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Timestamp: 2017-06-22 20:42:44
Document Index: 87235011

Matched Legal Cases: ['Art. 13', 'Art. 58', 'Art. 61', 'Art. 63', 'Art. 6', 'Art. 13', 'Art. 3', 'Art. 43', 'Art. 13', 'Art. 6', 'Art. 81', 'Art. 6', 'Art. 81']

1. Teil: Allgemeine Vorschriften - PDF
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1 1 Fachspezifische Bestimmungen für das Studienfach Psychologie mit dem Abschluss Master of Science (Erwerb von 120 ECTS-Punkten) an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Vom Stand _2_Änd akz Aufgrund von Art. 13 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit Art. 58 Abs. 1 und Art. 61 Abs. 2 Satz 1 des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG) vom 23. Mai 2006 (GVBl. S. 245, BayRS WFK) in der jeweils geltenden Fassung erlässt die Julius-Maximilians-Universität Würzburg die folgende Satzung. Inhaltsübersicht 1. Teil: Allgemeine Vorschriften Geltungsbereich Ziel des Studiums, Zweck der Prüfungen Studienbeginn, Gliederung des Studiums, Regelstudienzeit Zulassungsvoraussetzungen, empfohlene Grundkenntnisse Modularisierung, ECTS Kontrollprüfungen Prüfungsausschuss Anrechnung von Modulen, Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen Studienfachbeschreibung, Studienverlaufsplan Unterrichtssprache Teil: Durchführung der Prüfungen Studienbegleitendes Prüfungsverfahren a Multiple-Choice-Verfahren Anmeldung zu Prüfungen Bewertung von Prüfungen Wiederholung von Prüfungen Einsicht in Prüfungsunterlagen Abschlussarbeit und Abschlusskolloquium Bestehen der Master-Prüfung Bildung der Gesamtnote Teil: Schlussvorschriften Inkrafttreten Anlage ZV Zweck des Zulassungsverfahrens Zulassungsverfahren, Fristen, Unterlagen Zulassungskommission Teilnahme am Zulassungsverfahren, Umfang und Inhalt des Zulassungsverfahrens, Feststellung und Bekanntgabe des Ergebnisses, Niederschrift Anlage SFB: Studienfachbeschreibung... 142 2 Vorbemerkung Einzelne in dieser Satzung verwendete Begriffe werden auch ausführlich im Glossar definiert und können unter nachgelesen werden. 1. Teil: Allgemeine Vorschriften 1 Geltungsbereich Diese fachspezifischen Bestimmungen (FSB) ergänzen die Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung für die Bachelor- und Masterstudiengänge (ASPO) an der Julius-Maximilians- Universität Würzburg (JMU) vom 5. August 2009 in der jeweils geltenden Fassung. 2 Ziel des Studiums, Zweck der Prüfungen (1) 1 Der Master-Studiengang Psychologie wird von der Philosophischen Fakultät II der JMU mit dem Abschluss Master of Science (MSc.) im Rahmen eines konsekutiven Bachelor- und Master-Studienmodells angeboten. 2 Der Grad des Master of Science stellt einen weiteren berufsqualifizierenden bzw. forschungsorientierten Abschluss dar, die im Rahmen des Master- Studiums erworbene Qualifikation entspricht der eines Diplom-Psychologen (Universität) bzw. der einer Diplom- Psychologin (Universität). (2) 1 Im viersemestrigen Master-Studiengang werden die im Bachelor-Studiengang erworbenen grundlegenden psychologischen Fähigkeiten und Kenntnisse vertieft und erweitert. 2 Die Studierenden erlangen die Fähigkeit, eigenständig nach wissenschaftlichen Methoden zu arbeiten und werden auf die Berufspraxis als Psychologin/Psychologe vorbereitet. 3 Das Studium versieht die Studierenden mit einer Berufsfeldqualifikation für ein breites Spektrum an Handlungsfeldern in fachlichen Institutionen und in der Privatwirtschaft, beispielsweise in den Bereichen Gesundheit, Erziehung und Bildung, Arbeitswelt und Kultur. 4 Im Einzelnen umfassen die Inhalte des Curriculums: 1. Im Pflichtbereich werden fortgeschrittene methodische und diagnostische Kompetenzen vermittelt sowie durch ein Praktikum die Anwendung der im Studium erworbenen Kenntnisse in der Berufspraxis gefördert. 2. Im Wahlpflichtbereich 1 (Major) und 2 (Minor) setzen die Studierenden Schwerpunkte nach ihren persönlichen Interessen und Neigungen. Durch die Wahl von zwei aus den drei Fachgebieten Entscheiden, Handeln und Arbeiten, Bildung, Entwicklung und lebenslanges Lernen und Klinische Psychologie, Interventionspsychologie & Klinische Neurowissenschaften werden umfassende Kenntnisse auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand in den jeweiligen Grund- und Anwendungsfächern der Psychologie erworben. 3. Im Wahlpflichtbereich Projektarbeit erlernen die Studierenden die Anwendung der in Pflicht- und Wahlpflichtbereich erworbenen Kenntnisse in der wissenschaftlichen Praxis durch die angeleitete Durchführung wissenschaftlicher Studien in einem von ihnen gewählten Teilgebiet der Psychologie. 4. Im Wahlpflichtbereich Nebenfach erlangen die Studierenden Einblicke in nicht originär psychologische Disziplinen, die aber relevant für psychologische Forschung und Berufspraxis sind oder Tätigkeitsfelder für Psychologinnen/Psychologen bieten, wie z.b. Psychiatrie, Informatik, Neurobiologie oder Medienkommunikation. 5 Das Institut für Psychologie der Universität Würzburg stellt zur Unterstützung von Studieninteressierten sowie Studierenden ein breites Beratungsangebot zur Verfügung. 6 Neben der zentralen Studienberatung werden eine Fachstudienberatung und eine studentische Studienberatung angeboten.3 3 7 Durch die Abschlussarbeit zeigen die Studierenden, dass sie in einem thematisch und zeitlich begrenzten Umfang in der Lage sind, eine Aufgabe aus der Psychologie unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten insbesondere nach bekannten Methoden oder unter Modifikation derselben selbstständig zu bearbeiten. (3) 1 Durch die Master-Prüfung soll festgestellt werden, ob der Kandidat oder die Kandidatin die Zusammenhänge in der Psychologie überblickt und die Fähigkeit besitzt, die verwendeten wissenschaftlichen Methoden selbständig anzuwenden. 2 Sie stellt einen weiteren berufsqualifizierenden bzw. forschungsorientierten Abschluss dar. (4) Die erfolgreich abgelegte Master-Prüfung berechtigt nach Maßgabe der einschlägigen Promotionsordnungen der JMU in ihren jeweils geltenden Fassungen zur Aufnahme eines Promotionsstudiums. 3 Studienbeginn, Gliederung des Studiums, Regelstudienzeit (1) Der Master-Studiengang Psychologie kann sowohl im Wintersemester als auch im Sommersemester begonnen werden. (2) 1 Das Studium gliedert sich in folgende Bereiche: Bereich bzw. Unterbereich ECTS-Punkte Pflichtbereich 30 Wahlpflichtbereich 60 Wahlpflichtbereich 1 (Major) 20 Wahlpflichtbereich 2 (Minor) 15 Wahlpflichtbereich Projektarbeit 15 Wahlpflichtbereich Nebenfach 10 Abschlussarbeit 30 gesamt Die Zuordnung der Module zu den einzelnen Bereichen und Unterbereichen ergibt sich aus der Studienfachbeschreibung (SFB), die diesen FSB als Anlage beigefügt ist. 3 Im Wahlpflichtbereich 1 (Major) und 2 (Minor) müssen verschiedene Fächer gewählt werden, es kann also nicht im Wahlpflichtbereich 1 ein vertieftes Modul und im Wahlpflichtbereich 2 das entsprechende nicht vertiefte Modul gewählt werden. (3) 1 Die in der Studienfachbeschreibung und den Modul- bzw. Teilmodulbeschreibungen aufgeführten Module im Wahlpflichtbereich sind hierbei nicht abschließend. 2 Der Prüfungsausschuss kann im Vorgriff auf eine später zu erfolgende Änderungssatzung zu diesen FSB weitere Module, insbesondere auf schriftlich begründeten Antrag des Kandidaten bzw. der Kandidatin, zulassen. 3 Soweit die Module bzw. Teilmodule nicht von der Philosophischen Fakultät II angeboten werden, ist hierbei 9 Abs. 1 Satz 4 der ASPO zu beachten. (4) 1 In den Wahlpflichtbereichen Projektarbeit und Nebenfach werden vorbehaltlich anderweitiger Regelungen in der SFB nach Möglichkeit in jedem Semester alle in der SFB aufgeführten Module angeboten. 2 Ein Anspruch der Studierenden hierauf besteht jedoch nicht; so können insbesondere kapazitäre Engpässe oder die Nichtverfügbarkeit geeigneter Dozenten oder Dozentinnen es erforderlich machen, dass Module in einzelnen Semestern nicht angeboten werden können. 3 Die Studierbarkeit der angegebenen Wahlpflichtbereiche wird jedoch gewährleistet. (5) Der Master-Studiengang Psychologie hat eine Regelstudienzeit von vier Semestern, in denen insgesamt 120 ECTS-Punkte erworben werden müssen.4 4 4 Zulassungsvoraussetzungen, empfohlene Grundkenntnisse (1) 1 Die Zulassung zum Master-Studiengang Psychologie erfordert a) einen Abschluss in einem Bachelor-Studiengang (Erwerb von 180 ECTS-Punkten) an der JMU oder einer anderen in- oder ausländischen Hochschule oder einen gleichwertigen in- oder ausländischen Abschluss (z.b. Staatsexamen), b) den Nachweis von erworbenen Kompetenzen in folgenden Bereichen im jeweils angegebenen Mindestumfang (im Rahmen des Erwerbs eines in Buchst. a) genannten Abschlusses entsprechend dem an der JMU für den Bachelor-Studiengang Psychologie verwendeten ECTS-Punkte-Schema): Mindestens 130 ECTS-Punkte in den Kernbereichen der Psychologie (Allgemeine Psychologie, Biopsychologie, Diagnostik, Differenzielle und Persönlichkeitspsychologie, Einführung in empirische und experimentelle Forschungsmethoden, Entwicklungspsychologie, Einführung in die Geschichte der Psychologie, Sozialpsychologie, Testtheorie und Testentwicklung, Methodenlehre, Statistik, Klinische Psychologie und Interventionspsychologie, Pädagogische Psychologie, Wirtschaftspsychologie, Neuroanatomie, Physiologie). Dabei müssen Kompetenzen in sämtlichen genannten Kernbereichen der Psychologie nachgewiesen werden. In jedem Kernbereich sind Kompetenzen im Umfang von mindestens 1 ECTS-Punkt nachzuweisen, in einzelnen Kernbereichen sind abweichend hiervon Kompetenzen in folgendem Umfang nachzuweisen: i) mindestens 12 ECTS-Punkte aus der Statistik ii) mindestens 9 ECTS-Punkte aus der Biopsychologie iii) mindestens 3 ECTS-Punkte aus der Neuroanatomie iv) mindestens 3 ECTS-Punkte aus der Physiologie. Die benötigten Kompetenzen werden insbesondere im Rahmen des Studienfachs Psychologie mit dem Abschluss Bachelor of Science (Erwerb von 180 ECTS-Punkten) an der JMU vermittelt c) und die Zuweisung eines Studienplatzes für das Master-Studium in Psychologie im Rahmen des Zulassungsverfahrens (vgl. Anlage ZV). 2 Über die Erfüllung der Voraussetzungen nach Satz 1 Buchst. a) sowie über das Vorliegen der erforderlichen Mindest-Kompetenzen (Satz 1 Buchst. b)) entscheidet die Zulassungskommission (vgl. Anlage ZV). 3 Bei der Entscheidung über die Gleichwertigkeit der Erstabschlüsse mit dem genannten Referenzabschluss sowie für den Nachweis der erforderlichen Mindest- Kompetenzen und deren Umfang (insbesondere bei nicht-modularisierten Studiengängen) gilt nach Maßgabe des Art. 63 BayHSchG der Grundsatz der Beweislastumkehr sowie die Verpflichtung, Gleichwertigkeit festzustellen, soweit keine wesentlichen Unterschiede hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen bestehen. (2) 1 Im Falle des Nichtvorliegens der in Abs. 1 Satz 1 Buchst. a) und/oder b) genannten Voraussetzungen ist eine Zulassung zum Master-Studium in Psychologie nicht gegeben. 2 Der Bewerber / die Bewerberin erhält in diesem Fall einen mit Gründen und einer Rechtsbehelfsbelehrung versehenen Bescheid. (3) 1 Für Bewerber und Bewerberinnen, die den einschlägigen Hochschul- oder gleichwertigen Abschluss nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, ist zusätzlich ein Nachweis über ausreichende Deutschkenntnisse erforderlich. 2 Dieser Nachweis ist entsprechend den Vorgaben der Immatrikulationssatzung der JMU in der jeweils geltenden Fassung zu führen.5 5 5 Modularisierung, ECTS (1) 1 Das Master-Studium ist modular aufgebaut. 2 Ein Modul umfasst eine oder mehrere inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmte Lehrveranstaltungen, deren Vor- und Nachbereitung sowie die zu erbringenden studienbegleitenden (benoteten oder unbenoteten) Prüfungsleistungen im Kontext dieser Lehrveranstaltungen. (2) 1 Der für ein Modul zu erbringende Gesamtarbeitsaufwand der Studierenden wird mit ECTS- Punkten beschrieben. 2 Ein ECTS-Punkt entspricht einer Arbeitszeit von 25 bis 30 Stunden eines oder einer durchschnittlichen Studierenden. (3) Weitere Einzelheiten finden sich in den 7 und 8 ASPO. 6 Kontrollprüfungen Es werden keine Kontrollprüfungen gemäß 12 Abs. 5 ASPO durchgeführt. 7 Prüfungsausschuss 1 Der Prüfungsausschuss besteht abweichend von 13 Abs. 1 Satz 3 ASPO aus fünf Mitgliedern 2 Er kann zu seinen Tätigkeiten beratende Mitglieder ohne Stimmrecht hinzuziehen, insbesondere die Fachstudienberater und -beraterinnen. 8 Anrechnung von Modulen, Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen (1) 1 Module, Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen, die in anderen Studiengängen oder an anderen Hochschulen erworben wurden, werden vom Prüfungsausschuss in der Regel anerkannt, außer sie sind nicht gleichwertig. 2 Einzelheiten sind dem 17 ASPO zu entnehmen. 3 In Abweichung von 17 Abs. 4 ASPO können Module und Teilmodule bis zum Gesamtumfang der zu erreichenden ECTS-Punkte angerechnet werden. (2) 1 Es besteht die Möglichkeit, einen Teil der in der SFB genannten Leistungen durch Belegung von Kursen der Virtuellen Hochschule Bayern (VHB) zu erbringen. 2 Falls der Erwerb derartiger Leistungen beabsichtigt ist, wird vorab eine Beratung bei der Fachstudienberatung empfohlen. 9 Studienfachbeschreibung, Studienverlaufsplan (1) Die Module des Master-Studiengangs Psychologie sind in der Studienfachbeschreibung (Anlage SFB) genannt. (2) 1 Die Philosophische Fakultät II gibt die aktuellen Modulbeschreibungen bekannt. 2 Sie gibt durch einen Studienverlaufsplan (SVP) eine Empfehlung über einen idealtypischen Verlauf des Studiums. (3) 1 Die in der Studienfachbeschreibung und den Modul- bzw. Teilmodulbeschreibungen aufgeführten Module im Wahlpflichtbereich sind hierbei nicht abschließend. 2 Der Prüfungsausschuss kann im Vorgriff auf eine später zu erfolgende Änderungssatzung zu diesen FSB weitere Module, insbesondere auf schriftlich begründeten Antrag des Kandidaten bzw. der Kandidatin, zulassen. 3 Soweit die Module bzw. Teilmodule nicht von der Philosophischen Fakultät II angeboten werden, ist hierbei 9 Abs. 1 Satz 4 der ASPO zu beachten.6 6 10 Unterrichtssprache 1 Die Lehrveranstaltungen werden in der Regel in deutscher Sprache abgehalten. 2 Sie können nach Entscheidung des Dozenten oder der Dozentin in Abstimmung mit dem oder der Modulverantwortlichen in englischer oder einer anderen Sprache abgehalten werden, sofern in der Modulbeschreibung diese Möglichkeit vorgesehen ist. 3 Ein Anspruch der Studierenden hierauf besteht aber nicht. 2. Teil: Durchführung der Prüfungen 11 Studienbegleitendes Prüfungsverfahren (1) 1 Zu jedem Modul findet eine studienbegleitende Erfolgsüberprüfung statt, welche sich auf eine Lehrveranstaltung oder auf eine Gruppe von Lehrveranstaltungen bezieht. 2 Die Erfolgsüberprüfung erfolgt entweder in Form einer benoteten Prüfungsleistung oder durch eine nicht benotete Studienleistung oder in Ausnahmefällen durch eine Kombination beider Leistungsformen. 3 Die Art, die Dauer und der Umfang der Erfolgsüberprüfung wird für jedes Modul in der Anlage SFB aufgeführt, Details werden im Modulhandbuch geregelt. 4 Weitere Einzelheiten der studienbegleitenden Erfolgsüberprüfung sind in 7 ASPO geregelt. (2) Wenn in einem Modul die Erfolgsüberprüfung aus mehreren Prüfungsleistungen besteht (z.b. aus einer Zwischenklausur, einer Klausur und einer Bewertung der Übungsaufgaben) oder wenn mehrere Prüfungsformen zur Wahl stehen, so ist dies in der Anlage SFB zu regeln und die Details sind vom Dozenten oder der Dozentin zu Veranstaltungsbeginn bekannt zu geben. (3) 1 Die Teilnahme an einer Erfolgsüberprüfung kann in begründeten Ausnahmefällen vom Erbringen einer oder mehrerer Vorleistungen abhängig gemacht werden. 2 Ob für die Erfolgsüberprüfung in einem Modul solche Vorleistungen erforderlich sind, ist in der Anlage SFB angegeben, die Details werden im Modulhandbuch geregelt. (4) 1 Die Prüfungen werden in der Regel in deutscher Sprache abgehalten. 2 Sie können nach Entscheidung des Dozenten oder der Dozentin in Abstimmung mit dem oder der Modulverantwortlichen in englischer oder einer anderen Sprache abgehalten werden, sofern in der Anlage SFB diese Möglichkeit vorgesehen ist. 3 Ein Anspruch des Prüflings hierauf besteht aber nicht. (5) Das Bewertungsverfahren soll in der Regel vier Wochen nicht überschreiten. 11a Multiple-Choice-Verfahren (1) 1 Gemäß 22 Abs. 8 ASPO können schriftliche Prüfungen ganz oder teilweise auch in der Weise abgenommen werden, dass der Prüfling anzugeben hat, welche der mit den Aufgaben vorgelegten Antworten er für richtig hält (Multiple-Choice-Verfahren). 2 Wird diese Art der Prüfung gewählt, so ist dies den Studierenden spätestens 4 Wochen vor der Prüfung bekannt zu geben. 3 Die Fragen-Antworten-Kataloge werden von Personen erstellt, die zur Abnahme von Prüfungen gemäß 16 Abs. 1 ASPO befugt sind. 4 Dabei ist festzulegen, welche Antworten als zutreffend anerkannt werden. 5 Die Prüfungsaufgaben müssen zuverlässige Prüfungsergebnisse ermöglichen. 6 Die Prüfungsaufgaben sind vor der Feststellung des Prüfungsergebnisses darauf zu überprüfen, ob sie gemessen an Satz 5 fehlerhaft sind. 7 Ergibt diese Überprüfung, dass einzelne Prüfungsaufgaben fehlerhaft sind, sind die entsprechenden Prüfungsaufgaben bei der Feststellung des Prüfungsergebnisses nicht zu berücksichtigen, es ist von der verminderten Zahl der Prüfungsaufgaben auszugehen. 8 Die Verminderung der Prüfungsaufgaben darf sich nicht zum Nachteil der Prüflinge auswirken. 9 Im Falle einer teilweisen Abnahme von schriftlichen Prüfungen in Form von Multiple-Choice- Verfahren erfolgt eine gesonderte Bewertung des Multiple-Choice-Prüfungsteils nur dann, wenn7 7 die Summe der in diesem Prüfungsteil erreichbaren Bewertungseinheiten einen Umfang erreicht, der eine Anwendung der Abs. 4 und 5 notwendig erscheinen lässt. (2) 1 Prüfungen nach Abs. 1 Satz 1 können als Einfachauswahlaufgaben (es ist - wie dem Prüfling bekannt ist - genau einer von insgesamt n Antwortvorschlägen richtig - 1 aus n ) oder Mehrfachauswahlaufgaben (eine - dem Prüfling je nach Aufgabenstellung bekannte oder unbekannte - Anzahl x von insgesamt n Antwortvorschlägen ist richtig - x aus n ) ausgestaltet werden. 2 Für Einfachauswahlaufgaben gilt: 3 Für jede zutreffend beantwortete Aufgabe werden Bewertungseinheiten vergeben, wobei diese entweder für alle Aufgaben einheitlich ausgestaltet oder voneinander abweichend festgelegt werden können (einheitliche oder unterschiedliche Gewichtung), insbesondere, wenn sich der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben deutlich unterscheidet. 4 Der Prüfer kann entscheiden, ob er eine Zufallskorrektur vornehmen will. 5 Der Zufallserwartungswert, der die Wahrscheinlichkeit berücksichtigt, mit der ein Prüfling durch bloßes Raten die korrekte Antwort ankreuzt (Ratewahrscheinlichkeit), beträgt bei Einfachauswahlaufgaben 1 geteilt durch die Anzahl an Antwortvorschlägen, gegebenenfalls multipliziert mit dem Gewichtungsfaktor dieser Aufgabe. 6 Bei Mehrfachauswahlaufgaben gibt es drei Bewertungsvarianten BV1, BV2 und BV3. i 7 Bei der Bewertungsvariante BV1 wird für jede Übereinstimmung zwischen einem vom Prüfling ausgewählten bzw. nicht ausgewählten Antwortvorschlag und einer als zutreffend bzw. als nicht zutreffend anerkannten Antwort je ein Punkt vergeben. 8 Für jede Nichtübereinstimmung wird ein Minuspunkt vergeben. ii 9 Die Bewertung einer Aufgabe kann nicht negativ werden, d.h. sie liegt zwischen der Anzahl der Antwortalternativen und Die Gesamtbewertung aller Aufgaben entspricht der gewichteten Punktsumme aller Mehrfachauswahlaufgaben entsprechend der Gewichtung der einzelnen Aufgaben. 11 Bei der Bewertungsvariante BV2 wird für jede Übereinstimmung zwischen einem vom Prüfling ausgewählten bzw. nicht ausgewählten Antwortvorschlag und einer als zutreffend bzw. als nicht zutreffend anerkannten Antwort je ein Punkt vergeben. 12 Hier werden keine Minuspunkte vergeben. 13 Aus den Einzelbewertungen der Mehrfachauswahlaufgaben wird wiederum eine gewichtete Punktsumme aller Aufgaben entsprechend der Gewichtung der einzelnen Aufgaben berechnet. 14 Davon wird der zu errechnende Zufallserwartungswert abgezogen. iii 15 Bei der Bewertungsvariante BV3 wird nur für jede Übereinstimmung zwischen einem vom Prüfling ausgewählten Antwortvorschlag und einer als zutreffend anerkannten Antwort ein Punkt vergeben. 16 Für nicht ausgewählte Antwortvorschläge wird kein Punkt vergeben. 17 Für vom Prüfling ausgewählte, aber nicht als zutreffend anerkannte Antworten einer Aufgabe werden Minuspunkte vergeben. 18 Diese berechnen sich wie folgt: wenn es x als zutreffend anerkannte und y als nicht zutreffend anerkannte Antworten gibt, dann werden x/y Minuspunkte vergeben. iv i BV3 ist nur anwendbar, wenn bei jeder Aufgabe mindestens ein Antwortvorschlag als zutreffend anerkannt wird. BV1 und BV2 sind auch anwendbar, wenn kein Antwortvorschlag als zutreffend anerkannt wird. ii Wenn z.b. bei einer Mehrfachauswahlfrage die Antwortvorschläge A, B, C, D, E angeboten werden, von denen A und B richtig sind, und der Prüfling kreuzt A und C an, dann bekommt der Prüfling 1 Punkt (3 Übereinstimmungen - 2 Nicht-Übereinstimmungen) von 5 möglichen Punkten für die 5 Antwortvorschläge, d.h. 20 %. iii Dieser wird z.b. für Mehrfachauswahlaufgaben, bei denen dem Prüfling die Anzahl der als zutreffend anerkannten Antwortvorschläge nicht bekannt gegeben wurde, wie folgt berechnet: Die Ratewahrscheinlichkeit für jeden einzelnen Antwortvorschlag einer Aufgabe liegt bei 50 % oder 0,5. Der Zufallserwartungswert dieser Mehrfachauswahlaufgaben beträgt folglich die Anzahl an Antwortvorschlägen multipliziert mit 0,5. Wenn z.b. bei einer Mehrfachauswahlfrage die Antwortvorschläge A, B, C, D, E angeboten werden, von denen A und B richtig sind, und der Prüfling kreuzt A und C an, dann bekommt der Prüfling 3 Punkte (3 Übereinstimmungen) von denen der Zufallserwartungswert 2,5 abgezogen wird, d.h. mit 0,5 von 2,5 möglichen Punkten kommt er auf 20 %. iv Wenn z.b. bei einer Mehrfachauswahlfrage die Antwortvorschläge A, B, C, D, E angeboten werden, von denen A und B richtig sind, und der Prüfling kreuzt A und C an, dann bekommt der Prüfling 1/3 Punkt (18 8 19 Damit führt sowohl das Ankreuzen keiner Antwortalternative als auch das Ankreuzen aller Antwortalternativen immer zu 0 Punkten, falls nicht alle Antwortalternativen als zutreffend anerkannt werden. 20 Die Bewertung einer Aufgabe kann nicht negativ werden. 21 Die maximal erreichbare Punktzahl pro Aufgabe entspricht hier der Anzahl an korrekten Antwortalternativen. 22 Da diese dem Prüfling nicht bekannt ist und es daher für ihn nicht ersichtlich wäre, welches Eigengewicht die jeweilige Aufgabe hat, wird bei BV3 für die Grundwertung die erreichte Punktzahl pro Aufgabe mit der bei dieser Aufgabe maximal erreichbaren Punktzahl ins Verhältnis gesetzt, d.h. die maximale Grundwertung pro Aufgabe beträgt 1 Punkt. 23 Die Gesamtbewertung aller Aufgaben entspricht der gewichteten Punktsumme aller Mehrfachauswahlaufgaben entsprechend der Gewichtung der einzelnen Aufgaben. (3) 1 Der Prüfer oder die Prüferin legt im Einvernehmen mit dem oder der Modulverantwortlichen fest, ob bei Einfachauswahlaufgaben eine Zufallskorrektur erfolgen soll bzw. gemäß welcher der angegebenen Bewertungsvarianten für Mehrfachauswahlaufgaben die Bewertung erfolgen soll, und gibt dies den Studierenden spätestens 4 Wochen vor dem betreffenden Prüfungstermin bekannt. 2 Die Gewichtsfaktoren der einzelnen Aufgaben sind mit der Stellung der Aufgaben in der Prüfung bekannt zu geben. (4) Der Multiple-Choice-Prüfungsteil gilt als bestanden, wenn der Prüfling mindestens eine der beiden folgenden Voraussetzungen erfüllt: a) Der Prüfling erreicht insgesamt im Verhältnis zum bestmöglichen Ergebnis einen bestimmten Prozentsatz. Dieser beträgt im Regelfall 50 %, sofern er nicht vom Prüfer oder der Prüferin in Abhängigkeit vom Schwierigkeitsgrad der Prüfung zu Gunsten der Prüflinge geändert wird. Die Festlegung des Prozentsatzes wird zusammen mit dem Prüfungsergebnis entsprechend den Vorgaben des Abs. 5 Satz 3 bekannt gegeben. b) Die Zahl der vom Prüfling erreichten Bewertungseinheiten unterschreitet um nicht mehr als 20 % die im Durchschnitt von denjenigen Prüflingen erreichten Bewertungseinheiten, die erstmals an der entsprechenden Prüfung teilgenommen haben, sofern sowohl die Zahl der vom Prüfling erreichten Bewertungseinheiten als auch der Durchschnittswert über 0 liegt. (5) 1 Hat der Prüfling die für das Bestehen der Prüfung erforderliche Mindestzahl an Bewertungseinheiten erreicht, so lautet die Note für den im Multiple-Choice-Verfahren abgefragten Prüfungsteil im Falle einer mit ganzen Noten versehenen Prüfung: sehr gut bei mindestens 75 %, gut bei mindestens 50 %, aber weniger als 75 %, befriedigend bei mindestens 25 %, aber weniger als 50 %, ausreichend bei weniger als 25 % der darüber hinaus erreichten Bewertungseinheiten im Verhältnis zu den erreichbaren Bewertungseinheiten. 2 Bei Verwendung von Zwischennoten muss entsprechend interpoliert werden. 3 Die Bestehensgrenze, die Zahl der Bewertungseinheiten und der Durchschnitt der in Abs. 4 Buchstabe a) bzw. b) genannten Bezugsgruppe sind bei Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse durch Aushang oder auf andere geeignete Weise bekannt zu geben. 12 Anmeldung zu Prüfungen 1 Der Prüfungsausschuss legt für jede Prüfung Ort und Zeitpunkt fest und macht sie durch Aushang oder geeignete elektronische Systeme bekannt. 2 Er kann diese Aufgabe an die jeweiligen Modulverantwortlichen delegieren. 3 Die Studierenden haben die Aushänge und Veröffentlichun- Übereinstimmung für A 2/3 für die Wahl der nicht korrekten Alternative C) von 2 möglichen Punkten (für A und B), d.h. 16,7 %.9 9 gen in elektronischer Form selbstständig zu beachten. 4 Termine für mündliche oder praktische Prüfungen können innerhalb des vom Prüfungsausschuss festgelegten Zeitraums auch in Absprache mit dem jeweiligen Prüfer oder der jeweiligen Prüferin in der durch die betroffene Lehreinheit bestimmten Weise, beispielsweise unter Verwendung hierfür vorgesehener Formblätter, festgelegt werden. 5 Die entsprechenden Vorgaben werden den betroffenen Studierenden in geeigneter Weise bekannt gegeben. 6 Die Abgabetermine für häuslich anzufertigende Erfolgsüberprüfungen wie schriftliche Hausarbeiten, Forschungsberichte, Arbeitsberichte, Protokolle, Rezensionen und Portfolios werden von den jeweiligen Dozenten oder Dozentinnen spätestens zwei Wochen nach Beginn der Vorlesungszeit, bekannt gegeben. 7 Halten Studierende diesen Termin ohne triftigen Grund (i.d.r. Krankheit, nachzuweisen durch ein ärztliches Attest) nicht ein, so haben sie die Prüfung nicht bestanden. 13 Bewertung von Prüfungen 1 Abweichend von 29 Abs. 4 ASPO gilt: sollte sich ein Modul aus mehreren Teilmodulen mit benoteten Prüfungen zusammensetzen, errechnet sich die Modulnote aus dem nach ECTS- Punkten gewichteten Durchschnitt (gewichtetes arithmetisches Mittel) der Noten der herangezogenen Teilmodule. 2 Die Berechnung der Modulnote erfolgt auf eine Dezimalstelle hinter dem Komma genau; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. 14 Wiederholung von Prüfungen (1) 1 Unbeschadet der Regelungen in 32 ASPO können die jeweiligen Prüfer oder Prüferinnen für den Fall des Nichtbestehens von Prüfungen im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten mit den Prüflingen zusätzliche Prüfungstermine in demselben Semester oder zu Beginn des folgenden Semesters vereinbaren. 2 Hierbei ist je Prüfung und Prüfling maximal ein zusätzlicher Prüfungstermin zulässig, wobei zwischen den beiden Prüfungsterminen mindestens zwei Wochen liegen sollen. 3 Ein Anspruch der Studierenden auf solche zusätzlichen Prüfungstermine besteht nicht. 4 Die Vorgaben gemäß 12 sind auch im Rahmen etwaiger zusätzlicher Prüfungstermine einzuhalten. (2) 1 Wird die Teilnahme an einer Erfolgsüberprüfung von Vorleistungen abhängig gemacht, so ermöglicht eine erfolgreich erbrachte Vorleistung die Teilnahme an Erfolgsüberprüfungen des entsprechenden Semesters sowie, sofern die Prüfung nicht bestanden wurde, auch an den Erfolgsüberprüfungen in späteren Semestern. 2 Abweichungen von dieser Regelung werden in der SFB angegeben. 15 Einsicht in Prüfungsunterlagen (1) 1 Einsicht in Prüfungsunterlagen wird nach 37 ASPO gewährt. 2 Der Antrag auf Einsichtnahme ist vom Prüfling bei dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses spätestens binnen eines Monats nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses zu stellen. (2) 1 Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses bestimmt im Benehmen mit dem oder der Prüfenden Ort, Zeit und Modalitäten der Einsichtnahme. 2 Eine Einsichtnahme in Form eines Sammeltermins ist insbesondere bei schriftlichen Prüfungen möglich. 3 Das Ergebnis einer mündlichen Prüfung wird dem Prüfling unmittelbar nach der Prüfung bekanntgegeben. 4 Bei schriftlichen Hausarbeiten und vergleichbaren Prüfungsformen kann wie in Satz 2 vorgegangen werden oder eine besondere Absprache hinsichtlich der Einsichtnahme getroffen werden. 16 Abschlussarbeit und Abschlusskolloquium (1) 1 Für die Abschlussarbeit werden 30 ECTS-Punkte vergeben. 2 Die Bearbeitungszeit beträgt sechs Monate. 3 Die Ausgabe erfolgt über den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses. 4 Das Thema der Abschlussarbeit ist mit dem Betreuer oder der Betreuerin am10 10 Institut für Psychologie zu vereinbaren und mit einer entsprechend von dieser Seite unterzeichneten Bestätigung dem Prüfungsausschuss vorzulegen. 5 Die Themenstellung sowie der Zeitpunkt der Vergabe wird beim Prüfungsausschuss aktenkundig gemacht. 6 Das Thema kann nur einmal aus triftigen Gründen und mit Einverständnis des Prüfungsausschusses innerhalb des ersten Drittels der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. 7 Der Prüfling hat die Abschlussarbeit so rechtzeitig beim Prüfungsamt abzugeben, dass dieser Zeitpunkt vor das Ende der Frist des 12 Abs. 3 bzw. Abs. 6 ASPO betreffend die Fiktion des erstmaligen Nichtbestehens fällt. 8 Weitere Details werden in 23 ASPO geregelt. 9 Bei der Abgabe ist zusätzlich zur schriftlichen Form eine Ausfertigung auf einem elektronischen Speichermedium in einem gängigen Format und einer lesbaren Form einzureichen, welche den Text, die Daten und nach Absprache mit dem Betreuer oder der Betreuerin die Auswertungsprogramme der Arbeit enthalten soll. (2) Es findet kein Abschlusskolloquium statt. 17 Bestehen der Master-Prüfung Die Master-Prüfung im Master-Studiengang Psychologie ist bestanden, sofern Module im Umfang von mindestens 120 ECTS-Punkten gemäß der in 3 Abs. 2 Satz 1 genannten Aufteilung in Bereiche und Unterbereiche bestanden wurden. 18 Bildung der Gesamtnote 1 Die Gesamtnote wird nach dem in 34 ASPO beschriebenen Verfahren aus der Studienfachnote gebildet. 2 Die Studienfachnote wird aus dem nach ECTS-Punkten gewichteten Durchschnitt (gewichtetes arithmetisches Mittel) der Noten der in 3 Abs. 2 Satz 1 angegebenen Pflicht- und Wahlpflichtbereiche sowie der Abschlussarbeit gebildet. 3 Die Note des Wahlpflichtbereichs wird aus dem nach ECTS-Punkten gewichteten Durchschnitt (gewichtetes arithmetisches Mittel) der Noten der in 3 Abs. 2 Satz 1 angegebenen Unterbereiche gebildet. 4 Die Note des Pflichtbereichs sowie die Noten der Unterbereiche des Wahlpflichtbereichs werden aus dem nach ECTS-Punkten gewichteten Durchschnitt (gewichtetes arithmetisches Mittel) der Noten der einzelnen Module mit benoteten Prüfungen gebildet. 5 Sofern in den Unterbereichen des Wahlpflichtbereichs mehr als die vorgesehene Punktzahl an benoteten Modulen absolviert wurden, werden gemäß 34 Abs. 3 ASPO die jeweils besten Module berücksichtigt. 6 Für die Gesamtnotenbildung ergibt sich die nachfolgend angegebene Gewichtung der Teilbereiche: Fach, Bereich ECTS-Punkte Gewichtungsfaktor für Unterbereich Bereich Pflichtbereich 30 15/105 Wahlpflichtbereich 60 60/105 Wahlpflichtbereich 1 (Major) 20 20/60 Wahlpflichtbereich 2 (Minor) 15 15/60 Wahlpflichtbereich Projektarbeit 15 15/60 Wahlpflichtbereich Nebenfach 10 10/60 Abschlussarbeit 30 30/105 gesamt 12011 11 3. Teil: Schlussvorschriften 20 Inkrafttreten 1 Diese Satzung tritt mit Wirkung vom 1. Mai 2012 in Kraft. 2 Sie gilt für alle Studierenden des Master-Studiengangs Psychologie, die ihr Fachstudium an der JMU nach den Bestimmungen der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für die Bachelor- und Masterstudiengänge (ASPO) an der JMU vom 5. August 2009 in der jeweils geltenden Fassung ab dem Wintersemester 2012/2013 aufnehmen oder fortsetzen.12 12 Anlage ZV 1 Voraussetzung für die Zulassung zum Master-Studium ist das Bestehen eines Zulassungsverfahrens. 2 Dieses wird wie folgt durchgeführt. 1 Zweck des Zulassungsverfahrens (1) 1 Das Studienfach Psychologie mit dem Abschluss Master of Science (Erwerb von 120 ECTS-Punkten) an der JMU ist zulassungsbeschränkt. 2 Die Zulassungszahlen sind der Zulassungszahlsatzung der JMU in der jeweils geltenden Fassung zu entnehmen. (2) Die verfügbaren Studienplätze werden im Rahmen eines örtlichen Auswahlverfahrens gemäß Art. 6 Abs. 2 des Gesetzes über die Hochschulzulassung in Bayern (Bayerisches Hochschulzulassungsgesetz BayHZG) vom 9. Mai 2007 (GVBl S. 320, BayRS WFK) in der jeweils geltenden Fassung (im Folgenden: Zulassungsverfahren) vergeben. 2 Zulassungsverfahren, Fristen, Unterlagen (1) Das Zulassungsverfahren wird jedes Semester durch das Institut für Psychologie der Philosophischen Fakultät II an der JMU durchgeführt. (2) 1 Die Anträge auf Zulassung zum Master-Studium in Psychologie für das jeweils folgende Semester sind in der von der Zulassungskommission (vgl. 3) für den Master-Studiengang Psychologie festgelegten Form bis zum 15. Juli (für das Wintersemester) bzw. bis zum 15. Januar (für das Sommersemester) an den Vorsitzenden bzw. die Vorsitzende dieser Kommission form- und fristgerecht zu stellen (Ausschlussfrist); es kann dabei insbesondere ein elektronisches Bewerbungsverfahren über die einschlägigen Webseiten der JMU vorgesehen werden. 2 Zu den in Satz 1 genannten Stichtagen muss der Bewerber / die Bewerberin mindestens den Erwerb von Modulen im Umfang von 135 ECTS-Punkten aus dem einschlägigen Erststudium nachweisen. 3 Unterlagen gemäß Abs. 3 Nr. 1 und 3 können unbeschadet der Maßgabe des Abs. 2 Satz 2 aus von dem Bewerber bzw. der Bewerberin nicht zu vertretenden Gründen noch bis spätestens 15. September (für das Wintersemester) bzw. 15. März (für das Sommersemester) nachgereicht werden. 4 Für den Fall, dass diese Frist nicht eingehalten werden kann, ist eine Teilnahme am Zulassungsverfahren nicht möglich. (3) Dem Antrag sind beizufügen: 1. Nachweis eines Hochschulabschlusses oder gleichwertigen Abschlusses aus dem in 4 Abs. 1 Satz 1 Buchst. a) der FSB genannten Erst-Studium; oder 2. Nachweis von mindestens 135 ECTS-Punkten oder bei nicht im Sinne des ECTS modularisierten Studiengängen - Leistungen im entsprechenden Umfang zum Zeitpunkt der Bewerbung gemäß Abs. 2 Satz 1 im einschlägigen grundständigen Studium, sofern der Nachweis gemäß Nr. 1 zum Zeitpunkt der Bewerbung aus von dem Bewerber / der Bewerberin nicht zu vertretenden Gründen noch nicht erbracht werden kann; in diesem Fall ist der Nachweis gemäß Nr. 1 bis spätestens zu dem in Abs. 2 Satz 3 genannten Stichtag nachzureichen; sowie 3. eine Übersicht über zuvor erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen (Transcript of Records) mit Angabe der in Bezug auf das Studienfach Psychologie bestandenen Module und der ihnen zugeordneten Prüfungsleistungen einschließlich der dafür vergebenen ECTS-Punkte und Prüfungsnoten sowie gegebenenfalls angerechneter Prüfungsleistungen. Aus der Übersicht muss insbesondere hervorgehen, dass der Bewerber / die Bewerberin die für das Master-Studium in Psychologie erforderlichen Kompetenzen gemäß 4 Abs. 1 Satz 1 Buchst. b) der FSB erworben hat.13 13 3 Zulassungskommission 1 Das Zulassungsverfahren wird von einer Kommission mit fünf Mitgliedern durchgeführt, die sich aus dem bzw. der Prüfungsausschussvorsitzenden für den Master-Studiengang Psychologie sowie vier weiteren Professoren oder Professorinnen oder sonstigen nach der Hochschulprüferverordnung (HSchPrüferV) zur Abnahme von Hochschulprüfungen berechtigten Mitgliedern des Instituts für Psychologie zusammensetzt. 2 Die Bestellung der Mitglieder, des oder der Vorsitzenden und des oder der stellevertretenden Vorsitzenden erfolgt durch den Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät II für eine Dauer von drei Jahren, eine wiederholte Bestellung ist zulässig. 4 Die Kommission ist beschlussfähig, wenn ihre Mitglieder unter Einhaltung einer Ladungsfrist von drei Tagen geladen sind, und die Mehrheit der Mitglieder anwesend ist. 4 Bei Wahlen und sonstigen Entscheidungen (insbesondere beim Zulassungsverfahren) wird mit einfacher Mehrheit entschieden. 5 Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des oder der Vorsitzenden den Ausschlag. 6 Die Kommission kann sich bei der Erfüllung ihrer Aufgaben weiterer Personen mit Hochschulprüferberechtigung bedienen. 4 Teilnahme am Zulassungsverfahren, Umfang und Inhalt des Zulassungsverfahrens, Feststellung und Bekanntgabe des Ergebnisses, Niederschrift (1) Die Teilnahme am Zulassungsverfahren setzt neben dem Vorliegen der Voraussetzungen nach 4 FSB voraus, dass die in 2 Abs. 3 genannten Unterlagen fristgerecht und vollständig vorliegen. (2) 1 Im Rahmen des Zulassungsverfahrens wird aufgrund der bis zu den in 2 Abs. 2 genannten Stichtagen vollständig eingegangen Bewerbungsunterlagen eine Rangliste aufgrund der im jeweils einschlägigen Hochschul- oder gleichwertigen Abschluss erzielten Gesamtnote erstellt. 2 Bei Notengleichheit entscheidet das Los über den Ranglistenplatz. (3) 1 Die zur Verfügung stehenden Studienplätze werden gemäß den Ranglistenplätzen vergeben. 2 Nachrückverfahren sind möglich, wenn nach einer Vergaberunde noch Studienplätze zur Verfügung stehen. (4) 1 Das Ergebnis des Zulassungsverfahrens wird dem Bewerber oder der Bewerberin schriftlich mitgeteilt und ist im Falle der Zulassung von dem Bewerber oder der Bewerberin bei der Immatrikulation vorzulegen. 2 Ein ablehnender Bescheid ist mit einer Begründung und einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.14 Anlage SFB: Studienfachbeschreibung 1415 Anlage SFB: Studienfachbeschreibung für das Studienfach Psychologie mit dem Abschluss "Master of Science (Erwerb von 120 ECTS Punkten) (Verantwortlich: Institut für Psychologie) Stand: Legende: V = Vorlesung, S = Seminar, Ü = Übung, K = Kolloquium, T = Tutorium, P = Praktikum, R = Projekt, O = Konversatorium, E = Exkursion, A = Abschlussarbeit; TM = Teilmodul, PF = Pflicht, WPF = Wahlpflicht, NUM = Numerische Notenvergabe, B/NB = Bestanden/Nicht bestanden Anmerkungen: Die Prüfungssprache ist deutsch, sofern hierzu nichts anderes angegeben ist. Gibt es eine Auswahl an Prüfungsarten, so legt der/die Modulverantwortliche mit LV-Beginn fest, welche Form für das Teilmodul im aktuellen Semester zutreffend ist. Bei mehreren Prüfungsleistungen innerhalb eines Teilmoduls werden diese jeweils gleichgewichtet, sofern nicht anders angegeben. Besteht die Teilmodulprüfung aus mehreren Einzelleistungen, so ist die Prüfung nur bestanden, wenn jede der Einzelleistungen erfolgreich bestanden ist. Sofern nicht anders angegeben, ist der Prüfungsturnus der Teilmodule dieser SFB semesterweise. Kurzbezeich nung Version Modul und Teilmodul(e) (Deutsch/Englisch) Art der LV ECTS- Punkte Dauer (Sem) TN und Auswahl Bewertung Art und Umfang der Erfolgsüberprüfung Prüfungsspr ache Zuvor bestandene Module und Teilmodule Vorleistungen, Prüfungsorganisation, Bemerkungen Pflichtbereich (30 ECTS-Punkte)16 Kurzbezeich nung Version Modul und Teilmodul(e) (Deutsch/Englisch) Art der LV ECTS- Punkte Dauer (Sem. TN und Auswahl Bewertung Art und Umfang der Erfolgsüberprüfung Prüfungsspr ache Zuvor bestandene Module und Teilmodule Vorleistungen, Prüfungsorganisation, Bemerkungen ML Methodenlehre 10 2 Psychological Research Methods ML-1 Methodenlehre 1 S 5 1 NUM Klausur (120 Min.) Prüfungsvorleistung: Übungsaufgaben 1 Psychological Research Methods 1 (unbenotet) ML-2 Methodenlehre 2 S 5 1 NUM Klausur (120 Min.) Prüfungsvorleistung: Übungsaufgaben 1 Psychological Research Methods 2 (unbenotet) Dia/-1 Diagnostik S 5 1 NUM Prüfungssatz Seminar 2 Psychological Diagnostics PRA/- 1 Praktikum P 15 1 B/NB Praktikumsbericht (ca. 8 S.) oder zwei Internship Praktikumsberichte (je ca. 4 S.) bei zwei Praktika 3 Wahlpflichtbereich (60 ECTS-Punkte) Wahlpflichtbereich 1 (Major) (20 ECTS-Punkte) Entscheiden, Handeln, & Arbeiten 20 2 Das Modul kann nicht 1617 Kurzbezeich nung Version Modul und Teilmodul(e) (Deutsch/Englisch) Art der LV ECTS- Punkte Dauer (Sem. TN und Auswahl Bewertung Art und Umfang der Erfolgsüberprüfung Prüfungsspr ache Zuvor bestandene Module und Teilmodule Vorleistungen, Prüfungsorganisation, Bemerkungen EHAV Vertieft zusammen mit EHA belegt werden. Decision Making, Action Control, & Human Factors - Advanced EHA- 1 Entscheiden, Handeln, & Arbeiten 1 S 5 1 NUM Prüfungssatz Seminar 2 Decision Making, Action Control, & Human Factors 1 EHA- 2 Entscheiden, Handeln, & Arbeiten 2 S 5 1 NUM Prüfungssatz Seminar 2 Decision Making, Action Control, & Human Factors 2 EHA- 3 Entscheiden, Handeln, & Arbeiten 3 S 5 1 NUM Prüfungssatz Seminar 2 Decision Making, Action Control, & Human Factors 3 EHA- 4 Entscheiden, Handeln, & Arbeiten 4 S 5 1 NUM Prüfungssatz Seminar 2 Decision Making, Action Control, & Human Factors 4 Bildung, Entwicklung & Lebenslanges Lernen Vertieft S+S +S NUM a) Klausur (60 Min.) oder b) mündliche Prüfung Das Modul kann nicht zusammen mit 1718 Kurzbezeich nung Version Modul und Teilmodul(e) (Deutsch/Englisch) Art der LV ECTS- Punkte Dauer (Sem. TN und Auswahl Bewertung Art und Umfang der Erfolgsüberprüfung Prüfungsspr ache Zuvor bestandene Module und Teilmodule Vorleistungen, Prüfungsorganisation, Bemerkungen BELL V/-1 Education, Development, & Lifelong Learning - Advanced S (ca. 30 Min.) BELL belegt werden. Prüfungsvorleistung: In jedem Seminar ist eine unbenotete Leistung nach dem Prüfungssatz Seminar 2 zu erbringen. KINV/ -1 Klinische Psychologie, Interventionspsychologie & Klinische Neurowissenschaften - Vertieft Clinical Psychology, Interventional Psychology, & Clinical Neurosciences - Advanced V+S +S+ S 20 2 Max NUM a) Klausur (60 Min.) oder b) mündliche Prüfung (ca. 30 Min.) Das Modul kann nicht zusammen mit KIN belegt werden. Prüfungsvorleistung: In jedem Seminar ist eine unbenotete Leistung nach dem Prüfungssatz Seminar 2 zu erbringen. Wahlpflichtbereich 2 (Minor) (15 ECTS-Punkte) EHA Entscheiden, Handeln, & Arbeiten 15 2 Das Modul kann nicht zusammen mit Decision Making, Action Control, & Human Factors EHAV belegt werden. Entscheiden, Handeln, & Arbeiten 1 S 5 1 NUM Prüfungssatz Seminar 2 1819 Kurzbezeich nung Version Modul und Teilmodul(e) (Deutsch/Englisch) Art der LV ECTS- Punkte Dauer (Sem. TN und Auswahl Bewertung Art und Umfang der Erfolgsüberprüfung Prüfungsspr ache Zuvor bestandene Module und Teilmodule Vorleistungen, Prüfungsorganisation, Bemerkungen EHA- 1 Decision Making, Action Control, & Human Factors 1 EHA- 2 Entscheiden, Handeln, & Arbeiten 2 S 5 1 NUM Prüfungssatz Seminar 2 Decision Making, Action Control, & Human Factors 2 EHA- 3 Entscheiden, Handeln, & Arbeiten 3 S 5 1 NUM Prüfungssatz Seminar 2 Decision Making, Action Control, & Human Factors 3 BELL/ -1 Bildung, Entwicklung & Lebenslanges Lernen Education, Development, & Lifelong Learning S+S +S 15 2 NUM a) Klausur (50 Min.) oder b) mündliche Prüfung (ca. 25 Min.) Das Modul kann nicht zusammen mit BELLV belegt werden. Prüfungsvorleistung: In jedem Seminar ist eine unbenotete Leistung nach dem Prüfungssatz Seminar 1 zu erbringen. Klinische Psychologie, Interventionspsychologie & Klinische Neurowissenschaften V+S +S 15 2 Max a) Klausur (60 Min.) oder b) mündliche Prüfung Das Modul kann nicht zusammen mit KINV belegt 1920 Kurzbezeich nung Version Modul und Teilmodul(e) (Deutsch/Englisch) Art der LV ECTS- Punkte Dauer (Sem. TN und Auswahl Bewertung Art und Umfang der Erfolgsüberprüfung Prüfungsspr ache Zuvor bestandene Module und Teilmodule Vorleistungen, Prüfungsorganisation, Bemerkungen KIN/-1 Clinical Psychology, Interventional Psychology, & Clinical Neurosciences (ca. 30 Min.) werden. Prüfungsvorleistung: In jedem Seminar ist eine unbenotete Leistung nach dem Prüfungssatz Seminar 2 zu erbringen. Wahlpflichtbereich Projektarbeit (15 ECTS-Punkte) KV/-1 Kognition und Verhalten S+R 15 2 NUM a) Referat (ca. 30 Min.) oder Cognition and Behavior b) Projektbericht (ca. 10 S.) oder c) mündliche Prüfung (ca. 30 Min.) oder d) wissenschaftliches Poster (1 S., DIN A0) ME Motivation und Emotion 15 2 Motivation and Emotion ME-1 Motivation und Emotion 1 S 5 1 NUM Prüfungssatz Seminar 2 Motivation and Emotion 1 20 Mehr anzeigen
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