Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/thuerhg-1/84
Timestamp: 2017-02-28 16:46:28
Document Index: 388021438

Matched Legal Cases: ['§ 84', '§ 84', '§ 84', '§ 85', '§ 86', '§ 87', '§ 88', '§ 89', '§ 90', '§ 91', '§ 92', '§ 93', '§ 94', '§ 95', '§ 96', '§ 97', '§ 98', '§ 99', '§ 100', '§ 100', '§ 100', '§ 100', '§ 100', '§ 122', '§ 84', '§ 84', '§ 90', '§ 77', '§ 83', '§ 85']

§ 84 ThürHG, Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter | Gesetze auf anwalt24.de
§ 84 ThürHG, Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter Inhaltsübersicht
Thüringer Hochschulgesetz (ThürHG) Landesrecht Thüringen…§ 84 ThürHG, Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter§ 85 ThürHG, Lehrkräfte für besondere Aufgaben§ 86 ThürHG, Lehrbeauftragte§ 87 ThürHG, Gastwissenschaftler§ 88 ThürHG, Wissenschaftliche und künstlerische Hilfskräfte, Tutoren§ 89 ThürHG, Gemeinsame Bestimmungen§ 90 ThürHG, Dienstrechtliche Sonderregelungen§ 91 ThürHG, Universitätsklinikum Jena - Rechtsstellung, Mitgliedschaft, Aufsich...§ 92 ThürHG, Personal des Universitätsklinikums Jena§ 93 ThürHG, Abgabe aus Liquidationserlösen, Mitarbeiterbeteiligung§ 94 ThürHG, Finanzierung, Wirtschaftsführung, Rechnungswesen§ 95 ThürHG, Organe§ 96 ThürHG, Fachbereichsrat§ 97 ThürHG, Klinikumsvorstand§ 98 ThürHG, Verwaltungsrat§ 99 ThürHG, Rechte des Gewährträgers§ 100 ThürHG, Lehrkrankenhäuser§ 100a ThürHG, Aufgaben und Gliederung der Dualen Hochschule§ 100b ThürHG, Zentrale Organe§ 100c ThürHG, Präsidium§ 100d ThürHG, Hochschulrat…§ 122 ThürHG, Gleichstellungsbestimmung
§ 84 ThürHG, Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter
§ 84 ThürHGThüringer Hochschulgesetz (ThürHG)Landesrecht ThüringenFünfter Teil – Wissenschaftliches und künstlerisches Personal der Hochschulen und dienstrechtliche Bestimmungen → Erster Abschnitt – Wissenschaftliches und künstlerisches Personal der HochschulenTitel: Thüringer Hochschulgesetz (ThürHG)Normgeber: ThüringenAmtliche Abkürzung: ThürHGGliederungs-Nr.: 221-1Normtyp: Gesetz(1) Wissenschaftliche Mitarbeiter erbringen wissenschaftliche Dienstleistungen bei der Erfüllung der Aufgaben der Hochschulen. Zu ihrem Aufgabenbereich gehören insbesondere die Vermittlung von Fachwissen und praktischen Fertigkeiten sowie die Unterweisung der Studierenden in der Anwendung wissenschaftlicher Methoden. Im Bereich der klinischen Medizin gehören zu den wissenschaftlichen Dienstleistungen auch Tätigkeiten in der Krankenversorgung. In begründeten Fällen kann wissenschaftlichen Mitarbeitern auch die selbständige Wahrnehmung von Aufgaben in Forschung und Lehre übertragen werden. Den wissenschaftlichen Mitarbeitern können auch Aufgaben der Hochschulaufsicht im Ministerium übertragen werden.(2) Wissenschaftliche Mitarbeiter in den dezentralen Selbstverwaltungseinheiten, den wissenschaftlichen Einrichtungen oder in Betriebseinheiten der Hochschule unterliegen den Weisungen des Leiters der Organisationseinheit der Hochschule, der sie zugewiesen sind; er ist für ihre fachliche Betreuung verantwortlich.(3) Wissenschaftliche Mitarbeiter können in einem befristeten oder unbefristeten Angestelltenverhältnis beschäftigt oder in einem Beamtenverhältnis auf Zeit als Akademischer Rat oder Akademischer Oberrat sowie in einem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit in der Laufbahn als wissenschaftlicher oder künstlerischer Mitarbeiter an einer Hochschule ernannt werden. Ein befristetes Angestelltenverhältnis ist insbesondere vorzusehen, wenn der Aufgabenbereich zugleich die Vorbereitung einer Promotion oder die Erbringung zusätzlicher wissenschaftlicher Leistungen umfasst. In diesem Fall ist ein Zeitanteil von mindestens einem Drittel der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit zur eigenen wissenschaftlichen Arbeit zu gewähren. Die Ernennung zum Akademischen Rat im Beamtenverhältnis auf Zeit erfolgt für die Dauer von drei Jahren. Das Beamtenverhältnis kann um bis zu drei Jahre verlängert werden. Die Ernennung zum Akademischen Oberrat im Beamtenverhältnis auf Zeit erfolgt für die Dauer von bis zu vier Jahren. Eine Verlängerung des Beamtenverhältnisses über die Fälle des Satzes 5 und § 90 Abs. 4 hinaus sowie eine erneute Ernennung zum Akademischen Rat oder Oberrat im Beamtenverhältnis auf Zeit sind nicht zulässig.(4) Einstellungsvoraussetzungen für wissenschaftliche Mitarbeiter sind neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen ein abgeschlossenes Hochschulstudium und, soweit es für die Erfüllung der Dienstaufgaben erforderlich ist, die Promotion oder vergleichbare wissenschaftliche Leistungen. Soll eine Einstellung in ein unbefristetes Angestelltenverhältnis oder in ein Beamtenverhältnis erfolgen, ist regelmäßig die Promotion oder ausnahmsweise eine gleichwertige wissenschaftliche Leistung erforderlich. Unter Berücksichtigung der Anforderungen der Stelle kann eine zweite Staatsprüfung an die Stelle der Promotion treten oder, insbesondere im künstlerischen Bereich, ausnahmsweise auf die Promotion oder eine gleichwertige wissenschaftliche Leistung verzichtet werden. Zum Akademischen Oberrat im Beamtenverhältnis auf Zeit kann ernannt werden, wer sich in einem Beamtenverhältnis als Akademischer Rat bewährt hat oder die Einstellungsvoraussetzungen für Professoren nach § 77 erfüllt.(5) Die Absätze 1 bis 4 gelten für künstlerische Mitarbeiter entsprechend.(6) Hauptberuflich an der Hochschule tätige Personen mit ärztlichen, zahnärztlichen oder tierärztlichen Aufgaben, die nicht Hochschullehrer sind, sind wissenschaftlichen Mitarbeitern in ihren Rechten und Pflichten gleichgestellt.
§ 83 ThürHG, Honorarprofessoren§ 85 ThürHG, Lehrkräfte für besondere Aufgaben