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Timestamp: 2017-07-26 05:02:40
Document Index: 353982299

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24']

Eine Grundlegung von Kunz, Karl-Ludwig
; Singelnstein, Tobias
435 S., 40 Abb.
Abkürzungsverzeichnis XIII1. KAPITEL WAS IST UND WAS WILL DIE KRIMINOLOGIE?§ 1 Annäherung an Aufgabe und Gegenstand 1I. Kriminologie 1II. Kriminalität 7III. Der Verbrechensbegriff 10IV. Strafe und Gesellschaft 12§ 2 Der Forschungsgegenstand und seine Erschließung: Kriminalität erklären oder verstehen? 14I. Der Forschungsgegenstand 14II. Das Modell des Erklärens 16III. Das Verstehensmodell 18IV. Schlussfolgerungen 23§ 3 Das Problem kriminologischer Unbefangenheit 25§ 4 Geschichte der Kriminologie 34I. Anfänge und Wegbereiter kriminologischen Denkens 34II. Die Klassische Schule des 18. Jahrhunderts 35III. Die Herausbildung der modernen Kriminologie im 19. Jahrhundert 38IV. Der Ausbau der Kriminologie in den USA 44§ 5 Kriminologische Forschungsmethoden 46I. Grundlagen 46II. Einzelne Methoden der Datenerhebung 48III. Ablauf eines Forschungsprojekts 502. KAPITEL KRIMINALITÄTS- UND KRIMINALISIERUNGSTHEORIEN§ 6 Notwendigkeit und Begrenztheit von theoretischen Vorstellungen 53I. Entwicklung kriminologischer Theorien 55II. Reichweite und Einteilung 60§ 7 Entwicklungen der Biokriminologie 64I. Zwillings- und Adoptionsforschung 66II. Genetische Annahmen 67III. Hirnforschung 69IV. Gemeinsame Probleme und Defizite 72§ 8 Psychologische und psychiatrische Persönlichkeitskonzepte 75I. Psychologische Perspektiven 76II. Die psychoanalytische Perspektive 79III. Psychiatrische Perspektiven 811. Klassifikationssysteme 812. Diagnose in der Praxis 86§ 9 Sozialstrukturelle Konzepte 93I. Anomietheorien 931. Modernisierung und Anomie (Durkheim) 932. Anomie und der „amerikanische Traum“ (Merton) 953. Institutional Anomie Theory 98II. Differentielle Gelegenheiten 99III. Allgemeine Belastungstheorie 100IV. Kulturkonflikttheorie 102V. Kriminalität und soziales Geschlecht 103VI. Urbane Strukturen und soziale Desorganisation 108§ 10 Sozialisation im sozialen Nahbereich 111I. Soziales Lernen 112II. Ein multifaktorieller Ansatz: Der Täter in seinen sozialen Bezügen	114III. Differentielle Assoziationen 119IV. Subkultur und Neutralisationstechniken 120V. Gemeinsame Probleme und Defizite 123VI. Entwicklungsbezogene Kriminologie (developmental criminology) 125§ 11 Kontrolltheorien 129I. Bindungstheorien 130II. Theorie der re-integrativen Beschämung 132III. Theorie der Kontrollbalance 135§ 12 Kriminalität als individuelles, situationsbezogenes Verhalten 137I. Gesellschaftlicher Wandel in der Spätmoderne 137II. Die ökonomische Kriminalitätstheorie des rationalen Wahlhandelns	1411. Das ökonomische Paradigma in der Kriminologie 1412. Rational Choice als Kriminalitätstheorie 1443. Reichweite und Bedeutung 149III. Die allgemeine Kriminalitätstheorie von Gottfredson und Hirschi 1521. Ausgangspunkte 1522. Niedrige Selbstkontrolle und Tatgelegenheiten 1553. Bewertung 161IV. Die Situational Action Theory 164§ 13 Kriminalität und soziale Interaktion 167I. Das interpretative Paradigma 167II. Labeling Approach 1681. Kriminalisierung als Zuschreibung 1692. Reichweite und Bewertung 174III. Neuere interpretative Ansätze 1771. Cultural Criminology 1772. Theorie der Kriminalität als kulturelle Praxis 1783. Ansätze der Diskursanalyse 180IV. Gouvernementalität 182§ 14 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick 183I. Theoriemodelle des Erklärens kriminellen Verhaltens und integrative Ansätze 185II. Theoriemodell des Verstehens des Strafrechts und der von ihm Kriminalisierten 191III. Ein metatheoretischer Ordnungsversuch 1943. KAPITEL DIE KRIMINALITÄT IN DER GESELLSCHAFT§ 15 Registrierung, Hellfeld und Dunkelfeld 197I. Kriminalität als soziales Geschehen und zählbares Vorkommnis 197II. Verlauf der Registrierung als Weg in das Hellfeld 200§ 16 Kriminalstatistiken und ihre Befunde zum Hellfeld 203I. Inhalt und Bedeutung von Kriminalstatistiken 2031. Arten von Kriminalstatistiken 2032. Aussagekraft der Statistiken 2063. Kriminalstatistische Forschung 210II. Entwicklung der registrierten Fälle 2141. Entwicklung des Gesamtbereichs 2142. Entwicklung nach Deliktsgruppen 2203. Aufklärungsquote und Tatverdächtige 223§ 17 Dunkelfeldforschung und ihre Befunde 226I. Grenzen der Dunkelfeldforschung 227II. Methodische Probleme bei Täter- und Opferbefragungen 232III. Eckdaten der Dunkelfeldforschung 237§ 18 Befunde zu einzelnen Bereichen 240I. Besondere Deliktsbereiche 2401. Jugendkriminalität und Gewaltdelinquenz 2402. Wirtschaftskriminalität 2433. „Ausländerkriminalität“ 245II. Viktimologische Befunde 2471. Viktimisierungsrisiko und theoretische Ansätze 2482. Soziobiografische Parallelen zwischen Tätern und Opfern 2504. KAPITEL KRIMINALISIERUNG UND ANDERE FORMEN SOZIALER KONTROLLE§ 19 Strafrechtliche Sozialkontrolle 253I. Kriminalisierung als Ausfilterungsprozess 253II. Strafverfolgung, Aburteilung und Verurteilung 2571. Anzeigeverhalten und polizeiliche Ermittlungstätigkeit 2572. Erledigungsstruktur bei den Staatsanwaltschaften 2603. Abgeurteilte und Verurteilte 2654. Bedeutung einzelner Sanktionsformen 267III. Strafvollzug 2741. Entwicklung der Gefangenenzahlen 2742. Haftpraxis und Gefangenenpopulation 280§ 20 Relative Strafzwecke in Theorie und Praxis 284I. Die einzelnen Strafzwecke 284II. Generalprävention 2861. Theoretische Grundlagen 2862. Evaluierbarkeit und empirische Befunde 287III. Spezialprävention 2931. Evaluierbarkeit 2932. Empirische Befunde 296IV. Schlussfolgerungen 303§ 21 Wandel strafrechtlicher Sozialkontrolle 305I. Ausweitung und Informalisierung des strafrechtlichen Zugriffs 306II. Strafe als Ausschluss und zunehmende Strafhärte 3091. Sicherung durch Freiheitsentzug (Incapacitation) 3102. Folgen und Bewertung 3153. Tatgerechte Vergeltung, volle Strafverbüßung und automatische Strafverschärfung bei Wiederverurteilung 3184. Entwicklung in Deutschland 321III. Symbolische Exemplifizierung und gesellschaftliche Selbstvergewisserung 322§ 22 Neuere Formen sozialer Kontrolle 325I. Risikomanagement als Verwaltung des empirisch Normalen 326II. Permanente Prävention 3291. Kommunale Kriminalprävention als gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe 3302. Techniken der Kontrolle 332III. Responsibilisierung des Einzelnen und käufliche Sicherheit 335IV. Ordnungsproduktion und „Null Toleranz“ 338V. Ausschluss von Risikoträgern und Wandel des Sozialen 3405. KAPITEL KRIMINALITÄT, SOZIALE KONTROLLE UND GESELLSCHAFT§ 23 Kriminalität und Gesellschaft 345I. Normalität und Funktionalität von Kriminalität 345II. Gesellschaftliche Wahrnehmung von Kriminalität 3481. Kriminalität als Massenphänomen 3482. Medien und Kriminalitätswahrnehmung 349III. Einstellungen zu Kriminalität und Strafe 3521. Kriminalitätsfurcht und Sicherheitsgefühl 3522. Punitivität 3573. Einstellungen zu Sanktionen und Strafrechtspflege 360§ 24 Soziale Kontrolle und Gesellschaft 362I. Ausgangspunkte 362II. Wandel gesellschaftlicher Bedingungen 3641. Gesellschaftliche Bedingungen in der Spätmoderne 3642. Allgemeine Verunsicherung 3693. Das Kriminalitätsopfer in der „viktimären“ Gesellschaft 3704. Divergierende Strafsysteme 375III. Akteure im Feld sozialer Kontrolle 3781. Kriminalpolitik 3782. Kriminologie 3813. Governing through crime 3834. Staatliche und private Sicherheitsinstitutionen 385Literaturverzeichnis 387Stichwortverzeichnis 431 Pressestimmen
Aus: TOA-Magazin 01/2017 – CW […] [Es geht] den Autoren nicht um die Vermittlung von möglichst einfach und komprimiert dargestellten Erkenntnissen der Mainstream-Kriminologie. Sie gewähren der Leserschaft stattdessen einen umfassenden Einblick in sämtliche Facetten des kriminologischen Diskurses und laden zum Selbstdenken ein. Wer diese Einladung annimmt, erhält einen anderen, neuen Blick auf Kriminalität, Kriminalpolitik und Gesellschaft. […] Dies macht dieses Buch im Vergleich zu anderen deutschsprachigen „Kriminologie“-Lehrbüchern so einzigartig. Besonders bereichernd ist die intensive Auseinandersetzung mit dem Gesamtwerk, wobei es sich auch als Nachschlagewerk eignet. Eine Pflichtlektüre für alle, die in Studium und Beruf dem vielseitigen Themenkomplex ‚Kriminalität‘ begegnen. Autoreninfo