Source: http://www.dias-krohn.com/de/43675-Garantie
Timestamp: 2017-08-23 17:17:48
Document Index: 295689193

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 1', '§ 7', '§ 7', '§ 8']

Garantie - Kfz - Meisterbetrieb Dias und Krohn
Wir lassen unsere Kunden nicht allein, wenn das Auto streikt. Im Pannenfall oder nach einem Unfall wählen Sie die Telefonnummer +49 (89) 6275-7592. Ob Sie im Ausland sind, oder auf einem Wochenendtrip mit der Familie: Die Leistungen der Meisterhaft Mobiltätsgarantie halten Sie mobil, wenn Ihr Kraftfahrzeug die Leistung verweigert. DiskettenbildVoraussetzung ist ist eine Inspektion oder ein Wartungsdienst in unserer Werkstatt, der reine Ölwechsel gilt nicht als Wartungsdienst.
Die Einzelheiten dieser Garantie entnehmen Sie dem folgenden Text oder laden Sie sich die Bedingungen und Leistungen im reinen Textformat, ASCII, auf Ihren Rechner herunter, indem Sie auf die Diskette klicken.
1. Grundleistungen bei Panne oder Unfall
Kann das Fahrzeug aufgrund einer Panne oder eines Unfalles die Fahrt nicht unmittelbar fortsetzen, erbringt Mondial folgende Leistungen:
a.) Pannen-/Unfallhilfe: Wiederherstellung der Fahr- Bereitschaft an der Schadenstelle durch ein Pannen- hilfsfahrzeug. Der Höchstbetrag für diese Leistung beläuft sich einschließlich der vom Pannenhilfsfahrzeug mitgeführten Kleinteile, auf 150,00€.
b.) Abschleppen: Ist eine Wiederherstellung der Fahrbereitschaft an der Schadenstelle nicht möglich, wird das Fahrzeug zur nächsten Meisterhaft-Werkstatt abgeschleppt. Der Höchstbetrag beläuft sich auf 150,00 €; hierauf werden eventuell erbrachte Leistungen für den Einsatz eines Pannenhilfsfahrzeuges angerechnet.
c.) Bergen: Ist das Fahrzeug nach Panne von der Stra8e abgekommen, sorgt der Garantiegeber für seine Bergung einschließlich Gepäck und nicht gewerblich beförderter Ladung und trägt die hier- durch entstehenden Kosten bis zu einem Höchstbetrag von 150,00 €.
2. Zusätzliche Leistungen bei Unfall im 50KM-Radius vom Wohnsitz
a) Fahrtmehrkosten: Wird die Fahrbereitschaft am Tage des Garantiefalles nicht wiederhergestellt, ersetzt die Meisterhaft-Notrufzentrale bernachtungskosten bis zu € 50,00 pro Nacht und Person und/oder Fahrtmehrkosten (auch per Mietwagen), insgesamt jedoch bis zu höchstens € 500,00 je Schadenereignis.
3. Zusätzliche Leistungen bei Panne oder Unfall außerhalb eines 50-KM-Radius vom Wohnsitz
a.) Fahrtmehrkosten: Wird beim Vorliegen des unter A.) und B.) aufgeführten Tatbestandes die Fahrbereitschaft am Tage des Garantiefalles nicht wiederhergestellt und wird dadurch eine Reiseänderung notwendig, ersetzt die Meisterhaft-Notrufzentrale Übernachtungskosten bis zu € 50,00 pro Nacht und Person und/oder Fahrtmehrkosten (auch per Mietwagen), insgesamt jedoch bis zu höchstens € 500,00 je Schadenereignis.
b.) Erhöhte Abschleppkosten: Verzichtet die versicherte Person auf die unter a.) aufgeführten Leistungen, kann die Meisterhaft-Notrufzentrale den Betrag für die Ersatzleistung für Abschleppkosten auf maximal € 500,00 erhöhen.
c.) Fahrzeugrückholung nach Fahrerausfall: Kann auf einer Reise mit dem versicherten Fahrzeug dieses infolge Todes oder einer länger als drei Tage andauernden Erkrankung oder Verletzung des Fahrers weder von diesem noch von einem Insassen zurückgefahren werden, trägt die Meisterhaft-Notrufzentrale für die Abholung des Fahrzeuges zum Wohnsitz der versicherten Person Sorge. Organisiert die versicherte Person die Abholung selbst, erhält er als Kostenersatz € 0,50 je Kilometer zwischen seinem Wohnsitz und dem Schadenort.
4.Zusätzliche Leistungen bei Panne oder Unfall im europäischen Ausland
a) Fahrzeugtransport nach Fahrzeugausfall: Kann das Fahrzeug nach Panne oder Unfall an einem ausländischen Schadenort oder in dessen Nähe nicht fahrbereit gemacht werden und übersteigen die voraussichtlichen Reparaturkosten nicht den Betrag, der für ein gleichwertiges gebrauchtes Fahrzeug aufgewandt werden muß, sorgt die Meisterhaft-Notrufzentrale für den Transport des Fahrzeugs zu einer Werkstatt am Wohnsitz der versicherten Person.
b.) Fahrzeugunterstellung: Muß das Fahrzeug nach Panne oder Unfall bis zur Wiederherstellung der Fahrbereitschaft oder Durchführung des Transportes zur Heimatwerkstatt untergestellt werden, trägt die Meisterhaft-Notrufzentrale die hierdurch entstehenden Kosten, jedoch höchstens für 2 Wochen.
c.) Ersatzteilbeschaffung: Können Ersatzteile zur Wiederherstellung der Fahrbereitschaft des versicherten Fahrzeuges an einem ausländischen Schadenort oder in dessen Nähe nicht beschafft werden, sorgt die Meisterhaft-Notrufzentrale dafür, daß der Versicherungsnehmer diese auf schnellstmöglichem Wege erhält und trägt alle entstehenden Versandkosten.
d.) Fahrzeugmehrkosten nach Diebstahl oder Totalschaden: Fällt das versicherte Fahrzeug nach Diebstahl oder Unfall mit Totalschaden auf Dauer aus, ersetzt die Meisterhaft-Notrufzentrale die Übernachtungskosten bis zu max. € 50,00 pro Nacht und Person oder Fahrtmehrkosten, die sich aus der hierdurch begründeten Reiseänderung ergeben, insgesamt jedoch bis zu höchstens € 500,00 je Schadenereignis.
e.) Fahrzeugverzollung oder -verschrottung nach Diebstahl oder Totalschaden: Muß das versicherte Fahrzeug nach einem Unfall mit Totalschaden oder einem Diebstahl im Ausland verzollt werden, hilft die Meisterhaft-Notrufzentrale bei der Verzollung und trägt die hierbei anfallenden Verfahrensgebühren mit Ausnahme des Zollbetrages und sonstiger Steuern. Ist zur Vermeidung der Verzollung eine Verschrottung des Fahrzeuges erforderlich, werden die hierdurch entstehenden Kosten übernommen.
f.) Krankenrücktransport: Muß die versicherte Person auf einer Reise mit dem versicherten Fahrzeug infolge Erkrankung an seinen ständigen Wohnsitz zurücktransportiert werden, sorgt die Meisterhaft-Notrufzentrale für die Durchführung des Rücktransportes und trägt die hierdurch entstehenden Kosten. Art und Zeitpunkt des Rücktransportes müssen medizinisch notwendig und ärztlich angeordnet sein. Die Leistung erstreckt sich auch auf die Begleitung des Erkrankten durch einen Arzt oder Sanitäter, wenn diese behördlich vor geschrieben ist.
Rückholung von Kindern:
g.) Können mitreisende Kinder unter 16 Jahren auf einer Reise mit dem versicherten Fahrzeug infolge Todes oder Erkrankung des Fahrers weder vom Versicherungsnehmer noch von einem anderen berechtigten Insassen betreut werden, sorgt die Meisterhaft-Notrufzentrale für deren Abholung und Rückfahrt mit einer Begleitperson zu ihrem ständigen Wohnsitz und trägt die hierdurch entstehenden Kosten. Es werden die Bahnkosten 2. Klasse einschließlich Zuschlägen sowie für nachgewiesene Taxifahrten bis zu 25,00 € erstattet.
h.) Hilfe im Todesfall: Stirbt der Versicherungsnehmer auf einer Reise im Ausland, sorgt die Meisterhaft-Notrufzentrale nach Abstimmung mit den Angehörigen für die Bestattung im Ausland oder für die Überführung in die Bundesrepublik Deutschland und trägt die hierdurch jeweils entstehenden Kosten.
i.) Krankenbesuch: Erkrankt oder verunfallt eine versicherte Person auf einer Reise mit dem versicherten Fahrzeug im Ausland und muß sie sich deswegen dort länger als zwei Wochen in einem Krankenhaus aufhalten, ersetzt die Meisterhaft-Notrufzentrale die Übernachtungs- und Fahrtkosten bis zu € 500,00 für Besuche durch ihm nahestehende Personen.
j.) Notfall-Service: Gerät eine versicherte Person auf einer Reise mit dem versicherten Fahrzeug im Ausland in eine besondere Notlage, die im bisher aufgeführten Leistungsspektrum nicht enthalten und zu deren Beseitigung Hilfe notwendig ist, um einen erheblichen Nachteil für seine Gesundheit oder sein Vermögen zu vermeiden, werden von der Meisterhaft-Notrufzentrale die erforderlichen Maßnahmen veranlaßt und die hierdurch entstehenden Kosten bis zu € 250,00 je Schadenfall übernommen. Kosten, die im Zusammenhang mit der Nicht- oder Schlechterfüllung von Verträgen, die von einer versicherten Person abgeschlossen wurden, sowie Wiederbeschaffungs- und Reparaturkosten werden nicht erstattet.
f.) Medizinischer Rat: Auf Anfrage einer versicherten Person benennt ihm die Meisterhaft-Notrufzentrale seinen Bedürfnissen entsprechend verschiedene medizinische Einrichtungen.
Der Garantiegeber gibt dem Fahrzeughalter / Garantienehmer im Zusammenhang mit einem Inspektions- bzw. Wartungsdienst (ausgeschlossen ist der reine Ölwechsel) und aufgrunddessen eine Pannenschutzgarantie für sein Fahrzeug. Unter Panne ist jeder Brems-, Betriebs- oder Bruchschaden zu verstehen.
Pannenschutzgarantie besteht für das gemäß § 1 gewartete Fahrzeug des Fahrzeughalters / Garantienehmers und bei Benutzung dieses Fahrzeugs für die berechtigten Fahrer und Insassen. Alle für den Garantienehmer getroffenen Bestimmungen gelten sinngemäß für die berechtigten Fahrer und Insassen. Die Ausübung der Rechte aus dem Garantievertrag steht nur dem Fahrzeughalter / Garantienehmer zu.
§ 3 Ausschlüsse von der Pannenschutzgarantie
Es besteht keine Garantie, wenn das Schadenereignis, aufgrund dessen der Garantiegeber in Anspruch genommen wird (Garantiefall),
a.) durch Krieg, innere Unruhen, Verfügung von hoher Hand, Erdbeben oder Kernernergie verursacht wurde,
b.) durch Unfall, das heißt, jedes unmittelbar von außen her, plötzlich mit mechanischer Gewalt einwirkende Ereignis eintritt,
c.) vorsätzlich oder grob fahrlässig beispielsweise auf Kraftstoffmangel oder darauf zurückzuführen ist, daß die Reparaturempfehlungen anläßlich des Inspektions- bzw. Wartungsdienstes nicht befolgt werden, herbeigeführt wurde. In Garantiefällen im Zusammenhang mit der Benutzung des Fahrzeuges besteht außerdem keine Pannenschutzgarantie, wenn:
d.) mit dem Fahrzeug bei Schadeneintritt an einer Fahrveranstaltung, bei der es auf die Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ankam, einer dazugehörenden Übungsfahrt oder einer Geschicklichkeitsprüfung teilgenommen wurde,
e.) das Fahrzeug bei Schadeneintritt zur gewerbsmäßigen Personenbeförderung oder gewerbsmäßigen Vermietung verwendet wurde,
f.) der Schadenort weniger als 50 km Luftlinie vom ständigen Wohnsitz des Garantienehmers entfernt liegt. Dieser Ausschluß gilt nicht für die Leistungen gemäß Ziffer A.) und B.) des Leistungskatalogs.
§ 4 Geltungsbereich der Pannenschutzgarantie
Die Pannenschutzgarantie gilt für die Bundesrepublik Deutschland. Befindet sich das Fahrzeug vorübergehend außerhalb dieses Gebietes, gilt die Garantie für Europa (Rußland und Türkei: nur europäischer Teil), ausgeschlossen sind die Azoren.
§ 5 Beginn und Dauer der Pannenschutzgarantie
Die Garantie beginnt mit dem Tag des Inspektions- bzw. Wartungsdienstes nach Herstellervorgaben; sie endet spätestens nach Ablauf von einem Jahr, ohne daß es einer Kündigung bedarf. Das Beginndatum ergibt sich aus der jeweiligen Inspektions- bzw. Wartungsrechnung. Bei Veräußerung, Zerstörung oder Verlust des Fahrzeuges erlischt die Garantie; ebenso bei Ummeldung des Fahrzeugs ins Ausland.
§ 6 Geltendmachung der Ansprüche, Abwicklung und Verjährung, Gerichtsstand
a.) Für die Abwicklung garantiepflichtiger
Schäden (Garantiefall) gemäß § 1 ist die Meisterhaft-Notrufzentrale zuständig.
b.) Ansprüche aus einem Garantiefall verjähren sechs Monate nach Schadeneintritt, spätestens sechs Monate nach Ablauf der Garantiezeit.
c.) Für Klagen, die aus dem Versicherungsverhältnis gegen den Versicherer erhoben werden, bestimmt sich die gerichtliche Zuständigkeit nach dem Sitz des Versicherers.
§ 7 Pflichten des Garantienehmers
Der Garantienehmer hat nach Eintritt des Garantiefalles
a.) den Schaden der Meisterhaft-Notrufzentrale unverzüglich anzuzeigen.
b.) sich mit der Meisterhaft-Notrufzentrale darüber abzustimmen, ob und welche Leistungen diese erbringt.
c.) den Schaden so gering wie möglich zu halten und eventuelle Weisungen der Meisterhaft-Notrufzentrale zu befolgen.
d.) der Meisterhaft-Notrufzentrale jede zumutbare Untersuchung ber Ursache und Höhe des Schadens und über den Umfang seiner Entschädigungspflicht zu gestatten, sowie Originalbelege zum Nachweis der Schadenhöhe und gegebenenfalls die Inspektions- bzw. Wartungsrechnungen vorzulegen. Verletzt der Garantienehmer eine der ihm nach § 7 Ziffern a-d genannten Pflichten vorsätzlich oder grob fahrlässig, ist der Garantiegeber von seiner Leistungspflicht aus der abgegebenen Garantie frei, es sei denn, daß die Pflichtverletzung des Garantienehmers keinen Einfluß auf die Feststellung des Garantiefalles oder auf den Umfang der dem Garantiegeber obliegenden Leistungen hatte.
§ 8 Subsidiarität
a.) Hinsichtlich der aufgeführten Leistungen besteht Versicherungsschutz nur insoweit, als kein
Ersatzanspruch im Rahmen einer sogenannten Hersteller-Mobilitätsgarantie gegeben ist bzw. subsidiär zu anderweitig bestehenden Versicherungen, d.h. sofern Versicherungsschutz für dieselbe Gefahr auch noch bei einem anderen Versicherer besteht, geht der anderweitige Vertrag diesem Vertrag vor.
b.) Dem Fahrzeughalter steht es frei, welcher Stelle er den Schadenfall anzeigt. Meldet er den Schaden im Rahmen dieses Vertrages an, werden von der Meisterhaft-Notrufzentrale alle erforderlichen Hilfs- und Organisationsmaßnahmen eingeleitet.
Telefon: +49 (40) 696 46 761
Telefax: +49 (40) 696 46 763