Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-asklepios-klinik-altona-hamburg-103760
Timestamp: 2020-05-27 09:21:17
Document Index: 33982150

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 38', '§ 75', '§ 33', '§ 38', '§ 6', '§ 70', '§ 8', '§ 33', '§ 38']

Ergebnis: Neubau der Asklepios Klinik Altona, Hamburg
Asklepios Klinik Altona	, Hamburg/ Deutschland
wa-2026959
Deutschland 7/2 Fachkrankenhäuser 7 Gesundheitswesen 7/3 Kliniken der Zentral- und Hauptversorgung 7 Gesundheitswesen Nicht offener Wettbewerb
reichardt + partner architekten Partnerschaftsgesellschaft mbB, Hamburg
Thomas Kramps · Joachim Welp · Martin Reichardt
Mitwirkende: Johannes Raible · Lars Gebhardt
Julia Domanska · Atiye Bubeck
Fachberatung: Landschaftsplanung:
Guido Meßthaler · Prof. Linus Hofrichter · Wolfgang Betz
Mitwirkende: Michael König · Malte Hofmeister
Hermann Norda · Keyvan Tat · Sascha Ellenberg
Tobias Kremp · Lea Reinschmidt · Milan Kaptanovic
Gabriele Gölzer · Timo Margaritidis · Nikoleta Kalampoka
Daniel Klein · Valeria de Lima · Mark Hemsen
Laura Pinckvos · Sven Heimrot · Christopher Waddel
Leo Dammer · Tobias Engelhardt · Andreas Kachel
Thomas Bohr · Vasiliki Tsiouma · Emilija Tolj
3. Preis: HDR GmbH, Düsseldorf
Hieronimus Nickl · Sarai Metten · Prof. Rainer Schmidt
Mitwirkende: Beatriz Romero · Fatima Benkherfallah
Lucia Leva Fuentes · Linxi Luo · Alexander Hofer
Han Shu · Deng Junyue · Laner Eduardo
Fachberatung: Betriebsorganisation und Logistikstrukturen:
Nicht offener einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem Anteil, mit Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau der Asklepios Klinik Altona (AKA) im Bezirk Altona in Hamburg. Der Neubau soll die bestehenden Gebäude der AKA ersetzen und an dem aktuellem Klinikstandort – an der Paul-Ehrlich-Straße 1 im Stadtteil Othmarschen – in unmittelbarer Nachbarschaft des denkmalgeschützten Bestands errichtet werden. Die denkmalgeschützten Bestandsgebäude sollen erhalten und – nach der Verlagerung der Klinik in den Neubau – einer Nachnutzung zugeführt werden. Die (Um-) Planung der Bestandsbauten bzw. deren Nachnutzung ist nicht Teil der Wettbewerbsaufgabe.
Der Flächenbedarf für den Neubau der AKA liegt bei insgesamt ca. 150 000 m2 BGF (inkl. Potential- und Erweiterungsflächen). Er gliedert sich voraussichtlich in die folgenden Module:
Gemäß Raumprogramm
— Klinik (ca. 95 000 m2 BGF, einschließlich Reserveflächen für Betten- und Funktionsbereiche, die über die bisher 633 Betten laut Krankenhausplan der FHH hinausgehen),
— Rettungsdienste (ca. 1 000 m2 BGF),
— Verkehr und Parken (ca. 21 000 m2 BGF).
Weitere Flächen (nicht im Raumprogramm enthalten)
— Potential- und Entwicklungsflächen Klinik (ca. 25 000 m2 BGF),
— Ärztehaus und ambulante Medizin (ca. 4 500 m2 BGF),
— Reha und Kurzzeitpflege (ca. 1 000 m2 BGF),
— Forschung, Lehre und Innovation (ca. 7 300 m2 BGF),
— Kita (ca. 1 300 m2 BGF).
Im Vorfeld des Realisierungswettbewerbs wurde durch die ASTOC GmbH & CO. KG eine städtebauliche Voruntersuchung durchgeführt, um die wesentlichen städtebaulichen Rahmenbedingungen für den Neubau festzulegen. Ergebnis der Voruntersuchung ist ein städtebauliches Konzept, welches neben dem Raum- und Funktionsprogramm und dem Betriebsorganisationskonzept eine wesentliche Grundlage für den hochbaulichen Wettbewerb darstellt.
Das vorläufige Investitionsvolumen für den Neubau liegt bei ca. 425 Mio. EUR (brutto, KG 200-700). Der Neubau wird anteilig durch die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz gefördert und soll im Jahr 2026 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden.
Johannes Gerdelmann; Bezirksamt Altona, Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt
Andreas Kellner; Behörde für Kultur und Medien, Denkmalschutzamt, Landeskonservator
André Stüve; Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA, Konzernbereich Architektur und Bau
Prof. Jörg Aldinger; Architekt, Aldinger Architekten Planungsgesellschaft mbH Freie Architekten BDA, Stuttgart (Vorsitzender)
Prof. Hans-Peter Haid; Architekt, HAID-ARCHITEKTEN-STADTPLANER, Nürnberg
Karin Loosen; Architektin, LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff + Winkler, Hamburg
Prof. Günther Vogt; Landschaftsarchitekt, Vogt Landschaftsarchitekten AG, Zürich
Cornelia Prüfer-Storcks; Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Senatorin
Joachim Gemmel; Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA, Geschäftsführer
Birthe Kirberg; Asklepios Klinik Altona, Geschäftsführende Direktorin
Prof. Dr. Christoph U. Herborn; Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA, Vorstand, CMO
Gesche Boehlich; Bezirksversammlung Altona
Gregor Werner; Bezirksversammlung Altona
Tim Schmuckall CDU-Fraktion, Bezirksversammlung Altona
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig die Verfasser der mit dem 1. Preis ausgezeichneten Arbeit 1378 mit der Weiterbearbeitung des hochbaulichen Entwurfs zu beauftragen. Empfehlungen für eine Weiterentwicklung der Entwürfe können der Beschreibung der Arbeiten entnommen werden.
Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten findet bis zum 17. Februar 2020 in der Asklepios Klinik Altona statt.
Ausstellungsort: Asklepios Klinik Altona, Erdgeschoss, Magistrale, Paul-Ehrlich-Str. 1, 22763 Hamburg
2019/S 126-309145
Kontaktstelle(n): Konzernbereich Architektur und Bau
Telefon: +49 401818826696
E-Mail: vergabe-akhh.kbbau@asklepios.com
Fax: +49 401818826629
Kontaktstelle(n): Herr Luis David Lange
Telefon: +49 4036098427
E-Mail: l.lange@drost-consult.de
Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, Vergabestelle
Andere: Privater Auftraggeber mit öffentlicher Förderung bzw. Krankenhaus mit öffentlichem Versorgungsauftrag
Hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem Anteil, mit Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV – Neubau der Asklepios Klinik Altona
Referenznummer der Bekanntmachung: 11-040
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sollen 8 Bewerber ausgewählt werden. Die Bewerber müssen zwingend als Planungsteam, bestehend aus Architekten und Landschaftsarchitekten, auftreten.
Für die Teilnahme am Teilnahmewettbewerb ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen fristgerecht in Papierform einzureichen. Der Poststempel gilt nicht! Bewerbungen, die nach dem unter IV.2.2) genannten Termin eingehen, werden nicht berücksichtigt.
Die Bekanntmachung des Verfahrens sowie die Bewerbungsunterlagen stehen auf www.drost-consult.de für einen uneingeschränkten und gebührenfreien Zugang zum Download bereit. Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per E-Mail oder Post.
Fragen während der Bewerbungsphase sind schriftlich an l.lange@drost-consult.de zu richten. Die während der Bewerbungsphase eingegangenen Fragen und deren Beantwortung werden in anonymisierter Form auf www.drost-consult.de veröffentlicht. Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail oder Post erfolgt nicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich auf der o. g. Internetseite über eingegangene Bewerberfragen und deren Beantwortung zu informieren.
Die in den Dokumenten „Bewerbungsbogen“, „Auswahlbogen“ und „Verfahrenshinweise“ aufgeführten Formalen Kriterien sind zwingend zu erfüllen. Darüber hinaus sind folgende Mindestanforderungen zu erfüllen:
Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI
— Nachweis der Erlaubnis zur Berufsausübung der/des für die Erbringung der Leistung Verantwortlichen;
— Eigenerklärung über einen Jahresumsatz von mind. 2,5 Mio. EUR (netto) für den Leistungsbereich Objektplanung im Durchschnitt der vergangenen 3 Geschäftsjahre;
— Eigenerklärung, dass im Durchschnitt der vergangenen 3 Geschäftsjahre mind. 25 festangestellte Architekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. beschäftigt waren;
— Nachweis der Erfahrung mit öffentlichen AG oder öffentlich geförderten Baumaßnahmen anhand von mind. 1 Referenzprojekt;
— Nachweis der Erfahrung mit BIM-gestützter Planung anhand von mind. 1 Referenzprojekt.
Leistungsbereich Freianlagen gem. §§ 38 HOAI
— Eigenerklärung über einen Jahresumsatz von mind. 0,3 Mio. EUR (netto) für den Leistungsbereich Freianlagen im Durchschnitt der vergangenen 3 Geschäftsjahre;
— Eigenerklärung, dass im Durchschnitt der vergangenen 3 Geschäftsjahre mind. 3 festangestellte Landschaftsarchitekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. beschäftigt waren;
— Nachweis der Erfahrung mit öffentlichen AG oder öffentlich geförderten Baumaßnahmen anhand von mind. 1 Referenzprojekt.
Die Nichterfüllung der formalen Kriterien und/oder Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem Verfahren. Auf die Möglichkeit, Bietergemeinschaften zu bilden oder Unterauftragnehmer zu benennen, um die genannten Anforderungen zu erfüllen, wird explizit hingewiesen.
Die Auswahl erfolgt anhand der für die Leistungsbereiche Objektplanung und Freianlagen einzureichenden Referenzprojekte.
Detaillierte Angaben zum Teilnahmewettbewerb, zu den einzureichenden Bewerbungsunterlagen und zur Auswahl der Bewerber sind den Dokumenten „Bewerbungsbogen“, „Auswahlbogen“ und „Verfahrenshinweise“ zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen.
Als Berufsqualifikation werden gem. § 75 (1) VgV der Beruf Architekt/-in für die Leistungen gem. §§ 33 HOAI und der Beruf Landschaftsarchitekt/-in für die Leistungen gem. §§ 38 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
1. Preis: 80 000 EUR (netto)
2. Preis: 50.000 EUR (netto)
3. Preis: 30 000 EUR (netto)
Es ist beabsichtigt, einen Teil der Gesamtwettbewerbssumme (240 000 EUR) in Form von Aufwandsentschädigungen auszuschütten und zu gleichen Teilen an die Teilnehmenden des Wettbewerbs für die Erfüllung der in der Auslobung definierten Leistungen zu verteilen (siehe IV.3.2).
Alle Preisträger des hochbaulichen Wettbewerbs mit freiraumplanerischem Anteil nehmen an dem nachgeschalteten Verhandlungsverfahren teil. Sie werden zur Abgabe eines Honorarangebots aufgefordert (Erstangebot), zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen und anschließend zur Abgabe eines finalen Angebots aufgefordert. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach den folgenden Kriterien:
1) Wettbewerbsergebnis: 45 %;
3) Qualität: 15 %;
Die Wettbewerbssumme von 400 000 EUR (netto) wird anteilig als Aufwandsentschädigung (240 000 EUR) zu gleichen Teilen an die teilnehmenden Planungsteams für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen einschließlich Modell ausgezahlt (bei fristgerechter Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit und vollständiger Erbringung der geforderten Wettbewerbsleistungen).
Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem Anteil, mit Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV.
Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat für den Wettbewerb die Registrierungsnummer NO-13-19-HLRW vergeben.
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe gemäß § 6 (2) RPW 2015.
Gemäß § 70 (3) VgV gibt die Ausloberin das Ergebnis des Wettbewerbs innerhalb von 30 Tagen nach Abschluss des Wettbewerbs im EU-Amtsblatt bekannt.
Die Ausloberin erklärt, dass sie unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und entsprechend § 8 (2) RPW 2015 einen der Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen gemäß §§ 33 HOAI und §§ 38 HOAI – mindestens der Leistungsphasen 2 bis 4 und Teile der Leistungsphase 5 (mindestens 15 %) für qualitätssichernde Leistungen zu beauftragen. Die Ausloberin behält sich insbesondere vor, die Funktionale Leistungsbeschreibung selbst unter Mitwirkung eines der Preisträger zu erstellen. Die Beauftragung erfolgt, sofern das Projekt umgesetzt wird und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht. Die Beauftragung erfolgt stufenweise.
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch das Verfahren bereits erbrachte Leistungen der Entwurfsverfasser bis zur Höhe der zuerkannten Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Entwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Löst sich ein Planungsteam nach der Preisverleihung auf, so ist die Ausloberin berechtigt, unbeschadet der urheberrechtlichen Auseinandersetzung innerhalb des Planungsteams ein Mitglied oder mehrere Mitglieder des Planungsteams mit der dem Verfahren zugrundeliegenden Planungsaufgabe zu beauftragen.
Sofern ein Entwurf inkl. etwaiger Ergänzungen im Ergebnis Gegenstand der Beauftragung aus vorliegendem Wettbewerb wird, unterliegt dieser der für den zu schließenden Vertrag geltenden Veröffentlichungspflicht gem. Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im Informationsregister veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem HmbTG sein.