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Timestamp: 2016-10-23 18:06:32
Document Index: 343383383

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 7', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 7', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66']

9C_125/2015 (18.11.2015)
9C_125/2015 � � Urteil vom 18. November 2015
�Sammelstiftung 2. S�ule der Bank B.________,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 17. Dezember 2014.
A.a.�Mit Verf�gung vom 29. August 2008 wies die IV-Stelle des Kantons Aargau das Gesuch der A.________, geboren 1977, um Zusprechung einer Rente ab (IV-Grad: 12 %) mit der Begr�ndung, die angestammte T�tigkeit als Ernterin, die sie bis 23. Februar 2007 bei der C.________ AG ausgef�hrt hatte, sei vollumf�nglich zumutbar. Vom 10. September 2009 bis 28. Februar 2011 war A.________ vollzeitlich als Betriebsmitarbeiterin in der R�sterei der D.________ AG angestellt.
A.b.�Am 21. Februar 2011 meldete sich A.________ erneut bei der IV zum Leistungsbezug an. Nachdem die IV-Stelle auf die Neuanmeldung nicht eingetreten war (Verf�gung vom 8. August 2011) und A.________ diesen Entscheid mit Beschwerde an das Versicherungsgericht des Kantons Aargau getragen hatte, entschied dieses am 13. Juni 2012, der Nichteintretensentscheid sei zu Unrecht erfolgt.
In der Folge t�tigte die IV-Stelle erwerbliche und medizinische Abkl�rungen. Mit Vorbescheid vom 28. Januar 2013 stellte sie die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. D agegen erhob A.________ Einw�nde und legte zus�tzliche medizinische Unterlagen ins Recht. In der Folge fand eine polydisziplin�re medizinische Abkl�rung in der medizinischen Gutachterstelle E.________ statt (Gutachten vom 2. Dezember 2013). Nach Stellungnahmen des Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD) vom 27. Dezember 2013 und 6. Januar 2014 verf�gte die IV-Stelle am 2. April 2014, es bestehe kein Anspruch auf eine Invalidenrente.
Die dagegen erhobene Beschwerde der A.________ wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 17. Dezember 2014 ab.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids sowie der Verf�gung vom 2. April 2014 die Zusprechung einer ganzen Rente ab 1. Februar 2011 beantragen. Eventuell sei das Urteil aufzuheben und die Sache zum Neuentscheid an die Vorinstanz oder an die IV-Stelle zur�ckzuweisen.
1.1.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann unter anderem die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz auf R�ge hin oder von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht, und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. auch Art. 97 Abs. 1 BGG).
1.2.�Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (BGE 134 V 250 E. 1.2 S. 252 mit Hinweisen; 133 III 545 E. 2.2 S. 550; 130 III 136 E. 1.4 S. 140).
Streitig und zu pr�fen ist, ob das kantonale Gericht zu Recht einen rentenrelevanten Gesundheitsschaden der Beschwerdef�hrerin verneint hat.
2.1.�Die Vorinstanz erwog, es best�nden keinerlei Hinweise, wonach es sich bei der depressiven Symptomatik um einen verselbst�ndigten Gesundheitsschaden handle, zumal die Versicherte zun�chst an Schmerzen gelitten und sich die depressive Symptomatik erst anschliessend entwickelt habe. Damit sei die mittelgradige depressive Episode als Begleiterscheinung der diagnostizierten Schmerzst�rung zu betrachten und deren allf�llige invalidisierende Wirkung anhand der Morbidit�tskriterien zu pr�fen. Weil einzig das Kriterium einer k�rperlichen Begleiterkrankung (in Bezug auf die R�ckenbeschwerden) erf�llt und damit der Schluss auf die Un�berwindbarkeit der Schmerzen nicht zul�ssig sei, sei die Beschwerdegegnerin zu Recht von den gutachterlichen Einsch�tzungen (einer um 50 % eingeschr�nkten Arbeitsf�higkeit) abgewichen.
2.2.�Die Beschwerdef�hrerin wiederholt weitgehend w�rtlich ihre vorinstanzliche Rechtsschrift. Zus�tzlich bringt sie vor, das kantonale Gericht habe das Gutachten der medizinischen Gutachterstelle E.________ willk�rlich gew�rdigt, indem es entgegen den Erkenntnissen der Experten festgestellt habe, sie sei arbeitsf�hig. Willk�rlich sei namentlich auch die Qualifikation der seit mindestens vier Jahren bestehenden, verselbst�ndigten Depression als blosse Begleiterscheinung der diagnostizierten Schmerzst�rung. Zu dieser Frage h�tte die Vorinstanz �berdies ein Erg�nzungsgutachten einholen m�ssen, nachdem sich die Gutachter nicht explizit entsprechend ge�ussert h�tten. Sie leide auch an - somatischen - Nervenwurzelreizungen, es gehe daher nicht nur um eine blosse Schmerzst�rung. Selbst wenn die Depression blosse Begleiterscheinung der Schmerzst�rung w�re, m�ssten die Morbidit�tskriterien als erf�llt erachtet werden. Sie lebe ein sehr zur�ckgezogenes Leben, entsprechend einer schwer depressiven Person. Das kantonale Gericht habe sich mit ihren diesbez�glichen Vorbringen nicht auseinandergesetzt und sie nicht angeh�rt, sondern unbesehen der konkreten Umst�nde die Rentenrelevanz der mittelgradigen depressiven Episode verneint. Damit sei auch der Geh�rsanspruch verletzt. Der Mangel sei nur mit einem neuen, erg�nzenden Gutachten zu beheben.
3.1.�Die neurologischen Gutachter (Dr. med. F.________, Assistenzarzt Neurologie, und Dr. med. G.________, Ober�rztin Neurologie FMH) diagnostizierten ein chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5). Zusammenfassend hielten sie fest, es best�nden mechanische Lumbalgien mit Schmerzausstrahlung in das linke Bein seit etwa Herbst 2009. Die Schmerzbahn werde von der Explorandin gegen�ber den einzelnen Untersuchern unterschiedlich angegeben. Die klinischen Untersuchungsbefunde zeigten teilweise keine fassbaren neurologischen Ausf�lle, teilweise schlecht mit einem Dermatom vereinbare sensible Ausf�lle. In der aktuellen klinischen Untersuchung lasse sich kein sensomotorisches Ausfallsyndrom nachweisen. Das MRI der Lendenwirbels�ule vom 12. M�rz 2013 zeige zus�tzlich keine Wurzelirritation L4 links, welche die geschilderte Schmerzbahn in die H�ftaussenseite des linken Oberschenkels zu erkl�ren verm�chte. Aufgrund der fehlenden Affektion neuronaler Strukturen m�sse eine eventuelle Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit aus rheumatologischer Sicht beurteilt werden.
3.2.�PD Dr. med. H.________, FMH Innere Medizin und Rheumatologie, diagnostizierte ein spondylogenes Schmerzsyndrom, lokalisiert im Bereich LWK5/SWK1 links (ICD-10 M47.0). Die angestammte T�tigkeit am Fliessband, welche die Versicherte nach verbesserter Schmerzsituation im Herbst 2009 aufgenommen hatte (obwohl damit - wie bereits in ihrer Funktion als Ernterin bei der C.________ AG - erneut aus medizinischer Sicht ungeeignete r�ckenbelastende und in geb�ckter Zwangshaltung zu verrichtende Arbeiten verbunden waren),erscheine aufgrund der beschriebenen Schmerzen und verbundenen morphologischen Ver�nderungen im MRI der Facettengelenke als nicht mehr durchf�hrbar. Auch andere mittelschwere und schwere k�rperliche Arbeiten k�nne die Versicherte nicht mehr verrichten. In einer angepassten, �berwiegend sitzenden T�tigkeit mit der M�glichkeit zu regelm�ssigen Pausen sei eine 100 %ige Arbeitsf�higkeit vertretbar.
3.3.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt - zu Recht - nicht, die entsprechende Beurteilung sei nicht beweiskr�ftig. Auch anderweitige Hinweise, die gutachterliche Einsch�tzung k�nnte nicht korrekt sein, fehlen. Damit steht fest, dass die Versicherte an chronifizierten R�ckenschmerzen in Form eines spondylogenen Schmerzsyndroms (lokalisiert im Bereich LWK5/SWK1 links; ICD-10 M47.0) leidet. Dieser Befund steht indes der vollumf�nglichen Zumutbarkeit einer adaptierten T�tigkeit nicht entgegen.
4.1.�Die das psychiatrische Teilgutachten der medizinischen Gutachterstelle E.________ vom 9. Oktober 2013 verfassende Gutachterin I.________, Fach�rztin f�r Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte eine depressive Episode mit Somatisierung (ICD-10 F32.1) und eine anhaltende Schmerzst�rung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41). Zusammenfassend hielt sie fest, bei der Versicherten habe sich im Rahmen der somatischen Beeintr�chtigungen zun�chst eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung mit psychischen Faktoren entwickelt. Nach erneuter Exazerbation der Schmerzsymptomatik habe sich zus�tzlich eine mittelgradige depressive Episode manifestiert. Da die Schmerzsymptomatik der depressiven Symptomatik vorausgegangen sei bzw. diese sich erst in der Folge als Reaktion auf eine erneute Schmerzzunahme entwickelt habe, k�nnten die Schmerzen nicht im Rahmen der Depression als Somatisierung gewertet werden, sondern es m�sse die Diagnose einer Schmerzst�rung mit somatischen und psychischen Faktoren gestellt werden, die zur Entwicklung einer Depression gef�hrt habe. Dabei wirkten beide St�rungen sich gegenseitig verst�rkend. Rein psychiatrisch sei die Leistungsf�higkeit wegen der mittelgradigen depressiven Episode, welche durch die anhaltende Schmerzst�rung aufrecht erhalten werde, derzeit auf 50 % eingeschr�nkt. Eine Verbesserung der Leistungsf�higkeit unter ad�quater Behandlung der Depression sei zu erwarten.
4.2.�Ob in psychiatrischer Hinsicht ausschliesslich von einer Schmerzst�rung im Sinn eines "unklaren Beschwerdebildes" auszugehen ist, dessen Rentenrelevanz sich nach BGE 141 V 281 beurteilt, entscheidet sich danach, ob die mittelgradige depressive Episode lediglich als Begleiterscheinung der Schmerzfehlentwicklung oder als selbst�ndiges, davon losgel�stes Leiden anzusehen ist (Urteil 9C_173/2015 vom 29. Juni 2015 E. 4.2.2). Die vorinstanzliche Qualifikation des chronischen depressiven Zustandsbilds als unselbst�ndiges, Begleiterscheinung der Schmerzst�rung bildendes Leiden beschl�gt eine frei �berpr�fbare Rechtsfrage (Urteil 9C_140/2014 vom 7. Januar 2015 E. 3.2).
4.3.�Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin hindert ein organischer Kern die Einordnung einer Beeintr�chtigung als Schmerzst�rung nicht. Vielmehr zeichnen sich solche St�rungen gem�ss den Klassifikationskriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur ICD-10 gerade dadurch aus, dass ein pathophysiologisch definierter Prozess oder Strukturschaden die geklagten Beschwerden�
nicht hinreichend erkl�ren�kann (ICD-10 F45.40 [abrufbar unter www.icd-code.de]; vgl. auch Gutachten des Prof. Dr. Peter Henningsen, Klinik und Poliklinik f�r Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Technische Universit�t M�nchen, vom Mai 2014 zu Fragen der Schweizer Praxis zur Invalidit�tsfeststellung bei somatoformen und verwandten St�rungen, S. 16). Bei einer chronischen Schmerzst�rung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41), wie sie die Psychiaterin I.________ diagnostiziert hatte (vorangehende E. 4.1), ist ein physiologischer Prozess oder eine k�rperliche St�rung als Ausgangspunkt definitionsgem�ss vorausgesetzt. Psychischen Faktoren wird eine wichtige Rolle f�r Schweregrad, Exazerbation oder Aufrechterhaltung der Schmerzen beigemessen, sie sind jedoch nicht urs�chlich f�r deren Beginn.
4.4.�Im konkreten Fall kam die Gutachterin I.________, wie in E. 4.1 dargelegt, zum Schluss, die mittelgradige depressive Episode mit Somatisierung (ICD-10 F32.1) habe sich erst im Zug einer Schmerzverst�rkung entwickelt und werde durch die anhaltende Schmerzst�rung aufrechterhalten. Daraus schloss das kantonale Gericht, die depressive Episode entspreche nicht einer verselbst�ndigten psychischen Beeintr�chtigung. In der Tat deutet die Entwicklung einer depressiven Erkrankung erst im Verlauf und nach dem Auftreten einer Schmerzerkrankung nicht auf eine eigenst�ndige Erkrankung, sondern auf eine "blosse" Begleiterscheinung hin (z.B. Urteil 8C_689/2014 vom 19. Januar 2015 E. 3.4; vgl. auch RAHEL SAGER, Die bundesgerichtliche Rechtsprechung betreffend Depression, in: SZS 2015 308 ff., 312). Vor diesem Hintergrund und unter Ber�cksichtigung der gutachterlich klar festgehaltenen engen Verbindung, die sich insbesondere auch darin manifestiert, dass die mittelgradige depressive Episode durch die Schmerzst�rung aufrechterhalten wird (vgl. E. 4. 1 hievor), hat das kantonale Gericht ohne beweism�ssige Weiterungen zu Recht erkannt, die depressive Episode sei Begleiterscheinung zum unklaren Beschwerdebild. Damit beurteilt sich die Frage der invalidisierenden Wirkung der gesundheitlichen Beeintr�chtigungen der Versicherten nach der sogenannten Schmerzrechtsprechung.
5.1.�Nachdem das Bundesgericht mit BGE 141 V 281 seine Rechtsprechung zu den Voraussetzungen, unter denen anhaltende somatoforme Schmerzst�rungen und vergleichbare psychosomatische Leiden eine rentenbegr�ndende Invalidit�t zu bewirken verm�gen, grundlegend �berdacht und teilweise ge�ndert hat, ist zu pr�fen, welche Auswirkungen sich dadurch auf den hier zu beurteilenden Fall ergeben (zur Anwendbarkeit einer Rechtsprechungs�nderung auf laufende Verfahren vgl. BGE 137 V 210 E. 6 S. 266). Wie nachfolgend gezeigt wird, erlauben die medizinischen Akten hier eine schl�ssige Beurteilung gest�tzt auf die f�r das Beweisverfahren massgebenden Indikatoren (vgl. nachfolgende E. 5.2), weshalb sich eine Erg�nzung des medizinischen Sachverhalts er�brigt.
5.2.�In Nachachtung der verfassungs- und gesetzm�ssigen Vorgaben von Art. 8 und 29 BV (Rechtsgleichheit) und Art. 7 Abs. 2 ATSG (objektivierte Zumutbarkeitsbeurteilung) beurteilt sich der Rentenanspruch anhand normativer Rahmenbedingungen und es braucht medizinische Evidenz, dass die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit aus objektiver Sicht eingeschr�nkt ist. Nach Aufgabe der �berwindbarkeitsvermutung (BGE 141 V 281 E. 3.5 S. 294) tritt anstelle des bisherigen Regel/Ausnahme-Modells ein strukturierter, normativer Pr�fraster. In dessen Rahmen ist im Regelfall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren das tats�chlich erreichbare Leistungsverm�gen ergebnisoffen und symmetrisch zu beurteilen, indem gleichermassen den �usseren Belastungsfaktoren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (Urteil 9C_899/ 2014 vom 29. Juni 2015 E. 3.1, zusammenfassend publiziert in SZS 2015 S. 385).
5.3.�Wie bis anhin kann eine Einschr�nkung der Leistungsf�higkeit nur relevant sein, wenn sie Folge einer fach�rztlich einwandfrei diagnostizierten Gesundheitsbeeintr�chtigung ist (vgl. BGE 130 V 396). Bereits bisher hatten �rztinnen und �rzte ihre Stellungnahmen zur Arbeitsf�higkeit so substanziell wie m�glich zu begr�nden, und es war f�r die �rztliche Plausibilit�tspr�fung wichtig, in welchen Funktionen die versicherte Person eingeschr�nkt ist (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 196). Nunmehr haben die �rzte eine Diagnose insbesondere so zu fundieren, dass die Rechtsanwendenden nachvollziehen k�nnen, ob die klassifikatorischen Vorgaben tats�chlich eingehalten sind (BGE 141 V 281 E. 2.1.1 S. 285 f.). Bei somatoformen St�rungen (ICD-10 F45) im Besonderen ist dem diagnoseinh�renten Schweregrad vermehrt Rechnung zu tragen (BGE 141 V 281 E. 2.1.1 S. 286). Eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung (ICD-10 F45.40) setzt einen andauernden, schweren und qu�lenden Schmerz voraus. Bei einer chronischen Schmerzst�rung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) - wie sie die Psychiaterin I.________ bei der Beschwerdef�hrerin diagnostiziert hat (E. 4.1 hievor) - muss der Schmerz in klinisch bedeutsamer Weise Leiden und Beeintr�chtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen verursachen (vgl. die unter www.icd-code.de abrufbaren Diagnosekriterien).
5.4.�Auch nach der Praxis�nderung vom 3. Juni 2015 ist bei psychischen Beeintr�chtigungen zu pr�fen, ob eine seelische Abwegigkeit mit Krankheitswert besteht, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG). Weiterhin ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern ihr trotz ihres Leidens die Verwertung der Restarbeitsf�higkeit auf dem ihr nach ihren F�higkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt sozial-praktisch zumutbar und f�r die Gesellschaft tragbar ist (BGE 141 V 281 E. 2.1 S. 285, E. 3.1 S. 288 und E. 3.7.1 S. 295). Nunmehr muss den medizinischen Unterlagen aber genauer als bisher entnommen werden k�nnen, welche funktionellen Ausf�lle in Beruf und Alltag aus den versicherten Gesundheitssch�den resultieren. Diagnosestellung und - in der Folge - Invalidit�tsbemessung haben somit st�rker als bis anhin die entsprechenden Auswirkungen der diagnoserelevanten Befunde zu ber�cksichtigen. Medizinisch muss schl�ssig begr�ndet sein, inwiefern sich aus den funktionellen Ausf�llen bei objektivierter Zumutbarkeitsbeurteilung anhand der Standardindikatoren eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit ergibt. Wo dies nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit dargetan werden kann, tr�gt weiterhin die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen (BGE 141 V 281 E. 6 S. 308).
5.5.�Die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit im Einzelfall anhand der normativ vorgegebenen Kriterien ist sowohl Aufgabe der begutachtenden �rzte als auch der Organe der Rechtsanwendung. Die medizinischen Fachpersonen und die Organe der Rechtsanwendung pr�fen die Arbeitsf�higkeit je aus ihrer Sicht, indem an die zuerst erfolgende �rztliche Stellungnahme eine - freie - juristische Beurteilung der noch zumutbaren Arbeitsleistung anschliesst (BGE 141 V 281 E. 5.2.1 f. S. 306 f. mit Hinweisen). Weil Recht und Medizin in der Invalidenversicherung zur Feststellung ein und derselben Arbeitsf�higkeit beitragen, gibt es keine unterschiedlichen Regeln gehorchende, getrennte Pr�fung einer medizinischen und einer rechtlichen Arbeitsf�higkeit (BGE 141 V 281 E. 5.2.3 S. 307). Wenn und soweit die medizinischen Experten die rechtlichen Vorgaben beachten, scheidet daher eine rechtliche Parallel�berpr�fung im Sinne einer "freih�ndigen Anwendung" der zu beachtenden Standardindikatoren aus.
6.1.�Gegen�ber der psychiatrischen Gutachterin I.________ schilderte die Versicherte sehr starke Schmerzen (auf einer Skala von 1 bis 10 seien diese bei 10 einzuordnen), die sie sehr einschr�nkten. An der letzten Arbeitsstelle habe sie das erste Jahr noch arbeiten k�nnen, dann habe sie immer mehr unter Schmerzen gelitten und auch Fehlzeiten gehabt. Zuletzt habe sie es geschafft, zwei Wochen zu arbeiten, dann sei sie jeweils eine Woche krank gewesen. Wegen der Fehlzeiten sei ihr gek�ndigt worden. Im Haushalt k�nne sie das Fr�hst�ck und, wenn es ihr besser gehe, am Mittag schnelle Gerichte f�r sich und die S�hne zubereiten. Ihre Schwester komme regelm�ssig und erledige die W�sche, ihr Mann t�tige die schweren Eink�ufe gemeinsam mit den S�hnen. Leichte Eink�ufe (z.B. ein Brot) mache sie selber. Sie versuche, sich viel zu bewegen, gehe auf den Heimtrainer, ansonsten sehe sie fern. Sie schlafe schlecht und oberfl�chlich, h�ufig habe sie das Gef�hl, nicht geschlafen zu haben. Soziale Kontakte habe sie mit Kollegen sowie mit den M�ttern anderer Kinder, mit denen sie im Austausch sei.
6.2.�Die Gutachterin kam zum Schluss, es sei keine Symptomausweitung mit Schonverhalten zu erkennen. Die Versicherte befleissige sich aktiv, etwas f�r ihre Gesundheit zu tun, indem sie den Hometrainer ben�tze und auf ihr Gewicht achte. Sie habe sich sozial nicht zur�ckgezogen, sondern bem�he sich trotz Beeintr�chtigungen, sozial teilzuhaben. Ihre Motivation f�r eine berufliche Integrationsmassnahme und zur Erprobung der Leistungsf�higkeit unter medizinischer Anleitung sei klar erkennbar. Festzustellen sei eine deutliche affektive Verstimmung. Die Diagnose einer mittelgradig ausgepr�gten depressiven Episode begr�ndete die Psychiaterin mit der von ihr beobachteten ausgepr�gten psychomotorischen Unruhe der Versicherten im Sinne einer ungezielten Agitiertheit, einer Niedergestimmtheit der Vitalgef�hle (die auch k�rpernah erlebt werde), einer Traurigkeit, einer Einengung der affektiven Modulationsf�higkeit, einer Antriebsst�rung mit Schwerpunkt zum Morgen sowie mit ausgepr�gten Schlafst�rungen. Weiterhin bestehe eine depressive Einengung des Denkens mit Zukunfts�ngsten, Perspektivlosigkeit und Schuldgef�hlen gegen�ber den Angeh�rigen sowie eine latente Suizidalit�t. Sie kam zum Schluss, die Arbeitsf�higkeit werde um 50 % eingeschr�nkt. Die psychotherapeutischen Interventionen erlebe die Versicherte als hilfreich. Bislang sei keine psychiatrische Behandlung erfolgt. Eine solche sollte aber etabliert werden, "um auch �ber eine Behandlung der affektiven St�rung Einfluss auf das Schmerzerleben zu nehmen". Unter ad�quater Behandlung der Depression sei eine Verbesserung der Leistungsf�higkeit zu erwarten und daher eine Reevaluation nach einem Jahr durchzuf�hren.
7.1.�Was den funktionellen Schweregrad der St�rung betrifft und namentlich die im Komplex Gesundheitssch�digung zu pr�fende Auspr�gung der diagnoserelevanten Befunde, stehen bei chronischen Schmerzst�rungen mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41; abrufbar unter www.icd-code.de) seit mindestens sechs Monaten bestehende Schmerzen in einer oder mehreren anatomischen Regionen im Vordergrund, die "in klinisch bedeutsamer Weise Leiden und Beeintr�chtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen" verursachen (vgl. vorangehende E. 5.3). Es f�llt auf, dass die Versicherte selbst ihre Schmerzen auf einer Skala von 1 bis 10 bei 10 ansiedelte (E. 6.1 hievor), was dem gr�ssten vorstellbaren Schmerz entspricht, der mit Aggressionen, Depressionen oder Suizidgedanken verbunden sein kann (Gerhard, Praxiswissen Palliativmedizin, 2015, S. 31; Universit�tsspital Basel, Konzept Schmerzmanagement, 2015, S. 21; OLI� ET. AL, in: Machand/Saravane/Gaumond (Hrsg.), Mental Health and Pain, 2014, S. 184). Gutachterin I.________ schilderte zwar eine latente Suizidalit�t, aber auch zahlreiche Aktivit�ten k�rperlicher (leichtere Haushaltarbeiten, Spazierg�nge, Hometraining) und sozialer (Zusammensein mit Familie, Treffen von Kolleginnen und anderen M�ttern) Art, die mit Schmerzen h�chster Intensit�t nicht vereinbar sind. Konkret kann die Versicherte zwar nach ihren glaubhaften Angaben zahlreiche, vor allem k�rperlich belastende Aktivit�ten nicht mehr aus�ben und ist insoweit in ihren Alltagsfunktionen beeintr�chtigt. Angesichts des insgesamt doch recht aktiven Lebens der Beschwerdef�hrerin (E. 6.2 hievor) f�llt aber jedenfalls eine schwere Auspr�gung der St�rung ausser Betracht.
7.2.1.�In Bezug auf m�gliche psychische Komorbidit�ten verliert eine depressive Problematik nicht bereits wegen einer medizinischen Konnexit�t zum Schmerzleiden ihre Bedeutung als potentiell ressourcenhemmender Faktor (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3 S. 301). Bei St�rungen im mittelgradigen Bereich ist indes die invalidisierende Wirkung - weiterhin - besonders sorgf�ltig zu pr�fen. Es darf nicht unbesehen darauf geschlossen werden, eine solche St�rung verm�chte eine voraussichtlich bleibende oder l�ngere Zeit dauernde (teilweise) Erwerbsunf�higkeit zu bewirken und w�re damit eine relevante Komorbidit�t (BGE a.a.O.; vgl. auch Urteil 9C_484/2012 vom 26. April 2013 E. 4.3.2.2; vgl. E. 6.4.2 hienach). Auch nach der Praxis�nderung vom 3. Juni 2015 gelten psychische St�rungen der hier interessierenden Art nur als invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind, was namentlich bei noch nicht lange chronifizierten Krankheitsgeschehen voraussetzt, dass keine therapeutische Option mehr und somit eine Behandlungsresistenz besteht (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2 S. 299 f.). An der bundesgerichtlichen Praxis, wonach leichte bis h�chstens mittelschwere St�rungen aus dem depressiven Formenkreis in der Regel therapierbar sind und invalidenversicherungsrechtlich zu keiner Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit f�hren (vgl. Urteile 9C_836/2014 vom 23. M�rz 2015, 9C_474/2013 vom 20. Februar 2014 E. 5.4, 9C_696/2012 vom 19. Juni 2013 E. 4.3.2.1, 9C_250/2012 vom 29. November 2012 E. 5, 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1 sowie 9C_917/2012 E. 3.2 vom 14. August 2013) hat BGE 141 V 281 nichts ge�ndert.
7.2.2.�Nach gut begr�ndeter Beurteilung im Teilgutachten der medizinischen Gutachterstelle E.________ (vorangehende E. 4.1 und E. 6.2) leidet die Versicherte an einer mittelgradigen depressiven Episode. Die psychiatrische Gutachterin konnte eine g�nstige Prognose stellen, indem sie unter ad�quater Behandlung eine Besserung erwartete (E. 6.2 hievor). Diese Beurteilung deckt sich nicht zuletzt mit den Ausf�hrungen der �rzte an der Rehaklinik J.________, wo sich die Versicherte vom 4. M�rz bis 1. April 2013 einer station�ren Behandlung und erstmals auch psychotherapeutischen Interventionen unterzogen hatte. Die dort behandelnde Psychotherapeutin K.________ hielt im Austrittsbericht vom 14. Mai 2013 fest, es solle (weiterhin) eine Psychotherapie erfolgen, ansonsten bestehe "die Gefahr einer Invalidisierung und m�glicher Verschlechterung des Gesundheitszustandes".
Nach ihren eigenen Angaben begab sich die Beschwerdef�hrerin in der Folge bei der Psychologin K.________ in Behandlung und berichtete, die alle drei Wochen stattfindenden, ungef�hr einst�ndigen Gespr�che t�ten ihr ausserordentlich gut. Vorinstanz und IV-Stelle verzichteten darauf, bei der Psychologin einen Bericht einzuholen, der �ber die Modalit�ten sowie den bisherigen und den prognostischen Verlauf der Behandlung Aufschluss zu geben verm�chte. Fest steht aber, dass eine psychiatrisch-medikament�se Behandlung nicht durchgef�hrt wurde. Von einer solchen w�re indes - im Verbund mit parallel laufenden niederschwelligen Arbeitstrainingsmassnahmen und Weiterf�hrung der psychotherapeutischen Begleitung - gem�ss Beurteilung der Psychiaterin I.________ vom 9. Oktober 2013 wie dargelegt eine Verbesserung zu erwarten. Bis zum massgebenden Zeitpunkt des Verf�gungserlasses am 2. April 2014 kann daher von einer definitiv gescheiterten ad�quaten Therapie der depressiven St�rung und einer entsprechend negativen Prognose der im �brigen durchwegs als kooperativ und motiviert geschilderten Versicherten noch nicht gesprochen werden. Entgegen der Argumentation der Beschwerdef�hrerin enthalten die Akten keinerlei Hinweise auf eine seit mehreren Jahren und trotz ad�quater Therapie behandlungsresistente, invalidisierende Depression. Nachdem sie sich im hier relevanten Zeitraum (noch) keiner ad�quaten Therapie unterzogen hatte, kann sie mit Bezug auf den geltend gemachten Rentenanspruch aus einer prognostischen Therapiedauer von ungef�hr einem Jahr nichts zu ihren Gunsten ableiten (z.B. auch Urteil 9C_254/2013 vom 30. Oktober 2013 E. 3.1). Damit fehlt es an einer therapieresistenten (vgl. auch Urteil I 663/00 vom 10. Dezember 2001 E. 2b/bb) invalidisierenden psychischen St�rung und folglich auch an einer relevanten psychischen Komorbidit�t.
7.3.�Nachdem die R�ckenbeschwerden als solche unbestrittenermassen nicht invalidisierend sind (E. 3.3 hievor), leidet die Versicherte auch nicht an einer anspruchsbeeinflussenden organischen Komorbidit�t (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3 S. 301).
7.4.�Dass die Schmerzst�rung die Versicherte nicht in rentenausl�sendem Ausmass einschr�nkt, wird durch die weiteren relevanten Indikatoren best�tigt. Es bestehen keine Hinweise auf die im Komplex Pers�nlichkeit zu pr�fenden Merkmale (etwa eine auff�llige vorbestehende Pers�nlichkeitsstruktur), die im Rahmen der umfassenden Ressourcenpr�fung negativ ins Gewicht fallen k�nnten. Die gute Kooperation und Eigeninitiative der Versicherten deutet darauf hin, dass sie �ber Ressourcen verf�gt, die sich positiv auf das Leistungsverm�gen auswirken k�nnen. Gegen�ber der Gutachterin schilderte sie nicht nur, mit Kollegen soziale Kontakte zu pflegen und sich mit den M�ttern anderer Kinder auszutauschen. Sie stellte �berdies ein weitgehend normales Familienleben dar, auch wenn die Situation wegen knapper Einkommensverh�ltnisse und ihrer Nervosit�t (sie schreie dann ohne Grund herum und f�hle sich anschliessend gegen�ber den S�hnen schuldig) angespannt sei. Gleichwohl wird sie offensichtlich von ihrer Familie getragen und unterst�tzt. Ehemann und S�hne beteiligen sich - in zumutbarer Weise - an den anfallenden Haushaltarbeiten und die Versicherte hat durch ihre famili�re Einbindung immerhin eine gewisse Tagesstruktur, indem sie f�r die S�hne in der Regel das Fr�hst�ck, ein (schnelles) Mittagessen und f�r die ganze Familie - wenn sie kochen k�nne -, das Abendessen zubereitet, leichte Eink�ufe selbst erledigt und bei Grosseink�ufen den Ehemann begleitet und anleitet (vgl. vorangehende E. 6.1). Auch k�men ihre in der N�he wohnenden Geschwister "immer mal zu Besuch, auch am Wochenende". Selbst wenn sie entgegen ihren Schilderungen gegen�ber den Gutachtern wohl kaum mehr mit den 1998 und 1999 geborenen S�hnen auf den Spielplatz gehen d�rfte, ist doch mehrfach dokumentiert, dass sie sich, �rztlicher Empfehlung entsprechend, m�glichst oft bewegt, indem sie nachmittags h�ufig (im Sommer mehr als im Winter) spazieren geht und den im Haushalt vorhandenen Hometrainer ben�tzt. Den in der Beschwerde geschilderten v�lligen sozialen R�ckzug hat die Vorinstanz zu Recht f�r nicht plausibel erachtet. Damit enth�lt der soziale Lebenskontext, insbesondere die Einbettung in die Familie und die der Versicherten im Alltag obliegenden famili�ren Aufgaben, best�tigende, sich potenziell g�nstig auf die Ressourcen auswirkende Faktoren.
Zusammenfassend fehlt es im hier massgebenden Zeitraum unter Ber�cksichtigung der nicht schwer ausgepr�gten Schmerzst�rung, fehlender psychischer wie auch somatischer Komorbidit�ten, (eher) g�nstiger pers�nlicher Ressourcen, haupts�chlich aber mit Blick auf die im Rahmen der Schadenminderungspflicht zumutbaren, indes noch nicht in Anspruch genommenen fach�rztlich-psychiatrischen Therapie (vgl. BGE 127 V 294 E. 4b/cc S. 297 f.), auch in Anwendung der neuen Beweisindikatoren - vorerst - an einem invalidisierenden Gesundheitsschaden. Diese von der Stellungnahme der Experten der medizinischen Gutachterstelle E.________ zur Arbeitsunf�higkeit abweichende Beurteilung ist keine unzul�ssige rechtliche Parallel�berpr�fung (vgl. vorangehende E. 5.5) des an und f�r sich sorgf�ltig abgefassten, umfassenden Gutachtens vom 2. Februar 2013, sondern Folge davon, dass die normativen Rahmenbedingungen eine rentenausl�sende Gesundheitssch�digung bei psychischen St�rungen der hier interessierenden Art namentlich erst zulassen, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind. Eine Konsistenzpr�fung (BGE 141 V 281 E. 4.4 S. 303 f.) ist vor diesem Hintergrund hinf�llig.
Im Ergebnis hat es beim angefochtenen Entscheid sein Bewenden. Die unterliegende Beschwerdef�hrerin tr�gt die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, der Sammelstiftung 2. S�ule der Bank B.________, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.