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Timestamp: 2017-08-22 07:26:51
Document Index: 181948983

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 7', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

9C_30/2016
Der 1974 geborene A.________ arbeitete bis 2010 bei der B.________ AG als Sachbearbeiter. Im Dezember 2009 erlitt er bei einem Verkehrsunfall eine Distorsion der Halswirbelsäule. Am 6. November 2010 meldete er sich zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich holte bei der MEDAS Servizio Accertamento Medico (nachfolgend: SAM), Ospedale C.________, ein interdisziplinäres Gutachten ein, das vom 10. Mai 2013 datiert. In Anbetracht des von den Gutachtern diagnostizierten psychosomatischen Krankheitsbildes (somatoformes undifferenziertes Syndrom, ICD-10 F45.1) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. März 2014 einen Rentenanspruch, da kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliege.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 19. November 2015 ab.
A.________ lässt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erheben und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm eine angemessene Invalidenrente auszurichten; eventualiter sei die Sache zur ergänzenden neurologischen Begutachtung zurückzuweisen.
Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen über Invalidität, Erwerbsunfähigkeit (Art. 4 Abs. 1 IVG und Art. 7 f. ATSG) und den Rentenanspruch bzw. dessen Umfang (Art. 28 Abs. 1 und 2 IVG) zutreffend dargelegt. Ebenso richtig wiedergegeben hat es die Rechtsprechung zum Beweiswert ärztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 ff.), zu den anhaltenden somatoformen Schmerzstörungen und damit vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 141 V 281) sowie zur Aufgabenteilung zwischen begutachtender Arztperson und rechtsanwendender Stelle (BGE 137 V 64 E. 1.2 S. 65 f. und 5.1 S. 69; 140 V 193 E. 3.2 S. 195 f.; 140 V 290 E. 3.3.1 S. 296). Darauf wird verwiesen.
Die Vorinstanz hat dem SAM-Gutachten vom 10. Mai 2013 Beweiskraft zuerkannt und erwogen, dass der Beschwerdeführer an einem somatoformen undifferenzierten Syndrom (ICD-10 F45.1) sowie einer hochgradigen senso-neuralen Schwerhörigkeit links weniger als rechts leidet. Von der Einschätzung der psychiatrischen SAM-Expertin Dr. med. G.________, wonach beim Versicherten eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % besteht, ist das kantonale Gericht abgewichen und hat einen invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden gestützt auf BGE 141 V 281 verneint.