Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20BvR%201793/94
Timestamp: 2019-09-16 01:20:42
Document Index: 99221530

Matched Legal Cases: ['Art. 3', '§ 16', '§ 369', '§ 17', 'Art. 3', '§ 16', '§ 17', '§ 19', '§ 17', '§ 19']

BVerfG, 19.11.1999 - 2 BvR 1793/94 - dejure.org
https://dejure.org/1999,1996
BVerfG, 19.11.1999 - 2 BvR 1793/94 (https://dejure.org/1999,1996)
BVerfG, Entscheidung vom 19.11.1999 - 2 BvR 1793/94 (https://dejure.org/1999,1996)
BVerfG, Entscheidung vom 19. November 1999 - 2 BvR 1793/94 (https://dejure.org/1999,1996)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1999,1996) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Keine Unterhaltsentschädigung für Hinterbliebene eines im Zuge der "Waldheimer Prozesse" zum Tode verurteilten, später aber rehabilitierten Hingerichteten
Art. 3 Abs. 1, 20 Abs. 3 GG; § 16a StrEG; §§ 369, 370 StPO/DDR; §§ 17, 19, 26 Abs. 3 StrRehaG
Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen/Verurteilung in DDR/Unterhaltsentschädigung für Hinterbliebene/Rechtsstaatsprinzip/Willkürverbot
Erledigung der Verfassungbeschwerde durch Tod - Vorlagepflicht - Rechtsstaatprinzip - Rechtssicherheit - Willkürverbot - Anwendung des einfachen Rechts - Umfang des Schutzbereichs - Rechtskraft - Entschädigung Unterhaltspflichtiger - Strafrechtliches Entschädigungsrecht
GG Art. 3 Abs. 1; StrEG § 16a; StrRehaG § 17 § 19
OLG Dresden, 03.08.1994 - 2 Ws 123/94
NJW 2000, 3058 (Ls.)
NJ 2000, 363
BVerfG, 27.04.2000 - 2 BvR 1922/94
Verfassungsmäßigkeit der Stichtagsregelung in StrRehaG § 17 Abs 3
(2) Dass die Ansicht des Oberlandesgerichts, die Rechtskraft des Kassationsbeschlusses stehe der Ablehnung eines Entschädigungsanspruchs nicht entgegen, von Verfassungs wegen nicht zu beanstanden ist, hat das Bundesverfassungsgericht bereits für einen gleich gelagerten Fall entschieden (Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 19. November 1999 - 2 BvR 1793/94 -).
Eine Härteleistung ist allein innerhalb der Opfergruppen möglich, die vom Gesetz prinzipiell erfasst sind; denn durch die Leistungen im Härtewege darf der Gesetzeszweck nicht überschritten werden (vgl. BVerfG VIZ 2000, 307 - juris Rdn. 29;… Tappert a.a.O., § 19 Rdn. 6).