Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=ZIP%202003,%20662
Timestamp: 2019-06-18 06:06:35
Document Index: 128156075

Matched Legal Cases: ['Art. 14', '§ 812', '§ 813', '§ 812', '§ 818', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

OLG Hamm, 30.10.2002 - 31 U 70/02 - dejure.org
https://dejure.org/2002,4524
OLG Hamm, 30.10.2002 - 31 U 70/02 (https://dejure.org/2002,4524)
OLG Hamm, Entscheidung vom 30.10.2002 - 31 U 70/02 (https://dejure.org/2002,4524)
OLG Hamm, Entscheidung vom 30. Januar 2002 - 31 U 70/02 (https://dejure.org/2002,4524)
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Direktkondiktion bei irrtümlicher Doppelausführung eines Überweisungsauftrags
Art. 14 Rom II-VO
Freie Rechtswahl - Regelungsinhalt - Grundregel
BGB § 812 Abs. 1 Satz 1, §§ 813, 819
BGB § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2, § 818 Abs. 3
Bereicherungsrecht, Bereicherungsausgleich bei irrtümlicher Doppelausführung eines Überweisungsauftrags
LG Bielefeld, 14.02.2002 - 2 O 442/01
ZIP 2003, 662
Das Gleiche gilt auch in den Fällen, in denen der Anweisende geschäftsunfähig war (BGHZ 111, 382, 383 ff.) oder für ihn ein geschäftsunfähiger (BGHZ 158, 1, 2 ff.) bzw. ein nur gesamtvertretungsberechtigter Vertreter gehandelt hat (Senat BGHZ 147, 145, 147 ff.), sowie in Fällen, in denen eine Anweisung zwar besteht, sie jedoch versehentlich doppelt ausgeführt wird (BGH NJW 2011, 66 (69f); OLG Hamburg NJW 1983, 1499 (1500); OLG München NJW-RR 1988, 1391; OLG Hamm ZIP 2003, 662).
Nach der Rechtsprechung des OLG Hamm (vgl. ZIP 2003, 662, 663f.) und des OLG Frankfurt (vgl. Urteil vom 29.11.2002 - 24 U 91/01 - NJOZ 2003, 346) gilt dies auch für den Fall, dass die Bank einen Überweisungsauftrag irrtümlich doppelt ausführt.