Source: https://gesetze-in-app.de/GVG/21f
Timestamp: 2019-04-20 14:33:05
Document Index: 306336751

Matched Legal Cases: ['§ 21', 'BGH', '§21', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 21', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

§ 21f GVG:
BGH, URTEIL vom 4.2.2015, Az. VII ZR 173/13 §21f GVG hat zu dem Ziel, dass die Führung der Senate Richtern anvertraut wird, die vermöge ihrer besonderen Auswahl die Güte und die Einheitlichkeit der Rechtsprechung durch den Senat, dem sie Vorsitzen, in besonderem Maße gewährleisten (vgl. BGH, Urteil vom 9. Februar 1955 - IV ZR 153/54, BGHZ 16, 254, 256; Beschluss vom 11. Juli 1985 -VII ZB6/85, BGHZ 95, 246, 247).
BGH, URTEIL vom 4.2.2015, Az. VII ZR 173/13 Dies zwingt dazu, die Vorschrift des § 21f Abs. 2 Satz 1 GVG eng auszulegen und als Verhinderung im Sinne dieser Vorschrift nur die vorübergehende tatsächliche oder rechtliche Unmöglichkeit, den Vorsitz zu führen, anzusehen (vgl. BGH, Urteil vom 29. Mai 1987 - 3 StR 242/86, BGHSt 34, 379, 381; Beschluss vom 11. Juli 1985 -VII ZB 6/85, BGHZ 95, 246, 247; Urteil vom 28. Mai 1974 -4 StR 37/74, NJW 1974, 1572 f.; BVerwG, NJW 1986, 1366, 1367).