Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=X%20ZR%20139/96
Timestamp: 2019-05-22 03:50:54
Document Index: 143098561

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 346', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 20.07.1999 - X ZR 139/96 - dejure.org
https://dejure.org/1999,1610
BGH, 20.07.1999 - X ZR 139/96 (https://dejure.org/1999,1610)
BGH, Entscheidung vom 20.07.1999 - X ZR 139/96 (https://dejure.org/1999,1610)
BGH, Entscheidung vom 20. Juli 1999 - X ZR 139/96 (https://dejure.org/1999,1610)
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Berufung - Revision - Trennung - Verfahren - Willkür - Willkürlich - Berufungsverfahren - Beschwer - Urteil - Schlußurteil
ZPO § 346 Abs. 2
NJW 2000, 217
NJW 2000, 218
a) Prozessual ist der Einwand des Mitverschuldens keine Einrede, sondern nach einhelliger Ansicht eine von Amts wegen zu beachtende Einwendung (BGH, Urt. v. 20. Juli 1999 - X ZR 139/96, NJW 2000, 217, 219), sofern sich die entsprechenden Tatsachen aus dem Vortrag auch nur einer Partei ergeben.
Antrag auf Urteilsergänzung unzulässig?
Die zuvor durch das Teilurteil vom 28. August 2018 geschaffene Beschwer der Parteien ist an dieser Stelle unerheblich (BGH, Urteil vom 3. Juli 1996, VIII ZR 302/95; Urteil vom 20. Juli 1999, X ZR 139/96).
Das gilt auch, obgleich eine hypothetische Revision gegen das Schlussurteil mit der eingelegten Revision gegen das Teilurteil durch den BGH zu gemeinsamer Verhandlung und Entscheidung verbunden werden könnte, denn die Aufteilung der Entscheidung des Senats in Teil- und Schlussurteil war nicht willkürlich (vgl. BGH, Urteil vom 20. Juli 1999, X ZR 139/96).
Insoweit ist die Beschwer weiterhin isoliert zu bestimmen (BGH, Urteil vom 3. Juli 1996, VIII ZR 302/95; Urteil vom 20. Juli 1999, X ZR 139/96).