Source: https://www.versicherungspraxis24.de/services/newsletter-2016/2016-08/
Timestamp: 2020-04-03 01:06:06
Document Index: 128016111

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 153', 'BGH']

Newsletter Ausgabe 08. KW - 2016
die Bedeutung von Fintechs, also Unternehmen die sich auf die Vermittlung von Finanzdienstleistungen mithilfe der digitalen Medien spezialisiert haben, wird aktuell wohl auf fast jeder Veranstaltung im Rahmen der Versicherungswirtschaft diskutiert. Im Interview mit der VersicherungsPraxis24 stellen zwei Vertreter der jüngeren Generation, die auf Seiten der etablierten Versicherungswirtschaft und für ein Fintech arbeiten, ihre Positionen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten dar.
Erfahren Sie mehr in unserem aktuellen Interview des Monats: Fintechs: Chance statt Bedrohung
Gute Gründe sprechen für eine betriebliche Gruppenunfallversicherung
BGH zum Auskunftsanspruch des Versicherungsnehmers bei abgelaufener Lebensversicherung
» Gute Gründe sprechen für eine betriebliche Gruppenunfallversicherung
» Die PKV-Favoriten der Makler
» Rechnungszins für Pensionszusage: GroKo einigt sich
» Ist die Versorgungsumstellung im öffentlichen Dienst jetzt rechtskonform?
» BGH zum Auskunftsanspruch des Versicherungsnehmers bei abgelaufener Lebensversicherung
» Regierungsfraktionen wollen effizientere Finanzaufsicht
Die Studie "AssCompact AWARD - Private Krankenversicherung 2016" ermittelte bei 372 Maklern und Mehrfachagenten aus dem Adresspool der bbg Betriebsberatungs GmbH, Bayreuth, welche PKV-Versicherer in den vergangenen zwölf Monaten die stärkste Marktdurchdringung und damit den höchsten Marktanteil im Maklervertrieb erzielt haben.
Die Pensionslasten drücken auf die Handelsbilanz. Der aufgrund der Niedrigzinsphase sinkende Zins, der zur Berechnung von Rückstellungen in den Handelsbilanzen gesetzlich anzusetzen ist ("BilMoG"-Zins), sorgt für dramatisch steigende Lasten und sinkendes Eigenkapital. Daher hatte nach Anläufen im Jahr 2015 die Bundesregierung im Januar 2016 im Rahmen des Gesetzentwurfs der Bundesregierung zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (‌18‌/‌5922‌, ‌18‌/‌6286‌) beschlossen, auch eine Neuregelung des Berechnungszeitraums für den BilMoG-Zins auf den Weg zu bringen. Zurzeit wird der Zins noch über sieben Jahre geglättet. Im Entwurf waren zehn Jahre verbunden mit einer Ausschüttungssperre vorgeschlagen worden. Diskutiert und von der Wirtschaft gefordert waren 12 bzw. 15 Jahre. Nach einer Anhörung am ‌15‌.‌02‌.‌2016‌ hat sich nun die Große Koalition auf zehn Jahre festgelegt.
Die "unendliche Geschichte" zur Umstellung der Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst von einer Gesamtversorgung hin zu einem (wesentlich kostengünstigeren) Punktemodell zum ‌01‌.‌01‌.‌2002‌ geht in die nächste Runde. Am ‌09‌.‌03‌.‌2016‌ entscheidet nunmehr erneut der Bundesgerichtshof (BGH). Es geht - mal wieder - um die Startgutschriftenregelung für rentenferne Versicherte.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem kürzlich veröffentlichten Urteil einige Grundsätze aufgestellt, die zu beachten sind, wenn ein Versicherungsnehmer geltend macht, ihm stehe bei Ablauf einer kapitalbildenden Lebensversicherung eine höhere als die vom Versicherer ausgezahlte Bewertungsreserve gemäß § 153 Abs. 2 VVG zu (BGH, ‌02‌.‌12‌.‌2015‌ - IV ZR ‌28‌/‌15‌).
Laut Mitteilung des Deutschen Bundestages wollen sich die Koalitionsfraktionen für eine effizientere Finanzaufsicht auf EU-Ebene einsetzen (hib-Meldung Nr. 94 vom ‌17‌.‌02‌.‌2016‌). Wie sind die Erfolgsaussichten?