Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IV%20ZR%20306/00
Timestamp: 2020-01-24 00:18:27
Document Index: 101972940

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 21', 'BGH', '§ 8', 'BGH', 'BGH', '§ 21', 'BGH', 'BGH', '§ 21', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 519', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 520', 'BGH', '§ 519', '§ 520', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: IV ZR 306/00 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 18.07.2001
https://dejure.org/2003,2444
BGH, 10.03.2003 - IV ZR 306/00 (https://dejure.org/2003,2444)
BGH, Entscheidung vom 10.03.2003 - IV ZR 306/00 (https://dejure.org/2003,2444)
BGH, Entscheidung vom 10. März 2003 - IV ZR 306/00 (https://dejure.org/2003,2444)
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Erinnerung gegen Kostenansatz in einer Kostenrechnung; Verzicht auf die Erhebung von Gerichtskosten bei schweren Verfahrensfehlern; Erhebung von Gerichtskosten bei Verstoss gegen klare rechtliche Regelungen
NJW-RR 2003, 1294
Für eine Nichterhebung der Kosten wegen unrichtiger Sachbehandlung (§ 21 Abs. 1 Satz 1 GKG) besteht kein Anlass, weil das Landesarbeitsgericht keinen schweren, offen zutage tretenden Verfahrensfehler begangen hat (vgl. BGH 10. März 2003 - IV ZR 306/00 - NJW-RR 2003, 1294 zur Vorgängerregelung in § 8 Abs. 1 GKG) .
Das setzt voraus, dass das Berufungsgericht gegen eine klare gesetzliche Regelung verstoßen, insbesondere einen schweren Verfahrensfehler begangen hat, der offen zu Tage tritt (vgl. BGH, Beschluss vom 10. März 2003 - IV ZR 306/00, NJW-RR 2003, 1294, m.w.N.).
Nichterhebung von Kosten wegen unrichtiger Sachbehandlung; Unklarheiten bei der …
Um zu verhindern, daß es zu einer Kette nicht endender Nichterhebungsverfahren kommt (…Hartmann aaO Rdn. 11), verlangt die Rechtsprechung vielmehr einen schweren Verfahrensverstoß (BGH, Beschluß vom 10. März 2003 - IV ZR 306/00 - NJW-RR 2003, 1294;… Hartmann aaO Rdn. 10 m.w.N.).
Die Bestimmung des § 21 Abs. 1 Satz 1 GKG setzt daher voraus, dass ein schwerer Verfahrensverstoß vorliegt ( BGH, Beschl. v. 10.03.2003 - IV ZR 306/00 , NJW-RR 2003, 1294, [...] Rn. 4 m.w.Nachw.;… BGH, Beschl. v. 04.05.2005 - XII ZR 217/04 , NJW-RR 2005, 1230, [...] Rn. 4;… OLG Karlsruhe, Beschl. v. 10.12.2007 - 17 U 85/07 , NJW-RR 2008, 807, [...] Rn. 6;… Hartmann , Kostengesetze, 43. Aufl. 2013, § 21 Rn. 10 m.w.N.).
OLG Hamm, 08.07.2016 - 6 WF 336/15
Voraussetzungen der Erhebung der Sachverständigenkosten im Kostenansatz nach …
BFH, 09.11.2005 - VIII S 8/05
OLG Hamm, 17.08.2012 - 3 UF 105/10
Realteilung der Versorgung bei der Unterstützungskasse des Deutschen …
LG Hagen, 07.03.2017 - 3 T 55/17
https://dejure.org/2001,2952
BGH, 18.07.2001 - IV ZR 306/00 (https://dejure.org/2001,2952)
BGH, Entscheidung vom 18.07.2001 - IV ZR 306/00 (https://dejure.org/2001,2952)
BGH, Entscheidung vom 18. Juli 2001 - IV ZR 306/00 (https://dejure.org/2001,2952)
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Revision - Schadensersatz - Versicherungsvertragliche Pflichten - Aufklärungsverschulden - Beratungsverschulden - Betriebs-Haftpflichtversicherung - Anforderungen an die Berufungsbegründung
NJW-RR 2002, 208
VersR 2001, 1304
Sie hat deshalb für jede der beiden Erwägungen darzulegen, warum sie die Entscheidung nicht trägt (vgl. z.B. BGHZ 143, 169, 171; BGH, Beschluß vom 10. Januar 1996 - IV ZB 29/95 - NJW-RR 1996, 572;… BGH, Urteile vom 13. November 1997 - VII ZR 199/96 - aaO;… vom 18. Juni 1998 - IX ZR 389/97 - aaO und vom 18. Juli 2001 - IV ZR 306/00 - aaO m.w.N.).
Eine inhaltliche Trennung der einzelnen Angriffspunkte setzt § 519 Abs. 3 Nr. 2 ZPO nicht voraus (vgl. BGH, Urteil vom 18. Juli 2001 - IV ZR 306/00 - aaO).
Nicht erforderlich ist allerdings, daß die angeführten Berufungsgründe schlüssig und rechtlich haltbar sind (st. Rspr.; vgl. BGHZ 143, 169, 170 f.;… BGH, Urt. v. 18.6.1998 - IX ZR 389/97, NJW 1998, 3126;… Urt. v. 6.5.1999 - III ZR 265/98, NJW 1999, 3126;… Urt. v. 24.1.2000 - II ZR 172/98, VersR 2001, 1303, 1304; Urt. v. 18.7.2001 - IV ZR 306/00, VersR 2001, 1304, 1305).
Nach ständiger Rechtsprechung des BGH genügt eine Berufungsbegründung den Anforderungen des § 520 Abs. 3 S. 2 Nr. 2 bis 4 ZPO nur dann, wenn sie erkennen lässt, in welchen Punkten tatsächlicher oder rechtlicher Art das angefochtene Urteil nach Ansicht des Berufungsklägers unrichtig ist und auf welchen Gründen diese Ansicht im Einzelnen beruht (BGH VersR 2007, 414; VersR 2002, 999; VersR 2001, 1304).
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs genügt eine Berufungsbegründung den Anforderungen des § 519 Abs. 3 Nr. 2 ZPO alter Fassung - nunmehr § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 bis 4 ZPO - nur dann, wenn sie erkennen lässt, in welchen Punkten tatsächlicher oder rechtlicher Art das angefochtene Urteil nach Ansicht des Berufungsklägers unrichtig ist und auf welchen Gründen diese Ansicht im Einzelnen beruht (vgl. BGH VersR 2002, 999 ff m.w.N.; BGHZ 143, 169, 171; BGH NJW-RR 1996, 572; BGH NJW 1998, 1081, 1082; BGH NJW 1998, 3126 und VersR 2001, 1304, 1305).