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Timestamp: 2016-10-24 12:27:44
Document Index: 149088543

Matched Legal Cases: ['Art. 138', 'Art. 158', 'Art. 90', 'Art. 75', 'Art. 100', 'Art. 76', 'Art. 72', 'Art. 74', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 404', 'e contrario', 'Art. 152', 'Art. 221', 'Art. 29', 'Art. 316', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 152', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 760', 'Art. 60', 'Art. 760', 'Art. 760', 'Art. 752', 'Art. 760', 'Art. 60', 'Art. 404', 'Art. 394', 'Art. 394', 'Art. 404', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 404', 'Art. 66', 'Art. 68']

4A_452/2013 (31.03.2014)
4A_452/2013 � � Urteil vom 31. M�rz 2014
vertreten durch Rechtsanwalt J�rg Reutimann,
A.a.�Die Z.________ AG (Beschwerdegegnerin) mit Sitz in L.________ wurde am 25. M�rz 2004 gegr�ndet und am 29. M�rz 2004 ins Handelsregister eingetragen. Der Gr�ndungsversammlung wohnten A.________ (Beschwerdef�hrer 1), D.________ und E.________ bei. A.________ zeichnete 749'998 Aktien mit einem Nominalwert von je Fr. 1.--, D.________ und E.________ �bernahmen je eine Aktie. Die Gr�ndung der Kl�gerin erfolgte treuh�nderisch f�r den heutigen Alleinaktion�r Dr. F.________.
In der Folge wurden A.________, B.________ (Beschwerdef�hrer 2) und C.________ (Beschwerdef�hrer 3) in den Verwaltungsrat der Gesellschaft bestellt.
Mit Beschluss des Verwaltungsrats der Z.________ AG vom 29. M�rz 2004 wurde B.________ zum Gesch�ftsf�hrer der Gesellschaft ernannt. Der Gesch�ftsf�hrervertrag sah den Beginn des Vertragsverh�ltnisses auf den 1. April 2004 vor und wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen, wobei eine K�ndigungsfrist von sechs Monaten auf das Ende eines jeden Monats, erstmals auf den 31. Dezember 2004, vereinbart wurde.
A.b.�Anl�sslich einer Sitzung in M.________ vom 27. April 2004 forderte G.________, der Anlageberater von Dr. F.________, die Herausgabe der Aktienzertifikate. A.________ verweigerte dies.
Mit Schreiben vom 28. April 2004 an A.________ ersuchte der heutige Rechtsvertreter der Z.________ AG um Durchf�hrung einer Generalversammlung zwecks Abwahl/Neuwahl des Verwaltungsrats sowie Liquidation der Gesellschaft und Wahl des Liquidators.
Mit Schreiben vom 29. April 2004, unterzeichnet von A.________, teilte die H.________ AG G.________ mit, dass die Inhaberaktien der Z.________ AG bis auf weiteres nicht herausgegeben und niemandem zugestellt w�rden, da nach wie vor erhebliche Zweifel an der Identit�t des wirtschaftlich Berechtigten best�nden.
Am 18. Mai 2004 und 7. Juni 2004 stellten die H.________ AG und B.________ der Z.________ AG Rechnung in der H�he von 230'000.-- Euro bzw. Fr. 120'000.--. Die entsprechenden Belastungen, zuz�glich Fr. 15.-- Spesen, ab dem Gesellschaftskonto Nr. xxx bei der Bank Y.________ erfolgten per 21. Mai 2004 und 8. Juni 2004.
An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 11. Juni 2004 nahmen neben der Protokollf�hrerin I.________ die drei Verwaltungsr�te, G.________ und teilweise auch der heutige Rechtsvertreter der Gesellschaft teil. A.________, B.________ und C.________ traten als Verwaltungsr�te der Z.________ AG zur�ck und G.________ wurde zum neuen Verwaltungsrat gew�hlt. Dieser entliess B.________ in der Folge aus seiner T�tigkeit als Gesch�ftsf�hrer der Gesellschaft.
A.c.�Mit Urteil vom 28. August 2008 sprach das Kantonale Strafgericht Schwyz A.________, B.________ und C.________ von der Anklage der mehrfachen Veruntreuung i.S.v. Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB, evtl. der mehrfachen ungetreuen Gesch�ftsbesorgung i.S.v. Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und 3 StGB frei.
B.a.�Mit Klage vom 18. Oktober 2009 beantragte die Z.________ AG dem Bezirksgericht H�fe, es seien A.________, B.________ und C.________ zur Zahlung eines Betrags von Fr. 500'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 9. Juni 2004 zu verurteilen.
Mit Urteil vom 26. M�rz 2012 verurteilte das Bezirksgericht H�fe die Beklagten, der Kl�gerin - je unter solidarischer Haftung f�r den Gesamtbetrag - Fr. 499'847.-- zuz�glich 5 % Zins seit 9. Juni 2004 zu bezahlen.
B.b.�Mit Urteil vom 9. Juli 2013 wies das Kantonsgericht Schwyz die Berufung der Beklagten gegen das bezirksgerichtliche Urteil ab, soweit es darauf eintrat.
Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragen A.________, B.________ und C.________ dem Bundesgericht, es sei das Urteil des Kantonsgerichts Schwyz aufzuheben und die Klage vollumf�nglich abzuweisen, eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Mit Pr�sidalverf�gung vom 31. Oktober 2013 wurde das Gesuch der Beschwerdegegnerin um Sicherstellung einer allf�lligen Parteientsch�digung abgewiesen.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 6. Januar 2014 wurde das Gesuch der Beschwerdef�hrerin um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen.
1.1.�Die Beschwerde richtet sich gegen einen verfahrensabschliessenden Rechtsmittelentscheid eines oberen kantonalen Gerichts (Art. 90 BGG i.V.m. Art. 75 BGG). Sie ist innert der Beschwerdefrist (Art. 100 BGG) von den mit ihren Rechtsbegehren unterlegenen Parteien (Art. 76 Abs. 1 BGG) eingereicht worden. Bei der Streitsache handelt es sich um eine Zivilsache (Art. 72 BGG) mit einem Streitwert von �ber Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG).
1.2.2.�Die Beschwerdef�hrer verkennen diese Grunds�tze, soweit sie unter dem Titel "II. Tats�chliches" eine ausf�hrliche Sachverhaltsdarstellung vortragen, in der sie die Geschehnisse sowie den Verfahrensablauf aus eigener Sicht schildern. Sie weichen darin ohne Erhebung tauglicher Sachverhaltsr�gen in zahlreichen Punkten von den tats�chlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid ab oder erweitern diese. Darauf ist nicht einzutreten.
Die Beschwerdef�hrer machen eine Verletzung ihres aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessenden Rechts auf Beweis geltend, indem die Vorinstanz ihren Antrag auf Edition der Strafakten U-Nr. 336/2004 sowie der Akten U-Nr. SUB 2008 249 FS des ehemaligen Verh�ramtes des Kantons Schwyz abgewiesen habe.
2.1.�Der Anspruch auf rechtliches Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV verleiht in Gerichtsverfahren den Parteien das Recht, mit rechtzeitig und formg�ltig angebotenen Beweisantr�gen geh�rt zu werden, soweit diese erhebliche Tatsachen betreffen und nicht offensichtlich beweisuntauglich sind (BGE 136 I 265 E. 3.2 S. 272; 131 I 153 E. 3 S. 157; je mit Hinweisen).
Nach der auf das vorinstanzliche Verfahren anwendbaren Schweizerischen Zivilprozessordnung (Art. 404 Abs. 1 ZPO
e contrario�) ist ein Beweismittel nur dann als formgerecht angeboten zu betrachten, wenn sich die Beweisofferte eindeutig der damit zu beweisenden Tatsachenbehauptung zuordnen l�sst und umgekehrt. In der Regel sind die einzelnen Beweisofferten unmittelbar im Anschluss an die Tatsachenbehauptungen aufzuf�hren, die damit bewiesen werden sollen. Dies ergibt sich aus dem Wortlaut der Bestimmungen von Art. 152 Abs. 1 i.V.m. Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO (Recht auf Abnahme von Beweismitteln bei "Bezeichnung der einzelnen Beweismittel zu den behaupteten Tatsachen"; vgl. Urteil 4A_56/2013 vom 4. Juni 2013 E. 4.4 m.H.).
2.2.�Nach Auffassung der Vorinstanz ist der Antrag der Beschwerdef�hrer auf Edition der genannten Akten zu pauschal gehalten, als dass die entsprechende Beweisofferte abgenommen werden k�nnte. Es gehe nicht an, allgemein die Edition von Strafakten zu verlangen, ohne diese n�her zu spezifizieren. Die Beschwerdef�hrer h�tten substanziieren m�ssen, welche Akten sie zu welchen Behauptungen genau editiert haben m�chten.
2.3.�Die Beschwerdef�hrer verm�gen diese zutreffenden Erw�gungen nicht zu entkr�ften, soweit sie sich �berhaupt damit auseinandersetzen. Hinreichend substanziierte Tatsachenbehauptungen, welche mit den zur Edition beantragten Akten bewiesen werden sollten, lassen sich der von ihnen angef�hrten Stelle der Berufungsschrift (Ziff. 17) nicht entnehmen. Pauschalverweise auf Akten stellen keine hinreichenden Behauptungen dar (Urteil 4A_309/2013 vom 16. Dezember 2013 E. 3.2).
Die Beschwerdef�hrer machen sodann eine Verletzung ihres aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessenden Rechts auf Beweis geltend, indem die Vorinstanz ihre Antr�ge auf Einvernahme der Herren F.________, J.________ und G.________ als Zeugen bzw. ihren Antrag auf Einholung eines Gutachtens abgewiesen habe.
3.1.�Gem�ss Art. 316 Abs. 3 ZPO kann die Rechtsmittelinstanz Beweise abnehmen, doch gibt die Bestimmung keinen Anspruch auf Wiederer�ffnung des Beweisverfahrens oder auf Beweisabnahme (BGE 138 III 374 E. 4.3.1 S. 376). Der aus Art. 29 Abs. 2 BV bzw. Art. 152 Abs. 1 ZPO fliessende Beweisf�hrungsanspruch schliesst die vorweggenommene Beweisw�rdigung sodann nicht aus (BGE 129 III 18 E. 2.6 S. 25; 126 III 315 E. 4a S. 317; je mit Hinweisen). Es bleibt dem Sachgericht unbenommen, von beantragten Beweiserhebungen deshalb abzusehen, weil es sie von vornherein nicht f�r geeignet h�lt, die behaupteten Tatsachen zu beweisen oder weil es seine �berzeugung bereits aus anderen Beweisen gewonnen hat und davon ausgeht, dass weitere Abkl�rungen am massgeblichen Beweisergebnis nichts mehr zu �ndern verm�chten (BGE 122 III 219 E. 3c S. 223 f. mit Hinweisen, vgl. auch BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 130 II 425 E. 2.1 S. 429 mit Hinweisen). Das Bundesgericht greift in eine antizipierte Beweisw�rdigung nur ein, wenn sie willk�rlich und damit offensichtlich unhaltbar ist, namentlich wenn sie eine prozessuale Vorschrift oder einen unumstrittenen Grundsatz des Beweisrechts krass verletzt oder sonst wie in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 132 III 209 E. 2.1 S. 211; 129 I 8 E. 2.1 S. 9).
3.2.�Die Vorinstanz hat auf den S. 26 und 27 des angefochtenen Entscheids ausf�hrlich dargelegt, weshalb sie auf die Einvernahme der offerierten Zeugen verzichtet. Zu Herrn G.________ hielt sie fest, dass dieser bereits vor neun Jahren einvernommen wurde und mit einer erneuten Befragung keine neuen Erkenntnisse zu erwarten seien. Eine Aussage von Herrn J.________ hielt die Vorinstanz f�r entbehrlich, da dieser bei rechtserheblichen Vorg�ngen nicht zugegen gewesen sei. Schliesslich stehe aufgrund der Akten bereits fest, was Herr F.________ ausgesagt habe, weshalb auf eine erneute Befragung verzichtet werden k�nne. Auf S. 24 hat die Vorinstanz sodann dargelegt, weshalb allf�llige von den Beschwerdef�hrern erbrachte Leistungen nicht bestimmt werden k�nnen und sich die Einholung eines Gutachtens er�brige. Mit diesen Erw�gungen hat die Vorinstanz eine antizipierte Beweisw�rdigung vorgenommen, welche die Beschwerdef�hrer zwar kritisieren, dabei jedoch nicht in einer den Begr�ndungsanforderungen gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG gen�genden Weise dartun, inwiefern diese nicht nur falsch, sondern geradezu unhaltbar, d.h. willk�rlich sein soll. Ihre R�ge, die Vorinstanz habe ihr Recht auf Beweis verletzt, ist damit unbegr�ndet, soweit �berhaupt darauf eingetreten werden kann.
Die Beschwerdef�hrer werfen der Vorinstanz sodann in mehrerer Hinsicht eine "einseitige " bzw. willk�rliche W�rdigung der Beweise vor.
4.1.�Das Bundesgericht greift in die Beweisw�rdigung des Sachgerichts nur ein, wenn diese willk�rlich ist. Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 129 I 8 E. 2.1 S. 9). Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Sachgericht offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche willk�rlich ausser Acht l�sst (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9). Inwiefern die Beweisw�rdigung willk�rlich sein soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 130 I 258 E. 1.3 S. 261). Das Bundesgericht hebt einen kantonalen Entscheid wegen Willk�r nur auf, wenn er im Ergebnis unhaltbar ist (BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5 mit Hinweisen).
4.2.�Die Beschwerdef�hrer r�gen, die Annahme der Vorinstanz, die Arbeiten der Beschwerdef�hrer seien im Hinblick auf eine zuk�nftige Gesch�ftst�tigkeit mit Herrn F.________ geleistet worden, sei schlicht falsch. Ebenfalls offensichtlich falsch sei die Feststellung, es h�tte keine Honorarvereinbarungen mit den Beschwerdef�hrern gegeben. Aktenwidrig sei schliesslich die Feststellung, dass kein werthaltiger Know-how-Transfer in der H�he von Euro 230'000.-- von den Beschwerdef�hrern an die Beschwerdegegnerin stattgefunden habe.
4.3.�Auf diese R�gen ist mangels hinreichender Begr�ndung nicht einzutreten. Denn die Beschwerdef�hrer begn�gen sich damit, eine ausf�hrliche W�rdigung der Beweismittel aus eigener Sicht vorzutragen und diese der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung gegen�berzustellen. Damit gelingt es ihnen aber nicht, in einer den Begr�ndungsanforderungen nach Art. 106 Abs. 2 BGG gen�genden Weise darzutun, dass die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht nur unrichtig, sondern geradezu willk�rlich sein sollen.
Die Beschwerdef�hrer r�gen sodann, die Vorinstanz habe ihr rechtliches Geh�r verletzt, indem diese den wiederholten Einwand, wonach F.________ die Zusammenarbeit "abrupt und selber zur Unzeit beendet " habe, unber�cksichtigt gelassen habe.
Die R�ge ist unbegr�ndet. Die Vorinstanz hat sich ausf�hrlich mit den Aussagen von Herrn F.________ und dessen Rolle auseinandergesetzt. Wenn sie dabei nicht auf jeden Einwand der Beschwerdef�hrer im Einzelnen eingegangen ist, bedeutet dies noch keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs, darf sich doch das Gericht in seinem Entscheid auf die wesentlichen Gesichtspunkte und Leitlinien beschr�nken, ohne sich dabei mit jedem sachverhaltlichen oder rechtlichen Einwand auseinandersetzen zu m�ssen (BGE 135 III 670 E. 3.3.1; 126 III 97 E. 2b S. 102; 130 II 530 E. 4.3 S. 540).
Die Beschwerdef�hrer werfen der Vorinstanz sodann eine Verletzung von Bundesrecht vor, indem diese die Verj�hrung der eingeklagten Forderung verneint habe. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz sei vorliegend nicht Art. 760 OR massgebend, sondern Art. 60 OR. Die Handlungen, aus welchen die Beschwerdegegnerin eine Sch�digung ableite, h�tten am 21. Mai 2004 bzw. am 8. Juni 2004 stattgefunden. Die Beschwerdegegnerin habe dann am 25. Juni 2004 Strafanzeige gegen die Beschwerdef�hrer eingereicht, aber erst im Mai 2006 adh�sionsweise eine Zivilforderung geltend gemacht. Zu diesem Zeitpunkt sei die Verj�hrung bereits eingetreten gewesen.
6.1.�Gem�ss den Feststellungen der Vorinstanz stellten die H.________ AG einerseits und der Beschwerdef�hrer 2 andererseits der Beschwerdegegnerin am 18. Mai 2004 und 7. Juni 2004 Rechnung in der H�he von 230'000.-- Euro (= Fr. 379'832.--) sowie von Fr. 120'000.--. Die entsprechenden Belastungen, zuz�glich Fr. 15.-- Spesen, ab dem Gesellschaftskonto Nr. xxx der Beschwerdegegnerin bei der Bank Y.________ erfolgten per 21. Mai 2004 und 8. Juni 2004. Am 8. Juni 2006 gelangte die Beschwerdegegnerin an das Vermittleramt Freienbach mit dem Rechtsbegehren, die Beschwerdef�hrer seien zu verpflichten, der Beschwerdegegnerin den Betrag von Fr. 600'000.-- nebst Zins zu 5 % seit Datum des S�hnebegehrens zu bezahlen. Nach Auffassung der Vorinstanz unterbrach das S�hnebegehren an das Vermittleramt die f�nfj�hrige Verj�hrungsfrist gem�ss Art. 760 Abs. 1 OR.
Diese Erw�gungen sind zutreffend. Gem�ss Art. 760 Abs. 1 OR verj�hrt der Anspruch auf Schadenersatz gegen die nach den Bestimmungen von Art. 752 ff. OR verantwortlichen Personen in f�nf Jahren von dem Tage an, an dem der Gesch�digte Kenntnis vom Schaden und von der Person des Ersatzpflichtigen erlangt hat, jedenfalls aber mit dem Ablaufe von zehn Jahren, vom Tage der sch�digenden Handlung an gerechnet. Gem�ss der Rechtsprechung richtet sich die Verj�hrung von Schadenersatzforderungen aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit ausschliesslich nach Art. 760 OR (Urteile 4C.142/2004 vom 4. Oktober 2004 E. 2.1; 4C.155/2002 vom 9. September 2002 E. 2.2; 4C.298/2000 vom 21 Dezember 2000 E. 3). Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer findet auf die vorliegende eingeklagten Forderungen mithin nicht die k�rzere Verj�hrungsfrist von Art. 60 OR Anwendung. Dass das S�hnebegehren nicht geeignet w�re, die Verj�hrungsfrist zu unterbrechen, machen die Beschwerdef�hrer zu Recht nicht geltend.
Die Beschwerdef�hrer werfen der Vorinstanz sodann eine Verletzung von Bundesrecht vor, indem diese den Gesch�ftsf�hrervertrag zwischen dem Beschwerdef�hrer 2 und der Beschwerdegegnerin als Auftragsverh�ltnis qualifiziert habe. Richtigerweise handle es sich um einen Arbeitsvertrag. Damit habe der Gesch�ftsf�hrervertrag nicht gest�tzt auf Art. 404 Abs. 1 OR jederzeit gek�ndigt werden k�nnen.
7.1.�Gem�ss den Feststellungen im angefochtenen Entscheid schlossen der Beschwerdef�hrer 2 und die Beschwerdegegnerin am 29. M�rz 2004 einen schriftlichen Gesch�ftsf�hrervertrag ab. Die Parteien werden in der Vertragsurkunde als Auftraggeberin (Beschwerdegegnerin) bzw. Beauftragter (Beschwerdef�hrer 2) bezeichnet. Im Vertrag wird insbesondere erw�hnt, dieser regle die Rechte und Pflichten der Parteien aus dem Auftragsverh�ltnis nach Art. 394 ff. OR (Pr�ambel). Das Auftragsverh�ltnis beginne am 1. April 2004, werde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und k�nne von den Parteien unter Einhaltung einer K�ndigungsfrist von sechs Monaten auf das Ende eines jeden Monats gek�ndigt werden, erstmals auf den 31. Dezember 2004 (Ziffer 1). Dem Beauftragten werde ein monatliches Fixum von Fr. 10'000.-- garantiert. Drittauftr�ge w�rden gem�ss deren Rechnungsstellung separat entsch�digt (Ziffer 4).
Nach Auffassung der Vorinstanz sind diese Regelungen widerspr�chlich: Einerseits sei von einem Auftrag und von Weisungen des Verwaltungsrats die Rede, andererseits werde eine K�ndigungsfrist festgehalten, was gerade gegen einen Auftrag spreche, da ein solcher grunds�tzlich jederzeit widerrufen oder gek�ndigt werden k�nne. Der Beschwerdef�hrer 2 sei selber Verwaltungsrat der Beschwerdegegnerin gewesen und habe sich quasi selber Weisungen erteilen k�nnen, was grunds�tzlich f�r ein auftragsrechtliches Rechtsverh�ltnis spreche. Dies gelte umso mehr, als im Gesch�ftsf�hrervertrag ausdr�cklich festgehalten werde, der Beauftragte �bernehme die F�hrung der Gesch�fte der Auftraggeberin nach Massgabe dieses Vertrages, des Gesetzes, der Gesellschaftsstatuten und den vom Verwaltungsrat erteilten Weisungen. Er sei insbesondere f�r die Oberleitung der Gesellschaft zust�ndig und verantwortlich (Ziffer 2).
Gem�ss der Vorinstanz legen die Beschwerdef�hrer nicht dar, welchen Weisungen des Gesamtverwaltungsrats der Beschwerdef�hrer 2 unterstellt gewesen sein soll. Ebenso wenig k�nne den Akten entnommen werden, dass der Gesamtverwaltungsrat dem Beschwerdef�hrer 2 irgendwelche Weisungen erteilt h�tte. Der Beschwerdef�hrer 1 habe denn auch ausgesagt, dass f�r eine Kontrolle des Beschwerdef�hrers 2 keine Notwendigkeit bestanden habe. Dass die anderen Verwaltungsr�te dem Beschwerdef�hrer 2 tats�chlich Weisungen erteilt haben, erscheint nach Auffassung der Vorinstanz sodann wenig wahrscheinlich. Denn in der Klageantwort h�tten die Beschwerdef�hrer den Beschwerdef�hrer 2 als "Vater " des Projekts bezeichnet; die Beschwerdegegnerin sei zur Realisierung des Projekts auf den Beschwerdef�hrer 2 angewiesen gewesen. Somit fehle es klar an einem Subordinationsverh�ltnis. Ebenso wenig sei eine Eingliederung in eine fremde Arbeitsorganisation behauptet oder belegt und auch ein hohes Mass an wirtschaftlicher Abh�ngigkeit sei nicht gegeben, zumal nach den Angaben der Beschwerdegegnerin der Beschwerdef�hrer 2 damals bereits fast 65 Jahre alt gewesen sei. Die Beschwerdef�hrer h�tten zwar behauptet, dass der Beschwerdef�hrer 2 seine sichere Erwerbst�tigkeit bei seinem Unternehmen K.________ SA habe aufgeben m�ssen. Diese Behauptungen seien indessen trotz Hinweises auf die Substanziierungspflicht nicht ausreichend begr�ndet, geschweige denn belegt worden.
Nach Auffassung der Vorinstanz hat zwischen der Beschwerdegegnerin und dem Beschwerdef�hrer 2 somit ein Auftragsverh�ltnis nach Art. 394 ff. OR bestanden. Dieses sei vom neu gew�hlten Verwaltungsrat G.________ am 11. Juni 2004 nach Art. 404 Abs. 1 OR per sofort aufgel�st worden, weshalb dem Beschwerdef�hrer 2 nach dieser Aufl�sung keine Entsch�digung mehr zugestanden sei. Im Umfang des nachtr�glich ausbezahlten Honorars von Fr. 120'000.-- sei der Beschwerdegegnerin damit ein Schaden entstanden.
7.2.�Gem�ss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hat die Beurteilung, in welchem schuldrechtlichen Verh�ltnis ein Organwalter zur Gesellschaft steht, aufgrund der Besonderheiten des konkreten Falls zu erfolgen (BGE 130 III 213 E. 2.1 S. 216; 128 III 129 E. 1a/aa S. 132). Entscheidend ist dabei, ob die betroffene Person in dem Sinne in einem�
Abh�ngigkeitsverh�ltnis�steht, dass sie�
Weisungenempf�ngt. Ist dies zu bejahen, liegt ein arbeits- und gesellschaftsrechtliches Doppelverh�ltnis vor (BGE 130 III 213 E. 2.1 S. 216; 128 III 129 E. 1a; 121 I 259 E. 3a S. 262; 107 II 430 E. 1 S. 432; 95 I 21 E. 5b S. 25). Zum einen handelt es sich um eine vom Gesellschaftsrecht beherrschte Organstellung, zum andern um eine vertragliche Bindung. Die beiden Rechtsverh�ltnisse sind in Bezug auf Entstehung, Wirkung und Aufl�sung klar auseinander zu halten, selbst wenn sie in einer engen Wechselbeziehung zueinander stehen (BGE 130 III 213 E. 2.1 S. 216; 128 III 129 E. 1a/aa S. 132 f.).
7.3.�Die Vorinstanz hielt nicht f�r erstellt, dass der Beschwerdef�hrer 2 irgendwelchen Weisungen unterstellt gewesen bzw. in einem Abh�ngigkeitsverh�ltnis zur Beschwerdegegnerin gestanden sei. Sie hat damit den Gesch�ftsf�hrervertrag zu Recht nicht als Arbeitsvertrag, sondern als Auftrag qualifiziert. Eine Bundesrechtsverletzung ist nicht ersichtlich. Soweit die Beschwerdef�hrer vor Bundesgericht behaupten, der Beschwerdef�hrer 2 sei weisungsgebunden gewesen, berufen sie sich auf Sachverhaltselemente, die im angefochtenen Entscheid keine St�tze finden und damit f�r das Bundesgericht unbeachtlich sind (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Vorinstanz ist damit bundesrechtskonform zum Schluss gelangt, dass der Gesch�ftsf�hrervertrag gest�tzt auf Art. 404 Abs. 1 OR jederzeit aufgel�st werden konnte.
Die Beschwerde erweist sich als unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist.
Dem Verfahrensausgang entsprechend werden die Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 8'000.-- werden den Beschwerdef�hrern (unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen) auferlegt.
Die Beschwerdef�hrer haben die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 9'000.-- zu entsch�digen (unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen).