Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/geldwerter-vorteil
Timestamp: 2020-07-16 17:18:33
Document Index: 821446

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 173', '§ 8', '§ 8', 'Art. 71', '§ 8']

geldwerter Vorteil | Rechtslupe
Schlagwort: geldwerter Vorteil
Der End­preis i.S. des § 8 Abs. 3 Satz 1 EStG stellt auf den End­preis für die kon­kret zu bewer­ten­de Leis­tung ab. Wer­den meh­re­re Leis­tun­gen zuge­wandt, ist für jede Leis­tung geson­dert eine Ver­bil­li­gung und ein damit ein­her­ge­hen­der Vor­teil zu ermit­teln. Wird dem Arbeit­neh­mer ‑anders als einem frem­den End­­kun­­­den- tat­säch­lich kei­ne Über­füh­rungs­leis­tung (hier eines
Nach § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO sind Steu­er­be­schei­de zu ändern, soweit Tat­sa­chen oder Beweis­mit­tel nach­träg­lich bekannt wer­den, die zu einer nied­ri­ge­ren Steu­er füh­ren, sofern den Steu­er­pflich­ti­gen kein gro­bes Ver­schul­den dar­an trifft, dass die Tat­sa­chen oder Beweis­mit­tel erst nach­träg­lich bekannt wer­den. Nach­träg­lich bekannt gewor­den war in dem hier vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf
Fahr­zeug ohne Kenn­zei­chen
Ein Fahr­zeug auf öffent­li­chen Stra­ßen zu sehen, das kein Kenn­zei­chen besitzt, ist eher sel­ten – so gut wie unwahr­schein­lich ist es, wenn sich die­ses Fahr­zeug mit offi­zi­el­ler Eskor­te (also mit Erlaub­nis) auf der Stra­ße bewegt. Und doch ist es nicht unmög­lich. Aktu­ell konn­te man ein sol­ches Fahr­zeug ges­tern in Ber­lin
Über die Fra­ge, ob und wel­ches betrieb­li­che Fahr­zeug dem Arbeit­neh­mer auch zur pri­va­ten Nut­zung über­las­sen ist, ent­schei­det das Finanz­ge­richt unter Berück­sich­ti­gung sämt­li­cher Umstän­de des Ein­zel­falls nach sei­ner frei­en, aus dem Gesamt­ergeb­nis des Ver­fah­rens gewon­ne­nen Über­zeu­gung. Kommt es nach einer Wür­di­gung des klä­ge­ri­schen Sach­vor­trags und der Ein­ver­nah­me von Zeu­gen zu der
Fah­rer­ge­stel­lung als Lohn
Über­lässt der Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te einen Fah­rer, führt das dem Grun­de nach zu einem lohn­steu­er­recht­lich erheb­li­chen Vor­teil. Der Vor­teil bemisst sich grund­sätz­lich nach dem übli­chen End­preis am Abga­be­ort einer ver­gleich­ba­ren von frem­den Drit­ten erbrach­ten Leis­tung (§ 8 Abs. 2 Satz 1 EStG). Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te
Geld­wer­ter Vor­teil beim Job­ti­cket
Ein Sach­be­zug i.S. des § 8 Abs. 2 Satz 1 EStG liegt auch dann vor, wenn der Arbeit­ge­ber dem Arbeit­neh­mer durch Ver­ein­ba­rung mit einem Ver­kehrs­be­trieb das Recht zum Erwerb einer ver­güns­tig­ten Jah­res­netz­kar­te (Job­ti­cket) ein­räumt, soweit sich dies für den Arbeit­neh­mer als Frucht sei­ner Arbeit für den Arbeit­ge­ber dar­stellt. Die­ser geld­wer­te Vor­teil fließt den
Sach­be­zug durch ver­bil­lig­te Über­las­sung von Woh­nun­gen
Nach Auf­fas­sung des Bun­des­fi­nanz­hofs liegt bei einem Arbeit­ge­ber, der sei­nen Arbeit­neh­mern Woh­nun­gen über­lässt und Neben­kos­ten (z.T.) nicht erhebt, eine ver­bil­lig­te Über­las­sung und damit ein Sach­be­zug nur vor, soweit die tat­säch­lich erho­be­ne Mie­te zusam­men mit den tat­säch­lich abge­rech­ne­ten Neben­kos­ten die orts­üb­li­che Mie­te (Kalt­mie­te plus umla­ge­fä­hi­ge Neben­kos­ten) unter­schrei­tet. Dabei ist jeder Miet­wert
Geld­wer­ter Vor­teil bei ver­bil­lig­ter Woh­nungs­über­las­sung
Die ver­bil­lig­te Über­las­sung einer Woh­nung führt zu steu­er­pflich­ti­gem Arbeits­lohn, eben­so die Zah­lung von frei­wi­li­gen Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen durch den Arbeit­ge­ber. Eine Akti­en­ge­sell­schaft über­ließ der Wit­we eines frü­he­ren Vor­stands­vor­sit­zen­den eine 231 qm gro­ße Woh­nung für eine Mie­te von monat­lich 200 DM. Zudem gewähr­te die Akti­en­ge­sell­schaft fünf Vor­stands­mit­glie­dern neben einer Pen­si­ons­zu­sa­ge zusätz­lich Zuschüs­se zu
Wan­del­an­lei­hen des zukünf­ti­gen Arbeit­ge­bers
Der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung eines Wan­del­dar­le­hens ist ein geld­wer­ter Vor­teil, soweit sich die bis dahin latent bestehen­de Mög­lich­keit zum ver­bil­lig­ten Akti­en­er­werb ver­wirk­licht . Die Zurech­nung des geld­wer­ten Vor­teils zu einem erst künf­ti­gen Dienst­ver­hält­nis ist zwar nicht aus­ge­schlos­sen, bedarf aber der Fest­stel­lung eines ein­deu­ti­gen Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hangs, wenn sich ande­re Ursa­chen für
Stu­di­en­bei­trä­ge in Bay­ern
Die Erhe­bung all­ge­mei­ner Stu­di­en­bei­trä­ge von bis zu 500 € pro Semes­ter ist, wie der Baye­ri­sche Ver­fas­sungs­ge­richts­hof jetzt urteil­te, mit der Baye­ri­schen Ver­fas­sung ver­ein­bar ist. Dem Urteil des Bay­VerfGH liegt die Popu­lar­kla­ge von mehr als 1.200 Antrag­stel­ler zugrun­de, nach deren Ansicht die Rege­lun­gen des Art. 71 Abs. 1, 4, 5 und 7 BayHSchG sowie
Das Büro in der Dienst­woh­nung
Bewohnt ein Arbeit­neh­mer eine Dienst­woh­nung, in der sich auch von ihm genutz­te Büro­räu­me befin­den und fährt er von dort aus mit sei­nem Dienst­wa­gen zum Betriebs­sitz sei­nes Arbeit­ge­bers, han­delt es sich dabei um Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te und nicht um Fahr­ten zwi­schen zwei Arbeits­stät­ten. Der des­halb zu ver­steu­ern­de geld­wer­te Vor­teil
Akti­en­an­kaufs­recht als lohn­steu­er­li­cher Vor­teil
Ob eine Zuwen­dung des Arbeit­ge­bers an den Arbeit­neh­mer durch das Dienst­ver­hält­nis ver­an­lasst ist und zu Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit führt oder ob sie auf­grund einer Son­der­rechts­be­zie­hung zwi­schen Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer einer ande­ren Ein­kunfts­art oder dem nicht ein­kom­men­steu­er­ba­ren Bereich zuzu­rech­nen ist, obliegt in ers­ter Linie der tatrich­ter­li­chen Wür­di­gung durch das Finanz­ge­richt.
1% trotz Nut­zungs­ent­gelt
Die unent­gelt­li­che oder ver­bil­lig­te Über­las­sung eines Dienst­wa­gens an einen Arbeit­neh­mer auch für des­sen Pri­vat­fahr­ten ist vom Arbeit­neh­mer als geld­wer­ter Vor­teil zu ver­steu­ern. Die Bewer­tung die­ses geld­wer­ten Vor­teils wegen der Nut­zung eines Dienst­wa­gens für pri­va­te Zwe­cke ist in § 8 Abs. 2 Sät­ze 2 ff. des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG) gere­gelt und nur in Form
Jah­res­wa­gen­ra­batt
Wie ist der geld­wer­te Vor­teil zu bewer­ten, wenn der Arbeit­ge­ber sei­nen Arbeit­neh­mern eige­ne Pro­duk­te ver­bil­ligt über­lässt? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof in einem Fall zu befas­sen, in dem die Arbeit­neh­mer ver­bil­lig­te Auto­mo­bi­le ihres Arbeit­ge­bers erwer­ben konn­ten.
Miet­spie­gel und geld­wer­ter Vor­teil
Über­lässt der Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer eine Woh­nung zu einem Miet­preis, der inner­halb der Miet­preis­span­ne des Miet­spie­gels der Gemein­de liegt, schei­det regel­mä­ßig die Annah­me eines geld­wer­ten Vor­teils durch ver­bil­lig­te Wohn­raum­über­las­sung aus.
Arbeits­lohn und sons­ti­ge Zuwen­dun­gen
Zahlt ein Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer neben dem Arbeits­lohn noch wei­te­re betrieb­lich ver­an­lass­te Zuwen­dun­gen, etwa im Zusam­men­hang mit einer betrieb­lich ver­an­lass­ten Rei­se, so soll­ten die­se bei­den Bestand­tei­le mög­lichst von­ein­an­der getrennt wer­den. Aber auch, wenn die Zuwen­dun­gen bei Wür­di­gung aller Umstän­de des Ein­zel­falls gemischt ver­an­lasst sind, ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs eine