Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VGH%20Baden-W%C3%BCrttemberg&Datum=23.05.2014&Aktenzeichen=5%20S%20220/13
Timestamp: 2020-06-01 12:03:43
Document Index: 164360749

Matched Legal Cases: ['§ 48', '§ 68', '§ 113', '§ 74', '§ 76', '§ 18', '§ 18', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 1', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 75', '§ 74', '§ 48', '§ 76', '§ 76']

VGH Baden-Württemberg, 23.05.2014 - 5 S 220/13 - dejure.org
https://dejure.org/2014,10955
VGH Baden-Württemberg, 23.05.2014 - 5 S 220/13 (https://dejure.org/2014,10955)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 23.05.2014 - 5 S 220/13 (https://dejure.org/2014,10955)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 23. Mai 2014 - 5 S 220/13 (https://dejure.org/2014,10955)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2014,10955) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Zur erstinstanziellen Zuständigkeit des Oberverwaltungsgerichts bzw. Verwaltungsgerichtshofs in Planfeststellungsverfahren - Planänderungen von unwesentlicher Bedeutung - Vorverfahren vor Erhebung der Anfechtungsklage)
§ 48 Abs 1 S 1 Nr 7 VwGO, § 68 Abs 1 S 1 VwGO, § 113 Abs 1 S 1 VwGO, § 74 Abs 6 VwVfG, § 76 Abs 2 VwVfG, § 18b AEG, § 18d AEG, § 3b Abs 2 UVPG, § 3e Abs 1 Nr 2 UVPG, § 4 Abs 3 UmwRG, § 4 Abs 1 UmwRG
Rechtsschutz gegen eine durch einfachen Verwaltungsakt erfolgte Planänderung von unwesentlicher Bedeutung bei erstmaliger Betroffenheit
Stuttgart 21: Klagen gegen 5. und 10. Planänderung für den Umbau des Bahnknotens Stuttgart abgewiesen
Grundstückseigentümer kann ohne drohende Beeinträchtigung nicht gegen rechtswidrige Planänderung im Rahmen von Stuttgart 21 vorgehen
justiz-bw.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung, 29.01.2014)
NVwZ 2014, 1180
a) Ein bereits bestehender Eisenbahnknoten ist bei systematischer Auslegung der Anlage 1 zu § 1 BSWAG, in der der Ausbau von Knoten neben den Aus- und Neubaustrecken gesondert aufgeführt wird, und unter Berücksichtigung des Gesetzeszwecks des § 18e AEG, die Infrastrukturplanung und -realisierung durch die Beschneidung des Rechtsschutzes zu beschleunigen (…vgl. Kramer, Allgemeines Eisenbahngesetz, 1. Auflage 2012, § 18e Rn. 1), nicht von dem betreffenden Schienenweg erfasst, da der Ausbau bestehender Knoten nicht als gleichsam beschleunigungsbedürftig anzusehen ist (vgl. Senatsbeschluss vom 11.11.2013 - 5 S 1036/13 - juris Rn. 12 m. w. N., Senatsurteil vom 23.5.2014 - 5 S 220/13 - juris Rn. 22).
Mit Blick auf den Sprachgebrauch und den hinter § 18e Abs. 1 AEG stehenden Gesetzeszweck der besonderen Beschleunigungsbedürftigkeit der in der Anlage 1 zu § 18e AEG aufgeführten Projekte hat der Senat bereits in der Vergangenheit mehrfach entschieden, dass daraus nicht gefolgert werden könne, dass der Ausbau bereits bestehender Knoten ebenfalls besonders beschleunigungsbedürftig sei (vgl. Beschluss des Senats vom 11. November 2013 - 5 S 1036/13 -, und vom 23. Mai 2014 - 5 S 220/13 -, beide juris).
VGH Baden-Württemberg, 30.06.2016 - 5 S 1182/16
Zuständiges Gericht bei Streitigkeiten über Planfeststellungsbeschluss
Anders als bei der Anordnung nachträglicher Schutzvorkehrungen nach § 75 Abs. 2 Satz 2 bis 4 VwVfG, die dem Träger des Vorhabens außerhalb eines Planfeststellungsverfahrens auferlegt werden können, besteht deshalb bei Streitigkeiten über nach § 74 Abs. 3 VwVfG vorbehaltene Entscheidungen der nach § 48 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 VwGO erforderliche unmittelbare Bezug zu einem Planfeststellungsverfahren (vgl. zu dieser Voraussetzung BVerwG, Beschluss vom 18.5.2000 - 11 A 6.99, NVwZ 2000, 1168; Beschluss des Senats vom 20.10.2010 - 5 S 2335/10 -, NVwZ 2011, 126; s. dazu auch Urteil des Senats vom 23.5.2014 - 5 S 220/13 -, juris).
VGH Baden-Württemberg, 23.05.2014 - 5 S 2326/12
Stuttgart 21 - Klagen gegen 5. und 10. Planänderung für den Umbau des Bahnknotens …
Diese Entscheidungen können nach Zustellung der jeweils vollständigen Urteile durch Beschwerde zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angefochten werden (Az.: 5 S 2326/12 u. 5 S 220/13).
OVG Sachsen, 19.01.2016 - 4 C 17/14
Verfahrenshandlung, Verpflichtungsklage, Leistungsklage, Nichtbeteiligter, …
34 cb) Die Aufhebung eines auf § 76 Abs. 2 VwVfG gestützten Bescheids, mit dem nicht nur von einem Planfeststellungsverfahren abgesehen, sondern eine Planänderung von unwesentlicher Bedeutung in Änderung des Planfeststellungsbeschlusses zugelassen wird, kann ein Betroffener nur beanspruchen, wenn er dadurch nicht nur i. S. von § 76 Abs. 2 VwVfG in seinen (materiellen) Rechten berührt, sondern in diesen auch (erstmals oder weitergehend) beeinträchtigt bzw. verletzt wird (VGH BW, Urt. v. 23. Mai 2014 - 5 S 220/13 -, juris Rn. 35).