Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/635913_MetallbauarbeitenReferenznummer_der_Bekanntmachung_117-20_2020_Berlin
Timestamp: 2020-03-31 18:47:34
Document Index: 126077841

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 19', '§ 21', '§ 98', '§ 21', '§ 17', '§ 160', '§ 135', '§ 134', '§ 135']

Öffentliche Ausschreibung Berlin 2020 Metallbauarbeiten Referenznummer der Bekanntmachung: 117-20 2020-03-24
Metallbauarbeiten Referenznummer der Bekanntmachung: 117-20
Offizielle Bezeichnung: Gewobag WB Wohnen in Berlin GmbH
Postanschrift: Alt-Moabit 101A
Telefon: +49 3047081562
Fax: +49 3047081560
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/125746
Referenznummer der Bekanntmachung: 117-20
Metallbau- und Schlosserarbeiten nach DIN 18360
Im Einzelnen folgende Arbeiten:
— Erneuerung sämtl. Türen als Aluminium-Bauelemente, teils F90;
— Brüstungsgeländer vor Treppenhausfenstern;
— Überarbeitung Treppengeländer;
— Erneuerung der Kunststoffhandläufe;
— Erneuerung der Laubenganggeländer als F30 Brüstung;
— Überarbeitung der Laubengangverglasung;
— Übersteigschutz am Haupteingang;
— Einbau neuer Kellertrennwände;
— Überarbeitung der Kellerfenster.
Holtheimer Weg 25-27
Allgemeine Baubeschreibung:
In dem Gebäude Holtheimer Weg 25-27 in 12207 Berlin, Baujahr 1964, sind im Zeitraum Juli 2020 bis Oktober 2021 umfangreiche Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten im unbewohnten Zustand geplant.
Es handelt sich um 2 Gebäude mit Laubengängen und einem verbindenden, zentralen Treppenhaus. Im Haus Nr. 27 befindet sich ein zweites Treppenhaus an den Laubengängen.
Das Haus Nr. 25 hat 6 Geschosse und das Haus Nr. 27 hat 7 Geschosse, beide Gebäudeteile sind voll unterkellert. Im Gebäude befinden sich 136 Wohnungen mit 4.076 qm. Bis auf 2 Wohnungen im Erdgeschoss sind alle Wohnungen Einzimmerappartements.
Vorgelagert zu anderen Gewerken ist die Entfernung der Schadstoffe aus den Wohnungen und dem Keller erforderlich.
Die Sanierung umfasst alle Wohnungen und die gesamten Gebäudehülle einschließlich energetischer Ertüchtigung mit Innendämmung und an den Giebelseiten mit Wärmedämmverbundsystem, die Erneuerung aller Fenster, die komplette Erneuerung aller gebäudetechnischen Einrichtungen und Modernisierung der Personenaufzüge.
Die Vergabe aller Bauleistungen erfolgt gewerkeweise.
Art und Umfang der Leistungen Metallbauarbeiten dieser Bekanntmachung:
— Abbrucharbeiten:
—— Ausbau und Entsorgung der 13 Laubengangtüren aus Holz bzw. Alu, der Hauseingangstür aus Alu;
—— 1 St. Fensterelement;
—— 7 St. Holztüren mit Stahleckzarge;
—— 7 St. Stahlblechtür T30;
—— 10 St. Stahlkellerfenster und 200 m Laubenganggeländer.
— Türen liefern und einbauen:
—— 8 St. feuerbeständige Stahltüren als Außentüren;
—— 1 St. feuerbeständige Stahltür;
—— 5 St. Alu-Rahmentüren als Laubengangtür;
—— 1 St. Alu-Rahmentür als Hauseingangstür;
—— 11 St. feuerhemmende Stahltüren;
—— 8 St. wärmegedämmte Stahltüren.
— Fensteranlagen:
—— 1 St. feuerbeständiges Alu-Fenster liefern und einbauen;
—— 26 St. Fensterflügel aus Alu-Fenster instandsetzen;
—— 32 St. Fensterflügel Stahlfenster instandsetzen;
—— 64 St. Kellerfenster instandsetzen;
—— 10 St. Kellerfenster liefern und einbauen.
— Geländer:
—— 50 lfdm Edelstahlhandlauf mit Stützen für Rampe und Eingangstreppe;
—— 100 lfdm Stabgeländer vor Verglasungen der Treppenhäuser bzw. der Laubengänge;
—— 650 St. zusätzliche Geländerstäbe liefern und ins Treppengeländer einbauen;
—— 95 lfdm PVC-Handlaufabdeckung;
—— 200 lfdm Brüstungsgeländer für die Laubengänge mit F30 Bekleidng zur Verhinderung eines Brandüberschlags;
—— 1 St. Übersteigschutz für Laubenganggeländer aus Sicherheitsglas.
— Kellertrennwände: 320 lfdm Gittertrennwandsystem mit 136 Flügeltüren;
— Briefkastenanlagen: mit insgesamt 136 Briefkästen für die Wandmontage innen;
— Ausführungszeitraum: 27.1.2021 bis 13.9.2021.
Beginn: 27/01/2021
Ende: 13/09/2021
Der Bieter/Die Bietergemeinschaft erklärt, dass:
— er/sie alle gewerbe- und insb. handwerksrechtlichen Voraussetzungen gemäß den Rechtsvorschriften des Staates, in dem er ansässig ist, erfüllt, soweit diese für die Erbringung der angebotenen Leistung anwendbar sind;
— bei ihm/ihnen keine Ausschlussgründe im Sinne des § 6e EU Abs. 4 und 6 VOB/A vorliegen;
— keine dem Bieter/einem Mitglied der Bietergemeinschaft zurechenbare Person im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung im Sinne des § 6e EU Abs. 1 VOB/A begangen hat;
— er seine/sie ihre Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Krankenversicherungsbeiträgen und Sozialabgaben erfüllt hat und erfüllt/erfüllt haben und erfüllen;
— er/sie sich für den Fall der Beauftragung mit den zu vergebenden Leistungen bereits jetzt verpflichtet/verpflichten, die Regelungen des BerlAVG einzuhalten;
— er/sie bei der Auftragsdurchführung ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit gleiches Entgelt zahlt/zahlen;
— er/sie insb. § 19 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz- MiLoG), § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes zur Kenntnis genommen hat und beachten wird/werden
Über die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre sind die Netto-Gesamtjahresumsätze und die Netto-Jahresumsätze vergleichbarer Leistungen zu benennen. Den Vergleichsmaßstab bildet die Beschreibung der Leistung im Leistungsverzeichnis, wobei der Hauptleistungsgegenstand den Leistungen dieses Vergabeverfahrens entsprechen muss.
Gefordert sind Mindestangaben zu Referenzen von mindestens 4 Projekten aus den letzten 5 Jahren mit vergleichbaren Leistungen. Unter Beachtung der im Leistungsverzeichnis geforderten Leistungen sind außerdem Angaben zur Kapazität anhand der Darstellung der personellen Ausstattung der letzten 3 Geschäftsjahre zu machen.
Der Bieter/die Bietergemeinschaft hat spätestens 10 Kalendertage nach Erteilung des Zuschlages, jedenfalls aber vor Beginn der Leistungserbringung, den Nachweis einer gültigen Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen (jeweils jährlich zweifach maximiert): für Personen- und Sachschäden: 2.5 Mio. EUR, für Vermögensschäden: 0.5 Mio. EUR zu erbringen und diese Versicherung über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg aufrecht zu halten.
Im Auftragsfall hat der Bieter/die Bietergemeinschaft auf Anforderung des AG Bürgschaftserklärungen eines den Anforderungen des § 17 Abs. 2 VOB/B entsprechenden Kreditinstituts oder Kreditversicherers auf den Formblättern (Anlagen 4-6) beizubringen.
Tag: 06/05/2020
Elektronisches Vergabeverfahren, Einreichung der Angebote und Submission über das Portal der Vergabeplattform des Landes Berlin
Die Vergabeunterlagen werden nach Bewerbung ausschließlich in elektronischer Form auf der Vergabeplattform des Landes Berlin zum Download bereitgestellt. Die Angebote sind elektronisch mit fortgeschrittener oder qualifizierter Signatur bzw. elektronisch in Textform auf der Vergabeplattform zum Submissionstermin einzustellen.
Telefon: +49 303090138316
Fax: +49 303090137613
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis um Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nah Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsabschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).