Source: https://bundestag.github.io/gesetze/f/fahrschausbo_2012/
Timestamp: 2020-05-25 18:56:10
Document Index: 44944535

Matched Legal Cases: ['Art. 3', '§ 6', '§ 11', '§ 18', '§ 2', '§ 2', '§ 5', '§ 5', '§ 17', '§ 36', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 36', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 1', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 6', '§ 2', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 2', '§ 5', '§ 5']

BGBl I: 2012, 1318
Art. 3 V v. 26.6.2012 I 1394
– des § 6 Absatz 3, § 11 Absatz 4, § 18 Absatz 4 des Fahrlehrergesetzes vom 25. August 1969 (BGBl. I S. 1336), die zuletzt durch Artikel 289 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden sind, verordnet das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung,
– des § 2 Nummer 1 des Fahrpersonalgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Februar 1987 (BGBl. I S. 640), § 2 Nummer 1 zuletzt geändert durch Artikel 1 Nummer 1 des Gesetzes vom 6. Juli 2007 (BGBl. I S. 1270), verordnet das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales:
(9) Bei der Ausbildung auf motorisierten Zweirädern hat der Fahrlehrer den Fahrschüler zumindest in der letzten Phase der Grundausbildung und bei den Ausbildungsfahrten nach Anlage 4 überwiegend vorausfahren zu lassen. Dabei ist eine Funkanlage nach § 5 Absatz 2 Satz 1 der Durchführungsverordnung zum Fahrlehrergesetz zu benutzen. Bei Ausbildungen in der Klasse T ist bei Fahrten auf öffentlichen Straßen eine Funkanlage nach Satz 2 zu benutzen.
(10) Bei den Ausbildungsfahrten auf Fahrzeugen der Klassen C1, C, D1 und D ist das nach § 5 Absatz 3 der Durchführungsverordnung zum Fahrlehrergesetz vorgeschriebene Kontrollgerät zu benutzen. Für jeden Tag der praktischen Ausbildung ist je Fahrschüler ein neues Schaublatt zu verwenden, auf dem auch der Name des Fahrlehrers und der Name des Fahrschülers vermerkt werden müssen.
die Prüfung zum Zwecke der Aufhebung der Beschränkung der Fahrerlaubnis auf Kraftfahrzeuge mit automatischer Kraftübertragung nach § 17 Absatz 6 Satz 2 der Fahrerlaubnis-Verordnung abgelegt wird.
(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 36 Absatz 1 Nummer 15 des Fahrlehrergesetzes handelt, wer als Inhaber einer Fahrschule oder als verantwortlicher Leiter des Ausbildungsbetriebes vorsätzlich oder fahrlässig
entgegen § 4 Absatz 3 oder 4 in Verbindung mit Anlage 2.8 den dort vorgeschriebenen theoretischen Unterricht nicht erteilt oder erteilen lässt,
entgegen § 4 Absatz 6 Satz 1 den dort vorgeschriebenen Ausbildungsplan nicht aufstellt oder entgegen Satz 2 den Ausbildungsplan nicht durch Aushang oder Auslage in den Geschäftsräumen der Fahrschule bekannt gibt,
entgegen § 5 Absatz 1 Satz 6 den jeweiligen Ausbildungsstand nicht durch Aufzeichnungen dokumentiert oder dokumentieren lässt,
entgegen § 5 Absatz 8 Satz 1 für mehrere Fahrschüler die gleichzeitige Erteilung von praktischem Fahrunterricht anordnet oder zulässt,
entgegen § 5 Absatz 11 Satz 1 oder 3 einen Ausbildungsplan nicht aufstellt oder nicht durch Aushang oder Auslage in den Geschäftsräumen der Fahrschule bekannt gibt,
entgegen § 6 Absatz 2 Satz 1 eine Bescheinigung über die theoretische und praktische Ausbildung nach den Anlagen 7.1 bis 7.3 ausstellt oder ausstellen lässt, obwohl der Mindestumfang des theoretischen Unterrichts nach § 4 oder der Mindestumfang des praktischen Unterrichts nach § 5 nicht durchgeführt wurde oder
entgegen § 6 Absatz 2 Satz 1 oder 2 keine Bescheinigung über die theoretische und praktische Ausbildung nach den Anlagen 7.1 bis 7.3 ausstellt oder ausstellen lässt oder durchlaufene Ausbildungsteile nicht bestätigt oder bestätigen lässt.
(2) Ordnungswidrig im Sinne des § 36 Absatz 1 Nummer 15 des Fahrlehrergesetzes handelt, wer als Fahrlehrer vorsätzlich oder fahrlässig
entgegen § 5 Absatz 1 Satz 6 den jeweiligen Ausbildungsstand nicht durch Aufzeichnungen dokumentiert,
entgegen § 5 Absatz 3 in Verbindung mit Anlage 4 oder Absatz 4 in Verbindung mit Anlage 5 die besonderen Ausbildungsfahrten nicht wie dort vorgeschrieben durchführt,
entgegen § 5 Absatz 8 Satz 1 für mehrere Fahrschüler gleichzeitig praktischen Fahrunterricht erteilt,
entgegen § 5 Absatz 9 Satz 2 oder 3 bei den Ausbildungsfahrten keine Funkanlage benutzt,
entgegen § 5 Absatz 10 Satz 1 bei Ausbildungsfahrten das vorgeschriebene Kontrollgerät nicht benutzen lässt oder entgegen § 5 Absatz 10 Satz 2 Schaublätter nicht oder nicht in der vorgeschriebenen Weise verwendet oder
entgegen § 6 Absatz 2 Satz 1 eine Bescheinigung über die theoretische und praktische Ausbildung nach den Anlagen 7.1 bis 7.3 ausstellt, obwohl der Mindestumfang des theoretischen Unterrichts nach § 4 oder der Mindestumfang des praktischen Unterrichts nach § 5 nicht durchgeführt wurde.
Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Fahrschüler-Ausbildungsordnung vom 18. August 1998 (BGBl. I S. 2307, 2335), die zuletzt durch Artikel 3 der Verordnung vom 18. Juli 2008 (BGBl. I S. 1338) geändert worden ist, außer Kraft.
Anlage 1 (zu § 4) Rahmenplan für den Grundstoff (12 Doppelstunden) für alle Klassen
(Fundstelle: BGBl. I 2012, 1322 - 1323)
**a)** **Körperliche Fähigkeiten**
**b)** **Einschränkungen der körperlichen Fähigkeiten**
**c)** **Psychische und soziale Voraussetzungen**
Einstellung und Werthaltungen gegenüber Fahrzeugen, Fahren und
**a)** **Beeinflussung des Verkehrsverhaltens durch**
Auffälliges Fahren kann verschiedene Gründe haben, Reaktion auf
Aggression nicht mit Gegenaggression beantworten; Lernen, wie man
seinen Ärger kontrolliert
**b)** **Selbstbilder**
**c)** **Fahrideale und Fahrerrollen.**
**a)** **Führen von Kraftfahrzeugen**
**b)** **Zulassung von Fahrzeugen**
**c)** **Fahrzeuguntersuchungen**
**d)** **Versicherungen**
**e)** **Fahrzeugpapiere und Führerschein**
Fahrzeugbrief, Fahrzeugschein, Betriebserlaubnis,
**f)** **Internationaler Kraftfahrzeugverkehr.**
**a)** **Verkehrswege und ihre Bedeutung**
Straße, Fahrbahn, Fahrstreifen, Seitenstreifen, Sonderfahrstreifen,
Sonderwege, Autobahn- und Kraftfahrstraße
**b)** **Grundregel § 1 (StVO)**
**c)** **Gefahrenwahrnehmung bei Benutzung der Verkehrswege (z. B. Alleen)**
–   bei besonderen Verkehrslagen
–   an Kreuzungen und Einmündungen
–   bei Verkehrsregelungen durch Lichtzeichen und Polizeibeamte
–   Handeln in der richtigen Reihenfolge (u. a. Bremsen, Schalten,
–   Spurtstärke, Bedarf an Straßenraum und Zeit beim Überqueren einer
Kreuzung einschätzen lernen
–   Gefährlichkeit einer Kreuzung beurteilen, Notwendigkeit der
Verständigung und Verständnis beim Kreuzungsverkehr
–   Lernen, für die anderen Verkehrsteilnehmer mitzudenken
–   Bedeutung von Gelassenheit und Geduld, gegebenenfalls auch einmal auf
Vorfahrt verzichten
–   Umweltbewusstes Befahren von Kreuzungen und Einmündungen.
**a)** **Verkehrszeichen und -einrichtungen**
Formen, Farben, Piktogramme, Schrift der Verkehrszeichen, „Lesen“ von
Verkehrseinrichtungen und Folgerungen für das eigene angemessene
**b)** **Bahnübergänge**
**a)** **Besonderheiten und Verhalten gegenüber**
–   öffentlichen Verkehrsmitteln
–   Bussen/Schulbussen
–   Taxen
–   Pkw und Motorradfahrern
–   Radfahrern
–   großen und schweren Fahrzeugen
–   Fußgängern
–   Kindern und älteren Menschen
–   Behinderten
**b)** **Verhalten an Fußgängerüberwegen und -furten**
**c)** **Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung**
–   verkehrsberuhigter Bereich und Zone 30
–   bauliche Maßnahmen.
**a)** **Bedeutung der Geschwindigkeit**
Ständige Kontrolle der Geschwindigkeit durch Anpassung an
Verkehrsverhältnisse, Straßenverhältnisse, Witterungs- und
Kenntnis der Zusammenhänge zwischen Geschwindigkeit und
**b)** **Vorausschauendes Verhalten**
**c)** **Sicherheitsabstände**
**d)** **Wahl der Geschwindigkeit in Abhängigkeit von Straße, Verkehr,
Witterungs- und Sichtverhältnissen**
**e)** **Lärmschutz**
**f)** **Geschwindigkeitsvorschriften**
**g)** **Warnzeichen.**
**a)** **Einfahren, Anfahren**
**b)** **Überholen, Vorbeifahren, Ausweichen**
**c)** **Nebeneinanderfahren**
**d)** **Abbiegen**
**e)** **Wenden**
**f)** **Rückwärtsfahren**
**g)** **Kenntnis der Verkehrsregelungen bei verschiedenen Fahrmanövern.
Insbesondere durch**
–   Kennen und Wahrnehmen von Gefahren bei Fahrmanövern
–   Verkehrsbeobachtung üben
–   Erfahrung, dass sie erhöhte Konzentration erfordern
–   Lernen, verantwortungsvoll zu entscheiden, ob und wo man Fahrmanöver
ausführen kann oder davon absehen soll.
**a)** **Ruhender Verkehr**
**b)** **Ein- und Aussteigen**
**c)** **Absichern liegen gebliebener Fahrzeuge**
**d)** **Anschleppen, Abschleppen und Schleppen.**
**a)** **Benutzung von Beleuchtungseinrichtungen**
**b)** **Verhalten gegenüber Sonderfahrzeugen**
**c)** **Verhalten nach Verkehrsunfall**
**d)** **Ahndung von Fehlverhalten**
**e)** **Verkehrszentralregister**
**f)** **Entzug der Fahrerlaubnis**
**g)** **Verlust des Versicherungsschutzes**
**h)** **Begutachtungsstelle für Fahreignung**
**a)** **Besondere Risikofaktoren bei**
–   Fahranfängern
–   Jungen Fahrern
–   Älteren Fahrern
**b)** **Hilfen**
–   Aufbauseminare (Führerschein auf Probe)
–   Aufbauseminare für Kraftfahrer (ASK)
–   Verkehrspsychologische Beratungsgespräche
–   Erfahrungsaustausch für Fahranfänger
**c)** **Risiken durch Informations- und Kommunikationsdefizite im
Straßenverkehr**
**d)** **Verkehrssicherheit durch Weiterbildung**
**e)** **Sicherheitstraining**
**f)** **Kurse zur umweltschonenden Fahrweise.**
Anlage 2.1 (zu § 4) Rahmenplan für den klassenspezifischen Zusatzstoff in den Klassen A, A1 (4 Doppelstunden), in der Klasse M (2 Doppelstunden)
(Fundstelle: BGBl. I 2012, 1324 - 1325)
**a)** **Persönliche Voraussetzungen**
–   Eignung unter besonderer Berücksichtigung des Fahrens motorisierter
–   Körperliche Voraussetzungen
–   Fitness
**b)** **Schutz des Fahrers/Beifahrers**
Anforderungen an Schutzhelme, geeignete Schutzkleidung, Schuhwerk,
Handschuhe und sonstiges Sicherheitszubehör; auffällige, auf weite
Entfernung erkennbare Bekleidung, Verletzungsschutz, Wetterschutz
**c)** **Betriebs- und Verkehrssicherheit**
Sicherung des Gepäcks/Folgen falscher Gewichtsverteilung, Einstellung
von Federung und Dämpfung, Einstellung von Bedienhebeln
**d)** **Umweltschonung**
**a)** **Verhalten bei zweiradspezifischen Verkehrszeichen und
Verkehrseinrichtungen**
Gefahrzeichen, Vorschriftzeichen, Richtzeichen, Fahren in
Fahrstreifen, Überholverbote
Fahrbahn, andere Verkehrsteilnehmer, Witterung, Sicht- und
**b)** **Fahrbahn „lesen“**
**c)** **Sehen und gesehen werden**
Blickschulung, Blickrichtung, Blicktechnik, Helm, Reflektoren,
**d)** **Mitnahme von Personen**
Verhalten des Sozius: beim Anfahren, beim Bremsen, in Kurven und beim
**e)** **Umweltbewusstes Verhalten**
Kein unnötiges Beschleunigen – vorausschauendes Fahren, Abschalten des
Motors beim Warten, Rollenlassen des Kraftrades.
**a)** **Hauptgefahren durch andere:**
Übersehen werden von Linksabbiegern und anderen Wartepflichtigen, von
Überholenden und Entgegenkommenden in Kurven
**b)** **Fahren unter erschwerten Bedingungen**
Kälte – Wärme – Regen – Sichtbehinderung – Aquaplaning – Nebel, Eis-
und Schneeglätte, Matsch, Streumittel
**c)** **Fahren bei Dämmerung oder bei Dunkelheit:**
^f776948_01_BJNR131800012BJNE001400000 d) Motorräder mit Beiwagen
Bremsen, Beleuchtung, Fahrphysikalische Unterschiede zum Solobetrieb,
besonders beim Beschleunigen, Bremsen und Kurvenfahren
**e)** **Motorrad mit Anhänger**
Verbindungseinrichtungen, Gefahren: beim Kurvenfahren, durch
Geschwindigkeit und beim Bremsen
**f)** **Verhalten nach Unfällen**
Absicherung der Unfallstelle mit geeigneten Mitteln, Umgang mit
verletzten Motorradfahrern, besondere Probleme bei Leistung Erster
Hilfe: Abnahme des Helms, schwere Verletzungen, offene Brüche.
**a)** **Bedeutung der Grundfahraufgaben**
**b)** **Anfahren und Stabilisieren der Fahrbewegung**
**c)** **Kurven**
Kurvenarten, Lenkimpulse/Einleitung der Kurvenfahrt, Fliehkraft,
Schräglage (Drücken, Legen)
Blicktechnik in der Kurve, Bremsen in Schräglage, Aufrichten des
Motorrades, Ausbrechen
**d)** **Bremsen**
Wirkung von Hand- und Fußbremse/dynamische Achslastverlagerung,
Abstimmen der Bremskräfte bei getrennter Hand-und Fußbremse (kurzer
und langer Radstand, unterschiedliche Belastung – Sozius/Gepäck,
Schwerpunkthöhe)
^f776948_02_BJNR131800012BJNE001400000 Abstimmen der Bremskräfte bei integralen Bremssystemen, Bremswirkung in Abhängigkeit von Gewicht, Reifen und Fahrbahnoberfläche
Blockieren: Vorderrad – Hinterrad. Grenzen der Automatischen
Blockierverhinderer bei motorisierten Zweirädern, Störkräfte beim
**e)** **Ausweichen**
**f)** **Kritische Fahrzustände/Ursachen**
Gilt nicht für M.
Anlage 2.2 (zu § 4) Rahmenplan für den klassenspezifischen Zusatzstoff in den Klassen B und S (2 Doppelstunden)
(Fundstelle: BGBl. I 2012, 1326)
**a)** **Technik, Physik**
–   Betriebs- und Verkehrssicherheit
–   Wartung und Pflege der Fahrzeuge
–[^f776948_03_BJNR131800012BJNE001500000]
–   Wirkung von Kräften beim Fahren, physikalische Gesetzmäßigkeiten
**b)** **Personen- und Güterbeförderung**
–   Personenbeförderung
–   Ladeflächen und Beladung
**c)** **Umweltschonender Umgang mit dem Kraftfahrzeug**
–   Energiesparende Fahrweise
–   Umweltschonende Fahr- und Fahrvermeidungsstrategien.
**a)** **Fahrgeschwindigkeit**
**b)** **Fahren in Fahrstreifen**
**c)** **Fahren bei unterschiedlichen Straßen- und Witterungsverhältnissen**
**d)** **Fahren unter Verwendung der Beleuchtungseinrichtungen**
**e)** **Befahren von Kurven, Gefällen und Steigungen**
**f)** **Bremsen**
–   Bremsanlagen (Betriebsbremse, Feststellbremse, Anhängerbremse)
–   Benutzung der Bremsen (degressiv – progressiv)
–   Bremsen im Gefälle und bei Gefahr
**g)** **Zusammenstellung von Zügen**
–   Einrichtung zur Verbindung von Fahrzeugen
–   Stützlast
–   Ankuppeln, Abkuppeln, Rangieren
–   Beleuchtung
**h)** **Sozialvorschriften und Verkehrsverbote (z. B. nach sog.
Ozongesetz)**
**i)** **Abgrenzung zur Klasse BE.**
Gilt nicht für Klasse S.
Anlage 2.3 (zu § 4) Rahmenplan für den klassenspezifischen Zusatzstoff in der Klasse C (10 Doppelstunden), in der Klasse C1 (6 Doppelstunden)
**a)** **Fahrerlaubnis**
**b)** **Papiere**
**c)** **Sozialvorschriften**
**d)** **Arbeitsplatz**
Klimatisierung, Sichtbehinderung des Fahrers aufgrund der Bauart des
2. Besondere Vorschriften aus der Straßenverkehrs- Ordnung/Transportvorschriften
**a)** **Geschwindigkeit, Abstand**
**c)** **Halten und Parken**
**d)** **Personenbeförderung**
**e)** **Fahrverbote**
Sonn- und Feiertagsfahrverbot, Ferienreiseverordnung, sonstige
Wechselaufbauten, Unterfahrschutz
f)  **Vorschriften zum Transport von Gütern**
**a)** **Motor**
**b)** **Kupplung, Wandler**
**c)** **Getriebe**
**d)** **Antriebswellen**
**e)** **Differential(e)**
**f)** **Achsantrieb, Radantrieb**
**g)** **Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR).**
**a)** **Federung**
**b)** **Räder, Reifen, Radabdeckungen, Schneeketten**
**c)** **Aufbauten**
**d)** **Lichtmaschine/Batterie(n)**
**e)** **Beleuchtung**
**f)** **Sonstige elektrische Einrichtungen.**
**a)** **hydraulische Bremsanlage**
**b)** **Druckluftbeschaffungsanlage**
**c)** **Kombinierte Druckluft-hydraulische Bremsanlage**
**d)** **Zweikreis-Druckluftbremsanlage**
**e)** **Automatisch-lastabhängige Bremse (ALB)**
**f)** **Feststellbremse.**
**a)** **Dauerbremsen**
**b)** **Automatischer Blockierverhinderer (ABV)**
**c)** **Kontrollen, Wartung und Pflege der Bremsanlage**
**d)** **Fahrzeuguntersuchungen**
**e)** **Geschwindigkeitsregler.**
Kraftschluss, Reibung, Rollwiderstand, Luftwiderstand, Steigungen und
Gefälle, Fliehkraft, Seitenführungskraft, Auswirkungen
unterschiedlicher Ladung.
**a)** **Fahrzeug**
Unterlegkeil(e), Warnleuchte(n), Warndreieck, Parkwarntafel,
Verbandkasten, Abschleppverbindungen
**b)** **Fahrzeuggewichte und -abmessungen**
**c)** **Geschwindigkeitsbegrenzer**
**d)** **die Entgegennahme, den Transport und die Ablieferung von Gütern**
–   Gefahrgut
–   Abfall
**e)** **Sicherheitsbestimmungen (Berufsgenossenschaft)**
**a)** **Kontrolle des Ladeguts (einordnen und befestigen)**
**b)** **Sicherung verschiedener Arten von Ladegut**
**c)** **Ausrüstung für das Be- und Entladen von Gütern**
**d)** **Abfahrtkontrolle; Erkennen und Beseitigung einfacher Störungen.**
**a)** **Wartung, Pflege und Kontrolle**
**b)** **Energiesparende Fahrweise**
**c)** **Alternative Kraftstoffe**
**d)** **Zeit- und Streckenplanung**
**e)** **Luftwiderstand**
**f)** **Kartenlesen, Streckenplanung, Navigationssysteme.**
Anlage 2.4 (zu § 4) Rahmenplan für den klassenspezifischen Zusatzstoff in der Klasse CE (4 Doppelstunden)
**a)** **Einrichtungen zur Verbindung**
**Wartung und Prüfung**
**b)** **An- und Abkuppeln, Auf- und Absatteln**
**c)** **Abmessungen,**
**d)** **Massen in Abhängigkeit von fahrerlaubnisrechtlichen Bestimmungen.**
**a)** **Auflaufbremse(n)**
**b)** **Zweitleitungs-Druckluftbremse.**
**a)** **Bremskraftregelung**
**b)** **Automatische Blockier-Verhinderer (ABV)**
**c)** **Feststellbremse**
**d)** **Dauerbremse**
**e)** **Fahrzeuguntersuchungen.**
**a)** **Sicherheitskontrollen**
**b)** **Gliederzug**
**c)** **Sattelkraftfahrzeug**
**e)** **Rangieren**
**f)** **Befahren von Kurven, Steigungen und Gefällen**
**g)** **Fahren mit übergroßen und überschweren Fahrzeugen**
**h)** **Fahren unter erschwerten Witterungsbedingungen**
**i)** **Ladung/Ladungssicherung**
**j)** **toter Winkel.**
Anlage 2.5 (zu § 4) Rahmenplan für den klassenspezifischen Zusatzstoff in den Klassen D (18 Doppelstunden) und D1 (10 Doppelstunden)
**a)** **Personenbeförderung in Bussen**
**b)** **Definition Kraftomnibusse**
**c)** **Einteilung der Kraftomnibusse nach Größe, Art, Verwendung.**
**a)** **Rahmen und Fahrgestelle**
unterschiedliche Motoreinbauvarianten, Aufbau, Gitterrohrrahmen,
Federung, Dämpfung, Achsen
**b)** **Räder und Reifen**
–   Arten
–   Montage
**c)** **Lenkung**
**d)** **Elektrische Anlage**
Batterie, Prüfung/Ladung, Lichtmaschine, Anlasser, Bordelektrik,
Beleuchtung, Heizung, Lüftung, Klimatisierung, weitere
3. Fahrerplatz – Innenraum Zugang von außen
**a)** **Fahrerplatz**
–   Video – Außenbeobachtung
**b)** **Informations- und Unterhaltungsanlage**
**c)** **Innenraum**
Innenbeleuchtung, Bodenbeleuchtung, Nachtbeleuchtung, Ein- und
Ausstiege, Notausstiege, Türöffnung bei Reisebussen: Stauraum,
Kraftstoffbehälter.
**a)** **Motoren**
**b)** **Einspritzanlage**
**c)** **Abgasanlage**
**d)** **Kupplung**
**e)** **Getriebe**
**f)** **Antriebswellen**
**g)** **Differential.**
**a)** **Bauteile**
**b)** **gesetzliche Vorschriften**
**c)** **Arten von Bremsanlagen.**
**a)** **Einzelaggregate der Bremsanlage**
**b)** **Feststellbremsanlage.**
**a)** **Betriebsbremsanlage**
**b)** **Dauerbremsanlage.**
**a)** **Gelenkbusanlage**
**b)** **Luftfederung – Gelenkbus**
**c)** **Drehgelenk – Knickschutz**
**d)** **Antrieb-Schlupf-Regelung (ASR) und Automatischer Blockierverhinderer
(ABV)**
**f)** **Anhängerkupplung**
**g)** **Anhänger hinter Kraftomnibussen.**
**a)** **gesetzliche Regelung des Personenverkehrs**
**b)** **Arten des Personenbeförderungsverkehrs**
Linienverkehr, Schulbusverkehr, Marktfahrten, Theaterfahrten,
**c)** **Fahrzeug- und Beförderungsdokumente für den innerstaatlichen und
grenzüberschreitenden Verkehr**
**d)** **Haltestellen**
**e)** **Kennzeichnung und Beschilderung von Linienbussen.**
**a)** **BO-Kraft**
Fahrdienst, Fahrgäste, Beförderungspflicht, Ausrüstung und
**b)** **Sondervorschriften**
**c)** **Ordnungswidrigkeiten**
Kennzeichnung von Schulbussen, Kennzeichnung von Sitzplätzen für
**d)** **Verhalten im Fahrdienst**
**Sondervorschriften für Kraftomnibusse**
Besetzung, Sitze, Sicherheitsgurte, Rückhaltesysteme, Anordnung der
Fahrgastsitze,
Fußboden, Türen – Notausstiege, Feuerlöscher, Erste-Hilfe-Material,
Gänge, Bereifung,
**a)** **Wirkung von Kräften**
Kraftschluss, Widerstände, Luftwiderstände, Steigungswiderstände,
Fliehkräfte, Seitenführungskraft, Kurvenfahrten.
**b)** **Benutzung von Spiegeln.**
Verhalten im Straßenverkehr, Vermittlung der Verhaltensweisen unter
besonderer Berücksichtigung der Verantwortung als Kraftomnibus-Fahrer
Geschwindigkeit, Abstand, Überholen, Vorbeifahren, Vorfahrt, besondere
Verkehrslagen, Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Einfahren, Anfahren.
Halten und Parken, Sorgfaltspflichten beim Ein- und Aussteigen,
Warnzeichen, Autobahnen und Kraftfahrstraßen, Bahnübergänge,
Fußgängerüberwege, Schulbusse, Haltestellenregelung, sonstige
Pflichten des Fahrzeugführers, Verkehrshindernisse, Verkehrszeichen,
Verkehrseinrichtungen, Ordnungswidrigkeiten.
**a)** **Umweltschutz**
**b)** **Alternative Kraftstoffe und Antriebe**
**c)** **Umweltschutz bei Wartung, Pflege und Kontrollen des
Kraftomnibusses**
**d)** **Umweltgerechtes Entsorgen von Abfällen**
**e)** **Karten lesen, Streckenplanung, Navigationssysteme.**
16. Fahren mit Kraftomnibussen Verhalten bei Pannen und nach Unfällen
**a)** **Verhalten in schwierigen Situationen**
besondere Seitenwindempfindlichkeit von Kraftomnibussen, Aquaplaning,
Nebel, Wintergefahren, Verhalten als Schulbusfahrer
**b)** **Liegenbleiben von Bussen**
**c)** **Fahrerbedingte Unfallfaktoren**
Übermüdung, Ernährung, Alkohol, Drogen, Medikamente, Krankheit,
**d)** **Verhalten bei Unfällen.**
**a)** **Verordnung (EWG) Nr. 3820/85**
**b)** **Grundzüge des Europäischen Übereinkommens über die Arbeit des im
internationalen Straßenverkehr beschäftigten Fahrpersonals (AETR)**
**c)** **Grundzüge des Fahrpersonalgesetzes**
**d)** **Grundzüge der Fahrpersonalverordnung**
**e)** Verordnung über das Kontrollgerät (EWG)
Nr. 3821/85 ****
**f)** **Fahrpersonal und Kraftfahrzeuge**
**g)** **Kontrollmittelverordnung**
**h)** **Kontrollen nach dem Güterkraftverkehrsgesetz**
**i)** **Grundzüge des Arbeitszeitgesetzes.**
**a)** **Abfahrkontrolle**
Räder und Bereifung, elektrische Einrichtungen, Bremsanlage,
**b)** **Unterrichtung über Handfertigkeiten, die im Rahmen der praktischen
Ausbildung und Prüfung beherrscht werden müssen.**
Die Punkte „Ausrüstung, Einbau und Prüfung von
Geschwindigkeitsbegrenzern, Automatisch-lastabhängige Bremse,
Dauerbremse, Haltestellenbremse, Kupplung, Wandlerkupplung,
Geschwindigkeitsbegrenzer, Besonderheiten bei Gelenkbussen und
Kneeling“ entfallen bei Klasse D1.
Bei Erweiterung von Klasse D1 auf Klasse D 8 Doppelstunden
klassenspezifischer Stoff.
Anlage 2.6 (zu § 4) Rahmenplan für den klassenspezifischen Zusatzstoff in der Klasse L (2 Doppelstunden)
1. Verkehrsbeobachtungen und Verkehrsverhalten, Zusammenstellen von Zügen
**Einfahren in Straßen**
**Fahrbahnbenutzung**
**Sonstige Pflichten von Führern langsamer Fahrzeuge bei
Kolonnenbildung**
**Zusammenstellen von Zügen**
selbstfahrende Arbeitsmaschine, auch mit Anhänger, Zuggabel,
Anhängerkupplung, Stützrad bei Einachsanhängern
**Beachtung der fahrzeugbezogenen Vorschriften**
Zulassungsfreiheit und Zulassungspflicht auch bei Anhängern;
Geschwindigkeitsschilder, Fabrikschild und vorgezogene Untersuchungen
**Kennzeichnungspflichten**
2. Technik und Sicherungseinrichtungen
**Bremsen**
**Betriebsbremse, hydraulische Bremse**
**Druckluftbremse**
**Lenkung**
**Räder/Bereifung**
**Anbaugeräte und Ladung**
**Ladung.**
Anlage 2.7 (zu § 4) Rahmenplan für den klassenspezifischen Zusatzstoff in der Klasse T (6 Doppelstunden)
3. Fahren mit Zügen, Zusammenstellen von Zügen
**a)** **Ladungssicherung**
**b)** **Besonderheiten der Fahrbahnbenutzung**
–   mit bis zu zwei Anhängern
–   bis zu 60 km/h
–   mit Ladung land- und forstwirtschaftlicher Güter
**c)** **Besonderheiten bei der Zusammenstellung von Zügen; Fahren mit
Allradantrieb**
**d)** **Verhalten an Bahnübergängen.**
4. Wirkung von Kräften beim Fahren
**a)** **Kraftschluss, Reibung, Rollwiderstand**
**b)** **Auswirkungen unterschiedlicher Ladungen**
**c)** **in Steigungen und Gefällen**
**d)** **Luftwiderstand, Seitenführungskraft, Fliehkraft**
**e)** **Kippmomente.**
5. Bremsanlagen
**a)** **Druckluftbeschaffungsanlage**
**b)** **Kombinierte Druckluft-hydraulische Bremsanlage**
–   Zugfahrzeug hydraulisch
–   Anhänger Druckluft
**c)** **Druckluftbremse, Zweileitungsbremse.**
6. Bremsanlagen des Anhängers
**a)** **Manueller Bremskraftregler**
**b)** **Automatisch-lastabhängige Bremskraftregelung**
**c)** **Hilfs- und Feststellbremsanlage**
**d)** **Beleuchtungseinrichtungen an Anhängern.**
Anlage 2.8 (zu § 4 Absatz 4) Mindestdauer des Unterrichts für den klassenspezifischen Zusatzstoff
(Fundstelle: BGBl. I 2012, 1333)
C1 (Vorbesitz D1)
C1 (Vorbesitz D)
C (Vorbesitz C1)
C (Vorbesitz D1)
C (Vorbesitz D)
D1 (Vorbesitz C1)
D1 (Vorbesitz C)
D (Vorbesitz C)
D (Vorbesitz C1)
D (Vorbesitz D1)
(Fundstelle: BGBl. I 2012, 1334 - 1338)
1.4^f776948_05_BJNR131800012BJNE002200000 Lenkradhaltung (-führung); Lenkerhaltung
1.5 Anlegen und Lösen des Sicherheitsgurtes; Helm Auf- und Absetzen ^f776948_07_BJNR131800012BJNE002200000
(Besitzt das Ausbildungsfahrzeug eine automatische Kraftübertragung,
muss der Bewerber mit deren Besonderheiten vertraut gemacht werden.)
6.1^f776948_06_BJNR131800012BJNE002200000 Richtige Körperhaltung während der Rückwärtsfahrt
8.5^f776948_08_BJNR131800012BJNE002200000 Fahrgeschwindigkeit auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen
(Überholvorgänge sind auch außerhalb geschlossener Ortschaften sowie
–   Reifen (z. B. Beschädigungen, Profiltiefe, Reifendruck)
–   Not-Aus-Schalter
–   Antriebselementen (Kette, Belt-Drive, Kardan)
–   Ein- und Ausschalten
–   Funktion prüfen von:
–   Standlicht
–   Abblendlicht
–   Fernlicht
–   Schlussleuchte(n) mit Kennzeichenbeleuchtung
–   Nebelschlussleuchte
–   Warnblinkanlage
–   Blinker
–   Hupe
–   Bremsleuchte
–   Kontrollleuchten benennen
–   Rückstrahler Vorhandensein
–   Beschädigung
–   Lenkschloss entriegeln
–   Motoröl
–   Kühlmittel
18 Klassenspezifischer Ausbildungsstoff für die Klassen B und S
–   Scheinwerfer, Leuchten, Blinker, Hupe
–   Rückstrahler
–   Vorhandensein
–   Lenkung
–   Überprüfung des Lenkspiels
–   Bremsanlage
–   Betriebsbremse
–   Feststellbremse
–   Flüssigkeitsstände
–   Scheibenwaschflüssigkeit
–   Notausstiege
–   Rückhalteeinrichtungen für Fahrgäste
–   Einstiegshilfen
–   Haltestellenbremse
–   Verhalten in besonderen Situationen, Fahren in Kurven, Gefällstrecken
–   Verhalten an Bahnübergängen
–   Kennenlernen der Gefahrenbereiche der „Toten Winkel“
–   Nutzung von Fahrstreifen
–   Einhalten fahrzeug- und straßenbezogener Höchstgeschwindigkeiten
–   Sicherheitsabstand
–   Rückwärtsfahren (Absicherung)
–   Sicherung des Anhängers gegen Wegrollen (Feststellbremse,
Unterlegkeile)
–   Kenntlichmachung
–   Einschätzen des besonderen Raumbedarfs
–   Betriebsbremse (Einzelradbremse außer Funktion)
–   Einschätzen des Raumbedarfs
–   Einfahren, Ausfahren, Überqueren
–   Überholt werden
–   Nutzen von Fahrstreifen
–   Maßnahmen zur Vermeidung von Fahrbahnverschmutzungen (insbesondere
beim Wiedereinfahren in den öffentlichen Verkehrsraum nach
Feldarbeiten)
Anlage 4 (zu § 5 Absatz 3) Die besonderen Ausbildungsfahrten für die Klassen A1, A, B, BE, C1, C1E, C und CE
(Fundstelle: BGBl. I 2012, 1339)
A1 auf A A (leistungs- beschränkt) auf A (leis- tungsunbe- ^f776948_09_BJNR131800012BJNE002300000 schränkt)
Schulung bei Dämmerung oder Dunkelheit (zusätzlich zu den Fahrten nach den Nummern 1 und 2, mindestens zur Hälfte auf Autobahnen, Bundes- oder Landstraßen in Stunden zu je 45 Minuten)
Vor Ablauf der zweijährigen Frist nach § 6 Absatz 2 Satz 1 der Fahrerlaubnis-Verordnung.
Anlage 5 (zu § 5 Absatz 4) Praktische Mindestausbildung in den Klassen D1, D, D1E und DE
Grundaus- bildung
Anlage 6 (zu § 5 Absatz 5) Für die Klassen BE, C1, C, C1E, CE, D1, D1E, D, DE und T Funktions- und Sicherheitskontrolle sowie entsprechende Handfertigkeiten Kontrolle der Kraftfahrzeuge und Anhänger auf Verkehrs- und Betriebssicherheit
1. EG – Kontrollgerät (Klassen C1, C, D1 und D)
*        *   Analoges EG-Kontrollgerät
*   Digitales EG-Kontrollgerät
*        *   Bedienung und Handhabung des analogen EG-Kontrollgerätes
–   Ausfüllen und Einlegen eines Schaublattes
–   Bedienung der Schalter
–   Bedeutung der Kontrolllampen und Ausfall eines Kontrollgerätes kennen
–   Benennung der Symbole auf dem Kontrollgerät
*   Bedienung und Handhabung des digitalen Kontrollgerätes unter
–   vor Beginn der Fahrt, einschließlich Nachtragungen in Form von
manuellen Eintragungen bei Arbeitszeiten außerhalb der Ruhezeiten
–   während der Fahrt
–   beim Verlassen des Fahrzeugs
*        *   Auswertung des Schaublattes
a)  Wie viele Kilometer wurden gefahren?
b)  Wie lange war die Fahrtunterbrechung?
c)  Nach wie vielen Stunden wurde die erste Pause eingelegt?
d)  Welche Höchstgeschwindigkeit wurde gefahren?
–   am Ende einer Fahrt
–   bei Ausfall des Gerätes
Wirkung des Lufttrockners prüfen; oder bei älteren Fahrzeugen Vorrat
des Frostschutzmittels prüfen
Prüfen der Tragfähigkeit und der Höchstgeschwindigkeit der Reifen
anhand des Fahrzeugscheins
Prüfen des Reifenzustandes/Reifendruckes (Profil, Beschädigung,
Fremdkörper)
Standlicht, Abblendlicht, Fernlicht, Umrissleuchte vorne, Funktion
Hupe / Lichthupe / Warnblinklicht / Seitenmarkierungsleuchten,
Kontrolllampen –
Blinker/Warnblinklicht/Fernlicht/Handbremse/Automatischer
Blockierverhinderer/Temperaturanzeigen benennen bzw. kontrollieren
oder Kontrollsysteme erläutern
Sichtprüfung von Kühler und Kühlleitungen, Kontrolle des
Kühlflüssigkeitsstandes
Dichtheit der Kraftstoffanlage, Kraftstoffleitung, Kraftstoffvorrat
Sichtprüfung des Antriebs von Nebenaggregaten (z. B. Lichtmaschine,
Einstellung der Scheibenwasch-Spritzdüsen prüfen, gegebenenfalls
Bordwände, Verschlüsse, Gepäckklappen, Plane, Ladeeinrichtung,
Plane/Spriegel (Zustand und Befestigung kontrollieren, prüfen, ob
Plane frei von Wasser oder u. U. von Schnee und Eis)
7. Handfertigkeiten (Klassen D1 und D)
Auswechseln einer Glühlampe im Scheinwerfer (gegebenenfalls erläutern)
(gilt nicht für Gasentladungslampe)
Funktionsprüfung der Verständigungsanlage mit Regelung der Lautstärke
und Umschalten zwischen Fahrer- und Beifahrermikrofon
Erläutern oder Demonstrieren des vorschriftsmäßigen Absicherns eines
liegen gebliebenen Fahrzeugs
Kontrolle/Wechsel einer Sicherung bzw. Handhabung des
Sicherungsautomaten bei Ausfall
Kontrolle von Aufbau, Planen, Bordwänden und sonstigen Einrichtungen
Anlage 7.1 (zu § 6 Absatz 2) Ausbildungsbescheinigung für den theoretischen Mindestunterricht (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 StVG)
(Fundstelle: BGBl. I 2012, 1343)
*            *   Fahrschule
Beantragte Klasse(n):
Vorbesitz der Klasse(n):
Grundstoff Es wird bescheinigt, dass während der Ausbildung an dem nach § 4 Abs. 3 FahrschAusbO vorgeschriebenen Mindestunterricht des allgemeinen Teils (Grundstoff) wie folgt teilgenommen wurde:
Doppelstunden zu je 90 Minuten** (Bei Ersterwerb 12 Doppelstunden Grundstoff zu je 90 Minuten)
Klassenspezifischer Stoff Es wird bescheinigt, dass während der Ausbildung an dem nach § 4 Abs. 4 FahrschAusbO vorgeschriebenen klassenspezifischen Mindestunterricht wie folgt teilgenommen wurde:
Für Klasse wurde an Doppelstunden zu je 90 Minuten teilgenommen.
Die Ausbildung wurde am **
Die Ausbildung wurde nicht abgeschlossen.
BE, C1E, D1E und DE ohne theoretische Prüfung
Anlage 7.2 (zu § 6 Absatz 2) Ausbildungsbescheinigung für den praktischen Unterricht der Klassen M, A, A1, B, BE, C1, C1E, C, CE und T (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 StVG)
(Fundstelle: BGBl. I 2012, 1344)
Grundausbildung Es wird bescheinigt, dass an der Grundausbildung nach § 5 Abs. 2 FahrschAusbO teilgenommen wurde:
Für Klasse **
Besondere Ausbildungsfahrten und praktische Unterweisung am Ausbildungsfahrzeug Es wird bescheinigt, dass während der Ausbildung an den nach § 5 Abs. 3 FahrschAusbO vorgeschriebenen besonderen Ausbildungsfahrten wie folgt teilgenommen wurde:
Für Klasse wurden Stunden zu je 45 Minuten auf Bundes- oder Landstraßen durchgeführt. Stunden zu je 45 Minuten auf Autobahnen oder auf Kraftfahrstraßen durchgeführt. Stunden zu je 45 Minuten bei Dämmerung oder Dunkelheit durchgeführt.
Ja*                      Nein
A1 auf A A auf A leistungs- unbe- schränkt
Schulung auf Autobahnen oder auf Kraftfahrstraßen (davon eine Fahrt mit mindestens zwei Stunden zu je 45 Minuten und, soweit möglich, mindestens eine Stunde zu 45 Minuten auf den oben genannten Straßen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung oder mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung nicht unter 120 km/h)
Anlage 7.3 (zu § 6 Absatz 2) Ausbildungsbescheinigung für den praktischen Unterricht der Klassen D1, D1E, D und DE (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 StVG)
Grundausbildung Es wird bescheinigt, dass während der Ausbildung an der nach § 5 Abs. 4 FahrschAusbO vorgeschriebenen Grundausbildung wie folgt teilgenommen wurde:
Für Klasse wurden mindestens Stunden zu je 45 Minuten durchgeführt.
Besondere Ausbildungsfahrten und praktische Unterweisung am Ausbildungsfahrzeug Es wird bescheinigt, dass während der Ausbildung an den nach § 5 Abs. 4 FahrschAusbO vorgeschriebenen besonderen Ausbildungsfahrten wie folgt teilgenommen wurde:
* *^f776948_10_BJNR131800012BJNE002800000 DE
Entfällt bei Vorbesitz C1E bzw. CE.