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Timestamp: 2016-10-23 09:47:08
Document Index: 7449992

Matched Legal Cases: ['Art. 75', 'Art. 90', 'Art. 72', 'Art. 76', 'Art. 74', 'Art. 100', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 95', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 466', 'Art. 466', 'BGE', 'Art. 468', 'Art. 468', 'BGE', 'BGE', 'Art. 468', 'Art. 23', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 242', 'Art. 242', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

4A_588/2012 (03.05.2013)
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Nidwalden, Zivilabteilung, vom 29. M�rz 2012.
Am 24. Mai 2007 unterschrieb A.________ (Beschwerdef�hrer) ein mit "Forderungsabtretung Y.________ vom 16.04.2007" betiteltes Schreiben an die X.________ AG (Beschwerdegegnerin). In diesem Schreiben steht w�rtlich:
"[A]uftragsgem�ss teile ich Ihnen mit und best�tigte Ihnen in meiner Eigenschaft als Rechtsanwalt und Urkundsperson, dass ich unwiderruflich beauftragt und angewiesen bin, den Betrag in H�he von EUR 500.000,00 bis sp�testens 20.07.2007 namens und im Auftrag der Y.________ GmbH an Sie ohne Abzug zu zahlen. Ferner best�tige ich Ihnen, dass mir diese Mittel zur Verf�gung stehen und ich somit in der Lage bin, diese Anweisung fristgerecht zu erf�llen. Ich bitte um Mitteilung Ihrer Bankverbindung."
Mit Zahlungsbefehl vom 3. April 2008 liess die Beschwerdegegnerin den Beschwerdef�hrer f�r den Betrag von Fr. 789'350.-- nebst Zins zu 5% seit 21. Juli 2007 betreiben. Der Beschwerdef�hrer erhob Rechtsvorschlag. Mit Entscheid vom 12. Juni 2008 erteilte der Einzelrichter Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Nidwalden f�r den genannten Betrag die provisorische Rechts�ffnung.
Am 7. Juli 2008 reichte der Beschwerdef�hrer beim Kantonsgericht Nidwalden Aberkennungsklage gegen die Beschwerdegegnerin ein. Er beantragte, es sei festzustellen, dass die im Betreibungsverfahren Nr. 2081283 vor dem Betreibungsamt Nidwalden mit Zahlungsbefehl vom 3. April 2008 in Betreibung gesetzte Forderung im Betrag von Fr. 789'350 zuz�glich Zinsen nicht bestehe. Ferner seien der Entscheid �ber die Erteilung der provisorischen Rechts�ffnung des Einzelrichters in Schuldbetreibung und Konkurs ER Nr. 100 08 81 vom 12. Juni 2008 sowie die Betreibung Nr. 2081283 vor dem Betreibungsamt Nidwalden aufzuheben. Am 13. Mai 2009 wies das Kantonsgericht die Klage ab.
Dagegen appellierte der Beschwerdef�hrer an das Obergericht des Kantons Nidwalden und beantragte, es sei festzustellen, dass die in Betreibung gesetzte Forderung von Fr. 789'350.-- nebst Zinsen nicht bestehe. Sowohl der Rechts�ffnungsentscheid als auch die Betreibung seien aufzuheben. Mit Entscheid vom 29. M�rz 2012 wies das Obergericht die Appellation ab.
Der Beschwerdef�hrer beantragt mit Beschwerde in Zivilsachen, in vollumf�nglicher Aufhebung des Entscheids des Obergerichts vom 29. M�rz 2012 sei festzustellen, dass die im Betreibungsverfahren Nr. 2081283 vor dem Betreibungsamt Nidwalden mit Zahlungsbefehl vom 3. April 2008 in Betreibung gesetzte Forderung im Betrag von Fr. 789'350 zuz�glich Zinsen nicht bestehe. Ferner seien der Entscheid �ber die Erteilung der provisorischen Rechts�ffnung des Einzelrichters in Schuldbetreibung und Konkurs ER Nr. 100 08 81 vom 12. Juni 2008 sowie die Betreibung Nr. 2081283 vor dem Betreibungsamt Nidwalden aufzuheben. Eventualiter sei das Verfahren zur Durchf�hrung der beantragten Beweismassnahmen an das Kantonsgericht Nidwalden zur�ckzuweisen.
Die Beschwerdegegnerin beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit �berhaupt darauf eingetreten werden k�nne. Die Vorinstanz verzichtete unter Verweis auf den angefochtenen Entscheid auf eine Vernehmlassung.
Der Beschwerdef�hrer reichte eine Replik ein, worauf die Beschwerdegegnerin auf eine weitere Stellungnahme verzichtete.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 30. November 2012 wurde das Gesuch der Beschwerdegegnerin um Sicherstellung einer allf�lligen Parteientsch�digung gutgeheissen. In der Folge leistete der Beschwerdef�hrer der Bundesgerichtskasse den verf�gten Betrag von Fr. 12'000.--.
Mit Eingabe vom 28. Dezember 2012 beantragte der Beschwerdef�hrer, der Beschwerde sei aufschiebende Wirkung zu erteilen.
1.1 Die Beschwerde richtet sich gegen einen verfahrensabschliessenden Entscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 i.V.m. Art. 90 BGG) in einer Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG). Die Rechtsbegehren des Beschwerdef�hrers sind im kantonalen Verfahren nicht gesch�tzt worden (vgl. Art. 76 Abs. 1 BGG), der massgebende Streitwert betr�gt mehr als Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG), und die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 BGG). Unter Vorbehalt einer rechtsgen�glichen Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) ist auf die Beschwerde einzutreten.
1.2 Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht kann das Bundesgericht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1; 134 II 244 E. 2.2; 133 III 439 E. 3.2 S. 444).
Die Begr�ndung hat ferner in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen, und der blosse Verweis auf Ausf�hrungen in andern Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 133 II 396 E. 3.1). Demnach m�ssen erg�nzende Hinweise des Beschwerdef�hrers auf seine Eingaben im kantonalen Verfahren (z.B. Beschwerde Rz. 4) unbeachtet bleiben.
1.3 Die Beschwerde ist innert der Beschwerdefrist vollst�ndig begr�ndet einzureichen (Art. 42 Abs. 1 BGG). Kommt es zu einem zweiten Schriftenwechsel, darf der Beschwerdef�hrer die Replik nicht dazu verwenden, seine Beschwerde zu erg�nzen oder zu verbessern (vgl. BGE 132 I 42 E. 3.3.4). Die Replik ist nur zu Darlegungen zu verwenden, zu denen die Ausf�hrungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten Anlass geben (vgl. BGE 135 I 19 E. 2.2). Soweit der Beschwerdef�hrer dies missachtet und seine Replik f�r Verbesserungen bzw. Erg�nzungen der Beschwerde verwendet, k�nnen seine Ausf�hrungen nicht ber�cksichtigt werden.
1.4 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 135 III 397 E. 1.5). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG).
Der Beschwerdef�hrer, der die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (BGE 136 II 508 E. 1.2; 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4). Soweit er den Sachverhalt erg�nzen will, hat er zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass er entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (Urteile 4A_275/2011 vom 20. Oktober 2011 E. 2, nicht publ. in: BGE 137 III 539; 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570). �berdies ist in der Beschwerde darzutun, inwiefern die Behebung des ger�gten Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3).
Mit Blick auf diese Grunds�tze kann auf die eigene frei gehaltene Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdef�hrers in den Randziffern 5-16 der Beschwerdeschrift nicht abgestellt werden.
1.5 Zu beachten ist, dass das Bundesgericht in die Beweisw�rdigung des Sachgerichts nur eingreift, wenn diese willk�rlich ist. Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 134 II 124 E. 4.1; 132 III 209 E. 2.1; 131 I 57 E. 2, 467 E. 3.1). Die Beweisw�rdigung ist mithin nicht schon dann willk�rlich, wenn vom Sachrichter gezogene Schl�sse nicht mit der Darstellung des Beschwerdef�hrers �bereinstimmen, sondern bloss, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist (BGE 135 II 356 E. 4.2.1; 129 I 8 E. 2.1 S. 9; 116 Ia 85 E. 2b). Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Sachgericht offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche grundlos ausser Acht l�sst (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1; 120 Ia 31 E. 4b). Inwiefern die Beweisw�rdigung willk�rlich sein soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 134 II 244 E. 2.2; 130 I 258 E. 1.3). Namentlich gen�gt es nicht, einzelne Beweise anzuf�hren, die anders als im angefochtenen Entscheid gewichtet werden sollen, und dem Bundesgericht in appellatorischer Kritik die eigene Auffassung zu unterbreiten, als ob diesem freie Sachverhaltspr�fung zuk�me (vgl. BGE 116 Ia 85 E. 2b).
1.6 Wie zu zeigen sein wird, missachtet der Beschwerdef�hrer diese Grunds�tze �ber weite Strecken. Er tr�gt im Wesentlichen unzul�ssige appellatorische Kritik vor, mit der er nicht geh�rt werden kann.
2.1 Durch die Anweisung wird der Angewiesene erm�chtigt, Geld, Wertpapiere oder andere vertretbare Sachen auf Rechnung des Anweisenden an den Anweisungsempf�nger zu leisten, und dieser, die Leistung von jenem in eigenem Namen zu erheben (Art. 466 OR). Die Anweisung gem�ss Art. 466 OR stellt eine Doppelerm�chtigung dar, an der drei Personen beteiligt sind: der Anweisende, der Angewiesene und der Anweisungsempf�nger (dazu BGE 122 III 237 E. 1b). Der Angewiesene, der dem Anweisungsempf�nger die Annahme ohne Vorbehalt erkl�rt, wird ihm zur Zahlung verpflichtet und kann ihm nur solche Einreden entgegensetzen, die sich aus ihrem pers�nlichen Verh�ltnisse oder aus dem Inhalte der Anweisung selbst ergeben, nicht aber solche aus seinem Verh�ltnisse zum Anweisenden (Art. 468 Abs. 1 OR).
Grunds�tzlich wird der Angewiesene durch die Anweisung nur erm�chtigt, nicht auch verpflichtet, an den Anweisungsempf�nger zu leisten. Gegen�ber diesem entsteht eine Leistungspflicht erst durch eine entsprechende Annahmeerkl�rung des Angewiesenen. Eine gem�ss Art. 468 Abs. 1 OR vorbehaltlos angenommene Anweisung begr�ndet ein neues, gegen�ber dem Deckungs- und dem Valutaverh�ltnis grunds�tzlich abstraktes Zahlungsversprechen. Dem Angewiesenen stehen gegen�ber dem Anweisungsempf�nger nur solche Einreden zu, die diesem gegen�ber pers�nlich bestehen oder sich aus dem Inhalt der Anweisung ergeben (BGE 135 III 562 E. 3.4; 127 III 553 E. 2e S. 557; 124 III 253 E. 3b). Die vorbehaltlose Annahmeerkl�rung schafft einen eigenst�ndigen Rechtsgrund f�r die Leistungspflicht des Angewiesenen und l�sst ein abstraktes Forderungsrecht des Anweisungsempf�ngers gegen den Angewiesenen entstehen.
Die Annahme der Anweisung ist eine an den Anweisungsempf�nger gerichtete Willenserkl�rung des Angewiesenen. Sie ist formfrei und kann ausdr�cklich oder auch konkludent erfolgen. Damit auf eine konkludente Annahme geschlossen werden kann, muss der Anweisungsempf�nger aufgrund der Willens�usserung des Angewiesenen in guten Treuen davon ausgehen d�rfen, dass dieser die Absicht hat, sich ihm gegen�ber zu verpflichten (BGE 135 III 562 E. 3.4; 127 III 553 E. 2e/bb).
2.2 Die Vorinstanz hielt fest, im Zentrum der Auseinandersetzung stehe das Schreiben des Beschwerdef�hrers (Angewiesener) an die Beschwerdegegnerin (Anweisungsempf�ngerin) vom 24. Mai 2007. Sie qualifizierte dieses Schreiben aufgrund seines klaren Wortlautes in �bereinstimmung mit der Erstinstanz als ausdr�ckliche und vorbehaltlose Annahme der Anweisung im Sinne von Art. 468 Abs. 1 OR. Entsprechend ging sie davon aus, dass der Beschwerdef�hrer, der keine pers�nlichen Einreden oder Einwendungen aus dem Inhalt der Anweisung selbst substanziiert geltend mache, gegen�ber der Beschwerdegegnerin verpflichtet sei, die Forderung zu begleichen. Darauf st�tzte sie die Abweisung der Aberkennungsklage.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, "[d]ie Sachverhaltsfeststellungen und die Beweisw�rdigung der Vorinstanz" seien offensichtlich falsch bzw. unhaltbar. In dieser allgemeinen, nicht n�her konkretisierten Form kann auf die R�ge nicht eingetreten werden.
3.1 Konkret beanstandet der Beschwerdef�hrer einzig die Feststellung der Vorinstanz, wonach er grunds�tzlich nicht bestreite, dass es sich vorliegend um einen Fall der Anweisung handle. Der Beschwerdef�hrer h�lt diese Feststellung f�r "falsch". Die Vorinstanz st�tze sich daf�r lediglich unkritisch auf das Schreiben vom 24. Mai 2007. Mit dieser Ausf�hrung substanziiert er nicht hinl�nglich, weshalb die (die ge�usserte Rechtsauffassung des Beschwerdef�hrers betreffende) Feststellung offensichtlich unrichtig sein soll. Ebenso fehlen Ausf�hrungen dazu, weshalb dieser Umstand f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein soll (vgl. Erw�gung 1.4). Eine Korrektur der Sachverhaltsdarstellung f�llt daher insofern ausser Betracht.
3.2 Die Vorinstanz gelangte zum Schluss, dass dem Beschwerdef�hrer der Nachweis nicht gelungen sei, dass die Beschwerdegegnerin �ber die wirtschaftlichen Hintergr�nde (der Erkl�rung) orientiert gewesen sei. Der Beschwerdef�hrer verfehlt mit seinen dagegen gerichteten Ausf�hrungen die Begr�ndungsanforderungen an eine Kritik der Beweisw�rdigung. Er verweist das Bundesgericht lediglich auf einzelne Aktenst�cke, so die Antwortbeilagen 4-6, aus denen sich seiner Meinung nach ergeben soll, dass die Beschwerdegegnerin vom "wahren" Inhalt der Erkl�rung vom 24. Mai 2007 und von der Funktion des Beschwerdef�hrers bestens Kenntnis gehabt haben soll. Der Sinn, den die Vorinstanz dem Schreiben vom 24. Mai 2007 beimesse, sei lebensfremd. Daf�r f�nden sich in den Akten keine Anhaltspunkte. Indem der Beschwerdef�hrer lediglich seine Sicht der Dinge darlegt, vermag er die Beweisw�rdigung der Vorinstanz in diesem Punkt nicht umzustossen (vgl. Erw�gung 1.5).
3.3 Sodann wirft er der Vorinstanz vor, den am 3. August 2007 zwischen der Beschwerdegegnerin und der Z.________ AG geschlossenen Vertrag ausser Acht gelassen zu haben. Er belegt jedoch nicht mit pr�zisen Aktenhinweisen, dass er diesen Vertrag vor der Vorinstanz rechtzeitig als Beweismittel angerufen h�tte und welche prozesskonform aufgestellten Behauptungen er damit habe beweisen wollen. Sein Vorwurf, die Vorinstanz habe diesen Vertrag nicht ber�cksichtigt, geht daher ins Leere (vgl. Erw�gung 1.4).
3.4 Die R�ge offensichtlich unrichtiger Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweisw�rdigung ist insgesamt ungen�gend begr�ndet und erlaubt dem Bundesgericht kein Abweichen von der Sachverhaltsbindung oder ein Eingreifen in die vorinstanzliche Beweisw�rdigung. Es ist demnach durchwegs vom Sachverhalt auszugehen, wie ihn die Vorinstanz festgestellt hat.
Im Weiteren wirft der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz vor, die Rechtslage verkannt zu haben.
4.1 Die Vorinstanz f�hrte aus, der Beschwerdef�hrer habe mit dem Schreiben vom 24. Mai 2007 ausdr�cklich eine vorbehaltlose Annahme (der Anweisung) erkl�rt. Auch habe er ausdr�cklich best�tigt, dass ihm die Mittel zur Verf�gung stehen w�rden und er somit in der Lage sei, diese Anweisung fristgerecht zu erf�llen. Der Wortlaut des Schreibens sei klar und unmissverst�ndlich. Die Beschwerdegegnerin habe in guten Treuen davon ausgehen d�rfen, dass der Beschwerdef�hrer �ber das Geld verf�ge und die Anweisung wie im Schreiben dargestellt ablaufen w�rde. Jede vern�nftig und sorgf�ltig handelnde Person - so die Vorinstanz - h�tte das Schreiben gleichermassen verstanden.
Dem h�lt der Beschwerdef�hrer entgegen, "[a]ufgrund des Sachverhalts und der vorliegenden Beweismittel" stehe fest, dass die Beschwerdegegnerin "die Funktion des Beschwerdef�hrers in jeder Hinsicht" gekannt und insbesondere gewusst habe, dass diesem keine "Garanten- bzw. Versicherungsstellung" zukomme. Wie "beweism�ssig erstellt", habe die Beschwerdegegnerin das im Schreiben vom 24. Mai 2007 Erkl�rte sehr wohl richtig verstanden. Dieses Verst�ndnis habe sie auch manifestiert, indem sie erst knapp ein Jahr sp�ter die bestrittene Forderung in Betreibung gesetzt habe, was ein venire contra factum proprium darstelle. Die Vorinstanz habe dies verkannt und sich nicht im Ansatz damit auseinander gesetzt.
Wiederum muss dem Beschwerdef�hrer vorgehalten werden, nicht rechtsgen�glich zu begr�nden, worin eine Bundesrechtsverletzung bestehen soll. Er st�tzt seine Argumentation auf den angeblich erwiesenen Umstand, dass die Beschwerdegegnerin um seine "Funktion" gewusst habe. Diese Behauptung hielt die Vorinstanz aber gerade f�r nicht belegt, ohne dass der Beschwerdef�hrer die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz umzustossen vermocht h�tte (vgl. Erw�gung 3). Der Beschwerdef�hrer kann daher aus diesem Umstand nichts f�r seinen Standpunkt ableiten. Demgegen�ber setzt er sich nicht sachdienlich mit der streitentscheidenden Erw�gung der Vorinstanz auseinander, wonach das Schreiben nach Treu und Glauben als vorbehaltlose Annahmeerkl�rung zu verstehen war, und er zeigt namentlich nicht im Einzelnen auf, aufgrund welcher konkreten Umst�nde dies nicht zutreffen soll.
Soweit er mit seinem Hinweis auf ein venire contra factum proprium geltend machen will, die Vorinstanz habe sich nicht mit der Frage eines Rechtsmissbrauchs auseinandergesetzt, so trifft dies nicht zu. Die Vorinstanz schloss vielmehr, dem Beschwerdef�hrer sei es auch nicht gelungen, einen offensichtlichen Rechtsmissbrauch nachzuweisen. Daf�r fehlten Anhaltspunkte. Inwiefern die Vorinstanz mit dieser W�rdigung Bundesrecht verletzt haben soll, ist nicht ersichtlich. Jedenfalls kann allein aufgrund des Umstands, dass die Beschwerdegegnerin ihre Forderung nicht sofort, sondern erst nach einigen Monaten in Betreibung setzte, nicht auf einen offenbaren Rechtsmissbrauch geschlossen werden.
4.2 Sodann meint der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz habe verkannt, dass er sowohl einen Erkl�rungsirrtum als auch einen Grundlagenirrtum substanziiert und nachgewiesen habe.
Die Vorinstanz hat sich mit der Frage der Irrtumsanfechtung auseinandergesetzt, indessen verneint, dass ein Irrtum gen�gend begr�ndet und substanziiert worden sei. Der Beschwerdef�hrer widerspricht dem, rekapituliert aber seinerseits lediglich den Sachverhalt aus eigener Sicht und zieht daraus eigene rechtliche Schl�sse. Damit vermag er bereits nicht rechtsgen�glich darzutun, dass die Vorinstanz in bundesrechtswidriger Weise zu hohe Anforderungen an die Substanziierungspflicht gestellt h�tte.
Ohnehin erwog die Vorinstanz aber eventualiter, ein Irrtum �ber die eigene Leistungsf�higkeit, wie er hier im Grunde geltend gemacht werde, berechtige nie zur Anfechtung, da sich sonst der Schuldner seiner Verpflichtung nachtr�glich entziehen k�nnte. Aus denselben Gr�nden verm�ge auch der vorgebrachte Irrtum �ber die Solidit�t und Leistungsf�higkeit der Q.________ (bei welcher der fragliche Betrag gem�ss dem Beschwerdef�hrer h�tte hinterlegt sein sollen) keinen Irrtum im Sinne von Art. 23 ff. OR zu begr�nden. Dar�ber - so die Vorinstanz - h�tte sich der Beschwerdef�hrer als qualifiziert rechtskundige Person (Rechtsanwalt und damals noch Urkundsperson) vor der Unterzeichnung eines unwiderruflichen und vorbehaltlosen Zahlungsversprechens erkundigen sollen. Als solche habe er die Bedeutung und Tragweite seiner schriftlichen Erkl�rung erkennen m�ssen. Wenn ein Rechtsanwalt gegen�ber einem Dritten ein bedingungs- und vorbehaltloses Zahlungsversprechen abgebe und unzutreffenderweise die Verf�gungsmacht �ber Verm�genswerte best�tige, obwohl er genau wisse, dass er (noch) nicht dar�ber verf�ge, habe er die entsprechenden Konsequenzen selber zu tragen. Sie verneinte mit anderen Worten das Vorliegen eines wesentlichen Irrtums, der die Annahmeerkl�rung f�r den Beschwerdef�hrer unverbindlich gemacht h�tte.
Mit diesen Erw�gungen setzt sich der Beschwerdef�hrer in keiner Weise auseinander. Er gibt lediglich w�rtlich zwei Passagen aus seiner Appellation wieder. Einmal mehr verfehlt er damit die Begr�ndungsanforderungen und kann deshalb nicht geh�rt werden (vgl. Erw�gung 1.2). Wenn er schliesslich darauf insistiert, sich �ber die Leistungsf�higkeit und den Leistungswillen der Q.________ geirrt zu haben, so vermag er dadurch, wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat, keinen f�r das Verh�ltnis zur Beschwerdegegnerin als Anweisungsempf�ngerin wesentlichen Grundlagenirrtum aufzuzeigen (vgl. Erw�gung 2.1).
Schliesslich r�gt der Beschwerdef�hrer eine Verletzung seines Geh�rsanspruchs.
5.1 Der aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) fliessende Anspruch auf Abnahme und W�rdigung rechtzeitig und formrichtig angebotener Beweismittel (vgl. BGE 124 I 241 E. 2 S. 242; 122 I 53 E. 4a mit Hinweisen) schliesst eine vorweggenommene Beweisw�rdigung nicht aus, verbietet dem Gericht also nicht, einem beantragten Beweismittel die Erheblichkeit oder Tauglichkeit abzusprechen oder auf die Abnahme von Beweisen zu verzichten, wenn das Gericht aufgrund der bereits abgenommenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und willk�rfrei davon ausgehen darf, diese w�rde durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert (BGE 134 I 140 E. 5.3; 131 I 153 E. 3 S. 157; 130 II 425 E. 2.1 S. 429).
5.2 Der Beschwerdef�hrer moniert, die Vorinstanz habe keinen einzigen der von ihm beantragten Zeugen angeh�rt. Die vorliegende Streitigkeit betreffe eine komplexe Transaktion rund um den Darlehensvertrag mit einer Mehrzahl Beteiligter. Die Hintergr�nde, �berlegungen, Anliegen, Auflagen, Bef�rchtungen und Erwartungen der Beteiligten seien "innere Tatsachen", zu denen die Zeugen und Parteien h�tten befragt werden m�ssen. Zudem habe er die Edition des Bewirtschaftungsvertrags Y.________/Q.________ sowie jene des Darlehensvertrags Y.________/X.________beantragt. Auch hieraus seien "rechtserhebliche Tatsachenerkenntnisse" zu erwarten. Die Edition sei vom Bundesgericht nachzuholen bzw. eventuell nach R�ckweisung an die erste Instanz durchzuf�hren.
5.3 Der Beschwerdef�hrer erhob die gleichlautende Kritik vor der Vorinstanz. Diese erwog dazu, die Sach- und Rechtslage sei derart klar, dass die Erstinstanz das rechtliche Geh�r des Beschwerdef�hrers nicht verletzt, sondern zu Recht implizit in antizipierter Beweisw�rdigung auf die Einvernahme von Zeugen und auf ein eingehendes Parteiverh�r sowie auf die Edition von Vertr�gen und Korrespondenzen verzichtet habe. Die Einvernahmen und Editionen - so die Vorinstanz - h�tten am Ergebnis der Beweisw�rdigung nichts zu �ndern vermocht. Die beantragte Edition sei zudem sinnlos, weil der Beschwerdef�hrer selber in Besitz des Bewirtschaftungs- und Tresormietvertrags sei.
5.4 Der Beschwerdef�hrer h�lt dem nichts Einschl�giges entgegen, das eine Verletzung des Geh�rsanspruchs begr�nden k�nnte. Namentlich zeigt er nicht auf, inwiefern die antizipierte Beweisw�rdigung auf Willk�r beruhte, und er unterl�sst es auch, auszuf�hren, welche "inneren Tatsachen" und "Kenntnisse" inwiefern das Ergebnis des Entscheids zu �ndern verm�chten. Die R�ge einer Geh�rsverletzung dringt daher nicht durch.
5.5 Die Vorinstanz f�hrte sodann mit Bezug auf die im Appellationsverfahren beantragten Beweismassnahmen aus, der Beschwerdef�hrer habe trotz wiederholter Aufforderung den Darlehensvertrag und weitere Schriftst�cke nicht eingereicht. Das Vers�umnis gehe zu seinen Lasten. Zu den Beilagen 3 bis 6 und den im Appellationsverfahren neu offerierten Zeugen komme hinzu, dass diese neuen Beweismittel nach Art. 242 Abs. 1 des Gesetzes des Kantons Nidwalden �ber den Zivilprozess vom 20. Oktober 1999 (ZPO/NW) unzul�ssig seien, weil der Beschwerdef�hrer gen�gend Gelegenheit gehabt h�tte, schon im erstinstanzlichen Verfahren diese Beweismittel anzurufen.
Der Beschwerdef�hrer r�gt diesbez�glich eine Verletzung von Art. 242 Abs. 1 ZPO/NW. Auf die R�ge ist nicht einzutreten, da weder behauptet geschweige denn auch nur im Ansatz begr�ndet wird, weshalb die Vorinstanz diese kantonale Prozessvorschrift willk�rlich angewendet haben soll (vgl. BGE 135 V 2 E. 1.3; 134 II 349 E. 3 S. 351).
6.1 Nach dem Gesagten kann auf die Beschwerde gr�sstenteils nicht eingetreten werden. Im �brigen erweist sie sich als unbegr�ndet und ist abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 sowie Art. 68 Abs. 2 BGG).
6.2 Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch des Beschwerdef�hrers um Erteilung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos.
Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 12'000.-- zu entsch�digen. Diese Entsch�digung wird aus der an die Gerichtskasse bezahlten Sicherheitsleistung ausgerichtet.