Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/presse/page/2
Timestamp: 2020-07-15 08:05:16
Document Index: 197426352

Matched Legal Cases: ['§ 1004', '§ 823', '§ 22', '§ 10', '§ 4', '§ 10', '§ 17', '§ 383']

Presse 2 | Rechtslupe
Die Biki­ni-Frau neben dem Pro­mi­nen­ten
Ist es zuläs­sig, ein Foto in der Pres­se zu ver­öf­fent­li­chen, das mit Biki­ni beklei­de­te Frau zufäl­lig neben einem Pro­mi­nen­ten zeigt? Das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he ver­neint dies und spricht der auf dem Foto abge­bil­de­ten Frau einen Unter­las­sungs­an­spruch gemäß § 1004 BGB i.V. mit § 823 Abs. 1 und Abs. 2 BGB, § 22 KUG
Bei dem in § 10 LPres­seG BW gere­gel­ten Gebot der Tren­nung von Bei­trä­gen mit redak­tio­nel­lem Inhalt und Wer­bung han­delt es sich um eine Markt­ver­hal­tens­re­ge­lung im Sin­ne von § 4 Nr. 11 UWG. Die Anwen­dung des § 10 LPres­seG BW setzt nicht vor­aus, dass der Ver­le­ger eines peri­odi­schen Druck­werks für eine bestimm­te
Bei der Deu­tung des Sin­nes einer in einer Pres­se­ver­öf­fent­li­chung ent­hal­te­nen Äuße­rung ist die Äuße­rung stets in dem Zusam­men­hang zu beur­tei­len, in dem sie gefal­len ist. Sie darf nicht aus dem sie betref­fen­den Kon­text her­aus­ge­löst einer rein iso­lier­ten Betrach­tung zuge­führt wer­den. Zu den Schutz­gü­tern des all­ge­mei­nen Per­sön­lich­keits­rechts zählt die sozia­le Aner­ken­nung
Wird das Recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung eines Kin­des durch Bekannt­ga­be des zwi­schen ihm und einem bekann­ten Fern­seh­mo­de­ra­tor bestehen­den Kind­schafts­ver­hält­nis­ses ver­letzt? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen – und eine Ver­let­zung ver­neint: Der Bun­des­ge­richts­hof bestä­tigt zunächst, dass die Toch­ter durch die Bekannt­ga­be ihres Vor­na­mens, ihres Alters und
Das Unab­hän­gi­ge Lan­des­zen­trum für Daten­schutz (ULD) ist grund­sätz­lich befugt, bei einem begrün­de­ten Gefah­ren­ver­dacht für den Schutz per­sön­li­cher Daten sich gegen­über der Pres­se zu äußern – unter Wah­rung der hier­bei gebo­te­nen Sach­lich­keit und Ver­hält­nis­mä­ßig­keit. Das gilt auch für kri­ti­sche Medi­en­äu­ße­run­gen zur Pra­xis eines der baye­ri­schen Daten­schutz­auf­sicht unter­lie­gen­den Apo­the­ken­re­chen­zen­trums. So das Schles­­wig-Hol­stei­­ni­­sche
Das Bun­des­ar­chiv­ge­setz kann es jedem ermög­li­chen, Unter­la­gen ein­zu­se­hen, die älter als 30 Jah­re sind. Das Bun­des­ar­chiv­ge­setz sieht eine Ver­kür­zung die­ser Frist nicht vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Anspruch auf Ein­sicht­nah­me in Unter­la­gen zu Uwe Bar­schel ver­neint. Geklagt hat­te ein Jour­na­list, der vom
Die Senats­ver­wal­tung für Finan­zen in Ber­lin muss einem Pres­se­ver­lag Aus­kunft geben, soweit es um orga­ni­sa­to­ri­sche Vor­keh­run­gen der Finanz­ver­wal­tung zur Sicher­stel­lung der Rück­for­de­rung der den Ban­ken gewähr­ten Steu­er­ermä­ßi­gun­gen nach § 17 Ber­lin­för­de­rungs­ge­setz im Fal­le vor­zei­ti­ger ban­ken­sei­ti­ger Kün­di­gung des Dar­le­hens geht. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den,
Ein­sicht in die voll­stän­di­gen Han­dels­re­gis­ter­ak­ten
Einem Ange­hö­ri­gen eines Pres­se­or­gans ist für eine – ver­deck­te – Recher­che die Ein­sicht­nah­me in die voll­stän­di­gen Han­dels­re­gis­ter­ak­ten einer Fir­ma zu gestat­ten (Son­­der- und Haupt­band). Zum Schutz der Recher­che kann es gebo­ten sein, der betrof­fe­nen Fir­ma das Akten­ein­sichts­ge­such nicht mit­zu­tei­len. Einen sol­chen Fall hat­te das Ober­lan­des­ge­richt Hamm zu ent­schei­den: Der Antrag­stel­ler
Die Pos­se um die Ver­ga­be fes­ter Sitz­plät­ze für Jour­na­lis­ten für das NSU-Straf­­ver­­­fah­­ren beim Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen ist um zwei Karls­ru­her Kapi­tel rei­cher: Der Online-Jour­­na­­list Am 1. Mai (kein Witz, dass Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat offen­sicht­lich am Tag der Arbeit gear­bei­tet) schei­ter­te ein Online-Jour­­na­­list mit sei­nem Wunsch für einen Sitz­platz, das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt lehn­te sei­nen
Pres­se­be­rich­te über den Ver­ge­wal­ti­gungs­pro­zess gegen K.
Vor dem Bun­des­ge­richts­hof ist jetzt der Wet­ter­mo­de­ra­tor J.K. end­gül­tig mit sei­ner Kla­ge gegen den Axel-Sprin­­ger-Ver­­lag wegen der Bericht­erstat­tung auf dem Inter­­net-Por­­tal der Bild-Zei­­tung über sei­nen Mann­hei­mer Pro­zess geschei­tert. Der Klä­ger war bis zu sei­ner Ver­haf­tung im März 2010 wegen des Ver­dachts der Ver­ge­wal­ti­gung einer dama­li­gen Freun­din als Fern­seh­mo­de­ra­tor und Jour­na­list
Hat ein Pres­se­ver­tre­ter als Zeu­ge in Kennt­nis sei­nes Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­rechts in einem Rechts­streit in öffent­li­cher Sit­zung umfas­send zur Per­son eines Infor­man­ten und zu den mit die­sem geführ­ten Gesprä­chen aus­ge­sagt, ohne sich auf sein Zeug-nis­­ver­­­wei­­ge­­rungs­­­recht gemäß § 383 Abs. 1 Nr. 5 ZPO zu beru­fen, darf er regel­mä­ßig in einem nach­fol­gen­den Zivil­rechts­streit die Zeu­gen­aus­sa­ge
Werb­li­che Ver­ein­nah­mung Pro­mi­nen­ter – "Play­boy am Sonn­tag"
In der Ver­öf­fent­li­chung eines Fotos im redak­tio­nel­len Teil einer Zei­tung, das eine sich unbe­ob­ach­tet wäh­nen­de pro­mi­nen­te Per­son bei der Lek­tü­re einer Aus­ga­be die­ser Zei­tung zeigt, kann ein zur Zah­lung eines ange­mes­se­nen Lizenz­be­trags ver­pflich­ten­der rechts­wid­ri­ger Ein­griff in den ver­mö­gens­recht­li­chen Bestand­teil des all­ge­mei­nen Per­sön­lich­keits­rechts lie­gen, wenn auch die das Foto beglei­ten­de Wort­be­richt­erstat­tung
Das Inter­es­se der Öffent­lich­keit an einer Trans­pa­renz der Gehäl­ter bei geschäfts­füh­ren­den Unter­neh­mens­or­ga­nen, die sich in öffent­li­cher Trä­ger­schaft befin­den, geht dem Recht des Betrof­fe­nen auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung nicht ohne Wei­te­res vor. Die gesetz­lich gere­gel­te Hin­wir­kens­pflicht der Kom­mu­nen, dass jedes Mit­glied eines geschäfts­füh­ren­den Unter­neh­mens­or­gans ver­trag­lich ver­pflich­tet wird, sein Gehalt zur Ver­öf­fent­li­chung mit­zu­tei­len,