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Timestamp: 2016-10-23 01:31:11
Document Index: 308707083

Matched Legal Cases: ['Art. 112', 'Art. 80', 'Art. 80', 'Art. 9', 'Art. 40', 'Art. 6', 'Art. 17', 'Art. 5', 'Art. 112', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 312', 'Art. 314', 'Art. 138', 'Art. 64', 'Art. 3', 'e contrario', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 2', 'BGE', 'Art. 2', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 2', 'Art. 2', 'BGE', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 6', 'Art. 14', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 26', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 6', 'Art. 1', 'Art. 5', 'Art. 80', 'Art. 5', 'Art. 80', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 312', 'Art. 314', 'Art. 138', 'Art. 70', 'Art. 72', 'Art. 1', 'Art. 6', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 74', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 74', 'Art. 63', 'BGE', 'BGE', 'Art. 74', 'Art. 74', 'Art. 94', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 74', 'Art. 111', 'Art. 33', 'Art. 29', 'Art. 156', 'Art. 159']

1A.226/2000 (06.11.2000)
- C.________,- A.________ Stiftung, Beschwerdef�hrerinnen, beide vertreten durch Rechtsanw�lte Luc Argand und Jean-C�dric Michel, Rue Bellot 6, Genf,
Bezirksanwaltschaft IV f�r den Kanton Z�rich, B�ro 2, Staatsanwaltschaft des Kantons Z�rich, Obergericht des Kantons Z�rich, III. Strafkammer,
A.- Die Republik der Philippinen ersuchte am 7. April 1986 das Bundesamt f�r Polizeiwesen (BAP) um Rechtshilfe im Zusammenhang mit der R�ckf�hrung von Verm�genswerten, die sich Ferdinand Marcos, seine Angeh�rigen und ihm nahestehende Personen in Aus�bung ihrer �ffentlichen Funktionen unrechtm�ssig angeeignet haben sollen. Das Gesuch betraf u.a.
auch B.________. Ihm und den anderen Angeschuldigten wurde in allgemeiner Weise vorgeworfen, sich �ffentliche Gelder angeeignet zu haben, Bestechungsgelder gefordert und angenommen zu haben und zu ihrem pers�nlichen Vorteil Landwirtschafts-, Industrie- und Handelsmonopole geschaffen zu haben.
B.- Mit Bankenrundschreiben und Verf�gung der Bezirksanwaltschaft Z�rich vom 29. Mai 1986 und vom 27. Juni 1986 wurden s�mtliche Banken in der Stadt Z�rich aufgefordert, die Verm�genswerte der Angeschuldigten, darunter auch B.________, zu sperren und die zugeh�rigen Unterlagen f�r den Zeitraum seit 1966 bis zur Gegenwart herauszugeben. Die Bank X.________ (heute Bank Y.________; im Folgenden: die Bank) teilte am 7. Juli 1988 mit, dass B.________ zusammen mit seiner Ehefrau C.________ Mieter des Tresorfachs Nr. ZZZZ sei; sodann bestehe ein Konto/Depot Nr. XXXX-XXXXXX. X, das auf die am 19. Dezember 1985 gegr�ndete A.________ Stiftung in Vaduz laute; B.________ sei einer der Erstbeg�nstigten der unter dieser Stiftung deponierten Verm�genswerte. Aus den von der Bank �bermittelten Unterlagen geht hervor, dass am 18. Dezember 1985 5 Mio. USD bar auf das Konto der A.________ Stiftung eingezahlt worden sind. Zwischenzeitlich betr�gt der Wert der auf dem Konto/Depot der A.________ Stiftung liegenden Verm�genswerte �ber 12 Mio. USD.
C.- Mit Schreiben vom 15. Dezember 1999 forderte die Bezirksanwaltschaft die Presidential Commission on Good Government der Philippinen (PCGG) auf, bez�glich der Konten von B.________ und C.________ bis Ende M�rz 2000 ein Ersuchen um Herausgabe von Unterlagen und/oder der Fortdauer der Kontensperre oder allenfalls um Herausgabe der gesperrten Verm�genswerte zu stellen; andernfalls w�rden die Verm�genswerte im April 2000 bedingungslos freigegeben. Am 28. M�rz 2000 reichte die philippinische Botschaft in der Schweiz ein ausf�hrliches Rechtshilfeersuchen der PCGG vom 23. M�rz 2000 samt 27 Beilagen ein. Darin wird um Zustellung der Kontounterlagen und um Transferierung der auf den Konten liegenden Verm�genswerte in die Philippinen ersucht.
D.- Mit Schlussverf�gung vom 7. April 2000 entsprach die Bezirksanwaltschaft dem Rechtshilfeersuchen teilweise und ordnete die Herausgabe der von der Bank eingereichten Kontounterlagen der A.________ Stiftung einschliesslich der Aufstellung �ber die get�tigten Geldanlagen per 1. Juni 1999 sowie des Gesuchs der Bank vom 2. September 1998 um Aufhebung der Kontensperre an. Das Ersuchen um vorzeitige Herausgabe der gesperrten Verm�genswerte wies die Bezirksanwaltschaft derzeit ab. Zugleich ordnete sie die Fortdauer der Kontensperre an bis zum Vorliegen eines rechtskr�ftigen und vollstreckbaren Entscheides des ersuchenden Staates oder bis zu einem definitiven Verzicht auf die Herausgabe.
Die diesbez�glichen Kontounterlagen waren bereits mit Verf�gung des damals zust�ndigen Genfer Untersuchungsrichters vom 30. April 1991 an die Philippinen herausgegeben worden.
E.- Gegen die Schlussverf�gung der Bezirksanwaltschaft sowie gegen die Verf�gung des Genfer Untersuchungsrichters vom 30. April 1991 erhoben C.________ und die A.________ Stiftung Rekurs ans Obergericht des Kantons Z�rich. Das Obergericht trat am 14. Juli 2000 auf den Rekurs gegen die Verf�gung des Genfer Untersuchungsrichters nicht ein; den Rekurs gegen die Schlussverf�gung vom 7. April 2000 wies es ab, soweit es darauf eintrat.
F.- Am 20. Juli 2000, noch vor Zustellung des obergerichtlichen Entscheids, reichte der Rechtsvertreter der Rekurrentinnen Kontoausz�ge �ber ein fr�heres Konto von C.________ ein, aus dem die am 18. Dezember 1985 auf das Konto der A.________ Stiftung eingezahlten 5 Mio. USD angeblich stammen; diese Kontoausz�ge seien erst jetzt von der Bank aufgefunden worden. Mit Verf�gung vom 25. Juli 2000 teilte das Obergericht mit, dass diese neuen Vorbringen nicht mehr ber�cksichtigt werden k�nnten, auch nicht im Wege der Wiederherstellung oder der Wiedererw�gung. Gegen diese Verf�gung meldeten C.________ und die A.________ Stiftung am 4. August 2000 kantonale Nichtigkeitsbeschwerde an.
Sie beantragen, der Entscheid des Obergerichts und die Schlussverf�gung der Bezirksanwaltschaft seien aufzuheben und es sei festzustellen, dass die absolute Verfolgungsverj�hrung eingetreten sei, weshalb das Rechtshilfeverfahren endg�ltig einzustellen sei, keine weiteren Vollstreckungsmassnahmen zul�ssig seien und die angeordneten Kontensperren aufzuheben seien.
Die Bezirksanwaltschaft, die Staatsanwaltschaft und das Obergericht des Kantons Z�rich haben auf eine Vernehmlassung verzichtet. Das Bundesamt f�r Justiz, Abteilung internationale Rechtshilfe, beantragt, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden k�nne.
H.- Mit Schreiben vom 11. September 2000 ersuchten die Beschwerdef�hrerinnen um die Durchf�hrung einer Parteiverhandlung gem�ss Art. 112 OG.
1.- a) Der angefochtene Entscheid ist eine Verf�gung einer letztinstanzlichen kantonalen Beh�rde, mit der das Rechtshilfeverfahren abgeschlossen wird. Sie unterliegt gem�ss Art. 80f Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. M�rz 1981 �ber internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG; SR 351. 1) der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht.
Mit der Schlussverf�gung k�nnen grunds�tzlich auch die vorangehenden Zwischenverf�gungen angefochten werden. Im vorliegenden Fall ist allerdings zu beachten, dass die Verf�gungen vom 29. Mai 1986 und vom 27. Juni 1986 vor der Revision des IRSG vom 4. Oktober 1996 ergangen sind und nach damaligem Recht selbst�ndig angefochten werden konnten und mussten. Diese Verf�gungen sind somit rechtskr�ftig geworden; auf sie kann im vorliegenden Verfahren nicht mehr zur�ckgekommen werden.
b) Die Beschwerdef�hrerinnen sind als Inhaberinnen der von der Schlussverf�gung betroffenen Bankkonten zur Beschwerde legitimiert (Art. 80h lit. b IRSG; Art. 9a lit. a der Verordnung vom 24. Februar 1982 �ber internationale Rechtshilfe in Strafsachen [IRSV; SR 351. 11]). Allerdings ist C.________ von der Schlussverf�gung nur insoweit betroffen, als darin die Aufrechterhaltung der Sperre ihrer Kundenbeziehung bei der Bank Z.________ angeordnet wird; nur diese Anordnung kann sie auch im vorliegenden Verfahren vor Bundesgericht �berpr�fen lassen. Umgekehrt erstreckt sich auch die Legitimation der A.________ Stiftung nur auf die ihr Konto betreffenden Anordnungen.
c) Die Beschwerdef�hrerinnen haben auch kantonale Nichtigkeitsbeschwerde erhoben. Diese richtet sich jedoch nicht gegen den vorliegend angefochtenen Entscheid vom 14. Juli 2000, sondern gegen die Verf�gung vom 25. Juli 2000. Gem�ss Art. 40 OG i.V.m. Art. 6 Abs. 1 BZP kann der Richter das Verfahren aus Gr�nden der Zweckm�ssigkeit aussetzen, insbesondere wenn das Urteil von der Entscheidung in einem anderen Rechtsstreit beeinflusst werden kann. Es ist bereits fraglich, ob eine solche Beeinflussung im vorliegenden Fall m�glich ist. Gegen eine Sistierung des Verfahrens - die von keiner der Parteien beantragt worden ist - spricht vor allem das Gebot der raschen Erledigung gem�ss Art. 17a IRSG. Diesem Gebot kommt besonderes Gewicht zu, wenn - wie im vorliegenden Fall - das Rechtshilfeverfahren schon lange h�ngig ist und die absolute Verj�hrung gem�ss Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG bevorsteht oder - wie die Beschwerdef�hrerinnen geltend machen - bereits eingetreten ist.
d) Die Rechtsvertreter der Beschwerdef�hrerinnen haben den Antrag gestellt, kurz vor Bundesgericht pl�dieren zu k�nnen und an der Beratung der Sache teilnehmen zu d�rfen.
Sie st�tzen ihren Antrag auf Art. 112 OG, wonach der Abteilungspr�sident im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eine Parteiverhandlung anordnen kann. Im vorliegenden Fall k�nnen jedoch alle in der Beschwerde aufgeworfenen Fragen in angemessener Art und Weise aufgrund der Akten beurteilt werden. Auch die Vernehmlassung des Bundesamts f�r Justiz enth�lt keine neuen rechtlichen oder tats�chlichen Elemente, die eine (m�ndliche) Stellungnahme der Beschwerdef�hrerinnen erfordern w�rde. Das Ansetzen einer Parteiverhandlung f�r ein kurzes Pl�doyer w�rde damit das Verfahren nur verl�ngern. Da vorliegend nur Rechtsfragen zu entscheiden sind, ist eine �ffentliche Verhandlung auch nicht geboten, zumal darauf verzichtet worden ist, eine solche im kantonalen Rechtsmittelverfahren zu verlangen. Von einer Parteiverhandlung ist daher abzusehen.
e) Mangels staatsvertraglicher Regelung richtet sich die Rechtshilfe zwischen der Eidgenossenschaft und der Republik der Philippinen nach den Bestimmungen des IRSG und der dazugeh�renden Verordnung.
2.- Die Beschwerdef�hrerinnen r�gen zun�chst, das Rechtshilfegesuch entspreche den Anforderungen von Art. 28 Abs. 2 lit. c und d IRSG nicht und weise schwere M�ngel auf.
a) Gem�ss dem Rechtshilfeersuchen war B.________ von 1975 bis Ende 1985 Mitglied des Verwaltungsrats der Philippine Coconut Authority (PCA), einer �ffentlichrechtlichen, durch Gesetz geschaffenen K�rperschaft zur F�rderung der Kokosindustrie. In Komplizenschaft mit dem damaligen Pr�sidenten der Philippinen Ferdinand Marcos habe er von 1973 bis 1986 durch die Errichtung eines Netzes von Banken, �lpressen, parastaatlichen Organisationen, Versicherungs- und Handelsgesellschaften etc. ein faktisches Monopol �ber die philippinische Kokosindustrie errichtet. Hierzu habe er Gelder aus einer Abgabe verwendet, die alle Kokosnussproduzenten, -verarbeiter und -h�ndler entrichten mussten ("coconut-levy"); diese Gelder seien bei der United Coconut Planters Bank (UCPB) deponiert worden, deren Pr�sident ebenfalls B.________ gewesen sei. B.________ und Ferdinand Marcos h�tten diese Gelder ferner dazu verwendet, um andere Industriezweige unter ihre Kontrolle zu bringen.
B.________ habe �berdies zahlreiche Rohstoff-Handelsgesellschaften gegr�ndet, um diesen aus Mitteln der UCPB ungedeckte Darlehen in grosser H�he zu gew�hren, die schliesslich anderweitig abgezweigt worden seien. Das Rechtshilfeersuchen nennt verschiedene Beispiele f�r das Vorgehen von B.________, die detailliert geschildert und z.T. belegt werden (S. 6 ff. Ziff. 10 bis 14 sowie Beilage 27 S. 21 ff.); weitere Einzelheiten ergeben sich aus der dem Rechtshilfeersuchen beiliegenden Klageschrift im Einziehungs- und R�ckerstattungsverfahren Nr. 0033 (Beilage 27 S. 21 ff.).
Das zeitlich letzte Beispiel des Rechtshilfeersuchens datiert vom 19. Dezember 1985: B.________ wird vorgeworfen, zusammen mit den anderen Verwaltungsratsmitgliedern der Philippine Coconut Authority den Beschluss Nr. 128-85 gefasst zu haben, mit dem der Philippine Coconut Producers Federation (COCOFED), an der B.________ finanziell interessiert gewesen sei, ein Betrag von 6 Mio. Pesos aus dem National Coconut Productivity Fund (NCPF) gew�hrt worden sei, obwohl die COCOFED den ihr zustehenden Anteil der Kokosnuss-Abgabe bereits erhalten hatte. Diese Zahlung an die COCOFED sei nicht im Budget der PCA f�r das Jahr 1985 aufgef�hrt worden und sei geleistet worden, obwohl die PCA damals Verluste in H�he von 1,8 Mio. Pesos erlitten habe.
Die 6 Mio. Pesos seien nie den Kokosnussproduzenten zugute gekommen; vielmehr h�tten B.________ und Konsorten unter Ausnutzung ihrer �ffentlichen �mter zusammengewirkt, um sich illegale Vorteile zu verschaffen. Damit h�tten sie gegen das Gesetz gegen Korruption und korrupte Praktiken ("Anti-Graft and Corrupt Practices Act) Nr. 3019 verstossen.
Von 1973 bis 1982 habe das deklarierte Verm�gen von B.________ von 17 Mio. auf 42 Mio. Pesos zugenommen. Dieser offiziell zugegebene Verm�genszuwachs sei aber bei weitem nicht ausreichend gewesen, um den Grundbesitz und die Gesellschaftsanteile, Flugzeuge und Fahrzeuge zu erwerben, die 1986 von der PCGG beschlagnahmt worden seien und deren R�ckerstattung im "Civil Case Nr. 0033" vor dem Sandiganbayan verlangt werde. Das Rechtshilfegesuch nimmt an, dass auch die in der Schweiz deponierten Verm�genswerte, an denen B.________ oder seine Ehefrau wirtschaftlich berechtigt sind, deliktischen Ursprungs sind und der Einziehung unterliegen.
b) Das Rechtshilfeersuchen muss die rechtliche Bezeichnung der Tat (Art. 28 Abs. 2 lit. c IRSG) und m�glichst genaue und vollst�ndige Angaben �ber die Person enthalten, gegen die sich das Strafverfahren richtet (Art. 28 Abs. 2 lit. d IRSG). F�r die rechtliche Beurteilung der Tat ist u.a. eine kurze Darstellung des wesentlichen Sachverhaltes beizuf�gen (Art. 28 Abs. 3 lit. a IRSG). Nach st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichts werden an die Begr�ndung eines Rechtshilfebegehrens keine strengen Anforderungen gestellt.
Von den Beh�rden des ersuchenden Staates kann nicht verlangt werden, dass sie den Sachverhalt, der Gegenstand ihrer Strafuntersuchung bildet, l�ckenlos und v�llig widerspruchsfrei darstellen. Das w�re mit dem Sinn und Zweck des Rechtshilfeverfahrens unvereinbar, ersucht doch ein Staat einen andern gerade deswegen um Mithilfe, damit er die bisher im Dunkeln gebliebenen Punkte aufgrund von Unterlagen, die sich im ersuchten Staat befinden, kl�ren kann. Es reicht daher aus, wenn die Angaben im Rechtshilfeersuchen sowie in dessen allf�lligen Erg�nzungen und Beilagen den schweizerischen Beh�rden erm�glichen zu pr�fen, ob und allenfalls in welchem Umfang dem Begehren entsprochen werden muss, oder ob ein Verweigerungsgrund vorliegt.
Diesen Anforderungen entspricht das vorliegende Rechtshilfeersuchen grunds�tzlich, wie das Obergericht zu Recht angenommen hat: Aus ihm geht hervor, dass dem Beschuldigten B.________ Amtsmissbrauch (Art. 312 StGB), ungetreue Amtsf�hrung (Art. 314 StGB) und Veruntreuung im Amt (Art. 138 Ziff. 2 StGB) vorgeworfen wird, d.h. Handlungen, die auch nach schweizerischem Recht strafbar und rechtshilfef�hig sind (Art. 64 IRSG; Art. 3 IRSG e contrario).
c) Es ist grunds�tzlich nicht Sache der Rechtshilfebeh�rden, Tat- und Schuldfragen abzukl�ren; sie sind an die Sachverhaltsdarstellung im Ersuchen samt Beilagen gebunden, soweit diese nicht offensichtlich fehlerhaft, l�ckenhaft oder widerspr�chlich ist (vgl. BGE 125 II 250 E. 5b S. 257; 118 Ib 111 E. 5b S. 121 f.; 105 Ib 418 E. 4b S. 425 f.). Unter diesem Blickwinkel sind die Einw�nde zu pr�fen, welche die Beschwerdef�hrerinnen gegen die Sachverhaltsdarstellung des Rechtshilfegesuchs erheben:
aa) In erster Linie machen sie geltend, dass B.________ schon im Mai 1985 aus dem Verwaltungsrat der Philippine Coconut Authority ausgeschieden sei, weshalb er am Beschluss der PCA vom 19. Dezember 1985 zugunsten der COCOFED nicht beteiligt gewesen sei. Hierf�r berufen sie sich auf Beilage 3 zum Rechtshilfegesuch, die eine Zusammenstellung der Mitglieder des Verwaltungsrats der PCA von 1972 bis 1986 enth�lt. Dort wird B.________ als einer der Direktoren des Jahres 1985 aufgef�hrt. Neben den Namen der Direktoren finden sich mehrere Anmerkungen, die z.T. schlecht lesbar sind und deren Zuordnung zu den einzelnen Direktoren M�he macht. Immerhin ist anzunehmen, dass sich die Bemerkung "Resigned after May 3/... [Zahl unlesbar] meeting" auf B.________ bezieht, der in der Liste f�r 1986 nicht mehr auftaucht, und nicht auf J.________, der 1986 weiterhin als Direktor genannt wird. Die Anmerkung "per EO ... [Zahlen schlecht leserlich, vermutlich 961, 7/10/81] - MAF be ex-officio member" bezieht sich vermutlich auf einen der beiden Minister als Mitglieder des Verwaltungsrats kraft Amtes. Die Beschwerdef�hrerinnen haben Kopien der Anklageschrift in der Strafsache Nr. 22018 vom 9. Februar 1995 und des Berichts der Sonderstaatsanwaltschaft ("Office of the Special Prosecutor") vom 22. Oktober 1996 vorgelegt, in denen B.________ nicht die Mitwirkung am Beschluss Nr. 128-85, sondern an einem �hnlichen Beschluss (Gew�hrung von 2 Mio.
Es ist daher m�glich, dass die ersuchende Beh�rde die Daten vertauscht und irrt�mlich den Beschluss vom 19. Dezember 1985 statt denjenigen vom 18. Januar 1984 angef�hrt hat. Damit wird eine strafbare Handlung jedoch nicht ausgeschlossen, sondern lediglich zeitlich vorverlegt. Dar�ber hinaus ist eine strafbare Beteiligung B.________s an der angeblichen Straftat vom 19. Dezember 1985 auch dann nicht ausgeschlossen, wenn er dem Verwaltungsrat der PCA damals nicht mehr angeh�rte, da die der COCOFED gew�hrte Finanzhilfe faktisch ihm bzw. den von ihm beherrschten Monopolbetrieben zugute gekommen sein soll.
bb) �berdies werfen die Beschwerdef�hrerinnen den philippinischen Beh�rden vor, in treuwidriger Weise verschwiegen zu haben, dass die Staatsanwaltschaft selbst die Einstellung des Strafverfahrens Nr. 22018 betr. COCOFED mangels hinreichenden Tatverdachts beantragt habe. In der Tat kommt der Bericht von Sonderermittler V. Tabanguil vom 22. Oktober 1996 zum Ergebnis, es sei kein Straftatbestand erf�llt, weil die COCOFED ein notwendiger Partner der PCA bei der F�rderung der Kokosindustrie gewesen sei und die finanzielle Hilfe der PCA lediglich an die Stelle der bisherigen Finanzierung der COCOFED durch die Regierung mittels der Kokosnuss-Abgabe ("coconut-levy") getreten sei. Er empfahl deshalb die Einstellung des Verfahrens gegen die Beschuldigten.
Die Beschwerdef�hrerinnen gehen selbst davon aus, dieses Strafverfahren sei noch h�ngig (Beschwerde S. 15 Ziff. 27; Rekurs S. 18 Ziff. 35). Es liegt somit, wie das Obergericht zu Recht angenommen hat, weder ein Freispruch noch eine Einstellung aus materiell-rechtlichen Gr�nden i.S.v. Art. 5 Abs. 1 lit. a IRSG vor, welche die Gew�hrung von Rechtshilfe ausschliessen w�rde. Es wird somit Aufgabe des zust�ndigen philippinischen Gerichts im h�ngigen Strafverfahren sein, die Vorw�rfe gegen B.________ abzukl�ren.
cc) Schliesslich wenden die Beschwerdef�hrerinnen ein, der in Ziff. 14 des Rechtshilfegesuchs geschilderte Sachverhalt betreffend das "Manila Bulletin" sei Gegenstand des Strafverfahrens Nr. 14161 gewesen, das vom Obersten Gerichtshof der Philippinen mit Verf�gung vom 28. Juni 1990 eingestellt worden sei. In jenem Strafverfahren war B.________ vorgeworfen worden, als Strohmann von Pr�sident Marcos Anteile an verschiedenen Verlagsgesellschaften erworben zu haben. Die von den Beschwerdef�hrerinnen vorgelegte Verf�gung des Obersten Gerichtshofs vom 28. Juni 1990 enth�lt jedoch keine endg�ltige Verfahrenseinstellung, sondern eine einstweilige Anordnung ("temporary restraining order ... until further orders from this court"), entspricht also eher einer Verfahrenssistierung (so auch Rekursschrift, S. 18 Ziff. 35). Die Frage kann jedoch offen bleiben, weil der Vorwurf, als Strohmann f�r Ferdinand Marcos in den Philippinen Aktien gehalten zu haben, keinen Bezug zur Schweiz und den hier deponierten Verm�genswerten aufweist.
3.- Die Beschwerdef�hrerinnen r�gen, die philippinischen Beh�rden h�tten das Strafverfahren gegen B.________ nicht mit der nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK gebotenen Beschleunigung vorangetrieben. Damit machen sie implizit eine Verletzung von Art. 2 lit. a IRSG geltend, weil das ausl�ndische Strafverfahren den in der EMRK festgelegten Verfahrensgrunds�tzen nicht entspreche.
a) Das Obergericht nahm an, die Beschwerdef�hrerinnen seien nicht Beschuldigte im philippinischen Strafverfahren und k�nnten sich daher nicht auf die dem Beschuldigten zustehenden Verfahrensgarantien berufen. Dies entspricht grunds�tzlich der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach ein Dritter, dessen Kontounterlagen rechtshilfeweise �bermittelt werden sollen, sich nicht auf die Verletzung der Verteidigungsrechte des Beschuldigten berufen kann (BGE 126 II 258 E. 2d S. 259 f.; 125 II 356 E. 3b/bb S. 362/363), und zwar unabh�ngig davon, ob es sich bei ihm um eine juristische oder eine nat�rliche Person handelt (vgl. unver�ffentlichten Entscheid i.S. K. vom 19. Juni 2000 E. 4a/bb). Der Dritte, der selbst nicht verfolgt wird, hat grunds�tzlich kein schutzw�rdiges eigenes Interesse an der Einhaltung dieser Rechte, die vor allem den Beschuldigten im ausl�ndischen Strafverfahren sch�tzen sollen.
Im vorliegenden Fall liesse sich allerdings argumentieren, dass die Beschwerdef�hrerinnen ein eigenes Interesse an der Einhaltung des Beschleunigungsgebots haben, weil ihre Verm�genswerte, deren Einziehung der ersuchende Staat anstrebt, w�hrend der Dauer des philippinischen Straf- bzw. Einziehungsverfahrens blockiert bleiben, die Verz�gerung des Verfahrens im Ausland somit die Dauer der Kontensperre und damit des Eingriffs in ihre Eigentumsbefugnisse im Inland verl�ngert. Die Frage kann jedoch offen bleiben, weil die R�ge ohnehin unbegr�ndet ist:
b) Gem�ss Art. 2 lit. a IRSG wird einem Ersuchen in Strafsachen nicht entsprochen, wenn Gr�nde f�r die Annahme bestehen, dass das Verfahren im Ausland den in der Europ�ischen Menschenrechtskonvention oder im Internationalen Pakt vom 16. Dezember 1966 �ber b�rgerliche und politische Rechte [UNO-Pakt II; SR 0.103. 2) nicht entspricht. Im Verh�ltnis zu aussereurop�ischen Staaten ist grunds�tzlich auf die Gew�hrleistungen des UNO-Pakts II abzustellen (BGE 123 II 511 E. 7d S. 525 f.), im vorliegenden Fall also auf das in Art. 14 Abs. 3 lit. c UNO-Pakt II garantierte Recht des Angeschuldigten auf Ergehen eines Urteils ohne unangemessene Verz�gerung. Allerdings erscheint es fraglich, ob die Verletzung des Beschleunigungsgebots in einem konkreten Fall die Rechtsfolge des Art. 2 lit. a IRSG, d.h. die Versagung der Rechtshilfe, rechtfertigen kann:
Art. 2 IRSG will verhindern, dass die Schweiz die Durchf�hrung von Strafverfahren unterst�tzt, in welchen den verfolgten Personen die ihnen in einem Rechtsstaat zustehenden und insbesondere durch die EMRK und den UNO-Pakt II umschriebenen Minimalgarantien nicht gew�hrt werden oder welche den internationalen Ordre Public verletzen (BGE 123 II 161 E. 6a S. 166/167, 511 E. 5a S. 517, 595 E. 7c S. 617; 122 II 140 E. 5a S. 142; 115 Ib 68 E. 6 S. 87). Aus dieser Zielsetzung ergibt sich, dass einzelne Verfahrensverst�sse im ausl�ndischen Untersuchungsverfahren f�r sich allein nicht gen�gen, um die Rechtshilfe auszuschliessen; es ist in erster Linie Aufgabe der Rechtsmittelinstanzen des ersuchenden Staates, solche Verfahrensfehler zu korrigieren und sicherzustellen, dass dem Beschuldigten trotzdem ein faires Strafverfahren garantiert wird (unver�ffentlichter Entscheid i.S. A. vom 19. Februar 1998 E. 6b). Der Ausschluss der Rechtshilfe rechtfertigt sich nur, wenn das ausl�ndische Strafverfahren insgesamt die vom UNO-Pakt II geforderten Minimalgarantien nicht erf�llt.
Wie das Bundesgericht in BGE 123 II 595 E. 5c/bb S. 609 f. ausf�hrlich dargelegt hat, ist die Philippinische Republik Vertragsstaat des UNO-Pakts II; alle im Pakt gew�hrleisteten Rechte (darunter auch Art. 14 Abs. 3 lit. c) sind unmittelbar anwendbar und k�nnen vor den philippinischen Gerichten und Beh�rden angerufen werden. Dar�ber hinaus haben die Philippinen das 1. Fakultativprotokoll zum Pakt von 16. Dezember 1966 ratifiziert, das eine Einzelbeschwerde an den UN-Ausschuss f�r Menschenrechte zul�sst. Die Philippinen verf�gen �ber eine unabh�ngige Justiz und gew�hrleisten dem Angeklagten umfassende Verteidigungsrechte, die dem Mindeststandard von Art. 14 UNO-Pakt II gen�gen (vgl. Art. III sec. 11-17 der philippinischen Verfassung von 1987). Dazu geh�rt auch das Recht auf Erlass eines Urteils ohne unangemessene Verz�gerung (Art. III sec. 14[2] phil.
Im vorliegenden Fall begn�gen sich die Beschwerdef�hrerinnen mit dem Hinweis, dass die Ermittlungen nunmehr seit �ber 14 Jahren laufen und ihre Bankkonten ebenso lange gesperrt gewesen seien. Die im Lichte von Art. 14 Abs. 3 lit. c UNO-Pakt II (bzw. Art. 6 EMRK) zul�ssige Verfahrensdauer bestimmt sich jedoch nicht absolut, sondern relativ, d.h. ausschliesslich nach den Umst�nden des Einzelfalles, die in ihrer Gesamtheit zu w�rdigen sind (Manfred Nowak, CCPR-Kommentar, 1989 Art. 14 N 45); dabei sind insbesondere die Komplexit�t des Falles, das Verhalten des Beschuldigten, die Behandlung des Falles durch die Beh�rden und die Bedeutung desselben f�r den Beschuldigten zu ber�cksichtigen (BGE 124 I 139 E. 2c S. 142 mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall handelt es sich um einen �usserst komplexen Fall, der eine Vielzahl von Handlungen �ber mehr als ein Jahrzehnt hinweg umfasst. Die strafrechtliche Bewertung dieser Vorg�nge wird dadurch erschwert, dass die angeblichen Straftaten die Form von - scheinbar legalen - Abgaben, Wirtschaftssubventionen und -beihilfen annahmen, die auf Beschl�ssen �ffentlichrechtlicher Institutionen oder gar auf Pr�sidialverordnungen beruhten. Wie dem Bundesgericht aus anderen philippinischen Rechtshilfef�llen bekannt ist, tragen die Beschuldigten vielfach zur Verz�gerung des Strafverfahrens wesentlich bei, durch eine an Rechtsmissbrauch grenzende Aussch�pfung ihrer umfangreichen Verfahrens- und Verteidigungsrechte und durch den Einsatz ihres wirtschaftlichen und politischen Einflusses. Ob dies auch im Strafverfahren gegen B.________ der Fall ist, kann auf Grund der Akten nicht beurteilt werden. In dieser Situation kann aus der - zugegebenermassen sehr langen - Verfahrensdauer alleine nicht auf eine gravierende Verletzung des Beschleunigungsgebots i.S.v.
B.________ hat zudem die M�glichkeit, die Verletzung des Beschleunigungsgebots im philippinischen Strafverfahren und notfalls auch durch Einzelbeschwerde an den UN-Ausschuss f�r Menschenrechte geltend zu machen. Es ist in erster Linie Aufgabe des philippinischen Richters, die Rechtsfolgen aus einer allf�lligen Verletzung des Beschleunigungsgebots im vorliegenden Fall zu ziehen, z.B. durch eine Milderung der Strafe, durch Schuldigsprechung des T�ters unter gleichzeitigem Verzicht auf Strafe oder - als ultima ratio in extremen F�llen - durch die Verfahrenseinstellung (vgl. BGE 117 IV 124 E. 4 S. 127 ff.). Die Rechtshilfebeh�rden k�nnen durch einen raschen Vollzug des Rechtshilfeersuchens dazu beitragen, das philippinische Strafverfahren m�glichst z�gig zum Abschluss zu bringen.
4.- Im Wesentlichen machen die Beschwerdef�hrerinnen geltend, die B.________ vorgeworfenen strafbaren Handlungen seien nach schweizerischem Recht absolut verj�hrt, weshalb keine Rechtshilfe mehr geleistet werden d�rfe (Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG).
a) Das Obergericht vertrat die Auffassung, Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG komme im vorliegenden Fall nicht zur Anwendung, weil die entscheidenden Zwangsmassnahmen, n�mlich die Sperrung der Verm�genswerte und die Aufforderung an die Banken, die einschl�gigen Kontounterlagen herauszugeben, bereits mit Verf�gungen vom 29. Mai 1986 und vom 27. Juni 1986 erfolgt seien, als die absolute Verj�hrungsfrist mit Sicherheit noch nicht abgelaufen gewesen sei.
Im Folgenden ist zun�chst zu pr�fen, ob Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG der Herausgabe der Kontounterlagen entgegensteht (E. 4b-e); anschliessend ist auf die Rechtslage hinsichtlich der Kontosperren einzugehen (E. 5).
b) Gem�ss Art. 5 lit. c IRSG wird einem Ersuchen nicht entsprochen, wenn "seine Ausf�hrung Zwangsmassnahmen erfordert und die Strafverfolgung oder die Vollstreckung nach schweizerischem Recht wegen absoluter Verj�hrung ausgeschlossen w�re". Damit schliesst der Eintritt der absoluten Verj�hrung die Gew�hrung von Rechtshilfe nicht generell aus, sondern nur insoweit, als sie mit "Zwangsmassnahmen" ("mesures de contrainte") verbunden ist.
Dieser Begriff bezeichnet �blicherweise Massnahmen unter Androhung oder Anwendung von Zwang gegen�ber dem Beschuldigten oder Dritten und nicht die blosse �bermittlung von Beweismitteln, die sich bereits im Besitz der Untersuchungsbeh�rde befinden. Dies entspricht auch dem Gebrauch des Begriffs "Zwangsmassnahmen" in anderen Gesetzen und Staatsvertr�gen im Bereich des Strafprozessrechts und der Rechtshilfe: So z�hlen zu den Zwangsmassnahmen gem�ss Art. 26 Abs. 1 i.V.m. 45 ff. des Bundesgesetzes vom 22. M�rz 1974 �ber das Verwaltungsstrafrecht (VStrR; SR 313. 0) namentlich die Beschlagnahme, die Durchsuchung von Personen, R�umen und Papieren, die vorl�ufige Festnahme und die Verhaftung (vgl. BGE 120 IV 260 E. 3b S. 262 f. zum inhaltlich gleichen Begriff der Zwangsmassnahme i.S.v. Art. 105bis Abs. 2 BStP). In Art. 6 des Rechtshilfevertrags in Strafsachen zwischen der Schweiz und Kanada vom 7. Oktober 1993 [SR 0.351. 923.2] werden als Zwangsmassnahmen insbesondere "die Durchsuchung von Personen und R�umen, die Beschlagnahme, die Zeugeneinvernahme oder die Aufhebung des Bankgeheimnisses" genannt. Im Rechtshilfevertrag zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Peru �ber Rechtshilfe in Strafsachen vom 21. April 1997 (SR 0.351. 964.1) werden in Art. 1 Ziff. 2 die Rechtshilfemassnahmen aufgef�hrt, zu denen u.a. "die Herausgabe von Schriftst�cken einschliesslich Bankdokumenten, von Akten oder Beweismitteln" (lit. b) und "Zwangsmassnahmen einschliesslich die Aufhebung des Bankgeheimnisses" (lit. e) geh�ren. Daraus l�sst sich schliessen, dass die Herausgabe von Bankdokumenten per se noch keine Zwangsmassnahme darstellt, eine Zwangsmassnahme dagegen vorliegt, wenn sich die Rechtshilfebeh�rde die Dokumente zwangsweise beschaffen muss, sei es mittels Durchsuchung und Beschlagnahme beim Betroffenen, sei es durch Erhebung der Kontounterlagen bei der Bank unter Aufhebung des Bankgeheimnisses.
c) Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG sch�tzt die Betroffenen davor, noch nach Eintritt der absoluten Verfolgungsverj�hrung strafprozessualen Zwangsmassnahmen unterworfen zu werden. Diesem Schutzzweck entspricht es, f�r die Frage des Verj�hrungseintritts auf den Zeitpunkt der Anordnung der Zwangsmassnahme abzustellen und nicht auf den Abschluss des Rechtshilfeverfahrens i.S.v. Art. 80d IRSG. Hierf�r spricht auch der franz�sische Wortlaut von Art. 5 Abs. 1 IRSG, wonach das Rechtshilfeersuchen nach Eintritt der absoluten Verj�hrung "irrecevable" sei, darauf also nicht eingetreten werden k�nne: In der Regel werden in der Eintretensverf�gung auch die notwendigen Ausf�hrungsmassnahmen angeordnet (vgl.
Art. 80a IRSG); in dieser Verf�gung ist somit auch zu pr�fen, ob der Eintritt der absoluten Verj�hrung der Anordnung von Zwangsmassnahmen entgegensteht. Ist dies der Fall, kann auf das Rechtshilfeersuchen nicht eingetreten werden.
d) Die hier vertretene Auslegung verhindert, dass die Verj�hrung im ersuchten Staat (dem m�glicherweise im konkreten Fall gar keine Strafgewalt zusteht) die Leistung von Rechtshilfe �ber Geb�hr einschr�nkt. Dies entspricht der Tendenz der meisten Staatsvertr�ge im Bereich der internationalen Rechtshilfe, auf die �berpr�fung des Verj�hrungseintritts nach dem Recht des ersuchten Staates zu verzichten (vgl. BGE 118 Ib 266 E. 4b/bb S. 267 f. zum Staatsvertrag vom 25. Mai 1973 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika �ber gegenseitige Rechtshilfe in Strafsachen [RVUS; SR 0.351. 933.6] und BGE 117 Ib 53 E. 3 S. 58 ff. zum Europ�ischen �bereinkommen �ber die Rechtshilfe in Strafsachen vom 20. April 1959 [EUeR; SR 0.351. 1]; Robert Zimmermann, La coop�ration judiciaire internationale en mati�re p�nale, Bern 1999, Rz. 436 und 438). Gleichzeitig wird verhindert, dass ein urspr�nglich zul�ssiges Rechtshilfeersuchen nachtr�glich, z.B.
durch die lange Dauer des Rechtsmittelverfahrens, unzul�ssig wird.
e) Nach dem Gesagten verhindert Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG nur die zwangsweise Beschaffung von Beweismitteln (einschliesslich der Aufhebung des Bankgeheimnisses) nach Eintritt der absoluten Verj�hrung nach schweizerischem Recht, nicht aber die rechtshilfeweise Verwendung der so erlangten Unterlagen. Im vorliegenden Fall ist daher - wie das Obergericht zu Recht angenommen hat - die "Zwangsmassnahme" mit der Verf�gung der Bezirksanwaltschaft im Jahre 1986 erfolgt, mit der die Banken unter Aufhebung des Bankgeheimnisses verpflichtet wurden, Kopien der bezeichneten Kontounterlagen an die Bezirksanwaltschaft herauszugeben. Die �bermittlung dieser Bankunterlagen an die Philippinen erfordert dagegen keine Zwangsmassnahmen i.S.v. Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG mehr, weil sich die Unterlagen (bzw. deren Kopien) bereits bei der Rechtshilfebeh�rde befinden und jederzeit von dieser herausgegeben werden k�nnen. Die Verf�gungen von 1986 sind nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens (vgl.
oben, E. 1a); im �brigen war zum damaligen Zeitpunkt die absolute Verj�hrungsfrist nach schweizerischem Recht, welche f�r die Tatbest�nde des Amtsmissbrauchs (Art. 312 StGB), der ungetreuen Amtsf�hrung (Art. 314 StGB) und der Veruntreuung im Amt (Art. 138 Ziff. 2 StGB) 15 Jahre betr�gt (Art. 70 i.V.m. Art. 72 Ziff. 2 Abs. 2 StGB), f�r keine der im Rechtshilfegesuch geschilderten strafbaren Handlungen abgelaufen.
Im jetzigen Zeitpunkt ist "nur" noch �ber die Herausgabe der Unterlagen an die ersuchende Beh�rde zu entscheiden.
Auch wenn es sich dabei um einen Eingriff in die Geheimsph�re und das Pers�nlichkeitsrecht der betroffenen Kontoinhaber handelt (vgl. Art. 1 i.V.m. Art. 6 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1992 �ber den Datenschutz [DSG; SR 235. 1]), ist diese Herausgabe ohne jede Androhung oder Anwendung prozessualen Zwangs m�glich und erfordert keine erneute Aufhebung des Bankgeheimnisses.
f) Damit steht Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG der Herausgabe der Kontounterlagen nicht entgegen. Daran �ndern auch die von den Beschwerdef�hrerinnen nach Erlass des obergerichtlichen Urteils eingereichten Kontounterlagen nichts:
USD von einem Konto stammen, das C.________ geh�rte und auf das mindestens seit dem 30. Juni 1984 kein Zahlungseingang mehr erfolgt sei. Sollte dies zutreffen, ist zwar ein Zusammenhang dieser Verm�genswerte mit dem "COCOFED"-Sachverhalt aus dem Jahre 1985 ausgeschlossen, nicht jedoch ein Zusammenhang mit den angeblichen Straftaten B.________s aus den Jahren 1973 bis 1984. Dann aber kann die Relevanz der Kontounterlagen f�r die philippinischen Straf- und Einziehungsverfahren nicht von vornherein ausgeschlossen werden (vgl.
5.- Schliesslich r�gen die Beschwerdef�hrerinnen, die Aufrechterhaltung der Kontosperren �ber die absolute Verj�hrungsfrist hinaus verstosse gegen Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG; soweit Art. 33a IRSV dies gestatte, sei diese Bestimmung gesetzeswidrig.
a) Art. 33a IRSV tr�gt die �berschrift "Dauer der Beschlagnahme von Gegenst�nden und Verm�genswerten" und bestimmt:
"Gegenst�nde oder Verm�gensgegenst�nde, die erst gest�tzt
auf einen rechtskr�ftigen und vollstreckbaren
ersuchende Staat der zust�ndigen ausf�hrenden Beh�rde
die Verj�hrung eingesetzt hat. "
Nach dieser Bestimmung wird die Dauer der Beschlagnahme von Verm�genswerten, deren Einziehung der ersuchende Staat verlangt, durch die Verj�hrung nach dem Recht des ersuchenden Staates begrenzt. Der Eintritt der absoluten Verj�hrung nach schweizerischem Recht wird nicht erw�hnt. Daraus l�sst sich schliessen, dass die Beschlagnahme bzw. Kontosperre auch nach diesem Zeitpunkt aufrechterhalten werden d�rfe. Diese Auslegung vertritt das Bundesamt f�r Justiz in seiner Vernehmlassung; sie wurde auch vom Bundesgericht in einem obiter dictum im Entscheid vom 1. Februar 2000 i.S. V.
Im Folgenden ist zu pr�fen, ob diese Auslegung von Art. 33a IRSV mit Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG vereinbar ist oder ob diese Bestimmung zus�tzlich, als weitere zeitliche Schranke, die Ber�cksichtigung des Eintritts der absoluten Verj�hrungsfrist nach schweizerischem Recht gebietet. (Zur vorfrageweisen �berpr�fung von Verordnungen des Bundesrates auf ihre Gesetzm�ssigkeit vgl. BGE 126 II 283 E. 3b S. 290; 126 III 36 E. 2b/bb S. 39).
b) Wie oben dargelegt wurde, verbietet Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG die Anordnung von Zwangsmassnahmen zur Ausf�hrung eines ausl�ndischen Rechtshilfeersuchens nach Eintritt der absoluten Verfolgungs- oder Vollstreckungsverj�hrung nach schweizerischem Recht. Die Anordnung einer Kontosperre ist eine Form der Beschlagnahme von Verm�genswerten zu Sicherungszwecken (vgl. Art. 74a Abs. 1 IRSG) und stellt zweifellos eine Zwangsmassnahme dar. Nach dem oben (E. 4) Gesagten liegt es nahe, auch bei der Beschlagnahme von Verm�genswerten nur auf den Zeitpunkt von deren Anordnung abzustellen.
Dagegen l�sst sich allerdings einwenden, dass Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG bei der Verl�ngerung einer urspr�nglich befristeten Kontosperre eingreifen w�rde, und es keinen Unterschied machen d�rfe, ob eine befristete Kontosperre verl�ngert oder - wie im vorliegenden Fall - eine unbefristete Kontosperre �berpr�ft und aufrechterhalten bleibe.
c) Neben Art. 5 IRSG ist Art. 74a IRSG zu ber�cksichtigen:
Diese Bestimmung regelt das Schicksal von Gegenst�nden oder Verm�genswerten, die zu Sicherungszwecken beschlagnahmt worden sind (z.B. im Wege der Kontosperre). Derartige Verm�genswerte k�nnen zur Einziehung oder zur R�ckerstattung an den Berechtigten an den ersuchenden Staat herausgegeben werden, wenn es sich um das Erzeugnis oder den Erl�s aus einer strafbaren Handlung, deren Ersatzwert oder einen unrechtm�ssigen Vorteil handelt (Abs. 2 lit. b). Die Herausgabe erfolgt in der Regel gest�tzt auf einen rechtskr�ftigen und vollstreckbaren Entscheid des ersuchenden Staates (Abs. 3). Diese Regelung stellt f�r die "kleine Rechtshilfe" gem�ss dem dritten Teil des IRSG eine Besonderheit dar: In der Regel gen�gt f�r die Leistung von Rechtshilfe die H�ngigkeit eines Verfahrens in strafrechtlichen Angelegenheiten i.S.v. Art. 63 Abs. 3 IRSG, d.h. die Rechtshilfe kann in einem sehr fr�hen Stadium des ausl�ndischen Verfahrens geleistet werden. Dagegen ist die Herausgabe von Verm�genswerten zur Einziehung oder R�ckerstattung im Regelfall erst nach Abschluss des ausl�ndischen Straf- bzw. Einziehungsverfahrens m�glich, wenn ein rechtskr�ftiges Urteil vorliegt (vgl. BGE 123 II 595 E. 4 und 5 S. 600 ff.). Bei dieser Form der Rechtshilfe besteht deshalb in besonderem Masse die Gefahr, dass zwischen der Anordnung der Beschlagnahme der Verm�genswerte und ihrer Herausgabe die absolute Verfolgungsverj�hrung nach schweizerischem Recht eintritt.
Diese Gefahr hatte das Bundesgericht schon vor der Revision des IRSG gesehen und den Rechtshilfebeh�rden empfohlen, die Herausgabe von Verm�genswerten zur Einziehung oder R�ckerstattung an den ersuchenden Staat vorweg - vor Vorliegen eines rechtskr�ftigen Einziehungs- bzw. R�ckerstattungsentscheids - anzuordnen und lediglich den Vollzug der Herausgabe bis zum Vorliegen des ausl�ndischen Sachurteils aufzuschieben, um zu verhindern, dass die Rechtshilfe infolge der noch vor der ausl�ndischen Verurteilung nach schweizerischem Recht eingetretenen Verfolgungsverj�hrung nicht mehr geleistet werden k�nne (vgl. BGE 115 Ib 517 E. 9a S. 549 und 116 Ib 452 Disp.-Ziff. 2b S. 463). Bei diesem Vorgehen wurde implizit vorausgesetzt, dass die Beschlagnahme bis zur Vollstreckbarkeit des Herausgabeentscheids, d.h.
bis zum Vorliegen des Urteils (bzw. bis zum endg�ltigen Scheitern der Einziehung im ersuchenden Staat) aufrechterhalten werden d�rfe, unabh�ngig vom allf�lligen Verj�hrungseintritt nach schweizerischem Recht.
Mit der Revision des IRSG wollte der Gesetzgeber die komplizierte und verworrene Rechtslage hinsichtlich der Herausgabe von Verm�genswerten an den ersuchenden Staat vereinfachen und sicherstellen, dass die im Rahmen eines ausl�ndischen Strafverfahrens verlangten Verm�genswerte den legitimen Berechtigten herausgegeben werden k�nnen (vgl.
Botschaft des Bundesrates betreffend die �nderung des Rechtshilfegesetzes vom 29. M�rz 1995, BBl 1995 III Ziff. 224 S. 13 und S. 25 zu Art. 74a). Der Gesetzgeber verzichtete in Art. 74a Abs. 3 IRSG daher bewusst auf die Durchf�hrung eines Exequaturverfahrens nach Art. 94 ff. IRSG und damit auf die Pr�fung, ob die Verurteilung vor Eintritt der absoluten Verfolgungsverj�hrung erfolgt ist (vgl.
Art. 95 Abs. 1 lit. a IRSG). Dies hat zur Folge, dass ein rechtskr�ftiges ausl�ndisches Herausgabe- oder R�ckerstattungsurteil eines unabh�ngigen ausl�ndischen Gerichts in der Schweiz grunds�tzlich vollstreckt wird, ohne den Entscheid auf seine Begr�ndetheit zu �berpr�fen. Die Herausgabe kann nur versagt werden, wenn der Entscheid des ersuchenden Staates offensichtlich den schweizerischen ordre public oder elementare Grunds�tze der EMRK verletzt (Botschaft, BBl 1995 III S. 25 f.). Zu diesen elementaren Grunds�tzen z�hlt die Verj�hrung nicht (so andeutungsweise schon BGE 115 Ib 517 E. 9 S. 548 f. und 117 Ib 53 E. 3 S. 60 f.; unver�ffentlichter Entscheid i.S. V. vom 1. Februar 2000 E. 7b).
Bei der Herausgabe der Verm�genswerte aufgrund eines ausl�ndischen Einziehungsentscheids spielt die Verj�hrung nach schweizerischem Recht somit keine Rolle mehr, obwohl es sich ebenfalls um eine Zwangsmassnahme handelt. Dann aber liegt es nahe, auch die Aufrechterhaltung einer Kontosperre �ber den Zeitpunkt der absoluten Verj�hrung nach schweizerischem Recht hinaus, bis zum Vorliegen des ausl�ndischen Einziehungsentscheids (bzw. bis zu dessen endg�ltigem Ausbleiben) zuzulassen. Dies erm�glicht eine effektive Sicherung der Einziehungsforderung des ersuchenden Staates, auch wenn die (absolute) Verj�hrungsfrist nach schweizerischem Recht k�rzer ist als die Verj�hrungsfrist nach dem Recht des ersuchenden Staates.
d) Nach dem oben Gesagten kann Art. 5 Abs. 1 lit. c i.V.m. Art. 74a IRSG zumindest keine eindeutige Regelung entnommen werden, wonach die Dauer der Beschlagnahme von Verm�genswerten zur Sicherung eines Einziehungs- oder R�ckerstattungsanspruchs nur bis zum Eintritt der absoluten Verj�hrung nach schweizerischem Recht zul�ssig w�re. Dem Bundesrat stand deshalb beim Erlass der Ausf�hrungsbestimmungen (vgl. Art. 111 IRSG) ein Spielraum zu. Diesen Spielraum hat er in Art. 33a IRSV nicht �berschritten als er anordnete, dass eine rechtm�ssig (d.h. vor Eintritt der absoluten Verj�hrung nach schweizerischem Recht) angeordnete Beschlagnahme aufrechterhalten bleiben kann, bis der Einziehungsentscheid des ausl�ndischen Staates vorliegt bzw. die Einziehung nach dem Recht des ersuchenden Staates nicht mehr erfolgen kann, insbesondere weil die Verj�hrung eingesetzt hat.
e) In aller Regel wird das Abstellen auf die Verj�hrung nach dem Recht des ersuchenden Staates eine sinnvolle zeitliche Befristung der Kontosperren erm�glichen.
Probleme ergeben sich jedoch, wenn der ersuchende Staat eine sehr lange oder keine Verj�hrungsfrist f�r bestimmte Straftaten oder Einziehungstatbest�nde kennt. Dies ist der Fall in den Philippinen, wo zwar der Strafanspruch des Staates wegen Verstosses gegen das Anti-Korruptionsgesetz Nr. 3019 ("Anti-Graft and Corrupt Practices Act of the Philippines") innert 10 bis 15 Jahren seit ihrer Entdeckung verj�hrt, nicht aber der Anspruch auf Einziehung und R�ckerstattung von Verm�genswerten, die unrechtm�ssig von Beamten oder �ffentlichen Angestellten erworben worden sind (Art. XI Sec. 15 der philippinischen Verfassung von 1987 und Sec. 11 des Gesetzes Nr. 1379 �ber die Einziehung von Verm�gen, das unrechtm�ssig von Beamten oder �ffentlichen Angestellten erworben wurde; vgl. hierzu auch unver�ffentlichte Entscheide i.S. V. vom 1. Februar 2000 E. 3e/bb und i.S. G. vom 23. Juni 2000 E. 2). Ber�cksichtigt man zus�tzlich, dass die Kontosperren seit nunmehr �ber 15 Jahren andauern, ohne dass ein Einziehungsurteil gegen B.________ ergangen ist, besteht die Gefahr einer unverh�ltnism�ssigen Einschr�nkung der Eigentumsrechte der Beschwerdef�hrerinnen und einer Verletzung des Beschleunigungsgebots gem�ss Art. 29 Abs. 1 BV im schweizerischen Rechtshilfeverfahren. Die Rechtshilfebeh�rden d�rfen die Kontosperren daher nicht unbeschr�nkt aufrechterhalten, sondern m�ssen daf�r sorgen, dass das Rechtshilfeverfahren innert vern�nftiger Frist zum Abschluss gelangt.
Einerseits muss der philippinischen Justiz die M�glichkeit gegeben werden, die neu �bermittelten Kontounterlagen auszuwerten und in die h�ngigen Verfahren einzubeziehen (oder ein neues Einziehungsverfahren hinsichtlich der ihr bisher unbekannten Verm�genswerte der A.________ Stiftung zu er�ffnen) und diese Verfahren zu einem rechtskr�ftigen Abschluss zu bringen; andererseits m�ssen auch die Beschwerdef�hrerinnen die Aussicht haben, innert vern�nftiger Frist wieder �ber ihre Konten verf�gen zu k�nnen. Die Bezirksanwaltschaft und das Bundesamt f�r Justiz werden daher den Fortgang der Straf- und Einziehungsverfahren in den Philippinen aufmerksam verfolgen m�ssen. Sollten diese Verfahren nicht mehr vorangetrieben werden, so dass mit einer Herausgabe der sichergestellten Gelder innert vern�nftiger Frist nicht mehr zu rechnen ist, m�ssen die Kontosperren aufgehoben werden (vgl. unver�ffentlichten Entscheid i.S. D.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Beschwerdef�hrerinnen kostenpflichtig und es ist ihnen keine Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 156 und Art. 159 OG).
2.- Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 5'000.-- wird den Beschwerdef�hrerinnen auferlegt.
3.-Es werden keine Parteientsch�digungen zugesprochen.
4.-Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrerinnen, der Bezirksanwaltschaft IV f�r den Kanton Z�rich, B�ro 2, der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Z�rich, III. Strafkammer, sowie dem Bundesamt f�r Justiz, Abteilung internationale Rechtshilfe, schriftlich mitgeteilt.