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Timestamp: 2020-02-18 08:35:17
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Matched Legal Cases: ['Art. 64', 'Art. 65', '§ 9', 'Art. 65', 'Art. 96', 'Art. 108', 'Art. 64', 'Art. 56', '§ 11', 'Art. 62', 'Art. 69', 'Art. 69', '§ 15', '§ 15', '§ 13', '§ 9']

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Amtssitz Bundeskanzleramt,
Anrede Herr Bundeskanzler bzw. Frau Bundeskanzlerin
Exzellenz (im internationalen Schriftverkehr)[1]
Website www.bundeskanzlerin.de
Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestag gewählt. Der Bundeskanzler schlägt dem Bundespräsidenten die Bundesminister vor; ohne diesen Vorschlag kann der Bundespräsidenten niemanden zum Bundesminister ernennen. Ohne Mitwirkung des Bundespräsidenten ernennt der Bundeskanzler einen der Bundesminister zum verfassungsmäßigen Stellvertreter, den man auch Vizekanzler nennt.
Vor Ablauf der Legislaturperiode kann ein Bundeskanzler nur durch ein konstruktives Misstrauensvotum abgelöst werden: Dazu muss der Bundestag mit absoluter Mehrheit einen Nachfolger wählen. Für den Fall, dass ein Bundeskanzler stirbt oder zurücktritt, gibt es keine Regelung; mit dem Ende der Kanzlerschaft endet auch die Bundesregierung. Die Verfassung kennt aber die Regelung, dass der Bundespräsident einen ehemaligen Bundesminister bittet, bis zur Ernennung eines Nachfolgers weiterhin die Geschäfte zu führen. In der Vergangenheit hat man diese Regelung als Vorbild dafür genommen, dass ein Bundesminister geschäftsführend als Bundeskanzler amtierte.
Der Bundeskanzler gilt als der politisch mächtigste deutsche Amtsträger. Man spricht zuweilen sogar von einer „Kanzlerdemokratie“. Er steht jedoch in der deutschen protokollarischen Rangfolge nach dem Bundespräsidenten (als Staatsoberhaupt) sowie dem Bundestagspräsidenten erst an dritter Stelle.[3]
Amtierende Bundeskanzlerin ist Angela Merkel von der CDU, und zwar seit dem Jahr 2005. Sie steht an der Spitze einer Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD.
6.1 Konrad Adenauer (1949–1963)
6.2 Ludwig Erhard (1963–1966)
6.3 Kurt Georg Kiesinger (1966–1969)
6.4 Willy Brandt (1969–1974)
6.5 Helmut Schmidt (1974–1982)
6.6 Helmut Kohl (1982–1998)
6.7 Gerhard Schröder (1998–2005)
Karl zu Leiningen war im Jahr 1848 der erste gesamtdeutsche Regierungschef, der Vorsitzende des Ministerrates in der Provisorischen Zentralgewalt. Der eigentliche starke Mann im Kabinett Leiningen, und zumindest de facto sein Nachfolger, war hingegen der Österreicher Anton von Schmerling.
Der Ausdruck Kanzler kommt aus dem Mittelalter: Am feudalen Hof war der Kanzler der Leiter der herrschaftlichen Schreibstube, der Kanzlei. Unter den Bediensteten des Herrschers hatte der Kanzler die höchste Autorität und war damit den ägyptischen Staatsschreibern vergleichbar. Die sprachhistorische Herkunft leitet sich aus dem mittellateinischen Substantiv „cancelli“ ab: der Kanzler ist eine Person, die in einem durch Schranken oder Gitter (cancelli) abgetrennten Raum arbeitet und insbesondere Beglaubigungen ausstellt.
Andere Titel trugen deutsche Regierungschefs nur in der kurzen verfassungslosen Zeit 1918/19 („Vorsitzender des Rates der Volksbeauftragten“ bzw. „Reichsministerpräsident“). Später in der DDR 1949–1990 war der Titel „Vorsitzender des Ministerrates“.
In der deutschen Verfassungsgeschichte gehörte bereits im Heiligen Römischen Reich das Amt des Erzkanzlers zu den Erzämtern. Es wurde bis 1806, als das Alte Reich endete, als Erzkanzler für Deutschland vom Kurfürsten von Mainz ausgeübt. Der Deutsche Bund (1815–1866) hatte als Organ nur den Bundestag, keine gesonderte Exekutive und keinen Kanzler etwa als ausführenden Beamten.
Der Norddeutsche Bund (mit Bundesverfassung vom 1. Juli 1867) hatte einen einzigen verantwortlichen Minister auf Bundesebene, den „Bundeskanzler“. Im Jahr 1871 wurde das Amt für das Deutsche Kaiserreich in „Reichskanzler“ umbenannt. Die Bezeichnung Kanzler rührt daher, dass das Amt ursprünglich als ein Beamter gedacht war, der als eine Art Geschäftsführer die Beschlüsse des Bundesrates ausführte.
Auch der Reichskanzler der Weimarer Republik (ab 1919) wurde vom Staatsoberhaupt ernannt und entlassen, dem Reichspräsidenten. Der Reichskanzler musste zurücktreten, wenn der Reichstag ihm das Vertrauen entzog. Der Reichskanzler war damit sowohl vom Reichspräsidenten als auch vom Reichstag abhängig. In Artikel 56 der Weimarer Verfassung heißt es: „Der Reichskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik und trägt dafür gegenüber dem Reichstag die Verantwortung. Innerhalb dieser Richtlinien leitet jeder Reichsminister den ihm anvertrauten Geschäftszweig selbstständig und unter eigener Verantwortung gegenüber dem Reichstag.“ Dieser Artikel stimmt fast exakt mit den ersten beiden Sätzen des Artikels 65 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland (1949) überein. Allerdings schränkten die Rechte des Reichspräsidenten diese Richtlinienkompetenz ein. Außerdem bestanden die Regierungskoalitionen meist aus mehr als zwei oder drei Parteien. Der Reichstag konnte eine Regierung stürzen, ohne gleichzeitig einen neuen Regierungschef wählen zu müssen (kein konstruktives Misstrauensvotum).
Im Nachhinein sah man im Nebeneinander von einem starken Reichspräsidenten und augenscheinlich schwachem Reichskanzler einen Grund dafür, dass die Republik unterging. Reichspräsident Hindenburg ernannte am 30. Januar 1933 den Nationalsozialisten Adolf Hitler zum Reichskanzler. Er nutzte seine Befugnisse in der Folge, um Hitlers Alleinherrschaft zu verwirklichen. Nach dem Tod Hindenburgs 1934 vereinte Hitler die Ämter von Reichskanzler und Reichspräsident unter der Bezeichnung „Führer und Reichskanzler“.
Der Bundeskanzler besitzt nach Artikel 65 Satz 1 des Grundgesetzes (GG) die Richtlinienkompetenz: Er „bestimmt die Richtlinien der Politik und trägt dafür die Verantwortung.“ Er hat damit das Recht, die grundlegenden Richtungsentscheidungen der Bundesregierung zu treffen. Derselbe Artikel schreibt aber auch das Ressortprinzip (Satz 2) und das Kollegialprinzip (Satz 3) vor.[4] Ersteres bedeutet, dass die Bundesminister ihre Ministerien in eigener Verantwortung leiten. Der Bundeskanzler kann hier nicht ohne Weiteres in einzelnen Sachfragen eingreifen und seine Ansicht durchsetzen. Er muss jedoch nach der Geschäftsordnung der Bundesregierung über alle wichtigen Vorhaben im Ministerium unterrichtet werden. Das Kollegialprinzip besagt, dass Meinungsverschiedenheiten der Bundesregierung vom Kollegium entschieden werden; der Bundeskanzler muss sich also im Zweifel der Entscheidung des Bundeskabinetts beugen.[5] Gleichwohl hat der Bundeskanzler hier aber ein besonderes Gewicht, kann er doch von seinem Recht auf Bestellung und Abberufung der Bundesminister Gebrauch machen, was in der Praxis bisher aber nur sehr selten vorkam.
Der Bundeskanzler kann die Zahl und Zuständigkeiten der Ministerien regeln (Art. 64 Absatz 1 und Art. 65 des Grundgesetzes sowie § 9 der Geschäftsordnung der Bundesregierung). Er „leitet“ damit im administrativen Sinne die Geschäfte der Bundesregierung. Beschränkt wird seine Organisationsgewalt durch die im Grundgesetz vorgeschriebene Errichtung des Bundesministeriums der Verteidigung (Art. 65a: Bundesminister für Verteidigung), des Bundesministeriums der Justiz (Art. 96 Abs. 2 Satz 4: Geschäftsbereich des Bundesjustizministers) und des Bundesministeriums der Finanzen (Art. 108 Abs. 3 Satz 2: Bundesminister der Finanzen).
Auch wenn Ressort- und Kollegialprinzip in der Praxis ständig angewandt werden, so rückt die, auch als „Kanzlerprinzip“ bezeichnete, Richtlinienkompetenz den Bundeskanzler als den bedeutendsten politischen Akteur in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Seine Aussagen werden stark beachtet; äußert er sich zu einer Sachfrage anders als der zuständige Fachminister, so hat häufig trotz der Gültigkeit des Ressortprinzips der Fachminister das Nachsehen, will er nicht wegen „schlechter Teamarbeit“ vom Bundeskanzler intern oder gar öffentlich gerügt werden. Der Bundeskanzler ist oft auch gleichzeitig Vorsitzender seiner Partei (Adenauer 1950–1963, Erhard 1966, Kiesinger 1967–1969, Kohl 1982–1998 und Merkel 2005 bis 2018 in der CDU; Brandt 1969–1974 und Schröder 1999–2004 in der SPD) und genießt damit nicht nur als Bundeskanzler, sondern auch als Parteivorsitzender hohes Medieninteresse und starken Einfluss innerhalb der Partei und Fraktion, die seine Regierung stützt. Allerdings haben alle Bundeskanzler auch in den Zeiten, in denen sie nicht den Parteivorsitz bekleideten, faktisch eine wichtige Rolle in der regierungstragenden Fraktion innegehabt, um deren Zusammenwirken mit dem Kabinett zu fördern.[6]
Schließlich hängt es auch von der Person des Bundeskanzlers und den politischen Gegebenheiten ab, wie er den Begriff der Richtlinienkompetenz ausgestaltet. Konrad Adenauer als erster Bundeskanzler nutzte die Richtlinienkompetenz unter den Ausnahmebedingungen eines politischen Neubeginns stark aus. Mit seiner Amtsführung legte Adenauer den Grundstein für die sehr weit reichende Interpretation dieses Begriffes. Schon unter Ludwig Erhard sank die Machtfülle des Bundeskanzlers, bis schließlich in Kurt Georg Kiesingers Großer Koalition der Bundeskanzler weniger der „starke Mann“ als vielmehr der „wandelnde Vermittlungsausschuss“ war. Während Adenauer und Helmut Schmidt sehr strategisch mit ihrem Stab (im Wesentlichen dem Kanzleramt) arbeiteten, bevorzugten Brandt und Kohl einen Stil der informelleren Koordination. In beiden Modellen kommt es bei der Bemessung der Einflussmöglichkeiten des Bundeskanzlers auf die Stärke des Koalitionspartners und auf die Stellung des Bundeskanzlers in seiner Partei an.
Da der Bundeskanzler sich bei innenpolitischen Fragen stärker auf die Ministerien verlassen muss, kann er sich häufig in der Außenpolitik profilieren. Alle Bundeskanzler haben das diplomatische Parkett – durchaus auch im mehr oder weniger stillen Machtkampf mit dem Außenminister, der seit 1966 immer einer anderen Partei angehört als der Bundeskanzler – genutzt, um neben den Interessen der Bundesrepublik auch sich selbst in positivem Licht darzustellen. Besonders Bundeskanzler Adenauer, der von 1951 bis 1955 selbst das Außenministerium führte, konnte hier starken Einfluss nehmen.
Die Bundesregierung und der Bundeskanzler haben das alleinige Recht, Entscheidungen der Exekutive zu treffen. Aus diesem Grund bedarf jede förmliche Anordnung des Bundespräsidenten – bis auf die Ernennung und Entlassung des Bundeskanzlers, die Auflösung des Bundestages nach dem Scheitern der Wahl eines Bundeskanzlers und das Ersuchen zur Weiterausübung des Amtes bis zur Ernennung eines Nachfolgers – der Gegenzeichnung des Bundeskanzlers oder des zuständigen Bundesministers.
Bundeskanzler Ludwig Erhard bei einer Kabinettssitzung im Jahr 1965
Nach Artikel 64 des Grundgesetzes schlägt der Bundeskanzler dem Bundespräsidenten die Bundesminister vor, der sie ernennt. Der Bundespräsident muss sie nach der in der Staatsrechtslehre überwiegenden Meinung ernennen, ohne die Kandidaten selbst politisch prüfen zu können. Ihm wird allerdings in der Regel ein formales Prüfungsrecht zugestanden: Er kann etwa prüfen, ob die designierten Bundesminister Deutsche sind. Der Bundestag hat dabei ebenfalls kein Mitspracherecht. Auch bei der Entlassung von Bundesministern können weder der Bundespräsident noch der Bundestag in rechtlich bindender Weise mitreden – auch hier liegt die Entscheidung ganz beim Bundeskanzler, die Entlassung wird wieder durch den Bundespräsidenten durchgeführt.[7] Selbst die Aufforderung des Bundestages an den Bundeskanzler, einen Bundesminister zu entlassen, ist rechtlich unwirksam;[8] allerdings wird der Minister, wenn tatsächlich die Mehrheit des Bundestages und damit auch Mitglieder der die Bundesregierung tragenden Koalition gegen ihn sind, häufig von sich aus zurücktreten. Der Bundestag kann die Minister nur zusammen mit dem Bundeskanzler durch ein Konstruktives Misstrauensvotum ablösen.
Der Bundeskanzler ernennt auch – ohne Mitwirkung des Bundespräsidenten – seinen Stellvertreter. Inoffiziell spricht man auch vom „Vizekanzler“. Das ist in der Regel der wichtigste Politiker des kleineren Koalitionspartners. Häufig fielen das Amt des Außenministers und die „Vizekanzlerschaft“ zusammen; dies war jedoch nie eine verbindliche Kombination, sondern nur eine Tradition (seit 1966, mit Unterbrechungen 1982, 1992/93, 2005–2007, 2011–2017 und seit 2018). Es ist auch möglich, dass der Vizekanzler der gleichen Partei wie der Bundeskanzler angehört (wie zum Beispiel Ludwig Erhard 1957–1963). Gegenwärtiger Stellvertreter der Bundeskanzlerin ist Olaf Scholz (SPD).
Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger spricht auf einer Weihnachtsfeier im Bundeskanzleramt, 1967
Darauf folgt die Vereidigung durch den Bundestagspräsidenten (Art. 64 GG). Der neue Bundeskanzler schwört dabei vor dem Bundestag folgenden Eid: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ (Art. 56 GG). Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung abgeleistet werden; Gerhard Schröder war der bisher einzige Bundeskanzler, der von dieser Möglichkeit Gebrauch machte.
Bundeskanzler Willy Brandt beim Treffen mit DDR-Ministerpräsident Willi Stoph in Erfurt, 1970
Spätestens seit 1961 und der Kandidatur Willy Brandts gegen Konrad Adenauer stellen die beiden großen Volksparteien, CDU/CSU und SPD, „Kanzlerkandidaten“ auf. Obwohl dieses „Amt“ in keinem Gesetz und keiner Parteisatzung definiert ist, spielt es im Wahlkampf eine außerordentlich große Rolle. Der Kanzlerkandidat der jeweils siegreichen Partei bzw. Koalition wird in aller Regel schließlich Bundeskanzler.
Seit 1956 sieht das Grundgesetz vor, dass während des Verteidigungsfalls die Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte vom Bundesminister für Verteidigung an den Bundeskanzler übergeht. Diese auch als „lex Churchill“ bezeichnete Vorschrift ist in Artikel 115b des Grundgesetzes (bis 1968 in Artikel 65 a Absatz 2) enthalten und soll dafür sorgen, dass in Zeiten außerordentlicher Krisen der Bundeskanzler als starker Mann, bzw. als starke Frau, alle Fäden in der Hand hält.
Kanzleramtsgebäude (2007) in Bonn
Der Bundeskanzler erhält Amtsbezüge. Diese setzen sich aus dem Grundgehalt und Zulagen sowie Zuschlägen zusammen. Dabei entspricht das Grundgehalt nach § 11 des Bundesministergesetzes[15] dem 5/3-fachen des Grundgehalts der Besoldungsgruppe B 11. Nach der Besoldungstabelle 2018[16] sind das etwa 283.100 Euro pro Jahr. Seine Einkünfte muss der Bundeskanzler versteuern, allerdings muss er – wie Beamte – keine Beiträge zur Arbeitslosen- und zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen. Außerdem erhält er wie seine Kabinettskollegen nach der Dauer der Amtszeit gestaffelte Pensionsansprüche. Die private Nutzung von bundeseigenen Transportmitteln und die Miete seiner Dienstwohnung werden dem Bundeskanzler von der Bundesrepublik Deutschland in Rechnung gestellt.
Nach überwiegender Meinung in der Rechtsliteratur[17] müsse dem Bundespräsidenten in solchen Fällen in Analogie zu Artikel 69 Absatz 3 eine außerordentliche Ernennungsbefugnis zuerkannt werden, da die Verfassung von ihrer Struktur her ein ununterbrochenes Funktionieren aller Verfassungsorgane einfordert und sonst unaufschiebbare Maßnahmen nicht getroffen werden könnten. Ohne einen amtierenden Bundeskanzler aber existiert keine Bundesregierung (Art. 62 GG) und mit der Amtsbeendigung eines Bundeskanzlers verlieren auch alle Regierungsmitglieder ihre Ämter (Art. 69 Absatz 2 GG). Streitig unter Juristen ist weiterhin, ob der Bundespräsident in solchen Situationen in der Auswahl des „neuen“ Bundeskanzlers auf die Person des bisherigen (auch als solcher nicht mehr im Amt befindlichen) Vizekanzlers beschränkt ist – die herrschende Meinung (u. a. Herzog in Maunz/Dürig Art. 69 Rn. 59) geht von einer Auswahlbeschränkung aus (Walter Scheel war 1974 auch zuvor Vizekanzler, als er von Bundespräsident Gustav Heinemann mit der vorübergehenden Amtsführung betraut wurde).[18] Eindeutig ist weiterhin nicht, ob in diesen Fällen der Terminus „geschäftsführender“ Bundeskanzler rechtlich überhaupt der richtige ist: Nach wörtlicher Auslegung des Artikel 69 Absatz 3 des Grundgesetzes können nur die bisherigen Amtsinhaber zum „geschäftsführenden Bundeskanzler“ oder zu „geschäftsführenden Bundesministern“ verpflichtet werden.[19] Aus ähnlichem Grunde wird Konrad Adenauer nicht als Bundesaußenminister für den Zeitraum nach dem Rücktritt Heinrich von Brentanos 1961 geführt, obwohl der das Amt „faktisch geschäftsführend“ wieder übernahm, aber im Gegensatz zu Helmut Schmidt 1982 nicht offiziell Außenminister wurde. Erst eine analoge Auslegung des Artikel 69 Absatz 3 könnte in dieser Fallkonstellation die Bezeichnung „geschäftsführender Bundeskanzler“ rechtfertigen; ansonsten ist er rechtlich ohne Zusatzbezeichnung ausschließlich ein „Bundeskanzler“.
Bundeskanzler Gerhard Schröder bei einem Gespräch mit US-Diplomaten am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz, 1999
Im Inland ist die gängige und auch protokollarisch richtige Anrede für den Bundeskanzler schlicht "Herr Bundeskanzler" oder "Frau Bundeskanzlerin". Sprachlich korrekt ist auch die Anrede "Frau Bundeskanzler", wie sie etwa vom Bundestagspräsidenten verwendet wird.[23] Im internationalen diplomatischen Schriftverkehr wird das auch für ausländische Regierungschefs und republikanische Staatsoberhäupter gängige Prädikat Exzellenz verwendet.[24] In der – nicht gesetzlich geregelten, aber weithin befolgten – protokollarischen Rangordnung in Deutschland steht der Bundeskanzler auf Rang drei, hinter dem Bundespräsidenten und dem Präsidenten des Bundestags.
Als Verfassungsrechtler kritisierte Roman Herzog allerdings auch einige „Petrefakte“ des Grundgesetzes. Es sei ein „Kunststück“, dass Artikel 61 die Anklage des Bundespräsidenten vor dem Bundesverfassungsgericht vorsehe, dass also nicht der Bundeskanzler, der zu Manipulationen alle Gelegenheit habe, sondern der Bundespräsident mit der Möglichkeit der Organklage bedroht sei. Das Vorschlagsrecht nach Artikel 63 Absatz 1 sei eine Rückbildung des Auswahlrechtes, das zur Kaiserzeit und Weimarer Zeit noch selbstverständlich gewesen sei. Das könne man jetzt streichen.[25]
Im Zusammenhang mit der Wahl Angela Merkels zur Bundeskanzlerin wurden auch einige Betrachtungen im Hinblick auf den sprachlichen Umgang mit dem ersten weiblichen Amtsinhaber angestellt. So wurde festgestellt, dass – obwohl im Grundgesetz nur vom „Bundeskanzler“ im generischen Maskulinum die Rede ist – die offizielle Anrede für eine Frau im höchsten Regierungsamt „Frau Bundeskanzlerin“ lautet. Ferner wurde auch klar, dass Angela Merkel zwar die erste Bundeskanzlerin (im Femininum), gleichzeitig aber auch der achte Bundeskanzler (im generischen Maskulinum) ist. Ein auf Angela Merkel folgender männlicher Bundeskanzler könnte sich daher nicht als „achter Bundeskanzler“ (sondern nur als „neunter“) bezeichnen, da es eine rein männliche Berufsbezeichnung (mit wenigen Ausnahmen) im Deutschen nicht gibt. Das Bundeskanzleramt bleibt wegen der Bezugnahme auf die Amtsbezeichnung im generischen Maskulinum in seiner grammatischen Form erhalten; es heißt also nicht „Bundeskanzlerinnenamt“.
Ebenfalls im Zusammenhang mit der erstmaligen Wahl einer Frau in das Amt des Bundeskanzlers wurde das Wort „Bundeskanzlerin“ am 16. Dezember 2005 von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum Wort des Jahres gekürt, weil der Ausdruck sprachlich interessante Fragen aufwerfe und nach Ansicht der Jury vor einigen Jahrzehnten auch eine Bundeskanzlerin noch mit „Frau Bundeskanzler“ angesprochen worden wäre.[26]
Die Internetadresse bundeskanzlerin.de wurde bereits 1998 durch den damaligen Studenten Lars Heitmüller reserviert. Er hatte angekündigt, sie kostenfrei an die erste Bundeskanzlerin zu übertragen, was schließlich im November 2005 erfolgte.[27]
CDU° 16. Oktober 1963 1. Dezember 1966 3 Jahre, 1 Monat, 16 Tage
CDU 22. November 2005 bis heute:
13 Jahre und 284 Tage (5032 Tage)
Konrad Adenauers Amtszeit war wesentlich von außenpolitischen Ereignissen geprägt. Die Westbindung mit NATO-Beitritt und Gründung der EGKS, dem Grundstein der Europäischen Union, setzte er gegen den Widerstand der SPD durch. Er brachte die deutsch-französische Aussöhnung voran und unterschrieb 1963 den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag. Ebenso setzte er sich in starkem Maße für die deutsch-jüdische Versöhnung ein. Auch innenpolitisch wird ihm – neben seinem Nachfolger Ludwig Erhard – das Wirtschaftswunder, die starke wirtschaftliche Erholung der westdeutschen Gesellschaft, angerechnet. Durch sozialpolitische Beschlüsse wie die Lastenausgleichsgesetzgebung oder die dynamische Rente erreichte er die Integration von Flüchtlingen, die Entschädigung von Opfern des Zweiten Weltkrieges und die Bildung einer stabilen Gesellschaft mit breitem Mittelstand. Negativ werden seine strikte Ablehnung gegen Ludwig Erhard als Nachfolger, sein Verhalten in der Spiegel-Affäre, seine Uneindeutigkeit bei der Frage nach der Kandidatur zum Bundespräsidenten 1959 und sein unbedingtes Festhalten an der Macht 1962/63 angemerkt. Insgesamt hat Konrad Adenauer mit seiner Interpretation der Befugnisse des Bundeskanzlers wichtige Weichen für das Amtsverständnis seiner Nachfolger gelegt. Seine 14-jährige Amtszeit dauerte länger als die demokratische Phase der Weimarer Republik bis zur Machtübergabe an Hitler. Er war bei Amtsantritt bereits 73 Jahre alt und regierte bis zu seinem 88. Lebensjahr. Damit war er der älteste Bundeskanzler und wurde auch „der Alte“ genannt.[28]
Ludwig Erhard kam als Mann des Wirtschaftswunders an die Macht, was durch das äußere Erscheinungsbild unterstrichen wurde. Das brachte ihm auch den Beinamen „der Dicke“ ein. Seine Kanzlerschaft stand jedoch schon wegen der Angriffe Adenauers auf seinen Nachfolger und einer einsetzenden leichten wirtschaftlichen Schwächephase unter keinem guten Stern. Als wichtigste außenpolitische Tat seiner Kanzlerschaft gilt die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Israel unter Inkaufnahme heftiger Proteste aus arabischen Staaten. Er versuchte, die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika zu stärken, weshalb er als „Atlantiker“ im Gegensatz zum „Gaullisten“ Adenauer bezeichnet wurde. Erhard stürzte schließlich über wirtschaftliche Probleme und die Uneinigkeit in seiner Partei. Nach dem Rückzug der FDP-Minister aus der Regierung im Oktober 1966 begannen Verhandlungen über eine Große Koalition, schließlich trat Erhard zurück.[29]
Der Kanzler der ersten Großen Koalition, Kurt Georg Kiesinger, stellte ein anderes Bild eines Bundeskanzlers dar. „Häuptling Silberzunge“ vermittelte zwischen den beiden großen Parteien CDU und SPD, anstatt zu bestimmen. Wichtiges Thema seiner Amtszeit war die Durchsetzung der Notstandsgesetze. Wegen seiner früheren NSDAP-Mitgliedschaft war er Angriffen der 68er-Generation ausgesetzt; mit dieser überlappte sich die außerparlamentarische Opposition. Kiesingers Union verfehlte bei der Bundestagswahl 1969 die absolute Mehrheit lediglich um sieben Mandate.[30]
Nach dem Rücktritt des Bundeskanzlers Willy Brandt am 7. Mai 1974 führte Walter Scheel die Regierungsgeschäfte, bis am 16. Mai 1974 Helmut Schmidt zum Bundeskanzler gewählt wurde.[31]
Helmut Schmidt kam als Nachfolger Willy Brandts ins Amt. Der Terror der Roten Armee Fraktion, besonders im „Deutschen Herbst“ 1977, prägte die ersten Jahre seiner Amtszeit: Schmidt verfolgte in dieser Frage strikt die Politik, dass der Staat sich nicht erpressen lassen dürfe und zugleich der Rechtsstaat gewahrt werden müsse. Innenpolitisch verfolgte er einen – für eine sozialliberale Koalition – eher konservativen Kurs. Seine Unterstützung des NATO-Doppelbeschlusses, mit der viele SPD-Mitglieder nicht einverstanden waren, läutete das Ende seiner Amtszeit ein. 1982 kam es schließlich wegen wirtschaftspolitischer Differenzen zum Bruch mit dem Koalitionspartner FDP. Wegen seiner offenen und direkten Art, auch unpopuläre Dinge auszusprechen, wurde er auch „Schmidt-Schnauze“ genannt.[32]
Helmut Kohl wurde durch ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Helmut Schmidt mit den Stimmen von CDU, CSU und der Mehrheit der FDP-Fraktion zum neuen Bundeskanzler gewählt. Er versprach zu Beginn seiner Amtszeit eine „geistig-moralische Wende“. In den ersten Wochen seiner Kanzlerschaft führte er mittels einer verfassungsrechtlich umstrittenen Vertrauensfrage die Auflösung des Bundestages und vorgezogene Neuwahlen herbei. Seine persönliche Vision war ein „Europa ohne Schlagbäume“, das die Schengen-Staaten mit dem Schengener Abkommen schließlich auch verwirklichten. Ebenso setzte sich Kohl stark für die Etablierung des Euro ein. Helmut Kohls Name ist eng mit der Deutschen Wiedervereinigung verknüpft: 1989 ergriff er die Gunst der Stunde nach dem Fall der Berliner Mauer und sorgte in internationalen Verhandlungen für die Zustimmung der Sowjetunion zur Wiedervereinigung und der gesamtdeutschen NATO-Mitgliedschaft. Innenpolitisch entstanden durch die Wiedervereinigung große Probleme, da die Wirtschaft in Ostdeutschland entgegen Kohls Einschätzung von den kommenden „blühenden Landschaften“ zusammengebrochen war. Die Schwierigkeiten des Aufbaus Ost waren bestimmend für seine spätere Amtszeit. Schließlich wurde er 1998 auch wegen einer Rekordarbeitslosigkeit abgewählt. Nach Kohls Amtszeit wurde bekannt, dass er zugunsten der CDU unter Verstoß gegen das Parteigesetz Spenden angenommen und „schwarzen Kassen“ zugeführt hatte. Mit 16 Jahren Amtszeit ist Kohl der Bundeskanzler, der bisher am längsten amtierte (länger als Konrad Adenauer, 14 Jahre). Er wird deshalb auch heute noch als „ewiger Kanzler“ bezeichnet.[33]
Gerhard Schröder begann kurz nach Antritt seiner Kanzlerschaft mit seiner rot-grünen Koalition eine Reihe von Reform­projekten, denen gegen Ende der ersten Amtszeit eine Phase der „ruhigen Hand“ folgte. Außenpolitisch führte Schröder zunächst die transatlantische Partnerschaft wie seine Vorgänger fort: 1999 und 2001 unterstützte Deutschland im Rahmen der Bündnis­treue die NATO im Kosovo und in Afghanistan. 2002 jedoch verweigerte Schröder den USA offiziell seine Zustimmung zum Irak-Krieg. Das gilt – neben seinem als gut erachteten Krisenmanagement während der Jahrhundertflut in Ost- und Norddeutschland – als wichtiger Grund für seine Wiederwahl 2002. 2003 benannte er mit der Agenda 2010 sein Reformprogramm für die zweite Amtszeit, zumal er die Arbeitslosigkeit nicht – wie zu Beginn seiner Amtszeit angekündigt – hatte halbieren können. Dieses Programm ging der politischen Linken zu weit, während es wirtschaftsnahen Gruppen nicht weit genug ging. Das alles führte zu Massenaustritten aus der SPD, dem Verlust zahlreicher Landtags- und Kommunalwahlen und der Formierung einer neuen linken Strömung jenseits der SPD, die zur Gründung der Wahlalternative WASG führte. Nach einer weiteren schweren SPD-Niederlage bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2005 erreichte Gerhard Schröder mittels einer Vertrauensfrage die Auflösung des Bundestages und vorgezogene Neuwahlen im Herbst 2005, auch weil er das Vertrauen der Koalition in ihn beeinträchtigt sah. Zwar verlor er diese Wahlen nach massiven Stimmverlusten knapp, jedoch gelang es ihm, die SPD in der Regierung beteiligt zu behalten, da die unerwartet geringe Differenz zwischen CDU/CSU und SPD im Wahlergebnis sowie der Einzug der Linkspartei ins Parlament zu einer großen Koalition aus Union und SPD führte.
Angela Merkel wurde am 22. November 2005 zur Bundeskanzlerin gewählt. Die erste Frau und Naturwissenschaftlerin, die das höchste Regierungsamt Deutschlands bekleidet, stützte sich auf eine große Koalition aus CDU/CSU und SPD. Sie ist zudem die erste ehemalige Bürgerin der DDR als gesamtdeutsche Kanzlerin und war bei Amtsantritt mit 51 Jahren die jüngste Amtsinhaberin. Sie ist auch die erste Bundeskanzlerin, die in der Bundesrepublik Deutschland geboren wurde (Ihre Vorgänger wurden alle vor Gründung der Bundesrepublik im damaligen Deutschen Reich geboren).
Ihren Ruf als „Kohls Mädchen“ hatte sie abgelegt, als sie mit ihrem einstigen Förderer wegen dessen Spendenaffäre brach. Zu Beginn ihrer Amtszeit hatte Merkel sehr hohe Zustimmungsraten, die auch mit der für gut befundenen Lösung außenpolitischer Krisen zusammenhingen. Bei der Bewältigung innenpolitischer Probleme wie der Föderalismus- und der Gesundheitsreform traten Kritiker auch aus ihrer eigenen Partei auf und warfen Merkel Führungsschwäche vor.
Die CDU stellte am längsten den Bundeskanzler, nämlich (bis einschließlich 2018) 49 Jahre. Die SPD kommt auf 20 Jahre. Die längste Zeit, in der eine Partei (die CDU) ununterbrochen den Kanzler stellte, waren die 20 Jahre von 1949 bis 1969.
Die Mehrheit der Kanzler hatte parlamentarische Erfahrung. Kiesinger war bislang der einzige Kanzler, der während seiner Kanzlerschaft nicht Mitglied des Deutschen Bundestages war, gehörte aber zuvor (1949–1958) und danach (1969–1980) dem Bundestag an. Kein Bundeskanzler war Mitglied des Reichstages. Mit Ausnahme von Schröder übten alle Bundeskanzler nach dem Ende der Amtszeit das Abgeordnetenmandat weiter aus. Brandt war nach seinem Rücktritt 1974 noch bis zu seinem Tod 1992 Bundestagsabgeordneter. Insgesamt war er 31 Jahre lang Parlamentarier (1949–1957, 1961, 1969–1992), vergleichbar lang wie Schmidt (1953–1961, 1965–1987). Danach folgt Erhard mit ununterbrochenen 28 Jahren von 1949 bis zu seinem Tod 1977. Schröder war insgesamt 13 Jahre lang Bundestagsabgeordneter (1980–1986, 1998–2005).
Bei Amtsantritt am jüngsten war Bundeskanzlerin Merkel mit 51 Jahren, Helmut Kohl war seinerzeit ein Jahr älter. Der älteste Bundeskanzler bei Amtsantritt war Adenauer mit 73 Jahren. Adenauer hält weiterhin den Altersrekord als amtierender Kanzler, er trat erst mit 87 Jahren ab. Der jüngste Bundeskanzler bei Ausscheiden aus dem Amt war Willy Brandt mit 60 Jahren. Bisher war jeder Bundeskanzler zu Beginn seiner Amtszeit jünger als sein Vorgänger; bis auf Gerhard Schröder war auch jeder neugewählte Bundeskanzler jünger, als alle seine Vorgänger bei ihren Amtsantritten waren.
Die ersten drei Bundeskanzler traten ihr Amt jeweils erst mit über 60 Jahren an. Seitdem erlebten – beginnend mit Willy Brandt – alle Bundeskanzler ihren 60. Geburtstag im Amt.
Norbert Seitz: Die Kanzler und die Künste – Die Geschichte einer schwierigen Beziehung. Siedler, München 2005, ISBN 3-88680-803-3. Der Band behandelt das Thema von Adenauer bis Schröder.
Commons: Bundeskanzler (Deutschland) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
↑ Ratgeber für Anschriften und Anreden (PDF; 2,3 MB), Bundesministerium des Innern – Protokoll Inland, Januar 2010.
↑ Bodo Pieroth: Artikel 65 . In: Hans Jarass, Bodo Pieroth (Hrsg.): Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Kommentar . 13. Auflage. C.H. Beck, München 2014, S. 797.
↑ Vgl. Oscar W. Gabriel, Everhard Holtmann (Hrsg.): Handbuch Politisches System der Bundesrepublik Deutschland, 3. Auflage, Oldenbourg, München 2005, S. 256.
↑ Bodo Pieroth: Artikel 64 . In: Hans Jarass, Bodo Pieroth (Hrsg.): Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Kommentar . 13. Auflage. C.H. Beck, München 2014, S. 796.
↑ Bodo Pieroth: Artikel 64 . In: Hans Jarass, Bodo Pieroth (Hrsg.): Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Kommentar . 13. Auflage. C.H. Beck, München 2014, S. 796–797.
↑ Herzog, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz-Kommentar 77. EL Juli 2016, Artikel 63 Grundgesetz Rdnr. 21-24.
↑ § 15 Bundeswahlgesetz
↑ § 15 Abs. 2 Nr. 1 i. V. m. § 13 Bundeswahlgesetz
↑ Artikel 54 Abs. 1 GG
↑ a b Bodo Pieroth: Artikel 63 . In: Hans Jarass, Bodo Pieroth (Hrsg.): Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Kommentar . 13. Auflage. C.H. Beck, München 2014, S. 795.
↑ Bodo Pieroth: Artikel 63 . In: Hans Jarass, Bodo Pieroth (Hrsg.): Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Kommentar . 13. Auflage. C.H. Beck, München 2014, S. 794.
↑ Besoldungstabelle Bund 2018/19
↑ a b Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur Vertrauensfrage aus dem Jahr 1983 (2 BvE 1/83 vom 16. Februar 1983)
↑ § 9 Abs. 1 Nr. 2 Gesetz über die Rechtsverhältnisse der Mitglieder der Bundesregierung
↑ Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Vertrauensfrage aus dem Jahr 2005 (2 BvE 4/05 vom 25. August 2005).
↑ Deutscher Bundestag - Rede von Dr. Wolfgang Schäuble zur Gedenkstunde des Deutschen... Abgerufen am 10. Februar 2019.
↑ Ratgeber der Bundesregierung für Anschriften und Anreden. https://www.protokoll-inland.de/SharedDocs/Downloads/PI/DE/Allgemeines/Anschriften.pdf;jsessionid=93EB0F11EF3D1F659FC45700C296ABE0.1_cid373?__blob=publicationFile
↑ Alfons Kaiser: Wort des Jahres. Die Karriere der Bundeskanzlerin. In: FAZ.net, 16. Dezember 2005 (zum Begriff Bundeskanzlerin).
↑ Guido Knopp: Kanzler. Die Mächtigen der Republik. Goldmann 2000, S. 7 f., 17–83.
Normdaten (Körperschaft): GND: 4253758-7 | VIAF: 245083603
Urheber: BRD, Bild-Name: Bundesadler Bundesorgane.svg, Lizenz: Public domain
Beschreibung: Emblem des Bundesadlers als Logo der deutschen Bundesorgane
, Bild-Name: Bundesarchiv B 145 Bild-F078072-0004, Konrad Adenauer.jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Urheber: Jack E. Kightlinger, White House photo, Bild-Name: Helmut Schmidt (13.07.1977).jpg, Lizenz: Public domain
Beschreibung: Bundeskanzler Helmut Schmidt am 13.07.1977, Bildausschnitt von File:Carter und Schmidt.JPG
Urheber: TUBS , Bild-Name: Europe on the globe (grey).svg, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Urheber: Raimond Spekking, Bild-Name: Besuch Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rathaus Köln-09916.jpg, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Beschreibung: Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rathaus Köln
Foto: Bundeskanzlerin Merkel trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Köln ein
Urheber: cfaerber, Bild-Name: DEgov-BKin-Logo.svg, Lizenz: Public domain
Beschreibung: Logo der folgenden Bundesbehörde: Die Bundeskanzlerin
Urheber: Martin Laroche, Bild-Name: Princes Charles of Leiningen.jpg, Lizenz: Public domain
Beschreibung: Princes Charles of Leiningen (1804-56), half brother of Queen Victoria of the United Kingdom
, Bild-Name: Bundesarchiv Bild 146-2005-0057, Otto von Bismarck.jpg, Lizenz: Public domain
Beschreibung: Otto von Bismarck-Schönhausen (Reichskanzler of Germany, 1871 - 1890), after his resignation in 1890.
, Bild-Name: Bundesarchiv B 145 Bild-F013405-0022, Frankreich, Staatsbesuch Konrad Adenauer.jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Reise von Bundeskanzler Konrad Adenauer nach Frankreich
Messe in der Kathedrale von Reims mit de Gaulle und Bundeskanzler Adenauer
, Bild-Name: -Bundesarchiv B 145 Bild-P090947, Bonn, Sitzung des Bundeskabinetts-2.jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Urheber: Engelbert Reineke , Bild-Name: Bundesarchiv B 145 Bild-F026151-0017, Bonn, Weihnachtsfeier im Bundeskanzleramt.jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Weihnachtsfeier mit Bundeskanzler Kiesinger und den Angehörigen des Bundeskanzleramtes im Bundeskanzler Amt
Urheber: Ziko van Dijk, Bild-Name: Wahlgang bundeskanzler.png, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Beschreibung: Schaubild zur Wahl des Bundeskanzlers
, Bild-Name: Bundesarchiv B 145 Bild-F031401-0029, Erfurt, Treffen Willy Brandt mit Willi Stoph.jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Bundeskanzler Willy Brandt in Erfurt vom 19.-20.3.1970
Gespräch im Hotel Erfurter Hof
Urheber: Tischbeinahe, Bild-Name: Bundeskanzleramt Berlin 2010.jpg, Lizenz: CC BY 3.0
Beschreibung: Das Bundeskanzleramt in Berlin, Deutschland.
Urheber: Qualle, Bild-Name: Bonn Bundeskanzleramt 200702.jpg, Lizenz: CC BY 2.5
Beschreibung: Sitz des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (ehemaliges Bundeskanzleramt) in Bonn mit der Skulptur Large Two Forms von Henry Moore
Urheber: Leit, Bild-Name: Palais Schaumburg.JPG, Lizenz: Public domain
Beschreibung: Palais Schaumburg, zweiter Dienstsitz des Bundeskanzleramtes in Bonn seit 2001.
, Bild-Name: Bundesarchiv B 145 Bild-F063829-0014, Bonn, Übergabe erster Band Kabinettsprotokolle.jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Vor der letzten Kabinettsitzung der Minderheitsregierung unter Bundeskanzler Helmut Schmidt überreichen der Präsident des Bundesarchivs, Prof. Dr. Hans Booms (M.), und Bundesjustiz- und -innenminister Dr. Jürgen Schmude (r.) dem Regierungschef den ersten Band der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung von 1949, erschienen im Bolt-Verlag. Die in Leinen gebundenen Protokolle enthalten wörtliche Passagen. "Nur gut", meinte der Kanzler dazu, "daß es heute keine Wortprotokolle mehr gibt."
, Bild-Name: Bundesarchiv Bild 183-1989-1219-034, Dresden, Besuch Kohl, Rede auf Altmarkt.jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Dresden, Besuch Kohl, Rede auf Altmarkt
ADN-ZB Mittelstädt 19.12.89 Dresden: Kohl-Besuch- Nach Abschluß des Arbeitstreffens der Regierungschefs beider deutscher Staaten zeigte sich Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl in einer Ansprache auf dem Neumarkt, vor der Ruine der Frauenkirche, an tausende Dresdner.
Urheber: DoD photo by Helene C. Stikkel, Bild-Name: Meeting during the 35th Munich Security Conference.jpg, Lizenz: Public domain
Beschreibung: Der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (zweiter von links) trifft William S. Cohen (zweiter von rechts) und den US-Botschafter in Deutschland John C. Kornblum (rechts) in München am 6. Februar 1999.
Urheber: The White House from Washington, DC, Bild-Name: Angela Merkel, Donald Trump and Theresa May at the G-20 Hamburg summit, July 7, 2017.jpg, Lizenz: Public domain
Beschreibung: Chancellor Angela Merkel, President Donald J. Trump, and Prime Minister Theresa May | July 7, 2017 (Official White House Photo by Shealah Craighead)
Urheber: Engelbert Reineke , Bild-Name: Bundesarchiv B 145 Bild-F041449-0007, Hamburg, CDU-Bundesparteitag, Ludwig Erhard.jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
22. Bundesparteitag der CDU in Hamburg (Ludwig Erhard)
Bundesarchiv_B_145_Bild-F029237-0007,_Nürburgring,_Bundeswehrparade_zum_NATO-Jubiläum.jpg
, Bild-Name: Kurt Georg Kiesinger (Nürburgring, 1969).jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Beschreibung: Kurt Georg Kiesinger, Chancellor of Germany, 1969.
, Bild-Name: Bundesarchiv B 145 Bild-F057884-0009, Willy Brandt.jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
, Bild-Name: Bundesarchiv Bild 146-1989-047-20, Walter Scheel.jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Beschreibung: Portraitfoto Walter Scheels, 4. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland von 1974 bis 1979, aufgenommen 1974. Scheel wurde am 15. Mai 1974 zum Bundespräsidenten gewählt, seine Amtszeit begann am 1. Juli.
Urheber: Engelbert Reineke , Bild-Name: Bundesarchiv B 145 Bild-F074398-0021 Kohl (cropped).jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Kurztitel: Bonn, Pressekonferenz Bundestagswahlkampf, Kohl
Urheber: SPD-Schleswig-Holstein, Bild-Name: Gerhard Schröder (cropped).jpg, Lizenz: CC BY 2.0
Beschreibung: Gerhard Schröder(cropped from the original). Laut Flickr-Beschreibung aufgenommen auf einer Veranstaltung in Bad Schwartau mit Ralf Stegner.
, Bild-Name: 12-03-06-cebit-eroeffnung-angela-merkel-21-crop.jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 at
Beschreibung: Angela Merkel bei der Eröffnung der CeBIT 2012
Urheber: Engelbert Reineke , Bild-Name: Bundesarchiv B 145 Bild-F022484-0016, Landtagswahlkampfreise Bundeskanzler Erhard.jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Wahlreise des Bundeskanzlers Prof. Ludwig Erhard in Nordrhein-Westfalen
, Bild-Name: Bundesarchiv B 145 Bild-F024017-0001, Oberhausen, CDU-Parteitag Rheinland, Kiesinger (cropped).jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Urheber: Hans Schafgans, Bild-Name: Verteidigungsminister Helmut Schmidt.jpg, Lizenz: CC BY-SA 2.0
Beschreibung: Bundeskanzler Helmut Schmidt im Jahr 1977
Urheber: CDU, Bild-Name: KAS-Kohl, Helmut-Bild-14701-1.jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
10-031 : 848
KAS/ACDP 10-031 : 848 CC-BY-SA 3.0 DE
, Bild-Name: Angela Merkel - Juli 2010 - 3zu4 cropped.jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Beschreibung: Dr. Angela Merkel Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Vorsitzende der CDU Deutschlands
Urheber: Engelbert Reineke , Bild-Name: Bundesarchiv B 145 Bild-F057026-0021, Bonn, Pflanzung von Kanzler-Gedächtnisbäumen.jpg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Pflanzung von Kanzler-Gedächtnisbäumen im Park des Palais Schaumburg durch Bundeskanzler Helmut Schmidt [mitte] und seine Vorgänger Willy Brandt [rechts] und Kurt-Georg Kiesinger [links]
Urheber: Tobias Kleinschmidt , Bild-Name: MSC 2014 Schmidt Kleinschmidt MSC2014.jpg, Lizenz: CC BY 3.0 de
Beschreibung: 50th Munich Security Conference 2014: Helmut Schmidt: Helmut Schmidt (Former Federal Chancellor of the Federal Republic of Germany; Editor, Die Zeit, Hamburg).