Source: https://hort-friedolin.de/?page_id=762
Timestamp: 2020-06-04 12:12:03
Document Index: 279122559

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 20', '§20', '§ 20', '§7', '§8', '§ 12', '§ 34', '§ 34']

Informationsmaterial für Personensorgeberechtigte – Hort "FRIEDolin"
Hausordnung – allgemein
Diese Hausordnung gilt für alle kommunalen Kindertageseinrichtungen des Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen. Sie ist Bestandteil des Betreuungsvertrages und gilt auch für alle Personen, die das Gelände und die Kindertageseinrichtung betreten.
Kommunale Kindertageseinrichtungen sind weltanschaulich neutral und stehen grundsätzlich Kindern und deren Personensorgeberechtigten unabhängig von Religion, Nationalität, Behinderung und Geschlecht sowie sexueller Orientierung offen gegenüber.
Neben den Allgemeinen Regelungen gelten die einrichtungsinternen Ergänzungen zur Hausordnung.
In Horten, welche ihren Standort im Schulhaus haben, gilt neben der Hausordnung des Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen die gemeinsame Haus- und Hofordnung der Schule und der Hortes.
1. Kinder, für die ein Betreuungsvertrag abgeschlossen wurde, deren Geschwister sowie Personensorgeberechtigte bzw. sie vertretende Personen können ohne sich anzumelden die Kindertageseinrichtung betreten. Besucher(innen) oder Dienstleistende haben sich nach Betreten/beim Verlassen der Kindertageseinrichtung unverzüglich bei der Einrichtungsleitung bzw. einer pädagogischen Fachkraft an- und abzumelden.
2. Ab Öffnung der Kindertageseinrichtung können Kinder die Einrichtung besuchen, mit der persönlichen Übergabe an die pädagogische Fachkraft beginnt die Betreuung.
Im Hortbereich besteht die Besonderheit, dass die Kinder meist ohne Begleitung der Eltern selbst-ständig die Einrichtung aufsuchen und verlassen, für das selbstständige Verlassen wird eine schriftliche Einverständniserklärung der Personensorgeberechtigten benötigt. Die An- und Abmeldung der Kinder erfolgt bei der pädagogischen Fachkraft.
Die Abholung erfolgt bis zum Ende der vereinbarten Betreuungszeit und vor Schließung der Kindertageseinrichtung. Die berechtigte abholende Person meldet das abzuholende Kind bei einer pädagogischen Fachkraft ab.
5. Die Gruppenräume der Einrichtungen sind aus hygienischen Gründen nicht mit Straßenschuhen zu betreten.
7. Die allgemeinen Regeln des Brandschutzes und Verhaltens bei Bränden und Gefahren sind durch alle Besucher(innen) der Kindertageseinrichtung einzuhalten. Die Fluchtwege sind den ausgehängten Plänen zu entnehmen.
Rettungswege müssen stets freigehalten werden.
Unfälle innerhalb des Objektes sowie auf dem Weg zur Kindertageseinrichtung und nach Hause sind unverzüglich der Einrichtungsleitung zu melden.
– Alkohol oder andere Rauschmittel zu konsumieren,
– Tiere mitzubringen, Ausnahmen bilden die Durchführung von pädagogischen Projekten,
– Waffen oder andere gefährliche Gegenstände mitzuführen,
– politische oder kommerzielle Werbung zu betreiben und extremistische Meinungen zu vertreten.
Darüberhinaus gilt auf dem Gelände aller Kindertageseinrichtungen ein striktes Rauchverbot.
10. Für den Verlust, die Beschädigung und die Verwechslung von Bekleidung und persönlicher Gegen-stände der Kinder, Personensorgeberechtigten und Besucher(innen) der Einrichtung wird keine Haftung übernommen.
Die Einrichtung ist von 6.00 bis 17.30 Uhr geöffnet. Mit Beendigung der Öffnungszeit muss das Gelände der Kindertageseinrichtung verlassen sein!
Nach der jährlichen Bedarfsermittlung kann es zu veränderten Öffnungszeiten kommen. Bitte beachten Sie bei Ihrer Urlaubsplanung, dass die Einrichtung immer zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen ist. Weitere 3 Schließtage im Kalenderjahr geben wir Ihnen am Anfang eines jeden Jahres nach Abstimmung mit dem Elternrat bekannt. Über Möglichkeiten der Betreuung in der Schließzeit für Eltern, die arbeiten müssen, informieren Sie sich bitte bei der Leitung.
Das Abstellen von Fahrrädern und Kinderwagen ist an den dafür vorgesehenen Flächen außerhalb des Kita- bzw. Hortgeländes gestattet.
c) An- und Abmeldung
Bitte tragen Sie die Abholzeit immer in die Anwesenheitsliste ein. Mit zunehmenden Alter wird Ihr Kind selbständig und mit Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte die Zeiten eintragen.
Sollte Ihr Kind einmal nicht in die Einrichtung kommen (Krankheit, Urlaub,…), melden Sie es bitte bis spätestens 10.00 Uhr (in den Ferien bis 8.00 Uhr) am selben Tag bei uns ab (z.B. telefonisch – gern auch Anrufbeantworter nutzen). Wir sind ansonsten verpflichtet, dem Verbleib Ihres Kindes (auch polizeilich) nachzugehen. Denken Sie auch daran, dass das Essen von Ihnen beim Caterer abgemeldet werden muss. Nur an unseren 3 Schließtagen sowie zwischen Weihnachten und Neujahr melden wir das Essen für alle Kinder beim Caterer ab.
Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf unserer Internetseite sowie an unseren Aushängen über geplante bzw. erfolgte Aktivitäten und wichtige Hinweise.
Informationen zu Prozessen in den Gruppen und Räumen sind in und vor den Räumen zu finden. Wichtige Informationen der Einrichtungsleitung erhalten Sie ca. alle 6-8 Wochen in Form eines Flyers, den Ihr Kind mit nach Hause bekommt. Wir bitten Sie, beiliegende Bedarfsermittlungen (z.B. Ferienbetreuung) immer auszufüllen und termingerecht bei uns abzugeben. Flyer und Ferienanmeldung können Sie auch auf der Startseite unseres Internetauftrittes downloaden. Im Windfang von Horthaus sowie vor dem Hortzimmer im Schulhaus sind u.a. Informationen zu Schließzeiten, Jahres-Höhepunkten und Themen der Kinder zu finden.
Im Falle eines Alarmsignals ist das Gebäude unverzüglich zu verlassen.
Mindestens einmal jährlich führen wir eine Brandalarmübung durch.
f) Wichtige gemeinsam mit den Jungen und Mädchen vereinbarte Regeln:
Regeln zum Umgang miteinander sind im Hausflur (Erdgeschoss) zu finden. Diese und andere Regeln, die helfen, sich gut im Hort zurecht zu finden, lernen die Kinder mit Unterstützung der Erzieher und älteren Kinder kennen. Die Regeln werden ständig zusammen mit den Kindern überprüft und bei Bedarf den Bedingungen angepasst.
„Hort – ABC“
Kommunale Kindertageseinrichtungen sind weltanschaulich neutral und stehen Kindern und deren Personensorgeberechtigten unabhängig von Religion, Nationalität, Behinderung und Geschlecht so- wie sexueller Orientierung offen gegenüber.
Für die Aufnahme in einen Hort ist der Abschluss eines Hortvertrages notwendig. Für die vertraglichen Belange sind die Leitungskraft des Hortes und die Beitragsstelle des Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen Dresden zuständig.
Ab Öffnung des Frühhortes bzw. nach Beendigung des Unterrichtes können Kinder den Hort besuchen. Mit der Anmeldung bzw. der persönlichen Übergabe an die pädagogische Fachkraft beginnt die Betreuung. Im Hortbereich besteht die Besonderheit, dass die Kinder meist ohne Begleitung der Eltern selbstständig die Einrichtung aufsuchen und verlassen. Für das selbstständige Verlassen wird eine schriftliche Einverständniserklärung der Personensorgeberechtigten benötigt.
Die Abholung bzw. Abmeldung erfolgt bis zum Ende der vereinbarten Betreuungszeit und vor Schließung des Hortes. Das ohne Begleitung gehende Kind meldet sich bei der pädagogischen Fachkraft ab bzw. die berechtigt abholende Person meldet das abzuholende Kind bei einer pädagogischen Fachkraft ab.
Alle abholberechtigten Personen müssen über eine Vollmacht verfügen und sich vor Ort ausweisen können. Dies gilt ebenfalls für Taxifirmen (Firmenausweis und Fahrauftrag ist nachzuweisen). Die ab- holberechtigten Personen/Kinder müssen im Formblatt „Angaben Personensorgeberechtigte/Voll- machten“ vermerkt werden. Darüber hinaus sind die Gehzeiten der Kinder schriftlich anzugeben und alle Änderungen schriftlich festzuhalten. Die Einschätzung der Abholung von Minderjährigen durch Minderjährige obliegt den Personensorgeberechtigten.
Zum Wohl des Kindes sind die pädagogischen Fachkräfte verpflichtet, sich davon zu überzeugen, dass zum Zeitpunkt der Abholung die abholberechtigte Person geeignet ist, die Aufsichtspflicht zu verantworten (z.B. bei Minderjährigen oder unter Suchtmittel stehende Personen). In diesem Zusammenhang kann die Mitgabe des Kindes verweigert werden.
Sollte es zur Einschätzung der pädagogischen Fachkraft kommen, dass die Herausgabe des Kindes verweigert werden muss, sind weitere Schritte zu veranlassen. Zunächst wird geprüft ob ein(e) andere(r) Personensorgeberechtigte(r) oder Abholberechtigte(r) informiert werden kann, sollte dies bis zum Ende der Öffnungszeit nicht gelingen, wird das Kind an den Kinder- und Jugendnotdienst des Jugendamtes (Rudolf-Bergander-Ring 43, 01219 Dresden, Tel. (03 51) 2 75 40 04) übergeben.
Bei Erkrankungen eines Kindes mit Ansteckungsgefahr und einer erheblichen Beeinträchtigung des Wohlbefindens erfolgt keine Betreuung im Hort.
Wenn ein Kind in der Einrichtung erkrankt oder der Verdacht einer Erkrankung besteht, werden die Personensorgeberechtigten informiert, damit sie ihr Kind unverzüglich abholen und ggf. einen Arzt aufsuchen. Das Kind darf nach einer überstandenen ansteckenden Krankheit gemäß § 34 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes erst dann die Einrichtung wieder besuchen, wenn der Arzt seine Unbedenklichkeit erklärt hat. Bei Lausbefall kann nach Behandlung auch eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes vorgelegt werden bzw. die Einrichtung kann eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes verlangen.
Jede übertragbare Krankheit des Kindes und der im Haushalt der Familie lebenden Personen, die unter § 34 Abs. 1 und 3 des Infektionsschutzgesetzes fällt, muss der Einrichtungsleitung sofort gemeldet werden. Der Besuch des Hortes ist in jedem dieser Fälle ausgeschlossen.
Kann das Kind aufgrund von Krankheit oder aus anderen Gründen die Einrichtung nicht besuchen, ist dies dem Hort in der Schulzeit bis 10 Uhr und in den Ferien und an schulfreien Tagen bis 8.00 Uhr des Fehltages mitzuteilen. Die Fehlmeldung ist für die Anwesenheitskontrolle im Rahmen des Notfallmanagements wichtig für die Einrichtung.
Die Mitarbeiter(innen) des Hortes bitten um eine verbindliche Anmeldung in den Ferien. Dies dient unter anderem zur Personalplanung während der Ferienzeit im Hort. Sollte Ihr Kind, trotz Anmeldung, nicht im Hort erscheinen, sind die pädagogischen Fachkräfte dazu verpflichtet, die Personensorgeberechtigten darüber zu informieren. Erreichen wir diese telefonisch nicht und haben in Bezug auf das Kindeswohl einen ernsthaften Anlass zur Sorge, sind wir dazu verpflichtet, die Polizei zu kontaktieren.
Um den pädagogischen Alltag abzubilden und die Entwicklung Ihres Kindes festzuhalten werden in den Kindertageseinrichtungen die Medien Fotografie und Film verwendet. Den pädagogischen Fachkräften ist die Sensibilität der Thematik bewusst und sie möchten daher Aufnahmen Ihres Kindes ohne Ihre Einwilligung vermeiden. Bitte füllen Sie dazu, das Formblatt „Foto- und Filmerlaubnis“ aus den ergänzenden Erklärungen zur Aufnahme aus.
Die Hausaufgaben liegen in Zuständigkeit der Schule (§ 20 Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über Grundschulen im Freistaat Sachsen; Fassung gültig seit 1. August 2018) Die Überprüfung der Inhalte auf Richtigkeit und Vollständigkeit erfolgt im Unterricht. Die Kinder haben die Möglichkeit, die Hausaufgaben im Hort zu erledigen. Dafür steht eine angemessene Zeitspanne zur Verfügung.
Hausordnung /Vereinbarung zum Miteinander im Haus
Für Horte in kommunaler Trägerschaft gilt die gemeinsam mit der Grundschule vereinbarte Hausordnung. Diese ist Bestandteil des Betreuungsvertrages und gilt für alle Personen, die das Gelände und die Schule bzw. den Hort betreten.
Die Hausordnung allein ist nicht geeignet, das Miteinander von Kindern und Erwachsenen zu regeln, da sie für Kinder schwer verständlich ist. Deshalb sind die Horte gemeinsam mit der Grundschule und den Kindern angehalten, eine „Vereinbarung zum Miteinander im Haus“ zu entwickeln.
Bei Hitzefrei ist die Betreuung der Kinder entsprechend des regulären Stundenplanes durch die Schule zu gewährleisten. Die Regelung zur Hortbetreuung bei unvorhergesehenem Unterrichtsausfall gilt in diesem Fall nicht.
In Kindertageseinrichtungen besteht die Gefahr, dass sich wegen des engen Kontaktes der Kinder untereinander übertragbare Krankheiten besonders schnell verbreiten.
Seit Inkrafttreten des Maserschutzgesetzes am 1. März 2020 ist eine Maserschutzimpfung gemäß §20 Infektionsschutzgesetz für die Aufnahme von Kindern in Kindertageseinrichtungen verpflichtend. Als Nachweis muss der Impfausweis oder ein ärztliches Zeugnis oder das von einer anderen Gemeinschaftseinrichtung (z.B. von der Schule oder der zuvor besuchten Kita) bereits ausgefüllte Formblatt
„Bestätigung über den ausreichenden Masernschutz gemäß § 20 IfSG“ vorgelegt werden. Liegt kein ausreichender Masernschutz vor, erfolgt keine Aufnahme.
Aus diesem Grund wurde in §7 Abs. 1 Satz 2 des Sächsischen Gesetzes über Kindertageseinrichtungen geregelt, dass die Personensorgeberechtigten dem Träger der Einrichtung nachzuweisen haben, dass das Kind seinem Alter und Gesundheitszustand entsprechend alle öffentlich empfohlenen Impfungen erhalten hat. Sofern dies nicht erfolgt, ist zu erklären, dass Sie Ihre Zustimmung zu bestimmten Schutzimpfungen nicht erteilen. Dies erfolgt mittels Formular „Angaben zum Kind“.
Die pädagogischen Fachkräfte sind dazu verpflichtet, bei Anhaltspunkten für eine Gefährdung eines Kindes mit den Personensorgeberechtigten, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Handlungs- schritte festzulegen. Falls die angebotenen und mit den Personensorgeberechtigten vereinbarten Unterstützungsmaßnahmen der Einrichtung ausgeschöpft sind und das Wohl des Kindes gefährdet ist, hat der Hort gemäß §8a SGBVIII die Pflicht, dies dem zuständigen Jugendamt zu melden.
Fehlt ein Kind gehäuft unentschuldigt und/oder es besteht der Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung, werden Sie als Personensorgeberechtigte über die Besorgnis der pädagogischen Fachkräfte schriftlich in Kenntnis gesetzt und über deren weitere Handlungsschritte informiert. Für beide Verfahren gibt es ein vorgeschriebenes Handlungsverfahren.
In einer Kindertageseinrichtung dürfen von pädagogischen Fachkräften an Kinder Medikamente aus- gegeben werden, wenn diese:
medizinisch unvermeidlich,
organisatorisch nicht auch durch die Personensorgeberechtigten bzw. durch Dritte verabreicht werden können.
Die Medikamentenverabreichung und medizinischen Unterstützungsleistungen müssen in besonderen Ausnahmefällen (z. B. Sondenernährung, Handhabung von Hörhilfen etc.) vereinbart werden.
Entsprechend der internen Handlungsanweisung des Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen wer- den Medikamente nur mit dem entsprechenden vom Arzt ausgefüllten Formular verabreicht. Dies gilt für eine zeitlich begrenzte Medikamentengabe sowie für eine Notfallmedikation. Bei einer Dauermedikation muss eine Erneuerung des Formulars aller sechs Monate stattfinden und in der Kindertageseinrichtung fristgemäß vorgelegt werden.
mit namentlicher Kennzeichnung,
mit den entsprechenden Einnahme- und Dosierungshinweisen zum Verschluss
Schmuck, Kordeln, Pantoletten, Hosenträger oder Ähnliches stellen eine Unfallgefahr dar. Es wird da- rum gebeten, dass Sie während des Besuchs der Einrichtung darauf verzichten. Grundsätzlich ist dies bei sportlichen Aktivitäten nicht gestattet.
Hortbetreuung bei Unterrichtsausfall
Fällt Unterricht aus, prüft die Schule, mit welchen eigenen Maßnahmen eine Betreuung der Kinder durch die Lehrkräfte zu gewährleisten ist. Im Rahmen einer verlässlichen Grundschule sind grundsätzlich auch bei unvorhergesehenem Ausfall der Lehrkräfte mindestens vier Schulstunden am Tag Unterricht zu gewähren. Die Aufsichtspflicht liegt entsprechend § 12 Abs. 1 SOGS bei der Schule.
Unvorhergesehener Ausfall (am gleichen Tag)
Wird aufgrund des unvorhergesehenen Ausfalls von Lehrkräften für den gleichen Tag der Bekanntgabe vom regulären Stundenplan abgewichen und es fällt Unterricht aus, können die Kinder nach Beendigung von vier Unterrichtsstunden im Hort betreut werden, vorausgesetzt der Hort verfügt zum Zeitpunkt des Unterrichtsausfalls über ausreichendes Personal.
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass eine vertraglich vereinbarte fünfstündige Betreuungszeit (minimal mögliche Betreuungszeit gemäß Fördersatzung) ausreichend ist. Sollte im Einzelfall die vertraglich vereinbarte Betreuungszeitstufe nicht ausreichen, wird das Kind am gleichen Tag der Bekanntgabe auch über die vereinbarte Betreuungszeitstufe kostenfrei im Hort betreut.
Planbarer Ausfall (Ausfall betrifft darauffolgende Tage)
Für die darauffolgenden Tage nach Bekanntgabe wird das Kind nur im Rahmen der vereinbarten Betreuungszeitstufe im Hort betreut. Das Kind muss ggf. zu einem früheren Zeitpunkt mit Ende der vereinbarten Betreuungszeit abgeholt werden bzw. über eine Erlaubnis verfügen, um allein nach Hause gehen zu können. Falls die Eltern jedoch eine Mehrbetreuung in Anspruch nehmen müssen, können sie von einer verlängerten Betreuungszeit Gebrauch machen. In diesem Fall wird die Landeshauptstadt Dresden rückwirkend den monatlichen Elternbeitrag für die angerissene höhere Betreuungs- zeitstufe gegenüber den Eltern geltend machen. Mit Wirkung des folgenden Monats können die Eltern auch die Betreuungszeit generell erhöhen.
Zwischen Ihnen, als Personensorgeberechtigten, und dem Essenanbieter besteht ein privatrechtlicher Vertrag. Wenn Ihr Kind nicht den Hort besucht (z.B. in den Ferien, bei Erkrankung, an Schließtagen der Einrichtung und Wandertagen), ist das Essen von Ihnen beim Essenanbieter abzumelden. Bitte beachten Sie dabei die von Ihrem Essenanbieter festgelegten Abmeldefristen.
Für das Mitbringen von Speisen im Fall von Vesperversorgung oder im Rahmen von Festen/Feiern im Hort sind die nachfolgenden Merkblätter zu beachten.
Mitwirkung der Personensorgeberechtigten bei der Einhaltung der Lebensmittelhygieneverordnung in Kindertageseinrichtungen (Das benannte Merkblatt ist der Aufnahmemappe bei- gefügt.)
Ergänzende Merkblätter zum Mitbringen sowie dem Umgang mit Lebensmitteln werden vom Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt zur Verfügung gestellt. Diese finden Sie unter folgenden Link: https://www.dresden.de/de/rathaus/dienstleistungen/lebensmittelsicher-php
Die Betreuung des Mittagsessens liegt in gemeinsamer Verantwortung von Schule und Hort. Die Ressourcen zur Begleitung des Mittagessens sollten miteinander abgestimmt werden. Grundsätzlich gilt, wenn noch Unterricht nach der Mittagspause stattfindet, ist die Schule für die Aufsicht und Begleitung des Mittagessens zuständig. Endet der Unterricht zur Mittagspause sind die Pädagoginnen und- pädagogen des Hortes verantwortlich. Die Essensbegleitung der Hauskinder ist Aufgabe der Schule.
Information gem. § 34 Abs. 5 Satz 2 Infektionsschutzgesetz
Beim Auftreten übertragbarer Krankheiten/Infektionen im Umfeld einer Kindertageseinrichtung sind die Regelungen gem. § 34 Infektionsschutzgesetz zu beachten. Dieser Paragraph verpflichtet das Kita- Personal und die Personensorgeberechtigten gleichermaßen im Zusammenwirken mit dem Gesundheitsamt alle Vorkehrungen zu treffen, die den Schutz der noch gesunden Kinder und des
Kita-Personals sicherstellen.
Wenn Ihr Kind eine ansteckende Erkrankung hat und dann die Kindertageseinrichtung besucht, kann es andere Kinder, Erzieher(innen), Lehrer(innen) oder Betreuer(innen) anstecken. Außerdem sind gerade Säuglinge und Kinder während einer Infektionskrankheit abwehrgeschwächt und können sich dort noch Folgeerkrankungen (ggf. mit Komplikationen) zuziehen.
Um dies zu verhindern, möchten wir Sie mit diesem Merkblatt über Ihre Rechte und Pflichten, Verfahrensweisen und das übliche Vorgehen unterrichten, wie sie das Infektionsschutzgesetz vorsieht. In diesem Zusammenhang sollten Sie wissen, dass Infektionserkrankungen in der Regel nichts mit mangelnder Sauberkeit oder Unvorsichtigkeit zu tun haben. Deshalb bitten wir Sie stets um Offenheit und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Das Infektionsschutzgesetz bestimmt, dass Ihr Kind die Kindertageseinrichtung nicht besuchen darf, wenn
es an einer schweren Infektion erkrankt ist, die durch geringe Erregermengen verursacht wird. Dazu gehören z. B.: Diphtherie, Cholera, Typhus, Tuberkulose und Durchfall durch EHEC- Bakterien. All diese Krankheiten kommen bei uns in der Regel nur als Einzelfälle vor (außerdem nennt das Gesetz noch virusbedingte hämorrhagische Fieber, Pest und Kinderlähmung. Es ist aber höchst unwahrscheinlich, dass diese Krankheitserreger in Deutschland übertragen ),
eine der folgenden Infektionskrankheiten vorliegt, die in Einzelfällen schwer und kompliziert verlaufen können: Keuchhusten, Masern, Mumps, Scharlach, Windpocken, Röteln, Hirnhautentzündung durch Hlb-Bakterien, Meningokokken-Infektionen, Krätze, ansteckende Borkenflechte, Hepatitis A und bakterielle Ruhr,
ein Kopflausbefall vorliegt und die Behandlung noch nicht abgeschlossen
Die Übertragungswege der aufgezählten Erkrankungen sind unterschiedlich. Viele Durchfälle und Hepatitis A sind sogenannte Schmierinfektionen. Die Übertragung erfolgt durch mangelnde Handhygiene sowie verunreinigte Lebensmittel, nur selten durch Gegenstände (Handtücher, Möbel, Spielsachen etc.). Tröpfchen- oder „fliegende“ Infektionen sind z. B. Masern, Mumps, Windpocken, Röteln und Keuchhusten. Durch Haar-, Haut- und Schleimhautkontakte werden Krätze, Läuse und die ansteckende Borkenflechte übertragen.
Wir bitten Sie, bei ernsthaften Erkrankungen Ihres Kindes immer den Rat Ihres Haus- oder Kinderarztes in Anspruch zu nehmen. Dieser wird Ihnen bei entsprechendem Krankheitsverdacht oder wenn die Diagnose gestellt werden konnte, darüber Auskunft geben, ob Ihr Kind eine Erkrankung hat, welche einen Besuch der Einrichtung nach dem Infektionsschutzgesetz verbietet.
Muss Ihr Kind zu Hause bleiben oder sogar im Krankenhaus behandelt werden, benachrichtigen Sie uns bitte unverzüglich und teilen uns die Diagnose mit, damit wir gemeinsam mit dem Gesundheitsamt alle notwendigen Maßnahmen ergreifen können, um einer Weiterverbreitung der Infektionskrankheit vorzubeugen.
Merkblatt zur Mitwirkung der Personensorgeberechtigten bei der Einhaltung der Lebensmittelhygieneverordnung in Kindertageseinrichtungen
Um die Gesundheit der Kinder nicht zu gefährden, sollen mit Hilfe dieses Merkblattes Vorsichtsmaßnahmen aufgezeigt werden, die Personensorgeberechtigte beim Mitbringen von Speisen und Lebensmitteln in die Kindertageseinrichtung beachten müssen. Bei allen mitgebrachten Lebensmitteln und Speisen in die Kindertageseinrichtung, sind die Eltern immer verpflichtet, die lebensmittelhygienischen Bestimmungen einzuhalten.
1.1. Frühstück-, Vesper- und ggf. Abendversorgung
In den Kindertageseinrichtungen erfolgt die Frühstücks-, Vesper- und ggf. Abendversorgung durch den jeweiligen vertraglich gebundenen Caterer oder über Selbstversorgung (Mitgabe von Speisen und Lebensmitteln durch die Personensorgeberechtigten).
1.2. Mittagsversorgung
Die Mittagsversorgung der Kinder wird grundsätzlich vom vertraglich gebundenen Caterer übernommen. Das Mitbringen von Speisen und Lebensmitteln zur Mittagsversorgung ist nur in begründeten Ausnahmesituationen gestattet.
1.2.1 Ausnahmesituationen
Der Einrichtungsleitung obliegt die Prüfung und Entscheidung über das Vorliegen einer Ausnahmesituation.
Ausnahmesituationen können vorliegen, als vorübergehende oder dauerhafte Ausnahmen, wenn den Anforderungen hinsichtlich spezieller Schon-, Allergie- oder Diätkost für das betreffende Kind oder aus religiösen Gründen seitens des Caterers nicht entsprochen werden kann – Nahrungsmittelunverträglichkeiten/Religiöse Gründe, sowie als vorübergehende Ausnahme, bei Sperrungen vom Mittagessen aufgrund von Zahlungsrückständen der Personensorgeberechtigten.
Die Einrichtungsleitung kann eine vorübergehende oder dauerhafte Ausnahmesituation bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten des Kindes oder aus religiösen Gründen anerkennen, wenn durch die Personensorgeberechtigten:
schriftlich die Mittagsversorgung ihres Kindes durch Mitgabe von Speisen und Lebensmitteln (vorzugsweise als warme Mahlzeiten) gewünscht wird,
bei Nahrungsmittelunverträglichkeit ein ärztlicher Nachweis über die Unverträglichkeit vorgelegt wird,
und die Bestätigung des Caterers über die Unmöglichkeit der erforderlichen Versorgung des Kindes beigefügt
Die anliegende Mustererklärung ist hierfür zu verwenden.
1.2.2 Mittagsessensperrungen
Die Prüfung einer zu gewährenden vorübergehenden Ausnahme wegen Mittagsessensperrungen erfolgt gemäß o. g. Handlungsanweisung. Nach dieser ist als Ersatz für das Mittagessen nur die Mitgabe einer Kaltverpflegung durch die Personensorgeberechtigten möglich.
1.2.3 Feste und Feiern
Das Mitbringen von Speisen für eine Vielzahl von Kindern bei Festen und Feiern ist zulässig, hat jedoch stets in Abstimmung mit der Einrichtungsleitung zu erfolgen.
2. Zu beachtende Vorsichtsmaßnahmen und Hinweise
Beim Mitbringen von Speisen im Rahmen
der Frühstücks-, Vesper- und ggf. Abendversorgung,
der Mittagsversorgung aufgrund einer Ausnahmesituation und
wird um Beachtung und Einhaltung nachfolgender Punkte gebeten.
2.1. Verzicht auf Speisen, die unter Verwendung von rohen Eiern hergestellt wurden
Rohe Eier sind oft mit Salmonellen infiziert. Sind Eier nicht durch erhitzt oder durchgebacken, können sich schädliche Keime ungehindert vermehren und nach dem Verzehr die Gesundheit beeinträchtigen.
Auf nachfolgende Speisen muss deshalb verzichtet werden:
alle Speisen einschließlich Salate, die mit selbst hergestellter Mayonnaise aus rohen Eiern verfeinert wurden,
angesämte Bouillons
Süßspeisen/Desserts mit Eigelb oder Eischnee (z. B. Tiramisu)
Kuchen und Torten, wenn die Füllung oder Creme mit rohem Ei hergestellt wurde
2.2 Verzicht auf rohe Fleischprodukte
Rohes Fleisch kann ebenfalls mit Salmonellen belastet sein. In diesen Speisen vermehren sich die Mikro-Organismen außergewöhnlich rasant. Rohfleischprodukte wie Hackfleisch, Tatar, Schaschlyk, Räucherfisch oder ungebrühte Bratwurst sind daher besonders gefährlich.
2.3 Mitbringen von Rohmilch nur in abgekochtem Zustand
In jüngster Zeit sind in Rohmilch Erreger entdeckt worden, die bei Kleinkindern zu einer Infektion mit unter Umständen schwerwiegenden Krankheitsbildern führen. Die Milch ist daher unbedingt vorher abzukochen.
Speisen, die grundsätzlich im Kühlschrank lagern, müssen gekühlt transportiert werden. Eine konsequente Kühlung hindert Kleinstlebewesen an ihrer Vermehrung. Die Lebensmittel sind direkt vom Kühlschrank in eine Kühltasche mit ausreichend Kühl-Akkus zu packen, so bleibt zumindest für ein bis zwei Stunden die Kühlschrank-Temperatur erhalten. Insbesondere müssen folgende Lebensmittel gut gekühlt unter der Einhaltung der Kühlkette, in die Kindertageseinrichtung transportiert werden:
Joghurt, Quark, Pudding und andere Milchspeisen,
Kuchen mit einer Füllung, die nicht mit gebacken wurde (z. B. Obst-, Creme-Torten),
Feinkost-Salate,
alle gegarten Speisen, egal ob Fleisch, Gemüse, Nudeln oder
Besondere Vorsicht bei Speiseeis:
Speiseeis ist besonders bei Kindern ein beliebtes, aber auch risikoreiches Lebensmittel. Ist es angetaut, können sich schädliche Keime darin besonders gut vermehren. Beim Transport ist deshalb darauf zu achten, dass Speiseeis nicht antaut. Ist dies nicht möglich, ist darauf zu verzichten, Eis in die Kindertageseinrichtung mitzubringen.
Frischegrad der Lebensmittel
Selbst hergestellte Speisen sind erst an dem Tag frisch zuzubereiten, an dem diese in die Kindertageseinrichtung mitgebracht werden. Werden Lebensmittel zu lange im Voraus zubereitet, haben die schädlichen Keime genügend Zeit, sich zu vermehren. Zudem ist bei mitgebrachten Fertigprodukten auf ein ausreichendes Mindesthaltbarkeitsdatum zu achten.
geeignet für die Erwärmung in Wasserbad bzw. Mikrowelle
Kennzeichnung: Name Ihres Kindes
Inhalt (Auflistung der Komponenten)