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Timestamp: 2018-02-24 10:25:39
Document Index: 286002593

Matched Legal Cases: ['Art. 374', 'Art. 100', 'Art. 44', 'Art. 45', 'Art. 75', 'Art. 113', 'Art. 64']

4D_136/2009 30.11.2009
4D_136/2009
Président 3 de l'arrondissement judiciaire I Courtelary-Moutier-La Neuveville,
Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, Appellationshof, 2. Zivilkammer, vom 28. August 2009.
dass der Präsident 3 des Gerichtskreises I Courtelary-Moutier-La Neuveville mit Verfügung vom 14. Juli 2009 das Verfahren zwischen dem Beschwerdeführer und dem Office régional des locations du Haut-Vallon als erledigt abschrieb und dem Beschwerdeführer die bis zum 9. Juli 2009 gewährte unentgeltliche Rechtspflege entzog;
dass der Beschwerdeführer am 3. August 2009 beim Obergericht des Kantons Bern eine Rechtsschrift bezüglich der Verfügung vom 14. Juli 2009 einreichte;
dass der Appellationshof des Obergerichts das Rechtsmittel als Beschwerde im Sinne der Art. 374 ff. ZPO BE behandelte und diese mit Urteil vom 28. August 2009 abwies;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 12. Oktober 2009 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, beide kantonalen Entscheide mit Beschwerde anzufechten, und darauf hinwies, dass die Beschwerdebegründung später ergänzt werde;
dass der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer gemäss der Empfangsbestätigung am 10. September 2009 zugestellt wurde, womit die dreissigtägige Frist von Art. 100 Abs. 1 BGG am nächsten Tag zu laufen begann (Art. 44 Abs. 1 BGG) und am 12. Oktober 2009 ablief (Art. 45 Abs. 1 BGG);
dass eine Ergänzung der Beschwerdebegründung nach Ablauf der Beschwerdefrist nicht zulässig ist, weshalb der diesbezügliche Hinweis des Beschwerdeführers in seiner Eingabe vom 12. Oktober 2009 unbeachtlich ist;
dass von vornherein nicht auf die Beschwerde eingetreten werden kann, soweit sie sich gegen die Verfügung des Präsidenten 3 des Gerichtskreises I Courtelary-Moutier-La Neuveville vom 14. Juli 2009 richtet, weil es sich dabei nicht um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid handelt (Art. 75 Abs. 1 und Art. 113 BGG);
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 12. Oktober 2009 diese Begründungsanforderungen offensichtlich nicht erfüllt, soweit sich die Beschwerde gegen das Urteil des Appellationshofs vom 28. August 2009 richtet;
dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege samt Rechtsbeistand wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1);