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Timestamp: 2018-01-18 21:40:06
Document Index: 93333739

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 250', 'Art. 219', 'Art. 4', 'Art. 7', 'Art. 85', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'EuG', 'Art. 103']

Autorenrichtlinien Juristische Arbeitsblätter - PDF
Autorenrichtlinien Juristische Arbeitsblätter
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1 Stand: Autorenrichtlinien Juristische Arbeitsblätter Inhaltsverzeichnis Vorbemerkung... 2 A. Allgemeine Hinweise... 3 I. Grundsätzliches... 3 II. Rechtschreibung... 3 III. Angaben zum Verfasser... 3 IV. Gliederung... 4 V. Zitierweise Normen Paragrafen und Artikel Veröffentlichungsorgane / Materialien und Drucksachen Zahlen und Beträge Zitieren von Gerichtsentscheidungen Zitieren von Zeitschriftenbeiträgen Zitierung von Kommentaren, Handbüchern, Lehrbüchern, Monographien, Festschriften... 9 VI. Abkürzungen... 9 VII. Datumsangaben B. Besondere Hinweise für Aufsätze I. Grundsätzliches II. Zitierweise Zitieren von Kommentaren und Handbüchern Zitieren von Lehrbüchern und Monographien Zitieren von Festschriften III. Umfang C. Besondere Hinweise für Lernbeiträge I. Grundsätzliches II. Zitierweise III. Umfang D. Besondere Hinweise für Hausarbeiten I. Grundsätzliches II. Zitierweise III. Umfang E. Besondere Hinweise für Klausuren/Aktenvorträge I. Grundsätzliches II. Zitierweise Zitieren von Kommentaren und Handbüchern Zitieren von Lehrbüchern und Monographien Zitieren von Festschriften III. Umfang
2 Vorbemerkung Die folgenden Autorenhinweise sollen interessierten Beitragsverfassern, die ihre Manuskripte auf die Bedürfnisse der Juristischen Arbeitsblätter zuschneiden möchten, eine Hilfestellung bieten. Zwar ist die Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung nicht von der exakten Einhaltung der Richtlinien abhängig, jedoch kann viel unnötige spätere Arbeit, sowohl aufseiten der Redaktion als auch für die Verfasser, vermieden werden, wenn schon das angebotene Manuskript weitestgehend an die folgenden Hinweise angepasst ist. Der vermeintlich große Umfang der Autorenhinweise sollte nicht von deren Beachtung abschrecken. Ein großer Teil der Ausführungen soll erst der Aufklärung dienen, wenn konkrete Fragestellung auftreten. Es wird jedoch grundsätzlich empfohlen, wenigstens die Allgemeinen Hinweise (zumindest die Abschnitte A.I. IV.) vollständig durchzugehen, um sich einen Eindruck von den Grundlagen zu verschaffen. Notwendige zusätzliche Informationen bspw. zum zulässigen Umfang der einzelnen Beitragsarten können den Besonderen Hinweisen für die einzelnen Beitragstypen entnommen werden. In den Autorenhinweisen wird teilweise auf die als Anlagen 1 4 bezeichneten Verzeichnisse verwiesen, die ebenfalls auf der JA-Homepage, unter Autorenrichtlinien eingestellt sind. Da sich unter anderem die Zitierrichtlinien mit dem Jahreswechsel 2011/2012 erheblich geändert haben, ist auch solchen Autoren, die bereits in der JA veröffentlicht haben, nahezulegen, sich noch einmal kurz mit den folgenden Ausführungen zu beschäftigen. Anregungen und Kritik zu den Autorenrichtlinien kann an gerichtet werden. 2
3 A. Allgemeine Hinweise I. Grundsätzliches Unabhängig von der jeweiligen Beitragsart sollten für die Veröffentlichung in der JA bestimmte Manuskripte in einem weitestgehend unformatierten Word-Dokument verfasst und nach Fertigstellung an gesendet werden. Sog. dynamische Fußnotenverweise sollten Sie vor dem Einsenden des Manuskripts aus dem Dokument entfernen. Entsprechendes gilt für die automatische oder manuelle Silbentrennung. Das Dokument sollte zudem frei von Tabulatoren oder manuellen Seitenumbrüchen sein. Hervorhebungen durch Fettdruck sind möglich, sollten aber äußerst sparsam eingesetzt werden, da sie bei einer Überfrachtung des Textes nicht geeignet sind ihren Zweck zu erfüllen und zudem ein unruhiges Schriftbild erzeugen. Kursive Schrift sollte ausschließlich Eigennamen vorbehalten bleiben. Andere Arten der Hervorhebung sind nicht zulässig. II. Rechtschreibung Das Manuskript ist in neuer Rechtschreibung zu verfassen. Im Zweifelsfall sollte zur Orientierung das Werk Duden, Band 1, Die deutsche Rechtschreibung, herangezogen werden. Wenn dort mehrere Schreibweisen als möglich bezeichnet werden, ist immer die von der Dudenredaktion empfohlene Variante (dort in der Regel mit gelber Farbe unterlegt) zu wählen. III. Angaben zum Verfasser Dem Beitrag vorangestellt ist die Autorenzeile, welche den Namen des/der Verfassers/Verfasser nebst Berufsbezeichnung und ggf. den akademischen Grad sowie eine Ortsangabe enthält. Am Ende der Autorenzeile ist eine Sternfußnote mit näheren Angaben einzufügen. Der Verfasser ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für an der Universität (Prof. Dr. ). Auch beitragsbezogene nähere Angaben sofern erforderlich sind in die (selbe) Sternfußnote nach den Autorenangaben einzufügen. Die Zwischenprüfungshausarbeit wurde von Prof. Dr. im Wintersemester 2010/11 an der Universität gestellt. 3
4 IV. Gliederung Die Beiträge sind vollständig durchzugliedern. Jeder Gliederungsabschnitt ist mit einer aussagekräftigen Überschrift zu versehen. Im Rahmen der Gliederung ist die folgende Hierarchie unbedingt einzuhalten: Ebene 1: Großbuchstaben (A., B., C....) Ebene 2: Römische Ziffern (I., II., III....) Ebene 3: Arabische Ziffern (1., 2., 3....) Ebene 4: Kleinbuchstaben (a), b), c)...) Ebene 5: Doppel-Kleinbuchstaben (aa), bb), cc)...) Grundsätzlich sollte eine tiefere Gliederung nicht erfolgen. Ist eine weitere Untergliederung im Ausnahmefall erforderlich, sind die folgenden Ebenen vorgesehen: Ebene 6: Arabische Ziffern in Klammern ((1), (2), (3)...) Ebene 7: Kleinbuchstaben in Klammern ((a), (b), (c)...) Ebene 8: Doppel-Kleinbuchstaben in Klammern ((aa), (bb), (cc)...) V. Zitierweise Aufgrund der unterschiedlichen Darstellungsformen für Beiträge in der JA existieren verschiedene Zitierweisen. Welche Zitierweise einzuhalten ist, hängt von der jeweiligen Beitragsart ab. Auf die Unterschiede wird daher in den folgenden Besonderen Hinweisen näher eingegangen. An dieser Stelle werden die Gemeinsamkeiten und Grundlagen der Zitierweise dargestellt. 1. Normen Es ist die amtliche Abkürzung des zitierten Gesetzes zu verwenden. BGB HGB RVG VwGO WEG Hat der Gesetzgeber keine amtliche Abkürzung vorgegeben, so gilt die gängige Abkürzung. Bei Landesgesetzen ist das jeweilige Landeskürzel aus dem Verzeichnis der Länderkürzel welches als Anlage 2 auf der JA-Homepage eingesehen werden kann stets ohne Leerzeichen dem zitierten Landesgesetz voranzustellen. BWLBO für die Landesbauordnung von Baden-Württemberg Soweit es ausnahmsweise erforderlich ist, werden Gesetze durch die Angabe des Gesetzes, das Datum der Verkündung und, davon durch Komma und Leerzeichen 4
5 getrennt, die Fundstelle bezeichnet. Die Jahresangabe zum Gesetzblatt erfolgt nur dann, wenn sie mit der Jahreszahl im Verkündungsdatum nicht identisch ist. Das Zitat zur Fundstelle erfolgt ohne weitere Angabe des Datums der Ausgabe des Verkündungsorgans. Sofern die Auflistung von ändernden Gesetzen oder der letzten Änderung aus sachlichen Gründen angezeigt ist, werden diese durch Komma getrennt mit Datum und Fundstelle angefügt. In der Regel werden die Änderungsgesetze nicht aufgenommen. Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) vom , BGBl. I 2586, zuletzt geändert durch Gesetz vom , BGBl. I 2512 Vorschriften der jeweils aktuellen Fassung des EUV werden durch Anfügung der Abkürzung EUV gekennzeichnet. Vorschriften des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union werden stets durch Anfügung der Abkürzung AEUV gekennzeichnet (vgl. ABl. EU 2007 C 306, 228, Amtl. Fn. 2 betreffend die Übereinstimmungstabellen). Art. 4 EUV Art. 4 AEUV Sollte es erforderlich sein, zwei alternative Artikelnummern zu zitieren; geschieht dies wie folgt: Art. 250 AEUV (Art. 219 EGV-Nizza) Bei Zitaten aus älteren Fassungen des EGV/EUV ist der jeweilige Stand wie folgt anzugeben: Art. 4 EGV-Maastricht Art. 7 EUV-Amsterdam Art. 85 EWGV Sofern eine Richtlinie oder Verordnung mit einer amtlichen Bezeichnung versehen ist, wird diese verwendet. Rom I-VO Rom II-VO SE-VO Alle sonstigen Verordnungen, Richtlinien und Beschlüsse werden mit ihrer vollständigen Nummer unter Hinweis auf EWG, EAG, EGKS, EG oder EU (bei Verordnungen in Klammern) gekennzeichnet. Der Jahrgang wird bei Zitaten bis 5
6 mit zweistelliger, ab dem mit vierstelliger Jahreszahl angegeben. VO (EWG) Nr. 1837/80 VO (EU) Nr. 573/2010 RL 95/2/EG RL 2010/35/EU Soweit es üblich ist, werden statt der oben genannten Zitierweise Populärnamen von Richtlinien und Verordnungen genannt. Dienstleistungs-RL Publizitäts-RL UGP-RL EuBagatellVO EuZustellungsVO 2. Paragrafen und Artikel Absätze von Gesetzen und Verordnungen werden in römischen und nicht in arabischen Zahlen angegeben. Sätze werden in arabischen Zahlen angegeben, die bei einem vorangestellten Absatz von diesem lediglich durch ein Leerzeichen getrennt werden. Halbsätze werden stets mit Hs. abgekürzt, Alternativen/Varianten stets mit Alt. / Var III 1 StGB 327 IV 1 Hs. 2 HGB 812 I Alt. 1 BGB Enthält die Vorschrift keine Absätze aber mehrere Sätze, wird wie folgt zitiert: 817 S. 2 BGB Mehrere aufeinanderfolgende Paragrafen werden wie folgt zitiert: 1, 2, 14 BGB 1 3 BGB (Gedankenstrich ohne Leerzeichen) Bei mehreren Bestimmungen unterschiedlicher Gesetze erhalten die Paragrafen jedes Gesetzes eigene Paragrafenzeichen. 46, 47, 64 StGB und 35 BtMG 1, 3 BRAO ivm 137 StPO 6
7 Bei a-b-c-vorschriften ist der Buchstabe unmittelbar (ohne Leerzeichen) an den Paragrafen oder Artikel zu hängen. 315c StGB 573a BGB 3. Veröffentlichungsorgane / Materialien und Drucksachen Veröffentlichungsorgane werden ohne Angabe des Erscheinungsdatums zitiert. Das Zitat erfolgt unter Angabe des Jahres (vierstellig) und der durch Komma getrennten Seitenangabe. Sofern über die eine Anfangsseite hinaus eine konkrete Fundstelle durch Nennung der genauen Seitenangabe zitiert wird, wird diese ohne Komma, aber in Klammern angefügt. BGBl. I 2586 (2588) BayGVBl. 2009, 625 ABl. EG 1980 C 2, 16 Materialien und Drucksachen werden nach der amtlichen Fundstelle zitiert. BT-Drs. 15/4053, 13 BR-Drs. 850/04, 1 4. Zahlen und Beträge Seitenzahlen und andere Zahlen werden ohne Zwischenräume und/oder Punkte geschrieben. S kg Eine Ausnahme gilt für Geldbeträge: Diese können zur Erleichterung der Lesbarkeit mit Zwischenräumen oder Punkten untergliedert werden. Das Zeichen wird nicht verwendet, sondern die internationale Bezeichnung EUR EUR 12,98 EUR 5. Zitieren von Gerichtsentscheidungen Gerichtsentscheidungen sollen unter Angabe einer Fundstelle zitiert werden. Nähere Angaben zur Entscheidung (wie das Datum oder Aktenzeichen) sind dann nicht erforderlich und sollten unterbleiben. Die Fundstelle soll möglichst genau durch die Angabe der Rn., die vom Gericht vergeben wird, gekennzeichnet werden. Die Rn. wird hierbei nur an die erste Fundstelle ohne Komma angehängt, es erfolgt keine 7
8 Wiederholung bei der Angabe von Parallelfundstellen. Ist die Entscheidung vom Gericht nicht mit Rn. versehen, so ist neben der Anfangsseite der Entscheidung die zitierte Passage durch Nennung der konkreten Seite zu bezeichnen. Die konkrete Seite wird ohne Komma in Klammern angehängt. Auch hier verbleibt es bei Parallelfundstellen bei der Nennung der Anfangsseite. Im Rahmen der Zeitschriftenangabe wird die Jahreszahl immer vierstellig angegeben. BGHZ 176, 301 Rn. 15 BGH NJW 2008, 2178 (2179) Gibt es mehrere Parallelfundstellen, können diese mit einem = voneinander getrennt angegeben werden. Beispiele BGHZ 176, 301 Rn. 15 = BGH NJW 2008, 2178 (2179) Lediglich wenn die Entscheidung (noch) nicht veröffentlicht wurde, kann das Urteil nach Datum und Aktenzeichen zitiert werden. In diesem Fall folgt nach der Nennung des Gerichts (ohne Komma) stets die Angabe der konkreten Entscheidungsform und des Datums; hierauf folgt mit Gedankenstrich getrennt die Angabe des Aktenzeichens (ohne den Hinweis Az. ). BGH Urt. v XII ZR 69/06 Für die Abkürzungen der Gerichte gilt das entsprechende Verzeichnis, welches als Anlage 3 auf der JA-Homepage eingesehen werden kann. Die Gerichtsbezeichnung wird da kein Eigenname gerade und nicht kursiv gesetzt. Sind innerhalb eines Fußnoten- oder Klammerzitats mehrere Entscheidungen desselben Gerichts vorgesehen (Entscheidungsketten), so werden diese ohne nochmalige Anführung des Gerichts und ggf. der Zeitschrift durch Semikola getrennt aufgelistet. Diese Regelung gilt nicht, wenn bspw. auf eine Fundstelle in einer amtlichen Entscheidungssammlung eine Zeitschriftenfundstelle folgt. BGH NJW 2010, 1518; 2010, 512; 2009, 2195; 2008, 2178 BGHZ 180, 344; BGH NJW 2008, 2178 Bei mehreren Rechtsprechungszitaten ist nach der Hierarchie der Gerichte zu zitieren. Innerhalb der Hierarchie ist die jeweils jüngste Entscheidung als erste zu nennen. BGH NJW 2010, 12; OLG Hamm BeckRS 2010,
9 Anmerkungen zu Entscheidungen werden mit Autoren- und kompletter Fundstellenangabe zitiert. EuGH NJW 2005, 963 manm Lauda NJW 2005, Zitieren von Zeitschriftenbeiträgen Beiträge in Zeitschriften werden unter Angabe des Autors, sowie (ohne Trennung durch Komma) der Fundstelle zitiert. Sollte eine konkrete Seite aus dem Beitrag zitiert werden, so ist diese direkt anschließend an die Anfangsseite des Beitrags in Klammern anzufügen. Zuck NJW 2005, 1226 (1228) Fundstellen in Archivzeitschriften werden mit Angabe des Bandes ohne den Zusatz Bd., der Jahreszahl in Klammern und der Seite sowie ggf. der konkreten Fundstellenseite in Klammern zitiert. Vranken AcP 191 (1991) 100 (118) 7. Zitierung von Kommentaren, Handbüchern, Lehrbüchern, Monographien, Festschriften Für Kommentare, Onlinekommentare, Handbücher, Lehrbücher, Monographien und Festschriften ist die Zitierweise von der jeweiligen Beitragsart abhängig. Nähere Informationen sind daher in den Abschnitten B. bis E. zu finden. VI. Abkürzungen Abkürzungen im Text sollen nur dann Verwendung finden, wenn sie entweder im allgemeinen Sprachgebrauch üblich, dh aus sich heraus verständlich sind, oder wenn sie bei ihrer ersten Verwendung erläutert werden. Abkürzungen, die mit einem Kleinbuchstaben enden, werden mit Punkt versehen. allg. Eine Ausnahme gilt für Abkürzungen, die als selbstständiges Wort wahrgenommen werden. Wistra Lkw Kfz 9
10 Abkürzungen, die mit Großbuchstaben enden, erhalten keinen Punkt. zb (zum Beispiel) uu (unter Umständen) Steht eine Abkürzung für mehrere Wörter, so werden die Anfangsbuchstaben der Worte ohne Leerzeichen zusammengezogen; in diesen Fällen endet die Abkürzung nicht mit einem Punkt. isd (im Sinne des) Im Übrigen gilt das allgemeine Abkürzungsverzeichnis, welches als Anlage 1 auf der JA-Homepage eingesehen werden kann. VII. Datumsangaben Jahreszahlen werden vierstellig angegeben. Das Datum wird ohne vorangestellte Null und ohne Zwischenräume nach den Punkten geschrieben. Die Monatsnamen werden durch die entsprechende Zahl wiedergegeben
11 B. Besondere Hinweise für Aufsätze I. Grundsätzliches Aufsätze werden in der JA in einer gesonderten Rubrik zu Anfang jeder Ausgabe veröffentlicht. Ein Aufsatz kann die wissenschaftliche Behandlung eines isolierten Themas beinhalten, ein aktuelles rechtliches Thema aufgreifen oder eine allgemein ausholende Gesamtdarstellung bezwecken. In Abgrenzung von Lernbeiträgen sind Aufsätze in der Regel weiter ausholend und haben zuweilen mehr wissenschaftlichen Tiefgang. Aufsätzen wird ein sog. Abstract vorangestellt. Durch diesen prägnanten Vorspann von ca. 3 bis 4 Sätzen soll der Leser auf den ersten Blick erkennen, worum es in dem Beitrag geht. Zudem sollen dort Bedeutung und Aktualität des Themas offensichtlich und eine Anregung zum Weiterlesen geboten werden. Der Abstract enthält keine Fußnoten. II. Zitierweise Im Folgenden werden lediglich die Besonderheiten aufgeführt, die für das Zitieren von Kommentaren, Handbüchern, Lehrbüchern, Monographien und Festschriften gelten. Im Übrigen wird auf die Ausführungen unter A.V. verwiesen. Wichtig: Die dargestellte Systematik der beitragsinternen Fußnotenverweise gilt nicht für Fundstellen aus Zeitschriften. Zitate aus Zeitschriftenartikeln sind stets vollständig anzugeben, wie oben unter A.V.6. beschrieben. 1. Zitieren von Kommentaren und Handbüchern Kommentare werden bei erstmaliger Nennung innerhalb eines Beitrages entweder nach den Namen der Herausgeber (voneinander getrennt durch Schrägstriche) oder sofern im Einzelfall vorhanden deren gängiger Abkürzung zitiert. Entweder im Anschluss an die Herausgebernamen oder an die Abkürzung werden durch Schrägstrich getrennt in Kursivschrift die Bearbeiter angefügt. Danach folgt durch Komma getrennt der Werkstitel (besteht dieser aus einer Gesetzesbezeichnung reicht deren Abkürzung), die Auflage nebst Erscheinungsjahr und im Anschluss die Fundstelle. 1 Schönke/Schröder/Lenckner/Eisele, StGB, 28. Aufl. 2010, Vorbem. 13 ff. Rn Palandt/Grüneberg, BGB, 70. Aufl. 2011, 347 Rn MüKoBGB/Schmitt, Münchener Kommentar zum BGB, 6. Aufl. 2012, 107 Rn
12 Auch wenn der Herausgeber und der Bearbeiter in einer Fundstelle identisch sind, wird nach der obigen Formel zitiert. Jauernig/Jauernig, BGB, 14. Aufl. 2011, 204 Rn. 5 Etwas anderes gilt lediglich, wenn der Herausgeber zugleich der einzige Bearbeiter des Kommentars ist. Fischer, StGB, 59. Aufl. 2012, 142 Rn. 20 Ab der zweitmaligen Nennung innerhalb eines Beitrages und bei weiteren Erwähnungen wird das Zitat unter Verweis auf die Fußnote der erstmaligen Nennung auch wenn im Folgenden aus Abschnitten anderer Bearbeiter zitiert wird gebildet. Dabei werden Werktitel, Auflage und Erscheinungsjahr durch die Fußnotenangabe ersetzt. 15 Schönke/Schröder/Cramer/Perron (Fn. 1) 265 Rn. 125 ff. 4 Palandt/Sprau (Fn. 3) 675 Rn MüKoBGB/Henssler (Fn. 12) 626 Rn. 307 In gleicher Weise wird auch beim Zitieren aus Handbüchern verfahren. Eine Ausnahme von der oben beschriebenen Vorgehensweise besteht lediglich, wenn nach erstmaliger Nennung explizit auf eine ältere Auflage verwiesen werden soll. Dann ist nicht auf die Fußnote der erstmaligen Nennung zu verweisen, sondern die ältere Auflage zu benennen. Der Werktitel wird jedoch nicht wiederholt. Schmidt-Bleibtreu/Klein/Brockmeyer, 9. Aufl. 1999, Art. 103 Rn Zitieren von Lehrbüchern und Monographien Das Zitieren von Lehrbüchern und Monographien erfolgt ähnlich wie bei Kommentaren. Bei erstmaliger Nennung werden der Autor, der vollständige Werkstitel, die Auflage nebst Erscheinungsjahr sowie die Fundstelle angegeben. 1 Brox/Henssler, Handelsrecht, 19. Aufl. 2007, Rn Looschelders, Schuldrecht Besonderer Teil, 6. Aufl. 2011, Rn. 108 Ab der zweitmaligen Nennung innerhalb eines Beitrages und bei weiteren Erwähnungen wird das Zitat unter Verweis auf die Fußnote der erstmaligen Nennung 12
13 gebildet. Dabei wird der Werktitel abgekürzt und die Auflage sowie das Erscheinungsjahr durch die Fußnotenangabe ersetzt. 7 Brox/Henssler HandelsR (Fn. 1) Rn Looschelders SchuldR BT (Fn. 4) Rn. 102 In gleicher Weise wird auch beim Zitieren aus Monographien verfahren. Dort ersetzt die Fußnotenangabe jedoch auch den Werkstitel vollständig. 3. Zitieren von Festschriften Das Zitieren von Festschriften weicht von den obigen Ausführungen ab. Wie bei Zeitschriftenfundstellen, werden Zitate aus Festschriften stets vollständig angegeben. Vorangestellt ist der kursiv geschriebene Name des Verfassers. Es folgt die Bezeichnung der Festschrift und deren Erscheinungsjahr. Im Anschluss steht die Fundstelle. Es erfolgt keine Nennung der Herausgeber und auch der Titel der Festbzw. Gedächtnisschrift und des jeweiligen Beitrags wird nicht genannt. Wacke, FS Wiedemann, 2002, 167 (169 ff.) v. Craushaar, GS Arens, 1993, 19 (29 f.) III. Umfang Der Umfang des Manuskripts sollte eine Zeichenzahl von ca Zeichen inkl. Leerzeichen und Fußnoten nicht überschreiten. 13
14 C. Besondere Hinweise für Lernbeiträge I. Grundsätzliches Lernbeiträge werden in der JA, je nach Thematik, als Basic - (an Anfänger bis Fortgeschrittene gerichtet) oder Examinatorium -Beiträge (an Fortgeschrittene bis Examenskandidaten gerichtet) in den Übungsblättern Studenten oder in den Übungsblättern Referendare veröffentlicht. Lernbeiträge unterscheiden sich von Aufsätzen weniger thematisch, sondern vor allem durch ihre knappe und strikt prüfungsorientierte Darstellungsweise. Die Grenzen zwischen beiden Beitragsarten sind jedoch teils fließend, sodass die Entscheidung, ob es sich um einen Aufsatz oder Lernbeitrag handelt, dem Einzelfall überlassen bleiben muss. Auch Lernbeiträgen wird ein sog. Abstract vorangestellt. Auf die Ausführungen unter B.I. wird verwiesen. II. Zitierweise Auch im Hinblick auf die Zitierweise unterscheiden sich Lernbeiträge nicht von Aufsätzen, sodass vollständig auf B.II. verwiesen werden kann. III. Umfang Der Umfang des Manuskripts sollte eine Zeichenzahl von ca Zeichen inkl. Leerzeichen und Fußnoten nicht überschreiten. 14
15 D. Besondere Hinweise für Hausarbeiten I. Grundsätzliches Auch Hausarbeiten werden in der JA im Heftteil Übungsblätter Studenten den Kategorien Basic oder Examinatorium zugeordnet (siehe oben unter C.I.). Hausarbeiten werden in der JA zweispaltig abgedruckt. II. Zitierweise Im Hinblick auf die Zitierweise unterscheiden sich Hausarbeiten nicht von Aufsätzen, sodass vollständig auf B.II. verwiesen werden kann III. Umfang Der Umfang des Manuskripts sollte eine Zeichenzahl von ca Zeichen inkl. Leerzeichen und Fußnoten nicht überschreiten. 15
16 E. Besondere Hinweise für Klausuren/Aktenvorträge I. Grundsätzliches Auch Klausuren und Aktenvorträge werden in der JA im Heftteil Übungsblätter Studenten den Kategorien Basic oder Examinatorium zugeordnet (siehe oben unter C.I.) oder erscheinen im Teil Übungsblätter Referendare. Als einzige Beitragstypen werden Klausuren und Aktenvorträge in der JA im Heft nicht zwei-, sondern einspaltig gesetzt und enthalten ausgenommen ist lediglich die Sternfußnote mit den Angaben zum Verfasser keine Fußnoten. Rechtsprechungsund Literaturnachweise sind stattdessen in Textnoten in Klammern an entsprechender Stelle einzufügen. Zu Beginn des Beitrages vorangestellt müssen Angaben zu Thematik (z.b. Schuldrecht, Kaufrecht, Sachmangelhaftung ) Schwierigkeitsgrad (z.b. Anfänger, Fortgeschrittene, Examen ) Bearbeitungszeit (z.b. 5 Stunden oder für Aktenvorträge 60 Minuten Vorbereitung, 12 Minuten Vortrag ) Hilfsmittel (z.b. Gesetzestexte oder für Referendarbeiträge Titel der zugelassenen Kommentare) erfolgen. Die Lösungen zum Sachverhalt sollten in Umfang und Inhalt dem entsprechen, was in der Prüfungssituation auch verlangt und in Anbetracht der zur Verfügung stehenden Zeit zu Papier gebracht bzw. vorgetragen werden kann. Insbesondere in Klausuren, die vom Schwierigkeitsgrad her der Rubrik Übungsblätter Studenten Basics zuzuordnen sind, sollte zudem auf einen sauberen Gutachtenstil geachtet werden. Die Lösung selbst sollte einer Musterlösung des Falles entsprechen. Hinweise, zb auf einen vertretbaren, aber von der Musterlösung abweichenden Lösungsweg sind erwünscht. Auch Klausurtipps, wie zb die Verwechslungsgefahr mit vergleichbaren, aber anders zu lösenden Fallkonstellationen sowie andere, zum Verständnis der Falllösung beitragende, aber außerhalb der eigentlichen Lösung zu verortende Texteinschübe, werden gerne berücksichtigt. Entsprechende Textpassagen sollten bspw. durch das vorangestellte, in Fettdruck gesetzte Wort Hinweis: kenntlich gemacht werden. Im gedruckten Heft wird ein solcher Textabschnitt grau unterlegt. 16
17 Das Manuskript für eine Klausur oder einen Aktenvortrag sollte auch die im Heft als Marginalien (Randbemerkungen) gedruckten Stichworte aufweisen. Zur Unterscheidung vom Haupttext sollten diese im Manuskript, an entsprechender Stelle platziert, in Doppelklammern kenntlich gemacht werden. ((Beginn der Widerrufsfrist)) II. Zitierweise Da Klausuren und Aktenvorträge keine Fußnoten enthalten, unterscheidet sich die Zitierweise deutlich von denen anderer Beitragsarten. 1. Zitieren von Kommentaren und Handbüchern Im Hinblick auf die erstmalige Nennung eines Kommentars besteht kein Unterschied gegenüber der Zitierweise in anderen Beitragsarten. Insofern kann vollständig auf die Ausführungen unter B.II.1. verwiesen werden. Mangels Fußnoten ist bei zweitmaliger Nennung und bei weiteren Erwähnungen natürlich kein entsprechender Verweis möglich. Hier ersetzt die Abkürzung aao den Werkstitel sowie die Auflage und das Erscheinungsjahr. Schönke/Schröder/Cramer/Perron aao 265 Rn. 125 ff. Palandt/Sprau aao 675 Rn. 40 MüKoBGB/Henssler aao 626 Rn Zitieren von Lehrbüchern und Monographien Auch hier wird bzgl. der erstmaligen Nennung auf B.II.2. verwiesen. Bei zweitmaliger Nennung und bei weiteren Erwähnungen ersetzt die Abkürzung aao die Auflage und das Erscheinungsjahr. Der Werkstitel wird nur abgekürzt angegeben. Brox/Henssler HandelsR aao Rn. 147 Looschelders SchuldR BT aao Rn Zitieren von Festschriften Das Zitieren von Festschriften weicht von den obigen Ausführungen ab. Wie bei Zeitschriftenfundstellen, werden Zitate aus Festschriften stets vollständig angegeben. Vorangestellt ist der kursiv geschriebene Name des Verfassers. Es folgt die Bezeichnung der Festschrift und deren Erscheinungsjahr. Im Anschluss steht die Fundstelle. Es erfolgt keine Nennung der Herausgeber und auch der Titel der Festbzw. Gedächtnisschrift und des jeweiligen Beitrags wird nicht genannt. 17
18 Wacke, FS Wiedemann, 2002, 167 [169 ff.] v. Craushaar, GS Arens, 1993, 19 [29 f.] III. Umfang Der Umfang des Manuskripts sollte eine Zeichenzahl von ca Zeichen inkl. Leerzeichen nicht überschreiten. 18
Hinweise zu den Formalien bei der Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten (Diplom-, Bachelor-,Masterarbeiten)
Renate von König, Diplom-Rechtspflegerin (FH) Fachbereich Rechtspflege HWR Berlin Hinweise zu den Formalien bei der Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten (Diplom-, Bachelor-,Masterarbeiten) I. Vorbemerkung
An das Ende Ihrer Ausarbeitung sollten Sie eine Zusammenfassung stellen, in der Sie die wesentlichen
Prof. Dr. R. Bork Merkblatt für Seminarteilnehmer Die nachfolgenden Hinweise sollen Ihnen dabei helfen, die häufigsten Fehler bei der Erstellung einer Seminararbeit und beim mündlichen Vortrag zu vermeiden.
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Hinweise zur Erstellung der Masterarbeit Prof. Dr. Renate Schüller 1 Benevole lector! Die folgenden Ausführungen sind auf der Basis der Betreuung und Bewertung von Studienabschlussarbeiten entstanden.