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Timestamp: 2016-10-22 19:51:23
Document Index: 149971638

Matched Legal Cases: ['Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 24', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 78', 'Art. 78', 'Art. 78', 'Art. 24']

E.________, 1975, Beschwerdegegner, vertreten durch F�rsprech Dr. Urs Tschaggelar, Sch�tzengasse 15, 2540 Grenchen,
Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), bei welcher er gegen die Folgen von Unf�llen obligatorisch versichert war, erbrachte die gesetzlichen Leistungen, richtete eine Integrit�tsentsch�digung von 25 % aus und sprach mit Verf�gung vom 18. Juli 2000 eine Invalidenrente gest�tzt auf einen Invalidit�tsgrad von 15 % und einen versicherten Verdienst von Fr. 51'933.- zu. Die Einsprache wies die SUVA mit Entscheid vom 26. Oktober 2000 ab.
B.- Die dagegen erhobene Beschwerde, mit welcher E.________ die Erh�hung des Invalidit�tsgrades und des versicherten Verdienstes beantragte, hiess das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn mit Entscheid vom 22. August 2001 teilweise gut und sprach eine Invalidenrente von 23 % bei einem versicherten Verdienst von Fr. 55'182.- zu.
E.________ l�sst Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragen, das Bundesamt f�r Sozialversicherung schliesst auf deren Gutheissung.
1.- Gem�ss Art. 15 Abs. 1 und 2 UVG werden Renten nach dem versicherten Verdienst, welcher dem innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogenen Lohn entspricht, bemessen. F�r den Sonderfall, dass die Versicherten nicht oder noch nicht den berufs�blichen Lohn erhalten, erliess der Bundesrat gest�tzt auf Abs. 3 von Art. 15 UVG in Art. 24 Abs. 3 UVV folgende Bestimmung: Bezog der Versicherte wegen beruflicher Ausbildung am Tage des Unfalles nicht den Lohn eines Versicherten mit voller Leistungsf�higkeit derselben Berufsart, so wird der versicherte Verdienst von dem Zeitpunkt an, da er die Ausbildung abgeschlossen h�tte, nach dem Lohn festgesetzt, den er im Jahr vor dem Unfall als voll Leistungsf�higer erzielt h�tte.
2.- a) Es ist unbestritten, dass der Beschwerdegegner bei der Firma X.________ im Zeitpunkt des Unfalles nicht den �blichen Lohn eines gelernten Maurers bezog. Den Jahreslohn, den sie dem Versicherten vor dem Unfall vom 11. April 1997, unter der Voraussetzung des Abschlusses der Maurerlehre und in Ber�cksichtigung der Ausbildung als Hochbauzeichner, bezahlt h�tte, gab die Firma X.________ mit Fr. 51'933.- an. Diesen Betrag setzte die SUVA als versicherten Verdienst ein. Die Vorinstanz erwog gest�tzt auf die Ausk�nfte mehrerer regionaler Baumeister, dass der Beschwerdegegner bei einem Stellenwechsel im Jahr ein um durchschnittlich Fr. 3'250.- h�heres Einkommen als bei der Firma X.________ erzielt h�tte, weshalb es sich rechtfertige, den versicherten Verdienst entsprechend auf Fr. 55'182.- zu erh�hen.
b) Die streitige Frage, ob der versicherte Verdienst nach Art. 24 Abs. 3 UVV im Sinne eines Durchschnittslohnes zu ermitteln sei, welchen der Versicherte bei den verschiedenen f�r ihn in Betracht fallenden Arbeitgebern h�tte erzielen k�nnen, oder aufgrund des im Lehrbetrieb erzielbaren Gehaltes, hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in BGE 108 V 268 f. Erw. 2c in Anwendung des am 31. Dezember 1983 aufgehobenen Zweiten und Dritten Titels des Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes vom 13. Juni 1911 (KUVG) wie folgt entschieden: Art. 78 Abs. 4 KUVG will lediglich der H�rte begegnen, dass bei uneingeschr�nkter Anwendung der Grundregel von Abs. 1 ein noch nicht voll leistungsf�higer und demzufolge minderbezahlter Versicherter, der einen Unfall erleidet, bei der Rentenberechnung auf seiner noch unvollkommenen Lohngrundlage fixiert wird, obwohl dies im Hinblick auf die einbezahlten Pr�mien, rein versicherungstechnisch gesehen, richtig w�re. Art. 78 Abs. 4 KUVG soll aber andererseits auch nicht zu einer Besserstellung der Lehrlinge gegen�ber den anderen Versicherten f�hren, sondern nur eine Gleichbehandlung erm�glichen. Diesem Zweck entsprechend ist im Falle des Lehrlings auf die Lohnverh�ltnisse in seinem Betrieb abzustellen, unabh�ngig davon, ob anzunehmen ist, dass nach Lehrabschluss ein Stellenwechsel erfolgt. Der Lehrling ist damit, wie jeder andere Versicherte auch, der Zuf�lligkeit ausgesetzt, aufgrund des Lohnniveaus seines Betriebes je nachdem besser oder schlechter zu fahren, als wenn irgendein Mittelwert beigezogen w�rde.
Diese Rechtsprechung zu Art. 78 Abs. 4 KUVG, dem inhaltlich und redaktionell weitgehend Art. 24 Abs. 3 UVV entspricht, gilt auch unter der Herrschaft des UVG (RKUV 1992 Nr. U 148 S. 122 Erw. 5b). Die in der Vernehmlassung erw�hnten Urteile betreffen nicht diesen Tatbestand.
Solothurn vom 22. August 2001 bez�glich des auf