Source: http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:102741-2017:TEXT:DE:HTML?WT.mc_id=RSS-Feed?WT.rss_f=Construction+and+Real+Estate&WT.rss_a=102741-2017&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2017-09-20 00:04:50
Document Index: 183679693

Matched Legal Cases: ['§ 66', '§ 42', '§ 122', '§ 42', '§ 122', '§ 66', '§ 21', '§ 160', '§ 134', '§ 135', '§ 135', '§ 134']

Dienstleistungen - 102741-2017 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 102741-2017
18/03/2017 S55 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren
2017/S 055-102741
Zu Händen von: Kerstin Neumann-Haas
Telefon: +49 3047081548
E-Mail: k.neumann-haas@gewobag.de
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.gewobag.de
Architekten- und Ingenieurleistungen für Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten einschließlich Fassadensanierung eines Wohngebäudes in 10969 Berlin, Gitschiner Str. 78, WE 2214.
Architekten- und Ingenieurleistungen für die Durchführung von Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten einschließlich Fassadensanierung eines Wohngebäudes in 10969 Berlin, Gitschiner Str. 78, WE 2214.
Die Durchführung der Maßnahme wird im bewohnten Zustand erfolgen.
Die Planungsleistungen umfassen die Objektplanung (HOAI-Leistungsphasen 1-9) sowie Leistungen der Technischen Ausrüstung – Anlagegruppe 2: hydraulischer Abgleich.
Termin- und Kostencontrolling mit Berichterstattung nach Vorgabe des AG, Kontrolle auf Einhaltung und Fortschreibung des festgesetzten Kostenrahmens gemäß Kostenverfolgungsplan mit Berichterstattung nach Vorgabe des AG, Aufbereitung von eigenen sowie fremden Rechnungen der Ausführungsbetriebe als Gewobag AG-konforme Zahlungstableaus zur Anweisung (KG 300, 400), Schlussabrechnung der technischen Baukosten.
Das Schadstoffmanagement erfolgt über ein separates Büro.
a) Mitwirkung bei der Beantragung und Abrechnung öffentlicher Mittel,
b) EnEV-Nachweis, Erstellung Energieausweis nach Baufertigstellung,
c) Erstellung der Fassadenzeichnungen in cad auf Grundlage der Bauzeichnungen aus der Bauerrichtung,
d) Erstellung der Modernisierungsankündigung entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen einschl. Modernisierungskostenermittlung gem. Vorgaben Gewobag zum Bauvorhaben,
e) Aufstellen, Überwachen und Fortschreiben eines Mittelabflussplanes nach Vorgabe des AG,
f) Ermittlung der Modernisierungskosten nach Abschluss der Baumaßnahme gem. Vorgaben der Gewobag zum Bauvorhaben,
g) Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
Es wird derzeit von Gesamtbaukosten in Höhe von netto ca. 2 250 000 EUR ausgegangen.
Beginn 15.8.2017. Abschluss 30.11.2019
Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung spätestens 10 Kalendertage nach Erteilung des Zuschlag, jedenfalls aber vor Beginn der Leistungserbringung mit folgenden Deckungssummen (jeweils jährlich 2-fach maximiert):
— für sonstige Schäden: 2 500 000 EUR (insb. Sach- und Vermögensschäden, Umweltschäden und Verlust von Schlüssel bzw. Codekarten).
Der Nachweis des bestehenden Versicherungsschutzes mit mindestens den vorgenannten Merkmalen ist Fälligkeitsvoraussetzung für jedweden Zahlungsanspruch des Auftragnehmers gegen die Gewobag. Er ist über die gesamte Vertragslaufzeit vorzuhalten.
Bewerbergemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist grundsätzlich nicht möglich. Die Bewerbergemeinschaft hat mit dem Angebot eine von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Original unterzeichnete Erklärung abzugeben (das Formblatt „Bewerbergemeinschaftserklärung“ (Anlage 1 zum Formblatt „Teilnahmeantrag“) ist zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen),
— dass im Fall der Zuschlagserteilung auf ihr Angebot Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird,
— in der alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft benannt sind,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und
Des weiteren ist anzugeben, aus welchen Gründen die Bewerbergemeinschaft gebildet worden ist.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Allgemeine Informationen zu den Ziffern III.2.1 bis III.2.3: Die in den Ziffern III.2.1 bis III.2.3 aufgeführten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind zwingend gefordert. Fehlende oder unvollständige Angaben, Erklärungen und Nachweise gem. Ziff. III.2.1), Ziff. III.2.2), Ziff. III.2.3/2 und Ziff. III.2.3/4 dieser Bekanntmachung führen ohne Nachforderung zum zwingenden Ausschluss des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft.
Das Fehlen oder die Unvollständigkeit von Angaben, Erklärungen und Nachweisen gem. Ziff. III.2.3/1 und Ziff. III.2.3/3 dieser Bekanntmachung hat keinen zwingenden Ausschluss des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft zur Folge, kann aber zum Ausschluss oder zu einer Abwertung im Rahmen der Bewerberauswahl führen.
Sämtliche Angaben, Erklärungen und Nachweise sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (Ziff. IV.3.4) dieser Bekanntmachung) mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Soweit Angaben, Erklärungen und Nachweise in Form von Eigenerklärungen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind, behält sich der Auftraggeber vor, die Vorlage von Eignungsnachweisen im Original innerhalb einer angemessenen Frist zu verlangen.
Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen Leistungsfähigkeit (gemäß den Teilnahmebedingungen unter Ziff. III.2.2 und III.2.3 dieser Bekanntmachung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
In diesem Fall hat der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen(gem. Anlage 2 des Teilnahmeantrages „Nachunternehmerverpflichtungserklärung“) und die unter Ziff. III.2.2 und III.2.3 dieser Bekanntmachung bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der wirtschaftlichen und/oder finanziellen und/oder technischen Leistungsfähigkeit beruft. Außerdem hat der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft die unter Ziff. III.2.1/1-6 dieser Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen, Angaben oder Erklärungen jeweils auch von den benannten Dritten beizubringen.
Die Bauvorlageberechtigung gem. § 66 LBauO Berlin (Ziff. III.2.1/7 dieser Bekanntmachung) muss auf Verlangen des Auftraggebers lediglich für ein Mitglied des Projektteams des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft nachgewiesen werden können. Beabsichtigen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften bzw. die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter) bzw. Bewerbergemeinschaften (Bietergemeinschaften) Teile des Auftrags durch Nachunternehmer zu erbringen
— ohne sich zugleich auf deren wirtschaftliche und/oder finanzielle und/oder technische Leistungsfähigkeit zu berufen –, haben sie diese Nachunternehmer im Angebot zu benennen und zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue dieser Nachunternehmer die unter Ziffer III.2.1/1-6 dieser Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen für diese mit Angebotsabgabe vorzulegen. Eine Benennung der Nachunternehmer oder eine Vorlage der Unterlagen, Angaben oder Erklärungen nach Ziffer III.2.1/1-6 dieser Bekanntmachung für diese Nachunternehmer ist im Teilnahmeantrag nicht erforderlich.
Ferner sind spätestens bis zur Vergabeentscheidung – auf Verlangen der Vergabestelle – Erklärungen der benannten Dritten und Nachunternehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten und Nachunternehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärungen bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich.
1. Auszug aus dem Handelsregister oder Kopie desselben, soweit der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Handelsregister eingetragen ist; andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens. Der Auszug aus dem Handelsregister / vergleichbare Nachweis darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.3.4) dieser Bekanntmachung) nicht älter als 3 Monate sein.
2. Auskunftserklärung, ob und auf welche Art der Bewerber bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind. Die Auskunftserklärung hat Angaben zur Gesellschaftsstruktur, ggf. zur Konzernzugehörigkeit und über gesellschaftliche Verflechtungen und Beteiligungen zu enthalten.
3. Eigenerklärung, dass beim Bewerber bzw. bei den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft keine Ausschlussgründe gem. § 42 VgV i. V. m. §§ 122, 123, 124 GWB vorliegen (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
4. Eigenerklärung, dass der Bewerber bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung im Sinne des § 42 VgV i. V. m. §§ 122, 123, 124 GWB begangen haben (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
5. Eigenerklärung, dass der Bewerber bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft ihre Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Krankenversicherungsbeiträgen und Sozialabgaben erfüllt haben und erfüllen (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
6. Eigenerklärung, dass sich der Bewerber bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befinden oder ihre Tätigkeit eingestellt haben oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befinden (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
7. Eigenerklärung, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gem. § 66 Landesbauordnung Berlin bauvorlageberechtigt ist.
8. Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfalle und der bevollmächtigte Vertreter ergeben (Bewerbungsbogen, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Angaben und Erklärungen sind von den Bewerbern bzw. den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen:
1. Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;
2. Angaben zum Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit den Leistungen, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Vergleichsmaßstab sind Leistungen gem. Ziff. II.1.5) dieser Bekanntmachung.
1. Darstellung von Referenzen der letzten 5 Jahre (Achtung: Abschluss der Referenzen nicht vor Ende 2011), die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Vergleichbar sind Referenzen zu:
— Objektplanung für die Durchführung von Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten einschließlich Fassadensanierung eines Wohngebäudes;
— Objektplanung für die Durchführung von Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten unter Berücksichtigung einer bewohnten Wohnanlage;
— Objektplanung für öffentliche Auftraggeber unter Berücksichtigung und Einbeziehung von öffentlichen Förderprogrammen und Schadstoffsanierung, insbesondere Rückbau Asbestbelastete Eternit-Fassaden-Platten sowie Entsorgung belasteter Dämmung.
Die Angabe von mehr als 9 Referenzprojekten ist unerwünscht. Gewertet werden nur die 9 Referenzen, die der Bewerber als zu wertende gekennzeichnet hat, davon maximal 3 je vorstehenden Spiegelstrich.
— Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer beim Referenz-Auftraggeber (Der Bewerber stimmt mit Abgabe des Teilnahmeantrages zu, dass der Auftraggeber ergänzende Erkundigungen über die benannten Referenzen bei den Ansprechpartnern einholen kann),
— Angaben zur Fassadenfläche des Planungsgegenstandes in qm,
— Bezeichnung und kurze Beschreibung des Projekts inklusive Planungsgegenstand sowie Planungsinhalt und
— umfang und bei TGA Angabe der Anlagengruppen,
— Zeitraum der erbrachten Eigenleistung.
2. Angaben zur Struktur des vorgesehenen Projektteams anhand eines Organigramms.
— Gesamtanzahl der beschäftigten Mitarbeiter,
— Anzahl der Führungskräfte,
— Benennung der für die Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeitern mit Ausbildung und Angabe der Vertreter (Vertreterangabe mindestens für den Projektleiter und die Teilprojektleiter).
b) Angaben zur Berufserfahrung des Personals anhand der Darstellung des vorgesehenen Projektteams. Die Darstellung des vorgesehenen Projektteams muss fogenden Inhalt haben:
Name, Jahrgang, Ausbildungsnachweis (z. B. Zeugniskopie), Funktion im Unternehmen, allgemeine Berufserfahrung für jedes Mitglied des Projektteams in Monaten, Persönliche Referenzprojekte der Mitglieder des Projektteams inklusive Angaben zu Name und Adresse des Referenzgebers und Benennung eines Ansprechpartners bei diesem mit Telefonnummer; Funktion des Mitarbeiters im Referenzprojekt (Projektleitung, sonstige Mitarbeiter); Bezeichnung und kurze Beschreibung des Referenzprojekts; Beschreibung der jeweiligen persönlichen Tätigkeit im Hinblick auf die Referenzkategorien (siehe 1); Tätigkeitszeitraum unter monatsgenauer Angabe des Anfangs- und Enddatums der Tätigkeit im Referenzprojekt.
4. Mit der Bewerbung hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft von zuständigen Stellen ausgestellte Nachweise vorzulegen (Zertifizierungsurkunde), dass ein Mitarbeiter des zum Einsatz in dem Projekt der Gewobag vorgesehenen Projektteams über eine zum Zeitpunkt der Einreichung der Bewerbung gültige Zertifizierung als a) Berater für energetische Gebäudeplanung gem. § 21 EnEV oder vergleichbar verfügt sowie b) als Sachkundiger für Asbest nach TRGS 519 und als Sachkundiger für kontaminierte Bereich nach BGR 128 u. Anhang 6A oder vergleichbar verfügt..
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Einschlägige Zulassungs- und Befähigungsvorschriften für Architekten und Ingenieure.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 3 bis max. 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt zunächst in 3 Stufen: 1. Stufe: Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der Formalien und auf Vorliegen der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise gem. Ziff. III.2) der Bekanntmachung; 2. Stufe: Prüfung auf Vorliegen zwingender Ausschlussgründe; 3. Stufe: Prüfung der persönlichen Lage, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft gemessen an der ausgeschriebenen Leistung. Sollten danach mehr als fünf Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auswählen, die die geforderten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Zur Ermittlung dieser Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften wird der Auftraggeber folgende objektive Kriterien anwenden: A. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (max. 20 Punkte): 1. Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (bis zu 5); 2. Umsatz vergleichbarer Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (bis zu 15); B. Technische Leistungsfähigkeit (max. 80 Punkte): 1. Referenzen vergleichbarer Planungsleistungen (bis zu 45); a. Vergleichbare Leistungen: Objektplanung für Modernisierung- und Instandsetzungsarbeiten einschließlich Fassadensanierung eines Wohngebäudes (bis zu 15), b. Vergleichbare Leistungen: Objektplanung für Modernisierung- und Instandsetzungsarbeiten unter Berücksichtigung einer bewohnten Wohnanlage (bis zu 15), c. Vergleichbare Leistungen: Objektplanung für öffentliche Auftraggeber unter Berücksichtigung und Einbeziehung von Förderprogrammen und Schadstoffsanierung, insbesondere Rückbau Asbestbelastete Eternit-Fassaden-Platten sowie Entsorgung belasteter Dämmung (bis zu 15) 2. Projektteam (bis zu 35): a. Allgemeine Berufserfahrung der eingesetzten Mitarbeiter (bis zu 9); b. Erfahrung der eingesetzten Mitarbeiter in Projekten der Bereiche B. 1 a) (bis zu 8), B.1 b) (bis zu 8), B. 1 c) (bis zu 8), B 1 d) (bis zu 2) (insgesamt bis zu 26).
Gewobag 079-17
12.4.2017 - 12:00
Die Durchführung des Gesamtprojekts steht unter dem Zustimmungsvorbehalt der Bestätigung des Wirtschaftsplanes der Gewobag.
— Ende der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge: 12.4.2017, 12:00 Uhr;
— Versendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die ausgewählten Bewerber: voraussichtlich 21. KW 2017, 24.5.2017;
— Ende der Frist zur Einreichung der Angebote: voraussichtlich: 25. KW 2017, 23.6.2017, 12:00 Uhr.
Eine Bewerbung / ein Teilnahmeantrag ist nur unter Verwendung des Teilnahmeantrages, der beim Auftraggeber (siehe Ziffer I.1, Gewobag) schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert werden kann,zulässig. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Versendung des Teilnahmeantrages erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom Interessenten in der Anforderung zu benennende E-Mail-Adresse. Der Teilnahmeantrag ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und unterschrieben einzureichen.
Enthalten die Unterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unvollständigkeiten oder Unklarheiten, so hat der Bewerber den Auftraggeber unverzüglich, spätestens bis 5.4.2017, 12:00 Uhr, darauf hinzuweisen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 5.4.2017, 12:00 Uhr bei der in Ziffer I.1 genannten Stelle eingegangen sind. Später eingehende Auskunftsersuchen werden nicht bearbeitet. Mündliche/ telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Auskunftsersuchen sind ausschließlich per elektronischer
Post (E-Mail) oder Fax zu stellen und werden ausschließlich per E-Mail oder Fax beantwortet. Sie sind zu richten an die in Ziffer I.1 angegebene Stelle. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt der anfragende Bewerber.
Zur Eröffnung der Teilnahmeanträge sind Bieter nicht zugelassen.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Insb. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1, Nr. 2 und 3 GWB sowie § 134 Abs. 2 GWB sind zu beachten.
Die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit des Vertragsschlusses nach § 135 GWB endet spätestens 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union, vgl. § 135 Abs. 2 S. 2 GWB.
Erkennt ein Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er diese spätestens innerhalb von 14 Kalendertagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. §§ 134 und 160 Abs. 3 GWB bleiben unberührt.