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Timestamp: 2018-03-19 01:36:46
Document Index: 30888531

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 9', '§ 9', '§ 122', '§ 16', '§ 16', '§ 21', '§ 2', '§ 6', '§ 6', '§ 2', '§ 6', '§ 6', '§ 14', '§ 15']

Grundstück | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Grundstück
Voraussetzungen für den Schuldzinsenabzug bei Darlehen für die Anschaffung eine teilweise vermieteten und teilweise selbst genutzten Gebäudes.
Leitsatz Finanziert der Steuerpflichtige die Anschaffung eines Gebäudes, das nicht nur dem Erzielen von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung, sondern auch der (nichtsteuerbaren) Selbstnutzung dient, mit Eigenmitteln und Darlehen, kann er die Darlehenszinsen insoweit als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehen, als er das Darlehen tatsäc...mehr
AfA-Bemessung für nach Betriebsaufgabe vermietetes Gebäude
Leitsatz 1. Zu den abziehbaren Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung gehören auch die Absetzungen für Abnutzung (AfA) für das Gebäude; Bemessungsgrundlage für die AfA sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten (§ 7 Abs. 4 und 5 EStG). Wird ein Gebäude aus dem Betriebsvermögen in das Privatvermögen überführt und vermietet, sind fiktive Anschaffu...mehr
Vorfälligkeitsentschädigung wegen Verkaufs eines Mietwohngrundstücks: Werbungskosten bei anderem Mietobjekt
Kommentar Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen ( § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG ). Dies gilt auch für Schuldzinsen , soweit sie mit einer Einkunftsart in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen ( § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 EStG ). Das ist immer dann zu bejahen, wenn die Schuldzinsen objektiv mit angestrebten oder zufließenden Einnahmen...mehr
Keine Einkünfteerzielungsabsicht bei Objektveräußerung innerhalb von fünf Jahren
Leitsatz 1. Bei einer auf Dauer angelegten Vermietungstätigkeit ist grundsätzlich ohne weitere Prüfung von einer Einkünfteerzielungsabsicht auszugehen (z.B. BFH-Urteil vom 30. September 1997 IX R 80/94, BFHE 184, 406, BStBl II 1998, 771). Eine Vermietungstätigkeit ist auf Dauer angelegt, wenn sie nach den bei Beginn der Vermietung ersichtlichen Umständen keiner Befristung un...mehr
Zur steuerrechtlichen Anerkennung eines Kaufvertrages unter Eheleuten
Leitsatz Ein Kaufvertrag zwischen nahen Angehörigen ist im Rahmen des sog. Fremdvergleichs hinsichtlich seiner Hauptpflichten zu überprüfen. Wird zur Finanzierung eines solchen Kaufvertrags ein Darlehensvertrag mit einer Bank abgeschlossen, sind die in diesem Vertrag getroffenen Vereinbarungen auch dann nicht in den Fremdvergleich einzubeziehen, wenn der Verkäufer zugleich S...mehr
Sind Zinsen für Darlehen, die von Eheleuten zur Finanzierung einer vermieteten Eigentumswohnung aufgenommen wurden, Werbungskosten – bei gemeinsamer Darlehensaufnahme – bei Darlehensaufnahme durch den Nicht-Eigentümer-Ehegatten?
Leitsatz 1. Nehmen Eheleute gemeinsam ein gesamtschuldnerisches Darlehen zur Finanzierung eines vermieteten Gebäudes auf, das einem von ihnen gehört, sind die Schuldzinsen in vollem Umfang als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung des Eigentümerehegatten abziehbar. 2. Nimmt eine Ehegatte allein ein Darlehen zur Finanzierung eines vermieteten Gebäud...mehr
BFH überprüft anschaffungsnahen Aufwand
Leitsatz Das Bundesministerium der Finanzen wird gemäß § 122 Abs. 2 Satz 3 FGO zum Beitritt in einem Revisionsverfahren aufgefordert, in dem die einkommensteuerrechtliche Behandlung von anschaffungnahen Aufwendungen streitig ist. Link zur Entscheidung BFH, Beschluss v. 21. 11. 2000, IX R 39/97. Anmerkung Sachverhalt Der Steuerpflichtige Vermieter hat 1988 ein – 1955 – mit einem...mehr
Herstellungskosten einer Privatstraße zur Grundstückserschließung gesondert absetzbar
Leitsatz 1. Erstmalige Erschließungsbeiträge an die öffentliche Hand gehören nach ständiger Rechtsprechung grundsätzlich zu den (nachträglichen) Anschaffungskosten des Grund und Bodens, auf die keine AfA zulässig sind. Dagegen sind Aufwendungen für die Zweit- oder Zusatzerschließung sofort als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehbar, wenn sich dadurch die Nutzbarkeit ...mehr
Abziehbarkeit von Schuldzinsen aus einem nach Veräußerung fortgeführten Darlehen
Leitsatz Veräußert ein Steuerpflichtiger seine bisher selbst genutzte und durch ein Darlehen finanzierte Immobilie und verwendet er unter Aufrechterhaltung des Darlehens nur einen Teil des Verkaufserlöses dazu, durch die Anschaffung einer anderen Immobilie Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zu erzielen, so kann er aus dem fortgeführten Darlehen nicht mehr an Schuldzins...mehr
Unterbeteiligung an einer GbR
Kommentar A, B und C sind zu je 1/3 Gesellschafter einer Grundstücksgemeinschaft in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die gemeinschaftliche Vermietung von eigenem Grundbesitz. Die Gesellschaft erzielt Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung aus der Vermietung ihres Grundstücks. Mit notariell beurkun...mehr
Leitsatz Schuldzinsen sind als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehbar, soweit sie für eine Verbindlichkeit geleistet werden, die durch diese Einkunftsart veranlaßt ist. Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn und soweit das Darlehen tatsächlich zum Erzielen von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung verwendet wird. Ein lediglich rechtlic...mehr
Schuldzinsenabzug bei Mietobjekten im Alleineigentum eines Ehegatten
Leitsatz Sind die Darlehen für die vermietete Immobilie eines Ehegatten teils von den Eheleuten gemeinschaftlich, teils allein vom Nichteigentümer-Ehegatten aufgenommen worden und wird der Zahlungsverkehr für die Immobilie insgesamt über ein Konto des Nichteigentümer-Ehegatten abgewickelt, so werden aus den vom Eigentümer-Ehegatten auf dieses Konto geleiteten eigenen Mitteln...mehr
Verpachtung eines Gewerbebetriebs
Kommentar Zu den steuerpflichtigen Einkünften aus Gewerbebetrieb gehören auch Gewinne , die bei der Veräußerung des ganzen Gewerbebetriebs oder Teilbetriebs erzielt werden ( § 16 Abs. 1 Nr. 1 EStG ). Als Veräußer8jg gilt auch die Aufgabe des Gewerbebetriebs ( § 16 Abs. 3 EStG ). Wird ein Gewerbebetrieb verpachtet, hat der Verpächter ein Wahlrecht, ob er den Vorgang als B...mehr
Werbungskostenabzug für Garten bei selbstgenutztem Zweifamilienhaus
Kommentar 1. Der – grundsätzlich bis 1986 einkommensteuerpflichtige – Nutzungswert der Wohnung im eigenen Haus erfaßt auch dazugehörige Gärten ( § 21 Abs. 2 Satz 1 EStG ). Daher sind auch Aufwendungen für die Unterhaltung des Gartens grundsätzlich als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehbar. Bei der für die Nutzungswertbesteuerung zunä...mehr
Außenprüfung bei einer Immobilien-Gesellschaft
Kommentar 1. Soll eine Außenprüfung gegenüber einer Immobiliengesellschaft ( Gesellschaft bürgerlichen Rechts ) durchgeführt werden, kann die Anordnung hinsichtlich der Umsatzsteuer an die Gesellschaft gerichtet werden. Wegen der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und der Vermögensteuer muß die Prüfungsanordnung jedoch an alle Gesellschafter gerichtet werden; ...mehr
Betriebsaufspaltung: Einstimmigkeitsabrede in der Besitzgesellschaft
Leitsatz Klägerin ist eine GmbH & Co. KG, die unstreitig bis Ende 1987 Besitzgesellschaft im Rahmen einer Betriebsaufspaltung mit der X-GmbH war. Finanzamt und KG streiten darüber, ob die → Betriebsaufspaltung im Streitjahr 1988 durch Wegfall der personellen Verflechtung beendet worden ist. Ursprünglich waren Gesellschafter der KG neben der nicht am Gesellschaftsvermögen b...mehr
Teilwertabschreibung auf ein zu einem Überpreis erworbenes Grundstück
Leitsatz 1. Ein beim Erwerb eines Grundstücks gezahlter Überpreis rechtfertigt allein keine Teilwertabschreibung auf einen niedrigeren Wert zu einem späteren Bilanzstichtag. 2. Ist eine Teilwertabschreibung jedoch aus anderen Gründen gerechtfertigt, so nimmt der Überpreis an der Teilwertabschreibung in dem Verhältnis teil, das dem gegenüber dem Anschaffungszeitpunkt gesunkene...mehr
Obstanbau als land- und forstwirtschaftlicher Betrieb?
Leitsatz 1. Die Annahme von Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft setzt eine Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr voraus. 2. Ein Gewinn aus der Entnahme eines betrieblichen Grundstücks entfällt nicht dadurch, dass eine Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr vor Betriebsaufgabe oder -veräußerung aufgegeben wird. Normenkette EStG § 2 Abs. 1, EStG § ...mehr
Abfindung weichender Hoferben
Kommentar Veräußert oder entnimmt ein Steuerzahler nach dem 31. 12. 1979 und vor dem 1. 1. 1986 Teile des zu einem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb gehörenden Grund und Bodens, wird der bei der Veräußerung oder Entnahme entstehende Gewinn auf Antrag nur insoweit zur Einkommensteuer herangezogen, als er den Betrag von 60 000 DM übersteigt ( Land- und Forstwirtschaft ...mehr
Betriebsaufspaltung: Einkünfte aus Fremdvermietung
Kommentar A und B sind Brüder. Ihr Vater hatte zu seinen Lebzeiten ein Malergeschäft einschließlich des Handels mit Farben und Fußbodenbelägen betrieben. Das Geschäftslokal befand sich auf einem Grundstück, das dem Vater und der Mutter zu gleichen Teilen gehörte. In dem auf dem Grundstück befindlichen Haus gab es außer den gewerblich genutzten Räumen Wohnungen, die an Fremde...mehr
Freibetrag zur Abfindung weichender Erben
Kommentar A übertrug im Jahr 1989 im Wege der vorweggenommenen Erbfolge die Grundstücke seines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs mit Weinbergen, Wiesen sowie zur Hofstelle gehörenden bebauten Grundstücksflächen auf seine beiden Töchter H und S. H sollte danach den land- und forstwirtschaftlichen Betrieb fortführen ( Land- und Forstwirtschaft ). Dazu erhielt sie den g...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel: „Drei-Objekt-Grenze” gilt nicht bei einer Realteilung
Kommentar Werden einzelne Objekte einer Grundstücksgemeinschaft den Gemeinschaftern gegen Zahlung auf das gemeinsame Baukonto zu Alleineigentum zugewiesen, handelt es sich nicht um Vorgänge, die auf die „Drei-Objekt-Grenze” Anrechnung finden. Link zur Entscheidung BFH, Urteil v. 9. 5. 1996, IV R 74/95. Anmerkung: Die vorliegende Entscheidung befaßt sich erneut mit der Prä...mehr
Entnahme von Grundflächen aus einem landwirtschaftlichen Betriebsvermögen
Leitsatz Hat der nicht buchführende Inhaber eines landwirtschaftlichen Betriebs ursprünglich landwirtschaftlich genutzte Flächen verpachtet und nach Ablauf des Pachtverhältnisses nicht wieder aktiv bewirtschaftet, sondern brach liegen lassen, so können diese Flächen durch eindeutige Erklärung dem FA gegenüber entnommen werden. Sachverhalt Der Kläger war im Streitjahr 1990 als...mehr
Betriebsaufspaltung: Darlehensforderung gegen die Betriebs-GmbH als Sonderbetriebsvermögen II
Leitsatz Geben die Gesellschafter der Besitz-Personengesellschaft in zeitlichem Zusammenhang mit der Begründung der Betriebsaufspaltung der Betriebs-GmbH jeweils ein ungesichertes, unkündbares Darlehen, für das Zinsen erst zum Ende der 16-jährigen Laufzeit gezahlt werden sollen, so gehören die Darlehensforderungen zum Sonderbetriebsvermögen II der Gesellschafter bei der Besi...mehr
Veräußerung von Bauland durch Land- und Forstwirte grundsätzlich nach § 6 b EStG reinvestitionsbegünstigt
Leitsatz 1. Bei der Veräußerung von Grund und Boden, der mindestens 6 Jahre zum Anlagevermögen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs gehört hat, kann eine den Veräußerungsgewinn mindernde Rücklage gebildet werden (§ 6 b Abs. 1 und 3 EStG). 2. Der in einem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb zur Urproduktion eingesetzte Grund und Boden gehört stets zum Anlagevermö...mehr
Betriebsaufspaltung: Voraussetzungen der personellen Verflechtung
Leitsatz 1. Ein einheitlicher geschäftlicher Betätigungswille ist regelmäßig auch dann anzunehmen, wenn die einzigen Gesellschafter des Besitz- und des Betriebsunternehmens in der Weise an beiden Unternehmen beteiligt sind, dass der eine Gesellschafter über die Mehrheit der Anteile am Besitzunternehmen verfügt, der andere dagegen über die Mehrheit der Anteile am Betriebsunte...mehr
Kommentar Schadenersatz , den ein Steuerberater oder ein Haftpflichtversicherer wegen einer vom Berater zu vertretenden zu hohen Einkommensteuerfestsetzung leistet, ist beim Mandanten keine Betriebseinnahme . Link zur Entscheidung BFH, Urteil v. 18. 6. 1998, IV R 61/97. Anmerkung: Im Streitfall ging es um einen Architekten, dessen Steuerberater versäumt hatte, gegen ei...mehr
GmbH-Anteile als notwendiges Betriebsvermögen eines Steuerberaters
Leitsatz Sollen Honoraransprüche eines Steuerberaters in der Weise erfüllt werden, dass er Anteile an einer GmbH erwirbt, um diese Anteile später, nachdem ihr Wert verabredungsgemäß durch verbilligten Erwerb von Betriebsvermögen der GmbH gesteigert worden ist, wieder zu veräußern, so gehören die GmbH-Anteile zum notwendigen Betriebsvermögen des Steuerberaters. Sachverhalt Ein...mehr
Reinvestitionsrücklage auf Herstellungskosten fremdvermieteter Häuser im Betriebsvermögen eines verpachteten landwirtschaftlichen Betriebs übertragbar
Leitsatz Die Bebauung ursprünglich land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke mit Einfamilienhäusern und deren anschließende Vermietung an betriebsfremde Personen führt grundsätzlich nicht zu einer Entnahme, wenn die Nutzungsänderung nur eine Fläche erfasst, die im Vergleich zur Gesamtfläche des Betriebs von geringer Bedeutung ist. Sachverhalt Der Bauer führte seinen...mehr
Beendigung der Gewerbesteuerpflicht durch Betriebsverpachtung
Kommentar 1. Mit der Verpachtung eines Gewerbebetriebs erlischt die Gewerbesteuerpflicht des Verpächters. Die Verpachtung ist keine nur „vorübergehende Unterbrechung im Betrieb eines Gewerbes” i. S. des § 2 Abs. 4 GewStG . 2. Eine gewerbliche Gaststättenverpachtung wird nicht bereits deshalb zum „Gaststättenhandel”, weil innerhalb von fünf Jahren mehr als drei der verpachte...mehr
Wertminderung durch Substanzabbau
Kommentar Der Abbau eines Bodenvorkommens auf einem zum land- und forstwirtschaftlichen Betriebsvermögen gehörenden Grundstück führt grundsätzlich zu einer Wertminderung , die durch eine Teilwertabschreibung zu berücksichtigen ist. Da diese Wertminderung jedoch nicht betrieblich, sondern durch die Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung verursacht ist, muß ...mehr
Nach Umwandlung von Grundstücken des Anlagevermögens in Umlaufvermögen keine Gewinnübertragung nach § 6b EStG
Leitsatz 1. Eine Gewinnübertragung nach § 6b EStG setzt voraus, dass das Wirtschaftsgut vor der Veräußerung zum Anlagevermögen gehört hat. 2. Wird ein Grundstück, das zunächst dem Anlagevermögen zuzuordnen war, in Veräußerungsabsicht parzelliert und wirkt der Steuerpflichtige an der Aufbereitung zum Bauland aktiv mit oder nimmt er darauf Einfluss, so wechselt das Grundstück a...mehr
Förderungsmittel für Existenzgründer aus dem Europäischen Sozialfonds und entsprechenden Landesmitteln nicht steuerfrei
Leitsatz Zuschüsse zur Förderung von Existenzgründern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Landesmitteln im Rahmen des Programms "Arbeit und Qualifizierung für Sachsen" sind nicht steuerfrei. Sachverhalt Der selbständige Sachverständige ist für die Bewertung von unbebauten und bebauten Grundstücken tätig. Vor Aufnahme dieser Tätigkeit bezog er infolge Insolvenz se...mehr
Beiträge für zusätzliche Grundstückserschließung
Kommentar Beiträge für die Zweiterschließung eines Betriebsgrundstücks durch eine weitere Straße sind nur dann als nachträgliche Anschaffungskosten des Grund und Bodens zu aktivieren, wenn sich der Wert des Grundstücks aufgrund einer Erweiterung der Nutzbarkeit oder einer günstigeren Lage erhöht. Link zur Entscheidung BFH, Urteil v. 12. 1. 1995, IV R 3/93. Anmerkung: Die E...mehr
Steuerbefreiung von Abfindungen weichender Erben trotz Verpachtung des landwirtschaftlichen Betriebs an den künftigen Hoferben und späterer Betriebsaufgabe
Leitsatz Der Steuerbefreiung von Abfindungen weichender Erben steht weder die Verpachtung des land- und forstwirtschaftlichen Betriebs an den künftigen Hoferben noch die Erklärung der Betriebsaufgabe durch den Abfindenden entgegen. Als agrarpolitische Lenkungsnorm setzt § 14a Abs. 4 EStG weder voraus, dass der von Abfindungslasten befreite Hof im Zeitpunkt der Übertragung au...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel unter Vorschaltung eines nahestehenden Dritten
Kommentar Ein gewerblicher Grundstückshandel setzt eine Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr voraus ( § 15 Abs. 2 EStG ). Dieses Merkmal erfordert, daß eine Tätigkeit am Markt gegen Entgelt und für Dritte äußerlich erkennbar angeboten wird, und kann auch durch Geschäftsbeziehung zu nur einem Vertragspartner verwirklicht werden. Unter Umständen kann diese V...mehr