Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NVwZ-RR%201989,%20388
Timestamp: 2013-06-20 01:04:47
Document Index: 180657535

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 38', 'Art. 83', 'Art. 57', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 83', 'Art. 57', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NVwZ-RR 1989, 388
Rechtsprechung BGH, 24.09.1987 - III ZR 91/86 Volltextver�ffentlichungen (3)
Kosten der L�schwasserversorgung
NVwZ-RR 1989, 388
Wird zitiert von ... (5) BGH, 10.02.2005 - III ZR 294/04 Auskunftspflicht kommunaler GmbHs gegen�ber der PresseTraditionell geh�ren gerade die Strom-, Gas- und Wasserversorgung zu den typischen kommunalen Aufgaben (vgl. BVerfG, NJW 1990, 1783; BGH, Urteil vom 14. November 2003 - 2 StR 124/03 = NJW 2004, 693; Senatsurteil BGHZ 91, 84, 86; Senatsurteil vom 24. September 1987 - III ZR 91/86 = NVwZ-RR 1989, 388 f).
BGH, 16.02.1989 - III ZR 62/87 Rechtsweg f�r Klage auf einen Wasseranschlu�Die Versorgung der Allgemeinheit mit Wasser f�llt zwar als gemeindliche Pflichtaufgabe (fr�her Art. 38 BayGO 1869, jetzt Art. 83 BayVerf . und Art. 57 BayGO in der zur Zeit g�ltigen Fassung) in den Rahmen �ffentlicher (schlicht-hoheitlicher)Verwaltung und ist damit grunds�tzlich �ffentlichrechtlicher Natur (vgl. Senatsurteile vom 21. November 1985 III ZR 196/84 = BGHWarn 1985 Nr. 319 = LM Verwaltungsrecht Allgemeines [�ffentlich-rechtliche Verpflichtungen] Nr. 24 und vom 24. September 1987 - III ZR 91/86 = BGHWarn 1987 Nr. 282 = BGHR Verwaltungsrecht, Allg. Grunds�tze - Wasserversorgung 1, jeweils m.w.Nachw.).Auch die Revision stellt nicht in Frage, da� die Marktgemeinde O damit einer ihr kraft �ffentlichen Rechts obliegenden Aufgabe nachkommt (Art. 83 BayVerf ., Art. 57 BayGO), die sie nicht nur in eigener Regie und mit den Gestaltungsmitteln des �ffentlichen Rechts erf�llen kann, sondern auch in privatrechtlicher Form und durch einen Rechtstr�ger des Privatrechts (vgl. Senatsurteil vom 24. September 1987 aaO).
BFH, 19.01.1990 - VI R 42/86 Keine Steuerfreiheit f�r Aufwandsentsch�digung eines WasserbeschaffungsverbandesNach der Rechtsauffassung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) und des Bundesgerichtshofs (BGH) f�llt zwar auch die Versorgung der Allgemeinheit mit Wasser als Ma�nahme der Daseinsvorsorge in den Rahmen �ffentlicher (schlicht hoheitlicher) Verwaltung; gleichwohl kann auch nach deren Auffassung eine Gemeinde die Wasserversorgung nicht nur in eigener Regie und mit den Gestaltungsmitteln des �ffentlichen Rechts sicherstellen, sondern auch in privatrechtlicher Form und durch einen Rechtstr�ger des Privatrechts (BVerwG-Urteil vom 29. April 1988 8 C 33.85, BVerwGE 79, 266; BGH-Urteil vom 24. September 1987 III ZR 91/86, BGH Warn 1987, Nr. 282 m.w.N.).
LG Bonn, 29.06.2007 - 4 O 7/07 L�schwasserversorgungSeit der Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 24.09.1987 (MDR 1988, 648 ff) hat sich also substantiell nichts ge�ndert.