Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-laborgebaude-ikft-66358
Timestamp: 2019-09-16 10:24:00
Document Index: 255080518

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 51', '§ 55', '§ 34', '§ 51', '§ 55', '§39', '§ 47']

Ergebnis: Neubau Laborgebäude IKFT“ KIT Campus Nord
Anerkennung: hks architekten, Erfurt
„Neubau Laborgebäude IKFT“ KIT Campus Nord	, Eggenstein-Leopoldshafen/ Deutschland
wa-2023827
Facility Management (FM), Bauprojekte (BP)
Zweiphasiger interdisziplinärer städtebaulicher Ideen- und hochbaulicher Realisierungswettbewerb
Das Institut für Katalyseforschung und –technologie (IKFT) ist derzeit in einem Bestandsgebäude auf dem Campus Nord des KIT untergebracht, das in Struktur und Funktionalität nicht mehr den Anforderungen entspricht, die sich aus den Aufgabenbereichen des IKFT ergeben.
2013/2014 wurde daher eine erste Vorstudie für den Neubau eines Institutsgebäudes erstellt, die 2014 in einem zweiten Schritt weiterentwickelt wurde. Im Rahmen der Studie wurde ein Gebäudekonzept entwickelt, das die verschiedenen Nutzungsbereiche des IKFT in einem Gebäudekomplex zusammenführt und in zwei Bauabschnitten umgesetzt werden kann.
Entgegen der Standortuntersuchungen aus der Vorstudie wurde beschlossen, das Institutsgebäude für das IKFT an der Büchenauer Straße im Entrée-Bereich des Campus Nord zu errichten. Da das Gebäude als erster Neubau im repräsentativen Entrée-Bereich maßstabsgebend für die zukünftige Entwicklung des „Gesicht des Campus“ ist, wurde die Durchführung eines zweiphasigen Wettbewerbs beschlossen, der in einer ersten Phase als städtebaulicher Ideenwettbewerb das ausgewiesene Planungsgebiet entlang der Büchenauer Straße in seiner Gesamtheit betrachten soll und in der zweiten Phase als hochbaulicher Realisierungswettbewerb ein Gebäudekonzept für den Neubau des Laborgebäudes IKFT entwickelt und vertieft.
Aus dem städtebaulichen Ideen- und hochbaulichen Realisierungswettbewerb erwartet der Auslober Ideen und Vorschläge zur inhaltlichen, funktionalen und gestalterischen Neuordnung des Liegenschaftsbereiches KIT- Campus Nord – Büchenauer Straße mit angrenzenden Bereichen. Bestandteil der Planungsaufgabe ist die Baumaßnahme „Neubau Laborgebäude IKFT“ in zwei Bauabschnitten, insbesondere unter Berücksichtigung von Aspekten des Nachhaltigen Bauens.
03/05/2018 S85 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Eggenstein-Leopoldshafen: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2018/S 085-192160
Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Facility Management (FM), Bauprojekte (BP) Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, Gebäude 141
Hauptadresse: www.kit.edu/
Andere: Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Andere Tätigkeit: Forschung und Lehre
Zweiphasiger interdisziplinärer städtebaulicher Ideen- und hochbaulicher Realisierungswettbewerb „Neubau Laborgebäude IKFT“ KIT Campus Nord
Die Kurzbeschreibung zum Wettbewerbsverfahren kann auf der Homepage des Wettbewerbsbetreuers Architekturbüro Thomas Thiele im Bereich Wettbewerbe heruntergeladen werden (architekturbuero-thiele.de/). „Anlass und Zweck des Wettbewerbs“. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) plant im Entréebereich des Campus Nord an der Büchenauer Straße einen Neubau für das Institut für Katalyseforschung und –technologie (IKFT). Da das Institutsgebäude als erster Neubau im repräsentativen Entréebereich maßstabsgebend für die zukünftige Entwicklung des „Gesichts des Campus“ ist, wurde die Durchführung eines zweiphasigen interdisziplinären städtebaulichen Ideen- und hochbaulichen Realisierungswettbewerbs beschlossen, der in der ersten Phase das ausgewiesene Planungsgebiet entlang der Büchenauer Straße in seiner Gesamtheit betrachten soll und in der zweiten Phase ein Gebäudekonzept für den Neubau des Laborgebäudes IKFT entwickelt und vertieft. Aus dem städtebaulichen Ideen- und hochbaulichen Realisierungswettbewerb erwartet der Auslober Ideen und Vorschläge zur inhaltlichen, funktionalen und gestalterischen Neuordnung des Liegenschaftsbereiches KIT- Campus Nord – Büchenauer Straße mit angrenzenden Bereichen. Bestandteil der Planungsaufgabe ist die Baumaßnahme „Neubau Laborgebäude IKFT“ in 2 Bauabschnitten unter Berücksichtigung von Aspekten des Nachhaltigen Bauens. Das Raumprogramm des IKFT umfasst eine Programmfläche von insg. ca. 9 629 m2 (NRF ohne Verkehrsflächen). Die Programmfläche unterteilt sich in eine Fläche von ca. 4 215 m2 im 1. Bauabschnitt und um ca. 5 414 m2 im 2. Bauabschnitt. Die Programmfläche gliedert sich in die folgenden Bereiche: — Laborbereich ca. 3 350 m2, — Werkstätten ca. 1 281 m2, — Büro- und Verwaltungsbereich ca. 2 553 m2, — Technikum ca. 700 m2, — allg. Technikflächen ca. 1 745 m2. Im 1. BA sind folgende Flächenanteile nachzuweisen: — Laborbereich ca. 1 440 m2, — Werkstätten ca. 964 m2, — Büro- und Verwaltungsbereich ca. 1 066 m2, — allg. Technikflächen (anteilig) ca. 745 m2. „Planungsleistungen“. — Objektplanung Gebäude und Innenräume (HOAI § 34), — Fachplanung Tragwerksplanung (HOAI § 51), — Fachplanung Technische Ausrüstung (HOAI § 55). „Vergabegegenstand“. Der Auftraggeber wird bei der Realisierung des Bauvorhabens unter Berücksichtigung der Empfehlung des Preisgerichts einen der Preisträger (interdisziplinäres Planungsteam/Generalplaner) stufenweise mit der Ausarbeitung der Leistungsphasen 2 – 5 gemäß § 34, § 51 und § 55 HOAI für beide Bauabschnitte beauftragen. Die stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsphasen 6 bis 8 wird unter Vorbehalt in Aussicht gestellt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Die Kurzbeschreibung zum Wettbewerbsverfahren kann auf der Homepage des Wettbewerbsbetreuers Architekturbüro Thomas Thiele im Bereich Wettbewerbe heruntergeladen werden (architekturbuero-thiele.de/). Der Wettbewerb wird als nicht offener Wettbewerb ausgelobt. Zur Begrenzung der Teilnehmerzahl auf insg. etwa 30 Teilnehmer in Phase 1 (davon 5 vorab ausgewählte Büros) wird ein vorgeschaltetes Bewerbungsverfahren mit Losverfahren durchgeführt. Aus den Teilnehmern der Phase 1 werden max. 12 Teilnehmer im Rahmen einer ersten Preisgerichtssitzung für die zweite Bearbeitungsstufe (Phase 2) benannt. „Grundsätze“. Zur Überprüfung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit der Bewerber werden eindeutige und nicht diskriminierende Kriterien festgelegt. Dabei wird differenziert zwischen formalen Kriterien für die Zulassung zum Auswahlverfahren und inhaltlichen Kriterien zur Beurteilung der Eignung im Auswahlverfahren. „Zulassung“. Bewerber, die zur Auswahl zugelassen werden wollen, müssen den folgenden formalen Zulassungskriterien ausnahmslos genügen: — Fristgerechte Abgabe der Bewerbererklärung, — Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation, — Nachweis der geforderten Referenzprojekte, — Bewerbererklärung mit Bestätigung über die Führung eines eigenen Architekturbüros sowie mit Angaben zur Verknüpfung mit anderen Unternehmer. Bewerber qualifizieren sich durch die Erfüllung der formalen Kriterien für die qualitative Auswahl. „Auswahl“. Den Nachweis der fachlichen Eignung und Kompetenz erbringen die Bewerber in Form von. — max. 4 Referenzprojekten Hochbau (Kat. A) sowie entweder, — einem Referenzprojekt Städtebauliches Projekt (Kat. B) oder, — einem Referenzprojekt Freianlagenplanung (Kat. C). In denen sie darlegen, inwieweit sie den Auswahlkriterien genügen. Für den Nachweis des Städtebaulichen Projekts bzw. des Freianlagenprojekts ist eine Eintragung in die jeweilige Fachliste nicht erforderlich. „Auswahlkriterien“. A Hochbauprojekt. 1) Referenzprojekt „Neubau oder Umbau/Sanierung Büro- und Laborgebäude“, Laboranteil mind. 25 % 2) Referenzprojekt „Neubau oder Umbau/Sanierung allgemein mit öffentlichem Auftraggeber“ 3) Referenzprojekt „Neubau oder Umbau/Sanierung allgemein“ 4) Referenzprojekt „Wettbewerbserfolg“ 5) Referenzprojekt „ausgezeichnetes realisiertes Projekt“ B Städtebauliches Projekt. Städtebaulicher Entwurf oder Wettbewerbserfolg städtebauliches Projekt (Preis, Anerkennung). C Freianlagenplanung (§39 HOAI oder § 47 HOAI). Entwicklung öffentlicher Platzflächen und Wegeverbindungen. Bei Kategorie A sind die Auswahlkriterien erfüllt, wenn die Referenz Nr. 1 oder insgesamt mind. 40 Punkte aus einer Kombination der Referenzen Nr. 2 bis 5 nachgewiesen werden können. Zusätzlich zu den 5 vorab ausgewählten Teilnehmern nach Pkt. IV.1.7 werden weitere 25 Teilnehmer ausgewählt. Qualifizieren sich mehr als 25 Teilnehmer, entscheidet das Los. „Verhandlungsverfahren“. Die fachliche Eignung für die Fachplanungsleistungen Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung ist erst zum Verhandlungsverfahren nachzuweisen. Dies kann ggf. durch Inanspruchnahme der Qualifikation von Fachingenieuren (Eignungsleihe) erfolgen. Es wird jedoch empfohlen, bereits die Bearbeitung der Phase 2 in einem interdisziplinären Planungsteam (Generalplaner) mit Ingenieurinnen/Ingenieuren der Fachrichtungen Tragkonstruktion und Technische Ausrüstung vorzunehmen. „Eignungskriterien“. Den Nachweis der fachlichen Eignung und Kompetenz für die Fachplanungsleistungen Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung erbringen die Teilnehmer jeweils in Form von. — einem Referenzprojekt 1 „Technische Ausrüstung bzw. Tragwerksplanung für einen Neubau oder Umbau/Sanierung Büro- und Laborgebäude“ (Laboranteil mind. 25 %) oder, — 2 Referenzprojekten 2 „Technische Ausrüstung bzw. Tragwerksplanung für einen Neubau oder Umbau/Sanierung allgemein mit öffentlichem Auftraggeber“. In denen sie darlegen, inwieweit sie den geforderten Eignungskriterien genügen.
Beruf angeben: Architekt/-in
kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln/Leipzig
Arbeitsgemeinschaft kleyer.koblitz.letzel.freivogel Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin + LANKES KOENGETER Architekten GbR, Berlin
Arbeitsgemeinschaft Horinek Weber ASPLAN Architekten, Kaiserslautern + AV1 Architekten GmbH, Kaiserslautern
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Das Preisgericht wird bei der Bewertung und Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten die folgenden Kriterien anwenden (die Reihenfolge stellt keine Rangfolge oder Gewichtung dar): 1) städtebauliches und architektonisches Konzept — Qualität des städtebaulichen und freiräumlichen Konzeptes, — Qualität des architektonischen und gestalterischen Konzeptes. 2) Nutzungskonzept und Funktionalität 3) Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit (BNB Zertifikat in Silber)
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Der Auslober stellt für die Teilnehmer der Phase 2 einen Betrag von insgesamt 320 000 EUR (netto) als Bearbeitungsentgelt sowie für Preise und Anerkennungen zur Verfügung. Jeder Teilnehmer der Phase 2 erhält ein Bearbeitungsentgelt in Höhe von 10 000 EUR (netto). Folgende Aufteilung der Wettbewerbssumme von 200 000 EUR (netto) ist vorgesehen: 1) Preis 80 000 EUR 2) Preis 60 000 EUR 3) Preis 40 000 EUR 2 Anerkennungen je 10 000 EUR Das Preisgericht kann, wenn es dies einstimmig beschließt, die Wettbewerbssumme anders aufteilen.
Frau Prof. Dörte Gatermann, Dipl.-Ing., Architektin, Köln
Herr Jens Kuchenbecker, Dipl.-Ing., Architekt, Forschungszentrum Jülich
Frau Prof. Ulrike Lauber, Dipl.-Ing., Architektin, München
Herr Johannes Löbbert, Dipl.-Ing., Architekt, Berlin
Herr Prof. Peter Pfab, Ministerialrat OBB, Dipl.-Ing., Architekt, Pullach
Herr Ralf Streckwall, Dipl.-Ing., Architekt, MDC Berlin
Herr Prof. Tobias Wulf, Dipl.-Ing., Architekt, Stuttgart
Herr Prof. Dr. Nicolaus Dahmen, IKFT – stellvertretender Institutsleiter, KIT
Herr Dr.-Ing. Frank Lang, Architekt, Stabstelle Zukunftscampus, KIT
Frau Gisela Nobis-Fritzen, BMUB, Ministerialrätin, Dipl.-Ing., Architektin, Bonn
Herr Prof. Dr.-Ing. Jörg Sauer, IKFT – Kollegiale Leitung und Sprecher, KIT
Herr Reinhard Subbert, Leiter DE Facility Management, KIT
Herr Werner Uher, Dipl.-Ing., Architekt und Stadtplaner, Leiter Abteilung Bauprojekte, KIT
Herr Markus Hammes, Dipl.-Ing., Architekt, Stuttgart
Herr Eckhard Rohde, Dipl.-Ing., Architekt, Dresden
Frau Elisabeth Steinheuer, BMUB, Oberamtsrätin, Dipl.-Ing., Bonn
Herr Prof. Dr. Felix Studt, IKFT – Kollegiale Leitung und Sprecher, KIT