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Timestamp: 2018-12-12 21:35:25
Document Index: 133940305

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 3', '§ 37', '§ 92', '§ 92', '§ 93']

Peter Fischernich Steuerberatung - Steuerlexikon
Im Zusammenhang mit der Gewinnermittlung mittels Einnahmen-Überschussrechnung spricht man daher auch vom so genannten "Zufluss-/Abflussprinzip". Einnahmen sind dann zugeflossen, sobald über sie wirtschaftlich verfügt werden kann (z. B. Barzahlung eines Kunden, Gutschrift auf dem Konto). Ausgaben sind zu dem Zeitpunkt geleistet, in dem die wirtschaftliche Verfügungsmacht über die betreffenden Gelder aufgegeben wurde (z. B. Abbuchung vom betrieblichen Konto).
Überweist ein Mieter z.B. die Dezembermiete 2015 am 5.1.2016, ist die Miete im Jahr 2015 zu berücksichtigen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter von mehr als € 150,00 bis zu € 410,00 ohne Umsatzsteuer können sofort abgeschrieben werden. Diese Wirtschaftsgüter sind dann in ein besonderes Verzeichnis aufzunehmen. Alternativ können sie in einem Sammelposten erfasst und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben werden (so genannte Poolabschreibung). Dieses Wahlrecht kann allerdings nur einheitlich für alle Wirtschaftsgüter des Wirtschaftsjahres mit Aufwendungen von mehr als € 150,00 und nicht mehr als € 1.000,00 in Anspruch genommen werden. Wird also für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als € 150,00 und bis € 1.000,00 ein Sammelposten gebildet, entfällt insoweit das Wahlrecht der Sofortabschreibung (bei Wirtschaftsgüter bis € 410,00 bzw. der Abschreibung über die Nutzungsdauer).
Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten (netto) mehr als € 410,00, jedoch nicht mehr als € 1.000,00 betragen, können wahlweise in einem Sammelposten erfasst und im Rahmen der so genannten Poolabschreibung über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben werden. Alternativ können diese nach Maßgabe der allgemeinen Regelungen für die Absetzung für Abnutzung abgeschrieben werden.
Von dem zu versteuernden Einkommen bleibt stets ein Grundfreibetrag steuerfrei. Der Grundfreibetrag beträgt für das Jahr 2016 € 8.652,00 (jeweils doppelte Beträge bei der Zusammenveranlagung).
Für über dem Grundfreibetrag liegende zu versteuernde Einkommen bestimmen sich die Steuersätze aus folgenden drei Zonen: der unteren Zone, der Progressionszone sowie der Proportionalzone. In der unteren Zone beträgt der Eingangssteuersatz für 2016 14 %. Der Steuersatz steigt in dieser Zone bis maximal 23,97 %. Die untere Zone erfasst zu versteuernde Einkommen von € 8.653,00 bis € 13.669,00 (bzw. € 17.306,00 bis € 27.338,00 bei Zusammenveranlagung).
Das Bundesverfassungsgericht hat mit Urteil vom 17.12.2014 (1 BvL 21/12) Teile des aktuellen Erbschaftsteuerrechts, namentlich Privilegierung des Betriebsvermögens, für verfassungswidrig erklärt. Eine verfassungskonforme Neugestaltung der Begünstigungen für die Übertragung von Betriebsvermögen wird mit dem Gesetz zur Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts angestrebt. Das Gesetz tritt im Lauf des Jahres 2016 in Kraft.
Hierbei handelt es sich um Fahrten, die durch die berufliche Auswärtstätigkeit veranlasst sind und die nicht zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte stattfinden, wie z.B.:
Ausgewählte Hebesätze (Stand: 1.1.2016)
Das Finanzgericht Hamburg hat gegen die Hinzurechnung der Summe aus Entgelte für Schulden (§ 8 Nr. 1a GewStG), der Hinzurechnung von Miet- und Pachtzinsen (§ 8 Nr. 1d und e GewStG) verfassungsrechtliche Bedenken angemeldet und diese mit Beschluss v. 29.2.2012 - 1 K 138/10 dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) vorgelegt (Az. beim BVerfG: 1 BvL 8/12). Die Obersten Finanzbehörden der Länder haben daher durch gleichlautende Erlasse vom 30.11.2012 ihre Finanzämter angewiesen, Festsetzungen des Gewerbesteuermessbetrags für Erhebungszeiträume ab 2008 mit Hinzurechnungen zum Gewerbeertrag nach § 8 Nr. 1 Buchstabe a, d oder e GewStG nur noch vorläufig durchzuführen.
Das Verfahren 1 BvL 8/12 ist derzeit beim Bundesverfassungsgericht anhängig.
Die auf Kapitaleinkünfte entfallende Kirchenkapitalertragsteuer wird ab VZ 2015 direkt von den inländischen Banken an die Finanzbehörden abgeführt. Die Religionszugehörigkeit wird durch Abfragen beim Bundeszentralamt für Steuern ermittelt.
ausgewälte Nutzungsdauern in Jahren (Stand 1.1.2016):*
Wenn ein Steuerpflichtiger einen nahen Angehörigen pflegt und dafür Pflegegeld bekommt, ist dieses steuerfrei gem. § 3 Nr.36 EStG, wenn die Pflegeleistung für die Grundpflege nach § 37 SGB XI (Sozialgesetzbuch) erbracht wird. Ab dem VZ 2016 ist die Pflegestufe I mit € 244,00 die Pflegestufe II mit € 458,00 und die Pflegestufe III mit € 728,00 steuerfrei.
jede im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts, sofern sie nicht bereits im Ent-gelt berücksichtigt ist (z.B. Bonus-Vereinbarungen)
Für Rechnungen, deren Bruttobetrag € 150,00 nicht übersteigt, reichen (abweichend von den oben aufgezählten Merkmalen) folgende Angaben:
Die Riester-Förderung erfuhr in 2008 durch das Eigenheimrentengesetz (vom 29. 7. 2008) eine Erweiterung. Das in Riester-Verträgen gebildete Kapital kann seither zur Finanzierung einer eigengenutzten Wohnung genutzt werden (so genannte Wohn-Riester). Mit dem Jahressteuergesetz 2010 wurde der Anwendungsbereich der Wohn-Riester Förderung bezüglich Dauerwohnrechten nicht mehr auf die Anschaffung eines solchen beschränkt. Gem. § 92a Abs. 1 Satz 4 EStG kann das Kapital auch für die Entschuldung eines bestehenden Dauerwohnrechts zu Beginn der Auszahlungsphase genutzt werden. In Scheidungsfällen geht bei Übergang einer Wohnung auf den anderen Ehegatten das Wohnförderkonto entsprechend mit über (§ 92a Abs. 2a EStG). Des Weiteren liegt rückwirkend seit dem 1.9.2009 keine schädliche Verwendung mehr vor, wenn eine Riester-Rente auf eine Versorgungsausgleichskasse oder die gesetzliche Rentenversicherung übertragen wird (§ 93 Abs. 1a EStG).
Auslandsreise nach Dänemark: Die Hotelrechnung mit Tagungspauschale (Übernachtungskosten, Frühstück, Mittagessen, Abendessen) beläuft sich auf einen Gesamtpreis von € 100,00. Der Pauschbetrag für Verpflegungsmehraufwendungen für Dänemark beträgt für 2016 € bei einer Abwesenheit vn mindestens 24 Stunden 60,00. Die maßgeblichen Übernachtungskosten betragen:
Inlandsreise (ab 1.1.2016)
Für 2016 betragen die Sachbezugswerte (BMF Schreiben v. 9.12.2015 - IV C 5 - S 2334/15/10002):
Für Dienstreisen ins Ausland werden die Auslandstagegelder nach dem Bundesreisekostengesetz zugrunde gelegt, bei einer Abwesenheit von mindestens 24 Stunden ist der dortige Pauschbetrag mit 120 % und in den übrigen Fällen mit 80 % anzusetzen. Die entsprechenden Beträge sind bekannt gemacht im BMF Schreiben vom 9.12.2015 IV C 5 - S 2353/08/10006 :006.