Source: https://www.idgard.de/sicherheit/bsi-eckpunkte-papier-cloud-anbieter/
Timestamp: 2018-08-15 05:19:49
Document Index: 325509523

Matched Legal Cases: ['§3', '§9', '§28', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§11', '§3', '§9']

iDGARD – BSI Eckpunktepapier Sicherheitsempfehlungen Cloud Computing
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iDGARD gemessen am "Eckpunktepapier Sicherheitsempfehlungen Cloud Computing" des BSI
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Kap 1 & Kap 2: Einleitung, Grundlagen, Legende
Das Vertrauen unserer Kunden in die Sicherheit von IDGARD und der Sealed Cloud gründet in erster Linie auf den innovativen technischen Maßnahmen aber auch auf der Transparenz bezüglich deren Implementierung.
Da viele Aspekte der Implementierung ein breites und tiefes technisches Verständnis und eine detaillierte Prüfung, u.a. vor Ort, erfordern, arbeiten wir mit unabhängigen Auditoren, die diese Arbeit dem einzelnen Kunden abnehmen.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ein wegweisendes Eckpunktepapier zu Sicherheitsempfehlungen für Cloud Computing Anbieter veröffentlicht. Die darin enthaltenen Checklisten eignen sich sehr gut um sich unabhängig von Auditoren und Zertifikaten einen eigenen Überblick und Eindruck zu verschaffen.
Hinweis und Legende:
Hier und im Folgenden sind die aufgeführten Sicherheitsempfehlun­gen danach unterteilt, ob sie sich an Private oder Public Clouds richten und sind jeweils drei Kategorien zugeordnet. Dabei steht:
» B für Basisanforderung (richtet sich an jeden Cloud Service Anbieter),
» C+ ­(= Vertraulichkeit­ hoch, ­Confidentiality­ high) ­umfasst­zusätzliche Anforderungen für Bereiche mit hohem Schutzbedarf bei Vertraulichkeit,
» A+ (= Verfügbarkeit hoch, Availability high) umfasst zusätzliche Anforderungen für Bereiche mit hohem Verfügbarkeitsbedarf.
Ein Pfeil nach rechts symbolisiert ein durchschnittliches Gefähr­dungspotential,
ein Pfeil nach oben erhöhtes Gefährdungspotential bei Private oder Public Clouds.
= erforderlich für Sicherheitsstufe (B, C+, A+)
= erfüllt
= übererfüllt
Kap 3: Sicherheitsmanagement beim Anbieter
B C+ A+ B C+ A+
Definiertes Vorgenhensmodell für alle IT-Prozesse (z.B nach ITIL; COBIT) In Anlehnung an ITIL V3 sind für jeden IT-Prozess (z.B. SW-Entwicklung, Service & Support, interne und externe Kommunikation, Systembetrieb- und Wartung) Abläufe und Verantwortlichkeiten sowie Verfügbarkeitsparameter definiert.
Implementacion eines anerkannten Informationsicherheits - Managementsystem (z.B. Nach BSI Standard 100-2 (IT-Grundschutz), ISO 27001) Die Implementierung nach BSI-IT-Grundschutz / ISO 27001 ist für die Organisation Uniscon sowie das Produkt IDGARD in Umsetzung.
Nachhaltige Umsetzung eines Informationssicherheitskonzept für die Cloud IDGARD bietet mit der neuartigen Technologie "Sealed Cloud" einen Grad der Informationssicherheit, der über konventionelle Konzepte deutlich hinausgeht.
Nachweis einer ausreichenden Informationssicherheit (Zertifizierung) Die Zertifizierung nach BSI-IT-Grundschutz / ISO 27001 für die Organisation Uniscon sowie das Produkt IDGARD ist für 2015/2016 geplant.Teile des Systems wurden bereits durch TÜV-iT zertifiziert.
Angemessene Organisationsstruktur für Informationssicherheit beim CSP (Inklusive Benennung von Ansprechpartnern für Kunden zu Sicherheitsfragen) Die Implementierung nach BSI-IT-Grundschutz / ISO 27001 für die Organisation Uniscon sowie das Produkt IDGARD ist in Umsetzung. Ansprechpartner und Verantwortlichkeiten sind definiert.
Kap 4.1: Rechenzentrumsicherheit
Redundante Auslegung wichtigen Versorgungskomponenten (Strom, Klimatisierung der RZ, Internetanbindung, Verkabelung, etc) Die relevanten RZ-Ressourcen sind mindestens n+1-redundant ausgelegt. Funktional und sicherheitstechnisch kritische Komponenten sind mit darüber hinausgehender Redundanz verfügbar.
Überwachung des Zutritts: Zutrittskontrollsystem, Videoüberwachungsysteme, Bewegungsensoren, Sicherheitspersonal, Alarmsysteme,etc. Zutritts-, Zugangs- und Zugriffsregelungen zum/im RZ entsprechen dem Stand der Technik. Darüber hinaus sind weitergehende Maßnahmen (u.a. Data-Clean-Up, Monitoring und Recording) für das IDGARD-System (physische und logische Zugriffe betreffend) spezifisch implementiert.
Zwei-Faktor-Authentisierung für den Zutritt ins Rechenzentrum Der Zutritt in das RZ wird ausschließlich autorisierten Personen durch individuelle Personenkontrolle und Hinterlegung eines amtlichen Lichtbildausweises gewährt.
Brandschutz: Brandmeldeanlage, Brandfrüherkennung, geeignete Löschtechnik, regelmäßige Brandschutzübungen Brandschutzmaßnahmen nach dem Stand der Technik sind im RZ vorhanden.
Robuste Infrastruktur, die ausreichenden Widerstand gegen Elementarschäden und unbefugtes Eindringen bietet Die RZ- Infrastruktur ist baulich und überwachungsmäßig gegen Elementarschäden und unbefugtes Eindringen gesichert.
Redundante Rechenzentren, die mindestens so weit voneinander entfernt sind, dass ein beherrschbares Schadensereignis nicht gleichzeitig das ursprünglich genutzte Rechenzentrum und das, in dem due Ausweichkapazitäten genutzt werden, beeinträchtigen Redundante Rechenzentren sind in Planung.
Kap 4.2: Serversicherheit
Technische Maßnahmen zum Schutz des Hosts (Host Firewalls, regelmäßige Integritätsüberprüfungen, Host-based Intrusion Detection Systems) Das IDGARD-System ist durch geeignete Firewalls, IDS/IDP-Verfahren und Überwachungstechniken (Nagios, Ganglia, openNMS, etc.) geschützt.
Sichere Grund-Konfiguration des Hosts (z.B Einsatz gehärteter Betribssysteme, Deaktivierung, unnötiger Dienste, etc) Das ID-System verwendet funktions-spezifisch gehärtete Betriebssysteme und Protokolle. Es findet eine Beschränkung auf die notwendigen Dienste und Schnittstellen statt. Physikalische Interfaces werden systemtechnisch autonom überwacht.
Möglichkeit für Kunden eigene Images für virtuele Maschinen einsusetzen oder qualitätsgesicherte Images des Providers zu nutzen (nur bei IaaS) Für IDGARD nicht relevant
Sichere Default-Konfiguration des Gastbetriebssystems durch den Einsatz gehärteter Betriebssysteme, Deaktivierung uunötiger Dienste, etc (nur bei PaaS / SaaS) Für IDGARD nicht relevant
Einsatz zertifizierter Hypervisoren (Common Criteria mindestens EAL 4) Für IDGARD nicht relevant
Kap 4.3: Netzsicherheit
Sicherheitsmaßnahmen gegen Malware (Virenschutz, Trojaner-Detektion, Spam-Shutz, etc) Alle IDGARD-Komponenten sind hinsichtlich Malware und DoS-Attacken durch State-of-the-Art und spezifische Schutzmaßnahmen gesichert. Der Netzzugang zu IDGARD-Komponenten ist durch ein umfassendes Maintenance-System reglementiert.
Sicherheitsmaßnahmen gegen netzbasierte Angriffe (IPS / IDS - Systeme, Firewall, Application Layer Gateway,etc) Das IDGARD-System ist durch HW- und SW- Firewalls, IDS/IDP-Verfahren und Überwachungstechniken (basierend auf Nagios, Ganglia, openNMS, etc.) geschützt. Die Überwachung der betriebstechnischen Abläufe wird permanent (24/7) durchgeführt (System-autonom sowie durchgängig durch qualifiziertes Personal).
DDoS-Mitigation (Abwehr von DDoS-Angriffen) Alle IDGARD-Komponenten sind hinsichtlich Malware und DoS-Attacken mit systemspezifischen Schutzmaßnahmen geschützt. Neben der DoS-Prävention ist ein Redundanzkonzept etabliert.
Geeignete Netzsegmentierung (Isolierung des Management-Netzs von Datennetz) Das IDGARD-System verwendet eine Segmentierung der Netze, die administrative, sicherheitstechnische und operative Einheiten isoliert (physikalisch und logisch separierte virtuelle Netze).
Sichere Konfiguration aller Komponenten der Cloud-Architektur Alle IDGARD-Komponenten sind hinsichtlich der Sicherheit und DoS-Angriffen optimiert. Konfigurationsänderungen sind i.d.R. nur on-Site im Rahmen des Release-/Maintenance-Prozesses möglich.
Fernadministration durch einen sicheren Kommunikationskanal (z.B SSH; IPSec, TLS / SSL; VPN) Auf Fernadministration wird, wo immer möglich, verzichtet (höhere Sicherheit durch on-site-Wartung). Soweit notwendig, erfolgt Fernadministration über sichere Kanäle (Firewalls, VPN, etc).
Verschlüsselte Kommunikation zwischen Cloud computing Anbietern und Cloud Computing Nutzer (z.B. TLS / SSL) IDGARD verwendet ein umfassendes Konzept (Schlüssel-/ Passwortmanagement) sowohl im operativen Betrieb wie auch bei der administrativen Kommunikation (Datenschutzkasse, Privacy Boxes).
Verschlüsselte Kommunikation zwischen Cloud Computing Standorten Für IDGARD nicht relevant
Verschlüsselte Kommunikation mit Drittdienstleistern, falls diese für das eigene Angebot notwendig sind Für IDGARD nicht relevant
Redundante vernetzung der Cloud-Rechenzentren Redundante Rechenzentren sind in Planung.
Kap 4.4: Anwendungs- und Plattformsicherheit
Sicherheit muss Bestandteil des Software Development Life Cycle-Prozessen sein ( Reviews , Automatisierte Tests, Vulnerability Test, etc) Der Uniscon-Entwicklungsprozess umfasst alle sicherheitsrelevanten Aspekte wie Test-Driven-Development, Testautomatisierung/ Regressionstests, Rollenkonzept und Release-Management, Vulnerability- und Penetrationstests, etc.
Sichere Isolierung der Anwedungen (PaaS) Für IDGARD nicht relevant
Einhaltung von Sicherheits - Mindeststandards der zur Verfügung gestellten Webandungen (z.B Prinzipien zur sicheren Software-Entwicklung nach OWASP) Die Uniscon-Mitarbeiter, die mit der Entwicklung von IDGARD betraut sind, haben alle eine Sonderausbildung im Bereich "web application security" und entwickeln entsprechend der Grundsätze von OWASP (top 10+).
Richtlinien für Kunden zur Erstellung von sicheren Anwendungen (PaaS) Für IDGARD nicht relevant
Automatische Überprüfung von Kunden-Anwendungen auf Anwendungs-Schwachstellen, insbesondere vor Inbetriebnahme (PaaS) Für IDGARD nicht relevant
Patch - und Änderungsmanagement (zügiges Einspielen con Patches, Updates, Service Packs) sowie Release Management Der Entwicklungs- und Maintenance-Prozess bei IDGARD sieht keine Patches vor und dies ist auf Grund der gehärteten Systemarchitektur auch nicht möglich. Das Änderungs- und Release-Management ist systemspezifisch hinsichtlich der Gewährleistung der "Betreibersicherheit" ausgelegt.
Sicherstellung der Patchverträglichkeit auf Testsystemen vor Einspielen in Wirkbetrieb Für IDGARD nicht relevant
Kap 4.5: Datensicherheit
Datensicherheit im Lebenszyklus der Kundendaten definieren und umsetzen Im Rahmen des "Sealed-Cloud"-Konzepts sieht IDGARD spezifische Maßnahmen zur Datensicherheit vor. Es werden keine klassischen Backups erstellt, sondern hochredundante Systeme eingesetzt, die insbesondere die Vertraulichkeit der Daten und die Einhaltung von Datenschutzaspekten gewährleisten.
Sichere Isolierung der Kundendaten (z.B virtuelle Speicherbereiche, Tagging, etc) Durch ein umfassendes Verschlüsselungs- und Schlüsselverwaltungskonzept stellt IDGARD neben der Isolierung der Kundendaten auch die Vertraulichkeit der Daten gegenüber dem Dienstbetreiber und Dritten sicher.
Regelmäßige Datensicherungen, deren Rahmenbedingungen ( Umfang, Speicherintervalle, Speicherzeitpunkte und Speicherdauer) für die Kunden nachvollziehbar sind Regelmäßige und umfassende Sicherungen werden gemäß des "Sealed-Cloud"-Konzepts vorgenommen, wobei die Vertraulichkeit der Daten zu jeder Zeit gewährleistet ist. Es finden insbesondere keine Sicherungen unverschlüsselter Daten statt.
Daten müssen aus Wunsch des Kunden vollständig und zuverlässig gelöscht werden IDGARD stellt sicher, dass eine vollständige Löschung der Daten stattfindet. Das Verschlüsselungs- und Schlüsselverwaltungskonzept garantiert eine irreversible Datenlöschung.
Kap 4.6: Verschlüsselung & Schlüsselmanagement
Best-Practices der Schlüsselverwaltung umsetzen Das umfassende Verschlüsselungs- und Schlüsselverwaltungskonzept von IDGARD reicht deutlich über die gängigen Verfahren hinaus. Es stellt neben der Isolierung der Kundendaten auch die Vertraulichkeit der Daten gegenüber dem Dienstbetreiber und Dritten sicher.
Krypto-Übersicht für Kunden zugänglich machen Die bei IDGARD eingesetzten Verfahren zur Kryptographie-Verfahren und -Standards sind umfassend dokumentiert und stellen einen wesentlichen Aspekt des "Sealed-Cloud"-Konzepts dar.
Kap 5: ID & Rechtemanagement
Starke Authentisierung (Zwei-Faktor-Authentisierung) für Administratoren des CSP Der Entwicklungs- und Maintenance-Prozess bei Uniscon gewährleistet grundsätzlich eine Vorgehensweise nach der "Zwei-Faktor-Authentisierung".
Rollenbasierte Zugriffskontrolle und regelmäßige Überprüfung der Rollen uns Rechte Prozesse zur Rollendefinition, den damit einhergehenden Rechten und Pflichten, etc., sind integraler Bestandteil von Uniscon; laufende Aktualisierungen, insbesondere hinsichtlich Verantwortlichkeiten, Passwörtern, Zugriffsrechten, etc. sind jederzeit transparent.
Least Privilege Model (Nutzer bzw. CSP-Administratoren sollen nur die Rechte besitzen, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgabe benötigen) LPR ist integraler Bestandteil der Rollendefinition bei Uniscon.
Vier-Augen-Prinzip für Kritische Administrationstätigkeiten Neben dem klassischen "Vier-Augen-Prinzip" wird durch das "Sealed-Cloud"-Konzept hinsichtlich der Vertraulichkeit von Daten und des Datenschutzes durch das "Sealed-Cloud"-Konzept bei IDGARD eine deutlich höhere Sicherheitsstufe sichergestellt.
Starke Authentisierung (Zwei-Faktor-Authentisierung) für Cloud-Kunden IDGARD deckt diesen Aspekt durch Features wie Passcodes, SMS-Codes, Security/IDGARD-Card, Cobil. etc.., ab und erlaubt weitergehende Authentisierungs-Optionen.
Kap 6: Kontrollmöglichkeiten für den Nutzer
Kunden müssen die Möglichkeit haben, messbare Größen, wie im SLA vereinbart, zu überwachen Die entsprechenden Vereinbarungen sind in den AGBs, der ADV, der Datenschutzerklärung sowie der Web-Policy beschrieben und für die Kunden nachvollziehbar.
Kap 7: Monitoring & Security Incident Mgmt
24/7 umfassende Überwachung der Cloud Dienste sowie zeitnahe Reaktion bei Angriffen bzw. Sicherheitsvorfällen Der Operations- und Maintenance-Prozess definiert eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung der IDGARD-Systeme und –Funktionen sowie die unmittelbare Reaktion auf Störungen und Sicherheitsvorfälle.
Erfassung und Auswertung von Datenquellen (z.B. Systemstatus, fehlgeschlagene Authentisierungsversuche, etc) Alle relevanten Betriebszustände werden laufend überwacht und protokolliert (physische und logische Systemzugriffe, Betriebszustände, Performancedaten, etc).
24/7 erreichbares, handlungsfähiges Team für Security Incident Handling und Trouble-Shooting Das im Operations- und Maintenance-Prozess definierte Vorgehen umfasst eine durchgängige Systembetreuung unter besonderer Berücksichtigung der Sicherheitsaspekte (Rollenkonzept, Verantwortlichkeiten).
Mitteilungspflichten des CSP gegenüber dem Kunden über Sicherheitsvorfälle oder Hinweise auf Sicherheitsvorfälle, die den Kunden betreffen könnten. n.a. Mitteilungspflichtige Vorfälle würden entsprechend der gesetzlichen Regelungen erfolgen
Geeignete Bereitstellung relevanter Logdaten durch den CSP Die entsprechenden Daten und Protokolle können nach Anforderung und Bedarf bereit gestellt werden.
Logging und Monitoring der Aktivitäten Alle relevanten Betriebszustände werden laufend überwacht und protokolliert (physische und logische Systemzugriffe, Betriebszustände, Performance-daten, etc.).
Kap 8: Notfallmanagement
Der Cloud-Anbieter muss ein Notfallmanagement aufsetzen und betreiben Ein Notfallmanagement nach BSI-IT-GS ist in Implementierung.
Der CSP muss seinen Kunden die Priorisierung des Wiederanlaufs für die angebotenen Cloud-Dienste transparent machen Die Transparenz der Betriebszustände und Hochlaufprozeduren ist gewährleistet.
Regelmäßige Notfall-Übungen (z.B. Zu Ausfall eines Cloud Computing Standorts) Das IDGARD-System ist mehrfach redundant ausgelegt. Entsprechende MTBF-Analysen liegen vor und bilden die Basis für regelmäßige Überprüfungen der Sicherheit und Funktionalität des Systems im Rahmen der Ausfallszenarios.
Des CSP sollte nachweisen, dass sein Notfallmanagement auf einem international anerkannten Standart wie z.B. BS 25999 oder BSI-Standard 100-4 basiert (z.B. Anhand Notfallvorsorgekonzept und Notfallhandbuch Ein Notfallmanagement nach BSI-IT-GS ist in Implementierung.
Kap 9: Portabilität & Interoperabilität
Exit-Vereinbarung mit zugesicherten Formaten unter Beibehalten aller logischen Relationen und ggf. Offenlegung der damit verbunden Kosten (SaaS) Alle Daten in IDGARD können in Standard-Formaten durch den Nutzer selber ausgelesen und ggf. in andere Systeme portiert werden.
Standardisierte oder offen gelegte Schnittstellen (API und Protokolle) Zur Integration von IDGARD in andere Umgebungen werden eine Reihe von APIs angeboten. Die Standard-Schnittstelle WebDAV wird unterstützt
Kap 10: Sicherheitsprüfung und -nachweis
Cloud Service Anbieter müssen den Cloud-Nutzern regelmäßig über Sicherheitsmaßnahmen, Änderungen im IT-Sicherheitsmanagement, Sicherheitsvorfälle, die Ergebnisse durchgeführter IS-Revisionen und Penetrationstests berichten. Mitteilungspflichtige Vorfälle würden entsprechend der gesetzlichen Regelungen erfolgen. Die Veröffentlichung von Pentest-Ergebnissen ist in Planung.
Regelmäßige Penetrationstest Es wurden bereits mehrere Pentests durch die SecureNet GmbH und TüV-iT durchgeführt.
Regelmäßige Penetrationstest bei Subunternehmen Für IDGARD nicht relevant
Regelmäßige und unabhängige Sicherheitsrevisionen Erfolgt als integraler Bestandteil der Zertifizierung nach BSI-ITGS und ISO / IEC 27001. In Innovationsprojekten wird an dynamischer, kontinuierlicher Zertifizierung gearbeitet.
Regelmäßige und unabhängige Sicherheitsrevisionen ber Subunternehmen Für IDGARD nicht relevant
Kap 11: Anforderungen an das Personal
Vertrauenswürdiges Personal Die Anforderungen an das Personal sind in den allgemeinen Richtlinien sowie dem Rollenkonzept definiert. Darüber hinaus wird durch das Konzept der Versiegelung sowie im Rahmen von Auditierungen eine Sicherheit erreicht, die deutlich über das durch organisatorische Maßnahmen erreichbare Niveau hinausgeht.
Ausbildung der Mitarbeitern des Cloud Service Anbieters (Regelmäßige Schulungen) Regelmäßige Schulungen (technische Weiterbildungen sowie im Rahmen des BSI-IT-GS sowie zum Thema Datenschutz) finden statt.
Sensibilisierung der Mitarbeitern des Cloud Service Anbieters für Informationssicherheit und Datenschutz Regelmäßige Schulungen im Rahmen des BSI-IT-GS sowie zum Thema Datenschutz finden statt.
Verpflichtung der Mitarbeitern auf Informations sicherheit, Datenschutz, angemessenen Umgang mit Kundendaten Entsprechende Verpflichtungen liegen vor. Darüber hinaus ist durch das Konzept der Versiegelung eine Veruntreuung von kritischen Daten bei IDGARD funktionsbedingt technisch ausgeschlossen.
Kap 12.1: Vertragsgestaltung, Transparenz
Offenlegung der Standorte des Cloud Service Anbieters (Land, Region), an denen die Kundendaten gespeichert und verarbeitet werden Die Standorte und Dienstbetreiber sind für die Kunden jederzeit transparent (aktuelle AGB, ADV und Datenschutzerklärung).
Offenlegung der Subunternehmen des Cloud Service Anbieters, die für die Erbringung der Cloud Services wesentlich sind Die Standorte und Dienstbetreiber sind für die Kunden jederzeit transparent (aktuelle AGB, ADV und Datenschutzerklärung).
Transparenz, welche Eingriffe der Cloud Service Anbieter oder Dritte in Daten und Verfahren der Kunden vornehmen dürfen Das Sealed Cloud-Konzept definiert ausführlich, wie durch technische (und in zweiter Reihe organisatorische) Maßnahmen sichergestellt ist, dass weder der Betreiber des Dienstes noch Dritte Eingriffe in Kundendaten und -Verfahren vornehmen können.
Regelmaßige Unterrichtung über Änderungen (z.B neue oder abgekündigte Funktionen,neue Subunternehmer, andere Punkte, die für das SLA relevant sind) Die entsprechenden Vereinbarungen sind in den AGBs, der ADV, der Datenschutzerklärung sowie der Web-Policy beschrieben und für die Kunden nachvollziehbar.
Transparenz, welche Software durch den Cloud Service Anbieter aufseiten des Kunden installiert wird sowie über die daraus resultierenden Sicherheitserfordernisse / -risiken Bei IDGARD wird keine spezifische Software aus Seiten des Kunden installiert.
Transparenz bezüglich staatlicher Eingriffs- und Einsichtrechte, über gerichtlich festlegbare Einsichtrechte Dritter und über Prüfpflichten zu gespeicherten Daten durch den Cloud Service Anbieter an allen potenziellen Standorten n/a Das Sealed Cloud-Konzept definiert umfangreich über Eingriffs- und Einsichtsrechte. Durch die Sealed-Freeze-Vorgehensweise werden diese auf ein, den gesetzlichen Anforderungen entsprechendes Maß, festgelegt und umgesetzt. Dadurch wird ein ein Maximum an Vertraulichkeit der Daten erreicht.
Darlegung der Rechts - und Besitzverhältnisse des Cloud Service Anbieters sowie der Entscheidungs befugnisse n/a Rechts- und Besitzverhältnisse des CSA sind für die Kunden transparent und nachvollziehbar. Uniscon hat nur deutsche, österreichische und schweizer Shareholder.
Kap 12.2: Vertragsgestaltung, SLA
Definierte Sicherheitsleistungen durch Security-SLA oder im deutlich hervorgehoben Das Sicherheitskonzept der Sealed Cloud, auf der IDGARD basiert und aller zusätzlicher technisch- organisatorischer Maßnahmen, sind zentraler Bestandteil der AGBs, der ADV und der Datenschutzerklärung.
Sicherstellung des Betriebs oder des Bereitstellungen der Daten im Falle einer Insolvenz des Cloud Service Anbieters unter Beachtung von Vertraulichkeitzusagen und Datenschutzanforderungen Es besteht ein Sperrkonto für den Fall einer Insolvenz, damit der Dienst noch drei Monate weiter betrieben kann. Dadurch können alle Kunden die Daten auf andere System portieren (siehe einfache Portabilität).
Kap 13: Datenschutz & Compliance
Gewährleistung des Datenschutzes nach deutschen Recht Der Datenschutz nach deutschem Recht ist gewährleistet. Für einen Teil des Systems bestätigt das das "Trusted Privacy Site"-Zertifikat der TÜV-iT. Um dies in Form eines vergleichbaren Zertifikats abzubilden, nimmt Uniscon am Pilotprojekt der Bundesregierung zur Datenschutzzertifizierung teil.
Datenschutzrichtlinien und -gesetze, denen der Cloud-Nutzer unterliegt, müssen eingehalten werden Da IDGARD als Cloud-Service sehr kostengünstig angeboten werden kann und eine sehr hohe Bedienerfreundlichkeit aufweist, kann IDGARD bei der Abwägung der Verhältnismäßigkeit als Datenschutzmaßnahme gemäß §3a und §9 BDSG* i.d.R. kaum ausgeschlagen werden.
Bei Datenübermittlung: Rechsgrundlage für die Übermittlung:
§28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BDSG
Für Anhänger des relativen Personenbezugs, liegt keine Übermittlung der Daten vor. Für Anhänger des absoluten Personenbezugs muss der Kunde für den Erlaubnistatbestand sorgen.
Bei Auftragsdatenverarbeitung: Schriftliche Vereinbarung zwischen Cloud-Nutzer und Cloud-Anbieter gemäß § 11 Abs.2 BDSG mit Mindestinhalt nach § 11 Abs.2 Satz 2 BDSG, u.a.:
Beschreibung von Gegenstand und Dauer des Auftrags
Genaue Bezeichnung der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten.
Festlegung der Technischen und organisatorischen Maßnahmen: Festlegung des genauen Ortes der Verarbeitung personenbezogener Daten beim Cloud-Anbieter einschließlich der technischen und organisatorichen Verarbeitungsumgebung
Umgang mir Ansprüchen Betroffener auf Bereichtigung, Sperrung und Löschung personenbezogener Daten.
Einhaltung von § 11 Abs. 4 BDSG
Festlegung oder Verbot etwaiger Unterauftragsverhältnisse
Kontrollrechte des Cloud-Nutzers
Weisungsbefugnisse des Cloud-Nutzers
Rückgabe bzw. Löschung von Daten nach Beendigung des Auftrags
Für Anhänger des relativen Personenbezugs, liegt keine Übermittlung der Daten vor. Für anhänger des absoluten Personenbezugs muss der Kunde für den Erlaubnistatbestand sorgen. Ein Muster einer ADV gem. §11 BDSG liegt den Kunden vor. Kenntnisnahme muss bei der Registrierung zwingend vom Kunde bestätigt werden.
Bei Übermittlung und Auftragsdatenverarbeitung: Speicherung und Verarbeitung der personenbezogenen Daten
innerhalb der Mitgleidstaaten der EU oder eines Vertragstaats der EWR oder
Außerhalb der EU oder eines Vertragstaats des EWR, wenn ein angemessenes Datenschutzniveau gewährleistet werden kann z.B durch:
- Entscheidung der EU-Kommission
- Beitritt zum Safe-Harbor-Agreement (USA)
- EU- Standardvertragsklauseln
- Gennehmigung der Aufsichtsbehörde
Alle Daten nur in Deutschland verarbeitet und gespeichert.
Keine Einbindung von Unterauftragnehmern, die eine Verarbeitung der Personenbezogenen Daten unter der oben gennanten Voraussetzungen nicht gewährleisten können Keine Unterauftragnehmer, die personenbezogene Daten verarbeiten
Kontrollrechte des Kunden zur Datenschutzkonformen Verarbeitung der personenbezogenen Daten bei der Auftragsdatenverarbeitung durch
Vor-Ort Kontrolle oder
Testat eines unabhängigen Sachverständigen
Vor-Ort-Kontrolle möglich, Arbeit an einem relevanten Testat an vorderster Front: Mitarbeit im Pilotprojekt Datenschutz-Zertifizierung der Bundesregierung.
Bei Auftragsdatenverarbeitung: Kontrollrecht der für den Cloud-Nutzer zuständigen Aufsichtsbehörde Kontrollrecht wird über die gesetzlichen Pflichten hinaus gewährt.
Bei Auftragsdatenverarbeitung: Weisungsrechte des Cloud-Nutzers gegenüber dem Cloud-Anbieter Weisungsrechte entsprechend den AGB und ADV.
Für den Cloud-Nutzer relevante gesetzliche Bestimmungen müssen durch den Anbieter eingehalten werden. "Privacy by Design": Da IDGARD als Cloud-Service sehr kostengünstig angeboten werden kann und eine sehr hohe Bedienerfreundlichkeit aufweist, kann IDGARD bei der Abwägung der Verhältnismäßigkeit als Datenschutzmaßnahme gemäß §3a und §9 BDSG* i.d.R. kaum ausgeschlagen werden