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Timestamp: 2016-10-28 00:36:32
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Matched Legal Cases: ['Art. 25', 'Art. 95', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 25', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 29', 'Art. 6', 'Art. 42', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 65', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 42', 'Art. 31', 'Art. 46', 'Art. 47', 'Art. 42', 'Art. 31', 'Art. 46', 'Art. 83', 'Art. 83', 'Art. 83', 'Art. 110', 'Art. 83', 'Art. 111', 'Art. 53', 'Art. 111', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 48', 'Art. 42', 'BGE', 'in fine', 'Art. 45', 'BGE', 'BGE', 'Art. 110', 'Art. 31', 'Art. 46', 'Art. 65', 'Art. 66']

8C_469/2011 (29.12.2011)
8C_469/2011
Staatssekretariat f�r Wirtschaft SECO,
Arbeitsmarkt/Arbeitslosenversicherung, Rechtsvollzug, Effingerstrasse 31, 3003 Bern,
(Schlechtwetterentsch�digung; R�ckerstattung),
vom 5. Mai 2011.
Die P.________ AG bezog von den Arbeitslosenkassen Unia und GBI f�r die Monate Januar und Februar 2003, Januar, Februar, M�rz und Dezember 2005 sowie Januar und Februar 2006 Schlechtwetterentsch�digungen im Gesamtbetrag von Fr. 870'192.60. Im Nachgang zu einer am 3. Juli 2007 durchgef�hrten Betriebskontrolle verf�gte das Inspektorat Arbeitsmarkt/Arbeitslosenversicherung des Staatssekretariats f�r Wirtschaft (SECO) am 27. September 2007, die Gesellschaft habe im Zeitraum von Januar 2003 bis Februar 2006 unrechtm�ssig bezogene Schlechtwetterentsch�digungen in H�he von insgesamt Fr. 863'473.55 zur�ckzuerstatten. Daran wurde auf Einsprache hin festgehalten (Einspracheentscheid vom 3. M�rz 2008).
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Entscheid vom 5. Mai 2011 ab.
C.a Die P.________ AG l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Ferner sei der Prozess bis zum Abschluss des bei der Staatsanwaltschaft in Sachen A.________ und B.________ (Einzelzeichnungsberechtigte der P.________ AG) wegen Betrugs gef�hrten Strafverfahrens zu sistieren. Auf die vom SECO eingereichte Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten sei nicht einzutreten, eventuell sei diese abzuweisen.
C.b Auf die vom SECO erhobene Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist das Bundesgericht mit Urteil 8C_457/2011 vom 5. Juli 2011 mangels Beschwer nicht eingetreten.
2.1 Gem�ss Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG (in Verbindung mit Art. 95 Abs. 1 und 2 AVIG) sind unrechtm�ssig bezogene Leistungen der Arbeitslosenversicherung zur�ckzuerstatten. Der R�ckforderungsanspruch erlischt mit dem Ablauf eines Jahres, nachdem die Versicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, sp�testens aber mit dem Ablauf von f�nf Jahren nach der Entrichtung der einzelnen Leistung (Art. 25 Abs. 2 Satz 1 ATSG). Wird der R�ckerstattungsanspruch aus einer strafbaren Handlung hergeleitet, f�r welche das Strafrecht eine l�ngere Verj�hrungsfrist vorsieht, so ist diese Frist massgebend (Art. 25 Abs. 2 Satz 2 ATSG).
2.2 Bei den Fristen nach Art. 25 Abs. 2 ATSG handelt es sich um von Amtes wegen zu ber�cksichtigende Verwirkungsfristen (BGE 133 V 579 E. 4.1 S. 582; 128 V 10 E. 5a S. 12; 101 Ib 348 E. 2b S. 350; Urteil 9C_999/2009 vom 7. Juni 2010 E. 3.1, in: SVR 2011 EL Nr. 7 S. 21). Diese sind rechtsprechungsgem�ss gewahrt, wenn vor Ablauf der massgebenden Frist eine R�ckerstattungsverf�gung ergeht (Urteile [des Eidg. Versicherungsgerichts] C 17/03 vom 2. September 2003 E. 4.3.2 mit Hinweis, in: SVR 2004 AlV Nr. 5 S. 13, und C 31/00 vom 19. September 2000 E. 2a-c, in: ARV 2001 S. 91; Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, N. 43 zu Art. 25 ATSG; siehe ferner Ziff. A15 f. des Kreisschreibens des SECO, Arbeitsmarkt/Arbeitslosenversicherung, �ber R�ckforderung, Verrechnung, Erlass und Inkasso [KS RVEI], Ausgabe April 2008).
2.3.1 Das SECO hat anl�sslich der Betriebskontrolle vom 3. Juli 2007 Kenntnis von den im Zeitraum von Januar 2003 bis Februar 2006 angeblich zu Unrecht bezogenen Schlechtwetterentsch�digungen erhalten. Mit Verf�gung vom 27. September 2007 wurden die entsprechenden Leistungsbetreffnisse zur�ckgefordert.
2.3.2 Im Lichte des vorstehend Dargelegten sind die Verwirkungsfristen nach Art. 25 Abs. 2 Satz 1 ATSG - entgegen der vorinstanzlichen Betrachtungsweise - in Bezug auf s�mtliche der zur�ckgeforderten Schlechtwetterentsch�digungen gewahrt worden. Der Ber�cksichtigung einer allenfalls l�ngeren strafrechtlichen Verj�hrungsfrist bedarf es vor diesem Hintergrund nicht, womit sich auch die letztinstanzlich beantragte Sistierung des vorliegenden Verfahrens bis zum Abschluss des gegen A.________ und B.________ angestrengten Strafprozesses er�brigt.
3.1 Die Beschwerdef�hrerin macht vorab eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs im Sinne von Art. 29 BV und Art. 6 EMRK geltend, indem das SECO sie weder vor Erlass der R�ckerstattungsverf�gung vom 27. September 2007 angeh�rt, noch sich im Rahmen des Einspracheverfahrens mit ihren Vorbringen auseinandergesetzt habe; ferner sei es seiner Begr�ndungspflicht nicht nachgekommen.
3.2.1 Gem�ss Art. 42 ATSG, welcher im Arbeitslosenversicherungsbereich ebenfalls Anwendung findet (Art. 1 Abs. 1 AVIG, Art. 1 lit. b und Art. 2 ATSG), haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Geh�r. Sie m�ssen indessen nicht angeh�rt werden vor Verf�gungen, die durch Einsprache anfechtbar sind. Da die Revisionsverf�gung des SECO vom 27. September 2007 unbestrittenermassen einsprachef�hig war, st�sst der diesbez�gliche Einwand ins Leere. Die Beschwerdef�hrerin hatte im Rahmen des Einsprache- wie auch des Beschwerdeverfahrens vor dem - �ber unbeschr�nkte Kognition verf�genden - Bundesverwaltungsgericht hinreichend Gelegenheit, sich zur R�ckerstattungsforderung zu �ussern, wovon sie mit Eingaben vom 30. Oktober und 11. Dezember 2007 Gebrauch gemacht hat.
3.2.2 Eine Verletzung der Begr�ndungspflicht durch das SECO ist sodann nicht erkennbar, werden in der Revisionsverf�gung vom 27. September 2007 (samt Verf�gungsbestandteil bildenden Beilagen) doch die �berlegungen genannt, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid st�tzt. Eine Aufschl�sselung - und damit Substanziierung - des R�ckforderungsbetrages mit Blick auf die einzelnen Leistungsperioden findet sich namentlich in der Zusammenstellung "Zusammenfassungen Beanstandungen" vom 26. September 2007. Ferner nimmt das SECO im Einspracheentscheid vom 3. M�rz 2008 in zwar knapper aber dennoch gen�gender Weise Stellung zu den Einwendungen der Beschwerdef�hrerin. Die f�r die Beschlussfassung relevanten Fakten und der quantitative Umfang der aberkannten Versicherungsleistungen sind somit anhand des Inhalts von Verf�gung und Einspracheentscheid, der entsprechenden Beilagen sowie der beigezogenen betrieblichen Formulare ohne weiteres nachvollziehbar.
Streitig und zu pr�fen ist, ob die vorinstanzliche Erkenntnis, wonach die R�ckforderung von in den Monaten Januar und Februar 2003, Januar, Februar, M�rz und Dezember 2005 sowie Januar und Februar 2006 im Gesamtbetrag von Fr. 863'473.55 an die Beschwerdef�hrerin ausbezahlten Schlechtwetterentsch�digungen zu Recht erfolgt sei, Ergebnis einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung darstellt oder auf einer Rechtsverletzung nach Art. 95 BGG beruht. Anzumerken ist, dass die Beschwerdef�hrerin einen Teilbetrag in H�he von Fr. 65'684.35 infolge fehlerhafter Abrechnung (Absenzen von Arbeitnehmenden infolge Krankheit, Unfall, Ferien und Weiterbildung) anerkannt und beglichen hat. Mangels Anfechtungsobjekts (BGE 125 V 413 E. 1a S. 414 mit Hinweisen; ferner BGE 131 V 164 E. 2.1 S. 164 f.) nicht Streitgegenstand bildet demgegen�ber die in der Beschwerde aufgeworfene Frage eines allf�lligen Erlasses der R�ckerstattungsschuld gem�ss Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG (vgl. zum Erlassverfahren: Art. 95 Abs. 3 AVIG [insbesondere bei Erlassgesuchen von Arbeitgebern: Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz AVIG, Bd. II, 1988, N. 49 ff. zu Art. 95 AVIG]). Insoweit kann auf die Rechtsvorkehr nicht eingetreten werden.
Nach den zutreffenden Erw�gungen im angefochtenen Gerichtsentscheid haben gem�ss Art. 42 Abs. 1 AVIG Arbeitnehmer in Erwerbszweigen, in denen wetterbedingte Arbeitsausf�lle �blich sind (Art. 42 Abs. 2 AVIG in Verbindung mit Art. 65 AVIV), Anspruch auf Schlechtwetterentsch�digung, wenn sie f�r die Versicherung beitragspflichtig sind und einen anrechenbaren Arbeitsausfall (Art. 43 AVIG) erleiden. Der Arbeitsausfall ist anrechenbar, wenn er ausschliesslich durch das Wetter verursacht sowie vom Arbeitgeber ordnungsgem�ss gemeldet wird und die Fortf�hrung der Arbeiten trotz gen�gender Schutzvorkehrungen technisch unm�glich oder wirtschaftlich unvertretbar ist oder den Arbeitnehmern nicht zugemutet werden kann (Art. 43 Abs. 1 lit. a-c AVIG). Laut Art. 42 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 31 Abs. 3 lit. a AVIG keinen Anspruch haben u.a. Arbeitnehmer, deren Arbeitsausfall nicht bestimmbar oder deren Arbeitszeit nicht ausreichend kontrollierbar ist. Art. 46b AVIV schreibt vor, dass die gen�gende Kontrollierbarkeit des Arbeitsausfalls eine betriebliche Arbeitszeitkontrolle voraussetzt (Abs. 1) und der Arbeitgeber die Unterlagen �ber die Arbeitszeitkontrolle w�hrend f�nf Jahren aufzubewahren hat (Abs. 2). Es soll damit sichergestellt werden, dass der Arbeitsausfall f�r die Durchf�hrungsorgane der Arbeitslosenversicherung �berpr�fbar ist (Urteile 8C_1026/2008 vom 30. Juli 2009 E. 2, in: ARV 2010 S. 303, und [des Eidg. Versicherungsgerichts] C 140/02 vom 8. Oktober 2002 E. 3.1 mit Hinweis sowie C 59/01 vom 5. November 2001 E. 2b). Die Beweislast hierf�r obliegt dem Arbeitgeber (Art. 47 Abs. 3 lit. a in Verbindung und Art. 42 Abs. 3 und Art. 31 Abs. 3 lit. a AVIG sowie Art. 46b AVIV; Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] C 66/04 vom 18. August 2004 E. 3.2). Die Ausgleichsstelle der Arbeitslosenversicherung, welche im SECO gef�hrt wird (Art. 83 Abs. 3 AVIG), �berpr�ft u.a. die Auszahlungen der Kassen und �berwacht die Entscheide der kantonalen Amtsstellen (Art. 83 Abs. 1 lit. d und l AVIG). Sie und die von ihr beauftragten Treuhandstellen pr�fen insbesondere stichprobenweise bei den Arbeitgebern die ausbezahlten Schlechtwetterentsch�digungen (Art. 83a Abs. 1 AVIG ["Revision und Arbeitgeberkontrolle"] und Art. 110 Abs. 4 AVIV); allf�llige R�ckforderungen im Anschluss an Arbeitgeberkontrollen werden durch die Ausgleichsstelle verf�gt, w�hrend das Inkasso der Arbeitslosenkasse obliegt (Art. 83a Abs. 3 AVIG in Verbindung mit Art. 111 Abs. 2 AVIV; bundesr�tliche Botschaft zu einem revidierten Arbeitslosenversicherungsgesetz [AVIG] vom 28. Februar 2001, BBl 2001 2245 ff., insb. 2296; Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, 2. Aufl. 2007, N. 923 S. 2459). Die Revision der Auszahlungen stellt ein systematisch durchgef�hrtes und methodisch auf die Erfassung einer Vielzahl von F�llen ausgerichtetes Wiedererw�gungsverfahren (mit den dabei geltenden Grunds�tzen [zweifellose Unrichtigkeit der formell rechtskr�ftigen Leistungsverf�gung, Berichtigung von erheblicher Bedeutung]; vgl. Art. 53 Abs. 2 ATSG) dar, wobei nicht die Verwaltungsstelle, welche die Leistungsverf�gungen erlassen hat, auf die Angelegenheit zur�ckkommt, sondern die daf�r vom Gesetz vorgesehene h�chste verantwortliche Instanz in Form der Ausgleichsstelle (Gerhards, a.a.O., N. 4 [mit weiteren Hinweisen] zu Art. 111 AVIG).
6.1 Das Bundesverwaltungsgericht hat in W�rdigung der Aktenlage festgestellt, dass die vom SECO beigebrachten Aufstellungen die Abweichungen zu den Kontrollbl�ttern (Monatsrapporten) der Beschwerdef�hrerin schl�ssig und �berzeugend aufzeigten. Namentlich gehe daraus klar hervor, dass Schlechtwetterentsch�digungen f�r Tage gefordert worden seien, an denen die Arbeitnehmenden aus witterungsunabh�ngigen Gr�nden nicht gearbeitet h�tten (Ferien, Weiterbildung, krankheits- bzw. unfallbedingt arbeitsunf�hig), die mangels Eintr�gen in den Monatsrapporten bzw. anderweitiger betrieblicher Angaben nicht �berpr�fbar seien oder f�r welche auf Grund vermerkter Mehrstunden Indizien f�r eine dennoch verrichtete Arbeitst�tigkeit best�nden. Die Beschwerdef�hrerin verm�ge mit ihren nicht spezifizierten Ausf�hrungen, wonach die Arbeitnehmer an den fraglichen Tagen (violett unterlegte Felder der eingereichten Auflistungen) jeweils ins Lager gekommen und auf die Baustellen eingeteilt worden seien, dort eingetroffen aber wegen schlechten Wetters nicht h�tten arbeiten k�nnen, nicht darzutun, dass die von ihr monierten wetterbedingten Arbeitsausf�lle tats�chlich vorgelegen h�tten.
6.2 Die Beweisw�rdigung im Allgemeinen einschliesslich die W�rdigung von Indizien und fallbezogenen Wahrscheinlichkeits�berlegungen betreffen Tatfragen (Urteil 8C_831/2008 vom 29. Mai 2009 E. 2.3; Ulrich Meyer, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2011, N. 34a zu Art. 105 BGG, und Markus Schott, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2011, N. 29 zu Art. 95 BGG, je mit Hinweisen), die das Bundesgericht lediglich auf offensichtliche Unrichtigkeit und Rechtsfehlerhaftigkeit hin zu �berpr�fen befugt ist (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. E. 1.2 hiervor). Blosse Zweifel an der Richtigkeit der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung �ndern an deren Verbindlichkeitswirkung gem�ss Art. 105 Abs. 1 BGG nichts (vgl. die Hinweise in Urteil 9C_539/2007 vom 31. Januar 2008 E. 2.2.2).
6.2.1 Die Vorbringen in der Beschwerdeschrift lassen die das Bundesgericht grunds�tzlich bindenden vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht als offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG erscheinen. Wie die Beschwerdef�hrerin im Rahmen des Einsprache- und erstinstanzlichen Beschwerdeverfahrens einger�umt hat, sind anl�sslich der Anmeldung der wetterbedingten Arbeitsausf�lle gravierende Fehler unterlaufen, indem zum einen die Schlechtwetterentsch�digung auch f�r Tage geltend gemacht wurde, an welchen die Arbeitnehmenden ausweislich ihrer jeweiligen Monatsrapporte bereits Absenzen infolge Ferien, Krankheit, Unfall oder Weiterbildung verzeichneten (vgl. dazu die jeweils hell- und dunkelblau sowie gr�n unterlegten Felder der von der Beschwerdef�hrerin eingereichten Auflistung). Zum anderen sind auf einzelnen Rapporten an Tagen, an denen angeblich aus Witterungsgr�nden nicht hatte gearbeitet werden k�nnen, in betr�chtlichem Masse Mehrstunden erw�hnt. Sodann fehlen bez�glich gewisser monierter Ausf�lle jegliche rapportierten Eintr�ge. Da die von der Beschwerdef�hrerin eingereichten Unterlagen somit, von einzelnen, durch das SECO aber ber�cksichtigten Ausnahmen abgesehen (Angaben in den Monatsrapporten wie "Schlechtwetter", "schlechtes Wetter", "mal tempo" etc.), keinerlei Hinweise auf meteorologisch begr�ndete Arbeitsausst�nde beinhalten, gelingt es der Beschwerdef�hrerin nicht, den entsprechenden Nachweis f�r die von ihr aufgef�hrten Schlechtwetterperioden zu erbringen.
6.2.1.1 Daran vermag der Einwand, die betreffenden Rapportbl�tter wiesen aus buchhalterischen Gr�nden mangels separater Spalte f�r Schlechtwetter auch an Tagen, an welchen witterungsbedingt nicht gearbeitet worden sei, Stundeneintr�ge auf, nichts zu �ndern. Einerseits wurden die Monatsrapporte teilweise handschriftlich um einen diesbez�glichen Vermerk erg�nzt (und die derart gekennzeichneten Ausf�lle denn auch durch die Verwaltung anerkannt), woraus der Schluss zu ziehen ist, dass einer solchen Vorgehensweise grunds�tzlich auch innerbetrieblich nichts entgegengestanden h�tte. Zum anderen sind in den Rapporten an zahlreichen der vorgeblich nicht arbeitbaren Tagen Mehrstunden aufgef�hrt, welcher Umstand ein starkes Indiz f�r effektiv geleistete Arbeit darstellt. Zum aktuellen Zeitpunkt Arbeitnehmende der Beschwerdef�hrerin zu Vorkommnissen an einzelnen Tagen zu befragen, welche mittlerweile sechs bis knapp neun Jahre zur�ckliegen, d�rfte sich mit der Vorinstanz als wenig aussagekr�ftig erweisen. Das gilt auch f�r die von der Beschwerdef�hrerin besonders erw�hnte G.________, die w�hrend der fraglichen Zeit f�r die Buchhaltung und die Personaladministration zust�ndig gewesen sei, zumal nicht weiter substanziiert wird, welche zus�tzlichen Angaben diese - im Vergleich zu den Arbeitnehmern auf dem Bau - machen k�nnte. Im �brigen wurden bereits im strafprozessualen Rahmen entsprechende Einvernahmen durchgef�hrt, deren Ergebnisse indessen, wie im angefochtenen Entscheid dargelegt, gegen die Betrachtungsweise der Beschwerdef�hrerin sprechen. Die Tatsache, dass gewisse dieser gegen die Mitarbeiter angehobenen Strafverfahren zwischenzeitlich eingestellt wurden, l�sst entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin keine R�ckschl�sse auf das Verhalten der Gesch�ftsleitung zu. �berdies bedarf es keiner strafrechtlichen Verurteilung, um die Leistungen aus verwaltungsrechtlicher Sicht als unrechtm�ssig bezogen zu qualifizieren.
6.2.1.2 Ebenfalls nichts zu Gunsten ihres Standpunktes kann die Beschwerdef�hrerin sodann aus dem Argument ableiten, die betreffenden Schlechtwetterentsch�digungen seien jeweils ohne Beanstandungen seitens der involvierten Beh�rden (Arbeitslosenkasse, kantonales Amt) zugesprochen worden bzw. die Mangelhaftigkeit der Unterlagen h�tte bereits in einem fr�heren Stadium festgestellt werden m�ssen. Nach der gesetzlichen Regelung ist die Arbeitslosenkasse nicht verpflichtet, die Anspruchsberechtigung selber umfassend abzukl�ren (zu ihrem Pflichtenheft siehe Art. 48 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 42 f. AVIG; ferner BGE 124 V 75 E. 4b/aa und bb S. 79 f.; 119 V 370 E. 2 in fine S. 371 mit Hinweisen). Vielmehr ist es grunds�tzlich Sache der kantonalen Amtsstelle, die Anrechenbarkeit des Arbeitsausfalls zu pr�fen, im Zweifel die geeigneten Abkl�rungen vorzunehmen und gegebenenfalls Einspruch gegen die Auszahlung der Schlechtwetterentsch�digung zu erheben (Art. 45 Abs. 4 Satz 1 und 2 AVIG; BGE 124 V 75 E. 4b/aa S. 79; 119 V 370 E. 2 S. 371 mit Hinweisen; vgl. auch Ziff. G7 ff. des Kreisschreibens des SECO, Arbeitsmarkt/Arbeitslosenversicherung, �ber die Schlechtwetterentsch�digung [KS SWE], Ausgabe Januar 2005). Anzumerken ist hierbei jedoch, dass die erste zu nehmende H�rde bei der kantonalen Amtsstelle nicht "gewichtiger" ist (als die zeitlich nachgelagerte Pr�fung durch die zust�ndige Arbeitslosenkasse), wird doch ebenfalls nicht deren "Zustimmung" verlangt, sondern nur, dass sie nicht durch "Einspruch" das Verfahren hemmt. Dieser Umstand weist darauf hin, dass im Normalfall keine Einwendungen der kantonalen Amtsstelle erwartet werden (BGE 124 V 75 E. 4b/bb S. 81; 119 V 370 E. 4a S. 373). Anlass zu erg�nzenden Abkl�rungen k�nnen aber auch - wie hier - erst die durch die Ausgleichsstelle der Arbeitslosenversicherung nachtr�glich angeordneten Arbeitgeberkontrollen bilden (Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] C 140/02 vom 8. Oktober 2002 E. 4; Ziff. l6 KS SWE). Insbesondere die Rechtm�ssigkeit der bezogenen Leistungen l�sst sich regelm�ssig einzig anhand von detaillierten betrieblichen Unterlagen, namentlich auf Grund eines hinreichenden Zeiterfassungssystems (im Sinne des Erfordernisses der t�glich fortlaufenden Aufzeichnung; Urteile 8C_1026/2008 vom 30. Juli 2009 E. 4.2.2, in: ARV 2010 S. 303, und [des Eidg. Versicherungsgerichts] C 64/04 vom 19. August 2004 E. 2.1 mit Hinweisen), feststellen. Diese Pr�fung obliegt dem SECO (in diesem Sinne auch Ziff. B30 und l6 KS SWE, wonach die Durchf�hrung von Arbeitgeberkontrollen und die stichprobenweise Pr�fung der Auszahlungen der Schlechtwetterentsch�digungen gem�ss Art. 110 AVIV in den alleinigen Kompetenzbereich des SECO/Ressort Inspektorat fallen; Urteile [des Eidg. Versicherungsgerichts] C 208/02 vom 27. Oktober 2003 E. 4 und C 295/02 vom 12. Juni 2003 E. 2 ff., in: ARV 2003 S. 258). Die Rechtfertigung, dass dem Arbeitgeber wiederholt �ber eine l�ngere Zeitdauer vorbehaltlos Schlechtwetterentsch�digungen ausbezahlt worden sind, l�st vor diesem Hintergrund keinen Vertrauensschutz aus und steht einer R�ckforderung von Leistungsbetreffnissen nicht entgegen (Ziff. B30 KS SWE). Ein grobes Verschulden, welches allenfalls zu einer anderen Beurteilung Anlass zu geben verm�chte, kann der Verwaltung im vorliegenden Fall mithin nicht vorgeworfen werden.
6.2.1.3 Soweit die Beschwerdef�hrerin in ihrer Eingabe schliesslich auf den parallel laufenden Strafprozess Bezug nimmt bzw. sich eingehend mit dessen Folgen auf das vorliegende Verfahren befasst, ist darauf unter Verweis auf das hievor Ausgef�hrte (E. 2.3.2 und 6.2.1.1) nicht n�her einzugehen.
6.2.2 Die Beschwerdef�hrerin war im Hinblick auf die Geltendmachung des Anspruchs auf Schlechtwetterentsch�digung verpflichtet, den Arbeitsausfall im Rahmen einer �berpr�fbaren, namentlich die wetterbedingten Absenzen deklarierenden Arbeitszeitkontrolle zu erfassen, worauf die Arbeitgeber in den Informationen der Arbeitslosenversicherung aufmerksam gemacht werden (vgl. etwa Ziff. 8 und 11 der vom Eidgen�ssischen Volkswirtschaftsdepartement, Info-Service Arbeitslosenversicherung [ALV], herausgegebenen Informationsbrosch�re "Schlechtwetterentsch�digung", Ausgabe 2011; ferner Ziff. B29 KS SWE; Urteile [des Eidg. Versicherungsgerichts] C 223/00 vom 5. Februar 2001 E. 4b, in: ARV 2001 S. 160, und C 437/99 vom 11. September 2000 E. 3, in: ARV 2002 S. 194). Indem dies in weiten Teilen nicht geschehen ist, fehlt es am Erfordernis der gen�genden Kontrollier- und �berpr�fbarkeit des Arbeitsausfalles im Sinne von Art. 31 Abs. 3 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 46b Abs. 1 AVIV. Die sich daraus ergebenden Folgen hat die beweisbelastete Beschwerdef�hrerin zu tragen.
6.3 Die Zusprechung von Schlechtwetterentsch�digung f�r die in den Zeitr�umen Januar und Februar 2003, Januar, Februar, M�rz und Dezember 2005 sowie Januar und Februar 2006 geltend gemachten Arbeitsausf�lle erweist sich nach dem Gesagten im Umfang von Fr. 863'473.55 als zweifellos unrichtig. Da die R�ckforderungssumme unbestrittenermassen erheblich ist, war das wiedererw�gungsweise Zur�ckkommen der Verwaltung auf die Leistungszusprechung im Rahmen der Revision der Auszahlungen korrekt.
Dem Verfahrensausgang entsprechend hat die Beschwerdef�hrerin die Gerichtskosten zu tragen (Art. 65 Abs. 4 lit. a und Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).
Luzern, 29. Dezember 2011