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Timestamp: 2019-09-18 07:59:01
Document Index: 314122456

Matched Legal Cases: ['§ 71', '§ 113', 'BGH', 'BGH', '§ 62', '§ 72', '§ 160', 'BGH', 'BGH', '§ 72', '§ 160', '§ 72', '§ 160', '§ 113', '§ 113', 'BGH', 'BGH']

BSG, 29.07.2005 - B 7a AL 162/05 B - dejure.org
https://dejure.org/2005,22263
BSG, 29.07.2005 - B 7a AL 162/05 B (https://dejure.org/2005,22263)
BSG, Entscheidung vom 29.07.2005 - B 7a AL 162/05 B (https://dejure.org/2005,22263)
BSG, Entscheidung vom 29. Juli 2005 - B 7a AL 162/05 B (https://dejure.org/2005,22263)
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SGG § 71 § 113
SG Karlsruhe, 08.12.1998 - S 2 AL 2557/94
LSG Baden-Württemberg, 22.06.2005 - L 3 AL 2967/03
Das Rechtsmittel eines Beteiligten, der sich dagegen wendet, dass er in der Vorinstanz zu Unrecht als prozessunfähig behandelt worden ist, ist ohne Rücksicht darauf zulässig, ob er die sonst für die Prozessfähigkeit erforderlichen Voraussetzungen aufweist (…st. Rspr., vgl. nur BGH, Urt. v. 23.02.1990 - V ZR 188/88 - BGHZ 110, 294; BSG, Beschl. v. 29.07.2005 - B 7a AL 162/05 B - juris Rn. 5;… BFH, Beschl. v. 01.09.2005 - IX B 87/05 - juris Rn. 10;… v. Albedyll, in: Bader u.a., VwGO, 7. Aufl., § 62 Rn. 5).
Denn der Rechtsbehelf eines Beteiligten, der sich ua dagegen wendet, er sei in der Vorinstanz zu Unrecht als prozessunfähig (bzw prozessfähig) behandelt worden, ist unabhängig davon zulässig, ob die Voraussetzungen festgestellt werden können, die für die Prozessfähigkeit erforderlich sind (vgl BSG Beschlüsse vom 29.7.2005 - B 7a AL 162/05 B - Juris RdNr 5…, vom 3.7.2003 - B 7 AL 216/02 B - BSGE 91, 146 = SozR 4-1500 § 72 Nr. 1, RdNr 6 …und vom 15.11.2000 - B 13 RJ 53/00 B - SozR 3-1500 § 160a Nr. 32 S 63; ebenso BGH Urteil vom 4.11.1999 - III ZR 306/98 - BGHZ 143, 122, 123).
Dies gilt auch für das vorgelagerte Prozesskostenhilfeverfahren (BSG Beschluss vom 29.7.2005 - B 7a AL 162/05 B - Juris RdNr 5).
In der Rechtsprechung des BSG ist bereits geklärt, wie die Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit mit Verfahren umzugehen haben, in denen die (partielle) Prozessunfähigkeit eines Beteiligten erwiesen oder zumindest zweifelhaft ist (vgl zB BSG Beschluss vom 29.7.2005 - B 7a AL 162/05 B - Juris RdNr 5;… BSGE 91, 146 = SozR 4-1500 § 72 Nr. 1, RdNr 8 ff;… BSG SozR 3-1500 § 160a Nr. 32 S 64 f; BSGE 5, 176, 178 f).
In der Rechtsprechung des BSG ist bereits geklärt, wie die Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit mit Verfahren umzugehen haben, in denen die (partielle) Prozessunfähigkeit eines Beteiligten erwiesen oder zumindest zweifelhaft ist (vgl zB BSG Beschluss vom 29.7.2005 - B 7a AL 162/05 B - Juris RdNr 5;… BSGE 91, 146 = SozR 4-1500 § 72 Nr. 1;… BSG SozR 3-1500 § 160a Nr. 32; BSGE 5, 176, 178 f).
Denn in einer Verbindung oder einer Trennung (§ 113 SGG) kann nur dann ein Verfahrensmangel gesehen werden, wenn sie willkürlich und ohne sachlichen Grund beschlossen und ein Beteiligter dadurch in der Wahrnehmung seiner Rechte beeinträchtigt worden ist (BSG, Beschluss vom 29. Juli 2005, B 7a AL 162/05 B;… Keller in Meyer-Ladewig ua, SGG, 9. Aufl, § 113 RdNr 3).
Ein Verfahrensmangel kommt nur dann in Betracht, wenn die Trennung willkürlich und ohne sachlich vernünftigen Grund beschlossen wird und wenn ein Beteiligter dadurch in der Wahrung seiner Rechte beeinträchtigt wurde (vgl BSG, Beschluss vom 29.7.2005 - B 7a AL 162/05 B).
Entsprechend den für das Revisionsverfahren geltenden Grundsätzen kann eine Trennung nur dann als Verfahrensmangel geltend gemacht werden, wenn sie willkürlich und ohne sachlichen Grund beschlossen und ein Beteiligter dadurch in der Wahrnehmung seiner Rechte beeinträchtigt worden ist (BSG, Beschl. v. 29.07.2005 - B 7a AL 162/05 B -, juris Rn. 6, Beschl. v. 25.02.2010 - B 11 AL 114/09 B -, juris Rn. 4).
LSG Bayern, 01.02.2010 - L 2 KA 26/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Ordnungsgeld - nachträgliche Verhängung außerhalb …
Auf die Frage, ob eine verfahrensfehlerhafte Trennung der Streitsachen (BSG, Beschluss vom 29.07.2005 - B 7a AL 162/05 B) vorgelegen hat, braucht der Senat bei dieser Sachlage nicht einzugehen.
Dies gilt anerkanntermaßen für das Rechtsmittel der Partei, die sich dagegen wendet, dass sie in der Vorinstanz zu Unrecht als prozessfähig oder als prozessunfähig behandelt worden ist (BSG, Beschluss v. 29.7.2005 - B 7a AL 162/05 B- Juris; BGH, Urteil v. 4.11.1999 - III ZR 306/98 - BGHZ 143, 122-128).