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Timestamp: 2016-10-25 08:27:12
Document Index: 295145601

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 91', 'Art. 17', 'Art. 8', 'Art. 5', 'Art. 8', 'Art. 5', 'Art. 9', 'Art. 17', 'Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 7', 'Art. 17', 'Art. 8', 'Art. 32', 'Art. 8', 'Art. 17', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 66', 'Art. 68']

9C_754/2014 � � Urteil vom 11. Juni 2015
�Pensionskasse��B.________,
A.________ arbeitete von 26. Juni 1991 bis zu einem Autounfall vom 25. Oktober 2001 vollschichtig als Montagearbeiterin bei der C.________ SA. Am 24. Oktober 2002 meldete sie sich unter Hinweis auf ein Schleudertrauma bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Gest�tzt auf ein von der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) veranlasstes polydisziplin�res Gutachten des Universit�tsspitals D.________ vom 20. September 2005 sprach die IV-Stelle Bern (nachfolgend: IV-Stelle) A.________ mit Verf�gung vom 27. Oktober 2006 eine halbe Invalidenrente mit Wirkung ab 1. Oktober 2002 zu (Invalidit�tsgrad von 54 %).
Im Rahmen einer Revision von Amtes wegen nahm die IV-Stelle weitere medizinische und erwerbliche Abkl�rungen vor, namentlich veranlasste sie Abkl�rungen im Haushalt (Berichte vom 3. Mai 2010 und 15. Mai 2012) und eine bidisziplin�re Untersuchung (Expertise der Dres. med. E.________, Fach�rztin f�r Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie FMH und F.________, Fach�rztin f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 30. M�rz 2011). In der Folge ging die IV-Stelle von einem Erwerbs- und Haushaltsanteil von je 50 % ab August 2008 aus und hob - nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens - mit Verf�gung vom 19. September 2012 die Invalidenrente per Ende Oktober 2012 auf (Invalidit�tsgrad von 11 %).
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern - nach Beiladung der Pensionskasse B.________ - mit substituierter Begr�ndung der Rentenrevision gem�ss den per 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmungen der �nderung vom 18. M�rz 2011 des IVG (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket [AS 2011 5659]; nachfolgend: SchlB IVG) ab (Dispositiv-Ziffer 1). Zudem �berwies es die Sache zur Pr�fung von Wiedereingliederungsmassnahmen gem�ss lit. a Abs. 2 und 3 SchlB IVG an die Verwaltung und ordnete die Weiterausrichtung der bisherigen Invalidenrente bis zum Zeitpunkt der Er�ffnung des Entscheids an (Dispositiv-Ziffer 2 mit Verweis auf die Erw�gungen).
Hiegegen erhebt die IV-Stelle Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, (Dispositiv-) Ziffer 2 des angefochtenen Entscheids sei dahin gehend abzu�ndern, dass die IV-Stelle nicht zu verpflichten sei, der Beschwerdegegnerin die bisherige Invalidenrente vom Zeitpunkt der Rentenaufhebung bis zur Er�ffnung des vorinstanzlichen Entscheids auszurichten.
W�hrend die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde schliesst, tragen die Pensionskasse B.________ und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) auf Gutheissung der Beschwerde an.
1.2.�In Dispositiv-Ziffer 2 (�berweisung der Sache an die IV-Stelle) hat das kantonale Gericht - durch den Verweis auf die Erw�gungen, welche damit Bestandteil des Dispositivs werden und zusammen mit diesem angefochten werden k�nnen (BGE 120 V 233 E. 1a S. 237; Urteil 9C_58/2012 vom 8. Juni 2012 E. 4.2, nicht publ. in: BGE 138 V 298) - angeordnet, die IV-Stelle habe die Anspruchsvoraussetzungen gem�ss lit. a Abs. 2 und 3 SchlB IVG unverz�glich zu pr�fen und die Invalidenrente f�r die Zeit zwischen der Rentenaufhebung und der Er�ffnung des Gerichtsentscheids weiter auszurichten. Bez�glich der einzig angefochtenen Anordnung zur r�ckwirkenden Rentenausrichtung kann offenbleiben, ob diese als integrales Element des R�ckweisungs- bzw. Zwischenentscheids oder aber als selbstst�ndig anfechtbarer Teilentscheid gem�ss Art. 91 lit. a BGG zu qualifizieren ist (vgl. Urteil 9C_301/2010 vom 21. Januar 2011 E. 1.2 mit Hinweisen). Auch bei Einordnung als Zwischenentscheid ist die IV-Stelle ungeachtet des Abkl�rungsergebnisses zur Rentenausrichtung verpflichtet, woraus ihr ein nicht wieder gutzumachender Nachteilerw�chst.
Das kantonale Gericht erwog, die Verwaltung habe mit Blick auf die Geburt des Sohnes der Beschwerdegegnerin (am 13. August 2008) einen Revisionsgrund in Form einer Status�nderung bejaht. Indes sei aufgrund der konkreten Umst�nde und der Aussagen der Versicherten �berwiegend wahrscheinlich, dass diese im Validit�tsfall zu 100 % arbeitst�tig geblieben w�re. Diesbez�glich sei kein Revisionsgrund gegeben. Ferner habe sich der Gesundheitszustand seit der Begutachtung im September 2005 nicht ver�ndert. Zwar attestierten die �rzte des Universit�tsspitals D.________ im Jahr 2005 eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit von 50 % in einer adaptierten T�tigkeit, wogegen die Dres. med. E.________ und F.________ von einer vollen Arbeitsf�higkeit ausgingen. Dabei handle es sich jedoch lediglich um eine - revisionsrechtlich unerhebliche - unterschiedliche Beurteilung eines weitestgehend unver�nderten medizinischen Sachverhalts. Daher sei die IV-Stelle nicht berechtigt gewesen, die Invalidenrente in Anwendung von Art. 17 Abs. 1 ATSG aufzuheben. Sodann bestehe f�r eine Rentenaufhebung unter dem Titel der Wiedererw�gung oder der prozessualen Revision kein Anlass. Jedoch seien die SchlB IVG anwendbar, weil die im Gutachten des Universit�tsspitals D.________ attestierte Einschr�nkung einzig auf einem unklaren Beschwerdebild (Schmerzsyndrom) beruhe und die Versicherte weder das 55. Altersjahr zur�ckgelegt noch die Rente mehr als 15 Jahre bezogen habe. In der Folge pr�fte das kantonale Gericht den Rentenanspruch frei und gelangte zum Schluss, in einer angepassten T�tigkeit bestehe eine 100%ige Arbeitsf�higkeit, womit ein rentenausschliessender Invalidit�tsgrad von 10 % resultiere.
Alsdann gelangte die Vorinstanz zum Schluss, der Umstand, dass die Rentenaufhebung ohne vorg�ngige Pr�fung von Wiedereingliederungsmassnahmen im Sinne von Art. 8a IVG mit gleichzeitiger Weiterausrichtung der bisherigen Rente erfolgt sei, f�hre dazu, dass der zweij�hrige Fristenlauf gem�ss Abs. 3 SchlB IVG erst ab dem Zeitpunkt der Er�ffnung des Entscheids beginnen k�nne. Dadurch werde sichergestellt, dass die Beschwerdegegnerin in den vollen Genuss der gesetzlich vorgeschriebenen Wiedereingliederungsmassnahmen unter paralleler Nachgew�hr der Rentenzahlung komme. Die Beschwerdegegnerin d�rfe durch das fehlerhafte Vorgehen der Verwaltung nicht schlechtergestellt werden, als wenn die Rentenaufhebung unter dem richtigen Titel erfolgt und unter Anbieten der Eingliederungsmassnahmen �bergangslos vollzogen worden w�re. In Anwendung der Grunds�tze des Vertrauensschutzes habe die Versicherte f�r die Zeit zwischen der im Ergebnis korrekt verf�gten Rentenaufhebung und der Er�ffnung des Entscheids Anspruch auf Weiterausrichtung der Invalidenrente.
3.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe Bundesrecht (Art. 5 Abs. 1 und Art. 8 Abs. 1 BV) verletzt bzw. die Grunds�tze des Vertrauensschutzes (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV) falsch angewendet, indem sie der Beschwerdegegnerin f�r den Zeitraum zwischen Verf�gung vom 19. September 2012 und Er�ffnung des angefochtenen Entscheids die bisherige Rente zugebilligt habe. Nicht bestritten werde, dass der zweij�hrige Fristenlauf gem�ss lit. a Abs. 3 SchlB IVG erst ab dem Zeitpunkt der Er�ffnung des Entscheids zu laufen beginne. Damit erleide die Beschwerdegegnerin auch keinen (finanziellen) Nachteil, weil die Rentenleistungen k�nftig f�r maximal zwei Jahre erbracht w�rden. Nicht einzusehen sei, weshalb die Beschwerdegegnerin gesch�digt sein soll, weil sie keine Rentenleistungen ab dem Verf�gungszeitpunkt erhalten habe. Eine Verletzung des Vertrauensschutzes liege nicht vor. Die Gew�hrung der Rente bis zur Entscheider�ffnung f�hre vielmehr dazu, dass - nebst der Weiterausrichtung der Rente w�hrend der Durchf�hrung von Wiedereingliederungsmassnahmen - Rentenleistungen von fast zwei Jahren zus�tzlich zu gew�hren w�ren, was zu einer finanziellen Besserstellung der Beschwerdegegnerin f�hre. Der Genuss von insgesamt fast vier Jahren Rentenleistungen verletze das Rechtsgleichheitsgebot, auch mangle es hierf�r an einer gesetzlichen Grundlage.
3.2.�Die Beschwerdegegnerin wendet ein, wenn die Beschwerdef�hrerin rechtzeitig Eingliederungsmassnahmen durchgef�hrt und sie erfolgreich eingegliedert h�tte, st�nde sie �berwiegend wahrscheinlich im Berufsleben und w�rde ein Erwerbseinkommen generieren. Aufgrund der Unt�tigkeit der Beschwerdef�hrerin sei dies nicht erfolgt, womit sie finanziell schlechtergestellt worden sei.
3.3.�Das BSV macht geltend, die Vorinstanz habe die Realisierbarkeit der angegebenen Betreuungsm�glichkeiten f�r den pflegeintensiven Sohn nicht �berpr�ft und die Aussage der Beschwerdegegnerin, f�r ihren Sohn "da sein" zu wollen, nicht gew�rdigt. Der vorinstanzliche Schluss auf eine 100%ige Arbeitst�tigkeit sei offensichtlich unhaltbar. Es sei unter den gegebenen Umst�nden von einer Pensumsreduktion auszugehen. Auch sei mit Blick auf die gestellten Diagnosen eine Ver�nderung des Gesundheitszustands zu bejahen. Damit sei eine Revision nach Art. 17 ATSG statthaft. Im Falle der Anwendung der SchlB IVG sei mit der Beschwerdef�hrerin eine Vertrauensgrundlage zu verneinen. Ferner habe die Vorinstanz weder Ausf�hrungen zu den getroffenen Dispositionen gemacht noch eine Interessenabw�gung vorgenommen. Eine Weiterausrichtung bzw. Nachzahlung der Rente f�hrte zu einer Besserstellung der Beschwerdegegnerin, welche im Lichte der Rechtsgleichheit h�chst bedenklich w�re.
Vorab ist zu pr�fen, ob - wie vom BSV geltend gemacht - die Rentenaufhebung gest�tzt auf Art. 17 Abs. 1 ATSG zul�ssig war, weil diesfalls von vornherein kein Raum f�r die vorliegend umstrittene Weiterausrichtung der bisherigen Invalidenrente bis zur Er�ffnung des angefochtenen Entscheids best�nde.
4.1.�Zur Festlegung des Status f�hrte das kantonale Gericht aus, die Beschwerdegegnerin habe bei der Haushaltabkl�rung von Anfang an kundgetan, sie w�rde im Gesundheitsfall auch nach der Geburt des Sohnes zu 100 % bei der C.________ SA arbeiten. Gem�ss ihren Angaben w�rde sie gleich wie ihre Schwester vorgehen, welche drei Kinder habe und bei der C.________ SA ebenfalls voll arbeitst�tig sei. So w�rde sie am Abend, w�hrend der Ehemann die Kinderbetreuung �bernehme, ausser Haus arbeiten und den Rest w�rde sie in Heimarbeit erledigen. Tags�ber k�nnte im Bedarfsfall ihre Mutter die Kinderbetreuung �bernehmen. Die Familie w�rde sich auf jeden Fall entsprechend organisieren. Die Vorinstanz zog weiter in Betracht, dass das skizzierte Arbeitsmodell gem�ss Schreiben der C.________ SA vom 25. August 2010 der Beschwerdegegnerin wohl bewilligt worden w�re. Sodann w�rdigte sie den Umstand, dass die Beschwerdegegnerin ihre Arbeit sehr gesch�tzt hatte und beruflich erfolgreich war, dass der Familienzusammenhalt gross sei und die Eltern und die beiden Schwestern in der N�he wohnten. Dass der Sohn der Beschwerdegegnerin behindert sei und andere M�tter in einer vergleichbaren Situation ihre Berufst�tigkeit m�glicherweise einschr�nkten, �ndere nichts an der Annahme der 100%igen Erwerbst�tigkeit.
Das BSV bringt nichts vor, was das vorinstanzliche Beweisergebnis, welches auf einer W�rdigung der konkreten Umst�nde (Erwerbsbiografie und Aussagen der Beschwerdegegnerin, Auskunft der ehemaligen Arbeitgeberin betreffend Arbeitsmodell, Wohnsituation und Zusammenhalt der Familie) beruht und als Tatfrage f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich ist (BGE 115 II 440 E. 5b S. 448; Urteil 9C_559/2009 vom 18. Dezember 2009 E. 3 mit Hinweisen, in: SVR 2010 IV Nr. 35 S. 111), als offensichtlich unrichtig oder sonst wie bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Insbesondere ist eine Beweisw�rdigung nicht bereits dann offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich (zum Begriff der Willk�r: BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f. mit Hinweisen), wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst dann, wenn der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht. Solches vermag das BSV nicht darzutun. Zwar ist der behinderte Sohn betreuungsintensiver als andere Kinder (namentlich m�ssen ihm f�nfmal t�glich Medikamente verabreicht werden), doch erscheint die Annahme, die Beschwerdegegnerin w�re - unter Mithilfe ihrer Mutter und der beiden Schwestern - in der Lage, tags�ber Heimarbeit im Umfang von 40 % zu verrichten, nicht offensichtlich unrichtig. Ferner erfolgte die vom BSV ins Feld gef�hrte Aussage, die Beschwerdegegnerin m�chte f�r ihren Sohn "da sein", gest�tzt auf die Frage nach ihren (aktuellen) Perspektiven, d.h. unter Ber�cksichtigung der gesundheitlichen Einschr�nkungen, welche nach verbindlicher Feststellung der Vorinstanz subjektiv als invalidisierend empfunden werden. F�r die hier massgebende Frage nach der Erwerbst�tigkeit im Gesundheitsfall ist diese Aussage folglich nicht massgebend, weshalb die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzte, indem sie darauf nicht n�her einging. Nicht willk�rlich sind auch die vorinstanzlichen Ausf�hrungen zur Nichtaussch�pfung der Restarbeitsf�higkeit, weshalb es bei der Statusfestlegung des kantonalen Gerichts sein Bewenden hat.
4.2.�Soweit das BSV der Ansicht ist, weil im bidisziplin�ren Gutachten vom 30. M�rz 2011 die Diagnosen Wirbels�ulenfehlform und -haltung sowie Fersenschmerzen nicht mehr aufgef�hrt w�rden, daf�r aber die Diagnosen Hepatopathie, Mamma-Hyperplasie, generalisiertes Schmerzsyndrom und generalisierte Dekonditionierung hinzugekommen seien, liege eine wesentliche �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen vor, geht es fehl. Zun�chst ist die Diagnose "chronische Schmerzst�rung mit somatischen und psychischen Faktoren F45.41" (Ziff. 5 zweites Lemma der interdisziplin�ren Beurteilung vom 30. M�rz 2011) keineswegs neu, sondern wurde bereits im Gutachten des Universit�tsspitals D.________ vom 20. September 2005 als "somatoforme Schmerzst�rung" aufgef�hrt (Hauptgutachten S. 8 Ziff. 6.1.1 ). Sodann wurde keiner der �brigen Diagnosen, welche im Gutachten vom 30. M�rz 2011 neu oder aber nicht mehr aufgef�hrt wurden, eine Auswirkung auf die Arbeits- oder Leistungsf�higkeit beigemessen. Im Gegenteil schlossen die Experten einen Einfluss der genannten Beschwerden auf die Arbeitsf�higkeit sogar explizit aus (rheumatologisches Teilgutachten vom 22. Februar 2006 S. 19 letzter Abs.; interdisziplin�re Beurteilung vom 30. M�rz 2011 S. 2 vierter Abs.). Indes stellt - wie das Bundesgericht mit BGE 141 V 9 unl�ngst bekr�ftigt hat - eine hinzugetretene oder weggefallene Diagnose nicht per se einen Revisionsgrund dar, sondern nur, wenn diese ver�nderten Umst�nde den Rentenanspruch ber�hren (E. 5.2; vgl. auch Urteil 9C_653/2014 vom 6. M�rz 2015 E. 3.2). Dies ist hier klar nicht der Fall, weshalb mit der Vorinstanz von einem im Wesentlichen unver�nderten medizinischen Sachverhalt auszugehen und ein Revisionsgrund zu verneinen ist.
4.3.�Zusammenfassend hat die Vorinstanz einen Revisionsgrund in medizinischer oder erwerblicher Hinsicht zu Recht verneint und die von der Verwaltung vorgenommene Rentenaufhebung unter dem Titel von Art. 17 Abs. 1 ATSG als unzul�ssig erachtet.
5.1.�Lit. a SchlB IVG beinhaltet die �berpr�fung der Renten, die bei pathogenetisch-�tiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden. Gem�ss Abs. 1 dieser Bestimmung werden Renten, die bei pathogenetisch-�tiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser �nderung �berpr�ft. Sind die Voraussetzungen nach Art. 7 ATSG nicht erf�llt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erf�llt sind.
Wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, so hat die Bez�gerin oder der Bez�ger Anspruch auf Massnahmen zur Wiedereingliederung nach Art. 8a IVG. Ein Anspruch auf eine �bergangsleistung nach Art. 32 Abs. 1 lit. c IVG entsteht dadurch nicht (Abs. 2). Werden Massnahmen zur Wiedereingliederung nach Art. 8a IVG durchgef�hrt, so wird die Rente bis zum Abschluss der Massnahmen weiter ausgerichtet, l�ngstens aber w�hrend zwei Jahren ab dem Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung (Abs. 3). Abs. 1 findet keine Anwendung auf Personen, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser �nderung das 55. Altersjahr zur�ckgelegt haben oder im Zeitpunkt, in dem die �berpr�fung eingeleitet wird, seit mehr als 15 Jahren eine Rente der Invalidenversicherung beziehen (Abs. 4).
5.2.�Die vom kantonalen Gericht mittels Motivsubstitution gesch�tzte Rentenaufhebung ist (zu Recht) unbestritten. Nicht bestritten ist ferner, dass die Frist gem�ss lit. a Abs. 3 SchlB IVG erst mit der Er�ffnung des angefochtenen Entscheids zu laufen beginnt bzw. begann. Es bleibt zu pr�fen, wie es sich mit der Weiterausrichtung der Rente im Zeitraum zwischen der - unter dem (unzutreffenden) Titel von Art. 17 Abs. 1 ATSG erfolgten - Rentenaufhebung und der Er�ffnung des angefochtenen Gerichtsentscheids verh�lt.
5.3.�Die von der Vorinstanz postulierte �bergangslose Weiterausrichtung der Invalidenrente (E. 2 Abs. 2 hievor) bedingt, dass ein Anspruch auf Massnahmen zur Wiedereingliederung nach lit. a Abs. 2 und 3 SchlB IVG nicht bereits ohne n�here Pr�fung ausser Betracht f�llt: Wie schon der Wortlaut von lit. a Abs. 3 SchlB IVG andeutet, welcher die Ausrichtung der Invalidenrente an die Durchf�hrung von Wiedereingliederungsmassnahmen kn�pft (vgl. dazu SILVIA BUCHER, Rentenaufhebung /-herabsetzung und Begleitmassnahmen nach der IV-Revision 6a, in: Psyche und Sozialversicherung, Gabriela Riemer-Kafka [Hrsg.], 2014, S. 112 Rz. 42), besteht gem�ss Botschaft zur �nderung des Bundesgesetzes �ber die Invalidenversicherung vom 24. Februar 2010 (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket; BBl 2010 1817 1911 zu Abs. 2) nicht in jedem Fall ein Anspruch auf Massnahmen zur Wiedereingliederung nach lit. a Abs. 2 SchlB IVG. Vielmehr setzt das Bestehen eines solchen voraus, dass die Massnahmen f�r eine Wiedereingliederung "sinnvoll und nutzbringend" sind (vgl. auch Rz. 1007.1 zweiter Abs. des Kreisschreibens des BSV �ber die Schlussbestimmungen der �nderung vom 18. M�rz 2011 des IVG [KSSB; in der seit 1. April 2014 geltenden Fassung]). In diesem Sinne hat das Bundesgericht erkannt, eine Rentenaufhebung ohne Durchf�hrung von Massnahmen zur Wiedereingliederung (Art. 8a IVG) nach lit. a Abs. 2 und 3 der SchlB IVG sei nicht zu beanstanden, wenn die IV-Stelle verf�gungsweise festgehalten habe, die Eingliederung w�re mangels Interesse der versicherten Person nicht erfolgversprechend (Urteil 9C_623/2014 vom 18. Februar 2015 E. 5.2; vgl. auch Urteil 8C_664/2013 vom 25. M�rz 2014: Abbruch der Massnahme zur Wiedereingliederung bei fehlender zeitlicher Verf�gbarkeit der versicherten Person).
Eine solche Konstellation liegt hier nicht vor. Weil die Verwaltung nicht von einem Anwendungsfall der SchlB IVG ausging, fand im Vorfeld zur Rentenaufhebung - entgegen Rz. 1004.2 KSSB, welche eine pers�nliche Unterredung mit der versicherten Person "in jedem Fall" vorschreibt - kein Gespr�ch statt, in welchem die subjektive Eingliederungsf�higkeit der Beschwerdegegnerin h�tte eruiert werden k�nnen (vgl. Rz. 1007.1 zweiter Abs. und Rz. 1010 erster Satz KSSB). Diese Unterlassung darf nicht zu Lasten der Beschwerdegegnerin ausgelegt werden, weshalb allein aus dem verbindlich festgestellten Umstand, dass die Beschwerdegegnerin sich f�r vollst�ndig arbeitsunf�hig hielt (E. 3.6.1 des angefochtenen Entscheids), nicht auf mangelnde subjektive Eingliederungsf�higkeit geschlossen werden kann. Desgleichen ist in concreto nicht von Belang, dass die Beschwerdegegnerin seit dem Zeitpunkt der Rentenzusprache medizinisch-theoretisch als 50 % arbeitsf�hig erachtet wurde. Zwar hat das Bundesgericht in (ordentlichen) Revisionsf�llen, selbst wenn die von der Rechtsprechung aufgestellten besonderen Voraussetzungen (Urteil 9C_363/2011 vom 31. Oktober 2011 E. 3.1 mit Hinweisen, publ. in: SVR 2012 IV Nr. 25 S. 104) gegeben waren, die Zumutbarkeit der Selbsteingliederung bei einer stets vorhandenen, aber nicht verwerteten Restarbeitsf�higkeit wiederholt bejaht (bspw. Urteile 9C_726/2011 vom 1. Februar 2012 E. 5.2; 9C_752/2013 vom 27. Juni 2014 E. 4.3). Doch wird mit Blick auf BGE 139 V 442 deutlich, dass sich die zu Art. 17 Abs. 1 ATSG ergangene Rechtsprechung auf F�lle gem�ss SchlB IVG nicht ohne Weiteres �bertragen l�sst. Namentlich hindert eine teilzeitliche Erwerbst�tigkeit (bzw. eine damit einhergehende teilweise verbliebene Integration im Arbeitsmarkt) die Anwendbarkeit von lit. a Abs. 4 SchlB IVG (sog. Ausschlussklausel) nicht. Das heisst der Invalidit�tsgrad, auf Grund dessen die Bez�ger eine Rente erhalten, stellt kein taugliches Kriterium f�r ein Abweichen vom klaren Wortlaut der SchlB IVG dar (E. 5.1 S. 450). Ebenso wenig wie eine Teilerwerbst�tigkeit der Anwendung von lit. a Abs. 4 SchlB IVG entgegensteht, hindert - mutatis mutandis - auch der Umstand der nicht ausgenutzten Restarbeitsf�higkeit die Beschwerdegegnerin nicht daran, in den Genuss der speziellen Integrationsmassnahmen (lit. a Abs. 2 und 3 SchlB IVG) zu gelangen. Zumindest l�sst sich solches der Gesetzesbestimmung nicht entnehmen (in diesem Sinne wohl auch: Silvia Bucher, a.a.O., S. 112 f. Rz. 43 i.f.).
5.4.�Wie sich aus den Materialien zur 6. IV-Revision ergibt, war sich der Gesetzgeber der grossen H�rte bewusst, welche sich auf Grund der - f�r einen bestimmten Kreis von Rentenbez�gerinnen und -bez�gern - eingef�hrten voraussetzungslosen Neupr�fung der Anspruchsberechtigung ergeben kann (Urteil 8C_773/2013 vom 6. M�rz 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, in: SVR 2014 IV Nr. 17 S. 65). Namentlich wurde im Rahmen der parlamentarischen Beratung zu bedenken gegeben, bei der betroffenen Personengruppe k�nnte es besonders schwierig sein, diese wieder einzugliedern (vgl. etwa Votum Fetz, AB 2010 S 644). Die Botschaft spricht sich hinsichtlich der Eingliederungsf�higkeit denn auch eher zur�ckhaltend aus. So wird bei den Betroffenen ein Eingliederungspotenzial (lediglich) vermutet (BBl 2010 1839 f. Ziff. 1.3.1 erstes Lemma). Eingedenk dieser besonderen Ausgangslage hat der Gesetzgeber verschiedene Abfederungsmechanismen eingebaut. Nebst der Ausschlussklausel f�r �ltere Personen oder Personen mit �ber 15-j�hriger Rentenbezugsdauer (lit. a Abs. 4 SchlB IVG) und der auf drei Jahre beschr�nkten Frist f�r die Renten�berpr�fung (lit. a Abs. 1 erster Satz SchlB IVG) sind - zur Vermeidung unbilliger H�rtef�lle - spezielle Integrationsmassnahmen vorgesehen: Versicherte Personen, deren Rente unter diesem Revisionstitel herabgesetzt bzw. aufgehoben wird, haben f�r maximal zwei Jahre Anspruch auf (rentenbegleitete) Massnahmen zur Wiedereingliederung (vgl. BGE 139 V 547 E. 9.3 S. 567; vgl. auch Rz. 1007 KSSB). W�hrend der Durchf�hrung dieser Massnahmen besteht zudem ein (akzessorischer) Anspruch auf die Weiterausrichtung der bisherigen Invalidenrente (vgl. Urteil 8C_664/2013 vom 25. M�rz 2014 E. 2). Den (eingliederungswilligen) Betroffenen (vgl. E. 5.3 hievor) wird nach erfolgter Rentenrevision somit gleichsam eine maximal zweij�hrige Anpassungsfrist zugestanden, w�hrend derer sie sich bef�higen k�nnen, ihr Leben durch den Einsatz ihrer Erwerbsf�higkeit und damit ohne Rente zu bestreiten (vgl. BGE 139 V 547 E. 9.3 S. 567 f.).
5.5.�Mit Blick auf das hievor Dargelegte ist es mit Sinn und Zweck der in lit. a Abs. 2 und 3 SchlB IVG vorgesehenen Anpassungsfrist nicht vereinbar, die Invalidenrente bereits vor deren Beginn einzustellen, um sie knapp zwei Jahre sp�ter f�r die Dauer der Massnahmen zur Wiedereingliederung wieder zu gew�hren. Mit anderen Worten haben die rentenbegleiteten Massnahmen zur Wiedereingliederung nach Art. 8a IVG grunds�tzlich�
nahtlos�an die Rentenaufhebung gem�ss lit. a Abs. 1 SchlB IVG anzukn�pfen (Rz. 1010 Satz 1 KSSB: "Wenn im Gespr�ch mit der versicherten Person ersichtlich wurde, dass diese im Anschluss an die Aufhebung / Herabsetzung der Rente an Massnahmen zur Wiedereingliederung teilnehmen will, so sollte das Verfahren der Rentenaufhebung / -herabsetzung so gestaltet werden, dass sich die Massnahmen und damit auch das Weiterlaufen der Rente�
nahtlos�an die Aufhebung / Herabsetzung der Rente anschliessen"; vgl. auch BBl 2010 1911 zu Abs. 2: "�
Gleichzeitig�mit einer allf�lligen Herabsetzung oder Aufhebung der Rente, soll der Wiedereinstieg ins Arbeitsleben f�r betroffene Personen erleichtert werden, indem sie einen Anspruch auf Wiedereingliederungsmassnahmen w�hrend h�chstens zwei aufeinanderfolgenden Jahren erhalten" [...]). Mithin ist die von der Verwaltung angeordnete Renteneinstellung per Ende Oktober 2012 - weil erst mit Wirkung ab (Mitte) September 2014 rentenbegleitete Massnahmen zur Wiedereingliederung gew�hrt wurden und f�r die Zeit dazwischen eine L�cke klafft - klar verfr�ht, was vor Bundesrecht nicht standh�lt. Die Vorinstanz hat zutreffend erkannt, die Beschwerdegegnerin sei so zu stellen, wie wenn die Rentenaufhebung unter Anbieten von Eingliederungsmassnahmen�
�bergangslos�vollzogen worden w�re. Dieses Vorgehen erschliesst sich direkt aus der (korrekten) Anwendung der SchlB IVG, weshalb sich Weiterungen zum Grundsatz des Vertrauensschutzes bzw. zur gesetzlichen Grundlage f�r die vorinstanzlich angeordnete Weiterausrichtung der Invalidenrente er�brigen. Unter diesen Umst�nden ist letztlich nicht entscheidend, ob - bedingt durch das fehlerhafte Vorgehen der Verwaltung - im vorliegenden Fall (allenfalls) eine finanzielle Besserstellung der Beschwerdegegnerin resultiert. Damit hat es bei der Weiterausrichtung der bisherigen Invalidenrente f�r die Zeit zwischen der Rentenaufhebung und der Er�ffnung des kantonalen Entscheids sein Bewenden.
5.6.�Nach dem Gesagten h�lt der angefochtene Entscheid in allen Teilen vor Bundesrecht stand. Die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.
Die unterliegende Beschwerdef�hrerin tr�gt die Verfahrenskosten (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Sie hat der Beschwerdegegnerin �berdies eine Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerdef�hrerin hat die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 500.- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Pensionskasse B.________, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.