Source: http://chemie.uni-dortmund.de/fb03/de/Studium/Chemie/Master/Pruefungsordnung/PO_M_Chem_20130625/index.html
Timestamp: 2017-09-24 08:46:03
Document Index: 262835871

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 20', '§ 26', '§ 64', '§ 59', '§ 52', '§ 52', '§ 9', '§ 18', '§ 19', '§ 65', '§ 49', '§ 19', '§ 52', '§ 17', '§ 13', '§ 65', '§ 13', '§ 65', '§ 13', '§ 18', '§ 9', '§ 18', '§ 14', '§ 18', '§ 18', '§ 3', '§ 28', '§ 4', '§ 20']

§ 11 Wiederholung von Prüfungsleistungen, Bestehen der Masterprüfung, endgültiges Nichtbestehen
§ 20 Annahme und Bewertung der Masterarbeit
§ 26 Ungültigkeit einer Prüfungen und Aberkennung des Mastergrades
(1) Diese Prüfungsordnung gilt für den Masterstudiengang „Chemie“ an der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie der Technischen Universität Dortmund. Sie regelt gemäß § 64 Abs. 1 HG die Strukturen des Masterstudiums.
(1) Lehre und Studium in diesem Studiengang vermitteln den Studierenden unter Berücksichtigung der Anforderungen und Veränderungen in der Berufswelt und der fachübergreifenden Bezüge die erforderlichen Fachkenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so, dass sie zu selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit, kritischer Einordnung und verantwortlichem Anwenden wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden befähigt werden.
(2) Die Masterprüfung bildet einen weiteren berufsqualifizierenden Abschluss des Studiums im Masterstudiengang Chemie. Durch die Masterprüfung soll festgestellt werden, ob die Kandidatin / der Kandidat die Zusammenhänge des Faches überblickt und in der Lage ist, selbstständig wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse in der beruflichen Praxis bei Forschungs- und Entwicklungsaufgaben problemorientiert anzuwenden.
Aufgrund der bestandenen Masterprüfung in diesem Studiengang verleiht die Technische Universität Dortmund durch die Fakultät für Chemie und Chemische Biologie den akademischen Grad „Master of Science” ("M. Sc.").
a) ein qualifiziert, d.h. mindestens mit der Note 3,0 abgeschlossenes Bachelorstudium in den Studiengängen Chemie oder Chemische Biologie an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes mit einer Regelstudienzeit von mindestens 6 Semestern oder
b) ein qualifiziert, d. h. mindestens mit der Note 3,0 abgeschlossenes Bachelorstudium oder vergleichbares mindestens sechssemestriges Studium in einem verwandten Studiengang an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder einer Hochschule außerhalb des Geltungsbereichs des Grundgesetzes, soweit der Prüfungsausschuss die Gleichwertigkeit des Studiengangs und des Abschlusses festgestellt hat.
(2) Bei der Prüfung der Gleichwertigkeit beurteilt der Prüfungsausschuss insbesondere, ob die wesentlichen, im Masterstudiengang vorausgesetzten Grundlagen in hinreichendem Umfang und Niveau enthalten waren. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen. Abhängig von dieser Beurteilung kann er eine Zulassung ohne oder mit Auflagen zur erfolgreichen Absolvierung fehlender Leistungen aussprechen oder die Zulassung ablehnen. Auflagen können mit einem Umfang von höchstens 30 Leistungspunkten verlangt werden und müssen spätestens bis zum Beginn der Masterarbeit erfolgreich nachgewiesen werden.
(3) Wurde der akademische Grad im Ausland erworben, so sind zur Bestimmung der Gleichwertigkeit des Abschlusses mit entsprechenden deutschen Abschlüssen die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen, Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften sowie die Empfehlungen der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen zu beachten. Bei Unklarheiten kann der Prüfungsausschuss die Bewerberinnen und Bewerber zu einem Gespräch über die fachlichen Inhalte des Abschlusses zur Bestimmung der Gleichwertigkeit des Abschlusses einladen. Das Gespräch wird von zwei Hochschullehrerinnen / Hochschullehrern der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie durchgeführt.
(4) Wurde die Note gemäß Absatz 1 nicht erreicht, so kann der Prüfungsausschuss Bewerberinnen und Bewerber im Einzelfall trotzdem zum Masterstudiengang zulassen, wenn die Nichtzulassung eine unbillige Härte darstellen würde oder das Gesamtbild der Bewerbung in fachlicher Hinsicht die erfolgreiche Bewältigung des Masterstudiums erwarten lässt. Hierzu kann der Prüfungsausschuss vor seiner Entscheidung die entsprechenden Bewerberinnen oder Bewerber zu einem Gespräch einladen, welches von zwei Hochschullehrerinnen / Hochschullehrern der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie mit der Bewerberin / dem Bewerber durchgeführt wird, um die besondere persönliche Situation darzulegen.
(1) Die Regelstudienzeit beträgt einschließlich der Anfertigung der Masterarbeit 4 Semester (zwei Jahre).
(1) Bei den Praktika ist die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus organisatorischen und aus Sicherheitsgründen begrenzt. Übersteigt die Zahl der Bewerber / Bewerberinnen die Aufnahmefähigkeit, regelt auf Antrag der / des jeweiligen Lehrenden die Dekanin / der Dekan oder eine / ein von ihr / ihm beauftragte Lehrende / beauftragter Lehrender mit Beteiligung der Fakultätskommission für Lehre und Studium den Zugang (§ 59 Abs. 2 HG). Dabei sind die Bewerberinnen / Bewerber in folgender Reihenfolge zu berücksichtigen:
1. Studierende, die nach ihrem Studienverlauf auf den Besuch der Lehrveranstaltung zu diesem Zeitpunkt angewiesen sind, soweit sie für den Studiengang Chemie (M. Sc.) an der Technischen Universität Dortmund eingeschrieben oder als Zweithörerinnen oder Zweithörer gemäß § 52 Abs. 2 HG zugelassen sind.
2. Studierende, die nach ihrem Studienverlauf auf den Besuch der Lehrveranstaltung zu diesem Zeitpunkt nicht angewiesen sind, soweit sie für den Studiengang Chemie (M. Sc.) an der Technischen Universität Dortmund eingeschrieben oder als Zweithörerinnen oder Zweithörer gemäß § 52 Abs. 2 HG zugelassen sind.
(2) Ist innerhalb einer Gruppe eine Auswahl erforderlich sind die Bewerberinnen / Bewerber in folgender Reihenfolge zu berücksichtigen:
(11) In Lehrveranstaltungen (mit Ausnahme von Vorlesungen), in denen zum Erreichen der lehrveranstaltungsspezifischen Lernziele eine regelmäßige aktive Beteiligung der Studierenden erforderlich ist, kann eine Anwesenheitspflicht gelten. Diese wird von der oder dem Lehrenden in Abstimmung mit dem Prüfungsausschuss im Sinne des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes festgelegt. Die genaue Ausgestaltung der Anwesenheitspflicht wird in den Modulbeschreibungen des Modulhandbuchs festgelegt und den Studierenden in geeigneter Form zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
(3) Falls die zweite Wiederholung einer Prüfung in schriftlicher Form erfolgt, hat die oder der Studierende sich vor der Festsetzung der Note „nicht ausreichend“ (5,0) einer mündlichen Ergänzungsprüfung zu unterziehen. Diese ist Bestandteil der zweiten Wiederholungsprüfung. Für die Abnahme der mündlichen Ergänzungsprüfung gelten § 9 Abs. 7 und § 18 entsprechend. Aufgrund der mündlichen Ergänzungsprüfung wird die Note „ausreichend“ (4,0) oder „nicht ausreichend“ (5,0) festgesetzt. Die mündliche Ergänzungsprüfung hat innerhalb von 12 Wochen nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses zu erfolgen. Das Gesamtergebnis ist in einem Protokoll festzuhalten und der oder dem Studierenden im Anschluss an die mündliche Ergänzungsprüfung bekannt zu geben. Insgesamt können im Masterstudiengang Chemie maximal drei mündliche Ergänzungsprüfungen absolviert werden.
(4) Abweichend von Absatz 1 kann die Masterarbeit nur als Ganzes und dann nur einmal mit neuem Thema und anderen Prüferinnen / Prüfern wiederholt werden. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. Bei der Wiederholung ist die Rückgabe des Themas gemäß § 19 Abs. 9 nur zulässig, wenn die Kandidatin / der Kandidat bei der Anfertigung der nicht erfolgreichen Masterarbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat.
(8) Ist die Masterprüfung endgültig nicht bestanden oder gilt eine Prüfungsleistung als nicht bestanden, so erteilt die Vorsitzende des Prüfungsausschusses der Kandidatin oder dem Kandidaten hierüber einen schriftlichen Bescheid. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. Auf Antrag wird der Kandidatin oder dem Kandidaten eine Bescheinigung über die bestandenen Prüfungen ausgestellt; aufgenommen wird der Zusatz, dass diese Bescheinigung nicht für die Vorlage an einer anderen Hochschule gilt.
(1) Für die Organisation der Prüfungen und die durch diese Prüfungsordnung zugewiesenen Aufgaben bildet die Fakultät für Chemie und Chemische Biologie einen Prüfungsausschuss. Der Prüfungsausschuss besteht aus der Dekanin / dem Dekan als der / dem Vorsitzenden, drei weiteren hauptamtlich an der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie tätigen Professorinnen / Professoren, darunter die Stellvertreterin / der Stellvertreter der / des Vorsitzenden, einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / einem wissenschaftlichen Mitarbeiter und zwei Studierenden der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie, die für diesen Masterstudiengang oder einen anderen Studiengang der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie der Technischen Universität Dortmund mit fachlich mindestens gleichwertigem Abschluss eingeschrieben sind. Die Stellvertreterin / der Stellvertreter der / des Vorsitzenden und die weiteren nichtstudentischen Mitglieder des Prüfungsausschusses werden nach Gruppen getrennt für zwei Jahre, die studentischen Mitglieder für ein Jahr vom Fakultätsrat gewählt. Für die Mitglieder des Prüfungsausschusses mit Ausnahme der / des Vorsitzenden und deren / dessen Stellvertreterin / Stellvertreter werden vom Fakultätsrat Vertreterinnen / Vertreter gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Zusammensetzung des Prüfungsausschusses ist bekannt zu geben.
(3) Der Prüfungsausschuss sorgt für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen und achtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungsordnung eingehalten werden. Er ist insbesondere zuständig für die Entscheidung über Widersprüche gegen in Prüfungsverfahren getroffene Entscheidungen. Darüber hinaus berichtet der Prüfungsausschuss dem Fakultätsrat regelmäßig, mindestens einmal im Jahr, über die Entwicklung der Prüfungen und Studienzeiten. Er gibt Anregungen zur Reform der Prüfungsordnung und der Studienpläne. Der Prüfungsausschuss kann die Erledigung bestimmter Aufgaben (z. B. Anerkennungsfragen, Eilentscheidungen ect.) im Rahmen der laufenden Geschäfte auf die Vorsitzende / den Vorsitzenden übertragen; dies gilt nicht für Entscheidungen über Widersprüche und den Bericht an den Fakultätsrat.
(1) Der Prüfungsausschuss bestellt die Prüferinnen / Prüfer sowie die Beisitzerinnen / Beisitzer gemäß den gesetzlichen Vorgaben. Er kann die Bestellung der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen. Zu Prüferinnen / Prüfern dürfen nur Hochschullehrerinnen / Hochschullehrer, Hochschuldozentinnen / Hochschuldozenten, Privatdozentinnen / Privatdozenten und Lehrbeauftragte sowie weitere prüfungsberechtigte Personen im Sinne des § 65 Abs. 1 HG bestellt werden, die in dem der Prüfung vorangehenden Studienabschnitt eine selbstständige Lehrtätigkeit in dem Prüfungsfach an der Technischen Universität Dortmund ausgeübt haben. Zur Beisitzerin oder zum Beisitzer darf nur bestellt werden, wer die entsprechende Masterprüfung oder eine mindestens vergleichbare Prüfung abgelegt hat.
(3) Für die Masterarbeit kann die Kandidatin / der Kandidat die beiden Prüferinnen / Prüfer vorschlagen. Auf die Vorschläge der Kandidatin / des Kandidaten soll nach Möglichkeit Rücksicht genommen werden. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch.
(2) Leistungen in anderen Studiengängen an der Technischen Universität Dortmund oder an anderen Hochschulen im Geltungsbereich des Grundgesetzes werden angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit festgestellt wird. Gleichwertigkeit ist festzustellen, wenn Leistungen in Inhalt, Umfang und in den Anforderungen denjenigen dieses Studiengangs an der Technischen Universität Dortmund im Wesentlichen entsprechen. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen.
(7) Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die aufgrund einer Einstufungsprüfung gemäß § 49 Abs. 12 HG berechtigt sind, das Studium in einem höheren Fachsemester aufzunehmen, werden die in der Einstufungsprüfung nachgewiesenen Kenntnisse und Fähigkeiten auf Leistungen der Masterprüfung angerechnet. Die Feststellungen im Zeugnis über die Einstufungsprüfung sind für den Prüfungsausschuss bindend.
(12) Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze 1 bis 7 besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung. Die Anerkennung von Leistungen, die im Geltungsbereich des Grundgesetzes erbracht wurden, erfolgt von Amts wegen. Die Studierenden haben die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Aufgrund von Leistungen, die nach den Bestimmungen der Absätze 1 bis 8 anzurechnen sind, können insgesamt höchstens 35 Leistungspunkte erworben werden.
(4) Der Prüfungsausschuss kann von Kandidatinnen und Kandidaten bei Prüfungen eine schriftliche Erklärung verlangen, dass sie bzw. er die Arbeit – bei einer Gruppenarbeit einen entsprechend gekennzeichneten Anteil der Arbeit – selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt sowie wörtliche und sinngemäße Zitate kenntlich gemacht hat. § 19 Abs. 11 bleibt unberührt.
(1) Mit der Immatrikulation in den Studiengang oder der Zulassung als Zweithörerin oder Zweithörer gemäß § 52 Abs. 2 HG gilt eine Studierende / ein Studierender als zu den Prüfungen des Masterstudiengangs Chemie zugelassen, es sei denn, die Zulassung ist gemäß Absatz 2 zu versagen.
• die Kandidatin / der Kandidat eine Prüfung in einem Masterstudiengang „Chemie“, in einem Diplomstudiengang „Chemie“, in einem Masterstudiengang „Chemische Biologie“, in einem Diplomstudiengang „Chemische Biologie“ oder in einem verwandten Studiengang endgültig nicht bestanden hat oder
• der Kandidatin oder dem Kandidaten nach abgelegter Prüfung in einem der vorgenannten Studiengänge aufgrund einer anschließenden Anfechtung des Prüfungsbescheides eine bestands- und rechtskräftige Entscheidung über das endgültige Nichtbestehen noch nicht vorliegt.
(1) Die Masterprüfung setzt sich zusammen aus 100 Leistungspunkten für Prüfungsleistungen in den Modulen dieses Studiengangs und aus 20 Leistungspunkten für die erfolgreich an der Technischen Universität Dortmund durchgeführte Masterarbeit (15 Leistungspunkte) einschließlich des abschließenden Kolloquiums (5 Leistungspunkte).
- weitere chemische / naturwissenschaftliche Studien (mindestens 43 Leistungspunkte)
(3) Die Kandidatin / der Kandidat wählt spätestens zu Beginn des zweiten Fachsemesters ein Schwerpunktfach. Als Schwerpunktfach kann gewählt werden
3. Physikalische Chemie / Theoretische Physikalische Chemie
(4) Die Kandidatin / der Kandidat muss in jedem der Fächer
4. Analytische Chemie
6. Analytische Chemie.
(5) Im Schwerpunktfach sind mindestens die folgenden Module abzuschließen: Ein kursartiges Praktikum (9 Leistungspunkte), ein Forschungspraktikum (10 Leistungspunkte) sowie 2 Wahlpflichtmodule im Umfang von jeweils 4 Leistungspunkten, die Vertiefung auf dem Gebiet der Masterarbeit (10 Leistungspunkte), die Masterarbeit (15 Leistungspunkte) sowie das zugehörige Kolloquium (5 Leistungspunkte). Weitere 4 Wahlpflichtmodule sind im Schwerpunktfach oder in anderen Fächern, die das Schwerpunkfach fachlich ergänzen, zu erbringen. Eines der anderen Fächer kann auch ein nichtnaturwissenschaftliches Fach sein. Über die fachliche Ergänzung entscheidet in Zweifelsfällen der Prüfungsausschuss im Benehmen mit einer Fachvertreterin / einem Fachvertreter.
(6) Bei Wahl des Schwerpunktfaches Technische Chemie können bis zu zwei inhaltlich verschiedene Kurspraktika im Schwerpunktfach durchgeführt werden. Bei Wahl eines der Schwerpunktfächer Anorganische Chemie, Organische Chemie oder Physikalische Chemie kann ein weiteres das Schwerpunktfach ergänzende Praktikum, auf Antrag auch in einem nichtchemischen Fach durchgeführt werden.
(7) Die Zuordnung der Leistungspunkte zu den Modulen sowie die Zuordnung der Lehrveranstaltungen zu den Modulen regelt der Studienplan im Anhang dieser Prüfungsordnung.
(1) Die Noten für die Prüfungsleistungen und die Masterarbeit werden von den jeweiligen Prüferinnen und Prüfern festgesetzt. Für die Bewertung sind folgende Noten zu verwenden:
(4) Hat die Kandidatin bzw. der Kandidat gemäß Absatz 3 die Mindestzahl der Aufgaben richtig beantwortet und damit die Prüfung bestanden, so lautet die Note wie folgt:
b) über 1,6 bis 2,5 = gut
c) über 2,6 bis 3,5 = befriedigend
d) über 3,6 bis 4,0 = ausreichend
(8) Die Fachnoten in den Prüfungsfächern (§ 17 Abs. 2) errechnen sich aus dem Durchschnitt der Noten der zugehörigen Module, die jeweils mit der Anzahl der ihnen zugeordneten Leistungspunkte gewichtet werden. Absatz 7 gilt entsprechend.
(9) Die Gesamtnote für die Masterprüfung errechnet sich aus dem arithmetischen Mittel der nicht gerundeten Noten aller benoteten Module (einschließlich der Masterarbeit und des Kolloquiums), wobei die einzelnen Noten mit der jeweiligen Zahl der zu diesem Modul gehörenden Leistungspunkte gewichtet werden. Absatz 7 gilt entsprechend.
(2) Die Masterarbeit kann von jeder Prüferin / jedem Prüfer (§ 13), die / der die Voraussetzungen nach § 65 Abs. 1 HG erfüllt und die / der hauptamtlich an der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie der Technischen Universität Dortmund, mit Ausnahme der Lehrbereiche Didaktik der Chemie und Didaktik der Biologie, tätig ist, betreut werden. Die Masterarbeit kann auch durch jede Prüferin / jeden Prüfer (§ 13) betreut werden, die / der die Voraussetzungen des § 65 Abs. 1 HG erfüllt und regelmäßig für diesen Studiengang Lehrveranstaltungen durchführt und durch Beschluss des Prüfungsausschusses mit den in Satz 1 genannten Prüferinnen / Prüfern gleichgestellt ist.
• der erfolgreiche Erwerb von 70 Leistungspunkten, von denen mindestens 27 auf das Schwerpunktfach entfallen müssen,
• der erfolgreiche Abschluss aller Module, die Praktika beinhalten,
• die Anmeldung zur Teilnahme an der Prüfung / Erbringung der Prüfungsleistung für alle Module, die nach Studienplan im dritten Fachsemester abgeschlossen werden.
(4) Die Zulassung erfolgt durch den Prüfungsausschuss. Sie darf nur verweigert werden, wenn eine der Zulassungsvoraussetzungen nach Absatz 3 nicht erfüllt ist, die Zuordnung des Themas der Masterarbeit zum Schwerpunkfach der Kandidatin / des Kandidaten nicht gegeben ist oder das Studium der Kandidatin / des Kandidaten erkennbar nicht die erforderliche fachliche Basis für die sachgerechte Bearbeitung der gestellten Aufgabe bildet. In den beiden letztgenannten Fällen entscheidet der Prüfungsausschuss nach Anhörung der Kandidatin / des Kandidaten und der Betreuerin / des Betreuers. Eine ablehnende Entscheidung des Prüfungsausschusses ist der Kandidatin / dem Kandidaten unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(5) Die Ausgabe des Themas erfolgt über die Vorsitzende / den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. Der Zeitpunkt der Ausgabe ist aktenkundig zu machen. Zugleich wird der Termin für die Abgabe der Masterarbeit festgesetzt. Die Kandidatin / der Kandidat kann Vorschläge für das Thema der Arbeit machen.
(6) Auf Antrag der Kandidatin / des Kandidaten sorgt der Prüfungsausschuss dafür, dass sie / er rechtzeitig eine Betreuerin / einen Betreuer und ein Thema für die Masterarbeit erhält.
(7) Die Bearbeitungszeit für die Masterarbeit beträgt 6 Monate. Sie beginnt mit der Ausgabe des Themas und endet mit dem durch den Prüfungsausschuss festgesetzten Abgabetermin.
(8) Im Einzelfall kann der Prüfungsausschuss auf begründeten Antrag die Bearbeitungszeit ausnahmsweise um höchstens 6 Wochen verlängern, wenn die für die Verlängerung angeführten Gründe nicht durch die Kandidatin / den Kandidaten zu vertreten sind. Der Antrag ist spätestens 2 Wochen vor Ablauf der Bearbeitungszeit zu stellen.
(9) Das Thema der Masterarbeit kann nur einmal und nur innerhalb der ersten vier Wochen der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden; die Arbeit gilt dann als nicht begonnen.
(10) Der Umfang der Masterarbeit soll in der Regel 60 DIN-A4-Seiten nicht übersteigen.
(11) Bei der Abgabe der Masterarbeit versichert die Kandidatin / der Kandidat an Eides statt, dass sie / er die Arbeit selbstständig verfasst, keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt sowie wörtliche und sinngemäße Zitate unter Angabe der Quelle kenntlich gemacht hat. Für die eidesstattliche Versicherung ist ein einheitlicher Vordruck der Zentralen Prüfungsverwaltung zu verwenden und bei der Abgabe der Masterarbeit unterschrieben einzubinden.
(1) Die Masterarbeit ist fristgerecht zum festgesetzten Abgabetermin bei der Zentralen Prüfungsverwaltung der Technischen Universität Dortmund in dreifacher Ausfertigung und zusätzlich in einer für ein Softwareprodukt zur Plagiatserkennung verwendbaren elektronischen Fassung einzureichen; der Abgabezeitpunkt ist aktenkundig zu machen. Bei Posteinlieferung gilt das Datum des Poststempels. Wird die Masterarbeit nicht fristgerecht eingereicht, gilt sie als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet.
(2) Die Masterarbeit ist von zwei Prüferinnen / Prüfern zu begutachten und zu bewerten. Erste Prüferin / erster Prüfer ist in der Regel die Betreuerin / der Betreuer der Arbeit. Die zweite Prüferin / der zweite Prüfer wird von der / dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bei der Ausgabe des Themas bestimmt. Sofern zwingende Gründe dies erfordern, kann der Prüfungsausschuss im Einzelfall abweichend von § 13 Abs. 1 auch Hochschullehrerinnen / Hochschullehrer oder Hochschuldozentinnen / Hochschuldozenten anderer Hochschulen als zweite Prüferin / zweiten Prüfer zulassen. Mindestens eine / einer der Prüferinnen / Prüfer muss hauptamtlich an der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie der Technischen Universität Dortmund tätig sein.
(3) Die Note der Masterarbeit wird aus dem arithmetischen Mittel der beiden einzelnen Bewertungen gebildet, sofern deren Differenz nicht mehr als 2,0 beträgt. Beträgt die Differenz mehr als 2,0, so wird vom Prüfungsausschuss nach Anhörung beider Prüferinnen / Prüfer die Note festgesetzt, bei Bedarf unter Hinzuziehung einer dritten Prüferin / eines dritten Prüfers. Die Masterarbeit kann jedoch nur dann mit „ausreichend“ (4,0) oder besser bewertet werden, wenn beide Prüferinnen / Prüfer, bei Hinzuziehung einer dritten Prüferin / eines dritten Prüfers mindestens zwei Prüferinnen / Prüfer die Masterarbeit mit mindestens „ausreichend“ (4,0) oder besser bewerten. § 18 Abs. 7 gilt entsprechend.
(4) Die Bewertung der Masterarbeit ist der Kandidatin / dem Kandidaten in der Regel spätestens 4 Wochen nach der Abgabe mitzuteilen.
(1) Das Kolloquium soll zeigen, dass die Kandidatin / der Kandidat in der Lage ist, ein selbst durchgeführtes Projekt im Zusammenhang mündlich darzustellen, die gewählte Vorgehensweise zu begründen und in einem erweiterten fachlichen Rahmen zu verteidigen.
(3) In dem Kolloquium berichtet die Kandidatin / der Kandidat fakultätsöffentlich über das von ihr / ihm in der Masterarbeit durchgeführte Projekt und die dabei erhaltenen Ergebnisse. Als Prüfungskommission müssen anwesend sein
• eine weitere Prüferin / ein weiterer Prüfer; dies kann die zweite Prüferin / der zweite Prüfer für die Masterarbeit sein,
(4) Das Kolloquium dauert in der Regel 45 Minuten (mindestens 30 und höchstens 60 Minuten), davon soll der Bericht nicht mehr als 20 Minuten beanspruchen. Mindestens die Hälfte der vorgesehenen Gesamtdauer ist für die Diskussion des Vortragsinhalts vorzusehen. § 9 Abs. 7 gilt entsprechend.
(5) Die Betreuerin / der Betreuer der Masterarbeit leitet die Diskussion. Sie / er kann Fragen zum Inhalt des Berichts und zu der im Bericht verwendeten Argumentation von allen Zuhörerinnen / Zuhörern zulassen. Fragen der Prüferinnen / Prüfer und Beisitzerinnen / Beisitzer haben dabei Vorrang.
(6) Über die Note des Kolloquiums soll möglichst im Konsens entschieden werden. Kann kein Konsens hergestellt werden, wird die Note aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen der Mitglieder der Prüfungskommission gemittelt, wobei die Bewertungen der beiden Prüferinnen / Prüfer mit doppeltem Gewicht berücksichtigt werden. § 18 Abs. 7 gilt entsprechend. Das Kolloquium kann nur dann mit „ausreichend“ (4,0) oder besser bewertet werden, wenn höchstens ein Mitglied der Prüfungskommission für „nicht ausreichend“ stimmt.
(1) Kandidatinnen / Kandidaten, bei denen eine besondere Qualifikation für die Promotion erkennbar ist, können auf Antrag in den Promotionsstudiengang der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie wechseln. Voraussetzung ist der Abschluss des Bachelorstudiengangs mit einer Note von mindestens 1,5 sowie der Erwerb von mindestens 60 Leistungspunkten in Form von promotionsvorbereitenden Studien, die ebenfalls mindestens mit der Note 1,5 abgeschlossen werden müssen. Die Einzelheiten hierzu regelt die Promotionsordnung.
(2) Die Kandidatin / der Kandidat erhält ein Zeugnis über die in diesem Studiengang erbrachten Studienleistungen, das den Vermerk enthält „Studiengang durch Aufnahme in den Promotionsstudiengang beendet“. Dieses Zeugnis trägt das Datum der Aufnahme in den Promotionsstudiengang. Auf Antrag der Kandidatin / des Kandidaten ist ein Wiedereintritt in diesen Studiengang unter Anerkennung der bis zur Aufnahme in den Promotionsstudiengang erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen möglich. Im Promotionsstudiengang erbrachte Studien-, Prüfungs- und Forschungsleistungen können auf die für den erfolgreichen Abschluss dieses Studienganges noch zu erbringenden Studien- und Prüfungsleistungen nach § 14 Abs. 1 bis 3 angerechnet werden, soweit sie mit einer Prüfung abgeschlossen wurden und nicht Bestandteil einer erfolgreich abgeschlossenen Promotion waren.
(1) Die Kandidatin / der Kandidat kann sich vor dem Bestehen bzw. dem endgültigen Nichtbestehen der Masterprüfung in weiteren als den vorgeschriebenen Modulen Prüfungen ablegen.
(1) Hat die Kandidatin / der Kandidat die Masterprüfung bestanden, so wird ihr / ihm möglichst innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe der Bewertung der letzten Prüfungsleistung ein Zeugnis in deutscher und auf Antrag der Kandidatin / des Kandidaten in englischer Sprache ausgestellt. In das Zeugnis sind die Gesamtnote der Masterprüfung, einschließlich des ECTS-Grades nach § 18 Abs. 10, das Thema und die Note der Masterarbeit, die Note des Kolloquiums, die Module und Modulnoten sowie die in den einzelnen Modulen erworbenen Leistungspunkte aufzunehmen.
(5) Auf Antrag der Kandidatin / des Kandidaten wird auch vor Abschluss der Masterprüfung eine Bescheinigung über die bereits erbrachten Prüfungsleistungen (Notenbescheinigung) erstellt, die eine Aufstellung der erfolgreich absolvierten Module mit den erworbenen Leistungspunkten und Prüfungsleistungen und den Noten nach § 18 Abs. 1 enthält. Diese Bescheinigung kann höchstens einmal pro Semester beantragt werden.
(1) Der Kandidatin / dem Kandidaten wird eine Masterurkunde mit dem Datum des Zeugnisses ausgehändigt. Darin wird die Verleihung des Mastergrades gemäß § 3 beurkundet.
(2) Die Masterurkunde wird von der Dekanin / dem Dekan der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie und von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterzeichnet und mit dem Siegel der Fakultät versehen.
(3) Die Kandidatin / der Kandidat erhält eine Ausfertigung der Masterurkunde in deutscher Sprache. Auf Antrag erhält die Kandidatin / der Kandidat eine Ausfertigung der Masterurkunde in englischer Sprache.
Ungültigkeit einer Prüfung und Aberkennung des Mastergrades
(1) Hat die Kandidatin / der Kandidat bei einer Prüfung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, kann der Prüfungsausschuss nachträglich die Noten für diejenigen Prüfungsleistungen, bei deren Erbringung die Kandidatin / der Kandidat getäuscht hat, entsprechend berichtigen und die Masterprüfung ganz oder teilweise für nicht bestanden erklären.
id="P28"§ 28
(1) Diese Prüfungsordnung gilt für alle Studierenden, die ab dem Wintersemester 2010 / 2011 erstmalig in den Masterstudiengang Chemie eingeschrieben worden sind.
(2) Für Studierende, die vor dem Wintersemester 2010 / 2011 in die Bachelorstudiengänge Chemie und Chemische Biologie an der Technischen Universität Dortmund eingeschrieben worden sind, gelten die Regelungen in § 4 Abs. 1 ab dem Wintersemester 2014 / 2015.
(3) Studierende, die ab dem Wintersemester 2010 / 2011 und vor dem Wintersemester 2013 / 2014 in den Masterstudiengang Chemie eingeschrieben worden sind, können entscheiden, ob der Prüfungsausschuss bei der Festsetzung der Note der Masterarbeit beteiligt werden soll oder nicht, sofern die Differenz der beiden einzelnen Bewertungen der Masterarbeit gemäß § 20 Abs. 3 zwischen 1,3 und 2,0, beträgt.
(4) Diese Prüfungsordnung wird in den Amtlichen Mitteilungen der Technischen Universität Dortmund veröffentlicht und tritt am Tage nach der Veröffentlichung in Kraft.
Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Fakultätsrates der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie vom 29.04.2013 und des Beschlusses des Rektorates der der Technischen Universität Dortmund vom 10.04.2013.
Prüfungsordnung Master Chemie vom 25.06.2013
Zuletzt geändert am 21.09.2017 10:17