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Timestamp: 2016-10-23 16:20:10
Document Index: 205145421

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'Art. 29', 'Art. 32', 'Art. 6', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 4', 'Art. 84', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 15', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 3', 'Art. 346', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 32', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 4', 'Art. 29', 'Art. 32', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 6', 'Art. 14', 'Art. 352', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 90', 'Art. 152', 'Art. 156', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 63', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'Art. 19', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 152', 'Art. 278']

6P.109/2003 (16.01.2004)
Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Thomas Fingerhuth,
Art. 9 BV, Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 32 Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 3 EMRK (Strafverfahren; willk�rliche Beweisw�rdigung),
Das Bezirksgericht Baden, 1. Abteilung, verurteilte X.________ am 26. Juni 2002 wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu 16 Jahren Zuchthaus und einer Busse von Fr. 10'000.--. Zudem verwies es den Verurteilten f�r 15 Jahre des Landes.
X.________ f�hrt staatsrechtliche Beschwerde mit dem Antrag, das Urteil vom 14. Mai 2003 aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Er erhebt zudem Nichtigkeitsbeschwerde mit dem gleichen Antrag.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, das Obergericht habe seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt und sei in Willk�r verfallen, indem es drei Personen sowie weitere von ihm angebotene Beweismittel, welche die schlechte Qualit�t der �bersetzung des Dolmetschers h�tten belegen k�nnen, in antizipierter Beweisw�rdigung nicht als Zeugen angeh�rt bzw. nicht beachtet habe (Beschwerde, S. 3-8).
1.1 Art. 29 Abs. 2 BV gew�hrleistet den Anspruch auf rechtliches Geh�r. Daraus ergibt sich der Anspruch der Parteien, mit rechtzeitig und formg�ltig angebotenen Beweisantr�gen und Vorbringen geh�rt zu werden, soweit diese erhebliche Tatsachen betreffen und nicht offensichtlich beweisuntauglich sind (BGE 120 Ib 379 E. 3b S. 383; 106 Ia 161 E. 2b S. 162, je mit Hinweisen). Keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs liegt vor, wenn ein Gericht darauf verzichtet, beantragte Beweise abzunehmen, weil es auf Grund der bereits abgenommenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, seine �berzeugung w�rde durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert (BGE 119 Ib 492 E. 5b/bb S. 505 f.; 115 Ia 97 E. 5b S. 101; je mit Hinweisen).
Das rechtliche Geh�r verlangt, dass die Beh�rde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tats�chlich h�rt, pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt (BGE 124 I 241 E. 2 und 49 E. 3a, je mit Hinweisen). Die Begr�ndungspflicht und der Anspruch auf Begr�ndung sind nicht bereits dadurch verletzt, dass sich die urteilende Beh�rde nicht mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinander setzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken (vgl. BGE 126 I 97 E. 2b S. 102; 124 II 146 E. 2a; 124 V 180 E. 1a; 123 I 31 E. 2c; 121 I 54 E. 2c; je mit Hinweisen).
Der Umfang des Geh�rsanspruchs bestimmt sich zun�chst nach den kantonalen Verfahrensvorschriften, deren Auslegung und Handhabung das Bundesgericht unter dem Gesichtswinkel der Willk�r pr�ft. �berdies greifen die unmittelbar aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessenden bundesrechtlichen Minimalgarantien zur Sicherung des rechtlichen Geh�rs Platz; ob diese verletzt sind, beurteilt das Bundesgericht mit freier Kognition (BGE 126 I 19 E. 2a S. 21 f.; 116 Ia 94 E. 3a S. 98).
1.2 Das Obergericht hat sich mit den wesentlichen Vorbringen des Beschwerdef�hrers auseinander gesetzt. Es hat �berzeugend und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung angenommen, der Dolmetscher habe korrekt �bersetzt (angefochtenes Urteil, S. 11-15). Auf die Erw�gungen im angefochtenen Urteil, namentlich auf den Umstand, dass der Beschwerdef�hrer kein konkretes Beispiel f�r eine fehlerhafte �bersetzung vorgebracht hat, kann vollumf�nglich verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). Die Weigerung des Obergerichts, die vom Beschwerdef�hrer genannten Personen als Zeugen einzuvernehmen und weitere Beweismittel abzunehmen, verletzte weder dessen Anspruch auf rechtliches Geh�r noch andere verfahrensrechtliche Garantien der Bundesverfassung und der EMRK.
Der Beschwerdef�hrer r�gt auch die Verletzung von � 223 StPO/AG. Er legt jedoch nicht dar, dass und inwiefern diese kantonale Norm ihm einen �ber die bundesrechtlichen Minimalgarantien hinausgehenden Geh�rsanspruch gew�hren w�rden. Das ist auch nicht ersichtlich. Damit ist dieser R�ge die Grundlage entzogen.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die �berwachung seiner Mobiltelefonnummer habe sich auf Grund eines Zufallsfundes ergeben. F�r die Beurteilung der Verwertbarkeit der Telefonkontrolle sei nach dem Grundsatz "locus regit actum" nicht die z�rcherische, sondern die aargauische Strafprozessordnung massgebend. Diese sehe jedoch keine Regelung vor, wie mit Zufallsfunden umzugehen sei. Eine Verwertung der Telefonprotokolle sei deshalb unzul�ssig. Das Obergericht habe mit seinem gegenteiligen Entscheid Art. 4 des Konkordats �ber die Rechtshilfe und die interkantonale Zusammenarbeit in Strafsachen vom 5. November 1992 (SR 351.71; nachfolgend kurz Konkordat genannt) willk�rlich angewendet (Beschwerde, S. 8-10).
2.1 Die Konkordatsbeschwerde gem�ss Art. 84 Abs. 1 lit. b OG kann ergriffen werden wegen Verletzung �ffentlichrechtlicher interkantonaler Vereinbarungen, welche die Rechtsstellung des Einzelnen unmittelbar betreffen (vgl. BGE 115 Ia 212 E. 2a; 112 Ia 75 E. 1a). Die Anwendung des Konkordatsrechts pr�ft das Bundesgericht grunds�tzlich mit freier Kognition (BGE 116 Ia 56 E. 3a). Es beschr�nkt sich jedoch auf eine Willk�rpr�fung, soweit Fragen zur Beurteilung stehen, welche die Anwendung des kantonalen Prozessrechts durch die kantonalen Beh�rden betreffen (BGE 111 Ia 72 E. 1).
2.2 Das Eidgen�ssische Justiz- und Polizeidepartement genehmigte am 4. Januar 1993 das Konkordat vom 5. November 1992. Dieses ist f�r den Kanton Z�rich am 30. Dezember 1994 (AS 1994 3156) und f�r den Kanton Aargau am 9. Juli 1996 (AS 1996 1962) in Kraft getreten. Wie sich aus Art. 1 des Konkordats ergibt, hat diese Vereinbarung nicht nur den Zweck, die klassische Rechtshilfe in Strafsachen zu erleichtern (Art. 15 ff. Konkordat), sondern sie will dar�ber hinaus die Kriminalit�t effizient bek�mpfen, indem sie die interkantonale Zusammenarbeit f�rdert und den Kantonen die Kompetenz gibt, Verfahrenshandlungen in einem anderen Kanton selbst durchzuf�hren (Art. 3 ff. Konkordat; vgl. auch BGE 122 I 85 E. 3b/cc). Gem�ss Art. 4 in Verbindung mit Art. 3 des Konkordats kann die mit einer Strafsache befasste Beh�rde direkt in einem anderen Kanton Verfahrenshandlungen anordnen und durchf�hren, wobei es dann sein eigenes Verfahrensrecht anwenden kann.
Im hier zu beurteilenden Fall erfolgte die Abh�rung der Telefonnummer des Beschwerdef�hrers im Rahmen eines von der Kantonspolizei Z�rich initiierten und selbst�ndig gef�hrten Verfahrens (vgl. angefochtenes Urteil, S. 16). Die �berwachung der Telefonnummer wurde von den Strafverfolgungsbeh�rden des Kantons Z�rich angeordnet und durchgef�hrt. Erst sp�ter wurde das Verfahren gest�tzt auf die bundesrechtlichen Regeln �ber die �rtliche Zust�ndigkeit (vgl. Art. 346 Abs. 1 StGB) an den Kanton Aargau abgetreten. Wie das Obergericht zutreffend ausf�hrt, beurteilt sich die Rechtm�ssigkeit der Telefon�berwachung nach z�rcherischem Strafprozessrecht. Allerdings folgt dies nicht aus Art. 4 des Konkordats, der auf die vorliegende Konstellation gar keine Anwendung findet, da es hier nicht um das interkantonale Verh�ltnis bei der Erhebung von Beweisen geht (anders das angefochtene Urteil, S. 16 f.). Dass die Telefon�berwachung nach z�rcherischem Recht zul�ssig war, wird vom Beschwerdef�hrer nicht in Frage gestellt.
Zu pr�fen bleibt somit nur, ob die Ergebnisse der Telefonkontrolle verwertbar waren und welches Recht daf�r anwendbar war. Es kann offen gelassen werden, ob f�r diese Frage Art. 4 des Konkordats analog anwendbar ist und ob sie sich nach z�rcherischem oder aargauischem Strafprozessrecht beurteilt. Entgegen der Auffassung des Obergerichts und des Beschwerdef�hrers handelt es sich hier n�mlich gar nicht um einen Zufallsfund. Ein solcher liegt nicht immer schon vor, wenn im Zusammenhang mit der �berwachung einer bestimmten Person strafbare Handlungen einer anderen Person aufgedeckt werden. Wenn wie hier gegen eine Person wegen Verdachts auf Drogenhandel eine Telefon�berwachung angeordnet und genehmigt wurde (angefochtenes Urteil, S. 16), so liegt es in der Natur der Sache, dass diese �berwachung sich auf weitere Personen bezieht, weil der Handel notwendigerweise mindestens zwei Beteiligte voraussetzt. Die Aufdeckung dieser weiteren Personen bzw. die korrekte Anordnung weiterer Telefon�berwachungen auf Grund der bei der ersten �berwachung erworbenen Kenntnisse stellt bei Delikten, die mit dem ersten Verdacht in Zusammenhang stehen, keinen Zufallsfund dar, bei dem sich die Frage der Verwertbarkeit stellen w�rde (vgl. Erhard Schweri/Robert Hauser, Schweizerisches Strafprozessrecht, 5. Aufl., Z�rich 2002, � 71 N 32a mit Hinweis). Da hier alle �berwachungen wegen Verdachts auf Bet�ubungsmitteldelikte angeordnet wurden, kommen bei ihrer Verwertung weder die Regeln �ber Zufallsfunde noch andere besondere Bestimmungen zur Beweiserhebung und -verwertung zur Anwendung. Dass bei dieser Sachlage der Verwertung der Telefon�berwachung nach z�rcherischem oder aargauischem Recht etwas entgegen stehen w�rde, macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend. Dies ist auch nicht ersichtlich. Schliesslich kommt das erst nach den hier beurteilten Taten in Kraft getretene Bundesgesetz betreffend die �berwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (B�PF) vom 6. November 2000 (SR 780.1) nicht zur Anwendung (vgl. angefochtenes Urteil, S. 16 f. und unten E. 6 Abs. 2). Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, er sei mit den Beamten der Kantonspolizei Z�rich, welche Wahrnehmungsberichte erstellt h�tten, in Verletzung von Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK und Art. 32 Abs. 2 BV nicht konfrontiert worden. Auf eine Konfrontation habe er nie verzichtet, sondern sie vor Obergericht gefordert. Wenn von ihm verlangt werde, belastendes Beweismaterial selbst verwertbar zu machen, bedeute dies eine unzul�ssige Umkehr der Beweislast (Beschwerde, S. 10-12).
3.1 Gem�ss Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK hat der Angeschuldigte im Strafverfahren Anspruch darauf, Fragen an die Belastungszeugen zu stellen und die Ladung und Vernehmung von Entlastungszeugen unter denselben Bedingungen wie die der Belastungszeugen zu erwirken. Die Garantien von Art. 6 Ziff. 3 EMRK stellen besondere Aspekte des Rechts auf ein faires Verfahren gem�ss Art. 6 Ziff. 1 EMRK dar. Sie wurden von der Rechtsprechung bereits aus Art. 4 aBV abgeleitet und sind als Konkretisierung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) nunmehr auch durch Art. 32 Abs. 2 BV gew�hrleistet (vgl. Botschaft des Bundesrates �ber eine neue Bundesverfassung, BBl 1997 I 187; Amtl. Bulletin der Bundesversammlung, Reform der Bundesverfassung, Separatdruck 1998, St�nderat, S. 50 f.). Ziel dieser Garantien ist, dem Beschuldigten im Sinne eines Fair Trials eine angemessene und hinreichende Gelegenheit einzur�umen, eine belastende Aussage zu bestreiten und den entsprechenden Zeugen zu befragen, sei es im Zeitpunkt des Zeugnisses selber oder sp�ter. Danach gen�gt es grunds�tzlich, wenn der Beschuldigte im Laufe des ganzen Verfahrens einmal Erg�nzungsfragen stellen kann, sei es vor den Schranken oder aber im Laufe der Untersuchung (zum Ganzen: BGE 125 I 127 E. 6a und b; 124 I 274 E. 5b S. 284 ff.). Erforderlich zur Wahrung der Verteidigungsrechte ist die angemessene und ausreichende M�glichkeit zur Befragung, die vom Betroffenen auch wirksam ausge�bt werden kann. Der Beschuldigte muss namentlich in der Lage sein, die Glaubhaftigkeit einer Aussage pr�fen und den Beweiswert auf die Probe und in Frage stellen zu k�nnen (BGE 125 I 127 E. 6c/ee und ff.).
3.2 Das Obergericht betrachtete es nicht f�r erforderlich, die Verfasser der Wahrnehmungsberichte mit dem Beschwerdef�hrer zu konfrontieren, da die Wahrheit der Berichte nicht zweifelhaft sei. Abgesehen davon wertete das Obergericht die R�ge des Beschwerdef�hrers als versp�tet. Es nahm an, der Beschwerdef�hrer h�tte die R�ge nach Treu und Glauben bereits im Untersuchungsverfahren, sp�testens aber im Rahmen der ihm vom Obergericht er�ffneten Frist zur Stellung von Beweiserg�nzungsantr�gen, vorbringen k�nnen und m�ssen (angefochtenes Urteil, S. 22 f.).
3.3 Es kann hier offen gelassen werden, ob das Obergericht zu Recht angenommen hat, der Beweisantrag des Beschwerdef�hrers sei versp�tet. Denn das Obergericht durfte den Beweisantrag auf Grund der untergeordneten Bedeutung der Wahrnehmungsberichte f�r die Verurteilung und der fehlenden Zweifel an ihrem Wahrheitsgehalt ohne Verletzung des Verfassungs- und Konventionsrechts in antizipierter Beweisw�rdigung als offensichtlich untauglich werten und implizit abweisen.
Wie sich den Urteilen des Bezirksgerichts und des Obergerichts entnehmen l�sst, hatten die Wahrnehmungsberichte f�r die Verurteilung des Beschwerdef�hrers keine entscheidende Bedeutung, da sie durch Aussagen von Tatbeteiligten und durch die Telefonkontrollen im Wesentlichen best�tigt wurden (vgl. Urteil Bezirksgericht, S. 9) und weil das Obergericht sich f�r den Nachweis der Anklage vorwiegend auf diese Beweise abst�tzte (angefochtenes Urteil, S. 25-31). Dem Anspruch des Beschwerdef�hrers auf Befragung der Polizeibeamten kam hier somit kein absoluter Charakter zu (vgl. dazu BGE 129 I 151 E. 3.1). Das gilt umso mehr, als der Beschwerdef�hrer sowohl im erstinstanzlichen als auch im zweitinstanzlichen Urteil hinreichend Gelegenheit hatte, die Wahrnehmungsberichte zu pr�fen und dazu Stellung zu nehmen. Einen Antrag, die Polizeibeamten als Zeugen einzuvernehmen, stellte er erst vor Obergericht. Dabei unterbreitete er keinerlei Fragen, die er von den Beamten beantwortet haben wollte.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Zeugenaussage von Y.________ sei nicht verwertbar gewesen. Anwendbar sei nach dem Grundsatz "locus regit actum" nicht die Strafprozessordnung des Kantons Z�rich, sondern jene des Kantons Aargau. Diese verankere in � 57 die Pflicht der Polizei, den Angeschuldigten vor der ersten Befragung auf sein Recht, jederzeit einen Verteidiger bestellen zu k�nnen. Abgesehen davon ergebe sich aus Art. 32 Abs. 2 BV der Anspruch des Angeschuldigten darauf, bereits zu Beginn der Ermittlungen auf die ihm zustehenden Verteidigungsrechte aufmerksam gemacht zu werden. Indem das Obergericht gleichwohl auf die Aussage von Y.________ abgestellt habe, sei es in Willk�r verfallen (Beschwerde, S. 12 ff.). Abgesehen davon habe das Obergericht das in � 27 StPO/AG verankerte Unmittelbarkeitsprinzip verletzt, indem es den Zeugen nicht pers�nlich angeh�rt habe. Der angefochtene Entscheid sei auch insoweit willk�rlich (Beschwerde, S. 13 f.).
Der Zeuge Y.________ wurde im Kanton Z�rich mehrfach befragt. Am 15. November 1999 fand zwischen ihm und dem Beschwerdef�hrer eine Konfrontation in Anwesenheit der Verteidigung statt. Die Aussage von Y.________ war im Verfahren gegen den Beschwerdef�hrer eines von mehreren Beweismitteln, wobei ihr f�r seine Verurteilung keine ausschlaggebende Bedeutung zukam (vgl. Urteil Bezirksgericht, S. 31-49; angefochtenes Urteil, S. 37 ff.). Y.________ wurde in der ersten Einvernahme durch die Bezirksanwaltschaft des Kantons Z�rich vom 20. Oktober 1999 auf sein Recht hingewiesen, jederzeit einen Verteidiger bestellen zu k�nnen (Urteil Bezirksgericht, S. 45). Wie das Obergericht zutreffend ausf�hrt, kam bei den Befragungen des Zeugen im Verfahren im Kanton Z�rich das Strafprozessrecht des Kantons Z�rich zur Anwendung. Dieses wurde beachtet (vgl. Urteil Bezirksgericht, S. 45). Weder aus Art. 32 Abs. 2 BV noch aus Art. 6 Ziff. 3 lit. c EMRK und Art. 14 Abs. 3 lit. d des Internationalen Paktes �ber b�rgerliche und politische Rechte (IPBPR; SR 0.103.2) ergibt sich die Pflicht der Strafverfolgungsbeh�rden, den Beschuldigten bereits zu Beginn der ersten polizeilichen Einvernahme im Ermittlungsverfahren auf sein Recht hinzuweisen, jederzeit einen Verteidiger bestellen zu k�nnen.
Bei der Verwertung der Zeugenaussage durch die aargauischen Beh�rden hat das Obergericht ebenfalls zutreffend das Vorgehen der z�rcherischen Beh�rden bei der Befragung des Zeugen nicht nach (strengerem) aargauischem Strafprozessrecht beurteilt, sondern nach dem Recht des Kantons Z�rich, der die Untersuchung bis zur Abtretung des Verfahrens selbst�ndig durchf�hrte. Der in Art. 352 Abs. 2 StGB verankerte Grundsatz "locus regit actum" betrifft nur die Frage des anwendbaren Rechts bei Amtshandlungen eines Kantons in anderen Kantonen (vgl. Hauser/Schweri, oben E. 2.2, � 44 N 34; zum Verh�ltnis dieser Norm zu Art. 4 Konkordat vgl. BGE 122 I 86 E. 3) und findet in der hier zu beurteilenden Konstellation keine Anwendung. Eine willk�rliche Anwendung von Verfassungs- oder Konventionsrecht oder kantonalem Recht ist nicht erkennbar.
Im �brigen legt der Beschwerdef�hrer nicht in einer Art. 90 Abs. 1 lit. b OG gen�genden Weise dar, inwiefern das Obergericht � 27 StPO/AG willk�rlich angewendet haben soll, indem es auf die Aussagen des Mitangeklagten Y.________ abstellte, mit dem der Beschwerdef�hrer zuvor hinreichend konfrontiert worden war. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten.
Der Beschwerdef�hrer stellt ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Da seine Beschwerde von vornherein aussichtslos war, ist das Gesuch abzuweisen (Art. 152 Abs. 1 OG). Dementsprechend hat er die Kosten des Verfahrens vor Bundesgericht zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). Seinen finanziellen Verh�ltnissen wird jedoch bei der Festsetzung der Geb�hr Rechnung getragen.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht angenommen, das Bundesgesetz betreffend die �berwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (B�PF) vom 6. November 2000 (SR 780.1) finde generell, also auch f�r die Frage der Verwertbarkeit von Beweisen, keine Anwendung (Beschwerde, S. 3-4).
Dieser Einwand geht fehl. Gem�ss der �bergangsbestimmung von Art. 18 B�PF kann eine �berwachung, die vor dem Inkrafttreten des Gesetzes richterlich genehmigt worden ist, nach dem daf�r angewendeten Verfahrensrecht abgeschlossen werden. Hier wurden die von den Vorinstanzen verwerteten Telefon�berwachungen lange vor dem Inkrafttreten des B�PF am 1. Januar 2002 genehmigt, angeordnet, durchgef�hrt und beendet, womit das B�PF insoweit nicht zur Anwendung gelangen konnte.
Art. 18 B�PF beantwortet allerdings nicht die Frage, ob die Ergebnisse von �berwachungen, die vor Inkrafttreten des Gesetzes erfolgten, die nach neuem Recht jedoch nicht mehr verwertet werden d�rften, ebenfalls einem Verwertungsverbot unterliegen. Das wird von der Vorinstanz gest�tzt auf die Doktrin zu Recht verneint (angefochtenes Urteil, S. 18). Art. 18 B�PF will offenkundig sicherstellen, dass gesetzeskonform genehmigte bzw. angeordnete Zwangsmassnahmen nicht wegen des B�PF nach dessen Inkrafttreten nicht mehr vollzogen oder abgeschlossen werden k�nnen. Daraus ist zwingend abzuleiten, dass sich auch die Verwertung der Ergebnisse der rechtm�ssig genehmigten und durchgef�hrten �berwachungen nach dem Recht zur Zeit der Genehmigung und nicht nach dem sp�ter in Kraft getretenen B�PF richtet. Im Strafprozessrecht gebietet das Legalit�tsprinzip, die Beweise nach dem jeweils g�ltigen Recht zu erheben, so dass sie nicht durch eine Gesetzes�nderung nachtr�glich mangelhaft werden k�nnen (Marc Jean-Richard-dit-Bressel, Ist ein Millionendiebstahl ein Bagatelldelikt? - Fragen zum B�PF, ZStrR 2001, S. 59 f.; ebenso Thomas Hansjakob, Kommentar zum Bundesgesetz und zur Verordnung �ber die �berwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs, St. Gallen 2002, S. 284 f.).
Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Strafzumessung. Er bem�ngelt die angesichts der hohen Strafe ungen�gende Begr�ndungsdichte. Zudem sei die Strafe zu hoch. Die Vorinstanz lege nicht offen, in welchem Masse sie die Strafzumessungsfaktoren gewichte. In Bezug auf den positiven F�hrungsbericht der Strafanstalt Lenzburg fehle eine Aussage dar�ber, in welchem Ausmass er sich strafmindernd auswirke. Gleiches gelte f�r die richtig festgestellte erh�hte Strafempfindlichkeit. Der Drogenmenge sei offensichtlich zu grosses Gewicht beigemessen worden, und die Vorinstanz habe Faktoren doppelt verwertet, die bereits die Tat qualifizierten. Schliesslich h�tte die Verfahrensverz�gerung strafmindernd gewertet werden m�ssen (Beschwerde, S. 4- 9).
7.1.1 Gem�ss Art. 63 StGB misst der Richter die Strafe innerhalb des anzuwendenden Strafrahmens nach dem Verschulden des T�ters zu und ber�cksichtigt dabei die Beweggr�nde, das Vorleben und die pers�nlichen Verh�ltnisse des Schuldigen.
Die Gewichtung der zu beachtenden Strafzumessungskomponenten steht im Ermessen des Sachrichters. Das Bundesgericht greift nur ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten ausgegangen ist oder wenn sie wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. falsch gewichtet hat oder wenn die Strafe in einem Masse unverh�ltnism�ssig streng bzw. milde erscheint, dass von einer Verletzung des Ermessens gesprochen werden muss (BGE 124 IV 286 E. 4a; 123 IV 49 E. 2a; 122 IV 241 E. 1a; 117 IV 112 E. 1).
Damit das Bundesgericht �berpr�fen kann, ob die verh�ngte Strafe im Einklang mit den Zumessungsregeln des Bundesrechts steht und ob der Sachrichter sein Ermessen �berschritten hat oder nicht, muss die schriftliche Urteilsbegr�ndung auf alle wesentlichen Strafzumessungskriterien eingehen. Die Begr�ndung der Strafzumessung muss in der Regel und insbesondere bei hohen Strafen die Tat- und T�terkomponenten so er�rtern, dass festgestellt werden kann, ob alle rechtlich massgebenden Gesichtspunkte ber�cksichtigt und wie sie gewichtet wurden, d.h. ob und in welchem Grad sie strafmindernd oder straferh�hend in die Waagschale fielen (BGE 121 IV 49 E. 2a/aa; 120 IV 136 E. 3a; 118 IV 14 E. 2; 117 IV 112 E. 1). Daraus ergibt sich zugleich, dass der Sachrichter auf die Faktoren, die ihm - zu Recht - nicht massgeblich oder nebens�chlich erscheinen, nicht einzugehen braucht. Er ist ferner nicht verpflichtet, die Bedeutung, die er den einzelnen Strafzumessungspunkten beimisst, in Zahlen oder in Prozents�tzen anzugeben oder eine "Einsatzstrafe" zu benennen (BGE 127 IV 101 E. 2c S. 105). Im �brigen kann eine Nichtigkeitsbeschwerde nicht allein deshalb gutgeheissen werden, um die Verbesserung oder Vervollst�ndigung der Begr�ndung der Strafzumessung zu veranlassen, wenn die ausgesprochene Strafe im Ergebnis vor Bundesrecht standh�lt (vgl. BGE 127 IV 101 E. 2c S. 105 mit Hinweisen).
7.1.2 Diese Grunds�tze sind auch auf das Bet�ubungsmittelrecht anwendbar. Die Strafe ist somit vor allem nach dem Verschulden des T�ters zu bemessen und nicht nach der Gefahr, die von den jeweiligen Drogen ausgeht. Diese Gefahr ist zwar eines der Elemente, die das Verschulden des T�ters ausmachen, doch muss sie zusammen mit den �brigen verschuldensrelevanten Momenten gewertet werden. Weder dem Reinheitsgrad noch der Drogenmenge kommt bei der Strafzumessung eine vorrangige Bedeutung zu. Die genaue Bet�ubungsmittelmenge und gegebenenfalls ihr Reinheitsgrad verlieren an Bedeutung, wenn mehrere Qualifikationsgr�nde gem�ss Art. 19 Ziff. 2 BetmG erf�llt sind. Auch werden sie umso weniger wichtig, je deutlicher der Grenzwert im Sinne von Art. 19 Ziff. 2 lit. a BetmG �berschritten ist. Steht nicht fest, dass der Beschuldigte ein ausgesprochen reines oder ein besonders stark gestrecktes Bet�ubungsmittel liefern wollte, spielt der genaue Reinheitsgrad f�r die Gewichtung des Verschuldens und bei der Strafzumessung keine Rolle (BGE 118 IV 342 E. 2c; 122 IV 299 E. 2c S. 301; 121 IV 193 E. 2b/aa S. 196).
Umst�nde, die zur Anwendung eines h�heren oder tieferen Strafrahmens f�hren, d�rfen innerhalb des ge�nderten Strafrahmens nicht noch einmal als Straferh�hungs- oder Strafminderungsgrund ber�cksichtigt werden. Der Richter darf aber das Ausmass eines qualifizierenden oder privilegierenden Tatumstandes in die Strafzumessung einfliessen lassen. So darf die besonders grosse Drogenmenge bei der Festsetzung der Strafe innerhalb des qualifizierten Strafrahmens straferh�hend gewertet werden. Gleiches gilt bei der Qualifikation der Bandenm�ssigkeit. Ist sie gegeben, kann der Charakter der Bande, etwa deren Organisationsgrad und internationale Verflechtung, die Erh�hung der Strafe begr�nden (vgl. BGE 118 IV 342 E. 2b). Schliesslich d�rfen generalpr�ventive �berlegungen in die Strafzumessung einfliessen, sofern damit die schuldangemessene Strafe nicht �berschritten wird (BGE 108 IV 16; 118 IV 342 E. 2g). Generalpr�ventiven Gesichtspunkten ist bei der Gewichtung des das Verschulden bestimmenden gesamten Unrechts- und Schuldgehalts der konkreten Straftat grunds�tzlich in dem Sinne Rechnung zu tragen, als die Strafe geeignet sein muss, die Allgemeinheit zu veranlassen, sich an die Strafrechtsnormen zu halten, und so zur Verbrechensverh�tung beizutragen (BGE 118 IV 342 E. 2g S. 350).
7.2 Die Vorinstanz hat den Beschwerdef�hrer der qualifizierten Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Ziff. 1 Abs. 4, 5 und 6 in Verbindung mit Ziff. 2 lit. a, b und c BetmG schuldig gesprochen. Ausgehend davon hat sie ihrem Urteil korrekt einen Strafrahmen zwischen einem Jahr Gef�ngnis und 20 Jahren Zuchthaus sowie Busse bis zu einer Million Franken zu Grunde gelegt (vgl. angefochtenes Urteil, S. 46 f.).
Der Beschwerdef�hrer hat zwischen September und Oktober 1999 mit 16 kg 392 g reinem Heroin gehandelt und bis zu seiner Verhaftung einen Umsatz von �ber Fr. 400'000.-- erwirtschaftet. Die Vorinstanz wertet das Ausmass des verschuldeten Erfolgs zutreffend als aussergew�hnlich gross. Auch subjektiv wiegt das Verschulden sehr schwer. Tatmotiv war Profitgier. Der Beschwerdef�hrer reiste eigens f�r den Handel mit Heroin in die Schweiz ein und stellte hier ein Asylgesuch. Er konsumierte zwar gelegentlich harte Drogen, doch nur an Wochenenden. Eine Sucht bestand nicht (angefochtenes Urteil, S. 47). Der Konsum vermag deshalb das Verschulden nicht zu mindern.
Der Drogenhandel erfolgte innerhalb einer internationalen Organisation, deren Mitglieder �ber enge verwandtschaftliche und freundschaftliche Beziehungen aus fr�heren Zeiten im Kosovo miteinander verbunden waren. Wie die Vorinstanz zutreffend ausf�hrt, zeugt der Ablauf der deliktischen T�tigkeit von einem hohen Grad an Professionalit�t und Organisation. Das zeigt sich auch im gegenseitig abgesprochenen Aussageverhalten der Bandenmitglieder. Der Beschwerdef�hrer stand innerhalb der Organisation auf einer der oberen Hierarchiestufen. Als eigentlicher Grossimporteur f�r die Schweiz war er f�r die Organisation besonders wichtig. Diese Gesichtspunkte durfte die Vorinstanz neben den weiteren erschwerenden Umst�nden ganz erheblich straferh�hend gewichten (vgl. angefochtenes Urteil, S. 47 f.). Sie belegen das ungew�hnlich grosse mengen-, banden- und gewerbsm�ssige Ausmass der Delikte, weshalb dieses ohne Verletzung des Doppelverwertungsverbots entsprechend gewichtet werden durfte (vgl. BGE 118 IV 342 E. 2b).
Strafmindernd ber�cksichtigt die Vorinstanz den positiven F�hrungsbericht der Strafanstalt Lenzburg sowie die erh�hte Strafempfindlichkeit des Beschwerdef�hrers, weil dieser verheiratet ist und mit seiner Frau Zwillinge im Alter von drei Jahren hat. Dem stellt die Vorinstanz die fehlende Einsicht des Beschwerdef�hrers gegen�ber. Indem sie die strafmindernden und straferh�henden Gesichtspunkte gleich stark gewichtet, so dass sie sich gegenseitig aufheben (angefochtenes Urteil, S. 49), hat sie kein Bundesrecht verletzt.
Die Vorinstanz hat den Einwand des Beschwerdef�hrers, die lange Verfahrensdauer m�sse strafmindernd ber�cksichtigt werden, als unbegr�ndet zur�ckgewiesen (angefochtenes Urteil, S. 48). Das ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Der Umstand, dass die Inspektionskommission des Obergerichts des Kantons Aargau am 12. M�rz 2002 eine Verfahrensverz�gerung durch das Obergericht feststellte und den zust�ndigen Gerichtspr�sidenten anwies, umgehend die weiteren Verfahrensschritte vorzunehmen, bedeutet nicht, dass sich dies strafmindernd auswirken musste. Entscheidend ist vielmehr, dass das Urteil der Inspektionskommission des Obergerichts erfolgte, w�hrend der Beschwerdef�hrer in Haft war. Die Anweisung zur bef�rderlichen Behandlung der kantonalen Berufung ist in diesem Zusammenhang zu sehen, zumal die Verz�gerung nur wenige Monate dauerte. Massgebend ist hier allein die gesamte Verfahrensdauer. Diese ist mit rund dreieinhalb Jahren angesichts der bestrittenen Tatvorw�rfe und der Bedeutung des Falles nicht �berm�ssig lang. Eine Strafmilderung gem�ss Art. 64 al. 8 StGB fiel damit ausser Betracht. Der Entscheid der Vorinstanz, die Strafe wegen der verh�ltnism�ssig kurzen Verfahrensverz�gerung nicht zu mindern, liegt innerhalb ihres Ermessens.
7.3 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz die f�r die Strafzumessung massgeblichen Gesichtspunkte ber�cksichtigt und sie plausibel und nachvollziehbar gew�rdigt hat. Von einer zu starken oder zu geringen Gewichtung einzelner Gesichtspunkte kann keine Rede sein.
Dem Beschwerdef�hrer ist einzur�umen, dass die ausgesprochene Freiheitsstrafe sehr hoch ist. Ausgehend vom schweren Verschulden, das sich nicht nur in der hohen Menge reinen Heroins, sondern vor allem in der Bandenorganisation, der Einreise in die Schweiz und Beantragung von Asyl allein im Hinblick auf den Drogenhandel in grossem Stil, sowie dem grossen Umsatz spiegelt, durfte die Vorinstanz ohne Bundesrecht zu verletzen auch unter generalpr�ventiven Gesichtspunkten und nach Ber�cksichtigung der weiteren Strafzumessungsfaktoren eine Freiheitsstrafe von sechzehn Jahren aussprechen. Diese ist in Anbetracht aller massgebenden Umst�nde nicht unhaltbar hart. Sie h�lt vor Bundesrecht stand.
Gegen die Busse bringt der Beschwerdef�hrer nichts vor. Eine Verletzung von Bundesrecht ist auch insoweit nicht erkennbar.
Demgem�ss ist die Beschwerde abzuweisen. Der Beschwerdef�hrer stellt ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Da seine Begehren von vornherein aussichtslos waren, ist sein Gesuch abzuweisen (Art. 152 Abs. 1 OG). Dementsprechend hat er die Kosten des Verfahrens zu tragen (Art. 278 Abs. 1 BStP). Angesichts seiner finanziellen Verh�ltnisse sind jedoch nur reduzierte Kosten zu erheben.