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Timestamp: 2016-10-23 07:59:33
Document Index: 361028857

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 106', 'Art. 16']

8C_936/2012 (27.03.2013)
H.________, geboren 1967, ist in seiner Firma P.________ AG seit 2001 als Wirtschaftsinformatiker und Gesch�ftsf�hrer t�tig und bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 30. Juni 2002 erlitt er bei einer harten Landung nach einem Fallschirmsprung eine Sakrumfraktur. Nachdem die AXA die gesetzlichen Leistungen erbrachte und nach Einholung einer interdisziplin�ren Begutachtung durch die Klinik X.________ (Gutachten vom 23. November 2010), sprach sie H.________ eine Integrit�tsentsch�digung basierend auf einem Integrit�tsschaden von 50 % zu, stellte aber gleichzeitig die Taggeldleistungen auf den 31. Juli 2006 ein (Verf�gung vom 9. August 2011). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 20. April 2012 fest.
Mit Beschwerde l�sst H.________ unter Aufhebung des angefochtenen Gerichtsentscheides die Ausrichtung einer 20%igen Invalidenrente der Unfallversicherung ab Einstellung der Taggeldleistungen beantragen.
1.1 Die Beschwerde kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 132 II 257 E. 2.5 S. 262; 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Gem�ss Art. 42 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Das Bundesgericht pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
Streitig und zu pr�fen ist einzig, ob der Beschwerdef�hrer ab 1. August 2006 Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung hat.
Das kantonale Gericht hat in umfassender W�rdigung der medizinischen Akten, insbesondere aber gest�tzt auf das unbestrittene Gutachten der Klinik X.________ vom 23. November 2010 festgestellt, dass dem Versicherten in seiner angestammten T�tigkeit ein ganzt�giger Einsatz grunds�tzlich zumutbar ist. Zwar trifft es zu, dass die Gutachter auch eine 80%ige Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit als vertretbar bezeichneten, jedoch gingen sie schl�ssig von einer 100%igen Arbeitsf�higkeit aus, nicht zuletzt deswegen, weil der Beschwerdef�hrer in diesem Umfang t�tig ist. Dabei gehen sie sodann nicht von einer unzumutbaren Leistung aus, sondern qualifizieren sie lediglich an der oberen Grenze des Zumutbaren. Daran verm�gen die Einwendungen zu Art. 16 ATSG sowie die Ausf�hrungen zu einem Prozentvergleich nichts zu �ndern, denn bei einer 100%igen Arbeitsf�higkeit in der angestammten T�tigkeit ist der Invalidit�tsgrad, auch bei einem Prozentvergleich, 0 % (vgl. auch Urteil 8C_88/2012 vom 5. Juni 2012 E. 4.2). Dieses Resultat erscheint auch mit Blick auf die Ausz�ge aus dem Individuellen Konto der Ausgleichskassen gerechtfertigt. Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, es sei nicht sichergestellt, dass er seine T�tigkeit auf Dauer im bisherigen Rahmen wird weiterf�hren k�nnen, ist darauf hinzuweisen, dass es ihm auch bei gleichbleibenden Leiden jederzeit freistehen wird, eine unfallkausale Verminderung der Erwerbsf�higkeit geltend zu machen und erneut Leistungen der Unfallversicherung zu beanspruchen (vgl. dazu RKUV 1994 Nr. U 189 S. 138, U 119/92 E. 3a). Vorinstanz und Verwaltung haben demnach zu Recht einen Rentenanspruch verneint; die Beschwerde des Versicherten ist abzuweisen.