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Timestamp: 2016-10-22 17:55:18
Document Index: 116974589

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 100', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 108']

X.________AG, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Bruno H�fliger,
Beschwerde gegen das Urteil vom 1. M�rz 2012
Die Y.________AG ist Eigent�merin des Grundst�cks Nr. 90, GB Nebikon, das in der viergeschossigen Wohnzone liegt. Das bestehende Wohnhaus (Bahnhofstrasse 32) ist im kommunalen Bauinventar als erhaltenswertes Kulturobjekt erfasst und der Baugruppe A zugewiesen. Es soll abgerissen und durch ein Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage ersetzt werden.
Im Februar 2010 reichte die Y.________AG ein �berarbeitetes Baugesuch ein. Dagegen erhob die X.________AG Einsprache. Am 19. August 2010 wies der Gemeinderat Nebikon die Einsprache ab und erteilte die Baubewilligung f�r den Abbruch des bestehenden Wohnhauses und den Neubau des Mehrfamilienhauses. Gleichzeitig er�ffnete er die bereits am 24. M�rz 2010 erteilte Versickerungsbewilligung der kantonalen Dienststelle Raumentwicklung, Wirtschaftsf�rderung und Geoinformation (rawi). Die dagegen erhobene Beschwerde der X.________AG wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern am 30. September 2011 ab. Dagegen erhob die X.________AG am 7. November 2011 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Das Bundesgericht hiess die Beschwerde mit Urteil vom 1. Februar 2012 (Verfahren 1C_505/2011) teilweise gut, hob den Entscheid vom 30. September 2011 auf und wies die Sache zu neuer Beurteilung im Sinne der Erw�gungen an das Verwaltungsgericht zur�ck. Das Verwaltungsgericht hiess in der Folge mit Urteil vom 1. M�rz 2012 die Verwaltungsgerichtsbeschwerde in dem Sinne teilweise gut, dass es den Baubewilligungsentscheid vom 19. August 2010 aufhob und die Sache an den Gemeinderat Nebikon zur�ckwies, damit er im Sinne der Erw�gungen verfahre und neu entscheide. Die amtlichen Kosten von Fr. 4'000.-- auferlegte es h�lftig der Beschwerdef�hrerin und der Beschwerdegegnerin und schlug die Parteikosten wett.
Die X.________AG f�hrt mit Eingabe vom 20. M�rz 2012 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die mit Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern geregelten Kosten- und Entsch�digungsfolgen. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
Beim angefochtenen R�ckweisungsentscheid handelt es sich um einen Zwischenentscheid (BGE 133 V 477 E. 4.2). Ein solcher liegt auch dann vor, wenn eine Vorinstanz des Bundesgerichts im Rahmen eines R�ckweisungsentscheids �ber Kostenfolgen befindet (BGE 133 V 645 E. 1; 135 III 329). Ein derartiger Zwischenentscheid verursacht keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG), weil der Kostenentscheid im Anschluss an den aufgrund des R�ckweisungsentscheids neu ergehenden Endentscheid in der Sache angefochten werden kann (Art. 93 Abs. 3 BGG; BGE 135 III 329; 133 V 645 E. 2).
Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, sie erw�ge ihr Grundst�ck zu verkaufen, womit sie die Beschwerdelegitimation in der Sache verlieren w�rde und folglich keine M�glichkeit mehr h�tte, die von ihr beanstandete Kosten- und Entsch�digungsregelung �berpr�fen zu lassen. Ein allf�lliger Verkauf ihrer Liegenschaft f�hrt indessen nicht zum Verlust der Beschwerdelegitimation gegen das vorliegend angefochtene Urteil. Gleich verh�lt es sich im Fall, wo die Instanz, an welche die Sache zur�ckgewiesen wurde, in der Hauptsache voll zu Gunsten der beschwerdef�hrenden Person entscheidet, so dass diese keinen Anlass mehr hat, diesen Entscheid in der Sache anzufechten. Diesfalls kann sie die Kosten- und Entsch�digungsregelung im R�ckweisungsentscheid direkt innerhalb der Frist von Art. 100 BGG ab dem Endentscheid beim Bundesgericht anfechten (BGE 133 V 645 E. 2.2 S. 648; 122 I 39 E. 1a/bb S. 42 f.). Die Beschwerdef�hrerin kann somit den von ihr beanstandeten Zwischenentscheid selbst nach einem allf�lligen Verkauf ihrer Liegenschaft im Anschluss an einen Endentscheid in der Sache anfechten. Der Zwischenentscheid bewirkt somit keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht eingetreten werden kann.