Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2010_II_122/BGBLA_2010_II_122.html
Timestamp: 2020-05-26 03:18:43
Document Index: 249321899

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 32', '§ 13', '§ 12', '§ 3', '§ 4', '§ 9', '§ 6', '§ 32']

Ausgegeben am 26. April 2010
Statistik über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe sowie über landwirtschaftliche Produktionsmethoden im Jahr 2010
122. Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betreffend die Statistik über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe sowie über landwirtschaftliche Produktionsmethoden im Jahr 2010
Auf Grund der §§ 4 bis 11 und § 32 Abs. 4 Z 1 des Bundesstatistikgesetzes 2000, BGBl. I Nr. 163/1999, zuletzt geändert durch Bundesgesetz BGBl. I Nr. 125/2009 wird im Einvernehmen mit dem Bundeskanzler, hinsichtlich des § 13 zusätzlich im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen und hinsichtlich des § 12 auf Grund des § 3 des LFBIS-Gesetzes, BGBl. Nr. 448/1980, zuletzt geändert durch Bundesgesetz BGBl. Nr. 505/1994, verordnet:
Die Bundesanstalt Statistik Österreich (Bundesanstalt) hat zur Erfüllung der Verpflichtungen Österreichs aufgrund der Verordnung (EG) Nr. 1166/2008 über die Betriebsstrukturerhebungen und die Erhebung über landwirtschaftliche Produktionsmethoden sowie zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 571/88 des Rates, ABl. Nr. L 321 vom 1.12.2008, S. 14, entsprechend dieser Verordnung Erhebungen durchzuführen und auf Grundlage der erhobenen Daten bis zum 31. März 2013 Statistiken zu erstellen.
1. April 2010 hinsichtlich der Merkmale gemäß Anlage I Punkt 3.
15. Mai 2010 hinsichtlich der Merkmale gemäß Anlage I Punkt 1.3.1. sowie Anlage II lit. A, Punkt 2., 3. und 5. bis 7. und
31. Oktober 2010 hinsichtlich aller weiteren Erhebungsmerkmale.
1. November 2009 bis 31. Oktober 2010 hinsichtlich der Merkmale gemäß Anlage I Punkt 1.3.2., 2., 5., 6. und 8., ausgenommen Punkt 8.3. und 8.8.1.,
1. Jänner 2008 bis 31. Dezember 2010 hinsichtlich der Merkmale gemäß Anlage I Punkt 7., 8.3. und 8.8.1.,
das Kalenderjahr 2009 hinsichtlich der Merkmale gemäß Anlage II Punkt 8. und
das Kalenderjahr 2010 hinsichtlich der Merkmale gemäß Anlage II Punkt 1., 4., 9. und 10 sowie hinsichtlich der Merkmale gemäß Anlage I Punkt 3., wenn bei einem viehhaltenden Betrieb zum Stichtag 1. April 2010 kein Tier der gehaltenen Tierart vorhanden ist.
(1) Die Erhebungsmerkmale laut Anlage I und Anlage II sind personenbezogen in der Art der Vollerhebung wie folgt zu erheben:
die Merkmale gemäß Anlage I Punkt 1.1. und 2.9.1. durch Heranziehen von Statistikdaten,
die Merkmale gemäß Anlage I Punkt 1.3., 2.1. bis 2.9., 3.2. und 7. durch Heranziehen von Verwaltungsdaten der Agrarmarkt Austria,
die Merkmale gemäß Anlage I Punkt 3.1., 3.3. bis 3.8. durch Heranziehen von Verwaltungsdaten des Bundesministeriums für Gesundheit und
die übrigen Merkmale durch Befragung der statistischen Einheiten.
(2) Soweit im Einzelfall die Erhebung gemäß Abs. 1 Z 1 bis 3 durch Beschaffung von Statistik- oder Verwaltungsdaten nicht möglich ist, hat die Erhebung durch Befragung der statistischen Einheiten zu erfolgen.
Für die Befragung gemäß § 4 Abs. 2 hat die Bundesanstalt einheitliche Erhebungsunterlagen (elektronischer Fragebogen samt Erläuterungen) zu erstellen und diese den Auskunftspflichtigen zur Verfügung zu stellen.
Die Auskunftspflichtigen haben ihre Angaben rechtzeitig, vollständig und nach bestem Wissen zu machen. Die Angaben können jederzeit innerhalb einer von der Gemeinde festzusetzenden Frist direkt durch Auskunftserteilung bei der Gemeinde gemacht oder innerhalb von vier Wochen vom Auskunftspflichtigen selbst elektronisch in den Fragebogen eingetragen und der Bundesanstalt übermittelt werden.
Mitwirkungspflichten der Gemeinden
(1) Die Gemeinden, in deren Wirkungsbereich sich eine statistische Einheit befindet, sind zur Mitwirkung an der Erhebung gemäß Abs. 2 verpflichtet.
(2) Die Gemeinden haben im Falle der direkten Auskunftserteilung bei der Gemeinde an der Erhebung mitzuwirken, indem vom Bürgermeister herangezogene Zählorgane die Ergebnisse der mündlichen Befragung des Auskunftspflichtigen im Fragebogen elektronisch eintragen. Die elektronische Übermittlung der ausgefüllten Fragebögen an die Bundesanstalt ist bis zum 31. März 2011 abzuschließen.
(3) Die Mitwirkungspflicht erstreckt sich auch auf die Durchführung der Befragung der gemäß § 9 bekannt gegebenen Auskunftspflichtigen.
Ehemalige Bewirtschafter (Betriebsinhaber) statistischer Einheiten sind zur Mitwirkung an der Feststellung des neuen Auskunftspflichtigen gemäß § 6 Abs. 2 durch die Bundesanstalt oder durch die Gemeinde verpflichtet.
Auf Verlangen der Bundesanstalt sind die Daten innerhalb von vier Wochen der Bundesanstalt kostenlos und auf elektronischem Datenträger zu übermitteln.
Kostenabfindung und Kostenersatz
(1) Es wird den Gemeinden eine Kostenabfindung für die Mitwirkung an der Erhebung in Höhe von 5,70 Euro je erhobener statistischer Einheit gewährt.
(2) Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft leistet der Bundesanstalt im ersten Quartal des Jahres 2011 einen Kostenersatz gemäß § 32 Abs. 4 Z 1 des Bundesstatistikgesetzes in Höhe von 820.000,-- Euro.
Die Verordnung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2013 außer Kraft.
Stammdaten: Name, Anschrift, Telefonnummer, Faxnummer, e-Mail-Adresse, Zweitadresse, Angaben zur verantwortlichen Person (Name, Geschlecht, Geburtsdatum, Telefonnummer, Faxnummer, e-Mail-Adresse)
vom Landeshauptmann anerkannt (Ar)
biologische bewirtschaftete Fläche
Dauerwiesen und –weiden, ohne ertragsarmes Grünland
Sonstige Pflanzen (Textilpflanzen usw.)
biologische Produktionsmethoden in der tierischen Erzeugung
Ölsaaten (einschließlich Saatgut)
Frühe und mittelfrühe Speisekartoffeln (einschließlich Saatgut)
Futterrüben und sonstige Futterhackfrüchte
Blumen und Zierpflanzen: Unter Glas
GLÖZ A-Flächen
GLÖZ G-Flächen
Nicht mehr genutzte landwirtschaftliche Flächen/nicht mehr genutztes Grünland
Pilze, Bewässerung, Energiepflanzen
Energiepflanzen: Anbauflächen für Biokraftstoffe oder sonstige erneuerbare Energien
darunter auf stillgelegten Flächen
nach deren Verwendung als
Biokraftstoffe (reines Pflanzenöl, Beimischung)
Küken und Junghennen für Legezwecke unter ½ Jahr
Legehennen ab ½ Jahr
Bienen (Anzahl der Stöcke)
ARBEITSKRÄFTE UND SONSTIGE PERSONEN IM LAND- UND FORSTWIRTSCHAFTLICHEN BETRIEBSHAUSHALT
Familieneigene Arbeitskräfte und sonstige Personen im Betriebshaushalt
Berufliche Weiterbildung des Betriebsleiters in den vergangenen 12 Monaten
Inanspruchnahme von Agrardienstleistungen (z.B. Maschinenring u.ä.)
Anzahl der Arbeitstage bzw. Stunden
Inanspruchnahme von Forstdienstleistungen (z.B. Maschinenring u.ä.)
NEBENTÄTIGKEITEN (AUSSERBETRIEBLICHE ERWERBSTÄTIGKEITEN) DES BETRIEBS (die direkt mit dem Betrieb in Verbindung stehen)
Verarbeitung und Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse
Bedeutung der außerbetrieblichen Erwerbstätigkeiten, die direkt mit dem Betrieb in Verbindung stehen: Anteil an der Endproduktion des Betriebs in %
Zahlungen im Zusammenhang mit der Wasserrahmenrichtlinie
Konservierende Bodenbearbeitung (pfluglose Bearbeitung)
Direktsaat (Nullbodenbearbeitung)
Fruchtfolge: Anteil der Ackerfläche außerhalb der geplanten Fruchtfolge
Vom Landwirt in den letzten 3 Jahren erhaltene Landschaftselemente, darunter:
In den letzten 3 Jahren angelegte Landschaftselemente, darunter:
Weidehaltung im Betrieb
Weidehaltung auf gemeinschaftlich genutzten Flächen
Gesamtzahl der auf gemeinschaftlich genutzten Flächen weidenden Tiere
Zeit, die die Tiere auf gemeinschaftlich genutzten Flächen weiden
Unterbringung der Tiere (Anzahl der Plätze)
Anbindestall - mit Einstreu (Festmist und Jauche)
Anbindestall - mit Gülle
Laufstall - mit Festmist und Jauche
Laufstall - mit Gülle
Stroh (Tiefstreu–Laufstall)
Landwirtschaftlich genutzte Fläche (in %), auf der Festmist/ Wirtschaftsdünger ausgebracht wird
Landwirtschaftlich genutzte Fläche (in %), auf der Gülle ausgebracht wird
Aus dem Betrieb exportierter Wirtschaftsdünger in % der erzeugten Gesamtmenge
Lagereinrichtungen (Fläche bzw. Fassungsvermögen) für
Bewässerte Fläche: Durchschnittliche bewässerte Fläche in den vergangenen 3 Jahren
Getreide zur Körnergewinnung (einschließlich Saatgut) (ohne Mais)
Mais (Körnermais, CCM, Silo- und Grünmais)
Eiweißpflanzen zur Körnergewinnung (einschließlich Saatgut und Gemenge von Getreide mit Hülsenfrüchten)
Kartoffeln (einschließlich Frühkartoffeln und Pflanzkartoffeln)
Textilpflanzen (Hanf, sonstige Faserpflanzen)
Frischgemüse, Erdbeeren - Feldanbau
Wechselwiesen und Dauergrünland
Obstanlagen (einschließlich Beerenobstanlagen)
Sonstige bewässerte Flächen
Für die Bewässerung verbrauchte Wassermenge in den letzten 12 Monaten (m³)
Angewandte Bewässerungsmethoden
Grundwasser im Betrieb (eigener Brunnen)
Anlage II A) GARTEN- UND FELDGEMÜSEANBAU
Überwiegende Produktionsrichtung im Jahr 2010
Gemüse, gärtnerisch (GB)
Feldgemüse (FG)
Blumen und Zierpflanzen (GB)
Baumschule (GB)
Reine Selbstversorgung, kein Verkauf, Selbstpflück-Blumen etc.
Flächenverteilung ohne Mehrfachnutzung (in m²) der Gartenbaubetriebe (Flächen in befestigten Gewächshäusern mit Glas-, Folien- oder Kunststoffeindeckung sowie unbefestigte Folientunnels)
Glashaus einschl. Kunststoffeindeckung (beheizt/nicht beheizt)
Foliengewächshaus (beheizt/nicht beheizt)
Folientunnel unter 7,5 m Basisbreite (beheizt/nicht beheizt)
Folientunnel über 7,5 m Basisbreite (beheizt/nicht beheizt)
Freilandfläche (einschl. Flachfolie/Vlies, Netzhäuser, Baumschulkulturen und Niederglas)
Gärtnerisch genutzte Fläche insgesamt
Flächenverteilung ohne Mehrfachnutzung (in m²) der Feldgemüsebetriebe
Feldgemüse (einschl. Flachfolie/Vlies, Netzhäuser, Niederglas)
Gemüsefläche insgesamt
Gemüsebau im Jahr 2010 (Gartenbaubetriebe und Feldgemüsebetriebe): Gemüseanbauflächen (einschließlich Mehrfachnutzung) in Gewächshäusern einschl. Folientunnels/im Freiland einschl. Flachfolie/Vlies, Netzhäuser, Niederglas/darunter für Verarbeitung (ohne Frischmarkt) in m²
Gurken - Einlegegurken (inkl. Schälgurken)
Gurken - Salatgurken, Feldgurken
Andere Kohlgemüse
Kopfsalat, Bummerlsalat (Lactuca sativa L.)
Sonstige Blattsalate
Art des Betriebes (Gartenbaubetriebe)
Anzahl und Fläche (in m²) der Glashäuser einschl. Kunststoffeindeckung (ohne Foliengewächshäuser und Folientunnels) nach Altersgruppen (Gartenbaubetriebe)
bis inkl. 10 Jahre
Anzahl der Heizanlagen für Kessel/Brenner/Heizkanone nach Altersgruppen (Gartenbaubetriebe)
Brennstoffe und Energie – Jahresverbrauch 2009 (Gartenbaubetriebe)
Ofenheizöl (rot gefärbt, Liter)
Blumen- und Zierpflanzenbau (einschl. Mehrfachnutzung) im Jahr 2010 (Gartenbaubetriebe)
Schnittblumen in Gewächshäusern einschl. begehbarer Folientunnels (in m²)
Schnittblumen im Freiland (in m²)
Topfpflanzen (Stück)
Beet- und Balkonpflanzen (Stück)
Jungpflanzen zum Verkauf (Stück)
Baumschulen im Jahr 2010 (Gartenbaubetriebe)
Baumschulmäßig genutzte Fläche insgesamt (in m²)
Produktion insgesamt (Stück)/Verkaufsfähige Ware (ohne Jungpflanzen) aus eigener Produktion im Jahr 2010 (Stück)
Verkaufsfähige Jungpflanzen aus eigener Produktion im Jahr 2010 (Stück)
B) EXTENSIVOBSTBAU
Anzahl der dazugehörigen Betten (incl. Zusatzbetten)