Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/565
Timestamp: 2019-09-18 09:01:20
Document Index: 294534417

Matched Legal Cases: ['§ 565', 'BGH', '§ 565', '§ 514', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'Art. 2', 'BGH', '§566', '§ 565', 'BGH', '§ 565', '§ 563', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', '§ 563', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§563', '§565', '§565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 563', 'BGH', '§ 538', '§ 26', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 565', '§ 9', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 547', '§ 547', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', '§ 539', '§ 540', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 565', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 50', '§ 1', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', '§ 242', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', '§ 565', '§ 104', 'BGH', 'BGH', '§ 565', '§ 565', '§ 95', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', '§ 41', 'BGH', '§ 41', '§ 565', '§ 41', '§ 41', '§ 41', '§ 41', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 2287', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 565', 'BGH', '§ 1', '§ 540', 'BGH', '§ 565', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 565']

§ 565 ZPO: Anzuwendende Vorschriften des Berufungsverfahrens
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2015, Az. V ZR 292/14 6	a) Die Revision gegen ein zweites Versäumnisurteil ist nach § 565 Satz 1 ZPO in Verbindung mit § 514 Abs. 2 ZPO ohne eine Zulassung und losgelöst von der Höhe der Beschwer (BGH, Beschluss vom 3. März 2008 - II ZR 251/06, NJW-RR 2008, 876 Rn. 3) statthaft.
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2015, Az. I ZR 171/10 22	Auf Seiten der Revisionskläger läge im Falle einer Anwendung des § 565 Satz 2 ZPO ein Eingriff in das Prozessgrundrecht auf ein faires Verfahren vor, das sich aus dem Rechtsstaatsgebot in Verbindung mit der allgemeinen Handlungsfreiheit (Art. 2 Abs. 1 GG) ableitet (BVerfGE 78,	123,	126;
BGH, BESCHLUSS vom 1.2.2008, Az. II ZR 251/06 Für dieses Ergebnis spricht schließlich, dass der Gesetzgeber den Verweis auf die Vorschriften über die Anfechtbarkeit von Versäumnisurteilen im Wortlaut aus §566 ZPO in der bis 31. Dezember 2001 geltenden Fassung unverändert übernommen hat, obwohl ihm bekannt war, dass der Bundesgerichtshof (Urt. v. 11. Oktober 1978 - IVZR 101/77, NJW1979, 166) daraus abgeleitet hat, dass die Anfechtbarkeit von Versäumnisurteilen auch in der Revision keiner Zulassung bedarf.4	Die	Entscheidungen	des Bundesarbeitsgerichts, denen zufolge die Revi- sion gegen ein zweites Versäumnisurteil des Berufungsgerichts nur nach Zulassung statthaft ist (BAGE 53, 396; NZA2007, 944; NZA2004, 871; DB 1994, 2556), stehen dieser Auslegung von § 565 ZPO nicht entgegen.
BGH, BESCHLUSS vom 3.7.2005, Az. XII ZR 97/02 Diese Auslegung führt zu keinem anderen Ergebnis als jenem, welches auch das Landgericht und das Oberlandesgericht ihren jeweils ersten Entscheidungen mit zutreffender Begründung zu Grunde gelegt hatten: a) In entsprechender Anwendung des § 565 Abs. 2 ZPO a.F. = § 563 Abs. 2 ZPO, der unmittelbar nur für die Aufhebung und Zurückverweisung durch das Revisionsgericht gilt, ist das Berufungsgericht auch an eine von ihm selbst vertretene Rechtsauffassung gebunden, soweit sie der Aufhebung des landgerichtlichen Urteils zu Grunde liegt (vgl. GmS OGB BGHZ 60, 392, 396 f.; BGH Urteil vom 23. Juni 1992 - XI ZR 227/91 - NJW 1992, 2831,2832).
BGH, URTEIL vom 4.5.2005, Az. IX ZR 27/04 Gebunden war das Berufungsgericht in entsprechender Anwendung des § 565 Abs. 2 ZPO a.F. (vgl. dazu BGH, Urt. v. 23. Juni 1992 - XI ZR 227/91, NJW 1992, 2831, 2832; Beschl. v. 17. Januar 1995 - XI ZR 182/94, BGHR ZPO § 565 Abs. 2 - Bindungswirkung 5) nur an diejenige rechtliche Beurteilung, auf der die Aufhebung unmittelbar beruhte (vgl. BGHZ 132, 6, 10; 145, 316, 319; BGH, Urt. v. 29. März 1990 - IX ZR 24/88, NJW 1990, 2127 m.w.N.;Münch-Komm-ZPO/Wenzel, 2. Aufl. § 565 Rn. 9; Musielak/Ball, ZPO 4. Aufl. § 563 Rn. 11).
BGH, URTEIL vom 3.9.2004, Az. I ZR 66/02 Daran war das Berufungsgericht gemäß § 565 Abs. 2 ZPO a.F. gebunden (vgl. BGHZ 3, 321, 324 f.; BGH, Urt. v. 3.4.1985 - IVb ZR 18/84, NJW 1985, 2029, 2030; Urt. v. 19.6.1995 - II ZR 58/94, NJW 1995, 3115, 3116; Zöller/Gummer, ZPO, 24. AufI., §563 Rdn. 3a; Wieczorek/Rössler, ZPO, 2. Aufl., §565 An. B II b; Stein/Jonas/Grunsky, ZPO, 21. Aufl., §565 Rdn. 8 und Rdn. 10).
BGH, URTEIL vom 3.9.2004, Az. I ZR 66/02 Soweit sich in der Tatsacheninstanz insoweit ein neuer Sachverhalt ergibt, greift die Bindungswirkung nach § 565 Abs. 2 ZPO a.F. nicht ein (vgl. BGH NJW 1985, 2029, 2030; Zöller/Gummer aaO § 563 Rdn. 3a).
BGH, URTEIL vom 3.2.2004, Az. VIII ZR 107/02 Da für das Berufungsgericht ein Fall notwendiger Zurückverweisung im Sinne des § 538 Abs. 1 Nr. 2 ZPO a.F. (§ 26 Nr. 5 EGZPO) vorliegt und der Rechtsstreit zur Begründetheit der Klage nicht entscheidungsreif ist, verweist der Senat die Sache unter Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils gemäß § 565 Abs.3 Nr. 1 ZPO a.F. an das Landgericht zurück (BGH, Urteil vom 11. Juli 1996 -IXZR 304/95, NJW 1996, 3008 unter III; Musielak/Ball, ZPO 2. Aufl. § 565 Rdn. 21).
BGH, Urteil vom 5.3.2001, Az. V ZR 394/99 Dies ist ihm durch die Zurückverweisung der Sache (§ 565 ZPO) wieder zu ermöglichen (vgl. Senat, BGHZ 129, 112, 122; Urt. v. 2. Dezember 1994, V ZR 193/93, NJW 1995, 587, 589).
BGH, Urteil vom 4.3.1999, Az. 2 O 870/96 Da der verbliebene Klageanspruch auf Ersatz der vorgerichtlichen Anwaltskosten wegen der Beratung über einen Regreßanspruch bezüglich der Steuernachteile in Höhe von 84.025,10 DM - dieser Betrag ergibt sich aus dem in der Rechnung angegebenen Gegenstandswert von 85.707,10 DM abzüglich der Finanzgerichtskosten von 1.682 DM - im Sinne des § 565 Abs.3 ZPO entscheidungsreif ist, kann der Senat von einer Zurückverweisung an das Berufungsgericht absehen und selbst in der Sache entscheiden (vgl. BGHZ 102, 332, 337).
BGH, URTEIL vom 4.10.1998, Az. IX ZR 152/98 Der Senat kann über die Begründetheit der Berufung abschließend entscheiden, weil der dafür maßgebliche Sachverhalt feststeht und ein anderes Ergebnis bei Zurückverweisung der Sache an das Berufungsgericht als ausgeschlossen erscheint (§ 565 Abs.3 Nr. 1 ZPO; vgl. BGH, Urt. v. 7. Juli 1993 - VIII ZR 103/92, NJW 1993, 2684, 2685).
BGH, vom 5.11.1997, Az. V ZR 250/96 Vielmehr räumt ihm die bei Entscheidungsreife durch § 565 Abs.3 ZPO auferlegte Pflicht zur Sachentscheidung zugleich die hierzu erforderliche tatrichterliche Kompetenz ein (vgl. BGHZ 122, 308, 316).
BGH, URTEIL vom 5.11.1997, Az. V ZR 256/96 Die Kläger können vielmehr, wie der Senat in seiner ersten Entscheidung - an die sowohl das Berufungsgericht als auch der Senat selbst gebunden ist (§ 565 Abs. 2 ZPO, GmS-OGB 1/72, BGHZ 60, 392, 396 ff) - ausgeführt hat, Schadenersatz wegen Nichterfüllung nach den allgemeinen Bestimmungen verlangen.
BGH, URTEIL vom 3.10.1997, Az. XII ZR 39/97 Es kann dahinstehen, inwieweit der Ansicht zu folgen ist, in Fällen der vorliegenden Art, in denen das Revisionsgericht im Gegensatz zu dem Berufungsgericht die Zulässigkeit der Berufung bejahe, könne eine abschließende Sachentscheidung durch das Revisionsgericht unter bestimmten Voraussetzungen zulässig sein (BGH, Urteil vom 28. April 1959 - VI ZR 104/58 - BGH LM § 565 Abs.3 ZPO Nr. 6a; ablehnend Bettermann ZZP 88, 365, 404 ff. m.N.), denn diese Voraussetzungen sind hier nicht erfüllt.
BGH, URTEIL vom 1.3.1997, Az. II ZR 20/96 Eine abschließende Abweisung der Teilklage durch den Senat gemäß § 565 Abs.3 ZPO kommt allerdings nicht in Betracht, weil nicht auszuschließen ist, daß - entsprechend dem derzeit noch pauschalen Klägervortrag - die Globalzession und damit das aus ihr abgeleitete Absonderungsrecht als unwirksam anzusehen sind, und zwar sowohl formal im Sinne von § 9 AGBG (vgl. hierzu BGH, Vorlagebeschluß v. 6. März 1997 - IX ZR 75/95, ZIP 1997, 632) als auch inhaltlich nach § 138 BGB (vgl. BGH, Urt. v. 16. März 1995 - IX ZR 72/94, ZIP 1995, 630).
BGH, Urteil vom 3.8.1996, Az. VIII ZR 76/95 Der Senat sieht von der nach § 565 Abs.4 ZPO gegebenen Möglichkeit (BGHZ 49, 384, 387 m.w.Nachw.,* 118, 151, 168) ab, in der Sache selbst zu entscheiden, ob die Klägerin nach dem maßgeblichen polnischen Stecht Eigentümerin der in Polen gelagerten Waren geworden ist und ob ihr ein nach dem Grundsatz des Rechts des Lage-ortes ebenfalls dem polnischen Recht unterliegender Anspruch auf Eigentumsherausgabe zusteht, auch wenn die Firma L. ein Zurückbehaltungsrecht an der Ware geltend gemacht
BGH, Urteil vom 3.3.1996, Az. VIII ZR 54/95 Da der Rechtsstreit, soweit er in die Revisionsinstanz gelangt ist, zur Endentscheidung reif ist, kann der erkennende Senat ohne Verstoß gegen das Verbot der Schlechterstellung des Rechtsmittelführers gemäß § 565 Abs.3 Nr. 2 ZPO in der Sache selbst entscheiden (BGHZ 102, 332, 337 f; MünchKommZPO-Walchshöfer, § 547 Rdnr. 13; Stein/Jonas/Grunsky, ZPO, 21. Aufl., § 547 Rdnr. 8).
BGH, Urteil vom 2.0.1996, Az. VI ZR 109/95 Eine eigene Entscheidung durch das Revisionsgericht nach § 565 Abs.3 Nr. 1 ZPO kommt nicht in Betracht, da die Schmerzensgeldbemessung grundsätzlich Sache des Tatrichters ist (BGHZ 120, 1, 9; Senatsurteil v. 16. Februar 1993, aaO, S. 586) und der Rechtsstreit hier auch nicht aus besonderen Gründen, wie etwa in der Sache BGHZ 128, 117 ff, zur Endentscheidung reif ist.
BGH, Urteil vom 2.10.1994, Az. XI ZR 45/91 Haben, wie im vorliegenden Fall, Landgericht und Berufungsgericht eine Klage - ganz oder teilweise - zu Unrecht als unzulässig abgewiesen, so muß der Bundesgerichtshof die Sache grundsätzlich über den Wortlaut des § 565 Abs. 2 ZPO hinaus an das Landgericht zurückverweisen (BGH, Urteil vom 11. Juli 1985 - Ill ZR 33/84 = NJW 1986, 2765, 2766 f.; MünchKomm ZPO/Walchshöfer § 565 Rdn. 4).
BGH, URTEIL vom 4.4.1994, Az. IX ZR 159/93 Deshalb ist diese gemäß § 565 Abs. 1 Satz 1 ZPO zur anderweiten Verhandlung und Entscheidung zurückzuverweisen (vgl. BGH, Urt. v. 10. Oktober 1991 - IX ZR 38/91, BGHR ZPO § 565 Abs.3 - Sachentscheidung 4).
BGH, URTEIL vom 3.11.1991, Az. XII ZR 63/90 Der Senat ist aber befugt, nach der Abweisung des Hauptantrages den Zahlungsantrag selbst zu bescheiden, soweit er abweisungsreif ist (§ 565 Abs.3 Nr. 1 ZPO, vgl. BGH VersR 1979 aaO).
BGH, Grundurteil vom 4.10.1989, Az. IX ZR 249/88 Die Sache ist daher im Umfang der Aufhebung zurückzuverweisen (§ 565 Abs. 1 ZPO), und zwar unmittelbar an das Landgericht, weil schon dessen Verfahren an einem wesentlichen Mangel litt (§ 539 ZPO) und eine Sachentscheidung des Berufungsgerichts nach § 540 ZPO wegen der fehlenden Feststellungen zur verbürgten Hauptschuld nicht sachdienlich erscheint; diese Entscheidung kann das Revisionsgericht selbst treffen (vgl. BGHZ 16, 71, 82).
BGH, URTEIL vom 4.3.1988, Az. III ZR 57/87 7 Da bisher auch in der Rechtsprechung des erkennenden Senats offengeblieben war, wie weit an den Grundsätzen des Urteils BGHZ 62, 103 festzuhalten ist, und da das Berufungsgericht eine abweichende Rechtsmeinung vertrat, erscheint es nicht gerechtfertigt, zu Lasten der darlegungspflichtigen Klägerin gemäß § 565 Abs.3 ZPO bereits in der Sache selbst zu entscheiden und ihr nur den marktüblichen Zinssatz der Anlageart mit dem geringsten Zinsertrag zuzubilligen (vgl. Senatsurteil vom 28. April 1988 - Ill ZR 57/87 - zu III 3 a. E.).
BGH, URTEIL vom 3.3.1988, Az. IVa ZR 302/86 Von dieser rechtlichen Beurteilung ist auch im jetzigen Revisionsverfahren auszugehen (§ 565 Abs. 2 ZPO; GemSOGB BGHZ 60, 392, 396) .
BGH, URTEIL vom 4.11.1987, Az. IX ZR 120/86 Zivilsenats, die dieser in seinem Urteil vom 22. Januar 1985 der Aufhebung des ersten Berufungsurteils zugrunde gelegt hatte, auch seiner Entscheidung zugrundezulegen (§ 565 Abs. 2 ZPO; zur Selbstbindung des Revisionsgerichts vgl. GmS BGHZ 60, 392, 396).
BGH, URTEIL vom 4.1.1986, Az. VII ZR 286/84 Sie haben insoweit nur einen Anspruch auf Feststellung der Leistungspflicht der Beklagten; diese Feststellung zu treffen, ist der Senat bereits jetzt in der Lage (§ 565 Abs.3 Nr. 1 ZPO; zur Zulässigkeit eines Feststellungsausspruchs, auch wenn nur ein Leistungsantrag gestellt ist, vgl. BGH NJW 1984, 2295).
BGH, Urteil vom 4.1.1986, Az. IVb ZR 97/86 Dieser Verstoß gegen § 565 Abs. 2 ZPO ist von Amts wegen zu beachten (vgl. BGHZ 3, 320, 324).
BGH, URTEIL vom 2.5.1984, Az. VI ZR 232/82 Das Berufungsgericht war gemäß § 565 Abs. 2 ZPO an die Feststellung dieser Pflichtverletzungen gebunden, da die der Aufhebung des ersten Berufungsurteils (auf die Revision des Beklagten) zugrundeliegende Rechtsansicht des Revisionsgerichts von dieser Beurteilung nicht zu trennen ist, vielmehr diese erst den Weg zu jener Rechtsansicht eröffnet hat (BGHZ 6,
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.1983, Az. in zr 85/82 das trifft für die vom Senat inzidenter gebilligten Ausgangswerte der Bodenpreise zu greift die Bindungswirkung nicht ein (BGH LM § 565 Abs. 2 ZPO Nr. 12; Stein/Jonas/Grunsky ZPO 20. Aufl. § 565 Rdn. 8).
BGH, URTEIL vom 4.8.1982, Az. III ZR 165/80 Dies würde zwar die Selbstbindung des Revisionsgerichts an die rechtliche Beurteilung, die seiner aufhebenden Entscheidung zugrunde gelegt ist (§ 565 Abs. 2 ZPO), beseitigen (vgl. GemS-OGB BGHZ 60, 392, 395).
BGH, Urteil vom 3.11.1981, Az. VIII ZR 280/80 Die Sache ist zur endgültigen Entscheidung durch das Revisionsgericht reif (§ 565 Abs.3 ZPO), weil die für die materiell-rechtliche Beurteilung erforderlichen Feststellungen vorliegen und weiterer relevanter Sachvor-trag nicht zu erwarten ist (vgl. BGH, Urteil vom 28.4.1959 - VI ZR 104/58, LM § 565 Abs.3 ZPO Nr. 6 a unter Ziff.4).
BGH, URTEIL vom 4.2.1981, Az. IVa ZR 111/80 Das Revisionsgericht ist daher gemäß § 565 Abs.4 ZPO in diesem Falle zur Anwendung des österreichischen Rechts befugt (BGHZ 49, 384, 387).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.1980, Az. III ZR 59/8 Dieser Stichtag ist sowohl für das Berufungsgericht (§ 565 Abs, 2 ZPO) als auch für das Revisionsgericht verbindlich (GmS-OGB BGHZ 60, 392).
BGH, BESCHLUSS vom 1.11.1978, Az. ivb zb 514/80 Weisung an das Amtsgericht, die das Beschwerdegericht nachholen müßte, kann der Bundesgerichtshof auf die weitere Beschwerde in entsprechender Anwendung des § 565 Abs.3 Nr. 1 ZPO selbst aussprechen (vgl. BGH LM ZPO § 50 Nr. 2 mit Anmerkung Paulsen; vgl. auch LM UWG § 1 Nr. 24).
BGH, URTEIL vom 5.9.1978, Az. V ZR 44/77 Sollte das Berufungsgericht bei der erneuten - umfassenden - Prüfung (§§ 565, 523, 278 ZPO) zu dem Ergebnis kommen, daß ein Aufwendungsersatzanspruch entstanden und nicht durch einen schenkweisen Erlaß untergegangen ist, so würden damit zugleich alle Bedenken gegenstandslos, daß ein solcher Anspruch etwa durch die Vorschriften über den Zugewinnausgleich nach Scheidung der Ehe ausgeschlossen sein könnte; denn die Klage ist, wie die Revision mit Recht hervorhebt, nicht auf die Ehescheidung, sondern - unabhängig von ihr - auf eine schuldrechtliche Sonderverbindung (auftragsähnliches Geschäftsbesorgungsverhältnis) gestützt (vgl. BGH Urt. v. 3. Dezember 1975, IV ZR 110/74, NJW 1976, 328; BGH Urt. v. 14. April 1976, IV ZR 237/74, NJW 1976,
BGH, URTEIL vom 2.0.1978, Az. VI ZR 115/75 Der Senat hält zwar an der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung fest, wonach eine gleichzeitige Prozeß- und Sachabweisung der Klage in demselben Urteil wegen der unterschiedlichen Rechtskraftwirkung, die in ihrem Umfang nicht im Unklaren bleiben darf, nicht zulässig ist (vgl. etwa BGHZ 11, 222, 223 und zuletzt Urt.v. Dezember 1975-1 ZR 122/74 - LM § 565 Abs.3 ZPO Nr. 12 = MDR 1976, 469; a.A. allerdings Grunsky, Grundlagen des Verfahrensrechts, 2.Aufl., S. 323; die vom Berufungsgericht für seine entgegenstehende Ansicht angeführten weiteren Literaturstellen betreffen nicht die hier angesprochene Frage).
BGH, URTEIL vom 6.3.1977, Az. II ZR 26/76 In diesem Punkt kommt daher eine BindungsWirkung dieses Urteils (vgl. § 565 Abs. 2 ZPO) nicht in Betracht (BGHZ 22, 370, 374).
BGH, URTEIL vom 4.2.1973, Az. X ZR 6/70 Nach § 565 Abs.3 Nr. 1 ZPO kann der Senat auch insoweit in der Sache selbst entscheiden, denn diese Entscheidung ist nach seiner Rechts-auffassüng ohne weitere Tatsachenfeststellung möglich und eine Zurückverweisung würde als eine überflüssige verfahrensrechtliche Maßnahme erscheinen (BGHZ 10, 351, 357 ff 18, 98, 106; 33, 398, 401).
BGH, URTEIL vom 4.2.1972, Az. VII ZR 275/69 Das wäre in sinngemäßer Anwendung des § 565 Abs. 2 ZPO nur bei Aufhebung und Zurückverweisung der Pall gewesen (BGHZ 25, 200, 203 mit Nachweisen).
BGH, URTEIL vom 5.10.1971, Az. V ZR 103/69 Das Berufungsgericht, an das die Sache gemäß § 565 Abs. 1 ZPO zurückverwiesen werden muß, wird in der neuen mündlichen Verhandlung den bisher lediglich als wahr unterstellten Behauptungen der Kläger nachzugehen und insbesondere zu entscheiden haben, ob dem Übergabevertrag vom 15» November 1966 die Geschäftsgrundlage gefehlt hat, ob bejahendenfalls gemäß § 242 BGB eine Anpassung der der Beklagten obliegenden Leistung geboten ist (vgl. dazu BGHZ 46, 268, 273) und ob schließlich nach dem Sinn und Zweck des Vertrages die Kläger unmittelbar berechtigt sind, die erhöhten Gleichstellungsbeträge zu fordern.
BGH, URTEIL vom 3.3.1971, Az. IV ZR 162/69 Insoweit hatte das Berufungsgericht die rechtliche Beurteilung des Revisionsgerichts seiner erneuten Entscheidung zugrunde zu legen (zur Bindung nach § 565 Abs. 2 ZPO vgl. BGHZ 3, 320, 326; 6, 76, 79; 22, 370, 373; BGH LM Nr. 6 zu § 565 Abs. 2 ZPO; Stein/Jonas, ZPO 19. Aufl. § 565 II 2; Biomeyer, Zivilprozeßrecht, 1963, § 104 VII 3 b).
BGH, URTEIL vom 5.11.1969, Az. f ZK 24/67 Erstreckt sich die Bindungswirkung le- di gl I cli auf diejenigen Punkto, wegen deren die Aul-hebung des früheren Berüfungsurteils als solche \m~ mittelbar erfolgt ist (BGHZ 3i 521; 6, 76 mit Anmerkung Ascher in IM ZPO § 565 Abo,, 2 .fr, 5), dann bliebe für eine Anwendung des:§ 565 Abs. 2 ZPO im .v o r 1 i e g e nd e n fal 1 v oh v o rnhe r o in ke i n Iau m • a ü na aufgehoben wurde die vorhergeh ende Int sehe idling allein deshalb, weil das Oberlandbögerieht-damals der Beklagten gemäil § 95 BGB einen Anspruch auf Ersatz ihrer . Bauaufvendungen zuerkannt hatte, wahrend d ie Ausfüh~ rungen des Senats zu dem Ausgleicdisansprueh der Urteils-aufhebung nicht zugrunde gelegen haben.
BGH, URTEIL vom 4.10.1967, Az. la ZR 50/65 Die Sache mußte daher zur anderweiten Verhandlung und Entscheidung an das Oberlandesgericht in Köln zurückverwiesen werden (vgl. § 565 Abs. 1 Satz 1 ZPO), welches nunmehr für das weitere Verfahren zuständig bleibt (vgl. BGHZ 8, 16, 22).
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.1967, Az. ja ZB 5/66 Die Rechtsbeschwerde weist zwar zutreffend daraufhin, daß das Reichsgericht in einem Urteil vom 7. Oktober 1918 (RGZ 94, 11, 13) ausgesprochen hat, die Befolgung der Vorschrift des § 565 Abs«, 2 ZPO (der die Vorschrift des § 41 x Abs. 2 PatG wörtlich nachgebildet ist) gehöre zu den ,funverrückbaren Grundlagen des Verfahrens überhaupt“ und sei daher vom Revisionsgericht sogar ohne Erhebung einer Prozeßrüge von Amts wegen nachzuprüfen (ebenso BGHZ 3, 321, 324)* Es mag auch sein, daß der Befolgung der Vorschrift des § 41 x Abs. 2 PatG für das patentgerichtliche Verfahren um deswillen sogar eine noch größere Bedeutung zukommt als der Befolgung der Vorschrift des § 565 Abs. 2 ZPO für den Zivilprozeß, weil im patentgerichtlichen Verfahren das Rechtsbeschwerdegericht bei Aufhebung des angefochtenen Beschlusses gemäß § 41 x Abs. 1 PatG die Sache stets an das Patentgericht zurückverweisen muß und in der Regel nur bei erneuter Zulassung der Rechtsbeschwerde nach § 41 p Abs. 1 PatG - oder aber eben bei der von der Rechtsbeschwerde angestrebten Ausdehnung des Anwendungsgebietes des § 41 p Abs.3 PatG -wieder mit der Sache befaßt werden kann, um zu prüfen und sicherzustellen, daß das Patentgericht die Vorschrift des § 41 x Abs. 2 PatG befolgt.
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.1967, Az. ja ZB 5/66 2 PatG - ebenso wie § 565 Abs. 2 ZPO - von der rechtlichen Beurteilung spricht, die der 'Aufhebung' der ersten Entscheidung der Vorinstanz zugrunde gelegt ist, nicht von der, die der 'Zurückverweisung' der Sache an die Vorin-stanz zugrunde gelegt ist (vgl. BGH I«M Nr. 11 zu § 565 Abs. 2 ZPO).
BGH, URTEIL vom 1.9.1966, Az. VII ZR 157/66 Die Rüge ist unbegründet- 1.	) Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist das Berufungsgericht gemäß dem § 565 Abs. 2 ZPO nur an die rechtliche Beurteilung des Revisionsgerichts gebunden, die unmittelbar zur Aufhebung des Urteils geführt hat (u.a. BGHZ 3, 321, 324 -326;
BGH, vom 3.3.1963, Az. Ib ZH 2/62 Beziehungen zwischen den Unternehmen« Um einen festen Ausgangspunkt für die Beurteilung dieser Frage zu gewinnen» hätte das Berufungsgericht erörtern müssen» welches Maß von Kennzeichnungskraft dem nicht benutzten Klagezeichen von Hatur aus innewohnt (BGH GRUR 1952, 419, 420 - Gumax; 1954, 192, 193 - Breikern; 1957, 488, 490 - MHZ) und ferner, ob etwa im Hinblick auf die Zusammensetzung der Käuferkreisejoder' auf sonstige Umstände der Verkehr hier ausnahmsweise nicht eine flüchtige, sondern eine aufmerksamere Prüfung der Zeichen vornehmen werde« Ber Sachverhalt ist insoweit noch nicht abschließend geklärt, so daß eine Entscheidung des Revisionsgerichts zu dem Nachteil des Beklagten nicht möglich ist (§ 565 Abs« 3 Nr« 1 ZPO)« Bas Landgericht hatte im Rahmen der Frage der Warengleichartigkeit festgestellt, die Klägerin wende sich mit ihren elektrischen Geräten nur an Friseurgeschäfte; soweit im Kundenkreise der Parteien Überschneidungen ein-treten könnten, sei deshalb die Gefahr einer Verv/echslung der Erzeugnisse der Parteien nicht gegeben« Bas Berufungsgericht hat nicht zu der sich hieran anknüpfenden Frage Stellung genommen, welchen Einfluß der sog. Warenabstand, für den es maßgeblich auf die Auffassung der beteiligten Verkehrskreise ankommt, auf die Gefahr einer Herkunftsverwechslung hat (vgl. BGH GRUR 1955, 489 - Alpha; GRUR 1937, 488 - MHZ), und ob unter Berücksichtigung dieses Umstandes die bestehenden Unterschiede der Zeichen ausreichen, um diese Gefahr auszuschließen« Hierfür wird ferner zu berücksichtigen sein, ob den beteiligten Verkehrskreisen die Endsilbe 'boy1* als für Waren ähnlicher Art benutzt bekannt ist; die Ausdrucksv/eise des Berufungsgerichts, diese Silbe sei uwahrscheinlich nicht sehutzfähigu, läßt die Möglichkeit einer solchen Annahme offen.
BGH, Urteil vom 3.2.1963, Az. V ZR 224/60 Rur diese Rechtsauffassung hatte nach § 565 Abs. 2 ZPO das Berufungsgericht seiner Beurteilung im zweiten Berufungsverfahren zugrunde zu legen (BGH Urteil vom 14- März 1951 » II ZE 2/50, LM ZPO § 565 Abs. 2 Nr. 1; BGHZ 3» 321).
BGH, Urteil vom 5.5.1962, Az. I ZB 15/61 Hiernach konnte das angefochtene Urteil insoweit, sls es den Rechtsbegriff (vgl. BGH GRUB 1957* 340 -Venostasin) der Verwachslungsgefehr verkannt hat, keinen Bestand haben, sondern es unterlag der Aufhebung« Eine Zurückverweißung an die Vorinstanz ist jedoch nicht erforderlich, da.das Sachverhältnis, wie sich aus vorstehenden Ausführungen ergibt, hinreichend aufgeklärt ist und die Sache daher im Sinne einer Verneinung der Verweehslun^sgefahr, also mit dem gleichen Ergebnis, wie es bereits vom Landgericht vertreten worden war, zur Entscheidung reif ist (vgl. § 565 Abs. 2 ZPO).
BGH, Urteil vom 4.2.1962, Az. VII ZR 244/60 Bas angefochtene Urteil ist daher, weil der Rechtsstreit zur Endentscheidung reif ist (§ 565 Abs. 5 Nr. 1 ZPO; vgl. auch BGH IM Nr. 5 zu § 2287 BGB), aufzuheben und die landgerichtliche Entscheidung wiederherzustellen.
BGH, Urteil vom 1.3.1961, Az. VII ZR 152/60 Denn auf dieser Auffassung des Revisionsgerichts beruht die Aufhebung des Urteils (§ 565 Abs. 2 ZPO; BGHZ 3, 321, 326; 22, 370, 373).
BGH, vom 1.3.1961, Az. III ZR 74/59 Hat nämlich das Berufungsgericht - wie hier - die Zu- f lässigkeit des Rechtsweges aus Rechtsirrtum verneint, so hat £ das Revisionsgericht in der Regel unter Aufhebung des Berufungs- | urteile die Sache zurückzuverweisen; es sei denn, daß der Klagevortrag nach jeder Richtung unschlüssig und die Möglichkeit auszuschließen ist, daß der Kläger seinen Anspruch durch Einführung neuen Prozeßstoffes schlüssig machen könnte (vgl. BGH in NJW 1954 S. 150 und 310 «* LM § 565 Abs.3 ZPO Nr. 2 und Nr. 4) Dieser eine endgültige Sachentscheidung des Revisionsgerichts rechtfertigende Ausnahmefall kann jedoch beim jetzigen Stand des Verfahrens nicht angenommen werden, wie sich aus Nachstehendem ergibt;
BGH, vom 4.10.1959, Az. VII ZR 93/59 Das wirkt sich für das Revisionsgericht im Rahmen des § 565 ZPO dahin aus, daß dieses die Zurückverweisung an das Berufungsgericht aussprechen kann und nicht genötigt ist, die Sache an das Landgericht zurückzuverweisen, dem der Verfahrensverstoß unterlaufen ist (BGH LM UWG § 1 Hr« 24)* Das dem Berufungsgericht nach § 540 ZPO eingeräumte Ermessen steht in solchem Palle auch dem Revisionsgericht zu«
BGH, vom 1.5.1955, Az. III ZR 45/58 4)	Nach Bejahung des Peststellungsinteresses ist das Revisionsgericht, soweit die Klage materiell entscheidungsreif ist, auch trotz der vom Berufungsgericht ausgesprochenen Prozeßabweisung nicht gehalten, die Sache an das Berufungsgericht zurücksuverweisen, sondern befugt, in der Sache selbst zu entscheiden (Urt. vom 16. November 1953 III ZR 158/57 = IM Nr* 2 zu § 565 Abs.3 ZPO; BGHZ 12, 308 /5l6/).
BGH, Urteil vom 1.7.1953, Az. III ZR 134/59 Meser rechtliche Ausgangspunkt, der der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs entspricht (BGHZ 19, 139; «DR 1958, 315), war für das Landgericht durch das Urteil des Oberlan-desgerichiö vom 6. September 1956 bindend festgestellt worden (§ 565 Abs. 2 ZPO).