Source: http://www.gcs-edv.de/index.php?id_cms=3&controller=cms
Timestamp: 2018-04-22 08:53:16
Document Index: 273591812

Matched Legal Cases: ['§ 346', '§ 284', '§ 13', '§ 2', '§ 1', '§ 312', '§ 3']

AGB - GCS DataCom UG
Die Lieferungen, Leistungen und Angebote der Firma GCS DataComUG (haftungsbeschränkt) (nachfolgend GCS genannt) erfolgen ausschließlich auf Grund dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen. Sie sind auch dann wirksam, wenn sie nicht nochmals ausdrücklich zwischen GCS und ihren Kunden vereinbart werden. Eventuelle Abweichungen dieser AGB sind nur durch schriftliche Bestätigung seitens GCS wirksam. Mündliche Nebenabreden gelten als nicht getroffen, sofern sie nicht vor Auftragserteilung bzw. spätestens als Teil der Auftragsbestätigung durch GCS schriftlich bestätigt werden.
Die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Firma GCS werden auf Wunsch des Kunden ausgehändigt und können im Internetbereich der Firma GCS eingesehen werden. Sie gelten spätestens durch mündliche oder schriftliche Erteilung des Auftrags unter Verzicht auf die Anwendung eigener allgemeiner Geschäftsbedingungen, selbst wenn diesen im Einzelfall nicht widersprochen wird, als vom Kunden anerkannt, unabhängig davon, ob er diese vollständig, nur teilweise oder gar nicht gelesen bzw. zur Kenntnis genommen hat.
Angebote und Angaben hinsichtlich der von GCS vertriebenen Produkte sind freibleibend und unverbindlich. Produktbeschreibungen, wie Daten und Unterlagen der von GCS vertriebenen Geräte sind mangels anderweitiger individueller Vereinbarungen annähernd maßgebend und stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar. Bestellungen des Kunden enthalten verbindliche Angebote, welche GCS nach Wahl entweder durch Zusendung einer schriftlichen Auftragsbestätigung oder durch Zustellung der Ware zu dem in Rechnung gestellten Endpreis annimmt. Wurde die bestellte Ware bei einer Bestellung auf Abruf nicht binnen 6 Monaten seit dem Datum der Auftragsbestätigung abgenommen, so entfällt eine Lieferverpflichtung für GCS. Die Abruf und Abnahmeverpflichtung des Kunden bleibt unberührt. Preisangaben bei Bestellungen auf Abruf gelten in jedem Fall als freibleibend und unverbindlich.
3. Vertragsänderungen und/oder -ergänzungen
Zur Wirksamkeit von Vertragsänderungen und / oder -ergänzungen, sowie mündlicher Vereinbarungen, bedürfen diese einer schriftlichen Bestätigung durch GCS. Mündliche Nebenabreden oder Zusicherungen, die über den Vertragsinhalt oder sonstige rechtsgeschäftliche Beziehungen hinausgehen, dürfen nicht von den Vertragsangestellten der Firma GCS getroffen oder gegeben werden sondern obliegen der Geschäfts- bzw. Verkaufsleitung.
Die von GCS mitgeteilten Preise sind freibleibend, auch wenn sie in Auftragsbestätigungen enthalten sind. Sämtliche Preise beinhalten weder Verpackungsmaterialkosten noch Versicherungs- oder Versandkosten. Bei einem Bestellwert unter 60 € inkl. MwSt. hat GCS das Recht, einen Mindermengenzuschlag zu berechnen von 10€, wenn die Ware auf dem Versandweg zugestellt wird und nicht im Rahmen der Auftragsbestätigung ausdrücklich auf diesen verzichtet wurde.
5. Lieferung / Warenausfuhr
Die von GCS angegebenen Lieferungstermine, -fristen und -zeiträume sind nur annähernd und unverbindlich. Wurde von den Vertragsparteien ein bestimmter Liefertermin, Lieferfrist und Zeitraum schriftlich vereinbart, so stehen die angegebenen Termine, Fristen und Zeiträume der Lieferung unter dem Vorbehalt der jeweils rechtzeitigen ordnungsgemäßen und ausreichenden Belieferung der Firma GCS durch ihre Vorlieferanten, sowie des reibungslosen Frachttransportes. In jedem Fall gelten Lieferfristen mit fristgemäßer Übergabe der Ware an einen Spediteur oder Paketversender als erfüllt. Erfolgte die Belieferung durch den Vorlieferanten nicht rechtzeitig, ordnungsgemäß oder ausreichend, so ist GCS von Lieferungsverpflichtungen gegenüber dem Kunden entbunden. Ferner bei wesentlichen Rohstoffverteuerungen, in Fällen höherer Gewalt, bei wesentlichen Veränderungen der Energiekosten, Frachtkosten oder sonstiger für die Lieferung relevanter Begleitkosten, als auch bei Lieferungsschwierigkeiten in Folge von Arbeitskämpfen. Schadensersatzansprüche des Kunden gegenüber der Firma GCS sind insoweit ebenfalls ausgeschlossen. Die vorbezeichneten Lieferungs- oder Leistungsverzögerungen berechtigen beide Vertragsparteien, binnen einer angemessenen Frist von drei Wochen nach Bekannt werden und Mitteilung des Störgrundes, einer Anpassung des Vertrages an die veränderten Umstände zu verlangen oder aber die Rückabwicklung des Vertragsverhältnisses gemäß den Rücktrittsvorschriften nach den §§ 346 ff. BGB vorzunehmen.
Die durch GCS an den Kunden gelieferten Waren dürfen nicht aus dem vereinbarten Lieferungsland weggeführt werden. Erfolgt trotzdem eine Ausfuhr der Waren, ist diese gemäß der Außenwirtschaftsgesetze der Bundesrepublik Deutschland bzw. des Ursprungslandes der Ware genehmigungspflichtig. Die Genehmigung ist von dem Kunden selbst zu beantragen. Eine Ausfuhr der Ware darf in jedem Fall erst dann erfolgen, wenn die Ware durch Begleichung des Kaufpreises in das Eigentum des Kunden übergegangen ist und die jeweils notwendigen Genehmigungen zur Ausfuhr durch die zuständigen Behörden erteilt wurde.
Die Lieferung von über den Partnerhop bestellten Artikeln erfolgt durch die jeweiligen Partner. Zahlungen hierfür sind an diese zu tätigen. Es gelten hier nicht die mit GCS vereinbarten Sonderkonditionen oder -rabatte. Ebenfalls gelten hier nicht die individuell mit GCS vereinbarten Zahlungsmodalitäten.
Sobald die Ware zum Zweck der Versendung an den Kunden durch GCS einem Spediteur, dem Frachtführer, einem anderen zum Versand eingesetzten unselbständigen Beförderungsunternehmen oder einer sonstigen zum Transport bestimmten Person übergeben wurde, geht die Gefahr einer zufälligen Verschlechterung oder des zufälligen Untergangs der Ware auf den Kunden über. Die Art und Weise der Versendung einschließlich der Verpackung sowie die Entscheidung darüber, ob die Auslieferung der Ware an den Kunden von einem inländischen Auslieferungslager oder einem ausländischen Hersteller/Zulieferungs-Unternehmer erfolgt, liegt im billigen Ermessen der Firma GCS, es sei denn, vorab wurde eine andere Vereinbarung getroffen. Versand- und Verpackungskosten werden dem Kunden sodann in Rechnung gestellt. Die von GCS gelieferte Ware bleibt solange in ihrem Eigentum, bis alle ihre gegenwärtigen Ansprüche gegen den Kunden sowie die künftigen, soweit sie mit der gelieferten Ware in Zusammenhang stehen, erfüllt sind. Erfolgt zum Ausgleich der Ansprüche ein Wechsel- oder Scheckverfahren, bleibt der Eigentumsvorbehalt bis zum Abschluss dieser Verfahren bestehen. Der Kunde ist zur Weiterveräußerung der Vorbehaltsware seinerseits nur unter Eigentumsvorbehalt und nur im Rahmen eines ordnungsgemäßen Geschäftsbetriebes berechtigt. Die dem Kunden aus der Weiterveräußerung oder aus einem sonstigen die Vorbehaltsware betreffenden Rechtsgrund zustehenden Forderungen tritt der Kunde schon jetzt zur Sicherheit an GCS ab. Des Weiteren ist er nicht berechtigt, durch Verpfändung oder Sicherungsübereignung über die Ware zu verfügen. Der Kunde ist berechtigt, die abgetretenen Forderungen in eigenem Namen einzuziehen. Kommt der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht ordnungsgemäß nach, so ist diese Einziehungsermächtigung widerrufbar. Die aufgrund der Einziehungsermächtigung eingenommenen Beträge werden vom Kunden treuhänderisch und unter gesonderter Aufbewahrung und Buchung für GCS verwaltet. Wird die Vorbehaltsware nach Verarbeitung oder zusammen mit anderen Waren, die nicht GCS gehören, weiterveräußert oder wird sie mit beweglichen Sachen verbunden, so gilt die vereinbarte Vorausabtretung nur in Höhe des Wertes (Rechnungswert) der Vorbehaltsware. Zugriffe oder Ansprüche Dritter auf Vorbehaltsprodukte hat der Kunde der Firma GCS sofort und unter Übergabe der notwendigen Unterlagen (ggf. in beglaubigter Kopie) anzuzeigen. Zugleich ist der Kunde verpflichtet, den Dritten auf den Eigentumsvorbehalt der Firma GCS hinzuweisen. Die Kosten etwaiger Interventionen der Firma GCS gegen Vollstreckungsgläubiger oder gegen sonstige auf die Vorbehaltsware zugreifende Dritte trägt der Kunde.
Verhält sich der Kunde vertragswidrig (insbesondere Zahlungsverzug), so ist GCS befugt (aber nicht verpflichtet), die unter Eigentumsvorbehalt stehende Ware zurückzunehmen oder ggf. Abtretung der Herausgabeansprüche des Kunden gegen Dritte zu verlangen. Hierin ist kein Rücktritt vom Vertrag zu sehen. Die eventuell anstehende Verarbeitung der Vorbehaltsware mit anderen Waren nimmt der Kunde für GCS vor, ohne dass diese rechtlich dadurch verpflichtet wird. Erlischt das Eigentum der Firma GCS an der Vorbehaltsware durch Verarbeitung, Vermischung oder Vermengung mit anderen Waren, so wird bereits jetzt vereinbart, dass das (Mit-)Eigentum von GCS an der einheitlichen Sache oder Sachverbindung wertanteilsmäßig (Rechnungswert) an GCS übergeht. Diese durch den Kunden geschaffene einheitliche Sache oder Sachverbindung verwahrt dieser für GCS unentgeltlich. Bei Weiterveräußerung der geschaffenen einheitlichen Sache oder Sachverbindung gilt die obige Vorausabtretung in Höhe des Wertes der Vorbehaltsware auch für die Forderungen des Kunden aus der Weiterveräußerung.
Die Vorbehaltsware muss von dem Kunden gegen sämtliche Risiken angemessen versichert werden. Sie ist von dem Kunden sorgfältig und schonend zu behandeln, getrennt zu lagern und auf Wunsch GCS als solche zu kennzeichnen. Der Kunde tritt die durch Beschädigung, Zerstörung oder Abhandenkommen der Vorbehaltsware entstehenden vertraglichen, insbesondere versicherungsvertraglichen oder deliktischen Ansprüche bereits jetzt in Höhe des Wertes der Vorbehaltsware (Rechnungswert) an GCS ab. GCS gibt die im Rahmen dieser Eigentumsvorbehaltsvereinbarung gewährten Sicherheiten nach ihrer Wahl auf Verlangen des Kunden frei, soweit der (Zeit-)Wert der Sicherheiten die offenen Forderungen der Firma GCS nachweisbar um mehr als 20 % übersteigt und der Kunde entsprechende Alternativ-Sicherheiten benennt oder entsprechend der Rechnungswerte der Vorbehaltsware angemessene (Abschlags-)Zahlungen leistet.
Die Rechnungen der Firma GCS sind sofort fällig und netto ohne Abzug zahlbar, sofern keine anders lautenden Zahlungsziele schriftlich vereinbart und bestätigt wurden. Eine Zahlung gilt erst dann als erfolgt, wenn GCS über den Betrag verfügen kann. Zahlt der Kunde nach Fälligkeit nicht, so ist GCS befugt, die jeweils banküblichen Zinsen, mindestens jedoch einen Verzugszinsschaden in Höhe von 5 % über dem jeweiligen Bundesbankdiskontsatz zu berechnen, wenn der Kunde Endverbraucher ist. Im B2B-Verkaufssegment darf GCS ggf. den Verzugszins auf 8% erhöhen. Die Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten. Befindet sich der Kunde mit dem Ausgleich einer Forderung in Zahlungsverzug, ist GCS unbeschadet ihrer Rechte der §§ 284 ff., 326 BGB berechtigt, anderweitige vereinbarte oder künftige Lieferungen wahlweise nur noch Vorauskasse oder gegen Nachnahme auszuführen. Wird eine Nachnahme vom Kunden nicht eingelöst, so ist GCS berechtigt, die Ware unbeschadet ihrer sonstigen vertraglichen Rechte anderweitig auf Rechnung des Kunden oder auf eigene Rechnung zu veräußern und dem Kunden die Differenz zwischen dem mit ihm vereinbarten Kaufpreis und dem durch den Notverkauf erzielten Kaufpreis in Rechnung zu stellen. Ebenfalls trägt der Kunde bis zu einem Nachnahmebetrag in Höhe von 40 € (entsprechend den Bestimmungen des Fernabsatzgesetzes) die Versandkosten.
GCS sendet bei nicht fristgerechtem Zahlungseingang Mahnungen im Abstand von mindestens 5 Werktagen, höchstens jedoch 10 Werktagen. Pro Mahnschreiben wird eine Gebühr von 2,50 € berechnet. GCS wird 5 Werktage nach dem 2 Mahnschreiben offene Forderungen über das Mahngericht oder einen Inkasso-Dienstleister bzw. Rechtsanwalt beitreiben bzw. bzw. ggf. abtreten. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Kunde keine Gründe für einen Zahlungsverzug nennt. Hierfür entstandene Mehrkosten und Zinsen sind vom im Verzug befindlichen Kunden zu tragen.
Die von GCS gelieferte Ware ist in ihrer Ausführung und Beschaffenheit die zum Lieferungszeitpunkt üblich ist, mangelfrei. Für die Brauchbarkeit der gelieferten Ware zu einem bestimmten Verwendungszweck übernimmt GCS keine Haftung, auch wenn bei Vertragsvereinbarungen über Verwendungsmöglichkeiten der Ware durch GCS beraten wurde. Beratungen stellen indes nur Erfahrungswerte der jeweiligen Mitarbeiter dar und gelten nicht als verbindliche Zusicherungen über die Eignung der Kaufgegenstände zu einem bestimmten Zweck. Die Gewährleistung ist ausgeschlossen, wenn die gelieferte Ware lediglich zu einem bei derartigen Produkten handelsüblichen Prozentsatz mangelhaft ist oder es sich um Software-Produkte handelt, deren Mängel nicht anhand defekter Datenträger zu erklären sind. Die Gewährleistungsverpflichtung für mangelhafte oder vom vereinbarten Kaufgegenstand abweichende Ware der Firma GCS beschränkt sich im übrigen auf die Nachbesserung oder aber auf die Rückgabe der Ware gegen Ersatzlieferung oder Gutschrift des zurückgegebenen Warenwertes. Weitergehende Ansprüche auf Gewährleistung oder Ersatz eines unmittelbaren oder mittelbaren Schadens sind ausgeschlossen. Den Kunden trifft hinsichtlich der empfangenen Ware eine von ihm unverzüglich nach dem Eintreffen der Ware durchzuführende Untersuchungspflicht auf etwaige Mängel, auf ihre Beschaffenheit und auf das etwaige Vorhandensein ggf. zugesicherter Eigenschaften im handelsüblichen Umfang. Offensichtliche Mängel sind unverzüglich nach Feststellung, spätestens jedoch nach Ablauf der vorgenannten Rügefrist, der Firma GCS schriftlich anzuzeigen. Erfolgt die Mängelanzeige nicht in dem oben angegebenen Zeitraum von 8 Tagen seit Lieferdatum, so gilt die Ware als genehmigt. Veräußert oder verarbeitet der Kunde die Ware weiter, so erkennt er die Mangelfreiheit und Vertragsmäßigkeit der Lieferung an. Folglich ist eine Gewährleistung für bereits verarbeitete oder nach Ablauf der vorgenannten Rügefrist weiter veräußerte Ware ausgeschlossen. Die Warenrücklieferung wegen mangelhafter oder sonstiger nicht vertragsgemäßer Lieferung ist mit GCS abzustimmen und nur unter konkreter Bezugnahme auf die jeweilige Lieferschein-/Rechnungsnummer zulässig. Die Gefahr der zufälligen Verschlechterung und des zufälligen Untergangs bis zum Eingang der zurückgelieferten Ware bei GCS trägt der Kunde. Der Verschleiß der Ware ist in jedem Fall von der Gewährleistung ausgeschlossen. Dies gilt auch für unsachgemäße Behandlung und vom Kunden verursachte Aufstellungsfehler und Reinigungsarbeiten. Für die Instandsetzung der aufgrund dieser durch den Kunden verursachter Mangelhaftigkeit der Ware berechnet die Firma GCS ihre Leistungen nach den jeweils gültigen Preisen. Für Nachbesserungsarbeiten und Ersatzlieferungen besteht die gleiche Gewährleistung wie für die ursprüngliche Ware, und zwar nur bis zum Ablauf der für diese geltenden Verjährungsfrist. Garantieleistungen betreffen ausschließlich den Hersteller von Waren und sind diesem gegenüber geltend zu machen. Gewährleistungsansprüche gegen GCS stehen nur dem unmittelbaren Kunden zu und sind nicht abtretbar.
GCS ist berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, Nachbesserungsansprüchen des Kunden vor Ort nachzukommen. Es kann jedoch nach Ermessen der Firma GCS eine Verbringung der Liefergegenstände in eine Werkstatt der Firma GCS bzw. eines Ihrer Vertragspartner erfolgen, die der Kunde zu ermöglichen und auf Anweisung durch GCS zu veranlassen hat. Im Falle der Nachbesserung / Reparatur vor Ort ist der Kunde verpflichtet, Mitarbeitern der Firma GCS oder ihrer Vertragspartner den Zugang zu der Ware bzw. den Räumlichkeiten in denen die Liefergegenstände benutzt oder eingerichtet sind zu regulären Geschäftszeiten zu ermöglichen. Eine Terminabsprache kann über dies telefonisch erfolgen. Anderslautende Reparaturzeiten können ggf. in Absprache eingerichtet werden, gelten aber erst nach schriftlicher Bestätigung als bindend. Mehrkosten für eventuelle Vor-Ort-Arbeit zu unüblichen Zeiten sind hierbei von Kunden zu tragen.
Die Lieferung von Ersatzteilen erfolgt gemäß Punkt 5 dieser AGB, wobei GCS bei Nicht- oder Nichtmehrverfügbarkeit der ursprünglichen Liefergegenstände ein gleich- oder höherwertiges Produkt (ggf. eines anderen Herstellers) liefern kann, welches dem Zweck des ursprünglich gelieferten entspricht bzw. nahe kommt. Sollte ein höherwertiges Produkt geliefert werden (z.B. weil alternative Produkte nicht verfügbar sind) ist der Kunde verpflichtet, Preisdifferenzen zwischen dem reklamierten und dem ersatzweise gelieferten Gegenstand zu tragen. Auf letzteres kann GCS allerdings ausdrücklich verzichten. Ein Verzicht auf Erstattung der Differenz gilt erst dann als vereinbart, wenn GCS dieses schriftlich bestätigt hat. Mündliche Nebenabsprachen gelten ebenfalls erst nach schriftlicher Bestätigung.
Unangetastet der obigen Bestimmungen gelten für Warenlieferungen die gesetzlichen Garantie- und Gewährleistungsbestimmungen. Im Rahmen dieser müssen strittige durch den Kunden festgestellte Mängel innerhalb von 6 Monaten von GCS widerlegt werden (ggf. unter Hinzuziehung des Produktherstellers). Darüber hinausgehende Mängel an der Ware können bei nachgewiesenen Produktionsfehlern, welche der Kunde zu belegen hat, innerhalb von 24 Monaten ab Rechnungsdatum geltend gemacht werden. Mängel werden nach den o.g. Gewährleistungsbestimmungen bearbeitet und sind unverzüglich, jedoch spätestens innerhalb der o.g. Rügefrist anzuzeigen.
Die Firma GCS haftet für Schäden des Kunden nur insoweit als ihr oder deren Mitarbeitern, Vertretern oder Erfüllungsgehilfen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zu Lasten fällt.
Der Kunde ist nicht berechtigt, gegenüber Forderungen der Firma GCS ein Zurückbehaltungsrecht auszuüben, es sei denn, dass es sich um rechtskräftig festgestellte oder von GCS schriftlich anerkannte Ansprüche handelt.
Die durch die mit GCS geschlossene Geschäftsbeziehung entstehenden Verpflichtungen sind an deren Geschäftssitz (Porta Westfalica, Kreis Minden-Lübbecke) zu erfüllen. Für sämtliche gegenwärtige und zukünftige Ansprüche, auch Wechsel- und Scheckansprüche, aus der Geschäftsbeziehung gilt der Geschäftssitz der Firma GCS als ausschließlicher Gerichtsstand. Zentrales Mahngericht ist das Amtsgericht in Hagen bzw. das am Sitz des beauftragten Rechtsanwaltes oder Inkasso-Dienstleisters zuständige Mahngericht. Anwendbar ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. GCS DataCom UG (haftungsbeschränkt). ist eingetragen am Amtsgericht Bad Oeynhausen unter HR B 13515.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen oder eine Bestimmung im Rahmen sonstiger Vereinbarungen mit dem Kunden bzw. auf Grund von gesetzlichen Bestimmungen oder Gesetzesänderungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Hinsichtlich des unwirksamen Teils verpflichten sich die Vertragsparteien bereits jetzt, eine Regelung zu treffen, die dem angestrebten Erfolg unter Beachtung der (ggf. neuen) gesetzlichen Vorschriften so nahe wie möglich kommt. In diesem Fall wird die unwirksame Bestimmung durch eine Regelung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Alle zuvor geltenden Fassungen der AGB sind mit Bekanntgabe dieser Fassung ungültig. Sollten diesen AGB wesentliche Bestandteile fehlen (insbesondere kürzlich geänderte gesetzliche Bestimmungen) gelten diese dennoch als verbindlich vereinbart. In letzterem Fall bleiben die übrigen Bestimmungen unter Beachtung der Gesetzeslage weiter wirksam und werden den Umständen durch Vereinbarung (auch stillschweigend) angepasst, sodass der Erfolg unter Berücksichtigung der jeweils geltenden gesetzlichen Vorschriften oder getroffenen Vereinbarungen so weit wie möglich erreicht wird.
Sofern Sie Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind, können Sie Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) oder - wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf überlassen wird - auch durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger (bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren nicht vor Eingang der ersten Teillieferung) und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB, sowie unserer Pflichten gemäß § 312g Abs. 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache. Der Widerruf ist zu richten an: GCS DataCom UG (haftungsbeschränkt), Schalksburgstr. 3, D-32457 Porta Westfalica, E-Mail: rma@gcs-edv.de, Fax an: +49 (0) 18 0 - 50 12 876².
Vom Widerruf ausgenommen sind bereits erbrachte Dienstleistungen, entsigelte Software oder bereits namentlich registrierte Lizenzen für Download-Softwareprodukte.
E-Mail an: rma@gcs-edv.de
Fax an: +49 (0) 18 0 - 50 12 876