Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=B%206%20KA%203/07%20S
Timestamp: 2019-07-15 23:16:06
Document Index: 213087547

Matched Legal Cases: ['§ 78', '§ 78', '§ 78', '§ 78', '§ 78', '§ 3', '§ 202', '§ 78', '§ 114', 'BGH', '§ 78', '§ 78', '§ 183', 'BGH']

BSG, 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S - dejure.org
https://dejure.org/2007,29336
BSG, 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S (https://dejure.org/2007,29336)
BSG, Entscheidung vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S (https://dejure.org/2007,29336)
BSG, Entscheidung vom 16. Januar 2007 - B 6 KA 3/07 S (https://dejure.org/2007,29336)
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SG Münster, 23.10.2006 - S 2 KA 39/05
LSG Nordrhein-Westfalen, 10.09.2007 - L 11 KA 105/06
Das Vorliegen dieser Voraussetzungen ist in der Antragsschrift substantiiert darzulegen (vgl BSG Beschlüsse vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S - Juris RdNr 2, vom 3.1.2005 - B 9a/9 SB 39/04 B - Juris RdNr 4 und vom 19.2.2001 - B 11 AL 205/00 B - Juris RdNr 3; BVerwG Beschluss vom 18.4.1991 - 5 ER 611/91 - Juris RdNr 2).
Diese Gestaltungsmöglichkeit für Rechtsanwälte würde unterlaufen, wenn die Forderung nach einer höheren Vergütung stets einen Anspruch des Beteiligten auf Beiordnung eines Notanwalts gemäß § 78b Abs. 1 ZPO zu den gesetzlichen Gebühren zur Folge hätte (vgl BSG Beschluss vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S - Juris RdNr 5; BFH Beschluss vom 19.1.2004 - X S 19/03 - Juris RdNr 7).
Das Verlangen eines Rechtsanwalts nach einer die gesetzliche Vergütung übersteigenden Vereinbarung als Voraussetzung für die Übernahme des Mandats führt - außerhalb eines Prozesskostenhilfeverfahrens - grundsätzlich nicht dazu, dass dieser Rechtsanwalt als nicht zur Vertretung bereit im Sinne von § 78 b ZPO anzusehen und/oder seine Bevollmächtigung unzumutbar ist (vgl. BSG, Beschluss vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S - BFH, Beschluss vom 19.01.2004 - X S 19/03 - und Beschluss des OVG NRW vom 05.06.2003 - 9 A 2240/03 -, jeweils Juris).
Auch das Verlangen eines Rechtsanwalts nach einer die gesetzliche Vergütung übersteigenden, angemessenen Vergütungsvereinbarung als Voraussetzung für die Übernahme des Mandats führt - außerhalb eines Prozesskostenhilfeverfahrens - grundsätzlich nicht dazu, dass dieser als nicht zur Vertretung bereit im Sinne von § 78b ZPO anzusehen und/oder seine Bevollmächtigung unzumutbar ist (vgl. BSG, Beschluss vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S - BFH, Beschluss vom 19.01.2004 - X S 19/03 - und Beschluss des OVG NRW vom 05.06.2003 - 9 A 2240/03 -, jeweils Juris;… Münchener Kommentar zur ZPO, 5. Aufl., § 78b Rn. 7;… a.A. Musielak/Voit, ZPO, 14. Aufl., § 78b Rn. 4).
Eine Beiordnung zum Zwecke der Vergütungsbegrenzung würde vor diesem Hintergrund die gegebene vertragliche Gestaltungsmöglichkeit zum Nachteil der Rechtsanwälte unterlaufen (BSG, Beschluss vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S -, Juris Rn. 5; BFH…, Beschluss vom 19.01.2004 - X S 19/03 -, Juris Rn. 7).
Anders ist dies lediglich dann, wenn die Honorarforderung unangemessen hoch ist und sie deshalb auf seine Klage hin (vgl. § 3a Abs. 2 Satz 1 RVG) reduziert werden müsste (BSG, Beschluss vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S -, Juris Rn. 5).
BSG, 05.03.2019 - B 5 R 36/19 B
Beiordnung eines Notanwalts außerhalb der Bewilligung von PKH
Soweit das Vorbringen des Klägers, er "beantrage daher Gestellung eines Notanwaltes zur weiteren Rechtsverfolgung" als Antrag auf Beiordnung eines Notanwalts nach § 202 S 1 SGG iVm § 78b Abs. 1 ZPO aufzufassen sein sollte, käme eine solche Beiordnung außerhalb der Bewilligung von PKH (§§ 114, 121 ZPO ) nur in Betracht, wenn substantiiert dargetan worden wäre, dass trotz entsprechender Anstrengungen kein zur Vertretung bereiter Rechtsanwalt gefunden werden konnte (BGH Beschluss vom 27.4.1995 - III ZB 4/95 - NJW-RR 1995, 1016 ; BSG Beschlüsse vom 19.2.2001 - B 11 AL 205/00 B - Juris RdNr 3 und vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S - Juris RdNr 2 ff mwN).
BSG, 23.03.2016 - B 1 KR 14/16 B
Sozialgerichtliches Verfahren - Nichtzulassungsbeschwerde - Beiordnung eines …
Das Vorliegen der genannten Voraussetzungen muss der um Beiordnung eines Rechtsanwalts Nachsuchende substantiiert darlegen (vgl zum Ganzen BSG Beschluss vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S - Juris RdNr 2 mwN; BSG Beschluss vom 26.3.2012 - B 1 KR 49/11 B -) .
Für ein beabsichtigtes Rechtsmittelverfahren vor einem obersten Bundesgericht ist es erforderlich, dass erfolglose Bemühungen um eine Prozessvertretung bei zumindest fünf zugelassenen Prozessbevollmächtigten substantiiert aufgezeigt werden (BSG Beschluss vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S - Juris RdNr 2 mwN; BSG Beschluss vom 3.3.1997 - 4 BA 155/96 - Juris RdNr 3) .
Wer die Beiordnung eines Rechtsanwalts gemäß § 78b ZPO begehrt, muss innerhalb der Rechtsmittelfrist darlegen und glaubhaft machen, dass seine Bemühungen bei mehreren - bei Verfahren vor einem obersten Bundesgericht bei mehr als vier - Rechtsanwälten um Übernahme der Vertretung erfolglos geblieben sind (BSG Beschluss vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S - Juris RdNr 2 mwN; Senatsbeschluss vom 6.1.2015 - B 13 R 433/14 B - JurionRS 2015, 10160 RdNr 5 mwN; BSG Beschluss vom 23.3.2016 - B 1 KR 14/16 B - Juris RdNr 6).
Wer die Beiordnung eines Rechtsanwalts gemäß § 78b ZPO begehrt, muss innerhalb der Rechtsmittelfrist darlegen und glaubhaft machen, dass seine Bemühungen bei mehreren - bei Verfahren vor einem obersten Bundesgericht bei mehr als vier - Rechtsanwälten um Übernahme der Vertretung erfolglos geblieben sind (BSG Beschluss vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S - Juris RdNr 2 mwN; Senatsbeschluss vom 6.1.2015 - B 13 R 434/14 B - JurionRS 2015, 10160 RdNr 5 mwN; BSG Beschluss vom 23.3.2016 - B 1 KR 14/16 B - Juris RdNr 6).
BSG, 26.07.2017 - B 12 R 28/17 B
Beitragspflicht zur Sozialversicherung; PKH-Verfahren; Unverschuldete …
Für ein beabsichtigtes Rechtsmittelverfahren vor einem obersten Bundesgericht ist es erforderlich, dass erfolglose Bemühungen um eine Prozessvertretung bei zumindest fünf zugelassenen Prozessbevollmächtigten substantiiert aufgezeigt werden (BSG Beschluss vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S - Juris RdNr 2 mwN).
BSG, 06.01.2015 - B 13 R 433/14 B
Für ein beabsichtigtes Rechtsmittelverfahren vor einem obersten Bundesgericht ist es erforderlich, dass erfolglose Bemühungen um eine Prozessvertretung bei zumindest fünf zugelassenen Prozessbevollmächtigten substantiiert aufgezeigt werden (BSG Beschluss vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S - Juris RdNr 2 mwN; BSG Beschluss vom 3.3.1997 - 4 BA 155/96 - Juris RdNr 3).
Voraussetzung für die Beiordnung eines Notanwalts ist jedoch, dass der Beteiligte vor Ablauf der Beschwerdefrist nachweist, trotz zumutbarer Anstrengungen einen zu seiner Vertretung bereiten Rechtsanwalt nicht gefunden zu haben (BSG Beschlüsse vom 16.10.2007 - B 6 KA 3/07 S - Juris RdNr 2 mwN …sowie vom 11.6.2008 - B 8 SO 45/07 B - SozR 4-1500 § 183 Nr. 7 RdNr 5; BGH Beschlüsse vom 19.1.2011 - IX ZA 2/11 - Juris RdNr 2 sowie vom 24.6.2014 - VI ZR 226/13 - Juris RdNr 2 mwN; BFH Beschluss vom 11.10.2012 - VIII S 20/12 - Juris RdNr 4).
BSG, 30.01.2015 - B 13 R 210/14 B
Grundsätzliche Bedeutung und Interesse der Allgemeinheit
BSG, 29.07.2015 - B 12 P 1/15 BH
Gerichtliche Beiordnung eines Rechtsanwalts als Notanwalt
BSG, 06.01.2015 - B 13 R 434/14 B
BSG, 17.12.2014 - B 3 P 16/14 B
Beiordnung eines Notanwalts; Aussichtslosigkeit der Rechtsverfolgung
BSG, 26.10.2017 - B 13 R 55/17 B
BSG, 24.02.2016 - B 5 R 21/16 B
BSG, 15.10.2015 - B 9 V 35/15 B
BSG, 22.12.2015 - B 10 ÜG 3/15 R
BSG, 07.12.2015 - B 13 R 380/15 B
BSG, 04.04.2012 - B 12 KR 3/11 BH
BSG, 28.09.2011 - B 13 R 33/11 BH
BSG, 29.08.2016 - B 13 R 159/16 B
BSG, 07.09.2012 - B 11 AL 75/12 BH
BSG, 26.03.2012 - B 1 KR 49/11 B
BSG, 13.07.2010 - B 13 R 147/10 B
BSG, 27.08.2012 - B 13 R 397/11 B
BSG, 13.08.2012 - B 13 R 253/12 B
BSG, 09.07.2008 - B 9 V 2/08 B