Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/16805.7
Timestamp: 2020-08-05 14:29:04
Document Index: 349225887

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 17', '§ 17', '§ 20', '§ 17', '§ 17', '§ 15', '§ 12', '§ 15', '§ 15', '§ 17', '§ 15', '§ 15', '§ 35', '§ 71', '§ 11', '§ 35', '§ 16', '§ 4', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 21']

REVOSax Landesrecht Sachsen - Lehramtsprüfungsordnung II – LAPO II
Rechtsbereinigt mit Stand vom 15. Mai 2020
Abweichende Regelungen zu den Prüfungskommissionen
Abweichende Regelungen für die Ablegung der Prüfungslehrproben
Entfallen der mündlichen Prüfung wegen Unzumutbarkeit
eine Grundqualifikation gemäß § 2 Absatz 3 Nummer 1 der Lehrer-Qualifizierungsverordnung vom 26. März 2020 (SächsGVBl. S. 121), in der jeweils geltenden Fassung, nachweist und eine damit verbundene Ausbildung vorweist, die nach Inhalt und Umfang nicht wesentlich abweicht von einer entsprechenden Ausbildung nach der Lehramtsprüfungsordnung I in einem Fach, einer Fachrichtung oder einem Förderschwerpunkt sowie die wissenschaftliche Ausbildung in einem weiteren Fach, in einer Fachrichtung oder in einem Förderschwerpunkt nach den §§ 3 bis 9 der Lehrer-Qualifizierungsverordnung absolviert hat,
(2) Ein Vorsitzender wird nicht bestimmt.18
aufzunehmen sind. 2Die Niederschrift ist von allen Mitgliedern der Prüfungskommission zu unterzeichnen und der Schulaufsichtsbehörde zuzuleiten.19
(2) 1Jede abzulegende Prüfungslehrprobe besteht aus einer ausführlichen schriftlichen Unterrichtsvorbereitung. 2Eine Unterrichtsstunde und deren mündliche Reflexion wird nicht durchgeführt.
(3) 1Die Schulaufsichtsbehörde gibt dem Studienreferendar die Themen der Prüfungslehrproben rechtzeitig bekannt. 2Die Bearbeitungszeit beträgt drei Wochen ab Bekanntgabe der Themen. 3Die Schulaufsichtsbehörde kann bei Vorliegen eines wichtigen Grundes die Bearbeitungszeit um höchstens einen Monat verlängern.
(4) 1Der Studienreferendar übermittelt der Schulaufsichtsbehörde und den Prüfern die Unterrichtsvorbereitungen elektronisch oder postalisch. 2Maßgeblich für die fristwahrende Übermittlung ist der Zugang bei den Prüfern. 3Ein unterschriebenes Original der Unterrichtsvorbereitung muss spätestens drei Wochen nach Ende der Bearbeitungszeit an die Schulaufsichtsbehörde übermittelt werden. 4Es wird zur Prüfungsakte genommen. 5§ 17 Absatz 4 Satz 3 gilt entsprechend. 6Sind die Unterrichtsvorbereitung oder das unterschriebene Original der Unterrichtsvorbereitung nicht fristwahrend zugegangen, gilt § 17 Absatz 4 Satz 4 entsprechend.
(5) 1Die Leistung wird mit einer Note nach § 20 bewertet, die dem Studienreferendar nach der Beratung der Prüfungskommission innerhalb von drei Wochen mitgeteilt wird. 2§ 17 Absatz 5 Satz 2 und Absatz 6 gilt entsprechend.20
(4) § 17 Absatz 5 bis 7 gilt entsprechend.21
Entfallen der mündlichen Prüfungen
wegen Unzumutbarkeit
1Die mündlichen Prüfungen entfallen, wenn deren Durchführung für den einzelnen Prüfungsteilnehmer aufgrund der COVID-19-Pandemie und den damit einhergehenden Gesundheitsrisiken unzumutbar ist. 2Maßgeblich für die Feststellung der Unzumutbarkeit ist die Bewertung der obersten Schulaufsichtsbehörde, die insbesondere auf der aktuellen Einschätzung des Infektionsrisikos mit dem COVID-19-Erreger im Freistaat Sachsen durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt beruhen muss. 3Entfallen die mündlichen Prüfungen, sind diese abweichend von § 15 Absatz 1 nicht Bestandteil der Staatsprüfung.22
(2) 1Wird der Vorbereitungsdienst nach § 12 Absatz 4 Satz 1 Nummer 3 verlängert, erstellt der Schulleiter unverzüglich nach dem Verlängerungszeitraum erneut eine schriftliche Beurteilung nach Absatz 1, die sich auf den gesamten Vorbereitungsdienst erstreckt. 2Nur die erneute Schulleiterbeurteilung wird Bestandteil der Staatsprüfung nach § 15 Absatz 1 Satz 1.23
3Abweichend von Satz 2 Nummer 2 wird die mündliche Prüfung im Doppelfach Musik zweifach gewichtet. 4Entfallen die mündlichen Prüfungen, wird die Gesamtnote aus den übrigen Prüfungsbestandteilen ermittelt.
(4) Die Prüfung nach § 15 Absatz 2 ist bestanden, wenn die Prüfungslehrprobe mindestens mit der Note „ausreichend“ bewertet worden ist.24
(3) Wer in Kenntnis eines wichtigen Grundes an einem Prüfungsbestandteil teilgenommen hat, kann das Vorliegen eines wichtigen Grundes nachträglich nicht mehr geltend machen.25
Versucht ein Studienreferendar die Prüfungsleistung durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen oder entspricht die Versicherung gemäß § 17 Absatz 4 Satz 3 nicht der Wahrheit, schließt ihn die Schulaufsichtsbehörde unter Berücksichtigung der Schwere des Verstoßes von der weiteren Teilnahme an der Staatsprüfung aus und erklärt die Staatsprüfung für nicht bestanden oder bewertet die Leistung des betreffenden Prüfungsbestandteiles mit der Note „ungenügend“.26
(3) 1Hat der Studienreferendar die Prüfung nach § 15 Absatz 2 nicht bestanden, kann er diese Prüfung einmal wiederholen. 2Die Wiederholungsprüfung soll innerhalb des Vorbereitungsdienstes erfolgen.27
(4) Ist die Staatsprüfung oder die Prüfung nach § 15 Absatz 2 nicht bestanden, erhält der Studienreferendar einen Bescheid der Schulaufsichtsbehörde.28
(2) Die Schulaufsichtsbehörde teilt dem Antragsteller die Entscheidung über die Zulassung schriftlich mit.29
(2) 1Die Schulaufsichtsbehörde teilt dem Antragsteller die Entscheidung über die Zulassung schriftlich mit. 2Sie bestimmt zugleich die Schule, in der die Möglichkeit zur Hospitation gegeben wird und die Prüfungslehrproben durchgeführt werden. 3Sie legt die Termine der Prüfungslehrproben und der mündlichen Prüfung fest.30
(2) 1Während der Vorbereitungszeit und der Zeit der Prüfungslehrprobe erhält der Antragsteller keine Vergütung oder sonstige Entschädigung. 2Während der Vorbereitungszeit und der Prüfungslehrproben gelten für den Antragsteller die sich aus den §§ 35, 37 und 42 des Beamtenstatusgesetzes vom 17. Juni 2008 (BGBl. I S. 1010), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 29. November 2018 (BGBl. I S. 2232) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, sowie aus § 71 Absatz 1 und 2 des Sächsischen Beamtengesetzes ergebenden Pflichten entsprechend. 3§ 11 Absatz 1 gilt entsprechend.31
2Bewerber, auf die mehrere Tatbestände zutreffen, werden vor Bewerbern mit weniger Tatbeständen zugelassen; jede gemäß Satz 1 Nummer 2 betreute Person gilt als ein Tatbestand. 3Im Übrigen entscheidet innerhalb der Quote gemäß § 35 Absatz 2 Nummer 4 das bessere Prüfungsergebnis, bei gleichem Prüfungsergebnis die längere Wartezeit und bei gleicher Wartezeit das Los.32
(6) 1Lehramtsanwärter und Studienreferendare, die ihren Vorbereitungsdienst zum 1. August 2018 begonnen haben, können auf Antrag in das Beamtenverhältnis auf Widerruf berufen werden, wenn sie die Voraussetzungen für die Ernennung zum Beamten erfüllen. 2Der Antrag kann bis zum 31. Januar 2019 gestellt werden.33
Inhaltsübersicht geändert durch Artikel 9 des Gesetzes vom 11. Dezember 2018 (SächsGVBl. S. 714) und durch Artikel 2 der Verordnung vom 14. Mai 2020 (SächsGVBl. S. 242), die neu eingefügten §§ 16a, 17a udn 18a treten mit Ablauf des 31. Oktober außer Kraft.
§ 4 geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 5. Oktober 2016 (SächsGVBl. S. 475, 476), durch Artikel 2 der Verordnung vom 29. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 378, 381), durch Artikel 9 des Gesetzes vom 11. Dezember 2018 (SächsGVBl. S. 714) und durch Artikel 1 der Verordnung vom 2. Juli 2019 (SächsGVBl. S. 568) und durch Artikel 2 der Verordnung vom 26. März 2020 (SächsGVBl. S. 125)
§ 16a eingefügt durch Artikel 2 der Verordnung vom 14. Mai 2020 (SächsGVBl. S. 242), tritt mit Ablauf des 31. Oktober außer Kraft.
§ 17a eingefügt durch Artikel 2 der Verordnung vom 14. Mai 2020 (SächsGVBl. S. 242), tritt mit Ablauf des 31. Oktober außer Kraft.
§ 18a eingefügt durch Artikel 2 der Verordnung vom 14. Mai 2020 (SächsGVBl. S. 242), tritt mit Ablauf des 31. Oktober außer Kraft.
§ 21 geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 14. Mai 2020 (SächsGVBl. S. 242), Absatz 1 Satz 4 tritt mit Ablauf des 31. Oktober außer Kraft.
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/16805.7 Stand vom 05.08.2020