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Timestamp: 2013-05-19 15:09:47
Document Index: 78234787

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 15', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8']

Teilzeitantrag unwirksam ? Arbeitsrecht
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15.03.2011 20:59 | Preis: ***,00 € |
Am 14.04.11 endet meine Elternzeit,d.h. ich müsste zum 15.04. wieder arbeiten. Vor ca. 2 Monaten habe ich fristgerecht einen Antrag auf Teilzeit gestellt. ( Das Unternehmen, in dem ich beschäftigt war ist ein großes Unternehmen, also das Teilzeitgesetz greift)
In dem Antrag habe ich dann bei der gewünschten Anzahl an Stunden angegeben: 12 bis 15 Stunden, verteilt auf 2 bis 3 Tage. Bisher hat sich mein AG nicht gemeldet, was ich eigenartig fand, da er sich heute zwecks Ablehnung hätte melden müssen. Jetzt habe ich gelesen, dass mein Antrag vielleicht unwirksam ist, da ich eine Spanne angegeben habe.
ist mein Antrag unwirksam, weil ich nicht eine konkrete Stundenanzahl angegeben habe ?
WAs ist daraus jetzt die Folge ?
Wann kann ich wieder einen Antrag auf Teilzeit stellen ? Könnte ich das sofort? Oder muss ich wieder warten , irgend eine Frist einhalten ?
15.03.2011 | 22:57
Nach § 15 Abs. 6 BEEG haben Sie einen Anspruch auf Teilzeit während der Elternzeit. Dieser Antrag auf Verringerung ihrer vertraglich vereinbarten Arbeitszeit kann zwei Mal in Anspruch genommen werden. Für den Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit gelten nach § 15 Abs. 7 BEEG folgende Voraussetzungen:
Nachfrage vom Fragesteller	16.03.2011 | 10:12
Sie haben meine Fragen gar nicht beantwortet. Es geht nicht darum, unter welchen voraussetzungen ich während der Elternzeit Teilzeit beantragen kann. Ich habe einen Antrag auf Teilzeit nach elternzeit gestellt und auch die problematische Formulierung zitiert um die es geht. Problem ist doch ob der Antrag so wirksam ist. Darauf gehen Sie gar nicht ein. Ich bitte jetzt erneut um Beantwortung meiner Fragen.
16.03.2011 | 10:45
Grundsätzlich ist es so, dass neben einem Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit nach dem BEEG auch eine Verringerung nach § 8 TzBfG geltend gemacht werden kann.
Aus Ihrem Vortrag entnehme ich, dass Sie einen Antrag nach dem TzBfG gestellt haben.
Das TzBfG schreibt keine bestimmte Form des Antrags vor.
Nach § 8 Abs. 2 TzBfG soll der Arbeitnehmer mit dem Verringerungsverlangen die gewünschte Arbeitzszeitverteilung angeben.
Dies haben Sie in Ihrem Antrag jedenfalls getan. Ihr Antrag ist nicht unwirksam.
Aus § 8 Abs. 5 TzBfG folgt weiter, dass Ihr Arbeitgeber Ihnen die Entscheidung über die Verringerung der Arbeitszeit und ihre Verteilung spätestens einen Monat vor dem gewünschten Beginn der Verringerung schriftlich mitzuteilen hat.
Hat Ihr Arbeitgeber mit Ihnen über die Verteilung der Arbeitszeit keine Einvernehmen nach § 8 Abs. 3 Satz 2 TzBfG erzielt und hat Ihr Arbeitgeber nicht spätestens einen Monat vor dem gewünschten Beginn der Arbeitszeitverringerung die gewünschte Verteilung der Arbeitszeit schriftlich abgelehnt, gilt die Verteilung der Arbeitszeit entsprechend Ihren Wünschen als festgelegt (§ 8 Abs. 5 Satz 3 TzBfG).
Eine erneute Verringerung der Arbeitszeit können Sie frühestens nach Ablauf von zwei Jahren verlangen, nachdem Ihr Arbeitgeber einer Verringerung zugestimmt oder sie berechtigt abgelehnt hat.
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