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Timestamp: 2016-10-24 08:50:19
Document Index: 340568171

Matched Legal Cases: ['Art. 99', 'Art. 73', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 102', 'Art. 52', 'Art. 49', 'Art. 89', 'Art. 51', 'Art. 52', 'Art. 52', 'BGE', 'BGE', 'Art. 52', 'Art. 52', 'Art. 56', 'Art. 56', 'Art. 52', 'Art. 56', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 51', 'Art. 49', 'Art. 51', 'Art. 51', 'Art. 49', 'Art. 56', 'BGE', 'Art. 56', 'BGE', 'Art. 52', 'Art. 43', 'Art. 44', 'BGE', 'BGE']

9C_263/2014 (18.12.2014)
9C_263/2014 � � Urteil vom 18. Dezember 2014
A.a.�Die am 1. Mai 2003 errichtete Stiftung N.________ (ab 21. Oktober 2005: BVG-Sammelstiftung der N.________; nachfolgend: Stiftung) wurde 2003 im Handelsregister des Kantons Zug eingetragen und bezweckte die Durchf�hrung jeglicher Form der beruflichen Vorsorge. A.________ trat ihr am 5. September 2005 (Handelsregistereintrag) als Stiftungsrat bei und war befugt, kollektiv zu zweien zu zeichnen.
Auf Gesuch der Stiftung hin richtete der Sicherheitsfonds BVG (nachfolgend: Sicherheitsfonds) zur Sicherstellung gesetzlicher Leistungen einen Vorschuss von Fr. 33'000'000.- aus (Verf�gung vom 26. Dezember 2006). In der Folge trat der Sicherheitsfonds in die Anspr�che gegen�ber 13 (nat�rlichen und juristischen) Personen ein - darunter A.________ - und liess sich von der Stiftung s�mtliche Anspr�che, die dieser gegen�ber denselben 13 Personen allenfalls noch zustanden, abtreten (Erkl�rung vom 13. Dezember 2010 und Abtretungsvereinbarung vom 14./16. Dezember 2010). Am 15. August 2007 reichte die Stiftung in Liquidation beim Eidgen�ssischen Finanzdepartement gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft ein Schadenersatzbegehren in der H�he von Fr. 33'000'000.- zuz�glich Zins seit 28. Dezember 2006 und unter Vorbehalt der Nachklage f�r weiteren Schaden ein.
B.a.�Am 17. Dezember 2010 erhob der Sicherheitsfonds beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug Klage gegen folgende 13 Personen: B.________ (Stiftungsratspr�sident, Beklagter 1), C.________ (Stiftungsrat, Beklagter 2), D.________ (Stiftungsr�tin, Beklagte 3), E.________ (Stiftungsrat, Beklagter 4), F.________ (Stiftungsrat, Beklagter 5), G.________ (Stiftungsrat, Beklagter 6), A.________ (Stiftungsrat, Beklagter 7), H.________ (Stiftungsrat, Beklagter 8), I.________ AG (Kontrollstelle, Beklagte 9), J.________ (BVG-Experte, Beklagter 10), K.________ GmbH (Buchhaltung, Beklagte 11), L.________ AG (Finanzdienstleisterin, Beklagte 12) und M.________ (alleiniger Verwaltungsrat der L.________ AG, Beklagter 13); mit folgenden Antr�gen:
Hiegegen reicht A.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ein und beantragt in der Hauptsache, der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 21. Januar 2014, eventualiter Ziff. 1 lit. a und e, sei (en) aufzuheben. Demzufolge sei die Klage gegen ihn vom 17. Dezember 2010 abzuweisen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur�ckzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht verlangt A.________, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Im Weiteren seien die Akten der strafrechtlichen Berufungsverfahren vom Obergericht des Kantons Zug sowie diejenigen des Schadenersatzverfahrens der Stiftung in Liquidation gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft vom Eidgen�ssischen Finanzdepartement beizuziehen. Ausserdem sei das Beschwerdeverfahren bis zum rechtskr�ftigen Abschluss der vor dem Obergericht des Kantons Zug bzw. dem Eidgen�ssischen Finanzdepartement h�ngigen Verfahren, eventualiter bis nach dem erfolgten Aktenbeizug, zu sistieren. Ferner sei ein zweiter Schriftenwechsel durchzuf�hren und ihm Gelegenheit zu geben, seine Beschwerdebegr�ndung zu erg�nzen.
2.1.�Der Antrag des Beschwerdef�hrers auf Edition der Zuger Strafakten (vgl. Sachverhalt lit. A.b) ist neu und unzul�ssig (Art. 99 Abs. 1 BGG; E. 6.2 S. 376 des vorinstanzlichen Entscheids). Ihr Beizug von Amtes wegen war - und ist auch vor Bundesgericht - nicht angezeigt. Zum einen haben das vorliegende Verfahren und das Strafverfahren, das sich gegen die Beklagten 1, 4 und 13 richtet (a.a.O. E. 6.2 S. 377 unten), unterschiedliche Ansatzpunkte. W�hrend es hier prim�r um die Frage nach einer berufsvorsorgerechtlich relevanten Sorgfaltspflichtverletzung im Aufgabenbereich durch Unterlassung geht (vgl. E. 6.2 und 6.3 hinten), steht im Strafverfahren das Erf�llen von strafrechtlich relevanten Tatbest�nden mit pers�nlicher Bereicherungsabsicht im Zentrum. Zum andern ist unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer nicht durch strafrechtlich relevante Handlungen anderer (z.B. Betrug oder Urkundendelikte) daran gehindert wurde, seinen Pflichten nachzukommen (E. 4.7.3.2 S. 192 des angefochtenen Entscheids). Des Beizugs der Strafakten bedarf es auch nicht zur Bestimmung der Schadensh�he (vgl. E. 5 hinten). Ein Ber�hrungspunkt zwischen den beiden Verfahren, d.h. dem vorliegenden und dem Strafverfahren, findet sich einzig bez�glich der Frage, ob das strafrechtliche Fehlverhalten der Beklagten 1, 4 und 13 geeignet ist, den - hier - haftungsrelevanten Kausalzusammenhang (vgl. E. 8.1 hinten) zu unterbrechen. Nachdem ein solcher Unterbruch zu verneinen ist (vgl. E. 8.3 hinten), kann auch aus diesem Grund auf eine Edition verzichtet werden. Damit erweist sich auch das Sistierungsgesuch als unbegr�ndet. Diesem sind ohnehin durch die gebotene Raschheit des Verfahrens (Art. 73 Abs. 2 BVG; Art. 29 Abs. 1 BV) enge Grenzen gesetzt (BGE 134 IV 43 E. 2.5 S. 47).
�Erw�gung 3.2 des Urteils 1B_33/2014 vom 13. M�rz 2014, mit welchem dem BVG-Experten (Beklagter 10) das Einsichtsrecht in die Strafakten zuerkannt wurde, l�sst sich nichts Gegenteiliges entnehmen. Die strafrechtliche Abteilung des Bundesgerichts hat darin mit Blick auf das Akteneinsichtsrecht lediglich erwogen, es sei offensichtlich, "dass sich der Ausgang des Strafverfahrens auf die Zivilforderung auswirken kann". Dass eine solche Auswirkung tats�chlich gegeben ist, ist damit nicht gesagt und ist - wie noch zu zeigen sein wird (vgl. E. 8 hinten) - hier auch nicht der Fall.
2.2.�Nicht anders verh�lt es sich hinsichtlich des h�ngigen Schadenersatzverfahrens gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft. Weder dr�ngt es sich auf, die entsprechenden Akten zu edieren noch das vorliegende Verfahren zu sistieren. Eine etwaige Verantwortlichkeit der (damaligen) Aufsichtsbeh�rde ist nicht Gegenstand dieses Verfahrens, sondern eines separaten Verantwortlichkeitsprozesses. Dabei kann allenfalls ein Mitverschulden des BSV resultieren. Ein solches verm�chte den Kausalzusammenhang zwischen dem pflichtwidrigen Verhalten des Beschwerdef�hrers und des von ihm verursachten Schadens aber nicht zu unterbrechen (vgl. E. 8.3 hinten). Die Gefahr widerspr�chlicher Urteile ist nicht ersichtlich. Die beiden Verfahren, d.h. das vorliegende und das Schadenersatzverfahren gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft, richten sich gegen verschiedene "Personen" und haben unterschiedliche Haftungsgrundlagen resp. Pflichtverletzungen als Pr�fungsobjekt; die Aufgabenbereiche des Stiftungsrats und der Aufsichtsbeh�rde sind nicht deckungsgleich.
2.3.�Welche weiteren Beweisantr�ge der Beschwerdef�hrer im vorinstanzlichen Verfahren gestellt haben will und nicht abgenommen worden sind, substanziiert er nicht n�her. Es er�brigen sich deshalb Weiterungen und es kann vollumf�nglich auf die Er�rterungen des kantonalen Gerichts in E. 6.1 seines Entscheids (S. 376) verwiesen werden.
2.4.�Soweit der Beschwerdef�hrer bem�ngelt, den Parteien sei keine Gelegenheit einger�umt worden, zum Beweisergebnis nochmals gesamthaft Stellung zu nehmen, was ein schwerer Verfahrensmangel in der Form einer Geh�rsverletzung darstelle, so ist darauf hinzuweisen, dass die Verletzung von Grundrechten der qualifizierten R�gepflicht bedarf (Art. 106 Abs. 2 BGG). Dieser kommt der Beschwerdef�hrer nicht nach.
2.5.�Dass die Regressm�glichkeiten des Beschwerdef�hrers beeintr�chtigt - aber nicht verunm�glicht - werden, weil eine Beiladung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vorinstanzlich unterblieb, hat das kantonale Gericht nicht in Abrede gestellt (E. 2.2.5.3 und 2.2.5.4 S. 25 f. des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit dessen Argumentation nicht auseinander. Insbesondere legt er nicht dar, inwieweit die Vorinstanz das ihr in diesem Punkt unbestrittenermassen zustehende Ermessen (a.a.O. E. 2.2.5 S. 23) �berschritten resp. missbraucht hat (vgl. BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72 f.).
2.6.�Der Antrag, es sei ein zweiter Schriftenwechsel (vgl. Art. 102 Abs. 3 BGG) durchzuf�hren, ist nicht einmal ansatzweise begr�ndet, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Dazu best�nde �brigens auch bei ausreichender Begr�ndung kein Anlass (vgl. Sachverhalt lit. D).
3.1.2.�Art. 52 Abs. 1 BVG, dessen Anwendungsbereich sich auch auf die weitergehende Vorsorge erstreckt (Art. 49 Abs. 2 Ziff. 8 BVG; Art. 89bis Abs. 6 Ziff. 6 ZGB [in der bis 31. Dezember 2012 geltenden Fassung]), kommt unabh�ngig von der Rechtsform der Vorsorgeeinrichtung zum Tragen. Er r�umt der gesch�digten Vorsorgeeinrichtung einen direkten Anspruch gegen�ber dem n�her umschriebenen Kreis der haftpflichtigen Personen ein. Darunter fallen insbesondere die Organe der Vorsorgeeinrichtung, im vorliegenden Fall der Stiftungsrat (vgl. Art. 51 BVG). Diese Organeigenschaft kann wie im Rahmen der Verantwortlichkeitsvorschrift von Art. 52 AHVG auch eine bloss faktische sein. Neben der Zugeh�rigkeit zum Kreis der in Art. 52 BVG erw�hnten Personen setzt die verm�gensrechtliche Verantwortlichkeit als weitere kumulative Erfordernisse den Eintritt eines Schadens, die Missachtung einer einschl�gigen berufsvorsorgerechtlichen Vorschrift, ein Verschulden sowie einen Kausalzusammenhang zwischen Schaden und haftungsbegr�ndendem Verhalten voraus (BGE 128 V 124 E. 4a S. 127 f.; SVR 2010 BVG Nr. 5 S. 17, 9C_421/2009 E. 5.2). Es gen�gt jedes Verschulden, also auch leichte Fahrl�ssigkeit (BGE 128 V 124 E. 4e S. 132).
�Nach dieser Regelung subrogiert der Sicherheitsfonds nicht in die Anspr�che, die der Vorsorgeeinrichtung nach Art. 52 BVG zustehen, sondern hat einen eigenen Anspruch, der sich im Unterschied zur Haftung nach Art. 52 BVG nicht nur gegen Organe der Stiftung richtet, sondern auch gegen andere Personen, die an der Zahlungsunf�higkeit der Stiftung ein Verschulden trifft. Dass Art. 56a BVG nicht von Haftung im engeren Sinn (f�r ungedeckte Sch�den), sondern von R�ckgriffsrecht spricht, h�ngt nicht mit der fehlenden Verantwortlichkeit dieses Personenkreises f�r die eingetretene Zahlungsunf�higkeit der Vorsorgeeinrichtung und den daraus dem Sicherheitsfonds entstandenen Reflexschaden zusammen. Vielmehr ist diese Terminologie Ausdruck des gesetzlichen Aufgabenbereichs des Sicherheitsfonds, der zun�chst im Schadensfall die Leistungen, welche die zahlungsunf�hige Vorsorgeeinrichtung nicht mehr erbringen kann, im Aussenverh�ltnis sicherstellen muss und alsdann als Haftender f�r den ihm durch die Sicherstellung entstandenen Schaden die Verantwortlichen direkt regressweise belangen kann (Innenverh�ltnis), ohne dass vorg�ngig ein separater verwaltungs- oder zivilrechtlicher Prozess zwecks Feststellung der Haftung der Verantwortlichen angestrengt werden m�sste. Damit ist Art. 56a BVG f�r die vom Sicherheitsfonds belangten, nicht schon von Art. 52 BVG erfassten Verantwortlichen als massgebliche Haftungsnorm zu verstehen. Obwohl im Wortlaut nicht erw�hnt, setzt die Haftung nach Art. 56a BVG nebst dem Verschulden auch das Vorhandensein der anderen �blichen Haftungselemente (Schaden; Widerrechtlichkeit bzw. Pflichtwidrigkeit; nat�rlicher und ad�quater Kausalzusammenhang zwischen Pflichtverletzung und Schaden) voraus (BGE 135 V 373 E. 2.2 und 2.3 S. 375 f.; Urteil 9C_754/2011 vom 5. M�rz 2012 E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 130 V 277 E. 2.1 S. 280 und SVR 2008 BVG Nr. 33 S. 135, 9C_92/2007 E. 1.3).
�Davon zu unterscheiden ist die Frage, unter welchem Rechtstitel gegen wen vorgegangen bzw. wer f�r welchen Schadensbetrag belangt werden kann. Ersterer Punkt wird nachfolgend angegangen. Auf den zweiten Punkt wird weiter hinten zur�ckgekommen (vgl. E. 9).
Was den Schaden betrifft, so hat das kantonale Gericht erwogen, die Abfl�sse der Stiftung bis zur H�he von Fr. 30'553'230.39 seien ausreichend substanziiert und w�rden vom Beschwerdef�hrer nicht bestritten (angefochtener Entscheid E. 4.3.4.6 i.f. S. 65). Dieser habe keine Bemerkungen zum Schaden gemacht und insbesondere nicht geltend gemacht, dass die Abfl�sse rechtm�ssig gewesen sind (a.a.O. E. 4.3.3.5 S. 57 i.V.m. E. 4.3.5 S. 65). Der Beschwerdef�hrer widerspricht diesen Feststellungen nicht, sondern er�rtert, weshalb der Schaden nicht gen�gend substanziiert sei. Damit stellt er neue tats�chliche Behauptungen auf (vgl. Urteil 4A_229/2010 vom 7. Oktober 2010 E. 5.1.3, nicht publ. in: BGE 136 III 518), die unzul�ssig sind, zumal nicht erst der angefochtene Entscheid zu denselben Anlass gegeben hat (Art. 99 Abs. 1 BGG). Gleich verh�lt es sich in Bezug auf das erstmalige Vorbringen, die H�he des Schadens stehe noch gar nicht fest, weil sich ein Teil der abgeflossenen Gelder wieder zur�ckf�hren lasse resp. bei sorgf�ltiger Liquidation h�tte zur�ckf�hren lassen.
6.1.�Hinsichtlich der stiftungsr�tlichen Sorgfaltspflicht hat die Vorinstanz vorab deren Facetten dargelegt (allgemeine Sorgfaltspflichten, Sorgfaltspflichten bei der Delegation, Sorgfalt in der F�hrung, Informationsrechte und -pflichten, Pflichten bei der Verm�gensverwendung, allgemeine Sorgfaltspflichten in der Verm�gensanlage, besondere �berwachungspflichten in der Verm�gensanlage, Meldepflichten, Treuepflicht; E. 4.4.2 S. 95 ff. des angefochtenen Entscheids). Sodann hat sie f�r die eigentliche Pr�fung, ob eine Pflichtverletzung vorliegt, die Stiftungsr�te in drei Gruppen zusammengefasst. Der Beschwerdef�hrer wurde dabei mit den Beklagten 5, 6 und 8 beurteilt, was nicht zu beanstanden ist, zumal in den Erw�gungen zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern klar differenziert wird.
6.2.�Die Beklagten 5-8 sind erst in einem sp�teren Zeitpunkt dem Stiftungsrat beigetreten und sehen sich allesamt dem Vorwurf ausgesetzt, sich nach dem Eintritt zu passiv verhalten zu haben, womit sie eine Vergr�sserung des Schadens billigend in Kauf genommen h�tten (E. 4.4.1 i.f. S. 94 des angefochtenen Entscheids). Dass der Beschwerdegegner kaum auf das individuelle Verhalten der vier Beklagten eingegangen ist, heisst nicht, dass er seiner Substanziierungspflicht nicht nachgekommen ist, wie der Beschwerdef�hrer meint. Es k�nnen sich durchaus mehrere Stiftungsr�te gleich passiv verhalten haben.
�Bereits in der Stiftungsurkunde wurde die Q.________ AG als technische Verwalterin bezeichnet. Bei dieser am 24. M�rz 2003 gegr�ndeten Gesellschaft mit Sitz an der gleichen Adresse wie die Stiftung sassen die Beklagten 1-3 von Beginn weg im Verwaltungsrat. Am 22. Dezember 2003 stiess der Beklagte 4 dazu. Mit Leistungsauftrag 1.0 vom 15. Juni 2004 - r�ckwirkend per 1. Januar 2004 - �bertrug die Stiftung die vollst�ndige unternehmerische und fachliche F�hrung, inkl. derjenigen der in ihr zusammengeschlossenen Vorsorgewerke, auf die Q.________ AG. Die �bertragenen Aufgaben umfassten die fachliche, organisatorische und technische Betreuung der bestehenden Kunden, das ordnungsgem�sse administrative und buchhalterische F�hren der einzelnen Versicherten- und Rentnerbest�nde sowie die F�hrung der dazugeh�renden Kassen (Vorsorgewerke), das ordnungsgem�sse administrative und buchhalterische F�hren der Stiftung und der Stiftungsbuchhaltung inklusive aller notwendigen periodischen Abschlussarbeiten sowie die Kommunikation mit den Aufsichtsorganen und den staatlichen Stellen. Noch am gleichen Tag, d.h. am 15. Juni 2004, �bertrug die Q.________ AG mit Leistungsauftrag 1.1 - ebenfalls r�ckwirkend auf den 1. Januar 2004 - die unternehmerische und fachliche F�hrung der Stiftung vollst�ndig weiter an die R.________ AG, mit Sitz an der identischen Adresse wie die Stiftung und die Q.________ AG. Als Verwaltungsr�te der R.________ AG amteten u.a. die Beklagten 1 (ab 15. Dezember 2000), 2 (ab 25. Januar 2002) und 4 (ab 18. Mai 2005). Der von ihr zu erf�llende Aufgabenkatalog entsprach dabei praktisch w�rtlich demjenigen, der zuvor der Q.________ AG �bertragen worden war.
�Am 8. Januar 2004 schloss die Stiftung mit der S.________ Ltd., ans�ssig in T.________, einen Verm�gensverwaltungsauftrag - r�ckwirkend auf den 1. November 2003 - ab. Dieser unterlag folgenden Einschr�nkungen: Die Verwaltungshandlungen waren im Rahmen des vorhandenen Anlagereglements der Stiftung vom 7. April 2003 vorzunehmen. Die S.________ Ltd. durfte keine Verm�gensverwaltungsaktivit�ten entfalten, ohne dass das Deckungskapital jederzeit zu 100 % abgesichert war, bzw. nur solche Gesch�fte abschliessen, welche eine Wertverminderung des Deckungskapitals ausschlossen. Dazu wurde ausdr�cklich festgehalten, dass das Deckungskapital jederzeit im Besitz der Stiftung verblieb. Die beauftragte Verm�gensverwalterin war auch nicht berechtigt, zur Verwaltung anvertraute Verm�genswerte an sich selbst oder an Dritte zu �berweisen bzw. ausliefern zu lassen. Schliesslich wurde klargestellt, dass auf das noch zu definierende Bankkonto, auf welchem das Deckungskapital zu deponieren war, ausschliesslich Organe der Stiftung Zugriff haben durften. Der S.________ Ltd. wurden �ber die im Vertrag einger�umten Rechte keine weiteren Rechte hinaus an den Verm�genswerten auf dem Bankkonto einger�umt.
�Anfangs Juni 2004 schloss die Stiftung einen (weiteren) umfassenden Verm�gensverwaltungsauftrag - ebenfalls r�ckwirkend auf den 1. November 2003 - mit der U.________ AG ab, welcher die Beklagten 4 und 13 als Verwaltungsr�te angeh�rten. Der Auftrag war mit Blick auf das weitgehende freie Ermessen und die zu beachtenden Einschr�nkungen identisch abgefasst wie der zuvor erw�hnte Vertrag mit der S.________ Ltd. Ein wesentlicher Unterschied bestand darin, dass im Vertrag ein Bankkonto (Haupt-Nr. ...) bei der V.________ AG vordefiniert wurde. Am 16. Juni 2005 verlegte die U.________ AG ihren Sitz von Basel an die gleiche Adresse wie die Stiftung, die Q.________ AG und die R.________ AG.
6.2.2.�Dem Beschwerdef�hrer war bekannt, dass die Stiftung die Anlaget�tigkeit an einen Dritten delegiert hatte; er hatte sowohl von der S.________ Ltd. als auch der U.________ AG Kenntnis (E. 4.7.1.4 S. 173 oben, E. 4.7.1.8 S. 182 unten des kantonalen Entscheids). Dazu kommt, dass er selber zweimal Verwaltungsrat der R.________ AG war, die von der Stiftung mit �ber 15 Mio. Fr. alimentiert wurde (allein nach dem 28. Dezember 2005 mit rund 2 Mio. Fr.). Das erste Mal amtete er von Januar bis November 2002 und das zweite Mal ab Dezember 2005. Mit Darlehensvertrag vom 27. Januar 2005 erhielt die W.________ AG, welcher der Beschwerdef�hrer damals als Vizepr�sident des Verwaltungsrats angeh�rte, von der Stiftung ein Darlehen in der H�he von Fr. 180'000.-. Im Weiteren verpflichtete sich die Q.________ AG am 28. Juli 2005, Fr. 1'150'000.- in die X.________ AG zu investieren. Diese war bei der Stiftung als Arbeitgeberfirma angeschlossen und wurde verwaltungsratsm�ssig vom Beschwerdef�hrer geleitet. Aus der Vereinbarung vom 28. Juli 2005 geht ferner hervor, dass der Darlehensvertrag vom 27. Januar 2005 von der W.________ AG auf die X.________ AG �bertragen werden sollte. Insgesamt flossen dieser dadurch im August 2005 1,2 Mio. Fr. zu (a.a.O. E. 4.7.1.8 S. 180 f.).
6.2.3.�Bei dieser - von der Vorinstanz festgestellten und f�r das Bundesgericht verbindlichen (vgl. E. 1.1 vorne) - Sachlage (vgl. E. 6.2.1 und 6.2.2 vorne) kann dem Beschwerdef�hrer bei der hier fraglichen Mandats�bernahme nicht die Rolle eines unbedarften Stiftungsrats zugeschrieben werden, soweit er sich �berhaupt darauf berufen kann (vgl. E. 6.1 vorne). Gerade die Interessenkonflikte, welche die Stiftung mit dem rund um sie aufgebauten Firmenkonglomerat hervorgerufen hat, welches vom Beschwerdef�hrer auf Grund seiner eigenen Verbandelung zumindest teilweise �berblickbar war, h�tten ihn bei der �bernahme des Stiftungsratsmandats umso aufmerksamer machen sollen. Aber auch als durchschnittlich sorgf�ltiger Stiftungsrat h�tte er vordringlich die - konkrete - Anlagestrategie und das Risikoprofil der Stiftung sowie das Verh�ltnis zwischen der S.________ Ltd. und der U.________ AG erfragen m�ssen. Das bei den Akten liegende Anlagereglement, Version vom 7. April 2003, weist n�mlich kein Genehmigungsdatum auf. Den Stiftungsratsprotokollen l�sst sich nichts Gegenteiliges entnehmen.
�Der Beschwerdef�hrer kann sich nicht mit dem Vorbringen begn�gen, er habe sich auf die Aussagen der anderen involvierten Stiftungsr�te, bei denen es sich um ausgewiesene Fachexperten handle, verlassen d�rfen. Vordergr�ndig wurde (n) wohl ein positiver Eindruck, vor allem positive Zahlen, vermittelt, wie der Beschwerdef�hrer geltend macht (z.B. provisorischer Jahresabschluss 2003/2004 mit einem Gewinn, Deckungsgrad per Ende 2004 von 101,1 % bzw. per Ende 2005 von 105,5 %). Der Stiftungsrat kann sich jedoch nicht allein am Ergebnis orientieren; insbesondere reicht der Deckungsgrad als Momentaufnahme nicht aus, um die finanzielle Lage einer Vorsorgeeinrichtung zu beurteilen. Er tr�gt die Verantwortung f�r ein gesetzlich und reglementarisch korrektes Handeln (Stiftungsstatut vom 1. Mai 2003 S. 3 oben Ziff. 6), weshalb er sich (auch) um die Gegebenheiten hinter den Zahlen k�mmern muss. Dazu geh�rt die - dem Stiftungsrat als Ganzes zugewiesene (Stiftungsstatut vom 1. Mai 2003 S. 2 f. Punkt 6) - Anlagestrategie, die nicht an einen Dritten �bertragbar ist, andernfalls der Grundsatz der Parit�t und die damit gew�hrten Mitentscheidungsrechte der Arbeitnehmenden illusorisch gemacht werden (Art. 51 Abs. 1 BVG, in Kraft seit 1. April 2004; Art. 49a Abs. 1 BVV 2 in der bis Ende 2008 g�ltigen Fassung; G�CHTER/GECKELER HUNZIKER, in: Handkommentar zum BVG und FZG, Schneider/Geiser/G�chter [Hrsg.], 2010, N. 55 f. zu Art. 51 BVG; seit 1. Januar 2012: Art. 51a Abs. 2 lit. m BVG). Entscheid und Verantwortung verharren diesbez�glich - und verharrten auch in concreto (Stiftungsstatut vom 1. Mai 2003 S. 2-5 Punkte 5-7) - ungeteilt beim Stiftungsrat. Soweit die Durchf�hrung des Anlageprozesses in den Aufgabenbereich eines anderen Stiftungsrates fiel, wie schon vor Vorinstanz argumentiert wurde, so entbindet dieser Umstand nicht davon, sicherzustellen, dass der andere Stiftungsrat die Verm�gensverwaltungsgesellschaft regelm�ssig auf die Anlageziele und -grunds�tze kontrolliert ( DOMENICO GULLO, Die Verantwortlichkeit des Stiftungsrats in der Vorsorgeeinrichtung und die Delegation von Aufgaben, in: SZS 2001 S. 48 f. unten). Wird die Umsetzung der Anlagestrategie an einen anderen Stiftungsrat �bertragen, so handelt es sich nicht um eine Delegation von Aufgaben und Verantwortung im herk�mmlichen Sinne, sondern lediglich um eine Massnahme, die organisatorischer Natur ist und einer effizienten Stiftungsratst�tigkeit dient ( ERICH PETER, Leitfaden f�r Stiftungsr�te, F�hrungsaufgaben und -prozesse in Vorsorgeeinrichtungen, 2014, S. 32 und 35). Dabei steht - in f�r das Bundesgericht verbindlicher Weise (vgl. E. 1.1 vorne) - fest, dass der Beschwerdef�hrer zu keiner Zeit f�r eine Berichterstattung des anderen Stiftungsrats betreffend dessen Kontrollt�tigkeit zur �bereinstimmung von Ist und Soll sorgte. Die Berichterstattung erfolgt in der Regel quartalsweise und soll insbesondere Aufschluss �ber die get�tigten Anlagen, den Anlageerfolg (je Anlagekategorie in Relation zum eingegangenen Risiko und im Vergleich mit dem Benchmark) sowie �ber die Einhaltung von Anlagestrategie und Anlagevorschriften geben ( GULLO, a.a.O., S. 49). Ausserdem hat die Vorinstanz - ebenfalls verbindlich (vgl. E. 1.1 vorne) - festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer niemals der Frage nachgegangen ist, ob die Stiftung dem Verm�gensverwalter �berhaupt eine Anlagestrategie vorgegeben hatte (angefochtener Entscheid E. 4.7.1.5 S. 173), wie er auch nie vertieft hinterfragt hat, welche Verm�gensverwalterin denn nun f�r die Verm�gensverwaltung der Stiftung verantwortlich war (a.a.O. E. 4.7.1.8 S. 182 f. unten). Damit liegt die Verletzung einer elementaren Sorgfaltspflicht vor, die seit Amtsantritt des rund 10-monatigen Mandats aktuell war und deren Wahrnehmung kein Zuwarten erlaubte. Ein promptes Handeln dr�ngte sich umso mehr auf, als sich die Aufgabenverteilung im Stiftungsrat auf keine reglementarische Grundlage resp. ordentliche Beschlussfassung mit klar umschriebenen Kompetenzen abst�tzen liess, sondern Folge gelebter Verh�ltnisse war, die nicht weiter definiert waren, wie die Vorinstanz f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellt hat (a.a.O. E. 3.7.3 S. 42; vgl. E. 1.1 vorne). Damit war von vornherein ein grosses Fragezeichen hinter die Rechtm�ssigkeit der Delegation zu setzen (vgl. Stiftungsstatut vom 1. Mai 2003 S. 3 Ziff. 5 und 6).
6.3.�Dem Beschwerdef�hrer wird im Weiteren vorgeworfen, mit der Annahme des Stiftungsratsmandats den unrechtm�ssigen (vgl. E. 5 vorne) Mittelabfluss von 1,2 Mio. Fr. an die X.________ AG im August 2005 implizit gebilligt zu haben. Er habe es unterlassen, anl�sslich der �bernahme des Stiftungsratsmandats abzukl�ren, ob die Stiftung derartige Finanzierungen �berhaupt vornehmen durfte. Damit habe er verhindert, dass der vor seinem Amtsantritt entstandene Schaden rechtzeitig r�ckg�ngig gemacht werden konnte (E. 4.7.1.8 i.f. S. 183 des angefochtenen Entscheids).
6.3.1.�Die �bertragung von 1,2 Mio. Fr. an die X.________ AG basiert auf folgenden - vorinstanzlich verbindlich festgestellten (vgl. E. 1.1) - Gegebenheiten: Die Y.________ AG war Softwarelieferantin der Q.________ AG. Nachdem sie vor dem Konkurs stand, h�tte die Q.________ AG eine kostspielige Umstellung ihrer Software vornehmen m�ssen. In der Folge �bernahm die X.________ AG die Verm�genswerte der Y.________ AG. Der Beschwerdef�hrer ben�tigte jedoch f�r den Kauf des Softwareunternehmens einen ausw�rtigen Investor. Dieser wurde in der U.________ AG gefunden - nach verbindlicher Feststellung der Vorinstanz handelte es sich um die S.________ Ltd. -, als deren Vertreter gem�ss Beschwerdef�hrer der Beklagte 4 fungierte. Die U.________ AG t�tigte in der Folge das Investment via die Q.________ AG (E. 4.7.1.1 S. 160 und 4.7.1.8 S. 182 unten des kantonalen Entscheids).
6.3.2.�Es trifft wohl zu, dass der Mittelabfluss (von 1,2 Mio. Fr.) bei Amtsantritt des Beschwerdef�hrers bereits vonstatten gegangen war. Das heisst jedoch nicht, dass er daf�r nicht verantwortlich gemacht werden kann. Das besagte und dem Beschwerdef�hrer - auch gem�ss eigenen Angaben (Klageantwort vom 2. September 2011 S. 4) - bekannte Investment der U.________ AG blieb ein aktuelles resp. laufendes Gesch�ft, das gleichermassen wie die Neuanlagen ab �bernahme des Mandats der soeben dargelegten �berpr�fungspflicht (vgl. E. 6.2.3 vorne) unterlag. Dies war erst recht geboten, als sich der Beschwerdef�hrer - f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellt (vgl. E. 1.1 vorne) - zu keinem Zeitpunkt Klarheit dar�ber verschafft hatte, dass es sich bei den Mitteln, die der X.________ AG zur Verf�gung gestellt worden waren, nicht um Pensionskassengelder handelte (E. 4.7.1.8 S. 182 des vorinstanzlichen Entscheids). Zu dieser Abkl�rung bestand zwingend Anlass, weil beim Teilbetrag von Fr. 180'000.- (Darlehens�bergang) eindeutig Stiftungsmittel im Spiel waren.
Vor dem Hintergrund des in E. 6 Gesagten stellt die Passivit�t des Beschwerdef�hrers ein grobfahrl�ssiges und schuldhaftes Verhalten dar. Allein sein Vers�umnis auf der Kontrollebene (vgl. E. 6.2 und 6.3 vorne) ist als besonders gravierend anzusehen. Die entsprechende Unterlassung - der Beschwerdef�hrer hat keine Dokumente angefordert, aus denen hervorgegangen w�re, dass die T�tigkeit der Verm�gensverwaltungsgesellschaften in regelm�ssigen Abst�nden auf die Anlageziele und -grunds�tze kontrolliert wird - hat Raum f�r ein freies Agieren und einen fortgesetzten Abfluss der Stiftungsmittel geschaffen. Weiterungen bez�glich allf�llig anderer Pflichtverletzungen bedarf es nicht.
�Der Beschwerdef�hrer h�lt den Erw�gungen des kantonalen Gerichts vorab entgegen, dieses gehe f�lschlicherweise davon aus, dass er sich passiv verhalten habe. Die konkrete Verhaltensweise des Beschwerdef�hrers ist in der vorliegenden Erw�gung allein Ausgangspunkt und nicht (mehr) Pr�fungsobjekt (vgl. E. 8.1 vorne). Sie war bereits Untersuchungsgegenstand, n�mlich bei der Frage nach der Sorgfaltspflichtverletzung (vgl. E. 6 vorne). Ferner beruft sich der Beschwerdef�hrer darauf, er h�tte auch bei weiterem hartn�ckigen Nachfragen bei den �brigen Beklagten nichts erfahren, das dienlich gewesen w�re, um eine Vergr�sserung des Schadens zu vermeiden. Er w�re weiterhin mit falschen Informationen versorgt und die Zahlen w�ren weiterhin positiv dargestellt worden. Dazu ist zu wiederholen, dass sich die unterlassene �berwachung auf die Fakten hinter den Zahlen bezieht (vgl. E. 6.2.3 vorne). Die Wahrnehmung der in jener Erw�gung aufgezeigten Sorgfaltspflicht - Vergewisserung, dass die Anlageziele und -grunds�tze bei der Umsetzung eingehalten werden - setzt belegte Kenntnisse �ber den Soll-Zustand (als Massstab und Ausgang der Kontrolle) voraus. Die diesbez�gliche Informationsbeschaffung durch "h�ren sagen" wird ihr nicht gerecht. Die �berwachung der Verm�gensanlage resp. Verm�gensbewirtschaftung hat seit jeher "nachvollziehbar" zu erfolgen (vgl. Art. 49a Abs. 1 BVV 2 in den seit 1. Juli 1996 g�ltigen Fassungen), was schriftliche und verst�ndliche Informationen bedingt. W�re der Beschwerdef�hrer seiner Aufgabe nachgekommen, h�tte er den daf�r erforderlichen Grundlagen substanziiert nachgehen m�ssen. Dabei w�re er unweigerlich auf Diskrepanzen (bez�glich der Risikof�higkeit), auf Ungereimtheiten ("parallele" Verm�gensverwaltung [U.________ AG plus L.________ AG]) sowie auf L�cken (fehlende Vorgaben [in der Anlage] und fehlende Reglemente resp. Beschl�sse [v.a. hinsichtlich der Organisation]) gestossen. Da diese Missst�nde das (finanzielle) Fundament der Stiftung betreffen, ist nach den Erfahrungen des Lebens und dem gew�hnlichen Lauf der Dinge �berwiegend wahrscheinlich, dass der Beschwerdef�hrer schon wegen der besagten L�cken (fehlende Vorgaben [in der Anlage] und fehlende Reglemente resp. Beschl�sse [v.a. hinsichtlich der Organisation]), die leicht und rasch auszumachen gewesen w�ren, umgehend eingegriffen h�tte, und damit der Abfluss weiterer Stiftungsmittel verhindert worden w�re. Von Anfang an demonstrierte Aufmerksamkeit und beharrliches Pochen auf Reglements- und Gesetzesm�ssigkeit h�tten den bestehenden Freiraum (vgl. E. 7 vorne) prompt geschlossen. Im �ussersten Fall h�tte der Beschwerdef�hrer die Stiftung bei der Aufsichtsbeh�rde verzeigt, die unverz�glich eingeschritten w�re (vgl. SZS 2012 S. 374, 9C_823/2011 E. 2.2). Denn es standen offensichtlich, anders als in anderer (fallbezogener) Angelegenheit, in der die Aufsichtsbeh�rde scheinbar eine abwartende Haltung eingenommen hatte, die vitalen Interessen der Stiftung auf dem Spiel.
�Mit der Schlussfolgerung der Vorinstanz, dass die Mittel, die unrechtm�ssig an die X.________ AG geflossen sind, mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit zus�tzlich wieder in die Stiftung h�tten zur�ckgeholt werden k�nnen, setzt sich der Beschwerdef�hrer mit keinem Wort auseinander. Dabei hat es sein Bewenden (vgl. E. 1.2 vorne).
�Soweit der Beschwerdef�hrer vorbringt, er habe wegen des "komplexen L�gengeb�udes" keinen Handlungsbedarf erkennen k�nnen, l�sst er ausser Acht, dass dieser "zweitrangig" ist und sich erst nach Aus�bung der obliegenden Sorgfaltspflicht resp. nach Analyse der sich dabei pr�sentierenden Sachlage stellt. Abgesehen davon kann hinsichtlich des hier fraglichen Aufgabenbereichs (vgl. E. 6.2.3 vorne) eine Irref�hrung durch deliktisches Handeln ausgeschlossen werden (vgl. E. 2.1 vorne). Zudem erweist sich die Sorgfaltspflichtverletzung, die der Beschwerdef�hrer begangen hat und ausschliesslich in seinem Verantwortungsbereich anzusiedeln ist, als derart grundlegend (vgl. E. 6.2.3 und E. 8.2 vorne), dass sie selbst bei - ebenfalls (vgl. E. 7 vorne) - grobem pflichtwidrigem Verhalten weiterer Protagonisten nicht komplett in den Hintergrund gedr�ngt resp. zur absoluten Bedeutungslosigkeit degradiert wird.
9.1.�Die Personen, f�r welche die Haftungsvoraussetzungen von ad�quater Verursachung, Pflichtwidrigkeit und Verschulden gegeben sind, haften untereinander solidarisch. Haben sie den Schaden gemeinsam verursacht und gemeinsam verschuldet, besteht echte Solidarit�t mit der Folge, dass jede einzelne Person f�r den ganzen Schaden einzustehen hat. Haben sie unabh�ngig voneinander gehandelt, haftet jeder Einzelne nur in dem Umfang, in dem er den Schaden verursacht hat (unechte Solidarit�t). Mit anderen Worten ist Solidarit�t nur im Ausmass des von der einzelnen Person zu Verantwortenden gegeben. Diese allgemeine Regel gilt auch bez�glich Art. 56a BVG (BGE 139 V 176 E. 8.5 S. 190 f. mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung; vgl. auch VETTER-SCHREIBER, a.a.O., N. 3 zu Art. 56a BVG), welche Bestimmung im vorliegend zu er�rternden Punkt vor allem interessiert, da sie - was den haftpflichtigen Personenkreis betrifft - �ber die Organhaftung hinausgeht (vgl. E. 3.2.1 Abs. 2 vorne).
�Es kann (weiterhin) offenbleiben (vgl. BGE 128 V 124 E. 4g S. 133 hinsichtlich Art. 52 BVG), ob die im Aktienrecht beheimatete differenzierte Solidarit�t auch in Bezug auf die berufsvorsorgerechtliche Schadenersatzpflicht gelten soll (vgl. dazu immerhin RITA TRIGO TRINDADE, Fondations de pr�voyance et responsabilit�: d�veloppements r�cents, in: Trigo Trindade/Anderson [Hrsg.], Institutions de pr�voyance: devoirs et responsabilit� civile, 2006, S. 161 f.). Das kantonale Gericht hat einl�sslich dargelegt, dass kein Herabsetzungsgrund nach Art. 43 Abs. 1 OR und dem hier in Frage kommenden Art. 44 Abs. 2 OR besteht (E. 4.7.4.2 S. 202 f. des vorinstanzlichen Entscheids). Ihm kommt dabei ein weites Ermessen zu (BGE 131 III 12 E. 4.2 S. 15 mit Hinweis), bei dessen �berpr�fung das Bundesgericht Zur�ckhaltung �bt. Es schreitet nur ein, wenn die Vorinstanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Tatsachen ber�cksichtigt hat, die f�r den Entscheid im Einzelfall keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt Umst�nde ausser Betracht gelassen hat, die zwingend h�tten beachtet werden m�ssen. Ausserdem greift das Bundesgericht in Ermessensentscheide ein, falls sich diese als offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 135 III 121 E. 2 S. 123 f.; 131 III 12 E. 4.2 S. 15). Davon kann hier - insbesondere in Anbetracht von E. 7 vorne - nicht die Rede sein.
9.3.�Die Vorinstanz beziffert den Schaden, f�r den der Beschwerdef�hrer in zeitlicher Hinsicht verantwortlich zeichnet (vgl. E. 6.2 und E. 6.3 vorne), auf Fr. 6'401'254.- (E. 4.7.5 S. 204 unten des kantonalen Entscheids). Diese Summe ist rechnerisch unbestritten.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'900.- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.