Source: https://www.efwitten.de/kontakt/agb/
Timestamp: 2018-07-16 12:17:25
Document Index: 275325676

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 638', '§ 638', '§ 651', '§ 651']

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Allgemeine Hinweise Geschäftsbedingungen Eisenbahnfreunde Witten
Reisebedingungen der Eisenbahnfreunde Witten e.V., im folgenden „EFW“ genannt
a) Mit der Buchung (Reiseanmeldung) bietet der Kunde den EFW den Vertragsabschluss verbindlich an. An sein Angebot ist der Kunde 14 Tage gebunden.
b) Die Buchung kann schriftlich, per Fax, telefonisch oder via Internet (E-Mail) erfolgen. Sämtliche Abreden, Nebenabreden und Sonderwünsche sollen schriftlich erfasst werden.
c) Wir bestätigen dem Kunden bei elektronischen Buchungen den Zugang der Buchung unverzüglich auf elektronischem Weg. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Reisebestätigung dar und begründet keinen Anspruch auf das Zustandekommen des Reisevertrages.
d) Telefonisch nehmen wir, worauf der Kunde ausdrücklich hinzuweisen ist, lediglich verbindliche Reservierungen vor, auf die hin der Reisevertrag durch die schriftliche Anmeldung zustande kommt. Schadenersatzansprüche wegen Nichteinhaltung der Reservierungsabrede bleiben hiervon unberührt.
e) Der Anmelder erklärt ausdrücklich, für die vertraglichen Verpflichtungen aller in der Reiseanmeldung aufgeführten Personen einzustehen. Er haftet neben den anderen von ihm angemeldeten Teilnehmern für deren Vertragsverpflichtungen, wie der Anmelder für seine eigenen Verpflichtungen einsteht. Diese Haftung hat der Anmelder durch seine ausdrückliche und gesonderte Unterschrift bestätigt.
a) Zusammen mit den Reiseunterlagen erhält der Kunde eine Rechnung und – soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen – einen Sicherungsschein gemäß § 651 k BGB. Es wird eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises zur Zahlung fällig. Dieser ist auf das angegebene Konto (Ziffer 29 dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen) der EFW zu überweisen. Der Restbetrag wird 7 Werktage vor Reisebeginn ohne weitere Aufforderung zur Zahlung per Überweisung fällig, sofern der Sicherungsschein – soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen – übergeben ist und die Reise nicht mehr aus dem in Ziffer 8 genannten Grund abgesagt werden kann.
b) Tagesreisen sind nach Anmeldung gegen Aushändigung der Fahrtunterlagen / des Fahrscheins sofort zahlbar.
c) Vertragsabschlüsse innerhalb von 7 Werktagen vor Reisebeginn verpflichten den Kunden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen und Aushändigung des Sicherungsscheines im Sinne des § 651 k BGB, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen.
d) Die Verpflichtung zur Aushändigung eines Sicherungsscheines besteht nicht, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis € 75,00 nicht übersteigt.
e) Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so sind wir berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und den Reisenden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 9 zu belasten.
a) Die vertraglichen Leistungen der EFW richten sich nach der im Zeitpunkt des Vertragsschlusses maßgeblichen Leistungsbeschreibung (Prospekt/Katalog), sowie den Reiseunterlagen, insbesondere der Reiseanmeldung und der Reisebestätigung. Ziffer 5 b) ist zu beachten.
b) Zusätzliche Zusicherungen, Nebenabreden, besondere Vereinbarungen oder vereinbarte Sonderwünsche des Kunden sollen in die Reiseanmeldung und insbesondere in die Reisebestätigung aufgenommen werden. Auf Ziffer 1 b) dieser Bedingungen wird Bezug genommen.
d) Orts- und Hotelprospekte, Internetseiten und sonstige Informationsmaterialien, die nicht von den EFW herausgegeben werden, sind für die EFW und deren Leistungspflicht nicht verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden zum Gegenstand der Reiseausschreibung oder zum Inhalt der Leistungspflicht der EFW gemacht wurden.
a) Die EFW behalten es sich vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffenden Reise geltenden Wechselkurse entsprechend den nachfolgenden Bestimmungen zu ändern:
b) Eine Erhöhung des Reisepreises ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsabschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsabschluss für die EFW nicht vorhersehbar war.
c) Erhöhen die sich bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so können die EFW den Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen:
aa) Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung können die EFW vom Reisenden den Erhöhungsbetrag verlangen.
bb) Andernfalls werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz können die EFW vom Kunden verlangen.
c) Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises haben die EFW den Kunden unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren. Preiserhöhungen sind nur bis zum 21. Tag vor Reisebeginn eingehend beim Kunden zulässig. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5 % des Gesamtreisepreises kann der Kunde kostenlos zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer anderen mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn die EFW in der Lage sind, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus deren Angebot anzubieten. Der Kunde hat die zuvor genannten Rechte unverzüglich nach Mitteilung der EFW über die Preiserhöhung den EFW gegenüber geltend zu machen.
a) Änderungen wesentlicher Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und von den EFW nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen.
c) Über eine wesentliche Leistungsänderung haben die EFW dem Kunden unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren.
d) Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Kunde unentgeltlich vom Vertrag zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn die EFW in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus ihrem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach unserer Erklärung über die Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise der EFW gegenüber geltend zu machen
a) Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist den EFW gegenüber zu erklären. Dem Kunden wird der schriftliche Rücktritt empfohlen. Für den Fristbeginn ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei den EFW entscheidend. Bei Rücktritt des Kunden, auch wenn die Reise durch uns noch nicht bestätigt wurde, oder wenn der Kunde die Reise nicht antritt, ist der Kunde verpflichtet statt des Reisepreises grundsätzlich pauschal folgende Entschädigung zu zahlen, sofern der Rücktritt nicht durch die EFW zu vertreten ist oder höhere Gewalt vorliegt:
Alle sonstigen Reisen
Bei Rücktritt kommen gestaffelt folgende Sätze in Anrechnung:
29 – 22 Tage vor Reiseantritt
21 – 15 Tage vor Reiseantritt
14 – 7 Tage vor Reiseantritt
6 – 2 Tage vor Reiseantritt
ab 1 Tag vor Reiseantritt oder bei Nichtantritt
b) Dem Kunden steht ausdrücklich der Nachweis frei, dass ein Anspruch auf Entschädigung überhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger als die Pauschale sei.
c) Wir behalten es uns vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit wir nachweisen, dass uns wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall sind wir verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.
d) Der Kunde hat trotz der vorstehenden Bedingungen weiterhin das Recht (§ 651 b BGB) einen Ersatzteilnehmer zu stellen.
Dem Kunden wird der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung oder einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit dringend empfohlen.
Der Abschluss einer Reisegepäckversicherung wird ebenfalls empfohlen.
a) EFW kann bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nach den folgenden Regelungen zurücktreten:
b) Die Mindestteilnehmerzahl und der späteste Zeitpunkt des Rücktritts durch die EFW muss in der konkreten Reiseausschreibung oder, bei einheitlichen Regelungen für alle Reisen oder bestimmte Arten von Reisen, in einem allgemeinen Kataloghinweis oder einer allgemeinen Leistungsbeschreibung angegeben sein.
c) EFW hat die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Rücktrittsfrist in der Buchungsbestätigung deutlich anzugeben oder dort auf entsprechenden Prospektangaben zu verweisen.
d) EFW ist verpflichtet, dem Kunden gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichung der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.
e) Der Rücktritt von der EFW später als 7 Werktage vor Reisebeginn ist unzulässig.
f) Der Kunde kann die Teilnahme an einer gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn die EFW in der Lage sind, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus dem eigenen Angebot anzubieten.
g) Der Kunde hat sein Recht nach Ziffer 8. f) unverzüglich nach Zugang der Erklärung den EFW gegenüber geltend zu machen.
h) Macht der Kunde nicht von seinem Recht nach Ziffer 8. f) Gebrauch, so ist der von dem Kunden gezahlte Betrag unverzüglich zurückzuerstatten.
9. Änderungen/Umbuchungen auf Verlangen des Kunden
a) Auf Wunsch des Kunden nehmen wir eine Änderung/Umbuchung der Reiseanmeldung innerhalb des laufenden Programmes vor. Hierfür erheben wir € 15,00 pro Buchung bis 31 Tage vor Reiseantritt, soweit wir nach entsprechender Information des Kunden nicht eine höhere Entschädigung nachweisen, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von uns ersparten Aufwendung sowie dessen bestimmt, was wir durch anderweitige Verwendung der Reiseleistung erwerben können.
b) Als Umbuchung gelten Änderungen hinsichtlich des Reisetermines. Umbuchungswünsche nach o. g. Frist (Ziffer 9 a), sofern die Durchführung überhaupt möglich ist, können nur nach Rücktritt vom Vertrag (Ziffer 6) zu den Bedingungen und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.
10. Ersatzreisende
a) Bis zum Reisebeginn kann der Kunde verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Vertrag eintritt. Wir können dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.
b) Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Kunde uns als Gesamtschuldner für den Reisepreis.
Nimmt der Kunde einzelne Leistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (z.B. wegen vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen / Krankheit), hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. Wir werden uns um die Erstattung ersparter Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
12. Störungen durch den Kunden
Wir können den Vertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Kunde ungeachtet einer Abmahnung von uns nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maß vertragswidrig verhält, so dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Dies gilt auch, wenn der Kunde sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Uns steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadensersatzansprüche im übrigen bleiben unberührt.
a) Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch nicht vorhersehbare Umstände wie Krieg, innere Unruhe, Epidemien, hoheitliche Anordnungen (Entzug der Landerechte, Grenzschließungen), Naturkatastrophen, Havarien, Zerstörung von Unterkünften oder gleichgewichtige Fälle berechtigen beide Teile zur Kündigung des Vertrages.
b) Im Falle der Kündigung können wir für erbrachte oder noch zu erbringende Leistungen eine nach § 638 Abs. 3 BGB zu bemessende Entschädigung verlangen.
d) Die Mehrkosten der Rückbeförderung tragen die Parteien je zur Hälfte, die übrigen Mehrkosten hat der Kunde zu tragen.
a) Sind die Leistungen nicht vertragsgemäß, so kann der Kunde Abhilfe verlangen, sofern diese nicht einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Die Abhilfe besteht in der Beseitigung des Mangels bzw. einer gleichwertigen Ersatzleistung.
b) Der Kunde ist verpflichtet, auftretende Mängel unverzüglich der örtlichen Vertretung (z.B. Zugbegleitpersonal) anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Wenn keine örtliche Vertretung erreichbar ist, kann der Kunde den Mangel bei uns direkt anzeigt, soweit nicht erhebliche Schwierigkeiten die Mängelanzeige gegenüber uns unzumutbar machen. Die Telefon- bzw. Telefaxnummern für eine Anzeige ergeben sich aus den Reiseunterlagen (siehe auch Ziffer 23). Unterlässt der Reisende schuldhaft die Mängelanzeige, so stehen ihm keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu.
c) Ist die Reise mangelhaft und leisten wir nicht innerhalb der von dem Kunden bestimmten angemessenen Frist Abhilfe, so kann der Kunde auch selbst Abhilfe schaffen und den Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Einer Fristsetzung bedarf es nicht, wenn die EFW die Abhilfe verweigert oder ein besonderes Interesse des Kunden die sofortige Selbsthilfe rechtfertigt.
d) Wird die Reise durch einen Mangel erheblich beeinträchtigt, so kann der Kunde eine angemessene Frist zur Abhilfe setzen. Verstreicht die Frist nutzlos, so kann der Kunde den Reisevertrag kündigen. Die Fristsetzung ist entbehrlich, wenn die Abhilfe unmöglich ist, verweigert wird oder die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Kunden gerechtfertigt ist. Das gilt entsprechend, wenn dem Kunden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und für uns erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist.
e) Bei berechtigter Kündigung können die EFW für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen eine Entschädigung verlangen. Für die Berechnung sind der Wert der erbrachten Reiseleistungen sowie der Gesamtpreis und der Wert der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen maßgeblich (vgl. § 638 Abs. 3 BGB). Das gilt nicht, sofern die erbrachten oder zu erbringenden Reiseleistungen für den Kunden kein Interesse haben. Die EFW haben die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, die infolge der Vertragsaufhebung notwendig sind. Ist die Rückbeförderung vom Reisevertrag mit umfasst, so haben die EFW auch für diese zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen.
f) Der Kunde kann unbeschadet der Minderung oder Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den die EFW nicht zu vertreten haben.
g) Zugpersonal, Reiseleiter und sonstige Vertragspartner sind nicht berechtigt, irgendwelche Ansprüche anzuerkennen bzw. zu regulieren.
aa) soweit ein Schaden des Kunden weder vorsätzlich noch grob
bb) soweit wir für einen dem Kunden entstehenden Schaden allein
b) Die deliktische Haftung der EFW für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Kunden und Reise.
c) Gelten für einen von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistungen internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so können wir uns gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.
d) Wir haften nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden in Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet sind, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil unserer Reiseleistungen sind.
aa) für Leistungen, welche die Beförderung des Kunden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten,
bb) wenn und insoweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten des Reiseveranstalters ursächlich geworden ist.
e) Dem Kunden wird im eigenen Interesse der Abschluss einer Reiseunfall- und / oder Reisegepäckversicherung empfohlen.
Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Kunde innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung der Reise geltend zu machen. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur den EFW gegenüber unter der nachfolgenden Anschrift( siehe Ziffer 23) erfolgen. Nach Ablauf dieser Frist können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn der Kunde eine genannte Frist ohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte.
a) Ansprüche des Kunden nach den §§ 651 c bis 651 f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung unsererseits oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von uns beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung unsererseits oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von uns beruhen
b) Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651 c bis 651 f BGB verjähren in einem Jahr.
c) Die Verjährung nach Ziffer 17 a) und 17 b) beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt.
d) Schweben zwischen dem Kunden und den EFW Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder wir die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
a) Die EFW weisen auf Pass-, Visumerfordernisse einschließlich der Fristen zur Erlangung dieser Dokumente und gesundheitspolizeiliche Formalitäten in dem von den EFW herausgegebenen und dem Kunden zur Verfügung gestellten Prospekt oder durch Unterrichtung vor der Buchung einschließlich zwischenzeitlicher Änderungen insbesondere vor Vertragsschluss und vor Reisebeginn hin, die für das jeweilige Reiseland für deutsche Staatsbürger ohne Besonderheiten wie Doppelstaatsbürgerschaft etc. gelten.
b) Bei pflichtgemäßer Erfüllung der Informationspflicht durch die EFW hat der Kunde die Voraussetzungen für die Reise zu schaffen, sofern sich die EFW nicht ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Bescheinigungen etc. verpflichtet hat.
c) Die EFW haften nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Kunde die EFW mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass die EFW eigene Pflichten schuldhaft verletzt haben.
d) Entstehen z. B. infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für die Reise Schwierigkeiten, die auf das Verhalten des Kunden zurückzuführen sind (z. B. keine Beschaffung des erforderlichen Visums), so kann der Kunde nicht kostenfrei zurücktreten, oder einzelne Reiseleistungen folgenlos in Anspruch nehmen. Insofern gelten die Ziffern 6 (Rücktritt des Reisenden) und 11 (Reiseabbruch) entsprechend.
a) Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und den EFW findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Dies gilt auch für das gesamte Vertragsverhältnis.
b) Soweit bei Klagen gegen die EFW im Ausland für die Haftung der EFW dem Grunde nach nicht deutsches Recht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Reisenden ausschließlich deutsches Recht Anwendung.
a) Der Kunde kann uns die EFW an ihrem Sitz verklagen.
b) Für Klagen der EFW gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgeblich, es sei denn, dass die Klage sich gegen Vollkaufleute oder Personen richtet, die nach Abschluss des Vertrages Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz der EFW maßgeblich.
c) Die vorstehenden Bedingungen gelten nicht, wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungen im Mitgliedstaat der EU, dem der Kunde angehört, für den Kunden günstiger sind als die nachfolgenden Bestimmungen oder die entsprechenden deutschen Vorschriften.
Bergerstr. 35, 58452 Witten
Jens Grünebaum (1. Vorsitzender)
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Alle vorherigen allgemeine Geschäftsbedingungen verlieren hiermit ihre Gültigkeit.