Source: http://www.schulrecht-rlp.de/index.php/Abiturpr%C3%BCfungsordnung_vom_21._Juli_2010
Timestamp: 2018-12-12 13:16:33
Document Index: 370744982

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 10', '§ 12', '§ 12', '§ 9']

Abiturprüfungsordnung vom 21. Juli 2010 – Schulrecht Rheinland-Pfalz
1 Teil 1: Allgemeines
1.2 § 2 Geltung für Abendgymnasien und Kollegs
1.3 § 3 Zweck der Prüfung
1.4 § 4 Information der Schülerinnen und Schüler
1.5 § 5 Prüfungskommission, Fachprüfungsausschüsse
1.6 § 6 Zuhörende
1.7 § 7 Verschwiegenheitspflicht
2 Teil 2: Voraussetzung für die Abiturprüfung, Gesamtqualifikation
2.1 § 8 Leistungsbewertung
2.2 § 9 Gesamtqualifikation
2.3 § 10 Qualifikation in Block I (Qualifikationsphase)
2.4 § 11 Qualifikation in Block I (Qualifikationsphase) an Abendgymnasien
2.5 § 12 Qualifikation in Block II (Prüfungsbereich)
3 Teil 3: Einleitung und Durchführung der Abiturprüfung
3.1 § 13 Umfang und Gliederung der Abiturprüfung
3.2 § 14 Prüfungstermine
3.3 § 15 Meldung zur schriftlichen Prüfung im neunjährigen Bildungsgang
3.4 § 16 Meldung und Zulassung zur schriftlichen Prüfung im achtjährigen Bildungsgang und bei beruflichen Gymnasien
3.5 § 17 Art der schriftlichen Prüfung
3.6 § 18 Aufgabenstellung
3.7 § 19 Durchführung der schriftlichen Prüfung
3.8 § 20 Bewertung der schriftlichen Arbeiten
3.9 § 21 Zulassung zur mündlichen Prüfung im neunjährigen Bildungsgang bei Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen
3.10 § 22 Einleitung der mündlichen Prüfung im achtjährigen Bildungsgang und bei beruflichen Gymnasien
3.11 § 23 Durchführung der mündlichen Prüfung
3.12 § 24 Ergebnis der Prüfung
3.13 § 25 Latinum, Graecum
3.14 § 26 Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife
4 Teil 4: Besondere Verfahrensbestimmungen
4.1 § 27 Einsichtnahme
4.2 § 28 Rücktritt, Versäumnis
4.3 § 29 Täuschungshandlungen, ordnungswidriges Verhalten
4.4 § 30 Änderung von Prüfungsentscheidungen
4.5 § 31 Wiederholung der Prüfung
4.6 § 32 Sonderregelung für behinderte Prüflinge
5 Teil 5: Besondere Formbestimmung
5.1 § 33 Ausschluss der elektronischen Form
6 Teil 6: Schlussbestimmungen
6.1 § 34 Übergangsbestimmung
6.2 § 35 Inkrafttreten
Teil 2: Voraussetzung für die Abiturprüfung, Gesamtqualifikation
sehr gut (1) = 15/14/13 Punkte,
gut (2) = 12/11/10 Punkte,
befriedigend (3) = 9/8/7 Punkte,
ausreichend (4) = 6/5/4 Punkte,
mangelhaft (5) = 3/2/1 Punkte,
ungenügend (6) = 0 Punkte.
a) vier Kurse in Deutsch,
b) vier Kurse in einer fortgeführten Fremdsprache, am Kolleg in einer Fremdsprache,
c) vier Kurse in Mathematik,
d) vier Kurse in einer Naturwissenschaft,
e) vier Kurse in einem gesellschaftswissenschaftlichen Fach,
f) ein Kurs in einer zweiten Fremdsprache oder in einer zweiten Naturwissenschaft oder in Informatik oder bei beruflichen Gymnasien in Informationsverarbeitung,
g) zwei Kurse in einem künstlerischen Fach, mit Ausnahme an Kollegs,
h) zusätzlich bei beruflichen Gymnasien, Fachrichtung Wirtschaft jeweils ein Kurs in Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen, Volkswirtschaftslehre und Gemeinschaftskunde,
i) zusätzlich an Kollegs mindestens ein Kurs in Chemie, falls Biologie schriftliches Prüfungsfach ist,
(3) Wird ein oder mehr als ein Kurs in einem innerhalb der Pflichtstundenzahl belegten Grundfach eingebracht, so ist der Kurs aus dem letzten Halbjahr der Qualifikationsphase einzubringen. Dies gilt auch bei einem Wechsel innerhalb der Fächer Evangelische Religionslehre, Katholische Religionslehre und Ethikunterricht.
[Berechnung]
b) vier Kurse in einer Fremdsprache,
d) zwei Kurse in einer Naturwissenschaft,
e) zwei Kurse in einem gesellschaftswissenschaftlichen Fach,
Soll mit dieser Fremdsprache die Verpflichtung zur Einbringung von vier fremdsprachlichen Kursen (Absatz 2 Nr. 1 Buchst. b) erfüllt werden, so sind alle vier Kurse einzubringen. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des § 10 Abs. 3 und 4.
(4) Das Gesamtergebnis in Block I berechnet sich wie folgt:
[Berechung]
soweit in einem Fach schriftlich und mündlich geprüft wurde, werden die Punkte der schriftlichen Prüfung mit zwei Drittel, die der mündlichen Prüfung mit einem Drittel multipliziert; die Ergebnisse werden addiert und zur Ermittlung des Gesamtergebnisses in Block II bei vier Prüfungsfächern mit fünf, bei fünf Prüfungsfächern mit vier multipliziert; Bruchteile von Punkten bleiben beim Gesamtergebnis unberücksichtigt (siehe Anlagen 1 und 2).
(3) In Block II müssen mindestens 100 Punkte und können höchstens 300 Punkte erreicht werden. Dabei müssen im Falle von vier Prüfungsfächern in mindestens zwei Fächern jeweils mindestens 5 Punkte erzielt werden. Im Falle von fünf Prüfungsfächern müssen in mindestens drei Fächern jeweils mindestens 5 Punkte erzielt werden.
Teil 3: Einleitung und Durchführung der Abiturprüfung
a) Mathematik,
b) eine Naturwissenschaft,
c) ein Fach aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld
d) sowie entweder Deutsch oder eine Fremdsprache,
b) eine Fremdsprache,
d) sowie entweder Mathematik oder eine Naturwissenschaft.
Bei beruflichen Gymnasien ersetzen die Fächer Technik und Gesundheit die Naturwissenschaft. Betriebswirtschaftslehre/ Rechnungswesen, Volkswirtschaftslehre, Pädagogik und Psychologie ersetzen das Fach aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld.
Fremdsprachen: je Fach zwei Aufgaben, von denen das fachlich zuständige Ministerium eine zur Bearbeitung auswählt;
gesellschaftswissenschaftliches Fach: je Fach drei Aufgaben aus verschiedenen Gebieten, von denen das fachlich zuständige Ministerium zwei Aufgaben auswählt, die dem Prüfling zur Wahl gestellt werden;
Informatik: drei Aufgaben, von denen das fachlich zuständige Ministerium zwei Aufgaben zur Bearbeitung auswählt;
Mathematik: vier Aufgaben aus verschiedenen Gebieten, von denen das fachlich zuständige Ministerium drei Aufgaben zur Bearbeitung auswählt;
Naturwissenschaften: je Fach drei Aufgaben aus verschiedenen Gebieten, von denen das fachlich zuständige Ministerium zwei Aufgaben zur Bearbeitung auswählt;
Religionslehre und Philosophie: je Fach drei Aufgaben aus verschiedenen Gebieten, von denen das fachlich zuständige Ministerium zwei Aufgaben auswählt, die dem Prüfling zur Wahl gestellt werden;
Bildende Kunst, Musik: je Fach drei Aufgaben aus verschiedenen Gebieten, die nicht nur einer Aufgabenart angehören; das fachlich zuständige Ministerium wählt zwei Aufgaben aus, die dem Prüfling zur Wahl gestellt werden;
Sport: zwei Aufgaben aus verschiedenen Gebieten, die nicht nur einer Aufgabenart angehören; das fachlich zuständige Ministerium wählt eine Aufgabe zur Bearbeitung aus;
Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen, Volkswirtschaftslehre und Technik: je Fach vier Aufgaben aus verschiedenen Gebieten, von denen das fachlich zuständige Ministerium drei Aufgaben zur Bearbeitung auswählt;
Informationsverarbeitung: drei Aufgaben, von denen das fachlich zuständige Ministerium zwei Aufgaben zur Bearbeitung auswählt;
Gesundheit, Pädagogik und Psychologie: je Fach drei Aufgaben, von denen das fachlich zuständige Ministerium zwei Aufgaben zur Bearbeitung auswählt.
(2) Die Aufgaben für die schriftliche Prüfung müssen aus verschiedenen Sachgebieten der Lehrpläne für die Qualifikationsphase entnommen sein; dabei sind im neunjährigen Bildungsgang und im beruflichen Gymnasium mindestens zwei Halbjahre der Qualifikationsphase, darunter mindestens eines der Jahrgangsstufe 13, zu berücksichtigen, beim achtjährigen Bildungsgang mindestens zwei Halbjahre der Qualifikationsphase, darunter mindestens eines der Jahrgangsstufe 12. Die Aufgaben müssen eine selbstständige Lösung erfordern.
(3) Die Fachlehrkraft der Jahrgangsstufe der Abiturprüfung schlägt im Einvernehmen mit der Schulleiterin oder dem Schulleiter und gegebenenfalls im Benehmen mit den Fachlehrkräften der vorausgegangenen Halbjahre dem fachlich zuständigen Ministerium die Aufgaben einschließlich der Hilfen und Hilfsmittel vor; in allen Fächern ist ein Regelwerk der deutschen Rechtschreibung, bei Arbeiten im Fach Englisch ein einsprachiges Wörterbuch, bei Arbeiten in anderen Fremdsprachen auch ein zweisprachiges Wörterbuch zugelassen. Die Herkunft von Texten sowie von der Lehrkraft vorgenommene Änderungen oder Kürzungen müssen in den Aufgabenvorschlägen vermerkt werden. Die Aufgabenvorschläge sind geheim zu halten.
(4) Das fachlich zuständige Ministerium entscheidet, welche Vorschläge Gegenstand der Prüfung werden. Nicht geeignete Vorschläge werden geändert. Die Umschläge mit den Aufgaben dürfen erst zu Beginn der jeweiligen schriftlichen Prüfung geöffnet werden. Aus wichtigem Grund kann das fachlich zuständige Ministerium Ausnahmen zulassen.
(4) Die Bearbeitungszeit für jede Arbeit beträgt vier, in Deutsch, Bildende Kunst und Musik fünf Zeitstunden; hierzu rechnet nicht die Zeit für die Durchsicht der Texte, der Materialien und der Aufgabenstellung.
(3) Zur mündlichen Prüfung wird zugelassen, wer die Qualifikation in Block I (Qualifikationsphase) erreicht hat und die Qualifikation in Block II (Prüfungsbereich) erreichen kann.
(7) Wer nicht zugelassen wird, weil er die Qualifikation in Block II (Prüfungsbereich) nicht erreichen kann, für den gilt die Prüfung als nicht bestanden.
(8) Die Prüfungskommission kann im Einvernehmen mit dem Prüfling auf die Durchführung einer mündlichen Prüfung im ersten, zweiten und dritten Prüfungsfach verzichten, insbesondere wenn die Qualifikation im Prüfungsbereich (§ 12) bereits erreicht worden ist.
(3) Die Prüfungskommission kann im Einvernehmen mit dem Prüfling auf die Durchführung einer mündlichen Prüfung im ersten, zweiten und dritten Prüfungsfach verzichten, insbesondere wenn die Qualifikation im Prüfungsbereich (§ 12) bereits erreicht worden ist. Die Prüfungskommission kann, wenn der Prüfling bei der Benennung seiner mündlichen Prüfungsfächer von unzutreffenden Voraussetzungen ausgegangen ist, im Einvernehmen mit dem Prüfling spätestens bis zum Abschluss seiner mündlichen Prüfung eine Prüfung in einem weiteren Prüfungsfach ansetzen, falls die begründete Aussicht besteht, dass diese Prüfung zum Erreichen der Qualifikation im Prüfungsbereich führt.
(4) Ist die Qualifikation im Prüfungsbereich nicht mehr erreichbar, findet eine mündliche Prüfung nicht statt; die Prüfung gilt dann als nicht bestanden.
(4) Die Prüfungskommission stellt ferner die von dem Prüfling erreichte Punktzahl der Gesamtqualifikation nach § 9 Abs. 1 fest und ermittelt nach der Anlage 3 die Durchschnittsnote.
Teil 4: Besondere Verfahrensbestimmungen
Teil 5: Besondere Formbestimmung
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