Source: https://frauenseiten.bremen.de/termine/fachtagung-zum-%C2%A7219a-schwangerschaftsabbrueche-weg-mit-der-kriminalisierung-hin-zur-sexuellen-selbstbestimmung/
Timestamp: 2018-05-25 20:46:48
Document Index: 121286211

Matched Legal Cases: ['§219', '§219', '§ 219', '§219', '§ 219', '§ 185']

Fachtagung zum §219a: „Schwangerschaftsabbrüche: Weg mit der Kriminalisierung, hin zur sexuellen Selbstbestimmung“ - frauenseiten.bremen
Fachtagung zum §219a: „Schwangerschaftsabbrüche: Weg mit der Kriminalisierung, hin zur sexuellen Selbstbestimmung“
Seewartenstraße 10 - 20459 Hamburg
53.547658 9.969743200000039
Veranstalterinnen: pro familia Hamburg
„Schwangerschaftsabbrüche: Weg mit der Kriminalisierung, hin zur sexuellen Selbstbestimmung“
Die Protestbewegung gegen den § 219a StGB, die durch die Petition von Kristina Hänel entfacht wurde, hat eine enorme Kraft entwickelt und die parlamentarischen Verhältnisse in der Deutschland durcheinander gewirbelt: Unabhängig von einer neuen Bundesregierung befürworten die Fraktionen von SPD, Grünen und LINKEN die Abschaffung des Paragraphen, der die Informationsbereitstellung zu Schwangerschaftsabbrüchen durch Ärzt*innen unter Strafe stellt. Die FDP plädiert derzeit für eine Abänderung.
pro familia Hamburg und das Familienplanungszentrum Hamburg laden aus diesem Anlass dazu ein, den fachlichen Diskurs zu vertiefen und damit einen Beitrag für eine qualifizierte Debatte zu leisten. Hierbei nehmen wir auch die internationale Situation in den Fokus.
Kristina Hänel, Fachärztin aus Gießen
Dr. Christian Fiala aus Wien, u.a. Mitglied des Vorstandes von FIAPAC
Prof. Dr. Ulrike Busch Berlin, ehem. Hochschule Merseburg
Helga Seyler, Frauenärztin im Familienplanungszentrum
Programm, evtl. Kosten, Zeiten & Information werden bekanntgegeben.
Kontakt: hamburg-beratungszentrum@profamilia.de Telefon: 040 309 97 49 10
pro familia Hamburg, Seewartenstraße 10
2 comments for “Fachtagung zum §219a: „Schwangerschaftsabbrüche: Weg mit der Kriminalisierung, hin zur sexuellen Selbstbestimmung“”
4. Mai 2018 at 19:15
Ich möchte einen weiteren Beweis liefern, wie verlogen und heuchlerisch die selbsternannten „LebensschützerInnen“ sind.
Zum einen sind sie gegen Leihmutterschaft, zum andern fordern sie quasi eine erzwungene Leihmutterschaft, indem sie Abtreibungen am liebsten ganz verbieten wollen und statt Abtreibung die „Alternative“ Adoption „anbieten“. –
Leihmutterschaft liegt immer vor, wenn von vornherein feststeht, dass nach Beendigung der Schwangerschaft das Kind in fremde Hände abgegeben wird.
Ob nun das Schwangerschaftsgewebe mit der Eizelle der schwangeren Frau oder mit der Eizelle einer anderen Frau gebildet wurde, ist m.E. irrellevant, sondern maßgebend ist, dass die Austragung der Schwangerschaft für andere gedacht ist, ob das nun „Bestelleltern“ oder „Adoptiveltern“ sind, spielt keine Rolle.
21. Mai 2018 at 18:42
Im Zusammenhang mit § 219a StGB hat SPD-Fraktionsvize EVA HÖGL die AbtreibungsgegnerInnen als „widerlich“ glorifiziert, worauf Högl einen shitstorm erntete.
Dieser shitstorm entbehrt jeder Grundlage, denn SPÄTESTENS wenn die AbtreibungsgegnerInnen auch bei Vergewaltigung/Inzest Abtreibungsverbot fordern, dann „dürfen“ sie nicht nur, sondern MÜSSEN als „widerlich“ gepriesen werden.
Denn wer Abtreibungsverbot bei Vergewaltigung/Inzest fordert, ist ebenso WIDERLICH wie der Vergewaltiger/Kinderficker.
Ich habe als „Sachverständigen Zeugen“ für meine These den ehemaligen Richter am Landgericht Köln WOLFGANG HANSEL.
Lt. „Kölner Stadtanzeiger“ Nr. 25 v. Dienstag, 30. Januar 2007, Überschrift:
„Zwölf Jahre Haft für Vergewaltiger“
bezeichnete Richter Hansel die Vergewaltigung einer Zwölfjährigen als „widerlich“.
Mir ist nicht bekannt, dass Richter Hansel damals mit DRECK beworfen wurde wie Frau Högl?!
So sehr ich mir das Gehirn zermartere,
mir fällt ums Verrecken kein Grund ein, Frau Högl zu verbieten, die AbtreibungsgegnerInnen als „widerlich“ zu lobpreisen???
Wenn die AbtreibungsgegnerInnen sich „beleidigt“ fühlen, dann sollen sie doch vor Gericht gehen.
Das tun sie natürlich NICHT, weil sie vor Gericht ein juristisches und politisches „Stalingrad“ erleben würden.
ob frau/man tatsächlich beleidigt ist im Sinne des § 185 StGB oder ob frau/man die
BELEIDIGTE LEBERWURST spielt.