Source: https://www.tierimrecht.org/de/recht/hunderecht/luzern/
Timestamp: 2017-06-28 03:29:43
Document Index: 386528733

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 1', '§ 7', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 10', '§ 2', '§ 3', '§ 31', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 32', '§ 7', '§ 7', '§ 3']

Kantonales Gesetz über das Halten von Hunden vom 23. Oktober 1973 (SRL 848)Kantonale Verordnung über das Halten von Hunden vom 10. Dezember 1973 (SRL 849)Merkblatt "Öffentliche Sicherheit: Anforderungen an die Hundehaltung"Kantonale
Verordnung über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Kantonale Jagdverordnung) vom 28. Juni 1990 (SRL 725a)
Hunde sind so zu halten, dass der Schutz der Öffentlichkeit gewährleistet ist (§ 12 Abs. 1 Hundegesetz/LU). Hundehalter und -halterinnen haben sicherzustellen, dass ihre Hunde keine Strassen, Gehwege, Trottoirs, Parkanlagen, fremde Gärten oder landwirtschaftliche Kulturen verunreinigen (§ 1 Abs. 1 lit. b Hundeverordnung/LU).Halterinnen
und Halter, die einen Hund erwerben oder für länger als drei Monate übernehmen, haben bei Anis (seit dem 1. Januar 2016 neu: Amicus) Adress-
und Handänderung innert zehn Tagen zu melden (§ 7d Hundeverordnung/LU).Wer
einen Hund im Alter von über sechs Monaten hält, hat bei der Einwohnergemeinde, in der der Hund gehalten wird, jährlich eine Steuer zu entrichten (§ 5 Hundegesetz/LU). Erreicht der Hund das Alter von sechs Monaten nach dem 30. Juni, so ist die halbe Jahressteuer zu entrichten (§ 6 Abs. 3 Hundegesetz/LU). Für Hofhunde auf Landwirtschaftsbetrieben gilt ein reduzierter Ansatz (§ 6 Abs. 4 Hundegesetz/LU). Die Steuer kann bis auf die Hälfte ermässigt werden, wenn ein Hund zum Schutz eines einsam gelegenen Gebäudes gehalten wird (§ 10 Abs. 1 Hundegesetz/LU).Generell verboten sind Hunde in Friedhöfen, Badeanstalten, Spitalanlagen, auf Kinderspielplätzen, Pausenplätzen von Schulhausanlagen und Spiel- und Sportfeldern (§ 2 Hundeverordnung/LU). In öffentlich zugänglichen Lokalen, wie namentlich in Wirtschaften und Verkaufsläden, in Naturschutzgebieten, in Parkanlagen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und auf verkehrsreichen Strassen sind Hunde an der Leine
zu führen. Läufige, bissige und kranke Hunde sind im Freien sowie in Drittpersonen zugänglichen Räumen anzuleinen (§ 3 Hundeverordnung/LU).Vom 1. April bis zum 31. Juli gilt im Wald und am Waldrand eine generelle Leinenpflicht (§ 31a Jagdverordnung).In
Wäldern und an Waldrändern, an Seeufern, entlang von Ufergehölzen und Hecken sowie zur Nachtzeit im Freien dürfen Hunde nicht unbeaufsichtigt gelassen werden (§ 4 Abs. 2 Hundeverordnung/LU). Unbeaufsichtigte Hunde werden von der Polizei in Gewahrsam genommen (§ 5 Abs. 1 Hundeverordnung/LU). Kann der Halter oder die Halterin nicht ermittelt werden, ist der Hund während sechs Tagen an einem geeigneten Platz zur Verfügung zu halten; danach kann über ihn verfügt werden (§ 5 Abs. 2 Hundeverordnung/LU).Hunde, die beim Wildern angetroffen werden oder für das Wild eine unmittelbare Gefahr darstellen und nicht eingefangen werden können, dürfen von den Organen der Jagdaufsicht und den Jagdpächtern abgeschossen werden. Die Halter herrenlos herumstreunender Hunde sind von der Jagdgesellschaft schriftlich zu verwarnen (§ 32 Jagdverordnung/LU). 3. Massnahmen bezüglich "gefährliche Hunde" im geltenden Recht
Der Kanton Luzern hat bislang keine Liste mit bewilligungspflichtigen oder verbotenen Hunden in seine Erlasse aufgenommen.Die
Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen kann Massnahmen treffen, wie beispielsweise die Verpflichtung des Halters oder der Halterin zu einem Kursbesuch, Maulkorbzwang, Einweisung des Hundes zur Beobachtung oder Verhaltenserziehung, Verpflichtung des Halters oder der
Halterin zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung, Umplatzierung des
Hundes, Halteverbot (§ 7a Hundeverordnung/LU).
Hunde, die für Mensch und Tier gefährlich sind, sind zu töten, wenn eine tierärztliche Behandlung oder sonstige Massnahmen keinen Erfolg versprechen oder wenn der Halter oder die Halterin eine angeordnete Behandlung oder sonstige Massnahmen nicht befolgt und keine weniger weit gehenden Massnahmen in Frage kommen (§ 7 Hundeverordnung/LU).Ferner sind läufige, bissige und kranke Hunde im Freien sowie in Drittpersonen zugänglichen Räumen anzuleinen (§ 3 Abs. 2 Hundeverordnung/LU). 4. Geplante Gesetzesänderungen
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