Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Karlsruhe&Datum=14.06.1995&Aktenzeichen=2%20UF%2036/93
Timestamp: 2019-08-25 03:47:05
Document Index: 9138469

Matched Legal Cases: ['§ 1579', '§ 1579', '§ 4', '§ 1579', '§ 1579', '§ 1579', '§ 1579', 'BGH', 'BGH']

OLG Karlsruhe, 14.06.1995 - 2 UF 36/93 - dejure.org
https://dejure.org/1995,4231
OLG Karlsruhe, 14.06.1995 - 2 UF 36/93 (https://dejure.org/1995,4231)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 14.06.1995 - 2 UF 36/93 (https://dejure.org/1995,4231)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 14. Juni 1995 - 2 UF 36/93 (https://dejure.org/1995,4231)
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BGB § 1579 Nr. 2, 6, 7
Unterhaltsausschluss wegen Telefonsex - Ehefrau täuscht Büroarbeiten vor
NJW 1995, 2796
FamRZ 1995, 1488
Bewusstes Verschweigen oder gar bewusstes Ableugnen von Einkünften mit dem Ziel der Erlangung unrechtmäßigen Unterhalts kann nach anerkannter Auffassung gem. § 1579 Nr. 2 (und Nr. 6) BGB die Sanktion der Aberkennung jeglichen Unterhaltsanspruchs auslösen (vgl. nur OLG Köln OLGR 2003, 13 f, 14; OLG Karlsruhe, FamRZ 1995, 1488; OLG Koblenz OLGR 1997, 245;… OLG Hamm -12 Fs.- OLGR 1994, 116 = FamRZ 1994, 1115 ff, 1117 sowie Wendl/Staudigl-Gerhardt, aaO § 4 Rz. 658;… Palandt-Brudermüller, BGB, 61. Aufl. § 1579 Rz. 12).
OLG Köln, 04.05.2001 - 25 UF 63/00
Zur Verwirkung von nachehelichem Unterhalt wegen versuchten Prozeßbetrug
Bewusstes Verschweigen oder gar bewusstes Ableugnen von Einkünften mit dem Ziel der Erlangung unrechtmäßigen Unterhalts kann durchaus gemäß § 1579 Nr. 2 (und Nr. 6) BGB die Sanktion der Aberkennung jeglichen Unterhaltsanspruchs auslösen (OLG Karlsruhe FamRZ 1995, 1488; OLG Koblenz OLG-Report 1997, 245).
OLG Oldenburg, 17.11.2009 - 3 WF 209/09
Verwirkung des Anspruchs auf Trennungsunterhalt wegen Veröffentlichung von …
Damit sind die Voraussetzungen des § 1579 Nr. 7 BGB, jedenfalls aber die der Auffangvorschrift des § 1579 Nr. 8 BGB erfüllt, vergleichbar etwa einem Betreiben von Telefonsex ohne Wissen und Wollen des Ehemannes (OLG Karlsruhe NJW 1995, 2796).
Allerdings braucht der Notar die besonderen Umstände, die Anlass für die Hinweis- und Warnpflicht sein könnte, nicht zu ermitteln (vgl. BGH NJW 1995, 2796, BGH NJW 1980, 2472).