Source: https://jrdefo.de/staatsanwaltschaft-hagen-enez-fakir-betrug/
Timestamp: 2019-08-22 07:46:13
Document Index: 77870691

Matched Legal Cases: ['§ 459', '§ 459', '§ 111', '§ 44', '§ 459', '§ 459', '§ 111']

Staatsanwaltschaft Hagen – Enez Fakir Betrug | jrdefo.de
Start Allgemeines Staatsanwaltschaft Hagen – Enez Fakir Betrug
„Die Staatsanwaltschaft Hagen führt unter dem Aktenzeichen – 404 Js 261/17 – ein Strafvollstreckungsverfahren gegen Enez Fakir, geboren am 21.04.1992, der durch Urteil des Amtsgerichts Lüdenscheid (72 Ls 18/18) vom 11.06.2018 wegen Betruges verurteilt wurde. Nach den vom Gericht getroffenen Feststellungen ist den Geschädigten aus den von dem Verurteilten begangenen Straftaten ein Anspruch auf Wertersatz dessen entstanden, was der Verurteilte zu Unrecht erlangt hat. Um dem Verurteilten das aus den Straftaten zu Unrecht Erlangte wieder zu entziehen, hat das Amtsgericht Lüdenscheid am 11.06.2018 die Einziehung des Wertes des Erlangten in Höhe von 7.250,87 € angeordnet. Die Entscheidung ist rechtskräftig seit dem 09.10.2018.
Der Verletzte kann gemäß § 459k Abs. 1 StPO innerhalb einer Frist von sechs Monaten ab Bekanntmachung den Anspruch auf Auskehrung des Verwertungserlöses in einem einfachen und kostenlosen Verfahren gemäß § 459k Abs. 2 StPO geltend machen, indem er ihn bei der Staatsanwaltschaft lediglich anmeldet. Die Anmeldung ist auch dann erforderlich, wenn der Verletzte bereits eine Mitteilung gemäß § 111l StPO erhalten und Ansprüche angemeldet haben hat. Nach Ablauf der sechsmonatigen Frist ist die Geltendmachung von Ansprüchen allein nach Vorlage eines vollstreckbaren zivilrechtlichen Vollstreckungstitels, aus dem sich der geltend gemachte Anspruch ergibt, möglich oder wenn der Verletzte die Fristversäumnis gemäß §§ 44 und 45 StPO i. V. m. § 459k Abs. 4 StPO hinreichend entschuldigen kann.
Bitte teilen Sie alsbald mit, wenn Sie Ansprüche auf Auskehrung des Verwertungserlöses geltend machen wollen. Sie können jedoch nur Ansprüche geltend machen, soweit diese mit einem aus der Tat erlangten Vorteil korrespondieren. Nicht hierunter fallen daher grundsätzlich bloße Beschädigungen Ihres Eigentums, Schmerzensgeld; oder Zinsansprüche bzw. Kosten der Rechtsverfolgung.
Diese Veröffentlichung erfolgt gem. gemäß §§ 459 i Absatz 1 und Absatz 2 in Verbindung mit § 111l Absatz 4 Strafprozessordnung (StPO).“
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