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Timestamp: 2017-12-16 08:56:47
Document Index: 156599621

Matched Legal Cases: ['§ 55', '§ 55', '§ 55', '§ 53', '§ 55', '§ 53', '§ 4', '§ 53', '§ 55', '§ 55', '§ 5']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen in München (ID:10077662)
> DTAD-ID: 10077662
10077662
VOF-Verfahren für Leistungen aus dem Leistungsbild Technische Ausrüstung (ELT) nach § 55 HOAI für den Umbau und Modernisierung des Verwaltungsgebäudes Herzogspitalstraße 24 in...
Hansastr. 12-16
Frau Grudrun Aschenbrenner
Telefon: +49 8959031550
Fax: +49 895482291550
E-Mail: projekths24@akdb.de
Statistik Anstalt für Kommunale Datenve...
VOF-Verfahren für Leistungen aus dem Leistungsbild Technische Ausrüstung (ELT) nach § 55 HOAI für den Umbau und Modernisierung des Verwaltungsgebäudes Herzogspitalstraße 24 in München.
Planungsleistungen für Technische Ausrüstung (ELT) gem. § 55 HOAI, Lph 5-9 für die Sanierung eines Verwaltungsgebäudes mit Ladenetage für die Anlagengruppen 4 bis 6 gem § 53 HOAI.
Es sind die Leistungen aus dem Leistungsbild Technische Ausrüstung (ELT) der Leistungsphasen 5 bis 9 gem. HOAI § 55 für die Anlagengruppen 4 bis 6 nach HOAI § 53 für das Sanierungsprojekt „HS 24” zu vergeben.
Das in Rede stehende Gebäude befindet sich in der Herzogspitalstraße 24, Ecke Herzog-Wilhelm-Straße im direkten Zentrum von München. Es handelt sich um ein bestehendes Büro- und Verwaltungsgebäude mit acht Geschossen (zwei Untergeschosse mit Tiefgaragennutzung, EG bis einschließlich 5. OG).
Im Erdgeschoß befinden sich einige Laden- und Verkaufsgeschäfte.
Das Gebäude weist einen L- förmigen Grundriss mit maximalen Abmessungen von ca. 50 m in Nord-Süd-Richtung und ca. 35 m in Ost-West-Richtung auf. Im Norden und Westen grenzt es an eine Nachbarbebauung.
Das Gebäude wurde ca. 1975 in Stahlbetonskelettbauweise erbaut, d.h. die tragenden Bauteile (Stützen und Unterzüge) sowie die Geschossdecken sind aus Stahlbeton ausgebildet. Auch die Erschließungskerne im Gebäudeinneren (Aufzüge und Treppenhäuser) sind in Stahlbeton ausgeführt. Die innere Raumaufteilung ist größtenteils in leichten Trennwänden realisiert und disponibel.
Das Bestandsgebäude umfasst folgende Flächen: NGF ca. 10 255 m². BRIa = 40 252 m³. BRIb = 2 965 m³. BRIc = 770 m³.
Der geschätzte Sanierungswert für die KG 300 + 400 + 500 beträgt netto ca. 14 000 000 EUR.
Das Teilkostenbudget für die Kostengruppen 440, 450, 460, 490 und 540 beträgt netto ca. 2 600 000 EUR.
361645-2014
VOF-Verfahren HS24 Planungsleistungen Elektro, Lph 5-9.
01.12.2014 - 12:00 Uhr
02.03.2015 - 31.12.2017
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 250 000 EUR für sonstige Schäden.
Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mind. das zweifache der o.g. Deckungssumme pro Jahr betragen.
Falls derzeit keine Berufshaftpflichtversicherung besteht, ist die Erklärung eines Versicherers beizufügen, wonach diese bereit ist, im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung zu den o.g. Bedingungen mit dem Bewerber abzuschließen.
Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist (siehe Ziffer II.3) z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein oder in Aussicht gestellt sein.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen.
Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o.g. Bedingungen eintritt.
Abschlagszahlungen gem. HOAI.
Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag und mit einem Kennzettel zu versehen und bei der unter I.1) genannten Stelle einzureichen. Der Kennzettel wird mit dem Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Für die Auswahl der Bewerber werden ausschließlich die eingereichten Bewerbungsunterlagen zugrunde gelegt und anhand der in dieser Bekanntmachung geforderten Erklärungen und Nachweise bewertet. Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht eingegangen sind. Bewerbungsunterlagen oder Teile der Bewerbungsunterlagen, die vom Bewerber ausschließlich auf elektronischem Wege (z.B. per E-Mail oder Fax) versendet werden, sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
Zur Erhöhung der Übersichtlichkeit und zur Arbeitserleichterung sind die geforderten Angaben im Bewerbungsbogen zusammengefasst. Dieser ist vom Bewerber vollständig mit allen geforderten Angaben auszufüllen, in der vorgegebenen Gliederung mit den geforderten Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben.
Der Bewerbungsbogen kann per E-Mail bei folgender Adresse ProjektHS24@akdb.de angefordert werden.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft auszufüllen. Bewerber können einzelne oder mehrere natürliche oder juristische Personen sein. Mehrfachbewerbungen sind unzulässig und führen zum zwingenden Ausschluss aus dem Vergabeverfahren.
Bei der Zusammenstellung der Unterlagen ist darauf zu achten, dass nur Erklärungen und Nachweise eingereicht werden, die für die Bewerbung notwendig sind. Zusätzliche Informationen, die nicht dem Nachweis der geforderten Angaben dienen, werden nicht berücksichtigt. Die Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden. Der Auftraggeber kann, wenn er dies für erforderlich hält, zur Überprüfung die Nachreichung des Originals verlangen. Alle Eigenerklärungen sind jedoch nur im Original gültig. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, die Bewerber können jedoch nicht darauf vertrauen. Alle Bewerber werden gleich behandelt. Teilnahmeanträge, denen die geforderten Nachweise nicht oder nicht vollständig beigefügt sind und für die - nach Aufforderung - die geforderten Nachweise auch nach einer gesetzten Frist nicht nachgereicht wurden, werden nicht gewertet.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise ihrer Herkunftsländer zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben. Bei fremdsprachlichen Bescheinigungen ist eine amtlich anerkannte Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Folgende Nachweise und Eigenerklärungen sind zu erbringen:
1) Eigenerklärung jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, dass es sich am Vergabeverfahren ausschließlich als Mitglied dieser Bewerbergemeinschaft beteiligt und in keiner anderen Weise als Bewerber oder Nachunternehmer an dem Vergabeverfahren beteiligt ist. Es muss weiter erklären, dass es im Falle der Beauftragung gemeinsam mit allen weiteren Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet. Es muss ein bevollmächtigter Vertreter der Bewerbergemeinschaft benannt werden, der berechtigt ist, im Namen der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit Wirkung für und gegen diese rechtsverbindliche Erklärungen im Vergabeverfahren abzugeben und entgegenzunehmen.
2) Eigenerklärung, ob und auf welche Art wirtschaftliche und/oder rechtliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen oder ob die Zusammenarbeit von qualifizierten Nachunternehmern, die einen Leistungsbestandteil verantworten auf die sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit stützt, vorgesehen ist.
3) Eigenerklärung, dass weder beim Bewerber noch bei einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft Ausschlussgründe im Sinne nach § 4 (6a-g) und (9a-e) VOF vorliegen. Diese Erklärung muss auch jeder qualifizierte Nachunternehmer jeweils für sich abgeben.
4) Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister gemäß Vorgabe des EU Staates in dem der Bewerber tätig ist. Der Nachweis sollte nicht älter als 6 Monate sein (Stichtag ist der unter Ziffer IV.3.4 genannte Tag). Bewerber, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können einen Nachweis für die Mitgliedschaft bei der Industrie- und Handelskammer oder einer vergleichbaren Kammer (Nachweis der ordnungsgemäßen Gewerbeanmeldung) beifügen.
5) Benennung und Qualifikation im Sinn III.3.1) der Person/en, die die Leistung tatsächlich erbringt/en.
6) Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung im Sinne Ziffer III.1.1 über den geplanten Bearbeitungszeitraum des Projektes. Der Nachweis des Versicherers sollte nicht älter als 12 Monate sein (Stichtag ist der unter Ziffer IV.3.4 genannte Tag). Falls derzeit keine Berufshaftpflichtversicherung besteht, ist die Erklärung eines Versicherers beizufügen, wonach diese bereit ist, im Auftragsfall eine Berufshaft-pflichtversicherung zu den o.g. Bedingungen mit dem Bewerber abzuschließen.
7) Erklärung über den Gesamthonorarumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für Honorarumsätze im Bereich Technische Ausrüstung gem. § 53 HOAI in den letzten drei Geschäftsjahren. (Gewichtung mit 10 %).
8) Angaben zum jährlichen Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und zum jährlichen Mittel der techn. Mitarbeiter mit der geforderten Qualifikation im Sinn III.3.1) (Gewichtung 10 %).
9) Kurze Erläuterung der Organisationsstruktur des vorgesehenen Projektteams mit Benennung der Funktionen und Leistungsbereiche der unter III.2.2 Ziffer 6.) genannten Leistungserbringer. (Gewichtung 15 %);
10) Angaben zum vorgesehenen Projektleiter/stellv. Projektleiter insbesondere Angaben zu Erfahrung und berufliche Werdegang und zu deren Berufserfahrung im vorgesehenen Leistungsbild sowie Referenzen über vergleichbare Projekte mit Angaben zu
— Objekt und Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnr.
— Art und Umfang der erbrachten Leistung,
— Ausführungszeitraum der Leistungen und
— erbrachte Leistungsphasen gem. § 55 HOAI.
Die Angaben des vorgesehenen Projektleiters werden 2-fach gewertet und des stell. Projektleiters 1-fach. (Gewichtung 30 %).
11) Angabe von max. 5 Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Leistungen im Zeitraum von 2008-2013, 2 Referenzen können bis einschließlich Leistungsphase 7 erbracht worden sein. (Gewichtung 35%, je Referenz max. 7 % Gewichtung);
Folgende Angaben sind bei den Referenzen zu jedem Projekt aufzuführen:
— Beschreibung der Maßnahme;
— Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnr.;
— Leistungszeitraum des Bewerbers;
— tatsächlich erbrachte Leistungsphasen gem. § 55 HOAI des Bewerbers;
— Leistungserbringer, Projektleiter;
— Herstellungskosten/Objektdaten;
— Erläuterungen zur Vergleichbarkeit des Projektes mit der ausgeschriebenen Leistung.
Eine bestmögliche Bewertung der Referenzen wird erreicht, wenn die Leistung für einen öffentlichen Auftraggeber (Körperschaft des öffentlichen Rechts) erbracht wurde, die Leistungsphasen 5-8 erbracht wurden, die Bauaufgabe einen vergleichbaren Umfang hatte wie das vorliegende Projekt, die Komplexität der Bauaufgabe mit vorliegendem Projekt vergleichbar ist (Sanierung und Modernisierung eines Verwaltungsgebäudes). Die teilweise Erfüllung der genannten Vergleichbarkeitskriterien führt zu einer entsprechenden, teilweisen Bewertung der jeweiligen Referenz.
12) Angaben zur Arbeitsweise (gem. § 5 Abs. 5 e, f, g VOF) sind darzulegen. Wie stellt der Bewerber die Koordination und Integration der Leistungen der anderen an der Planung Beteiligten mit den eigenen Leistungen sicher?
Wie stellt der Bewerber die Kommunikation mit dem Auftraggeber und den anderen an der Planung Beteiligten sicher und wie ist die Vertretung geregelt?
Wie organisiert der Bewerber die Bauüberwachung und wie stellt er die kurzfristige Verfügbarkeit auf der Baustelle sicher?