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Timestamp: 2020-06-01 07:49:08
Document Index: 174637775

Matched Legal Cases: ['§ 823', '§ 823', '§ 826', '§823', '§826', '§ 241', '§ 1', '§ 7', '§241', '§242', '§253', '§254', '§278', '§280', '§823', '§826', '§1', '§2', '§3', '§12', '§286', 'Art. 1', '§ 253', 'Art.1', 'Art.2', '§253', '§823', '§253']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 01.06.2020 09:49h
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1. "Mobbing" ist kein Rechtsbegriff und damit auch keine mit einer Rechtsnorm vergleichbare selbständige Anspruchsgrundlage für Ansprüche eines Arbeitnehmers gegen seinenArbeitgeber oder gegen Vorgesetzte bzw. Arbeitskollegen.
2. Macht ein Arbeitnehmer konkrete Ansprüche auf Grund "Mobbings" geltend, muss jeweils geprüft werden, ob der in Anspruch Genommene in den vom Kläger genannten Einzelfällen arbeitsrechtliche Pflichten, ein absolutes Recht des Arbeitnehmers iSd. § 823 Abs. 1 BGB, ein Schutzgesetz iSd. § 823 Abs. 2 BGB verletzt oder eine sittenwidrige Schädigung iSd. § 826 BGB begangen hat. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass es Fälle gibt, in welchen die einzelnen, vom Arbeitnehmer dargelegten Handlungen oder Verhaltensweisen seiner Arbeitskollegen, Vorgesetzten oder seines Arbeitgebers für sich allein betrachtet noch keine Rechtsverletzungen darstellen, jedoch die Gesamtschau der einzelnen Handlungen oder Verhaltensweisen zu einer Vertrags- oder Rechtsgutsverletzung führt, weil deren Zusammenfassung auf Grund der ihnen zugrunde liegenden Systematik und Zielrichtung zu einer Beeinträchtigung eines geschützten Rechtes des Arbeitnehmers führt. (Leitsatz der Redaktion)
Aktenzeichen: 8AZR347/07 Paragraphen: BGB§823 BGB§826 Datum: 2008-04-24
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BGB §§ 241, 242, 253, 254, 278, 280, 823,826
AGG §§ 1, 2, 3, 12
SGB VII §§ 7, 8, 105
Aktenzeichen: 8AZR593/06 Paragraphen: BGB§241 BGB§242 BGB§253 BGB§254 BGB§278 BGB§280 BGB§823 BGB§826 AGG§1 AGG§2 AGG§3 AGG§12 ZPO§286 Datum: 2007-10-25
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Aktenzeichen: 8AZR709/06 Paragraphen: Datum: 2007-05-16
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1. Verschiedentliche Äußerungen des Arbeitgebers, die die Arbeitsleistung kritisieren und dem Arbeitnehmer Sanktionen bei Fehlleistungen ankündigen, rechtfertigen noch keine Schmerzensgeldansprüche wegen Persönlichkeitsverletzung oder „Mobbing“.
2. Dies gilt auch dann, wenn Bemerkungen wie „der Arbeitnehmer fahre den LKW wie ein Schwein“ keine systematische, gegen die Persönlichkeit gerichtete Zielsetzung aufweisen.
GG Art. 1, 2
BGB §§ 253 Abs. 2, 823
Aktenzeichen: 6Sa537/04 Paragraphen: GGArt.1 GGArt.2 BGB§253 BGB§823 Datum: 2006-09-05
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2 Sa 67/06
Mobbing-Schadensersatz
Aktenzeichen: 2Sa67/06 Paragraphen: Datum: 2006-06-20
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9 Sa 43/06
Aktenzeichen: 9Sa43/06 Paragraphen: Datum: 2006-05-03
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1 Sa 461/05
Mobbing - Schmerzensgeld
Die Berufung gegen eine abgewiesene Klage auf Zahlung von Schmerzensgeld wegen "Mobbing" wurde unter weitgehender Bezugnahme auf die erstinstanzlichen Entscheidungsgründe zurückgewiesen, weil anspruchsbegründende Sachverhalte nicht hinreichend substantiiert dargelegt waren.
Aktenzeichen: 1Sa461/05 Paragraphen: BGB§253 Datum: 2006-03-30
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5 Sa 595/05
Aktenzeichen: 5Sa595/05 Paragraphen: Datum: 2006-03-28
Link: pdf.php?db=arbeitsrecht&nr=5028