Source: https://www.mietrecht.org/untervermietung/kaution-untervermietung/
Timestamp: 2018-10-15 13:08:34
Document Index: 287565987

Matched Legal Cases: ['§ 551', '§ 551', '§ 551', '§ 551', '§ 551', '§ 551', 'BGH', 'BGH', '§ 195']

Kaution bei Untervermietung – Was muss man beachten? - Mietrecht.org
Auch für den Untervermieter besteht das Bedürfnis nach einer Mietsicherheit, so dass ihm unbenommen bleibt, vom Untermieter eine Kaution zu fordern. Stellt der Untermieter dann eine Kaution, treffen den Untervermieter die gleichen Pflichten wie einen normalen Vermieter auch.
Inhalt: Mietkaution vom Untermieter
Anlagepflicht bei einer Bank
Trennung Privat- und Kautionskonto
Keine Aufbewahrung in bar
Verzinsliche Anlage
Rückzahlungsanspruch des Untermieters
Keine Verrechnung von Kaution mit Mietminderungsbetrag
Wohnungsübergabeprotokoll schafft klare Verhältnisse
Vermieter hat bis zu 6 Monate Überlegungsfrist
Ausstehende Nebenkostenabrechnung rechtfertigt Einbehalt
1. Höhe der Kaution
Die Kaution darf höchstens das Dreifache der monatlichen Kaltmiete betragen. Nebenkosten bleiben außer Betracht. Das Gesetz gesteht dem Untermieter zu, die Kaution in drei gleichen monatlichen Teilzahlungen leisten. Die erste Teilzahlung ist zu Beginn des Mietverhältnisses fällig. Die beiden restlichen Teilzahlungen werden zusammen mit den darauf folgenden Mietzahlungen fällig (§ 551 II BGB).
2. Anlagepflicht bei einer Bank
Das Gesetz verpflichtet gemäß § 551 I BGB jeden Vermieter, also auch den Untervermieter, die Kaution bei einem Bankinstitut auf ein gesondert einzurichtendes Mietkautionsskonto einzubezahlen. Die Bank muss über den Zweck des einzulegenden Geldbetrages informiert sein. Nur dann kann das Konto als Mietkautionskonto bezeichnet und geführt werden.
Die Kaution muss grundsätzlich bei einem Kreditinstitut angelegt werden. Das Konto muss nicht notwendigerweise ein Sparbuch sein.
Die Anlage bei einer Versicherung oder einem Fonds kommt nur bei entsprechender Vereinbarung in Betracht (§ 551 III 1 BGB).
3. Trennung Privat- und Kautionskonto
Der Untervermieter muss dieses Konto getrennt von seinen sonstigen Konten führen. Auf diesem Konto dürfen sich keine anderen Einzahlungen als Kautionen befinden. Damit stellt der Gesetzgeber sicher, dass die Kaution auch im Fall der Insolvenz des Vermieters dem Untermieter zur Verfügung steht. Ein Kautionskonto gilt als insolvenzsichere Anlageform.
4. Keine Aufbewahrung in bar
Keinesfalls darf der Untervermieter den ihm als Kaution überlassenen Geldbetrag in bar verwahren. Er muss ihn – insolvenzsicher – anlegen.
5. Verzinsliche Anlage
Auch die Anlageform ist dem Untervermieter nicht überlassen. Nach § 551 III BGB muss er die Kaution zu dem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz anlegen.
Die Zinsen werden dem Kautionskonto regelmäßig gutgeschrieben. Sie erhöhen den Kautionsbetrag und werden selbst mit verzinst (§ 551 III 4 BGB). Der Zinseszinseffekt kommt allein dem Untermieter zugute.
Die Kautionszinsen unterliegen als Kapitalerträge der Zinsabgeltungssteuer. Steuerschuldner ist der Kontoinhaber, der Gläubiger der Kapitalerträge ist. Ist der Untervermieter Kontoinhaber, muss er die Kapitalerträge abführen.
Gleichermaßen kann der Untermieter selbst die Kaution in bar Geld auf ein auf seinen Namen ausgestelltes Sparbuch einzahlen, dabei mit der Bank einen möglichst hohen Zinssatz verhandeln und das Sparbuch dem Vermieter als Sicherheit verpfänden. Dann ist der Untermieter Steuerschuldner der Zinsabgeltungssteuer.
Bei der Untervermietung von Wohnraum in einem Studenten- oder Jugendwohnheim, braucht der Untervermieter die Sicherheitsleistung nicht zu verzinsen (§ 551 III 5 BGB).
6. Rückzahlungsanspruch des Untermieters
Während des bestehenden Mietverhältnisses hat der Untermieter keinen Anspruch auf Auszahlung der Zinsen. Auch hat er keinen Anspruch darauf, dass der Vermieter die Mietkaution zu einem Zinssatz angelegt, der über dem Durchschnitt der Sparbuchzinsen liegt.
Erst mit der Beendigung des Mietverhältnisses muss der Vermieter die Kaution dem Untermieter zurückgeben. Da die Mietkaution die Ansprüche des Vermieters aus dem Mietverhältnis absichert, darf der Vermieter die Kaution einbehalten, sofern sein Anspruch offensichtlich begründet oder seitens des Untermieters unbestritten ist oder durch gerichtliches Urteil als begründet festgestellt wurde.
Die Parteien können mietvertraglich vereinbaren, dass ein „Abwohnen“ der Kaution durch den Untermieter am Ende der Mietzeit nicht zulässig ist.
7. Keine Verrechnung von Kaution mit Mietminderungsbetrag
Hat hingegen der Untermieter Anlass, die Miete zu mindern, darf sich der Vermieter nicht vom Kautionskonto bedienen. Vielmehr muss er den Untermieter auf Zahlung deswegen der Mietminderung einbehaltenen Betrages verklagen. In diesem Verfahren wird auch der Mietminderungsanspruch geprüft.
8. Wohnungsübergabeprotokoll schafft klare Verhältnisse
Zieht der Untermieter aus, sollte nach gemeinsamer Besichtigung ein Übergabeprotokoll erstellt werden. Darin sind eventuelle Beanstandungen des Vermieters festzuhalten. Auf dieser Grundlage rechtfertigt sich ein eventueller Einbehalt der Kaution in Teilen oder insgesamt. Gibt es keine Beanstandungen, kann der Untermieter darauf drängen, dass ihm die Kaution umgehend erstattet wird.
9. Vermieter hat bis zu 6 Monate Überlegungsfrist
Haben die Parteien kein Übergabeprotokoll erstellt oder macht der Vermieter Beanstandungen, aus denen sich ein Einbehalt der Kaution ergeben kann, darf sich der Vermieter zur Prüfung seiner Ansprüche bis zu 6 Monate Zeit lassen (OLG Hamm NJR-RR 1992, 1036). Offensichtlich begründete Forderungen des Vermieters (laufender Rechtsstreit) können im Einzelfall eine noch längere Zurückbehaltung rechtfertigen, auch wenn die Frist im Einzelfall sehr lange dauern kann. (BGH ZMR 1999, 537).
Die Überlegungsfrist des Vermieters verkürzt sich in Richtung Null, wenn die Übergabe beanstandungsfrei blieb und auch die Nebenkosten endgültig abgerechnet sind.
10. Ausstehende Nebenkostenabrechnung rechtfertigt Einbehalt
Regelmäßig werden in Untermietverhältnissen Pauschalmieten inklusive der Nebenkosten vereinbart. Gleichfalls können die Nebenkosten aber auch gesondert abgerechnet werden. Dann muss der Vermieter eine Nebenkostenabrechnung erstellen. Diese beruht auf der ihm selbst vom eigenen Vermieter erteilten Abrechnung.
Hat der Untervermieter nicht fristgerecht die Nebenkostenabrechnung erstellt (maximal 12 Monate nach Ablauf der Abrechnungsperiode), darf er die Kaution nicht zurückbehalten. Infolge der Fristversäumung stehen ihm keine Ansprüche mehr zu (LG Kassel WuM 1989, 511). Rechnet der Hauptvermieter schuldhaft nicht fristgerecht ab, geht dessen Nachlässigkeit auch zu Lasten des Untervermieters.
Umgekehrt darf der Vermieter bei laufender Abrechnungsfrist einen angemessenen Teil der Kaution einbehalten, um damit eine eventuelle Nachforderung aus der Nebenkostenabrechnung abzudecken (BGH ZMR 2006, 431, AG Gießen, Urt.v.10.5.2012, 48 C 352/11). Die Kaution sichert auch noch nicht fällige Ansprüche, die erst nach dem Ende des Mietverhältnisses entstehen. Der Vermieter kann den Betrag schätzen, der voraussichtlich nachzuzahlen ist, den Rest der Kaution muss er erstatten.
Hat der Vermieter die Kaution abgerechnet, muss er das Guthaben unverzüglich an den Untermieter auszahlen (LG Berlin GE 1997, 1473).
Soweit das Sozialamt die Kaution als Darlehen an den Untermieter geleistet hat, steht der Rückzahlungsanspruch dem Sozialamt zu.
11. Verjährung beträgt 3 Jahre
Der Untermieter kann die Kaution bis 3 Jahre zurückfordern. Dann verjährt sein Anspruch (§ 195 BGB). Die Verjährung beginnt mit dem Ablauf des Jahres, in dem der Rückforderungsanspruch entstanden ist. Solange der Vermieter den Einbehalt der Kaution rechtfertigt, ist der Verlauf der Verjährung gehemmt.
Reagiert der Vermieter nicht auf das Rückforderungsverlangen des Untermieters, muss der Untermieter ihn unter Fristsetzung schriftlich mahnen und ihn nach Fristablauf auf Zahlung verklagen. Die Zustellung eines Mahnbescheides unterbricht bereits die Verjährung.
Pflicht zur Nebenkostenabrechnung für Untermieter?
31 Antworten auf "Kaution bei Untervermietung – Was muss man beachten?"
28.01.2016 - 22:02 Antworten
Darf ein Mieter ohne schriftliche Kündigung und ohne schriftlichen Brief von seinem Anwalt, aus praktisch „Rache“ dafür das er seine Kaution nicht auf der Stelle zurück erhält, die Mietsachen vom Vermieter als Pfand mitnehmen, bis er seine Kaution erhält? Der Mieter hatte nur mündlich angekündigt das er die Wohnung 1 Monat vor Vertragsende verlassen möchte. Nun besteht er aber drauf beim Auszug 1 Monat vor Vertragsende seine Kaution sofort zu erhalten. Als Vermieter bat Ich an die hälfte der Kaution zurück zu zahlen, aber die andere hälfte zwecks Nachzahlungen einzuhalten. Der Mieter klagt nun dass die Kaution nur für die Möbel wäre und nicht für Wohnungsnachzahlungen. Er droht nun mit seinem Auszug 1 Monat vor Vertrags ende die Mietgegenstände wie Fernseher, Bett und Schlüssel als Pfand mit zu nehmen bis er seine Vollständige Kaution erhält? Bitte helfen Sie mir weiter ob dies Legal ist und welche weiteren Schritte man nun verfolgen müsste?
29.01.2016 - 07:43 Antworten
ich kann die Situation leider nicht einschätzen, da ich den Inhalt Ihres Mietervertrages nicht kenne. Ich würde die Prüfung der (Mietkaution)Klausel oder die Bearzng durch einen Anwalt empfehlen.
29.01.2016 - 11:00 Antworten
Mein Untervermieter möchte einen Teil meiner Kaution einbehalten, um meinen Anteil an der Nebenkostenabrechnung zu bezahlen. In meinem Untermietvertrag steht, dass ich eine Grundmiete und dazu noch Nebenkosten zahle. Wörtlich steht dort, das die Nebenkosten monatlich pauschal mit Betrag x abgegolten werden.
Darf mein Untervermieter in diesem Fall einen Teil meiner Kaution zurückbehalten, wenn er die Nebenkosten gesondert abrechnet, obwohl im Untermietvertrag die Nebenkosten pauschal monatlich bezahlt worden sind?
29.01.2016 - 22:55 Antworten
es wurde scheinbar eine Pauschale und keine Vorauszahlung vereinbart. Daher wird auch nicht über die Nebenkosten abgerechnet. Mehr dazu auch hier: Nebenkostenabrechnung: Muss der Vermieter über Nebenkosten abrechnen?
12.03.2016 - 20:45 Antworten
Ich hatte einen Untermietvertrag mit meiner Mitbewohnerin. Da sie gekündigt hat, ist laut untermietvertrag mein Mietverhältnis damit ebenfalls automatisch beendet gewesen. Ich hab fristgerecht mein Zimmer geräumt und die Schlüssel übergeben, nachdem sie das Zimmer kontrolliert hat. Nun zahlt sie mir allerdings die Kaution nicht aus, da der Vermieter etwas in ihrem Zimmer und der Küche Mängel festgestellt hat und ihr die Kaution nicht komplett zurückerstatten will. Darf sie mir die Kaution verwehren oder habe ich Anspruch auf meine Kaution, da sie mir das Zimmer abgenommen hat?
13.03.2016 - 01:23 Antworten
hier ein Artikel für Sie: Mängel trotz Übergabeprotokoll – Wer trägt die Kosten?
29.03.2016 - 16:28 Antworten
Ich bin Untermieterin und wohne ich einem Durchgangszimmer. Es gibt drei Hauptmieter, einer davon wurde vorkurzem wegen Kreditkartenbetrugs verhaftet. Meine Mitbewohnerin hat sich nach Einzug auch geweigert, den Mietvertrag neu zu unterschreiben. Nachdem der neue Mitbewohner auch schon abgeführt wurde, fehlte die Miete von ihm und meine Mitbewohnerin verlangte von mir zusätzlich 110€, wofür ich nicht bereit bin, diesen Betrag zu zahlen ( auch weil ich Studentin bin). Nun frage ich mich, ob ich bei Auszug noch Anspruch auf meine komplette Kaution habe? Dürfen sie mir aufgrund des Vorfalls meine Kaution einbehalten ?
Steffanie Maier
10.04.2016 - 09:20 Antworten
Hallo..ich war 2 jahre Untermieter, der Hauptmieter war im Ausland. In den letzten Monaten kam Post, für ihn, die ich als Werbung ansah, da der Briefträger nie eine Unterschrift wollte und die Post nicht als amtliches Dokument auffiel und da ja alles über Nachsendeauftrag seinerseits schon jahre geklärt war, machte ich mir keine großen Gedanken. Nun soll ich der Schuldige sein, da eine Mahnung über 100 Euro entstanden ist, weil ich die Briefe „verschwiegen“ habe. Nun habe ich das Gefühl, dass meine Kaution aufgrund dessen gekürzt und die Rechnung damit beglichen werden soll…rechtens?
27.04.2016 - 17:55 Antworten
Hallo. Ich bin letztes Jahr im Oktober 2015 ausgezogen und habe zur Untermiete gelebt. Meine Mitbewohnerin war Hauptmieterin und Ihr habe ich die Kaution gezahlt. Die Wohnung war von der Deutschen Annington und das Kautionsgeld liegt auf deren Konto.
Nun habe ich immer noch nicht meine Kaution zurückerhalten.Meine ehemalige Mitbewohnerin sagt, die Annington hätte Sie noch nicht ausgezahlt, weil die Nebenkostenabrechnung noch nicht stattgefunden hat.
Kann das sein oder werde ich hier belogen?
Habe Angst mein Geld nicht zurückzuerhalten und sie reagiert auch nicht richtig auf meine Nachrichten…
27.04.2016 - 22:01 Antworten
die Nebenkostenabrechnung für 2015 muss einem Mieter bis Ende 2016 zugehen. Auf der anderen Seite hat Ihr Untermietvertrag erst einmal nichts mit der Kautionsrückzahlung des Hauptmietvertrages zu tun.
17.05.2016 - 11:14 Antworten
wenn man keinen schriftlichen Vertrag hat, wo die Kaution, die Nebenkosten und die Miete schriftlich niedergeschrieben wurde, also nur ein mündlicher Vertrag besteht, hat der Vermieter das Recht Geld einzubehalten wegen Schönheitsreparaturen und Nebenkostenabrechnung? Und wenn man als Untermieter einen Nachweis verlangt das die Kaution richtig angelegt wurde und der Vermieter (Untervermieter) sich weigert dies zu machen, hat der Untermieter das Recht die Miete in Höhe von der Kaution einzubehalten bis dies Geschehen ist oder man auszieht?
Es ist so, ich bin Untermieter und habe von meiner Vermieterin seltsame Anmerkungen gehört die mich stutzig machten. Da hatte man mir geraten von ihr einen Nachweis zu erbitten das die Kaution von Ihr richtig angelegt wurde. Der Kommentar meiner Vermieterin war: „Ich kann mit der Kaution machen was ich will, frag die Vermieter der Wohnung (also ihre Vermieter mit denen ich nichts zu tun habe) und das sie aus Prinzip mir keinen Nachweis geben wird.“ Ihre Vermieter haben mir auch bestätigt das die Kaution alleinig meiner Vermieterin gehört und ich nichts damit zu tun habe und ich sehen muss was mit meiner Kaution passiert ist.
Sie sagte zwar das ich die Kaution wiederbekomme, aber sie möchte mir, bei 6 Monate Wohnzeit, 30% abziehen (was sich auf fast 300€ belaufen wird und meine vorherige Vermieterin hatte mir bei fast einem jahr auch nur 10% abgezogen), ich weiß das ein Vermieter natürlich einen Teil einbehalten darf oder sogar die gesamte Kaution bis zu 6 Monate. Aber wir haben auch keinen schriftlichen Vertrag, nichts wurde schriftlich vereinbart und unterschrieben. Ist es bei einem mündlichen Vertrag nicht eh etwas anders? Um rat würde ich mich freuen, ich habe ihr schriftlich eine Frist gegeben mir einen Nachweis zu geben aber ich werde, wie oben gesagt keinen bekommen. Man sagte mir zwar das ich im Recht dann bin die Miete in Höhe der Kaution einzubehalten bis es richtig eingezahlt wurde, aber da ich auch gleichzeit im Juli ausziehe, meinte einer das ich der Vermieterin den Rest geben soll der dann noch aussteht und keine Miete mehr zahlen soll. Aber das ist auch nicht ganz okay, oder?
17.05.2016 - 17:19 Antworten
ich kann leider nicht auf alle Ihre Fragen eingehen, möchte Sie aber mit einigen Links unterstützen:
1. Mietkautionskonto – Wie muss die Kaution angelegt werden?
2. Mietkaution: Rückzahlung – Was Mieter und Vermieter wissen müssen
3. Kündigungsfrist für eine Wohnung ohne schriftlichen Mietvertrag
30.06.2016 - 18:01 Antworten
meine derzeitige Mitbewohnerin zieht zu Mitte September aus. Im Untermietvertrag steht das sie eine Kaution zu zahlen hat (Einzug Februar 2015). Diese wurde bis heute nicht bezahlt. Kann ich im gegenseitigen Einvernehmen ein Schreiben aufsetzen in dem festgehalten wird, dass meine Mitbewohnerin die Kaution nicht bezahlt hat und auf eine Zahlung bis zum Auszug verzichtet wird. Sie allerdings für entstande Schäden dann so aufkommen muss?
01.07.2016 - 06:43 Antworten
in der Regel haften Mieter ohnehin für entstandenen Schäden – die Kaution macht des dem Vermieter nur etwas leichter, an das Geld zukommen.
Dani Reilly
19.08.2016 - 09:04 Antworten
In meinem Vertrag steht, dass ich keine Kaution bezahlen muss, und das haben der Hauptmieter und ich vereinbart.
Aber da ich das WG Zimmer gekündigt habe, fragt jetzt der Hauptmieter nach einer Kaution.
19.08.2016 - 09:09 Antworten
verweisen Sie auf den Vertrag.
21.11.2016 - 22:32 Antworten
Ich bin vor nun 4 Monaten aus einer WG ausgezogen, in der ich als Untermieterin wohnte und meine Kaution an die Hauptmieterin ausgezahlt habe.
Die Hauptmieterin ist einen Monat nach mir ausgezogen, wobei der Vermieter auf Grund eines Mangels im Keller, der schon zum Zeitpunkt meines Einzugs bestand, die Kaution an den Hauptmieter nicht auszahlt.
Ich habe nun schriftlich meinen Anteil der Kaution eingefordert, da mir dieser trotzdem zusteht. Allerdings werde ich auch nach Mahnung ignoriert.
Sollte man rechtlich vorgehen und wer übernimmt in diesem Fall die anfallenden Kosten?
22.11.2016 - 15:17 Antworten
das Vertragsverhötnis zwischen Hauptmieter und Vermieter ist für Sie erstmal nicht entscheidend. Sie müssen Ihren Pflichten gegenüber Ihrer Vermieterin erfüllen – das haben Sie scheinbar getan. Hier eine Hilfe für Sie: Kaution wird nicht zurückgezahlt: Mietkaution zurückfordern
Johann Grober
21.02.2017 - 19:26 Antworten
Meine lediger Mieter (Bezug der Wohnung durch 1 Person)
informiert mich sechs Tage nach Beginn des Mietvertrags und Bezug der Wohnung als Einzelperson über seíne Heirat in der kommenden Woche. Er fordert von mir eine Wohnungsgeberbestätigung für seine Frau (Name, Vorname) zur Unterschrift mit Terminfrist (5 Tage) und Bußgeldandrohung . Auf meine telefonische Rückfrage hin benötigt er die Wohnungsgeberbestätigung auf einmal nicht mehr und will jetzt selbst als „Wohnungsgeber“ auftreten. Der Mietvertrag ist komplett für eine Einzelperson formuliert.
Wie kann ich zweifelsfrei prüfen lassen, ob hier alles mit rechten Dingen zugeht?
(Identität der neuen Mieterin und Heirat). Ich vermute, dass ich als Vermieter mehr Informationen einfordern darf, als nur Name und Vorname der neuen Mieterin/Frau.
– Heiratsurkunde ?
– Mieterselbstauskunft ?
22.02.2017 - 08:27 Antworten
üblich wäre es eine Ausweiskopie anzufordern, damit Sie wissen, wer in Ihrer Wohnung lebt.
09.05.2017 - 16:42 Antworten
damals (frisch von der Schule) habe ich nicht daran gedacht mir eine Quittung für die Zahlung der Kaution geben zu lassen und habe sie meiner Untervermieterin bar bezahlt.
An den Betrag von zwei (Kalt-)Monatsmieten kann ich mich noch genau erinnern. Nun behauptet sie, es wäre nur eine Miete gewesen.
Gibt es eine Möglichkeit für mich Gewissheit über die Höhe der Kaution zu erlangen, auch wenn sie nicht im Mietvertag erfasst ist?
22.06.2017 - 13:38 Antworten
erstmal möchte ich mich bein Ihnen für das Betreiben dieser Website bedanken. Ich konnte schon einige wichtige Informationen herauslesen.
Ich habe folgende Situation: Mein Untermietverhältnis wurde zum September 2016 beendet. Die Nebenkosten wurden immer geteilt. Einen Großteil der Kaution habe ich mit einigem Nachdruck bereits erhalten. Ein Teil wird noch einbehalten bis zur Nebenkostenabrechnung. Wie lange hat nun der Untervermieter Zeit, die von der Hausverwaltung, Strom- und Gasanbietern erstellten Abrechnungen aufzuteilen und mir zu übermitteln? Gilt auch hier die 12- Monatsfrist, obwohl nur noch mein Anteil herausgerechnet werden muß? Und nach welcher Zeit verliert der Untervermieter seine Ansprüche?
22.06.2017 - 15:07 Antworten
danke für die Blumen, hier ein Link für Sie: Mietkaution bis zur Erstellung der Betriebskostenabrechnung einbehalten?
26.06.2017 - 12:29 Antworten
danke für die schnelle Antwort. Leider kann ich auch auf der verlinkten Seite nicht wirklich herauslesen, wie es sich in meinem Fall verhält. Könnten sie mir nochmal etwas konkreter auf meinen Fall bezogen schreiben?
31.10.2017 - 17:40 Antworten
Hallo, ich habe eine Untermieterin die sich nie an Absprachen wie sauber machen, Unkraut auf der Terasse beseitigen hält. Jetzt möchte ich sie kündigen. Kann ich einen Teil ihrer Kaution dafür einbehalten, dass die Terasse jetzt gesäubert wird und sonstige Dinge, die sie nicht gemacht hat, machen lassen? Danke für eine Antwort. Liebe Grüße Mirja
Ramme, Jutta
11.11.2017 - 14:50 Antworten
Das Jobcenter in Hamburg-Mitte verweigert die Zahlung einer Kaution bei Untermietverhältnissen auch dann, wenn eine solche im Mietvertrag gefordert wird.
In meinem Fall hat das Jobcenter die Zahlung der Kaution sogar mit dem Hinweis auf ein Untermietverhältnis verweigert, obwohl es sich um ein normales Mietverhältnis handelte.
Jutta Ramme
11.11.2017 - 17:02 Antworten
danke für das Teilen Ihrer Erfahrung.
31.03.2018 - 20:04 Antworten
Hallo, in dem Artikel steht, dass als Kaution maximal 3 Kaltmieten verlangt werden dürfen. Wenn man nun ein Zimmer untermietet, darf man für die Kaution nur die Kaltmiete für dieses Zimmer berechnen, oder darf man auch die gemeinschaftlich genutzte Fläche mit einberechnen?
Im ersten Fall würde die Kaution nämlich äußerst gering ausfallen. Wenn man auch die Gemeinschaftsfläche einberechnen darf, wie macht man das? Mein Ansatz war in einer 2er-Wohnung die Kaltmiete für die Gemeinschaftsfläche durch zwei zu teilen und sie dann der Kaltmiete für das Zimmer selbst hinzuzufügen.
01.04.2018 - 06:53 Antworten
neben Sie die vereinbarte Kaltmiete mal drei. Das ist m.E. eindeutig und hat mit den gemeinsamen Flächen nichts zu tun.
22.06.2018 - 09:23 Antworten
Hallo, ich wohne seit März in einer WG (ohne Vertrag, meine Kaution wurde benutzt um meine Vorgängerin auszuzahlen, es wurde nichts angelegt). Nach einer Meinungsverschiedenheit legte mir die Hauptmieterin im Mai ans Herz auszuziehen. Ich wollte Ende Mai raus, da sie aber keinen Nachmieter fand, bat sie mich noch für einen Monat Miete zu zahlen und zu bleiben. Weil sie Kinder hat stimmte ich zu. Sie versicherte mir über Whatsapp, dass ich mit Schlüsselübergabe Ende Juni auch die Kaution zurück bekomme, wenn ich für Juni noch die Miete überweisen könnte. Jetzt hat sie aber immer noch keinen gefunden und ich habe seit 2 Wochen eine eigene Wohnung und wohne entsprechend bereits dort. Sie weigert sich, mir die Kaution wie vereinbart mit Schlüsselübergabe zurück zu geben und wenn ich ihr den Schlüssel nicht Ende Juni gebe, dann müsste ich auch weiterhin Miete zahlen. Darf Sie das fordern? Darf ich den Schlüssel als Sicherheit behalten (Sie braucht ihn ja nicht zwingend solange Sie keinen Nachmieter hat)? Darf Sie mir die Kaution verwehren mit der Begründung noch keinen Nachmieter zu haben?
22.06.2018 - 09:53 Antworten
sofern niemand von Ihnen schriftlich kündigt, bleiben Sie weiterhin Mieterin mit allen Pflichten und Rechten. Zur Info: Sie haben einen mündlichen bzw. konkludenten Mietvertrag.
⇐ Untervermietung ablehnen: So gehen Vermieter vor (mit Muster)
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