Source: http://www.asv-ostalb.de/der-verein/satzung/
Timestamp: 2019-03-21 03:26:30
Document Index: 305812859

Matched Legal Cases: ['§3', '§5', '§7', '§2', '§9', '§10', '§ 26', '§8', '§11', '§ 11', '§12', '§13', '§7', '§14', '§15', '§ 2', '§18', '§ 32', '§ 7', '§18', '§ 8', '§ 4', '§ 13', '§ 4', '§ 5', '§19']

Satzung – ASV Ostalb
Angelsoportverein Ostalb e.V.
Der am 11.02.1972 gegründete Verein führt den Namen Angelsportverein Ostalb e.V.
Der Verein hat seinen Sitz in Aalen und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Aalen eingetragen.
Der Gerichtsstand ist Aalen.
Hege- und Pflege des Fischbestandes in Vereinsgewässern
Abwehr- und Bekämpfung schädlicher Einflüsse und Einwirkungen auf den Fischbestand und die Gewässer
Beratung und Förderung der Mitglieder in allen mit der Fischerei zusammenhängenden Fragen durch Vorträge-, Kurse- und Lehrgänge.
Aktive Mitarbeit in Fragen des Umwelt-, Gewässer-, Natur- und Tierschutzes
Schaffung von Angelmöglichkeiten und Unterstützung von Maßnahmen zur Erhaltung des Landschaftsbildes und natürlichen Wasserläufe
Förderung des Wurfturniersports (Casting)
Einsatz für die Gesunderhaltung der Gewässer
Der Verein ist eine auf innere Verbundenheit und Liebe zur Natur aufgebaute Anglergemeinschaft. Seine Ziele verfolgt er ausschließlich und unmittelbar auf der Grundlage der Gemeinnützigkeit. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.
Für Tätigkeiten im Dienst des Vereins können nach Vorstandsbeschluss- und Haushaltslage Vergütungen bis zu einer Höhe der steuerlichen Freibeträge bezahlt werden. Darüber hinausgehende Lohnaufwendungen sind von der Hauptversammlung zu genehmigen.
Aktives Mitglied kann derjenige werden, welcher das 18. Lebensjahr vollendet hat, unbescholten ist, sich für die Fischerei interessiert und im Besitz eines gültigen Fischereischeins ist.
Passive Mitglieder sind solche, die den Verein ideell und materiell unterstützen und fördern (fördernde Mitglieder). Sie haben gegenüber dem Verein eingeschränkte Rechte und zahlen deshalb einen geringeren Mitgliedsbeitrag. Sie haben das Recht, an allen Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu benützen.
Minderjährige Mitglieder gehören vom 10. bis zum vollendeten 16. Lebensjahr der Jugendgruppe I und ab Beginn des 17. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr der Jugendgruppe II an.
Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter, die gleichzeitig als Zustimmung zur Wahrnehmung von Mitgliederrechten und -pflichten gilt.
Diese verpflichten sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge bis zum Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Minderjährige volljährig wird.
Generell beginnt jede Mitgliedschaft mit der schriftlichen Bestätigung der Aufnahme durch den Vorstand.
Damit wird die von der Mitgliederversammlung festgesetzte Aufnahmegebühr fällig.
Ehrenmitglieder können auf Vorschlag des Vorstandes, Vereinsanghörige- oder Personen werden, die sich um die Förderung und Ziele des Vereins besondere Verdienste erworben haben. Sie genießen die Rechte der aktiven Mitglieder und sind von allen Vereinsbeiträgen und Gebühren befreit. Ihre Ernennung geschieht durch die Mitgliederversammlung mit 2/3 Stimmen-Mehrheit.
Die aktiven Mitglieder und die Ehrenmitglieder sind stimmberechtigt und wählbar.
Ehrennadeln werden ausgegeben:
bei 15-järiger Vereinszugehörigkeit : in Silber
bei 25-järiger Vereinszugehörigkeit : in Gold
und bei besonderen Verdiensten
§3 Eintritt
Die Anmeldung zum Verein muß schriftlich bei dem Geschäftsführer erfolgen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Sie kann verweigert werden, wenn schwerwiegende Gründe gegen den Antragsteller vorliegen.
Die Ablehnung eines Aufnahmeantrags muß nicht begründet werden.
Der Austritt eines Mitgliedes kann nur schriftlich zum Schluß eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer vierteljährigen Kündigungsfrist erfolgen. Die Austrittserklärung muß spätestens am 30. September beim Vorstand eingegangen sein. In begründeten Fällen, z.B. bei Wegzug oder sonstigen Härtefällen können Ausnahmen zugelassen werden. Über entsprechende Anträge entscheidet der Vorstand.
Der früheste Austrittstag ist der Tag des schriftlichen Antrags.
2. Streichung von der Mitgliederliste:
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit seinen Zahlungsverpflichtungen im Rückstand ist. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen (siehe auch Geschäfts- und Zuständigkeitsordnung)
3. Ausschluß:
nach groben oder wiederholten Verstößen gegen die Satzung und die sonstigen Beschlüsse des Vereins
wenn es unehrenhafte Handlungen begeht
wenn es das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt oder innerhalb des Vereins wiederholt bzw. erheblichen Anlaß zu Streit oder Unfrieden gegeben hat.
wenn es fischereirechtlichen Vorschriften- oder der Gewässerordnung zuwiderhandelt oder andere zu solchen Handlungen anstiftet
wenn die Mitgliedschaft durch unwahre Angaben erschlichen worden sind
4. Erlöschen der Mitgliedschaft:
Mit dem Erlöschen der Mitgliedschaft verliert das ausgeschiedene Mitglied jeden Anspruch und alle Rechte an den Verein und dessen Vermögen.
Es haftet jedoch dem Verein für alle von ihm nicht erfüllten Verpflichtungen!
5. Tatbestände:
Tatbestände, die einen Ausschluß nicht rechtfertigen, ahndet der Schlichtungs- und Ehrenrat durch Maßregelung wie Verwarnungen-, Verweis-, Geldbuße- oder Entzug der Angelerlaubnis auf bestimmte Zeit usw. (siehe Schlichtungs-und Ehrenrats-Ordnung).
§5 Ausschlußverfahren
Das vom Vereinsausschluß bedrohte Mitglied ist vor einer Entscheidung vom Vorstand- oder des Schlichtungs- und Ehrenrats anzuhören, um ihm Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Leistet das Mitglied der Vorladung keine Folge, wird in seiner Abwesenheit entschieden.
Der Vorstand entscheidet über einen Ausschlußantrag mit Zwei-Drittel-Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Stimmenenthaltungen bleiben unberücksichtigt.
Dem ausgeschlossenen Mitglied ist ein schriftlicher Bescheid –durch Einschreibbrief- unter Angabe der Gründe, die zum Ausschluß geführt haben, zu erteilen. Der Bescheid muß eine Rechtsmittelbelehrung enthalten und vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter unterzeichnet sein.
Gegen den Ausschluß kann das betroffene Mitglied binnen 2 Wochen nach Zustellung des Bescheids schriftlich Berufung beim Ehrenrat einlegen, wenn das Verfahren nicht bereits über den Schlichtungs- und Ehrenrat behandelt wurde!
§7 Beitrag und Gebühren
Der Verein erhebt einen Jahresbeitrag von seinen Mitgliedern §2a – c.
Dieser ist im Voraus bis spätestens 31.03. des jeweiligen Geschäftsjahres unaufgefordert an den Verein zu bezahlen. Bei Aufnahme von aktiven Mitgliedern oder von Jugendlichen in die Jugendgruppe II oder von passiven Mitgliedern, die erstmals aktives Mitglied werden wollen, ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten.
Die Höhe der Aufnahmegebühr und die Jahresbeiträge beschließt die Hauptversammlung.
Der Vorstand kann auf schriftlichen Antrag den Jahresbeitrag oder die Aufnahmegebühr unter Abwägung der Vereinsinteressen ermäßigen oder erlassen.
§9 Haftung der Organmitglieder und Vertreter
Die Haftung der Mitglieder der Organe, der besonderen Vertreter oder der mit der Vertretung beauftragten Vereinsmitglieder wird auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Werden diese Personen von Dritten zur Haftungherangezogen, ohne dass Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt, so haben diese gegen den Verein einen Anspruch auf Ersatz ihrer Aufwendungen zur Abwehr der Ansprüche sowie auf Freistellung von Ansprüchen Dritter.
§10 Vorstand/Geschäftsführung
Vorstand des Vereins gemäß § 26 BGB sind die beiden Vorsitzenden. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich und sie haben Einzelvertretungsbefugnis. Im Innenverhältnis vertritt der 2. Vorsitzende jedoch nur im Verhinderungsfall den 1. Vorsitzenden.
Der Gesamtvorstand des Vereins, der auf 3 Jahre gewählt gewählt wird, besteht aus:
dem 2. Geschäftsführer und Pressewart
dem 2. Kassenwart und stellvertretenden Schriftführer
dem Gerätewart und stellvertretenden Gewässerwart
Der Gesamtvorstand – in der Satzung auch als Vorstand oder Vorstandsschaft bezeichnet – führt die Geschäfte des Vereins. Scheiden Vorstandsmitglieder während der Amtsperiode aus, so hat der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen zu wählen.
Der Gesamtvorstand tritt nach Bedarf zusammen und fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden und dessen Verhinderung die Stimme seines Stellvertreters. Stimmenenthaltungen werden nicht berücksichtigt.
Dem Gewässerwart werden zur Betreuung und Kontrolle der Vereinsgewässer, entsprechend der Größe der Gewässer eine erforderliche Anzahl von Gewässeraufsehern beigegeben. Die Gewässeraufseher werden vom Vorstand auf 3 Jahre bestellt.
Dem Sport- und Jugendwart werden zur Betreuung der Jugendgruppen für je 15 Jugendliche 1 Hilfsjugendwart beigegeben. Die Hilfsjugendwarte werden vom Vorstand für 3 Jahre bestellt.
Der Gesamtvorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
Es haben folgende Aufgaben:
Der Vorsitzende bei dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende beruft den Vorstand (§8) und die Versammlung (§11) ein, leitet die Versammlungen und hat für den Vollzug der gefassten Beschlüsse zu sorgen.
Die Geschäftsführer haben die bei ihnen eingehenden Zuschriften zu bearbeiten und in der nächsten Vorstandssitzung bekanntzugeben. Dem 2. Geschäftsführer- und Pressewart obliegt zusätzlich die Pressebeobachtung. Er hat gute Verbindungen zu den Tageszeitungen und der Fachpresse (Fischereizeitung) herzustellen und zu pflegen. Er unterrichtet die Presse laufend über allgemeine Belange und Interessen der Fischerei sowie über das Vereinsgeschehen, soweit es für die Ziele des Vereins und für die Unterrichtung der Öffentlichkeit notwendig und nützlich erscheint.
Die Kassenwarte sind verpflichtet, die Ausgaben ordnungsgemäß getrennt nach Belegen, welche laufend zu nummerieren sind, zu verbuchen. Aus den Belegen muß der Zweck und die Zahlung sowie der Tag der Zahlung ersichtlich sein. Der Kassenwart darf Zahlungen nur leisten, wenn diese vom Vorsitzenden angewiesen- oder genehmigt wurden. Er haftet persönlich für die bei ihm aufbewahrten Beträge. Das Bankbuch bleibt in den Händen des Kassenwarts. Er hat dem Vorstand auf Verlangen jederzeit Einblick in seine Rechnungsführung zu gewähren.
Der Schriftführer ist für die Bearbeitung des Schriftverkehrs zusammen mit den Geschäftsführern verantwortlich. Er hat ferner über den Gang der Verhandlungen und über die gefaßten Beschlüsse in den Vorstandssitzungen und Mitglieder- sowie Hauptversammlungen ein fortlaufendes Protokoll zu führen, das von ihm und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen und bei der nächsten Vorstandssitzung vorzulegen ist.
Dem Gewässerwart obliegt die Überwachung und die Bewirtschaftung der Vereinsgewässer mit allen damit zusammenhängenden Angelegenheiten. Hier wird er von den Gewässeraufsehern unterstützt. Fischsterben, Wasserverschmutzungen, Verfehlungen mit Mitgliedern, sowie sonstige wichtige Ereignisse sind dem Vorsitzenden unverzüglich zur Kenntnis zu geben.
Der Gerätewart und stellvertretende Gewässerwart ist verantwortlich für die Liegenschaften sowie für die Gerätschaften des Vereins. Er hat diese ordnungsgemäß zu verwalten. Er ist gleichzeitig Stellvertretender des Gewässerwarts.
Der Sport- und Jugendwart ist unter anderem für die Ausbildung der Vereinsmitglieder verantwortlich. Zu seiner Entlastung in der Jugendarbeit werden ihm Hilfsjugendwarte beigegeben.
Im Interesse einer geordneten Geschäftsführung regelt der Vorstand die Zuständigkeiten und die Aufteilung der Geschäfte im einzelnen in einer Geschäftsordnung und in besonderen Richtlinien, die für alle Vorstandsmitglieder und Hilfsorgane bindend sind.
Jedes Vorstandsmitglied ist verpflichtet, an den vom Vorsitzenden einberufenen Vorstandssitzungen teilzunehmen.
Rechnungsprüfer Die nach § 11 bestellten Rechnungsprüfer haben die Kasse und die Jahresabrechnung zu prüfen und über den Befund in der Hauptversammlung Bericht zu erstatten.
§12 Festausschuß
Der Festausschuß besteht aus 8 Vereinsmitgliedern, die jeweils von der Hauptversammlung auf 3 Jahre bestellt werden. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus, so wird dies bei der nächsten Mitgliederversammlung durch ein neues Mitglied ersetzt. Die Mitglieder des Festausschusses wählen aus ihren Reihen in offener oder geheimer Wahl einen Sprecher und einen Stellvertreter.
Der Festausschuß unterliegt der Aufsicht des 1. Vorsitzenden oder dessen Beauftragten.
Die Festausschußmitglieder sind nicht Mitglieder des Vorstands. Die Aufgaben des Festausschusses sind in einer Geschäftsordnung geregelt.
§13 Versammlungen
Es wird jährlich mindestens eine Mitgliederversammlung einberufen, welche der erste Vorstands-Vorsitzende, bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter, leitet. Die Hauptversammlung findet alljährlich nach Schluß des Rechnungsjahres statt. Die Einladung mit der Tagesordnung ist den Mitgliedern mindestens 14 Tage vorher durch Rundschreiben bekanntzugeben.
Anträge zur Hauptversammlung sind mindestens 7 Tage vorher schriftlich beim Vorsitzenden einzureichen.
Dringlichkeitsanträge sind zulässig, wenn sie von der Versammlung mit Zweidrittelmehrheit als solche anerkannt werden.
die Entgegennahme der Jahresberichte des Vorsitzenden, des Kassenwarts und der übrigen Vereinswarte sowie des Berichts der Rechnungsprüfer und die Festsetzung des Haushaltsplans für das laufende Geschäftsjahr.
die Wahl der Schlichtungs- und Ehrenratsmitglieder
die Bestellung der 8 Festausschußmitglieder
die Festsetzung der Beiträge und Gebühren (§7)
die Bestellung von 2 Rechnungsprüfern für das neue Rechnungsjahr
Beratung- und Beschlussfassung über vorliegende Anträge und/oder Satzungsänderungen Eine außerordentliche Hauptversammlung ist einzuberufen, wenn wenigstens ein Drittel der Mitglieder die Einberufung vom Vorstand im Interesse des Vereins beschlossen wird. Die Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenden Mitglieder beschlussfähig.
Einfache Stimmenmehrheit entscheidet, bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenent- haltungen bleiben unberücksichtigt.
§14 Pachtung von Gewässern
Den Mitgliedern ist es untersagt, Fischgewässer, an denen der Verein Interesse haben könnte, zu pachten oder käuflich zu erwerben, ohne ihr Vorhaben mit dem Vorsitzenden des Vorstands vorher zu besprechen.
Ist die Möglichkeit einer Pacht weiterer Fischgewässer für den Verein gegeben, so hat der Vorstand über diese Frage zu beschließen.
§15 Wahlen
Wählbar und wahlberechtigt sind die gemäß § 2 stimmberechtigten Mitglieder.
Wählbar in den Ehrenrat siehe §18. Die Mitglieder des Gesamtvorstands und die Mitglieder des Ehrenrats werden einzeln in geheimer Wahl gewählt. Vorschläge für die Wahl erfolgen durch den Vorstand und durch die Mitglieder.
Liegt nur ein Wahlvorschlag vor, kann durch Akklamation abgestimmt werden.
Zur Wahl vorgeschlagene Mitglieder haben vor Annahme einer Kandidatur ihre etwaige Mitgliedschaft und Tätigkeit in anderen Vereinen mit gleicher oder ähnlicher Zielsetzung der Versammlung bekanntzugeben.
Die in den Vorstand und in den Ehrenrat zu wählenden Mitglieder sollen in der Hauptversammlung anwesend sein. Bei Abwesenheit muß eine schriftliche Zustimmungserklärung des Vorgeschlagenen vorliegen.
Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Erhält keiner der vorgeschlagenen Kandidaten die erforderliche Mehrheit, so findet zwischen den beiden Kandidaten mit der höchsten Stimmzahl eine Stichwahl statt. Dabei gilt der Kandidat als gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereinigen kann. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
Die Mitglieder des Vorstandes und des Ehrenrats werden auf die Dauer von drei Jahren gewählt; sie bleiben jedoch bis zur folgenden Neuwahl im Amt.
Die Gewählten haben unverzüglich zu erklären, ob sie die Wahl annehmen.
Der seitherige Vorstand und die Mitglieder des Ehrenrats sind wieder wählbar.
Die Bestellung der Vorstandschaft ist nur dann widerruflich, wenn wichtige Gründe vorliegen.
Satzungsänderungen sind, unbeschadet der Bestimmungen des BGB § 32, Abs. 2, nur durch Beschluß einer Hauptversammlung möglich. Der Beschluß erfordert eine Dreiviertelmehrheit der erschienenen Mitglieder. Dringlichkeitsanträge werden nicht zugelassen.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Hauptversammlung beschlossen werden, in welcher mindestens zwei Drittel sämtlicher Mitglieder anwesend sein müssen.
Finden sich weniger Mitglieder ein, so muß eine nochmalige Versammlung einberufen werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig ist. Für die Auflösung ist die Zustimmung von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.
Das nach Auflösung des Vereins und der Abwicklung der Verbindlichkeiten verbleibende Vereinsvermögen fällt der Stadt Aalen für gemeinnützige Zwecke, zur Gesunderhaltung des Lebensraums Wasser, zu.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, an den Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
Die Vorschriften über das Fischen in den Vereinsgewässern, die einzuhaltenden Mindestmaße und Schonzeiten, die Führung von Fanglisten und anderes werden in einer besonderen Gewässerordnung festgelegt, die vom Vorstand beschlossen wird.
In besonderen Fällen kann der Vorstand zeitlich begrenzte Beschränkungen beschließen. Diese Beschlüsse und die Gewässerordnung sind für alle Vereinsmitglieder bindend.
Jedes Mitglied hat die Vereinsinteressen jederzeit zu vertreten und die Organe zu unterstützen.
Jedes Mitglied ist im Interesse des Vereins verpflichtet, an den Vereinsgewässern die vom Vorstand jährlich nach Bedarf festgesetzte Zahl von Arbeitsstunden unentgeltlich zu leisten. Passive, Ehrenmitglieder, Schwerbeschädigte, sowie jugendliche Mitglieder unter 16 Jahren sind von der Leistung befreit.
In Zweifelsfällen entscheidet der Vorstand.
Im übrigen ist, für jede nicht geleistete Arbeitsstunde, eine vom Vorstand festgesetzte Gebühr zu bezahlen.
Für Härtefälle gilt § 7.
§18 Schlichtungs- und Ehrenrat
Der Schlichtungs- und Ehrenrat –im folgenden Ehrenamt genannt, besteht aus 5 Aktiven und einem Ersatzmitglied die mindestens 5 Jahre dem Verein angehören und keine Funktion nach § 8 der Satzung innehaben und von keiner Maßregelung gemäß § 4 Ziffer 5 betroffen waren.
Diese sind von der Hauptversammlung für 3 Jahre zu wählen, (§ 13).
Der Ehrenrat wählt einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Er ist verhandlungs- und beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens 3 Mitgliedern.
Er entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Die Entscheidung des Ehrenrats ist dem Vereinsvorsitzenden oder dem Stellvertreter sowie dem betroffenem
Mitglied schriftlich mitzuteilen. Die Entscheidung des Ehrenrats ist endgültig. Der Ehrenrat wird im Rahmen der Satzung und der Schlichtungs- und Ehrenrats-Ordnung tätig.
In seiner Eigenschaft als Schlichtungsausschuß alle Streitfälle unter den Mitgliedern zu schlichten, sobald er vom Vorstand oder einem Mitglied des Vereins dazu aufgerufen wird.
Auf Antrag des Vorstandes oder einem Mitglied des Vereins gemäß der Schlichtungs- und Ehrenrats-Ordnung Ehrenratsverfahren durchzuführen (§ 4 Ziffer 5 und § 5 Ziffer 4 der Satzung).
§19 Ermächtigung
Der 1. Vorsitzende des Vereins ist ermächtigt, etwaige zur Genehmigung der Satzung und zur Eintragung des Vereins erforderliche formelle Änderungen und Ergänzungen der Satzung vornehmen.
Diese Satzung wurde als Neufassung von der Hauptversammlung am 15.01.1989 verabschiedet.
-geändert durch Beschluß der Hauptversammlung am 23.01.1993
-geändert durch Beschluß der Hauptversammlung am 06.03.2009