Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F09-11-2007-5D_121-2007
Timestamp: 2016-10-24 18:29:17
Document Index: 225378255

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 74', 'Art. 74', 'Art. 113', 'Art. 113', 'Art. 114', 'Art. 75', 'Art. 10']

5D_121/2007 (09.11.2007)
5D_121/2007/bnm
Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern (Verwaltungsrechtliche Abteilung) vom 12. Oktober 2007.
in die als subsidi�re Verfassungsbeschwerde entgegengenommene Eingabe gegen das Urteil vom 12. Oktober 2007 des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, das eine Beschwerde des Beschwerdef�hrers X.________ gegen die (durch die Anwaltskammer des Kantons Bern erfolgte) Abweisung seines Gesuchs um Moderation der ihm vom Beschwerdegegner (f�r die Prozessvertretung im Zusammenhang mit scheidungsrechtlichen Unterhaltsbeitr�gen) gestellten Honorarrechnung �ber Fr. 8'285.20 (Honorar Fr. 7'500.--, Auslagen Fr. 200.--, MWSt Fr. 585.20) abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist,
dass gegen den in einer verm�gensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid im Sinne von Art. 72 Abs. 2 lit. b BGG des Verwaltungsgerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gem�ss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidi�re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdef�hrers als solche entgegengenommen worden ist,
dass diese Beschwerde, die sich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide richten kann (Art. 113 BGG, Art. 114 BGG i.V.m. Art. 75 Abs. 1 BGG), zum vornherein unzul�ssig ist, soweit die Beschwerdef�hrer den Entscheid der Anwaltskammer mitanfechten,
dass das Verwaltungsgericht im angefochtenen Urteil erwog, als Nichtanw�ltin d�rfe Y.________ den Beschwerdef�hrer X.________ vor Verwaltungsgericht nicht vertreten, die von ihm aufgeworfenen materiellrechtliche Fragen (betreffend angeblich unsorgf�ltige Mandatsf�hrung, das Zustandekommen eines Vergleichs und die H�he der im Prozess streitigen Unterhaltsbeitr�ge) k�nnten nicht Gegenstand des auf die �berpr�fung der Angemessenheit des Honorars beschr�nkten Moderationsverfahrens sein, den auf Grund der Klage- und Widerklagebegehren festzusetzenden Streitwert habe die Vorinstanz zu Recht mit Fr. 198'654.-- bis Fr. 207'654.-- bestimmt, weshalb die Normalgeb�hr gem�ss Art. 10 Bst. a des bernischen Anwaltsgeb�hrendekrets Fr. 7'900.-- bis Fr. 35'400.-- betrage und die vom Beschwerdegegner in Rechnung gestellte Normalgeb�hr von Fr. 7'500.-- (in Anbetracht der langen Mandatsdauer und des erheblichen Zeitaufwandes von 53 Stunden) ungeachtet der vergleichsweisen Prozesserledigung tarifkonform sei,
dass sich die Beschwerdef�hrer in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht mit den entscheidenden Erw�gungen des Verwaltungsgerichts auseinandersetzen,
dass sie (abgesehen von der pauschalen, gegen die Anwaltskammer gerichteten R�ge der Rechtsverweigerung) ebenso wenig die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte geltend machen,
dass sie erst recht nicht nach den erw�hnten gesetzlichen Anforderungen anhand der entscheidenden Erw�gungen des Verwaltungsgerichts aufzeigen, inwiefern dessen Urteil verfassungswidrig sein soll,
dass dies insbesondere f�r die Vorbringen gilt, mit denen die Beschwerdef�hrer die inhaltliche Richtigkeit der Klagebegehren bestreiten, die Klageschrift kritisieren, den Anw�lten und dem Richter im damaligen Prozess arglistiges Verhalten vorwerfen und sorgfaltswidrige Mandatsf�hrung behaupten, zumal diese R�gen weder Gegenstand des kantonalen Moderationsverfahrens bildeten noch Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens sein k�nnen,
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 1'000.-- wird den solidarisch haftenden Beschwerdef�hrern auferlegt.