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Timestamp: 2016-10-23 14:33:30
Document Index: 223947344

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 259', 'Art. 259', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 126', 'Art. 144', 'Art. 7', 'Art. 6', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 10', 'Art. 24', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 24', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'Art. 82', 'BGE', 'BGE', 'Art. 89', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 101', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 3', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 249', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 10', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

1C_154/2014 (21.11.2014)
1C_154/2014 � � Urteil vom 21. November 2014
Verein Referendum BWIS, handelnd durch Christian Thommen,
Grosser Rat des Kantons Bern,
handelnd durch den Regierungsrat des Kantons Bern,
Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD), Speichergasse 6, Postfach, 3000 Bern 7.
�nderung vom 2. Februar 2012 des Konkordats vom 15. November 2007 �ber Massnahmen gegen Gewalt anl�sslich von Sportveranstaltungen,
Beschwerde gegen den Beschluss vom 20. M�rz 2013 des Grossen Rats des Kantons Bern.
�Die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) verabschiedete am 15. November 2007 das Konkordat �ber Massnahmen gegen Gewalt anl�sslich von Sportveranstaltungen. Beschwerden gegen das Konkordat wies das Bundesgericht mit den Urteilen BGE 137 I 31 und 1C_278/2009 vom 16. November 2010 ab, soweit darauf einzutreten war. Das Konkordat vom 15. November 2007 ist seit dem 1. September 2010 in allen 26 Kantonen der Schweiz in Kraft.
�In der Folge beriet die KKJPD nach verschiedenen Ausschreitungen bei Sportveranstaltungen �ber eine �nderung von zahlreichen Bestimmungen des Konkordats. Die Beratungen f�hrten am 2. Februar 2012 zur �nderung des Konkordats, mit welcher unter anderem die Massnahmen gegen gewaltt�tige Personen versch�rft wurden (vgl. BGE 140 I 2). Der Grosse Rat des Kantons Bern genehmigte am 20. M�rz 2013 die �nderung des Konkordats vom 15. November 2007 (BSG 559.14). Gegen diesen Beschluss wurde das Referendum ergriffen, worauf die Volksabstimmung im Kanton Bern auf den 9. Februar 2014 angesetzt wurde.
�Mit Urteil vom 7. Januar 2014 (BGE 140 I 2) hob das Bundesgericht zwei Bestimmungen des ge�nderten Konkordats teilweise auf, was der Regierungsrat des Kantons Bern den Stimmberechtigten vor der Abstimmung vom 9. Februar 2014 mitteilte.
�Das ge�nderte Konkordat wurde im Kanton Bern in der Volksabstimmung vom 9. Februar 2014 mit 78,2 % Ja-Stimmen angenommen und trat am 12. M�rz 2014 in Kraft.
�Das ge�nderte Konkordat hat unter Ber�cksichtigung der �nderungen gem�ss BGE 140 I 2 folgenden Wortlaut (Erg�nzungen unterstrichen, Streichungen durchgestrichen) :
�Konkordat �ber Massnahmen gegen Gewalt anl�sslich von Sportveranstaltungen
; �nderung vom 2. Februar 2012
�Die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren verabschiedet folgenden Konkordatstext:
�1. Kapitel: Allgemeine Bestimmungen
�Art. 1 Zweck
�Die Kantone treffen in Zusammenarbeit mit dem Bund zur Verhinderung gewaltt�tigen Verhaltens vorbeugende polizeiliche Massnahmen nach diesem Konkordat, um fr�hzeitig Gewalt anl�sslich von Sportveranstaltungen zu erkennen und zu bek�mpfen.
�Art. 2 Definition gewaltt�tigen Verhaltens
�1 Gewaltt�tiges Verhalten und Gewaltt�tigkeiten liegen namentlich vor, wenn eine Person�
im Vorfeld einer Sportveranstaltung, w�hrend der Veranstaltung oder im Nachgang dazu
�folgende Straftaten begangen oder dazu angestiftet hat:
�a. Strafbare Handlungen gegen Leib und Leben nach den Artikeln 111-113, 117, 122, 123, 125 Absatz 2,�
126 Abs. 1,�129, 133, 134 des Strafgesetzbuches (StGB; SR 311.0);
�b. Sachbesch�digungen nach Artikel 144 StGB;
�c. N�tigung nach Artikel 181 StGB;
�d. Brandstiftung nach Artikel 221 StGB;
�e. Verursachung einer Explosion nach Artikel 223 StGB;
�f.�
�ffentliche Aufforderung zu Verbrechen oder zur Gewaltt�tigkeit nach Art. 259 StGB;�
Gef�hrdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht nach Artikel 224 StGB
�g.�
�ffentliche Aufforderung zu Verbrechen oder zur Gewaltt�tigkeit nach Art. 259 StGB;
h.�Landfriedensbruch nach Artikel 260 StGB;
i. Gewalt und Drohung gegen Beh�rden und Beamte nach Artikel 285 StGB
�2 Als gewaltt�tiges Verhalten gilt ferner die Gef�hrdung der �ffentlichen Sicherheit durch das Mitf�hren oder Verwenden von Waffen, Sprengmitteln, Schiesspulver oder pyrotechnischen Gegenst�nden an Sportst�tten, in deren Umgebung sowie auf dem An- und R�ckreiseweg.
�Art. 3 Nachweis gewaltt�tigen Verhaltens
�1 Als Nachweis f�r gewaltt�tiges Verhalten nach Artikel 2 gelten:
�a. entsprechende Gerichtsurteile oder polizeiliche Anzeigen;
�b. glaubw�rdige Aussagen oder Bildaufnahmen der Polizei, der Zollverwaltung,��������������des Sicherheitspersonals oder der Sportverb�nde und -vereine;
�c. Stadionverbote der Sportverb�nde oder -vereine;
�d. Meldungen einer zust�ndigen ausl�ndischen Beh�rde.
�2 Aussagen nach Absatz 1 Buchstabe b sind schriftlich festzuhalten und zu unterzeichnen.
�2. Kapitel:�
Polizeiliche Massnahmen�
Bewilligungspflicht und Auflagen
�Art. 3a Bewilligungspflicht
Fussball- und Eishockeyspiele mit Beteiligung der Klubs der jeweils obersten Spielklasse der M�nner sind bewilligungspflichtig. Spiele der Klubs unterer Ligen oder anderer Sportarten k�nnen als bewilligungspflichtig erkl�rt werden, wenn im Umfeld der Spiele eine Gef�hrdung der �ffentlichen Sicherheit zu bef�rchten ist.
Zur Verhinderung gewaltt�tigen Verhaltens im Sinn von Artikel 2 kann die zust�ndige Beh�rde eine Bewilligung mit Auflagen verbinden. Diese k�nnen insbesondere bauliche und technische Massnahmen, den Einsatz bestimmter personeller oder anderer Mittel durch den Veranstalter, die Regeln f�r den Verkauf der Eintrittskarten, den Verkauf alkoholischer Getr�nke oder die Abwicklung der Zutrittskontrollen umfassen. Die Beh�rde kann insbesondere bestimmen, wie die Anreise und R�ckreise der Anh�nger der Gastmannschaft abzuwickeln ist und unter welchen Voraussetzungen ihnen Zutritt zu den Sportst�tten gew�hrt werden darf.
Die Beh�rde kann anordnen, dass Besucherinnen und Besucher beim Besteigen von Fantransporten oder beim Zutritt zu Sportst�tten Identit�tsausweise vorweisen m�ssen und dass mittels Abgleich mit dem Informationssystem HOOGAN sichergestellt wird, dass keine Personen eingelassen werden, die mit einem g�ltigen Stadionverbot oder Massnahmen nach diesem Konkordat belegt sind.
Werden Auflagen verletzt, k�nnen ad�quate Massnahmen getroffen werden. Unter anderem kann eine Bewilligung entzogen werden, f�r k�nftige Spiele verweigert werden, oder eine k�nftige Bewilligung kann mit zus�tzlichen Auflagen versehen werden. Vom Bewilligungsnehmer kann Kostenersatz f�r Sch�den verlangt werden, die auf eine Verletzung von Auflagen zur�ckzuf�hren sind.
�Art. 3b Durchsuchungen
Die Polizei kann Besucherinnen und Besucher im Rahmen von Zutrittskontrollen zu Sportveranstaltungen oder beim Besteigen von Fantransporten bei einem konkreten Verdacht durch Personen gleichen Geschlechts auch unter den Kleidern am ganzen K�rper nach verbotenen Gegenst�nden durchsuchen. Die Durchsuchungen m�ssen in nicht einsehbaren R�umen erfolgen. Eigentliche Untersuchungen des Intimbereichs erfolgen unter Beizug von medizinischem Personal.
Die Beh�rden k�nnen private Sicherheitsunternehmen, die vom Veranstalter mit den Zutrittskontrollen zu den Sportst�tten und zu den Fantransporten beauftragt sind, erm�chtigen, Personen unabh�ngig von einem konkreten Verdacht �ber den Kleidern durch Personen gleichen Geschlechts am ganzen K�rper nach verbotenen Gegenst�nden abzutasten.
Der Veranstalter informiert die Besucherinnen und Besucher seiner Sportveranstaltung �ber die M�glichkeit von Durchsuchungen.
�Art. 4 Rayonverbot
�1 Einer Person, die sich anl�sslich von Sportveranstaltungen nachweislich an Gewaltt�tigkeiten gegen Personen oder Sachen beteiligt hat, kann der Aufenthalt in einem genau umschriebenen Gebiet im Umfeld von Sportveranstaltungen (Rayon) zu bestimmten Zeiten verboten werden. Die zust�ndige�
kantonale�Beh�rde bestimmt�
den Umfang der einzelnen
, f�r welche�Rayons�
das Verbot gilt.
�2 Das Rayonverbot�
kann l�ngstens�
wird�f�r�
eine�Dauer
eines Jahres�von einem�
bis zu drei Jahren�verf�gt�
. Es kann Rayons in der ganzen Schweiz umfassen.
�3 Das Verbot kann von den�
folgenden�Beh�rden�
des Kantons�verf�gt werden�
�a. von der zust�ndigen Beh�rde im Kanton, in dem die Gewaltt�tigkeit erfolgte;
b. von der zust�ndigen Beh�rde im Kanton, i�n dem die betroffene Person wohnt oder�
in dem sie an;�
c. von�der�
Gewaltt�tig keit beteiligt war. Die�
zust�ndigen�Beh�rde�
des Kantons�
im Kanton, in dem�
der Klub seinen Sitz hat, zu dem�die�
Gewaltt�tigkeit geschah, hat dabei�
betroffene Person in Beziehung steht.
Der�Vorrang�
bei sich konkurrenzierenden Zust�ndigkeiten folgt der Reihenfolge der Aufz�hlung in diesem Absatz.
4�Die Schweizerische Zentralstelle�
f�r�Hooliganismus (Zentralstelle)�
kann�
und das Bundesamt f�r Polizei fedpol k�nnen�den Erlass von Rayonverboten beantragen.
�Art. 5 Verf�gung �ber ein Rayonverbot
�1 In der Verf�gung �ber ein Rayonverbot sind die Geltungsdauer und der�
r�umliche�Geltungsbereich�
des Rayonverbots�festzulegen. Der Verf�gung�
ist ein Plan beizulegen,�
sind Angaben beizuf�gen, die es�der�
betroffenen Person erlauben, genaue Kenntnis �ber�die vom Verbot erfassten�
Orte und die zugeh�rigen�Rayons�
genau bezeichnet�
Wird das Verbot von der Beh�rde des Kantons verf�gt, in dem die Gewaltt�tigkeit geschah, ist die zust�ndige Beh�rde des Wohnsitzkantons der betroffenen Person umgehend zu informieren.
Die verf�gende Beh�rde informiert umgehend die �brigen in Art. 4 Abs. 3 und 4 erw�hnten Beh�rden.
�3 F�r den Nachweis der Beteiligung an Gewaltt�tigkeiten gilt Artikel 3.
�Art. 6 Meldeauflage
�1 Eine Person kann verpflichtet werden, sich�
f�r eine Dauer von bis zu drei Jahren�zu bestimmten Zeiten bei einer�
Polizeistelle�
von der zust�ndigen Beh�rde bezeichneten Amtsstelle�zu melden, wenn:
�a.sie sich anl�sslich von Sportveranstaltungen nachweislich an Gewaltt�tigkeiten gegen Personen im Sinne von Artikel 2 Absatz 1 Buchstaben a und c-j beteiligt hat. Ausgenommen sind T�tlichkeiten nach Art. 126 Abs. 1 StGB;
�b. sie Sachbesch�digungen im Sinne von Art. 144 Abs. 2 und 3 StGB begangen hat;
�c. sie Waffen, Sprengstoff, Schiesspulver oder pyrotechnische Gegenst�nde in der Absicht verwendet hat, Dritte zu gef�hrden oder zu sch�digen oder wenn sie dies in Kauf genommen hat;
d. gegen�sie in den letzten zwei Jahren�
gegen ein Rayonverbot�
bereits eine Massnahme�n ach�
Artikel 4�
diesem Konkordat�oder�
gegeneine Ausreisebeschr�nkung nach Artikel 24c BWIS (SR 120)�
verf�gt wurde und sie erneut gegen Artikel 2 dieses Konkordats�verstossen hat;
b.�aufgrund konkreter und aktueller Tatsachen anzunehmen ist, dass sie sich durch andere Massnahmen nicht von Gewaltt�tigkeiten anl�sslich von Sportveranstaltungen abhalten l�sst; oder
c.�die Meldeauflage im Verh�ltnis zu anderen Massnahmen im Einzelfall als milder erscheint.
�2 Die betroffene Person hat sich bei der in der Verf�gung genannten�
Amtsstelle�zu den bezeichneten Zeiten zu melden.�
Grunds�tzlich�
Nach M�glichkeit�ist dies eine�
Amtsstelle�am Wohnort�
der betroffenen Person. Die verf�gende Beh�rde ber�cksichtigt bei der Bestimmung von Meldeort und Meldezeiten die pers�nlichen Umst�nde der betroffenen Person.
�3 Die�
f�r den Wohnort der betroffenen Person zust�ndige�Beh�rde�
des Kantons, in dem die betroffene Person wohnt,�verf�gt die Meldeauflage. Die Zentralstelle�
und fedpol k�nnen�den Erlass von Meldeauflagen beantragen.
�Art. 7 Handhabung der Meldeauflage
�1 Dass eine Person sich durch andere Massnahmen als eine Meldeauflage nicht von Gewaltt�tigkeiten anl�sslich von Sportveranstaltungen abhalten l�sst (Art. 6 Abs. 1 Bst.�
e�), ist namentlich anzunehmen, wenn:
�a. aufgrund von aktuellen Aussagen oder Handlungen der betreffenden Person beh�rdlich bekannt ist, dass sie mildere Massnahmen umgehen w�rde; oder
�b. die betreffende Person aufgrund ihrer pers�nlichen Verh�ltnisse, wie Wohnlage oder Arbeitsplatz in unmittelbarer Umgebung eines Stadions, durch mildere Massnahmen nicht von k�nftigen Gewalttaten abgehalten werden kann.
�2 Kann sich die meldepflichtige Person aus wichtigen und belegbaren Gr�nden nicht nach Artikel 6 Absatz 2 bei der zust�ndigen Stelle (Meldestelle) melden, so hat sie die Meldestelle unverz�glich und unter Bekanntgabe des Aufenthaltsortes zu informieren. Die zust�ndige Polizeibeh�rde �berpr�ft den Aufenthaltsort und die Angaben der betreffenden Person.
�3 Die Meldestelle informiert die Beh�rde, die die Meldeauflage verf�gt hat, unverz�glich �ber erfolgte oder ausgebliebene Meldungen.
Wird eine Meldeauflage ohne entschuldbare Gr�nde nach Abs. 2 verletzt, wird ihre Dauer verdoppelt.
�Art. 8 Polizeigewahrsam
�1 Gegen eine Person kann der Polizeigewahrsam verf�gt werden, wenn:
�a. konkrete und aktuelle Hinweise daf�r vorliegen, dass sie sich anl�sslich einer nationalen oder internationalen Sportveranstaltung an schwerwiegenden Gewaltt�tigkeiten gegen Personen oder Sachen beteiligen wird; und
�b. dies die einzige M�glichkeit ist, sie an solchen Gewaltt�tigkeiten zu hindern.
�2 Der Polizeigewahrsam ist zu beenden, wenn seine Voraussetzungen weggefallen sind, in jedem Fall nach 24 Stunden.
�3 Die betroffene Person hat sich zum bezeichneten Zeitpunkt bei der Polizeistelle ihres Wohnortes oder bei einer anderen in der Verf�gung genannten Polizeistelle einzufinden und hat f�r die Dauer des Gewahrsams dort zu bleiben.
�4 Erscheint die betreffende Person nicht bei der bezeichneten Polizeistelle, so kann sie polizeilich zugef�hrt werden.
�5 Die Rechtm�ssigkeit des Freiheitsentzuges ist auf Antrag der betroffenen Person richterlich zu �berpr�fen.
�6 Der Polizeigewahrsam kann von den Beh�rden des Kantons verf�gt werden, in dem die betroffene Person wohnt, oder von den Beh�rden des Kantons, in dem die Gewaltt�tigkeit bef�rchtet wird. Die Beh�rde des Kantons, in dem die Gewaltt�tigkeit bef�rchtet wird, hat dabei Vorrang.
�Art. 9 Handhabung des Polizeigewahrsams
�1 Nationale Sportveranstaltungen nach Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe a sind Veranstaltungen, die von den nationalen Sportverb�nden oder den nationalen Ligen organisiert werden, oder an denen Vereine dieser Organisationen beteiligt sind.
�2 Schwerwiegende Gewaltt�tigkeiten im Sinne von Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe a sind namentlich strafbare Handlungen nach den Artikeln 111-113, 122, 123 Ziffer 2, 129, 144 Absatz 3, 221, 223 oder nach Artikel 224 StGB.
�3 Die zust�ndige Beh�rde am Wohnort der betreffenden Person bezeichnet die Polizeistelle, bei der sich die betreffende Person einzufinden hat und bestimmt den Beginn und die Dauer des Gewahrsams.
�4 Die Kantone bezeichnen die richterliche Instanz, die f�r die �berpr�fung der Rechtm�ssigkeit des Polizeigewahrsams zust�ndig ist.
�5 In der Verf�gung ist die betreffende Person auf ihr Recht, den Freiheitsentzug richterlich �berpr�fen zu lassen, hinzuweisen (Art. 8 Abs. 5).
�6 Die f�r den Vollzug des Gewahrsams bezeichnete Polizeistelle benachrichtigt die verf�gende Beh�rde �ber die Durchf�hrung des Gewahrsams. Bei Fernbleiben der betroffenen Person erfolgt die Benachrichtigung umgehend.
�Art. 10 Empfehlung Stadionverbot
�Die zust�ndige Beh�rde f�r die Massnahmen nach den Artikeln 4-9�
und,�die Zentralstelle�
und fedpol�k�nnen den Organisatoren von Sportveranstaltungen empfehlen, gegen Personen Stadionverbote auszusprechen, welche in Zusammenhang mit einer Sportveranstaltung�
innerhalb oder�ausserhalb des Stadions gewaltt�tig wurden. Die Empfehlung erfolgt unter Angabe der notwendigen Daten gem�ss Art. 24a Abs. 3 BWIS.
�Art. 11 Untere Altersgrenze
�Massnahmen nach den Artikeln 4-7 k�nnen nur gegen Personen verf�gt werden, die das 12. Altersjahr vollendet haben. Der Polizeigewahrsam nach den Artikeln 8-9 kann nur gegen Personen verf�gt werden, die das 15. Altersjahr vollendet haben.
4. Kapitel: Verfahrensbestimmungen
�Art. 12 Aufschiebende Wirkung
Beschwerden gegen Verf�gungen der Beh�rden, die in Anwendung von Artikel 3a ergehen, haben keine aufschiebende Wirkung. Die Beschwerdeinstanz kann die aufschiebende Wirkung auf Antrag der Beschwerdef�hrer gew�hren.
2�Einer Beschwerde gegen eine Verf�gung �ber Massnahmen nach den Artikeln 4-9 kommt aufschiebende Wirkung zu, wenn dadurch der Zweck der Massnahme nicht gef�hrdet wird und wenn die Beschwerdeinstanz oder das Gericht diese in einem Zwischenentscheid ausdr�cklich gew�hrt.
�Art. 13 Zust�ndigkeit und Verfahren
�1 Die Kantone bezeichnen die�
zust�ndige Beh�rde�
zust�ndigen Beh�rden�f�r die�
Bewilligungen nach Artikel 3a Abs. 1 und die�Massnahmen nach den Artikeln�
3a Abs. 2-4, 3b und�4-9.
�2 Die zust�ndige Beh�rde weist zum Zwecke der Vollstreckung der Massnahmen nach Kapitel
3�auf die Strafdrohung von Artikel 292 StGB hin.
Kantone�
zust�ndigen Beh�rden�melden dem Bundesamt f�r Polizei (fedpol) gest�tzt auf Art. 24a Abs. 4 BWIS:
�a. Verf�gungen und Aufhebungen von Massnahmen nach den Artikeln 4-9 und 12;
�b. Verst�sse gegen Massnahmen nach den Artikeln 4-9 sowie die entsprechenden Strafentscheide;
�c. die von ihnen festgelegten Rayons�
unter Beilage der entsprechenden Pl�ne.
�Art. 14 Information des Bundes
�Das Generalsekretariat der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) informiert die Bundeskanzlei �ber das vorliegende Konkordat. Das Verfahren richtet sich nach Artikel 27o RVOV (SR 172.010.1).
�Art. 15 Inkrafttreten
1�Dieses Konkordat tritt in Kraft, sobald ihm mindestens zwei Kantone beigetreten sind, fr�hestens jedoch auf den 1. Januar 2010.
Die �nderungen vom 2. Februar 2012 treten f�r Kantone, die ihnen zustimmen, an jenem Datum in Kraft, an dem ihr Beitrittsbeschluss rechtskr�ftig wird.
�Art. 16 K�ndigung
�Ein Mitgliedkanton kann das Konkordat mittels einj�hriger Vorank�ndigung auf Ende eines Jahres k�ndigen. Die anderen Kantone entscheiden, ob das Konkordat in Kraft zu lassen ist.
�Art. 17 Benachrichtigung Generalsekretariat KKJPD
�Die Kantone informieren das Generalsekretariat KKJPD �ber ihren Beitritt, die zust�ndigen Beh�rden nach Artikel 13 Absatz 1 und ihre K�ndigung. Das Generalsekretariat KKJPD f�hrt eine Liste �ber den Geltungsstand des Konkordats.
�Gegen den Beschluss des Grossen Rats des Kantons Bern vom 20. M�rz 2013 zur �nderung des Konkordats haben A.________ und der Verein Referendum BWIS beim Bundesgericht am 20. M�rz 2014 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben. Die Beschwerdef�hrer beantragen, der Beschluss vom 20. M�rz 2013 sei aufzuheben, zumindest jene Bestimmungen, die nicht verfassungsm�ssig seien. Eventuell seien verfassungswidrige Bestimmungen so zu �ndern, dass sie verfassungsm�ssig ausgelegt werden k�nnten. Zudem stellen sie weitere Antr�ge zu einzelnen Bestimmungen des ge�nderten Konkordats.
�Der Regierungsrat des Kantons Bern und die KKJPD beantragen, die Beschwerde abzuweisen. Die Beschwerdef�hrer halten an ihren Antr�gen fest.
�Mit Pr�sidialverf�gung vom 15. April 2014 wurde ein Gesuch der Beschwerdef�hrer um aufschiebende Wirkung abgewiesen.
1.1.�Die Beurteilung der Beschwerde zeitigt �ber den Kanton Bern hinaus Auswirkungen auf die �brigen Konkordatskantone. Die KKJPD hat das Konkordat geschaffen. Sie nimmt in den bundesgerichtlichen Verfahren die Interessen der Konkordatskantone wahr und hat eine Stellungnahme zur Beschwerde eingereicht. Dementsprechend wird die Konferenz im vorliegenden Verfahren als Partei behandelt (vgl. BGE 137 I 31, nicht publizierte E. 1.1 mit Hinweis).
1.2.�Die Beschwerdef�hrer beanstanden die Bestimmungen des Konkordats in seiner Fassung vom 2. Februar 2012 (mit den �nderungen gem�ss BGE 140 I 2). Das Konkordat kann als kantonaler Erlass gem�ss Art. 82 lit. b BGG angefochten werden (vgl. BGE 138 I 435 E. 1.1 S. 439 mit Hinweisen). Das hat im Falle der Gutheissung der Beschwerde - soweit sich die einzelnen Vorschriften nicht verfassungs- und konventionskonform auslegen lassen - zur Folge, dass die entsprechenden Konkordatsbestimmungen aufgehoben werden (BGE 137 I 31 E. 1.3 S. 39 mit Hinweisen).
1.3.�Gem�ss Art. 89 Abs. 1 lit. b und c BGG ist zur Anfechtung eines kantonalen Erlasses legitimiert, wer durch den Erlass aktuell oder virtuell besonders ber�hrt ist und ein schutzw�rdiges Interesse an dessen �nderung oder Aufhebung hat. Das schutzw�rdige Interesse kann rechtlicher oder tats�chlicher Natur sein. Virtuelles Ber�hrtsein setzt voraus, dass der Beschwerdef�hrer von der angefochtenen Regelung fr�her oder sp�ter einmal mit einer minimalen Wahrscheinlichkeit unmittelbar betroffen ist (BGE 137 I 77 E. 1.4 S. 81).
1.3.1.�Der Beschwerdef�hrer A.________ ist nach seinen Angaben ein gelegentlicher Besucher von Fussballspielen der h�chsten Spielklassen und wird als solcher von den Bestimmungen des ge�nderten Konkordats zumindest virtuell ber�hrt. Die Konkordatsbestimmungen sind geeignet, seine Freiheit zu beschr�nken. Daraus ergibt sich sein schutzw�rdiges Interesse an der �nderung oder Aufhebung der umstrittenen Bestimmungen.
�Dass er nicht im Kanton Bern wohnt, dessen Beitritt zum ge�nderten Konkordat angefochten wird, �ndert nichts an seiner Beschwerdeberechtigung. Die nach dem angefochtenen Konkordat zul�ssigen Massnahmen k�nnen gegen�ber allen Besuchern der betroffenen Sportveranstaltungen ungeachtet ihres Wohnorts ergriffen werden, wenn die jeweiligen Voraussetzungen erf�llt sind. Der Beschwerdef�hrer ist somit durch den angefochtenen Parlamentsbeschluss im Grundsatz ohne R�cksicht auf seinen Wohnort virtuell ber�hrt (Urteil des Bundesgerichts 1C_176/2013 vom 7. Januar 2014 E. 2.3 mit weiteren Hinweisen, nicht publ. in: BGE 140 I 2).
1.3.2.�Ein als juristische Person konstituierter Verband kann die Verletzung von Freiheitsrechten seiner Mitglieder geltend machen, soweit er nach den Statuten die entsprechenden Interessen zu wahren hat und die Mehrheit oder zumindest eine Grosszahl der Mitglieder durch die angefochtene Regelung direkt oder virtuell betroffen wird (sog. "egoistische Verbandsbeschwerde"; vgl. BGE 130 I 26 E. 1.2.1 S. 30 mit Hinweisen).
�Wie es sich mit der Legitimation des Vereins Referendum BWIS verh�lt, �ber dessen Mitglieder keine n�hern Angaben vorliegen, ist fraglich und kann (wie schon in BGE 134 I 125) offen bleiben (siehe auch Urteil des Bundesgerichts 1C_428/2009 vom 13. Oktober 2010 E. 1.4, nicht publ. in: BGE 137 I 31).
1.4.�Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdeschrift darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Das Bundesgericht pr�ft Verletzungen von Grundrechten gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG nur insofern, als entsprechende R�gen in der Beschwerdeschrift vorgebracht und begr�ndet werden.
1.5.�Der Erwahrungsbeschluss des Regierungsrats betreffend die Genehmigung der �nderung des Konkordats wurde im kantonalen Amtsblatt vom 19. Februar 2014 publiziert. Mit der Beschwerdeeinreichung am 20. M�rz 2014 ist die 30-t�gige Beschwerdefrist gem�ss Art. 101 BGG eingehalten.
1.6.�Da die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten, soweit sie den Begr�ndungsanforderungen (E. 1.4) entspricht.
�Nach st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichts ist bei der Pr�fung der Verfassungsm�ssigkeit eines kantonalen Erlasses im Rahmen der abstrakten Normkontrolle massgebend, ob der betreffenden Norm nach anerkannten Auslegungsregeln ein Sinn zugemessen werden kann, der mit den angerufenen Verfassungs- oder EMRK-Garantien vereinbar ist. Das Bundesgericht hebt eine kantonale Norm nur auf, sofern sie sich jeglicher verfassungs- und konventionskonformen Auslegung entzieht, nicht jedoch, wenn sie einer solchen in vertretbarer Weise zug�nglich bleibt. Es ist grunds�tzlich vom Wortlaut der Gesetzesbestimmung auszugehen und der Sinn nach den �berkommenen Auslegungsmethoden zu bestimmen. Eine verfassungs- und konventionskonforme Auslegung ist namentlich zul�ssig, wenn der Normtext l�ckenhaft, zweideutig oder unklar ist. Der klare und eindeutige Wortsinn darf indes nicht durch eine verfassungskonforme Interpretation beiseite geschoben werden. Im Einzelnen wird auf die Tragweite des Grundrechtseingriffs, die M�glichkeit eines hinreichenden verfassungsrechtlichen Schutzes bei einer sp�teren Normkontrolle, die konkreten Umst�nde der Anwendung und die Auswirkungen auf die Rechtssicherheit abgestellt. Der blosse Umstand, dass die angefochtene Norm in einzelnen F�llen in verfassungswidriger Weise angewendet werden k�nnte, f�hrt f�r sich allein noch nicht zu deren Aufhebung (vgl. BGE 140 I 2 E. 4 S. 14 mit Hinweisen).
�Das Bundesgericht hat die umstrittene Konkordats�nderung bereits mit BGE 140 I 2 im Rahmen eines Verfahrens der abstrakten Normenkontrolle beurteilt. Die Beschwerdef�hrer machen geltend, verschiedene wichtige Aspekte seien noch nicht gepr�ft worden, und sie stellen Antr�ge zur Aufhebung bzw. �nderung zahlreicher Bestimmungen des Konkordats. Sie berufen sich dabei unter anderem auf konkrete Anwendungsf�lle, die nicht Gegenstand eines Verfahrens der abstrakten Normenkontrolle bilden k�nnen. Zudem unterziehen sie BGE 140 I 2 in verschiedenen Punkten einer kritischen W�rdigung. Diese Kritik gibt nicht Anlass, von den Erw�gungen des genannten Urteils abzuweichen, ohne dass die erhobenen R�gen nochmals im Einzelnen zu behandeln w�ren. Es kann somit im Wesentlichen auf die Ausf�hrungen in BGE 140 I 2 verwiesen werden. In Bezug auf einzelne Punkte ist indessen kurz auf die Vorbringen der Beschwerdef�hrer einzugehen.
3.1.�Zu Art. 3b Abs. 2 des Konkordats legen die Beschwerdef�hrer dar, dass eine Kompetenz, welche die delegierende Stelle nicht besitze, auch nicht delegiert werden k�nne. Sie beziehen diese Aussage auf die privaten Sicherheitsunternehmen, die Personen unabh�ngig von einem Verdacht �ber den Kleidern auf verbotene Gegenst�nde abtasten k�nnen, wobei die Polizei als delegierende Stelle jedoch selbst nicht �ber diese Kompetenz verf�ge (vgl. BGE 140 I 2 E. 10 S. 28 ff.). Die Beschwerdef�hrer �bersehen dabei, dass pr�ventive polizeiliche Kontrollen zu den allgemeinen Sicherheitsaufgaben der Polizei geh�ren, die unter anderem bei Grossveranstaltungen oder im Rahmen von Personenkontrollen in Flugh�fen �blich sind (vgl. BGE 140 I 2 E. 10.6.2.2 S. 36 mit Hinweis). Obwohl es sich bei einem Stadion um einen halb-�ffentlichen Raum handelt und die prim�re Verantwortung f�r den ordnungsgem�ssen Ablauf einer Veranstaltung beim Stadionbetreiber liegt, ist die Polizei f�r die Sicherheit in den Stadien mitverantwortlich. Je gr�sser die Gefahr von Sicherheitsst�rungen ist, desto gr�sser erscheint die Notwendigkeit, dass die Polizei f�r die Sicherheit verantwortlich ist (Bundesamt f�r Justiz, Gutachten vom 3. Februar 2011 zu Zutrittskontrollen in Stadien: Durchsuchungen im Intimbereich, S. 9, https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/ publiservice/berichte.html Stichwort Hooliganismus, besucht am 12. November 2014). Inwiefern die Delegation von Kontrollbefugnissen bei Veranstaltungen im halb-�ffentlichem Raum an entsprechend geschultes privates Sicherheitspersonal nicht zul�ssig sein soll, ist nicht ersichtlich, solange der verfassungsrechtliche Rahmen eingehalten wird (BGE 140 I 2 E. 10.6.2.2 S. 35). Beim Kauf eines Tickets f�r eine Veranstaltung kann eine Durchsuchung beim Zutritt zum halb-�ffentlichen Raum in den Vertragsbedingungen vorgesehen werden. Im Unterschied zu polizeilichen Durchsuchungen im �ffentlichen Raum handelt es sich dabei nicht um eine Zwangsmassnahme im Sinne von Art. 249 f. StPO, welche den Polizeiorganen vorbehalten ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_225/2012 vom 10. Juli 2013 E. 3.7, auszugsweise publiziert in SJ 2014 I 37). Die betroffene Person ist frei, in die Durchsuchung einzuwilligen oder diese zu verweigern, was zur Folge haben kann, dass ihr der Zutritt zur Veranstaltung verwehrt wird (vgl. BGE 140 I 2 E. 10.6.3 S. 37). Die Wahrnehmung bestimmter Durchsuchungshandlungen durch private Sicherheitsdienste ist somit im nach dem Konkordat vorgesehenen Umfang auch unter dem Gesichtspunkt der Kompetenzordnung nicht zu beanstanden.
3.2.�In BGE 140 I 2 E. 9.3.3 S. 27 f. hat das Bundesgericht dargelegt, dass die Weitergabe der in der Datenbank HOOGAN enthaltenen Daten an Organisatoren von Sportveranstaltungen in der Schweiz auf einer ausdr�cklichen gesetzlichen Grundlage beruht (Art. 24a Abs. 8 BWIS). Diese wird insbesondere durch Art. 10 der Verordnung vom 4. Dezember 2009 �ber verwaltungspolizeiliche Massnahmen des Bundesamtes f�r Polizei und �ber das Informationssystem HOOGAN (VVMH; SR 120.52) erg�nzt. Nach dieser Bestimmung m�ssen die Sicherheitsverantwortlichen und gegebenenfalls die Organisatoren von Sportveranstaltungen die Daten nach der Sportveranstaltung umgehend vernichten. Sie haben die datenliefernde Beh�rde innert 24 Stunden �ber die Vernichtung zu unterrichten.
�Die Beschwerdef�hrer machen geltend, seit Inkrafttreten des Konkordats w�rden in allen F�llen von neu verf�gten Rayonverboten gleichzeitig mit der Meldung an Fedpol zwecks Erfassung in der Datenbank HOOGAN die gleichen Daten zusammen mit den Gesichtsbildern der Betroffenen im Rahmen eines Antrags f�r ein Stadionverbot an die Sportverb�nde weitergegeben, welche sie an die angeschlossenen Vereine weiterleiteten. Die Angaben, die gem�ss der bundesr�tlichen Verordnung zu HOOGAN nur vor einem Spiel an einen bestimmten Veranstalter gelangen d�rften und nach dem Spiel gel�scht werden m�ssten, seien permanent im Besitz der Fussball- und Eishockeyvereine. Sie w�rden parallel zu HOOGAN in einer Datenbank namens TOOLBOX gespeichert.
�Art. 10 VVMH regelt die Verwendung und Weitergabe der im Informationssystem HOOGAN gespeicherten Daten durch Organisatoren von Sportveranstaltungen. Der Datengebrauch durch die Veranstalter erfolgt im Hinblick auf die in Art. 3a Abs. 3 des Konkordats vorgesehenen Eingangskontrollen und ist insoweit nicht zu beanstanden (BGE 140 I 2 E. 9.3.3 S. 27 f.). Die von den Beschwerdef�hrern kritisierte Information der Sportverb�nde und Vereine �ber ausgesprochene Rayonverbote st�tzt sich auf Art. 10 Satz 2 des Konkordats. Sie erscheint zur Pr�fung eines Stadionverbots im Anschluss an den Erlass eines Rayonverbots notwendig. Die Beschwerdef�hrer machen nicht substanziiert geltend, die weitergegebenen Daten w�rden zu anderen als den nach dem Konkordat und dem Bundesrecht zul�ssigen Zwecken verwendet (E. 1.4 hiervor). Es liegen auch keine substanziierten Hinweise vor, dass die Daten in unrechtm�ssiger Weise bearbeitet w�rden. Auf die R�ge ist somit nicht weiter einzugehen.
3.3.�Schliesslich beantragen die Beschwerdef�hrer, dass Spiele ohne grosses Zuschaueraufkommen keiner Bewilligungspflicht unterstellt werden sollten.
�Die Bewilligungspflicht erm�glicht den Beh�rden die Anordnung von Auflagen, die bei der Durchf�hrung eines Spiels einzuhalten sind, soweit solche als notwendig erscheinen (vgl. BGE 140 I 2 E. 9 S. 22 ff.). Damit k�nnen die Modalit�ten zur Durchf�hrung eines Spiels der jeweiligen Gefahrensituation angepasst werden. Spiele, bei denen keine oder nur in geringf�gigem Mass Gewalt zu erwarten ist, k�nnen ohne oder mit angemessenen milden Auflagen bewilligt werden. Damit kann dem geringen Gewaltpotenzial etwa bei Freundschaftsspielen mit unterklassigen Clubs Rechnung getragen werden. Ein g�nzlicher Verzicht auf eine Bewilligungspflicht bei bestimmten Spielen w�rde hingegen zu neuen Abgrenzungsschwierigkeiten f�hren und eine vertiefte Pr�fung des Gewaltpotenzials in verschiedenen F�llen erschweren. Es ist somit nicht angebracht, die Bewilligungspflicht nur auf bestimmte Spiele der Klubs der obersten Spielklassen zu beschr�nken.
�Auf die �brigen Antr�ge und R�gen ist wie erw�hnt nicht mehr weiter einzugehen (E. 3 hiervor). Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Gerichtskosten sind den unterliegenden Beschwerdef�hrern aufzuerlegen (Art. 66 BGG). Es besteht kein Anspruch auf Parteientsch�digungen (Art. 68 BGG).
�Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.
�Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden den Beschwerdef�hrern auferlegt.
�Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, dem Grossen Rat und dem Regierungsrat des Kantons Bern sowie der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) schriftlich mitgeteilt.