Source: http://www.caselaw.de/document?di=d7d687e1-e5b8-4b25-958e-9d2c02177e09
Timestamp: 2017-08-20 23:01:47
Document Index: 287312342

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 349', '§ 171', 'BGH', '§ 171', '§ 171']

﻿ 5 StR 586/16 - caselaw.de
5 StR 586/16
BUNDESGERICHTSHOF StR 586/16 BESCHLUSS vom 22. Februar 2017 in der Strafsache gegen wegen Mordes ECLI:DE:BGH:2017:220217B5STR586.16.0 Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 22. Februar 2017 gemäß § 349 Abs. 2 StPO beschlossen:
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Hamburg vom 21. Juli 2016 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat.
Bedenken bestehen bereits gegen die Zulässigkeit der Verfahrensrüge des Verstoßes gegen § 171b Abs. 3 Satz 2 GVG, weil sich die Revision nicht dazu verhält, welche zusätzlichen Ausführungen bei Schlussvorträgen in nicht öffentlicher Sitzung gemacht worden wären (vgl. BGH, Beschluss vom 4. Februar 2016 – 4 StR 493/15 mwN; vgl. auch zu § 171a GVG: MeyerGoßner/Schmitt, StPO, 59. Aufl., § 171a GVG Rn. 4 mwN). Die Rüge ist aber jedenfalls aus den vom Generalbundesanwalt in seiner Antragsschrift angeführten Erwägungen unbegründet, weil auszuschließen ist, dass die Entscheidung auf der ungesetzlichen Erweiterung der Öffentlichkeit beruht.
Paragraphen in 5 StR 586/16
3 171 GVG
Original von 5 StR 586/16
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