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Timestamp: 2016-10-28 23:43:44
Document Index: 252299216

Matched Legal Cases: ['Art. 67', 'Art. 67', 'Art. 1', 'Art. 110', 'Art. 132', 'Art. 80', 'Art. 105', 'Art. 25', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 80', 'Art. 21', 'BGE', 'Art. 21', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 3', 'BGE', 'Art. 156']

1A.39/2007 (30.08.2007)
1A.39/2007 /wim
2. A.Z.________,
3. B.Z.________,
Beschwerdef�hrer, alle drei vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter E. Wirth,
Untersuchungsrichter des Kantons Freiburg,
Place Notre-Dame 4, Postfach 156, 1702 Fribourg,
Strafkammer des Kantonsgerichts Freiburg,
Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland - B 153'548,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Freiburg, Strafkammer, vom 27. M�rz 2007.
Die Staatsanwaltschaft Mannheim f�hrt ein Ermittlungsverfahren unter anderem gegen B.Z.________ wegen des Verdachts der verbotenen Werbung; ebenso unter anderem gegen B.Z.________ und dessen Bruder A.Z.________ wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und der Beihilfe dazu.
Am 24. November 2004 ersuchte die Staatsanwaltschaft Mannheim das Untersuchungsrichteramt des Kantons Freiburg/CH um Rechtshilfe. Im Ersuchen wird zum Sachverhalt der strafbaren Werbung im Wesentlichen Folgendes ausgef�hrt:
Seit Jahrzenten w�rden von Firmen im Grossraum C.________ (Deutschland), insbesondere von der D.________ GmbH, E.________ (Deutschland), so genannte "Gewinnzusagen/-mitteilungen" an Konsumenten versandt. Dabei handle es sich um personalisierte Anschreiben, in denen dem Empf�nger mitgeteilt werde, er habe einen Geld- oder Sachpreis von erheblichem Wert gewonnen (bis zu mehreren 10'000 Euro). Diese Gewinnmitteilungen w�rden massenhaft versandt (etwa 70'000 bis 250'000 pro Sendung, ca 3 Millionen pro Jahr). Beigelegt sei in der Regel entweder ein Katalog oder es sei eine hochpreisige Mehrwertdienst-Rufnummer angegeben. Immer sei die Auszahlung des Gewinns an eine schriftliche (oder im Falle der Mehrwertdienstnummer: telefonische) R�ckmeldung gekoppelt, oft auch an eine Bestellung aus dem Katalog. Dabei f�hrten die Aufmachung, die Anzahl der unterschiedlichen Bl�tter und Anschreiben im Briefumschlag und die verwirrenden Formulierungen h�ufig zu einer Bestellung, auch wenn diese nicht als Voraussetzung der Gewinnauszahlung genannt sei. Eine Auszahlung des Gewinns erfolge nicht und sei auch nicht vorgesehen.
Zum Sachverhalt der Steuerhinterziehung wird im Rechtshilfeersuchen Folgendes dargelegt:
B.Z.________ werde vorgeworfen, Einkommenssteuer bzw. K�rperschaftssteuer in H�he von mindestens 14 Millionen Euro in den Jahren ab 1996 hinterzogen zu haben, indem er seine Stellung als tats�chlicher Gesellschafter der Domizilfirma X.________ AG arglistig verschleiert habe. Ebenso habe er seinen in Deutschland begr�ndeten und zumindest bis ins Jahr 2003 beibehaltenen Wohnsitz durch T�uschungshandlungen und mit Hilfe von gef�lschten Belegen arglistig verschleiert und verschwiegen.
B.Z.________ sei laut der Mitteilung der franz�sischen Firma F.________ an die franz�sische B�rsenaufsicht Gesellschafter-Gesch�ftsf�hrer der X.________ AG. Diese sei bis zum 12. Dezember 2000 zu hundert Prozent an der D.________ GmbH beteiligt gewesen. Im Jahr 2001 habe die X.________ AG 94.9 Prozent der Anteile an der D.________ GmbH an die Firma F.________ zu einem Gesatmpreis von 60,8 Millionen DM verkauft. Der entstandene Ver�usserungsgewinn in H�he von ca. 60 Millionen DM sei in Deutschland nicht versteuert worden, obgleich er dort h�tte versteuert werden m�ssen. Im Rahmen der Gesamt�bernahme der D.________ GmbH sei die Firma F.________ verpflichtet gewesen, diesen Vorgang der franz�sischen B�rsenaufsichtsbeh�rde zu melden. In dieser Meldung seien die Gesellschaftsverh�ltnisse vor und nach der �bernahme dargestellt worden. Daraus sei zweifelsfrei ersichtlich, dass alleiniger Gesellschaft (zu 100 Prozent) der X.________ AG B.Z.________ sei.
Des weiteren habe die D.________ GmbH in den Jahren 1996 bis 2001 Gewinne in H�he von mindestens 40 Millionen DM an die X.________ AG ausgesch�ttet. Zur Erreichung der beg�nstigten Besteuerung von Gewinnaussch�ttungen an ausl�ndische Gesellschafter einer inl�ndischen Kapitalgesellschaft in H�he von 10 Prozent sei gegen�ber den Finanzbeh�rden durch Vorlage einer falschen Bescheinigung als Alleingesellschafter der X.________ AG der Bruder von B.Z.________, A.Z.________, wohnhaft in G.________ (Schweiz), angegeben worden. Durch die Vorlage dieser falschen Bescheinigung sei die g�nstige Besteuerung erreicht worden. Die zutreffende deutsche Versteuerung der Gewinnaussch�ttungen durch die deutschen Finanzbeh�rden sei durch die Vorlage der gef�lschten Bescheinigung verhindert worden.
Bis zum Jahr 1998 sei B.Z.________ in Deutschland als unbeschr�nkt steuerpflichtige Person gef�hrt worden. Mit Ablauf des Jahres 1998 habe er gegen�ber den Finanzbeh�rden angegeben, seinen Wohnsitz in die Schweiz, nach G.________, verlegt zu haben. Zum Nachweis habe er Steuererkl�rungen f�r beschr�nkt Steuerpflichtige beim Finanzamt eingereicht. Hierdurch habe er erreicht, dass er zu Unrecht als beschr�nkt steuerpflichtige Person lediglich mit deutschen Eink�nften besteuert worden sei. Tats�chlich habe B.Z.________ weiter in der Zeit von 1999 bis zumindest ins Jahr 2003 in Deutschland, in C.________, gewohnt. Im Jahr 2001 sei das erste Kind geboren worden, im Jahr 2002 das zweite. Im Jahr 2003 sei seine Ehefrau verstorben und am Familienwohnsitz in C.________ begraben worden. Der offiziell angemeldete Wohnsitz sei bei der Stadt C.________ erst im Dezember 2003 abgemeldet worden. Die bislang vorliegende Zeugenaussage des direkten Grundst�cksnachbarn von B.Z.________ in C.________ belege die derzeit getroffenen Feststellungen. Hiernach habe B.Z.________ seinen Wohnsitz in dieser Zeit in C.________ gehabt. Die weiteren Ermittlungen nach der Festnahme h�tten dies best�tigt. Es bestehe demzufolge der dringende Verdacht, dass B.Z.________ durch gross angelegte, systematisch und auf L�gengeb�uden aufgebauten Sachverhaltsgestaltungen eine organisierte Verschleierung seines Wohnsitzes unter Verwendung falscher Belege (Mitteilung �ber den ausl�ndischen Wohnsitz) herbeigef�hrt und sich der Steuerhinterziehung schuldig gemacht habe.
Es bestehe weiter der Verdacht, dass die Gesellschafterstellung von B.Z.________ in der X.________ AG durch arglistige T�uschung in organisierter Form unter Verwendung einer falschen Bescheinigung und unter Mithilfe seines Bruders A.Z.________ verschleiert worden sei.
Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei der X.________ AG um eine blosse Domizilfirma handle, sei nach deutschem Steuerrecht der Sitz der Firma dort, wo die massgeblichen Entscheidungen getroffen w�rden. Dies k�nne im vorliegenden Fall nur Deutschland - der Wohnsitz des Alleingesellschafters - sein, da die Firma lediglich von dort aus habe t�tig werden k�nnen. Insofern seien die entstandenen Gewinne der deutschen Besteuerung zu unterwerfen.
Die Staatsanwaltschaft Mannheim ersuchte weitere Kantone um Rechtshilfe.
Am 31. Januar 2005 bestimmte das Bundesamt f�r Justiz den Kanton Freiburg zum Leitkanton.
Mit Verf�gung vom 1. Februar 2005 trat der Untersuchungsrichter des Kantons Freiburg auf die den Kantonen Freiburg, Basel-Landschaft, Waadt und Glarus eingereichten Rechtshilfeersuchen ein und ordnete die Durchf�hrung verschiedener Untersuchungshandlungen in diesen Kantonen an.
Wegen der Komplexit�t des Falles und weil sich sowohl auf Seiten der deutschen als auch der schweizerischen Beh�rden (unter anderem im Rahmen des ebenfalls beim Untersuchungsrichter des Kantons Freiburg anh�ngigen Strafverfahrens gegen B.Z.________ wegen Geldw�scherei) laufend neue Erkenntnisse ergaben, pr�zisierte die Staatsanwaltschaft Mannheim ihre Ersuchen mehrmals und bot der Untersuchungsrichter des Kantons Freiburg in Anwendung von Art. 67a des Bundesgesetzes vom 20. M�rz 1981 �ber internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG; SR 351.1) der ersuchenden Beh�rde wiederholt Gelegenheit, gest�tzt auf die jeweiligen neuen Erkenntnisse die Ersuchen zu erg�nzen.
Mit erg�nzendem Ersuchen vom 19. August 2005 legte die Staatsanwaltshaft Mannheim insbesondere dar, gegen B.Z.________ bestehe der dringende Verdacht, er habe Einkommenssteuern in H�he von insgesamt 12'672'361 Euro sowie K�rperschaftssteuern und Solidarit�tszuschl�ge zugunsten der X.________ AG in H�he von insgesamt 11'659'107 Euro hinterzogen.
Mit Stellungnahme vom 6. Februar 2006 beantragte Rechtsanwalt Peter Wirth namens und im Auftrag von B.Z.________ und der X.________ AG die vollumf�ngliche Verweigerung der Rechtshilfe und sofortige Aufhebung der angeordneten Massnahmen.
Mit Schlussverf�gung vom 16. August 2006 hiess der Untersuchungsrichter des Kantons Freiburg das von der Staatsanwaltschaft Mannheim eingereichte Rechtshilfeersuchen vom 24. November 2004 mitsamt Erg�nzungen gut. Er ordnete die �bermittlung zahlreicher Unterlagen und eines elektronischen Datentr�gers an die ersuchende Beh�rde an. Die �bermittlung der Unterlagen unterwarf er dem Grundsatz der Spezialit�t (Art. 67 IRSG). Die Sperre verschiedener Bankkonten hielt er aufrecht.
Die dagegen von der X.________ AG, A.Z.________ und B.Z.________ erhobene Beschwerde hiess das Kantonsgericht Freiburg (Strafkammer) am 27. M�rz 2007 teilweise gut. Es hob die Sperre der Konten von B.Z.________ und der X.________ AG auf. Im �brigen wies es die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.
Gegen den Entscheid des Kantonsgerichts f�hren die X.________ AG sowie A.Z.________ und B.Z.________ "Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und gleichzeitig Verfassungsbeschwerde".
Sie beantragen, der Entscheid des Kantonsgerichts sei insoweit aufzuheben, als damit ihre Beschwerde gegen die Schlussverf�gung abgewiesen worden sei; die Schlussverf�gung sei aufzuheben, soweit dies nicht bereits geschehen sei.
Eventualiter - f�r den Fall, dass die Beschwerde mit Bezug auf einen oder mehrere der gem�ss Rechtshilfeersuchen vorgeworfenen Tatbest�nde abgewiesen werde - beantragen die Beschwerdef�hrer:
1. es seien von den beschlagnahmten und zu den Akten genommenen Unterlagen diejenigen auszusondern, welche nicht im Zusammenhang mit jenen Tatbest�nden, f�r welche die Beschwerde abgewiesen werde, st�nden oder zum Nachweis der betreffenden inkriminierten Tat ungeeignet seien;
und es sei den Beschwerdef�hrern zum begr�ndeten Ergebnis der Aussonderung die M�glichkeit zur Stellungnahme zu geben;
2. es seien von den bei den Banken edierten und zu den Akten genommenen Bankunterlagen diejenigen Unterlagen auszusondern, welche nicht im Zusammenhang mit denjenigen Tatbest�nden, f�r welche die Beschwerde abgewiesen werde, st�nden oder zum Nachweis der betreffenden inkriminierten Tat ungeeignet seien;
3. es seien von den anl�sslich der Hausdurchsuchungen beschlagnahmten elektronischen Daten diejenigen Daten auszusondern, welche nicht im Zusammenhang mit denjenigen Tatbest�nden, f�r welche die Beschwerde abgewiesen werde, st�nden oder zum Nachweis der betreffenden inkriminierten Tat ungeeignet seien;
4. es seien von den anl�sslich der Hausdurchsuchungen bei der I.________ AG sichergestellten Unterlagen (Ordner J.________ AG und K.________ AG) diejenigen Unterlagen auszusondern, welche nicht im Zusammenhang mit denjenigen Tatbest�nden, f�r welche die Beschwerde abgewiesen werde, st�nden oder zum Nachweis der betreffenden inkriminierten Tat ungeeignet seien;
5. es sei die �bermittlung jeglicher Information mit einem ausdr�cklichen Spezialit�tsvorbehalt zu versehen, wonach sie im Ausland ausschliesslich f�r ein Verfahren wegen denjenigen Straftaten gem�ss Rechtshilfeersuchen vom 5. bzw. 24. November 2004 verwendet werden d�rfe, bez�glich welcher die jeweiligen Antr�ge auf eine �bermittlung von Unterlagen an die ausl�ndische Beh�rde abgewiesen (gemeint wohl: gutgeheissen) wurde und dass diese Unterlagen insbesondere nicht f�r eine Steuerveranlagungsverfahren verwendet werden d�rfen.
Der Untersuchungsrichter des Kantons Freiburg beantragt unter Verzicht auf Gegenbemerkungen die Abweisung der Beschwerde.
Das Bundesamt f�r Justiz beantragt unter Hinweis auf die seines Erachtens zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanzen die Abweisung der "Verwaltungsgerichtsbeschwerde".
1.1 F�r die Rechtshilfe zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz sind in erster Linie die Bestimmungen des Europ�ischen �bereinkommens �ber die Rechtshilfe in Strafsachen vom 20. April 1959 (EUeR, SR 0.351.1), dem beide Staaten beigetreten sind, und der zwischen ihnen abgeschlossene Zusatzvertrag vom 13. November 1969 (SR 0.351.913.61) massgebend. Anwendbar ist ferner das �bereinkommen Nr. 141 �ber Geldw�scherei sowie Ermittlung, Beschlagnahme und Einziehung von Ertr�gen aus Straftaten vom 8. November 1990 (Geldw�scherei�bereinkommen; Gw�; SR 0.311.53), das f�r die Schweiz am 1. September 1993 und f�r Deutschland am 1. Januar 1999 in Kraft getreten ist. Soweit diese Staatsvertr�ge bestimmte Fragen nicht abschliessend regeln, kommt das schweizerische Landesrecht - namentlich das Bundesgesetz �ber internationale Rechtshilfe in Strafsachen vom 20. M�rz 1981 (IRSG, SR 351.1) und die dazugeh�rige Verordnung (IRSV, SR 351.11) - zur Anwendung (Art. 1 Abs. 1 IRSG).
1.2 Gem�ss Art. 110b IRSG richten sich Beschwerdeverfahren gegen Verf�gungen, die in erster Instanz vor dem Inkraftreten dieser �nderung - am 1. Januar 2007 - getroffen worden sind, nach dem bisherigen Recht.
Diese Bestimmung geht Art. 132 Abs. 1 BGG als "lex specialis" vor. Hat der kantonale Untersuchungsrichter die Schlussverf�gung vor dem 1. Januar 2007 erlassen und das Kantonsgericht die dagegen erhobene Beschwerde nach diesem Datum abgewiesen, ist gegen dessen Entscheid die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegeben (Urteil 1C_53/2007 vom 29. M�rz 2007 E. 1.2).
Der Untersuchungsrichter hat im vorliegenden Fall die Schlussverf�gung vor dem 1. Januar 2007 erlassen. Gegen den angefochtenen Entscheid ist damit - wie das Bundesamt f�r Justiz zutreffend annimmt - die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegeben.
Die Vorinstanz hat eine unzutreffende Rechtsmittelbelehrung gegeben. Das ist insofern nachvollziehbar, als ihr das angef�hrte Urteil 1C_53/2007 vom 29. M�rz 2007 noch nicht bekannt sein konnte und die Rechtslage vorher insoweit unklar war.
Die Beschwerdef�hrer haben gest�tzt auf die unrichtige Rechtsmittelbelehrung der Vorinstanz f�lschlich "Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und gleichzeitig Verfassungsbeschwerde" erhoben. Dies f�hrt zu keinem Nichteintretensentscheid. Die Eingabe der Beschwerdef�hrer gen�gt den Frist- und Formvorschriften der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Sie ist als solche entgegenzunehmen.
1.3 Die Beschwerdef�hrer k�nnen r�gen die Verletzung von Bundesrecht (wozu auch das Staatsvertragsrecht geh�rt), einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens (Art. 80i Abs. 1 lit. a IRSG). Da die Vorinstanz eine richterliche Beh�rde ist, ist das Bundesgericht an ihre Feststellung des Sachverhaltes gebunden, sofern sie den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat (Art. 105 Abs. 2 OG).
1.4 Das Bundesgericht ist an die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 25 Abs. 6 aIRSG). Es pr�ft die bei ihm erhobenen R�gen grunds�tzlich mit freier Kognition. Es ist aber nicht verpflichtet, nach weiteren der Rechtshilfe allenfalls entgegenstehenden Gr�nden zu forschen, die aus der Beschwerde nicht hervorgehen (BGE 123 II 134 E. 1d S. 136 f.; 122 II 367 E. 2d S. 372, mit Hinweisen).
2.1 Die Beschwerdef�hrer r�gen (S. 6 ff.), indem es die Vorinstanz abgelehnt habe, das Schreiben von Prof. Waldburger, Vizedirektor der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung, vom 8. Dezember 2006 entgegenzunehmen, habe sie ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV verletzt.
2.2 Der Untersuchungsrichter ersuchte gest�tzt auf Art. 24 Abs. 3 IRSV die Eidgen�ssische Steuerverwaltung um Stellungnahme dazu, ob aus schweizerischer Sicht der Tatverdacht des Abgabebetruges bestehe. Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung erstattete ihre Stellungnahme am 24. Juli 2006 (Beschwerdebeilage). Darin f�hrt sie (S. 5) zusammenfassend aus, die ihr vorgelegten Unterlagen erg�ben einen ernsthaften Verdacht auf ein betr�gerisches Zusammenwirken der D.________-Firmen unter sich einerseits und unter bedarfsweisem Einbezug der schweizerischen X.________ AG anderseits; ebenso, dass der Gang dieser Gesch�fte und Interaktionen entscheidend vom Beschwerdef�hrer 3 bestimmt worden sei. Sollte sich dies in der weiteren Untersuchung best�tigen, entspr�chen Gesch�ftsb�cher, Bilanzen und Erfolgsrechnungen der involvierten Firmen nicht der Wahrheit und entpuppten sich die einzelnen Gesch�ftsf�hrer einschliesslich der Beschwerdef�hrer 2 als vorgeschobene und weisungsabh�ngige Strohm�nner bzw. das Ganze als beinahe undurchschaubares L�gengeb�ude. Dem Fiskus w�ren damit nahmhafte gesch�ftliche und private Eink�nfte arglistig verschwiegen worden und diese w�ren nicht zur Besteuerung gelangt. Angesichts dieses Ergebnisses sei der glaubhaft gemachte Verdacht auf das Vorliegen von Abgabebetrug zu bejahen. Unterzeichnet ist die Stellungnahme von Prof. Robert Waldburger.
Mit Schreiben vom 8. Dezember 2006 (Beschwerdebeilage) reichte dieser der Vorinstanz eine Klarstellung zur Stellungnahme vom 24. Juli 2006 ein. Prof. Waldburger unterstrich, die Eidgen�ssische Steuerverwaltung beschr�nke sich in ihren Stellungnahmen auf die Pr�fung, ob anhand des Ersuchens und dessen Beilagen die objektiven Tatbestandsmerkmal eines Abgabebetruges gegeben seien (Ziff. 1). Der Verdacht auf Abgabebetrug sei f�r ihn aufgrund der in der Stellungnahme getroffenen Annahmen nach wie vor glaubhaft gemacht (Ziff. 2).
2.3 Die Vorinstanz f�hrt (S. 9 E. 1e) aus, nicht zu h�ren seien die Beschwerdef�hrer unter anderem bez�glich der in der Noveneingabe vom 19. Januar 2007 gestellten prozessualen Antr�ge ("weitere [prozessuale] Antr�ge 1 und 2"). Diese w�rden mit der unaufgeforderten Eingabe von Prof. Waldburger vom 8. Dezember 2006 begr�ndet. Prof. Waldburger bzw. die Eidgen�ssische Steuerverwaltung seien nicht Partei des vorliegenden Verfahrens. Es sei nicht ersichtlich, weshalb die Strafkammer verpflichtet w�re, spontane Eingaben Dritter, welche fast drei Monate nach Ablauf der Beschwerdefrist erfolgten, entgegenzunehmen und den Beschwerdef�hrern gest�tzt darauf zu gestatten, ihre Beschwerde zu erg�nzen. Die prozessualen Antr�ge der Beschwerdef�hrer muteten dilatorisch an.
Diese Ausf�hrungen, mit denen sich die Beschwerdef�hrer in keiner Weise auseinandersetzen, lassen keine Bundesrechtsverletzung erkennen.
Selbst wenn es sich anders verhielte und man annehmen wollte, die Vorinstanz habe das rechtliche Geh�r der Beschwerdef�hrer verletzt, indem sie die Eingabe von Prof. Waldburger vom 8. Dezember 2006 nicht entgegen genommen habe, w�rde das den Beschwerdef�hrern nicht helfen. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs ist im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde heilbar (BGE 124 II 132 E. 2d S. 138/139; 117 Ib 64 E. 4 S. 87, mit Hinweisen; Robert Zimmermann, La coop�ration judiciaire internationale en mati�re p�nale, 2. Aufl., Bern 2004, S. 307). Die Beschwerdef�hrer hatten in der Beschwerde an das Bundesgericht die M�glichkeit, alles vorzubringen, was aus ihrer Sicht gegen die Gew�hrung der Rechtshilfe spricht und sich dabei auch auf die Stellungnahme von Prof. Waldburger vom 8. Dezember 2006 zu beziehen. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs w�re damit geheilt worden.
2.4 Die Beschwerde erweist sich daher im vorliegenden Punkt als unbehelflich.
3.1 Die Beschwerdef�hrer bringen (S. 8) vor, ihre Aktivlegitimation sei entgegen der Ansicht der Vorinstanz insofern zu bejahen, als es um die Frage gehe, ob Unterlagen bzw. Informationen f�r ein gegen sie gerichtetes Strafverfahren ins Ausland �bermittelt werden d�rften; dies ungeachtet der Frage, bei wem diese Unterlagen bzw. Informationen erh�ltlich gemacht worden seien.
3.2 Gem�ss Art. 80h lit. b IRSG ist zur Beschwerde berechtigt, wer pers�nlich und direkt von einer Rechtshilfemassnahme betroffen ist und ein schutzw�rdiges Interesse an deren Aufhebung oder �nderung hat. Personen, gegen die sich das ausl�ndische Strafverfahren richtet, sind nach Art. 21 Abs. 3 IRSG unter den gleichen Voraussetzungen zur Beschwerde befugt.
Nach der Rechtsprechung liegt ein schutzw�rdiges Interesse nicht schon dann vor, wenn jemand irgend eine Beziehung zum Streitobjekt zu haben behauptet. Vielmehr muss eine vom einschl�gigen Bundesrecht erfasste spezifische Beziehungsn�he gegeben sein. Eine bloss mittelbare Betroffenheit gen�gt nicht (BGE 128 II 211 E. 2.3 S. 217 mit Hinweisen). Die Person, gegen die sich das ausl�ndische Strafverfahren richtet, ist nur dann pers�nlich betroffen, wenn sie sich in der Schweiz selber einer konkreten Massnahme - wie etwa einer Hausdurchsuchung oder einer Beschlagnahme - zu unterwerfen hat. Der Umstand allein, dass eine Rechshilfemassnahme ein im Ausland h�ngiges Verfahren f�rdert, gen�gt nicht. W�rde Art. 21 Abs. 3 IRSG anders ausgelegt, k�nnte eine betroffene Person in jedem Fall Beschwerde erheben, was dem Sinn und Zweck der genannten Gesetzesbestimmung zuwiderliefe (BGE 116 Ib 106 E. 2a S. 109 f., mit Hinweisen). Der Angeschuldigte ist nicht befugt, Massnahmen anzufechten, welche Dritte betreffen (BGE 116 Ib 106 E. 2a/aa S. 110 f., mit Hinweisen; Zimmermann, a.a.O., S. 352).
3.3 Der Einwand der Beschwerdef�hrer geht somit fehl. Entgegen ihrer Auffassung ist entscheidend, beim wem die Unterlagen bzw. Informationen erh�ltlich gemacht worden sind und gen�gt die Eigenschaft der Beschwerdef�hrer 2 und 3 als Beschuldigte im ausl�ndischen Verfahren allein nicht, um ihnen die Beschwerdelegitimation zu verschaffen.
Die Beschwerdef�hrer sind insoweit zur Beschwerde befugt, als es um Unterlagen geht, die bei Ihnen beschlagnahmt worden sind, und um Ausz�ge �ber Konten, deren Inhaber sie sind.
4.1.1 Die Beschwerdef�hrer wenden (S. 8 f. ) ein, der Tatbestand des Abgabebetrugs mit Bezug auf die pers�nlichen Einkommenssteuern des Beschwerdef�hrers 3 f�r die Jahre 1999 bis 2003 sei entgegen der Ansicht der Vorinstanz nicht glaubhaft gemacht. Das Rechtshilfeersuchen vom 24. November 2004 enthalte hinsichtlich dieses Deliktsvorwurf folgende zentrale Behauptung:
"Mit Ablauf des Jahres 1998 gab er (B.Z.________) gegen�ber den Finanzbeh�rden an, seinen Wohnsitz in die Schweiz, nach G.________, verlegt zu haben. Zum Nachweis reichte er Steuererkl�rungen f�r beschr�nkt Steuerpflichtige beim Finanzamt ein."
Die Beschwerdef�hrer bringen vor, diese Behauptung, der Beschwerdef�hrer 3 habe gegen�ber den Finanzbeh�rden angegeben, seinen Wohnsicht in die Schweiz verlegt zu haben, werde nicht belegt und sei willk�rlich.
4.1.2 Der Einwand ist unbegr�ndet. In den Akten findet sich etwa eine Rechnung des Beschwerdef�hrers 3 vom 5. Januar 2001 (Ordner A Faszikel 13). Darauf steht: "B.Z.________, Marketing Consulting, G.________". Die Annahme der deutschen Beh�rden, der Beschwerdef�hrer habe sich in die Schweiz abgemeldet, ist schon mit Blick darauf nicht willk�rlich.
4.2.1 Die Beschwerdef�hrer bringen (S. 9 f.) vor, das Rechtshilfeersuchen vom 24. November 2004 enthalte hinsichtlich des Vorwurfs des Abgabebetrugs mit Bezug auf die pers�nlichen Einkommenssteuern des Beschwerdef�hrers 3 folgende weitere zentrale Behauptung:
"Tats�chlich wohnte B.Z.________ weiter in der Zeit von 1999 bis zumindest ins Jahr 2003 in Deutschland, in C.________":
Die Beschwerdef�hrer machen geltend, auch diese Behauptung werde im Rechtshilfeersuchen nicht untermauert und bleibe damit unbegr�ndet.
4.2.2 Das Vorbringen ist unbegr�ndet.
Im Rechtshilfeersuchen vom 24. November 2004 wird (S. 6 f.) dargelegt, bis zum Jahr 1998 sei der Beschwerdef�hrer 3 in Deutschland als unbeschr�nkt steuerpflichtige Person gef�hrt worden. Mit Ablauf des Jahres 1998 habe er gegen�ber den Finanzbeh�rden angegeben, seinen Wohnsitz in die Schweiz, nach G.________, verlegt zu haben. Zum Nachweis habe er Steuererkl�rungen f�r beschr�nkt Steuerpflichtige beim Finanzamt eingereicht. Hierdurch habe er erreicht, dass seine weiteren Eink�nfte in Deutschland nicht der Besteuerung unterworfen worden seien und er zu Unrecht als beschr�nkt steuerpflichtige Person lediglich mit den deutschen Eink�nften besteuert worden sei. Tats�chlich habe er weiter in der Zeit von 1999 bis zumindest ins Jahr 2003 in Deutschland, in C.________, gewohnt. Im Jahr 2000 habe er seine Ehefrau in C.________ geheiratet. Im Jahr 2001 sei das erste gemeinsame Kind geboren worden; im Jahr 2002 das zweite. Im Jahr 2003 sei seine Ehefrau verstorben und am Familienwohnsitz in C.________ begraben worden. Der offiziell angemeldete Wohnsitz sei bei der Stadt C.________ erst im Dezember 2003 abgemeldet worden. Die bislang vorliegenden Zeugenaussage des direkten Grundst�cksnachbarn des Beschwerdef�hrers 3 in C.________ belege die derzeit getroffene Feststellung. Hiernach habe der Beschwerdef�hrer 3 seinen Wohnsitz in dieser Zeit in C.________ gehabt. Die weiteren Ermittlungen nach der Festnahme best�tigten dies.
Die ersuchende Beh�rde nennt damit zur St�tze ihrer Verdachtmomente angerufene Beweise und macht sie glaubhaft. Mehr ist nicht zu verlangen (s. etwa BGE 125 II 250 E. 5b, 116 Ib 96 E. 4c, 115 Ib 68 E. 3b/bb; Urteil 1A.122/2003 vom 25. August 2003 E. 3.2, mit Hinweisen). Auch bei Rechtshilfebegehren wegen Abgabebetruges ist die ersuchende Beh�rde nicht gehalten, die Tatvorw�rfe bereits abschliessend mit Beweisen zu belegen bzw. ihre Beweismittel dem Begehren beizuf�gen (vgl. BGE 107 Ib 264 E. 3a; zudem auch Urteile 1A.122/2003 vom 25. August 2003, 1A.63/2001 vom 20. Juli 2001, 1A.183/1995 vom 13. Oktober 1995 und 1A.139/1990 vom 29. Oktober 1990). Andernfalls w�rde der Sinne und Zweck der Rechtshilfe praktisch hinf�llig.
4.2.3 Fehl gehen die Beschwerdef�hrer sodann, soweit sie (S. 10) geltend machen, aus der Begr�ndung der Vorinstanz sei nicht ersichtlich, worauf sie ihre Annahme st�tze, der Wohnsitz des Beschwerdef�hrers 3 habe sich weiterhin in Deutschland befunden.
Die Vorinstanz begr�ndet (S. 11 f. E. 2c) einl�sslich, weshalb sie zu diesem Schluss kommt.
4.3.1 Die Beschwerdef�hrer bringen vor, dem Rechtshilfeersuchen und den diesem beigef�gten Beweismitteln und Berichten sei nicht zu entnehmen, dass das Pseudonym "L.________" tats�chlich jemals gegen�ber jemandem verwendet worden sei und/oder zu einer T�uschung gef�hrt habe.
4.3.2 Die Akten (Ordner A Faszikel 12) enthalten ein Schriftst�ck, dass darauf hindeutet, dass sich der Beschwerdef�hrer 3 seine Post an die Adresse "L.________, Im H.________, C.________" senden liess. Dies ist eines der verschiedenen von der Vorinstanz (S. 11 f. E. 2c) genannten Indizien, welche daf�r sprechen, dass der Beschwerdef�hrer 3 die deutschen Steuerbeh�rden �ber seinen tats�chlichen Wohnsitz arglistig get�uscht hat. Hinreichende Verdachtsmomente f�r Abgabebetrug sind gegeben. Was die Beschwerdef�hrer dagegen einwenden, ist nicht geeignet, eine Bundesrechtsverletzung darzutun.
4.4.1 Die Beschwerdef�hrer machen (S. 10 f.) geltend, die Voraussetzungen des Abgabebetruges m�ssten f�r jedes einzelne Steuerjahr glaubhaft dargetan werden, was hier nicht der Fall sei.
4.4.2 Das Vorbringen ist unbehelflich. Aufgrund des Rechtshilfeersuchens bestehen hinreichende Verdachtsmomente daf�r, dass der Beschwerdef�hrer Einkommenssteuern in den Jahren 1999 bis 2003 durch arglistige T�uschung der deutschen Steuerbeh�rden hinterzogen hat. Es kann erneut auf die �berzeugenden Erw�gungen der Vorinstanz (S. 11 f. E. 2c) verwiesen werden.
5.1 Die Beschwerdef�hrer machen (S. 11 ff.) geltend, der Tatbestand des Abgabebetruges mit Bezug auf K�rperschaftssteuern und Solidarit�tszuschlag der Beschwerdef�hrerin 1 f�r die Jahre 1996 bis 2003 in Deutschland sei nicht glaubhaft gemacht.
5.2 Auch dazu hat sich die Vorinstanz (S. 12 ff.) einl�sslich ge�ussert. Sie legt dar, dem Beschwerdef�hrer 3 und der Beschwerdef�hrerin 1 werde gem�ss Rechtshilfeersuchen vorgeworfen, gegen�ber dem deutschen Fiskus zwischen 1996 und 2003 K�rperschaftssteuern hinterzogen zu haben, indem der Beschwerdef�hrer 3 seine Stellung als tats�chlicher Gesellschafter der Beschwerdef�hrerin 1 - welche bis 2000 die D.________ GmbH besessen habe - arglistig verschleiert habe. Auch bei diesem Vorwurf handle es sich um Abgabebetrug. Aus dem Rechtshilfeersuchen ergebe sich, dass der Beschwerdef�hrer 3 mit grosser Wahrscheinlichkeit alleiniger Aktion�r oder zumindest Mehrheitsaktion�r der Beschwerdef�hrerin 1 sei. Die Vorinstanz verweist insoweit auf die Schlussverf�gung.
Der Untersuchungsrichter f�hrt dort (S. 12 E. 2.2.2) aus, gegen�ber den deutschen Finanzbeh�rden sei der Beschwerdef�hrer 2 als Alleingesellschafter der Beschwerdef�hrerin 1 angegeben worden. Die vorgelegte Bescheinigung werde von den deutschen Beh�rden aus folgenden Gr�nden als falsch qualifiziert: Im Jahre 2001 habe die Beschwerdef�hrerin 1 94,9 Prozent der Anteilte an der D.________ GmbH an die Firma F.________ zu einem Gesamtpreis von insgesamt 60,8 Millionen DM verkauft. Die b�rsengehandelte Firma F.________ sei verpflichtet gewesen, diesen Vorgang der franz�sischen B�rsenaufsicht zu melden. Aus dieser Meldung sei ersichtlich, dass der Beschwerdef�hrer 3 alleiniger Gesellschafter der Beschwerdef�hrerin 1 gewesen sei. Auch weitere Unterlagen liessen den Beschwerdef�hrer 3 als Alleingesellschafter, Verwaltungsratspr�sident oder alleinvertretungsberechtigter Pr�sident der Beschwerdef�hrerin 1 erkennen. In zahlreichen Vertr�gen und Vertragsentw�rfen werde er in dieser Eigenschaft aufgef�hrt. Ebenso belegten andere Unterlagen, dass er einigen der Briefkastenfirmen der D.________ GmbH Instruktionen gegeben habe. In seinem Testamentsentwurf vom 26. November 2003 habe er sich sodann selbst als an der Beschwerdef�hrerin 1 wirtschaftlich berechtigt bezeichnet und er habe darin Anordnung getroffen, wie im Falle seines Ablebens mit der Substanz der Beschwerdef�hrerin 1 zu verfahren sei. Aus den Einvernahmeprotokollen der Privatsekret�rin des Beschwerdef�hrers 3 gehe schliesslich hervor, dass dieser innerhalb der D.________ GmbH eine �berragende Stellung eingenommen habe und mit einiger Wahrscheinlichkeit von Deutschland aus die Beschwerdef�hrerin 1 dirigiert und beherrscht habe. So habe er die richtungweisenden Entscheidungen getroffen und seiner Sekret�rin Anweisungen f�r Zahlungen durch die Beschwerdef�hrerin 1 erteilt, die seine Sekret�rin an jene des Beschwerdef�hrers 2 weiterzuleiten gehabt habe.
Die Vorinstanz legt weiter dar, der Beschwerdef�hrer 3 sei vom 19. Oktober 2000 bis 2003 Verwaltungsratspr�sident der Beschwerdef�hrerin 1 gewesen. Aus den dargelegten Tatsachen folge, dass der Beschwerdef�hrer 3 mit grosser Wahrscheinlichkeit die massgeblichen Entscheidungen der Beschwerdef�hrerin 1 getroffen habe, so dass sich der Mittelpunkt ihrer tats�chlichen Gesch�ftsleitung am Wohnsitz des Beschwerdef�hrers 3 befunden habe. Dieser habe aber, wie bereits ausgef�hrt, bis zumindest 2003 in Deutschland gelegen.
Arglist - so die Vorinstanz weiter - ergebe sich daraus, dass der Beschwerdef�hrer 2 zuhanden der deutschen Finanzbeh�rden bescheinigt habe, Alleingesellschafter der Beschwerdef�hrerin 1 zu sein, wodurch er eine beg�nstigte Besteuerung von Gewinnaussch�ttungen der in Deutschland domizilierten D.________ GmbH an die Beschwerdef�hrerin 1 erreicht habe; weiter daraus, dass die Buchhaltung der Beschwerdef�hrerin 1 als gef�lscht gelten m�sse, wenn sie nicht den Beschwerdef�hrer 3, sondern den offenbar vorgeschobenen Beschwerdef�hrer 2 als Alleinaktion�r bezeichnet habe; ferner daraus, dass der Beschwerdef�hrer 3 sich seine Post unter dem Pseudonym "L.________" nicht nach G.________, sondern nach C.________ habe schicken lassen.
5.3 Diese Erw�gungen der kantonalen Instanzen lassen keine Bundesrechtsverletzung erkennen. Sie zeigen, dass auch im vorliegenden Punkt hinreichende Verdachtsmomente f�r einen Abgabebetrug bestehen.
6.1 Die Vorinstanz f�hrt (S. 14 E. 4.) aus, die Beschwerdef�hrer wendeten sich gegen den Vorwurf, der Beschwerdef�hrer 3 habe absichtlich ein weit verzweigtes, schwer durchschaubares Firmennetz installiert, um bewusst Verm�genswerte zu verbergen. Soweit verst�ndlich schienen sie in diesem Zusammenhang vorzubringen, der Vorwurf der Hinterziehung von K�rperschaftssteuern und Solidarit�tszuschlag zugunsten der f�nf Firmen N.________, O.________, P.________, Q.________ und R.________ f�r die Jahre 2001-2002 treffe nicht zu und das Rechtshilfeersuchen sei diesbez�glich abzuweisen.
Die Vorinstanz bemerkt dazu, der Schlussverf�gung sei nicht zu entnehmen, dass die Rechtshilfe bzw. die Gutheissung des Rechtshilfegesuchs mit diesem gegen den Beschwerdef�hrer 3 gerichteten Vorwurf der Steuerhinterziehung begr�ndet werde. Der angefochtenen Schlussverf�gung lasse sich einzig entnehmen, dass bez�glich der im Kanton Glarus angeordneten Hausdurchsuchungen unter anderem alle Unterlagen zu beschlagnahmen seien, welche im Zusammenhang mit vier der genannten f�nf Firmen st�nden. Diesbez�glich w�re der Beschwerdef�hrer 3 nicht beschwerdelegitimiert. Bez�glich der Beschwerdef�hrerin 1, deren R�umlichkeiten durchsucht worden seien, fehle es der Beschwerde an jeder Begr�ndung, weshalb die Rechtshilfe nicht zu gew�hren w�re, so dass auch diesbez�glich nicht weiter auf den Hauptantrag einzugehen sei.
6.2 Diese Erw�gungen sind ebenfalls nicht zu beanstanden. Was die Beschwerdef�hrer dagegen vorbringen, ist nicht geeignet, eine Bundesrechtsverletzung darzutun. Sie behaupten insbesondere nicht, dass ihre Beschwerde in Bezug auf die Beschwerdef�hrerin 1, welche im vorliegenden Zusammenhang beschwerdelegitimiert gewesen w�re, eine hinreichende Begr�ndung enthalten habe.
7.1 Die Vorinstanz erw�gt (S. 15), im Rechtshilfeersuchen vom 24. November 2004 werde ausgef�hrt, die D.________ GmbH habe in den Jahren 1996 bis 2001 Gewinne in H�he von mindestens 40 Millionen DM an die Beschwerdef�hrerin 1 ausgesch�ttet. Durch Vorlage einer falschen Bescheinigung des Beschwerdef�hrers 2 als Alleingesellschafter der Beschwerdef�hrerin 1 sei eine g�nstigere Besteuerung erreicht und die zutreffende deutsche Versteuerung der Gewinnaussch�ttungen durch die deutschen Finanzbeh�rden verhindert worden. Den Akten lasse sich weiter entnehmen, dass die D.________ GmbH in den Jahren 1999/2000 Gewinne von 20 Millionen DM ausgesch�ttet haben solle.
7.2 Die Beschwerdef�hrer wenden ein, die D.________ GmbH habe nach 1999 keine Dividenden ausgesch�ttet. Dies ergebe sich aus dem Bericht der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vom 28. Februar 2005 (Beschwerdebeilage) und den beschlagnahmten Jahresrechnungen der Beschwerdef�hrerin 1.
Die Beschwerdef�hrer legen nicht dar und es ist nicht ersichtlich, aus welcher Stelle im Bericht der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vom 28. Februar 2005 sich ergeben soll, dass die D.________ nach 1999 keine Dividenden ausgesch�ttet habe. Ebenso sagen sie nicht, wo in den umfangreichen Akten (17 Bundesordner) sich die Jahresrechnungen der Beschwerdef�hrerin 1 finden sollen. Insbesondere in einem komplexen Rechtshilfefall mit umfangreichen Akten wie hier darf von den Beschwerdef�hrern - welche uneingeschr�nkt Akteneinsicht hatten - erwartet werden, dass sie die genauen Aktenstellen angeben, aus denen sich etwas zu ihren Gunsten ergeben soll. Es ist daher fraglich, ob im vorliegenden Punkt auf die Beschwerde eingetreten werden kann. Dies kann jedoch offen bleiben, da sie auch insoweit ohnehin unbehelflich ist. Wenn die Beschwerdef�hrer ausf�hren, die D.________ habe nach 1999 keine Dividenden ausgesch�ttet, anerkennen sie damit implizit, dass sie bis (und mit) 1999 Dividenden ausbezahlt hat. Ihre Ausf�hrungen sind daher nicht geeignet, die Sachverhaltsschilderung im Rechtshilfeersuchen im vorliegenden Punkt als offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen. Hat die D.________ der Beschwerdef�hrerin 1 Gewinne ausgesch�ttet, kommt insoweit ein Abgabebetrug, wie ihn die deutschen Beh�rden schildern, in Betracht. F�r welche Jahre dies im Einzelnen der Fall ist, wird im deutschen Strafverfahren zu kl�ren sein.
Die Beschwerde ist ebenfalls unbehelflich, soweit die Beschwerdef�hrer vorbringen, die ersuchende Beh�rde habe nicht dargetan, dass sie in Bezug auf den vorliegenden Deliktsvorwurf ein Strafverfahren f�hre. Nach dem Rechtshilfeersuchen vom 24. November 2004 f�hrt die Staatsanwaltschaft Mannheim unter anderem gegen die Beschwerdef�hrer 2 und 3 ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Steuerdelikte. Dabei geht es auch um Gewinnaussch�ttungen der D.________ GmbH an die Beschwerdef�hrerin 1. An diesen Angaben der ersuchenden Beh�rde zu zweifeln besteht kein Anlass. Nach der Rechtsprechung kann im �brigen Rechtshilfe gegebenenfalls selbst dann geleistet werden, wenn im ersuchenden Staat noch kein eigentliches Strafverfahren er�ffnet worden ist (BGE 116 Ib 452 E. 3a und b).
Die Beschwerdef�hrer bringen (S. 15) vor, Erw�gung 7 des angefochtenen Entscheids (S. 16 f.) leide an einem Begr�ndungsmangel. Insoweit habe die Vorinstanz ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt.
Der Einwand ist unbegr�ndet. Die Vorinstanz hat sich in Erw�gung 7 ihres Urteils hinreichend mit dem Vorbringen der Beschwerdef�hrer auseinandergesetzt, die �bermittlung der im Zusammenhang mit dem Verdacht der Widerhandlung gegen das Lauterkeitsrecht stehenden Unterlagen an die ersuchende Beh�rde sei von der Bedingung abh�ngig zu machen, dass der Bundesgerichtshof in Karlsruhe als Rechtsmittelinstanz das Urteil des Landgerichts Mannheim vom 14. Juni 2006 betreffend Widerhandlung gegen das Lauterkeitsrecht aufhebe und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckweise und diese R�ckweisung rechtkr�ftig geworden sei. Was die Vorinstanz dazu ausf�hrt, l�sst im �brigen keine Bundesrechtsverletzung erkennen.
9.1 Die Beschwerdef�hrer bringen (S. 15 f.) zur Erw�gung 8 des angefochtenen Urteils (S. 17 f.) vor, da die hier in Frage stehenden Unterlagen in anderen Verfahren erhoben worden seien, f�r welche der Untersuchungsrichter am 28. September 2006 eine "Nichtweiterverfolgungsverf�gung" erlassen habe, h�tten sie grunds�tzlich nichts mit den in Deutschland gef�hrten Verfahren und den darauf gest�tzten Rechtshilfeersuchen zu tun. Daher obliege es dem Untersuchungsrichter darzutun, weshalb und in welchem Umfang diese Unterlagen in Zusammenhang mit dem vorliegenden Rechtshilfeersuchen und den einzelnen darin behaupteten Delikten st�nden und somit f�r die Aufkl�rung derselben beweisrelevant seien.
9.2 Nach der Rechtsprechung sind die schweizerischen Beh�rden verpflichtet, den ausl�ndischen Beh�rden alle diejenigen Aktenst�cke zu �bermitteln, die sich auf den im Ersuchen enthaltenen Verdacht beziehen k�nnen. Nicht zul�ssig w�re es, den ausl�ndischen Beh�rden nur diejenigen Unterlagen zu �berlassen, die den im Rechtshilfeersuchen dargestellten Sachverhalt mit Sicherheit beweisen. Massgeblich ist die potentielle Erheblichkeit der beschlagnahmten Aktenst�cke: Den ausl�ndischen Strafverfolgungsbeh�rden sind diejenigen Aktenst�cke zu �bermitteln, die sich m�glicherweise auf den im Rechtshilfeersuchen dargestellten Sachverhalt beziehen k�nnen; nicht zu �bermitteln sind nur diejenigen Akten, die f�r das ausl�ndische Strafverfahren mit Sicherheit nicht erheblich sind. Den ausl�ndischen Strafverfolgungsbeh�rden obliegt es dann, aus den m�glicherweise erheblichen Akten diejenigen auszuscheiden, welche die den Beschuldigten vorgeworfenen Taten beweisen (BGE 122 II 367 E. 2c).
Es obliegt dem Beschwerdef�hrer, jedes einzelne Aktenst�ck, das nach seiner Auffassung nicht an die ersuchende Beh�rde �bermittelt werden darf, zu bezeichnen. Zugleich hat er f�r jedes der so bezeichnete Aktenst�cke darzulegen, weshalb es im ausl�ndischen Strafverfahren nicht erheblich sein kann (BGE 126 II 258 E. 9c S. 264; 122 II 367 E. 2d S. 371 f.).
9.3 Es w�re danach Sache der Beschwerdef�hrer gewesen, im Einzelnen aufzuzeigen, welches Schriftst�ck aus welchem Grund f�r die ersuchende Beh�rde mit Sicherheit unerheblich sei und deshalb nicht herausgegeben werden d�rfe. Dies haben sie nicht getan.
Die Beschwerde erweist sich deshalb auch im vorliegenden Punkt als unbehelflich.
Die Vorinstanz kommt (E. 9 S. 18) zum Schluss, die Gew�hrung der Rechtshilfe m�sse entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrer nicht f�r jedes Jahr getrennt begr�ndet werden. Ihre Erw�gungen dazu sind nicht zu beanstanden. Die Beschwerdef�hrer setzen sich damit nicht weiter auseinander. Was sie (S. 16) vorbringen, ist nicht geeignet, eine Bundesrechtsverletzung darzutun.
11.1 F�r den Fall, dass die Beschwerde mit Bezug auf einen der Hauptantr�ge I.A.1-4 und/oder Hauptantrag II abgewiesen werde, beantragten die Beschwerdef�hrer vor Vorinstanz bez�glich der beschlagnahmten Unterlagen und elektronischen Daten eine Aussonderung jener Unterlagen bzw. Daten, welche nicht im Zusammenhang mit denjenigen Tatbest�nden st�nden, f�r welche die Beschwerde abgewiesen werde oder die zum Nachweis der betreffenden inkriminierten Tat ungeeignet seien. Dazu sei den Beschwerdef�hrern zum begr�ndeten Ergebnis der Aussonderung die M�glichkeit zur Stellungnahme zu geben. Ebenfalls sei die �bermittlung jeglicher Information mit einem ausdr�cklichen Spezialit�tsvorbehalt zu versehen. Insbesondere d�rften diese Unterlagen nicht f�r ein Steuerveranlagungsverfahren verwendet werden. Sie begr�ndeten diese Antr�ge damit, diese erg�ben sich aus dem Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit und aus Art. 3 Abs. 3 IRSG.
11.2 Die Vorinstanz bemerkt dazu (S. 19 E. 10a), mit dem lapidaren Hinweis auf den Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit und auf Art. 3 Abs. 3 IRSG verm�chten die Beschwerdef�hrer ihrer Begr�ndungspflicht nicht zu gen�gen. Entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrer sei dem Untersuchungsrichter darin zuzustimmen, dass erstere bei einer allf�lligen Aussonderung eine Mitwirkungspflicht treffe und sie mit ihrem Begehren nicht beliebig zuwarten d�rften. Wie der Untersuchungsrichter zutreffend ausf�hre, sei das Akteneinsichtsrecht der Beschwerdef�hrer nie eingeschr�nkt gewesen und habe deren Anwalt dieses auch ausge�bt und danach am 6. Februar 2006 eine l�ngere Stellungnahme eingereicht. Von einem "Ausschluss" der Beschwerdef�hrer vom Verfahren k�nne entgegen deren Behauptung nicht die Rede sei. Die Beschwerdef�hrer h�tten nicht �ber anderthalb Jahre zuwarten d�rfen, bis sie - im Rechtsmittelverfahren - eine Aussonderung verlangten. Das Gesuch sei versp�tet. Zudem fehle auch in der Beschwerde jeglicher Hinweis, welche Unterlagen konkret auszusondern w�ren.
Diese Ausf�hrungen st�tzen sich auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung und sind nicht zu beanstanden. Wie dargelegt (E. 9.2) w�re es Sache der Beschwerdef�hrer gewesen darzutun, welches einzelne Schriftst�ck aus welchem Grunde nicht an die ersuchende Beh�rde herausgegeben werden d�rfe. Dieser Begr�ndungspflicht sind sie, obwohl sie dazu Gelegenheit gehabt h�tten, nie nachgekommen.
11.3 Die Vorinstanz f�hrt (S. 19 E. 10a) sodann aus, der Antrag, die zu �bermittelnden Unterlagen seien mit einem ausdr�cklichen Spezialit�tsvorbehalt zu versehen, stosse ins Leere, da die Schlussverf�gung (Dispositiv Ziff. 8 und 11 [Verteiler mit Hinweis auf das Formular "Grundsatz der Spezialit�t"]) genau dies vorsehe.
Das angefochtene Urteil verletzt auch insoweit kein Bundesrecht.
Erw�gung 11 des angefochtenen Urteils (S. 23) enth�lt eine Haupt- und eine Eventualbegr�ndung.
Auf die Vorbringen der Beschwerdef�hrer dagegen (S. 17) kann schon deshalb nicht eingetreten werden, weil sie nicht beide Begr�ndungen anfechten (BGE 133 IV 119 E. 6.3, mit Hinweisen).
Bei diesem Ausgang des Verfahrens tragen die Beschwerdef�hrer die Kosten (Art. 156 Abs. 1 OG).
Die Gerichtsgeb�hr von je Fr. 2'000.--, insgesamt Fr. 6'000.--, wird den Beschwerdef�hrern auferlegt.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, dem Untersuchungsrichter des Kantons Freiburg und dem Kantonsgericht Freiburg (Strafkammer) sowie dem Bundesamt f�r Justiz (Abteilung internationale Rechtshilfe, Sektion Rechtshilfe) schriftlich mitgeteilt.