Source: http://dlib-pr.mpier.mpg.de/m/kleioc/0010/exec/books/%22158705%22
Timestamp: 2017-03-25 19:31:27
Document Index: 91699564

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 26', '§ 27', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36']

Kitka, Joseph Die Beweislehre im österreichischen Civil-Processe
Die Beweislehre im österreichischen Civil-Processe
/ Von Joseph Kitka
: Braumüller & Seidel
- VIII, 176 S.
Schlagwort(e): Österreich / Zivilprozessrecht;Beweis
Signatur: Ös 19 Ek 3
1. Abschn. Von dem Subjecte der Beweisführung
§ 1. Der Kläger beginnt mit der Beweisführung
§ 2. Dieß ist auch dann der Fall, wenn der Kläger eine gesetzliche Vermuthung für sich hat
§ 3. Das unerwiesene, von dem Geklagten widersprochene Factum ist nicht für wahr zu halten
§ 4. Das unerwiesene, von dem Geklagten ausdrücklich eingestandene Factum ist für wahr zu halten
§ 5. Das unerwiesene, von dem Geklagten nicht widersprochene Factum ist für wahr zu halten
§ 6. Das erwiesene Factum ist, ungeachtet dasselbe von dem Geklagten widersprochen wird, für wahr zu halten
§ 7. Der Geklagte kann sich gegen den Kläger durch Einwendungen und durch Gegenbeweise schützen. - Wird der Beweis des Klägers durch den Gegenbeweis des Geklagten entkräftet, so ist das Klagefactum nicht für wahr zu halten
§ 8. Unterschied zwischen dem mittelbaren und unmittelbaren Gegenbeweise
§ 9. Wichtigkeit dieses Unterschiedes
§ 10. Einwendungen des Geklagten
§ 11. Das von dem Geklagten angeführte, unerwiesene, von dem Kläger widersprochene Factum ist nicht für wahr zu halten
§ 12. Wird das unerwiesene Factum von dem Kläger ausdrücklich eingestanden, so ist dasselbe für wahr zu halten
§ 13. Widerspricht der Kläger das unerwiesene Factum nicht, so ist dasselbe für wahr zu halten
§ 14. Das erwiesene Factum ist, ungeachtet des von dem Kläger dagegen gemachten Widerspruches, für wahr zu halten
§ 15. Auch der Kläger kann sich gegen den Geklagten durch Gegenbeweise schützen. - Wird der Beweis des Geklagten durch den Gegenbeweis des Klägers entkräftet, so ist das von dem Geklagten angeführte Factum nicht für wahr zu halten
§ 16. Einwendungen des Klägers
§ 17. Der Beweis über Einwendungen ist ein selbstständiger Beweis, folglich kein Gegenbeweis
§ 18. Zusammenstellung der bisher erörterten Grundsätze
§ 19. Kläger und Geklagter stehen in Beziehung auf die Beweisführung in einem gleichen Verhältnisse. Herleitung der dargestellten Grundsätze durch reine Entgegensetzung und Gleichsetzung
§ 20. Wichtigkeit der richtigen Auffassung der entwickelten Principien
§ 21. Der Umstand, ob das Factum in bejahender oder verneinender Form vorgebracht wird, ändert das Subject der Beweisführung nicht
§ 22. Der Kläger hat nur jene factischen Umstände anzuführen und zu beweisen, welche sein Recht zunächst begründen, folglich nicht auch die allgemeinen Bedingungen der Giltigkeit des Rechtsgeschäftes
§ 23. Diese factischen Umstände müssen daher, um das Subject der Beweisführung bestimmen zu können, gehörig ausgemittelt werden
§ 24. Hat die Partei mehr angeführt, als sie zur Begründung ihres Anspruches hätte anführen sollen, so folgt hieraus nicht, daß sie hierdurch die Beweisführung übernehmen müsse. Rechtsfall zur Begründung und Erläuterung dieser Ansicht
§ 25. Um das Subject der Beweisführung richtig zu bestimmen, müssen jene Gesetze, welche sich auf die Entscheidung des betreffenden Rechtsfalles beziehen, berücksichtiget werden
§ 26. Wenn das Gesetz über die Rechte der Parteien besondere Bestimmungen enthält, den Parteien aber gestattet, von diesen Bestimmungen durch eine besondere Übereinkunft abzugehen, so liegt die Beweisführung derjenigen Partei ob, welche die Abweichung von diesen Bestimmungen behauptet
§ 27. Einen besonderen Einfluß auf die Bestimmung des Beweissubjectes haben die gesetzlichen Vermuthungen
§ 28. Wird der Beweis über jene Facta, welche eine Abweichung von der gesetzlichen Bestimmung enthalten (§ 26), oder die gesetzliche Vermuthung entkräften (§ 27), hergestellt, so stehen dem Gegner Gegenbeweise und Einwendungen offen
§ 29. Auch Veränderungen sind Facta, und müssen daher von dem dieselben behauptenden Theile bewiesen werden
§ 30. Das Subject der Beweisführung richtet sich auch darnach, ob über den Vertrag eine schriftliche Urkunde errichtet wurde oder nicht. Wer eine Privaturkunde für sich hat, braucht den Inhalt derselben nicht zu beweisen
§ 31. Das letztere gilt also um so mehr in Beziehung auf die öffentlichen Urkunden. Gegen den Inhalt dieser Urkunden finden Einwendungen und Gegenbeweise ebenfalls Statt
2. Abschn. Von dem Objecte der Beweisführung
§ 32. Begriff des Objectes der Beweisführung
§ 33. Unerhebliche und nicht streitige Facta sind kein Gegenstand der Beweisführung
§ 34. Fremde Gesetze müssen bewiesen werden
§ 35. Auch notorische Facta bedürfen eines Beweises
§ 36. Böse Absicht und andere Gemüthsbestimmungen gehören ebenfalls zu den Gegenständen der Beweisführung