Source: https://www.openpetition.de/petition/online/umgangsboykott-und-missachtung-der-gemeinsamen-sorge-muss-ins-strafgesetzbuch-stgb
Timestamp: 2016-10-26 23:10:42
Document Index: 247997479

Matched Legal Cases: ['§ 235', '§ 1626', 'Art. 6', 'Art. 1', 'Art. 16', '§ 235']

Umgangsboykott und Missachtung der gemeinsamen Sorge muss ins Strafgesetzbuch (StGB)! - Online petition	Please activate JavaScript and reload this page to be able to use all features of openPetition.	Start a petition
Umgangsboykott und Missachtung der gemeinsamen Sorge muss ins Strafgesetzbuch (StGB)!
By:	Felix Wenisch
German	53 days remaining
710 Supporters	673 in Deutschland
1% achieved of	120.000 for quorum (?)	Full name
Es klingt unglaublich, aber es ist so:
Verschleppt ein Elternteil das gemeinsame Kind gegen den Willen des anderen Elternteils an einen nicht bekannten oder weit entfernten Ort, so droht ihm keinerlei Strafe! Ausgenommen ist nur die Verbringung ins Ausland.
Der Gesetzgeber hat damit einen Freibrief für all jene skrupellosen Elternteile geschaffen, die im Falle von Trennung und Scheidung den Umgang mit dem anderen Elternteil unterbinden oder auf ein Minimum einschränken wollen.
Sie können einfach wegziehen und das eigene Kind straffrei mitnehmen. Dem anderen können sie Umgang damit erschweren oder ganz verweigern. Und das auch trotz gemeinsamer Sorge! Das gemeinsame Sorgerecht kann straffrei komplett ad absurdum geführt werden, es ist nichts wert.
Umgangsboykott muss unter Strafe gestellt werden. Bitten und auf Einsicht hoffen reicht ganz offensichtlich nicht aus. Wer gegen den Willen des anderen Elternteils und ohne rechtskräftiges Verfahren (!) ein Kind verschleppt und damit das Sorgerecht aushebelt muss bestraft werden. § 235 StGB II kann nicht erst dann greifen, wenn ein Kind ins Ausland verbracht wird.
Der Gesetzgeber muss klar machen, dass er Umgangsboykott und Entführung nicht duldet, solches Verhalten unter Strafe stellt und diese auch konsequent durchsetzt.	Reasons:
Der Umgang der Eltern mit ihrem Kind und besonders auch der Umgang des Kindes mit seinen beiden Eltern ist ein Grund- und Menschenrecht, in Aussicht gestellt z.B. im BGB § 1626, 1627, 1684, GG Art. 6 und in den Allgemeinen Menschenrechten, Art. 1, 7, 12 und Art. 16.
Umgangsboykott fügt Kindern und dem ausgegrenzten Elternteil massivsten und irreversiblen Schaden zu. Es ist keine banale „Ordnungswidrigkeit“, über die man auch hinwegsehen kann, sondern eine Straftat!
Ein Elternteil kann, ohne Absprache mit dem anderen sorgeberechtigten Elternteil, mit dem gemeinsamen Kind völlig ungehindert innerhalb Deutschlands umziehen, den Wohnsitz des Kindes ab- und ummelden sowie die dafür relevanten Behördengänge durchführen.
Dem zurückgelassenen Elternteil bleibt in der Regel nur der Gang zum Familiengericht, um den alten Status „einzuklagen“ und das Kind per Gerichtsbeschluss wieder an den alten Wohnort zu bringen. Die sehr langwierigen Prozesse beim Familiengericht verhindern dies praktisch immer, sodass ein solcher Beschluss quasi nie verfügt wird.
Im Gegenteil. In den allermeisten Fällen wird sogar zugunsten des weggezogenen Elternteils entschieden, mit der Begründung, dass sich das Kind am aktuellen Wohnort eingelebt habe, und ein erneuter Wohnortwechsel dem Kind wiederholt seelischen Schaden zufügen würde.
Eine Änderung des Strafgesetzbuches würde Staat und Bürger entlasten, da endlose Prozesse vorm Familiengericht gar nicht erst geführt werden müssten. Der Staat hätte mehr Kapazitäten zur Verfügung, juristisch brisantere Aufgaben auszuüben, andere Beteiligte könnten ihre Ressourcen gezielter einsetzen.
Darüberhinaus würden Ordnung und Transparenz in die Grauzone des Familienrechts, insbesondere in Bezug auf die Gleichstellung beider Elternteile, geschaffen werden. Zudem würde willkürliches Verhalten, eines nur nach den eigenen Vorteilen orientierten Elternteils, schon im Ansatz erfolgreich unterbunden werden.
Das Strafgesetzbuch hat über 350 Paragraphen, die unter anderem Schwarzfahren, Beleidigung, Kapital- und Gewaltverbrechen unter Strafe stellen. Für das Wohlergehen und den Schutz unserer Kinder hat es offenbar keinen Platz! Verhelfen Sie Deutschland mit ihrer Unterschrift zu einer rechtstaatlichen Gesetzgebung und einer fairen Gerichtsbarkeit, für Sie und Ihre Kinder!	In the name of all signers.
64367, 19 Jun 2016 (aktiv bis 18 Dec 2016)
vielen Dank für die zahlreichen Unterschriften und die Unterstützung der Petition!
Nach knapp drei Wochen Zeichnungsdauer, kann sich die Zwischenbilanz mit über 450 Unterschriften durchaus sehen lassen!
Bemerkenswert ...	>>> Go to petition news	Debate about petition
PRO: Der Gesetzgeber hat das Grundrecht (freie Wohnortwahl) in § 235 (2) StGB schon soweit beschnitten, dass ein Umzug mit dem gemeinsamen Kind ins Ausland unter Strafe gestellt wird. Dies soll er konsequenterweise nun auch aufs Inland ausweiten. Oder wie ...	PRO: Da wäre ich auch dafür!!! Leider nützt euch das alles nichts, Meine EX hat meine Tochter trotz Grenzsperre nach Russland entführt, Es erging selbt auf Anzeige wegen Kindesenrführung kein Haftbefehl!! Solange es nicht so gehandhabt wird wie in Frankreich, ...	CONTRA: Die freie Wahl des Wohnorts ist ein Grundrecht und der Grund für einen Umzug Teil der Privatspähre. Was Sie fordern ist de facto eine Abschaffung dieses Grundrechts. Dass dies von manchen Partnern ausgenutzt wird, ist eine andere Sache. Aber ihr Recht ...	CONTRA: Ein solches Gesetz hebelt den Gewaltschutz komplett aus. Jeder Partnerschaftsgewalttäter kann auf diesem Weg über die Kinder verhindern, daß die Mutter sich aus seinem Einflußbereich entfernt. Dies gilt vor allem für die vielen Fälle, wo keine massive ...	>>> Go to debate	Why supporters sign
Durch Missbrauch am Kind wird nicht nur ein Mensch geschädigt. Es stellt einen enormen volkswirtscahftlichen Schaden da.
Umgangsverhinderung und Manipulation von Kindern ist psychische Gewalt gegen Kinder.
Ein Kind benötigt beide Elternteile
Kinder haben Recht auf beide Elternteile, beide Elternteile haben Recht auf ihre Kinder.
Weil zu häufig Kinder mutwillig dem einem Elternteil entfremdet werden und das meist keinerlei Konsequenzen hat!
Howard A. Stafford	Ocala, Florida | United States of America	1 day ago
Nicht öffentlich	Zeuthen	3 days ago
Selina K.	Waldmohr	3 days ago
Nicht öffentlich	Dormagen	5 days ago
Sylvia B.	Flensburg	5 days ago
Jeannette H.	Berlin	5 days ago
Frank P.	14806	6 days ago
Rebecca H.	Wuppertal	6 days ago
Thomas V.	Alt Tucheband	6 days ago
Ralf D.	Wiesbaden	7 days ago
Woher kamen Unterstützer	archeviva.com imap.uni-ulm.de vater.franzjoerg.de vatersein.de Tell a friend
Short link	openpetition.de/!jsrzd	Offene Demokratie