Source: https://www.diebewertung.de/v-gmbh-co-fonds-3-kg-auch-ein-desaster-aus-anlegersicht/
Timestamp: 2019-09-21 21:25:13
Document Index: 79277861

Matched Legal Cases: ['§ 264', '§ 267', '§ 264', '§ 252', '§ 264', '§ 158', '§ 21', '§ 32', '§ 272', '§ 6', '§ 181', '§ 2', '§ 1', '§ 17', '§ 44', '§ 17', '§ 2', '§ 159', '§ 136', '§ 322', '§ 159', '§ 136', '§ 317', '§ 159', '§ 136', '§ 317', '§ 159', '§ 136', '§ 159', '§ 136']

V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG - auch ein Desaster aus Anlegersicht - Diebewertung
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Auch hier haben wir die Veränderungen der Assetbewertungen direkt in der aktuellen Tabelle eingearbeitet, zu besseren Übersicht. Auch da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
1. Beteiligungen 5.057.160,00 7.320.436,00
2. Barmittel und Barmitteläquivalente 1.700.600,42
a) Täglich verfügbare Bankguthaben 1.700.600,42 2.853.286,47
3. Forderungen 4.589.020,58
a) Forderungen an Beteiligungsgesellschaften 157.416,67 0,00
b) Eingeforderte ausstehende Pflichteinlagen (Nominalbetrag EUR 3.438.089,86) 2.922.376,38 4.036.758,78
c) Andere Forderungen 1.509.227,53 1.449.631,04
11.346.781,00 15.660.112,29
1. Rückstellungen 115.600,00 171.660,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung 265.899,27
a) aus anderen Lieferungen und Leistungen 265.899,27 424.246,24
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 265.899,27 (VJ: EUR 424.246,24)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 39.993,46
a) gegenüber Gesellschaftern 11.307,16 6.875,97
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 11.307,16 (VJ: EUR 6.875,97)
b) Andere 28.686,30 7.870,50
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 28.686,30 (VJ: EUR 7.870,50)
4. Eigenkapital 10.925.288,27
a) Kapitalanteile
aa) Kapitalanteile der persönlich haftenden Gesellschafterin 0,00 0,00
ab) Kapitalanteile Kommanditisten 52.172.730,11 60.028.677,29
ac) nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -25.164.536,85 -32.119.808,74
27.008.193,26
b) Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung -15.152.729,91 -12.021.682,80
c) Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -930.175,08 -837.726,17
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2018
a) Zinsen und ähnliche Erträge 147.782,34 106.901,29
b) Sonstige betriebliche Erträge 265.864,37 747.583,74
Summe der Erträge 413.646,71
a) Zinsen aus Kreditaufnahmen -10.532,96 -9.114,85
b) Bewirtschaftungskosten -98.565,67 -183.063,07
c) Verwaltungsvergütung -519.436,13 -514.836,90
d) Verwahrstellenvergütung -42.840,00 -46.873,18
e) Prüfungs- und Veröffentlichungskosten -48.272,89 -53.904,84
f) sonstige Aufwendungen -220.029,21 -244.936,57
Summe der Aufwendungen -939.676,86
3. Ordentlicher Nettoertrag -526.030,15 -198.244,38
Realisierte Verluste -404.144,93 -639.481,79
Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften -404.144,93
5. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -930.175,08 -837.726,17
a) Erträge aus der Neubewertung 455.946,75 2.717.817,10
b) Aufwendungen aus der Neubewertung -3.586.993,86 -4.393.597,72
Summe des nicht realisierten Ergebnisses des Geschäftsjahres -3.131.047,11 -1.675.780,62
7. Ergebnis des Geschäftsjahres -4.061.222,19 -2.513.506,79
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
der V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG, Landshut
Bei der Gesellschaft handelt es sich um einen Publikums-AIF (geschlossenes Investmentvermögen) in der Form einer Kommanditgesellschaft. Die Gesellschaft ist eine kleine Personenhandelsgesellschaft im Sinne von § 264a i. V. m. § 267 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften unter Beachtung der besonderen Bestimmungen in § 264c HGB, der Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) sowie der Kapitalanlage-Rechnungslegungs- und -Bewertungsverordnung (KARBV) aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des Handelsgesetzbuches teilweise Gebrauch gemacht.
Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landshut unter der Nummer HRA 9976 eingetragen.
Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden die allgemeinen Bewertungsgrundsätze (§§ 252 ff. HGB), die besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie die besonderen Bewertungsvorschriften (§§ 158, 135 KAGB, §§ 21 Abs. 3, 26 ff. KARBV) beachtet.
Für die Beteiligungen werden gemäß § 32 KARBV im Berichtsjahr grundsätzlich die Verkehrswerte zugrunde gelegt, die sich bei sorgfältiger Einschätzung nach geeigneten Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten ergeben. Dabei werden die anerkannten Grundsätze der Unternehmensbewertung beachtet. Soweit entsprechende Daten von den Beteiligungsgesellschaften zur Verfügung gestellt wurden, erfolgte die Bewertung auf Basis künftiger Ertragsprognosen unter Anwendung eines Ertrags- oder Cash-Flow-basierten Ansatzes. Soweit entsprechende Daten nicht zur Verfügung standen, erfolgte die Bewertung mittels alternativer Verfahren.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bewertet. Allen erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Das Eigenkapital entspricht den bis zum 31. Dezember 2018 gezeichneten Kapitalanteilen der Kommanditisten abzüglich der ausstehenden Einlagen zum Nominalwert, den kumulierten Jahresergebnissen seit Errichtung der Gesellschaft und den Entnahmen (anrechenbare Steuern) der Kommanditisten. Bereits eingeforderte ausstehende Einlagen von säumigen Anlegern wurden gem. § 272 Abs. 1 HGB in den Forderungen ausgewiesen.
Nachfolgende Beteiligungen befinden sich zum 31. Dezember 2018 im Portfolio:
Grund-/Stamm-/Kommanditkapital Eigenkapital P Beteiligungsquote Zeitpunkt des Ersterwerbs Verkehrswert
Firma T€ T€ % Jahr T€
V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG, Landshut 95.322 14.954 1,54 2010 230
Ncardia S.A., Charleroi, Belgien 25.753 10.753 1,94 2010 140
Fiagon AG, Hennigsdorf 127 5.826 5,62 2010 2.035
MagnaMedics GmbH, Aachen 3.417 5.793 21,59 2011 0
Curadis GmbH, Erlangen 120 471 5,31 2010 168
Euroferm GmbH, Erlangen (3) 248 -1.922 5,4 2010 0
AMVAC AG, Zug, Schweiz (2), (3) 811 511 2,71 2010 0
Ixodes AG, Zumikon, Schweiz (2) 140 404 2,06 2011 0
ugichem GmbH, Innsbruck, Österreich (1) – – – 2011 0
ErlaCos GmbH, Erlangen (3) 37 -1.198 4,84 2011 0
Apeptico GmbH, Wien, Österreich 107 -2.718 0,73 2012 340
BMDSys GmbH, Magdeburg (1) – – – 2012 0
neuroCare Group GmbH, München 35 2.338 1,86 2017 491
SolMic Research GmbH, Düsseldorf 1.325 -2.472 38,3 2017 1.624
V+ Beteiligungs 3 GmbH, Landshut (4) 25 29 100 2016 29
(1) Angaben nicht oder nicht vollständig ermittelbar
(2) CHF in € umgerechnet zum Stichtagskurs
(3) Eigenkapital entspricht dem Stand zum 31.12.2014, da aktuelle Zahlen nicht vorliegen
(4) Hierbei handelt es sich um sämtliche Anteile an der Komplementärin (Einheitsgesellschaft)
Die Position enthält Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von nominal T€ 3.438 (Vj. T€ 4.037). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um eingeforderte ausstehende Einlagen.
Bei den Forderungen sind, wie im Vorjahr, keine Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr zu verzeichnen.
Die Rückstellungen beinhalten Beträge für die Ermittlung der Verkehrswerte des Investitionsportfolios zum 31.12.2018 in Höhe von T€ 27 (Vj. T€ 76), für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von T€ 48 (Vj. T€ 46) sowie für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 40 (Vj. T€ 40). Die Restlaufzeit der Rückstellungen liegt, wie im Vorjahr, unter einem Jahr.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 11 (Vj. T€ 7). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Überzahlungen und ausstehende Auszahlungen betreffend einzelne Anleger.
Es bestehen keine Verbindlichkeiten aus dem Erwerb von Investitionsgütern. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten liegt, wie im Vorjahr, unter einem Jahr.
In den sonstigen betrieblichen Erträge sind in Höhe von T€ 130 (Vj. T€ 746) periodenfremde Erträge enthalten. Es handelt sich um Erträge aus Rücktritten von Anlegern und damit zusammenhängenden Schadenersatzleistungen in Höhe von T€ 130 (Vj. T€ 10). Zudem beinhaltet die Position Erträge aus der Ausbuchung verjährter Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 134 (Vj. T€ 0).
Die sonstigen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für die Anlegerbetreuung in Höhe von T€ 158 (Vj. T€ 155) sowie den Bonusaufwand im Zusammenhang mit der Sonderzahlung bei Zeichnung und einer termingerechten Ratenzahlung während der Einzahlungsphase in Höhe von T€ 41 (Vj. T€ 39).
Die Gesamtkostenquote beträgt 8,60 %. Diese drückt sämtliche vom Investmentvermögen im Jahresverlauf getragenen laufenden Kosten und Zahlungen (ohne Transaktionskosten und Zinsen aus Kreditaufnahme) im Verhältnis zum Nettoinventarwert aus.
Nettoinventarwert in € 10.925.288,27 15.049.459,58
Gesamtkosten in € 939.676,86 1.052.729,41
Gesamtkostenquote in % 8,60% 7,00
Die Vergütungen der Kapitalverwaltungsgesellschaft bzw. der Verwahrstelle betragen im Geschäftsjahr 2018 T€ 430 (Vj. 413) bzw. T€ 43 (Vj. 47).
3. Vergleichende Wertentwicklung sowie Anzahl der umlaufenden Anteile und Anteilklassen
31.12.2018 31.12.2017 31.12.2016
Beteiligungen T€ 5.057 7.320 7.027
Barmittel T€ 1.701 2.853 3.569
übrige Aktiva T€ 4.589 5.487 3.979
Rückstellungen und Verbindlichkeiten T€ 421 611 1.621
Fondsvermögen T€ 10.925 15.049 12.954
umlaufende Anteile/je 100 € Stück 795.615 867.861 910.959
Anteilswert € 13,73 17,34 14,22
Die bisherige Wertentwicklung ist kein Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.
Es gibt neben den Anlegern zwei weitere Anteilklassen:
Die geschäftsführende Kommanditistin übernimmt eine Kapitaleinlage in Höhe von € 1.000,00.
1. realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -930.175,08 -837.726,17
2. Belastung auf Kapitalkonten 930.175,08 837.726,17
4. realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres nach Verwendungsrechnung 0,00 0,00
5. nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres 0,00 0,00
II. Wert des Eigenkapitals des Komplementärs am Ende des Geschäftsjahres 0,00 0,00
I. Wert des Eigenkapitals der Kommanditisten am Beginn des Geschäftsjahres 15.049.459,58 12.953.698,24
2. nicht zahlungswirksame Vorgänge i. Z. m. Gesellschafteraustritten und Minderungen von Einlageverpflichtungen -108.154,42 23.750,65
3. Veränderung ausstehende Einlagen, eingefordert -598.668,92 2.809.633,49
4. Zwischenentnahmen/sonstige Entnahmen 0,00 0,00
5. Mittelzufluss (netto) 643.874,22 1.177.402,20
a) Mittelzuflüsse aus Einzahlungen Gesellschafter 694.669,31 1.186.540,81
b) Mittelabflüsse aus Gesellschafteraustritten -50.795,09 -9.138,61
6. realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres nach Verwendungsrechnung -930.175,08 -837.726,17
7. nicht realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres -3.131.047,11 -1.077.298,83
II. Wert des Eigenkapitals der Kommanditisten am Ende des Geschäftsjahres 10.925.288,27 15.049.459,58
Für jeden Gesellschafter werden zwei unverzinsliche Kapitalkonten und ein Verrechnungskonto geführt (§ 6a Gesellschaftsvertrag).
a) Kapitalkonto I:
Kapitalkonto II:
Verrechnungskonto:
Komplementär Kommanditisten
Kapitalkonto I (gezeichnete Kapitalanteile) 0,00 79.561.490,00
ausstehende Einlagen 0,00 -25.164.536,85
Kapitalkonto II 0,00 -43.471.664,88
0,00 10.925.288,27
Das Fondsvermögen enthält Vermögensgegenstände, die gegebenenfalls schwer liquidierbar sind. Es handelt sich hierbei um unternehmerische Beteiligungen, deren wirtschaftlicher Erfolg von vielen Faktoren abhängt. Es gibt keinen Sekundärmarkt für diese Vermögensgegenstände.
Herr Hans-Jürgen Brunner, Regensburg
V+ Beteiligungs 3 GmbH, Landshut, (Amtsgericht Landshut HRB 10582), diese wiederum vertreten durch Herrn Hans-Jürgen Brunner
Das Stammkapital der Komplementärin beträgt zum 31.12.2018 € 25.000,00.
9. Nachtragsbericht
Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Ereignisse ergeben, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
Landshut, den 27. Juni 2019
V+ GmbH & Co. 3 KG
München, den 27. Juni 2019
XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG
der V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG
„2018 war ein weiteres erfolgreiches Jahr für den Venture Capital- und Private Equity-Markt. Einen Stimmungs- oder Markteinbruch in der Branche erwarten wir für 2019 nicht, wenngleich gerade die Investoren im Spätphasensegment sensibler auf Umfeldänderungen reagieren als die Venture Capital-Vertreter.“ (Ulrike Hinrichs, geschäftsführendes BVK-Vorstandsmitglied). Der deutsche Private-Equity-Markt hat sich in 2018 merklich abgekühlt – bleibt aber auf hohem Niveau. Finanzinvestoren tätigten nach 227 Deals im Jahr 2017 nur noch 216 im Jahr 2018. Und auch das Dealvolumen ging von 19,4 Milliarden Euro auf 17,9 Milliarden Euro zurück. Allerdings war das Vorjahr außergewöhnlich stark: Es markierte die höchste Anzahl an Deals und den zweithöchsten Transaktionswert seit der Finanzkrise.
Bei den Verkäufen deutscher Unternehmensbeteiligungen, sogenannten Exits, hielten sich die Finanzinvestoren – in den Vorjahren die Treiber des Transaktionsgeschehens – zuletzt merklich zurück. Die Secondary Buyouts, also Verkäufe an andere Finanzinvestoren, gingen von 33 im zweiten Halbjahr 2017 auf 20 in der zweiten Jahreshälfte 2018 zurück. Im selben Zeitraum sank der Wert von 5,6 Milliarden um drei Viertel auf 1,4 Milliarden Euro.
(Ergebnisse einer Analyse des deutschen Private-Equity-Marktes durch das Prüfungs- und Beratungsunternehmen EY.)
Die aktuellen Unsicherheiten des Marktes wertet EY als einen der entscheidenden Faktoren für die Entwicklung des Marktes 2019: „Der Brexit-Prozess, der Handelskrieg der USA mit China oder die Haushaltskrise in Italien können alle bremsend auf den Markt wirken, wenn sie nicht zufriedenstellend gelöst werden. Grundsätzlich sind die Bedingungen für ein weiterhin sehr hohes Niveau aber gut: Die Transformation der Unternehmen ist noch lange nicht abgeschlossen. Der Druck zur Veränderung bleibt bestehen, was auch Finanzinvestoren interessante Anlagemöglichkeiten bietet. Derzeit sind zahlreiche große Veräußerungen von Unternehmensteilen in der Vorbereitung, die 2019 zum Abschluss kommen werden.
Die V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG, Landshut, ist ein geschlossener Publikums-AIF im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB). Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Landshut unter der HRA 9976 eingetragen.
Die Platzierung der Anteile des AIF wurde mit Wirkung zum 30. September 2013 eingestellt. Weitere Zeichnungen sind nicht möglich und auch nicht zulässig. Die Zeichnungssumme wird von den Anlegern ratierlich eingezahlt.
Das Geschäftsjahr 2017 ist für die Gesellschaft das vierte Jahr im Zeichen der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Am 22. Juli 2013 trat in Folge der Verpflichtung zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61 EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 über die Verwalter alternativer Investmentfonds und zur Änderung der Richtlinien 2003/41/EG und 2009/65/EG und der Verordnungen (EG) Nr. 1060/2009 und (EU) Nr. 1095/2010 (ABI. L 174 vom 1. Juli 2011, S. 1) (AIFM-Richtlinie) das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) in Kraft. Als Folge haben sich erhebliche Veränderungen in der internen Struktur der Gesellschaft ergeben.
Die neu gegründete V+ Beteiligungs 3 GmbH, eingetragen am Amtsgericht Landshut unter HRB 10582, vertreten durch den aktuellen Geschäftsführer Herrn Brunner, wurde mit Beschluss des Umlaufverfahrens vom 9. Januar 2017 zur neuen, einzelvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Komplementärin der Gesellschaft und mit Bestellungsvertrag vom 28.02.2017 bestellt; sie ist der Gesellschaft ohne Leistung einer Einlage und ohne Beteiligung am Vermögen beigetreten. Alleinige Gesellschafterin der V+ Beteiligungs 3 GmbH ist die Fondsgesellschaft V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG.
Die Geschäftsführung der neuen Treuhandgesellschaft, Sachwert Beteiligungstreuhand GmbH wird seit dem 13.11.2017 durch Herrn Jürgen Brunner erbracht.
Die Anlegerverwaltung wie auch die Buchhaltung des V+ 3 Fonds werden seit dem 01.03.2017 in einem Auslagerungsverhältnis von der Prospero Service GmbH, mit Sitz in Konstanz wahrgenommen.
Die Finanzierung des Gesellschaftszwecks der Gesellschaft erfolgt durch den Beitritt und die Leistung von Beiträgen weiterer Gesellschafter als Treugeber.
Ziel bei Anlagen im Bereich des Wachstumskapitals ist es, eine überdurchschnittlich hohe Rendite zu erzielen, indem Investitionen in ein diversifiziertes Portfolio aus Venture-Capital Anlagen erfolgen.
Dadurch sollen neben laufenden Erträgen primär mittel- und langfristige Wertsteigerungen erreicht werden.
Allerdings ist das Risiko eines zumindest teilweisen Kapitalverlustes – wie es häufig bei hohen Rendite-Erwartungen der Fall ist – durchaus gegeben. Die Gesellschaft versucht, das Risiko durch eine möglichst breite Streuung der Anlagen nach Ländern oder/und Branchen so gering wie möglich zu halten. Allerdings verbleibt – insbesondere im Gegensatz zu den anderen vorgesehenen Investments – ein nicht unerhebliches Restrisiko.
Mit Vertrag vom 20. September 2015 wurde die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG, München, als externe AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft bestellt.
Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG ist eine registrierte AlF-Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des § 2 Abs. 5 i. V. mit § 1 Abs. 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Nr. 1 KAGB mit Sitz in München. Die KVG ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gem. § 44 KAGB registriert und kann somit nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 KAGB von Investmentvermögen oder im Namen eines Investmentvermögens als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft bestellt werden.
Die Laufzeit des Vertrags ist unbestimmt. Der Vertrag kann von beiden Seiten mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende eines Kalenderjahres gekündigt werden, erstmals zum 31. Dezember 2018. Die außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Im Falle einer außerordentlichen Kündigung durch die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG beträgt die Kündigungsfrist mindestens sechs Monate.
Die laut Bestellungsvertrag von der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG als KVG zu erbringenden Leistungen lassen sich wie folgt gliedern:
Die Aufgaben der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG umfassen das Risikomanagement und das Portfoliomanagement. Zusätzlich übernimmt die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG folgende weitere in Anhang I der Richtlinie 2011/61/EU (AIFM-Richtlinie) genannte Aufgaben:
Dienstleistungen der Fondsbuchhaltung und Rechnungslegung
Überwachung der Einhaltung der Rechtsvorschriften, soweit sie Verpflichtungen der KVG betreffen oder für deren Einhaltung die KVG aus anderen Gründen Sorge zu tragen hat.
Vorbereitung und Aufstellung von Steuererklärungen, einschließlich der Auswahl der entsprechenden Berater und Berufsträger
Kontraktabrechnungen, einschließlich Versand
Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG ist berechtigt, die zu erbringenden Dienstleistungen insgesamt oder teilweise auf Dritte zu übertragen.
Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG erhält gemäß Bestellungsvertrag eine jährliche, jeweils zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres fällige Pauschalvergütung in Höhe von 3,0 % der Bemessungsgrundlage, maximal jedoch EUR 500.000,00. Bemessungsgrundlage ist der durchschnittliche Nettoinventarwert des AlF im jeweiligen Geschäftsjahr zuzüglich der bis zum jeweiligen Berechnungsstichtag vom AIF an die Anleger geleisteten Auszahlungen, höchstens jedoch 100 % des von den Anlegern gezeichneten Kommanditkapitals.
Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG erhält für ihre Tätigkeiten nach § 2 Abs. 2 des Bestellungsvertrages eine jährliche zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres fällige Pauschalvergütung in Höhe von 1,10 % der Bemessungsgrundlage, maximal jedoch EUR 200.000,00. Bemessungsgrundlage ist der durchschnittliche Nettoinventarwert des AIF im jeweiligen Geschäftsjahr zuzüglich der bis zum jeweiligen Berechnungsstichtag vom AlF an die Anleger geleisteten Auszahlungen, höchstens jedoch 100 % des von den Anlegern gezeichneten Kommanditkapitals.
Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG erhält monatliche Abschlagszahlungen in Höhe von je 1/12 der vorbenannten Vergütungsbestandteile.
Die zuvor genannten Beträge berücksichtigen aktuelle Umsatzsteuersätze. Bei einer Änderung des gesetzlichen Umsatzsteuersatzes werden die genannten Bruttobeträge bzw. Prozentsätze entsprechend angepasst. Insofern einzelne Beträge von der Umsatzsteuer befreit werden, gelten die aufgeführten Beträge als Nettobeträge.
Extern anfallende Kosten werden von der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG samt Nachweis an den AIF weiterbelastet.
Die Aufwendungen ftir die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG belaufen sich im Geschäftsjahr 2018 auf gesamt TEUR 493 zzgl. USt., wobei TEUR 23 auf die Endabrechnung für 2017 entfallen.. . Dies inidudiert zum einen die Verwaltungsvergütung der Kapitalverwaltungsgesellschaft sowie die Vergütung für die Anlegerverwaltung und Buchhaltung.
Gesamtsumme der von der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG
als KVG im Geschäftsjahr gezahlten Mitarbeitervergütung EUR 435.610,-
davon feste Vergütung EUR 435.610,-
davon variable Vergütung keine
Anzahl der Mitarbeiter der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG 8 (zeitweise 9)
Gesamtsumme der von der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG im Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen an Führungskräfte und Mitarbeiter, deren Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil des AIF ausgewirkt hat EUR 32.500,00
davon Führungskräfte EUR 32.500,00
davon andere Mitarbeiter keine
Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG haftet für leichte Fahrlässigkeit, wenn sie eine Vertragspflicht verletzt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und auf deren Einhaltung der AM regelmäßig vertrauen darf (sog. „Kardinalpflichten“). In diesen Fällen ist die Haftung der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG auf typische und vorhersehbare Schäden beschränkt. In allen anderen Fällen und soweit gesetzlich zulässig haftet die KVG nicht für leichte Fahrlässigkeit.
Die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG haftet nicht für Verluste, die aus eigenen Verfügungen des AM ohne vorherige Abstimmung mit der XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG resultieren.
Verwahrstelle ist die CACEIS Bank S.A., Germany Branch.
Die Kapitalverwaltungsgesellschaft gibt keine Garantie für eine bestimmte Entwicklung der Beteiligungsgesellschaft „V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG“ ab. Änderungen der steuerlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Umstände können dazu führen, dass die Rentabilität, der Wert und die Verwertbarkeit einer Beteiligung an der V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG beeinflusst werden.
Es besteht zudem folgendes Insolvenzrisiko der Beteiligungsgesellschaft: Die Gesellschaft hat einige feste Zahlungsverpflichtungen, die nicht unmittelbar an eingehende Anlegergelder geknüpft sind. Dies gilt z. B. für die laufenden Verwaltungskosten. Mit Rücksicht darauf ist nicht auszuschließen, dass die Beteiligungsgesellschaft in die Zahlungsunfähigkeit gerät, wenn zu große Anteile der Liquidität gebunden sind.
Die Beteiligungsgesellschaft investiert in Venture-Capital, Private-Equity-Anlagen. Über die Art und die Höhe der gesamten Investitionen der Beteiligungsgesellschaft entscheidet das Portfolio Management. Die Anlagen im Venture-Capital und Private-Equity-Bereich sind risikobehaftet. Bei Venture-Capital und Private-Equity Gesellschaften ist die Entwicklung normalerweise im Zeitpunkt der Investitionsentscheidung noch nicht sicher prognostizierbar.
Ein Kommanditist haftet gegenüber Gläubigern der Beteiligungsgesellschaft nur bis zur Höhe seiner im Handelsregister eingetragenen Haftsumme. Bis zu diesem Betrag haftet er gegenüber den Gläubigern, solange er die Einlage noch nicht erbracht hat. Die Haftung würde wiederaufleben, wenn die Einlage des Kommanditisten unter die Haftsumme durch Rückzahlung von Einlagebeträgen absinkt. Dies ist nur theoretisch möglich, da die Geschäftsführung der Beteiligungsgesellschaft Einlagerückzahlungen nicht zulassen wird und die Haftsumme im Verhältnis zum Kommanditkapital 10 % beträgt. Unabhängig von der Außenhaftung schuldet der Kommanditist gegenüber der Beteiligungsgesellschaft die Erbringung der Einlage in voller Höhe.
Bei der Beteiligungsgesellschaft handelt es sich um eine ausschüttende Gesellschaft, d. h. Gewinne werden grundsätzlich ausgeschüttet und nicht thesauriert Die Entnahmemöglichkeit von Gewinnen hängt aber u. a. von der wirtschaftlichen und finanziellen Situation der Gesellschaft ab, so dass der Anleger nicht in jedem Fall davon ausgehen kann, dass ihm Liquidität bei einem erfolgreichen Exit zufließt.
Risiko Veräußerbarkeit
5. Risiko „Liquidität“
Auf Grund des Anlagekonzepts ist die Gesellschaft auf die ratierlichen Einzahlungen der Anleger angewiesen. Für den Fall, dass Einzahlungen im nennenswerten Umfang ausbleiben sollten, kann es zu Liquiditätsengpässen kommen. Dies kann dazu führen, dass keine Neuinvestitionen getätigt werden bzw. bestehende Investments nicht fristgerecht bedient werden können.
Die Fondsgesellschaft hat im Berichtsjahr ihre Bestandsbeteiligungen teilweise weiter finanziert, weitere Beteiligungsunternehmen wurden nicht erworben. Dem Bestandsunternehmen Fiagon AG wurden im Zuge einer Kapitalerhöhung im Geschäftsjahr neue Mittel im Gesamtvolumen von insgesamt TEUR 224 durch die V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG zur Verfügung gestellt. Die Entwicklungen der Gesellschaft erweisen sich nicht zuletzt aufgrund eines Wechsels im Management und wesentlich höherer Kundenorientierung als überzeugend.
Daneben hat die Fondsgesellschaft zu Gunsten der SolMic Research GmbH, mit Sitz in Düsseldorf zwei Darlehen im Gesamtvolumen von TEUR 325 begeben.
Die Einbringung der ehemaligen Axiogenesis AG in die heutige Ncardia Gruppe wurde im Jahr 2018 abschließend umgesetzt. Über eine anhängende Finanzierungsrunde wurde der Gruppe weitere Liquidität zugeführt.
Die Neurocaregroup GmbH hat im Jahr 2018 den Gesellschaftern die Umwandlung in eine AG zum Beschluss gestellt, um sich für einen geplanten Börsengang in 2020 an der ASX (Börsenplatz in Australien) vorzubereiten. Die Entwicklungen der Gesellschaft zeichnen sich als sehr positiv ab und zudem konnten weitere pre-IPO Investoren gewonnen werden.
Mit der Apeptico GmbH befindet sich ein weiteres Zielunternehmen in fortgeschrittener Phase. Im Zuge dieser werden sowohl Auslizensierungen wie auch Share oder Asset Deals evaluiert, die primär eine Studienfinanzierung Phase III einhergehend mit Teilexits bestehender Gesellschafter zum Ziel hat. Auch ein Gesamtexit kann im Zuge dessen nicht ausgeschlossen werden.
Die Curadis GmbH ist Jahresende 2018 nach Beendigung der SAKK-Studie ebenfalls in Vorbereitungen fir eine Veräußerung getreten. Zu diesem Zwecke wurde eine Anwaltskanzlei beauftragt insbesondere potenzielle Kaufkandidaten im asiatischen Raum zu evaluieren, um dadurch möglichst hohe Werte erzielen zu können. Alternativ dazu könnte ein strategischer Partner fir die Finanzierung und Umsetzung einer weiteren Studie gewonnen werden. Die derzeitigen Planungen gehen von einer Umsetzung in 2019 aus.
Die MagnaMedics GmbH und Ihre Tochtergesellschaft, die MagnaMedics BV mussten jeweils Insolvenzantrag stellen. Diese Entwicklung war aufgrund des Scheiterns eines weit gediehenen Veräußerungsprozesses sowie möglicher Alternativfinanzierungen insbesondere aufgrund fehlendem Engagement der Hauptgesellschafterin nicht zu vermeiden.
Da seitens der M1 Factoring GmbH weder die vereinbarte Tilgungsvereinbarung bedient wurde, noch über sämtliche Anstrengungen gemeinsam mit der Geschäftsführung der M1 Factoring GmbH, ein tragendes Fortführungskonzept etabliert werden konnte, wurden die bestehenden Forderungen in Gesamthöhe von EUR 2.701.038,66 inklusive aufgelaufener Verzugszinsen mit Zahlungsziel 15. Juli 2019 fällig gestellt.
Die liquiden Mittel betragen zum 31. Dezember 2018 TEUR 1.701 (Vj. TEUR 2.853). Die Zahlungsfähigkeit der Fondsgesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit gegeben.
2. Erläuterungen zum Jahresergebnis 2018
Das realisierte Ergebnis der Fondsgesellschaft beträgt im Geschäftsjahr 2018 TEUR -930 (Vj.: TEUR -838). Das Ergebnis nach Zeitwertänderung beträgt TEUR -4.061 (Vj.: EUR -2.514).
Die Fondsgesellschaft erzielte im Berichtsjahr Erträge in Höhe von TEUR 414 (Vj.: TEUR 854). Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Erträge aus Rücktritten von Anlegern und damit zusammenhängende Schadenersatzleistungen in Höhe von TEUR 130 (Vj. TEUR 6) sowie um Erträge der Ausbuchungen vorjähriger Verbindlichkeiten (TEUR 134). Im Vorjahr war zudem ein Forderungsverzicht (Vergleich 24. März 2017) von Seiten der bisherigen Komplementärin V+ Beteiligungs 3 GmbH in Höhe von TEUR 736 auszuweisen.
Die Aufwendungen verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 113 auf TEUR 940. Diese betreffen im Wesentlichen u. a. Aufwendungen für die Anlegerbetreuung (TEUR 158), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 81) sowie die Kapitalverwaltungsgesellschaft (TEUR 430).
Negativ beeinflusst wurde das Ergebnis des Geschäftsjahres durch Zeitwertänderungen in Höhe von TEUR -3.131 (Vj. TEUR -1.676), die durch negative Entwicklungen bei einzelnen Beteiligungsgesellschaften/Investments verursacht sind.
3. Wirtschaftliche/finanzielle Situation der Fondsgesellschaft im Geschäftsjahr 2018
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.315 vermindert. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die Wertberichtigung auf die eingeforderten ausstehenden Pflichteinlagen, die negative Entwicklung der Beteiligungsunternehmen und die Verminderung der Barmittel.
Das Eigenkapital der Fondsgesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.124 vermindert. Die Eigenkapitalquote beträgt 96,29% (Vj.: 96,10 %).
Die Fondsgesellschaft weist zum Bilanzstichtag eine kurzfristige Liquidität in Höhe von TEUR 1.700 auf. Diesem Guthaben stehen Rückstellungen und Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 421 gegenüber. Die Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Bewertungs- und Prüfungskosten gebildet.
Die Fondsgesellschaft verfügt über ausreichende Liquidität zur Deckung ihrer kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie für die Vornahme weiterer Investitionen.
4. Nettoinventarwert des Fonds während des Geschäftsjahres sowie Portfolioübersicht zum 31. Dezember 2018
Der Wert des Gesellschaftsvermögens zum 31. Dezember 2018 beträgt TEUR 10.925.
Zum 31. Dezember 2018 betrug die Anzahl der umlaufenden Kommanditanteile 795.615 Stück. Der Wert eines Anteils (NAV = Net Asset Value) zum 31. Dezember 2018 beträgt EUR 13,73.
Investitionssumme Anteil am Fondsvermögen NAV von 100 NAV des Portfolios
Beteiligungsunternehmen/liquide Mittel/Anleihen TEUR % TEUR
V+ GmbH & Co. Fonds 2 KG 932 5,29 24,68 230
Ncardia S.A. 3.109 17,64 4,50 140
Fiagon AG 836 4,74 243,42 2.035
MagnaMedics GmbH 1.309 7,43 0,00 0
Curadis GmbH 1.360 7,72 12,35 168
Euroferm GmbH 294 1,67 0,00 0
AMVAC AG 2.173 12,32 0,00 0
Ixodes AG 597 3,39 0,00 0
ugichem GmbH 1.313 7,45 0,00 0
ErlaCos GmbH 174 0,99 0,00 0
Apeptico GmbH 135 0,77 251,85 340
neuroCare Group GmbH 404 2,29 121,53 491
SolMic Research GmbH 588 3,34 276,19 1.624
Bankguthaben 1.701 9,65 100,00 1.701
Anleihe M1 Factoring GmbH 2.701 15,31 10,44 282
17.626 100,00 7.011
VI. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 der Fondsgesellschaft und ihrer Beteiligungsgesellschaften
Die Veräußerung der Beteiligung an der SolMic GmbH an einen chinesischen Großinvestor, die bereits für das zweite Halbjahr 2018 vorgesehen war, befindet sich nach wie vor in der Abwicklung. Die Beweggründe für die zeitliche Verzögerung liegen maßgeblich in den grenzübergreifenden Bestimmungen und Gesetzgebungen begründet. Die KVG geht von einer zeitnahen Unterzeichnung der Verträge und einem „Closing“ im Geschäftsjahr 2019 aus. Die V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG strebt nach aktuellem Verhandlungsstand an, als Minderheitengesellschafter beteiligt zu bleiben, um vom Potenzial der Investitionsstrategie des neuen Gesellschafters profitieren zu können. Die Veräußerung der Gesellschaftsanteile ist erforderlich geworden, da die bestehenden und auch zu erwartenden finanziellen Mittel der V+ GmbH & Co. Fonds 3 KG nicht für die weiteren Expansionsschritte der SolMic Gruppe ausreichend sind, was neben der Gesellschaft an sich auch die bereits investierten Mittel einem erhöhten Risiko aussetzen würde.
Mit der PäxFood AG musste ein Beteiligungsunternehmen Anfang April 2019 einen Insolvenzantrag stellen. Dies liegt maßgeblich in der bestehenden Gesellschafterstruktur und der bisweilen nicht durchgreifenden Strategie der Gesellschaft begründet. Die Gesellschaft war somit operativ stets den starken Schwankungen der Rohstoffmärkte im Einkauf ausgesetzt und verfügte über nur sehr begrenzte Mittel für Marketing und vertriebliche Aktivitäten. Die Hauptgesellschafter haben sich in der Folge gegen eine Weiterfinanzierung der Gesellschaft entschieden.
Bei der Ncardia mussten die Gesellschafter einen weiteren sehr hohen Abschlag im Aktienpreis hinnehmen. Dieser Korrekturbedarf resultiert weitestgehend aus dem Effekt der Sonderabschreibung der in Köln ansässigen Ncardia AG (vormals Axiogenesis AG), die Ende des ersten Quartals insolvent ging. Dem zugrunde lagen unüberwindliche Problemstellungen in Verbindung mit der Herkunft der für die Produktion des Produktes Cor4U genutzten Stammzelllinien.
Für die Neurocaregroup GmbH zeigen sich die Erwartungen sehr positiv, nicht zuletzt da weiteres Eigenkapital insbesondere für Vorbereitungen des für 2020 vorgesehenen Börsenganges sowie dem gezielten Ausbau von Kliniken eingeworben werden konnte.
Die Anleger der V+3 wurden im Zuge einer Präsenzgesellschafterversammlung am 07.12.2018 zur Abstimmung über eine Liquidation der Gesellschaft geladen. Aufgrund zunehmender Stilllegungen und mangelnder Einzahlungen der Anleger ist der Nettomittelzufluss stark rückläufig und hat einen kritischen Stand erreicht. Die Mehrheit der Anleger entschied sich für eine Weiterführung der Gesellschaft. Damit besteht die Gesellschaft fort. Die KVG prüft gemäß Ihrem Verwaltungsauftrag folglich auch für das Jahr 2019 der über die vorhandene Liquiditätsbasis entsprechende Investitionsopportunitäten.
Über die Entwicklung der Portfoliozusammensetzung wird die XOLARIS Service Kapitalverwaltungs-AG die Anleger in regelmäßigen informieren.
XOLARIS Kapitalverwaltungs-AG
VERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die V + GmbH & Co. Fonds 3 KG, Landshut
Wir haben den Jahresabschluss der V + GmbH & Co. Fonds 3 KG, Landshut, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der V + GmbH & Co. Fonds 3 KG, Landshut, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für bestimmte Personengesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des deutschen Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) und den einschlägigen europäischen Verordnungen und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und den einschlägigen europäischen Verordnungen.
Gemäß § 159 Satz 1 i.V.m. § 136 KAGB i.V.m. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 159 Satz 1 i.V.m. § 136 KAGB i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für bestimmte Personengesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften und den einschlägigen europäischen Verordnungen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und einschlägigen europäischen Verordnungen zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften und den einschlägigen europäischen Verordnungen entspricht sowie einen Vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 159 Satz 1 i.V.m. § 136 KAGB i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Vermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Vermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen gesetzlichen Vorschriften und der einschlägigen europäischen Verordnungen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DER ORDNUNGSGEMÄSSEN ZUWEISUNG VON GEWINNEN, VERLUSTEN, EINLAGEN UND ENTNAHMEN ZU DEN EINZELNEN KAPITALKONTEN
Wir haben auch die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten der V + GmbH & Co. Fonds 3 KG, Landshut, zum 31. Dezember 2018 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse erfolgte die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß mit Ausnahme der im Abschnitt „Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil“ beschriebenen Sachverhalte.
Das variable Kapitalkonto im Eigenkapital lt. Hauptbuch konnte, wie bereits in Vorjahren, nicht mit der entsprechenden Kapitalkontentabelle im Nebenbuch vollständig abgestimmt werden.
Auf Grund der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wurden mehrere prüfungsrelevante Unterlagen und Dokumente beschlagnahmt und bis zur Beendigung der Prüfung nicht herausgegeben. Eine Durchführung notwendiger alternativer Prüfungshandlungen insbesondere im Rahmen der Prüfung der Eigenkapitalkonten konnte unter Kooperation mit der seit 2015 mandatierten externen Kapitalverwaltungsgesellschaft XOLARIS durchgeführt werden, es verbleiben insbesondere rechtliche Risiken aus den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen und ggf. bestehender zivilrechtlicher Klagen durch Anleger, die durch rechtsanwaltschaftliche Bestätigungen nicht erfasst oder mitgeteilt worden sind.
Es ergibt sich im Kapitalkontenbereich eine verzögerte Ausbuchung von Kapitalanteilen, derjenigen Kommanditisten, die auf Austritt aus der Gesellschaft geklagt haben und die erst durch Gerichtsurteil oder durch Vergleich aus der Gesellschaft ausscheiden, da diese Titel rückwirkend gelten können. Hierdurch kann es unter Umständen zu einer anderen Gewinnverteilung bei den verbleibenden Gesellschaftern kommen.
Wir haben unsere Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in Übereinstimmung mit § 159 i.V.m. § 136 Abs. 2 KAGB unter Beachtung des International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised) „Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information“ (Stand Dezember 2013) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten zu dienen.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 159 i.V.m. § 136 Abs. 2 KAGB unter Beachtung des International Standard an Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised) „Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information“ (Stand Dezember 2013) durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Zuweisung stets aufdeckt. Falsche Zuweisungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Zuweisungen von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Zuweisungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Zuweisungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
beurteilen wir die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Prüfung des relevanten internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Auswahlverfahren.
Hamburg, den 28. Juni 2019
Christian Rüdiger, Wirtschaftsprüfer
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