Source: https://www.dguv.de/de/praevention/themen-a-z/praevg/zusammen/index.jsp
Timestamp: 2019-10-17 16:15:58
Document Index: 217817628

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 14', '§ 20', '§ 31', '§ 3', '§ 3', '§ 20', '§ 20', '§ 14', '§ 3']

DGUV - Zusammenarbeit Sozialversicherungsträger
Zusammenarbeit mit den Krankenversicherungen
Gesetzliche Unfall- und Krankenversicherung sind seit 1996 zur Zusammenarbeit bei der Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren verpflichtet (§ 20c SGB V und § 14 SGB VII). Seit 2008 haben die Krankenkassen eine Verpflichtung zu Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung und arbeiten dabei mit den Unfallversicherungsträgern zusammen (§ 20 b SGB V).
Die Zusammenarbeit der beiden Sozialversicherungszweige erfolgt auf Grundlage einer Rahmenvereinbarung (PDF, 57 kB) zur Zusammenarbeit, die ebenfalls Bestandteil der Bundesrahmenempfehlungen ist.
Der Arbeitskreis Prävention in der Arbeitswelt von Unfall- und Krankenversicherung unterstützt und fördert die Zusammenarbeit der Träger und stellt auf seinen Internetseiten Kooperationsprojekte von Unfall- und Krankenversicherung zur Verfügung und gibt Anregungen für die Zusammenarbeit der Träger.
Seit 2015 gibt es auch eine Kooperationsvereinbarung der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz (NAK) (PDF, 4,7 MB) und den Verbänden der gesetzlichen Krankenversicherung zur Förderung gemeinsamer Aktivitäten bei der Umsetzung der GDA-Arbeitsprogramme 2013 - 2018 sowie der Präventions- und Gesundheitsförderungsziele der Gesetzlichen Krankenversicherung GKV. Diese ist auch Bestandteil der Bundesrahmenempfehlungen.
Darüber hinaus arbeiten die DGUV und Verbände der Krankenkassen auch im Rahmen der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)und des Deutschen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung zusammen und unterstützen dabei die Kooperation ihrer Mitglieder.
Zusammenarbeit mit der Rentenversicherung
Eine gesetzliche Verpflichtung der Zusammenarbeit von Unfall- und Rentenversicherung im Bereich der Prävention gibt es seit 2015 über das Präventionsgesetz. Beide Sozialversicherungszweige wirken in der Nationalen Präventionskonferenz und an der Entwicklung und Fortschreibung einer Nationalen Präventionsstrategie mit.
Eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Renten- und Unfallversicherung im Bereich der Prävention existiert nicht. Grundlage der Präventionsleistungen der gesetzlichen Rentenversicherung ergeben sich aus § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB VI.
Zusammenarbeit der Renten-, Kranken- und Unfallversicherung im Rahmen SGB IX
Die drei Sozialversicherungszweige sind neben weiteren Partnern auch im Rahmen des SGB IX zur Zusammenarbeit (PDF, 84 kB) verpflichtet. Sie sind als Rehabilitationsträger verantwortlich, dass Prävention entsprechend der in § 3 SGB IX genannten Ziele geleistet wird und wirken darauf hin, dass der Eintritt einer Behinderung einschließlich einer chronischen Krankheit vermieden wird. Dieses Ziel erfordert ein abgestimmtes Vorgehen und die Zusammenarbeit der Rehabilitationsträge. Dazu gibt es seit 2004 von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation eine gemeinsame Empfehlung der Rehabilitationsträger zur "Prävention gem. § 3 SGB IX".
Sieglinde Ludwig
Leiterin der Unterabteilung Gesundheit
Telefon: +49 30 13001-4533
Telefon: +49 30 13001-4529
Gesetze / Publikationen
SGB V § 20 b
SGB V § 20 c
SGB VI § 14
SGB IX § 3
Broschüre "Gemeinsam für gesunde Betriebe" (PDF, 726 kB) (PDF, 726 kB)
Kooperationsvereinbarung der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz (NAK) (PDF, 4,7 MB) (PDF, 4,7 MB)
Dresdner Gespräch (iga) zur Kooperation 14. bis 15. März 2016
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