Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F09-06-2015-1C_289-2015
Timestamp: 2016-10-23 20:38:34
Document Index: 79302530

Matched Legal Cases: ['Art. 92', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 108', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 64', 'Art. 66']

1C_289/2015 (09.06.2015)
1C_289/2015 � � Urteil vom 9. Juni 2015
Beschwerde gegen die Verf�gung vom 5. Mai 2015 des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 1. Kammer.
Am 30. April 2015 erhob A.________ gegen den Entscheid des Sozialdienstes des Kantons Aargau vom 31. M�rz 2015 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau. Mit Verf�gung vom 5. Mai 2015 setzte ihm das Verwaltungsgericht eine Frist, um eine Verbesserung der Beschwerde im Sinne der Erw�gungen einzureichen. W�rden die M�ngel innert Frist nicht behoben, so werde auf die Beschwerdeantr�ge 1-3 voraussichtlich nicht eingetreten. Zur Begr�ndung f�hrte das Verwaltungsgericht zusammenfassend aus, dass die Beschwerde den Begr�ndungsanforderungen von � 43 VRPG voraussichtlich nicht zu gen�gen verm�ge.
Mit Eingaben vom 27. Mai 2015 (Postaufgabe 28. Mai 2015), 1. Juni 2015 (Postaufgabe 2. Juni 2015) und 2. Juni 2015 f�hrt A.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Verf�gung des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 5. Mai 2015. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
Mit der angefochtenen verfahrensleitenden Verf�gung wird das vom Beschwerdef�hrer angehobene Beschwerdeverfahren nicht abgeschlossen. Es handelt sich somit um einen selbstst�ndig er�ffneten Zwischenentscheid. Unter dem Vorbehalt der hier nicht gegebenen F�lle von Art. 92 BGG ist die Beschwerde gegen einen selbstst�ndig er�ffneten Zwischenentscheid nur zul�ssig, wenn dieser einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder, was hier von vornherein nicht zutrifft, die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach konstanter Rechtsprechung hat der Beschwerdef�hrer im Einzelnen darzulegen, inwiefern die Beschwerdevoraussetzungen nach Art. 93 Abs. 1 BGG erf�llt sind, ansonsten auf die Beschwerde mangels hinreichender Begr�ndung nicht einzutreten ist (BGE 137 III 324 E. 1.1; 136 IV 92 E. 4 je mit Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer macht hierzu �berhaupt keine Ausf�hrungen. Er legt nicht dar, inwiefern ihm ein Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG entstehen k�nnte. Ein solcher Nachteil ist auch nicht ersichtlich. Da das Vorliegen der Beschwerdevoraussetzungen nach Art. 93 Abs. 1 BGG weder ersichtlich noch dargetan ist, ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten.
Im �brigen vermag der Beschwerdef�hrer mit seinen weitschweifigen und kaum verst�ndlichen Ausf�hrungen nicht aufzuzeigen, inwiefern die ihm vom Verwaltungsgericht gew�hrte Frist zur Verbesserung seiner Beschwerde rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Beschwerde gen�gt den gesetzlichen Formerfordernissen (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) offensichtlich nicht.
Die vorliegende Beschwerde erweist sich als offensichtlich aussichtslos, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen ist (Art. 64 BGG). Auf eine Kostenauflage ist indessen zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Mit dem vorliegenden Entscheid in der Sache selbst wird das vom Beschwerdef�hrer gestellte Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos.