Source: https://www.hagen-law-school.de/index.php/fachanwaltslehrgaenge/gewerblicher-rechtsschutz?start=2
Timestamp: 2017-09-23 23:39:43
Document Index: 288020337

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 4', '§ 2', '§ 4', '§ 5', '§ 14']

BESONDERE THEORETISCHE KENNTNISSE DES FACHANWALTS FÜR Gewerblichen Rechtsschutz, § 14h FAO - Seite 3
Die 120 Zeitstunden umfassende Fachanwaltsausbildung im Gewerblichen Rechtsschutz behandelt in zwölf Kurseinheiten entsprechend §§ 4, 14h FAO unter Einbeziehung der jeweiligen verfassungs-, europa- und menschenrechtlichen Bezüge gem. § 2 Abs. 3 FAO folgende Themen:
PatAnw. Dr. Tobias Stammberger
PatAnw. Dr. Wolfgang Lippich
Samson & Partner, München
RA Dr. Tobias Hahn
Hoyng ROKH Monegier, Düsseldorf
RA Prof. Dr. Michael Trimborn
RA Kay N. Kasper
RA Dr. Tobias J. Hessel
Recht der Marken und sonstigen Kennzeichen
RA Dr. Michael Bergermann
RAin Dr. Julia Vogtmeier
Krieger-Mes-Graf v. der Groeben, Düsseldorf
Struktur und Übersicht über das UWG
RAin Dr. Beate Maasch
RA Thomas H. Schmitz
RAin Katharina Frey
Reichweite von Urheberrechten
Lizenzvertrags- und Kartellrecht
RA Dr. Martin Köhler
Prozessuale Besonderheiten des gewerblichen Rechtsschutzes
Krieger-Mes-Graf v. der Groeben Rechtsanwälte, Düsseldorf
RAin Dr. Christine Kanz
Nach §§ 4 Abs. 1, 14h FAO muss der Lehrgangsteilnehmer an einem vorbereitenden anwaltsspezifischen Lehrgang teilgenommen haben, der eine Gesamtdauer von 120 Zeitstunden aufweist und die „besonderen Kenntnisse“ des Fachanwalts für Gewerblichen Rechtsschutz vermittelt.
Der Nachweis „besonderer praktischer Erfahrungen“ gemäß § 5 Abs. 1o FAO ist i.d.R. erbracht, wenn der Bewerber innerhalb der letzten drei Jahre vor Antragstellung im Fachgebiet Gewerblicher Rechtsschutz als Rechtsanwalt persönlich und weisungsfrei bearbeitet hat:
80 Fälle aus mindestens drei verschiedenen Bereichen des § 14h Nr. 1 bis 5, dabei aus jedem dieser drei Bereiche jeweils mindestens 5 Fälle. Höchstens fünf Fälle dürfen Schutzrechtsanmeldungen sein, wobei eine Sammelanmeldung als eine Anmeldung zählt. Mindestens 30 Fälle müssen rechtsförmliche, davon mindestens 15 gerichtliche Verfahren sein.