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Timestamp: 2016-10-26 00:30:18
Document Index: 148371286

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 55', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 63', 'BGE', 'Art. 63', 'Art. 64', 'Art. 63', 'Art. 63', 'BGE', 'BGE', 'Art. 55', 'Art. 63', 'Art. 64', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 63', 'Art. 64', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'Art. 63', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 1', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 63', 'Art. 1', 'Art. 18', 'Art. 63', 'Art. 63', 'Art. 8', 'Art. 63', 'Art. 64', 'Art. 1', 'Art. 55', 'Art. 64', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 1', 'Art. 55', 'Art. 64', 'Art. 63', 'Art. 64', 'Art. 63', 'Art. 64', 'Art. 55', 'Art. 23', 'Art. 55', 'Art. 1', 'Art. 64', 'Art. 63', 'Art. 64', 'Art. 156', 'Art. 159']

4C.223/2005 (24.10.2006)
4C.223/2005 /ruo
Frau Dr. Kristina Tenchio-Kuzmic,
Herrn Dr. Peter Altenburger und Herrn Rolf Schuler.
Berufung gegen das Urteil des Handelsgerichts des
Kantons Z�rich vom 17. Mai 2005.
A.a Die A.________ AG (Kl�gerin) ist eine im Effektenhandel t�tige Aktiengesellschaft. Sie betreibt ausser der Verm�gensverwaltung f�r Dritte aufgrund von Vollmachten insbesondere den Eigenhandel im Sinne von Art. 3 Abs. 1 der Verordnung vom 2. Dezember 1996 �ber die B�rsen und den Effektenhandel (B�rsenverordnung, BEHV; SR 954.11), d.h. sie handelt gewerbsm�ssig f�r eigene Rechnung kurzfristig mit Effekten. Die Kl�gerin arbeitete bez�glich Emission und Handel mit Basket-Zertifikaten mit der Bank X.________ (Beklagte) zusammen. Dabei trat die Beklagte als Emittentin auf sowie als Market Maker gem�ss Art. 3 Abs. 4 BEHV, d.h. als Effektenh�ndlerin, die gewerbsm�ssig f�r eigene Rechnung kurzfristig mit Effekten handelt und �ffentlich dauernd oder auf Anfrage Kurse f�r einzelne Effekten stellt.
Die Parteien f�hrten Emissionen bez�glich vier verschiedener Basket-Zertifikate durch (PROPER T.________-Basket, PROPER E.________-Basket, PROPER G.________-Basket und PROPER P.________-Basket; im Folgenden: T.________-Basket, E.________-Basket, P.________-Basket, G.________-Basket). Ein PROPER (Performance Participation Certificate) ist ein Wertpapier mit beschr�nkter Laufzeit, dem als Basiswert ein Aktienindex, ein bestimmter Aktienkorb (sog. Basket) oder eine Anlagestrategie zugrunde liegt. Ein PROPER-Zertifikat widerspiegelt den Kurs des entsprechenden Basiswertes 1:1. Per Verfall wird der Schlusskurs des Index (des Aktienkorbes) ausbezahlt. PROPERS sind dividendenbereinigt, d.h. dass auf dem Ausgabepreis ein sogenannter Dividendendiskont erfolgt, falls die im Basket enthaltenen Titel Dividenden aussch�tten, was zur Folge hat, dass der Ausgabepreis unter 100% zu liegen kommt. Die R�ckzahlung der Zertifikate sollte im vorliegenden Fall jeweils rund zwei Jahre nach der Emission erfolgen.
A.b Die Kl�gerin beabsichtigte, selber in massgeblichem Umfang von der Beklagten Zertifikate dieser Baskets zu erwerben. Sie wollte in diesem Zusammenhang eine Vereinbarung f�r Grossauftr�ge betreffend R�ck-Verk�ufe von Zertifikaten an die Beklagte vor den in den Emissionsinseraten ("Termsheets") enthaltenen R�ckzahlungsdaten, eine sog. "Exit-Klausel". Nachdem die Parteien am 2. Februar 2001 eine Besprechung abgehalten hatten schlossen sie gleichentags eine diesbez�gliche Vereinbarung.
A.c Am 24. Juni 2002 erteilte die Kl�gerin der Beklagten drei Grossauftr�ge �ber den Verkauf von 130'000 P.________-Basket Zertifikaten, 130'000 T.________-Basket Zertifikaten und 250'000 E.________-Basket Zertifikaten. Die Beklagte f�hrte diese Auftr�ge aus. Sie berechnete in der Folge den Kaufpreis nach ihrem Berechnungsmodell. Danach bestimmt sich der Wert der Zertifikate nach den B�rsenkursen der einzelnen in den Baskets enthaltenen Aktien per Verkaufstag, wovon 98.5%, 97.9% bzw. 97.5% gutgeschrieben und davon eine Ausf�hrungsgeb�hr von 0.3% abgezogen werden. Die prozentualen Differenzen zum vollen Basketwert von 1.5%, 2.1% bzw. von 2.5% werden als Dividendendiskont ("discounted dividends") bezeichnet. Die Kl�gerin wehrte sich gegen den Abzug dieses Dividendendiskonts und machte geltend, dass ein Kunde nach der Exit-Klausel im Termsheet das Recht habe, bei einem Grossverkaufsauftrag von der Beklagten mindestens 99.50% netto der Ausf�hrungskurse der Aktien zu erhalten, d.h. 100% abz�glich einer Ausf�hrungsgeb�hr von 0.5%, ohne jede Dividendenkorrektur.
Die Kl�gerin beantragte dem Handelsgericht des Kantons Z�rich am 6. Juni 2003, die Beklagte zu verpflichten, ihr USD 204'100.--, EUR 296'200.-- und EUR 74'100.--, jeweils nebst Zins zu bezahlen. Sie machte geltend, die eingeklagten Betr�ge entspr�chen den von der Beklagten bei der Berechnung der Kaufpreise der Zertifikate zu Unrecht abgezogenen Dividendendiskonten.
Die Beklagte schloss auf Abweisung der Klage und erkl�rte f�r den Fall einer Gutheissung derselben die Verrechnung der Klageforderung mit einer Gegenforderung von EUR 778'273.50 und USD 209'506.92. Zur Begr�ndung der Gegenforderung machte sie geltend, die "Exit-Klausel" f�r Grossauftr�ge sei unmissverst�ndlich zweiseitig formuliert und gelte sowohl f�r die Emission wie f�r Verkaufsauftr�ge. Daraus folge, dass der Kl�gerin nach der von ihr geltend gemachten Formel bei der Emission der Zertifikate zu Unrecht ein Dividendendiskont (Abschlag auf dem Emissionspreis, aus dem ein Emissionspreis von unter 100% resultiert) gew�hrt worden w�re bzw. dass der Kl�gerin bei der Emission zu Unrecht nicht 100.5% (d.h. 100% zuz�glich einer Ausf�hrungsgeb�hr von 0.5%) der Nettopreise als Kaufpreis berechnet worden w�re.
Das Handelsgericht verpflichtete die Beklagte mit Urteil vom 17. Mai 2005, der Kl�gerin USD 184'210.--, EUR 64'577.50 sowie EUR 271'971.--, jeweils nebst Zins zu bezahlen. Den Bestand einer Gegenforderung der Beklagten verneinte es.
Die Beklagte gelangte gegen dieses Urteil mit kantonaler Nichtigkeitsbeschwerde an das Kassationsgericht des Kantons Z�rich, welches das Rechtsmittel am 23. Mai 2006 abwies, soweit es darauf eintrat.
Die Beklagte hat das Urteil des Handelsgerichts ebenfalls mit eidgen�ssischer Berufung angefochten, mit der sie dessen Aufhebung und die Abweisung der Klage beantragt. Eventuell sei das Urteil des Handelsgerichts aufzuheben und die eingeklagte Forderung mit der Gegenforderung der Beklagten von EUR 778'273.50 und USD 209'506.92 im Umfang der eingeklagten Forderung zu verrechnen. Allenfalls sei die Streitsache zur Erg�nzung des Sachverhalts an das Handelsgericht zur�ckzuweisen.
Die Kl�gerin schliesst auf Abweisung der Berufung, soweit darauf einzutreten sei.
In der Berufungsschrift ist kurz darzulegen, welche Bundesrechtss�tze der angefochtene Entscheid verletzt und inwiefern er gegen sie verst�sst (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Die Gesetzesartikel brauchen allerdings nicht ausdr�cklich genannt zu werden, falls aus den Vorbringen hervorgeht, gegen welche Regeln des Bundesprivatrechts die Vorinstanz verstossen haben soll (BGE 121 III 397 E. 2a S. 400). Unerl�sslich ist aber, dass die Berufung auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen zeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749). Der Berufungskl�ger soll in der Berufungsschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die er im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit seiner Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (Peter M�nch, in: Geiser/M�nch [Hrsg.], Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl., Basel/Frankfurt a.M. 1998, S. 154 f. N 4.91). Auf nicht oder ungen�gend begr�ndete Begehren tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 105 II 308 E. 6).
Diesen Anforderungen gen�gt die vorliegende Berufungsschrift, wie in den nachfolgenden Erw�gungen aufzuzeigen ist, in verschiedenen Teilen nicht. So beschr�nkt sich die Beklagte vielfach darauf, den Entscheidgr�nden der Vorinstanz ihre eigene Auffassung gegen�ber zu stellen, indem sie ihren im kantonalen Verfahren vertretenen Standpunkt wiederholt, ohne darzutun, inwiefern die vorinstanzliche Auffassung Bundesrecht verletzen soll.
Das Bundesgericht hat seiner Entscheidung im Berufungsverfahren die Feststellungen der letzten kantonalen Instanz �ber die tats�chlichen Verh�ltnisse zugrunde zu legen hat, es w�re denn, sie beruhten auf einem offensichtlichen Versehen, seien unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen oder bed�rften der Erg�nzung, weil das kantonale Gericht in fehlerhafter Rechtsanwendung einen gesetzlichen Tatbestand nicht oder nicht hinreichend kl�rte, obgleich ihm entscheidwesentliche Behauptungen und Beweisantr�ge rechtzeitig und in der vorgeschriebenen Form unterbreitet worden sind (Art. 63 und 64 OG; BGE 130 III 102 E. 2.2; 127 III 248 E. 2c; 115 II 484 E. 2a).
Die Beklagte r�gt als "prozessualen Berufungsgrund", die Vorinstanz habe mit ihrer Feststellung des Sachverhalts in verschiedener Hinsicht Art. 63 Abs. 2 und Art. 64 OG verletzt. Dabei verkennt sie, dass auf einem Versehen oder auf einer Verletzung von bundesrechtlichen Beweisvorschriften beruhende wie auch unvollst�ndige tats�chliche Feststellungen nicht zu einer Verletzung von Art. 63 oder 64 OG f�hren. Diese Bestimmungen bilden bloss die Grundlage f�r eine allf�llige Berichtigung oder Erg�nzung des Sachverhalts durch das Bundesgericht bzw. die Vorinstanz.
Ein offensichtliches Versehen im Sinne von Art. 63 Abs. 2 OG liegt nach der Rechtsprechung nur vor, wenn die Vorinstanz eine bestimmte Aktenstelle �bersehen oder unrichtig, d.h. nicht in ihrer wahren Gestalt, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut, wahrgenommen hat (BGE 115 II 399 E. 2; 113 II 522 E. 4b; 104 II 68 E. 3b). Ein Versehen ist nicht schon dadurch belegt, dass sich das Aktenst�ck bei der Beweisw�rdigung nicht erw�hnt findet, sondern es muss klar sein, dass es bei der Bildung der richterlichen �berzeugung auch implizit nicht einbezogen, also in den Akten unentdeckt geblieben oder vergessen worden ist. Erforderlich ist weiter, dass ein solches Versehen den Entscheid beeinflusst (BGE 101 Ib 220 E. 1 S. 222; Poudret, Commentaire de la loi f�d�rale d'organisation judiciaire, Bd. II, Bern 1990, N. 1.6.3. zu Art. 55 OG S. 445, N. 5.1 zu Art. 63 OG).
Eine Erg�nzung nach Art. 64 OG setzt voraus, dass entsprechende Sachbehauptungen bereits im kantonalen Verfahren prozesskonform aufgestellt, von der Vorinstanz aber zu Unrecht f�r unerheblich gehalten oder �bersehen worden sind, was wiederum n�her anzugeben ist. Ohne diese Angaben gelten Vorbringen, die �ber die tats�chlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil hinausgehen, als neu und sind damit unzul�ssig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 115 II 484 E. 2a S. 485 f.). Erg�nzungen des Sachverhalts haben demnach nur zu erfolgen, soweit sie entscheidwesentliche Tatsachen betreffen.
Wie aus den folgenden Erw�gungen hervorgeht, vermag die Beklagte weder die Voraussetzungen f�r eine Sachverhaltsberichtigung nach Art. 63 Abs. 2 OG noch f�r eine Sachverhaltserg�nzung nach Art. 64 OG darzutun.
Im vorliegenden Verfahren ist umstritten, wie der Preis zu berechnen ist, den die Beklagte der Kl�gerin nach der von den Parteien diesbez�glich getroffenen Vereinbarung (Exit-Klausel) bei einem vor dem R�ckzahlungsdatum erfolgenden Verkauf bzw. R�ckkauf von Basket-Zertifikaten zu entrichten hat, insbesondere ob ein Dividendendiskont zu ber�cksichtigen ist oder nicht.
3.1 Die Vorinstanz hat keinen �bereinstimmenden wirklichen Parteiwillen festgestellt, wie er f�r die Auslegung der strittigen Vereinbarung �ber die Berechnung des R�ckkaufpreises von PROPERS durch die Beklagte in erster Linie massgebend w�re (Art. 18 OR), und ein solcher wird auch nicht behauptet. F�r die Auslegung des Vertrages ist somit das Vertrauensprinzip massgebend. Danach sind zur Ermittlung des mutmasslichen Parteiwillens die Willenserkl�rungen der Parteien so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie den gesamten Umst�nden verstanden werden durften und mussten (BGE 132 III 24 E. 4 S. 27 f.; 131 III 606 E. 4.1. S. 611, je mit Hinweisen). Dabei hat der Richter zu ber�cksichtigen, was sachgerecht ist, weil nicht anzunehmen ist, dass die Parteien eine unangemessene L�sung gewollt haben (BGE 122 III 420 E. 3a S. 424).
Das Bundesgericht �berpr�ft diese objektivierte Auslegung von Willenserkl�rungen im Berufungsverfahren als Rechtsfrage, wobei es an Feststellungen des kantonalen Richters �ber die �usseren Umst�nde sowie das Wissen und Wollen der Beteiligten grunds�tzlich gebunden ist (Art. 63 Abs. 2 OG; BGE 132 III 24 E. 4 S. 27 f.; 131 III 606 E. 4.1. S. 611, je mit Hinweisen). Massgebend ist dabei der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Nachtr�gliches Parteiverhalten ist bei der Auslegung nach dem Vertrauensprinzip nicht von Bedeutung; es kann h�chstens - im Rahmen der Beweisw�rdigung - auf einen tats�chlichen Willen der Parteien schliessen lassen (BGE 129 III 675 E. 2.3 S. 680; 118 II 365 E. 1 S. 366).
Davon ausgehend, dass die gew�hlten Bezeichnungen von den Vertragsparteien gew�hnlich in ihrer objektiven Bedeutung verwendet werden und den korrekten Sinn der Erkl�rung wiedergeben, hat ein klarer Wortlaut bei der Auslegung nach dem Vertrauensprinzip Vorrang vor weiteren Auslegungsmitteln. Auch wenn der Wortlaut auf den ersten Blick klar erscheint, darf es allerdings nicht bei einer reinen Wortauslegung sein Bewenden haben (Art. 18 Abs. 1 OR). So kann sich aus den anderen Vertragsbestimmungen, aus dem von den Parteien verfolgten Zweck und aus weiteren Umst�nden ergeben, dass der Wortlaut der strittigen Bestimmung nicht genau den Sinn der Vereinbarung unter den Parteien wiedergibt (BGE 131 III 606 E. 4.2 S. 611 f.; 129 III 702 E. 2.4.1, je mit Hinweisen).
3.2 Nach den vorinstanzlichen Feststellungen ist die Vereinbarung �ber die Preisberechnung nach der Exit-Klausel durch den Austausch von Willenserkl�rungen zwischen den Parteien wie folgt zustande gekommen:
Anfangs Februar 2001, nachdem die Parteien miteinander in Kontakt getreten waren, unterbreitete die Beklagte der Kl�gerin zwei Produktevorschl�ge betreffend T.________-Basket, die keine Exit-Klausel enthielten. Nach einer Besprechung zwischen den Parteien am Vormittag des 2. Februar 2001 sandte die Kl�gerin der Beklagten per Telefax unter Bezugnahme auf das gleichentags stattgefundene Gespr�ch eine "per heute �berarbeitete Liste der wichtigsten Vereinbarungen" mit der Bitte, zu den restlichen Fragen, insbesondere auch bez�glich "Exit", Stellung zu nehmen respektive diese zu "best�tigen". Unter "1.1. Exit" hielt die Kl�gerin fest:
"Ist verankert im Termsheet. Sinngem�ss: Bank X.________ f�hrt Orders �ber 20'000 St�ck direkt zu B�rsenexecution Preisen unter Ber�cksichtigung einer Ausf�hrungsgeb�hr aus. Zwischen A.________ AG und Bank X.________ ist direkt vereinbart, dass allf�llige Verk�ufe von �ber 20'000 St�ck zum Verkaufserl�s abz�glich 0.5% ausgef�hrt werden. (...)."
Der zust�ndige Vertreter der Beklagten teilte der Kl�gerin gleichentags per Telefax folgendes mit:
"Es freut mich ausserordentlich, Ihnen mitteilen zu k�nnen, dass die Bank X.________ gerne mit Ihnen zusammen dieses Produkt kreieren und handeln w�rde, �bereinkunft in den von Ihnen im Fax erw�hnten offenen Punkten vorausgesetzt."
Bez�glich der "Exit-Klausel" f�hrte er aus:
"Pt. 1.1.
i.o. s. entsprechende Formulierung im TS unter �Handel/Information�".
Dazu �bermittelte er mit gleicher Sendung ein "indikatives Termsheet vom 02.02.2001", in dem unter "Handel/Information" folgendes festgehalten wird:
"Unter normalen Marktbedingungen wird die Bank X.________ einen Spread von 1.50% aufrechterhalten. Bei Auftr�gen �ber EUR 2 Mio. Gegenwert werden die Nettokurse der Aktien bei Auftragsausf�hrung zuz�glich (Kauf) rsp. abz�glich (Verkauf) einer Ausf�hrungsgeb�hr zugrundegelegt".
Diese Formulierung fand Eingang in die definitiven Termsheets der vier von den Parteien gemeinsam herausgegebenen Basket-Zertifikate.
3.3 Die Beklagte r�gt zun�chst, die Vorinstanz habe in Verletzung von Art. 6 OR verkannt, dass das Auslegungsobjekt nicht die von der Kl�gerin offerierte Umschreibung der Exit-Klausel ("direkt zu B�rsenexecution Preisen unter Ber�cksichtigung einer Ausf�hrungsgeb�hr") bilde, sondern die von der Beklagten in ihrer Antwort formulierte Exit-Klausel, wonach "Nettokurse" zuz�glich (Kauf) rsp. abz�glich (Verkauf) einer (maximalen) Ausf�hrungsgeb�hr "zugrunde gelegt" w�rden. Diese pr�zisierende und zweiseitig redigierte Endformulierung sei durch das stillschweigende Akzept der Kl�gerin Vertragsinhalt geworden.
Die R�ge geht fehl. Bei der Ermittlung des normativen �bereinstimmenden Parteiwillens sind s�mtliche Willenserkl�rungen der Parteien auszulegen (vgl. dazu Sch�nenberger/J�ggi, Z�rcher Kommentar, N. 242 zu Art. 1 OR; J�ggi/Gauch, Z�rcher Kommentar, N. 299 f. zu Art. 18 OR; Wiegand, Basler Kommentar, N. 10 zu Art. 18 OR). Erst wenn der Inhalt beider Willenserkl�rungen festgestellt ist, kann beurteilt werden, ob der Inhalt der Erkl�rung der Partei, die auf eine Offerte antwortet, mit dem Inhalt der Offerte �bereinstimmt, mithin als Akzept der Offerte zu werten ist, oder ob er davon wesentlich abweicht und demnach als Gegenofferte zu betrachten ist, die bei Zustimmung der Gegenpartei zum alleinigen Vertragsinhalt wird. Bei der Beurteilung, wie die Offertpartei die Antwort auf ihre Offerte nach Treu und Glauben verstehen durfte und musste, ist insbesondere zu ber�cksichtigen, wie die von ihr abgegebene Offerte nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie den gesamten Umst�nden zu verstehen ist und in welcher Weise im Rahmen der Antwort darauf Bezug genommen wird.
Die Vorinstanz ist insoweit korrekt vorgegangen und es ist ihr diesbez�glich keine Bundesrechtsverletzung vorzuwerfen. Sie legte die Erkl�rungen beider Parteien zun�chst nach ihrem Wortlaut aus. Dabei kam sie zum Ergebnis, aus dem Wortlaut der kl�gerischen Erkl�rung ergebe sich klar, dass sich der von der Beklagten an die Kl�gerin zu zahlende Preis f�r den R�ckkauf der PROPERS - sofern mehr als 20'000 St�ck verkauft w�rden - nach dem Verkaufserl�s abz�glich 0.5% Ausf�hrungegeb�hr richte, ohne zus�tzlichen Abzug eines Dividendendiskonts. Aus dem Wortlaut der Antwort der Beklagten lasse sich sodann keine (zus�tzliche) Ber�cksichtigung eines Dividendendiskonts entnehmen. Die Kl�gerin habe die Antwort "i.o. s. entsprechende Formulierung im TS unter �Handel/Information�", wobei weder im Faxschreiben noch in der im Termsheet aufgef�hrten Bestimmung ein Dividendendiskont erw�hnt worden sei, nach Treu und Glauben als Akzept zu der von ihr vorgeschlagenen Berechnungsweise (Verkaufspreis abz�glich 0.5% Ausf�hrungegeb�hr, ohne [zus�tzliche] Ber�cksichtigung eines Dividendendiskonts) verstehen d�rfen. Diese sei somit Vertragsinhalt geworden.
Nach dem Ausgef�hrten kam die Vorinstanz aufgrund einer methodisch nicht zu beanstandenden Auslegung zum Schluss, die Beklagte habe die von der Kl�gerin formulierte "Exit-Klausel" so verstehen m�ssen, dass bei der Berechnung des R�ckkaufpreises kein Dividendendiskont zur Anwendung kommen solle. Die Kl�gerin habe sodann die von der Beklagten abgegebene Parteierkl�rung hinsichtlich der Frage der Ber�cksichtigung eines Dividendendiskonts als mit der ihrigen �bereinstimmend und damit als blosses ausformuliertes Akzept betrachten d�rfen.
Demnach st�sst die von der Beklagten in diesem Zusammenhang erhobene Versehensr�ge nach Art. 63 Abs. 2 OG, die Vorinstanz habe im Widerspruch mit den Akten festgestellt, dass die Kl�gerin die von der Beklagten formulierte zweiseitige Exit-Klausel gem�ss den Termsheets ausdr�cklich als Vertragsinhalt anerkannt habe, ins Leere. Die Kl�gerin durfte gem�ss der vorinstanzlichen Auslegung davon ausgehen, dass die Exit-Vereinbarung mit der Antwort der Beklagten zustande gekommen war, weshalb ihrem nachfolgenden Verhalten - die Richtigkeit der Auslegung der Vorinstanz vorausgesetzt - keine weitere Bedeutung zukommt.
3.4 Die Beklagte r�gt allerdings, die Vorinstanz habe beide Parteierkl�rungen falsch ausgelegt. Sie habe bei der Auslegung ihres Wortlauts nach dem Vertrauensprinzip zu Unrecht auf den allgemeinen und nicht auf den besonderen Sprachgebrauch im Fachkreis der Derivate-H�ndler abgestellt, dem beide Parteien angeh�rten. Sie macht geltend, der Wert eines Basket Zertifikats berechne sich nach einer markt�blichen Berechnungsformel. Dabei w�rden bei Basket Zertifikaten, denen Aktien mit Dividendenanfall zugrunde l�gen, k�nftige Dividenden, die bei der Emittentin anfielen, anl�sslich der Emission mittels eines Diskonts ber�cksichtigt. Die Ber�cksichtigung des k�nftigen Dividendenanfalls mittels eines Diskonts stelle einen der definitionsgem�ssen Bewertungsparameter eines Basket-Zertifikats dar. Er finde daher im Handelsgesch�ft ohne ausdr�ckliche Vereinbarung der Parteien stets Anwendung. Strittig sei vorliegend nicht das Bestehen und das Kennen dieser markt�blichen Berechnungsmethode durch die Kl�gerin, sondern nur die Auslegung der Exit-Klausel. Diese k�nne aufgrund der Verwendung der Begriffe "Zugrundelegung" der "Nettokurse" und ihre zweiseitige Formulierung f�r den Kaufsfall einerseits und den Verkaufsfall andererseits nur so verstanden werden, dass die allgemeine Preisberechnungsformel ihre G�ltigkeit beibehalten habe. Die Vorinstanz verletzte Art. 1 und 18 OR, wenn sie die in das definitive Termsheet eingegangene und Vertragsinhalt gewordene Formulierung der Beklagten nach dem allgemeinen Sprachgebrauch gem�ss Duden und Lexikon dahingehend auslege, dass sich hieraus die Ber�cksichtigung eines Dividendendiskonts nicht entnehmen lasse, weil "zugrundelegen" schlicht "als Grundlage nehmen" bedeute und "Nettokurs" den "Kurs nach Abzug der Unkosten" meine, wobei ein "Dividendendiskont" nicht mit "Unkosten" gleichgesetzt werden k�nne. Der Wortlaut w�re vielmehr nach dem besonderen Sprachgebrauch auszulegen, der im vorliegend relevanten, fachspezifischen Bereich des Derivate-Handels gelte. Die Vorinstanz verkenne, dass die Ber�cksichtigung des markt�blichen Preisberechnungsmodels nicht auf der Ebene des expliziten Einbezugs der Handelsusanz durch die Parteien abzuhandeln sei, sondern schon vorweg bei der Ermittlung der objektiven Bedeutung der zwischen den Parteien ausgetauschten Willenserkl�rungen nach Vertrauensprinzip.
3.4.1 Bei diesen Vorbringen verkennt die Beklagte, dass die Feststellung, ob und gegebenenfalls wie bestimmte Begriffe in Fachkreisen abweichend vom allgemeinen Sprachgebrauch verstanden werden, tats�chlicher Natur ist (J�ggi/Gauch, a.a.O., N. 390 und 399 zu Art. 18 OR). Die Vorinstanz hat keine Feststellungen dar�ber getroffen, dass die Begriffe "Nettokurs" und "zugrundelegen" im Kreis der Derivateh�ndler in dem Sinne verstanden w�rden, den ihnen die Beklagte zumessen will. Vielmehr stellte sie fest, es seien keine fachspezifischen Begriffe umstritten.
Die Beklagte macht zwar als "Verletzung von Art. 63 Abs. 2 OG" geltend, die Kl�gerin habe der im Prozess geschilderten markt�blichen Berechnung der Preise von Basket Zertifikaten, die sich aus dividendenberechtigten Aktien zusammensetzten, nicht widersprochen und die Vorinstanz verkenne, dass damit zugleich erwiesen sei, dass der Begriff "Nettokurs" im Zusammenhang mit "Basket Zertifikaten" nach dem besonderen Sprachgebrauch der Derivateh�ndler definitionsgem�ss einen Dividendendiskont beinhalte. Darin liegt aber keine Sachverhaltsr�ge nach Art. 63 Abs. 2 OG, sondern unzul�ssige blosse Kritik an der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung. Denn die Beklagte macht weder geltend, die Vorinstanz habe unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften, namentlich von Art. 8 ZGB, festgestellt, dass "Nettokurs" kein fachspezifischer Begriff sei, noch belegt sie, dass die ger�gte Feststellung auf einem offensichtlichen Versehen beruhen w�rde, indem die Vorinstanz eine bestimmte Aktenstelle �bersehen oder unrichtig wahrgenommen h�tte. Vielmehr kritisiert sie bloss die vorinstanzliche W�rdigung des Umstands, dass die von ihr in der Klageantwort geschilderte Berechnungsmethode von der Kl�gerin nicht bestritten worden war, wobei zu bemerken ist, dass der Begriff "Nettokurs" in der angesprochenen Schilderung gar nicht vorkommt.
Da die Beklagte somit zu den erw�hnten tats�chlichen Feststellungen keine Ausnahme von der Sachverhaltsbindung des Bundesgerichts nach Art. 63 Abs. 2 und Art. 64 OG darzutun vermag, ist das Bundesgericht daran gebunden resp. f�llt eine Sachverhaltskorrektur hinsichtlich der von der Vorinstanz festgestellten Bedeutung der Begriffe "Nettokurs" und "zugrundelegen" ausser Betracht. Die Beklagte ist daher mit ihren umfangreichen Ausf�hrungen dar�ber, wie die in Frage stehenden Begriffe in Fachkreisen verstanden w�rden und daher bei der Auslegung nach Vertrauensprinzip zu verstehen seien, nicht zu h�ren. Angesichts der tats�chlichen Natur der Feststellung, es seien keine fachspezifischen Begriffe umstritten, ist es sodann von vornherein unbehelflich, wenn die Beklagte dagegen vorbringt, die Vorinstanz habe damit die Art. 1 und 18 OR verletzt.
3.4.2 Die erhobene R�ge gegen die vorinstanzliche Auslegung der Parteierkl�rungen geht auch deshalb fehl, weil die Beklagte dabei unzutreffenderweise von ihrem Standpunkt ausgeht, das Objekt der Auslegung stelle einzig die von ihr formulierte und in das definitive Termsheet eingegangene Version der Exit-Klausel dar. Wie vorstehend (Erw�gung 3.3) aufgezeigt, hat die Vorinstanz indessen ihrer Auslegung zu Recht die Erkl�rungen beider Parteien im Zusammenhang mit der Vereinbarung der Exit-Klausel zugrunde gelegt. Die Beklagte verkennt, dass die Kl�gerin die �usserung der Beklagten, die mit der Bemerkung "i.o." eingeleitet wurde, nicht isoliert, sondern als grunds�tzlich zustimmende Antwort auf ihre Offerte verstehen durfte.
Die Beklagte m�sste demnach aufzeigen, dass entgegen der vorinstanzlichen Auslegung schon der Erkl�rung der Kl�gerin objektiv zu entnehmen sei, dass bei einem R�ckkauf von PROPERS zwischen den Parteien ein Dividendendiskont ber�cksichtigt werden muss, und dementsprechend auch der zustimmenden Antwort der Beklagten ein entsprechender Gehalt beigemessen werden darf. Sie beschr�nkt sich aber in ihren Ausf�hrungen weitgehend darauf zu begr�nden, weshalb ihre eigene Parteierkl�rung, isoliert betrachtet, in dem von ihr bef�rworteten Sinn zu verstehen sei. Zur Erkl�rung der Kl�gerin bzw. zu deren Offerte bringt sie lediglich vor, die Vorinstanz habe auch die darin verwendeten Begriffe "B�rsenexecution Preise unter Ber�cksichtigung einer Ausf�hrungsgeb�hr" und "Verkaufserl�s abz�glich 0.5%" nach dem allgemeinen Sprachgebrauch und daher falsch in dem Sinne ausgelegt, dass sich daraus ergebe, dass der Dividendendiskont bei der Berechnung nicht miterfasst sei, weil er nicht ausdr�cklich erw�hnt werde. Damit verfehlt sie indes die Anforderungen an die Begr�ndung einer Bundesrechtsverletzung nach Art. 55 Abs. 1 lit. c OG. So legt sie nicht dar, wie die in der Erkl�rung enthaltenen Begriffe nach dem besonderen Sprachgebrauch im Kreis der Derivateh�ndler zu verstehen und daher im Rahmen einer bundesrechtskonformen Auslegung zu ber�cksichtigen sein sollen. Ebenso wenig bringt sie vor, die Vorinstanz habe insoweit gebotene tats�chliche Feststellungen zum fachspezifischen Verst�ndnis dieser Begriffe zu treffen unterlassen, so dass der Sachverhalt entsprechend im Sinne von Art. 64 OG zu erg�nzen sei.
Mit ihren umfangreichen R�gen, die sich fast ausschliesslich gegen die Auslegung der von ihr auf die kl�gerische Offerte hin abgegebenen Erkl�rung und nicht auch gegen diejenige der von der Kl�gerin abgegebenen Offerte richten, vermag die Beklagte nach dem Gesagten von vornherein nicht darzutun, dass der vorinstanzliche Schluss, wie die Kl�gerin die Erkl�rung der Beklagten nach ihrem Wortlaut verstehen durfte, bundesrechtswidrig sein soll, soweit darauf angesichts der Bindung des Bundesgerichts an den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt �berhaupt eingetreten werden kann.
3.5 Die Kl�gerin bestritt im kantonalen Verfahren nicht, dass ihr der allgemeine bzw. der markt�bliche Mechanismus der Bewertung eines Basket Zertifikats bekannt sei, wonach bei Basket Zertifikaten, die auf Aktien mit Dividenden basieren, der Anfall k�nftiger Dividenden bei der Berechnung des Basketpreises entsprechend ber�cksichtigt wird. Die Beklagte macht geltend, angesichts dieser Kenntnis h�tte die Kl�gerin die von ihr einseitig, nur f�r den R�ckkauf gew�nschte Wegbedingung des markt�blichen Dividendendiskonts explizit ansprechen m�ssen, was die Vorinstanz verkannt habe.
3.5.1 Die Vorinstanz hat dazu zun�chst zutreffend festgehalten, dass eine Verkehrs�bung aus sich heraus nie ohne weiteres zum Inhalt eines Vertrags wird. Die �bung bildet, abgesehen von einer gesetzlichen Verweisung, nur dann Teil des Vertragsinhalts, wenn sich die Parteien ihr ausdr�cklich, stillschweigend oder durch schl�ssiges Verhalten unterworfen haben (BGE 94 II 157 E. 4b; vgl. auch BGE 118 II 295 E. 2a; 117 II 282 E. 4c S. 285; Wiegand, a.a.O., N. 31 zu Art. 18 OR; Gauch/Schluep/Schmid/Rey, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, Bd. I, 8. Aufl., Z�rich 2003, Rz. 1219; vgl. dazu auch Kramer, Berner Kommentar, N. 225 ff. zu Art. 1 OR).
3.5.2 In der Folge hat die Vorinstanz mit �berzeugender Begr�ndung verneint, dass im vorliegenden Fall das markt�bliche Berechnungsmodell Vertragsinhalt geworden sei:
3.5.2.1 Die Beklagte habe, so die Vorinstanz zun�chst, aufgrund des klaren Wortlauts der von der Kl�gerin formulierten Exit-Klausel, in der kein Bezug auf die ansonsten �bliche Berechnungsweise genommen und kein Dividendendiskont erw�hnt worden sei, nicht von einer stillschweigenden Verweisung auf das markt�bliche Berechnungsmodell ausgehen d�rfen, da es keinen Grund gegeben h�tte, �ber den R�ckkaufpreis zu verhandeln, wenn das "markt�bliche" Berechnungsmodell h�tte zur Anwendung kommen sollen. Dem l�sst sich beif�gen, dass die Parteien mit ihren Formulierungen "Orders �ber 20'000 St�ck" bzw. "Auftr�gen �ber EUR 2 Mio. Gegenwert" nur f�r Grossauftr�ge eine ausdr�ckliche Regelung f�r den R�ckkauf getroffen haben, nicht aber f�r normale R�ckkaufsauftr�ge. Auch dies spricht daf�r, dass die Parteien mit der getroffenen Regelung f�r Grossauftr�ge von der markt�blichen Berechnungsweise abweichen wollten und jene mangels expliziter Regelung nur f�r kleinere Auftr�ge anwendbar sein sollte.
Die Beklagte setzt sich nicht mit der erw�hnten vorinstanzlichen Begr�ndung auseinander und zeigt nicht auf, weshalb die entsprechende Beurteilung der Vorinstanz gegen Bundesrecht verstossen soll. Vielmehr stellt sie der vorinstanzlichen Beurteilung bloss ihre eigene Auffassung gegen�ber, indem sie vorbringt, richtig sei vielmehr, dass sie mangels Nennung eines expliziten marktwidrigen Wegbedingungswunsches habe davon ausgehen d�rfen, dass die allgemeine Preisberechnungsformel ihre G�ltigkeit ungeachtet der individuellen Vereinbarung der Mitber�cksichtigung der von der Kl�gerin zu verdienenden Marge beibehalte. Damit gen�gt sie den Begr�ndungsanforderungen an eine R�ge im Rahmen einer Berufung nicht, weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; Erw�gung 1 vorne).
3.5.2.2 Die Vorinstanz hielt sodann daf�r, es k�nnte nicht schon darauf geschlossen werden, die Kl�gerin habe sich dem markt�blichen Preisberechnungsmodell unterworfen, falls diese bei der Emission, wie von der Beklagten behauptet, von einem Dividendendiskont profitiert h�tte. Selbst wenn diese bestrittene Behauptung zutreffen w�rde, k�nnte daraus nichts f�r die Berechnung des Verkaufspreises abgeleitet werden. Denn die Parteien h�tten den Emissionspreis in den Verhandlungen in Prozenten festgehalten, so dass in der Folge dieser (fixe) Preis massgebend sei. Entsprechend verhalte sich die Kl�gerin nicht widerspr�chlich, wenn sie sich beim R�ckkauf durch die Beklagte auf die Exit-Klausel und dementsprechend darauf berufe, das kein Dividendendiskont zur Anwendung komme. Aufgrund des Umstands, dass die f�r die Kl�gerin (bei der Emission) geltenden Kaufpreise in den Verhandlungen prozentm�ssig festgelegt worden seien, habe die Kl�gerin die zweiseitig formulierte Klausel nach Treu und Glauben nicht dahingehend verstehen m�ssen, dass beim R�ckkauf entgegen dem Wortlaut das "markt�bliche Berechnungsmodell" beibehalten werde.
Die Beklagte l�sst eine Auseinandersetzung mit dieser Erw�gung vermissen und legt nicht dar, inwiefern dieser vorinstanzliche Schluss bundesrechtlich zu beanstanden sein soll. Sie breitet in ihrer Berufung bloss ihre abweichende, bereits im vorinstanzlichen Verfahren vertretene Auffassung aus. Damit gen�gt sie den Anforderungen an die Begr�ndung einer eidgen�ssischen Berufung nicht, so dass auf die entsprechenden Vorbringen nicht einzutreten ist (Erw�gung 1 vorne). Folglich f�llt die in diesem Zusammenhang sinngem�ss beantragte Erg�nzung des Sachverhalts im Sinne von Art. 64 OG, dass die Kl�gerin anl�sslich der Emission von einem Dividendendiskont profitiert habe, ausser Betracht.
Ebensowenig ist die Beklagte zu h�ren, wenn sie unter dem Titel "systematische Auslegung" geltend macht, aus dem gesamten Kontext, in dem der Begriff "Ausf�hrungsgeb�hr" verwendet worden sei, insbesondere bei Beachtung ihrer Erl�uterungen zum Anfangssatz der "Exit-Klausel", wonach die Beklagte unter "normalen Marktbedingungen einen Spread von 1.5% aufrechterhalten" werde, h�tte die Vorinstanz erkennen m�ssen, dass weder f�r die Emission noch f�r den R�ckkauf von einer Vereinbarung fixer Preise die Rede sein k�nne. Damit wendet sie sich gegen die tats�chliche Feststellung der Vorinstanz, es seien f�r die Emission fixe Preise vereinbart worden, ohne insoweit eine Sachverhaltsr�ge nach Art. 63 Abs. 2 oder Art. 64 OG zu substantiieren.
3.5.3 Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz bundesrechtskonform verneint, dass die markt�bliche Preisberechnungsformel Inhalt der zwischen den Parteien geschlossenen Vereinbarung geworden sei. Damit entbehrt die von der Beklagten vertretene Ansicht, die Kl�gerin h�tte angesichts ihrer Kenntnis des Preisberechnungsmodells die von ihr f�r den R�ckkauf gew�nschte Wegbedingung des markt�blichen Dividendendiskonts explizit ansprechen m�ssen, jeglicher Grundlage.
3.6 Die Beklagte r�gt sinngem�ss, die Vorinstanz habe die Regeln �ber die Auslegung eines Vertrages nach dem Vertrauensprinzip verletzt, indem sie ausschliesslich auf den unrichtig interpretierten "klaren Wortlaut" abgestellt, dagegen die Umst�nde und die Sachgerechtigkeit missachtet habe.
Dieser Vorwurf ist nicht nachvollziehbar. Die Vorinstanz hat sich keineswegs auf eine Auslegung des von ihr als klar betrachteten Wortlauts der strittigen Vereinbarung beschr�nkt und ist insoweit methodisch korrekt (vgl. vorstehende Erw�gung 3.1, 3. Absatz) vorgegangen. So hat sie eingehend gepr�ft, ob der Wortlaut der strittigen Vereinbarung in seinem Zusammenhang und nach den angerufenen Umst�nden in einem anderen Sinne zu verstehen sei als bei einer bloss grammatikalischen Auslegung. Sie hat daraus aber den Schluss gezogen, die Exit-Klausel sei nicht in dem von der Beklagten bef�rworteten Sinn zu verstehen.
3.7 Nachfolgend ist zu verschiedenen R�gen der Beklagten gegen diesen Schluss Stellung zu nehmen, soweit sich dies nach dem vorstehend Ausgef�hrten nicht er�brigt:
3.7.1 Die Beklagte macht unter dem Titel "Teleologische Auslegung" geltend, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie Wesen und Variabilit�t der Ausf�hrungsgeb�hr in Abh�ngigkeit von noch anzufallenden, nicht bekannten Transaktionskosten bis zu einem Maximalbetrag von 0.5% und den Aspekt der Absicherung (Hedging) unbeachtet lasse bzw. nicht richtig erfasse. Es sei erwiesen, dass die Kl�gerin die Ausf�hrungsgeb�hr als das verstanden habe, was sie sei, n�mlich die Bezeichnung f�r die beim Ausstieg der Kl�gerin maximal zur Anwendung kommende Kursspanne (spread), d.h. die Differenz zwischen dem theoretischen Kurs des Basket, der definitionsgem�ss auch den Dividendendiskont beinhalte, sowie dem der Kl�gerin f�r den Ausstieg gestellten Geldkurs.
Diese Vorbringen, die Vorinstanz habe den verwendeten Begriff Ausf�hrungsgeb�hr nicht richtig in seiner fachspezifischen Bedeutung erfasst und die Kl�gerin habe diesen in einem bestimmten Sinn verstanden, betreffen nicht bundesrechtlich geregelte Fragen, sondern Tatfragen (vgl. Erw�gung 3.1 und 3.4.1 vorne). Die Beklagte �bt insoweit unzul�ssige Kritik an den vorinstanzlichen Feststellungen. Damit ist sie mangels Sachverhaltsr�ge nach Art. 63 Abs. 2 und Art. 64 OG nicht zu h�ren.
3.7.2 Die Beklagte bringt sodann vor, das von der Kl�gerin geltend gemachte Verst�ndnis der Exit-Klausel, dem die Vorinstanz gefolgt ist, w�rde der Kl�gerin eine missbr�uchliche Arbitrage erm�glichen, d.h. die Erzielung eines risikolosen Gewinns zum Nachteil der Beklagten durch Ausnutzung der Differenz zwischen den von ihr tats�chlich beanspruchten Dividendendiskonten bei der Emission und des von ihr gew�nschten Fixpreises von 99.50% beim R�ckkauf durch die Beklagte. Die Vorinstanz behaupte, dass die M�glichkeit der missbr�uchlichen Arbitrage nichts an ihrem Auslegungsergebnis �ndere, weil die Parteien frei seien, das finanzielle Risiko anders zu verteilen. Damit verkenne sie aber, dass der Umstand der handels�blichen Vermeidung von Konstellationen, die eine missbr�uchliche Arbitrage erm�glichten (Boemle/Gsell/Jetzer/Nyffeler/Thalmann, Geld-, Bank- und Finanzmarkt-Lexikon der Schweiz, Z�rich 2002, S. 192), als Kriterium der Sachgerechtigkeit bereits bei der grammatikalischen Auslegung zu ber�cksichtigen sei.
Die Vorinstanz hat den Umstand einer m�glichen Arbitrage ber�cksichtigt, indessen nicht geschlossen, die Vereinbarung sei aus diesem Grunde in einem vom klaren Wortlaut abweichenden Sinn zu interpretieren, da es den Parteien frei stehe, das finanzielle Risiko anders (als der Handels�blichkeit entsprechend) zu verteilen. Die Beklagte legt nicht dar, dass und inwiefern die Vorinstanz mit dieser Argumentation Bundesrecht verletzt haben soll, sondern macht bloss geltend, die Vorinstanz h�tte die M�glichkeit einer missbr�uchlichen und damit verp�nten Arbitrage schon bei der Auslegung des Wortlauts ber�cksichtigen und ihr dem Wesen des Basket-Zertifikats und den Usanzen des Derivatehandels krass widersprechendes Auslegungsergebnis als nicht sachgerecht verwerfen m�ssen. Dabei zeigt sie nicht auf und ist nicht ersichtlich, inwiefern ein Bestreben, eine Arbitragem�glichkeit auszuschliessen im Wortlaut der von den Parteien abgegebenen Willenserkl�rungen �berhaupt zum Ausdruck kommen soll und daher von der Vorinstanz bei der grammatikalischen Auslegung h�tte ber�cksichtigt werden k�nnen und m�ssen. Ebensowenig legt sie dar, inwiefern die parteiautonom vereinbarte, vom Markt�blichen abweichende Risikoverteilung in einer Weise dem Wesen des Basket Zertifikats und den Usanzen des Derivatehandels widersprechen soll, dass die Vorinstanz diese unter den von ihr festgestellten Umst�nden, insbesondere als spezielle Regelung f�r Grossauftr�ge, als nicht sachgerecht h�tte ausschliessen m�ssen. Die R�ge ist unbegr�ndet, soweit angesichts ihrer Begr�ndung �berhaupt darauf eingetreten werden kann.
3.7.3 Ferner h�lt die Beklagte daf�r, die Kl�gerin habe ihr marktwidriges Verst�ndnis der Exit-Klausel in einem kurz vor der Kontaktierung der Beklagten mit der Bank geschlossenen Gesch�ft nur mittels einer nachtr�glichen Vereinbarung durchsetzen k�nnen, in der die Nichtber�cksichtigung der Dividendendiskontierung explizit erw�hnt worden sei. Ungeachtet dessen habe es die Kl�gerin rund drei Monate sp�ter gegen�ber der Beklagten in b�sgl�ubiger Weise unterlassen, eine Formulierung mit der Wegbedingung der Dividendenkorrektur vorzuschlagen, weil sie davon habe ausgehen m�ssen, dass die Beklagte ihre Zustimmung zu einer solchen Regelung explizit verweigert h�tte.
Die Vorinstanz hat dazu festgehalten, die Umst�nde und Hintergr�nde, die zur Aufnahme der "Exit-Klausel" in das Termsheet der Deutschen Bank und zu dem von der Kl�gerin eingereichten Best�tigungsschreiben der Deutschen Bank gef�hrt h�tten, seien nicht bekannt. Entsprechend k�nne aus dem Best�tigungsschreiben weder etwas f�r die Ansicht der Kl�gerin noch f�r diejenige der Beklagten abgeleitet werden. Sie hielt mithin daf�r, der Umstand, dass in der Vereinbarung mit der Deutschen Bank, anders als in der strittigen Vereinbarung, die Nichtber�cksichtigung eines Dividendendiskonts ausdr�cklich erw�hnt wurde, verm�ge eine Abweichung vom Ergebnis ihrer grammatikalischen Auslegung der Parteierkl�rungen nicht zu rechtfertigen, weil die Hintergr�nde der Vereinbarung mit der Deutschen Bank nicht bekannt seien. Die Beklagte setzt sich damit nicht auseinander und legt nicht dar, dass und weshalb die Vorinstanz damit Bundesrecht verletzt haben soll. Es er�brigt sich daher weiter auf diesen Punkt einzugehen (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; Erw�gung 1 vorne).
3.7.4 Gleich verh�lt es sich auch, soweit sich die Beklagte darauf beruft, das von der Kl�gerin geltend gemachte Verst�ndnis der Exit-Klausel h�tte vom Software-Programm der Beklagten, das auf der markt�blichen Optionspreisberechnungsmethode beruhe, gar nicht umgesetzt werden k�nnen.
Die Vorinstanz hat diesen behaupteten Umstand ber�cksichtigt, indessen befunden, die Kl�gerin h�tte nichts davon wissen m�ssen, dass auf der Seite der Beklagten die bankinternen Kontrollmechanismen eine Vereinbarung nach dem kl�gerischen Verst�ndnis nicht genehmigt h�tten und eine Wegbedingung des Dividendendiskonts durch das Software-Programm technisch nicht zu l�sen gewesen w�re. Damit setzt sich die Beklagte in keiner Weise auseinander. �berdies ist es offensichtlich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz befand, die Kl�gerin habe den behaupteten Umstand, der allein in der Sph�re der Beklagten liegt, nicht kennen m�ssen, und dass der Umstand dementsprechend bei der Beurteilung, wie sie die strittige Klausel nach dem Vertrauensprinzip verstehen musste, von vornherein nicht von Bedeutung sei.
3.7.5 Die Beklagte bringt weiter vor, sie unterstehe den Richtlinien der eidgen�ssischen Bankenkommission vom 14. Dezember 1994 zu den Rechnungslegungsvorschriften der Art. 23 - 27 der Verordnung �ber die Banken und Sparkassen (SR 952.02) (RRV-EBK). Nach den Rz. 22 und 29 der Richtlinien habe sie die Positionen derivativer Finanzinstrumente nach "Fair Value" zu bewerten. Da bei Optionen der "Fair Value" der "theoretisch richtige Preis der Option unter Ber�cksichtigung aller preisbeeinflussenden Faktoren" sei, sei erwiesen, das die Kl�gerin (recte: die Beklagte) die betreffenden Positionen unter Ber�cksichtigung der Dividendendiskontierung zu bewerten gehabt habe und ihr daher auch nicht der Gedanke h�tte kommen k�nnen, dass die Kl�gerin den Begriff "Nettokurs" nicht als "Fair Value = theoretischer Preis" haben verstanden wissen wollen.
Damit hat die Beklagte indessen nicht dargetan, weshalb es nicht m�glich sein soll, die Positionen gem�ss der zutreffend verstandenen Parteivereinbarung �ber die Preisberechnung beim R�ckkauf von PROPERS so zu bilanzieren, dass die Richtlinien der EBK zu den Rechnungslegungsvorschriften eingehalten werden, indem bei der Berechnung des "theoretisch richtigen Preises der Option" in Abweichung von der markt�blichen Berechnungsmethode der "preisbeeinflussende Faktor" der vereinbarten Wegbedingung der Dividendendiskontierung ber�cksichtigt wird. Soweit die Beklagte mit ihren Vorbringen zu diesem Umstand, auf den sie sich erstmals im vorliegenden Verfahren beruft, �berhaupt zu h�ren ist (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG), vermag sie damit jedenfalls nicht aufzuzeigen, dass die Exit-Klausel anders als von der Vorinstanz ermittelt verstanden werden muss.
3.7.6 Zusammenfassend hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, indem sie entschied, die strittige Exit-Klausel sei nach den damit zusammenh�ngenden Umst�nden nicht in einem vom Ergebnis ihrer grammatikalischen Auslegung abweichenden Sinn zu verstehen.
Die Beklagte macht schliesslich geltend, die Vorinstanz habe ihre Verrechnungseinrede bundesrechtswidrig abgewiesen. Die Beklagte hatte ihre Verrechnungsforderung damit begr�ndet, die Exit-Klausel sei unmissverst�ndlich zweiseitig f�r den Kaufsfall und f�r den Verkaufsfall formuliert, woraus folge, dass sie sowohl f�r die Emission als auch f�r Verkaufsauftr�ge der Kl�gerin gleichermassen gelte. Entsprechend m�sse sich die Kl�gerin darauf behaften lassen, dass bei Zugrundelegung ihrer Preisberechnungsformel auch die Emissionspreise nach diesem Modell berechnet und somit r�ckwirkend berichtigt werden m�ssten.
4.1 Die Vorinstanz hielt insoweit fest, aus dem Schriftenwechsel zwischen den Parteien gehe klar und unmissverst�ndlich hervor, dass die Parteien in ihren Verhandlungen den von der Kl�gerin bei der Emission zu zahlenden Preis fix festgelegt h�tten. Da die Kl�gerin diesen fix vereinbarten Preis bezahlt habe, sei eine Gegenforderung der Beklagten aus der Emission der Basket Zertifikate nicht ersichtlich und daher auf die Verrechnungseinrede nicht weiter einzugehen.
Die Beklagte r�gt, die Vorinstanz habe damit Art. 1 und 18 OR verletzt. Sie verkenne, dass die offerierten Emissionspreise auf dem Fair Value, dem theoretisch richtigen Preis unter Ber�cksichtigung aller preisbeeinflussenden Faktoren, d.h. auch des Dividendendiskonts, beruhten. Auf diesem Fair Value sei die Marge der Beklagten hinzugerechnet worden. Die so ermittelten "Offer Preise", die immer noch unter 100% gelegen h�tten, seien von der Kl�gerin akzeptiert worden. Insoweit sei der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt nach Art. 64 OG dahingehend zu erg�nzen, dass die Kl�gerin anl�sslich der Emission von einem Dividendendiskont profitiert habe. Wenn nun die Kl�gerin f�r den umgekehrten Fall des R�ckkaufs die markt�bliche Preisberechnungsformel mit Ber�cksichtigung des Dividendenanfalls als nicht vereinbart behaupte, so m�sse sie sich entgegenhalten lassen, dass dies aufgrund der Zweiseitigkeit der Exit-Klausel gleichermassen f�r durch sie get�tigte K�ufe zu gelten habe. Die Argumentation der Vorinstanz, die aus der behaupteten "fix festgelegten Prozentuale" gewissermassen eine "Verwirkung" dieses Berichtigungsrechts ableiten wolle, sei nicht stichhaltig. Die Beklagte habe anl�sslich der aufgrund der markt�blichen Preisberechnung offerierten Emissionspreise gar nicht wissen k�nnen, dass die Kl�gerin eine markt�bliche Preisberechnung wegbedungen haben m�chte. Die Kl�gerin habe es absichtlich unterlassen, ihren Wunsch nach Wegbedingung anzusprechen.
Dieser Argumentation kann nicht gefolgt werden, soweit die entsprechenden Vorbringen der Beklagten in den Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz �berhaupt eine St�tze finden und damit zu h�ren sind. Die Vorinstanz hat nicht ausgeschlossen, dass bei der Berechnung der "fixen" Emissionspreise ein Dividendendiskont ber�cksichtigt worden ist, sondern diese Frage ausdr�cklich offen gelassen. Denn sie hat diesem Umstand keine Bedeutung zugemessen, weil die Emissionspreise in den Termsheets prozentual festgehalten wurden, w�hrend die Preise bei einem R�ckkauf durch die Beklagte bzw. bei einen Verkauf durch dieselbe nach der Emission ("Re-Issue") jeweils zu berechnen waren, wobei der Berechnungsmodus in der Exit-Klausel festgehalten wurde. Diese Beurteilung ist einleuchtend und h�lt vor Bundesrecht stand. Da es somit f�r den Bestand der Verrechnungsforderung keine Rolle spielt, ob bei der Berechnung der Emissionspreise ein Dividendendiskont ber�cksichtigt worden ist oder nicht, er�brigt sich die diesbez�glich beantragte Sachverhaltserg�nzung.
Soweit die Beklagte geltend macht, sie habe bei der Berechnung der Emissionspreise nicht wissen k�nnen, dass die Kl�gerin die markt�bliche Berechnungsweise wegbedungen haben wollte, ber�cksichtigt sie nicht, dass die Vorinstanz in bundesrechtskonformer Weise entschieden hat, die Parteien h�tten die Exit-Klausel im entsprechenden Sinn verstehen m�ssen (vorstehende Erw�gung 3). Wenn die Beklagte in diesem Zusammenhang weiter vorbringt, die Kl�gerin habe es absichtlich unterlassen, die Wegbedingung ausdr�cklich anzusprechen, erweitert sie den im angefochtenen Urteil festgestellten Sachverhalt, ohne eine Ausnahme nach Art. 63 Abs. 2 und Art. 64 OG anzurufen, und ist daher nicht zu h�ren.
Nach dem Ausgef�hrten ist die Berufung abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beklagte kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 156 Abs. 1 und Art. 159 Abs. 2 OG).
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 9'000.-- wird der Beklagten auferlegt.
Die Beklagte hat die Kl�gerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 10'000.-- zu entsch�digen.