Source: http://www.sonsbeck.de/rathaus-buergerservice/service-und-dienstleistungen/hundeangelegenheiten
Timestamp: 2020-07-08 22:17:16
Document Index: 235118868

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 3', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 4', '§3', '§ 3', '§ 3', '§ 10', '§ 11', '§ 11', '§ 10', '§ 3', '§ 10']

Sonsbeck.de - Hundeangelegenheiten
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Hunde, die im Gemeindegebiet gehalten werden, sind steuerrechtlich wie auch ordnungsbehördlich anzumelden. Hierzu können die bereitgestellten Vordrucke verwendet werden.
Steuerrechtliche An-/Abmeldung
Die Gemeinde Sonsbeck erhebt auf der Basis der örtlichen Hundesteuersatzung für das Halten von Hunden eine Steuer. Die Hundesteuer beträgt jährlich für
- einen Hund: 54,00 Euro
- zwei Hunde: je 66,00 Euro
- drei oder mehr Hunde: je 78,00 Euro
In einigen Sonderfällen kommt eine Steuerermäßigung (§ 4 der Satzung) oder Steuerbefreiung (§ 3 der Satzung) auf Antrag in Betracht. Bezüglich der Möglichkeiten und Voraussetzungen hierfür empfiehlt sich eine persönliche Vorsprache.
Bei Anmeldung eines Hundes wird pro Hund eine Hundemarke vergeben, die dauerhaft gültig und dem Hund anzulegen ist. Diese kann persönlich entgegen genommen oder aber auf dem Postweg zugestellt werden. Bei einer Abmeldung ist diese beizufügen.
Zur Sicherstellung der rechtzeitigen Zahlung wird die Erteilung einer Einzugsermächtigung empfohlen.
Steueran-/abmeldung
SEPA-Lastschriftmandat (Anlage Datenschutz)
Ordnungsbehördliche An- und Abmeldung
Die Haltung jedes Hundes ist schriftlich anzuzeigen, ebenso ein Hundewechsel. Darüber hinaus gibt es landesrechtliche Vorschriften zur Haltung großer Hunde, gefährlicher Hunde sowie Hunde bestimmter Rassen gemäß Landeshundegesetz NRW (LHundG NRW).
Anzeige der Hundehaltung (nur für kleine Hunde)
Haltung von großen Hunden
Für die Haltung von großen Hunden, Hunde die ausgewachsen eine Widerristhöhe von 40 cm und mehr oder aber ein Gewicht von 20 kg und mehr erreichen, sind gemäß § 11 Landeshundegesetz NRW (LHundG NRW) besondere Voraussetzungen zur Haltung zu erfüllen.
Dazu sind folgende Nachweise sind zu erbringen:
1. Einer der folgenden Nachweise:
Nachweis der Sachkunde durch eine oder einen anerkannten Sachverständige/n, eine anerkannte sachverständige Stelle oder von durch die Tierärztekammern benannten Tierärztinnen und Tierärzten
eine schriftliche Bestätigung, dass Sie seit mehr als 3 Jahren Hunde im Sinne von § 11 (4) LHundG halten und es dabei zu keinen tierschutz- oder ordnungsbehördlich erfassten Vorkommnissen gekommen ist
Kopie des Jagdscheines oder des Prüfungszeugnisses
Kopie der Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Nr. 3 Buchstabe a des Tierschutzgesetzes zur Zucht oder Haltung von Hunden
2. Nachweis des Abschlusses einer Haftpflichtversicherung für den Hund (Mindestversicherungssumme: 500.000 € für Personen- und Sachschäden, 250.000 € für sonstige Schäden)
3. Nachweis der Kennzeichnung des Hundes durch einen Mikrochip
Anzeige der Hundehaltung (§ 11 LHundG – große Hunde)
Haltung von gefährlichen Hunden oder Hunden bestimmter Rassen
Gemäß § 4 Landeshundegesetz – LHundG NRW ist die Haltung von gefährlichen Hunden/Hunden bestimmter Rassen (§§3/10 LHundG) zudem erlaubnispflichtig und vor Anschaffung zu beantragen. Die entsprechenden Anträge hierfür sind persönlich einzureichen.
Zu den gefährlichen Hunden gemäß § 3 LHundG zählen:
Hunde, deren Gefährlichkeit nach § 3 Abs. 2 LHundG vermutet wird oder nach Absatz 3 im Einzelfall festgestellt worden ist.
Hunde der Rassen Pittbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier und deren Kreuzungen untereinander sowie deren Kreuzungen mit anderen Hunden.
Hunde bestimmter Rassen gemäß § 10 LHundG sind:
Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastino Espanol, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler und Tosa Inu sowie deren Kreuzungen untereinander sowie mit anderen Hunden.
Führungszeugnis der Belegart R
Nachweis des Abschlusses einer besonderen Haftpflichtversicherung (Mindestdeckungssumme 500.000 € für Personen- und Sachschäden und 250.000 € für sonstige Schäden)
Bescheinigung eines Tierarztes über die Kennzeichnung des Hundes mit einem Mikrochip
Der Nachweis der Sachkunde für gefährliche Hunde ist grundsätzlich durch eine Sachkundebescheinigung des amtlichen Tierarztes, für Hunde bestimmter Rassen auch von einer/m anerkannten Sachverständigen oder einer anerkannten sachverständigen Stelle zu erbringen. Für Tierärzte/Innen und Inhaber einer Berufserlaubnis nach § 11 Bundes-Tierärzteordnung, Jagdscheininhaber oder Personen, die die Jägerprüfung mit Erfolg abgelegt haben, Inhaber einer Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz zur Zucht/Haltung oder zum Handel mit Hunden Polizeihundeführer/innen, Personen, die auf Grund Anerkennung nach § 10 Abs. 3 berechtigt sind, Sachkundebescheinigungen zu erteilen, gilt die Sachkunde als erbracht, wenn entsprechende Nachweise vorgelegt werden.
Antrag auf Erlaubnis zur Hundehaltung (§ 3 LHundG – gefährliche Hunde)
Antrag auf Erlaubnis zur Hundehaltung (§ 10 LHundG – Hunde bestimmter Rassen)
(Fachbereich Ordnung und Soziales)
☎ (02838) 36-133
 marianne.hackstein@sonsbeck.de
Bei steuerrechtlichen Fragen:
(Fachbereich Finanzen und Liegenschaften)
 sandra.bindl@sonsbeck.de
Hundekot-Beutel erhalten Sie gratis zu den üblichen Öffnungszeiten im Rathaus und bei den beiden Tankstellen sowie in der Bäckerei in Labbeck und in der Bücherei in Hamb.
> Hundesteuersatzung der Gemeinde Sonsbeck