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Timestamp: 2018-09-25 17:08:42
Document Index: 12511805

Matched Legal Cases: ['§348', '§ 19', '§ 249', '§19', '§249', '§19', '§23', 'BGH', '§19', '§23', '§ 15', '§ 44', '§ 44', '§ 44', '§ 14', '§44', '§14', '§15', '§ 2333', '§ 2333', '§ 2336', '§ 19', '§ 2333', '§ 19', '§ 2333', '§19', '§2333', '§ 19', '§ 2333', '§ 19', '§ 839', '§19', '§839', '§ 19', '§19']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 25.09.2018 19:08h
16.06.2003 1 Ws 236/03
Ein Notar ist nicht bereits deshalb der Falschbeurkundung im Amt hinreichend verdächtig, weil er in dem die notarielle Urkunde abschließenden Vermerk - vorgelesen, genehmigt und eigenhändig unterzeichnet - der Wahrheit zuwider deren (vollständige) Verlesung beurkundet.
Aktenzeichen: 1Ws236/03 Paragraphen: StGB§348 Datum: 2003-06-16
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22.5.2003 IX ZR 159/01
BNotO § 19 Abs. 1 BGB § 249 E
Aktenzeichen: IXZR159/01 Paragraphen: BNotO§19 BGB§249 Datum: 2003-05-22
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8.5.2003 III ZR 294/02
Aktenzeichen: IIIZR294/02 Paragraphen: BNotO§19 BNotO§23 Datum: 2003-05-08
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30.4.2003 III ZR 365/02
Der Notar kann sich gegen einen auf amtspflichtwidrige Auszahlung des Kaufpreises für ein Grundstück von seinem Anderkonto an die Mutter des Verkäufers gestützten Schadensersatzanspruch mit dem Einwand, der Anspruchsteller sei durch die Auszahlung von einer entsprechenden Verbindlichkeit gegenüber seiner Mutter - der der Kaufpreis im Innenverhältnis zugestanden habe - befreit worden, auch dann verteidigen, wenn es zur Klärung dieser Frage einer Beweisaufnahme bedarf (im Anschluß an BGH, Urteil vom 18. November 1999 - IX ZR 153/98 - NJW 2000, 734, 736 - www.RechtsCentrum.de -; Abgrenzung zu OLG Hamm OLG Report Hamm 1994, 121).
Aktenzeichen: IIIZR365/02 Paragraphen: BNotO§19 BNotO§23 Datum: 2003-04-30
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Berufsrecht Vertragsrecht Grundstücksrecht Haftungsrecht - Notare Beurkundungsrecht Notarhaftung
01.04.2003 1 W 260/02
1. Lehnt der Notar die Berichtigung einer Urkunde allein aus verfahrensrechtlichen Gründen ab, ist die Beschwerde nach § 15 Abs. 1 S.2 BNotO gegeben.
2. Der Notar muss unverzüglich nach § 44a Abs.2 S.1 BeurkG verfahren, wenn er eine offensichtliche Unrichtigkeit der Urkunde bejaht. Ist die Beurkundung durch die Unterschrift des Notars abgeschlossen, kann der Notar einen Randvermerk nach § 44a Abs.1 S.1 BeurkG nicht nachträglich unterzeichnen; es kommt nur noch ein Nachtragsvermerk nach § 44a Abs.2 S.1 und 2 BeurkG in Betracht.
3. Liegen die Voraussetzungen für einen Nachtragsvermerk nicht vor, kann der Notar die fehlerhaften Erklärungen nicht ohne Mitwirkung der Beteiligten selbständig richtigsteilen. Auch wenn die Beteiligten einer Angestellten des Notars Vollmacht erteilt haben, muss er insoweit nicht ohne ein Ansuchen der Notariatsangestellten von sich aus tätig werden.
BNotO §§ 14 Abs.2, 15 Abs.1 S.2
Aktenzeichen: 1W260/02 Paragraphen: BeurkG§44a BNotO§14 BNotO§15 Datum: 2003-04-01
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Berufsrecht Haftungsrecht Erbrecht - Notare Rechtsanwälte Rechtsanwaltshaftung Notarhaftung Pflichtteil
28.03.2003 19 U 171/02
Beratungspflichten eines erstinstanzlich zugelassenen Rechtsanwalts, Belehrungspflichten eines Notars, Voraussetzung einer Pflichtteilsentziehung nach § 2333 Nr. 2 BGB
1. Ein nur erstinstanzlich zugelassener Rechtsanwalt ist gegenüber einem prozesserfahrenen Mandanten nicht verpflichtet, von sich aus ohne entsprechenden Auftrag die Erfolgsaussichten einer möglichen Berufung zu überprüfen und den Mandanten entsprechend zu unterrichten.
2. Dem eine Pflichtteilsentziehung nach § 2333 Nr. 2 BGB beurkundenden Notar, der auch über die Beweislastregel des § 2336 BGB aufzukären hat, obliegt es im Rahmen der Belehrungspflichten nach § 19 BeurkG nicht, den Testierenden auf mögliche Beweisschwierigkeiten und auf die Möglichkeit einer entsprechenden Feststellungsklage hinzuweisen.
3. Eine „schwere Pietätsverletzung“, wie sie eine Pflichtteilsentziehung nach § 2333 Nr. 2 BGB erfordert, liegt nicht vor, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass die körperliche Mißhandlung des Erblassers vor dem Hintergrund erheblicher finanzieller und persönlicher Benachteiligungen des Pflichtteilsberechtigten durch den Erblasser erfolgt ist.
BeurkG § 19 BGB § 2333 Nr. 2
Aktenzeichen: 19U171/02 Paragraphen: BeurkG§19 BGB§2333 Datum: 2003-03-28
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Haftungsrecht Berufsrecht - Notarhaftung Rechtsanwaltshaftung Notare Rechtsanwälte
19 U 171/02 28.03.2003
BeurkG § 19;
BGB § 2333 Nr. 2
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Berufsrecht Haftungsrecht Gesellschaftsrecht - Notare Notarhaftung Handelsregister Geschäftsführung Haftungsrecht Geschäftsführerhaftung
24.3.2003 1 U 79/02
3. Die Vertreter einer GmbH müssen wissen, dass ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen zwei Gesellschaften zur Wirksamkeit der Eintragung in das Handelsregister der beherrschten Gesellschaft bedarf. Sie haben schon wenige Monate nach der Beurkundung, wegen der steuerlichen Folgen spätestens aber kurz vor einem Jahreswechsel Veranlassung, sich nach dem Stand der Eintragung zu erkundigen, wenn sie - weder eine Eintragungsnachricht des Handelsregisters noch eine Anmeldebestätigung des Notars erhalten haben.
BNotO § 19 BGB § 839
Aktenzeichen: 1U79/02 Paragraphen: BNotO§19 BGB§839 Datum: 2003-03-24
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Berufsrecht Haftungsrecht - Notarhaftung Notare
19.3.2003 IV ZR 233/01
§ 19a Abs. 2 Satz 2 BNotO ist nicht auf einen Versicherungsfall anzuwenden, der sich vor dem Inkrafttreten dieser Bestimmung (1. März 1999) ereignet hat.
Aktenzeichen: IVZR233/01 Paragraphen: BNotO§19a Datum: 2003-03-19
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