Source: http://www.buzer.de/gesetz/12981/a211450.htm
Timestamp: 2018-09-25 05:11:20
Document Index: 300226500

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Artikel 1 2. TÄHAVÄndV Änderung der Verordnung über tierärztliche Hausapotheken Zweite
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Artikel 1 - Zweite Verordnung zur Änderung der Verordnung über tierärztliche Hausapotheken (2. TÄHAVÄndV k.a.Abk.)
Artikel 1 Änderung der Verordnung über tierärztliche Hausapotheken
Artikel 1 ändert mWv. 1. März 2018 TÄHAV § 1a, § 12, § 12a, § 12b (neu), § 12c (neu), § 12d (neu), § 13, § 13a, § 15
Die Verordnung über tierärztliche Hausapotheken in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Juli 2009 (BGBl. I S. 1760) wird wie folgt geändert:
In § 1a Satz 1 werden nach den Wörtern „einer tierärztlichen Hausapotheke" die Wörter „und bei der Anwendung von Arzneimitteln" eingefügt.
„(2) Eine Behandlung im Sinne des Absatzes 1 schließt insbesondere ein, dass nach den Regeln der veterinärmedizinischen Wissenschaft
im Falle der Behandlung mit einem Arzneimittel mit antibakterieller Wirkung eine klinische Untersuchung vom Tierarzt durchgeführt wird."
§ 12a Absatz 2 wird wie folgt geändert:
In Satz 2 werden die Wörter „in der Verordnung (EWG) Nr. 2377/90 des Rates vom 26. Juni 1990 zur Schaffung eines Gemeinschaftsverfahrens für die Festsetzung von Höchstmengen für Tierarzneimittelrückstände in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs (ABl. EG Nr. L 224 S. 1)" durch die Wörter „in Tabelle 1 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 37/2010 der Kommission vom 22. Dezember 2009 über pharmakologisch wirksame Stoffe und ihre Einstufung hinsichtlich der Rückstandshöchstmengen in Lebensmitteln tierischen Ursprungs (ABl. L 15 vom 20.1.2010, S. 1; L 293 vom 11.11.2010, S. 72)" ersetzt.
In Satz 4 werden die Wörter „die in Anhang II der Verordnung (EWG) Nr. 2377/90 aufgeführt sind" durch die Wörter „die in der Tabelle 1 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 37/2010 in der jeweils geltenden Fassung als Stoffe aufgeführt sind, für die eine Festlegung von Höchstmengen nicht erforderlich ist" ersetzt.
Nach § 12a werden folgende §§ 12b, 12c und 12d eingefügt:
„§ 13 Nachweise
In § 13a wird folgender Absatz 3 eingefügt:
„(3) Arzneimittel, die für den Verkehr außerhalb der Apotheken nicht freigegebene Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen enthalten oder auf Grund ihres Verabreichungsweges oder ihrer Indikation apothekenpflichtig sind, dürfen von Tierärzten an Tierhalter nur im Rahmen einer ordnungsgemäßen Behandlung von Tieren oder Tierbeständen verschrieben werden."
In § 15 werden die Nummern 8 und 9 durch folgende Nummern ersetzt:
entgegen § 13 Absatz 7 Satz 1 oder § 13a Absatz 2 Satz 3 einen Nachweis oder ein Doppel nicht oder nicht mindestens fünf Jahre aufbewahrt oder nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig vorlegt."
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