Source: http://geschichtsverein-griesheim.de/satzung.html
Timestamp: 2017-06-26 22:25:46
Document Index: 61200253

Matched Legal Cases: ['§1', '§2', '§3', '§5', '§6', '§7', '§8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16']

Nachfolgend finden Sie die Satzung des Geschichtsverein Griesheim e. V.
Die Interpunktion und Rechtschreibung im vorliegenden Text sind gegenüber der Urschrift an
einigen Stellen korrigiert worden, ohne Sinn und Wesensgehalt der Satzung zu berühren.
§1	Name und Sitz des Vereins	Der Verein führt den Namen „Geschichtsverein Griesheim e.V.“ und hat seinen Sitz in
Frankfurt am Main–Griesheim. Unter diesem Namen soll der Verein in das Vereinsregister beim
Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen werden.
§2	Zweck des Vereins	Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes
„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung von 1977. Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimat- und Geschichtsforschung in Frankfurt–Griesheim
sowie der Volksbildung. Der Zweck wird verwirklicht durch heimatgeschichtliche Vorträge und Ausstellungen,
die Herausgabe ortsgeschicht- licher Publikationen, Führungen von Gruppen bei ortsgeschichtlichen
Exkurs- ionen, sowie die Sammlung von heimatgeschichtlich relevanten Dokumenten, die in einem
vereinseigenen Archiv der Öffentlichkeit zugänglich sind. Der Verein ist selbstlos tätig,
§3	Mitgliedschaft	Mitglied kann jede unbescholtene Person jeden Alters werden. Der Verein besteht aus Ehrenmitgliedern, ordentlichen Mitgliedern und jugend- lichen Mitgliedern. Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für den Verein erworben haben, können durch
Beschluß der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Die Ehrenmitglieder haben die Rechte der ordentlichen Mitglieder. Sie sind jedoch von der
Ordentliche sind aktive Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Jugendliche
Mitglieder sind aktive Mitglieder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Ordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder, jugendliche Mitglieder ab dem vollendeten
16. Lebensjahr haben das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.
Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu
§5	Beginn und Ende der Mitgliedschaft	Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vereinsvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Lehnt der Vorstand die Aufnahme ab, so kann
der Antragsteller hiergegen Berufung zur Mitgliederversammlung einlegen. Diese entscheidet
mit einfacher Stimmenmehr- heit endgültig.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluß. Die Austritts- erklärung hat
schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Hierbei ist eine einmonatige Kündigungsfrist
a) wenn das Mitglied trotz erfolgter Mahnung mit der Bezahlung eines Jahres- beitrages im
c) wegen unehrenhaftem Verhalten innerhalb des Vereins,
Über den Ausschluß, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet zunächst der Vorstand
mit einfacher Stimmenmehrheit. Vor Entscheidung des Vorstands ist dem Mitglied unter Setzung
einer Frist von mindestens zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen
zu äußern. Der Ausschließungs- beschluß ist dem Mitglied unter eingehender Darlegung der
Gründe durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.
Gegen diesen Beschluß ist die Berufung zur Mitgliederversammlung statthaft, die dann mit
einer Stimmenmehrheit von zwei Dritteln entscheidet. Die Berufung muß innerhalb einer Frist
von einem Monat nach Zugang des Ausschließungs- beschlusses schriftlich eingelegt werden.
In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung
zu geben. Wird der Beschluß vom betreffenden Mitglied nicht innerhalb obiger Frist
angefochten, so ist ein gerichtliche Klage ausgeschlossen.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliederverhältnis,
unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen. Eine Rückgewährung
von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.
§6	Mitgliedsbeiträge	Der Verein erhebt einen Mitgliedsbeitrag, dessen Höhe von der Mitgliederver- sammlung
§7	Organe des Vereins	Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
§8	Der Vorstand	Der Vorstand besteht aus:
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder, darunter
der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, vertreten.
Der Kassierer verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und die Ausgaben.
Der Archivar verwaltet das vereinseigene Archiv.
Der Vorstand faßt seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden, oder bei
dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden einberufen werden. Hierbei ist eine Frist von
2 Wochen einzuhalten. Im Ausnahmefalle kann der 1. Vorsitzende, oder bei dessen Verhinderung
der 2. Vorsitzende, die Vorstandssitzung fristlos und mündlich anberaumen. Dies ist jedoch
nur dann zulässig, wenn ausnahmslos alle Vorstandsmitglieder den Termin wahrnehmen können,
oder im Falle ihrer Verhinderung ausdrücklich damit einverstanden sind.
Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Vorstands- mitglieder anwesend
sind. Bei Beschlußunfähigkeit muß der 1. Vorsitzende bzw. der zweite Vorsitzende eine zweite
Sitzung mit derselben Tagesordnung einberufen. Dies hat innerhalb einer Woche zu geschehen.
Die zweite Sitzung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vorstandsmitglieder beschlußfähig.
In der Einladung zur zweiten Sitzung ist auf diese besondere Beschlußfähigkeit hinzuweisen.
Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht,
einen Ersatzmann bis zur nächsten Mitglieder- versammlung zu bestellen.
§ 9	Die Mitgliederversammlung	Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich, möglichst im ersten Quartal des
Kalenderjahres, durch den Vorstand einzuberufen.
Die Mitglieder sind unter Bekanntmachung der Tagesordnung mindestens drei Wochen vor der
Versammlung schriftlich einzuladen. Anträge müssen bis spätestens eine Woche vor
Versammlungstermin beim Vorstand vorliegen.
Hierzu ist er verpflichtet, wenn der 10. Teil der stimmberechtigten Mitglieder dies
unter Angabe des Zweckes und der Gründe schriftlich verlangt.
In diesem Fall sind die
Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von mindestens
zwei Wochen einzuladen. Die satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig
von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.
§ 10	Aufgaben der Mitgliederversammlung	Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
3. die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes des Vorstandes
4. die Entlastung des Vorstandes. Diese wird von einem Mitglied, das nicht dem Vorstand
angehört, beantragt,
5. Die Ernennung von Ehrenmitgliedern,
6. die Beschlußfassung über Satzungsänderungen,
7. die Beschlußfassung über fristgerecht eingereichte Anträge,
§ 11	Beschlußfassung der Mitgliederversammlung	Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende, bei seiner Ver- hinderung der 2. Vorsitzende, bei Verhinderung beider, ein vom 1. Vorsitzenden bestimmter Vertreter.
Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der
abgegebenen Stimmen, es sei denn, Gesetz oder Satzung schreiben eine andere Stimmenmehrheit
Die Beschlußfassung kann wahlweise durch offene oder geheime Abstimmung erfolgen.
Letztere geschieht auf Antrag eines Mitgliedes.
Für die Wahl der Vorstandsmitglieder sowie der Kassenprüfer ist die einfache Mehrheit der
abgegeben Stimmen erforderlich.
Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten gültigen abgegebenen Stimmen auf sich
vereinen kann. Ergibt der zweite Wahlgang abermals Stimmengleichheit, so entscheidet
§ 12	Beurkundung von Beschlüssen und Niederschriften
Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung sind schriftlich abzufassen und
vom jeweiligen Leiter der Sitzung und dem Schriftführer zu unterschreiben.
§ 13 Satzungsänderung	Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. In
der Einladung ist der zu ändernde Paragraph in der Tagesordnung anzugeben. Ein Beschluß,
der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von drei Vierteln der
§ 14	Vermögen	Die Mittel des Vereins werden ausschließlich zur Erreichung des Vereinszwecks verwendet.
Niemand darf durch Ausgaben, die dem satzungsmäßigen Zweck des Vereins fremd sind oder
§ 15	Auflösung des Vereins	Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluß der Mitgliederversammlung, wobei drei Viertel der abgegebenen Stimmen für die Auflösung stimmen müssen. Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung des Vereins drei Liquidatoren. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen
an das Institut für Stadtgeschichte der Stadt Frankfurt am Main, das es unmittelbar und
§ 16	Inkrafttreten der Satzung	Die Satzung tritt am Tage ihrer Beschlußfassung in Kraft.
Frankfurt-Griesheim, den 6. April 1995
Geänderte Fassung vom 12. Dezember 2006