Source: https://www.gardalandholidays.de/cms/contenuto/36-verkaufsbedingungen.html
Timestamp: 2018-12-13 03:48:55
Document Index: 363737852

Matched Legal Cases: ['Art. 51', 'Art. 34', 'Art. 36', 'Art. 82', 'Art. 19', 'Art. 39', 'Art. 37', 'Art. 8', 'Art. 5', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 51', 'Art. 1', 'Art. 17', 'Art. 24', 'Art. 17']

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1) EINLEITUNG – BEGRIFF TOURISMUS-/REISEPAKET
Es wird Folgendes erläutert:
a) Die Organisation und der Verkäufer/Anbieter des Tourismus-/Reisepakets, an die sich der Verbraucher wendet, müssen über die entsprechende verwaltungsrechtliche Ermächtigung zur Ausführung ihrer Aktivität verfügen;
b) Der Verbraucher hat das Anrecht auf eine Ausfertigung des Verkaufsvertrags des Tourismus-/Reisepakets, die als unerlässliches Dokument gilt zur eventuellen Inanspruchnahme des Garantiefonds lt. Art. 51 D.L. (Gesetzesverordnung) Nr. 79/2011.
Der Begriff “Tourismus-/Reisepaket” lt. Art. 34 D.L. (Gesetzesverordnung) Nr. 79/2011, hat folgende inhaltliche Bedeutung: Tourismus-/Reisepakete betreffen Reisen, Ferienaufenthalte und “all inclusive” Touren, Kreuzfahrten, die sich aus der von jeglichem Veranstalter und in jeglicher Form dargebotenen Kombination von mindestens zwei der nachstehend genannten verkauften bzw. zum Verkauf angebotenen Elemente zu einem Pauschalpreis und der Dauer von mehr als 24 Stunden bzw. eines Zeitraums, der mindestens 1 Nacht einschließt, ergeben: a) Transport ; b) Logis; c) touristische Dienstleistungen , die nicht als Zubehörleistungen zu Transport/Logis lt. Art. 36 gelten und zur Befriedigung der Erholungsbedürfnisse des Touristen wesentlicher Bestandteil des Tourismus Pakets sind.
2) QUELLEN AUS DER GESETZGEBUNG
Der Kaufvertrag eines Tourismus-/Reisepakets, das sowohl Dienstleistungen im Nationalgebiet wie im Ausland zum Gegenstand haben kann, wird durch die D.L. (Gesetzesverordnung) Nr. 79 vom 23. Mai 2011 in Außerkraftsetzung des sogenannten Cod. Consumo (Verbraucherkodex) 206/205 Art. 82 – 100 geregelt. Für Agrotourismus Strukturen gilt insbesondere das Gesetz Nr. 96/2006 vom 20. Februar 1996.
3) PFLICHTINFORMATION- TECHNISCHES MERKBLATT
a) Technische Organisation Incoming Gardaland S.r.l.
b) Zulassung durch die Provinz Verona – Anordnung Nr. 6299/09 vom 18.11.2009. Lizenz Kategorie A unbegrenzt.
c) Incoming Gardaland ist gesichert durch die Haftpflicht Versicherungspolice Nr. 7/5910/319/100018889 - Unipol Assicurazioni,
für zivilrechtliche Haftung gemäß Art. 19 Kapitel I Titel IV der D.L. (Gesetzesverordnung) Nr. 79/2011.
Versicherungspolice Krankheit/Gepäck abgeschlossen mit Europ Assistance.
d) dieser Katalog gilt für den Zeitraum vom 23.03.2016 bis zum 02.11.2016.
e) Mitteilung an die Provinzverwaltung Verona, zur Konformität, am 20.01.2016
f) Ausführungs-und Ersatzbedingungen: siehe Art. 39 der D.L. (Gesetzesverordnung) Nr. 79/2011.
g) Ansatzstichtag dieser Broschüre im Zusammenhang mit den Kosten von Dienstleistungen, Steuersätzen, Abgaben an den Staat und Wechselkursen ist der 18.11.2014.
Auf der Grundlage dieses Datums und der besagten Elemente hat Incoming Gardaland sichergestellt, dass bei Verfassung der Texte alle eingebundenen Informationen dem Sachstand entsprechen. Dennoch ist der Veranstalter jeder Haftung enthoben, sofern spätere Änderungen eingetreten sein sollten, da die Ausfüllung/Erstellung dieses Formulars erheblich vor der Präsentation der Dienstleistungen erfolgte. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass Zubehörleistungen, Sportanlagen und Animationsleistungen im Fall von wetterbedingten Klimaverhältnissen oder aus gerechtfertigten Gründen der Leitung des Hotels oder des Feriendorfs nicht aktiv sein könnten.
Der Buchungsantrag muss auf entsprechendem vertraglichen Formblatt gestellt werden, bei elektronischer Vorgabe vollständig vom Kunden ausgefüllt und unterzeichnet sein, der eine Ausfertigung davon erhält. Vorbuchungen gelten mit entsprechendem Vertragsabschluss erst ab dem Moment als akzeptiert, in dem Incoming Gardaland die entsprechende Bestätigung auch auf elektronischem Weg an den Kunden zu dem Reisebüro, das den Verkauf vornimmt, gesandt hat. Angaben zum Tourismus-/Reisepaket, die nicht in den Vertragsunterlagen, den Broschüren oder sonstigen schriftlichen Mitteilungen enthalten sind, werden von Incoming Gardaland in ordnungsgemäßer Erfüllung der Verpflichtungen der Gesellschaft nach Art. 37 - D.L. (Gesetzesverordnung) Nr. 79/2011 in jedem Fall vor Reisebeginn geliefert. Die Anmeldegebühr von € 35,00 pro Zimmer ist in jedem Fall fällig und schließt die Festkosten der Buchung, die Betreuung während des Urlaubs, die Versicherung von Arztkosten und Personenbetreuung sowie die Gepäcksversicherungspolice ein.
Der Saldo muss innerhalb von 20 Werktagen vor Beginn des Aufenthaltes entrichtet werden, während bei Anmeldungen, die unter 20 Werktagen vor dem Datum des Reiseantritts erfolgen, der Gesamtbetrag mit Kreditkarte zu begleichen ist. Die ausbleibende Zahlung der obengenannten Beträge zu den festgelegten Stichtagen stellt eine ausdrückliche Auflösungsklausel dar und ermächtigt Incoming Gardaland, die Buchungen, auch wenn sie bereits bestätigt sind, zu löschen, unter Auflage entsprechender Pönalen. Bei Zahlungen, die noch nicht durch Überweisung bis 20 Tage vor Ankunftsdatum des Kunden eingegangen sind, wird die Bezahlung durch Kreditkarte gefordert. Bei individuellen Buchungen, die auf der Webseite erfolgen, wird der Saldo des Gesamtpreises bei der Buchung gefordert.
Der Preis des Reisepakets ist im Vertrag festgelegt, mit Bezug auf die Angaben im Katalog bzw. auf Extra-Programme die nicht zum Katalog gehören und eventuelle Aktualisierungen der besagten Kataloge bzw. Extra-Programme, die sich im Nachhinein ergeben haben.
Der Preis kann bis zu 20 Tagen vor dem für den Antritt der festgesetzten Datum Änderungen unterliegen, als Folge von Änderungen der:
- Transportkosten, einschließlich Treibstoffkosten – Gebühren und Abgaben im Zusammenhang mit verschiedenen Typologien von touristischen Dienstleistungen wie Abgaben, Landegebühren, Gebühren zum Ein-und Ausschiffen in Häfen oder Check-in/Check-out in Flughäfen.
- Wechselkurse die auf das betreffende Reisepaket Anwendung finden.
Hinsichtlich dieser Änderungen nimmt man Bezug auf den Kurswert und die o.g. Kosten, die bei der Veröffentlichung des erwähnten Programms im Katalog gelten bzw. auf das Datum in den o.g. eventuellen Aktualisierungen.
Wir informieren, dass die italienischen Gemeindeverwaltungen seit 2011 die Befugnis haben, die KURTAXE zum Ansatz zu bringen. Diese Taxe ist nicht in unseren Paketen enthalten und muss, sofern sie zum Ansatz kommt, direkt von den Gästen im Hotel entrichtet werden.
7) ÄNDERUNG ODER ANNULLIERUNG DES REISEPAKETS VOR REISEANTRITT
Sollte der Veranstalter oder der Verkäufer vor Reisebeginn eines oder mehrere Elemente des Vertrags wesentlich ändern müssen, setzt er den Verbraucher unverzüglich in schriftlicher Form hiervon in Kenntnis, unter Angabe der Änderung und der Preisvariante, die sich hieraus ergibt. Sofern der Verbraucher die unter Absatz 1 vorgeschlagene Änderung nicht akzeptiert, kann er von seinem Recht Gebrauch machen, den bereits bezahlten Betrag zurück zu erhalten oder das Angebot eines alternativen Reisepakets in Anspruch zu nehmen.
Der Verbraucher kann die vorgesehenen Rechte in Anspruch nehmen, auch wenn die Annullierung in Ermangelung der erreichten Mindestanzahl der im Katalog oder im Extra-Programm aufgeführten Teilnehmer erfolgt oder auf Höhere Gewalt oder zufallsbedingte Ereignisse im Zusammenhang mit dem erworbenen Reisepaket zurückzuführen ist. Bei Annullierungen, die nichts mit Höherer Gewalt, zufallsbedingten Ereignissen oder der nicht erreichten Mindestanzahl von Teilnehmern zu tun haben, ebenso wie in den Fällen, die nicht davon abhängen, dass der Verbraucher das angebotene Alternativpaket nicht akzeptiert, muss der Veranstalter, der die Annullierung vornimmt, dem Verbraucher das Doppelte des Preises zahlen, den der Verbraucher entrichtet hat und der vom Veranstalter über das Reisebüro einkassiert wurde. Die Erstattungssumme kann in keinem Fall das Doppelte der Beträge überschreiten, die der Verbraucher an demselben Datum nach dem vorausgehenden Artikel 8, Absatz 4 zu zahlen hätte, sofern er annullieren würde. Vom Kunden geforderte Änderungen an bereits akzeptierten Buchungen verpflichten den Veranstalter nicht in den Fällen, in denen solche Forderungen nicht erfüllt werden können.
ANMERKUNG: Die Reduzierung der Mindestanzahl von Passagieren oder von Übernachtungen im Rahmen eines Geschäftsvorgangs ist als “teilweise Annullierung” anzusehen (S. Art. 8 Rücktritt des Verbrauchers). Die Änderungsanforderung bringt für den Kunden einen Zuschlag von € 20,00 pro Geschäftsgang mit sich, bis zu maximal 2 Änderungen. Sofern die Änderung im Rahmen der bei Annullierung geltenden Pönalen gefordert wird, behält sich der Tour Operator vor, neben den Kosten für die Änderung 50% der bestehenden Pönale Quote zum Ansatz zu bringen.
8) RÜCKTRITT DES VERBRAUCHERS
In folgenden Fällen kann der Verbraucher vom Vertrag zurücktreten, ohne Pönalen zu zahlen:
- Preiserhöhung in Bezug auf Artikel 6 in einem Umfang, der 10% übersteigt;
- wesentliche Änderung eines oder mehrerer Vertragselemente, die im Hinblick auf die Inanspruchnahme des Reisepakets in seiner Gesamtheit als wesentlich anzusehen sind und vom Veranstalter nach Abschluss des Vertrags, jedoch vor Antritt der Reise vorgeschlagen und vom Verbraucher nicht akzeptiert wird.
In den obengenannten Fällen hat der Verbraucher in Alternative das Recht auf:
- die Inanspruchnahme eines alternativen Reisepakets ohne Preisaufschlag oder mit Rückerstattung des Preisüberschusses, sofern das zweite Reisepaket wertmäßig unter dem ersten liegen sollte; auf die Erstattung des bloßen Preisanteils, den er bereits entrichtet hat. Diese Erstattung muss innerhalb von sieben Werktagen nach Erhalt der Forderung auf Erstattung vorgenommen werden. Der Verbraucher muss seine Entscheidung (Annahme der Änderung oder Rücktritt) spätestens innerhalb von zwei Werktagen nach Erhalt des Bescheids der Preiserhöhung oder Änderung mitteilen. Sollte er innerhalb der besagten Frist keine ausdrückliche Mitteilung machen, gilt der vom Veranstalter vorgebrachte Vorschlag als akzeptiert. Dem Verbraucher, der vor dem Antrittsdatum abgesehen von den obengenannten Fällen vom Vertrag zurücktritt, werden unabhängig von der geleisteten Anzahlung lt. Art. 5/Absatz 1, die Versicherungsprämien und folgende Prozentsätze der Teilnahmequote angelastet, berechnet nach Anzahl der Werktage, die bei Annullierung vor Antritt der Reise noch ausstehen (die Berechnung der Tage schließt nicht den Tag des Rücktritts selbst ein, dessen Mitteilung an einem Werktag vor dem Datum des Reiseantritts eingehen muss):
bis zu 30 Tagen 10%
von 29 bis zu 15 Tagen 25%
von 14 bis zu 9 Tagen 50%
von 8 bis zu 4 Tagen 75%
von 3 bis zu 0 Tagen 100%
Die gleichen Summen müssen von denjenigen gezahlt werden, die die Reise aufgrund fehlender oder unzureichender persönlicher Reisedokumente/Ausweise, die für die Ausreise vorgesehen sind, nicht antreten könnten. Es ist keine Erstattung für Reisende vorgesehen, die den Aufenthalt aus eigener Entscheidung abbrechen oder gar nicht zum Antrittstermin erscheinen.
9) ÄNDERUNGEN NACH DEM ANTRITT DER REISE
Sollte der Veranstalter nach Reiseantritt aus irgendwelchen Gründen, abgesehen von Umständen, die auf den Verbraucher zurückgehen, nicht in der Lage sein, einen wesentlichen Teil der vertraglich vorgesehenen Leistungen zu erbringen, muss er Alternativlösungen ohne Preisaufschlag für den Verbraucher/Kontrahenten zur Hand haben, und, sofern solche Leistungen von minderem Wert im Vergleich zu den vorgesehenen sind, dem Letztgenannten die entsprechende Differenz erstatten.
Sofern sich keine möglichen Alternativlösungen ergeben sollten, bzw. die vom Veranstalter bereitgestellte Alternative vom Verbraucher aus ernsthaften und berechtigten Gründen abgelehnt werden sollte, stellt der Veranstalter ihm ohne Preisaufschlag ein gleichwertiges Transportmittel (wie bei der Anreise) für die Rückreise zum Ausgangsort oder an einen anderen gegebenenfalls vereinbarten Ort zur Verfügung, je nach Verfügbarkeit des Mittels und der freien Plätze, und erstattet dem Letztgenannten die Differenz zwischen den Kosten für die ursprünglich vorgesehenen Leistungen und denen für die tatsächlich erbrachten Leistungen bis zum Moment der vorzeitigen Rückreise.
10) ERSATZPERSONEN
Der verzichtleistende Kunde kann sich durch eine andere Person ersetzen lassen, wobei folgende Bedingungen eingehalten werden müssen:
a) Incoming Gardaland muss darüber schriftlich in Kenntnis gesetzt worden sein, und zwar mindestens 4 Werktage vor dem festgesetzten Antrittsdatum und gleichzeitig die entsprechende Mitteilung der Personaldaten des Übernehmers erhalten haben;
b) die Ersatzperson muss alle Voraussetzungen haben, um den Service in Anspruch nehmen zu können, insbesondere im Hinblick auf die Bedingungen im Zusammenhang mit Reisepass, Visa, Gesundheitsbescheinigungen;
c) die Ersatzperson erstattet dem Veranstalter sämtliche Kosten, die diesem für den Personenwechsel entstehen, in dem Umfang, der dem Übernehmer vor der Abtretung mitgeteilt wird.
Abtreter und Übernehmer sind gesamtschuldnerisch verantwortlich für die vollständige Begleichung des Preises und der unter Punkt c) dieses Artikels aufgeführten Beträge.
Bei einigen Dienstleistungen kann es vorkommen, dass ein dritter Dienstleister die Namens-bzw. Personenänderung nicht akzeptiert. Selbst wenn die Ersetzung fristgerecht nach den unter Punkt a) genannten Bedingungen erfolgt ist, kann Incoming Gardaland in einem solchen Fall nicht verantwortlich gemacht werden für die eventuelle ausbleibende Akzeptierung der Änderung seitens dritter Dienstleister. Der Veranstalter teilt den betroffenen Parteien umgehend vor Reiseantritt mit, sofern die Ersetzung nicht akzeptiert worden sein sollte.
Die Teilnehmer müssen mit individuellem Reisepass oder sonstigem gültigen Ausweis für alle Länder versehen sein, die auf der Tour bereist werden; das gleiche gilt für entsprechende Visa für den Aufenthalt und die Durchreise und Gesundheitsbescheinigungen, soweit diese gefordert werden. Sie müssen ferner die Einhaltung der Regeln normaler Vorsicht und Sorgfalt beachten und sich an die spezifischen Vorgaben halten, die in den Zielländern der Reise gelten, sowie alle Informationen beachten, die ihnen von Incoming Gardaland erteilt werden, was auch für die Regeln und Verwaltungs- oder Rechtsbestimmungen im Zusammenhang mit dem Tourismus-/Reisepaket gilt.
Die Teilnehmer werden zur Verantwortung gezogen für alle Schäden, die Incoming Gardaland aufgrund ihrer mangelnden Einhaltung der oben erwähnten Pflichten erleiden sollte. Der Verbraucher muss Incoming Gardaland sämtliche Dokumente, Informationen und sonstige Elemente in seinem Besitz aushändigen, die zur Inanspruchnahme des Einsetzungsrechts seitens der Gesellschaft nützlich sein könnten gegenüber dritten Schadensleistern und ist Incoming Gardaland gegenüber verantwortlich für jegliche Benachteiligung des Rechts auf Anspruchsübergang. Der Verbraucher teilt außerdem schriftlich Incoming Gardaland bei der Buchung alle besonderen persönlichen Anforderungen mit, die Gegenstand separater Abmachungen über die Ausführungsmodalitäten der Reise sein könnten, soweit die entsprechende Ausführung möglich ist.
12) EINSTUFUNG DER HOTELSTRUKTUREN
Die offizielle Klassifikation der Hotelstrukturen wird im Katalog oder sonstigem Informationsmaterial lediglich auf der Grundlage ausdrücklicher und formaler Angaben der zuständigen Behörden des Landes, in dem der Service geleistet wird, geliefert. In Ermangelung offizieller Klassifikationen, die von den zuständigen öffentlichen Behörden der Länder – auch EU Mitgliedsstaaten – anerkannt werden, auf die sich der Service bezieht, behält sich der Veranstalter vor, im Katalog oder der Broschüre eine eigene Beschreibung der Gästestruktur zu liefern, die so gestaltet ist, dass sie dem Verbraucher eine entsprechende Bewertung und sich daraus ergebende Annahme seinerseits ermöglicht.
Incoming Gardaland kommt für alle Schäden auf, die dem Verbraucher aufgrund der vollständigen oder teilweisen Nichteinhaltung der zustehenden vertraglichen Leistungen entstehen, unabhängig davon ob diese Leistungen von der Gesellschaft selbst oder dritten Leistungsträgern erbracht werden, sofern nicht nachgewiesen ist, dass der Umstand dem Verbraucher zuzuschreiben ist (dazu gehören auch Eigeninitiativen, die der Letztgenannte im Zuge der Ausführung der touristischen Leistungen ergriffen hat) oder auf äußere Umstände zurückzuführen ist, die nichts mit den im Vertrag vorgesehenen zu erbringenden Leistungen zu tun haben, auf Zufallsereignisse, Höhere Gewalt oder Umstände, die der Veranstalter selbst bei aller professioneller Sorgfalt zumutbar nicht voraussehen oder lösen konnte. Insbesondere sind Streiks oder Aufhebungen aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse Fälle Höherer Gewalt, für die Incoming Gardaland nicht verantwortlich gemacht werden kann. Der Verkäufer, bei dem die Buchung des Tourismus-/Reisepakets vorgenommen wurde, haftet in keinem Fall für Pflichten, die sich aus der Organisation der Reise ergeben, sondern kommt ausschließlich für die Pflichten und Obliegenheiten auf, die sich aus seiner Tätigkeit als Vermittler ergeben, und zwar stets im Rahmen des Haftungsumfangs, der von den geltenden einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen hierfür vorgesehen ist.
14) BESCHRÄNKUNG DER SCHADENSERSATZLEISTUNG
Die Schadensersatzleistung für Personenschäden, für die der Veranstalter aufkommen muss, kann in keinem Fall die Limits überschreiten, die von Internationalen Abkommen vorgesehen sind, zu denen auch Italien und die Europäische Union gehören, im Zusammenhang mit Leistungen, deren mangelnde Einhaltung zu einem Haftungsfall bzw. Ersatzleistungsfall geführt hat. In jedem Fall kann die Haftungshöchstgrenze nicht den Betrag von 50.000 Franken Germinal für Personenschäden, 2.000 Franken Germinal für Sachschäden und 5.000 Franken Germinal für jeden sonstigen Schaden überschreiten (Art. 13 Nr. 2 CCV).
15) BETREUUNGSPFLICHT
Der Veranstalter muss dem Verbraucher Betreuung leisten nach den Maßstäben der professionellen Sorgfalt, ausschließlich im Zusammenhang mit den Pflichten, die ihm vom Gesetzgeber oder aufgrund der Vertragsklauseln auferlegt werden.
Der Veranstalter und der Verkäufer sind von ihren jeweiligen Haftungspflichten entbunden (Art. 13 und 14 dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen) sofern die ausgebliebene oder mangelhafte Vertragserfüllung dem Verbraucher zuzuschreiben ist bzw. durch unvorhersehbares oder unvermeidbares Drittverhalten oder zufällige Ereignisse oder Höhere Gewalt hervorgerufen ist.
16) BEANSTANDUNGEN UND ANZEIGEN
Jeder Mangel in der Ausführung des Vertrags muss vom Verbraucher unverzüglich beanstandet werden, damit der Veranstalter, sein Vertreter vor Ort oder die Begleitperson umgehend Abhilfe schaffen können. Der Verbraucher muss bei sonstigem Verfall seine Beanstandung durch Versand eines Einschreibens mit Rückantwortschein dem Veranstalter oder dem Verkäufer spätestens innerhalb von zehn Werktagen nach der Rückkehr zum Ort der Anreise mitteilen.
17) VERSICHERUNG GEGEN ANNULLIERUNGSKOSTEN
Sofern sie nicht ausdrücklich im Preis inbegriffen sind, ist es möglich bzw. empfehlenswert, bei der Buchung im Büro des Veranstalters oder des Verkäufers besondere Versicherungspolicen abzuschließen zur Kostendeckung der Ausgaben, die sich aus der Annullierung des Pakets, aus Unfällen oder Schäden/dem Verlust des Reisegepäcks ergeben sollten. Ebenso kann ein Betreuungsvertrag abgeschlossen werden, zur Kostendeckung im Fall von Unfällen oder Krankheiten. Detaillierte Informationen zu den Versicherungsprämien und den allgemeinen Bedingungen der Versicherungspolicen sind auf der Seite “Versicherungspolice” aufgeführt.
18) GARANTIEFOND
Bei der Generaldirektion für Fremdenverkehr des Ministeriums für Industrie, Handel und Handwerk ist ein Nationaler Garantiefond eingerichtet, an den sich der Verbraucher wenden kann, im Sinne von Art. 51 D.L. (Gesetzesverordnung) Nr. 79/2011 im Fall angemeldeter Insolvenz - oder Konkursverfahren des Veranstalters oder Verkäufers zum Schutz folgender Erfordernisse:
b) seine Rückkehr ins Heimatland im Fall von Auslandsreisen.
Der Fond muss außerdem sofortige finanzielle Unterstützung leisten bei Zwangsrückführung von Touristen aus nicht EG Ländern in Notsituationen, egal ob sie dem Verhalten des Veranstalters zuzuschreiben sind oder nicht. Die Vorgehensweisen des Fonds sind durch die Anordnung des Ministerpräsidenten vom 23.07.99 Nr. 349 G.U. (Amtsblatt) und Nr. 249 vom 12.10. 1999 festgelegt.
ADDENDUM ALLGEMEINE VERTRAGSBEDINGUNGEN VON EINZELNEN TOURISTISCHEN LEISTUNGEN
A) VORSCHRIFTEN ZUR REGELUNG
Verträge, die das Angebot des Service Transport und Aufenthalt bzw. jegliche sonstige separate touristische Dienstleitung zum Gegenstand haben, und nicht zum Vertragsumfang der Organisation der Reise oder des Tourismus-/Reisepakets gehören, sind nach folgenden CCV Bestimmungen geregelt: Art. 1, Nr. 3 und Nr. 6; Art. 17 bis 23; Art. 24 bis 31 für alle Bestimmungen, die keine Organisationsverträge bzw. sonstige Vereinbarungen mit ausdrücklichem Bezug auf den Verkauf des einzelnen vertragsgegenständlichen Service betreffen, welche von der D.L. (Gesetzesverordnung) Nr. 79/2011 geregelt werden.
Auf diese Verträge werden ebenso die Klauseln der allgemeinen Vertragsbedingungen zu Tourismus-/Reisepaketen angewendet, die von der obengenannten D.L. (Gesetzesverordnung) vorgesehen sind. Die Anwendung der besagten Klauseln sieht in keiner Weise vor, dass die jeweiligen Verträge dem Sachstand nach als Tourismus-/Reisepaket angesehen werden. Mitteilung im Sinne von Art. 17, Gesetz Nr. 38 vom 06.02.2006. Nach italienischem Recht werden mit Haftstrafen Vergehen im Zusammenhang mit Prostitution und Pornografie von Minderjährigen auch geahndet, wenn diese Straftaten im Ausland begangen werden.
Die mitgeteilten personenbezogenen Daten werden unter voller Einhaltung der Bestimmungen lt. D. L. (Gesetzesverordnung) Nr. 196/2003 verarbeitet. Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten durch Incoming Gardaland ist auf die verwaltungsmäßige Bearbeitung der Leistungen ausgerichtet, die Gegenstand des Tourismus-/Reisepakets sind. Die personenbezogenen Daten werden nicht an Dritte weitergeleitet und können auf Anfrage des Verbrauchers jederzeit gelöscht werden.
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