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Timestamp: 2016-10-26 04:18:55
Document Index: 316460556

Matched Legal Cases: ['Art. 121', 'Art. 121', 'Art. 99', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 127', 'Art. 65', 'Art. 66']

2F_6/2013 (25.03.2013)
2F_6/2013
Rechtswissenschaftliche Fakult�t der Universit�t Z�rich,
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 2C_70/2013 vom 18. Februar 2013.
X.________ studiert(e) an der Universit�t Z�rich Rechtswissenschaft im Bachelor-Studiengang. Am 5. Januar 2012 legte sie zum dritten Mal die Modulpr�fung Wirtschaftswissenschaft ab. Am 6. Januar 2012 machte sie unter Hinweis auf ein Arztzeugnis, das ihr f�r den 3. bis 6. Januar 2012 Arbeitsunf�higkeit bescheinigt, geltend, sie habe die Pr�fung wegen Krankheit in pr�fungsunf�higem Zustand geschrieben, weshalb sie um Annullierung der Pr�fung ersuchte. Am 22. Februar 2012 wurde ihr mitgeteilt, dass sie die Pr�fung nicht bestanden habe, und mit Verf�gung vom 24. Februar 2012 wies das Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t das Annullierungsgesuch ab. Die kantonalen Rechtsmittel blieben erfolglos. Mit Urteil 2C_70/2013 vom 18. Februar 2013 trat das Bundesgericht auf die gegen das diesbez�gliche Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 9. Januar 2013 erhobene Beschwerde mangels einer den gesetzlichen Anforderungen gen�genden Begr�ndung nicht ein.
Mit Revisionsgesuch vom 14. M�rz 2013 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil 2C_70/2013 vom 18. Februar 2013 sei aufzuheben und es sei das bei den Akten liegende, dem Bundesgericht am 1. Februar 2013 per Post eingereichte Schreiben der Psychiatrischen Universit�tsklinik Z�rich vom 1. Februar 2013 zu ber�cksichtigen; es sei ein neuer materieller Entscheid zu f�llen gest�tzt auf die neu zu ber�cksichtigende Tatsache, dass sie aufgrund einer chronischen psychiatrischen Erkrankung nur bedingte Einsicht in ihre gesundheitlichen Einschr�nkungen habe, und es sei ihr gest�tzt darauf die Wiederholung der Pr�fung vom 5. Januar 2012 zu erm�glichen.
2.1 Die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts kann verlangt werden, wenn einer der in Art. 121 - 123 BGG genannten Revisionsgr�nde gegeben ist. Die Gesuchstellerin beruft sich auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG; danach kann ein Entscheid revidiert werden, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht ber�cksichtigt hat.
2.2 Das Bundesgericht hat am 18. Januar 2013 einen Nichteintretensentscheid gef�llt. Der angerufene Revisionsgrund muss sich auf den massgeblichen Nichteintretensgrund beziehen.
Die Gesuchstellerin f�hrt aus, sie habe am 1. Februar 2013 "kommentarlos" ein vom 1. Februar 2013 datiertes Arztzeugnis ihres Psychiaters zuhanden des Bundesgerichts zur Post gegeben; es m�sse am Montag, 4. Februar 2013, beim Gericht eingetroffen sein.
Bei den Akten des Verfahrens 2C_70/2013 befinden sich folgende Eingaben der Gesuchstellerin: Eine mit A-Post versandte Beschwerdeanmeldung vom 15. Januar 2013, welcher ein unvollst�ndiges Exemplar des Urteils des Verwaltungsgerichts vom 9. Januar 2013 beigelegt ist; eine ebenfalls mit A-Post versandte sieben Zeilen aufweisende Rechtsschrift vom 20. Januar 2013, wobei gleichzeitig aufforderungsgem�ss ein vollst�ndiges Exemplar des verwaltungsgerichtlichen Urteils nachgereicht wurde; ferner ging am 25. Januar 2013 ein kurzes Schreiben vom 23. Januar 2013 ein, welchem die Kopie einer Visitenkarte der Psychiatrischen Universit�tsklinik Z�rich, Sozialpsychiatrisches Zentrum Limmattal, beigelegt war; schliesslich traf beim Bundesgericht am 6. Februar 2013 ein undatiertes Schreiben ein, welchem allein das �ber die Beschwerdemodalit�ten informierende Schreiben des Bundesgerichts vom 17. Januar 2013 beigef�gt war. Ein am 1. Februar 2013 zur Post gegebenes Dokument enth�lt das Dossier 2C_70/2013 nicht.
Es w�re Sache der Gesuchstellerin zu belegen, dass die von ihr behauptete Sendung dem Bundesgericht zugekommen sei. Sie tut dies nicht. Der entsprechende Nachweis bliebe indessen ohne Nutzen. Beim Dokument, das sie im ersten Verfahren eingereicht haben will, handelt es sich um eine von Dr. med. Konrad Hitz, Oberarzt des Zentrums f�r Soziale Psychologie Ambulatorium Limmattal, am 1. Februar 2013 ausgestellte Erl�uterung zur im urspr�nglichen kantonalen Verfahren aufgelegten Krankschreibung vom 3. bis 6. Januar 2012. Die Gesuchstellerin h�tte im kantonalen Verfahren jeden Anlass gehabt, eine solche Erl�uterung beizubringen; im Verfahren 2C_70/2013 w�re sie mithin ein nach Art. 99 BGG unzul�ssiges Novum gewesen. Ohnehin aber w�re damit der durch Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG vorgegebenen Begr�ndungspflicht nicht Gen�ge getan worden. Selbst wenn die fragliche Best�tigung dem Bundesgericht vorgelegen h�tte, w�re sie im Hinblick auf die Beurteilung der Formg�ltigkeit der Beschwerde offensichtlich nicht erheblich gewesen.
Der geltend gemachte Revisionsgrund ist nicht gegeben. Das Gesuch ist ohne Schriftenwechsel abzuweisen (Art. 127 BGG).
2.3 Die bundesgerichtlichen Kosten (Art. 65 BGG) sind der Gesuchstellerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt.
Dieses Urteil wird der Gesuchstellerin, der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.