Source: http://akg-rehazentrum.de/reha-zentrum/verfahrensverzeichnis.php
Timestamp: 2018-03-20 06:06:10
Document Index: 49148154

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 301', '§ 11', '§ 4', '§ 4']

gemäß § 4g Abs. 2 BDSG
Firma der verantwortlichen Stelle (§§ 4g Abs. 2, 4e S. 1 Ziff. 1 BDSG)
AKG Reha-Zentrum GmbH & Co. KG, Hamburg
2. Geschäftsleitung des Unternehmens und mit der Leitung der Datenverarbeitung beauftragte Person (§§ 4g Abs. 2, 4e S. 1 Ziff. 2 BDSG)
Jan Umland
Anschrift der verantwortlichen Stelle (§§ 4g Abs. 2, 4e S. 1 Ziff. 3 BDSG)
Zweckbestimmungen der Datenerhebung, -verarbeitung oder -nutzung (§§ 4g Abs. 2, 4e S. 1 Ziff. 4 BDSG)
Erhoben werden die für die Erbringung ärztlicher und nichtärztlicher Behandlungen von Patienten, insbesondere in den Bereichen Prävention / Vorsorge und Rehabilitation, notwendigen Daten. Zur Erfüllung dieser Aufgaben müssen für folgende Zwecke Daten erhoben, verarbeitet und genutzt werden:
- Durchführung der Behandlung
- Erfüllung der Dokumentationspflicht nach ärztlicher Berufsordnung und anderen
- Prüfung und Gewährung von Leistungen
- Abrechnung mit Kostenträgern / anderen Leistungserbringern
- Beteiligung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen
- Wirtschaftlichkeits- und Qualitätsprüfung
Nebenzwecke sind begleitende oder unterstützende Funktionen wie Personal-, Lieferanten- und Dienstleisterverwaltung. Es werden Videoüberwachungssysteme zur Sammlung von Beweismitteln bei Vandalismus, Einbruch oder sonstigen Straftaten eingesetzt.
Beschreibung der betroffenen Personengruppen und der diesbezüglichen Daten oder Datenkategorien (§§ 4g Abs. 2, 4e S. 1 Ziff. 5 BDSG)
Zur Erfüllung der unter Ziff. 4. genannten Zwecke werden - soweit gesetzlich oder im Einzelfall aufgrund Einwilligung erlaubt - die im folgenden genannten personenbezogenen Daten bzw. Datenkategorien erhoben, verarbeitet und genutzt:
Patienten Namens- und Adressdaten (einschließlich Telefon-, Fax- und e-mail-Daten), Auskünfte, Bankverbindung, Daten zu vor-, mit- und nachbehandelnden Leistungserbringern, Daten zum Versicherungsverhältnis (Krankenversicherung), medizinische Daten (Grund der Aufnahme, Einweisungs- und Aufnahmediagnose, nachfolgende Diagnosen, Wahlleistungen, Dauer der Behandlung, Bezeichnung der aufnehmenden Station / Abteilung, evtl. Bezeichnung der weiterführenden Station / Abteilung, Datum und Art der durchgeführten Behandlungen, Tag, Uhrzeit und Grund der Entlassung, Haupt- und Nebendiagnosen, berechnete Entgelte und Rechnungsdaten)
Interessenten / Nichtpatienten Namens- und Adressdaten, Auskünfte
Bewerber Bewerbungsdaten (Namens- und Adressdaten, Angaben zum beruflichen Werdegang, zur Ausbildung und Qualifikation, evtl. Vorstrafen)
Mitarbeiter, Auszubildende, Praktikanten, Ruheständler, frühere Mitarbeiter und Unterhaltsberechtigte
Vertrags-, Stamm- und Abrechnungsdaten (An-
gaben zu Privat- und Geschäftsadresse, Tätig-
keitsbereich, Gehaltszahlungen, Name und Alter von Angehörigen [soweit für Sozialleistungen relevant], Lohnsteuerdaten, Bankverbindungsdaten, zur Nutzung überlassene Vermögensgegenstände), Daten zur Personalverwaltung und -steuerung, Arbeitszeiterfassungsdaten sowie Zugangskontrolldaten, Terminverwaltungsdaten, Daten zur Kommunikation sowie zur Kontrolle von Transaktionen sowie der technischen Systeme, Daten der vom Mitarbeiter ausgewählten Notfallkontaktpersonen
Lieferanten / Dienstleister Adressdaten, Kontaktdaten, Bankverbindungsdaten, Vertragsdaten, Terminverwaltungsdaten, Abrechnungs- und Leistungsdaten
sonstige Personengruppen Videoüberwachungsdaten
Empfänger oder Kategorien von Empfängern, denen die Daten mitgeteilt werden können (§§ 4g Abs. 2, 4e S. 1 Ziff. 6 BDSG)
Öffentliche Stellen, die Daten aufgrund gesetzlicher Vorschriften (bspw. §§ 301 SGB V, 201 SGV VII) erhalten (z. B. Kostenträger [gesetzliche und private Krankenversicherungen], Träger der Renten- und Unfallversicherung, Finanzbehörden, Aufsichtsbehörden); vor-, mit- und nachbehandelnde Ärzte; interne Stellen, die an der Ausführung der jeweiligen Geschäftsprozesse beteiligt sind (insbesondere: Ärztlicher Dienst, Pflegedienst, Personalverwaltung, Buchhaltung, Rechnungswesen, Beschaffung, Allgemeine Verwaltung, Telekommunikation und EDV); externe Auftragnehmer (Dienstleister) nach § 11 BDSG und weitere externe Stellen wie beispielsweise Kreditinstitute (Gehaltszahlungen).
7. Regelfristen für die Löschung von Daten (§§ 4g Abs. 2, 4e S. 1 Ziff. 7 BDSG)
Der Gesetzgeber hat eine Vielzahl von gesetzlichen Aufbewahrungspflichten und -fristen erlassen. Nach Ablauf dieser Fristen werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, soweit sie nicht mehr zur Vertragserfüllung erforderlich sind.
Ärztliche Unterlagen werden im Regelfall zehn Jahre aufbewahrt. Aufzeichnungen über die Behandlung mit radioaktiven Stoffen sowie Röntgenbehandlungen sind 30 Jahre aufzubewahren.
Handelsrechtliche und finanzwirksame Daten eines abgeschlossenen Geschäftsjahres werden entsprechend der rechtlichen Vorschriften nach zehn Jahren gelöscht, soweit keine längeren Aufbewahrungsfrist vorgeschrieben oder eine längere Aufbewahrung aus zwingenden Gründen erforderlich ist. Kürzere Löschungsfristen werden auf besonderen Gebieten (Personalverwaltung, Bewerberdaten, Abmahnungen) berücksichtigt.
Sind Aufbewahrungs- bzw. Löschungsfristen nicht gesetzlich vorgegeben, so werden Daten gelöscht, wenn die unter Ziff. 4 genannten Zwecke dauerhaft wegfallen.
Geplante Datenübermittlung in Drittstaaten (§§ 4g Abs. 2, 4e S. 1 Ziff. 8 BDSG)
Bernd von der Oelsnitz
Datenschutzbeauftragter Axel Keller