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Timestamp: 2016-10-24 12:19:44
Document Index: 5039473

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 10', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 159', 'Art. 135']

D.________, 1950, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter, Beethovenstrasse 11, 8002 Z�rich,
Der 1950 geborene D.________ war seit 1. April 1989 als Magaziner bei der Firma M.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. In der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni 1998 kam er in Jugoslawien mit einem von ihm gelenkten Personenwagen von der Strasse ab, wobei das Fahrzeug auf den R�dern im etwa zwei Meter tiefer gelegenen Strassengraben landete. Der Versicherte prallte dabei nach eigenen Angaben mit dem Kopf gegen das Wagendach. Er zog sich gem�ss Arztzeugnis UVG vom 8. Juli 1998 (mit beigelegtem Bericht des Medizinisch-Radiodiagnostischen Instituts vom 8. Juli 1998) von Frau Dr. med. N.________, Prakt. �rztin, die er am 2. Juni 1998 - nach der R�ckreise in die Schweiz - aufgesucht hatte, ein Distorsionstrauma der HWS sowie Kontusionen der BWS/LWS, der rechten Schulter und des Beckens zu.
Die SUVA befragte den Versicherten und liess ihn am 23. Juli 1998 durch den Kreisarzt Dr. med. F.________ untersuchen, der seine Stellungnahme am 6. August 1998 in Ber�cksichtigung eines Berichts des R�ntgeninstituts der Klinik X.________ vom 31. Juli 1998 (MRI der HWS) erg�nzte. Ferner zog die Anstalt Berichte des PD Dr. med. L.________, Orthop�dische Chirurgie FMH, vom 1., 20., 28. Oktober und 8. Dezember 1998 sowie des Dr. med. R.________, Neurologie FMH, vom 19. November 1998 (mit Erg�nzung vom 23. November 1998) bei. Vom 11. Januar bis 12. Februar 1999 hielt sich der Versicherte in der Klinik Y.________ auf. W�hrend dieses Aufenthaltes wurden bei der Rehaklinik Z.________ ein psychosomatisches und ein neurophysiologisches Konsilium sowie ein Bericht �ber berufliche Abkl�rungen eingeholt.
Mit Verf�gung vom 19. M�rz 1999 stellte die SUVA, welche f�r die Kosten der Heilbehandlung aufgekommen war und Taggelder ausgerichtet hatte, ihre Leistungen per 31. M�rz 1999 ein. Daran hielt sie auf Einsprache hin mit Entscheid vom 12. Januar 2000 fest. Zur Begr�ndung erkl�rte die Anstalt, soweit der Versicherte �ber den 31. M�rz 1999 hinaus an gesundheitlichen Problemen leide, st�nden diese in keinem ad�quaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 1. Juni 1998.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ab, soweit es darauf eintrat (Entscheid vom 29. August 2001). Im Verlauf des Beschwerdeverfahrens hatte der Versicherte Stellungnahmen des Dr. med. H.________, Neurologie FMH, vom 22. M�rz 1999 und des Dr. med. S.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 20. Oktober 1999 sowie eine Verf�gung der IV-Stelle des Kantons Z�rich vom 6. Juli 2000 und einen Bericht der Klinik Q.________ vom 25. April 2000 auflegen lassen.
D.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, es seien der kantonale Entscheid und der Einspracheentscheid aufzuheben und ihm die gesetzlichen Leistungen aus UVG zuzusprechen.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung sowie die als Mitbeteiligte zur Stellungnahme eingeladene Helsana Versicherungen AG verzichten auf eine Vernehmlassung.
Die Vorinstanz ist zu Recht insoweit nicht auf die Beschwerde eingetreten, als sich diese auf den Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung bezog, da die SUVA dar�ber noch nicht verf�gungsweise entschieden hatte, sodass diesbez�glich kein Anfechtungsgegenstand vorlag (vgl. BGE 125 V 414 Erw. 1a mit Hinweisen).
2.1 Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen �ber den Anspruch auf Heilbehandlung (Art. 10 Abs. 1 UVG) und ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG) der obligatorischen Unfallversicherung zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die vorinstanzlichen Erw�gungen zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen versichertem Unfallereignis und eingetretenem Gesundheitsschaden im Allgemeinen (BGE 119 V 337 Erw. 1) und bei Schleudertraumen der HWS oder �quivalenten Verletzungen im Besonderen (BGE 119 V 338; RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29). Entsprechendes gilt f�r die Grunds�tze zum Erfordernis des ad�quaten Kausalzusammenhangs (BGE 127 V 102, 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen), insbesondere bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) und bei Folgen eines Unfalles mit Schleudertrauma der HWS oder �quivalenten Verletzungen ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle (BGE 122 V 415, 117 V 359). Das kantonale Gericht hat sodann zutreffend festgehalten, dass die Beurteilung unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall zu erfolgen hat, wenn die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zu einer ausgepr�gten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten (BGE 123 V 99 Erw. 2a). Darauf wird verwiesen.
2.2 Der Rechtsprechung nach BGE 123 V 99 Erw. 2a liegt der Sachverhalt zu Grunde, dass sehr bald nach einem Unfall mit Schleudertrauma der HWS oder �quivalenten Verletzungen, gleichsam an diesen anschliessend, die psychische Problematik derart �berwiegt, dass die mit dem Schleudertrauma einhergehenden gesundheitlichen Beeintr�chtigungen (so genanntes buntes Beschwerdebild, vgl. BGE 117 V 360 Erw. 4b) v�llig in den Hintergrund treten. Da Opfer von Schleudertraumen der HWS, bei welchen keine organischen Befunde vorliegen, mit zunehmender zeitlicher Distanz zum Unfall immer h�ufiger an einer im Vordergrund stehenden psychischen Problematik leiden, w�rde durch einen Verzicht auf das Erfordernis eines nahen zeitlichen Zusammenhangs zwischen Unfall und deutlich �berwiegender psychischer Problematik im Ergebnis die Rechtsprechung zum ad�quaten Kausalzusammenhang bei Schleudertraumen der HWS ohne organisch nachweisbare Befunde (BGE 117 V 359) unterlaufen, f�r deren Anwendung gerade nicht entscheidend ist, ob die Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden.
Soll die Rechtsprechung gem�ss BGE 123 V 99 Erw. 2a in einem sp�teren Zeitpunkt angewendet werden, ist die Frage, ob die psychische Problematik die �brigen Beschwerden nach einem Unfall mit Schleudertrauma der HWS (oder einer �quivalenten Verletzung) ganz in den Hintergrund treten l�sst, nicht auf Grund einer Momentaufnahme zu beantworten. So ist es nicht zul�ssig, l�ngere Zeit nach einem solchen Unfall, wenn die zum typischen Beschwerdebild geh�renden physischen Symptome weitgehend abgeklungen sind, die psychische Problematik aber fortbesteht, die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen zu beurteilen, w�hrend sie in einem fr�heren Stadium, als das typische Beschwerdebild noch ausgepr�gt war, nach der Schleudertrauma-Praxis beurteilt worden w�re. Vielmehr ist diesfalls zu pr�fen, ob im Verlauf der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt die physischen Beschwerden gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und damit ganz in den Hintergrund getreten sind. Nur wenn dies zutrifft, ist die Ad�quanz nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) zu beurteilen (Urteil W. vom 18. Juni 2002, U 164/01).
Umstritten ist zun�chst, ob der Beschwerdef�hrer �ber den 31. M�rz 1999 hinaus als Folge des Unfalls vom 1. Juni 1998 an organisch hinreichend nachweisbaren Beschwerden litt.
3.1 Die erstbehandelnde �rztin Dr. med. N.________ stellte am Tag nach dem Unfall eine in s�mtlichen Abschnitten deutlich eingeschr�nkte HWS-Beweglichkeit, ausgepr�gte muskul�re Verspannungen sowohl der lateralen HWS-Muskulatur als auch der Schulterg�rtelmuskulatur sowie einen Hartspann der Paravertebralmuskulatur fest (Zeugnis vom 8. Juli 1998). Im Verlauf der nach-
folgenden Untersuchungen wies der Beschwerdef�hrer zus�tzlich auf Par�sthesien insbesondere im linken Arm hin.
PD Dr. med. L.________ gelangt in seinem Bericht vom 20. Oktober 1998 zum Ergebnis, angesichts der kernspintomographischen Verlaufsdokumentation sei eine �berwiegend wahrscheinliche posttraumatische Alteration im Bereich der HWS nicht ausweisbar. Im oss�ren Bereich k�nne mit sehr gutem Grund gesagt werden, dass eine �berwiegend wahrscheinliche oss�re L�sion oder discoligament�re Alteration nicht nachgewiesen werden k�nne. Allerdings sei eine erg�nzende neurologische Abkl�rung zur Frage der Bedeutung des Unfalls f�r die noch vorhandenen Beschwerden zu empfehlen.
Der Neurologe Dr. med. R.________ diagnostiziert in seiner Stellungnahme vom 19. November 1998 ein anhaltendes, weichteilbedingtes zerviko-cephales Schmerzsyndrom bei Status nach Distorsionstrauma der HWS am 1. Juni 1998, ohne Hinweise auf eine Sch�digung des Nervensystems, Sensibilit�tsst�rungen an den linken Extremit�ten unklarer Aetiologie, ein traumatisch aktiviertes lumbales Schmerzsyndrom mit Reizsymptomen beidseits sowie ein beidseitiges und rechtsbetontes Karpaltunnelsyndrom. Seit dem Unfall klage der Parient �ber st�ndige Nacken- und Kopfschmerzen mit Ausstrahlungen in Schultern und Arme beidseits, links deutlicher als rechts, sowie zus�tzlich Kribbelpar�sthesien im linken Arm und Schw�chegef�hl. Die neurologische Untersuchung habe lediglich eine diffuse Hyp�sthesie am ganzen linken Arm, zus�tzlich aber auch am linken Bein, ergeben. Es seien weder eine Wurzelsch�digung noch eine Plexussch�digung nachweisbar. Hinsichtlich der lumbalen Beschwerden h�tten ebenfalls keine segment�ren Anteile gefunden werden k�nnen. In seinem erg�nzenden Bericht vom 23. November 1998 �ber die nachtr�glich durchgef�hrte SEP-Untersuchung erkl�rt Dr. med. R.________, die Befunde seien mit einer Sch�digung des Halsmarkes auf H�he C3/4 vereinbar, wobei eine Aussage �ber die Aetiologie dieser Sch�digung nicht m�glich sei.
Im Bericht vom 8. Dezember 1998, der auch die inzwischen erfolgte Untersuchung durch Dr. med. R.________ einbezieht, erkl�rt PD Dr. med. L.________, auf Grund der pr�traumatisch blanden Situation und der posttraumatisch aufgetretenen Beschwerden glaube er, dass die Unfallkausalit�t im ersten Jahr nach dem Unfall bejaht werden k�nne, wobei die Situation nochmals zu beurteilen w�re, falls sich eine evolutive Ver�nderung im Bereich des Halsmarkes in einem halben Jahr ergeben sollte.
Der Austrittsbericht der Klinik Y.________ vom 18. Februar 1999 enth�lt folgende Diagnose: "1.Therapieresistentes zervikospondylogenes Syndrom linksbetont bei deutlichen muskul�ren Verspannungen und Verk�rzungen des Schulterg�rteils, leichter segmentaler Dysfunktion mit Hypomobilit�t zerviko-thorakal, leichter Fehlform und �ber-/Fehlbelastung der Wirbels�ule (Kopfprotursion, Adipositas), Status nach Autounfall mit HWS-Distorsion (01.06.98), Fehlhaltung (muskul�re Verspannungen und Verk�rzungen), congenital engangelegtem zervikalem Spinalkanal mit Akzentuierung der Stenose durch Spondylophyten C3/4 und C5/6 (MRI 31.07.98 und 06.10.98), zunehmender funktioneller �berlagerung (patholog. Schmerzverarbeitung, beginnende Chronifizierung, verminderte Selbsteinsch�tzung der k�rperlichen Leistungsf�higkeit); 2. Angst- und depressive St�rung gemischt bei psychosozialer Belastungssituation; 3. Arterielle Hypertonie; 4. Adipositas". Die klinische Bedeutung der bildgebend gefundenen degenerativen Ver�nderungen habe - wie bereits in den vorangegangenen Untersuchungen - nicht im beklagten und demonstrierten Ausmass objektiviert werden k�nnen. Die deshalb angeordnete neurologische Untersuchung mit Neurographie (Konsilium der Klinik Z.________ vom 15. Februar 1999) sei eher unauff�llig ausgefallen. Die Arbeitsf�higkeit im bisherigen Beruf als Magaziner betrage 50 % f�r wechselbelastende k�rperliche T�tigkeiten (ohne repetitives Heben von Gewichten �ber 25 kg sowie ohne Arbeiten in ergonomisch ung�nstiger K�rperhaltung), mit Steigerung auf 100 % nach zwei bis drei Wochen.
3.2 SUVA und Vorinstanz gelangten gest�tzt auf die medizinischen Akten, insbesondere die Stellungnahmen des PD Dr. med. L.________ vom 20. Oktober und 8. Dezember 1998 sowie den Austrittsbericht der Klinik Y.________ vom 18. Februar 1999, mit Recht zum Ergebnis, auf Grund der durchgef�hrten, diesbez�glich umfassenden Untersuchungen sei das Vorliegen organischer Beschwerden, welche �ber den 31. M�rz 1999 hinaus fortbestanden h�tten, nicht hinreichend nachgewiesen. Der Austrittsbericht vom 18. Februar 1999 bildet eine hinreichende Basis f�r die Einstellung der Leistungen - soweit sich diese auf die einem Nachweis durch bildgebende Verfahren zug�nglichen organischen Beschwerden bezogen - per 31. M�rz 1999. Die Zuverl�ssigkeit der darin enthaltenen Aussagen wird durch die vorinstanzlich aufgelegte Stellungnahme des Dr. med. H.________ vom 22. M�rz 1999 nicht in Frage gestellt, lagen doch diesem Arzt die Akten �ber die w�hrend des Aufenthalts in der Klinik Y.________ durchgef�hrten Untersuchungen (einschliesslich Konsilien in der Rehaklinik Z.________) nicht vor. Die Aussage des PD Dr. med. L.________ im Bericht vom 8. Dezember 1998, die Unfallkausalit�t sei f�r das erste Jahr nach dem Unfall im Sinne einer tempor�ren Verschlechterung mindestens zu bejahen, bezieht, wie aus dem Kontext hervorgeht, organisch nicht hinreichend nachweisbare Symptome mit ein.
4.1 Auch �ber den 31. M�rz 1999 hinaus litt der Versicherte an Beschwerden, welche allerdings organisch nicht (hinreichend) nachweisbar sind. Diesbez�glich ist zun�chst umstritten, ob die SUVA die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zu Recht entsprechend der Praxis zu psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall (BGE 115 V 133) beurteilte oder ob stattdessen die nicht zwischen psychischen und somatischen Beschwerden unterscheidende Rechtsprechung zu einem Schleudertrauma der HWS oder einer �quivalenten Verletzung (BGE 117 V 359) anzuwenden ist.
4.1.1 Es ist unbestritten und hinreichend erstellt, dass der Beschwerdef�hrer am 1. Juni 1998 eine HWS-Distorsion und damit eine Verletzung erlitt, welche einem Schleudertrauma der HWS �quivalent ist (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2). Laut dem Arztzeugnis UVG von Frau Dr. med. N.________ vom 8. Juli 1998 klagte er nach dem Unfallereignis �ber massive Kopfschmerzen, ein Flimmern vor den Augen, Schwindelanf�lle sowie �ber Nackenschmerzen, R�ckenschmerzen und Schmerzen im Ges�ss. Die zu dem nach einem Schleudertrauma der HWS oder einer �quivalenten Verletzung nicht selten beobachteten und deshalb von der Rechtsprechung als "typisch" bezeichneten Beschwerdebild geh�renden Symptome (BGE 119 V 338 Erw. 1, 117 V 360 Erw. 4b) waren somit jedenfalls teilweise gegeben. Der nat�rliche Kausalzusammenhang zu der am 1. Juni 1998 erlittenen HWS-Distorsion ist in einer den praxisgem�ssen Anforderungen (BGE 119 V 340 Erw. 2b) gerecht werdenden Weise erstellt.
Die nachfolgenden medizinischen Untersuchungen konzentrierten sich in erster Linie auf organisch nachweisbare Befunde, w�hrend das "bunte" Beschwerdebild bzw. die dazu geh�renden Symptome (mit Ausnahme der Kopf- und Nackenschmerzen sowie allenfalls der diffusen Beschwerden in den linken Extremit�ten) in den �rztlichen Stellungnahmen nicht ausdr�cklich thematisiert werden (vgl. Berichte des Dr. med. F.________ vom 23. Juli 1998, des PD Dr. med. L.________ vom 1., 20.Oktober und 8.Dezember 1998 sowie des Dr. med. R.________ vom 19. und 23.November 1998). Dagegen gab der Beschwerdef�hrer laut dem Psychosomatischen Konsilium vom 9.Februar 1999 (Dr. phil. T.________, Klinischer Psychologe, Rehaklinik Z.________) eine ganze Reihe der zum "bunten" Beschwerdebild nach Schleudertrauma der HWS geh�renden Symptome an. Auch Dr. med. S.________ weist in seinem Bericht vom 20.Oktober 1999 auf einzelne dieser Symptome hin.
4.1.2 Den ersten aktenkundigen Anhaltspunkt f�r das Vorliegen einer psychischen Problematik mit Krankheitswert bildet die Bemerkung im Bericht des PD Dr. med. L.________ vom 1.Oktober 1998, der Patient sei gleichentags durch die Haus�rztin bei Dr. med. S.________ zur psychiatrisch medikament�sen Einstellung vorgestellt worden. Gem�ss dem im Verlauf des Aufenthaltes in der Klinik Y.________ erstatteten psychosomatischen Konsilium vom 9.Februar 1999 leidet der Beschwerdef�hrer an einer gemischten St�rung von Angst und Depression mit vegetativer Dystonie. Die zahlreichen vegetativen Symptome machten sozusagen "die k�rperliche Begleitmusik" dieses psychischen Beschwerdebildes aus. Nach Auffassung des Gutachters steht die Entwicklung des psychischen Krankheitsbildes in Zusammenhang damit, dass dem Beschwerdef�hrer im Dezember 1998 die Arbeitsstelle mit Wirkung per 1.April 1999 gek�ndigt worden sei. Dr. med. S.________ diagnostiziert in seinem vorinstanzlich aufgelegten Bericht vom 20.Oktober 1999 "eine �ngstliche Depression bei einem einfach-strukturierten Immigranten mit chronifiziertem zervikospondylogenem Syndrom nach einem Autounfall mit HWS-Distorsion am 1. Juni 1998". Die Prognose sei ung�nstig, da sich der Zustand chronifiziere. Die Klinik Q.________ berichtete am 25. April 2000 �ber eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung und eine diese begleitende, derzeit im Vordergrund stehende depressive Entwicklung.
4.1.3 Wie aus den erw�hnten Unterlagen hervorgeht, war das typische Beschwerdebild nach einem Schleudertrauma der HWS im Anschluss an das Ereignis vom 1.Juni 1998 gegeben. Die erste medizinische Aussage, welche auf das Vorliegen einer psychischen Problematik mit Krankheitswert hinweist, datiert demgegen�ber vom 1.Oktober 1998, also vier Monate nach dem Unfall. Angesichts des Fehlens anders lautender Hinweise ist diese Symptomatik als Teil des typischen Beschwerdebildes anzusehen, welches auch eine depressive Entwicklung umfassen kann (BGE 119 V 338 Erw.1, 117 V 360 Erw.4b). Laut dem psychosomatischen Konsilium vom 9.Februar 1999, der ersten aktenkundigen fachlichen Stellungnahme zur psychischen Problematik, hatte sich die psychische Symptomatik im Anschluss an die K�ndigung der Arbeitsstelle im Dezember 1998 verst�rkt. Die dem bunten Beschwerdebild zuzurechnenden Symptome waren weiterhin gegeben, bildeten jedoch nur noch die "k�rperliche Begleitmusik" des psychischen Krankheitbildes. Gem�ss den Berichten des Dr. med. S.________ und der Klinik Q.________ bestand in der Folge weiterhin eine schwerwiegende psychische Problematik, wobei Dr. med. S.________ auch auf einzelne Symptome des bunten Beschwerdebildes hinweist.
Angesichts dieser Aktenlage sind die Voraussetzungen f�r die Anwendung der Rechtsprechung gem�ss BGE 123 V 99 Erw.2a nicht als erf�llt anzusehen. Weder stand das psychische Beschwerdebild unmittelbar nach dem Unfallereignis im Vordergrund, noch spielte die physische Komponente im Verlauf des gesamten Beurteilungszeitraums nur eine sehr untergeordnete Rolle. Die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs ist daher nach der Praxis zu den Folgen eines Schleudertraumas der HWS ohne organisch nachweisbare Befunde oder einer einem solchen �quivalenten Verletzung (BGE 117 V 359; RKUV2000 Nr. U359 S.29) zu beurteilen, welche nicht zwischen physischen und psychischen Anteilen differenziert.
4.2 Im Rahmen der f�r die Belange der Ad�quanzbeurteilung vorzunehmenden Katalogisierung der Unf�lle (BGE 117 V 366 f. Erw. 6a) ist das Ereignis vom 1. Juni 1998 auf Grund des augenf�lligen Geschehensablaufs und der vom Versicherten erlittenen Verletzungen dem mittleren Bereich zuzuordnen. Die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs ist demzufolge zu bejahen, falls ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien (BGE 117 V 367 Erw. 6a) in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien insgesamt in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sind (BGE 117 V 367 f. Erw. 6b).
Dem Ereignis vom 1. Juni 1998 (Abkommen von der Strasse mit einem Personenwagen, Landung auf den R�dern im etwa zwei Meter tiefer gelegenen Strassengraben, Kopfanprall an der Unterseite des Fahrzeugdachs) kommt weder besondere Eindr�cklichkeit zu, noch war es mit besonders dramatischen Begleitumst�nden verbunden. Dagegen sind Dauerbeschwerden (in Form von Kopf- und Nackenschmerzen) ausgewiesen. Angesichts der depressiven Entwicklung (mit Hospitalisation in der Klinik Q.________ vom 9. M�rz bis 19. April 2000) ist auch das Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs als erf�llt anzusehen. Ebenso erreicht die unfallbedingte Arbeitsunf�higkeit - unter Einbezug der psychischen Beeintr�chtigung - das f�r die Bejahung des entsprechenden Kriteriums vorausgesetzte Ausmass (vgl. RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff.). Die Beschwerde gegen die anders lautende Verf�gung der IV-Stelle des Kantons Z�rich vom 6. Juli 2000 wurde durch das kantonale Gericht gutgeheissen. Damit steht fest, dass die massgebenden unfallbezogenen Merkmale in geh�ufter Form erf�llt sind, ohne dass gepr�ft werden m�sste, ob die beim Kopfanprall am Wagendach nach der Landung des Fahrzeugs im Strassengraben erlittene HWS-Distorsion unter den gegebenen Umst�nden als Verletzung besonderer Art zu gelten hat (vgl. in diesem Zusammenhang RKUV 1998 Nr. U 297 S. 245 Erw. 3c). Dem Unfallereignis vom 1. Juni 1998 kommt somit auf Grund der geltenden Rechtsprechung, entgegen der Auffassung von SUVA und Vorinstanz, massgebende Bedeutung f�r die �ber Ende M�rz 1999 hinaus andauernden Beschwerden zu.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Der obsiegende, anwaltlich vertretene Beschwerdef�hrer hat Anspruch auf eine Parteientsch�digung zu Lasten der SUVA (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG).
In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 29. August 2001 und der Einspracheentscheid vom 12. Januar 2000 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die SUVA �ber Ende M�rz 1999 hinaus die gesetzlichen Leistungen zu erbringen hat.