Source: http://www.anwaltskanzlei-lackert.de/rechtsgebiete/familienrecht/kosten/
Timestamp: 2018-05-26 00:13:28
Document Index: 31498137

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 43', '§ 50', '§ 50', '§ 50', '§ 50']

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht in Mülheim, Essen, Duisburg - Kosten
Grundlage der Berechnung für die Anwalts-und Verfahrenskosten ist der zu Beginn des Scheidungsverfahrens zunächst vorläufig und im Scheidungstermin vom Familiengericht endgültig festzusetzende Verfahrenswert.
In Ehesachen bestimmt das Gericht den Verfahrenswert gemäß § 43 Abs. 1 FamGKG nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere des Umfangs und der Bedeutung der Sache und der Vermögens-und Einkommensverhältnisse der Ehegatten.
Zentrale Bedeutung haben bei der Bestimmung des Verfahrenswerts für die Ehesache die Einkommensverhältnisse der Ehegatten. Für die Einkommensverhältnisse ist das in drei Monaten erzielten Nettoeinkommen der Ehegatten anzusetzen (§ 43 Abs. 2 Farm GKG).
In Versorgungsausgleichsache wird der Verfahrenswert nach § 50 Farm GKG bestimmt. Es ist folgendes zu unterscheiden:
Wird der Versorgungsausgleich mit der Scheidung durchgeführt, so erfolgt die Bestimmung des Verfahrenswert für den Verfahrensteil Versorgungsausgleich, in dem 10 % des in drei Monaten erzielten Nettoeinkommens Ehegatten für jedes Anrecht angesetzt werden (§ 50 Abs. 1 Satz 1 erste Alternative FamGKG).
Kommt es zur Regelung der Ausgleichsansprüche in einem Verfahren nach der Scheidung, so sind 20 % des in drei Monaten erzielten Nettoeinkommens der Ehegatten für jedes Anrecht zu Grunde zu legen (§ 50 Abs. 1 zweite Alternative FamGKG), mindestens jedoch 1000 € (§ 50 Abs. 1 Satz 2 FamGKG).
Weitere Informationen zu den Kosten einer Scheidung finden auf www.scheidung.org.