Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VGH%20Baden-W%C3%BCrttemberg&Datum=14.12.2017&Aktenzeichen=2%20S%201289/16
Timestamp: 2019-06-19 04:30:39
Document Index: 199629340

Matched Legal Cases: ['§ 78', '§ 5', 'Art 33', 'Art 61', '§ 2', '§ 78', '§ 5', '§ 5', '§ 14', '§ 19', '§ 19', 'Art 80', 'Art 80', 'Art. 9']

VGH Baden-Württemberg, 14.12.2017 - 2 S 1289/16 - dejure.org
https://dejure.org/2017,51828
VGH Baden-Württemberg, 14.12.2017 - 2 S 1289/16 (https://dejure.org/2017,51828)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 14.12.2017 - 2 S 1289/16 (https://dejure.org/2017,51828)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 14. Dezember 2017 - 2 S 1289/16 (https://dejure.org/2017,51828)
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Verfassungsmäßigkeit der Verordnungsermächtigung des BG BW 2010 § 78 Abs 2; Unwirksamkeit der BhV BW 1995, Fassung: 2012-12-18, § 5 Abs 4 Nr 4 BVO
Art 33 Abs 5 GG, Art 61 Abs ... 1 S 2 Verf BW, § 2 Abs 3 EStG, § 78 Abs 2 BG BW 2010, § 5 Abs 3 BhV BW 1995 vom 18.12.2012, § 5 Abs 4 Nr 4 BhV BW 1995 vom 18.12.2012, § 14 Abs 1 S 2 Nr 2 BhV BW 1995 vom 18.12.2012, § 19 Abs 5 BhV BW 1995 vom 18.12.2012, § 19 Abs 6 S 1 BhV BW 1995 vom 18.12.2012, Art 80 Abs 1 S 1 GG, Art 80 Abs 1 S 2 GG
Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für Ehegatten; Lebenspartner des Beihilfeberechtigten; Bestimmtheitsgebot; Einkünftegrenze; Ermächtigungsgrundlage; Gesamtbetrag der Einkünfte; Parlamentsvorbehalt; Verordnungsänderung durch den Gesetzgeber; Wirtschaftliche Unabhängigkeit
VG Stuttgart, 30.05.2016 - 12 K 1564/14
BVerwG, 28.03.2019 - 5 C 4.18
VBlBW 2018, 394
In Bezug auf die Beihilfeverordnung sind die Absenkung der Einkommensgrenze für berücksichtigungsfähige Ehegatten und Lebenspartner von 18.000 Euro auf 10.000 Euro (vgl. hierzu das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 14. Dezember 2017 - 2 S 1289/16 -, juris, Rn. 35 ff.), die Reduzierung des Beihilfebemessungssatzes von 70 auf 50 Prozent für Versorgungsempfänger, berücksichtigungsfähige Ehegatten und Lebenspartner sowie für Beihilfeberechtigte mit zwei oder mehr berücksichtigungsfähigen Kindern, die Anhebung der so genannten Kostendämpfungspauschale sowie die Begrenzung der Beihilfefähigkeit von zahntechnischen Leistungen (Art. 9 Nr. 1, 2, 3 und 5 des Haushaltsbegleitgesetzes 2013/14) zu nennen.
Wegen des nur ergänzenden Charakters der Beihilfe müssen vom Beamten oder Versorgungsempfänger jedoch auch Härten und Nachteile hingenommen werden, die sich aus der - am Alimentationsgrundsatz orientierten - pauschalierenden und typisierenden Konkretisierung der Fürsorgepflicht durch die Beihilfevorschriften ergeben und keine unzumutbare Belastung bedeuten (vgl. BVerwG…, Urteil vom 20.10.1976 - VI C 187.73 -, juris, Rn. 23; Senatsurteil vom 14.12.2017 - 2 S 1289/16 -, juris, Rn. 55).
Wegen des ergänzenden Charakters der Beihilfe müssen vom Beamten oder Versorgungsempfänger auch Härten und Nachteile hingenommen werden, die sich aus der - am Alimentationsgrundsatz orientierten - pauschalierenden und typisierenden Konkretisierung der Fürsorgepflicht durch die Beihilfevorschriften ergeben und keine unzumutbare Belastung bedeuten (vgl. BVerwG…, Urteil vom 20.10.1976 - VI C 187.73 -, juris, Rn. 23 und 26; Senatsurteil vom 14.12.2017 - 2 S 1289/16 -, juris, Rn. 55).