Source: http://www.aktivreiseteam.de/agb.html
Timestamp: 2018-03-23 12:37:37
Document Index: 120271674

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 7', '§ 651', '§ 6', '§ 651', '§ 14']

AGB des Aktivreiseteams - Abenteuer erleben auf Klassenfahrt, Firmenausflug, beim Teamtraining oder Familienausflug
Diese AGB egeln die Rechtsbeziehungen zwischen der Firma Aktivreiseteam GbR (nachfolgend immer ART genannt) und dem Vertragspartner/Kunden.
Mit seiner Reiseanmeldung bietet der Vertragspartner der Firma ART den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Grundlage dieses Angebots sind die Reiseausschreibung/ das Angebot und die ergänzenden Informationen des ART für die jeweilige Reise sowie diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Der Kunde hat für alle Vertragsverpflichtungen von Mitreisenden, für die er die Buchung vornimmt, wie für seine eigenen Pflichten einzustehen, sofern er diese Verpflichtung ausdrücklich durch gesonderte Erklärung übernommen hat.
Der Reisevertrag kommt mit der Annahme der Anmeldung/Angebotsbestätigung durch ART zustande. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird ART dem Kunden einen schriftlichen Reisevertrag und den ggf. Reisepreissicherungsschein gemäß § 651 k BGB übermitteln. Durch den Sicherungsschein sind sämtliche Zahlungen des Kunden gesichert.
Mit Zugang der Reisebestätigung und ggf. Aushändigung des Sicherungsscheines gemäß § 651 k BGB sind innerhalb der darauf folgenden 14 Tage 10% Anzahlung zu zahlen. Die Restzahlung auf den Reisepreis ist 12 Tage vor Reiseantritt fällig und zu leisten, wenn fest steht, dass die Reise nicht mehr aus den in § 7 Abs. 2 genannten Gründen (Nichterreichen Mindestteilnehmerzahl) abgesagt werden kann.
Dauert die Reise nicht länger als 24 Stunden, schließt keine Übernachtung ein und beläuft sich der Reisepreis auf nicht mehr als 75,00 €, so kann ART Zahlungen auch ohne Aushändigung eines Sicherungsscheines verlangen.
Nach Vertragsschluss notwendig werdende Änderungen von wesentlichen Reiseleistungen sind nur gestattet, wenn ART diese nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt hat und die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtinhalt/-ablauf der Reise nicht grundlegend ändern oder beeinträchtigen.
Im Hinblick auf die besondere Eigenart vieler angebotener Reisen bleibt die Änderung und Abweichung einzelner Reiseleistungen vom vereinbarten Inhalt des Reisevertrages leider nicht auszuschließen. Höhere Gewalt, Wettereinbrüche, behördliche Willkürmaßnahmen insbesondere ausländischer Behörden, unpassierbare Straßenverhältnisse, Probleme bei Grenzpassagen etc. können zu einer Änderung des vereinbarten Reiseablaufs führen. In diesem Fall werden von ART adäquate Ersatzleistungen angeboten. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Reiseleistungen mangelhaft sind. ART ist verpflichtet den Kunden über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen.
Für Preisänderungen gelten die gesetzlichen Vorschriften, insbesondere des § 651a BGB.
Vor Reisebeginn kann der Kunde jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Entscheidend ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei ART. Der Rücktritt kann formfrei erfolgen. Es wird jedoch aus Beweisgründen dem Kunden Schriftform empfohlen. Tritt der Kunde vom Vertrag zurück, so verliert ART den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann ART jedoch, soweit der Rücktritt nicht von ihm zu vertreten ist, eine angemessene Entschädigung für getätigte Aufwendungen und getroffene Reisevorbereitungen verlangen, wobei sich diese Entschädigung nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von ART ersparten Aufwendungen sowie dessen, was ART durch anderweitige Verwendung der Reiseleistung erwerben kann, bestimmt. ART kann diesen Anspruch nach seiner Wahl konkret oder pauschal berechnen. ART kann eine pauschalierte Entschädigung wie folgt verlangen:
Vermittelt ART einen Charter- oder Linienflug zu der geplanten Reise, sind die Stornogebührensätze der jeweiligen Fluggesellschaft maßgeblich, die dem Kunden auf Wunsch überlassen werden. Der Aufwendungsanspruch kann bis zu 100% des Flugpreises nach Ticketausstellung betragen.
ART empfiehlt den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung.
Bis zum Reisebeginn kann der Kunde verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. ART kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseanforderungen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anforderungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Kunde dem ART als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.
Erfolgt die Kündigung durch den Kunden aufgrund eines vom Kunden zu vertretenden Umstandes (falsche Ausrüstung in Anbetracht der Witterung, Fehleinschätzung seiner Leistungsfähigkeit etc.) behält ART den Anspruch auf den Reisepreis in voller Höhe, muss sich jedoch ersparte Aufwendungen oder Vorteile, die es aus der anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt hat, anrechnen lassen. Eventuelle Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Kunde.
Wird die Reise in Folge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so kann sowohl ART als auch der Kunde den Vertrag kündigen. Bei einer Kündigung aufgrund höherer Gewalt verliert ART den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis, kann jedoch eine Entschädigung in Höhe des Anteils am Gesamtreisepreis verlangen, der denjenigen der bisher erbrachten und bis zur Beendigung noch zu erbringenden Leistungen an den vertraglich insgesamt vorgesehenen Leistungen entspricht. ART ist weiter verpflichtet, die in Folge der Aufhebung des Vertrages notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasste, den Kunden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Kunden zur Last.
ART hat außerdem das Recht vom Reisevertrag zurückzutreten, wenn fällige Zahlungen trotz Mahnung mit Fristsetzung nicht oder verspätet geleistet werden. In diesem Fall steht ART eine angemessene Entschädigung gemäß der Regelungen des § 6 nach der dort genannten zeitlichen Staffelung zu.
Gelten für eine, vom Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung, internationale Übereinkommen oder auf solchen beruhende gesetzliche Vorschriften, die für einen Anspruch auf Schadenersatz bestimmte gesetzliche Voraussetzungen normieren oder Ausschlüsse vorsehen, so kann sich ART gegenüber dem Kunden hierauf berufen.
Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Kunde Abhilfe verlangen, wobei ART die Abhilfe verweigern kann, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. ART kann in der Weise Abhilfe schaffen, dass es eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung erbringt. Auftretende Mängel sind unverzüglich gegenüber ART unter den unten genannten Kontaktdaten bzw. gegenüber der örtlichen Reiseleitung anzuzeigen und dort ist um Abhilfe zu ersuchen. Wird eine Reise in Folge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet ART innerhalb einer vom Kunden gesetzten angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Vertrag formlos kündigen, wobei aus Beweisgründen Schriftform empfohlen wird.
Vertragliche Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Kunde innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber ART geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert war. Ansprüche des Kunden nach §§ 651 c bis 651 f BGB verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise nach den vertraglichen Vereinbarungen enden sollte.
ART informiert den Kunden vor oder spätestens bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft bezüglich sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen. Steht bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft noch nicht fest, so ist ART verpflichtet, dem Kunden diese Gesellschaft zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird. Sobald ART weiß, welche Fluggesellschaft den Flug durchführt, wird sie den Kunden informieren. Gleiches gilt wenn die dem Kunden als ausführende Fluggesellschaft benannte Fluggesellschaft wechselt. Die Liste der Fluggesellschaften, denen das Überfliegen des Luftraums über den Mitgliedsstaaten der EU untersagt ist, ist auf der Internetseite http://ec.europa.eu/transport/air-ban/ einsehbar.
Es wird darauf hingewiesen, dass eine Vielzahl der Angebote von ART sich im Bereich Survival, Outdoor und Aktivsport bewegen und aus diesem Grund ein erhöhtes Verletzungs- und Gefahrenpotential beinhalten. Der Kunde muss hinsichtlich einzelner Inhalte, die ein solches erhöhtes Risiko bergen, selbst entscheiden, ob er an diesen teilnimmt. Die Teilnahme ist freigestellt. Vor Tourbeginn wird eine Aufklärung hinsichtlich der einzelnen Tourbestandteile und Inhalte durchgeführt. Vom Kunden ist eine schriftliche Belehrung zu unterzeichnen.
§ 14 Beschädigung an Ausrüstungsgegenständen,
Erhebung und Verarbeitung der Kundendaten erfolgen nach den gesetzlichen Vorschriften der deutschen Datenschutzbestimmungen. ART und seine Mitarbeiter sind zur Verschwiegenheit hinsichtlich des Datengeheimnisses verpflichtet. Es werden nur solche Daten an Leistungsträger oder sonstige Partner weitergeleitet, die zur Abwicklung der Reise notwendig sind.
Erkennbare Druck- und Rechenfehler berechtigen ART zur Anfechtung des Reisevertrages.
Gesellschafter von ART: Nicole Köppel, Falk Sohr, Ilka Sohr, Torsten Roder
AGB zuletzt bearbeitet am 01.01.2010
Alle Daten zum Reiseveranstalter ART