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Timestamp: 2020-07-10 02:33:02
Document Index: 375987364

Matched Legal Cases: ['Art. 29', 'Art. 9', 'Art. 13', 'Art. 8', 'Art. 65', 'Art. 68']

2C_785/2015 29.03.2016
2C_785/2015
A.________ (geb. 1969) ist kosovarischer Staatsangehöriger. Er reiste im April 1993 im Rahmen des Familiennachzugs zu seiner Ehefrau (geb. 1974) in die Schweiz ein. Das Ehepaar hat fünf Kinder (geb. 1994, 1995, 1996, 1999 und 2006). Während die älteren vier Kinder das Schweizer Bürgerrecht besitzen, verfügen die Ehefrau und das jüngste Kind über eine Aufenthaltsbewilligung. A.________ war bis zu seiner Abmeldung im Kanton Basel-Stadt am 31. Juli 2013 ebenfalls im Besitz einer Aufenthaltsbewilligung für diesen Kanton.
Am 15. August 2013 stellte die Familie beim Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung für die Ehegatten und das jüngste Kind. Mit Verfügung vom 10. März 2014 entsprach das Amt für Migration dem Gesuch der Ehefrau und des Kindes, verweigerte A.________ aber die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung (Kantonswechsel) und forderte ihn auf, den Kanton zu verlassen. Der abschlägige Entscheid erfolgte insbesondere aufgrund zahlreicher strafrechtlicher Verurteilungen sowie Schulden. Eine dagegen erhobene Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft blieb erfolglos (Regierungsratsbeschluss vom 9. September 2014). Mit Urteil vom 27. Mai 2015 wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft die gegen den Regierungsratsbeschluss erhobene Beschwerde ebenfalls ab.
Mit gleichzeitiger Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidiärer Verfassungsbeschwerde vom 14. September 2015 beantragt A.________, das Urteil des Kantonsgerichts sei aufzuheben und ihm die Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Gesuchs um Kantonswechsel der Gesamtfamilie zu bewilligen. Eventualiter sei die Angelegenheit an das Amt für Migration zurückzuweisen und dieses anzuweisen, ihm die Aufenthaltsbewilligung zu erteilen.
Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Das Gesuch um Kantonswechsel sei für die Familie als Ganzes zu beurteilen. Indem das Kantonsgericht in seinem Urteil hierzu keine Ausführungen gemacht habe, sei es seiner Prüfungs- und Begründungspflicht nicht nachgekommen. Aus demselben Grund wird auch auf eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) geschlossen.
Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, der verweigerte Kantonswechsel stelle einen Eingriff in die Ausübung des Rechts auf Achtung des Familienlebens dar (Art. 13 BV, Art. 8 EMRK).
Bei diesem Verfahrensausgang wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (vgl. Art. 65 und 66 Abs. 1 BGG). Es sind keine Parteientschädigungen geschuldet (vgl. Art. 68 BGG).