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Timestamp: 2018-04-20 16:31:09
Document Index: 168411872

Matched Legal Cases: ['Art. 90', 'Art. 90', 'Art. 34', 'Art. 90', 'Art. 90', 'Art. 66']

6B_148/2016 29.11.2016
6B_148/2016
Am 27. Januar 2015 sprach das Amtsgericht Thal-Gäu X.________ der qualifizierten groben Verletzung der Verkehrsregeln nach Art. 90 Abs. 3 SVG, begangen am 14. Mai 2013, schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten, davon 18 Monate mit bedingtem Strafvollzug. Es ordnete die Einziehung und Verwertung des von X.________ gefahrenen Fahrzeugs an.
Auf Berufung von X.________ hin bestätigte das Obergericht des Kantons Solothurn das erstinstanzliche Urteil am 9. Dezember 2015 im Schuldpunkt sowie bezüglich der Einziehung und Verwertung des Fahrzeugs, reduzierte aber die Freiheitsstrafe auf 20 Monate, davon 10 Monate mit bedingtem Strafvollzug.
X.________ beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, er sei der groben Verletzung der Verkehrsregeln nach Art. 90 Abs. 2 SVG schuldig zu sprechen und als Zusatzstrafe zu den Urteilen vom 11. Juni 2013, 13. Juni 2013 und 25. Juli 2013 zu einer Geldstrafe von maximal 250 Tagessätzen zu Fr. 30.-- sowie zu einer Verbindungsbusse von Fr. 1'500.-- zu verurteilen. Eventuell sei eine Gesamtstrafe nach Art. 34 Abs. 3 StPO in der vorgenannten Höhe auszufällen, unter Anrechnung der bereits verbüssten 160 Tagessätze und Busse von Fr. 850.--. Das beschlagnahmte Fahrzeug sei herauszugeben. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an das Obergericht zurückzuweisen. X.________ ersucht um aufschiebende Wirkung der Beschwerde, welche am 12. Februar 2016 superprovisorisch gewährt wurde.
Der Beschwerdeführer begründet seine Kritik an der vorinstanzlichen Strafzumessung einzig mit der unterschiedlichen rechtlichen Qualifikation der Tat. Er will sein Verhalten unter Art. 90 Abs. 2 SVG subsumiert wissen. Angesichts der Bestätigung des vorinstanzlichen Entscheids im Schuldpunkt ist darauf nicht weiter einzugehen. Gleiches gilt für die Einziehung, welche der Beschwerdeführer ebenfalls einzig mit dem Hinweis auf eine Strafbarkeit nach Art. 90 Abs. 2 SVG beanstandet.
Die Beschwerde ist abzuweisen. Bei diesem Ausgang hat der Beschwerdeführer die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).