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Timestamp: 2018-09-19 19:34:01
Document Index: 268986307

Matched Legal Cases: ['Art. 17', 'Art.10', 'Art.13', 'Art.14', 'Art. 20', 'Art.16', 'Art.17', 'Art.18', 'Art.19', 'Art.20', 'Art.27', 'Art. 18', 'Art.28', 'Art.31', 'Art.32', 'Art.33', 'Art.34', 'Art.35', 'Art.36', 'Art.37', 'Art.38']

2. Bestattung: Mit dem Bestattungsdienst Verbindung aufnehmen und die Bestattung organisieren (lassen). Mögliche Bestattungsarten in Meiringen - PDF
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Gerburg Sommer
1 PRAKTISCHE HINWEISE FÜR ANGEHÖRIGE BEI EINEM TODESFALL 1. Bescheinigung und Meldepflicht des Todesfalles: Bei jedem Todesfall muss ein Arzt beigezogen werden, welcher die ärztliche Todesbescheinigung ausstellt. Mit dieser ärztlichen Todesbescheinigung, dem Familienbüchlein und der Niederlassungsbewilligung ist zuerst das für den Sterbeort zuständige Zivilstandsamt aufzusuchen. Dort wird die Todesanzeige-Bescheinigung ausgestellt. Anzeigepflicht: Jeder Todesfall ist von den Angehörigen oder den weiteren, gemäss dem Dekret über das Zivilstandeswesen, zur Anzeige verpflichteten Person dem Zivilstandesbeamten des Sterbeortes innert 48 Stunden unter Vorweisung der ärztlichen Todesbescheinigung und der erforderlichen Ausweispapiere anzuzeigen. 2. Bestattung: Mit dem Bestattungsdienst Verbindung aufnehmen und die Bestattung organisieren (lassen). Mögliche Bestattungsarten in Meiringen Zur Bestattung stehen folgende Grabstätten zur Verfügung: - Reihengräber für Erdbestattungen von Erwachsenen und Kindern - Reihengräber für Erdbestattungen von Kindern von 0 bis 3 Jahren - Reihengräber für die Beisetzung von Urnen - Urnennischen - Ein Gemeinschaftsgrab Das Reservieren von Gräbern oder das Errichten von Familiengräbern ist nicht vorgesehen. Wie und in welcher Reihenfolge die Grabfelder belegt werden, wird durch die Friedhofkommission bestimmt Bestattungsbewilligung Ohne Vorlage der amtlichen Bestattungsbewilligung darf kein Leichnam beerdigt Für die Beisetzung einer Urne muss ein Kremationsnachweis vorliegen. (Art. 17 des Begräbnisdekrets) Bestattungfrist Keine Bestattung darf früher als 48 Stunden im Sommer und 72 Stunden im Winter nach dem Tod erfolgen. Abweichungen von dieser Vorschrift werden nur für die im Begräbnisdekret genannten Fälle bewilligt. 3. Bestattungstermin Die Festlegung des Beerdigungsdatums wird vom Friedhof- und Bestattungsreglement geregelt. Die Hinterbliebenen nehmen unbedingt mit dem Totengräber Kontakt auf, damit Details über die Beerdigung abgesprochen werden können Beerdigungszeiten Art.10 Die Beerdigungszeiten sind vom Friedhof-und Bestattungsreglement festgelegt. Abdankung Die Abdankung besprechen Sie mit dem zuständigen Pfarrer
2 4. Leidzirkulare Falls gewünscht, geben Sie den Druck eines Leidzirkulares bei Ihrer Druckerei in Auftrag 5. Aufnahme Siegelungsprotokoll Ein Siegelungsbeamter oder eine Siegelungsbeamtin der Wohngemeinde wird sich innert 7 Tagen bei den Angehörigen melden um mit ihnen ein gesetzlich vorgeschriebenes Siegelungsprotokoll zu erstellen. 6. Auszüge aus dem Reglement: Art.13 Bestattung von Auswärtigen Auf Gesuch hin können ausserhalb des Begräbnisbezirks verstorbene Personen, die eine besondere Beziehung zu einer der Verbandsgemeinden hatten, auf dem Friedhof in Meiringen bestattet Die Friedhofkommission kann ein solches Gesuch bewilligen. Art.14 Bestattungskosten Die Kosten für die Bestattung hat der Nachlass des Verstorbenen zu tragen. Die Kosten richten sich nach dem zu diesem Reglement gehörenden Gebührentarif Vorbehalten bleibt Art. 20 des Begräbnisdekrets Art.16 Bestattungsrecht Niemandem darf aus Glaubensansichten oder anderen Gründen eine würdige Bestattung verweigert Art.17 Kirchliche Feier Die Wahl der kirchlichen, resp. religiösen Feier bleibt den Angehörigen des Verstorbenen überlassen. Die Durchführung erfolgt nach den Bestimmungen der Landeskirchen, der örtlichen Kirchgemeinden oder nach konfessionellen Bräuchen. Eine würdige Bestattung in weltlicher Form ist möglich. Art.18 Särge Die Särge haben aus weichen Holzarten zu bestehen. Ausnahmen können durch die Friedhofkommission gestattet Art.19 Leichengeleite In der Regel findet ein öffentliches Leichengeleit statt. Art.20 Kirchengeläute Der Totengräber besorgt, in Absprache mit dem Sigrist, bei einer Bestattung das Kirchengeläut.
3 Art.27 Ruhedauer Die ordentliche Ruhedauer der Gräber beträgt: -Bei Erdbestattungsgräbern 25 Jahre -Bei Urnengräbern 25 Jahre -Bei Urnennischen 20 Jahre -Beim Gemeinschaftsgrab 20 Jahre. Eine frühere Öffnung von Gräbern ist nur gemäss Begräbnisdekret Art. 18, Abs. 3 möglich. Für die Festlegung der Ruhedauer ist bei allen Grabstätten die 1. Bestattung massgebend. Später beigesetzte Urnen verlängern die Ruhedauer nicht. Art.28 Erstellen von Gräbern Die Gräber werden durch das Friedhofpersonal rechtzeitig ausgehoben. Der Grabschmuck wird im Auftrag der Angehörigen bereitgestellt. Art.31 Aufhebung von Gräbern Nach Ablauf der Ruhedauer kann die Friedhofkommission die Aufhebung von Gräbern und Grabfeldern verfügen. Die Verfügung ist im Amtsanzeiger zu publizieren. Die Angehörigen müssen, wenn irgendwie möglich, schriftlich über die vorgesehene Grabfeldräumung orientiert Für das Abräumen ist eine Frist von mindestens 3 Monaten anzusetzen. Nach Ablauf dieser Frist werden nicht abgeräumte Gräber durch das Friedhofpersonal abgeräumt. Die Grabräumung erfolgt kostenlos. 6. Bepflanzung und Unterhalt der Gräber Art.32 Unterhaltspflicht Die Bepflanzung und der Unterhalt der Gräber ist Sache der Angehörigen. Beides kann von den Angehörigen an Drittpersonen in Auftrag gegeben Bepflanzung und Unterhalt können auch dem Gemeindeverband übertragen Zu diesem Zweck besteht ein Gräberfond. Art.33 Gräberfond Der Gemeindeverband Begräbnisbezirk Meiringen unterhält einen Gräberfond. Für die Bepflanzung und den Unterhalt eines Grabes kann eine einmalige Gebühr zu Gunsten des Gräberfonds entrichtet In dieser Gebühr sind inbegriffen: -Das Öffnen und Schliessen des Grabes -Das Versetzen einer provisorischen Holzeinfassung
4 -Das Versetzen der bleibenden Betoneinfassung -Die erste Anpflanzung und der weitere Grabunterhalt während der ganzen Ruhedauer Die genauen Bestimmungen sind im Gräberfond Reglement festgelegt. Art.34 Art der Bepflanzung Es dürfen keine Bäume oder Sträucher gepflanzt Gräber dürfen nicht mit Kies bedeckt Rasen und Cotoneaster sind als Bepflanzung nicht gestattet. Ausnahmen bilden Saginamoos (Saginarasen). Art.35 Zurückschneiden und Entfernen von Pflanzen Pflanzen die durch ihre Höhe und Ausdehnung Nachbargräber, Wege oder Anlagen beeinträchtigen, sind zurückzuschneiden oder zu entfernen. Besorgen die Unterhaltspflichtigen diese Arbeit nicht, wird diese mit Kostenfolge durch das Friedhofpersonal ausgeführt. Das Friedhofpersonal ist berechtigt, unzulässigen Grabschmuck und unansehnlich gewordene Pflanzen zu entfernen. Art.36 Nicht gepflegte Gräber Wenn Gräber nicht unterhalten und gepflegt werden, fordert die Friedhofkommission die Angehörigen unter Fristansetzung auf, das Versäumnis nachzuholen. Nach Ablauf der Frist ordnet die Friedhofkommission die Instandstellung des Grabes an. Es wird eine Dauerbepflanzung gemacht. Die Kosten sind von den Unterhaltspflichtigen zu tragen. 7. Aufstellen der Grabmäler Art.37 Aufstellen der Grabmäler Zugelassen sind Grabmäler aus handwerklich bearbeiteten Natursteinen, Holz, Kalksteinen, Granit, Sandsteinen, Kunststeinen, Muschelkalksteinen und unbehauene Felsblöcke in vorgeschriebener Grösse. Andere Grabmäler sind Bewilligungspflichtig. Art.38 Beschriftung Die Schrift kann in Reliefform oder graviert ausgeführt Abdeckplatten Urnennischen: Die Schrift muss eingehauen oder eingraviert und dunkelgrau patiniert Aufgesetzte Buchstaben sind nicht gestattet. Gemeinschaftsgrab: Die Beschriftung ist einheitlich.
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