Source: https://nw.crps-netzwerk.org/cms/koeln/78-monate-krankengeld-naehern-sich-dem-ende-aber-was-dann/
Timestamp: 2018-12-14 07:14:26
Document Index: 87764301

Matched Legal Cases: ['§ 312', '§ 312', '§ 48', '§ 145', '§145', '§145', '§145', '§145', '§145', '§145']

78 Monate Krankengeld nähern sich dem Ende. Aber was dann? | CRPS NRW Köln e.V.
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59 Gedanken zu „78 Monate Krankengeld nähern sich dem Ende. Aber was dann?#8220;
19. Januar 2014 bei 19:54	 Antworten
Was ist zu tun,wenn die 78 Wochen Krankengeld sich dem Ende neigen:
Ca. 4-6 Wochen vor dem Ende der Krankengeld- oder Verletztengeldzahlung sollte man sich einen Termin beim Arbeitsamt holen.
Als kranker kann bzw. darf man sich ja sonst nicht als Arbeitssuchender melden.
Dort erhält man man dann vom Amt erhält man dann eine Bescheinigung nach § 312Abs.3 Drittes Buch Sozialgesetz(SGBIII) diese muß man dann von der Krankenkassee ausfüllen lassen und wieder auf dem Amt abgeben. Somit ist dann erstemal ein sofortiger Übergang der Zahlungen nach dem man bei den Kassen ausgesteuert ist möglich.
Es heißt dann aber auch noch nicht gleich HarztIV, nein man erhält man dann vom Amt wieder eine Vorladung, wo man auch den Gutachter des Ärztlichen Dienstes vom Amt einschaltet, man muß dann zum Gutachter oder dieser wird ein Gutachten erstellen wo drin steht was der Mensch noch machen kann oder auch nicht, was dann bindend für Amt ist.
Meist bekommt man dann noch eine zeitlang Arbeitslosengeld bis dann trifft das Amt eine Entscheidung, wo das Gutachten vom Amt vorliegt ob man am Arbeitsmarkt teilnehmen kann oder nicht.
Kann man am Arbeitsmarkt nicht mehr teilnehmen erhält man die Änträge für das HarztIV oder man wird versuchen den Menschen( Patienten) am Arbeitsmarkt wieder zu platzieren.
Hat man im laufe der 78 Wochen(Kranken-oder Verletzengeldzahlung) jedoch einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente gestellt, wird das Amt erneut prüfen wer dann zuständig ist. Umschulungsmaßnahmen wird das Amt erst nach Klärung der Verhältnise veranlassen ( wer ist zuständig nach 78 Wochen, Rentenversicherung oder Agentur für Arbeit).
Wer Hilfe bei den ganzen Äntragen benötigt, der sollte sich auch nicht schämen sich auf einem der Ämter oder Instituionen hilfe zu holen.
20. Januar 2014 bei 8:02	 Antworten
Ich würde Dir dringend raten, bei der Deutschen Rentenversicherung einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente zu stellen.
Bei der Rentenversicherung sich einen Termin holen oder dort vorsprechen und bei einem der freien Mitarbeiter den Antrag beantragen.
( Mitnehmen: Sozialversicherungsnummer, gegebenenfalls Ärztliche Gutachten oder Bescheinigungen, alles andere kann man dann auch nachreichen)
Zum ersten zählt der Tag der Antragsstellung ( ganz wichtig, weil von diesem Tage an mal die Berechnung los geht) und zum anderen ist es kein Problem falls sich eine Besserung oder gar Arbeitsfähigkeit ergeben sollte kann man diesen Antrag ja wieder zurück ziehen.
Meist werden die Äntrage sowieso erstemal abgelehnt, dann einfach Widerspruch formlos einlegen. Die Rentenversicherung macht dieses Spiel etliche male und man braucht immer nur Widerspruch zum Widerspruch einlegen, das kann jeder selber machen.
Erst wenn die letzte Entscheidung getroffen wurde von der Deutschen Rentenversicherung und dies teilt man dem Antragssteller dann auch so mit, dann kann man den Weg der Klage vor Gericht nehmen.(dazu ist dann ein Anwalt notwendig).
ACHTUNG: Wer eine Rechtsschutzversicherung hat der sollte prüfen ob da auch Sozialrecht mit drin ist!
Rentenangelegenheiten sind nur über Sozialrecht in den Versicherungen, nicht im Arbeitsrecht!
20. Januar 2014 bei 8:04	 Antworten
Schon mal vielen lieben Dank für die Tipps. Der Rentenantrag liegt schon hier auf meinem Schriebtisch… 😉
20. Januar 2014 bei 9:06	 Antworten
Und warte nicht zulange mit dem Abgeben, jeder Tag zählt mal, da auch alles rückwirkend gezahlt wird!
20. Januar 2014 bei 9:04	 Antworten
Ach ja was die Höhe einer eventuellen Teilerwerbsrente angeht, so ist diese 50 % der einem zustehenden Rentenansprüche, Minus einem Abschlag .
Zur Zeit wird ja an einem neuen Rentengesetzt gearbeitet und da will man den Abzug weglassen. Wer also mal ca. 1000 € Rente bekomm würde kann mit etwa 500€ rechnen.
Unsere Erfahrungen hier in Sachsen sind, das die Rentenversicherungen ganz unterschiedlich reagieren.
Ich selber habe lange mit der Rente gebraucht und andere haben je nach Krankheitsbild und sonstigen zu berücksichtigenden Krankheiten sogar nur 4 Wochen bis zur Klärung benötigt. Zum einen liegt dies auch bei den Krankenkassen wie sie reagieren.
Ich denke auch jeder hier weiß, das man mit ca. 500€ auch nicht Leben kann, so dass man dann sich eben um Mietzuschüsse, Fahrkostenzuschuß – wieder besser sollte man wohl sagen weiter mit den Ämtern rum schlagen muß.
Mietzuschuß und durch den Städtepass wo die Netzkarte auch nochmal um ca. 20€ günstiger ist, können dann noch paar Euro`s hinzukommen.
Ich habe z.B. erst nach Abschluß des Gerichtsprozeßes dann mal wieder eine Vorladung von der Rentenversicerung bekommen, wo man mir mitteilte wenn ich eine Tätigkeit finden sollte man dann diese prüfen würde und dem neuen Arbeitgeber dann einen Zuschlag (begrenzt auf 6 Monate zahlen würde bei einer Einstellung), Arbeitsamt hatte keine Möglichkeit für eine Wiedereingliederung und auch sonst keine verwendung.
– Unfall Januar 2008,
– Reha Mai/Juni 2008 -3 Wochen(als nicht therapierbar krank entlassen), nach 8 Wochen vom Arbeitgeber keinen neuen Arbeitsvertrag mehr erhalten.
– Antrag auf Erwebsunfähigkeitsrente gestellt Juni 2008 (auf anraten der Sozialbetreuerin der Reha-Klinik)
– 5 mal Widerspruch gegen den Widerspruch der Deutschenrenten Versicherung eingelegt
– 78 Wochen krank- somit ausgesteuert bei der Krankenkasse.
-Wer Krank ist kann sich erst nach 78 Wochen auf dem Arbeitamt melden! (ca 4 Wochen vorher dort einen Termin holen)
– nach 72 Wochen meldung auf dem Arbeitsamt,
– Bescheinigung nach § 312Abs.3 Drittes Buch Sozialgesetz(SGBIII)
– Antrag auf Arbeitslosengeld gestellt und erhalten
– Nach ca. einem halben Jahr war Gutachtem vom Amt da
– Auslaufen ALG und Antrag auf Harzt IV
– es wurden 5 Gutachten erstellt im Zeitraum 2008 bis2010
– 2011 entgültige Absage durch die Rentenversicherung
– über Anwalt 2011 Klage beim Sozialgericht eingereicht
– 2012 durch das Sozialgericht wurden 2 weitere Gutachten gefordert
– September 2012 Klage vor Gericht.
– Urteil lautet: Wie fast nicht anders zu erwarten, ist auch das Gericht der Meinung, trotz der Berücksichtigung aller Krankheiten und der damit verbundenen Einschränkungen kann der Kläger am Arbeitsmarkt teilnehmen. Kein Anspruch auf volle Erwerbstätigkeitsrente.
Fazit: Solange ein Mensch den Kopf nicht zwischen den Armen trägt -er sich noch bewegen kann, denken und auch nicht Bettlägerisch ist – kann er arbeiten gehen.
Nebenwirkungen und Auswirkungen zählen bei Gericht auch nicht.
20. Januar 2014 bei 9:51	 Antworten
unter folgendem Link kannst Du lesen, worauf u. a. zu achten ist beim Thema: „Ende Krankengeld, was nun“: https://www.curendo.de/pflegeversicherung/leistungen/aussteuerung-aus-dem-krankengeld-droht-was-ist-zu-tun.html
Wenn Du schreibst, dass Du Dir beim besten Willen nicht leisten kannst, für eine gewisse Zeit von einer Erwerbsminderungsrente leben zu müssen, ist dies absolut nachvollziehbar und entspricht sicherlich nicht Deinen bisherigen Zukunftsplänen. Lässt Deine Erkrankung Dir derzeit die Wahl, dann doch arbeiten zu gehen?
20. Januar 2014 bei 10:12	 Antworten
Also derzeit bin ich nicht in der Lage zu arbeiten, da ich extremst hoch in den BTM eingestellt bin. An ein Absetzen ist leider nicht zu denken, da ich selbst mit den Medis noch zeitweise hohe Schmerzen (6-7) habe.
Im Normalfall liegt mein Pege bei 3 und ich habe ab und zu Schmerzspitzen. Und trotz Sympathikolyse (Okt. 2013) kommt leider an manchen Stellen die Alodynie zurück. 🙁
Aber wenn der Zeitpunkt kommt, dass ich aus dem KG ausgesteuert werde, dann bleibt mir dennoch keine andere Chance, als wieder arbeiten zu gehen – in dem Fall dann trotz BTM.
20. Januar 2014 bei 9:54	 Antworten
Hallo ! Bei mir ging es relativ schnell, nach dem Krankengeld bekam ich ein Jahr Arbeitslosengeld. Kurz vor Ablauf habe ich einen Antrag auf volle EU Rente gestellt.Nach der Begutachtung bekam ich Rente auf zeit. Im Dezember musste ich einen neuen Antrag stellen . Bekomme jetzt weitere zwei Jahre die volle eu Rente. Bei ablehnung ist es wichtig Einspruch einzulegen.und vor allen darauf achten , dass es die volle Erwerbsfähigkeit zu beantragen, dann wird es hochgerechnet und man bekommt mehr Rente.
20. Januar 2014 bei 10:13	 Antworten
aber wie schaffst Du es denn, mit der EM-Rente auszukommen? Du wirst doch sicher vorher ein viel höheren Lohn / höheres Gehalt bezogen….
20. Januar 2014 bei 11:33	 Antworten
Hallo Dirk! Die rente wird hochgerechnet, . Ich hätte auch nicht damit gerechnet, dass es mehr ist als das was ich vorher verdient habe. Aber wie gesagt , die volle Erwerbsminderung Rente. Da gibt es ja noch Unterschiede zwischen teilweise erwerbsunfahig und voll erwerbsunfähig. Es gibt ja auch noch bu Rente, dass heiß, dass du nur einen bestimmten Beruf nicht mehr ausüben kannst , allerdings noch andere Tätigkeiten . LG Petra
18. September 2018 bei 23:34	 Antworten
Was heist bu rente?
24. September 2018 bei 21:13
vielen Dnak für die Anfrage. Eine BU Rente ist eine Berufsunfähigkeitsrente. Diese wird aber nur durch private Versicherungsträger angeboten, da die gestzlichen Regelungen über die Jahre immer mehr eingeschränkt wurden. Heutzutage gibt es von der Deutschen Rentenversicherun gnur noch die Erwerbsminderungsrente (oftmals EU-Rente – nicht von Europa – abgekürzt).
20. Januar 2014 bei 12:58	 Antworten
wollte auch mal meinen „Senf“ dazu geben.Ich habe es ähnlich gemacht und nach Auslaufen des Krankengeldes ALG beantragt. Dann natürlich paralell einen Antrag auf EM Rente. Der wurde von der RV zu einem Rehaantrag umgewandelt. Leider war es eine Psychoreha, ich war enttäuscht, aber ich bin dann doch hingefahren. Das war nicht hiflreich, weil die Schmerzen nicht besser wurden. Aber ich habe dadurch die Empfehlung bekommen das ich nicht mehr wie 3-6 Stunden arbeiten kann und das nur mit der linken Hand unter sehr leichter Belastung. Es wurde mir auch nahe gelegt einen Rentenantrag einzureichen.
Das habe ich gemacht und auch anstandlos eine befristete Rente bekommen. Einmal musste ich den Antrag schon verlängern. Leider sieht es so aus das ich den Antrag nächstes Jahr auch wieder verlängern muss wenn es weiter so geht.
Klar ist es schwer mit der Rente auszukommen. Mir fehlen noch 20 Jahre bis zur Altersrente. Das sieht man dann auch jeden Monat. Aber ich will nicht meckern ich habe dank meines Partners (der arbeiten geht) mein Auskommen mit der Rente. Natürlich muss man rechnen, aber es geht und ich will nicht meckern deshalb.
Meinen Job hätte ich auch gern wieder gemacht, aber dazu müsste ich auch wieder Auto fahren können…. und das auch länger. Ein Unding im Moment, die Hände machen es mir unendlich schwer. Es reicht schon Beifahrer zu sein. Die permanenten Erschütterungen lassen den Schmerzpegel jedesmal in die Höhe schießen. Die Bedarfsmedis machen mich fahruntüchtig (schnellanflutendes Opiat) und auch so hundemüde und unkonzentriert…. Leider nehme ich auch hochdosiert Opiate, trotzdem habe ich immer noch massive Schmerzen die es einem manchmal sehr schwer machen.
9. April 2014 bei 8:45	 Antworten
es lief bei mir wie von Jürgen vorher gesagt: Die Kasse meldete sich, am nächsten Tag habe ich dann beim Arbeitsamt vorgesprochen, meinen Gesundheitsfragebogen ausgefüllt, alle Berichte dazu gelegt und direkt abgeschickt. Gleichzeitig einen Rentenantrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente angefordert und ausgefüllt. Nach 14 Tagen gab es einen Rückruf vom Arbeitsamt mit der Anordnung jetzt den Antrag auf ALG 1 abzuschicken, man fragte mich ob der Rentenantrag auch schon bearbeitet wäre und mir wurde mitgeteilt, dass ich im Rahmen der Nahtlosigkeitsversorgung eben ALG 1 bekäme ohne dem Amt in den nächsten 6 Monaten zur Verfügung stehen zu müssen.
Fazit: es läuft reibungsloser als befürchtet. 😀
21. November 2014 bei 11:55	 Antworten
danke für Eure Beiträge. Ich hab ein ähnliches Problem:
Durch meine künstliche Hüfte kann ich nicht mehr als Altenpflegerin arbeiten. KG bekomme ich seit über einem Jahr jetzt schon, aber noch bekam ich nichts von der Krankenkasse oder dergleichen. 600,- € KG sind aber auch bei mir bescheiden und ich bin froh, dass ich wenigstens keine Miete zahlen muss und meine Wohnung abbezahlt ist.
Heute war ich beim Arbeitsamt, weil ich einen Minijob anfange und dort haben die schon so komisch gefragt ob ich wirklich nicht ausgesteuert werde… bzw. wann (°o°).
Die Rentenversicherung hat den Antrag auf berufliche Teilhabe (Umschulung) abgelehnt „weil ich das durch meinen Wissensstand… nicht nötig habe“.
Weiß jemand ob das Arbeitsamt mich zu einer EM-Rente motivieren wird, wenn ich de facto so viele Sachen jetzt nicht mehr machen kann? Nicht schwer heben, keine bückende Tätigkeit, langes Stehen oder Gehen ist mit Schmerzen verbunden und wenn ich nur am Schreibtisch sitze tut mir auch das liebe Kreuz weh.
Mir fehlen auch fast 20 Jahre zur Altersrente, aber wer nimmt einem schon mit 60 % Schwerbehinderung??
22. November 2014 bei 12:12	 Antworten
das mag zwar jetzt komisch klingen, aber wenn das Amt mit bekommt das man arbeiten gehen kann, dann wird man dort dann nicht viel unternehmen. Das Amt wird normal auch nicht zum Thema Rente raten, weil das nicht deren Aufgabe ist.
Mein Tipp bei wie Du schreibst 60% Behinderung den Antrag auf Rente stellen. Dann hast Du immer die Möglichkeit über einen Minijob anzunehmen ohne das Dich dann jemand fragt. Mit der Rente hättest Du auch eine Sicherheit, auch wenn Du noch paar Jahre bis zur richtigen Rente hast. Harzt IV was ja sicherlich auch irgendwann kommen wird bei Dir und einen Minijob hast Du immer wieder mit dem Amt zu tun und mußt alles offen legen. Es wird ja dann alles angerechnet und die andere Lösung sollte für Dich das bessere sein.
Einfach mal überlegen und wenn es Fragen geben sollte kannst Du mich auch gern anrufen und wir reden dann mal darüber.
Ich wünsche Dir viele Erfolg und viel Kraft für die
anstehenden schwierigen Aufgaben
22. Dezember 2014 bei 8:57	 Antworten
Ich habe ein ähnliches Problem, bin psychisch krank und mein Krankengeld läuft im Februar aus. Bin weiterhin krankgeschrieben. Es wurde noch eine ausgeprägte( was immer das auch heißt) Arthrose in beiden Händen, der Hüfte, dem Knie und der Schulter festgestellt, außerdem habe ich Bluthochdruck und einen latenten Diabetes. Bin Krankenschwester und 55 Jahre alt. Was sollte ich nun machen, bekomme ja nicht mal eine Sprudelflasche auf oder diese blöden Wurstverpackungen. Ausziehen gestaltet sich auch immer schwieriger, aber wer glaubt dir das? Morgens bis 11Uhr kann ich so gut wie gar nichts machen, da ich nicht mal meine Finger beugen kann, Ibuflam 600 ist mein 2stündlicher Begleiter da mir Tramadolol überhaupt hilft.
28. Dezember 2014 bei 22:49	 Antworten
Wenn Dein Krankengeld ausläuft, und Du danach auch weiterhin nicht arbeitsfähig bist, musst Du zur Arbeitsamt gehen und ALG 1 mit der sog. „Nahtlosigkeitsregelung“ beantragen. Außerdem solltest Du schnellstmöglich einen „Antrag auf Erwerbsminderungsrente“ stellen, damit Du auch weiterhin Geld bekommst, während Du nicht arbeiten kannst.
Mit welcher Diagnose bist Du denn krankgeschrieben? Wenn es der CRPS ist, dann erklären sich ja auch die Probleme beim Ausziehen und beim Greifen und Öffnen von Flaschen.
Eingangs schriebst du, dass Du psychisch krank bist. Ist das eine psychische Beeinflussung/Depression aufgrund der chronischen Schmerzen bzw. des CRPS?
Hierfür solltest Du Dich umgehend in eine professionelle Behandlung eines speziellen Schmerztherapeuten begeben, um schnell in eine multimodale Schmerztherapie zu kommen (Medikamentöse Behandlung. Physiotherapie, Psychotherapie). Wenn Du uns verrätst, woher Fu kommst, können wir Dir Adressen aus unserer Datenbank heraussuchen. Kontaktiere uns bitte per Email oder besser noch über den blauen Support Chat Button auf der rechten Bildschirmseite.
Liebe Grüße und eine schmerzarme Zeit.
30. Dezember 2014 bei 14:33	 Antworten
Hallo und guten Tag an Sie alle,
ich habe heute bei der Suche im Netz, wie man sich am Ende des KG verhält, Ihre Informationen gelesen. Meine KK rief heute an, mein KG läuft zum 24.02.15 aus. Ich bin ganz erschrocken, weil ich erst seit Mitte März 2014 krankgeschrieben bin.
Hier kennen sich ja einige scheinbar richtig aus, vielleicht können Sie mir hilfreich antworten. Ich war 2013 schon ein paar Monate krankgeschrieben, aber mit einer anderen Diagnose. dann habe ich knapp 5 Monate gearbeitet und wurde wieder krank und bekam dann die Kündigung während der Probezeit. Gut ist, wie es ist.
Meine dringendste Frage: hat die Krankenkasse Recht? Sind die 78 Wochen damit wirklich um?
Ich möchte sehr gern wieder arbeiten gehen, mir geht es jetzt auch soweit gut, dass ich wieder den Mut verspüre mich einem Bewerbungsgespräch zu stellen. Auch habe ich daran gedacht, mich um eine Weiterbildung zu kümmern, das ich mich fachlich wieder fit und auf dem neuesten Stand fühle.
Sollte mein Text nicht hierher gehören, dann bitte ich Sie um Entschuldigung unf um Löschung.
2. Januar 2015 bei 10:35	 Antworten
sollte sich nichts geändert haben,
werden die 78 Wochen auf die letzten drei Jahre
Mache so bald wie es geht ein Termin bei der Argentur.
Mit schmerzarmen Grüßen
2. Januar 2015 bei 16:36	 Antworten
den genauen Gesetztext kannst Du hier nachlesen:
oder in dieser Erläuterung:
Quelle: https://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Krankengeld-233.html
Die Annahme von Jörn trifft auf Deinen Fall nicht zu, sofern Deine Schilderung zutrifft. Erst warst Du krankgeschrieben aufgrund einer Diagnose A, dann hast Du mehrere Monate gearbeitet und wurdest dann aufgrund einer Diagnose B wieder krank geschrieben, demnach müsste die 78-Wochen-Frist neu beginnen.
Telefoniere mal mit Deiner Krankenkasse und frage nach, wie sie zu dem Ende-Termin Deines Krankengeldes kommen.
6. Februar 2015 bei 23:02	 Antworten
ich wurde mich auch gerne dazu mal äussern und Tipps bekommen.Ich bin seit 1/1/2 Jahren krank und das Krankengeld läuft mitte Februar aus.Habe mich schon auf dem Amt gemeldet und Arbeitslosengeld beantragt und nicht für den Markt verfügbar bin da ich noch im Arbeitsverhälnis stehe.Wollen mir aber nichts zahlen.Muss erst zum Amtsartzt und das kann dauern.Aber was mach ich dann ohne Geld und die Kosten hat man ja?
6. Februar 2015 bei 23:11	 Antworten
Bin weiterhin krankgeschrieben und weiss auch nicht ob ich meine Arbeit nochmal machen kann.Rentenantrag und Grad der Behinderung laufen.Ich habe sehr grosse Schmerzen in allen Gelenken kann kaum noch was alleine daheim machen.Flaschen öffnen und schneiden, Jacke anziehen alleine geht nicht,immer mit Hilfe.Verabreichung von bestimmten Mitteln die ich jetzt nicht nennen möchte geben ihren rest.Hab mal Leistungsport gemacht.Ich bin eigentlich drauf und dran wieder Arbeiten zu gehen.Was will man machen.Wie ihr schon meint man muss erst in der KIste liegen um sein Recht zu bekommen anscheinend.
13. Februar 2015 bei 14:45	 Antworten
vielleicht weiß jemand Rat. Habe jetzt auch mein Termin zur Aussteuerung im April bekommen. Bin in der Zeit aber zur Reha für Teilhabe. Ich weiß nun nicht recht ob ich mich arbeitslos melden kann bzw. wann oder ob überhaupt Anspruch besteht ? Vermutlich wird ja Übergangsgeld während der Reha gezahlt auch wenn Krankengeld da endet. Oder wird vielleicht der restliche Krankengeldanspruch nach der Reha dran gehangen?
25. Februar 2015 bei 13:41	 Antworten
bin auch im moment in KK-Bezug noch bis Juni, aber wegen einer psychischen Erkrankung…kurze Info die 78-Wochenfrist läuft ab dem Tag des KK-Bezugs und nicht ab dem Tag der Krankschreibung…das machen die KK gerne . Das machen die gerne um so Geld zu sparen. Verpacken das gerne in einem Infoschreiben…was eigentlich eine Verwaltungsakte ist…Fast jedes Schreiben der KK ist eine Verwaltungsakte..nur mal so zur Info. Normal zahlt der AG die ersten 6 Wochen dann die KK. Es gibt aber Berufszweige oder Arbeitsplätze die keine Lohnfortzahlung anbieten (hier ist der 1.Tag die Berechungszeitraum)..hier zählt der 1. Tag der Krankmeldung…So langsam bin ich Profi was die KK angeht, kämpfe schon seit dem ersten Tag meiner Krankheit gegen die KK. Was mich psychisch immer sehr viel Kraft kostet.
Dann zu den Blockfristen…wie Maddin geschrieben hat…die Blockfristen sind ganz wichtig. und immer öffters versuchen die KK neue Krankheiten als dazukommende zu deklarieren…klar bei einer neuen Krankheit müssen die KK wieder 78 Wochen Krankengeld bezahlen und das wollen die nicht…daher immer Einspruch einlegen und diesen auch begründen.
4. April 2015 bei 21:37	 Antworten
Hallo Zusammen, interessante Beiträge. Bin auch durch einen Tumor im Kopf zurzeit arbeitsunfähig und das Krankengeld läuft aus.
Hallo Schnate, hast du einen Paragraphen zu deiner Aussage? Wäre toll. Mein Arbeitgeber hat die ersten sechs Wochen gezahlt. Somit ständen mir noch weitere sechs Wochen zur Verfügung.
Oder weis das einer von den Anderen.
Ansonsten habe ich bereits einen Rentenantrag gestellt und auch schon beim Arbeitsamt vorgesprochen. Aber wie ihr schon berichtet habt, kommen jetzt erstmal die Amtsärzte ins Gespräch. Und da bleibt die Angst, dass es doch nicht so schnell geht und somit kein Geld am ende des KG fliest.
Danke und Gruß Stefan Görtz
6. April 2015 bei 17:14	 Antworten
Hallo Stefan G,
da hast Du die Ausführungen von Schnate falsch verstanden. Nur wer bei Krankheitsbeginn keine Lohnfortzahlung erhält, hat einen Anspruch auf die Zahlung von Krankengeld über den Zeitraum von 78 Wochen. Bei einer sechswöchigen Lohnfortzahlung verringert sich der Krankengeldanspruch auf 72 Wochen.
Hier die entsprechenden Paragraphen des SGB V:
(1) Versicherte erhalten Krankengeld ohne zeitliche Begrenzung, für den Fall der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit jedoch für längstens 78 Wochen innerhalb von je drei Jahren, gerechnet vom Tage des Beginns der Arbeitsunfähigkeit an.
Bei Zeiten der Lohnfortzahlung ruht der Anspruch auf Krankengeld.
Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/
8. April 2015 bei 20:27	 Antworten
verstehe ich das richtig das auch Zeiten während der LFZ des Arbeitgebers angerechnet werden für die „angeblichen 78 Wochen“ Krankengeldzahlung der Krankenkasse? Habe heute einen Brief meiner Krankenkasse erhalten und war schockiert daß mir ein halbes Jahr früher das Krankengeld gestrichen wird als ich mir ausgerechnet habe. Habe gereade Existenzangst weil ich das so nicht gesehen habe. Wäre froh wenn du mir antworten könntest da du dich ja scheinbar gut auskennst damit.
9. April 2015 bei 18:36	 Antworten
ich habe mir nur die gesetzlichen Grundlagen angesehen. Demnach gibt es Zeiten, in denen der Krankengeldanspruch ruht (sog. Ruhezeiten). Die genauen gesetzlichen Bestimmungen zu den Ruhezeiten kannst Du hier nachlesen: https://dejure.org/gesetze/SGB_V/49.html
Zeiten der LFZ des Arbeitgebers (für viele Berufsgruppen sind dies die ersten sechs Wochen der Erkrankung) werden als Ruhezeiten gewertet, daher minimiert sich der Krankengeldanspruch bei denjenigen auf 72 Wochen. Wie es bei Dir zu einer Differenz von einem halben Jahr kommt, müsstest Du schon erklären, oder Du prüfst selbst nach, ob bei Dir noch weitere Ruhezeiten vorliegen.
Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob die Berechnung Deiner KK korrekt ist, kannst Du Dich auch an den VdK wenden. Da es anderen Betroffenen (egal mit welcher Erkrankung) ähnlich ergeht, kannst Du Dich auch im Forum für Unfallopfer https://www.unfallopfer.de/forum/index.php unter der Rubrik „Krankenkassen“ einlesen. Um die dortige Suchfunktion nutzen zu können, solltest Du Dich per „Nickname“ anmelden (dies ist kostenlos).
Deine Existenzängste sind absolut nachvollziehbar, wären allerdings bei gleichbleibender gesundheitlicher Situation ein halbes Jahr später auch auf Dich zugekommen, oder?!
PS.: Hier auch noch mal der Link zum § 48 Dauer des Krankengeldes: https://dejure.org/gesetze/SGB_V/48.html
20. August 2015 bei 16:03	 Antworten
hallo ich bin neu hier, brauche eure hilfe
mein krankengeld endet ende august und hab mich bei AA gemeldet.
habe unbefristete arbeitsvertrag.
bin weiterhin arbeitsunfähig.
die frage ist Vdk sosyalverband sagt zu mir ich muss mich ab august gesundschreiben lassen damit das ich arbeitslosengeld kriege.
arbeitsamt sagt wenn ich mich gesundschreiben lasse dann muss ich denn tag arbeiten gehen
hat einer von euch das enliches problem??
hab termin beim RV und werde ewerbsminderungs rente beantragen.
soll ich mich gesundschreiben lassen oder nicht??
21. August 2015 bei 10:14	 Antworten
da ich in derselben Situation stecke wie du – hier meine Erfahrungen.
Habe bis Juli 2015 Krankengeld bekommen, welches nach 78 Wochen fristgerecht ausgelaufen ist.
Bereits im April 2015 habe ich im Rahmen einer Rehabilitation einen Rentenantrag gestellt, über welchen aber noch nicht entschieden ist. War zwar schon bei diversen Gutachtern aber die Mühlen der Rentenversicherung mahlen ja bekanntlich eher langsam.
Deshalb habe ich beim Arbeitsamt einen Antrag auf Nahtlosigkeitsregelung gestellt, welches wie Arbeitslosengeld behandelt wird. Die Nahtlosigkeitsregelung greift immer dann wenn du von der Krankenkasse ausgesteuert, aber noch nicht wieder arbeiteisfähig bist.
Der Unterschied ist lediglich der, das hier der Amtsarzt des Arbeitsamtes die Entscheidung trifft ob du unter diese Regelung fällst oder nicht. Bei mir hat das aber super funktioniert.
Ich bin nach wie vor in einer ungekündigten Stellung und werde auch so lange nicht kündigen bis über meinen Rentenantrag entschieden ist.
Diese Empfehlung habe ich auch von Seiten des Arbeitsamt bzw. VDK bekommen.
Ich würde dir aber empfehlen in Kontakt mit deinem Arbeitgeber zu bleiben. Mein Chef hat immer wieder Formulare vom Arbeitsamt als auch von der Rentenversicherung bekommen, und da ist es wichtig das ihr vom gleichen Stand sprecht bzw. du keine böse Überraschung erhälst.
Für mich daher eher unklar, wie der VdK zu solch einer Empfehlung kommt, dennoch muss man hier sicherlich auch den einzelnen mit seinem Gesundheitszustand betrachten.
Ich wünsche dir eine hoffentlich schmerzarme und stressfreie Zeit.
25. Mai 2018 bei 20:19	 Antworten
Hallo Vase, kennt sich jemand aus , ob das auch für aufstockende Arbeitsverhältnisse gilt.?
21. August 2015 bei 11:51	 Antworten
Solange man einen Job / Anstellungsvertrag hat, sollte man es tunlichst vermeiden, auf eine Kündigung des Arbeitgebers oder Aufhebungsverträge oder ähnliches einzugehen. Einen kranken Arbeitnehmer zu kündigen ist nur unter ganz eng gesteckten Voraussetzungen möglich, aber manche Arbeitgeber versuchen es leider immer wieder und zielen natürlich auf das Unwissen des Arbeitnehmers ab und nutzen oftmals auch die Situation aus, dass die erkrankte Person keine Kraft hat zu kämpfen bzw. sich zur Wehr zu setzen.
Sobald das Ende des Krankengeldes absehbar ist, sollte man sofort Kontakt zur Arbeitsagentur aufnehmen, um dort Arbeitslosengeld I (trotz ungekündigter Anstellung nach § 145 SGB IX, sog. Nahtlosigkeitsregelung) zu beantragen und gleichzeitig auch mit der Rentenversicherung um einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen, solange man arbeitsunfähig ist. Auf keinen Fall verwirren lassen, durch Unwissenheit der Mitarbeiter oder auch gezielte Handlung bei Arbeitsagentur und Rentenversicherung, weil diese ebenfalls oftmals versuchen, die erkrankte Person abzuwimmeln. Eine Beratung durch den Sozialverband VDK oder durch einen Rechtsanwalt ist hier anzuraten.
10. September 2015 bei 22:27	 Antworten
hätte da auch mal eine Frage wegen der 78 Wochenfrist. Es heißt ja
So meine Krankenkasse sagt das ich ab Ende November 15 kein Krankengeld mehr bekomme weil ich schon seit dem 4.6.2014 Krank bin.
Wenn das im Gesetz stimmt hätte die Krankenkasse unrecht denn bin
4.6.2014 bis 3.11.2014 Krank wegen neuer Hüfte bedingt durch Arbeitsunfall 2004
4.11.2014 – ? Krank wegen Herzerkrankung, kaputte Bandscheibe Op am 11.6.2015, Kreislaufprobleme, Lungenerkrankung
Ich bin da der Meinung das die Aussage der Krankenkasse nicht stimmt weil das eine BG und das andere Krankenkasse ist und beides nichts miteinander zutun hat.
Habe im Juli 15 Antrag auf EU Rente über den VDK gestellt,
Wie soll ich vorgehen weil ich bin noch ungekündigt und muß ja reagieren entweder Arbeitsamt oder Widerspruch wegen den 78 Wochen weil es ja 2 verschiedene Erkrankungen sind.
2. September 2015 bei 17:02	 Antworten
Ich brauche auch mal eure Hilfe bin auch ausgesteuert KK habe Alg1 beantragt in ungekündigter Stelle und noch weiter AU aber so langsam auf dem Weg der Besserung. Da mein Arbeitgeber mich schon seit meiner Erkrankung moppt und mich versucht fertig zu machen und mich eizuschüchtert bin ich mit den Nerven am Ende.Ständig am heulen weil ich weiß, ich kann nichts ausrichten und nicht kündigen in meinem Fall. Nach meiner Genesung würde ich gern wieder arbeiten und neu durchstarten ,aber nicht unter diesem Arbeitgeber der mir versucht mir das Leben zur Hölle zu machen. Dann bin ich vielleicht körperlich wieder hergestellt aber psychisch krank. Was kann ich tun ,um aus dieser ungekündigten Anstellung ohne Sperre raus zu kommen
7. Oktober 2015 bei 11:44	 Antworten
hab Deine Frage gerade erst gelesen. Vielleicht hast Du es ja inzwischen selber schon in Erfahrung gebracht.
Dein Arzt kann für das Arbeitsamt wegen der psychischen Belastung durch das Bossing Deines Arbeitgebers etwas schreiben, damit Du keine Sperre bekommst wenn Du kündigst. Hab das in meinem Umfeld jetzt zwei mal mit bekommen.
Du schreibst, Du würdest gerne nach der Genesung neu durchstarten.
Deshalb empfehle ich Dir eine Reha Maßnahme zu beantragen, also einen mehrwöchigen Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik.
Beantragen kannst Du die entweder über die Rentenversicherung oder über die Krankenkasse.
Oder Du wirst von Deinem Arzt eingewiesen, dann ist kein Antrag notwendig, und hier hättest Du eine intensivere Betreuung, als in einer normalen Rehaklinik.
8. Oktober 2015 bei 12:41	 Antworten
habe da noch viele Fragen
Habe eine Reha abgeschlossen (Bandscheibenvorfall) schmerzen sind gleichbleibend und bei Belastung schlimmer werdend
gutachten besagt aber das ich 6 stunden arbeiten könnte
frage mich nur wie ,wenn die schmerzen schon nach 30 min schlimmer werden
Ich werde jetzt am 28.10.2015 Ausgesteuert
Sollte man sich Liebers weiter auf eine andere Krankheit krankschreiben lassen oder aussteuern
Muss ich oder sollte ich Rente beantragen. Leider mache ich mir da nicht so die Hoffnung darauf
Muss ich mich weiter Krank schreiben lassen wenn ich in der Aussteuerung bin
8. April 2017 bei 23:40	 Antworten
Wie werden die 78 Monate (quatsch, natürlich 78 Wochen) denn gezählt. Ist damit die komplette AU-Zeit gemeunt, oder handelt es sich bei dem Zeitraum „nur“ um die Zeit der Krankengeldzahlung ?
9. April 2017 bei 19:27	 Antworten
Die sog. 78-Wochen-Frist bezieht sich auf die Krankengeldzahlung. Grundlage hierfür ist natürlich auch eine entsprechende Arbeitsunfähigkeit. Bevor Krankengeld gezahlt wird, erhält man Entgeltfortzahlung vom Arbeitgeber für 6 Wochen, woran sich das Krankengeld anschliesst. Zum Krankengeldende wird man „ausgesteuert“ und ein Übergang in die Rente sollte vorbereitet/beantragt werden.
13. März 2018 bei 20:25	 Antworten
Hallo, eine Frage, ich war vom Juni 2016 bis August 2017 krank geschrieben. Danach musste ich ALG 1 beantragen. Mir wurde nur 1/2 Jahr zugesprochen, ist das rechtens ?
13. März 2018 bei 23:09	 Antworten
das ALG 1 bei Krankheit ist ja eine aussergewöhnliche Leistung, die sog. Nahtlosigkeitsregelung nach ¶145 SGB III. Dieses wird gezahlt bis zur Genehmigung einer (EM-)Rente. Wenn Du nur 6 Monate die Nahtlosigkeitskeitsregelung bekommen hast, muss sich nach der Zeit etwas anschließen wie eine Rente oder eine (möglicherweise fälschlich) angenommene Wiederherstellung der Arbeits-/Leistungsfähigkeit. Hier solltest Du mit der Arbeitsagentur klären, warum nur ein halbes Jahr gezahlt wurde – normalerweise sind 12 Monate (bzw. 15 Monate über das 55. Lebensjahr). Hast Du einen Antrag auf EM-Rente gestellt? Liegen der Arbeitsagentur alle Unterlagen zur chronischen Erkranung vor, damit klar ist, dass CRPS bisher unheilbar ist und chronisch wird? Eventuell solltest Du auch Deine zustädnige Rentenversicherung ansprechen und einen noch nicht gestellten Antrag auf EM-Rente stellen.
26. März 2018 bei 17:02	 Antworten
Hallo, ich kann nur staunen, was man so erfährt.
Nun gestattet mir ein häufiges Problem anzusprechen. Man ist 62 Jahre, alleinstehend, schwerbehindert (70) und der AG drückt, dass man sich krankmeldet, ggf. arbeitslos meldet und dann in die Altersrente gehen soll (ggf auch noch mit Abzügen) Am liebsten wäre Ihm ein Aufhebungsvertrag. Begründung, man arbeitet zu langsam, schafft angeblich die Ziele nicht für die gewährte Gehaltsgruppe. Wie und was sollte man für sich tun, denn Personalrat, SB-Vertretung, Integrationsamt müssen nicht mit den absehbaren Finanzeinnahmen leben. Vielen vielen Danke für Eure rege Antworten/Meinungen.
31. März 2018 bei 19:49	 Antworten
meine Frage wäre jetzt als erstes, wie hoch ist Dein Schwehrbehindertengrad ?
Da Du das Intgrationsamt ansprichst, gehe ich von midestens 50% aus.
In diesem Fall würde ich mich wahrscheinlich mit meinem AG auf einen Aufhebungsvertrag einigen, es kommt natürlich darauf an, was er bietet.
Mit den 50% kann man nach jetziger Gesetzeslage 3 Jahre eher in Rente gehen, ohne Abzüge.
Das würde dann ja auch auf Dich zutreffen.
Wenn dann noch eine Abfindung vom AG dazu kommt, warum willst Du Dich dann noch mit 62 Jahren mit dem AG herumärgern?
25. Mai 2018 bei 20:11	 Antworten
Hallo ich brauche auch einmal eurer Wissen.
Am 04.07.2018 endet mein Krankengeld. Ich habe 50% Grad Schwerbehinderung. Bin in einem Arbeitsverhältnis und habe bisher aufstockend AlG 2, bekommen. Leider bin ich psychisch nicht genesen. Ich habe im Januar eine Reha gehabt. Jetzt warte ich noch auf einen Platz in einer Tagesklinik. Welche Anträge oder wo sollte ich mich hin wenden . Wird ALG 2 ganz übernommen?
28. Mai 2018 bei 13:36	 Antworten
vielen Dank für Deine Anfrage. Wenn Du aus dem Krankengeld ausgesteuert wirst, steht ein Antrag auf Erwerbsmindesrungsrente im Raum, damit Du weiterhin Geld bekommst. Bis zur Bescheidung über eine sog. EU-Rente gibt es eine Übergangsregelung, die sog. Nahtlosigkeitsregelung nach §145 SGB III. Das entspricht dem ALG I, da Du ja noch einen Arbeitsplatz hast, und dieser ja auch weiterhin bestehen bleibt. Hierfür ist die Arbeitsagentur der passende Ansprechpartner, sowohl für den Rentenantrag als auch für die Übergangsregelung. Was meinst Du mit der Übernahme des ALG 2? Wer sollte dieses übernehmen? Das ist eine Regelung, die Du mit dem Jobcenter hast. Hier kann auch nur das Jobcenter weitere Auskunft geben, da uns die Regelung der Aufstockung nicht bekannt ist.
27. Mai 2018 bei 19:59	 Antworten
ich habe eine Reha abgeschlossen (Bandscheibenvorfall) als AU entlassen.
Gutachten sagt Arbeiten 3-6 Stunden möglich, aber nicht in meinem Beruf (Bauberuf).
Umschulung wird angeregt. Bin beim Arbeitgeber ungekündigt.
Die Schmerzen sind gleichbleibend, bei Belastung schlimmer werdend.
Bin jetzt seit 4 Wochen in einer stationären psychatrischen Klinik.
Wegen Depressionen, Suizidgedanken.
Habe jetzt einen Brief von der Krankenkasse erhalten, das mein Krankengeld in ca. 3 Monaten endet.
Ich habe 14 Tage Zeit dazu Stellung zu nehmen d.h. Ergänzungen oder Einwände. Ich habe überhaupt keinen Plan was die mit Ergänzungen bzw. Einwänden meinen.
28. Mai 2018 bei 13:40	 Antworten
vielen Dank für die Nachricht. Hier gilt wie im vorherigen Kommentar beantwortet das selbe zum Rentenantrag einer EU-Rente und zur Nahtlosigkeitsregelung nach §145 SGB III (sieher vorheriger Kommentar).
Ansprechpartner ist die Arbeitsagentur, da Du ja ein Arbeitsverhältnis hast.
29. Juli 2018 bei 9:25	 Antworten
Hallo,ich bin nach Krebserkrankung,OP,Chemo und Bestrahlung seit Juni 2017 krank geschrieben.Mittlerweile eine Reha hinter mir ,die nichts gebracht hat,ich hab GdB 100 ,kann mich nicht richtig ernähren und nach der OP einen Arm nicht gut bewegen.Trotzdem hat die Ärztin von der Reha volle Erwerbsfähigkeit geschrieben,von der Schulter und den Schluckstörungen steht nichts im Entlassungsbericht,was tun?
30. Juli 2018 bei 10:21	 Antworten
vielen Dank für Deine Anfrage. Auf jeden Fall solltest Du innerhalb von 4 Wochen dem Bericht schriftlich widersprechen und um Korrektur bitten, da er Unwahrheiten enthält.
Sollte hier keine Reaktion kommen oder sich die Klinik querstellen, die Rentenversicherung einschalten und dort anzeigen, dass der Entlassungsbericht falsch ist. Dein behandelnder Arzt kann ja sicherlich auch bestätigen, dass Du weiterhin nicht erwerbsfähig bist.
30. August 2018 bei 18:22	 Antworten
Hallo kann mir einer sagen was ich machen soll war 78 Wochen Krankgeschrieben habe dann wieder Eingliederung gemacht in kleinen Schritten also 4 Monate Arbeitsamt hat mir Geld gezahlt nach 4 Monaten bin ich wieder Arbeiten und nach 3 Monaten kann ich nimmer musste wieder zum Arzt der hat mich wieder Krankgeschrieben wegen den selben Krankheit Burnout jetzt meine Frage ist Burnout und Depressionen das gleiche
24. September 2018 bei 21:05	 Antworten
vielen Dank für Deine Nachricht und entschuldige die verspätete Antwort, aber gesundheitsbedingt war es nicht früher möglich. Nein Burnout und Depression sind nicht das gleiche. Aber es kommt immer auf die Diagnosestellung des Arztes an. Bei einer neuen Erkrankung laufen die 78 Wochen Krankengeld von neuem an. Beim Auslaufen der 78 Monate steht ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente an. Dieser wird bei der Rentenversicherung gestellt. Für die Übergangszeit kann man mit einem vorhandenen Job ein Übernagsgeld nach „Nahtlosigkeitsregelung §145 SGB III) beim Arbeitsamt beantragen.
31. August 2018 bei 17:39	 Antworten
Hallo, ich bin seit 25.9.2017 krankgeschrieben und bin in Moment in Reha. Entgeltfortzshlung 6 Wochen lief über Arbeitgeber. Was passiert, wenn ich durch Reha „Gesund “ entlassen werde mich aber immer noch krank fühle und nicht in der Lage bin 8 Stunden zu arbeiten? Kann mich der Arzt trotzdem noch Krank schreiben? Bekomme ich dann weiterhin KRANKENGELD? Wenn ja wie Lange?
Wenn ich aus Reha psychosomatisch krank entlassen werde, muss die Krankschreischreibung notgedrungen über Psychiater erfolgen? Die Krankschreibung bisher lief über Allgemeinarzt bzw. durch Zwang der Krankenkasse über Orthopädi. Kann die Krankenkasse nun Krankschreibung durch mein Allgemeinarzt bzw. KRANKENGELDES VERWEIGERN? Denn so schnell bekomme ich über Psychiater kein Termin. Mein Krankenkasse übt Terror.
Was passiert nach Aussteuerung, wenn ich noch angekündigte Stellung habe und ich mich für ca 6 Monate bis 12 Monate zu Arbeit schleppe und die Krankasse tausche und Krank erneut wieder selben Krankheit krank werde, bekomme ich dann erneut 72 Wochen Krankengeld?…
Ich bin völlig fix und fertig, waere Ihnen für Ihre Hilfe sehr verbunden
1. Oktober 2018 bei 13:42	 Antworten
vielen Dankfür Deine Anfrage. Wenn Du als „gesund“ aus der reha entlassen wurdest und das nicht stimmt, solltest Du mit der Klinik sprechen und den Bericht ändern lassen.
Anschliessend gehst Du zu Deinem behandelnden Arzt und dieser kann dich wieder krank schreiben. Alternativ hilft ein Arbeitsversuch, der dann abgerochen wird, wenn Du es nicht schaffst. Nach einer Aussteuerung mit einem vorhandenen Job geht man zur Arbeitaagentur und beantragt Arbeitslosengeld nach der Nahtlosigkeitsregelung §145 SGB III. Das ist ein Übergangsgeld bis zur Erwerbsminderungsrente. Diesen Antrag muss man dann ebenfalls stellen. Ein Wechsel der Krankenkasse bringt da nichts, denn sie handeln ebenso nach den selben Vorgaben und Gesetzen.
Sprich mit Deinem behandelnden Arzt und er wird Dich da sicher ausreichend informieren.
Gruner Antje
6. September 2018 bei 21:34	 Antworten
Erstmal super das Ihr Euer Wissen und Erfahrung zur Verfügung stelt.Vielleicht könnt Ihr mir ja auch helfen.Ich werde im November ausgesteuert und war heute beim Arbeitsamt um denen die Aussteuerung bekannt zu geben.Ich fange nächstes Jahr im April die Umschulung bei der Rentenkasse an welche schon genehmigt ist. Weiss aber nun nicht von wem ich jetzt Unterstützung finanziell bis dahin bekomme. Ich bin Berufsunfähig und auch noch nicht physisch und psyschisch in der Lage wieder Arbeit aufzunehmen.ich bin aber noch im ungekündigten Arbeitsverhältnis und weiss nun nicht ob ich kündigen soll oder ob ich trotzdem über den Nathlosparagraphen ALG 1 bekomme wenn ich weiterhin krankgeschrieben bin bzw werde. Wäre super wenn Ihr da vielleicht mir weiterhelfen könnt. LG Antje
24. September 2018 bei 21:10	 Antworten
wenn das Krankengeld ausläuft steht ein Anrag auf Erwerbsminderungsrente bei der Rentenversicherung an. Bis diese genehmigt ist, kann man beim Arbeitsamt ein Übergangsgeld nach der Nahtlosigkeitsregelung §145 SGB III beantragen. Voraussetzung ist ein laufendes Arbeitsverhältnis. Wir wissen nicht, wie es sich mit Deiner Umschulung verhält, aber gemäß SGB müsste auch Dir die Nahtlosigkeitsregelung zustehen. Am besten sprichst Du hier einmal mit der Arbeitsagentur oder noch besser direkt mit der Rentenversicherung. Auf keinen Fall solltest Du kündigen, dann gehen sätmliche Ansprüche verloren und es werden Sperren ausgesprochen.
24. September 2018 bei 7:01	 Antworten
Hallo, mein KG ist ausgelaufen. Beko.me jetzt Arbeitslosengeld. Bin in einer ungekündigten Stellung. Muss ich trotzdem vom Arzt weiter einen Krankenschein dem Arbeitgeber vorlegen? Er besteht darauf. Kann mir aber keine mediengerechte Arbeit anbieten. Widerspruch wegen Rente läuft.
24. September 2018 bei 21:19	 Antworten
vielen Dank für Deine Anfrage. Bis vor einem Jahr gab es noch die Krankengeldauszahlscheine, die man vom Arzt ausfüllen und beim Arbeitgeber einreichen musste. Heutzutage wird es auch über das AU-Formular mitgeteilt, die der Arzt ausgibt. Auch nach der Aussteuerung sollten weiterhin AU-Bescheinigungen vom Arzt geholt werden, um diese Zeiten bei der Rentenversicherung später als anrechenbare Zeiten für die EM-Rente nachweise zu können. Sie können dann auch beim Arbeitsamt abgegeben werden, da dieser als zahlende Stelle nun an die Stelle des Arbeitgebers tritt. SOlange dieser AU-Bescheinigungen erhält, kann er einen auch nicht in die lässtge Vermittlung aufnehmen wollen. Da muss man dann stndig zum Amt und sich für Gespräche und Bewerbungen vorstellen.
11. Dezember 2018 bei 18:11	 Antworten
Hallo, am 21.01.2019 läuft mein Krankemgeld nach 78 Wochen aus.
Bin noch in einem Beschäftigungsverhältnis , war heute beim Job-Center und habe Anträge für das Arbeitslosengeld mitbekomme.
Wie muss ich mich meinem Arbeitgeber gegenüber verhalten?
Habe vom Arbeitgeber seit einiger Zeit bereits den Vorschlag erhalten einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben, Es wird mir Angeboten weiter beim Arbeitgeber beschäftigt zu bleiben, aber gleichzeitig mit der normalen Vergütung freigestellt zu werden.
Was soll ich machen ? Das Angebot vom Arbeitgeber annehmen oder da ich sowieso weiterhin krankgeschrieben, die Anträge des Job-Centers ausfüllen und Arbeitslosengeld beantragen.
12. Dezember 2018 bei 18:37	 Antworten
vielen Dank für Deine Nachricht. Auf keinen Fall solltest Du einen Aufhebungsvertrag unterschreiben! Die Arbeitgeber möchten sich kranke Menschen so gerne entledigen. Aber dann hast Du selbst mit entschieden, Deinen Job aufzugeben und bekommst kein ALG.
Wenn das Krankengeld ausläuft, musst DU zur Arbeitsagentur und Dich dort melden. Es muss klar sein, dass Du weiter krank bist und nicht für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst. Gleichzeitig musst Du dann einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen. Bis dieser entschieden wird bekommst Du von der Arbeitsagentur ALG I (weil Du ja weiter einen Job hast) nach §145 SGB III, sog. Nahtlosigkeitsregelung.