Source: http://www.autohauck.homepage.t-online.de/agb.htm
Timestamp: 2017-06-23 10:10:26
Document Index: 60078395

Matched Legal Cases: ['§1', '§651', '§ 6', '§ 7', '§ 10', '§ 11']

Allgemeine Reisebedingungen Reise - und Geschäftsbedingungen Stand: 01.10.2003 §1 Abschluss eines Reisevertrages
Der Reisevertrag soll schriftlich, mündlich oder telefonisch vereinbart werden. Sämtliche Abreden, Nebenabreden und Sonderwünsche sollen schriftlich erfasst werden. Vor Vertragsabschluß übermitteln wir dem Reisenden unsere vollständigen Allgemeinen Reisebedingungen. Bei Vertragsabschluss oder unverzüglich danach händigen wir dem Reisenden die vollständige Reise-
bestätigung aus. Dazu sind wir nicht verpflichtet, wenn es sich um eine kurzfristige Buchung weniger als sieben Werktage vor Reisebeginn handelt. An die Reiseanmeldung ist der Reisende zwei Wochen gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch uns bestätigt. Kurzfristige Buchungen zwei Wochen vor Reisebeginn und kürzer führen durch die sofortige Bestätigung bzw. durch die Zulassung zur Reise zum Vertragsabschluß. Weicht die Reisebestätigung von der Reiseanmeldung ab, so liegt in der Reisebestätigung einer neuer Vertragsantrag an dem wir 10 Tage gebunden sind und den der Reisende durch Rück-
sendungder Reiseanmeldung innerhalb dieser Frist annehmen kann.
Nach Abschluss des Reisevertrages sind 10% des Reisepreises, höchstens 250,-€, innerhalb 14 Tage zu zahlen, mit gleichzeitiger Aushändigung des Sicherungsscheins. Der Restbetrag ist auf Anforderung vor Reisebeginn Zug um Zug spätestens 3 Wochen vor Reisebeginn gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen zu zahlen. Vertragsabschlüsse innerhalb von zwei Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises gegen Aushändigung des Sicherungsscheins im Sinne §651kBGB. Die Verpflichtung zur Aushändigung eines Sicherungsscheins besteht nicht, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75,-€ nicht übersteigt.
Unsere vertraglichen Leistungen richten sich nach der verbindlichen Leistungsbeschreibung (Katalog/Prospekt) sowie den Reiseunterlagen, insbesondere der Reiseanmeldung und der Reisebestätigung. Nebenabreden, besondere Vereinbarungen, vereinbarte Sonderwünsche des Reisenden sind in die Reiseanmeldung aufzunehmen. Auf Ziff. 1 a) dieser Bedingungen wird Bezug genommen.
Wir können vier Monate nach Vertragsabschluss bis zu 50% des Gesamtpreises verlangen, wenn sich nach Vertragsabschluß nachweisbar und unvorhergesehen die Preise der Leistungsträger, insbesondere die Beförderungskosten, die Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen-, Flughafen- oder Einreisegebühren erhöht haben oder für die betreffende Reise geltende Wechselkurs-
änderungen eingetreten sind. Eine Preiserhöhung kann nur bis zum 21. Tag vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt werden. Eine zulässige Preisänderung einer wesentlichen Reiseleitung hat der Reiseveranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis von dem Preiserhöhungsgrund zu erklären. Bei Preiserhöhungen nach Vertragsabschluss um mehr als 5% des Gesamtpreises kann der Reisende kostenlos zurücktreten oder statt dessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwer-
tigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Die Rechte nach Ziff. 4 c) hat der Reisende unverzüglich nach der Erklärung des Reiseveranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
Änderung und Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluß notwendig werden und vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sindund den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beein-
trächtigen. Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Reiseveranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu erklären. Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder statt dessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Ziff. 2 c) gilt entsprechend.
§ 6 Rücktritt des Kunden bei Busreisen
Nach dem jederzeit möglichen Rücktritt ist der Reisende verpflichtet pauschal folgende Entschädigung zu zahlen:
Erfolgt der Rücktritt bis 5 Wochen vor Reisebeginn 5% des Gesamtpreises, erfolgt der Rücktritt bis 4 Wochen vor Reisebeginn 15% des Gesamtpreises, bei Rücktritt bis zu 3 Wochen vor Reisebeginn 35% des Gesamtpreises, bei Rücktritt bis 2 Wochen vor Reisebeginn 50% des Gesamtpreises, 1 Woche vor Reisebeginn 80% des Gesamtpreises. Bei Stornierung von Theater-
karten fallen 100% Stornokosten zusätzlich zu den oben genannten Stornokosten an. Maßgeblich für den Lauf der Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei uns oder der Buchungsstelle. Dem Reisenden wird der Schriftliche Rücktritt empfohlen. § 7 Änderungen auf Verlangen des Reisenden
Verlangt der Reisende nach Vertragsabschluß Änderungen oder Umbuchungen, so kann der Reiseveranstalter ein Bearbeitungsentgelt von 15.- € verlangen, soweit er nicht eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von dem Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie essen bestimmt, was der Reisever-
anstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.
Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschrif-
ten oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Der Reisende und der Dritte haften dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis. Der Reisende und der Dritte haften dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten, regelmäßig pauschaliert und ohne weiteren
Nachweis auf 15.- €.
Wird die Reise infolge einen Umstandes abgebrochen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z.B. Krankheit), so ist der Reiseveranstalter verpflichtet, bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen zu erreichen. Dies gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
§ 10 Störung durch Reisende
Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für den Reiseveranstalter und/
oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Reiseveranstalter steht in diesem Falle der Reise-
preis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadenersatzansprüche im übrigen bleiben unberührt. § 11 Mindestteilnehmerzahl
Ist in der Beschreibung der Reise (Katalog) ausdrücklich auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen, so kann der Reiseveranstalter erklären, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht und die Reise nicht durchgeführt wird.