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Timestamp: 2016-10-21 15:01:41
Document Index: 269046429

Matched Legal Cases: ['Art. 90', 'Art. 75', 'Art. 72', 'Art. 74', 'Art. 100', 'Art. 46', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 29', 'Art. 8', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 125', 'Art. 125', 'BGE', 'BGE', 'Art. 125', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 277', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 125', 'Art. 125', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 125', 'Art. 29', 'Art. 66', 'Art. 68']

5A_24/2016 (23.08.2016)
5A_24/2016 � � Urteil vom 23. August 2016
Bundesrichter Marazzi, Hermann, Sch�bi, Bovey,
vertreten durch Rechtsanwalt Pascal Diethelm,
A.A.________ (geb. 1966) und B.A.________ (geb. 1966) heirateten am 23. Mai 1990. Aus ihrer Ehe gingen die S�hne C.A.________ (geb. 1991) und D.A.________ (geb. 1995) hervor.
Mit Entscheid vom 6./7. November 2014 schied das Bezirksgericht Arbon die Ehe. Soweit vor Bundesgericht noch streitig, verurteilte es A.A.________, B.A.________ ab Rechtskraft des Urteils bis zu ihrem ordentlichen AHV-Alter monatlich im Voraus nachehelichen Unterhalt von Fr. 6'000.-- zu bezahlen (Ziff. 4a), wobei sich dieser auf Fr. 5'180.-- reduziert, solange A.A.________ nachweislich f�r den Unterhalt des vollj�hrigen Sohnes D.A.________ aufkommt und dieser noch keine ordentliche Erstausbildung abgeschlossen hat (Ziff. 4b). Das Bezirksgericht Arbon regelte ausserdem den Vorsorgeausgleich (Ziff. 2) und wies eine Konkubinatsklausel ab. Schliesslich auferlegte es A.A.________ die Verfahrensgeb�hr von Fr. 12'000.-- und verpflichtete ihn, B.A.________ eine Entsch�digung von Fr. 20'556.70 (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen (Ziff. 5 und 6).
C.a.�A.A.________ erhob Berufung beim Obergericht des Kantons Thurgau. Er stellte das Begehren, die monatlichen Frauenalimente auf Fr. 2'300.-- zu bestimmen. Eventualiter seien sie bis zum Abschluss von D.A.________s Erstausbildung auf Fr. 3'659.10 und anschliessend auf Fr. 4'559.10 festzusetzen, je unter Vorbehalt einer Reduktion zufolge tieferer Steuerbelastung von B.A.________. In seiner Replik vom 27. M�rz 2015 �nderte bzw. pr�zisierte A.A.________ seine Antr�ge zum Unterhalt dahingehend, dass er zu verpflichten sei, B.A.________ bis zu ihrem Eintritt ins ordentliche AHV-Alter einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 2'300.-- zu bezahlen. Eventualiter sei der monatliche Unterhaltsbeitrag bis zum Abschluss der Erstausbildung des Sohnes D.A.________ auf Fr. 2'300.-- und anschliessend auf h�chstens Fr. 2'690.-- festzulegen. Zudem beantragte A.A.________, den erstinstanzlichen Kostenentscheid entsprechend dem Ausgang des oberinstanzlichen Verfahrens anzupassen.
C.b.�Mit Entscheid vom 30. Juli 2015 setzte das Obergericht die monatlichen Frauenalimente wie folgt fest: Fr. 5'860.-- ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zum ordentlichen AHV-Alter von B.A.________ (Ziff. 4a). Dieser Betrag reduziert sich auf Fr. 4'860.--, solange der Sohn D.A.________ noch keine ordentliche Erstausbildung abgeschlossen hat (Ziff. 4b). Der erstinstanzliche Kostenspruch wurde best�tigt (Ziff. 5a). A.A.________ wurde verpflichtet, f�r das Berufungsverfahren eine Verfahrensgeb�hr von Fr. 14'000.-- zu bezahlen (Ziff. 5b) und B.A.________ mit Fr. 12'456.-- (zzgl. MWST) zu entsch�digen. Der Entscheid wurde am 19. November 2015 versandt und A.A.________ am 27. November 2015 er�ffnet.
D.a.�Mit Eingabe vom 11. Januar 2016 wendet sich A.A.________ (Beschwerdef�hrer) an das Bundesgericht. Er verlangt, die Ziffern 4 und 5 des obergerichtlichen Entscheids aufzuheben und den monatlichen Unterhaltsbeitrag f�r B.A.________ (Beschwerdegegnerin) bis zu ihrem ordentlichen AHV-Alter auf Fr. 2'300.-- zu bestimmen. Eventualiter sei das Verfahren zur Bestimmung des geb�hrenden Bedarfs der Beschwerdegegnerin und Neuberechnung des Unterhalts an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Subeventualiter sei er zu verpflichten, der Beschwerdegegnerin bis zu ihrem ordentlichen AHV-Alter einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 2'560.-- zu bezahlen. Die Gerichtskosten des erst- und zweitinstanzlichen Verfahrens seien entsprechend der Neubemessung des Unterhalts neu zu verteilen und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm f�r das erst- und zweitinstanzliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 35'000.-- zu bezahlen. F�r das Verfahren vor dem Bundesgericht fordert er von der Beschwerdegegnerin eine Parteientsch�digung von Fr. 7'000.--.
D.b.�Mit Eingabe vom 2. April 2016 ersuchte der Beschwerdef�hrer superprovisorisch darum, seiner Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Diesem Gesuch wurde am 7. April 2016 entsprochen, unter Ausschluss der k�nftigen Unterhaltsbeitr�ge. Nach Eingang der Stellungnahme der Beschwerdegegnerin best�tigte der Instruktionsrichter mit Verf�gung vom 21. April 2016 diesen Entscheid.
D.c.�In der Sache nahm die Beschwerdegegnerin mit Vernehmlassung vom 8. April 2016 Stellung. Sie beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Auch das Obergericht schliesst unter Hinweis auf den angefochtenen Entscheid auf Abweisung der Beschwerde (Eingabe vom 29. M�rz 2016). Die Eingaben wurden dem Beschwerdef�hrer zur Wahrung des rechtlichen Geh�rs zur Kenntnis gebracht.
D.d.�Mit Schreiben vom 28. Juli 2016 macht der Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht Angaben zu seinen Eink�nften in den Jahren 2015 bis 2017.
Die Beschwerde richtet sich gegen den Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG), der den nachehelichen Unterhalt, also eine verm�gensrechtliche Zivilsache im Sinne von Art. 72 Abs. 1 BGG zum Gegenstand hat. Die Streitwertgrenze gem�ss Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG ist erreicht. Die rechtzeitig (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 Bst. c BGG) eingereichte Beschwerde ist zul�ssig.
Mit der Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 f. BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und pr�ft mit freier Kognition, ob der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Es befasst sich aber nur mit formell ausreichend begr�ndeten Einw�nden (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 III 102 E. 1.1 S. 104 f.). Soweit die Festsetzung von Unterhalt in Frage steht, ist zu beachten, dass der Sachrichter in verschiedener Hinsicht auf sein Ermessen verwiesen ist (Art. 4 ZGB; BGE 127 III 136 E. 3a S. 141). Bei der �berpr�fung solcher Entscheide auferlegt sich das Bundesgericht Zur�ckhaltung. Es schreitet nur ein, wenn die kantonale Instanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat. Aufzuheben und zu korrigieren sind ausserdem Ermessensentscheide, die sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 132 III 97 E. 1 S. 99; 131 III 12 E. 4.2 S. 15; 128 III 161 E. 2c/aa S. 162). Was den Sachverhalt angeht, legt das Bundesgericht seinem Urteil die vorinstanzlichen Feststellungen zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbez�glich kann die rechtsuchende Partei nur vorbringen, die vorinstanzlichen Feststellungen seien offensichtlich unrichtig (Art. 97 Abs. 1 BGG), das heisst willk�rlich (vgl. BGE 134 V 53 E. 4.3 S. 62; 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252), oder w�rden auf einer anderen Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG (z.B. Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 8 ZGB) beruhen (Urteil 5A_374/2010 vom 9. Juli 2010 E. 1). In der Beschwerde ist darzutun, inwiefern die Behebung der ger�gten M�ngel f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22).
Umstritten ist zum einen, nach welcher Methode der nacheheliche Unterhaltsanspruch der Beschwerdegegnerin zu berechnen ist.
3.1.1.�Das Obergericht kommt zum Schluss, die Methode des betreibungsrechtlichen Existenzminimums mit �berschussverteilung ("zweistufige Methode") erweise sich unter den gegebenen Einkommensverh�ltnissen als "�berzeugend". Den Gesamtbedarf der Parteien setzt die Vorinstanz bei Fr. 12'530.-- an (Fr. 7'020.-- f�r den Beschwerdef�hrer + Fr. 5'510.-- f�r die Beschwerdegegnerin). Das monatliche Gesamteinkommen der Parteien bel�uft sich laut Vorinstanz auf Fr. 18'700.--, wovon Fr. 15'000.-- auf den Beschwerdef�hrer und Fr. 3'700.-- auf die Beschwerdegegnerin entfallen. Dem Beschwerdef�hrer rechnet das Obergericht eine Sparquote von Fr. 550.-- an. Den verbleibenden �berschuss von Fr. 5'620.-- (Fr. 18'700.--./. Fr. 12'530.--./. Fr. 550.--) teilt es h�lftig unter den Parteien auf. Auf diese Weise ermittelt es als nachehelichen Unterhaltsanspruch, welcher der Beschwerdegegnerin zur Deckung des geb�hrenden Unterhalts im Sinne des Verbrauchsunterhalts zusteht, den Betrag von Fr. 4'620.-- (Fr. 5'510.-- Grundbedarf + Fr. 2'810.-- h�lftiger �berschussanteil./. Fr. 3'700.-- Eigenversorgungskapazit�t). Zu diesem Betrag addiert das Obergericht f�r die Beschwerdegegnerin einen monatlichen Vorsorgeunterhalt von Fr. 1'240.--. Daraus ergibt sich ein monatlicher Unterhaltsanspruch von insgesamt Fr. 5'860.-- (Fr. 4'620.-- Verbrauchsunterhalt + Fr. 1'240.-- Vorsorgeunterhalt).
3.1.2.�Was die gew�hlte Berechnungsmethode angeht, erkl�rt das Obergericht, dass der Gesetzgeber keine bestimmte Methode zur Unterhaltsbemessung vorschreibe und es in der Regel die zweistufige Methode verwende. Die Vorinstanz widerspricht dem Einwand des Beschwerdef�hrers, wonach diese Methode bei guten oder sehr guten Einkommensverh�ltnissen zu stossenden Ergebnissen f�hre. Vielmehr sei auch bei Anwendung dieser Methode der ermittelte Unterhaltsbeitrag mit dem geb�hrenden Unterhalt zu vergleichen. Das betreibungsrechtliche Existenzminimum k�nne zudem je nach den konkreten Umst�nden um zus�tzliche Positionen erweitert werden, und bei der Teilung des �berschusses sei �berdies eine Sparquote und der Aufbau der Altersvorsorge zu ber�cksichtigen. Angesichts dessen w�rden die zweistufige Methode und die Methode der konkreten Bedarfsrechnung (einstufige Methode) zu praktisch identischen Ergebnissen f�hren, wenn die tats�chlichen finanziellen Verh�ltnisse vollst�ndig nachgewiesen werden k�nnen. Nur wenn Letzteres nicht der Fall sei, wirke sich die Wahl der Methode auf die Beweislastregel und damit auf das Ergebnis aus. Bei der zweistufigen Methode habe der unterhaltspflichtige Ehegatte, der einen kleineren �berschuss behaupte, die entsprechende Sparquote zu behaupten und zu beweisen. Gelinge ihm dieser Beweis nicht, habe er die Nachteile daraus zu tragen und die behauptete Sparquote werde bei der Teilung des �berschusses nicht ber�cksichtigt. Bei der einstufigen Methode habe der unterhaltsberechtigte Ehegatte sein Haushaltsbudget darzutun und zu beweisen. Scheitere dieser Beweis, gehe das Gericht von einem tieferen Haushaltsbudget aus und setze es einen entsprechend tieferen Unterhaltsbeitrag fest.
3.1.3.�Laut Vorinstanz reduziert sich die Frage der Methodenwahl somit auf die Frage, "welchen Ehegatten die (gr�ssere) Beweislast treffen soll". Bei lebenspr�genden Ehen sei davon auszugehen, dass die Mittel, die frei geworden sind, weil die Kinder die wirtschaftliche Selbst�ndigkeit erlangt haben, f�r beide Ehegatten verwendet worden w�ren und somit nicht als Sparquote angerechnet w�rden. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers seien die Mittel, die vor der Trennung f�r den Unterhalt der Kinder ben�tigt wurden, deshalb nicht als k�nftige Sparquote bei der Teilung des �berschusses zu ber�cksichtigen. Vielmehr m�ssten die frei gewordenen Mittel beiden Ehegatten gleichermassen zukommen. Dem k�nne mit der Methode des betreibungsrechtlichen Existenzminimums mit �berschussverteilung ohne weiteres Rechnung getragen werden. Bei der konkreten Berechnungsmethode w�rde dies unber�cksichtigt bleiben, was stossend w�re. Die zweistufige Methode erweise sich folglich auch bei einem Gesamteinkommen der Parteien im Bereich von rund Fr. 18'600.-- bis rund Fr. 20'200.-- als �berzeugend und sei nicht zu beanstanden.
3.2.1.�Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz vor, in offensichtlich unrichtiger Feststellung des Sachverhalts, willk�rlicher Beweisw�rdigung und fehlerhafter Rechtsanwendung die zweistufige anstelle der einstufigen Unterhaltsberechnungsmethode anzuwenden und damit den nachehelichen Unterhaltsbetrag falsch zu berechnen. Die Vorinstanz w�hle die zweistufige Methode einzig mit der Begr�ndung, dass nur damit die nach dem wirtschaftlichen Selbst�ndigwerden der Kinder frei werdenden Mittel auf beide Ehegatten verteilt werden k�nnten. Zwar f�hre die Vorinstanz aus, dass die Wahl der Methoden sich auf die Frage reduziere, welchen Ehegatten die gr�ssere Beweislast treffen soll. Trotzdem gehe sie auf die beweisrechtlichen Folgen der Methodenwahl in der Folge mit keinem Wort ein. Der Beschwerdef�hrer verfolgt zwei Argumentationslinien, weshalb die vorinstanzliche Begr�ndung der Methodenwahl v�llig unzureichend, willk�rlich und falsch sei:
3.2.2.�Zum einen f�hrt der Beschwerdef�hrer das �berdurchschnittlich hohe Familieneinkommen von mehr als Fr. 15'000.-- ins Feld, das die Parteien w�hrend des Zusammenlebens erzielt h�tten. Entgegen der willk�rlichen Annahme der Vorinstanz bestehe bei derartigen Einkommensverh�ltnissen aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung und der statistischen Wahrscheinlichkeit keine Vermutung gegen eine Sparquote; vielmehr sei gem�ss Lehre und Rechtsprechung von vornherein die einstufige Methode anzuwenden. Bei einem so hohen Einkommen und einem Unterhaltsanspruch von rund Fr. 2'300.-- sei es beweisrechtlich "schlicht nicht vertretbar und damit in h�chstem Masse willk�rlich", wenn die Vorinstanz die Beschwerdegegnerin durch die Annahme einer tats�chlichen Vermutung von der Pflicht befreie, ihren Unterhaltsanspruch substantiiert zu beweisen. Der Beschwerdef�hrer res�miert die vorinstanzlichen Erw�gungen dar�ber, wie sich Art und Weise der Unterhaltsberechnung auf die Beweislast bez�glich der Sparquote auswirkt, und erinnert daran, dass das Gesetz nicht vorschreibe, welche der beiden Unterhaltsberechnungsmethoden anzuwenden sei. Besonders hebt er hervor, dass die Wahl der Methode in der aktuellen Lehre und Rechtsprechung immer und unabh�ngig von der H�he des Familieneinkommens davon abh�ngig gemacht werde, dass der Pflichtige eine Sparquote beweisen k�nne. Scheitere dieser Beweis, werde die zweistufige Methode angewandt. Dies bedeute nichts anderes, als dass nach Lehre und Rechtsprechung immer und ungeachtet der H�he des Familieneinkommens eine tats�chliche Vermutung zugunsten der unterhaltsberechtigten Partei dahingehend bestehe, dass w�hrend des Zusammenlebens das gesamte Familieneinkommen verbraucht und nichts angespart werde.
Der Beschwerdef�hrer bezweifelt, dass diese tats�chliche Vermutung ungeachtet der H�he des Familieneinkommens immer gelten k�nne. Ausgehend von der Grundregel von Art. 8 ZGB habe n�mlich grunds�tzlich derjenige Ehegatte die entsprechenden Anspruchsvoraussetzungen zu beweisen, der einen Unterhaltsanspruch geltend mache. Der Pflichtige habe demgegen�ber Auskunft �ber seine Leistungsf�higkeit zu erteilen. Sei die beweispflichtige Partei in Beweisnot, k�nne dem mit tats�chlichen Vermutungen begegnet werden. Der Beschwerdef�hrer legt dar, was er unter einer tats�chlichen Vermutung versteht, und erkl�rt, dass Lehre und Rechtsprechung "genau solch eine tats�chliche Vermutung" anwenden w�rden, wenn sie f�r den Entscheid bez�glich der anwendbaren Unterhaltsberechnungsmethode davon ausgehen, dass Familien w�hrend des Zusammenlebens grunds�tzlich immer und ungeachtet der H�he des Familieneinkommens das gesamte Einkommen verbrauchen und der Unterhaltspflichtige eine allf�llige Sparquote zu beweisen hat. Der Beschwerdef�hrer argumentiert, dass eine tats�chliche Vermutung nicht willk�rlich festgesetzt werden d�rfe, sondern auf der Lebenserfahrung und auf Wahrscheinlichkeits�berlegungen beruhen m�sse. Unter Bezugnahme auf Urteile des Bundesgerichts kommt er zum Schluss, dass nach der Rechtsprechung "aufgrund der bei ausserordentlich guten finanziellen Verh�ltnissen vermuteten Sparquote die einstufige Methode anzuwenden" sei. Zur Erkl�rung, wann derartige finanzielle Verh�ltnisse vorliegen, verweist der Beschwerdef�hrer auf das statistische Jahrbuch der Schweiz 2014 und auf eine Literaturstelle (THOMAS GABATHULER, Unterhalt nach Scheidung: Rechtsgleichheit nicht verletzen, in: pl�doyer 1/2012, S. 37). Gest�tzt auf diese Angaben sei auch im Scheidungsrecht davon auszugehen, dass eine Familie mit einem Monatseinkommen von rund Fr. 13'000.-- �ber eine erhebliche Sparquote verf�ge.
Der Beschwerdef�hrer kommt zum Schluss, die Vorinstanz gehe aktenwidrig und in willk�rlicher W�rdigung der tats�chlichen Verh�ltnisse und der allgemeinen Lebenserfahrung und damit bundesrechtswidrig davon aus, dass die Parteien das gesamte Familieneinkommen f�r ihren Bedarf verbraucht h�tten. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz k�nne keine Vermutung dahingehend bestehen, dass ein Familieneinkommen von Fr. 15'684.-- g�nzlich f�r den Unterhalt der Familie verbraucht werde und keine Sparquote bestehe. Infolgedessen d�rfe der unterhaltsberechtigten Beschwerdegegnerin auch keine Beweiserleichterung bez�glich ihres geb�hrenden Bedarfs gew�hrt werden. Im Ergebnis sei die einstufig-konkrete Unterhaltsberechnungsmethode anwendbar; die Beschwerdegegnerin habe ihren geb�hrenden Bedarf vollumf�nglich zu beweisen. Eine tats�chliche Vermutung wider eine Sparquote d�rfe im �brigen auch deshalb nicht bestehen, weil der nacheheliche Unterhaltsanspruch etwa Fr. 2'300.-- betrage und die Beschwerdegegnerin gar den Betrag von Fr. 6'000.-- gefordert habe.
3.2.3.�Zweitens argumentiert der Beschwerdef�hrer, dass er selbst dann, wenn bei einem derart hohen Familieneinkommen eine Vermutung wider die Sparquote bestehen sollte, er diese Vermutung entgegen der willk�rlichen Beweisw�rdigung der Vorinstanz jedenfalls rechtsgen�glich umgestossen h�tte, womit wiederum die einstufige Methode anzuwenden sei. Er beteuert, vor der Vorinstanz "mehr als gen�gend Zweifel an der Richtigkeit der Vermutung... erweckt" zu haben, dass die Parteien w�hrend des Zusammenlebens �ber keine Fr. 550.-- pro Monat �bersteigende Sparquote verf�gten. Es sei "erwiesen und von der Vorinstanz... auch anerkannt", dass die Parteien in den Jahren 2003 bis Mitte 2009 j�hrlich durchschnittlich Fr. 14'600.-- gespart haben.
Weiter sei entgegen der willk�rlichen Beweisw�rdigung der Vorinstanz davon auszugehen, dass die Parteien die Fr. 1'000.--, die seit dem Jahr 2009 auf D.A.________s Privatschule entfielen, nach dem Wegfall dieser Kosten ansparen und nicht verbrauchen w�rden. Die Vorinstanz verkenne n�mlich, dass die tats�chliche Vermutung, wonach die Ehegatten auch nach der wirtschaftlichen Selbst�ndigkeit der Kinder die dadurch frei werdenden Mittel f�r ihren Unterhalt verbrauchen und nicht ansparen, lediglich auf Ehen anwendbar sei, in denen w�hrend des gesamten Zusammenlebens keine Sparquote vorhanden war. Hier aber h�tten die Parteien in den sechs Jahren bis zum Eintritt des Sohnes D.A.________ in die Sportschule "anerkannterweise j�hrlich durchschnittlich Fr. 14'600.-- gespart". Aufgrund des Eintritts in die Sportschule bzw. der damit verbundenen Kosten habe sich die monatliche Sparquote von Fr. 1'200.-- auf Fr. 550.-- verringert. In tats�chlicher Hinsicht sei erstellt, dass die Schulkosten zulasten des Sparens und nicht zulasten des Konsums gingen, denn wie auch die Beschwerdegegnerin implizite best�tige, sei die Lebenshaltung der Parteien auch nach D.A.________s Eintritt in die Privatschule unver�ndert geblieben. Damit sei die Vermutung, dass die Ehegatten die Mittel, die sie zur Deckung der (ordentlichen und ausserordentlichen) Kinderkosten einsetzten, nach deren Wegfall verbraucht und nicht angespart h�tten, "mit der Erweckung von hinreichenden Zweifeln rechtsgen�glich umgestossen". Nachdem die Beschwerdegegnerin den Gegenbeweis nicht erbracht habe, sei davon auszugehen, dass die Parteien das Schulgeld und die weiteren frei werdenden Mittel von D.A.________ und C.A.________ nach Abschluss von deren Schulausbildung und Lehre in H�he von Fr. 2'500.-- pro Monat g�nzlich angespart h�tten. Die (hypothetische) Sparquote habe vor der Trennung somit mindestens Fr. 1'550.-- pro Monat betragen. Angesichts der nachgewiesenen Sparquote k�nne somit keine h�lftige Teilung des �berschusses Platz greifen. Vielmehr sei die einstufig konkrete Methode anzuwenden.
3.3.1.�Die Beschwerdegegnerin schliesst sich der vorinstanzlichen Auffassung an, wonach die zweistufige Methode angemessen und die einstufige Berechnungsweise nicht anwendbar sei. Beide Vorinstanzen h�tten erkannt, dass angesichts einer 24 Jahre dauernden, in hohem Lebensstandard und klassisch arbeits- bzw. rollenteilig gelebten, lebenspr�genden, nachhaltigen Ehe ohne nennenswerte Sparquote an die w�hrend der Dauer der Ehe zuletzt gemeinsam gelebten Verh�ltnisse anzukn�pfen sei, und zwar zuz�glich Mehrkosten des Getrenntlebens und Vorsorgeunterhalt. Die zweistufige Methode liefere in solchen Konstellationen ein angemessenes Ergebnis. Denn rechnerisch liessen sich die in Art. 125 ZGB vorgegebenen Prinzipien ad�quat umsetzen, sofern im konkreten Fall die relevanten Lebensverh�ltnisse miteinbezogen w�rden, was beide kantonalen Instanzen getan h�tten.
3.3.2.�Im �brigen bestreitet die Beschwerdegegnerin, dass sich die Vorinstanzen bei ihrer Methodenwahl von Vermutungen f�r oder gegen eine Sparquote h�tten leiten lassen. Entscheidend sei vielmehr gewesen, dass keine nennenswerte Sparquote nachgewiesen worden sei, wobei die Behauptungs- und Beweislast bei Geltendmachung einer Sparquote beim Unterhaltspflichtigen gelegen habe.
3.4.1.�Ist es einem Ehegatten nicht zuzumuten, f�r den ihm geb�hrenden Unterhalt unter Einschluss einer angemessenen Altersvorsorge selbst aufzukommen, so hat ihm der andere Ehegatte einen angemessenen Beitrag zu leisten (Art. 125 Abs. 1 ZGB). Der geb�hrende Unterhalt entspricht der Lebenshaltung, welche die Eheleute w�hrend ihres Zusammenlebens erreicht und entsprechend ihrer �bereinkunft gepflegt und auf deren Weiterf�hrung sie im Rahmen ihrer finanziellen M�glichkeiten auch nach der Scheidung ihrer Ehe jedenfalls dann grunds�tzlich Anspruch haben, wenn ihre Ehe lebenspr�gend war. Massgebend ist der zuletzt erreichte, gemeinsam gelebte Lebensstandard. Dieser stellt gleichzeitig auch die Obergrenze des geb�hrenden Unterhalts dar (s. zum Ganzen BGE 137 III 102 E. 4.2.1.1 S. 106; 134 III 145 E. 4 S. 146). Im �brigen fusst die Rechtsprechung zum Unterhaltsrecht auf dem Gedanken, dass der unterhaltsberechtigte Ehegatte auf den Fortbestand der Ehe und die damit zusammenh�ngende Versorgung bauen durfte. Aus diesem Grundsatz folgt nach der Rechtsprechung die Annahme, dass die durch das wirtschaftliche Selbst�ndigwerden der Kinder freigewordenen Mittel f�r beide Ehegatten verwendet worden w�ren und der unterhaltspflichtige Ehegatte diese Mittel nicht einfach f�r sich reklamieren kann (BGE 134 III 577 E. 8 S. 580 f.).
3.4.2.�Was die Art und Weise der Bemessung des nachehelichen Unterhalts angeht, schreibt das Gesetz keine bestimmte Berechnungsmethode vor. Nach der Rechtsprechung ist der geb�hrende Unterhalt im Sinne von Art. 125 Abs. 1 ZGB grunds�tzlich konkret, das heisst anhand der tats�chlich get�tigten Ausgaben zu ermitteln (BGE 134 III 145 E. 4 S. 146 f.). Indessen hat das Bundesgericht pr�zisiert, dass die Methode der Existenzminimumsberechnung mit (allf�lliger) �berschussverteilung (zweistufige Methode) jedenfalls dann zu zul�ssigen Ergebnissen f�hrt, wenn sich die zuletzt gelebte Lebenshaltung nicht zuverl�ssig ermitteln l�sst (Urteil 5A_267/2014 vom 15. September 2014 E. 5.1), wenn feststeht, dass die Ehegatten w�hrend des Zusammenlebens das verf�gbare Einkommen f�r den laufenden Unterhalt verbraucht haben, oder aber wenn eine bisherige Sparquote durch die trennungsbedingten Mehrkosten oder neue Bedarfspositionen aufgebraucht wird (BGE 140 III 485 E. 3.3 S. 488; 137 III 102 E. 4.2.1.1 S. 106 f.; 134 III 577 E. 3 S. 578). Diese Voraussetzungen k�nnen auch bei guten finanziellen Verh�ltnissen gegeben sein, weshalb allein der Umstand, dass die Ehegatten w�hrend des Zusammenlebens ein �berdurchschnittlich hohes Einkommen erzielten, der Anwendung der zweistufigen Methode nicht entgegensteht (s. BGE 140 III 337 E. 4.2.2 S. 339).
3.4.3.�Stellt sich der unterhaltspflichtige Ehegatte auf den Standpunkt, dass die Eheleute das laufende Haushaltseinkommen zur Aufrechterhaltung des zuletzt gemeinsam gelebten Lebensstandards nicht g�nzlich verbraucht, also eine Sparquote erzielt haben, und h�lt er diesen Umstand der Unterhaltsforderung des andern Ehegatten entgegen, so tr�gt er daf�r die Behauptungs- und die Beweislast (Art. 8 ZGB). Mithin muss die Sparquote behauptet, beziffert und belegt werden, zumal der Sachrichter im Streit allein um den nachehelichen Unterhalt den Sachverhalt nicht von Amtes wegen feststellt (Art. 277 Abs. 1 und 3 ZPO; vgl. dazu BGE 140 III 485 E. 3.3 S. 488 f. mit Hinweisen). Damit ist gleichzeitig gesagt, dass es weder vom Ermessen des Sachrichters noch von Billigkeitsgesichtspunkten abh�ngt, ob eine Sparquote zu ber�cksichtigen ist (BGE a.a.O. S. 489). Die dargelegten Grunds�tze betreffend die Behauptungs- und Beweislast gelten gleichermassen f�r Ehegatten mit �berdurchschnittlich guten Einkommensverh�ltnissen, soweit die zweistufige Methode auch in solchen F�llen zu zul�ssigen Ergebnissen f�hren kann (s. E. 3.4.2).
3.5.1.�Wie die vorigen Erw�gungen zeigen, t�uscht sich der Beschwerdef�hrer, wenn er meint, allein ein monatliches Familieneinkommen von "mehr als Fr. 15'000.--", wie er und die Beschwerdegegnerin es w�hrend des Zusammenlebens erzielt h�tten, stehe der zweistufigen Methode von vornherein entgegen bzw. m�sse zwingend zur Anwendung der einstufigen Berechnungsmethode und damit dazu f�hren, dass er vom Nachweis einer Sparquote befreit w�re. Wie ausf�hrlich dargelegt, ergibt sich aus der Rechtsprechung vielmehr, dass sich die zweistufige Methode f�r alle finanziellen Verh�ltnisse eignet, in denen die Ehegatten nichts angespart haben oder die bisherige Sparquote f�r die scheidungsbedingten Mehrkosten aufbrauchen (E. 3.4.2). Daran �ndern auch die Durchschnittszahlen und Statistiken zum Verh�ltnis zwischen Familieneinkommen und Sparquote nichts, auf die der Beschwerdef�hrer hinweist. Denn warum sich aufgrund dieser Werte eine �nderung der Rechtsprechung aufdr�ngen w�rde, tut der Beschwerdef�hrer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich (zu den Voraussetzungen einer Praxis�nderung s. BGE 141 II 297 E. 5.5.1 S. 303 mit Hinweisen).
3.5.2.�Der Beschwerdef�hrer �bersieht ein Weiteres: Was die Wahl der zweistufigen Methode zur Berechnung des nachehelichen Unterhalts angeht, ergibt sich aus den vorinstanzlichen Erw�gungen keine Annahme in dem Sinne, dass die Eheleute schon w�hrend des Zusammenlebens ihr ganzes Einkommen verbraucht h�tten oder dass eine allf�llige Sparquote den scheidungsbedingten Mehrkosten zum Opfer fiele. Vielmehr fusst der angefochtene Entscheid auf der �berlegung, dass die Mittel, die vor der Trennung f�r den Unterhalt der Kinder ben�tigt wurden und nun frei geworden sind, nicht als k�nftige Sparquote bei der Teilung des �berschusses ber�cksichtigt werden, sondern beiden Ehegatten gleichermassen zufliessen sollen, und dass dem mit der zweistufigen Methode "ohne weiteres Rechnung getragen werden" k�nne, dieses Ziel bei Anwendung der konkreten Berechnungsmethode hingegen in stossender Weise unber�cksichtigt bliebe (s. E. 3.1.3). Inwiefern sich dieser Schluss nicht mit dem Bundesrecht vertr�gt, vermag der Beschwerdef�hrer nicht zu erkl�ren. Im Wesentlichen begn�gt er sich mit Er�rterungen dar�ber, weshalb die zweistufige Methode bei den konkret gegebenen Einkommensverh�ltnissen nicht zur Anwendung kommen k�nne (s. E. 3.2.2). Im �brigen wendet er ein, dass die tats�chliche Vermutung betreffend die Verwendung der Mittel, die nach der wirtschaftlichen Selbst�ndigkeit der Kinder frei werden, lediglich auf Ehen anwendbar sei, in denen w�hrend des gesamten Zusammenlebens keine Sparquote vorhanden war (E. 3.2.3). Auch dieser Sichtweise kann nicht gefolgt werden. Zwar verweist das Bundesgericht im fraglichen Entscheid darauf, dass gem�ss der dortigen Vorinstanz f�r die Zeit des ehelichen Zusammenlebens von knapp dreissig Jahre nicht von einer nennenswerten Sparquote gesprochen werden k�nne (BGE 134 III 577 E. 4 S. 580). Zugleich betont es aber, dass den Gerichten bei der Unterhaltsfestsetzung ein weites Ermessen und damit auch eine relativ grosse Freiheit in der Gewichtung der relevanten Kriterien gem�ss Art. 125 Abs. 2 ZGB zukomme (a.a.O.). Diese Erkenntnis stellt der Beschwerdef�hrer zu Recht nicht in Frage. Er �ussert er sich aber auch nicht dazu, inwiefern die hiesige Vorinstanz dieses Ermessen �berschreitet oder missbraucht (vgl. E. 2), wenn sie die zitierte Rechtsprechung auf den hier zu beurteilenden Fall �bertr�gt, wo eine monatliche Sparquote von Fr. 550.-- unbestritten ist und sich der Streit allein darum dreht, ob �ber diesen Betrag hinaus frei werdende Mittel angespart oder f�r den Lebensunterhalt verbraucht worden w�ren.
3.5.3.�Was den angeblichen Nachweis einer den Betrag von Fr. 550.-- �bersteigenden Sparquote angeht, gibt sich der Beschwerdef�hrer damit zufrieden, den Sachverhalt aus seiner Sicht zu schildern und die vorinstanzlichen Erkenntnisse als willk�rlich hinzustellen. Er behauptet, dass die Familie vor D.A.________s Eintritt in die Privatschule (2009) durchschnittlich Fr. 14'600.-- pro Jahr gespart und ihr Einkommen in der Zeit danach nur vor�bergehend - in erster Linie wegen der Kosten f�r die Privatschule - aufgebraucht habe. Daraus folgert der Beschwerdef�hrer, dass die Ehegatten die nach Abschluss der Ausbildung der Kinder frei werdenden Mittel wieder angespart h�tten (E. 3.2.3). Diese Vorbringen tats�chlicher Natur taugen nicht zur Kl�rung der Rechtsfrage, ob es sich mit dem sachrichterlichen Ermessen vertr�gt, bei einer bereits angenommenen Sparquote von Fr. 550.-- die streitige Vermutung auf die Verwendung von Mitteln anzuwenden, die infolge der wirtschaftlichen Selbst�ndigkeit der Kinder �ber diesen (Spar-) Betrag hinaus frei werden. Im �brigen setzt sich der Beschwerdef�hrer �ber die vorinstanzliche Erw�gung hinweg, wonach nur diejenige Sparquote relevant sei, die beim zuletzt gemeinsam gelebten Lebensstandard und nicht insgesamt �ber die gesamte Ehedauer betrachtet zur�ckgelegt werden konnte. Er bleibt eine Begr�ndung daf�r schuldig, weshalb der angefochtene Entscheid in diesem Punkt dem Bundesrecht zuwiderl�uft.
3.5.4.�Im Ergebnis ist dem Obergericht darin beizupflichten, dass die Unterhaltsberechnung nach der Methode des betreibungsrechtlichen Existenzminimums mit �berschussverteilung (zweistufige Methode) nicht zu beanstanden und in dieser Berechnung eine Sparquote von mehr als Fr. 550.-- pro Monat nicht zu ber�cksichtigen ist.
Auch f�r den - nun eingetretenen - Fall, dass es bei der Berechnung nach der zweistufigen Methode sein Bewenden hat (E. 3), wirft der Beschwerdef�hrer dem Obergericht verschiedene Fehler tats�chlicher und rechtlicher Natur vor.
4.1.1.�Was die Einkommensseite angeht, erinnert der Beschwerdef�hrer daran, dass sich die Parteien im Juni 2012 getrennt h�tten. Aus diesem Grund h�tte die Vorinstanz ihren Berechnung nicht die aktuellen Einkommenszahlen, sondern diejenigen aus der Zeit vor der Trennung, das heisst aus den Jahren 2010 und 2011 zugrunde legen m�ssen. Der Beschwerdef�hrer verweist auf die vorinstanzliche Feststellung, wonach die Beschwerdegegnerin ihr Arbeitspensum erst Mitte Mai 2012 und damit ca. vier Wochen vor der Trennung von 20 % auf 80 % aufgestockt habe. Allein der Umstand, dass sie in den letzten Wochen des Zusammenlebens ein h�heres Einkommen als w�hrend der letzten zwanzig Jahre erzielte, sei entgegen der impliziten Ansicht der Vorinstanz f�r die Bestimmung des ehelichen Lebensstandards nicht zu ber�cksichtigen. Entsprechend sei zur Bestimmung des geb�hrenden Bedarfs entgegen der willk�rlichen Feststellung der Vorinstanz nicht auf das aktuelle Monatseinkommen beider Parteien von Fr. 18'700.-- (Fr. 15'000.-- Beschwerdef�hrer + Fr. 3'700.-- Beschwerdegegnerin) abzustellen, sondern auf das durchschnittliche Familieneinkommen der Jahre 2010 und 2011, das hinl�nglich bewiesen sei und sich auf monatlich Fr. 15'684.-- belaufe. Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz vor, Einkommen und Bedarf aus verschiedenen zeitlichen Perioden zu vermischen, was zu einem falschen, aktenwidrigen und willk�rlichen Ergebnis f�hre und Bundesrecht verletze. Richtigerweise sei bei Anwendung der zweistufigen Methode der Freibetrag dadurch zu ermitteln, dass vom letzten Gesamteinkommen w�hrend des Zusammenlebens die Sparquote von Fr. 1'550.-- abzuziehen ist. Davon seien der Bedarf der Parteien w�hrend des Zusammenlebens in der H�he von Fr. 9'037.--, der durch das Bezirksgericht Arbon erstellt wurde und von der Beschwerdegegner anerkannt werde, sowie die ordentlichen Kinderkosten in der H�he von insgesamt Fr. 1'500.-- in Abzug zu bringen, womit ein �berschuss w�hrend des Zusammenlebens von Fr. 3'597.-- bzw. Fr. 1'798.-- pro Person ergebe. Dieser �berschussanteil sei zum Bedarf der Beschwerdegegnerin zu addieren, der sich auf Fr. 4'998.-- belaufe. Von diesem geb�hrenden Bedarf der Beschwerdegegnerin von Fr. 6'796.-- (einschliesslich Vorsorgeunterhalt) sei ihr gegenw�rtiges hypothetisches Einkommen von Fr. 4'250.-- zu subtrahieren, woraus sich der geschuldete Unterhaltsbeitrag von Fr. 2'546.-- ergebe.
4.1.2.�Gem�ss der bundesgerichtlichen Praxis bemisst sich der geb�hrende Unterhalt im Sinne von Art. 125 Abs. 1 ZGB bei lebenspr�genden Ehen an dem in der Ehe zuletzt gemeinsam gelebten Standard (zuz�glich scheidungsbedingter Mehrkosten). Auf die Fortf�hrung dieser Lebenshaltung haben bei gen�genden Mitteln beide Teile Anspruch; zugleich bildet dieser Lebensstandard aber auch die Obergrenze des geb�hrenden Unterhalts (BGE 134 III 145 E. 4. S. 146 mit Hinweisen). Ist der nacheheliche Unterhalt - wie hier (E. 3) - anhand der zweistufigen Methode zu berechnen, so folgt aus der zitierten Rechtsprechung, dass f�r die Ermittlung eines (allf�lligen) �berschusses dasjenige Einkommen heranzuziehen ist, �ber das die Ehegatten w�hrend des Zusammenlebens verf�gten. Denn der daraus resultierende �berschuss bildet bei Anwendung der zweistufigen Methode auch die zuletzt gelebte Lebenshaltung der Parteien ab, w�hrend die trennungsbedingten Mehrkosten in den jeweiligen Existenzminima der Parteien zum Ausdruck kommen. Der Beschwerdef�hrer beklagt sich deshalb zu Recht dar�ber, dass das Obergericht den �berschuss anhand der aktuellen Einkommenszahlen errechnet, indem es auf den Lohnausweis 2014 (Beschwerdef�hrer) bzw. auf das Erwerbseinkommen ab 1. Mai 2015 (Beschwerdegegnerin) abstellt und der �berschussermittlung auf diese Weise Gesamteink�nfte von Fr. 18'700.-- (Fr. 15'000.-- Beschwerdef�hrer + Fr. 3'700.-- Beschwerdegegnerin) zugrunde legt (E. 3.1.1). Soweit dieses aktuelle Gesamteinkommen die zuletzt w�hrend des ehelichen Zusammenlebens erzielten Eink�nfte �bersteigt, wiederspiegelt der daraus resultierende �berschuss nicht den zuletzt gemeinsam gelebten Standard, sondern die Verh�ltnisse in den Jahren 2014 und 2015. Ein solches Ergebnis vertr�gt sich nicht mit dem Bundesrecht. Die Beschwerde ist in dieser Hinsicht begr�ndet.
4.1.3.�Im konkreten Fall stellt das Obergericht fest, dass die Beschwerdegegnerin vor der Trennung als Schuhverk�uferin in einem Pensum von 20 % gearbeitet und "erst im Hinblick auf die Trennung im Juni 2012 ihr Pensum ab Mitte Mai 2012 auf 80 %" erh�ht hat. Dem Beschwerdef�hrer ist darin beizupflichten, dass diese Ausweitung der Erwerbst�tigkeit wenige Wochen vor dem Ende des Zusammenlebens, die ausdr�cklich "im Hinblick auf die Trennung" erfolgte, nicht mehr ausschlaggebend sein kann f�r die Beurteilung der Frage, welchen Lebensstandard die Parteien gegen Ende ihres Zusammenlebens pflegten. Der Beschwerdef�hrer trug diesen Einwand schon im Berufungsverfahren vor; er wies dort auch darauf hin, dass das Monatseinkommen der Beschwerdegegnerin f�r die Bewertung der ehelichen Verh�ltnisse bei ca. Fr. 1'000.-- gelegen habe und im Familieneinkommen bereits eingerechnet worden sei. Das Obergericht geht nicht darauf ein; dem angefochtenen Entscheid l�sst sich auch nicht entnehmen, wie hoch das Familieneinkommen vor der Erh�hung des Arbeitspensums der Beschwerdegegnerin war. Das Obergericht wird sich in einem neuen Entscheid mit der Frage auseinandersetzen m�ssen. Die Summe der beiden Monatseinkommen von Fr. 18'700.--, von der es den Gesamtbedarf der Parteien in Abzug bringt (E. 3.1.1), f�hrt zu einem �berschuss, der den zuletzt gemeinsam gelebten Standard nicht abbildet.
4.1.4.�Zu den konkreten Geldbetr�gen, anhand derer der Beschwerdef�hrer seine eigenen Berechnungen anstellt (E. 4.1.1), braucht sich das Bundesgericht an dieser Stelle nicht zu �ussern, zumal sie Gegenstand gesonderter Beanstandungen bilden (s. die nachfolgenden Erw�gungen). Soweit der Beschwerdef�hrer daran festh�lt, mit Blick auf die Ermittlung des �berschusses (und damit des zuletzt gelebten ehelichen Standards) wiederum "Kinderkosten" vom Familieneinkommen abzuziehen, sind ihm die Erw�gungen entgegen zu halten, wonach es bei der Vermutung bleibt, dass die Parteien die Mittel, die infolge der wirtschaftlichen Selbst�ndigkeit der Kinder frei werden, f�r sich verbraucht h�tten (E. 3.5.2 und 3.5.3). Auch wenn die Kinderkosten die zuletzt gemeinsam gelebte Lebenshaltung beeinflusst haben, ist es deshalb richtig, sie f�r die Berechnung des nachehelichen Unterhalts ausser Acht zu lassen.
4.2.1.�Mit Bezug auf die aktuellen Eink�nfte, auf die es f�r die Finanzierung des geb�hrenden Unterhalts ankommt, r�gt der Beschwerdef�hrer, dass die Vorinstanz sein gegenw�rtiges Einkommen in willk�rlicher Beweisw�rdigung v�llig falsch berechne. Das Obergericht st�tzt sich auf den Lohnausweis 2014, wonach sich der Nettojahreslohn (inkl. Bonus) auf Fr. 173'224.-- bel�uft, was einem Nettomonatslohn von Fr. 14'185.-- entspricht. F�r die Pensionskassenbeitr�ge, die auf den Bonus entfallen und separat in Rechnung gestellt wurden, macht das Obergericht einen Abzug von Fr. 2'493.-- (pro Jahr) bzw. Fr. 207.-- (pro Monat). Zum daraus resultierenden Monatslohn von gerundet etwa Fr. 14'000.-- addierte die Vorinstanz die Pauschalspesen von Fr. 1'000.--, weil der Beschwerdef�hrer nicht habe dartun k�nnen, f�r welche konkreten Berufsauslagen er diese Pauschalspesen ben�tigte. Auf diese Weise kommt die Vorinstanz zu einem monatlichen Nettoeinkommen von Fr. 15'000.--.
4.2.2.�Der Beschwerdef�hrer beteuert, vor den kantonalen Instanzen dargelegt und mit Urkunden bewiesen zu haben, dass der Pauschalspesenbetrag gem�ss dem Spesenreglement seines Arbeitgebers zur Deckung s�mtlicher Spesen diene, die Fr. 30.-- je Einzelbetrag nicht �bersteigen. Zudem sei er zwecks Akquisitionen zu aktivem Networking verpflichtet und m�sse aus den Pauschalspesen Verbandsbeitr�ge und Auslagen an Feierabend- und Wochenendanl�ssen finanzieren. Allein mit dem Hinweis auf ein Spesenreglement und auf seine Aufgaben als Angestellter vermag der Beschwerdef�hrer den vorinstanzlichen Schluss, dass er den Nachweis konkreter Spesen im Umfang von monatlich Fr. 1'000.-- schuldig geblieben ist, nicht als willk�rlich auszuweisen.
4.2.3.�Weiter argumentiert der Beschwerdef�hrer, dass es sich beim Bonus um schwankendes Einkommen handle, weshalb nicht der zuletzt kurz vor der Trennung zuf�llig erzielte H�chstbetrag massgeblich sei, sondern ein Durchschnitt mehrerer Jahre. Unter Ber�cksichtigung des Bonus' im Jahr 2015 von Fr. 14'953.-- reduziere sich der anrechenbare Betrag auf Fr. 20'597.-- bzw. Fr. 1'716.--; nach Abzug der Sozialversicherungs- und Vorsorgebeitr�ge betrage der monatliche Bonus Fr. 1'446.-- und sein monatliches Einkommen somit nicht Fr. 15'000.--, sondern bloss Fr. 13'568.--. Dieser Einwand scheitert schon daran, dass zur Feststellung eines Durchschnittswerts nicht auf den Bonus im Jahr 2015 zur�ckgegriffen werden kann, denn diesen Bonus konnte die Vorinstanz noch gar nicht kennen. Mithin sind die Vorbringen betreffend den Bonus im Jahr 2015 als echte Noven vor Bundesgericht unzul�ssig (Art. 99 Abs. 1 BGG). Dass der Bonus in fr�heren Jahren wesentlich tiefer war als im Jahr 2014, er dies im kantonalen Verfahren substanziiert dargetan h�tte und seine diesbez�glichen Vorbringen vom Obergericht in willk�rlicher Weise �bergangen worden w�ren, macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend.
4.2.4.�Was der Beschwerdef�hrer in seinem Schreiben vom 28. Juli 2016 (s. Sachverhalt Bst. D.d) zu seinem aktuellen und k�nftigen Einkommen berichtet, ist schon deshalb unbeachtlich, weil eine Erg�nzung der Beschwerde im Verfahren betreffend Zivilsachen nach Ablauf der Beschwerdefrist nicht m�glich ist (Urteil 5A_77/2013 vom 14. Juni 2013 E. 6.3).
4.3.1.�Auch mit Blick auf die Eigenversorgungskapazit�t der Beschwerdegegnerin wirft der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz willk�rliche Beweisw�rdigung vor. Das Obergericht stellt fest, dass die Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt der Trennung 46 Jahre alt gewesen sei. Sie verf�ge �ber eine abgeschlossene Berufslehre und sei physisch und psychisch gesund. Zudem habe sie nicht nach jahrelanger vollst�ndiger Absenz neu in das Erwerbsleben eintreten m�ssen, sondern sei auch w�hrend der Ehe in einem 20%-Pensum erwerbst�tig gewesen. Die gemeinsamen S�hne seien vollj�hrig und w�rden im Haushalt des Beschwerdef�hrers leben. Unter diesen Umst�nden sei der Beschwerdegegnerin ein 100%-Pensum zuzumuten. Weiter stellt das Obergericht fest, dass die Beschwerdegegnerin seit 1. Mai 2015 in einem Vollzeitpensum bei der E.________ AG im Bereich Produktion in der Abteilung Distribution und somit nicht mehr in ihrem angestammten Beruf als Schuhverk�uferin arbeite und neu einen Jahresbruttolohn von Fr. 52'000.-- pro Jahr (inkl. 13. Monatslohn) verdiene, was einem monatlichen Nettogehalt von Fr. 3'700.-- entspreche. Das Obergericht rekapituliert den beruflichen Werdegang der Beschwerdegegnerin seit ihrem 20%-Pensum als Schuhverk�uferin und kommt zum Schluss, dass ihr das Monatseinkommen von Fr. 4'000.--, das sie als Filialleiterin bei der F.________ AG w�hrend dreier Monate erzielt habe, nicht angerechnet werden k�nne und es sich rechtfertige, vom aktuellen tats�chlichen Verdienst in der berufsfremden Arbeitsstelle auszugehen, zumal sie dieses Einkommen auch in ihrem erlernten Beruf als Schuhverk�uferin verdienen k�nne. Der Beschwerdef�hrer reklamiert, die Beschwerdegegnerin sei ohne weiteres in der Lage, ein monatliches Einkommen in H�he von mindestens Fr. 4'250.-- zu erzielen.
4.3.2.�Die Ber�cksichtigung eines hypothetischen Einkommens in der Unterhaltsberechnung setzt voraus, dass es f�r den betroffenen Ehegatten zumutbar und m�glich ist, ein h�heres als das tats�chlich erzielte Einkommen zu erreichen (zum Ganzen BGE 128 III 4 E. 4a S. 5). Ob der Beschwerdef�hrerin ein hypothetisches Einkommen in der vom Beschwerdef�hrer angenommenen H�he zugemutet werden kann, ist Rechtsfrage; ob dessen Erzielung auch als tats�chlich m�glich erscheint, ist hingegen Tatfrage, die durch entsprechende Feststellungen oder durch die allgemeine Lebenserfahrung beantwortet wird (BGE 137 III 102 E. 4.2.2.2 S. 108; 137 III 118 E. 2.3 S. 121). Auch letzternfalls m�ssen aber jene Tatsachen als vorhanden festgestellt sein, die eine Anwendung von Erfahrungss�tzen �berhaupt erst erm�glichen (BGE 128 III 4 E. 4c/bb S. 7 mit Hinweisen).
4.3.3.�Die Kritik, die der Beschwerdef�hrer an der Vorinstanz �bt, weil diese der Beschwerdegegnerin kein hypothetisches Einkommen angerechnet habe, ist appellatorischer Natur. Warum allein der Umstand, dass die Beschwerdegegnerin in der Vergangenheit "nachweislich" ein Einkommen in der geforderten H�he erzielen konnte, zwingend zum Schluss f�hren muss, dass sie dazu auch im jetzigen Zeitpunkt noch in der Lage ist, will der Beschwerdef�hrer nicht erkl�ren. Dasselbe gilt f�r seinen Hinweis auf Zahlen aus dem statistischen Jahrbuch der Schweiz des Jahres 2014 oder auf angeblich gerichtsnotorische Mindestl�hne f�r ungelernte Arbeiterinnen bei Grossverteilern: Inwiefern das Obergericht im konkreten Fall Tatsachen �bersehen h�tte, welche die Anwendung dieser Erfahrungss�tze als zwingend erscheinen lassen, tut der Beschwerdef�hrer in keiner Weise dar. Soweit er argumentiert, die Beschwerdegegnerin k�nne mit ihrer abgeschlossenen Berufslehre wieder als Filialleiterin t�tig sein und damit selbst�ndige und qualifizierte Arbeiten verrichten, �bergeht er die vorinstanzliche Erkenntnis, wonach sich die dreimonatige Anstellung als Filialleiterin als zu kurz erweise, um auf das bei der F.________ AG erzielte Einkommen abzustellen. Dass das Obergericht damit sein Ermessen in geradezu schockierender Weise missbraucht oder �berschritten h�tte, macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend. Seine R�ge erweist sich damit als unbegr�ndet.
4.4.1.�Auf Seiten des Bedarfs erblickt der Beschwerdef�hrer eine Verletzung von Bundesrecht in der Art und Weise, wie die Vorinstanz in der Unterhaltsberechnung den Vorsorgeunterhalt der Beschwerdegegnerin ber�cksichtigt. Das Obergericht errechnet f�r die Beschwerdegegnerin einen monatlichen Vorsorgeunterhalt von Fr. 1'240.--. Diesen Betrag addiert das Obergericht zum monatlichen Verbrauchsunterhalt der Beschwerdegegnerin von Fr. 4'620.--, der sich den vorinstanzlichen Berechnungen zufolge aus dem Grundbedarf der Beschwerdegegnerin von Fr. 5'510.-- zuz�glich des auf sie entfallenden h�lftigen �berschussanteils von Fr. 2'810.-- und abz�glich ihrer Eigenversorgungskapazit�t von Fr. 3'700.-- ergibt (vgl. E. 3.1.1). Der Beschwerdef�hrer beklagt sich dar�ber, dass er den Vorsorgeunterhalt der Beschwerdegegnerin bei dieser Berechnungsweise im Ergebnis vollst�ndig aus seinem h�lftigen �berschussanteil bezahlen muss. Richtigerweise bilde der Vorsorgeunterhalt in der zweistufigen Unterhaltsberechnung eine Position in der Bedarfsrechnung, wodurch sich dann der �berschuss reduziere.
4.4.2.�Dass der Vorwurf begr�ndet ist, ergibt sich schon aus dem Wortlaut von Art. 125 Abs. 1 ZGB, wonach der geb�hrende nacheheliche Unterhalt, f�r den die Ehegatten soweit zumutbar selbst aufzukommen haben, auch eine angemessene Altersvorsorge einschliesst. Daraus folgt, dass der Vorsorgeunterhalt im Bedarf des berechtigten Ehegatten einzuberechnen ist (vgl. URS GLOOR/ANNETTE SPYCHER, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 5. Aufl. 2014, N 4 zu Art. 125 ZGB). Indem das Obergericht die Differenz zwischen den Eink�nften und den Lebenshaltungskosten einzig unter Ber�cksichtigung des Verbrauchsunterhalts der Beschwerdegegnerin ermittelt und den Vorsorgeunterhalt erst im n�chsten Schritt hinzuz�hlt, b�rdet es den Vorsorgeunterhalt im Ergebnis ausschliesslich dem Beschwerdef�hrer auf, ohne die Eigenversorgungskapazit�t der Beschwerdegegnerin auch bez�glich der Altersvorsorge zu ber�cksichtigen, wie es Art. 125 Abs. 1 ZGB ausdr�cklich vorschreibt. Das ist bundesrechtswidrig. Die Beschwerde erweist sich in dieser Hinsicht als begr�ndet.
4.5.1.�Was seine eigenen Lebenshaltungskosten angeht, bem�ngelt der Beschwerdef�hrer, dass die Vorinstanz die erstinstanzlich zutreffend festgestellten monatlichen Wohnkosten von Fr. 1'830.-- auf Fr. 1'415.-- reduziere. Das Obergericht erkl�rt, die Wohnkosten des Sohnes D.A.________ seien anteilsm�ssig zu ber�cksichtigen. Die erste Instanz habe D.A.________s Unterhalt auf Fr. 2'000.-- beziffert, diesen Betrag h�lftig auf die Eltern verteilt und den Beschwerdef�hrer berechtigt, den Anteil der Beschwerdegegnerin von Fr. 1'000.-- von deren monatlichen Unterhaltsbeitrag abzuziehen. Das Obergericht stellt fest, der Unterhalt f�r D.A.________ beinhalte dessen Wohnkosten bereits. Diese d�rften deshalb dem Beschwerdef�hrer nicht nochmals �ber seinen Bedarf zugestanden werden. Unter Ber�cksichtigung von D.A.________s Wohnkostenanteil und der nicht gerechtfertigten Kosten von Fr. 35.-- f�r den zweiten Parkplatz dr�nge es sich auf, die Wohnkosten des Beschwerdef�hrers auf Fr. 1'415.-- zu reduzieren.
4.5.2.�Der Beschwerdef�hrer stellt sich auf den Standpunkt, dass er an D.A.________s Unterhalt rund Fr. 1'000.-- pro Monat bezahle, dieser von ihm geleistete Unterhalt zur Berechnung des Unterhalts der Beschwerdegegnerin nicht in seinen Bedarf eingerechnet bzw. vom gesamten Familieneinkommen abgezogen werde und es deshalb nicht gerechtfertigt sei, von seinen Wohnkosten D.A.________s Anteil abzuziehen, ohne den D.A.________ geschuldeten Unterhaltsanteil in seinen Bedarf aufzunehmen. Die vorinstanzliche Feststellung, dass der Unterhalt f�r D.A.________ auch dessen Wohnkosten einschliesse, l�sst der Beschwerdef�hrer indessen unangefochten stehen. Zugleich r�umt er selbst ein, der von ihm an D.A.________ geleistete Unterhalt werde vom gesamten Familieneinkommen abgezogen. Warum es sich unter diesen Voraussetzungen trotzdem geradezu zwingend aufdr�ngt, seine Wohnkosten anstatt auf Fr. 1'415.-- auf Fr. 1'830.-- zu bestimmen, vermag der Beschwerdef�hrer nicht zu erkl�ren. Ins Leere l�uft auch sein weiterer Vorwurf, die Vorinstanz reduziere die erstinstanzlich ber�cksichtigten Reparatur- und Ersatzanschaffungskosten von Fr. 531.-- entgegen der "evidenten Beweislage" mit der willk�rlichen Begr�ndung, sie seien "eher grossz�gig". Inwiefern die vorinstanzliche K�rzung der Wohnkosten �ber den Wohnkostenanteil des Sohnes D.A.________ hinaus auch den Betrag f�r Reparatur- und Ersatzanschaffungskosten erfasst, zeigt der Beschwerdef�hrer nicht auf. Bleibt es nach dem Gesagten dabei, dass der Wohnkostenanteil in D.A.________s Unterhaltsbeitrag ber�cksichtigt wurde, so ist schliesslich auch dem Einwand der Boden entzogen, die Vorinstanz ber�cksichtige trotz g�nstiger finanzieller Verh�ltnisse die tats�chlichen Wohnkosten nicht.
4.6.1.�Der Beschwerdef�hrer st�rt sich daran, dass die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin unter dem Titel der Autokosten einen monatlichen Betrag von Fr. 152.-- zugesteht. Das Obergericht erkl�rt, Kosten f�r Fahrten zum Arbeitsplatz mit dem Auto k�nnten gem�ss den SchKG-Richtlinien nur dann zum Existenzminimum gez�hlt werden, wenn dem Auto Kompetenzqualit�t zukommt. Es gesteht der Beschwerdegegnerin die besagten Kosten aber im Sinne eines "erweiterten familienrechtlichen Grundbedarfs" trotzdem zu mit der Begr�ndung, dass von den Vorgaben der SchKG-Richtlinien in unterhaltsrechtlichen Angelegenheiten nach oben abgewichen werden k�nne und solle, wenn h�here Auslagen belegt sind oder die finanziellen Verh�ltnisse der Parteien eine grossz�gige Anrechnung von im Rahmen der bisherigen Lebenshaltung zuzurechnenden Unkosten erlauben.
4.6.2.�Der Beschwerdef�hrer irrt sich, wenn er darauf beharrt, dass bei der zweistufigen Berechnungsmethode im familienrechtlichen Existenzminimum nur unumg�ngliche Berufsauslagen ber�cksichtigt werden k�nnen. Nach der bundesgerichtlichen Praxis zur zweistufigen Methode kann es sich je nach den konkreten wirtschaftlichen Verh�ltnissen rechtfertigen, den rein betreibungsrechtlichen Notbedarf um gewisse Bedarfspositionen zu erweitern (Urteil 5A_425/2015 vom 5. Oktober 2015 E. 3.3) und - anders als im streng betreibungsrechtlichen Notbedarf - zus�tzlich beispielsweise einen Betrag f�r laufende Steuern zu ber�cksichtigen (vgl. Urteil 5A_1003/2014 vom 26. Mai 2015 E. 4.2.1). Gerade die zuletzt genannte Position ist auch Bestandteil der hier zu beurteilenden Bedarfsrechnung, ohne dass der Beschwerdef�hrer dies vom Grundsatz her beanstanden w�rde. Warum die gegebenen wirtschaftlichen Verh�ltnisse bei beiden Parteien eine Erweiterung des betreibungsrechtlichen Notbedarfs hinsichtlich der laufenden Steuern zulassen, allein auf Seiten der Beschwerdegegnerin einer Ber�cksichtigung von Autokosten entgegenstehen, l�sst sich der Beschwerde nicht entnehmen. Der Beschwerdef�hrer stellt auch nicht in Abrede, dass die Privatfahrzeuge zur bisherigen Lebenshaltung der Parteien geh�rten. Die Beschwerde ist in dieser Hinsicht unbegr�ndet.
4.7.�Auch den Betrag f�r die mutmasslichen Steuern der Beschwerdegegnerin, den das Obergericht auf Fr. 2'200.-- festsetzt, will der Beschwerdef�hrer nicht gelten lassen. Angesichts des offensichtlichen Fehlers bei der Ber�cksichtigung des Vorsorgeunterhalts (E. 4.4) ist dem Beschwerdef�hrer insofern beizupflichten, als er den vorinstanzlich ermittelten Unterhaltsbeitrag als "nachweislich falsch" bezeichnet. Wegen dieses Fehlers kann auch das Jahreseinkommen der Beschwerdegegnerin von Fr. 114'720.--, auf dem die vorinstanzliche Sch�tzung der Steuerlast beruht, keinen Bestand haben. Die Vorinstanz wird auch hinsichtlich der Steuerlast einen neuen Betrag ermitteln m�ssen, weshalb sich weitere Er�rterungen zu diesem Streitpunkt grunds�tzlich er�brigen. Im �brigen gen�gt der Beschwerdef�hrer den Begr�ndungsanforderungen (E. 2) nicht, wenn er dem Vorhalt ungen�gender Substanziierung mit der pauschalen Behauptung aus dem Weg gehen will, die geforderten steuerlichen Abz�ge seien "gerichtsnotorisch". Unbegr�ndet ist die Beschwerde insbesondere, soweit der Beschwerdef�hrer in der vorinstanzlichen Sch�tzung die Ber�cksichtigung von Abz�gen f�r Verpflegungskosten, Arbeitsweg, Berufskosten sowie f�r Versicherungskosten und Sparzinsen vermisst, die er in der H�he von insgesamt Fr. 8'800.-- f�r "gerichtsnotorisch" h�lt. Denn wie sich aus Fussnote 82 des angefochtenen Entscheids ergibt, schliesst die vorinstanzliche Sch�tzung der Steuerlast auch Abz�ge wie "beispielsweise Versicherungen, Fahrtkosten �ffentlicher Verkehr und allenfalls Verpflegungskosten" ein.
4.8.�Als "falsch" beanstandet der Beschwerdef�hrer auf der Bedarfsseite schliesslich die konkrete Berechnung des Vorsorgeunterhaltsanspruchs der Beschwerdegegnerin. Als Grund daf�r nennt er den tieferen geb�hrenden Bedarf der Beschwerdegegnerin, aufgrund dessen sich der Vorsorgeunterhalt berechne. Soweit das, was er dem angefochtenen Entscheid gegen�berstellt, einzig auf den von ihm selbst ermittelten Zahlen beruht, ist darauf nicht n�her einzugehen, da sich die diesbez�glichen R�gen allesamt als unbegr�ndet erwiesen haben, wie die vorstehenden Erw�gungen zeigen. In methodischer Hinsicht beanstandet der Beschwerdef�hrer, das "IK-Einkommen" der Beschwerdegegnerin liege nach dem Splitting weit �ber dem "Maximalbetrag", was von der Vorinstanz willk�rlich nicht beachtet worden sei. Der AHV-Vorsorgebeitrag m�sse deshalb (gem�ss den Zahlen des Beschwerdef�hrers von Fr. 244.-- auf Fr. 200.--) reduziert werden. Im Dunkeln bleibt dabei, was genau der Beschwerdef�hrer mit dem Ausdruck "IK-Einkommen" meint. Ebenso wenig gibt die Beschwerde Aufschluss dar�ber, von welchem "Maximalbetrag" die Rede ist. Allein mit derlei unklaren Ausf�hrungen l�sst sich vor Bundesgericht nichts ausrichten. Im �brigen �bersieht der Beschwerdef�hrer, dass AHV-Renten nach Massgabe des durchschnittlichen Jahreseinkommens berechnet werden (Art. 29quater ff. AHVG; vgl. Urteil 5A_899/2012 vom 18. Februar 2013 E. 3.6.2.3). Abgesehen davon ist die vorinstanzliche Ermittlung des Vorsorgeunterhalts, jedenfalls was die AHV angeht, ohnehin hypothetischer Natur. Denn nach der geltenden Gesetzgebung ist es AHV-Versicherten versagt, freiwillig Beitr�ge zu entrichten, um bessere Leistungen in Form von Renten zu erlangen; Versicherte k�nnen nur die von den AHV-Durchf�hrungsorganen verf�gten und geschuldeten Beitr�ge entrichten.
Im Ergebnis beantragt der Beschwerdef�hrer mit Erfolg, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an das Obergericht zur�ckzuweisen. Die Beschwerde ist demnach im Sinne des Eventualantrages, das heisst teilweise gutzuheissen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten den Parteien je zur H�lfte aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Soweit aussergerichtliche Kosten entstanden sind, hat jede Partei ihre eigenen Aufwendungen f�r das bundesgerichtliche Verfahren selbst zu tragen (Art. 68 Abs. 1 BGG). Nach erfolgter R�ckweisung wird die Vorinstanz auch �ber die Kosten des kantonalen Verfahrens neu zu befinden haben. Damit er�brigt es sich, auf die Kritik des Beschwerdef�hrers an der Kostenverteilung im vorinstanzlichen Entscheids einzugehen.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die Ziffern 4a und 4b sowie 5 des Entscheids des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 30. Juli 2015 werden aufgehoben. Die Sache wird zu neuer Entscheidung im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Die Gerichtskosten von Fr. 4'000.-- werden den Parteien je zur H�lfte auferlegt.