Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%202005,%20801
Timestamp: 2019-12-09 15:29:37
Document Index: 76244338

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 33', '§ 44', '§ 44', 'BGH', '§ 44', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 15.03.2005 - VI ZR 356/03 - dejure.org
https://dejure.org/2005,1902
BGH, 15.03.2005 - VI ZR 356/03 (https://dejure.org/2005,1902)
BGH, Entscheidung vom 15.03.2005 - VI ZR 356/03 (https://dejure.org/2005,1902)
BGH, Entscheidung vom 15. März 2005 - VI ZR 356/03 (https://dejure.org/2005,1902)
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LuftVG (1999) § 33 Abs. 1 Satz 2, §§ 44 bis 51
Haftung nach dem Luftverkehrsgesetz (LuftVG) für einen so genannten "Schnupperflug"; Anspruch auf Schadensersatz wegen eines Flugunfalls; Anspruch auf Schadensersatz wegen eines Verkehrsunfalls bei Bestehen eines wirksamen auf Beförderung im Sinne des LuftVG gerichteten ...
Grobe Fahrlässigkeit, Schmerzensgeld, Verjährung, Geldrente, Schnupperflug, Beförderungsvertrag
Haftungsrecht - Haftung für "Schnupperflug"
Keine Haftung nach §§ 44 ff. Luftverkehrsgesetz für "Schnupperflüge" potentieller Flugschüler
Tödlicher Unfall beim "Schnupperflug" - Pilot haftet nur, wenn "Beförderung" beim Flug im Vordergrund stand
Flugunfall: Haftung als Privatpilot?
LG Hildesheim, 06.02.2003 - 4 O 371/02
OLG Celle, 13.11.2003 - 14 U 48/03
OLG Celle, 22.11.2005 - 14 U 48/03
NJW-RR 2005, 895
MDR 2005, 1110
NZV 2005, 464
VersR 2005, 801
Zwar trifft es zu, dass die von der Revision zitierten Senatsentscheidungen (Urteile vom 15. März 2005 - VI ZR 356/03, VersR 2005, 801; vom 23. Oktober 1990 - VI ZR 329/89, VersR 1991, 341; vom 25. Mai 1971 - VI ZR 248/69, MDR 1971, 918; Beschluss vom 8. Mai 1962 - VI ZA 6/62, VersR 1962, 530) ausnahmslos Fälle betreffen, in denen eine natürliche Person an Leben, Körper oder Gesundheit verletzt wurde.
OLG München, 04.11.2016 - 10 U 2346/15
Verfristete Schadensersatzansprüche wegen Absturzes eines Ultraleichtflugzeugs
Wie der BGH mit Urteil vom 15.03.2005, Az.: VI ZR 356/03, NJW-RR 2005, 895, entschieden hat, ist ein Beförderungsvertrag i. S. der §§ 44 ff LuftVG dann gegeben, "wenn das Interesse des Flugzeuginsassen hauptsächlich darin besteht, in der Luft befördert zu werden, sei es um an einen anderen Ort zu gelangen oder wie bei einem Rundflug auch nur in den Luftraum zu kommen, um etwa eine besondere Höhensicht zu erhalten oder bei einer Ballonfahrt, um ein besonderes Fluggefühl zu erfahren." Weiter hat der BGH ausgeführt: "Der wesentliche Zweck der Beförderung muss somit darin liegen, dem Fluggast den Nutzen einer Ortsveränderung sei es auch nur in die Höhe und/oder ihm einen fliegerischen Genuss zu verschaffen, der sich aus dem Gefühl des Fliegens selbst ergibt.
Für die Beantwortung der Frage, ob ein Beförderungsvertrag gegeben ist, ist die dem Flug zugrundeliegende Interessenlage insbesondere hinsichtlich des mitfliegenden Insassen maßgebend (BGH NJW-RR 2005, 895).
Wie eingangs erwähnt, ist für die Beantwortung der Frage, ob ein Beförderungsvertrag gegeben ist, nicht die Interessenlage des Piloten, sondern die dem Flug zugrundeliegende Interessenlage insbesondere des mitfliegenden Insassen maßgebend (BGH NJW-RR 2005, 895) und diesem war von einer fehlenden Versicherung nichts bekannt.
Haftung des Fluglehrers bei Flugunfall infolge eines unzulässigen …
Dieses Urteil ist auf die Revision des Beklagten, soweit es zu dessen Nachteil ergangen ist, durch Urteil des Bundesgerichtshofs vom 15. März 2005 (Bl. 52 III d. A., veröffentlicht in NJW-RR 2005, 895), aufgehoben und an den Senat zur neuen Verhandlung und Entscheidung - auch über die Kosten des Revisionsverfahrens - zurückverwiesen worden.