Source: http://www.juraforum.de/gesetze/stgb/227-koerperverletzung-mit-todesfolge
Timestamp: 2016-12-06 21:57:05
Document Index: 275460563

Matched Legal Cases: ['§ 227', '§ 227', '§ 223', '§ 227', '§ 223', '§ 224', '§ 225', '§ 226', '§ 226', '§ 227', '§ 228', '§ 229', '§ 230', '§ 231', '§ 232', '§ 227', '§ 74', '§ 202', '§ 202', 'BGH', '§ 66', '§ 227', '§ 223', 'BGH', '§ 227']

§ 227 StGB - Körperverletzung mit Todesfolge - Gesetze - JuraForum.de
§ 227 StGB - Körperverletzung mit TodesfolgeStrafgesetzbuch | Jetzt kommentieren (0) Teilen Twittern E-Mail
Stand: 05.12.2016 Besonderer Teil () Siebzehnter Abschnitt (Straftaten gegen die
körperliche Unversehrtheit)(1) Verursacht der Täter durch die Körperverletzung (§§ 223 bis 226a) den Tod der verletzten Person, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.
(2) In minder schweren Fällen ist auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.Weitere Vorschriften um § 227 StGB§ 223 StGB - Körperverletzung§ 224 StGB - Gefährliche Körperverletzung§ 225 StGB - Mißhandlung von Schutzbefohlenen§ 226 StGB - Schwere Körperverletzung§ 226a StGB - Verstümmelung weiblicher Genitalien§ 227 StGB - Körperverletzung mit Todesfolge§ 228 StGB - Einwilligung§ 229 StGB - Fahrlässige Körperverletzung§ 230 StGB - Strafantrag§ 231 StGB - Beteiligung an einer Schlägerei§ 232 StGB - MenschenhandelErwähnungen in anderen VorschriftenFolgende Vorschriften verweisen auf § 227 StGB:
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objektive Tatbestand
objektive Tatbestand des § 223
Eintritt der Todesfolge
Kausalität zwischen der Körperverletzung und dem Todeseintritt
Fährlässigkeit hinsichtlich der Todesfolge erforderlich. Diese besteht, wie bei den allgemeinen Fahrlässigkeitsdelikten aus einer objektiven Sorgfaltspflichtverletzung bei objektiver Vorhersehbarkeit.
Unmittelbarkeitszusammenhang: Die Verwirklichung des Grunddeliktes muss gerade eine ihm eigentümliche tatbestandsspezifische Gefahr anhaften, die sich im tödlichen Ausgang unmittelbar niedergeschlagen hat. Die Rechtsprechung des BGH und die Ihr folgende Literatur setzen nicht voraus, dass dieser spezifische Zusammenhang zwischen dem Körperverletzungserfolg und dem Todeseintritt besteht, sondern beziehen die Körperverletzungshandlung, soweit bereits ihr das Risiko eines tödlichen Ausgangs anhaftet, in den Gefahrenzusammenhang mit ein. subjektiver Tatbestand
Vorsatz bezüglich aller objektiven Tatbestandsmerkmale.
Die allgemeinen Grundsätze sind anzuwenden.
Fahrlässigkeitsschuldvorwurf: Begründet wird der Fahrlässigkeitsschuldvorwurf durch die Feststellung, dass der Täter nach seinen persönlichen Fähigkeiten und dem Maß seines individuellen Könnens imstande war, die objektive Sorgfaltspflicht zu erkennen und die sich daraus ergebenden Sorgfaltsanforderungen zu erfüllen.
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