Source: http://www.uni-regensburg.de/Einrichtungen/Verwaltung/Abteilung-I/Abt.I-Kr/Lehramt/16.htm
Timestamp: 2013-06-20 02:31:43
Document Index: 298440640

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 41', 'Art. 3', '§ 13', '§ 14', '§ 41', '§ 41', '§ 42', '§\n42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 41', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 41', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§ 42', '§\n42', '§ 42', '§ 41', '§ 41', '§ 41', '§ 41', '§ 41', '§ 41']

§ 16 Didaktiken einer Fächergruppe der Hauptschule einschließlich
der fachwissen-schaftlichen Grundlagen
(§§ 41, 42 LPO I)
Verlauf des Studiums des Faches Didaktiken einer Fächergruppe der
Hauptschule einschließlich der fachwissenschaftlichen Grundlagen im
Studiengang Lehramt an Hauptschulen an der Universität Regensburg. Er
regelt das Studium des genannten Faches als wissenschaftliches Fachstudium
im Sinne des Art. 3 Abs. 1 Nr. 1 BayLBG.
Das hier geordnete Studium steht in sachlicher und inhaltlicher Verbindung
mit dem Erziehungswissenschaftlichen Studium (vgl. § 13) und den Praktika
(vgl. § 14).
Wird das Fach im Rahmen einer Erweiterung studiert, so entfallen bestimmte
Leistungsnachweise, die sonst für die Meldung zur Ersten Staatsprüfung
erforderlich sind. Diese Regelungen sind am Ende des Paragraphen angegeben.
einschließlich der fachwissenschaftlichen Grundlagen kann an der
Universität Regensburg im Winter- und Sommersemester aufgenommen werden.
einschließlich der fachwissenschaftlichen Grundlagen soll den Studenten
diejenigen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Kenntnisse und
Fähigkeiten bezüglich Inhalt und Methode in den gewählten
Teilfächern vermitteln, die zur Ausübung eines an den Erkenntnissen
der neueren Forschung orientierten Unterrichts in der Hauptschule in den
gewählten Fächern befähigen.
(1) Das Studium der Didaktiken einer Fächergruppe der Hauptschule
einschließlich der fachwissenschaftlichen Grundlagen besteht aus einer
Kombination von drei Teilfächern.
Die Wahl der drei Teilfächer und deren Kombination richtet sich nach
den Bestimmungen des § 41 Abs. 3 LPO I.
(2) Danach stehen zur Wahl:
mit Geschichte oder Erdkunde oder Arbeitslehre oder Religionslehre oder Englisch
oder Kunsterziehung
mit Biologie oder Chemie oder Physik oder Arbeitslehre oder Religionslehre oder Englisch
(3) Wurde eines der drei gewünschten Teilfächer bereits als nicht
vertieft zu studierendes Unterrichtsfach gewählt, gilt folgende Regelung
(nach § 41 Abs. 4 LPO I):
Als Alternative zum Fach Deutsch muß eines der folgenden Fächer
gewählt werden: Geschichte, Erdkunde, Sozialkunde, Arbeitslehre,
Religionslehre (evangelisch oder katholisch).
Als Alternative zum Fach Mathematik gelten die Fächer Biologie, Chemie,
Physik, Arbeitslehre, Religionslehre (evangelisch oder katholisch).
Wurde als nicht vertieft zu studierendes Unterrichtsfach Musik oder
Kunsterziehung oder Sport oder Religionslehre (evangelisch oder katholisch)
gewählt, gilt als Alternative jedes der möglichen
Unterrichtsfächer mit Ausnahme des Faches Englisch. Dabei ist zu beachten,
daß in diesem Fall bei der Wahl von Deutsch, Geschichte, Erdkunde,
Sozialkunde, Arbeitslehre, Mathematik, Biologie, Chemie oder Physik in Abweichung
von den regelmäßigen Studienprogrammen dieser Fächer, wie
sie unten bei Ziffer 5 dargestellt sind, die erfolgreiche Teilnahme an zwei
Lehrveranstaltungen aus der Didaktik des Fachs nachzuweisen ist (§ 42
Abs. 1 Nr. 5 LPO I, letzter Halbsatz).
(4) Bei Erweiterung des Studiums für das Lehramt an Hauptschulen durch
das Studium der Didaktik der Grundschule dürfen im Rahmen der Didaktiken
der Grund- und der Hauptschule nicht gleiche Unterrichtsfächer gewählt
(5) Weiterhin ist ein zusätzliches einsemestriges studienbegleitendes
Praktikum in der Hauptschule im Umfange von mindestens drei Semesterwochenstunden
abzuleisten, das in enger Verbindung zu einer entsprechenden universitären
Lehrveranstaltung steht. Dabei ist mindestens ein Lehrversuch in Zusammenarbeit
mit den zuständigen Hochschullehrern durchzuführen.
(1) Das Studium der drei Teilfächer ist möglichst auf die gesamte
Studienzeit zu verteilen.
Die Gesamtzahl der Semesterwochenstunden (SWS) beträgt für jedes
der drei Teilfächer etwa 13 SWS. Bei Wahl bestimmter Teilfächer
mit einem hohen Anteil an praktischen Lehrveranstaltungen kann sich diese
Zahl auf 15 SWS erhöhen.
Das Verhältnis zwischen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen
Lehrveranstaltungen ist den Hinweisen zu den einzelnen Teilfächern zu
entnehmen. Der fachdidaktische Anteil darf jedoch nicht unter 8 SWS liegen.
Das zusätzliche Praktikum ist in der genannten SWS-Zahl nicht enthalten.
(2) Die Kenntnisse und Fähigkeiten werden in folgenden Unterrichtsformen
und Lehrveranstaltungsarten vermittelt:
Vorlesungen Grundkurse Übungen Proseminare Seminare Praktika Kolloquia Exkursionen Theorie-Praxis-Seminare
(3) Die Lehrveranstaltungen können im Rahmen der für die Meldung
zu den Prüfungen ge-setz-ten Fristen wiederholt werden, soweit nicht
bei den Bestimmungen über die einzelnen Fächer etwas anderes angegeben
5. Die einzelnen Fächer
Die Studieninhalte der einzelnen Teilfächer sowie ihre Verteilung auf
Studienzeit bzw. Lehrveranstaltungen ergeben sich aus den folgenden
Wegen der in den einzelnen Fächern erforderlichen Leistungsnachweise
vgl. auch Ziffer 6. "Zulassungsvoraussetzungen für die Prüfung"
am Ende dieses Paragraphen.
5.1 Arbeitslehre
(1) Das Unterrichtsfach Arbeitslehre hat die Aufgabe, den Schüler auf
die Welt der Arbeit und Technik vorzubereiten, mit Grundfragen des Wirtschaftens
in der marktwirtschaftlichen Ordnung vertraut zu machen und zur
Berufswahlkompetenz zu führen. Demgemäß umfaßt das
Studium der Didaktik der Arbeitslehre fachwissenschaftliche Inhalte aus den
Disziplinen Arbeitswissenschaft und Arbeitsrecht, Volks- und Betriebswirtschaft
und Berufssoziologie, die jedoch einem fachdidaktischen Anspruch unterstellt
werden. Im einzelnen sind beim Studium der Didaktik der Arbeitslehre folgende
fachwissenschaftlichen Kenntnisse - in einem Teilge-biet vertiefte Kenntnisse
- zu erwerben:
Grundzüge und Struktur der Arbeitswelt
Arbeit als Kategorie menschlichen Daseins
Grundzüge des Arbeitsrechts und der Arbeitswissenschaft
Technische Phänomene und technische Prinzipien
Grundfragen des Wirtschaftens und der wirtschaftlichen Ordnungssysteme
Theorien des Berufes
Berufliche Bildungssysteme
Grundfragen der Berufssoziologie.
(2) Fachdidaktische Ziele und Inhalte sind:
Überblick über die Geschichte des Faches Arbeitslehre
Kenntnis des fachlichen und gesellschaftlichen Bildungsanspruchs der Arbeitslehre
in der Gegen-wart und der Grundkonzeptionen in den Bundesländern
Kenntnis der Ziele und Inhalte des Lehrplans einschließlich der
zusätzlich ergangenen Richt-linien für die Hauptschule in Bayern
vertiefte Kenntnis der Ziele und Möglichkeiten des berufswahlvorbereitenden
Unterrichts, der ökonomisch-ökologischen und technologischen
vertiefte Kenntnis über die Planung, die Ziele, die Durchführung
und die Nachbereitung von Betriebserkundungen und des Betriebspraktikums
Fähigkeit zur Planung, Organisation und Analyse des Arbeitslehreunterrichts
Kenntnis fachrelevanter Methoden und Fähigkeit zu ihrer Anwendung
Kenntnis der Medien und Arbeitsmittel (insbesondere der Berufsberatung des
Arbeitsamtes) und Fähigkeit, diese sinnvoll einzusetzen.
Einführung in die Didaktik der Arbeitslehre - allgemein oder - Überblick über die Geschichte des Faches oder - Überblick über die Konzeptionen in verschiedenen Ländern
der Bundesrepublik oder - Ziele und Inhalte des Lehrplans in Bayern
Grundfragen des Wirtschaftens oder Grundfragen der Arbeitstechnologie und des Arbeitsrechts
PS/Ü PS/Ü
Theorien des Berufes und der Berufswahl
Berufswahlvorbereitender Unterricht
PS/S 1)
Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung mit den Inhaltsschwerpunkten
Arbeit oder Wirtschaft oder Tech-nologie oder/und Ökologie
Fachspezifische und fachrelevante Methoden, Medien und Arbeitsmittel
1) In einem Seminar kann ab dem 3. Fachsemester der Nachweis nach §
42 Abs. 1 Nr. 3 LPO I bzw. können die Nachweise nach § 42 Abs.
1 Nr. 5 letzter Halbsatz LPO I erworben werden.
Das Studium der Didaktik der Biologie vermittelt die fachwissen-schaftlichen
Grundlagen und dient der Erschließung biologischer Sachverhalte für
die erzieherischen und bildenden Aufgaben der Hauptschule. Dabei sollen die
Studenten lernen, Inhalte, Denkweisen und Arbeitsmethoden der Biologie nach
didaktischen Kriterien für den Unterricht aufzubereiten.
Vertrautheit mit Zielen und Aufgaben des Biologieunterrichts und den Richtlinien
für die Umwelterziehung sowie Einblick in bildungs- und
wissenschaftstheore-tische Grundlagen;
Grundkenntnisse der Biologie sowie Vertrautheit mit fachwissenschaftlichen
Fragestellungen und Arbeitsweisen in für den Biologieunterricht der
Hauptschule maßgeblichen Teilgebieten der Biologie;
Kenntnis charakteristischer heimischer Pflanzen und Tiere und deren
Umweltbezüge sowie Fertigkeit im Bestimmen;
Fähigkeit, Gegenstände und Forschungs-ergebnisse der Fachwissenschaft
für den Unterricht auszuwählen und nach didaktischen Gesichtspunkten
aufzubereiten;
Befähigung, Unterricht im Hinblick auf die zu vermittelnden biologischen
Kenntnisse nach didaktischen Gesichtspunkten zu planen, durchzuführen
und zu analysieren;
Beherrschung biologischer Arbeitstechniken sowie Befähigung zur Handhabung
hauptschulgemäßer Lehr- und Lernmittel.
Proseminar: Einführung in die didaktische Aufbereitung ausgewählter
Lerninhalte für den Unterricht
Fachliche Grundlagen der Schulbiologie
mit Schwerpunkt Humanbiologie
mit Schwerpunkt Botanik bzw. Zoologie
Methoden des Kennenlernens und Bestimmens einheimischer Pflanzen und Tiere
bis Hauptseminar: Biologisches Arbeiten mit Schülern an
außerschulischen Lernorten (Freiland, Schulgarten, Schullandheim, Museum)
Biologische Arbeitstechniken im Unterricht der Hauptschule
1) In dieser Lehrveranstaltung kann der gemäß LPO I als
Zulassungsvoraussetzung zur Ersten Staatsprüfung erforderliche Nachweis
der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung aus der Didaktik der
Biologie erworben werden.
Überblick über Inhalt und Bedeutung der Chemie. Einblick in ihre
typischen Methoden und Denkweisen. Kenntnis grundlegender chemischer Sachverhalte und Begriffe. Kenntnis
fachspezifischer Arbeitsweisen und Unterrichtsmittel unter besonderer
Berücksichtigung der Anforderungen des Hauptschulunterrichts.
Kenntnis fachdidaktischer Kriterien zur Planung, Durchführung und
Beurteilung des Unterrichts in der Hauptschule. Erfahrung mit Unterrichtsmodellen
im Hinblick auf die Lernziele der Hauptschule.
Vertrautheit mit Planung, Durchführung und Auswertung von Schüler-
und Lehrerexperimenten unter Berücksichtigung der Sicherheitsanforderungen.
Fachsem. Veranstaltung Lehrveranstaltungsart SWS
Experimentalvorlesung Chemie
Ü/P 1)
1) In dieser Veranstaltung kann der für die Erste Staatsprüfung
erforderliche Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer dikaktischen
Lehrveranstaltung der Chemie erworben werden (§ 42 Abs. 1 Nr. 2 und
3 LPO I).
1.1 Fachwissenschaft
A) Deutsche Sprachwissenschaft
Kenntnis wichtiger Methoden der synchronen und dia-chronen Sprachforschung
Einblick in die Struktur der Gegenwartssprache ein-schließlich regionaler
und sozialer Varietäten
B) Neuere deutsche Literaturwissenschaft
Einblick in Probleme der Literaturtheorie und Literaturwissenschaft
Kenntnis wichtiger Methoden der Analyse von Texten
auf Quellenlektüre begründeter Überblick über die Geschichte
einer Epoche der neueren deutschen Literatur
1.2 Fachdidaktik
A) Sprachdidaktik
Didaktische Analyse sprachwissenschaftlicher Er-kenntnisse; Förderung
des mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauchs; Rechtschreiberziehung;
Modelle des Sprachunterrichts in der Hauptschule
B) Literaturdidaktik
Weiterführendes Lesen und Literaturrezeption
C) Allgemeine Fragen des Deutschunterrichts
Grundlagen der Sprachentwicklung im Kindes- und Jugendalter; Analyse und
Behandlung spezifischer Lernschwierigkeiten im Deutschunterricht der Hauptschule
Geschichte und Aufgaben des Faches Deutsch in der Hauptschule.
Proseminar I: Einführung in die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
Vorlesungen aus der deutschen Sprachwissenschaft und/oder Vorlesungen aus der Neueren deutschen Literaturwissenschaft
Sprachwissenschaftliche Grundlegung des Sprachunterrichts in der Hauptschule
oder Literaturwissenschaftliche Grundlegung des Literaturunterrichts in der
P/S 1)
Lehrveranstaltungen (davon mindestens ein Proseminar II) aus den Bereichen:
- Sprachdidaktik, - Literaturdidaktik, - Allgemeine Fragen des Deutschunterrichts, - Kinder- und Jugendliteratur
Vor- und Nachbesprechung des fachdidaktischen Blockpraktikums (falls das
Blockpraktikum nicht in einem der beiden anderen Didaktikfächer abgeleistet
V/Ü/PS 2)
1) Die erfolgreiche Teilnahme am Proseminar I ist Voraussetzung für
die Teil-nahme am Pro-seminar II.
2) In einem Proseminar II kann der gemäß § 42 Abs. 1 Nr.
2 LPO I als Zulassungsvoraussetzung zur Ersten Staatsprüfung erforderliche
Nachweis erworben werden.
<unter Vorbehalt abgedruckt, da wegen des Stundenumfangs nicht den
Vorgaben der Kommission für Lehrerbildung entsprechend>
1.1 Sprachpraxis und Fachwissenschaft
Sicherheit im mündlichen und schriftlichen Gebrauch der englischen Sprache
Kenntnisse in England- und Amerikakunde
Kenntnis einiger repräsentativer Werke der modernen englischen oder
Fähigkeit, über ausgewählte Werke der modernen englischen
oder amerikanischen Literatur ein Interpretationsgespräch in Englisch
Einblick in die wichtigsten Aspekte der Methodengeschichte
Kenntnis der wichtigsten Spracherwerbstheorien
Vertrautheit mit der Bedeutung der wichtigsten Bezugswissenschaften und ihrer
für die Fremdsprachendidaktik relevanten Forschungsergebnisse
Vertrautheit mit den theoretischen Grundlagen spezifischer Unterrichtsverfahren
sowie des Medieneinsatzes im Fremdsprachenunterricht
Vertrautheit mit den Zielsetzungen und Verfahrensweisen des
Landeskundeunterrichts
Vertrautheit mit den Problemen der Textauswahl und Textbehandlung im
General Language Course I und/oder II
Einführungskurs Fachdidaktik
Grundkurs Landeskunde
1) Die Kurswahl und damit auch die Zahl der SWS ist abhängig von dem
im Einstufungstest erreichten Ergebnis.
2) In diesem Proseminar kann der gemäß § 42 Abs. 1 Nr. 3
LPO I erforderliche Nachweis erworben werden.
5.6 Erdkunde
1.1 Fachwissenschaftlicher Bereich
Überblick über Aufgaben, Arbeitsgebiete und Arbeits-methoden der
Einblick in die Allgemeine Geographie,
Vertiefte Kenntnis eines Teilgebietes der Physio- oder Anthropogeographie,
Einblick in die Regionale Geographie Bayerns und eines kulturellen
Großraums.
1.2 Fachdidaktischer Bereich
Kenntnis der Medien und Methoden im Geographieunterricht,
Fähigkeit zur Planung, Durchführung und Analyse geographischer
Fähigkeit zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von
erdkundlichen Schülerexkursionen in den Nahraum.
5 SWS Fachwissenschaft Geographie
8 SWS Fachdidaktik Geographie
Fachsem. Fachgebiet Lehrveranstaltungsart Zahl der SWS
2.-4. 2.-3.
Vorlesungen zur Allgemeinen und Regionalen Geographie
Methoden im Geographieunterricht (Schülerexkursionen, Projekte, Spiele und Experimente)
nterrichtsplanung: Themen aus der Allgemeinen Geographie bzw. Regionalen Geographie
1) In einer dieser Lehrveranstaltungen kann der Nachweis der erfolgreichen
Teilnahme an einer geographiedidaktischen Lehrveranstaltung erworben werden
(§ 42 Abs. 1 LPO I).
Vertrautheit mit Fragestellungen, Verfahren und Hilfsmitteln der
Geschichtswissenschaft bezogen auf Inhalte des Geschichtsunterrichts in der
Kenntnis verschiedener Argumente aus der Diskussion über die
Bildungsbedeutsamkeit, die Lernziele und die entwicklungspsychologischen
und soziokulturellen Lernbedingungen des Geschichtsunterrichts mit besonderer
Berücksichtgung der Hauptschule,
Vertrautheit mit Unterrichtsmodellen sowie mit Lehr- und Lernverfahren zum
Geschichtsunterricht in der Haupt-schule,
Fähigkeit, den Geschichtsunterricht in der Hauptschule nach fachlichen
und didaktischen Kriterien zu planen, durchzuführen und auszuwerten,
Kenntnis geschichtsspezifischer Lehr- und Lernmedien und von Kriterien für
deren fachliche und didaktische Beurteilung.
Vorlesungen und Übungen aus historischen Teilfächern nach Wahl
(alte, mittelalterliche, neuere und neueste Geschichte sowie Bayerische Landesgeschichte und ost-europäische Geschichte)
Planung und Analyse von Geschichtsunterricht in der Hauptschule
Lehrveranstaltung zur Auswahl und Strukturierung von Inhalten des Geschichtsunterrichts am Beispiel eines Themas oder einer Epoche
Medienarbeit und Methoden im Geschichtsunterricht der Hauptschule
1) In dieser Lehrveranstaltung kann ein Nachweis der erfolgreichen Teilnahme
gemäß § 42 Abs. 1 Nr. 3 und 5 LPO I erworben werden.
5.8 Kunsterziehung
Obwohl nicht vorgeschrieben, wird die Vorlage von bildnerischen Arbeiten
zu Beginn des Studiums bei einem der hauptamtlich Lehrenden des Instituts
für Kunsterziehung dringend empfohlen (siehe Sprechzeiten). Die Mappe
soll ca. 20 eigenständig erstellte bildnerische Ergebnisse (z.B.
Zeichnungen, Malereien, ggf. Fotografien von dreidimensionalen Werken) enthalten,
die Aufschluß über die fachspezifischen Studienvoraussetzungen
Übergeordnetes Ziel ist die Befähigung, Unterricht im Fach
Kunsterziehung an der Hauptschule sowohl schülerorientiert als auch
sachgerecht durchführen und beurteilen zu können. Diese
Befähigung konkretisiert sich anhand der folgenden Inhalte und Ziele:
1.1 Fachdidaktisch-theoretischer Bereich
Einblick in die Bildungsaufgaben des Faches Kunsterziehung, in die
Begründungszusammenhänge des Unterrichts und ihre geschichtliche
Entwicklung (Hauptschulbereich);
Überblick über die entwicklungs- und umweltbedingten Voraussetzungen
des Gestaltens in der Kindheit und im Jugendalter sowie des ästhetischen
Kenntnisse und Kriterien der Planung, Durchführung und Auswertung von
Unterricht im Fach Kunsterziehung (u.a. der Bewertung von Schülerarbeiten)
einschließlich der fachspezifischen Methoden in den Gestaltungsbereichen
und der Werkbetrachtung;
Grundkenntnisse aus der Kunstgeschichte bis zur Gegenwart (mit heimatkundlichen
Aspekten);
1.2 Bildnerisch - praktischer Bereich
Grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten im Zeichnen, Malen, Drucken
und plastischen Gestalten;
Grunderfahrungen in den Werktechniken, bezogen auf verschiedene Materialien
(z.B. Ton, Holz, Metall, Papier, Kunststoff, Textil);
Grundkenntnisse über Umweltgestaltung (z.B. Architektur, Planung von
Lebensräumen) und Produktgestaltung (Typografie, Design) sowie
Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Anwendung.
Fachsem. Fachgebiete, Inhalte Lehrveranstaltungsart SWS
2.-6. 3.-6. 3.-6.
Grundfragen und Grundprobleme einer Theorie des Faches Kunsterziehung
Weiterführende Veranstaltung zur Fachdidaktik
Werkanalyse und Ästhetik / Kunstbetrachtung oder Umweltgestaltung oder Exkursion unter kunstgeschichtlichem und heimatkundlichem Aspekt
Bildnerisches Gestalten in der Fläche
Fachspezifische Spielformen (Figurenspiel / Bühnengestaltung)
V mit S/K 1)
V/S 3) S 3) E 3)
S/Ü 4)
S/Ü 5)
In diesen Veranstaltungen können die als Zulassungsvoraussetzungen zur
Ersten Staatsprüfung erforderlichen Nachweise (§ 42 Abs. 1 Nr.
5 Buchst. b LPO I, vgl. unten bei Ziffer 6) entsprechend folgender Zuordnung
1) Einführende Lehrveranstaltung zur Fachdidaktik (Doppelbuchstabe dd)
2) Weiterführende Lehrveranstaltung zur Fachdidaktik (Doppelbuchstabe
3) Lehrveranstaltung zur Kunstbetrachtung oder zur Umweltgestaltung oder
Exkursion (Doppelbuchstabe cc)
4) Eine Lehrveranstaltung im bildnerischen Gestalten in der Fläche
(Doppelbuchstabe aa)
5) Eine Lehrveranstaltung im bildnerischen Werken (Doppelbuchstabe bb)
6) Eine Lehrveranstaltung zu Spielformen (Doppelbuchstabe ff).
(1) In der Regel ist die Mindestzahl von Semesterwochenstunden (SWS) angegeben.
Aus inhaltlichen und organisatorischen Gründen werden einzelne
Lehrveranstaltungen mit einer höheren Zahl von SWS oder in Form von
Blockveranstaltungen angeboten.
(2) Nachweise der erfolgreichen Teinahme an Lehrveranstaltungen werden aufgrund
von regelmäßiger aktiver Teilnahme und der Vorlage von
selbstgefertigten bildnerisch-praktischen Arbeiten bzw. von schriftlichen
Seminararbeiten ausgestellt. Die Bedingungen gibt der Leiter der
Lehrveranstaltung zu Beginn bekannt.
5.9 Mathematik
(1) Fähigkeit, Theorieprobleme der Fachdidaktik, fachdidaktische Methoden
und Forschungsergebnisse auf Lern- und Bildungsvorgänge der Hauptschule
(2) Kenntnis der Bildungsaufgaben, Lernziele und Lernbedingungen des Faches
Mathematik in der Hauptschule.
(3) Kenntnis der Kriterien zur Analyse von Unterrichtsbeobachtungen und
Unterrichtsverfahren, z.B. im Hinblick auf Lernziele, Medieneinsätze
und Kontrollverfahren.
(4) Kenntnis von Unterrichtsmodellen und -verfahren im Hinblick auf bestimmte
(5) Kenntnis der Erziehungsziele des Faches Mathematik in der Hauptschule.
(6) Theorieprobleme, Methoden und Ergebnisse empirischer mathematikdidaktischer
Didaktik der Geometrie (Figurenlehre)
Didaktik der Geometrie (Berechnungen)
mindestens drei weitere für Hauptschule ausgewiesene Veranstaltungen
mathematikdidaktischen Wahlpflichtprogramm (z. B. Medieneinsatz, Leistungs-
feststellung, Schülerfehler, Begriffsbildung im Mathematikunterricht
der Hauptschule)
a) Der gemäß § 42 Abs. 1 Nr. 2 LPO I geforderte Leistungsnachweis
kann in allen didaktischen Seminaren und Übungen erworben werden.
Das Studium setzt durchschnittliche musikalische Kenntnisse, Fähigkeiten
im Instrumentalspiel sowie eine gesunde, entwicklungsfähige Sing- und
Sprechstimme voraus. Eine Eignungsprüfung findet derzeit nicht statt.
Das Studium zielt auf Vermittlung musikpädagogischer Handlungskompetenzen.
Die Studenten sollen befähigt werden, Musikunterricht in der Hauptschule
schüler- und sachgerecht zu analysieren, zu planen und durchzuführen.
Lfd. Nr. Fachgebiet Art der Lehr-
veranstaltung Zahl der SWS
Musikdidaktik Einführung in die Musikpädagogik und -didaktik Stimm- und Sprecherziehung Zwei ausgewählte Themen zur Didaktik/Methodik, z.B.:
"Schulpraktisches Spiel auf einem Akkordinstrument",
"Praxis der Pop-/Rockmusik" Didaktik und Methodik des Musikunterrichts in der Hauptschule
Musikpraxis Instrument Gesang
Chor-, Orchester-, Ensembleteilnahme Ensembleleitung (Kurs 1 und 2) Rhythmik und Improvisation
Musiktheorie Gehörbildung (Kurs 1 und 2)
Elementare Harmonie- und Satzlehre (Kurs 1 und 2)
0 - 2 d)
Summe der SWS
Gemäß § 42 Abs. 1 Nr. 5 Buchst. a LPO I sind im Didaktikfach
Musik die im folgenden genannten Leistungsnachweise zu erbringen (nebenstehend
die laufende Nummer der Veranstaltung, in der der Leistungsnachweis erworben
"Didaktik und Methodik des Musikunterrichts in der Hauptschule" "Stimm- und Sprecherziehung"
2. Je ein Leistungsnachweis aus drei der sechs folgenden Gebiete:
"Gehörbildung" "Rhythmik und Improvisation" "Elementare Harmonie- und Satzlehre" "Leitung eines vokal-instrumentalen Ensembles" "Schulpraktisches Spiel auf einem Akkordinstrument" "Praxis der Pop-/Rockmusik "
a) Voraussetzung für die
Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist die vorherige Teilnahme an allen
übrigen in der Tabelle genannten Pflichtveranstaltungen.
soll im Rahmen des Möglichen stattfinden:
im Instrumentalspiel je Semester in Gesang je Semester in Chor / Orchester / Ensemblespiel je Semester
1-2 SWS
c) Die Teilnahme am Gesangunterricht
setzt den vorherigen Besuch des Kurses "Stimm- und Sprecherziehung" voraus.
Die Mitwirkung in einem Chor der Universität Regensburg (mindestens
ein Semester) ist für Studenten, die Gesangunterricht erhalten,
d) Leistungsnachweise
können in vorgezogenen Abschlußklausuren erworben werden. Bei
Bestehen erübrigt sich die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen.
5.11 Physik
1. Fähigkeit, physikalische Methoden und Forschungsergebnisse auf Lern-
und Bildungsvorgänge der Hauptschule zu beziehen
2. Fähigkeit, an geeigneten Inhalten naturwissenschaftliche Denk- und
Arbeitsweisen exem-plarisch darzustellen
3. Fähigkeit zur Elementarisierung physikalischer Sachverhalte unter
Berücksichtigung der altersbedingten Abstraktions-fähigkeit
4. Kenntnis der Bildungsaufgaben, Lernziele und Lernbe-dingungen des
Unterrichtsfaches Physik in der Hauptschule
5. Überblick über Geschichte und Stellung des Faches Physik im
Fächerkanon der Hauptschule
6. Kenntnis der Kriterien zur Analyse von Unterrichts-beobachtungen und
7. Kenntnis von Unterrichtsmodellen und -verfahren
8. Kenntnis der physikalischen Lehr- und Arbeitsmittel und Fähigkeit,
sie nach didaktischen Gesichtspunkten einzusetzen
9. Kenntnis der Möglichkeiten zur Vermittlung von Medienkompetenz im
Rahmen des Physikunterrichts
10. Kenntnis der Möglichkeiten des Faches Physik, zum
Verantwortungsbewußtsein für Natur und Umwelt beizutragen.
Insgesamt werden Lehrveranstaltungen im Umfang von mindestens 13
Semesterwochenstunden (SWS) empfohlen.
1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. 5. Sem. 6. Sem. Schulphysik I Schulphysik II Einführung in die Didaktik der Physik I Einführung in die Didaktik der Physik II Experimentelles Seminar Fachdidaktik I ggf. Experimentelles Seminar Fachdidaktik II ggf. Seminar zum Studienbegleitenden Praktikum
V/Ü V/Ü V/Ü V/Ü S 1) S 1) 2) TPS
1) In diesen Seminaren kann der als fachliche Zulassungsvoraussetzung zur
Ersten Staatsprüfung erforderliche Nachweis der erfolgreichen Teilnahme
erworben werden (§ 42 Abs. 1 Nrn. 2 und 3 LPO I).
2) Wird Physik gemäß § 41 Abs. 4 Satz 4 LPO I an Stelle von
Musik, Kunsterziehung, Sport oder Evangelische oder Katholische Religionslehre
gewählt, so ist die erfolgreiche Teilnahme an zwei Lehrveranstaltungen
aus der Didaktik der Physik nachzuweisen.
5.12 Evangelische Religionslehre
1. Vertrautheit mit den Problemen, Arbeitsweisen und Hilfs-mitteln der Theologie
im Blick auf die Inhalte und Lernziele der Lehrpläne der Hauptschule.
Grundprobleme des Alten Testaments, vor allem der Urgeschichte und der
Prophetie;
Grundprobleme des Neuen Testaments, vor allem der Jesusüberlieferung
in den Evangelien;
Grundfragen der Theologie des Neuen Testaments;
2. Fähigkeit zum Transfer theologischer Probleme und Methoden auf Lern-
und Bildungsvorgänge der Hauptschule anhand von ausgewählten Beispielen
aus den Fachdisziplinen.
Dogmatik und Ethik.
3. Vertrautheit mit den Grundfragen der Religionspädagogik im Blick
auf die Hauptschule.
4. Vertrautheit mit der Begründung, der Aufgabe und den Konzeptionen
des Religionsunterrichts in der Hauptschule (einschließlich Überblick
über Geschichte und Stellung des Faches).
5. Kenntnis der fachdidaktischen und curricularen Probleme des
Religionsunterrichts in der Hauptschule (Lernbedingungen, Lernziele, Lerninhalte,
Unterrichtsverfahren, Kontrollverfahren und Kriterien für die
Unterrichtsbeobachtung).
6. Kenntnis von fachspezifischen Arbeitsmitteln, Unterrichts-modellen und
7. Fähigkeit, mit Hilfe theologischer und fachdidaktischer Kriterien
Religionsunterricht zu planen, durchzuführen und Unterrichtseinheiten
1. mit Schwerpunkt Fachwissenschaft
Didaktisch relevante Grundprobleme des Neuen Testaments, Prinzipien der Bibelinterpretation
Didaktisch relevante Grundprobleme der Dogmatik oder der Ethik
Didaktisch relevante Grundprobleme des Alten Testaments
2. mit Schwerpunkt Didaktik
Fachdidaktische und curriculare Probleme des Religionsunterrichts in der Hauptschule
Planung und Analyse von Unterrichtsvorhaben in der Hauptschule
an einer Lehrveranstaltung aus einem fachwissenschaftlichen Teilgebiet erworben
2) In dieser Lehrveranstaltung kann ein Nachweis der erfolgreichen Teilnahme
an einer Lehrveranstaltung aus der Didaktik erworben werden.
3) In diesem Seminar kann ein Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer
Lehrveranstaltung zur Unterrichtspraxis in der Hauptschule erworben werden.
Vor der Teilnahme an diesem Seminar ist der Besuch einer fachdidaktischen
Vorlesung obligatorisch. Im übrigen bleibt die Reihenfolge des Besuchs
der Lehrveranstaltungen der Wahl des Studenten überlassen. Es sollte
allerdings mit den Teilbereichen 1. und 2. begonnen werden.
1. Zur Erlangung der kirchlichen Bevollmächtigung ist es Voraussetzung,
im Erziehungswissenschaftlichen Studium das Fach Evangelische Theologie (6
SWS)zu belegen.
Außerdem wird für die Erteilung der kirchlichen Bevollmächtigung
die erfolgreiche Abhaltung eines Lehrversuchs (mit Vorlage eines
eigenständigen schriftlichen Unterrichtskonzepts) verlangt. Dieser sollte
im Rahmen eines Praktikums erfolgen.
2. zu den Leistungsnachweisen:
Soweit der Student das Fach Evangelische Religionslehre anstelle der Fächer
Deutsch, Mathematik oder eines Faches mit soziokulturellem oder
naturwissenschaftlichem Schwerpunkt wählt, muß er den Nachweis
Evangelischen Religionslehre erbringen (vgl. § 42 Abs. 1 Nrn. 2 und
Soweit der Student das Fach Evangelische Religionslehre jedoch anstelle der
Fächer Musik, Kunst oder Sport wählt, muß er aus dem Bereich
Evangelische Religionslehre die erfolgreiche Teilnahme an einer fachdidaktischen
und einer fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltung sowie einer solchen zur
Unterrichtspraxis nachweisen (vgl. § 42 Abs. 1 Nr. 5 Buchst. d LPO I).
5.13 Katholische Religionslehre
1. Fähigkeit, Religion und Glaube in ihrer Relevanz für schulische
Bildungs- und Erziehungsprozesse wahrnehmen und begründen zu
2. Befähigung zur Wahrnehmung, Deutung und Begleitung der religiösen
Entwicklung von Hauptschülerinnen und -schülern 3. Bewußtsein für den Beitrag des Religionsunterrichts zum Bildungs-
und Erziehungsauftrag der Schule, zum Schulleben und zum fächerverbindenden
4. Vertrautheit mit den geschichtlich gewachsenen Konzeptionen des
Religionsunterrichts und seinen Aufgaben sowie der Begründung und
Zielsetzung heutigen Religionsunterrichts
5. Kenntnis ausgewählter theologischer Themenbereiche von
religionsunterrichtlicher Relevanz
6. Kenntnis fachdidaktischer Aspekte des Religionsunterrichts in der Haupt-schule
(Lernbedingungen, Lernziele, Lerninhalte, Lernwege,
Wirkungsüberprüfung)
7. Kenntnis fachdidaktischer Prinzipien, didaktischer Materialien und Kriterien
8. Fähigkeit, mit Hilfe religionsdidaktischer Kriterien Religionsunterricht
zu planen und Unterrichtsentwürfe zu analysieren
9. Einblick in Fragestellungen, Methoden und Hilfsmittel der Biblischen und
Systematischen Theologie im Blick auf Ziele und Inhalte des katholischen
Religionsunterrichts in der Hauptschule.
tion Fachsem. Fachgebiet Lehrveran-
2.-5. 2.-5. 2.-5. 2.-5.
Lernziele, Lerninhalte, Lernwege des Religionsunterrichts
Hauptschulbezogenes Seminar zu exemplarischen Inhaltsbereichen des Religionsunterrichts
Fachwissenschaftliche Studien zu religionsdidaktisch relevanten Grundfragen
der Biblischen Theologie
der Systematischen oder der Historischen Theologie
1) In diesem Seminar kann der gemäß § 42 Abs. 1 Nr. 3 LPO
I erforderliche Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung
aus der Didaktik der Katholischen Religionslehre erworben werden. Voraussetzung
für die Teilnahme am Seminar ist die Übung "Einführung in
das fachdidaktisch-theologische Arbeiten".
(2) Wenn Katholische Religionslehre gemäß § 41 Abs. 3 LPO
I als drittes Unterrichtsfach - statt Musik, Kunsterziehung oder Sport -
gewählt wird, so treten an die Stelle der Lehrveranstaltungen der Positionen
5 bis 7 der Übersicht in Absatz 1 die folgenden Lehrveranstaltungen:
(Positionen 1 bis 4 der Übersicht wie oben)
5. a) 6. a) 7. a) 8.
Hauptschulbezogenes Seminar zu einem religionsunterrichtlichen Inhaltsbereich
Fachwissenschaftliches Seminar, möglichst zu Grundfragen der Biblischen oder Systematischen Theologie
Fachwissenschaftliche Studien zu Grundfragen der Biblischen oder Systematischen Theologie
1) In diesem Seminar kann der gemäß § 42 Abs. 1 Nr. 5 Buchst.
d Doppelbuchst. aa LPO I erforderliche Nachweis der erfolgreichen Teilnahme
an einer Lehrveranstaltung aus der Didaktik der Katholischen Religionslehre
erworben werden. Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die
Übung "Einführung in das fachdidaktisch-theologische Arbeiten".
2) Wie Anmerkung 1, jedoch § 42 Abs. 1 Nr. 5 Buchst. d Doppelbuchst.
cc LPO I.
3) In diesem Seminar kann der gemäß § 42 Abs. 1 Nr. 5 Buchst.
d Doppelbuchst. bb LPO I erforderliche Nachweis der erfolgreichen Teilnahme
an einer Lehrveranstaltung aus einem fachwissenschaftlichen Teilgebiet der
Katholischen Religionslehre erworben werden. Voraussetzung für die Teilnahme
am Seminar ist die Übung "Einführung in das fachdidaktischtheologische
Zur Beantragung der Missio canonica ist es Voraussetzung, im
Erziehungswissenschaftlichen Studium das Fach Katholische Theologie mit 6
SWS zu belegen. Davon sind 4 SWS durch Leistungsnachweise abzudecken. Ein
Leistungsnachweis wird durch eine Klausur im Rahmen einer Vorlesung, der
zweite sollte durch die erfolgreiche Teilnahme an einem entsprechenden Seminar
1.-3. 2.-4.
Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen und religiöse Bildung
Grundfragen der Theologie in ihrer Relevanz für religiöse Bildung
und Erziehung oder Kenntnis ethischer Probleme aus theologischer Sicht
Seminar mit bibeltheologischem oder systematischem Schwerpunkt in religionsdidaktischer Perspektive
Es wird empfohlen, das fachdidaktische Blockpraktikum im Fach Katholische
Religionslehre zu absolvieren. Hierdurch kann insbesondere der zur Beantragung
der Missio canonica erforderliche Praxisanteil eingeholt werden.
5.14 Sozialkunde
1.1 Fachdidaktische Theorie
Sozialphilosophische Grundlagen des Lernens und Lehrens,
Grundlagen und Theorien sozialen Lernens und sozialer Erziehung in den
verschiedenen Lebensbereichen (Familie, Schule, Gruppen u.ä.),
Theorien, Konzepte und Modelle der Didaktik politischer Bildung.
1.2 Fachwissenschaftlicher Grundlagen (in einem Teilbereich vertiefte Kenntnis)
a) Soziologie, z.B. Sozialisation, Sozialstruktur, gesellschaftliche
Institutionen und Gruppen,
b) Politikwissenschaft, z.B. Gemeinde, föderative Struktur der
Bundesrepublik, Parteien, Prinzipien des Rechtsstaats,
Demokratieverständnis, Bündnissysteme, aktuelle politische Fragen.
1.3 Fachdidaktische Praxis und Methodik
Kenntnis der Leitziele und Lerninhalte des Lehrplans für das Fach
Sozialkunde in der Hauptschule,
Fähigkeit, den Sozialkundeunterricht nach fachlichen und fachdidaktischen
Kriterien zu planen, zu organisieren und zu analysieren,
Vertrautheit mit Sozialformen, Arbeitsweisen, Unterrichtsverfahren und Methoden
des Sozialkundeunterrichts,
Kenntnis der Medien und Arbeitsmittel für die Unterrichtsplanung und
Grundstudium (1. bis 3. Semester):
Fachdidaktische Theorie Fachwissenschaftliche Grundlagen
Hauptstudium (4. bis 6. Semester):
Fachdidaktische Theorie Fachwissenschaftliche Fragen in Verbindung mit fachdidaktischer Theorie und
Sozialphilosophische Grundlagen des Lehrens und Lernens
Fachwissenschaftliche Grundfragen aus den Teilgebieten Soziologie
Theorien sozialen Lernens und sozialer Erziehung
Theorien und Didaktik politischer Bildung
Lernziele und Unterrichtsplanung im Fach Sozialkunde der Hauptschule
Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung im Fach Sozialkunde
fachliche und didaktische Kriterien
Methoden und Sozialformen des Sozialkundeunterrichts; Medien und Arbeitsmittel
V/Ü/PS
1) Der Nachweis gemäß § 42 Abs. 1 Nr. 3 LPO I bzw. die Nachweise
gemäß § 42 Abs. 1 Nr. 5 letzter Halbsatz LPO I kann bzw.
können ab dem dritten Fachsemester durch den erfolgreichen Besuch einer
zweistündigen Lehrveranstaltung erworben werden.
Die Studenten sollen die Befähigung erlangen, Sportunterricht an der
Hauptschule zu planen, durchzuführen und zu beurteilen, die Bedingungen
des Unterrichtens und des Sports ganz allgemein zu reflektieren und zu
analysieren. Außerdem sollen sie dafür qualifiziert werden, Sport
im außerunterrichtlichen Bereich (Schulleben / Spiel- und Sportfeste)
zu arrangieren. Dies alles setzt im Rahmen der Didaktik sowohl eine
sporttheoretische als auch eine sport-praktische Ausbildung voraus:
Die Studenten sollen befähigt werden, sportliche Inhalte und Handlungsfelder
didaktisch für die Hauptschule zu erschließen, und dabei mit den
Problemen der aktuellen didaktischen Diskussion vertraut werden, Unterrichts-,
Beobachtungs- und Evaluationsmethoden kennenlernen, erarbeiten und anwenden
lernen, Unterrichtsversuche vor- und nachbereiten können.
Die Studenten sollen Inhalte, Formen und Methoden im Bereich motorischer
Fertigkeiten und Fähigkeiten in den Sportarten, die in der Hauptschule
vermittelt werden, in der praktischen Auseinandersetzung kennen- und
altersgemäß auswählen und arrangieren lernen; sie sollen
die Fähigkeit zu einer adressatenbezogenen Eigenrealisation erwerben
bzw. verbessern.
Einblick in die anthropologische, pädagogische und gesellschaftliche
Bedeutung des Fachs Sport im Rahmen des Erziehungs- und Bildungsauftrags
Kenntnis der Didaktik des Sportunterrichts in der Hauptschule,
Kenntnisse in Sportbiologie für den Sportunterricht in der Hauptschule,
Kenntnis der Grundlagen und der Bedeutung der Gesundhaits- und
Sicherheitserziehung sowie der Maßnahmen zur Unfallverhütung im
b) Spezielle Didaktik der Sportarten der Hauptschule
Fähigkeit zur didaktischen Analyse der einzelnen Sportarten.
Erwerb von Fertigkeiten und Fähigkeiten in den Sportarten Gerätturnen,
Gymnastik und Tanz. Leichtathletik, Schwimmen und Spiel (Basketball,
Fußball, Handball, Volleyball) einschließlich ihrer methodischen
Sportpädagogik/-didaktik Bewegungslehre / Trainingslehre
Spezielle Didaktik der Sportarten I Spezielle Didaktik der Sportarten II Sportbiologie Sportdidaktik
Allg. Konditionsschulung / Kleine Spiele Gerätturnen Gymnastik und Tanz Leichtathletik Schwimmen Grundformen der Spiele I (BB/VB) Grundformen der Spiele II (FB/HB) Basketball Fußball Handball Volleyball
Summe 14,5 SWS
1. Deutsches Rettungsschwimmabzeichen in Bronze (auch außerhalb der
Universität erwerbbar);
3. Ausbildung in Erster Hilfe (auch außerhalb der Universität
erwerbbar).
Die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen II setzt den erfolgreichen Besuch
der Lehrveranstaltungen I voraus. Dasselbe gilt für die Großen
Spiele (Voraussetzung: Grundformen).
Nachweis der regelmäßigen und erfolgreichen Teilnahme (§
42 Abs. 1 Nr. 5 Buchst. c LPO I):
Bei allen scheinpflichtigen Lehrveranstaltungen besteht grundsätzlich
Die sportpraktischen Prüfungen müssen bis zur Zulassung zum Ersten
Staatsexamen abgeschlossen sein.
6. Zulassungsvoraussetzungen für die Prüfung
In § 42 Abs. 1 LPO I sind im einzelnen folgende Leistungsnachweise als
fachliche Zulassungsvoraussetzungen für die Erste Staats-prüfung
1. einem zusätzlichen einsemestrigen studienbegleitenden Prak-tikum
in der Hauptschule im Umfang von mindestens drei Semesterwochenstunden, das
in enger Verbindung zu den entsprechenden didaktischen Lehrveranstaltungen
steht; dieses zusätzliche Praktikum hat die Analyse, Planung,
Durchführung, Kontrolle und Beurteilung des Unterrichts in der Hauptschule
zum Inhalt; dabei ist mindestens ein Lehrversuch in Zusammenarbeit mit den
zuständigen Hochschullehrern durchzuführen;
2. einer Lehrveranstaltung aus der Didaktik des gemäß § 41
Abs. 3 LPO I gewählten Unterrichtsfaches Deutsch oder Mathematik oder
des gemäß § 41 Abs. 4 Satz 2 oder 3 LPO I an dessen Stelle
gewählten Unterrichtsfaches,
3. einer Lehrveranstaltung aus der Didaktik des vom Prüfungsteilnehmer
gemäß § 41 Abs. 3 LPO I gewählten Unterrichtsfaches
des Fächerbereichs mit soziokulturellem oder mit naturwissenschaftlichem
Schwerpunkt oder des anstelle dieses Unterrichtsfachs gewählten
Unterrichtsfachs Englisch oder Evangelische oder Katholische Religionslehre,
4. den folgenden Lehrveranstaltungen, soweit das Unterrichtsfach Englisch
gemäß § 41 Abs. 3 LPO I gewählt wurde:
a) Lehrveranstaltung zur Landeskunde,
b) Kurs über Phonetik (Beherrschung der Phonetik unter dem Gesichtspunkt
der Erfordernisse des Unterrichts, Kenntnis der Lautschrift der Association
Phonétique Internationale),
c) sprachpraktische Übungen,
5. Lehrveranstaltungen und gegebenenfalls weitere Nachweise in bezug auf
das gemäß § 41 Abs. 3 LPO I gewählte dritte Unterrichtsfach
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an jeweils einer Lehrveranstaltung aus
vier der folgenden Gebiete, wobei die Didaktik und Methodik des Musikunterrichts
gemäß Doppelbuchstabe aa enthalten sein muß:
aa) Didaktik und Methodik des Musikunterrichts einschließlich Stimm-
und Sprecherziehung,
ee) Leitung eines vokal-instrumentalen Ensembles,
ff) schulpraktisches Spiel auf einem Akkordinstrument,
gg) Praxis der Pop-/Rockmusik;
b) Kunsterziehung Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an
aa) einer Lehrveranstaltung im bildnerischen Gestalten in der Fläche,
bb) einer Lehrveranstaltung im bildnerischen Werken,
cc) einer Lehrveranstaltung zur Kunstbetrachtung oder zur Umweltgestaltung
(oder einer drei- bis viertägigen Exkursion unter kunstgeschichtlichem
und heimatkundlichem Aspekt),
dd) einer einführenden Lehrveranstaltung zur Fachdidaktik mit den
Schwerpunkten Pla-nung, Durchführung und Auswertung von Unterricht,
ee) einer weiterführenden Lehrveranstaltung zur Fachdidaktik mit dem
Schwerpunkt Entwicklung des bildnerischen Gestaltens und der ästhetischen
Rezeption im Kindes- und Jugendalter,
ff) einer Lehrveranstaltung zu Spielformen (z.B. Figurenspiel, darstellendes
Spiel und Aktion, Bühnengestaltung);
aa) Nachweis der regelmäßigen und erfolgreichen Teil-nahme an
den auf die einzelnen Sportarten bezogenen fachdidaktischen Veranstaltungen
(Theorie und Praxis),
cc) Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer Grundausbildung im Skilauf
oder Eis-lauf,
dd) Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einem Seminar in Sportdidaktik,
ee) Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer Ausbildung in Erster Hilfe;
für die Zulassung zu den sportpraktischen Prüfungen sind die für
die gewählten Sportarten des jeweiligen Prüfungstermins
einschlägigen Nachweise gemäß Doppel-buchstabe aa vorzulegen;
d) Evangelische oder Katholische Religionslehre
aa) einer Lehrveranstaltung aus der Didaktik der Evan-gelischen oder der
Katholischen Religionslehre,
bb) einer Lehrveranstaltung aus einem fachwissen-schaftlichen Teilgebiet
der Evangelischen oder der Katholischen Religionslehre,
cc) einer Lehrveranstaltung zur Unterrichtspraxis der Evangelischen oder
Katholischen Religionslehre in der Hauptschule;
wurde gemäß § 41 Abs. 4 Satz 4 LPO I an Stelle von Musik,
Kunsterziehung, Sport oder Evangelischer oder Katholischer Religionslehre
ein anderes Unterrichtsfach gewählt, so ist die erfolgreiche Teilnahme
an zwei Lehrveranstaltungen aus der Didaktik dieses Fachs nachzuweisen.
Bei einer Erweiterung mit Didaktiken einer Fächergruppe der Hauptschule
entfallen die obigen Zulassungsvoraussetzungen mit Ausnahme der Nachweise
nach Nr. 5 Buchst. c Doppelbuchst. aa, bb, cc und ee.