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Timestamp: 2016-10-24 14:10:15
Document Index: 131319490

Matched Legal Cases: ['Art. 10', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 36', 'Art. 156', 'Art. 153', 'Art. 153', 'Art. 159']

2A.556/2001 (17.12.2001)
2A.556/2001/ran
Es wirken mit: Bundesrichter Wurzburger, Pr�sident
der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung, Hungerb�hler,
M�ller und Gerichtsschreiber Hugi Yar.
A.X.________, geb. 1973, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Till Gontersweiler, Neumarkt 6, Haus zum Steinberg, Postfach 543, Z�rich,
Regierungsrat des Kantons Z�rich, Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 2. Kammer,
1.- Der Regierungsrat des Kantons Z�rich wies am 11. April 2001 den aus Jugoslawien stammenden, hier �ber eine Niederlassungsbewilligung verf�genden A.X.________ f�r zehn Jahre aus der Schweiz aus (Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG; SR 142. 20). Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich best�tigte diesen Entscheid auf Beschwerde hin am 24. Oktober 2001. Hiergegen gelangte A.X.________ am 13. Dezember 2001 mit dem Antrag an das Bundesgericht, das entsprechende Urteil aufzuheben und ihm den weiteren Verbleib im Kanton Z�rich zu gestatten; eventuell sei ihm die Ausweisung nur anzudrohen.
2.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich als offensichtlich unbegr�ndet und kann ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden:
a) Der Beschwerdef�hrer wurde seit 1992 in der Schweiz wiederholt straff�llig. Am 29. Oktober 1997 verurteilte ihn das Bezirksgericht Z�rich unter anderem wegen Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer Zuchthausstrafe von f�nf Jahren. Nach seiner vorzeitigen Entlassung aus dem Strafvollzug musste er am 14. November 2000 wegen versuchter Erschleichung eines Ausweises und Anstiftung hierzu erneut mit 60 Tagen Gef�ngnis bestraft werden. Der Beschwerdef�hrer ist damit nicht nur wiederholt, sondern bis zu seiner Verurteilung 1997 auch zusehends in schwerer Weise straff�llig geworden. Aufgrund der H�he der verh�ngten Freiheitsstrafe und der Tatsache, dass er sich weder durch seine wiederholten Verurteilungen noch durch seine bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug von weiteren Straftaten hat abhalten lassen, besteht ein gewichtiges �ffentliches Interesse an seiner Fernhaltung (vgl. BGE 125 II 521 E. 2 u. 4a/bb).
b) Zwar befindet sich der Beschwerdef�hrer nunmehr seit rund 13 Jahren in der Schweiz, doch verbrachte er hiervon deren drei in Untersuchungshaft bzw. im Strafvollzug.
�ber all diese Jahre hinweg war er weder beruflich noch pers�nlich integriert. Auch wenn sein Vater und gewisse weitere Verwandte in der Schweiz leben, hat er seine Kontakte zu Jugoslawien, wo er sich bis zu seinem 15. Altersjahr aufhielt, nie abgebrochen; eine R�ckkehr ist ihm deshalb zumutbar, auch wenn sie ihm nicht leicht fallen sollte. Zwar hat sich der Beschwerdef�hrer inzwischen mit einer hier um Asyl nachsuchenden Landsm�nnin verheiratet, die von ihm ein Kind erwarten soll und ihm zumindest zurzeit nicht nach Jugoslawien nachfolgen kann; dies l�sst die Ausweisung - entgegen seinen Vorbringen - indessen nicht als unverh�ltnism�ssig erscheinen: Nachdem dem Beschwerdef�hrer am 7. November 2000 hinsichtlich der Ausweisung das rechtliche Geh�r gew�hrt und er in der Folge am 11. April 2001 ausgewiesen worden war, mussten die Eheleute X.________ bei ihrer Heirat im Juni 2001 damit rechnen, dass sie ihr Familienleben nicht hier w�rden pflegen k�nnen (vgl. Art. 8 Abs. 2 ANAV; SR 142. 201).
Sollte das Asylgesuch abgewiesen und B.X.________ gest�tzt hierauf ihrerseits weggewiesen werden, h�tten auch sie und das gemeinsame Kind nach Jugoslawien zur�ckzukehren.
c) Unter diesen Umst�nden durfte das Verwaltungsgericht rechtsfehlerfrei das �ffentliche Interesse an der Ausweisung des Beschwerdef�hrers h�her gewichten als sein privates, hier bleiben zu k�nnen. F�r alles Weitere kann auf die Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).
3.- Dem Verfahrensausgang entsprechend wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 153 und Art. 153a OG); Parteientsch�digungen sind nicht geschuldet (Art. 159 OG).
3.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich sowie dem Bundesamt f�r Ausl�nderfragen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. Dezember 2001