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Timestamp: 2018-05-25 09:07:13
Document Index: 105539238

Matched Legal Cases: ['§ 51', 'Art. 53', '§ 2', '§ 53', '§ 2', '§ 51']

Präambel und Teile der Satzung | Delfinbotschaft
Dieses ist die offizielle Website von
“Delfinbotschaft gUG”
Sprechstunde für benachteiligte und gefährdete Mitmenschen
(Insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene)
Die Satzung ist nach den Vorgaben des Finanzamtes überarbeitet worden, notariell beglaubigt, in das Handelsregister eingetragen und hat am 4.April 2012 die vorläufige Bescheinigung erhalten, dass sie nach der eingereichten Satzung ausschlisßlich und unmittelbar steuerbegünstigten
Zwecken im Sinne §§ 51 ff. AO dient.
Das Bestreben der Gesellschaft ist die Förderung ganzheitlicher Gesundheit im Sinne der World Health Organization auf naturheilkundliche Weise.
„Ganzheitlich“ meint die Einheit von Körper, Geist und Seele. Im Sinne der WHO bezieht sich auf die Definition von Gesundheit durch die WHO:
„Gesundheit ist nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen, sondern ein Zustand vollkommen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens“
Unter „Ganzheitsmedizin“ werden Heilmaßnahmen, Förderung, Erhaltung (Prävention) und Schulung zur Selbsthilfe der Gesundheit von Körper, Geist und Seele verstanden.
Die Maßnahmen beziehen sich sowohl jeweils auf die Gesundheit des Körpers, der Seele und des Geistes, wie auch auf die gesunde Einheit dieser drei menschlichen Anteile.
Unter „auf naturheilkundliche Weise“ wird die Ausübung der anerkannten Heilkunde im Sinne des Heilpraktikergesetzes verstanden. (Gesetz über die berufsmäßige Ausübung
der Heilkunde ohne Bestallung vom 17.02.1939 (RGBL. I S. 251), geändert durch Art. 53 des EGStGB vom 02.03.1974 (BGB1. I S.469).
b) Die in § 2 Abs. 3 Buchst. a) beschriebenen Anwendungen sollen in besonderem Maße Personen zu Gute kommen, die nach § 53 AO hilfsbedürftig sind.
Die mildtätigen Zuwendungen erfolgen nicht eines Entgelts wegen.
Die Gesellschaft tritt nicht in Wettbewerb zu Naturheilkunde-Praxen. Personen, die befähigt sind, die in § 2 Abs. 3 Buchst. a) beschriebenen Anwendungen
zu leisten (z.B. Heilpraktiker, Ärzte), sind aufgerufen, den Zweck der Gesellschaft durch tätige Mitarbeit und gegebenenfalls Eintritt in die Gesellschaft zu fördern.
(1) Die Gesellschaft hat die Firma „Delfinbotschaft UG – gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) – Sprechstunde für benachteiligte und gefährdete Menschen (Insbesondere Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene)”
(2) Sitz der Gesellschaft ist Neue Straße 9 in 21244 Buchholz
(1) Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. AO.
(2) Zweck der Körperschaft ist die Förderung der Wohlfahrtspflege. Wohlfahrtspflege ist hier die ausgeübte Sorge für Not leidende odergefährdete Menschen auf gesundheitlichem, sittlichem und erzieherischem Gebiet. Die gUG wird sich in den Bereichen der Gesundheitspflege sowie in der Jugend- und Familienhilfe betätigen. Sie zielt mit ihren Maßnahmen darauf ab, Abhilfe zu schaffen oder vorbeugend zu wirken. Dieses geschieht nicht des Erwerbs wegen.
Therapien zur Gesundung bei akut und chronisch Kranken, Maßnahmen und Unterricht zur Selbsthilfe und Gesunderhaltung bei vormals Erkrankten und Gesunden, Aufklärung über gesunde, ausgewogene und vollwertige Ernährung, Hygiene, Erziehung zu einer gesunden Lebensweise, Gedankenhygiene, Coaching und Unterstützung bei Lebensfragen und Krisen, Stärkung von Selbstmanagement.
Voraussetzung für die Anwendung von Methoden in Naturheilverfahren ist, dass die Heilmethoden von der medizinischen Wissenschaft anerkannt wird.
Fürsorgliche Betreuung von vernachlässigten, verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen, um einer Gefährdung der gesundheitlichen Entwicklung und einer seelischen Störung entgegenzuwirken. Das Wohl der Kinder zu wahren, ihre potentiellen Möglichkeiten zu erkennen, sie in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern, ist eingroßes Anliegen der UG.
… (folgt)
(4) Es besteht kein Rechtsanspruch auf Gewährung der jederzeit widerruflichen Förderleistungen. Hierüber entscheiden allein die nach dieser Satzung zuständigen Organe. Eine Berufung
auf Gleichbehandlung in Bewilligungs- oder Versagungsfällen ist nicht möglich.
(5) Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Gesellschafter dürfen keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft erhalten.Es darf niemand durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Gesellschaft kann ihre Mittel teilweise einer anderen, ebenfalls steuerbegünstigten Körperschaft zur Verwendung zu steuerbegünstigten Zwecken zuwenden.
(6) Satzungsänderungen, die den Gesellschaftszweck betreffen, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit einer Zusage des zuständigen Finanzamts, wonach die Gemeinnützigkeit auch nach der Satzungsänderung bestehen bleibt.