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Timestamp: 2017-04-28 00:36:11
Document Index: 380072947

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', 'in fine', '§ 9']

Fr 28 Apr 2017 02:36:11 CEST
Masterstudiengang Japan in der Welt: Globale Herausforderungen, kulturelle Perspektiven vom 06. Juli 2011 in der Fassung vom 16. Januar 2013
MA.4	Japan in der Welt: theoretische und methodische Zugänge I: Literatur und Kultur MA.5	Japan in der Welt: theoretische und methodische Zugänge II: Kultur und Ideengeschichte
(1)	Die Japanologie am Fachbereich 09 der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt vertritt in Forschung und Lehre einen kulturwissenschaftlichen Ansatz mit den Schwerpunkten Literatur, Kultur und Ideengeschichte. Im Mittelpunkt von Forschung und Lehre stehen das vormoderne und das moderne/gegenwärtige Japan. Methodisch beruft sich die Frankfurter Japanologie auf ein solides philologisch-literaturwissenschaftliches sowie ein kultur- und ideengeschichtliches Repertoire, das in der Betonung der sprachlichen Komponente die Basis adäquater Japanforschung darstellt. Der Kanon klassischer philologisch-literaturwissenschaftlicher/ideengeschichtlicher Forschung wird um das zeitgemäße Spektrum kulturwissenschaftlicher Thematik erweitert. (2)	Die Ordnung für die Masterstudiengänge des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität vom 21.05.2008 ist in der jeweils gültigen Fassung Bestandteil dieser fachspezifischen Bestimmungen. Diese regeln insbesondere die Ziele und den Aufbau des Studiengangs, die Zulassung zur Masterprüfung und zur Masterarbeit und die Beschreibung der Module im Masterstudiengang „Japan in der Welt: Globale Herausforderungen, kulturelle Perspektiven.“ II. Ziele des Masterstudiengangs und Zweck der Masterprüfung
(1)	Ziel des forschungsorientierten Masterstudiengangs „Japan in der Welt: Globale Herausforderungen, kulturelle Perspektiven“ ist es, die Studierenden zu selbständiger Forschung auf fortgeschrittenem Niveau zu befähigen. Im Mittelpunkt des Masterstudiengangs stehen die Felder Globalisierung in Japan, Kultur- und Identitätsdiskurse, die Frage nach „japanischen Traditionen“, ideologischen Ausrichtungen und Zukunftsmodellen sowie die Frage nach Menschenbildern, ethischen Perspektiven und sozialer Gerechtigkeit. Die genannten Themen werden sowohl im historisch-geistesgeschichtlichen Rahmen behandelt wie sie auch als künstlerisch-literarische Repräsentationen einer zunehmend komplexer werdenden Gegenwart betrachtet werden sollen. (2)	Der Masterstudiengang baut konsekutiv auf den Bachelorstudiengang Japanologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität auf. Er befähigt die Studierenden, die im Bachelorstudiengang erlernten Methoden kritisch zu reflektieren, sich mit theoretischen Konzepten des eigenen Faches auseinanderzusetzen und diese zu allgemein diskutierten Theorien und Forschungsentwicklungen in Beziehung zu setzen. Die Studierenden werden zur Kulturanalyse mit den Methoden der kulturwissenschaftlichen Japanologie und zu wissenschaftlichem Arbeiten angeleitet. Im Masterstudiengang Japanologie findet eine Spezialisierung in den Schwerpunktbereichen japanische Literatur, Kultur- und Ideengeschichte statt. (3)	Der Masterstudiengang vermittelt folgende Kenntnisse: -	differenzierte Kenntnisse japanbezogener wissenschaftlicher Theorien und des aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstands in den kulturwissenschaftlichen und historischen japanologischen Schwerpunktbereichen; -	Kenntnisse der japanischen Literatur, Kultur und Ideengeschichte in Geschichte und Gegenwart; -	Kenntnisse aktueller japanischer Kulturdiskurse in den Bereichen Werteorientierung, Ethik, Religiosität, Menschenbild, Lebens- und Zukunftsentwürfe bis hin zu politischen Debatten der Positionierung Japans in Asien und in der Weltgesellschaft; -	und Fähigkeiten: -	die Fähigkeit, in japanischer Sprache über komplexe wissenschaftliche Inhalte mündlich sowie schriftlich zu kommunizieren; -	die Fähigkeit, Originale der klassischen japanischen Literatur in ihren Tiefenstrukturen zu erfassen. (4)	In die Ausbildung mit einbezogen sind zudem praxisorientierte Erfahrungen durch projektorientiertes Lernen (zum Beispiel wissenschaftliche Projektarbeit, Übersetzung aus dem Japanischen, Organisation eines Themenabends, Erarbeiten eines japanologischen Fachartikels, Praktikum oder Japanaufenthalt). Die Studierenden werden mit dem Studiengegenstand vertraut gemacht, sei es durch das eigenständige Anfertigen von Übersetzungen, Lektüreberichten aktueller Forschungsliteratur und Texten, durch Medienrecherchen, Forschungsfelderkundungen sowie durch die Organisation von wissenschaftlichen und/oder kulturellen Veranstaltungen. (5)	Durch die Masterprüfung, die eine umfangreiche schriftliche Hausarbeit (Masterarbeit) einschließt, werden die Studierenden systematisch auf eine weiterführende wissenschaftliche Tätigkeit vorbereitet. Durch die mit der Masterprüfung verbundenen Prüfungen soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende im Rahmen ihrer oder seiner wissenschaftlichen Ausbildung die Fähigkeit besitzt, tiefergehende wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden und das erworbene Wissen kritisch einzuordnen und zu bewerten. III. Zulassung zum Studium
(1)	Das Studium im Masterstudiengang Japanologie kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.
(2)	Die Zulassung zum Masterstudiengang ist beim Prüfungsausschuss des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main zu beantragen. Die Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang sind: a)	ein erfolgreicher Bachelorabschluss oder ein mindestens gleichwertiger Abschluss im selben oder einem verwandten Studienfach im Umfang von mindestens 180 CP, wobei auf das japanwissenschaftliche Fach mindestens 90 CP entfallen müssen. Über die Gleichwertigkeit entscheidet die akademische Leitung des Studiengangs; Bewerberinnen und Bewerber mit einem Studienabschluss, der weniger als 180 CP bzw. weniger als 90 CP für das japanwissenschaftliche Fach umfasst, können mit der Auflage zugelassen werden, die Differenz der CP im Umfang von bis zu 30 CP nachzuholen; über die genauen Auflagen entscheidet die akademische Leitung des Studiengangs im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Im Zweifelsfall ist der Prüfungsausschuss einzuberufen; b)	ein aussagekräftiges Motivationsschreiben mit Darlegung der fachlichen Interessengebiete im Umfang von maximal 3000 Zeichen. c)	Kenntnisse der japanischen Sprache (vergleichbar mit Stufe 2 des Japanese Language Proficiency Tests) sind im Diploma Supplement oder durch andere anerkannte Tests, wie dem Japanese Language Proficiency Test Stufe 2 oder ähnlichen Zertifikaten, nachzuweisen. d)	da Fachliteratur zu einem großen Teil auf Englisch vorliegt und sich der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften vorbehält, einzelne Lehrveranstaltungen ausschließlich in englischer Sprache anzubieten, werden gute Englischkenntnisse erwartet. Ausreichende Kentnisse der englischen Sprache sind nachzuweisen durch
i) das Abiturzeugnis oder ii) entsprechende Oberstufenzeugnisse, wobei die Benotung nicht schlechter als „ausreichend (4,0)“ bzw. fünf Punkte sein darf, oder iii) Zertifikate über erfolgreich absolvierte Sprachkurse von deutschen und/oder ausländischen Universitäten, wobei mindestens 120 Stunden Unterricht nachzuweisen sind, oder
iv) Fachgutachten bzw. Lektorenprüfungen über Sprachkenntnisse, die durch Auslandsaufenthalte, Universitätssprachkurse oder im Selbststudium erworbene wurden, oder v) Zertifikate über einen anderen vom Prüfungsausschuss des FB 09 als gleichwertig anerkannten Nachweis. (3)	Die akademische Leitung des Studiengangs entscheidet im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses über die vorläufige Zulassung und die Erfüllung der Aufnahmevoraussetzungen; im Zweifelsfall ist der Prüfungsausschuss einzuberufen. Die akademische Leitung des Studiengangs hält die Gründe für die Entscheidung über den Zulassungsantrag sowie ggfs. die Art der Auflagen in einem schriftlichen Protokoll fest. Die Erfüllung der Auflagen muss spätestens ein Jahr nach Zulassung zum Masterstudiengang nachgewiesen werden. Werden die Auflagen nicht innerhalb dieser Frist erfüllt, ist die vorläufige Zulassung zum Masterstudiengang zu widerrufen. IV. Auslandsaufenthalte (1)	Den Studierenden wird nachdrücklich empfohlen, vor Beginn oder im Verlauf des Studiums einen Studienaufenthalt von zwei Semestern an einer japanischen Hochschule zu verbringen. Der Studienaufenthalt bildet aber keine Voraussetzung des Studienabschlusses. (2)	Vor einem Auslandsaufenthalt wird dringend empfohlen, die Anrechenbarkeit von im Ausland geplanten Studien- und Prüfungsleistungen mit der akademischen Leitung zu klären. V. Lehr- und Lernformen Ergänzend zu den in der Rahmenordnung aufgeführten Lehr- und Lernformen sind vorgesehen: (Pol) sind Projektarbeiten, also Lernformen ohne Kontaktzeit, die inner- oder außerhalb der Universität zu erbringen sind. Sie beinhalten die selbständige Erarbeitung von Themenfeldern und die Durchführung von empirischen Untersuchungen, die Aufbereitung und Analyse von Datenmaterial, teils auch als Teamarbeit in Kleingruppen oder in Verbindung mit E-learning-Projekten. VI. Umfang der Masterprüfung im Masterstudiengang Japanologie
(1)	Die Masterprüfung im Masterstudiengang Japanologie setzt sich zusammen aus: a)	den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen nach Maßgabe des Anhangs 1 und b)	der Masterarbeit gemäß VIII. (2)	Die Wählbarkeit einzelner Wahlpflichtmodule kann bei fehlender Kapazität durch Beschluss des Fachbereichsrates eingeschränkt werden. Die Einschränkung wird den Studierenden rechtzeitig im kommentierten Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben. VII. Hausarbeiten (1)	Die Hausarbeiten sollen einen Umfang von 10.000 Wörtern bzw. 30 Seiten nicht überschreiten. (2)	Der Bearbeitungszeitraum für eine Hausarbeit beträgt, soweit in Anhang 1 keine Regelung getroffen ist, mindestens 5 Wochen. Im Übrigen bleibt § 22 Abs. 6 der Ordnung für die Masterstudiengänge des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften unberührt. VIII. Masterarbeit
(1)	Die Masterarbeit ist Teil des Master-Prüfungsmoduls und wird als Abschlussarbeit (Thesis) von dem oder der Studierenden angefertigt. Die Masterarbeit wird innerhalb eines Semesters, bevorzugt im Sommersemester, angefertigt und ergibt eine Leistung von 26 CP. (2)	Die Zulassung zur Masterarbeit kann beantragen, wer die erfolgreiche Absolvierung der Pflichtmodule MA1 bis MA9 (insgesamt 90 CP) nachweist. IX. Bewertung der Prüfungsleistungen (1)	Für die Masterprüfung muss jeweils eine Gesamtnote gebildet werden. Diese errechnet sich aus den Noten der Modulprüfungen und des Mastermoduls. Aus diesen Noten wird unter Berücksichtigung der zugehörigen CP die Gesamtnote als gewichtetes Mittel berechnet, wobei die Note des Mastermoduls zweifach gewertet wird. (2)	Das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“ wird erteilt, wenn sämtliche Prüfungsleistungen mit „sehr gut“ (1,0) bewertet sind. X. Besondere Regelungen für Absolventen des Bachelorstudiengangs Japanologie an der Philipps-Universität Marburg
(1)	Die Regelstudienzeit für Absolventen des Bachelorstudiengangs Japanologie an der Philipps-Universität Marburg beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen und der Masterarbeit zwei Semester. Es sind insgesamt 60 CP zu erbringen. (2)	Es sind folgende Module zu absolvieren: a) MA1 Japan in der Welt: historische und kulturelle Perspektiven I: Literatur und Kultur (9 CP) b) MA2 Japan in der Welt: historische und kulturelle Perspektiven II: Kultur und Ideengeschichte (9 CP) c) MA3 Forschungs-/Projektseminar (12 CP) d) MA10 Mastermodul (30 CP) XI. In-Kraft-Treten und Übergangsbestimmungen
(1) Diese fachspezifischen Bestimmungen treten nach ihrer Veröffentlichung im UniReport Satzungen und Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main mit Wirkung zum Beginn des Wintersemester 2013/14 in Kraft. (2) Die fachspezifischen Bestimmungen des Masterstudiengangs Japanologie: Literatur und Ideenwelten“ vom 22.04.2009 sind am 29.09.2011 außer Kraft getreten. Studierende, die ihr Studium im Masterstudiengang „Japanologie: Literatur und Ideenwelten“ vor dem Wintersemester 2011/2012 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität begonnen haben, können das Studium fortsetzen. Sie müssen die Masterprüfung in diesem Studiengang bis spätestens zum 30.09.2014 abgelegt haben. Falls zu besuchende Lehrveranstaltungen und zu erbringende Nachweise und Leistungen nicht mehr angeboten werden, können sie ggf. durch von der akademischen Leitung des Studiengangs festgelegte äquivalente Lehrveranstaltungen, Nachweise und Leistungen aktueller Studiengänge der Japanologie erbracht werden. Die Vergabe von CP für besuchte Lehrveranstaltungen und erbrachte Nachweise und Leistungen folgt dabei weiterhin den fachspezifischen Bestimmungen vom 22.04.2009. (3) Für Studierende des Masterstudiengangs Japanologie: Literatur und Ideenwelten nach den fachspezifischen Bestimmungen vom 22.04.2009 ist ein Wechsel in den aktuellen Masterstudiengang nicht möglich. Anhang 1: Modulbeschreibungen
Ü	Übung HS	Hauptseminar KO	Kolloquium POL	Projektorientiertes Lernen LN	Leistungsnachweis TN	Teilnahmenachweis ModAP	Modulabschlussprüfung MA1 Japan in der Welt: historische und kulturelle Perspektiven I: Literatur und Kultur
Art und Verwendbarkeit Pflichtmodul im MA-Studiengang Japanologie.
9 CP, 3 SWS
Ü MA1.2 (4 CP, 15h), TN nach § 9 WS
(1. Fach-semester) HS
MA1.1 Japan in der Welt: Kultur- und Identitäts-diskurse I
Teilprüfung: Hausarbeit
MA1.2 Theorien & Texte: Kultur- und Identitäts-diskurse I
ggf. Teilprüfung: Übersetzung in MA1.2, wenn diese nicht in MA2.2 angefertigt wird
SWS insgesamt 3
CPs insgesamt: 9
Das Modul MA1 führt in den literaturwissenschaftlichen Schwerpunkt des Masterstudiengangs ein und stellt Kultur- und Identitätsdiskurse in den Mittelpunkt. Aus kultureller und historischer Perspektive setzen die Studierenden das Instrumentarium japanologischen Arbeitens bei der Aufarbeitung des Forschungsstandes zum Thema ein und reflektieren diesen kritisch. Die Teilnehmenden bearbeiten auf der Grundlage moderner und historischer japanischsprachiger und westlicher Quellen allgemeine und spezielle Fragen, wie zum Beispiel die nach „japanischen Traditionen“, historischen Identitätsdiskursen, oder nach Berührungspunkten der Kulturen. Ziel ist das Erfassen der historisch-geistesgeschichtlichen und sozio-kulturellen Bedingtheit von Selbstverortungsdiskursen bzw. Verortungen Japans in der Welt unter Berücksichtigung des aktuellen japanwissenschaftlichen Forschungs- und Diskussionsstandes. In der ergänzenden Übung MA 1.2 bearbeiten die Studierenden originalsprachige Grundlagentexte zu Kultur- und Identitätsdiskursen. Lernziele sind die Erweiterung des fachwissenschaftlichen und thematischen Vokabulars sowie die Verbesserung der Lese- und Analysefähigkeiten japanischsprachiger Texte. Die Übung kann wöchentlich (1SWS) oder 14tägig oder als Blockseminar durchgeführt werden. Abschlussprüfung
Die Modulabschlussprüfung setzt sich aus einer Hausarbeit im Umfang von max. 20 Seiten und ggf. einer fachwissenschaftlich kommentierten Übersetzung im Umfang von je nach Schweregrad bis zu 5000 Zeichen in der Originalsprache (entspricht circa 2-3 Doppelseiten) zusammen. Die Übersetzung wird in MA 1.2 oder MA 2.2 angefertigt. Der zu übersetzende Text entstammt dem Themenbereich des Hauptseminars und ergänzt die Hausarbeit. Die Studierenden entscheiden nach persönlicher Schwerpunktsetzung, ob die Übersetzung in MA 1.2 oder MA 2.2 angefertigt wird. MA2 Japan in der Welt: historische und kulturelle Perspektiven II: Kultur und Ideengeschichte
9 CP, 3SWS
HS MA2.1 (5 CP, 2SWS), TN nach § 9 Ü MA2.2 (4 CP, 15h), TN nach § 9 WS
MA2.1 Japan in der Welt: Kultur- und Identitäts-diskurse II 2
Teilprüfung Hausarbeit 5
MA2.2 Theorien & Texte: Kultur- und Identitäts-diskurse II
ggf. Teilprüfung: Übersetzung in MA2.2, wenn diese nicht in MA1.2 angefertigt wird
Das Modul MA2 führt in den ideengeschichtlichen Schwerpunkt des Masterstudiengangs ein und stellt Kultur- und Identitätsdiskurse in den Mittelpunkt. Aus kultureller und historischer Perspektive setzen die Studierenden das Instrumentarium japanologischen Arbeitens bei der Aufarbeitung des Forschungsstandes zum Thema ein und reflektieren diesen kritisch. Die Teilnehmenden bearbeiten auf der Grundlage moderner und historischer japanischsprachiger und westlicher Quellen allgemeine und spezielle Fragen, wie zum Beispiel die nach „japanischen Traditionen“, historischen Identitätsdiskursen, oder nach Berührungspunkten der Kulturen. Ziel ist das Erfassen der historisch-geistesgeschichtlichen und sozio-kulturellen Bedingtheit von Selbstverortungsdiskursen bzw. Verortungen Japans in der Welt unter Berücksichtigung des aktuellen japanwissenschaftlichen Forschungs- und Diskussionsstandes.
In der ergänzenden Übung MA2.2 bearbeiten die Studierenden originalsprachige Grundlagentexte zu Kultur- und Identitätsdiskursen. Lernziele sind die Erweiterung des fachwissenschaftlichen und thematischen Vokabulars sowie die Verbesserung der Lese- und Analysefähigkeiten japanischsprachiger Texte. Die Übung kann wöchentlich (1SWS) oder 14tägig oder als Blockseminar durchgeführt werden. Abschlussprüfung
Die Modulabschlussprüfung setzt sich aus einer Hausarbeit im Umfang von max. 20 Seiten und ggf. einer fachwissenschaftlich kommentierten Übersetzung im Umfang von je nach Schweregrad bis zu 5000 Zeichen in der Originalsprache (entspricht circa 2-3 Doppelseiten) zusammen. Der zu übersetzende Text entstammt dem Themenbereich des Hauptseminars und ergänzt die Hausarbeit. Die Studierenden entscheiden nach persönlicher Schwerpunktsetzung, ob die Übersetzung in MA 1.2 oder MA 2.2 angefertigt wird. MA3 Forschungs-/Projektseminar I
12 CP, 2SWS
Ü MA3.1 (4 CP, 15h), TN nach § 9 Ü MA3.2 (4 CP, 15h), TN nach § 9 Ü MA3.3 (4 CP, - SWS) WS (1. Fach-semester) Ü
MA3.1 Forschungs-/ Projektseminar 15h
LN (Projektpräsentation und Ausarbeitung)
MA3.2 Forschungs-/ Projektseminar 15h
(Projektpräsentation und Ausarbeitung)
MA3.3 Forschungs-/ Projektseminar -
(Test eBungo)
SWS insgesamt 30h
CPs insgesamt: 12
Das Modul MA3 stellt den wissenschaftspraktischen Aspekt des Masterstudiengangs dar. Ziel ist die selbständige Erweiterung und Vertiefung der in MA1 und MA2 erworbenen ideengeschichtlichen, kultur- und literaturwissenschaftlichen Kenntnisse unter Anwendung des japanologischen Instrumentariums. Das Modul bereitet die Studierenden unter Anleitung auf die Ausarbeitung individueller Lehrforschungsprojekte vor. Diese werden am Ende des Moduls innerhalb eines von den Teilnehmenden gemeinsam organisierten, öffentlichen Themenabends präsentiert. Ziel ist die Förderung gemeinsamer Projektarbeit und die Einübung von Präsentationsformen im universitären und außeruniversitären Kontext. MA3.3 dient der selbständigen Einarbeitung der Studierenden in das bis 1945 gebräuchliche Standardjapanisch. Hierfür wird das eLearning Modul eBungo genutzt, welches die Regeln des Standardjapanischen systematisch präsentiert und in kurzen Tests abprüft. Die Veranstaltungen MA3.1 und MA3.2 können in einer/mehreren Blockveranstaltung/en oder in wöchentlichen (1SWS) oder 14tägigen (2SWS) Sitzungen erfolgen. Die Veranstaltungen MA3.1 und MA3.2 schließen mit der Präsentation des Lehrforschungsprojektes und einer anschließenden fachwissenschaftlichen Ausarbeitung im Umfang von max. 5 Seiten pro Teilnehmer/in. MA3.3 schließt mit dem Nachweis über das Bestehen des Abschlusstests in eBungo (Leistungsnachweise). Abschlussprüfung
10 CP, 3 SWS
Ü MA4.2 (4CP, 15h), TN nach § 9 SS (2. Fach-semester) HS
MA4.1 Japan in der Welt: theoretische und methodische Zugänge I
MA4.2 Theorien & Texte: theoretische und methodische Zugänge I 15h
TN ggf. Teilprüfung: Übersetzung in MA4.2, wenn diese nicht in MA5.2 angefertigt wird
CPs insgesamt: 10
Das Modul MA4 baut auf den historischen und kulturellen Grundlagen der Module MA1 und MA2 auf und erweitert diese um theoretische und methodische Zugänge. Die Studierenden arbeiten sich in neuere literatur- und kulturwissenschaftliche Interpretationsmethoden ein. Sie verknüpfen Grundlagenwissen und methodisches Handwerkszeug und erlangen die Fähigkeit zur eigenständigen Forschungstätigkeit, die sie in ihren Lehrforschungsprojekten und auch in der Masterarbeit umsetzen. Erfolgreiche Absolventen erwerben methodische Zugänge zu Themenfeldern wie zum Beispiel Globalisierung in Japan, Kultur- und Identitätsdiskurse, ideologische Ausrichtungen und Zukunftsmodelle, Menschenbilder, ethische Perspektiven und soziale Gerechtigkeit. In der ergänzenden Übung MA4.2 bearbeiten die Studierenden originalsprachige und westlichsprachige theoretische und methodische Grundlagentexte. Lernziele sind die Vertiefung des fachwissenschaftlichen und thematischen Vokabulars sowie die Verbesserung der Lese- und Analysefähigkeiten japanischsprachiger Texte sowie die Einübung theoretischer und methodischer Herangehensweisen an japanwissenschaftliche Themen. Die Übung kann wöchentlich (1SWS) oder 14tägig oder als Blockseminar durchgeführt werden. Abschlussprüfung
10 CP, 3SWS
HS MA5.1 (6 CP, 2 SWS), TN nach § 9 Ü MA5.2 (4 CP, 15h), TN nach § 9 SS (2. Fach-semester) HS
MA5.1 Japan in der Welt: theoretische und methodische Zugänge II 2
Teilprüfung Hausarbeit 6
MA5.2 Theorien & Texte: theoretische und methodische Zugänge II
ggf. Teilprüfung: Übersetzung in MA5.2, wenn diese nicht in MA4.2 angefertigt wird
In der ergänzenden Übung MA5.2 bearbeiten die Studierenden originalsprachige und westlichsprachige theoretische und methodische Grundlagentexte. Lernziele sind die Vertiefung des fachwissenschaftlichen und thematischen Vokabulars sowie die Verbesserung der Lese- und Analysefähigkeiten japanischsprachiger Texte sowie die Einübung theoretischer und methodischer Herangehensweisen an japanwissenschaftliche Themen. Die Übung kann wöchentlich (1SWS) oder 14tägig oder als Blockseminar durchgeführt werden. Abschlussprüfung
10 CP, 2SWS
Ü MA6.1 (5 CP, 15h), TN nach § 9 Ü MA6.2 (5 CP, 15h), TN nach § 9 SS (2. Fach-semester) Ü
MA6.1 Forschungs-/Projektseminar II
LN (Präsentation und Projektskizze)
MA6.2 Forschungs-/Projektseminar II
(Präsentation und Projektskizze)
Ziel ist das Einüben des wissenschaftlichen Dialogs sowie die Fähigkeit zur systematischen Durchdringung eines Stoffs und die konzise, geordnete und sprachlich, mündlich wie schriftlich, gewandte Ausarbeitung. Die Veranstaltungen können in Form von wöchentlichen (1SWS) oder 14tägigen Übungen oder als Blockseminar angeboten werden. Das Modul endet mit je einer Präsentation und schriftlichen Ausarbeitung einer Projektskizze im Umfang von max. 5 Seiten in MA6.1 und MA6.2 (Leistungsnachweise). Abschlussprüfung
Nachweis über das erfolgreiche Bestehen von MA1.1, MA2.1, MA4.1 und MA5.1 Art und Verwendbarkeit Pflichtmodul im MA-Studiengang Japanologie.
10 CP, 2 SWS
WS (3. Fach-semester) HS
MA7.1 Japan in der Welt: aktuelle Herausforderungen I
Hausarbeit oder Übersetzung
SWS insgesamt 2
TN für die Lehrveranstaltung MA7.1 und Bestehen der Modulprüfung.
Modul MA7 knüpft an die Vorarbeiten zu kultur- und literaturwissenschaftlichen Themen aus MA1.1 und die Überlegungen zu theoretischen und methodischen Zugängen aus MA4.1 an und vereint diese inhaltlichen und wissenschaftlichen Reflexionen in einem Seminar, das sich intensiv einzelnen ausgewählten Aspekten des Masterprogramms zuwendet. So werden etwa Autoren der gegenwärtigen/der zeitgenössischen japanischen Literatur gelesen, wobei die Texte neben ihrer ästhetischen Dimension als literarische Zeitdiagnostik zu verstehen sind; Themen können literarische Zukunftsvisionen, Utopien/Dystopien, Kommentare zur Arbeitskultur, zum Leben Jugendlicher, zur Umweltproblematik sein, ebenso wie klassische zeitgeschichtliche Themen (Atombombenliteratur, Nachkriegsliteratur) und Literaturen von Minderheiten behandelt werden. Die Textanalysen können sich auch auf Beiträge der intellektuellen Szene bzw. des japanischen Kulturdiskurses beziehen und dann z.B. Felder wie Identität, interkulturelle Beziehungen, politisches Engagement oder weltanschauliche Orientierungen berühren. Ziel ist eine wissenschaftlichen Ansprüchen auf höherem Niveau genügende, sprachlich, stilistisch und inhaltlich ausgereifte wissenschaftliche Hausarbeit oder eine annotierte Übersetzung in publikationsreifer Form. Abschlussprüfung
HS MA8.1 (10 CP, 2 SWS), TN nach § 9 WS
(3. Fach-semester) HS
MA8.1 Japan in der Welt: aktuelle Heraus-forderungen II
Prüfung: Hausarbeit oder Übersetzung
TN für die Lehrveranstaltung MA8.1 und Bestehen der Modulprüfung.
Ziel ist eine wissenschaftlichen Ansprüchen genügende, semantisch, stilistisch und syntaktisch adäquate annotierte Übersetzung in publikationsreifer Form bzw. wissenschaftliche Hausarbeit. Abschlussprüfung
10 CP, - SWS
Kontaktzeit (Unterrichtsstunden) ---
WS (3. Fach-semester) POL
(Arbeitsplan)
SWS insgesamt -
Im Selbststudium arbeiten die Studierenden einen Arbeitsplan für die Masterarbeit aus. Dieser soll einen Zeitplan, eine Gliederung sowie eine annotierte Bibliographie enthalten. Soweit thematisch für die Masterarbeit relevant, können die Studierenden im Rahmen des Moduls MA9 auch die Teilnahme an den Arbeitskreisen der Japanologie Frankfurt, an Workshops sowie an japanologischen Fachtagungen oder auch Archiv- und Bibliotheksrecherchen einbringen. Das Modul schließt mit der Ausarbeitung eines Arbeitsplans im Umfang von max. 10 Seiten. Abschlussprüfung
TN MA1-MA9 (90 CP) und Absprache mit der Betreuerin / dem Betreuer der MA-Abschlussarbeit.
30 CP, 2 SWS
KO MA9.1 (3 CP, 2 SWS), TN nach § 9 oder
KO MA9.2 (3 CP, 2 SWS), TN nach § 9 SS (4. Fach-semester)
MA10.1 MA-Kolloquium ODER 2
LN (Präsentation und Verfassen eines Exposés der MA-Arbeit)
MA10.2 MA-Kolloquium
MA-Arbeit (60-100 Seiten)
SWS insgesamt X
CPs insgesamt: XX
Ziel des Kolloquiums ist die Fähigkeit, das für die Masterarbeit relevante Material zu erschließen und zu präsentieren. Das MA-Kolloquium bereitet mit wissenschaftlichen Gesprächen auf die Abschlussarbeit vor. Entsprechend der Zielsetzung präsentieren die Studierenden im Kolloquium ihren in MA9 entwickelten Arbeitsplan und leisten Themenpräsentationen und Berichte über den Forschungsstand. Aufbauend auf diesen Ergebnissen dient das Modul MA10 der thematischen Vertiefung und Vorbereitung der MA-Arbeit. Die Teilnehmenden diskutieren Probleme und Lösungswege im Hinblick auf ihre Arbeitsvorhaben. Abschlussprüfung
SWS/h
Japan in der Welt:
historische und kulturelle Perspektiven I: Literatur und Kultur HS
MA1.1 Japan in der Welt: Kultur- und Identitätsdiskurse I
MA1.2 Theorien & Texte: Kultur- und Identitätsdiskurse I
Japan in der Welt: historische und kulturelle Perspektiven II: Kultur und Ideengeschichte
MA2.1 Japan in der Welt: Kultur- und Identitätsdiskurse II
MA2.2 Theorien & Texte: Kultur- und Identitätsdiskurse II
Forschungs-/ Projektseminar I
MA3.1 Forschungs-/Projektseminar
MA3.2 Forschungs-/Projektseminar 15h
MA3.3 eBungo (Forschungs-/Projektseminar)
Japan in der Welt: theoretische und methodische Zugänge I: Literatur und Kultur HS
Ü MA4.2 Theorien & Texte: theoretische und methodische Zugänge I
theoretische und methodische Zugänge II: Kultur und Ideengeschichte
MA5.1 Japan in der Welt: theoretische und methodische Zugänge II
Ü MA5.2 Theorien & Texte: theoretische und methodische Zugänge II
Forschungs-/
MA6.1 Forschungs-/
Japan in der Welt: aktuelle Herausforderungen I
Japan in der Welt: aktuelle Herausforderungen II
MA8.1 Japan in der Welt: aktuelle Herausforderungen II
Forschungs-/ Projektseminar III
MA9 Forschungs-/ Projektseminar
MA10.1 Master-Kolloquium I 2
Diploma Supplement This Diploma Supplement model was developed by the European Commission, Council of Europe and UNESCO/CEPES. The purpose of the supplement is to provide sufficient independent data to improve the international ‘transparency’ and fair academic and professional recognition of qualifications (diplomas, degrees, certificates etc.). It is designed to provide a description of the nature, level, context, content and status of the studies that were pursued and successfully completed by the individual named on the original qualification to which this supplement is appended. It should be free from any value judgements, equivalence statements or suggestions about recognition. Information in all eight sections should be provided. Where information is not provided, an explanation should give the reason why. Diploma Supplement Diese Diploma Supplement-Vorlage wurde von der Europäischen Kommission, dem Europarat und UNESCO/CEPES entwickelt. Das Diploma Supplement soll hinreichende Daten zur Verfügung stellen, die die internationale Transparenz und angemessene akademische und berufliche Anerkennung von Qualifikationen (Urkunden, Zeugnisse, Abschlüsse, Zertifikate, etc.) verbessern. Das Diploma Supplement beschreibt Eigenschaften, Stufe, Zusammenhang, Inhalte sowie Art des Abschlusses des Studiums, das von der in der Originalurkunde bezeichneten Person erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Originalurkunde muss diesem Diploma Supplement beigefügt werden. Das Diploma Supplement sollte frei sein von jeglichen Werturteilen, Äquivalenzaussagen oder Empfehlungen zur Anerkennung. Es sollte Angaben in allen acht Abschnitten enthalten. Wenn keine Angaben gemacht werden, sollte dies durch eine Begründung erläutert werden. 1. Holder of the Qualification / Angaben zur Inhaberin/zum Inhaber der Qualifikation
1.1 Name/Familienname	- First Name/Vorname Mustermann	- Max 1.2 Date, Place, Country of Birth / Geburtsdatum, Geburtsort, Geburtsland 1965-01-01, Musterstadt, Germany / 01.01.1965 in Musterstadt, Deutschland 1.3 Student ID Number / Matrikelnummer 1234567 2. Qualification / Angaben zur Qualifikation
2.1 Name of Qualification (full, abbreviated)/ Bezeichnung der Qualification (ausgeschrieben, abgekürzt)
Master of Arts (M.A.) 2.2 Main Field of Study / Hauptstudienfach Japanologie in der Welt: Globale Herausforderung, kulturelle Perspektiven
2.3 Institution Awarding the Qualification / Name der Einrichtung, die die Qualifikation verliehen hat Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Status (Type / Control) / Status (Typ / Trägerschaft) University, State Institution / Universität, staatlich Institution Administering Studies / ausgebender Fachbereich Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften 2.4 Language of Instructions/Examinations / Unterrichts- und Prüfungssprache German/Deutsch 3. Level of Qualification / Angaben zum Niveau der Qualifikation 3.1 Level / Niveau second degree / zweiter berufsqualifizierender Abschluss
3.2 Official Length of Programme/Regelstudienzeit 2 years, 120 ECTS-credits / 2 Jahre (4 Semester), 120 Credit Points (ECTS) 3.3 Access Requirements/Zulassungsvoraussetzung General Higher Education Entrance Qualification (HEEQ) for Details see 8.4/befähigt zur Aufnahme von weiterqualifizierenden Studiengängen 4. Contants and Results gained / Angaben zu Studieninhalten und -erfolg 4.1 Mode of Study / Form des Studiums
Full or part-time study/Vollzeit- oder Teilzeitstudium 4.2 Programme Requirements and Qualification Profile of the Graduate/ Studieninhalte und Qualifikationsziele
The program provides lectures, exercises, lab work, and seminars complemented by intensive work at home and re-search in the framework of the bachelor thesis. The scheduled instructions contain a full course in ... The breadth of ...
4.3 Programme Details/Angaben zum Studium
see “Transcript of Records” attached/siehe beigefügtes Transcript of Records
4.4 Grading Scheme/ Notensystem und Hinweise zur Vergabe von Noten Grade
very good 1,3 - 1,5
good 1,6 - 2,5
satisfactory 2,6 - 3,5
sufficient 3,6 - 4,0
nicht ausreichend / fail > 4,1
Zur differenzierten Bewertung der Prüfungsleistungen können einzelne Noten um 0,3 auf Zwischenwerte angehoben oder abgesenkt werden; die Noten 0,7, 4,3, 4,7 und 5,3 sind dabei ausgeschlossen. Wird die Prüfungsleistung von zwei Prüfen-den bewertet, errechnet sich die Note der Prüfungsleistung aus dem Durchschnitt der beiden Noten. Bei der Bildung der Note für die Modulprüfungen wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. ECTS-Notenschema Gesamtnoten
Gesamtzahl innerhalb der Referenzgruppe
Prozentzahl der Absolventen innerhalb der Referenzgruppe
über 1,5 bis 2,5 (gut)
* The comparison group for the determination of both the percentage distribution of the graduates and their relative ECTS grades consists of the graduates of the last three years before graduation.
* Maßgeblicher Berücksichtigungszeitraum für die Bestimmung der ECTS-Note sind die dem Ausstellungszeitpunkt vorangegangenen drei Studienjahre. Solange diese Vergleichsdaten noch nicht vorliegen, wird keine ECTS-Note angegeben. 4.5 Overall Classification / Gesamtnote
«GesNoteTxt_E» ( «GesNote» ) Based on the weighted (according to credits) average of grades received during the study programme and the final thesis (examinations 165 ECTS, thesis incl. Project Planning 15 ECTS --- for details see Transcript of Records attached)
Basierend auf den gewichteten Noten, wie sie während des Studiums und der Abschlussarbeit erworben wurden, errechnet sich die Gesamtnote wie folgt: 5. FUNCTION OF THE QUALIFICATION/Angaben zum Status der Qualifikation 5.1 Access to Further Study/Zugang zu weiterführenden Studien
Qualifies for application to admission to …. in …, …. or …
Der Abschluss befähigt zur Aufnahme eines weiteren qualifizierenden Abschlusses mit dem Abschlussziel … in …, … oder …
5.2 Professional Status/Beruflicher Status
This degree entitles its holder to the legally protected professional title of a „Master of Art” (M.A.) and to exercise professional work in the field of ... 6. Additional Information/Zusätzliche Informationen 6.1 Additional Information/Weitere Angaben see Appendix (provided by graduate) 6.2 Further Information Sources/Informationsquellen für ergänzende Angaben On the Institution http://www.physik.uni-frankfurt.de, http://www.uni-frankfurt.de/studium/ssc On the Program http://www.physik.uni-frankfurt.de/mpcs
7. CERTIFICATION/Zertifizierung
This Diploma Supplement refers to the following original documents:/ Dieses Diploma Supplement nimmt Bezug auf folgende original Dokumente: Bachelor Diploma issued / Bachelor Urkunde vom Certificate of Examination issued /Bachelorzeugnis vom Transcript of Records issued / Transcript of Records vom Certification Date:/Datum der Zertifizierung
8. National Higher Education System /Angaben zum nationalen Hochschulsystem The information on the national higher education system on the following pages provides a context for the qualification and the type of higher education that awarded it. Die Informationen über das nationale Hochschulsystem auf den folgenden Seiten geben Auskunft über den Grad der Qualifikation und den Typ der Institution, die sie vergeben hat. 8. INFORMATION ON THE GERMAN HIGHER EDUCATION SYSTEM 8. INFORMATIONEN ZUM HOCHSCHULSYSTEM IN DEUTSCHLAND 8.1 Types of Institutions and Institutional Status
Higher education (HE) studies in Germany are offered at three types of Higher Education Institutions (HEI). - Universitäten (Universities) including various specialized institutions, offer the whole range of academic disciplines. In the German tradition, universities focus in particular on basic research so that advanced stages of study have mainly theoretical orientation and research-oriented components. - Fachhochschulen (Universities of Applied Sciences) concentrate their study programmes in engineering and other technical disciplines, business-related studies, social work, and design areas. The common mission of applied research and development implies a distinct application-oriented focus and professional character of studies, which include integrated and supervised work assignments in industry, enterprises or other relevant institutions. - Kunst- und Musikhochschulen (Universities of Art/Music) offer studies for artistic careers in fine arts, performing arts and music; in such fields as directing, production, writing in theatre, film, and other media; and in a variety of design areas, architecture, media and communication. Higher Education Institutions are either state or state-recognized institutions. In their operations, including the organization of studies and the designation and award of degrees, they are both subject to higher education legislation. 8.1 Die unterschiedlichen Hochschulen und ihr institutioneller Status
Die Hochschulausbildung wird in Deutschland von drei Arten von Hochschulen angeboten. - Universitäten, einschließlich verschiedener spezialisierter Institutio-nen, bieten das gesamte Spektrum akademischer Disziplinen an. Traditionell liegt der Schwerpunkt an deutschen Universitäten besonders auf der Grundlagenforschung, so dass das fortgeschrittene Studium vor allem theoretisch ausgerichtet und forschungsorientiert ist.
- Fachhochschulen konzentrieren ihre Studienangebote auf ingenieur-wissenschaftliche und technische Fächer, wirtschaftswissenschaftliche Fächer, Sozialarbeit und Design. Der Auftrag von angewandter Forschung und Entwicklung impliziert einen klaren praxisorientierten Ansatz und eine berufsbezogene Ausrichtung des Studiums, was häufig integrierte und begleitete Praktika in Industrie, Unternehmen oder anderen einschlägigen Einrichtungen einschließt. - Kunst- und Musikhochschulen bieten Studiengänge für künstlerische Tätigkeiten an, in Bildender Kunst, Schauspiel und Musik, in den Bereichen Regie, Produktion und Drehbuch für Theater, Film und andere Medien sowie in den Bereichen Design, Architektur, Medien und Kommunikation. Hochschulen sind entweder staatliche oder staatlich anerkannte Institutionen. Sowohl in ihrem Handeln einschließlich der Planung von Studiengängen als auch in der Festsetzung und Zuerkennung von Studienabschlüssen unterliegen sie der Hochschulgesetzgebung. 8.2 Types of Programmes and Degrees Awarded Studies in all three types of institutions have traditionally been offered in integrated "long" (one-tier) programmes leading to Diplom- or Magister Artium degrees or completed by a Staatsprüfung (State Examination). Within the framework of the Bologna-Process one-tier study programmes are successively being replaced by a two-tier study system. Since 1998, a scheme of first- and second-level degree programmes (Bachelor and Master) was introduced to be offered parallel to or instead of integrated "long" programmes. These programmes are designed to provide enlarged variety and flexibility to students in planning and pursuing educational objectives, they also enhance international compatibility of studies.
For details cf. Sec. 8.4.1, 8.4.2, and 8.4.3 respectively. Table 1 provides a synoptic summary. 8.2	Studiengänge und -abschlüsse In allen drei Hochschultypen wurden die Studiengänge traditionell als integrierte „lange“ (einstufige) Studiengänge angeboten, die entweder zum Diplom oder zum Magister Artium führen oder mit einer Staatsprüfung abschließen. Im Rahmen des Bologna-Prozesses wird das einstufige Studiensystem sukzessive durch ein zweistufiges ersetzt. Seit 1998 besteht die Möglichkeit, parallel zu oder anstelle von traditionellen Studiengängen gestufte Studiengänge (Bachelor und Master) anzubieten. Dies soll den Studierenden mehr Wahlmöglichkeiten und Flexibilität beim Planen und Verfolgen ihrer Lernziele bieten, sowie Studiengänge international kompatibler machen. Einzelheiten s. Abschnitte 8.4.1, 8.4.2 bzw. 8.4.3. Tab. 1 gibt eine zusammenfassende Übersicht. 8.3 Approval/Accreditation of Programmes and Degrees To ensure quality and comparability of qualifications, the organization of studies and general degree requirements have to conform to principles and regulations established by the Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany (KMK). In 1999, a system of accreditation for programmes of study has become operational under the control of an Accreditation Council at national level. All new programmes have to be accredited under this scheme; after a successful accreditation they receive the quality-label of the Accreditation Council. 8.3	Anerkennung/Akkreditierung von Studiengängen und Abschlüssen Um die Qualität und die Vergleichbarkeit von Qualifikationen sicher zu stellen, müssen sich sowohl die Organisation und Struktur von Studiengängen als auch die grundsätzlichen Anforderungen an Studienabschlüsse an den Prinzipien und Regelungen der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) orientieren. Seit 1999 existiert ein bundesweites Akkreditierungssystem für Studiengänge unter der Aufsicht des Akkreditierungsrates, nach dem alle neu eingeführten Studiengänge akkreditiert werden. Akkreditierte Studiengänge sind berechtigt, das Qualitätssiegel des Akkreditierungsrates zu führen. 8.3 Approval/Accreditation of Programmes and Degrees To ensure quality and comparability of qualifications, the organization of studies and general degree requirements have to conform to principles and regulations established by the Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany (KMK). In 1999, a system of accreditation for programmes of study has become operational under the control of an Accreditation Council at national level. All new programmes have to be accredited under this scheme; after a successful accreditation they receive the quality-label of the Accreditation Council. Table 1: Institutions, Programmes and Degrees in German Higher Education / Tabelle 1: Institutionen, Studiengänge und Abschlüsse im Deutschen Hochschulsystem
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8.4 Organization and Structure of Studies The following programmes apply to all three types of institutions. Bachelor’s and Master’s study courses may be studied consecutively, at various higher education institutions, at different types of higher education institutions and with phases of professional work between the first and the second qualification. The organization of the study programmes makes use of modular components and of the European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) with 30 credits corresponding to one semester. 8.4 Organisation und Struktur der Studiengänge
8.4.1 Bachelor Bachelor degree study programmes lay the academic foundations, provide methodological skills and lead to qualifications related to the professional field. The Bachelor degree is awarded after 3 to 4 years. The Bachelor degree programme includes a thesis requirement. Study courses leading to the Bachelor degree must be accredited according to the Law establishing a Foundation for the Accreditation of Study Programmes in Germany. First degree programmes (Bachelor) lead to Bachelor of Arts (B.A.), Bachelor of Science (B.Sc.), Bachelor of Engineering (B.Eng.), Bachelor of Laws (LL.B.), Bachelor of Fine Arts (B.F.A.), Bachelor of Music (B.Mus.) or Bachelor of Education (B.Ed.). 8.4.1 Bachelor In Bachelorstudiengängen werden wissenschaftliche Grundlagen, Methodenkompetenz und berufsfeldbezogene Qualifikationen vermittelt. Der Bachelorabschluss wird nach 3 bis 4 Jahren vergeben. Zum Bachelorstudiengang gehört eine schriftliche Abschlussarbeit. Studiengänge, die mit dem Bachelor abgeschlossen werden, müssen gemäß dem Gesetz zur Errichtung einer Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland akkreditiert werden. Studiengänge der ersten Qualifikationsstufe (Bachelor) schließen mit den Graden Bachelor of Arts (B.A.), Bachelor of Science (B.Sc.), Bachelor of Engineering (B.Eng.), Bachelor of Laws (LL.B.), Bachelor of Fine Arts (B.F.A.), Bachelor of Music (B.Mus.) oder Bachelor of Education (B.Ed.) ab. 8.4.2 Master Master is the second degree after another 1 to 2 years. Master study programmes must be differentiated by the profile types “more practice-oriented” and “more research-oriented”. Higher Education Institutions define the profile of each Master study programme. The Master degree study programme includes a thesis requirement. Study programmes leading to the Master degree must be accredited according to the Law establishing a Foundation for the Accreditation of Study Programmes in Germany. Second degree programmes (Master) lead to Master of Arts (M.A.), Master of Science (M.Sc.), Master of Engineering (M.Eng.), Master of Laws (L.L.M.), Master of Fine Arts (M.F.A.), Master of Music (M.Mus.) or Master of Education (M.Ed.). Master study programmes, which are designed for continuing education or which do not build on the preceding Bachelor study programmes in terms of their content, may carry other designations (e.g. MBA). 8.4.2 Master Der Master ist der zweite Studienabschluss nach weiteren 1 bis 2 Jahren. Masterstudiengänge sind nach den Profiltypen „stärker anwendungsorientiert“ und „stärker forschungsorientiert“ zu differenzieren. Die Hochschulen legen für jeden Masterstudiengang das Profil fest. Zum Masterstudiengang gehört eine schriftliche Abschlussarbeit. Studiengänge, die mit dem Master abgeschlossen werden, müssen gemäß dem Gesetz zur Errichtung einer Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland akkreditiert werden.
Studiengänge der zweiten Qualifikationsstufe (Master) schließen mit den Graden Master of Arts (M.A.), Master of Science (M.Sc.), Master of Engineering (M.Eng.), Master of Laws (LL.M.), Master of Fine Arts (M.F.A.), Master of Music (M.Mus.) oder Master of Education (M.Ed.) ab. Weiterbildende Masterstudiengänge, sowie solche, die inhaltlich nicht auf den vorangegangenen Bachelorstudiengang aufbauen können andere Bezeichnungen erhalten (z.B. MBA). 8.4.3 Integrated "Long" Programmes (One-Tier): Diplom degrees, Magister Artium, Staatsprüfung An integrated study programme is either mono-disciplinary (Diplom degrees, most programmes completed by a Staatsprüfung) or comprises a combination of either two major or one major and two minor fields (Magister Artium). The first stage (1.5 to 2 years) focuses on broad orientations and foundations of the field(s) of study. An Intermediate Examination (Diplom-Vorprüfung for Diplom degrees; Zwischenprüfung or credit requirements for the Magister Artium) is prerequisite to enter the second stage of advanced studies and specializations. Degree requirements include submission of a thesis (up to 6 months duration) and comprehensive final written and oral examinations. Similar regulations apply to studies leading to a Staatsprüfung. The level of qualification is equivalent to the Master level. - Integrated studies at Universitäten (U) last 4 to 5 years (Diplom degree, Magister Artium) or 3 to 6.5 years (Staatsprüfung). The Diplom degree is awarded in engineering disciplines, the natural sciences as well as economics and business. In the humanities, the corresponding degree is usually the Magister Artium (M.A.). In the social sciences, the practice varies as a matter of institutional traditions. Studies preparing
- For the legal, medical, pharmaceutical and teaching professions are completed by a Staatsprüfung.
- The three qualifications (Diplom, Magister Artium and Staatsprüfung) are academically equivalent. They qualify to apply for admission to doctoral studies. Further prerequisites for admission may be defined by the Higher Education Institution, cf. Sec. 8.5.
- Integrated studies at Fachhochschulen (FH)/Universities of Applied Sciences (UAS) last 4 years and lead to a Diplom (FH) degree. While the FH/UAS are non-doctorate granting institutions, qualified graduates may apply for admission to doctoral studies at doctorate-granting institutions, cf. Sec. 8.5. 8.4.3 Integrierte „lange“ einstufige Studiengänge: Diplom, Magister Artium, Staatsprüfung Ein integrierter Studiengang ist entweder mono-disziplinär (Diplomabschlüsse und die meisten Staatsprüfungen) oder besteht aus einer Kombination von entweder zwei Hauptfächern oder einem Haupt- und zwei Nebenfächern (Magister Artium). Das Vorstudium (1,5 bis 2 Jahre) dient der breiten Orientierung und dem Grundlagenerwerb im jeweiligen Fach. Eine Zwischenprüfung (bzw. Vordiplom) ist Voraussetzung für die Zulassung zum Hauptstudium, d.h. zum fortgeschrittenen Studium und der Spezialisierung. Voraussetzung für den Abschluss sind die Vorlage einer schriftlichen Abschlussarbeit (Dauer bis zu 6 Monaten) und umfangreiche schriftliche und mündliche Abschlussprüfungen. Ähnliche Regelungen gelten für die Staatsprüfung. Die erworbene Qualifikation entspricht dem Master. - Die Regelstudienzeit an Universitäten beträgt bei integrierten Studiengängen 4 bis 5 Jahre (Diplom, Magister Artium) oder 3 bis 6,5 Jahre (Staatsprüfung). Mit dem Diplom werden ingenieur-, natur- und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge abgeschlossen. In den Geisteswissenschaften ist der entsprechende Abschluss in der Regel der Magister Artium (M.A.). In den Sozialwissenschaften variiert die Praxis je nach Tradition der jeweiligen Hochschule. Juristische, medizinische, pharmazeutische und Lehramtsstudiengänge schließen mit der Staatsprüfung ab. - Das Studium an Kunst- und Musikhochschulen ist in seiner Organisation und Struktur abhängig vom jeweiligen Fachgebiet und der individuellen Zielsetzung. Neben dem Diplom- bzw. Magisterabschluss gibt es bei integrierten Studiengängen Zertifikate und zertifizierte Abschlussprüfungen für spezielle Bereiche und berufliche Zwecke.
- Die drei Qualifikationen (Diplom, Magister Artium und Staatsprüfung) sind akademisch gleichwertig. Sie bilden die formale Voraussetzung zur Promotion. Weitere Zulassungsvoraussetzungen können von der Hochschule festgelegt werden, s. Abschnitt 8.5.
- Die Regelstudienzeit an Fachhochschulen (FH) beträgt bei integrierten Studiengängen 4 Jahre und schließt mit dem Diplom (FH) ab. Fachhochschulen haben kein Promotionsrecht; qualifizierte Absolventen können sich für die Zulassung zur Promotion an promotionsberechtigten Hochschulen bewerben, s. Abschnitt 8.5.
8.5 Doctorate Universities as well as specialized institutions of university standing and some Universities of Art/Music are doctorate-granting institutions. Formal prerequisite for admission to doctoral work is a qualified Master (UAS and U), a Magister degree, a Diplom, a Staatsprüfung, or a foreign equivalent. Particularly qualified holders of a Bachelor or a Diplom (FH) degree may also be admitted to doctoral studies without acquisition of a further degree by means of a procedure to determine their aptitude. The universities respectively the doctorate-granting institutions regulate entry to a doctorate as well as the structure of the procedure to determine aptitude. Admission further requires the acceptance of the Dissertation research project by a professor as a supervisor. 8.5 Promotion Universitäten sowie gleichgestellte Hochschulen und einige Kunst- und Musikhochschulen sind promotionsberechtigt. Formale Voraussetzung für die Zulassung zur Promotion ist ein qualifizierter Masterabschluss (Fachhochschulen und Universitäten), ein Magisterabschluss, ein Diplom, eine Staatsprüfung oder ein äquivalenter ausländischer Abschluss. Besonders qualifizierte Inhaber eines Bachelorgrades oder eines Diplom (FH) können ohne einen weiteren Studienabschluss im Wege eines Eignungsfeststellungsverfahrens zur Promotion zugelassen werden. Die Universitäten bzw. promotionsberechtigten Hochschulen regeln sowohl die Zulassung zur Promotion als auch die Art der Eignungsprüfung. Voraussetzung für die Zulassung ist außerdem, dass das Promotionsprojekt von einem Hochschullehrer als Betreuer angenommen wird. 8.6 Grading Scheme The grading scheme in Germany usually comprises five levels (with numerical equivalents; intermediate grades may be given): "Sehr Gut" (1) = Very Good; "Gut" (2) = Good; "Befriedigend" (3) = Satisfactory; "Ausreichend" (4) = Sufficient; "Nicht ausreichend" (5) = Non-Sufficient/Fail. The minimum passing grade is "Ausreichend" (4). Verbal designations of grades may vary in some cases and for doctoral degrees.
In addition institutions may already use the ECTS grading scheme, which operates with the levels A (best 10 %), B (next 25 %), C (next 30 %), D (next 25 %), and E (next 10 %). 8.6 Benotungsskala Die deutsche Benotungsskala umfasst üblicherweise 5 Grade (mit zahlenmäßigen Entsprechungen; es können auch Zwischennoten vergeben werden): „Sehr gut“ (1), „Gut“ (2), „Befriedigend“ (3), „Ausreichend“ (4), „Nicht ausreichend“ (5). Zum Bestehen ist mindestens die Note „Ausreichend“ (4) notwendig. Die Bezeichnung für die Noten kann in Einzelfällen und für den Doktorgrad abweichen. Außerdem verwenden Hochschulen zum Teil bereits die ECTS-Benotungsskala, die mit den Graden A (die besten 10%), B (die nächsten 25%), C (die nächsten 30%), D (die nächsten 25%) und E (die nächsten 10%) arbeitet. 8.7 Access to Higher Education The General Higher Education Entrance Qualification (Allgemeine Hochschulreife, Abitur) after 12 to 13 years of schooling allows for admission to all higher educational studies. Specialized variants (Fachgebundende Hochschulreife) allow for admission to particular disciplines. Access to Fachhochschulen (UAS) is also possible with a Fachhochschulreife, which can usually be acquired after 12 years of schooling. Admission to Universities of Art/Music may be based on other or require additional evidence demonstrating individual aptitude. Higher Education Institutions may in certain cases apply additional admission procedures.
8.7 Hochschulzugang Die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) nach 12 bis 13 Schuljahren ermöglicht den Zugang zu allen Studiengängen. Die Fachgebundene Hochschulreife ermöglicht den Zugang zu bestimmten Fächern. Das Studium an Fachhochschulen ist auch mit der Fachhochschulreife möglich, die in der Regel nach 12 Schuljahren erworben wird. Der Zugang zu Kunst- und Musikhochschulen kann auf der Grundlage von anderen bzw. zusätzlichen Voraussetzungen zum Nachweis einer besonderen Eignung erfolgen. Die Hochschulen können in bestimmten Fällen zusätzliche spezifische Zulassungsverfahren durchführen. 8.8 National Sources of Information
- Kultusministerkonferenz (KMK) [Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany]; Lennéstrasse 6, D-53113 Bonn; Fax: +49[0]228/501- 229; Phone: +49[0]228/501-0
- Central Office for Foreign Education (ZaB) as German NARIC; www.kmk.org; E-Mail: zab@kmk.org
- "Documentation and Educational Information Service" as German EURYDICE-Unit, providing the national dossier on the education system (www.kmk.org/doku/bildungswesen.htm; E-Mail: eurydice@kmk.org)
- Hochschulrektorenkonferenz (HRK) [German Rectors’ Conference]; Ahrstr. 39, D-53175 Bonn; Fax: +49[0]228/887-110; Phone: +49[0]228/887-0; www.hrk.de; E-Mail: post@hrk.de - "Higher Education Compass" of the German Rectors’ Conference features comprehensive information on institutions, programmes of study, etc. (www.higher-education-compass.de). 8.8 Informationsquellen in der Bundesrepublik - Kultusministerkonferenz (KMK) (Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland); Lennéstr. 6, D-53113 Bonn; Fax: +49(0)228/501-229; Tel.: +49(0)228/501-0 - Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZaB) als deutsche NARIC; www.kmk.org; E-Mail: zab@kmk.org - „Dokumentations- und Bildungsinformationsdienst” als deutscher Partner im EURYDICE-Netz, für Informationen zum Bildungswesen in Deutschland (www.kmk.org/doku/bildungswesen.htm; E-Mail: eurydice@kmk.org) - Hochschulrektorenkonferenz (HRK); Ahrstr. 39, D-53175 Bonn; Fax: +49(0)228/887-110; Tel.: +49(0)228/887-0; www.hrk.de; E-Mail: post@hrk.de
- „Hochschulkompass“ der Hochschulrektorenkonferenz, enthält umfassende Informationen zu Hochschulen, Studiengängen etc. (www.hochschulkompass.de) The information covers only aspects directly relevant to purposes of the Diploma Supplement. All information as of 1 December 2007. Berufsakademien are not considered as Higher Education Institutions, they only exist in some of the Länder. They offer educational programmes in close cooperation with private companies. Students receive a formal degree and carry out an apprenticeship at the company. Some Berufsakademien offer Bachelor courses which are recognized as an academic degree if they are accredited by a German accreditation agency. Common structural guidelines of the Länder as set out in Article 9 Clause 2 of the Framework Act for Higher Education (HRG) for the accreditation of Bachelor’s and Master’s study courses (Resolution of the Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany of 10.10. 2003, as amended on 15.6.2007). “Law establishing a Foundation ‘Foundation for the Accreditation of Study Programmes in Germany’”, entered into force as from 26.2.2005, GV. NRW. 2005, nr. 5, p. 45 in connection with the Declaration of the Länder to the Foundation “Foundation: Foundation for the Accreditation of Study Programmes in Germany” (Resolution of the Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany of 16.12.2004. Die Information berücksichtigt nur die Aspekte, die direkt das Diploma Supplement betreffen. Informationsstand 1.12.2007. See note No. 4. Berufsakademien sind keine Hochschulen, es gibt sie nur in einigen Bundesländern. Sie bieten Studiengänge in enger Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen an. Studierende erhalten einen offiziellen Abschluss und machen eine Ausbildung im Betrieb. Manche Berufsakademien bieten Bachelorstudiengänge an, deren Abschlüsse einem Bachelorgrad einer Hochschule gleichgestellt werden können, wenn sie von einer deutschen Akkreditierungsagentur akkreditiert sind. Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Abs. 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10.10.2003 i.d.F. vom 15.06.2007). „Gesetz zur Errichtung einer Stiftung ‚Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland’“, in Kraft getreten am 26.02.05, GV. NRW. 2005, Nr. 5, S. 45, in Verbindung mit der Vereinbarung der Länder zur Stiftung „Stiftung: Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16.12.2004). Letzte Änderung: