Source: https://www.fachportal-hochbegabung.de/bundeslaender/laenderdaten/he/
Timestamp: 2018-04-20 06:49:29
Document Index: 152973687

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 3', '§ 58', '§ 11', '§ 20', '§ 9', '§ 58', '§ 75', '§ 13']

Begabtenförderung in Hessen | KARG Fachportal Hochbegabung
Es gibt Förderstufen, teilweise angegliedert an Grundschulen.
Gesamtschule: IGS und KGS
Gymnasium: 8 Jahre
Gesamtschule: 8 Jahre (KGS) / 9 Jahre (IGS)
Nach dem Förderauftrag von Kindertageseinrichtungen gemäß § 22 Abs. 3 SGB VIII soll sich die Förderung u.a. am Alter und Entwicklungsstand, den sprachlichen und sonstigen Fähigkeiten, der Lebenssituation sowie den Interessen und Bedürfnissen des einzelnen Kindes orientieren.
Darüber hinausgehende spezifische Regelungen für besonders begabte Kinder gibt es im Landesrecht nicht.
Der Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis Jahren in Hessen stellt das Kind in den Mittelpunkt und geht in Teil 1, Abschnitt "Umgang mit individuellen Unterschieden und soziokultureller Vielfalt" auf die Kinder mit Hochbegabung ein:
Hochbegabte Kinder haben ein Potenzial zu außergewöhnlichen Leistungen. Kognitive Hochbegabung ist durch eine hohe Ausprägung der allgemeinen Intelligenz definiert. Daneben gibt es spezifische Talente (z.B. im sportlichen oder musischen Bereich, die insbesondere im Fall der Musik nicht unbedingt isoliert betrachtet werden sollten, da sie in Zusammenhang mit der allgemeinen Hochbegabung stehen können). Es ist ganz im Sinne der Philosophie des Plans, den individuellen Entwicklungsweg jedes einzelnen Kindes in den Fokus zu nehmen. Den besonderen Bedürfnissen des Kindes wird man bestmöglich gerecht, indem man seine individuellen Lernvoraussetzungen, Stärken sowie Schwächen berücksichtigt und die spezifischen Zugangswege in der Kindertageseinrichtung und Grundschule als Bereicherung für alle begreift. Wegen der Plastizität der kognitiven Entwicklung ist eine zuverlässige und gültige Diagnostik der Hochbegabung bis zum Alter von fünf Jahren in der Regel wenig sinnvoll.
Eine anregungsreiche, individualisierte und flexible Gestaltung der pädagogischen Arbeit in vorschulischen Einrichtungen und in der Grundschule begegnet der Gefahr einer dauerhaften Unterforderung. Hochbegabte Vorschulkinder bedürfen, wie alle anderen Kinder auch, einer auf ihre Fähigkeiten, Neigungen und Interessen abgestimmten integrativen Förderung. Das Miteinander mit Kindern unterschiedlichster Begabungsausprägungen bietet vielfältige Möglichkeiten, die soziale Kompetenz zu stärken, und beugt so einer Isolation und Außenseitertum vor. Die Grundschulen bieten eine durch Individualisierung und offene Arbeitsweise gekennzeichnete Unterrichtsorganisation, in der hochbegabte Kinder in einer auf ihre jeweiligen Stärken und Schwächen abgestimmten Weise optimal gefördert werden können. Wichtig ist, in enger Kooperation mit den Eltern und gegebenenfalls mit außerschulischen Institutionen (z.B. Begabungsdiagnostische Beratungsstellen, schulpsychologische Ansprechpartnerinnen und -partner mit der Zuständigkeit für Hochbegabung in den Staatlichen Schulämtern, kompetente regionale Beratungsstellen, einschlägige Kinder- und Jugendakademien usw.) für alle Kinder – und insbesondere auch für Hochbegabte – differenzierte innerschulische Förderprogramme zu entwickeln. Durch eine frühere Einschulung kann hier ein bedeutsamer Beitrag geleistet werden.
Kinder lernen Formen von Behinderung und Hochbegabung und einen angemessenen Umgang damit kennen. Alle Kinder erhalten eine ihrer individuellen Situation angemessene Unterstützung und Förderung. Das gemeinsame Spielen und Lernen von Kindern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen wird als Möglichkeit erfahren, miteinander in Kontakt zu treten. Das Kind erkennt diese Unterschiede als Bereicherung und Chance, von anderen zu lernen. Es lernt, andere Kinder in ihrer Individualität zu sehen und zu respektieren. Es erwirbt die Fähigkeit, Hilfe anzubieten sowie anzunehmen. Im Einzelnen werden für Kinder mit Behinderung sowie für Kinder mit Hochbegabung vorrangig folgende Ziele fokussiert:
- Zuversicht und Stolz in eigene Leistungen erleben
- Vertrauen in eigene Kräfte gewinnen, Eigeninitiative und Autonomie entwickeln
- Eigene Schwächen und Grenzen akzeptieren, sich durch Einschränkungen und Kränkungen nicht entmutigen lassen
- Stärken und Schwächen des anderen wahrnehmen und anerkennen
- Ein Grundverständnis für den Wert eines jeden Kindes entwickeln
- Aufmerksamkeit und Achtung allen Kindern entgegenbringen
- Ein Grundverständnis entwickeln, dass Beeinträchtigungen eines Menschen nicht sein Wesen definieren
- Einen unbefangenen und offenen Umgang mit Differenzen und Vielfalt erhalten und weiterentwickeln.
Der vollständige Text zum Thema "Hochbegabung" ist einsehbar unter: Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen, S. 52 ff. Konsistenz in den Grundlagen: Umgang mit individuellen Unterschieden und soziokultureller Vielfalt in Kapitel "Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf: (drohende) Behinderung, Beeinträchtigung und Hochbegabung".
www.bep.hessen.de/irj/[...]
§ 3 Abs. 7 Hessisches Schulgesetz:
"Hochbegabte Schülerinnen und Schüler sollen durch Beratung und ergänzende Bildungsangebote in ihrer Entwicklung gefördert werden".
Kinder, die nach dem 30. Juni das sechste Lebensjahr vollenden, können nach § 58 Abs. 1 des Hessischen Schulgesetzes auf Antrag der Eltern in die Schule aufgenommen werden. Die Schulleiterin oder der Schulleiter entscheidet unter Berücksichtigung des körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklungsstandes des Kindes und des schulärztlichen Gutachtens über die Aufnahme. Bei Kindern, die nach dem 31. Dezember das 6. Lebensjahr vollenden, kann die Schulleiterin oder der Schulleiter die Aufnahme vom Ergebnis einer zusätzlichen Überprüfung der geistigen und seelischen Entwicklung durch eine Schulpsychologin oder einen Schulpsychologen abhängig machen. Vorzeitig aufgenommene Schülerinnen und Schüler werden mit der Einschulung schulpflichtig.
Grundschulen melden sich freiwillig mit einem Schulkonzept für den Flexiblen Schulanfang an. Derzeit nutzen ca. 100 Grundschulen in Hessen den Flexiblen Schulanfang als ein pädagogisches Modell - s.auch Liste im Dokument "Weiterführende Informationen":
Es gelten dieselben Regelungen wie bei der normalen Einschulung. Einige Grundschulen mit Flexiblem Schulanfang nutzen die halbjährliche Einschulung. Da kommt es vor, dass die Kinder vor Beginn ihres sechsten Lebensjahres in die Schule aufgenommen werden. Hierfür gibt es aber keine gesetzliche Regelung.
Rechtliche Grundlage in Hessen ist die Verordnung zur Ausgestaltung der Bildungsgänge und Schulformen der Grundstufe (Primarstufe) und der Mittelstufe (Sekundarstufe I) und der Abschlussprüfungen in der Mittelstufe (VOBGM) vom 14. Juni 2005 (ABl. S. 438; ber. S. 579), zuletzt geändert durch Verordnung vom 11. November 2009 (ABl. S. 851), s.a. § 11a Flexibler Schulanfang.
(1) Grundschulen können nach § 20 Abs. 2 Satz 2 des Hessischen Schulgesetzes die Jahrgangsstufen 1 und 2 curricular und unterrichtsorganisatorisch zu einer pädagogischen Einheit entwickeln, welche die Schülerinnen und Schüler nach ihrem jeweiligen Leistungs- und Entwicklungsstand auch in einem oder drei Schuljahren durchlaufen können ("Flexibler Schulanfang"). Die Entscheidung über die Einrichtung eines Flexiblen Schulanfangs trifft das Staatliche Schulamt im Einvernehmen mit dem Schulträger auf der Grundlage einer pädagogischen Konzeption der Schule. Die Konzeption muss Angaben zur konkreten Umsetzung des durch Lehrplan und Stundentafel gesetzten Rahmens und zum Konzept zur Förderung der Schülerinnen und Schüler enthalten. In der Konzeption kann die Möglichkeit vorgesehen werden, Kinder nach § 9 Abs. 6 auch jeweils zum 1. Februar aufzunehmen. Das Angebot eines "Flexiblen Schulanfangs" darf nur eingerichtet werden, wenn die personellen, sächlichen und räumlichen Voraussetzungen gegeben sind.
(2) Die organisatorische Umsetzung des "Flexiblen Schulanfangs" im Rahmen einer pädagogischen Einheit der Jahrgangsstufen 1 und 2 geschieht in jahrgangsgemischten Lerngruppen. Lehrerinnen und Lehrer können hierin unter Einbeziehung von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen arbeiten. Im Rahmen des "Flexiblen Schulanfangs" erhält jede Lerngruppe (Jahrgangsmischung Klasse 1/2) jeweils sechs Sozialpädagogikstunden zusätzlich zu den vorgegebenen Stunden.
(3) In Grundschulen mit "Flexiblem Schulanfang" entfällt die Möglichkeit der Zurückstellung nach § 58 Abs. 3 des Hessischen Schulgesetzes. Für Schülerinnen und Schüler, welche die pädagogische Einheit drei Schuljahre oder im Fall der Einschulung am 1. Februar zweieinhalb Schuljahre besuchen, wird die Zeit über das zweite Schulbesuchsjahr hinaus nicht auf die Dauer der Schulpflicht angerechnet.
(4) Die Entscheidung über die Versetzung in die Jahrgangsstufe 3 nach weniger als zwei Schulbesuchsjahren trifft die Klassenkonferenz unter Berücksichtigung der Grundsätze des § 75 Abs. 6 Satz 1 des Hessischen Schulgesetzes und des § 13 Abs. 1 der Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses vom 21. Juni 2000 (ABl. S. 602) in der jeweils geltenden Fassung. Bei der Entscheidung, den "Flexiblen Schulanfang" über das zweite Schulbesuchsjahr hinaus zu besuchen, sind durch die Klassenkonferenz die allgemeinen Regeln zur Nichtversetzung entsprechend anzuwenden. Die Schule kann nach Entscheidung der Schulkonferenz am Ende der Klasse 2 ein Berichtszeugnis schreiben, sie muss kein Ziffernzeugnis ausstellen.
Internetadresse zum Flexiblen Schulanfang:
www.kultusministerium.hessen.de/irj/[...]
Eine entsprechende Handreichung wird gerade erarbeitet.
Gütesiegel-Hochbegabung-Schulen arbeiten zur Akzeleration mit jeweils eigenen jahrgangs- und fachbezogenen Konzepten.
Referat II 1 (Kinder, frühkindliche Bildung)
Kathleen Piehl
Tel: 0611 817-3529
Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen. Siehe auch:
Das Hessische Sozialministerium (HSM) hatte sich 2006/2007 an einer Fortbildungsreihe der Raule-Stiftung "Kleine Füchse" in Wiesbaden zur Förderung hochbegabter Vorschulkinder mit einem Beitrag von 25.000,00 Euro beteiligt. Das HSM fördert im Haushaltsjahr 2011 außerdem einen Teil des Projekts "Kleine Füchse" der Raule-Stiftung mit einer Landeszuwendung i.H.v. 4.995,00 Euro zur Fortbildung von Erzieherinnen und Grundschulpädagogen zur "Begabungspädagogischen Fachkraft Stiftung Kleine Füchse", insbesondere die Module mit dem Schwerpunktthema "Erziehungspartnerschaft".
Das frühzeitige Erkennen und Fördern besonderer Begabungen bei Kindern im Elementarbereich ist das Ziel von Kooperationen der Karg-Stiftung in Frankfurt am Main sowie der Raule-Stiftung "Kleine Füchse" in Wiesbaden mit Kindertagesstätten.
Referat I.3.2 (Hochbegabung, Kinder beruflich Reisender)
MinRat Walter Diehl
Tel.: 0611 368-2708
E-Mail: walter.diehl@kultus.hessen.de
Gesamtdarstellung der Hochbegabtenförderung im Schulwesen des Landes Hessen:
dms-schule.bildung.hessen.de/allgemeines/begabung/broschueren/[...]
dms-schule.bildung.hessen.de/allgemeines/begabung/Handreichungen/[...]
Hochbegabungsportal im Hessischen Bildungsserver:
dms-schule.bildung.hessen.de/allgemeines/begabung/index.html
Pädagogische Rahmenkonzepte (schulformübergreifend und schulformbezogen):
Die derzeit (Schuljahr 2011/2012) 148 Gütesiegel-Hochbegabung-Schulen (64 Grundschulen, 34 Gesamtschulen und 50 Gymnasien in allen 15 Schulamtsbereichen) arbeiten in Regionalgruppen des Landes einerseits und kreisweiten Verbünden innerhalb der einzelnen Staatlichen Schulämter andererseits zusammen. Innerhalb von großen Städten gibt es auch Schulverbünde. Dem im Jahr 2004 gestarteten landesweiten und schulformübergreifenden Gütesiegel-Hochbegabung-Programm war ein zweijähriges Grundschulprojekt mit anfangs 16 und anschließend 31 Grundschulen voran gegangen.
dms-schule.bildung.hessen.de/allgemeines/begabung/[...]
Vgl. im Einzelnen:
Die Kooperation zwischen dem Elementarbereich und der Primarstufe ist gesetzlich festgelegt und wird in der Broschüre Bildung von Anfang an - Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0-10 Jahre in Hessen (BEP) in seiner pädagogischen Ausgestaltung festgeschrieben. Sie ist für die Grundschulen ein pädagogischer Leitfaden. In dem Kapitel "Umgang mit individuellen Unterschieden und soziokultureller Vielfalt" wird auch auf die Hochbegabung im Speziellen eingegangen. In Fortbildungen, die im Rahmen der Implementierung des BEP vom Land Hessen finanziert werden, gibt es ein Schwerpunktmodul für Tandems aus Kindertagesstätten und Grundschulen, das sich mit der Hochbegabtenförderung beschäftigt; der Übergang ist in anderen Fortbildungsmodulen Thema.
www.bep.hessen.de
An allen Universitäten des Landes (Kassel, Marburg, Gießen, Frankfurt, Darmstadt) gibt es derartige Angebote:
dms-schule.bildung.hessen.de/allgemeines/begabung/Fruehstudium/[...]
Das Frühstudium fällt in den originären Zuständigkeitsbereich der Hochschulen. Sofern ein Frühstudium angeboten wird, erfolgt die organisatorische und inhaltliche Festlegung vor Ort. Ansprechpartner sind dezentral bei den jeweiligen Universitäten bzw. Fachbereichen nachzufragen.
Das Hessische Kultusministerium unterstützt das Frühstudium in Marburg durch Koordinationsstunden für Lehrkräfte.
Kooperationen zwischen Schulen und Universitäten in Marburg und Darmstadt:
Die jeweiligen Partner vor Ort koordinieren die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Universität zum Frühstudium.
Herausragende Fähigkeiten und Kenntnisse in einem bestimmten Fach; Belastbarkeit, den Anforderungen beider Institutionen gewachsen zu sein.
Lokal durch die betreuenden Lehrkräfte.
Die Frage der Anerkennung von Leistungen im Rahmen des Frühstudiums wird in den Universitäten einzelfallbezogen entschieden. Prüfungsleistungen und Studienzeiten können von den Universitäten auf Antrag anerkannt werden.
Der hier genannte Schülerkreis wird nicht explizit durch Programme und Projekte seitens des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) gefördert. Die durch das Studienstrukturprogramm finanzierten Projekte in der nachfolgenden Tabelle schließen aber besonders oder hochbegabte Schülerinnen und Schüler mit ein. Im Rahmen des Hessischen Hochschulpreises für Exzellenz in der Lehre wurde ein Projekt der Fachhochschule Frankfurt ausgezeichnet, das versucht, Schülerinnen für die Ingenieurswissenschaften zu interessieren. Im Folgenden eine Aufstellung der vom HMWK verantworteten und/oder (ko)finanzierten Programme und Projekte für den Übergang von der Schule in den Beruf oder in die Hochschule, die speziell die Bedürfnisse besonders oder hochbegabter Schülerinnen und Schüler berücksichtigen:
Studienstrukturprogramm:
Das Studienstrukturprogramm dient der strukturellen Weiterentwicklung des hessischen Hochschulwesens. Die Mittel werden in einem wettbewerblichen Verfahren vergeben. Das Programm fördert Projekte zur strukturellen Weiterentwicklung von Lehre und Studium.
Des Weiteren sind an dieser Stelle aufzuführen das Juniorstudium, das in der Koalitionsvereinbarung genannt ist, und zwei weitere vom Wissenschaftsministerium unterstützte Projekte:
Juniorstudium:
Das HMWK hat in 2010 eine Expertise zum Junior-Studium in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse gegenwärtig noch ausgewertet werden. Es zeichnet sich ab, dass mehrere hessische Hochschulen bereits entsprechende Ansätze verfolgen, die sich für eine Bündelung bzw. einen Ausbau eignen könnten. Beispielhaft sei hier das Angebot der Goethe-Universität Frankfurt genannt. Dabei scheint das Juniorstudium als Instrument der Studienorientierung grundsätzlich weniger für Schülerinnen und Schüler allgemein denn für begabte Fachinteressierte geeignet zu sein.
Hessischer Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre:
Der Hessische Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre würdigt die Entwicklung und die Umsetzung von zukunftsweisenden Lehrkonzepten. Er wurde gestiftet vom Land Hessen und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und ist deutschlandweit der großzügigste Landespreis für exzellente Leistungen in der Ausbildung, Beratung, Betreuung und Prüfung von Studierenden.
Gütesiegel-Hochbegabung-Programm des Hessischen Kultusministeriums
Die einzelnen Gütesiegel-Hochbegabung-Schulen erstellen jeweils standortbezogene konkrete Förderangebote und dafür geeignete zugehörige Aufnahmeverfahren.
werden nicht erfasst
Das Hessische Kultusministerium hat zwei Module zum Thema Hochbegabtenförderung für alle drei Phasen der Lehrerbildung erstellt, die im Studium, im Vorbereitungsdienst und in der Lehrerfortbildung gleichermaßen eingesetzt werden:
- Pädagogisch-psychologische Grundlagen hoher Begabung bei Schülerinnen und Schülern
- Integrative Förderung hochbegabter Schülerinnen und Schüler an Regelschulen.
dms-schule.bildung.hessen.de/allgemeines/begabung/Lehrerbildung/[...]
Für die Umsetzung der beiden o.a. Module zur Hochbegabtenförderung für alle drei Phasen der Lehrerbildung führt das Kultusministerium zahlreiche anspruchsvolle Fachtagungen und Schulungen durch. Beispiele dafür sind hier aufgeführt:
Die Nutzung und Inanspruchnahme dieser Fortbildungsmaßnahmen durch die Gütesiegel-Hochbegabung-Schulen und ihre Kollegien wird belegt durch den Evaluationsbericht von über 80 dieser Schulen:
Ressourcenausstattung dieses Programms:
- ein eigenes Referat im Kultusministerium, Unterstützung durch schulpsychologische Ansprechpartnerinnen und -partner in allen Staatlichen Schulämtern
- ca. 390.000 Euro Haushaltsmittel für die Hochbegabtenförderung in hessischen Schulen.
Die Schulen werden in Hessen über das Angebot der Deutschen SchülerAkademien mittels jährlicher Veröffentlichungen im Amtsblatt des Kultusministeriums wie auch über das Hochbegabungsportal im Hessischen Bildungsserver informiert.
www.deutsche-schuelerakademie.de/
Deutsche JuniorAkademien wurden in Hessen - mit einem jährlichen Zuschuss des Kultusministeriums in Höhe von 15.000 Euro für diese Maßnahme - bis zum Jahr 2009 durchgeführt. Dann beendete der Träger, die Kinder- und Jugendakademie Südhessen e.V. in Darmstadt, aufgrund eigener Beschlussfassung seine Tätigkeit, obwohl ihm die von Seiten des Kultusministeriums gewährte jährliche Gesamtbezuschussung in Höhe von in den letzten Jahren nicht weniger als 50.000 Euro unverändert weiterhin in Aussicht gestellt worden war. Das Kultusministerium fördert nun alternativ alljährlich vergleichbare Hessische Schülerakademien jeweils für die Mittelstufe und für die Oberstufe, die von Professoren der Goethe-Universität in Frankfurt am Main in der Heimvolkshochschule Burg Fürsteneck (nach dem Vorbild der seit Jahren bewährten vergleichbaren Hessischen Schülerakademien für die Oberstufe) durchgeführt werden:
www.hsaka.de/
www.hsaka.de/home/akademie-fur-oberstufe/
www.hsaka.de/home/akademie-fur-mittelstufe/
www.burg-fuersteneck.de/hsaka/kurs_3654.htm
www.hsaka.de/teilnahme/
www.hsaka.de/home/akademie-fur-mittelstufe/kulturwissenschaften/
www.hsaka.de/home/akademie-fur-mittelstufe/biologie/
www.hsaka.de/home/akademie-fur-oberstufe/physik/
www.muk.uni-frankfurt.de/pm/pm2011/0811/182/index.html
In Hessen findet darüber hinaus traditionell alljährlich eine Vielzahl von Akademien bzw. Ferienkursangeboten zur Hochbegabtenförderung statt, die von unterschiedlichen (öffentlichen und privaten) Trägern (Staatlichen Schulämtern, Lehrerfortbildung, Schulen und Schulverbünden, Kinder- und Jugendakademien, Universitäten, Elternvereinigungen usw.) veranstaltet und von dem Kultusministerium auf Antrag auch unterstützt und finanziell bezuschusst werden:
In Hessen findet alljährlich eine Vielzahl von Akademien bzw. Ferienkursangeboten zur Hochbegabtenförderung statt, die von unterschiedlichen (öffentlichen und privaten) Trägern (Staatlichen Schulämtern, Lehrerfortbildung, Schulen und Schulverbünden, Kinder- und Jugendakademien, Universitäten, Elternvereinigungen usw.) veranstaltet und von dem Kultusministerium auf Antrag auch unterstützt und finanziell bezuschusst werden:
Die Schulen werden über monatliche Veröffentlichungen im Amtsblatt des Kultusministeriums sowie über monatliche Newsletter-Mailinformationen zur Hochbegabtenförderung über aktuelle Angebote von Schülerwettbewerben auf dem Laufenden gehalten:
dms-schule.bildung.hessen.de/allgemeines/begabung/Rundmails/[...]
In Hessen werden alljährlich etwa 200 Schülerwettbewerbe der unterschiedlichsten Provenienz durchgeführt. Die traditionell von dem Kultusministerium anerkannten und geförderten Wettbewerbe sind aus dem Anhang des entsprechenden Erlasses ersichtlich:
Die Vielzahl der darüber hinaus im Lande stattfindenden Wettbewerbe wird von dem Kultusministerium nicht im Einzelnen erfasst und betreut. Die überwiegende Mehrzahl der Wettbewerbe ist gerade für begabte Schülerinnen und Schüler von besonderem Interesse, weil diese dort spezifische Schwerpunktinteressen und -vorlieben verfolgen, unter Gleichgesinnten gemeinsam erproben und gezielt ausbauen können.
2005 startete das Pilotprojekt "Hochbegabt in Hessen" als Kooperation zwischen dem Hessischen Kultusministerium, den Ämtern für Lehrerbildung und der Karg-Stiftung. In zwei Modulen lernen die angehende Lehrkräfte, besondere Begabungen zu erkennen und zu fördern. Nach einer Erprobungsphase in der Referendarausbildung sind die Module seit Sommer 2009 in den Studienseminaren installiert und werden auch in der Lehrerfortbildung eingesetzt.
Das Amt für Lehrerbildung (AfL) führt im Auftrag des Kultusministeriums eine
Qualifizierungsmaßnahme "Fachliche, didaktisch-methodische und pädagogische Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen im Berufsfeld Sozialpädagogik und Sozialpflege" durch. Die Ausschreibung erfolgte in Amtsblatt des Kultusministeriums 7/2009.
Die Qualifizierungsmaßnahme hat drei Schwerpunkte:
1. Bildungs- und Erziehungsplan 0-10
2. Selbstgesteuertes Lernen (SGL)
3. Regionale Fortbildungsveranstaltungen.
Im Rahmen des zweiten Schwerpunkts (SGL) wurden Beraterinnen und Berater ausgebildet, die sowohl an der eigenen Schule als auch an anderen Fachschulen bei der Implementierung von Konzepten des Selbstgesteuerten Lernens behilflich sein können. Selbstgesteuertes Lernen kann hierbei (durch die Ermöglichung unterschiedlicher Lerngeschwindigkeiten) individuellen Begabungen / Lerngeschwindigkeiten der Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik entgegen kommen. Dies ermöglicht begabten Studierenden, weitere Lernerfolge zu erzielen, die z.B. auch einen Übergang in akademische Bildung möglich machen können. Insoweit kann auch der zweite Schwerpunkt der Begabtenförderung dienen. Im dritten Schwerpunkt (regionale Fortbildungsveranstaltungen) steht es den Schulen frei, ihre jeweiligen Fortbildungsbedarfe zu definieren; hierbei können unterschiedliche pädagogische/inhaltliche Aspekte aufgegriffen werden: z.B. Arbeit mit Unter-Dreijährigen, Sprachstandserhebungsmethoden etc. Möglich sind auch Fortbildungsmaßnahmen zur Förderung hochbegabter Jugendlicher. Für alle drei Schwerpunkte dieser Qualifizierungsmaßnahmen haben sich Schulen aus dem ganzen Land beworben. Insgesamt ca. 20 Teilnehmer haben an der Schulung zu dem zweiten Schwerpunkt teilgenommen. Für den Schwerpunkt 1 sind weitere Schulungen vorgesehen.
Die Ausbildungsmodule zum Erkennen und Fördern besonders begabter Schülerinnen und Schüler, die für den Einsatz in den Studienseminaren entwickelt wurden (s. "Ausbildung von Lehrkräften") können auch als Fortbildungsveranstaltungen für pädagogische Fachgruppen aller Berufsgruppen angeboten werden.
Das Kultusministerium führt gemeinsam mit dem Amt für Lehrerbildung (AfL) alljährlich Tagungen zur Lehrerfortbildung durch, die den Lehrkräften der Gütesiegel-Hochbegabung-Schulen offen stehen. Darüber hinaus veranstaltet es regelmäßig auch zusammen mit den Evangelischen Akademien in Hofgeismar oder Bad Boll derartige Fachtagungen. Für einzelne Gütesiegel-Schulen, für regionale Netzwerke von Schulen oder für Staatliche Schulamtsbereiche werden ständig auf Antrag spezielle Fortbildungen zur Hochbegabtenförderung veranstaltet. Schließlich vergibt das Kultusministerium jährlich an alle Schulen pro Anzahl der dort vorhandenen Lehrerstellen zweckbestimmte Haushaltsmittel zur Lehrerfortbildung, die nach entsprechender Meinungsbildung in der Schule für Fortbildungsbedürfnisse dieser Schule - auch zum Thema Hochbegabung - eingesetzt werden können.
Das Kultusministerium führt gemeinsam mit dem Amt für Lehrerbildung (AfL) alljährlich Tagungen zur Lehrerfortbildung durch, die den Lehrkräften der Gütesiegel-Hochbegabung-Schulen offen stehen. Darüber hinaus veranstaltet es regelmäßig auch zusammen mit den Evangelischen Akademien in Hofgeismar oder Bad Boll derartige Fachtagungen. Für einzelne Gütesiegel-Schulen, für regionale Netzwerke von Schulen oder für Staatliche Schulamtsbereiche werden ständig auf Antrag spezielle Fortbildungen zur Hochbegabtenförderung veranstaltet. Schließlich vergibt das Kultusministerium jährlich an alle Schulen pro Anzahl der dort vorhandenen Lehrerstellen zweckbestimmte Haushaltsmittel zur Lehrerfortbildung, die nach entsprechender Meinungsbildung in der Schule für Fortbildungsbedürfnisse dieser Schule – auch zum Thema Hochbegabung – eingesetzt werden können.
Die o.a. Fachtagungen und Veranstaltungen zur Umsetzung der beiden Module zur Hochbegabtenförderung für alle drei Phasen der Lehrerbildung werden in Zusammenarbeit mit dem Amt für Lehrerbildung stets auch mit Ausbildern und für Ausbilder aus den Studienseminaren durchgeführt. Die Lehrerfortbildung war immer auch für Interessierte aus Erziehungsberatungsstellen und vergleichbaren Einrichtungen offen. Auch für den schulärztlichen Dienst wurde eine solche Fortbildung durchgeführt.
Im Jahr 2000 war ein landesweiter Arbeitskreis von Schulpsychologen aus allen Staatlichen Schulämtern zum Thema Hochbegabung gegründet worden, der alljährlich mehrfach zusammentritt, sich fachlich austauscht und koordiniert, sich kontinuierlich fortbildet und Handreichungen zur Beratung und Diagnostik von Hochbegabung erstellt:
dms-schule.bildung.hessen.de/allgemeines/begabung/diagnostik/[...]
Die schulpsychologischen Ansprechpartnerinnen und -partner zur Hochbegabung in allen Staatlichen Schulämtern führen eigene Fortbildungsveranstaltungen für die Gütesiegel-
Schulen ihres Amtes durch, ebenso wie Koordinierungssitzungen für die Zusammenarbeit dieser Schulen untereinander oder mit kompetenten außerschulischen Einrichtungen, ferner für am Thema Hochbegabung interessierten Eltern.
Die zentrale begabungsdiagnostische Beratungsstelle BRAIN an der Philipps-Universität in Marburg wurde von dem Kultusministerium im Jahr 1999 gegründet. Sie wird geleitet von Herrn Univ.-Professor Dr. Detlef H. Rost, dessen fachlich ausgewiesene und international anerkannte herausragende Expertise zum Thema Hochbegabung ihn für diese Aufgabe geradezu prädestiniert. Herr Professor Rost leitet das im Jahr 1987 gestartete "Marburger Hochbegabtenprojekt", eine groß angelegte und methodisch vorbildhaft durchgeführte Längsschnittstudie zur Erforschung von Hochbegabung und Hochleistung, deren Ergebnisse seitdem in zahlreichen Veröffentlichungen dokumentiert sind und weiterhin werden, und die auch heute unverändert fortgesetzt wird:
www.uni-marburg.de/fb04/ag-pp-ep/brain
www.uni-marburg.de/fb04/ag-pp-ep/brain/kurzportrait/index_html
www.uni-marburg.de/fb04/ag-pp-ep/rost/index_html
Herr Professor Rost hat die Leitung von BRAIN stets unentgeltlich wahrgenommen.
Das Angebot und die Leitungspalette von BRAIN:
Eine weitere Beratungsstelle für Hochbegabte in öffentlicher Trägerschaft unterhält das
Hochbegabtenzentrum der Stadt Frankfurt am Main, das auch vom Kultusministerium unterstützt wird:
www.vhs.frankfurt.de/desktopdefault.aspx/tabid-56/162_read-1814/
Im Fachbereich Psychologie der Goethe-Universität in Frankfurt am Main wurde am 31.01.2012 durch Herrn Professor Dr. Gerhard Büttner eine Beratungsstelle für Lernschwierigkeiten und Hochbegabung eröffnet. In dieser Beratungsstelle sollen diagnostische Untersuchungen durchgeführt werden, wenn ein Verdacht auf Lernschwierigkeiten oder auf Hochbegabung besteht.
www.mainkind.uni-frankfurt.de
www.karg-stiftung.de/map.php?Datensatz=850
Die von dem Kultusministerium gegründete und unterhaltene Begabungsdiagnostische Beratungsstelle BRAIN ist mit den schulpsychologischen Ansprechpartnerinnen und -partnern zur Hochbegabtenförderung in allen Staatlichen Schulämtern eng verbunden und vernetzt. Das Gleiche gilt auch für das Hochbegabtenzentrum der Stadt Frankfurt am Main.
Liste von Beratungsstellen Hochbegabung in Hessen
Im Modul Beratung des Karg Fachportals Hochbegabung sind Beratungsstellen in Hessen aufgeführt, die sich auf das Thema Hochbegabung spezialisiert haben und die über strukturelle Voraussetzungen professioneller Beratung verfügen.
www.fachportal-hochbegabung.de/beratungsstellen/he/
Das Kultusministerium unterhält ein spezielles Hilfs- und Förderkonzept für hochbegabte "Problemkinder" bzw. Underachiever in allen Schulamtsbereichen wie folgt:
dms-schule.bildung.hessen.de/allgemeines/begabung/unterstuetzung/[...]
Unterstützungsmöglichkeiten / Förderkonzepte für weitere spezifische Zielgruppen (in öffentlicher Trägerschaft oder Unterstützung):
In der empirischen Forschung konnte bislang kein Hinweis darauf gefunden werden, dass hochbegabte Mädchen gegenüber hochbegabten Jungen im Nachteil sind. Ebenfalls konnten keinerlei Anzeichen dafür ausgemacht werden, dass hochbegabte Mädchen gegenüberhochbegabten Jungen besonders ungünstige leistungsbezogene Einstellungen haben. Das mathematische Selbstkonzept hochbegabter Mädchen scheint sich - in Relation zu den Jungen betrachtet - in homogeneren Leistungsgruppen bzw. in Förderprogrammen ungünstiger zu entwickeln als in heterogenen Leistungsgruppen, in denen die hochbegabten Mädchen wohl zu den besseren Klassenmitgliedern zählen.
An der Philipps-Universität in Marburg existiert die zentrale begabungsdiagnostische Beratungsstelle BRAIN, die von Herrn Univ.-Professor Dr. Detlef H. Rost geleitet wird. Herr Professor Rost leitet das im Jahr 1987 gestartete "Marburger Hochbegabtenprojekt", eine groß angelegte und methodisch vorbildhaft durchgeführte Längsschnittstudie zur Erforschung von Hochbegabung und Hochleistung, deren Ergebnisse seitdem in zahlreichen Veröffentlichungen dokumentiert sind und weiterhin werden, und die auch heute unverändert fortgesetzt wird.
Univ.–Prof. Dr. phil. Detlef H. Rost, Dipl.–Psych.
Die Durchführung des "Marburger Hochbegabtenprojekts" wurde von dem Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft finanziell unterstützt und ermöglicht.
Die empirisch gewonnenen und aufgrund der vorbildhaften methodischen Vorgehensweise durchaus generalisierbaren Forschungsergebnisse zu Hochbegabung und Hochleistung aus dem "Marburger Hochbegabtenprojekt" waren zu aller Zeit die Grundlage für das pädagogische Vorgehen des Kultusministeriums im Schulwesen des Landes. Die seit dem Jahr 1998 in Hessen zur Beratung und Diagnostik von Hochbegabung wie auch zur Förderung und Forderung von hochbegabten Schülerinnen und Schülern im Schulunterricht ins Leben gerufenen Maßnahmen wurden stets in enger und vertrauensvoller Abstimmung mit Herrn Professor D. H. Rost und BRAIN entworfen und umgesetzt. Das gleiche gilt für die Erstellung von zwei Modulen zur Hochbegabung für alle drei Phasen der Lehrerbildung sowie für die vielfältigen Fortbildungsangebote für Schulen, Kollegien und Lehrkräfte.
Das Gütesiegel-Hochbegabung-Programm des Kultusministeriums unterlag von Anbeginn an strengen Auflagen zur Dokumentation und Evaluation. Das umfasst sowohl eine schulinterne Evaluation mit eigenen Erhebungsinstrumenten als auch eine umfassende externe Evaluation durch das Kultusministerium. Ein erster Bericht zu den Arbeitsergebnissen von über 80 Gütesiegel-Hochbegabung-Schulen unterschiedlicher Schulformen liegt vor:
Alle in Hessen seit dem Jahr 1998 ergriffenen Schritte zur Hochbegabtenförderung im Schulwesen, die dabei zugrunde gelegten Forschungsergebnisse wie auch die Fülle der zugehörigen außerschulischen Angebote finden sich im Hochbegabungsportal im Hessischen Bildungsserver:
Hier finden sich die Publikationen des Kultusministeriums zu diesem Thema:
1. Fachtagung: "Impulse aus der Hochbegabtenförderung für Unterrichtsentwicklung,
Schulentwicklung und Lehrerbildung: Heterogenität als Chance - individuelle Förderung als Prinzip"
Sondertagung: "Handlungsleitende Diagnostik am Beispiel Mathematik". Sondertagung der Projektgruppe „hochbegabt in Hessen“.
08.-09. Juni 2011
"Individuelle Förderung im Kontext von Schulentwicklungsprozessen". Jahrestagung des Zentrums für Lehrerbildung
17.-18. Juni 2011
2. Fachtagung: "Impulse aus der Hochbegabtenförderung für Unterrichtsentwicklung, Schulentwicklung und Lehrerbildung: Heterogenität als Chance - individuelle Förderung als Prinzip"
31.Oktober-1. November 2011
Der Intelligenz auf der Spur. Kriterien für Messung und Diagnostik von Intelligenz und Schulleistung
28.-30. November 2011
Aktuelle Planungen bezüglich Veranstaltungen oder Tagungen zum Thema Begabtenförderung siehe:
Neben der Karg-Stiftung in Frankfurt ist in Wiesbaden die Raule-Stiftung "Kleine Füchse" im Elementarbereich tätig, die seit Jahren mit dem Kultusministerium vertrauensvoll zusammenarbeitet:
www.raule-stiftung.de/
Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung führt ein Stipendienprogramm für besonders begabte Kinder und Jugendliche durch: "START-Stipendienprogramm für engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund". Dabei obliegt es der Stiftung, die Kriterien für die hierbei benötigte Begabung festzulegen.
www.start-stiftung.de/
Weitere Ansprechpartner zur Begabtenförderung in Hessen: