Source: https://www.lecturio.de/jura/erstes-staatsexamen/werkvertrag-abgrenzung-und-bedeutung.vortrag
Timestamp: 2020-02-19 23:50:54
Document Index: 372709062

Matched Legal Cases: ['§ 631', '§ 631', '§ 631', '§ 631', '§ 632', '§ 632', '§ 632', '§ 631']

Werkvertrag: Abgrenzung & Bedeutung – Jura online lernen | Lecturio
Abgrenzung und Bedeutung (§§ 631 ff. BGB)
Abgrenzung und Bedeutung (§§ 631 ff. BGB) von RA Mario Kraatz
Der Vortrag „Abgrenzung und Bedeutung (§§ 631 ff. BGB)“ von RA Mario Kraatz ist Bestandteil des Kurses „1. Staatsexamen | von Lilien & Kraatz | Studio-Rep“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Werkvertrag – Abgrenzung und Bedeutung
Abgrenzung zu anderen Vertragsarten
Fallbeispiel: In vollen Zügen
Falllösung: In vollen Zügen
Bei einem Werkvertrag nach § 631 verpflichtet sich ...
ein Unternehmer zur Herstellung eines Werkes.
ein Besteller zur Entrichtung des Werklohns.
ein Unternehmer zur Erbringung einer handwerklichen Leistung.
ein Besteller zur genauen Anleitung des Unternehmers, während seiner Arbeit.
Gegenstand des Werkvertrages ...
kann jeder erdenkliche Arbeitserfolg sein.
kann nur die Herstellung einer Sache sein.
kann die Herstellung oder Veränderung einer Sache sein.
ist das reine Tätigwerden ohne bestimmten Arbeitserfolg.
Die Vergütung (Werklohn) beim Werkvertrag ...
kann nicht nur mit einer Geldzahlung erfolgen.
kann nur mit einer Geldzahlung erfolgen.
kann nur mit einer Dienstleistung erfolgen.
ist bei Bestellung des Werkes zu entrichten.
Die Vergütung beim Werkvertrag wird fällig ...
mit Abnahme des Werkes.
mit Bestellung des Werkes.
mit Herstellung des Werkes.
mit Ablauf der Widerrufsfrist.
Für den Fall, dass keine Vergütung vereinbart wurde, regelt § 632 I, dass ...
eine solche Vereinbarung als stillschweigend getroffen gilt, wenn die Werkherstellung nur gegen eine Vergütung zu erwarten war.
die nach außen getretene Parteivereinbarung Vorrang genießt. Ist keine Vergütung vereinbart worden, tritt auch keine Pflicht zur Werklohnzahlung ein.
die nach außen getretene Parteivereinbarung Vorrang genießt. Der Besteller muss nach der anerkannten 50 % - Regel nur die hälfte des üblichen Werklohns entrichten.
die nach außen getretene Parteivereinbarung Vorrang genießt. Der Besteller muss nach der anerkannten 75 % - Regel nur 3/4 des üblichen Werklohns zu entrichten.
Für den Fall, dass die Höhe der Vergütung nicht vereinbart wurde, regelt § 632 II, dass sich die Vergütungshöhe...
nach einer Taxe oder der üblichen Vergütung bemisst.
nach dem Materialwert des Werkes bemisst.
nach dem Einkommen des Bestellers bemisst.
nach den Arbeitsstunden des Werkunternehmers bemisst.
Ein Kostenanschlag ist ...
im Zweifel nicht zu vergüten.
im Zweifel zu vergüten.
im Zweifel zu 50 % zu vergüten.
im Zweifel zu 75 % zu vergüten.
Bei § 632 III zum Kostenanschlag handelt es sich um ...
eine Auslegungsregel für den Fall, dass eine Vergütungsvereinbarung für den Kostenanschlag fehlt. Die Parteivereinbarung hat Vorrang.
um eine gesetzliche Vorschrift die regelt, dass ein Kostenanschlag unabhängig von der Parteivereinbarung nie zu vergüten ist.
einen Erstattungsanspruch des Werkunternehmers gegen den Besteller.
eine Erfindung von Lecturio.
Auch bei Vorliegen der Merkmale für einen Werkvertrag findet das Kaufvertragsrecht dann Anwendung, wenn ...
ein Vertrag über die Lieferung herzustellender beweglicher Sachen besteht.
es sich bei dem Vertrag um einen Verbrauchervertrag handelt.
die herzustellende Sache minderwertig (Materialwert nach Rechtsprechung unter 50 €) ist.
die herzustellende Sache besonders hochwertig (Materialwert nach Rechtsprechung über 1000 €) ist.
Im Vergleich zum Kaufrecht hat im Werkvertragsrecht ...
der Unternehmer die Wahl hinsichtlich Art der Nacherfüllung.
der Besteller ein Selbsthilferecht.
der Besteller ein schwächer ausgeprägtes Recht auf Rücktritt vom Vertrag.
der Besteller ein vermindertes Recht auf Schadensersatz.
Dozent des Vortrages Abgrenzung und Bedeutung (§§ 631 ff. BGB)