Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=30.09.2004&Aktenzeichen=V%20ZB%2026/04
Timestamp: 2020-01-21 07:17:22
Document Index: 91713111

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 28', '§ 54', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 18', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 28', 'BGH', 'BGH', '§ 31']

BGH, 30.09.2004 - V ZB 26/04 - dejure.org
https://dejure.org/2004,2481
BGH, 30.09.2004 - V ZB 26/04 (https://dejure.org/2004,2481)
BGH, Entscheidung vom 30.09.2004 - V ZB 26/04 (https://dejure.org/2004,2481)
BGH, Entscheidung vom 30. September 2004 - V ZB 26/04 (https://dejure.org/2004,2481)
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Zulässigkeit einer Vorlage an den Bundesgerichtshof in der freiwilligen Gerichtsbarkeit - Notwendigkeit einer Vergleichsentscheidung über das "Abweichenwollen" von einer Entscheidung eines anderen Oberlandesgerichts oder von einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes - ...
Gesamtschuldnerische Haftung des einzelnen Wohnungseigentümers für Verwalterhonorar
Mietrecht - Eigentümer haften gesamtschuldnerisch für Verwaltervergütung
Verwaltervergütung: Eigentümer haften als Gesamtschuldner
Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 30.9.2004, V ZB 26/04 (Verwalterhonorar; gesamtschuldnerische Haftung der Wohnungseigentümer)" von RiAG Dr. Olaf Riecke, original erschienen in: MDR 2004, 564 - 566.
NJW 2004, 3339
MDR 2004, 1288
NZM 2004, 831
ZMR 2004, 833
Der Bundesgerichtshof ist bei der Prüfung der Zulässigkeit einer Vorlage nach § 28 Abs. 2 FGG i.V.m. § 54 BeurkG an die Auffassung des vorlegenden Gerichts gebunden, es könne ohne Beantwortung der streitigen Rechtsfrage über die sofortige weitere Beschwerde nicht entscheiden (Senat, BGHZ 99, 90, 92; Beschl. v. 22. Januar 2004, V ZB 51/03, NJW 2004, 937, 938, insoweit in BGHZ 157, 322 nicht abgedruckt; Beschl. v. 30. September 2004, V ZB 26/04 NJW 2004, 3339; BGH, Beschl. v. 10. Dezember 2007, II ZB 13/07, ZIP 2008, 620).
Der Bundesgerichtshof ist zwar bei der Prüfung der Zulässigkeit einer Vorlage nach § 18 Abs. 1 Satz 1 ThUG an die Auffassung des vorlegenden Gerichts gebunden, es könne ohne Beantwortung der streitigen Rechtsfrage über die sofortige weitere Beschwerde nicht entscheiden (Senat, Beschlüsse vom 11. November 1986 - V ZB 1/86, BGHZ 99, 90, 92, vom 22. Januar 2004 - V ZB 51/03, NJW 2004, 937, 938, insoweit nicht in BGHZ 157, 322 abgedruckt, und vom 30. September 2004 - V ZB 26/04, NJW 2004, 3339).
Denn Voraussetzung hierfür wäre, dass die Beantwortung der gegenteilig beurteilten Rechtsfrage für beide Entscheidungen erheblich ist und die Entscheidungen des Oberlandesgerichts München (…aaO) und Schleswig (…aaO) auf der anderen Beurteilung der Rechtsfrage beruht (vgl. BGH NJW 2004, 3339, FamRZ 2002, 1327, FGPrax 1997, 239).
Der Geschäftswert kann durch das Beschwerdegericht von Amts wegen, auch wenn nur ein Teil in der Rechtsmittelinstanz hängt (BayObLG ZMR 2004, 833), nach § 31 Abs. 1 S. 2 KostO geändert werden.
OLG Köln, 04.03.2005 - 16 Wx 14/05
Haftung des einzelnen Wohnungseigentümers für rückständiges Verwalterhonorar
Der Senat sieht zu einer Vorlage der Sache an den Bundesgerichtshof gemäß § 28 WEG keine Veranlassung, weil die hier streitige Rechtsfrage, unter welchen Voraussetzungen die gesamtschuldnerische Inanspruchnahme eines Wohnungseigentümers für Verwaltergebühren bereits vom Bundesgerichtshof entschieden worden ist (BGHZ 78, 57 = NJW 1980, 2466; bestätigt von BGH NZM 2004, 831) und der Senat nicht von dieser Rechtsprechung abweichen will.
LG Konstanz, 15.12.2008 - 62 T 73/08
Der Geschäftswert kann durch das Beschwerdegericht von Amts wegen, auch wenn nur ein Teil in der Rechtsmittelinstanz hängt ( BayObLG ZMR 2004, 833), nach § 31 Abs. 1 S. 2 KostO geändert werden.