Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/276
Timestamp: 2020-01-17 20:02:54
Document Index: 179263662

Matched Legal Cases: ['§ 276', '§ 277', '§ 276', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', '§ 93', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 3', '§ 98', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', '§ 30', '§ 7', '§ 41', 'BGH', '§ 41', 'BGH', 'Art. 8', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH']

§ 276 ZPO: Schriftliches Vorverfahren
§ 277 ZPO
LG Nürnberg, vom 4.2.2015, Az. 8 O 5002/13 Allerdings kann er jedenfalls dann, wenn er - wie hier - innerhalb der als Notfrist nicht verlängerbaren Frist gem. § 276 Abs. 1 S. 1 Hs. 1 ZPO zunächst nur seine Verteidigungsabsicht anzeigt, jedoch keinen Sachantrag ankündigt, noch innerhalb der anschließenden Frist zur Klageerwiderung gem. § 276 Abs. 1 S. 2 ZPO „sofort“ anerkennen (BGH NJW 2006, 2490, 2491).
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.2006, Az. VI ZB 64/05 14	Nach	der	Gegenansicht	kann der Beklagte jedenfalls dann, wenn er inner- halb der Frist gemäß § 276 Abs. 1 Satz 1 ZPO zunächst nur seine Verteidigungsbereitschaft anzeigt, jedoch keinen Sachantrag ankündigt, noch innerhalb der anschließenden Frist zur Klageerwiderung 'sofort' anerkennen (vgl. OLG Bamberg, NJW-RR 1996, 392, 393 f.; OLG Brandenburg, MDR 2005, 1310; OLG Hamburg, MDR 2002, 421 f.; OLG Karlsruhe, OLGR 2004, 513, 514; OLG Nürnberg, NJW 2002, 2254, 2255; OLG Schleswig, MDR 1997, 971, 972; Zöl-ler/Herget, ZPO, 25. Aufl., § 93 Rn. 4; Zöller/Greger, aaO, § 276 Rn. 13; Deichfuß, MDR 2004, 190, 192; Meiski, NJW 1993, 1904, 1905; Vossler, NJW 2006, 1034, 1035).
BGH, URTEIL vom 4.6.1985, Az. I ZR 145/83 - Ausschlußfrist - Auf die Unwirksamkeit einer Fristsetzung gemäß § 276 Abs. 2 ZPO als Folge einer unzureichenden Rechtsbelehrung bleibt es ohne Einfluß, wenn die betroffene Partei alsbald danach einen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten beauftragt (Ergänzung zu BGHZ 86, 225; 88, 180).
BGH, URTEIL vom 4.5.1981, Az. m ZR 179/79 Es besteht kein Grund, es ihm zu verwehren, auf diesen Schutz zu verzichten und den Gläubiger in der notariellen Vertragsurkunde von der in § 276 Abs. 1 ZPO vorgesehenen Nachweispflicht zu befreien (BayObLG DNotZ 1933, 232).
BGH, URTEIL vom 3.1.1977, Az. VIII ZR 222/75 Die Kosten des Berufungs- und Revisionsverfahrens waren der Klägerin aufzuerlegen (BGHZ 12, 52, 70/71 und 22, 65, 71), während die Entscheidung über die Kosten des ersten Rechtszuges gemäß § 276 Abs.3 Satz 1 ZPO dem Arbeitsgericht Bremen vorzubehalten war.
BGH, URTEIL vom 5.11.1975, Az. V ZR 114/74 Die Entscheidung über die Kosten des ersten Rechtszugs ist dem Verwaltungsgericht entsprechend § 276 Abs. 2 Satz 1 ZPO zu überlassen (BGHZ 12, 52, 69; 14, 222, 231 f).
BGH, URTEIL vom 5.11.1975, Az. IV ARZ 9/75 Diese Verweisung ist gemäß § 276 Abs. 2 Satz 2 ZPO bindend, auch dann, wenn sie auf Rechtsfehlern beruht (BGH 111 ZPO § 276 Nr. 18 = NJW 1962, 1819; Stein/Jonas/Schumann/ Leipold ZPO 19. Aufl. § 276 An. IV 2).
BGH, Beschluss vom 1.8.1974, Az. II ZR 41/74 Hierdurch kann, wie das Reichsgericht und der Bundesgerichtshof in ähnlichen Fällen des § 276 ZPO entschieden haben, kein Rechtsmittelzug hinsichtlich der in erster Linie geltend gemachten Einrede eröffnet werden, wenn das angerufene Gericht diese geprüft, für unbegründet gehalten und auf den weiteren Antrag den Rechtsstreit an den von ihm für zuständig gehaltenen Spruchkörper verwiesen hat (RGZ 108, 264, BGH, Urt. v. 15.5,1953, V ZR 111/52 -LM LVO § 3 Nr. 6); für eine Verweisung nach § 98 Abs. 1 GVG kann nichts anderes gelten.
BGH, URTEIL vom 4.1.1974, Az. II ZR 123/72 § 276 ZPO hat in diesem Zusammenhang keine Bedeutung (a« A« OLG Frankfurt MDR I960, 508 für den Fall der Verweisung vom Arbeits- an das ordentliche Gericht); aus Sinn und Zweck der in dieser Vorschrift bestimmten einheitlichen
BGH, BESCHLUSS vom 1.11.1966, Az. Ib ARZ 266/66 Dieser Verstoß ändert aber nichts daran, daß der Vcrv/cisungsbeschluß nach § 276 Abs. 2 Satz 2 ZPO für das Amtsgericht bindend ist, das nunmehr seinerseits die Zulässigkeit des Einspruchs prüfen muß (vgl. OLG Köln ZZP 1959, 289 f; Rosenberg 9. Aufl. S. 156).
BGH, vom 1.5.1961, Az. III ZR 72/60 Eine Entscheidung über die Kosten des ersten Rechtszuges zu treffen, ist dem Verwaltungsgericht zu überlassen(vgl. § 276 ZPO; BGHZ 11, 43 ff; 12, 52 ff; 14, 222 ff).
BGH, Urteil vom 5.4.1958, Az. III ZR 81/59 Rach der hier anzuwendenden Vorschrift des § 276 Abs.3 Satz 1 ZPO ist die Entscheidung über die Kosten des ersten Rechtszuges dem Landesverwaltungsgericht zu überlassen, währehd, wie bereits jetzt zu entscheiden ist, die durch die Anrufung des Berufungs-und des Revisiona-gerichts entstandenen (Mehr-)Kosten gemäß § 276 Abs.3 Satz 2 ZPO die Klägerin treffen (vgl.dazu die unter der Geltung des Bundesverwaltungsgerichtsgesetzes ergangenen Entscheidungen BGHZ 11,43 ff; 12,52 ff; 14,222 ff).
BGH, URTEIL vom 2.9.1956, Az. VII ZR 65/68 Die Kosten der Rechtsmittel sind dem Kläger aufzuerlegen (BGHZ 22, 65» 71); Über die im ersten Recbtszug entstandenen Kosten wird das Verwaltungsgericht in entsprechender Anwendung des § 276 Abs.3 ZPO zu befinden haben.
BGH, vom 3.2.1955, Az. m ZB 120/60 In weiteren Entscheidungen ist die Rechtzeitigkeit einer Klage, die zu einem Örtlich oder sachlich unzuständigen Gericht erhoben und nach Ablauf der Klagefrist durch Verweisung beim zuständigen anhängig geworden war (§ 276 ZPO), verschiedentlich auch da-ipit begründet worden, daß es sich nicht um eine ausschließliche Zuständigkeit handle, so in RGZ 93, 312 (Klage nach § 30 Preuß. EnteignungsG zu dem sachlich unzuständigen Gericht): RGZ 114» 122, 126 (Klage nach § 7 Preuß. KommunalbeamtenG zu dem sachlich unzuständigen Gericht); RGZ 149» 9 (Klage nach § 41 KO zu dem sachlich unzuständigen Gericht); BGH IV ZR 165/52 vom 26. März 1953 * HJW 53/1139 (Klage nach § 41 KO zu dem örtlich unzuständigen Gericht) und endlich in der angeführten Entscheidung BGHZ 34, 230 (Klage nach Art. 8 Abs.10 PV zu dem örtlich unzuständigen Gericht).
BGH, Urteil vom 5.4.1953, Az. V ZR 111/52 Eine Ausnahme wur-de nur zugelassen, wenn sich der Verweieungsbeschluss nicht im Rahmen des § 276 Abs 1 ZPO hielt, wenn z.B. das Gericht, an das verwiesen werden sollte, nicht bezeichnet war oder wenn an eine Verwaltungsbehörde oder von einem Gericht erster Instanz an ein Rechtsmittelgericht (Lent aaO) oder an eine andere Abteilung desselben Gerichts (RGZ 119, 379 /JQ37; vgl auch BGHZ 6,
BGH, Urteil vom 3.5.1951, Az. II ZR 16/51 te und nacht denit nicht nur die Verweisung selbst, sondern-auch die ihr zugrunde liegende Entscheidung über die Zuständigkeit unanfechtbar, so dass sie weder von dem Gericht, an das der Hechtsstreit verwiesen ist, nachgepräft, noch auch von dem verweisenden Gericht und den übergeordneten Instanzen geändert werden kann (RGZ 108, 26?; 131» 198; OLG Celle HJT7 47» 67; Rosenberg Zivilprozessrecht 5. Aufl S 144)« An dieser Rechtslage ändert auch der Umstand nichts, dass die Entscheidung nicht in der im § 276 ZPO fttr den ersten Itechtozug vorgesehenen Form eines Beschlusses, sondern in der Berufungsinstanz dem T.'esen dieses Rechtsmittels gemäss durch Urteil ergangen ist; denn diese nur durch die verschiedenen Rcchtszüge bedingte unterschiedliche Form ist für die Präge der Anfechtbarkeit der Entscheidung sachlich ohne jede Bedeutung (RGZ 95» 280; 108, 263).
BGH, URTEIL vom 5.8.1933, Az. V ZR 140/70 Die durch die Anrufung des Berufungs- und Revisionsgerichts entstandenen (Mehr-) Kosten sind bereits jetzt in entsprechender Anwendung des § 276 Abs.3 Satz 2 ZPO der Klägerin aufzuerlegen (Senatsurteil vom 22. Dezember 1953, V ZR 6/519 BGHZ 12, 52, 69 ff; BGHZ 14, 222, 231 f).