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Timestamp: 2016-10-28 16:21:22
Document Index: 287528772

Matched Legal Cases: ['Art. 50', 'Art. 54', 'Art. 54', 'Art. 35', 'Art. 80', 'Art. 19', 'Art. 63', 'Art. 81', 'BGE', 'Art. 33', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 20', 'BGE', 'BGE', 'Art. 46', 'Art. 46', 'Art. 54', 'BGE', 'Art. 46', 'Art. 54', 'Art. 46', 'Art. 79', 'BGE', 'Art. 53', 'Art. 53', 'BGE', 'Art. 53', 'Art. 53', 'Art. 53', 'Art. 54', 'Art. 54', 'Art. 190', 'Art. 271', 'Art. 54', 'Art. 54', 'Art. 54', 'BGE', 'Art. 54', 'Art. 54', 'Art. 54', 'Art. 190', 'Art. 46', 'Art. 54']

7B.241/2005 (06.03.2006)
7B.241/2005 /bnm
vertreten durch F�rsprecher Arthur Daniel Ruckstuhl,
Fortsetzung einer Betreibung; �rtliche Zust�ndigkeit,
SchKG-Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts von Graub�nden, Kantonsgerichtsausschuss, als Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs, vom 7. Dezember 2005.
A.a Am 4. Juli 2003 betrieb die Bank Y.________ X.________ aus zwei B�rgschaften, die dieser zur Besicherung von Krediten eingegangen war, welche die Gl�ubigerin an fr�her vom Schuldner beherrschte Unternehmen gew�hrt hatte, auf Zahlung von Fr. 7'885'381.34 nebst 6.22 % Zins auf Fr. 7'861'359.81 seit 5. Juli 2003. Der in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes A.________ ausgestellte Zahlungsbefehl wurde X.________ am 14. Juli 2003 pers�nlich, an der von der Gl�ubigerin angegebenen Adresse B.________ in C.________, zugestellt. X.________ erhob anl�sslich der Zustellung Rechtsvorschlag.
Am 25. August 2003 wurde der Gl�ubigerin die provisorische Rechts�ffnung erteilt, worauf sie am 16. September 2003 erstmals das Fortsetzungsbegehren stellte. Diesem konnte zun�chst keine Folge gegeben werden, da der Schuldner Aberkennungsklage erhoben hatte. Eine auf den 6. November 2003 angesetzte S�hneverhandlung wurde auf Begehren des Schuldners auf den 1. Dezember 2003 verschoben. Als im November 2003 der Konkurs �ber X.________ er�ffnet wurde, fiel die Vermittlungsverhandlung dahin. Am 11. Dezember 2003 wurde der Konkurs mangels Aktiven eingestellt und in der Folge ein neuer Termin f�r die Vermittlungsverhandlung auf den 1. April 2004 angesetzt. Diese fiel wiederum dahin, weil am 11. Dezember 2003 ein anderer Gl�ubiger gegen die Einstellung des Konkurses mit Erfolg Beschwerde erhoben hatte. Der Konkursrichter hielt unter anderem fest, dass es nicht an Aktiven f�r das Konkursverfahren mangle, sondern dass der Schuldner den Verbleib seiner Aktiven verdunkle. Ferner wurde im Konkurserkenntnis festgestellt, dass X.________ seiner Lebensgef�hrtin eine Liegenschaft im Wert von mehreren Millionen Franken zu einem Preis weit unter deren tats�chlichen Belehnung mit Grundpf�ndern �bertragen hatte. Der Konkurs wurde in der Folge dennoch am 30. September 2004 mangels Aktiven erneut eingestellt. Da X.________ das Vermittlungsverfahren nach erfolgter Konkurseinstellung nicht wieder aufnahm, fiel seine Aberkennungsklage dahin und die Gl�ubigerin erhielt mit der entsprechenden Abschreibungsverf�gung des Vermittlers vom 4. M�rz 2005 in der Betreibung Nr. 1 die definitive Rechts�ffnung.
A.b Auf Anfrage vom 23. M�rz 2005 teilte die Einwohnerkontrolle C.________ der Gl�ubigerin mit, X.________ sei per 15. November 2004 ohne Adressangabe ins Ausland gezogen; man habe nur eine Postfachadresse in D.________.
A.c Am 6. April 2005 stellte die Gl�ubigerin dem Betreibungsamt A.________ erneut das Begehren um Fortsetzung der Betreibung Nr. 1, mit dem Hinweis, dass der Betreibungsort C.________ trotz Wegzug des Schuldners bestehen bleibe. Die Postfachadresse in D.________ verm�ge kein Spezialdomizil im Sinne von Art. 50 Abs. 2 SchKG zu begr�nden. Eine Betreibung am letzten schweizerischen Wohnort sei m�glich, wenn der Schuldner diesen Wohnsitz aufgebe und ins Ausland ziehe, ohne neuen Wohnsitz oder Aufenthalt zu begr�nden. Die Gl�ubigerin habe durch die Best�tigung der Einwohnerkontrolle C.________ nachgewiesen, dass ihr kein neuer Wohnsitz oder Aufenthalt des Schuldners bekannt gegeben worden sei, womit es Sache des Schuldners sei, den Beweis f�r seinen neuen Wohnsitz zu erbringen. Angesichts der Tatsachen, dass der Konkursrichter festgestellt habe, Verm�genswerte von X.________ seien auf unerkl�rliche Weise verschwunden und der Schuldner anschliessend ohne Angabe eines neuen Aufenthaltsorts ins Ausland weggezogen sei, l�gen im �brigen gen�gend Anzeichen f�r Zahlungsflucht im Sinne von Art. 54 SchKG vor.
Mit Schreiben vom 12. September 2005 lehnte es das Betreibungsamt A.________ ab, das Betreibungsverfahren durch Pf�ndung fortzusetzen.
A.d Die Gl�ubigerin insistierte mit Schreiben vom 14. September 2005. Gest�tzt auf Art. 54 SchKG bleibe das Betreibungsamt A.________ zust�ndig und das Amt habe die Pf�ndungsank�ndigung mittels �ffentlicher Bekanntmachung im Sinne von Art. 35 SchKG zu veranlassen. Das Betreibungsamt entschied am 20. September 2005 abschl�gig.
B.a Am 23. September 2005 reichte die Bank Y.________ beim Kantonsgericht von Graub�nden, Kantonsgerichtsausschuss als Aufsichtsbeh�rde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, Beschwerde gegen die Verf�gungen des Betreibungsamtes A.________ vom 12./20. September 2005 ein.
B.b Nach Aufforderung durch die Aufsichtsbeh�rde hat das Betreibungsamt die Kopie eines Schriftst�cks der italienischen Immigrationsbeh�rden zu den Akten gegeben. Daraus geht hervor, dass X.________ am 7. Februar 2005 eine befristete Aufenthaltsgenehmigung (permesso di soggiorno per stranieri per motivi commerciali/lavoro autonomo) in Italien erteilt worden ist.
B.c Gem�ss Zustellbescheinigung der italienischen Rechtshilfebeh�rde ist die prozessleitende Verf�gung, womit dem Beschwerdegegner X.________ Gelegenheit zur Vernehmlassung einger�umt wurde, am 28. Oktober 2005 an der angegebenen Adresse in Italien, in Empfang genommen worden. Eine Beschwerdeantwort hat X.________ innert Frist nicht erstattet. Die vom nachtr�glich bestellten Rechtsvertreter am 29. November 2005 eingereichte Vernehmlassung wurde deshalb von der Aufsichtsbeh�rde nicht ber�cksichtigt.
B.d Mit Entscheid vom 7. Dezember 2005 wurde die Beschwerde teilweise gutgeheissen und die Verf�gungen des Betreibungsamtes A.________ vom 12. und 20. September 2005 in der Betreibung Nr. 1 wurden aufgehoben. Das Betreibungsamt A.________ wurde angewiesen, die Betreibung Nr. 1 am Betreibungsort C.________ fortzusetzen.
Mit Eingabe vom 22. Dezember 2005 hat X.________ die Sache an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen. Er beantragt, die Sache sei unter Ber�cksichtigung der Vernehmlassung seines Rechtsvertreters an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Sodann verlangt er die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Best�tigung der Verf�gung des Betreibungsamtes A.________ vom 12. September 2005 betreffend das Fortsetzungsbegehren und die Pf�ndungsank�ndigung in der Betreibung Nr. 1.
C.b Die Aufsichtsbeh�rde hat anl�sslich der Akten�bersendung den Antrag gestellt (Art. 80 OG), die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei; unter Hinweis auf den angefochtenen Entscheid verzichtet sie auf Gegenbemerkungen. Die Beschwerdegegnerin schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen. Das Betreibungsamt A.________ beantragt dagegen Gutheissung des Rechtsmittels.
Das Bundesgericht ist an die tats�chlichen Feststellungen der Aufsichtsbeh�rde gebunden, d.h. dass die im angefochtenen Entscheid angef�hrten Tatsachen verbindlich sind und mit der Beschwerde nach Art. 19 SchKG nicht infrage gestellt werden k�nnen (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG; BGE 119 III 54 E. 2b S. 55; 124 III 286 E. 3b S. 288).
Auf alle tats�chlichen Vorbringen des Beschwerdef�hrers, die im angefochtenen Entscheid keine St�tze finden, kann somit nicht eingetreten werden.
Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die Vernehmlassung, die von seinem in der Zwischenzeit beauftragten Rechtsanwalt am 29. November 2005 eingereicht worden sei, sei versp�tet gewesen. Die Frist von 10 Tagen habe der Beschwerdef�hrer nicht einhalten k�nnen, weil er im Bereich des internationalen Private Equity t�tig sei und sich berufsbedingt h�ufig auf Auslandreisen befinde. Die Vorinstanz h�tte unter diesen Umst�nden dem Schuldner in Anwendung von Art. 33 SchKG eine l�ngere Frist f�r die Einreichung der Beschwerdeantwort gew�hren m�ssen.
Gem�ss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist die Regelung des Beschwerdeverfahrens vor den kantonalen Aufsichtsbeh�rden �ber die Betreibungs- und Konkurs�mter weitgehend dem kantonalen Recht �berlassen. Insbesondere schreibt das SchKG den Kantonen nicht vor, dass im Beschwerdeverfahren der Gegenpartei Gelegenheit zur Vernehmlassung gegeben werden m�sse. Eine solche Pflicht k�nne sich indessen unmittelbar aus Art. 4 aBV ergeben (BGE 105 III 33 E. 2 mit Hinweisen). Dem Beschwerdef�hrer steht immer dann ein �usserungsrecht zu, wenn er Gefahr l�uft, dass seine Rechtsstellung im Beschwerdeverfahren im Vergleich zur angefochtenen Verf�gung bzw. zum angefochtenen Beschwerdeentscheid durch den neuen Entscheid beeintr�chtigt werden k�nnte. Sind die Voraussetzungen zur Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs gegeben, hat die Aufsichtsbeh�rde dem Beschwerdegegner Frist zur Einreichung seiner Stellungnahme anzusetzen. Die Frist kann aufgrund des anwendbaren Prozessrechts erstreckt werden (Franco Lorandi, Betreibungsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeit, N. 31/32 zu Art. 20a SchKG, S. 148).
Im vorliegenden Fall hat das Kantonsgerichtspr�sidium mit Verf�gung vom 10. Oktober 2005 die Beschwerdeschrift der Gl�ubigerin dem Beschwerdef�hrer in Italien zugehen lassen mit der Aufforderung, eine Beschwerdeantwort innert 10 Tagen nach Erhalt der Beschwerde einzureichen. Die Frist zur Einreichung der Beschwerdeantwort/Vernehmlassung werde nur auf begr�ndetes, innert Frist gestelltes Gesuch und in der Regel nur einmal erstreckt. Daraus ergibt sich, dass dem Beschwerdef�hrer sein Anspruch auf rechtliches Geh�r gew�hrt worden ist. Eine Verletzung dieses Rechts, die vom Beschwerdef�hrer mit seinen Vorbringen implizit ger�gt wird, h�tte von ihm jedoch nur mit staatsrechtlicher Beschwerde geltend gemacht werden k�nnen (BGE 105 III 34; Franco Lorandi, a.a.O., N. 33). Auf den Vorwurf des Beschwerdef�hrers kann somit nicht eingetreten werden.
Die Vorinstanz f�hrt aus, die Rechtsmeinung des Betreibungsamts A.________ in seiner Verf�gung vom 20. September 2005, es obliege der Gl�ubigerin, vor der beantragten Publizierung der Pf�ndungsank�ndigung zu beweisen, dass die dem Betreibungsamt vorliegende neue Anschrift in Italien nicht dem aktuellen Wohnsitz des Schuldners entspreche, sei irrig. Mit der erfolgten Zustellung des Zahlungsbefehls an dem damals allseits anerkannten Wohnsitz in C.________ sei ein Betreibungsort manifest gewesen und sei es immer noch. Das Betreibungsamt sei jedenfalls ab diesem Zeitpunkt von Amtes wegen in einer gewissen �berwachungs- und Abkl�rungspflicht gewesen, da allenfalls seine �rtliche Zust�ndigkeit, welche es zuvor selbst und zutreffend bejaht gehabt habe, infrage gestellt sei. Im �brigen liege es, bei einem schuldnerischen Wohnsitzwechsel, welcher nach der Einleitung der Betreibung an einem unbestrittenermassen zutreffenden Ort erfolgt sei, nicht am Gl�ubiger, sondern am Schuldner, die neue Tatsache des Wohnsitzwechsels hinreichend zu behaupten und zu beweisen (BGE 120 III 110 E. 1 [Pra 84 Nr. 148 E. 1]; Jaeger/ Walder/Kull/Kottmann, Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs, 4. Aufl., Z�rich 1997, N. 15 zu Art. 46 SchKG). Insbesondere k�nne dem Gl�ubiger durch blosse Behauptung des Betreibungsamtes und/oder des Schuldners diesbez�glich keinerlei Beweislast zugeschoben werden. F�r den Wohnsitz/Aufenthalt im Sinne des SchKG reiche irgendein Verweilen an einem bestimmten Ort nicht aus. Es m�ssten objektiv feststellbare enge Beziehungen zum Ort geschaffen sein. Es sei weder die Aufgabe des Betreibungsamtes, intensiv nach dem Aufenthalt des Schuldners zu forschen, noch an dessen Stelle zu beweisen, dass ein Ort die f�r seine rechtliche Qualifikation als Wohnsitz notwendigen Merkmale aufweise. Da es bei der gegenst�ndlichen Konstellation (Wegzug an einen unbekannten Ort im Ausland nach Zustellung des Zahlungsbefehls) die Aufgabe des Schuldners sei, die objektiv enge Beziehung zum neuen Ort zu beweisen und damit die �rtliche Unzust�ndigkeit des Betreibungsamtes f�r die Fortsetzung darzutun und der Schuldner damit s�umig sei, sei das Verfahren am letzten Wohnort und bisherigen Betreibungsort weiter zu f�hren. X.________ habe, damals wie heute, keinen abweichenden Wohnsitz behauptet; im Beschwerdeverfahren sei er seiner Mitwirkungspflicht in Bezug auf die Feststellung eines allf�lligen neuen Wohnsitzes nicht nachgekommen.
3.2 Die Aufsichtsbeh�rde f�hrt fort, das Betreibungsamt �bersehe ferner, dass Fragen im Zusammenhang mit der Rechtsanwendung der Art. 46/48 und 67 SchKG und insbesondere, welcher der Beteiligten (Gl�ubiger, Schuldner, Betreibungsamt) welche tats�chlichen Umst�nde in Bezug auf den schuldnerischen Wohnsitz/Aufenthalt zu behaupten und zu beweisen habe, im vorliegenden Fall allesamt offen bleiben k�nnten, denn X.________ sei fl�chtig im Sinne von Art. 54 SchKG. Gegen einen fl�chtigen Schuldner wird der Konkurs an dessen letztem Wohnsitz er�ffnet. Habe der Schuldner seinen festen Wohnsitz aufgegeben, um sich seinen Verbindlichkeiten zu entziehen, und keinen neuen festen Wohnsitz begr�ndet, k�nne die Betreibung gegen ihn am letzten Wohnsitz in der Schweiz durchgef�hrt werden. Diese Norm finde praxisgem�ss auch im Pf�ndungsverfahren Anwendung (BGE 120 III 110 E. 2b; 65 III 101; Ernst F. Schmid, in: Kommentar zum Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs, Hrsg.: Staehelin/ Bauer/Staehelin, SchKG I, Basel 1998, N. 50 zu Art. 46, N. 2 zu Art. 54 SchKG; Jaeger/Walder/Kull/Kottmann, a.a.O., N. 15 zu Art. 46 SchKG)..
Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit diesen Erw�gungen der Aufsichtsbeh�rde nicht ansatzweise im Sinne von Art. 79 Abs. 1 OG auseinander (dazu BGE 119 III 49 E. 1). Unzul�ssig ist deshalb der blosse Einwand, die Vorinstanz h�tte dem Schuldner in erkennbarer Weise den Beweis auferlegen m�ssen, seinen italienischen Wohnsitz darzutun und ihm nicht bloss eine Frist zur Abgabe einer Vernehmlassung ansetzen d�rfen. Aus der kantonalen Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 23. September 2005 ging klar hervor, dass es gem�ss Lehre und Rechtsprechung dem Schuldner obliegt, seinen Wohnsitz in Italien zu beweisen. Da er sich innert der vom Gerichtspr�sidium der Aufsichtsbeh�rde angesetzten Frist zur Stellungnahme nicht vernehmen liess (E. 2 hiervor), hat er die Konsequenzen selbst zu tragen.
3.3 Als N�chstes bringt der Beschwerdef�hrer vor, der Kantonsgerichtsausschuss verkenne Art. 53 SchKG, indem er ausgef�hrt habe, mit der erfolgten Zustellung des Zahlungsbefehls an den damals anerkannten Wohnsitz in C.________ sei ein Betreibungsort manifest geworden. Der Zahlungsbefehl sei w�hrend der Dauer der Wohnsitznahme des Schuldners im Kreis A.________ am 14. Juli 2003 zugestellt worden. Dagegen sei das Fortsetzungsbegehren erst am 6. April 2005 gestellt worden, als der Gl�ubiger (recte Schuldner) bereits seit 142 Tagen seinen Wohnsitz nicht mehr in der Schweiz gehabt habe. Zu diesem Zeitpunkt habe der Schuldner bereits 58 Tage (vom 7. Februar bis 6. April 2005) offiziellen Wohnsitz in Italien gehabt.
Ver�ndert der Schuldner seinen Wohnsitz, nachdem ihm die Pf�ndung angek�ndigt oder nachdem ihm die Konkursandrohung oder der Zahlungsbefehl zur Wechselbetreibung zugestellt worden ist, so wird die Betreibung am bisherigen Ort fortgesetzt (Art. 53 SchKG). Die Frage, wo der Schuldner vor der Pf�ndungsank�ndigung Wohnsitz gehabt hat, muss von Amtes wegen abgekl�rt werden (BGE 80 III 99 E. 1; 120 III 110 E. 1a S. 111). Gem�ss der verbindlichen Feststellung im angefochtenen Entscheid teilte die Einwohnerkontrolle C.________ der Gl�ubigerin am 23. M�rz 2005 mit, der Schuldner sei per 15. November 2004 ohne Adressangabe ins Ausland gezogen. Sodann seien s�mtliche Zustellversuche der Pf�ndungsank�ndigung erfolglos gewesen, weil der Schuldner in C.________ keinen Wohnsitz mehr gehabt habe.
Damit der Betreibungsort im Sinne von Art. 53 SchKG �berhaupt angerufen werden kann, muss eine g�ltige Pf�ndungsank�ndigung vorliegen (Jaeger/Walder/Kull/Kottmann, a.a.O., N. 5 zu Art. 53 SchKG), d.h. sie muss dem Schuldner ordnungsgem�ss zugestellt worden sein, was vorliegendenfalls eben nicht zutrifft. Eine Fortsetzung der Betreibung in C.________ gest�tzt auf Art. 53 SchKG ist demnach nicht m�glich. Ob dies gest�tzt auf Art. 54 SchKG zul�ssig ist, wird nachfolgend (E. 4) zu pr�fen sein.
3.4 Im Weiteren k�nnen die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers, mit denen dargelegt werden soll, dass er in Italien rechtm�ssig Wohnsitz genommen habe, nicht geh�rt werden, da die Vorinstanz dies - wie ausgef�hrt (E. 3.2 vorne) - offen gelassen hat.
4.1 Mit Bezug auf Art. 54 SchKG hat die Aufsichtsbeh�rde ausgef�hrt, der Schuldner m�sse nach dieser Bestimmung "fl�chtig" sein. Die Tragweite dieses unbestimmten Rechtsbegriffs decke sich mit der Flucht, wie sie die Bestimmungen von Art. 190 Abs. 1 Ziff. 1 SchKG (Konkurser�ffnung ohne vorg�ngige Betreibung) und Art. 271 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG (Arrestgrund) verst�nden. Gemeint sei Zahlungsflucht, das heisse physisches Entfernen der Person und/oder von Verm�genswerten, welches darauf ausgerichtet sei, diese dem Zugriff der Zwangsvollstreckung zu entziehen - letztlich also, um sich vor der Erf�llung eigener Verbindlichkeiten zu dr�cken.
Im Rahmen der Korrespondenzen vor Einleitung von Zwangsvollstreckungsmassnahmen habe X.________ der Gl�ubigerin am 16. Juli 2002 angezeigt, dass er neu bei seiner Freundin in E.________ wohne, habe indessen gleichzeitig und widerspr�chlich eine Adresse in D.________ genannt, wo er aber nicht gemeldet gewesen sei. Sein Briefkopf habe nach wie vor auf seine Adresse in C.________ gelautet und in der Fusszeile sei eine Adresse in D.________ vermerkt gewesen. Hier sei er aber ebenfalls nicht bekannt gewesen. Auf dem so dargestellten Briefpapier habe er als neue Korrespondenzadresse jene seiner Freundin in E.________ genannt. In einem Schreiben an die Gl�ubigerin vom 25. Februar 2003 habe im Briefkopf dennoch erneut die Adresse des Schuldners in C.________ gestanden. Am 5. Juni 2003 habe die Gemeindeverwaltung C.________ best�tigt, dass X.________ noch dort Wohnsitz habe. Gem�ss Rechts�ffnungsentscheid und Aberkennungsklage vom 18. August 2003 und 15. September 2003 habe X.________ seinen Wohnsitz in C.________ angegeben. Das Vermittleramt A.________ habe gem�ss vorl�ufiger Konkursanzeige vom 26. November 2003 als Adressangabe ebenfalls C.________ gehabt. Im Konkursentscheid des Bezirksgerichtspr�sidenten Maloja vom 7. Juni 2004 sei die Adresse C.________ angegeben. Die Abschreibungsverf�gung vom 4. M�rz 2005 des Vermittlers sei an die Adresse der Freundin von X.________ in D.________ geschickt worden, allerdings nicht an ihre bisherige Adresse an der Strasse R.________, sondern neu an die Strasse W.________, wo die Freundin gem�ss Telefonbuch noch heute wohne. Am 23. M�rz 2005 habe die Gemeindeverwaltung von C.________ best�tigt, dass X.________ seit dem 15. November 2004 ohne Adressangabe ins Ausland gezogen sei; man habe nur eine Postfachadresse in D.________. Es bleibe die Feststellung, dass der Schuldner seit 2002 ein eigentliches Verwirrspiel um seinen jeweiligen pers�nlichen Verbleib betrieben habe und betreibe, was bereits als Anhaltspunkt f�r Flucht zu werten sei. Die Abmeldung in C.________ sei per 15. November 2004 erfolgt. Dieser Zeitpunkt sei kaum ein Zufall, nachdem die Rechts�ffnung im M�rz 2004 definitiv geworden und das Fortsetzungsbegehren demn�chst zu erwarten gewesen sei. Die drohende effektive Vollstreckung durch pers�nliche Einvernahme und Pf�ndung sei augenscheinlich der Grund daf�r, dass sich X.________ ohne Angabe �ber seinen weiteren Verbleib ins Ausland abgesetzt habe. Seither habe er sich bei den schweizerischen Beh�rden weder gemeldet, noch habe er seinen neuen Aufenthaltsort bekannt gegeben. Die Gl�ubiger h�tten nicht wissen sollen, wo er sich aufhalte. All diese Indizien zusammen verdichteten sich zur Gewissheit, dass X.________ sein Verhalten bewusst auf die Hintertreibung der Zwangsvollstreckung ausgerichtet habe und damit vor der zwangsweisen Erf�llung seiner Verbindlichkeiten gefl�chtet sei. Art. 54 SchKG betreffe den Schuldner, welcher mit seiner Flucht bezwecke, sich seinen Verbindlichkeiten zu entziehen; das d�rfe ohne weiteres bei jedem Fl�chtigen angenommen werden, der Schulden hinterlasse (Jaeger/Walder/Kull/Kottmann, a.a.O., N 2 zu Art. 54). Die Gl�ubigerin sei im Besitz eines rechtskr�ftigen Vollstreckungstitels gegen den Schuldner �ber rund 9 Mio. Franken.
4.2 Die Aufsichtsbeh�rde f�hrt fort, Art. 54 SchKG sei auch anwendbar auf einen von der Schweiz abwesenden Schuldner, dessen neuer Wohnsitz unbekannt sei und der nicht der Konkursbetreibung unterliege (BGE 120 III 110 E. 2b). Zu erg�nzen sei, dass dies bei unbekanntem schweizerischem Wohnsitz gelte, oder mit anderen Worten: Bei Zahlungsflucht verm�ge ein neuer ausl�ndischer Aufenthalt oder Wohnsitz die Anwendung von Art. 54 SchKG nicht zu hindern. Sei die Zahlungsflucht - wie vorliegend - offenkundig, k�nne Art. 54 SchKG auch Anwendung finden, wenn der Aufenthaltsort des Schuldners oder der neue Wohnsitz im Ausland bekannt seien. Die Wahl eines neuen Wohnsitzes im Ausland gen�ge nicht (Ernst F. Schmid, a.a.O., N. 4 zu Art. 54 SchKG; Jaeger/Walder/Kull/Kottmann, a.a.O., N. 9 zu Art. 190, N. 2 zu Art. 46 SchKG; Ernst Blumenstein, Handbuch des Schweizerischen Schuldbetreibungsrechts, Bern 1911, S. 181). Ob das Betreibungsamt Nachforschungen �ber Ort und Art des Verbleibs von X.________ habe anstellen m�ssen oder d�rfen, sei folglich nicht von Interesse, und das Ergebnis dieser Abkl�rungen in Form der nunmehr vom Betreibungsamt zu den Akten eingelegten italienischen Aufenthaltsgenehmigung, sei in der Sache unerspriesslich. Selbst wenn X.________ mittlerweile in Italien gew�hnlichen Aufenthalt oder dort gar seinen neuen Lebensmittelpunkt im Sinne von Wohnsitz begr�ndet haben sollte, bleibe dies im Speziellen unbeachtlich.
4.3 Der Beschwerdef�hrer wendet dagegen ein, erst nachdem das Konkursverfahren rechtskr�ftig geschlossen worden sei, habe er sich nach Italien begeben. Weil er sich des Vorhaltes der angeblichen Flucht nicht habe aussetzen wollen, habe er bis zur Schliessung des Privatkonkurses mit der Abmeldung in C.________ zugewartet. Im Zeitpunkt der Abmeldung ins Ausland habe der Schuldner selbst noch nicht gewusst, an welchem Ort er k�nftig seinen Wohnsitz haben werde; denn er sei im internationalen Private Equity t�tig und gesch�ftlich bedingt sehr viel auf Reisen. Aufgrund seiner beruflichen T�tigkeit im Ausland habe er in der Schweiz eine Korrespondenz-Adresse angeben m�ssen, weshalb der Vorwurf der Aufsichtsbeh�rde, er treibe ein Verwirrspiel, unberechtigt sei.
4.3.1 Nicht einzutreten ist auf die Einw�nde des Beschwerdef�hrers zu den Ausf�hrungen der Beschwerdegegnerin in ihrer kantonalen Eingabe (E. 1 hiervor).
4.3.2 Vorweg ist dem Beschwerdef�hrer entgegenzuhalten, dass es nicht einsehbar ist, warum er ohne sich abzumelden nach Italien ausgereist ist, um dort - im EU-Raum, wie er ausf�hrt - sich um eine Aufenthaltsbewilligung zu bem�hen und Wohnsitz zu nehmen. Im Normalfall kl�rt ein B�rger, der die Schweiz verlassen will, die Modalit�ten der Niederlassung in einem anderen Staat im Voraus ab und meldet sich hernach an seinem schweizerischen Wohnsitz ordnungsgem�ss ab. Dass der Beschwerdef�hrer nicht diesen �blichen Weg beschritten hat, ist ein gewichtiges Indiz, das auf eine Fluchtabsicht hinweist.
Haltlos ist dagegen sein Vorbringen, der Gl�ubigerin fehle f�r ihre Beschwerde ein Rechtsschutzinteresse, weil sie gegen die Einstellung des Konkursverfahrens kein Rechtsmittel ergriffen und den Vorwurf der Verm�gensverschleierung nicht gerichtlich - durch Anfechtungsklagen - durchgesetzt habe. Bei der Beurteilung, ob der Tatbestand der Flucht erf�llt ist, kommt es nicht auf das Verhalten der Gl�ubiger an, worauf der Beschwerdef�hrer wiederholt und in anderem Zusammenhang in seiner Beschwerdeschrift hinweist. Fehl geht sodann die R�ge des Beschwerdef�hrers, es sei nicht nachvollziehbar, warum eine Wohnsitznahme in Italien nicht zu beachten w�re. Die Vorinstanz hat dazu auf drei Lehrmeinungen hingewiesen (E. 4.2 hiervor), womit sich der Schuldner �berhaupt nicht auseinandersetzt. Zutreffend ist, dass die Wahl einer Korrespondenzadresse - neben einem Domizil - f�r einen vorwiegend im Ausland t�tigen Gesch�ftsmann nichts Aussergew�hnliches ist. Der Wechsel der Adressen seitens des Beschwerdef�hrers stellt denn auch f�r die Aufsichtsbeh�rde nicht das haupts�chlichste Indiz bei der Beurteilung der Flucht dar. Ins Gewicht fiel f�r sie der Wegzug aus der Schweiz ohne Angabe der neuen Adresse sowie die bevorstehenden Vollstreckungsmassnahmen bei einem Schuldenberg von fast 10 Mio. Franken. Unbehelflich ist weiter die Bemerkung, bei einer Wohnsitznahme in Italien h�tte die Betreibung nicht in C.________ fortgesetzt werden k�nnen. Das ist richtig, doch weil der Beschwerdef�hrer nicht sagt, warum er den Domizilwechsel nicht sofort (korrekt) vollzogen hat, bleibt das Verdachtsmoment der Flucht weiter bestehen. Als haltlos erscheint schliesslich das Argument, der pers�nliche Verbleib des Schuldners gehe niemanden etwas an, solange seine Meldeverh�ltnisse korrekt seien, und diese seien es immer gewesen. Die f�r das Bundesgericht verbindlichen Tatsachenfeststellungen lassen indessen das Gegenteil nahe legen. Vielmehr ist der Schlussfolgerung der Vorinstanz zuzustimmen, der Beschwerdef�hrer habe die Schweiz deshalb fluchtartig verlassen, weil das Fortsetzungsbegehren und damit eine pers�nliche Einvernahme und die Pf�ndung habe erwartet werden m�ssen.
Die Aufsichtsbeh�rde hat somit kein Bundesrecht verletzt, indem sie die Flucht im Sinne vor Art. 54 SchKG bejaht und gest�tzt darauf eine Fortsetzung des Verfahrens in C.________ verf�gt hat.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Beschwerdegegnerin, dem Betreibungsamt A.________ und dem Kantonsgericht von Graub�nden, Kantonsgerichtsausschuss, als Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs, schriftlich mitgeteilt.