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Timestamp: 2017-03-29 07:24:56
Document Index: 118385684

Matched Legal Cases: ['Art. 78', 'BGE', 'Art. 81', 'Art. 95', 'Art. 221', 'Art. 66', 'Art. 64']

1B_280/2014 (27.08.2014)
1B_280/2014 Urteil vom 27. August 2014
A. Das Regionalgericht Berner Jura-Seeland verurteilte A.________ am 19. Juni 2014 wegen qualifizierter Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (Einfuhr, Besitz und Veräusserung von 120 g Kokaingemisch sowie Anstaltentreffen zur Einfuhr von 600 g Kokaingemisch) zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten, wovon es 12 Monate für vollziehbar erklärte und den Vollzug von 18 Monaten bedingt aufschob sowie einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen. Zudem liess es A.________ verhaften und versetzte ihn für vorerst drei Monate in Sicherheitshaft.
B. Mit Beschwerde in Strafsachen beantragt A.________, diesen Beschluss des Obergerichts aufzuheben und ihn unverzüglich aus der Sicherheitshaft zu entlassen.
1. Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Haftentscheid des Obergerichts. Dagegen ist die Beschwerde in Strafsachen nach den Art. 78 ff. BGG gegeben. Der Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids und Haftentlassung ist zulässig (BGE 132 I 21 E. 1). Der Beschwerdeführer ist durch die Anordnung von Sicherheitshaft in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen und damit zur Beschwerde befugt (Art. 81 Abs. 1 BGG). Er macht die Verletzung von Bundesrecht geltend, was zulässig ist (Art. 95 lit. a BGG). Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, sodass auf die Beschwerde einzutreten ist.
2. Untersuchungs- und Sicherheitshaft kann unter anderem angeordnet werden, wenn ein dringender Tatverdacht in Bezug auf ein Verbrechen oder Vergehen sowie Fluchtgefahr besteht (Art. 221 Abs. 1 StPO).
3. Die Beschwerde ist somit als offensichtlich unbegründet abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Er hat zwar ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung gestellt, welches indessen abzuweisen ist, da die Beschwerde aussichtslos war (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG).
4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern für Besondere Aufgaben und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.