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Timestamp: 2016-10-22 05:31:26
Document Index: 68379585

Matched Legal Cases: ['Art. 73', 'Art. 73', 'BGE', 'Art. 73', 'Art. 44', 'BGE', 'in fine', 'Art. 99', 'Art. 105', 'Art. 23', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 11', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'BGE', 'Art. 53', 'Art. 65', 'Art. 53', 'Art. 53', 'Art. 74', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'Art. 53', 'Art. 19', 'Art. 84', 'Art. 84', 'Art. 84', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

9C_130/2015 (14.09.2015)
9C_130/2015 � � Urteil vom 14. September 2015
1.�������Verein A.________,
2.�������Stiftung B.________,
beide vertreten durch Rechtsanw�ltin Evalotta Samuelsson,
BVK Personalvorsorge des Kantons Z�rich, Obstgartenstrasse 21, 8006 Z�rich,
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 24. Dezember 2014.
A.a.�Der Verein A.________ (nachfolgend: Verein) schloss sich im Jahr 1985 der Beamtenversicherungskasse des Kantons Z�rich (sp�ter: Versicherungskasse f�r das Staatspersonal des Kantons Z�rich [nachfolgend: VKS]; heute: BVK Personalvorsorge des Kantons Z�rich [nachfolgend: BVK]) f�r die berufliche Vorsorge an (Vertrag Nr. xxx). Per 31. Oktober 2012 traten f�nf Arbeitnehmer des Vereins aus der Vorsorgeeinrichtung aus. Im November 2012 k�ndigte der Verein den Anschlussvertrag mit der BVK auf Ende Dezember 2012 und wechselte per 1. Januar 2013 zur Sammelstiftung C.________.
A.b.�Am 30. Januar 2013 forderte die BVK vom Verein die Begleichung des versicherungstechnischen Fehlbetrages von Fr. 618'171.- bzw. des am 28. Februar 2013 mitgeteilten bereinigten Betrags von Fr. 565'205.-, wobei sie erkl�rte, die im Oktober 2012 erfolgten Austritte der Versicherten unterst�nden ebenfalls der Ausfinanzierungspflicht.
Die am yyy 2012 gegr�ndete Stiftung B.________ �bernahm die Angebote des Vereins und f�hrt diese weiter. Sie �berwies der BVK schliesslich Fr. 350'431.-, unter Abzug des Teils der Ausfinanzierungssumme, der auf die vorzeitig ausgetretenen Versicherten entfiel.
Die BVK erhob am 21. Mai 2013 Klage gegen den Verein und die Stiftung B.________ und beantragte, diese seien unter solidarischer Haftung und unter Nachklagevorbehalt zu verpflichten, ihr Fr. 267'262.- Restanz aus der Vertragsaufl�sung per 31. Dezember 2012 zu bezahlen, nebst 5 % Verzugszins auf Fr. 214'774.- seit 5. M�rz 2013 bis 17. Mai 2014 und auf Fr. 267'262.- seit 18. Mai 2013.
Der Verein und die Stiftung B.________ stellten Antrag auf Abweisung der Klage; eventualiter sei Ersterer zu verpflichten, der BVK Fr. 205'492.70 zu bezahlen. Ausserdem forderten sie widerklageweise, die BVK habe dem Verein Fr. 350'431.- als Schadenersatz zur�ckzuzahlen, nebst 5 % Verzugszins ab Widerklageeinleitung .
Per Valuta 20. Dezember 2013 �berwies der Verein der BVK Fr. 267'262.-, welchen Betrag der Verein und die Stiftung B.________ im Rahmen einer Widerklageerweiterung resp. -�nderung ebenfalls als Schadenersatz zur�ckforderten.
Mit Entscheid vom 24. Dezember 2014 hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die Hauptklage, die durch die �berweisung des Klagebetrags modifiziert wurde, gut und stellte fest, dass die BVK Anspruch auf Fr. 267'262.- habe und diese Forderung vom Verein zu Recht bezahlt worden sei. �berdies verpflichtete das Sozialversicherungsgericht den Verein und die Stiftung B.________ solidarisch, der BKV einen Verzugszins von 5 % auf Fr. 214'774.- vom 5. M�rz 2013 bis 21. Mai 2013 und auf Fr. 267'262.- vom 21. Mai 2013 bis 20. Dezember 2013 zu bezahlen. Gleichzeitig wies es die Widerklage ab, soweit es darauf eintrat.
Der Verein und die Stiftung B.________ lassen mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragen, der Entscheid vom 24. Dezember 2014 sei aufzuheben und es sei auf die Klage nicht einzutreten; eventualiter sei die Klage abzuweisen, subeventualiter sei die Hauptklage an das Sozialversicherungsgericht zur�ckzuweisen, damit es das Hauptverfahren weiterf�hre.
Die BVK stellt in ihrer Vernehmlassung Antrag auf Feststellung, dass die Abweisung der Widerklage in Rechtskraft erwachsen sei. Dar�ber hinaus sei die Beschwerde abzuweisen; eventualiter sei die Sache an das Sozialversicherungsgericht zur�ckzuweisen. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Bestritten und vorab zu pr�fen ist die sachliche Zust�ndigkeit der Vorinstanz betreffend die Hauptklage.
1.1.�Gem�ss Art. 73 Abs. 1 BVG bezeichnet jeder Kanton ein Gericht, das als letzte kantonale Instanz �ber Streitigkeiten zwischen Vorsorgeeinrichtungen, Arbeitgebern und Anspruchsberechtigten entscheidet. Dieser Klageweg findet u.a. auf den obligatorischen, vor-, unter- und �berobligatorischen Bereich registrierter privat- und �ffentlich-rechtlicher Vorsorgeeinrichtungen Anwendung. Dabei ist ohne Belang, ob sich die fraglichen Anspr�che aus privatem oder �ffentlichem Recht ergeben. Voraussetzung f�r den Rechtsweg nach Art. 73 Abs. 1 BVG ist, dass die zwischen den Parteien bestehende Streitigkeit die berufliche Vorsorge im engeren oder weiteren Sinn betrifft (BGE 120 V 15 E. 1a S. 18).
Im Kanton Z�rich ist das Sozialversicherungsgericht zust�ndig f�r Klagen nach Art. 73 BVG (� 2 Abs. 2 lit. a des Gesetzes vom 7. M�rz 1993 �ber das Sozialversicherungsgericht [GSVGer]; LS 212.81).
1.2.�Die Streitigkeit zwischen den Parteien betrifft die (arbeitgeberseitige) Pflicht zur Ausfinanzierung von (bei der Vorsorgeeinrichtung) versicherungstechnisch fehlendem Vorsorgeverm�gen (vgl. Art. 44 Abs. 1 der Verordnung vom 18. April 1984 �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVV 2; SR 831.441.1]) im Nachgang zur K�ndigung des Anschlussvertrages. Sie f�llt zweifelsfrei in den Rechtsbereich der beruflichen Vorsorge. Das Vorbringen der Beschwerdef�hrer, es gehe um die Beurteilung einer geldwerten Forderung aus Vertrag, �ndert daran nichts (vgl. E. 1.1). Die sachliche Zust�ndigkeit der Vorinstanz, die Hauptklage zu beurteilen, war demnach gegeben.
2.1.�Materieller Streitgegenstand der Hauptklage ist, wie soeben gesagt, die Frage nach der - grunds�tzlichen und masslichen - Ausfinanzierungspflicht der Beschwerdef�hrer (vgl. dazu E. 3 ff. nachfolgend). Die vor der Vorinstanz erhobene Widerklage hat unmissverst�ndlich eine R�ckforderung in Form von Schadenersatz zum Inhalt. Mit anderen Worten weist sie ein selbstst�ndiges Ziel bzw. einen selbstst�ndigen Anspruch mit einem selbstst�ndigen Wert auf (vgl. dazu SP�HLER/DOLGE/GEHRI, Schweizerisches Zivilprozessrecht und Grundz�ge des internationalen Zivilprozessrechts, 9. Aufl. 2010, S. 117 ff. Rz. 45-58). Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin ist der diesbez�gliche Rechtsspruch der Vorinstanz nicht unangefochten geblieben. Die Beschwerdef�hrer sind der Meinung, bei Bejahung der sachlichen Zust�ndigkeit m�sse auch auf die Widerklage eingetreten werden. Dem Feststellungsbegehren der Beschwerdegegnerin kann daher nicht stattgegeben werden, unabh�ngig davon, ob sie ihr Feststellungsinteresse rechtsgen�glich dargetan hat und inwieweit ein solches �berhaupt vorliegt. Dar�ber hinaus ist der Antrag im Sinne einer Anschlussbeschwerde ohnehin unzul�ssig (BGE 134 III 332 E. 2.5 S. 335 in fine; SVR 2015 IV Nr. 19 S. 56, 8C_446/2014 E. 2.1).
2.2.�Die Parteien bringen verschiedene Noven ein. Die Beschwerdef�hrerinnen begr�nden nicht, weshalb die von ihnen neu eingereichte Verf�gung der Finanzdirektion des Kantons Z�rich vom 1. November 2013 betreffend Teilliquidation im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG zul�ssig sein soll. Entsprechend bleibt sie unbeachtlich (Urteil 9C_836/2014 vom 23. M�rz 2015 E. 2). Gleiches gilt f�r das von der Beschwerdegegnerin im vorliegenden Verfahren neu Vorgetragene. Diese macht geltend, mangels Durchf�hrung eines zweiten Schriftenwechsels habe im vorinstanzlichen Verfahren keine M�glichkeit mehr bestanden, weitere Tatsachen und Beweismittel vorzubringen. Weshalb sie die fraglichen Noven nicht bereits im Rahmen des ersten Schriftenwechsels h�tte einbringen k�nnen, erl�utert sie nicht. Gem�ss � 19 Abs. 3 GSVGer besteht kein Anspruch auf einen zweiten Schriftenwechsel. Ausserdem hat die Vorinstanz sehr wohl einen solchen angeordnet. Indes hatte die Beschwerdegegnerin beantragt, es sei ihr die Frist zur Erstattung der Replik einstweilen abzunehmen, welchem Gesuch die Vorinstanz mit Verf�gung vom 27. Januar 2014 entsprach. Um eine "Wiederherstellung" der Replikfrist ersuchte die Beschwerdegegnerin nicht mehr.
Gem�ss � 76 des Versicherungsvertrags, Version 2005, welche Ausgabe ihre G�ltigkeit bis Ende Dezember 2012 behalten hat, wie die Vorinstanz f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellt hat (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG), haben die versicherten Personen, die bei Aufl�sung des Versicherungsvertrags aus der Versicherungskasse ausscheiden, Anspruch auf das im Zeitpunkt der Aufl�sung vorhandene Sparguthaben (Abs. 1). Dazu kommt ein individuell festzulegender Anteil an allf�lligen freien Mitteln, falls die Voraussetzungen einer Teilliquidation der Versicherungskasse gem�ss Art. 23 FZG erf�llt sind. Das Amt f�r berufliche Vorsorge entscheidet, ob diese Voraussetzungen erf�llt sind und genehmigt den Verteilungsplan (Abs. 2). Der angeschlossene Arbeitgeber verpflichtet sich, einen allf�lligen versicherungstechnischen Fehlbetrag auszugleichen (Abs. 3).
Die Beschwerdef�hrer bestreiten die Anwendbarkeit von � 76 Abs. 3 des Versicherungsvertrags 2005. Dem kann nicht gefolgt werden:
3.1.�Der Verein behauptet, ihm seien die Modalit�ten und der Inhalt des Vertragsschlusses 2005 nicht bekannt, weil ihm nur die letzte Seite des Vertrages vorliege. Diese letzte Seite tr�gt die Seitennummer 32, stellt die Unterschriftenseite dar, datiert vom 9. September und 31. Oktober 2005, nennt als G�ltigkeitsdatum den 1. Januar 2005 und tr�gt den Titel "Vertrags-Nummer: xxx / O Versicherungsvertrag �� 1-82". Damit steht zun�chst fest, dass der im Jahr 2005 erneuerte Vertragsschluss an und f�r sich unbestritten ist. Die Beschwerdef�hrer schreiben in der Beschwerdeschrift selber, die jeweiligen Anschlussvertr�ge seien per 1. Januar 2000, 2002 und 2006 (recte: 2005) erneuert worden. Dass es sich beim Vertragsschluss vom 31. Oktober 2005 �berwiegend wahrscheinlich (zum Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit vgl. BGE 126 V 353 E. 5b S. 360 mit Hinweisen) um die Version 2005 handelt, ergibt sich vor allem aus der klaren Bezugnahme auf die �� 1-82 und die (fortfolgende) Seitennummerierung. Wie der origin�ren (ohne Unterschriftenseite), bereits im kantonalen Verfahren zu den Akten gegebenen Version 2005 entnommen werden kann, umfasst jener Versicherungsvertrag (ohne freiwilligen Zusatz) exakt 82 Paragraphen und endet mit der Seitenzahl 31, w�hrend bei der Version 2000 sich die Unterschriften bereits auf S. 29 und bei der Version 2002 bereits auf S. 31 befinden sowie der allgemein g�ltige Teil (ohne freiwilligen Zusatz) sowohl in der Version 2000 als auch 2002 83 Paragraphen umfasst. Dass die Beschwerdegegnerin im September 2005 �ber unterschiedliche Versicherungsvertr�ge 2005 bzw. neben den Versionen 2000, 2002 und 2005 �ber weitere Fassungen verf�gte, machen die Beschwerdef�hrer nicht geltend.
3.2.�Der Titel der �bergangsbestimmung (Ziffer XI) und � 79 Abs. 1 des Versicherungsvertrags 2005 sind nicht anders zu verstehen, als dass mit dessen Abschluss der bisher bestehende Versicherungsvertrag integral ersetzt worden ist. Im Falle eines Neuanschlusses (als "Gegenst�ck" zur Fortsetzung resp. Erneuerung des Versicherungsvertrages) gibt es nichts Altrechtliches zwischen den Vertragsparteien zu regeln. Es kann diesbez�glich auf die vorinstanzliche Erw�gung 2.2 verwiesen werden. Abgesehen davon sahen unbestrittenermassen bereits die Versicherungsvertr�ge 2000 und 2002 vor, dass der angeschlossene Arbeitgeber bei der Aufl�sung des Versicherungsvertrags einen allf�lligen Fehlbetrag ausfinanziert. Das kantonale Gericht hat daher zu Recht auf die Edition der vollst�ndigen Vertr�ge seit 1985 und auf die Gew�hrung einer Stellungnahme (nach durchgef�hrtem Beweisverfahren) verzichtet (antizipierende Beweisw�rdigung; vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94). Von einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r kann in diesem Zusammenhang nicht gesprochen werden.
3.3.�Schliesslich behauptet der Verein nicht, ihm sei der Inhalt des Vertragsschlusses 2005 im�
Zeitpunkt der Unterzeichnung�am 31. Oktober 2005 nicht bekannt gewesen. Auf seine�
heutige�Unkenntnis, weil der abgeschlossene Vertrag in seinen Unterlagen nicht auffindbar ist, kann nicht abgestellt werden. Dazu kommt, dass dem Verein die hier streitige Ausfinanzierungspflicht mit eingeschriebenem Brief vom 15. Juni 2012 (nochmals) in Erinnerung gerufen wurde. Darin legte die Beschwerdegegnerin - unter ausdr�cklicher Bezugnahme auf den Fall einer Aufl�sung des Anschlussvertrages - Folgendes dar: "Bereits die fr�heren Versicherungsvertr�ge und insbesondere der Versicherungsvertrag Version 2005 (VV 2005) sahen bzw. sehen eine solche Nachschusspflicht vor".
Die (damalige) VKS war eine Vorsorgeeinrichtung des �ffentlichen Rechts. Sie war prim�r Vorsorgeeinrichtung f�r das Personal des Kantons Z�rich, konnte aber durch Vertrag auch Angestellte bestimmter Organisationen aufnehmen (�� 1 und 2 des Gesetzes vom 6. Juni 1993 �ber die Versicherungskasse f�r das Staatspersonal, g�ltig bis 5. August 2014; LS 177.201).
4.1.�Der Anschlussvertrag ist vom Versicherungsvertrag zu unterscheiden. Bei Ersterem handelt es sich nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung um einen Vertrag sui generis im engeren Sinn, der nach dem Vertrauensprinzip auszulegen ist. Dagegen folgt der hier anwendbare Versicherungsvertrag 2005 den Regeln, die f�r die Gesetzesauslegung gelten (SVR 2012 BVG Nr. 8 S. 34, 9C_554/2011 vom 12. September 2011 E. 3.1). Daran �ndert die blosse Bezeichnung als Versicherungsvertrag nichts; ebenso wenig der Umstand, dass die Statuten der Versicherungskasse f�r das Staatspersonal vom 22. Mai 1996 (LS 177.21; kurz: Statuten) gest�tzt auf � 1 Abs. 2 des Gesetzes �ber die Versicherungskasse f�r das Staatspersonal, d.h. mittels Vertrages, ebenfalls Geltung f�r die Angestellten der Beschwerdef�hrer erlangten (die Bestimmungen des Versicherungsvertrages 2005 stimmen im Wesentlichen [vgl. �� 2-73] mit denjenigen in den Statuten �berein; Urteile 9C_426/2008 vom 23. Dezember 2008 E. 2.1 und B 33/04 vom 18. Mai 2005 E. 5.2). Die zitierte Rechtsprechung hat jedoch nicht absolute G�ltigkeit.
4.2.�Die (arbeitgeberseitige) Pflicht zur Ausfinanzierung von Fehlbetr�gen ist bundesrechtlich nicht geregelt. Die Vorsorgeeinrichtungen haben zur Regelung ihres Finanzierungssystems einen weitgehenden Handlungsspielraum (vgl. Art. 65 Abs. 2 BVG). Eine solche Pflicht ergibt sich daher entweder aus einer reglementarischen oder anschlussvertraglichen Bestimmung (Urteil B 125/04 vom 22. August 2005 E. 2.3).
Anders als in der zitierten Rechtsprechung (vgl. E. 4.1) ist hier weder eine Versicherungsleistung noch eine Freiz�gigkeitsleistung infolge eines Einzelaustritts streitig. Es geht um die Aufl�sung des Versicherungsvertrages, deren Modalit�ten sich in Ziffer X (�� 74-78) des Versicherungsvertrages 2005 finden (und so sich auch bereits in den Versicherungsvertr�gen 2000 und 2002 fanden; vgl. E. 3.2 vorne). Diese Bestimmungen sind typisch anschlussvertraglicher Natur. Denn das im Dienst des Kantons Z�rich stehende Personal war von Gesetzes wegen - kraft seiner Anstellung beim Kanton - bei der VKS berufsvorsorgeversichert (� 1 der Statuten). Seine Zugeh�rigkeit oder Nichtzugeh�rigkeit zu dieser hing unmittelbar von seinem (staatlichen) Angestelltenverh�ltnis ab und war zwingend. Demgegen�ber gr�ndete die Zugeh�rigkeit oder Nichtzugeh�rigkeit der �brigen Versicherten zur VKS auf einer von deren Arbeitgeber (mit ihrem Einverst�ndnis) frei getroffenen Wahl, die jederzeit �berdacht werden konnte (vgl. Art. 11 BVG). Die in �� 74-78 des Versicherungsvertrages 2005 stipulierte K�ndigungsm�glichkeit beschl�gt daher ausschliesslich das Verh�ltnis zwischen der (damaligen) VKS und freiwillig angeschlossenen Arbeitgebern, somit den Anschlussvertrag; sie hat nichts mit dem materiellen Versicherungsverh�ltnis zwischen der VKS und den angeschlossenen Versicherten zu tun. � 76 Abs. 3 des Versicherungsvertrages 2005 ist daher - entgegen der Ansicht des kantonalen Gerichts - nach dem Vertrauensprinzip auszulegen.
4.3.�Nach dem Vertrauensprinzip sind die Erkl�rungen der Parteien so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie den gesamten Umst�nden verstanden werden durften und mussten (BGE 130 III 66 E. 3.2; BGE 128 III 70 E. 1a S. 73; BGE 127 III 444 E. 1b; BGE 124 III 363 E. II/5a; vgl. auch BGE 132 III 24 E. 4 S. 27 f.; BGE 131 III 606 E. 4.1 S. 611). Dabei ist vom Wortlaut der Erkl�rungen auszugehen, welche jedoch nicht isoliert, sondern aus ihrem konkreten Sinngef�ge heraus zu beurteilen sind (BGE 123 III 165 E. 3a). Demnach ist der vom Erkl�renden verfolgte Regelungszweck, wie ihn der Erkl�rungsempf�nger in guten Treuen verstehen durfte und musste, massgebend (BGE 138 III 659 E. 4.2.1 S. 666; 132 III 24 E. 4 S. 28). Das Gericht hat zu ber�cksichtigen, was sachgerecht ist, weil nicht angenommen werden kann, dass die Parteien eine unvern�nftige L�sung gewollt haben (vgl. BGE 140 V 50 E. 2.2 S. 51 f.; 138 V 176 E. 6 S. 181; 131 V 27 E. 2.2 S. 29). Weiter sind die besonderen Auslegungsregeln bei Allgemeinen Gesch�fts- oder Versicherungsbedingungen zu beachten, insbesondere die Unklarheits- und die Ungew�hnlichkeitsregel (BGE 141 V 162 E. 3.3.1 S. 166; 134 V 223 E. 3.1 S. 228; 132 V 149 E. 5 S. 150 mit Hinweisen).
Das Bundesgericht �berpr�ft diese objektivierte Auslegung von Willenserkl�rungen als Rechtsfrage, wobei es an Feststellungen des kantonalen Richters �ber die �usseren Umst�nde sowie das Wissen und Wollen der Beteiligten grunds�tzlich gebunden ist (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 138 III 659 E. 4.2.1 S. 666 f.; 133 III 61 E. 2.2.1 mit Hinweisen).
4.4.�Die Vorinstanz hat lediglich in Bezug auf den Wortlaut verbindlich (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) festgestellt, � 76 Abs. 3 des Versicherungsvertrages 2005 enthalte keinen Hinweis auf eine Beschr�nkung der Ausfinanzierungspflicht. Dar�ber hinaus hat sie keine f�r die Auslegung der genannten Bestimmung verwertbaren Feststellungen getroffen. Demnach ist d ie Sache im vorliegenden Punkt an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, damit den Parteien alle Rechte, insbesondere der Instanzenzug, gewahrt bleiben.
Entgegen dem Einwand der Beschwerdef�hrer war sich die Vorinstanz sehr wohl bewusst, dass jene hinsichtlich der Hauptklage nicht einen Schadenersatz geltend machten, sondern die Ausfinanzierung wegen der ungetreuen interessewidrigen Gesch�ftsbesorgung der Beschwerdegegnerin aus dem Anschlussvertrag verweigerten. Die Beschwerdef�hrer setzen sich mit der diesbez�glichen Begr�ndung in E. 2.3 des vorinstanzlichen Entscheids nicht auseinander, sondern legen (nochmals) ihre Sicht der Dinge dar, wobei sie �ber weite Strecken auf die Ausf�hrungen in ihren vorinstanzlichen Rechtsschriften verweisen, was nicht ausreicht (vgl. BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f.).
Auch die Gegenforderung aus ungetreuer interessewidriger Gesch�ftsbesorgung hat eine Haftung und damit letztlich Schadenersatz zum Thema. In welcher Form diese Gegenforderung geltend gemacht wird - verrechnungsweise (im Verfahren der Hauptklage) oder widerklageweise - weist vor allem prozessrechtliche Relevanz auf. W�hrend die Rechtsh�ngigkeit der Widerklage durch R�ckzug oder Ankerkennung der Hauptklage nicht ber�hrt wird ( SP�HLER/DOLGE/ GEHRI, a.a.O., S. 119 Rz. 57), teilt die Einrede der Verrechnung das Schicksal der Hauptklage. Die Einrede der Verrechnung, welche sowohl im Privatrecht als auch im �ffentlichen Recht grunds�tzlich m�glich ist, greift hier indessen - in �bereinstimmung mit der Vorinstanz - nicht, weil der durch die Ausfinanzierung erlittene Schaden, den die Beschwerdef�hrer mit verschiedenen Unzul�nglichkeiten bei der Kl�gerin in Verbindung bringen, nicht automatisch mit der Unterdeckung identisch ist. Das Verm�gen einer Vorsorgeeinrichtung unterliegt zahlreichen - auch nicht steuerbaren - Einfl�ssen (vgl. BGE 139 V 176 E. 11 S. 192 f.). Wie die Beschwerdef�hrer selber einr�umen, verm�gen sie den "kausalen Schaden" nicht zu beziffern. Die der Beschwerdegegnerin pauschal vorgeworfene Verletzung der Dokumentationspflicht bzw. global ins Feld gef�hrte mangelhafte Organisationsstruktur und -kontrolle bewirken keine Beweislastumkehr.
Im Weiteren setzt eine Verrechnung voraus, dass die Forderung und Gegenforderung zwischen den gleichen Rechtstr�gern besteht, was hier nicht gegeben ist. Die Forderung der Ausfinanzierung macht die Kl�gerin f�r sich selber geltend, w�hrend in Bezug auf die Gegenforderung resp. die verrechnungsweise geltend gemachte Schadenersatzforderung allein die Personen, die mit ihrer Verwaltung oder Gesch�ftsf�hrung betraut waren, in der Verantwortung stehen. Die Beschwerdef�hrer lassen ausser Acht, dass die finanzielle L�cke im Verm�gen der Stiftung besteht und "nur" - infolge des Austritts - eine Reflexwirkung auf sie zeitigt, w�hrend sich eine Haftung stets auf die sch�digende (n) Person (en) bezieht. Soweit sich die Beschwerdef�hrer auf eine deliktische Haftung (vgl. Art. 41 OR) berufen, ist das Berufsvorsorgegericht f�r deren Beurteilung nicht zust�ndig (BGE 141 V 119 E. 3.5 S. 126).
Die Beschwerdef�hrer r�gen dar�ber hinaus eine Verletzung von Art. 53d BVG. Sie h�tten einen bundesrechtlich gesch�tzten Anspruch auf ein Teilliquidationsergebnis, das den gesetzlichen Minimalanforderungen entspreche. Es seien weder die gesetzlichen noch reglementarischen Bestimmungen �ber das Teilliquidationsverfahren eingehalten worden. Namentlich sei kein Verteilungsplan vorgelegt worden.
6.1.�Anders als die Vorinstanz zu glauben scheint, handelt es sich bei der hier strittigen Ausfinanzierung nicht um eine Sanierungsmassnahme bei Unterdeckung (vgl. Art. 65d BVG). Vielmehr steht sie mit einer Teilliquidation im Zusammenhang. Die Parteien sind sich zu Recht einig, dass der Transfer- und K�ndigungsvorgang Ende 2012 (vgl. Sachverhalt lit. A.a) einen entsprechenden Tatbestand darstellt (Art. 53b Abs. 1 BVG). Ob und inwieweit das diesbez�gliche Verfahren rechtskonform durchgef�hrt worden ist, l�sst sich - genau so wenig wie die akzessorische Pr�fung des Teilliquidationsreglements - nicht im Klageverfahren beurteilen (vgl. Art. 53d Abs. 6 BVG in Verbindung mit Art. 74 BVG). Insoweit kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. F�r den vorliegenden Prozess ist jedoch entscheidend, dass das Teilliquidationsverfahren, soweit formell geboten, tats�chlich durchgef�hrt worden und rechtskr�ftig abgeschlossen ist, andernfalls die eingeklagte Forderung - als Folge der Teilliquidation ( LUCREZIA GLANZMANN-TARNUTZER, Aktuelle Problemfelder bei der Teilliquidation von Vorsorgeeinrichtungen, in: AJP/PJA 2014 S. 453 Ziff. 2.4) - weder in Bestand noch H�he liquid w�re.
6.2.�Die Vorinstanz hat dazu keine Feststellungen getroffen. Die Aktenlage erlaubt keine Erg�nzung des Sachverhalts durch das Bundesgericht (vgl. E. 2.2; BGE 136 V 362 E. 4.1 S. 366). Die Sache ist daher auch in diesem Punkt an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, damit sie abkl�re, ob das Teilliquidationsverfahren, soweit erforderlich, stattgefunden hat und definitiv abgeschlossen ist. Die Frage nach der - sowohl konkreten als auch abstrakten - Recht- und Ordnungsm�ssigkeit bleibt, wie gesagt, ausgeklammert (vgl. E. 6.1). Festzuhalten gilt es auch, dass es bei einem Fehlbetrag keines Verteilungsplanes bedarf (BGE 135 V 113 E. 2.1.5 in fine S. 118). Ausserdem er�brigt sich hier die "Zuweisung" des Fehlbetrags (vgl. Art. 53d Abs. 4 lit. c BVG). Zum einen ist unbestritten, dass 100 % des Deckungskapitals der austretenden Versicherten an die neue Vorsorgeeinrichtung �berwiesen worden sind (vgl. Art. 19 FZG sowohl in der bis Ende Dezember 2011 als auch ab 1. Januar 2012 g�ltigen Fassung). Zum andern ergibt sich die hier zur Diskussion stehende anteilsm�ssige (proportional zum [Unter-]Deckungsgrad) Ausfinanzierung - unter Vorbehalt des Auslegungsergebnisses (vgl. E. 4.2 bis 4.4 vorne) - unmittelbar aus � 76 Abs. 3 des Versicherungsvertrages 2005. Im �brigen muss die F�lligkeit der Forderung nicht schon im Zeitpunkt der Klageerhebung vorliegen. Es reicht, wenn sie im Zeitpunkt des Entscheids �ber die Klage gegeben ist (Paul Oberhammer, in: ZPO-Kurzkommentar, 2. Aufl. 2014, N. 12 zu Art. 84 ZPO; Karl Sp�hler, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. Aufl. 2013, N. 17 zu Art. 84 ZPO; Matthias Courvoisier, in: Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO]), 2010, N. 6 zu Art. 84 ZPO).
7.1.�Was die vorinstanzlichen Erw�gungen zum versicherungstechnischen Fehlbetrag in der H�he von Fr. 617'693.- betrifft, der von den Beschwerdef�hrern gest�tzt auf die Jahresrechnung 2012 auszufinanzieren sei, so fehlt es diesbez�glich an einer substanziierten Anfechtung. Dabei hat es grunds�tzlich sein Bewenden, soweit die Jahresrechnung 2012 gleichzeitig als Teilliquidationsbilanz herangezogen wurde, was in den vom kantonalen Gericht noch zu kl�renden Bereich f�llt (vgl. E. 6.2). Dazu geh�rt auch die Behauptung der Beschwerdegegnerin, dass die bankseitigen R�ckerstattungen f�r unzul�ssige Retrozessionen resp. Kursschnitte in der Jahresrechnung 2012 ber�cksichtigt worden sind.
7.2.�Die Beschwerdef�hrer �ussern sich nicht zum Vorwurf, das Rechtsinstitut des Einzelaustritts in f�nf F�llen rechtsmissbr�uchlich in Anspruch genommen zu haben (zwecks Verringerung der Ausfinanzierungspflicht; vgl. Sachverhalt lit. A.a). Das Bundesgericht hat keine Veranlassung, darauf zur�ckzukommen. Es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Frage zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Die Altersguthaben der f�nf Versicherten, die vorzeitig aus dem Verein ausgetreten sind, sind daher zu Recht in die Berechnung des Ausfinanzierungsbetrages (vgl. E. 7.1) miteinbezogen worden.
Soweit die Vorinstanz auf die Widerklage nicht eingetreten ist, lassen die Beschwerdef�hrer ausser Acht, dass dies nicht mangels sachlicher Zust�ndigkeit resp. mangels eines sachlichen Zusammenhangs erfolgte (vgl. E. 2.1). Das kantonale Gericht hat das Nichteintreten mit der ungleichen Verfahrensart bez�glich Haupt- und Widerklage begr�ndet. Nachdem die Beschwerdef�hrer dar�ber kein Wort verlieren, bedarf es keiner Weiterungen (vgl. E. 7.2). Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet und ist abzuweisen.
Bei diesem Verfahrensausgang rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten h�lftig zu teilen. Die Beschwerdef�hrer haben - anders als die Beschwerdegegnerin - Anspruch auf eine reduzierte Parteientsch�digung (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 1 und 3 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 24. Dezember 2014 wird betreffend die Hauptklage aufgehoben. Die Sache wird im Sinne der Erw�gungen zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Gerichtskosten von Fr. 11'000.- werden in der H�he von Fr. 5'500.- und unter solidarischer Haftung den Beschwerdef�hrern und in der H�he von Fr. 5'500.- der Beschwerdegegnerin auferlegt.
Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit insgesamt Fr. 5'000.- zu entsch�digen.