Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/177480,0.html
Timestamp: 2019-08-21 01:33:11
Document Index: 195300868

Matched Legal Cases: ['§985', '§110', '§929', '§119', '§812', '§535', '§119', '§3', '§ 110']

Hausarbeit Zivilrecht Uni Augsburg 1. Semester
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Verfasst am: 22 Feb 2008 - 15:06:16 Titel: Hausarbeit Zivilrecht Uni Augsburg 1. Semester
ich bin gerade dran meine erste Hausarbeit zu verfassen und weiss leider nicht wo ich anfgangen soll.
Zuerst will ich euch aber zuerst kurz den Fall skizieren:
Ein Minderjähriger (16 jahre) geht in ein Internetcaffee um für seine Hausarbeit zu recherchieren, die er am nächsten Tag abgeben muss. Die Angesttelte D erwidert auf die Frage des Kunden M, dass er die Chips für die Nutzung des Internet an dem Autoamaten an der Wand kaufen könnte, obwohl sie weiss dass das Internet aufgrund eines starken sturmes noch beschädigt ist und nicht funktioniert, sagt sie M nichts, da sie ihn nicht als Kunden verlieren will.
Am Automaten hängt ein gutlesbares Schild, das daraufhin weist, das ein Rücktritt oder eine Rückerstattung des Entgeldes nicht möglich ist, wenn das Internet nicht funktionsfähig ist und dies der Inhaber des Geschäftes nicht grob fahrlässig verursacht hat
M kauft daraufhin 4 Chips. Nachdem er den ersten Chip in den Computer eingeschmissen hat merkt er dass das Internet nicht funktioniert und verlangt daraufhin von der Inhaberin A (die in der Zwischenzeit das Geschäft vertreten hat) das Geld gegen aushändigung der verbleibenden 3 Chips zurück. Diese weist ihn auf das Schild hin und sagt, dass er das Internet morgen wieder benutzen könne da es da wieder funktionsfähig ist. Des weiteren ist er kein Kunde der Telekom sondern von dem Internetanbieter XY der das Netz der Telekom nur nutzt.
Am abend rufen die Eltern, sofort nachdem M sie informiert hat an bei A an und sagen ihr dass ihr Kind rechtmäßig gehandelt habe.
Welche möglichkeit hat M das Geld zurückzuverlangen?
Deliktische Ansprüche sind nicht zu prüfen?
Die Münzen wurde im automaten nicht vermischt
Ich habe nun so angefangen:
Zuerst habe ich §985 BGB durchgeprüft. Wobei ich zum Ergebnis gekommen bin das der Minderjährige wegen §110 das dingliche VERTRAG gem. §929 abschließen durfte. Dieser wurde jedoch anschließend wegen §119II BGB ex tung beseitigt.
Anschließend hab ich §812 durchgeprüft.
Hierbei bin ich zum Ergebnis gekommen das die AGB Klausel nicht in den Vertrag mit einbezogen wurde wegen §§535,536.
Anschließend habe ich den Mietvertrag noch angefochten. Wieder wegen §119 II
Was hat es mit dem Automaten auf sich??
Welche genaue Rolle spielt D??
Darf ich den dinglichen Vertrag anfechten??
Darf ein Minderjähriger Anfechten oder ist erst der Anruf seiner Eltern als Anfechtungserklärun zu werten??
Verfasst am: 26 Feb 2008 - 12:17:29 Titel:
Hat irgendjemand eine Idee hierzu???
Verfasst am: 04 März 2008 - 20:32:54 Titel:
ach was hab ich einen weiteren Mitschreiber gesucht... Freu mich
Verfasst am: 04 März 2008 - 20:39:52 Titel:
Allerdings gehst Du falsch dran.. Herausgabeansprüche sind hier nicht zu prüfen!!!
Du prüfst immer!!! zuerst die Vertraglichen Ansprüche! Also zuerst den Vertrag.
Die Rolle von D? D arbeitet da... Erfüllungsgehilfin... nicht so wichtig
wichtig ist nur, daß Sie von dem Ausfall des Netzes weis
Wichtig ist hier... Prüfung der AGB! §3 widerspricht 308/309 BGB
§ 110 Bewirken der Leistung mit Taschengeld - Anruf der Eltern also unnötig
Anfechtung ist ein Gestaltungsrecht und damit nicht lediglich rechtlich vorteilhaft. Aber hier wird es eine Auseinandersetzung geben. Denn, er darf mit seinem Taschengeld bewirken und damit einen nicht lediglich rechtlich vorteilhaften Vertrag abschließen. Da er das allerdings darf, ist nicht ersichtlich, warum ihm die Anfechtung verwehrt werden soll.