Source: https://www.buzer.de/gesetz/1782/al11112-0.htm
Timestamp: 2019-10-19 15:08:37
Document Index: 50297579

Matched Legal Cases: ['§ 81', '§ 81', '§ 81', '§ 81', '§ 81', '§ 81', '§ 81', '§ 1', '§ 5', '§ 8', '§ 10', '§ 11', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 44', '§ 44', '§ 55', '§ 56', '§ 64', '§ 66', '§ 77', '§ 92', '§ 104', '§ 104', '§ 105', '§ 108', '§ 110', '§ 111', '§ 113', '§ 115', '§ 117', '§ 118', '§ 118', '§ 119', '§ 121', '§ 121', '§ 121', '§ 123', '§ 123', '§ 125', '§ 144', '§ 144', '§ 81', '§ 87', '§ 81', '§ 87', '§ 81', '§ 87']

Fassung § 81c VAG a.F. bis 01.01.2008 (geändert durch Artikel 1 G. v. 23.12.2007 BGBl. I S. 3248)
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Änderung § 81c VAG vom 01.01.2008
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(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 1b Versicherungs-Holdinggesellschaften§ 5 Erlaubnis; Antrag; einzureichende Unterlagen§ 8 Versagung, Aussetzung und Beschränkung der Erlaubnis§ 10a Mehrere Anträge; Information bei betrieblicher Altersversorgung und bei Krankenversicherung§ 11e Deckungsrückstellung für Haftpflicht- und Unfall-Renten§ 13e Anzeigepflichten von Versicherungs-Holdinggesellschaften und gemischten Finanzholding-Gesellschaften§ 14 Bestandsübertragung§ 14a Umwandlung§ 44 Bestandsübertragung§§ 44a bis 44c § 55c (neu) § 56a Rückstellung für Beitragsrückerstattung§ 64a (neu) § 66 Sicherungsvermögen§ 77 Entnahme aus dem Sicherungsvermögen§ 92 Versicherungsbeirat§ 104a Begriffsbestimmungen§ 104v Mutterunternehmen mit Sitz in einem Drittstaat§ 105 Erlaubnisvorbehalt§ 108 Bestandübertragung§ 110d Niederlassung§ 111d Bestandsübertragung§ 113 Anzuwendende Vorschriften§ 115 Vermögensanlage§ 117 Grenzüberschreitende Tätigkeit von Pensionsfonds§ 118b Anzuwendende Vorschriften§ 118e Einrichtungen mit Sitz in einem anderen Mitglied- oder Vertragsstaat§ 119 Erlaubnis; Antrag; einzureichende Unterlagen§ 121a Laufende Rechts- und Finanzaufsicht§ 121g Versicherungs-Zweckgesellschaften§ 121i Unternehmen mit Sitz in einem Drittstaat§ 123 Sicherungsvermögensfähigkeit§ 123d (neu) § 125 Aufrechterhaltung der Versicherungsverträge§ 144 Ordnungswidrigkeiten im Rahmen des Versicherungsbetriebs§ 144a Unbefugte VersicherungsvermittlungAnlage
(1) In der Lebensversicherung liegt ein die Belange der Versicherten gefährdender Mißstand auch vor, wenn bei überschußberechtigten Versicherungen keine angemessene Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung erfolgt. Das ist insbesondere dann anzunehmen, wenn die Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung eines Lebensversicherungsunternehmens unter Berücksichtigung der Direktgutschrift und der rechnungsmäßigen Zinsen nicht der gemäß Absatz 3 durch Rechtsverordnung festgelegten Mindestzuführung in Abhängigkeit von den Kapitalerträgen entspricht. Hierbei sind der Risikoverlauf und der Solvabilitätsbedarf der Lebensversicherungsunternehmen zu berücksichtigen. Unbeschadet der nach § 81 Abs. 2 Satz 1 und § 87 zulässigen Maßnahmen kann die Aufsichtsbehörde von dem Lebensversicherungsunternehmen verlangen, daß ihr ein Plan zur Sicherstellung angemessener Zuführungen zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung (Zuführungsplan) vorgelegt wird, wenn die Zuführung zur Rückstellung nicht den Mindestanforderungen der Rechtsverordnung entspricht.
(2) Für die vor dem 29. Juli 1994 abgeschlossenen Lebensversicherungen (Altbestand) ist ein die Belange der Versicherten gefährdender Mißstand abweichend von Absatz 1 Satz 2 insbesondere dann anzunehmen, wenn die Rückgewährquote eines Lebensversicherungsunternehmens im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre nicht dem anhand des Durchschnitts aller Lebensversicherungsunternehmen festgelegten Rückgewährrichtsatz entspricht. Unbeschadet der nach § 81 Abs. 2 Satz 1 und § 87 zulässigen Maßnahmen kann die Aufsichtsbehörde in diesem Fall vom Unternehmen verlangen, daß ihr ein Plan zur Sicherstellung angemessener Zuführungen zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung (Rückgewährplan) zur Genehmigung vorgelegt wird. Die Rückgewährquote entspricht dem in vom Hundert ausgedrückten Verhältnis der Summe aus rechnungsmäßigen Zinsen, der Direktgutschrift von Überschußanteilen und der Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung zu der Summe aus Normrisikoüberschuß und Normzinsertrag.
(3) Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung zur Wahrung der Belange der Versicherten unter Berücksichtigung der Marktverhältnisse zu Absatz 1 Vorschriften zu erlassen, über die Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung, insbesondere über die Mindestzuführung in Abhängigkeit von den Kapitalerträgen, sowie zu Absatz 2 die Höhe des Rückgewährrichtsatzes festzulegen und Vorschriften über die Berechnung des Normrisikoüberschusses und des Normzinsertrags zu erlassen. Die Ermächtigung kann durch Rechtsverordnung auf die Bundesanstalt übertragen werden. Diese erläßt die Vorschriften im Benehmen mit den Aufsichtsbehörden der Länder.
(4) Die Absätze 1 bis 3 gelten nicht für Sterbekassen.
(1) In der Lebensversicherung liegt ein die Belange der Versicherten gefährdender Mißstand auch vor, wenn bei überschußberechtigten Versicherungen keine angemessene Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung erfolgt. Das ist insbesondere dann anzunehmen, wenn die Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung eines Lebensversicherungsunternehmens unter Berücksichtigung der Direktgutschrift und der rechnungsmäßigen Zinsen nicht der gemäß Absatz 3 durch Rechtsverordnung festgelegten Mindestzuführung entspricht. Unbeschadet der nach § 81 Abs. 2 Satz 1 und § 87 zulässigen Maßnahmen kann die Aufsichtsbehörde von dem Lebensversicherungsunternehmen verlangen, daß ihr ein Plan zur Sicherstellung angemessener Zuführungen zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung (Zuführungsplan) vorgelegt wird, wenn die Zuführung zur Rückstellung nicht den Mindestanforderungen der Rechtsverordnung entspricht.
(3) Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung zur Wahrung der Belange der Versicherten unter Berücksichtigung der Marktverhältnisse und des Solvabilitätsbedarfs der Lebensversicherungsunternehmen zu Absatz 1 Vorschriften zu erlassen, über die Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung, insbesondere über die Mindestzuführung in Abhängigkeit von den Kapitalerträgen, dem Risikoergebnis und den übrigen Ergebnissen. Dabei ist zu regeln, ob und wie weit negative Erträge und Ergebnisse mit positiven Erträgen und Ergebnissen verrechnet werden dürfen. Für Versicherungsverhältnisse, denen genehmigte Geschäftspläne zugrunde liegen, ist die Mindestzuführung gesondert zu ermitteln. Die Ermächtigung kann durch Rechtsverordnung auf die Bundesanstalt übertragen werden. Diese erläßt die Vorschriften im Benehmen mit den Aufsichtsbehörden der Länder.
(4) Die Absätze 1 und 3 gelten nicht für Sterbekassen.
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