Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=07.07.1998&Aktenzeichen=VI%20ZR%20241/97
Timestamp: 2019-05-22 07:52:52
Document Index: 194257624

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 249', 'BGH', 'BGH', '§ 842', '§ 11', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 35', 'BGH', 'BGH', '§ 7', 'BGH', 'BGH']

BGH, 07.07.1998 - VI ZR 241/97 - dejure.org
https://dejure.org/1998,686
BGH, 07.07.1998 - VI ZR 241/97 (https://dejure.org/1998,686)
BGH, Entscheidung vom 07.07.1998 - VI ZR 241/97 (https://dejure.org/1998,686)
BGH, Entscheidung vom 07. Juli 1998 - VI ZR 241/97 (https://dejure.org/1998,686)
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Betriebliche Altersversorgung - Versorgungszusage - Eintritt des Versorgungsfalles - Anfallende Renten - Bestandteil der Arbeitsvergütung - Aufwendungen des Arbeitgebers - Beschäftigungsverhältnis - Rückstellungen - Sicherung der Ruhegehaltsverbindlichkeiten - Dem Regreß zugänglich
Ersatz von Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung eines geschädigten Arbeitnehmers
BGHZ 139, 167
NJW 1998, 3276
MDR 1998, 1288
VersR 1998, 1253
WM 1998, 2117
BB 1998, 2116 (Ls.)
DB 1998, 2597
JR 1999, 190
JR 1999, 193
NZA-RR 1998, 457
Gemäß § 249 Abs. 3 Satz 2 HGB ist die Auflösung jedenfalls nicht ohne weiteres möglich (vgl. auch BGHZ 139, 167, 175).
Soweit nach der Rspr des BGH der entschädigungspflichtige Erwerbsschaden im zivilen Schadensersatzrecht (§§ 842, 843, 252 BGB, § 11 StVG) auch den Arbeitgeberanteil am Gesamtsozialversicherungsbeitrag umfasst (BGHZ 173, 169, 174; BGHZ 139, 167, 172; BGHZ 43, 378, 382 f) , beruht dies auf Besonderheiten des normativen Schadensbegriffs (vgl BGHZ 173, 169, 174; BGHZ 43, 378, 382 ff) und hat für die Beurteilung des Vergütungsbegriffs in § 35a Abs. 6a SGB IV keine Bedeutung.
Eine betriebliche Versorgung ist wie der Arbeitslohn Gegenleistung für die erbrachte Arbeit (BGH VersR 1998, 1253).
Eine betriebliche Versorgung ist letzlich wie der vom Arbeitgeber gezahlte Arbeitslohn Gegenleistung für die vom Arbeitnehmer erbrachte Arbeit (BGH VersR 1998, S. 1253).
Die vorliegend aus §§ 7, 11 und 18 StVG resultierende Pflicht von Halter und Fahrer des Unfallfahrzeugs, den Erwerbsschaden des geschädigten E. auszugleichen, umfaßt auch den Ersatz der ausgefallenen Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, wenn - was bei E. der Fall ist - der Verletzte ohne den Unfall rentenversicherungspflichtig erwerbstätig gewesen wäre; der Ersatzanspruch entsteht mit der Beitragslücke und setzt nicht voraus, daß ein späterer Rentenschaden bereits feststeht, da schon die Möglichkeit einer Rentenverkürzung grundsätzlich ausreicht (st.Rspr., vgl. z.B. BGHZ 116, 260, 263; 129, 366, 368; 139, 167, 173).
Zum anderen kommen Fälle in Betracht, in welchen (verpflichtende) Aufwendungen des Arbeitgebers zugunsten des Arbeitnehmers vorliegen, denen Entgeltcharakter zukommt und die damit im Schadensfall dem Regress zugänglich sind (BGH NZA-RR 1998, 457: Rückstellungen für Ruhegehaltsverbindlichkeiten; NJW 1965, 1430).
OLG Koblenz, 22.03.2010 - 12 U 106/09
Schadensersatz wegen Verkehrsunfall: Erwerbsschaden des Arbeitnehmers; Regress …