Source: http://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/227-Kassen-geben-endlich-zu-Alte-Versichertenkarten-weiter-nutzbar.html
Timestamp: 2016-06-29 01:47:42
Document Index: 80769254

Matched Legal Cases: ['§ 86', '§ 13', '§19', '§13', '§19', '§ 15', '§ 19', '§ 13', '§34', '§83', '§ 3', '§ 3', '§ 13', '§ 19', '§ 13', '§ 19', '§13', '§13', '§19', '§ 19', '§ 291', '§ 291', '§ 291', '§13', '§13', '§ 18', '§ 19', '§ 15', '§ 15', '§ 1', '§ 7', '§ 203']

Kassen geben endlich zu: Alte Versichertenkarten weiter nutzbar - Aktion: Stoppt die e-Card!
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Die "Gesundheitskarte" bei Digitalcourage e.V. Sonntag, 29. Dezember 2013
Kassen geben endlich zu: Alte Versichertenkarten weiter nutzbar
Der GKV-Spitzenverband hat eine Erklärung zur Diskussion um die Gültigkeit der noch nicht abgelaufenen Krankenversicherungskarten
abgegeben. Diese seien auch über den 1. Januar 2014 hinaus anwendbar. Die Kassen bestätigen damit nun doch die Auffassung von KBV und KVen. „Wir
wollen nicht, dass Personen, die aus welchem Grund auch immer nach dem Jahreswechsel lediglich über eine alte Krankenversichertenkarte verfügen, bei der Behandlung in der Arztpraxis ein Problem bekommen“, schreibt der GKV-Spitzenverband. Die Ärzte könnten vorübergehend noch die alte Versichertenkarte akzeptieren und auch ihre Leistungen mit den Krankenkassen damit abrechnen." (zitiert aus Bericht Ärztenachrichtendienst ÄND 28.12.2013, Foto GKV) Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) welche als Vertragspartner des Spitzenverbandes Bund der Kassen den betreffenden Bundesmantelvertrag Ärzte mit Gültigkeit 1.10.2013 unterzeichnet hat, gibt als aktuelle offizielle Stellungnahme erneut Folgendes an (Website): "Alte" Krankenversichertenkarte auch ab 1. Januar 2014 noch gültig 20.12.2013 " Ab 1. Januar 2014 gilt die elektronische Gesundheitskarte (eGK). Wer aber bis dahin noch keine eGK von seiner Krankenkasse erhalten hat, kann weiterhin die „alte“ Krankenversichertenkarte (KVK) nutzen. Die Lesegeräte in den Arztpraxen sind in der Lage, sowohl die eGK als auch die KVK einzulesen. Die KBV geht davon aus, dass die Krankenkassen im Laufe des Jahres 2014 alle Versicherten mit der eGK ausstatten werden."(KBV Website) Millionen Bundesbürger lehnen die e Card ab Seit Monaten sind Millionen Bundesbürger von ihren Krankenkassen mit nicht zutreffenden Argumenten unter Druck gesetzt worden. Die von den Kassen intern so genannten " Verweigerer" wurden mit dem Argument "Ab ersten Janaur 2014 müssen Sie entweder eine eCard vorzeigen beim Arzt, anderenfalls zahlen Sie selbst die Rechnung" von vielen Kassen regelrecht genötigt, sich eine elektronische Gesundheitskarte ausstellen zu lassen. Nun gibt also der Spitzenverband Bund der Kassen selbst zu, dass man mit einer bisherigen Karte mit noch gültigem Datum auch nach dem 1.1.2014 weiter zum Arzt gehen kann, ohne in die Verlegenheit zu kommen, die Rechnung selbst zahlen zu müssen. Es gibt noch Millionen von Bürgern, die ihre alten Karten weiter nutzen wollen. Die Kassen behaupten, dass nur noch 5 % der Versicherten sich keine elektronische Gesundheitskarte haben ausstellen lassen. Selbst wenn das stimmen würde, ginge es immerhin um 3,5 Millionen Menschen. In Wirklichkeit sind es viel mehr. Die KBV schätzte kürzlich, dass 20 % der Versicherten noch keine eGK haben. Der AOK Bundesverband hat im November 2013 eine offizielle Ausschreibung veröffentlicht, bei der für ca. 16 % der Versicherten von 10 AOKs Firmen gesucht wurden, die in der Lage sind, die entsprechenden Versicherten-Fotos für die elektronischen Karten einzusammeln. Man kann also davon ausgehen, dass noch deutlich mehr als 3,5 Millionen Bürger ihre bisherigen Versichertenkarten vorläufig weiter nutzen werden. Geschrieben von Silke Lüder
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stoppt doch mal heute das ZDF...die bringen genau solche Falschmeldungen, wie damals im Oktober oder bislang noch in den Drohbriefen der KKs fälschlich mitgeteilt...auch weitere große Online-Publikationen melden haarsträubende Änderungen für 2014 bei der eGK, so z.B. auch huffingtonpost.de, FAZ, shz.de und viel Andere, als wenn diese alle von den Kassen gekauft wären - lobenswerte Ausnahme ist die Rheinische Post Düsseldorf unter rp-online.de, die "fast" richtig liegt und auch ungeschminkt über die vielen Fehlinvestionen und über Verweigerer berichtet...alle anderen lügen, bis die Balken biegen...
guten Rutsch, Ihr Kassenkarten-Terroristen !!!Kommentar (1)
01.01.2014 15:03
Wie wäre es denn, wenn wir als die Gegner der eGK dann die Medien mit richtigen Informationen versorgen? Die Medien nehmen ja auch Pressemitteilungen und Material, das sie von den Verbänden bekommen, und machen daraus ihre Nachrichten, wenn sie nicht selber aufwändig recherchieren, wozu meist die Zeit und das Geld fehlen. Und die Krankenkassen und wer sonst hinter der eGK steckt werden die Medien reichlich mit Material in ihrem Sinn versorgt haben, daher wahrscheinlich die angesprochene "gefärbte" Berichterstattung. Ich glaube, das meinen auch die Schreiber, die hier immer wieder ansprechen, dass "man nichts hört" und "nichts passiert ist bisher" und sie sich nun gezwungen fühlen, die eGK doch zu nutzen, dass in den Medien das Thema nicht auftaucht bzw. dort auch nur vom der Alternativlosigkeit berichtet wird. Wenn wir wirklich was bewegen und noch mehr Leute erreichen wollen, müssten man das Thema viel mehr in die Medien bringen, weil in Foren wie diesem ja nur Menschen lesen und schreiben, die die eGK schon ablehnen und aktiv nach Möglichkeiten suchen, was sie dagegen tun können. Die breite Masse, die mir an allen Ecken begegnet, sieht gar nicht, was an der eGK eigentlich bedenklich sein soll und glaubt einfach dem, was man so hört, nämlich dass doch überall die Unbedenklichkeit und die Vorteile genannt werden und sie außerdem sowieso Pflicht ist. Ich bin selber leider auch kein PR- oder Medien-Profi, habe aber einige Basis-Erfahrung in dem Bereich und würde mich gerne daran beteiligen, Info-Material/Pressemitteilungen zu schreiben, die man breit an Medien verschicken könnte mit dem Angebot, gerne auch näher nachzufragen, sofern jemand zu Interviews bereit wäre.Kommentare (4)
Meine Lebensgefährtin arbeitet in einer Apotheke, dort kamen jetzt Anweisungen, dass bei alten V-Nummern nicht geklärt ist, ob die Krankenkassen die Kosten übernehmen. Hierzu gab es Schreiben von div. Krankenkassen und vom Apothekenverband - d. h. Patienten mit alten V.-Nr. müssen zunächst einmal Vorkasse leisten! Was könnt Ihr dazu sagen? PS. Ich nutze noch meine alte Karte, meine Lebensgefährtin knickt jetzt ein und ich muss ihr Foto übersenden. So kann man es natürlich auch machen! Die BRD ist schon lange keine Demokratie mehr, sondern eine Wirtschaftsdiktatur!Kommentar (1)
Habe heute ohne Probleme mittels meiner noch anderthalb Jahre gültigen Versichertenkarte ein Rezept eingelöst ...Kommentare (28)
Habe vorhin mal meinen Freund (= Apotheker in NRW) gefragt, ob ihm solche Praktiken und Anweisungen seitens des Apothekerverbandes bekannt seien, dass Versicherte mit "alten" Versichertennummern zunächst erst mal in Vorkasse treten müssten. Ihm ist derartiges nicht (!) bekannt!Kommentare (28)
Die Krankenkassen lassen die Versicherten keine Wahl.
Mein Sohn, seither Student, und seit einigen Monaten Dipl. Physiker bekommt von der KKH ein Schreiben, dass er ohne eine neue Gesundheitskarten ab 01.01.2014 nicht mehr versichert sei.
Machtlos müssen wir diese Merkel-Dikatur nun hinnehmen.Kommentar (1)
Solch ein Schreiben der KK ist doch wegen seines rechtswidrigen Inhalts Gold wert um gegen die KK rechtlich und gerichtlich vorzugehen, da der Versicherungsschutz Ihres Sohnes nicht (!) von der/einer eGK abhängig ist sondern nur von der Mitgliedschaft zur KK aufgrund abgeführter Sozialbeiträge. Wegen der Eilbedürftigkeit sollte Ihr Sohn einen Eilantrag (Feststellungsantrag) auf Einstweilige Anordnung gem. § 86b SGB V i.V.m. § 13-15 SGB beim zuständigen Sozialgericht (SG) stellen, alternativ kann man den Antrag auch direkt bei der betreffendnen Geschäftsstelle zu Protokoll resp. Niederschrift stellen (die Beklagte=KK wird vorbeugend verpflichtet Vers.-Schutz zu gewähren um Sachleistungen etc. zu bekommen. Begleitend sollte sich Ihr Sohn per Beschwerde mit dem o.a. Schreiben der KKH wenden an das Bundesversicherungsamt, Referat II 2, RD Dr. Schmitz, Friedrich-ERbert-Allee 38, 53113 Bonn, Tel.:0228/619-0, Fax:0228/619-1870, E-mail;poststelle@bva.de, Dr. Schmitz Tel.:0228/619-1800.Kommentare (28)
es tut mir leid,aber was soll den da merkel mit zu tun haben? sie wollen doch hoffentlich nicht auch falschmeldungen in die welt setzen. den zustand haben wir den geldgeilen und hirnampotierten lobyisten zu verdanken für die es ein leichtes ist minister mit halbwahrheiten hinters licht zu führen und schande für den minister der wegen unwissenheit dann den lobyisten auf den leim geht. im internet steht doch warhaftig deutlich genug wer für dieses chaos verantwortlich ist. schreibfehler für tombola preis feigegebenKommentar (1)
Hätte mich auch gewundert, wenn weiterhin das Gegenteil behauptet worden wäre. Schade ist nur, dass es auch Versicherte gibt, die keine gültige Versichertenkarte mehr haben und daher bei jedem Besuch beim Ersatzverfahren bleiben müssen. Mal sehen, wie lange die Arztpraxen das mitmachen.Kommentare (5)
heißt das auch, dass das bisherige Ersatzverfahren aufgrund abgelaufener KVK und nicht ausgestellter eGK weiterhin durchgeführt werden muss? Auf welcher Rechtsgrundlage basiert das?
Meine Krankenkasse schickte mir ein Rundschreiben des GKV-Spitzenverbandes, wo drin steht, dass ein Ersatzverfahren nur durchgeführt werden kann, wenn eine eGK vorliegt und diese aus technischen Gründen nicht funktioniere.
Danke!Kommentare (2)
Das generell größte Problem ist, dass die KKs allen möglichen Quatsch erzählen, um ihren engen juristischen Raum auf der ein oder anderen Unkenntnis des "Normal-Bürgers" auszuleben!
Die ganze BRD ist nur noch ein reiner Zwangsverein und hat mit "freiheitlicher" Demokratie und sonstigen liberalen Punkten nichts mehr zu tun - und bitte bei dem Wort "liberal" nicht gleich an die FDP denken. Der eigentliche Wortsinn wurde schon genug verunstaltet!Kommentare (5)
Das steht im zwischen dem GKV und (!) der KBV beschlossenen Bundesmantelvertrag für Ärzte (BMV-Ä) vom 01.10.2013 im §19 Abs.3 (papiergebundenes Ersatzverfahren); siehe insbesonders auch besonders §13 Abs.1 und Abs.8.1 (Arztwahl und Anspruchsberechtigung) neben §19 Abs.1 und 2 (statt noch nicht ausgebener eGK kommt die Versichertenkarte zum Einsatz).Kommentare (28)
Danke, half auf jeden Fall weiter!! Was kann man machen, wenn die Kasse nur eine Einzelfallbescheinigung nach Inanspruchnahme des Arztes austellt? Das Ersatzverfahren sei angeblich nur dafür vorgesehen, falls die eGK technisch defekt sei oder aus Gründen fehlender Aktualität (Krankenkassenwechsels oder Änderung im Versichertenstatus) das Einlesen nicht möglich sei. Dieses stehe so in einem Rundschreiben des GKV Spitzenverbandes.
Für Fälle ohne gültige KVK und ohne eGK (bspw. aufgrund des fehlenden Bildes) gehe nur die Einzelfallbestätigung. Das ist natürlich nicht sehr angenehm als Versicherter ...
Danke!!!Kommentare (2)
Wo steht denn bitte, dass die KK die Einzelfallbescheinigung nur nach 1) der Behandlung ausstellen darf? Im § 15 Abs.2 SGB V steht z.B., dass die Karte bzw. die Anspruchsberechtigung vor (!) der Behandlung auszustellen und vorzulegen ist.http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/05/index.php?norm_ID=0501500
Warum sollte das bei dieser Ersatzbescheinigung nun anders sein?
Wo steht denn, dass das Ersatzverfahren nur vorgesehen sei, wenn die eGK defekt etc. pp. sei? In der Anlage 4a des BMV-Ä steht im Anhang 1 Pkt.2. Nichtvorlage/ungültige Karte: "Kann bei einer Arzt-/Patientenbegegnung im Behandlungsfall die Identität des Versicherten nicht bestätigt werde, (...), kann der Arzt nach Ablauf von zehn Tagen eine Privatvergütung für die Behandlung verlangen, (...)". Ihr Arzt kennt Sie und kann Ihre Identität bestätigen?!! Also ...? Im Anhang 1 Pkt.2.4 heisst es weiter: "Kann bei der ersten Arzt-/Patientenbegegnung im Quartal die eGK nicht verwendet werden, kommt ein Ersatzverfahren zur Anwendung. Die eGK kann nicht verwendet werden, wenn 2.4.1 der Versicherte darauf hinweist, dass sich die zuständige KK oder die Versichertenart geändert hat, die Karte dies aber noch nicht berücksichtigt, 2.4.3 die Karte defekt ist, 2.4.3 das Kartenterminal/der Drucker defekt ist, 2.4.4 die Karte nicht benutzt werden kann, weil für Hausbesuche kein entsprechendes Gerät zur Verfügung steht und keine bereits in der Arztpraxis mit den Daten der eGK vorgefertigten Formulare verwendet werden können." Diese Punkte setzten aber alle das Vorhandensein resp. die Ausgabe einer eGK an Sie voraus. Wenn Sie keine haben, wozu Sie lt. Gesetz nicht sanktionsfähig verpflichtet sind genauso wenig wie zur Abgabe eines Fotos (die KKen dürfen lt. Gesetz gar keine eGKs ohne (!) Fotos verteilen), tritt entweder der o.a. § 19 Abs.2 in Kraft (Einsatz der "alten", noch gültigen Versichertenkarte). Zusätzlich könnten Sie sich eine Mitgliedsbescheinigung ausstellen lassen, mit der sie gleichfalls gegenüber dem Arzt Ihre Anspruchsberechtigung (s.o. § 13 Abs.1 und 8.1 des BMV-Ä) vor (!) der Behandlung nachweisen könnten.
Habe heute übrigens selbst mit meiner noch anderthalb Jahre gültigen (!) Versichertenkarte ohne Probleme sowohl ein Rezept als auch eine Facharztüberweisung bekommen ... Ambesten laden Sie sich mal den BMV-Ä nebst Anlage resp. Anhang 4a von der Seite der KBV (www.kbv.de) runter.Kommentare (28)
Ich bin nun sehr verunsichert, denn gerade in den letzten 24 Stunden wird massiv in den Medien auf die Pflicht der neuen Gesundheitskarte hingewiesen.
Ich hatte seit langer Zeit darauf vertraut, dass sich durch Ihr Engagement ein klein wenig Demokratie in Deutschland zeigen kann. Aber leider Fehlanzeige.
Nun bin ich und meine Familie gezwungen diese Karte zu akzeptieren. Schade...Kommentar (1)
Wenn Sie mal mit Verlaub die betreffenden Beiträge in diesem Forum und auch woanders lesen würden resp. gelesen hätten, wüssten Sie, dass Sie zur Benutzung und Führung der eGK gesetzlich nicht gezwungen werden können. Ihr Vers.-Schutz gründet sich ausschließlich auf Ihre Mitgliedschaft bei Ihrer KK aufgrund Ihrerseits gezahlten Sozialbeiträge; alles Nähere und Weitere siehe hier: http://diedatenschuetzerrheinmain.wordpress.com/2013/12/11/kassenarztliche-vereinigung-bayern-alle-krankenversicherungskarten-bleiben-bis-zum-jeweiligen-ablaufdatum-gultig/
http://diedatenschuetzerrheinmain.wordpress.com/2013/12/23/kassenarztliche-vereinigung-hessen-bei-patienten-ohne-egk-alte-karten-weiter-verwenden/
http://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/194-Gehoert-das-Einsenden-eines-Passbildes-zu-den-gesetzlich-definierten-Mitwirkungspflichten-der-Versicherten-Ein-juristischer-Kommentar.htmlKommentare (28)
Eben! "Wo" hat es gut und zutreffend geschrieben.
Ich möchte noch hinzufügen, dass sowohl die alte als auch die neue GK eigentlich gar keine ausreichende Möglichkeit zur Legitimation und eindeutigen Identifizierung meiner Person darstellt.
"Wo" hat es richtig geschrieben. Einzig und allein entscheidend ist DIE MITGLIEDSCHAFT. Ob ich die Mitgliederkarte (Versichertenkarte) nun habe oder nicht, ist für einen bestehenden Versicherungsschutz irrelevant. Und was die "Institutionen" da für "Mantel"-Verträge beschließen hat den einfachen Versicherten auch nur sekundär zu interessieren, da es eine Vereinbarung zwischen den Kassen und den Ärzten ist.
Man kann nicht warten bis "Demokratie" vielleicht doch mal von der Politik & Justiz "gelebt" wird, sondern seinen eigenen Widerstand muss man in 1. Linie mit sich selber ausmachen.
Wer irgendwann einknickt steht eben nicht hinter seiner Meinung & Ansicht oder demjenigen gehen die Argumente aus. Beides ist nur eine Sache der eigenen Psyche und des eigenen Wissens & Vorgehens.
Die KKs stehen selber enorm unter Druck und genau diesen Druck geben die (gemäß der Naturgesetze) eins zu eins an die nächst kleinere Einheit (den Versicherten) weiter. Das ist für mich eine logische Konsequenz.
Fakt ist halt, man muss sich eben nicht in die Opferolle drängen lassen nur weil die Medien & die KKs einem irgendwas aufbinden wollen.
Wie oft die Medien gezielt Einfluss auf die Masse nehmen, sollte man im Jahr 2014 schon anhand von unzähligen Beispielen so langsam mal gemerkt haben!
Beispiel für Medien-Manipulation:
"sinkende" Arbeitslosigkeit, aber trotzdem keinen gleichmäßig verteilten Wohlstand bzw. trotzdem mehr sozialleistungsabhängige Menschen.Kommentare (5)
Mich interessiert, ob Ärzte den Auslandskrankenschein E111 als Versicherungsnachweis akzeptieren. Bei meiner KK kann ich dieses Formular online runterladen, die Gültigkeit wird für sechs Monate bescheinigt und die neue Versicherungsnummer steht auch schon drauf.Kommentare (3)
Welche Ärzte meinen Sie? Die in - oder ausländischen? Andererseits dokumentieren Sie ja aus diesseitiger Sicht mit dem von Ihrer KK ausgestellten Auslandskrankenschein E111, dass Sie bei Ihrer KK (Name der KK?) versichert und somit anspruchsberechtigt sind. Ein sehr interessanter Hinweis; käme auf einen Versuch an! Welche Daten sind denn bei Ihrem Auslandskrankenschein angegeben? Die Datenangaben im Ersatzverfahren sind lt. Anlage 4a des BMV-Ä in Anlage 1 Pkt. 3 folgende: die Bezeichnung der KK, der Name und das Geburtsdatum des Versicherten, die Versichertenart, die PLZ des Wohnortes und nach Möglichkeit auch die Krankenversichertennummer. Feedback?Kommentare (28)
Ich meine natürlich inländische Ärzte. Auf dem E111 stehen Name, Vorname, Geburtsdatum und "Persönliche Kennnummer" (= neue Vers.-Nr.) als "Angaben zum Karteninhaber", Nummer und Name der Krankenkasse, Gültigkeitsdauer und Ausgabedatum, Stempel und Unterschrift (faximiliert). Das Feld "Angaben zur Karte" ist bei mir leer. KK ist die DAK.Kommentare (3)
Ich besitze seit Ende 2012 keine gültige KVK mehr. Meine Krankenkasse hat mir für das letzte Jahr eine "vorläufige Versichertenkarte" ausgestellt, dies hat sie nach ein bisschen hin und her auch für 2014 wieder getan. Meine Hausärztin hat mich in meinem Engagement sogar bestärkt, sie meinte, das müssten eigentlich viel mehr Leute machen, so besch... das ganze geplant und umgesetzt würde. Beim Fach- oder Hausarzt unterschreibt man einen Behandlungsschein (statt eingelesener Karte) und fertig. Alles kein Problem!Kommentare (2)
Wirklich sehr interessant, was bei der einen oder anderen KK so alles geht oder nicht ... Würden Sie informationshalber den Namen Ihrer KK outen; würde sicher den einen oder anderen hier interessieren?! Nur, wenn alles kein Problem ist ...Kommentare (28)
Es ist eine BKK, von daher wahrscheinlich kulanter als die "Großen", oder einfach nur intelligenter. Hätten sie mir mehr Steine in den Weg gelegt, hätte ich ja die Möglichkeit gehabt mir über den Rechtsweg Klarheit zu schaffen. So warten alle auf endgültige Entscheidungen. Nur lässt sich Datenschutz und -sicherheit nicht einfach per Gesetz "festlegen", wie das bei der DE-mail geschehen ist. Ich suche demnächst mal alle Meldungen aus der Vergangenheit zusammen, wo irgendwo in Systeme (die natürlich als "sicher" galten) eingedrungen und Daten entwendet oder manipuliert worden sind. Da sollte einiges zusammenkommen.Kommentare (2)
Vielen Dank für Ihr aufschlussreiches Feedback! In unserer "freiheitlich demokratischen Grundordnung" muss man sich leider selbst um seinen eigenen Datenschutz und seine Datensicherheit kümmern - Hilfe von den eigentlich Verantwortlichen, die per Amtseid geschworen haben Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, ist sicher nicht zu erwarten!Kommentare (28)
ich moechte es wirklich noch einmal betonen: die missbraeuchliche Verwendung oder Manipulation Ihrer Daten nach unerlaubtem Zugriff (z.B. durch ein illegales Eindringen oder "Belauschen" der Leitung) ist denkbar weil moeglich, jedoch ist der eigentliche Skandal in der "Regelnutzung" der Daten - Ihrer Daten - nach vollstaendiger Umsetzung des "Konzeptes" (also die zentrale Datenhaltung Ihrer Gesundheitsdaten - nebst Zusatzinformationen der Aerzte bzgl. irgendwelcher Auffaelligkeiten, Lebenseinstellungen, moeglichen Verweigerungshaltungen bzgl. Therapien oder Heilmitteln, ...) zu sehen. Der "Hacker" bereitet mir hier weniger Sorgen, er mag eher hilfreich sein, um deutlich aufzuzeigen, dass auch dieses System keinesfalls sicher abgeschottet werden kann. --- Daten die nicht erhoben wurden, koennen weder ge- noch misbraucht werden; es ist dieser ueberaus einfache Ansatz, der Leitmotiv - nicht nur im Falle der "eGK" - sein muss.Kommentare (6)
Darf ich hier mal doof nachfragen: wo werden eigentlich meine Daten inkl. Foto gespeichert? Bei meiner KK oder, wie ich es bisher verstanden habe, nun zentral für alle Versicherten bei der gematik, einer Dienstleistungsfirma für das Datenmanagement? Oder erlaubt die neue Dateninfrastruktur einen so regen Austausch, dass unabhängig davon, wo die Daten gespeichert sind, jeder andere (Arztpraxen, wer auch immer einen Zugang zu dem System hat,...) automatisch auch Zugriff darauf hat? Oder sind die Daten tatsächlich "nur" auf dem Chip auf der Karte gepeichert, so dass, wenn ich Arzt X verbiete, eine Diagnose darauf zu speichern, diese auch nicht in den allgemeinen Datenaustausch über mich gelangen kann? Bei allem Protest ist wahrscheinlich das Problem, dass die Krankenkassen trotzdem eine Datei mit meinen Daten in dem System anlegen, auch wenn ich die eGK noch nicht habe?Kommentare (4)
Fragen Sie doch mal Ihre KK gem. §34 BDSG und §83 Abs.1 SGB X nach Ihren gespeicherten Daten, ob diese wann, an wen und aufgrund welcher Rechtsgrundlage an welche Stellen weitergeben worden sind. Berufen können Sie sich dabei auf das Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 13.11.2012 B 1 KR/12 R.Kommentare (28)
Aus meiner Erfahrung heraus blockiert die AOK Baden-Württemberg die Ausgabe von neuen "alten" Versicherungskarten. Ich schlage mich seit dem mit einer Versicherungsbestätigung herum, die die Ärzte auch annehmen.Kommentare (5)
Haben Sie tatsächlich einen Versicherungsschein gem. § 3 VVG (Versicherungsvertragsgesetz)von Ihrer KK bekommen? Sind die KKen verpflichtet einen Versicheungsschein resp. sogar in Form einer Urkunde (s. § 3 Abs. 1 VVG) auszustellen oder ist hier landläufig eher eine Mitgliedbescheinigung gemeint? Habe mir nämlich vorsorglich von meiner KK eine Mitgliedsbescheinigung ausstellen lassen lassen. Auf dieser stehen neben aller bisherigen Versicherungszeiten bei der derzeitigen KK die Rentenversicherungs - und die neue Krankenversicherungsnummer. Und vor allem, dass ich bei der KK bis auf weiteres versichert bin. Das sollte eigentlich vorerst reichen, weisst er doch den Versicherungsschutz nach.Kommentare (28)
05.01.2014 07:43
Eine Versicherungsbestätigung lässt sich, wie hier auch schon geschrieben, oft einfach über die Homepage der KV herunterladen.
Dazu muss man sich nur registrieren.Kommentar (1)
Hondaisti
Wirklich schlimm ist tatsächlich die (gezielte?) Desinformation, wobei selbst die Medien eifrig mitzumachen scheinen, wie Werner oben berichtet hat. Ich war letzte Woche bei einem Facharzt, der schon direkt am Empfang ein Schild aufgestellt hatte, dass sie ab 1.1.2014 nur noch Patienten behandeln DÜRFEN, die eine eGK mit Lichtbild vorlegen. Die Mitarbeiterin "erklärte" mir, es gäbe ab 1.1.2014 auch nicht mehr das Ersatzverfahren, weil jetzt ja nur noch die eGK gelten würde. Da ich eh wegen einer IGEL Leistung da war, die ich selber bezahlen musste, gab es keine weiteren Diskussionen, aber mir wurde dringend geraten, mich doch unbedingt um die eGK zu kümmern, weil ich sonst ja nicht mehr behandelt werden dürfe.
Ehrlich gesagt ist mir das Ganze relativ unangenehm, jedes Mal vor anderen wartenden Patienten nicht informierten bzw. falsch informierten Praxis-Mitarbeitern zu erklären, dass ich leider keine gültige Versichertenkarte habe und ihnen ggf. noch eine rechtliche Belehrung geben zu müssen - und außerdem einen bürokratischen Zusatzaufwand für die Praxis zu verursachen. Von Protest gegen die eGK von Seiten der Arztpraxen war konkret nichts zu merken; mir wurde jedes Mal sehr freundlich erklärt, und ich hatte den Eindruck, dass die es wirklich nicht besser wussten, dass ich die eGK nutzen muss, weil der Arzt mich sonst nicht behandeln bzw. nicht abrechnen DÜRFE. Wieso werden nicht wenigstens die Arztpraxen korrekt informiert???Kommentare (4)
Lassen Sie sich von den Arzthelferinnen das doch mal dokumentiert vorlegen, dass es ab dem 01.01.2014 das Ersatzverfahren angeblich nicht mehr geben soll. Im Gegenzug nehmen Sie sich schriftlich aus dem BMV-Ä vom 01.10.2013 die § 13 Abs.1 und § 19 Abs.1-3 mit, wo dies klar geregelt ist. Im Übrigen stehen die Ärzte selbst wirtschaftlich unter Druck: Nehmen sie nicht an der Online-Anbindung via der Telematik-Struktur für ihre Abrechnungen teil, wozu sie übrigens nicht gezwungen werden können, müssen sie höhere Gebühren bezahlen als bei einer betreffenden Online-Anbindung. solange Sie versichert sind und dies als Anspruchsberechtigung nachweisen können (alte noch gültige Versichertenkarte, Mitgliedsbescheinigung etc. pp.), müssen die Ärzte Sie behandeln. Alles klar?!Kommentare (28)
Ja, mir ist die Rechtslage (inzwischen) schon klar mit der entscheidenden Stelle im BMV-Ä. Nur will man sich ja nicht unbedingt bei den ansonsten netten Arzhelferinnen unbeliebt machen, indem man sie mit Paragrafen belehrt... Mein Beitrag soll daher auch mehr dem Erfahrungsaustausch dienen als dass ich nach Lösungen suche. Die Info mit den höheren Kosten für die Arztpraxen, wenn sie die Online-Anbindung nicht nutzen, ist natürlich auch interessant. Es ist ja nicht mein Anliegen, die Arztpraxen zu "ärgern" (möglichst viele Kosten und Mühen zu verursachen). DODE hat das oben in ihrem Beitrag ja auch schon angesprochen. Nur gerät man automatisch und zwangsweise in diese Rolle, wenn man die eGK nicht akzeptiert...Kommentare (4)
Hier soll niemand aufgerufen werden die Praxen resp. Arzthelferinnen zu "ärgern". Es geht erforderlichenfalls um Aufklärung (ggf. in den Praxen) und dabei macht immer der Ton die Musik. Es ist mein gutes Recht mich sowohl als mündiger und aufgeklärter Patient als auch als Bürger mich meiner Rechte (Datenschutz, informelle Selbstbestimmung etc.) zu bedienen ohne diese aufzugeben und sie den wirtschaftlichen und politischen Interessen irgendwelcher Funktionäre, Firmen und Politikern unterzuordnen. Es hat beizeiten genug warnende Stimmen gegeben, die vor der Einführung der eGK und seinen Folgen ungehört gewarnt haben. Selbst die "liberale" FDP hatte 2008/09 noch vor der Einführung gewarnt. http://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/categories/5-Parteien-zur-eGK. Unter Philip Rösler ist die FDP dann aber typischerweise in Wendemanier nach der Devise liberal-egal-scheissegal - wieder mal umgefallen. http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/fdp-fuer-einfuehrung-der-neuen-gesundheitskarte-77377.php. Wenn sich also gewisse Praxen und Ärzte über steigende Kosten bzgl. der eGK aufregen, sollten sie dies über ihre jeweiligen Lobbyisten bei der GKV, KBV und Gematik tun und nicht ihren Patienten in die Schuhe schieben, die die eGK nicht initiiert und ins Leben gerufen haben.Kommentare (28)
"nehmen Sie sich schriftlich aus dem BMV-Ä vom 01.10.2013 die § 13 Abs.1 und § 19 Abs.1-3 mit, wo dies klar geregelt ist."
und/oder http://www.kbv.de/media/kt_2013_web.pdf (KBV KLARTEXT - Das Magazin der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dez. 2013) aufrufen, Seite 6 ausdrucken und in die Praxis mitbringen. Dort ist leicht verständlich erklärt, dass das Ablaufdatum auf der altem Versichertenkarte weiterhin gilt.Kommentare (3)
Danke selbst ausdrücklich für den zusätzlichen, aktuellen Link. Diese Verlautbarung des Vorstandsvorsitzenden der KBV Dr. Andreas Köhler ist bereits am 23.Oktober 2013 durch die Presse gegangen. Es ist deshalb schon mehr als eine bodenlose Frechheit und quasi Nötigung von Versicherten, wenn diese trotzdem anders "informiert" wurden und immer noch werden ... http://www.kvbb.de/praxis/ansicht-news/article/gueltigkeit-der-krankenversichertenkarte/255//archive/2013/Kommentare (28)
Danke ausdrücklich für den neuen, aktuelleren Link! Dieses Statement des Vorstandsvorsitzenden der KBV Dr.Andreas Köhler ist allerdings schon bereits am 23.Oktober 2013 durch die Medien gegangen. Umso erstaunlicher wenn nicht sogar unverfroren ist daher die geradezu an Nötigung grenzende Haltung einiger KKs, die ihre Versicherten gezielt mit Des - resp. Falschinformationen unter Druck setzen
http://www.kvbb.de/praxis/ansicht-news/article/gueltigkeit-der-krankenversichertenkarte/255//archive/2013/Kommentare (28)
#10.1.2.2
An diesem Beispiel koennen Sie direkt beobachten mit welcher massiven Desinformation Sie es tagtaeglich in allen Print- und Broadcast-Medien zu tun haben! Schauen Sie doch mal nach Ihrer persoenlichen Relevanz dieser Nachrichten (News, Content [Fuellstoff]). Ohne zu weit vom Thema abkommen zu wollen: aus den "Nachrichten" erfahren Sie alles was Sie fuer den naechsten Smalltalk "fit macht". Dinge von mehr oder minder persoenlichem Belang werden Sie eher selten bis gar nicht mehr vorfinden; Unterhaltung eben, jedoch als Nachricht verpackt: fuer jeden Unfug eine "live-Schaltung" irgendwo hin, Wetterphaenomene aufgebauscht [Lieblingswort "Chaos"], Experten ueber Experten. Ein unglaublicher Circus! Abbestellen - Ausschalten. Selber denken. Informationen moeglichst quellnah erfahren. Sie werden automatisch auch ein gefassterer, ruhigerer Mensch. Lassen Sie diese Journaille weiterhin mehrfach taeglich "diverse Saeue durchs Dorf treiben". Denn die Kehrseite ist: Alle sind so mit diesem 'Bullshit' beschaeftigt, dass ein Nachdenken ueber ein so wichtiges Thema wie hier die eGK und die damit einhergehende Aushebelung von Grundrechten keinerlei Beachtung mehr findet. Ein Schelm wer boeses dabei denkt...Kommentare (6)
Ich habe meine Krankenkasse um Richtigstellung zwecks alter (gültiger?) Krankenversichertenkarte für 2014 gebeten (lt. BMV-Ä §13 Abs. 1). Sie ist gar nicht darauf eingegangen. Die Krankenkasse wäre verpflichtet die eGK einzuführen, wurde geantwortet. Habe heute um die Papierbehandlungsscheine gebeten. Ich sollte angeben, wann ich zu welchem Arzt gehe und dessen Name. Und das bei jedem Arztbesuch.
einzeln. Ist das so wirklich OK?Kommentar (1)
§13 Abs.1 des BMV-Ä regelt nur die Anspruchsberechtigung durch entweder die eGK oder einen anderen gültigen Anspruchsnachweis. Haben Sie noch eine alte, weiterhin gültige Versichertenkarte, reicht diese weiterhin bis zum Ablaufdatum aus (s. auch Artikel hier oben vom 29.12.2013 v. Frau Dr. Silke Lüder). Haben Sie noch keine eGK, zu deren Führung und Einsendung eines Fotos Sie gesetzlich nicht verpflichtet sind - die KKen (!) müssen die eGK zwar einführen, Sie (!) aber müssen sie nicht haben und beantragen - können Sie und müssen Sie Ihre alte, noch gültige Versichertenkarte vorlegen (§19 Abs.2 BMV-Ä). Haben Sie keine gültige Versichertenkarte mehr, können und müssen Sie Ihre Anspruchsberechtigung anders nachweisen, entweder mit dem sogenannten papiergebundenen Anspruchsnachweis gem. § 19. Abs.3 (im Grunde der alte Behandlungsschein) oder aus diesseitiger Sicht und Empfehlung durch eine von Ihrer KK auszustellende Mitgliedsbescheinigung. Ist zwar mit mehr Arbeit für die Kassen etc. pp. verbunden, aber letztendlich ist das ja nicht Ihre Sache!Kommentare (28)
Ich will meiner KK auch kein Lichtbild für die eGK überlassen. Wie kann ich es am besten begründen, dass es auch hieb- und stichfest ist?
Woanders habe ich gelesen, man könnte sich auf religiöse Motive berufen. Ist das sinnvoll bzw. wird das allgemein von jeder KK akzeptiert?
Last not least. Was mache ich, wenn die KK versucht, das nachfolgende Gerichtsurteil zu ihren Gunsten auszulegen. Schließlich heißt es dort u. a. "... Aus der Formulierung "hat zu enthalten" ergibt sich, dass es sich um Informationen handelt, die für die eGK benötigt werden und die vom Kläger anzugeben sind (Lichtbild, Unterschrift des Klägers und die
in § 291 Abs. 2 SGB V Nr. 1 bis 10 genannten Informationen). Bei der Erweiterung der Krankenversicherungskarte zur eGK ändert sich nichts an dem
Umfang der Daten, die zwingend auf der eGK enthalten sein müssen."
https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=165171Kommentare (4)
@Socke: Sie müssen gar nichts begründen, da Sie gesetzlich lt. SGB nicht ssnktionsfähig verpflichtet sind und gezwungen werden können ein Foto einzusenden. Diese Aufforderung ein Foto einzusenden ist kein Verwaltungsakt (VA), gegen den man daher auch keinen Widerspruch einlegen kann und müsste. Daas ist eben das juristische Dilemma der KKs (!)- nicht das Ihre! Hier/Mir ist kein (!) Fall bekannt, in dem eine KK einen Versicherten per Gerichtsbeschluss gezwungen hat ein Foto einzuschicken. Also einfach ohne weitere Reaktionen kein Foto einschicken! Es gehört auch nicht zu Ihren immer wieder gerne von einigen KKen behaupteten Mitwirkungspfichten; siehe dazu auch den juristischen Kommentar in diesem Forum vom 20.August 2012: http://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/194-Gehoert-das-Einsenden-eines-Passbildes-zu-den-gesetzlich-definierten-Mitwirkungspflichten-der-Versicherten-Ein-juristischer-Kommentar.html. Also immer ganz locker bleiben ...Kommentare (28)
Kann mir mal jemand erklären, warum ich als Versicherter eigentlich mit dem BMV-Ä argumentieren "sollte", wenn das doch nur eine privatrechtliche Vereinbarung zwischen den Ärzten und den Krankenkassen ist?
Ich mein mich als Versicherter interessiert doch allerhöchstens nur das SGB V!
In dem Fall vielleicht dann der § 291a und in dem Paragrafen steht ganz klar im Gesetz, dass diese eGK somit nicht rechtzeitig eingeführt worden ist.
Ich persönlich finde, dass § 291a das ganze Dilemma schon beendet -> Zitat: ""wird bis spätestens zum 1. Januar 2006 ... zu einer elektronischen Gesundheitskarte erweitert"
Man kann doch nicht Jahre später ankommen und behaupten man müsse ein Gesetz umsetzen, obwohl die KKs bereits dagegen verstoßen haben!Kommentare (5)
Herzlichen Dank für Ihre ausführliche und vor allem sehr, sehr kompetenten Stellungnahme, die mir an dieser Stelle sehr weitergeholfen hat. Sie haben mich endgültig ermutigt, meiner eingeschlagenen Linie treu zu bleiben. Dankeschön nochmals und alles erdenklich Gute für Sie.Kommentare (4)
Freut mich Ihnen (und auch anderen?) bei ihrer Meinungsfindung geholfen zu haben. Folgende noch ergänzende Überlegungen sollen mal dazu noch verdeutlichen, wie gefährlich diese ganze eGK Aktion für den Einzelnen werden könnte und ihn in seinen elementaren Persönlichkeitsrechten beraubt. Die KKen sind eigentlich lt. dem Sicherheitskonzept der Fa. gematik (verantwortlich für den Aufbau der Telematik-Struktur) angehalten dafür Sorge zu tragen, dass deren Datenschutzbestimmungen auch umgesetzt werden - vor allem bei dem Thema Foto. Eigentlich soll/te eine unabhängige Institution die Identität des Bild einsendenden Versicherten überprüfen. Die KKen verlassen sich ausschließlich (!) auf die Angaben ihrer Versicherten; eine Identitätsprüfung findet gar nicht statt. Gleichwohl soll das Foto Missbrauch verhindern. Wie das unter den gegebenen Umständen gewährleistet werden soll, bleibt wohl das Geheimnis der KKen. Fragen Sie Ihre KK mal danach! https://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Gesundheitskarte. Fragen Sie darüber hinaus mal Ihre KK, warum es der Fa. gematik noch immer nicht gegenüber dem BSI in Bonn gelungen ist, die eGK gem. ISO/IEC 15408 (internationale Kriterien für Informations - und Sicherheitssysteme) zu zertifizieren und warum man als Versicherter dann Vertrauen in die eGK haben sollte. Damit noch nicht genug: Die Fa. gematik hat bereits im November 2013 dem Unternehmen Arvato Systems (Bertelsmann-Konzern) den Zuschlag für einen weiteren zentralen Baustein der IT-Infrastruktur für die eGK erteilt. Ein Tochterunternehmen von Arvato Systems, die Firma AZ Direkt sei eine der größten Adresshändlerfirmen, eine weitere Tochtergesellschaft (Arvato Infoscore) betreibe einen Dienst für Wirtschaftsauskünfte und Inkassodienstleistungen. http://diedatenschuetzerrheinmain.wordpress.com/2013/11/29/adresshandler-und-gesundheitskarte-eine-ausgesprochen-ungesunde-mischung/ Ist Ihnen eine medienoffene Diskussion darüber bekannt? Fehlanzeige! Man vermutet, dass mittlerweile (dann) über 1Millionen Zugriffsberechtigte auf Ihre sensiblen Gesundheitsdaten zugreifen könn(t)en. Stellen Sie sich nur mal vor, Sie wollen sich irgendwo bewerben, eine Kredit beantragen etc. pp. und die betreffenden Stellen haben Zugriff auf Ihre kompletten Gesundheitsdaten. Dann heisst es dann; nein danke! Der Herr oder die Frau XYZ hat psychische Probleme, vielleicht Aids, irgendwelche chronischen Leiden, ist homosexuell etc. pp. Wer garantiert uns denn, dass diese dann zentral bei irgendwelchen (?) privaten Firmen auf Servern gespeicherten Daten nicht gehackt (s. Apotheken-Rezeptskandal im Sommer letzten Jahres, gestohlen und dann z.B. für Erpressungsversuche verwendet werden? Nur mal so als gedankliche Anregeung ...Kommentare (28)
Sie machen hier einen ausgezeichneten und vorbildlichen Job. Dafür gebührt Ihnen mein Dank und Respekt! Großartig!Kommentare (4)
Sie machen hier einen ausgezeichneten und vorbildlichen Job. Dafür gebührt Ihnen mein ausdrücklicher Dank und Respekt. Großartig! Ich denke, dass musste an dieser Stelle mal dringend gesagt werden.Kommentare (4)
#11.1.1.1.2.1.2
@Socke. Vielen Dank für Ihre (auch privaten) Blumen! Nochmal zur Klarstellung: Es geht hier nicht so sehr um das besagte Foto, sondern um resp. gegen die eGK, die quasi als Schlüssel - wie eine Simkarte beim Handy - für die im Aufbau begriffene, gigantische Gesundheits - Telematikstruktur fungieren soll. Nicht umsonst heisst dieses Portal hier "Stoppt die e-Card!" Wenn mal einmal die eGK akzeptiert hat, ob mit oder ohne Foto, ist das Kind für einen unter dem Aspekt des Datenschutzes und der informellen Selbstbestimmung bereits in den Brunnen gefallen. Siehe auch dazu den Link in diesem Portal links unten: ITler analysiert die eGK: http://www.ocmts.de/egk/index.html. Aufgrund meiner Hinweise ans Parallel-Portal dieDatenschützer Rhein-Main auf die §13 - 15 SGB I (Aufklärung-, Beratungs- und Auskunftspflicht der sozialen Leistungsträger wie Krankenkassen etc.) http://www.wirtschaftslexikon.co/d/aufklaerungs-beratungs-und-auskunftspflicht-der-kranken-und-pflegekassen/aufklaerungs-beratungs-und-auskunftspflicht-der-kranken-und-pflegekassen.htm ist von den Rhein-Main Datenschützern am Freitag, den 10.01.2014 eine entsprechende Beschwerde beim Bundesversicherungs in Bonn eingereicht worden; siehe Link auch auf dieser Portalseite. Dass die Main-Streammedien sich derzeit kaum mehr zur eGK Problematik äußern und wenn, dann nur interessengeleitet in eine bestimmte Richtung, scheint Methode zu haben ...Kommentare (28)
#11.1.1.1.2.1.2.1
14.01.2014 08:31
Alte Karten ungültig
Die normalen Chipkarten verlieren zum Ende des Jahres ihre Gültig­keit – selbst wenn auf der Karte noch ein gültiges Datum steht. Ab Januar müssen gesetzlich Versicherte dann bei Arzt­besuchen die elektronische Gesund­heits­karte vorlegen. Darauf haben sich der GKV Spitzen­verband und die Kassen­ärzt­liche Bundes­ver­einigung verständigt. Immerhin: Nach Angaben des GKV Spitzen­verbands besitzen bereits rund 95 Prozent der Versicherten die neue Gesund­heits­karte. Alle anderen sollten sich beeilen und sich bei ihrer Krankenkasse melden. Um die elektronische Gesund­heits­karte auszustellen benötigen die Kassen ein Pass­bild von ihren Versicherten.
Viele Beträge hier zeigen auf, wass wäre wenn - aber ich als Krebspatient habe einfach Angst dass ich nicht mehr behandelt werde, oder die Auseinandersetzungen mit der Kasse eher meinen Zustand verschlechtern.
Als Gesunde/r hat man leicher reden - als kranker Mensch hat man eben nicht die Nerven sich ständig zu streiten. Warum gibt es denn nicht eine menschenwürdige Lösung ? Maulen auch hier nützt nichts. Deshalb bitte ich diejenigen die in er Lage sind, gegen diese Orwellsche Methode etwas zu bewirken. Oder wollen Sie nur hier im Forum schreiben ?Kommentar (1)
@Martin und @Heiko
Die GKV und die KBV haben sich doch Ende 2013 darauf geeinigt, dass die Versichertenkarten gemäß ihrer Gültigkeit weiterhin gültig sind; die Auffassung der Stiftung Warentest ist daher nicht zutreffend. Solange Sie einen gültigen Anspruchsnachweis gem. §13 Abs.1 und § 18 Abs. 8.1 (BMV-Ä) besitzen, haben Sie Anspruch auf Behandlung und der Arzt darf von Ihnen keine (!) Vergütung fordern. Spielen da KK und Arzt nicht mit, beschweren Sie sich beim Bundesversicherungsamt, Referat II 2, RD Dr.Schmitz, Friedrich-Ebert-Allee 38, 53113 Bonn, Tel.: 0228/619-0, Fax: 0228/619-1870, E-Mail:poststelle@bva.de, Tel. Dr. Schmitz: 0228/619-1800.Kommentare (28)
Ich verstehe Ihre Sorge als akut kranker Mensch sehr gut. Bei mir dauert der Streit mit der Krankenkasse um die eGK nun fast 2 Jahre, auch ich bin chronisch krank und brauche regelmäßige, meist monatliche Behandlungen. Doch gerade deshalb ist mir der Widerstand gegen diese unsägliche Datenkrake wichtig: Was habe ich davon, dass ich ärztlich ohne Probleme behandelt worden bin aber leider die angestrebten Jobs oder Versicherungen nicht mehr bekomme, weil meine Erkrankungen bekannt sind, ohne dass ich gefragt worden bin?
Und ich möchte auch nicht z.B. jedem Zahnarzt oder jeder Orthopädin sämtliche Vorerkrankungen mitteilen - von den (nicht dafür qualifizierten, nicht-ärztlichen MitarbeiterInnen meiner Krankenkasse und der Gematik ganz zu schweigen!)
Ich denke, auch Sie sorgen sich aus ähnlichen Gründen, daher haben Sie den Weg in dieses Forum gefunden. Sie fordern andere auf, dieses Problem zu lösen - an wen denken Sie denn da? Alle hier sind Teil der Lösung dieses Problems, in dem sie eben gegen die Desinformation angehen, sich verweigern, versuchen gerichtlich dagegen vorzugehen.
Daran scheitere ich z.B. die ganze Zeit, denn die KK (DAK) verweigert sich dem möglichen Verfahren - während sie mich gleichzeitig darauf hinweist, ich solle eben Verfassungsbeschwerde einlegen. Das würden wir in diesem Forum ja vielleicht alle gerne tun- geht aber erst wenn es einigen hier gelungen ist durch alle Instanzen zu klagen. Aber auch dann wird die Entscheidung ja nicht "rein" juristisch sein, sondern eben auch mit dem kleinen und großen Widerstand von uns allen gegen dieses Projekt zu tun haben. Dafür brauchen wir auch Sie, in welcher Form auch immer Sie sich daran beteiligen können... Ich wünsche Ihnen gute Besserung!Kommentare (2)
heute beim Arzt gewesen mit "alter" und noch gültiger Karte.
Jetzt wollen sie ein Schreiben von der KK haben, ansonsten bekomme ich die Rechnung!
Was tun? Weil jetzt zur KK hinfahren dann wieder zum Doc fahren, nervt auch mit der Zeit, nicht unbedingt die KKen, sondern mich!Kommentar (1)
07.01.2014 18:48
Was denn für ein Schreiben? Vielleicht meint Ihr Arzt einen "papiergebundenen Anspruchsnachweis" gem. § 19 Abs. 3 BMV-Ä? Dann soll er doch Ihre KK anrufen und sich den zufaxen lassen. Sie sollten sich nicht zum Spielball von gewissen Ärzten und Ihrer KK machen lassen, auch wenn es Kraft und Nerven kosten sollte. Weitere Infos siehe Kommentar #12.1 Wo vom 7.1.2014 22:12Uhr.Kommentare (28)
Gültigkeit der Krankenversichertenkarte
http://www.bptk.de/fileadmin/user_upload/News/BPtk/2013/20131216/20131216_KVBB_Gueltigkeit_der_Krankenversichertenkarte.pdf
Ausdrucken und deinem Arzt einen schönen Tag wünschen!
Desweiteren kann man z.B bei Techniker-Kasse im Online-Portal eine Versicherungsbestätigung direkt online austellen lassen und ausdrucken.Kommentar (1)
eGK_Pest
Leider ist die Versicherungsbestätigung über das Online Portal der TK nicht zwingend anerkannt beim Arzt. Er kann es auch ablehnen. Hatte gerade ein Gespräch mit einer Mitarbeiterin der TK. Man muss jedesmal wenn man zum Arzt will ein Formular telefonisch anfordern. Ja toll was für ein Gerenne. Sie hat auch gesagt ist eine Übergangsregelung. Jedes Mitglied welches die e-card nicht hat wird die Konsequenzen.
Tja: Der Mensch ist frei geboren doch überall liegt er in Ketten:Kommentar (1)
ivonne kremin
War heute bei 2 Ärzten. Bei einem wurde ich von der Helferin zurechtgewiesen und darauf aufmerksam gemacht, dass die e-Card nun Pflicht sei und nur noch ausnahmsweise und patientenfreundlich in diesem Quartal die alte Karte genommen wird - allerdings nur,wenn man innerhalb dieses Quartals dann die neue vorlegt. Beim anderen Arzt war alles wie gehabt.Da hat niemand von Pflicht gesprochen.Ich habe über viele Jahre beobachtet und dokumentiert, was tatsächlich bei den Behandlungen stattgefunden hatte (Gespräche, Anamnese,Therapien) und feststellen müssen, dass, wenn man Kritik übt,in den Patientendaten einfach alles umgeschrieben wird,sodaß eine Behandlung dann doch plausibel und richtig erscheint - auch wenn sie nachweislich falsch war.Auch mit dem neuen Patientenrechtegesetz muss man um Ausdrucke oder gar Vorlage von Originalen kämpfen. Die meisten Unterlagen bekommt man erst, wenn Ärzte wissen, ob und was man bemängelt - und die Patientendaten werden angepasst.Das ist so - und kein Märchen. Das Lichtbild ändert doch nix daran, dass nicht die Patienten hintergehen....und die Funktionen, die auf der e-Card sind, welche noch freigeschaltet werden, wenn erst alles im Lot ist, lassen Ärzten Freiheiten und Ausnutzen der Macht,die sie ohnehin schon über Patienten haben, dass ich mich wehren möchte. Meine Karte läuft noch bis 2017.Man hatte mir versichert, dass ich die so lange nutzen darf. Nun werde ich gezwungen,die neue zu beantragen und kann mich zukünftig nicht wehren, wenn ich z.B. bestimmte Krankenakten den einen oder anderen Arzt nicht einsehen lassen möchte. Das kann ich dann nicht mehr verhindern. Habe mich genau erkundigt. Der Unsinn mit den Passwörtern ist nur Augenwischerei. Und wenn ein Arzt was schreibt, was nicht stimmt oder Vorurteile schürt, ist man als Patient überhaupt nicht mehr geschützt. Was kann ich nur tun? Gibt es nicht Leute, die prozessieren?
Ich wäre dabei und kann auch wirklich mit Dokumenten aufwarten, die einen das Fürchten lehren. Hoffe, da ist jemand, der einen Rat weiß.Kommentar (1)
Die Versichertenkarten sind weiterhin gültig: http://www.kbv.de/44227.html Sie haben einen Rechtsanspruch auf Einsicht in Ihre Patientenakte/-daten, sowohl beim 1) Arzt als auch bei 2) Ihrer KK.
1) http://www.anwalt.de/rechtstipps/recht-auf-einsicht-in-krankenunterlagen_052625.html
2) http://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&Art=en&nr=12794Kommentare (28)
"Der Unsinn mit den Passwörtern ist nur Augenwischerei. Und wenn ein Arzt was schreibt, was nicht stimmt oder Vorurteile schürt, ist man als Patient überhaupt nicht mehr geschützt." -- Der Unsinn mit den Passwoertern kann auch anders betrachtet werden und waere dann keine Augenwischerei mehr: die Eingabe Ihres Passwortes/ Pin-Codes kann naemlich (gerichtsverwertbar!) als Ihr Einverstaendnis gewertet werden, dass dieser Datentransport in das zentral erfassende System durch Sie legitimiert und der Inhalt als von Ihnen geprueft gelten kann. Und dann sieht das Ganze schon wieder noch uebler aus. 'Wir schmieden die Ketten selbst, an die man uns fesselt."Kommentare (6)
Zu befürchten ist vor allem, dass bei fehender Einwilligung und Passwortverweigerung die Daten als Notfalldaten gespeichert werden. Damit sind sie sogar ohne PIN auslesbar.Kommentar (1)
keine eGK > kein Passwort (erforderlich) > keine Onlineabfrage der zentral gespeicherten (Gesundheits -) Daten ...Kommentare (28)
Mein Mann und ich haben uns erfolgreich geweigert und haben immer noch die alte Versichertenkarte. Auch wir wurden massiv unter Druck gesetzt, aber wir blieben standhaft.Bislang gab es keine Probleme bei den Ärzten. Keiner hat nach der neuen Karte gefragt. Mittlerweile hat unser Sachbearbeiter unserer Krankenkasse bestätigt, dass die alte noch nutzbar ist. Gar bis Ende 2014. Abwarten wie es weitergeht.Kommentar (1)
Meine Erfahrung in 2014 mit einer herkömmlichen Krankenversicherungskarte sind ok, auch bei Freunden scheint es da wenig Problem (nach etwas Diskussion) zu eben. Was mir allerdings nicht klar ist: Wie steht es um Besuche bei PsychotherapeutInnen? Eine Bekannte wurde gerade von ihrer therapeutischen Praxis angerufen und beschieden, wenn sie keine eGK beibringt sondern nur eine gültige alte Krankenversicherungskarte, müsse sie ab sofort privat bezahlen...!?!
Weiß jemand wie das mit der eGK im Falle eine Psychotherapie als Kassenleistung geregelt ist? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in dem Fall keine Alternative gibt?Kommentare (2)
Ihre Bekannte sollte sich mal von der betreffenden (ausgerechnet auch noch) psychotherapeutischen Praxis die Rechtsgrundlage für deren Aussage, ohne eGK müsse sie die Therapie privat bezahlen, schriftlich (!) geben (und ggfs. im BMV-Ä) zeigen lassen! Ist ja schon typisch und signifikant, dass diese Praxis sich nur telefonisch an Ihre Bekannte wendet und nicht schriftlich, weil sie ganz offensichtlich weiss, dass dieses Verhalten rechtswidrig ist. Die Praxis will ihr rechtswidriges Verhalten eben nicht auch noch dokumentieren.Kommentare (28)
ich gehe davon aus, dass die alte karte noch bis zum 4.quartal 2014 gültig sein wird. bis heute wird die neue karte beim einlesen aus kompatibilitätsgründen in das alte format umgewandelt. danach gilt die vorgabe der kv, dass die alte karte in der arztsoftware nicht mehr eingelesen werden kann.
d.h. nicht nur die kassen, sondern auch die kv sorgen dafür, dass die patienten die neue karte werden benützen müssen. denen sind die einwände der bürger vollkommen egal.Kommentare (5)
Dass nur noch die neuen eGKs eingelesen werden können, trifft meines Wissens nach nicht zu, denn sonstige Kostenträger wie die PKV (Private Krankenversicherung) und die Polizei stellen weiterhin KVKs ohne (!) Fotos aus. Damit die Praxen alle Karten einlesen können, wird die Verarbeitung der KVK-Daten auch künftig durch das PVS (Praxisverwaltungssystem) lt. Telematik unterstützt. Anderslautende Äußerungen und Vorhaltungen von Praxisangestellten resp. Ärzten wären somit nicht zutreffend.Kommentare (28)
Nun die PKV-Versicherten benötigen die neue Karte an sich gar nicht. Die Abrechnung eines Privatversicherten erfolgt über die Ausstellung einer Rechnung (er muss nicht einmal eine Versichertenkarte haben, oder gar nicht versichert sein). Der Arzt kann ihn auch ohne Karte behandeln (seine Entscheidung) - zB per Vorauszahlung bei neuen / unbekannten Patienten, oder ohne Karte bei bekannten Patienten.
Bei der Behandlung eines Privatpatienten zahlt der Patient die Behandlungskosten (nicht eine Krankenkasse). Wenn der Privatpatient irgendwo (privat) versichert ist, so kann er sich die Rechnung erstatten lassen (aber das betrifft nicht den Arzt).
Die PKV beteiligt sich nur, damit auch deren Versichertenkarte in den Arztpraxen einfach über das eGK-System in die Arztsoftware eingelesen werden kann (ansonsten müssten sie eigenes System unterhalten). Insofern wird die Lesbarkeit deren Karten genau so betroffen sein, wie diejenigen der Kassenpatienten.
Genauer: die PKV-Versicherten betrifft diese Angelegenheit nur am Rande, da sie ohnehin eine Rechnung bekommen und nicht über die KV abgerechnet werden. Somit ist die PKV leider für dieses Thema ein falsches Beispiel.
Anmerkung: Auch die Abrechnung der Berufsgenossenschaft erfolgt nicht über die KV sondern direkt über die BG. Somit dürfte auch für die BG Abrechnung eine neue Karte nicht unbedingt notwendig sein (wird aber verlangt).
So gesehen ist das Problem neben der Politik die KBV - auch wenn sie wie immer so tut, als ob sie eine Ärztevertretung ist.Kommentare (5)
Dass die PKV-Patienten die neue eGK eventuell (nicht) benötigen, ist diesseits auch gar nicht behauptet worden. In dem betreffenden Post geht resp. ging es nur um den Hinweis, dass das PVS (Praxisverwaltungssystem) softwaremäßig sowohl die eGKs (mit Foto) als auch möglich KVKs (ohne Foto) der PKV-Patienten einlesen können. Ob die PKV-Patienten überhaupt beim Arztbesuch ihre KVKs vorlegen müssen, ist für diesen betreffenden Hinweis völlig irrelevant. Und Wie das gesetzlich (!) im resp. nach dem 04/2014 gregelt wird, steht ohnehin noch in den Sternen. Darüber hinaus ist der bestehende Versicherungsschutz und der damit verbundene Anspruch auf ärztliche und stationäre Behandlung ohnehin nicht von der Existenz einer eGK oder KVK abhängig sondern ausschließlich von einer bestehenden Krankenversicherung aufgrund entsprechend bezahlter (Sozial-) beiträge. Die eGK bzw. die KVK ist dabei nur eine (!) Möglichkeit, diesen Versicherungsschutz gegenüber dem Arzt resp. dem Krankenhaus nachzuweisen.Kommentare (28)
Nun, die KBV hat schon vor Monaten an alle Arztsoftwarehersteller eine Information verschickt, dass ab dem 4. Quartal nur noch das Format der neuen eGK eingelesen werden soll und nicht mehr in das alte KVK Format umgewandelt werden soll (dh die alte KVK läuft aus, da sie durch die Software nicht mehr eingelesen werden soll). Dh alle Arztsoftwaresysteme in den Arztpraxen sollen bis dahin mit der aktualisierten Version ausgestattet sein. Punkt.
Was du aus der Info machst, bleibt dir überlassen. Und in einigen Wochen werden wir es ohnehin erleben.
Ich glaube auch nicht, dass es juristisch irgendwelche Relevanz gibt (so viele Juristen, so viele Meinungen). Auch wenn manche glauben, dass es juristisch nicht zulässig ist - wer soll es stoppen? Eine Klage wird so entschieden, die andere anders, in einer anderen Instanz erneut anders. Dann wird eine Kleinigkeit geändert und schon gilt es nicht für diese Änderung ... Genau genommen, ist die juristische Klärung (fast JEDES) Problems nur eine gute Einnahmequelle für die Juristen.
Gedolmetscht: "Sie haben gute Chancen" bedeutet übersetzt "Es wird teuer zur Freude der Juristen" mit dem Ergebnis: EGAL. Und wen kümmert's? Sollte es wirklich einige geben, so startet man weitere Desinformations- und Zermürbungstaktik, gegen die auf Dauer "Normalverdiener" keine Chance haben (oder sie ruinieren sich selbst). Das nennt sich dann Rechtsstaat, wo alle die gleichen Chancen haben (das ist eine Art Juristenwitz für Fondue-Abende).Kommentare (5)
Wenn man in der o.a. ersten beiden Sätzen allein 4x "soll" resp. "sollen" liest, wird sich eindeutig im Bereich der Spekulation bewegt. Man kann ja gerne mal wieder über ungelegte Eier gackern oder diese anmalen, sobald diese gelegt sind. Und Bangemachen gilt hier sowieso nicht ...Kommentare (28)
wat mut dat mut sollen sein.
hier ein auszug aus dem schreiben der kbv vom 15.05.2014:
"Ablösung der Krankenversichertenkarte durch die elektronische Gesundheitskarte"
Ab dem 1. Oktober 2014 ist dann verbindlich die Umstellung der Datenformate gemäß der technischen Anlage zu Anlage 4a (BMV-Ä) umzusetzen.
angst brauchst du keine haben, es wird nur die freiheit im "rechtstaat" scheibchenweise abgeschafft - und das gab es schon öfters. aber auch wenn du angst hättest, du wirst ignoriert. und wenn du zu viel der zeit deines lebens der bekämpfung des politiker - und behörden-schwachsinns widmest, so solltest du dir auch den fall mollath ansehen. zudem gibt es auch einen neuen katalog 2.0 der diagnosen für psychiatrie (kommt aus den usa). der autor, der an der version 1.0 gearbeitet hat, hat in einem interview gesagt, dass nach diesem katalog 2.0 100% der weltbevölkerung psychisch krank sind (er auch). dh die behörden sind für alle fälle vorbereitet (nur die "schnellüberweisung" ist noch nicht ganz durch).
frohes schaffen - ich habe das land bereits verlassen (aber schwachsinn gibt es überall - nur die "perfektion" der behörden ändert sich), aber auch da ist die eu schon dran es zu ändern, um einen einheitsschwachsinn vorzuschreiben.
live & let die ... Kommentare (5)
hier noch eine ergänzende mitteilung zu der egk von der kbv (die sich damit als vertreterin der ärzteinteressen ausgibt, obwohl sie massgeblich an der einführung der egk mitgewirkt hat): "Ab 1. Januar 2015 gilt ausschließlich die elektronische Gesundheitskarte (eGK). Gesetzlich krankenversicherte Patienten können dann nur noch mit der eGK den Arzt oder Psychotherapeuten aufsuchen. Auf diese Regelung haben sich KBV, KZBV und GKV-Spitzenverband geeinigt. Bei den Zahnärzten wird die Vereinbarung ebenfalls inhaltsgleich angepasst, sodass auch dort ab Januar 2015 die Krankenversichertenkarte nicht mehr akzeptiert wird.
KBV setzt in Verhandlungen Verlängerung für das vierte Quartal durch
Ursprünglich hatten die Kassen darauf bestanden, dass die Übergangsfrist für die alte Chipkarte bereits Ende September 2014 ende. Die KBV konnte in den Verhandlungen jedoch durchsetzen, dass die KVK noch ein Quartal länger verwendet werden kann. So haben Ärzte und Psychotherapeuten die Sicherheit, dass sie auch noch im vierten Quartal 2014 über die alte Karte abrechnen können.
Bei Versicherten ohne eGK: Privatvergütung
Ab 1. Januar 2015 wird die alte Krankenversichertenkarte für GKV-Kostenträger nicht mehr von der Praxisverwaltungssoftware akzeptiert und kann dann somit nicht mehr eingelesen werden. Die KVK ist dann nur noch für Versicherte sogenannter sonstiger Kostenträger (z.B. Heilfürsorge) sowie im Rahmen der Privatversicherung zulässig.
Bei Versicherten, die ab dem 1. Januar keine eGK vorlegen, darf nach Ablauf von zehn Tagen eine Privatvergütung verlangt werden (Ausnahme: Notfallbehandlung), die jedoch zurückzuzahlen ist, wenn ein gültiger Berechtigungsnachweis bis spätestens zum Quartalsende nachgereicht wird."
- original siehe unter
http://www.kvbawue.de/index.php?id=850&id_detail=5163Kommentare (5)
Und wie soll es jetzt weitergehen? Laßt Ihr Euch das etwa alle gefallen? Wo sind Anwälte für Patientenrecht, die hier einschreiten???
Folgende Straftatbestände sind auf jeden Fall erfüllt, wenn ab 1.1.2015 "Privatzahlungen" verlangt werden:
Nötigung, Erpressung und Betrug.
Denn wer gesetzlich versichert ist, ist zwangsversichert. Er muß die monatlichen Krankenk.beiträge selbst zahlen und auch bei gültiger alter Vers.karte zusätzlich privat alles bezahlen und bleibt auf den Kosten sitzen.
Da der Beweis erbracht ist, daß das ganze e-card-Projekt kriminell und höchst unsicher ist in Bezug auf den kompletten Datenschutz, FRAGE AN ALLE: WAS MACHEN WIR JETZT?Kommentar (1)
Sehr geehrte Petra, Sie haben doch alles schon einmal richtig erkannt und hier niedergeschrieben. Der Tatbestand der Noetigung ist laengst eingetreten mit der "phantasievollen" Abpressung eines Lichtbildes als "freiwillige" Zustimmung zur Ausstellung eines neuen Ausweises eines ausser Frage stehenden Krankenversicherungsverhaeltnisses (Krankenversicherungspflicht - Abfuehrung der Versicherungspraemien durch den AG). -- Bewahren Sie - stellvertrend fuer Alle hier gemeint - jetzt einfach Ruhe und Gelassenheit; will heissen: lassen Sie sich nicht in die Panik treiben, wie die jetzt kolportierten "Informationen" intendiert sind. Panik verhindert einen Blick auf das Allgemeine und fokussiert zu sehr auf das eine Problem "Wie kann ich kuenftig weiterhin kassenaerztlich versorgt werden ohne selbst Summen Geldes in die Hand nehmen zu muessen, ueber die ich nicht oder nur schwer verfuege?" -- Die Kassen und der legislative Hintergrund sieht das Problem vieler Einzelklagen zu eben dieser von Ihnen genannter Punkte auf sich zukommen. Daher der noch einmal deutlich erhoehte Druck auf dem Kessel. Fakt ist: Sie zahlen Ihren Versicherungsbeitrag (durch Gehaltsabzug), Fakt ist: die Krankenversicherungspflicht spielt in beide Richtungen, will heissen: Sie koennen auch nicht aus der Krankenversicherung hinausgeworfen werden (SGB V). Klagen Sie also. Persoenlich, und wenn Sie tatsaechlich davon betroffen sind (vorher ist es sinnlos!). Es ist in diesem Fall nicht moeglich eine grosse Sammelklage einzureichen, da stets Einzelfaelle - naemlich der Ihre - zum Vertragsrecht (ich meine BGB) verhandelt werden. Sie werden keine Probleme haben dem Gericht glaubhaft zu machen, dass Sie Ihrer Pflicht (der Praemienzahlung) stets nachkamen, nachkommen und nachkommen werden, da die Zahlung unmittelbar von Ihrem Einkommen einbehalten und direkt vom AG an die fuer Sie zustaendige Krankenversicherung (bei der Sie irgenwann einmal einen Vertrag unterschrieben haben muessen - zumindest war dies bei mir so) gezahlt wird. Die Leistung Ihrer Krankenversicherung ist dann - im Rahmen des ehedem schon extrem zurueckgeschraubten Leistungskatalogs - die Heilkosten und Kosten fuer Pflege und Heilhilfsmittel zu uebernehmen. Dies ist es was in der bilateralen Vereinbarung eines jeden Geschaeftsverhaeltnisses zwischen Ihnen als versicherter Person und der Krankenversicherung Bestand hat. -- Interessieren Sie sich nicht dafuer was Andere nun tun... Es hat auf Ihren speziellen Fall keinerlei Einfluss (juristisch) und wuerde lediglich wirksamen Einfluss in der Psychologie entfalten, indem Sie dann unter Umstaenden doch 'klein bei geben' und 'die Karte' akzeptieren. -- "Das Geheimnis jeder Macht besteht darin zu wissen, dass andere noch feiger sind als wir." [Ludwig Boerne, 1786 - 1837]Kommentare (6)
07.09.2014 16:11
und: ich hatte es selbst noch nicht in Erwaegung gezogen, aber eigentlich duerften Sie auch - in Ihrem speziellen Fall und lediglich zur juristischen Konsulation zu Vertrag und Vertragserfuellung - Auskunft zum zivilrechtlichen Sachverhalt von einer Verbraucherberatung erwarten duerfen.Kommentare (6)
07.09.2014 16:37
upps: ich hoere Mady Riehl schon sagen: "Ein 'duerfen' ist doppelt, daher muessen wir einen Punkt wieder abziehen...Kommentare (6)
Wie in der taz zu lesen war, geht auch weiterhin der "anderweitige Nachweis eines Leistungsanspruchs", sprich: papiergebundener Versicherungsnachweis.
Das ist doch jetzt die gleiche Verarsche wie im letzten Jahr. Man will uns wieder einmal zwingen.
Bloß nicht nachgeben! Nicht in Panik verfallen!
Spätestens zum Jahresanfang kommen die ersten - vorläufigen - Urteile.
Leider scheinen die Seitenbetreiber ihr Baby nur noch halbherzig zu pflegen. Meine Anfrage an Frau Thiess vom 31.08.2014 ist bis heute unbeantwortet.
Die Anzahl derer, die die Petition unterschrieben haben, steht seit fast Jahresbeginn auf denselben Stand.
http://www.taz.de/!144227/Kommentare (4)
Frau Thiess ist unter " selbsthilfe-fibro-hh@gmx.de " erreichbar, möglicherweise funktioniert die Weiterleitung von
" shg-fibro@gmx.de " auf " selbsthilfe-fibro-hh@gmx.de " nicht ...
online Unterschriften müssen zusätzlich über eine Bestätigungsmail verifiziert werden, augenscheinlich werden diese Mails nicht in jedem Fall verschickt bzw. kommen nicht beim Empfänger an, somit zählen diese Unterschriften offiziell nichtKommentare (2)
09.09.2014 16:32
Also ich bin bei der SECURVITA versichert und hatte bisher keine Probleme. Meine Karte war zwar nur bis zum 31.12.3013 gültig aber mir wurde Anfang des Jahres einfach so eine "Versicherungsbescheinigung" per Post zugeschickt, welche auch nur für das erste Quartal gültig war, aber heute habe ich einmal bei der Hotline angerufen und nachgefragt wie es aktuell aussieht und ob ich so einen "Wisch" mal wieder bekommen könnte, auch wenn es zwar nicht mein Ziel ist zum Arzt zu müssen, aber man weiß ja nie.
Das Gespräch war ganz locker und auch kein großes Thema, denn man schickt mir jetzt wieder so né "Bestätigung" mit Gültigkeit bis Ende des Jahres zu - und fertig wars.
Die "Dame" sagte zwar noch, daß es da noch mehr Menschen gäbe, die wie ich keine eGK hätten - und daß das auch nicht nur ein paar Handvoll seien, aber genaue Zahlen darüber hat Sie nicht.
Online wie bei anderen Versicherungen gäbe es bisher bei der SECURVITA die Möglichkeit noch nicht, aber ich sollte mal einfach abwarten, was sich bis Ende des Jahres noch so tut und mich gerne Anfang nächsten Jahres wieder melden.
Tja, dann bin ich mal gespannt wie es weitergehen wird.
Liebe Grüße und alles Gute Kommentare (5)
Genaue Zahlen hat man nicht - der ist echt gut :-)Kommentare (4)
nicht "man", sondern die Frau von der Hotline, mit der ich gesprochen habe kennt die nicht.Kommentare (5)
Liebe Unschlüssige und liebe Angsthasen (nicht böse gemeint).
Seid nicht so ängstlicht. Es kann uns nichts passieren. Per Gesetz sind wir verpflichtet krankenversichert zu sein. Per Gesetz sind wir nicht verpflichtet, ein Foto einzureichen. Punkt.
Geschmunzelt habe ich über Wolfgang Rudolph von cczwei.de.
Er schluckt auch nicht einfach alles runter, was er vorgesetzt bekommt. Besonders wenn man in der IT vom Fach ist. Hört euch doch einfach mal die Folge 425 vom 16.06.2014 an. Audiocast siehe hier:
Etwa nach 10 Minuten kommt er auf das Thema eGK. Fröhliches Zuhören wünsche ich uns allenKommentar (1)
ich verfolge diese seite nun schon einige zeit und konnte mich bisher (seit nunmehr schon 2 jahren) erfolgreich gegen die e-card meiner KK (barmer) erwehren, indem ich (wie hier oft geraten wird) jedes quartal einen neuen behandlungsschein ausstellen liess. das klappte bisher auch gut, ohne debatten seitens der KK. leider scheinen die KKs jetzt aber umzuschwenken, und die letzten verbliebenen verweigerer auf andere weise zu noetigen sich der e-card zu beugen: mein hausarzt bzw. die sprechstundenhilfe eroeffnete mir, die KKs haetten die aerzte angewiesen die behandlungsscheine nicht mehr anzuerkennen. insofern muessten sie mir beim naechsten mal eine privatrechnung ausschreiben - oder ich solle mir die e-card zulegen! - und hier spricht zeus: was mach ich nun? ich kann und vor allem will ich mir keine privatrechnung leisten! wozu zahle ich denn zwangsbeitraege? gibt es abhilfe, oder hat jemand schon entsprechende erfahrungen gemacht?Kommentar (1)
09.09.2014 20:17
Vielen Dank für Deinen Beitrag sowie den Link.
Exakt beginnt das Thema eGK bei Min. 15:27 sek. für alle diejenigen, die auch "reinhören" wollenKommentare (5)
09.09.2014 20:26
Meine Karte ist noch bis Ende Septemer gültig. Ich habe bisher kein Foto eingeschickt, aber auch keinen Widerspruch eingelegt oder mit sonstigen Briefen auf Aufforderungspost der TK reagiert. Ich weiß im Moment noch nicht, was zu tun ist ...
Ich denke auch schon darüber nach, dass es als Alternative ODER ZUSÄTZLICH zur gesetzlichen Krankenversicherung Artabana gibt, artabana.de
und will mich genauer darüber informieren
Ich möchte jetzt noch nicht aufgeben und ein Foto einschicken ... und auch noch nicht die Krankenkasse wechseln oder ganz austreten
Für Selbständige besteht meines Wissens keine Versicherungspflicht
Was haltet Ihr von Artabana ? Hat jemand von Euch Erfahrungen damit ?
Mit freundlichen Grüßen Kommentare (3)
Artabana war mir bis jetzt völlig unbekannt.
Eigentlich ist hier auf der Seite bereits alles zu finden, was Sie tun können/sollten.
Versicherungsbescheinigungen lassen sich meist von der Homepage der Versicherer registriert ist. Ansonsten die Bescheinigung schriftlich anfordern.
Und wenn sich die Kasse querstellt - immer nach der gesetzlichen Grundlage fragen!!! Möglichst schriftlich.
Hart bleiben! Bloß nicht einknicken!!Kommentare (4)
Meine KVK ist bereits im Juli 2014 abgelaufen und ich praktiziere seit neuestem das Ersatzverfahren. (Aus der Arztpraxis Hotline der TK anrufen, für einen Tag gültige Bescheinigung an Arztpraxis faxen lassen.)
Mich macht die offen zur Schau getragene Kooperationsbereitschaft der TK in diesem Zusammenhang einfach misstrauisch.
Mit der Bitte um rege Meinungsäußerung! Kommentare (4)
18.09.2014 02:49
Also bei uns in der Umgebung sind leider alle Ärzte pro eGK.
Will man als gesetzlich Versicherter das Ersatzverfahren in
Anspruch nehmen, wird in der Regel die Nase gerümpft, vermutl.
weil die Praxis abrechnungstechnisch mehr manuelle Arbeit hat.
Im Übrigen ist es nicht so einfach mit dem Ersatzverfahren, ein Mitarbeiter meiner Arztpraxis hat bei meiner BKK angerufen
und um eine schriftliche Versicherungsbestätigung gebeten, da
ich als Patient vor Ort wäre und meinen Status nicht nachweisen
Der Knaller war dann die Aussage meiner BKK, man könne mich
aktuell als Kunden nicht finden, man müsste den Sachverhalt genauer prüfen und würde ggf. eine Bescheinigung faxen.
Ich wurde nur behandelt, nachdem ich der Praxis bestätigt hatte,
dass ich die Behandlung privat bezahlen würde, sollte die KK nicht reagieren.
Zwei Tage nach meiner Behandlung wurde ich von meiner Praxis
informiert, dass die KK eine Bescheinigung über ein ganzes
Quartal gefaxt hat und ich nichts privat zahlen muss.
Meine KK hat mir zwischenzeitlich folgendes mitgeteilt: "man sei gemäß Beschluss des Sozialgerichts Berlin vom 7. November 2013 (S 81 KR 2176/13 ER)
nicht mehr verpflichtet entsprechende Bescheinigungen auszustellen..."Kommentare (2)
Meine KK hat mir zwischenzeitlich folgendes mitgeteilt: "man sei gemäß Beschluss des Sozialgerichts Berlin vom 7. November 2013 (S 81 KR 2176/13 ER) nicht mehr verpflichtet entsprechende Bescheinigungen auszustellen..."
Dann eben rein telefonisch.
Versuchen sie es doch gleich mit der einstweiligen Verfügung!!!
Lässt sich hier auch nachlesen.Kommentare (4)
Nach meinem Kenntnisstand ist das o.a. Urteil des Sozialgerichts Berlins noch gar nicht rechtskräftig und somit auch nicht rechtswirksam. Soll Ihre KK Ihnen doch mal im Bestreitensfall das AZ des angeblich rechtskräftigen Urteils nennen ...Kommentare (28)
Warum kein rechtskräftiges Urteil?
siehe: https://www.jurion.de/Urteile/SG-Berlin/2013-11-07/S-81-KR-2176_13-ER
SG Berlin, 07.11.2013 - S 81 KR 2176/13 ER
Gesetzlich Krankenversicherte können von ihrer Krankenkasse nicht die Ausstellung einer anderen Mitgliedsbescheinigung als der elektronischen Gesundheitskarte (im Folgenden eGK) verlangen. Sie können nicht von der Nutzung der eGK befreit werden. Eine derartige Befreiung ergibt sich weder aus einfachem Gesetz noch aus Verfassungsrecht.
Eine Befreiungsmöglichkeit sieht § 15 Abs. 2 SGB V nicht vor. Mit der Nutzungspflicht korrespondiert ein Verweigerungsrecht der Krankenkassen, den Versicherten einen anderen Berechtigungsnachweis auszustellen. Die in § 15 Abs. 2 SGB V statuierte Nutzungspflicht beschränkt zwar die allgemeine Handlungsfreiheit des Versicherten. Diese Beschränkung ist jedoch gerechtfertigt durch das Interesse der Solidargemeinschaft (§ 1 SGB V) an einer einheitlichen und effektiven Zusammenarbeit von Versichertem, Krankenkasse und Leistungserbringern und einer wirtschaftlichen Abrechnung der Behandlungskosten.
Ohne die Mitwirkung (z.B. durch Übersendung eines Lichtbildes) kann die Krankasse die eGK nicht erstellen. Die Anforderung dieser Daten zur Erstellung der eGK ist rechtmäßig, sie dient einem nachvollziehbaren Zweck und einem überwiegenden Interesse. Das Recht des Versicherten auf informationelle Selbstbestimmung ist dadurch nicht verletzt.
Die vom Gesetzgeber geforderte Eignung der eGK zur Aufnahme weiterer Angaben und Funktionalitäten steht der Nutzung nicht entgegen.
Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung wird zurückgewiesen. Die Beteiligten haben einander keine Kosten zu erstatten.
JURION Rechtsprechungs- und Gesetzesdatenbank
Demnach bedarf es jetzt halt Krankenkassen, die
von Ihrem Verweigerungsrecht, den Versicherten einen anderen Berechtigungsnachweis auszustellen, keinen Gebrauch machen. Wie z.B. aktuell noch die SECURVITA (siehe weiter oben)Kommentare (5)
Hallo, ich hatte an anderer Stelle dieses Urteil erwähnt und verlinkt (http://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/215-Werden-alle-bisherigen-Krankenversichertenkarten-KVK-ab-1.1.2014-schlagartig-ungueltig.html#c1782), samt der Info vom UPD, dass dieses noch nicht rechtskräftig sei. Wo das allerdings steht oder wie man es herausfinden kann, ist mir nicht bekannt (in meinem Link steht es jedenfalls auch nicht). Weiß da jemand näheres? --- Letztlich wird sich unsere Lage aber vermutlich sowieso Anfang 2015 ändern (http://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/215-Werden-alle-bisherigen-Krankenversichertenkarten-KVK-ab-1.1.2014-schlagartig-ungueltig.html#c1843). KatKommentar (1)
1) Die Krankenkassen (KKen) sind offenbar nicht verpflichtet eine Dauerbescheinigung über den Versicherungsanspruch auszustellen. Dies ergibt sich aus dem vielzitierten Urteil des Sozialgerichts Berlin vom 7.11.2013 (Aktenzeichen S 81 KR 2176/13 ER). Keine Ahnung, ob es rechtskräftig ist. Die KKen gehen wohl davon aus. +++
2) Wenn man sich die Mühe macht, das Urteil mal zu lesen, stellt man fest, dass die KKen aber sehr wohl dazu verpflichtet sind, in jedem konkreten Fall einer Behandlung (oder sonstigen Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen - nehme ich an) zumindest nachträglich eine Einzelfallbescheinigung über den Versicherungsanspruch auszustellen. Das ist zwar kein Teil der Gerichtsentscheidung, steht aber so im Urteil drin:
Auszug aus dem Urteil des Sozialgerichts Berlin vom 7.11.2013
(S 81 KR 2176/13 ER):
"[...] Die Antragsgegnerin [also die Krankenkasse, Anm. OS] ist lediglich im Falle der erfolgten ärztlichen Behandlung verpflichtet, nachträglich einen Versicherungsnachweis zur Verhinderung einer Privatabrechnung auszustellen. Nach § 7 der "Vereinbarung zum Inhalt und zur Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte" iVm. Ziffer 2.1 des Anhangs der Vereinbarung kann der Arzt eine Privatvergütung für die Behandlung vom Versicherten verlangen, wenn nicht nach Ablauf von 10 Tagen die eGK vorgelegt werden kann. Die Verpflichtung zur nachträglichen Bescheinigung bestreitet die Antragsgegnerin nicht. Eine erfolgte Behandlung wurde vom Antragsgegner [Das müsste wohl eigtl. Antragsteller heißen, anscheinend ein Fehler im Urteil, Anm. OS] weder vorgetragen noch glaubhaft gemacht. [...]"
Hier kann man das Urteil im Volltext lesen, was bei Juris oder Jurion ja nur gegen Geld geht:
https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=165171&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive= Falls dieser Link nicht funktioniert, dann gehe man auf die Startseite (https://sozialgerichtsbarkeit.de) Unterseite “Entscheidungen” und suche unter Angabe des Aktenzeichens (S 81 KR 2176/13 ER)
3) Damit wird auch klar, wieso z.B. die Techniker KK (TK) jetzt nur noch “Einzelfallbestätigung[en] über den Leistungsanspruch von [Name des Versicherten]” ausstellt. Diese sind nämlich nur für den Tag gültig, an dem man den Arzt aufsucht, werden aber von der TK auf Anfrage des/der Versicherten per Fax direkt an den Arzt verschickt. Die TK geht also wohl davon aus, dass sie sowieso verpflichtet ist eine Bescheinigung über den Versicherungsanspruch an diesem Tag auszustellen, wenn der Versicherte später am Tag darum bittet. Dann will sie sich wahrscheinlich nicht zieren, diese kulanterweise ein wenig früher auszustellen (vor der Behandlung), da sie die Ausstellung letzten Endes sowieso nicht verweigern kann.
4) Diese Lösung müsste eigentlich auch nach dem 1.1.2015 Bestand haben, wenn nur noch die eGK gilt. Denn auch im zukünftigen System muss es ja rein technisch gesehen immer die Möglichkeit geben, den Versicherungsanspruch irgendwie anders als mit der eGK nachzuweisen, z.B. mit einem papiergebundenen Anspruchsnachweis oder irgenwas ähnlichem. Wobei rein technisch heißt, dass man die physische Vorlage der eGK durch ein entsprechendes Häkchen in der Abrechnungssoftware ersetzen kann, welches dann soviel bedeutet wie “Leistungsanspruch nachgewiesen”. D.h. man kann sich prinzipiell auch zukünftig immer eine Tagesbescheinigung ausstellen lassen. Das können die Versicherungen ja nicht verweigern und haben sie bisher ja auch nicht angekündigt (siehe o.g. Urteil).
5) Ob das allerdings im Kampf gegen die zentrale Datenspeicherung aller Gesundheitsdaten überhaupt etwas nützt ist mir im Moment unklar. Denn schon auf der allerersten Tagesbescheinigung, die ich von der TK erhalten habe, steht jetzt diese neue Versicherten-Nummer (die mit dem Buchstaben davor, die es vorher wohl nicht gab). D.h. (Achtung: Spekulation!) wenn ich zukünftig meine Ersatzbescheinigung vorlege, setzen die in der Arztpraxis einfach das Häkchen zum Übergehen der eGK und bearbeiten meine Daten einfach so, als ob ich eine physische Karte vorgelegt hätte. Die Hotline-Mitarbeiterin von der TK hat zwar letztens behauptet, meine Daten könnten nur erfasst werden, wenn ich eine PIN eingebe, aber ich glaube, das ist Augenwischerei: Vermutlich hat sie das nur mit den Daten verwechselt, die direkt auf der eGK selbt gespeichert werden sollen, oder? Bringt die Verweigerung der eGK also möglicherweis gar nichts? +++ PS: Habe gerade gesehen, dass sich Jan Duo weiter unten in Posting #25.2 genau mit dem letzten Punkt (5) beschäftigt.Kommentare (4)
#25.1.1.1.1.1.1
Hallo "OS", danke für Deinen Link zum entsprechenden "Vollurteilstext", den ich vorgestern auf die Schnelle nicht gefunden hatte, sonst hätte ich den vorab auch gelesen.
Unter "I" (der vorletzte Satz) steht auch: "Sie [die Antragsgegnerin = also die Krankenkasse, Anm. von mir] erklärt sich bereit, dem Antragsteller im Falle eines Arztbesuches nachträglich eine formlose Versicherungsbescheinigung auszustellen, sieht jedoch keine Grundlage für eine Vorabbescheinigung. Ergo: Es gibt also in jedem Fall eine Versicherungsbescheinigung, halt "nur" nicht zwingend "blanko" im Vorhinein. Zu Deinem "Punkt 5", dem Thema "zentrale Datenspeicherung aller Gesundheitsdaten" denke ich folgendes. Die Datenspeicherung an sich läßt sich durch die Nichtexistenz einer EGK wohl nicht verhindern, aber sehr wohl die "Datenfreigabe" aller Daten nach Abs. 3 (außer den Notfalldaten) wozu eine doppelte Autorisierung notwendig sein soll. Diese muss erfolgen durch den Versicherten (durch die PIN) und den Zugriffsberechtigten (also zum Beispiel Arzt) durch den elektronischen Heilberufsausweis. Demnach müßten also theoretisch die "sensiblen" Daten nach Abs. 3 vor einem Zugriff ohne "Datenfreigabe" durch den Versicherten selbst (mittels PIN) geschützt sein, wenn ich alles richtig verstanden habe. Außerdem fungiere ich als Nichtbesitzer einer EGK auch nicht als wandelnder Datenträger, der doch gar keine Kontrollmöglichkeit darüber hat, was sich nun wirklich alles schon auf meiner EGK befindet oder nicht. So schütze ich mich wenigstens davor nicht unfreiwillig (einfach so aus Unkenntnis über die auf dem Chip gespeicherten Daten) selbst mehr Daten "freizugeben", als eigentlich notwendig. Die Datenspeicherung selbst läßt sich aber wohl durch die Verweigerung einer EGK nicht verhindern. Dies sehe ich auch so, auch wenn es mir anders lieber wäre.Kommentare (5)
#25.1.1.1.1.1.1.1
21.09.2014 07:58
Leider ist die Situation für die Datenproduktion noch etwas anders als von Ihnen vermutet. Selbst ohne eGK entstehen personenbezogene Daten in den Primärsystemen, also z.B. in Krankenhäusern und Apotheken z.B. dann mit ihrer Ersatzbescheinigung, bzw. über ihre Versichertennummer. Die egK erfordert auf Seiten der Gematik-Rechenzentren einen bereits angelegten Datensatz von Ihnen in den Datenbanken. Da es ja Pflichtdaten gibt, die Sie nicht beeinflussen können, die z.B. schon jetzt bei den Krankenkassen in deren IT-Systemen gespeichert sein müssen, ist meine Befürchtung dass der Anschluss der Krankenkassen-IT an die Gematik dann automatisch zu einer Befüllung ihrer Datensätze
im gematischen System führen. Damit wird sehr geschickt das System eingeführt ohne dass die eGK zwingend erforderlich ist. Ich untersuche dass derzeit genauer, empfehle aber schon jetzt dazu überzugehen nicht nur die eGK abzulehnen sondern in deutlicher Form die Speicherung personenbezogener Daten in der telematischen Infrastruktur! siehe http://www.ocmts.de/egk/xmlcontainer/index.htmlKommentar (1)
#25.1.1.1.1.1.1.1.1
@OS, Dirk Schwanebeck und andere
Genau diese Fragen ("Sind wir nicht auch ohne eCard schon im Telematik-System?" und "Die Klage mit d. Ziel, Versicherungsnachweise ohne eCard zu bekommen ist gescheitert - Was nun?") habe ich auch schon gestellt und noch nirgends eine Anwort gefunden. Wenn die Gerichte einstweilige Verfügungen eben mit den o.g. Begründungen ablehnen, dann haben wir doch auf der Basis keine Chance, oder weshalb wird das immer anders dargestellt? Auch die "Datenschützer RM" schreiben, es komme nur auf die Beiträge an, laut dieses Urteils aber nicht! Und selbst wenn man dann eine Papierbescheinigung hat, muß sie ab 2015 nur im Notfall akzeptiert werden, wie Frau Lüder richtig schreibt. Das setzt voraus, daß meine ÄrztInnen auch dazu bereit sind, mitzumachen. Es sieht für mich aber nicht danach aus, ich müßte mich also ans Telephon klemmen, um herauszufinden, welche ÄrztInnen mich unterstützen würden. Und das müßten die Sprechstundenhilfen auch tun! Frau Lüder schreibt auch, man müßte vielleicht die KK wechseln. Sollen wir also alle KK abtelephonieren und fragen, wer bereit ist, uns aufzunehmen, auch wenn wir die eCard verweigern? Welche KK wird das machen wollen und sich auch trauen, das so zu äußern?
Ich hoffe auf keine Lockerung der Versicherungspflicht, weil ich voller Überzeugung Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse bin. Dieses Jahr werde ich also noch mit den Versicherungsnachweisen arbeiten, die ich für jeden einzelnen Arztbesuch besorgen muß (was einen Besuch bei der nächsten KK-Zweigstelle bedeutet). Ich würde zumindest die erste Stufe (da noch kostenlos) des Klageverfahrens mitmachen, wenn ich denn wüßte, daß und WIE es Aussicht auf Erfolg hat. Es soll irgendwo einen Newsletter für KlägerInnen geben, ich habe aber die Adresse nicht mehr finden können. Vielleicht weiß sie jemand?
Wenn wir allerdings ohnehin schon alle in der Telematikstruktur erfasst sind, dann kann ich mir den Aufriß sparen und die Karte unter Protest akzeptieren - und anschließend dagegen vorgehen. Gibt es wirklich niemanden, der das weiß?Kommentar (1)
Hallo Jan Duo (und all die anderen),
ich glaube schon, dass man aus dem vielzitierten Gerichtsurteil herauslesen kann, dass man einen Anspruch auf eine Bescheinigung hat. Siehe dazu mein Posting #25.1.1.1.1.1.1 weiter oben, Punkt 2). Es kommt eben wirklich nur auf die Beiträge an! +++ Und akzeptieren müssen die Ärzte diese Bescheinigung schon, würde ich sagen. Siehe dazu Punkt 3) meines obigen Postings! Denn rein formal können die Ärzte ja gerne eine Privatrechnung ausstellen. Solange ich nämlich bereits am Tag der Behandlung die Bescheinigung der KK "nachträglich" vorlege, können sie sich die Mühe auch gleich sparen, denn dann sind sie ja verpflichtet, die Privat-Rechnung wieder einzustampfen! Also ist man nicht auf den guten Willen der Ärzte/Praxismitarbeiter angewiesen! +++ Und dass das Verfahren "nur im Notfall" angewandt werden kann, glaube ich auch nicht. Im Gegenteil! Siehe dazu Punkt 4) meines obigen Postings! Ich interpretiere die Lage so, dass man auch nach dem 1.1.2015 dieses Ersatzverfahren regelmäßig anwenden kann. Schließlich ist man ja (zwangs-) versichert. Die Sachleistung kann einem eigentlich nicht verweigert werden. (Geld für eine Privatrechnung gibts natürlich nicht!) +++ Und das führt nun endlich zu Punkt 5) meines obigen Postings und zu deinem/Ihrem grundsätzlichen Einwand, der ja z.B. ähnlich auch von Sonja, Posting #26 erhoben wurde: "Wenn wir allerdings ohnehin schon alle in der Telematikstruktur erfasst sind, dann kann ich mir den Aufriß sparen und die Karte unter Protest akzeptieren - und anschließend dagegen vorgehen." Tja, da stimme ich allerdings absolut zu!! Das ist exakt der Punkt, um den es geht. Vielleicht müsste man die Plastikkarte ja akzeptieren und direkt gegen die zentrale Datenspeicherung klagen!? Allerdings habe ich nicht die Ressourcen und die Nerven, mich selbst durch mehrere Instanzen zu klagen. Da rächt es sich mal wieder, dass wir überhaupt ein geteiltes System der KV haben. Die Wohlhabenden sowie (fast) sämtliche Entscheidungsträger unserer Gesellschaft sind ja gar nicht von diesem System betroffen. Die sind ja zum größten Teil privat versichert! Wenn es die nämlich alle beträfe, wäre es soweit überhaupt nicht gekommen. Und die restliche Öffentlichkeit interessiert sich für dieses Thema anscheinend so gut wie überhaupt nicht!! Was also nun tun?Kommentare (4)
#25.2.2
Ich kann den Ärzten und Apothekern nur empfehlen, sich den § 203 StGB genau anzuschauen. Wenn uns Patienten nur dieser Weg bleibt, dann müssen wir ihn gehen. Ich habe damit kein Problem. Dank des Einsatzes der Betreiber dieser und ähnlicher Web-Seiten wissen wir, dass die Freie Ärzteschaft wegen der zentralen Speicherung von Patientenakten sehr besorgt ist. Es scheint mir aber viel zu viele Ärzte geben, denen das Thema vollkommen egal ist. Wenn Letztere sich weiterhin gegen ihre Patienten richten (s. Berichte bzgl. eGk), dann muss man sie notfalls strafrechtlich zur Verantwortung ziehen.Kommentar (1)
#25.2.2.1
ein netter Herr der Service-Hotline der TK erklärte mir heute, dass die neue Karte momentan noch unter dem alten System läuft, auch wenn sie eine leicht abgeänderte Nummer hat. Dass mir meine neue Karte erst zugeschickt wird, wenn ich das Foto eingereicht habe - klar. Dass ich bis dahin einzelne Arztbesuche tätigen kann - mit Einzelversicherungsnachweisen, ich sei ja versichert. Ich wollte wissen, wie es wäre, wenn ich stationär müsste ohne Karte. Das sei kein Problem, die Karte wird ja nur durchgezogen, damit meine Daten aufgerufen werden - abgerechnet wird ja nicht über die Karte, war die Antwort.
Viel schlauer macht mich das alles natürlich nicht, aber es scheint kein allzugroßes Problem zu sein, ohne Karte versichert zu sein. Für dieses Quartal brauche ich eine Überweisung, daher werde ich zum Allegemeinarzt gehen müssen und meine erste Erfahrung ohne Karte machen.
Viele Grüße S.Kommentare (3)
#25.2.3
Ob das System mittlerweile wie geschmiert läuft, darüber lässt sich sicherlich diskutieren … ich vermute mal, dass es noch jede Menge Probleme gibt … und auch in Zukunft geben wird - technische, Verwaltungsprobleme und andere … das Ganze zieht sich nun schon seit einer halben Ewigkeit in die Länge … Woraus schließen Sie, dass es inzwischen wie geschmiert läuft ? Wurde die Umstellung nicht bis auf Weiters auf Januar verschoben ?
Die Hotline-Angestellten scheinen mir bisher grundsätzlich einen freundlicheren Umgangston zu pflegen im Hinblick auf dieses Thema, als die Service-Mitarbeiter vor Ort. Allein aus der Freundlichkeit irgendwelche Schlüsse ziehen ? Allerdings sehe ich es ähnlich und denke, dass unsere Daten bei den Kassen ohnehin nicht sicher sind - egal mit welcher Karte - auch dann nicht, wenn man seiner Krankenkasse mitgeteilt hat, dass man mit der zentralen Großcomputer-Speicherung nicht einverstanden ist etc. „(…). Jede anderweitige Verwendung sehe ich als Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht an.“ , was ich bisher noch nicht getan habe als eher „passiv-Verweigerer“, … und auch dann nicht, wenn man kein Foto eingeschickt hat, Widerspruch eingelegt oder geklagt hat – wie auch bisher die Schweigepflicht unter Ärzten nicht immer streng eingehalten wird … OHNE ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Patienten oder die Schweigepflicht von Personalräten/ Amtsärzten umgangen wird … auf Druck des Vorgesetzten …
… den Widerstand finde ich trotzdem wichtig! Ich würde am liebsten aus der Krankenkasse austreten, suche nach Alternativen zu den gesetzlichen und hoffe auf eine Lockerung der VersicherungspflichtKommentare (3)
[ Ursprung ]#1: Werner am 01.01.2014 15:03
#1.1: Hanni am 06.01.2014 12:31
#2: Kay am 01.01.2014 15:26
#2.1: Wo am 03.01.2014 17:11
#2.2: Wo am 06.01.2014 13:41
#3: Bernd am 02.01.2014 10:26
#3.1: Wo am 03.01.2014 00:08
#3.2: M. leucht am 10.01.2014 11:12
#4: Kommentator am 02.01.2014 13:51
#5: dode am 02.01.2014 19:10
#5.1: Kommentator am 02.01.2014 23:41
#5.2: Wo am 03.01.2014 10:53
#5.2.1: dode am 03.01.2014 14:56
#5.2.1.1: Wo am 03.01.2014 16:25
#6: Klaus am 02.01.2014 22:09
#6.1: Wo am 03.01.2014 12:21
#6.1.1: Kommentator am 03.01.2014 15:31
#7: Isch am 03.01.2014 16:27
#7.1: Wo am 03.01.2014 16:47
#7.1.1: Isch am 06.01.2014 22:14
#8: alleskeinproblem am 03.01.2014 19:25
#8.1: Wo am 03.01.2014 19:47
#8.1.1: alleskeinproblem am 03.01.2014 22:19
#8.1.1.1: Wo am 03.01.2014 22:36
#8.1.1.2: holg am 03.01.2014 23:37
#8.1.1.2.1: Hanni am 06.01.2014 20:04
#8.1.1.2.1.1: Wo am 06.01.2014 21:41
#8.1.1.3: Kommentator am 05.01.2014 00:38
#8.1.1.3.1: Wo am 05.01.2014 07:43
#9: Hondaisti am 05.01.2014 12:54
#10: Hanni am 06.01.2014 11:29
#10.1: Wo am 06.01.2014 11:49
#10.1.1: Hanni am 06.01.2014 12:09
#10.1.1.1: Wo am 06.01.2014 19:57
#10.1.2: Isch am 06.01.2014 15:31
#10.1.2.1: Wo am 06.01.2014 16:18
#10.1.2.2: Wo am 06.01.2014 16:47
#10.2: holg am 08.01.2014 23:13
#11: Ulrike am 06.01.2014 13:07
#11.1: Wo am 06.01.2014 13:26
#11.1.1: Socke am 06.01.2014 23:26
#11.1.1.1: Wo am 07.01.2014 07:45
#11.1.1.1.1: Kommentator am 07.01.2014 13:04
#11.1.1.1.2: Socke am 07.01.2014 13:15
#11.1.1.1.2.1: Wo am 07.01.2014 14:19
#11.1.1.1.2.1.1: Socke am 07.01.2014 23:07
#11.1.1.1.2.1.2: Socke am 07.01.2014 23:59
#11.1.1.1.2.1.2.1: Wo am 14.01.2014 08:31
#12: Martin am 07.01.2014 15:21
#12.1: Wo am 07.01.2014 22:12
#12.2: bibi am 08.01.2014 14:11
#13: Heiko am 07.01.2014 18:48
#13.1: Wo am 07.01.2014 22:31
#13.2: eGK_Pest am 08.01.2014 13:52
#13.2.1: ivonne kremin am 10.01.2014 11:55
#14: Schmidt am 09.01.2014 23:41
#14.1: Wo am 11.01.2014 18:11
#14.2: holg am 26.01.2014 23:33
#14.2.1: Zehbär am 27.01.2014 18:09
#14.2.1.1: Wo am 27.01.2014 19:42
#15: Melli am 15.01.2014 07:56
#16: bibi am 26.01.2014 20:17
#16.1: Wo am 26.01.2014 20:51
#17: DIMIM am 04.02.2014 11:06
#17.1: Wo am 29.07.2014 07:37
#17.1.1: DIMIM am 30.07.2014 11:15
#17.1.1.1: Wo am 30.07.2014 17:32
#17.1.1.1.1: DIMIM am 30.07.2014 18:13
#18: Wo am 30.07.2014 20:09
#18.1: DIMIM am 31.07.2014 11:04
#18.1.1: DIMIM am 05.09.2014 19:12
#18.1.1.1: Petra am 07.09.2014 11:47
#18.1.1.1.1: holg am 07.09.2014 16:11
#18.1.1.1.2: holg am 07.09.2014 16:37
#18.1.1.1.2.1: holg am 07.09.2014 17:09
#19: DT am 07.09.2014 15:13
#19.1: IP am 09.09.2014 16:32
#20: Dirk Scharnbeck am 08.09.2014 17:08
#21: DT am 08.09.2014 19:06
#21.1: Dirk Scharnbeck am 08.09.2014 22:59
#22: Horst am 09.09.2014 12:05
#22.1: Michse am 09.09.2014 20:17
#22.2: Dirk Scharnbeck am 09.09.2014 20:26
#23: Sonja am 15.09.2014 10:58
#24: DT am 16.09.2014 16:37
#25: OS am 18.09.2014 02:49
#25.1: IP am 18.09.2014 10:47
#25.1.1: DT am 18.09.2014 16:52
#25.1.1.1: Wo am 18.09.2014 19:22
#25.1.1.1.1: Dirk Scharnbeck am 18.09.2014 21:29
#25.1.1.1.1.1: Kat am 19.09.2014 11:14
#25.1.1.1.1.1.1: OS am 21.09.2014 02:57
#25.1.1.1.1.1.1.1: Dirk Scharnbeck am 21.09.2014 07:58
#25.1.1.1.1.1.1.1.1: Rolf D. Lenkewitz am 17.10.2014 17:32
#25.2: Jan Duo am 19.09.2014 16:42
#25.2.1: OS am 21.09.2014 03:58
#25.2.2: OS am 21.09.2014 14:55
#25.2.2.1: Heidi am 29.10.2014 14:34
#25.2.3: Sonja am 17.10.2014 10:46
#26: Sonja am 18.09.2014 05:47
Während [...]Kommentare (28)
r zeitnahen schriftliche [...]Kommentare (28)
Rebecca zu e-GK Zwang ab 1.1.2015? Was tun für kritische Bürger?
Di, 14.06.2016 21:22
Ein Unding! Bitte registriere dich online bei der TK und dru
cke dir dort eine Ersatzbesche
inigung aus bzw. lass si [...]Kommentare ()