Source: https://www.diesozialgerichtsbarkeit.de/ce/die-sozialgerichtsbarkeit-ausgabe-06-2006/ausgabe.html
Timestamp: 2020-04-05 15:51:46
Document Index: 355755989

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 54', '§ 44', '§ 101', '§ 85', '§ 18', '§ 21', '§ 197', '§ 63']

Die Sozialgerichtsbarkeit Ausgabe 06 2006
Georg Wannagat zu seinem besonderen Geburtstag
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans F. Zacher
Georg Wannagat, der „Erfinder“ der Richterwoche des BSG
Prof. Dr. Heinrich Reiter
Tübingen und Bayreuth – Zwei meiner persönlichen Anknüpfungspunkte zu Georg Wannagat
Prof. em. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Gitter
Dienst am sozialen Rechtsstaat – Zum 90. Geburtstag von Georg Wannagat
Begegnungen mit Georg Wannagat
1) §§ 14, 72, 84, 87a SGB XI; §§ 54, 75 SGG
1. Ein Pflegeheimträger kann von der Pflegekasse die Zahlung des Pflegesatzes einer höheren Pflegestufe verlangen, wenn der Hilfebedarf bei der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung die Zuordnung des Versicherten zu dieser höheen Pflegestufe rechtfertigt. Der Versicherte ist im Rechtsstreit beizuladen.
2. … *)
3. … *)
(Urteil des 3. Senats des BSG vom 1. 9. 2005 – B 3 P 4/04 R – Anmerkung von Prof. Dr. Volker Neumann, Berlin)
2) §§ 44, 99, 102, 302b, 314b SGB VI
Auch nach In-Kraft-Treten des Gesetzes zur Reform der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit besteht bei untervollschichtigem Leistungsvermögen Anspruch auf Gewährung befristeter „Arbeitsmarktrente“, wenn die gesetzlich bestimmten Voraussetzungen noch unter Geltung alten Rechts erfüllt waren, die Rente wegen der Fälligkeitsbestimmung des § 101 Abs. 1 SGB VI aber erst nach der Gesetzesänderung zu leisten ist.
Urteil des 13. Senats des BSG vom 8. 9. 2005 – B 13 RJ 10/04 R –
Anmerkung von Prof. Dr. Jürgen Beschorner, Berlin
3) § 85 SGB V; § 18 BMV-Ä; § 21 EKV-Ä
Urteil des 6. Senats des BSG vom 22. 6. 2005 – B 6 KA 19/04 R –
4) §§ 197a SGG; § 63, 52 GKG n.F.
In Zulassungsverfahren von Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten, die nach dem 1. 1. 2002 rechtshängig geworden sind und in denen deshalb Gerichtskosten erhoben werden, ist zur Berechnung von Streitwert und Gegenstandwert der anwaltlichen Tätigkeit im Regelfall auf den Gewinn abzustellen, den der Betroffene in den nächsten drei Jahren aus der vertragsärztlichen Tätigkeit erzielen könnte (Änderung der bisherigen Rechtsprechung).
Beschluss des 6. Senats des BSG vom 1. 9. 2005 – B 6 KA 41/04 R –
Anmerkung von Dr. Martin Stellpflug, Berlin
Priv.-Doz. Dr. Stephan Rixen
Sozialrechtsgeltung in der Zeit – 10. Sozialrechtslehrertagung in Frankfurt/Main