Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/198
Timestamp: 2019-03-23 19:28:05
Document Index: 249461645

Matched Legal Cases: ['§ 198', 'BGH', '§ 198', 'BGH', 'BGH', '§ 198', 'BGH', 'BGH', '§198', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 198', 'BGH', '§ 195', '§ 198', 'BGH', '§ 199', 'BGH', '§ 198', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 198', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 198', '§ 195', 'BGH', 'BGH', '§ 198', '§ 199', '§ 198', '§199', 'BGH', '§ 198', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 198', 'BGH', 'BGH', '§ 198', '§ 280', '§ 198', 'BGH', '§ 198', 'BGH', '§ 198', '§ 198', 'BGH', '§ 198', 'BGH', '§ 198', '§ 198', 'BGH', 'BGH', '§ 198', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 198', '§ 198', 'BGH', '§ 198', 'BGH', 'BGH', '§ 852', '§ 198', 'BGH', 'BGH', '§ 198', 'BGH', 'BGH', '§ 1600', '§ 1600', '§ 1615', '§ 2', 'BGH', '§ 198', '§ 59', 'BGH', '§ 198', '§ 198', 'BGH', '§198', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 264', '§ 198', 'BGH', '§ 198', 'BGH', '§ 198', 'BGH', 'BGH', '§ 198', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 198', 'BGH', 'BGH', '§ 198', 'BGH', 'BGH', '§ 198', '§ 12', 'BGH', 'BGH', '§ 198', '§ 195', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 198', '§ 195', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 198', 'BGH', 'BGH', '§ 198', '§195', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 198', '§ 199', '§198', '§ 199', 'BGH', '§ 198', '§ 199', '§ 198', '§ 199', '§ 198', '§ 315', 'BGH', '§ 198', '§ 199', 'BGH', 'BGH', 'Art. 229', '§ 6', '§ 198', '§ 198', '§ 198', 'BGH', '§ 195', 'Art. 229', '§ 6', '§ 199', '§ 199', '§ 198', 'BGH']

§ 198 BGB: Verjährung bei Rechtsnachfolge
BGH, URTEIL vom 4.4.1994, Az. IX ZR 57/93 Deswegen hat der Mandant frühestens ab Bekanntgabe des belastenden Steuerbescheids ein schutzwürdiges Interesse an einem Rückgriff gegen seinen Steuerberater und einen fälligen, einklagbaren Ersatzanspruch (§ 198 BGB; vgl. BGHZ 113, 188, 193 ff m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.11.1980, Az. VII ZR 41/80 Entstanden i.S. des § 198 BGB ist ein Anspruch, sobald er erstmals geltend gemacht und notfalls im Wege der Klage durchgesetzt werden kann (BGHZ 35, 3^0, 3^1 mit weiteren Nachw.),
BGH, URTEIL vom 3.0.2005, Az. VIII ZR 114/04 Sie beruht auf §198 Satz 1 BGB a.F., wonach die Verjährung mit der Entstehung des Anspruchs beginnt (vgl. nur BGHZ 107, 179, 184).
BGH, URTEIL vom 3.10.1997, Az. XII ZR 281/95 Das folgt zu dem einen aus dem sogenannten Grundsatz der Schadenseinheit, wonach der aus einem bestimmten Ereignis (hier der Verletzung der Instandsetzungspflicht) erwachsene Schaden (hier die Mietausfälle) als einheitliches Ganzes aufzufassen ist, für den auch ein einheitlicher Verjährungsablauf gilt, soweit - wie hier - schon beim Auftreten des ersten Schadens mit den später eintretenden Schäden zu rechnen war (vgl. insoweit BGHZ 50, 21, 23 f. und BGH Urteil vom 13. Juli 1959 LM § 198 BGB Nr. 3 m.N.).
BGH, URTEIL vom 3.3.1989, Az. VIII ZR 52/88 Die von Dileher (Staudinger, BGB, 12. Aufl., § 195 Rdn. 15) vertretene Auffassung, der Schadensersatzanspruch wegen Nichterfüllung verjähre spätestens mit dem Ablauf der für den ursprünglichen Anspruch geltenden Verjährungsfrist, ist mit § 198 BGB nicht zu vereinbaren.
BGH, URTEIL vom 2.3.2013, Az. II ZR 118/11 18	(1)	Ein Anspruch ist im Sinne von § 199 Abs. 1 Nr. 1 BGB entstanden, sobald er erstmals geltend gemacht und notfalls im Wege der Klage durchgesetzt werden kann (BGH, Urteil vom 16. September 2010 - IX ZR 121/09, ZIP 2010, 2164 Rn. 22 mwN; für § 198 Satz 1 BGB aF: BGH, Urteil vom 17. Februar 1971 -VIII ZR 4/70, BGHZ 55, 340, 341).
BGH, , Az. cc) Die Verjährung beginnt gemäß § 198 BGB mit der Entstehung des Beseitigungsanapruchs (BGHZ 60, 235i 239 ff.; BGH, Urteil vom 22. Juni 1990 aaO), hier also mit dem Erwerb des Eigentums an dem Wegegrundstück durch die A.-AG im Jahre 1951, mit dem infolge der Einziehung das Fernmelderecht der Klägerin erlosch und damit die Beeinträchtigung des Grundeigentums der A.-AG-begann.
BGH, URTEIL vom 4.6.2010, Az. III ZR 203/09 Die hier in Rede stehenden Ansprüche wegen positiver Vertragsverlet- zung sind im Jahre 1992, nämlich mit dem Erwerb der Beteiligung an dem geschlossenen Immobilienfonds, entstanden (§ 198 Satz 1 BGB a.F.) und unterlagen zunächst der 30jährigen Verjährungsfrist nach § 195 BGB a.F. Zwar ist der für den Verjährungsbeginn maßgebliche Eintritt eines Schadens regelmäßig erst dann anzunehmen, wenn es zu einer konkreten Verschlechterung der Vermögenslage des Gläubigers gekommen ist; der Eintritt einer risikobehafteten Situation reicht dafür regelmäßig nicht (vgl. nur BGHZ 73, 363, 365; 100, 228, 231 f; 124, 27, 30).
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.2012, Az. XII ZB 461/11 14	aa)	Sowohl	nach dem bis zu dem Jahr 2002 geltenden Verjährungsrecht als auch nach dem dann folgenden Verjährungsrecht setzt der Beginn der Verjährungsfrist voraus, dass der Anspruch entstanden (§ 198 Satz 1 BGB aF bzw. § 199 Abs. 1 Nr. 1 BGB) und fällig geworden ist (zu dem alten Recht: Palandt/ Heinrichs BGB 60. Aufl. § 198 Rn. 1; zu dem neuen Recht: Palandt/Ellenberger BGB 70. Aufl. §199 Rn. 3).
BGH, URTEIL vom 3.2.2005, Az. IV ZR 246/03 Als selbständiger Anspruch ist der Beginn seiner Verjährung jedoch im Hinblick auf § 198 Satz 1 BGB a.F. (ebenso wie bei anderen Sekundäransprüchen auch) vom Beginn der Verjährung des Primäranspruchs unabhängig (st. Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 10. Februar 1988 - IVa ZR 249/86 - NJW-RR 1988, 902 unter 4; BGHZ 142, 36, 44).
BGH, URTEIL vom 1.2.1987, Az. II ZR 190/86 Mit dem Berufungsgericht ist ferner davon auszugehen, daß ein Anspruch dann im Sinne des § 198 Satz 1 BGB entstanden ist, wenn er erstmals geltend gemacht und notfalls im Wege der Klage durchgesetzt werden kann (BGHZ 55, 340, 341).
BGH, URTEIL , Az. II ZR 268/64 Für den Beginn der für ihn maßgeblichen Verjährungsfrist kommt es daher - ebenfalls gemäß §§ 198, 201 BGB - auf seine Entstehung an; der Zeitpunkt der Entstehung des früheren Anspruchs auf Erfüllung des Kaufvertrages ist insoweit ohne Bedeutung* Das ist für Schadensersatzansprüche wegen Nichterfüllung, die auf den Vorschriften der §§ 280, 325, 326 BGB beruhen, in Rechtsprechung und Schrifttum anerkannt (RGZ 128, 76; Staudinger/Qoing 11* Aufl. An. 2 zu § 198 BGB nuw.N.).
BGH, URTEIL vom 4.5.1981, Az. VII ZR 212/80 10 tritt der Bedingung geltend gemacht werden kann, beginnt die Verjährung gemäß § 198 BGB mit diesem Zeitpunkt (vgl. u. a. BGH NJW 1971, 1840; Johannsen in RGRK-BGB, 12. Aufl., § 198, Rdn. 5; Palandt/Heinrichs, BGB, 39. Aufl., § 198 An. 1, 2).
BGH, Urteil , Az. Die Prist für -die Verjährung 7on Ersatzansprüchen wegen Verzugsschadens beginnt weder mit der Fälligkeit der Hauptforderung noch mit dem Eintritt des Verzuges zu laufen, sondern nach § 198 BGB mit der Entstehung des durch den Verzug verursachten Schadens, da vorher ein Recht, von dem anderen, dem Schädiger, ein Tun, nämlich Ersatz des Schadens, zu erlangen, ausgeschlossen 1st (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 19. Kai 1955 - I ZR 66/53 MDR 1955, 462).
BGH, URTEIL vom 4.8.1989, Az. VII ZR 298/88 BGB § 198 Satz 1 Der Anspruch eines mit der Erschließung eines Baugeländes betrauten Baubetreuers gegen die Grundstückserwerber auf Erstattung von Erschließungskosten ist gemäß § 198 Satz 1 BGB erst 'entstanden', wenn die Kosten der Erschließung abschließend abgerechnet und auf die Grundstückserwerber umgelegt werden können (Fortführung von BGHZ 102, 167).
BGH, , Az. Der Lauf dieser Verjährungsfrist beginnt mit der Entstehung des Anspruchs (§ 198 Satz 1 BGB; BGHZ 107 aaO).
BGH, , Az. 17 densersatzes zu klagen (dazu unten C I), bestimmt - entgegen der Meinung des Beklagten - nicht schon den Zeitpunkt der Schadensentstehung (BGHZ 100, 228, 232; Senatsurt. v. 2. Juli 1992 - IX ZR 268/91, WM 1992, 1738, 1740, z.V.b. in BGHZ); denn erst zukünftiger Schaden ist noch nicht entstanden i.S. von § 198 Satz 1 BGB (Soergel/Walter, BGB 12. Auf1. § 198 Rdn. 2).
BGH, Urteil vom 2.8.1995, Az. VI ZR 377/94 aa) Der Verjährungsbeginn im Sinne des § 198 BGB setzt grundsätzlich die Fälligkeit des Anspruchs voraus (vgl. BGHZ 113, 188, 193).
BGH, URTEIL vom 4.1.2003, Az. III ZR 223/02 § 852 Abs. 1 BGB a.F.); der Beginn der Verjährung erforderte des weiteren nach § 198 Satz 1 BGB a.F., daß überhaupt ein Schaden entstanden war (BGH, Urteil vom 17. Februar 2000 - IX ZR 436/98 - NJW 2000, 1498, 1499).
BGH, URTEIL vom 4.10.1996, Az. IX ZR 159/95 Ein Anspruch entsteht im Sinne des § 198 BGB, sobald er fällig wird und notfalls eingeklagt werden kann (BGHZ 55, 340, 341).
BGH, URTEIL vom 3.3.1979, Az. 1615 b Rdn. 4; Köhler, Handbuch des Unterhaltsrechts 5. Aufl. Rdn. 583; MünchKomm/Mutschier, § 1600 a Rdn. 17; Odersky, Nichtehelichengesetz 4. Aufl. § 1600 a An. VI 5 u. § 1615 b An. II 5; Soergel/Augustin BGB II.	Aufl. § 2o2 Rdn. 8) oder ob die Verjährung - entsprechend der Rechtslage beim scheinehelichen Kind (vgl. BGHZ 48, 361, 367) - erst mit der Feststellung der Vaterschaft zu laufen beginnt, weil der Anspruch im Sinne von § 198 BGB erst als Mentstanden' anzusehen ist, wenn er ausgeübt werden kann (vgl. Gernhuber, Familienrecht 3. Aufl. § 59 V 1 S. 93o).
BGH, URTEIL vom 4.0.1987, Az. VII ZR 88/85 In solchen Fällen beginnt der Lauf der Verjährungsfrist frühestens mit dem Eintritt der Bedingung (Senatsurteile NJW 1971, 1840, 1841; 1981, 2343, 2344; Staudinger/Dilcher, BGB, 12. Aufl., § 198 Rdn. 9; von Feldmann in MünchKomm, 2. Aufl., § 198 BGB Rdn. 2).
BGH, URTEIL vom 1.0.1942, Az. VIII ZR 222/80 Auch hier folgt die Maßgeblichkeit des Fälligkeitszeitpunktes für §198 BGB aus der Erwägung, daß zu Lasten des Berechtigten die Verjährungsfrist nicht beginnen kann, solange er nicht in der Lage ist, den Anspruch geltend zu machen (BGHZ 55, 340, 341).
BGH, vom 1.3.1962, Az. VII ZR 162/60 Die Revision verkennt, daß der Kläger nicht mehr die ursprünglichen Provisionsansprüche auf Lieferung von Dextrose geltend macht, sondern einen einheitlichen Schadensersatzanspruch auf Geldzahlung, den er daraus herleitet, daß die Beklagte die Erfüllung seiner Provisionsansprüche endgültig verweigert hat (positive Vertragsverletzung).Wenn auch auf diesen Anspruch die für die ursprünglichen Provisionsansprüche geltende 4-jährige Verjährungsfrist ebenfalls anzuwenden ist (vgl. BGH IM Nr. 5 zu § 264 3GB), so beginnt doch die Verjährung des Schadensersatzanspruchs erst im Zeitpunkt seiner Entstehung (§ 198 BGB), d.h. hier im Zeitpunkt der Erfüllungsweigerung der Beklagten (vgl. RGZ 128, 76; BGH LM Nr. 2 zu § 198 BGB).
BGH, URTEIL vom 4.11.1997, Az. IX ZR 180/96 Die Verjährung beginnt mit der Bekanntgabe des belastenden Steuerbescheids, weil erst dann ein Schaden infolge eines Beratungsfehlers und damit ein Ersatzanspruch im Sinne des § 198 BGB entstanden ist; die Bestandskraft oder Unanfechtbarkeit des Bescheids ist für den Verjährungsbeginn in einem solchen Falle nicht erforderlich (BGHZ 129, 386, 388 ff).
BGH, URTEIL vom 3.0.1964, Az. IX ZR 106/95 Erst dadurch wurde ein fälliger, klagbarer Schadensersatzanspruch des Klägers gegen den Beklagten wegen der behaupteten Pflichtverletzung im Sinne des § 198 BGB ausgelöst (vgl. BGHZ 55, 340, 341; 113, 188, 193); bis dahin bestand nur das Risiko eines solchen Nachteils.
BGH, vom 4.10.1971, Az. VII ZR 102/70 Beizutreten ist unter den hier gegebenen Umständen auch seiner Auffassung, daß die Verjährung der Ansprüche der Klägerin bereits mit der Bewilligung der Darlehen durch sie begonnen hat (vgl. BGH LM Nr. 3 zu § 198 BGB und BGHZ 50, 21).
BGH, Urteil vom 3.2.1999, Az. Die Verjährung des Schadensersatzanspruchs beginnt frühestens mit seiner Entstehung (§ 198 BGB), d.h., wenn sich der auf Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands gerichtete Erfüllungsanspruch in einen Schadensersatzanspruch umgewandelt hat (BGHZ 107 aaO S. 184).
BGH, , Az. Weiter folgt daraus, daß der Beginn der Verjährung der Schadenersatzansprüche nicht notwendig mit dem Beginn der Verjährung des Hauptanspruchs zusammenfällto Hach § 198 BGB, § 12 Abs. 1 Satz 2 WG beginnt die Verjährung der Schadenersatzansprüche vielmehr erst mit dem Schluß des Jahres, in welchem diese Ansprüche verlangt werden können, und da dies die Entstehung von Schäden voraussetzt, nicht vor dem Schluß des Jahres, in dem die den Gegenstand des Ersatzanspruchs bildenden Schäden entstanden sind (RGZ 111, 102 /TO*/; 156, 113 /X20~J\ BGH MDR 1955, 462)« Hierbei ist nach gefestigter Rechtsprechung von dem Grundsatz der Schadenseinheit auszugehen*
BGH, URTEIL vom 4.6.2010, Az. III ZR 249/09 den (§ 198 Satz 1 BGB a.F.) und unterlag mithin zunächst der 30jährigen Verjährungsfrist nach § 195 BGB a.F. 24	Zwar ist der Eintritt eines Schadens regelmäßig erst dann anzunehmen, wenn es zu einer konkreten Verschlechterung der Vermögenslage des Gläubigers gekommen ist; der Eintritt einer risikobehafteten Situation genügt dafür grundsätzlich nicht (BGHZ 73, 363, 365; 100, 228, 231 f; 124, 27, 30; BGH, Urteil vom 17. Februar 2000 - IX ZR 436/98 - NJW 2000, 1498, 1499).
BGH, URTEIL vom 4.2.2011, Az. III ZR 81/10 Gruppe' entstanden (§ 198 Satz 1 BGB a.F.) und unterlagen zunächst der 30jährigen Verjährungsfrist nach § 195 BGB a.F. Zwar ist der für den Verjährungsbeginn maßgebliche Eintritt eines Schadens regelmäßig erst dann anzunehmen, wenn es zu einer konkreten Verschlechterung der Vermögenslage des Gläubigers gekommen ist; der Eintritt einer risikobehafteten Situation reicht dafür regelmäßig nicht (vgl. nur BGH, Urteile vom 22. Februar 1979 -VIII ZR 256/77, BGHZ 73, 263, 265; vom 23. März 1987 - II ZR 190/86, BGHZ 100, 228, 231 f; und vom 28. Oktober 1993 - IX ZR 21/93, BGHZ 124, 27, 30).
BGH, URTEIL vom 4.10.1988, Az. VII ZR 137/87 Vorher beginnt dann aber auch nicht der Lauf der Verjährungsfrist nach § 198 BGB (vgl. Senatsurteil BGHZ 79, 176, 177/178).
BGH, URTEIL vom 2.5.2002, Az. XI ZR 361/01 a)	Nach § 198 Satz 1 BGB a.F. beginnt die Verjährung, die hier nach §195 BGB a.F. 30 Jahre beträgt, mit der Entstehung des Anspruchs, d.h. in dem Zeitpunkt, in dem der Anspruch erstmalig geltend gemacht und notfalls im Wege der Klage durchgesetzt werden kann (BGHZ55, 340, 341; 73, 363, 365; 79, 176, 177 f.; BGH, Urteil vom 17. Dezember 1999 - V ZR 448/98, WM 2000, 536, 537).
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.2012, Az. XII ZB 605/10 -7- 15	aa) Sowohl nach dem bis zu dem Jahr 2002 geltenden Verjährungsrecht als auch nach dem dann folgenden Verjährungsrecht setzt der Beginn der Verjährungsfrist voraus, dass der Anspruch entstanden (§ 198 Satz 1 BGB aF bzw. § 199 Abs. 1 Nr. 1 BGB) und fällig geworden ist (zu dem alten Recht: Palandt/ Heinrichs BGB 60. Aufl. §198 Rn. 1; zu dem neuen Recht: Palandt/Ellenberger BGB 70. Aufl. § 199 Rn. 3).
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.2012, Az. XII ZB 497/11 13	b) Auf der Grundlage der vorstehenden Erwägung gilt für die hier im Streit stehende Aufwandsentschädigung Folgendes: 14	aa) Sowohl nach dem bis zu dem Jahr 2002 geltenden Verjährungsrecht als auch nach dem dann folgenden Verjährungsrecht setzt der Beginn der Verjährungsfrist voraus, dass der Anspruch entstanden (§ 198 Satz 1 BGB aF bzw. § 199 Abs. 1 Nr. 1 BGB) und fällig geworden ist (zu dem alten Recht: Palandt/ Heinrichs BGB 60. Aufl. § 198 Rn. 1; zu dem neuen Recht: Palandt/Ellenberger BGB 70. Aufl. § 199 Rn. 3).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 4.3.2003, Az. 3 AZR 333/91 3. Unerheblich für den in § 198 Satz 1 BGB a. F. geregelten Verjährungsbeginn war, dass eine gerichtliche Leistungsbestimmung nach § 315 Abs.3 Satz 2 BGB nur für die Zukunft wirken kann und die gestaltende Wirkung der gerichtlichen Entscheidung erst mit Rechtskraft des Urteils eintritt (BGH 24.11.1995 - V ZR 174/94 - NJW 1996, 1054, 1056).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 4.3.2003, Az. 3 AZR 333/91 Im Sinne des § 198 Satz 1 BGB a. F. - für § 199 Abs. 1 Nr. 1 BGB n.F. gilt nichts anderes - entsteht ein Anspruch, wenn er erstmalig geltend gemacht und notfalls im Wege der Klage durchgesetzt werden kann (vgl. BGH 17.02.1971 - VIII ZR 4/70 - BGHZ 55, 340, 341; BAG 28.04.1992 - 3 AZR 333/91 - n. v.).
LG Dortmund, Urteil vom 2.9.2006, Az. 3 O 88/05 Danach richtet sich der Verjährungsbeginn nach dem BGB in der Fassung bis zu dem 31.12.2001 (Art. 229 § 6 Abs. 1 S.2 EGBGB) mithin nach § 198 BGB a. F. Danach beginnt die Verjährung mit der Entstehung des Anspruchs hier also im Jahr 1998 mit dem Abschluss der streitgegenständlichen Verträge (Palandt –Heinrichs, 61. Aufl., § 198 Rn 1 und 11), denn es gilt der Grundsatz der Schadenseinheit.
OLG Bamberg, Urteil vom 3.5.2014, Az. 3 U 244/13 Die hier geltend gemachten Schadensersatzansprüche sind mit dem Erwerb der Beteiligung im Jahr 1996 gemäß § 198 Satz 1 BGB a. F. entstanden (vgl. BGH WM 2011, 874) und unterlagen zunächst der 30-jährigen Verjährung des § 195 BGB a. F. Gemäß der Überleitungsvorschrift des Art. 229 § 6 Abs.4 Satz 1 EGBGB gilt seit dem 01.01.2002 für die bis dahin noch nicht verjährten Schadensersatzansprüche die kenntnisabhängige dreijährige Regelverjährung des § 199 Abs. 1 BGB bzw. die kenntnisunabhängige zehnjährige Verjährung gemäß § 199 Abs.3 Satz 1 Nr. 1 BGB.
BVerfG, Urteil , Az. 1 BvR 1372/90 Die Auffassung des Oberlandesgerichts, daß der Zeitpunkt, in dem die Minderheitsaktionäre von den anspruchsbegründenden Tatsachen Kenntnis erlangten, für den Verjährungsbeginn unerheblich ist, entspricht der Regelung des § 198 BGB und der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. etwa BGHZ 73, 363 <365>; 100, 228 <231>).