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Timestamp: 2019-05-20 05:20:55
Document Index: 336337487

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 43', '§ 1328', '§ 1328', '§ 10', '§ 12', '§ 10']

März 2011 - DerFabian
Persönlichkeitsrechte im Zivilrecht
Schutz der Person gibt es im Straf- als auch im Zivilrecht. Über die strafrechtlich relevanten Paragraphen, sowie die des Mediengesetzes, habe ich schon vor längerem gebloggt. Im Gegensatz dazu, kann man mittels zivilrechtlicher Paragraphen Schadenersatz verlangen. Die wichtiges Paragraphen sind:
Laut Gruber stellt § 16 ABGB eine Generalsklausel des Persönlichkeitschutzes dar. Aus diesem Paragraph wird das jedermann angeborene Persönlichkeitsrecht auf Achtung seines Privatbereichs und seiner Geheimsphäre abgeleitet. (vgl. Gruber, 2006: S. 48)[1. GRUBER, Angelika: Medienrecht und neue Medien. mit besonderer Berücksichtigung des Internet. Wien: LexisNexis Verlag ARD ORAC GmbH & Co KG. 2006]
Auch das Namensrecht stellt ein Persönlichkeitsrecht dar. Es ist nicht nur der Name einer Person, sondern auch die damit identifizierte Persönlichkeit geschützt. Grundsätzlich kann zwischen Namensbestreitung und Namensanmaßung unterschieden werden. Hier soll nur die Namensanmaßung besprochen werden, ist sie doch für Aussagen im Web 2.0 viel wichtiger. Der fremde Name wird dabei zur Kennzeichnung der eigenen Person missbraucht, oder der rechtmäßige Träger wird zwar gekennzeichnet aber in Verbindung mit Waren oder Unternehmen gesetzt, wodurch ein falscher Eindruck erweckt werden kann. Es gilt allerdings auch, dass alleine wenn die schutzwürdigen Interessen des Genannten verletzt werden, dieser sich mittels § 43 ABGB wehren kann. (vgl. ebd.: S. 50)
§ 1328a ABGB ist noch relativ jung. Erst am 1.1.2004 trat er in Kraft. Damit wurde die Wahrung der Privatsphäre ausdrücklich im Gesetz verankert. Dieser Paragraph ist deswegen so interessant, weil damit vor allem die Verletzung der Privatsphäre von Privatpersonen geregelt wird. Wobei in bestimmten Fällen auch juristische Personen nach § 1328 geklagt werden können. Die Verletzung der Privatsphäre durch Medien wird weiterhin vom MedienG bestimmt. (vgl. ebd.: S. 56)
23. März 2011 /0 Kommentare/von Fabian Greiler
https://www.derfabian.at/wp-content/uploads/2010/01/paragraph.jpg 100 100 Fabian Greiler https://www.derfabian.at/wp-content/uploads/2017/07/derFabian-new.png Fabian Greiler2011-03-23 20:12:182017-09-07 21:27:00Persönlichkeitsrechte im Zivilrecht
Hat der e-Reader oder der iPad eine Chance, die Umsätze der klassischen Printmedien anzuheben? Wenn ja, warum?“
Ja. Ein e-Reader/Tablet-Computer könnte die traditionellen Printmedien aus der Krise führen. Aber: Es kann nicht irgendein Tablet sein und bestimmt nicht das iPad von Apple. Der Retter der Printmedien kann nur ein Gerät sein, das von den Verlagen selbst produziert wird.
Als in Verlagen Wörter nicht nur geschrieben sondern auch vervielfältigt wurden
Bevor Radio und Fernsehen erfunden wurden, waren Zeitungen das einzige und damit uneingeschränkte „Massenmedium“. Massenmedium ist deshalb in Anführungszeichen zu schreiben, weil die damaligen Zeitungen wenig mit den heutigen Printprodukten gemeinsam haben. Der damalige Erfolg der Zeitungen lag sicher auch daran, dass sich nur Verlage große Druckerpressen leisten konnten. Sie waren damit Monopolisten was das Produzieren von Nachrichten angeht. Heute wird die technische Vervielfältigung der Wörter immer weiter outgesourct, trotzdem gehörte das zur ureigensten Aufgabe der Zeitungsverlage!
Verlage könnten mit einem eigenen Tablet diese technische Vervielfältigung wieder an sich reißen. Finanziell wie technisch ist so ein Gerät jedenfalls machbar, wenn sich nur alle deutschen bzw. deutschsprachigen Verlage darauf verständigen könnten. Mit einem solchen Tablet könnten journalistischen Angebote besonders genau und überzeugend auf ein technisches Gerät abgestimmt werden. Außerdem hätte man gegenüber Apple einen riesigen Vorteil: Noch sind Zeitungen viel näher am Bürger als ein Konzern aus der USA. Zeitungen genießen großes Vertrauen und wenn alle Zeitungen das gleiche Produkt bewerben würden, hätte man ein Meinungsmonopol gebündelt mit einer unglaublichen Reichweite. Das neue Tablet könnten auch preislich eine Kampfansage sein: Man verkauft das Tablet besonders günstig, verknüpft damit aber ein Bezahlabonnement. Damit würde man vor allem eine jüngere Leserschaft an das Medium binden, eine Zielgruppe die derzeit besonders arg wegbricht. Schlussendlich wäre das „Zeitungstablet“ eine angemessene Reaktion gegen Apple, Google & Co., die derzeit immer mehr zur (überlegenen) Konkurrenz von Verlagen werden.
11. März 2011 /0 Kommentare/von Fabian Greiler
https://www.derfabian.at/wp-content/uploads/2017/07/derFabian-new.png 0 0 Fabian Greiler https://www.derfabian.at/wp-content/uploads/2017/07/derFabian-new.png Fabian Greiler2011-03-11 18:11:352016-12-11 18:22:59Hat der e-Reader oder der iPad eine Chance, die Umsätze der klassischen Printmedien anzuheben? Wenn ja, warum?“
Graddol (1997) notes that the dominance of OECD countries is being eroded as Asian economies continue to grow. As the population of the rich countries is aging, more and more young adults are now in Asia and Latin America and, as a consequence, other languages will emerge. Nevertheless, Graddol does not see English in immediate danger. He believes it will be challenged in some regions of the world. His view is supported by economists, cultural theorists and political scientists, which state that a new world order will appear in the 21st century.
In contrast to this skeptical view regarding the future of English as a lingua franca, the Guardian Weekly (2004) published an article about the use of English in China. The school system in China puts a lot of effort into improving the English skills of its students. For example, a new curriculum was introduced focusing more on computer-assisted learning and making basic-level English a mandatory requirement for all degree courses. The Guardian Weekly cited Professor Li Yong-tao, a professor of English language and culture at Shanghai University, who said that for some people English is even more important than Chinese. The reason is that speaking English is closely associated with better jobs. However, English has become so influential in Chinese society that critical voices are more and more heard. Some people are scared that Chinese may be corrupted by such a heavy emphasis on English.
But these worries do not only exist in China. In Austria some people are also apprehensive regarding the growing influence of English: switching to an English-based curriculum at the universities would mean to give up German as a scientific language. Georg Winckler, the former rector of the University of Vienna, promoted the model of “multilingualism”, courses are taught in German but visiting professors lecture in English. In contrast, Katrin Schäfer, a German biological anthropologist at the University of Vienna, noted that the University need people from around the world; with the current emphasis on German, this is not possible. The status quo no longer works, a transition is required. “But it is for the best”, Schäfer argues. (Bohannon, 2007).
https://www.derfabian.at/wp-content/uploads/2017/07/derFabian-new.png 0 0 Fabian Greiler https://www.derfabian.at/wp-content/uploads/2017/07/derFabian-new.png Fabian Greiler2011-03-11 09:50:232016-12-11 17:17:38Thoughts about English als lingua franca
Kein Rechtsgebiet wird so kontrovers diskutiert wie das Urheberrecht. Zum einen wird es für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung immer wichtiger und zum anderen werden durch das Internet seine Schwächen besonders offenkundig. Die Geschichte des Urheberrechts und die wichtigsten Bestimmungen will ich kurz wiedergeben.
Ein Ding, mehrere Namen
Das Urheberrecht zählt zu den sogenannten Immaterialgüterrechten. International setzt sich zunehmend der Begriff des „Geistigen Eigentumes“ durch. Im deutschsprachigen Raum wird ebenso die englische Bezeichnung „intellectual property“ gebraucht. Urheberrecht hat man an unkörperliche Güter und die bedürfen eines besonderen Schutzes. (vgl. Knecht-Kleber, 2008: S. 5ff)[1. Knecht-Kleber, Christine Katharina (2008): Die Verwirkung im Immaterialgüterrecht. Wien: Manz’sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung GmbH]
Die Geschichte des Urheberrechtes
Das Urheberrecht ist ein relativ junges Recht. In der Antike und im Mittelalter war ein Recht an der geistigen Schöpfung noch weitgehend unbekannt. Verständlicherweise begann die Entwicklung des Urheberrechtes mit dem Buchdruck, damit wurde der Schutz vor Nachdrucken virulent. Die sogenannten Druckprivilegien schützten aber nicht die Urheber sondern die Verlagsunternehmungen und waren ein Hilfsmittel der staatlichen Zensur. Die Verlage sahen demnach die veröffentlichten Werke als ihr Eigentum. Erst im 18. Jahrhundert begann sich die Theorie vom geistigen Eigentum durchzusetzen. Das ist der Beginn der modernen Urheberrechtsentwicklung. 1806 gab es erstmals in Österreich ein Recht des Verfassers auf sein Werk. Weitere wichtige Stationen in der Entwicklung waren die Urheberrechtsgesetze im Jahre 1895 und 1936. Das Urheberrecht von 1936 wurde mit Anschluss an das Deutsche Reich aufgehoben und nach dem Zweiten Weltkrieg wiedereingeführt. Seitdem wurde es vierzehnmal novelliert. Durch neue Technologien und der damit verbundenen Gesetzgebung der Europäischen Union kommt wieder Dynamik in die Entwicklung des Urheberrechts. (vgl. Tonninger, 1998: S. 41ff)[2. Tonninger, Bernhard (1998): Copyright und Urheberrecht im Internet. Aktuelle, globale Rechtsentwicklungen unter Berücksichtigung von Datenbanken und Lösungsverschläge zur Providerhaftung und zur Behandlung neuer Internetphänomene. Graz: dbv-Verlag für die Technische Universität Graz]
§ 10 des Urheberrechtsgesetzes besagt:
(1) Urheber eines Werkes ist, wer es geschaffen hat.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist noch die Vermutung der Urheberschaft nach § 12:
(1) Wer auf den Vervielfältigungsstücken eines erschienenen Werkes oder auf einem Urstück eines Werkes der bildenden Künste in der üblichen Weise als Urheber bezeichnet wird, gilt bis zum Beweis des Gegenteils als Urheber (§ 10, Absatz 1) des Werkes, wenn die Bezeichnung in der Angabe seines wahren Namens oder eines von ihm bekanntermaßen gebrauchten Decknamens oder – bei Werken der bildenden Künste – in einem solchen Künstlerzeichen besteht.
Das heißt, wird jemand gewöhnlich als Autor eines Werkes genannt, ist er auch rechtliche gesehen der Urheber – bis das Gegenteil bewiesen werden kann. Geschützt ist, was ein Werk ist. Die Voraussetzungen für ein „Werk“ wurden in den letzten Jahrzehnten immer weiter heruntergesetzt. So kann man davon ausgehen, dass nahezu ein jeder Text, Ton, Bild, Video und ähnliches ein Werk darstellt. (vgl. Handig, 2009: S. 75)[3. Handig, Christian: Die Berechtigung zur Werknutzung bei unbekannten Nutzungsarten. In: Bogendorfer, René J. / Ciresa, Meinhard (Hg.) 2009: Urheberrecht. Werbung – Telekommunikation – Internet. Wien: Linde Verlag Wien Ges.m.b.H. S. 75-86] Dabei war die Anerkennung von Urheberrechten noch am Anfang des 20. Jahrhunderts keine Selbstverständlichkeit. So argumentierte zum Beispiel H. C. Carey, dass Kopernikus, Newton und viele andere nur ein Allgemeingut sprachlich ausformulierten. Die Welt wäre demnach heute genauso weise, wenn sie nicht gelebt hätten. (vgl. Schimana, 2008: S. 37)[4. Schimana, Markus (2008): Neue Medien und das Urheberrecht. Debatten in der historischen und derzeitigen Entwicklung des Urheberschutzes. Diplomarbeit. Universität Wien]
Gründe für das Urheberrecht
Das Urheberrecht ist auch heute noch umstritten. So wird oftmals moniert, dass das derzeitige Urheberrecht geistiges Schaffen und Kreativität verhindere. Argumenten für das Urheberrecht lassen sich dagegen aufteilen in a.) naturrechtliche, b.) wirtschaftliche, c.) kulturelle und d.) soziale.
a.) Der Urheber kreiert ein Werk und im Werk spiegelt sich auch seine individuelle Persönlichkeit wider. Darum hat er auch ein Recht die Früchte aus seiner Arbeit zu ziehen.
b.) Es wird herausgestrichen, dass gerade heute für die Schöpfung mancher Werke umfassende Investitionen nötig sind. Würden sich diese Investitionen nicht rentieren, würden auch keine Investitionen mehr getätigt. Und damit würde auch Fortschritt und Wohlstand gefährdet.
c.) Durch Neuschöpfungen wird die Kultur weiterentwickelt und daher ist eine Belohnung für Neuschöpfungen auch im Interesse der Allgemeinheit.
d.) Der Urheber hat aus moralischen Gründen ein Recht auf Schutz und die Allgemeinheit schulde ihm auch Dankbarkeit. (vgl. ebd., S. 40ff)
Im Urheberrecht muss es einen Interessenausgleich zwischen dem Urheber und der Allgemeinheit geben. Dem Urheber werden für sein Werk umfangreiche Exklusivrechte eingeräumt, aber bloße Ideen eines Menschen werden nicht geschützt. Ebenso werden die Werke eines Urhebers maximal 70 Jahren nach seinem Tod gemeinfrei. Die Ausschlussrechte des Urhebers sind auch für Wissenschaft, privates Kopieren, öffentliche Bibliotheken und zu Gunsten von Behinderten beschränkt.
9. März 2011 /0 Kommentare/von Fabian Greiler
https://www.derfabian.at/wp-content/uploads/2017/07/derFabian-new.png 0 0 Fabian Greiler https://www.derfabian.at/wp-content/uploads/2017/07/derFabian-new.png Fabian Greiler2011-03-09 18:35:462017-09-07 21:26:59Das Urheberrecht
Herausfinden seit wann man Twitter und Facebook nutzt
Langsam werden sogar die ewig jungen Social Media alt. Dementsprechend liegt bei vielen Usern auch das Beitrittsdatum länger zurück. Wann bin ich eigentlich Facebook beigetreten? Und wann Twitter? Diese Fragen stellen sich viele Leute immer häufiger. Gründe dafür gibt es genug: Sentimentale Gefühle, Rekapitulation wann man seine Privatsphäre aufgegeben hat, oder man wurde schlicht um das Datum bei einer der vielen sozialwissenschaftlichen Erhebungen zur Social Media-Nutzung gebeten.
In Facebook ist es leider nicht möglich, das Beitrittsdatum exakt ausfindig zu machen. Man kann sich aber am ältesten Profilfoto oder am ersten Status Update orientieren:
Profilfoto: Man klickt rechts oben auf „Profil“ -> dann auf „Fotos“ -> und „Profilbilder“. Dort das älteste auswählen. Unter dem Foto steht wann das Foto hochgeladen wurde. Das verrät ungefähr das Beitrittsdatum, da die meisten gleich am Anfang ein persönliches Foto hochgeladen haben.
Vorsicht: Auf Facebook haben auch schon Betrüger versucht User zu ködern mit „finde heraus was Deine erste Status Meldung war“. Mehr dazu hier.
Und Twitter gibt es natürlich auch noch. Langen Erklärungen sind aber unnötig: Einfach auf http://www.whendidyoujointwitter.com gehen und Username eingeben. Viele Applikationen wie Tweetdeck sollen auch das Beitrittsdatum zeigen, so Florian Allesch.
3. März 2011 /0 Kommentare/von Fabian Greiler
https://www.derfabian.at/wp-content/uploads/2011/03/twitterfacebook.jpg 409 354 Fabian Greiler https://www.derfabian.at/wp-content/uploads/2017/07/derFabian-new.png Fabian Greiler2011-03-03 00:24:232018-01-14 22:06:21Herausfinden seit wann man Twitter und Facebook nutzt