Source: https://www.2018-berufsbildung.qua-lis.de/cms/bildungsgaenge-bildungsplaene/fachschule-anlage-e/bestimmungen-der-apo-bk/index.html
Timestamp: 2019-07-24 09:52:04
Document Index: 103369228

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 8']

Die Bildungsgänge entsprechen der APO-BK Anlage E, § 2
Bildungsgänge mit mindestens 1 200 Unterrichtsstunden (Anlage E 1, § 2 Nummer 1 Absatz 1)
Bildungsgänge mit mindestens 1 800 Unterrichtsstunden (Anlage E 2, § 2 Nummer 1 Absatz 2)
Bildungsgänge mit mindestens 2 400 Unterrichtsstunden (Anlage E 3, § 2 Nummer 1 Absatz 3)
Bildungsgänge mit mindestens 2 400 Unterrichtsstunden und mindestens 1200 Stunden Praxis (Anlage E 3, § 2 Nummer 1 Absatz 4)
Im Folgenden werden Bestimmungen der APO-BK dargestellt,die für diese Bildungsgänge relevant sind.
Fachschulen ermöglichen den Erwerb der Fachhochschulreife, wenn der Bildungsgang mindestens 2 400 Unterrichtsstunden umfasst.
Die Fachschule umfasst
Bildungsgänge mit mindestens 1 200 Unterrichtsstunden in den Fachbereichen Agrarwirtschaft, Ernährungs- und Versorgungsmanagement, Wirtschaft und in der Fachrichtung Motopädie des Fachbereiches Sozialwesen
Bildungsgänge mit mindestens 1 800 Unterrichtsstunden in der Fachrichtung Heilpädagogik des Fachbereiches Sozialwesen
Bildungsgänge mit mindestens 2 400 Unterrichtsstunden in den Fachbereichen Agrarwirtschaft, Gestaltung, Ernährungs- und Versorgungsmanagement, Informatik, Technik und Wirtschaft
Bildungsgänge mit mindestens 2 400 Unterrichtsstunden Fachtheorie und mindestens 1 200 Stunden Praxis in den Fachrichtungen Heilerziehungspflege und Sozialpädagogik des Fachbereichs Sozialwesen.
Den Bildungsgängen der Fachschule sind die Rahmenstundentafeln Anlage E 1 bis Anlage E 3 zugrunde zu legen.
Die Fachschule gliedert sich in folgende Fachbereiche:
Die Fachbereiche gliedern sich in die Fachrichtungen (siehe Menü oben). Die oberste Schulaufsichtsbehörde kann Schwerpunkte als arbeitsmarktrelevante Untergliederungen einer Fachrichtung vorsehen, die sich durch eigenständige Handlungsfelder von den anderen Schwerpunkten derselben Fachrichtung unterscheiden.
Die Bildungsgänge der Fachschule können in zeitlich unterschiedlichen Unterrichtsorganisationsformen angeboten werden.
Der Unterricht in den Bildungsgängen der Fachschule ist in den berufsübergreifenden Lernbereich, den berufsbezogenen Lernbereich und den Differenzierungsbereich gegliedert.
Von den Unterrichtsstunden des berufsübergreifenden und des berufsbezogenen Lernbereichs können unter Einbeziehung der in den Rahmenstundentafeln ausgewiesenen Projektarbeit bis zu 20 v. H., jedoch nicht mehr als 480 Unterrichtsstunden, als betreute und durch Lehrkräfte vor- und nachbereitete andere Lernformen (Selbstlernphasen) organisiert werden.
Bereits in anderen Bildungsgängen erworbene berufliche Qualifikationen können auf die im Bildungsgang angestrebte Gesamtqualifikation angerechnet werden. Die Anerkennung erfolgt durch die Schulleitung.
Der Abschluss einer Fachschule mit mindestens 2 400 Unterrichtsstunden kann auf die Ausbildung in einer zweiten 2 400 Unterrichtsstunden umfassenden Fachrichtung des Fachbereichs mit bis zu 1 200 Unterrichtsstunden angerechnet werden.
eine Berufstätigkeit im Ausbildungsberuf von mindestens einem Jahr, die auch während der Fachschulausbildung abgeleistet werden kann, nachweist. Die einjährige Berufstätigkeit wird in Fachschulen mit 2 400 Unterrichtsstunden und 1 200 Stunden Praxis in Form eines gelenkten Praktikums während des Fachschulbildungsganges abgeleistet.
In die Fachschule kann abweichend von den oben beschriebenen Voraussetzungen auch aufgenommen werden, wer eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren nachweist. Auf die Berufstätigkeit kann der Besuch einer einschlägigen Berufsfachschule angerechnet werden.
Den Bildungsgang können auch Studierende besuchen, die sich in einem Berufsausbildungsverhältnis befinden, wenn der Unterricht in den beteiligten Bildungsgängen inhaltlich verknüpft wird. Die erforderliche Berufstätigkeit muss bei der Zulassung zum Fachschulexamen nachgewiesen werden.
Ergänzende Aufnahmevoraussetzungen der unterschiedlichen Fachbereiche bleiben unberührt.
In Bildungsgängen mit mindestens 2 400 Unterrichtsstunden erwirbt die oder der Studierende den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) mit dem ersten Zeugnis nach 1 200 Unterrichtsstunden, sofern die Voraussetzungen für die Versetzung vorliegen.
Die Studierenden erwerben die Fachhochschulreife, wenn sie am Ende eines Fachschulbildungsganges mit mindestens 2 400 Unterrichtsstunden die Fachhochschulreife mit einer Prüfung nachweisen und den Fachschulbildungsgang erfolgreich abschließen.
Die oder der Studierende teilt dem Berufskolleg nach einer Beratung durch die Schulleitung zu Beginn des Bildungsganges mit, ob sie oder er die Fachhochschulreife anstrebt. Das Berufskolleg richtet für diese Studierenden nach den Möglichkeiten des Berufskollegs gegebenenfalls ein erweitertes Unterrichtsangebot nach den Vorgaben der KMK-Rahmenvereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen in der jeweils gültigen Fassung ein.
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Fachschule ist die Berechtigung verbunden, die Berufsbezeichnung mit Angabe des Fachbereichs, der Fachrichtung, gegebenenfalls des Schwerpunktes und dem Zusatz "Staatlich geprüfte/Staatlich geprüfter" oder "Staatlich anerkannte/Staatlich anerkannter" zu führen.
Die Bestimmungen zur Ordnung des Fachschulexamens, zur Fachhochschulreifeprüfung sowie zur Externenprüfung finden Sie in der APO-BK, Anlage E, in den §§ 8 bis 18.
Informationsschriften über das Verfahren der Externenprüfung
© 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 06.02.2017