Source: https://www.mylife-leben.de/mylife-basis/
Timestamp: 2018-03-18 21:24:10
Document Index: 20528932

Matched Legal Cases: ['§10', '§ 10', '§32', '§10', '§ 10', '§ 10', '§ 32', '§ 32', '§ 32']

myLife Basis - Der Nettoversicherer in Deutschland
Home › Rente › myLife Basis
myLife Basis
Von Grund auf clever: Der Staat zahlt mit.
Es ist schon längst kein Geheimnis mehr: Die gesetzliche Rente hinterlässt im Alter erhebliche Versorgungslücken. Wer selbstständig arbeitet, hat in der Regel sogar überhaupt keinen Anspruch.
Mit myLife Basis schließen Sie Ihre Rentenlücke durch steuermindernde Beiträge, denn Zahlungen und Leistungen werden steuerlich wie die gesetzliche Rente behandelt. Zudem müssen Sie sich im Vorfeld nicht festlegen, ob Sie in eine klassische oder fondsgebundene Rentenversicherung investieren möchten. myLife Basis kombiniert klassisches Deckungskapital und Fondsanlage mit der Möglichkeit der freien Gewichtung zwischen beiden. Sie können sich also flexibel zwischen Sicherheit und Ertragschancen entscheiden. Dabei sind alle erforderlichen Bedingungen gemäß §10 Abs. 1 Nr. 2b aa) EStG für Basisrenten selbstverständlich erfüllt.
MUSTER-PRODUKTINFORMATIONSBLÄTTER zur Basisrente finden Sie hier
Was genau ist myLife Basis?
Wer sollte myLife Basis abschließen?
Vor allem alle nicht Rentenversicherungspflichtige (Freiberufler, Selbstständige) oder Rentenversicherungspflichtige mit hoher Steuerbelastung.
Welche Leistungen bietet myLife Basis?
Die Beiträge fangen schon bei 15 Euro im Monat an. Statt monatlicher Beiträge ist auch ein einmaliger Beitrag von mindestens 1.000 Euro zum Vertragsbeginn möglich. Die Beiträge sind gemeinsam mit den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung bis zu einem bestimmten Höchstbetrag gemäß § 10 Abs. 3 EStG steuerlich absetzbar. Weitere Informationen finden Sie unter Besteuerung.
Eine lebenslange Laufzeit ist garantiert. Wird eine Leistung für den Todesfall vereinbart, erhalten die Hinterbliebenen Ehepartner/eingetragene Lebenspartner oder Kinder gegebenenfalls gemäß §32 EStG eine Rentenleistung.
Geht weniger ab, kommt mehr heraus: Wie immer bei myLife fallen auch bei myLife Basis keinerlei Abschlussprovisionen oder laufende Provisionen an. Als so genanntes „Netto-Produkt“ bietet myLife Basis jedoch weit mehr als nur Kostenvorteile.
Steuerliche Förderung auch für Zusatzabsicherung sowie Hartz-IV-geschützt und insolvenzsicher
Individuelle Anlage in Deckungskapital und Fondsanlage
Große Auswahl passiven Indexfonds in der Fondsanlage
Im Todesfall: Rentenleistung an die Hinterbliebenen, falls vereinbart
Maximale Freiheit in der Beitragshöhe, bei Beitragsfreistellungen und bei Zuzahlungen
Flexible Wahl des Rentenbeginns ab 62. Lebensjahr
Kostenfreie Option: Kapitalsicherung in den letzen Jahren der Ansparzeit
Jährliche Sparzielbenachrichtigung
myLife Basis ist eine flexible aufgeschobene kapitalbildende Hybrid-Rente, die eine kombinierte Anlage in das klassische Deckungskapital und in Fonds erlaubt. Sie erfüllt die erforderlichen Bedingungen gemäß §10 Abs. 1 Nr. 2b aa) EStG für Basisrenten.
Mindestrentenbeginnalter: Vollendetes 62. Lebensjahr
nicht planmäßige Beitragserhöhung: Im beitragspflichtigen Vertrag kann zu jedem Fälligkeitstermin der Beitrag für die restliche Beitragszahlungsdauer erhöht werden. Allerdings dürfen innerhalb eines Kalenderjahres sämtliche Zahlungen in den Vertrag maximal den Höchstbetrag gemäß § 10 Abs. 3 EStG (2018: 23.808 für Ledige / 47.616 Euro für Verheiratete) erreichen.
Höhe Zuzahlungen: Mindestens 250 Euro. Allerdings dürfen innerhalb eines Kalenderjahres sämtliche Zahlungen in den Vertrag maximal den Höchstbetrag gemäß § 10 Abs. 3 EStG (23.808 für Ledige / 47.616 Euro für Verheiratete) erreichen.
Zu jedem Fälligkeitstermin kann der Beitrag bis auf den Mindestbeitrag herabgesetzt werden. Auch eine Stundung der Beiträge für bis zu 12 Monate kann vereinbart werden. Stundungen sind mehrfach möglich.
Aufteilung von Beiträgen und der Zuzahlungen
Der nach Abzug von Kosten verbleibende Teil des Beitrags beziehungsweise der Zuzahlung ist der sogenannte Sparbeitrag. Zu Vertragsbeginn legt der Kunde fest, wie hoch der Anteil des Sparbeitrages ist, der für das Deckungskapital des Vertrages verwendet wird. Daraus ergibt sich die garantierte Rente zum vereinbarten Rentenbeginn. Der andere Teil wird in die gewählten Fonds angelegt. Der Kauf der Fondsanteile erfolgt zum letzten Börsentag vor dem vereinbarten Fälligkeitstermin (Bewertungsstichtag). Für Einmalbeiträge und Zuzahlungen ist der Bewertungsstichtag abweichend der Börsentag, an dem die Zahlung tatsächlich wertgestellt ist. Während der Vertragslaufzeit kann der Kunde diese Aufteilung für zukünftige Beiträge und Zuzahlungen ändern.
Vor Rentenbeginn können innerhalb des Vertragsguthabens einmal pro Kalendermonat kostenfrei Umschichtungen zwischen Deckungskapital und Fondsanlage – oder umgekehrt – vorgenommen werden. Es müssen mindestens 500 Euro umgeschichtet werden. Bis zu 200.000 Euro insgesamt können je Versicherungsjahr umgeschichtet oder im Rahmen eines Fondswechsels geshiftet werden. Bei darüber hinausgehenden Summen erheben wir zum Ausgleich von Transaktionskosten eine Gebühr.
Ein Wechsel der Fonds kann kostenfrei einmal im Monat erfolgen. Beim Shiften wird das bestehende Fondsvermögen in Anteile eines anderen Fonds übertragen. Dies geschieht durch Verkauf der alten Anteile und Ankauf von Anteilen des neuen Fonds. Beim Switchen werden die zukünftigen Anlagebeträge in den neuen Fonds angelegt. Bis 200.000 Euro insgesamt können je Versicherungsjahr im Rahmen eines Fondswechsels geshiftet oder umgeschichtet werden. Bei darüber hinausgehenden Summen erheben wir zum Ausgleich von Transaktionskosten eine Gebühr.
Die Beitragsrückgewähr (nur bei laufender Beitragszahlung) ist obligatorisch eingeschlossen. Im Todesfall wird das Vertragsguthaben, mindestens jedoch die Summe aller eingezahlten Beiträge (ohne Zuzahlungen) an den eventuell vorhandenen Ehepartner/eingetragenen Lebenspartner oder hinterbliebene Kinder gemäß § 32 EStG verrentet.
Stirbt die versicherte Person nach Rentenbeginn und ist eine Rentengarantiezeit vereinbart, wird das noch ausstehende Kapital für die Rentengarantie an den hinterbliebenen Ehepartner/eingetragenen Lebenspartner oder die Kinder gemäß § 32 EStG verrentet. Bei Tod nach Ablauf der Rentengarantiezeit oder wenn keine Hinterbliebenen vorhanden sind, zahlen wir keine Leistung. Die Dauer der Rentengarantiezeit kann bis zur maximalen Rentengarantiezeit frei vereinbart werden.
Ist eine Restkapitalabfindung vereinbart und stirbt die versicherte Person nach Rentenbeginn, wird aus dem restlichen Vertragsguthaben eine Rente an den hinterbliebenen Ehepartner/eingetragenen Lebenspartner oder die Kinder gemäß § 32 EStG ausgezahlt. Das restliche Vertragsguthaben ist das Vertragsguthaben zum Rentenbeginn abzüglich schon ausgezahlter garantierter Renten. Wenn es aufgebraucht ist, oder sind keine Hinterbliebenen vorhanden, zahlen wir keine Leistung.
Der Kunde kann, obwohl er einen Rentenbeginntermin vereinbart hat (zum Beispiel das 67. Lebensjahr), die Rentenleistung vorzeitig bis zu 7 Jahre früher (frühestens ab dem 62. Lebensjahr) abrufen. Des Weiteren kann der Kunde den Rentenbeginn jährlich hinausschieben, insgesamt um höchstens 10 Jahre (max. bis zum 75. Lebensjahr). Ein unterjähriger Rentenbeginn ist ebenso möglich. Der Zeitraum, in dem die Rentenzahlung tatsächlich beginnen kann, heißt Abrufphase.
Leistung zum vereinbarten Rentenbeginn (Rente)
Zum vereinbarten Rentenbeginn wird das vorhandene Vertragsguthaben für eine garantierte lebenslange Rente verwendet.
Ab dem Rentenbeginn wird monatlich eine Rente gezahlt, solange die versicherte Person lebt. Mindestens wird die garantierte Rente gezahlt.
Ein Teil der laufenden Überschussbeteiligung vor Rentenbeginn wird angesammelt und monatlich verzinst. Das so gebildete Ansammlungsguthaben gehört zum Vertragsguthaben. Der restliche Teil der laufenden Überschussbeteiligung wird in die vom Kunden gewählten Fonds angelegt. Das Fondsvermögen gehört zum Vertragsguthaben. Die Aufteilung der Überschussbeteiligung entspricht der gewünschten Aufteilung des Sparbeitrags.
Zum Rentenbeginn oder bei vorheriger Beendigung der Versicherung durch Tod wird dem Vertrag gegebenenfalls ein Schlussanteil gutgeschrieben. Der Schlussanteil gehört zum Vertragsguthaben.
Der Schlussanteil kann auch Null sein: Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Beiträge (und dann auch die Überschüsse) vereinbarungsgemäß nur in Fonds angelegt werden.
myLife Basis gehört zu Altersvorsorgeprodukten der 1. Schicht und fällt somit in die Kategorie der Basisvorsorge. Basisvorsorge muss vom Bundeszentralamt für Steuern zertifiziert sein (Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz). Zertifizierungskriterien sind: Leistungen nur als Rentenzahlungen (keine Einmalauszahlung), Altersrentenleistungen frühestens ab Alter 62, Hinterbliebenenrenten nur an Ehepartner/eingetragen Lebenspartner und Kinder. Ansprüche sind nicht vererblich, nicht übertragbar, nicht beleihbar, nicht veräußerbar sowie nicht kapitalisierbar. Sie können daher nicht abgetreten oder verpfändet werden.
Die Beiträge sind gemeinsam mit den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung bis zu einem bestimmten Höchstbetrag steuerlich absetzbar. Seit 2015 entspricht dieser Höchstbetrag dem jeweils geltenden Höchstbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung (West), aufgerundet auf volle Euro, und beträgt in 2018 23.808 für Ledige / 47.616 Euro (Ledige/Verheiratete). Dafür müssen sie im Rentenbezug versteuert werden (siehe unten). Zur Einführung dieser nachgelagerten Besteuerung gibt es eine Übergangsregelung. In 2018 werden die Beiträge zu 86% steuerlich anerkannt. Dieser Prozentsatz steigert sich jährlich um 2 Prozentpunkte bis zum Jahr 2025 auf 100%.
Grundsätzlich sind die Leistungen aus der Basis-Rente mit dem persönlichen Steuersatz voll zu versteuern. Jedoch gibt es zur Einführung dieser nachgelagerten Besteuerung eine Übergangsregelung. In 2021 beispielsweise müssen die Rentenbezüge zu 81% mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden. Dieser Prozentsatz steigert sich jährlich um 1 Prozentpunkt bis zum Jahr 2040 auf 100%. Wer also vor 2040 Leistungen aus einer Rente der 1. Schicht bezieht, hat einen gewissen Steuerfreibetrag. Dieser Freibetrag (in Euro gemessen) wird dann auf Dauer festgeschrieben.
Beispiel A: Der Unentschlossene
Ein 30-jähriger selbstständiger Handwerker möchte bei seiner privaten Absicherung ein Produkt wählen, bei dem ihm spätere Wechseloptionen in der Anlageform zur Verfügung stehen. Bis zu seinem 67. Lebensjahr zahlt er in myLife Basis monatlich 150 Euro ein. Dabei investiert er 50% seines Beitrages sicher in das Deckungskapital und legt 50% in einen günstigen, passiven Indexfonds (ETF) an.
Monatliche Rente 602 Euro
Verrentungskapital 197.396 Euro
Monatliche Rente 372 Euro
Verrentungskapital 122.058 Euro
Beispiel B: Die Investmentaffine
Die 45-jährige Eigentümerin einer Modeboutique möchte für ihre Altersvorsorge Steuervorteile nutzen und dabei ein flexibles Produkt abschließen, das sich jederzeit der Entwicklung ihres Geschäftes anpasst. Sie zahlt in myLife Basis bis zu ihrem 67. Lebensjahr monatlich 350 Euro ein. Dabei investiert sie zu 100% in Fondsanlagen, wobei ihr ein Ablaufmanagement sehr wichtig ist.
Monatliche Rente 584 Euro
Verrentungskapital 181.609 Euro
Monatliche Rente 439 Euro
Verrentungskapital 136.641 Euro