Source: https://serviceportal.kreis-coesfeld.de/dienstleistungen/-/egov-bis-detail/dienstleistung/412/show
Timestamp: 2020-07-09 08:58:04
Document Index: 249315666

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 43', '§43']

Belehrung nach § 43 Abs.1 Nr.1 Infektionsschutzgesetz - serviceportal.kreis-coesfeld.de
Belehrung nach § 43 Abs.1 Nr.1 Infektionsschutzgesetz
Um eine Bescheinigung nach § 43 Infektionsschutzgesetz zu erhalten, müssen Sie an einer Belehrung (Vortrag) im Gesundheitsamt teilnehmen.
Hier wird Ihnen der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln nahegebracht. Sie erfahren, warum Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind, bei welcher Erkrankung ein Tätigkeitsverbot ausgesprochen wird, welche Konsequenzen es hat, wenn Sie das Tätigkeitsverbot nicht einhalten, bei welchen Krankheitssymptomen Sie Ihren Hausarzt aufsuchen sollen u.v.m. Ohne diese Bescheinigung darf eine Tätigkeit nicht aufgenommen werden.
Die Bescheinigung darf am ersten Arbeitstag nicht älter als 3 Monate sein.
Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail möglich; der Personenkreis ist derzeit beschränkt auf Personen, die eine Tätigkeit im Kreis Coesfeld aufnehmen. Die Belehrung beginnt um 15.00 Uhr; Einlass ist ab 14.45 Uhr. Bitte senden Sie eine Mail an: carina.langer@kreis-coesfeld.de mit folgenden Angaben: Name, Vorname, Geburtsdatum und komplette Anschrift und gewünschtem Belehrungstermin. Die Personenzahl ist aus Infektionsschutzgründen begrenzt; die vorhandenen Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Eine Anmeldung ist bis spätestens 12 Uhr am jeweiligen Belehrungstag möglich.
Jugendliche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bitten wir, eine Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten zur Belehrung mitzubringen. Einen entsprechenden Vordruck finden Sie unter "Downloads".
Die bis zum Ende des Jahres 2000 ausgestellten Gesundheitszeugnisse nach dem (alten) Bundes-Seuchengesetz bleiben weiterhin gültig, sofern alle 2 Jahre eine Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz (01.01.2001) durch den Arbeitgeber stattgefunden hat und der Inhalt der innerbetrieblichen Schulung protokolliert wurde.
Durch das richtige Verhalten beim Umgang mit Lebensmitteln kann das Auftreten übertragbarer Krankheiten (z. B. Salmonellosen) vermieden werden.
Nach den gesetzlichen Vorschriften muss jede Person, die erstmalig gewerbsmäßig bestimmte unverpackte Lebensmittel herstellt, behandelt oder in den Verkehr bringt, vor Arbeitsaufnahme eine Bescheinigung nach § 43 Abs. 1 Nr. 1 Infektionsschutzgesetz erwerben.
Dazu gehören Tätigkeiten im Umgang mit leicht verderblichen Lebensmitteln und Lebensmitteln, die nicht ausreichend erhitzt werden können wie z.B.
Feinkost-, Rohkost- und Kartoffelsalate, Marinaden, Mayonnaisen, andere emulgierte Soßen, Nahrungshilfen
Sprossen und Keimling zum Rohverzehr sowie Samen zur Herstellung von Sprossen und Keimlingen zum Rohverzehr
Auch Beschäftigte, die direkt (mit der Hand) oder indirekt (z.B. über Arbeitsgeräte) mit unverpackten Lebensmitteln in Berührung kommen, benötigen eine Bescheinigung über die Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz. Dazu gehören z.B. Spül- und Reinigungskräfte, die mit Gegenständen in Berührung kommen, die für die Herstellung, Verarbeitung und Abgabe von Lebensmitteln verwendet werden sowie alle anderen Tätigkeiten in Küchen von Gaststätten, Restaurants, Kantinen, Cafés oder sonstigen Einrichtungen, die der Gemeinschaftsverpflegung dienen.
§ 43 Abs. 1 Nr. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG)
Gebühren 20,00€
Dolmetscher in Ihrer Sprache (max. 4 Teilnehmer pro Dolmetscher)
bei Minderjährigen – eine schriftliche Einwilligung der
Erziehungsberechtigten oder Begleitung durch einen
Eltern Belehrung s. Download
53 / Eltern Erklärung gemäß IfsG §43 Ab.1 Nr. 1
Frau Eva-Maria Naber
Tel.: 02541 18-5405