Source: http://www.erbrecht-einfach.de/erbschaftssteuergesetz/paragraph-19a-erbstg.html
Timestamp: 2018-12-11 01:53:48
Document Index: 16070276

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 19', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 13', '§ 13', '§ 13']

§ 19a ErbStG Tarifbegrenzung beim Erwerb von Betriebsvermögen, von Betrieben der Land- und Forstwirtschaft und von Anteilen an Kapitalgesellschaften - Erbschaftssteuergesetz
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(2) Der Entlastungsbetrag gilt für den nicht unter § 13b ErbStG Abs. 4 fallenden Teil des Vermögens im Sinne des § 13b ErbStG Abs. 1. Ein Erwerber kann den Entlastungsbetrag nicht in Anspruch nehmen, soweit er Vermögen im Sinne des Satzes 1 auf Grund einer letztwilligen Verfügung des Erblassers oder einer rechtsgeschäftlichen Verfügung des Erblassers oder Schenkers auf einen Dritten übertragen muss. Gleiches gilt, wenn ein Erbe im Rahmen der Teilung des Nachlasses Vermögen im Sinne des Satzes 1 auf einen Miterben überträgt.
(3) Der auf das Vermögen im Sinne des Absatzes 2 entfallende Anteil an der tariflichen Erbschaftsteuer bemisst sich nach dem Verhältnis des Werts dieses Vermögens nach Anwendung des § 13a ErbStG und nach Abzug der mit diesem Vermögen in wirtschaftlichem Zusammenhang stehenden abzugsfähigen Schulden und Lasten (§ 10 ErbStG Absatz 5 und 6) zum Wert des gesamten Vermögensanfalls im Sinne des § 10 ErbStG Absatz 1 Satz 1 und 2 nach Abzug der mit diesem Vermögen in wirtschaftlichem Zusammenhang stehenden abzugsfähigen Schulden und Lasten (§ 10 ErbStG Absatz 5 und 6).
(5) Der Entlastungsbetrag fällt mit Wirkung für die Vergangenheit weg, soweit der Erwerber innerhalb von fünf Jahren gegen die Behaltensregelungen des § 13a ErbStG verstößt. In den Fällen des § 13a ErbStG Absatz 8 tritt an die Stelle der Frist nach Satz 1 eine Frist von sieben Jahren. Die Festsetzungsfrist für die Steuer endet nicht vor dem Ablauf des vierten Jahres, nachdem die Finanzbehörde von dem Verstoß gegen die Behaltensregelungen Kenntnis erlangt. § 13a ErbStG Abs. 6 Satz 4 bis 6 gilt entsprechend.