Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFHE%20158,%20283
Timestamp: 2020-03-28 09:51:52
Document Index: 6014219

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 19', '§ 4', '§ 4', '§ 93', '§ 93']

BFH, 25.08.1989 - III R 17/84 - dejure.org
https://dejure.org/1989,939
BFH, 25.08.1989 - III R 17/84 (https://dejure.org/1989,939)
BFH, Entscheidung vom 25.08.1989 - III R 17/84 (https://dejure.org/1989,939)
BFH, Entscheidung vom 25. August 1989 - III R 17/84 (https://dejure.org/1989,939)
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EStG § 6 Abs. 1 Satz 1; Berlin FG § 19; InvZulG 1979 § 4a
Betriebsvorrichtung - Silo - Holzverarbeitungsmaschine - Abgesaugtes Sägemehl - Gebäudeheizung - Verbrennung - Bescheinigung - Bindung - Feststellung - Investitionszulage
§ 4a InvZulG 1979
Investitionszulage; Bindungswirkung der Bescheinigung
BFHE 158, 283
BB 1989, 2441
BStBl II 1990, 79
Das gilt auch dann, wenn damit eine werterhöhende Modernisierung verbunden ist, die dem Haus lediglich den zeitgemäßen Wohnkomfort wiedergibt, den es ursprünglich besessen, aber durch den technischen Fortschritt und die Veränderung der Lebensgewohnheiten verloren hatte; das Anpassen des Hauses an die Zeitumstände bedeutet keine Änderung im Wesen (vgl. BFH-Urteile vom 13. März 1979 VIII R 83/77, BFHE 127, 383, BStBl II 1979, 435; vom 24. Juli 1979 VIII R 162/78, BFHE 128, 385, 386, BStBl II 1980, 7; vom 24. Februar 1981 VIII R 122/79, BFHE 133, 41, BStBl II 1981, 468; BFH in BFHE 158, 283, 287, BStBl II 1990, 79).
Nach der Rechtsprechung seien auch Versorgungseinrichtungen in den Betriebsablauf eingebettet (vgl. BFH-Urteil vom 25. August 1989 III R 17/84, BFHE 158, 283, BStBl II 1990, 79).
Vielmehr hebt der BFH in den erwähnten Ausnahmefällen erkennbar auf den weiteren Umstand ab, dass sie einen störungsfreien Betriebsablauf gewährleisten (vgl. BFH-Urteil in BFHE 158, 283, BStBl II 1990, 79, unter II. 1. b der Gründe; in BFHE 161, 240, BStBl II 1990, 751, 752) und das Gewerbe mit ihrer Hilfe unmittelbar betrieben wird (vgl. BFH-Urteil vom 11. Juni 1997 XI R 77/96, BFHE 183, 455, BStBl II 1997, 774, 775).
Hierfür sind insbesondere der Grad der Festigkeit einer Verbindung (vgl. § 93 BGB), der Zeitraum, auf den eine evtl. Verbindung oder die gemeinsame Nutzung mehrerer beweglicher Sachen angelegt ist (dazu BFH-Urteil in BFHE 158, 283, BStBl II 1990, 79) sowie das äußere Erscheinungsbild von Bedeutung.
Die Schraubverbindungen können jedenfalls jederzeit ohne größeren technischen Aufwand wieder gelöst werden (vgl. auch BFH-Urteile in BFHE 158, 283, BStBl II 1990, 79, 80, und in BFHE 162, 177, BStBl II 1991, 187, 189).
Die selbständige Bewertungsfähigkeit eines Gegenstandes im Sinne des BGB ist auch zulagenrechtlich das Hauptkriterium für die Beurteilung desselben als selbständiges Wirtschaftsgut (siehe dazu aus jüngster Zeit den Beschluß des erkennenden Senats vom 16. Februar 1990 III B 90/88, BFHE 160, 364, BStBl II 1990, 794, sowie davor das Urteil vom 25. August 1989 III R 17/84, BFHE 158, 283, BStBl II 1990, 79).
Es sind dies nach Auffassung des Senats insbesondere der Grad der Festigkeit einer eventuell vorgenommenen Verbindung (§ 93 BGB), der Zeitraum, auf den eine eventuelle Verbindung oder die gemeinsame Nutzung mehrerer beweglicher Sachen angelegt sind (s. hierzu auch das Urteil des Senats in BFHE 158, 283, BStBl II 1990, 79), sowie das äußere Erscheinungsbild.
BFH, 05.09.2002 - III R 8/99
a) Zulagenrechtliches Kriterium für die Beurteilung eines Gegenstands als selbständiges Wirtschaftsgut ist dessen selbständige Bewertbarkeit (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 25. August 1989 III R 17/84, BFHE 158, 283, BStBl II 1990, 79, und vom 28. September 1990 III R 178/86, BFHE 162, 177, BStBl II 1991, 187).
Nach ständiger Rechtsprechung des BFH ist der Ersatz von einzelnen Teilen eines Gebäudes regelmäßig als Erhaltungsaufwand anzusehen (BFH-Urteil in BStBl II 1996, 632 zu I. 3. b) aa) ; Beschlüsse des Großen Senats des BFH vom 22. August 1966 - GrS 2/66 -, BStBl II 1966, 672; vom 26. November 1973 - GrS 5/71 -, BStBl II 1974, 132 , BFH-Urteil vom 25. August 1989 - III R 17/84 -, BStBl II 1990, 79 m.w.N.).
Dies gilt auch dann, wenn damit eine werterhöhende Modernisierung verbunden ist, die dem Haus lediglich den zeitgemäßen Wohnkomfort wiedergibt, den es ursprünglich besessen, aber durch den technischen Fortschritt und die Veränderung der Lebensgewohnheiten verloren hatte; das Anpassen des Hauses an die Zeitumstände bedeutet keine Änderung im Wesen (BFH-Urteile in BStBl II 1996, 632 zu 1.31) aa) ; in BStBl II 1990, 79 ; vom 24. Februar 1981 - VIII R 122/79 -, BStBl II 1981, 468 ; vom 24. Juli 1979 - VIII R 162/78 -, BStBl II 1980, 7 ; vom 13. März 1979 - VIII R 83/77 -, BStBl II 1979, 435).
An den Grundsätzen dieses Urteils hat der Senat auch in seinem Urteil vom 25. August 1989 III R 17/84 (BFHE 158, 283, BStBl II 1990, 79, unter Abschn. II Nr. 3 Abs. 4 der Entscheidungsgründe) festgehalten.
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BFH, 05.06.1997 - III B 33/96
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