Source: https://ti.noventi.de/foerderung/
Timestamp: 2020-03-31 18:59:30
Document Index: 395290182

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 6', '§ 2', '§ 6', '§ 2', '§ 6', '§ 3', '§ 7', '§ 3', '§ 7', '§ 3', '§ 7']

Förderung | NOVENTI
TI erklärt
Was benötigt die Apotheke für den Anschluss an die TI?
Begriffserläuterungen zur Telematikinfrastruktur
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Durch die Einführung der Telematikinfrastruktur entsteht ein geschütztes Netzwerk im Gesundheitswesen, in dem alle Leistungserbringer sicher miteinander vernetzt sind. Die damit einhergehende Digitalisierung im Gesundheitsmarkt wird finanziell unterstützt und durch klare Förderungsrichtlinien bestimmt. Für die Finanzierung der für die Apotheker nötigen Anschaffungen haben sich der Deutsche Apothekerverband (DAV) und der GKV-Spitzenverband auf diverse Pauschalen und Zahlungen geeinigt.
Im Folgenden haben wir für Sie die wichtigsten Informationen aus der Fördervereinbarungen zwischen dem DAV und dem GKV-Spitzenverband zusammen getragen. Die gesamte Vereinbarung finden Sie hier: Refinanzierungsvereinbarung
Die größenabhängige Ausstattung der Apothekenbetriebsstätte mit stationären Kartenterminals ist grundsätzlich auf 6 Kartenterminals begrenzt. Sollte ab einer Packungsabgabemenge von 80.000 abgerechneten GKVRx-Packungen eine darüberhinausgehende Ausstattung mit stationären Kartenterminals erforderlich sein, ist dies mit geeigneten Unterlagen gegenüber der Abrechnungsstelle im Einzelfall zu beantragen. Die diesbezügliche Entscheidung steht im Ermessen des DAV. Mehr als 10 Kartenlesegeräte pro Apothekenbetriebsstätte werden jedoch nicht finanziert.
Die Vertragspartner gehen übereinstimmend davon aus, dass die Anzahl der stationären Kartenterminals auf Grundlage der von der Abrechnungsstelle an den GKVSpitzenverband übermittelten Berechnungsgrundlage insgesamt nicht mehr als 80.000 Stück betragen wird.
Bei einem Inhaberwechsel kann auf die Daten des alten Inhabers zurückgegriffen werden.
Im Falle von Neueröffnungen kann aufgrund fehlender Packungsdaten keine Hochrechnung durch die Abrechnungsstelle erfolgen. In diesem Fall erhält die Apothekenbetriebsstätte zunächst die Basisausstattung. Sollte eine darüberhinausgehende Ausstattung mit stationären Kartenterminals erforderlich sein, ist dies mit geeigneten Unterlagen gegenüber der Abrechnungsstelle im Einzelfall zu beantragen. Die Entscheidung darüber liegt im Ermessen des DAV.
Ausstattungs-/ Einrichtungspauschalen (einmalig)
Erstausstattungsbundle für 1.362,00 EUR*
gemäß § 2 Absatz 1 lit. b. und c i. V. m. § 6 Absatz 1 bestehend aus:
1 Stück eHealth-Konnektor, inklusive zugehöriger gSMC-K Smartcard
2 Stück Stationäres eHealth-Kartenterminal (KT)
Zusatzausstattung Stationäres eHealth-Kartenterminal (sKT) für 450,00 EUR* je zusätzlichem KT
gemäß § 2 Abs. 1 lit. c. i. V. m. § 6 Absatz 1 und Anlage 1
*Details zur Förderung zusätzlicher Kartenleseterminals finden Sie unten auf dieser Seite unter der Überschrift „Erläuterung zur Förderung zusätzlicher eHealth-Kartenterminals".
Aufwandspauschale für 1.280,00 EUR*
gemäß § 2 Absatz 1 lit. a. und Absatz 3 i. V. m. § 6 Absatz 2 bestehend aus:
Startpauschale (70 %) für Installation und Schulung 896,00 EUR*
Apothekenstartpauschale (30%) für installationsbedingte Ausfallzeiten/sonstige Abwicklungsaufwände 384,00 EUR*
* Die vorgenannten Pauschalen sind umsatzsteuerfrei
Betriebskostenpauschale (einmalig)
SMC-B-Smartcard für 378,15 EUR*
gemäß § 3 Absatz 1 lit. d. i. V. m. § 7 Absatz 2 kumuliert als Einmalzahlung für 5 Jahre
HBA-Smartcard für 449,00 EUR*
gemäß § 3 Absatz 1 lit. e. i. V. m. § 7 Absatz 3 kumuliert als Einmalzahlung für 5 Jahre
Betriebskostenpauschale (quartalsweise)
Betriebskostenpauschale für 210,00 EUR*
gemäß § 3 Absatz 1 lit. a. bis c. i. V. m. § 7 Absatz 1 für den
Zugang zur Telematikinfrastruktur mittels VPN-Zugangsdienst,
Betrieb des eHealth-Konnektors, inklusive Wartung, Support, Updates und Konfiguration sowie Erhalt der Funktionsfähigkeit der gSMC-K,
Betrieb der stationären eHealth-Kartenterminals, inklusive Wartung, Support, Updates und Konfiguration sowie Erhalt der Funktionsfähigkeit der gSMC-KT Smartcards
* Die vorgenannten Pauschalen .sind umsatzsteuerfrei
Die quartalsweise Betriebskostenpauschale reduziert sich im ersten Quartal der technischen Inbetriebnahme um ein Drittel für jeden vollen Monat, in dem die Apotheke nicht an die Telematikinfrastruktur angeschlossen und das entsprechende Modul für die Fachanwendung in der Apothekensoftware nicht betriebsbereit ist.
Erläuterung zur Förderung zusätzlicher eHealth-Kartenterminals
Die größenabhängige Ausstattung mit stationären Kartenterminals der Apothekenbetriebsstätte wird auf der Basis der Anzahl der abgegebenen Packungen von Fertigarzneimitteln zur Anwendung bei Menschen, die zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung abgegeben werden und der Preisbindung der Arzneimittelpreisverordnung unterliegen und im Rahmen der Umsetzung des Apothekennotdienstsicherstellungsgesetzes (ANSG) jährlich abgegeben wurden (GKVRx), wie folgt berechnet::
Packungsabgabemengen (GKVRx)
KT-Basisausstattung
KT-Zusatzsausstattung
KT-Gesamt
0 - 19.999 2 0 2
20.000 - 39.999 2 2 4
40.000 - 79.999 2 4 6
Erklärungen zu hier verwendeten Fachausdrücken und Abkürzungen finden Sie in unserem Glossar
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„Volle Förderung kassieren* und erst am 01.07.2021 anteilig zahlen!
Das heißt, in 2020 zahlen Sie erst einmal gar nichts – und dennoch erhalten Sie schon in 2020 den vollen Förderbetrag in Höhe von 2.642,- € zu Ihrer Verfügung*!
Die Berechnung der einmaligen Anschaffungskosten erfolgen erst ab Juli 2021 anteilig mit folgender Staffelung: im Juli 2021 15%, im Juli 2022 20% im Juli 2023 30%, und erst im Juli 2024 erfolgt die Schlusszahlung in Höhe von 35% !**
*gemäß Fördervereinbarung GKV Spitzenverband/DAV
** rechnerisch basierend auf den Einmalkosten des TI-Basispakets im Wert von 3425,- €
Telematikinfrastruktur (TI) – das Gesundheitswesen vernetzt sich