Source: https://www.bmbwf.gv.at/service/juk/vga_b/s_vi_bmbwf.html
Timestamp: 2020-01-26 03:25:32
Document Index: 227690729

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 141', '§ 68', '§ 4', '§ 3', '§ 5']

Ausschreibung der Leitung der Sektion VI im BMBWF
GZ: BMBWF-17.900/0001-Präs/1/2018
Gemäß § 2 Abs.1 Ziffer 1 Ausschreibungsgesetz 1989, BGBl.Nr. 85, wird die Funktion der Leitung der Sektion VI (Bildungsentwicklung und Bildungsmonitoring) im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung öffentlich ausgeschrieben.
Diese Funktion ist der Verwendungsgruppe A/A1, Funktionsgruppe 8 bzw. der Entlohnungsgruppe a/v1, Bewertungsgruppe v1/6, zuzuordnen und gemäß § 141 Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979 bzw. § 68 Vertragsbedienstetengesetz 1948 durch befristete Betrauung/Ernennung für einen Zeitraum von fünf Jahren zu besetzen.
Wertigkeit: A1/8 bzw. v1/6
Dienststelle: BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Dienstort: BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung – Zentralstelle, Wien
Befristung: fünf Jahre
Ende der Bewerbungsfrist: 8. Juni 2018
Monatsbezug/entgelt mindestens: Fixgehalt/Fixes Monatsentgelt
A1/8 – EUR 9.433,90 brutto bzw. v1/6 – EUR 8.884,70 brutto
In den Aufgabenbereich dieser Sektion fallen insbesondere:
Grundsatzangelegenheiten für strategische Qualitätsentwicklungsprozesse sowie schulisches Qualitätsmanagement in der Allgemein- und Berufsbildung
Auf- und Ausbau eines Bildungsmonitorings im österreichischen Schulwesen inklusive Evaluation
Steuerung und Koordination der Umsetzungsprozesse zur Bildungsreform
Internationale Bildungsstatistik sowie internationale Studien und Assessments
Planung, Durchführung und Weiterentwicklung der standardisierten Reife- bzw. Reife- und Diplomprüfung
Strategische Steuerung des BIFIE
EU-Koordination sowie bilaterale und multilaterale Angelegenheiten im Sektionsbereich
Die österreichische Staatsbürgerschaft gemäß § 4 Abs. 1 Z. 1 lit. a des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979, BGBl.Nr. 333 bzw. § 3 Abs. 1 Z. 1 lit. a des Vertragsbedienstetengesetzes 1948, BGBl.Nr. 86
abgeschlossenes Hochschulstudium (bevorzugt Rechtswissenschaften oder Wirtschaftswissenschaften) oder gleichwertiger Abschluss
Umfangreiche und fundierte Kenntnisse zum Organisationsrecht des Bundes insbesondere im Bereich Bildung und der damit zusammenhängenden Rechtsvorschriften und ihrer Anwendung; Kenntnisse und Erfahrung im Zusammenhang mit dem Prozess der Bundesgesetzgebung
Umfangreiche Kenntnisse in strategischen Qualitätsentwicklungsprozessen sowie im schulischen Qualitätsmanagement
ausgezeichnete Kenntnisse und Erfahrungen im Zusammenhang mit der Umsetzung von komplexen Verwaltungsreformprojekten (vorzugsweise im Bildungsbereich) sowie fundierte Kenntnisse der Rechtsgrundlagen zur Bildungsreform
besondere Kenntnisse im Zusammenhang mit der wirkungsorientierten Steuerung im Bildungsbereich (auch Entwicklung von Kennzahlen und Steuerungsstrukturen); Erfahrung im Aufbau von Steuerungs- und Monitoringsystemen zur Vorbereitung von evidenzbasierten Entscheidungen insbesondere im Bildungsbereich
mehrjährige praktische Führungserfahrung von großen Organisationseinheiten; mehrjährige praktische Erfahrung im Bereich der Bildungssteuerung
Fähigkeit zu strategischem und analytischem Denken; Erfahrung und Verständnis für ressortübergreifende Zusammenhänge; Fähigkeit zur Lösung komplexer Aufgaben; Erfahrung in der Verhandlungsführung und Verhandlungsgeschick
Zielorientierung, Innovationsfähigkeit, Kontaktfähigkeit, Entscheidungsfreude; besondere Eignung zur Menschenführung sowie Teamfähigkeit und soziale Kompetenz
Die angeführten, von den Bewerberinnen und Bewerbern erwarteten Kenntnisse und Fähigkeiten werden bei der Eignungsbeurteilung mit gleicher Gewichtung berücksichtigt.
Bewerbungsgesuch, Lebenslauf samt Zeugnisse, konzeptive Leitvorstellungen für die Aufgabenerfüllung der Sektion sowie eine Darlegung der Gründe, die den Bewerber bzw. die Bewerberin für die Ausübung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen.
Die Bewerberinnen und Bewerber werden aufgefordert, zu aktuellen Fragen der Frauenförderung in der Bundesverwaltung Stellung zu nehmen.
Gemäß § 5 Abs.8 Ausschreibungsgesetz 1989 gilt als Tag der Bewerbung der Tag, an dem die Bewerbung (schriftlich, Telefax, E-Mail) bei der in der Ausschreibung genannten Stelle einlangt (Postlauf wird nicht berücksichtigt).
Das Monatsentgelt beträgt mindestens EUR 8.884,70.
Bewerbungsgesuche sind innerhalb eines Monates nach Verlautbarung dieser Ausschreibung im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ unter Angabe der Gründe, welche die Bewerberin bzw. den Bewerber für die Ausübung dieser Funktion als geeignet erscheinen lassen, unmittelbar in der Abteilung Präs/1 des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, 1010 Wien, Minoritenplatz 5 oder per E‑Mail an personalabteilung@bmbwf.gv.at unter Angabe der Geschäftszahl (GZ BMBWF‑17.900/0001-Präs/1/2018) einzubringen.
Leiterin der Abteilung Präs/1
T +43 1 53120-3000
Wien, 4. Mai 2018
Erschienen in der Wiener Zeitung am 8. Mai 2018
Inhaltlicher Stand: 08.05.2018