Source: http://www.modomoove.de/referenzen/daten.html
Timestamp: 2019-05-20 08:34:29
Document Index: 241885100

Matched Legal Cases: ['Art. 20', 'Art. 7', 'Art. 22', 'Art. 16', 'Art. 14', 'Art 4', '§ 203', 'Art.21', 'Art. 6', 'Art. 8', 'Art. 10']

Illustration Design Berlin - Modomoove - Illustrator & Freelancer
030 . 61 07 34 88
0176 240 75 256
mail an mm
GDV - Wohin gehen meine Daten
Infografik (rollover!)
Die meisten Versicherungsverträge werden in Deutschland über Versicherungsvermittler geschlossen. Damit der Vermittler den Vertrag vorbereiten und später den Kunden gut betreuen kann, braucht er vom Kunden seine persönlichen Daten. Dafür gibt der Versicherte seiner Versicherung eine Einwilligung. Die Versicherungsvermittler unterliegen dabei besonderen Verschwiegenheitspflichten wie dem Berufs- und Datengeheimnis.
Dazu: Code of Conduct Art. 20
Der Versicherungsnehmer füllt den Vertrag - zumeist gemeinsam mit dem Versicherungsvermittler - selbst aus. Dort werden alle persönlichen Angaben festgehalten. Das entspricht dem Grundsatz, personenbezogenen Daten grundsätzlich bei den Versicherten selbst zu erheben. Mit dem Vertrag unterschreibt der Versicherte auch eine Einwilligung in die Weitergabe seiner Daten an verschiedene Stellen.
Dazu: Code of Conduct Art. 7
Bei vielen Schäden werden Sachverständige eingeschaltet. Manchmal müssen dem Gutachter auch personenbezogene Daten zugänglich gemacht werden. Soll der Gutachter vor Ort den Schaden durch einen Wasserrohrbruch beurteilen, muss er die Adresse des Versicherten erhalten. Auch bei der Weitergabe von Daten an Gutachter haben sich die Versicherungsunternehmen zur Gewährleistung und Überprüfung des Datenschutzes verpflichtet.
Dazu: Code of Conduct Art. 22
Vorheriger Versicherer
Bei manchen Policen fragt das Versicherungsunternehmen auch die vorherige Versicherung an und gleicht die Daten ab. Gerade bei der Kfz-Versicherung ist das von großem Vorteil für den Kunden: Er kann den Schadenfreiheitsrabatt seiner alten Police beim neuen Versicherer übernehmen. Auch bei Ansprüchen auf Altersvorsorge in der betrieblichen Altersvorsorge oder bei der Übertragung von Altersrückstellungen in der privaten Krankenversicherung profitiert der Versicherte, wenn sich vorherige und neue Versicherungsgesellschaft austauschen.
Dazu: Code of Conduct Art. 16 Schadenfreiheitsrabatt
Das eigene Auto ist durch den Unfall kaputt und muss repariert werden. Die Versicherung bezahlt den Schaden und muss dafür mit der Werkstatt die Daten des Versicherten austauschen. Zu den sogenannten Assistance-Leistungen, also Sachleistungen, gehören bei der Auslandskrankenversicherung zum Beispiel der Kranken-Rücktransport, bei der Gebäude- oder Hausratsversicherung bestimmte Handwerker wie Schlüsseldienste. Die Versicherer achten bei den Dienstleistern auf die Einhaltung der Datenschutzstandards und darauf, dass nur solche Daten übermittelt werden, die für den Dienstleister zur Leistungsabwicklung nötig sind.
Bei einem Angebot für eine Versicherung fragt das Unternehmen häufig standardmäßig das Hinweis- und Informationssystem (HIS) der Versicherungswirtschaft ab, wo sich in den meisten Fällen keine Einträge über den Kunden finden. Versicherungsunternehmen melden an das HIS nur nach klar definierten Meldekriterien, etwa bei atypischen Schadenhäufigkeiten oder Auffälligkeiten im Leistungsfall, die auf Betrug hinweisen. Der Kunde wird aber immer über diesen Eintrag informiert. Die Versicherungswirtschaft hat das HIS gegründet, um Risiken besser prüfen und effektiver gegen Versicherungsbetrüger vorgehen zu können. Dabei haben die Versicherungen eng mit den Datenschutzbehörden zusammengearbeitet.
Dazu: Code of Conduct Art. 14, HIS
Geschädigter Unfallgegner
Kommt es zu einem Unfall, springt die Versicherung nicht nur für den Schaden des Versicherten ein. Die Kfz-Haftpflicht deckt die Schäden ab, die der Versicherte anderen zufügt, zum Beispiel einem Unfallopfer. Verursacht der Versicherte einen Unfall, hat das Unfallopfer einen direkten Anspruch gegenüber der Versicherung. Um dem Geschädigten die Reparatur seines Autos oder Behandlungskosten bezahlen zu können, muss die Versicherung auch die Daten des Unfallgegners aufnehmen.
Sachbearbeiter (Schadenregulierung)
Die Sachbearbeiter in der Schadenregulierung haben Einsicht in die persönlichen Daten. Nur so ist die Abwicklung der Schadens möglich. Die Sachbearbeiter sind jedoch an die Verschwiegenheitspflicht gebunden und dürfen die Daten der Versicherten nicht an Unbefugte weitergeben. In der privaten Kranken-, Unfall- oder Lebensversicherung stehen die Angestellten in Bezug auf die Schweigepflicht rechtlich sogar Ärzten und Anwälten gleich.
Dazu: Code of Conduct Art 4, § 203 StGB
Wer in Deutschland ein Auto anmelden will, muss eine Kfz-Haftpflicht abgeschlossen haben. Damit die Zulassungsbehörden dies bei der Anmeldung überprüfen können, haben die deutschen Versicherer die elektronische Versicherungsbestätigung eingeführt. Schließt ein Versicherungsnehmer vor der Zulassung eine Versicherung ab, erhält er einen Zahlencode. Über diesen Zahlencode kann die Zulassungsbehörde dann in der elektronischen Kartei den Versicherungsschutz überprüfen.
Dazu: Elektronische Versicherungsbestätigung
Damit die Versicherung möglichst effizient arbeiten kann, holt sie bestimmte Dienstleister mit ins Boot. Manchmal müssen dafür auch Daten von Versicherten mit dem Dienstleister ausgetauscht werden. Zum Beispiel haben einige Versicherungen externe Dienstleister mit der Datenverarbeitung oder dem Scannen von Post beauftragt. Zu den Dienstleistern gehören auch Gutachter, Inkasso-Unternehmen oder externe Call-Center. Die Versicherungen stellen dabei aber sicher, dass sich die Dienstleister Sicherheits- und Datenschutzstandards verpflichten.
Dazu: Code of Conduct Art.21 und 22
Nach einem Unfall übermittelt der behandelnde Arzt die Daten des geschädigten Unfallgegners an die Versicherung – natürlich nur nach Einwilligung. Der Unfallgegner muss dabei seinen Arzt von der Schweigepflicht entbinden. Nur so kann die Versicherung die Behandlung prüfen und dem Unfallgegner oder seiner Krankenkasse die entstandenen Kosten ersetzen. Versicherer müssen aber in vielen Fällen Gesundheitsdaten von Versicherten und manchmal auch von Dritten verarbeiten, um Schäden regulieren oder Risiken vor Vertragsabschluss prüfen zu können.
Dazu: Code of Conduct Art. 6 und Art. 8(2)
Die Rückversicherer werden oft als Versicherung der Versicherung bezeichnet. Damit der Rückversicherer das Risiko beurteilen kann, müssen die Daten der Versicherten von der einzelnen Versicherung an die Rückversicherung übertragen werden. Der Rückversicherer erhält aber zumeist nur anonymisierte oder pseudonymisierte Versichertendaten. Bei großen Einzelversicherungen mit sehr hohen Summen müssen manchmal auch persönliche Daten an den Rückversicherer übertragen werden.
Versicherungsunternehmen nutzen viele externe Statistiken, um Risiken und Tarife zu berechnen. Dazu gehören zum Bespiel Datenauswertungen von Hochwassern, Einbruchsstatistiken und Werte über die durchschnittliche Lebenserwartung. In diesen Statistiken finden sich jedoch keine persönlichen Daten.
Die Versicherungsmathematiker, auch Aktuare genannt, berechnen Modelle für Versicherungspolicen. Dazu nutzen sie externe Statistiken, aber vor allem auch die Daten aus den laufenden oder vergangenen Versicherungsverträgen. Dazu werden die Datenbestände anonymisiert oder pseudonymisiert. So kann er aus den Daten berechnen, wie häufig Unfälle mit einem bestimmten Autotyp oder Hagelschäden in bestimmten Gebieten sind. Die personenbezogenen Daten der Versicherten bleiben aber geschützt.
Dazu: Code of Conduct Art. 10 und Anonymisierung oder Pseudonymisierung?
ILLUSTRATION LEISTUNGEN
Konzeption / Scribble
Von der Idee zum Scribble
bis zur fertigen Illustration
INFOGRAFIKEN | ICONS
Entwicklung von Infografiken und Icons
passend zu Ihrem Auftritt
Bleistift, Kohle, Wasserfarben -
oder was Ihnen sonst gefällt.
»» mail an illustration modomoove
WIR MACHEN DAS WEB SCHÖNER.
T +49 (30) 61 07 34 88
M +49 0176 240 75 256
ja at modomoove.de
modomoove Berlin
Jörg Antholz
Richard-Ermisch Straße 27