Source: https://fahrschulehenke.de/416.html
Timestamp: 2020-04-08 19:08:44
Document Index: 187340381

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 23', '§ 10', '§ 2', '§ 32', '§ 22', '§ 4', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 2', '§ 6', '§ 2']

Klasse T | Fahrschule Henke, Bonn-Beuel
Die Fahrerlaubnis der Klasse T kann ohne Vorbesitz einer anderen Klasse gemacht werden. FeV § 9
eine Einverständniserklärung der Eltern, wenn man noch keine 18 Jahre alt ist
Den Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis Klasse T erhält man von der Fahrschule und er sollte umgehend bei der zuständigen Behörde (Hauptwohnsitz) abgegeben werden.
Antrag auf Erteilung der Klasse T
Für den Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis Klasse T benötigt man:
ein aktuelles biometrisches Lichtbild (nur bei Ersterteilung)
Der Antrag muss persönlich bei der zuständigen Behörde (Hauptwohnsitz) abgegeben werden. Die Bearbeitung des Antrags durch die Fahrerlaubnisbehörde dauert in der Regel vier bis sechs Wochen.
Die Fahrerlaubnis der Klasse T wird unbefristet erteilt. FeV § 23 (1)
Das Mindestalter für die Erteilung der Fahrerlaubnis Klasse T beträgt 16 Jahre. FeV § 10 (1)
Neuerteilung der Klasse T
Mit der praktischen Ausbildung kann sofort nach der Anmeldung bei der Fahrschule begonnen werden. Man muß nicht warten, bis man alle Unterlagen für den Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis Klasse T zusammen hat.
Die Anzahl der Fahrstunden ist nicht vorgeschrieben
Für die Klasse T sind keine Sonderfahrten vorgeschrieben
Für die praktische Prüfung braucht man folgende Unterlagen:
Die Prüfungsdauer für die Klasse T beträgt 60 Minuten. FeV (Anlage 7)
Ausgenommen von den Regelungen über die Probezeit nach § 2a des Straßenverkehrsgesetzes sind Fahrerlaubnisse der Klassen AM, L und T. Bei erstmaliger Erweiterung einer Fahrerlaubnis der Klassen AM, L oder T auf eine der anderen Klassen ist die Fahrerlaubnis der Klasse, auf die erweitert wird, auf Probe zu erteilen. FeV § 32
Liegen alle Voraussetzungen für die Erteilung der Klasse T vor, hat die Fahrerlaubnisbehörde den TÜV mit der Prüfung zu beauftragen. FeV § 22 (3)
Prüfprotoll
Der Umfang des allgemeinen Teils (Grundstoff) beträgt mindestens 12 Doppelstunden (90 Minuten). Besitzt der Fahrschüler bereits eine Fahrerlaubnis, so beträgt der Umfang mindestens 6 Doppelstunden. FahrschAusbO § 4 (3)
Die Mindestdauer des klassenspezifischen Teils Klasse T beträgt mindestens 6 Doppelstunden. FahrschAusbO (Anlage 2.7)
Bei Ersterteilung der Klasse T müssen 30 Fragen aus dem Fragenkatalog beantwortet werden. Die zulässige Fehlerpunktzahl beträgt 10. Es sei denn, zwei Fragen mit Wertigkeit 5 werden falsch beantwortet. FeV (Anlage 7) 1.2.2
Bei Erweiterung einer Klasse auf die Klasse T müssen 20 Fragen aus dem Fragenkatalog beantwortet werden. Die zulässige Fehlerpunktzahl beträgt 6. FeV (Anlage 7) 1.2.2
Die Klasse T berechtigt ab 19.1.2013 zum Führen von
mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 60 km/h.
mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h, die jeweils nach ihrer Bauart zur Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden (jeweils auch mit Anhängern). FeV § 6 (1)
der Klasse AM und L. FeV § 6 (3)
Zugmaschinen der Klasse T mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h dürfen nur von Inhabern einer Fahrerlaubnis der Klasse T geführt werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. FeV § 6 (2)
Die Fahrerlaubnis für die Klasse T ist zu erteilen, wenn der Bewerber um eine Fahrerlaubnis seinen ordentlichen Wohnsitz im Inland hat. StVG § 2 (2)
Was versteht man unter land- und forstwirtschaftliche Zwecke?
Unter land- oder forstwirtschaftliche Zwecke im Rahmen der Fahrerlaubnis der Klassen T fallen: Betrieb von Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Weinbau, Gartenbau, Obstbau, Gemüsebau, Baumschulen, Tierzucht, Tierhaltung, Fischzucht, Teichwirtschaft, Fischerei, Imkerei, Jagd sowie den Zielen des Natur- und Umweltschutzes dienende Landschaftspflege, Park-, Garten-, Böschungs- und Friedhofspflege, landwirtschaftliche Nebenerwerbstätigkeit und Nachbarschaftshilfe von Landwirten, Betrieb von land- und forstwirtschaftlichen Lohnunternehmen und andere überbetriebliche Maschinenverwendung, Betrieb von Unternehmen, die unmittelbar der Sicherung, Überwachung und Förderung der Landwirtschaft überwiegend dienen, Betrieb von Werkstätten zur Reparatur, Wartung und Prüfung von Fahrzeugen sowie Probefahrten der Hersteller von Fahrzeugen, die jeweils im Rahmen der Nummern 1 bis 5 eingesetzt werden, und Winterdienst. FeV § 6 (5)
Was sind land- und Forstwirtschaftliche Zugmaschinen?
Land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen sind: Kraftfahrzeuge, deren Funktion im Wesentlichen in der Erzeugung einer Zugkraft besteht und die besonders zum Ziehen, Schieben, Tragen und zum Antrieb von auswechselbaren Geräten für land- oder forstwirtschaftliche Arbeiten oder zum Ziehen von Anhängern in land- oder forstwirtschaftlichen Betrieben bestimmt und geeignet sind, auch wenn sie zum Transport von Lasten im Zusammenhang mit land- oder forstwirtschaftlichen Arbeiten eingerichtet oder mit Beifahrersitzen ausgestattet sind. FZV § 2 16.