Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/261247,0.html
Timestamp: 2019-10-22 11:53:01
Document Index: 162500131

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 17', '§ 33', '§ 17']

Doppelirrtum und putativnotwehrexzess
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Doppelirrtum und putativnotwehrexzess
Verfasst am: 09 Apr 2010 - 02:04:15 Titel: Doppelirrtum und putativnotwehrexzess
Hallo Leute, hab mal kurz ne frage im Rahmen der Schuld
und zwar hab ich einen Fall in dem ein Putativnotwehrexzess in Frage kommt. Wie ich gehört habe ist der Putativnotwehrexzess den man natürlich i.R.d § 33 prüft ein Unterfall des Doppelirrtums. richtig ?
Systematisch läutet mir aber einiges nicht ein und zwar:
II RW
1. ErlTbIrrtum
Zuerst prüfe ich den ETI und verneine aufgrund einer nicht erforderlichen Notwehr. Bis hier noch klar.
2. Entschuldigungsgrund § 33
Jetzt wirds schwierig. Es liegt keine Notwehrlage vor. Nach nach h.M ist Puatativnotwehrexzess nicht von § 33 umfasst auch nicht von § 33 analog. Er fällt unter die Regeln des § 17 S. 1 klar. Doch eigentlich prüfe ich das Unrechtsbewusstsein doch immer vor den Entschuldigungsgründen. Zumindest laut Beulke Schema. Kann ich davon abweichen und den § 33 Streitsatnd zwischen Vorsatzschuld und Unrechtsbewusstsein schieben ? Wie würdet ihr das machen ?
3. Unrechtsbewusstsein
Doppelirrtum = indirekter Verbotsirrtum § 17 S.1
Verfasst am: 09 Apr 2010 - 14:39:21 Titel: