Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/2008/08'8'03.htm
Timestamp: 2017-09-22 22:26:11
Document Index: 314504195

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 5', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 17', '§ 19', '§ 5', '§ 7', '§ 4', '§ 4', '§ 7', '§ 7', '§ 13', '§ 16', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 20', '§ 16', '§ 12', '§ 16', '§ 33', '§ 7']

18. Jahrgang, Nr. 8 vom 22. Juli 2008, S. 8
Interkulturelle Europa- und Amerikastudien (IKEAS) (120 Leistungspunkte)
Gemäß §§ 13 Abs. 1 in Verbindung mit 67 Abs. 3 Nr. 8 und 77 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) vom 05.05.2004 (GVBl. LSA S. 256), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 21.03.2006 (GVBl. LSA S. 102), in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Masterstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (ABStPOBM) vom 08.06.2005 hat die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg folgende Studien- und Prüfungsordnung für das Studienprogramm Interkulturelle Europa- und Amerikastudien (IKEAS) (120 Leistungspunkte) im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang beschlossen.
§ 5 Sprachkenntnisse 4
§ 7 Kombination von Studienprogrammen 5
§ 8 Aufbau des Studienprogramms 5
§ 9 Praktikum / Auslandsaufenthalt 5
§ 11 Abschlussbezeichnung 6
§ 12 Formen von Modulleistungen und Modulvorleistungen 6
§ 13 Anmeldung zum Modul und Voraussetzung für Modulleistungen 7
§ 14 Prüferinnen und Prüfer 8
§ 15 Studien- und Prüfungsausschuss 8
§ 17 Bewertung von Modulen und Berechnung der Gesamtnote des Studienprogramms 9
§ 19 Inkrafttreten 9
Anlage: Studienprogrammübersicht 10
(1) Diese Studien- und Prüfungsordnung regelt in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Master-Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Ziele, Inhalte und Aufbau des Studienprogramms Interkulturelle Europa- und Amerikastudien (IKEAS) (120 Leistungspunkte) im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang.
(2) Diese Studien- und Prüfungsordnung gilt für Studierende, die ab Wintersemester 2007/2008 das Studium der Interkulturellen Europa- und Amerikastudien (IKEAS) im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aufnehmen.
(1) Ziel des Studiengangs ist es, die Studierenden zur internationalen Zusammenarbeit durch Kenntnis von zwei Sprachen und Kulturen sowie durch die Ausbildung einschlägiger Kultur- und Mittlerkompetenzen zu qualifizieren. Dabei geht es sowohl um die Ausbildung sprachpraktischer Kompetenzen als auch um die Aneignung von Wissen zu den aktuellen sprachlichen, literarischen und mentalen Kulturstandards in ihren historischen Begründungskontexten und internationalen Vernetzungen sowie ihrer Alterität zu den eigenkulturellen Prägungen. Des Weiteren werden Grundlagenkompetenzen erworben für praxisorientierte interkulturelle Problemlösungen und für einen produktiven Umgang mit Fremderfahrungen.
(2) Das Studienprogramm qualifiziert für folgende Berufsfelder: Unterstützung und Betreuung von Firmen, Institutionen, Verbänden, wissenschaftlichen Organisationen und Einrichtungen in ihrer internationalen Zusammenarbeit mit dem Ziel, eine erfolgreiche Kommunikation zu gewährleisten und möglichen Missverständnissen vorzubeugen. Dazu gehören u.a. die Bereiche auswärtige Kulturpolitik, Entwicklungshilfe, Ausländerbetreuung, Medien, Wirtschaft und die Tourismusbranche.
(2) Die studienbegleitende Fachberatung erfolgt durch die Lehrenden in ihren Sprechstunden und durch die zuständigen Koordinatoren der einzelnen Kulturstudien bzw. durch die Modulverantwortlichen.
(3) In Prüfungsangelegenheiten findet eine studienprogrammbezogene Beratung der Studierenden durch die Koordinatoren der einzelnen Kulturstudien, in allgemeinen Prüfungsangelegenheiten insbesondere durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Prüfungsamtes statt.
(1) In das Studienprogramm Interkulturelle Europa- und Amerikastudien wird in die Schwerpunktgebiete Angloamerikanische Studien, Frankreichstudien und Russlandstudien immatrikuliert. Die bzw. der Studierende wählt bei der Studienbewerbung das Schwerpunktgebiet aus, für die sie bzw. er zugelassen werden möchte. Bei der Einschreibung entscheidet sich die bzw. der Studierende unter Berücksichtigung der in § 5 Abs. 1 definierten sprachlichen Vorkenntnisse verbindlich für das Kombinationsgebiet.
(2) Für das Studienprogramm Interkulturelle Europa- und Amerikastudien ist bei der Wahl der Schwerpunktgebiete Angloamerikanischen Studien und Frankreichstudien der Nachweis über ausreichende Kenntnisse der englischen bzw. französischen Sprache Zulassungsvoraussetzung.
· Für Angloamerikanische Studien ist der der Nachweis folgender Sprachkenntnisse zu erbringen:
o Englisch: Kompetenzen, die mindestens dem Niveau „B 2 (oberer Bereich)“ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens entsprechen müssen,
o Deutsch,
o eine weitere moderne oder klassische Fremdsprache, die bis zur Erlangung der Hochschulreife belegt worden ist bzw. der Nachweis des Latinums oder des Graecums.
Der Nachweis erfolgt in
a. durch Vorlage eines Abiturzeugnisses, aus dem hervorgeht, dass das Fach Englisch als Leistungskurs im Durchschnitt der letzten vier Schulhalbjahre oder in der Abiturprüfung (auf Leistungskursniveau) mindestens mit der Note „gut“ (2,0 bzw. 11 Punkte) abgeschlossen wurde;
· Cambridge ESOL: FCE [First Certificate in English] mit der Note: A,
· TOEFL: iBT [Internet-based Test] mit einer Mindestpunktzahl von 80,
· Für Frankreichstudien erfolgt dieser Nachweis wahlweise durch:
o Durchschnittsnote von 11 Punkten im Fach Französisch in den letzten beiden Schuljahren vor Erlangung der Hochschulreife,
o Bestätigung über die erfolgreiche Teilnahme an „DELF A2“,
o UNICERT I,
o sonstiges Zeugnis, das der Studienbewerberin bzw. dem Studienbewerber Kenntnisse der französischen Sprache mindestens auf dem Niveau A 2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen bescheinigt.
Bei der Wahl von Russlandstudien ist der Nachweis guter Kenntnisse in zwei modernen Fremdsprachen (oder Lateinisch oder Griechisch) sowie ein guter Gebrauch der Muttersprache zu erbringen. Bei ausländischen Studienbewerberinnen und Studienbewerbern werden gute Deutschkenntnisse vorausgesetzt. Die Sprachkenntnisse werden durch die Abiturnote oder entsprechende Zertifikate nachgewiesen.
(3) Das Erfüllen der Zulassungsvoraussetzungen begründet keinen Anspruch auf den Erhalt eines Studienplatzes für dieses Studienprogramm.
(4) Nach Abzug der Quoten gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 2 bis 5 der Hochschulvergabeverordnung des Landes Sachsen-Anhalt (HVVO) vom 24. Mai 2005 in der jeweils gültigen Fassung stehen bis 3 Prozent der Studienplätze, jedoch mindestens 1 Studienplatz als Vorabquote für die Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen und staatenlosen Bewerberinnen und Bewerbern, die nicht Deutschen gleichgestellt sind, zur Verfügung.
(1) Im Studienprogramm Interkulturelle Europa- und Amerikastudien (120 Leistungspunkte) werden folgende Sprachkenntnisse für die Kombinationsgebiete vorausgesetzt:
· Angloamerikanische Studien: Englisch auf dem unter § 4 Abs. 2 geforderten Niveau,
· Deutschlandstudien: Deutsch (Durchschnittsnote von 11 Punkte im Fach Deutsch in den letzten beiden Schuljahren zur Erlangung der Hochschulreife; Studierende mit nichtdeutscher Muttersprache verfügen über einen erfolgreichen Abschluss entsprechend UNICERT I),
· Frankreichstudien : Französisch auf dem unter § 4 Abs. 2 geforderten Niveau,
· Lateinamerikastudien: Spanisch. Hier erfolgt der Nachweis wahlweise durch:
o drei Jahre Schulspanisch mit der Durchschnittsnote von mindestens ‚gut’ bzw. ‚11 Punkte’ oder durch die Durchschnittsnote von mindestens 11 Punkten im Fach Spanisch in den letzten beiden Schuljahren vor Erlangung der Hochschulreife,
o Bestätigung über die erfolgreiche Teilnahme an „DELE Inicial“,
o sonstiges Zeugnis, das der Studienbewerberin bzw. dem Studienbewerber Kenntnisse der spanischen Sprache mindestens auf dem Niveau A 2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen bescheinigt.
o Studienbewerberinnen oder Studienbewerber mit spanischer Muttersprache,
o ausländische Studienbewerberinnen oder Studienbewerber der vom Institut für Romanistik anerkannten Austauschprogramme mit Spanien bzw. Lateinamerika,
o Studienbewerberinnen oder Studienbewerber, die in einem spanischsprachigen Land als ordentliche Studierende mindestens zwei Semester erfolgreich studiert haben,
o Studienbewerberinnen oder Studienbewerber mit in Spanien bzw. in einem spanischsprachigen Land Lateinamerikas erworbenen Schulabschluss mit Hochschulzugangsberechtigung.
(2) Im Studienprogramm Interkulturelle Europa- und Amerikastudien (120 Leistungspunkte) kann für folgende Schwerpunkt- und Kombinationsgebiete das Niveau der Sprachkenntnisse zu Beginn des Studiums in einem Einstufungstest gemäß der Ordnung zur Durchführung des sprachlichen Einstufungstests an der Philosophischen Fakultät II beurteilt werden, wenn die bzw. der Studierende über Vorkenntnisse der jeweiligen Sprache verfügt: Frankreichstudien (Französisch), Italienstudien (Italienisch), Lateinamerikastudien (Spanisch), Polenstudien (Polnisch), Russlandstudien (Russisch), Südosteuropastudien (Serbisch, Kroatisch, Bosnisch). Besteht die bzw. der Studierende den Einstufungstest, so ist die Modulleistung des geprüften sprachpraktischen Moduls erbracht, und sie bzw. er wird in das nächst höhere sprachpraktische Modul eingestuft.
(1) Es ist die Kombination mit den Studienprogrammen Wirtschaftswissenschaften, Grundlagen (Fundamental Economics and Management) Bachelor 60 LP, Politikwissenschaften Bachelor 60 LP, Ethnologie Bachelor 60 LP, Geographie Bachelor 60 LP, Geschichte Bachelor 60 LP, Arabistik/Islamwissenschaften Bachelor 60 LP, Medien- und Kommunikationswissenschaften Bachelor 60 LP, Psychologie Bachelor 60 LP, Soziologie Bachelor 60 LP, Evangelische Theologie Bachelor 60 LP möglich. (§ 7 Abs. 4 ABStPOBM).
(2) Weitere Kombinationen sind ausgeschlossen.
(1) Das Studienprogramm besteht aus zwei zu wählenden Kulturen/Kulturstudien, wobei die eine als Schwerpunkt, die andere als Kombinationsgebiet studiert wird.
(2) Das Studienprogramm umfasst die Kulturstudien, die ASQ und die FSQ, die sich mit Problemen der Kulturtheorie der interkulturellen Praxis beschäftigen. Die Kulturstudien gliedern sich in Sprachpraxis sowie kulturwissenschaftlich ausgerichtete Grundlagen- und Aufbaumodule. Diese sind im Bereich der Kulturtheorie kulturübergreifend und vergleichend angelegt. Im Bereich der Einführungen, der Kulturgeschichte, der Kultur und Gesellschaft der Gegenwart und des Kulturvergleichs bzw. Kulturkontaktes stehen die Spezifika der jeweils studierten Kulturen im Vordergrund.
Der genaue Aufbau des Studienprogramms, Titel, Leistungspunkteumfang und Abfolge der Module, Teilnahmevoraussetzungen, Modulvorleistungen, Formen der Modulleistungen sowie der Anteil der einzelnen Modulnoten an der Gesamtnote ergeben sich aus der Anlage "Studienprogrammübersicht" zu dieser Ordnung.
(3) Es wird empfohlen, im Rahmen der Allgemeinen Schlüsselqualifikation Module aus den Bereichen Wissenschaftliche Arbeit am Text, Wissenschaftliches Schreiben, Textanalyse, Stilistik, und/oder Rhetorik zu wählen. (§ 7 Abs. 7 ABStPOBM)
Praktikum / Auslandsaufenthalt
(1) Das Praktikum und/oder der Auslandsaufenthalt wird als eigenständiges Modul (Interkulturelle Erfahrung) mit dem Volumen von 5 Leistungspunkten in das Studienprogramm integriert. Die Dauer des Praktikums sollte sich auf ca. 4 Wochen belaufen. Das Praktikum kann im Inland oder in einem Land der studierten Sprache mit studienrelevanten interkulturellen Inhalten durchgeführt werden.
(2) Die Anrechenbarkeit von im Ausland erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt in Absprache mit den Koordinatoren der jeweiligen Kulturstudien in der Regel vor Antritt des Auslandssemesters.
Das Kontaktstudium im Bachelor-Studienprogramm Interkulturelle Europa- und Amerikastudien wird durch verschiedene Lehrveranstaltungsarten bestimmt. Wesentliche Unterrichtsformen sind:
b. Einführung: ist der Einstieg in das jeweilige Fachgebiet und ist von fundamentaler Bedeutung für den weiteren Studienverlauf. Sie gibt Überblick über die Teilgebiete des Faches, erleichtert das Hineinwachsen in ein effektives Studium, vermittelt bzw. festigt die wichtigen wissenschaftlichen Terminologien, gibt eine Anleitung bei der ersten Lektüre von Fachliteratur und Originaltexten (in der Fremd- und Muttersprache) und vermittelt Techniken und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens;
c. Seminare: dienen der gezielten Behandlung fachwissenschaftlicher Fragestellungen, führen in bestimmte Lehrstoffe ein und schließen die eigenständige Arbeit der Studierenden ein;
d. Wissenschaftliche Übungen: dienen der Verfestigung von in Seminaren und Vorlesungen gelernten Fertigkeiten unter Anleitung von Dozentinnen und Dozenten;
f. Projektarbeit: Selbständiges Bearbeiten eines komplexen Themas in der Regel in einem Team;
g. Exkursionen: universitätsexterne Veranstaltung zur Wissens- und Erfahrungsvermittlung im Terrain;
h. Sprachpraktische Übungen: dienen dem Erwerb von sprachpraktischen Fertigkeiten sowie der Vermittlungen von Kenntnissen über die Strukturen der studierten Fremdsprache. Hierzu gehören Übungen zum mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch sowie Übungen zur Übersetzung;
i. Konsultationen: dienen der Absprache von Modulleistungen bzw. Modulvorleistungen (Referate, Protokolle, …) und der Unterstützung der Studierenden in der Vorbereitung darauf;
j. Praktika sind berufsfeldbezogene Lerneinheiten und werden in der Regel in einer universitätsexternen Einrichtung absolviert.
Gemäß § 13 Abs. 1 ABStPOBM bestimmt im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang das Studienprogramm, in dem die Bachelor-Arbeit verfasst wird, auch die Abschlussbezeichnung. Demgemäß führt das Studienprogramm IKEAS zum Abschluss eines Bachelor of Arts (B.A.).
a. Referat/Gruppenreferat: mündlicher Vortrag von maximal 30 Minuten Dauer, in der Regel im Rahmen eines Seminars als Modulvorleistung;
b. Hausarbeit: eine schriftlich verfasste wissenschaftliche Arbeit von 18.000 bis 27.000 Textzeichen / von 10 bis 15 Seiten, von max. 35.000 Textzeichen für Deutschlandstudien;
c. Klausur: eine schriftliche Prüfung von 45, 90, 120 oder 240 Minuten Dauer;
d. Testat: eine schriftliche oder mündliche Überprüfung von Lernstoff, in der Regel von 20 Minuten Dauer;
e. Kurztest: eine klausurähnliche Überprüfung von Stundeninhalten von in der Regel 10 bis 20 Minuten;
f. Dossier: zu einer Fragestellung bzw. zu einem Thema zusammengetragene Dokumentensammlung, die strukturiert und mit kritischen Kommentaren versehen ist;
g. Protokoll: eine inhaltliche Zusammenfassung in der Regel von 6.000 bis 11.000 Textzeichen / von 3 bis 6 Seiten;
h. Stundenprotokoll: eine inhaltliche Zusammenfassung einer Lehrveranstaltung;
i. Sitzungsprotokoll: eine inhaltliche Zusammenfassung einer Arbeitsgruppen- oder Projektsitzung;
j. Sitzungsmoderation: die Vorbereitung und selbständige Leitung eines Seminars, einer Arbeitsgruppen- oder einer Projektsitzung;
k. Diskussionsleitung: Vorbereitung und selbständige Leitung einer Seminardiskussion;
l. Thesenpapier: eine lehrveranstaltungsvorbereitende schriftliche Arbeit in der Regel 6.000 bis 11.000 Textzeichen / von 3 bis 6 Seiten;
m. Lektürebericht: Ausführliche Darstellung von Ansätzen und Inhalten aus Texten des Readers oder der Leseliste im Umfang von 10 Seiten;
n. Exkursionsbericht: ein Bericht, der die Ergebnisse der Exkursion zusammenfasst, im Umfang von 6.000 bis 11.000 Textzeichen / von 3 bis 6 Seiten;
o. Erfahrungsbericht: bezieht sich der Erfahrungsbericht auf ein Praktikum, so handelt es sich um eine Tätigkeitsbeschreibung und eine inhaltliche Zusammenfassung der Erfahrungen des Praktikums, in der Regel von 6.000 bis 11.000 Textzeichen / von 3 bis 6 Seiten. Steht der Erfahrungsbericht im Zusammenhang mit einem Auslandsaufenthalt (Fremderfahrungsbericht), so ist dieser nach den Regeln des ethnographischen Schreibens abzufassen. In diesem Fall steht der kritische Kommentar der Fremderfahrung im Vordergrund des Berichts.
Praktikumsbericht bei Deutschlandstudien: eine Tätigkeitsbeschreibung zur Vorlage beim Studien- und Prüfungsausschuss von maximal 15.000 Textzeichen;
p. Bibliographie: Zusammenstellung der Ergebnisse einer Literaturrecherche;
q. Exzerpt: Komprimieren und Extrahieren von wichtigen Aussagen eines Fachtextes;
r. Regelmäßige Bearbeitungen von Übungsaufgaben/unterrichtsvorbereitende und -nachbereitende Übungsaufgaben: konkrete Aufgaben insbesondere im Rahmen der sprachpraktischen Übungen;
s. Mündliche bzw. schriftliche Leistung in sprachpraktischen Übungen;
t. Resümee: Knappe Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen eines Textes;
u. Übersetzung: Übertragung eines Textes aus dem Deutschen in die Fremdsprache und/oder aus der Fremdsprache ins Deutsche;
v. Hausübersetzung: eine innerhalb einer Frist von 14 Tagen anzufertigende Übersetzung von ca. 3.600 Textzeichen / von ca. 2 Seiten;
w. Hauslektüre: Weiterführende Textarbeit an einem fremdsprachigen Text aus der schöngeistigen Literatur oder Fachliteratur;
x. Aufsatz: Abfassen eines strukturierten Textes in der Fremdsprache zu einem bestimmten Thema;
y. Mündliche Prüfung: Sie dauert in der Regel 15 bis 30 Minuten;
z. Bachelor-Arbeit: Näheres dazu unter § 16.
(2) Gemäß § 14 Abs. 8 ABStPOBM ist bei Nichtbestehen von Modulleistungen grundsätzlich eine Wiederholung vorgesehen.
(3) Bestehen Modulleistungen aus mehreren Modulteilleistungen, müssen gemäß § 14 Abs. 7 ABStPOBM nur diejenigen Teilleistungen wiederholt werden, die mit „nicht ausreichend“ bzw. „nicht bestanden“ bewertet wurden.
(4) Gemäß § 14 Abs. 8 ABStPOBM wird in maximal 2 Modulen die Möglichkeit einer zweiten Wiederholung eingeräumt. Dies gilt jedoch nicht für die Bachelor-Arbeit.
(5) Diese zweite Wiederholung soll spätestens ein Jahr nach der nicht bestandenen ersten Wiederholung der Modulleistung bzw. Modulteilleistung erfolgen. Vor der zweiten Wiederholung wird der nochmalige Besuch der entsprechenden Lehrveranstaltung empfohlen. Das gilt nicht für die Bachelor-Arbeit, die gemäß § 20 Abs. 13 ABStPOBM nur einmal wiederholt werden darf.
(2) Die genauen Termine und Wiederholungstermine für die Modulleistungen bzw. Modulteilleistungen werden spätestens fünf Wochen vor Prüfungsbeginn durch Aushang beim zuständigen Prüfungsamt und/oder über das elektronische Prüfungs- und Studienverwaltungssystem bekannt gegeben.
(3) Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt über das elektronische Prüfungs- und Studienverwaltungssystem oder im zuständigen Prüfungsamt. Die Anmeldemodalitäten werden in den konkreten Modulbeschreibungen, durch Aushang und/oder über das elektronische Prüfungs- und Studienverwaltungssystem bekannt gegeben. Die Zulassung zum Modul ist abhängig von der Erfüllung der Teilnahmevoraussetzungen. Die Zulassung zur Modulleistung kann von der Erfüllung von Modulvorleistungen abhängig gemacht werden. Nähere Einzelheiten ergeben sich aus der Studienprogrammübersicht in Verbindung mit den Modulbeschreibungen.
(1) Für alle Module mit Ausnahme des Moduls Bachelor-Arbeit sind neben den Prüferinnen und Prüfern nach § 16 ABStPOBM im Studienprogramm Interkulturelle Europa- und Amerikastudien (120 Leistungspunkte) auch alle Lehrenden nach §§ 12 Abs. 4; 33 Abs. 1 und 2 Nr. 1- 4 HSG LSA prüfungsberechtigt.
(2) Für das Modul Bachelor-Arbeit sind neben den Prüferinnen und Prüfern nach § 16 ABStPOBM in der Regel auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach § 33 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 Nr. 1 - 4 HSG LSA prüfungsberechtigt. Über Ausnahmen entscheidet der Studien- und Prüfungsausschuss der Philosophischen Fakultät II.
(1) Der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät II bestellt einen Studien- und Prüfungsausschuss, der für die Studiengänge und Studienprogramme der Fakultät und damit auch für das Studienprogramm Interkulturelle Europa- und Amerikastudien (120 Leistungspunkte) zuständig ist.
(1) Eine Bachelor-Arbeit ist im Bachelor-Studiengang obligatorisch; sie bildet ein Modul im Umfang von 10 Leistungspunkten.
(2) Der Umfang der Bachelor-Arbeit soll zwischen 72.000 und 90.000 Textzeichen / 40 und 50 Seiten aufweisen.
(3) Zur Bachelor-Arbeit zugelassen wird nur, wer mindestens 90 Leistungspunkte im Studienprogramm erfolgreich absolviert hat.
(4) Das Thema der Bachelor-Arbeit wird über den Studien- und Prüfungssausschuss ausgegeben und von einer durch den Studien- und Prüfungsausschuss bestellten Prüferin bzw. einen Prüfer betreut.
§ 7 Abs. 2 gilt nicht für Studierende des Bachelor-Studienprogramms IKEAS (120 LP), die ihr Studium zum WS 2007/2008 aufgenommen haben. Diese können die von ihnen gewählte Kombination fortsetzen, es sei denn, dass sie die Anwendung dieser Studien- und Prüfungsordnung schriftlich beantragen.
Diese Ordnung wurde vom Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät II am 04.07.2007 beschlossen; der Akademische Senat hat hierzu am 14. Mai 2008 Stellung genommen.
Übersicht über die Kombination Angloamerikanische Studien - Deutschlandstudien
Pflichtmodule Schwerpunktgebiet Angloamerikanische Studien
Vor-leistung
Anteil an Abschluss-note
Teilnahme-voraus-setzung
Basismodul Einführung in die englische und amerikanische Kulturwissenschaft und Fachspezifische Schlüsselqualifikation 2/3 FSQ integrativ)
Interkulturelles Wissen (FSQ-Modul)
Englisch Language Practice 1
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Großbritannien/USA 1 - Kulturgeschichte
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Großbritannien/USA 4 – Kultur, Literatur, Sprache
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Großbritannien/USA 3 – Kulturkontakt/Kulturvergleich
Hausarbeit und Projektbericht
Englisch Language Practice 2
Englisch Language Practice 2S
Basismodul Kulturtheorien und Methoden (sprachübergreifend)
(1/3 FSQ integrativ)
Englisch Language Practice 3
Wahlpflichtmodule Schwerpunktgebiet
Basismodule (1 aus 2)
Basismodul Einführung in die englische und amerikanische Literaturwissenschaft und Fachspezifische Schlüsselqualifikation (1/3 FSQ integrativ)
Basismodul Einführung in die englische und amerikanische Sprachwissenschaft und Fachspezifische Schlüsselqualifikation
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Großbritannien/USA 2 – Kultur und Gesellschaft der Gegenwart (1 aus 2)
Traditionen und Entwicklung der Politischen Kulturen
3. und 4. oder
Sozial- und wirtschaftlich kulturelle Entwicklungen
Pflichtmodule Kombinationsgebiet Deutschlandstudien
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Deutschland 4 – Stilistik & Rhetorik
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Deutschland 3 – Kulturkontakt/Kulturvergleich
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Deutschland 1 - Kulturgeschichte
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Deutschland 2 – Kultur und Gesellschaft der Gegenwart
Wahlbereichsgruppe je nach Muttersprache (ein Wahlbereich muss gewählt werden)
Sprachpraxis Deutsch für Studierende mit Muttersprache Deutsch (1 aus 3)
Sprachpraxis Deutsch für Studierende mit nichtdeutscher Muttersprache (als Pflichtmodul)
DaF: Sprachpraxis Deutsch
ASQ Module
Übersicht über die Kombination Angloamerikanische Studien - Frankreichstudien
Basismodul Einführung in die englische und amerikanische Kulturwissenschaft und Fachspezifische Schlüsselqualifikation
(2/3 FSQ integrativ)
Pflichtmodule Kombinationsgebiet Frankreichstudien
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Frankreich 1 - Kulturgeschichte
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Frankreich 2 – Kultur und Gesellschaft der Gegenwart
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Frankreich 3 – Kulturkontakt/Kulturvergleich
Langue française III (Niveau avancée)
Klausur (Rédaction und Thème)
Übersicht über die Kombination Angloamerikanische Studien - Italienstudien
Pflichtmodule Kombinationsgebiet Italienstudien
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Italien 1 - Kulturgeschichte
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Italien 2 – Kultur und Gesellschaft der Gegenwart
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Italien 3 – Kulturkontakt/Kulturvergleich
Übersicht über die Kombination Angloamerikanische Studien - Lateinamerikastudien
Pflichtmodule Kombinationsgebiet Lateinamerikastudien
Lengua española I (Nivello basico)
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Spanien/Lateinamerika 1 - Kulturgeschichte
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Spanien/Lateinamerika 2 – Kultur und Gesellschaft der Gegenwart
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Spanien/Lateinamerika 3 – Kulturkontakt/Kulturvergleich
Lengua española II (Nivello intermedio)
Lengua española III (Nivello avanzado)
Übersicht über die Kombination Angloamerikanische Studien - Polenstudien
Pflichtmodule Kombinationsgebiet Polenstudien
Polnisch Niveau Ia
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Polen1 - Kulturgeschichte
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Polen 3 – Kulturkontakt/Kulturvergleich
Polnisch Niveau IIa
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Polen 2 – Kultur und Gesellschaft der Gegenwart
Polnisch Niveau IIb
Übersicht über die Kombination Angloamerikanische Studien - Russlandstudien
Pflichtmodule Kombinationsgebiet Russlandstudien
1. und 2. oder
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Russland 1 - Kulturgeschichte
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Russland 2 – Kultur und Gesellschaft der Gegenwart
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Russland 3 – Kulturkontakt/Kulturvergleich
Russisch Niveau II
Klausur und mündlicher Test
Übersicht über die Kombination Angloamerikanische Studien - Südosteuropastudien
Pflichtmodule Kombinationsgebiet Südosteuropastudien
Serbisch/Kroatisch/Bosnisch Niveau Ia
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Südosteuropa 1 - Kulturgeschichte
Serbisch/Kroatisch/Bosnisch Niveau Ib
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Südosteuropa 3 – Kulturkontakt/Kulturvergleich
Serbisch/Kroatisch/Bosnisch Niveau IIa
Aufbaumodul Kulturwissenschaft Südosteuropa 2 – Kultur und Gesellschaft der Gegenwart
Serbisch/Kroatisch/Bosnisch Niveau IIb