Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:76818-2015:TEXT:DE:HTML&tabId=1
Timestamp: 2019-08-26 08:25:56
Document Index: 104937396

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 18', '§ 19', '§ 4', '§ 107', '§ 97']

Bauleistung - 76818-2015 - TED Tenders Electronic Daily
Bauleistung - 76818-2015
04/03/2015 S44 - - Bauleistung - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren
Deutschland-Siegen: Abbruch von Gebäuden sowie allgemeine Abbruch- und Erdbewegungsarbeiten
2015/S 044-076818
Kontaktstelle(n): Kreis Siegen-Wittgenstein, Zentraler Vergabeservice, Koblenzer Str. 73, 57072 Siegen
Zu Händen von: Herrn Speicher
Telefon: +49 2713331535
Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.ksw-siegen.de/
Ertüchtigung KV-Terminal Kreuztal, Gesamtunternehmer-Leistung.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: KV-Terminal, Güterbahnhof, 57223 Kreuztal.
Ertüchtigung des Güterbahnhof Kreuztal als KV-Terminal in Gesamtunternehmer-Leistung. Der geplante Umbau besteht im Wesentlichen aus folgenden Leistungen:
1. Fachgerechter Rückbau der Oberflächenbefestigungen, Einbauten und Anlagen.
2. Um- und Neuverlegung von Gleisanlagen
...weitere Angaben zur Leistungsmenge und -güte siehe Ziffer II.2.1)
45110000, 45230000
1. Fachgerechter Rückbau der Oberflächenbefestigungen,
Einbauten und Anlagen.
2. Um- und Neuverlegung von ca.:
560 m RW-Kanal DN 150 – DN 300,
270 m RW-Kanal DN 400 – DN 500,
240 m Schmutzwasserkanal DN 200,
707 m Entwässerungskastenrinne F900 (150-300),
25 St. Einstiegsschächte,
16 m Stauraumsammler,
1 St. Koaleszenzabscheider NQ8/Tankstelle,
300 m Wasserleitung,
300 m Telekommunikation 2kabel im PVC-Schutzrohr,
260 m Gehweg Breite: 1,50 m, Randstreifen Breite: 0,70 m,
5 735m3 0/45 FSK,
3 000m3 0/45 HGT,
4 064 m2 asphaltierter Straßenbau,
11 950 m2 betonierte Straßen-, Stell- u. Nutzflächen,
670 m2 Flüssigkeitsdichte Betonfläche,
1 200 m2 Gleistragplatte,
1 150 t Bahnschotter,
240 m Vignolschienengleis S54,
234 m Rillenschienengleis in Beton auf Tragplatte,
740 m Gleisrückbau -versch. Oberbau,
5 St. Weichenrückbau,
670 m2 WHG-Beschichtung,
300 m Lärmschutzwand Höhe 12-13 m,
75 m Lärmschutzwand Höhe 4 m.
Beginn 15.6.2015 Abschluss 15.2.2016
Darlegung der besonderen Bedingungen: Deutsch-Kenntnisse werden für die Abwicklung des Auftrages vorausgesetzt.
Auftragnehmer, Nachunternehmer bzw. Verleiher von Arbeitskräften unterliegen u. a. den Vorgaben des Gesetzes über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz NRW – TVgG-NRW) vom 10.1.12. Die in der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots geforderten Vertragsbedingungen und Eigen- bzw. Verpflichtungserklärungen (nach § 4 TVgG-NRW zur Tariftreue, § 18 TVgG-NRW zur Einhaltung sozialer Kriterien gemäß den ILO-Kernarbeitsnormen und § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind – gegebenenfalls ausgefüllt - Bestandteile des Angebots. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienstleistungen entsprechend den Vorgaben des § 4 Abs. 3 Satz 1 Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG – NRW) zur Zahlung des vergaberechtlichen Mindestlohns von derzeit 8,85 EUR/Std. (Nummer 2 des Vordrucks, 3. Variante) nicht auf Beschäftigte bezieht, die bei einem Bieter oder Nachunternehmer im EU-Ausland tätig sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen (vgl. Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EugH) vom 18.9.2014, Aktenzeichen C-549-13).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 17 (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 127 angegebenen Bescheinigungen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen. Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt 17 auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Das Formblatt 17 ist erhältlich bei der Kontaktstelle siehe unter I.1)
Im Formblatt 17 sind gefordert:
— Angabe, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde.
Auf gesondertes Verlangen der Auftraggeber sind vor Auftragserteilung zudem vorzulegen: Urkalkulation.
Auf gesondertes Verlangen der Auftraggeber sind vor Auftragserteilung zudem vorzulegen: Nachweis DVGW-Bescheinigung oder gleichwertig.
15 61 01 KSW 01 15
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 13.4.2015 - 10:00
Zahlungsbedingungen und -weise: Das Entgelt ist vor Zusendung der Ausschreibungsunterlagen einzuzahlen auf Kto.-Nr.: 10090, BLZ: 460 500 01, Sparkasse Siegen. Bitte geben Sie im Verwendungszweck folgendes Kassenzeichen an: 8151.25600104
Der Anforderung der Ausschreibungsunterlagen ist der Einzahlungsnachweis beizufügen.
bis: 31.5.2015
Tag: 14.4.2015 - 10:00
Kreis Siegen-Wittgenstein, Zentraler Vergabeservice, Raum 1120, Koblenzer Str. 73, 57072 Siegen.
Bieter, Bevollmächtigte.
Angebot sind nur auf schriftlichem, postalischem Wege an Kreis Siegen-Wittgenstein, Zentraler Vergabeservice, Koblenzer Str. 73, Zi.-Nr. 7 / 9, 57072 Siegen einzureichen.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Rügefrist für evtl. Vergaberechtsverstöße beträgt 10 Tage nach Kenntnis eines Vergaberechtsverstoßes.
Gemäß § 107 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
S. o., Ziff. VI.4.1)