Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I-1%20U%2012/04
Timestamp: 2020-01-28 09:25:00
Document Index: 67934796

Matched Legal Cases: ['§ 179', '§ 249', '§ 91', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 254', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 9', '§ 535', '§ 51', '§ 138', '§ 242']

Rechtsprechung: 1 U 12/04 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Karlsruhe, 02.07.2004 | OLG Naumburg, 28.06.2004
OLG Düsseldorf, 07.06.2004 - I-1 U 12/04
https://dejure.org/2004,2141
OLG Düsseldorf, 07.06.2004 - I-1 U 12/04 (https://dejure.org/2004,2141)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 07.06.2004 - I-1 U 12/04 (https://dejure.org/2004,2141)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 07. Juni 2004 - I-1 U 12/04 (https://dejure.org/2004,2141)
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Beschränkung des Geschädigten auf die zum Schadensausgleich führende und den geringsten Aufwand verursachende Möglichkeit; Absolute Geltung des Wirtschaftlichkeitsgebotes; Abrechnung der Reparaturkosten auf Gutachtenbasis; Fiktive Abrechnung von Fällen mit geschätzten ...
BGB § 179; BGB § 249 Abs. 2 S. 1; ZPO § 91a
Internet-Restwertangebote
Abrechnung eines Unfallschadens auf fiktiver Reparaturkosten-Basis trotz Ersatzbeschaffung - Notwendige Einbeziehung des Restwerts
Unfallschadensregulierung - Fiktive Reparaturkosten nicht in jedem Fall bis zur 70 %-Grenze
NJW-RR 2004, 1470
NJW-RR 2005, 1232 (Ls.)
NZV 2004, 584
Das Berufungsgericht, dessen Entscheidung u.a. in NZV 2004, 584 veröffentlicht ist, meint, der Fahrzeugschaden des Klägers sei durch die Zahlungen des beklagten Haftpflichtversicherers in Höhe von insgesamt 13.890 EUR (10.165,86 EUR zuzüglich 3.724,14 EUR) ausgeglichen.
Darauf muss sich aber ... der Geschädigte nicht verweisen lassen." Diese Rechtsprechung, der der Senat seit Jahren folgt (vgl. z.B. Urteil vom 29.03.2004, 1 U 185/03; Urteil vom 07.06.2004, 1 U 12/04, NJW-RR 2004, 1470 = NZV 2004, 584), ist weiterhin maßgebend.
OLG Düsseldorf, 15.10.2007 - 1 U 267/06
Wirtschaftlicher Totalschaden: Keine generelle Unbeachtlichkeit von …
Entscheidend ist nicht die Herkunft dieser Angebote, sondern deren inhaltliche Akzeptanz (ständige Rechtsprechung des Senats, siehe Urteil vom 07.06.2004, I-1 U 12/04; Urteil vom 01.03.2004, I-1 U 120/03; Urteil vom 22.12.1997, VersR 1998, 518).
Bei dieser Sachlage braucht der Senat nicht zu entscheiden, ob die Klägerin verpflichtet gewesen ist, sich auf das ihr übermittelte Angebot der Firma K. einzulassen (zu dieser Frage siehe das Urteil des Senats vom 7. Juni 2004, veröffentlich u.a. in NZV 2004, 584).
Im Ausnahmefall muss der Geschädigte eine rechtzeitig nachgewiesene günstigere Verwertungsmöglichkeit nutzen, BGH, NJW 2000, 800; BGH NJW 2005, 3134; BGH NJW 2007, 1674; OLG Celle, VerR 1993, 987; OLG Oldenburg, NZV 1993, 233; OLG Hamm NZV 1993, 432; OLG Düsseldorf, NZV 2004, 584; OLG Köln, VersR 1999, 332.
Der BGH zeigt insoweit - wie andere Gerichte auch ( vgl. OLG Düsseldorf Urt.v. 7.6.2004 - 1 U 12/04 -) lediglich den Weg auf, auf welchem die Haftpflichtversicherer ihr in Fällen wie dem vorliegenden geltend gemachtes Interesse an bestmöglicher Verwertung wahren können, nämlich dadurch, dass sie selbst alsbald sich mit dem Geschädigten in Verbindung setzen und ihm eine bessere und zumutbare Verwertungsmöglichkeit aufzeigen, die dieser dann wahrnehmen sollte, um sich nicht dem Vorwurf einer Verletzung seiner Pflicht zur Geringhaltung des Schadens gemäß § 254 Abs. 2 BGB auszusetzen.
Demnach darf der Geschädigte grundsätzlich das Fahrzeug vor Zugang eines Restwertangebotes ohne weiteres veräußern, ohne ggf. nach Übersendung des Gutachtens noch eine gewisse Zeit abwarten zu müssen, ob die Versicherung ein höheren Restwertangebot übermittelt oder nicht( vgl.: st. Rspr. der Kammer, z. Bsp. Beschluss vom 12.9.2000 - 9 T 27/00 - und vom 10.11.2004 - Az. 9 S 174/04 - BGH NJW 2005, 3134(3135) = NZV 2005, 571; BGHZ 143, 189 ff = BGH NJW 2000, 800(801) = VersR 2000, 467(468) = r+s 2000, 107; BGH NJW 1993, 1849 (1851) = VersR 1993, 769 (770); OLG Düsseldorf NZV 1998, 285 = VersR 1998, 518 und NZV 2004, 584(585) = NJW-RR 2004, 1470 ff; OLG München DAR 1999, 407 = OLG-Rep.
OLG Düsseldorf, 20.12.2004 - 1 W 57/04
Kostenverteilung: Zur Frage, ob der Beklagte durch sein Verhalten zur Erhebung …
Nur bei tatsächlicher Durchführung einer solchen - nicht notwendig den Anforderungen eines Sachverständigen entsprechenden - Reparatur und Weiterbenutzung des Fahrzeuges bleibt der Restwert bei der erforderlichen Vergleichsbetrachtung der jeweils wirtschaftlicheren Schadensberechnung außer Betracht; veräußert der Geschädigte dagegen sein Fahrzeug unrepariert, realisiert sich für ihn dessen Restwert, so dass er in die Vergleichsberechnung einzustellen ist (BGH, Urteil vom 29.04.2003, NJW 2003, 2085f.; Urteil vom 05.03.1985, VersR 1985, 593ff.; Senat, Urteil vom 07.06.2004, NZV 2004, 584f.; Urteil vom 27.11.2000, DAR 2001, 125 ff.).
Restwertangebot vorlegt, noch eine Verpflichtung, diese über den beabsichtigten Verkauf zu informieren (OLG Düsseldorf, VersR 2006, 1657; OLG Düsseldorf NJW-RR 2004, 1470; LG Konstanz, ZfSch 2005, 491; AG Bruchsal, ZfSch 2007, 569).
AG Aachen, 22.06.2005 - 15 C 55/05
Möglichkeiten der Naturalrestitution im Fall der Berechnung von …
Liegen die Reparaturkosten über 70 % des Wiederbeschaffungswertes können die Reparaturkosten auf Gutachtenbasis nur dann in voller Höhe beansprucht werden, wenn der Geschädigte das Fahrzeug tatsächlich reparieren läßt und weiter nutzt (vgl. BGH NJW 2003, 2085; OLG Düsseldorf Urteil vom 07.06.2004 - 1 U 12/04 -).
https://dejure.org/2004,3430
OLG Karlsruhe, 02.07.2004 - 1 U 12/04 (https://dejure.org/2004,3430)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 02.07.2004 - 1 U 12/04 (https://dejure.org/2004,3430)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 02. Juli 2004 - 1 U 12/04 (https://dejure.org/2004,3430)
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Formularmäßiger Gewerberaummietvertrag: Wirksamkeit einer Klauselkombination über die Ersetzung einer Barkaution durch eine Bürgschaft auf erstes Anfordern und über die Befriedigungsmöglichkeit des Vermieters aus der Kaution im laufenden Mietverhältnis
Geschäftsraummietvertrag; Mietbürgschaft auf erstes Anfordern; Kaution; Hinterlegung
Zulässigkeit der Forderung nach einer Bürgschaft auf erstes Anfordern anstelle einer Kaution bei Abschluss eines Mietvertrags über Räume zur gewerblichen Nutzung; Berechtigung des Vermieters, sich schon während der Mietzeit aus der Kaution zu befriedigen; Voraussetzungen ...
AGBG § 9; BGB § 535
Zur Bürgschaft anstatt einer Kaution für gewerblich genutzte Mieträume und zur unangemessenen Benachteiligung des Mieters durch die Bürgschaft
Bürgschaft auf erstes Anfordern als Kaution?
Bürgschaft anstatt Kaution? - Firmen / Gewerbe
Eine Bürgschaft auf erstes Anfordern ist als Kaution zulässig
Kann gewerblicher Vermieter von seinem Mieter formularmäßig eine Bürgschaft auf erstes Anfordern als Kaution verlangen? (IBR 2004, 1125)
LG Karlsruhe, 30.12.2003 - 3 O 418/03
MDR 2005, 85
NZM 2004, 742
AG Dresden, 13.07.2005 - 144 C 7551/03
Anspruch auf Zahlung von Heizkosten; Unterschied zwischen …
Eine dem Bereich der Bauverträge vergleichbare unangemessene Risikoverlagerung im Rahmen der getroffenen Kautionsregelung auf die Beklagten als Mieter, ist hier nicht ersichtlich (…vgl. Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 3. Auflage, 1999, Rn. II 445 a, OLG Karlsruhe, Urteil vom 02.07.2004, Az.: 1 U 12/04 ).
OLG Naumburg, 28.06.2004 - 1 U 12/04
https://dejure.org/2004,17783
OLG Naumburg, 28.06.2004 - 1 U 12/04 (https://dejure.org/2004,17783)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 28.06.2004 - 1 U 12/04 (https://dejure.org/2004,17783)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 28. Juni 2004 - 1 U 12/04 (https://dejure.org/2004,17783)
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Honoraranspruch eines Rechtsanwalts für Tätigkeit als Notgeschäftsführer zur Liquidation; Voraussetzungen und Folgen des Vollmachtsmissbrauchs eines Liquidators; Haftung bei Pflichtverletzung des Liquidators
BRAO § 51a Abs. 2 Satz 1; BGB § 138; BGB § 242
Pflichtverletzung des Liquidators bei Beauftragung eines Rechtsanwalts für Bestellung eines Notgeschäftsführers - Anspruch auf Anwaltshonorar?
LG Dessau, 06.02.2004 - 6 O 1317/03