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Timestamp: 2016-10-26 11:20:45
Document Index: 310011690

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 83', 'Art. 50', 'Art. 42', 'Art. 51', 'Art. 97', 'Art. 50', 'Art. 108']

Die t�rkische Staatsangeh�rige X.________, geb. 1959, reiste am 4. Juli 2003 als 44-J�hrige mit einem Besuchervisum in die Schweiz ein, wo ihr Sohn in Basel mit seiner Familie lebt. Nach Ablauf des Visums wurde ihr eine bis 25. Januar 2004 befristete Kurzaufenthaltsbewilligung zur Ausbildung ohne Erwerbst�tigkeit erteilt (Sprachkurs). Kurz vor der Ablauf der Bewilligungsfrist heiratete sie einen um 15 Jahre j�ngeren Schweizer B�rger. Die Ausl�nderrechtsbeh�rde des Kantons Aargau vermutete, es liege ein Scheinehe vor, weil X.________ nicht beim Ehemann, sondern bei ihrem Sohn in Basel zu leben scheine. Im Juli 2004 meldeten sich die Ehegatten nach Basel ab, wo der Ehefrau am 3. September 2004 eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Ende 2008 meldete sich der Ehemann in Basel ab; er lebt seither in Deutschland. Die Ehe ist heute geschieden.
Mit Verf�gung vom 28. Februar 2011 verweigerte das Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt eine Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ und verf�gte deren Wegweisung aus der Schweiz. Ein Rekurs an das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt blieb erfolglos, und mit Urteil vom 4. April 2013 wies das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht den gegen den Rekursentscheid des Departements vom 8. M�rz 2012 erhobenen Rekurs ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 15. Mai 2013 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Appellationsgerichts sei aufzuheben und es sei ihre Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern; die Wegweisung sei aufzuheben.
2.1 Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Begr�ndung hat sachbezogen zu sein; die Beschwerde f�hrende Partei muss sich gezielt mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen der Vorinstanz auseinandersetzen. Besonderes gilt hinsichtlich der Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz. Diese sind f�r das Bundesgericht verbindlich, es sei denn, die Partei zeige auf, dass sie qualifiziert falsch, d.h. willk�rlich, oder in Verletzung von Verfahrensvorschriften getroffen worden sind; entsprechende R�gen bed�rfen besonderer Geltendmachung und Begr�ndung (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 105 Abs. 1 und 2 und Art. 97 Abs. 1 BGG; dazu BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62 mit Hinweisen).
2.2 Die Beschwerdef�hrerin stellt zu Recht nicht in Frage, dass sie eine Bewilligungsverl�ngerung h�chstens unter dem Aspekt von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG beanspruchen kann. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist denn auch allein diesbez�glich zul�ssig (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG).
Das Appellationsgericht h�lt fest, dass vorliegend keine Ehegemeinschaft w�hrend mindestens drei Jahren bestanden habe, was unerl�ssliche Voraussetzung f�r eine Bewilligungsverl�ngerung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG w�re. Es kommt dar�ber hinaus zum Schluss, dass die Ehe der Beschwerdef�hrerin aus rein ausl�nderrechtlichen Beweggr�nden geschlossen wurde und es sich dabei um eine Scheinehe handelte, womit Bewilligungsanspr�che nach Art. 42 bzw. 50 AuG erloschen bzw. gar nie entstanden w�ren (vgl. Art. 51 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 lit. a AuG). Es erkennt klare Indizien f�r das Fehlen eines echten Ehewillens, die auf zahlreichen tats�chlichen Gegebenheiten und Umst�nden beruhen, die es umfassend darstellt. Die Beschwerdef�hrerin �ussert sich dazu nur sehr partiell; mit ihren appellatorischen Ausf�hrungen zeigt sie nicht auf, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unzutreffend w�ren. Sie bem�ngelt zwar, dass eine von ihr benannte Zeugin nicht befragt worden sei; das Appellationsgericht hat indessen befunden, dass deren Befragung nicht geeignet w�re, den rechtserheblichen Sachverhalt anders erscheinen zu lassen; mit dieser antizipierten Beweisw�rdigung setzt sich die Beschwerdef�hrerin nicht auseinander. Es fehlt hinsichtlich der vorinstanzlichen Sachverhaltsermittlung an einer tauglichen R�ge. Inwiefern beim mithin f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellten Sachverhalt die Bewilligungsverweigerung Bundesrecht (namentlich Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG) oder sonst wie schweizerisches Recht verletzen soll, l�sst sich der Beschwerdeschrift selbst nicht ansatzweise entnehmen.
2.3 Die Beschwerde entbehrt offensichtlich in jeder Hinsicht einer hinreichenden Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b AuG), sodass darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist.
Dieses Urteil wird Verfahrensbeteiligten, dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht und dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.