Source: http://www.sos-galgos.net/2009-09-06/internationaler-protest-kein-rodeo-in-europa.html
Timestamp: 2020-06-02 22:08:42
Document Index: 128561765

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 3', '§ 11', '§ 11', '§ 20', '§ 1']

Internationaler Protest: Kein Rodeo in Europa! | SOS Galgos
Wenn Sie sich ein Bild von diesen Events machen möchten, können Sie dies auf folgender Webseite:
http://www.youtube.com/view_play_list?p=46BB675F2F737228&page=2
http://www.youtube.com/watch?v=Bn_WNN305Rg
Die Unterzeichner fordern ein totales Verbot dieser tierquälerischen Shows. Sollten die deutschen Behörden sich jedoch nicht in der Lage sehen, ein globales Verbot auszusprechen, so bitten wir um folgendes Vorgehen, welches sogar als indirektes Verbot wirken könnte:
Die Veterinärämter sollten von oberster Stelle angewiesen werden, bei Anmeldung unbedingt auf einer § 11 TSchG-Genehmigung zu bestehen. Da Rodeo in Deutschland nachweislich im Sinne des Tierschutzgesetzes nicht als Sport zu verstehen ist, sondern im Sinne von § 3 Nr. 6 als “Zurschaustellung”, muss eine Genehmigung nach § 11 TierSchG vorliegen. Es muss darauf bestanden werden, dass diese Genehmigung auf die amerikanischen Veranstalter ausgestellt ist, und dass nicht etwa die bereits vorhandene § 11 TierSchG-Genehmigung eines deutschen Veranstalters benutzt wird. Gerade der erforderliche Sachkundenachweis und die Kenntnisse des deutschen Tierschutzgesetzes sollten strengstens überprüft werden, denn in der Regel haben die US-Cowboys keine Ahnung vom deutschen Tierschutzgesetz.
Die Tatsache, dass Rodeo nicht als Sport anzusehen ist, wurde bereits vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg festgestellt: “Von üblichen Sportveranstaltungen mit Tieren und insbesondere üblichen Reitsport-Veranstaltungen unterscheiden sie sich aber insoweit, als hier “Ross und Reiter” nicht ein gemeinsames Ziel – etwa einen Hindernisparcours möglichst fehlerfrei und schnell zu bewältigen – verfolgen, sondern das Tier Instrument einer Vorführung mit zirkusähnlichem Charakter wird.
Insoweitwird das Tier hier in seinen Feindvermeidungs- und Abwehrreaktionen zur Schau gestellt, während eine sportliche Leistung lediglich vom Reiter gezeigt wird.” (Urteil VGH Mannheim, 1 S 1221/07 v. 12.06.07, S. 3 u. 4) Ebenso sollte auf die konsequente Umsetzung des Gutachtens der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. (TVT) bestanden werden, welches ein Verbot des Flankengurtes, der Sporen, des Wild Horse Race und des Bullenreitens vorsieht. Es wurde von den meisten Bundesländern bereits per Erlass übernommen.
Außerdem sollten mehrere Amtstierärzte – mit guten Englischkenntnissen – eine konstante Überwachung von den Startboxen aus durchführen. Das Wohl der Tiere wird diese zusätzlichen Kosten rechtfertigen.
Im Artikel 13 des Lissabonner Vertrages wird der Tierschutz in der EU und deren Mitgliedstaaten angesprochen: “Bei der Festlegung und Durchführung der Politik der Union in den Bereichen Landwirtschaft, Fischerei,Verkehr, Binnenmarkt, Forschung, technologische Entwicklung und Raumfahrt tragen die Union und die Mitgliedstaaten den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende Wesen in vollem Umfang Rechnung; sie berücksichtigen hierbei die Rechts- und Verwaltungsvorschriften und die Gepflogenheiten der Mitgliedstaaten insbesondere in Bezug auf religiöse Riten, kulturelle Traditionen und das regionale Erbe.”
Mit § 20a des Grundgesetzes wurde der Tierschutz zum Staatsziel erklärt. § 1 Nr. 2 TierSchG besagt: “Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Rodeo ist offensichtlich kein “vernünftiger” Grund.
Fax: 0049 – (0)30 – 18 529 3112
321@bmelv.bund.de,poststelle@bmelv.bund.de
In Berlin fühlt man sich nicht zuständig, zumindest nicht Herr Wowereit, wir wurden gebeten den Link von der Seite zu nehmen.
Sonntag, September 6th, 2009, 16:23 | Allgemein, Protestschreiben, Adresslisten und Briefe | kommentieren | Trackback
13 Kommentare zu “Internationaler Protest: Kein Rodeo in Europa!”
1 6. September 2009, Dr. Inge Landzettel schreibt:
Ich protestiere schärfstens dagegen, Rodeo in Europa einzuführen aus Gründen des Tierschutzes!!!!!!!!!!!!!
2 8. September 2009, Isabelle Meyerhans schreibt:
Wie kann man denn noch mehr Tierquälerei importieren?? Gibt es nicht schon mehr als genug Grausamkeit, Tieren gegenüber, die sich nicht wehren können?? Die Panik der Tiere bei Rodeos ist entsetzlich. Diejenigen die sich die Beine nicht brechen, werden immer wieder eingestezt. Doch leider sind weder Peiniger noch Zuschauer in der Lage, sich in die Tiere zu versetzen. Ihnen fehlt jegliche Sensibilität!
3 9. September 2009, cry schreibt:
dann müssten wir hier in Deutschland genauso protestieren !!!
Also erst auch mal in “unserem” Land anfangen zu protestieren, wäre auch nicht so schlecht ?! NUR, da die Quarter Horse Besitzer bei uns nicht soooo viele sind,fällt den meisten “nichtwissenden” das auch nicht auf,dass bei uns für Turniere ebenso gequält und teils mißhandelt wird, nur um zum Sieg zu gelangen.
Überall, wo bei uns MEISTERSCHAFTEN IM WESTERNREITEN mit den Quarter Horses abgehalten werden, werden auch Kühe/Jungrinder “getrieben”.
Schaut mal in Aachen rein, wenn die grossen Reitturniere abgehalten werden; oder in SCHMIDMÜHLEN bei Regensburg !! Schaut “hinter die kulissen”, dann seht ihr, wie die Pferde mit Sporen und Tritten traktiert werden, sodass öfter mal Blut fließt.
Und die Reiter brüsten sich letztendlich, bei erfolgten Sieg mit ihrer Medaille und werden von den meist “unwissenden” Zuschauern beklatscht.
Auch bei uns gilt: ….Hauptsache Spass und ….”Sensation, Sensation…..”
Ich denke, dass viele Zuschauer von diesen “auch bei uns kostenpflichtigen” Veranstaltungen fernbleiben würden, wenn sie um die vorangegangene tierquälerische Ausbildung wüssten.
Da ich selbst Quarter´s züchtete,hatte ich viele Gelegenheiten, bei diversen Training´s “hinter die Kulissen” zu schauen. Der ein oder andere wurde von mir beim Verband gemeldet.
Und dem o.geschriebenen Satz ****….Doch leider sind weder Peiniger noch Zuschauer in der Lage, sich in die Tiere zu versetzen. Ihnen fehlt jegliche Sensibilität!**** von Isabelle Meyerhans kann ich nur insoweit zustimmen, dass vielleicht den Zuschauern hier völlig die Sensibilität fehlt, die PEINIGER jedoch wissen genau dass sie Ihr Pferd quälen, nehmen dies jedoch “WEGEN EINES ETWAIGEN SIEGES” billigend in Kauf.
4 13. September 2009, J. Göbel schreibt:
Ich bin Freizeitreiter im Westernsattel und Roper. Schon bevor ich diese Bilder sah wäre ich nie auf die Idee gekommen ein Tier zu hetzen und mit dem Lasso zu fangen. Jede Handlung die Tieren schadet oder verletzt, nur zum vergnügen, ist zu verbieten. Diese Veranstaltung erinnert an Gladiatoren, die mit ungleichen Mitteln kämpften um das Volk zu unterhalten.
5 16. September 2009, Rolf Spiegel schreibt:
Schluss mit dertart perversen Übergriffen an wehrlosen Lebewesen!!! Wie weit soll denn noch der Ausbau solcher krankhaften Übergriffen an wehrlosen Geschöpfen betrieben werden?? Ich protestiere aufs Schärfste und fordere bedingungslosen Einhalt!
6 17. September 2009, Renate Heimann schreibt:
Die Brutalität und die Grausamkeiten, sowie Dummheit und Intolleranz greifen um sich und unsere Politiker schauen weg. Auch von Ihnen wird Zivilcourage erwartet.
7 17. September 2009, Dora Hardegger schreibt:
Rodeos sind brutale Veranstaltungen, welche für die Tiere Stress und schmerzhafte Verletzungen bedeuten,
für ein zweifelhafte “Vergnügen” und für die Unterhaltung von verrohten Menschen. Eine zivilisierte
anständige Gesellschaft benützt Tiere nicht zur Unterhaltung.
Spitzige Stäbe, herumdrehen des Schwanzes, Sporen, Elektrostab, ätzende Salben, “Bucking Bänder” und andere Foltergeräte werden eingesetzt um Rinder, Kälber und Pferde in Rage zu bringen,(vor Schmerz) damit sie wütend und wild erscheinen. Die Bänder, welche die Tiere Zum “Buckeln” veranlassen,werden ihnen eng um den hintern Bauch gescnürt, wo sie Eingeweide und Geschlechtsorgane quetschen und die Tiere vor Schmerz zum “Buckeln” bringen. Auch durch das brutale zu Boden werfen der Tiere erleiden sie immer wieder schlimme Verletzungen.
Im Gegensatz zu den menschlichen Teilnehmern werden die Tiere gezwungen zum Mitmachen.
Rodeos sind Tierquälerveranstaltungen. Wir bitten Sie innständig von solchen unethischen, verwerflichen Veranstaltungen abzusehen und Ihren Mitbürgern
“Happenings” ohne Tierleid anzubieten.
8 18. September 2009, Renate Ortel schreibt:
Sodele, die haben ihre Protestmails bekommen und Herr Wowereit bekommt halt einen Brief per Post.
Ich hoffe auf rege Beteiligung an den Protesten, von Seiten aller, die etwas Sensibilität für Tiere haben.
Dieser Schritt zurück sollte zumindest in Deutschland verhindert werden, bevor das Geschehen seinen Lauf nimmt.
In Spanien gibt es sowieso noch viel mehr zu tun.
Mit tierschützerischen Grüssen,
9 21. September 2009, Atlantis schreibt:
Hoffentich bleibt uns dieser typische hirnlose Ami-Schwachsinn erspart. Es ist nicht zufassen, dass so eine Perversion in Deutschland genehmigt werden soll. Wenn es wirklich zu diesen pervertierten Veranstaltungen kommen, wäre ich dafür keine Tiere, sondern die Mitarbeiter der Genemigungsbehörde bzw. Politiker die dafür verantwortlich zeichnen an deren Stelle einzusetzen.
Ich bin ganz sicher sollten diese Veranstaltungen stattfinden werden genug Idioten auch noch Eintritt bezahelen, um sich diesen animalischen Schwachsinn anzusehen.
10 21. September 2009, Lisa Mariotti schreibt:
Auch ich protestiere heftig gegen gegen derlei veranstaltungen und alles was damit einhergeht, hier in unserem land und überall in der welt,
niemand hat das recht tiere zum vergnügen und zur unterhaltung der menschen zu quälen und zu missbrauchen !!!
11 21. September 2009, Ralf Milling schreibt:
Mal sehen ,ob hier die Vernunft der Genehmigungsbehörde siegt!!!
oder ob die Schmiergelder wieder fließen.
12 24. September 2009, Birgit Lachmuth schreibt:
@ Renate Oertel:
Sosehr Ihr Protest auch berechtigt ist-Herr Wowereit ist da in Berlin meiner Meinung nach nicht der richtige Ansprechpartner. Das Verbieten einer Veranstaltung aus tierschutzrechtlichen Gründen gehört schlichtweg nicht in seine Zuständigkeit. Wenn Sie den Veranstaltungsort wissen, wäre der Amtstierarzt des entsprechenden Bezirkes wohl ein geeigneterer Ansprechpartner. Die für den Tierschutz zuständige Senatsverwealtung ist die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, im Internet unter http://www.berlin.de/sen/guv/index.html erreichbar. Da jedes Senatsmitglied seinen Geschäftsbereich selbständig und eigenverantwortlich leitet (Berliner Verfassung), kann sich “der Regierende” eben nicht mal so einfach um die Belange seiner Kollegin Lompscher kümmern. Außerdem hat Berlin einen Tierschutzbeauftragten (Dr. Klaus Lüdcke), den man evtl. auch für dieses Thema sensibilisieren sollte (http://www.berlin.de/lb/tierschutz/).
Schließlich habe ich für Berlin keine Termine im Netz gefunden, lediglich für Düsseldorf. Vielleicht kann mich da jemand aufklären…
13 25. September 2009, Renate Ortel schreibt:
@ Birgit Lachmuth
Vielen Dank für Ihre Information. Ich habe mich nur darauf bezogen, was oben im Vordruck steht. Haben Sie den genannten Stellen in Berlin inzwischen Ihren Protest gemailt? Ein Termin ist mir auch nicht bekannt, aber man könnte ja dort nachfragen. Dann muss es eine Antwort in irgendeiner Form geben, sollte man meinen.
Warum wünschen Sie mir Erfolg? Ich denke das ist eine Sache, die alle Tierschützer angeht. WIR hoffen auf Erfolg.
Renate Ortel (wie der Ort, nicht das Oertchen)
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