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Timestamp: 2016-10-23 14:30:58
Document Index: 318946447

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 5', 'Art. 28', 'Art. 27', 'BGE']

S.________, 1968, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Frau Z.________,
A.- Die 1968 geborene S.________ ist gelernte Brieftr�gerin und Mutter von drei Kindern. Sie leidet seit ca. 10 Jahren an einer Narkolepsie. Am 22. Dezember 2000 meldete sie sich zum Bezug von Rentenleistungen bei der Invalidenversicherung an. Nach Einholung verschiedener Arztberichte und Durchf�hrung einer Haushaltsabkl�rung (vom
9. April 2001) lehnte die IV-Stelle des Kantons Luzern das Leistungsgesuch mangels Vorliegens der invalidit�tsm�ssigen Voraussetzungen mit Verf�gung vom 21. Mai 2001 ab.
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher das Rechtsbegehren um Ausrichtung von Leistungen auf Grund eines Invalidit�tsgrades von mindestens 50 % gestellt und sinngem�ss ein wirtschaftlicher H�rtefall geltend gemacht wurden, wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Entscheid vom 17. Oktober 2001 ab.
C.- S.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit den Antr�gen, insbesondere auf Grund eines am 19. November 2001 erstellten �rztlichen Attestes von Dr.
med. B.________ sei ihr unter Parteientsch�digung eine Invalidenrente von mindestens 50 % auszurichten.
1.- a) Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG), den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG) und die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei Nichterwerbst�tigen im Sinne von Art. 5 Abs. 1 IVG, namentlich im Haushalt t�tigen Versicherten nach der spezifischen Methode (Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27 IVV) sowie die dazu ergangene Rechtsprechung (BGE 104 V 136 Erw. 2a; ZAK 1992 S. 128 Erw. 1b; vgl. auch AHI 1997 S. 291 Erw. 4a) zutreffend dargelegt.
b) Es steht fest und wird von der Beschwerdef�hrerin nicht mehr beanstandet, dass die IV-Stelle davon auszugehen hatte, im Zeitpunkt des Verf�gungserlasses h�tte sich die Versicherte nicht einer ausserh�uslichen T�tigkeit gewidmet.
Die Qualifikation der Beschwerdef�hrerin als nichterwerbst�tige Hausfrau im massgeblichen Zeitpunkt (21. Mai 2001) und demzufolge die Anwendbarkeit der spezifischen Methode f�r die Invalidit�tsbemessung steht somit nicht mehr zur Diskussion. Streitig sind hingegen das Ausmass der Beeintr�chtigung im Aufgabenbereich als Hausfrau und der Invalidit�tsgrad.
2.- a) Im Gegensatz zu den Schlussfolgerungen im von der Verwaltung gestellten Abkl�rungsbericht befand die Vorinstanz, eine invalidit�tsm�ssige Einschr�nkung der Beschwerdef�hrerin sei in ihren Haushaltst�tigkeiten gegeben.
Im Lichte der �rztlichen Abkl�rungen (Untersuchungsbericht von Dr. med. W.________ vom 23. April 1997, Zuweisungsschreiben des Hausarztes Dr. med. B.________ vom 26. M�rz 1999 und undatierter Attest desselben Arztes, Untersuchung der Neurologischen Poliklinik des Universit�tsspitals Z�rich vom 6. Mai 1999, Abkl�rung im Lindenhofspital, Bern, vom 19. Juli 1999 und Bericht des Hausarztes Dr. med.
F.________ vom 12./14. Februar 2001) erkannte das kantonale Gericht, in den Bereichen Ern�hrung (30 %), Einkauf und weitere Besorgungen (6 %) sowie Betreuung der Kinder (20 %) m�sse, obwohl dies ausserordentlich viel sei und kaum in jener H�he zutreffen m�ge, eine 50%ige Einschr�nkung ber�cksichtigt werden, was eine gesamte Behinderung in den Haushaltst�tigkeiten von 28 % (Ern�hrung 15 %, Einkauf 3 %, Betreuung der Kinder 10 %) ergebe. Da die Beschwerdef�hrerin auch mit dieser Behinderung jedoch keinen relevanten Invalidit�tsgrad erreichte, hat das kantonale Gericht den Anspruch auf eine Rentenleistung abgewiesen.
b) Demgegen�ber macht die Beschwerdef�hrerin geltend, bereits die Gewichtung der T�tigkeiten im Sinne von Ern�hrung 30 %, Einkauf 6 % und Betreuung der Kinder 20 % erscheine sehr fragw�rdig. Denn die Betreuung der Kinder nehme sehr viel mehr als 20 % der Arbeitszeit in Anspruch und bei der Gewichtung des Einkaufs sei wohl nur der w�chentliche Einkauf der Lebensmittel ber�cksichtigt worden.
Zudem k�nne sie infolge ihrer regelm�ssigen Schlafattacken nur vormittags von ca. 7.00 bis 11.00 Uhr T�tigkeiten im Haushalt ohne massive Einschr�nkungen erledigen. Da die Kinderbetreuung der j�ngsten Tochter bis ca. 9.00 Uhr wahrzunehmen sei, verbleibe ihr f�r die eigentlichen sogenannten gef�hrlichen Hausarbeiten lediglich die Zeit von 9.00 bis 11.00 Uhr, wobei in dieser kurzen Zeit unm�glich die T�tigkeiten der Haushaltf�hrung, Wohnungs-, W�sche- und Kleiderpflege vorgenommen werden k�nnten. Somit bestehe auch in diesem Teilbereich, welcher mit einer Arbeitsleistung von 44 % gewichtet wurde, eine Einschr�nkung von mindestens 50 % infolge Krankheit. Gesamthaft entspreche die Einschr�nkung ihrer T�tigkeiten daher einem Invalidit�tsgrad von mindestens 50 %.
Aus den Akten geht hervor, dass die Vorinstanz sowohl die Gewichtung der einzelnen T�tigkeiten als auch die darin erkannten Einschr�nkungen �berzeugend festgelegt hat. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bringt die Beschwerdef�hrerin keine neuen Argumente vor, die das Ergebnis des kantonalen Entscheides infrage stellen k�nnten. Insbesondere wird nicht dargelegt, aus welchen Gr�nden die T�tigkeiten der Haushaltf�hrung, Wohnungs-, W�sche- und Kleiderpflege nur in der kurzen Zeit von 9.00 bis 11.00 Uhr vorgenommen werden k�nnen, zumal sowohl gem�ss dem Hausarzt Dr.
med. B.________ als auch nach den Untersuchungen der Neurologischen Klinik P.________ des Spitals X.________ vom 6. Mai 1999 und des Spitals Y.________, vom 19. Juli 1999 die Beschwerdef�hrerin auch nachmittags lediglich ca.
alle drei Stunden kurze Schlafperioden einlegen muss und in der �brigen Zeit somit als arbeitsf�hig zu betrachten ist.
Es besteht unter diesen Umst�nden kein Anlass zu weiteren Abkl�rungen.
Nach dem Gesagten erf�llte die Beschwerdef�hrerin die Voraussetzungen f�r den Anspruch auf eine Invalidenrente zum Zeitpunkt der Verf�gung (21. Mai 2001) nicht. Ob diese seit der Trennung von ihrem Ehemann und der damit einhergehenden Notwendigkeit, einer ausserh�uslichen Erwerbst�tigkeit nachzugehen, gegeben sind, ist nicht im vorliegenden Verfahren zu pr�fen.
Luzern und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.