Source: https://www.advogarant.de/rechtsanwalt/gebiete/rechtsanwalt-fuer-erbrecht/testament-erbvertrag
Timestamp: 2017-04-24 07:23:50
Document Index: 187914232

Matched Legal Cases: ['§ 1937', '§ 1941', 'Art. 14', '§ 2333', '§ 2336', '§ 1931', '§ 1922']

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Testament & Erbvertrag Rechtsanwältin Gabriele Renken-Röhrs Rechtsanwältin Regine Oberländer Rechtsanwalt Peter Steinbach Rechtsanwalt Matthias Reiter Rechtsanwalt Jörg Wirth Rechtsanwalt Holger Gloistein Rechtsanwalt Lothar Wegener Rechtsanwältin Sabine Wagner Rechtsanwalt Peter Menzel Rechtsanwalt Andreas Wirz Testament & Erbvertrag - die Verfügungen von Todes wegen im Erbrecht
Im Falle des Todes eines Menschen bleiben Eigentum, veräußerbare Rechte und auch Verpflichtungen des Verstorbenen vorläufig herrenlos zurück, weswegen diese an die rechtmäßigen Erben übergehen. Das deutsche Erbrecht gewährleistet unter anderem das Recht, die Verfügung über den Nachlass bei Eintritt des eigenen Todes zu regeln. Die deutsche Gesetzgebung kennt zwei Formen der "Verfügung von Todes wegen". Das Testament (§ 1937 BGB) und den Erbvertrag (§ 1941 BGB)! Diese Verfügungen stellen auf unterschiedliche Art und Weise eine Anordnung des Erblassers dar, die im Falle seines Todes den Vermögensübergang an die Hinterbliebenen regelt. Während das Erbrecht als verfassungsmäßiges Grundrecht im Art. 14 des Grundgesetzes garantiert wird, beinhaltet das fünfte Buch des Bürgerlichen Gesetzbuches die Recht snormen des Erbrechts, einschließlich der gesetzlichen Regelungen zum Testament in Abschnitt 3 und zum Erbvertrag in Abschnitt 4. Andere Themen im Erbrecht
Grundsätzliches Erbausschlagung Erbengemeinschaft Erben im Ausland Erbenhaftung Erbfolge Erbschaftssteuer Pflichtteil Testament & Erbvertrag Unternehmen Vorsorge Rechtliche Bedeutung der Verfügungen von Todes wegen
die Erben bestimmen potenzielle Erben vom Erbe ausschließen sein Vermögen nach seinem Willen vererben eine Teilungsanordnung verfügen bzw. festlegen wie das Vermögen unter mehreren Erben aufgeteilt werden soll Vermächtnisse sowie Auflagen anordnen die Testamentsvollstreckung durch einen bestimmten Testamentsvollstrecker festlegen eine Pflichtteilsentziehung und Pflichtteilsbeschränkung anordnen einen Vormund für seine hinterlassenen minderjährigen Kinder sowie die religiöse Erziehung bestimmen die Erben bestimmen potenzielle Erben vom Erbe ausschließen sein Vermögen nach seinem Willen vererben eine Teilungsanordnung verfügen bzw. festlegen wie das Vermögen unter mehreren Erben aufgeteilt werden soll Vermächtnisse sowie Auflagen anordnen die Testamentsvollstreckung durch einen bestimmten Testamentsvollstrecker festlegen eine Pflichtteilsentziehung und Pflichtteilsbeschränkung anordnen einen Vormund für seine hinterlassenen minderjährigen Kinder sowie die religiöse Erziehung bestimmen Das Erbrecht sichert den nächsten Angehörigen wie den Kindern oder dem Ehegatten einen Pflichtteil beziehungsweise eine Mindestbeteiligung an dem Nachlass zu. In dieser Hinsicht schränkt diese Bestimmung die Testierfreiheit des Erblassers ein. Allerdings kann der Erblasser bei schwerwiegenden Gründen die Entziehung des Pflichtteils verfügen. Der Grund muss zur Zeit der Errichtung des Testaments bestehen und in der letztwilligen Verfügung angegeben werden. Gesetzlich anerkannte schwerwiegende Gründe sind gemäß § 2333 BGB, wenn z.B. der betreffende Erbe dem Erblasser, seinem Ehegatten, seinen Abkömmlingen oder einer dem Erblasser nahestehende Person nach dem Leben trachtet oder sich der körperlichen Misshandlung sowie eines Verbrechens gegenüber dem Erblasser oder der genannten Personen schuldig gemacht hat. Sollte es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen, obliegt es dem eingesetzten Erbe, der sich auf die Entziehung des Pflichtteils beruft, der Beweis des Grundes (§ 2336 BGB).
Das Testament und der Erbvertrag sind zwei unterschiedliche Möglichkeiten eine Verfügung von Todes wegen anzuordnen, um nach dem Ableben über den Nachlass zu bestimmen. Während das Testament eine einseitige Willenserklärung darstellt, die jederzeit widerrufen sowie nach Belieben des Erblassers gestaltet und geändert werden kann, ist der Erbvertrag eine bindende Vereinbarung über den Nachlass zwischen den Vertragspartnern. Ziel eines Erbvertrages ist die bindende Wirkung. Ein Testament kann vor einem Notar sowie auch privat errichtet werden, wobei es auch hier einige Aspekte zu beachten gilt. Das Erbrecht ist ein komplexes Rechtsgebiet. Wenn es um das Erbe und Ansprüche geht, kommt es nicht selten zu Rechtsstreitigkeiten zwischen den Erben sowie auch seitens der unberücksichtigten Erbberechtigten. Wer ein Testament oder ein Erbvertrag errichten möchte oder sich nicht sicher ist, welche Variante entsprechend der individuellen Situation die Geeignete ist, findet auf advogarant.de kompetente Unterstützung und juristischen Beistand, ebenso wie Personen, die eine juristische Beratung in erbrechtlichen Angelegenheiten suchen. Aktuelle Fachbeiträge & Urteile Themen Artikel Aktuelle Urteile 11 Beiträge
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