Source: http://wachschutzforum.de/index.php/Thread/3862-Alte-Leute-und-F%C3%BChrerschein/
Timestamp: 2019-02-20 22:42:19
Document Index: 391053895

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 73', '§ 3', '§3', '§29', '§ 2']

Alte Leute und Führerschein - Ordnungsamt/ Ordnungsdienst! - WACHSCHUTZFORUM - Forum für Security und Wachschutz
Alte Leute und Führerschein
Befähigung und Eignung zum führen von KFZ
Die Bedeutung für die Polizei:
In der täglichen Praxis haben es die Beamten immer wieder mit dem Hochbetagten Fahrer zu tun, der Sonntags sein Fahrzeug bei schönem Wetter aus der Garage holt und dann mit 20 Km/h Höchstgeschwindigkeit durch die Stadt braust.Somit natürlich andere VK Teilnehmer zu Gefährlichen Überholmanövern verleitet und provoziert und anderen ähnlichen fällen zu tun.
Was ist in einen solchen Falle im Rahmen der Gefahrenabwehr zu tun?
Geht von der vermuteter weise Fahruntüchtigen Person eine Gefahr für die Verkehrssicherheit aus?
Wie und durch wen können zweifel an der Fahreignung und Befähigung geklärt werden?
Dürfen oder müssen die Erkenntnisse unter Beachtung Datenschutzrechtlicher Grundlagen an andre Stellen weiter gegeben werden ?
Mitteilungspflicht der Polizei bei Befähigung oder Eignungszweifel
Mit Neufassung des STVG hat eine wichtige jetzt Bundeseinheitliche geltende Bestimmung Rechtskraft erlangt :
§ 2 Abs.12 STVG:
Die Polizei hat Informationen über Tatsachen,die auf nicht nur vorübergehende Mängel hinsichtlich der Befähigung und Eignung zum führen von KFZ schließen lassen den Fahrerlaubnissbehörden zu übermitteln,soweit dies für die Überprüfung der Eignung oder Befähigung aus der Sicht der der übermittelten Stelle erforderlich ist.Soweit die übermittelten Unterlagen zur Überprüfung der Eignung oder Befähigung zum führen von KFZ nicht erforderlich sind ,sind diese Unterlagen sofort zu vernichten. Vgl. VKBL 15/98 S.772.
Nach dieser amtlichen Begründung zum STVG wurde diese Vorschrift in das STVG aufgenommen zuständig, für die Info ist die FE Behörde am Wohnsitz des Betroffenen nicht die FE Behörde die den Führerschein ausstellte.
*§ 73 Abs 2 FeV
Erweist sich jemand nicht als Geeignet oder Befähigt ein KFZ zu führen so hat ihm die FE Behörde die FE zu entziehen . *§§ 3 Abs 1 S1 STVG,46 Abs 4 FeV.
Auch eine ausländische FE kann deswegen eingezogen werden. In diesem Falle hat die Entziehung die Wirkung einer Aberkennung des Rechtes von der ausländischen
FE im Inland Gebrauch zu machen * §3Abs 1 Satz 2 STVG und §29 a Fee
Die §§ 2 Abs. 7 und 8 STVG gelten entsprechend.
Ich kann nur immer wieder lobend anerkennen,daß doch viele Ältere sagen ich fahr nicht mehr.Denn gerade die machen auch uns das Leben schwer
Re: Alte Leute und Führerschein
25. November 2012, 18:23
Die meisten Unfälle verursachen trotzdem immer noch die jungen Fahrer, oder?
die schlimmeren ..ja leider... die kleineren sind entweder Frauen, die ausparken ,oder die alten Leute " duck und wech"
:bad: :superbad: :bad: :superbad:
Wenn dir mein Fahrstil nicht gefällt, dann verschwinde vom Bürgersteig, du lahmarschiger Fußgänger!
Ich bin in 23 Jahren nur in einem Unfall verwickelt gewesen, da kam nicht mal ein Verfahren hinterher obwohl ich einen Fahrradfahrer auf die Motorhaube fliegen lassen habe und der sich das Schlüsselbein brach.
:o aaaaaaaaaaaaaahahahahah...hust hust
25. November 2012, 23:34
:Ich bin in 23 Jahren nur in einem Unfall verwickelt gewesen, da kam nicht mal ein Verfahren hinterher obwohl ich einen Fahrradfahrer auf die Motorhaube fliegen lassen habe und der sich das Schlüsselbein brach.
liegt wahrscheinlich daran, das das Dr.Brown war und du den anschließend geheiratet hast :yahoo:
Ich kenne ältere Leute die besser fahren als ich....
und andere bei denen ich nicht mal in der Nähe sein möchte, wenn die sich dem Auto annähren...
Da kann man nix pauschalisieren.
Nein - Dr. Brown fährt kein Fahrrad
Ich bin ja der Meinung, dass ab einem gewissen Lebensalter eine Überprüfung der Fahrtauglichkeit vorgenommen werden sollte und nicht von vornherein ein Alter festgelegt werden sollte, ab welchem man besser zu Fuß geht. Es gibt 70jährige, die fitter sind als manch einer, der in den Zwanzigern steckt.
Hier aktuell einige kommende Änderungen:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.focus.de/auto/ratgeber/kosten/neue-gesetze-autofahrer-zahlen-drauf-fuehrerschein-bekommt-mindesthaltbarkeits-datum_aid_868007.html">http://www.focus.de/auto/ratgeber/koste ... 68007.html</a><!-- m -->
26. November 2012, 16:40
Genau so isses, ich kenne eine Frau mit neunzig Jahren die noch walken geht.... aber ich denke auch, dass man ab 70 ...ich sag mal alle Vier Jahre ..oder fünf Jahre, wie die Taxifahrer, einen Check machen solltezur eigenen Sicherheit.
... warum gibt man alten Menschen nicht einfach vor, z. B. max. bis zur Vollendung des 75. Lebensjahres Autofahren zu dürfen :o ?
Jungen Menschen gibt man ja auch vor, erst ab 18 Jahren eine Fahrerlaubnis erwerben zu dürfen :o !
So wie behauptet wird, dass jungen Menschen vor einem Alter von 18 Jahren die geistige Reife fehlt, um ein Kraftfahrzeug im öffentlichen Verkehrsraum sicher führen zu können, so fehlt halt alten Menschen nach einem Alter von 75 Jahren die körperliche (und vielleicht auch dann schon die geistige) Eignung dazu :o .
So einfach wäre das ...
hm, ja ich hab letztens eine Seite gefunden auf der man sich explizit mit dem Thema beschäftigt .Mal guggen ob ich die nochmal find....
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.bast.de/cln_033/sid_FC8B26C213054FF59D8BDC8C2CAE9087/DE/Home/homepage__node.html?__nnn=true">http://www.bast.de/cln_033/sid_FC8B26C2 ... __nnn=true</a><!-- m -->
Da iss wie gesagt unter anderem beschäftigt man sich dort mit dem Thema. is interessant ..einfach mal durchstöbern
Cujo, ich würde dies nicht so pauschalisieren wollen. Es gibt mittlerweile sehr fitte Senioren. Ich würde eher dort ansetzen, wo das Reaktionsvermögen, die Hör- und Sehkraft zu stark eingeschränkt sind und dies individuell entscheiden. Zum Beispiel durch eine Untersuchung im 2 bis 3 Jahresrythmus.
Nicht jeder Senior wohnt stadtnah und hat die Möglichkeit, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Die Mobilität ist gerade auf dem Land stark eingeschränkt. Arztbesuche, Einkäufe, etc. all das wäre gar nicht mehr machbar.
Wenn ich von deinem Standpunkt ausgehe, dürften ja z. B. auch keine Behinderten ein Fahrzeug führen. Und ja: Jugendliche besitzen mitunter nicht mal bis 21 die geistige Reife.
Das sind dann die, die vom Baum oder der Leitplanke gekratzt werden.
also ich bin jährlich ca. 25.ooo km auf Autobahnen unterwegs
es ist der blanke Horror, wieviele Fahrer mit der Erfassung bzw. richtigen Einschätzen von bestimmten Situationen überfordert sind - unabhängig vom Alter
das geht bei einem einfachen Spurwechsel los, zieht sich über ein Einfädeln, Überholvorgang etc etc
fast jeden Tag sehe ich einen heftigen Unfall
viele betrachten ihr Fahrzeug ähnlich wie ihre Wohnzimmercouch - was kümmert mich, was um mich herum passiert :bad:
das einfachste wäre, rigorose Tempolimits
innerorts 30, außerorts 80, Autobahn 120
das würde mir persönlich jetzt nicht schmecken, aber vernünftig wäre es allemal...........................
... Und ja: Jugendliche besitzen mitunter nicht mal bis 21 die geistige Reife. ...
... genauso isses ... und trotzdem dürfen junge Menschen ab 18 Jahren pauschal eine Fahrerlaubnis erwerben. Auf individuelle "Reifezustände" wird nicht geachtet :o .
Warum sollte man dann bei alten Menschen anders verfahren?
Vielleicht kann man bei alten Menschen ja auch darüber nachdenken, sie ab einem bestimmten Alter nur noch in Begleitung ein Auto fahren zu lassen - macht man bei jungen Menschen doch auch, oder :o ?
Der Widerstand wird vermutlich jedoch bei beiden Altersgruppen gleich sein:
Junger Mensch - "Ich kann das schon alleine!"
Alter Mensch - "Ich konnte das bisher alleine, ich kann es wohl auch weiterhin!"
In beiden Fällen ... Selbstüberschätzung :eek: !
26. November 2012, 20:34
schuldigung denn konnte ich mir nicht vergneifen aber aller beste sahne von dir kriegrat.
26. November 2012, 20:53
das ist ein Thema über das ich auch schon öfter nachgedacht habe.
Ich bin auch der Meinung, dass man ab einem gewissen Lebensalter zu einer Unersuchung gehen sollte um sein Reaktionsvermögen sowie Seh - und Hörfähigkeiten einschätzen zu lassen. Genau so wie es für LKW - Fahrer vorgeschrieben ist.
Sind die Ergebnisse zu schlecht wird der Führerschein eingezogen.
Somit scheiden dann einfach mal gewisse Gefahrenquellen aus.
Zu hohe Strafen und Tempolimts bringen meiner Meinung nicht den gewünschten Effekt. Denn wo kein Kläger auch kein Richter. Soll heißen, wird so etwas nicht mit ständigen Kontrollen unterlegt bringt das auch nicht viel.
Ich will hier nicht alle in einen Topf werfen. Arvasi hat schon recht, fitten Senioren muss man ja nicht das Autofahren verbieten.
Ich bin damals bei meinem Großvater (75 Jahre) nach einem "Beinahe-Unfall" nicht mehr mitgefahren. Er hatte einfach viel zu viel mit der Technik im Auto zu tun anstatt sich auf den Verkehr zu konzentrieren. Das war mir zu heiß. Ich hänge an meinem Leben.
Wir haben ihm dann alle nahe gelegt den Führerschein abzugeben. Klar, er hat erst mal rumgemosert; hat es dann aber doch eingesehen.
26. November 2012, 21:52
das ist sicherlich auch ein Problem, gerade bei "hochpreisigen" Fahrzeugen
rollende Computer, dicke Schwarten Bedienungsanleitung
einfach einsteigen und fahren ist nicht mehr
tausend elektonische Einstellmöglichkeiten, Hilfssysteme, die ablenken, falls man währen der Fahrt irgendetwas einstellen will
auf einmal piebst irgendwas, man will schauen, worum es eigentlich geht
und wer hält schon jedesmal an, wenn es irgendetwas einzustellen gibt ?
dann pfriemelt man irgendwie herum, ist abgelenkt und dann passierts................
ich hab so ein Navi, da war eine Geschwindigkeitswarnung eingestellt
das Navi meint, man darf nur 60 fahren, und piebt wie blöde, wenn man schneller ist
das dauerte auch seine Zeit, bis ich das erkannt hatte