Source: http://www.kreditist.com/thema/schufa
Timestamp: 2020-01-22 08:09:00
Document Index: 67018999

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§28', '§ 35']

Fehlerhafte Zuweisung der von der Schufa erfassten Informationen Das Hauptproblem ist, dass die Informationen falsch sind, da sie für die Beteiligten nachteilige Folgen haben können. In der Schufa wurde eine fehlerhafte Datenzuordnung gefunden. Solche Schwierigkeiten sind für die Beteiligten besonders lästig, wenn die Negativinformationen überhaupt nicht wahr sind. Offensichtlich wurde die fehlerhafte Datenzuordnung durch die Schufa durch die manuellen Verarbeitungen verursacht.
Aus diesem Grund sollten Reklamationen über eine falsche Zuteilung vorzugsweise und schneller bearbeitet werden. Die negativen Bonitäten wurden den Betreffenden zu Unrecht zugerechnet.
Jura-Funk Nr. 109: Schufa, Gute Nachrichten, Öffentlichkeitsarbeit der Generalstaatsanwaltschaft
In der akustischen Beurteilungsbilanz der letzten 4 Woche geht es nun um folgende Fragen: Wie müssen kostenpflichtige Pressemitteilungen markiert werden? Kann eine Verbraucherberatungsstelle eine Hausbank bitten, das Konto eines Dritten zu schließen? Muß die Schufa die Berechnungsformel für ihre Punktzahl ausweisen? Können Firmen damit gedroht werden, der Schufa Informationen zu melden?
Was sind die Einschränkungen, die die Generalstaatsanwaltschaft bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit einhalten muss? Frage zu Frage. 09'39": BGH - Zulassung eines Anrufs an eine Hausbank zur Kündigung eines Kontos (BGH, I ZR 75/13). 15'00 Uhr": BGH - Umfang des Datenschutzrechtsanspruchs gegen die Schufa (BGH, VI ZR 156/13). Das OLG Celle - Bedrohung durch den Eintrag der Schufa wegen strittiger Ansprüche belegt das Risiko einer ersten Rechtsverletzung (OLG Celle, 13 U 64/13).
28'22": Zur ( "angeblichen") mangelnden Objektivität der Staatsanwaltschaft in der Öffentlichkeitsarbeit (VG Berlin, 1 L 17.14).
Was für Rechte habe ich mit der Schufa?
Die Schufa bezieht ihre Informationen von kooperierenden Firmen und jedes beliebige Unternehmertum kann, z.B. vor der Kreditgewährung, die Punktzahl seines Auftraggebers erfragen, um herauszufinden, wie hoch die Rückzahlungswahrscheinlichkeit für ein Darlehen ist. Das Übermitteln geschieht nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und ist zunächst nur mit Zustimmung des Betreffenden möglich.
Denn die Weitergabe personenbezogener Nutzerdaten nach dem BDSG ist prinzipiell zunächst von der Zustimmung des Betreffenden abhängt. Daher hat jede Person das Recht, die Weitergabe ihrer persönlichen Angaben mindestens bis zu einem gewissen Grad zu untersagen. Es ist jedoch zu wissen, dass die Weitergabe aller Informationen nicht abgelehnt werden kann.
Nach §28a BDSG ist es unter gewissen Bedingungen möglich, bestimmte Informationen an Auskunfteien wie die Schufa zu übertragen. Das gilt für Informationen wie Informationen über ein Konkursverfahren, rechtskräftig festgestellte Ansprüche oder unter Umständen auch für Informationen über Aufträge, die aufgrund von Zahlungsverzögerungen erloschen sind. Aus diesem Grund haben diese Informationen zwangsläufig einen drastischen Einfluss auf den Score-Wert und können dazu führen, dass der Betreffende keinen Darlehen mehr aufnehmen oder mit den Tradern Teilzahlungen tätigen kann.
Immer wieder kommt es vor, dass fehlerhafte Angaben zu einem falschen Score-Wert führen und man dadurch Schwierigkeiten hat. Der Schufa steht das Recht zu, Ihre personenbezogenen Nutzungsdaten zu erfassen und zu nutzen, und auch die Erstellung von Wahrscheinlichkeiten ist nach 28b BDSG erlaubt. Alle betroffenen Personen haben jedoch das Recht auf Richtigkeit und Vollständigkeit der von ihnen verwandten personenbezogenen Angaben.
Idealerweise wird die Schufa das Gleiche tun. Zur Ermittlung des Sachverhalts hat jede Person das Recht, von einer Stelle oder einem Dienstleistungsunternehmen, die über sie persönliche Angaben macht, Auskunft zu verlangen und die Angaben an sie weiterleiten zu lassen. In diesem Fall ist die betreffende Person berechtigt, die Angaben zu übermitteln. Nach 34 BDSG hat jeder Betreffende das Recht auf Auskunft über die über ihn, die Adressaten oder die Empfängerkategorien sowie über den Verwendungszweck der Einlagerung.
Auf diese Weise können Sie herausfinden, welche Informationen die Schufa über Sie hat und welchen Score-Wert sie für Sie berechnet hat. Nach § 35 BDSG haben Sie das Recht, dass unrichtige Angaben berichtigt oder ggf. entfernt werden. Stellen Sie fest, dass die Schufa unrichtige Angaben gemacht hat, haben Sie ein Recht auf Berichtigung.
Zu diesem Zweck ist es empfehlenswert, sich zunächst an das jeweilige Dienstleistungsunternehmen zu richten, das die zugehörigen Angaben an die Schufa übermittelt hat. Darüber hinaus sollten Sie sich an die Schufa wende und dem jeweiligen Beitrag ablehnen, allenfalls mit Nachweisen.