Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I%20ZR%20169/10
Timestamp: 2017-06-25 22:31:48
Document Index: 82380127

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 305', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 7', 'BGH', '§ 307', 'BGH', 'BGH']

Wird zitiert von ... (14) BGH, 14.03.2017 - VI ZR 721/15 Voraussetzungen an eine wirksame Einwilligung in E-Mail-WerbungEine vorformulierte Einwilligungserklärung ist an den §§ 305 ff. BGB zu messen (Fortführung von BGH, Urteil vom 25. Oktober 2012, I ZR 169/10, GRUR 2013, 531).Grundsätzlich kann die Einwilligungserklärung auch in Allgemeinen Geschäftsbedingungen wirksam erteilt werden (vgl. nur BGH, Urteil vom 25. Oktober 2012 - I ZR 169/10, GRUR 2013, 531 Rn. 21).Die Einwilligung erfolgt für den konkreten Fall, wenn klar ist, welche Produkte oder Dienstleistungen welcher Unternehmen sie konkret erfasst (vgl. BGH, Urteil vom 25. Oktober 2012 - I ZR 169/10, GRUR 2013, 531 Rn. 23, 24 mwN; vgl. zu § 7 Abs. 2 Nr. 2 Fall 1 UWG BGH…, Urteil vom 18. Juli 2012 - VIII ZR 337/11, NJW 2013, 291 Rn. 57 zu Werbeanrufen).
SG Düsseldorf, 08.09.2016 - S 27 KR 629/16 Unzulässige Mitgliederwerbung - BKK muss Vertragsstrafe an AOK zahlenSie müssen aber den Anforderungen des § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB (Transparenzgebot) genügen und müssen hinreichend konkretisiert sein, damit erkennbar ist, welches Unternehmen zu welchen Zwecken anrufen darf (BGH, Urteil vom 25.10.2012 - I ZR 169/10;… Ohly/Sosnitza, a.a.O., Rn. 53).
LG Düsseldorf, 20.12.2013 - 33 O 95/13 Sittenwidrigkeit von Verträgen im AdresshandelJedes Gewinnspielen, welches unter anderem dazu dient, dass nicht nur der Gewinnspielanbieter den Verbraucher bewirbt sondern dazu dient, dass hier die Firma T die Daten an die Klägerin verkaufen kann, ist unlauter und damit auch sittenwidrig (vgl. dazu Ernst NJW 2013, 2637 unter Hinweis auf BGH NJW 2013, 2683).