Source: https://www.wittenannen.net/dbg/unser-institut/menschen/gremien/ilk/
Timestamp: 2018-03-19 04:48:23
Document Index: 248156762

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 2', '§ 5', '§ 10', '§ 1', '§ 11', '§ 13', '§ 14', '§ 16']

Geschäftsordnung der Leitungskonferenz
Gemäß Satzung § 8 Ziff.1 berät und entscheidet die Konferenz über alle wesentlichen pädagogischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen im Rahmen des Instituts für Waldorf-Pädagogik, mit Ausnahme derjenigen Fragen, über die nach dem Gesetz oder nach dieser Satzung von der Mitgliederversammlung zu beschließen ist. Der Konferenz obliegt gemäß Satzung § 8 Ziff 2.2 die Leitung des Instituts.
§ 1 Aufgabenfelder der Institutsleitung
Pädagogische Führung z.B. Leitbild- und Profilentwicklung, Institutsentwicklung, Entwicklung von Forschung und Lehre, Modulhandbuch.
Qualitätsmanagement, z.B. Qualitätsentwicklungs- und –sicherungskonzept, Feststellung von Qualitätsdefiziten und Behebung von Qualitätsdefiziten
Personalführung, z.B. Ausschreibung und Auswahl neuer Mitarbeiter, Vertragsgestaltung, Einführung neuer Mitarbeiter, Mitarbeitergespräche, Konfliktmoderation…
Organisation und Budget, Mitteleinsatz überwachen, Räume zuteilen,…
Information und Kommunikation Zusammenarbeit, Kommunikation und Information innerhalb des Institutes und mit Außenstehenden , Öffentlichkeit informieren.
§ 2 Gestaltung der Institutsleitung
Gemäß Satzung können der Konferenz alle Mitarbeiter des Instituts für Waldorf-Pädagogik angehören. Die Aufnahme eines Mitarbeiters/einer Mitarbeiterin in die Konferenz erfolgt durch einstimmigen Beschluss aller Mitglieder der Konferenz. Für im Umfang einer vollen Stelle festangestellte Mitarbeiter des Instituts wird diese Aufnahme mit der Entfristung des Vertrages beschlossen. Die Konferenz tritt einmal jährlich zu Michaeli zusammen, um diesen Akt zu vollziehen und die Institutsleitung zu bilden.
§ 3 Mitglieder der Institutsleitung
Mitglieder der Institutsleitung sind diejenigen Mitglieder der Konferenz, die sich zu einer regelmäßigen und kontinuierlichen Mitarbeit für ein Jahr verpflichten. Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des Institutes, die, abweichend von § 2 in der Institutsleitung mitarbeiten wollen, beantragen die Mitgliedschaft. Die Institutsleitung entscheidet über den Antrag einmütig unter gleichzeitiger Klärung des Status und der Stimmfähigkeit. Aus der Studentenschaft können zwei Studierende entsandt werden, die ebenfalls ihre kontinuierliche Teilnahme für die Amtszeit der ILK verbindlich erklären. Die Amtszeit beträgt ein Jahr und endet jeweils am 30. Oktober eines Jahres. Das Verfahren zur Neubesetzung der Institutsleitungskonferenz muss rechtzeitig in der ersten Konferenz der Institutsleitung im neuen Studienjahres eingeleitet werden.
Die Institutsleitung tagt wöchentlich. Die Teilnahme an dieser wöchentlichen Sitzung ist für alle Mitglieder verpflichtend. Personalentscheidungen müssen einmütig erfolgen und von der Leitungskonferenz bestätigt werden. Alle anderen Entscheidungen sollen einmütig erfolgen. Kommt keine Einmütigkeit zustande, so wird in der folgenden Sitzung mit einfacher Mehrheit der Mitglieder entschieden. Schriftliche Abstimmungen sind nicht zulässig. Um ihre Aufgaben zu bewältigen, bildet die Institutsleitung Delegationen und Arbeitsgruppen.
§ 5 Delegationen
Delegationen bekommen durch Beschluss der Leitungskonferenz Handlungsvollmacht im Rahmen einer definierten Aufgabe. Ihre Einsetzung erfolgt in vier Schritten:
Problembewusstsein erzeugen
Bewusstsein für Traditionen und Visionen erzeugen
Handlungsverantwortung beschreiben
Delegation personalisieren.
Die Einsetzung einer Delegation ist eine Personalentscheidung (Abs.2). Delegationen haben die Pflicht der regelmäßigen Rechenschaftslegung über ihre Arbeit.
Arbeitsgruppen sollen zur Vorbereitung von Vorlagen gebildet werden, die in der Konferenz beschlossen werden sollen. In der Regel werden die Vorlagen der Arbeitsgruppen in drei Schritten beraten:
Erste Lesung: Wahrnehmung - Erörterung
Zweite Lesung: Änderungsanträge
Dritte Lesung: Beschluss.
Die Arbeit der Leitungskonferenz wird durch Tagesordnungen und Protokolle dokumentiert, die allen Mitarbeitern des Institutes (Protokolle nach ihrer Genehmigung) zugänglich gemacht werden.
Die Mitglieder der Leitungskonferenz verpflichten sich zur Wahrung der Schweigepflicht hinsichtlich der persönlichen Daten, die sie in schriftlicher oder mündlicher Form erhalten; die Mitglieder stellen sicher, dass die ihnen überlassenen Unterlagen vertraulich behandelt und sicher verwahrt werden.
Organe der Institutsleitung sind:
Forum (Gesamtkonferenz)
Die Fortbildungskonferenz (Kolloquium)
Die Fachbereichskonferenzen
Die Klassenlehrerkonferenz
§ 10 Konferenzleitung
1. Zur Konferenzleitung wählt die Konferenz 3 Mitglieder in unabhängiger geheimer Wahl. Diese Wahl erfolgt einmütig.
2. Die Amtszeit endet jeweils zu Michaeli. Eine Wiederwahl ist möglich.
3. Aufgaben der Konferenzleitung sind
Prozesssteuerung. Sie erstellt rechtzeitig bis 12 h des Konferenzvortages ein detailliertes Konferenzprogramm, das eine Vorbereitung angemessen ermöglicht. Sie hat eine Wahrnehmungspflicht in Bezug auf die vorhandenen Delegationen.
Handlungsverantwortung im Rahmen der Aufgaben in § 1 der GO. Sie hält Fälligkeiten im Bewusstsein und handelt entsprechend. Zur Vermeidung von Machtbündelung strebt sie ein dynamisch-ausgewogenes Verhältnis von Konferenzbeschlüssen, Delegation und Rechenschaft an.
Repräsentation. Sie sorgt für eine adäquate Entsendung von Repräsentanten in Gremien des Bundes der Waldorfschulen in öffentliche Repräsentationsaufgaben.
§ 11 Forum (Gesamtkonferenz)
dem Austausch der Informationen zwischen allen Mitarbeitern des Institutes.
dem Rückblick und Vorblick
der Beratung der Institutsleitung
Das Forum tagt regelmäßig. Die Teilnahme ist für alle Mitarbeiter verpflichtend. Eine Befreiung von der Teilnahme am Forum kann nur von der Institutsleitung beschlossen werden. Die Mitglieder des Studentenrates können am Forum teilnehmen. Ihre Teilnahme ist freiwillig, aber für die Amtsperiode verbindlich. Die Leitung und Moderation des Forum wird von der Institutsleitung bestimmt.
Termin, Ort und Dauer der Fortbildungskonferenzen werden abhängig von den Themen gesetzt. Die Teilnahme ist für alle Mitarbeiter verpflichtend. Eine Befreiung von der Teilnahme kann nur von der Institutsleitung beschlossen werden.
§ 13 Die Fachbereichskonferenzen
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Fachbereiche bilden die Fachbereichskonferenz. Diese gibt sich eine Geschäftsordnung und bestimmt ein Mitglied zum Sprecher.
§ 14 Die Klassenlehrerkonferenz
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die die Klassenlehrerausbildung gestalten bilden die Klassenlehrerkonferenz. Diese gibt sich eine Geschäftsordnung. Die Leitung und Moderation wird von der Institutsleitung bestimmt.
Alle Mitglieder der Institutsleitung sind berechtigt mit einem Mitglied der Konferenzleitung zusammen „für die Institutsleitung“ zu zeichnen.
§ 16 Beschluss und Inkrafttreten
Die Geschäftsordnung wurde am 20.04.2010 durch die Institutsleitung beschlossen und tritt am gleichen Tage in Kraft.