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Timestamp: 2018-08-18 15:17:26
Document Index: 137121810

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 0', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 0', 'Art. 55', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 0', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 0']

STEUERGESETZ DER GEMEINDE ILANZ/GLION - PDF
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1 STEUERGESETZ DER GEMEINDE ILANZ/GLION
3 Inhaltsverzeichnis I. Allgemeine Bestimmungen Art. Die Gemeinde Art. Subsidiäres Recht II. Materielles Recht. Einkommens- und Vermögenssteuern Art. Steuerfuss. Handänderungssteuer Art. 4 Steuersatz. Liegenschaftssteuer Art. 5 Steuersatz 4. Erbanfall- und Schenkungssteuer Art. 6 Gegenstand und Bemessung Art. 7 Steuersubjekt Art. 8 Subjektive Steuerbefreiung Art. 9 Steuerberechnung Art. 0 Bezug und Haftung 5. Hundesteuer Art. Steuerobjekt Art. Steuersubjekt Art. Steuerbefreiung Art. 4 Steuerberechnung 4 III. Formelles Recht. Behörden Art. 5 Gemeindevorstand 4 Art. 6 Gemeindesteueramt 4 Art. 7 Weitere Behörden 4. Bezug Art. 8 Fälligkeit 5 Art. 9 Zahlungsfrist 5 Art. 0 Steuererlass 5. Entschädigung Art. Landeskirchen und Kirchgemeinden 5 IV. Formelles Recht Art. Inkrafttreten 6
5 Steuergesetz der Gemeinde Ilanz/Glion (StG) 5. Die Urnengemeinde von Ilanz/Glion gestützt auf Art. 55 Abs. der Verfassung der Gemeinde Ilanz/Glion (GV; RIG.) sowie auf das Gesetz über die Gemeinde- und Kirchensteuern des Kantons Graubünden (GKStG; BR 70.00) beschliesst: I. Allgemeine Bestimmungen Art. Die Gemeinde Die Gemeinde erhebt folgende Steuern nach den Bestimmungen des kantonalen Rechts: a. eine Einkommens- und Vermögenssteuer; b. eine Grundstückgewinnsteuer; c. eine Nach- und Strafsteuer sowie Ordnungsbussen; d. eine Handänderungssteuer; e. eine Liegenschaftssteuer. Die Gemeinde erhebt folgende Steuern nach diesem Gesetz: a. eine Erbanfall- und Schenkungssteuer; b. eine Hundesteuer. Überdies erhebt die Gemeinde folgende Steuern nach Spezialgesetzgebung: a. eine Gästeabgabe; b. eine Tourismusförderungsabgabe Art. Subsidiäres Recht Soweit dieses Gesetz keine Regelung enthält, finden die Bestimmun gen des Gesetzes über die Gemeinde- und Kirchensteuern sowie des kantonalen Steuergesetzes sinngemäss Anwendung. II. Materielles Recht. Einkommens- und Vermögenssteuern Art. Steuerfuss Die Einkommens- und Vermögenssteuern werden in Prozenten der einfachen Kantonssteuer erhoben. Das Gemeindeparlament legt den Steuerfuss für das nachfolgende Steuerjahr spätestens im Dezember fest.
6 5. Steuergesetz. Handänderungssteuer Art. 4 Steuersatz Die Handänderungssteuer beträgt Prozent.. Liegenschaftssteuer Art. 5 Steuersatz Die Liegenschaftssteuer beträgt Promille. 4. Erbanfall- und Schenkungssteuer Art. 6 Gegenstand und Bemessung Der Erbanfall- und Schenkungssteuer unterliegt jeder Vermögensanfall, der die kantonale Nachlass- bzw. Schenkungssteuer auslöst. Die der Steuer unterliegenden Vermögenswerte und die Steuerbemessung richten sich nach den Vorschriften des kantonalen Rechts. Besteht die Zuwendung in einer Nutzniessung oder in einer wiederkehrenden Leistung, ist der kapitalisierte Wert für die Besteuerung massgebend. Art. 7 Steuersubjekt Steuerpflichtig ist der Empfänger der Zuwendung, wenn a. der Erblasser bzw. Schenkgeber zur Zeit seines Todes bzw. der Ausrichtung der Zuwendung in der Gemeinde Wohnsitz hatte; ausgenommen ist jener Teil des Vermögensanfalles, der in Grundstücken besteht, die nicht auf Gemeindegebiet liegen; b. die Zuwendung in Grundstücken auf Gemeindegebiet oder in dinglichen Rechten an solchen besteht; c. er im Zeitpunkt der Ausrichtung von Preisen und Ehrengaben des Kantons den Wohnsitz in der Gemeinde hat. Art. 8 Subjektive Steuerbefreiung Von der Erbanfall- und Schenkungssteuer befreit sind: a. der überlebende Ehegatte; b. der eingetragene Partner; c. die Nachkommen, die Stief- und Pflegekinder sowie deren Nachkommen; d. die nach kantonalem Recht von der Handänderungssteuer befreiten Personen; e. der Konkubinatspartner; f. die Eltern.
7 Steuergesetz 5. Art. 9 Steuerberechnung Für die Steuerberechnung werden abgezogen: a. von den Zuwendungen an bedürftige Personen Franken; b. von jeder anderen Zuwendung 7000 Franken. Die in Abs. festgelegten Beträge sind indexiert. Bei teilweiser Steuerpflicht werden die Abzüge anteilsmässig gewährt. 4 Bei mehreren Zuwendungen an den gleichen Empfänger durch die gleiche Person kann der steuerfreie Betrag innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren nur einmal beansprucht werden. 5 Die Steuer beträgt: a. für den elterlichen Stamm Prozent; b. für die übrigen Begünstigten 5 Prozent. Art. 0 Bezug und Haftung Die Erbanfallsteuer ist aus dem Nachlass vor dessen Verteilung zu bezahlen und wird für alle Erben und Vermächtnisnehmer gesamthaft bezogen. Mehrere Empfänger von Zuwendungen haften bis auf den Betrag ihrer Bereicherung solidarisch für die Steuer. Der amtlich ernannte oder von den Erben bestellte Erbschaftsverwalter und der Willensvollstrecker haften solidarisch bis zum Betrag des reinen Nachlasses. 5. Hundesteuer Art. Steuerobjekt Für jeden über drei Monate alten Hund, welcher auf Gemeindegebiet gehalten wird, ist eine Steuer zu entrichten. Art. Steuersubjekt Steuerpflichtig ist der Hundehalter, der auch verpflichtet ist, seine Tiere der Gemeinde innert 0 Tagen zu melden. Art. Steuerbefreiung Von der Entrichtung der Hundesteuer befreit sind: a. Polizeihunde; b. Lawinenhunde; c. Blindenführ- und Gehörlosenhunde; d. Therapiehunde. Die Hunde müssen zertifiziert sein und nachweislich im Einsatz stehen.
8 5. Steuergesetz Art. 4 Steuerberechnung Die jährliche Steuer beträgt für den ersten Hund 00 Franken, für jeden weiteren, im selben Haushalt gehaltenen Hund 50 Franken. Der Gemeindevorstand kann diese Ansätze der Teuerung anpassen. Wird der Hund nicht während des ganzen Jahres auf Gemeindegebiet gehalten, ist die Steuer nur pro rata, mindestens jedoch für drei Monate, geschuldet. Die Steuer ist jährlich beim Bezug der Hundemarke zu entrichten. III. Formelles Recht. Behörden Art. 5 Gemeindevorstand Der Gemeindevorstand entscheidet: a. über Steuererleichterungsgesuche; b. über den Beitritt zu Gegenrechtsvereinbarungen des Kantons in Sachen Erbschafts- und Schenkungssteuer. Art. 6 Gemeindesteueramt Der Vollzug dieses Gesetzes obliegt dem Gemeindesteueramt, soweit die Gemeinde hierfür zuständig ist. Das Gemeindesteueramt ist überdies für den Vollzug der den Gemeinden durch das kantonale Steuergesetz übertragenen Aufgaben zuständig. Die Gemeinde kann ihre Aufgaben gemäss Abs. und Abs. an Dritte gegen Entschädigung delegieren. 4 Die Veranlagung der Liegenschaftssteuer erfolgt stets durch die Gemeinde. Zuständig dafür ist das Gemeindesteueramt. Art. 7 Weitere Behörden Die Einkommens- und Vermögenssteuern sowie die mit diesen erhobene Liegenschaftssteuer können durch eine Steuerallianz veranlagt werden. Die Gemeinde kann die Veranlagung weiterer Steuern gegen Entschädigung einer Steuerallianz delegieren. Über die Delegation an eine Steuerallianz entscheidet das Gemeindeparlament. 4
9 Steuergesetz 5.. Bezug Art. 8 Fälligkeit Die Einkommens- und Vermögenssteuer werden auf Ende des Steuerjahrs fällig. Die Fälligkeit der Liegenschaftssteuer richtet sich nach den direkten Steuern, wenn sie mit diesen erhoben wird. Die Fälligkeit der Grundstückgewinnsteuer richtet sich nach kantonalem Recht. 4 Die übrigen Steuern sowie Ordnungsbussen werden mit der Rechnungstellung fällig. 5 Mit der Beendigung der Steuerpflicht in der Schweiz oder mit der Konkurseröffnung wird jede Steuer oder Busse sofort fällig. Art. 9 Zahlungsfrist Die Steuern und Ordnungsbussen sind unter Vorbehalt von Abs. innert 90 Tagen seit Eintritt der Fälligkeit zu bezahlen. Die Zahlungsfrist der Grundstückgewinnsteuer richtet sich nach kantonalem Recht. Die separat erhobene Liegenschaftssteuer ist innert 0 Tagen seit Eintritt der Fälligkeit zu bezahlen. 4 Die Einkommens- und Vermögenssteuer sowie die mit diesen erhobene Liegenschaftssteuer sind jeweils bis. August des dem Steuerjahr folgenden Jahres zu bezahlen. Der Gemeindevorstand kann die Bezahlung in zwei Raten vorsehen. 5 Mit der Beendigung der Steuerpflicht in der Schweiz oder mit der Konkurseröffnung ist jede Steuer oder Busse sofort zu bezahlen. Art. 0 Steuererlass Über Erlassgesuche und administrative Abschreibungen entscheidet: a. das Gemeindesteueramt bis zum Betrag von 000 Franken pro Jahr; b. der Gemeindevorstand für darüber hinausgehende Beträge. Entschädigung Art. Landeskirchen und Kirchgemeinden Die Gemeinde wird von den Landeskirchen und den Kirchgemeinden mit Prozent der bezogenen Steuern entschädigt. 5
10 5. Steuergesetz IV. Schlussbestimmungen Art. Inkrafttreten Dieses Gesetz tritt am. Januar 04 in Kraft. Mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes sind die damit in Widerspruch stehenden Bestimmungen anderer Erlasse aufgehoben. 6