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Timestamp: 2016-10-23 22:23:30
Document Index: 129229454

Matched Legal Cases: ['Art. 73', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 52', 'Art. 52', 'Art. 52', 'Art. 49', 'Art. 89', 'Art. 53', 'Art. 52', 'BGE', 'BGE', 'Art. 52', 'Art. 52', 'Art. 56', 'Art. 56', 'Art. 52', 'Art. 56', 'BGE', 'BGE', 'Art. 52', 'Art. 56', 'Art. 52', 'Art. 56', 'Art. 52', 'Art. 56', 'Art. 52', 'Art. 56', 'Art. 52', 'Art. 56', 'Art. 53', 'Art. 35', 'Art. 53', 'Art. 53', 'BGE', 'Art. 35', 'Art. 36', 'Art. 36', 'Art. 41', 'Art. 36', 'Art. 36', 'Art. 36', 'Art. 52', 'Art. 56', 'Art. 56', 'BGE', 'Art. 56', 'BGE', 'Art. 52', 'Art. 53', 'Art. 43', 'Art. 44', 'Art. 107', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 68']

9C_247/2014 (18.12.2014)
9C_247/2014 � � Urteil vom 18. Dezember 2014
A.a.�Die am 1. Mai 2003 errichtete Stiftung N.________ (ab 21. Oktober 2005: BVG-Sammelstiftung der N.________; nachfolgend: Stiftung) wurde 2003 im Handelsregister des Kantons Zug eingetragen und bezweckte die Durchf�hrung jeglicher Form der beruflichen Vorsorge. Die A.________ AG war ab anfangs 2004 f�r die Stiftung als Kontrollstelle t�tig. Der Handelsregistereintrag datiert vom ... 2004.
A.b.�Am 14. Juli bzw. 2. August 2006 verf�gte das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) als Aufsichtsbeh�rde die Suspendierung aller acht amtierenden Stiftungsr�te und bestimmte O.________ und P.________ als interimistische Stiftungsr�te. P.________ erstattete am 17. August 2006 beim Untersuchungsrichteramt Zug Strafanzeige gegen B.________ (seit der Gr�ndung Stiftungsratspr�sident) und E.________ sowie allenfalls weitere Personen wegen ungetreuer Gesch�ftsbesorgung und Veruntreuung von Verm�genswerten. Mit Verf�gung vom 1. September 2006 ordnete das BSV die Aufhebung der Stiftung sowie die Amtsenthebung der suspendierten Stiftungsr�te an und setzte die interimistischen Stiftungsr�te als Liquidatoren ein.
�Auf Gesuch der Stiftung hin richtete der Sicherheitsfonds BVG (nachfolgend: Sicherheitsfonds) zur Sicherstellung gesetzlicher Leistungen einen Vorschuss von Fr. 33'000'000.- aus (Verf�gung vom 26. Dezember 2006). In der Folge trat der Sicherheitsfonds in die Anspr�che gegen�ber 13 (nat�rlichen und juristischen) Personen ein - darunter die A.________ AG - und liess sich von der Stiftung s�mtliche Anspr�che, die dieser gegen�ber denselben 13 Personen allenfalls noch zustanden, abtreten (Erkl�rung vom 13. Dezember 2010 und Abtretungsvereinbarung vom 14./16. Dezember 2010). Am 15. August 2007 reichte die Stiftung in Liquidation beim Eidgen�ssischen Finanzdepartement gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft ein Schadenersatzbegehren in der H�he von Fr. 33'000'000.- zuz�glich Zins seit 28. Dezember 2006 und unter Vorbehalt der Nachklage f�r weiteren Schaden ein.
B.a.�Am 17. Dezember 2010 erhob der Sicherheitsfonds beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug Klage gegen folgende 13 Personen: B.________ (Stiftungsratspr�sident, Beklagter 1), C.________ (Stiftungsrat, Beklagter 2), D.________ (Stiftungsr�tin, Beklagte 3), E.________ (Stiftungsrat, Beklagter 4), F.________ (Stiftungsrat, Beklagter 5), G.________ (Stiftungsrat, Beklagter 6), H.________ (Stiftungsrat, Beklagter 7), I.________ (Stiftungsrat, Beklagter 8), A.________ AG (Kontrollstelle, Beklagte 9), J.________ (BVG-Experte, Beklagter 10), K.________ GmbH (Buchhaltung, Beklagte 11), L.________ AG (Finanzdienstleisterin, Beklagte 12) und M.________ (alleiniger Verwaltungsrat der L.________ AG, Beklagter 13); mit folgenden Antr�gen:
Hiegegen reicht die A.________ AG Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ein und beantragt in der Hauptsache, (Dispositiv-Ziffer 1) lit. a und g des Entscheides des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 21. Januar 2014 seien aufzuheben und die Klage vom 17. Dezember 2010 sei vollumf�nglich abzuweisen. Eventualiter sei die Sache zur Durchf�hrung des Beweisverfahrens an das Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur�ckzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht verlangt die A.________ AG, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Im Weiteren seien die Akten des Strafverfahrens gegen B.________, E.________ und M.________ vor dem Strafgericht Zug sowie diejenigen des Verwaltungsprozesses des Sicherheitsfonds (recte: der Stiftung) gegen das BSV vor dem Bundesverwaltungsgericht beizuziehen. Ausserdem sei das Beschwerdeverfahren bis zur rechtskr�ftigen Erledigung des Strafverfahrens bzw. des Verwaltungsprozesses zu sistieren. Nach Erledigung des Strafverfahrens bzw. des Verwaltungsprozesses sei ihr eine angemessene, mindestens 60-t�gige Frist zur Stellungnahme anzusetzen. Ferner sei die Eidgenossenschaft dem vorliegenden Prozess beizuladen. Schliesslich seien ihre als Beweismittel eingereichten Gesch�ftsbilanzen per Stichtag 31.12.2011/31.12.2012 vom Gericht unter Ausschluss der anderen Parteien zur Kenntnis zu nehmen.
2.1.�Der Beizug der Zuger Strafakten (vgl. Sachverhalt lit. A.b) war - und ist auch vor Bundesgericht - nicht angezeigt. Zum einen haben das vorliegende Verfahren und das Strafverfahren, das sich gegen die Beklagten 1, 4 und 13 richtet (E. 6.2 S. 377 Abs. 2 des vorinstanzlichen Entscheids), unterschiedliche Ansatzpunkte. W�hrend es hier prim�r um die Frage nach einer berufsvorsorgerechtlich relevanten Sorgfaltspflichtverletzung im Aufgabenbereich durch Unterlassung geht (vgl. E. 6 hinten), steht im Strafverfahren das Erf�llen von strafrechtlich relevanten Tatbest�nden mit pers�nlicher Bereicherungsabsicht im Zentrum. Zum andern wird nicht dargetan, dass die Beschwerdef�hrerin durch strafrechtlich relevante Handlungen anderer (z.B. Betrug oder Urkundendelikte) daran gehindert wurde, ihren Pflichten nachzukommen (vgl. E. 8.3 hinten). Ein Ber�hrungspunkt zwischen den beiden Verfahren, d.h. dem vorliegenden und dem Strafverfahren, findet sich einzig bez�glich der Frage, ob das strafrechtliche Fehlverhalten der Beklagten 1, 4 und 13 geeignet ist, den - hier - haftungsrelevanten Kausalzusammenhang (vgl. E. 8.1 hinten) zu unterbrechen. Nachdem ein solcher Unterbruch zu verneinen ist (vgl. E. 8.3 hinten), kann auch aus diesem Grund auf eine Edition verzichtet werden. Soweit die Beschwerdef�hrerin aus Aussagen, die zwei ehemalige Mitarbeiter des BSV im Rahmen des Strafverfahrens gemacht haben, folgert, die Aufsichtsbeh�rde habe aus eigenem Antrieb und damit unabh�ngig von ihrem Verhalten Zur�ckhaltung ausge�bt, so betrifft dies die Frage nach dem Kausalzusammenhang selber. Die Strafakten helfen aber auch bez�glich deren Beantwortung nicht weiter (vgl. E. 8.2 hinten). Gleichzeitig erweist sich somit auch das Sistierungsgesuch als unbegr�ndet. Diesem sind ohnehin durch die gebotene Raschheit des Verfahrens (Art. 73 Abs. 2 BVG; Art. 29 Abs. 1 BV) enge Grenzen gesetzt (BGE 134 IV 43 E. 2.5 S. 47).
2.2.�Nicht anders verh�lt es sich hinsichtlich des h�ngigen Schadenersatzverfahrens gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft. Weder dr�ngt es sich auf, die entsprechenden Akten zu edieren noch das vorliegende Verfahren zu sistieren. Eine etwaige Verantwortlichkeit der (damaligen) Aufsichtsbeh�rde ist nicht Gegenstand dieses Verfahrens, sondern eines separaten Verantwortlichkeitsverfahrens. Dabei kann allenfalls ein Mitverschulden des BSV resultieren. Ein solches verm�chte den Kausalzusammenhang zwischen dem pflichtwidrigen Verhalten der Beschwerdef�hrerin und des von ihr verursachten Schadens aber nicht zu unterbrechen (vgl. E. 8.3 hinten).
2.3.�Im vorinstanzlichen Verfahren unterblieb eine Beiladung der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Dass sich eine (Mit-) Verantwortung der Aufsichtsbeh�rde auf allf�llige interne Regressforderungen auswirken kann, hat das kantonale Gericht nicht in Abrede gestellt (angefochtener Entscheid E. 2.2.5.3 S. 25; vgl. dazu Urteil 9C_229/2014 E. 8.3). Die Beschwerdef�hrerin setzt sich mit der vorinstanzlichen Argumentation nur teilweise auseinander. Insbesondere bestreitet sie nicht, dass dem hier angefochtenen Entscheid keine (R�ck-) Wirkung auf das h�ngige Verantwortlichkeitsverfahren gegen die Schweizerische Eidgenossenschaft zukommt (a.a.O. E. 2.2.5.4 S. 25 f.). Das sowohl in E. 2.2 als auch im vorliegenden Punkt Gesagte l�sst daher nicht den Schluss zu, die Vorinstanz habe wegen der Nichtbeiladung ihr Ermessen, das ihr diesbez�glich unbestrittenermassen zusteht (a.a.O. E. 2.2.5 S. 23), �berschritten oder missbraucht (vgl. BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72 f.). Ebenso wenig kann von einer Verletzung des rechtlichen Geh�rs (der Beschwerdef�hrerin) gesprochen werden.
3.1.1.�Nach Art. 52 BVG in der bis Ende Dezember 2004 g�ltigen Fassung sind alle mit der Verwaltung, Gesch�ftsf�hrung oder Kontrolle der Vorsorgeeinrichtung betrauten Personen f�r den Schaden verantwortlich, den sie ihr absichtlich oder fahrl�ssig zuf�gen. Diese Bestimmung findet sich auch heute noch im Gesetz, nur wurde sie per 1. Januar 2005 durch zwei Abs�tze bzw. per 1. Januar 2012 um einen vierten Absatz erweitert (seit 1. Januar 2005 also Art. 52 Abs. 1 BVG und nachfolgend nurmehr diese Norm zitierend).
3.1.2.�Art. 52 Abs. 1 BVG, dessen Anwendungsbereich sich auch auf die weitergehende Vorsorge erstreckt (Art. 49 Abs. 2 Ziff. 8 BVG; Art. 89bis Abs. 6 Ziff. 6 ZGB [in der bis 31. Dezember 2012 geltenden Fassung]), kommt unabh�ngig von der Rechtsform der Vorsorgeeinrichtung zum Tragen. Er r�umt der gesch�digten Vorsorgeeinrichtung einen direkten Anspruch gegen�ber dem n�her umschriebenen Kreis der haftpflichtigen Personen ein. Darunter f�llt insbesondere die Kontrollstelle (vgl. Art. 53 Abs. 1 BVG in der bis Ende 2011 g�ltigen Fassung). Neben der Zugeh�rigkeit zum Kreis der in Art. 52 BVG erw�hnten Personen setzt die verm�gensrechtliche Verantwortlichkeit als weitere kumulative Erfordernisse den Eintritt eines Schadens, die Missachtung einer einschl�gigen berufsvorsorgerechtlichen Vorschrift, ein Verschulden sowie einen Kausalzusammenhang zwischen Schaden und haftungsbegr�ndendem Verhalten voraus (BGE 128 V 124 E. 4a S. 127 f.; SVR 2010 BVG Nr. 5 S. 17, 9C_421/2009 E. 5.2). Es gen�gt jedes Verschulden, also auch leichte Fahrl�ssigkeit (BGE 128 V 124 E. 4e S. 132).
Nach dieser Regelung subrogiert der Sicherheitsfonds nicht in die Anspr�che, die der Vorsorgeeinrichtung nach Art. 52 BVG zustehen, sondern hat einen eigenen Anspruch, der sich im Unterschied zur Haftung nach Art. 52 BVG nicht nur gegen Organe der Stiftung richtet, sondern auch gegen andere Personen, die an der Zahlungsunf�higkeit der Stiftung ein Verschulden trifft. Dass Art. 56a BVG nicht von Haftung im engeren Sinn (f�r ungedeckte Sch�den), sondern von R�ckgriffsrecht spricht, h�ngt nicht mit der fehlenden Verantwortlichkeit dieses Personenkreises f�r die eingetretene Zahlungsunf�higkeit der Vorsorgeeinrichtung und den daraus dem Sicherheitsfonds entstandenen Reflexschaden zusammen. Vielmehr ist diese Terminologie Ausdruck des gesetzlichen Aufgabenbereichs des Sicherheitsfonds, der zun�chst im Schadensfall die Leistungen, welche die zahlungsunf�hige Vorsorgeeinrichtung nicht mehr erbringen kann, im Aussenverh�ltnis sicherstellen muss und alsdann als Haftender f�r den ihm durch die Sicherstellung entstandenen Schaden die Verantwortlichen direkt regressweise belangen kann (Innenverh�ltnis), ohne dass vorg�ngig ein separater verwaltungs- oder zivilrechtlicher Prozess zwecks Feststellung der Haftung der Verantwortlichen angestrengt werden m�sste. Damit ist Art. 56a BVG f�r die vom Sicherheitsfonds belangten, nicht schon von Art. 52 BVG erfassten Verantwortlichen als massgebliche Haftungsnorm zu verstehen. Obwohl im Wortlaut nicht erw�hnt, setzt die Haftung nach Art. 56a BVG nebst dem Verschulden auch das Vorhandensein der anderen �blichen Haftungselemente (Schaden; Widerrechtlichkeit bzw. Pflichtwidrigkeit; nat�rlicher und ad�quater Kausalzusammenhang zwischen Pflichtverletzung und Schaden) voraus (BGE 135 V 373 E. 2.2 und 2.3 S. 375 f.; Urteil 9C_754/2011 vom 5. M�rz 2012 E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 130 V 277 E. 2.1 S. 280 und SVR 2008 BVG Nr. 33 S. 135, 9C_92/2007 E. 1.3).
3.3.�Art. 52 Abs. 1 BVG und Art. 56a Abs. 1 BVG haben wohl zwei verschiedene "Schadensarten" zum Inhalt, einerseits den Schaden, der bei der Stiftung eingetreten ist (Art. 52 BVG), anderseits denjenigen, der beim Beschwerdegegner selber angefallen ist (Art. 56a BVG). Dessen ungeachtet ist insofern grunds�tzlich
�Davon zu unterscheiden ist die Frage, unter welchem Rechtstitel gegen wen vorgegangen bzw. wer f�r welchen Schadensbetrag belangt werden kann. Ersterer Punkt wird nachfolgend angegangen. Auf den zweiten Punkt wird weiter hinten zur�ckgekommen (vgl. E. 9 hinten).
Die Vorinstanz hat f�r das Bundesgericht verbindlich und richtig festgestellt (vgl. E. 1 vorne), dass die Stiftung alle ihre Anspr�che, die sie gegen die Beklagten 1-13 zu haben glaubt, somit auch den aus Art. 52 BVG fliessenden Verantwortlichkeitsanspruch, formell korrekt an den Beschwerdegegner abgetreten hat (E. 4.2.1 S. 46 des angefochtenen Entscheids). Mit Erkl�rung vom 13. Dezember 2010 trat dieser zudem gest�tzt auf Art. 56a Abs. 1 BVG in die Verantwortlichkeitsanspr�che der Stiftung gegen�ber den Beklagten 1-13 ein. In Anbetracht der Rolle der Beschwerdef�hrerin als Kontrollstelle steht hier Art. 52 Abs. 1 BVG als Anspruchsgrundlage im Vordergrund (vgl. E. 3.1.2 vorne). Sie wird aber auch gest�tzt auf Art. 56a BVG ins Recht gefasst (E. 5.4 S. 305 des kantonalen Entscheids). Nachdem es dabei um ein und denselben Schaden geht (vgl. E. 3.3 vorne), sind mit der Erf�llung der Haftungsvoraussetzungen von Art. 52 Abs. 1 BVG (Schaden, Sorgfaltspflichtverletzung, Verschulden, ad�quater Kausalzusammenhang) selbstredend auch diejenigen von Art. 56a Abs. 1 BVG erf�llt (vgl. E. 3.2.1 Abs. 2 vorne).
Was den Schaden betrifft, so hat das kantonale Gericht erwogen, die Abfl�sse der Stiftung seien bis zur H�he von Fr. 30'553'230.39 ausreichend substanziiert und w�rden von der Beschwerdef�hrerin nicht substanziell bestritten (E. 4.3.4.6 i.f. S. 65 des angefochtenen Entscheids). Sie habe insbesondere nicht geltend gemacht, dass die Abfl�sse rechtm�ssig gewesen sind (a.a.O. E. 4.3.5 S. 65). Die Beschwerdef�hrerin ficht diese Erw�gungen nicht an. Bei diesen hat es somit sein Bewenden (vgl. E. 1 vorne).
6.1.�Gem�ss Art. 53 Abs. 1 BVG in der bis Ende 2011 g�ltigen Fassung bestimmt die Vorsorgeeinrichtung eine Kontrollstelle f�r die j�hrliche Pr�fung der Gesch�ftsf�hrung, des Rechnungswesens und der Verm�gensanlage.
�Den allgemeinen Ausf�hrungen der Vorinstanz zu den einzelnen Sorgfaltspflichten, denen die Kontrollstelle nachzukommen hat (Art. 35 ff. bzw. Art. 53 ff. BVV 2), worauf an dieser Stelle vollumf�nglich verwiesen werden kann (E. 4.8.1.3 S. 213 ff. des kantonalen Entscheids), ist anzuf�gen, dass es sich in Bezug auf Art. 53 Abs. 1 BVG nicht um eine laufende Kontrolle und �berwachung handelt. Vielmehr geht es grunds�tzlich um eine j�hrliche, nachtr�gliche Pr�fung (BGE 137 V 446 E. 6.2.2 S. 449). Die j�hrliche Pr�fung durch die Kontrollstelle hat zum Ziel, rechtliche Unregelm�ssigkeiten bei der Vorsorgeeinrichtung zu verhindern bzw. offenzulegen. Es ist ein Soll-Ist-Vergleich, dessen Zweck die Feststellung ist, ob und inwieweit die Bestimmungen in Gesetz und Verordnung, aber auch die Anlagerichtlinien der Vorsorgeeinrichtung eingehalten wurden und ob die Rechtm�ssigkeit der Rechnungsf�hrung, der Verm�gensanlage und der Gesch�ftsf�hrung best�tigt werden kann. Weiter ist die Kontrollstelle verpflichtet, die Gesetzm�ssigkeit des Handelns der Organe, das interne Kontrollsystem sowie die Rechtm�ssigkeit der Verm�gensanlagen zu pr�fen. Bei der Pr�fung der Rechtm�ssigkeit der Verm�gensanlagen wird sowohl eine Bestandes- und Bewertungspr�fung als auch eine Analyse der Verm�genszusammensetzung vorgenommen. Vorab sind die Grundlagendokumente einzusehen und die rechtlichen, organisatorischen und wirtschaftlichen Verh�ltnisse festzustellen (vgl. zum Ganzen Schweizer Handbuch der Wirtschaftspr�fung, Bd. 4, 2009, S. 219 ff. Ziff. 5.2 und 5.4, welche Grunds�tze bereits in der hier fraglichen Zeit G�ltigkeit hatten [vgl. Ausgabe aus dem Jahr 1998 S. 198 ff. Rz. 8.142 und 8.143]). Hat die Vorsorgeeinrichtung die Gesch�ftsf�hrung oder die Verwaltung ganz oder teilweise einem Dritten �bertragen, so ist auch die T�tigkeit dieses Dritten zu pr�fen (Art. 35 Abs. 4 BVV 2 in der bis Ende 2011 massgebenden Fassung).
6.2.1.�F�r die Gesch�ftsorganisation der Stiftung war der Umstand charakteristisch, dass zahlreiche Aufgaben an Dritte delegiert wurden (E. 3.4 S. 33 des angefochtenen Entscheids) :
�Am 8. Januar 2004 schloss die Stiftung mit der S.________ Ltd., ans�ssig in T.________, einen Verm�gensverwaltungsauftrag - r�ckwirkend auf den 1. November 2003 - ab. Dieser unterlag folgenden Einschr�nkungen: Die Verwaltungshandlungen waren im Rahmen des vorhandenen Anlagereglements der Stiftung vom 7. April 2003 vorzunehmen. Die S.________ Ltd. durfte keine Verm�gensverwaltungsaktivit�ten entfalten, ohne dass das Deckungskapital jederzeit zu 100 % abgesichert war bzw. nur solche Gesch�fte abschliessen, welche eine Wertverminderung des Deckungskapitals ausschlossen. Dazu wurde ausdr�cklich festgehalten, dass das Deckungskapital jederzeit im Besitz der Stiftung verblieb. Die beauftragte Verm�gensverwalterin war auch nicht berechtigt, zur Verwaltung anvertraute Verm�genswerte an sich selbst oder an Dritte zu �berweisen bzw. ausliefern zu lassen. Schliesslich wurde klargestellt, dass auf das noch zu definierende Bankkonto, auf welchem das Deckungskapital zu deponieren war, ausschliesslich Organe der Stiftung Zugriff haben durften. Der S.________ Ltd. wurden �ber die im Vertrag einger�umten Rechte hinaus keine weiteren Rechte an den Verm�genswerten auf dem Bankkonto einger�umt.
�Anfangs Juni 2004 schloss die Stiftung einen (weiteren) umfassenden Verm�gensverwaltungsauftrag - ebenfalls r�ckwirkend auf den 1. November 2003 - mit der U.________ AG ab, welcher die Beklagten 4 und 13 als Verwaltungsr�te angeh�rten. Der Auftrag war mit Blick auf das weitgehende freie Ermessen und die zu beachtenden Einschr�nkungen identisch abgefasst wie der zuvor erw�hnte Vertrag mit der S.________ Ltd. Ein wesentlicher Unterschied bestand darin, dass im Vertrag ein Bankkonto (Haupt-Nr. ...) bei der V.________ AG vordefiniert wurde. Am 16. Juni 2005 verlegte die U.________ AG ihren Sitz an die gleiche Adresse wie die Stiftung, die Q.________ AG und die R.________ AG.
�Im September 2004 wurde die X.________ AG gegr�ndet, welche die "Entwicklung und Realisierung von Immobilienprojekten aller Art sowie Beratung bei Immobilienprojekten haupts�chlich in der Schweiz" bezweckte. Ihrem Verwaltungsrat geh�rten u.a. die Beklagten 1 (Pr�sident) und 4 an.
6.2.2.�Die Beschwerdef�hrerin war Revisionsstelle verschiedener Gesellschaften im Umfeld der Stiftung, n�mlich bei der R.________ AG (seit Juni 2004), der Q.________ AG (seit Februar 2004), der X.________ AG (seit der Gr�ndung im September 2004) sowie bei der Y.________ GmbH (seit Dezember 2004). Letztere Gesellschaft wurde vom Beklagten 4 und dessen Ehefrau gef�hrt. Die Beschwerdef�hrerin musste sich demnach der �berlappenden Verantwortlichkeiten auf der�
F�hrungsebene�bewusst sein. Diese Konstellation barg, in �bereinstimmung mit der Vorinstanz, bereits ex ante ein betr�chtliches Risiko. Weder der Umstand, dass in den �brigen Funktionen verschiedene qualifizierte und voneinander unabh�ngige Personen zust�ndig waren, noch dass die Stiftungsr�te "nur" �ber eine Kollektivzeichnungsberechtigung verf�gten, wie die Beschwerdef�hrerin vorbringt, verm�gen an dieser Einsch�tzung etwas zu �ndern. Gerade die Interessenkonflikte, welche die Stiftung mit dem rund um sie aufgebauten Firmenkonglomerat hervorgerufen hat, wie auch der - mit Blick auf die damit geschaffene Komplexit�t - zahlenm�ssig kleine Stiftungsrat und die Tatsache, dass alle massgebenden Gesch�ftsentscheide der Stiftung immer von den gleichen (zwei) Personen getroffen werden konnten resp. bei den verschiedenen Gesellschaften jeweils die gleichen Personen dem obersten Organ angeh�rten, h�tten die Beschwerdef�hrerin umso aufmerksamer machen sollen. Insbesondere dr�ngte sich bei der hier gegebenen Komposition der Einbau einer internen Kontrolle auf. Nach - f�r das Bundesgericht verbindlicher (vgl. E. 1.1) - Feststellung der Vorinstanz verf�gte die Stiftung �ber kein internes Kontrollsystem (IK; angefochtener Entscheid E. 4.8.1.4 S. 219) und die Beschwerdef�hrerin hat sich nie nach einem solchen erkundigt (a.a.O. E. 4.8.1.4 S. 219 Abs. 2).
�Im Weiteren hat das kantonale Gericht - ebenfalls verbindlich (vgl. E. 1.1) - festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin keine Abkl�rungen durchgef�hrt hat, ob und inwieweit die (urspr�nglichen) Stiftungsr�te 2, 3 und 4 �ber die erforderlichen Erfahrungen f�r ihr Amt verf�gten; solche fehlten in der Tat (a.a.O. E. 4.8.1.4 S. 217 f.). Hinsichtlich des Beklagten 1 durfte die Beschwerdef�hrerin wohl davon ausgehen, dass es sich um einen erfahrenen Versicherungsbroker handelte. Dass (zumindest) er Erfahrung in Bezug auf die institutionelle Anlageorganisation und T�tigkeit vorweisen konnte, auf welche es in der Gesch�ftsf�hrung von Vorsorgeeinrichtungen ankommt, durfte sie jedoch, wie die Vorinstanz nicht offensichtlich unrichtig festgestellt hat (vgl. E. 1.1), nicht annehmen (a.a.O. E. 4.8.1.4 S. 217). Gleichermassen hat es die Beschwerdef�hrerin unterlassen, zu �berpr�fen, ob die Beklagte 12 und ihr einziger Verwaltungsrat, der Beklagte 13, �ber Erfahrungen im Bereich der institutionellen Verm�gensanlage, vor allem im Bereich der Anlage von Pensionskassengeldern mit den diesbez�glich zu beachtenden BVV 2-Restriktionen, vorweisen konnten. Ebenso wenig hat sie sich einen Verm�gensverwaltungsauftrag mit der Beklagten 12, die ihr als Verm�gensverwalterin der Stiftung bekannt gegeben wurde, zeigen lassen; auch einen solchen gab es nicht (a.a.O. E. 4.8.1.4 S. 218). Die Ausf�hrungen in der Beschwerdeschrift sind nicht geeignet, die vom kantonalen Gericht festgestellte Sachlage als offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen, noch erweist sich die vorinstanzliche Schlussfolgerung, dass sich in concreto immerhin ein mittleres Risiko offenbarte, das unweigerlich nach einem h�heren Kontrollbedarf rief, als sonst wie bundesrechtswidrig.
6.2.3.�Nach Annahme der Beschwerdef�hrerin h�tten am 31. Dezember 2004 �ber 90 % des gesamten Stiftungsverm�gens als Liquidit�t auf einem Konto bei der V.________ AG vorhanden sein sollen. Diese von der Vorinstanz getroffene Sachverhaltsfeststellung ist nicht offensichtlich unrichtig (vgl. E. 1.1 vorne). In einer E-Mail vom 25. Mai 2005 an die Buchhalterin brachte einer der (zwei) Mandatsleiter der Beschwerdef�hrerin selber zum Ausdruck, dass es sich bei den noch nachzuweisenden Mitteln um ein Bankguthaben handelt. Auch in einer weiteren E-Mail vom 26. Mai 2005 sprach er von der "Problematik Ausweis fl�ssige Mittel". Dazu kommt, dass der von der Beklagten 12 kommunizierte Saldo von Fr. 18'618'701.70 per 31. Dezember 2004 exakt dem Saldo des Buchhaltungskontos "Bankkonto ... (V.________ AG) " entsprach. Soweit die Beschwerdef�hrerin behauptet, die vorinstanzliche Sichtweise sei f�r sie neu und stelle eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs dar, l�sst sie ausser Acht, dass eine Tatsache (eine solche bildet auch die Beweisw�rdigung), die sich aus den Akten ergibt, nicht neu ist.
�Die Stiftung war nicht in der Lage, f�r ihr Hauptaktivum in der H�he von Fr. 18'618'701.70 einen Beleg vorzulegen. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (vgl. E. 1.1) hatte die Beschwerdef�hrerin, nachdem sie um einen entsprechenden Nachweis gebeten hatte, zwischen Februar und M�rz 2005 drei Mal untaugliche Best�tigungen erhalten (angefochtener Entscheid E. 4.8.1.7 S. 224 unten). Wohl ist der Abschlusspr�fer nicht gehalten, nach deliktischen Handlungen zu suchen resp. per se die Integrit�t der Gesch�ftsleitung anzuzweifeln. Auf Grund des bestehenden mittleren Risikos (vgl. E. 6.2.2 vorne) war die Beschwerdef�hrerin aber von Anfang an zu einer h�heren Wachsamkeit und kritischeren Haltung als sonst �blich angehalten und kann sich nicht darauf berufen, von keiner Seite auf Aspekte hingewiesen worden zu sein, die zu erh�hter Vorsicht gemahnt h�tten. Angesichts der unbestrittenen Verpflichtung, die Jahresrechnung 2003/2004 bis sp�testens 30. Juni 2005 beim BSV einzureichen, und angesichts des Umstandes, dass es letztlich um nicht mehr als einen simplen Kontoauszug ging, h�tte sie daher, in �bereinstimmung mit der Vorinstanz, ab 1. April 2005 genauer hinsehen m�ssen. Wohl hat die Aufsichtsbeh�rde mit Schreiben vom 19. Januar 2005 auf die M�glichkeit einer Fristerstreckung hingewiesen. Von einer routinem�ssigen Erstreckung durfte die Beschwerdef�hrerin jedoch nicht ausgehen, zumal das Gesuch schriftlich und begr�ndet vor Ablauf der Frist einzureichen war (vgl. auch E. 8.2 Abs. 2 hinten). Ein genaueres Hinsehen (ab 1. April 2005) lag auch auf der Hand, weil die Beschwerdef�hrerin - anders als sie glauben zu machen versucht - nicht auf eine funktionierende interne Kontrolle vertrauen konnte (vgl. E. 6.2.2 vorne). L�sst sich die Hauptposition der Bilanz als solche nicht hinreichend belegen, ist - bei den gegebenen Verh�ltnissen - eine Detailpr�fung angesagt. Das Einfordern der Bankbest�tigung stellt keine solche Detailpr�fung dar, wie die Beschwerdef�hrerin meint, sondern ist Teil der allgemeinen Pflicht, die Positionen der Verm�gensanlage umfassend auf die formelle Abstimmung mit Bestandesnachweisen zu pr�fen (Schweizer Handbuch der Wirtschaftspr�fung, a.a.O., S. 231 Ziff. 5.5.2). Die Vorinstanz hat in ihrer Erw�gung 4.8.1.7 (S. 221-228) detailliert und �berzeugend dargelegt, weshalb es f�r die Beschwerdef�hrerin angezeigt und vertretbar gewesen w�re, das "Bankkonto ... (V.________ AG) " genauer anzusehen, und auf welche Ungereimtheiten sie dabei gestossen w�re. Gem�ss den f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen (vgl. E. 1.1) h�tte die Beschwerdef�hrerin auf jeden Fall rasch - sp�testens Mitte Mai 2005 - herausgefunden, dass gem�ss Buchhaltung im Laufe des Jahres 2004 insgesamt 11,25 Mio. Fr. in Form von Darlehen vom Konto Z.________ aus dem unmittelbaren Zugriffsbereich der Stiftung abgeflossen sind und per 31. Dezember 2004 alle diese �ber das Jahr gew�hrten Darlehen im Rahmen einer einzigen Transaktion auf das V._________-Konto zur�ckbezahlt wurden, ohne dass sich die R�ckbuchung belegen liess (a.a.O. E. 4.8.1.7 S. 226 Abs. 2). Ab diesem Zeitpunkt durfte die Beschwerdef�hrerin die fragliche Aktivposition nicht (mehr) als vollst�ndig vorhanden und echt betrachten und es w�re umgehend die Aufsichtsbeh�rde zu benachrichtigen gewesen (Art. 36 Abs. 3 BVV 2 in der bis Ende 2011 g�ltigen Fassung).
�Der Vorinstanz ist zuzustimmen, dass auch die Niederlegung des Mandats die gew�nschte Wirkung bei der Aufsichtsbeh�rde nicht verfehlt h�tte (a.a.O. E. 4.8.1.10 Abs. 2). Wie das kantonale Gericht f�r das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 1.1) festgestellt hat, hat die Beschwerdef�hrerin weder gegen�ber der Aufsichtsbeh�rde noch gegen�ber den �brigen Stiftungsr�ten (der Stiftungsrat wurde im Herbst 2005 aufgestockt), jemals Signale ausgesendet, aus denen auf eine gravierende Lage beim Stiftungsverm�gen und im Rechnungswesen h�tte geschlossen werden k�nnen; im Gegenteil hat sie, auch als die Abnahme der Jahresrechnung 2003/2004 l�ngst �berf�llig gewesen ist, nach aussen immer noch die Haltung vertreten, dass lediglich eine vergleichsweise geringf�gige Pendenz, gewissermassen eine Formalit�t, nachzuholen sei (a.a.O. E. 4.8.1.11 S. 236 oben). Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, mit der Best�tigung, "die operativen Gesch�fte der Stiftung (w�rden) einwandfrei gef�hrt", nicht die Verm�gensanlage gemeint zu haben. Dabei scheint sie zu �bersehen, dass das "Gegenst�ck" zum operativen Gesch�ft die strategische Entscheidfindung ist und der Bereich der Verm�gensanlage ebenfalls dieser "Zweiteilung" unterliegt ( ERICH PETER, Leitfaden f�r Stiftungsr�te, F�hrungsaufgaben und -prozesse in Vorsorgeeinrichtungen, 2014, S. 31). Es kann daher keine Rede davon sein, das kantonale Gericht habe die Aussage der Beschwerdef�hrerin �berbewertet. Die blosse Verweigerung der Revision vermochte bei der hier vermittelten Situation kein Ausrufezeichen zu setzen.
6.2.4.�Die Gew�hrung von (diversen) Fristerstreckungen seitens des BSV hat die Beschwerdef�hrerin nicht von ihrer (fortzuf�hrenden) Pr�fungspflicht in Bezug auf die Jahresrechnung 2003/2004 entbunden. Entgegen ihrer Ansicht wurde die Angelegenheit dadurch nicht von der Aufsichtsbeh�rde �bernommen: Diese darf sich - im Rahmen ihrer Aufgabenerf�llung - auf das versicherungstechnische Gutachten und das Testat der Kontrollstelle verlassen. Nur in Einzelf�llen, wenn die Berichte als nicht plausibel erscheinen, muss sie diese �berpr�fen resp. �berpr�fen lassen (vgl. Art. 36 [in der hier massgebenden Fassung] und Art. 41 BVV 2). "In maiore minus" kann es daher - so wie es grunds�tzlich keine "Kontrollrepetitionen" gibt - nicht sein, dass die Aufsichtsbeh�rde, indem sie f�r die (ordentliche) Berichterstattung der Kontrollstelle eine Nachfrist gew�hrt, in deren Pflichten "eintritt". Andernfalls k�nnte sich eine jede Kontrollstelle mit dem Hinausz�gern ihrer Berichterstattung leicht aus der Verantwortung stehlen. Im �brigen war die Stiftung und nicht die Beschwerdef�hrerin Adressatin der gew�hrten Fristerstreckungen, mithin Ersterer und nicht Letzterer eine "Verschnaufpause" verschafft wurde.
�Dass die Aufsichtsbeh�rde w�hrend der Fristerstreckung keine Massnahmen zur Behebung des ihr bekannten Mangels getroffen hat, f�hrt zu keinem anderen Ergebnis. Hier bestand der Mangel darin, dass die Beschwerdef�hrerin die Jahresrechnung wegen eines fehlenden Bankbelegs "im formellen Sinn" noch nicht testieren konnte. Von einem nicht ordnungsgem�ssen Zustand (vgl. Art. 36 Abs. 2 und 3 BVV 2 in der hier g�ltigen Fassung) hatte die Aufsichtsbeh�rde keine Kenntnisse (vgl. E. 6.2.3 Abs. 3 vorne). Sie hatte deshalb auch keine Veranlassung, irgendwelche (repressiven) Massnahmen zu treffen. Die Beschwerdef�hrerin ficht die vorinstanzliche Feststellung, sie sei mit der Aufsichtsbeh�rde nie im Zusammenhang mit Art. 36 Abs. 3 BVV 2 in Kontakt gestanden (E. 4.8.1.12 S. 239 oben des kantonalen Entscheids), nicht an. Ihren angeblich ge�usserten Bedenken wegen des weiteren Zuwartens seitens des BSV Ende 2005 resp. anfangs 2006 kommt daher keine entscheidrelevante Bedeutung zu (vgl. auch E. 8.2 Abs. 2 hinten). Die vorinstanzliche W�rdigung (a.a.O. E. 4.8.1.12 S. 236 ff.) erweist sich im Ergebnis weder als unhaltbar noch sonst wie als bundesrechtswidrig.
Vor dem Hintergrund des in E. 6.2 Gesagten stellt die Passivit�t der Beschwerdef�hrerin ein grobfahrl�ssiges und schuldhaftes Verhalten dar. Allein ihre Fehleinsch�tzung bez�glich des Kontrollrisikos und ihre Vers�umnisse in der Grundlagenabkl�rung (vgl. E. 6.2.2 vorne) sowie die sich daraus ergebende ungen�gende �berpr�fung der Buchhaltung (vgl. E. 6.2.3 vorne) sind als besonders gravierend anzusehen. Eine durchschnittlich sorgf�ltige Kontrollstelle h�tte sich bei der gegebenen Ausgangslage nicht w�hrend mehr als einem Jahr damit abgefunden, dass ihre Mandantin nicht in der Lage war, einen simplen Bankbeleg der V.________ AG zu produzieren, um damit den Nachweis �ber 90 % des Stiftungsverm�gens erbringen zu k�nnen. Eine durchschnittlich sorgf�ltige Kontrollstelle h�tte sich von ihrer Mandantin nicht hinhalten lassen, sondern sie h�tte sich die Kontoposition in der Buchhaltung der Stiftung, welche den fraglichen Verm�gensstand per Ende 2004 wiedergab, kritisch angeschaut und w�re den wenigen Buchungen, die im Gesch�ftsjahr 2003/2004 auf diesem Konto vorgenommen worden waren (nach unbestrittener Feststellung der Vorinstanz handelte es sich um lediglich neun Buchungen; E. 4.8.1.7 S. 225 Abs. 1 des vorinstanzlichen Entscheids), nachgegangen. Indem die Beschwerdef�hrerin zudem ihre Pr�fungst�tigkeit eingestellt hatte, als die Aufsichtsbeh�rde der Stiftung mehrfach Fristerstreckungen zur Einreichung der testierten Jahresrechnung gew�hrte, hat sie in Ausserachtlassung der Kontrollpyramide, die sich in der beruflichen Vorsorge findet (vgl. dazu a.a.O. E. 4.8.1.12 S. 237 f.), ebenfalls grobfahrl�ssig gehandelt. Damit hat sie (zus�tzlich) Raum f�r ein freies Agieren und einen fortgesetzten Abfluss der Stiftungsmittel geschaffen. Weiterungen bez�glich allf�llig anderer Pflichtverletzungen bedarf es nicht.
8.2.�Die Vorinstanz hat sich zur Begr�ndung des (hypothetischen und gleichzeitig ad�quaten) Kausalzusammenhangs ausschliesslich auf die allgemeine Lebenserfahrung gest�tzt (E. 4.8.3 S. 243 ff. des kantonalen Entscheids). Indes kann - auch bei einer freien Pr�fung - nicht der beschwerdef�hrerischen Sicht der Dinge gefolgt werden.
�Selbst wenn es zutrifft, dass das BSV grossz�gig Fristen erstreckte und Termine zur�ckhaltend ansetzte, wovon die Beschwerdef�hrerin �brigens erst im Nachhinein Kenntnis erlangt hat, l�sst sich daraus nicht zwingend der Schluss ableiten, die Aufsichtsbeh�rde h�tte in jedem Fall - auch wenn die Beschwerdef�hrerin die Sache mit der Bankbest�tigung als schwerwiegendes Problem erkannt h�tte - nicht weiter reagiert. In der Notwendigkeit, dass die Abgabefrist f�r den Jahresabschluss erstreckt werden musste, kann hier kein Mangel im Sinne von Art. 36 Abs. 2 BVV 2 (in der bis Ende 2011 g�ltigen Fassung) erblickt werden. Wie die Beschwerdef�hrerin selber einr�umt, ging sie damals bloss von einer technisch bedingten Verz�gerung und damit nicht von einem unordnungsgem�ssen Zustand aus (vgl. auch E. 6.2.4 Abs. 2 vorne). H�tte sie dagegen ihre Handlungspflichten wahrgenommen, d.h. die Verm�gensanlage und Buchhaltung �berpr�ft und die sich dabei offenbarten�
groben Rechtsverletzunge�n (vgl. E. 6.2.3 vorne) sp�testens Mitte Mai 2005 der Aufsichtsbeh�rde gemeldet, sprechen die Erfahrungen des Lebens und der gew�hnliche Lauf der Dinge mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit daf�r, dass das BSV die erst im Juli 2006 ergriffenen sichernden Massnahmen umgehend angeordnet h�tte. Damit w�re eine weitere Vergr�sserung des Schadens verhindert und die Chance auf eine R�ckf�hrung abgeflossener Stiftungsmittel erh�ht worden.
�Gem�ss Darlegung der Beschwerdef�hrerin will sie im Dezember 2005 gegen�ber dem BSV "ihre Bedenken �ber die immer wieder erneuerten Fristerstreckungen" ausgedr�ckt haben. Dabei habe das BSV zu verstehen gegeben, dass es nicht wie in einem anderen Fall, in dem sie zu schnell Massnahmen ergriffen habe, ger�gt werden wolle. Dies ist insoweit nachvollziehbar, als es tats�chlich nur um ein technisches Problem gegangen w�re. Dass jener "andere Fall" aber insoweit vergleichbar ist, als dort - anders als hier (vgl. E. 6.2.3 Abs. 3) - die Aufsichtsbeh�rde klare Informationen �ber grobe Rechtsverletzungen hatte, macht die Beschwerdef�hrerin nicht einmal ansatzweise geltend. Abgesehen davon, dass es daher auch aus diesem Grund gerechtfertigt ist, auf die Edition der Strafakten zu verzichten (vgl. E. 2.1 vorne), bildet das Verhalten des BSV Streitgegenstand eines separaten Verfahrens (vgl. auch E. 2.3 vorne).
�Die Beschwerdef�hrerin behauptet nicht, sie sei von den Beklagten 1, 4 und 13 aktiv davon abgehalten worden, ihre Aufgabe zu erf�llen. So oder anders erweist sich die Sorgfaltspflichtverletzung, welche die Beschwerdef�hrerin begangen hat und ausschliesslich in ihrem Verantwortungsbereich anzusiedeln ist, als derart grundlegend (vgl. E. 6.2.2 und 6.2.3 vorne), dass sie selbst bei - ebenfalls (vgl. E. 7 vorne) - grobem pflichtwidrigem Verhalten weiterer Protagonisten, mithin auch des BSV, nicht komplett in den Hintergrund gedr�ngt resp. zur absoluten Bedeutungslosigkeit degradiert wird.
Zusammenfassend sind s�mtliche Haftungsvoraussetzungen von Art. 52 Abs. 1 bzw. Art. 56a BVG erf�llt. Es ist sowohl ein Schaden (E. 5) als auch eine Sorgfaltspflichtverletzung (E. 6) sowie ein Verschulden (E. 7) und ein ad�quater Kausalzusammenhang (E. 8) gegeben. Zu pr�fen bleibt, f�r welchen Schadensbetrag die Beschwerdef�hrerin vom Sicherheitsfonds belangt werden kann.
9.1.�Die Personen, f�r welche die Haftungsvoraussetzungen von ad�quater Verursachung, Pflichtwidrigkeit und Verschulden gegeben sind, haften untereinander solidarisch. Haben sie den Schaden gemeinsam verursacht und gemeinsam verschuldet, besteht echte Solidarit�t mit der Folge, dass jede einzelne Person f�r den ganzen Schaden einzustehen hat. Haben sie unabh�ngig von einander gehandelt, haftet jeder Einzelne nur in dem Umfang, in dem er den Schaden verursacht hat (unechte Solidarit�t). Mit anderen Worten ist Solidarit�t nur im Ausmass des von der einzelnen Person zu Verantwortenden gegeben. Diese allgemeine Regel gilt auch bez�glich Art. 56a BVG (BGE 139 V 176 E. 8.5 S. 190 f. mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung; vgl. auch ISABELLE VETTER-SCHREIBER, BVG, FZG: Kommentar, 3. Aufl. 2013, N. 3 zu Art. 56a BVG), welche Bestimmung im vorliegend zu er�rternden Punkt vor allem interessiert, da sie - was den haftpflichtigen Personenkreis betrifft - �ber die Organhaftung hinausgeht (vgl. E. 3.2.1 Abs. 2 vorne).
�Es kann (weiterhin) offenbleiben (vgl. BGE 128 V 124 E. 4g S. 133 hinsichtlich Art. 52 BVG), ob die im Aktienrecht beheimatete differenzierte Solidarit�t auch in Bezug auf die berufsvorsorgerechtliche Schadenersatzpflicht gelten soll (vgl. dazu immerhin RITA TRIGO TRINDADE, Fondations de pr�voyance et responsabilit�: d�veloppements r�cents, in: Trigo Trindade/Anderson [Hrsg.], Institutions de pr�voyance: devoirs et responsabilit� civile, 2006, S. 161 f.; vgl. auch Art. 53 Abs. 1bis BVG, g�ltig bis Ende 2011). Herabsetzungsgr�nde nach Art. 43 Abs. 1 OR und nach dem hier in Frage kommenden Art. 44 Abs. 2 OR sind nicht gegeben. Die Pflichtverletzungen der Beschwerdef�hrerin sind als grobfahrl�ssig anzusehen (vgl. E. 7 vorne). Ein mildernder Umstand ist weder ersichtlich noch geltend gemacht.
9.3.�Die Vorinstanz beziffert den Schaden, f�r den die Beschwerdef�hrerin in zeitlicher Hinsicht verantwortlich zeichnet (ab 30. Juni 2005), auf Fr. 9'130'000.- (angefochtener Entscheid E. 4.8.5 S. 252). Diese Summe ist rechnerisch unbestritten. An den Beginn der Zurechenbarkeit (vgl. E. 6.2.2 vorne), welchen das kantonale Gericht aus prozessualen Gr�nden auf den 30. Juni 2005 festgelegt hat, ist das Bundesgericht gebunden (Art. 107 Abs. 1 BGG).
Die elf Beschwerdeverfahren, welche ein und denselben angefochtenen Entscheid betreffen, wurden zwar nicht formell vereinigt (vgl. Urteil 9C_246/2014 E. 2.1). Dennoch sind die jeweiligen Gerichtskosten auf der Grundlage einer gesamthaften Gerichtsgeb�hr (f�r alle elf Verfahren zusammen) von rund Fr. 50'000.- festzusetzen (Art. 65 BGG; Tarif f�r die Gerichtsgeb�hren im Verfahren vor dem Bundesgericht [SR 173.110.210.1]). Dem Verfahrensausgang entsprechend gehen die (anteilsm�ssigen) Gerichtskosten zu Lasten der Beschwerdef�hrerin (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Dem anwaltlich nicht vertretenen Beschwerdegegner ist keine Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, B.________, C.________, D.________, E.________, F.________, G.________, H.________, I.________, J.________, der K.________ GmbH, der L.________ AG, M.________, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.