Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_13/vo/4/84370000036.htm
Timestamp: 2018-11-18 08:55:32
Document Index: 386981059

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 63', '§ 64', '§ 2', '§ 5', '§ 2']

4.37.036 Donau- und Schmeiental
Verordnung des Landratsamtes Sigmaringen über das Landschaftsschutzgebiet "Donau- und Schmeiental" vom 30.10.1987 (Schwäbische Zeitung, Ausgabe Sigmaringen vom 30.10.1987).
Aufgrund von §§ 22, 58 Abs. 3 und 4, § 63 Abs. 1 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetzes - NatSchG -) vom 21. Oktober 1975 (GBl. S. 654), geändert durch das Gesetz zur Bereinigung des baden-württembergischen Ordnungswidrigkeitenrechts vom 06. Juni 1983 (GBl. S. 199), wird mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Tübingen verordnet:
Die in § 2 näher beschriebenen Landschaftsteile auf den Gemarkungen Beuron, Hausen i.T. und Thiergarten der Gemeinde Beuron, Leibertingen und Kreenheinstetten der Gemeinde Leibertingen, Glashütte, Stetten a.k.M. und Storzingen der Gemeinde Stetten a.k.M., der Gemeinde Inzigkofen, Gutenstein, Oberschmeien, Unterschmeien, Laiz und Sigmaringen der Stadt Sigmaringen, der Gemeinde Sigmaringendorf, der Stadt Scheer, Ennetach, Mengen, Blochingen und Beuren der Stadt Mengen, Hundersingen der Gemeinde Herbertingen, alle im Landkreis Sigmaringen, werden zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Das Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung "Donau- und Schmeiental".
(1) Das rd. 8 500 ha große Schutzgebiet umfaßt das Donautal von der Landkreisgrenze bei Beuron bis nach Herbertingen, das Schmeiental von Storzingen bis zur Donau, die Talflanken und einige Hochflächen der Schwäbischen Alb. Es besteht aus einem Gebiet westlich der Stadt Sigmaringen (westliches Teilgebiet) und 6 Teilgebieten östlich von Sigmaringen (östliche Teilgebiete).
(2) Die Grenzen des Landschaftsschutzgebietes sind in sechs Übersichtskarten des Landratsamtes Sigmaringen im Maßstab von 1 : 25 000 und in acht Flurkarten des Landratsamtes Sigmaringen im Maßstab 1 : 5 000, gekennzeichnet und grün angelegt. Die Karten sind Bestandteil dieser Verordnung. Die Verordnung mit Karten wird beim Landratsamt Sigmaringen zur kostenlosen Einsicht durch jedermann während der Dienststunden niedergelegt.
(3) Das Schutzgebiet wird nach näherer Maßgabe der Karten durch folgende in das Schutzgebiet einbezogene sowie außerhalb des Schutzgebietes liegende Grundstücke, Straßen, Wege und Gewässer begrenzt:
1. Westlicher Teil
a) Äußere Abgrenzung
Ab der Markungsgrenze Frohnstetten-Stetten-Storzingen bei Flst. Nr. 93/2, entlang der Markungsgrenze zu Frohnstetten bis an die Kreisgrenze zum Zollernalbkreis Flst. Nr. 190/1. Entlang der Kreisgrenze zum Zollernalbkreis bis zur Markungsgrenze Jungnau Flst.Nrn. 558, 559, 561, 562, 563 bis zur Markungsgrenze Oberschmeien.
Ab der Markungsgrenze Storzingen entlang Markungsgrenze Jungnau bis Markungsgrenze Sigmaringen bei Flst.Nr. 777/1.
Ab der Markungsgrenze Oberschmeien zu Jungnau Flst. 2743, entlang dem Gemeindeverbindungsweg und Hochgesträß Flst. 2907, bis Markungsgrenze zu Laiz.
Ab der Markungsgrenze Sigmaringen Flst. 1706, entlang dem Gemeindeverbindungsweg Hochgesträß Flst. 1703/5, bis Kreuzung Kreisstraße 8208. Flst. 1703/3, von Kreuzung Kreisstraße 8208 entlang nicht katastrierten Waldweg auf Flst. 2007/7, bis Waldweg 2009/4, beim Naturdenkmal Erratischer Block Flst. 2008/3, südlich Kaserne Nonnenhof Flst. 1614/21, bis Südgrenze Flst. 1615/52, Richtung Süden bis Fußweg 315 zu Flst. 1615/45, Weg 3115/13 um Flst. 315/12 über Stein 287, 288, 289 zu Flst. 304/13, den Steinbruch beinhaltend zu Flst. 1147, 400, 407, über die Donau Flst. 518 zu 1084, auf die Südseite der Donau Flst. 1094, 1092 bis zur Markungsgrenze Laiz, Inzigkofen bei Flst. 1091.
Ab der Markungsgrenze Laiz, Inzigkofen Flst. 134, entlang Gemeindeverbindungsweg Flst. 1072/1, über die südliche und westliche Klostermauer in Inzigkofen einschließlich des Klostergeländes über Flst. 2010/3, 259, dem Feldweg Flst. 2106, bis Markungsgrenze zu Vilsingen - Dietfurt.
Ab der Markungsgrenze Dietfurt/Vilsingen entlang der Markungsgrenze zu Inzigkofen über Flst. 71, den Weg 56/2, Flst. 58, 53/1, 59/5, bis an die Donau Flst. 20/5, entlang dem Mühlkanal auf Flst. 48/5, einschließend Flst. 2/1, einem Teilbereich von 2/4, nördlich Weg 50/2, bis Markungsgrenze zu Gutenstein auf Flst. 49/3.
Ab der Markungsgrenze Gutenstein/Dietfurt Flst. 1483, ca. 600 m entlang der Markungsgrenze über den nicht katastrierten Waldweg auf Flst. 1483, zur Westgrenze bei Flst. 1264/2, in nördliche Richtung Westgrenze Flst. 1483, über Flst. 1431/2, 1430, 1430/1, dem Bahngelände 1484/1, zu Feldweg 268/2, in nordwestliche Richtung zu Flst. Donaubrücke 81/1, 85, dem Donauufer bis Eisenbahnbrücke wechselnd ans nördliche Ufer Bahngelände Flst. 1484, Weg 557/1, Flst. 716/1, 709, ans Südufer der Donau auf Flst. 718 bis Weg 827/1, schneidend 827, über 826/2, 826/1, 824, 823, südlich Feldweg 809, 1330, Flst. 1339, Feldweg 1372/1, Flst. 1411, Teilparzelle 1411/2, Flst. 1412, 1282, Teilparzelle 1298, 1272, Flst. 942, 936, 926, 927, entlang Waldgrenze zu Flst. 893, 850/1, 964, 969, 984, 980, östlich Gemeindeverbindungsweg 990, bis Markungsgrenze Thiergarten.
Ab der Markungsgrenze Thiergarten/Gutenstein (Flur 1 der Gemarkungsgrenze Hausen i. Tal) Gemeindeverbindungsweg Flst. 1509, zu Stein 66, Richtung Westen über nicht katastrierten Waldweg zu Waldstein 9 nach 1 weiter folgend dem nicht katastrierten Höhenweg bei ca. 700 m über NN folgend bis Markungsgrenze Gutenstein bei Stein 48.
Ab der Markungsgrenze Thiergarten/Gutenstein bei Waldstein 48 bzw. 89, rückläufig bis Waldstein 74, entlang dem nicht katastrierten Waldweg bis Markungsgrenze Kreenheinstetten bei Waldstein 96/121, der Markungsgrenze folgend bis zu Waldstein 92/45, Grenzpunkt Gutenstein Thiergarten-Kreenheinstetten.
Ab dem Grenzpunkt 92/45, Thiergarten-Gutenstein-Kreenheinstetten entlang südlicher Markungsgrenze zu Kreenheinstetten bis Markungsgrenze Hausen i. T.
Ab der Markungsgrenze Kreenheinstetten-Hausen i. T. südliche Markungsgrenze zu Kreenheinstetten bis Waldstein 139/118.
Ab der Markungsgrenze zu Hausen i. T. bei Waldstein 139/118, über dem nicht katastrierten Waldweg zur Landesstraße 196, diese querend den nicht katastrierten Waldweg über Flst. 1886, bis zur Markungsgrenze Leibertingen.
Ab der Markungsgrenze Kreenheinstetten entlang dem nicht katastrierten Waldweg bis zur Markungsgrenze Hausen bei Waldstein 108/34.
Ab Markungsgrenze zu Hausen Waldstein 108/34, der Markungsgrenze folgend bis Waldstein 25 in Richtung Süden über nicht katastrierten Waldweg auf Flst. 1670, bis Grundstücksgrenze zu Flst. 2022, Waldstein 51 zu 49, über nicht katastrierten Weg auf Flst. 1532, bis Stein 2, entlang Weg Flst. 1540, zu Flst. 1527, von Stein 23 über Stein 19 zu Weg Flst. 1506, Flst. 1509 durch Flst. 1497/1, Flst. 1491, 1497/2, 2009, östlich Weg 87, Flst. 2008, 2008/1, 2025, nicht katastrierten Weg auf Flst. 2026, 2020, bis Markungsgrenze an der K 8217 zu Beuron Flst. 2026.
Ab der Markungsgrenze Beuron/Leibertingen nördlich der K 8217, Flst. 111 über 178, 108/1, entlang nicht katastrierten Waldweg auf Flst. 120, 172, zur Kreisgrenze nach Tuttlingen.
In der weiteren Folge ist die Grenze des Landschaftsschutzgebietes die Kreisgrenze im Süden, Westen und Norden zum Landkreis Tuttlingen bis Markungsgrenze Hausen i. T.
Ab der Markungsgrenze Stetten, Hausen, Glashütte, Waldstein bei 3/14/94, entlang der Markungsgrenze bis Flst. 1207/4, 1363/1, östlich Weg Flst. 1312, südlich Weg Flst. 1055, bis Markungsgrenze Stetten.
Ab der Markungsgrenze Glashütte/Stetten südlich Weg Flst. 161, bis L 218, von Teilparzelle 1319, Gewann "Bei der Tafel" zu Teilparzelle 1874 "Mühlgassen", Flst. 1883, 1888, Flst. 1890 zu 1910, 2078 Tpz. 1914/1, 1949, 1951, südlich Weg 1969, bis L 197 südlich Weg Flst. 2578, Flst. 2564, auf Flst. 2569, 2616, 2674, 2664, 2651, Flst. 4324/2, Tpz. 4307 nach Flst. 4289 - 4294, westlich Weg 4285, südwestlich Weg Flst. 4242/1, 4751, südlich Weg Flst. 4744, Flst. 4726, 4727, westlich Weg Flst. 4733, 4833, 4857, nördlich Weg Flst. 4806, östlich Weg Flst. 4835, Flst. 4066, 4090, 4090/1, 4092/1, 4234, östlich Weg vom Flst. 4235/2, bis 4187, 4183, 4170, 4164, südlich des Gemeindeverbindungsweges Flst. 3126/6, bis Markungsgrenze Stetten, Frohnstetten, Storzingen.
b) Innere Abgrenzung
Ab den Flst. 159/8, Tpz. 29/25, der Donau Flst. 221/2, Flst. 222, 223, dem nicht katastrierten Rundweg auf Flst. 222, Flst. 180/2, Tpz. 202/1, Flst. 180/6, Tpz. 19/30, 19/31, 19/32, Bahndurchlaß Tpz. 19/24, Donau 221/2 Flst. 28/3, 158/1.
Flst. 702, 748, 761, 753, 754, 755, 768, 768/1, 768/2, L 277.
Flst. 97, Tpz. 25/4, 446, Flst. 114, 112, 111, 109, 103/2, 103/1, 104/1, 105, 118, 119, Tpz. 446, 25/4, Flst. 184, Tpz. 179, Flst. Weg 25/3.
Nördliche Abgrenzung Steilhang entlang innerem Flst. Teilfläche 57/1, Flst. 43/1, 42, 325, 326, 327, Tpz. 426, Flst. 425, 429, 423, äußere Begrenzung Bahngelände 446, Flst. 301, Donau Nordufer 148, bis Donaubrücke L 196, Landesstraße 277, Flst. 25/4, 97, 96, 71/2, 79, 78, 74, L 196, Flst. 10/1, 74/1, 62/3, 62/2, 61/1..
Flst. 931, 927, 1048, Tpz. 1056, 1058, 1059, 1060, 1061, Landesstraße 277, Flst. 25, 944, 942, 938, 939, 935, Tpz. 934.
Flst. 1008, inneres Flst. 1007/3, 1020, äußeres Flst. 1079, 990, 1084, 1075, 1074, 1073, 1061, 1051, Tpz. 1021.
Tpz. 16/3, westlich Donauufer Flst. 72/1, 72/4, Kanal 66/6, Landesstraße 277 Bahnübergang Flst. 67/3, 67/2, Tpz. 58/22, bis L 277, und ausgespart als Ortslage die Flst. 1486/2, 1486/7, 1486/13, 1486/14.
Die Flst. 207/3, 205, 204, 196, 191, 165, 166/1, 593/1, 228/1, 231, 238, 327, 328, 338, 334-350, teilw. 351, 352, Flst. 374, 382-384, 501, 502, 377, 585, 375/2, 30/3, 34/4, 22/5, 21, 15/1, 15/2, 60/2, 211/2, Tpz. 209, 208/1.
Weg 301/3, 309/1, Tpz. 308/1, 301/1, 302/1, teilw. 293/5- 293/2, 293/7, 293/8, 292, 288/1, Flst. 287, 68/3, 445, 444, 292, Tpz. 291/2, Tpz. 290, 436, 435/4, 435/5, Flst. 435/4, 460, 470/2, 458/11, Tpz. 1040/3, 1156/6, 1161/2, Flst. 1163/1, 1164, 1153, 1152/1, 1151, 1174/1, 1181, 1179/1, 1177/10, Tpz. 86/1, 87/2, 87/3, 89/2, 91/1, 94/2, 96/1, 109/1, 111/1, 120, 121, 107/1, 252/20, 252/17, Flst. 256, 261/2, 266/2, 266/5, 268, 269, 274, 225/1, 276.
Flst. 297, 298, 10/1, 252, 253, dem Bahngelände bis Bahnbrücke 245/1, 346, 354, 353/1, 337-369, 377 bis 379, 382, 381, 749/2, 750/2, 57/2, Schmeie bis Bahnbrücke bei Flst. 921, 849/1, 848, 851, Tpz. 866, Flst. 857, 858, 881/1, 737/1, 738, 882/1, Tpz. 883, 884, 899, 900, 830, 93/2, 837/3, L 218, 95/2, 90/1, 105, 106, 299, 293, 294, 296.
2. Östliche Teilgebiete
a) Schutzgebiet ("Donauwiesen")
Ab der Markungsgrenze Sigmaringendorf - Sigmaringen Gemeindeverbindungsweg 3042, 3041, 3040, Flst. 1350/3, 1350/4, 1421/2, 1479/1, 1474, 1482, 1466, 1468, 1469, Donau 3043/3, Flst. 1494/7, Bahngelände 2927/2, Tpz. 1602, Weg 3025/2, Bahngelände 2925, (B 32), 2891/1, an Markungsgrenze zu Sigmaringendorf.
Ab der Markungsgrenze Sigmaringen - Sigmaringendorf Flst. 1947/4, 1957/8, 1953/32, 1953/30, 64/4, Tpz. 1954/3, 156/7, Donaubrücke Donauufer bis Flst. 2079, Flst. 2078/2, 2076/1, 2076/3, 2076/4, 2076/1, Gemeindeverbindungsweg 2145/7 und 2108, bis Markungsgrenze zu Sigmaringen.
b) Schutzgebiet ("Mengener Au")
Markungsgrenze zwischen Scheer und Sigmaringendorf bis Flst. 249, von Ost nach West bis Flst. 270, Weg südlich. Donau Flst. 209/1, 208/4, bis Steinbruch Waldbühne über die Donau wechselnd zum Sportgelände 179/3, Tpz. 1120/3, Flst. 2/4, Tpz. 184/2, 185, 186, 187, 190/1, Flst. 324, 311, 305/3 bis 305/14, Bahngelände 386/4, Weg 441/3, 481/3, Tpz. 480/5, Flst. 489/1, 490/1, 514/5, Weg 585/6, (B 32), Flst. 643/3, Markungsgrenze zu Scheer im Norden.
Ab der Markungsgrenze zu Sigmaringendorf im Norden (B 32) Flst. 1119/3, 1125/7, Donaubrücke südliches Donauufer, Flst. 120, 121, 123, 124, 119, 129, 130, 132, 198, Mühlbergweg, Spielplatz 298/3, 286, 286/1, 286, 261, 474 bis südliche Markungsgrenze zu Sigmaringendorf.
c) Schutzgebiet ("Rübhalde")
Von Tpz. 358, Flst. 364, 348, Tpz. 347, 356, Rübhaldenweg Flst. 363, 376, 386/1, 386/2, 386/3, 387, 653, Markungsgrenze zu Hipfelsberg bis 637, Tpz. 642, 644, Flst. 645, 624 bis 605, 405, 420, 424/1 bis 428, Flst. 277.
d) Schutzgebiet ("Auf dem Berg")
Weg 734, Flst. 719, 748/3, 744, Weg 789, 790, Flst. 780/2, 831, 881/2, 856/1, 878, 878/1, 856/3, 856/4, Weg 856/2, Flst. 50/4, 50/5, 48/6, 48, 532, 532/1, 531/3, 533/2, 533/4, 533/6, 533/8, 529/7 bis 529/2, Flst. 526, 521/4, 528, 561/2, 561/1, 535, 559, 536, 537, 538, 544, 545, 546, 545, 583/1, 840, 592, 774, 766, 765, 608, Feldweg Nr. 10, Weg 2010/1.
e) Schutzgebiet ("Donauau")
Feldweg 1244, Kreisstraße 8262, Flst. 1141 bis Markungsgrenze Blochingen im Norden.
Ab der Markungsgrenze Scheer/Blochingen K 8262 Flst. 861 bis Flst. 896, 877, 876, 874, 875, 730/1, 732, 792, 793, 791, 790, 788, 787, 785, Tpz. 784/1, Flst. 756, 757, 758, 766, 769, 770, 212/3, 212/4, 213/2, 222/2, Donaubrücke zum Südufer 658/1, 684/2, 661/2, 661/4, 663/2, südliche Donauufer bis Markungsgrenze Scheer.
Ab Donauufer Markungsgrenze Blochingen-Ennetach bis Markungsgrenze Scheer Flst. 1260/9.
Donauufer Markungsgrenze Ennetach Flst. 921/1, 920/2, Markungsgrenze Ennetach.
Donauufer ab Markungsgrenze Scheer Parz. 1289/1, bis 1326/4, Markung Scheer.
Markungsgrenze Ennetach Flst. 906/3, 906/2, Weg 957/1, Flst. 850, 849, 971, über die Donau nach Norden Flst. 967, 1248/2, 1249, 1252 bis 1250/1.
Umgrenzt durch das linksseitige Donauufer von der Einmündung Staukanal "Buck" bis zum Auslauf.
Von Ost nach West auf der linken Staukanalseite durch Flurstück 922, 917, 915, 925, 934, 938, 941, 960, 914, 965, 966 und 967.
f) Schutzgebiet ("Donauhang")
Ab Markungsgrenze Beuren Tpz. 363/10 bis 364/1, Flst. 371/7, 375, Tpz. 376, 392/1, 392/2, 392/5, 392/6, 392/7, 392/8, 392/9, Flst. 392/11, Tpz. 392/13, Flst. 569, 567, 566, 571, 565, 573/2, 574/2, 578/2, 578, 585, 586, 627/2, 628/4, 630/3, 630/4, 631/2, 618, 617, 635, 636, 636/30, 639/30, 639/26, 652, 645, 647, 648, 650, 651, 653, 235/1 über Donau 225, zum Nordufer 229, Tpz. 303, Flst. 304, 305, 317/3, 317/1, 320, 320/1, 320/3, 319/1, 375/1, 375/2, 377, 379, 380, 1529, 1520, 1531/2, 1531/1, 1532, 1501 bis 1507, K 8262, Flst. 90/1, Richtung Beuren bis Markungsgrenze zu Beuren.
Ab der Markungsgrenze Blochingen K 8262, Flst. 1055, 1053, 1056, Feldweg 1074, 483, 484, 41, 36, 39, 507, 507/3, Tpz. 508/2, 509, Flst. 515, 514, 650/1, K 8262, Flst. 650, bis Markungsgrenze Hundersingen.
Ab der Markungsgrenze Beuren/Hundersingen K 8262, Flst. 98/4, den Weg 993, Weg 1031, Flst. 1054, Tpz. 1053/8 bis 1053/1, Tpz. 1052, 1048/2, Flst. 1045/6 bis 1045/3, Flst. 106, 118/2, 121 bis 126, 1071/1, 1070/2, 2357 Weg 2358, Weg 2355, 1012/3, zum Südufer Donau Flst. 1185/1, 2245, Weg 2239, Weg 1191, Weg 1230, Flst. 1251, bis 1253/3, 1221/3, 1222/1, 1218/2, 1218/1, 1217, 1214/1, Tpz. 1213, bis Markungsgrenze zu Beuren. Von K 8261 über die Donau Nordufer Flst. 212, Weg 210, Weg 190/1, Flst. 175, Tpz. 177/1, 293, Flst. 292/1, 292/2, Tpz. 284, 283, 282, 281/1, 280, Weg 276, K 8261, Flst. 321, nach Norden bis Parkplatz 321/2, K 8261 bis Kreisgrenze, Kreisgrenze zu Biberach nach Osten und Süden über Donau auf Tpz. 3014, Weg 1674, Weg 1689, Weg 1822, Weg 2043, Weg 2044, Weg 2115, Weg 2123, K 8261, Flst. 2664, Weg 2192, Weg 2239, die Ostrach einbezogen zur K 8261 zurück.
Markungsgrenze Hundersingen-Beuren Flst. Tpz. 652, 592, Weg 602, Weg 575/1, 685/1, Weg 700/3, bis Markungsgrenze zu Blochingen bei Flst. 702.
(4) Im Falle eines Widerspruches zwischen den in den Karten eingetragenen Grenzen des Landschaftsschutzgebietes und der textlichen Beschreibung gelten die in den Karten getroffenen Festlegungen.
Wesentlicher Schutzzweck ist die Erhaltung der charakteristischen Landschaft
des Donautales im Bereich des Donaudurchbruches, des Schmeientales und der Albfläche mit ihrer durch den Wechsel der geologischen Formationen bedingten außerordentlichen Schönheit in eindrucksvollen Felspartien und Höhlensystemen sowie dem Wechsel von Wald und Waldlichtungen, mit ihrer Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt in Hangwäldern, Feuchtwiesen an zahlreichen Quellhorizonten, Trockenrasen, zahlreichen gefährdeten oder vom Aussterben bedrohten Arten teils präalpiner bis alpiner und submediterraner Formen,
sowie von Teilen des Donautales im Bereich des oberschwäbischen Molassebeckens mit einem bewegten Relief, buntem Wechsel der Nutzungsformen in Streuobstwiesen, Äckern, Böschungen, Lesesteinhecken und Halbtrockenrasen, Quellbereichen und Röhrichten, mit Altwasser- und Auewaldresten als eines der bedeutendsten Erholungsgebiete des Landes und als Gebiet zahlreicher wertvoller Biotope mit für den Naturhaushalt entscheidender ökologischer Ausgleichsfunktion.
In dem Landschaftsschutzgebiet sind alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern und dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen, insbesondere, wenn dadurch
8. das Zelten oder Abstellen von Kraftfahrzeugen für mehr als einen Tag und das Aufstellen von Wohnwagen oder Verkaufsständen außerhalb der zugelassenen Plätze;
10. Neuaufforstungen, Umwandlungen von Wald oder die wesentliche Änderung der Bodennutzung auf andere Weise;
11. die endgültige Beseitigung oder Änderung von wesentlichen Landschaftsbestandteilen wie Bäume, Hecken, Gebüsche, Steinriegel, Feld- und Ufergehölze, Schilf- und Rohrbestände, die zur Zierde und Belebung des Landschaftsbildes beitragen oder im Interesse der Tierwelt Erhaltung verdienen;
13. Anlage oder Veränderung von Flugplätzen einschließlich Modellflugplätzen.
3. für die ordnungsgemäße Unterhaltung der Straßen, Wege, Plätze und Gewässer, ausgenommen Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Nr. 11;
4. für die regelmäßig wiederkehrenden Unterhaltungsarbeiten an Ver- und Entsorgungsanlagen einschließlich -leitungen;
2. der Vollzug zu einer offenbar nicht beabsichtigten Härte führen würde und die Abweichung mit den öffentlichen Belangen vereinbar ist.
(3) Die Befreiung wird vom Landratsamt Sigmaringen als untere Naturschutzbehörde erteilt. Bei schwerwiegenden Eingriffen bedarf die Erteilung der Befreiung der vorherigen Zustimmung des Regierungspräsidiums Tübingen als höhere Naturschutzbehörde.
(2) Gleichzeitig treten die Anordnungen
des Landratsamtes Sigmaringen zum Schutze von Landschaftsteilen und Landschaftsausschnitten gegen Verunstaltung im Donautal vom 09.05.1950,
des ehemaligen Landratsamtes Stockach zum Schutze des Donautals und seiner Seitentäler vom 28.03.1950,
des ehemaligen Landratsamtes Stockach zum Schutze des Donautals und seiner Seitentäler vom 06.05.1958,
des Landratsamtes Sigmaringen zum Schutze von Landschaftsteilen im Kreis Sigmaringen vom 27.02.1957
sowie folgende Teile der Verordnung zum Schutz von Landschaftsbestandteilen und Landschaftssteilen im ehemaligen Kreis Saulgau vom 25.09.1960
a) 9.8. Steilufer der Donau bei Beuren und Hundersingen
b) 9.9. Steilufer der Donau bei Blochingen
c) 9.22. Ruhhalde
Ebenfalls außer Kraft tritt die Verordnung zum Schutze von Landschaftsteilen in den Kreisen Hechingen, Reutlingen, Sigmaringen vom 13.02.1955 mit der Änderung der Verordnung des Landschaftsschutzgebietes Laucherttal vom 03.02.1959, soweit sie das sich aus § 2 ergebende neue Landschaftsschutzgebiet betrifft.
Sigmaringen, den 30.10.1987
Durch VO vom 26.06.1992 (NSG 4205 "Untere Au") Fläche um 20 ha verringert.
Durch VO vom 07.10.1996 (NSG 4274 "Blochinger Sandwinkel") Fläche um 22 ha verringert.
. 2. Ergänzungslieferung 1988 9.16