Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20180925_OGH0002_0040OB00052_18B0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2020-01-26 21:20:40
Document Index: 15863759

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 105', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§393', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 37', '§ 37', '§ 36', '§ 37', '§ 37', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§46', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 4Ob52/18b - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 2Ob912/25 2Ob204/77 1Ob...
RS0041929
2Ob912/25; 2Ob204/77; 1Ob40/80; 4Ob1645/95 (4Ob1646/95 -4Ob1648/95); 7Ob112/97i; 2Ob71/98z; 8ObA87/99y; 10ObS218/01h; 7Ob90/03s; 5Ob237/04w; 3Ob135/05g; 3Ob33/07k; 3Ob145/09h; 16Ok6/10; 9ObA23/11i; 1Ob210/12g; 8Ob108/14m; 3Ob138/17s; 7Ob86/18z; 4Ob52/18b
Entscheidungsgründe sind kein Gegenstand der Berufung.
2 Ob 912/25
Entscheidungstext OGH 04.11.1925 2 Ob 912/25
Veröff: SZ 7/353
2 Ob 204/77
Entscheidungstext OGH 15.12.1977 2 Ob 204/77
Vgl; Beisatz: Fehlende Beschwer. (T1)
4 Ob 1645/95
Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 1645/95
Auch; Beisatz: Eine Beschwer durch die Begründung wird - außer bei Aufhebungsbeschlüssen - abgelehnt. (T2)
7 Ob 112/97i
Entscheidungstext OGH 23.07.1997 7 Ob 112/97i
2 Ob 71/98z
Entscheidungstext OGH 19.03.1998 2 Ob 71/98z
Beisatz: Bestätigt das Berufungsgericht mit Teilurteil den klagsstattgebenden Teil der Entscheidung des Erstgerichtes, ist der Kläger insoweit nicht beschwert, zumal die der Entscheidung zugrundeliegenden Tatsachenfeststellungen für die Entscheidung über den bisher unerledigt gebliebenen Teil des Klagebegehrens nicht bindend sind. (T3)
Vgl aber; Beisatz: Trotz Abweisung des gegen die Kündigung gerichteten Anfechtungsbegehrens ist der Beklagte, der diesem Begehren nicht mit dem Einwand entgegengetreten ist, eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses sei nicht erfolgt, wegen der Bindungswirkung für allfällige Folgeprozesse durch die das Vorliegen einer Kündigung verneinende Begründung beschwert. (T4)
10 ObS 218/01h
Entscheidungstext OGH 30.07.2001 10 ObS 218/01h
7 Ob 90/03s
Entscheidungstext OGH 07.05.2003 7 Ob 90/03s
Vgl auch; Beisatz: Eine Beschwer (also ein Anfechtungsinteresse) kann aus den Entscheidungsgründen allein nicht abgeleitet werden. (T5)
5 Ob 237/04w
Entscheidungstext OGH 09.11.2004 5 Ob 237/04w
3 Ob 135/05g
Entscheidungstext OGH 27.07.2005 3 Ob 135/05g
3 Ob 33/07k
Entscheidungstext OGH 29.03.2007 3 Ob 33/07k
3 Ob 145/09h
Entscheidungstext OGH 26.08.2009 3 Ob 145/09h
Auch; Beisatz: Eine Beschwer durch die Begründung wird nur bei Rekursen gegen Aufhebungsbeschlüsse und Zwischenurteilen anerkannt, sonst aber grundsätzlich abgelehnt. (T6)
16 Ok 6/10
Entscheidungstext OGH 04.10.2010 16 Ok 6/10
Auch; Beisatz: Anderes gilt nur in den Fällen der Bekämpfung eines Zwischenurteils, eines Aufhebungsbeschlusses oder einer Entscheidung über eine Rechtsgestaltungsklage nach § 105 ArbVG. (T7); Veröff: SZ 2010/118
Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T7
8 Ob 108/14m
Entscheidungstext OGH 30.10.2014 8 Ob 108/14m
3 Ob 138/17s
Entscheidungstext OGH 20.09.2017 3 Ob 138/17s
7 Ob 86/18z
Entscheidungstext OGH 24.05.2018 7 Ob 86/18z
Auch; Beisatz: Alleine aus dem Fehlen einer Begründung für eine dem Rechtsmittelwerber günstige Rechtsansicht ist dieser nicht beschwert. (T8)
ECLI:AT:OGH0002:1925:RS0041929
JJR_19251104_OGH0002_0020OB00912_2500000_002
Rechtssatz für 8Ob261/69 (8Ob262/69) 4O...
RS0040736
8Ob261/69 (8Ob262/69); 4Ob44/70; 8Ob20/71; 4Ob13/72; 1Ob65/75; 6Ob665/85; 1Ob575/87; 2Ob568/95; 9Ob254/02x; 5Ob87/05p; 5Ob221/07x; 5Ob140/08m; 2Ob4/08i; 2Ob213/08z; 2Ob91/10m; 5Ob212/10b; 1Ob103/11w; 2Ob51/11f; 5Ob31/13i; 7Ob127/15z; 10Ob33/15y; 7Ob191/16p; 4Ob123/17t; 9ObA1/18i; 2Ob164/17g; 4Ob52/18b; 9ObA111/18s; 7Ob46/19v
ZPO §393 Abs1
Zur Rechtskraftwirkung eines Zwischenurteils über den Grund des Anspruches. Das Zwischenurteil beantwortet die Frage, ob ein Anspruch besteht, abschließend. Innerhalb des Rechtsstreites sind daher Gericht und Parteien daran gebunden und dürfen die Frage des Anspruchsgrundes nicht mehr neu aufrollen.
8 Ob 261/69
Entscheidungstext OGH 13.01.1970 8 Ob 261/69
8 Ob 20/71
Entscheidungstext OGH 31.03.1971 8 Ob 20/71
4 Ob 13/72
Entscheidungstext OGH 29.02.1972 4 Ob 13/72
Veröff: EvBl 1972/229 S 438 = Arb 9001 = SozM IVA,424
1 Ob 65/75
Entscheidungstext OGH 21.05.1975 1 Ob 65/75
6 Ob 665/85
Entscheidungstext OGH 30.10.1985 6 Ob 665/85
Vgl auch; Beisatz: Hier: Auch das Revisionsgericht ist gebunden. (T1)
1 Ob 575/87
Entscheidungstext OGH 15.07.1987 1 Ob 575/87
2 Ob 568/95
Entscheidungstext OGH 12.10.1995 2 Ob 568/95
Vgl; Beisatz: Neben dieser (innerprozessualen) Bindungswirkung gibt es aber auch eine Präklusionswirkung, als die Parteien keine weiteren Tatsachen vorbringen können, die den Grund des Anspruches betreffen. Die Präklusionswirkung des Zwischenurteils kann sich aber nur auf solche, den Anspruchsgrund betreffende Tatsachen und Einwendungen erstrecken, die vor dem Schluss der Verhandlung über den Grund des Anspruches eingetreten waren und in diesem Verfahrensabschnitt geltend gemacht werden konnten. (T2)
9 Ob 254/02x
Entscheidungstext OGH 22.01.2003 9 Ob 254/02x
5 Ob 87/05p
Entscheidungstext OGH 18.10.2005 5 Ob 87/05p
5 Ob 221/07x
Entscheidungstext OGH 20.11.2007 5 Ob 221/07x
Auch; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Hier: Betrifft der Verjährungseinwand lediglich Anspruchsteile, die nach Fällung des Zwischenurteils (durch Klagsausdehnung) geltend gemacht wurden, dann konnte insoweit vorher Verjährung nicht eingewendet werden und es betrifft dann dieser Einwand nicht den Grund des Anspruchs, sondern dessen Höhe. (T3)
Beisatz: Die Frage der Schlüssigkeit des ursprünglichen Klagsvorbringens betrifft den Grund des (ursprünglich erhobenen) Begehrens und kann daher im fortgesetzten Verfahren über die Höhe des bereits durch das rechtskräftige Zwischenurteil dem Grunde nach bejahten Anspruchs der Klägerin nicht mehr mit Erfolg erhoben werden. (T4)
5 Ob 140/08m
Entscheidungstext OGH 09.09.2008 5 Ob 140/08m
Ähnlich; Beisatz: Einer nach § 37 Abs 3 Z 13 MRG aF, § 37 Abs 3 Z 11 MRG nF zulässigen, in Rechtskraft erwachsenen Zwischenentscheidung über einen Zwischenantrag auf Feststellung kommt innerprozessual Bindungswirkung zu, sodass Fragen des Anspruchsgrundes nicht mehr neu aufgerollt werden dürfen. Daran ist auch der Oberste Gerichtshof gebunden. (T5)
Beisatz: Hier: Nicht Zwischen-(Sach-)beschluss über den Grund des Anspruchs gemäß § 36 Abs 2 AußStrG nF, sondern Zwischensachbeschluss nach § 37 Abs 3 Z 13 MRG aF, § 37 Abs 3 Z 11 MRG nF. (T6)
Auch; Beisatz: Ein Zwischenurteil über den Grund des Anspruchs entfaltet Bindungswirkung nur innerhalb des Rechtsstreits. (T7)
Vgl auch; Beisatz: Die prozessökonomische Funktion eines Zwischenurteils liegt vorrangig darin, über den Anspruchsgrund abschließend abzusprechen und das weitere Verfahren von der Prüfung der für den Anspruchsgrund relevanten Umstände zu entlasten. (T8)
1 Ob 103/11w
Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 103/11w
Beis wie T2 nur: Neben dieser (innerprozessualen) Bindungswirkung gibt es aber auch eine Präklusionswirkung, als die Parteien keine weiteren Tatsachen vorbringen können, die den Grund des Anspruches betreffen. (T9)
2 Ob 51/11f
Entscheidungstext OGH 28.03.2012 2 Ob 51/11f
Auch; Beis wie T4; Beisatz: Gleiches gilt für die Frage der Fälligkeit, die dem Bestehen des Anspruchs an sich zuzuordnen und daher in das Verfahren über den Grund des Anspruchs zu verweisen ist. (T10)
9 ObA 1/18i
Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 ObA 1/18i
Vgl; Beis wie T7; Veröff: SZ 2018/25
9 ObA 111/18s
Entscheidungstext OGH 28.03.2019 9 ObA 111/18s
ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0040736
JJR_19700113_OGH0002_0080OB00261_6900000_001
Rechtssatz für 5Ob209/74 1Ob65/75 9Ob2...
RS0040754
5Ob209/74; 1Ob65/75; 9Ob254/02x; 2Ob4/08i; 1Ob103/11w; 4Ob52/18b
Die Präklusionswirkung des Zwischenurteils erstreckt sich nur auf den Anspruchsgrund betreffende Tatsachen und Einwendungen, die vor dem Schluss der Verhandlung über den Grund des Anspruches eingetreten waren und nach den Verfahrensgesetzen in diesem Verfahrensabschnitt geltend gemacht werden konnte. Es kann daher im Verfahren über die Anspruchshöhe trotz der Rechtskraft des Zwischenurteils über den Grund des Anspruches eingewendet werden, dass nachträglich rechtsbegründende Tatsachen weggefallen oder rechtsvernichtende Tatsachen eingetreten sind.
5 Ob 209/74
Entscheidungstext OGH 02.10.1974 5 Ob 209/74
Auch; Beisatz: Sollen die im Verfahren über die Anspruchshöhe zu prüfenden Einwendungen die Wiederaufnahmsklage aber ersetzen, müssen die gesetzlich geforderten Voraussetzungen für eine (erfolgreiche) Wiederaufnahmsklage verwirklicht sein. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0040754
JJR_19741002_OGH0002_0050OB00209_7400000_001
Rechtssatz für 1Ob32/77 3Ob668/81 1Ob2...
RS0022687
1Ob32/77; 3Ob668/81; 1Ob28/82; 1Ob37/83; 1Ob11/84; 7Ob653/87; 9ObA93/87; 3Ob572/87; 1Ob10/93; 10ObS195/01a; 10ObS187/01z; 7Ob128/02b; 7Ob157/02t; 7Ob289/02d (7Ob290/02a); 3Ob194/06k; 4Ob204/13y; 2Ob20/16d; 4Ob52/18b; 2Ob221/18s
Ursächlich im Sinne der natürlichen Kausalität ist für ein bestimmtes Ereignis jede Bedingung, dh jeder Umstand, der nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass der Geschehensablauf ein anderer gewesen wäre. Der natürliche Kausalzusammenhang ist notwendige, wenn auch nicht immer ausreichende Voraussetzung der Zurechnung der Folgen eines Ereignisses zum Verantwortungsbereich des Inanspruchgenommenen.
Veröff: SZ 51/66 = JBl 1979,148
3 Ob 668/81
Entscheidungstext OGH 10.03.1982 3 Ob 668/81
nur: Der natürliche Kausalzusammenhang ist notwendige, wenn auch nicht immer ausreichende Voraussetzung der Zurechnung der Folgen eines Ereignisses zum Verantwortungsbereich des Inanspruchgenommenen. (T1)
1 Ob 28/82
Entscheidungstext OGH 10.11.1982 1 Ob 28/82
nur: Ursächlich im Sinne der natürlichen Kausalität ist für ein bestimmtes Ereignis jede Bedingung, dh jeder Umstand, der nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass der Geschehensablauf ein anderer gewesen wäre. (T2)
Veröff: SZ 55/172 = EvBl 1983/54 S 213
1 Ob 37/83
Entscheidungstext OGH 14.12.1983 1 Ob 37/83
1 Ob 11/84
Entscheidungstext OGH 27.06.1984 1 Ob 11/84
7 Ob 653/87
Entscheidungstext OGH 15.10.1987 7 Ob 653/87
9 ObA 93/87
Entscheidungstext OGH 27.01.1988 9 ObA 93/87
3 Ob 572/87
Entscheidungstext OGH 02.03.1988 3 Ob 572/87
Auch; nur T2; Veröff: SZ 66/97
10 ObS 195/01a
Entscheidungstext OGH 10.07.2001 10 ObS 195/01a
10 ObS 187/01z
Entscheidungstext OGH 10.07.2001 10 ObS 187/01z
7 Ob 128/02b
Entscheidungstext OGH 26.06.2002 7 Ob 128/02b
7 Ob 157/02t
Entscheidungstext OGH 07.08.2002 7 Ob 157/02t
7 Ob 289/02d
Entscheidungstext OGH 15.01.2003 7 Ob 289/02d
3 Ob 194/06k
Entscheidungstext OGH 19.10.2006 3 Ob 194/06k
2 Ob 20/16d
Entscheidungstext OGH 26.01.2017 2 Ob 20/16d
Veröff: SZ 2017/4
2 Ob 221/18s
Entscheidungstext OGH 24.06.2019 2 Ob 221/18s
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0022687
JJR_19780522_OGH0002_0010OB00032_7700000_001
Rechtssatz für 8Ob183/78 8Ob115/79 2Ob...
RS0023573
8Ob183/78; 8Ob115/79; 2Ob155/82; 8Ob553/82; 2Ob606/86; 8Ob78/86; 6Ob549/86; 1Ob578/88; 2Ob81/88; 1Ob704/89; 1Ob17/90; 1Ob20/90; 2Ob81/90; 2Ob74/90; 2Ob22/92 (2Ob23/92); 1Ob601/92; 2Ob71/94; 1Ob2192/96a; 1Ob55/95; 2Ob221/97g; 6Ob116/98x; 1Ob9/00f; 2Ob288/00t; 2Ob296/00v; 3Ob188/99i; 6Ob2/03t; 8Ob85/06t; 2Ob3/07s; 6Ob31/08i; 2Ob158/07k; 2Ob249/08v; 9Ob26/09b; 1Ob192/09f; 8ObA66/09b; 2Ob135/10g; 2Ob219/10k; 2Ob144/11g; 2Ob74/12i; 6Ob62/13f; 4Ob21/14p; 1Ob144/14d; 9Ob83/15v; 2Ob148/15a; 1Ob118/16h; 10Ob5/17h; 4Ob52/18b; 4Ob24/18k; 7Ob187/18b; 2Ob40/19z; 3Ob126/19d
Es stellt einen Verstoß gegen die Schadenminderungspflicht dar, wenn der Geschädigte Handlungen unterlassen hat, die geeignet gewesen wären, den Schaden abzuwehren oder zu verringern, die - objektiv beurteilt - von einem verständigen Durchschnittsmenschen gesetzt worden wären, um eine nachteilige Veränderung des eigenen Vermögens hintanzuhalten, beziehungsweise wenn er Handlungen gesetzt hat, die geeignet waren, den Schaden zu vergrößern und von einem verständigen Durchschnittsmenschen nicht gesetzt worden wären, und dies der Geschädigte bei gehöriger Aufmerksamkeit hätte erkennen müssen und dieser Einsicht nach hätte handeln können.
8 Ob 183/78
Entscheidungstext OGH 25.10.1978 8 Ob 183/78
Veröff: ZVR 1979/304 S 366
8 Ob 115/79
Entscheidungstext OGH 21.06.1979 8 Ob 115/79
Beisatz: Miete eines Ersatzfahrzeuges. (T1)
Veröff: ZVR 1980/153 S 154
2 Ob 155/82
Entscheidungstext OGH 28.09.1982 2 Ob 155/82
Beisatz: T1
nur: Es stellt einen Verstoß gegen die Schadenminderungspflicht dar, wenn der Geschädigte Handlungen unterlassen hat, die geeignet gewesen wären, den Schaden abzuwehren oder zu verringern, die - objektiv beurteilt - von einem verständigen Durchschnittsmenschen gesetzt worden wären, um eine nachteilige Veränderung des eigenen Vermögens hintanzuhalten. (T2)
8 Ob 78/86
Entscheidungstext OGH 04.06.1987 8 Ob 78/86
Beisatz: Muss der Geschädigte zunächst aus Zeitdruck ein ungünstiges Deckungsanbot annehmen, ist er verhalten (hier: Geschäftsraummiete) später marktkonforme Deckung zu suchen. (T3)
1 Ob 578/88
Entscheidungstext OGH 28.06.1988 1 Ob 578/88
nur T2; vgl Beis wie T3
nur T2; Veröff: SZ 62/185 = JBl 1990,587 = RdW 1990,342
1 Ob 20/90
Entscheidungstext OGH 24.10.1990 1 Ob 20/90
2 Ob 81/90
Entscheidungstext OGH 05.12.1990 2 Ob 81/90
Veröff: ZVR 1991/92 S 241
2 Ob 74/90
Entscheidungstext OGH 21.11.1990 2 Ob 74/90
2 Ob 71/94
Entscheidungstext OGH 10.11.1994 2 Ob 71/94
nur T2; nur: Und dies der Geschädigte bei gehöriger Aufmerksamkeit hätte erkennen müssen und dieser Einsicht nach hätte handeln können. (T4)
nur T4; Veröff: SZ 69/145
2 Ob 221/97g
Entscheidungstext OGH 09.10.1997 2 Ob 221/97g
nur T2; nur T4; Beisatz: Hier: Unterlassen von ausreichenden Trocknungsmaßnahmen. (T5)
6 Ob 116/98x
Entscheidungstext OGH 07.05.1998 6 Ob 116/98x
Auch; Beisatz: Maßgebend ist, ob der Geschädigte jene Sorgfalt außer Acht gelassen hat, die ein verständiger Teilnehmer in seiner Lage angewandt hätte, um eine Schädigung nach Möglichkeit abzuwenden. (T6)
2 Ob 288/00t
Entscheidungstext OGH 09.11.2000 2 Ob 288/00t
nur: Es stellt einen Verstoß gegen die Schadenminderungspflicht dar, wenn der Geschädigte Handlungen unterlassen hat, die geeignet gewesen wären, den Schaden abzuwehren oder zu verringern, und die von einem verständigen Durchschnittsmenschen gesetzt worden wären. (T7)
nur T7; Beisatz: Hier: Im Rahmen der den Werkbesteller treffenden Schadenverhinderungspflicht/Schadenminderungspflicht ist er verhalten, sein Wahlrecht zwischen der Wandlung und der Preisminderung nicht zum laufenden Nachteil des Werkunternehmers zu gestalten. (T8)
6 Ob 2/03t
Entscheidungstext OGH 24.04.2003 6 Ob 2/03t
8 Ob 85/06t
Entscheidungstext OGH 30.11.2006 8 Ob 85/06t
nur T7; Beisatz: Maßgebend ist, ob der Geschädigte jene Sorgfalt außer Acht gelassen hat, die ein verständiger Teilnehmer in seiner Lage angewandt hätte, um eine Schädigung nach Möglichkeit abzuwenden. (T9)
Vgl; Beisatz: Der Geschädigte ist nicht zu Verfahrensschritten verpflichtet, die mit einem bedeutenden Kostenrisiko verbunden sind oder geringe Aussicht auf Erfolg haben. (T10)
Auch; nur T2; Veröff: SZ 2008/91
nur: Es stellt einen Verstoß gegen die Schadenminderungspflicht dar, wenn der Geschädigte Handlungen gesetzt hat, die geeignet waren, den Schaden zu vergrößern und von einem verständigen Durchschnittsmenschen nicht gesetzt worden wären. (T11)
1 Ob 192/09f
Entscheidungstext OGH 15.12.2009 1 Ob 192/09f
nur T2; Veröff: SZ 2011/45
Vgl; Beisatz: Zustimmung zu einer objektiv zumutbaren Heilbehandlung. (T12)
Bem: Zum 2. Rechtsgang siehe 2 Ob 148/15a. (T12a)
Veröff: SZ 2011/76
nur T2; Auch Beis wie T12
Auch; nur T2; Veröff: SZ 2013/42
Auch; Veröff: SZ 2013/88
nur T2; Beisatz: Hier: Ablehnung medizinisch indizierter, lebenserhaltender Maßnahmen. (T13)
Bem: Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 219/10k. (T14)
Veröff: SZ 2016/85
nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Zur Verkaufsobliegenheit des geschädigten Anlegers. (15)
4 Ob 24/18k
Entscheidungstext OGH 25.09.2018 4 Ob 24/18k
3 Ob 126/19d
Entscheidungstext OGH 29.08.2019 3 Ob 126/19d
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0023573
JJR_19781025_OGH0002_0080OB00183_7800000_001
Rechtssatz für 2Ob168/78 1Ob626/89 2Ob...
RS0022912
2Ob168/78; 1Ob626/89; 2Ob155/97a; 1Ob148/05d; 6Ob84/06f; 3Ob115/06t; 3Ob289/05d; 2Ob205/08y; 7Ob17/10s; 3Ob192/10x; 2Ob114/11w; 2Ob74/12i; 8ObA66/13h; 9Ob76/14p; 2Ob71/15b; 4Ob52/18b; 4Ob24/18k; 6Ob232/18p
StVO §46 Abs3
Nicht selten wird der zunächst eingetretene Schaden durch Handlungen des Verletzten vergrößert, die eine nicht ungewöhnliche Reaktion auf das schädigende Ereignis darstellen und daher mit diesem in einem adäquaten Kausalzusammenhang stehen. Trotz Bejahung der Adäquanz erscheint in solchen Fällen die Zurechnung der Schadensfolge nicht mehr gerechtfertigt, wenn diese auf einem selbständigen, durch den haftungsbegründenden Vorgang nicht herausgeforderten Entschluss des Verletzten selbst beruht, der sie deshalb auch allein zu verantworten hat (hier: Weigerung, das Kraftfahrzeug auf den Pannenstreifen zu lenken).
2 Ob 168/78
Entscheidungstext OGH 09.11.1978 2 Ob 168/78
nur: Nicht selten wird der zunächst eingetretene Schaden durch Handlungen des Verletzten vergrößert, die eine nicht ungewöhnliche Reaktion auf das schädigende Ereignis darstellen und daher mit diesem in einem adäquaten Kausalzusammenhang stehen. Trotz Bejahung der Adäquanz erscheint in solchen Fällen die Zurechnung der Schadensfolge nicht mehr gerechtfertigt, wenn diese auf einem selbständigen, durch den haftungsbegründenden Vorgang nicht herausgeforderten Entschluss des Verletzten selbst beruht, der sie deshalb auch allein zu verantworten hat. (T1)
2 Ob 155/97a
Entscheidungstext OGH 14.01.1999 2 Ob 155/97a
nur T1; Beisatz: Die Zurechnung eines adäquaten Folgeschadens ist dann nicht mehr gerechtfertigt, wenn eine umfassende Interessenabwägung ergibt, dass die Belastungsmomente auf Seite des Verletzten jene des Ersttäters bei weitem überwiegen. (T2)
3 Ob 115/06t
Entscheidungstext OGH 27.06.2006 3 Ob 115/06t
nur: Trotz Bejahung der Adäquanz erscheint in solchen Fällen die Zurechnung der Schadensfolge nicht mehr gerechtfertigt, wenn diese auf einem selbständigen, durch den haftungsbegründenden Vorgang nicht herausgeforderten Entschluss des Verletzten selbst beruht, der sie deshalb auch allein zu verantworten hat. (T3)
nur T1; vgl Beis wie T2; Beisatz: Wenngleich die - teilweise auch an eine umfassende Interessenabwägung geknüpfte - Zurechenbarkeit des Schadens bisweilen als eigenes Haftungskriterium verstanden wurde, so handelt es sich dabei letztlich doch nur um einen Aspekt der Schadensminderungspflicht. (T4)
nur T3; Beisatz: Eine „freie Willensentscheidung“ eines geschädigten Bankkunden im Sinne dieses Rechtssatzes liegt nicht vor, wenn dessen Entschluss, Wertpapiere mit ungewisser Kursentwicklung doch zu behalten, durch das haftungsbegründende Verhalten der Bank „herausgefordert“ war und der Geschädigte durch deren pflichtwidriges Verhalten überhaupt in die Lage kam, eine Entscheidung erst über das Behalten oder Veräußern dieser Wertpapiere treffen zu müssen. Dem Geschädigten muss in dieser Situation zugebilligt werden, die Möglichkeit einer Kurserholung abzuwarten. (T5); Veröff: SZ 2013/42
8 ObA 66/13h
Entscheidungstext OGH 27.02.2014 8 ObA 66/13h
Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Veröff: SZ 2015/55
6 Ob 232/18p
Entscheidungstext OGH 21.03.2019 6 Ob 232/18p
Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Der Kläger suchte drei Monate nach einer Fehlbehandlung in einemSpital ein anderes Spital auf, da keine Besserung eingetreten war ‑ Zurechnung der dort erfolgten (weiteren) Fehlbehandlung zum ersten Spitalsträger bejaht. (T6)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0022912
JJR_19781109_OGH0002_0020OB00168_7800000_001
Rechtssatz für 10Ob30/03i 5Ob225/09p 8...
RS0118191
10Ob30/03i; 5Ob225/09p; 8ObA37/12t; 4Ob91/14g; 7Ob59/16a; 10ObS40/17f; 7Ob153/17a; 6Ob208/17g; 10Ob61/17v; 6Ob89/18h; 4Ob52/18b; 9Ob9/19t; 9ObA13/19f; 7Ob86/19a; 5Ob16/19t; 5Ob71/19f
Selbst dann, wenn das Berufungsgericht aus den erstgerichtlichen Feststellungen andere tatsächliche (und nicht nur andere rechtliche) Schlüsse zieht als das Erstgericht, wäre eine Beweiswiederholung oder Beweisergänzung in der Berufungsverhandlung nicht erforderlich.
10 Ob 30/03i
Entscheidungstext OGH 07.10.2003 10 Ob 30/03i
Vgl; Beisatz: Das Berufungsgericht kann ohne Verletzung des Unmittelbarkeitsgrundsatzes aus erstinstanzlichen Feststellungen andere tatsächliche Schlussfolgerungen ziehen und damit zu einer anderen rechtlichen Beurteilung gelangen. (T1)
Vgl; Beisatz: Die maßgeblichen Beweggründe, aus denen eine Entlassung ausgesprochen wurde, gehören zum Tatsachenbereich. (T2)
10 ObS 40/17f
Entscheidungstext OGH 25.04.2017 10 ObS 40/17f
6 Ob 208/17g
Entscheidungstext OGH 21.12.2017 6 Ob 208/17g
10 Ob 61/17v
Entscheidungstext OGH 20.12.2017 10 Ob 61/17v
9 Ob 9/19t
Entscheidungstext OGH 27.02.2019 9 Ob 9/19t
9 ObA 13/19f
Entscheidungstext OGH 27.02.2019 9 ObA 13/19f
7 Ob 86/19a
Entscheidungstext OGH 29.05.2019 7 Ob 86/19a
5 Ob 16/19t
Entscheidungstext OGH 13.06.2019 5 Ob 16/19t
ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0118191
JJR_20031007_OGH0002_0100OB00030_03I0000_001