Source: http://www.buergerenergie-stuttgart.de/faqs
Timestamp: 2018-12-10 23:54:56
Document Index: 82281279

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 16', '§ 27', '§ 44', '§ 44', '§ 38', '§ 5', '§37', '§10']

FAQs: Bürgerenergie Stuttgart
Hier finden Sie eine umfangreiche Sammlung von Antworten auf alle die BürgerEnergie Stuttgart eG betreffenden Fragen.
Wenn Sie mehr über die BürgerEnergie Stuttgart eG erfahren möchten oder Fragen haben, die hier nicht beantwortet werden, schreiben Sie uns eine eMail an
info(at)be-stuttgart(dot)de
1. Wann wurde die BürgerEnergie Stuttgart eG gegründet?
Die „BürgerEnergie Stuttgart eG“ wurde am 20. Juni 2009 gegründet. Die Eintragung in das Genossenschaftsregister erfolgte am 03. September 2009, Sitz der Genossenschaft ist Stuttgart.
2. Was ist eine Genossenschaft?
Eine Genossenschaft ist ein Zusammenschluss von Personen, die gleiche oder ähnliche wirtschaftliche, soziale oder kulturelle Interessen gemeinsam verfolgen und sich gemeinsam unternehmerisch betätigen. Der Charakter einer Genossenschaft wird mit den S-Prinzipien und Identitätsprinzip beschrieben.
Die S-Prinzipien bestehen aus Mitgliederförderung, Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung. Das Identitätsprinzip beinhaltet die Identität von Entscheidungsträgern, Geschäftspartnern und Kapitalgebern
3. Ist die Genossenschaft einem Dachverband angeschlossen?
Die BürgerEnergie Stuttgart eG ist Mitglied beim Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e.V. (http://www.bwgv-info.de).
4. Ist die Genossenschaft von anderen Wirtschaftsunternehmen in irgendeiner Weise abhängig?
Die BürgerEnergie Stuttgart eG arbeitet geschäftspolitisch vollkommen unabhängig von anderen Unternehmen. Gemäß dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) ist der örtliche Netzbetreiber (EnBW) verpflichtet, den von der BürgerEnergie Stuttgart eG erzeugten Strom zu gesetzlich vorgeschriebenen Konditionen abzunehmen. Weitere Informationen zum EEG finden Sie unter www.erneuerbare-energien.de (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit).
5. Wie sieht die Organisation der Genossenschaft aus?
Die Organe der Genossenschaft sind in der Satzung der BürgerEnergie Stuttgart eG beschrieben. Die Organe bestehen aus Vorstand, Aufsichtsrat und Generalversammlung. Der Vorstand besteht aus mindestens drei Personen, welche die Geschäfte der Genossenschaft in eigener Verantwortung führen. Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Der Aufsichtsrat bestellt / abbestellt den Vorstand, berät und überwacht die Geschäftsführung des Vorstands. Die Mitglieder üben ihre Rechte in den Angelegenheiten der Genossenschaft in der Generalversammlung aus. Die Generalversammlung wählt den Aufsichtsrat. Zusätzlich zu den Organen der BürgerEnergie Stuttgart eG gibt es Arbeitskreise in den Kernbereichen Technik, Marketing und Finanzen, in denen sich Mitglieder aktiv beteiligen können.
6. Wie sehen die Kontrollinstrumente des Aufsichtsrats gegenüber dem Vorstand aus und wo sind diese geregelt?
Die Kontrollinstrumente ergeben sich aus § 18 der Satzung der BürgerEnergie Stuttgart eG:
Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat mindestens halbjährlich, auf Verlangen auch in kürzeren Abständen, folgendes vorzulegen:
e. einen Bericht über besondere Vorkommnisse; hierüber ist vorab, falls erforderlich, unverzüglich der Vorsitzende des Aufsichtsrat zu verständigen.
7. Wie und wo ist die gegenseitige Kontrolle innerhalb des Vorstands geregelt?
Die gegenseitige Kontrolle des Vorstands ist in § 16 der Satzung der BürgerEnergie Stuttgart eG geregelt. Die Genossenschaft wird durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen gesetzlich vertreten.
Bei Entscheidungen im Vorstand gilt das Vier-Augen-Prinzip.
8. Gibt es regelmäßige Termine für Generalversammlungen der BürgerEnergie Stuttgart eG?
Die Termine für eine Generalversammlung werden in § 27 der Satzung der BürgerEnergie Stuttgart eG geregelt. Die ordentliche Generalversammlung hat innerhalb der ersten sechs Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres stattzufinden. Außerordentliche Generalversammlungen können nach Bedarf einberufen werden.
1. Wozu wird das Geld aus den gezeichneten Anteilen verwendet?
Das Geld aus den gezeichneten Anteilen wird zum Bau und Betrieb von Erneuerbaren Energien-Anlagen in Stuttgart und der Region verwendet.
2. Muss eine bestimmte Gründungssumme erreicht werden damit die BürgerEnergie Stuttgart eG mit dem Bau von Anlagen beginnen kann?
Nein. Bei der Gründung wurde keine Gründungssumme festgelegt. Die bis Dezember 2009 gezeichneten Genossenschafts-Anteile reichen zur Finanzierung der ersten Photovoltaik - (PV) Anlage.
3. Was kostet ein Anteil und wie viele Anteile kann man erwerben?
Ein Geschäftsanteil kostet 100 €. Weitere Geschäftsanteile können erworben werden.
Die Anzahl der Geschäftsanteile je Mitglied ist nicht begrenzt. Jede Aufstockung von Geschäftsanteilen muss vom Vorstand genehmigt werden.
4. Kann man Anteile später aufstocken?
Eine Aufstockung von Geschäftsanteilen ist jederzeit möglich. Ein entsprechendes Formular kann im Mitgliederbereich unter "allgemeine Unterlagen" heruntergeladen werden.
5. Kann eine Dividende garantiert werden?
Die BürgerEnergie Stuttgart eG hat das Ziel, Überschüsse zu erwirtschaften. Die Einspeisevergütung ist im Erneuerbaren Energien Gesetz für 20 Jahre festgelegt. Photovoltaikprojekte sind technisch und wirtschaftlich betrachtet Niedrig-Risiko-Projekte. Bei Einsatz dieser Technologie kann mit einem Überschuss gerechnet werden.
6. Wie hoch ist die Dividende üblicherweise?
Bei Genossenschaften steht die wirtschaftliche Förderung der Mitglieder im Vordergrund, dies bedeutet Nutzerorientierung statt Kapitalorientierung. Die Mitglieder entscheiden bei der jährlich stattfindenden Generalversammlung über die Verwendung der Überschüsse (§ 44 der Satzung der BürgerEnergie Stuttgart eG).
7. Wie hoch ist die Verzinsung meiner Geschäftsanteile pro Jahr?
Die Mitglieder entscheiden bei der jährlich stattfindenden Generalversammlung über die Verwendung der Überschüsse (§ 44 der Satzung der BürgerEnergie Stuttgart eG). Wurden im vorangegangenen Geschäftsjahr Überschüsse erzielt, kann mit einer Ausschüttung gerechnet werden.
8. Werden die Überschüsse komplett ausgeschüttet oder werden sie reinvestiert?
Die Mitglieder entscheiden bei der jährlich stattfindenden Generalversammlung über die Verwendung der Überschüsse, sowie über die Deckung eines Jahresfehlbetrages. Die Satzung schreibt vor, dass eine gesetzliche Rücklage von mindestens 1% des Jahresüberschusses zur Deckung von Bilanzverlusten gebildet werden muss, bis die Rücklage 1% der Bilanzsumme erreicht (§§ 38, 44, 45 der Satzung der BürgerEnergie Stuttgart eG).
9. Wie schnell bekomme ich mein investiertes Geld zurück?
Der Erwerb von Geschäftsanteilen einer Genossenschaft ist eine langfristige Anlageform. Nach § 5 Abs. 2 der Satzung der BürgerEnergie Stuttgart eG können Geschäftsanteile zum Schluss eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von 12 Monaten gekündigt werden.
Daraus ergibt sich eine Kündigungsfrist von 12 – 24 Monaten.
10. Was passiert, wenn sehr große Einlagen gekündigt werden?
Um die Liquidität der Genossenschaft nicht zu gefährden, darf das Mindestkapital der Genossenschaft durch Kündigung einzelner Anteile mindestes 95% des Anlagevermögens des letzten Bilanzstichtages nicht unterschreiten (§37, Abs. 7 der Satzung). Diese Vorschrift kann eine Auszahlung von gekündigten Geschäftsanteilen verzögern.
11. Werden Gewinne aus den Anteilen dem Finanzamt gemeldet und müssen diese versteuert werden?
Nur die Gesamtheit aller Anteile wird dem Finanzamt von der BürgerEnergie Stuttgart eG im Rahmen des Jahresabschlusses als Eigenkapital der Genossenschaft mitgeteilt. Die Verteilung der einzelnen Anteile auf die Genossenschaftsmitglieder nicht. Wenn Gewinne erzielt werden und die Generalversammlung entscheidet diese auszuzahlen, müssen diese dem Finanzamt gemeldet und versteuert werden. Evtl. empfiehlt es sich, steuerfachlichen Rat einzuholen, um dies situationsbezogen zu beurteilen.
12. Wird der einbezahlte Anteil bei Kündigung sicher zurück bezahlt? Mit Gewinn? Wie hoch ist dieser?
Die Zeichnung von Geschäftsanteilen einer Genossenschaft ist eine Unternehmensbeteiligung. Gewinne können nicht garantiert werden, ebenso wie eine Aktiengesellschaft nicht den Kurs einer Aktie zu einem Zeitpunkt garantieren kann. Im Jahr 2009 wurde und voraussichtlich auch in 2010 wird bedingt durch den Aufbau der Genossenschaft und den allmählichen Zubau an Energieerzeugungsanlagen zunächst ein negatives Betriebsergebnis erzielt. Wir planen, die Gewinnzone in 2011 zu erreichen und in den Folgejahren den Gewinn zu steigern. Wenn die Mitgliedschaft gekündigt wird, erfolgt die Auseinandersetzung nach §10 unserer Satzung. Darin ist festgelegt, dass der festgestellte Jahresabschluss des Jahres maßgeblich ist, in dem der Austritt aus der Genossenschaft erfolgt. Verlustvorträge sind nach dem Verhältnis der Geschäftsanteile zu berücksichtigen. In diesem Fall können die Geschäftsanteile nicht in voller Höhe zurückgezahlt werden. Die Beteiligung an einer Genossenschaft ist so gesehen, wie es auch unserer Philosophie entspricht, langfristig gedacht. Auf Grund der strengen Gesetzgebung und der vorgeschriebenen regelmäßigen Prüfung der Genossenschaft durch einen Prüfungsverband kannn diese Anlageform als vergleichsweise sicher angesehen werden. Eine positive Geschäftsentwicklung im Wachstumsmarkt regenerative Energie und mittelfristig daraus resultierende Gewinne sehen wir als wahrscheinlich an.
1. Wie sicher ist mein Geld in der Genossenschaft?
Photovoltaikanlagen sind technisch ausgereift, zuverlässig und nahezu wartungsfrei. Das Erneuerbare Energien Gesetz garantiert eine Einspeisevergütung über 20 Jahre, was eine zuverlässige und sichere Kalkulation ermöglicht. Dies gilt ebenso für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen.
Im schlimmsten Fall haftet jedes Mitglied der BürgerEnergie Stuttgart eG mit seinen Anteilen. Eine Nachschusspflicht der Mitglieder besteht nicht.
V. Technik
1. Welche Lebensdauer hat eine Photovoltaik-Anlage?
Bei Alterung haben Solarmodule einen Verlust an Wirkungsgrad. Hersteller von Solarmodulen geben eine Leistungsgarantie von 90 % auf 10 Jahre und von 80 % auf 25 Jahre. Die Lebensdauer von Solarmodulen ist erfahrungsgemäß länger. Der Hersteller der verwendeten Wechselrichter garantiert eine Lebensdauer seiner Produkte von mindestens 10 Jahren. Insgesamt rechnet man bei Photovoltaik-Anlagen mit einer Lebensdauer von über 30 Jahren.
2. In welchem Zeitraum amortisiert sich eine Photovoltaik-Anlage?
Die Energetische Amortisationszeit hängt ab von der Intensität der Sonneneinstrahlung, dem Wirkungsgrad der Photozellen, sowie dem energetischen Aufwand zur Herstellung der Solarmodule, Montagesystem und Wechselrichter, dem Aufwand für die Installation und Anschluss an das öffentliche Netz. In Süddeutschland beträgt die energetische Amortisationszeit von Photovoltaik-Anlagen mit monokristallinen Solarmodulen etwa 5 Jahre.
Sinkende Preise für Solarmodule verkürzen die wirtschaftliche Amortisation. Andererseits verlängert sich die wirtschaftliche Amortisation durch die Senkung der EEG-Vergütung. Beide Effekte kompensieren sich in etwa.
3. Welche anderen erneuerbaren Energien werden außer Photovoltaik unterstützt?
Die BürgerEnergie Stuttgart eG plant in Zukunft Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen in Betrieb zu nehmen, Wind-, Wasser-, und Biomasse-energie zu nutzen, Geothermie und innovative Energie-Pilotprojekte zu unterstützen, je nach Eignung und Stand der Technik.
4. Von welchen Herstellern kommen die Zellen/Module?
Toleranz max. +/- 5%
Produktgarantie > 5 Jahre auf Material und Verarbeitung
Hersteller hat eine Niederlassung in Deutschland
Garantie für Austauschservice für defekte Module innerhalb von 2 Tagen
Bei etwa gleichem Preis/Leistungsverhältnis bevorzugen wir Module aus deutscher Produktion. Bei Wechselrichtern und Kommunikation wird die Technologie von SMA eingesetzt.
VI. Dächer und Dachflächen
1. Benötigt die BürgerEnergie Stuttgart weitere Dachflächen und können Eigenheimbesitzer ihre Dachfläche für die Ausrüstung mit einer PV-Anlage zur Verfügung stellen?
Besitzen Sie geeignete Dachflächen und haben Interesse an einer Zusammenarbeit mit der BürgerEnergie Stuttgart eG, können Sie sich mit uns gerne in Verbindung setzen (z.B. per eMail an technik@be-stuttgart.de). Geeignete Dachflächen sind Schrägdächer ab einer Nutzfläche von ca. 200 m² bzw. Flachdächer ab ca. 500 m².
2. Welche Eigenschaften muss eine geeignete Dachfläche für den Betrieb einer Photovoltaik-Anlage aufweisen?
Das Dach sollte in einem guten baulichen Zustand sein, um eine Dachsanierung über die Laufzeit einer Photovoltaik-Anlage von 20 Jahren zu vermeiden. Es muss über eine ausreichende statische Tragfähigkeit zur Aufnahme der Solarmodule und deren Montagesystem verfügen. Schrägdächer sollten im Idealfall nach Süden ausgerichtet sein, aber auch Südwest- und Südost-Ausrichtungen sind möglich. Die Mindestfläche bei Schrägdächern sollte 200 m² betragen.
Auf Flachdächern können Solarmodule problemlos nach Süden ausgerichtet werden. Damit die Solarmodule sich nicht gegenseitig verschatten, sollte die Mindestfläche ca. 500 m² betragen.
Die Begutachtung vor Ort und die Statikprüfung wird von der BürgerEnergie Stuttgart eG übernommen.
1. Wo erfahre ich etwas über die aktuellen Aktivitäten und Veranstaltungen der BürgerEnergie Stuttgart eG?
Im Internet unter der Adresse www.be-stuttgart.de finden Sie Aktivitäten und Veranstaltungen. Hier werden auch Dokumente zum Download und zur weiteren Verbreitung bereitgestellt.
2. Kann man die BürgerEnergie Stuttgart eG zu einem Vortrag einladen?
Die BürgerEnergie Stuttgart eG freut sich über Einladungen zu Vorträgen und Info-Veranstaltungen zum Thema Erneuerbare Energien, Energie-Genossenschaften und Energie-Wende. Bitte wenden Sie sich im konkreten Fall unter Angabe des Veranstalters, des gewünschten Themas und Termins per eMail an info@be-stuttgart.de.
1. Ist die BürgerEnergie Stuttgart eG im Allgemeinen an Kooperationen mit Organisationen und Genossenschaften im Bereich Erneuerbare Energien interessiert?
Ja, die BürgerEnergie Stuttgart eG ist an Kooperationen mit Organisationen und Genossenschaften im Bereich Erneuerbarer Energien interessiert.
2. Wie wird die BürgerEnergie Stuttgart eG mit möglicherweise gegründeten Stadtwerken Stuttgart zusammenarbeiten?
Sollte sich in Stuttgart neue Stadtwerke gründen, ist die BürgerEnergie Stuttgart eG grundsätzlich an einer Zusammenarbeit interessiert.
3. Strebt die BürgerEnergie Stuttgart eG eine Zusammenarbeit mit Ökostrom-Anbietern an?
Die BürgerEnergie Stuttgart eG verfolgt das Ziel, den Genossenschafts-Mitgliedern attraktive Stromtarife anzubieten. Hier sind auch Kooperationen mit Anbietern von Strom aus Erneuerbaren Energien-Anlagen möglich.
4. Strebt die BürgerEnergie Stuttgart eG eine Zusammenarbeit mit der Stadt Stuttgart an?
Die BürgerEnergie Stuttgart eG möchte ein Partner für die Stadt Stuttgart sein, um deren großen Bestand an Gebäuden für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und Anlagen mit hoher Energieeffizienz zu nutzen. Damit könnte die Stadt ihre Vorbildfunktion übernehmen und ihre selbst gesteckten und bundesweiten Klimaschutzziele erreichen.
IX. Strombezug
1. Ab wann kann ich meinen Strom von der Genossenschaft beziehen?
Im dritten Quartal 2014 startete die BürgerEnergie Stuttgart eG als Stromanbieter für BürgerStrom aus erneuerbaren Quellen: 100% Ökostrom von Bürgern für Bürger. Unser Partner – und zuständig für die Administration und Abwicklung – sind die Bürgerwerke eG, Heidelberg. In den Bürgerwerken haben sich unabhängige Energiegenossenschaften zusammengeschlossen, um gemeinsam den selbst produzierten Strom zu vermarkten. Weitere Infos zum BürgerStrom...
XI. Energiepolitik
stärkt die regionale Wertschöpfung. Unser Geld bleibt in der Region und fließt nicht ins
Ausland durch den Einkauf von Öl und Gas.
3. Warum dezentrale Energieversorgung?
4. Was unterscheidet die BürgerEnergie Stuttgart eG von großen Energiekonzernen (EON, EnBW, RWE, Vattenfall)?
Bürger stehen in zunehmendem Maße der Energiepolitik der großen (Atom-) Konzernen kritisch gegenüber. Die Versorgung mit Energie aus dem Ausland, sowie die Verwendung von Kernenergie birgt ein unkalkulierbares Risiko.
Die BürgerEnergie Stuttgart eG bietet eine zukunftssichere Alternative, um die Deckung des lokalen Energiebedarfs in Zukunft zu sichern und die regionale Energie-Unabhängigkeit zu unterstützen. Hierbei wird nicht nur auf finanziellen Gewinn geachtet, sondern genauso auf Umweltverträglichkeit und regionale Wertschöpfung durch die Bürger.
5. Wie sicher ist die Förderung durch das Erneuerbare Energien Gesetz?
Der Klimawandel, die unkontrollierbare Atomenergie und das Wachstum der Branche Erneuerbare Energien machen es unwahrscheinlich, dass das Erneuerbare Energien Gesetz gekippt wird.
Die Einspeisevergütung wird jedes Jahr für neue Anlagen in dem Verhältnis verringert, in dem die Erzeugung von erneuerbarer Energie billiger wird. Somit scheint die Investitionssicherheit zumindest für die nächsten Jahre gegeben.
Für bestehende Anlagen besteht Rechtssicherheit, diese erhalten garantiert für 20 Jahre eine unveränderte Einspeisevergütung.