Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%202003,%201859
Timestamp: 2013-05-21 19:00:52
Document Index: 194089246

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: WM 2003, 1859
Rechtsprechung BGH, 21.07.2003 - II ZB 17/01 Volltextver�ffentlichungen (13)
AktG � 304
Ber�cksichtigung zuk�nftiger �nderungen der k�rperschaftsteuerlichen Aussch�ttungsbelastung bei Festsetzung des Ausgleichs der au�enstehenden Aktion�re im Gewinnabf�hrungsvertrag ("Ytong AG")
Ausgleich f�r Minderheitsaktion�re im Beherrschungs- und Gewinnabf�hrungsvertrag: Erfordernis der Ber�cksichtigung k�nftiger �nderungen der k�rperschaftsteuerlichen Aussch�ttungsbelastung
AktG � 304Berechnung des Ausgleichs f�r abzuf�hrenden Gewinn
Gesellschaftsrecht - Gewinnabf�hrungsvertrag
Gewinnabf�hrungsvertrag: Minderheitsaktion�r ist als fester Ausgleich der verteilungsf�hige durchschnittliche Bruttogewinnanteil abz�glich der K�rperschaftsteuer in H�he des jeweils g�ltigen Steuertarifs zu gew�hren
Ber�cksichtigung zuk�nftiger �nderungen der k�rperschaftsteuerlichen Aussch�ttungsbelastung bei Festsetzung des Ausgleichs im Gewinnabf�hrungsvertrag ("Ytong AG")
AktG �� 304, 305Ber�cksichtigung der K�rperschaftsteuer beim Ausgleich f�r au�enstehende Aktion�re
Aktienrecht, Aktion�r, Ausgleich, Gesellschaftsrecht, Gewinnabf�hrungsvertrag
Ber�cksichtigung zuk�nftiger �nderungen der k�rperschaftsteuerlichen Aussch�ttungsbelastung bei Festsetzung des Ausgleichs im Gewinnabf�hrungsvertrag ("Ytong'')
Zusammenfassung von "Barabfindung und Ausgleich nach �� 304, 305 AktG" von Prof. Dr. Bernhard Gro�feld, original erschienen in: NZG 2004, 74 - 75.
Zusammenfassung von "Der Einfluss der K�rperschaftsteuer auf den sog. festen Ausgleich nach � 304 Abs. 2 Satz 1 AktG" von RA Dr. Ernst August Baldamus, original erschienen in: AG 2005, 77 - 86.
Wird zitiert von ... (70) OLG Stuttgart, 16.02.2007 - 20 W 6/06 Vorlage zum BGH: Ma�geblicher Zeitpunkt f�r die Bestimmung des B�rsenwertes von …Die ausgeschlossenen Minderheitsaktion�re haben einen Anspruch auf eine angemessene Barabfindung (�� 327 a Abs. 1 Satz 1, 327 b Abs. 1 Satz 1 AktG), die dem ausscheidenden Aktion�r eine volle Entsch�digung f�r seine Beteiligung an dem arbeitenden Unternehmen verschafft; die Entsch�digung muss deshalb dem vollen Wert seiner Beteiligung entsprechen (BVerfGE 14, 263, 284 = NJW 1962, 1667; BVerfG NJW 1999, 3769, 3770 = BVerfGE 100, 289; BGH NJW 2001, 2080, 2081 = BGHZ 147, 109; BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGHZ 156, 57; BayObLG NJW-RR 1996, 1125, 1126; BayObLG NZG 2006, 156;… H�ffer, AktG, � 305 Rn. 18;… Bilda in M�nchener Kommentar AktG � 305 Rn. 59;… Koppensteiner in K�lner Kommentar � 305 AktG Rn. 50;… Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 3).b) Der Bundesgerichtshof hatte im Anschluss an den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 27.04.1999 zu entscheiden; er hat es abgelehnt, auf den Kurs zu einem Stichtag abzustellen und als Referenzzeitraum f�r einen Durchschnittswert die letzten 3 Monate vor dem Hauptversammlungsbeschluss herangezogen (BGH NJW 2001, 2080, 2082 = BGHZ 147, 108; best�tigt durch BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGHZ 156, 57).Das Ertragswertverfahren, das als eine m�gliche Methode f�r die Unternehmensbewertung anerkannt ist (BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGHZ 156, 57; OLG Stuttgart OLGR 2004, 6, 8 f.; OLG Stuttgart NZG 2000, 744, 745; BayObLGZ 2002, 400, 403 f.; BayObLG NZG 2006, 156; BayObLG NJW-RR 1996, 1125, 1126; OLG Celle NZG 1998, 987; weit.Die Antragsgegnerin hat in dem �bertragungsbericht (S. 17; ebenso S. 7/8 des Berichts der sachverst�ndigen Pr�fer) einen Kapitalisierungszinssatz von 4, 60% f�r die Phase I und von 3, 60% f�r die Phase II (allgemein zur Phasenmethode BGH NJW 2003, 3272, 3273; BayObLG NZG 2006, 156, 158; OLG D�sseldorf AG 2006, 287, 289; Gro�feld S. 93 f.; Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 25) zugrunde gelegt nach folgender Berechnungsweise:.Die bisher ver�ffentlichten gerichtlichen Entscheidungen zur H�he des Kapitalisierungszinssatzes sind sehr heterogen, insbesondere beruhen sie teilweise auf unterschiedlichen methodischen Vorgehensweisen und beziehen sich auf unterschiedliche Stichtage (vgl. z.B. BGH NJW 2003, 3272: 9,5% f�r Juni 1992; OLG Stuttgart OLGR 2004, 6: 7,8% f�r Dezember 2000; OLG Stuttgart NZG 2000, 744: 8% f�r Juni 1990; BayObLG NZG 2006, 156: 7% bzw. 7,7% f�r M�rz 1989; BayObLG AG 2002, 390: 7% f�r Mai 1989; BayObLG NJW-RR 1995, 1125: 5,5% f�r M�rz 1982; BayObLG WM 1996, 526: 5,5 % f�r M�rz 1982; OLG Celle NZG 1998, 987; 8,5% f�r M�rz 1989; OLD D�sseldorf AG 2006, 287: 7,5% f�r August 2000; OLG D�sseldorf NZG 2003, 588; 9,5% f�r M�rz 1992; OLG D�sseldorf NZG 2000, 1079: 8% f�r Mai 1995; OLG Karlsruhe AG 2005, 46: 9% f�r M�rz 1990;… im Ergebnis OLG M�nchen Beschluss vom 11.07.2006 im Verfahren 31 Wx 41/05, juris Rn. 12, insoweit nicht in ZIP 2006, 1722 abgedruckt: 6,5% f�r Juni 2002; weit.Wie der Senat in dem Beschluss vom 26.10.2006 im Verfahren 20 W 14/05 (NZ G 2007, 112, 115 f.) ausf�hrlich dargelegt hat, sind trotz des in � 327 b Abs. 1 Satz 1 AktG verankerten Stichtagsprinzips bezogen auf den Zeitpunkt der Beschlussfassung (BGH NJW 2003, 3272, 3273; BGH NJW 1998, 1866, 1867; BVerfG NZG 2003, 1316; OLG Stuttgart OLGR 2004, 6, 9; BayObLG NJW-RR 1996, 1125, 1126;… Emmerich-Habersack, � 305 AktG, Rn. 44 und 56;… Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 11) sp�tere Entwicklungen zu ber�cksichtigen, die zu diesem Zeitpunkt bereits angelegt waren (so genannte Wurzeltheorie: BayObLG AG 2002, 390, 391; OLG Stuttgart OLGR 2004, 6, 8; OLG Celle NZG 1998, 987, 988;… Emmerich-Habersack, � 305 AktG, Rn. 56 a und Rn. 57 f.;… H�ffer, AktG, � 305 Rn. 23;… Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 11; Gro�feld S. 59 f.).In der Rechtsprechung sind Risikozuschl�ge in unterschiedlicher H�he anerkannt worden (von BGH NJW 2003, 3272, 3273 wurden 3% nicht beanstandet; OLG D�sseldorf NZG 2003, 588, 595 mit Marktrisikopr�mie von 4% und einem Beta-Faktor von 1, 02, woraus sich ein Risikozuschlag von 4, 1% ergibt; nach OLG D�sseldorf AG 2006, 287 Marktrisikopr�mie von 5% nicht zu beanstanden, wegen Beta-Faktor 0, 3 aber Risikozuschlag von lediglich 1, 5%; nach BayObLG NZG 2006, 156, 159 sind Risikozuschl�ge von �ber 2% besonders begr�ndungsbed�rftig; �hnlich im Ergebnis OLG M�nchen, Beschluss vom 11.07.2006 im Verfahren 31 Wx 41/05 mit Risikozuschlag wie in Vorinstanz von 1, 5%, insoweit nicht in ZIP 2006, 1772 abgedruckt; OLG M�nchen…, Beschluss vom 30.11.2006 im Verfahren 31 Wx 59/06, juris Rz. 34, mit Risikozuschlag von 2, 5%), teilweise wurden Risikozuschlag und Inflationsabschlag gegeneinander verrechnet (nach OLG Stuttgart NZG 2000, 744, 747 und OLG Stuttgart OLGR 2004, 6, 10 eine Frage der Vorgehensweise des Gutachters), teilweise aber auch f�r unbegr�ndet erachtet (nach OLG Celle NZG 1998, 987, 988 Risikozuschlag von 2, 4% nicht anzusetzen, sondern bereits bei der Ermittlung des nachhaltigen Unternehmensertrags zu ber�cksichtigen;… kritisch auch Emmerich-Habersack, � 305 AktG, Rn. 68; zur Rechtsprechung Gro�feld S. 129 f.).Der Wachstumsabschlag (vgl. dazu BGH NJW 2003, 3272, 3273; BayObLG NZG 2006, 156, 159;… Emmerich-Habersack, � 305 AktG, Rn. 67 a/b;… Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 23; Gro�feld S. 143 f. und S. 149 f.; offen gelassen in OLG Stuttgart NZG 2000, 744, 747) hat die Funktion, in dieser Phase die zu erwartenden Ver�nderungen der �bersch�sse abzubilden, die bei der nominalen Betrachtung im Ausgangspunkt unver�ndert aus dem letzten Planjahr abgeleitet werden.Die Ausf�hrungen im �bertragungsbericht (S. 16) und im Bericht der sachverst�ndigen Pr�fer (S. 8) zu einem Wachstumsabschlag von 1% sind angesichts der langfristigen vertraglichen Bindungen der Antragsgegnerin zum DaimlerChrysler Konzern und der im Jahr 2002 geringen Inflationsrate nicht zu beanstanden (vgl. auch BGH NJW 2003, 3272, 3273: dort Wachstumsabschlag von 1% nicht in Zweifel gezogen; ebenso im Ergebnis OLG M�nchen…, Beschluss vom 11.07.2006 im Verfahren 31 Wx 41/05, juris Rz. 12, insoweit nicht in ZIP 2006, 1722 abgedruckt; OLG D�sseldorf NZG 2003, 588, 595 hat bei h�herer Inflationsrate im Jahr 1992 einen Abschlag von 2% angenommen).Wie der Senat in dem Beschluss vom 26.10.2006 (NZG 2007, 112, 116) ausgef�hrt hat, ist zwar bislang nicht h�chstrichterlich gekl�rt, ob im Laufe eines sich h�ufig �ber mehrere Jahre erstreckenden Spruchverfahrens st�ndig neue wirtschaftswissenschaftliche Erkenntnisse, neue Bewertungsmethoden oder neue Theorien ber�cksichtigt werden m�ssen oder d�rfen (Gro�feld NZG 2004, 74, 75 interpretiert die Entscheidung BGH NJW 2003, 3272 = BGHZ 156, 57 dahingehend, dass es bei der alten Methode bleibt; Wasmann/Gayk BB 2005, 955, 957 verweisen hingegen auf BGH NJW 2001, 2080 = BGHZ 147, 108, wo der Stichtag vor Verabschiedung des IDW S 1 vom 28.06.2000 lag; in der Pr�ambel der Neufassung des IDW S 1 vom 18.10.2005 und des Entwurfs vom 09.12.2004 wird vorbehaltlich der k�rperschaftssteuerrechtlichen �nderungen von der r�ckwirkenden Anwendbarkeit in laufenden Verfahren ausgegangen; kritisch zur Empfehlung des HFA Gro�feld/St�ver/T�nnes BB-Spezial 7/2005, 2; ablehnend zu wechselnden Bewertungsmethoden in einem laufenden Spruchverfahren BayObLG NZG 2006, 156, 157 und OLG M�nchen…, Beschluss vom 30.11.2006 im Verfahren 31 Wx 59/06, juris Rz. 25).
OLG Stuttgart, 26.10.2006 - 20 W 14/05 Aktienrechtliches Spruchverfahren: Erg�nzende Heranziehung der im Laufe des …Die ausgeschlossenen Minderheitsaktion�re haben einen Anspruch auf eine angemessene Barabfindung (�� 327 a Abs. 1 Satz 1, 327 b Abs. 1 Satz 1 AktG), die dem ausscheidenden Aktion�r eine volle Entsch�digung f�r seine Beteiligung an dem arbeitenden Unternehmen verschafft; die Entsch�digung muss deshalb dem vollen Wert seiner Beteiligung entsprechen (BVerfGE 14, 263, 284 = NJW 1962, 1667; BVerfG NJW 1999, 3769, 3770 = BVerfGE 100, 289; BGH NJW 2001, 2080, 2081 = BGHZ 147, 109; BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGHZ 156, 57; BayObLG NJW-RR 1996, 1125, 1126; BayObLG NZG 2006, 156;… H�ffer, AktG � 305 Rn. 18;… Bilda in M�nchener Kommentar AktG � 305 Rn. 59;… Koppensteiner in K�lner Kommentar � 305 AktG Rn. 50;… Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 3).Das Ertragswertverfahren ist als eine m�gliche Methode f�r die Unternehmensbewertung anerkannt (BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGHZ 156, 57; OLG Stuttgart OLGR 2004, 6, 8 f.; OLG Stuttgart NZG 2000, 744, 745; BayObLGZ 2002, 400, 403 f.; BayObLG NZG 2006, 156; BayObLG NJW-RR 1996, 1125, 1126; OLG Celle NZG 1998, 987; weit.Zwischen den Beteiligten streitig sind allerdings vor allem die f�r die Ermittlung des Kapitalisierungszinssatzes ma�geblichen Faktoren, die nach dem Bericht der Antragsgegnerin und nach dem Bericht der sachverst�ndigen Pr�ferin zu einem Kapitalisierungszinssatz von 7, 80% f�r Phase I und von 6, 80% f�r Phase II gef�hrt haben (allgemein zur Phasenmethode BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGH 156, 57; BayObLG NZG 2006, 156, 158; OLG D�sseldorf AG 2006, 287, 289; Gro�feld S. 93 f.; Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 25 mit Berechnungsbeispiel).Die bisher ver�ffentlichten gerichtlichen Entscheidungen zur H�he des Kapitalisierungszinssatzes sind sehr heterogen, insbesondere beruhen sie teilweise auf unterschiedlichen methodischen Vorgehensweisen und beziehen sich auf unterschiedliche Stichtage (vgl. z.B. BGH NJW 2003, 3272 = BGHZ 156, 57: 9,5% f�r Juni 1992; OLG Stuttgart OLGR 2004, 6: 7,8% f�r Dezember 2000; OLG Stuttgart NZG 2000, 744: 8% f�r Juni 1990; BayObLG NZG 2006, 156: 7% bzw. 7,7% f�r M�rz 1989; BayObLG AG 2002, 390: 7% f�r Mai 1989; BayObLG NJW-RR 1995, 1125: 5,5% f�r M�rz 1982; BayObLG WM 1996, 526: 5,5 % f�r M�rz 1982; OLC Celle NZG 1998, 987; 8,5% f�r M�rz 1989; OLD D�sseldorf AG 2006, 287: 7,5% f�r August 2000; OLG D�sseldorf NZG 2003, 588; 9,5% f�r M�rz 1992; OLG D�sseldorf NZG 2000, 1079: 8% f�r Mai 1995; OLG Karlsruhe AG 2005, 46: 9% f�r M�rz 1990;… im Ergebnis OLG M�nchen Beschluss vom 11.07.2006 im Verfahren 31 Wx 41/05, juris Rn. 12, insoweit nicht in ZIP 2006, 1722 abgedruckt: 6,5% f�r Juni 2002; weit.aa) Nach dem aus � 327 b Abs. 1 Satz 1 AktG folgenden Stichtagsprinzip ist grunds�tzlich auf den Zeitpunkt der Beschlussfassung (15.08.2002) abzustellen (BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGHZ 156, 57; BGH NJW 1998, 1866, 1867 = BGHZ 138, 136; BVerfG NZG 2003, 1316; OLG Stuttgart OLGR 2004, 6, 9; BayObLG NJW-RR 1996, 1125, 1126;… Emmerich-Habersack � 305 AktG Rn. 44 und 56; Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 11).In diesem Zusammenhang geht es im �brigen nicht um die bislang nicht h�chstrichterlich entschiedene Frage, ob im Laufe eines sich h�ufig �ber mehrere Jahre erstreckenden Spruchverfahrens st�ndig neue wirtschaftswissenschaftliche Erkenntnisse, neue Bewertungsmethoden oder neue Theorien ber�cksichtigt werden m�ssen oder d�rfen (Gro�feld NZG 2004, 74, 75 interpretiert die Entscheidung BGH NJW 2003, 3272 = BGHZ 156, 57 dahingehend, dass es bei der alten Methode bleibt; Wasmann-Gayk BB 2005, 955, 957 verweisen hingegen auf BGH NJW 2001, 2080 = BGHZ 147, 108, wo der Stichtag vor Verabschiedung des IDW S 1 vom 28.06.2000 lag; in der Pr�ambel der Neufassung des IDW S 1 vom 18.10.2005 und des Entwurfs vom 09.12.2004 wird vorbehaltlich der k�rperschaftssteuerrechtlichen �nderungen von der r�ckwirkenden Anwendbarkeit in laufenden Verfahren ausgegangen; kritisch zur Empfehlung des HFA Gro�feld-St�ver-T�nnes BB-Spezial 7/2005, 2; ablehnend zu wechselnden Bewertungsmethoden in einem laufenden Spruchverfahren BayObLG NZG 2006, 156, 157).In der Rechtsprechung sind Risikozuschl�ge in unterschiedlicher H�he anerkannt worden (von BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGH 156, 57 wurden 3% nicht beanstandet; OLG D�sseldorf NZG 2003, 588, 595 mit Marktrisikopr�mie von 4% und einem Beta-Faktor von 1, 02, woraus sich ein Risikozuschlag von 4, 1% ergibt; nach OLG D�sseldorf AG 2006, 287 Marktrisikopr�mie von 5% nicht zu beanstanden, wegen Beta-Faktor 0, 3 aber Risikozuschlag von lediglich 1, 5%; nach BayObLG NZG 2006, 156, 159 sind Risikozuschl�ge von �ber 2% besonders begr�ndungsbed�rftig; �hnlich im Ergebnis OLG M�nchen, Beschluss vom 11.07.2006 im Verfahren 31 Wx 41/05 mit Risikozuschlag wie in Vorinstanz von 1, 5%, insoweit nicht in ZIP 2006, 1772 abgedruckt), teilweise wurden Risikozuschlag und Inflationsabschlag gegeneinander verrechnet (nach OLG Stuttgart NZG 2000, 744, 747 und OLG Stuttgart OLGR 2004, 6, 10 eine Frage der Vorgehensweise des Gutachters), teilweise aber auch f�r unbegr�ndet erachtet (nach OLG Celle NZG 1998, 987, 988 Risikozuschlag von 2, 4% nicht anzusetzen, sondern bereits bei der Ermittlung des nachhaltigen Unternehmensertrags zu ber�cksichtigen;… kritisch auch Emmerich-Habersack � 305 AktG Rn. 68; zur Rechtsprechung Gro�feld S. 129 f.).d) Bei der streitigen H�he des Abzugs eines Wachstumsabschlags (vgl. dazu BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGH 156, 57; BayObLG NZG 2006, 156, 159;… Emmerich-Habersack � 305 AktG Rn. 67 a/b;… Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 23; Gro�feld S. 143 f.; IDW S 1 Tz. 104; offen gelassen in OLG Stuttgart NZG 2000, 744, 747) f�r die Phase II folgt der Senat dem Landgericht, das einen Wachstumsabschlag in H�he von 1% anerkannt hat.In der Praxis werden Prozents�tze zwischen 1% und 3% angesetzt (…Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 23; Gro�feld S. 149 f.; von BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGH 156, 57 wurden 1% nicht beanstandet; ebenso im Ergebnis OLG M�nchen…, Beschluss vom 11.07.2006 im Verfahren 31 Wx 41/05, juris Rn. 12, insoweit nicht in ZIP 2006, 1722 abgedruckt,; OLG D�sseldorf NZG 2003, 588, 595 hat bei h�herer Inflationsrate im Jahr 1992 einen Abschlag von 2% angenommen).Deshalb kann die Frage nach dem Referenzzeitraum f�r den B�rsenkurs (nach der Rechtsprechung des BGH 3 Monate vor dem Hauptversammlungsbeschluss heranzuziehen, BGH NJW 2001, 2080, 2082 = BGHZ 147, 108; BGH NJW 2003, 3272, 3273 = BGH 156, 57; OLG Stuttgart OLGR 2004, 6, 8; vgl. auch BVerfG NJW 1999, 3769, 3772 = BVerfGE 100, 289;… krit. zur Rechtsprechung des BGH und f�r Frist nach � 5 Abs. 1 Wp�G-AngebotsVO z.B. H�ffer, AktG � 305 Rn. 24 e/f; Puszkajler BB 2003, 1692, 1694; aus �konomischer Sicht Weber ZGR 2004, 280, 284 ff.) ebenso offen bleiben wie die Streitfrage, ob ein gewichteter Kurs (OLG Frankfurt AG 2003, 581, 582;… Emmerich-Habersack � 305 AktG Rn. 47 d;… Riegger in K�lner Kommentar Anh. � 11 SpruchG Rn. 55 f.) oder ein ungewichteter Kurs (OLG D�sseldorf NZG 2003, 588, 590) ma�geblich ist.
OLG M�nchen, 17.07.2007 - 31 Wx 60/06 Berechnung und Ausgleich der Abfindungsanspr�che bei MinderheitsgesellschaftenAngemessen ist eine Abfindung, die dem ausscheidenden Aktion�r eine volle Entsch�digung daf�r verschafft, was seine Beteiligung an dem arbeitenden Unternehmen wert ist, die also dem vollen Wert seiner Beteiligung entspricht (BVerfGE 14, 263/284; 100, 289/304; BGH AG 2003, 627/628; BayObLG NJW-RR 1996, 25/26;… H�ffer AktG 7. Aufl. � 305 Rn. 8;… M�nchKomm AktG/Bilda 2. Aufl. � 305 Rn. 59).Dies entspricht der nahezu durchg�ngigen Praxis der Gerichte (vgl. BGH AG 2003, 627/628; BayObLGZ 1998, 231/235).Der Ansatz eines Risikozuschlags zur Abgeltung des sich im Vergleich zu den Ertr�gen aus �ffentlichen Anleihen aus unternehmerischer Bet�tigung ergebenden zus�tzlichen Risikos ist im Grundsatz anerkannt (vgl. BGHZ 156, 57/63; BayObLG AG 2006, 41/44; OLG Stuttgart AG 2007, 128/133; OLG M�nchen ZIP 2007, 375/378; OLG D�sseldorf AG 2004, 324/329), aber nicht unbestritten (…vgl. Gro�feld Unternehmens- und Anteilsbewertung 4. Aufl. S. 125 f m.w.N).F�r die Bemessung des festen Ausgleichs ist nach � 304 Abs. 2 Satz 1 AktG der durchschnittliche, auf die einzelnen Aktion�re zu verteilende Gewinnanteil zu ermitteln, der sich nach der bisherigen Ertragslage der Gesellschaft und ihren k�nftigen Ertragsaussichten ergibt, die sie als unabh�ngiges, durch einen Beherrschungsvertrag nicht gebundenes Unternehmen h�tte (BGHZ 138, 136/140; 156, 57/60).Der Ausgleichsanspruch tritt an die Stelle der notwendig ausfallenden Dividende (vgl. BGHZ 156, 57/61; BayObLG AG 2002, 390/301).Hiervon ist die K�rperschaftsteuerbelastung in der jeweils gesetzlich angegebenen H�he abzusetzen (BGHZ 156, 57/61).Der Bruttogewinnanteil ist aus dem Ertragswert herzuleiten (BGHZ 156, 57/63; OLG M�nchen AG 2007, 287/292).Bei der Ermittlung des Ertragswerts f�r die Bemessung des Ausgleichs sind pers�nliche Steuern nicht zu ber�cksichtigen (OLG M�nchen AG 2007, 411/414), denn seit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 21.7.2003 ist der Ausgleich als durchschnittlicher Bruttogewinnanteil je Aktie zu bestimmen (BGHZ 156, 57).Nach herrschender Rechtsprechung sind Verm�genswerte, die auf den Ertrag keinen Einfluss haben, grunds�tzlich nicht in die Berechnung des Ausgleichs mit einzubeziehen (BGHZ 156, 57/64; OLG M�nchen AG 2007, 287/291; BayObLG AG 2006, 41/45; OLG Stuttgart AG 2004, 43;… a.A. Simon/Leverkus SpruchG Anh. zu � 11 Rn. 24).
OLG Stuttgart, 17.10.2011 - 20 W 7/11 Unternehmensbewertung; Ertragswertverfahren; Tax-CAPM; Marktrisikopr�mie; …aa) Die Ertragswertmethode ist als eine geeignete Methode der Unternehmensbewertung anerkannt (BGH, NJW 2003, 3272, 3273;… OLG Stuttgart, NZG 2007, 112 [juris Rn. 30]; BayObLG, NJW-RR 1996, 1125, 1126; BayObLG, NZG 2006, 156;… H�ffer, AktG, 8. Aufl., � 305 Rn. 19), verfassungsrechtlich unbedenklich (BVerfG, NJW 1999, 3769, 3771) und wurde von den Antragstellern als geeignete Methode auch nicht in Frage gestellt.Ma�geblich f�r seine Berechnung ist der sich nach der bisherigen Ertragslage der Gesellschaft und ihren k�nftigen Ertragsaussichten je Aktion�r zur Verteilung ergebende Gewinn, den die Gesellschaft ohne den BGV als nicht gebundenes Unternehmen h�tte (vgl. BGHZ 156, 57 [juris Rn. 12] "Ytong").Angesichts seiner theoretischen Ableitung aus den k�nftigen Ertragserwartungen der Gesellschaft kann der Ausgleichsbetrag praktisch durch Verrentung des im Ertragswertverfahren ermittelten Unternehmenswertes errechnet werden (vgl. BGHZ 156, 57 [juris Rn. 14] "Ytong";… OLG M�nchen, AG 2008, 28 [juris Rn. 49];… OLG Stuttgart, ZIP 2008, 883 [juris Rn. 116]).Zu beachten ist au�erdem, dass der feste Ausgleich nach der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs als Bruttogewinnanteil je Aktie abz�glich der von der Gesellschaft hierauf zu entrichtenden K�rperschaftsteuer in H�he des jeweils g�ltigen Steuertarifs festzusetzen ist, um trotz k�nftiger �nderungen bei der Besteuerung von K�rperschaften stets eine wirtschaftlich volle Entsch�digung zu gew�hrleisten (BGHZ 156, 57 [juris Rn. 12] "Ytong").(1) In der "Ytong"-Entscheidung hat der Bundesgerichtshof zur Verrentung des Ertragswerts den vollen - inflationsbereinigten - Kapitalisierungszinssatz herangezogen (vgl. BGHZ 156, 57 [juris Rn. 14] "Ytong").Zudem ist zu beachten, dass der Risikozuschlag (gemittelt 2%) im Verh�ltnis zum Basiszinssatz (7,5%) im dortigen Fall keine besonders gro�e Rolle spielte (vgl. BGHZ 156, 57 [juris Rn. 8] "Ytong").(2) Hier kann die H�he des Verrentungszinssatzes auch nicht schon deshalb offen bleiben, weil das Unternehmenswertgutachten IVA bei der Ermittlung des Ausgleichsbetrages zugunsten der au�enstehenden Aktion�re �ber den Barwert der k�nftigen Ertr�ge hinaus auch den Wert des nicht betriebsnotwendigen Verm�gens verrentet hat, obwohl das nicht betriebsnotwendige Verm�gen mangels Bedeutung f�r die k�nftigen Unternehmensertr�ge grunds�tzlich bei der Verrentung nicht zu ber�cksichtigen ist (vgl. BGHZ 156, 57 [juris Rn. 14];… anders nur, wenn seine Ver�u�erung unmittelbar bevorsteht, vgl. OLG M�nchen, AG 2008, 28 [juris Rn. 51]).
OLG Stuttgart, 18.12.2009 - 20 W 2/08 Beherrschungs- und Gewinnabf�hrungsvertrag: Berechnung des B�rsenwertes zur …aa) Die Ertragswertmethode ist als eine geeignete Methode der Unternehmensbewertung anerkannt (BGH, NJW 2003, 3272, 3273;… OLG Stuttgart, NZG 2007, 112 [juris Rn. 30]; BayObLG, NJW-RR 1996, 1125, 1126; BayObLG, NZG 2006, 156;… H�ffer, AktG, 8. Aufl., � 305 Rn. 19), verfassungsrechtlich unbedenklich (BVerfG, NJW 1999, 3769, 3771) und wurde von den Antragstellern als geeignete Methode auch nicht in Frage gestellt.Ma�geblich f�r seine Berechnung ist der sich nach der bisherigen Ertragslage der Gesellschaft und ihren k�nftigen Ertragsaussichten je Aktion�r zur Verteilung ergebende Gewinn, den die Gesellschaft ohne den BGV als nicht gebundenes Unternehmen h�tte (vgl. BGHZ 156, 57 [juris Rn. 12] "Ytong").Angesichts seiner theoretischen Ableitung aus den k�nftigen Ertragserwartungen der Gesellschaft kann der Ausgleichsbetrag praktisch durch Verrentung des im Ertragswertverfahren ermittelten Unternehmenswertes errechnet werden (vgl. BGHZ 156, 57 [juris Rn. 14] "Ytong";… OLG M�nchen, AG 2008, 28 [juris Rn. 49];… OLG Stuttgart, ZIP 2008, 883 [juris Rn. 116]).Zu beachten ist au�erdem, dass der feste Ausgleich als Bruttogewinnanteil je Aktie abz�glich der von der Gesellschaft hierauf zu entrichtenden K�rperschaftsteuer in H�he des jeweils g�ltigen Steuertarifs festzusetzen ist, um trotz k�nftiger �nderungen bei der Besteuerung von K�rperschaften stets eine wirtschaftlich volle Entsch�digung zu gew�hrleisten (BGHZ 156, 57 [juris Rn. 12] "Ytong").In der "Ytong"-Entscheidung hat der Bundesgerichtshof zur Verrentung des Ertragswerts den vollen - inflationsbereinigten - Kapitalisierungszinssatz herangezogen (vgl. BGHZ 156, 57 [juris Rn. 14] "Ytong").Zudem ist zu beachten, dass der Risikozuschlag (gemittelt 2%) im Verh�ltnis zum Basiszinssatz (7,5%) im dortigen Fall keine besonders gro�e Rolle spielte (vgl. BGHZ 156, 57 [juris Rn. 8] "Ytong").(2) Hier kann die H�he des Verrentungszinssatzes nicht schon deshalb dahin gestellt bleiben, weil das Unternehmenswertgutachten V bei der Ermittlung des Ausgleichsbetrages zugunsten der au�enstehenden Aktion�re nicht nur den Barwert der k�nftigen Ertr�ge, sondern auch den Wert des nicht betriebsnotwendigen Verm�gens verrentet, obwohl das nicht betriebsnotwendige Verm�gen mangels Bedeutung f�r die k�nftigen Unternehmensertr�ge grunds�tzlich bei der Verrentung nicht zu ber�cksichtigen ist (vgl. BGHZ 156, 57 [juris Rn. 14];… anders nur, wenn seine Ver�u�erung unmittelbar bevorsteht, vgl. OLG M�nchen, AG 2008, 28 [juris Rn. 51]).
BayObLG, 28.10.2005 - 3Z BR 71/00 Richterliches Sch�tzungsermessen bei Bestimmung angemessener Aktion�rsabfindung - …Angemessen ist eine Abfindung, die dem ausscheidenden Aktion�r eine volle Entsch�digung daf�r verschafft, was seine Beteiligung an dem arbeitenden Unternehmen wert ist, die also dem vollen Wert seiner Beteiligung entspricht (BVerfGE 14, 263/284; 100, 289/304 f.; BGH AG 2003, 627/628; BayObLG NJW-RR 1996, 1125/1126;… H�ffer AktG 6. Aufl. � 305 Rn. 18;… M�nchKommAktG/Bilda 2. Aufl. � 305 Rn. 59).Dies entspricht der nahezu durchg�ngigen Praxis der Gerichte (vgl. BGH AG 2003, 627/628; BayObLGZ 1998, 231/235; OLG D�sseldorf AG 2001, 189/190 m.w.N.), die rechtlich unbedenklich ist, aber gegebenenfalls einer etwaigen Korrektur anhand des B�rsenkurses bedarf (vgl. BVerfGE 100, 289/307).Die Vorgehensweise des Sachverst�ndigen entspricht den Anforderungen der h�chstrichterlichen Rechtsprechung f�r die Ermittlung der mit Unsicherheiten belasteten Prognose k�nftiger �bersch�sse (vgl. BGH AG 2003, 627/628).F�r die Bemessung des festen Ausgleichs ist nach � 304 Abs. 2 Satz 1 AktG der durchschnittliche, auf die einzelnen Aktion�re zu verteilende Gewinnanteil zu ermitteln, der sich nach der bisherigen Ertragslage der Gesellschaft und ihren k�nftigen Ertragsaussichten ergibt, die sie als unabh�ngiges, durch einen Beherrschungsvertrag nicht gebundenes Unternehmen h�tte (BGHZ 138, 136/140; 156, 57/60).Der Ausgleichsanspruch tritt an die Stelle der notwendig ausfallenden Dividende (vgl. BGHZ 156, 57/61; BayObLG AG 2002, 390/391).Hiervon ist die K�rperschaftsteuerbelastung in der jeweils gesetzlich angegebenen H�he abzusetzen (BGHZ 156, 57/61).Da nach neuerer h�chstrichterlicher Rechtsprechung nicht mehr auf den Nettobetrag abzustellen ist, sondern auf den voraussichtlich verteilungsf�higen durchschnittlichen Bruttogewinnanteil (vgl. BGHZ 156, 57), hatte der Senat den angemessenen Ausgleich neu zu tenorieren.
OLG Stuttgart, 14.02.2008 - 20 W 9/06 Spruchverfahren au�enstehender Aktion�re nach Unternehmensvertrag: …Auf einfachrechtlicher Ebene hat der Bundesgerichtshof festgelegt, dass die B�rsenkurse aus einem Zeitraum von drei Monaten vor der Hauptversammlung heranzuziehen sind (BGHZ 147, 108, 118 ff; BGHZ 156, 57), was ebenfalls verfassungsrechtlich unbedenklich ist (BVerfG ZIP 2007, 175).Der nach Ma�gabe des � 304 Abs. 2 AktG auf der Grundlage der bisherigen Ertragslage und k�nftigen Ertragsaussichten angemessene Ausgleich kann nach h.M. und g�ngiger Praxis aus dem Ertragswert, der f�r die Barabfindung berechnet worden ist, mittels dessen Verzinsung abgeleitet werden (vgl. nur BGHZ 156, 57, 63;… Emmerich/Habersack a.a.O. � 304 Rn. 39;… Koppensteiner in K�lnKomm-AktG, � 304 Rn. 67), denn damit kann methodisch der Durchschnitt der k�nftigen Gewinnerwartungen ermittelt werden (Jonas Wpg. 2007, 835, 836 f).Damit weicht der Senat im Ergebnis nicht von der Rechtsauffassung des OLG M�nchen (BB 2007, 2395, 2399; AG 2007, 411, 414) ab, das die Erforderlichkeit einer Bruttoberechnung aus der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 21.07.2003 (BGHZ 156, 57) ableiten will, obwohl es dort nicht um pers�nliche Ertragsteuern eines typisierten Anteilseigners, sondern um die den jeweils aussch�ttungsf�higen Gewinn mindernde K�rperschaftsteuer auf Unternehmensebene ging; auch insoweit wurde im Ergebnis kein Vorsteuerbetrag zugesprochen, sondern lediglich der Nachsteuerwert unter Abkehr vom Stichtagsprinzip von der k�nftigen Steuerrechtsentwicklung abh�ngig gemacht (siehe dazu noch unten V.).Der Senat l�sst es dahin gestellt, ob grunds�tzlich eine Risikoadjustierung des Kapitalisierungszinssatzes deshalb berechtigt ist, weil sich w�hrend der Laufzeit des Unternehmensvertrags die feste Ausgleichszahlung vergleichbar einer Anleihe als sicher erweist und nur der unsicheren, m�glicherweise sogar schlechteren Risikostruktur nach Ende des Unternehmensvertrags Rechnung zu tragen ist (Maul DB 2002, 1423, 1425; OLG M�nchen BB 2007, 2395, 2400; AG 2007, 411, 414; OLG Celle ZIP 2007, 2025, 2028; LG Bremen AG 2003, 214, 215), oder ob es beim Ansatz des insoweit unver�nderten Kapitalisierungszinssatzes (vgl. etwa BGHZ 156, 57, 63; i.Erg. auch OLG Stuttgart AG 2004, 43, 47) zu bleiben hat, weil sich m�glicherweise beide Effekte in etwa kompensieren.Dem au�enstehenden Aktion�r ist als angemessener Ausgleich schlie�lich der voraussichtlich verteilungsf�hige Bruttogewinnanteil je Aktie abz�glich der von der Gesellschaft hierauf zu entrichtenden K�rperschaftsteuer in H�he des jeweils g�ltigen Steuertarifs (BGHZ 156, 57) zu gew�hren.
OLG M�nchen, 19.10.2006 - 31 Wx 92/05 Zul�ssigkeit der sofortigen Beschwerde im Spruchverfahren - Berechnung des …Angemessen ist eine Abfindung, die dem ausscheidenden Aktion�r eine volle Entsch�digung daf�r verschafft, was seine Beteiligung an dem arbeitenden Unternehmen wert ist, die also dem vollen Wert seiner Beteiligung entspricht (BVerfGE 14, 263/284; 100, 289/304 f.; BGH AG 2003, 627/628; BayObLG NJW-RR 1996, 1125/1126;… H�ffer � 305 Rn. 18;… M�nchKommAktG/Bilda � 305 Rn. 59).a) Gutachter und Vertragspr�fer haben bei der Ermittlung des Unternehmenswerts in nicht zu beanstandender Weise die Ertragswertmethode angewendet (vgl. BGH AG 2003, 627/628; BayObLGZ 1998, 231/235; OLG D�sseldorf AG 2001, 189/190 m.w.N.), wobei der so ermittelte Anteilswert gegebenenfalls einer Korrektur anhand des B�rsenkurses bedarf (vgl. BVerfGE 100, 289/307).F�r die Bemessung des festen Ausgleichs ist nach � 304 Abs. 2 Satz 1 AktG der durchschnittliche, auf die einzelnen Aktion�re zu verteilende Gewinnanteil zu ermitteln, der sich nach der bisherigen Ertragslage der Gesellschaft und ihren k�nftigen Ertragsaussichten ergibt, die sie als unabh�ngiges, durch einen Beherrschungsvertrag nicht gebundenes Unternehmen h�tte (BGHZ 138, 136/140; 156, 57/60).Der Ausgleichsanspruch tritt an die Stelle der notwendig ausfallenden Dividende (vgl. BGHZ 156, 57/61; BayObLG AG 2002, 390/391).Hiervon ist die K�rperschaftsteuerbelastung in der jeweils gesetzlich angegebenen H�he abzusetzen (BGHZ 156, 57/61).Hierbei legt der Senat unter Ber�cksichtigung von Risiko und Laufzeit den Kapitalisierungszinssatz vor Steuern f�r die ewige Rente in H�he von 7 % zugrunde (vgl. BGH AG 2003, 627/629; BayObLG DB 2002, 36/38; OLG Stuttgart AG 2004, 43/47;… KKAktG/Koppensteiner � 304 Rn. 67).
OLG M�nchen, 30.11.2006 - 31 Wx 59/06 Anwendung von Bewertungsgrunds�tzen f�r Zeitr�ume vor deren Inkrafttreten - …Angemessen ist eine Abfindung, die dem ausscheidenden Aktion�r eine volle Entsch�digung daf�r verschafft, was seine Beteiligung an dem arbeitenden Unternehmen wert ist, die also dem vollen Wert seiner Beteiligung entspricht (BVerfGE 14, 263/284; 100, 289/304 f.; BGH AG 2003, 627/628; BayObLG NJW-RR 1996, 25/26;… H�ffer AktG 7. Aufl. � 305 Rn. 18;… M�nchKomm AktG/Bilda 2. Aufl. � 305 Rn. 59).Dies entspricht der nahezu durchg�ngigen Praxis der Gerichte (vgl. BGH AG 2003, 627/628; BayObLGZ 1998, 231/235).F�r die Bemessung des festen Ausgleichs ist nach � 304 Abs. 2 Satz 1 AktG der durchschnittliche, auf die einzelnen Aktion�re zu verteilende Gewinnanteil zu ermitteln, der sich nach der bisherigen Ertragslage der Gesellschaft und ihren k�nftigen Ertragsaussichten ergibt, die sie als unabh�ngiges, durch einen Beherrschungsvertrag nicht gebundenes Unternehmen h�tte (BGHZ 138, 136/140; 156, 57/60).Der Ausgleichsanspruch tritt an die Stelle der notwendig ausfallenden Dividende (vgl. BGHZ 156, 57/61; BayObLG AG 2002, 390/391).Hiervon ist die K�rperschaftsteuerbelastung in der jeweils gesetzlich angegebenen H�he abzusetzen (BGHZ 156, 57/61).Dies beruht ma�geblich auf der seit der Ytong-Entscheidung des BGH (vgl. BGHZ 156, 57/61) im Verh�ltnis zur ersten Instanz gebotenen unterschiedlichen Berechnungsweise f�r den Ausgleich.
OLG Stuttgart, 14.09.2011 - 20 W 6/08 Spruchverfahren: Ermittlung einer angemessenen Barabfindung und eines …Die Ertragswertmethode ist anerkannt,(BGH, NJW 2003, 3272, 3273;… OLG Stuttgart, NZG 2007, 112 [juris Rn. 30]; BayObLG, NJW-RR 1996, 1125, 1126;… H�ffer, AktG, 9. Aufl., � 305 Rn. 19.) verfassungsrechtlich unbedenklich(BVerfG, NJW 1999, 3769, 3771.) und wurde von den Antragstellern auch nicht grunds�tzlich in Frage gestellt.Der Ausgleich ersetzt im Gegensatz zur Abfindung nicht den Wert der Beteiligung insgesamt, sondern nur die Dividende.(…Vgl. BGHZ 166, 195 [juris Rn. 11].) Ma�geblich f�r seine Berechnung ist der sich unter Ber�cksichtigung angemessener Abschreibungen und Wertberichtigungen - jedoch ohne Bildung anderer Gewinnr�cklagen - nach der bisherigen Ertragslage der Gesellschaft und ihren k�nftigen Ertragsaussichten je Aktion�r zur Verteilung ergebende Gewinn, den die Gesellschaft ohne den Gewinnabf�hrungsvertrag h�tte.(Vgl. BGHZ 156, 57 [juris Rn. 12] - Ytong.) Angesichts seiner theoretischen Ableitung aus den k�nftigen Ertragserwartungen der Gesellschaft kann der Ausgleichsbetrag im Grundsatz durch Verrentung des im Ertragswertverfahren ermittelten Unternehmenswertes berechnet werden.(Vgl. BGHZ 156, 57 [juris Rn. 14] - Ytong;… OLG M�nchen, AG 2008, 28 [juris Rn. 49];… OLG Stuttgart, ZIP 2008, 883 [juris Rn. 116].) Es sind allerdings Unterschiede bei der Bestimmung der angemessenen Abfindung einerseits und des angemessenen Ausgleichs andererseits zu ber�cksichtigen.Da aber entscheidend auf die bisherige Ertragslage der Gesellschaft und ihre k�nftigen Ertragsaussichten abzustellen ist, muss au�erdem nicht betriebsnotwendiges Verm�gen bei der Berechnung ber�cksichtigt werden, soweit daraus tats�chlich Ertr�ge erzielt werden.(BGHZ 156, 57 [juris Rn. 14] - Ytong; BayObLG, AG 2006, 41, 45; 2002, 390, 391; OLG M�nchen, AG 2008, 28, 32;… Paulsen in M�nchKomm., AktG, 3. Aufl., � 304 Rn. 89;… Stephan in K. Schmidt/Lutter, AktG, 2. Aufl., � 304 Rn. 82 m.w.N. auch zur abweichenden Ansicht.) Auch zu erwartende Ertr�ge aus einer bereits geplanten Ver�u�erung sind in die Berechnung einzustellen.(OLG M�nchen, AG 2008, 28, 32.).Eines gesonderten Ausweises der vom Unternehmen zu entrichtenden K�rperschaftssteuerbelastung samt Solidarit�tszuschlag(Grds. dazu BGHZ 156, 57, 60 - Ytong.) bedurfte es dabei ausnahmsweise nicht.Grunds�tzlich ist dem au�enstehenden Aktion�r als angemessener Ausgleich der voraussichtlich verteilungsf�hige Bruttogewinn je Aktie abz�glich der von der Gesellschaft hierauf zu entrichtenden K�rperschaftssteuer in H�he des jeweils g�ltigen Steuertarifs zu gew�hren.(BGHZ 156, 57, 60 - Ytong.) In entsprechender Weise ist der Solidarit�tszuschlag zu ber�cksichtigen.(OLG M�nchen, AG 2007, 411, 414.).Auch nach Ansicht des BGH(BGHZ 156, 57, 60 - Ytong..) k�nnen die au�enstehenden Aktion�re schlussendlich nur eine um die K�rperschaftsteuer geminderte Zahlung beanspruchen;(…Stephan in K. Schmidt/Lutter, AktG, 2. Aufl., � 304 Rn. 88.) lediglich die Berechnung des Ausgleichsbetrags wird nach der Rechtsprechung des BGH - unter Abkehr vom Stichtagprinzip(Vgl. dazu Baldamus, AG 2005, 77, 82;… kritisch dazu etwa Stephan in K. Schmidt/Lutter, AktG, 2. Aufl., � 304 Rn. 89 f.; Popp, Wpg 2008, 23, 26.) - von der k�nftigen Steuerrechtsentwicklung abh�ngig gemacht, weil den Aktion�ren der Bruttogewinnanteil je Aktie abz�glich der von der Gesellschaft hierauf zu entrichtenden (Aussch�ttungs-)K�rperschaftssteuer in H�he des "jeweils g�ltigen Steuertarifs" zugesprochen werden soll.(…Hasselbach/Hirte in Gro�Komm-AktG, 2005, � 304 Rn. 85;… Paulsen in M�nchKomm., AktG, 3. Aufl., � 304 Rn. 62.).
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