Source: https://www.privatebanking-raiffeisen.at/eBusiness/01_template1/850680773311630464-1342194715067344940-1354218640847542825-NA-30-NA.html
Timestamp: 2019-01-17 16:54:55
Document Index: 57855430

Matched Legal Cases: ['§14', '§14', '§14', '§14', '§14', '§14', '§14', '§14', '§14', '§14', '§14', '§14', '§14']

Vorsorgen und Steuer sparen - Private Banking der RLB NÖ-Wien
Vorsorgen und Steuer sparen
Freiberuflichen und Unternehmerinnen und Unternehmern kleiner und mittlerer Betriebe gewährt der Gesetzgeber einen steuerlichen Investitionsanreiz in Form des Gewinnfreibetrags: Übersteigt der Gewinn 30.000 Euro kann – zusätzlich zum Grundfreibetrag – ein investitionsbedingter Gewinnfreibetrag geltend gemacht werden. Maximal 13 Prozent des Gewinns, der den Grundfreibetrag von 30.000 Euro übersteigt, können steuerfrei belassen werden. Insgesamt ist dadurch eine Steuerersparnis bis zu maximal 45.350 Euro möglich.
Bedingung dafür ist, dass im gleichen Kalenderjahr bestimmte Wirtschaftsgüter angeschafft werden. Zu diesen gehören auch Wertpapiere, die den Voraussetzungen für die Deckung von Pensionsrückstellungen entsprechen.
Nutzen Sie die Chance, weniger Steuern zu zahlen und in die Vorsorge für Sie beziehungsweise Ihren Betrieb zu investieren!
Bei einem Gewinn von 50.000 Euro kann ein Grundfreibetrag von 3.900 Euro geltend gemacht werden. Zusätzlich kann ein investitionsbedingter Gewinnfreibetrag in Höhe von 13,0 Prozent von 20.000 Euro, das sind 2.600 Euro, genutzt werden, da der Jahresgewinn 30.000 Euro überschreitet.
Bei einem Gewinn von 400.000 Euro kann ein Grundfreibetrag von 3.900 Euro geltend gemacht werden. Zusätzlich kann ein investitionsbedingter Gewinnfreibetrag in Höhe von 33.350 Euro genutzt werden, da der Jahresgewinn 30.000 Euro überschreitet. Es kommt die Staffelung des Freibetrags zur Anwendung: 13,0 Prozent für 145.000 Euro, 7,0 Prozent für 175.000 Euro und 4,5 Prozent für die restlichen 50.000 Euro, das sind in Summe 33.350 Euro.
Gemäß Paragraph 14 Einkommensteuergesetz können Fonds für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag verwendet werden. Fonds mit höherem Anleihe-Anteil sind tendenziell sicherer als aktienlastige Fonds. Kapitalverluste sind aber in beiden Fällen nicht ausgeschlossen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Fondsveranlagung bilden die Paragraphen 14 Einkommensteuergesetz und 25 Pensionskassengesetz.
Raiffeisen-§14-Rent: langfristige Risikostruktur 100 Prozent Anleihen, Investmentuniversum Staats- und Unternehmensanleihen der Eurozone.
Raiffeisen-§14-MixLight: langfristige Risikostruktur 75 Prozent Anleihen und 25 Prozent Aktien, Investmentuniversum Anleihen der Eurozone und Aktien in globalen Aktienfonds.
Raiffeisen-§14-Mix: langfristige Risikostruktur 60 Prozent Anleihen und 40 Prozent Aktien, Investmentuniversum Anleihen der Eurozone und Aktien in globalen Aktienfonds.
Bei dem angeführten Investmentuniversum handelt es sich um unverbindliche interne Regelungen des Fonds. Diese können von der Raiffeisen Capital Management jederzeit ohne Verständigung ihrer Kundinnen und Kunden abgeändert werden.
Wählen Sie je nach persönlicher Risikobereitschaft einen der drei Raiffeisen-§14-Fonds! Voraussetzungen sind, dass der Gewinn einer natürlichen Person zufließt, aus einer betrieblichen Einkunftsart stammt – Land- und Forstwirtschaft, selbstständige Arbeit oder Gewerbebetrieb –, dass die Gewinnermittlung mit Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Bilanzierung erfolgt, und dass die Fonds mindestens vier Jahre im Betriebsvermögen gehalten werden.
Fondssparen mit den Raiffeisen-§14-Fonds
Ein Fondssparer bietet die Möglichkeit, regelmäßig unterjährig zu veranlagen:
Monatliches Ansparen schont die Liquidität, da nicht auf einmal zum Jahresende investiert werden muss.
Die regelmäßigen Einzahlungen können flexibel gehandhabt werden.
Zur Berechnung der Ansparhöhe kann ein durchschnittlicher Jahresgewinn herangezogen werden und bei einem höheren Gewinn kann flexibel zum Jahresende der noch mögliche Betrag veranlagt werden.
Wird zum Jahresende der tatsächliche Gewinn ermittelt, können dementsprechend die unterjährig erworbenen Fondsanteile geltend gemacht werden.
Eine eventuell höhere Veranlagung bleibt als Vorsorge bestehen.
Wenn auch Sie in Raiffeisen-§14-Fonds investieren und von der Expertise unseres Fondsmanagements profitieren wollen, sprechen Sie einfach mit Ihrer Steuerberatung und Ihrer Beraterin und Ihrem Berater!
Ein Investmentfonds ist kein Sparbuch und unterliegt nicht der Einlagensicherung. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen abhängt und künftigen Änderungen unterworfen sein kann. Marktbedingte geringe oder sogar negative Renditen von Geldmarktinstrumenten und Anleihen können den Nettoinventarwert des Raiffeisen-§14-Rent negativ beeinflussen beziehungsweise nicht ausreichend sein, um die laufenden Kosten zu decken. Im Rahmen der Anlagestrategie des Raiffeisen-§14-MixLight und des Raiffeisen-§14-Mix kann bezogen auf das damit verbundene Risiko überwiegend in Derivate investiert werden. Es ist die Anlagestrategie dieser Fonds, überwiegend in anderen Investmentfonds anzulegen. Die Fondsbestimmungen des Raiffeisen-§14-Mix und des Raiffeisen-§14-MixLight wurden durch die Finanzmarktaufsicht Österreich bewilligt. Der Raiffeisen-§14-Mix und der Raiffeisen-§14-MixLight können mehr als 35 Prozent des Fondsvermögens in Schuldverschreibungen folgender Emittenten investieren: Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Österreich, Belgien, Finnland, Niederlande, Schweden, Spanien.
Oktober 2018, Bild Stocklite, www.shutterstock.com