Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=25.03.2003&Aktenzeichen=VI%20ZB%2055/02
Timestamp: 2019-10-15 08:12:59
Document Index: 134867097

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 85', '§ 574', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 25.03.2003 - VI ZB 55/02 - dejure.org
https://dejure.org/2003,2179
BGH, 25.03.2003 - VI ZB 55/02 (https://dejure.org/2003,2179)
BGH, Entscheidung vom 25.03.2003 - VI ZB 55/02 (https://dejure.org/2003,2179)
BGH, Entscheidung vom 25. März 2003 - VI ZB 55/02 (https://dejure.org/2003,2179)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2003,2179) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Zurechnung des Verschuldens eines beim Berufungsgericht nicht zugelassenen angestellten Rechtsanwalts als Sozietätsmitglied; Versäumung des rechtzeitigen Einwurfs einer Berufungsbegründungsschrift in den Gerichtsbriefkasten; Anforderungen an den Zulassungsgrund der ...
Haftung der Rechtsanwaltssozietät für angestellten Anwalt
Anwaltsrecht - Verschuldenszurechnnung in der Anwaltssozietät
Zurechnung des Verschuldens eines angestellten Anwalts
ZPO § 85 Abs. 2, § 574 Abs. 2 Nr. 2
Unzulässigkeit der Rechtsbeschwerde gegen der Prozesspartei zugerechnetes Verschulden eines sozietätsangehörigen, aber nicht mit der Sache betrauten Rechtsanwalts
NJW-RR 2003, 995
MDR 2003, 891
VersR 2004, 533
BB 2003, 1252
Zwar kann eine Rechtsbeschwerde bei diesem Zulassungsgrund auch auf materiell-rechtliche oder verfahrensrechtliche Fehler gestützt werden, wenn diese über die Einzelfallentscheidung hinaus die Interessen der Allgemeinheit nachhaltig berühren (BGH, Beschlüsse vom 25. März 2003 - VI ZB 55/02 - unter II 1 b und 13. Mai 2003 - VI ZB 76/02 - unter II 2, jeweils zur Veröffentlichung vorgesehen).
Jedenfalls läge lediglich ein Fehler des Berufungsgerichts im Einzelfall vor, der weder symptomatische Bedeutung hat noch einen Nachahmungseffekt oder eine Wiederholung für andere Fälle befürchten läßt (vgl. dazu Senatsbeschluß vom 25. März 2003 - VI ZB 55/02 - NJW-RR 2003, 995, 996; BGH…, Beschluß vom 27. März 2003 - V ZR 291/02 - aaO, S. 1945 f.).
Selbst wenn man dies anders sehen wollte, läge lediglich ein Fehler im Einzelfall vor, der weder symptomatische Bedeutung hat noch einen Nachahmungseffekt oder eine Wiederholung für andere Fälle befürchten läßt (vgl. dazu Senatsbeschluß vom 25. März 2003 - VI ZB 55/02 - NJW-RR 2003, 995, 996; BGH…, Beschluß vom 27. März 2003 - V ZR 291/02 - aaO, S. 1945 f.).
Als Bevollmächtigter der Partei gilt nicht nur der eigentliche Prozessbevollmächtigte, sondern auch der als Sozius mit beauftragte Rechtsanwalt, selbst wenn er für die Bearbeitung der Sache im Innenverhältnis zunächst gar nicht (als Sachbearbeiter) zuständig war (BGH, Beschluss vom 25.03.2003, VI ZB 55/02;… MüKo ZPO/Gehrlein, a.a.O., Rn. 82).