homepage www.bev.gv.at seit 2007 das Amtsblatt für das Eichwesen.
1.	Verbesserung der messtechnischen Infrastruktur in Österreich,
2. Fragestellungen der europäischen Rechtsetzung,
3.	Koordination der Forschung und Entwicklung,
4.	Verankerung der Rückführung von Messungen auf nationale oder internationale Normale in allen technisch relevanten Bereichen und
5.	Gewährleistung der Wahrung unterschiedlicher Interessen im Zusammenhang mit der Erstellung und Umsetzung von europäischen und nationalen Rechtsvorschriften.
1.	je ein Mitglied und ein Ersatzmitglied des
a) Bundeskanzleramtes;
b) Bundesministeriums für Finanzen;
c) Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres;
d) Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft;
e) Bundesministeriums für Gesundheit;
f) Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft;
g) Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz;
h) Bundesministeriums für Familien und Jugend;
i) Bundesministeriums für Inneres;
j)	Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie;
2.	drei Mitglieder des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen;
3.	zwei Mitglieder, die von der Wirtschaftskammer Österreichs bestellt werden;
4.	je ein Mitglied, das von der Bundesarbeitskammer und vom österreichischen Gewerkschaftsbund bestellt wird;
5.	je ein Mitglied, das von der Verbindungsstelle der Bundesländer, des Österreichischen Städtebundes und des Österreichischen Gemeindebundes bestellt wird;
6.	ein Mitglied, das von der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreichs bestellt wird sowie
7.	ein Mitglied, das vom österreichischen Seniorenrat bestellt wird.
§ 6. aufgehoben
§ 7. (1) Messgeräte, deren Richtigkeit durch ein rechtlich geschütztes Interesse gefordert wird, sind nach Maßgabe der Bestimmungen des Abschnittes A eichpflichtig. Messgerät im Sinne dieses Gesetzes ist
1.	ein Gerät, das allein oder in Verbindung mit anderen Einrichtungen für die Messung von mindestens einer Messgröße vorgesehen ist oder
2.	ine Maßverkörperung; dies ist eine Vorrichtung, mit der während ihrer Benutzung ein oder mehrere bekannte Werte einer gegebenen Größe permanent reproduziert oder bereitgestellt werden sollen.
1.	Name des Herstellers, eingetragener Handelsname oder eingetragene Handelsmarke;
2.	Höchstlast in der Form „Max …“.
b)	Mengenmessgeräte für
c) Mengenmessgeräte für thermische Energie (Wärmezähler, Kältezähler) für flüssige Wärmeträger ohne und mit abrechnungsrelevanten Zusatzeinrichtungen,
4. a) Elektrizitätszähler ohne und mit abrechnungsrelevanten Zusatzeinrichtungen oder Tarifeinrichtungen,
5. Messgeräte zur Bestimmung des Wassergehaltes oder der Schüttdichte von Getreide,
b) (Anmerkung: entfallen durch BGBl. I Nr. 72/2017)
d) (Anmerkung: entfallen durch BGBl. I Nr. 72/2017)
7. (Anmerkung: entfallen durch BGBl. I Nr. 72/2017)
13.	Messanlagen zur Ermittlung wertbestimmender Merkmale von Rundholz.
1. auf Grund geltender Rechtsvorschriften oder im Zusammenhang damit ergangener behördlicher Verfügungen, sofern darin die Verwendung von geeichten Messgeräten vorgeschrieben ist,
3. bis 5. (Anmerkung: entfallen durch BGBl. I Nr. 72/2017)
(6) bis (8) (Anmerkung: entfallen durch BGBl. I Nr. 72/2017)
§ 10. (Anmerkung: aufgehoben durch BGBl I Nr. 85/2002)
1.1) (Anmerkung: entfallen durch BGBl. I Nr. 72/2017)
2. Waagen, die für die Bestimmung der Masse verwendet oder bereitgehalten werden
c) zur Herstellung und Kontrolle von Arzneimitteln,1)
3. Dosimeter für ionisierende Strahlung, die in der Heilkunde verwendet oder bereitgehalten werden, soferne sie nicht der messtechnischen Kontrolle gemäß § 12b unterliegen:
a) für Photonenstrahlung,
b) für von Beschleunigern erzeugte Elektronenstrahlung und
c)	zur Bestimmung des Dosis-Längen-Produktes,
5. Messgeräte zur Bestimmung der Aktivität von Radionukliden, wenn sie in der Heilkunde verwendet oder bereitgehalten werden, sofern sie nicht der messtechnischen Kontrolle gemäß § 12c unterliegen.
1) Z 1 entfallen und Z 2 lit. c angefügt durch BGBl. I Nr. 72/2017
Bisher waren gemäß Z 1 alle Messgeräte eichpflichtig, die zur Herstellung und Kontrolle von Arzneimitteln verwendet oder bereitgehalten wurden (Messgeräte zur Bestimmung der Masse einschließlich Gewichtsstücke, Messgeräte zur Bestimmung der Temperatur, Messgeräte zur Bestimmung des Druckes von Flüssigkeiten und Gasen sowie Mengenmessgeräte für Flüssigkeiten). Die Einschränkung auf Waagen erfolgt aus dem Grund, dass andere Messgeräte aufgrund spezieller unionsrechtlicher Regelungen reglementiert sind (Richtlinie 2001/83/EG zur Schaffung eines Gemeinschaftskodexes für Humanarzneimittel, ABl. Nr. L 311 vom 28.11.2001 S. 67, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2012/26/EU, ABl. Nr. L 299 vom 27.10.2012 S.1, in der Fassung der Berichtigung ABl. Nr. L 239 vom 12.08.2014 S. 81). Auf jeden Fall sind Waagen wegen der Bestimmungen der Richtlinie 2014/31/EU für die genannten Verwendungen weiterhin einer Eichpflicht zu unterwerfen(vgl. RV 1611 XXV. GP)
§ 12. Medizinprodukte mit Messfunktion im Sinne des Medizinproduktegesetzes, BGBl. Nr. 657/1996, in der jeweils geltenden Fassung, die gemäß § 11 Z 3 oder gemäß § 11 Z 5 der Eichpflicht unterliegen, sind nach den Bestimmungen des Medizinproduktegesetzes erstmalig in den Verkehr zu bringen oder in Betrieb zu nehmen. Die CE-Kennzeichnung im Sinne des Medizinproduktegesetzes ist der österreichischen Ersteichung gleichwertig. Die Nacheichpflicht bleibt davon unberührt.
§ 12a. (Anmerkung: § 12a ist gemäß dem durch BGBl. I Nr. 85/2002 aufgehobenen § 67a, der die messtechnische Kontrolle graduierter medizinischer Spritzen regelte, mit 15.6.1998 außer Kraft getreten.)
(4) Das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen hat in den Eichvorschriften die messtechnischen Bedingungen für die Zulassung und die Aufhebung der Zulassung von Dosismessstellen festzulegen, wobei auf § 38 Abs. 2 dieses Bundesgesetzes und § 34 Abs. 1 des Strahlenschutzgesetzes, BGBl. Nr. 227/1969 in der jeweils geltenden Fassung, BGBl. I Nr. 146/2002, Bedacht zu nehmen ist. Die näheren Bestimmungen über die Durchführung der messtechnischen Kontrolle sind in den Eichvorschriften festzulegen.
1. und 2. (Anmerkung: entfallen durch BGBl. I Nr. 72/2017)
(2) Der Eichpflicht unterliegen die nachstehend genannten Messgeräte, wenn sie bei Kontrollen durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes oder der Straßenaufsicht verwendet oder bereitgehalten werden.
1. Messgeräte zur Bestimmung von Achs- und Radlasten,
3. (Anmerkung: entfallen durch BGBl. I Nr. 72/2017)
5. (Anmerkung: entfallen durch BGBl. I Nr. 72/2017)
1.	Eichstellen (§ 35),
2.	akkreditierte Konformitätsbewertungsstellen im Rahmen ihres Akkreditierungsumfanges (Akkreditierungsgesetz 2012 – AkkG 2012, BGBl. I Nr. 28/2012 in der jeweils geltenden Fassung),
3.	Werksprüfstellen (§ 73 Abs. 2 Druckgerätegesetz, BGBl. I Nr. 161/2015 in der jeweils geltenden Fassung),
2.	Totalstationen gemäß § 8 Abs. 1 Z 1, wenn diese in einem vorgegebenen koordinativen Bezugsrahmen zum Einsatz gelangen und die Messungen im geodätischen Sinne überbestimmt sind;
3.	Turbinenradgaszähler und Ultraschallgaszähler gemäß § 8 Abs. 1 Z 3 lit. a mit einer Nennweite von DN > 400;
4.	Wasserzähler gemäß § 8 Abs. 1 Z 3 lit. b sublit. aa mit einer Nennweite DN 150;
5.	Messanlagen für Milch gemäß § 8 Abs. 1 Z 3 lit. b sublit. bb bis zu einer Abgabemenge von 5 l für die Direktvermarktung im Sinne der Rohmilchverordnung, BGBl. II Nr. 106/2006;
6.	Mengenmessgeräte für thermische Energie gemäß § 8 Abs. 1 Z 3 lit. c mit einer Nennweite DN 150 sowie für Wärmeträger Öl;
7.	Messgeräte nach § 8 Abs. 1 Z 4
b)	zur Ermittlung von elektrischer Energie in Netzen mit einer höchsten Betriebsspannung von > 123 kV oder bei einer Nennstromstärke von mehr als 5 kA.
1. (Anmerkung: außer Kraft getreten durch BGBl. I Nr. 72/2017 mit Ablauf des 31. 12. 2018 [§ 71 Abs. 6])
bei allen Messgeräten, soweit in den Z 1 und Z 3 bis 10 nicht ausdrücklich eine andere Frist festgesetzt ist,
4.	vier Jahre
a)	bei Längenmaßstäben und Längenmaßbändern über 5 m sowie Peilstäben und Peilbändern, wenn ihre Skala nach Längeneinheiten geteilt ist,
b)	bei Gewichtsstücken der Genauigkeitsklassen E1, E2 und F1,
c)	bei Kraftstoffzapfanlagen nach § 8 Abs. 1 Z 3 lit. b sublit. bb für die Betankung von Kraftfahrzeugen,
d)	bei Reifendruckmessgeräten,
a) bei Kalt, Warm- und Heißwasserzählern,
b) bei Zustands-Mengenumwertern für Gase,
c) bei Transportbehältern,
d) bei Flüssigkeitsglasthermometern mit Ausnahme der in Aräometern oder Pyknometern eingebauten Thermometer,
e) bei Messgeräten zur Bestimmung der Viskosität von Flüssigkeiten, sofern diese Messgeräte nicht gemäß § 17 Z 1 von der Nacheichung befreit sind,
f) bei Mengenmessgeräten für thermische Energie (Wärmezähler, Kältezähler),
g)	bei mechanischen Messgeräten zur Bestimmung der Schüttdichte von Getreide (Getreideprober),
h) bei Waagen gemäß § 11 Z 2 lit. a für die schulärztliche Betreuung gemäß § 66 des Schulunterrichtsgesetzes – SchUG, BGBl. Nr. 472/1986 in der jeweils geltenden Fassung,
i) bei Messkluppen zur Vermessung von Rundholz,
6.	acht Jahre bei elektronischen Gaszählern nach dem mikrothermischen Messprinzip,
7.	zehn Jahre
a)	bei Peilstäben mit einer nach dem Rauminhalt geteilten Skala,
b)	bei elektronischen Elektrizitätszählern ohne und mit Zusatzeinrichtungen,
c)	bei Induktions-Elektrizitätszählern mit Zusatzeinrichtungen mit Ausnahme jener, für die die Nacheichfristen in Z 10 festgesetzt sind,
d)	bei elektrischen Tarifgeräten,
8.	zwölf Jahre bei Transportbehältern auf Schiffen,
9.	fünfzehn Jahre
a)	bei Balgengaszählern,
b)	bei Lagerbehältern mit Ausnahme der in § 17 Z 3 und 4 angeführten,
10.	zwanzig Jahre bei Induktions-Elektrizitätszählern
a)	ohne Zusatzeinrichtung,
c)	mit mechanischem Zweitarifzählwerk.
2. Hohlmaße und Messgefäße bis 10 l Inhalt,
7. in Aräometern oder Pyknometern eingebaute Flüssigkeitsglasthermometer,
8. Bandmaße zum einmaligen Gebrauch,
9. Spirituskontrollmessapparate und Probenmesshähne,
10. Fässer aus Edelstahl bis höchstens 50 l,
11. (Anmerkung: entfallen durch BGBl. I Nr. 72/2017)
12. Drehkolbengaszähler und Turbinenradgaszähler,
13. elektrische Messwandler,
14. Ultraschallgaszähler mit einer maximalen Durchfluss-Stärke größer als 65 m3/h,
15. Längenmaßstäbe und Längenmaßbänder bis 5 m.
1. im Einvernehmen mit den beteiligten Bundesministern anzuordnen, dass bestimmte eichpflichtige Messgeräte nur geeicht in den Handel gebracht werden dürfen,1)
2. die gemäß § 15 bestehende Nacheichfrist hinsichtlich bestimmter Messgeräte
b) um jeweils höchstens 5 Jahre zu verlängern, wenn durch Prüfungen von Teilmengen der in einem bestimmten Jahr geeichten Messgeräte nach festzulegenden allgemein anerkannten statistischen Verfahren zu erwarten ist, dass die Richtigkeit und Zuverlässigkeit dieser Messgeräte für diesen Zeitraum gewährleistet ist,
3. unter Bedachtnahme auf den Stand der Wissenschaft und Technik, die in § 49 genannten Schutzinteressen, völkerrechtliche Verpflichtungen der Republik Österreich sowie Richtlinien Internationaler Organisationen die Gleichwertigkeit ausländischer Rechtsvorschriften im Sinne von § 50 festzustellen,2) 3) 5) 6)
4.	unter Bedachtnahme auf den Stand der Wissenschaft und Technik, völkerrechtliche Verpflichtungen der Republik Österreich, vergleichbare Vorschriften des Auslandes sowie Richtlinien internationaler Organisationen und Staatengemeinschaften Folgendes festzulegen:1) 2) 3) 6)
a) Verfahren zur Feststellung der Konformität von Messgeräten mit bestimmten Rechtsvorschriften (Konformitätsbewertungsverfahren), sofern sie in einer Richtlinie der Europäischen Union vorgeschrieben sind,
c)	Konformitätskennzeichnungen, die der Zulassungsbezeichnung zur Eichung und dem Eichstempel als gleichwertig anzusehen sind.
1) Verordnung des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft über Messgeräte (Messgeräteverordnung 2016), Art. 1 BGBl. II Nr. 31/2016
3) Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend die Zulassung von Messgeräten oder Messgeräteteilen zur Eichung sowie die bei der Zulassung und Eichung zu verwendenden Zeichen und Stempel (Eich-Zulassungsverordnung), BGBl. Nr. 785/1992 idF Art. 4 BGBl. II Nr. 31/2016
3) Verordnung über die gegenseitige Anerkennung auf dem Gebiet des Maß- und Eichwesens, BGBl. Nr. 152/1950 idF Art. 2 BGBl. II Nr. 31/2016
4) Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten über die Verlängerung der Nacheichfrist für Elektrizitätszähler und elektrische Tarifgeräte, BGBl. II Nr. 62/1999 idF BGBl. II Nr. 134/2009
5) Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit betreffend die Anerkennung von eichtechnischen Prüfungen, BGBl. II Nr. 169/2000 idF Art. 5 BGBl. II Nr. 31/2016
6) Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten zur Festlegung von Konformitätsfeststellungsverfahren betreffend Nichtselbsttätige Waagen, BGBl. Nr. 751/1994 idF BGBl. II Nr. 222/2010
1.	Beschreibung der Konformitätsbewertungstätigkeiten einschließlich des hiefür eingesetzten Personals;
2.	Beschreibung der Konformitätsbewertungsmodule;
3.	Beschreibung der Messgeräte;
4.	Beschreibung der Messgeräte, für die diese Stelle Kompetenz beansprucht;
5.	Den Akkreditierungsbescheid oder entsprechende Unterlagen, die zum Nachweis der Kompetenz sowie der Anforderungen gemäß Art. 23 der Richtlinie 2014/31/EU oder Art. 27 der Richtlinie 2014/32/EU geeignet sind;
6.	Nachweis der Mitarbeit in sektoralen oder sektorübergreifenden Gruppen notifizierter Stellen, für deren Einrichtung die Europäische Kommission zu sorgen hat, soweit Tätigkeiten im Rahmen der Notifizierung erfasst sind;
7.	Nachweis der Mitarbeit an den einschlägigen Normungsaktivitäten für die in § 18a Abs. 2 genannten Richtlinien, soweit Tätigkeiten im Rahmen der Notifizierung erfasst sind;
8.	Qualitätsmanagementhandbuch.
1.	Überprüfung der Anforderungen durch externe Sachverständige (Auditoren), die von der notifizierenden Behörde bestellt werden und die
2.	Übermittlung eines Jahresberichts an die notifizierende Behörde mit folgendem Inhalt:
a) durchgeführte Verfahren;
b)	Qualifikation des Personals;
c) Mitarbeit an den einschlägigen Normungsaktivitäten und Mitarbeit in sektoralen oder sektorübergreifenden Gruppen notifizierter Stellen;
d) eingelangte Beschwerden und erfolgte Kontakte mit Marktüberwachungsbehörden unter Anschluss eines diesbezüglichen Ergebnisberichtes;
e)	Bericht über das interne Audit und das Managementreview.
1. jede Verweigerung, Einschränkung, Aussetzung oder Rücknahme einer Bescheinigung;
2.	alle Umstände, die Folgen für den Geltungsbereich oder die Bedingungen der Notifizierung haben können;
3. jedes Auskunftsersuchen über Konformitätsbewertungstätigkeiten, das sie von den Marktüberwachungsbehörden erhalten haben;
4.	auf Verlangen, welchen Konformitätsbewertungstätigkeiten sie im Rahmen ihrer Notifizierung nachgegangen sind und welche anderen Tätigkeiten, einschließlich grenzüberschreitender Tätigkeiten und Vergabe von Unteraufträgen, sie ausgeführt haben.
1) Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten, mit der für Schankgefäße eichrechtliche Vorschriften erlassen werden (Schankgefäßeverordnung), BGBl. Nr. 572/1991 idF Art. 3 BGBl. II Nr. 31/2016
§ 20. Zum entgeltlichen Ausschank von bestimmten gemäß § 21 Z 1 durch Verordnung1) festzulegenden Getränken sind Schankgefäße oder Ausschankmaße zu verwenden. Schankgefäße oder Ausschankmaße sind Hohlmaße, die für die Bestimmung eines festgelegten Volumens einer zum sofortigen Verbrauch abzugebenden Flüssigkeit (ausgenommen Arzneimittel) ausgelegt sind. Sie müssen die durch Verordnung festgelegten Anforderungen erfüllen.
§ 21. Durch Verordnung1) des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sind festzulegen:
1. die Getränke, die gemäß § 20 in Schankgefäßen oder Ausschankmaßen ausgeschenkt werden müssen,
2. die spezifischen Anforderungen an Schankgefäße sowie Ausschankmaße, insbesondere
a) die Werkstoffe und Nenninhalte,
b) die beim Inverkehrbringen zulässigen Abweichungen (Fehlergrenzen),
c) die Bestimmungen über die Kennzeichnung.
§ 23. (Anmerkung: entfallen durch BGBl. I Nr. 115/2010)
§ 27. Der Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft kann unter Bedachtnahme auf den Stand der Wissenschaft und Technik, völkerrechtliche Verpflichtungen der Republik Österreich, vergleichbare Vorschriften des Auslandes sowie Richtlinien internationaler Organisationen und Staatengemeinschaften folgende Anforderungen durch Verordnung1) festlegen:
3. die zulässigen Nennfüllmengen,
5. Messgeräte oder Kontrolleinrichtungen, die vom Abfüller oder Importeur zur Prüfung und Kontrolle von Fertigpackungen bereitzuhalten und zu verwenden sind,
11. die Angabe des Volumens von Behältnissen,
1) Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Fertigpackungen (Fertigpackungsverordnung - FPVO 1993), BGBl. Nr. 867/1993, idF BGBl. Nr. 32/1995, BGBl. II Nr. 139/1997, BGBl. II Nr. 211/2001 und BGBl. II Nr. 115/2009
§ 28. Der Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft kann unter Bedachtnahme auf die Erfordernisse der Messtechnik und vergleichbare Vorschriften des Auslandes zur Erleichterung des Handels mit Fertigpackungen durch Verordnung1) festlegen:
1) Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Fertigpackungen (Fertigpackungsverordnung - FPVO 1993), BGBl. Nr. 867/1993 idF BGBl. Nr. 32/1995, BGBl. II Nr. 139/1997, BGBl. II Nr. 211/2001 und BGBl. II Nr. 115/2009
§ 29. Herstellerzeichen für Maßbehältnisse sind vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen auf Antrag des Herstellers zuzulassen, wenn keine Gefahr einer Verwechslung mit anderen bereits zugelassenen Herstellerzeichen besteht. Die Herstellerzeichen sind im "Amtsblatt für das Eichwesen" zu veröffentlichen.
(5) Die Errichtung, die Auflassung, den Sitz und den Umfang der fachlichen Befugnisse der Eichämter bestimmt der Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft durch Verordnung.1)
(6)2) Über Rechtsmittel gegen Bescheide der Eichbehörden entscheidet das Bundesverwaltungsgericht. Über Rechtsmittel in Verfahren gemäß § 63 entscheidet das Verwaltungsgericht des Landes.
1) Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten über den Sitz der Eichämter und den Umfang ihrer fachlichen Befugnisse (Eichämterverordnung), BGBl. II Nr. 390/1997
2) Abs. 6 angefügt durch Art. 4 des Verwaltungsgerichtsbarkeits-Anpassungsgesetzes - Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, BGBl. I Nr. 129/2013, ist mit 1. Jänner 2014 in Kraft getreten.
1.	im Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen und in den Eichämtern,
2.	in Abfertigungsstellen und
3.	am Herstellungs- oder Aufstellungsort der Messgeräte.
§ 34. (Anmerkung: entfallen durch BGBl. I Nr. 72/2017)
(3) (Anmerkung: Abs. 3 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 148/2015)
(4) Der Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft ist ermächtigt, unter Bedachtnahme auf den Stand der Wissenschaft und Technik, vergleichbare Vorschriften des Auslandes sowie Richtlinien internationaler Organisationen durch Verordnung1) festzulegen:
1.	die Messgeräteart fällt in den Ermächtigungsumfang der Eichstelle und
2.	die Messgeräte erfüllen die Anforderungen gemäß § 49 Abs. 6 Z 1 und 2.
1) Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit betreffend Eichstellen – EichstellenV, BGBl. II Nr. 93/2004 idF BGBl. II Nr. 314/2011
(3) Der Eichstempel besteht aus dem Eichzeichen und dem Jahreszeichen und dem allenfalls in Eichvorschriften vorgesehenen Präzisionszeichen. Die Ausführungsformen der bei der Eichung zu verwendenden Stempel sind durch Verordnung1) - 3) des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft festzulegen.
(4) Die Ersteichung kann durch die Feststellung der Konformität nach einem Verfahren gemäß § 18 Z 4, das der Ersteichung entspricht, ersetzt werden.4)
1) Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend die Zulassung von Messgeräten oder Messgeräteteilen zur Eichung sowie die bei der Zulassung und Eichung zu verwendenden Zeichen und Stempel (Eich-Zulassungsverordnung), BGBl. Nr. 785/1992 idF Art. 4 BGBl. II Nr. 31/2016
2) Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit betreffend die Anerkennung von eichtechnischen Prüfungen, BGBl. II Nr. 169/2000 idF Art. 5 BGBl. II Nr. 31/2016
3) Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit betreffend Eichstellen – EichstellenV, BGBl. II Nr. 93/2004 idF BGBl. II Nr. 314/2011
4) Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten über die gegenseitige Anerkennung auf dem Gebiet des Maß- und Eichwesens, BGBl. Nr. 858/1993 idF Art. 2 BGBl. II Nr. 31/2016
2. die Konformität nach einem Verfahren gemäß § 18 Z 4, das der Ersteichung gleichwertig ist, festgestellt wurde.
1.	die vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen zur Eichung zugelassen sind, oder
2.	für die die Konformität nach Verordnungen gemäß § 18 Z 4 festgestellt wurde, oder
3. wenn sie als gleichwertig gemäß § 49 zu behandeln sind.
(4) Zur Eichung zuzulassen sind nur Messgeräte oder Messgeräteteile, deren physikalische Grundlage und technische Ausführung die Richtigkeit und Zuverlässigkeit dieser Messgeräte mindestens für die Dauer der für sie festgelegten Nacheichfristen sicherstellen.
(5) Die Zulassung der Messgeräte oder Messgeräteteile erfolgt aufgrund des Ergebnisses einer eingehenden physikalisch-technischen Untersuchung.
(8) Die näheren Bestimmungen über die Arten der Zulassung, die Zulassungsprüfung und Erprobung der Messgeräte oder Messgeräteteile, die Zulassungserteilung, die Beschränkung, die Aufhebung und das Erlöschen der Zulassung sind durch Verordnung1) des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft festzulegen.
1.	Kontaktieren des Herstellers oder des jeweiligen Rechtsnachfolgers,
3.	gegebenenfalls Kontaktieren eines bevollmächtigten Vertreters.
1.	die Eichvorschriften zu erlassen und
2.	die Messgeräte oder Messgeräteteile, die den Eichvorschriften entsprechen, zur Eichung zuzulassen.
2. dass die eichtechnische Prüfung von Messgeräten nach statistischen Methoden durchgeführt werden kann.
1.	zu bestimmen, ob und unter welchen Voraussetzungen Messgeräte ausnahmsweise zur Eichung zuzulassen sind, die den Eichvorschriften nicht vollkommen entsprechen oder für die noch keine Eichvorschriften erlassen worden sind und
2.	zu bestimmen, in welchen Fällen ganz oder teilweise von der Stempelung abzusehen ist.
§ 41. (Anmerkung: entfallen durch BGBl. I Nr. 72/2017)
§ 43.1) (1) Im rechtsgeschäftlichen Verkehr mit losen Produkten dürfen der Preisermittlung auf Basis der Masse nur Nettogewichtswerte zugrunde gelegt werden.
1.	das Mitverwiegen von Trennblättern mit einer Masse von höchstens 1 g pro Blatt;
2.	den rechtsgeschäftlichen Verkehr mit Personen, die die Produkte in ihrer selbständigen beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit verwenden;
4.	handelsübliche Schutzpapiere loser Süßwaren, insbesondere Pralinen oder Bonbons.
1) § 43 idF BGBl. I Nr. 115/2010 ist mit 1. Jänner 2012 in Kraft getreten.
Die Erläuterungen der Regeierungsvorlage (RV 993 XXIV. GP) führen zu § 43 Folgendes aus:
Derzeit gibt es weder im Maß- und Eichgesetz, noch in den Eichvorschriften, noch in einschlägigen anderen nationalen Gesetzen die Pflicht, die Tarataste bei Waagen beim Verwägen von Produkten auch tatsächlich zu drücken. Daher ist der Konsument aufgefordert, beim Verkauf von losen Waren den Wägevorgang zu beobachten und die Verwendung dieser Taste einzufordern.
Nichtselbsttätige Waagen sind im Regelfall bereits jetzt mit Taraeinrichtungen ausgestattet, wenn sie in öffentlichen Verkaufsstellen verwendet oder bereitgehalten werden (dies betrifft Brückenwaagen bis 120 Tonnen genauso wie Waagen für den Verkauf von Lebensmitteln).
Im Maß- und Eichgesetz soll nun mit Aufnahme dieser Bestimmung erreicht werden, dass für den Konsumenten ausschließlich die Masse der Ware für die Preisberechnung herangezogen wird und nicht zusätzlich das Verpackungsmaterial.
Der Konsument hat dann die Möglichkeit, nach der Tarierung des Messgerätes den Messvorgang zu beobachten und kann daher sicher sein, dass das Verpackungsmaterial (Papier, Tassen etc.) nicht in das Produktgewicht eingerechnet wird.
Ausgenommen davon ist die Verwendung von Trennblättern mit einer Masse von höchsten 1 g pro Blatt, wobei es dem Konsumenten jederzeit frei steht, auf die Verwendung von Trennblättern zu verzichten.
Ebenfalls ausgenommen bleiben Verkäufe an Personen, die die Produkte in ihrer selbständigen beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit verwenden. Ebenfalls werden vom Käufer selbst durchgeführte Messvorgänge (z.B. der Obst- und Gemüsebereich in Lebensmittelgeschäften) ausgenommen, da es dem Käufer selbst überlassen ist, ob er zusätzliche Verpackungsmaterialien (z.B. dünne Plastiksäcke) mitwiegt oder nicht.
Die Befreiung von der Nettoverwiegung für Bonbons und Pralinen trifft nur für den losen Verkauf zu. Süßwaren in Fertigpackungen (gleicher oder ungleicher Nennfüllmenge) sind von der Ausnahme nicht betroffen. Der Hersteller dieser Fertigpackungen hat jederzeit die Möglichkeit, die entsprechenden Massen der Wickelpapiere zu ermitteln und bei der Abfüllung bzw. der Abpackung jederzeit zu berücksichtigen.
1. mit Ablauf des vierten Monats, welcher dem Monat der Anbringung des Sicherungszeichens folgt, für alle Messgeräte oder Messgeräteteile, die nicht in Z 2 genannt sind;
2. mit Ablauf des achten Monats, welcher dem Monat der Anbringung des Sicherungszeichens folgt, für Drehkolbengaszähler, Turbinenradgaszähler, Ultraschallgaszähler mit einer maximalen Durchfluss-Stärke größer als 65 m3/h und Messgeräte für thermische Energie.
1.	Die Messgeräte müssen für die Softwareaktualisierung die Bedingungen für die Eichfähigkeit gemäß § 38 Abs. 1 erfüllen;
2.	Die Aktualisierung ist ausschließlich zur Behebung von Fehlern in der Software, die zu unrichtigen Messergebnissen führen können, erforderlich;
3. Die aktualisierte Software darf den funktionalen Anwendungsbereich der Messgeräte nicht erweitern;
4.	Die Prüfung der Eignung der aktualisierten Software muss beim Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen beantragt werden. Der Antrag hat eine Beschreibung des konkreten Fehlers der in Verwendung befindlichen Software sowie die Begründung der Notwendigkeit der Aktualisierung zu enthalten.
1.	Die von der ermächtigten Eichstelle beantragten Anwendungsfälle und eingereichten Verfahrensanweisungen für die kurzfristige Öffnung wurden vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen geprüft und bewilligt;
2.	Durch die Bestimmungen der vorgesehenen Verfahrensanweisungen für die kurzfristige Öffnung muss sichergestellt werden, dass weder in eichrelevante Teile noch in die Software eingegriffen wird;
3. Die kurzfristige Öffnung darf nur von jener Stelle durchgeführt werden, welche auch die letzte Eichung durchgeführt hat;
4. Das zur kurzfristigen Öffnung berechtigte Personal hat während der gesamten Öffnung anwesend zu sein;
5.	Vor der kurzfristigen Öffnung ist vom berechtigten Personal zu prüfen, ob alle vorgesehenen Stempelstellen unverletzt sind und von der letzten Eichung nach Z 3 stammen;
6.	Eine Funktionsprüfung ist nach der kurzfristigen Öffnung vorzunehmen und zu dokumentieren;
7.	Alle durch die kurzfristige Öffnung verletzten Stempelstellen müssen wiederhergestellt werden und die Wiederherstellung ist zu dokumentieren;
8.	Die Meldung von kurzfristigen Öffnungen hat den gleichen Anforderungen wie jenen im Fall durchgeführter Eichungen zu entsprechen.
§ 46. (1) In den Eichvorschriften und bei der Zulassung von Messgeräten zur Eichung können Bestimmungen festgelegt werden, die einzuhalten sind, um die richtige Anwendung eichpflichtiger Messgeräte zu gewährleisten.
§ 47. (1) Wenn die Verkehrsfähigkeit eines Messgerätes bezweifelt wird, so hat die Eichbehörde das Messgerät und seine Verwendung zu prüfen (Befundprüfung).
(3) Die Bestimmungen der Abs. 1 und 2 sind auf beglaubigte Messgeräte oder auf Messgeräte, deren Konformität gemäß § 18 Z 4 festgestellt wurde, sinngemäß anzuwenden.
e) auch bei noch gültigem Eichstempel oder vollständig angebrachter Konformitätskenn-zeichnung nach § 18 Z 4 leicht zu erkennen ist, dass das Messgerät unrichtig geworden ist oder
§ 49. (1) Von diesem Bundesgesetz erfasste Produkte (Messgeräte oder Messgeräteteile) werden gemäß der Verordnung (EG) Nr. 764/2008 zur Festlegung von Verfahren im Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter nationaler technischer Vorschriften für Produkte, die in einem anderen Mitgliedstaat rechtmäßig in den Verkehr gebracht worden sind, und zur Aufhebung der Entscheidung Nr. 3052/95/EG, ABl. Nr. L 218 vom 13.08.2008 S. 21, hinsichtlich des erstmaligen Inverkehrbringens einschließlich der Prüfungen und Kennzeichnungen als gleichwertig behandelt, wenn diese Produkte (Messgerät oder Messgeräteteile) ein vergleichbares Niveau des Schutzes des amtlichen oder rechtsgeschäftlichen Verkehrs, des Gesundheitswesens, des Umweltschutzes, des Sicherheitswesens und des Verkehrswesens sicherstellen. Diese dürfen dann in Österreich in den Verkehr gebracht werden, wenn sie in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, in einem Vertragsstaat des EWR-Abkommens oder in der Türkei rechtmäßig in Verkehr gebracht wurden und ihre Messbeständigkeit, Messgenauigkeit und Prüfbarkeit nach Maßgabe der Abs. 2 bis 6 in gleichwertiger Weise gewährleistet ist.
1) Verordnung über die gegenseitige Anerkennung auf dem Gebiet des Maß- und Eichwesens, BGBl. Nr. 152/1950 idF Art. 2 BGBl. II Nr. 31/2016
- die Überwachung der Betriebe zur Herstellung von Fertigpackungen, Maßbehältnissen und Schankgefäßen sowie
3. durch die Erteilung von Auskünften über den Hersteller, den Lieferanten und die Abnehmer dieser Gegenstände, die Vorlage notwendiger Unterlagen sowie durch Hilfestellung bei der Probenziehung und den erforderlichen Prüfungen die Amtshandlungen zu unterstützen.
1.	Untersagen des Inverkehrbringens;
2.	Anfordern von Lieferlisten;
3.	Auftrag zur Herstellung des gesetzmäßigen Zustandes, wofür eine angemessene Frist zu setzen ist;
4. Verständigen der notifizierten Stelle oder der Zulassungsstelle;
5.	Setzen geeigneter Maßnahmen, um die unbeabsichtigte Verwendung zu verhindern;
6.	Veröffentlichung im Amtsblatt für das Eichwesen und in den für die betroffenen Verkehrskreise geeigneten Medien.
§ 57. (1) Von den Parteien sind für die nach den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes durchzuführenden Amtshandlungen besondere Verwaltungsabgaben zu entrichten, die vom Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen entsprechend dem mit diesen Amtshandlungen verbundenen Aufwand durch Verordnung1) - 4) festzusetzen sind.
(2) Die Verwaltungsabgaben sind nach der für die Vorarbeiten und die Durchführung erforderlichen Zeit, nach der Zahl der erforderlichen Amtsorgane, nach den erforderlichen Normalgeräten, Mess- und Transportmitteln und nach den anfallenden durchschnittlichen Barauslagen (Transport- und Reisekosten, Drucksorten, Material und Postgebühren) zu ermitteln, wobei zur Verwaltungsvereinfachung eine Pauschalierung der Verwaltungsabgaben erfolgen kann.
1) Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Kalibrierstellen (Kalibrierdienstverordnung), BGBl. Nr. 42/1994 idF BGBl. Nr. 809/1994, BGBl. II Nr. 146/1998, BGBl. II Nr. 85/2001, BGBl. II Nr. 490/2001
2) Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft, Familie und Jugend über die Eichgebühren (Eichgebührenverordnung 2013 – EGVO 2013), BGBl. II Nr. 311/2013
§ 58. (Anmerkung: entfallen durch Art. 2 BGBl. I Nr. 28/2012)
§ 59. (Anmerkung: entfallen durch Art. 2 BGBl. I Nr. 28/2012)
3. mit Genehmigung des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft die Mitgliedschaft zu Vereinen, anderen juristischen Personen oder zwischenstaatlichen Organisationen, deren Zweck die Förderung des physikalisch-technischen Prüfdienstes ist, zu erwerben.
6. sind Herstellung, Verlag, Vertrieb und Vermittlung von Druckwerken, Software und bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern durchzuführen;
7. kann der Qualifizierte Zeitstempeldienst zur Verfügung gestellt werden,
8. ist Sachverständigentätigkeit auf dem Gebiet des Messwesens zu erbringen.
§ 62. (1) Soweit das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen im Rahmen des § 60 tätig wird, hat es nach den Grundsätzen eines ordentlichen Kaufmannes zu gebaren. Dem Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft ist jährlich ein Rechnungsabschluss in der von diesem festzusetzenden Form vorzulegen und ihm jederzeit Einsicht in die Gebarungsunterlagen zu gewähren. Die Buchführung sowie die sonstige Vermögens-, Personal- und Inventarverwaltung im Rahmen des § 60 kann gegen Ersatz der Aufwendungen aus dem Vermögen gemäß § 60 auch Verwaltungseinrichtungen übertragen werden.
1) Abs. 2 idF Art. 4 des Verwaltungsgerichtsbarkeits-Anpassungsgesetzes - Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, BGBl. I Nr. 129/2013, ist mit 1. Jänner 2014 in Kraft getreten.
§ 64. Bisher zur Eichung zugelassene Waagen mit dem Zeichen "ct" sowie mit anderen Zeichen als "ct" für die Einheit Karat dürfen weiterhin geeicht werden.
1.	§ 15 Z 3 lit. a (Fahrpreisanzeiger) in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 72/2017 sind anzuwenden auf Messgeräte, die ab dem Jahr 2017 einer Eichung gemäß § 36 Abs. 2 unterzogen werden;
2.	§ 15 Z 4 lit. c und d (Kraftstoffzapfanlagen für die Betankung von Kraftfahrzeugen und Reifendruckmessgeräte) in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 72/2017 sind anzuwenden auf Messgeräte, die ab dem Jahr 2020 einer Eichung gemäß § 36 Abs. 2 unterzogen werden; für Messgeräte, die im Jahr 2019 einer Eichung gemäß § 36 Abs. 2 unterzogen werden, gelten drei Jahre als Nacheichfrist;
3. § 15 Z 6 (elektronische Gaszähler nach dem mikrothermischen Messprinzip) in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 72/2017 sind anzuwenden auf Messgeräte, die ab dem Jahr 2015 einer Eichung gemäß § 36 Abs. 2 unterzogen wurden;
4.	§ 15 Z 9 lit. a (Balgengaszähler) in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 72/2017 sind anzuwenden auf Messgeräte, die ab dem Jahr 2008 einer Eichung gemäß § 36 Abs. 2 unterzogen wurden.
1. Richtlinie 80/181/EWG des Rates vom 20. Dezember 1979 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Einheiten im Messwesen, ABl. L 039 vom 15. Februar 1980 S. 40, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2009/3/EG, ABl. Nr. L 114 vom 7. Mai 2009 S. 10;
2.	Richtlinie 2014/31/EU und Richtlinie 2014/32/EU.