Source: https://mercedes-schadensersatz.de/urteile-gegen-daimler/
Timestamp: 2020-05-30 15:51:09
Document Index: 263274292

Matched Legal Cases: ['§ 826', '§ 433', '§ 823', '§ 826', '§ 826', '§ 826']

Ob Sie als Mercedes-Fahrer vom Abgasskandal betroffen sind, kann nach derzeitigem Stand (Januar 2020) noch niemand genau sagen. Denn fast täglich gibt es neue Enthüllungen und Rückrufe und es häufen sich die Urteile gegen Daimler, welche die Rechte von Verbrauchern im Abgasskandal rund um Mercedes stärken.
Schadensersatz für GLK: Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung
Schadensersatz, Rückabwicklung
Das Landgericht Stuttgart hat die Daimler AG erneut zu Schadenserstaz verurteilt. In diesem neuen Fall ging es um einen Mercedes GLK 220 CDI, der über eine Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung verfügte - laut Gericht eine unzulässige Abschalteinrichtung. Der Kläger kann seinen Mercedes zurückgeben und bekommt den Kaufpreis, abzüglich einer Nutzungsentschädigung erstattet.
LG Stuttgart: Schadensersatz plus Zinsen im Abgasskandal
Nicht nur Schadensersatz, sondern auch deliktische Zinsen muss Daimler nach einer weiteren Verurteilung am Landgericht Stuttgart zahlen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass das streitgegenständliche Fahrzeug, ein GLK 220 CDI, über eine unzulässige Abschalteinrichtung und zwar in Form eines Thermofensters verfügt. Der Kläger bekommt deshalb Schadensersatz zugesprochen, da Daimler ihn vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt hat. Zusätzlich muss Daimler Deliktszinen in Höhe von 4% ab Erwerb zahlen.
Schadensersatz und Zinsen wegen Thermofenster und KST
Das Landgericht Stuttgart verurteilte die Daimler AG erneut zur Zahlung von Schadensersatz und zusätzlich von deliktischen Zinsen in Höhe von 4% ab Erwerb. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass gleich zwei unzulässige Abschalteinrichtungen vorlagen, nämlich das Thermofenster und die Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung.
LG Stuttgart: HAHN erreicht Schadensersatz für manipulierten Mercedes ML
Das Landgericht Stuttgart verurteilte Daimler zur Zahlung von Schadensersatz für einen mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung versehenen Mercedes ML. Zusätzlich sprach das Gericht dem Kläger deliktische Zinsen zu.
Kläger bekommt Geld für bereits veräußerten Mercedes Diesel
Das Landgericht Stuttgart hat einem Kläger über 2.000 Euro zugesprochen - für ein Fahrzeug, das dieser bereits weiter verkauft hatte. Prinzipiell bekommt der Kläger durch das Urteil den von ihm gezahlten Kaufpreis zurück. Er muss sich jedoch das Geld, das er selbst beim Weiterverkauf erhalten hat anrechnen lassen, sowie auch eine Nutzungsentschädigung für die Kilometer, die er mit dem Wagen gefahren ist. Somit erhält er nachträglich über 2.000 Euro von der Daimler AG.
Schadensersatz für C-Klasse im Abgasskandal
Erneut hat das Landgericht Stuttgart die Daimler AG zu Schadensersatz verurteilt. Beim streitgegenständlichen Fahrzeug handelt es sich um einen Mercedes C 220d mit dem Motor OM651. Daimler hat in dem Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung genutzt, weshalb der Kläger einen Anspruch auf Schadensersatz hat (§ 826 BGB). Zusätzlich besteht ein Anspruch aus § 433, 434, 437, 323, 440, 346, 348 BGB auf Rückabwicklung des Kaufvertrags aufgrund eines Sachmangels.
Schadensersatz für manipulierten Mercedes GLC 250d
Erneut verurteilt das Landgericht Stuttgart die Daimler AG zu Schadensersatz im Abgasskandal. Laut Gericht enthält der betroffene Mercedes GLC 250d 4MATIC eine unzulässige Abschalteinrichtung. Der Kläger wurde deshalb geschädigt (gemäß § 823 BGB) und bekommt gegen Rückgabe des Fahrzeugs den Kaufpreis erstattet. Dabei muss er sich eine Nutzungsentschädigung anrechnen lassen.
LG Stuttgart: Daimler muss für GLC Schadensersatz zahlen
In diesem Fall ging es um einen Mercedes GLC 220d. Das Landgericht Stuttgart verurteilte Daimler aufgrund der Verletzung der EU-Regeln zur Typenzulassung. Daimler muss dem Kläger Schadensersatz zahlen. Der Hersteller müsse sicherstellen, dass die Emissionen während der gesamten Lebensdauer entsprechend der EU Verordnung begrenzt werden.
Schadensersatz und Zinsen für manipulierte Mercedes C-Klasse
Schadensersatz, Rückabwicklung, Thermofenster
Schadensersatz und deliktische Zinsen bekommt ein Käufer einer manipulierten C-Klasse im Mercedes Abgasskandal zugesprochen. Das Landgericht Stuttgart erkannte im Thermofenster eine unzulässige Abschalteinrichtung. Hierdurch wurde der Kläger vorsätzlich sittenwidrig geschädigt und hat einen Anspruch auf Schadensersatz. Der Kläger muss sich zwar eine Nutzungsentschädigung anrechnen lassen, bekommt vom Gericht aber zusätzlich deliktische Zinsen zugesprochen. Diese belaufen sich auf 4% auf den Kaufpreis und zwar seit Erwerb.
Daimler erneut zu Schadensersatz verurteilt: CLA Coupé betroffen
Der Fahrer eines Mercedes CLA 220 CDI Coupé erhält im Abgasskandal Schadensersatz von Daimler. Laut dem Landgericht Stuttgart ist in dem Diesel eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut. Der Fahrer muss sich eine Nutzungsentschädigung anrechnen lassen.
Schadensersatz und Zinsen für manipulierte C-Klasse
Erneut wurde die Daimler AG vom Landgericht Stuttgart zu Schadensersatz verurteilt. Der Kläger kann seinen Mercedes C 250 BlueTEC zurückgeben und bekommt dafür den Kaufpreis erstattet. Er muss sich zwar eine Nutzungsentschädigung für die bereits gefahrenen Kilometer anrechnen lassen, erhält aber zusätzlich deliktische Zinsen in Höhe von 4% ab Erwerb zugesprochen. Das Fahrzeug nutzt das so genannte Thermofenster. Aufgrund dieser unzulässigen Abschalteinrichtung wurde der Kläger vorsätzlich sittenwidrig getäuscht und Daimler muss ihm Schadensersatz zahlen.
Mercedes muss auch bei Viano Schadensersatz zahlen
Schadensersatz, Rückabwicklung, Kaufvertrag
Der Kläger in diesem Fall hatte im Juni 2015 einen Mercedes Viano gekauft. Das Fahrzeug verfügte über die Abgasnorm Euro 5 und war ein Gebrauchtwagen.
Auch hier kam das Landgericht Stuttgart zu dem Schluss, dass Daimler das Auto zurücknehmen und Schadensersatz zahlen muss.
LG Stuttgart: Daimler muss für V-Klasse Schadensersatz zahlen
Das Landgericht Stuttgart urteilte, dass Daimler gegen die EU-Regeln für die Typzulassung verstoßen hat und deswegen dem Kläger Schadensersatz zahlen muss. Das Gericht kritisierte besonders die Verschwiegenheit von Mercedes, das sich weigerte, Informationen zur Abgasrückführung preiszugeben.
OLG Köln: Positives Ergebnis für Verbraucher im Abgasskandal
Positive Nachrichten für alle vom Mercedes Abgasskandal betroffenen Dieselfahrer. Das OLG Köln verwies einen Fall zurück an das Landgericht Aachen. Das OLG vertrat die Ansicht, dass der Kläger ausreichend genau behauptet habe, dass die Abgasreinigung reduziert oder ganz abgeschaltet werde. Sollte sich dies bewahrheiten, habe Daimler vorsätzlich und sittenwidrig getäuscht und müsse Schadensersatz zahlen.
Schadensersatz und Deliktszinsen für manipulierte Mercedes E-Klasse
Das Landgericht Stuttgart verurteilte die Daimler AG zur Zahlung von Schadensersatz und deliktischen Zinsen im Mercedes Abgasskandal. Das streitgegenständliche Fahrzeug, eine E-Klasse, enthält laut Gericht eine unzulässige Abschalteinrichtung. Durch die Verwendung des Thermofensters wurde die Klägerin gemäß § 826 BGB vorsätzlich sittenwidrig geschädigt und hat deshalb einen Anspruch auf Schadensersatz. Zusätzlich sprach das Gericht deliktische Zinsen in Höhe von 4% ab Erwerb zu. Eine Nutzungsentschädigung muss sich die Klägerin dennoch anrechnen lassen.
Die Klägerin hatte das Fahrzeug erst im Februar 2018 von einer Privatperson als Gebrauchtwagen erworben.
Landgericht Frankfurt verurteilt Daimler zu Schadensersatz
Schadensersatz, Thermofenster
Am 18.07.2019 verurteilte das Landgericht Frankfurt am Main die Daimler AG zu Schadensersatz. Das streitgegenständliche Fahrzeuge - eine C-Klasse 220 - verfügt mit dem Thermofenster über eine unzulässige Abschalteinrichtung, so das Gericht. Zum Zeitpunkt der Klage war das Fahrzeug nur Teil der freiwilligen Kundendienstmaßnahme von Mercedes. Zu einem Pflichtrückruf für das betroffene Modell war es noch nicht gekommen.
LG Mönchengladbach: Daimler muss Schadensersatz plus hohe Zinsen zahlen
In diesem Fall geht es um eine Mercedes C-Klasse, die erst im August 2017 gebraucht gekauft wurde. Auch hier muss Daimler aufgrund von vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung Schadenserstaz zahlen und zudem den Kaufpreis mit vier Prozent verzinsen.
Landgericht Landshut verurteilt Daimler für manipulierten Mercedes GLC
Am 07.06.2019 verurteilte das Landgericht Landshut die Daimler AG zu Schadensersatz. Bei dem streitgegenständlichen Fahrzeug handelte es sich um einen Mercedes GLC 220d 4MATIC, das der Kläger für fast 50.000 Euro erworben hatte. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Kläger gemäß § 826 BGB vorsätzlich sittenwidrig geschädigt worden war, da Daimler in dem Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut hatte. Der Kläger konnte das Fahrzeug deshalb zurückgeben und den von ihm gezahlten Kaufpreis zurückbekommen - unter Anrechnung einer Nutzungsentschädigung.
LG Stuttgart: Mercedes enthält mehrere unzulässige Abschalteinrichtungen
In diesem Fall erkannte das Landgericht Stuttgart gleich mehrere unzulässige Abschalteinrichtungen im betroffenen Mercedes ML, darunter auch das Thermofenster. Daimler konnte die Vorwürfe nicht ausreichend widerlegen.
Schadensersatz für noch nicht zurückgerufene C-Klasse
Das Landgericht Flensburg hat die Daimler AG zu Schadensersatz verurteilt. Die betroffene C-Klasse enthalte eine unzulässige Abschalteinrichtung (ein Thermofenster), weshalb der Kläger vorsätzlich sittenwidrig geschädigt wurde. Unerheblich war für das Gericht, dass das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Klage noch nicht zurückgerufen worden war. Aufgrund der unzulässigen Abschalteinrichtung drohe der Rückruf jedoch. Zudem habe es bereits mehrere Rückrufe für andere Fahrzeuge gegeben, die benfalls über den Motor OM651, der auch in dieser C-Klasse verbaut war, verfügten.
Mercedes Abgasskandal Urteile LG Stuttgart
Daimler Urteil am Stammsitz – LG Stuttgart spricht Diesel-Besitzern Schadensersatz zu
Das Landgericht Stuttgart hat die Daimler AG in drei Fällen zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt. Ausgerechnet am Stammsitz des Autoherstellers sieht es das Landgericht als erwiesen an, dass Daimler mit einem sogenannten „Thermofenster“ die Abgasnachbereitung bei jüngeren Diesel Modellen unzulässig manipuliert hat.
Landgericht Stuttgart: Thermofenster ist unzulässig
Ein klassischer Fall, diesmal eine Mercedes C-Klasse betreffend. Daimler gibt zu, dass das Fahrzeug ein Thermofenster nutzt. Das Landgericht Stuttgart hält dies für eine unzulässige Abschalteinrichtung. Es gebe anderweitige Lösungen, die die Verwendung dieser Technik vermeidbar machten.
Auch Landgericht Itzehoe verurteilt Daimler zu Schadensersatz
Auch im Fall einer manipulierten E-Klasse muss Daimler Schadensersatz zahlen, so das Landgericht Itzehoe. Es komme für die Zulassung nicht alleine auf die Prüfstandsergebnisse an. Daimler habe die Erwartung des Kunden auf ein umweltfreundliches und den Zulassungsregeln entsprechendes Fahrzeug getäuscht.
Landgericht Hanau verurteilt Daimler erstmals zur Zahlung von Schadensersatz
Das Landgericht Hanau hat als erstes Gericht (abgesehen vom Versäumnisurteil des LG Karlsruhe) Daimler zur Zahlung von Schadensersatz im Abgasskandal verurteilt. Das Gericht sah eine vorsätzliche sittenwidrige Täuschung gemäß § 826 BGB. Mercedes muss deshalb Schadensersatz zahlen.
LG Karlsruhe: Versäumnisurteil gegen Daimler
Das erste positive Urteil im Mercedes Abgasskandal. Allerdings handelt es sich um ein Versäumnisurteil. Daimler hatte versäumt, sich gegen die Vorwürfe der vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung zu verteidigen.