Source: http://archivalia.hypotheses.org/date/2012/01
Timestamp: 2017-09-19 11:38:25
Document Index: 190429037

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 5', '§ 7', '§ 8', '§ 20', '§ 21', '§ 27', '§ 35', '§ 39', '§ 43', '§ 1127']

Januar | 2012 | Archivalia
Historische Tonaufnahme von Bismarck entdeckt
Stattdessen sagte er vor dem Phonographen spontan das auf, was ihm gerade einfiel“, so Puille. Offenbar in dem Bestreben, möglichst polyglott zu wirken, äußerte sich Otto von Bismarck bei seinem 73-Sekünder gleich in vier Sprachen: Englisch, Lateinisch, Französisch und Deutsch. In den ersten Sekunden rezitierte er das damals in den USA sehr populäre Volkslied „In Good Old Colony Times“ – laut Puille vermutlich ein Gruß an Erfinder Edison. Daran schließen sich der Anfang der berühmten Heldenballade „Schwäbischer Kunde“ von Ludwig Uhland sowie eine Strophe aus dem lateinischen Studentenlied „Gaudeamus igitur“ an.
Ab Sekunde 44 folgt die große Überraschung: „Allons, enfants, de la Patrie, le jour de gloire est arrivé. Contre nous de la tyrannie, l’étendard sanglant est levé“. In lupenreinem Französisch rezitierte der Reichskanzler die ersten Zeilen der „Marseillaise“.
BGH: Zulässigkeitsgrenze der Berichterstattung erst bei Stigmatisierung und Prangerwirkung
http://www.urheberrecht.org/news/4499
Der SPIEGEL durfte über die frühere Zugehörigkeit einer Frau, die im Hamburger Babyklappenstreit 2009 ins Gerede kam, zum Kommunistischen Bund berichten. „Im Streitfall ergibt sich aber die
Zuordnung zur Sozialsphäre daraus, dass die Klägerin der AG Frauen, dem leitenden Gremium und der so genannten Frauenleitung des Kommunistischen Bundes angehörte. Die Funktionen eines leitenden Gremiums und der Frauenleitung sind in einer politischen Gruppierung, die naturgemäß darauf ausgerichtet ist, ihre Ziele im politischen Raum durchzusetzen und Anhänger für ihre Überzeugung zu gewinnen, notwendigerweise auf Außenwirkung angelegt. Es reicht mithin für die Zuordnung zur Sozialsphäre aus, dass die Klägerin aufgrund dieser Funktionen für die Frauenpolitik des Kommunistischen Bundes mitverantwortlich war, ohne dass es darauf ankommt, ob sie selbst öffentlichkeitswirksam aufgetreten ist.“
http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=59029&pos=20&anz=617&Blank=1.pdf
http://www.buskeismus.de/urteile/27O90609.pdf
http://www.bild.de/regional/hamburg/lage/woher-das-geld-fuer-so-feine-villen-2-7437556.bild.html
Schleswig-Holstein hat neues Datenschutz- und Informationszugangsrecht
http://www.datenschutz.de/news/detail/?nid=5253
Nachdem der Landtag am 14.12.2011 per Sammeldrucksache das
Landesdatenschutzgesetz (LDSG) und am 15.12.2011 das
Informationszugangsgesetz (IZG) jeweils ohne Aussprache beschlossen hat,
sind diese beiden Gesetz nach Veröffentlichung im Gesetzes- und
Verordnungsblatt Schleswig-Holstein am 26.01.2012 in Kraft getreten
(GVBl. 2012, 78 ff. und 89 ff.). Das LDSG regelt den Datenschutz bei
öffentlichen Stellen in Schleswig-Holstein, also vor allem bei
Landesbehörden und Kommunen. Das IZG gibt den Bürgerinnen und Bürgern
einen Anspruch auf Einsicht in Verwaltungsakten, wenn dem keine
überwiegenden Geheimhaltungsinteressen entgegenstehen.
Nach rein organisationsrechtlichen Regelungen im LDSG durch Beschluss
des Landtags am 24.08.2011 und Inkrafttreten am 30.09.2011 (GVBl. 2011,
252) erfolgte nun eine zweite LDSG-Novelle. Mit der ersten Novelle wurde
den Anforderungen eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes genügt,
wonach die Unabhängigkeit der Landesdatenschutzbehörden festgeschrieben
werden musste. Die zweite Novelle brachte einige materiell- und
verfahrensrechtliche Veränderungen, die in erster Linie Anpassungen des
LDSG an neue technische Gegebenheiten bewirken. Wesentliche Auswirkungen
auf das allgemeine Datenschutzniveau im Land Schleswig-Holstein wird die
Novelle voraussichtlich nicht haben.
•	In der Regelung zu den technisch-organisatorischen Maßnahmen (§ 5
LDSG) werden moderne Datenschutzziele festgelegt.
•	In § 7 LDSG wurde die bisher weitgehend wirkungslose Regelung zu den
Verfahrensverzeichnissen geändert. Diese werden künftig durch das ULD im
Internet allgemein zugänglich gemacht.
•	Durch eine Änderung des § 8 Abs. 2 LDSG wurde für gemeinsame Verfahren
und Abrufverfahren erstmals eine einheitliche datenschutzrechtliche
Verfahrensverantwortlichkeit eingeführt.
•	Die Normierung der Videoüberwachung wurde an die neueren Regelungen im
Bundesdatenschutzgesetz und in anderen Ländern angepasst (§ 20 LDSG).
•	Erstmals ins LDSG eingeführt wurde eine materiellrechtliche Regelung
zur Veröffentlichung von Daten im Internet (§ 21).
•	Ebenfalls neu im LDSG ist die Regelung zu Informationspflichten bei
unrechtmäßigen Übermittlungen (sog. Breach Notification, § 27a).
•	Die Rechtsstellung des/der Landesbeauftragten für Datenschutz (LfD)
und seiner/ihrer Dienststelle, also des ULD, wurde geändert: Der/die LfD
unterliegt nun keinerlei Rechts- und Fachaufsicht mehr. Eine
Abwahlmöglichkeit durch zwei Drittel des Landtags ist vorgesehen (§ 35
Abs. 3 LDSG). Der Tätigkeitsbericht des ULD ist nur noch alle zwei Jahre
zu erstellen (§ 39 Abs. 5 LDSG). Die Serviceaufgaben des ULD wurden
erweitert. Eine Behörde kann jetzt auch ohne ein Behördenaudit ihre
technisch-organisatorischen Verfahren durch das ULD prüfen lassen. Führt
das ULD für Behörden des Landes Schleswig-Holstein Vorabprüfungen durch,
so sind diese gebührenfähig (§ 43 Abs. 4 LDSG).
Mit dem neuen Informationszugangsgesetz (IZG) werden die bisher getrennt
geregelten Materien des vorher bestehenden Informationsfreiheitsgesetzes
(IFG) und des Umweltinformationsgesetzes (UIG) des Landes
zusammengeführt. Zielsetzung dieser Zusammenführung ist eine
Vereinfachung und Vereinheitlichung der Verfahren und eine Vermeidung
von Abgrenzungsproblemen bei Informationsgesuchen von Bürgerinnen und
Bürgern gegenüber der schleswig-holsteinischen Verwaltung. Kommt es zu
Konflikten, kann das ULD angerufen werden und zur Konfliktklärung beitragen.
Völlig idiotisch: Das Archivrecht wurde nicht einbezogen, obwohl hier ein realer Konflikt besteht und eine Vereinheitlichung wesentlich dringlicher wäre als beim UIG.
IZG-Text:
Es muss neben den PDFs immer eine Suchmöglichkeit über alle Inhalte geben, da Google die PDFs nicht zuverlässig komplett erfasst. Wenn man keine eigene Suchmaschine installieren will, kann man die Inhalte parallel in einer Datenbank anbieten oder – was am wenigsten aufwendig ist – in einem Textformat (TXT, RTF). Also zu Suchzwecken alle PDFs zusammenkopieren, heutige Computer können auch mit sehr großen Textdateien umgehen. Formatierungen sind für die Suche unwichtig.
Veröffentlicht unter Erschließung	| 2 Kommentare
Wie bereits unter
http://archiv.twoday.net/stories/55772226
dargelegt, waren die Kassationen 2007 rechtswidrig. Aber es hat ja niemand die Eier, den BND wegen Verwahrungsbruchs anzuzeigen. Auch nicht Herr Wolf.
Archival Who-is-it with Wordle
Archive (work in progress)
Archive (work in progress) from oj on Vimeo.
Ich möchte an dieser Stelle ganz besonders Norman Bruderhofer danken, einem Experten für die Überspielung früher Tonaufnahmen. Dank seiner Nachbearbeitung einiger Tondateien war es mir erst möglich den Inhalt, soweit möglich, zu transkribieren. ….“
"Der akustische Raum hat sich stark verändert" – Lärmgeschichte ein neuer Trend?
Peter Payer erforscht unter anderem Lärm und Geruch in Städten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Drei Fragen über Großstadtlärm richt die Zeit an den Historiker und Stadtforscher.
Spannende Entdeckungen im Stadtarchiv St. Gallen
„Das Stadtarchiv bewahrt den historischen Nachlass der Stadt St.Gallen auf.“
Inkunabel-Einbände
BOOKBINDINGS on INCUNABLES in American Library Collections
http://www.bibsocamer.org/BibSite/Husby/Selection.html
http://www.bibsocamer.org/BibSite/Husby/PrinUL/PrinUL%20J-190/PrinUL%20J-190.html stammt aus Donaueschingen und ist Needham 1994 Nr. 175 (= Donaueschingen Inc. 494, 495). Zuvor gehörte sie der geistlichen Institution, die Needham unter „Monstrance group“ führte. Schlechter/Ries 2009 sprechen in ihrem Heidelberger Katalog Nr. 1272 von einem unbekannten Kloster bei Ulm. Ich erinnere mich gut daran, dass Peter Amelung bei einem Telefonat mit mir seinerzeit prahlte, diese Institution sei in Wirklichkeit gut bekannt.
Archive und Kunst: Marc Giai-Miniet "Dépôts de mémoire", Archives de l´Aube
Nouvelle exposition aux Archives qui accueillent les oeuvres de Marc Giai-Miniet, peintre & „emboîteur“. Des oeuvres sous la forme de fabuleuses boîtes qui s’inscrivent dans le temps sur les traces de la mémoire.
Jusqu’au 21 mars, entrée libre.
„Der Präsident des Bundesarchivs, Dr. Michael Hollmann, hat an den vergangenen beiden Tagen erstmals das Archiv vom Internationalen Suchdienst (ITS/International Tracing Service) in Bad Arolsen besucht, das etwa 30 Millionen Dokumente zur nationalsozialistischen Verfolgung umfasst. Ab Januar 2013 wird das Bundesarchiv „institutioneller Partner“ der Einrichtung. Dies sehen die kürzlich unterzeichneten internationalen Abkommen zu den Aufgaben und der Administration des ITS vor. „Ich wollte mir ein Bild davon verschaffen, was auf uns zukommen wird“, sagte Hollmann. „Das Bundesarchiv wird dem ITS als künftiger Partner vor allem in archivarischen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen.“
Die Einzelheiten der künftigen Partnerschaft würden sich in den kommenden Monaten konkretisieren, äußerte ITS-Direktor Jean-Luc Blondel. „Ich freue mich über den Austausch. Unsere Zusammenarbeit wird sich durch Kreativität und Verantwortung auszeichnen.“ Ausdrücklich zerstreute der Präsident des Bundesarchivs alle Befürchtungen, es könne eine „Übernahme“ des ITS geben. Auch die bisherigen Zugangsregeln würden durch die Partnerschaft nicht berührt. „Das bundesdeutsche Archivrecht findet in Bad Arolsen keine Anwendung. Die Zugangsregeln legt allein der Internationale Ausschuss fest“, versicherte Hollmann.“
Quelle: Pressemitteilung ITS, 31.1.2012
Unglaublich: Archiv der Open-Access-Liste von open-access.net hat große Lücke
Nachdem das Archiv von 2011 längere Zeit nicht verfügbar war, erfolgte heute die Mitteilung, es sei wieder online, aber, bedingt durch Serverabstürze, ohne die Nachrichten vom Oktober und November 2011 (gab es im Dezember keine Mails?):
http://lists.spline.inf.fu-berlin.de/pipermail/ipoa_forum
Dieses unglaubliche Organisationsversagen sollte nicht mit dem Hinweis „Ist ja nur eine Mailingliste“ vom Tisch gewischt werden. Heutzutage sollte grundsätzlich alles wissenschaftlich Relevantes so gesichert werden, dass es dauerhaft zur Verfügung steht (Langzeitarchivierung).
Schwachsinn: UB Tübingen weist ihre Digitalisate nicht im Verbundkatalog nach
Mindestens seit Februar 2011 gibt es die digitale Sammlung DigiTü:
http://archiv.twoday.net/stories/14643392
Aber die einzelnen Digitalisate sind im SWB-Verbundkatalog nicht recherchierbar und damit auch nicht mit dem Online-Filter des KVK. Von dem nicht existierenden OAI-PMH-Service ganz zu schweigen.
UB Weimar digitalisiert weiter
„Seit Anfang des Jahres 2012 präsentiert sich die Digitalisierungsplattform der Universitätsbibliothek ( http://www.uni-weimar.de/digitalesammlungen ) in neuer Optik und zum Teil mit erweiterten bzw. neuen Funktionen. Bei der Suche fällt auf, dass wir jetzt eine Volltextsuche über den gesamten Datenbestand von mittlerweile mehr als 800 digitalisierten Werken mit insgesamt ca. 260.000 Seiten anbieten können. So ist es möglich, nach Details und Facetten zu suchen, die in den Titeldaten oder sonstigen Beschreibungsdaten nicht vorkommen. Testen Sie es einfach einmal mit einem beliebigen Begriff (z.B. „Wilhelmsthal“ => 29 Treffer) aus! In der Anzeige eines einzelnen Titels kann der Nutzer jetzt auf einen stufenlosen Zoom zugreifen und sich so beispielsweise Details von Abbildungen anschauen. Im Hinblick auf das Zitieren bzw. Verlinken der von uns zur Verfügung gestellten Daten freuen wir uns, dass wir jetzt auf der Ebene der einzelnen Seiten eine dauerhafte Adresse (URN) angeben können. Probieren Sie es einfach aus, z.B. mit http://goobipr2.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2476945 .“
http://www.uni-weimar.de/cms/universitaet/zentrale-einrichtungen/universitaetsbibliothek/aktuell/newsletter/newsletter-2012/news-2012-01.html
Würden wir gern ausprobieren, wenn der Server nicht offline wäre …
Kölner Personal- und Vorlesungsverzeichnisse werden digitalisiert
http://www.ub.uni-koeln.de/sammlungen/vorlesung/index_ger.html
Digitalisate liegen für die Kölner Uni bisher ab 1919 vor.
Digitalisate von Bänden der Germania Sacra (Neue Folge)
Von der Neuen Folge sind zahlreiche (42) Bände digitalisiert:
http://adw-goe.de/forschung/forschungsprojekte-akademienprogramm/germania-sacra/veroeffentlichungen/germania-sacra-neue-folge
Beispielsweise Theil (Archivar!): Buchau
http://hdl.handle.net/11858/00-001S-0000-0003-16F3-0
Die Digitalisate liegen auf dem Dokumenterserver der Göttinger Akademie „res doctae“: „res doctae ist die erste akademieeigene Plattform zur digitalen Herausgabe von Forschungsergebnissen.“
Wer kauft eigentlich Liebesgötter?
Stammen Buch deß Weit berühmten Adelichen Geschlechts dern von Emershoffen
Erbärmlich, dass man in Tübingen noch nicht einmal eine normalisierte Namensform für die Familie von Emershofen übrig hat:
http://www.inka.uni-tuebingen.de/cgi-bin/msst?idt=3813&form=lang
Digitalisat der Chronik des Neresheimer Konventualen Johannes Schwartz 1630:
http://idb.ub.uni-tuebingen.de/diglit/Mh822
Kindler von Knobloch http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kindlervonknobloch1898bd1/0298
Sattler http://books.google.de/books?id=DoYAAAAAcAAJ&pg=PA348
Neues Württemb. Dienerbuch § 1127 (non vidi)
Update: Wappen Emershofen im Wappenbuch des Anton Tirol um 1500
: http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00001649/image_123
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Emershofen_family
Kölner Stadtrecht 1515
Die Handschrift UB Tübingen Md 162 ist online:
http://idb.ub.uni-tuebingen.de/diglit/Md162
Übrigens sind im Rahmen der Zipser Digitalisate die Statuten der Stadt Köln aus dem 15. Jahrhundert online:
http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/kesmark/felixcolonia
Dehios Handbuch in der Erstausgabe online
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dehio1905ga
Fotografien zerstörter Gemälde von Gerhard Richter aufgetaucht
Veröffentlicht am 30. Januar 2012 von wolfthomas
„Im Gerhard Richter Archiv in Dresden sind 150 bisher unveröffentlichte Fotografien des Künstlers Gerhard Richter gefunden worden. Es sind nach Angaben des Archivleiters Aufnahmen von Gemälden, die der in Köln lebende Künstler später zerstört hat. Darunter auch Fotografien der bedeutenden Schaffensphase zwischen 1962 und 1965.
Nach Schätzung des Archivs haben allein die 60 Werke heute einen Wert von etwa 180 Millionen Euro. Richter zerschnitt die Gemälde mit einem Messer, weil sie ihm nicht gefielen.““
Quelle: WDR-Text, S. 146 (30.1.2012)
Hat Bibliodyssey von mir geklaut?
http://archivalia.tumblr.com/post/16765463522/kalligraphische-schriftvorlagen-von-johann-hering
Peacay war auch nicht in der Lage, etwas über Hering herauszufinden, hat also den folgenden Online-Artikel übersehen:
http://frankenland.franconica.uni-wuerzburg.de/login/data/1985_3.pdf
Update: Er bestreitet den Vorwurf
https://twitter.com/#!/BibliOdyssey/status/164035407443542016
Les Archives Nationales du Burundi
Erst heute sah ich beim Aufräumen einen ungeöffneten Brief des bayerischen Landtags, der ohne nähere Begründung meine Beschwerde über die Bayerische Staatsbibliothek als Betreiberin des Historischen Lexikons Bayerns zurückgewiesen hat:
http://archiv.twoday.net/stories/28712184
Der Landtag nimmt also trotz Guttenberg keinen Anstoß an einem glasklaren Verstoß gegen alle wissenschaftliche regeln, indem substantielle Hinweise ohne Kennzeichnung des Urhebers für das Lexikon vereinnahmt wurden.
Dass dieses Lexikon als Online-Edition nichts als Murks ist, habe ich zur Genüge belegt:
?s=lexikon+bayer+
B. Majerus kritisiert die geplante Enzyklopädie 1914-1918:
http://majerus.hypotheses.org/150
http://schneeschmelze.wordpress.com/2012/01/30/how-to-write-an-encyclopaedia
HTWK-Studierende haben ihr Portal um die Archive erweitert:
http://bibliotheken-leipzig.de
Was das soll? „Das Archiv des Leipziger Zoos ist ein reines Dienstarchiv und damit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.“ Reine Dienstarchive hat jedes Unternehmen und jede Behörde, wir nennen sie in unserem Fachjargon Registraturen und kämen nicht auf die Idee, sie in ein Archivverzeichnis aufzunehmen. Die Leipziger Zoo-GmbH ist übrigens eine 100%ige Tochter der Stadt Leipzig. Zuständig wäre also das Stadtarchiv.
Westfalenspiegel 1/2012 mit Archiv-Schwerpunkt
THEMA: Archive – Gedächtnis der Region
Lernort Archiv für Schüler: Geschichte hautnah. Ein Besuch im Landesarchiv Detmold, Leseprobe von diesem Beitrag
Interview mit Dr. Marcus Stumpf: »Katastrophen vorbeugen«
zur Diskussion eines Stumpf-Zitates s. http://archiv.twoday.net/stories/64961463
Restaurierungswerkstatt: »Ein bisschen Wunder können wir«
Rettet die Bilder:Gefährdete Filmschätze
Link zur Inhaltsübersicht des Heftes
Neu: Newsletter des Staatsarchivs Hamburg
Veröffentlicht am 30. Januar 2012 von newsletterstahh
Das Staatsarchiv Hamburg gibt ab heute halbjährlich einen Newsletter „Archivjournal- Neuigkeiten aus dem Staatsarchiv Hamburg“ heraus (nächster Erscheinungstermin am 1. August 2012). Der Newsletter erscheint als Online-Publikation unter dieser Adresse:
http://www.hamburg.de/archivjournal/3255730/archivjournal-top.html