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Timestamp: 2019-06-25 16:36:40
Document Index: 120623670

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 249', 'BGH', '§ 249']

Verwaltungspraxis: Göbel erläutert Entscheidung des BGH zur Erstattung der Kosten eines Sachverständigengutachtens nach einem Verkehrsunfall
Göbel erläutert Entscheidung des BGH zur Erstattung der Kosten eines Sachverständigengutachtens nach einem Verkehrsunfall
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 23.01.2007, Az.: VI ZR 67/06 (Erstattungsfähigkeit des Sachverständigenhonorars nach Verkehrsunfall)" von RA Dr. Carsten W. Göbel, original erschienen in: NZV 2007 Heft 9, 457 - 458.
Der Bundesgerichtshof hat entschieden (BGH, 23.01.2007, Az.: VI ZR 67/06), dass ein Geschädigter nach einem Verkehrsunfall grundsätzlich ein in Relation zur Schadenshöhe berechnetes Sachverständigenhonorar als Schadensersatz nach § 249 Abs. 2 BGB verlangen kann. Der Autor begrüßt, dass sich der 6. Zivilsenat ausdrücklich der entsprechenden Rechtsprechung des 10. Senats zum Werkvertragsrecht (BGH, 04.04.2006, Az.: X ZR 122/05; 04.04.2006, Az.: X ZR 80/05) angeschlossen hat. Sowohl nach Werkvertragsrecht als auch nach §§ 249 ff. BGB kann nach der Rechtsprechung die Vergütung nach dem Stundenaufwand oder nach der Schadenshöhe bestimmt werden. Zur "Üblichkeit" eines Honorars vertritt der Autor die Auffassung, dass eine Vergütung, die nach der Schadenshöhe berechnet wird und sich hierbei an Tabellen anerkannter Berufsverbände orientiert, zu erstatten ist.