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Timestamp: 2019-10-23 14:43:23
Document Index: 284987761

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 12', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 4', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 2', '§ 4', '§ 2', '§ 7']

Rechtsprechung: NVwZ 1999, 318 - dejure.org
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OVG Nordrhein-Westfalen, 06.07.1998 - 22 A 194/98 (https://dejure.org/1998,6415)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 06.07.1998 - 22 A 194/98 (https://dejure.org/1998,6415)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 06. Juli 1998 - 22 A 194/98 (https://dejure.org/1998,6415)
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Prüfer (Bewertungsmängel) - Zahl der Prüfer; Übertragung der Korrektur auf Dritte
Hochschule; Prüfungsordnung; Vordiplom; Anzahl der Prüfer; Bewertung durch einen Prüfer; Bewertung von Arbeiten durch wissenschaftliche Mitarbeiter; Vorkorrektur von Arbeiten; Mündliche Ergänzungsprüfung
VG Aachen, 02.12.1997 - 5 K 18/96
NJW 1999, 305
NVwZ 1999, 318 (Ls.)
DVBl 1999, 562 (Ls.)
OVG Nordrhein-Westfalen, 16.12.2008 - 14 A 2154/08
Auslegung von nach förmlicher Bescheidung über ein Prüfungsergebnis schriftlich …
OVG NRW, Urteil vom 6.7.1998 - 22 A 194/98 -, NJW 1999, 305 = WissR 199, 82.
vgl. BVerwG, Beschluss vom 31.7.1989 - 7 B 104.89 -, NVwZ 1990, 65; OVG NRW, Urteil vom 6.7.1998 - 22 A 194/98 -, NJW 1999, 305 (306).
2009, 222 (224); Urteil vom 6.7.1998 - 22 A 194/98 -, NJW 1999.305 (308), begründet dies keinen Anspruch auf Neubewertung, selbst wenn dem Zweitprüfer nicht alle Prüfungsarbeiten des Klausurtermins zu Vergleichszwecken vorgelegen haben sollten.
In der prüfungsrechtlichen Rechtsprechung ist anerkannt, dass die fehlerhafte Besetzung einer Prüfungskommission einen wesentlichen Verfahrensfehler darstellt, der zur Rechtswidrigkeit der Prüfung führt (…VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 16.01.1990 - 9 S 3071/88 - juris, Rn. 35; OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 06.07.1998 - 22 A 194/98 - NJW 1999, 305, 307;… VG Berlin, Beschl. v. 07.06.2005 - 12 A 1549/04 - juris, Rn. 5;… OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 23.12.2013 - 14 B 1277/13 - juris, Rn. 10 ff.).
Dies wurde beispielsweise in dem Fall angenommen, in dem ein einzelner Prüfer nicht wirksam durch den Prüfungsausschuss hierzu bestellt wurde (OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 06.07.1998 - 22 A 194/98 - NJW 1999, 305, 307).
Soweit das beschließende Gericht die Auffassung vertreten hat, die Neubewertung durch einen neuen Prüfer sei nur rechtmäßig, wenn alle Prüfungsarbeiten eines Termins von allen dazu berufenen Prüfern bewertet würden, um sicherzustellen, dass der individuelle Prüfungsmaßstab eines jeden Prüfers gleichermaßen auf jede der Bearbeitungen angewandt wird, vgl. OVG NRW, Urteil vom 16.12.2008 - 14 A 2154/08 -, NWVBl. 2009, 222 (224); Urteil vom 6.7.1998 - 22 A 194/98 -, NJW 1999.305 (308), ist dies schon deshalb nicht einschlägig, weil im Gegensatz zu den dort entschiedenen Fällen einer rechtswidrigen Regelung zur Beseitigung des Zweiprüferprinzips hier zur Bewertung der in Rede stehenden Klausuren in dem Termin vom 28. September 2012 gemäß § 16 Abs. 5 Satz 2 PO für den Regelfall nur ein Prüfer berufen war.
- 22 A 194/98 -, NJW 1999, 305, ab.
OVG Nordrhein-Westfalen, 12.08.2004 - 14 B 1236/04
Anspruch auf Neubewertung einer Klausur im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes
vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 21. Januar 2004 - 14 E 664/03 - vom 20. März 2003 - 14 A 4330/02 - vom 14. Dezember 2001 - 14 A 1130/01 - und vom 20. September 2001 - 14 A 3334/01 - Urteil vom 6. Juli 1998 - 22 A 194/98 -.
Mit diesem wird geltend gemacht, das Verwaltungsgericht sei von den Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 6. Juli 1998 - 22 A 194/98 - sowie vom 16. Dezember 2008 - 14 A 2154/08 - abgewichen.
OVG Nordrhein-Westfalen, 20.09.2001 - 14 A 3334/01
Rechtmäßigkeit einer Prüfungsentscheidung
Nicht anders als in dem vom 22. Senat des erkennenden Gerichts zur gleichen Problematik entschiedenen Fall - vgl. OVG Münster, Urteil vom 6. Juli 1998 - 22 A 194/98 -, NJW 1999, 305 = WissR 32 (1999), 82 - geht auch hier die DPO davon aus, daß die Prüfer vorab für die Prüfung vom Prüfungsausschuß bestellt werden (vgl. § 12 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 DPO).
VG Gelsenkirchen, 30.08.2011 - 4 L 848/11
Auslaufender Diplomstudiengang; Vertrauensschutz; staatlich anerkannte …
vgl. Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 6. Juli 1998 - 22 A 194/98 - Aufgrund des zwischenzeitlichen Zeitablaufs von mehr als sieben Monaten seit der Klausur "Betriebliche Steuerlehre II" ist eine mündliche Ergänzungsprüfung, die den Leistungs- und Wissensstand zum Zeitpunkt dieser Klausur ermitteln soll, nicht mehr möglich.
Im Hinblick auf das Gebot der Gleichbehandlung mit anderen Prüfungskandidaten ist ein Prüfungskandidat nicht befugt, sich auf eine Anfechtungsklage gegen die Bewertung seiner Prüfungsleistung zu beschränken und auf eine Neubewertung zu verzichten (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 6. Juli 1998 - 22 A 194/98 -, NJW 1999, 305, 308; Zimmerling-Brehm, Prüfungsrecht, 2. Aufl., Rdnr. 570).
OVG Sachsen-Anhalt, 08.07.1998 - B 1 S 477/98
https://dejure.org/1998,5510
OVG Sachsen-Anhalt, 08.07.1998 - B 1 S 477/98 (https://dejure.org/1998,5510)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 08.07.1998 - B 1 S 477/98 (https://dejure.org/1998,5510)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 08. Juli 1998 - B 1 S 477/98 (https://dejure.org/1998,5510)
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Verordnung über Feldes- und Förderabgabe ; Rechtmäßigkeit; Nachschulungsanordnung; Vollziehbarkeit
NJW 1999, 442
NZV 1999, 269
Ob die Anordnung rechtmäßig ergangen ist, ist für die Rechtmäßigkeit der nachfolgenden Entziehung der Fahrerlaubnis gemäß § 2 Abs. 3 StVG hingegen nicht maßgebend (…vgl. MüKoStVR, 1. Auflage 2016, StVG § 2a Rn. 38; OVG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 8.7.1998 - B 1 S 477/98 -, juris Rn. 3 f.;… VG des Saarlandes, Beschl. v. 18.9.2014 - 6 L 1080/14 -, juris Rn. 10).
Dass die Anordnung neben ihrer Vollziehbarkeit auch rechtmäßig ist, verlangt § 2 a Abs. 3 nicht (vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 08.07.1998 - B 1 S 477/98 - juris).
(VG Karlsruhe…, Beschluss vom 13.02.2008 - 9 K 4351/07 - a.a.O. unter Hinweis auf OVG Magdeburg, Beschluss vom 08.07.1998 - B 1 S 477/98 - bei JURIS).
Für die nach dem Gesetz zwingende Entziehung der Fahrerlaubnis nach § 4 Abs. 7 Satz 1 StVG kommt es ebenso wie bei der ganz ähnlich gelagerten Entziehung nach § 2 a Abs. 3 StVG (vgl. dazu etwa OVG Magdeburg, Beschl. vom 08.07.1998 - B 1 S 477/98, NVZ 1999, 269 m. w. Nw.) nicht darauf an, ob die vollziehbare (und im vorliegenden Fall zwischenzeitlich sogar unanfechtbar gewordene) Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar rechtmäßig war.
Zur Gewährleistung effektiven Rechtsschutzes ist es nicht notwendig und vom Gesetz auch nicht gewollt, dass im Rechtsmittelverfahren gegen die Entziehung der Fahrerlaubnis auf Probe inzident die Rechtmäßigkeit der Nachschulungsanordnung geprüft wird (OVG Sachsen-Anhalt, B.v 08.07.1998 - B 1 S 477/98 - juris Rn. 3 - 5, ebenso VG Karlsruhe, B.v. 13.02.2008 - 9 K 4351/07; OVG Magdeburg, B.v. 08.07.1998 - B 1 S 477/98 - juris; BayVGH B.v. 07.11.2011 - 11 CS 11.2109 - juris).
VG München, 16.05.2013 - M 6a S 13.1267
Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung einer Anfechtungsklage
Zur Gewährleistung effektiven Rechtsschutzes ist es nicht notwendig und vom Gesetz auch nicht gewollt, dass im Rechtsmittelverfahren gegen die Entziehung der Fahrerlaubnis gemäß § 4 Abs. 7 Satz 1 StVG inzident die Rechtmäßigkeit der Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar gemäß § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 StVG geprüft wird (vgl. zu all dem: OVG LSA, B.v. 8.7.1998 - B 1 S 477/98 - juris zur gleichlautenden Vorschrift des § 2 a Abs. 3 StVG;… Dauer in Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 41. Aufl. 2011, StVG § 4 Rn. 37, § 2a Rn. 15).
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OVG Niedersachsen, 07.05.1998 - 10 L 5677/96 (https://dejure.org/1998,7068)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 07.05.1998 - 10 L 5677/96 (https://dejure.org/1998,7068)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 07. Mai 1998 - 10 L 5677/96 (https://dejure.org/1998,7068)
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VG Hannover, 08.08.1996 - 6 A 4538/93
NJW 1999, 515
MMR 1999, 52 (Ls.)
Nur so lässt sich nämlich der mit der Vorschrift verfolgte Zweck erreichen, den Rundfunk im Interesse einer "freien individuellen und öffentlichen Meinungsbildung" (Präambel des RStV) vor einer einseitigen Ausrichtung oder Instrumentalisierung durch mächtige gesellschaftliche Interessengruppen zu schützen (vgl. BVerfG vom 16.6. 1981, BVerfGE 57, 295/322; NdsOVG vom 7.5. 1998 NJW 1999, 515/516; Hartstein/Ring/Kreile/Dörr/Stettner, Rundfunkstaatsvertrag, RdNr. 6 zu § 7).
Die Ableitung eines ungeschriebenen Grundrechts aus anderen, geschriebenen Grundrechten bedarf vielmehr konkreter normativer Anhaltspunkte, wie die der Verfassungsgerichtshof in seiner Entscheidung vom 12. Januar 1993 - 55/92 - (NJW 1999, 515) für den Menschenwürdeschutz angenommen hat.
Letzteres erfasst nämlich auch Wahlwerbung (vgl. auch OVG Lüneburg, Urt. v. 07.05.1998, Az. 10 L 5677/96, juris Rn. 24).
Zum anderen würde ein Verzicht auf das Verbot, Werbung politischer, religiöser oder weltanschaulicher Art als nicht statthaft anzusehen, die Gefahr begründen, den Rundfunk einzelnen gesellschaftlichen Gruppierungen auszuliefern und der vom Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 73, 118, 153; 83, 238, 296) erhobenen Forderung zuwiderlaufen, die Breite des Programmangebotes und die Meinungsvielfalt auch im Bereich eines privaten Rundfunkveranstalters zu sichern" (OVG Lüneburg, Urt. v. 07.05.1998, Az. 10 L 5677/96, juris Rn. 28 ff.).