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Timestamp: 2016-05-29 21:18:15
Document Index: 46184368

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 42', '§ 10', '§ 10', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 50', '§ 50', '§ 50', '§ 60', '§ 60', '§ 95', '§ 95', '§ 95', '§ 5', '§ 5', '§ 10', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 4', '§ 42', '§ 10', '§ 10', '§ 4', '§ 42', '§ 10', '§ 10', 'Art. 12']

OVG-RHEINLAND-PFALZ - 05.04.2007, 7 E 11594/06.OVG - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz > Beschluss vom 05.04.2007, Aktenzeichen: 7 E 11594/06.OVG OVG-RHEINLAND-PFALZ – Aktenzeichen: 7 E 11594/06.OVGBeschluss vom 05.04.2007
Leitsatz:1. § 4 Abs. 3 i.V.m. § 42 Abs. 2 Nr. 5 AufenthG und § 10 BeschVerfV begründen für geduldete Ausländer ein gesetzliches (Beschäftigungs-)Verbot mit Erlaubnisvorbehalt. Eine Beschäftigungserlaubnis ist deshalb gegebenenfalls mit einem Verpflichtungsbegehren zu erstreiten. Die Ablehnung einer Beschäftigungserlaubnis durch Bescheid und deren nachrichtliche Übernahme in eine Duldungsbescheinigung stellen kein behördliches Beschäftigungsverbot dar (vgl. bereits OVG RP, Beschluss vom 15. März 2007 - 7 B 10213/07.OVG -).
3. Die vorsätzliche Verletzung der Passbeschaffungs- und Ausreisepflicht kann auch im Rahmen der gemäß § 10 BeschVerfV zu treffenden Ermessensentscheidung berücksichtigt werden (vgl. bereits OVG RP, Beschluss vom 15. März 2007 - 7 B 10213/07.OVG -).Rechtsgebiete:AufenthG, ArGV, BeschVerfVVorschriften:§ 3 AufenthG, § 3 Abs. 1 AufenthG, § 4 AufenthG, § 4 Abs. 3 AufenthG, § 25 AufenthG, § 25 Abs. 5 AufenthG, § 25 Abs. 5 Satz 4 AufenthG, § 45 AufenthG, § 45 Abs. 2 AufenthG, § 45 Abs. 2 Nr. 5 AufenthG, § 48 AufenthG, § 48 Abs. 2 AufenthG, § 48 Abs. 3 AufenthG, § 48 Abs. 3 Satz 1 AufenthG, § 50 AufenthG, § 50 Abs. 2 AufenthG, § 50 Abs. 2 Satz 1 AufenthG, § 60a AufenthG, § 60a Abs. 4 AufenthG, § 95 AufenthG, § 95 Abs. 1 AufenthG, § 95 Abs. 1 Nr. 1 AufenthG, § 5 ArGV, § 5 Nr. 5 ArGV, § 10 BeschVerfV, § 11 BeschVerfV, § 11 Satz 1 BeschVerfV, § 11 Satz 1 Alt. 2 BeschVerfV, § 11 Satz 2 BeschVerfVStichworte:Abschiebung, Abschiebungshindernis, Angaben, aufenthaltsbeendende Maßnahme, Ausländer, Ausländerrecht, Ausreisepflicht, ausreisepflichtig, Beschäftigung, Beschäftigungserlaubnis, Beschäftigungsverbot, Beschaffung, deklaratorisch, Duldung, Duldungsbescheinigung, Erlaubnis, Erlaubnisvorbehalt, Ermessen, Ermessensentscheidung, falsche Angaben, geduldet, gestattet, gültig, Grund, Hinweis, Identität, Identitätspapier, mitwirken, Mitwirkungspflicht, nachrichtlich, Pass, Passbeschaffung, Passersatz, Pflicht, strafbar, Straftat, Täuschung, Unwertgehalt, Verbot, Verhalten, verhindern, verpflichtet, Verpflichtungsbegehren, vertreten, Verschulden, vollziehbar, vollziehenVerfahrensgang:VG Koblenz VG 3 K 1012/06.KO vom 04.12.2006
VolltextUm den Volltext vom OVG-RHEINLAND-PFALZ – Beschluss vom 05.04.2007, Aktenzeichen: 7 E 11594/06.OVG anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
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3. Die vorsätzliche Verletzung der Passbeschaffungs- und Ausreisepflicht kann auch im Rahmen der gemäß § 10 BeschVerfV zu treffenden Ermessensentscheidung berücksichtigt werden (vgl. bereits OVG RP, Beschluss vom 15. März 2007 - 7 B 10213/07.OVG -).OVG-RHEINLAND-PFALZ – Beschluss, 7 A 10108/07.OVG vom 05.04.20071. § 4 Abs. 3 i.V.m. § 42 Abs. 2 Nr. 5 AufenthG und § 10 BeschVerfV begründen für geduldete Ausländer ein gesetzliches (Beschäftigungs-)Verbot mit Erlaubnisvorbehalt. Eine Beschäftigungserlaubnis ist deshalb gegebenenfalls mit einem Verpflichtungsbegehren zu erstreiten. Die Ablehnung einer Beschäftigungserlaubnis durch Bescheid und deren nachrichtliche Übernahme in eine Duldungsbescheinigung stellen kein behördliches Beschäftigungsverbot dar (vgl. bereits OVG RP, Beschluss vom 15. März 2007 - 7 B 10213/07.OVG -).
3. Die vorsätzliche Verletzung der Passbeschaffungs- und Ausreisepflicht kann auch im Rahmen der gemäß § 10 BeschVerfV zu treffenden Ermessensentscheidung berücksichtigt werden (vgl. bereits OVG RP, Beschluss vom 15. März 2007 - 7 B 10213/07.OVG -).OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 7 C 10027/07.OVG vom 05.04.2007Die in der gemeindlichen Friedhofssatzung vorgesehene Pflicht zur Zulassung Gewerbetreibender zum Friedhof schränkt die Berufsausübung in zulässiger Weise ein (Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG).
Zur Höhe einer Gebühr für die Zulassung zur gewerblichen Betätigung auf dem Friedhof.
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