Source: https://kirchenrecht-westfalen.de/document/28364
Timestamp: 2020-01-18 10:03:54
Document Index: 136088203

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 6', '§ 7', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 20', '§ 22', '§ 23', '§ 25', '§ 21', '§ 1', '§ 9', '§ 5', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 12', '§ 1', '§ 6', '§ 6', '§ 1', '§ 1', '§ 11', '§ 18', '§ 6', '§ 7', '§ 10']

632 Ausbildungs-/Prüfungsordnung für C-Kirchenmusiker/-innen (APO-CKM) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
632 Ausbildungs-/Prüfungsordnung für C-Kirchenmusiker/-innen (APO-CKM)
§ 2 Prüfungsgremien
§ 3 Zulassung zur Ausbildung
§ 6 Gemeinsame Prüfungsfächer aller Fachrichtungen
§ 7 Prüfungsfächer der einzelnen Fachrichtungen
§ 9 Fächer der Zwischenprüfung
§ 10 Prüfungstermine
§ 11 Zulassung zur Abschlussprüfung
§ 12 Nachweise in den einzelnen Fachrichtungen
§ 13 Prüfungsanforderungen der gemeinsamen Fächer
§ 14 Anforderungen in den einzelnen Fachrichtungen
§ 15 Erlass von Prüfungsfächern
§ 16 Verfahren bei Klausurarbeiten unter Aufsicht
§ 17 Verfahren bei praktischen und mündlichen Prüfungen
§ 18 Bewertung von Prüfungsleistungen
§ 20 Zeugnisse und Bescheinigungen
§ 22 Verhinderung, Unterbrechung, Rücktritt, Fernbleiben
§ 23 Ordnungswidriges Verhalten,Täuschungsversuch
§ 25 Ausführungsbestimmungen
für C-Kirchenmusikerinnen und C-Kirchenmusiker
(APO-CKM)
Gemeinsame Prüfungsfächer aller Fachrichtungen
Fächer der Zwischenprüfung
Nachweise in den einzelnen Fachrichtungen
Prüfungsanforderungen der gemeinsamen Fächer
Anforderungen in den einzelnen Fachrichtungen
Erlass von Prüfungsfächern
Verfahren bei praktischen und mündlichen Prüfungen
Ordnungswidriges Verhalten,Täuschungsversuch
Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Westfalen hat auf Grund von § 21 des Kirchengesetzes über den kirchenmusikalischen Dienst in der Evangelischen Kirche von Westfalen (Kirchenmusikgesetz – KiMuG)1# vom 15. November 2012 (KABl. 2012 S. 312) folgende Ausbildungs- und Prüfungsordnung für C-Kirchenmusikerinnen und C-Kirchenmusiker erlassen.
( 1 ) Die C-Prüfung (im Folgenden: Prüfung) dient der Feststellung der fachlichen Befähigung zum Dienst in C-Kirchenmusikstellen.
( 2 ) Die Prüfung kann in folgenden Fachrichtungen abgelegt werden:
Klavier/Gitarre (Popularmusik)
Chorleitung (Popularmusik)
( 3 ) Es können innerhalb eines Ausbildungsganges Prüfungen in mehreren Fachrichtungen abgelegt werden.
( 4 ) Soll zu einem späteren Zeitpunkt die Ausbildung in einer weiteren Fachrichtung oder mehreren weiteren Fachrichtungen erfolgen, ist dies bei der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu beantragen.
( 5 ) Es wird ein Ausbildungsbeitrag erhoben, dessen Höhe durch das Landeskirchenamt festgesetzt wird.
( 1 ) 1 Das Landeskirchenamt beruft die Mitglieder des Prüfungsausschusses für die Dauer von fünf Jahren und bestimmt die Vorsitzende oder den Vorsitzenden und ihre oder seine Stellvertreterinnen oder Stellvertreter. 2 Alle Kursleitenden müssen Mitglied des Prüfungsausschusses sein.
( 2 ) Die Kursleitenden sind für die Bildung von Prüfungskommissionen zuständig.
( 3 ) 1 Die Prüfung wird von einer Prüfungskommission abgenommen, die aus mindestens zwei Personen besteht; mindestens eine Person muss Mitglied des Prüfungsausschusses sein. 2 Die zweite Person kann die jeweilige Fachlehrerin oder der jeweilige Fachlehrer sein.
( 4 ) Für die Fachrichtung Posaunenchorleitung gilt Absatz 3 mit der Maßgabe, dass mindestens eine der genannten Personen eine Bundes- oder Landesposaunenwartin oder ein Bundes- oder Landesposaunenwart oder ein von diesen benanntes Mitglied des Prüfungsausschusses ist.
( 1 ) Zur Ausbildung als C-Kirchenmusikerin oder C-Kirchenmusiker können Bewerberinnen oder Bewerber zugelassen werden, die
der evangelischen Kirche oder einer Kirche angehören, mit der die Evangelische Kirche von Westfalen in Kirchengemeinschaft steht,
( 2 ) Das Landeskirchenamt kann in begründeten Einzelfällen von dem Erfordernis des Absatzes 1 Buchstabe a und b befreien.
( 3 ) 1 Der Antrag auf Zulassung ist über die Leiterin oder den Leiter des Kurses an die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu richten. 2 Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:
ein von der Bewerberin oder dem Bewerber (bei Minderjährigen auch von der gesetzlichen Vertreterin oder dem gesetzlichen Vertreter) unterzeichnetes Formular des Ausbildungsvertrages,
Auswahl der Fachrichtung nach § 1.
( 4 ) 1 Über die Zulassung entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, die oder der zuvor die Leiterin oder den Leiter des Kurses anhört. 2 Der Entscheidung liegt eine Gesamtschau der Person unter Berücksichtigung aller in Absatz 1 bis 3 genannten Kriterien zugrunde.
( 5 ) Im Einzelfall kann die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses weitere Nachweise über die Eignung anfordern.
( 1 ) Die Aufnahmeprüfung erstreckt sich in sämtlichen Fachrichtungen auf
Singen sowie
elementare Musiklehre.
( 2 ) Des Weiteren umfasst sie je nach Fachrichtung folgende Fächer:
Orgel oder Klavier,
Chorpraktisches Instrumentalspiel (Klavier oder Gitarre),
Fachrichtung Klavier/Gitarre (Popularmusik):
Klavier oder Gitarre,
Fachrichtung Chorleitung (Popularmusik):
Einüben eines Songs mit einer Gruppe vom Instrument aus (Klavier oder Gitarre).
( 3 ) Hat die betreffende Person in der jeweiligen Fachrichtung eine D-Ausbildung bestanden, so kann bei entsprechender Einschätzung der Kursleitenden von einer Aufnahmeprüfung abgesehen werden.
( 1 ) Die Ausbildung in einer Fachrichtung oder mehreren Fachrichtungen umfasst im Regelfall zwei Jahre.
( 2 ) 1 Wurde bereits eine Ausbildung in einer der Chorleitungs-Fachrichtungen in den Hauptfächern mit einem Ergebnis von mindestens „befriedigend“ absolviert, kann die Ausbildung in einer weiteren Chorleitungs-Fachrichtung auf Antrag auf ein Jahr verkürzt werden. 2 Sie soll verkürzt werden, wenn der Ausbildungsstand einen Verzicht auf die Zwischenprüfung nahelegt.
( 3 ) Die Entscheidung trifft die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, die oder der zuvor die Leiterin oder den Leiter des Kurses anhört.
Bibel- und Kirchenkunde
2. Musikspezifische Fächer
Orgelliteraturkunde
Chorpraktisches Instrumentalspiel
Theorie und Praxis der Kinderchorarbeit
Grundlagen der Bläserausbildung
Literaturkunde (bläserbezogen)
5. Fachrichtung Klavier/Gitarre (Popularmusik)
Literaturspiel Hauptinstrument
Liedbegleitung Hauptinstrument
Stilentwicklung der Popularmusik
Instrumentenkunde und Equipment
6. Fachrichtung Chorleitung (Popularmusik)
Chorpraktisches Instrumentalspiel Klavier/Gitarre
7. Zusätzliches Instrumentalfach (fakultativ)
( 1 ) 1 Nach Ablauf des ersten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt, die Aufschluss über den erreichten Leistungsstand der Kurssteilnehmerin oder des Kursteilnehmers geben soll. 2 Gegenstand der Zwischenprüfung sind die Fächer nach § 9. 3 Das Bestehen der Zwischenprüfung ist Voraussetzung für die Fortsetzung der Ausbildung. 4 Eine Zwischenprüfung entfällt bei gemäß § 5 auf ein Jahr verkürzter Ausbildung.
( 2 ) Wurde die Aufnahmeprüfung für die Fachrichtung Orgel am Klavier abgelegt, ist zusätzlich nach einem halben Jahr der C-Ausbildung eine Zwischenprüfung in den Bereichen Gottesdienstliches Orgelspiel und Literaturspiel abzulegen.
( 3 ) 1 Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses oder ein von ihr oder ihm beauftragtes Mitglied des Prüfungsausschusses teilt die Aufgabe den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Woche vorher mit. 2 Die Aufgabe im Fach Chorleitung (Popularmusik) wird zwei Wochen vor der Zwischenprüfung mitgeteilt.
( 4 ) Über die Zwischenprüfung wird eine Niederschrift angefertigt.
( 5 ) Das Ergebnis der Zwischenprüfung („bestanden“ oder „nicht bestanden“) wird den Teilnehmenden durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden der Prüfungskommission mitgeteilt.
( 6 ) Nach der Zwischenprüfung kann die Zahl der Fachrichtungen durch Entscheidung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses nach Anhörung der Kandidatin oder des Kandidaten beschränkt werden.
( 1 ) Alle Fachrichtungen:
Gemeindesingleitung: Einübung eines Liedes.
Die Zwischenprüfung im Fach Gemeindesingleitung kann mit der Zwischenprüfung im Fach Chorleitung, Kinderchorleitung, Posaunenchorleitung oder Chorleitung (Popularmusik) verbunden werden.
( 2 ) Fachrichtung Orgel:
Gottesdienstliches Orgelspiel, vorbereitet:
Zu einem gegebenen Choral sind eine Intonation sowie ein vierstimmiger Satz mit Pedal (auch obligat) vorzutragen. 2 Spiel eines liturgischen Stückes.
Gottesdienstliches Orgelspiel, unvorbereitet:
Zu einem gegebenen Choral sind eine Intonation sowie ein Satz mit Pedal vorzutragen.
Vortrag eines freien Orgelwerkes eigener Wahl mit obligatem Pedal.
( 3 ) Fachrichtung Chorleitung:
Einstudieren und Dirigieren eines gegebenen Chorsatzes und eines Kanons und Vorsingen aller Stimmen.
Chorpraktisches Instrumentalspiel: Darstellung eines gegebenen leichten, auf zwei Systemen notierten vierstimmigen Satzes. 2 Diese Zwischenprüfung kann im Rahmen der Zwischenprüfung im Fach Chorleitung abgelegt werden.
( 4 ) Fachrichtung Kinderchorleitung:
Einstudieren und Dirigieren eines gegebenen Kinderchorstückes und eines Kanons und Vorsingen der Stimmen.
Chorpraktisches Instrumentalspiel: Darstellung eines gegebenen leichten, auf zwei Systemen notierten vierstimmigen Satzes. 2 Diese Zwischenprüfung kann im Rahmen der Zwischenprüfung im Fach Kinderchorleitung abgelegt werden.
( 5 ) Fachrichtung Posaunenchorleitung:
Einstudieren und Dirigieren eines gegebenen Posaunenchorsatzes; Spiel aller Stimmen eines Choralsatzes.
Vortrag eines gegebenen einfachen solistischen Stückes, ggf. mit Begleitung.
( 6 ) Fachrichtung Klavier/Gitarre (Popularmusik):
Spiel einer Liedbegleitung mit Intro bei gleichzeitigem Singen der Melodie zu einem Gemeindelied in einem der Stile der Popularmusik.
Vortrag eines ausnotierten Literaturstückes in einem der Stile der Popularmusik; Titel eigener Wahl.
Spiel einer Liedbegleitung zu einem gegebenen Gemeindelied in einem der Stile der Popularmusik; unvorbereitet.
( 7 ) Fachrichtung Chorleitung (Popularmusik):
Einstudierung eines gegebenen Chorarrangements in einem der Stile der Popularmusik.
Gesangsvortrag eines Songs in einem der Stile der Popularmusik mit Begleitung; Titel eigener Wahl.
( 1 ) Die Abschlussprüfung schließt sich an die Ausbildung an.
( 2 ) Die Prüfung kann in mehreren Abschnitten abgelegt werden.
( 3 ) Die Prüfungstermine werden von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses festgesetzt und bekannt gegeben.
( 4 ) 1 Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses oder ein von ihr oder ihm beauftragtes Mitglied des Prüfungsausschusses teilt die Aufgabe den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Woche vor der Prüfung mit. 2 Die Aufgabe im Fach Chorleitung (Popularmusik) wird zwei Wochen vor der Prüfung mitgeteilt.
( 5 ) Die Leiterin oder der Leiter des Kurses erstellt im Einvernehmen mit der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses den Prüfungsplan unter eventueller Bündelung verschiedener Fachprüfungen.
( 1 ) Die Kursteilnehmerinnen oder Kursteilnehmer stellen spätestens zwei Monate vor dem Termin der Abschlussprüfung einen Antrag auf Zulassung an die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses.
( 2 ) Dem Antrag müssen folgende Unterlagen beiliegen:
ein Nachweis über die zufriedenstellende Durchführung eines Gemeindesingens,
Nachweise über die Teilnahme an zentralen landeskirchlichen Ausbildungseinheiten.
( 3 ) Je nach Fachrichtung sind die in § 12 genannten Nachweise zu ergänzen.
( 4 ) Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann auf Antrag auch Bewerberinnen oder Bewerber als Externe zur Prüfung zulassen, die eine gleichwertige musikalische Ausbildung nachweisen können.
( 5 ) 1 Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses entscheidet über die Zulassung zur Prüfung. 2 Gegen einen ablehnenden Bescheid steht der oder dem Betroffenen innerhalb einer Frist von zwei Wochen die Beschwerde beim Landeskirchenamt zu. 3 Das Landeskirchenamt entscheidet endgültig.
ein Nachweis über die zufriedenstellende Durchführung des Orgeldienstes im Hauptgottesdienst,
eine Bescheinigung über die regelmäßige Mitwirkung in einem unter hauptamtlicher Leitung stehenden kirchlichen Chor für die Dauer eines Jahres,
Vorlage einer Liste von 30 während der Ausbildung erarbeiteten Orgelbegleitungen und -intonationen zu alten und neuen Liedern des EG und der gebräuchlichen Beihefte.
eine Bescheinigung über die regelmäßige Mitwirkung in einem unter hauptamtlicher Leitung stehenden kirchlichen Chor für die gesamte Ausbildungsdauer,
Nachweis über den Vortrag eines Chorsatzes mit einem Chor in einem Gottesdienst.
eine Bescheinigung über ein sechswöchiges Praktikum in einem Kinderchor.
eine Bescheinigung über die regelmäßige Mitwirkung in einem Posaunenchor für die gesamte Ausbildungsdauer,
eine Bescheinigung über ein sechswöchiges Praktikum in der Jungbläserausbildung; der Standort ist mit den Landes- oder Bundesposaunenwartinnen oder -warten abzustimmen.
Bescheinigung über die regelmäßige Mitwirkung in einem Pop- oder Gospelchor für die Dauer eines Jahres,
Nachweis über die erfolgreiche musikalische Gestaltung eines Gottesdienstes mit popularmusikalischer Ausrichtung. 2 In demselben Gottesdienst soll auch das Singen eines popularmusikalischen Liedes mit der Gemeinde angeleitet werden,
Vorlage einer Liste von 10 vorbereiteten Begleitungen mit Intro in unterschiedlichen Stilarten der Popularmusik.
Bescheinigung über die regelmäßige Mitwirkung in einem Pop- oder Gospelchor für die gesamte Ausbildungsdauer mit der Möglichkeit, dort Einstudierungen zu übernehmen,
Nachweis über die Präsentation eines Chor-Arrangements in einem der Stile der Popularmusik mit einem Chor in einem Gottesdienst. 2 In demselben Gottesdienst soll ein popularmusikalisches Gemeindelied mit der Gemeinde eingeübt angeleitet werden.
( 1 ) Die Prüfungsinhalte dieser Fächer können sich je nach Fachrichtung unterscheiden.
( 2 ) 1 Die Prüfungen in den Fächern Liturgik, Hymnologie, Bibel- und Kirchenkunde können zu einer Prüfung zusammengefasst werden. 2 Die Prüfungsdauer beträgt dann insgesamt 30 Minuten.
( 3 ) Die Prüfung erstreckt sich auf folgende Fächer, in denen die nachfolgenden Inhalte geprüft werden sollen:
Kirchenkundliche Fächer:
Liturgische Grundbegriffe; die Formen des Sonn- und Festtagsgottesdienstes, des Kindergottesdienstes, der Amtshandlungen; das Kirchenjahr; Funktion und Aufgabe der Glocken.
1 Grundlage des Prüfungsgesprächs ist die Vorlage des schriftlichen Entwurfs eines Gottesdienstes oder einer Andacht unter Verwendung von Andachtsbüchern; dieser Entwurf ist eine Woche vorher bei der Kursleitung einzureichen.
2 In der Niederschrift ist zu vermerken, ob der vorgelegte Andachtsentwurf den Anforderungen entspricht. 3 Die Andacht ist der Niederschrift hinzuzufügen.
Hymnologie:
Geschichte des geistlichen Liedes bis in die Gegenwart; Aufbau und Inhalt des Gesangbuches und weiterer gebräuchlicher Liedsammlungen; Liedauswahl für Gottesdienste.
Bibel- und Kirchenkunde:
Die biblischen Bücher im Überblick; Aufbau der Evangelischen Kirche von Westfalen; kirchenmusikalische Bestimmungen.
Überblick über die Geschichte der evangelischen Kirchenmusik und ihrer Formen auf dem Hintergrund der allgemeinen Musikentwicklung bis zur Gegenwart.
Kenntnisse der musikgeschichtlichen Entwicklung in der jeweiligen Fachrichtung.
Fragen zur Partiturkunde: Kenntnis der Anordnung der Instrumente, ihrer Transposition und der verschiedenen Schlüssel.
Musikspezifische Fächer:
Fachrichtungen Orgel/Chorleitung/Kinderchorleitung/Posaunenchorleitung:
Ausarbeiten eines vierstimmigen Kantionalsatzes zu einem gegebenen Lied;
Ausarbeitung eines Begleitsatzes zu einem Neuen Geistlichen Lied nach Akkordsymbolen. Ein Harmonieinstrument kann einmalig für höchstens fünf Minuten als Hilfsmittel benutzt werden.
Anfertigen eines Arrangements für die Besetzung Gitarre/Bass/Schlagzeug/Klavier zu einem gegebenen Lied in einem der Stile der Popularmusik in Form eines Leadsheets. Die ersten vier Takte müssen als Partitur ausnotiert werden. Als Hilfsmittel darf ein Keyboard oder eine Gitarre verwendet werden.
Anfertigen eines mit Klavier oder Gitarre begleiteten Chorarrangements zu einem vorgegebenen Lied in einem der Stile der Popularmusik. Die Begleitstimme kann als Leadsheet notiert werden. Als Hilfsmittel kann ein Klavier oder eine Gitarre verwendet werden.
mündlich/praktisch:
Spiel von Kadenzen und einfachen Modulationen; Kenntnis der Kirchentonarten; Grundkenntnisse der Allgemeinen Musiklehre/Musiktheorie.
Fachrichtungen Klavier/Gitarre (Popularmusik) und Chorleitung (Popularmusik):
Spielen von Akkorden und Akkordverbindungen; Kenntnis der Notation transponierender Instrumente.
ein- und zweistimmige Musikdiktate; Rhythmusdiktat; Niederschrift einer kurzen Akkordfolge (in Akkordsymbolen, Stufen- oder Funktionsbezeichnung).
Notieren von Parts aus einem vorgegebenen Arrangement. Als Hilfsmittel darf ein Keyboard oder eine Gitarre verwendet werden.
Erkennen und Singen von Intervallen, Tonleitern (einschl. Kirchentonarten) und Akkorden; Vom-Blatt-Klopfen vorgegebener Rhythmen; Vom-Blatt-Singen einer Chorstimme.
Gemeindesingleitung:
Musikalische und textliche Vermittlung eines Liedes, Kanons, Singspruches o. Ä.
Die Prüfung kann im Rahmen der Prüfung im Fach Chorleitung oder separat (etwa im Rahmen eines Offenen Singens) abgelegt werden.
Gottesdienstliches Orgelspiel:
Spielen von drei gegebenen, stilistisch unterschiedlichen Liedern aus dem Gesangbuch und aus weiteren Liederbüchern in unterschiedlicher Spielweise, überwiegend mit Pedal, möglichst auch mit obligatem c.f. und im dreistimmigen Satz, einschließlich mindestens einer eigenen Intonation.
Begleitung von zwei stilistisch unterschiedlichen Liedern mit Intonation, eine davon improvisiert.
Beherrschung der in der Landeskirche üblichen liturgischen Gesänge.
Begleitung eines Neuen Geistlichen Liedes am Klavier nach Akkordsymbolen, einschließlich Intro.
Vortrag von drei Orgelwerken (mit Pedal) aus verschiedenen Stilepochen; davon mindestens ein freies Werk (Schwierigkeitsgrad vergleichbar mit Mendelssohn: Präludium G-Dur op. 37) und eine Choralbearbeitung (Schwierigkeitsgrad vergleichbar mit „Christ lag in Todesbanden“ BWV 625).
Vom-Blatt-Spiel eines leichten Orgelstückes mit Pedal.
Grundzüge der Geschichte der Orgel; Kenntnis des Aufbaus und der Technik der Orgel sowie ihrer Register nach Bauart und Klang. Stimmen von Zungenpfeifen; Beseitigung kleiner Störungen.
Orgelliteraturkunde:
Kenntnis geeigneter Orgelliteratur für den gottesdienstlichen Gebrauch.
Die Prüfung im Fach Orgelliteraturkunde kann mit der Prüfung im Fach Musikgeschichte kombiniert werden. 2 Die Prüfungsdauer beträgt dann insgesamt 15 Minuten.
Exemplarisches Einsingen des Chores (ca. 5 Minuten);
Erarbeiten und Dirigieren eines gegebenen Chorsatzes a cappella (ca. 20 Minuten).
Wird die Prüfung im Fach Gemeindesingleitung (vgl. § 13 Ziffer 2 Buchstabe c) angeschlossen, erhöht sich die Dauer auf insgesamt 30 Minuten.
Begleiteter Vortrag zweier verschiedenartiger Stücke aus verschiedenen Epochen;
unbegleiteter Vortrag eines Kirchenliedes und liturgischer Stücke;
Vortrag eines Sprechtextes;
Fragen zur chorischen Stimmbildung.
Chorpraktisches Klavierspiel:
Spielen eines Chorsatzes, z. B. des als Chorleitungsaufgabe vorbereiteten Satzes, nach der Partitur. Diese Prüfung kann als Teil der Chorleitungsprüfung abgelegt werden und wird separat bewertet.
Chorliteraturkunde:
Kenntnis geeigneter Chorliteratur für den gottesdienstlichen Gebrauch.
1 Die Prüfung im Fach Chorliteraturkunde kann mit der Prüfung im Fach Musikgeschichte kombiniert werden. 2 Die Prüfungsdauer beträgt dann insgesamt 15 Minuten.
Kinderchorleitung:
Exemplarisches Einsingen;
Probenarbeit mit einer Kinderchorgruppe: Erarbeiten und Dirigieren zweier Kinderchorstücke.
Begleiteter Vortrag zweier verschiedenartiger Stücke in verschiedener Stilistik;
unbegleiteter Vortrag eines Kirchenliedes und liturgischer Stücke; Vortrag eines Sprechtextes;
Fragen zu Besonderheiten der Kinderstimmbildung.
Chorpraktisches Instrumentalspiel (Klavier, Gitarre):
Spielen eines Chorsatzes, z. B. des als Chorleitungsaufgabe vorbereiteten Satzes, nach der Partitur.
Diese Prüfung kann als Teil der Kinderchorleitungsprüfung abgelegt werden und wird separat bewertet.
Theorie und Praxis der Kinderchorarbeit:
Grundzüge der Entwicklungspsychologie und der Pädagogik; Kenntnis entsprechender Literatur;
Fragen zu Organisation und Elternarbeit;
Kinderchorliteraturkunde:
Kenntnis der wichtigsten Kinderchorliteratur, insbesondere für den gottesdienstlichen Gebrauch.
Einblasen;
Erarbeiten und Dirigieren eines Liedsatzes mit Vorspiel und eines Literaturstückes.
Wird die Prüfung im Fach Gemeindesingleitung (vgl. § 13 Ziffer 2 Buchstabe c) angeschlossen, erhöht sich die Dauer auf 30 Minuten.
Spiel mehrerer Vortragsstücke (mit oder ohne Begleitung) sowie technischer Übungen;
Auswendigspielen einiger Choräle.
Vom-Blatt-Spiel choralgebundener oder freier Bläsermusik in den gebräuchlichen Schlüsseln;
Tonleiterspiel in Dur und Moll;
einfache Transpositionen.
Grundlagen der Bläserausbildung:
Methodische Grundlagen für die Schulung von Bläserinnen und Bläsern einschließlich der Vermittlung von Atem- und Ansatztechnik;
Fragen zu Einblasen und Einstudierung. Kenntnis der wichtigsten Unterrichtsliteratur;
Kenntnis der wichtigsten Posaunenchorliteratur und -sammlungen.
Kenntnisse über Bau, Funktion und Notation von Blechblasinstrumenten; Instrumentenpflege.
Die Prüfungen in den Fächern c) Grundlagen der Bläserausbildung, d) Literaturkunde und e) Instrumentenkunde können zu einer Prüfung von insgesamt 20 Minuten zusammengezogen werden; die Fachprüfungen sind einzeln zu bewerten.
Literaturspiel:
Vortrag dreier stilistisch unterschiedlicher Instrumentalstücke aus Stilbereichen der Popularmusik. Mindestens zwei dieser Stücke müssen ausnotiert sein.
Vom-Blatt-Spiel von Akkordfolgen in Patternspielweise.
Spiel einer selbst erstellten Begleitung zu einem Gemeindelied in einem der Stile der Popularmusik; die Melodie ist dabei mitzusingen; es sind poptypische Formabläufe zu verwenden.
In der Prüfung wählt die Prüfungskommission mindestens drei vorbereitete Begleitungen mit Intro aus der gemäß § 12 Ziffer 5 Buchstabe c vorgelegten Liste. Bei dem instrumentalen Vortrag ist die Melodie mitzusingen.
Vorbereitetes Spiel von zwei unterschiedlichen liturgischen Stücken. Die Melodie ist dabei jeweils mitzusingen.
Vom-Blatt-Spiel eines Gemeindeliedes in einem der Stile der Popularmusik nach Akkordsymbolen.
Stilentwicklung der Popularmusik:
Stilkunde der Popularmusik;
Musikgeschichtliche und stilistische Entwicklung der Popularmusik.
Equipment/Instrumentenkunde:
Kenntnisse der typischen Instrumente der Popularmusik;
Grundlagen der Tontechnik.
Zeit: 25 Minuten Warm-up.
Probenarbeit an einem vorgegebenen Chor-Arrangement in einem der Stile der Popularmusik.
Begleiteter Vortrag eines Songs in einem der Stile der Popularmusik;
unbegleiteter Vortrag eines Gemeindeliedes im Stil der Popularmusik;
Vortrag eines kurzen Textes in englischer Sprache. Der Text ist den Prüfenden in der Prüfung vorzulegen; Kenntnisse der Stimmphysiologie und der chorischen Stimmbildung.
Chorpraktisches Instrumentalspiel: Klavier/Gitarre:
Vortrag der Begleitung eines Chorarrangements eigener Wahl bei gleichzeitigem Singen einer der Chorstimmen;
Vom-Blatt-Spiel der Begleitung eines leichten Chorarrangements.
Zusätzliches Instrumentalfach:
Auf Antrag der Kandidatin oder des Kandidaten kann eine Prüfung in einem weiteren Instrumentalfach abgenommen und mit Benotung auf dem Zeugnis vermerkt werden.
( 1 ) 1 Wird die Prüfung in einer weiteren Fachrichtung gemäß § 1 zu einem späteren Zeitpunkt abgelegt, werden die kirchenkundlichen Fächer gemäß § 6 Ziffer 1 anerkannt, wenn sie mit mindestens „ausreichend“ bewertet wurden. 2 Dies gilt sinngemäß, wenn Prüfungen nach den bisher geltenden Prüfungsordnungen abgelegt wurden.
( 2 ) 1 Die musikspezifischen Fächer gemäß § 6 Ziffer 2 werden anerkannt, wenn sie mit mindestens „ausreichend“ bewertet wurden. 2 Von dieser Regelung ausgenommen sind die Fächer Tonsatz, Gehörbildung und Gemeindesingleitung, wenn auf die Prüfung in einer Fachrichtung gemäß § 1 Absatz 2 Buchstabe a bis d die Ausbildung in einer Fachrichtung gemäß § 1 Absatz 2 Buchstabe e bis f oder umgekehrt erfolgt.
( 3 ) Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann einer Bewerberin oder einem Bewerber, die oder der eine andere gleich- oder höherwertige musikalische Prüfung erfolgreich abgelegt hat, auf Antrag die Prüfung in solchen Fächern erlassen, die mit mindestens „befriedigend“ bewertet worden sind.
( 4 ) 1 Die Anerkennung von Prüfungsfächern ist spätestens im Zulassungsantrag gemäß § 11 besonders zu beantragen. 2 Dem Antrag sind Prüfungszeugnisse in beglaubigter Abschrift und bei fremdsprachigen Zeugnissen beglaubigte Übersetzungen beizufügen. 3 Aus dem Zeugnis muss die Beurteilung der einzelnen Fächer hervorgehen.
( 5 ) Die Bewertung anerkannter Prüfungsleistungen wird nicht in das Zeugnis übernommen.
( 2 ) 1 Die Aufgaben für die Arbeiten stellt ein beauftragtes Mitglied des Prüfungsausschusses. 2 Bei jeder Aufgabe sind die Arbeits- und Hilfsmittel anzugeben, die benutzt werden dürfen.
( 3 ) Die schriftlichen Arbeiten werden unter Aufsicht eines Mitglieds des Prüfungsausschusses gefertigt.
( 2 ) Zu Beginn der mündlichen Prüfung ist der Kandidatin oder dem Kandidaten Gelegenheit zu einem kurzen Vortrag über ein Wahlthema aus dem jeweiligen Prüfungsfach zu geben.
( 3 ) Die Vortragsstücke sind, sofern es in dieser Ordnung nicht anders bestimmt ist, im Einvernehmen mit der Fachlehrerin oder dem Fachlehrer selbst zu wählen.
( 4 ) Die Prüfenden beschließen das Ergebnis der jeweiligen Prüfungsfächer der praktischen und mündlichen Prüfung.
( 5 ) Über jede Einzelprüfung wird eine Niederschrift angefertigt.
( 6 ) Schriftliche und mündliche Leistungen in einem Fach werden in einer Zensur zusammengefasst.
eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt, die jedoch erkennen lässt, dass die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können,
eine Leistung, die wegen fehlender Grundkenntnisse den Anforderungen nicht entspricht.
( 2 ) Im Abschlusszeugnis wird die erreichte Punktzahl neben der Note ausgewiesen.
( 3 ) 1 Zur Gesamtbewertung der Prüfung wird der rechnerische Durchschnitt der Benotungen aller Einzelleistungen (Punktwerte) auf zwei Dezimalstellen ohne Rundung festgestellt. 2 Dabei werden die Fächer Singen und Sprechen, Gottesdienstliches Orgelspiel, Orgelliteraturspiel, Instrumentalspiel (Posaunenchorleitung), Literaturspiel Hauptinstrument (Popularmusik), Liedbegleitung Hauptinstrument (Popularmusik) sowie Chorleitung, Kinderchorleitung und Posaunenchorleitung dreifach, die Fächer Gemeindesingleitung, Liturgik und Hymnologie doppelt bewertet.
( 4 ) Den errechneten Bewertungen entsprechen folgende Notenbezeichnungen:
Die Prüfung in der jeweiligen Fachrichtung ist bestanden, wenn die Leistungen in den gemäß § 18 mehrfach gewerteten Fächern mit mindestens „ausreichend“ und in nicht mehr als einem einfach gewerteten Fach mit „mangelhaft“ und in keinem Fach mit „ungenügend“ bewertet wurden.
( 1 ) 1 Über die bestandene Prüfung wird ein Zeugnis ausgestellt. 2 Das Zeugnis beinhaltet die jeweiligen Prüfungsfächer gemäß § 6 und § 7.
( 2 ) Die Zeugnisse werden von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses und einem Mitglied des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Landeskirche versehen.
( 3 ) Besondere Leistungen können auf dem Zeugnis vermerkt werden.
( 4 ) Das Ergebnis der ersten Abschnittsprüfung gemäß § 10 wird der Kandidatin oder dem Kandidaten von der Kursleiterin oder dem Kursleiter mündlich mitgeteilt.
( 5 ) Hat die Kandidatin oder der Kandidat die Prüfung nicht abgeschlossen oder nicht bestanden, ist ihr oder ihm dies zu bescheinigen.
( 1 ) Ist die Prüfung erstmalig nicht bestanden, kann die Wiederholung einzelner Fachprüfungen beantragt werden.
( 2 ) 1 Die Prüfung ist innerhalb eines Jahres nach dem letzten Prüfungstermin zu wiederholen. 2 Andernfalls wird die bisher abgelegte Prüfung ungültig. 3 Über Ausnahmen entscheidet das Landeskirchenamt.
( 3 ) 1 Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestimmt, wann eine nicht bestandene Prüfung frühestens wiederholt werden kann. 2 Ob eine zweite Wiederholung stattfinden darf, entscheidet das Landeskirchenamt.
( 1 ) 1 Ist die Teilnahme an der Prüfung oder an einem Prüfungsabschnitt wegen Verhinderung durch Krankheit oder andere nicht persönlich zu verantwortende Umstände nicht möglich, ist dies unverzüglich der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses anzuzeigen. 2 Die Verhinderung durch Krankheit ist durch eine ärztliche Bescheinigung nachzuweisen.
( 2 ) Bei Unterbrechung der Prüfung aus einem der in Absatz 1 genannten Gründe wird die Prüfung zu einem von der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu bestimmenden Termin fortgesetzt.
( 3 ) 1 Der Rücktritt von der Prüfung ist in besonderen Fällen mit Genehmigung der Vorsitzenden oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses möglich. 2 Die Prüfung gilt als nicht unternommen. 3 Der Prüfungsausschuss bestimmt den neuen Termin der Prüfung.
( 4 ) Bei Fernbleiben von der Prüfung in einem nicht nach den Absatz 1 bis 3 geregelten Fall gilt die Prüfung als nicht bestanden.
1 Bei einem Täuschungsversuch oder einem anderen Verstoß gegen die Prüfungsordnung entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, wie zu verfahren ist. 2 In leichten Fällen kann die Wiederholung der Prüfung oder eines Prüfungsteils angeordnet, in schweren Fällen kann die Prüfung für nicht bestanden erklärt werden.
1 Gegen Prüfungsentscheidungen, die auf Grund dieser Ausbildungs- und Prüfungsordnung getroffen werden, kann innerhalb eines Monats nach Zustellung der Mitteilung schriftlich Beschwerde beim Landeskirchenamt eingelegt werden. 2 Das Landeskirchenamt entscheidet endgültig.
1 Das Landeskirchenamt kann Ausführungsbestimmungen erlassen. 2 Darin können insbesondere die Durchführung und Organisation der Kurse geregelt werden.
( 1 ) Diese Ausbildungs- und Prüfungsordnung tritt am 1. Februar 2018 in Kraft.
( 2 ) Gleichzeitig tritt die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für C-Kirchenmusiker vom 17. Oktober 2013 (KABl. 2013 S. 239) außer Kraft.
( 3 ) Die bisherige Ausbildungs- und Prüfungsordnung findet weiterhin Anwendung für Kandidatinnen und Kandidaten, deren Ausbildung vor dem 1. Februar 2018 begonnen hat und noch läuft.