Source: https://www.mcberatungsgruppe.com/coronavirus-covid-19/
Timestamp: 2020-08-12 00:17:52
Document Index: 364614122

Matched Legal Cases: ['§ 111', '§ 111', '§ 34', '§ 10', '§ 28', '§ 4', '§ 2']

Coronavirus | COVID-19 - .mc Beratungsgruppe
Coronavirus | COVID-19wp-admin2020-07-06T21:07:41+00:00
Wir möchten in Kurzform DIE WICHTIGSTEN INFOS für Unternehmer/Innen zum Thema „Coronavirus – COVID-19“ zur Verfügung stellen.
Dokument wird laufend erweitert.
Wir helfen Ihnen gerne, bei allen Maßnahmen die dem Unternehmer/Innen geboten werden. Diese sind:
Herabsetzung ESt(Einkommensteuer), Herabsetzung KSt (Körperschaftsteuer), Stundung UST Zahlung an dass Finanzamt, Stundung ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse) Beiträge, Stundung SVS (Sozialversicherung der Selbständigen)
Bei folgende weitere Möglichkeiten können wir Sie unterstützen: Stundung von Kreditzahlungen, Überbrückungskredit zur Sicherung der Liquidität, AMS Kurzarbeit
Zur HILFE bei der Umsetzung der Maßnahmen!
↓NEWS↓
Überarbeitete FAQs zum Fixkostenzuschuss
Das BMF hat eine aktualisierte Version der FAQs zum Fixkostenzuschuss unter www.fixkostenzuschuss.at veröffentlicht. Sowohl die Struktur als auch der Inhalt der FAQs sind vollständig überarbeitet und wesentlich erweitert worden.
– Im Bereich der Gastronomie betrifft dies die Abgabe aller Speisen und Getränke, wenn hierfür eine Gewerbeberechtigung für das Gastgewerbe (§ 111 Abs. 1 GewO 1994) erforderlich ist. Auch Tätigkeiten, für die gemäß § 111 Abs. 2 GewO 1994 kein Befähigungsnachweis erforderlich ist (zB Schutzhütten), sollen vom Anwendungsbereich erfasst sein.
– Im Kultur- und Publikationsbereich werden ebenfalls bestimmte Waren und Leistungen zukünftig befristet bis 01.01.2021 mit 5% besteuert. Darunter fallen:
Umsätze aus der Tätigkeit als Künstler;
Naturpark, Gärten, Museen
Leistungen, die regelmäßig mit dem Betrieb eines Theaters verbunden sind. Das Gleiche gilt sinngemäß für Veranstaltungen von Theateraufführungen durch andere Unternehmer
Musik- und Gesangsaufführungen durch Einzelpersonen oder durch Personenzusammenschlüsse, insbesondere durch Orchester, Musikensembles und Chöre.
Filmvorführungen
 Gemälde (zB Ölgemälde, Aquarelle, Pastelle) und Zeichnungen, vollständig mit der
Hand geschaffen,
 Originalstiche, –schnitte und –steindrucke,
 Collagen und ähnliche dekorative Bildwerke
 künstlerische Fotografien (30 Abzüge)
 Originalerzeugnisse der Bildhauerkunst, aus Stoffen aller Art
 Tapisserien, handgewebt, nach Originalentwürfen von Künstlern, jedoch höchstens
acht Kopien je Werk
 Textilwaren für Wandbekleidung nach Originalentwürfen von Künstlern, jedoch
höchstens acht Kopien je Werk
 Bücher, Broschüren und ähnliche Drucke, auch in losen Bogen oder Blättern sowie
 Zeitungen und andere periodische Druckschriften, auch mit Bildern oder Werbung
enthaltend (Position 4902 der Kombinierten Nomenklatur),
 Bilderalben, Bilderbücher und Zeichen- oder Malbücher, für Kinder
 Noten, handgeschrieben oder gedruckt, auch mit Bildern, auch gebunden
 kartographische Erzeugnisse aller Art, einschließlich Wandkarten, topographische
Pläne und Globen, gedruckt
Die Anwendung des ermäßigten Steuersatzes iHv 5% soll unabhängig von einer
allenfalls vorliegenden abgabenrechtlichen Begünstigung gemäß §§ 34 bis 47 BAO
anwendbar sein und soll hinsichtlich des Steuersatzes § 10 Abs. 2 Z 4 UStG 1994
vorgehen. Somit sollen auch bspw. gemeinnützige Vereine mit den entsprechenden
Tätigkeiten (§ 28 Abs. 52 Z 1 UStG 1994) in den Genuss des Steuersatzes iHv 5%
kommen, wenn diese nicht steuerfrei sind.
Der entsprechende Initiativantrag wurde am 18.6.2020 im Parlament eingebracht. Die
Kundmachung im BGBl ist, so Nationalrat und Bundesrat ehestmöglich zustimmen, für
die Kalenderwoche 29 bzw. 30 geplant. Damit soll die Rückwirkungsproblematik
möglichst geringgehalten werden.
Auszug von [https://www.ams.at/arbeitsuchende/karenz-und-wiedereinstieg/so-unterstuetzen-wir-ihren-wiedereinstieg/kombilohn-beihilfe]: "Wenn Sie eine vollversicherte Arbeit mit geringem Einkommen gefunden haben, dann erhalten Sie von uns vorübergehend einen Zuschuss – vorausgesetzt, Sie erfüllen die Bedingungen."
Welche Arbeitsverhältnisse fördern wir?
Vollversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse, die zwischen dem 15. Juni 2020 und dem 30. Juni 2021 beginnen, mit mindestens 20 Wochenstunden. Nur in Ausnahmefällen sind auch weniger Wochenstunden möglich.
Die Stelle muss beim AMS gemeldet sein.
Arbeitslosengeld bzw. Notstandshilfe plus 45% minus Netto-Erwerbseinkommen – höchstens aber 950 Euro monatlich.
Bitte beachten Sie: Beihilfen unter 10 Euro monatlich zahlen wir nicht aus.
Wie lange fördern wir Ihr Arbeitsverhältnis?
Solange Ihr Arbeitsverhältnis dauert, höchstens aber 28 Wochen.
Ausnahmen: Wir fördern Ihr Arbeitsverhältnis bis zu 1 Jahr, wenn
Sie länger als 6 Monate arbeitslos sind und eine gesundheitliche Einschränkung haben.
Sie länger als 3 Monate arbeitslos und älter als 50 Jahre sind.
Sie wieder in den Beruf einsteigen.
Sie eine entfernte Arbeitsstelle aufnehmen.
Ausnahmen: Wir fördern Ihr Arbeitsverhältnis bis zu 3 Jahren, wenn
Sie älter als 59 Jahre und länger als 182 Tage arbeitslos sind.
Sie eine berufliche Rehabilitation absolviert haben.
Sie REHAB-Geld erhalten haben.
Dabei prüfen wir Ihren Anspruch auf Kombilohn-Beihilfe jedes Jahr.
Wo und wann müssen Sie die Kombilohnbeihilfe/den Neustartbonus beantragen?
Bitte wenden Sie sich an uns, bevor Sie ein Arbeitsverhältnis beginnen:
Auszug von [https://www.bmafj.gv.at/Services/News/Coronavirus/Corona-Familienhaerteausgleich.html], Stand Juni 2020: "Es ist uns ein Anliegen Familien, die durch die Corona-Krise unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, bestmöglich in dieser schweren Zeit zu unterstützen. Daher stellt das Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend 30 Millionen Euro aus dem Familienlastenausgleichsfonds für den Corona-Familienhärtefonds zur Verfügung."
Antragsformulare: https://www.bmafj.gv.at/Services/News/Coronavirus/Corona-Familienhaerteausgleich.html
Wirtshaus-Paket in der Höhe von 500 Mio. Euro
Weitreichende Unterstützungsmaßnahmen für die heimische Gastronomie Die Gastronomie ist besonders durch die Folgen der Coronakrise betroffen. Einerseits mussten die Betriebe sehr lange geschlossen bleiben und andererseits werden die Wirtinnen und Wirte die Auswirkungen noch länger stark spüren. Mit dem Wirtshaus-Paket wurde ein Maßnahmenbündel bestehend aus steuerlichen Entlastungen, Unterstützungen sowie Anreizen zur Steigerung des Konsums geschnürt.
Das Paket beinhaltet eine Senkung der Steuer auf nichtalkoholische Getränke in Wirtshäusern auf 10 Prozent bis Ende 2020. Dies entspricht einer Entlastung in Höhe von rund 200 Mio. Euro. Ebenso wurde eine Vereinfachung und Entlastung durch höhere Pauschalierung angekündigt. Die Pauschalierungsgrenze wird dabei von 255.000 Euro auf 400.000 Euro Jahresumsatz erhöht. Durch eine Erhöhung der Mobilitätspauschale von 2 Prozent auf 6 Prozent für Gasthäuser in Gemeinden bis 5.000 Einwohner und 4 Prozent für Gasthäuser in Gemeinden bis 10.000 Einwohner wird es außerdem steuerliche Entlastungen für Dorfwirtshäuser geben.
Weiters wird die Höchstgrenze für steuerfreie Essensgutscheine von 4,4 Euro auf 8 Euro angehoben, die Absetzbarkeit von Geschäftsessen in Wirtshäusern von 50 auf 75 Prozent erhöht und die Schaumweinsteuer ab 1. Juli 2020 abgeschafft.
Alle Informationen auf bmf.gv.at/corona oder unter 050 233 770 von Mo. bis Do. von 7.30 bis 15.30 und am Fr. von 7.30 bis 12 Uhr.
Weitere Informationen: FAQ: Das Corona-Hilfspaket
Liegen Daten aus dem Rechnungswesen bereits zum Zeitpunkt der Beantragung der zweiten Tranche (ab 19. August 2020) vor, kann der gesamte Fixkostenzuschuss bereits mit der zweiten Tranche beantragt werden.
Aufwendungen für Strom / Gas / Telekommunikation,
ein angemessener Unternehmerlohn und
für Unternehmen die einen Fixkostenzuschuss von unter 12.000 Euro beantragen ein angemessener Lohn für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer- oder Bilanzbuchhalterkosten bis max. 500 Euro.
Steuerliche Erleichterungen im Rahmen von COVID-19
Bereits “länger bestehende” Begünstigungen für Arbeitnehmer betreffen Home-Office und auch Bonuszahlungen. Demnach kann das Pendlerpauschale auch während des Home-Offices in Anspruch genommen werden. Ausschließlich COVID-19-bedingte Bonuszahlungen, welche im Kalenderjahr 2020 gewährt werden, sind bis zu 3.000 € beim Arbeitnehmer steuerfrei zu behandeln und erhöhen auch nicht das Jahressechstel.
Diverse Nachbesserungen der Richtlinie
*Damit Unternehmer/innen, die jetzt noch Zahlungseingänge haben und einen Umsatzeinbruch erst später darstellen können, erfasst werden, wird der dreimonatige Betrachtungszeitraum um drei Monate verlängert (bis 15.09.2020).
* Innerhalb der insgesamt sechs Monate können drei beliebige Monate für die Beantragung gewählt werden – die drei Monate müssen nicht zwingend aufeinander folgen.
* In Phase 2 wird eine Mindestförderhöhe von 500 Euro pro Monat eingeführt.
* Davon profitieren alle Unternehmen, die aufgrund von Investitionen oder Anlaufverlusten bei Gründung keinen Gewinn erwirtschaften konnten.
* Es muss weder im letzten noch in den letzten drei Steuerbescheiden bzw. in den letzten fünf Jahren ein
positives Ergebnis vorliegen.
* Jungunternehmer/innen, die nach dem 01.01.2018 (bisher 01.01.2020) gegründet haben, können auch ohne Steuerbescheid 500 Euro beantragen.
* Alle Unternehmer/innen haben über die automatisierte Berechnung weiterhin die Möglichkeit, bis zu 2.000 Euro pro Monat Förderung zu erhalten.
* Eine Förderung aus dem Corona-Familienhärteausgleich ist kein Ausschlussgrund mehr für die Beantragung einer Unterstützung aus dem Härtefall-Fonds.
* COVID-19 bezogene Versicherungsleistungen sind kein Ausschlusskriterium mehr, sondern können als Nebeneinkünfte angegeben werden.
* Sollten Sie noch nicht eingereicht haben, warten Sie bitte unbedingt die Umsetzung der Richtlinienänderung ab.
* Bereits eingereichte Anträge müssen vorerst nicht erneut eingereicht werden. Nach Vorliegen der neuen Richtlinie wird über Ihren Antrag entschieden. Es könnte sich möglicherweise eine Verbesserung gegenüber der aktuellen Situation ergeben.
* Wenn Sie Ihren Antrag zurückziehen möchten (z.B. weil der Antrag erst für einen späteren Betrachtungszeitraum gestellt werden soll), dann schreiben Sie bitte an die für Ihren Antrag zuständige WKO-Landeskammer eine Nachricht über das Kontaktformular. Bitte geben Sie unbedingt Ihre Geschäftsfall-Zahl an, die Sie per Mail erhalten haben.
1.WAS IST DER HÄRTEFALL-FONDS?
3.GESELLSCHAFTER/INNEN
4. FÖRDERUNGSHÖHE
6. WAS WIRD GEFÖRDERT
7.FÖRDERHÖHE ERMITTELN
8. NETTOEINKOMMEN
9. FÖRDERUNGSHÖHE #2
10.BETRACHTUNGSZEITRAUM
11. AB WANN
12. EINKOMMENSTEUERPFLICHT
13.WIE BEANTRAGEN
Der Härtefall-Fonds ist eine rasche Erste-Hilfe-Maßnahme mit einem bereits erhöhten Volumen von € 2 Mrd. Er wurde von der Bundesregierung für die akute finanzielle Notlage in der Corona-Krise eingerichtet und unterstützt all jene Selbstständigen bei der Bestreitung ihrer Le-benshaltungskosten, die jetzt keine Umsätze haben. Es handelt sich dabei um einen einma-ligen Zuschuss – er muss nicht zurückgezahlt werden.
Härtefall-Fonds Phase 2 mit 20. April - Vorabberechnung
•	Ist der Steuerbescheid 2019 nötig ? •	Berechnung des AUSFALLS und Höhe der Förderung?
Wir haben eine kleine Hilfe vorbereitet, inkl. Erklärungsvideo, um den Ausfall und Höhe der Förderung vorab zu berechnen. Gerne stehen wir für Unterstützung zur Verfügung.
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Dieses Modul ist das richtige für Sie, wenn Sie sich zumindest eine der folgenden Fragen stellen:
Umsätze sichern: Wie erreiche ich meine Kunden in Zeiten von „Social Distancing“ mit digitalen Vertriebsmethoden und neuen Kommunikations-Instrumenten?
Erträge steigern: Wie schaffe ich auch in Zeiten von Covid-19 effizientere Arbeitsabläufe und erziele dadurch langfristig mehr Ertrag?
Neue Angebote finden: Wie komme ich jetzt zu einzigartigen Ideen und nutze die Krise zum Neustart
Wenn nicht jetzt, wann dann? Wir helfen beim Antrag, Konzept und Umsetzung!
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AMS Info vom 15.04.2020
Information zur rückwirkenden Beantragung von Kurzarbeit
Soeben hat uns das AMS informiert, dass eine rückwirkende Antragstellung für Covid19-Kurzarbeits-Projekte mit Beginn im Monat März nur mehr bis 20. April 2020, 24.00 Uhr, möglich ist. Ab 21. April 2020 können nur Beihilfenbegehren eingebracht werden, die sich auf einen Kurzarbeitszeitraum ab 1. April 2020 beziehen: https://www.ams.at/unternehmen
Härtefall-Fonds mit 20. April in eine zweite Phase
Künftig entfallen Einkommensober– und untergrenzen (im letztverfügbaren Einkommensteuerbescheid müssen jedoch positive Einkünfte aus Selbständigkeit vorhanden sein, alternativ kann eine 3-Jahresbetrachtung gewählt werden).
[Quelle: WKO Newsletter vom 14.04.2020]
aws Überbrückungsgarantie im Zusammenhang mit der "Coronavirus-Krise" ... Update zum 11.04.2020
>> Neuerungen beinhalten eine 100 % Garantiequote für Kredite bis EUR 500.000 <<
Österreichische Unternehmen sind von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus betroffen. Aus diesem Grund wird ab sofort im Rahmen des 15 Milliarden Euro-Hilfsfonds der Regierung die aws Überbrückungsgarantie deutlich ausgebaut.
Die unmittelbar umgesetzten Neuerungen beinhalten eine 100 % Garantiequote für Kredite bis EUR 500.000 und eine 90 %ige Garantiequote für Kreditbeträge bis EUR 27,7 Mio.
Dabei werden die von der EU ermöglichten temporären beihilfenrechtlichen Erleichterungen bundeseinheitlich genutzt.
Zusätzlich zu den bisher bestehenden Zielgruppen
gewerbliche und industrielle KMU nach EU-Definition
können ab sofort auch
Das Land Oberösterreich hat ein 580-Millionen-Euro-Paket für die Menschen und Betriebe in Oberösterreich geschnürt. "Damit verfolgen wir zwei Ziele: Wir wollen die Gesundheit der Menschen schützen und gleichzeitig die Wirtschaft unterstützen, um die Arbeitsplätze im Land zu sichern", so Landeshauptmann Thomas Stelzer.
Das Oberösterreich-Paket des Landes OÖ beläuft sich auf insgesamt 580 Millionen Euro. Als Wirtschafts- und Arbeitsplatzbundesland Nr. 1 der Republik, kämpfen wir um jeden Betrieb und um jeden Arbeitsplatz in Oberösterreich. Wir nutzen dabei den finanziellen Spielraum, den wir durch unsere konsequente Null-Schulden-Politik geschaffen haben.
Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz, wir kämpfen und jeden Betrieb. Wir lassen keine Oberösterreicherin und keinen Oberösterreicher alleine.
Die Maßnahmen in Schwerpunktbereiche gegliedert:
UND ARBEITSPLÄTZE SICHERN
15 Mio. Euro OÖ. Härtefonds für Kleinbetriebe
Für jene die aufgrund der Kriterien des Bundes ansonsten keine Unterstützung in Anspruch nehmen könnten.
100 Mio. Euro für OÖ. Corona-Bürgschaften für Kleinbetriebe
300 Mio. Euro für OÖ. Landeshaftungen für Mittelstand und Großbetriebe
1 Mio. Euro für eine OÖ. Unternehmens-Taskforce
Bietet aktive Beratung der oö. Betriebe in Form einer “schnellen Eingreiftruppe aus 60 Expertinnen und Experten.
18 Mio. Euro für den OÖ. Tourismus
Eine der Branchen die in Oberösterreich am härtesten betroffen ist – um Existenz der Betriebe in Oberösterreich abzusichern und Menschen in Beschäftigung zu halten. Befreiung von Tourismusbeiträgen.
7 Mio. Euro OÖ. Arbeitsmarktpaket
zur Unterstützung der Arbeitssuchenden
4 Mio. Euro OÖ. Start-Up-Paket
Zur Unterstützung von Unternehmensgründungen, die sich in der Startphase befinden und kaum über finanzielle Reserven verfügen.
5 Mio. Euro für OÖ. Digitalisierungspaket
Eine Unterstützung für heimische Betriebe beim Aufbau von Online-Shops als neuen Vertriebsweg in der Krise.
Die wichtigsten Fakten zur Sonderbetreuungszeit ... vom 06.04.2020
Mit dieser Maßnahme soll die Betreuung von Kindern bis zum 14. Lebensjahr sowie von Menschen mit Behinderung sichergestellt werden.
Quelle: https://www.buchhaltungsagentur.gv.at/sonderbetreuungszeit/
Die Woche im Überblick 30.3.2020 - 04.04.2020
Das Wesentlichste dieser Woche kurz zusammengefasst - Details gerne auf Anfrage!
Die Anspruchskriterien dafür werden nicht verändert und bleiben daher gleich
Wird wieder über die WKO abgewickelt, wobei der Kreis der Bezieher ausgeweitet wird (es gibt laut Information keine Ober- u. Untergrenzen mehr) und ab 16.4.2020 ein Antrag möglich ist. Auch dieser Fonds gilt ausschließlich wieder für natürliche Personen (d.h. GmbHs können diesen nicht beziehen; OGs, KGs ebenfalls nicht – aber Gesellschafter, Geschäftsführer schon).
Es ist ein Vergleichszeitraum heranzuziehen und darin zu bestätigen, dass der Umsatzverlust und Verdienstentgang gegeben ist. Richtlinien fehlen aber noch und es könnte daher Änderungen geben.
Auch hier fehlen die genauen Erläuterungen noch. Die Funktionsweise wird aber – wie folgt sein:
Man kann einen Kredit bei der Hausbank mit “3 Monatsumsätzen” beantragen
+und dazu einen Zuschussantrag beim AWS stellen
+Am Ende des Jahres wird aufgrund des Jahresabschlusses, einer Darstellung der Umsatzentwicklung UND einer Bestätigung des Steuerberaters/Wirtschaftsprüfers festgestellt, ob folgende Kriterien zutreffend waren:
Umsatzrückgang während der Corona Maßnahmen 40 % – 60 % –> 25 % der Betriebskosten werden ersetzt und bezuschusst
Umsatzrückgang während der Corona Maßnahmen 60 % – 80 % –> 50 % der Betriebskosten werden ersetzt und bezuschusst
Umsatzrückgang während der Corona Maßnahmen 80 % – 100 % –> 100 % der Betriebskosten werden ersetzt und bezuschusst
Betriebskosten/Fixkosten – sind z.B Miete, Zinsbelastungen, Versicherungsprämien, Zahlungen für Strom/Gas/Telekommunikation sowie der WERTVERLUST von verderblicher Ware oder saisonaler Ware, der mind 50 % ihres Wertes verliert (also z.B. auch Frühjahrsmode, die nicht verkauft werden kann etc.)
–> WICHTIG: Zuschuss wird voraussichtlich erst im Jahr 2021 wirksam – wenn die erforderlichen Kriterien erfüllt sind.
–> Weiters ist dieser Betrag durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer zu bestätigen.
Gesetzesänderungen – welche heute im Nationalrat beschlossen wurden und Ausfluss auf die wirtschaftliche/steuerliche Lage der Unternehmen haben werden:
Für Mitarbeiter, welche in der Corona-Krise übermenschliches geleistet haben, kann eine Prämie in Höhe von EUR 3.000,00 steuerfrei gewährt werden
Zuschüsse aus Leistungen des Härtefallfonds, Corona Hilfsfonds und anderen zur Corona-Krise geschaffenen Mitteln sind steuerfrei
Zuschüsse aus dem Corona Hilfsfonds sind steuerfrei, kürzen aber die maßgeblichen Betriebsausgaben – d.h. der anfallende (und vortragsfähige) Verlust wird kleiner
Gebührenfreiheit für erforderliche Rechtsgeschäfte – iZm Maßnahmen zur Bewältigung der COVID-Krisensituation (beispielsweise für bestimmte Bürgschaften und Mietverträge)
Gesetzlich geregeltes Kreditmoratorium
Für Private und Kleinstunternehmer bis 9 Mitarbeiter wurde die Möglichkeit geschaffen, dass Kreditraten für die Monate April bis Juni auf Antrag Durch die Bank zu stunden sind, sollten die Kreditraten nicht ordentlich beglichen werden können, Die Raten sollen am Ende der Laufzeit angehängt werden.
NEWS zum Härtefallfonds vom 31.03.2020 #2
Die Phase 2 des Härtefall-Fonds mit neuen Kriterien - eine Aussendung der Wirtschaftskammer Österreich:
Härtefall-Fonds läuft in Phase 1 mit unveränderten Kriterien weiter
NEWS zum Härtefallfonds vom 31.03.2020
Bezieherkreis wird laut Kogler ausgeweitet
Nach der Kritik an der Umsetzung des Coronavirus-Härtefallfonds der Bundesregierung für Kleinstunternehmen hat Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) klargestellt, dass der Bezieherkreis ausgeweitet wird. “Es wird so sein, dass die Zugänge zum Härtefallfonds wesentlich erweitert werden”, sagte Kogler am Dienstag im Ö1-Morgenjournal.
“Wir haben uns gestern darauf verständigt, dass weder Mehrfachversicherung als Handicap gelten noch Einkommensgrenzen nach oben oder unten. Auch können Unternehmensgründer, die jetzt erst begonnen haben, alle in dieses Programm rein”, erklärte der Vizekanzler, der außerdem mit einem “Missverständnis” aufräumen wollte: “Es ging zunächst um die Anzahlung von 1.000 Euro. Der Zugang war beschränkter als der eigentliche Zugang zur Härtefondshilfe. Das war aber immer so gedacht.”
Quelle: APA.at, 31.03.2020 10:09
Da ist er nun endlich: "Der Härtefallfonds"
Richtlinie des Bundesministers für Finanzen, im Einvernehmen mit dem Vizekanzler sowie der Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Ziel dieser Förderung ist, durch die Ausbreitung des Erregers SARS-CoV-2 (COVID-19) entstandene Härtefälle bei Ein-Personen-Unternehmer (EPU; darunter auch neue Selbständige wie Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten), freie Dienstnehmer nach § 4 Abs. 4 ASVG (wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer) und Kleinstunternehmer (siehe Definition Kleinstunternehmen laut Empfehlung 2003/361/EG vom 6. Mai 2003, Amtsblatt Nr. L 124 vom 20/05/2003), gemäß Punkt 4.1. dieser Richtlinie und im Sinne des Härtefallfondsgesetzes durch Zuschüsse abzufedern.
Alle Infos zum Härtefallfonds finden Sie hier: https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-foerderrichtlinien.html
Die Eckdaten in Kurzform (Details im Link):
Gegenstand der Förderung ist der teilweise Ersatz von entgangenen Einkünften aus selbständiger Erwerbstätigkeit
Zulässige Förderungswerber sind EPU (darunter auch neue Selbständige) und Kleinstunternehmer
eigenen Namen und auf eigene Rechnung ein gewerbliches Unternehmen rechtmäßig selbständig betreiben
erfolgte Unternehmensgründung bis zum 31.12.2019
Im letzten abgeschlossenen Wirtschaftsjahr darf das Einkommen vor Steuern und Sozialversicherungsabgaben maximal 80% der jährlichen sozialversicherungsrechtlichen Höchstbeitragsgrundlage betragen.
Neben Einkünften aus Gewerbebetrieb und/oder aus selbstständiger Arbeit keine weiteren Einkünfte im Sinne des § 2 Abs. 3 EStG über der Geringfügigkeitsgrenze von EUR 460,66
URG-Kriterien (Eigenmittelquote weniger als 8% und fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre)
Die Förderung besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss
Phase 1: bei einem Nettoeinkommen von weniger als EUR 6.000,– p.a. einen Zuschuss von EUR 500,– // bei einem Nettoeinkommen ab EUR 6.000,– p.a. einen Zuschuss von EUR 1.000,–
Phase 2: Die nähere Ausgestaltung der Auszahlungsphase 2 wird gesondert festgelegt.
Alle relevanten Dokumente und Unterlagen zur Kurzarbeit ... Stand 24.03.2020
Wie funktioniert nun die Anmeldung der Kurzarbeit?
offizieller Link des AMS zum Thema Kurzarbeit – mit allen nötigen Informationen
offizeller Link zum KUA Rechner (OÖ)
offizeller Link der WKO zum Thema Kurzarbeit
Hilfe: notwendige Formulare finden Sie bei Punkt 23 – ziemlich am Ende der Seite.
Neuigkeiten im Rahmen der COVIT-19 Kurzarbeit:
Zeitguthaben und Alturlaube müssen vor der Kurzarbeit nicht verbraucht werden
Auch Lehrlinge (zu 100 %) und Geschäftsführer lt. ASVG können Kurzarbeit in Anspruch nehmen
Kurzarbeitsgeld steht anteilig auch bei Krankenstand zu
Corona-bedingte Änderungen der Anwesenheit bei der Arbeit hat keine Auswirkungen auf Pendlerpauschale und Pendlereuro
alle Inhalte und Angaben ohne Gewähr und vorbehaltlich der rechtlichen Umsetzung)
Alternative zur Kurzarbeit - Bildungsteilzeit
Möglichkeit der Weiterbildung im Rahmen von Job In Motion (JIM).
– Kostenersparnis für Unternehmer
– Weiterbildung für Mitarbeiter
Der Fernlehrgang ist ortsunabhängig und kann von zu Hause virtuell besucht werden, was in dieser Zeit von großem Vorteil ist.
Weiterführende Informationen gerne unter:
https://www.kmuakademie.ac.at/lehrgaenge/jim-bildungskarenz
Für Fragen zu den Möglichkeiten und hinsichtlich der Anmeldemodalitäten wenden Sie sich gerne an Herrn Mathias Benda: bildungskarenz@kmuakademie.ac.at
Dieser Rechner hilft Ihnen dabei, die für Sie als Unternehmen mögliche Kurzarbeitsbeihilfe im Zusammenhang mit COVID-19 zu ermitteln. Bitte beachten Sie, dass diese Angaben lediglich zur Information dienen.
https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit/rechner-fuer-kurzarbeit#steiermark
Alle relevanten Dokumente und Unterlagen zur Kurzarbeit ... Stand 21.03.2020
AMS Antrag – zu finden im Link mit dem Namen “COVID-19-Kurzarbeit Begehren”: >> https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit/downloads-kurzarbeit#oberoesterreich <<
Sozialpartnervereinbarung: https://www.wko.at/service/sozialpartnervereinbarung-einzelvereinbarung.pdf
Erfreulicherweise ist es der WKO Oberösterreich gelungen mit dem AMS OÖ eine unbürokratische Abwicklung der Corona-Kurzarbeits-Anträge im Sinne eines „One-Stop-Shop-Prinzips“ zu vereinbaren:
> Schritt 1 | Information einholen bei AMS, WKO oder AK/Gewerkschaften
> Schritt 2 | Dienstgeber vereinbaren Kurzarbeit mit Belegschaft auf betrieblicher Ebene
> Schritt 3 | Dienstgeber reicht Antrag auf Kurzarbeits-Beihilfe und Sozialpartner-Vereinbarung (in OÖ von Sozialpartnern noch nicht unterfertige) beim AMS OÖ ein. (siehe AMS-Antragsportal)
> Schritt 4 | AMS OÖ leitet Sozialpartnervereinbarung an ÖGB zur Freigabe weiter – kein weiterer Handlungsbedarf für den Dienstgeber (Hinweis: WKOÖ Freigabe erfolgt durch Pauschal-Vereinbarung zwischen AMS OÖ und WKO Oberösterreich).
> Rückwirkende Anträge sind aufgrund der besonderen Umstände möglich. Förderbeginn ist der in der Sozialpartnervereinbarung schriftlich festgelegte Beginn der Kurzarbeit. (Anm.: frühestens 1. März gem. AMS-Richtlinie)
> Bei Betriebsstandorten in mehreren Bundesländern: Die Zuständigkeit für den Kurzarbeitsantrag kann an die federführende Landesorganisation übertragen werden.
> Mehrere Standorte eines Bundeslandes: Gesonderte Anträge sind erforderlich, wenn die Standorte unterschiedliche Kurzarbeitszeiträume haben.
Die Antworten von WKO und Gewerkschaft sind dann gesammelt mit dem AMS Antrag dem zuständigen AMS zu übermitteln.
Stundungen und Herabsetzungen
Zusammenfassung für Unternehmer/Innen zu allen Maßnahmen bekannt bis zum 18.03.2020 um 9.30
(Zusammenfassung aller hier bereits getätigten Einträge)
Vorläufig für 3 Monate
Unterstützung der SVS für ihre Versicherten
Zudem sind die SVS-Kundenberater telefonisch unter 050 808 808 von Montag bis Donnerstag zwischen 7.30 Uhr und 16.00 Uhr sowie am Freitag zwischen 7.30 Uhr und 14.00 Uhr erreichbar und erarbeiten eine individuelle Lösung.
Quelle: https://www.svs.at/cdscontent/?contentid=10007.857657&portal=svsportal&viewmode=content
Im Rahmen des vom Parlament am Wochenende beschlossenen 4 Milliarden Euro-Hilfsfonds soll es rasch auch Bargeldhilfen für Einpersonenunternehmen geben. Das wurde u.a. von Wirtschaftsministerin Schramböck angekündigt.
Das Wirtschaftsministerium arbeitet an einem Härtefonds für freischaffende Künstler und Kleinst- bzw. Einpersonenunternehmen. Die Höhe des gesamten Fonds wie auch die Höhe der Unterstützung einzelner Betroffener sei noch offen und werde „in den nächsten Tagen“ bekanntgegeben, sagte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck am Montagabend in der ZiB Sondersendung.
Für Gastgewerbebetriebe gilt seit 17. März 2020:
Das Betreten von Betriebsstätten sämtlicher Betriebsarten der Gastgewerbe ist untersagt. Dies gilt nicht:
Für Gastgewerbe, die in folgenden Einrichtungen betrieben werden:
Für Beherbergungsbetriebe, wenn in der Betriebsstätte Speisen und Getränke ausschließlich an Beherbergungsgäste verabreicht und ausgeschenkt werden.
Für Campingplätze und öffentlichen Verkehrsmitteln, wenn dort Speisen und Getränke ausschließlich an Gäste des Campingplatzes bzw. öffentlicher Verkehrsmitteln verabreicht und ausgeschenkt werden.
Für Lieferservice.
Wie lange gilt diese Maßnahme?
Die Einschränkungen gelten vorübergehend von 16. bis 22.3.2020, laut Verordnung vom 15.3. 2020.
Mein Gastronomiebetrieb wurde aufgrund einer behördlichen Verfügung geschlossen. Darf ich Kunden dennoch mit Speisen beliefern?
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt geht die WKÖ davon aus, dass die Zubereitung von Speisen auch während jener Zeiten zulässig bleibt, für die der Kundenverkehr im Geschäftslokal behördlich untersagt wurde. Hinsichtlich der Auslieferung von Lebensmitteln an private Haushalte werden gegenwärtig keine Einschränkungen erwartet. Auch unter Berücksichtigung des bestehenden Gewerberechts ist deshalb davon auszugehen, dass Gastronomiebetriebe alle Speisen auf Bestellung ausliefern können.
Bitte beachten Sie: In einzelnen Bundesländern, Regionen oder Gemeinden kann – insbesondere aufgrund von Quarantänemaßnahmen – Abweichendes gelten. Informationen dazu finden Sie hier: Betriebsschließungsverordnungen
Gehäuft auftretende Infektionen mit dem SARS-CoV–Virus („ neuartiges Coronavirus“) sowie damit einhergehende angeordnete behördliche Maßnahmen wie häusliche Quarantäne sowie die Schließung von Bildungseinrichtungen, Absage von Veranstaltungen und generell die Einschränkung des täglichen Lebens können dazu führen, dass es – beginnend mit Mitte März – zu Liquiditätsengpässen und Zahlungsverzögerungen kommen kann.
Voraussetzung für die Anwendung der unten angeführten Maßnahmen ist in allen Fällen, dass der Steuerpflichtige glaubhaft machen kann, dass er von einem Liquiditätsengpass betroffen ist, der konkret auf eine SARS-CoV–Virus-Infektion zurückzuführen ist. Dazu zählen zB außergewöhnlich hohe Stornierungen von Hotelreservierungen, Ausfall von Sport- und Kulturveranstaltungen aufgrund behördlicher Verbote, Ausfall oder Beeinträchtigung
von Lieferketten oder Ertragseinbußen durch Änderung des Konsumverhaltens. Für die Glaubhaftmachung kann unbürokratisch der unter Punkt 3 angeführte Text verwendet werden.
Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen für 2020 können herabgesetzt oder mit Null Euro festgesetzt werden. Darüber hinausgehend kommt eine gänzliche oder teilweise Nichtfestsetzung von Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen für 2020 in Betracht.
Steuerpflichtige, die von einer durch das SARS-CoV-2-Virus bedingten Ertragseinbuße betroffen sind, können bis 31.10.2020 einen Antrag auf Herabsetzung von Einkommenoder Körperschaftsteuervorauszahlungen für das Kalenderjahr 2020 stellen. In diesem Antrag hat der Steuerpflichtige die voraussichtliche Minderung der Bemessungsgrundlage auf Grund der konkreten Betroffenheit glaubhaft zu machen. Der Antrag kann in FinanzOnline gestellt werden. Für Steuerpflichtige, die FinanzOnline nicht verwenden, wird ein Musterformular zur Verfügung gestellt.
Sofern die Festsetzung von Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen für das Kalenderjahr 2020 nicht ohnedies mit Null Euro erfolgt, ist die Vorauszahlung auf jenen Betrag herabzusetzen, der sich für das Kalenderjahr 2020 voraussichtlich ergeben wird.
Wird der Steuerpflichtige von den Folgen des durch das SARS-CoV-2-Virus ausgelösten Notstandes liquiditätsmäßig derart betroffen, dass er die Vorauszahlung in der festzusetzenden Höhe nicht bezahlen kann, kann er bei seinem Finanzamt anregen, die Einkommensteuer- oder die Körperschaftsteuervorauszahlungen für das Kalenderjahr 2020 zur Gänze nicht festzusetzen oder die Festsetzung auf einen Betrag zu
beschränken, der niedriger ist, als die voraussichtliche Jahressteuer 2020.
Das Finanzamt hat den Betrag der Einkommensteuer- oder der Körperschaftsteuervorauszahlung dementsprechend mit einem niedrigeren Betrag oder mit Null Euro festzusetzen. Voraussetzung ist, dass der Steuerpflichtige die konkrete Betroffenheit von den Folgen des durch das SARS-CoV-2-
Virus ausgelösten liquiditätsmäßigen Notstandes glaubhaft macht. Derartige Anregungen sind sofort zu erledigen.
Das Finanzamt hat von einer Festsetzung von Amts wegen Abstand zu nehmen, wenn aus der Herabsetzung oder dem Wegfall der Vorauszahlungen bei der (nach Ablauf des Jahres 2020 erfolgenden) Veranlagung der Einkommen- oder Körperschaftsteuer für 2020 Nachforderungszinsen resultieren.
Der Steuerpflichtige kann bei seinem Finanzamt (zB im Antrag auf Stundung oder Ratenzahlung) anregen, von der Festsetzung der anfallenden
Stundungszinsen abzusehen. Die konkrete Betroffenheit des Steuerpflichtigen ist glaubhaft zu machen.
Liegt diese vor, hat das Finanzamt der Anregung zu entsprechen und die Stundungszinsen auf einen Betrag bis zu Null Euro herabzusetzen. Die
Anregung ist gleichzeitig mit der Erledigung des Antrags auf Stundung oder Ratenzahlung zu bearbeiten.
Der Steuerpflichtige kann bei seinem Finanzamt beantragen, einen verhängten Säumniszuschlag herabzusetzen oder nicht festzusetzen. Im Antrag
Liegt auf Grund der SARS-CoV–Virus-Infektion eine Ertragseinbuße vor, die sich auf die Höhe der Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen für das Jahr 2020 auswirkt und/oder liegt ein dadurch verursachter Liquidationsengpass vor, kann die
Ich bin in meiner betrieblichen Tätigkeit (Angabe der Branche…) von den Auswirkungen der der SARS-CoV–Virus-Infektion betroffen. Das bewirkt einen Liquiditätsengpass, der für mich einen Notstand darstellt. Ich beantrage daher ……
Quelle: https://www.bmf.gv.at/presse/pressemeldungen/2020/maerz/sonderregelungen-coronavirus.html
Quelle: https://www.wko.at/service/coronavirus-ueberbrueckungsfinanzierung.html
Information der KSW zu Kurzarbeit vom 18.03.2020
Aktuelle Information zur Kurzarbeit
Vom AMS Wien Schönbrunner Straße gab es die Information, dass die Formulare „Sozialpartnervereinbarung-Betriebsvereinbarung“ und „Sozialpartnervereinbarung-Einzelvereinbarung“ sowie das AMS- Antragsformular überarbeitet werden. Die neue Version soll voraussichtlich noch heute (18.03.2020) zur Verfügung gestellt werden. Nach Auskunft des AMS werden nur mehr neue Formulare akzeptiert. Um doppelte Arbeitsschritte zu vermeiden, wird empfohlen, auf diese zu warten. Eine rückwirkende Antragstellung ist lt. AMS möglich.
UPDATE >>> Veröffentlichung erst am 19.3 im Laufe des Tages.
Information der KSW zu den aws Überbrückungsgarantien vom 17.03.2020
Das Austria Wirtschaftsservice weitet seine Überbrückungsgarantien im Zusammenhang mit der COVID-19 – Krise aus und nimmt Vereinfachungen vor.
Informationen zu Kurzarbeit vom 17.03.2020, part #2
Details zu den aktuellen Informationen
So sieht das Corona-Kurzarbeitsmodell konkret aus:
Corona Soforthilfe-Kurzarbeit Flex
Laufender Urlaub ist in den ersten 3 Monaten nicht, danach, wenn die Kurzarbeit über 3 Monate hinaus andauern soll, sind nochmals mindestens 3 Wochen zu konsumieren.
Finanzierung der Nettoersatzrate (darunter ist die Differenz zwischen dem Entgelt für die geleistete Arbeitszeit zuzüglich Kurzarbeitsbeihilfe und der nachfolgend festgelegten Mindestbeträge zu verstehen) durch das AMS für alle nach folgender Staffelung:
80% Nettoersatzrate wenn Entgelt vor Kurzarbeit über der halben Höchstbemessungsgrundlage liegt, bzw
85% bei Entgelt bis zur halben Höchstbemessungsgrundlage und
90% bei Entgelt bis 1.700,– brutto
Urlaubentgelt während der Kurzarbeit berechnet sich auf Basis der Arbeitszeit vor der Kurzarbeitsvereinbarung
Entgeltfortzahlung ebenso.
Sozialversicherungsbeiträge werden ab dem 1. Monat vom Bund übernommen (wird derzeit ab dem 5. Monat übernommen).
Behaltefrist beträgt unabhängig von der Dauer der Kurzarbeit 1 Monat. Zusätzlich besteht eine Verhandlungsverpflichtung während der Kurzarbeit bei besonderen Umständen über einen allfälligen Entfall bzw. Verkürzung der Behaltefrist.
Bei überlassenen ArbeitnehmerInnen keine Änderung zur bisherigen Regelung. Einzig während der Behaltefrist ist der Einsatz zusätzlicher überlassener Arbeitskräfte zulässig.
Die Erlaubnis Überstunden zu leisten kann in der Grundvereinbarung festgelegt werden.
Binnen 48 Stunden ab unterschriftsreifer Vereinbarung erfolgt die Unterschrift der Sozialpartner unter die Betriebsvereinbarung (bzw bei Fehlen eines Betriebsrates erfolgt die Zustimmung zu den Einzelverträgen).
Die Arbeitszeit kann auch auf bis zu 0 Stunden reduziert werden.
Änderung der vereinbarten Reduktion der Arbeitszeit durch Arbeitsvertragsänderung (nicht jedoch der Rahmenvereinbarung) möglich, jedoch erfordert dies eine vorherige Meldung an die Sozialpartner mindestens 5 Arbeitstage vor Änderung der Arbeitszeit.
Kurzarbeit kann maximal auf 3 Monate befristet abgeschlossen werden. Bei Bedarf ist eine weitere Verlängerung um 3 Monate nach Gesprächen der Sozialpartner (idente Regelung) möglich. Danach tritt diese Regelung (Corona Soforthilfe-Kurzarbeit Flex) außer Kraft.
Erforderliche Unterlagen für die ÖHT Garantie - Info vom 17.03.2020
Welche Unterlagen sind für die ÖHT Garantie erfoderlich? Wir helfen bei der Aufbereitung für die Bank/ ÖHT
Alle Informationen dazu sind ab sofort bei der ÖHT verfügbar. Hier der >>> Link <<<
Erforderliche Unterlagen für die aws Garantie - Überbrückungsgarantie - Info vom 17.03.2020
Welche Unterlagen sind für die aws Garantie erfoderlich? Wir helfen bei der Aufbereitung für die Bank.
aws-Rating und Kreditaufstellung per 28.02.2020 inkl. Rückzahlungsprofil
Businessplan des Kunden unter Berücksichtigung der Planrechnungen auf die nächsten 2 Geschäftsjahre (Planbilanzen auf die nächsten 2 Jahre ab Finanzierungswunsch ab EUR 150.000,–)
Bilanzen sowie Saldenliste der letzten 2 Wirtschaftsjahre
Finanzierungspromesse der Bank
Gewerbeschein d. Kunden
weitere Unterlagen nach Abstimmung
Als Kunde der .mc melden Sie sich bitte in unserem >>> ONLINE FORMULAR <<<
aktuelle Informationen der KSW zum Corona Virus vom 17.3.2020
aws-Garantierichtlinie für KMU vom 17.03.2020
Richtlinie der Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort für Garantieübernahmen der Austria Wirtschaftsservice GmbH gemäß KMU-Förderungsgesetz
>> aws-Garantierichtlinie für KMU
Informationen zu Kurzarbeit vom 17.03.2020
Klarstellung und Erklärung
Kurzarbeit – Verbrauch von Urlaub und ZA – einheitlicher Stichtag
Die Kurzarbeit beginnt für alle mit einem relevanten Stichtag und der Verbrauch des offenen Alturlaubs bzw. Zeitausgleichs erfolgt während der bereits aufrechten Kurzarbeit.
Sprich die arbeitsrechtliche Kurzarbeit beginnt für alle gleich. In der ersten Phase der Kurzarbeit kommt es jedoch noch zu Urlaub/ZA-Verbrauch. Der AMS-Kurzarbeitszuschuss beginnt dann erst nach dem Urlaubskonsum zu laufen.
Abgewickelt wird das ganze voraussichtlich über das AMS-Kurzarbeitszuschuss-Antragsformular, dieses steht voraussichtlich ab Mittwoch zur Verfügung
Kurzarbeit kann übrigens rückwirkend ab 1. März beantragt werden
Kurzarbeit muss zwischen 10 und 90 % der NAZ betragen.
Informationen zu Arbeitsverhinderungen und damit verbundene gesetzliche Bestimmungen vom 17.03.2020
Übersichtstabelle für betroffene Arbeitgeber - nach Schrenk, Hitz, Schrenk by .mc
Hier möchten wir Ihnen eine Übersicht zur Verfügung stellen die eine Arbeitsverhinderung in Beziehung zu den gesetzlichen Bestimmungen stellt.
>>> Übersichttabelle für betroffene Arbeitgeber
Informationen aus der Pressekonferenz mit Finanzminister Blümel vom 16.03.2020
Häufig gestellte Fragen zur Bargeldversorgung und Zahlungsverkehr
Finanzminister Blümel verkündete heute in einer Pressekonferenz dass es zu keinerlei Problemen bei der Bargeldversorgung oder im Zahlungsverkehr kommen wird. Die österreichischen Banken haben Kapital-Puffer aufgebaut und wollen den Unternehmen durch die Krise helfen.
Eine Information des BMF am 16.03.2020
Häufig gestellte Fragen zur Stundung von FA Zahlungen und/oder ESt, KSt
Das BMF (Bundesministerium für Finanzen) hat eine Möglichkeit zur schnellen und unbürokratische Hilfe geschaffen. Kunden der MC Beratungsgruppe können Ihre Wünsche ganz einfach per >>> ONLINE FORMULAR <<< an uns übermitteln. Wir reichen alle Anträge digital beim zuständigen Finanzamt ein.
Für Unternehmer/Innen die nicht Kunden der MC Beratungsgruppe sind steht ab sofort ein Dokument auf der Seite des BMF zur Verfügung: https://www.bmf.gv.at/public/informationen/coronavirus-hilfe.html
Eine Information des AMS Österreich am 16.03.2020
Häufig gestellte Fragen zur COVID-19-Kurzarbeit
Das AMS Österreich hat mit 16.03.2020 Dokumente zur Verfügung gestellt um einen Antrag zur Kurzarbeit im Rahmen von “COVID-19” durchzuführen. Im ersten Moment scheint es für Unternehmer/Innen äußerst umfangreich und komplex. Wir stehen unseren Kunden die diese Kurzarbeit in Anspruch nehmen wollen natürlich zur Verfügung. Bitte melden Sie sich hierzu mit >>> diesem Formular. <<< Ein Mitarbeiter der MC Beratungsgruppe wird sich dann bei Ihnen melden.
001_KUA-Begehren f. Arbeitskräfteüberlassung
> 001_KUA-Begehren
> 001_KUA_Pauschalsaetze
> Info-Kurzarbeit
… zu beachten für Unternehmer/Innen : bei der Kurzarbeit bleibt ein Teil der Lohnnebenkosten bestehen! Gerne stehen wir für Berechnungen zur Verfügung.
Eine Information des Bundesministeriums für Arbeit, Familie und Jugend am 15.03.2020
Hier der Link zu allen Details rund um die neue COVID-19-Kurzarbeit. Der Ablauf für den Antrag ist wie folgt:
Link zum offiziellen Dokument des Bundesministeriums.
Neuigkeiten aus einer Stellungnahme d. Deutschen Presseagentur am 15.03.2020
Information für Unternehmer/Innen in Bezug auf den Transit
Wegen des Coronavirus schließt Deutschland ab Montagmorgen weitgehend seine Grenzen zu Frankreich, Österreich und zur Schweiz. Die teilweise Grenzschließung soll ab Montagmorgen 8 Uhr gelten.
Neuigkeiten der WKO 15.03.2020 (Stand 13:00)
Information für Unternehmer/Innen in Bezug auf die Öffnung von Geschäften
Hier eine Liste die es jedem Unternehmer/In ermöglicht festzustellen ob dass Unternehmen von der Schließung betroffen ist oder nicht:
https://news.wko.at/Kriterien_Schliessungen.html
Neuigkeiten aus einer Stellungnahme gegenüber der APA am 15.03.2020
Die Bundesregierung ruft für ganz Österreich eine “Ausgangsbeschränkung” aus. Das sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Sonntag gegenüber der APA. Für Ausnahmen, das Haus zu verlassen, soll es nur drei Gründe geben:
– Berufsarbeit, die nicht aufschiebbar ist
– Dringend notwendige Besorgungen (Lebensmittel)
– Anderen Menschen zu helfen
LH Platter hat unterdessen eine “de facto Ausgangssperre” für Tirol angeordnet. Ausnahmen seien nur Notfälle oder wenn die Menschen Lebensmittel und Medikamente einkaufen bzw. zur Arbeit müssten. Nicht-Tiroler müssen das Bundesland “unverzüglich” verlassen, wenn sie nicht über einen Haupt- oder Nebenwohnsitz samt gewöhnlichem Aufenthalt im Land verfügen oder einer bestimmten beruflichen Tätigkeit nachgehen.
Neuigkeiten aus der Sondersitzung des Nationalrats vom 15.03.2020
GASTRONOMIE: Österreich setzt weitere drastische Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Lokale werden ab Dienstag komplett geschlossen.
Neuigkeiten zur Kurzarbeit veröffentlicht 14.03.2020
Information für Unternehmer/Innen in Bezug auf die mögliche Kurzarbeit
Zeitguthaben sind zur Gänze sofort zu konsumieren
Alturlaub ist zur Gänze zu konsumieren
Finanzierung der Nettoersatzrate (darunter ist die Differenz zwischen dem Entgelt für die geleistete Arbeitszeit zuzüglich Kurzarbeitsbeihilfe) zwischen 80% – 90 % je Einkommen höhe
Urlaubsentgelt und Entgeltfortzahlung während der Kurzarbeit berechnet sich auf Basis der AZ der Kurzarbeitsvereinbarung
Behaltefrist 1 Monat
Die Arbeitszeit kann auch auf 0% reduziert werden.
Kurzarbeit kann maximal auf 3 Monate befristet abgeschlossen werden
Neuigkeiten aus der Pressekonferenz vom 14.03.2020
Information für Unternehmer/Innen in Bezug auf Unterstützung
Herabsetzung von EINKOMMENSTEUER und KÖRPERSCHAFTSTEUER wenn durch Umsatzeinbußen die Begleichung nicht möglich ist.
Nach Absprache ist ebenso eine Stundung der FINANZAMT ZAHLUNGEN möglich, ebenso werden Mahnzinsen ausgesetzt.
Spezielle ÜBERBRÜCKUNGSKREDITE um Liquidität der Unternehmen sicherzustellen sind möglich.
KRISENBEWÄLTIGUNGSFOND mit 4 Milliarden von der Regierung zugesagt > Details dazu werden wir noch veröffentlichen. Ziel dieses Fonds ist es Liquidität der UN zu gewährleisten, Arbeitsplätze zu sichern. Ein spezieller
Fond für Härtefälle wird bereitgestellt.
Die Regierung hat Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen zugesagt.
Neue Möglichkeiten der KURZARBEIT ist bei den Sozialpartnern ausgearbeitet. Gänzliche Freistellung der Mitarbeiter möglich – dabei werden 80-90% des Letztbezug übernommen. Weitere Details dazu folgen demnächst.
Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) schlägt Maßnahmen vor, um bei kurzfristigen Liquiditätsengpässen Firmen durch eine Stundung der ÖGK-BEITRÄGE zu helfen, Ratenzahlungen auf bis zu 18 Monate vereinbaren und bei Säumniszuschlägen wegen Meldeverspätungen Nachsicht walten lassen
Neuigkeiten aus der Pressekonferenz vom 13.03.2020
EINKAUF/HANDEL: Ab Montag bleiben – zunächst für eine Woche – Geschäfte geschlossen, die nicht zur Grundversorgung nötig sind. Ausgenommen sind Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogerien, Banken, Post, Trafiken, Tankstellen, Tierfutter- und Agrarhandel, Geschäfte für medizinische Produkte und Heilbehelfe, Sicherheits- und Notfallprodukte und Wartung. Auch Lieferdienste und Reinigungsdienste schließen nicht.
GASTRONOMIE wie Restaurants, Bars und Kaffeehäuser in Österreich dürfen ab Montag nur noch bis 15 Uhr offen halten.
>> Liste von Branchen die von Schließung betroffen sind bzw. nicht betroffen sind: Betriebsschließung-Coronavirus_14-03-2020
Die Unternehmer entscheiden, ob sie die Mitarbeiter freistellen können. Bei dieser Freiwilligkeit muss der Arbeitgeber seine Arbeitnehmer bezahlt freistellen. Im Falle einer behördlichen FREISTELLUNG/ QUARANTÄNE muss der Arbeitgeber das Entgelt weiter fortzahlen, kann jedoch eine Entschädigung in Höhe des Verdienstausfalls im Rahmen des Epidemiegesetzes geltend machen. Arbeitnehmer mit Betreuungspflichten für Kinder unter 14 Jahren können von ihren Arbeitgebern bis zu drei Wochen Sonderbetreuungszeit bekommen (bis zu einem Drittel staatlich refundiert).