Source: https://www.buzer.de/gesetz/4499/al46493-0.htm
Timestamp: 2020-04-10 05:55:29
Document Index: 377905166

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 10', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 22', '§ 32', '§ 34', '§ 35', '§ 37', '§ 39', '§ 40', '§ 44', '§ 44', '§ 52', '§ 70', '§ 75', '§ 8']

Fassung § 19 EStG a.F. bis 01.01.2015 (geändert durch Artikel 5 G. v. 22.12.2014 BGBl. I S. 2417)
Sie sind hier: Start > Inhaltsverzeichnis EStG > § 19 > alle Fassungen > a.F. Fassung ab 01.01.2015
Änderung § 19 EStG vom 01.01.2015
Ähnliche Seiten: weitere Fassungen von § 19 EStG, alle Änderungen durch Artikel 5 StRAnpG 2015 am 1. Januar 2015 und Änderungshistorie des EStG
§ 19 EStG a.F. (alte Fassung)
§ 19 EStG n.F. (neue Fassung)
(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 1a § 3 § 4 Gewinnbegriff im Allgemeinen§ 7b Erhöhte Absetzungen für Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser und Eigentumswohnungen§ 7c Erhöhte Absetzungen für Baumaßnahmen an Gebäuden zur Schaffung neuer Mietwohnungen§ 7d Erhöhte Absetzungen für Wirtschaftsgüter, die dem Umweltschutz dienen§ 7f Bewertungsfreiheit für abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens privater Krankenhäuser§ 7k Erhöhte Absetzungen für Wohnungen mit Sozialbindung§ 9 Werbungskosten§ 9a Pauschbeträge für Werbungskosten§ 10 § 10c Sonderausgaben-Pauschbetrag§ 12 § 13 Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft§ 13a Ermittlung des Gewinns aus Land- und Forstwirtschaft nach Durchschnittssätzen§ 22 Arten der sonstigen Einkünfte§ 32 Kinder, Freibeträge für Kinder§ 34c § 35b Steuerermäßigung bei Belastung mit Erbschaftsteuer§ 37 Einkommensteuer-Vorauszahlung§ 39a Freibetrag und Hinzurechnungsbetrag§ 40 Pauschalierung der Lohnsteuer in besonderen Fällen§ 44 Entrichtung der Kapitalertragsteuer§ 44b Erstattung der Kapitalertragsteuer§ 52 Anwendungsvorschriften§ 70 Festsetzung und Zahlung des Kindergeldes§ 75 AufrechnungAnlage 1a (neu)
(1) 1 Zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit gehören
1a. 1 Zuwendungen des Arbeitgebers an seinen Arbeitnehmer und dessen Begleitpersonen anlässlich von Veranstaltungen auf betrieblicher Ebene mit gesellschaftlichem Charakter (Betriebsveranstaltung). 2 Zuwendungen im Sinne des Satzes 1 sind alle Aufwendungen des Arbeitgebers einschließlich Umsatzsteuer unabhängig davon, ob sie einzelnen Arbeitnehmern individuell zurechenbar sind oder ob es sich um einen rechnerischen Anteil an den Kosten der Betriebsveranstaltung handelt, die der Arbeitgeber gegenüber Dritten für den äußeren Rahmen der Betriebsveranstaltung aufwendet. 3 Soweit solche Zuwendungen den Betrag von 110 Euro je Betriebsveranstaltung und teilnehmenden Arbeitnehmer nicht übersteigen, gehören sie nicht zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit, wenn die Teilnahme an der Betriebsveranstaltung allen Angehörigen des Betriebs oder eines Betriebsteils offensteht. 4 Satz 3 gilt für bis zu zwei Betriebsveranstaltungen jährlich. 5 Die Zuwendungen im Sinne des Satzes 1 sind abweichend von § 8 Absatz 2 mit den anteilig auf den Arbeitnehmer und dessen Begleitpersonen entfallenden Aufwendungen des Arbeitgebers im Sinne des Satzes 2 anzusetzen;
3. 1 laufende Beiträge und laufende Zuwendungen des Arbeitgebers aus einem bestehenden Dienstverhältnis an einen Pensionsfonds, eine Pensionskasse oder für eine Direktversicherung für eine betriebliche Altersversorgung. 2 Zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit gehören auch Sonderzahlungen, die der Arbeitgeber neben den laufenden Beiträgen und Zuwendungen an eine solche Versorgungseinrichtung leistet, mit Ausnahme der Zahlungen des Arbeitgebers
3 Von Sonderzahlungen im Sinne des Satzes 2 zweiter Halbsatz Buchstabe b ist bei laufenden und wiederkehrenden Zahlungen entsprechend dem periodischen Bedarf nur auszugehen, soweit die Bemessung der Zahlungsverpflichtungen des Arbeitgebers in das Versorgungssystem nach dem Wechsel die Bemessung der Zahlungsverpflichtung zum Zeitpunkt des Wechsels übersteigt. 4 Sanierungsgelder sind Sonderzahlungen des Arbeitgebers an eine Pensionskasse anlässlich der Systemumstellung einer nicht im Wege der Kapitaldeckung finanzierten betrieblichen Altersversorgung auf der Finanzierungs- oder Leistungsseite, die der Finanzierung der zum Zeitpunkt der Umstellung bestehenden Versorgungsverpflichtungen oder Versorgungsanwartschaften dienen; bei laufenden und wiederkehrenden Zahlungen entsprechend dem periodischen Bedarf ist nur von Sanierungsgeldern auszugehen, soweit die Bemessung der Zahlungsverpflichtungen des Arbeitgebers in das Versorgungssystem nach der Systemumstellung die Bemessung der Zahlungsverpflichtung zum Zeitpunkt der Systemumstellung übersteigt.
2 Es ist gleichgültig, ob es sich um laufende oder um einmalige Bezüge handelt und ob ein Rechtsanspruch auf sie besteht.
(2) 1 Von Versorgungsbezügen bleiben ein nach einem Prozentsatz ermittelter, auf einen Höchstbetrag begrenzter Betrag (Versorgungsfreibetrag) und ein Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag steuerfrei. 2 Versorgungsbezüge sind
3 Der maßgebende Prozentsatz, der Höchstbetrag des Versorgungsfreibetrags und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Versorgungsbeginns | Versorgungsfreibetrag | Zuschlag zum
Versorgungsbezüge | Höchstbetrag
bis 2005 | 40,0 | 3.000 | 900
ab 2006 | 38,4 | 2.880 | 864
2007 | 36,8 | 2.760 | 828
2008 | 35,2 | 2.640 | 792
2009 | 33,6 | 2.520 | 756
2010 | 32,0 | 2.400 | 720
2011 | 30,4 | 2.280 | 684
2012 | 28,8 | 2.160 | 648
2013 | 27,2 | 2.040 | 612
2014 | 25,6 | 1.920 | 576
2015 | 24,0 | 1.800 | 540
2016 | 22,4 | 1.680 | 504
2017 | 20,8 | 1.560 | 468
2018 | 19,2 | 1.440 | 432
2019 | 17,6 | 1.320 | 396
2020 | 16,0 | 1.200 | 360
2021 | 15,2 | 1.140 | 342
2022 | 14,4 | 1.080 | 324
2023 | 13,6 | 1.020 | 306
2024 | 12,8 | 960 | 288
2025 | 12,0 | 900 | 270
2026 | 11,2 | 840 | 252
2027 | 10,4 | 780 | 234
2028 | 9,6 | 720 | 216
2029 | 8,8 | 660 | 198
2030 | 8,0 | 600 | 180
2031 | 7,2 | 540 | 162
2032 | 6,4 | 480 | 144
2033 | 5,6 | 420 | 126
2034 | 4,8 | 360 | 108
2035 | 4,0 | 300 | 90
2036 | 3,2 | 240 | 72
2037 | 2,4 | 180 | 54
2038 | 1,6 | 120 | 36
2039 | 0,8 | 60 | 18
2040 | 0,0 | 0 | 0
4 Bemessungsgrundlage für den Versorgungsfreibetrag ist
a) bei Versorgungsbeginn vor 2005
b) bei Versorgungsbeginn ab 2005
jeweils zuzüglich voraussichtlicher Sonderzahlungen im Kalenderjahr, auf die zu diesem Zeitpunkt ein Rechtsanspruch besteht. 5 Der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag darf nur bis zur Höhe der um den Versorgungsfreibetrag geminderten Bemessungsgrundlage berücksichtigt werden. 6 Bei mehreren Versorgungsbezügen mit unterschiedlichem Bezugsbeginn bestimmen sich der insgesamt berücksichtigungsfähige Höchstbetrag des Versorgungsfreibetrags und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag nach dem Jahr des Beginns des ersten Versorgungsbezugs. 7 Folgt ein Hinterbliebenenbezug einem Versorgungsbezug, bestimmen sich der Prozentsatz, der Höchstbetrag des Versorgungsfreibetrags und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag für den Hinterbliebenenbezug nach dem Jahr des Beginns des Versorgungsbezugs. 8 Der nach den Sätzen 3 bis 7 berechnete Versorgungsfreibetrag und Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag gelten für die gesamte Laufzeit des Versorgungsbezugs. 9 Regelmäßige Anpassungen des Versorgungsbezugs führen nicht zu einer Neuberechnung. 10 Abweichend hiervon sind der Versorgungsfreibetrag und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag neu zu berechnen, wenn sich der Versorgungsbezug wegen Anwendung von Anrechnungs-, Ruhens-, Erhöhungs- oder Kürzungsregelungen erhöht oder vermindert. 11 In diesen Fällen sind die Sätze 3 bis 7 mit dem geänderten Versorgungsbezug als Bemessungsgrundlage im Sinne des Satzes 4 anzuwenden; im Kalenderjahr der Änderung sind der höchste Versorgungsfreibetrag und Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag maßgebend. 12 Für jeden vollen Kalendermonat, für den keine Versorgungsbezüge gezahlt werden, ermäßigen sich der Versorgungsfreibetrag und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag in diesem Kalenderjahr um je ein Zwölftel.
Link zu dieser Seite: https://www.buzer.de/gesetz/4499/al46493-0.htm