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Timestamp: 2016-10-27 15:03:11
Document Index: 34776080

Matched Legal Cases: ['Art. 125', 'Art. 72', 'Art. 74', 'Art. 75', 'Art. 90', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 125', 'Art. 285', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 129', 'Art. 129', 'Art. 282', 'Art. 66']

5A_671/2014 (05.06.2015)
5A_671/2014 � � Urteil vom 5. Juni 2015
A.F.________,
Ehescheidung (Kinder- und Ehegattenunterhalt),
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, II. Zivilkammer, vom 30. Juni 2014.
A.F.________ (Beschwerdef�hrer), Jahrgang 1962 und B.F.________ (Beschwerdegegnerin), Jahrgang 1962, heirateten im Jahr 1991. Aus ihrer Ehe gingen die Kinder C.F.________ (Jahrgang 1993), D.F.________ (Jahrgang 1994) und E.F.________ (Jahrgang 1997) hervor. Am 29. M�rz 2011 schied das Kreisgericht Wil die Ehe und genehmigte die gleichentags abgeschlossene Vereinbarung, in der sich die Ehegatten in Bezug auf die Kinderbelange, die �bertragung der ehemals ehelichen Liegenschaft ins Alleineigentum der Beschwerdegegnerin, den Vorsorgeausgleich und die Kosten geeinigt hatten. Ferner regelte es die Nebenfolgen, bez�glich derer sich die Ehegatten nicht hatten einigen k�nnen.
B.a.�Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdegegnerin am 16. September 2011 beim Kantonsgericht St. Gallen Berufung in Bezug auf den pers�nlichen Unterhalt und die g�terrechtliche Ausgleichszahlung. Der Beschwerdef�hrer erhob mit Berufungsantwort vom 27. Oktober 2011 in Bezug auf den Ehegatten- und den Kinderunterhalt Anschlussberufung. Mit Eingabe vom 2. Dezember 2011 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Anschlussberufung. Mit Teilentscheid vom 7. Mai 2012 wurde das Verfahren in Bezug auf das G�terrecht zufolge Einigung der Parteien abgeschrieben.
B.b.�Die anschliessenden gerichtlichen Versuche, auch die Unterhaltsregelung einer vergleichsweisen L�sung zuzuf�hren, scheiterten. Gest�tzt auf das entsprechende Begehren des Beschwerdef�hrers vom 5. Februar 2013 hob der verfahrensleitende Richter des Kantonsgerichts die eheschutzrichterliche Unterhaltsregelung vom 1. Juli 2009 - darin wurde der Beschwerdef�hrer zur Bezahlung eines monatlichen Familienunterhalts von insgesamt Fr. 35'000.-- verpflichtet - mit Wirkung ab 1. Januar 2013 auf (superprovisorische Verf�gung vom 6. Februar 2013).
�Teilweise parallel zu den erw�hnten Verfahrensschritten fanden Abkl�rungen zur finanziellen Situation des Beschwerdef�hrers statt. Diese hatte sich gegen�ber dem erstinstanzlichen Verfahren insofern ge�ndert, als dass der Beschwerdef�hrer Anfang 2012 von seinen Funktionen in der Privatbank G.________, an welcher er beteiligt und f�r welche er t�tig (gewesen) war, freigestellt wurde.
B.c.�Am 14. Mai 2014 fand die Berufungsverhandlung vor dem Kantonsgericht statt.
B.d.�Mit Entscheid vom 30. Juni 2014 verpflichtete das Kantonsgericht den Beschwerdef�hrer, an den Unterhalt seiner Tochter E.F.________, monatlich Fr. 2'300.-- zuz�glich Zulagen zu bezahlen, bis E.F.________ vollj�hrig ist bzw. eine angemessene Erstausbildung ordentlich abgeschlossen hat. Den Unterhaltsbeitrag f�r die vollj�hrigen Kinder C.F.________ und D.F.________ setzte es auf monatlich Fr. 2'600.-- zuz�glich Zulagen fest, wobei letzterer im Umfang von Fr. 2'000.-- sistiert wird, solange sich D.F.________ in der milit�rischen Grundausbildung befindet. Gegen�ber der Beschwerdegegnerin verpflichtete es den Beschwerdef�hrer gest�tzt auf Art. 125 ZGB zur Leistung von monatlichen, indexierten Unterhaltsbeitr�gen von Fr. 9'400.-- bis zum Eintritt in sein ordentliches Pensionsalter. Es legte fest, dass dieser Unterhaltsbeitrag Fr. 10'700.-- im Monat betr�gt, solange D.F.________ Milit�rdienst leistet (Dispositiv-Ziffer 3b) und sich im �brigen der nacheheliche Unterhalt nach Wegfall des Kindes- bzw. M�ndigenunterhalts jeweils um die H�lfte des weggefallenen Betrags erh�ht (Dispositiv-Ziffer 3c). In Dispositiv-Ziffer 5 stellte das Kantonsgericht schliesslich fest, dass aufgrund fehlender Leistungsf�higkeit des Beschwerdef�hrers keine zur Deckung des geb�hrenden Unterhalts der Ehefrau ausreichende Rente festgesetzt werden konnte.
�Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 1. September 2014 beantragt der Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht im Wesentlichen, den Unterhaltsbeitrag f�r seine Tochter E.F.________ mit Wirkung ab 1. Januar 2013 bis zu deren Vollj�hrigkeit auf monatlich Fr. 1'200.-- zuz�glich Zulagen festzusetzen. Er sei zu verpflichten, den Kindern C.F.________ und D.F.________ mit Wirkung ab 1. Januar 2013 sowie seiner Tochter E.F.________ ab Vollj�hrigkeit monatlich Fr. 2'100.-- zuz�glich Zulagen bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbildung zu bezahlen. Gegen�ber der Beschwerdegegnerin sei er mit Wirkung ab 1. Januar 2013 zu verpflichten, monatlich Fr. 4'500.--, eventuell Fr. 7'200.-- zu bezahlen.
In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersucht er darum, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und das in diesem Zusammenhang beim Bundesgericht h�ngige Verfahren 5A_604/2014 betreffend eine im Massnahmeverfahren angeordnete Kontosperre mit dem vorliegenden Prozess zu vereinigen. W�hrend das Kantonsgericht auf eine Stellungnahme verzichtet hat, schliesst die Beschwerdegegnerin auf Abweisung des Gesuchs um aufschiebende Wirkung, soweit darauf einzutreten sei. Der Pr�sident der II. zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts hat der Beschwerde die aufschiebende Wirkung verweigert (Verf�gung vom 1. September 2014). In der Sache sind die Akten, hingegen keine Vernehmlassungen eingeholt worden.
�Das Gesuch des Beschwerdef�hrers um Vereinigung mit dem bundesgerichtlichen Verfahren 5A_604/2014 ist gegenstandslos, nachdem dieses Verfahren mit Urteil vom 1. Mai 2015 abgeschlossen worden ist. Zudem k�nnte eine Vereinigung nicht vorgenommen werden, weil es nicht um den gleichen Streitgegenstand geht und Massnahmeentscheide und Scheidungsurteile in unterschiedlichen Verfahren gef�llt werden und einer unterschiedlichen Pr�fung unterliegen.
2.1.�Angefochten sind die Fr. 30'000.-- �bersteigenden verm�gensrechtlichen Folgen eines kantonal letztinstanzlichen Ehescheidungsurteils; auf die Beschwerde ist insoweit einzutreten (Art. 72 Abs. 1, Art. 74 Abs. 1 lit. b, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG).
2.2.�Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 f. BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG; vgl. f�r Ausnahmen Abs. 2 dieser Norm) und pr�ft mit freier Kognition, ob der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Es befasst sich aber nur mit formell ausreichend begr�ndeten R�gen (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 III 102 E. 1.1 S. 104 f.). In der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Allgemein gehaltene Einw�nde, die ohne aufgezeigten oder erkennbaren Zusammenhang mit bestimmten Entscheidungsgr�nden vorgebracht werden, gen�gen nicht (BGE 137 III 580 E. 1.3 S. 584 mit Hinweisen).
2.3.�Der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt ist f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt werden, wenn die Feststellung offensichtlich unrichtig - d.h. willk�rlich (BGE 135 III 127 E. 1.5 S. 130 mit Hinweis) - ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels f�r den Verfahrensausgang entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Will der Beschwerdef�hrer die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten, muss er darlegen, inwiefern die genannten Voraussetzungen erf�llt sein sollen (BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234; 137 II 353 E. 5.1 S. 356). Bei der R�ge der offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung gilt das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 137 II 353 E. 5.1 S. 356). Zudem sind neue Vorbringen nur zul�ssig, soweit der angefochtene Entscheid dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Soweit der Beschwerdef�hrer den vorinstanzlichen Sachverhalt durch Ausf�hrungen zu seiner pers�nlichen Situation erg�nzen m�chte, ohne eine konkrete R�ge zu erheben, ist er damit nicht zu h�ren.
2.4.�Beschwerdegegenstand ist vor Bundesgericht der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt und Kinderunterhalt, der in Art. 125 ZGB bzw. Art. 285 ZGB offen umschrieben wird. Das kantonale Sachgericht verf�gt diesbez�glich �ber einen weiten Ermessensspielraum (Art. 4 ZGB). Derartige Ermessensentscheide �berpr�ft das Bundesgericht im Beschwerdeverfahren zwar grunds�tzlich frei. Es �bt aber Zur�ckhaltung und schreitet nur ein, wenn die Vorinstanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Tatsachen ber�cksichtigt hat, die f�r den Entscheid im Einzelfall keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt Umst�nde ausser Betracht gelassen hat, die zwingend h�tten beachtet werden m�ssen. Ausserdem greift das Bundesgericht in Ermessensentscheide ein, falls sich diese als offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 127 III 136 E. 3a S. 141; 132 III 97 E. 1 S. 99).
�Umstritten ist zun�chst die Bestimmung der Leistungsf�higkeit des Beschwerdef�hrers aus Erwerb.
3.1.�Die Vorinstanz hat erwogen, die Ehegatten seien bis zur Trennung Anfang oder Mitte 2008 17 Jahre verheiratet gewesen. Im Gegensatz zur Beschwerdegegnerin habe der Beschwerdef�hrer w�hrend der Ehe seine berufliche Karriere fortgesetzt und sei zum gesch�ftsf�hrenden Teilhaber der G.________ aufgestiegen. Es liege somit eine lange, lebenspr�gende Ehe vor, bei der die Beschwerdegegnerin offenkundig ehebedingte Nachteile tragen m�sse. Die Beschwerdegegnerin habe daher Anspruch auf einen nachehelichen Unterhalt, welcher sich nach dem zuletzt gelebten gemeinsamen Lebensstandard bemesse. Bevor der Beschwerdef�hrer Anfang 2012 freigestellt worden sei, habe er in seiner Stellung j�hrlich zwischen 1.5 und 2 Mio. Franken verdient. Im M�rz 2013 habe er die H.________ AG gegr�ndet und bet�tige sich seitdem haupts�chlich als Finanzberater und Investor. Dieses Gesch�ft befinde sich noch in der Aufbauphase, weshalb noch keine ausreichende Datenbasis bestehe. Bei dieser Ausgangslage k�nne nicht einfach auf die vom Beschwerdef�hrer geltend gemachten Zahlen abgestellt werden, wonach dieser aus Erwerb ein monatliches Einkommen von Fr. 5'000.-- erzielen k�nne. Vielmehr m�sse das k�nftige Einkommen des Beschwerdef�hrers aus dieser T�tigkeit gesch�tzt werden. Da davon auszugehen sei, dass den Ehegatten insk�nftig keine Sparquote mehr verbleiben werde, erscheine es angezeigt, den Unterhaltsbeitrag f�r die Ehefrau nach der Methode der Grundbedarfsberechnung mit h�lftiger �berschussverteilung zu berechnen.
3.2.�Der Beschwerdef�hrer macht zun�chst allgemein geltend, die Vorinstanz habe auf das von ihm effektiv nachgewiesene Einkommen abstellen m�ssen (dazu E. 3.3.1). Sodann r�gt er eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs betreffend die Beurteilung seiner Erwerbsaussichten (dazu E. 3.3.2) und macht geltend, die Vorinstanz habe mittel- bis langfristig lediglich von einem erzielbaren Einkommen aus Erwerb von rund Fr. 12'000.-- statt von Fr. 15'000.-- ausgehen d�rfen. Der Schluss, er k�nne - ohne Verm�gensertrag - aus seiner selbstst�ndigen T�tigkeit monatlich ein Einkommen von Fr. 15'000.-- erzielen, sei rechtlich falsch und nicht haltbar sowie unter tats�chlichen Aspekten nicht erstellt (dazu E. 3.3.3). Zudem r�gt er, dass ihm die Vorinstanz keine Frist zur Erzielung des angenommenen Einkommens einger�umt habe. Der angefochtene Entscheid erweise sich als willk�rlich, weil das angeblich erzielbare Einkommen zwar erst langfristig realisierbar sein soll, dann aber sofort zur Grundlage von Unterhaltsbeitr�gen gemacht werde (dazu E. 3.3.4).
3.3.1.�Der Beschwerdef�hrer anerkennt, dass sein Einkommen aus Erwerb angesichts seiner beherrschenden Stellung in der H.________ AG so zu bestimmen ist, wie wenn er Selbst�ndigerwerbender w�re (vgl. Urteil 5P.127/2003 vom 4. Juli 2003 E. 2.2, zusammengefasst in FamPra.ch 2003 S. 909). Soweit er eine Erwerbsprognose als unzul�ssig erachtet und in seiner Beschwerde zun�chst darauf beharrt, es d�rfe ihm lediglich das aktuell effektiv erzielte Einkommen angerechnet werden, sind seine Ausf�hrungen rein appellatorischer Natur, erkl�rt er sich doch, "um das vorliegende Verfahren endlich abgeschlossen zu haben", letztlich ausdr�cklich bereit, die Unterhaltsbeitr�ge auf einem erwarteten Einkommen aus Honorar von Fr. 12'000.-- pro Monat zu berechnen, wohlwissend, dass er die Differenz zum aktuell erzielten Einkommen f�r eine begrenzte Zeit noch zu Lasten des Verm�gens werde aufbringen m�ssen (S. 22 Rz. 71 der Beschwerde). Im �brigen erweisen sich seine Ausf�hrungen zur angeblichen Unzul�ssigkeit einer Erwerbsprognose auch als unbegr�ndet. Bei schwankenden Einkommen, was vor allem Selbst�ndigerwerbende betrifft, ist grunds�tzlich auf den Durchschnitt mehrerer Jahre abzustellen; zudem sind auch sich abzeichnende, zuk�nftige Entwicklungen nach M�glichkeit einzubeziehen ( HAUSHEER/SPYCHER, in: Handbuch des Unterhaltsrechts, 2. Aufl. 2010, S. 16, Rz. 01.34). Da sich das Unternehmen des Beschwerdef�hrers noch in der Aufbauphase befindet und es daher an einer repr�sentativen Periode fehlt, hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, indem sie das k�nftig erzielbare (potenzielle) Erwerbseinkommen des Beschwerdef�hrers gesch�tzt hat.
3.3.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe sein rechtliches Geh�r verletzt, indem es diverse Beweisantr�ge zum Thema, dass er auf dem Finanzplatz keine Anstellung mehr finden k�nne, nicht ber�cksichtigt habe. Die R�ge geht fehl. Die Vorinstanz hat die Frage mit der Begr�ndung offen gelassen, dass der Beschwerdef�hrer mit seiner jetzigen Besch�ftigung als Finanzberater und Investor ein angemessenes Erwerbseinkommen erzielen k�nne (S. 19 Rz 13 des angefochtenen Entscheids). Inwiefern diese Begr�ndung eine antizipierte Beweisw�rdigung nicht rechtfertigen soll, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich.
3.3.3.�Die vorinstanzliche Prognose, der Beschwerdef�hrer verm�ge aus Erwerb ein Einkommen von Fr. 15'000.-- zu erzielen, ist als Sch�tzung f�r zuk�nftige Zeitr�ume naturgem�ss mit Unsicherheiten verbunden. Sie stellt jedoch das Ergebnis einer umfassenden, wertenden Betrachtung dar, die keine sachfremden Kriterien umfasst. Die Vorinstanz hat insbesondere den �berdurchschnittlichen beruflichen Qualifikationen des Beschwerdef�hrers, seinem ausgezeichneten beruflichen Netzwerk, seinem guten Gesundheitszustand, der guten Wirtschaftslage und der sich bloss auf durchschnittliche F�higkeiten beziehenden Lohnstatistik (www.bfs.admin.ch; Finanzdienstleistungen, Region Z�rich, Ziel- und Strategiedefinition von Unternehmen) Rechnung getragen, dabei aber auch den angeschlagenen Ruf des Beschwerdef�hrers ber�cksichtigt. Zudem hat sie die eigene Einsch�tzung einer erfolgreichen aktuellen T�tigkeit des Beschwerdef�hrers in ihre Beurteilung mit einbezogen. Dieser habe in seiner abschliessenden Stellungnahme im Berufungsverfahren vom 22. April 2013 (act. FO/158 S. 7) einen (potenziellen) Bruttoertrag von Fr. 226'000.-- aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit zugestanden. Entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers beruht die vorinstanzliche Prognose damit auf Schlussfolgerungen aus konkreten Anhaltspunkten. Derartige, das Ergebnis von konkreter Beweisw�rdigung darstellende Feststellungen �ber die M�glichkeit, ein bestimmtes Einkommen zu erzielen, sind tats�chlicher Natur (BGE 126 III 10 E. 2b S. 12 f.). Der Beschwerdef�hrer r�gt in diesem Zusammenhang wiederholt eine mangelhafte Begr�ndung und spricht von Mutmassungen und vagen Aussagen der Vorinstanz. Bei diesen weitschweifigen Darlegungen handelt es sich ebenfalls um blosse Kritik an der Beweisw�rdigung. Die gegen die Sch�tzung des mit seiner jetzigen Besch�ftigung potenziell erzielbaren Erwerbseinkommens gerichteten Ausf�hrungen verfehlen die strengen Begr�ndungsanforderungen, welche f�r eine Kritik an der Beweisw�rdigung gelten (E. 2.3). Soweit angesichts der appellatorischen Kritik �berhaupt darauf einzutreten ist, gelingt es dem Beschwerdef�hrer nicht, die Beweisw�rdigung der Vorinstanz als willk�rlich auszuweisen.
3.3.4.�Von der Ansetzung einer �bergangsfrist hat die Vorinstanz deshalb abgesehen, weil sie dem Beschwerdef�hrer bis zum Anlaufen der Gesch�fte zugemutet hat, einen Teil seines Verm�gens anzuzehren. Daf�r st�nden ihm gegebenenfalls die Aktien der I.________ AG zur Verf�gung (S. 34 Rz. 30 des angefochtenen Entscheids). Es trifft daher nicht zu, dass die Vorinstanz r�ckwirkend ein nicht tats�chlich vorhandenes Einkommen angenommen hat. Da die Verpflichtung zum zeitweiligen Verm�gensverzehr vom Beschwerdef�hrer nicht beanstandet wird, ist den im Zusammenhang mit der fehlenden �bergangsfrist erhobenen R�gen der Boden entzogen.
�Ein weiterer Streitpunkt im Zusammenhang mit der Bestimmung der Leistungsf�higkeit des Beschwerdef�hrers betrifft den ermessensweise angerechneten Verm�gensertrag von monatlich Fr. 13'000.--. Der Beschwerdef�hrer m�chte diesen auf Fr. 5'000.-- herabgesetzt wissen.
4.1.�Die Vorinstanz hat erwogen, dem Beschwerdef�hrer verbleibe ein massgebliches investierbares Verm�gen von 3.84 Mio. Franken; ein liquides Verm�gen von 4.1 Mio. Franken habe er selbst noch im Oktober 2013 behauptet. Zus�tzlich zu ber�cksichtigen sei, dass er Ende M�rz 2013 einen Betrag von 1.5 Mio. Franken ausbezahlt erhalten habe. Exakt 1.35 Mio. Franken davon habe er am 2. April 2013 in die Pensionskasse eingezahlt. Die Guthaben aus der Pensionskasse seien im August 2013 auf zwei Freiz�gigkeitsstiftungen �bertragen worden. Es stehe fest, dass die Verm�genshingabe an die Pensionskasse freiwillig erfolgt sei und �berwiegend aus Gr�nden, die im Familienrecht nicht relevant seien (Steuern, Haftungsfragen, Schutz des Verm�gens vor Zugriff aus dem Ausland). Damals sei der finanzielle Abstieg der Familie und das k�nftige Angewiesensein auf ein Verm�gen f�r den Unterhalt bereits absehbar gewesen. Alsdann hat sie festgestellt, dass die Einzahlungen in die Pensionskasse teilweise r�ckg�ngig zu machen w�ren. Sie hat es als angemessen erachtet, dem Beschwerdef�hrer aus seinem Vorsorgeguthaben einen Betrag von Fr. 700'000.-- aufzurechnen (nach Abzug der beim Bezug anfallenden Steuern). Ihm verbleibe damit immer noch Freiz�gigkeitsguthaben von knapp 1.6 Mio. Franken, das ihm - zuz�glich des allf�lligen Vorsorgeaufbaus bis zur Pensionierung - eine angemessene Versorgung im Alter garantiere. Es rechtfertige sich daher, insgesamt auf einem investierbaren Verm�gen von 4.54 Mio. Franken einen (hypothetischen) Verm�gensertrag zu ber�cksichtigen. Was die damit erzielbare Rendite angehe, sei zu beachten, dass der Beschwerdef�hrer kein normaler Anleger sei. Vielmehr verf�ge er �ber beste Kenntnisse, langj�hrige Erfahrungen und ausgezeichnete Beziehungen auf dem Finanzmarkt. Es lasse sich die objektivierte Annahme rechtfertigen, dass er als ausgewiesener Fachmann, der �ber ein erhebliches Verm�gen verf�ge, l�ngerfristig einen �berdurchschnittlichen Ertrag zu erwirtschaften verm�ge, weshalb ein Zinssatz von 3.5 % angemessen erscheine. Daran verm�ge nichts zu �ndern, dass der Beschwerdef�hrer Anfang 2014 in hohen Betr�gen nachrangige Darlehen zu Zinss�tzen gew�hrt habe, die wenig nachvollziehbar bzw. gar als Freundschaftsdienst erschienen. Stelle man n�mlich auf die konkrete Verm�gensanlage ab, liefe man Gefahr, die Partei, welche ihr Verm�gen, nicht oder zu schlechten Bedingungen angelegt habe, gegen�ber derjenigen, welche ihr Verm�gen unter Umst�nden risikobehaftet, mit m�glichst hohem Ertrag anlege, besser zu stellen. Auf die vom Beschwerdef�hrer heute schon get�tigten effektiven Investments k�nne es daher nicht ankommen.
�Der Beschwerdef�hrer l�sst diese Betrachtungsweise nicht gelten. Der Grossteil des Verm�gens, insbesondere das nicht zinstragende, sei seinen unternehmerischen Aktivit�ten zuzuordnen. Es k�nne ihm darauf nicht abweichend von den effektiven Ertr�gen weiterer fiktiver Ertrag angerechnet werden. Ein solcher d�rfe gem�ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nur angerechnet werden, wenn es der betreffenden Partei auch m�glich sei, diesen Ertrag zu erzielen. Aus dem gleichen Grund sei es unhaltbar, das festgestellte und feststehende Verm�gen von 3.84 Mio. Franken, fiktiv zulasten des Vorsorgeverm�gens um Fr. 700'000.-- zu erh�hen. Einzig das liquide Verm�gen von 1.42 Mio. Franken rechtfertige eine hypothetische Betrachtungsweise, wobei sich die Annahme eines Zinssatzes von 2 % rechtfertige.
4.2.�Es entspricht der bundesgerichtlichen Praxis, dass der Verm�gensertrag grunds�tzlich zum Einkommen zu schlagen ist; ein hypothetischer Verm�gensertrag kann ber�cksichtigt werden, wenn die betreffende Person ihr Verm�gen nicht oder nur mit einem niedrigen Ertrag anlegt (Urteil 5A_14/2008 vom 28. Mai 2008 E. 5, in: FamPra.ch 2009 S. 206). Ent�ussert sich der Unterhaltspflichtige - sei es auch verschuldetermassen oder gar aus b�sem Willen - seines Verm�gens, und kann dieser Verm�gensschwund nicht r�ckg�ngig gemacht werden, so muss der Richter allerdings auf die verbleibende effektive Leistungsf�higkeit abstellen, auch wenn dies im Einzelfall unbefriedigend erscheinen mag (BGE 117 II 16 E. 1b S. 17 f.). Eine wesentliche Voraussetzung f�r die Anrechenbarkeit eines hypothetischen Verm�gensertrages ist demnach, dass noch vorhandenes Verm�gen ertragsarm oder gar nicht angelegt worden ist, obwohl die Erzielung eines angemessenen Ertrages durchaus m�glich w�re.
4.3.�Vorab ist festzuhalten, dass die Annahme, der Beschwerdef�hrer k�nne als erfahrener Verm�gensberater �ber einen l�ngeren Zeitraum eine Rendite von 3.5 % erzielen, grunds�tzlich nicht als unangemessen bezeichnet werden kann. Soweit er zur Bekr�ftigung seines Standpunktes, bei langfristiger Betrachtungsweise �ber zehn Jahre erscheine ein Zinssatz von 2 % angemessen, auf Erw�gung 3.2 des Urteils 5A_662/2008 vom 6. Februar 2009 verweist, �bersieht er, dass das Bundesgericht darin einen Zinssatz von 3 % auf einem Verm�gen von Fr. 600'000.-- nicht beanstandet hatte. �berdies stellt er nicht in Abrede, dass er �ber besonders fundierte Kenntnisse im Anlagebereich verf�gt. Wie zu zeigen sein wird, erweist sich auch der spezifische Vorwurf des Beschwerdef�hrers als unbegr�ndet, die Vorinstanz habe die dargelegten bundesgerichtlichen Grunds�tze zum hypothetischen Einkommen missachtet, indem es die faktischen Gegebenheiten ausser Acht gelassen habe:
4.3.1.�Der Beschwerdef�hrer behauptet nicht, dass die Verm�genshingabe in die Pensionskasse absolut unumkehrbar sei. Er weist einzig auf die mit einer Barauszahlung verbundenen Unannehmlichkeiten hin (Steuerfolgen, hinf�llige Gr�ndungskosten f�r seine AG, Verlust der Haftungsbegrenzung). Diesbez�glich aber kann ohne weiteres auf die vorinstanzlichen Erw�gungen verwiesen werden. Die Vorinstanz hat mithin kein Bundesrecht verletzt, insbesondere von dem ihr zustehenden Ermessen keinen falschen Gebrauch gemacht, wenn sie einen strengen Massstab angelegt und dem Beschwerdef�hrer besondere Bem�hungen zugemutet hat, um sein Vorsorgeguthaben teilweise wieder auszul�sen.
4.3.2.�Soweit sich der Beschwerdef�hrer auf effektiv get�tigte "zinslose Anlagen" beruft, ist ihm entgegenzuhalten, dass er sich aus seiner Beteiligung an genau evaluierten Start-Up-Unternehmen neben Honorareinnahmen auch erhofft, Wertsteigerungsgewinne bei einer sp�teren Wiederver�usserung zu erzielen. Geht der Beschwerdef�hrer selbst davon aus, dass diese Investitionen langfristig einen Gewinn abwerfen (k�nnen), kann nicht gesagt werden, die vorinstanzliche Sch�tzung des Verm�gensertrags beruhe auf einer unhaltbaren Grundlage.
4.3.3.�Was schliesslich das gew�hrte Darlehen in H�he von 1. Mio. Franken an die K.________ AG (bzw. einen guten Bekannten) sowie ein weiteres Darlehen in H�he von Fr. 650'000.-- an die L.________ AG betrifft, trifft zu, dass daraus aktuell lediglich eine Rendite von 2 % bzw. 1.875 % resultiert. Dabei geht es indes nicht um eine unumkehrbare Verm�gensent�usserung des Beschwerdef�hrers, sondern um eine zeitlich auf die nicht ersichtliche Dauer der Darlehensgew�hrung begrenzte Begn�gung mit - gemessen an den besonderen F�higkeiten und der Erfahrung des Beschwerdef�hrers im Anlagebereich - niedrigen Verm�gensertr�gen. Im konkreten Fall hat die Vorinstanz ihr Ermessen nicht verletzt, wenn sie nicht auf den aktuellen Darlehenszins abgestellt hat, bzw. die Folgen der als ungen�gend erkannten Verm�gensanlage nicht auf die Beschwerdegegnerin abgew�lzt hat. Dass die Vorinstanz stattdessen ihrer Bemessung aus einer l�ngerfristigen Gesamtsicht heraus eine angemessene h�here Rendite zugrundegelegt hat, erscheint auch deshalb als sachgerecht, weil der Beschwerdef�hrer im kantonalen Verfahren zun�chst postuliert hat, der in Verm�gensangelegenheiten wesentlich weniger beschlagenen Beschwerdegegnerin auf ihrem Verm�gen eine Rendite von 2.5 % "als unterstes Minimum" anzurechnen.
4.4.�Zuletzt liegt auch keine Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes vor. Der Beschwerdef�hrer verf�gt im Umgang mit Kapitalien unstreitig �ber das gr�ssere Geschick, wobei diese eigenen Kenntnisse des Beschwerdef�hrers der M�glichkeit des Beizugs von Anlageexperten auf Seiten der Beschwerdegegnerin nicht gleichzusetzen sind. Ausserdem durfte die Vorinstanz ber�cksichtigen, dass sich mit einem gr�sseren Anlagevolumen auch die Ertragschancen verbessern. Diese sachlichen Unterschiede rechtfertigen die um 1 % h�here Renditeannahme auf Seiten des Beschwerdef�hrers.
4.5.�Soweit sie sich gegen die Beurteilung der Leistungsf�higkeit richtet, erweist sich die Beschwerde aus den dargelegten Gr�nden als erfolglos.
�Beim Kinderunterhalt sind der Kindesbedarf und die Ber�cksichtigung eines Verm�gensertrags auf dem Kindesverm�gen streitig:
5.1.�Die Vorinstanz hat f�r die Berechnung des Unterhalts der j�ngsten Tochter als Ausgangspunkt auf die "Empfehlungen zur Bemessung von Unterhaltsbeitr�gen f�r Kinder" des Amts f�r Jugend und Berufsberatung des Kantons Z�rich (nachfolgend Z�rcher Tabellen; Fassung vom 1. Januar 2014) zur�ckgegriffen, wobei sie den sich daraus ergebenden Bedarf mit Blick auf den gelebten Wohlstand der Familie um 25 % angehoben hat. Nach Abzug der Position Pflege und Erziehung ergebe sich f�r die wie ein Einzelkind zu behandelnde E.F.________ ein Betrag von rund Fr. 2'200.--. Hinzu k�men die Ausbildungskosten, welche im Unterhaltsbedarf nicht enthalten seien.
�Soweit der Beschwerdef�hrer gegen die Erh�hung der empfohlenen Betr�ge um 25 %, vorbringt, ein gelebter Wohlstand liege nicht vor und sei eine willk�rliche und durch nichts abgekl�rte Annahme, �bergeht er die vorinstanzliche Feststellung, dass die erstinstanzlich angenommene eheliche Lebenshaltung im Berufungsverfahren unbestritten geblieben ist (S. 36 Rz. 35 des angefochtenen Entscheids) bzw., dass der Beschwerdef�hrer in seiner Berufungsantwort den bis zur Aufhebung des gemeinsamen Haushalts gelebten Standard der ganzen Familie bei der Trennung mit Fr. 431'900.-- gesch�tzt habe (S. 9 Rz. 1 des angefochtenen Entscheids).
�Weiter st�rt sich der Beschwerdef�hrer daran, dass die Vorinstanz f�r E.F.________ von den Ans�tzen eines Einzelkindes ausgegangen sei, obschon sie doch unbestritten �ber zwei Geschwister verf�ge, die wohl auch im gleichen Haushalt leben w�rden. Dem ist zu entgegnen, dass die Z�rcher Tabellen Durchschnittszahlen enthalten. Sie m�ssen stets der konkreten Lebenssituation des Kindes und dem Lebensstandard der Eltern angepasst werden (Urteil 5A_462/2010 vom 24. Oktober 2011 E. 4.2, nicht publ. in: BGE 137 III 586, aber in: FamPra.ch 2012 S. 223). Angesichts der bisherigen Lebensweise der Familie, der nach wie vor gehobenen finanziellen Stellung des Beschwerdef�hrers sowie der Tatsache, dass die Geschwister bereits vollj�hrig sind, hat die Vorinstanz von dem ihr diesbez�glich zustehenden Ermessen keinen falschen Gebrauch gemacht.
�Der weitere Einwand des Beschwerdef�hrers, E.F.________ h�tte auf dem bekannten Verm�gen von Fr. 160'000.--, gerechnet mit einem Zinssatz von 2 %, ein monatlicher Nettoertrag von Fr. 265.-- aufgerechnet werden m�ssen, ist unbegr�ndet. Aus der unbestrittenen Tatsache, dass die Eltern vereinbart hatten, dass sich die Kinder die Schenkung des Vaters von je Fr. 100'000.-- nicht an den Unterhalt anrechnen lassen m�ssen, durfte die Vorinstanz willk�rfrei schliessen, dass darauf auch kein Verm�gensertrag ber�cksichtigt werden sollte. Es kann bei dieser Ausgangslage nicht von Ermessensmissbrauch oder -�berschreitung gesprochen werden, wenn die Vorinstanz dem (im Verh�ltnis zum Verm�gen des Beschwerdef�hrers) geringf�gigen �brigen Kindesverm�gen keine unterhaltsrelevante Bedeutung beigemessen hat.
5.2.�Was den Vollj�hrigenunterhalt an die beiden �lteren Kinder anbelangt, wiederholt der Beschwerdef�hrer sein Vorbringen betreffend den anzurechnenden Verm�gensertrag auf dem Kindesverm�gen und kritisiert die Anhebung der Grundbetr�ge von Fr. 1'050.-- um 25 % auf Fr. 1'300.--. Die R�gen erweisen sich als unbegr�ndet, wobei an dieser Stelle auf das zum Minderj�hrigenunterhalt Gesagte verwiesen werden kann.
�Der Beschwerdef�hrer wendet sich auch gegen die ber�cksichtigte H�he der Steuern in seinem Bedarf. Da die vorinstanzlich festgesetzten Unterhaltsbeitr�ge Bestand haben, geht es einzig noch um seinen diesbez�glichen Eventualantrag. Der Beschwerdef�hrer bezeichnet die vorinstanzliche Steuersch�tzung als zuf�llige und willk�rliche Annahme, wobei er zur Begr�ndung auf eine erstmals vor Bundesgericht eingereichte provisorische Steuerberechnung verweist (S. 29 Rz. 91 der Beschwerde).
�Gem�ss Art. 99 Abs. 1 BGG d�rfen neue Tatsachen und Beweismittel nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. Der Beschwerdef�hrer unterl�sst es, die Zul�ssigkeit seiner neuen Vorbringen zu begr�nden (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395). Es ist aber auch nicht ersichtlich, inwiefern erst das angefochtene Urteil Anlass gegeben hat, derartige Berechnungen zur erwarteten Steuerbelastung einzureichen. Zwar hatte dieerste Instanz den Unterhalt angesichts der damals noch bestehenden extrem g�nstigen Einkommensverh�ltnisse nach der Methode der konkreten Bedarfsrechnung des unterhaltsberechtigten Ehegatten (Haushaltsbudget) bemessen und konnte den Bedarf des Beschwerdef�hrers somit ausklammern. Anfang 2012 - und damit wenige Monate nach Beginn des fast dreij�hrigen Berufungsverfahrens - war indes absehbar, d ass der Beschwerdef�hrer sein urspr�ngliches Einkommen nicht mehr w�rde erreichen k�nnen, womit auch der Bedarf des Beschwerdef�hrers zum Gegenstand des Berufungsverfahrens wurde. Der Beschwerdef�hrer hat in der Folge selbst vor�bergehend einen Nettolohn aus Erwerb von rund Fr. 15'000.-- als erzielbar erachtet. Sodann hat die Beschwerdegegnerin auf seinem Verm�gen einen Ertrag von 4 % postuliert, wobei der Beschwerdef�hrer anf�nglich seinerseits verlangt hatte, die Beschwerdegegnerin habe ihr Verm�gen zu einem Zinssatz von 2.5 % anzulegen. Die Verm�genslage des Beschwerdef�hrers konnte schliesslich weitgehend gekl�rt werden; er selbst hat im Oktober 2013 ein (liquides) Verm�gen von rund 4.1 Mio. Franken einger�umt (S. 24 Rz. 18 des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdef�hrer war mithin schon vor dem angefochtenen Entscheid im eigenen Interesse gehalten, eigene Berechnungen zur anfallenden Steuerlast anzustellen, f�r den Fall, dass er mit seinem zuletzt geltend gemachten Standpunkt, sein Einkommen aus Erwerb und Verm�gensertrag betrage lediglich rund Fr. 8'500.-- pro Monat, nicht durchdringen sollte. Vor allem aber bestand Anlass, den eigenen Steuerbedarf unter Ber�cksichtigung des steuerbaren Verm�gens zu beziffern und eine entsprechende Berechnung einzureichen. Neue Tatsachen sind gem�ss Art. 99 BGG grunds�tzlich unzul�ssig, und das eingeschr�nkte Novenrecht dient von vornherein nicht dazu, Vers�umtes nachzuholen (BGE 136 III 123 E. 4.4.3 S. 128 f.).
�Der Beschwerdef�hrer macht schliesslich geltend, ein Antrag, wonach eine nachtr�gliche Erh�hung gem�ss Art. 129 Abs. 3 ZGB vorbehalten ist, h�tte von der Beschwerdegegnerin aufgrund der herrschenden Dispositions- und Verhandlungsmaxime ausdr�cklich gestellt werden m�ssen. Dieser Auffassung kann nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz hat von Amtes wegen der gesetzlich statuierten Dokumentationspflicht (vgl. Art. 129 Abs. 3 ZGB und Art. 282 Abs. 1 ZPO) nachgelebt, was nicht zu beanstanden ist.
�Damit ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Er hat die Gegenpartei f�r ihre Stellungnahme zum Gesuch um aufschiebende Wirkung zu entsch�digen, da dem Antrag der Beschwerdegegnerin auf Abweisung des Gesuchs entsprochen wurde.
�Das Gesuch um Vereinigung mit dem Verfahren 5A_604/2014 wird als gegenstandslos abgeschrieben.
�Die Gerichtskosten von Fr. 5'000.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
�Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegnerin f�r ihre Stellungnahme zum Gesuch um aufschiebende Wirkung mit Fr. 500.-- zu entsch�digen.
�Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.