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Timestamp: 2016-10-21 13:20:29
Document Index: 129966222

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 44', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 22', 'BGE', 'BGE', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 12', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 31', 'Art. 76', 'Art. 77', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 5', 'Art. 98', 'Art. 99', 'Art. 104', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 30', 'BGE', 'Art. 76', 'Art. 77', 'Art. 97', 'Art. 5', 'Art. 58', 'Art. 76', 'Art. 76', 'BGE', 'Art. 98', 'Art. 99', 'Art. 103', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 55', 'Art. 55', 'Art. 55', 'Art. 9', 'Art. 55', 'BGE', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 104', 'Art. 103', 'Art. 12', 'BGE', 'Art. 12', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 22', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 22', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 12', 'Art. 24', 'Art. 18', 'Art. 24', 'Art. 104', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 30', 'BGE', 'Art. 31', 'BGE', 'BGE', 'Art. 76', 'Art. 77', 'Art. 36', 'Art. 74', 'BGE', 'Art. 76', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 18', 'Art. 24', 'Art. 55', 'Art. 12', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art. 3', 'Art. 33', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 20', 'Art. 33', 'BGE', 'BGE', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art. 17', 'Art. 33', 'Art. 33', 'BGE', 'Art. 78', 'Art. 33', 'BGE', 'Art. 33', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 22', 'BGE', 'Art. 2', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 33', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 76', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 74', 'BGE', 'Art. 33', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 47', 'Art. 33', 'Art. 18', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 98', 'Art. 98', 'BGE', 'BGE', 'Art. 31', 'BGE', 'Art. 31', 'Art. 44', 'BGE']

118 Ib 38148. Auszug aus dem Urteil der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung vom 29. September 1992 i.S. World Wildlife Fund (Schweiz) gegen Rebbergmeliorationsgenossenschaft "Poja-Tschander�nu-Undri Zell" (PTUZ), Gemeinderat Salgesch, Meliorationsamt Oberwallis, Kantonale Rekurskommission f�r Bodenverbesserungen Wallis, Staatsrat des Kantons Wallis sowie Verwaltungsgericht des Kantons Wallis (Verwaltungsgerichtsbeschwerden)
Approbation du projet d�finitif d'am�lioration d'un vignoble; qualit� pour recourir des organisations nationales de protection de l'environnement en proc�dure cantonale et f�d�rale; art. 55 LPE et art. 12 LPN, art. 33 LAT; coordination formelle et mat�rielle, proc�dure d�cisive. 1. Recevabilit� du recours de droit administratif; qualit� pour recourir du WWF selon l'art. 103 let. a, de m�me que selon l'art. 103 let. c OJ, en relation avec les art. 55 LPE et 12 LPN (consid. 2). 2. Le droit cantonal doit garantir aux organisations de protection de l'environnement habilit�es � recourir les m�mes droits de partie que le droit f�d�ral. Dans la proc�dure cantonale, la qualit� pour recourir a �t� d�ni�e au WWF, en violation des art. 55 LPE et 12 LPN. Les autorit�s cantonales ont ainsi viol� les principes d�coulant de l'art. 33 al. 2 et 3 LAT (consid. 3). 3. Obligation de coordonner, du point de vue mat�riel et formel, l'application du droit en particulier en premi�re instance, mais aussi dans la proc�dure de recours; en ce qui concerne les op�rations d'am�lioration du vignoble litigieuses, la proc�dure d'autorisation selon le droit de l'am�nagement du territoire doit alors �tre qualifi�e de proc�dure d�cisive. Les autorit�s cantonales ont viol� le devoir de coordination. Renvoi de l'affaire au Conseil d'Etat, qui doit examiner dans un prononc� unique, comme premi�re autorit� de recours en mati�re d'am�nagement du territoire et, par ailleurs, comme autorit� d'approbation ou de d�cision sur une demande d'autorisation (en ce qui concerne notamment l'application des art. 18 ss LPN et 24 s. de la loi sur la p�che ainsi que la question de la soumission � l'�tude de l'impact sur l'environnement), si les conditions pour l'approbation du projet d'am�lioration sont remplies. Seule la voie du recours de droit administratif au Tribunal administratif cantonal est ouverte contre ce prononc� (consid. 4). Faits � partir de page 383
A.- Im Gebiet Poja-Tschander�nu-Undri Zell (PTUZ) in der Gemeinde Salgesch soll eine Rebbergmelioration durchgef�hrt werden, um die Bewirtschaftung der bestockten Fl�chen zu erleichtern; gleichzeitig soll die Rebfl�che vergr�ssert werden. Das Vorhaben ber�hrt forstrechtliche Fragen und solche des Landwirtschafts-, Bau-, Raumplanungs-, Natur- und Landschaftsschutz- sowie des Umweltschutzrechts. Die im Jahre 1979 eingeleiteten Abkl�rungen endeten vorl�ufig mit Urteil des Bundesgerichts vom 20. Januar 1988, mit dem die Koordinationspflicht hinsichtlich der verschiedenen Verfahren und die raumplanungsrechtliche Bewilligungspflicht bejaht wurden, w�hrenddem die Rodungsbewilligung verweigert wurde (s. BGE 114 Ib 224 ff.).
B.- In der Folge �berarbeitete die Rebbergmeliorationsgenossenschaft PTUZ ihr Vorhaben nochmals. Das definitive Projekt wurde hierauf durch die Gemeinde Salgesch gest�tzt auf Art. 44 des kantonalen Gesetzes vom 2. Februar 1961 �ber die Bodenverbesserungen und andere Massnahmen zu Gunsten der Landwirtschaft BGE 118 Ib 381 S. 384(BVG) vom 28. August 1988 bis am 19. September 1988 �ffentlich aufgelegt. Ebenso wurde das von der Genossenschaft in bezug auf die erforderlichen Nivellierungs- und Umbrucharbeiten sowie den Bau der Rebstrassen und Bew�sserungsanlagen eingereichte Baugesuch gem�ss Art. 24 der kantonalen Bauverordnung vom 5. Januar 1983 (BauV) ab dem 26. August 1988 �ffentlich aufgelegt.
a) Im Baubewilligungsverfahren erhob der World Wildlife Fund Schweiz (WWF), Sektion Wallis, am 2. September 1988 Einsprache. Mit der Begr�ndung, der WWF sei hief�r nicht legitimiert, trat der Gemeinderat Salgesch am 29. September 1988 auf die Einsprache nicht ein und erteilte die nachgesuchte Baubewilligung. Mit Entscheid vom 11. Januar 1990 erteilte auch die kantonale Baukommission die Baubewilligung nach Massgabe von Art. 22 RPG, dies gest�tzt auf die von den zust�ndigen Fachstellen erstatteten Berichte; die vom WWF erhobene Einsprache wies sie ab, soweit darauf eingetreten wurde, und die �brigen Einsprachen konnten als gegenstandslos geworden abgeschrieben werden oder wurden zur�ckgezogen. In Ber�cksichtigung der Fachberichte wurde die Erteilung der Baubewilligung von verschiedenen Auflagen und Bedingungen abh�ngig gemacht. Sodann schloss sich die Baukommission den Folgerungen eines Gutachtens zur Frage der Notwendigkeit einer Umweltvertr�glichkeitspr�fung (UVP) an, das die Genossenschaft in Auftrag gegeben hatte. Den Ausf�hrungen des Expertenberichtes vom 15. September 1989 entsprechend ging die Kommission davon aus, dass die gesetzlichen Voraussetzungen f�r eine UVP-Pflicht nach Massgabe der am 1. Januar 1989 in Kraft getretenen Verordnung �ber die Umweltvertr�glichkeitspr�fung (UVPV, SR 814.011) nicht erf�llt seien, weil keine Gesamtmelioration zur Diskussion stehe. Dagegen sei das Projekt an sich UVP-pflichtig, weil Terrainver�nderungen von mehr als 5 ha vorgesehen seien. Diese Frage sei allerdings �bergangsrechtlicher Natur. Im Meliorationsverfahren sei eine UVP im Verfahren der Genehmigung des Vorprojektes einzuholen. Im vorliegenden Fall sei dies nicht mehr m�glich, da das Vorprojekt bereits im Jahre 1983 genehmigt worden sei. Daraus ergebe sich, dass das f�r das zur Diskussion stehende Projekt geeignete oder urspr�ngliche Verfahren bereits abgeschlossen sei. Diesem Umstand sei nicht durch die nachtr�gliche Durchf�hrung einer formellen UVP, sondern - in Anlehnung an die Rechtsprechung des Bundesgerichts - dadurch Rechnung zu tragen, dass das Ausf�hrungsprojekt dahingehend �berpr�ft werde, ob es mit dem Bundesrecht �bereinstimme; diese Pr�fung habe nicht nur im Meliorationsverfahren, das als BGE 118 Ib 381 S. 385dominierendes und damit als Leitverfahren zu erachten sei, sondern auch in jedem anderen Verfahren zu erfolgen, somit ebenfalls im Baubewilligungsverfahren. Im vorliegenden Fall ergebe sich namentlich gest�tzt auf die verschiedenen Fachstellenberichte, dass bundesrechtliche - vor allem raumplanungs- und umweltschutzrechtliche - Hindernisse der Melioration nicht entgegenst�nden. Um schliesslich dem Koordinationsgebot Nachachtung zu verschaffen, seien die Baubewilligung und die noch ausstehende Genehmigung des Ausf�hrungsprojektes in einem einzigen beschwerdef�higen Entscheid zusammenzufassen. Entsprechend stellte die Baukommission den Baubewilligungsentscheid dem Meliorationsamt zu; es sei dann dessen Sache, ihn gemeinsam mit den �brigen das Vorhaben betreffenden Entscheiden unter Angabe der Rechtsmittelbelehrung schriftlich zu er�ffnen.
Nachdem der WWF vom Entscheid vom 11. Januar 1990 Kenntnis erhalten hatte, erhob er am 22. Februar 1990 Beschwerde an den Staatsrat des Kantons Wallis; er wollte offenbar verhindern, dass ihm sp�ter ein unbenutzter Fristenlauf entgegengehalten werden k�nne. Diese Beschwerde erg�nzte der WWF aufgrund des ihm vom Baudepartement nachtr�glich zugestellten Entscheidexemplars.
Mit Entscheid vom 20. M�rz 1991 trat der Staatsrat auf die Beschwerde nicht ein, im wesentlichen mit der Begr�ndung, das bau- und raumplanungsrechtliche Verfahren werde in Erf�llung der Koordinationspflicht in das Meliorationsverfahren eingebettet; bei Meliorationen der vorliegenden Art gehe dieses Verfahren allf�lligen planungs- und baurechtlichen Fragen voraus, was zur Folge habe, dass es als massgebliches Verfahren (Leitverfahren) bezeichnet werden m�sse. Das mit den Bodenverbesserungen betraute Departement habe deshalb in jenem Leitverfahren bei den zust�ndigen Beh�rden die erforderlichen Bewilligungen einzuholen, welche in der Folge in den Genehmigungsentscheid zu integrieren seien. Entsprechend sei eine selbst�ndige Anfechtung der Baubewilligungen nicht zul�ssig. Vielmehr werde sich der Staatsrat in einem einzigen Entscheid �ber die Genehmigung des endg�ltigen Projektes und damit sowohl �ber die bodenverbesserungsrechtlichen Fragen als auch �ber diejenigen der weiteren Rechtsbereiche wie Raumplanung und Baurecht �ussern, weshalb sich die erst gegen den Bauentscheid gerichtete Beschwerde des WWF im jetzigen Zeitpunkt mangels anfechtbarem Entscheid als unzul�ssig erweise. Schliesslich werde in jenem erst noch zu f�llenden Genehmigungsentscheid das Rechtsmittel angegeben sein, welches ergriffen werden k�nne.BGE 118 Ib 381 S. 386
b) Sodann erhob der WWF am 19. September 1988 Einsprache gegen das �berarbeitete endg�ltige Meliorationsprojekt. Diese Einsprache wurde vom Vorstand der Rebbergmeliorationsgenossenschaft PTUZ am 27. Januar 1990 abgewiesen, im wesentlichen mit der Begr�ndung, dass bereits die Gemeinde auf die vom WWF im Baubewilligungsverfahren erhobene Einsprache mangels Legitimation nicht eingetreten sei und dass die kantonale Baukommission in ihrer Verf�gung vom 11. Januar 1990 ebenfalls einen negativen Einspracheentscheid getroffen habe; im �brigen sei gem�ss dem vorliegenden Gutachten eine UVP nicht erforderlich. Auf die vom WWF gegen diesen Entscheid des Genossenschaftsvorstandes eingereichte Beschwerde vom 22. Februar 1990 trat die kantonale Rekurskommission f�r Bodenverbesserungen mit Entscheid vom 14. August 1990 nicht ein. Diesen Entscheid st�tzte sie auf den Wortlaut von Art. 30 BVG, wonach (einzig) Eigent�mer, Grundpfandgl�ubiger oder andere Interessierte Einsprache erheben k�nnen (Art. 30 Abs. 3 BVG); dabei k�nnen nach der Praxis der Rekurskommission nur Personen, die in einem besonders engen Verh�ltnis zur geplanten Bodenverbesserung stehen, als einspracheberechtigte Dritte nach Art. 30 Abs. 3 BVG betrachtet werden. Diese Voraussetzung erachtete die Kommission in bezug auf den WWF als nicht erf�llt. Im �brigen erwog die Kommission, bei ihrem Entscheid, der nur in Anwendung kantonalen Rechts ergehe und somit lediglich der staatsrechtlichen Beschwerde (und nicht gest�tzt auf Art. 12 NHG der Verwaltungsgerichtsbeschwerde) unterliege, gehe es bloss um den ersten Schritt in Richtung der staatsr�tlichen Genehmigung des Projektes und der damit verbundenen Subventionszusprache. Liege einmal die Genehmigung vor und sei die kantonale Subventionierung beschlossen, erfolge die bundesrechtliche Einwirkung, indem das eidgen�ssische Bodenverbesserungsrecht und damit auch die �brigen Bundesbestimmungen �ber den Weinbau usw. anzuwenden seien. Erst in jenem Zeitpunkt werde der WWF die Beschwerdeberechtigung erlangen und k�nne er sich gegen das Projekt wehren. Das Verfahren vor der Kommission stelle nur den bodenverbesserungsrechtlichen Teil des Verfahrens dar, der zusammen mit dem raumplanerischen und baupolizeilichen Aspekt zur Genehmigung durch den Staatsrat f�hre. Die Koordination werde in dem Zeitpunkt erfolgen, in dem beide Teilverfahren so weit gediehen seien, dass dem Staatsrat das endg�ltige Projekt zur Genehmigung unterbreitet werden k�nne. Es handle sich somit beim Entscheid der Bodenverbesserungskommission - wie bei der BGE 118 Ib 381 S. 387Verf�gung des Genossenschaftsvorstandes - lediglich um eine "Teilzwischenverf�gung".
Ebenfalls am 20. M�rz 1991, an dem der bereits genannte Nichteintretensentscheid im Baubewilligungsverfahren gef�llt wurde, genehmigte der Staatsrat mit separatem Entscheid das endg�ltige Meliorationsprojekt mit verschiedenen Bedingungen und Auflagen (namentlich der Umweltschutzfachstelle und der Forstpolizei); in Ber�cksichtigung der von den verschiedenen Fachstellen zum endg�ltigen Projekt abgegebenen Stellungnahmen sah sich der Staatsrat unter Bezugnahme auf den Wortlaut von Art. 24 UVPV nicht veranlasst, im nachhinein noch eine f�rmliche UVP zu verlangen. Vielmehr hielt er daf�r, das endg�ltige Projekt k�nne in Anbetracht der von den verschiedenen Fachstellen vorgenommenen Abkl�rungen, die als Bericht im Sinne der Umweltgesetzgebung zu gelten h�tten, als umweltvertr�glich erachtet werden, weshalb der Realisierung des Projektes unter Einhaltung der verschiedenen Auflagen und Bedingungen auch insoweit nichts entgegenstehe. Der Staatsrat hielt ausdr�cklich fest, dass die vom 11. Januar 1990 datierte Verf�gung der kantonalen Baukommission integrierender Bestandteil des Genehmigungsentscheides bilde und den Einsprechern zusammen mit diesem Entscheid er�ffnet werde; in der Genehmigung des definitiven Projektes sei somit die Bewilligung f�r den Strassen- und Wegebau inbegriffen. Sodann entschied der Staatsrat im selben Entscheid �ber die Subventionierung der vorgesehenen Melioration. Im �brigen f�gte er seinem Entscheid die Rechtsmittelbelehrung bei, dass dieser "in allen Punkten, die der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unterliegen", mit Beschwerde beim kantonalen Verwaltungsgericht angefochten werden k�nne.
c) Gegen den im Baubewilligungsverfahren gef�llten Nichteintretensentscheid des Staatsrates vom 20. M�rz 1991 erhob der WWF am 19. April 1991 Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Wallis, und mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 22. April 1991 zog er auch den ebenfalls vom 20. M�rz 1991 datierten Genehmigungsentscheid des Staatsrates an das Verwaltungsgericht weiter. Mit Urteil vom 13. Juni 1991 trat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerden nicht ein. Im wesentlichen erwog es folgendes: Beim zur Diskussion stehenden Projekt handle es sich um eine G�terzusammenlegung mit Terrainver�nderungen von mehr als 5 ha. Unabh�ngig davon, ob aufgrund von Art. 24 UVPV eine formelle UVP durchzuf�hren sei, handle es sich damit nach Ziff. 80.1 des Anhangs zur UVPV um eine UVP-pflichtige Anlage.BGE 118 Ib 381 S. 388
Gem�ss Ziff. 80.1 des Anhangs zu dem zur UVPV erlassenen kantonalen Ausf�hrungsreglement vom 28. November 1990 (ARzUVPV) sei das massgebliche Verfahren auf der in Frage stehenden Stufe des endg�ltigen Projektes (2. Stufe) das Genehmigungsverfahren gem�ss Art. 31 BVG und sei die hief�r zust�ndige Beh�rde der Staatsrat, der demnach auch f�r die gesamte und zusammengefasste Er�ffnung der erstinstanzlichen Entscheide zust�ndig sei. Die verbleibende Frage, ob als einheitliches Rechtsmittel gegen diese Entscheide die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das kantonale Verwaltungsgericht offenstehe, k�nnte nur bejaht werden, wenn dieses Rechtsmittel im Leitverfahren selber gegeben w�re. Aber nach Art. 76 lit. f des kantonalen Gesetzes vom 6. Oktober 1976 �ber das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege (VVRG) sei die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen Verf�gungen auf dem Gebiete der Bodenverbesserungen unzul�ssig, weshalb auf die Beschwerde gegen den Genehmigungsentscheid des Staatsrates und die damit zusammen er�ffneten Verf�gungen nicht eingetreten werden k�nne. Was die den Nichteintretensentscheid des Staatsrates betreffende Beschwerde anbelange, handle es sich dabei um eine Rechtsverweigerungsbeschwerde. Eine solche sei nach Art. 77 lit. a VVRG ebenfalls nur zul�ssig, wenn die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch gegen die Endverf�gung selber zul�ssig sei. Wie ausgef�hrt, treffe dies aber in bezug auf den staatsr�tlichen Genehmigungsentscheid nicht zu, weshalb auch auf die Beschwerde gegen den Nichteintretensentscheid nicht eingetreten werden k�nne.
C.- Gegen den vom 14. August 1990 datierten Entscheid der kantonalen Rekurskommission f�r Bodenverbesserungen, gegen den vom 20. M�rz 1991 datierten Genehmigungsentscheid des Staatsrates sowie gegen den vom 13. Juni 1991 datierten Nichteintretensentscheid des kantonalen Verwaltungsgerichtes erhob der WWF je separat Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht; er beantragte im wesentlichen, diese Entscheide seien aufzuheben, da durch sie in verschiedener Hinsicht Bundesrecht verletzt werde.
2. Das Bundesgericht pr�ft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob es auf eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde eintreten kann (BGE 117 Ib 138 E. 1, 156 E. 1, 183 E. 1, mit Hinweisen, BGE 118 Ib 329 E. 1).BGE 118 Ib 381 S. 389
a) Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist gem�ss Art. 97 OG in Verbindung mit Art. 5 VwVG zul�ssig gegen Verf�gungen, die sich auf �ffentliches Recht des Bundes st�tzen oder h�tten st�tzen sollen, sofern diese von den in Art. 98 OG genannten Vorinstanzen erlassen worden sind und keiner der in Art. 99 ff. OG oder in der Spezialgesetzgebung vorgesehenen Ausschlussgr�nde vorliegt. Dies gilt auch f�r gemischtrechtliche Verf�gungen, die sowohl auf kantonalem bzw. kommunalem wie auch auf Bundesrecht beruhen, falls und soweit die Verletzung von unmittelbar anwendbarem Bundesrecht in Frage steht (Art. 104 OG; BGE 117 Ib 138 E. 1a, 158 E. 1a, 116 Ib 162 f. E. 1a, 169 ff., je mit Hinweisen).
Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sind auch auf unselbst�ndiges kantonales Ausf�hrungsrecht zum Bundesrecht gest�tzte Anordnungen zu �berpr�fen sowie auf �brigem kantonalem Recht beruhende Anordnungen, die einen hinreichend engen Sachzusammenhang mit der im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu beurteilenden Frage des Bundesverwaltungsrechts aufweisen. Soweit dem angefochtenen Entscheid hingegen selbst�ndiges kantonales Recht ohne den genannten engen Sachzusammenhang zum Bundesrecht zugrunde liegt, steht ausschliesslich die staatsrechtliche Beschwerde zur Verf�gung (BGE 117 Ib 10 ff., 139 f., je mit weiteren Hinweisen, s. zudem BGE 118 Ib 199 E. 1c und 328 ff. E. 1, mit weiteren Hinweisen).
b) aa) Anfechtungsobjekt der ersten Beschwerde bildet der Nichteintretensentscheid der kantonalen Bodenverbesserungskommission vom 14. August 1990, mit welchem dem WWF die Befugnis aberkannt wurde, bei dieser Kommission gest�tzt auf Art. 30 Abs. 3 BVG Einsprache gegen das definitive Meliorationsprojekt zu f�hren und dabei in verschiedener Hinsicht Bundesrechtsverletzungen zu r�gen. Sodann bildet der vom Staatsrat in bezug auf das definitive Meliorationsprojekt im Rahmen des zum Leitverfahren bestimmten Meliorationsverfahrens gef�llte koordinierte Genehmigungsentscheid vom 20. M�rz 1991, in den namentlich auch der Baubewilligungsentscheid der kantonalen Baukommission integriert wurde, Anfechtungsgegenstand der zweiten Beschwerde. Anfechtungsobjekt der dritten Beschwerde bildet schliesslich der vom kantonalen Verwaltungsgericht gef�llte Nichteintretensentscheid vom 13. Juni 1991, mit welchem auf die vom WWF sowohl gegen den vom Staatsrat im Baubewilligungsverfahren gef�llten Nichteintretensentscheid als auch gegen dessen Genehmigungsentscheid erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit der Begr�ndung nicht eingetreten wurde, BGE 118 Ib 381 S. 390dieses Rechtsmittel sei im Lichte von Art. 76 lit. f wie auch gem�ss Art. 77 lit. a VVRG unzul�ssig, da das Meliorationsverfahren das Leitverfahren sei und die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen Verf�gungen auf dem Gebiete der Bodenverbesserungen nicht offenstehe. Bei diesen Entscheiden, die vom Beschwerdef�hrer angefochten werden, handelt es sich um solche im Sinne von Art. 97 OG in Verbindung mit Art. 5 VwVG; der Genehmigungsentscheid des Staatsrates ist nach Auffassung des Beschwerdef�hrers jedenfalls teilweise in Missachtung von Bundesrecht ergangen, und die Nichteintretensentscheide der Bodenverbesserungskommission und des Verwaltungsgerichtes sind nach der Meinung des Beschwerdef�hrers in g�nzlicher Missachtung von Bundesrecht gef�llt worden (s. hiezu im �brigen nachf. lit. cc). Gegen den Nichteintretensentscheid der Bodenverbesserungskommission stand dem WWF kein kantonales Rechtsmittel offen (Art. 58 Abs. 1 BVG, Art. 76 lit. f VVRG), ebensowenig gegen den Nichteintretensentscheid des Verwaltungsgerichtes. In bezug auf den Genehmigungsentscheid des Staatsrates hatte der Beschwerdef�hrer zwar gem�ss der beigef�gten Rechtsmittelbelehrung, wonach die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das kantonale Verwaltungsgericht nach Massgabe der gesetzlichen Bestimmungen zul�ssig sei, vorsorglich nebst der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht auch dieses kantonale Rechtsmittel erhoben, doch f�llte das Verwaltungsgericht - wie erw�hnt - einen Nichteintretensentscheid, da es die kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde in Anwendung von Art. 76 lit. f VVRG als unzul�ssig erachtete. Damit f�llte es nicht ein Sachurteil, sondern lediglich ein Prozess- bzw. Unzust�ndigkeitsurteil. In einem solchen Fall, in dem das kantonale Verwaltungsgericht auf eine Beschwerde mangels Zust�ndigkeit nicht eintritt, betrachtet das Bundesgericht praxisgem�ss den Regierungsratsentscheid als kantonal letztinstanzlichen Entscheid (nicht publ. E. 5c von BGE 117 Ib 216 ff., nicht publ. Urteil des Bundesgerichts vom 26. M�rz 1991 i.S. G., E. 1a).
Bei den drei angefochtenen Entscheiden handelt es sich somit um letztinstanzliche kantonale Entscheide im Sinne von Art. 98 lit. g OG. Ein Ausschlussgrund gem�ss Art. 99-102 OG liegt nicht vor.
bb) Die Legitimation des WWF ist bereits insoweit gegeben (Art. 103 lit. a OG), als er r�gt, die kantonale Rekurskommission f�r Bodenverbesserungen und das kantonale Verwaltungsgericht seien zu Unrecht nicht auf seine Rechtsmittel eingetreten und h�tten BGE 118 Ib 381 S. 391dadurch eine Rechtsverweigerung begangen (s. BGE 114 Ib 157 f. E. 1c, 104 Ia 317 E. 3a, BGE 100 Ib 335 E. 1, nicht publizierte E. 3a von BGE 118 Ib 28 ff.), kann doch die Verwaltungsgerichtsbeschwerde insbesondere auch gegen einen allein auf kantonalem Recht beruhenden Nichteintretensentscheid ergriffen werden, wenn damit - wie der WWF dies im vorliegenden Fall geltend macht (s. nachf. cc) - Bundesverwaltungsrecht zu Unrecht nicht angewendet worden sein soll (vgl. BGE 117 Ib 11, BGE 103 Ib 146 E. 2a, BGE 100 Ib 370 E. 1).
cc) Sodann steht dem WWF die Beschwerdebefugnis in allen drei Verfahren, in denen er im wesentlichen dieselben Bundesrechtsverletzungen r�gt, aus folgenden Gr�nden zu:
Soweit gegen Verf�gungen der kantonalen oder Bundesbeh�rden �ber die Planung, Errichtung oder �nderung von Anlagen, f�r die eine UVP nach Art. 9 USG erforderlich ist, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht zul�ssig ist, steht das Beschwerderecht auch den gesamtschweizerischen Umweltschutzorganisationen zu, sofern sie mindestens zehn Jahre vor Einreichung der Beschwerde gegr�ndet wurden (Art. 55 Abs. 1 USG). Gem�ss Art. 55 Abs. 2 USG bezeichnet der Bundesrat die zur Beschwerde berechtigten Organisationen. Diese k�nnen auch von den Rechtsmitteln im kantonalen Bereich Gebrauch machen (Art. 55 Abs. 3 USG). Der WWF ist vom Bundesrat in der Verordnung �ber die Bezeichnung der beschwerdeberechtigten Umweltschutzorganisationen vom 27. Juni 1990 (VBUO, SR 814.016) als solche Organisation anerkannt worden. Deren Beschwerdebefugnis erstreckt sich insbesondere auch auf Verf�gungen, in welchen eine UVP-Pflicht verneint wird. Nach der Praxis des Bundesgerichts betrifft die R�ge, Art. 9 USG sei zu Unrecht nicht angewendet worden, eine materielle Rechtsfrage. Der WWF ist somit nach Art. 55 USG legitimiert, die R�ge zu erheben, der Staatsrat habe in bezug auf das in Frage stehende Meliorationsprojekt die UVP-Pflicht zu Unrecht verneint (s. BGE 117 Ib 140 E. 1c, BGE 118 Ib 5 ff.).
Im weiteren ist der WWF befugt, geltend zu machen, durch die angefochtenen Entscheide, durch die seine in den kantonalen Verfahren vorgebrachten Bundesrechtsverletzungen ungepr�ft geblieben seien, werde das aufgrund von Art. 12 NHG gew�hrleistete Beschwerderecht der ideellen Vereinigungen verletzt (Art. 104 lit. a OG, Art. 103 lit. c OG in Verbindung mit Art. 12 Abs. 1 NHG; s. BGE 118 Ib 5 ff., 117 Ib 99 f., 116 Ib 121 E. 1, 115 Ib 338 und 479 f., 112 Ib 71 f. E. 2). Im Rahmen von Art. 12 NHG ist der WWF zur R�ge legitimiert, das nach seiner Auffassung �berdimensionierte BGE 118 Ib 381 S. 392und unzweckm�ssige Meliorationsprojekt, das die Natur und Landschaft auf unzul�ssige Weise beeintr�chtige, sei zu Unrecht nicht umfassend im Lichte von Art. 24 RPG gepr�ft worden. Als mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbare Entscheide im Sinne von Art. 24 RPG gelten nicht nur letztinstanzliche Verf�gungen, mit denen eine Bewilligung nach Art. 24 RPG erteilt wird, sondern auch Entscheide, mit denen Bauten und Anlagen gest�tzt auf diese Bestimmung nicht bewilligt werden; weiter unterliegen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde aber auch jene Entscheide �ber Bauten und Anlagen, die einer raumplanerischen Ausnahmebewilligung bed�rften und bei deren Beurteilung Art. 24 RPG zu Unrecht nicht angewendet wurde (vgl. BGE 117 Ib 38 E. 2, BGE 115 Ib 400 und 510, BGE 114 Ib 348 f.). Diese Rechtsprechung entspricht dem Grundsatz, dass auch Anordnungen, die sich auf �ffentliches Recht des Bundes h�tten st�tzen sollen, als Verf�gungen im Sinne von Art. 5 VwVG zu betrachten und daher im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren zu beurteilen sind (BGE 117 Ib 11 E. 2a). Da der Anwendungsbereich von Art. 24 Abs. 1 RPG von der Beurteilung der Zonenkonformit�t im Sinne von Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG abh�ngig ist, kann die vom WWF erhobene R�ge der Verletzung von Art. 24 RPG somit im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht werden. Dieser enge Zusammenhang zwischen den beiden genannten Bestimmungen kommt im Wortlaut von Art. 24 Abs. 1 RPG deutlich zum Ausdruck. Danach k�nnen abweichend von Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG Bewilligungen erteilt werden, Bauten und Anlagen zu errichten oder ihren Zweck zu �ndern, wenn dieser einen Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert (Art. 24 Abs. 1 lit. a RPG) und keine �berwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 24 Abs. 1 lit. b RPG). Das Bundesgericht hat denn auch stets das Verh�ltnis zwischen Bauvorhaben und massgeblicher Nutzungszone im verwaltungsgerichtlichen Verfahren gepr�ft, wenn sich die Frage einer Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 24 RPG stellte (BGE 112 Ib 259 ff. und 271 E. 1a, BGE 111 Ib 215 E. 2). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist in der Handhabung dieser Bestimmung die Erf�llung einer Bundesaufgabe gem�ss Art. 12 NHG zu erblicken, wenn - wie hier vom WWF - geltend gemacht wird, eine auf sie gest�tzte Baubewilligung verstosse gegen die nach Art. 24sexies BV bzw. nach den Vorschriften des NHG notwendige R�cksichtnahme auf Natur und Heimat. Dies trifft entsprechend auch auf die vom Beschwerdef�hrer ger�gte Verletzung fischereirechtlicher Bestimmungen (Art. 24 f. FG), die auf Art. 24sexies BV beruhen, sowie auf die ebenfalls BGE 118 Ib 381 S. 393ger�gte Verletzung von Art. 18 ff. NHG zu. Gest�tzt auf Art. 12 NHG ist der WWF somit auch insoweit beschwerdebefugt.
dd) Im vorliegenden Verfahren ist ebenfalls umstritten, bei welcher Beh�rde auf welche Weise die erforderliche Koordination der Rechtsanwendung unter weitestm�glicher Beachtung des kantonalen Verfahrensrechts gew�hrleistet werden kann. Die dabei zu beurteilenden Verfahrensfragen stellen sich im Zusammenhang mit der �berpr�fung der angefochtenen Entscheide bzw. Bewilligungen, deren Grundlagen bzw. Voraussetzungen im direkt anwendbaren Bundesrecht geregelt sind bzw. gem�ss Auffassung des Beschwerdef�hrers geregelt sein sollen (USG/UVPV, Art. 24 RPG, Art. 18 ff. NHG, Art. 24 f. FG). Zwischen diesem Bundesrecht, dessen Anwendung nach dem Gesagten im Rahmen des Verwaltungsgerichtsverfahrens zu �berpr�fen ist (Art. 104 lit. a OG, oben lit. cc), und dem (unselbst�ndigen) kantonalen Recht, das der Verwirklichung des anwendbaren Bundesrechts dienen soll, besteht ein derart enger Sachzusammenhang, dass ebenfalls die Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beanstandet werden kann. Dies ist selbst dann der Fall, wenn in der Beschwerde - wie in der vom WWF gegen den Nichteintretensentscheid der Bodenverbesserungskommission erhobenen Beschwerde - insbesondere auch eine Verletzung des selbst�ndigen, aber in engem Sachzusammenhang mit dem Bundesrecht stehenden kantonalen Verfahrensrechts geltend gemacht wird, da bereits eine solche Rechtsverletzung zu einer Vereitelung von Bundesrecht f�hren kann (vgl. BGE 118 Ib 329 E. b, BGE 117 Ib 41 und 219, BGE 116 Ib 8 ff. und 169 ff., BGE 103 Ib 314 E. 2b, BGE 99 Ib 326). Soweit im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Auslegung und Anwendung des selbst�ndigen kantonalen Verfahrensrechts zu �berpr�fen ist, richtet sich die Kognition des Bundesgerichts allerdings nach den f�r die staatsrechtliche Beschwerde geltenden Grunds�tzen (vgl. BGE 118 Ib 199 E. 1c, 329 E. 1b, BGE 117 Ib 139, 116 Ib 10, je mit Hinweisen).
ee) Die weiteren Prozessvoraussetzungen sind ebenfalls erf�llt; sie geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerden ist somit einzutreten.
3. a) Die kantonale Rekurskommission f�r Bodenverbesserungen st�tzte ihren Nichteintretensentscheid auf den Wortlaut von Art. 30 Abs. 3 BVG, wonach Eigent�mer, Grundpfandgl�ubiger oder andere Interessierte Einsprache f�hren k�nnen. Nach der Kommissionspraxis k�nnen nur Personen, die in einem besonders engen Verh�ltnis zur geplanten Bodenverbesserung stehen, als BGE 118 Ib 381 S. 394einspracheberechtigte Dritte im Sinne der genannten Bestimmung betrachtet werden. Dieses Erfordernis erachtete die Kommission in bezug auf den WWF als nicht erf�llt, weshalb sie auf seine gegen das definitive Meliorationsprojekt gerichtete Einsprache, mit welcher namentlich das Fehlen einer UVP beanstandet wurde, nicht eintrat. Dabei wies sie darauf hin, bei ihrem Entscheid handle es sich ohnehin nur um eine (an sich unn�tige) "Teilzwischenverf�gung", werde doch der Staatsrat in seinem koordinierten Genehmigungsentscheid gem�ss Art. 31 BVG umfassend zum Projekt Stellung nehmen. Diese Verfahrenskonstellation ergab sich, weil der Staatsrat im Hinblick auf die Abwicklung der verschiedenen, mit der Verwirklichung des Meliorationsvorhabens zusammenh�ngenden Bewilligungsverfahren das Meliorationsverfahren als massgebendes bzw. als Leitverfahren im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (s. BGE 117 Ib 42 ff. und 325 ff., BGE 116 Ib 50 ff., je mit Hinweisen) bestimmte, wobei er aber auch in Betracht zog, dass er gem�ss dem - allerdings erst am 1. April 1991 und damit erst nach seinem Entscheid vom 20. M�rz 1991 in Kraft getretenen - kantonalen Ausf�hrungsreglement zur UVPV, das vom Bundesrat am 6. M�rz 1991 genehmigt wurde, die zust�ndige Beh�rde ist.
Auch der Staatsrat behandelte die vom WWF im Bodenverbesserungsverfahren erhobene Einsprache nicht, und auf die gegen den Baubewilligungsentscheid der Baukommission erhobene Einsprache trat er nicht ein; dieser Baubewilligungsentscheid wurde vielmehr in den koordinierten Genehmigungsentscheid des Staatsrates integriert. Dies f�hrte dazu, dass der Staatsrat in bezug auf das definitive Meliorationsprojekt insgesamt, also namentlich auch in bezug auf die Baubewilligung, zur erst- und letztinstanzlichen Entscheidbeh�rde wurde. Denn das Verwaltungsgericht seinerseits trat auf die gegen die staatsr�tlichen Entscheide gerichteten Verwaltungsgerichtsbeschwerde des WWF nicht ein mit der Begr�ndung, dieses Rechtsmittel sei im Lichte von Art. 76 lit. f wie auch gem�ss Art. 77 lit. a VVRG unzul�ssig, da das Meliorationsverfahren das Leitverfahren sei und die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen Verf�gungen auf dem Gebiete der Bodenverbesserungen nicht offenstehe. Damit setzte es sich insbesondere �ber den kantonalen Rechtsmittelweg f�r Baubewilligungssachen hinweg, der vorsieht, dass Entscheide der kantonalen Baukommission zun�chst beim Staatsrat und dessen Entscheide beim Verwaltungsgericht angefochten werden k�nnen (s. Art. 36 BauV und Art. 74 ff. VVRG, kein gesetzlicher Ausschlussgrund). - Die Regelung, wonach die BGE 118 Ib 381 S. 395Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das kantonale Verwaltungsgericht in Bodenverbesserungssachen ausgeschlossen ist (Art. 76 lit. f VVRG), soll ge�ndert werden; da das Verfahren vor der Rekurskommission gem�ss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Art. 6 Ziff. 1 EMRK nicht in allen Belangen zu gen�gen vermag (s. BGE 117 Ia 378 ff. und nicht publ. Urteil vom 3. April 1992 betr. Baulandumlegungsgenossenschaft Erschmatt), ist zu begr�ssen, dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das kantonale Verwaltungsgericht insk�nftig auch in Bodenverbesserungssachen offenstehen soll, doch ist diese Regelung im vorliegenden Fall ohne direkte Bedeutung, da sie erst auf den 1. Januar 1993 in Kraft treten soll und da ohnehin die Meliorationsfragen und entsprechend auch "civil rights" im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK jedenfalls unter den am hier in Frage stehenden Vorhaben Beteiligten nicht streitig sind.
b) Auch wenn der Staatsrat die Projektgenehmigung in das von ihm zum Leitverfahren ernannte Meliorationsverfahren eingebettet hat, das grunds�tzlich dem kantonalen Recht untersteht, m�ssen die diesbez�glichen kantonalen Bestimmungen bundesrechtskonform angewandt werden, wenn und soweit durch das Vorhaben Bundesrecht betroffen wird. Die bundesgerichtliche Rechtsprechung verlangt, dass das kantonale Recht den beschwerdeberechtigten Organisationen dieselben Parteirechte zu gew�hren hat wie das Bundesrecht (s. BGE 117 Ib 99 und 270 ff., BGE 116 Ib 122 und 426, BGE 112 Ib 71). Ob die beabsichtigten Meliorationsarbeiten einer UVP unterstehen, wie der Beschwerdef�hrer und �brigens auch das BUWAL darlegen, und ob sie zudem einer Bewilligung nach Art. 24 RPG, Art. 18 ff. NHG sowie Art. 24 f. FG bed�rfen, wie der Beschwerdef�hrer ebenfalls geltend macht, sind Fragen des Bundesrechts, selbst wenn sie im Rahmen des kantonalen Rechts und in einem nicht zum vornherein zwingend baurechtlichen Verfahren behandelt werden.
Mit seiner Einsprache vor der kantonalen Rekurskommission wie auch vor dem Staatsrat und vor dem Verwaltungsgericht verlangte der WWF - wie ausgef�hrt - in verschiedener Hinsicht die Anwendung von Bundesrecht. Nach Art. 55 USG steht dem WWF auf Bundesebene das Recht zu, Anliegen des Umweltschutzes geltend zu machen, wie er nach Art. 12 NHG auf Bundesebene befugt ist, Anliegen BGE 118 Ib 381 S. 396des Natur- und Heimatschutzes und damit zusammenh�ngend insbesondere auch solche der Raumplanung (Art. 24 RPG) wahrzunehmen (s. oben E. 2b/cc). In diesem Umfange steht dem WWF somit auch die Beschwerdeberechtigung im kantonalen Verfahren zu. Art. 55 Abs. 3 USG schreibt denn auch ausdr�cklich vor, dass eine Organisation berechtigt ist, sich am kantonalen Verfahren zu beteiligen. Daraus folgt, dass der Kanton die freiwillig am Verfahren teilnehmenden Umweltvereinigungen nicht ohne Bundesrechtsverletzung ausschliessen darf. Indem der Gesetzgeber die Befugnis der gesamtschweizerischen Vereinigungen zur Ergreifung der Rechtsmittel im Rahmen des kantonalen Rechts einf�hrte, hat er die entsprechende Verpflichtung der Kantone festgeschrieben, diese Organisationen vor ihren Beh�rden zuzulassen (s. BGE 116 Ib 424 ff.). Zudem verpflichtet das Bundesrecht die Kantone in Art. 33 RPG, gegen Verf�gungen und Nutzungspl�ne, die sich auf das Raumplanungsgesetz und seine kantonalen und eidgen�ssischen Ausf�hrungsbestimmungen st�tzen (bzw. st�tzen sollten), ein Rechtsmittel zu gew�hren (Art. 33 Abs. 2 RPG), f�r welches die Legitimation im gleichen Umfang wie f�r die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (Abs. 33 Art. 3 lit. a RPG) und die volle �berpr�fung durch wenigstens eine Beschwerdebeh�rde gew�hrleistet sein muss (Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG; BGE 115 Ib 405 f. E. 4c, BGE 114 Ia 119 E. 4c/ca und 235 E. 2b, s. zudem BGE 118 Ib 29 ff.). Jedenfalls beim Baubewilligungsentscheid der kantonalen Baukommission, welcher dann allerdings nicht selbst�ndig formell er�ffnet, sondern in den vom Staatsrat in bezug auf das definitive Meliorationsprojekt gef�llten Genehmigungsentscheid integriert wurde, und ohnehin auch bei diesem Entscheid selber (vgl. Art. 20 RPG) handelt es sich um derartige raumwirksame Entscheide im Sinne von Art. 33 RPG (vgl. BGE 118 Ib 29 ff.), sind doch dadurch mit dem Meliorationsvorhaben selber umfangreiche Terrainver�nderungen sowie Rebstrassen und Bew�sserungsanlagen bewilligt worden.
Entsprechend sind die Nichteintretensentscheide der Rekurskommission f�r Bodenverbesserungen und des Verwaltungsgerichtes bereits deshalb aufzuheben, weil dem WWF durch diese Entscheide verwehrt wurde, die ihm nach dem Gesagten zustehenden Parteirechte im kantonalen Verfahren auszu�ben. Dasselbe trifft an sich auch in bezug auf den vom Staatsrat im Baubewilligungsverfahren gef�llten Nichteintretensentscheid zu. Dieser Entscheid bildet allerdings im vorliegenden Verfahren nicht selbst�ndiges Anfechtungsobjekt, was indes nichts daran �ndert, dass auch ihm BGE 118 Ib 381 S. 397durch die nachfolgenden Erw�gungen die Grundlage entzogen wird.
c) Das Vorgehen der kantonalen Rekurskommission f�r Bodenverbesserungen sowie dasjenige des Staatsrates und der Nichteintretensentscheid des kantonalen Verwaltungsgerichtes f�hrten - wie dargelegt - dazu, dass der Staatsrat in bezug auf das gesamte Meliorationsvorhaben und damit auch in bezug auf die zu erteilende Baubewilligung zur ersten und zugleich letzten kantonalen Instanz wurde. Da es sich - wie ebenfalls schon erw�hnt worden ist - beim Genehmigungs- und Baubewilligungsentscheid um einen raumwirksamen Entscheid im Sinne von Art. 33 RPG handelt, wurde durch das genannte Vorgehen nicht nur das Recht des WWF verletzt, am kantonalen Verfahren als Partei teilzunehmen (oben lit. b), sondern insbesondere auch die Bestimmung von Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG missachtet, wonach das kantonale Recht die volle �berpr�fung solcher Verf�gungen durch mindestens eine Beschwerdebeh�rde gew�hrleistet.
Dem Staatsrat steht zwar - sei es als erstinstanzliche Genehmigungsbeh�rde oder als Beschwerdeinstanz in Baubewilligungssachen - unbestrittenermassen die volle �berpr�fungsbefugnis zu (s. Art. 17 ff. und 47 VVRG), doch hat er eben im vorliegenden Fall das Meliorations- bzw. Bauvorhaben nicht im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens genehmigt, sondern als erst- und zugleich letztinstanzliche kantonale Beh�rde dar�ber entschieden.
Die Rekurskommission f�r Bodenverbesserungen und das Verwaltungsgericht haben zwar als Rekurs- bzw. Beschwerdeinstanzen entschieden, allerdings nur �ber prozessuale Fragen und nicht in der Sache selber. Aus diesem Grunde verm�gen daher auch ihre Entscheide dem Erfordernis von Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG nicht zu gen�gen. Abgesehen davon kommt diesen beiden Instanzen nicht die von der letztgenannten Bestimmung verlangte freie �berpr�fungsbefugnis zu. Wo das Verfahrensrecht "volle �berpr�fung" verlangt, sind dreierlei R�gen erlaubt: (1.) Rechtsverletzungen, einschliesslich �berschreitung, Unterschreitung oder Missbrauch des Ermessens, (2.) unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes und (3.) Unangemessenheit (s. EJPD/BRP, Erl�uterungen zum RPG, N. 28 ff. zu Art. 33). Die Rekurskommission �berpr�ft eine Melioration bzw. Neuzuteilung lediglich auf Willk�r bzw. Rechtsgleichheit hin (s. das bereits zitierte Urteil vom 3. April 1992, E. 3c und 5b), w�hrend das Verwaltungsgericht bei Bauvorhaben die Frage der Unangemessenheit nicht pr�ft (vgl. BGE 118 Ib 381 S. 398Art. 78 VVRG). Beide Instanzen h�tten somit Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG auch dann nicht zu gen�gen vermocht, wenn sie gest�tzt auf die ihnen zustehende �berpr�fungsbefugnis einen Sachentscheid getroffen h�tten (vgl. BGE 116 Ib 64 E. c).
Somit haben die Entscheide der kantonalen Instanzen gesamthaft betrachtet insbesondere auch zu einer Verletzung von Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG gef�hrt. Entsprechend sind die Beschwerden auch aus diesem Grunde gutzuheissen.
4. a) Das Bundesgericht hat bereits wiederholt - so auch schon in dem das vorliegende Meliorationsvorhaben betreffenden Urteil vom 20. Januar 1988 (BGE 114 Ib 224 ff., insb. 227 E. 5b) - ausgef�hrt, unter welchen Umst�nden und auf welche Weise die f�r ein Vorhaben erforderlichen verschiedenen Bewilligungsverfahren zu koordinieren sind, damit die massgebenden Gesetzgebungen gleichzeitig und vollumf�nglich zum Zuge kommen (BGE 118 Ib 331 E. 2, BGE 117 Ib 35 ff., 42 ff., 135 ff. und 178 ff., BGE 116 Ib 50 ff., je mit Hinweisen).
Wenn f�r ein Vorhaben in mehreren getrennten kantonalen und kommunalen Verfahren dieselben bundesrechtlichen Vorschriften umfassend anzuwenden sind, so dass aus verfassungsrechtlichen Gr�nden eine wirksame materielle und verfahrensm�ssige Koordination erfolgen muss (Art. 22quater Abs. 3 BV), ist in verfahrensrechtlicher Hinsicht der Grundsatz zu beachten, dass das kantonale Recht nicht so ausgestaltet oder angewendet werden darf, dass dadurch die Verwirklichung des Bundesrechts vereitelt, verunm�glicht oder wesentlich erschwert wird (BGE 116 Ib 56 E. 4a mit Hinweisen). Dies verlangt, dass die Koordination gew�hrleistet wird. Der Grundsatz gilt insbesondere f�r das erstinstanzliche, wie aber auch f�r das Rechtsmittelverfahren. Andernfalls besteht die Gefahr materiell unkoordinierter, mitunter sogar einander widersprechender Entscheide sowie der Vereitelung des Bundesrechts, was dem Prinzip der derogatorischen Kraft des Bundesrechts (Art. 2 �bBest.BV) widerspr�che und zu sachlich unhaltbaren Ergebnissen (Art. 4 BV) f�hren k�nnte. So hat das Bundesgericht in einem Fall entschieden, dass ein kantonales Verwaltungsgericht gegen die beiden soeben genannten Verfassungsbestimmungen verstossen hat, weil es sich gest�tzt auf das kantonale Verfahrensrecht mit der R�ge der Verletzung des Umweltschutzrechts des Bundes nicht befasste, obwohl ein enger Sachzusammenhang zwischen materiellem eidgen�ssischem und kantonalem Recht bestand, der eine Aufteilung der zu beurteilenden Fragen nicht erlaubte. Damit war die Durchsetzung des BGE 118 Ib 381 S. 399Bundesrechts ohne sachliche Gr�nde erschwert worden (BGE 114 Ib 351 ff.).
Sind f�r die Verwirklichung eines Projektes verschiedene materiellrechtliche Vorschriften anzuwenden und besteht zwischen diesen Vorschriften ein derart enger Sachzusammenhang, dass sie nicht getrennt und unabh�ngig voneinander angewendet werden d�rfen, so muss diese Rechtsanwendung materiell koordiniert erfolgen (s. etwa BGE 117 Ib 39 f. E. 3e und 325 ff., BGE 116 Ib 57 E. 4b, 114 Ib 129 f. E. 4). Dies kann auf verschiedene Weise erreicht werden. So kann etwa vorgeschrieben werden, dass daf�r eine einzige Instanz zust�ndig ist. Sind hingegen - wie dies h�ufig der Fall ist - zur Beurteilung einzelner der materiellen Koordination bed�rftiger Rechtsfragen verschiedene Beh�rden zust�ndig, so m�ssen diese die Rechtsanwendung in einer Weise abstimmen, dass qualitativ ein gleichwertiges Koordinationsergebnis erzielt wird, wie wenn eine Instanz �ber alle der Koordinationspflicht unterworfenen Fragen entscheiden w�rde. Unterbleibt ein erstinstanzlicher Gesamtentscheid, so kann ein solcher Verfahrensablauf beispielsweise so erfolgen, dass mehrere getrennt getroffene, jedoch zur Sicherstellung der materiellen Koordination mit dem Vorbehalt der Erteilung der weiteren Bewilligungen versehene Entscheide gleichzeitig er�ffnet werden, am besten gesamthaft und zusammengefasst durch die erstinstanzliche Beh�rde, die f�r dasjenige Verfahren zust�ndig ist, das eine fr�hzeitige und umfassende Pr�fung erm�glicht (Leitverfahren, massgebliches Verfahren, "proc�dure d�cisive", vgl. Art. 5 Abs. 3 UVPV; s. CHARLES-ALBERT MORAND, La coordination mat�rielle des d�cisions: Espoir ultime de syst�matisation du droit des politiques publiques, in: Droit de l'environnement: mise en oeuvre et coordination, Collection Genevoise, Basel und Frankfurt am Main 1992, S. 162, und - im selben Band - JACQUES-HENRI MEYLAN, La coordination formelle, S. 189). Bei einer solchen einheitlichen und gleichzeitigen Er�ffnung verschiedener getrennt getroffener kantonaler bzw. kommunaler erstinstanzlicher Entscheide durch eine Beh�rde sollte zur Vereinfachung des Verfahrens und aus Gr�nden des Sachzusammenhanges ein gegen alle Entscheide zul�ssiges Rechtsmittel vorgesehen werden, am zweckm�ssigsten dasjenige, das f�r das Leitverfahren gegeben ist. Werden die einzeln getroffenen Entscheide zwar zeitlich und inhaltlich koordiniert, aber getrennt er�ffnet (was sich in der Regel als unzweckm�ssig erweist), so sollte sichergestellt werden, dass dasjenige Rechtsmittel offensteht, welches gegen den Entscheid gegeben ist, der im Leitverfahren BGE 118 Ib 381 S. 400getroffen wird. Nur so kann bei bestehendem engem Sachzusammenhang die sachgerechte Anwendung des materiellen Rechts gew�hrleistet und erreicht werden, dass jedenfalls eine Rechtsmittelinstanz alle Einwendungen in einem Gesamtentscheid umfassend beurteilen kann (s. BGE 118 Ib 331 E. 2, BGE 116 Ib 58; vgl. auch BGE 114 Ib 129 ff. E. 4). Dabei ist darauf zu achten, dass die �berpr�fungsbefugnis dieser Rechtsmittelinstanz die Anforderungen von Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG erf�llt. Diese Grunds�tze gelten bei Vorliegen der genannten Voraussetzungen sowohl f�r nicht UVP-pflichtige als auch f�r UVP-pflichtige Vorhaben, wobei das Leitverfahren bei UVP-pflichtigen Projekten grunds�tzlich dem massgeblichen Verfahren im Sinne von Art. 5 UVPV entspricht.
Ein von den genannten Darlegungen abweichendes Vorgehen dr�ngt sich auf, wenn die zur Bewilligung eines Vorhabens zu beurteilenden Rechtsfragen mit engem Sachzusammenhang erstinstanzlich durch Bundesbeh�rden und teils durch kantonale Beh�rden zu beurteilen sind. Dies ist etwa dann der Fall, wenn ein Projekt, f�r das mehrere kantonale Bewilligungen erforderlich sind, noch einer in der Zust�ndigkeit einer Bundesbeh�rde liegenden Bewilligung bedarf (z.B. Rodungsbewilligung oder Subventionsbewilligung). In solchen F�llen muss die materielle Koordination zwischen den Beh�rden im kantonalen Verfahren ebenfalls sichergestellt werden. Eine verfahrensrechtlich und zeitlich verbundene Er�ffnung der Bewilligungen mit anschliessendem einheitlichem Rechtsmittelverfahren ist indessen hier bei der gegebenen Rechtslage nicht m�glich. Wie in solchen Situationen vorzugehen ist, muss ebenfalls im Einzelfall entschieden werden. Je nachdem k�nnen sich verschiedene L�sungsm�glichkeiten ergeben (vgl. etwa BGE 116 Ib 58 f.). Im vorliegenden Fall stellen sich insoweit keine zus�tzlichen Fragen, nachdem die vom EDI zun�chst erteilte Rodungsbewilligung vom Bundesgericht mit Urteil vom 20. Januar 1988 verweigert wurde (BGE 114 Ib 233 ff.) und nachdem das Bundesamt f�r Landwirtschaft (BLW) laut seiner vom 14. Januar 1992 erstatteten Vernehmlassung mit Schreiben vom 31. Juli 1991 zuhanden der Rebbergmeliorationsgenossenschaft PTUZ festgestellt hat, mit seinem definitiven Entscheid betreffend Aufnahme der Parzellen in den Rebbaukataster und mit seinem Entscheid betreffend Ausrichtung eines allf�lligen Bundesbeitrages bis zum Abschluss der in bezug auf die Projektgenehmigung noch h�ngigen Verfahren zuzuwarten (s. in diesem Zusammenhang BGE 117 Ib 42 ff. mit Hinweisen).BGE 118 Ib 381 S. 401
b) In ihrem ausf�hrlich begr�ndeten Entscheid hatte die kantonale Baukommission im vorliegenden Fall erwogen, dass die Meliorationsgesetzgebung nicht darauf angelegt sei, inhaltlich alle rechtsrelevanten Aspekte zu ber�cksichtigen; dies sei nur im raumplanungsrechtlichen Bewilligungsverfahren m�glich. Das Meliorationsverfahren gehe aber allf�lligen planungs- und baurechtlichen Fragen voraus. Aus dieser zeitlichen Abfolge und dem Umstand, dass im Meliorationsverfahren planungs- und baurechtliche Aspekte gegen�ber dem Grundsatzentscheid �ber ein gesamtes Meliorationsprojekt von untergeordneter Bedeutung seien, schloss die Baukommission, dass das Meliorationsverfahren das massgebende bzw. das Leitverfahren sei und das Baubewilligungsverfahren daher darin eingebettet werden m�sse. Entsprechend bezeichnete auch die Rekurskommission f�r Bodenverbesserungen ihren Entscheid im Hinblick auf den Genehmigungsentscheid des Staatsrates als blosse "Teilzwischenverf�gung". Der Staatsrat seinerseits bezeichnete ebenfalls das Meliorationsverfahren als das massgebende Verfahren. Er f�hrte aus, dass das mit der Bodenverbesserung betraute Departement bei der zust�ndigen Beh�rde die Baubewilligung einholen m�sse, welche dann in den Genehmigungsentscheid zu integrieren sei. Das Verwaltungsgericht �bernahm die Begr�ndungen der Vorinstanzen und folgerte, mit dieser Einbettung seien die Vorschriften des Baubewilligungsverfahrens durch die Vorschriften des Leitverfahrens (Art. 76 lit. f VVRG) konsumiert.
Die Baukommission hatte als kantonalrechtlich f�r die Raumplanung zust�ndige Stelle einen Entscheid gef�llt und ihn als Verf�gung bezeichnet; sie erteilte damit die raumplanungsrechtliche Baubewilligung, setzte Auflagen fest und wies gleichzeitig die vom WWF gegen das Bauvorhaben eingereichte Einsprache ab, soweit auf sie einzutreten war. Zum parallel verlaufenden Meliorationsverfahren nahm sie nicht Stellung, doch behielt sie in ihrem Entscheid die Genehmigung des Ausf�hrungsprojektes durch das mit den Bodenverbesserungen betraute Departement vor. Dass der Entscheid der Rebbergmeliorationsgenossenschaft PTUZ vorl�ufig - im Hinblick auf die durch den Staatsrat geplante Er�ffnung - nicht f�rmlich (sondern nur ausserordentlich) er�ffnet wurde, �ndert nichts daran, dass die kantonale Baukommission die Baubewilligung selber in Form einer Verf�gung erteilte. Dementsprechend h�tte diese Bewilligung gem�ss Art. 36 BauV zun�chst beim Staatsrat angefochten und hernach mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das kantonale Verwaltungsgericht weitergezogen werden k�nnen (kein Ausschlussgrund BGE 118 Ib 381 S. 402gem�ss Art. 74 ff. VVRG); entsprechend hatte der WWF denn auch Beschwerde an den Staatsrat erhoben, sobald er vom Entscheid der Baukommission Kenntnis erhielt, auch wenn dies nicht durch f�rmliche Er�ffnung erfolgte. Die Auffassung des Staatsrates, den Entscheid der Baukommission wegen damals noch fehlender Koordination als nicht selbst�ndig zu erachten, �berzeugt nicht. Rechtsfolge der mangelnden Koordination h�tte - wie das BRP zutreffend ausf�hrt - h�chstens sein k�nnen, den von der Baukommission getroffenen Entscheid wegen dieses Mangels aufzuheben; dass der Entscheid aber als nicht ergangen bezeichnet wurde, kann sich aus den aufgezeichneten Koordinationsgrunds�tzen nicht ergeben. Unabh�ngig von der Frage, ob das Meliorationsverfahren tats�chlich als Leitverfahren geeignet ist (was das Bundesgericht ebenfalls zu pr�fen hat, s. BGE 116 Ib 62 E. 6a), w�re bei den gegebenen Verh�ltnissen der raumplanungsrechtlichen Bewilligung der Baukommission somit im Rahmen der weiteren Entscheide eine gewisse eigenst�ndige Bedeutung beigekommen. Entsprechend h�tten sich der Staatsrat und das Verwaltungsgericht als Rechtsmittelinstanzen mit den vom WWF hinsichtlich der Baubewilligung erhobenen Beschwerden materiell befassen m�ssen. Gleichzeitig w�re der Staatsrat dadurch in die Lage versetzt worden, einen den Erfordernissen von Art. 33 RPG wie auch den Koordinationsgrunds�tzen gen�genden Entscheid zu f�llen. Die kantonalen Beh�rden w�ren gehalten gewesen, eine solche L�sung von Anfang an anzustreben. Die Verfahrenskoordination im Sinne der aufgezeigten Grunds�tze darf nicht dazu f�hren, f�r einen Entscheid, f�r den gem�ss kantonaler und bundesrechtlicher Regelung ein Rechtsmittelverfahren vorgesehen ist, dieses Rechtsmittelverfahren g�nzlich auszuschalten, wie dies im vorliegenden Fall geschehen ist. Das kantonale Recht ist so auszulegen und anzuwenden, dass es der Verwirklichung des Bundesrechtes zum Durchbruch verhelfen kann; bundesrechtliche Grunds�tze gehen allenfalls widersprechendem kantonalem Recht vor (BGE 118 Ib 333 E. 2c).
Dem Staatsrat selber ist zwar zugute zu halten, dass er im Rahmen seines Genehmigungsentscheides vom 20. M�rz 1991 bereits umfangreiche Abkl�rungen veranlasst hatte und versuchte, dem Bundesgerichtsurteil vom 20. Januar 1988 Nachachtung zu verschaffen, soweit dies aus seiner Sicht noch n�tig war, und in bezug auf das definitive Meliorationsprojekt einen koordinierten Entscheid zu f�llen, wobei er vor allem darauf achtete, alle Teilbewilligungen zusammen in einem einzigen Entscheid gleichzeitig zu er�ffnen. Sein BGE 118 Ib 381 S. 403Versuch kommt aber der Vielschichtigkeit einer rechtsstaatlichen Koordination nur ungen�gend nach. Insbesondere �bergeht er - wie soeben aufgezeigt worden ist - ohne sachlichen Grund geschriebenes kantonales Verfahrensrecht, zus�tzlich aber auch Bundesrecht, dessen Verwirklichung er verunm�glicht. Vor allem wirkt sich dabei im vorliegenden Fall negativ aus, dass das f�r einen ganz bestimmten Sachverhalt geschaffene Meliorationsverfahren und nicht das umfassendere Baubewilligungsverfahren als Leitverfahren bezeichnet wurde, obwohl das Hauptgewicht und die Hauptauswirkung des Vorhabens bei den beabsichtigten Terrainver�nderungen liegt. Die von den kantonalen Instanzen gew�hlte Koordination f�hrte zwar in bezug auf die mit der erstinstanzlichen Projektgenehmigung verbundenen Bewilligungserteilungen zu einem einheitlichen Er�ffnungsdatum, doch war sie nicht geeignet, ein einheitliches Rechtsmittel im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Verfahrenskoordination auszul�sen. Vielmehr f�hrte der in der Hauptsache gew�hlte Koordinationsweg dazu, dass die vom WWF erhobenen R�gen im kantonalen Rechtsmittelverfahren �bergangen wurden, indem die nach der kantonalen Gesetzgebung vorhandenen Beschwerdem�glichkeiten ausgeschaltet und dadurch auch die bundesrechtlichen Erfordernisse an ein rechtsstaatliches Verfahren missachtet wurden (oben E. 3).
c) Demnach gilt es, im vorliegenden Fall eine verfahrensrechtliche L�sung zu finden, welche die formelle und materielle Koordination der verschiedenen anwendbaren Gesetzgebungen in Ber�cksichtigung der aufgezeigten Grunds�tze erm�glicht. Dabei ist den besonderen Verh�ltnissen der vorliegenden Streitsache angemessen Rechnung zu tragen. Insbesondere ist auch zu ber�cksichtigen, dass das Verfahren bereits weit fortgeschritten ist und dass der Staatsrat schon umfangreiche Abkl�rungen getroffen hat. Sodann ist festzustellen, dass die vom Beschwerdef�hrer - wie aufgezeigt zul�ssigerweise - ger�gten materiellen Bundesrechtsverletzungen mittlerweile umfassend bekannt sind.
Bei den gegebenen Verh�ltnissen dr�ngt es sich zun�chst auf, das Baubewilligungsverfahren zum Leitverfahren zu bestimmen (vgl. MORAND, a.a.O., S. 163), denn dieses Verfahren vermag den Koordinationsgrunds�tzen im vorliegenden Fall am besten nachzukommen, dies sowohl in formeller als auch in materieller Hinsicht. Wie das Bundesamt f�r Raumplanung (BRP) zutreffend festgestellt hat, ist das Meliorationsverfahren nur auf einen ganz bestimmten Sachverhalt - die Neuzuteilung der betroffenen Parzellen - BGE 118 Ib 381 S. 404zugeschnitten, w�hrend das raumplanungsrechtliche Bewilligungsverfahren eine viel umfassendere Pr�fung des in erster Linie raumwirksamen Vorhabens erm�glicht; dessen Realisierung erfordert umfangreiche Terrainver�nderungen sowie das Erstellen von Rebwegen und Bew�sserungsanlagen, wozu nicht nur nach der Auffassung des WWF, sondern auch gem�ss den Ausf�hrungen des BRP jedenfalls teilweise eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG erforderlich ist.
Werden insbesondere die bereits erfolgten Abkl�rungen und der Umstand ber�cksichtigt, dass die vom Beschwerdef�hrer ger�gten materiellen Bundesrechtsverletzungen umfassend bekannt sind, so erscheint es - nicht zuletzt auch aus prozess�konomischen Gr�nden - als sinnvoll, die Sache zur weiteren Behandlung und zu neuem Entscheid direkt an den Staatsrat zur�ckzuweisen, wodurch sich zus�tzliche Verfahrensverz�gerungen vermeiden lassen. Derart hat der Staatsrat zun�chst �ber die vom WWF mit seiner Beschwerde vom 23. November 1990 ger�gte Verletzung des Akteneinsichtsrechts zu befinden, ihm allenfalls bisher vorenthaltene entscheidrelevante Aktenst�cke vorzulegen und diesbez�glich das rechtliche Geh�r zu gew�hren (vgl. BGE 115 Ia 95 f., 112 Ia 99 und 201 f.). Sodann wird der Staatsrat angehalten, einerseits die vom WWF erhobenen Beschwerden im raumplanungsrechtlichen Bereich als erste Rechtsmittelinstanz (gem�ss Art. 36 BauV) frei zu pr�fen (Art. 47 VVRG), dies in Ber�cksichtigung der vom WWF bereits im kantonalen und nunmehr vor Bundesgericht insgesamt vorgetragenen R�gen; dadurch l�sst sich den dem WWF zustehenden Parteirechten und insbesondere auch den verfahrensm�ssigen Grunds�tzen von Art. 33 RPG Nachachtung verschaffen. Zugleich hat der Staatsrat andererseits auch als Bewilligungs- bzw. Genehmigungsinstanz die weiteren bundesrechtlichen Erfordernisse in Beurteilung der vom WWF vorgetragenen R�gen umfassend und in gegenseitiger Abstimmung zu pr�fen. Dabei hat er die bereits vorhandenen Fachstellenberichte zu w�rdigen, zudem aber soweit n�tig zus�tzliche Abkl�rungen vorzunehmen: So hat er - wie dies in anderen F�llen im raumplanungsrechtlichen Bewilligungsverfahren zu geschehen hat (vgl. ZWR 1989 S. 175 ff.) - ebenfalls dar�ber zu entscheiden, ob eine naturschutzrechtliche Bewilligung erforderlich ist, wie vom WWF unter Berufung auf Art. 18 ff. NHG behauptet wird; und je nachdem hat er diesbez�glich einen negativen oder einen positiven Bewilligungsentscheid zu f�llen. Dasselbe gilt in bezug auf die laut WWF ebenfalls erforderliche fischereirechtliche Bewilligung BGE 118 Ib 381 S. 405(gem�ss Art. 24 f. FG), zu deren Erteilung der Staatsrat zust�ndig ist (s. ZWR 1991 S. 44 ff.). Zudem hat dieser im Lichte der Ausf�hrungen des WWF und des BUWAL dar�ber neu zu entscheiden, ob das Vorhaben der UVP-Pflicht untersteht, wie dies der WWF und aber auch das BUWAL annehmen. Ist die UVP-Pflicht zu bejahen, hat er auch diesbez�glich die noch n�tigen Berichte einholen zu lassen, bevor er seinen Genehmigungsentscheid f�llt.
Derart hat der Staatsrat in bezug auf das Meliorationsprojekt in einem koordinierten, einheitlichen Entscheid dar�ber zu befinden, ob die Voraussetzungen zur Genehmigung des Vorhabens erf�llt sind. Gegen den Staatsratsentscheid steht ebenso einheitlich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das kantonale Verwaltungsgericht offen, da nach dem Gesagten das Baubewilligungsverfahren zum Leitverfahren zu bestimmen ist und gegen den Koordinationsentscheid das Rechtsmittel offensteht, das f�r das Leitverfahren gegeben ist (vorstehende lit. a und b). Dies bedeutet, dass das Verwaltungsgericht im Weiterzugsfall s�mtliche ger�gten, in engem Zusammenhang stehenden Rechtsverletzungen pr�fen m�sste und nicht die M�glichkeit h�tte, auf einzelne Bereiche, die allenfalls f�r sich alleine gem�ss VVRG nicht weiterziehbar w�ren, nicht einzutreten. Mit der Weiterzugsm�glichkeit des Staatsratsentscheides an das Verwaltungsgericht werden �brigens auch die Erfordernisse von Art. 6 Ziff. 1 EMRK an eine gerichtliche �berpr�fung erf�llt (vgl. BGE 118 Ib 334 E. d, BGE 115 Ia 191), was allerdings im vorliegenden Fall ohne direkte Bedeutung ist, da - wie ausgef�hrt - die Meliorationsfragen und entsprechend auch "civil rights" im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK jedenfalls unter den am Meliorationsvorhaben Beteiligten nicht streitig sind. Im �brigen sieht Ziff. 1 Abs. 1 der Ausf�hrungsbestimmungen der OG-�nderung vom 4. Oktober 1991 vor, dass die Kantone innert f�nf Jahren seit Inkrafttreten dieser Gesetzes�nderung (am 15. Februar 1992, AS 1992 S. 337) Ausf�hrungsbestimmungen �ber Zust�ndigkeit, Organisation und Verfahren letzter kantonaler Instanzen im Sinne von Art. 98a OG zu erlassen haben. Namentlich haben sie richterliche Beh�rden als letzte kantonale Instanzen zu bestellen, soweit gegen deren Entscheide unmittelbar die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zul�ssig ist (Art. 98a Abs. 1 OG), wobei deren Zust�ndigkeit, Organisation und Verfahren im Rahmen des Bundesrechts zu regeln (Abs. 2) und Beschwerdelegitimation sowie Beschwerdegr�nde mindestens im gleichen Umfang wie f�r die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zu gew�hrleisten sind (Abs. 3).BGE 118 Ib 381 S. 406
Bei den gegebenen Verh�ltnissen hat das BLW mit Schreiben vom 31. Juli 1991 zuhanden der Rebbergmeliorationsgenossenschaft PTUZ zu Recht festgestellt, mit seinem definitiven Entscheid betreffend Aufnahme der Parzellen in den Rebbaukataster und mit seinem Entscheid betreffend Ausrichtung eines allf�lligen Bundesbeitrages bis zum Abschluss der in bezug auf die Projektgenehmigung noch h�ngigen Verfahren zuzuwarten (vgl. BGE 117 Ib 42 ff. mit Hinweisen). Auf dieselbe Weise hat auch der Staatsrat in bezug auf die allf�llige kantonale Subventionierung des Meliorationsvorhabens (Art. 31 BVG) vorzugehen. Integriert er einen diesbez�glichen Vorbescheid in den in bezug auf das Projekt zu f�llenden koordinierten Genehmigungsentscheid, so hat er mindestens den Vorbehalt anzubringen, der kantonale Subventionsentscheid werde erst rechtskr�ftig, wenn feststeht, dass das Vorhaben allen einschl�gigen Anforderungen gen�gt und daher genehmigt werden kann (vgl. BGE 117 Ib 42 ff. mit Hinweisen). Auch das kantonale Recht sieht nichts anderes vor (s. Art. 31 BVG).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerden werden gutgeheissen; der Nichteintretensentscheid der kantonalen Rekurskommission f�r Bodenverbesserungen vom 14. August 1990, der Genehmigungsentscheid des Staatsrates des Kantons Wallis vom 20. M�rz 1991 und der Nichteintretensentscheid des Verwaltungsgerichtes des Kantons Wallis vom 13. Juni 1991 werden aufgehoben, und die Sache wird zur weiteren Behandlung im Sinne der Erw�gungen an den Staatsrat des Kantons Wallis zur�ckgewiesen.
Art. 44 des kantonalen Gesetzes vom 2. Februar 1961 �ber die Bodenverbesserungen und andere Massnahmen zu Gunsten der Landwirtschaft BGE 118 Ib 381 S. 384(BVG),