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Timestamp: 2018-07-21 21:33:59
Document Index: 190658488

Matched Legal Cases: ['§ 99', '§99', '§ 155', '§ 160', '§ 160', '§ 161', '§ 160']

Diensten - 165065-2018 - TED Tenders Electronic Daily
Diensten - 165065-2018
17/04/2018 S74 - - Diensten - Award Aankondiging - Mededingingsprocedure van gunning door onderhandelingen
Duitsland-Frankfort a.d. Main: Opslag in magazijn
2018/S 074-165065
Contactpersoon: Dorothee Leinberger Wirtschaftsabteilung
Telefoon: +49 6931062681
E-mail: Dorothee.Leinberger@KlinikumFrankfurt.de
Fax: +49 6931062408
Hoofdadres: www.KlinikumFrankfurt.de
Vergabe von Logistik-Dienstleistungen der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
Referentienummer: KFH 3218-06
Das Klinikum Frankfurt Höchst bietet medizinische Kompetenz, individuelle Betreuung und Versorgung auf höchstem Niveau. Als leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH, bietet das Klinikum Frankfurt Höchst medizinische und pflegerische Versorgung der höchsten Versorgungsstufe an.
Allein am Standort Frankfurt Höchst stehen 22 Kliniken, Institute und Fachabteilungen mit rund 1 000 Betten einschließlich der interdisziplinären Intensivtherapie-Station sowie der Intensivstation für Neonatologie.
Das Klinikum Frankfurt Höchst (KFH) beabsichtigt, die Beschaffung, Lagerhaltung, verbrauchsstellenbezogene Kommissionierung und -Lieferung von medizinischen Gebrauchs- und Verbrauchsmaterialien sowie Wirtschafts- und Verwaltungsbedarf auf Grundlage der einschlägigen Gesetze (z.B. Medizinproduktegesetz), Verordnungen, berufsrechtlichen Vorschriften und behördlichen Erlassen an einen Logistikdienstleister zu vergeben.
Klinikum Frankfurt Höchst GmbH, Gotenstraße 6-8, 65929 Frankfurt a. M. / Ab ca. dem 4. Quartal 2019 ist der „Hauptort der Ausführung" der Neubau des KFH, Windhorststraße 21, 65929 Frankfurt a. M.
Das KFH beabsichtigt, die eigene Lagerhaltung von medizinischen Gebrauchs- und Verbrauchsmaterialien sowie Wirtschafts- und Verwaltungsbedarf aufzulösen und die Versorgung des KFH in Frankfurt Höchst incl. aller damit in Zusammenhang stehenden Beschaffungs- und Logistikdienstleistungen auf Grundlage der einschlägigen Gesetze (vor allem des Medizinproduktegesetzes), Verordnungen, berufsrechtlichen Vorschriften und behördlichen Erlasse an einen externen Logistik-Dienstleister zu vergeben.
Zum Leistungsumfang des späteren Auftragnehmers gehören u.a.:
– Beschaffung, Lagerhaltung und verbrauchsstellengerechte Lieferung von Gebrauchs- und Verbrauchsartikeln sowie von Wirtschafts- und Verwaltungsbedarf in der von KFH vorgegebenen Form, Anzahl, Ausführung und Verpackungseinheit (als Lager- oder Durchlaufartikel) auf Basis der Einkaufpreise der Einkaufsgemeinschaft SANA bzw. der von KFH mit Lieferanten direkt vereinbarten Einkaufspreise auf eigene Gefahr und auf Rechnung des Logistik-Dienstleisters. Der Wert der vorgenannten Warenlieferungen und der Logistikdienstleistungen sind in dem geschätzten Wert von ca. 55 Mio. € netto für 4 Jahre Vertragslaufzeit (Beginn ca. 1.1.2019) gem. den Ziffern II.1.5 und II.2.6 enthalten,
– Überwachung von Chargen- und Verfalldaten,
– Verbrauchsstellenbezogene Kommissionierung der Ge- und Verbrauchsartikel in dazu bestimmte Transportbehältnisse (z.B. Modulkörbe),
– Bereitstellung der Ge- und Verbrauchsartikel in verbrauchsstellenbezogen beladenen Transportwagen (Modulwagen etc.),
– Termingerechter Transport und Zustellung der Ge- und Verbrauchsartikel an die vereinbarten Entladestellen/Verbrauchsstellen des KFH (voraussichtlich an 3 Tagen pro Woche – Klärung im Verhandlungsverfahren),
– Rücknahme von leeren Lager – und Transportbehältnissen sowie von Verpackungsmaterial,
– Übernahme von ggf. zusätzlich vereinbarten Dienstleistungen (z.B. der Versorgungsassistenz),
– Sonderlieferungen für Eilbedarfe des KFH innerhalb von 60 Minuten (während der Regelarbeitszeit des Logistik-Dienstleisters) werden erwartet,
– Notfall-Lieferungen an 7 Tagen je 24 Stunden pro Woche (Bestellung via Notfall-Hotline). Lieferzeitraum wird im Rahmen des Verfahrens definiert,
– Rücknahme und Gutschrift von Retouren,
– Berechnung von durch KFH bestätigten Lieferungen auf Basis von KFH/Sana mit den Lieferanten vereinbarten Konditionen in digitaler Form an KFH (incl. dem Datensatz anhängende Rechnungen im PDF-Format),
– Erstellung von verbrauchsstellenbezogenen Verbrauchsstatistiken,
– Papierlose Abwicklung aller Geschäftsvorgänge (es wird die vollständige digitale Abwicklung von Bestellung, Auftragsbestätigung, Lieferschein und Rechnung etc. gefordert),
– Unterstützung bei der Bündelung von Beschaffungsumfängen zur Inanspruchnahme von Logistikrabatten.
Im übrigen wird auf das Leistungsverzeichnis verwiesen, das im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe den Bietern zur Verfügung gestellt wird. Die Auftraggeberin ist öffentliche Auftraggeberin im Sinne des § 99 GWB und vergibt die Logistik-Dienstleistungen im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb, weil es für die Auftragsvergabe insbesondere auch auf die jeweiligen Versorgungs- und Beratungskonzepte der Bieter ankommen wird. Im Rahmen der notwendigen Verhandlungen ist konkret festzulegen, wie die umfassende/optimale Versorgung des KFH organisiert werden kann, um eine zeitgerechte Versorgung des KFH mit den benötigten Gebrauchs- und Verbrauchsmaterialien zu gewährleisten. Wie der Logistikdienstleister dies organisiert und welche Hilfsmittel er einsetzt, kann nicht für alle Bieter abschließend vorgegeben werden, wenn der Wettbewerb nicht unangemessen eingeschränkt werden soll.
Im Rahmen des Verfahrens wird außerdem noch geprüft, ob ein mit KFH verbundenes Unternehmen ggf. noch als weiterer Auftragnehmer die ausgeschriebenen Logistikdienstleistungen in Anspruch nehmen wird.
Nummer van de aankondiging in het PB S: 2018/S 065-144935
1. Das Verhandlungsverfahren wurde aus folgenden Gründen gewählt:
Die Auftraggeberin ist öffentliche Auftraggeberin im Sinne des §99 GWB und vergibt die logistischen Dienstleistungen im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, weil es für die Auftragsvergabe insbesondere auch auf die jeweiligen Versorgungs- und Beratungskonzepte der Bieter und deren Ressourcen, Verfahren und technische Hilfsmittel ankommen wird.
Die besonderen rechtlichen Vorgaben für die Versorgung mit medizinischem Ge- und Verbrauchsmaterial sowie die im sensiblen Gesundheitsbereich bestehenden komplexen tatsächlichen Herausforderungen an eine umfassende, schnelle und sichere Materialversorgung führen dazu, dass eine Beschaffung der Leistung nicht ohne vorherige Verhandlung mit dem Bieter möglich ist, da es sich nicht um eine Standardleistung handelt. Vielmehr muss gemeinsam (auch auf Basis der Versorgungs- und Beratungskonzepte der Bieter) die für die KFH optimale Dienstleistungsform erarbeitet werden. Erst dann können die dazu benötigten Ressourcen, Verfahren und Hilfsmittel (incl. IT-technischer Optimierung) bestimmt werden, die KFH im Vorhinein nicht selbst festlegen kann und die letztendlich vom Geschäftskonzept und den technischen Möglichkeiten des Bieters abhängen. Mit ausschlaggebend sind hier in wesentlicher Form auch der Umfang und die Kosten der „in idealer Form“ zu erbringenden Dienstleistungen.
Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens soll auch festgelegt werden, ob und ggf. welche Dienstleistungen von Service-Mitarbeitern des KFH übernommen werden können und welche Dienstleistungen (daraus abgeleitet) vom externen Dienstleister übernommen werden müssen;
2. Die Teilnahmeanträge sind in deutscher Sprache schriftlich in einem verschlossenen Umschlag mit der Beschriftung „Teilnahmeantrag – nicht öffnen!" innerhalb der unter Ziffer IV.2.3 angegebenen Teilnahmefrist bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle einzureichen. Das Aktenzeichen „KFH 3218-06 – KFH-Logistik-Dienstleistung" ist mit anzugeben;
3. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind nur die unter III.1.1 genannten Formulare (Formblatt) aus der unter I.3. genannten HAD-Datenbank digital abrufbar. Die Vergabeunterlagen werden dann auf der zweiten Verfahrensstufe an die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Unternehmen herausgegeben;
4. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt;
5. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter Ziffer I.1) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Die Fragen sind spätestens bis 10 Kalendertage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist zu stellen. Sie sollen möglichst frühzeitig gestellt werden. Die Antworten auf Fragen sind im Verhandlungsverfahren in digitaler Form aus der HAD-Datenbank (URL gem. Ziffer I.3) abrufbar;
6. Bewertungskriterien: Die genauen Angaben zur Bewertung der einzureichenden Angebote werden in den mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe übersandten Vergabeunterlagen mitgeteilt;
7. Unklarheiten in den Verdingungsunterlagen
Enthalten diese Bewerberinformation oder die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, die eine Teilnahme erschweren oder die Preisermittlung beeinflussen können, so hat der Bewerber die Auftraggeberin umgehend darauf hinzuweisen. Weiterhin hat der Bewerber die Auftraggeberin auf eventuell bestehende Widersprüche in den Vergabeunterlagen und auf Unvollständigkeit der ausgeschriebenen Lieferungen und Leistungen unverzüglich aufmerksam zu machen. Die Hinweise sollen per Telefax oder per E-Mail erfolgen. Antwortschreiben und Hinweise der Auftraggeberin, die Ausschreibungsunterlagen ergänzen, präzisieren oder abändern, gehen den Ausschreibungsunterlagen vor;
9. Die Vergabeunterlagen werden erst nach Ablauf des Teilnahmewettbewerbes den Bietern/Bewerbern zur Verfügung gestellt.
Vorschriften über die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in §§ 155 ff. GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrags zur Vergabekammer gemäß §§ 160 ff. GWB wird hingewiesen, namentlich auf die Regelung des § 160 Abs.3 GWB,die folgenden Wortlaut hat: „Der Antrag ist unzulässig, soweit:
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der Nachprüfungsantrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten (§ 161 GWB). Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).