Source: http://www.zaar.uni-muenchen.de/studium/schwerpunktbereich/pruefungen/index.html
Timestamp: 2017-12-17 15:51:54
Document Index: 276586492

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 40', '§ 40', '§ 41', '§ 41', '§ 41', '§ 40', '§ 9', '§ 47', '§ 53', '§ 10', '§ 1', '§ 51', '§ 37', '§ 1', '§ 42', '§ 46', '§ 46', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 10', '§ 1']

Prüfungen und Verfahren - ZAAR - Zentrum für Arbeitsbeziehungen und Arbeitsrecht - LMU München
Prüfungen und Verfahren
Das ZAAR übernimmt keine Gewähr für die Aktualität und die Richtigkeit der hier gemachten Angaben. Maßgeblich ist allein die Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuellen Fassung.
Die juristische Universitätsprüfung
Übergangsregelungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung (JAPO) n.F.
Voraussetzungen für die Zulassung zum Schwerpunktbereich (§ 37 PrüStuO)
Notenerrechnung
Anmeldung zum Schwerpunktbereichsstudium und der einzelnen Leistungsnachweise
Studienberatung des Universitätsprüfungsamtes
Die Juristische Universitätsprüfung besteht aus einer studienbegleitenden wissenschaftlichen Arbeit und einer studienabschließenden schriftlichen Aufsichtsarbeit.
Die studienbegleitende wissenschaftliche Arbeit gem. § 40 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 JAPO (pdf, 126 KB) wird im Rahmen eines Seminars vorgenommen (§ 40 Abs. 1 S. 1 PrüStuO) (pdf, 124 KB) und besteht aus einer schriftlichen wissenschaftlichen Arbeit und einer mündlichen Seminarleistung:
Die schriftliche Seminararbeit ist in einem Zeitraum von sechs Wochen zu verfassen und darf einen Umfang von 55.000 Zeichen nicht überschreiten und soll in der Regel 27.500 Zeichen nicht unterschreiten; in Ausnahmefällen kann die Zeichenzahl in Absprache mit dem Veranstaltungsleiter erhöht werden (§ 41 Abs. 1 S. 1, Abs. 2 S. 1 PrüStuO). Die schriftliche Arbeit ist maschinenschriftlich in Papierform sowie nach Absprache mit der Veranstaltungsleiterin oder dem Veranstaltungsleiter in elektronischer Form einzureichen (§ 41 Abs. 2 S. 2 PrüStuO).(pdf, 124 KB)
Die mündliche Seminarleistung umfasst einen wissenschaftlichen Vortrag von 20 bis 30 Minuten und eine Diskussion, die sich auf den Vortrag und die schriftliche Arbeit beziehen kann sowie die aktive Teilnahme an den übrigen Seminarsitzungen (§ 41 Abs. 3 PrüStuO) (pdf, 124 KB)
Die studienabschließende schriftliche Aufsichtsarbeit gem. § 40 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 JAPO (pdf, 126 KB) erfolgt in der vorlesungsfreien Zeit und folgt zeitlich nach den schriftlichen Aufsichtsarbeiten der Ersten juristischen Staatsprüfung.
Die Bearbeitungszeit beträgt fünf Stunden.
Gegenstand der Prüfung sind die Pflichtvertiefungs- und Wahlpflichtveranstaltungen im Sinne des § 9 Abs. 3 Nr. 2 und 3 PrüStuO (pdf, 124 KB).
Die Zulassung bedarf eines Antrags bei dem Prüfungsamt der Juristischen Fakultät.
Die beiden Teilprüfungen decken in ihrer Gesamtheit den Stoff des gewählten Schwerpunktes ab.
Die Aufgabenstellung erfolgt jeweils durch den für die Veranstaltung verantwortlichen Hochschullehrer.
Werden Prüfungsleistungen der Juristischen Universitätsprüfung schlechter als mit der Note „ausreichend“ (weniger als 4,00 Punkte) bewertet, können sie einmal wiederholt werden. Eine bestandene Prüfung kann nicht wiederholt werden (§ 47 Abs. 1 PrüStuO) (pdf, 124 KB).
Seit dem 1. Juli 2003 ist das Gesetz zur Reform der Juristenausbildung in Kraft, mit dem vor allem die bundesrechtlichen Rahmenregelungen zur Juristenausbildung im Deutschen Richtergesetz (DRiG) geändert wurden. Die Erste Juristische Prüfung besteht seither aus einer universitären Schwerpunktbereichsprüfung (Juristische Universitätsprüfung) und einer staatlichen Pflichtfachprüfung (Erste Juristische Staatsprüfung).
In Bayern wurde die Reform mit der Neufassung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Juristen (JAPO) (126 KB) vom 13. Oktober 2003 umgesetzt, auf deren Grundlage die „Prüfungs- und Studienordnung der Ludwig-Maximilians-Universität München für den Studiengang Rechtswissenschaft mit dem Abschluß Erste Juristische Prüfung“ (PrüStuO) (pdf, 142 KB) vom 30. Oktober 2007 bekannt gemacht wurde. Die PrüStuO wurde durch die 1. Änderungssatzung (pdf, 28 KB) vom 22. Juli 2008 und die 2. Änderungssatzung (pdf, 25 KB) vom 9. September 2009 geändert. Eine konsolidierte Fassung existiert nicht. Sämtliche Ordnungen finden sich auf den Seiten des Prüfungsamtes der Fakultät. (Stand: 9.6.2010)
Das oben dargestellte Prüfungsverfahren gilt gem. § 53 Abs. 2 S. 3 PrüStuO für Studenten, die ihr Schwerpunktbereichsstudium ab dem Wintersemester 2007/2008 aufnehmen.
Bestehen aller Grundkurse und der Zwischenprüfung
Zulassung zum Schwerpunktbereichsstudium durch das Universitäts-prüfungsamt
Das erfolgreiche Ablegen eines Grundlagenseminars iSd. § 10 Abs. 3 PrüStuO (pdf, 124 KB) ist nicht mehr Voraussetzung für die Zulassung zum Schwerpunktbereich, sondern Voraussetzung für die Anmeldung zum Schwerpunktseminar (vgl. § 1 Nr. 1 und 2 der 1. Änderungssatzung (pdf, 28 KB) zur PrüStuO) (pdf, 124 KB).
Um der Freiversuchsregelung nach § 51 PrüStuO (pdf, 124 KB) zu unterfallen, müssen die folgen Voraussetzungen vorliegen:
Teilnahme am schriftlichen Teil der Ersten Juristischen Staatsprüfung im Rahmen der Freiversuchsregelung gemäß § 37 BayJAPO (pdf, 126 KB) n.F. (also in der Regel im unmittelbaren Anschluß an das 8. Semester).
Vollständige Ablegung beider Teilprüfungen der Juristischen Uni-versitätsprüfung bis spätestens 6 Monate nach Abschluß des schriftlichen Teils der Ersten Juristischen Staatsprüfung.
Schriftlicher Antrag auf Zulassung zur Wiederholungsprüfung innerhalb von 6 Monaten nach Mitteilung des Prüfungsergebnisses der studienabschließenden Prüfung (vgl. § 1 Nr. 3 der. 1. Änderungssatzung zur PrüStuO) (pdf, 124 KB).
Die Freiversuchsregelung umfaßt eine zusätzliche Wiederholungsmöglichkeit der studienabschließenden Prüfung im Schwerpunktbereich nach § 42 PrüStuO (pdf, 124 KB). Das heißt für diejenigen Studierenden, die der Freiversuchsregelung unterfallen:
Wurde die studienabschließende Prüfung im ersten Versuch schlechter als mit der Note „ausreichend“ (weniger als 4,00 Punkte) bewertet, kann die Prüfung nicht nur einmal, sondern ein weiteres mal wiederholt werden.
Wurde die studienabschließende Prüfung im ersten Versuch mindestens mit der Note „ausreichend“ (ab 4,00 Punkten) bewertet, kann die Prüfung auch zur Notenverbesserung wiederholt werden.
Die Juristische Universitätsprüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsgesamtnote mindestens die Note „ausreichend“ (ab 4,00 Punkten) erreicht.
Zur Berechnung der Prüfungsgesamtnote sind zunächst die jeweiligen Gesamtnoten der beiden Teilprüfungen zu ermitteln.
Die Gesamtnote der studienbegleitenden wissenschaftlichen Arbeit errechnet sich aus der Summe der schriftlichen und der mündlichen Leistung, wobei die schriftliche Leistung mit 60% und die mündliche Leistung mit 40% zu berücksichtigen ist, § 46 Abs. 1 S. 2 PrüStuO (pdf, 124 KB).
Die Gesamtnote der studienabschließenden schriftlichen Aufsichtsarbeit ergibt sich aus der Summe der Einzelbewertungen der beiden Prüfer, dividiert durch zwei (vgl. § 46 Abs. 1 S. 4 PrüStuO) (pdf, 124 KB).
Diese beiden Gesamtnoten der Teilprüfungen fließen in die Bildung der Prüfungsgesamtnote der Juristischen Universitätsprüfung je zur Hälfte ein: die Prüfungsgesamtnote ergibt sich also aus der Gesamtnote der studienbegleitenden wissenschaftlichen Arbeit und der Gesamtnote der studienabschließenden schriftlichen Aufsichtsarbeit, dividiert durch zwei.
Student S erzielt in der studienabschließenden fünf stündigen Aufsichts-arbeit als Endnote 11 Punkte.
In der studienbegleitenden wissenschaftlichen Arbeit erhält Student S in der schriftlichen Leistung 13 Punkte und in der mündlichen Leistung 8 Punkte. Die 13 Punkte fallen mit 60% ins Gewicht und die 8 Punkte mit 40%, woraus sich eine Endnote von 11 Punkten errechnet.
Die Prüfungsgesamtnote der Juristischen Universitätsprüfung ist damit:
(11+11): 2 = vollbefriedigend (11 Punkte)
Der Antrag auf Zulassung zum Schwerpunktbereichsstudium erfolgt schriftlich (Formular) , und ist an das Universitätsprüfungsamt der Juristischen Fakultät zu richten (§ 37 Abs. 2 PrüStuO) (pdf, 124 KB).
der Antrag auf Zulassung zum ersten studienbegleitenden Leistungsnachweis (im Zulassungsformular enthalten);
die Erklärung zur Wahl des Schwerpunktbereichs (im Zulassungsformular enthalten);
die erforderlichen Leistungsnachweise.
Die Zulassung wird durch Aushang beim Prüfungsamt bekannt gegeben. Wird die Zulassung versagt, so ergeht ein schriftlicher Bescheid.
Der Antrag auf Zulassung zum Schwerpunktbereichsstudium ist spätestens zwei Wochen nach Beginn der Vorlesungszeit des Semesters, in dem das Schwerpunktbereichsstudium begonnen werden soll, zu stellen (§ 37 Abs. 4 PrüStuO).
Es gilt die Numerus Clausus Regelung: Wird ein Schwerpunktbereich von mehr als 20% der Studenten gewählt, kann eine Begrenzung der Zulassungszahlen beschlossen werden.
Die Wahl des Schwerpunktbereiches kann nicht widerrufen werden, ein Wechsel ist ausgeschlossen (§ 37 Abs. 2 S. 2, 3 PrüStuO) (pdf, 124 KB).
Die Seminarteilnahme im Rahmen des Schwerpunktstudiums bedarf einer gesonderten Aufnahmebestätigung des Veranstalters (Formular), diese ist vom Veranstaltungsleiter unterschrieben zusammen mit der Meldung zur Teilnahme an der studienbegleitenden Prüfung (Formular) dem Prüfungsamt vorzulegen. Außerdem ist das erfolgreiche Ablegen eines Grundlagenseminars iSd. § 10 Abs. 3 PrüStuO Voraussetzung für die Anmeldung zum Schwerpunktseminar.
Für die Teilnahme an der studienbegleitenden Leistung (Schwerpunktseminar)sind erforderlich:
Aufnahmebestätigung vom Seminarveranstalter
Verbindliche Anmeldung beim Prüfungsamt
Grundlagenseminarschein
Die Anmeldungsfrist für Seminare läuft bereits zwei Wochen nach Ende der Vorlesungszeit des Vorsemesters ab; die Aufnahmebestätigung des Veranstalters ist beizufügen.
Für die Teilnahme an der studienabschließenden Prüfung ist eine gesonderte Anmeldung erforderlich (Formular); der Antrag auf Zulassung ist bis spätestens 31. Januar zu stellen, wenn die Prüfung im Wintersemester abgelegt werden soll bzw. bis zum 31. Juli zu stellen, wenn die Prüfung im Sommersemester abgelegt werden soll. (vgl. § 1 Nr. 1 der 2. Änderungssatzung) (pdf, 28 KB)
Zum Zeitpunkt der Anmeldung muß die studienbegleitende Prüfung vollständig (Seminararbeit + mdl. Seminarleistung) abgelegt (nicht: bestanden) sein!
Das jeweilige Antragsformular muß vollständig ausgefüllt und unterschrieben sein und unter Vorlage von Personal-, Studentenausweis und ggf. Leistungsnachweisen fristgerecht und persönlich abgegeben werden.
Die Adresse des Prüfungsamtes der Fakultät lautet:
Raum 036, Erdgeschoss, Vestibülbau
Tel: 089/ 2180 - 6809 (Frau Keller)
Dienstags 12:00 bis 14:00 Uhr (während der Vorlesungszeit), Raum 036, Erdgeschoss, Prof.-Huber-Platz 2, Vestibülbau bei Herrn Heiko Sander