Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F13-03-2014-8C_839-2013
Timestamp: 2016-10-24 00:05:06
Document Index: 170463747

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 8', 'Art. 7', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 16', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 61', 'Art. 61', 'Art. 45', 'Art. 66']

8C_839/2013 (13.03.2014)
8C_839/2013 {T�0/2} � � Urteil vom 13. M�rz 2014
Der 1949 geborene W.________ war vom 13. September 2004 bis Ende 2010 als Ladenchef bei der Firma X.________ AG angestellt. Am 1. Juli 2010 meldete er sich unter Hinweis auf eine psychische Beeintr�chtigung zum Bezug von Leistungen bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich zog die Akten der Krankentaggeldversicherung, welche unter anderem das Gutachten des Dr. med. C.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 12. Oktober 2010 enthielten, bei. Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens liess W.________ eine Expertise des Dr. med. M.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 31. M�rz 2011 einreichen. Mit Verf�gung vom 26. Juli 2012 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die dagegen erhobene Beschwerde ab (Entscheid vom 24. September 2013).
W.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, es sei ihm ab 1. M�rz 2011 eine Invalidenrente zuzusprechen und die IV-Stelle sei zu verpflichten, ihm die Kosten des Gutachtens des Dr. med. M.________ zu erstatten.
Streitig und zu pr�fen ist unter sachverhaltsm�ssig eingeschr�nktem Blickwinkel, ob das kantonale Gericht die durch die Beschwerdegegnerin verf�gte Rentenablehnung und die Verweigerung der Kosten�bernahme f�r das Privatgutachten zu Recht best�tigt hat.
Im angefochtenen Gerichtsentscheid werden die Rechtsgrundlagen f�r die Beurteilung der Streitsache zutreffend dargelegt. Dies betrifft namentlich die Bestimmungen und Grunds�tze zu den Begriffen der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG) und der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 Abs. 1 und 2 ATSG), zum Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 2 IVG) sowie zum Beweiswert und zur W�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). Darauf wird verwiesen.
4.1.�Die Vorinstanz hat in umfassender W�rdigung der gesamten medizinischen Aktenlage, insbesondere gest�tzt auf das Gutachten des Dr. med. C.________ vom 12. Oktober 2010 mit einl�sslicher und nachvollziehbarer Begr�ndung erkannt, es sei dem Beschwerdef�hrer mit Blick auf die Diagnose eines Zustandes nach Anpassungsst�rung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt und einer akzentuierten Pers�nlichkeit mit narzisstischen Z�gen zumutbar, einer T�tigkeit, die auf seinem Verkaufstalent und Wissen aufbaue, jedoch nicht mit erheblichem Leistungs- oder Zeitdruck verbunden sei, zu 100 % nachzugehen.
4.2.1.�Die durch das kantonale Gericht getroffenen Tatsachenfeststellungen, namentlich die aus den medizinischen Unterlagen gewonnenen Erkenntnisse, sind im letztinstanzlichen Prozess grunds�tzlich verbindlich (vgl. E. 1 hiervor). Im Rahmen der eingeschr�nkten Sachverhaltskontrolle (Art. 97 Abs. 1 BGG) ist es nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die schon im vorangehenden Verfahren im Recht gelegenen �rztlichen Berichte neu zu beurteilen und die rechtsfehlerfreie Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz hinsichtlich der medizinisch begr�ndeten Verminderung des Leistungsverm�gens und des Ausmasses der trotz gesundheitlicher Beeintr�chtigungen verbleibenden Arbeitsf�higkeit zu korrigieren.
4.2.2.�Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers zeigen keine offensichtliche Unrichtigkeit der vorinstanzlichen Schlussfolgerungen auf.
4.2.2.1.�Das kantonale Gericht hat sich in eingehender Beweisw�rdigung mit der medizinischen Aktenlage befasst und insbesondere ausf�hrlich dargelegt, aus welchen Gr�nden auf die Expertise des��� Dr. med. M.________ vom 31. M�rz 2011 nicht abgestellt werden kann. Der Privatgutachter diagnostiziert eine weiter anhaltende Anpassungsst�rung mit l�ngerer depressiver Reaktion gem�ss ICD-10 F43.21 bei einer akzentuierten Prim�rpers�nlichkeit mit narzisstischen und selbstunsicheren Z�gen nach ICD-10 Z73.1. In einer leidensangepassten Besch�ftigung attestiert er vom 19. Dezember 2009 bis 14. September 2010 eine 100%ige und ab Mitte September 2010 eine 50%ige Arbeitsunf�higkeit. Die Befunde des Dr. med. C.________, des Hausarztes und des behandelnden Psychologen seien allerdings "nahe beieinander" und er schliesse sich "hier" an. Es gehe um eine Depression oder eine Anpassungsst�rung mit Depression. Umstritten sei der Beeintr�chtigungsgrad der St�rung. Zu kritisieren sei, dass��� Dr. med. C.________ die psychologischen Testergebnisse in der Beurteilung kaum ber�cksichtigt habe. Nach der Rechtsprechung ist allerdings dem testm�ssigen Erfassen der Psychopathologie im Rahmen der psychiatrischen Exploration generell nur eine erg�nzende Funktion beizumessen. Ausschlaggebend bleibt die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteile 9C_344/2013 vom 16. Oktober 2013 E. 3.1.5 und 8C_266/2012 vom 2. Juli 2012 E. 4.1). Dr. med. M.________ behauptet nicht, dass das Gutachten des Dr. med. C.________ nicht lege artis erstellt worden w�re. In diesem Zusammenhang wies das kantonale Gericht zu Recht darauf hin, dass die psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann und dem begutachtenden Psychiater deshalb praktisch immer einen gewissen Spielraum er�ffnet, innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psychiatrische Interpretationen m�glich, zul�ssig und zu respektieren sind, sofern der Experte lege artis vorgegangen ist (Urteile 8C_100/2013 vom 28. Mai 2013 E. 4.2.2 und 8C_997/2010 vom 10. August 2011 E. 3.2).
4.2.2.2.�Soweit der Versicherte einwendet, die Vorinstanz habe nicht beachtet, dass sich der Gesundheitszustand seit der Begutachtung durch Dr. med. C.________ verschlechtert habe, muss ihm entgegengehalten werden, dass solches aus der �usserung des Dr. med. M.________, wonach Diskrepanzen in der fach�rztlichen Einsch�tzung vermutungsweise auf den "zeitlichen Verlauf" zur�ckzuf�hren seien, ohne n�her zu begr�nden, was er darunter versteht, nicht abgeleitet werden kann. Die Behauptung, Dr. med. M.________ und im �brigen auch Dr. med. K.________, Fach�rztin f�r Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler �rztlicher Dienst (RAD) der Invalidenversicherung, vom 10. Mai und 9. Dezember 2011 seien von einem im zeitlichen Verlauf schwankenden Zustandsbild ausgegangen, k�nnte hingegen zutreffen, vermag jedoch keine Zweifel an der Schl�ssigkeit der Angaben des Dr. med. C.________ zu wecken. Letzterer stellt eine Verunsicherung bzw. eine gewisse Instabilit�t jedenfalls nicht in Frage, weshalb er zur Verhinderung "eines R�ckfalls in die alten Beschwerden" eine Besch�ftigung in F�hrungspositionen mit grosser betrieblicher Verantwortung und erheblichem Leistungsdruck f�r unzumutbar erkl�rt. Insofern besteht �bereinstimmung zwischen den drei Fach�rzten.
4.2.2.3.�Der Beschwerdef�hrer bem�ngelt, dass die Vorinstanz aus seinem gut strukturierten Tagesablauf mit sieben bis acht Stunden Aktivit�t auf eine entsprechende Leistungsf�higkeit in einer Erwerbst�tigkeit geschlossen habe. Dies l�sst sich nicht beanstanden, da sich die diesbez�glichen vorinstanzlichen Erw�gungen auf die Arbeitsf�higkeitseinsch�tzung des Dr. med. C.________ abst�tzen.
4.2.2.4.�Schliesslich ist zwar mit dem Versicherten einig zu gehen, dass die von Dr. med. M.________ attestierte 50%ige Arbeitsunf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit offensichtlich und entgegen der Ansicht des kantonalen Gerichts nicht auf einer psychosozialen Beurteilung der Leistungsf�higkeit beruht. Dies �ndert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Vorinstanz - unter Mitber�cksichtigung der Stellungnahmen der RAD-Fach�rztin zum Privatgutachten, ohne Bundesrechtsverletzung, �berzeugend festgestellt hat, dass dem Gutachten des Dr. med. M.________ im Vergleich zur Expertise des Dr. med. C.________ keine neuen medizinischen Erkenntnisse zugrunde liegen, sondern die voneinander abweichenden Aussagen der beiden Fach�rzte auf einer anderen Einsch�tzung des gleichen Gesundheitszustandes beruhen. Dr. med. M.________ stellt denn auch ausdr�cklich fest, dass seine abweichende Einstufung der Arbeitsf�higkeit auf eine andere Gewichtung der St�rung und der Beeintr�chtigungsschwere zur�ckzuf�hren sei. Im �brigen ist dem Privatgutachten keine nachvollziehbare und �berzeugende Begr�ndung daf�r zu entnehmen, weshalb die Diagnosen des Dr. med. C.________ offensichtlich unrichtig seien oder anderweitig gegen die Regeln der medizinischen Kunst verstossen w�rden. Das kantonale Gericht hat demgem�ss zu Recht auf das die praxisgem�ssen Anforderungen (vgl. E. 3 hiervor) erf�llende Gutachten des Dr. med. C.________ abgestellt.
5.1.�Die Vorinstanz ermittelte durch Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG) einen rentenausschliessenden Invalidit�tsgrad von 36 % (Art. 28 Abs. 2 IVG). Das Valideneinkommen (Fr. 101'614.-) ist unbestritten. Das Invalideneinkommen (Fr. 65'515.-) legte das kantonale Gericht auf der Grundlage der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2010 des Bundesamtes f�r Statistik fest. Dabei ging es vom monatlichen Bruttolohn f�r M�nner mit Berufs- und Fachkenntnissen (Anforderungsniveau 3) im Bereich "Pers�nliche Dienstleistungen", Branche "Handel; Instandhaltung und Reparatur von Motorfahrzeugen" (Fr. 5'432.-; LSE 2010 Tabelle TA1 S. 27), aus, nahm eine Umrechnung entsprechend einer durchschnittlichen w�chentlichen Arbeitszeit von 41,9 Stunden vor und ber�cksichtigte eine Nominallohnentwicklung von 1 % sowie einen Abzug vom Tabellenlohn von 5 %.
5.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, es verletze Bundesrecht und das Willk�rverbot, f�r die Bestimmung des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn im Bereich "Handel; Instandhaltung und Reparatur von Motorfahrzeugen" abzustellen und einen leidensbedingten Abzug von lediglich 5 % vorzunehmen. Stattdessen sei die Branche "Detailhandel" massgebend und es seien wegen seines fortgeschrittenen Alters 20 % abzuziehen.
5.3.1.1.�Zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes f�r Statistik kann - ausnahmsweise - der Lohn eines einzelnen Sektors ("Produktion" oder "Dienstleistungen") oder gar einer bestimmten Branche hergezogen werden, wenn es als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der verbleibenden Arbeitsf�higkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitssch�digung lange Zeit im betreffenden Bereich t�tig gewesen waren und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt (SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E. 5.1; Urteil 9C_311/2012 vom 23. August 2012 E. 4.1).
5.3.1.2.�Der Beschwerdef�hrer hatte eine Lehre als kaufm�nnischer Angestellter im Verkauf eines Herrenkonfektionsgesch�fts absolviert und nachher - abgesehen von einer vierj�hrigen Besch�ftigung als Discjockey - stets im Detailhandel, zuletzt als Gesch�ftsf�hrer in einem Betrieb mit 30 Angestellten und 12 Lehrlingen, gearbeitet. Aus fach�rztlicher Sicht ist ihm eine T�tigkeit in einer solchen F�hrungsposition nicht mehr zumutbar. Auszugehen ist nach der nicht offensichtlich unrichtigen (E. 4.2 hiervor) und somit f�r das Bundesgericht verbindlichen (E. 1 hiervor) vorinstanzlichen Feststellung von einer 100%igen Arbeitsf�higkeit in einer Besch�ftigung, die Verkaufstalent und Wissen voraussetzt, jedoch nicht mit erheblichem Leistungs- oder Zeitdruck verbunden ist. Die Annahme des kantonalen Gerichts, der Versicherte k�nne den in der Handelsbranche ("Handel; Instandhaltung und Reparatur von Motorfahrzeugen") im Jahr 2010 durchschnittlich erzielten Monatslohn von Fr. 5'432.- ohne Absolvierung von Umschulungen und Pr�fungen erzielen, ist nicht willk�rlich, weshalb darauf abzustellen ist. Umgerechnet auf die betriebs�bliche w�chentliche Arbeitszeit im Bereich "Handel" von 41,9 Stunden und angepasst an die Nominallohnentwicklung bei M�nnern (1 % im Sektor Dienstleistungen, entsprechend der Teuerungsanpassung der Vorinstanz beim Valideneinkommen; Lohnstatistik 2012 des Bundesamtes f�r Statistik, Tabelle T1.1.10) ergibt sich ein Jahreseinkommen von������ Fr. 68'963.-.
5.3.2.�
5.3.2.1.�Praxisgem�ss k�nnen pers�nliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Art und Ausmass der Behinderung, Alter, Dauer der Betriebszugeh�rigkeit, Nationalit�t oder Aufenthaltskategorie sowie Besch�ftigungsgrad einen auf h�chstens 25 % begrenzten Leidensabzug von dem nach den LSE-Tabellenl�hnen zu ermittelnden Invalideneinkommen rechtfertigen, soweit anzunehmen ist, dass die trotz des Gesundheitsschadens verbleibende Leistungsf�higkeit infolge eines oder mehrerer dieser Merkmale auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwertet werden kann (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301). Die Frage, ob ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen sei, ist rechtlicher Natur; die H�he des Abzugs kann demgegen�ber nur im Hinblick auf Ermessens�berschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung als Formen rechtsfehlerhafter (Art. 95 lit. a BGG) Ermessensbet�tigung ger�gt werden (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399).
5.3.2.2.�Die Vorinstanz ber�cksichtigt einen Abzug von 5 % wegen des fortgeschrittenen Alters des Beschwerdef�hrers. Der dagegen vom Beschwerdef�hrer erhobene Einwand, die verbliebene Restarbeitsf�higkeit werde auf dem Arbeitsmarkt kaum mehr nachgefragt, weshalb deren Verwertung auch kaum mehr zumutbar sei, ist nicht stichhaltig. Der Einfluss des Lebensalters auf die M�glichkeit, das verbliebene Leistungsverm�gen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, l�sst sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern h�ngt ab von den Umst�nden, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungst�tigkeiten massgebend sind (beispielsweise Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen; absehbarer Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Pers�nlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich (Urteil 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen). Mit Blick auf die gute Ausbildung und die grosse berufliche Erfahrung des Beschwerdef�hrers und aufgrund des Umstandes, dass sich eine leidensangepasste T�tigkeit innerhalb der angestammten Branche finden l�sst, kann keine Rede von einer nicht mehr verwertbaren Resterwerbsf�higkeit sein.
5.3.2.3.�Die Integration in den Arbeitsmarkt d�rfte f�r den �ber ein sehr solides berufliches R�stzeug verf�genden Beschwerdef�hrer trotz des fortgeschrittenen Alters nicht wesentlich erschwert sein, weshalb sich ein Abzug jedenfalls unter diesem Titel nicht rechtfertigen l�sst. Dem Ansinnen des Versicherten, allein wegen des Kriteriums "Alter" sei ein 20%iger Abzug vorzunehmen, kann somit nicht gefolgt werden. Dennoch ist ein Abzug im Grundsatz richtig. Die Voraussetzungen f�r eine letztinstanzliche Korrektur rechtsfehlerhafter Ermessensbet�tigung in Bezug auf die H�he des Abzugs durch das kantonale Gericht sind in diesem Punkt ebenfalls nicht erf�llt. Leistungs- oder Zeitdruck, dem der Versicherte nach der medizinischen Beurteilung nicht ausgesetzt werden sollte, kann es n�mlich auch in einer leidensangepassten Besch�ftigung im Anforderungsniveau 3, welches Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzt, geben. Mit Blick darauf, dass der Versicherte insoweit auch in einer 100%igen Verweist�tigkeit eingeschr�nkt ist, l�sst sich die Annahme einer Lohneinbusse im Umfang von 5 % ohne weiteres vertreten. Da der Abzug in W�rdigung der Umst�nde gesamthaft zu sch�tzen ist, basiert der vorinstanzliche Abzug von 5 % im Ergebnis - auf welches es alleine ankommt - folglich nicht auf einer rechtsfehlerhaften Ermessensaus�bung.
5.3.3.�Bleibt es bei einem 5%igen Abzug, so resultiert f�r das Jahr 2011 ein Invalideneinkommen von Fr. 65'515.-, welches verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 101'614.- zu einem unver�nderten Invalidit�tsgrad von 36 % f�hrt.
Das Privatgutachten des Dr. med. M.________ vom 31. M�rz 2011 war nach dem Gesagten (E. 4.2 hiervor) f�r die Beurteilung des Streitgegenstandes weder erforderlich noch entscheidrelevant. Es l�sst sich daher nicht beanstanden, dass das kantonale Gericht die Kosten dieser Expertise nicht der Verwaltung �berbunden hat (Art. 61 lit. g ATSG;�UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, N. 113 zu Art. 61 ATSG; vgl. auch Art. 45 Abs. 1 ATSG; Urteil 8C_850/2012 vom���������24. Januar 2013 E. 4).
Die Gerichtskosten sind dem Ausgang des Verfahrens entsprechend dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).