Source: https://www.wiwiweb.de/fachwirt-recht-steuern/steuerrechtliche-bestimmungen/unternehmensbezogene-steuern/einkommensteuer-und-lohnsteuer.html
Timestamp: 2017-01-25 01:26:22
Document Index: 246793127

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 22', '§ 39', '§ 41', '§ 42']

Terminankündigung aus unserem Online-Kurs Deskriptive Statistik: Am 26.01.2017 (ab 18:00 Uhr) findet unser nächstes Webinar statt.Gratis-Webinar Deskriptive Statistik: Lage- und Streuungsmaße - In diesem 60-minütigen Gratis-Webinar gibt Daniel Lambert einen Überblick über arithmetische Mittel und Standardabweichung, Modus, Median und die Spannweite[weitere Informationen] [Terminübersicht]	01. Wie lässt sich das Wesen der Einkommensteuer beschreiben?
Der Umfang der Steuerpflicht richtet sich also im Regelfall nach dem Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt. Einen Wohnsitz (§ 8 AO) hat jemand dort, wo er eine Wohnung unter Umständen innehat, die darauf schließen lassen, dass er die Wohnung beibehalten oder benutzen wird. Den gewöhnlichen Aufenthalt (§ 9 AO) hat jemand dort, wo er sich unter Umständen aufhält, was darauf schließen lässt, dass er an diesem Ort oder in diesem Gebiet nicht nur vorübergehend verweilt. Bei der Beurteilung, ob ein gewöhnlicher Aufenthalt vorliegt, ist ein zeitlich zusammenhängender Aufenthalt von mehr als sechs Monaten Dauer anzusehen; kurzfristige Unterbrechungen bleiben unberücksichtigt. 03. Welche Einkunftsarten gibt es und wie werden sie unterteilt?
Beispiel Beispiele für Werbungskosten sind: Fahrten Wohnung/Arbeitsstätte, Beiträge zu Berufsverbänden, Verpflegungsaufwendungen etc.
Beispiel Beispiele für Betriebsausgaben können sein: Wareneinkauf, Lohnkosten, Raumkosten, Kfz-Kosten für betrieblich genutzte Fahrzeuge etc.
B. beschränkt abzugsfähige Sonderausgaben keine Vorsorgeaufwendungen:Unterhaltsleistungen an bestimmte Ehegatten
Vorsorgeaufwendungen:Versicherungsbeiträge (§ 10 Abs. 1 Nr. 2 und 3, z. B. Arbeitnehmeranteil zur Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung
Einkünfte +
► aus Land- und Forstwirtschaft
► aus Gewerbebetrieb
► aus selbstständiger Arbeit
► aus nicht selbstständiger Arbeit
► aus Kapitalvermögen
► aus Vermietung und Verpachtung
► sonstige Einkünfte nach § 22
= Summe der Einkünfte –
Altersentlastungsbetrag (ab Alter 65)
= Gesamtbetrag der Einkünfte –
= Einkommen –
Freibeträge (z. B. Kinderfreibetrag)
= zu versteuerndes Einkommen(= Bemessungsgrundlage für die Einkommensteuer) 09. Wie wird der Einkommensteuertarif ermittelt?
Faktorverfahren nach § 39 EStG: Seit dem Jahr 2010 ist das Faktorverfahren für Ehegatten, die in die Steuerklasse IV gehören, auf Antrag beim Finanzamt anzuwenden, wenn der Faktor aus der Lohnsteuer nach der Steuerklasse IV (z. B. 4.800 €) und der Lohnsteuer gemäß Splittingtabelle (z. B. 4.000 €) kleiner als 1,0 ist (z. B. 0,833). Der Faktor wird dann auf die monatliche Lohnsteuer nach Klasse IV angewendet. Somit wird eine Besteuerung gemäß des Anteils am Familieneinkommen gewährleistet. Dies kann für Ehegatten mit erheblichem Gehaltsunterschied von Vorteil sein.
Sie gilt für Ledige und Verheiratete, Verwitwete oder Geschiedene, bei denen die Voraussetzung für die Steuerklasse III und IV nicht erfüllt sind. Ebenfalls zu berücksichtigen sind unbeschränkt Steuerpflichtige mit mindestens 1 Kind.
Sie gilt für Arbeitnehmer, die grundsätzlich die Steuerklasse I erfüllen, denen aber zusätzlich ein Entlastungsbetrag für Alleinerziehende zusteht.
Sie gilt im Regelfall für alle verheirateten Arbeitnehmer, wenn beide Ehepartner unbeschränkt steuerpflichtig sind, nicht dauernd getrennt leben und ein Ehegatte keinen Arbeitslohn bezieht. Die Steuerklasse III wird auch verwitweten Personen für das dem Tod des Ehegatten folgende Jahr gewährt.
Sie gilt für Arbeitnehmer, die verheiratet sind und beide Arbeitslöhne beziehen. Weitere Voraussetzung sind die unbeschränkte Steuerpflicht und das Zusammenleben der Ehegatten.
Sie gilt auf Antrag für Arbeitnehmer, die die Voraussetzungen der Steuerklasse IV erfüllen. Der andere Ehegatte erhält dann die Steuerklasse III. Diese Wahl der Steuerklassen empfiehlt sich nur, wenn einer der beiden Ehegatten einen geringen Arbeitslohn bezieht.
Sie gilt für Arbeitnehmer, die ein zweites oder weiteres Dienstverhältnis ausführen.
Der Arbeitgeber hat gemäß § 41 EStG in jedem Kalenderjahr am Ort der Betriebsstätte für jeden Arbeitnehmer ein Lohnkonto zu führen, in dem zunächst die für den Lohnsteuerabzug erforderlichen Merkmale aus der Lohnsteuerkarte oder aus einer entsprechenden Bescheinigung zu vermerken sind. Bei jeder Lohnzahlung sind in diesem Lohnkonto die Art und Höhe des gezahlten Arbeitslohns einschließlich der steuerfreien Bezüge sowie die einbehaltene oder übernommene Lohnsteuer einzutragen. 15. Welche Verpflichtung hat der Arbeitgeber bezüglich der Lohnsteuerbescheinigung?
die Tatbestände des § 42b Abs. 1 Nr. 3 – 6 EStG vorliegen. 17. Wann darf der Lohnsteuer-Jahresausgleich durchgeführt werden?