Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%20311/87
Timestamp: 2020-04-08 19:47:48
Document Index: 30189975

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 433', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 18.01.1989 - VIII ZR 311/87 - dejure.org
https://dejure.org/1989,2000
BGH, 18.01.1989 - VIII ZR 311/87 (https://dejure.org/1989,2000)
BGH, Entscheidung vom 18.01.1989 - VIII ZR 311/87 (https://dejure.org/1989,2000)
BGH, Entscheidung vom 18. Januar 1989 - VIII ZR 311/87 (https://dejure.org/1989,2000)
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Abschluss eines Geschäftsübertragungsvertrages - Übernahme eines Busbetriebes - Schadensersatz wegen entgangenen Gewinns - Verkauf eines Grundstücks und Busbetriebes bei Beendigung eines Mietverhältnisses
NJW 1990, 1233
WM 1989, 445
Schuldrechtlich betrachtet sind schließlich auch einseitig verpflichtende Verträge statthaft, mithin solche, die keine Abnahmepflicht des Auftraggebers, sondern lediglich eine Dienstleistungs- oder Lieferverpflichtung des Auftragnehmers vorsehen (BGH, Urteil vom 18. Januar 1989 - VIII ZR 311/87, NJW 1990, 1233 m.w.N.).
Die Verpflichtung kann im Vorvertrag von beiden Teilen oder nur von einem Teil eingegangen werden und entsprechend dem Zweck des Vorvertrags von bestimmten Voraussetzungen abhängen (vgl. BGH 18. Januar 1989 - VIII ZR 311/87 - NJW 1990, 1233, 1234; 17. Dezember 1987 - VII ZR 307/86 - BGHZ 102, 384, 388 ff.).
BFH, 23.03.2011 - II R 33/09
Zur Steuerbefreiung des Grundstückserwerbs im Rahmen der …
Da gesetzliche Regelungen fehlen, muss im Wege der Auslegung ermittelt werden, welche Vertragsgestaltung und welche Rechtswirkung die Vertragsbeteiligten für das Ankaufsrecht gewählt haben (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 18. Januar 1989 VIII ZR 311/87, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1990, 1233, m.w.N.).
Denkbar sind daher durchaus lediglich einseitig verpflichtende Verträge, die keinerlei Abnahmepflicht des Auftraggebers, sondern lediglich eine Dienstleistungs- oder Lieferverpflichtung des Auftragnehmers vorsehen (zu dieser schuldrechtlichen Perspektive: BGH, Urteil vom 18. Januar 1989 - VIII ZR 311/87 m.w.N.).
Mindestanforderungen an Inhalt und Bestimmtheit eines …
Die Natur der Vereinbarung als Vorvertrag hindert die Klägerin andererseits nicht, unmittelbar ihr Interesse an der Erfüllung des Hauptvertrages ersetzt zu verlangen (BGH Urteil vom 18. Januar 1989 - VIII ZR 311/87 = WM 1989, 445 unter II 1 m. Nachw.).
Dies entspricht der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (Senatsurt. v. 28. September 1962, V ZR 8/61, LM BGB § 433 Nr. 16; BGH, Urt. v. 18. Januar 1989, VIII ZR 311/87, NJW 1990, 1233 [BGH 18.01.1989 - VIII ZR 311/87]).
BayObLG, 17.02.2005 - Verg 27/04
Ausschluss ungenügender Angebote - keine Aufhebung der Ausschreibung bei …
Dem steht auch nicht entgegen, dass der Auftraggeber keine rechtliche Verpflichtung zum Vertragsschluss übernimmt (BGH NJW 1990, 1233).
Der Schadensersatzanspruch umfasst in diesen Fällen - anders als vom Landgericht angenommen - auch den durch die Nichterfüllung des geschuldeten Hauptvertrags entstehenden Schaden; denn es folgt aus dem Vorvertrag auch die Pflicht, sich für den künftigen Hauptvertrag leistungsbereit zu halten (vgl. Bundesgerichtshof, Urteil vom 18. Januar 1989, NJW 1990, S. 1233 f;… Staudinger/Bork, a. a. O. mit weiteren Nachweisen).
BGH, Urteil vom 8.6.1962 - I ZR 6/61 -, NJW 1962, 1812 f.; Urteil vom 18.1.1989 - VIII ZR 311/87 -, NJW 1990, 1233 f.
OLG Koblenz, 12.05.2005 - 5 U 1408/04
Architektenvorvertrag: Anforderungen an ein Zustandekommen
LSG Berlin-Brandenburg, 15.02.2007 - L 21 RA 147/04
Absenkung der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit