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Timestamp: 2019-12-08 02:31:42
Document Index: 278688985

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 45', '§ 49', '§ 22', '§ 19', '§ 22', '§ 19']

Unterstützung für gewerbliche Arbeitskräfteüberlasser| SWF
Förderangebote für gewerbliche Arbeitskräfteüberlasser
Die Leistungen des SWF stehen allen gewerblichen Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen zur Verfügung. Sie reichen von Allgemeinen Bildungsmaßnahmen über Fachkräfteausbildung bis hin zu Überbrückungsgeld und Einarbeitungsbeihilfe. Nutzen Sie Ihre Chance, die Fördermöglichkeiten maximal auszuschöpfen.
Was sind Allgemeine Bildungsmaßnahmen?
Es handelt sich dabei um Aus- und Weiterbildungen für ZeitarbeitnehmerInnen mit den Zielen einer verbesserten Qualifikation und Einsatzfähigkeit, einer kontinuierlichen Beschäftigung und einer höheren Zufriedenheit – sowohl auf Seiten der ZeitarbeitnehmerInnen als auch auf Seiten der Beschäftigerbetriebe. Die Kosten der Kurse müssen den Referenzpreisen wichtiger regionaler Schulungsträger entsprechen. Bitte berücksichtigen Sie, dass Anlern-, Einweisungs- und Einschulungsunterweisungen nicht als geförderte Weiterbildungsmaßnahmen gelten.
Alle gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser, die ihre Beiträge zum Sozial- und Weiterbildungsfonds nach § 22d AÜG (SO-Beiträge) vollständig und pünktlich einbezahlt haben, können für ihre ZeitarbeitnehmerInnen eine geförderte Weiterbildung beantragen. Die Antragstellung erfolgt entweder durch den gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser oder durch die ZeitarbeiternehmerInnen direkt. Gerne beraten wir Sie über die Vorteile dieser beider Varianten.
Ihre ZeitarbeitnehmerInnen sind besser qualifiziert und damit auch besser einsetzbar.
Als gewerblicher Arbeitskräfteüberlasser erhalten Sie die tatsächlich aufgewendeten Kurskosten und etwaige Prüfungskosten (Nettokosten) vom SWF vollständig refundiert.
Fällt der Kursbesuch in die Arbeitszeit, so sorgt der SWF für eine 154%ige Refundierung der tatsächlich aufgewendeten Bruttolohn-/Bruttogehaltskosten, sofern das Arbeitsverhältnis nach Schulungsende zumindest ein Monat aufrecht geblieben ist.
Im Fall einer Kombination mit Bildungskarenz, Bildungsteilzeit oder Fachkräftestipendium zahlt der SWF einen Zuschuss zum Weiterbildungsgeld, Bildungsteilzeitgeld und Aktiveinkommen bzw. zum Fachkräftestipendium bis zum zuletzt durchschnittlich bezogenen Nettoentgelt (13-Wochen-Schnitt inkl. Sonderzahlungen) vor Ausbildungsbeginn. So können finanzielle Einbußen für ZeitarbeitnehmerInnen vermieden werden. Der Antrag für diesen monatlichen Zuschuss erfolgt durch die/den ZeitarbeitnehmerIn.
Weiterbildungsdatenbank bzw Schulungsträger
152 kB Details und Ablauf des Förderprozesses
Martin Zauner, MBA / Geschäftsführer von APS Austria Personalservice GmbH & Co KG.
Wir, die APS Group, arbeiten mit dem Sozial- und Weiterbildungsfonds seit seiner Gründung im Jahr 2013 zusammen und haben die Kooperation Jahr für Jahr intensiviert. Für uns als Arbeitskräfteüberlasser bietet der SWF eine gute Möglichkeit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. In Absprache mit unseren Kunden können wir unsere Zeitarbeiterinnen und Zeitarbeiter gezielt dort aus- und weiterbilden wo Bedarf besteht. Dadurch nehmen wir positiven Einfluss auf das Angebot bzw. die Nachfrage am Arbeitsmarkt und erhöhen die Chancen einer langfristigen Beschäftigung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Ausbildungsmöglichkeiten des SWF sind nicht nur qualitativ als sehr hochwertig einzustufen, sondern auch praxisnah. Wir bedanken uns für die professionelle Zusammenarbeit mit dem Sozial- und Weiterbildungsfonds in den letzten Jahren und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Projekte.
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Was ist die Fachkräfteausbildung?
Bei der Fachkräfteausbildung handelt es sich um Lehrgänge für die Vorbereitung auf die außerordentliche Lehrabschlussprüfung. Voraussetzungen für die Teilnahme sind Bildungskarenz, Bildungsteilzeit bzw. das Fachkräftestipendium des AMS. Für das Jahr 2017 stehen 200 geförderte Ausbildungsplätze zur Verfügung: in der Elektro-/ Metalltechnik, als BetriebslogistikerIn, Bürokauffrau/mann oder vieles mehr.
Der Förderprozess verläuft standardisiert und unkompliziert: Ein passender Schulungsträger wird ausgewählt und die/der ZeitarbeitnehmerIn absolviert einen Potentialcheck. Für die Dauer der Ausbildung wird eine Karenzierungsvereinbarung abgeschlossen. Die Genehmigung des Weiterbildungsgeldes, des Bildungsteilzeitgeldes bzw. des Fachkräftestipendiums erfolgt durch das „Wohnsitz-AMS“ der ZeitarbeitnehmerIn. Nach Ende der Ausbildungszeit muss das Arbeitsverhältnis zumindest noch ein Monat lang andauern.
Für wen ist die Fachkräfteausbildung?
Die Fachkräfteausbildung richtet sich an alle gewerbliche Arbeitskräfteüberlasser, die ZeitarbeitnehmerInnen mit einer abgebrochenen Lehre ausbilden lassen möchten. Auch für angelernte ZeitarbeitnehmerInnen, die einen Lehrabschluss anstreben, kann eine Förderung beantragt werden. Voraussetzung ist auch hier, dass die Beiträge zum Sozial- und Weiterbildungsfonds nach § 22d AÜG (SO-Beiträge) vollständig und zeitgerecht einbezahlt wurden. Die Antragstellung erfolgt entweder durch den gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser oder durch die ZeitarbeiternehmerInnen direkt. Gerne beraten wir Sie über die Vorteile dieser beider Varianten.
Welchen Nutzen hat die Fachkräfteausbildung?
Ihre ZeitarbeitnehmerInnen erreichen eine bessere berufliche Qualifikation, was höhere Zufriedenheit und kontinuierliche Beschäftigung zur Folge hat.
Die Ausbildungs- bzw. Prüfungskosten zur Fachkraft und etwaige Lohn- bzw. Gehaltskosten der ZeitarbeitnehmerIn werden vollständig vom SWF refundiert.
Die Existenzsicherung der Zeitarbeitskraft trägt das AMS. Den monatlichen Zuschuss (Einkommensergänzung) zum Weiterbildungsgeld (Bildungskarenz), zum Bildungsteilzeitgeld und Aktiveinkommen (Bildungsteilzeit) bzw. zum Fachkräftestipendium übernimmt der SWF.
496 kB Details und Ablauf des Förderprozesses
Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang J. Pilgram / GF von Integer Personalmanagement GmbH
Qualität ist oberstes Unternehmensziel bei Integer Personalmanagement GmbH. Aus diesem Grund ist die Weiterbildung unserer MitarbeiterInnen essentiell. Mit dem SWF haben wir einen hervorragenden Partner für die Weiterbildung unserer MitarbeiterInnen. Um den Wirtschaftsstandort Österreich weiter zu stärken, brauchen wir bestens ausgebildete Fachkräfte. Wir leisten dazu unseren Beitrag, indem wir für unsere KundInnen FacharbeiterInnen ausbilden lassen. Für unsere MitarbeiterInnen, unsere Kundinnen und letztlich auch für die Integer Personalmanagement GmbH ergibt sich durch die Fachkräfteausbildungsprogramme des SWF ein absoluter Mehrwert.
Was ist das Überbrückungsgeld?
Der SWF unterstützt Sie während überlassungsfreier Zeiten (Stehzeiten) Ihrer ZeitarbeitnehmerInnen. Seit 01.01.2015 übernimmt der Fonds gegenüber gewerblichen Arbeitskräfteüberlassern 115,5 % der aufgewendeten Bruttolohn-/ Bruttogehaltskosten zwischen zwei Überlassungseinsätzen. Dies gilt für maximal 10 Arbeitstage pro Anlassfall. Voraussetzung ist, dass die/der ZeitarbeitnehmerIn vor der zu fördernden Stehzeit zumindest ein Monat (Beschäftigungsmonat) lang in Ihrem Unternehmen beschäftigt gewesen ist und dieses Arbeitsverhältnis nach Ende des Überbrückungsgeldes noch mindestens ein Monat lang andauert (Behaltemonat).
Für wen ist das Überbrückungsgeld?
Das Überbrückungsgeld kann vom gewerblichen Arbeitskräfteüberlasser beantragt werden, wenn sich dessen ZeitarbeitnehmerInnen auf Stehzeit befinden. Anspruchsberechtigt sind jene Unternehmen, die ihre Beiträge zum Sozial- und Weiterbildungsfonds nach § 22d AÜG (SO-Beiträge) vollständig und pünktlich einbezahlt haben. Die Förderungsabwicklung erfolgt durch den SWF.
Welchen Nutzen hat das Überbrückungsgeld?
Das Überbrückungsgeld des SWF ermöglicht es, überlassungsfreie Zeiten finanziell auszugleichen.
Die Förderung kann einfach und unbürokratisch innerhalb von 6 Monaten nach „Stehzeitende“ über das SWF-Onlineportal beantragt werden.
Sie können das Überbrückungsgeld mehrmals pro ZeitarbeitnehmerIn und Kalenderjahr beantragen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
463 kB Details und Ablauf des Förderprozesses
Wolfgang Langthaler, Geschäftsführer WIPA GmbH
„Das SWF-Überbrückungsgeld unterstützt uns dahingehend, dass wir unsere MitarbeiterInnen in überlassungsfreien Zeiten nicht abmelden müssen. Wir können unseren MitarbeiterInnen somit noch mehr Sicherheitsgefühl vermitteln und die Bindung erhöhen. Dem Kunden gegenüber ist das SWF-Überbrückungsgeld ein zusätzliches Verkaufsargument. Auch bewerberseitig hilft uns dieses Argument beim Recruitingprozess zusätzlich, neue MitarbeiterInnen zu gewinnen.“
Was ist die Einarbeitungsbeihilfe?
Manchmal wird nach einer vom SWF geförderten Fachkräfteausbildung noch fehlende Berufserfahrung bei einer/einem ZeitarbeitnehmerIn festgestellt. Wenn aufgrund dessen der Verrechnungssatz für Fachkräfte nicht sofort gegenüber dem Beschäftiger in Rechnung gestellt werden kann, unterstützt der SWF mit der Einarbeitungsbeihilfe. Diese wird für maximal 3 Monate gewährt.
Für wen ist die Einarbeitungsbeihilfe?
Die Einarbeitungshilfe kann von allen gewerblichen Arbeitskräfteüberlassern beantragt werden, die ihre Beiträge zum Sozial- und Weiterbildungsfonds nach § 22d AÜG (SO-Beiträge) vollständig und pünktlich einbezahlt haben. Die Antragstellung erfolgt durch Sie als gewerbliche Arbeitskräfteüberlasser, die Förderungsabwicklung durch den SWF.
Welchen Nutzen hat die Einarbeitungsbeihilfe?
Die Einarbeitungsbeihilfe bringt einen bis zu 3-monatigen finanziellen Ausgleich, bis die erforderliche Berufserfahrung aufgebaut ist.
Der SWF ermöglicht, dass die betragliche Differenz zwischen dem Bruttostundenlohn/Bruttomonatsgehalt der Fachkräfte-Beschäftigungs-/Verwendungsgruppe und der unmittelbar darunter liegenden Beschäftigungs-/Verwendungsgruppe des zur Anwendung kommenden Kollektivvertrages gefördert wird.
Dieser Differenzbetrag wird auf 154% erhöht, wodurch auch die Lohnnebenkosten (Bruttolohn/Bruttogehalt samt anteiliger Sonderzahlungen) abgegolten werden.
Die Förderung kann einfach und unbürokratisch innerhalb von 6 Monaten nach Ende der Einarbeitungsbeihilfe über das SWF-Onlineportal beantragt werden.
465 kB Details und Ablauf des Förderprozesses
Was ist der SO-Beitrag?
Die mit 01.01.2013 in Kraft getretenen Bestimmungen (Abschnitt V im Arbeitskräfteüberlassungsgesetz – AÜG) über den Sozial- und Weiterbildungsfonds (SWF) sehen zur Erfüllung der Aufgaben des Fonds eine Beitragsleistung für alle gewerblichen Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen, für die, von ihnen zum Zweck der Überlassung an Dritte, in Österreich beschäftigten ArbeitnehmerInnen, vor.
Dieser Sozial- und Weiterbildungsfonds-Beitrag (SO-Beitrag) ist gesetzlich nach § 22d Abs 1 und Abs 2 AÜG wie folgt festgelegt:
2013 0,25 %
Ab 1.4.2017 0,35 %
*von der allgemeinen Beitragsgrundlage bzw. vom Entgelt der überlassenen Arbeitskraft
Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen Österreich
Die Beiträge an den Sozial- und Weiterbildungsfonds (SO-Beiträge) müssen seit 01.01.2013 über die AKÜ-eigene Lohnverrechnung (z.B. ab 01.04.2017 sind das 0,35 % von der allgemeinen Beitragsgrundlage zur Sozialversicherung - Verrechnungsgruppe N18 für Arbeiter, Verrechnungsgruppe N28 für Angestellte) an die zuständige Gebietskrankenkasse gemeldet und gemeinsam mit den übrigen Abgaben zur Sozialversicherung abgeliefert werden.
Gemäß § 22d Abs 3 AÜG gelten die Vorschriften der gesetzlichen Krankenversicherung über den Abzug des Versicherungsbeitrages vom Entgelt. Die Beitragsgrundlage ist die nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG), BGBl. Nr. 189/1955 geltende allgemeine Beitragsgrundlage. Es gilt die Höchstbemessungsgrundlage gemäß § 45 ASVG. Ein SO-Beitrag ist auch für Sonderzahlungen gemäß § 49 Abs 2 ASVG zu leisten.
Die Gebietskrankenkassen geben die Meldung und die eingezahlten SO-Beiträge abzüglich einer 0,5 %igen Verwaltungskostenpauschale gemäß § 22d Abs 5 AÜG an den SWF weiter.
Diese Verpflichtung zur SO-Beitragsleistung umfasst auch gewerbliche Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen ohne Sitz in Österreich, die Ihre ZeitarbeitnehmerInnen in Österreich zur Sozialversicherung anmelden und sobald diese ArbeitnehmerInnen nach Österreich überlassen werden.
Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen anderer Staaten
Arbeitskräfteüberlassungs-Unternehmen mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat, EWR-Staat oder der Schweiz haben die Beschäftigung von nach Österreich überlassenen ArbeitnehmerInnen gemäß § 19 Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz (LSD-BG) bei der Zentralen Koordinationsstelle (ZKO) beim Bundesministeriums für Finanzen elektronisch mit dem Web-Formular ZKO 4 zu melden (§ 22 d Abs 4 AÜG). Änderungen der gemeldeten Daten müssen ebenfalls unverzüglich bekannt gegeben werden.
Auf Basis Ihrer Meldungen an die ZKO werden Ihnen vom SWF die SO-Beiträge monatlich vorgeschrieben und durch den SWF eingehoben.
Weiterführende Informationen des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) - Grenzüberschreitende Überlassung von Arbeitskräften in der EU
Weiterführende Informationen des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) Meldung einer Überlassung nach Österreich gemäß § 19 Abs. 4 Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz (LSD-BG)
475 kB Prozessablauf SO-Beitragsvorschreibung
392 kB Infoblatt SO-Beiträge Ausland
+43 1 890 90 84 70
+43 1 890 90 84 75
so-beitrag@swf-akue.at