Source: http://shanty-chor-nordenham.de/html/satzung_des_-shanty-chor-nordenham-_e_v_.html
Timestamp: 2017-09-24 19:09:35
Document Index: 51029111

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 9', '§ 4', '§ 26', '§ 7', '§ 13']

Satzung des "Shanty-Chor-Nordenham" e.V.
(1) Der Verein führt den Namen „Shanty-Chor Nordenham“
(2) Der Verein soll in das Vereinregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt der Verein den Zusatz „e. V.“
(3) Sitz des Vereins sowie Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Nordenham.
(1) Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftliche Ziele, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung, Abschnitt: Steuerbegünstigte Zwecke, in der jeweils gültigen Fassung.
(2) Zweck des Vereines ist die Pflege und Verbreitung des Chorgesanges, insbesondere des seemännischen Liedgutes und der damit zusammenhängenden Traditionen, sowie die Weitergabe derselben an die Jugend; weiterhin die Kontaktpflege zu anderen Chören. In der Verfolgung dieses Zieles nimmt er an öffentlichen Auftritten teil, bzw. veranstaltet selbst öffentliche Gesangsaufführungen.
(5) Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Die bei der Wahrnehmung von außergewöhnlichen Aufgaben entstehenden unabweisbaren Kosten werden den Mitgliedern nach Entscheidung durch den Vorstand ganz oder teilweise ersetzt. Der Vorstand ist gehalten, bei der Entscheidungsfindung einen strengen Maßstab anzulegen.
(1) Mitglied kann jede natürliche Person werden, die stimmbegabt ist oder ein Musikinstrument im Sinne der seemännischen Tradition spielt. Die Mitglieder verpflichten sich zur Einhaltung der Satzung.
(2) Ein Bewerber um die Mitgliedschaft im Verein muss im Rahmen eines Probenabends von einem anderen Mitglied vorgeschlagen werden. Am nächsten Probenabend müssen die anwesenden Mitglieder einstimmig darüber beschließen, ob der Bewerber zu den nachfolgenden vier Proben als Gast eingeladen wird. Wenn die stimmliche Eignung des Bewerbers im Rahmen dieser Probenabende von der musikalischen Leitung als ausreichend bewertet wird, kann der Bewerber als Mitglied in den Verein aufgenommen werden.
(3) Personen, die sich für den Chor in besonderem Maße Verdienste erworben haben, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie sind von der Beitragszahlung befreit.
(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand und kann nur zum Jahresende mit vierteljährlicher Kündigungsfrist erfolgen. Das ausscheidende Mitglied bleibt bis zu diesem Zeitpunkt verpflichtet, die Mitgliedsbeiträge zu zahlen. Mit dem Austritt erlöschen alle Rechte und Ansprüche an den Verein. Vereinseigentum ist unverzüglich zurückzugeben.
(3) Der Ausschluss kann vom Vorstand ausgesprochen werden, wenn ein Mitglied den Vereinszwecken zuwiderhandelt, seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommt oder wegen unehrenhaften Verhaltens, Unehrlichkeit oder sonstiger, das Ansehen des Vereins schädigender oder beeinträchtigender Handlungen. Vor dem Ausschluss ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist - in der Regel 2 Wochen - Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Der Beschluss des Vorstands über den Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich unter Angabe der Gründe mitzuteilen. Gegen den Ausschluss kann binnen Monatsfrist ab Zugang eines eingeschriebenen Briefes Widerspruch eingelegt werden. Über den Widerspruch entscheidet die Mitgliederversammlung. Vor Entscheidung der Mitgliederversammlung steht dem Mitglied kein Recht auf Herbeiführung einer gerichtlichen Entscheidung über die Wirksamkeit des Ausschließungsbeschlusses zu. In der Zwischenzeit gilt der Betroffene nicht als Mitglied.
(1) Alle Mitglieder haben das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Sie sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
(2) Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Die Anträge sind 1 Woche vor der jeweiligen Sitzung schriftlich und begründet beim Vorstand einzureichen. Der Vorstand nimmt diese in die Tagesordnung auf.
(3) Von den Mitgliedern wird Anwesenheit bei Proben und Konzerten erwartet.
(1) Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr durchzuführen und zwar im 1.Quartal. Sie wird vom Vorstand mindestens vier Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. Die Einberufung muss durch Aushang im Vereinslokal erfolgen.
(2) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter geleitet.
(3) Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
(4) Stimmberechtigt sind grundsätzlich alle Mitglieder; das Stimmrecht kann nicht übertragen werden.
(5) Alle Beschlüsse, mit Ausnahme des Beschlusses der Vereinsauflösung und von Satzungsänderungen, werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst und durch den Schriftführer protokolliert. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
(6) Beschlüsse zu Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von mindestens 75 % der abgegebenen Stimmen erfolgen, der Beschluss zur Vereinsauflösung kann nur mit einer Mehrheit von mindestens 75 % aller Mitglieder erfolgen.
(7) Die Beschlussfassung und die Wahl der Vorstandsmitglieder sowie der Kassenprüfer erfolgt durch offene Abstimmung, auf Antrag in geheimer Wahl.
(8) In den Vorstand und als Kassenprüfer können nur volljährige Mitglieder gewählt werden.
(9) Bewerben sich mehr als 2 Kandidaten für die in § 8 aufgeführten Ämter und erreicht keiner die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, so findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten statt, welche die meisten gültig abgegebenen Stimmen auf sich vereinen konnten. Bei Stimmengleichheit im 2. Wahlgang entscheidet das Los.
(10) Über die Versammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Protokollführer und dem 1. Vorsitzenden zu unterschreiben ist.
(11) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet auf schriftlichen Antrag statt, wenn mindestens 1/5 der Mitglieder sie unter Angabe von Gründen verlangen. Sie muss längstens sechs Wochen nach Eingang des schriftlichen Antrages tagen. Die Einberufung muss ebenfalls unter Wahrung der Frist von vier Wochen durch Aushang im Vereinslokal erfolgen.
Entgegennahme des Jahresberichts des Kassenwartes und der Kassenprüfer
Wahl von zwei Kassenprüfern (siehe § 9)
Entscheidung über den Ausschluss eines Mitgliedes nach § 4 der Satzung
(2)Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende.
(3)Der Verein wird vertreten durch den 1. oder 2. Vorsitzenden, die beide allein vertretungsberechtigt sind. Im Innenverhältnis gilt, dass der 2. Vorsitzende nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig werden darf.
(4) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse. Über Einnahmen und Ausgaben sind entsprechende Belege zu sammeln bzw. zu erstellen.
(5) Der 1. und 2. Vorsitzende sind alleinige Ansprechpartner im Falle von Auftrittsanfragen. Nur sie treffen mit den Interessenten Vereinbarungen hinsichtlich Termine, Gagen, etc.
(6) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren einzeln gewählt und bleiben bis zur Bestellung eines neuen Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist zulässig.
(7) Der Vorstand kann sich bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes nicht allein ergänzen. Der zeitlich nächsten Mitgliederversammlung obliegt die Neuwahl.
(8) Eine Neuwahl ist herbeizuführen, wenn 2 oder mehr durch die Mitgliederversammlung gewählte Vorstandsmitglieder ausgeschieden bzw. ihres Amtes enthoben worden sind.
(9) Der Vorstand hat das Recht, jedes Vorstandsmitglied, falls dieses die Vereinsinteressen maßgeblich schädigt oder seine Amtspflichten verletzt, seines Amtes zu entheben.
(10) Die Vorstandsmitglieder verwalten ihre Ämter als Ehrenämter. Sie haben Anspruch auf Erstattung ihrer notwendigen Auslagen.
(11) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die in der Regel mindestens ¼-jährlich stattfinden. Diese werden vom 1. oder 2. Vorsitzenden in der Regel eine Woche vorher mit Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen.
(12) Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit bei Anwesenheit von mindestens 3 Vorstandsmitgliedern gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden.
(13) Bei Beschlussunfähigkeit muss der 1. bzw. 2. Vorsitzende binnen 8 Tagen eine zweite Sitzung mit derselben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vorstandsmitglieder beschlussfähig.
(14) Über die Sitzung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Protokollführer und dem Vorsitzenden zu unterschreiben ist und jedem Vorstandsmitglied zugestellt wird.
(1) Zwei Kassenprüfer, die im Rahmen der Mitgliederversammlung zu wählen sind (siehe § 7)
haben die Pflicht und das Recht, die Kassengeschäfte zu überwachen und den jährlichen Bericht des Kassenwartes zu überprüfen.
(2) Ein Kassenprüfer darf nur längstens zwei Jahre sein Amt ausüben. Eine sofortige Wiederwahl eines ausscheidenden Kassenprüfers ist nicht möglich
(2) Grundsätzlich wird jedes Jahr einer der beiden Kassenprüfer durch einen anderen ersetzt.
(1) Der Chorleiter wird vom Vorstand durch Vertrag verpflichtet. Ihm obliegt die musikalische Leitung des Chores. Das Liedgut wird durch den Chorleiter im Einvernehmen mit dem Chor festgelegt.
(2) Der Chorleiter bzw. sein Stellvertreter kann zu den Sitzungen des Vorstands mit beratender Stimme hinzugezogen werden.
(1) Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag zu entrichten.
(2) Die Höhe des Mitgliedsbeitrages als Jahresbeitrag wird vom Vorstand vorgeschlagen und in der Mitgliederversammlung beschlossen.
(3) Die finanziellen Mittel des Vereines ergeben sich aus vorhandenem Vermögen, Mitgliedsbeiträgen sowie Einnahmen aus Konzerten und Spenden. Dem gegenüber stehen Aufwendungen für die Vereinstätigkeiten wie Bekleidung, Noten, technische Ausrüstung, Veranstaltungskosten und Gemeinschaftspflege.
(4) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins und haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen.
(3) Für die Beschlussfassung zu Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von mindestens 75 % der abgegebenen Stimmen erforderlich, für die Beschlussfassung zur Vereinsauflösung ist eine Mehrheit von mindestens 75 % aller Mitglieder erforderlich.
(4) Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende, sein Stellvertreter und der Kassenwart die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren. Diese haben die laufenden Geschäfte abzuwickeln.
(5) Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall der Steuerbegünstigung fällt das vorhandene Vermögen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger zu, die es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.
§ 13 Inkraftsetzung und Gründungsversammlung
(2) Vorstehender Satzungsinhalt wurde von der Gründungsversammlung beschlossen. Die Gründungsmitglieder des Vereins zeichnen wie folgt: