Source: http://www.urheberrecht.justlaw.de/urheberrechtsgesetz/8-urhg.htm
Timestamp: 2019-02-17 05:48:10
Document Index: 311553004

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§8', '§ 8', '§ 8', 'BGH', 'BGH']

§ 8 Urheberrechtsgesetz §8 UrhG Gesetz Urheberrecht Schutzrechte Urteile
Abschnitt 3 - Der Urheber
Urteile zu § 8 Urheberrechtsgesetz
§ 8 Urheberrechtsgesetz
BGH, Urteil vom 17.06.2004, Az. I ZR 136/01 Oceano Mare
Zur Frage, ob den Verleger – wenn im Übersetzungsvertrag nichts Gegenteiliges bestimmt ist – hinsichtlich der von ihm in Auftrag gegebenen Übersetzung eine Auswertungspflicht trifft.
Ist dem Verleger, der mit dem Übersetzer einen Verlagsvertrag geschlossen hat, das Recht eingeräumt worden, Folgeauflagen zu veranstalten, darf er für die Neuauflage des übersetzten Werkes nicht ohne Not eine neu erstellte Übersetzung verwenden. Die Auswertungspflicht aus dem Verlagsvertrag bezieht sich grundsätzlich auch auf mögliche Neuauflagen, es sei denn, der Verleger kann auf vernünftige Gründe verweisen, weshalb er von der Weiterverwendung der Übersetzung absehen möchte.
BGH, Urteil vom 24.01.2002, Az. I ZR 102/99 Verhüllter Reichstag
Die urheberrechtlichen Schrankenbestimmungen sind grundsätzlich eng auszulegen. Jedoch kann ein besonders schützenswertes Interesse des Verwerters dazu führen, daß bei der Auslegung der – als abschließend zu verstehenden
– Schrankenregelungen ein großzügigerer Maßstab anzulegen ist.
Ein Werk der bildenden Kunst befindet sich dann nicht bleibend an einem öffentlichen Ort, wenn das Werk im Sinne einer zeitlich befristeten Ausstellung präsentiert wird. Unerheblich ist dabei, ob das Werk nach dem Abbau fortbesteht oder ob es mit dem Abbau untergeht.