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Timestamp: 2017-06-24 12:20:26
Document Index: 104604728

Matched Legal Cases: ['Art. 5', '§ 47', '§ 4', '§ 76', '§ 4', '§ 132', '§ 2']

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 08.03.2005, 9 S 2290/03 - JuraForum.de
VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 9 S 2290/03Urteil vom 08.03.2005
Leitsatz:Einem emeritierten Professor fehlt die Antragsbefugnis für einen Normenkontrollantrag gegen eine von der Universität erlassene Studien- und Prüfungsordnung, auch wenn diese den Studiengang betrifft, in dem er als Emeritus berechtigt ist, Lehrveranstaltungen durchzuführen und an Prüfungsverfahren teilzunehmen.Rechtsgebiete:GG, VwGO, HRG, UGVorschriften:§ GG Art. 5 Abs. 3, § 47 Abs. 2 VwGO, § 4 Abs. 3 HRG, § 76 Abs. 1 Satz 1 HRG, § 4 Abs. 3 UG, § 132 UGStichworte:Antragsbefugnis, Hochschullehrer, Professor, Emeritus, Prüfertätigkeit, Lehrfreiheit, Prüfungsordnung, Studienordnung
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:51 + Zw_,ei = Weitere Entscheidungen vom VGH-BADEN-WUERTTEMBERGVGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 5 S 551/02 vom 08.03.20051. Will die Gemeinde einem durch den Erschließungsverkehr für ein geplantes Gewerbegebiet Lärmbetroffenen ein bestimmtes Schutzniveau (hier das eines allgemeinen Wohngebiets entsprechend § 2 Abs. 1 Nr. 2 der 16. BImSchV) gewährleisten, muss sich ihre Planung an dieser "eigenen Vorgabe" messen lassen. Bei deren Nichteinhaltung ist die Planung (abwägungs-)fehlerhaft.
3. Zum straßenverkehrsrechtlichen Begriff des "Anliegers".VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 3 S 1524/04 vom 03.03.2005Eine Bauleitplanung, die zur Verhinderung eines "Trading-Down-Effektes" vorsieht, dass Sex-Shops und Vergnügungsstätten in bestimmten Planbereichen eines Kerngebietes ausgeschlossen werden, kann durch Veränderungssperre gesichert werden.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 13 S 3035/04 vom 03.03.2005Erfolgt eine Vaterschaftsanerkennung bewusst wahrheitswidrig in kollusivem Zusammenwirken mit der Kindsmutter, um der Mutter und dem Kind den Aufenthalt in der Bundesrepublik zu ermöglichen ,lassen sich ausländerrechtliche Ansprüche wegen Rechtsmissbrauchs aus der Vaterschaftsanerkennung nicht ableiten.
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