Source: https://www.mendelssohn-stiftung.de/en/verein/satzung/
Timestamp: 2018-03-20 17:31:36
Document Index: 329396608

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 51', '§ 6', '§ 26', '§ 26', '§ 6', '§ 26']

Satzung des Vereins - Mendelssohn House & Felix Mendelssohn Bartholdy Foundation
Satzung der Internationalen Gesellschaft zur Förderung des Mendelssohn-Hauses Leipzig e.V.
(1) Der Verein führt den Namen Internationale Gesellschaft zur Förderung des Mendelssohn-Hauses Leipzig e.V.
(3) Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Leipzig, V. R. 1094, eingetragen.
(1) Der Verein ist weltweit tätig.
Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege, außerdem die Beschaffung und Weiterleitung von Mitteln an die Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung für die Förderung von Kunst und Kultur.
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar die in § 3 bezeichneten gemeinnützigen Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung vom 01.10.2002 (§§ 51 ff. AO).
(2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(3) Der Verein finanziert sich aus Beiträgen seiner Mitglieder sowie Spenden und Zuwendungen.
(4) Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden order bei Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens.
• die Gründer des Vereins als geborene Mitglieder
• natürliche und juristische Personen und Personengesellschaften.
(3) Die ordentlichen Mitglieder sind beitragspflichtig, soweit sie dem Verein nicht durch besondere ideelle Leistungen dienen. Über die Höhe des Mitgliedsbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Vorstand kann Ehrenmitgliedschaften beschließen. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
(1) Die ordentliche Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss wegen mehrfacher Beitragsrückstände oder wegen vereinsschädigenden Verhaltens.
(2) Die ordentlichen Mitglieder können die Mitgliedschaft im Verein (Zugang bei einem Vorstandsmitglied) schriftlich unter Einhaltung einer Frist von zwei Monaten zum Jahresende kündigen.
Die Rechte und Pflichten der Mitglieder ergeben sich aus dem Zweck und der Satzung des Vereins. Die Höhe der regelmäßigen Beiträge sowie ihrer Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
• Entgegennahme des Geschäftsberichtes,
• Prüfung und Genehmigung der Jahresrechnung,
• Beschlussfassung über den Vereinshaushalt,
• Wahl der Mitglieder des Vorstandes,
• Ablehnung von Mitgliedsanträgen nach Vorschlag des Vorstandes gemäß § 6
(2) Die Mitgliederversammlung fasst die Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienenen oder vertretenen Mitglieder, wenn die Satzung oder zwingende gesetzliche Gründe nichts anderes vorschreiben. Die Vertretung eines Mitgliedes durch ein anderes Mitglied ist mit schriftlicher Stimmübertragung zulässig. Vertretene Mitglieder gelten als erschienene Mitglieder.
(1) Ein Drittel der ordentlichen Mitglieder kann unter Angabe der Gründe die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verlangen.
(1) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und dem Schatzmeister. Der Vorstand ist berechtigt, weitere Mitglieder zu bestellen.
(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch jedes Vorstandsmitglied im Sinne des § 26 BGB einzeln vertreten.
(3) Der Vorstand kann für die Erledigung der laufenden Geschäfte Vollmachten erteilen und einen Geschäftsführer berufen.
(4) Jedes Vorstandsmitglied ist von der Mitgliederversammlung einzeln zu wählen. Als Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger bestellen.
(5) Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, die der Zustimmung der Mitgliederversammlung bedarf.
(6) Der Vorstand tritt auf Einladung des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters zusammen. Den Vorsitz für der Vorsitzende, in seiner Abwesenheit sein Stellvertreter. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse erfolgen mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt der Inhaber des Vorsitzes den Ausschlag.
(2) Der Vorstand ist insbesondere verpflichtet, den Jahresbericht, die Jahresrechnung sowie den Haushaltsplan zu erstellen und der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen.
(3) Der Vorstand beschließt über die Aufnahme ordentlicher Mitglieder gemäß §§ 6 und 7 der Satzung.
(1) Die Auflösung kann nur allein für diesen Zweck eine einberufene außerordentliche Mitgliederversammlung beschließen. Hierzu müssen zwei Drittel der Mitglieder erschienen sein. Für die Auflösung müssen drei Viertel der erschienenen Mitglieder stimmen.
(2) Ist die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich (Auflösung, Entziehung der Rechtsfähigkeit), so sind die im Amt befindlichen Mitglieder des Vorstandes i. S. des § 26 BGB (Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender) die Liquidatoren.
(3) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder dauerhaftem Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung (Stiftung bürgerlichen Rechts) in Leipzig, die es unmittelbar und ausschließlich für ihre gemeinnützigen Zwecke zu verwenden hat.