Source: http://www.philprom.de/ordnungen/theater-film-und-medienwissenschaft-hf-2019-fb10-bachelor
Timestamp: 2020-03-31 19:37:42
Document Index: 177242676

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 4', '§ 4', '§ 26', '§ 29', '§ 27', '§ 30', '§ 28', '§ 31', '§ 29', '§ 32', '§ 30', '§ 33', '§ 31', '§ 34', '§ 32', '§ 35', '§ 33', '§ 36', '§ 34', '§ 37', '§ 35', '§ 38', '§ 36', '§ 40', '§ 37', '§ 42', '§ 38', '§ 43', '§ 39', '§ 44', '§ 40', '§ 45', '§ 41', '§ 46', '§ 42', '§ 47', '§ 43', '§ 48', '§ 44', '§ 49', '§ 45', '§ 50', '§ 46', '§ 51', '§ 47', '§ 52', '§ 48', '§ 53', '§ 49', '§ 54', '§ 50', '§ 56', '§ 22', '§ 13', '§ 57', '§ 22', '§ 22', '§ 28', '§ 13', '§ 39', '§ 12', '§ 16', '§ 12', '§ 14', '§ 15', '§ 75', '§ 30', '§ 37', '§ 26', '§ 28', '§ 6', '§ 18', '§ 28', '§ 18', '§ 36', '§ 49', '§ 41', '§ 24', '§ 22', 'Art. 12', '§ 24', '§ 15', '§ 24', '§ 30', '§ 32', '§ 24', '§ 26', '§ 33', '§ 21', '§ 21', '§ 37', '§ 21', '§ 37', '§ 21', '§ 37', '§ 24', '§ 26', '§ 31', '§ 11', '§ 45', '§ 41', '§ 26', '§ 37', '§ 28', '§ 13', '§ 14', '§ 22', '§ 28']

Theater-, Film- und Medienwissenschaft (HF), Bachelor (ab WS 2019/20) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Theater-, Film- u. Medienwissenschaft - HF, Bachelor
Fachspezifischer Anhang Theater-, Film- u. Medienwissenschaft Hauptfach, ab WS 2019/20, Fachbereich 10 - Neuere Philologien, Bachelor
Theater-, film- und medienwissenschaft (hf), bachelor (ab ws 2019/20)
PARAGRAPHENTEIL RAHMENORDNUNG FACHBEREICH 10 - NEUERE PHILOLOGIEN, BACHELOR (Version 2016)
Ordnung für die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“ (B.A.) vom 13. Juli 2016
§ 1 Geltungsbereich der Ordnung (RO-GU: § 1)
§ 4 Regelstudienzeit; Teilzeitstudium (RO-GU: § 4)
§ 26 Täuschung und Ordnungsverstoß (RO-GU: § 29)
§ 27 Mängel im Prüfungsverfahren (RO-GU: § 30)
§ 28 Anerkennung und Anrechnung von Leistungen (RO-GU: § 31)
§ 29 Anrechnung von außerhalb einer Hochschule erworbenen Kompetenzen (RO-GU: § 32)
§ 30 Modulprüfungen (RO-GU: § 33)
§ 31 Mündliche Prüfungsleistungen (RO-GU: § 34)
§ 32 Klausurarbeiten und sonstige schriftliche Aufsichtsarbeiten (RO-GU: § 35)
§ 33 Hausarbeiten und sonstige schriftliche Ausarbeitungen (RO-GU: § 36)
§ 34 Portfolio (RO-GU: § 37)
§ 35 Projektarbeiten und andere Prüfungsformen (RO-GU: § 38, 39)
§ 36 Bachelorarbeit (RO-GU: § 40)
§ 37 Bewertung/Benotung der Studien- und Prüfungsleistungen; Bildung der Noten und der Gesamtnote (RO-GU: § 42)
§ 38 Bestehen und Nichtbestehen von Prüfungen; Notenbekanntgabe (RO-GU: § 43)
§ 39 Zusammenstellung des Prüfungsergebnisses (Transcript of Records) (RO-GU: § 44)
§ 40 Wechsel von Wahlpflichtmodulen/Studienschwerpunkten (RO-GU: § 45)
§ 41 Wiederholung von Prüfungen; (RO-GU: § 46)
§ 42 Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung (RO-GU: § 47)
§ 43 Prüfungszeugnis (RO-GU: § 48)
§ 44 Bachelorurkunde (RO-GU: § 49)
§ 45 Diploma Supplement (RO-GU: § 50)
§ 46 Ungültigkeit von Prüfungen (RO-GU: § 51)
§ 47 Einsicht in Prüfungsakten; Aufbewahrungsfristen (RO-GU: § 52)
§ 48 Einsprüche und Widersprüche (RO-GU: § 53)
§ 49 Prüfungsgebühren (RO-GU: § 54)
§ 50 In-Kraft-Treten und Übergangsbestimmungen (RO-GU: § 56)
Anlage 1: Studiengangspezifische AnhÄnge zur Bachelorordnung des Fachbereichs Neuere Philologien (BAO-FB10)
Anhang: Paragraphenteil Fachspezifischer Anhang Theater-, Film- u. Medienwissenschaft HF (ab WS 2019/20)
I.2.3 Schlüsselkompetenzen
I.2.4 Tätigkeitsfelder im Anschluss an das Studium
I.3.1 Studienvoraussetzungen
I.3.3 Deutschkenntnisse
I.3.4 Studienbeginn
I.3.5 Studienfachberatung und Orientierungsveranstaltung
I.4 Auslandsaufenthalte
I.4.1 Auslandstudium
I.4.2 Auslandspraktikum
Teil II: Studien-und Prüfungsorganisation
II.2.2 Vergabe der Kreditpunkte (CP)
II.3 Studiengangspezifische Lehr- und Lernformen, Prüfungsformen und Leistungsnachweise
II.3.1 Lehr- und Lernformen
II.3.2 Prüfungsformen und Leistungsnachweise
III.1 Zulassung zur Bachelorprüfung; Zulassung zur Bachelorarbeit
III.2 Bachelorarbeit
Anhang: Modulbeschreibungen Fachspezifischer Anhang Theater-, Film- u. Medienwissenschaft HF (ab WS 2019/20)
V.1 Module der Basisphase
Basismodul 1: Theater
Basismodul 2: Film
Basismodul 3: Medien
V.2 Module der Qualifizierungsphase
Gegenstandsmodul 1: Theater
Gegenstandsmodul 2: Film
Gegenstandsmodul 3: Medien
Systematisches Modul „Ästhetik und Theorie“
Systematisches Modul „Geschichte und Pragmatik“
Praxismodul 1.1 – Theater
Praxismodul 1.2 – Film
Praxismodul 1.3 – Medien
Praxismodul 2 – Praktikum
Anhang: Exemplarischer Studienverlaufsplan Fachspezifischer Anhang Theater-, Film- u. Medienwissenschaft HF (ab WS 2019/20)
Genehmigt vom Präsidium in der Sitzung am 16. August 2016
(1) Diese Ordnung (BAO-FB10) regelt das Studium und die Modulprüfungen für die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien. Die studiengangspezifischen Bestimmungen für die in den Geltungsbereich dieser Ordnung fallenden Bachelorstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien sind in den studiengangspezifischen Anhängen enthalten. Diese Ordnung gilt in Verbindung mit der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014 in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO-GU) genannt.
(2) Die studiengangspezifischen Anhänge regeln für den jeweiligen Studiengang insbesondere die Gliederung des Studiums als Ein-Fach- oder Mehr-Fach-Studiengang (Kombinationsstudiengang), den geeigneten Zeitrahmen für ein Auslandsstudium, die Ziele des Studiengangs, den Studienbeginn, Voraussetzungen für die Zulassung, Aufbau des Studiengangs und der Module, Vergabe von Studiennachweisen und die Zulassungsvoraussetzung zur Bachelorprüfung. Sie enthalten die Modulbeschreibungen für den jeweiligen Studiengang. Die studiengangspezifischen Anhänge sind Bestandteil der BAO-FB10.
(3) Das Bachelorstudium kann am Fachbereich Neure Philologien als Ein-Fach- oder Mehr-Fach-Studium angeboten werden. Ein Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang umfasst ein Hauptfach und ein Nebenfach.
(4) Im Falle eines Mehr-Fach-Studiums sind das Studium und die Modulprüfungen im Nebenfach nach Maßgabe der für das jeweilige Nebenfach maßgeblichen Ordnung zu absolvieren. Die in der BAO-FB10 enthaltenen allgemeinen Bestimmungen zum Nebenfach haben unmittelbare Geltung.
(5) Das Bachelor-Nebenfach kann frei aus dem Nebenfachkatalog der Johann Wolfgang Goethe-Universität gewählt werden (vgl. Anlage 3 zur RO-GU). Die Kombination von zwei Teilstudiengängen (Haupt- und Nebenfach) desselben Fachs ist unzulässig.
(6) Das Nebenfach ist spätestens mit der Zulassung zur Bachelorprüfung § 22 zu benennen.
(1) Das Bachelorstudium schließt mit dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss ab. Die Bachelorprüfung dient der Feststellung, ob die Studierenden das Ziel des Bachelorstudiums erreicht haben. Die Prüfungen erfolgen kumulativ, das heißt die Summe der Modulprüfungen im Bachelorstudiengang – bei Mehr-Fach-Studiengängen die Summe der Modulprüfungen im Bachelor-Hauptfach und im Bachelor-Nebenfach – einschließlich der Bachelorarbeit bilden zusammen die Bachelorprüfung.
(2) Durch die kumulative Bachelorprüfung soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende hinreichende Fachkenntnisse in den Prüfungsgebieten erworben hat, die Fähigkeit besitzt, grundlegende wissenschaftliche Methoden und Kenntnisse selbständig anzuwenden sowie auf den Übergang in die Berufspraxis oder für ein konsekutives Studium vorbereitet ist.
(1) Nach erfolgreich absolviertem Studium und bestandener Bachelorprüfung verleiht der Fachbereich Neuere Philologien den akademischen Grad eines Bachelor of Arts, abgekürzt als B.A.
(2) Die Regelung in Abs. 1 findet keine Anwendung, wenn nur ein Nebenfach unter Geltung der BAO-FB10 absolviert worden ist. In diesem Fall gilt für die Verleihung des akademischen Grades die Regelung in der Hauptfachordnung.
(1) Die Regelstudienzeit für die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien beträgt einschließlich aller Prüfungen und der Bachelorarbeit sechs Semester. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Im Rahmen des Bachelorstudiengangs sind gemäß § 13 bei einem sechssemestrigen Studiengang 180 Kreditpunkte – nachfolgend CP – zu erreichen. Bei Mehr-Fach-Bachelorstudiengängen entfallen 120 CP auf das Hauptfach und 60 CP auf das Nebenfach.
(4) Der Fachbereich Neuere Philologien und die an den Bachelorstudiengängen beteiligten Fachbereiche stellen auf der Grundlage der studiengangspezifischen Anhänge der BAO-FB10 ein Lehrangebot bereit und sorgen für die Festsetzung geeigneter Prüfungstermine, so dass das Studium in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(2) Die studiengangspezifischen Anhänge regeln, ob und inwiefern in einem der Bachelorstudiengänge ein obligatorisches Auslandsstudium vorgesehen ist und weisen ggf. einen besonders geeigneten Zeitrahmen für das Auslandsstudium aus.
(1) Die Bachelorstudiengänge sind grundständige, wissenschaftliche Studiengänge. Sie vermitteln grundlegendes Fach- und Methodenwissen sowie implizit damit auch berufsfeldbezogene Qualifikationen. Das Bachelorstudium versetzt die Studierenden in die Lage, sich durch wissenschaftliches Denken und Arbeiten den Aufgaben der Praxis erfolgreich zu stellen, und bereitet sie auf weiterführende akademische Grade vor.
(2) Näheres zu den Gegenständen und Zielen der Bachelorstudiengänge und zu den möglichen Berufsfeldern, für die der jeweilige Bachelorstudiengang qualifizieren soll, findet sich in den studiengangspezifischen Anhängen.
Im jeweiligen studiengangspezifischen Anhang ist geregelt, ob das Studium im Bachelorstudiengang nur zum Wintersemester oder auch zum Sommersemester begonnen werden kann.
(1) In die Bachelorstudiengänge kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist. Insbesondere muss der Prüfungsanspruch für die Bachelorstudiengänge noch bestehen, zum Beispiel darf die Bachelorprüfung im jeweiligen Studiengang oder die Abschlussprüfung in einem eng verwandten Studiengang noch nicht endgültig nicht bestanden sein. Zur diesbezüglichen Überprüfung sind Erklärungen gemäß § 22 Abs. 1a) und b) vorzulegen. § 22 Abs. 3 gilt entsprechend.
(3) Der studiengangspezifische Anhang kann die Zulassung vom Studiengang zusätzlich vom Nachweis besonderer studiengangspezifischer Kenntnisse und Fähigkeiten abhängig machen. Im Hinblick auf das Grundrecht der Berufswahlfreiheit dürfen nur solche Kenntnisse und Fähigkeiten vorausgesetzt werden, deren Vorliegen für das Erreichen des Studienziels unabdingbar ist. Solche Voraussetzungen sind beispielsweise Fremdsprachenkenntnisse, die Gegenstand der schulischen Ausbildung sind, oder künstlerische Begabungen. Der jeweilige studiengangspezifische Anhang für den Bachelorstudiengang legt diese Anforderungen fest und regelt, ob und wie der Nachweis zu führen ist.
(4) Die Immatrikulation erfolgt mit dem Vorbehalt, dass die in Abs. 3 geforderten Kenntnisse beziehungsweise Fähigkeiten im Hinblick auf die Zulassung zum Studium bis zum Ende des zweiten Semesters nachgewiesen werden. Andernfalls ist eine Rückmeldung zum dritten Semester ausgeschlossen.
(5) Ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber müssen entsprechend der „Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) für Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung“ in der jeweils gültigen Fassung einen Sprachnachweis auf der Niveaustufe DSH-2 (B2 gemäß GeR) vorlegen, soweit sie nach der DSH-Ordnung nicht von der Deutschen Sprachprüfung freigestellt sind. Abweichend von Satz 1 können die studiengangspezifischen Anhänge die Deutschkenntnisse auf dem Niveau C 1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (GeR) voraussetzen.
(6) Für eine Einschreibung in ein höheres Fachsemester aufgrund von anrechenbaren Leistungen ist für die Immatrikulation in den Bachelorstudiengang eine Anrechnungsbescheinigung gemäß §§ 28, 29 vorzulegen.
(8) Sofern für die Bachelorstudiengänge aus Kapazitätsgründen eine Zugangsbeschränkung besteht, wird ein Auswahlverfahren nach Landesrecht durchgeführt.
(1) Bei den in dieser Ordnung geregelten Bachelorstudiengängen handelt es sich um Vollzeitstudiengänge.
(2) Die Bachelorstudiengänge sind modular aufgebaut. Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit. Es umfasst ein Set von inhaltlich aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen einschließlich Praxisphasen, Projektarbeiten sowie Selbstlernzeiten und ist einem vorab definierten Lernziel verpflichtet. Module erstrecken sich auf ein bis zwei Semester. In fachlich und didaktisch besonders begründeten Fällen sowie unter Berücksichtigung von dem in jedem Studiengang gewünschten Zeitfenster für Auslandsaufenthalte und Praktika können sich Module auch über mehr als zwei Semester erstrecken.
(3) Die Gliederung beziehungsweise der Aufbau des jeweiligen Bachelorstudiengangs ergibt sich aus den studiengangspezifischen Anhängen. Diese regeln auch die Zuordnung der Module insbesondere nach der Niveaustufe und ihrem Verpflichtungsgrad sowie den nach § 13 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) nach CP.
(4) Module können sein: Pflichtmodule, die obligatorisch sind, darunter die Bachelorarbeit, oder Wahlpflichtmodule, die aus einem vorgegebenen Katalog von Modulen auszuwählen sind. Weiterhin können Studiengänge ein Optionalmodul enthalten, bei dem frei aus dem Studienangebot der Johann Wolfgang Goethe-Universität gewählt werden kann.
(7) Der jeweilige studiengangspezifische Anhang kann in den Modulbeschreibungen vorsehen, dass Module oder einzelne Lehrveranstaltungen in einer anderen Sprache als Deutsch angeboten werden. Er kann auch ein ausschließlich englischsprachiges Angebot vorsehen. In diesem Fall ist der studiengangspezifische Anhang in deutscher und englischer Sprache abzufassen.
(9) Die Studierenden haben die Möglichkeit, sich innerhalb des jeweiligen Bachelorstudiengangs nach Maßgabe freier Plätze in weiteren als den im studiengangspezifischen Anhang vorgeschriebenen Modulen einer Prüfung oder einer Leistungskontrolle zu unterziehen (Zusatzmodule). Das Ergebnis der Prüfung wird bei der Bildung der Gesamtnote für das betreffende Bachelorfach nicht mit einbezogen. Die Zusatzmodule werden im Transcript of Records gemäß § 39 dokumentiert.
(1) Sofern Module der Bachelorstudiengänge aus dem Angebot anderer Studiengänge stammen („Importmodule“), unterliegen sie den Prüfungsregelungen des exportierenden Fachbereichs (Herkunftsordnung). Sie sind in der Anlage der studiengangspezifischen Anhänge aufgeführt. Änderungen werden durch den Prüfungsausschuss rechtzeitig in das Modulhandbuch (vgl. § 12) aufgenommen und auf der studiengangbezogenen Webseite (vgl. § 16 Abs. 2) hinterlegt.
(2) Es gelten die Regelungen des § 12 der Rahmenordnung (RO-GU).
Ob und inwiefern in den Bachelorstudiengängen interne oder externe Praxismodule vorgesehen sind, regeln die studiengangspezifischen Anhänge.
(1) Zu jedem Pflicht- und Wahlpflichtmodul enthalten die studiengangspezifischen Anhänge eine Modulbeschreibung nach Maßgabe von § 14 Abs. 2 RO-GU. Die Modulbeschreibungen sind Bestandteil der studiengangspezifischen Anhänge der BAO-FB10.
(2) Die Modulbeschreibungen werden ergänzt durch ein regelmäßig aktualisiertes Modulhandbuch. Dieses enthält zusätzlichen Angaben nach Maßgabe von Abs. 3 und dient insbesondere der Information der Studierenden.
-	(ggf.) Kennzeichnung als Importmodul
-	Angebotszyklus der Module (z.B. jährlich oder jedes Semester)
-	studentischer Arbeitsaufwand differenziert nach Präsenz- beziehungsweise Kontaktzeit und Selbststudium in Stunden und Kreditpunkten (CP)
-	Dauer der Module
-	empfohlene Voraussetzungen
-	Unterrichts-/Prüfungssprache
-	Lehrveranstaltungen mit Lehr- und Lernformen sowie Semesterwochenstunden und Kreditpunkten
-	Verwendbarkeit der Module
-	Modulbeauftragte/Modulbeauftragter
-	(ggf.) zeitliche Einordnung der Module
(2) CP sind ein quantitatives Maß für den Arbeitsaufwand (Workload), den durchschnittlich begabte Studierende für den erfolgreichen Abschluss des entsprechenden Moduls für das Präsenzstudium, die Teilnahme an außer-universitären Praktika oder an Exkursionen, die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffs, die Vorbereitung und Ausarbeitung eigener Beiträge und Prüfungsleistungen aufwenden müssen. Ein CP entspricht einem Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Als regelmäßige Arbeitsbelastung werden höchstens 1800 Arbeitsstunden je Studienjahr angesetzt. 30 CP entsprechen der durchschnittlichen Arbeitsbelastung eines Semesters.
(3) Für die sechssemestrigen Bachelorstudiengänge sind 180 CP nachzuweisen. Bei Mehr-Fach-Studiengängen entfallen davon 120 CP auf das Bachelor-Hauptfach und 60 CP auf das gewählte Bachelor-Nebenfach.
(4) Der Arbeitsaufwand für ein Modul, ausgedrückt in CP, ergibt sich aus der Modulbeschreibung
(5) Die CP werden nur für ein vollständig und erfolgreich absolviertes Modul vergeben. Für Einzelheiten zu dessen Berechnung gelten im Übrigen die Regelungen des § 15 Abs. 4 bis 7 der RO-GU.
(1) Die Lehrveranstaltungen in den Bachelorstudiengängen werden in den folgenden Formen durchgeführt:
a)	Vorlesung: Zusammenhängende Darstellung und Vermittlung von Grund- und Spezialwissen sowie methodischen Kenntnissen durch Vortrag; gegebenenfalls in Verbindung mit Demonstrationen oder Experimenten. Die Lehrenden entwickeln und vermitteln die Lerninhalte unter Einbeziehung der Studierenden;
b)	Übung: Durcharbeitung und Vertiefung von Lehrstoffen sowie Schulung in der Fachmethodik und Vermittlung spezieller Fertigkeiten durch Bearbeitung und Besprechung exemplarischer Aufgaben;
c)	Proseminar/Seminar: Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse oder Bearbeitung aktueller Problem-stellungen mit wissenschaftlichen Methoden durch, in der Regel von Studierenden vorbereitete, Beiträge, Erlernen und Einüben beziehungsweise Vertiefen von Präsentations- und Diskussionstechniken;
d)	Praktikum: angeleitete Durchführung praktischer Aufgaben im experimentellen und apparativen Bereich und/oder in Computersimulationen; Schulung in der Anwendung wissenschaftlicher Untersuchungs- und Lösungsmethoden;
Vermittlung von fachtechnischen Fertigkeiten und Einsichten in Funktionsabläufe;
e)	Projekt: Erarbeitung von Konzepten sowie Realisierung von Lösungen komplexer, praxisnaher Aufgabenstellungen; Vermittlung sozialer Kompetenz durch weitgehend selbstständige Bearbeitung der Aufgabe bei gleichzeitiger fachlicher und arbeitsmethodischer Anleitung;
f)	Exkursion: Vorbereitete Veranstaltung außerhalb der Hochschule;
g)	Berufspraktikum: Erfahrung berufspraktischen Arbeitens durch aktive Teilnahme, in der Regel außerhalb der Hochschule (Praxisstelle) unter Anleitung vor Ort und in der Regel mit fachlicher und methodischer Begleitung durch eine Lehrperson.
h)	Kolloquium: bietet den Studierenden in regelmäßigen wissenschaftlichen Gesprächen die Gelegenheit, ihre laufenden Forschungsarbeiten zu präsentieren und zu diskutieren und fördern so den wissenschaftlichen Austausch;
i)	Tutoring/Mentoring: Eine auf die Durchführung von Tutorien gemäß § 75 Abs. 1 HHG vorbereitende Lehrveranstaltung sowie die Durchführung eines Tutoriums; Schulung in der Vermittlung fachlicher und didaktischer Kompetenzen sowie Erlernen von Präsentations- und Diskussionstechniken. Die Veranstaltung wird fachlich und methodisch durch Lehrpersonen angeleitet;
j)	Selbststudium: Welche Anforderungen an das Selbststudium gestellt werden, legen die studiengangspezifischen Anhänge fest.
(2) Die in Abs. 1 genannten Formen können in den studiengangspezifischen Anhängen durch weitere Lern- und Lehrformen, insbesondere fachspezifische oder Lehrformen unter Verwendung elektronischer Medien (E-Learning), ergänzt werden. Es können mehrere Lehrformen in einer Lehrveranstaltung kombiniert werden.
(3) Ist nach Maßgabe der Modulbeschreibungen der Zugang zu den Lehrveranstaltungen eines Moduls vom erfolgreichen Abschluss anderer Module oder vom Besuch der Studienfachberatung abhängig oder wird in den Modulbeschreibungen für die Teilnahme an einer einzelnen Lehrveranstaltung ein Teilnahme- oder Leistungsnachweis für eine andere Lehrveranstaltung vorausgesetzt, wird die Teilnahmeberechtigung durch die Veranstaltungsleitung überprüft.
(1) Während des Studiums sind in der Regel Studiennachweise (Leistungs- und Teilnahmenachweise) als Nachweis des ordnungsgemäßen Studiums (Prüfungsvorleistungen) beziehungsweise, zusammen mit den CP für die bestandene Modulprüfung, als Voraussetzung für die Vergabe der für das Modul zu erbringenden CP vorgesehen. Leistungsnachweise können nur in Modulen verlangt werden, die nicht mit einer kumulativen Prüfung nach § 30 Abs. 2 abschließen. Es gelten die Regelungen der studiengangspezifischen Anhänge.
(2) Sofern in der Modulbeschreibung die Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme für Veranstaltungen geregelt ist, wird diese durch Teilnahmenachweise oder durch Anwesenheitslisten dokumentiert. Über die Form der Dokumentation entscheidet die Veranstaltungsleitung. Die Bescheinigung der regelmäßigen Teilnahme gilt nicht als Studienleistung im Sinne des Abs. 6. Für Vorlesungen wird keine Anwesenheitspflicht formuliert. Dies gilt auch dann, wenn für eine Vorlesung ein Leistungsnachweis im Sinne von Abs. 6 und 7 verlangt wird.
(6) Ein nach der Modulbeschreibung zu einer Lehrveranstaltung geforderter Leistungsnachweis dokumentiert die erfolgreiche Erbringung einer Studienleistung. Die Studienleistung ist erfolgreich erbracht, wenn sie durch die Lehrende oder den Lehrenden nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit „bestanden“ oder unter Anwendung des § 37 Abs. 3 mittels Note positiv bewertet wurde. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein. Die Noten der Studienleistungen gehen nicht in die Modulnote bzw. Gesamtnote für die Bachelorprüfung ein. Sofern dies die oder der Lehrende voraussetzt, ist für einen Leistungsnachweis auch die regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung im Sinne von Abs. 3 erforderlich.
-	Klausuren
-	schriftliche Ausarbeitungen beziehungsweise Hausarbeiten
-	Referate (mit oder ohne Ausarbeitung)
-	Fachgespräche
-	Arbeitsberichte, Projektberichte
-	Bearbeitung von Übungsaufgaben
-	Durchführung von Versuchen
-	Literaturberichte oder Dokumentationen
-	Exkursionen
Die studiengangspezifischen Anhänge können weitere Formen der Studienleistung vorsehen. Die Form und die Frist, in der die Studienleistung zu erbringen ist, gibt die oder der Lehrende den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt. Die Vergabekriterien für den Leistungsnachweis dürfen während des laufenden Semesters nicht zum Nachteil der Studierenden geändert werden. Die oder der Lehrende kann den Studierenden die Nachbesserung einer schriftlichen Leistung unter Setzung einer Frist ermöglichen.
(8) Nicht unter Aufsicht zu erbringende schriftliche Arbeiten sind von der oder dem Studierenden nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis anzufertigen. Die oder der Studierende hat bei der Abgabe der Arbeit schriftlich zu versichern, dass sie oder er diese selbstständig verfasst und alle von ihr oder ihm benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben hat. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht – auch nicht auszugsweise – in einem anderen Studiengang als Studien- oder Prüfungsleistung verwendet wurde. § 26 gilt entsprechend. Um die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis überprüfen zu können, sind die Lehrenden berechtigt, von den Studierenden die Vorlage nicht unter Aufsicht erbrachter schriftlicher Arbeiten auch in geeigneter elektronischer Form zu verlangen. Der Prüfungsausschuss trifft hierzu nähere Regelungen.
(1) Jedem studiengangspezifischen Anhang ist ein Studienverlaufsplan beizufügen. Dieser gibt den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Er berücksichtigt inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(2) Der Fachbereich richtet für die in dieser Ordnung geregelten Bachelorstudiengänge jeweils eine Webseite ein, auf der allgemeine Informationen und Regelungen zum Studiengang in der jeweils aktuellen Form hinterlegt sind. Dort sind auch das Modulhandbuch, der Studienverlaufsplan und, soweit Module im- und/oder exportiert werden, die Liste des aktuellen Im- und Exportangebots des Studiengangs veröffentlicht.
(3) Der Fachbereich erstellt für die Bachelorstudiengänge auf der Basis der Modulbeschreibungen und der Studienverlaufspläne ein kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses ist für jedes Semester zu aktualisieren und soll in der letzten Vorlesungswoche des vorangegangenen Semesters erscheinen.
(1) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung der an der Lehre im jeweiligen Bachelorstudiengang beteiligten Institute des Fachbereichs Neuere Philologien aufzusuchen. Die Studienfachberatung erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
-	zu Beginn des ersten Semesters;
-	bei Nichtbestehen von Prüfungen und bei gescheiterten Versuchen, erforderliche Leistungsnachweise zu erwerben;
-	bei Schwierigkeiten in einzelnen Lehrveranstaltungen;
-	bei Studiengangs- beziehungsweise Hochschulwechsel.
(2) Die studiengangspezifischen Anhänge regeln, ob eine verpflichtende Studienfachberatung oder zeitliche Vorgaben für die Ablegung der Prüfungen gemäß § 28 RO-GU vorgesehen sind.
(1) Die Aufgabe der akademischen Leitung der Studiengänge nimmt die Studiendekanin oder der Studiendekan des Fachbereichs Neuere Philologien wahr, sofern sie nicht auf ihren oder seinen Vorschlag vom Fachbereichsrat auf ein im Bachelorstudiengang prüfungsberechtigtes Mitglied der Professorengruppe für die Dauer von 5 Jahren übertragen wird. Die akademische Leiterin oder der akademische Leiter ist beratendes Mitglied in der Studienkommission und hat insbesondere folgende Aufgaben:
-	Koordination des Lehr- und Prüfungsangebots des Studiengangs im Zusammenwirken mit den Modulbeauftragten, gegebenenfalls auch aus anderen Fachbereichen;
-	Erstellung und Aktualisierung von Prüferlisten;
-	Evaluation des Studiengangs und Umsetzung der gegebenenfalls daraus entwickelten qualitätssichernden Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Studienkommission (vgl. hierzu § 6 Evaluationssatzung für Lehre und Studium);
-	ggf. Bestellung der Modulbeauftragten (Abs. 2 bleibt unberührt).
(2) Für jedes Modul ernennt die akademische Leitung des Studiengangs aus dem Kreis der Lehrenden des Moduls eine Modulbeauftragte oder einen Modulbeauftragten. Für fachbereichsübergreifende Module wird die oder der Modulbeauftragte im Zusammenwirken mit der Studiendekanin oder dem Studiendekan der betroffenen Fach-bereiche ernannt. Die oder der Modulbeauftragte muss Professorin oder Professor oder ein auf Dauer beschäftigtes wissenschaftliches Mitglied der Lehreinheit sein. Sie oder er ist zuständig für alle, das Modul betreffenden, inhaltlichen Abstimmungen und die ihr oder ihm durch die BAO-FB10 zugewiesenen organisatorischen Aufgaben, insbesondere für die Mitwirkung bei der Organisation der Modulprüfung. Die oder der Modulbeauftragte wird durch die akademische Leitung des Studiengangs vertreten.
(1) Der Fachbereichsrat des Fachbereichs Neuere Philologien bildet für seine Bachelor- und Masterstudiengänge einen gemeinsamen Prüfungsausschuss, deren Vorsitz die Studiendekanin oder der Studiendekan innehat.
(2) Dem Prüfungsausschuss gehören vier Vertreterinnen und Vertreter der Professorenschaft und eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fachbereichs Neuere Philologien an sowie zwei Studierende, von denen eine oder einer in einem Bachelorstudiengang des Fachbereichs und eine oder einer in einem Masterstudiengang des Fachbereichs immatrikuliert ist.
(5) Die stellvertretende Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende wird aus der Mitte der dem Prüfungs-ausschuss angehörenden Professorinnen und Professoren oder ihrer Stellvertreterinnen und Stellvertreter gewählt. Die beziehungsweise der Vorsitzende führt die Geschäfte des Prüfungsausschusses. Sie oder er lädt zu den Sitzungen des Prüfungsausschusses ein und führt bei allen Beratungen und Beschlussfassungen den Vorsitz. In der Regel soll in jedem Semester mindestens eine Sitzung des Prüfungsausschusses stattfinden. Eine Sitzung ist einzu-berufen, wenn dies mindestens zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses fordern.
(6) Der Prüfungsausschuss tagt nicht öffentlich. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder, darunter die oder der Vorsitzende oder die oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind und die Stimmen-mehrheit der Professorinnen und Professoren gewährleistet ist. Für Beschlüsse ist die Zustimmung der Mehrheit der Anwesenden erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der oder des Vorsitzenden. Die Beschlüsse des Prüfungsausschusses sind zu protokollieren. Im Übrigen richtet sich das Verfahren nach der Geschäftsordnung für die Gremien der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
(7) Der Prüfungsausschuss kann einzelne Aufgaben seiner oder seinem Vorsitzenden zur alleinigen Durchführung und Entscheidung übertragen. Gegen deren oder dessen Entscheidungen haben die Mitglieder des Prüfungsaus-schusses und der betroffene Prüfling ein Einspruchsrecht. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann die Durchführung von Aufgaben an die Philosophische Promotionskommission, welche die Aufgaben eines Prüfungsamtes ausübt (nachfolgend Prüfungsamt genannt), oder an die akademische Leitung des Bachelor- oder Masterstudiengangs (§ 18) delegieren. Sie ist Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses. Sie führt die laufenden Geschäfte nach Weisung des Prüfungsausschusses und deren beziehungsweise dessen Vorsitzenden.
(1) Der Prüfungsausschuss und das für die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien zuständige Prüfungsamt sind für die Organisation und die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen in diesen Studien-gängen verantwortlich. Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen der BAO-FB10 eingehalten werden und entscheidet bei Zweifeln zu Auslegungsfragen der BAO-FB10. Er entscheidet in allen Prüfungs-angelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind.
-	Festlegung der Prüfungstermine, -zeiträume und Melde- und Rücktrittsfristen für die Prüfungen und deren Bekanntgabe;
-	Bestellung der Prüferinnen und Prüfer;
-	Entscheidungen zur Prüfungszulassung;
-	die Entscheidung über die Anrechnungen gemäß §§ 28, 29 sowie die Erteilung von Auflagen zu nachzuholenden Studien- und Prüfungsleistungen im Rahmen von Anrechnungen;
-	die Berechnung und Bekanntgabe der Noten von Prüfungen sowie der Gesamtnote;
-	die Entscheidungen zur Bachelorarbeit;
-	die Entscheidungen zum Bestehen und Nichtbestehen;
-	die Entscheidungen über einen Nachteilsausgleich und der Verlängerung von Prüfungs- beziehungsweise Bearbeitungsfristen;
-	die Entscheidungen über Verstöße gegen Prüfungsvorschriften;
-	die Entscheidungen zur Ungültigkeit des Bachelorabschlusses;
-	Entscheidungen über Einsprüche sowie über Widersprüche der Studierenden zu in Prüfungsverfahren getroffenen Entscheidungen, soweit diesen stattgegeben werden soll;
-	eine regelmäßige Berichterstattung in der Studienkommission über die Entwicklung der Prüfungs- und Studienzeiten einschließlich der Bearbeitungszeiten für die Bachelorarbeit sowie über die Nachfrage der Studierenden nach den verschiedenen Wahlpflichtmodulen;
-	das Offenlegen der Verteilung der Fach- und Gesamtnoten;
-	Anregungen zur Reform der BAO-FB10.
(3) Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann Aufgaben, die einen einzelnen Studiengang betreffen, an die jeweilige akademische Leitung des Studiengangs zur selbstständigen Erfüllung delegieren.
(1) Zur Abnahme von Hochschulprüfungen sind Mitglieder der Professorengruppe, wissenschaftliche Mitar-beiterinnen und Mitarbeiter, die mit der selbstständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben beauftragt worden sind, Lehrbeauftragte und Lehrkräfte für besondere Aufgaben sowie in der beruflichen Praxis und Ausbildung erfahrene Personen, die von der Dekanin oder dem Dekan mit der Abnahme einer Prüfungsleistung beauftragt wurden, befugt (§ 18 Abs. 2 HHG). Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen und außerplanmäßige Professoren, Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, die jeweils in den Prüfungsfächern eine Lehrtätigkeit ausüben, sowie entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professorinnen und Professoren, können durch den Prüfungsausschuss mit ihrer Einwilligung als Prüferinnen oder Prüfer bestellt werden. Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall eine nicht der Johann Wolfgang Goethe-Universität angehörende, aber nach Satz 1 prüfungsberechtigte Person als Zweitgutachterin oder Zweitgutachter für die Bachelorarbeit bestellen. Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen.
(3) Abschlussarbeiten und andere schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind von zwei Prüfenden zu bewerten. § 36 Abs. 17 bleibt unberührt. Mündliche Prüfungen sind von mehreren Prüfenden oder von einer oder einem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden abzunehmen.
(1) Spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im betreffenden Bachelorstudiengang hat die oder der Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular für die Zulassung zur Bachelorprüfung beim zuständigen Prüfungsamt für den Bachelorstudiengang einzureichen. Der Meldung zur Prüfung sind insbesondere beizufügen:
a)	eine Erklärung darüber, ob die Studierende oder der Studierende bereits eine Zwischenprüfung, Bachelorprüfung, eine Masterprüfung, eine Magisterprüfung, eine Diplomprüfung oder eine staatliche Abschlussprüfung im jeweiligen Fach oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig in dem jeweiligen Fach oder einem vergleichbaren Studiengang in einem nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet;
b)	eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wie oft die oder der Studierende bereits Modulprüfungen in dem Bachelorstudiengang oder in denselben Modulen eines anderen Studiengangs an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland nicht bestanden hat;
c)	gegebenenfalls Nachweise über bereits erbrachte Studien- oder Prüfungsleistungen, die in den Studiengang eingebracht werden sollen;
d)	bei Kombinationsstudiengängen Angaben des Nebenfachs;
e)	gegebenenfalls Nachweise über Fremdsprachenkenntnisse oder andere studiengangspezifische Zulassungs-voraussetzungen nach Maßgabe des studiengangspezifischen Anhangs;
f)	gegebenenfalls Nachweis über die Zahlung der nach § 49 zu entrichtenden Prüfungsgebühr.
a)	die Unterlagen unvollständig sind oder
b)	die in Abs. 1 genannten Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllt sind oder
c)	die oder der Studierende den Prüfungsanspruch für ein Modul nach Abs. 1 b) oder für den jeweiligen Studiengang endgültig verloren hat oder eine der in Abs. 1 a) genannten Prüfungen endgültig nicht bestanden hat.
(1) Modulprüfungen werden im zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit den entsprechenden Modulen abgelegt. Modulprüfungen für Pflichtmodule und jährlich angesetzte Wahlpflichtmodule sind in der Regel mindestens zweimal pro Jahr anzubieten. § 41 Abs. 9 Satz 1 ist zu beachten.
(3) Die exakten Prüfungstermine für die Modulprüfungen werden durch den Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit den Prüfenden festgelegt. Das Prüfungsamt gibt den Studierenden in einem Prüfungsplan möglichst frühzeitig, spätestens aber vier Wochen vor den Prüfungsterminen, Zeit und Ort der Prüfungen sowie die Namen der beteiligten Prüferinnen und Prüfer durch Aushang oder andere geeignete Maßnahmen bekannt. Muss aus zwingenden Gründen von diesem Prüfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Termins nur mit Genehmigung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses möglich. Der studiengangspezifische Anhang kann abweichend von Abs. 2 vorsehen, dass Termine für die mündlichen Modulabschlussprüfungen oder für Prüfungen, die im zeitlichen Zusammenhang mit einzelnen Lehrveranstaltungen oder im Verlauf von Lehrveranstaltungen abgenommen werden (Modulteilprüfungen), von der oder dem Prüfenden gegebenenfalls nach Absprache mit den Studierenden festgelegt werden.
(4) Sofern der studiengangspezifische Anhang keine abweichende Regelung im Sinne von Abs. 3 Satz 4 trifft, setzt der Prüfungsausschuss für die Modulprüfungen Meldefristen (in der Regel zwei Wochen) fest, die spätestens 4 Wochen vor Beginn der Meldefristen durch Aushang oder andere geeignete Maßnahmen bekannt gegeben werden müssen.
(5) Zu jeder Modulprüfung hat sich die oder der Studierende innerhalb der Meldefrist schriftlich oder nach Festlegung durch das Prüfungsamt elektronisch anzumelden, sofern der jeweilige studiengangspezifische Anhang keine abweichende Regelung trifft. Die Meldung zu den Modulprüfungen erfolgt beim Prüfungsamt, sofern der jeweilige studiengangspezifische Anhang keine anderen Zuständigkeiten für die Entgegennahme der Anmeldung vorsieht. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulprüfung in begründeten Ausnahmefällen entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag der oder des Studierenden. § 24 Abs. 2 Satz 3 gilt entsprechend.
(6) Die oder der Studierende kann sich zu einer Modulprüfung oder Modulteilprüfung anmelden beziehungsweise die Modulprüfung oder Modulteilprüfung ablegen, sofern sie oder er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist. § 22 Abs. 2 bleibt unberührt. Für die Anmeldung der betreffenden Modulprüfung bzw. Modulteilprüfung muss die oder der Studierende zur Bachelorprüfung zugelassen sein, und sie oder er darf die entsprechende Modulprüfung oder Modulteilprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden haben. Weiterhin muss sie oder er die nach Maßgabe der Modulbeschreibung für das Modul erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise erbracht haben. Hängt die Zulassung zu einer Modulprüfung oder Modulteilprüfung vom Vorliegen von Studienleistungen ab und sind diese noch nicht vollständig erbracht worden, ist eine Zulassung zu einer Modulprüfung oder Modulteilprüfung unter Vorbehalt möglich. Das Modul ist erst dann bestanden, wenn sämtliche Studienleistungen sowie Modulprüfungen oder alle Modulteilprüfungen des Moduls bestanden sind. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder wegen der Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen der Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12 a des Grundgesetzes oder wegen der Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(7) Die oder der Studierende kann bis eine Woche vor dem Prüfungstermin die Prüfungsanmeldung ohne Angabe von Gründen zurückziehen. Bei einem späteren Rücktritt gilt § 24 Abs. 1.
(3) Macht die oder der Studierende glaubhaft, dass sie oder er wegen einer Behinderung, einer chronischen Erkran-kung, der Betreuung einer oder eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen, einer Schwangerschaft oder der Erziehung eines Kindes, welches das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, nicht in der Lage ist, die Prüfungs- oder Studienleistung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, so ist dieser Nachteil durch entsprechende Maßnahmen, wie zum Beispiel eine Verlängerung der Bearbeitungszeit oder eine andere Gestaltung des Prüfungsverfahrens auszugleichen. Die Inanspruchnahme der gesetzlichen Mutterschutzfristen und der Fristen der Elternzeit ist bei entsprechendem Nachweis zu ermöglichen.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, gilt die Prüfungs- oder Studien-leistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere auch dann vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach §§ 15 Abs. 8, 30 Abs. 8, 33 Abs. 5, 36 Abs. 16 abgegeben hat oder wenn sie oder er ein und dieselbe Arbeit (oder Teile davon) mehr als einmal als Prüfungs- oder Studienleistung eingereicht hat.
(3) Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung, insbesondere bei wiederholter Täuschung oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbstständige Anferti-gung der Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel, kann der Prüfungsausschuss den Ausschluss von der Wiederholung der Prüfung und der Erbringung weiterer Studienleistungen beschließen, so dass der Prüfungsanspruch im jeweiligen Bachelorstudiengang erlischt. Die Schwere der Täuschung ist anhand der von der oder dem Studierenden aufgewandten Täuschungsenergie (z.B.: durch organisiertes Zusammenwirken oder Verwendung technischer Hilfsmittel wie Funkgeräte und Mobiltelefone) und der durch die Täuschung verursachten Beeinträchtigung der Chancengleichheit zu werten.
(5) Hat eine Studierende oder ein Studierender durch schuldhaftes Verhalten die Teilnahme an einer Prüfung zu Unrecht herbeigeführt, kann der Prüfungsausschuss entscheiden, dass die betreffende Prüfungsleistung als nicht bestanden („nicht ausreichend“ bzw. 5,0) gilt.
(8) Für Hausarbeiten, die Bachelorarbeit und alle Formen der schriftlichen Ausarbeitung gelten die studiengangspezifisch festgelegten Zitierregeln für das Anfertigen wissenschaftlicher Arbeiten. Bei Nichtbeachtung ist ein Täuschungsversuch zu prüfen.
(7) Abschlussarbeiten (z.B. Bachelorarbeiten, Magisterarbeiten, Staatsexamensarbeiten), welche Studierende außer-halb des jeweiligen Bachelorstudiengangs der Johann Wolfgang Goethe-Universität bereits erfolgreich erbracht haben, werden nicht angerechnet. Weiterhin ist eine mehrfache Anrechnung ein- und derselben Leistung im selben Studiengang bzw. im Bachelor-Hauptfach und im gewählten Nebenfach nicht möglich.
(8) Werden Prüfungsleistungen angerechnet, sind die Noten – soweit die Notensysteme vergleichbar sind – zu übernehmen und in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk „bestanden“ aufgenommen. Angerechnete Leistungen werden in der Regel mit Angabe der Hochschule, in der sie erworben wurden, im Abschlussdokument gekennzeichnet
(9) Die Antragstellerin oder der Antragsteller legt dem Prüfungsausschuss alle die für die Anrechnung beziehungs-weise Anerkennung erforderlichen Unterlagen vor, aus denen die Bewertung, die Kreditpunkte (CP) und die Zeitpunkte sämtlicher Prüfungsleistungen hervorgehen, denen sie oder er sich in einem anderen Studiengang oder an anderen Hochschulen bisher unterzogen hat. Aus den Unterlagen muss sich auch ergeben, welche Prüfungen und Studienleistungen nicht bestanden oder wiederholt wurden. Der Prüfungsausschuss kann die Vorlage weiterer Unterlagen, wie die rechtlich verbindlichen Modulbeschreibungen der anzuerkennenden Module, verlangen.
(11) Die Anrechnung und Anerkennung von Prüfungsleistungen, die vor mehr als fünf Jahren erbracht wurden, kann in Einzelfällen abgelehnt werden; die Entscheidung kann mit der Erteilung von Auflagen verbunden werden. Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze 1 bis 4 i.V. mit Abs. 9 besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung. Satz 1 und Absätze 7 und 11 bleiben unberührt.
(12) Entscheidungen mit Allgemeingültigkeit zu Fragen der Anrechnung trifft der Prüfungsausschuss; die Anrechnung im Einzelfall erfolgt durch dessen Vorsitzende oder dessen Vorsitzenden, falls erforderlich unter Heranziehung einer Fachprüferin oder eines Fachprüfers. Unter Berücksichtigung der Anrechnung stuft sie oder er die Antragstellerin oder den Antragsteller in ein Fachsemester ein.
(13) Soweit Anrechnungen von Studien- oder Prüfungsleistungen erfolgen, die nicht mit Kreditpunkten (CP) ver-sehen sind, sind entsprechende Äquivalente zu errechnen und auf dem Studienkonto entsprechend zu vermerken.
Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums außerhalb einer Hochschule er-worben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Näheres regeln die studiengangspezifischen Anhänge. Die Anrechnung erfolgt individuell durch den Prüfungsausschuss auf Vorschlag der oder des Modulbeauftragten. Voraussetzung sind schriftliche Nachweise (z.B. Zeugnisse, Zertifikate) über den Umfang, Inhalt und die erbrachten Leistungen. Insgesamt dürfen nicht mehr als 50% der im Studiengang erforderlichen CP durch Anrechnung ersetzt werden. Die Anrechnung der CP erfolgt ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen.
(2) Module schließen in der Regel mit einer einzigen Modulprüfung ab, welche auch im zeitlichen Zusammenhang zu einer der Lehrveranstaltungen des Moduls durchgeführt werden kann (veranstaltungsbezogene Modulprüfung). Nur in inhaltlich und didaktisch begründeten Ausnahmen können im studiengangspezifischen Anhang auch kumulative Modulprüfungen vorgesehen werden, deren Modulteilprüfungen im zeitlichen Zusammenhang mit unterschiedlichen Lehrveranstaltungen durchgeführt werden. Kumulative Modulprüfungen dürfen aus höchstens drei Modulteilprüfungen bestehen und sollen unterschiedliche Prüfungsformen aufweisen. In welchen Modulen ggf. kumulative Modulprüfungen vorgesehen sind, regeln die studiengangspezifischen Anhänge.
-	Klausuren;
-	Hausarbeiten;
-	schriftlichen Ausarbeitungen (z.B. Essays, schriftliche Referate);
-	Thesenpapieren;
-	Berichten;
-	Portfolios;
-	Projektarbeiten.
-	Einzelprüfungen;
-	Gruppenprüfungen;
-	Fachgesprächen;
-	Kolloquien.
-	Seminarvorträge;
-	Referate;
-	Präsentationen;
-	fachpraktische Prüfungen.
Die studiengangspezifischen Anhänge können weitere Prüfungsformen vorsehen.
(6) Die Form und Dauer der Modulprüfungen und gegebenenfalls der Modulteilprüfungen sind in den Modul-beschreibungen der studiengangspezifischen Anhänge geregelt. Bei der Festlegung der Prüfungsform können bis zu drei Varianten genannt werden, wenn die Prüfungsformen in ihren Bedingungen (wie Vorbereitungszeit und Niveau der Prüfung) gleichwertig sind. Sind in der Modulbeschreibung mehrere Varianten von Prüfungsformen vorgesehen, wird die Prüfungsform des jeweiligen Prüfungstermins von der oder dem Prüfenden festgelegt und den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltungen des Moduls, spätestens aber bei der Bekanntgabe des Prüfungstermins, mitgeteilt.
(9) Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Modulprüfungen müssen sich durch Vorlage eines amtlichen Lichtbildaus-weises ausweisen können.
(3) Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der mündlichen Prüfung sind von der oder dem Beisitzenden in einem Protokoll festzuhalten. Das Prüfungsprotokoll ist von der Prüferin oder dem Prüfer und der oder dem Bei-sitzenden zu unterzeichnen. Vor der Festsetzung der Note ist die oder der Beisitzende unter Ausschluss des Prüflings sowie der Öffentlichkeit zu hören. Das Protokoll ist dem Prüfungsamt unverzüglich zuzuleiten.
-	Die Prüfungsfragen müssen zuverlässige Prüfungsergebnisse ermöglichen. Die Prüfungsfragen müssen zweifelsfrei verstehbar, eindeutig beantwortbar und dazu geeignet sein, den zu überprüfenden Kenntnis- und Wissensstand der Studierenden eindeutig festzustellen. Insbesondere darf neben derjenigen Lösung, die in der Bewertung als richtig vorgegeben worden ist, nicht auch eine andere Lösung vertretbar sein. Der Prüfungsausschuss hat dies durch ein geeignetes Verfahren sicherzustellen.
-	Erweisen sich die Aufgaben in diesem Sinne als ungeeignet, müssen sie von der Bewertung ausgenommen werden. Entsprechen Antworten nicht dem vorgegebenen Lösungsmuster, sind aber dennoch vertretbar, werden sie zu Gunsten der oder des Studierenden anerkannt. Maluspunkte für falsche Antworten sind unzulässig.
-	Der Fragen- und Antwortkatalog ist von mindestens zwei Prüfungsberechtigten zu entwerfen, wobei eine oder einer der Gruppe der Professorinnen und Professoren angehören muss.
-	Den Studierenden sind die Bestehensvoraussetzungen und das Bewertungsschema für die Klausur spätestens mit der Aufgabenstellung bekannt zu geben.
Eine Klausur, die mehr als 25% „Multiple-Choice“-Fragen enthält, ist bestanden, wenn die oder der Studierende mindestens 50% (Bestehensgrenze) der gestellten Prüfungsfragen zutreffend beantwortet hat oder wenn die Zahl der von der Studierenden oder dem Studierenden zutreffend beantworteten Fragen die durchschnittliche Prüfungs-leistung aller Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer, die erstmals an der Prüfung teilgenommen haben, um nicht mehr als 22% unterschreitet.
(4) Erscheint die oder der Studierende verspätet zur Klausur, so kann sie oder er die versäumte Zeit nicht nach-holen. Der Prüfungsraum kann nur mit Erlaubnis der aufsichtführenden Person verlassen werden.
(5) Die eine Klausur beaufsichtigende Person hat über jede Klausur ein Kurzprotokoll zu fertigen. In diesem sind alle Vorkommnisse einzutragen, welche für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind, insbesondere Vorkommnisse nach §§ 24 und 26.
(2) Eine Hausarbeit kann als Gruppenarbeit zugelassen werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Bei-trag der Einzelnen aufgrund objektiver Kriterien erkennbar ist.
(4) Hausarbeiten sollen mindestens zwei und längstens vier Wochen Bearbeitungszeit (Vollzeit, d.h. 2 bis 5 CP Work-load) umfassen. Die jeweilige Bearbeitungsdauer und hiervon abweichende Regelungen sind in der Modulbe-schreibung festgelegt. Die Abgabefristen für die Hausarbeiten werden von den Prüfenden festgelegt und dokumentiert.
(5) Die Hausarbeit ist innerhalb der festgelegten Bearbeitungsfrist in einfacher Ausfertigung, mit einer Erklärung gemäß § 30 Abs. 8 versehen, bei der Prüferin oder dem Prüfer einzureichen; im Falle des Postwegs ist der Poststempel entscheidend. Die Abgabe der Hausarbeit ist durch die oder den Prüfenden aktenkundig zu machen.
(6) Die Bewertung der Hausarbeit durch die Prüferin oder den Prüfer soll binnen sechs Wochen nach Einreichung erfolgt sein; die Beurteilung ist schriftlich zu begründen. Im Übrigen findet § 32 Abs. 7 entsprechende Anwendung.
(7) Eine Studierende oder ein Studierender, deren oder dessen Hausarbeit mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet worden ist, kann bei der oder dem Prüfenden die Nachbesserung der Hausarbeit beantragen. Dies gilt nicht, wenn die Bewertung mit „nicht ausreichend“ (5,0) auf § 24 oder auf § 26 beruht. Die oder der Prüfer setzt eine Frist für die Nachbesserung der Hausarbeit. Bei der Entscheidung über die nachgebesserte Hausarbeit wird lediglich darüber entschieden, ob die Hausarbeit mit der Note 4,0 oder schlechter bewertet wird. Wird die Frist für die Abgabe der nachgebesserten Hausarbeit nicht eingehalten, wird die Hausarbeit endgültig mit der Note „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet
(8) Für die sonstigen schriftlichen Ausarbeitungen gelten die Absätze 1 bis 7 entsprechend.
(1) Ein Portfolio ist eine organisierte und zielgerichtete Sammlung verschiedener Werkstücke (z.B. Dokumente, Film, Hördateien, Hausaufgabenportfolio), die den Kompetenzzuwachs der oder des Studierenden über einen bestimmten Zeitraum repräsentieren. Die oder der Studierende soll die einzelnen Bestandteile des Portfolios mit den für das Fach oder Modul relevanten Kompetenzen im Sinne einer Selbstevaluierung in Bezug setzen.
(2) Für das Portfolio findet § 33 entsprechend Anwendung.
(1) Die Bachelorarbeit ist obligatorischer Bestandteil der Bachelorstudiengänge. Sie bildet ein eigenständiges Abschlussmodul und kann zusammen mit einer mündlichen Abschlussprüfung oder einem Kolloquium abge-schlossen werden. Näheres regeln die studiengangspezifischen Anhänge.
(2) Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass die oder der Studierende in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus ihrem oder seinem Fach selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten.
(3) Den Bearbeitungsumfang und die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit regeln die studiengangspezifischen An-hänge. Der Bearbeitungsumfang beträgt mindestens 6 CP und darf 12 CP nicht überschreiten. Dies entspricht einer Bearbeitungszeit zwischen fünf bis neun Wochen.
(4) Die studiengangspezifischen Anhänge legen die Module bzw. den Umfang der CP fest, die Studierende im jeweiligen Bachelorstudiengang nachweisen müssen, um die Zulassung zur Bachelorarbeit zu beantragen.
(5) Die Betreuung der Bachelorarbeit wird von einer Person aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten gemäß § 21 übernommen. Diese hat die Pflicht, die Studierende oder den Studierenden bei der Anfertigung der Bachelorarbeit anzuleiten und sich regelmäßig über den Fortgang der Arbeit zu informieren. Die Betreuerin oder der Betreuer hat sicherzustellen, dass gegebenenfalls die für die Durchführung der Bachelorarbeit erforderliche apparative Aus-stattung zur Verfügung steht. Die Betreuerin oder der Betreuer ist in der Regel Erstgutachterin oder Erstgutachter der Bachelorarbeit.
(6) Mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses kann die Bachelorarbeit auch in einer Ein-richtung außerhalb der Johann Wolfgang Goethe-Universität angefertigt werden. In diesem Fall muss das Thema in Absprache mit einem Mitglied der Professorengruppe des Fachbereichs Neuere Philologien gestellt werden. Die Arbeit wird dann von diesem Mitglied als Erstgutachterin oder Erstgutachter zusammen mit der externen Betreuerin oder dem externen Betreuer als Zweitgutachterin oder Zweitgutachter bewertet, soweit sie gemäß § 21 Abs. 1 Satz 3 prüfungsberechtigt sind.
(7) Das Thema der Bachelorarbeit ist mit der Betreuerin oder dem Betreuer zu vereinbaren und bei der Anmeldung der Bachelorarbeit der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses mitzuteilen. Findet die Studierende oder der Studierende keine Betreuerin und keinen Betreuer, so sorgt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag der oder des Studierenden dafür, dass diese oder dieser rechtzeitig ein Thema für die Bachelorarbeit und die erforderliche Betreuung erhält.
(10) Die Bachelorarbeit kann auch in Form einer Gruppenarbeit zugelassen werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der oder des einzelnen Studierenden aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen und anderen objektiven Kriterien, die eine deutliche Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist und die Anforderungen nach Abs. 2 erfüllt sind.
(11) Sofern die studiengangspezifischen Anhänge nichts anderes vorsehen, ist die Bachelorarbeit in deutscher Sprache abzufassen. Mit Zustimmung der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses kann sie in einer (anderen als in den studiengangspezifischen Anhängen festgelegten) Fremdsprache angefertigt werden. In diesem Fall ist die Anfertigung der Bachelorarbeit in einer Fremdsprache spätestens mit der Anmeldung der Bachelorarbeit beim Prüfungsausschuss zu beantragen. Die Zustimmung zur Anfertigung in der gewählten Fremdsprache wird im Rahmen der Themenvergabe erteilt, sofern mit der Anmeldung der Bachelorarbeit die schriftliche Einverständnis-erklärung der Betreuerin oder des Betreuers vorliegt und die Möglichkeit zur Bestellung einer Zweitgutachterin oder eines Zweitgutachters mit hinreichender sprachlicher Qualifikation in der gewählten Fremdsprache besteht. Für den Fall, dass die Bachelorarbeit in einer Fremdsprache verfasst wird, ist ihr eine Zusammenfassung in deutscher Sprache beizufügen.
(12) Das gestellte Thema kann nur einmal und nur innerhalb der ersten Hälfte der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Das neu gestellte Thema muss sich inhaltlich von dem zurückgegebenen Thema unterscheiden. Wird infolge des Rücktritts gemäß Abs. 13 Satz 3 ein neues Thema für die Bachelorarbeit ausgegeben, so ist die Rückgabe dieses Themas ausgeschlossen.
(14) Die Bachelorarbeit ist fristgemäß im Prüfungsamt einzureichen. Der Zeitpunkt des Eingangs ist aktenkundig zu machen. Im Falle des Postwegs ist der Poststempel entscheidend. Wird die Bachelorarbeit nicht fristgemäß abge-liefert, gilt sie als mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet.
(15) Die Bachelorarbeit ist in drei schriftlichen (gebundenen) Exemplaren und in elektronischer Form als PDF ein-zureichen. Wird die Bachelorarbeit innerhalb der Abgabefrist nicht in der vorgeschriebenen Form abgegeben, gilt sie als mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet.
(16) Die Bachelorarbeit ist nach den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis zu verfassen. Insbesondere sind alle Stellen, Bilder und Zeichnungen, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus anderen fremden Texten entnommen wurden, als solche kenntlich zu machen. Die Bachelorarbeit ist mit einer Erklärung der oder des Studierenden zu versehen, dass sie oder er die Arbeit – bei einer Gruppenarbeit sie ihre oder er seinen ent-sprechend gekennzeichneten Anteil der Arbeit – selbstständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Quellen und Hilfsmittel verfasst hat. Ferner ist zu erklären, dass die Bachelorarbeit nicht, auch nicht auszugsweise, für eine andere Prüfung oder Studienleistung verwendet worden ist.
(17) Der Prüfungsausschuss leitet die Bachelorarbeit der Betreuerin oder dem Betreuer als Erstgutachterin oder Erstgutachter zur Bewertung gemäß § 37 Abs. 3 zu. Gleichzeitig bestellt er eine weitere Prüferin oder einen weiteren Prüfer aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten gemäß § 21 zur Zweitbewertung und leitet ihr oder ihm die Arbeit ebenfalls zur Bewertung zu. Mindestens eine oder einer der Prüfenden soll der Gruppe der Professorinnen und Professoren des Fachbereichs Neuere Philologien angehören. Die Zweitgutachterin oder der Zweitgutachter kann sich bei Übereinstimmung der Bewertung auf eine Mitzeichnung des Gutachtens der Erstgutachterin oder des Erstgutachters beschränken. Die Bewertung soll von den Prüfenden unverzüglich erfolgen; sie soll spätestens sechs Wochen nach Einreichung der Arbeit vorliegen. Bei unterschiedlicher Bewertung der Bachelorarbeit durch die beiden Prüfenden wird die Note für die Bachelorarbeit entsprechend § 37 Abs. 7 festgesetzt.
(18) Die Bachelorarbeit wird binnen weiterer zwei Wochen von einer oder einem weiteren nach § 21 Prüfungsbe-rechtigten bewertet, wenn die Beurteilungen der beiden Prüfenden um mehr als 2,0 voneinander abweichen oder eine oder einer der beiden Prüfenden die Bachelorarbeit als „nicht ausreichend“ (5,0) beurteilt hat. Die Note wird in diesem Fall aus den Noten der Erstprüferin oder des Erstprüfers, der Zweitprüferin oder des Zweitprüfers und der dritten Prüferin oder des dritten Prüfers gemäß § 37 Abs. 7 gebildet. Bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 24 oder § 26 findet Satz 1 keine Anwendung.
(19) Die studiengangspezifischen Anhänge können vorsehen, dass die bestandene Bachelorarbeit im Rahmen eines Kolloquiums oder einer mündlichen Prüfung vorzustellen ist. Diese Prüfung soll innerhalb von vier Wochen nach Abgabe der Bachelorarbeit stattfinden. Der Termin für die Prüfung wird in der Regel von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschuss festgelegt und der oder dem Studierenden unverzüglich schriftlich mitgeteilt. Gegenstand der mündlichen Prüfung ist der Inhalt der Bachelorarbeit sowie Frage- und/oder Aufgabenstellungen im Kontext des für die Bachelorarbeit gewählten Themas. Die Prüfung dauert in der Regel 30 Minuten. Sie wird in der Regel von der Betreuerin oder dem Betreuer der Bachelorarbeit in Gegenwart einer sachkundigen Beisitzerin oder eines sachkundigen Beisitzers durchgeführt. Näheres, insbesondere mit welchem Gewicht die Note für die mündliche Prüfung in die Note des Abschlussmoduls eingeht, regelt die Modulbeschreibung. Für die Durchführung der mündlichen Prüfung gilt § 31 entsprechend.
(1) Studienleistungen werden in der Regel nach Maßgabe der Modulbeschreibungen und von Abs. 3 benotet, die Noten gehen aber nicht in die Gesamtnote der Bachelorprüfung ein. Die Modulbeschreibungen können auch vorsehen, dass die Studienleistungen mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet werden.
(2) Prüfungsleistungen werden in der Regel benotet und ausnahmsweise nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit bestanden oder nicht-bestanden bewertet. Die Benotung bzw. Bewertung der Prüfungsleistungen wird von den jeweiligen Prüferinnen und Prüfern vorgenommen. Dabei ist stets die individuelle Leistung der oder des Studierenden zugrunde zu legen.
1	- sehr gut	- eine hervorragende Leistung;
2	- gut	- eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt;
3	- befriedigend	- eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht;
4	- ausreichend	- eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt;
5	- nicht ausreichend	- eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt.
(5) Abweichend von Absatz 4 kann der jeweilige studiengangspezifische Anhang bei kumulativen Prüfungen regeln, dass sich die Modulnote als ein nach CP gewichtetes Mittel der Noten für die einzelnen Teilnoten errechnet. In diesem Fall werden zur Ermittlung der Note der Modulprüfung die Noten der einzelnen Modulteilprüfungen mit den ihnen zugeordneten CP multipliziert und durch die Gesamtzahl der einbezogenen CP dividiert. Bei der Bildung der Modulnote wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt.
(6) Die Prüferinnen und Prüfer können von der rechnerisch ermittelten Note einer Modulprüfung zur Hebung abweichen, wenn dies aufgrund des Gesamteindrucks den Leistungsstand der Studierenden besser entspricht und die Abweichung keinen Einfluss auf das Bestehen hat (Bonusregelung). Hierbei sind insbesondere die während des Semesters in Übungen oder sonstigen Lehrveranstaltungen erbrachten Studienleistungen zu berücksichtigen, dies jedoch maximal bis zu einem Wert von 25 von 100 der Gesamtbewertung der entsprechenden Modulprüfung. Näheres regelt die Modulbeschreibung oder das Modulhandbuch. Die zur Vergabe von Bonuspunkten führenden Studienleistungen sind spätestens zu Beginn eines Semesters in geeigneter Weise öffentlich bekanntzugeben. Erworbene Bonuspunkte verfallen nach Ablauf jenes Semesters, welches auf das Semester folgt, in welchem der Bonus vergeben worden ist.
(7) Wird die Modulprüfung von zwei oder mehreren Prüfenden unterschiedlich bewertet, errechnet sich die Modul-note aus dem arithmetischen Mittel der Noten der Prüferbewertungen. Bei der Bildung der Modulnote wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt.
(8) Für die Bachelorprüfung wird eine Gesamtnote gebildet. Die studiengangspezifischen Anhänge regeln, welche Modulergebnisse in die Gesamtnote eingehen. Dabei müssen Module im Umfang von mindestens 60% der CP für den Gesamtstudiengang (vgl. § 11 Abs. 14 RO-GU) in die Gesamtnote eingehen. Die Nichteinbeziehung einzelner Module muss sich aus fachlichen und/oder didaktischen Gründen ergeben. Aus den Modulnoten, die in die Gesamtnote eingehen, wird ein arithmetisches Mittel gebildet, hierbei werden die Modulnoten einfach, die Note der Bachelorarbeit zweifach gewichtet, sofern die studiengangspezifischen Anhänge keine andere Regelung vorsehen.
(9) Werden in einem Wahlpflichtbereich mehr CP erworben, als vorgesehen sind, so werden diejenigen Module für die Ermittlung der Gesamtnote herangezogen, die zuerst abgeschlossen wurden. Sofern mehrere Module im selben Semester absolviert worden sind, zählen die notenbesseren.
(10) Die Gesamtnote einer bestanden Bachelorprüfung ergibt sich durch die folgende Aufstellung, wobei nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt wird; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen:
1,0 bis einschließlich 1,5	- sehr gut
2,6 bis einschließlich 3,5	- befriedigend
3,6 bis einschließlich 4,0	- ausreichend
über 4,0	- nicht ausreichend
(11) Bei Mehr-Fach-Bachelorstudiengängen gelten für die Bildung der Gesamtnote im Nebenfach die Vorgaben der betreffenden Ordnung.
(12) Bei Mehr-Fach-Bachelorstudiengängen errechnet sich die Gesamtnote des Bachelorstudiengangs durch die Gesamtnote des Hauptfachs und die Gesamtnote des Nebenfachs. Das Bachelor-Hauptfach wird bei der Bildung der Gesamtnote doppelt gewichtet, das Bachelor-Nebenfach wird einfach gewichtet. Für die Bildung der Gesamtnote für die Bachelorprüfung gilt Abs. 9 entsprechend.
(13) Wird eine englischsprachige Übersetzung des Zeugnisses ausgefertigt, werden die Noten für die einzelnen Prü-fungsleistungen sowie die Gesamtnote entsprechend folgender Notenskala abgebildet:
1,0 bis einschließlich 1,5	- very good
1,6 bis einschließlich 2,5	- Good
2,6 bis einschließlich 3,5	- satisfactory
3,6 bis einschließlich 4,0	- sufficient
Schlechter als 4,0	- fail
(14) Bei einer Gesamtnote bis höchstens einschließlich 1,3 und einer mit der Note 1,0 bewerteten Bachelorarbeit lautet das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“. Die studiengangspezifischen Anhänge können eine hiervon abweichende Regelung treffen. Die englischsprachige Übersetzung von „mit Auszeichnung bestanden“ lautet: „excellent“.
(15) Zur Transparenz der Gesamtnote wird in das Diploma Supplement eine ECTS-Einstufungstabelle gemäß § 45 Abs. 2 aufgenommen.
(2) Eine aus mehreren Modulteilprüfungen bestehende Modulprüfung (kumulative Modulprüfung) ist nur dann bestanden, wenn sämtliche Modulteilprüfungen mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sind. Ein Modul ist erfolgreich abgeschlossen, wenn die in der Modulbeschreibung vorgeschriebenen Studiennachweise vorliegen und die Modulprüfungen erfolgreich erbracht wurden.
(3) Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn sämtliche in den studiengangspezifischen Anhängen vorgeschriebenen Module erfolgreich erbracht wurden, das heißt die geforderten Studiennachweise vorliegen und die vorgeschrie-benen Modulprüfungen einschließlich der Bachelorarbeit mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sind.
(4) Die Ergebnisse sämtlicher Prüfungen werden unverzüglich bekannt gegeben. Der Prüfungsausschuss ent-scheidet darüber, ob die Noten anonymisiert hochschulöffentlich durch Aushang und/oder durch das elektronische Prüfungsverwaltungssystem erfolgt, wobei die schutzwürdigen Interessen der Betroffenen zu wahren sind. Wurde eine Modulprüfung endgültig mit „nicht ausreichend“ bewertet oder wurde die Bachelorarbeit schlechter als „ausreichend“ (4,0) bewertet, erhält die oder der Studierende durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses einen schriftlichen, mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehenen, Bescheid, der eine Belehrung darüber enthalten soll, ob und ggf. in welchem Umfang und in welcher Frist die Modulprüfung be-ziehungsweise die Bachelorarbeit wiederholt werden kann.
(1) Den Studierenden wird auf Antrag eine Bescheinigung über bestandene Prüfungen in Form einer Datenabschrift (Transcript of Records) in deutscher und englischer Sprache ausgestellt, die mindestens die Modultitel, das Datum der einzelnen Prüfungen und die Noten enthält.
(2) Der Wechsel eines Studienschwerpunkts ist möglich, wenn im ursprünglich gewählten Studienschwerpunkt die Prüfung noch nicht endgültig nicht bestanden ist. Nicht bestandene Prüfungsleistungen im ursprünglichen Studienschwerpunkt werden angerechnet, sofern sie im Fall ihres Bestehens angerechnet worden wären. Die studiengangspezifischen Anhänge können hiervon abweichende Regelungen treffen.
(4) Ein Wechsel des Nebenfaches ist voraussetzungslos möglich. Der Wechsel ist dem Prüfungsamt des Hauptfaches schriftlich mitzuteilen.
(2) Alle nicht bestandenen Pflichtmodulprüfungen und Pflichtmodulteilprüfungen müssen wiederholt werden. Bei Modulteilprüfungen ist nur der nicht-bestandene Teil zu wiederholen.
(4) Eine nicht bestandene Bachelorarbeit (gegebenenfalls einschließlich einer mündlichen Prüfung oder eines Kolloquiums) kann einmal wiederholt werden. Die Meldung zur Wiederholung muss spätestens sechs Wochen nach der schriftlichen Bekanntmachung des ersten Ergebnisses erfolgen. Wird diese Frist versäumt, erlischt der Prüfungsanspruch, es sei denn, die oder der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. Die Zulassung zur Wiederholung der Bachelorarbeit kann von der Erfüllung von Auflagen abhängig gemacht werden; in diesem Fall verlängert sich die Frist entsprechend. Im Fall der Wiederholung wird ein anderes Thema ausgegeben. Eine Rückgabe des Themas der Bachelorarbeit ist im Rahmen einer Wiederholungsprüfung nur zulässig, wenn die oder der Studierende bei der Anfertigung der ersten Bachelorarbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat. Eine wiederholte Rückgabe des Themas ist nicht zulässig.
(5) Fehlversuche derselben oder einer vergleichbaren Modulprüfung eines anderen Studiengangs der Johann Wolf-gang Goethe-Universität oder einer anderen deutschen Hochschule sind auf die zulässige Zahl der Wieder-holungsprüfungen anzurechnen. Der Prüfungsausschuss kann in besonderen Fällen, insbesondere bei einem Studiengangwechsel, von einer Anrechnung absehen.
(6) Für die Wiederholung von nicht bestandenen schriftlichen Prüfungsleistungen, mit Ausnahme der Bachelorar-beit, kann der Prüfungsausschuss eine mündliche Prüfung ansetzen.
(8) Bei der zweiten Prüfungswiederholung müssen in der Regel die damit verbundenen Lehrveranstaltungen erneut besucht werden.
(9) Die erste Wiederholungsprüfung soll am Ende des entsprechenden Semesters, spätestens jedoch zu Beginn des folgenden Semesters durchgeführt werden. Eine zweite Wiederholungsprüfung soll zum nächstmöglichen Prüfungstermin nach der nicht bestandenen Wiederholungsprüfung erfolgen. Der Prüfungsausschuss bestimmt die genauen Termine für die Wiederholung und gibt diese rechtzeitig bekannt. Studierende müssen Wiederholungstermine zum nächstmöglichen Termin antreten. In besonders begründeten Ausnahmefällen kann der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf unverzüglich nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses gestellten Antrag der oder des Studierenden eine spätere Wiederholung der Modulprüfung gestatten und hierfür einen Termin setzen. Der Prüfungsanspruch erlischt bei Versäumnis der Wiederholungsfrist, es sei denn, die oder der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. Bei nicht zu vertretendem Versäumen des Wiederholungs-termins setzt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses nach Wegfall der Gründe für das Säumnis den Termin für die Wiederholung der Prüfung fest. Eine zwischenzeitliche Exmatrikulation verlängert die Wiederholungsfrist nicht.
1.	eine Modulprüfung nach Ausschöpfen aller Wiederholungsversuche nicht bestanden ist,
2.	eine Frist für die Wiederholung einer Modulprüfung gemäß § 41 Abs. 4 und Abs. 9 überschritten wurde,
3.	ein schwerwiegender Täuschungsfall oder ein schwerwiegender Ordnungsverstoß gemäß § 26 vorliegt.
(2) Über das endgültige Nichtbestehen der Bachelorprüfung und dem damit verbundenen Verlust des Prüfungsan-spruchs wird ein Bescheid erteilt, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehen ist.
(3) Hat die oder der Studierende die Bachelorprüfung im Studiengang endgültig nicht bestanden und damit den Prüfungsanspruch endgültig verloren, ist sie oder er zu exmatrikulieren. Auf Antrag erhält die oder der Studierende gegen Vorlage der Exmatrikulationsbescheinigung eine Bescheinigung des Prüfungsamtes, in welcher die be-standenen Modulprüfungen, deren Noten und die erworbenen Kreditpunkte aufgeführt sind und die erkennen lässt, dass die Bachelorprüfung endgültig nicht bestanden ist.
Über die bestandene Bachelorprüfung ist möglichst innerhalb von vier Wochen nach Eingang der Bewertung der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher Sprache, auf Antrag der oder des Studierenden mit einer Über-tragung in englischer Sprache, jeweils nach den Vorgaben der Rahmenordnung auszustellen. Das Zeugnis enthält die Angabe der im Ein-Fach-Bachelorstudiengang absolvierten Module – bei Mehr-Fach-Studiengängen enthält es die im Bachelor-Hauptfach und im Bachelor-Nebenfach absolvierten Module – mit den Modulnoten (dabei werden diejenigen Module gekennzeichnet, welche nicht in die Gesamtnote eingegangen sind), das Thema und die Note der Bachelorarbeit, die Regelstudienzeit, die Gesamtnote für das Nebenfach und die Gesamtnote der Bachelorprüfung. Das Zeugnis ist von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu versehen. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung bewertet worden ist.
(2) Die Urkunde wird von der Dekanin oder dem Dekan des Fachbereichs, dem der Studiengang bzw. bei Mehr-Fach-Studiengängen dem das Hauptfach zugeordnet ist, sowie von der oder dem Vorsitzenden des Prü-fungsausschusses für das Hauptfach unterzeichnet und mit dem Siegel der Johann Wolfgang Goethe-Universität versehen.
(2) Das Diploma Supplement enthält eine ECTS-Einstufungstabelle. Die Gesamtnoten, die im jeweiligen Studiengang in einer Vergleichskohorte vergeben werden, sind zu erfassen und ihre zahlenmäßige und prozentuale Verteilung auf die Notenstufen gemäß § 37 Abs. 10 zu ermitteln und in einer Tabelle wie folgt darzustellen:
X. UngÜltigkeit der BachelorprÜfung; PrÜfungsakten; EinsprÜche und WidersprÜche; PrÜfungsgebÜhren
(1) Hat die oder der Studierende bei einer Studien- oder Prüfungsleistung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann der Prüfungsausschuss nachträglich die Noten für diejenigen Studien- und Prüfungsleistungen, bei deren Erbringung die oder der Studierende getäuscht hat, entsprechend be-richtigen und die Prüfung oder die Studienleistung ganz oder teilweise für nicht bestanden erklären. Die Prüferinnen oder Prüfer sind vorher zu hören. Der oder dem Studierenden ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Äußerung zu geben.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Prüfung nicht erfüllt, ohne dass die oder der Studierende hierüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die oder der Studierende die Zulassung zur Prüfung vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, so entscheidet der Prüfungsausschuss unter Beachtung des Hessischen Landes-verwaltungsverfahrensgesetzes in der jeweils geltenden Fassung über die Rechtsfolgen. Abs. 1 Satz 3 gilt entsprechend.
(3) Das unrichtige Zeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Zeugnis sind auch das Diploma Supplement und gegebenenfalls der entsprechende Studiennachweis einzuziehen und gegebenenfalls neu zu erteilen. Mit diesen Dokumenten ist auch die Bachelorurkunde einzuziehen, wenn die Prüfung aufgrund einer Täuschungshandlung für „nicht bestanden“ erklärt wurde. Eine Entscheidung nach Abs. 1 und Abs. 2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Prüfungszeugnisses ausgeschlossen.
(1) Gegen Entscheidungen der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses ist Einspruch möglich. Er ist binnen eines Monats nach Bekanntgabe der Entscheidung bei der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses einzu-legen. Über den Einspruch entscheidet der Prüfungsausschuss. Hilft er dem Einspruch nicht ab, erlässt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses einen begründeten Ablehnungsbescheid, der mit einer Rechtsbehelfsbeleh-rung zu versehen ist.
(2) Gegen belastende Entscheidungen des Prüfungsausschusses und gegen Prüferbewertungen kann die oder der Betroffene, sofern eine Rechtsbehelfsbelehrung erteilt wurde, innerhalb eines Monats, sonst innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe, bei der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses (Prüfungsamt) schriftlich Widerspruch erheben. Hilft der Prüfungsausschuss, gegebenenfalls nach Stellungnahme beteiligter Prüferinnen und Prüfer, dem Widerspruch nicht ab, erteilt die Präsidentin oder der Präsident den Widerspruchsbescheid. Der Wider-spruchsbescheid ist zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(2) Die Prüfungsgebühren sind ausschließlich für den Verwaltungsaufwand der Prüfungsämter zu erheben. Sie be-tragen für die Bachelorprüfung einschließlich der Bachelorarbeit insgesamt in sechssemestrigen Bachelorstudiengängen 150,- Euro.
(3) Die Prüfungsgebühren werden in zwei hälftigen Raten fällig, und zwar die erste Rate bei der Beantragung der Zulassung zur Bachelorprüfung, die zweite Rate bei der Zulassung zur Bachelorarbeit. Die Entrichtung der Prüfungs-gebühren ist beim Prüfungsamt nachzuweisen.
(1) Die BAO-FB10 tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im UniReport/Satzungen und Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kraft.
(2) Die BAO-FB10 gilt für alle Studierende, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2017/18 in einem dem Gel-tungsbereich dieser Ordnung unterfallenden Bachelorstudiengang aufnehmen. Mögliche Übergangsregelungen aus bereits bestehenden Bachelorstudiengängen regeln die studiengangspezifischen Anhänge.
Ein-Fach –Studiengänge
Im Hauptfach angebotene Bachelorteilstudiengänge
Paragraphenteil Fachspezifischer Anhang Theater-, Film- u. Medienwissenschaft HF (ab WS 2019/20)
Dieser studiengangspezifische Anhang enthält die studiengangspezifischen Regelungen für das Bachelor-Hauptfach Theater-, Film- und Medienwissenschaft. Er gilt in Verbindung mit der Ordnung für die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien vom 13. Juli 2016 in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Ordnung FB 10 (BA-O FB 10), und der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, veröffentlicht im UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014, in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO-GU) genannt.
Der theoriegeleitete Bachelorstudiengang Theater-, Film- und Medienwissenschaft (im Folgenden TFM) analysiert historische und gegenwärtige Darstellungs- und Kommunikationsformen in den Bereichen Theater, Film und Medien. Er gliedert sich nach untersuchten Gegenständen sowie durch eine Reihe von bereichsübergreifenden Themen und Fragestellungen. In interdisziplinärer Perspektive in Forschung und Lehre befasst sich TFM mit ästhetischen, pragmatischen und historischen Dimensionen von theatralen und medialen Phänomenen sowie mit Genealogie, Struktur und künstlerischen Praktiken der zeitgenössischen Theater-, Film- und Medienkultur. Untersuchungsfelder der TFM sind namentlich Geschichte, Theorie und Ästhetik filmischer, theatraler, medialer und allgemein performativer Darstellungsformen, sowie deren institutionelle, gesellschaftliche, technische und ökonomische Voraussetzungen und Wirkungsbedingungen. Gegenstand des Studiengangs sind insbesondere gegenwärtige und zukünftige künstlerische und mediale Entwicklungen.
Das Studium verbindet theoretische und analytisch-deskriptive mit praktischen Arbeitsformen. Darüber hinaus werden theater-, film- und medienbezogene Beiträge auch aus anderen Disziplinen einbezogen. Das Studium vermittelt keine kunstpraktische, sondern eine geistes- und kulturwissenschaftliche, theoretische Bildung und schärft die Sensibilität für künstlerische Verfahren und Strategien. Im Unterschied zu kunstpraktischen Ausbildungsgängen qualifiziert der Studiengang für ein breites Spektrum von Tätigkeiten und nicht für eng bestimmte Berufsfelder. Er trägt damit der Tatsache Rechnung, dass sich die institutionellen und technologischen Bedingungen im Film-, Theater- und im Medienbereich rasch verändern und erweitern. Es empfiehlt sich, den Bachelor TFM im Hauptfach in Kombination mit beispielsweise Philosophie, Germanistik, Romanistik, English Studies, American Studies, Skandinavistik, Kunstgeschichte, Kulturanthropologie und Europäischer Ethnologie, Musikwissenschaft, Politikwissenschaft, Soziologie oder Betriebswirtschaftslehre im Nebenfach zu studieren.
Die Studierenden erwerben in einer gegenstandsbezogenen und einer problemorientierten Perspektive die Fähigkeit zur wissenschaftlichen Kritik und Analyse von zeitgenössischen medialen und künstlerischen Formen sowie von Darstellung und ihrer Wahrnehmung. Entwickelt wird diese Fähigkeit namentlich auf der Basis einer Kenntnis der einschlägigen Theoriemodelle und eines fundierten historischen Sachwissens zu Theater, Film, Kino und anderen technischen Medien sowie ihrer gesellschaftlichen Kontexte und Bedingungen. Das Studium vermittelt Grundkenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens und Einblicke in berufliche Tätigkeitsfelder. Die Studierenden haben mit Abschluss des Studiums eigene kognitive und künstlerische Fähigkeiten erprobt und erweitert. Das Studium leistet jedoch keine kunstpraktische Ausbildung. Die Studien- und Bildungsziele des Studiengangs qualifizieren nicht für eng umgrenzte Berufsfelder, sondern für ein breites Spektrum von Tätigkeiten, da sich die institutionellen und technologischen Bedingungen im Film-, Theater- und im Medienbereich rasch verändern und erweitern.
Der Studiengang befähigt die Studierenden zu kritischer Wahrnehmung der Theater-, Film-/Kino- und Medienkultur in zeitgenössischer und historischer Perspektive. Die Vermittlung von Erfahrung mit künstlerischen und medialen Prozessen ist integraler Bestandteil des Studiengangs. Das Studium übt und bildet die Wahrnehmungs- und Darstellungsfähigkeit der Studierenden aus. Theater-, Film- und Medienprojekte im universitären Rahmen (Praxismodule) und außeruniversitäre Hospitanzen oder Assistenzen (Praktika) dienen der Ergänzung und Erweiterung der wissenschaftlichen Ausbildung um praktische Kenntnisse von künstlerischen Produktionsprozessen und deren materiellen und institutionelle Bedingungen. Der Studiengang vermittelt Fähigkeiten und Handlungskompetenzen, die den Studierenden in unterschiedlichen kulturellen Berufsfeldern zu Gute kommen: von technischen und organisatorischen Fertigkeiten bis hin zur Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsschulung gegenüber der Medienkultur.
Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über die Fähigkeit, sich Grundlagenwissen zu Fragen der gegenwärtigen Theater-, Film- und Medienkultur selbstständig auf einem wissenschaftlichen Standards entsprechenden Niveau anzueignen und dieses Wissen in unterschiedlichen, auch außeruniversitären, Sachzusammenhängen zur Darstellung zu bringen. Sie verfügen über die Fähigkeit, die entsprechenden Phänomene analytisch zu durchdringen und die Ergebnisse der Analyse auf argumentativ schlüssige Weise darzulegen. Sie sind vertraut mit den technischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Bedingungen der Theater-, Film- und Medienproduktion und verfügen über eine Kenntnis der in diesem Bereich üblichen Organisationsformen. Neben wissenschaftlichen Kompetenzen haben die Absolventinnen und Absolventen technische, organisatorische und kommunikative Fähigkeiten und Handlungskompetenzen erworben, die sie zur Aufnahme einer qualifizierten Erwerbstätigkeit im Theater-, Film und Medienbereich befähigen. In die wissenschaftliche Ausbildung sind künstlerische und praktische Elemente integriert, die es den Studierenden erlauben, ihre künstlerischen Fähigkeiten zu erproben und ihre Sensibilität für künstlerische Verfahren und Strategien zu schärfen.
Mögliche Arbeitsfelder für Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sind der gesamte Bereich des Theaters, des Films, des Kinos, des Fernsehens, der Online-Kommunikation und digitaler Medien; Presse und Verlagswesen, Kulturvermittlung; Medienarchive und Museen; Bildungsinstitutionen; Kulturarbeit in Verbänden und Unternehmen, im Bereich der Freizeitgestaltung, der Öffentlichkeitsarbeit und der Werbung.
Es wird empfohlen, vor Aufnahme des Studiums der TFM ein einschlägiges, mindestens vierwöchiges Praktikum im Theater-Film und Medienbereich zu absolvieren. Anerkannte Formen des Praktikums sind insbesondere:
– eine Hospitanz bzw. Assistenz bei einer Theater-, Performance- bzw. einer Film-, Fernseh-, oder Videoproduktion mit entsprechenden Einblicken in verschiedene Produktionsbereiche, z.B. Herstellungsleitung, Ausstattung, Kamera, Schnitt bzw. Konzeption, Probenarbeit und den Theaterbetrieb oder in die Arbeit eines Radio- und Fernsehsenders oder anderer Institutionen, die mit Medien und ihrer Geschichte befasst sind (etwa Verlagswesen, Presse, Gestaltung, Ausstellungswesen),
– Hospitanzen im Verleih oder im Programmkino,
– Praktika in Institutionen der Kulturverwaltung, -vermittlung oder -förderung
– Einschlägige Ausbildungs- und Berufstätigkeiten werden ebenfalls als Praktikum anerkannt. Über Zweifelsfälle entscheidet der Prüfungsausschuss.
Sofern für das Bachelor-Hauptfach Theater-, Film- und Medienwissenschaft eine Zulassungsbeschränkung besteht, kann das Praktikum im Rahmen eines Auswahlverfahrens berücksichtigt werden. Die Regelungen der einschlägigen Hochschulauswahlsatzung der Johann Wolfgang Goethe-Universität in der aktuell gültigen Fassung sind zu beachten.
(1) Vorausgesetzt werden Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (GeR). Dringend empfohlen werden außerdem Kenntnisse einer weiteren neueren Fremdsprache oder Latein- bzw. Griechischkenntnisse. Besonders wünschenswert sind gute Kenntnisse der französischen Sprache.
(2) Englischkenntnisse werden nachgewiesen durch:
– Abiturzeugnis oder entsprechende Oberstufenzeugnisse, die Englischunterricht im Umfang von mindestens 5 Jahren belegen, wobei die Benotung nicht schlechter als „ausreichend (4,0)“ bzw. „fünf Punkte“ sein darf; oder
– eine Hochschulzugangsberechtigung für ein Land, in dem die betreffende Sprache Amtssprache ist; oder
– ein Zertifikat über erfolgreich absolvierte Sprachkurse in der betreffenden Sprache von deutschen und/oder ausländischen Hochschulen, deren Zielniveau den oben angegebenen Voraussetzungen entspricht; oder
– Fachgutachten, Lektorenprüfungen oder Zertifikate, die im Rahmen von Auslandsaufenthalten, in Universitätssprachkursen, in VHS-Kursen oder im Selbststudium erworben wurden und die erforderlichen Kenntnisse der betreffenden Sprache nachweisen, wobei das gemäß Absatz 1 vorausgesetzte Sprachniveau explizit erwähnt sein muss; oder
– einen standardisierten Test, aus dem das Niveau B 2 klar ersichtlich ist; anerkannt werden folgende Sprachnachweise:
a. TOEFL (Internet based mind. 85 Punkte);
b. IELTS (mindestens 6,5 in jedem Teil);
c. Cambridge First, Advanced oder Proficiency (mindestens 160 Punkte in jedem Teil).
(3) Die Englischkenntnisse gemäß Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 sind bei der Anmeldung zur Bachelorprüfung gegenüber dem Prüfungsamt nachzuweisen.
Für das Studium sind gute Deutschkenntnisse erforderlich. Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung müssen zur Bewerbung einen Sprachnachweis, entsprechend der Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH), mit mindestens dem Ergebnis DSH-2 vorlegen.
Das Studium im Bachelor-Hauptfach Theater-, Film- und Medienwissenschaft kann nur zum Wintersemester begonnen werden.
Es wird dringend empfohlen, zu Beginn des Studiums eine Studienfachberatung aufzusuchen. Die Teilnahme an der Orientierungsveranstaltung ist obligatorisch.
Es wird empfohlen, Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte zu Studienzwecken zu nutzen. Hierzu zählen auch die Teilnahme an Sprachkursen, an Austauschprogrammen, Auslandspraktika oder sonstige Aufenthalte. Besonders empfohlen wird ein mindestens einsemestriges Studium im Ausland möglichst im 3-5. Semester. Im Ausland erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden nach Maßgabe von § 28 BA-O FB 10 individuell anerkannt. Es wird empfohlen, vor Aufnahme des Auslandsstudiums ein Learning Agreement abzuschließen, um sicherzustellen, dass die im Ausland erbrachten Leistungen anerkannt werden.
Ein Auslandspraktikum kann ebenso wie ein Praktikum im Inland im „Praxismodul 2 – Praktikum“ angerechnet werden.
(1) Das Bachelor-Hauptfach Theater-, Film- und Medienwissenschaft besteht aus einer Basisphase (1.-2. Semester) und einer Qualifizierungsphase (3.-6. Semester). In der Basisphase werden die fachwissenschaftlichen Grundlagen der TFM vermittelt. Auf diesen Grundlagen aufbauend erweitern und vertiefen die Studierenden in der Qualifizierungsphase die erworbenen Kenntnisse. In diesem Studienabschnitt kommt zur theoretischen Auseinandersetzung mit den Inhalten der TFM ihre praktische Erprobung in inner- und außeruniversitären Projekten hinzu.
Die Basisphase umfasst die drei Pflichtmodule „Basismodul 1: Theater“, „Basismodul 2: Film“ und „Basismodul 3: Medien“. Diese gliedern sich jeweils in die beiden Teile „Gegenstandsbereiche und Theorien“ sowie „Fragestellungen und Methoden der Analyse“. Die Studierenden schließen zwei der drei Module nach Wahl mit einer Modulprüfung ab.
Die Qualifizierungsphase umfasst sieben Module:
– die Pflichtmodule „Systematisches Modul: Theorie und Ästhetik“ und „Systematisches Modul: Geschichte und Pragmatik“, die in integrativer und komparativer Perspektive übergreifende systematische Fragestellungen der drei Teilbereiche behandeln;
– nach Wahl der Studierenden zwei der Wahlpflichtmodule „Gegenstandsmodul 1: Theater“, „Gegenstandsmodul 2: Film“ und „Gegenstandsmodul 3: Medien“, die jeweils der Vertiefung des Gegenstandswissens in den gewählten Teilbereichen dienen. In den Gegenstandsmodulen werden zwei von drei Teilbereichen vertieft, wobei die Schwerpunktsetzung nicht zwingend der Schwerpunktsetzung in der Basisphase entsprechen muss;
– nach Wahl der Studierenden zwei der Wahlpflichtmodule „Praxismodul 1.1 – Theater“, „Praxismodul 1.2 – Film“, „Praxismodul 1.3 – Medien“ sowie das „Praxismodul 2 – Praktikum“;
– das Abschlussmodul, in dem die Qualifikationsarbeit angefertigt wird.
(2) Das Kommentierte Vorlesungsverzeichnis des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft (online) informiert darüber, welche Lehrveranstaltungen innerhalb der Module zu belegen sind. Einzelne Lehrveranstaltungen können aufgrund ihres Themas für mehrere Arbeitsgebiete des Fachs einschlägig sein und daher auch mehreren Modulen zugeordnet sein. Die in diesen Lehrveranstaltungen erworbenen Kreditpunkte dürfen nur für jeweils ein Modul angerechnet werden. Lehrveranstaltungen, die nicht ausdrücklich im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft aufgeführt werden, können nur nach Absprache mit den jeweiligen Modulbeauftragten besucht und angerechnet werden.
(3) Unterrichts- und Prüfungssprachen sind Deutsch und Englisch. Näheres ergibt sich aus den Modulbeschreibungen.
(4) Aus den Zuordnungen der Module zu den Studienphasen, dem Grad der Verbindlichkeit der Module und dem nach § 13 BA-O FB 10 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) in Kreditpunkte (CP) ergibt sich für das Bachelor-Hauptfach Theater-, Film- und Medienwissenschaft folgender Studienaufbau:
Basisphase 36
Basismodul 1: Theater PF 14
Basismodul 2: Film PF 11
Basismodul 3: Medien PF 11
Qualifizierungsphase 52
Systematisches Modul: Theorie und Ästhetik PF 13
Systematisches Modul: Geschichte und Pragmatik PF 13
Gegenstandsmodul: Theater WP 13 Es werden zwei Wahlpflichtmodule belegt.
Gegenstandsmodul: Film WP 13
Gegenstandsmodul: Medien WP 13
Praxismodule 20
Praxismodul 1.1: Theater WP 10 Es wird ein Wahlpflichtmodul belegt.
Praxismodul 1.2: Film WP 10
Praxismodul 1.3: Medien WP 10
Praxismodul 2: Praktikum PF 10
Abschlussphase 12
Abschlussmodul: Bachelorarbeit PF 12
Der Bachelorstudiengang ist erfolgreich abgeschlossen, wenn insgesamt 180 Kreditpunkte (CP) erreicht wurden. Nach der BA-O FB 10 sind für das Hauptfach Theater-, Film- und Medienwissenschaft insgesamt 120 CP zu erwerben. Dabei entfallen in der Basisphase insgesamt 36 CP auf die Pflichtmodule; in der Qualifizierungsphase entfallen 26 CP auf die Pflichtmodule, 26 CP auf die Wahlpflichtmodule, 12 CP auf die Bachelorarbeit und 20 CP auf die Praxismodule. Die restlichen 60 CP müssen über die Absolvierung eines Nebenfaches erworben werden.
Zusätzlich zu den in § 14 BA-O FB 10 genannten Lehr- und Lernformen werden im Bachelor-Hauptfach Theater-, Film- und Medienwissenschaft verwendet:
Tutorium: Die Studierenden besuchen im ersten Semester in Ergänzung zu den Basismodulen B1, B2 und B3 ein obligatorisches fachübergreifendes Tutorium, im zweiten Semester obligatorische fachspezifische Tutorien und Workshops zur Einführung in zentrale praktische Arbeitsweisen und Aspekte im Bereich von Theater, Film und Medien. (Probebühnenführerschein, Licht, Sound, Filmschnitt…).
Selbststudium Lektüre (L): Im Rahmen des Selbststudiums (Gegenstandsmodul 1, Gegenstandsmodul 2, Systematisches Modul 1, Systematisches Modul 2, Praktikumsmodul) erarbeiten sich die Studierenden einzelne Fachgebiete aus den drei Teilfächern. In Absprache mit Dozentinnen oder Dozenten erarbeiten sie eigenständig den aktuellen Forschungsstand zu einem vereinbarten Gegenstand oder sie orientieren sich an den vom Institut bereitgestellten Referenzlisten (Referenzliste Film, Leseliste Theatertheorie, Leseliste Dramen etc.). Alternativ kann der Besuch einer Reihe von Vorträgen, Filmen oder Theatervorstellungen dokumentiert werden.
Praxismodul 1: Theater/Film/Medien: Das Praxismodul zielt auf die Erprobung praktischer Arbeitsformen unter Einbezug theoretischer und analytisch-deskriptiver Verfahren im Rahmen von theatralen, filmischen oder medialen Projekten.
Praxismodul 2: Praktikum: Teil der Praxisorientierung im Rahmen des Studiums ist ein sechswöchiges außeruniversitäres Praktikum im Theater-, Film- oder Medienbereich, das im Block oder in einzelnen Abschnitten absolviert werden kann. Wahlweise kann das Praktikum durch ein zweites Praxismodul ersetzt werden. Anerkannt werden Praktika in Partnerinstitutionen des Studiengangs im Bereich Theater-, Film- und Medienkultur nach vorheriger Absprache mit der oder dem Praktikumsbeauftragten. Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner für organisatorische und praktische Fragen ist die oder der Modulverantwortliche oder die oder der Praktikumsbeauftragte. Das Praktikum muss mit ihr oder ihm abgesprochen werden. Angerechnet werden nur Praktika, die im Rahmen des Bachelorstudiums absolviert werden; vor Aufnahme des Studiums absolvierte Praktika können nicht anerkannt werden.
Die Studierenden bewerben sich selbständig um eine Praktikumsstelle. Für die Anerkennung des Praktikums sind ein Nachweis der praktikumsgebenden Stelle sowie ein Praktikumsbericht bei der/dem Praktikumsbeauftragten vorzulegen. Der Praktikumsnachweis muss Auskunft über die Dauer des Praktikums und die im Praktikum absolvierten Tätigkeitsfelder geben. Außerdem ist ein Selbststudium Lektüre zu erbringen; hierfür muss in Absprache mit einer Dozentin/einem Dozenten ein angemessener Lektürebericht über aktuelle forschungsrelevante Literatur zum engeren Gegenstandsbereich des Praktikums bzw. des zweiten Praxismoduls abgefasst werden. Zu weiteren Bestimmungen siehe die Modulbeschreibung zu „Praxismodul 2: Praktikum“.
Hausarbeit (Prüfungsform/Leistungsnachweis): Mit einer schriftlichen Hausarbeit soll die oder der Studierende zeigen, dass sie oder er in der Lage ist, ein Problem aus einem Fachgebiet selbstständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Eine Hausarbeit ist eine thematisch zusammenhängende Analyse einer selbst gewählten wissenschaftlichen Fragestellung. Dabei legt die Verfasserin oder der Verfasser neben eigenen Überlegungen zum Gegenstand auch dar, dass sie oder er sich mit der relevanten Forschungsliteratur zum Thema auseinandergesetzt hat. Die verwendete Forschungsliteratur ist in der Arbeit nachzuweisen. Es wird unterschieden zwischen längeren und kürzeren Hausarbeiten:
Längere Hausarbeiten (Prüfungsform): ca. 15 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite), die Bearbeitungszeit beträgt 2 Wochen in Vollzeit.
Kürzere Hausarbeiten (Prüfungsform/Leistungsnachweis): ca. 10 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite) die Bearbeitungszeit beträgt 2 Wochen in Vollzeit.
Essay/Lektürebericht (Leistungsnachweise): Essays bzw. Lektüreberichte beinhalten eine auf einer These basierende, in ihrer Struktur aber offene Auseinandersetzung mit dem Selbststudium Lektüre. Sie haben einen Umfang von ca. 5 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite).
Klausur (Prüfungsform): Die Bearbeitungszeit von Klausuren beträgt 90 Minuten.
Mündliches Fachgespräch (Leistungsnachweis): Das 15-minütige Fachgespräch dient der Reflexion des Selbststudiums Lektüre in den Gegenstandsmodulen und den systematischen Modulen.
Referat (Leistungsnachweis): Die Dauer des Referats beträgt ca. 20-30 Minuten.
Projektarbeit (Prüfungsform/Leistungsnachweis): Die Studierenden weisen nach, dass sie selbstständig, konzeptionell und lösungsorientiert forschungs- und praxisnahe Aufgabenstellungen oder wissenschaftliche Problemstellungen bearbeiten können. Die Bearbeitungszeit des Projekts beträgt 2 Wochen in Vollzeit.
Praktikumsbericht/Arbeitsbericht zum Projekt (Leistungsnachweise): Der Praktikumsbericht bzw. alternativ der Arbeitsbericht zum Projekt (Praxismodul 2) dient der Reflexion des Praktikums/Projekts. Er dokumentiert die dort gesammelten Erfahrungen und reflektiert das Verhältnis zwischen universitärer Ausbildung und außeruniversitärer Berufspraxis. Der Umfang des Praktikumsberichts/Arbeitsberichts soll maximal 5 Standardseiten (1.800 Zeichen pro Seite) betragen.
Projektpräsentation/Arbeitsbericht/Konzept (Prüfungsformen): Die Ergebnisse des künstlerisch-praktische Projekts (Praxismodul 1.1, 1.2, 1.3), z.B. Inszenierungskonzept, Mitarbeit an einer Inszenierung, Filmproduktion, Videoarbeit, Drehbuchkonzept etc., werden im Rahmen einer 30-minütigen Projektpräsentation, eines 15-seitigen Arbeitsberichts oder der Vorlage des erarbeiteten Konzepts dokumentiert. Die Bearbeitungszeit beträgt 2 Wochen in Vollzeit.
(1) Für die Zulassung zur Bachelorprüfung sind die in § 22 BA-O FB 10 genannten Erklärungen und Nachweise sowie der Nachweis der Sprachkenntnisse nach I.3.2 vorzulegen.
(2) Die Zulassung zur Bachelorarbeit kann beantragen, wer die Pflichtmodule der Basisphase erfolgreich abgeschlossen hat und mindestens 76 CP im Hauptfach Theater-, Film- und Medienwissenschaft nachweisen kann.
Die Bachelorarbeit (12 CP) ist obligatorischer Bestandteil des Bachelorstudiengangs und bildet das Abschlussmodul. Die Bachelorarbeit wird innerhalb eines Zeitraums von neun Wochen selbständig angefertigt. Sie hat einen Umfang von ca. 30 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite). Das Thema wird von den Studierenden in Abstimmung mit der Betreuerin oder dem Betreuer selbst gewählt.
Für die Bachelorprüfung wird eine Gesamtnote gebildet. Diese errechnet sich im Verhältnis 2:1 aus der Gesamtnote des Hauptfachs und der des Nebenfachs. Für das Hauptfach ergibt sich die Gesamtnote aus folgenden sechs Modulnoten: die beste Modulnote der Basismodule, die Modulnoten der beiden systematischen Module sowie der beiden gewählten Gegenstandsmodule, die Modulnote des Abschlussmoduls. Aus diesen Noten wird ein arithmetisches Mittel berechnet, wobei das Abschlussmodul doppelt, die übrigen Modulnoten jeweils einfach gewichtet werden.
(1) Dieser studiengangspezifische Anhang tritt am Tage nach seiner Veröffentlichung im UniReport Satzungen und Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kraft. Er gilt für alle Studierenden, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2019/20 im Bachelor-Hauptfach Theater-, Film- und Medienwissenschaft aufnehmen.
(2) Studierende, die ihr Studium im Bachelor-Hauptfach Theater-, Film- und Medienwissenschaft vor dem Inkrafttreten dieses studiengangspezifischen Anhangs aufgenommen haben, können die Bachelorprüfung noch bis zum 31.03.2024 nach den bisher geltenden Bestimmungen ablegen. Auf Antrag an den Prüfungsausschuss können sie ihr Studium auch nach diesem studiengangspezifischen Anhang fortsetzen und die Bachelorprüfung ablegen. Bereits erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden nach § 28 der BA-O FB 10 angerechnet. Der Antrag ist unwiderruflich.
Frankfurt am Main, den 22. August 2019
Module der Basisphase
B1 – Basismodul: Theater
Pflichtmodul – 14 CP (insg.) = 420 h – Kontaktstudium 8 SWS / 120 h – Selbststudium 300 h – 8 SWS
Das Modul vermittelt eine Einführung in die Gegenstände, Fragestellungen und Methoden der Theaterwissenschaft. Das Modul gliedert sich in die zwei Teile „Gegenstandsbereiche und Theorien“ (1. Semester) und „Fragestellungen und Methoden der Analyse“ (2. Semester), die konsekutiv absolviert werden.
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über Grundlagenkenntnisse europäischer und internationaler Theatergeschichte, der Theatertheorie und der Inszenierungsanalyse. Sie verfügen über die Fähigkeit, Theater und theatrale Phänomene unter gesellschaftlichen, institutionellen und kulturellen Aspekten zu beschreiben und zu untersuchen und können ihre Kenntnisse in Bezug zur Theaterpraxis setzen.
Im 1. Semester wird ein fachübergreifendes Tutorium belegt.
BA TFM/Fachbereich Neuere Philologien
Das Modul wird im Winter- und Sommersemester angeboten.
aktive und regelmäßige Teilnahme in den Seminaren und Tutorien
Seminar, Tutorium
Kürzere Hausarbeit im Umfang von 10 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite), Bearbeitungszeit 2 Wochen in Vollzeit, oder 90-minütige Klausur oder Projektarbeit, Bearbeitungszeit 2 Wochen in Vollzeit im Zusammenhang mit einem der beiden Einführungsseminare.
Einführung in die Theaterwissenschaft: Gegenstände und Theorien S 2 3 x
Fachübergreifendes Tutorium Tut 2 3 x
Einführung in die Theaterwissenschaft: Fragestellungen und Methoden der Analyse S 2 3 x
Tutorium zur Einführung in die Theaterwissenschaft Tut 2 3 x
Modulprüfung 2 x
Summe 8 14
B2 – Basismodul: Film
Pflichtmodul – 11 CP (insg.) = 330 h – Kontaktstudium 6 SWS / 90 h – Selbststudium 240 h – 6 SWS
Das Modul vermittelt eine Einführung in die Gegenstände, Fragestellungen und Methoden der Filmwissenschaft. Das Modul gliedert sich in die zwei Teile „Gegenstandsbereiche und Theorien“ (1. Semester) und „Fragestellungen und Methoden der Analyse“ (2. Semester), die konsekutiv absolviert werden.
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über Grundlagenkenntnisse internationaler Filmgeschichte, der Filmtheorie und der Filmanalyse und verfügen über die Fähigkeit, Film, AV-Medien und filmische Phänomene hinsichtlich deren gesellschaftlicher, technischer und kultureller Aspekte zu beschreiben und zu untersuchen.
Im 1. Semester wird ein fachübergreifendes Tutorium belegt (siehe B1).
Kürzere Hausarbeit im Umfang von 10 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite), Bearbeitungszeit 2 Wochen in Vollzeit oder 90-minütige Klausur oder Projektarbeit, Bearbeitungszeit 2 Wochen in Vollzeit im Zusammenhang mit einem der beiden Einführungsseminare.
Einführung in die Filmwissenschaft: Gegenstände und Theorien S 2 3 x
Einführung in die Filmwissenschaft: Fragestellungen und Methoden der Analyse S 2 3 x
Tutorium zur Einführung in die Filmwissenschaft Tut 2 3 x
B3 – Basismodul: Medien
Das Modul vermittelt eine Einführung in die Gegenstände, Fragestellungen und Methoden der Medienwissenschaft. Das Modul gliedert sich in die zwei Teile „Gegenstandsbereiche und Theorien“ (1. Semester) und „Fragestellungen und Methoden der Analyse“ (2. Semester), die konsekutiv absolviert werden.
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über Grundlagenkenntnisse der Mediengeschichte, der Medientheorie und der Medienanalyse und verfügen über die Fähigkeit, mediale Phänomene hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen, technischen und kulturellen Dimensionen zu beschreiben und zu untersuchen.
Einführung in die Medienwissenschaft: Gegenstände und Theorien S 2 3 x
Einführung in die Medienwissenschaft: Fragestellungen und Methoden der Analyse S 2 3 x
Tutorium zur Einführung in die Medienwissenschaft Tut 2 3 x
Module der Qualifizierungsphase
In der Qualifizierungsphase müssen die beiden Systematischen Module sowie insgesamt zwei der angebotenen Gegenstandsmodule gewählt und abgeschlossen werden.
G1 – Gegenstandsmodul 1: Theater
Wahlpflichtmodul – 13 CP (insg.) = 390 h – Kontaktstudium 4 SWS / 60 h – Selbststudium 330 h – 4 SWS
Das Modul vertieft die in den Basismodulen erworbenen gegenstandsbezogenen Kenntnisse im Teilbereich Theater. Zudem erweitert das Modul die in den Basismodulen erworbenen Kenntnisse der für den Gegenstandsbereich maßgeblichen Analysemethoden. Die Studierenden erweitern ihre Kenntnisse der Seminarinhalte durch angeleitete selbständige Lektüre und dokumentierte Auseinandersetzung mit den Gegenständen, wobei der Rahmen des angeleiteten Selbststudiums in Absprache mit den für den Teilbereich zuständigen Dozentinnen und Dozenten abgesteckt wird.
Nach Abschluss des Moduls haben die Studierenden die Fähigkeit erworben, die Gegenstände des Teilbereichs historisch und theoretisch zu erfassen und analytisch zu durchdringen. Sie sind in Grundzügen mit der grundlegenden wissenschaftlichen Literatur zu dem gewählten Gegenstandsbereich vertraut.
Eine der Lehrveranstaltungen des Moduls kann nach Absprache mit der/dem Modulbeauftragten auch aus dem Lehrangebot der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, der Philosophie, Kunstgeschichte, Anglistik, Amerikanistik, Germanistik gewählt werden. Es gelten die Regelungen des anbietenden Studienganges.
Regelmäßige und aktive Teilnahme in beiden Seminaren
20-30-minütiges Referat oder kürzere Hausarbeit im Umfang von 10 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite) oder Projektarbeit in dem Seminar in dem nicht die Modulprüfung abgelegt wird; 5-seitiger Lektürebericht oder 5-seitiger Essay oder 15-minütiges Fachgespräch im Zusammenhang mit dem Selbststudium Lektüre.
Seminar, Selbststudium Lektüre
Deutsch; ggf. Englisch
Längere Hausarbeit im Umfang von 15 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite) im Zusammenhang mit Seminar I oder II; die Bearbeitungszeit beträgt 2 Wochen in Vollzeit.
Seminar I S 2 4 x
Seminar II S 2 4 x
Selbststudium Lektüre 2 x
Modulprüfung 3 x
Summe 4 13
G2 – Gegenstandsmodul 2: Film
Das Modul vertieft die in den Basismodulen erworbenen gegenstandsbezogenen Kenntnisse im Teilbereich Film. Zudem erweitert das Modul die in den Basismodulen erworbenen Kenntnisse der für den Gegenstandsbereich maßgeblichen Analysemethoden. Die Studierenden erweitern ihre Kenntnisse der Seminarinhalte durch angeleitete selbständige Lektüre und dokumentierte Auseinandersetzung mit den Gegenständen, wobei der Rahmen des angeleiteten Selbststudiums in Absprache mit den für den Teilbereich zuständigen Dozentinnen und Dozenten abgesteckt wird.
Kompetenzen: Nach Abschluss des Moduls haben die Studierenden die Fähigkeit erworben, die Gegenstände des Teilbereichs historisch und theoretisch zu erfassen und analytisch zu durchdringen. Sie sind in Grundzügen mit der grundlegenden wissenschaftlichen Literatur zu dem gewählten Gegenstandsbereich vertraut.
Eine der Lehrveranstaltungen des Moduls kann nach Absprache mit der/dem Modulbeauftragten auch aus dem Lehrangebot der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, der Philosophie, Kunstgeschichte, Anglistik, Amerikanistik, Germanistik gewählt werden. Dort abgelegte Prüfungen werden als Modulprüfungen anerkannt. Es gelten die Regelungen des anbietenden Studienganges.
20-30-minütiges Referat oder kürzere Hausarbeit im Umfang von 10 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite) Projektarbeit in dem Seminar in dem nicht die Modulprüfung abgelegt wird; 5-seitger Lektürebericht oder 5-seitiger Essay oder 15-minütiges Fachgespräch im Zusammenhang mit dem Selbststudium Lektüre.
G3 – Gegenstandsmodul 3: Medien
Das Modul vertieft die in den Basismodulen erworbenen gegenstandsbezogenen Kenntnisse im Teilbereich Medien. Zudem vertieft das Modul die in den Basismodulen erworbenen Kenntnisse der für den Gegenstandsbereich leitenden Analysemethoden. Die Studierenden erweitern ihre Kenntnisse der Seminarinhalte durch angeleitete selbständige Lektüre und dokumentierte Auseinandersetzung mit den Gegenständen, wobei der Rahmen des angeleiteten Selbststudiums in Absprache mit den für den Teilbereich zuständigen Dozentinnen und Dozenten abgesteckt wird.
Kompetenzen: Nach Abschluss des Moduls haben die Studierenden die Fähigkeit erworben, die Gegenstände des Teilbereichs historisch und theoretisch zu fassen und analytisch zu durchdringen. Sie sind in Grundzügen mit der grundlegenden wissenschaftlichen Literatur zu dem gewählten Gegenstandsbereich vertraut.
S1 – Systematisches Modul: Ästhetik und Theorie
Pflichtmodul – 13 CP (insg.) = 390 h – Kontaktstudium 4 SWS / 60 h – Selbststudium 330 h – 4 SWS
Das Modul verbindet die drei Teilbereiche Theater, Film und Medien in einer zugleich integrativen und komparativen Perspektive unter dem Gesichtspunkt der Frage nach Ästhetik und Theorie. Das Modul vertieft die in den Basismodulen erworbenen Grundkenntnisse gegenstandsspezifischer Theorieansätze sowie von ästhetischer Theorie und allgemeiner Medientheorie. Behandelt werden namentlich die Frage nach der ästhetischen Spezifik von Theater, Film und Medien, das Verhältnis gegenstands- und medienspezifischer Theoriemodelle sowie fächerübergreifende Ansätze der Kultur- und Medientheorie. Die drei Modulteile müssen alle drei Teilbereiche abdecken, wobei in einem der systematischen Module die Modulprüfung in dem Bereich absolviert werden muss, der in den Gegenstandsmodulen nicht vertieft wurde.
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über vertiefte Kenntnisse der einschlägigen theoretischen Ansätze in allen drei Teilbereichen und sind in der Lage, diese hinsichtlich ihrer spezifischen Erkenntnisziele, Argumentationsweisen und Leistungen gegeneinander abzuwägen und kritisch einzuschätzen.
S2 – Systematisches Modul: Geschichte und Pragmatik
Pflichtmodul – 13 CP (insg.) = 390 h – Kontaktstudium 4 SWS / 60 h – Selbststudium 4 SWS / 60 h – 4 SWS
Das Modul behandelt in einer zugleich integrativen und komparativen Perspektive Problemstellungen und Methoden der Geschichte von Drama, Theater und theatralen Phänomenen, der Geschichte von Film, audiovisuellen Medien und filmischen Phänomenen und der allgemeinen Mediengeschichte. Das Modul vertieft die in den Basismodulen erworbenen Kenntnisse der Gegenstandsgeschichte der drei Teilebereiche und vertieft die zugehörige Methodenreflexion. Das Modul behandelt überdies technische, ökonomische und institutionelle, d.h. in einem erweiterten Sinn pragmatische Aspekte der drei Gegenstandsbereiche. Die drei Modulteile müssen alle drei Teilbereiche abdecken, wobei in einem der systematischen Module die Prüfungskomponente in dem Bereich absolviert werden muss, der in den Gegenstandsmodulen nicht vertieft wurde.
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über vertiefte Kenntnisse von Gegenstandsgeschichte und historiographischen Methodenproblemen in allen drei Teilbereichen. Die Studierenden sind in der Lage, historische Fragestellungen zu entwickeln und sind vertraut mit den Methoden ihrer Beantwortung. Sie verfügen überdies über vertiefte Kenntnisse der technischen, ökonomischen und institutionellen Problemlagen in den drei Teilbereichen und sind mit den Methoden ihrer wissenschaftlichen Untersuchung vertraut.
Abschlussmodul: Bachelorarbeit
Pflichtmodul – 12 CP (insg.) = 360 h – Selbststudium 360 h
In diesem Modul wird die Bachelorarbeit zu einem selbst gewählten Thema in Absprache mit der Betreuerin oder dem Betreuer verfasst. Die Qualifikationsarbeit hat einen Umfang von ca. 30 Standardseiten (1800 Zeichen/Seite) und wird im Zeitraum von neun Wochen erstellt. Die Bachelorarbeit deckt einen der im Hauptstudium vertieften Gegenstandsbereiche ab, aber nicht den in den Qualifizierungsmodulen behandelten Stoff.
Nach Abschluss des Moduls haben die Studierenden die im Studium erworbenen wissenschaftlichen Qualifikationen verfestigt.
Die Zulassung zur Bachelorarbeit kann beantragen, wer die erfolgreiche Absolvierung von insgesamt mindestens 76 CP nachweist.
Es wird empfohlen, nach Abschluss des Moduls die Bachelorarbeit mit der Betreuerin bzw. dem Betreuer zu besprechen.
Bachelorarbeit im Umfang von 30 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite). Die Bearbeitungszeit beträgt neun Wochen.
Bachelorarbeit 12 x
Es muss eines der Wahlpflichtmodule (P1.1-1.3) sowie das Praktikumsmodul (P2) absolviert werden. Alternativ kann anstelle des Praktikumsmoduls (P2) ein zweites Praxismodul P1.1-1.3 absolviert werden. Das zweite Praxismodul kann im gleichen Bereich wie das erste oder in einem der anderen Teilbereiche absolviert werden.
P1.1 – Praxismodul: Theater
Wahlpflichtmodul – 10 CP (insg.) = 300 h – Kontaktstudium (2) SWS / (30) h – Selbststudium 270 / 300 h – 2 SWS
Inhalt des Wahlpflichtmoduls ist die aktive Teilnahme an einem inneruniversitären Praxisprojekt, z. B. szenischen Projekt, einem Praxisprojekt zur Theaterkritik oder zum Kuratieren eines dramaturgischen Projekts. Das Praxismodul zielt auf die Erprobung praktischer Arbeitsformen unter Einbezug theoretischer und analytisch-deskriptiver Verfahren. Bestandteile des Moduls sind Projektveranstaltungen aus dem Bereich Theater, welche die Beteiligung an szenischen Formen vorsehen.
Nach Abschluss des Moduls haben die Studierenden kreative, technische, organisatorische und soziale Kompetenzen hinzugewonnen, sowohl im Hinblick auf die Tätigkeit in den jeweiligen Berufsfeldern als auch für die wissenschaftliche Ausein¬ander¬setzung mit theatralen Darstellungsformen. Die Studierenden sind in der Lage, eigene Projektideen zu formulieren, zur Diskussion zu stellen und im Team umzusetzen.
aktive Teilnahme am Projekt bzw. am Seminar
Projekt, Seminar
30-minütige Projektpräsentation oder 15-seitiger Arbeitsbericht oder Konzept (vgl. II.3.2) im Zusammenhang mit dem Szenischen Projekt bzw. dem Theorie-/Praxis-Seminar; die Bearbeitungszeit beträgt 2 Wochen in Vollzeit.
Szenisches Projekt oder P 8 x
Theorie-/Praxis-Seminar S 2
Summe (2) 10
P1.2 – Praxismodul 1.2: Film
Wahlpflichtmodul – 10 CP (insg.) = 300 h – Kontaktstudium – SWS / – h – Selbststudium 300 h – – SWS
Inhalt des Wahlpflichtmoduls ist die aktive Teilnahme an einem inneruniversitären Praxisprojekt, wie z.B. Filmprojekt, einem Praxisprojekt zur Filmkritik oder zur Praxis des Archivierens und Kuratierens von Filmprogrammen. Das Praxismodul zielt auf die Erprobung praktischer Arbeitsformen unter Einbezug theoretischer und analytisch-deskriptiver Verfahren. Bestandteile des Moduls sind Projektveranstaltungen aus dem Bereich Film, welche die Erprobung filmischer Darstellungsformen sowie archivarischer oder kuratorischer Praktiken oder eine Einübung in die Praxis der Filmkritik vorsehen.
Nach Abschluss des Moduls haben die Studierenden kreative, technische, organisatorische und soziale Kompetenzen hinzugewonnen, sowohl im Hinblick auf die Tätigkeit in den jeweiligen Berufsfeldern als auch für die wissenschaftliche Ausein¬ander¬setzung mit filmischen Darstellungsformen. Die Studierenden sind in der Lage, eigene Projektideen zu formulieren, zur Diskussion zu stellen und im Team umzusetzen.
30-minütige Projektpräsentation oder 15-seitiger Arbeitsbericht oder Konzept (vgl. II.3. 2) im Zusammenhang mit dem absolvierten Projekt; die Bearbeitungszeit beträgt 2 Wochen in Vollzeit.
Filmisches Projekt oder P 8 x
Projekt im Bereich Archiv/Programm/Kritik P
P1.3 – Praxismodul 1.3: Medien
Wahlpflichtmodul – 10 CP (insg.) = 300 h – Kontaktstudium (2) SWS / (30) h – Selbststudium 270 / 300 h – (2) SWS
Inhalt dieses Wahlpflichtmoduls ist die aktive Teilnahme an einem inneruniversitären Praxisprojekt im Bereich Medien oder eines Praxisprojekts zur Medienkritik. Das Praxismodul zielt auf die Erprobung praktischer Arbeitsformen unter Einbezug theoretischer und analytisch-deskriptiver Verfahren. Bestandteile des Moduls sind Projektveranstaltungen aus dem Bereich Medien, welche Übung im Umgang mit medialen Darstellungs- und Produktionsweisen vorsehen.
Nach Abschluss des Moduls haben die Studierenden kreative, technische, organisatorische und soziale Kompetenzen hinzugewonnen, sowohl im Hinblick auf die Tätigkeit in den jeweiligen Berufsfeldern als auch für die wissenschaftliche Ausein¬ander¬setzung mit medialen Darstellungsformen. Die Studierenden sind in der Lage, eigene Projektideen zu formulieren, zur Diskussion zu stellen und im Team umzusetzen.
30-minütige Projektpräsentation oder 15-seitiger Arbeitsbericht oder Konzept (vgl. II.3. 2) im Zusammenhang mit dem Medienprojekt bzw. der Medien-AG; die Bearbeitungszeit beträgt 2 Wochen in Vollzeit.
Medienprojekt oder P 8 x
Medien-AG Ü 2
P2 – Praxismodul 2: Praktikum
Pflichtmodul – 10 CP (insg.) = 300 h – Kontaktstudium- SWS / – h – Selbststudium 300 h – – SWS
In diesem Modul wird ein Praktikum im Umfang von mindestens sechs Wochen absolviert, das in Absprache mit der/dem Modulbeauftragten oder der/dem Praktikumsbeauftragten in einer kulturellen oder künstlerischen Institution im Theater- und Performance-, Medien- oder Film-Bereich, in Medien- oder Kulturvermittlungsorganisationen oder Institutionen z.B. der Filmwirtschaft gewählt werden soll. Das Praktikum kann ebenfalls in einer hochschulinternen kulturellen oder künstlerischen Initiative gemacht werden, z.B. beim studentischen Kino, Theater-, Film- und Medien-Festivals oder beim Asta-Kulturreferat. Die Studierenden bewerben sich selbständig um eine Praktikumsstelle. Die Organisation des Praktikums wird am Ort des Praktikums selbst durchgeführt. Das Praktikum soll Einblicke in den Verantwortungsbereich eines Berufsfeldes und dessen Zusammenspiel mit anderen Abteilungen einer Institution geben. Mögliche Formen des Praktikums sind Hospitanz/Assistenz bei einer Theater- bzw. einer Film- oder Fernsehproduktion, in Institutionen der Kulturverwaltung oder -förderung und in Projekten im Theater-, Film- oder Medienbereich. Zum Praktikum gehört die Abfassung eines Praktikumsberichts, der im Laufe des Praktikums zu erstellen ist. Außerdem ist in Absprache mit einem Dozenten/ einer Dozentin ein Selbststudium Lektüre zu erbringen; hierfür muss ein angemessener Lektürebericht über aktuelle forschungsrelevante Literatur zum engeren Gegenstandsbereich des Praktikums bzw. des zweiten Praxismoduls abgefasst werden (3-5 Seiten).
Alternativ kann anstelle eines Praktikums ein zweites Praxismodul absolviert werden. Das zweite Praxismodul kann im gleichen Bereich wie das erste oder in einem der anderen Teilbereiche absolviert werden.
Im Praktikum erweitern die Studierenden ihre Kenntnisse über das Studium hinaus. Sie können die neugewonnenen Sichtweisen auf die Theater-, Film- und Medienpraxis reflektieren und sie in Bezug zu theoretischen Studieninhalten setzen. Sie erwerben Kenntnisse der Organisationsformen und der ökonomischen und technischen Aspekte künstlerischer und medialer Produktion, die sie in ihre akademische Ausbildung einbringen können und überdies den Übergang ins Berufsleben vorbereiten.
Studierende, die ein zweites Praxismodul absolvieren, haben kreative, technische, organisatorische und soziale Kompetenzen hinzugewonnen, sowohl im Hinblick auf die Tätigkeit in den jeweiligen Berufsfeldern als auch für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit theatralen, filmischen medialen Darstellungsformen. Die Studierenden haben zusätzliche künstlerische Verfahren kennengelernt und die Fähigkeit weiter vertieft, eigene Projektideen zu formulieren, zur Diskussion zu stellen und im Team umzusetzen.
Die Praktikumsbetreuerin oder der Praktikumsbetreuer (siehe Homepage des Instituts) muss zur Beratung aufgesucht werden. Praktika können nur angerechnet werden, wenn sie zuvor von der Praktikumsbetreuung als anerkennungsfähig eingestuft wurden.
Vinzenz Hediger, Rembert Hüser, Nikolaus Müller-Schöll
Praktikumsbescheinigung der praktikumsgebenden Institution bzw. aktive Teilnahme am Projekt.
Praktikumsbericht oder Arbeitsbericht zum Projekt im Umfang von ca. 5 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite); Lektürebericht, Essay oder Fachgespräch zum Selbststudium im Umfang von 3-5 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite).
Praktikum oder Projekt
Praktikum oder PR 8 x
Projekt im Praxismodul 1 T/F/M P
Selbststudium Lektüre 2
Der in der Folge aufgeführte Studienverlaufsplan ist als Vorschlag zu verstehen. Bei der individuellen Planung des Studiums berät die Studienfachberatung.
Semester Modul Veranstaltung SWS CP
1. Semester Basismodul 1: Theater S: Einführung in die Theaterwissenschaft: Gegenstände und Theorien 2 3+2
Basismodul 2: Film S: Einführung in die Filmwissenschaft: Gegenstände und Theorien 2 3
Basismodul 3: Medien S: Einführung in die Medienwissenschaft: Gegenstände und Theorien 2 3+2
Tut: fachübergreifendes Tutorium 2 3
2. Semester Basismodul 1: Theater S: Einführung in die Theaterwissenschaft: Fragestellungen und Methoden der Analyse 2 3
Tut: Tutorium 2 3
Basismodul 2: Film S: Einführung in die Filmwissenschaft: Fragestellungen und Methoden der Analyse 2 3+2
Basismodul 3: Medien S: Einführung in die Medienwissenschaft: Fragestellungen und Methoden der Analyse 2 3
3. Semester Gegenstandsmodul 1: Theater Seminar I 2 4
Gegenstandsmodul 2: Film Seminar I 2 4+3
Seminar II 2 4
Systematisches Modul 1: Ästhetik und Pragmatik Seminar I 2 4
4. Semester Gegenstandsmodul 1: Theater Seminar II 2 4+3
Gegenstandsmodul 2: Film Selbststudium Lektüre 2
Systematisches Modul 1: Ästhetik und Theorie Seminar II 2 4+3
Praxismodul 1.2: Film Filmprojekt 10
5. Semester Systematisches Modul 2: Geschichte und Pragmatik Seminar I 2 4+3
Praxismodul 2 – Praktikum Praktikum 8
Systematisches Modul 2: Geschichte und Pragmatik Seminar II 4 4
Abschlussmodul Bachelorarbeit 12
SUMME 42 SWS 120 CP
BA-O FB 10 Ordnung für die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs „Neuere Philologien“ vom 13. Juli 2016
RO Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, veröffentlicht im UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014
Theater-, Film- und Medienwissenschaft (HF), Bachelor (ab WS 2019/20)*