Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_2_DueV_Begriffsbestimmungen-d2078538,3.html
Timestamp: 2016-12-08 16:55:14
Document Index: 54711881

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 11', '§ 12', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 3']

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Verordnung über die Anwendung von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstra...…§ 2 DüV, Begriffsbestimmungen§ 3 DüV, Grundsätze für die Anwendung§ 4 DüV, Zusätzliche Vorgaben für die Anwendung von bestimmten Düngemitteln, Bod...§ 5 DüV, Nährstoffvergleich§ 6 DüV, Bewertung des betrieblichen Nährstoffvergleiches§ 7 DüV, Aufzeichnungen§ 8 DüV, Anwendungsbeschränkungen und Anwendungsverbote§ 9 DüV, Besondere Anforderungen an Genehmigungen durch die zuständigen Stellen§ 10 DüV, Ordnungswidrigkeiten§ 11 DüV, Übergangsbestimmungen§ 11a DüV, Übergangsvorschrift§ 12 DüVAnlage 1 DüV, Stickstoffgehalt pflanzlicher ErzeugnisseAnlage 2 DüV, Voraussichtliche Stickstoff-Lieferung während des Pflanzen Wachstu...Anlage 3 DüV, Mindestwerte für pflanzenbauliche Stickstoff-Wirksamkeit zugeführt...Anlage 4 DüV, Geräte zum Ausbringen von Düngemitteln, die nicht den allgemein an...Anlage 5 DüV, Nährstoffanfall bei landwirtschaftlichen NutztierenAnlage 6 DüV, Kennzahlen für die sachgerechte Bewertung zugeführter Stickstoffdü...Anlage 7 DüV, Jährlicher betrieblicher NährstoffvergleichAnlage 8 DüV, Mehrjähriger betrieblicher Nährstoffvergleich
§ 2 DüV, Begriffsbestimmungen
§ 2 DüVVerordnung über die Anwendung von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln nach den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis beim Düngen (Düngeverordnung - DüV)BundesrechtTitel: Verordnung über die Anwendung von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln nach den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis beim Düngen (Düngeverordnung - DüV)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: DüVGliederungs-Nr.: 7820-11Normtyp: RechtsverordnungIm Sinne dieser Verordnung sind:1. landwirtschaftlich genutzte Fläche:pflanzenbaulich genutztes Ackerland, gartenbaulich genutzte Flächen, Grünland, Obstflächen, weinbaulich genutzte Flächen, Hopfenflächen, Baumschulflächen; zur landwirtschaftlich genutzten Fläche gehören auch befristet aus der landwirtschaftlichen Erzeugung genommene Flächen, soweit diesen Flächen Düngemittel, Bodenhilfsstoffe, Kultursubstrate oder Pflanzenhilfsmittel zugeführt werden; zur landwirtschaftlich genutzten Fläche gehören nicht in geschlossenen oder bodenunabhängigen Kulturverfahren genutzte Flächen;2. Schlag:eine einheitlich bewirtschaftete, räumlich zusammenhängende und mit der gleichen Pflanzenart oder mit Pflanzenarten mit vergleichbaren Nährstoffansprüchen bewachsene oder zur Bestellung vorgesehene Fläche;3. Bewirtschaftungseinheit:mehrere Schläge, die vergleichbare Standortverhältnisse aufweisen, einheitlich bewirtschaftet werden und mit der gleichen Pflanzenart oder mit Pflanzenarten mit vergleichbaren Nährstoffansprüchen bewachsen oder zur Bestellung vorgesehen sind;4. Düngejahr:Zeitraum von zwölf Monaten, auf den sich die Bewirtschaftung des überwiegenden Teiles der landwirtschaftlich genutzten Fläche, insbesondere die dazugehörige Düngung, bezieht;5. Düngung:Zufuhr von Pflanzennährstoffen über Düngemittel, Bodenhilfsstoffe, Kultursubstrate oder Pflanzenhilfsmittel zur Erzeugung von Nutzpflanzen sowie zur Erhaltung der Fruchtbarkeit der Böden;6. Nährstoffzufuhr:Summe der über Düngung und dem Nährstoffeintrag außerhalb einer Düngung zugeführten Nährstoffmengen;7. Nährstoffbedarf:Nährstoffmenge, die zur Erzielung eines bestimmten Ertrages oder einer bestimmten Qualität notwendig ist;8. Düngebedarf:Nährstoffmenge, die den Nährstoffbedarf einer Kultur nach Abzug sonstiger verfügbarer Nährstoffmengen und unter Berücksichtigung der Nährstoffversorgung des Bodens abdeckt;9. wesentliche Nährstoffmenge:eine zugeführte Nährstoffmenge je Hektar und Jahr von mehr als 50 Kilogramm Stickstoff (Gesamt-N) oder 30 Kilogramm Phosphat (P2O5);10. wesentlicher Nährstoffgehalt:Nährstoffgehalt in der Trockenmasse von mehr als 1,5 vom Hundert Stickstoff (Gesamt-N) oder 0,5 vom Hundert Phosphat (P2O5);11. wesentlicher Gehalt an verfügbarem Stickstoff:der in einer Calciumchloridlösung lösliche Anteil von über 10 vom Hundert bei einem Gesamtstickstoffgehalt in der Trockenmasse von mehr als 1,5 vom Hundert;12. gefrorener Boden:Boden, der durchgängig gefroren ist und im Verlauf des Tages nicht oberflächig auftaut.
§ 1 DüV, Geltungsbereich§ 3 DüV, Grundsätze für die Anwendung