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Timestamp: 2016-10-25 19:17:35
Document Index: 116764181

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'Art. 113', 'Art. 95', 'Art. 13', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 103', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 3', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'Art. 114', 'Art. 3', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'Art. 13', 'Art. 159']

2A.200/2001 (18.06.2002)
2A.200/2001 /kil
Bundesrichter Hungerb�hler, Bundesrichterin Yersin,
Bundesrichter Merkli, Ersatzrichter Seiler,
Beschwerdef�hrer, vertreten durch das Finanzdepartement des Kantons Solothurn, Rathaus, 4500 Solothurn,
Dr. Pirmin Bischof, Postfach 352, 4502 Solothurn,
Rechtsgleichheit (Gleichstellung von Mann und Frau)
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 8. M�rz 2001
A.________ ist seit dem 1. Dezember 1994 �ffentlichrechtlich als Physiotherapeutin am Kantonsspital Olten angestellt. Am 30. Dezember 1994 erhob sie beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn Klage gegen den Staat Solothurn mit dem Rechtsbegehren, die ihr zustehende rechts- und geschlechtsgleiche Besoldung gem�ss Art. 4 der (alten) Bundesverfassung vom 29. Mai 1874 (aBV) zuk�nftig und r�ckwirkend seit wann rechtens nebst Zins seit wann rechtens zu bezahlen. Das Verfahren wurde mit R�cksicht auf die h�ngige Gesamtrevision des staatlichen Besoldungswesens sistiert (Projekt BERESO; vgl. BGE 125 II 385 E. 4a S. 387 f.; 124 II 529). Im Rahmen dieser Revision traten am 1. Januar 1996 neue Rechtsgrundlagen f�r die Besoldung des Kantonspersonals in Kraft. Dabei wurden die Physiotherapeutinnen in die Lohnklasse 13 eingereiht. Mit Klagebegr�ndung vom 15. Mai 1997 verlangte A.________ eine Einstufung mindestens in die Lohnklasse 17. Das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn stellte mit Teilurteil vom 28. Oktober 1998 fest, dass der Kanton Solothurn verpflichtet sei, A.________ eine Besoldung der Lohnklasse 18 auszurichten.
Der Kanton Solothurn erhob am 27. November 1998 dagegen Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht mit dem Antrag, es sei festzustellen, dass A.________ gem�ss der Lohnklasse 15 zu besolden sei. Am 28. Juni 1999 hiess das Bundesgericht die Beschwerde im Sinne der Erw�gungen gut und wies die Sache zur neuen Beurteilung an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn zur�ck (BGE 125 II 385).
Mit Urteil vom 8. M�rz 2001 hiess dieses die Klage teilweise gut und stellte fest, dass der Staat Solothurn verpflichtet sei, ab 1. Januar 1996 der Physiotherapeutin A.________ eine Besoldung der Lohnklasse 16, Gehaltsstufe E00 zu bezahlen. Zur Begr�ndung f�hrte das Verwaltungsgericht aus, es sei eine Geschlechtsdiskriminierung glaubhaft gemacht dadurch, dass in der vereinfachten Funktionsanalyse, welche der Einstufung zugrunde liege, die Funktion "Physiotherapie" beim Kriterium "geistige Anforderungen" (K2) nur mit 2,5 bewertet worden sei (vgl. unten E. 5.3). Der Kanton habe die daraus fliessende Vermutung nicht zu widerlegen vermocht.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 25. April 2001 beantragt der Kanton Solothurn, Ziffer 1 des Urteils des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und in der Sache vom Bundesgericht neu zu entscheiden, weil es sich beim Beruf "Physiotherapeut" nicht um einen Frauenberuf handle und demzufolge nicht das Gleichstellungsgesetz zur Anwendung komme. Sodann sei festzustellen, dass die Bewertung des Kriteriums K2 der Funktion "Physiotherapeut" mit 2.5 Punkten nicht geschlechtsdiskriminierend sei.
A.________ beantragt Abweisung der Beschwerde, w�hrend das Verwaltungsgericht auf Abweisung schliesst, soweit auf die Beschwerde eingetreten werden k�nne. F�r das Eidgen�ssische Departement des Innern, von welchem ein Amtsbericht eingeholt worden ist (Art. 113 in Verbindung mit Art. 95 OG), �ussert das Eidgen�ssische B�ro f�r die Gleichstellung von Frau und Mann die Ansicht, die Beschwerde sei abzuweisen.
1.1 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den kantonal letztinstanzlichen Entscheid, der sich auf das Bundesgesetz vom 24. M�rz 1995 �ber die Gleichstellung von Frau und Mann (GlG; SR 151) st�tzt und eine �ffentlichrechtliche Angestellte betrifft, ist zul�ssig (Art. 13 Abs. 1 GlG in Verbindung mit Art. 97 ff. OG; BGE 124 II 409 E. 1d S. 413 ff.). Der Beschwerdef�hrer ist als �ffentlichrechtlicher Arbeitgeber, der durch das angefochtene Urteil zur Bezahlung eines h�heren Lohns verpflichtet wird, zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert (Art. 103 lit. a OG; BGE 124 II 409 E. 1e S. 417 ff.). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.
1.2 Angefochten ist nur die Ziffer 1 des Urteils. In der Ziffer 2 hat das Verwaltungsgericht - unter Verweis auf die rechtskr�ftige Ziffer 2 seines Urteils vom 28. Oktober 1998 - festgestellt, dass A.________ f�r die Zeit vom 1. Dezember 1994 bis 31. Dezember 1995 Anspruch habe auf die Differenz zwischen dem effektiv bezahlten und dem diskriminierungsfreien Lohn, zuz�glich Zins zu 5 Prozent. Es trifft zu, dass die Ziffer 2 des damaligen Urteils nicht angefochten und demzufolge rechtskr�ftig geworden ist. Damit ist aber noch nichts gesagt zur Frage, ob bzw. in welchem Umfang der effektiv bezahlte Lohn diskriminierend war oder nicht. Dar�ber wird erst mit dem vorliegend zu f�llenden Urteil befunden.
Der Beschwerdef�hrer ist der Ansicht, das Gleichstellungsgesetz finde vorliegend keine Anwendung, weil Physiotherapeutin kein typischer Frauenberuf sei.
2.1 Nach Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV haben Mann und Frau Anspruch auf gleichen Lohn f�r gleichwertige Arbeit. Gem�ss Art. 3 Abs. 1 und Abs. 2 GlG d�rfen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgrund ihres Geschlechts weder direkt noch indirekt benachteiligt werden, insbesondere nicht bez�glich der Entl�hnung. Zur Diskussion steht vorliegend nicht eine direkte, sondern h�chstens eine indirekte Benachteiligung. Eine solche liegt vor, wenn eine formal geschlechtsneutrale Regelung im Ergebnis wesentlich mehr bzw. �berwiegend Angeh�rige des einen Geschlechts gegen�ber denjenigen des andern benachteiligt, ohne dass dies sachlich begr�ndet w�re (BGE 124 II 409 E. 7 S. 424 f.; 529 E. 3a S. 530 f.). Auf geschlechtsneutral identifizierte Berufe bzw. Funktionen finden hingegen weder das Gleichstellungsgesetz noch Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV Anwendung (BGE 124 II 529 E. 5d S. 534).
2.2 Die Beschwerdegegnerin hatte in ihrer Klagebegr�ndung vom 15. Mai 1997 unter Hinweis auf Statistiken ausgef�hrt, Physiotherapeutin sei ein typischer Frauenberuf. In seiner Klageantwort vom 25. Juli 1997 bestritt der heutige Beschwerdef�hrer dies mit dem Argument, gem�ss den von der Beschwerdegegnerin eingelegten Zahlen seien fast 30 Prozent aller diesen Beruf Erlernenden oder Ausf�hrenden M�nner. In seinem ersten Urteil vom 28. Oktober 1998 betrachtete das Verwaltungsgericht einen Beruf dann als eindeutig geschlechtsspezifisch, wenn der Anteil eines Geschlechts an der Anzahl der diesen Beruf Aus�benden mehr als 70 Prozent betrage. Gem�ss Daten des Bundesamts f�r Statistik sei in den letzten sieben Jahren der Frauenanteil an den Personen, die eine Ausbildung als Physiotherapeutin begonnen h�tten, nie kleiner als 75,6 Prozent gewesen. Der Beruf m�sse somit als Frauenberuf bezeichnet werden.
Im Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht stellte der Beschwerdef�hrer diese Qualifikation nicht in Frage, sondern �usserte sich einzig zur vom Verwaltungsgericht vorgenommenen Bewertung der einzelnen Kriterien der Funktionsanalyse. Das Bundesgericht hielt in seinem Urteil vom 28. Juni 1999 fest, der Beschwerdef�hrer bestreite nicht mehr, dass der Beruf der Physiotherapeutin als Frauenberuf zu bezeichnen sei. Nach den Sachverhaltsfeststellungen des Verwaltungsgerichts betrage der Frauenanteil etwa 75 Prozent. Es sei aufgrund dieser Zahlenverh�ltnisse nicht bundesrechtswidrig, die Funktion Physiotherapeut als frauenspezifisch zu bezeichnen (BGE 125 II 385 E. 3b S. 387).
Im anschliessenden Verfahren vor Verwaltungsgericht beantragte der Beschwerdef�hrer mit Eingabe vom 1. Oktober 1999, es sei mit Hilfe von repr�sentativen Statistiken oder aufgrund eines Obergutachtens festzustellen, dass es sich bei der Physiotherapie nicht um einen typischen Frauenberuf handle. Die Beschwerdegegnerin vertrat demgegen�ber die Auffassung, diese Frage bilde nach dem bundesgerichtlichen Urteil nicht mehr Gegenstand des weiteren Beweisverfahrens. In seinem jetzt angefochtenen Urteil vom 8. M�rz 2001 setzte sich das Verwaltungsgericht mit der Frage auseinander, befand aber, nach der Feststellung des Bundesgerichts bestehe keine Veranlassung, vom Fazit abzuweichen, dass Physiotherapeutin ein typischer Frauenberuf sei. Der Beschwerdef�hrer kritisiert dies als offensichtlich unvollst�ndige Sachverhaltsfeststellung. Die Beschwerdegegnerin ist der Ansicht, auf die R�ge sei nicht einzutreten, da diese Frage bereits rechtskr�ftig entschieden sei.
2.3 Die Rechtskraft eines Urteils bezieht sich grunds�tzlich auf das Dispositiv, nicht auf die Erw�gungen. Anders verh�lt es sich jedoch, wenn eine obere Instanz das Urteil einer unteren aufhebt und die Sache zur Neubeurteilung zur�ckweist. In diesem Fall sind mit der R�ckweisung regelm�ssig inhaltliche Anordnungen verbunden, die bei der Neubeurteilung zu befolgen sind. Insoweit sind diese Rechtsfragen f�r den konkreten Streitfall endg�ltig entschieden; wird der neue Entscheid der unteren Instanz wiederum weitergezogen, so ist dann die obere Instanz ebenfalls an die Erw�gungen gebunden, mit denen sie zuvor die R�ckweisung begr�ndet hat (BGE 99 Ib 519 E. 1b S. 520; 112 II 172 E. I.1 S. 175). Wegen dieser Bindung der Gerichte ist es den Parteien auch verwehrt, im Falle einer erneuten Anfechtung der Beurteilung des Rechtsstreits einen neuen Sachverhalt zu unterstellen oder die Sache unter rechtlichen Gesichtspunkten zu pr�fen, die im R�ckweisungsentscheid ausdr�cklich abgelehnt oder gar nicht in Erw�gung gezogen worden sind (BGE 111 II 94 E. 2 S. 95; anders im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde, BGE 112 Ia 353 E. 3c/bb S. 354 ff.). Andernfalls k�nnten Rechtsstreite beliebig in die L�nge gezogen werden, indem bei jeder erneuten Anfechtung wiederum neue Aspekte aufgegriffen werden, die im fr�heren Verfahren nicht zur Diskussion gestanden sind. Dies w�rde dem Grundsatz der Prozess�konomie krass zuwiderlaufen.
2.4 Mit der R�ge, Physiotherapeutin sei kein Frauenberuf, macht der Beschwerdef�hrer einen Aspekt geltend, den er bereits im ersten Verfahren h�tte vorbringen k�nnen, was er aber unterlassen hat. Nach der damaligen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung betrug der Frauenanteil bei den Physiotherapeuten mehr als 75 Prozent, wobei sich dieser Prozentsatz auf die Geschlechterverteilung bei Beginn der Ausbildung bezog, aber auch die Verh�ltnisse bei den vom Kanton Solothurn Besch�ftigten (8 M�nner, 24 Frauen) zutreffend wiedergab (vgl. BGE 125 II 385 E. 3b S. 387). Das Bundesgericht hatte keinen Anlass, diese Sachverhaltsfeststellungen in Frage zu ziehen (vgl. Art. 105 Abs. 2 OG). Die bundesgerichtliche R�ckweisung erfasste daher die Qualifikation des Berufs als frauenspezifisch nicht. Mithin konnte weder der Beschwerdef�hrer diese Frage vor der Vorinstanz erneut aufwerfen noch brauchte sich diese damit auseinanderzusetzen. Es verh�lt sich hier anders als im vom Beschwerdef�hrer zitierten Fall der Sozialarbeiter (BGE 124 II 529): Dort hatte das Bundesgericht in seinem R�ckweisungsentscheid das Verwaltungsgericht ausdr�cklich angewiesen, zu pr�fen, ob die Funktion "Sozialbetreuer" geschlechtsspezifisch sei. Vorliegend hatte hingegen die Vorinstanz bei ihrem neuen Urteil lediglich das zu pr�fen, was sich aus dem R�ckweisungsentscheid des Bundesgerichts ergab, w�hrend die �brigen Aspekte nicht mehr zur Diskussion standen und auch vor Bundesgericht nicht mehr vorgebracht werden k�nnen.
3.1 Gem�ss Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV und Art. 3 GlG haben Mann und Frau Anspruch auf gleichen Lohn f�r gleiche oder gleichwertige Arbeit. Untersagt sind Lohnunterschiede, die auf geschlechtsspezifischen Umst�nden beruhen. Der Begriff der gleichwertigen Arbeit umfasst nicht bloss �hnliche, das heisst gleichartige Arbeiten, sondern bezieht sich dar�ber hinaus im Zusammenhang mit indirekten Lohndiskriminierungen auch auf Arbeiten unterschiedlicher Natur (BGE 125 I 71 E. 2b S. 79). Ob T�tigkeiten als gleichwertig zu betrachten sind, kann nicht wissenschaftlich objektiv und wertfrei entschieden werden, sondern h�ngt von Beurteilungen ab, die unterschiedlich ausfallen k�nnen. Es gibt verschiedene Bewertungsverfahren, die sich in Aufgliederung, Gewichtung und Bewertung der Anforderungen unterscheiden; keines davon ist verfassungsrechtlich allein zul�ssig. Den zust�ndigen Beh�rden steht bei der Ausgestaltung des Besoldungssystems im �ffentlichen Dienst ein erheblicher Gestaltungsspielraum zu; sie k�nnen aus der Vielzahl denkbarer Ankn�pfungspunkte die Tatbestandsmerkmale ausw�hlen, die f�r die Besoldung massgebend sein sollen. Das Lohngleichheitsgebot schr�nkt diesen grossen Ermessensspielraum nicht grunds�tzlich ein. Es bedeutet nicht, dass nur noch eine ganz bestimmte Methode f�r die Bewertung von Arbeitspl�tzen zul�ssig w�re, und es legt nicht positiv fest, welcher Massstab anzuwenden ist; das Lohngleichheitsgebot verbietet allein die Wahl geschlechtsdiskriminierender Bewertungskriterien. Eine Arbeitsplatzbewertung oder ein Lohnsystem verst�sst nicht schon dann gegen das Diskriminierungsverbot, wenn eine andere Bewertung ebenfalls mit guten Gr�nden vertretbar w�re oder gar aus der Sicht bestimmter arbeitswissenschaftlicher Theorien besser begr�ndet erschiene, sondern nur dann, wenn sie diskriminierend ist (BGE 125 I 71 E. 2c/aa S. 79 ff.; 125 II 385 E. 5b S. 390 f.; 530 E. 5b S. 537; 541 E. 5c S. 548 f.; 124 II 409 E. 9b S. 427; 436 E. 7a S. 440 f.). Das Bundesgericht verlangt als Rechtfertigung f�r Lohnunterschiede keine wissenschaftlichen Nachweise, sondern bloss sachlich haltbare Motive (BGE 126 II 217 E. 6c S. 221). Soweit sich ein kantonales Gericht nur auf das Gleichstellungsgesetz st�tzt (und nicht auf eine Bestimmung des kantonalen Rechts, gem�ss welcher es die Angemessenheit der Besoldung �berpr�ft), verletzt es Bundesrecht, wenn es eine diskriminierende Besoldung nicht aufhebt, ebenso aber, wenn es eine nicht diskriminierende Besoldung aufhebt mit der Begr�ndung, eine andere Regelung w�re angemessener (BGE 125 II 385 E. 5d S. 391 f.; 541 E. 6e S. 552).
3.2 Geschlechtsdiskriminierend sind Besoldungsunterschiede, wenn sie an geschlechtsspezifische Merkmale ankn�pfen, ohne dass dies durch die Art der auszu�benden T�tigkeit sachlich begr�ndet w�re (BGE 125 II 530 E. 5b S. 538, mit Hinweisen). Eine Diskriminierungsabsicht ist nicht erforderlich (BGE 127 III 207 E. 5b S. 216; 113 Ia 107 E. 4a S. 116). Ist die Lohneinstufung aufgrund einer bestimmten Bewertungsmethode vorgenommen worden, muss beurteilt werden, ob diese Methode an sich diskriminierend ist und ob sie auf eine diskriminierende Weise angewendet worden ist (vgl. BGE 125 II 385 E. 6a S. 392 f.; 125 III 368 E. 3 S. 371 f.). Eine verp�nte Diskriminierung liegt vor, wenn die Auswahl oder Gewichtung der Kriterien oder die Einreihung der einzelnen Funktionen auf eine diskriminierende Weise vorgenommen werden (BGE 124 II 409 E. 10b S. 429), so wenn systematisch und ohne sachlichen Bezug zu der zu bewertenden T�tigkeit geschlechtsspezifische Merkmale tiefer bewertet werden als neutrale oder f�r das andere Geschlecht typische (BGE 125 II 541 E. 6a S. 550), bzw. wenn geschlechtsspezifische Kriterien stark gewichtet werden, welche f�r die zu beurteilende T�tigkeit unbedeutend sind oder umgekehrt nicht ber�cksichtigt werden, obwohl sie f�r die T�tigkeit wichtig sind (BGE 124 II 436 E. 7a S. 441).
3.3 Geschlechtsspezifisch sind Anforderungsmerkmale, welche von den Angeh�rigen eines Geschlechts wesentlich leichter oder anteilm�ssig wesentlich h�ufiger erf�llt werden k�nnen als von den Angeh�rigen des andern. Hingegen d�rfen nicht Merkmale als geschlechtstypisch betrachtet werden, die - ohne die genannten Bedingungen zu erf�llen - bloss aufgrund traditioneller gesellschaftlicher Rollenbilder einem Geschlecht zugeschrieben werden; damit w�rden diese Rollenbilder verst�rkt, was dem verfassungsm�ssigen und gesetzlichen Gleichstellungsgebot gerade widerspr�che. Ob ein bestimmtes, einer Arbeitsbewertung zugrunde liegendes Kriterium geschlechtsspezifisch ist, muss aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung oder durch wissenschaftliche Untersuchungen statistisch nachgewiesen werden. Rollenbilder und blosse Behauptungen oder Vermutungen, bestimmte Eigenschaften seien spezifisch m�nnlich oder weiblich, k�nnen nicht ausschlaggebend sein (BGE 125 I 71 E. 2c/bb S. 80; 124 II 409 E. 9d S. 428 f.). Geschlechtsspezifische Merkmale sind beispielsweise K�rpergr�sse oder Kraft (BGE 124 II 409 E. 9d S. 428; 117 Ia 270 E. 2b S. 273), nicht jedoch Intelligenz oder geistige F�higkeiten sowie psychische oder zwischenmenschliche F�higkeiten (BGE 125 I 71 E. 3 S. 80 f.; 124 II 409 E. 10d S. 430).
3.4 Soweit die Beurteilung geltend gemachter Geschlechtsdiskriminierungen von besonderen Fachkenntnissen abh�ngt, besteht in Lohngleichheitsstreitigkeiten ein Anspruch auf fachliche Begutachtung (BGE 125 II 385 E. 5c S. 391; 117 Ia 262 E. 4c S. 269 f.). Da es aber verschiedene zul�ssige Verfahren zur Arbeitsbewertung gibt, kann es nicht Sache von Fachgutachten sein, anstelle der zust�ndigen politischen Beh�rden eine "richtige" Bewertung verbindlich festzulegen (BGE 125 II 385 E. 5c S. 391; 541 E. 5d S. 549). Fachlich zu beurteilen sind vielmehr die sachverhaltlichen Umst�nde, die zu einer Diskriminierung f�hren k�nnten, z.B. die Frage, ob eine bestimmte T�tigkeit wesentlich h�ufiger von Angeh�rigen des einen Geschlechts ausge�bt wird, ob ein bestimmtes Wertungsmerkmal leichter oder wesentlich h�ufiger von Angeh�rigen des einen Geschlechts erf�llt werden kann (oben E. 3.3) bzw. ob eine bestimmte Bewertungsmethode auf eine geschlechtsneutrale Weise gehandhabt worden ist (BGE 125 II 385 E. 6a/b S. 392 f.; 541 E. 5c-e S. 548 ff.). Ein Gericht darf nicht auf ein Gutachten abstellen, soweit dieses in Verkennung der von ihm zu erf�llenden Aufgabe in Anspruch nimmt, eine einzig richtige Bewertung vorzunehmen.
3.5 Nach Art. 6 GlG wird eine Lohndiskriminierung vermutet, wenn diese glaubhaft gemacht worden ist. Glaubhaft gemacht werden m�ssen die tatbest�ndlichen Voraussetzungen der Diskriminierung, namentlich die geschlechtsspezifische Betroffenheit und die Tatsache, dass die Lohneinstufung ohne sachlichen Grund auf geschlechtsspezifischen Merkmalen beruht, wobei eine gewisse Wahrscheinlichkeit ausreicht (BGE 125 III 368 E. 4 S. 372; 120 II 393 E. 4c S. 398). F�r den Nachweis dieser Wahrscheinlichkeit tr�gt die klagende Partei die Beweislast (BGE 127 III 207 E. 7 S. 218). Der Umstand, dass Angestellte in einem frauenspezifischen Beruf weniger verdienen als in einem (beliebigen) anderen (geschlechtsneutralen oder m�nnlichen) Beruf, macht eine Diskriminierung noch nicht glaubhaft (BGE 127 III 207 E. 3b S. 213; 125 II 541 E. 6a S. 550). Auch wenn die Funktionsbewertung von derjenigen eines arbeitswissenschaftlichen Gutachtens abweicht, l�sst dies f�r sich genommen noch keine Diskriminierung vermuten, da es unterschiedliche Bewertungsmethoden gibt, von denen keine f�r sich den Anspruch auf alleinige Richtigkeit erheben kann (oben E. 3.4). Hingegen ist eine Diskriminierung glaubhaft gemacht, wenn vom Ergebnis einer systematischen Arbeitsbewertung, welche der Lohneinreihung zugrunde gelegt worden ist, nachtr�glich zum Nachteil einer geschlechtsspezifischen Funktion abgewichen wird (vgl. BGE 125 I 71 E. 1c S. 76; 125 II 541 E. 6a/b S. 550 f.; 124 II 409 E. 11e S. 434; 436 E. 7c/d S. 442) oder wenn eine Person f�r eine �hnliche oder gleiche Arbeit schlechter besoldet wird als eine Person anderen Geschlechts (z.B. als der Vorg�nger auf der gleichen Stelle; BGE 127 III 207 E. 3b S. 213).
Ist eine Diskriminierung glaubhaft gemacht, wird die Beweislast umgekehrt (BGE 127 III 207 E. 3b S. 213): Der Arbeitgeber hat zu beweisen, dass die Besoldungsunterschiede nicht diskriminierend sind. Dabei ist nicht Beweisthema, ob die ger�gte tiefere Lohneinstufung zutreffend oder angemessen ist, sondern ob sie diskriminierend ist (BGE 125 II 541 E. 6e S. 552). Die Beweislast kann sich nur auf Tatfragen beziehen. Da es sowohl von Tat- als auch von Rechtsfragen abh�ngt, ob eine Diskriminierung vorliegt, kann deren Bestehen oder Nichtbestehen streng genommen nicht bewiesen werden. Art. 6 GlG ist deshalb so zu verstehen, dass - sofern eine Diskriminierung glaubhaft gemacht worden ist - der Arbeitgeber einerseits die Beweislast tr�gt f�r die sachverhaltlichen Umst�nde, auf die er seine Lohnpolitik st�tzt, andererseits eine Begr�ndungslast f�r die als diskriminierend ger�gten Unterschiede (BGE 125 II 541 E. 6c S. 551; 125 III 368 E. 4 S. 373; unver�ffentlichter Entscheid vom 18. Juni 1999 [2A.363/1998], E. 4b). Die Beweislast kommt wie immer erst zum Tragen, wenn der Sachverhalt mit den prozessual verf�gbaren Beweismitteln nicht festgestellt werden kann, nicht schon dann, wenn er (noch) nicht liquid ist (BGE 126 III 395, nicht publizierte E. 5c).
Es ist im Lichte der dargelegten Grunds�tze zu pr�fen, ob der Lohn der Beschwerdegegnerin diskriminierend ist.
4.1 Die vom Beschwerdef�hrer vorgenommene Lohneinstufung beruht auf einer vereinfachten Funktionsanalyse, bei welcher die f�r die Beurteilung einer Funktion massgebenden Anforderungen in sechs unterschiedlich gewichteten Kriterien zusammengefasst wurden. Anhand dieser Kriterien werden die verschiedenen Funktionen auf einer Skala von 0,5 bis 5,0 bewertet (s. Darstellung des Systems in BGE 125 II 385 E. 4a/b S. 388). Die Einstufung der Physiotherapeutinnen erfolgte urspr�nglich auf Basis der Funktion der Ergotherapeutin, welche wie folgt bewertet wurde:
K1: Ausbildung und Erfahrung 2,0
K2: Geistige Anforderungen 2,5
K3: Verantwortung 2,0
K4: Psychische Belastung 3,0
K5: Physische Belastung 3,0
K6: Beanspruchung der Sinnesorgane/Arbeitsbedingungen 2,0
Insgesamt ergaben sich daraus 311 Arbeitswertpunkte, was zu einer Einreihung in die Lohnklasse (LK) 14 f�hrte. Nachtr�glich erfolgte noch eine R�ckstufung in die Lohnklasse 13.
Das Verwaltungsgericht pr�fte die Einreihung der Physiotherapeutinnen in seinem ersten Urteil aufgrund derjenigen der m�nnlichen Vergleichsfunktionen Korporal Kantonspolizei (LK 14), Wachtmeister Kantonspolizei (LK 15), Zivilschutzinstruktor (LK 17), Sachverst�ndiger Motorfahrzeugkontrolle (LK 17) und Techniker Tiefbauamt (LK 18). Es bewertete die Funktion der Physiotherapeutin bei den Kriterien K1-K3 und K5 um je 0,5 Punkte h�her als der Kanton, was 399,5 Arbeitswertpunkte ergab und einer Einreihung in der Lohnklasse 18 entsprach (vgl. BGE 125 II 385 E. 4e S. 389). Dabei st�tzte es sich weitgehend auf ein von ihm eingeholtes arbeitswissenschaftliches Gutachten vom Oktober 1997.
Im anschliessenden ersten Verfahren vor Bundesgericht anerkannte der Beschwerdef�hrer, dass die Lohnklasse 13 f�r Physiotherapeutinnen zu tief sei, und gestand eine Einstufung in die Klasse 15 zu. Beim Kriterium "Ausbildung und Erfahrung" (K1) betrachtete er eine Bewertung von 2,25 (statt 2,0) als gerechtfertigt. Das Bundesgericht beurteilte dies als nicht diskriminierend (BGE 125 II 385 E. 6d S. 393 f.). Hinsichtlich der restlichen Kriterien erwog es, das Verwaltungsgericht habe nicht dargelegt, dass und inwiefern die vom Kanton vorgenommene Einstufung geschlechtsdiskriminierend sei; zudem werfe die Vergleichsbasis Fragen auf, weil die Funktion der Physiotherapeutin nur mit h�her bewerteten m�nnlichen Funktionen, nicht aber mit tiefer eingestuften verglichen worden sei. Gesamthaft k�nne nicht beurteilt werden, ob die Einreihung in der Lohnklasse 15 bzw. tiefer als Lohnklasse 18 diskriminierend sei (a.a.O., E. 6e-g S. 394 f.). Das Bundesgericht wies das Verwaltungsgericht an, abzukl�ren, ob die Gesichtspunkte und Quervergleiche, mit welchen der Beschwerdef�hrer seine Einstufungen bei den Kriterien K2, K3 und K4 begr�nde, in diskriminierender Weise zum Nachteil der Beschwerdegegnerin gehandhabt worden oder ob sie nicht in �hnlicher Weise auch bei gleich eingestuften m�nnlichen Funktionen angewendet worden seien (a.a.O., E. 7 S. 395).
4.2 Das Verwaltungsgericht stellte in der Folge den Gutachtern die Zusatzfrage, ob die vom Kanton vorgenommene Einstufung der Physiotherapeuten bei den Kriterien K2, K3 und K4 im Vergleich zur Einstufung der m�nnlich dominierten bisherigen Vergleichsfunktionen auf einer geschlechtsdiskriminierenden Bewertungsmethode beruhe oder ob die Methode geschlechtsdiskriminierend angewendet worden sei. Dabei wurde auch die Funktion Polizist (LK 12) einbezogen. Das Zusatzgutachten vom September 2000 kam zum Ergebnis, es l�gen aus arbeitswissenschaftlicher Sicht erhebliche Indizien f�r eine Geschlechtsdiskriminierung bei der Bewertung der Funktion Physiotherapeutin in den Kriterien K2, K3 und K4 vor. Gest�tzt darauf ging das Verwaltungsgericht in seinem zweiten, jetzt angefochtenen Urteil davon aus, bei der Handhabung des Kriteriums K2 (geistige Anforderungen) sei eine geschlechtsbedingte Diskriminierung glaubhaft gemacht. Es sei von einem diskriminierungsfreien Wert von 3,0 (statt 2,5) auszugehen. Hingegen sei die vom Kanton vorgenommene Einstufung bei den Kriterien K3 und K4 nicht diskriminierend. Insgesamt ergaben sich 357 Arbeitswertpunkte, was der Lohnklasse 16 entspricht.
Der Beschwerdef�hrer ist demgegen�ber der Ansicht, auch die Bewertung des Kriteriums K2 mit 2,5 sei nicht diskriminierend. Er r�gt, das Verwaltungsgericht habe die Beweise willk�rlich gew�rdigt und sein Ermessen �berschritten, indem es aufgrund nichts sagender Behauptungen der Gutachter eine Geschlechtsdiskriminierung als glaubhaft angenommen habe.
5.1 Die Bewertung des Kriteriums K1 ist vom Bundesgericht rechtskr�ftig beurteilt, diejenige der Merkmale K3 - K6 nicht mehr umstritten. Zur Diskussion steht einzig noch das Merkmal K2 (geistige Anforderungen). W�rde bei diesem Kriterium der Wert 2,5 statt 3,0 eingesetzt, so erg�ben sich insgesamt 334,5 Arbeitswertpunkte, was der vom Beschwerdef�hrer zugestandenen Lohnklasse 15 entspr�che. Umstritten und zu pr�fen ist daher einzig, ob das Verwaltungsgericht mit Recht angenommen hat, die Einstufung des Kriteriums K2 mit 2,5 (anstatt 3,0) sei geschlechtsdiskriminierend.
5.2 Die von der Vorinstanz zum Vergleich herangezogenen typisch m�nnlichen Funktionen Polizist und Polizeikorporal wurden vom Beschwerdef�hrer beim Kriterium K2 mit 2,0 bewertet, die Funktionen Zivilschutzinstruktor und Sachverst�ndiger Motorfahrzeugkontrolle gleich wie die Funktion Physio- bzw. Ergotherapeutin mit 2,5, die Funktion Techniker Tiefbauamt hingegen mit 3,0.
Das Verwaltungsgericht ist davon ausgegangen, dass bez�glich der Bewertung beim Kriterium K2 eine Diskriminierung im Sinne von Art. 6 GlG glaubhaft gemacht sei. Im Folgenden ist zu pr�fen, ob - wie der Beschwerdef�hrer vorbringt - diese Annahme auf einer rechtswidrigen Beweisw�rdigung beruht.
5.3 Das Verwaltungsgericht referiert zun�chst die Auffassung der Gutachter, wonach die Funktion Physiotherapeutin im Kriterium K2 mit 3,0 zu bewerten sei. Es st�tzt sich dazu haupts�chlich auf das erste Gutachten vom Oktober 1997. Dieses ist zum Ergebnis gekommen, die Funktion Physiotherapeutin sei im Verh�ltnis zu den Vergleichsfunktionen beim Merkmal K2 wie der Techniker Tiefbauamt mit 3,0 und nicht nur mit 2,5 zu bewerten. Dabei wird jedoch mit keinem Wort dargelegt, dass die tiefere Bewertung aufgrund der Geschlechtszugeh�rigkeit oder geschlechtsspezifischer Merkmale erfolgt sei. Das Gutachten begr�ndet daher, wie das Bundesgericht bereits in seinem ersten Urteil festgestellt hat (BGE 125 II 385 E. 6b S. 393), noch keine Vermutung f�r eine Diskriminierung (vgl. oben E. 3.5).
Das Gutachten vom Oktober 1997 ist zudem in sich widerspr�chlich: Es hat die Funktion Physiotherapeutin mit 3,0 bewertet. F�r die Funktion Chef-Physiotherapeutin hat es einerseits ausgef�hrt, die geistigen Anforderungen l�gen aufgrund der Leitungsaufgaben eindeutig h�her als f�r die Funktion Physiotherapeutin. Trotzdem hat es die Funktion Chef-Physiotherapeutin aufgrund eines Quervergleichs mit anderen Funktionen ebenfalls mit 3,0 bewertet. Sofern sowohl dieser Quervergleich als auch die Annahme stimmen, dass die F�hrungsaufgabe klar h�here Anforderungen stellt, m�sste es zumindest vertretbar sein, die Funktion Physiotherapeutin tiefer als mit dem Wert 3,0 einzustufen.
5.4.1 Das Verwaltungsgericht beschreibt sodann die Berufst�tigkeit der Physiotherapeutinnen. Der erste Teil dieser Erw�gung ist fast w�rtlich aus dem ersten Urteil vom 28. Oktober 1998 �bernommen worden. Es wird ausgef�hrt, die Physiotherapeutin habe schwierige, teils komplexe Problemstellungen meist selbst�ndig zu l�sen. Zwei Drittel bis drei Viertel der F�lle w�rden vom Arzt mittels Pauschaldiagnose zur Behandlung �berwiesen. In weiten Dom�nen tr�fen die Physiotherapeutinnen ihren fachlichen Entscheid im engeren Sinne allein. Sie seien am B�rgerspital Solothurn an einem internen Qualit�tsmanagement beteiligt. Nur etwa ein Drittel der Patienten k�nne durch einfache Handlungsanweisungen behandelt werden; der Grossteil der Patienten habe mehrdimensionale rehabilitative Behandlungsanspr�che. Verglichen mit dieser relativ umfassenden fachlichen Selbst�ndigkeit erschienen die Arbeitsinhalte des Sachverst�ndigen Motorfahrzeugkontrolle und des Zivilschutzinstruktors durch Normen und autoritative Weisungen vorgegeben. Die T�tigkeit der Physiotherapeutin verlange eine h�here kognitive Leistung. Dieses Ergebnis sei auch im Quervergleich zum Techniker Tiefbauamt schl�ssig, der wie die Physiotherapeutin Fachexperte auf seinem Gebiet sei und eine noch gr�ssere Selbst�ndigkeit habe als die Physiotherapeutin, umgekehrt aber weniger unter Zeitdruck stehe als diese.
Erg�nzend f�hrt das Verwaltungsgericht im jetzt angefochtenen Urteil aus, dieses Bild best�tige sich auch aufgrund der Wertungshilfen des Kantons: Der Wert 2,0 werde f�r "mittlere Anforderungen" vergeben, 2,5 f�r "erh�hte Anforderungen" durch "weitgehend selbst�ndige Sachbearbeitung in einem Sachgebiet mit z.T. anspruchsvollen Kontakten", 3,0 f�r "erhebliche Anforderungen" mit einer "selbst�ndigen Sachbearbeitung nicht sehr komplexer Aufgaben und h�ufig anspruchsvollen Kontakten". Das entspreche der T�tigkeit der Physiotherapeutin, da diese pauschale und nicht detaillierte Anweisungen habe und selber ein Behandlungskonzept erarbeiten m�sse, was im Lichte der vom Kanton verwendeten Wertungshilfe in die Richtung des Technikers Tiefbauamt tendiere.
Das Verwaltungsgericht legt damit massgeblichen Wert auf die Tatsache, dass die Physiotherapeutin weitgehend selbst�ndig arbeite. Allerdings bestreitet auch der Beschwerdef�hrer nicht, dass die Physiotherapeutin ihre T�tigkeit weitgehend selbst�ndig aus�bt und namentlich selbst�ndig einen physiotherapeutischen Befund erarbeitet. Er hat die Selbst�ndigkeit aber insofern relativiert, als die Physiotherapeutin gegebenenfalls mit dem verordnenden Arzt oder der Chef-Physiotherapeutin R�cksprache nehmen k�nne. Zudem hat er in seiner Stellungnahme vom 1. Oktober 1999 ausgef�hrt, auch der Polizist k�nne sich in vielen F�llen auf klare Grundlagen st�tzen; andererseits sei dieser aber Situationen ausgesetzt, deren Verlauf er nicht absch�tzen k�nne und in denen er seine Handlungsweise den Umst�nden anpassen m�sse. Trotz dieser verlangten geistigen Flexibilit�t w�rden die geistigen Anforderungen der Funktion Polizist nur mit 2,0 bewertet.
5.4.2 Wie das Verwaltungsgericht selber ausf�hrt, entspricht die "weitgehend selbst�ndige Sachbearbeitung" gem�ss den Wertungshilfen einer Einstufung mit 2,5. Der Beschwerdef�hrer hat die Gleichwertigkeit des Zivilschutzinstruktors und des Sachverst�ndigen Motorfahrzeugkontrolle nicht damit begr�ndet, die Physiotherapeutin arbeite nicht selbst�ndig, sondern damit, jene �bten Ausbildungsfunktionen aus bzw. h�tten Pr�fungen zu beurteilen und Unfallexpertisen zu erstellen. Zudem m�ssten sie ein breites disziplin�res Spektrum bzw. zwei vollst�ndig unterschiedliche Aufgabenbereiche bew�ltigen. Die H�herbewertung des Technikers Tiefbauamt hat der Beschwerdef�hrer vor allem damit gerechtfertigt, dass dieser auf seinem Fachgebiet der einzige Fachmann sei und amtsintern keine M�glichkeit habe, R�cksprache zu nehmen habe. Zudem habe er F�hrungsverantwortung f�r drei direkt Unterstellte. Auch das Verwaltungsgericht r�umt ein, dass der Techniker Tiefbauamt seine Aufgaben mangels R�ckversicherungsm�glichkeit mit noch gr�sserer Selbst�ndigkeit zu bew�ltigen habe als die Physiotherapeutin. Diese stehe aber eher unter Zeitdruck und gleich wie der Techniker unter Bearbeitungsdruck.
5.4.3 Aus dem Dargelegten ergibt sich, dass die Frage, ob die Funktion Physiotherapeutin beim Kriterium K2 mit 2,5 oder 3,0 zu bewerten sei, massgeblich davon abh�ngt, wie das selbst�ndige Erarbeiten und Durchf�hren von Behandlungskonzepten, Ausbildungsfunktionen, das Fehlen bzw. Vorhandensein von M�glichkeiten, R�cksprache zu nehmen, oder der Zeit- und Bearbeitungsdruck relativ zueinander gewichtet werden. Dabei handelt es sich um Ermessensentscheide, die in einem gewissen Rahmen so oder anders getroffen werden k�nnen. Von keiner Seite ist geltend gemacht worden, diejenigen Eigenschaften, mit denen das Verwaltungsgericht die h�here Einstufung begr�ndet (selbst�ndiges Erarbeiten und Durchf�hren von Behandlungskonzepten; Zeit- und Behandlungsdruck) seien spezifisch weibliche T�tigkeiten. Dass diese Elemente (nur) gleich stark und nicht st�rker gewichtet werden als das Erteilen von Unterricht oder das Abnehmen von Pr�fungen, bedeutet daher noch nicht, dass die Bewertung diskriminierend ist (vgl. oben E. 3.2).
5.5 Um herauszufinden, ob die erw�hnten Einstufungen geschlechtsdiskriminierend seien, hat das Verwaltungsgericht den Gutachtern die oben (E. 4.2) erw�hnte Zusatzfrage gestellt.
5.5.1 In ihrem Erg�nzungsgutachten vom September 2000 halten die Gutachter zun�chst fest, dass die vereinfachte Funktionsanalyse nicht geschlechtsdiskriminierend sei, was die Auswahl der geistigen Anforderungen als Kriterium betreffe, weil diese grunds�tzlich geschlechtsunabh�ngig seien. Anschliessend f�hren sie aus, bez�glich der Bewertung der geistigen Anforderungen bestehe eine Diskrepanz zwischen der arbeitswissenschaftlichen Beurteilung und der Beurteilung durch den Kanton, welche davon ausgehe, dass f�r die T�tigkeit der Physiotherapeutin klar strukturierte Entscheidungsvorgaben best�nden, welche sich reduzierend auf den Grad der erforderlichen Selbst�ndigkeit und damit der geistigen Anforderungen auswirkten. Diese w�rden bei den Funktionen Techniker Tiefbauamt, Sachverst�ndiger Motorfahrzeugkontrolle und Zivilschutzinstruktor h�her veranschlagt, was aus arbeitswissenschaftlicher Sicht materiell nicht nachvollziehbar sei. Eine Ursache f�r diese Bewertungsdiskrepanz sei unter anderem in der gesellschaftlichen Tendenz zu sehen, frauendominierten Berufen eine vergleichsweise erh�hte Abh�ngigkeit von Hierarchiestrukturen und damit eine geringere Selbst�ndigkeit zu attribuieren. Eine geschlechtsdiskriminierende Anwendung des Bewertungssystems sei somit nahe liegend. Ein Zusammenhang mit der Bewertungsmethode bestehe insofern, als die unpr�zise Definition der Beurteilungsstufen einer unsachgem�ssen Beurteilung Vorschub leiste und die starke Gewichtung des Kriteriums K2 die Auswirkungen von Anwendungsfehlern verst�rke. Die im Vergleich zur Physiotherapie tiefere Bewertung der Funktionen bei der Polizei k�nne den Verdacht auf geschlechtsdiskriminierende Anwendung des Kriteriums K2 nicht entkr�ften, da es unbestritten m�nnerdominierte Funktionen mit geringeren geistigen Anforderungen gebe als die Physiotherapie. Hinsichtlich der Funktionen bei der Polizei komme hinzu, dass auch diese von der Gesellschaft in Bezug auf ihre geistigen Anforderungen tendenziell untersch�tzt w�rden. Zweifelsfrei seien aber die Anforderung, welche sie an die Selbst�ndigkeit stellten, geringer zu veranschlagen als jene s�mtlicher �briger Vergleichsfunktionen, weil sich die polizeiliche T�tigkeit in einer straff gegliederten hierarchischen Struktur abspiele. Zusammenfassend l�gen aus arbeitswissenschaftlicher Sicht erhebliche Indizien f�r eine Geschlechtsdiskriminierung bei der Bewertung der Funktion Physiotherapeut vor, die sowohl auf die Bewertungsmethode als auch auf deren Anwendung durch die zust�ndigen Beh�rden zur�ckzuf�hren sei.
5.5.2 Die Gutachter gr�nden also ihr Ergebnis zumindest teilweise darauf, dass die Bewertungsmethode als solche methodische M�ngel aufweise, welche sich geschlechtsdiskriminierend auswirkten. Insoweit ist das Gutachten nicht rechtserheblich, hat doch das Bundesgericht wiederholt und auch f�r den vorliegenden Fall bereits entschieden, dass die vereinfachte Funktionsanalyse als solche und die dabei vorgenommene Gewichtung der Kriterien nicht geschlechtsdiskriminierend sind (BGE 125 II 385 E. 4b S. 388; 125 I 71 E. 3a S. 80; 124 II 409 E. 10d S. 430). Die Gutachter betonen denn auch ausdr�cklich, dass sie f�r ihre Antworten "die zwischenzeitlich von den gerichtlichen Instanzen zu dieser Thematik vorgelegten Ausf�hrungen nicht ber�cksichtigen, insbesondere weil es sich dabei um rein juristische Folgerungen handle, die von arbeitswissenschaftlichen �berlegungen unabh�ngig" seien. Sie r�umen damit selber ein, dass ihre Begutachtung nicht nach rechtlich relevanten Gesichtspunkten erfolgt.
5.5.3 Das Gutachten ist sodann insofern tatsachenwidrig, als es davon ausgeht, die geistigen Anforderungen w�rden bei den Funktionen Sachverst�ndiger Motorfahrzeugkontrolle und Zivilschutzinstruktor h�her veranschlagt als bei den Physiotherapeutinnen (S. 6 oben). Die genannten Funktionen sind n�mlich vom Beschwerdef�hrer beim Kriterium K2 nicht h�her, sondern gleich wie die Funktion Physio3therapeutin mit 2,5 bewertet worden. Von den Vergleichsfunktionen ist einzig die Funktion des Technikers Tiefbauamt mit 3,0 h�her bewertet worden als jene der Physiotherapeutin. Fraglich ist somit nur, ob es diskriminierend ist, Letztere bez�glich des Kriteriums geistige Anforderungen gleich hoch wie die Funktionen Sachverst�ndiger Motorfahrzeugkontrolle und Zivilschutzinstruktor und nicht ebenso hoch wie die Funktion Techniker Tiefbauamt zu bewerten. Das Gutachten enth�lt keinen Hinweis darauf, dass die Gesichtspunkte, welche der Beschwerdef�hrer zur Begr�ndung der H�hereinstufung des Technikers Tiefbauamt vorbringt (keine R�cksprachem�glichkeiten, F�hrungsfunktionen; vgl. oben E. 5.4.2), geschlechtsspezifisch und ohne sachlichen Bezug zu dessen T�tigkeit seien.
5.5.4 Das Gutachten erblickt die Ursache f�r den Bewertungsunterschied zwischen dem Techniker Tiefbauamt und der Physiotherapeutin unter anderem in einer gesellschaftlichen Tendenz, frauendominierten Berufen eine erh�hte Abh�ngigkeit von Hierarchiestrukturen zu attribuieren. Diese Aussage wird freilich nicht belegt. Zudem stellen die Gutachter auch eine gesellschaftlich bedingte tendenzielle Untersch�tzung der in eine straffe Hierarchie eingegliederten Funktionen bei der Polizei fest und rechtfertigen selber mit diesem Argument deren tiefere Bewertung bez�glich der geistigen Anforderungen im Vergleich zur Physiotherapie. Sollte eine gesellschaftliche Tendenz bestehen, die geistigen Anforderungen aufgrund hierarchischer Strukturen zu untersch�tzen, so hat sich dies somit nicht nur bei frauen-, sondern noch st�rker bei m�nnerdominierten Funktionen nachteilig ausgewirkt und kann deshalb nicht als frauendiskriminierend betrachtet werden.
5.5.5 Insgesamt erlaubt das Erg�nzungsgutachten nicht den begr�ndeten Schluss, dass die Einstufung der Funktion Physiotherapie mit dem Wert 2,5 beim Kriterium K2 zum Nachteil der Physiotherapeutinnen auf einer systematischen und sachlich nicht begr�ndeten Tieferbewertung geschlechtsspezifischer Merkmale beruht. Die Gutachter kritisieren im Wesentlichen, dass der Kanton von dem von ihnen aus arbeitswissenschaftlicher Sicht vorgeschlagenen Wert abweicht, was aber nicht die rechtserhebliche Frage ist (oben E. 3.4).
5.6 Das Verwaltungsgericht f�hrt erg�nzend zum Gutachten aus, im Unterschied zu den Funktionen bei der Polizei, wo aufgrund von Dienstalter und Weiterbildungskursen in eine hierarchisch h�here Funktion aufgestiegen werden k�nne, habe Hierarchie im Zusammenhang mit Frauenberufen nichts mit einer nach oben f�hrenden Laufbahn zu tun. Vielmehr sei mit typischen Frauenfunktionen die Vorstellung verbunden, dass diese ihre Entscheide nicht ohne (m�nnliche) Anleitung oder Absegnung treffen k�nnten.
Es f�hrt allerdings nicht aus, wer eine solche Vorstellung haben soll. Insoweit handelt es sich dabei um eine nicht belegte blosse Vermutung (vgl. oben E. 3.3). Zudem ist auch nicht dargelegt, dass und inwiefern sich die tiefere Bewertung der Physiotherapeutin gegen�ber dem Techniker Tiefbauamt auf eine solche Vorstellung st�tze. Immerhin ist die Physiotherapeutin gleich hoch eingestuft worden wie die m�nnlichen Funktionen Zivilschutzinstruktor und Sachverst�ndiger Motorfahrzeugkontrolle, so dass die selbe Vorstellung ebenso gut zum Nachteil dieser m�nnlich identifizierten Funktionen gewirkt haben kann. Wie vorne ausgef�hrt (E. 5.4.2), hat der Beschwerdef�hrer diese Gleichbewertung nicht damit begr�ndet, die Physiotherapie sei unselbst�ndig, sondern mit anderen Faktoren. Dass diese Elemente geschlechtsspezifisch w�ren, wird vom Verwaltungsgericht nicht dargetan.
5.7 Das Verwaltungsgericht f�hrt schliesslich aus, hartn�ckig halte sich das Vorurteil, dass Frauen weniger als M�nner bef�higt seien, logisch und abstrakt zu denken. Diese Haltung komme ansatzweise auch in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Kantons vom 27. November 1998 zum Ausdruck, welcher Wert auf die Feststellung gelegt habe, dass die T�tigkeiten des Sachverst�ndigen Motorfahrzeugkontrolle und des Technikers Tiefbauamt erhebliche Anforderungen an das logische und analytische Denken stellten; das suggeriere zugleich, dass es "bei der Frauenfunktion Physiotherapie mit Logik und Analyse weniger weit her sei".
Auch hier werden das angebliche Vorurteil und seine Auswirkungen auf die Einstufung nicht belegt. Wohl hat der Beschwerdef�hrer in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde den T�tigkeiten des Sachverst�ndigen Motorfahrzeugkontrolle und des Technikers Tiefbauamt erhebliche Anforderungen an das logische und analytische Denken attestiert. Daraus l�sst sich nicht folgern, es werde eine tiefere Bewertung der Frauenfunktion Physiotherapie suggeriert, hat doch der Kanton die Physiotherapie bez�glich des Kriteriums K2 eben gerade gleich hoch eingestuft wie den Sachverst�ndigen Motorfahrzeugkontrolle; die h�here Bewertung des Technikers Tiefbauamt hat er nicht mit h�heren Anspr�chen an das logische und analytische Denken begr�ndet, sondern mit der geringeren M�glichkeit, R�cksprache zu nehmen, und mit der F�hrungsfunktion (oben E. 5.4.2).
5.8 Insgesamt ist entgegen der Annahme des Verwaltungsgerichts weder bewiesen noch glaubhaft gemacht, dass die vom Beschwerdef�hrer vorgenommene Bewertung der Funktion Physiotherapie beim Kriterium K2 auf geschlechtsdiskriminierenden �berlegungen beruht. Die Bewertung durch den Kanton h�lt sich im Rahmen des rechtlich zul�ssigen Gestaltungsspielraums und ist nicht als geschlechtsdiskriminierend zu betrachten, auch wenn andere Bewertungen ebenfalls vertretbar und zul�ssig w�ren. Damit entf�llt der Grund f�r die Annahme, die Einstufung in die Besoldungsklasse 15 sei geschlechtsdiskriminierend. Die Beschwerde ist begr�ndet und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Der Verfahrensstand erlaubt, dass das Bundesgericht selber in der Sache entscheidet (Art. 114 Abs. 2 OG).
Der Beschwerdef�hrer beantragt in seinem Rechtsbegehren die Feststellung, dass die Bewertung des Kriteriums K2 mit 2,5 nicht geschlechtsdiskriminierend sei. Die Bewertung der einzelnen Kriterien stellt jedoch nur einen Zwischenschritt dar auf dem Weg zur Festsetzung der Besoldung. Der Anspruch nach Art. 3 Abs. 2 und Art. 5 Abs. 1 lit. d GlG ist nicht auf einzelne Schritte, sondern auf eine im Ergebnis betragsm�ssig diskriminierungsfreie Entl�hnung gerichtet (BGE 124 II 436 E. 8e S. 445, vgl. auch BGE 124 I 223 E. 2e S. 229). Dementsprechend hat die heutige Beschwerdegegnerin mit Klagebegr�ndung vom 15. Mai 1997 eine Besoldung mindestens entsprechend der Lohnklasse 17 verlangt. Streitgegenstand ist nicht die Bewertung einzelner Kriterien, sondern die Frage, ob die vom Beschwerdef�hrer zugestandene Besoldung der Lohnklasse 15 diskriminierend sei. Dies ist nach dem Gesagten zu verneinen.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 13 Abs. 5 GlG). Der obsiegende Beschwerdef�hrer hat keinen Anspruch auf Parteientsch�digung (Art. 159 Abs. 2 OG).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird gutgeheissen und Ziff. 1 des Urteils des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 8. M�rz 2001 wird aufgehoben. Es wird festgestellt, dass die Besoldung der Beschwerdegegnerin mit der Besoldungsklasse 15 nicht geschlechtsdiskriminierend ist.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn sowie dem Eidgen�ssischen Departement des Innern schriftlich mitgeteilt.