Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NStZ-RR%202011,%20213
Timestamp: 2019-12-08 16:42:48
Document Index: 75313906

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 267', '§ 257', '§ 263', '§ 267', '§ 267', '§ 267', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 267', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 09.03.2011 - 2 StR 428/10 - dejure.org
https://dejure.org/2011,4790
BGH, 09.03.2011 - 2 StR 428/10 (https://dejure.org/2011,4790)
BGH, Entscheidung vom 09.03.2011 - 2 StR 428/10 (https://dejure.org/2011,4790)
BGH, Entscheidung vom 09. März 2011 - 2 StR 428/10 (https://dejure.org/2011,4790)
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§ 267 StPO; § 257c StPO; § 263 StGB; § 267 StGB
Aufhebung eines auf einer Verständigung basierenden Urteils wegen mangelnder Mindestfeststellungen bei Serientaten (Individualisierung); Urkundenfälschung (falsche Urkunde: Kopien und Computerausdrucke; Gebrauchen)
§ 267 Abs 1 StGB, § 267 Abs 1 S 1 StPO
Urkundenfälschung: Verwendung des Ausdrucks der manipulierten Bilddatei eines Personalausweises; Mindestanforderungen an die Urteilsgründe bei einer Verfahrensabsprache
Unerlässliche Mindestvoraussetzung eines nach einer Verfahrensabsprache ergangenen Urteils hinsichtlich einer geschlossenen und für das Revisionsgericht nachvollziehbaren Darstellung des verwirklichten strafbaren Verhaltens
Zu den Mindestanforderungen an die Urteilsgründe im Rahmen eines "Deals"
LG Hanau, 14.06.2010 - 1100 Js 7236/08
NStZ-RR 2011, 213
StV 2011, 608
MMR 2011, 405
Mit computertechnischen Maßnahmen - wie der Veränderung eingescannter Dokumente - erstellten Schriftstücken ist mangels Beweiseignung kein Urkundencharakter beizumessen, wenn sie nach außen als bloße Reproduktion erscheinen (vgl. BGH, Beschluss vom 9. März 2011 - 2 StR 428/10, wistra 2011, 307 mwN).
Das Landgericht hat zutreffend ausgeführt, dass einer bloßen Fotokopie, die nach außen als Reproduktion erscheint, mangels Beweiseignung kein Urkundencharakter beizumessen ist (st. Rspr.; vgl. Senat, Beschluss vom 9. März 2011 - 2 StR 428/10, NStZ-RR 2011, 213, 214 mwN).
Die Strafkammer hat indes ausdrücklich keine Feststellungen dahin treffen können, ob überhaupt jemals eine (echte oder verfälschte) Urkunde vorgelegen hat (UA S. 77 f.; vgl. auch BGH…, Beschluss vom 23. März 2010 - 5 StR 7/10, BGHR StGB § 267 Abs. 1 Urkunde, unechte 3; Senat, Beschluss vom 9. März 2011 - 2 StR 428/10, NStZ-RR 2011, 213, 214).
OLG Oldenburg, 16.06.2017 - 1 Ss 115/17
Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz: Automatisches Entstehen einer sog. …
Fehlt sie oder ist sie in wesentlichen Teilen unvollständig, so ist dies ein Mangel des Urteils, der auf die Sachrüge zu dessen Aufhebung führt (vgl. BGH, Beschluss vom 9. März 2011 - 2 StR 428/10 -, Rn. 5, juris; BGH, NStZ 2008, 109).
Selbst mit computertechnischen Maßnahmen - wie der Veränderung eingescannter Dokumente - erstellten Schriftstücken ist mangels Beweiseignung kein Urkundencharakter beizumessen, wenn sie nach außen als bloße Reproduktion erscheinen (vgl. BGH, Urteil vom 16. Juni 2016 - 1 StR 20/16, wistra 2017, 20 und Beschluss vom 9. März 2011 - 2 StR 428/10, wistra 2011, 307 mwN).