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Timestamp: 2018-11-16 12:40:20
Document Index: 38115962

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', '§ 23', '§ 23', 'Art. 92', 'Art. 92', 'Art. 92', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 92', 'Art. 112', 'Art. 34', 'BGE', 'Art. 92', 'Art. 22', 'Art. 15', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 80', 'Art. 99', 'Art. 92', 'Art. 17', 'Art. 19', 'Art. 22', 'Art. 92', 'Art. 28', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 22', 'Art. 112', 'Art. 34', 'Art. 34', 'Art. 42', 'Art. 93']

Pignorabilità di indennità giornaliere ai sensi della legge federale del 19 giugno 1959 sull'assicurazione per l'invalidità, legittimazione ricorsuale (art. 17 segg., art. 92 cpv. 1 n. 9a e art. 93 cpv. 1 LEF).
Il terzo debitore non è legittimato a ricorrere contro il pignoramento, ma può unicamente denunciare il pignoramento di beni assolutamente impignorabili (consid. 2).
Le indennità dell'assicurazione invalidità non costituiscono beni assolutamente impignorabili, ma sono un reddito limitatamente pignorabile ai sensi dell'art. 93 cpv. 1 LEF (consid. 3).
C. Die Ausgleichskasse Z. hat den Beschluss der kantonalen Aufsichtsbehörde mit Beschwerdeschrift vom 10. März 2004 (rechtzeitig) an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen und beantragt, es sei Dispositiv-Ziff. 2 des
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angefochtenen Entscheides aufzuheben; eventuell sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen.
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BGE 130 III 400 S. 404
3.3.2 Die Botschaft zur SchKG-Reform geht vom Grundsatz aus, dass die Leistungen der Sozialversicherungen beschränkt pfändbar sind, sofern ihnen der Charakter eines Erwerbssurrogates (oder einer Abgeltung für Unterhaltsansprüche) zukommt, berücksichtigt aber - als Ausnahme vom Grundsatz - die absolute Unpfändbarkeit der Leistungen der Ersten Säule (sowie der Leistungen der Familienausgleichskassen), zumal das betreibungsrechtliche Existenzminimum regelmässig höher als die Leistungen der Ersten Säule liege (BBl 1991 III 75 ff.). Diese Auffassung des Bundesrates wurde in den parlamentarischen Beratungen bestätigt (Votum Meier, AB 1994 S 1094). In der Literatur wird - mehr oder weniger deutlich in Anlehnung an die Botschaft - ebenfalls von der absoluten Unpfändbarkeit der "Leistungen" der Ersten Säule gesprochen (AMONN/WALTHER, a.a.O., § 23 Rz. 37; im Unterschied zur 5. Aufl., 1993, § 23 Rz. 36: "Renten") und weiter festgehalten, dass diese in der Regel lediglich den Grundbedarf decken und eine Diskussion über die Pfändbarkeit erübrigen würden (JAEGER/WALDER/ KULL/KOTTMANN, a.a.O., N. 57 zu Art. 92 SchKG; GILLIÉRON, a.a.O., N. 186 zu Art. 92 SchKG; VONDER MÜHLL, in: Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, N. 37 zu Art. 92 SchKG). Gegen die Annahme, dass unter "Leistungen der Ersten Säule" auch die IV-Taggelder verstanden werden, spricht allerdings der Umstand, dass das Taggeld das betreibungsrechtliche Existenzminimum ohne weiteres erheblich übersteigen kann, weil es aus der Entschädigung gemäss Erwerbsersatzgesetz (EOG; SR 834.1) bzw. seit 1. Januar 2004 aus einer Grundentschädigung besteht, die
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80 % des Erwerbseinkommens, das durch die zuletzt ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübte Tätigkeit erzielt wurde, beträgt (Art. 22 Abs. 2, Art. 23 Abs. 1, Art. 24 Abs. 1 IVG; AS 2003 S. 3837). Nach der Auffassung von URSPRUNG (Das Zusammenspiel des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts mit dem Sozialversicherungsrecht, BlSchK 2003 S. 155) sind denn auch nur "gewisse Leistungen der 1. Säule, d.h. Renten der AHV/IV und Ergänzungsleistungen sowie die Leistungen der Familienausgleichskassen" von der Pfändung gänzlich ausgeschlossen. Entgegen der Meinung der Beschwerdeführerin weisen jedenfalls weder die SchKG-Reform noch die Lehrmeinungen eindeutig in Richtung einer absoluten Unpfändbarkeit von IV-Taggeldern.
3.3.4 Die Beschwerdeführerin bringt schliesslich vergeblich vor, Sinn und Zweck der in Frage stehenden Normen stehe einer beschränkten Pfändbarkeit von IV-Taggeldern entgegen. Nach dem mit der SchKG-Revision eingeführten Pfändungssystem soll jedes Erwerbseinkommen, auch sämtliches Erwerbssurrogat einschliesslich desjenigen in Form von Leistungen der Sozialversicherungen, beschränkt pfändbar sein. Der Grund für die in Art. 92 Abs. 1 Ziff. 9a SchKG festgelegte Ausnahme der absoluten Unpfändbarkeit in Bezug auf AHV- und IV-Renten liegt in der Verfassung, welche verlangt, dass diese Renten den Existenzbedarf angemessen zu decken haben (Art. 112 Abs. 2 lit. b BV; Art. 34quater Abs. 2 Satz 3 aBV;
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DTF: 109 III 11, 120 III 42, 94 III 65, 125 III 401 seguito... , 121 III 285, 119 III 15, 120 III 71
Articolo: art. 92 cpv. 1 n. 9a e art. 93 cpv. 1 LEF, Art. 92 SchKG, Art. 22 SchKG, art. 93 cpv. 1 LEF seguito... , Art. 15 ATSG, Art. 50 IVG, Art. 50 Abs. 1 IVG, Art. 80 OG, Art. 99 SchKG, Art. 92 Abs. 1 Ziff. 7-10 SchKG, Art. 17 SchKG, Art. 19 SchKG, Art. 22 Abs. 1 SchKG, Art. 92 Abs. 1 Ziff. 9 SchKG, Art. 28 ff. IVG, Art. 22 Abs. 2, Art. 23 Abs. 1, Art. 24 Abs. 1 IVG, Art. 22 ATSG, Art. 112 Abs. 2 lit. b BV, Art. 34quater Abs. 2 Satz 3 aBV, Art. 34quater aBV, Art. 42 ff. IVG, Art. 93 SchKG