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Timestamp: 2016-10-28 23:47:39
Document Index: 13203258

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 61', 'Art. 36', 'Art. 31', 'Art. 134', 'Art. 159', 'Art. 135']

U 440/06 (17.07.2007)
K.________, 1966, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Peter Kaufmann, M�nzgraben 2, 3011 Bern,
Mit Verf�gung vom 9. August 2005 und Einspracheentscheid vom 15. Dezember 2005 stellte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) per 31. August 2005 die bis dahin erbrachten gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) aus einem am 1. Oktober 2003 erlittenen Berufsunfall des damals als Lastwagenchauffeur in der Firma C.________ AG, t�tig gewesenen K.________ ein. Zugleich verneinte sie einen Anspruch auf eine Invalidenrente und auf eine Integrit�tsentsch�digung.
Die von K.________ hiegegen erhobene Beschwerde mit den Antr�gen, die SUVA sei zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen (weiterhin) zu erbringen und die Kosten eines von ihm eingeholten medizinischen Gutachtens zu bezahlen, wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 16. August 2006 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst K.________ seine vorinstanzlichen Rechtsbegehren erneuern.
Streitig ist der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung aus dem Unfall vom 1. Oktober 2003 �ber den 31. August 2005 hinaus. Die hief�r massgeblichen Rechtsgrundlagen sind im angefochtenen Entscheid und im Einspracheentscheid vom 15. Dezember 2005 zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Die Vorinstanz hat sich zun�chst mit dem Hergang des Unfalles vom 1. Oktober 2003 auseinandergesetzt. Sie ist zum Ergebnis gelangt, es sei mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer auf flachem Boden ausgerutscht und dabei beinahe gest�rzt sei, wie er dies in den ersten Wochen nach dem Unfall geschildert habe. Diese Beurteilung beruht auf einer einl�sslichen Darstellung und zutreffenden W�rdigung der divergierenden Aussagen des Versicherten einerseits sowie der weiteren aktenkundigen Angaben zum Ablauf des Unfallereignisses anderseits.
Dass der Beschwerdef�hrer von einer Erh�hung heruntergesprungen ist und sich dabei verletzt hat, ist entgegen seiner letztinstanzlich erneut vorgebrachten Darstellung unwahrscheinlich. Dagegen spricht namentlich auch, dass Entsprechendes erst einige Zeit nach den vorgenannten Aussagen geltend gemacht wurde. Die diesbez�glichen Aussagen des Versicherten sind zudem ihrerseits nicht widerspruchsfrei, indem er zum einen angab, auf einem ca. 60 cm hohen Absatz ausgerutscht zu sein, und zum anderen beschrieb, er sei von einer ca. 140 cm (gem�ss weiteren Aussagen ca. 130 cm resp. 160 cm) hohen Rampe auf den Boden gesprungen und dort ausgerutscht. Zeugen f�r einen derartigen Sprung, welcher gegebenenfalls eine nicht unbetr�chtliche Einwirkung auf den K�rper zu erkl�ren verm�chte, k�nnen unbestrittenermassen nicht beigebracht werden. Sodann gestattet auch die Best�tigung eines Arbeitskollegen, wonach das Herabspringen von einem Absatz zum �blichen Arbeitsablauf geh�re, nicht den Schluss darauf, dass der Versicherte im Unfallzeitpunkt tats�chlich einen solchen Sprung vorgenommen hat. S�mtliche weiteren Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verm�gen, ohne dass sie hier im Einzelnen abzuhandeln w�ren, ebenfalls nicht, ein Herabspringen wahrscheinlich zu machen. Es kann im �brigen vollumf�nglich auf die zutreffenden Erw�gungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden.
In medizinischer Hinsicht hat das kantonale Gericht erwogen, die geklagten (vorab somatischen) Beschwerden h�tten im Zeitpunkt der Leistungseinstellung Ende August 2005 nicht (mehr) in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 1. Oktober 2003 gestanden. Es st�tzt sich dabei namentlich auf das Gutachten des Prof. Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie, vom 31. Mai 2004.
Danach hat der Versicherte am 1. Oktober 2003 einen durch die ruckartige Innervation der Halsmuskulatur verursachten akuten Torticollis und mit Sicherheit keine Distorsionsverletzung (Schleuderverletzung) der Halswirbels�ule (HWS) erlitten. Auch eine milde traumatische Hirnverletzung liege nicht vor. Die Natur und die Schwere des als banal zu betrachtenden Ereignisses seien nicht geeignet, langdauernde Beschwerden zu verursachen. Sodann sei auch nicht �berwiegend wahrscheinlich, dass der geklagte Kopfschmerz zervikogen sei. Bei v�llig normalem Untersuchungsbefund (und normalen bildgebenden Untersuchungen) sei die Diagnose Kopfschmerzen unklarer �tiologie gegeben, wobei ein kausaler Zusammenhang mit dem Unfall vom 1. Oktober 2003 nicht �berwiegend wahrscheinlich sei.
Die Expertise erf�llt in allen Teilen die von einem beweiskr�ftigen Arztbericht zu erf�llenden Voraussetzungen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis). Die Vorinstanz hat daher Recht darauf abgestellt und eine nat�rlich kausale Bedeutung des Ereignisses vom 1. Oktober 2003 f�r die �ber Ende August 2005 hinaus geklagten Beschwerden, soweit �berhaupt somatischer Natur, verneint.
Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgetragen wird, f�hrt zu keinem anderen Ergebnis. Wie das kantonale Gericht zutreffend erkannt hat, wird zwar in mehreren anderen �rztlichen Stellungnahmen und Gutachten eine beim Unfall erlittene HWS-Distorsion und eine Unfallkausalit�t der persistierenden Beschwerden bejaht. Die berichterstattenden �rzte, namentlich auch die beigezogenen Neurologen, gingen indessen �berwiegend davon aus, dass der Versicherte sich bei einem Sprung aus einer gewissen H�he verletzte, was nach dem zuvor Gesagten nicht zutrifft. Wenn die Vorinstanz bei dieser Sachlage die Aussagen des Prof. Dr. med. M.________, welcher auf den tats�chlichen Unfallhergang abgestellt hat, f�r verl�sslicher erachtete, ist dies daher nicht zu beanstanden. Es kann im Weiteren auch hier auf die eingehenden Erw�gungen im vorinstanzlichen Entscheid hingewiesen werden.
In Bezug auf die organisch nicht (hinreichend) erkl�rbare Symptomatik hat die Vorinstanz eine Leistungspflicht des Unfallversicherers mit der Begr�ndung verneint, es fehle am ad�quaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 1. Oktober 2003. Dieser Beurteilung ist mit Blick auf das als banal zu betrachtende Unfallereignis ohne Weiteres zu folgen (BGE 115 V 133 E. 6a S. 139; vgl. auch BGE 117 V 359 E. 6a S. 366 und 369 E. 4b S. 383).
Wie die Vorinstanz weiter richtig erkannt hat, l�sst sich auch aus dem Umstand, dass die SUVA am 3. Februar 2006 Kostengutsprache f�r die Behandlung der erneuten Sch�digung eines bereits im Herbst 2004 auf ihre Kosten sanierten Zahnes erteilt hat, kein zus�tzlicher Leistungsanspruch �ber den 31. August 2005 hinaus herleiten. Mit dem kantonalen Gericht ist zudem in antizipierter Beweisw�rdigung von weiteren Sachverhaltsabkl�rungen abzusehen.
Schliesslich hat das kantonale Gericht zutreffend dargelegt, weshalb die SUVA f�r die Kosten des vom Beschwerdef�hrer eingeholten medizinischen Gutachtens nicht aufzukommen hat (vgl. Art. 61 lit. g ATSG; RKUV 2005 Nr. U 547 S. 221, U 85/04, E. 2.1 mit Hinweisen). Der angefochtene Entscheid ist somit in allen Teilen rechtens.
Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt. Entgegen der von der SUVA vertretenen Auffassung liegt aber keine geradezu mutwillige Prozessf�hrung des Versicherten oder seines Rechtsvertreters vor, weshalb von der Auferlegung einer Ordnungsbusse im Sinne von Art. 31 Abs. 2 OG abzusehen ist.
Das Verfahren ist von Gesetzes wegen kostenfrei (Art. 134 OG). Es besteht kein Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG).