Source: http://www.wegweiser-barrierefreiheit.de/wohnungsbau/hamburg/technische-baubestimmungen/technische-baubestimmungen.html
Timestamp: 2017-12-12 08:14:34
Document Index: 203124222

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 52', '§ 37', '§ 52', '§ 37', '§ 52', '§ 52', '§ 37', '§ 2']

Technische Baubestimmungen - Hamburg - Wohnungsbau - Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit
Hamburg - Wohnungsbau – Liste der Technischen Baubestimmungen, andere technische Regelwerke und Leitfäden
Zur Umsetzung der Hamburgischen Bauordnung (HBauO) bezogen auf Wohnungen, die barrierefrei sein müssen, sowie auf Wohnungen und Aufzüge, die stufenlos erreichbar sein müssen, ist die DIN 18040-2 Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Teil 2: Wohnungen (DIN 18040-2) nach Anlage 7.3/2 der LTB als Technische Baubestimmung teilweise eingeführt.
Grundlage dieser Einführung sind die allgemeinen Anforderungen des § 3 Abs. 3 HBauO . Die als Technische Baubestimmungen eingeführten technischen Regeln müssen beachtet werden. Nach § 3 Abs. 3 Satz 3 HBauO kann davon abgewichen werden, wenn mit anderen Lösungen die allgemeinen Anforderungen nach § 3 Abs. 1 HBauO in gleichem Maße erfüllt werden.
Die Anwendung der DIN 18040-2 gilt für Wohnungen, die nach § 52 Abs. 1 HBauO barrierefrei sein müssen sowie für Wohnungen und Aufzüge die nach § 37 Abs. 4 HBauO stufenlos erreichbar sein müssen (siehe Satz 1 Anlage 7.3/2 ).
Alle Anforderungen mit der Kennzeichnung „R“. Diese Vorgaben betreffen die zusätzlichen oder weitergehenden Anforderungen an Wohnungen für eine barrierefreie und uneingeschränkte Rollstuhlnutzung (siehe Abschnitt 1 einschließlich Kasten [Anwendungsbereich]). Darunter fallen z. B. die Bewegungsflächen (Mindestflächen) von 150 cm x 150 cm in Räumen und vor Sanitärobjekten, die Bewegungsfläche von 70 cm Tiefe und 90 cm Breite neben dem WC sowie die Türbreite von mindestens 90 cm .
Neben diesen von der Anwendung ausgenommenen Anforderungen wird eine weitere eingeschränkt: Gemäß Nr. 2 Anlage 7.3/2 reicht es aus, wenn ein Fenster eines Aufenthaltsraums einer Wohnung nach § 52 Abs. 1 HBauO dem Abschnitt 5.3.2 Satz 2 entspricht. Hier geht es um Fenster, die auch in sitzender Position einen Durchblick in die Umgebung erlauben. Die weitergehende Anforderung der Norm bezieht sich auf einen Teil der Fenster in Wohn- und Schlafräumen.
Nach Nr. 3 Anlage 7.3/2 genügt es für die stufenlose Erreichbarkeit von Aufzügen und Wohnungen, wie dies in § 37 Abs. 4 HBauO festgelegt ist, dass Eingänge eine lichte Breite von mindestens 90 cm haben (Abschnitt 4.3.3.2 Tabelle 1 Zeile 1). Außerdem gelten die Bewegungsflächen vor Türen nach Abschnitt 4.3.3.4 und die Anforderungen an Rampen nach Abschnitt 4.3.7.
Im Gegensatz zu dieser Regelung, dass die Anforderungen mit der Kennzeichnung „R“ nicht eingeführt sind, bestimmt die Hamburgische Landesbauordnung in § 52 Abs. 4 Satz 2 weitergehend, dass die lichte Durchgangsbreite von Türen zu Räumen, die mit dem Rollstuhl zugänglich sein müssen, mindestens 90 cm aufweisen muss und dass eine Bewegungsfläche von 150 cm x 150 cm im Bad vor dem Waschtisch, vor dem WC-Becken und an einer weiteren Stelle in der Wohnung gegeben sein muss. Diese Vorgaben werden nach Auskunft der Obersten Bauaufsicht bei einer anstehenden Novellierung der HBauO noch im Jahr 2013 ersatzlos gestrichen.
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- Wohnungen, soweit sie nach § 52 Abs. 1 HBauO barrierefrei sein müssen, und
- Wohnungen und Aufzüge, soweit sie nach § 37 Abs. 4 HBauO stufenlos erreichbar sein müssen.
Gebäude mit einer Höhe nach § 2 Absatz 3 Satz 2 von mehr als 13,0 m müssen Aufzüge in ausreichender Zahl haben. Von diesen Aufzügen muss mindestens ein Aufzug Kinderwagen, Rollstühle, Krankentragen und Lasten aufnehmen können und Haltestellen in allen Geschossen haben. Dieser Aufzug muss von allen Wohnungen in dem Gebäude und von der öffentlichen Verkehrsfläche aus stufenlos erreichbar sein. Haltestellen im obersten Geschoss und in den Kellergeschossen sind nicht erforderlich, wenn sie nur unter besonderen Schwierigkeiten hergestellt werden können.
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Nr. 7.3/2, Satz letzter Satz