Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1%20U%2062/01
Timestamp: 2019-04-25 05:22:38
Document Index: 65406504

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 823', '§ 1004', '§ 4', '§ 39', '§ 108', '§ 109', '§ 109', '§ 112', 'BGH', '§ 132', '§ 13']

Rechtsprechung: 1 U 62/01 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Hamburg, 20.03.2002
OLG Saarbrücken, 12.09.2001 - 1 U 62/01 -16
Kreditinformationssystem: Unterlassung von Auskünften über Forderungsrückstände bis 1.200 DM?
Mitteilung eines bestehenden Schuldsaldos an Kreditinstitute zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Kreditinformationssystems im Rahmen des § 29 BDSG
Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes durch eine durch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) nicht gedeckte Übermittlung personenbezogener Daten; Erfordernis einer Abwägung der datenübermittelnden Stelle zwischen ihren berechtigten Interessen bzw. denen des in Betracht kommenden Dritten; Rechtfertigung der Mitteilung von konkreten Daten an Kreditinstitute
BGB § 823 Abs. 1, § 1004; BDSG §§ 4, 29
Erschwerte Girokontoeröffnung infolge Weitergabe der Information über die Nichtzahlung eines Forderungsrückstands von 233 DM durch die Schufa
Kreditwesen; Informationsweitergabe durch SCHUFA bei Forderungsrückstand
Schufa-Übermittlung auch bei Nichtzahlung von Bagatellbeträgen zulässig
LG Saarbrücken, 19.12.2000 - 6 O 140/00
DB 2002, 526
LG Köln, 17.03.2010 - 28 O 612/09
Veröffentlichung von Schuldnerdaten im Netz
Ebenso muss er dann unter Umständen hinnehmen, dass entsprechende Daten auf Anfrage auch an die Kunden der Schufa übermittelt werden (OLG Saarbrücken, 12.09.2001 - 1 U 62/01, BeckRS 2001 30204493).
SGB V § 39 Abs. 1 § 108 Nr. 2 § 109 Abs. 1, Abs. 4
Honoraranspruch des Krankenhausträgers gegenüber einem Kassenpatienten für Krankenhausbehandlung
LG Hamburg, 11.01.2001 - 323 O 205/00
MDR 2002, 1301
Der Honoraranspruch des Krankenhausträgers ist unmittelbar gegen die Krankenkasse gerichtet (OLG Hamburg, Urteil vom 20. März 2001; Az.: 1 U 62/01).
Die Einbindung der Krankenhäuser gemäß § 109 Abs. 1 Satz 3 und § 112 SGB V in ein System öffentlich-rechtlicher Verträge, die das Vergütungsverhältnis abschließend regeln, lässt für abweichende privatrechtliche Regelungen keinen Raum (so zu vergleichbaren Klauseln ausführlich: OLG Hamburg, Urteil vom 20. März 2001; Az.: 1 U 62/01; LG Wiesbaden, Urteil vom 19. Oktober 2007, Az.: 3 S 19/07; vgl. ferner auch: BGH, Beschl. v. 30. Januar 1997, NJW 1997 S. 1636, 1637 = VersR 1997 S. 1552 ff).
Die Einbindung der Leistungserbringer gem. § 132a Abs. 2 SGB V in ein System öffentlich-rechtlicher Verträge, die das Vergütungsverhältnis abschließend regeln, lässt grundsätzlich für abweichende privatrechtliche Regelungen keinen Raum (so zu vergleichbaren Klauseln: OLG Hamburg, Urteil vom 20. März 2002, 1 U 62/01; Bundesgerichtshof, Beschluss vom 30. Januar 1997, III ZB 110/96; Hessisches Landessozialgericht, Urteil vom 30. Juli 2009, L 8 KR 259/08; a.A.: Landgericht Berlin, Urteil vom 15. November 2007, 13 O 218/05; Bundessozialgericht, Urteil vom 3. August 2006, B 3 KR 24/05 R).
LSG Berlin-Brandenburg, 15.01.2009 - L 24 KR 573/07
Gesetzliche Krankenversicherung - Familienversicherung - Aufschiebende Wirkung …
Erfolgte somit die Krankenhausbehandlung vom 08. bis 11. Mai 2006 als Sachleistung der Beklagten, können gleichzeitig Ansprüche der S-Klinikum gGmbH gegenüber der Klägerin, die Grundlage ihres Freistellungsanspruchs gegen die Beklagte sein könnten, aus welchen Rechtsgründen auch immer nicht bestehen (vgl. BSG…, Urteil vom 09. Oktober 2001 - B 1 KR 6/01 R, abgedruckt in SozR 3-2500 § 13 Nr. 25 = BSGE 89, 39; Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg, Urteil vom 20. März 2002 - 1 U 62/01, abgedruckt in MDR 2002, 1301).