Source: http://openjur.de/g/sgb_ix/9.html
Timestamp: 2013-06-20 03:19:42
Document Index: 331625271

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 9', '§ 9', '§ 33']

§ 9 SGB_IX - Wunsch- und Wahlrecht der Leistungsberechtigten - openJur
§ 1 Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft§ 2 Behinderung§ 3 Vorrang von Prävention§ 4 Leistungen zur Teilhabe§ 5 Leistungsgruppen§ 6 Rehabilitationsträger§ 6a Rehabilitationsträger für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach dem Zweiten Buch§ 7 Vorbehalt abweichender Regelungen§ 8 Vorrang von Leistungen zur Teilhabe§ 9 Wunsch- und Wahlrecht der Leistungsberechtigten§ 10 Koordinierung der Leistungen§ 11 Zusammenwirken der Leistungen§ 12 Zusammenarbeit der Rehabilitationsträger§ 13 Gemeinsame Empfehlungen§ 14 Zuständigkeitsklärung§ 15 Erstattung selbstbeschaffter Leistungen§ 16 Verordnungsermächtigung§ 17 Ausführung von Leistungen, Persönliches Budget§ 18 Leistungsort§ 19 Rehabilitationsdienste und -einrichtungen
Sozialgesetzbuch, Neuntes Buch - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen§ 9 SGB_IX
← § 9 Wunsch- und Wahlrecht der Leistungsberechtigten →
(1) Bei der Entscheidung über die Leistungen und bei der Ausführung der Leistungen zur Teilhabe wird berechtigten Wünschen der Leistungsberechtigten entsprochen. Dabei wird auch auf die persönliche Lebenssituation, das Alter, das Geschlecht, die Familie sowie die religiösen und weltanschaulichen Bedürfnisse der Leistungsberechtigten Rücksicht genommen; im Übrigen gilt § 33 des Ersten Buches. Den besonderen Bedürfnissen behinderter Mütter und Väter bei der Erfüllung ihres Erziehungsauftrages sowie den besonderen Bedürfnissen behinderter Kinder wird Rechnung getragen.(2) Sachleistungen zur Teilhabe, die nicht in Rehabilitationseinrichtungen auszuführen sind, können auf Antrag der Leistungsberechtigten als Geldleistungen erbracht werden, wenn die Leistungen hierdurch voraussichtlich bei gleicher Wirksamkeit wirtschaftlich zumindest gleichwertig ausgeführt werden können. Für die Beurteilung der Wirksamkeit stellen die Leistungsberechtigten dem Rehabilitationsträger geeignete Unterlagen zur Verfügung. Der Rehabilitationsträger begründet durch Bescheid, wenn er den Wünschen des Leistungsberechtigten nach den Absätzen 1 und 2 nicht entspricht.(3) Leistungen, Dienste und Einrichtungen lassen den Leistungsberechtigten möglichst viel Raum zu eigenverantwortlicher Gestaltung ihrer Lebensumstände und fördern ihre Selbstbestimmung.(4) Die Leistungen zur Teilhabe bedürfen der Zustimmung der Leistungsberechtigten.