Source: https://soz-kult.hs-duesseldorf.de/studium/studiengaenge/ba-pkf/Seiten/pruefungsordnung.aspx
Timestamp: 2017-04-28 08:21:23
Document Index: 64882586

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 4', '§ 1', '§ 49', '§ 75', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 17', '§ 8', '§ 17', '§ 9', '§ 28', '§ 11']

Prüfungsordnung BA Pädagogik der Kindheit und Familienbildung
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SeiteninhaltPrüfungsordnung für den Bachelorstudiengang „Pädagogik der Kindheitund Familienbildung“ (BaPO Kind) an der Hochschule DüsseldorfVom 25.08.2015Geändert durch Änderungssatzung vom 28.11.2016Aufgrund der §§ 2 Abs. 4, 64 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (HG NRW) vom 16.09.2014 (GV.NRW S. 547) in der aktuell gültigen Fassung hat die Hochschule Düsseldorf die folgende studiengangspezifische Prüfungsordnung als Satzung erlassen. Diese Prüfungsordnung gilt nur in Verbindung mit der Rahmenprüfungsordnung des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Düsseldorf (RahmenPO) vom 25.08.2015 in der jeweils gültigen Fassung. InhaltsverzeichnisI. Allgemeines§ 1 Geltungsbereich der Prüfungsordnung; Studiengang§ 2 Studiengangspezifische Ziele des Studiums § 3 Bachelorgrad; Staatliche Anerkennung § 4 Studienvoraussetzungen § 5 Regelstudienzeit; Gliederung des Studiums; StudienumfangII. Bachelorprüfung§ 6 Umfang und Art der Bachelorprüfung § 7 Bewertung von Modulprüfungen § 8 Praxisanteile § 9 Zulassung zur Bachelor-Thesis § 10 Bildung der Gesamtnote der BachelorprüfungIII. Schlussbestimmungen§ 11 In-Kraft-Treten Anlage 1: Studienverlaufsplan des Studiengangs „Pädagogik der Kindheit und Familienbildung“Anlage 2: Studien- und Prüfungsplan
I. Allgemeines§ 1 – Geltungsbereich der Prüfungsordnung; Studiengang
Diese Prüfungsordnung gilt für das Studium in dem Bachelor-Studiengang „Pädagogik der Kindheit undFamilienbildung“ des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Düsseldorf.
§ 2 – Studiengangspezifische Ziele des Studiums Auf der Grundlage der in § 2 Abs. 1 RahmenPO bestimmten Ziele, soll das Studium im Bachelor-Studiengang „Pädagogik der Kindheit und Familienbildung“ die Studierenden befähigen, individuelle und gesellschaftliche Strukturen in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit zu erkennen, zu analysieren und zu ihrer Verbesserung die grundlegenden Handlungsstrategien der Pädagogik der Kindheit und Familienbildung einzusetzen und zu überprüfen.
Aufgrund der bestandenen Bachelorprüfung verleiht die Hochschule Düsseldorf den akademischen Grad„Bachelor of Arts“, abgekürzt „B.A.“. Zugleich wird die staatliche Anerkennung als „Kindheitspädagogin/ Kindheitspädagoge“ verliehen. § 4 – Studienvoraussetzungen
(1) Studienvoraussetzungen für die Aufnahme des Studiums in den unter § 1 genannten Bachelor-Studiengängen sind:die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife oder eine vom zuständigen Ministerium als gleichwertig anerkannte Vorbildung; weiterhin wird gemäß § 49 Abs. 9 HG NRW zum Studium zugelassen, wer sich ohne Vorliegen der Voraussetzungen gemäß S. 1 erfolgreich einer Zugangsprüfung in Form einer externen Feststellungsprüfung i. S. d. Feststellungsprüfungs­ordnung Hochschule NRW in der jeweils gültigen Fassung unterziehtundder Nachweis eines Vorpraktikums von sechs Wochen Dauer (Vollzeit); alternativ kann das Praktikumauch in Teilzeit über eine Dauer von maximal zwölf Wochen, dann bei einer Arbeitszeit von mindestens 50 % der regelmäßigen Vollzeit-Arbeitszeit in der Einrichtung, erbracht werden (2) Der Nachweis nach Abs. 1 Nr. 2 gilt als erbracht, wenn die Studienbewerberin oder der Studien­bewerber die Qualifikation für das Studium durch das Zeugnis der Fachhochschulreife einer Fachober­schule für Sozialpädagogik erworben hat. (3) Einschlägige Ausbildungs- und Berufstätigkeiten, einschließlich anrechenbarer Zeiten des Zivil- oder Bundesfreiwilligendienstes, werden auf das Vorpraktikum angerechnet, sofern sichergestellt ist, dass die Praktikantin oder der Praktikant überwiegend für pädagogische Tätigkeiten in Einrichtungen gemäß Abs.5 eingesetzt wurde.(4) Das Vorpraktikum ist vor Aufnahme des Studiums abzuleisten und bei der Einschreibung nachzu-weisen.(5) Das Vorpraktikum soll dem Praktikanten oder der Praktikantin einen Einblick in Aufgaben und Arbeitsweisen der Pädagogik der Kindheit und Familienbildung verschaffen. Es kann in Institutionen zur außerschulischen Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern im Alter von null bis 14 Jahren und in Einrichtungen der Familienbildung in öffentlicher oder freier Trägerschaft abgeleistet werden. Dazu gehören insbesondere Kindertageseinrichtungen, Familienzentren, Ganztagsgrundschulen, Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie Familienbildungsstätten. Der Träger der Einrichtung muss anerkannter Träger der Jugendhilfe gemäß § 75 SGB VIII sein. Hierbei muss gesichert sein, dass die Praktikantinoder der Praktikant überwiegend für Tätigkeiten im Bereich der Pädagogik der Kindheit und Familienbildung eingesetzt wird. § 5 – Regelstudienzeit; Gliederung des Studiums, Studienumfang (1) Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester. (2) Das Studium gliedert sich in die Studieneingangs-, Studienaufbau- und Studienabschlussphase. Die Zuordnung der Module und Prüfungen ergibt sich aus dem Prüfungsplan in Anlage 2.(3) Der Gesamtstudienumfang beträgt 116 Semesterwochenstunden (SWS). Die Verteilung der Semesterwochenstunden im Einzelnen ergibt sich aus dem Studienverlaufsplan in Anlage 1.(4) Für das gesamte Studium werden insgesamt 210 Creditpoints (CP) vergeben. Davon entfallen 84 CP auf die Studieneingangs-, 72 CP auf die Studienaufbau- und 54 CP auf die Studienabschlussphase. II. Bachelorprüfung§ 6 – Umfang und Art der Bachelorprüfung
Die Bachelorprüfung besteht nach Maßgabe des Studien- und Prüfungsplans in Anlage 3 ausden Prüfungen in den Modulen:
- ​ME Mentoring​2 CP​- PP Propädeutik ​10 CP​- E 1.1 Orte für Kinder, Konzepte pädagogischen Handelns und Bildung in der Kindheit​11 CP​- E 1.2 Kommunikation mit Kindern und Selbstreflexion 4 CP​- E 2.1 Einführung in Theorie und Geschichte der Erziehungswissenschaft 9 CP​- E 2.2 Förderung von Entwicklung und Gesundheit von Kindern 6 CP​- E 2.3 Grundlagen der Zusammenarbeit mit Eltern und Grundlagen der Familienbildung 6 CP
- E 3.1 Kind und Familie im Sozialraum 6 CP
- E 3.2 Soziale und politische Rahmungen von Kindheit und Familie 6 CP
- E 4.1 Rechtliche Rahmenbedingungen 6 CP
- E 5.1 Grundlagen Ästhetischer Bildung 6 CP
- E 5.2 Literatur 6 CP
- E 5.3 Grundlagen ausgewählter Bildungsbereiche 6 CP
- H 1.1 Forschungsmethoden und Forschungspraxis 6 CP
- H 1.2 Theorien und Modelle der Kommunikation und Beratung 6 CP
- H 2.1 Theorien und Methoden der Erwachsenen- und Familienbildung 6 CP
- H 2.2 Einführung in die Diagnostik und Förderung 6 CP
- H 3.1 Diversität von Kindheit und Familie - Einführung 6 CP
- H 3.2 Diversität von Kindheit und Familie - exemplarische Vertiefung 6 CP
- H 4.1 Management und Evaluieren als Leitungsaufgabe 6 CP
- H 5.1 Musik (inklusive Tanz) 6 CP​- H 5.1 Bewegung (inklusive Tanz)6 CP​- PR Modul zur Erlangung der staatlichen Anerkennung 30 CP​- WA Wahlmodul6 CP​​- THB Bachelor-Thesis-Begleitmodul4 CP​ zwei Prüfungen in einem der folgenden Schwerpunktmodule: - SP1 Schwerpunkt Bildung und Erziehung im internationalen und interkulturellen Kontext 18 CP​- SP2 Schwerpunkt Beratung 18 CP​- SP3 Schwerpunkt Bewegungs- und Erlebnispädagogik 18 CP​- SP4 Schwerpunkt Bildung und Soziale Arbeit 18 CP​- SP5 Schwerpunkt Digitale Medien, Massenmedien und computervermittelte Kommunikation18 CP
- SP6 Schwerpunkt Exklusion-Inklusion-Diversity 18 CP​- SP7 Schwerpunkt Gesundheit 18 CP​- SP8 Schwerpunkt Kulturarbeit/Kulturpädagogik 18 CP​- SP9 Schwerpunkt Menschenrechte 18 CP​- SP10 Schwerpunkt Entwicklungsförderung18 CP
- SP11 Variabler Schwerpunkt18 CP der Bachelor-Thesis TH12 CP dem Kolloquium TK 2 CP § 7 – Bewertung von Modulprüfungen
Abweichend von § 17 Abs. 10 RahmenPO werden die erfolgreich abgeschlossenen Prüfungs­leistungen in den Modulen- Modul zur Erlangung der staatlichen Anerkennung,- Wahlmodul und - Bachelor-Thesis-Begleitmodulmit dem Ergebnis „bestanden“ bzw. „nicht-bestanden“ benotet.
§ 8 – Praxisanteile(1) Die Praxisanteile des Studiums bestehen aus den
Modulen E 1.1 „Orte für Kinder, Konzepte päda­gogischen Handelns und Bildung in
der Kindheit“, E 3.1 „Kind und Familie im Sozialraum“ sowie E 5.3 „Grundlagen
ausgewählter Bildungsbereiche“ in der Studieneingangsphase; den Modulen H 2.1
„Theorien und Methoden der Erwachsenen- und Familienbildung“ sowie H 4.1
„Management und Evaluieren als Leitungsaufgabe“ in der Studienaufbauphase und
PR „Modul zur Erlangung der staatlichen Anerkennung“ in der Studienabschlussphase und belaufen sich
auf insge­samt 100 Tage Vollzeit-Praxiserfahrung.(2) In den Praxisanteilen gemäß Abs. 1 finden zwei Prüfungen statt.(3) Im Modul zur Erlangung der staatlichen Anerkennung (PR), sowie im Praxisanteil der Veran­staltung „Bildung in der Kindheit“ (Prüfung E1.1.2) wird die oder der Studierende auf der Basis eines vom Fachbereich genehmigten Vertrages zwischen der oder dem Studierenden und der jeweiligen Praxisstelle tätig.(4) Die erfolgreiche Ableistung der in Abs. 3 genannten Praxisanteile wird jeweils durch Be­scheinigungen der Praxisstellen nachgewiesen und ist zusätzlich zur bestandenen Prüfungsleistung Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss des jeweiligen Moduls..(5) Die Prüfung im Modul zur Erlangung der Staatlichen Anerkennung (PR) kann abweichend von § 17 Abs. 5 RahmenPO nur einmal wiederholt werden.(6) Die weiteren Bedingungen und die Organisation der Praktika regelt die Praxisordnung des Fachbe­reichs Sozial- und Kulturwissenschaften.
§ 9 – Zulassung zur Bachelor-Thesis und zum Kolloquium(1) Zur Bachelor-Thesis wird zugelassen, wer mindestens 168 Creditpoints erworben hat.(2) Zum Kolloquium wird zugelassen, wer 208 Creditpoints erworben hat.
Aus den Noten der Hauptmodulprüfungen, sowie des Schwerpunktmoduls, der Bachelor-Thesis und des Kolloquiums wird eine Gesamtnote der Bachelorprüfung gebildet. Bei der Bildung der Gesamtnote fließendie gemäß § 28 RahmenPO festgesetzten Modulnoten der neun Hauptmodule gemäß der modulbezogenen Creditpoints gleich gewichtet mit insgesamt 60% ein, die Modulnote des Schwerpunktmoduls wird mit 15 %, die Note der Bachelor-Thesis mit 20% und die Note des Kollo­quiums mit 5% gewichtet. III. Schlussbestimmungen§ 11 – In-Kraft-Treten
(1) Diese Prüfungsordnung tritt am 01.09.2015 in Kraft. Sie gilt für alle Studentinnen und Studenten des Bachelor-Studiengangs „Pädagogik der Kindheit und Familienbildung“, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2015/16 aufgenommen haben.(2) Studierende, die ihr Studium im Bachelor-Studiengang „Pädagogik der Kindheit und Familien­bildung“vor In-Kraft-Treten dieser Prüfungsordnung aufgenommen haben, werden auf Antrag in den gesamten Geltungsbereich dieser Prüfungsordnung und der RahmenPO übernommen. Bisherige Prüfungsleistungen werden von Amts wegen angerechnet. Die Prüfungsordnung vom 01.07.2014 (Verkündungsblatt derFachhochschule Düsseldorf Nr. 380 vom 01.07.2014) wird zum Ende des Sommersemesters 2020 außer Kraft treten. Dieser Zeitpunkt gilt auch für Wiederholungsprüfungen.(3) Diese Prüfungsordnung wird im Verkündungsblatt der Hochschule Düsseldorf veröffentlicht.
Ausgefertigt aufgrund der Beschlüsse des Fachbereichsrates des Fachbereichs Sozial- und Kultur­wissenschaften vom 17.06. und 15.07.2015, sowie der Feststellung der Rechtmäßigkeit durch das Präsidium am 24.08.2015.Düsseldorf, den 25.08.2015Die Präsidentin der Hochschule Düsseldorf Prof. Dr. Brigitte Grass
Right content ​Hier finden Sie die aktuelle Prüfungsordnung, gültig für alle Studierende, die ab dem WS 2015/16 ihr Studium beginnen oder in diese Prüfungsordnung gewechselt sind. An anderer Stelle finden Sie: PDF-VersionStudienverlaufsplan (gem. Anlage 1)Modulhandbuch (enthält Anlage 2) Studienverlaufsplan ab WS 2014/15 (PDF) Studienverlaufsplan ab WS 2010/11 (PDF) Rahmenprüfungsordnung Prüfungs- und Seminaranmeldung Die vorhergehenden Prüfungsordnungen des Bachelor "Pädagogik der Kindheit und Familienbildung" finden Sie im Archiv der Webseiten des Fachbereiches:
Prüfungsordnung für Studierende die ab dem WS 2014/15 und vor dem WS 2015/16 ihr Studium begonnen haben oder in diese Prüfungsordnung gewechselt sind: Prüfungsordnung vom 1.7.2014 Prüfungsordnung für Studierende die vor dem WS 2014/15 ihr Studium begonnen haben: Prüfungsordnung vom 2.3.2010Ausgelaufene Prüfungsordnung:
Prüfungsordnung vom 25.9.2008
Die Prüfungsordnung auf dieser Seite ist eine nicht-amtliche Lesefassung der
Prüfungsordnung Pädagogik der Kindheit und Familienblidung 2015. Lesefassungen
dienen der besseren Lesbarkeit von Ordnungen, die durch eine oder mehrere
Änderungsordnungen geändert worden sind. In ihnen sind die Regelungen der
Ausgangs- und Änderungsordnungen zusammengestellt. Rechtlich verbindlich sind
nur die originären Ordnungen und Änderungssatzungen in den amtlichen
Mitteilungen, die im Verkündungsblatt der Hochschule veröffentlicht werden,
nicht jedoch die lesbaren Fassungen. Verbindlich sind für die Prüfungsordnung Pädagogik
der Kindheit und Familienblidung 2015:http://fhdd.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2015/905/pdf/vb409.pdfhttp://fhdd.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2016/1013/pdf/vb494.pdf