Source: http://www.parmentier.de/steuer/index.php?site=lohnsteuerrechnerphp2016
Timestamp: 2019-03-19 01:51:26
Document Index: 263851279

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 163', '§ 32', '§ 32', '§19', '§ 9', '§19', '§ 9', '§39', '§ 34', '§ 39', '§ 24']

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Dieser betrug 2005 40% des Lohnes aber max. 1900 Euro. Durch das AlterseinkÃ¼nftegesetz (AltEinkG) vom Juli 2004 wird dieser Freibetrag ab 2005 jedes Jahr (siehe Â§ 24 a EStG) kontinuierlich gekÃ¼rzt (2006: 38,4% und max. 1864 Euro) bis 2040 dieser Freibetrag ganz entfÃ¤llt.
Da Bestandsschutz besteht, ist zukÃ¼nftig fÃ¼r die HÃ¶he des Freibetrages das Erstberechtigungsjahr maÃŸgebend. Deshalb muÃŸ im Optionsfeld angegeben werden, ab welchem Jahr man bezugsberechtigt war. Wenn das Erstberechtigungsjahr vor 2005 liegt, gilt der Freibetrag von 2005.
I Zu dieser Steuerklasse gehÃ¶ren Ledige, Geschiedene, Verheiratete, die dauernd getrennt leben sowie Verwitwete, jedoch nur wenn die Voraussetzungen fÃ¼r die Steuerklassen III oder IV nicht erfÃ¼llt sind und ihnen kein Haushaltsfreibetrag zusteht.
II Personen aus Steuerklasse I erhalten die Steuerklasse II, wenn ihnen der Haushaltsfreibetrag zusteht, weil in ihrer Wohnung im Inland mindestens ein Kind gemeldet ist, das einen Kinderfreibetrag oder Kindergeld erhÃ¤lt. Ist auch das andere Elternteil unbeschrÃ¤nkt einkommensteuerpflichtig, so erhÃ¤lt der Arbeitnehmer den Haushaltsfreibetrag nur, wenn das Kind ihm zuzuordnen ist.
III Steuerklasse III erhalten verheiratete Arbeitnehmer, wenn nur ein Ehegatte Arbeitslohn bezieht, oder der Ehegatte in die Steuerklasse V einzureihen ist. Voraussetzung ist weiterhin, daÃŸ sie nicht dauernd getrennt leben und im Inland wohnen.
IV Gilt nur fÃ¼r Verheiratete, wenn beide Ehegatten unbeschrÃ¤nkt steuerpflichtig sind, im Inland wohnen, nicht dauernd getrennt leben und beide Ehegatten Arbeitslohn beziehen. Die HÃ¶he der Lohnsteuer ist identisch mit der Steuerklasse I. Neu ist seit 2010 die MÃ¶glichkeit, das Faktorverfahren zu wÃ¤hlen. Das zustÃ¤ndige Finanzamt ermittelt auf Antrag den Faktor, der das VerhÃ¤ltnis der beiden LohnsteuerbetrÃ¤ge widerspiegelt. Mit diesem Faktor werden die errechneten Lohnsteuern multipliziert. Dadurch wird die stÃ¤rkere Belastung in StKl V gemildert und Nachzahlungen vermieden.
V Gilt fÃ¼r Verheiratete, die die Voraussetzungen fÃ¼r die Steuerklasse IV erfÃ¼llen, wenn der Ehegatte des Arbeitnehmers auf Antrag beider Ehegatten in die Steuerklasse III eingereiht wird.
VI Ist auf der zweiten und jeder weiteren Lohnsteuerkarte bei Arbeitnehmern einzutragen, die nebeneinander von mehreren Arbeitgebern Arbeitslohn beziehen. In dieser Steuerklasse werden keine FreibetrÃ¤ge mehr berÃ¼cksichtigt, da diese schon bei der ersten Steuerklasse wirken.
Regelung fÃ¼r MiniJobs/NiedriglohnbeschÃ¤ftigung
Bis 400 € (ab 2013 bis 450 €) bleibt Arbeitslohn steuer- und sozialabgabenfrei.
Der Arbeitgeber zahlt eine Abgabenpauschale von 30%).
FÃ¼r Arbeitsentgelte, die oberhalb der GeringfÃ¼gigkeitsgrenze von monatlich 400/450 € liegen, gibt es zwischen 400,01 (ab 2013: 450,01) und 800 € (ab 2013: 850 €) eine "Gleitzone". Um die Abgaben dafÃ¼r zu ermitteln, mÃ¼ssen zunÃ¤chst die beitragspflichtigen Einnahmen mit folgender Formel (Drucksache 17/10773), Seite 5. Punkt 14., gÃ¼ltig ab 2013) ermittelt werden: F x 450 + (2.125 - 1.125*F) x (AE-450) (F = Faktor / AE = Arbeitsentgelt) (siehe Â§ 163 Abs. 10 SGB VI). Bei Bei einem Faktor von 0,7547 im 20164 lÃ¤ÃŸt sich dieser dann herausrechnen und die Formel vereinfachen .
Multipliziert mit dem halben Prozentsatz der jeweiligen Sozialversicherung und dann gerundet verdoppelt ergibt sich der zu zahlende Gesamtbetrag. Davon wird der Arbeitgeberanteil (berechnet von der HÃ¤lfte des Gesamtlohns) abgezogen. Die Differenz der beiden BetrÃ¤ge ist der vom Arbeitnehmer zu tragende Anteil. (Siehe auch unter BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnisse in der Gleitzone).
Ab 2013 zahlt der geringfÃ¼gig BeschÃ¤ftigte 3.9%, bzw. 3.6% in 2019 seines Lohn um einen Rentenanspruch zu bekommen. Dies war bis 2013 freiwillig. Jetzt ist es Pflicht. Man kann sich auf Antrag aber davon begfreien lassen.
Im Jahr 2016 berechnet sich der Faktor F wie folgt:
Beitragssatz zur Rentenversicherung: 18,6 v.H.
Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung 2,5 v.H.
Beitragssatz zur Pflegeversicherung 3,05 v.H.
Summe 39,65 v.H
Faktor daher: 30 v.H. : 39,75 v.H. = 0,7566
Bei schwankenden Arbeitsentgelten, bei denen das regelmÃ¤ÃŸige Arbeitsentgelt innerhalb der Gleitzone liegt, jedoch in einzelnen Monaten das Arbeitsentgelt die Grenzen der Gleitzone unterschreitet, gilt: Wird ein Arbeitsentgelt von unter 400,01/450,01 EUR erzielt, wird ein fiktives Arbeitsentgelt nach folgender Formel ermittelt:
beitragspflichtige Einnahme = tatsÃ¤chliches Arbeitsentgelt x 0,7566 (2019)
Bei gleichzeitig 2 oder mehr ArbeitsverhÃ¤ltnissen mit BezÃ¼gen von jeweils 401 - 800 € (450 -850 €) muÃŸ das eine ArbeitsverhÃ¤ltnis mit der ersten Lohnsteuerkarte und jedes weitere mit Lohnsteuerkarte VI versteuert werden. Da die Summe der BezÃ¼ge in jedem Fall dann Ã¼ber 800/850 € liegen, gelten die fÃ¼r den Arbeitnehmer (vergÃ¼nstigten) SozialversicherungsbeitrÃ¤ge nicht. Das KÃ¤stchen MiniJob darf dann nicht aktiviert werden.
Bei 2 ArbeitsverhÃ¤ltnissen mit LÃ¶hnen von insgesamt unter 800/850 €, d.h. von 2 unter 425 € bzw. einem von unter 400/450 und einem weiteren zwischen 400-800/450-850 €, vertritt Denzler die Meinung, dass zur Berechnung der (vergÃ¼nstigten) Sozialversicherung beide LÃ¶hne addiert werden mÃ¼ssen. Da es sich bei einer der BeschÃ¤ftigungen immer um einen Minijob handeln muss (sonst liegt der Gesamtbezug in jedem Fall Ã¼ber 800 €), ist es sicher aber gÃ¼nstiger das unter 400 € ArbeitsverhÃ¤ltnis als MiniJob anzumelden (Arbeitgeber allein zahlt 30%) und das 2. BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤lnis (auch wenn es unter 400/450 € liegt) mit der ersten Lohnsteuerkarte anzumelden, was dann auch keine Steuerbelastung ergibt und zusÃ¤tzlich die vergÃ¼nstigten SozialbeitrÃ¤ge beim Arbeitnehmer (bei BezÃ¼gen Ã¼ber 400/450 €) bzw. in der Summe weniger trotz voller Sozialversicherung fÃ¼r den 2. Bezug unter 400/450 €. Auch ist eine Kommunikation zwischen den Arbeitgebern nicht notwendig.
Viele Informationen zum Minijob-ArbeitsverhÃ¤ltnis findet man z.B. unter minijob_400euro.php und minijobs.html.
Liegen steuerfreie EinkÃ¼nften mit Progressionsvorbehalt neben steuerpflichtigem Lohn vor (z.B. mehrere Monate gearbeitet, dann Bezug von Elterngeld (67% letzten Nettolohns, max. 1.800 €) wegen vorÃ¼bergehende Berufsaufgabe oder Wechsel in Teilzeit (max. 30 Stunden) mit Elterngeld (67% vom frÃ¼heren Lohn, abz. Teilzeitlohn), wird zur Brechnung der Steuer in diesem Fall nach Abzug der Pauschalen zunÃ¤chst von der Summe beider EinkÃ¼nfte die Einkommensteuer ermittelt und daraus dann der Steuersatz (Steuer/Summe der EinkÃ¼nfte). Dieser (besondere) Steuersatz wird dann auf den steuerpflichtigen Lohn allein angewandt.
Werden die in Â§ 32b Abs. 1 Nr. 1 EStG bezeichneten Lohn- oder Einkommensersatzleistungen zurÃ¼ckgezahlt, sind sie von den im selben Kalenderjahr bezogenen LeistungsbetrÃ¤gen abzusetzen, unabhÃ¤ngig davon, ob die zurÃ¼ckgezahlten BetrÃ¤ge im Kalenderjahr ihres Bezugs dem Progressionsvorbehalt unterlegen haben. Ergibt sich durch die Absetzung ein negativer Betrag, weil die RÃ¼ckzahlungen hÃ¶her sind als die im selben Kalenderjahr empfangenen BetrÃ¤ge oder weil den zurÃ¼ckgezahlten keine empfangenen BetrÃ¤ge gegenÃ¼berstehen, ist auch der negative Betrag bei der Ermittlung des besonderen Steuersatzes nach Â§ 32b EStG zu berÃ¼cksichtigen (negativer Progressionsvorbehalt).
RÃ¼ckz. von Einkommen mit Progressionsvorbehalt - 6.000 €
Bei Angabe von (steuerfreien) Einkommensersatzleistungen mit Progressionsvorbehalt lÃ¤ÃŸt sich das Ehegatten-Faktorverfahren nicht anwenden.
VergÃ¼tung fÃ¼r mehrere Jahre/Abfindung
Durch die BerÃ¼cksichtigung von Einnahmen aus mehrjÃ¤hriger TÃ¤tigkeit bzw. einer Abfindung ist jetzt auch die Lohnsteuer fÃ¼r diesen Fall berechenbar.
Liegen keine (steuerfreien) Einnahmen mit Progressionsvorbehalt (z.B. Kurzarbeitergeld) vor, wird die Steuer fÃ¼r die Abfindung so ermittelt:
Ermittlung der Vorsorgepauschale fÃ¼r Lohn + Abfindung (da Vorsorgepauschale abhÃ¤ngig von der HÃ¶he der Summe)
Ermittlung der Einkommensteuer fÃ¼r den um die Pauschalen verminderten Lohn
Abzug der fÃ¼r den um die Pauschalen verminderten Lohn ermittelten Steuer von der Steuer dieser Summe
Gesamtsteuer = fÃ¼r den um die Pauschalen verminderte Lohn ermittelte Einkommensteuer + Steuer f. Abfindung
Beim SolidaritÃ¤tszuschlag berÃ¼cksichtigt der PAP bei einer Abfindung keinen Kinderfreibetrag. Nur die Einkommensteuer fÃ¼r den Lohn erniedrigt sich deshalb in diesen FÃ¤llen entsprechend. Wenn keine Einkommensteuer fÃ¼r den um die Pauschalen und KinderfreibetrÃ¤ge erniedrigten Lohn mehr anfÃ¤llt, Ã¤ndert sich der SolidaritÃ¤tszuschlag nicht mehr.
FÃ¼r den Fall, dass es nach einer Kurzarbeitsphase (d.h. Bezug von Lohn sowie Kurzarbeitergeld als Einnahmen mit Progressionsvorbehalt) zu einer Entlassung kommt mit (hoffentlich) einer Abfindung, ist die Berechnung etwas schwieriger (und im Programmablaufplan zur Ermittlung der Lohnsteuer des BMF nicht enthalten). Analog zu den Vorgaben des Amtlichen Einkommensteuer-Handbuchs 2008 des BMF zur Berechnung der Einkommensteuer fÃ¼r eine Abfindung bei gleichzeitigem Vorliegen von (steuerfreien) Einnahmen mit Progressionsvorbehalt berechnet das Programm die Lohnsteuer fÃ¼r diesen Fall in folgenden Schritten:
Ermittlung der Einkommensteuer fÃ¼r den um die Pauschalen verminderten Lohn + steuerfreien Einnahmen (siehe dort).
Ermittlung der Steuer fÃ¼r den Lohn allein bei Vorliegen steuerfreier Einnahmen = um die Pauschalen verminderte Lohn * Prozentfaktor
Abzug der Steuer, die fÃ¼r den um die Pauschalen verminderten Lohn alleine ermittelt wurde, von diesem Wert
Rest x 5 = Steuer fÃ¼r die Abfindung
Gesamtsteuer = Steuer fÃ¼r den um die Pauschalen verminderten Lohn + Steuer fÃ¼r die Abfindung
Neu ab 2010:
Die VergÃ¼tung aus mehrjÃ¤hriger TÃ¤tigkeit wird bei der Berechnung der Vorsorgepauschale nur insoweit berÃ¼cksichtigt, soweit es sich dabei nicht um EntschÃ¤digungszahlungen handelt(was meist der Fall ist). Deshalb muss diese zusÃ¤tzlich angegeben werden.
KinderfreibetrÃ¤ge
Die KinderfreibetrÃ¤ge (auf der Lohnsteuerkarte vermerkt), werden nur bei Lohnsteuerklasse I bis IV berÃ¼cksichtigt und wegen des Kindergeldes auch nur beim SolidaritÃ¤tszuschlages (und der Kirchensteuer). Dazu werden die KinderfreibetrÃ¤ge vom Lohn abgezogen und von der errechneten Steuer erst der SolidaritÃ¤tszuschlag und die Kirchensteuer) ermittelt. Bei sonstigen BezÃ¼gen und BezÃ¼gen aus mehrjÃ¤hriger TÃ¤tigkeit erlaubt die Berechnungsvorschrift (Programmablaufplan) des BMF keine BerÃ¼cksichtigung von KinderfreibetrÃ¤gen.
Hinweis fÃ¼r privat Krankenversicherte
Da ab 2010 der Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag fÃ¼r die Grundversorgung vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen werden kann, berÃ¼cksicht das Programm bei privat Kranken- und Pflegeversicherten (z.B. Beamte) deren BeitrÃ¤ge, wenn sie folgendermaÃŸen eingegeben werden:
dazu Checkbox "mit Arbeitgeberzuschuss" aktivieren und in den beiden vorgesehenen Feldern zum einen die Gesamtsumme der BeitrÃ¤ge zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung angeben (zur Berechnung des Arbeitgeberzuschusses) und zum anderen im zweiten Feld die Summe der (von der privaten Krankenversicherung mitgeteilten) BeitrÃ¤ge, die eine Basisversorgung sichern (wird zur Berechnung der Vorsorgepauschale benÃ¶tigt).
BetrÃ¤ge in Felder eintragen aber Checkbox "mit Arbeitgebrzuschuss" deaktivieren
Entsprechende Checkbox aktivieren. Es werden nur 12% des Bruttolohns bzw. max. 1.900/3.000 â‚¬ fÃ¼r den Krankenkassenbeitrag bei der Vorsorgepauschale berÃ¼cksichtigt. Bei privat Krankenversicherten wird auch bei StKl VI nur dieser Mindestvorsorgebetrag berÃ¼cksichtigt.
Gezahlte PrÃ¤mie entsprechend als Monats bzw. Jahresbeitrag eingeben. Als Basistarif aber immer den monatlichen Betrag.
Bitte wÃ¤hlen Sie hier aus, in welchem Bundesland Ihre Arbeitsstelle liegt. Danach richtet sich die Beitrags-bemessungsgrenze der Renten-(und Arbeitslosen-)versicherung. Die westdeutschen LÃ¤nder haben eine hÃ¶here Bemessungsgrenze. In Sachsen arbeitende Arbeitnehmer mÃ¼ssen zudem 2.025% der Pflegeversicherung tragen, statt nur 1.525% in den Ã¼brigen LÃ¤ndern. Der Arbeitgeber zahlt in Sachsen nur 1,025% der Pflegeversicherung. DafÃ¼r haben die Sachsen einen arbeitsfreien Tag mehr (BuÃŸ- und Bettag)
Mindestst.
Hebes.
Pauschs.
Baden-WÃ¼rtenberg 3,60 EUR 8 % 7 %
Berlin 9 %	 5 %
Brandenburg 9 %	 5 %
Bremen 9 %	 7 %
Hamburg 3,60 EUR 9 %	 4,5 %
Niedersachsen	 3,60 EUR	 9 % 6 %
Rheinland-Pfalz	 9 %	 7 %
Saarland	 9 %	 7 %
Sachsen	 3,60 EUR	 9 %	 5 %
Sachsen-Anhalt 3,60 EUR	 9 %	 5 %
Schleswig-Holstein	 3,60 EUR	 9 %	 7 %
ThÃ¼ringen	 3,60 EUR	 9 %	 5 %
In einigen BundeslÃ¤ndern gibt es bei der Kirchensteuer eine sogenannte Mindeststeuer. Dieser Betrag wird immer erhoben, wenn zwar Lohnsteuer, aber auf Grund von KinderfreibetrÃ¤gen kein SolidaritÃ¤tszuschlag und Kirchensteuer fÃ¤llig wird. Die angegebenen BetrÃ¤ge sind JahresbetrÃ¤ge. Die PauschsÃ¤tze gelten fÃ¼r die Pauschalierung durch den Arbeitgeber.
LÃ¶hne von rentenversicherungspflichtigen Arbeitnehmern werden nach der Allgemeinen Tabelle versteuert. Personen, die keiner Renteversicherungspflicht unterliegen, wie z.B. Beamte und Gesellschafter-GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer, werden nach der Besondere Tabelle besteuert, die eine geringere Vorsorgepauschale berÃ¼cksichtigt.
Elternteil o. unter 23 Jahre
Arbeitnehmer, die keine Elternteile und Ã¤lter als 23 Jahre sind, mÃ¼ssen eine zusÃ¤tzlichen Beitrag von 0,25% zur Pflegeversicherung leisten (1.425% statt 1,175%). Bei Angabe von KinderfreibetrÃ¤gen berÃ¼cksichtigt dies das Programm von selbst. Bei Ã¤lteren Kindern muss diese Rubrik verneint werden.
Seit 2011 war der Krankenkassen-Einheitstarif von der Bundesregierung auf 15,5% festgelegt (ErmÃ¤ÃŸigt: 14,9%). Der vom Arbeitnehmer allein zu tragenden Zuschlag von 0,9% war in diesen ProzentsÃ¤tzen enthalten. Seit 2014 legen die Kassen den Zusatzbeitrag selbst fest. Seit 2019 wird dieser je hÃ¤lftig vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber bezahlt.
Bei privat Krankenversicherten zum einen die Monats- bzw. JahresprÃ¤mie fÃ¼r die Kranken- und Pflegeversicherung eingeben und zum anderen den von der Privatkasse mitgeteilten Basistarif. Diese Angaben werden zur Berechnung des Nettolohns (Gesamtbeitrag abzÃ¼glich Arbeitgeberzuschuss) und der Vorsorgepauschale (Basistarif abzÃ¼glich (einem erniedrigten) Arbeitgeberzuschuss) benÃ¶tigt. Wenn die privaten KrankenversicherungsbeitrÃ¤ge nicht nachgewiesen werden kÃ¶nnen, Krankenkassenbeitrag auf 0 stellen. Programm berÃ¼cksichtigt dann 12% des Bruttolohns aber max. 1.900/3.000 â‚¬ bei der Vorsorgepauschale.
PKVP (in Statuszeile) = bei der Vorsorgepauschale berÃ¼cksichtigter KV-Beitrag (wenn hÃ¶her als 12% des Bruttolohns).
Hinweis zu den VersorgungsbezÃ¼gen
Eingabehinweise: Bruttolohn fÃ¼r den gewÃ¤hlten Lohnzahlungszeitraum (Monat oder Jahr) inclusiv des entsprechenden Anteils der VersorgungsbezÃ¼ge fÃ¼r den gleichen Zeitraum eingeben. Wichtig: Im Feld "im aktuellen Bruttolohn enthaltenen monatlichen VersorgungsbezÃ¼ge" immer den monatlichen Bezug eingeben - auch bei Jahresbezug! Werden statt 12 Monaten nur in weniger Monaten VersorgungsbezÃ¼ge erhalten, ist es nur beim Lohnzahlungszeitraum 'Jahr' erforderlich, das Optionsfeld Bezugsmonate entsprechend einzustellen (berÃ¼cksichtbarer VersorgungsfreihÃ¶chstbetrag und Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag erniedrigen sich dadurch anteilig). In Folgejahren das Erstbezugsjahr einstellen (bei Erstbezug vor 2005 gilt 2005 als Erstbezugsjahr ("bis 2005") und den monatlichen Versorgungsbezug aus Erstbezugsjahr (sowie gegebenfalls Sonderzahlungen, auf die ein Rechtsanspruch im Erstbezugsjahr bestand (z.B. Weihnachtsgeld) eingeben. Diese BetrÃ¤ge bleiben in den Folgejahren Bemessungsgrundlage fÃ¼r Versorgungsfreibetrag und Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag.
Bis 2004 waren 40% der VersorgungsbezÃ¼ge bis zu einem HÃ¶chstbetrag von 3072 â‚¬ steuerfrei. Im AlterseinkÃ¼nftegesetz (AltEinkG) vom 9. Juli 2004 wurde Â§19 EStG dahingehen geÃ¤ndert, daÃŸ zum einen dieser Prozentsatz und der HÃ¶chstbetrag (ab 2005) im Laufe der Jahre bis 2040 auf 0 zurÃ¼ckgehen. Zum anderen wurde ein Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag neu eingefÃ¼hrt (2005: 900 â‚¬), der zusÃ¤tzlich zum Versorgungsfreibetrag steuerfrei bleibt. Bemessungsgrundlage zur Berechnung des Versorgungsfreibetrages (2005: 40% vom Versorgungsbezug, hÃ¶chstens 3000 â‚¬) sind das ZwÃ¶lffache des Versorgungsbezugs fÃ¼r den ersten vollen Monat des Erstbezugsjahres (bzw. wenn vor 2005) des Jahres 2005. Ab 2005 ist also unanbhÃ¤ngig, ob nur in einem Teil oder das ganze Jahr VersorgungsbezÃ¼ge erhalten wurden, das ZwÃ¶lffache des Versorgungsbezuges, der im ersten vollen Monat gezahlt wird, die Bemessungsgrundlage zur Ermittlung des Versorgungsfreibetrages. Der berÃ¼cksichtigbare HÃ¶chstbetrag und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag ist von der Anzahl der Monate abhÃ¤ngig, in denen Versorgung bezogen wird. Werden VersorgungsbezÃ¼ge nicht im ganzen Jahr erhalten, erniedrigen sich HÃ¶chstbetrag und Zuschlag auf 1/12 des HÃ¶chstbetrags/Zuschlags x Monate (gilt nicht fÃ¼r Sterbegeld-/Kapitalauszahlungen).
Wichtig: Der im ersten Jahr des Versorgungsbezugs gewÃ¤hrte Versorgungsfreibetrag und Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag gilt fÃ¼r fÃ¼r die ganze Laufzeit der BezÃ¼ge. RegelmÃ¤ÃŸige Anpassungen des Versorgungsbezugs fÃ¼hren nicht zu einer Neuberechnung. Abweichend hiervon sind der Versorgungsfreibetrag und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag neu zu berechnen, wenn sich der Versorgungsbezug wegen Anwendung von Anrechnungs-, Ruhens-, ErhÃ¶hungs- oder KÃ¼rzungsregelungen erhÃ¶ht oder vermindert.
Durch das AltEinkG wurde auch noch im Â§ 9a EStG ein zusÃ¤tzlicher Werbekosten-Pauschbetrag von 102 â‚¬ eingefÃ¼hrt (StKl 1-5), der bei VersorgungsbezÃ¼gen ab 2005 gewÃ¤hrt wird. Werden nur VersorgungsbezÃ¼ge versteuert, werden nur diese 102 â‚¬ berÃ¼cksichtigt (Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 920 (ab 2011: 1.000) â‚¬ entfÃ¤llt dann).
FÃ¼r den Versorgungsfreibetrag gilt (nach Â§19 EStG ) (Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag) und Â§ 9a EStG (Werbungskosten-Pauschbetrag bei VersorgungsbezÃ¼gen), daÃŸ er hÃ¶chstens bis zur HÃ¶he der VersorgungsbezÃ¼ge abgezogen werden darf. Ab 2008 entfÃ¤llt in Steuerklasse VI der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag.
Krankenkassenbeitragspflich: VersorgungsbezÃ¼ge (z. B. Betriebsrenten), sind seit 2004 voll Kranken- und Pflegeversicherungspflichtig. FÃ¼r die Beitragspflicht von VersorgungsbezÃ¼gen in Form von Kapitalauszahlungen gilt jedoch ein unterer Grenzwert: KrankenversicherungsbeitrÃ¤ge sind nur zu entrichten, wenn diese Auszahlung z.B. im Jahr 2019 monatlich 155,75 â‚¬ Ã¼bersteigen (1/20 der BezugsgrÃ¶ÃŸe (W) = 3.115/Monat in 2019). Das Programm berÃ¼cksichtigt dies.
Sozialversicherung: Renten- und arbeitslosenversicherungsfrei unterliegen die VersorgungsbezÃ¼ge der vollen Kranken- und Pflegeversicherung, die vom VersorgungsempfÃ¤nger allein zu tragen sind. Bei der Berechnung der Vorsorgepauschale wird jedoch nach PAP nur der allgemeine Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag berÃ¼cksichtigt (wie bei Arbeitnehmern). Sterbegeld/Kapitalauszahlungen werden vom Programm bei der Berechnung der Sozialversicherung nicht berÃ¼cksichtigt! Wenn die GesamtbezÃ¼ge Ã¼ber der KV-Bemessungsgrenze liegen, errechnet das Programm den Kranken- und Pflegeversicherungsanteil der VersorgungsbezÃ¼ge aus der Differenz des KV/PV-Beitrags fÃ¼r die anderen BezÃ¼ge und der Bemessungsgrenze.
Hinweis: Der Lohnsteuerrechner des Bundesfinanzministeriums berÃ¼cksichtigt (anders als dieses Programm) keine rentenversicherungspflichtigen Einnahmen neben den VersorgungsbezÃ¼gen. Beim Bezug von VersorgungsbezÃ¼gen kÃ¶nnen deshalb nur andere rentenversicherungsfreie BezÃ¼ge berÃ¼cksichtigt werden. Auch muÃŸ 'rentenversicherungsfrei' beim BMF-Rechner aktiviert werden, sonst werden fÃ¤lschlicher Weise entsprechende RentenversicherungsbeitrÃ¤ge in der Berechnung der Vorsorgepauschale berÃ¼cksichtigt.
Hinweis zu den Einmal/sonstige BezÃ¼ge
dreizehnte und vierzehnte MonatsgehÃ¤lter,
einmalige Abfindungen und EntschÃ¤digungen,
JubilÃ¤umszuwendungen,
ErfindervergÃ¼tung,
Zur Berechnung der Steuer siehe Â§39b EStG , Abs. 3. Sonstige BezÃ¼ge im Sinne des Â§ 34 Abs. 1 und 2 Nr. 2 und 4 werden vom Programm nicht direkt berÃ¼cksichtigt, lassen sich aber Ã¼ber die Berechnung der Jahreslohnsteuer ermitteln.
Wichtig: Das Programm geht von 12 gleichen Monats-lÃ¶hnen aus, um die zusÃ¤tzliche Abgabenbelastung der Einmalzahlung zu errechnen. Sind mehrere Einmalzah-lungen zu berÃ¼cksichtigen (Urlaubs- und Weihnachts-geld) muÃŸ die Summe der vor dem aktuellen Monat erhaltenen EinmalbezÃ¼ge des laufenden Jahres auch (im vorgesehene Feld) angegeben werden.
Da EntschÃ¤digungszahlungen nicht bei der Berechnung der Vorsorgepauschale berÃ¼cksichtigt werden, ist im PAP dies jetzt auch bei Einmalzahlungen berÃ¼cksichtigt (bisher nur bei BezÃ¼gen aus mehrjÃ¤hriger TÃ¤tigkeit). Dieses Programm sieht aber keine Eingabefelder dafÃ¼r vor.
Bei den Sozialversicherungsabgaben werden die neben dem laufenden Arbeitsentgelt gewÃ¤hrten Einmalzahlungen bei der Beitragsberechnung i.d.R. in dem Monat berÃ¼cksichtigt, in dem sie ausgezahlt werden. Abweichend von diesem Grundsatz sind Einmalzahlungen jedoch dem letzten Entgeltabrechnungszeitraum des Vorjahres zuzuordnen (MÃ¤rzklausel), wenn die Einmalzahlung vom 1.1.-31.3. eines Jahres gezahlt wird und das versicherungspflichtige BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnis bereits im Vorjahr bestanden hat und die Einmalzahlung zusammen mit dem laufenden Arbeitsentgelt die anteilige Jahresbeitragsbemessungsgrenze Ã¼bersteigt.
Hinweis zu den BezÃ¼ge aus mehrjÃ¤hriger TÃ¤tigkeit
Bei Abfindungen/VergÃ¼tung fÃ¼r mehrjÃ¤hrige TÃ¤tigkeit wird nur von einem fÃ¼nftel dieser Einnahme die Steuer berechnet und der sich dadurch ergebende Steuerbetrag dann mit 5 multipliziert. Dies ist besonders gÃ¼nstig in der unteren Progressionszone, wenn also keine oder nur geringe laufende Einnahmen vorliegen.
Ab 2010 werden auf Grund der Ã¤nderung des Â§ 39b EStG EntschÃ¤digungszahlungen nach Â§ 24 EStG Nr.1 nicht mehr bei der Berechnung der Vorsorgepauschale mit berÃ¼cksichtigt.
Entnehmen Sie ggf. den Jahresfreibetrag Ihrer Lohnsteuerkarte.
Entnehmen Sie ggf. den Hinzurechnungsbetrag Ihrer ersten Lohnsteuerkarte (nur wenn mehrere ArbeitsverhÃ¤ltnisse / Lohnsteuerkarten bestehen / vorliegen).
Lohnsteuerberechnung 2016
Geburtsdatum vor 1941 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 1948 1949 1950 1951 nach 1951
Zahl der KinderfreibetrÃ¤ge - - 0.5 1 1.5 2 2.5 3 3.5 4 4.5 5 5.5 6 6.5 7 7.5
Arbeitsstelle im Bundesland Baden-WÃ¼rttemberg Bayern Berlin (West) Berlin (Ost) Brandenburg Bremen/Bremerhaven Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein ThÃ¼ringen
Kirchensteuer 0 8 9 %
PrÃ¤mie (incl. PflegeV) Euro
Lohnzahlungszeitraum Jahr Monat Woche Tag
Einmal/sonstige BezÃ¼ge Euro
davon als EntschÃ¤digungszahlung Euro
schon abger. EinmalbezÃ¼ge/Jahr Euro
BezÃ¼ge aus mehrjÃ¤hriger TÃ¤tigkeit Euro
(Jahres) Freibetrag aus LStKarte Euro
(Jahres) Hinzurechnungsbetrag Euro
Bruttolohn enthÃ¤lt VersorgungsbezÃ¼ge