Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/348
Timestamp: 2019-09-15 05:44:19
Document Index: 14971398

Matched Legal Cases: ['§ 348', '§ 72', '§ 95', '§ 347', 'BGH', '§ 348', '§ 511', 'BGH', 'BGH', '§ 348', '§ 511', 'BGH', 'BGH', '§348', '§184', 'BGH', '§348', '§184', 'BGH', '§ 348', '§ 184', 'BGH', '§348', '§184', 'BGH', '§348', '§184', 'BGH', '§348', '§184', '§ 348', '§ 568', 'BGH', 'BGH', '§ 348', 'BGH']

§ 348 ZPO: Originärer Einzelrichter
Titel 4: Verfahren vor dem Einzelrichter
1.das Mitglied Richter auf Probe ist und noch nicht über einen Zeitraum von einem Jahr geschäftsverteilungsplanmäßig Rechtsprechungsaufgaben in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten wahrzunehmen hatte oder
2.die Zuständigkeit der Kammer nach § 72a Satz 1 des Gerichtsverfassungsgesetzes oder nach dem Geschäftsverteilungsplan des Gerichts wegen der Zuordnung des Rechtsstreits zu den nachfolgenden Sachgebieten begründet ist:
a)Streitigkeiten über Ansprüche aus Veröffentlichungen durch Druckerzeugnisse, Bild- und Tonträger jeder Art, insbesondere in Presse, Rundfunk, Film und Fernsehen;
b)Streitigkeiten aus Bank- und Finanzgeschäften;
c)Streitigkeiten aus Bau- und Architektenverträgen sowie aus Ingenieurverträgen, soweit sie im Zusammenhang mit Bauleistungen stehen;
d)Streitigkeiten aus der Berufstätigkeit der Rechtsanwälte, Patentanwälte, Notare, Steuerberater, Steuerbevollmächtigten, Wirtschaftsprüfer und vereidigten Buchprüfer;
e)Streitigkeiten über Ansprüche aus Heilbehandlungen;
f)Streitigkeiten aus Handelssachen im Sinne des § 95 des Gerichtsverfassungsgesetzes;
g)Streitigkeiten über Ansprüche aus Fracht-, Speditions- und Lagergeschäften;
h)Streitigkeiten aus Versicherungsvertragsverhältnissen;
i)Streitigkeiten aus den Bereichen des Urheber- und Verlagsrechts;
j)Streitigkeiten aus den Bereichen der Kommunikations- und Informationstechnologie;
k)Streitigkeiten, die dem Landgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert zugewiesen sind.
1.die Sache besondere Schwierigkeiten tatsächlicher oder rechtlicher Art aufweist,
2.die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung hat oder
3.die Parteien dies übereinstimmend beantragen.Die Kammer übernimmt den Rechtsstreit, wenn die Voraussetzungen nach Satz 1 Nr. 1 oder 2 vorliegen. Sie entscheidet hierüber durch Beschluss. Eine Zurückübertragung auf den Einzelrichter ist ausgeschlossen.
§ 347 ZPO
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.2016, Az. VI ZB 75/14 Abgesehen davon spricht die Tatsache, dass der Einzelrichter den Rechtsstreit entschieden und ihn nicht nach § 348 Abs.3 Satz 1 Nr. 2 ZPO der Zivilkammer zur Entscheidung über eine Übernahme vorgelegt hat, für eine (konkludente) Entscheidung über die (Nicht-)Zulassung der Berufung nach § 511 Abs.4 Satz 1 Nr. 1 ZPO (vgl. BGH, Beschlüsse vom 15. Juni 2011 - II ZB 20/10, NJW 2011,2974 Rn. 14 ff.; vom 16. August 2012 -1 ZB 2/12, aaO Rn. 9).
BGH, BESCHLUSS vom 2.3.2016, Az. VI ZB 48/14 Abgesehen davon spricht die Tatsache, dass der Einzelrichter den Rechtsstreit entschieden und ihn nicht nach § 348 Abs.3 Satz 1 Nr. 2 ZPO der Zivilkammer zur Entscheidung über eine Übernahme vorgelegt hat, für eine (konkludente) Entscheidung über die (Nicht-)Zulassung der Berufung nach § 511 Abs.4 Satz 1 Nr. 1 ZPO (vgl. BGH, Beschlüsse vom 15. Juni 2011 - II ZB 20/10, NJW 2011, 2974 Rn. 14 ff.; vom 16. August 2012-1 ZB 2/12, aaO Rn. 9).
BGH, URTEIL vom 2.8.2012, Az. VI ZR 223/11 Einigkeit besteht zunächst insoweit, dass in originären Einzelrichtersachen (§348 Abs. 1 Satz 1 ZPO) die Anordnung nach §184 Abs. 1 Satz 1 ZPO der Einzelrichter trifft, der als Prozessgericht vollständig an die Stelle des Kollegiums tritt (vgl. OLG Stuttgart, Beschluss vom 28. April 2011 -5U 26/11, BeckRS 2011, 26882; OLG Hamm, Urteil vom 10. August 2011 - 8 U 31/11, NJW-RR 2012, 62, 64).
BGH, URTEIL vom 2.6.2012, Az. VI ZR 226/11 Einigkeit besteht zunächst insoweit, dass in originären Einzelrichtersachen (§348 Abs. 1 Satz 1 ZPO) die Anordnung nach §184 Abs. 1 Satz 1 ZPO der Einzelrichter trifft, der als Prozessgericht vollständig an die Stelle des Kollegiums tritt (vgl. OLG Stuttgart, Beschluss vom 28. April 2011
BGH, URTEIL vom 2.6.2012, Az. VI ZR 222/11 Einigkeit besteht zunächst insoweit, dass in originären Einzelrichtersachen (§ 348 Abs. 1 Satz 1 ZPO) die Anordnung nach § 184 Abs. 1 Satz 1 ZPO der Einzelrichter trifft, der als Prozessgericht vollständig an die Stelle des Kollegiums tritt (vgl. OLG Stuttgart, Beschluss vom 28. April 2011 - 5 U 26/11, BeckRS 2011, 26882; OLG Hamm, Urteil vom 10. August 2011 - 8 U 31/11, NJW-RR 2012, 62, 64).
BGH, URTEIL vom 2.6.2012, Az. VI ZR 288/11 Einigkeit besteht zunächst insoweit, dass in originären Einzelrichtersachen (§348 Abs. 1 Satz 1 ZPO) die Anordnung nach §184 Abs. 1 Satz 1 ZPO der Einzelrichter trifft, der als Prozessgericht vollständig an die Stelle des Kollegiums tritt (vgl. OLG Stuttgart, Beschluss vom 28. April 2011
BGH, URTEIL vom 2.6.2012, Az. VI ZR 227/11 Einigkeit besteht zunächst insoweit, dass in originären Einzelrichtersachen (§348 Abs. 1 Satz 1 ZPO) die Anordnung nach §184 Abs. 1 Satz 1 ZPO der Einzelrichter trifft, der als Prozessgericht vollständig an die Stelle des Kollegiums tritt (vgl. OLG Stuttgart, Beschluss vom 28. April 2011
BGH, URTEIL vom 2.5.2012, Az. VI ZR 241/11 Einigkeit besteht zunächst insoweit, dass in originären Einzelrichtersachen (§348 Abs. 1 Satz 1 ZPO) die Anordnung nach §184 Abs. 1 Satz 1 ZPO der Einzelrichter trifft, der als Prozessgericht vollständig an die Stelle des Kollegiums tritt (vgl. OLG Stuttgart, Beschluss vom 28. April 2011
BVerfG, Beschluss vom 4.6.2008, Az. 1 BvR 2295/08 Die das erstinstanzliche Verfahren vor den Landgerichten betreffende Vorschrift des § 348 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 ZPO findet nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auf das Beschwerdeverfahren (§ 568 ZPO) auch keine entsprechende Anwendung (vgl. BGH, Beschluss vom 11. Februar 2003 - VIII ZB 56/02 -, NJW 2003, S. 1875 <1876>;
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.1991, Az. VIII ZB 30/91 Darin liegt ein Verfahrensfehler (vgl. zu § 348 ZPO BGH, Urteil vom 1. Februar 1983 - VI ZR 152/81, NJW 1983, 2033 unter II), der zur Aufhebung des Beschlusses führt, weil die Entscheidung des Oberlandesgerichts auf dem Verfahrensfehler beruhen und der Beschluß auch nicht mit anderer Begründung aufrechterhalten werden kann (unten zu 2).