Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3%20B%20146.97
Timestamp: 2019-06-19 10:30:23
Document Index: 254449532

Matched Legal Cases: ['Art. 14', '§ 117', '§ 138', '§ 117', '§ 138', '§ 138', '§ 3', '§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 116']

BVerwG, 21.07.1997 - 3 B 146.97 - dejure.org
https://dejure.org/1997,4071
BVerwG, 21.07.1997 - 3 B 146.97 (https://dejure.org/1997,4071)
BVerwG, Entscheidung vom 21.07.1997 - 3 B 146.97 (https://dejure.org/1997,4071)
BVerwG, Entscheidung vom 21. Juli 1997 - 3 B 146.97 (https://dejure.org/1997,4071)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1997,4071) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Revisionsgerichtliche Klärung eines über Art. 14 Grundgesetz (GG) geschützten öffentlichen Restitutionsanspruchs
VG Dresden, 11.10.1996 - 2 K 2794/94
Liegen zwischen diesem Termin und dem Absetzen des Berufungsurteils wie hier weniger als vier Monate, kann kein zur Zulassung der Revision führender Verfahrensverstoß angenommen werden (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 17. Juli 1992 - BVerwG 5 B 69.92 - Buchholz 310 § 117 VwGO Nr. 38, und vom 21. Juli 1997 - BVerwG 3 B 146.97 - Buchholz 310 § 138 Ziff. 6 VwGO Nr. 31).
Damit ist den sich aus § 117 Abs. 4 und § 138 Nr. 6 VwGO ergebenden Anforderungen genügt (vgl. Beschluß des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe des Bundes vom 27. April 1993 - GmS OGB 1/92 - BVerwGE 92, 367 ; BVerwG, Beschlüsse vom 21. Juli 1997 - BVerwG 3 B 146.97 - Buchholz 310 § 138 Ziff. 6 VwGO Nr. 31 S. 5 und vom 26. April 1999 - BVerwG 8 B 67.99 - Buchholz 428 § 3 VermG Nr. 30 S. 2 ).
Für den Verlust des Erinnerungsvermögens, an den die Frist von fünf Monaten anknüpft, ist die weitere Zeit nicht maßgeblich, die nach der Übergabe des vollständigen Urteils an die Geschäftsstelle bis zu dessen Zustellung an die Beteiligten vergeht (BVerwG, Beschluss vom 21. Juli 1997 - BVerwG 3 B 146.97 - Buchholz 310 § 138 Ziff. 6 VwGO Nr. 31).
Für den Verlust des Erinnerungsvermögens, an den die Frist von fünf Monaten anknüpft, ist die weitere Zeit nicht maßgeblich, die nach der Übergabe des vollständigen Urteils an die Geschäftsstelle bis zu dessen Zustellung an die Beteiligten vergeht (Beschluss vom 21. Juli 1997 BVerwG 3 B 146.97 Buchholz 310 § 138 Ziff. 6 VwGO Nr. 31).
Entgegen der Auffassung der Klägerin kommt es für die Fristwahrung nicht darauf an, wann ihr das Urteil zugestellt worden ist; denn für das Erinnerungsvermögen der Richter, an das die Frist anknüpft, ist die weitere Zeit, die nach der Übergabe des vollständigen Urteils an die Geschäftsstelle bis zu dessen Zustellung an die Beteiligten vergeht, ohne Belang (Beschluss vom 21. Juli 1997 - BVerwG 3 B 146.97 - Buchholz 310 § 138 Ziff. 6 VwGO Nr. 31; Beschluss vom 11. Juni 2001 - BVerwG 8 B 17.01 - Buchholz 310 § 116 VwGO Nr. 26).