Source: https://www.pvsbethanien.ch/berichte/bericht-der-revisionsstelle-an-den-stiftungsrat/
Timestamp: 2019-10-15 17:41:25
Document Index: 204628015

Matched Legal Cases: ['Art. 52', 'Art. 34', 'Art. 52', 'Art. 35', 'Art. 80', 'Art. 331', 'Art. 44', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 54', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 53', 'Art. 48']

Bericht der Revisionsstelle an den Stiftungsrat – Bethanien Personalvorsorgestiftung
Bilanz 1.1
Betriebsrechnung 1.2
Anhang Jahresrechnung 1.3
Als Revisionsstelle haben wir die beiliegende Jahresrechnung der Personalvorsorgestiftung Bethanien, bestehend aus Bilanz, Betriebsrechnung und Anhang, für das am 31. Dezember 2018 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.
Der Stiftungsrat ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften, der Stiftungsurkunde und den Reglementen verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung einer internen Kontrolle mit Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Stiftungsrat für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich.
Verantwortung des Experten für berufliche Vorsorge
Für die Prüfung bestimmt der Stiftungsrat neben der Revisionsstelle einen Experten für berufliche Vorsorge. Dieser prüft periodisch, ob die Vorsorgeeinrichtung Sicherheit dafür bietet, dass sie ihre Verpflichtungen erfüllen kann und ob die reglementarischen versicherungstechnischen Bestimmungen über die Leistungen und die Finanzierung den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Für die für versicherungstechnische Risiken notwendigen Rückstellungen ist der aktuelle Bericht
des Experten für berufliche Vorsorge nach Artikel 52e Absatz 1 BVG in Verbindung mit Artikel 48 BVV 2 massgebend.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Jahresrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer die interne Kontrolle, soweit diese für die Aufstellung der Jahresrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrolle abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden.
Nach unserer Beurteilung entspricht die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2018 abgeschlossene Geschäftsjahr dem schweizerischen Gesetz, der Stiftungsurkunde und den Reglementen.
Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher und anderer Vorschriften
Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung (Art. 52b BVG) und die Unabhängigkeit (Art. 34 BVV 2) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbaren Sachverhalte vorliegen.
Ferner haben wir die weiteren in Art. 52c Abs. 1 BVG und Art. 35 BVV 2 vorgeschriebenen Prüfungen vorgenommen. Der Stiftungsrat ist für die Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben und die Umsetzung der statutarischen und reglementarischen Bestimmungen zur Organisation, zur Geschäftsführung und zur Vermögensanlage verantwortlich.
Wir haben geprüft, ob
die Organisation und die Geschäftsführung den gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen entsprechen und ob eine der Grösse und Komplexität angemessene interne Kontrolle existiert;
die Vermögensanlage den gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen entspricht;
die Alterskonten den gesetzlichen Vorschriften entsprechen;
die Vorkehren zur Sicherstellung der Loyalität in der Vermögensverwaltung getroffen wurden und die Einhaltung der Loyalitätspflichten sowie die Offenlegung der Interessenverbindungen durch das oberste Organ hinreichend kontrolliert wird;
die freien Mittel oder die Überschussbeteiligungen aus Versicherungsverträgen in Übereinstimmung mit den gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen verwendet wurden;
die vom Gesetz verlangten Angaben und Meldungen an die Aufsichtsbehörde gemacht wurden;
in den offen gelegten Rechtsgeschäften mit Nahestehenden die Interessen der Vorsorgeeinrichtung gewahrt sind.
Wir bestätigen, dass die diesbezüglichen anwendbaren gesetzlichen, statutarischen und reglementarischen Vorschriften eingehalten sind.
Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.
Kevin Aregger
Zürich, 17. Mai 2019
– Jahresrechnung bestehend aus Bilanz, Betriebsrechnung und Anhang
pege break
Flüssige Mittel
6'460'341
2'213'544
Verrechnungssteuerguthaben
498'729
1'060'309
Forderungen gegenüber Arbeitgeber
442'662
394'321
Übrige Debitoren
137'288
204'730
11'279'420
8'971'605
56'367'885
47'953'142
17'114'075
16'483'206
39'405'723
48'322'153
Total Vermögensanlagen
136'706'123
127'603'010
Freizügigkeitsleistungen Eintretende
80'231
Freizügigkeitsleistungen Austretende
1'953'715
1'384'123
306'703
Total Verbindlichkeiten
2'340'648
1'590'577
98'776
362'581
Arbeitgeber-Beitragsreserve
113'915
49'245'725
48'712'878
43'584'503
51'689'948
Technische Rückstellungen
8'786'217
6'727'101
Vorsorgekapitalien und technische Rückstellungen
101'616'445
107'129'927
14'735'000
18'320'000
Stiftungskapital, Freie Mittel
Stand freie Mittel zu Beginn der Periode
8'277'658
17'796'339
Ertragsüberschuss / Aufwandüberschuss
9'518'681
-17'715'329
Total Stiftungskapital, Freie Mittel
17'801'339
86'010
2'341'925
2'166'383
2'974'588
2'755'547
Nachzahlungen Arbeitgeber
17'452
13'077
Einmaleinlagen und Einkaufssummen
421'665
251'808
Einlagen in die freien Mittel bei Übernahmen von Versichertenbeständen
Ordentliche und übrige Beiträge und Einlagen
5'757'868
5'186'815
Freizügigkeitseinlagen
8'192'506
6'419'545
Freizügigkeitseinlagen Invalide u. -beiträge Invalide
184'178
Einzahlung WEF-Vorbezüge / Scheidung
8'538'753
6'476'487
Zufluss aus Beiträgen und Eintrittsleistungen
14'296'621
11'663'302
-2'292'327
-2'833'942
-20'846
-23'364
-351'966
-310'910
Kapitalleistungen bei Pensionierung
-1'142'289
-1'281'847
Reglementarische Leistungen
-3'807'428
-4'450'063
Freizügigkeitsleistungen bei Austritt
-9'015'309
-12'145'577
Vorbezüge WEF / Scheidung
-130'000
-139'637
Austrittsleistungen
-9'145'309
-12'285'214
Abfluss für Leistungen und Vorbezüge
-12'952'736
-16'735'277
(-) Bildung / (+) Auflösung Vorsorgekapital Aktive
-1'296'312
1'563'575
(-) Bildung / (+) Auflösung Vorsorgekap. Rentner
-1'473'547
-8'105'445
(-) Bildung / (+) Auflösung techn. Rückstellungen
-1'649'656
2'059'116
Verzinsung des Sparkapitals
-950'933
-1'030'728
Bildung Vorsorgekapitalien und techn. Rückstellungen
-5'370'449
-5'513'482
Überschussanteile aus Versicherungen
84'595
Ertrag aus Versicherungsleistungen
-53'932
-375'548
Kostenprämien
-62'532
Beiträge an Sicherheitsfonds
-22'362
-20'999
Versicherungsaufwand
-76'294
-459'079
Netto-Ergebnis aus dem Versicherungsteil
-4'102'858
-10'959'941
Erfolg auf Bankkonten und Geldmarktanlagen
-27'161
-36'601
Erfolg aus Obligationen
222'870
-210'733
Erfolg aus Aktien
11'549'215
-6'436'436
Erfolg aus Alternativen Anlagen
982'822
-719'322
Erfolg aus Hypothekardarlehen
123'611
50'417
Erfolg aus Immobilien
1'183'336
4'945'516
Hypothekaraufwand
Aufwand der Vermögensverwaltung
-435'107
-451'988
Netto-Ergebnis aus Vermögensanlage
13'599'159
-2'859'147
Auflösung Nicht-technische Rückstellungen
19'995
-9'553
-43'640
-204'715
-203'215
Revisionsstelle und Experte für berufliche Vorsorge
-52'422
-51'029
-11'719
-14'178
-268'856
-268'422
Ertrags- / Aufwandüberschuss vor Bildung / Auflösung Wertschwankungsreserven
9'239'306
-14'130'329
Auflösung / Bildung Wertschwankungsreserve
279'375
-3'585'000
Ertragsüberschuss / Aufwandüberschuss
- davon ordentliches Ergebnis
-7'715'329
- davon Verteilung Freie Mittel
-10'000'000
Anhang zur Jahresrechnung 2018
1 Grundlagen und Organisation
1.1 Rechtsform und Zweck
Die Personalvorsorgestiftung Bethanien ist eine Stiftung gemäss Art. 80 ff. ZGB, Art. 331 OR und Art
48 Abs. 2 BVG. Sie bezweckt als umhüllende Vorsorgeeinrichtung die berufliche Vorsorge im Rahmen des BVG für die Arbeitnehmer der Stifterin und mit dieser wirtschaftlich oder finanziell eng verbundenen Unternehmungen, sowie für deren Angehörige und Hinterlassenen.
1.2 Registrierung BVG und Sicherheitsfonds
Die im Kanton Zürich registrierte (Nr. ZH 1362) Vorsorgeeinrichtung ist dem Freizügigkeitsgesetz unterstellt und somit dem Sicherheitsfonds angeschlossen.
1.3 Angabe der Urkunde und Reglemente
vom 27.11.2002
Reglement der PVS Bethanien vom 01.01.2017 mit Nachtrag vom 01.01.2018
Reglement Wohneigentumsförderung WEF
Reglement für die Teilliquidation
Geschäftsreglement (inkl. Anlagereglement)
1.4 Oberstes Organ, Geschäftsführung und Zeichnungsberechtigung
Stiftungsrat Arbeitgebervertreter
Mitglied seit*
Fredy Jorns (Präsident)
kollektiv zu zweien
Stiftungsrat Arbeitnehmervertreter
Jürg Schmid
Erika Morey (bis 28.02.2018)
Lisette André
Karin Pfister (bis 31.12.2018)
*Die Amtsperiode dauert bis 31.12.2018.
Jürg Bitzer
Fabian Bitzer
1.5 Experten, Revisionsstelle, Berater, Aufsichtsbehörde
Depotbank / Vermögensverwaltung
Roland Guggenheim, Mercer (Switzerland) SA, Zürich
Bitzer & Partner Treuhand, Cham
Märki Baumann & Co., Zürich /
BVG- und Stiftungsaufsicht des Kantons Zürich (BSV)
1.6 Angeschlossene Arbeitgeber
Diakonie Bethanien, Zürich (Stifterfirma)
Institution de Béthanie, Lausanne
PHS AG, Zürich
Parta AG, St. Gallen
PRIKA AG, Cham
Im Berichtsjahr sind keine Abgänge von angeschlossenen Arbeitgebern zu verzeichnen.
2 Aktive Mitglieder und Rentner
2.1 Anzahl Aktive Versicherte
Bestand am 1.1.
Bestand am 31.12.
Standard-Plan
Komfort-Plan
Total Aktive am 31.12.
2.2 Rentenbezüger
Invalidenrentner
Witwen- / Witwerrenten
Total Rentenbezüger am 31.12.
Gesamttotal am 31.12.
3 Art der Umsetzung des Zwecks
3.1 Erläuterung der Vorsorgepläne
Die Leistungen der Personalvorsorgestiftung Bethanien sind im Detail im Vorsorgereglement vom
01.01.2017 mit Nachtrag vom 01.01.2018 geregelt. Die Stiftung erbringt folgende Leistungen:
Alterskinderrente
Ehepartnerrente
Scheidungsrente
3.2 Finanzierung, Finanzierungsmethode
Vorsorgeplan Basis
Der Vorsorgeplan Basis basiert auf dem Beitragsprimat. Es wird kein Koordinationsabzug vorgenommen. Der versicherte Lohn entspricht dem AHV-Jahressalär. Die Altersspargutschriften berechnen sich in % vom versicherten Jahreslohn. Folgende Prozentsätze kommen für Frauen und Männer zur Anwendung:
Abzug Total (%)
AN-Abzug (%)
AG Abzug (%)
55 – 64/65
Beiträge Vorsorgeplan Basis:
Die Jahresbeiträge berechnen sich in % vom versicherten Lohn, wobei die Höhe der Arbeitgeberbeiträge 1% über den Arbeitnehmerbeiträgen liegt. Die Versicherten können ihren Sparanteil wahlweise um 0.5% respektive 1% mit den Varianten Silber oder Gold erhöhen. Die Beiträge werden monatlich via Arbeitgeber eingezogen. Die Beiträge von IV-Versicherten reduzieren sich entsprechend ihrem Invaliditätsgrad. Die Beitragsbefreiung tritt mit Beginn der Rentenzahlung ein.
Vorsorgeplan Standard
Der Vorsorgeplan Standard basiert auf dem Beitragsprimat. Es wird kein Koordinationsabzug vorgenommen. Der versicherte Lohn entspricht dem AHV-Jahressalär. Die Altersspargutschriften berechnen sich in % vom versicherten Jahreslohn. Folgende Prozentsätze kommen für Frauen und Männer zur Anwendung:
65/66 – Pens.
Beiträge Vorsorgeplan Standard:
Die Jahresbeiträge berechnen sich in % vom versicherten Lohn, wobei die Höhe der Arbeitgeberbeiträge 1.5% bis 2% über den Arbeitnehmerbeiträgen liegt. Die Versicherten können ihren Sparanteil wahlweise um 1% respektive 1.5% – 2% mit den Varianten Silber oder Gold erhöhen. Die Beiträge werden monatlich via Arbeitgeber eingezogen. Die Beiträge von IV-Versicherten reduzieren sich entsprechend ihrem Invaliditätsgrad. Die Beitragsbefreiung tritt mit Beginn der Rentenzahlung ein.
Vorsorgeplan Plus
Der Vorsorgeplan Plus basiert auf dem Beitragsprimat. Es wird kein Koordinationsabzug vorgenommen. Der versicherte Lohn entspricht dem AHV-Jahressalär. Die Altersspargutschriften berechnen sich in % vom versicherten Jahreslohn. Folgende Prozentsätze kommen für Frauen und Männer zur Anwendung:
Beiträge Vorsorgeplan Plus:
Die Jahresbeiträge berechnen sich in % vom versicherten Lohn, wobei die Höhe der Arbeitgeberbeiträge 2% bis 4% über den Arbeitnehmerbeiträgen liegt. Die Versicherten können ihren Sparanteil wahlweise um 1% – 2% respektive 2% – 4% mit den Varianten Silber oder Gold erhöhen. Die Beiträge werden monatlich via Arbeitgeber eingezogen. Die Beiträge von IV-Versicherten reduzieren sich entsprechend ihrem Invaliditätsgrad. Die Beitragsbefreiung tritt mit Beginn der Rentenzahlung ein.
Vorsorgeplan Komfort
Der Vorsorgeplan Komfort basiert auf dem Beitragsprimat. Es wird kein Koordinationsabzug vorgenommen. Der versicherte Lohn entspricht dem AHV-Jahressalär. Die Altersspargutschriften berechnen sich in % vom versicherten Jahreslohn. Folgende Prozentsätze kommen für Frauen und Männer zur Anwendung:
Beiträge Vorsorgeplan Komfort:
Die Jahresbeiträge berechnen sich in % vom versicherten Lohn, wobei die Höhe der Arbeitgeberbeiträge 2% bis 8% über den Arbeitnehmerbeiträgen liegt. Die Versicherten können ihren Sparanteil wahlweise um 1% – 4% respektive 2% – 8% mit den Varianten Silber oder Gold erhöhen. Die Beiträge werden monatlich via Arbeitgeber eingezogen. Die Beiträge von IV-Versicherten reduzieren sich entsprechend ihrem Invaliditätsgrad. Die Beitragsbefreiung tritt mit Beginn der Rentenzahlung ein.
3.3 Weitere Informationen zur Vorsorgetätigkeit
Vorzeitige Pensionierung ist ab dem Alter 58 möglich. In diesem Fall entsteht das Recht auf eine sofortige, jedoch gekürzte Altersrente. Die anwartschaftlichen Leistungen reduzieren sich im selben Verhältnis. Die Versicherten haben die Möglichkeit eine Überbrückungsrente zu beziehen, welche aus dem vorhandenen Kapital im Zeitpunkt der vorzeitigen Pensionierung finanziert wird. Rentenaufschub ist bis zum Alter 70 möglich. Ausgenommen im Vorsorgeplan Basis werden die Sparbeiträge weiterhin erhoben. Der Umwandlungssatz erhöht sich in diesem Falle entsprechend. Zum Zeitpunkt der Pensionierung kann das vorhandene Alterssparguthaben ganz oder teilweise in Kapitalform bezogen werden. Weiter besteht die Möglichkeit von Teilpensionierung. Der im Berichtsjahr angewandte Umwandlungssatz hat sowohl für den obligatorischen als auch den überobligatorischen Teil 6.0% betragen. In seiner Sitzung vom 21. November 2018 hat der Stiftungsrat beschlossen, bei sämtlichen laufenden Renten auf den Teuerungsausgleich zu verzichten. Die Renten nach BVG sind gewährleistet.
4 Bewertungs- und Rechnungslegungsgrundsätze, Stetigkeit
4.1 Bestätigung über Rechnungslegung nach Swiss GAAP FER 26
Die Rechnungslegung erfolgt nach den Vorschriften von Swiss GAAP FER 26.
4.2 Buchführungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Buchführung, Bilanzierung und Bewertung erfolgen nach den Vorschriften des Schweizerischen Obligationenrechts und des BVG.
Nachstehende Bewertungsgrundsätze wurden angewandt:
Obligationen, Aktien und alternative Anlagen
Die Wertschriften (inkl. Marchzinsen) wurden zum Tageskurs am Abschlusstag (Marktwert) bewertet und in der Bilanz aufgeführt.
Erträge und Aufwendungen in Fremdwährungen wurden zu den jeweiligen Tageskursen umgerechnet. Guthaben, Anlagen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden zu Jahresendkursen bewertet. Die daraus entstandenen Kurserfolge wurden erfolgswirksam verbucht.
Übrige Vermögen und Forderungen
Kontokorrentguthaben und -forderungen usw. sind zum Nominalwert, abzüglich notwendiger Wertberichtigungen, bilanziert. Verrechnungs- und Quellensteuerrückforderungsansprüche auf den Anlagen sind getrennt ausgewiesen.
Immobilien werden zum Verkehrswert bilanziert. Alle drei Jahre werden die Liegenschaften neu geschätzt. Die Verkehrswertermittlung errechnet sich nach der DCF-Bewertungs-Methode. Die angewendeten Diskontierungssätze (real) liegen zwischen 2.9% und 4.1%. In den Zwischenjahren wird der Verkehrswert um den Abschreibungssatz gemäss Stiftungsratsbeschluss vom 1. März 2011, revidiert an der Sitzung vom 15. März 2017, reduziert. Neubauten werden bis zur ersten Schätzung zu den effektiven Baukosten bilanziert.
Höhe der Abschreibungen:
Alter der Liegenschaft:
0 – 15 Jahre & umfassend sanierte Liegenschaften
16 – 30 Jahre
Abschreibungssatz:
0.5% vom Gebäudeversicherungswert
0.75% vom Gebäudeversicherungswert
1% vom Gebäudeversicherungswert
Die so ermittelten Beträge reduzieren sich um die im laufenden Jahr vorgenommenen Investitionen.
Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungen
Die Bewertung der Passiven bezieht sich auf den Bilanzstichtag zu Nominalwert.
Die Position Vorsorgekapital Aktive Versicherte beinhaltet das Sparguthaben der Aktiven und der erwerbsunfähigen Versicherten. Beim Vorsorgekapital Rentner handelt es sich um das Sparkapital der Invalidenrentner sowie die Deckungskapitalien sämtlicher Rentenkategorien. Die Deckungskapitalien werden durch den Experten für berufliche Vorsorge jährlich neu berechnet und im technischen Gutachten dargestellt.
Der Experte für berufliche Vorsorge hat die technischen Rückstellungen gemäss Rückstellungsreglement bewertet.
4.3 Änderungen von Grundsätzen bei Bewertung, Buchführung und Rechnungslegung
Im Berichtsjahr sind keine Änderungen vorgenommen worden.
5 Versicherungstechnische Risiken, Risikodeckung, Deckungsgrad
5.1 Art der Risikodeckung, Rückversicherungen
Das Anlagerisiko sowie das Langlebigkeitsrisiko werden durch die Vorsorgeeinrichtung selber getragen.
Seit dem 1. Januar 2018 sind die Risiken Tod und Invalidität vollumfänglich bei der Swiss Life rückversichert (Vorjahr Stopp-Loss-Versicherung bei der PK Rück).
Für das Berichtsjahr wurden Überschussbeteiligungen von der Swiss Life im Umfang von CHF 81’289 und vom Versicherungsbroker Argenius Risk Experts AG CHF 3’306 zugesprochen.
Die von der Versicherungsgesellschaft auf den Versicherungsvertrag gewährten Überschussanteile werden gemäss Stiftungsrats-Beschluss vom 21. November 2018 zur Verminderung der Versicherungsprämie verwendet.
5.2 Erläuterung von Aktiven und Passiven aus Versicherungsverträgen
Per 31.12.2018 wies der Versicherungsvertrag der Swiss Life noch keinen Rückkaufswert aus.
5.3 Entwicklung und Verzinsung der Sparguthaben im Beitragsprimat
Das Sparkapital wurde gemäss Beschluss des Stiftungsrates mit einem Zinssatz von 2% (Vorjahr 2%) verzinst. Dieser Satz galt sowohl für den obligatorischen als auch für den überobligatorischen Teil des Sparkapitals. Die Altersgutschriften des Rechnungsjahres wurden nicht verzinst. Das Sparkapital der Invalidenrentner wird ebenfalls in der Stiftungsrechnung geführt und in der Bilanz ausgewiesen. Auch dieses Kapital wurde mit 2% (Vorjahr 2%) verzinst.
Stand der Sparguthaben am 1. Januar
46'998'479
Veränderung Vorsorgekapital Aktive Versicherte
1'296'312
-1'563'575
Beiträge Arbeitnehmer
Beiträge Arbeitgeber
Risikobeiträge Arbeitnehmer und Arbeitgeber
-1'183'813
-1'108'542
13'076
Verteilung Freie Mittel
7'224'450
Einzahlungen WEF-Vorbezüge / Scheidung
WEF-Vorbezüge und Auszahlung infolge Scheidung
Auflösung infolge Pensionierung, Tod und Invalidität
-1'342'482
-5'768'781
Verzinsung Vorsorgekapital Aktive Versicherte
950'933
1'030'728
Total Vorsorgekapital Aktive Versicherte am 31.12.
5.4 Summe der Altersguthaben nach BVG
Altersguthaben nach BVG
26'203'842
23'632'438
5.5 Entwicklung des Deckungskapitals für Rentner
Stand des Deckungskapitals am 1. Januar
42'110'956
Bildung Vorsorgekapital Rentner
1'473'547
8'105'445
Bildung infolge Pensionierung, Tod u. Invalidität
1'342'482
5'768'781
Auflösung infolge Rentenzahlung und Todesfall
-2'665'139
-3'168'216
Gutschriften Sparkapital IV-Versicherte
327'339
140'622
Verzinsung Sparguthaben IV-Versicherte
47'465
50'103
2'575'551
Anpassung technischer Zinssatz
2'181'410
Anpassung an Neuberechnung des Experten
239'990
2'738'603
Total Vorsorgekapital Rentner am 31.12.
5.6 Zusammensetzung, Entwicklung und Erläuterung der technischen Rückstellungen
Zusammensetzung Technische Rückstellungen
Risikoschwankungsreserve
Umwandlungssatzreserve
5'782'303
5'410'952
Pendente Invaliditätsfälle
403'914
316'149
Rückstellung für Sonderereignisse
Total technische Rückstellungen
Die „Risikoschwankungsreserve“ dient zur Deckung von Kosten, die der Stiftung im Zusammenhang mit Invaliditäts- und Todesfällen entstehen. Sie berücksichtigt eventuelle geltende Rückversicherungsverträge (bis 31.12.2017 Stop Loss bei PK-Rück).
Seit dem 01.01.2018 werden diese Risiken kongruent bei der Swiss Life rückversichert. Die Reserve wird bis Ende 2020 für allfällige Spätschaden-Risiken fortgeführt.
Die „Umwandlungssatzreserve“ wird zum Ausgleich des aktuell rechnerisch zu hohen Umwandlungssatzes über den gesamten aktiven Versichertenbestand ab Alter 55 gebildet.
Die Rückstellung für „Pendente Invaliditätsfälle“ berechnet sich aufgrund der uns von den Arbeitgebern per Stichtag gemeldeten Krankheitsfälle, welche bereits längere Zeit dauern und sich eine Invalidität abzeichnet. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich die Mehrheit dieser Fälle zu Invaliditätsschäden entwickeln.
Die „Rückstellung für Sonderereignisse“ wurde per 31.12.2018 aufgelöst, da keine unmittelbare Senkung des technischen Zinssatzes ansteht.
5.7 Ergebnis des letzten versicherungstechnischen Gutachtens
Das letzte Versicherungstechnische Gutachten wurde per 31. Dezember 2018 von der Mercer (Switzerland) SA gemäss Artikel 53 Absatz 2 BVG erstellt. Das nächste Versicherungstechnische Gutachten wird per 31.12.2019 in Auftrag gegeben und sollte im Frühjahr 2020 vorliegen.
Der Experte bestätigt:
Aus unserer Sicht sind der technische Zinssatz und die verwendeten versicherungstechnischen Grundlagen angemessen.
Aus unserer Sicht bietet die Vorsorgeeinrichtung per Stichtag Sicherheit, ihre Verpflichtungen erfüllen zu können.
Aus unserer Sicht entsprechen die reglementarischen versicherungstechnischen Bestimmungen über die Leistungen und die Finanzierung den gesetzlichen Vorschriften.
Aus unserer Sicht sind die getroffenen Massnahmen zur Deckung der versicherungstechnischen Risiken ausreichend.
Der Experte beurteilt:
Der Deckungsgrad gemäss Artikel 44 BVV 2 beträgt per 31.12.2018 117.2% (Vorjahr 132.0%).
Damit kann die Vorsorgeeinrichtung ihre finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich erfüllen.
Demographische Grundlagen
Die Vorsorgeeinrichtung verwendet die aktuellsten Grundlagen, welche die demographische Realität u. E. am genauesten abbilden.
Der von der Vorsorgeeinrichtung verwendete technische Zins entspricht sowohl unseren Empfehlungen als auch dem Referenzzinssatz der Schweizerischen Kammer der Penionskassen-Experten.
5.8 Technische Grundlagen und andere versicherungstechnisch relevante Annahmen
Als Grundlage für die Berechnung des Deckungskapitals für Rentner dient die Tabelle BVG 2015 Generationentafel (Vorjahr BVG 2015 Generationentafel) mit einem technischen Zinssatz von 1.75% (Vorjahr 1.75%).
5.9 Deckungsgrad nach Art. 44 BVV 2
Berechnung verfügbares Vorsorgekapital
Aktiven (Bilanzsumme)
-2'340'648
-1'590'577
-98'776
-362'581
-113'915
Total verfügbares Vorsorgekapital
134'152'784
125'535'937
Berechnung notwendiges Vorsorgekapital
Alterskapital Aktiv-Versicherte
Alterskapital Invalidenrentner
2'475'628
2'256'808
Deckungskapital laufende Renten
41'108'875
49'433'140
Total notwendiges Vorsorgekapital
Deckungsgrad per 31. Dezember
6 Erläuterung der Vermögensanlage und des Netto-Ergebnisses aus Vermögensanlage
6.1 Organisation der Anlagetätigkeit, Anlageberater und Anlagemanager, Anlagereglement
Im Vordergrund der Bewirtschaftung des Vermögens stehen die finanziellen Interessen der Destinatäre, die Sicherstellung der Finanzierung der Vorsorgeleistungen mit einem möglichst günstigen Beitrags- / Leistungsverhältnis sowie die Einhaltung der anlagepolitischen Risikofähigkeit. Der Stiftungsrat hat hierzu Bitzer & Partner Treuhand, Herrn Jürg Bitzer (Stellvertreter Fabian Bitzer), mit der Vermögensverwaltung beauftragt. Mit Datum vom 30. Januar 2015 erteilte die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge OAK BVG der Bitzer & Partner Treuhand, Cham die Zulassung als Vermögensverwalter der beruflichen Vorsorge. Das Wertschriftendepot wird bei der Privatbank Märki Baumann & Co. AG, Zürich geführt. Die Immobilien werden nach wie vor in Form von Direktanlagen gehalten. Es wird weiterhin die Strategie einer hohen Immobilienquote verfolgt. Ein aus Mitgliedern des Stiftungsrates zusammengesetzter Anlageausschuss überwacht und unterstützt seit dem 01.01.2013 die Tätigkeiten des externen Vermögensverwalters.
6.2 Inanspruchnahme Erweiterungen (Art. 50 Abs. 4 BVV 2) mit schlüssiger Darlegung der Einhaltung der Sicherheit und Risikoverteilung (Art. 50 Abs. 1-3 BVV 2)
Sämtliche Forderungen auf einen festen Geldbetrag bei einem einzelnen Schuldner lagen unter 10% des Gesamtvermögens. Die Stiftung hatte über das gesamte Geschäftsjahr keine Gesellschaftsbeteiligungen, welche das 5% Anlagelimit überschritten hätten, in ihrem Portefeuille. Die Liegenschaftsquote nach BVV 2 wurde in einem Einzelfall überschritten. Das Anlagereglement wurde eingehalten. Die Abweichungen zu BVV 2 sind nachfolgend näher erläutert.
Folgende Position weicht von den gesetzlichen Richtlinien ab:
PVS Bethanien
Begrenzung in einzelne Immobilien (Art. 54b BVV 2)
Liegenschaft Schärrergasse 3, Zürich-Höngg
Gemäss Art. 50 Abs. 1-3 BVV 2 hat die Vorsorgeeinrichtung ihre Vermögensanlagen sorgfältig auszuwählen, zu bewirtschaften und zu überwachen. Die Beurteilung erfolgt in Würdigung der gesamten Aktiven und Passiven nach der tatsächlichen Lage sowie der Struktur der zu erwartenden Entwicklung des Versichertenbestandes. Bei der Vermögensanlage muss sie die Grundsätze der angemessenen Risikoverteilung einhalten, indem die Mittel auf verschiedene Anlagekategorien, Regionen und Wirtschaftszweige verteilt werden.
Erweiterungen der gesetzlichen Anlagemöglichkeiten sind möglich, sofern diese in einem Anlagereglement festgehalten sind und die Einhaltung von Art. 50 Abs. 1–3 BVV 2 schlüssig dargelegt wird.
Der Stiftungsrat hat seinerzeit im Anlagereglement von diesen Erweiterungen Gebrauch gemacht. Er beurteilte die Aktienanlagen im langfristigen Vergleich als erfolgsversprechende Möglichkeit, Kapital wertvermehrend anzulegen. Die kurzfristigen Schwankungsrisiken nimmt er auf Grund mangelnder Anlagealternativen bewusst in Kauf. Nach seiner Einschätzung beinhalten derivative Kapitalanlagen ein recht hohes Risiko, weshalb er Engagements in dieser Kategorie nach wie vor ablehnt.
Die festverzinslichen Anlagen bleiben in der durchschnittlichen Anlagerendite mittel- und langfristig hinter derjenigen der Aktien. Beim nach wie vor historisch tiefen Zinsniveau ist ein mittelfristiger Anstieg der Zinssätze wahrscheinlich, was entsprechende Kursrückschläge nach sich ziehen würde.
Investitionen in Liegenschaften an guter Lage unterliegen weniger hohen Schwankungen und werfen langfristig konstante Erträge ab. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten weisen sie weiterhin eine relativ hohe Sicherheit auf, da damit zu rechnen ist, dass in solchen Zeiten Anlagen in Grund und Boden vermehrt gesucht sein werden. Bei der Auswahl der Liegenschaften ist auf eine gute Verkehrslage, eine Durchmischung der Nutzung sowie auf regionale Verteilung der Objekte zu achten.
Der Liegenschaftsbestand der Personalvorsorgestiftung Bethanien ist sowohl geographisch wie auch in der Nutzung der einzelnen Einheiten breit abgestützt (Gewerbe, Wohnen sowie betreutes Wohnen im Alter). Aufgrund dieser Beurteilung will der Stiftungsrat weiterhin an einer hohen Immobilienquote mit Direktanlagen festhalten. Er erachtet damit die Erfüllung des Vorsorgezwecks sowohl kurz- wie auch langfristig als gewährleistet. Die Anlagetätigkeit trägt insgesamt den Vorschriften von Art. 50 Abs 1–3 BVV 2 ausreichend Rechnung.
Zur Prüfung der Jahresrechnung kam das per 01.01.2018 in Kraft gesetzte Anlage- und Geschäftsreglement zur Anwendung. Die Anlagestrategie wurde gemäss den Asset Allocations ab 01.01.2018 umgesetzt.
6.3 Offenlegung der Art alternativer Anlagen (Art. 53 Abs. 2 BVV 2)
Bei den alternativen Anlagen handelt es sich um Sonderformen von Obligationen.
6.4 Zielgrösse und Berechnung der Wertschwankungsreserve
Zum Ausgleich von Kursschwankungen aller Art auf den Anlagewerten wird eine Wertschwankungsreserve gebildet. Die Höhe dieser Reserve wird jährlich unter Berücksichtigung des technischen Zinssatzes, der zu erwartenden Rendite, der Volatilität sowie der Soll-Rendite nach finanzökonomischem Konzept des Value-at-Risk (VaR) durch die Firma Mercer (Switzerland) SA berechnet. Dieser Berechnung liegt das Sicherheitsniveau von 99% zu Grunde. Die Zielgrösse der Wertschwankungsreserve beträgt per 31.12.2018 17.1% (Vorjahr 14.5%) des Vorsorgekapitals und den technischen Rückstellungen, was einem Wert von CHF 18’320’000 (Vorjahr CHF 14’735’000) entspricht. Die IST-Höhe beträgt nach wie vor 100% (Vorjahr 100%).
Berechnung Soll-Höhe der Wertschwankungsreserve
Vorsorgekapital Aktive
Total Vorsorgekapital & technischen Rückstellungen
Soll-Höhe der Wertschwankungsreserve 17.1% (VJ 14.5%)
Notwendige Wertschwankungsreserve
Stand der Wertschwankungsreserve am 1. Januar
15'014'375
Auflösung (-) / Bildung (+)
-279'375
3'585'000
Stand Wertschwankungsreserve am 31. Dezember
Reservedefizit bei Wertschwankungsreserve
6.5 Darstellung der Vermögensanlage nach Anlagekategorien
Obligationen total
– Obligationen CHF
9'015'627
7'595'709
– Obligationen FW
2'263'793
1'375'896
Aktien total
– Aktien CHF
46'018'540
39'542'420
– Aktien FW
10'349'345
8'410'722
Alternative Anlagen total
– Alternative Anlagen CHF
13'370'026
12'012'470
– Alternative Anlagen FW
3'744'049
4'470'736
– Immobilien CHF
38'274'173
47'088'803
– Immobilien FW
1'131'550
1'233'350
Anlagen beim Arbeitgeber
636'017
1'265'039
Total Anlagekapital
davon kostentransparente Anlagen
133'982'166
125'942'328
davon Anlagen mit intransparenten Kosten
2'723'957
1'660'682
Die Kostentransparenzquote des Vermögens beträgt
Generelle Limiten
max.Limite
55 b (Aktien)
55 c (Immobilien)
55 d (Alternative Anlagen)
55 e (Anlagen in FW)
6.6 Immobilien
Per Ende Dezember 2018 ist die Personalvorsorgestiftung Bethanien Eigentümerin von folgenden Immobilien:
Hypo.-Belastung
Im Staubeweidli 17, Wädenswil
5'584'000
Im Staubeweidli 19, Wädenswil
4'814'000
Im Staubeweidli 21, Wädenswil
Seestrasse 13, Wädenswil
5'768'714
Schärrergasse 3, Zürich-Höngg
8'315'000
Limmattalstrasse 206, Zürich-Höngg
Büros / 1 Wohnung
4'110'000
Kräzernstrasse 68, St. Gallen
3'915'694
Neubauprojekt Laufen-Uhwiesen
4'395'285
Neubauprojekt Hallwil
3'274'425
Immobilien Ausland (FW)
indirekte Anlage
Anteile Patrimonium Health
1'327'685
Die Liegenschaften Im Staubeweidli 17, 19 und 21 in Wädenswil, Seestrasse 13 in Wädenswil, Schärrergasse 3 in Zürich-Höngg und Limmattalstrasse 206 in Zürich-Höngg wurden per 31.12.2018 durch die Firma Wüest Partner AG neu geschätzt. Diese Neubewertung führte zu einer Nettoaufwertung von CHF 3.8 Mio.
Die nach Baufortschritt angefallenen Kosten von CHF 3.6 Mio. der Neu- und Umbau Projekte in Laufen-Uhwiesen, Hallwil und St. Gallen wurden aktiviert. Die Fertigstellung aller Bauten wird im Laufe des 2. Semesters 2019 erwartet.
6.7 Laufende (offene) derivative Finanzinstrumente
Derivate Anlagen sind im Berichtsjahr keine getätigt worden.
6.8 Erläuterung des Netto-Ergebnisses aus Vermögensanlage
- Zinsen auf Bankkonten
- Währungserfolge
Obligationen und obligationenähnliche Anlagen
- Zinsen Obligationen CHF
231'917
253'097
- Zinsen Obligationen FW
64'919
56'458
- Kurserfolge Obligationen CHF
-140'612
-376'511
- Kurserfolge Obligationen FW
-4'897
- Währungserfolge Obligationen FW
45'996
-138'880
Aktien und aktienähnliche Anlagen
- Dividenden Aktien CHF
1'234'003
1'399'650
- Dividenden Aktien FW
146'841
238'262
- Kurserfolge Aktien CHF
7'132'567
-6'993'820
- Kurserfolge Aktien FW
2'646'654
-798'544
- Währungserfolge Aktien Ausland
389'150
-281'984
- Zinsen alternative Anlagen
324'641
312'370
- Kurserfolge alternative Anlagen
772'258
-1'053'393
- Währungserfolge alternative Anlagen
-114'077
1'182'909
- Erfolge aus Immobilienanlagen
1'371'008
1'266'967
- Erfolge aus Immobilienbewertungen
-206'381
3'528'861
- Kurserfolge indirekte Immobilienanlagen
149'688
- Hypothekarzinsen
Vermögensverwaltungskosten*
Performance des Anlagevermögens:
Bilanzsumme zu Beginn des Berichtsjahres
125'179'976
Bilanzsumme am Ende des Berichtsjahres
Gewichtetes Anlagevermögen**
115'307'225
128'213'161
Nettoergebnis aus Anlagen
Jahresperformance der Anlagen
Performance ohne Immobilienbewertungen
* In den Vermögensverwaltungskosten sind die Immobilienverwaltungskosten enthalten.
** Das gewichtete Anlagevermögen setzt sich aus dem zeitgewichteten Kapital des Wertschriftendepots (Erfolg in CHF mit der time money weighted rate TWR kapitalisiert) und dem Liegenschaftswert vom 01.01.2018 zusammen. Die aufgelaufenen Kosten der Neu- und Umbauprojekte werden mit dem Mittelwert zwischen 01.01. und 31.12. berücksichtigt.
6.9 Erläuterung zu den Vermögensverwaltungskosten
Kosten gemäss Betriebsrechnung
– Depotgebühren & Courtagen
166'409
152'786
158'601
163'852
72'901
74'093
397'911
390'731
TER-Kosten aus Kollektivanlagen
– ZKB Gold ETF
– CS Anlagestiftung Real Estate Germany
– Patrimonium Anlagestiftung Health
7'624
– CS (Lux) Global Robotics Equity Fund
– UBS (Lux) Global EM Opportunity
11'048
– UBS (Lux) Equity Fund China Opportunity
61'257
435'107
451'988
*in % des Totals der kostentransparenten Anlagen
Die Vermögensverwaltungskosten gemäss Betriebsrechnung haben CHF 451’988 (Vorjahr CHF 435’107) betragen, was 0.36% (Vorjahr 0.32%) des kostentransparenten Anlagevermögens entspricht. Darin enthalten sind CHF 61’257 (Vorjahr CHF 37’196) an TER-Kosten.
Kollektivanlagen ohne ausgewiesene Kosten
- Aberdeen Global SICAV EM Equity Fund
1'293'166
- Ram (Lux) System Fund SICAV
1'430'791
1'219'143
- DC Developing Markets Strategies Vietnam
441'539
**in % der Bilanzsumme
Da im Berichtsjahr keine revidierten Jahresrechnungen zu den Kollektivanlagen Ram (Lux) System Fund SICAV und DC Developing Markets Strategies PLC Vietnam verfügbar waren, sind diese unter der Kategorie Kollektivanlagen ohne ausgewiesene Kosten geführt.
6.10 Erläuterung der Anlagen beim Arbeitgeber und Arbeitgeber-Beitragsreserve
Die Forderungen gegenüber den Arbeitgebern umfassen laufende Beiträge. Die offenen Beträge entsprechen rund einem Monatsbeitrag.
Forderungen gegenüber Arbeitgeber
225'649
198'247
Institution de Béthanie
96'077
99'508
86'548
73'359
Parta AG
34'388
23'207
*Per 19. Februar 2019 haben die angeschlossenen Arbeitgeber die offenen Beiträge vollumfänglich beglichen.
Entwicklung Arbeitgeber-Beitragsreserven
Stand der Arbeitgeber-Beitragsreserven am 1. Januar
Stand Arbeitgeber-Beitragsreserven am 31. Dezember
Die Arbeitgeber-Beitragsreserve betrifft die Diakonie Bethanien. Der angeschlossene Arbeitgeber hat auf eine Verzinsung der Arbeitgeber-Beitragsreserve verzichtet.
7 Erläuterung weiterer Positionen der Bilanz und Betriebsrechnung
7.1 Passive Rechnungsabgrenzung
Diverse Abgrenzungen aus Liegenschaften
59'776
70'839
Experten- und Revisionshonorare
Honorar für Liegenschaftsschätzungen
Swiss Life, Restprämie 2018
Heizungssanierung Liegenschaft Höngg
Total Passive Rechnungsabgrenzung
7.2 Übrige Debitoren
Ausstehende Mietzinsen
12'349
Geleistete Mietzinsennebenkosten
124'939
119'331
Überschussbeteiligungen 2018
84'596
Guthaben gegenüber Versicherten
Total Übrige Debitoren
7.3 Andere Verbindlichkeiten
46'225
5'798
Diverse Kreditoren aus Liegenschaften & Verwaltung
Aufgelaufene Mieterguthaben à Konto NK
110'086
98'426
Mietzinsvorauszahlungen
89'162
74'841
Total Andere Verbindlichkeiten
8 Auflagen der Aufsichtsbehörde
Die BVG- und Stiftungsaufsicht des Kantons Zürich (BVS) bestätigte in ihrem Schreiben vom 17. Dezember 2018, die Berichtserstattung 2017 eingesehen zu haben. Im Weiteren nahm sie zur Kenntnis, dass die Jahresrechnung per 31.12.2017 eine Bilanzsumme von CHF 136’706’123 ausweist und die Revisionsstelle diese Jahresrechnung zur Genehmigung empfohlen hat.
Auf Grund der Prüfung der Jahresrechnung durch die BVG- und Stiftungsaufsicht des Kantons Zürich (BVS) ergeben sich folgende Bemerkungen bzw. Auflagen:
Die konkrete Erläuterung der „Rückstellung für Sonderereignisse“ im Anhang zur Jahresrechnung fehlt. Gemäss Rückstellungsreglement ist ein konkreter Stiftungsratsbeschluss zur Senkung des technischen Zinssatzes erforderlich.
Daher ist der Stiftungsratsbeschluss betreffend weiterer Senkung des technischen Zinses einzureichen oder aber, falls kein solcher Beschluss gefasst wurde, die entsprechende Rückstellung per Ende Jahr aufzulösen.
Künftig ist eine definitive und unterzeichnete Version des versicherungstechnischen Berichts aufgrund der revidierten Jahresrechnung einzureichen (mit entsprechendem Hinweis auf Seite 10 des Berichts).
Künftig ist ein unterzeichneter Bericht der Revisionsstelle einzureichen.
Für das Einreichen der Auflage zur „Rückstellung für Sonderereignisse“ wurde auf unser schriftliches Gesuch hin die am 17. Dezember 2018 gesetzte 30-tägige Frist bis 1. April 2019 erstreckt.
9 Weitere Informationen mit Bezug auf die finanzielle Lage
9.1 Verpfändung von Aktiven
Es sind keine Aktiven verpfändet.
9.2 Retrozessionen / Bestandespflegekommissionen
Die Depotbank Märki Baumann & Co. AG hat im Berichtsjahr weder Retrozessionen noch Bestandespflegekommissionen erhalten, was sie im Schreiben vom 7. März 2019 bestätigte. Die Funktionäre der Personalvorsorgestiftung Bethanien haben ebenfalls bestätigt, dass sie im Berichtsjahr keine Vermögensvorteile im Sinne von Art. 48k BVV 2 hatten.
9.3 Verteilung Freie Mittel
Auf Grund des hohen Deckungsgrades per Ende 2017 hat der Stiftungsrat an seiner Sitzung vom 14. März 2018 beschlossen, Freie Mittel im Umfang von CHF 10 Mio. an die Destinatäre zu verteilen. Von dieser Summe wurden CHF 2.5 Mio. den Rentnern und CHF 7.5 Mio. den Aktiven zugewiesen (Valuta 01.01.2018). Die Rentner erhielten eine 13. Rentenzahlung und eine prozentuale generelle Rentenerhöhung, rückwirkend ab Januar 2018. Für die Verteilung unter den Aktiven wurde ein umfassender Verteilplan, welcher das zeitgewichtete Kapitel und zu einem kleineren Teil die Dienstjahre bei der Kasse berücksichtigte, erstellt. Der Verteilplan wurde vom Experten für berufliche Vorsorge der Firma Mercer Switzerland AG geprüft und für korrekt befunden.
Personalvorsorgestiftung Bethanien
Fabian Bitzer Fredy Jorns
Geschäftsführer Präsident
Personalvorsorgestiftung Bethanien, c/o Bitzer & Partner Treuhand, Gewerbestrasse 6, 6330 Cham
Telefon 041 560 06 55 – E-Mail office@www.pvsbethanien.ch