Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20111108_OGH0002_0030OB00201_11X0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-12-09 08:29:00
Document Index: 319407571

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 26', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 49', 'Art 18', 'Art 7', 'Art 2', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 3Ob201/11x - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 3Ob580/54 7Ob322/55 6Ob...
RS0006928
3Ob580/54; 7Ob322/55; 6Ob288/60; 5Ob262/61; 5Ob90/63 (5Ob91/63); 6Ob129/64; 5Ob117/66; 1Ob284/66; 6Ob87/67; 8Ob221/67; 6Ob146/68; 7Ob14/69; 1Ob248/70; 5Ob137/72; 6Ob175/72; 5Ob16/73; 6Ob23/74 (6Ob24/74); 3Ob131/74 (3Ob132/74, 3Ob133/74); 6Ob27/75; 7Ob55/75; 6Ob126/75; 6Ob170/75; 7Ob663/76; 7Ob671/76; 6Ob721/76; 7Ob673/77; 3Ob664/77; 3Ob581/78; 6Ob762/78; 6Ob785/78; 5Ob262/61; 1Ob701/80; 3Ob622/83; 7Ob594/84; 7Ob670/84; 6Ob652/85 (6Ob653/85); 5Ob523/86; 8Ob551/87; 1Ob617/87; 2Ob608/88; 6Ob1/89; 1Ob585/89; 4Ob556/89; 5Ob545/91; 7Ob504/92; 7Ob548/92; 5Ob1536/93; 1Ob610/94; 9Ob1582/95; 1Ob1531/96; 4Ob2262/96t; 4Ob2288/96s; 9Ob43/99k; 6Ob106/00g; 1Ob154/00d; 1Ob74/01s (1Ob75/01p); 7Ob216/01t; 1Ob16/02p; 2Ob103/02i; 6Ob175/02g; 3Ob6/03h; 3Ob89/05t; 6Ob148/05s; 3Ob201/11x; 1Ob169/18m
Neue Tatsachen, die erst nach der Entscheidung der ersten Instanz eingetreten sind, können bei Entscheidung über den (ordentlichen) Revisionsrekurs nicht berücksichtigt werden.
3 Ob 580/54
Entscheidungstext OGH 29.09.1954 3 Ob 580/54
7 Ob 322/55
Entscheidungstext OGH 13.07.1955 7 Ob 322/55
6 Ob 288/60
Entscheidungstext OGH 03.08.1960 6 Ob 288/60
Veröff: JBl 1961,367
5 Ob 262/61
Entscheidungstext OGH 30.08.1961 5 Ob 262/61
Beisatz: Die Rekursinstanzen können die Gesetzmäßigkeit der angefochtenen Entscheidung nur auf Grund der Sachlage und Rechtslage im Zeipunkt ihrer Erlassung überprüfen. (T1)
5 Ob 90/63
Entscheidungstext OGH 14.03.1963 5 Ob 90/63
6 Ob 129/64
Entscheidungstext OGH 11.05.1964 6 Ob 129/64
5 Ob 117/66
Entscheidungstext OGH 21.04.1966 5 Ob 117/66
1 Ob 284/66
Entscheidungstext OGH 24.11.1966 1 Ob 284/66
Veröff: RZ 1967,109 = SZ 39/199
6 Ob 87/67
Entscheidungstext OGH 19.04.1967 6 Ob 87/67
8 Ob 221/67
Entscheidungstext OGH 23.08.1967 8 Ob 221/67
6 Ob 146/68
Entscheidungstext OGH 22.05.1968 6 Ob 146/68
Beisatz: Sofern nicht Interessen Pflegebefohlener auf dem Spiele stehen. (T2) Veröff: EFSlg 12667
Beisatz: § 26 JWG (T3)
6 Ob 175/72
Entscheidungstext OGH 19.10.1972 6 Ob 175/72
Beisatz: Aufhebung des Enteignungsbescheides durch Erkenntnis des VerfGH. (T4)
6 Ob 23/74
Entscheidungstext OGH 02.05.1974 6 Ob 23/74
3 Ob 131/74
Entscheidungstext OGH 28.01.1975 3 Ob 131/74
6 Ob 27/75
Entscheidungstext OGH 13.03.1975 6 Ob 27/75
Veröff: NZ 1977,89
7 Ob 55/75
Entscheidungstext OGH 10.04.1975 7 Ob 55/75
6 Ob 126/75
Entscheidungstext OGH 30.10.1975 6 Ob 126/75
Veröff: EvBl 1976/156 S 299 = NZ 1977,43
6 Ob 170/75
Entscheidungstext OGH 18.12.1975 6 Ob 170/75
Veröff: EFSlg 28344
6 Ob 721/76
Entscheidungstext OGH 16.12.1976 6 Ob 721/76
7 Ob 673/77
Entscheidungstext OGH 13.10.1977 7 Ob 673/77
3 Ob 664/77
Entscheidungstext OGH 10.01.1978 3 Ob 664/77
3 Ob 581/78
Entscheidungstext OGH 09.05.1978 3 Ob 581/78
6 Ob 762/78
Entscheidungstext OGH 16.11.1978 6 Ob 762/78
6 Ob 785/78
Entscheidungstext OGH 17.01.1979 6 Ob 785/78
Vgl; Beis wie T2; Veröff: EFSlg 34969
Entscheidungstext OGH 14.10.1980 5 Ob 262/61
1 Ob 701/80
Entscheidungstext OGH 12.11.1980 1 Ob 701/80
3 Ob 622/83
Entscheidungstext OGH 21.12.1983 3 Ob 622/83
7 Ob 670/84
Entscheidungstext OGH 08.11.1984 7 Ob 670/84
6 Ob 652/85
Entscheidungstext OGH 26.09.1985 6 Ob 652/85
5 Ob 523/86
Entscheidungstext OGH 11.03.1986 5 Ob 523/86
8 Ob 551/87
Entscheidungstext OGH 21.05.1987 8 Ob 551/87
1 Ob 617/87
Entscheidungstext OGH 15.07.1987 1 Ob 617/87
2 Ob 608/88
Entscheidungstext OGH 20.12.1988 2 Ob 608/88
6 Ob 1/89
Entscheidungstext OGH 23.02.1989 6 Ob 1/89
1 Ob 585/89
Entscheidungstext OGH 24.05.1989 1 Ob 585/89
4 Ob 556/89
Entscheidungstext OGH 26.09.1989 4 Ob 556/89
5 Ob 545/91
Entscheidungstext OGH 22.10.1991 5 Ob 545/91
Vgl auch; Veröff: EvBl 1992/54 S 236 = ÖA 1992,58
7 Ob 504/92
Entscheidungstext OGH 30.01.1992 7 Ob 504/92
Veröff: EvBl 1992/115 S 508
5 Ob 1536/93
Entscheidungstext OGH 27.04.1993 5 Ob 1536/93
Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Das im Rekursverfahren grundsätzlich herrschende Neuerungsverbot gilt jedenfalls dann nicht, wenn Neuerungen wegen geänderter Verhältnisse im Interesse des Kindes zu beachten sind; im Interesse des Kindeswohles ist auf Änderungen selbst dann Rücksicht zu nehmen, wenn sich diese erst nach der Beschlußfassung ergeben haben. (T5)
4 Ob 2262/96t
Entscheidungstext OGH 17.09.1996 4 Ob 2262/96t
6 Ob 106/00g
Entscheidungstext OGH 17.05.2000 6 Ob 106/00g
Beisatz: Auf neue Sachanträge erstreckt sich somit die Neuerungserlaubnis nicht. (T6)
Entscheidungstext OGH 21.06.2000 1 Ob 154/00d
Beisatz: Die Neuerungserlaubnis im außerstreitigen Antragsverfahren bezieht sich nur auf Tatsachen, die bereits vor Beschlussfassung in erster Instanz entstanden sind. (T7)
Beis wie T2; Beis wie T7; Beisatz: Außer das Verfahren tritt auf Grund der Aufhebung der erstinstanzlichen Entscheidung wieder in das Stadium vor Fassung des Beschlusses durch das Erstgericht zurück. (T8)
6 Ob 175/02g
Entscheidungstext OGH 29.08.2002 6 Ob 175/02g
Vgl auch; Beisatz: Der Rechtsmittelwerber hat die Zulässigkeit der Neuerungen zu behaupten und schlüssig darzulegen, dass es sich bei der Verspätung (Unterlassung) des Vorbringens um eine entschuldbare Fehlleistung handelt. Hier: „Schlichtes Vergessen" und eine fehlende Anleitung durch das Erstgericht sind kein entschuldbaren Fehlleistungen. (T9)
Vgl auch; Beisatz: Daher müssen auch allenfalls zulässige Neuerungen, die weder im Rekurs noch in dessen Beantwortung vorgetragen wurden, unbeachtlich bleiben (mwN). (T10)
Beisatz: § 49 Abs 1 AußStrG verstößt nicht gegen das Bestimmtheitsgebot des Art 18 B-VG.
Die vom Gesetzgeber in zeitlicher Hinsicht gezogene Grenze für die Zulässigkeit von Neuerungen ist auch nicht gleichheitswidrig oder willkürlich (im Sinn des Art 7 Abs 1 B‑VG; Art 2 StGG), sondern entspricht dem Beschleunigungsgedanken und dem Gedanken der Mitwirkungspflicht, der Wahrheits‑ und der Vollständigkeitspflicht der Parteien. Durch die grundsätzliche Beschränkung der zulässigerweise vorgebrachten Neuerungen auf den Rekurs und die Rekursbeantwortung kann das rechtliche Gehör der anderen Partei so gewahrt werden, dass damit eine Verfahrensverzögerung oder ‑verschleppung nicht einhergeht. (T11)
ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0006928
JJR_19540929_OGH0002_0030OB00580_5400000_001