Source: http://www.fw-feuerwerk.de/feuerwerk-infos/bestimmungen/
Timestamp: 2018-03-21 01:12:40
Document Index: 243220868

Matched Legal Cases: ['§21', '§22', '§24', '§21', '§22', '§22']

Vorschriften – Kaufen Sie im Feuerwerk Shop aus Sedlitz.
Kategorie 1: Kleinstfeuerwerk, Aufdruck BAM-F1… (Klasse 1: BAM-PI…)
Kategorie 2: Kleinfeuerwerk, Aufdruck BAM-F2… (Klasse 2: BAM-PII…)
Kategorie T1: „Feuerwerk für technische Zwecke“ (Pyrotechnische Gegenstände für Bühne und Theater)Aufdruck „BAM-T1-….(Klasse T1: BAM-PT1-…) BAM-T2-….(Klasse T2: BAM-PT2-…) (Verwendung nur im gewerb­lichen Bereich zulässig bzw. an bestimmte Zwecke gebunden. (siehe unten.)
fällt nicht unter das Sprengstoffgesetz, sondern unter das Waffengesetz. Der Handel ist nur mit einer Munitionshandelserlaubnis gestattet. Aufdruck „BAM-PM I-…,bzw. „BAM-PMII-…
dürfen das ganze Jahr über, auch an Personen unter 18 Jahren, abgegeben werden (§21 (1) 1. SprengV). Abgabe nur an Kinder ab 12 Jahren. Der Vertrieb ist auch außerhalb von Verkaufsräumen sowie an Kiosken und im Reisegewerbe erlaubt (§22 (1) und (3) 1. SprengV). Die EN 71 „Sicherheit von Spielzeug“ verbietet die Abgabe von Amorces an Kinder unter 3 Jahren!
dürfen nur an Personen über 18 Jahren abgegeben werden. Sie dürfen in der Zeit vom 01.01.-28.12. dem Verbraucher nicht überlassen werden, es sei denn, dass dieser eine Ausnahmegenehmigung gern §24 (1) 1. SprengV der zuständigen Behörde vorlegt. Ist der 28.12 ein Donnerstag, Freitag oder Samstag, endet das Abgabeverbot mit Ablauf des 27.12. (§21 (1) 1 SprengV). Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 dürfen nur in Verkaufsräumen vertrieben werden (§22 (1) 1 SprengV). Die Ver­wendung von Gegenständen der Kategorie 2 ist auf den 31. Dezember und den 1. Januar beschränkt. Bitte beachten Sie auch eventuelle regionale Abgabe- und Verwen­dungsbestimmungen. Ihr Gewerbeaufsichtsamt oder die Polizei gibt Ihnen Auskunft. Über die z. Zt. gültigen Bestimmungen bzw.Einschränkungen bei der Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie 2 außerhalb des Silvester- und Neujahrstages informieren wir Sie gerne auf Anfrage.
Unten angegebene Gewichte beziehen sich ausschließlich auf die kleinste Verpackungseinheit des Herstellers – Umverpackungen bleiben unberücksichtigt! Feuerwerkskörper müssen In der Ursprungspackung des Herstellers aufbewahrt werden. Geöffnete Verpackungen sind unverzüglich wieder zu verschließen. Feuerwerkskörper, mit Ausnahme von Knallbonbons, dürfen in Schaufenstern nicht, in Verkaufsräumen nur in verschlossenen Schaukästen ausgestellt werden. Dies gilt nicht in Verkaufsräumen für Verpackungen (Blister, Faltschachteln, etc.) mit einer aufgedruckten Unbedenklichkeitsbescheinigung (§22 (2) 1 SprengV).
Feuerwerks­körper müssen so aufbewahrt werden, dass ihre Temperatur 75 °C nicht überschrei­ten kann (2. SprengV, Anhang, Nr. 42). Rauchen und offenes Feuer in Aufbewah­rungsräumen sind verboten. Geeignete Einrichtungen zur Brandbekämpfung müssen vorhanden sein.So genannte „Kleine Mengen“ dürfen ohne Lagergenehmigung aufbewahrt werden. Über die erlaubten Lagermengen informieren Sie sich bitte in der unten aufgeführten Tabelle. Die zuständige Behörde kann auf Antrag genehmigen (Ausnahmegeneh­migung), dass pro Betrieb mehrere Verkaufs- und Aufbewahrungsräume genutzt werden dürfen, wenn diese in verschiedenen Brandabschnitten liegen. Die zuständige Behörde kann außerdem auf Antrag genehmigen, dass für pyrot. Gegenstände der Zeile B der Tabelle innerhalb eines Verkaufsraumes mehrere Verkaufsstände mit je 100 kg Bruttomasse betrieben werden,wenn der Abstand der Verkaufsstande untereinander mindestens 40 m beträgt. An jedem Verkaufsstand muss dann eine Auf­sichtsperson anwesend sein.
Pyrotechnische Gegenstände sind zum Postversand nicht zugelassen.Für die Beförderung größerer Mengen gelten die Bestimmungen der neuen Gefahr­gutverordnung Straße/Eisenbahn (GGVSE). Beim Transport von pyrotechnischen Gegenständen auf der Straße gelten folgende Besonderheiten1 Beim Transport von Packstücken, die mit 1. 4G oder 1.4S gekennzeichnet sind, ist kein Beifahrer erforderlich.2 Auf einem mit Dieselkraftstoff betriebenen LKW, mit oder ohne Anhänger, dürfen Gegenstände der Gefahrenklasse 1.4G, Kennzeichnungs-Nr. 0336, in der Zeit vom 1. September bis zum 28. Februar bis zu einem maximalen Satzgewicht (NEM) von insgesamt 2.000 kg (ca. 8t brutto) befördert werden. Im Beförderungspapier ist zu vermerken. „ 2 Neufassung der Ausnahmezulassung Für 17 / 00 NRW Auf einem LKW des Typs EX/II dürfen Gegenstände der Gefahrenklasse 1.4G bis zu einem maximalen Satzgewicht (NEM) von 15.000 kg (ca. 60t brutto) befördert werden. Werden ausschließlich Gegenstände der Gefahrklasse 1.4S transportiert, ist die Lademenge auf allen Fahrzeugtypen unbegrenzt. Außerdem gelten dann nicht die Vor­schriften über die besonderen Anforderungen an die Fahrzeuge und deren Ausrüstung, die Fahrzeugbesatzung, die Schulung der Fahrzeugführer und die Unfallmerkblätter. Feuerlöschmittel und Beleuchtungsgeräte sind jedoch immer mitzuführen. Werden Güter der Gefahrklasse 1.4G und 1.4S gemeinsam transportiert, sind die Güter und deren Massen getrennt im Frachtpapier aufzuführen. Die Güter der Klasse 1.4S bleiben für die Erfüllung der Transportvorschriften unberücksichtigt. Es ist nur die Masse der Klasse 1.4G relevant. Die Anforderungen an das Fahrzeug,die Fahrzeug­ausrüstung und das Mitführen von Unfallmerkblättern und ADR-Führerschein gelten ab einer Netto-Explosionsstoffmasse (NEM) von 333 kg der Klasse 1 4G.