Source: https://kirchenrecht-ekir.de/document/30188
Timestamp: 2020-08-07 20:35:12
Document Index: 180650090

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 1896', '§ 1905', '§ 14', '§ 1', '§ 15', '§ 14', '§ 6']

30 Archiv 2 Presbyteriumswahlgesetz (PWG) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
30 Archiv 2 Presbyteriumswahlgesetz (PWG)
§ 13 Feststellung der Vorschlagsliste
§ 14 Verfahren bei nicht ausreichender Vorschlagsliste
§ 15 Einladung zur Wahl
§ 16 Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten
wer zum Zeitpunkt der Auslegung des Wahlverzeichnisses Mitglied der Kirchengemeinde ist und
am Wahltag konfirmiert, gemäß Artikel 84 Absatz 4 der Kirchenordnung Konfirmierten gleichgestellt oder mindestens 16 Jahre alt ist, und
wer bis zum Wahltag aus der Kirche ausgetreten ist oder
wem zum Zeitpunkt der Auslegung des Wahlverzeichnisses zur Besorgung aller seiner Angelegenheiten eine Betreuerin oder ein Betreuer nicht nur durch einstweilige Anordnung bestellt ist; dies gilt auch, wenn der Aufgabenkreis der Betreuerin oder des Betreuers die in § 1896 Absatz 4 und § 1905 des Bürgerlichen Gesetzbuches bezeichneten Angelegenheiten nicht erfasst.
( 1 ) Wählbar sind solche Mitglieder der Kirchengemeinde, die nach den Bestimmungen der Kirchenordnung zur Leitung und zum Aufbau der Kirchengemeinde geeignet und am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sowie konfirmiert oder gemäß Artikel 84 Absatz 4 der Kirchenordnung Konfirmierten gleichgestellt sind. Sie müssen im Übrigen wahlberechtigt sein.
bei einer Wahlverschiebung gemäß § 14 oder
( 2 ) Es ist darauf hinzuwirken, dass die Zahl der Wahlvorschläge die Zahl der Presbyterinnen und Presbyter übersteigt, da sonst keine Wahl stattfinden kann. Frauen und Männer sollen bei den Wahlvorschlägen möglichst gleichmäßig vertreten sein.
( 3 ) Nach Ablauf der Beschwerdefrist oder nach Erledigung der Beschwerden stellt das Presbyterium die Vorschlagsliste fest.
( 2 ) Darüber hinausgehende Werbeaktionen Einzelner oder einzelner Gruppen bedürfen der Zustimmung des Presbyteriums.
( 3 ) Wer ohne Zustimmung des Presbyteriums für seine Person wirbt, kann vom Kreissynodalvorstand aus dem Wahlvorschlag gestrichen werden.
( 5 ) Nach Ablauf der Auslegungsfrist sind Änderungen des Wahlverzeichnisses nicht mehr möglich. Die eingetragenen Personen gelten unwiderleglich als wahlberechtigt. § 1 Absatz 2 bleibt unberührt.
( 1 ) Bei der Briefwahl muss der verschlossene Briefwahlumschlag mit dem Briefwahlschein und dem Stimmzettel, der sich im verschlossenen Wahlumschlag befindet, der Kirchengemeinde am Tag vor dem Wahltag bis 16.00 Uhr zugegangen sein.
( 8 ) Briefwahlumschläge, die verspätet oder bei einer unzuständigen Stelle eingehen oder die nicht den gesetzlichen Erfordernissen entsprechen, sind gesondert aufzubewahren und nach Abschluss des Wahlverfahrens zu vernichten.
( 1 ) Das Presbyterium kann beschließen, dass alle Wahlberechtigten gleichzeitig mit der Wahlbenachrichtigung (§ 15) einen Stimmzettel, einen Wahlumschlag und einen Briefwahlumschlag erhalten.
( 4 ) Lehnt ein gewähltes Mitglied der Kirchengemeinde die Wahl innerhalb der Erklärungsfrist ab, gilt an seiner Stelle als gewählt, wer von den nicht gewählten Mitgliedern der Kirchengemeinde die meisten Stimmen erhalten hat. Absatz 3 gilt entsprechend.
( 5 ) Für die im Verfahren nach § 14 Absatz 3 Gewählten gelten die vorstehenden Absätze entsprechend.
( 1 ) Abweichend von den Bestimmungen der §§ 6 bis 8, 15, 17 bis 23 sowie 24 Absätze 1 und 2 werden die Presbyterinnen und Presbyter durch das Presbyterium gewählt. Die Wahl wird in einem Gottesdienst vollzogen. Die Mitglieder der Kirchengemeinde sind an den beiden vorherigen Sonntagen dazu einzuladen.