Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%2044/03
Timestamp: 2013-05-24 19:23:59
Document Index: 211893696

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: VIII ZR 44/03
Rechtsprechung BGH, 24.03.2004 - VIII ZR 44/03 Volltextver�ffentlichungen (10)
Abweichung der anrechenbaren Wohnfl�che einer Mietwohnung von der im Mietvertrag angegebenen Fl�che
Abweichen der anrechenbaren Wohnfl�che einer Mietwohnung von der im Mietvertrag angegebenen Fl�che: Ma�stab f�r die Wohnfl�chenberechnung
Abweichung der anrechenbaren von der im Mietvertrag angegebenen Wohnfl�che
Mietrecht - Wann weicht Wohnfl�che von der angegebenen Fl�che erheblich ab?
Zur Miete unterm Dach: Nachmessen lohnt sich // In der Regel nicht volle Miete f�r niedrige Raumteile
Nach welchen Bestimmungen ist die Wohnfl�che zu ermitteln, wenn ein minderungsrelevantes Wohnfl�chenminus in Frage steht?
� 536 I BGBZur Abweichung der Wohnfl�che einer Mietwohnung von der im Mietvertrag genannten Fl�che; Mietrecht
Zur Miete unterm Dach: Nachmessen lohnt sich
NJW 2004, 2230
NZM 2004, 454
ZMR 2004, 501
DB 2004, 1554
Wird zitiert von ... (31) BGH, 23.05.2007 - VIII ZR 231/06 Mietrecht - Ermittlung der Wohnfl�cheIst davon auszugehen, dass die Parteien eines Wohnraummietvertrages sich (stillschweigend) auf eine Wohnfl�chenberechnung nach den Vorschriften der �� 42 bis 44 II. BV bzw. der Wohnfl�chenverordnung geeinigt haben, ist f�r eine Anwendung der DIN 283 auch dann kein Raum, wenn diese bei der Ermittlung der Wohnfl�che im Einzelfall zu einem anderen Ergebnis f�hrt; nach der DIN 283 ist die Wohnfl�che nur dann zu berechnen, wenn die Parteien dies vereinbart haben oder sie als Berechnungsmethode orts�blich oder nach der Art der Wohnung naheliegender ist (Fortf�hrung des Senatsurteils vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, NJW 2004, 2230).*).Die seit dem 1. Januar 2004 geltende Wohnfl�chenverordnung sei nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 24. M�rz 2004 (VIII ZR 44/03 - NJW 2004, 2230) auch bei nicht preisgebundenem Wohnraum grunds�tzlich f�r die Berechnung der Wohnfl�che ma�geblich, sofern nicht zwischen den Parteien etwas anderes vereinbart worden sei oder ein anderer Berechnungsmodus �rtlich �blich oder nach der Art der Wohnung naheliegender sei.Allerdings liegt ein zur Minderung der Miete berechtigender Mangel der Mietsache im Sinne des � 536 Abs. 1 Satz 1 BGB vor, wenn die gemietete Wohnung eine Wohnfl�che aufweist, die mehr als 10 % unter der im Mietvertrag angegebenen Fl�che liegt (Senatsurteile vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 295/03, NJW 2004, 1947; VIII ZR 44/03, NJW 2004, 2230; VIII ZR 133/03, WuM 2004, 268).Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass nach der Rechtsprechung des Senats der Begriff der "Wohnfl�che" im Wohnraummietrecht auch bei frei finanziertem Wohnraum grunds�tzlich anhand der f�r preisgebundenen Wohnraum geltenden Bestimmungen auszulegen und dementsprechend aufgrund der bis zum 31. Dezember 2003 anwendbaren �� 42 bis 44 der Verordnung �ber wohnungswirtschaftliche Berechnungen nach dem Zweiten Wohnungsbaugesetz (Zweite Berechnungsverordnung - II. BV) in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Oktober 1990 (BGBl I S. 2178) bzw. der ab dem 1. Januar 2004 geltenden Wohnfl�chenverordnung zu ermitteln ist, es sei denn, die Parteien haben dem Begriff der Wohnfl�che im Einzelfall eine abweichende Bedeutung beigemessen oder ein anderer Berechnungsmodus ist orts�blich oder nach der Art der Wohnung naheliegender (vgl. Senatsurteil vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, aaO, unter II 1 b aa und cc).a) Soweit das Berufungsgericht angenommen hat, die Parteien h�tten hinsichtlich der Berechnung der Wohnfl�che keine Vereinbarung getroffen und nach der Art der Wohnung dr�nge sich auch kein anderer Berechnungsmodus auf, hat die Revision gegen diese dem Tatrichter obliegende Beurteilung (vgl. Senatsurteil vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, aaO, unter II 1 c) keine Einw�nde erhoben und sind Rechtsfehler auch nicht ersichtlich.Mit dem Begriff des orts�blichen Berechnungsmodus ist - wie in dem vom Berufungsgericht herangezogenen Senatsurteil ausgef�hrt ist (vgl. Senatsurteil vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, aaO, unter II 1 c) - eine bestehende �rtliche Verkehrssitte, die Wohnfl�che nach einer der f�r die Wohnfl�chenberechnung in Betracht kommenden Bestimmungen - also nach der Zweiten Berechnungsverordnung oder der Wohnfl�chenverordnung, der DIN 283 oder der DIN 277 - zu berechnen, gemeint.Sofern eine regionale �bung zur Berechnung der Wohnfl�che auf die DIN 283 abstellt (so z.B. BGH, Urteil vom 11. Juli 1997 - V ZR 246/96, WM 1997, 2176, unter II 2 b f�r den Stuttgarter Raum oder LG M�nchen I WuM 2006, 91 f�r den M�nchner Raum), ist dies nicht zu beanstanden; denn der Umstand, dass die DIN 283 im Jahre 1983 zur�ckgezogen wurde, spricht nicht gegen ihre inhaltliche Richtigkeit (vgl. Senatsurteil vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, aaO, unter II 1 b aa m.w.N.;… Schmidt-Futterer/Langenberg, Mietrecht, 9. Aufl., Nach � 556a BGB, Rdnr. 3).Die Anwendbarkeit der f�r preisgebundenen Wohnraum geltenden Berechnungsvorschriften bei frei finanziertem Wohnraum beruht auf der Annahme einer entsprechenden stillschweigenden Vereinbarung der Vertragsparteien (vgl. Senatsurteil vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, aaO, unter II 1 b aa).Ist - wie im Streitfall - davon auszugehen, dass die Parteien eines Wohnraummietvertrages sich (stillschweigend) auf eine Wohnfl�chenberechnung nach den Vorschriften der �� 42 bis 44 II. BV bzw. der Wohnfl�chenverordnung geeinigt haben, ist f�r eine Anwendung der DIN 283 auch dann kein Raum, wenn diese bei der Ermittlung der Wohnfl�che im Einzelfall zu einem anderen Ergebnis f�hrt (diese Frage hat der Senat in seinem Urteil vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, aaO, unter II 1 b bb, dahingestellt sein lassen, weil sie nicht entscheidungserheblich war).
BGH, 23.05.2007 - VIII ZR 138/06 Mietrecht - Mieterh�hung bei gr��erer Wohnung als vertraglich vereinbart?a) Nach der Rechtsprechung des Senats stellt die Angabe der Wohnfl�che in einem Mietvertrag im allgemeinen keine unverbindliche Objektbeschreibung, sondern eine Beschaffenheitsvereinbarung dar, die im Falle einer Abweichung der tats�chlichen von der vereinbarten Fl�che unter bestimmten weiteren Voraussetzungen dazu f�hren kann, dass ein Mangel der Mietsache vorliegt (Senatsurteile vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, WuM 2004, 337 = NJW 2004, 2230, VIII ZR 295/03, NJW 2004, 1947 und VIII ZR 133/03, WuM 2004, 268; Senatsurteil vom 28. September 2005 - VIII ZR 101/04, WuM 2005, 712; Senatsurteil vom 22. Februar 2006 - VIII ZR 219/04, WuM 2006, 245 = NJW-RR 2006, 801).Dabei handelt es sich um eine rechtsverbindliche Beschaffenheitsvereinbarung nicht nur dann, wenn die angegebene Wohnfl�che ausdr�cklich als "vereinbart" bezeichnet wird (…vgl. Senatsurteil vom 24. M�rz 2004, VIII ZR 295/03, aaO), sondern auch dann, wenn - wie im vorliegenden Fall - der Mietvertrag in Verbindung mit einer Aufz�hlung der vermieteten R�ume die Angabe enth�lt: "Wohnfl�che: 121, 49 qm" (vgl. Senatsurteile vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 133/03, aaO, und VIII ZR 44/03, aaO;… vom 28. September 2005, aaO, und 22. Februar 2006, aaO).�ber die Berechnung der Wohnfl�che besteht im vorliegenden Fall kein Streit, so dass es keiner Kl�rung bedarf, wie die Parteien den Begriff der Wohnfl�che verstanden haben (vgl. zur Auslegung dieses Begriffs Senatsurteile vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, aaO, unter II 1 b, und VIII ZR 295/03, aaO, unter II 1;… Senatsurteil vom 22. Februar 2006, aaO, unter II 2).
BGH, 10.03.2010 - VIII ZR 144/09 Mietrecht - Keine doppelte Toleranzgrenze bei falschen Wohnfl�chenRechtsfehlerfrei geht das Berufungsgericht allerdings davon aus, dass die Angabe einer Wohnfl�che von "ca. 100 m�" als Beschaffenheitsvereinbarung anzusehen ist, die bei einer Abweichung von mehr als 10 % zum Nachteil des Mieters einen zur Minderung berechtigenden Sachmangel (� 536 Abs. 1 Satz 1 BGB) der Mietsache darstellt (vgl. Senatsurteile vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 295/03, NJW 2004, 1947, unter II 2 c; VIII ZR 44/03, NJW 2004, 2230, unter II 1; VIII ZR 133/03, WuM 2004, 268, unter II; vom 28. September 2005 - VIII ZR 101/04, WuM 2005, 712, unter II 2; vom 23. Mai 2007 - VIII ZR 231/06, NJW 2007, 2624, Tz. 12; VIII ZR 138/06, NJW 2007, 2626, Tz. 13; vom 16. September 2009 - VIII ZR 275/08, NJW 2009, 3421, Tz. 9; vom 28. Oktober 2009 - VIII ZR 164/08, NJW 2010, 292, Tz. 16 und vom 16. Dezember 2009 - VIII ZR 39/09, juris, Tz. 16; jeweils m.w.N.).Nach der Rechtsprechung des Senats bedarf es zur Ermittlung der Kriterien, nach denen die Wohnfl�che zu berechnen ist, der Auslegung, weil insoweit kein einheitliches Verst�ndnis besteht (Senatsurteile vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 295/03, aaO, unter II 1, und VIII ZR 44/03, aaO, unter II 1 b;… vom 23. Mai 2007 - VIII ZR 231/06, aaO, Tz. 13;… vom 16. September 2009, aaO, Tz. 10).Soweit nicht die Parteien dem Begriff "Wohnfl�che" eine andere Bedeutung beigemessen haben oder ein anderer Berechnungsmodus orts�blich oder nach der Art der Wohnung nahe liegender ist, ist davon auszugehen, dass sich die Parteien stillschweigend darauf geeinigt haben, dass die Vorschriften der Wohnfl�chenverordnung beziehungsweise der �� 42 bis 44 II. BV anzuwenden sind (Senatsurteile vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, aaO, unter II 1 b aa, …und vom 23. Mai 2007 - VIII ZR 231/06, aaO, Tz. 13, 17).
BGH, 28.10.2009 - VIII ZR 164/08 Mietrecht - �ber 10% Fl�chenabweichung: Auch bei Einfamilienhaus Mietminderung!Im Ansatz zutreffend geht das Berufungsgericht allerdings davon aus, dass ein Anspruch auf R�ckzahlung zuviel gezahlter Miete gem�� � 812 Abs. 1 Satz 1 BGB bestehen kann, wenn die tats�chliche Wohnfl�che von der vertraglich vereinbarten Wohnfl�che um mehr als 10 % nach unten abweicht und damit ein zur Minderung berechtigender Mangel im Sinne von � 536 BGB gegeben ist (Senatsurteile vom 23. Mai 2007 - VIII ZR 231/06, NJW 2007, 2624, Tz. 12 und vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 295/03, NJW 2004, 1947, unter II 2 c; VIII ZR 44/03, NJW 2004, 2230, unter II 1; VIII ZR 133/03, WuM 2004, 268, unter II).Nach der Rechtsprechung des Senats bedarf es zur Ermittlung der Kriterien, nach denen die Wohnfl�che zu berechnen ist, der Auslegung, weil insoweit kein einheitliches Verst�ndnis besteht (Senatsurteile vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 295/03, aaO, unter II 1 und - VIII ZR 44/03, aaO, unter II 1 b).Soweit nicht die Parteien dem Begriff "Wohnfl�che" eine andere Bedeutung beigemessen haben oder ein anderer Berechnungsmodus orts�blich oder nach der Art der Wohnung nahe liegender ist, ist davon auszugehen, dass sich die Parteien stillschweigend darauf geeinigt haben, dass die Vorschriften der Wohnfl�chenverordnung beziehungsweise der �� 42 bis 44 II. BV anzuwenden sind (…Senatsurteile vom 23. Mai 2007 - VIII ZR 231/06, aaO, Tz. 13, 17 und vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, aaO, unter II 1 b aa).
BGH, 22.02.2006 - VIII ZR 219/04 Mietrecht - Auslegung d. Begriffs "Wohnfl�che" wenn Dachterrasse mitbenutzt wirdEin zur Minderung der Miete berechtigender Mangel der Mietsache im Sinne des � 536 Abs. 1 Satz 1 BGB liegt vor, wenn die gemietete Wohnung eine Wohnfl�che aufweist, die mehr als 10 % unter der im Mietvertrag angegebenen Fl�che liegt (Senat, Urteile vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 295/03, NJW 2004, 1947; VIII ZR 44/03, NJW 2004, 2230; VIII ZR 133/03, WuM 2004, 268).Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass der Begriff der "Wohnfl�che" auslegungsbed�rftig ist (vgl. Senat, Urteil vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, aaO unter II 1 b).
BGH, 16.09.2009 - VIII ZR 275/08 Mietrecht - �ffentlich-rechtliche Nutzungsbeschr�nkungen: Minderungsrecht?Nach der Rechtsprechung des Senats k�nnen f�r die Auslegung des Begriffs der Wohnfl�che grunds�tzlich auch beim frei finanzierten Wohnraum die f�r den preisgebundenen Wohnraum geltenden Bestimmungen herangezogen werden, es sei denn, die Parteien haben dem Begriff der Wohnfl�che im Einzelfall eine abweichende Bedeutung beigemessen oder ein anderer Berechnungsmodus ist orts�blich oder nach der Art der Wohnung nahe liegender (Senatsurteile vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, NJW 2004, 2230, unter II 1 b aa, cc, sowie vom 23. Mai 2007 - VIII ZR 231/06, NJW 2007, 2624, Tz. 13).
BGH, 08.07.2009 - VIII ZR 218/08 Wohnraummietrecht - Fl�chenberechnung: abgetrennter Freisitz und niedrige Decke?Vorrangig sind dabei ausdr�ckliche Vereinbarungen der Parteien zu beachten (vgl. Senatsurteil vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, NJW 2004, 2230, unter II 1 b).Selbst wenn die Kl�ger erkannt haben sollten, dass die Decke in Teilbereichen nicht �ber eine lichte Raumh�he von zwei Metern verf�gt, l�sst sich daraus nicht ableiten, es w�re ihnen m�glich gewesen, die anrechenbare Wohnfl�che nach der Zweiten Berechnungsverordnung verl�sslich einzusch�tzen, da es hierf�r nach den gegebenen Umst�nden einer genauen Messung bedurft h�tte (vgl. auch Senatsurteile vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, aaO, unter II 1 c und vom 22. April 2009 - VIII ZR 86/08, WuM 2009, 344, Tz. 16).
BGH, 21.10.2009 - VIII ZR 244/08 Mietrecht - Auslegung des Begriffs "Mietraumfl�che"Im Ansatz zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, dass ein Anspruch auf R�ckzahlung zuviel gezahlter Miete bestehen kann, wenn die vertraglich vereinbarte Wohnfl�che von der tats�chlichen Wohnfl�che um mehr als 10 % abweicht und damit ein zur Minderung berechtigender Mangel im Sinne von � 536 BGB gegeben ist (Senatsurteile vom 23. Mai 2007 - VIII ZR 231/06, NJW 2007, 2624, Tz. 12 und vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 295/03, NJW 2004, 1947, unter II 2 c; VIII ZR 44/03, NJW 2004, 2230, unter II 1; VIII ZR 133/03, WuM 2004, 268, unter II).Danach sind bei Mietvertr�gen, die - wie hier - vor dem 1. Januar 2004 abgeschlossen worden sind, f�r die Berechnung der Wohnfl�che die Vorschriften der �� 42 bis 44 II. BV heranzuziehen, sofern ein �bereinstimmendes abweichendes Verst�ndnis nicht festgestellt werden kann und ein anderer Berechnungsmodus weder orts�blich noch nach der Art der Wohnung nahe liegender ist (…Senatsurteile vom 23. Mai 2007 - VIII ZR 231/06, aaO, Tz. 13, 17, und vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, aaO, unter II 1 b aa).
BGH, 16.12.2009 - VIII ZR 39/09 Mietrecht - Ermittlung der Wohnfl�che einer MaisonettewohnungEbenso zutreffend geht das Berufungsgericht auch davon aus, dass der Begriff der Wohnfl�che auslegungsbed�rftig ist, weil er keinen feststehenden Inhalt hat, und, da eine verbindliche Regelung zur Berechnung von Fl�chen bei frei finanziertem Wohnraum fehlt, zur Auslegung des Begriffs der Wohnfl�che grunds�tzlich auch die f�r den preisgebundenen Wohnraum geltenden Bestimmungen herangezogen werden k�nnen, falls nicht die Parteien dem Begriff der Wohnfl�che im Einzelfall eine abweichende Bedeutung beigemessen haben oder ein anderer Berechnungsmodus orts�blich oder nach der Art der Wohnung nahe liegender ist (Senatsurteile vom 24. M�rz 2004 - VIII ZR 44/03, NJW 2004, 2230, unter II 1 b aa, cc, sowie vom 23. Mai 2007 - VIII ZR 231/06, NJW 2007, 2624, Tz. 13).
AG Brandenburg, 14.07.2011 - 31 C 102/09 BGH, 29.09.2009 - VIII ZR 242/08 Mietrecht - Bestimmung der Wohnfl�che
OLG D�sseldorf, 02.12.2004 - 10 U 77/04 Mietrecht - Fl�chenabweichung als erheblicher Mangel der gewerblichen Mietsache
OLG Koblenz, 05.01.2006 - 5 U 239/04 Bautr�ger - Haftung aus MaBV-B�rgschaft f�r Wohnfl�chendifferenz
LG Trier, 02.11.2005 - 1 T 60/05 Mietrecht - Was umfasst der Begriff �Wohnfl�che�?
KG, 28.11.2005 - 8 U 125/05 Mietrecht - Betriebskostenabrechnung: Wohnfl�che, Dachbegr�nung, Heizkosten
BGH, 22.11.2011 - VIII ZB 30/11 Mietrecht - Aufrechnung nach Mietminderung
LG Kiel, 06.06.2008 - 8 S 70/07 Mietrecht - Begriff der Wohnfl�che
LG Wuppertal, 11.11.2008 - 16 S 66/08 LG L�neburg, 22.02.2006 - 6 S 1/06 LG Hamburg, 08.03.2007 - 307 S 151/06 Wohnraummietvertrag: Konkludenter Ausschluss des Duldungsanspruchs des Mieters …
LG K�ln, 20.10.2004 - 10 S 237/02 LG Berlin, 01.07.2011 - 63 S 66/10 Mietrecht - Auch Hobbyraum z�hlt zur Wohnfl�che!