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Timestamp: 2020-02-19 03:47:10
Document Index: 347220792

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 8', '§ 19', '§ 38', '§ 40', '§ 126', '§ 19', '§ 8', '§ 6', '§ 8']

BFH, Urteil v. 18.10.2007 - VI R 96/04 - NWB Urteile
BFH v. 18.10.2007 - VI R 96/04
BFH Urteil v. 18.10.2007 - VI R 96/04 BStBl 2008 II S. 198
Gesetze: EStG i.d.F. bis VZ 2000 § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2EStG i.d.F. bis VZ 2000 § 8 Abs. 1, 2EStG i.d.F. bis VZ 2000 § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1EStG i.d.F. bis VZ 2000 § 38a Abs. 1, 2EStG i.d.F. bis VZ 2000 § 40 Abs. 1
Instanzenzug: FG München vom 19. November 2004 8 K 2408/02 (EFG 2005, 430) BFH VI R 96/04 (Verfahrensverlauf), BFH - VI R 96/04, Verfahrensverlauf , BFH - VI R 96/04, Verfahrensverlauf
Die Klägerin und Revisionsklägerin (Klägerin) betreibt eine Autovermietung. Im Rahmen einer vom Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt —FA—) bei der Klägerin durchgeführten Lohnsteuer-Außenprüfung wurde festgestellt, dass die Klägerin im Prüfungszeitraum 1997 bis 2000 an einen Teil ihrer Arbeitnehmer Kraftfahrzeuge mit der Möglichkeit, diese privat zu nutzen, überlassen hatte. Die Arbeitnehmer hatten dabei allerdings sämtliche Treibstoffkosten selbst zu tragen. Die Klägerin hatte den für die Arbeitnehmer aus der Fahrzeugüberlassung folgenden geldwerten Vorteil nicht der Lohnsteuer unterworfen.
Die Klägerin beantragt, unter Aufhebung des angefochtenen Urteils und unter Abänderung des Nachforderungsbescheids in Gestalt der Einspruchsentscheidung die Lohnsteuer auf . DM, die evangelische Kirchenlohnsteuer auf . DM, die katholische Kirchenlohnsteuer auf . DM und den Solidaritätszuschlag auf . DM festzusetzen.
II. Die Revision ist unbegründet und daher zurückzuweisen (§ 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung —FGO—). Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass der Lohnsteuer-Pauschalierungsbescheid die Klägerin nicht in ihren Rechten verletzt.
1. Die Beteiligten gehen zutreffend davon aus, dass auch die unentgeltliche oder verbilligte Überlassung eines Dienstwagens durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für dessen Privatnutzung einen aus dem Arbeitsverhältnis folgenden Vorteil begründet. Dieser führt zu einem nach § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG zu erfassenden Lohnzufluss (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs —BFH— vom 6. November 2001 VI R 62/96 , BFHE 197, 142, BStBl II 2002, 370).
a) Dieser Vorteil ist nach § 8 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG für jeden Kalendermonat mit 1 v.H. des inländischen Listenpreises zum Zeitpunkt der Erstzulassung zuzüglich der Kosten für Sonderausstattungen einschließlich der Umsatzsteuer anzusetzen, sofern nicht nach § 8 Abs. 2 Satz 4 EStG unter den dort geregelten —im Streitfall jedoch nicht vorliegenden— Voraussetzungen ein Einzelnachweis geführt werden kann.
BMF 21.9.2017 - S 2334
BMF 6.2.2009 - S 2334
FG München 19.11.2004 - 8 K 2408/02
BStBl 2008 II Seite 198
BB 2008 S. 262 Nr. 6
BBK-Kurznachricht Nr. 2/2008 S. 64
BStBl II 2008 S. 198 Nr. 5
DB 2007 S. 2813 Nr. 51
DStR 2007 S. 2321 Nr. 51
DStRE 2008 S. 130 Nr. 2
DStZ 2008 S. 9 Nr. 1
EStB 2008 S. 11 Nr. 1
FR 2008 S. 284 Nr. 6
HFR 2008 S. 122 Nr. 2
NJW 2008 S. 607 Nr. 9
NWB-Eilnachricht Nr. 50/2008 S. 4720
StBW 2007 S. 3 Nr. 26
StC 2008 S. 22 Nr. 6
StC 2008 S. 7 Nr. 2
StuB-Bilanzreport Nr. 24/2007 S. 953
WAAAC-65408
Track 20-21 | Dienstwagen: Selbst getragene Betriebskosten sind generell Werbungskosten, Steuern mobil 4/2015
Schneider, Dienstwagenbesteuerung: Wenn Arbeitnehmer Zuzahlungen leisten oder Kosten tragen, NWB 15/2008 S. 1339
BFH, Urteil v. 18.10.2007 - VI R 96/04 ablegen in?