Source: https://www.businessplan-experte.de/finanzamt.html
Timestamp: 2018-03-24 23:23:09
Document Index: 362897789

Matched Legal Cases: ['§14', '§14', '§ 19', '§50', '§5', '§ 34', '§ 8', '§ 8', '§ 27', '§ 28', '§ 38', '§ 35', '§ 27', '§ 8', '§ 8', '§ 27']

Finanzamt	Businessplan Vorlage Businessplan Muster Selbstständig Existenzgründung - businessplan-experte.de
Das Finanzamt ist für Existenzgründer und Unternehmer einen der wichtigsten Behörden. Wer hier nicht bereits zum Start und Existenzgründung aufpasst legt sich ein großes Ei ins Nest. Das kann später bis zur Privatinsolvenz führen. Einige Beispiele wie das Finanzamt Unternehmer in den Konkurs führt, zeige ich Ihnen später. Dabei ist das Finanzamt eine Behörde der Finanzverwaltung, welche primär für die Erhebung und die pünktliche Zahlung der Steuern zuständig ist. Aber dazu gleich mehr.
Finanzamt - Aufbau der Finanzverwaltung
Durch die Finanzverwaltung (oder auch Steuerverwaltung) werden Steuern und Steuererhebungen festgesetzt. Das Finanzamt ist den Ortsbehörden und damit den Oberfinanzdirektionen (OFD) unterstellt. Bei den Oberfinanzdirektionen handelt es sich um Mittelbehörden, welche das Finanzamt unterstützt und steuert. Die gesamte Finanzverwaltung erfüllt ihre Aufgaben, indem sie:
die gesetzlich geregelten Steuern vollständig, richtig und umgehend erhebt
die Steuerpflichtigen höflich, fair und kompetent behandelt
das vorhandene Personal und die vorhandenen Sachmittel optimal einsetzt
die allgemeinen Arbeitsbedingungen zur Zufriedenheit der Beschäftigten gestaltet
Es gibt in verschiedenen Bundesländern teilweise keine direkten Oberfinanzdirektionen mehr, die Aufgaben dieser wurden direkt in die Landesfinanzverwaltungen aufgenommen. Die Landesfinanzministerien sind die obersten Behörden der einzelnen Länder. Durch diese werden wiederum die Oberfinanzdirektionen koordiniert und gesteuert. Auf Bundesebene gibt es eine nicht genauer festgelegte Reihe von Oberbehörden, diese sind alle dem Bundesministerium der Finanzen unterstellt und übernehmen alle Aufgaben für die der Bund zuständig ist.
Finanzamt, Finanzämter und Zuständigkeit
Für besondere Aufgabengebiete gibt es neben den regulären Festsetzungsfinanzämtern folgende weitere Finanzämter:
Finanzämter für Groß,- und Konzernbetriebsprüfungen
Finanzämter für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung
Finanzämter für Unternehmer mit Wohnsitz im europäischen Ausland
Auch für die Erb,- und Schenkungssteuer und die Festsetzung der Einkünfte aus Land,- und Forstwirtschaft gibt es wieder gesonderte Festsetzungsämter. Bis 2014 wurde auch die Kraftfahrzeugsteuer vom Finanzamt erhoben. Seitdem wird diese jedoch für den Bund nun von den Zollämtern festgesetzt.
Grundsätzlich ist für die Einkommensteuer das Finanzamt zuständig, in dessen Zuständigkeitsbereich eine natürliche Person (d.h. eine Person im rechtlichen Sinne als Träger von Pflichten und Rechten) ihren Wohnsitz hat.
Für betriebliche Steuern (Umsatzsteuer, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, Lohnsteuer-Arbeitgeber) ist das Finanzamt zuständig, in dessen Bereich der Betrieb gemeldet ist. Auch die Festsetzung der sogenannten Körperschaftssteuer fällt in den Zuständigkeitsbereich des Finanzamt, in dessen Einzugsgebiet die Firma ihren Hauptsitz hat. Ausnahme sind Unternehmer mit Firmensitz im Inland und Wohnsitz außerhalb von Deutschland.
Finanzamt Oranienburg zentral für Polnische Staatsbürger mit Firma in Deutschland
Für die Gemeinden stellt das Finanzamt den sogenannten Gewerbesteuermessbetrag fest, mit dem jede Gemeinde individuell die Gewerbesteuer erhebt.
Finanzamt - die wichtigsten Steuern
Wenn man sich die ganzen Steuerarten ansieht, dann hat man sicher von einigen noch nie was gehört. Sobald man Unternehmer wird, sollte man sich folgende Steuerarten des Finanzamt merken und nie vergessen:
Einkommensteuer (EKST)
Finanzamt - Steuereinnahmen nach Kategorie
Wenn man sich jetzt die Verteilung der Unternehmenssteuern ansieht, dann stellt man fest, dass die Unternehmenssteuern zu den wichtigsten Steuern des Bundes, der Städte und Gemeinden zählen, weil Sie entweder direkt von Unternehmen geschultert werden, oder wie die Einkommenssteuer/Lohnsteuer teilweise direkt vom Mitarbeiter monatlich einbehalten und abgeführt werden.
Der Staat kann sich zur Wahrnehmung der hoheitlichen Aufgaben einen Ausfall nicht leisten. Das Finanzamt ist daher unbarmherzig beim Eintreiben der Unternehmenssteuern. Wer hier nicht rechtzeitig beim Finanzamt zahlt, hat die Kontopfändung quasi eingeplant.
Finanzamt - Steuereinnahmen
Den Löwenanteil der Steuereinnahmen erhält zwar der Bund, aber auch Städte und Gemeinden bekommen Ihren Anteil. Über entsprechende Umlagen und Förderprogramme fließen zudem weitere Teile wieder zurück an die Länder.
Auch die EU hat mit mittlerweile 4,3 einen relativ hohen Anteil an den Steuereinnahmen gesichert, wie die Grafik oben zeigt.
Finanzamt - Was Existenzgründer unbedingt wissen müssen
Jeder Angestellte hat, sofern er berufstätig war, regelmäßig den Einkommenssteuerausgleich gemacht, um Geld vom Finanzamt zurückzubekommen. Unterstützt wurde man dabei in der Regel vom Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein. Die Kosten waren überschaubar bei 50 - 300€ und es gab ja auch Geld zurück. Sobald man nun eine Firma gründet ist das Thema Steuer und Buchhaltung ab sofort überlebensnotwendig und eine falsche Entscheidung schnell getroffen. Bitte daher die folgenden Abschnitte genau lesen!
Finanzamt - Steuerliche Beratung/ Buchhaltung/ Jahresabschluss
Als Unternehmer müssen Sie Steuern bezahlen und die Berechnung kann logischerweise nur aufgrund von Meldungen Ihrerseits erfolgen. Wenn Sie die Meldungen nicht machen, werden Sie vom Finanzamt geschätzt.
Die Meldungen beruhen immer auf der monatlichen Buchführung. Prinzipiell kann die Buchführung und der Jahresabschluss von verschiedenen Unternehmen gemacht werden. Das klappt in der Regel dann problemlos, sobald der Buchhalter richtig und ausführlich bucht, so dass jeder versteht was gebucht worden ist. Und natürlich, wenn der Buchhalter ein aktuelles DATEV kompatibles System nutzt. Viele Freelancer und kleine Unternehmen machen die Umsatzsteuervoranmeldung heutzutage selber, lassen die Buchführung vom Buchführungsbüro erledigen und den Jahresabschluss von einem Steuerberater. Warum? Weil es erfahrungsgemäß die billigste Lösung ist, Sie nicht erpressbar sind und keine Fristen versäumen. Hier ein Kostenbeispiel:
Doch wie kann man als Unternehmer kontrollieren, ob vom Buchführungsbüro ordnungsgemäß gebucht wird? Ganz einfach. Wenn Sie Ihren Monats-Ordner beim Buchführungsbüro abgeben, sollten Sie immer folgende Unterlagen erhalten:
Offene Fragen zu Belegen
Kontrollieren Sie immer die Belege, ob entsprechende Buchungsvermerke drauf sind und beantworten Sie monatlich die offenen Fragen, damit sich nichts aufstaut und die Vorgänge noch im Kopf haben. Wenn Sie sich entschieden haben, wie Sie die Buchführung und den Jahresabschluss aufteilen, müssen entweder Sie die Termin im Kopf haben, oder eben Ihr Steuerberater. Die wichtigsten Termine finden Sie in den folgenden Abschnitten.
Finanzamt - Fragebogen zur steuerlichen Erfassung
Mit dem Finanzamt kommen Sie bereits automatisch bei der Existenzgründung in Kontakt. Denn das Finanzamt ist für die steuerliche Erfassung Ihres Unternehmens zuständig. Als Erkennungszeichen erhalten Sie eine Steuernummer, die nicht mit Ihrer ID-Nummer oder privaten bisherigen Steuernummer zu tun hat. Damit haben Sie dann also 2 Steuernummern und ggf. zusätzlich eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
Steuernummer Angestellte
Steuernummer Gewerbe
Vom Finanzamt erhalten Sie nach Ihrer Gewerbeanmeldung in der Regel automatisch den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Hier empfiehlt es sich den Vorgang zur Erteilung der Steuernummer zu beschleunigen und den "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung" hier downzuloaden, auszufüllen und mit einer Kopie des Gewerbescheins direkt beim Finanzamt anzugeben, da es sonst manchmal bis zu 4 Wochen dauert, bis das Gewerbeamt die Unterlagen an das Finanzamt weitergibt.
Zusatzfragebogen zur steuerlichen Erfassung
Als Freiberufler melden Sie sich selber formfrei beim Finanzamt an. Die Steuernummer gibt es aber mit der Anmeldung eines Gewerbes oder freiberuflichen Tätigkeit nicht automatisch, sondern jetzt startet erst mal das Finanzamt Prüfungsverfahren durch die Zusendung des Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Im Zweifelsfall erhalten Sie noch den Zusatzfragebogen zur steuerlichen Erfassung. Damit kann das Verfahren zur Erteilung der Steuernummer schon mal 4-6 Wochen dauern und Sie können keine ordnungsgemäßen Rechnungen schreiben.
Je Sachlage erhalten Sie jetzt die Steuernummer und wenn Sie es im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung angekreuzt haben auch die USTID direkt aus Saarlouis. Die USTID brauchen Sie, wenn Sie Waren oder Dienstleistungen innerhalb der Europäischen Union umsatzsteuerfrei verkaufen oder erwerben wollen. Gerade bei polnischen Gründern verwehrt das lokale Finanzamt oft die Steuernummer und Sie werden an das Finanzamt Oranienburg verwiesen. Von dort erhalten Sie dann die Steuernummer. Das kann dann aber bis zu 3 Monate dauern.
Die Steuernummer ermöglicht also dem Finanzamt die Zuordnung der Meldungen. Was viele Gründer nicht wissen, ist, dass Sie die erste Meldung bereits mit dem Formular Fragebogen zur steuerlichen Erfassung abgeben. Hier werden Sie nach einer realistischen Einschätzungen der künftigen Umsätze und Gewinne gefragt.
Je nachdem, was Sie hier angeben, erfolgt eine sofortige Veranlagung und Steuervorauszahlung auf den geplanten Gewinn (Körperschaftssteuer, Einkommenssteuer, Gewerbesteuer). Achtung: wenn Sie hier falsch kalkuliert haben, kann das zu schnellen Liquiditätsengpässen führen. Und das Finanzamt ist unerbittlich. Das gilt ebenso, wenn Sie die Termine nicht beachten.
Finanzamt - wichtige Termine
Der wichtigste Finanzamt Termin für alle Unternehmer ist immer der 10.te eines jeden Monats und bei besonderen Monaten sind auch Vorauszahlungen auf Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer fällig.
Inwieweit Sie die Dauerfristverlängerung nutzen, bleibt Ihnen überlassen, sofern Sie die Umsatzsteuervoranmeldung selber machen, sollte es kein Problem sein die Zahlen zu addieren und die Meldung abzugeben. Das Buchführungsbüro bucht dann quasi die Belege nach ohne dass Sie Fristen und Termine versäumen können.
Bei aller Freude über hohe Einnahmen: Planen Sie den Obolus für das Finanzamt fest ein und merken Sie sich die Termine fest im Kalender vor. Oder geben Sie dem Finanzamt gleich eine Einzugsermächtigung. Denn wenn Sie die Frist verpassen, kann Ihnen das Finanzamt eine Strafgebühr aufbrummen. Außerdem neigt es dann dazu, Ihre Einkünfte zu schätzen und die Vorauszahlungen entsprechend anzupassen. Leider überschätzt das Finanzamt dabei regelmäßig die Umsätze erheblich.
Finanzamt - Existenzgründer Formulare
Die wichtigsten Formulare für Existenzgründer sind die Formulare zum Start des Unternehmens und der eigentlichen Existenzgründung:
Im weiteren Verlauf der Existenzgründung wird nur noch Elster wichtig, über das die monatliche Umsatzsteuervoranmeldung Online abgegeben wird.
Finanzamt - Steuernummer, Umsatzsteuernummer USTID
Die Steuernummer ist die Identifizierung eines Unternehmens und so wie der Zuordnungsschlüssel für Meldungen und Zahlungen. Die Steuernummer existiert also nur einmal. Unternehmer haben in der Regel bis zu 3 Steuernummern:
Die Steuernummer ist wichtig für Ihre Firma, da die Steuernummer bei jeder Rechnungsstellung vom Unternehmer auf der Rechnung angegeben werden muss. Rechnungen müssen nach §14 Abs. 4 i.V.m. §14a Abs. 5 UStG folgende Angaben enthalten:
Damit kann also eine Kunde die Bezahlung einer Rechnung verweigern, solange diese nicht ordnungsgemäß ausgestellt ist. Und wie Sie gesehen haben, kann es bis zu 3 Monate dauern, wenn Sie sich die Grafik oben ansehen.
Finanzamt - Was im Businessplan zu beachten ist
Was bezüglich des Finanzamts im Businessplan zu beachten ist, sind die ggf. anfallenden Vorauszahlungen im Liquiditätsplan und das der Businessplan in der der Regel in Netto gerechnet wird. Also die Umsatzsteuer keinen Eingang findet.
Finanzamt - Was Unternehmer unbedingt wissen müssen, K.O. durch die Betriebsprüfung
Umsatzsteuer, Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer, Ökosteuer, Grundsteuer, Lohnsteuer, Gewerbesteuer, Vergnügungssteuer – das Finanzamt kann Sie auf unterschiedliche Weise quälen. Auch wenn Sie jeden Monat alles exakt melden und einen Steuerberater/ Buchführungsbüro beschäftigen, kann es immer zu Problemen kommen, sobald das Finanzamt eine Betriebsprüfung durchführt.
Ad-hoc-Prüfungen (ohne Vorankündigung) durch das Finanzamt erfolgen bei:
Verlangen der Einzugsstellen
Verdachtshinweisen auf Schwarzarbeit/illegale Beschäftigung
Betriebsschließungen (Liquidationen)
Vermutung von Beitragshinterziehungen in größerem Umfang
Verspätete oder unvollständige Abgabe von Steuererklärungen
Der Gewinn Ihres Unternehmens stark schwankt
Umsatz oder Gewinn vom Branchendurchschnitt abweichen
Hohe Einlagen und Entnahmen bei nur geringem Privatvermögen
Die Rechtsform hat sich geändert
Und wie Sie sehen, kann es jeden treffen. Das Finanzamt braucht die Betriebsprüfungen, um sich weitere Anteile an den Unternehmensgewinnen zu holen und das in nicht unerheblichem Maße.
Die größten Risiken für den Unternehmen sind dabei neben der Vorsteuer, die Einkommenssteuer durch Neuberechnung aufgrund geldwerter Vorteile des Unternehmers und Auswirkungen auf die Unternehmensgewinne:
Finanzamt - Vorsteuer
Wenn Sie kein Kleinunternehmen angemeldet haben, können Sie beim Kauf von Gütern und Dienstleistungen die Vorsteuer = Umsatzsteuer ziehen. Im Rahmen der Umsatzsteuervoranmeldung ziehen Sie die Vorsteuer einfach von der vereinnahmten Umsatzsteuer ab und überweisen den Rest an das Finanzamt oder bekommen eben eine entsprechende Gutschrift von Ihrem Finanzamt. Der Vorsteuerabzug ist in folgenden Fällen ausgeschlossen:
Ein Unternehmer erwirbt einen Gegenstand nicht für seinen Betrieb, sondern für den privaten Gebrauch.
Ein Unternehmer erbringt nur Umsätze, die umsatzsteuerfrei sind (z. B. Einnahmen aus Vermietung an Privatpersonen).
Ein Unternehmer weist in seinen Rechnungen keine Umsatzsteuer aus, weil ihn das Finanzamt als Kleinunternehmer führt (nach § 19 UStG).
Die Rechnung des Lieferanten enthält nicht alle geforderten Angaben.
Finanzamt - Bewirtungskosten
Wer die Kosten im Restaurant als Betriebsausgabe abziehen will, muss einiges beachten, denn das Finanzamt hat strenge Regeln für den Nachweis aufgestellt. 70 Prozent des Rechnungsbetrages sind als geschäftliche Bewirtung abzugsfähig. Auch betrieblich veranlasste Bewirtungskosten sind abziehbar und zwar zu 100 Prozent (Weihnachtsfeiern, Betriebsfeste oder andere interne Veranstaltungen). Als Nachweis für die Bewirtung verlangt das Finanzamt eine Rechnung der besuchten Gaststätte und genaue Angaben zu Speisen und Getränken (einzeln), auch Tag und Ort müssen angegeben sein. Zudem müssen alle Personen namentlich aufgeführt und der Anlass des Treffen angegeben werden. Die Rechnung muss vom Unternehmer unterschrieben werden.
Finanzamt - Lohnsteuer, Geldwerte Vorteile, Firmenwagen
Wenn Sie als Unternehmer in einer Geschäftsführerwohnung wohnen, die Einrichtung der Wohnung als Betriebsausgabe absetzen und sich einen teuren Firmenwagen mit Fahrtenbuch gönnen, der wird bei einer Betriebsprüfung unter Umständen eine erhebliche Nachzahlung bekommen. Dabei werden sich die geldwerten Vorteile über die letzten 4-5 Jahre angesehen und richtig teuer wird es, wenn das Fahrtenbuch aberkannt wird. Dann müssen 1% des Fahrzeugneupreises als Lohn nach versteuert werden. Da können bei 4 Jahren schnell mal bis zu 40.000€ an Belastung auf Sie zukommen. Auch wenn Sie das Auto gebraucht für viel weniger gekauft haben. Denn bei der Ein-Prozent-Regelung kommt es ausschließlich auf den Listenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung an.
Finanzamt - Formulare, Formular-Management-System (FMS) der Bundesfinanzverwaltung
Auf der Webseite formulare-bfinv.de werden Online-Dienstleistungen sowie interaktive Formulare der Bundesfinanzverwaltung zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören u.a. Formularangebote des Bundesministerium der Finanzen und seinen zugehörigen Bundesoberbehörden, sowie Formulare der Bundeszollverwaltung. Mit Hilfe des Formularservers ist ein vollständiger und medienbruchfreier Datenaustausch zwischen Verwaltung, Bürgern und Unternehmen möglich.
Finanzamt - München, Dortmund, Düsseldorf, Köln
Die Formulare zu den Steuererklärungen sind bei allen Finanzämtern bundesweit gleich. Egal ob Sie das Finanzamt München, Finanzamt Dortmund, Finanzamt Düsseldorf, Finanzamt Köln oder Finanzamt Dresden als zuständiges Finanzamt haben.
Finanzamt - Elster, Online Steuererklärung
Die Umsatzsteuervoranmeldung, der Antrag auf Dauerfristverlängerung, die Anmeldung der Sondervorauszahlung und die Zusammenfassende Meldung, sowie die Lohnsteuer-Anmeldung und die Anmeldung über den Steuerabzug nach §50a EStG müssen bereits seit dem Jahr 2005 über Elster elektronisch an das Finanzamt übermittelt werden.
Für die Kapitalertragsteueranmeldung gilt die Verpflichtung der Online Meldung über Elster seit dem Jahr 2009. Ab dem Veranlagungszeitraum 2011 sind Unternehmen verpflichtet, auch ihre Jahressteuererklärungen über Elster an das Finanzamt zu übermitteln. Die Grundlagen hierfür wurden durch das Gesetz zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens (Steuerbürokratieabbaugesetz) und das Jahressteuergesetz 2010 geschaffen.
Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2011 beginnen, sind auch Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen elektronisch über Elster an das Finanzamt zu übermitteln. Rechtsgrundlage hierfür ist §5b EStG. Bei Jahressteuererklärungen ist jedoch die zusätzliche Einreichung der ausgedruckten und unterschriebenen komprimierten Steuererklärung erforderlich.
Das für Elster erforderliche Softwarezertifikat erhalten Sie kostenlos nach einer Registrierung im ElsterOnline-Portal.
Finanzamt - Steuererklärung, Steuerklärungen
Finanzamt - Gewerbesteuer
Gewerbesteuererklärung - GewSt 1A
(PDF, 4 Seiten, 192 KB)
Anlage EMU zur Gewerbesteuererklärung GewSt 1A (PDF, 124 KB)
Anlage Spartentrennung zur Gewerbesteuererklärung GewSt 1A (PDF, 64 KB)
Erklärung für die Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrags - GewSt 1D (PDF, 186 KB)
Ergänzungsblatt zur Erklärung für die Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrags - GewSt 1DE (PDF, 107 KB)
Anleitung zur Gewerbesteuererklärung (Vordrucke GewSt 1A , 1D und 1DE) (PDF, 112 KB)
Finanzamt - Umsatzsteuer
Umsatzsteuerjahreserklärung (PDF, 334 KB)
Anlage UR (PDF, 733 KB)
Anlage UN mit Anleitung (PDF, 449 KB)
Anleitung zur Umsatzsteuererklärung 2014 (PDF, 161 KB)
Finanzamt - Einkommenssteuer
Einkommensteuer-Mantelbogen (ESt 1A)
mit integrierter Anleitung
Einkommensteuer-Mantelbogen für beschränkt Steuerpflichtige (ESt 1C)
Anlage 34a (Begünstigung des nicht entnommenen Gewinns (§ 34 a EStG))
Anlage EÜR (PDF, 109 KB)
Anlage EÜR - Anlageverzeichnis (PDF, 69 KB)
Anlage EÜR - Ermittlung der nicht abziehbaren Schuldzinsen (PDF, 63 KB)
Anleitung zur Anlage EÜR (PDF, 317 KB)
Anlage K - Zustimmung zur Übertragung von Kinderfreibeträgen und Freibeträgen für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf
Anlage U - Abzug von Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten als Sonderausgaben mit integrierter Erläuterung
Anlage VL - Bescheinigung vermögenswirksamer Leistungen (PDF, 423 KB)
Anlage Vorsorgeaufwand - Angaben zu Vorsorgeaufwendungen und zu Altersvorsorgebeiträge
Finanzamt - Körperschaftssteuer
Körperschaftsteuererklärung für unbeschränkt Steuerpflichtige, bei denen alle Einkünfte als solche aus Gewerbebetrieb zu behandeln sind (KSt 1A) (PDF, 116 KB)
Körperschaftsteuererklärung für unbeschränkt Steuerpflichtige, bei denen auch andere Einkünfte als solche aus Gewerbebetrieb vorliegen können (KSt 1B) (PDF, 120 KB)
Körperschaftsteuererklärung für beschränkt Steuerpflichtige (KSt 1C) (PDF, 107 KB)
Anlage A - Nicht abziehbare Aufwendungen (PDF, 77 KB)
Anlage AE - Ausländische Einkünfte (PDF, 89 KB)
Anlage B - Beteiligungen an anderen Körperschaften (PDF, 77 KB)
Anlage BE - Ermittlung der steuerfreien Bezüge lt. Zeile 6 der Anlage B unter Anwendung des § 8b Abs. 4 Satz 5 und 6 KStG (PDF, 56 KB)
Anlage FE K 1 - Aufteilung von Besteuerungsgrundlagen bei Beteiligung von Körperschaften (PDF, 124 KB)
Anlage FE K 2 - (Weitere) Aufteilung von Besteuerungsgrundlagen bei Beteiligung von Körperschaften (PDF, 126 KB)
Anlage FE K 3 - Aufteilung von Besteuerungsgrundlagen bei Beteiligung von Körperschaften in den Fällen der Wertpapierleihe (§ 8b Abs. 10 KStG) (PDF, 121 KB)
Anlage FE K 4 - (Weitere) Aufteilung von Besteuerungsgrundlagen bei Beteiligung von Körperschaften (PDF, 129 KB)
Anlage GR - Genossenschaften und Vereine (PDF, 96 KB)
Anlage OG - Hinzurechnungen/Kürzungen bei Organgesellschaften (PDF, 73 KB)
Anlage OT - Hinzurechnungen/Kürzungen bei Organträgern (PDF, 93 KB)
Anlage SP - Besonderer Spendenabzug (PDF, 78 KB)
Anlage WA - Weitere Angaben (PDF, 90 KB)
Erklärung zur gesonderten Feststellung (KSt 1F) (PDF, 92 KB)
Ermittlung des steuerlichen Einlagekontos nach § 27 Abs. 2 Satz 1 KStG und des durch Umwandlung von Rücklagen entstandenen Nennkapitals nach § 28 Abs. 1 Satz 3 KStG (KSt 1F-27/28) (PDF, 118 KB)
Ermittlung des Endbetrags / fortgeschriebenen Endbetrags EK 02 nach § 38 Abs. 1 Satz 1 und 2 KStG (KSt 1F-38) (PDF, 94 KB)
Aufteilung des Verlustabzugs für Zwecke des § 35 KStG auf zwei im Veranlagungszeitraum endende Wirtschaftsjahre (KSt 1F 2 WJ) (PDF, 71 KB)
Erklärung zur gesonderten Feststellung des steuerlichen Einlagekontos (§ 27 Abs. 1 Satz 2 KStG) für Betriebe gewerblicher Art ohne eigene Rechtspersönlichkeit und wirtschaftliche Geschäftsbetriebe der von der Körperschaftsteuer befreiten Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen (KSt 1Fa) (PDF, 104 KB)
Anlage Spartenübersicht für Gesellschaften i. S. des § 8 Abs. 7 Satz 1 Nr. 2 Satz 2 KStG und Gesellschaften oder BgA, die Organträger solcher Gesellschaften sind (PDF, 82 KB)
Anlage Zinsschranke (KSt) (PDF, 88 KB)
Anlage zur Spartentrennung 2014 - für Gesellschaften i. S. des § 8 Abs. 7 Satz 1 Nr. 2 Satz 2 KStG und bei Gesellschaften oder BgA, die Organträger solcher Gesellschaften sind (PDF, 88 KB)
Anleitung zur Körperschaftsteuererklärung und zu den Erklärungen zu den Feststellungen nach den §§ 27, 28 und 38 KStG (PDF, 89 KB)
Finanzamt - Öffnungszeiten
Das Finanzamt hat in der Regel bis auf Samstag immer offen. Auch außerhalb der Öffnungszeiten des Finanzamt kann man als Existenzgründer zu seinem Finanzamt Ansprechpartner gelangen, wenn man weiß wo dieser im Gebäude sitzt.
Finanzamt - Weiterführende Informationen im Internet/Quellen
https://www.elsteronline.de
http://www.zivit.de
Ausfüllanleitungen, Elster, Finanzamt, Finanzämter, Finanzverwaltungen der Länder, Formulare, Hotlines, Steuer, Steuererklärung, Vordrucke steuerliche Angelegenheiten