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Timestamp: 2019-10-20 18:17:29
Document Index: 246527361

Matched Legal Cases: ['§ 73', '§ 96', '§ 10', 'Art. 28', 'Art. 2', '§ 23', '§ 92', '§ 73', '§ 25', '§ 92', '§ 92', '§ 41', '§ 41', '§ 75', '§ 23', '§ 118', '§ 27', 'BGH', '§ 33', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGBl. I 1961 S. 815 - Bundessozialhilfegesetz - dejure.org
BGBl. I 1961 S. 815
https://dejure.org/1961,3531
BGBl. I 1961 S. 815 (https://dejure.org/1961,3531)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1961 Teil I Nr. 46, ausgegeben am 05.07.1961, Seite 815
§ 73 Absatz 2 und 3 und § 96 Absatz 1 Satz 2 des Bundessozialhilfegesetzes vom 30. Juni 1961 (BGBl. I S. 815) sind nichtig.
Die Fürsorgepflichtverordnung und die Reichsgrundsätze wurden durch das am 1. Juni 1962 in Kraft getretene Bundessozialhilfegesetz vom 30. Juni 1961 (BGBl. I S. 815) - im folgenden: BSHG - ersetzt.
a) Die Hessische Landesregierung und der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg beantragen, festzustellen, daß die folgenden Vorschriften des Bundessozialhilfegesetzes vom 30. Juni 1961 (BGBl. I S. 815) gegen das Grundgesetz verstoßen und daher nichtig sind:.
festzustellen, daß die §§ 10 Abs. 3 Satz 2 und Abs. 4 und 93 Abs. 1 Satz 2 des Bundessozialhilfegesetzes vom 30. Juni 1961 (BGBl. I S. 815) mit Art. 28 in Verbindung mit den Art. 2, 3 und 4 sowie 30 und 70 des Bonner Grundgesetzes unvereinbar und deshalb nichtig sind).
Der jetzigen Regelung über den pauschalierten Mehrbedarf war die Regelung des § 23 Abs. 1 BSHG (vom 30.6.1961 - BGBl I 815) vorausgegangen, die den Mehrbedarfszuschlag zunächst nicht an eine bestimmte Behinderung, sondern typisierend nur an Alter und geminderte Erwerbsfähigkeit knüpfte (…BSG, aaO, RdNr 15) .
Diesen Erwägungen folgend wurde die Ersatzpflicht im BSHG auf vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten sowie auf Fälle beschränkt, in denen der Empfänger von Hilfe zum Lebensunterhalt später zu erheblichem Einkommen oder Vermögen gelangte (§ 92 idF des BSHG vom 30.6.1961 - BGBl I 815) .
Soweit § 73 Abs. 2, 3 des Bundessozialhilfegesetzes vom 30. Juni 1961 (BGBl. I, S. 815) die Einweisung sogenannter gefährdeter Personen zuließ, ist die Vorschrift vom Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärt worden (BVerfGE 22, 180).
Nachdem der Gesetzgeber mit dem Inkrafttreten des BSHG vom 30.6.1961 (BGBl I 815) am 1.6.1962 in Abkehr der zuvor geltenden Rechtslage von der Verpflichtung des Hilfeempfängers zum Ersatz der Kosten der Sozialhilfe im Falle nachträglich erlangten Einkommens und Vermögens im Grundsatz Abstand genommen hatte (nach dem bis zum 31.5.1962 geltenden Fürsorgerecht - §§ 25 f der Reichsverordnung über die Fürsorgepflicht - RFV - vom 13.2.1924 - RGBl I 100 - hatte der Unterstützte im Regelfall die aufgewendeten Kosten zu ersetzen, sobald er zu Einkommen und Vermögen gelangt war), sah das BSHG eine Ersatzpflicht nur noch in Ausnahmefällen für den Hilfeempfänger (§ 92 Abs. 2 und 3 BSHG aF) und dessen Erben (§ 92 Abs. 5 BSHG aF) vor.
Insofern hatte das Recht der Eingliederungshilfe in § 41 Abs. 2 S 2 BSHG (idF vom 30.6.1961, BGBl I 815) vorgesehen, dass für Behinderte, die nicht mehr im volksschulpflichtigen Alter waren, für den laufenden Lebensunterhalt ein Mehrbedarf von mindestens 50 vH des maßgebenden Regelbedarfs anzuerkennen war, wenn der Lebensunterhalt nach Regelsätzen bemessen war.
Das zuvor geltende Recht der Eingliederungshilfe hatte in § 41 Abs. 2 Satz 2 BSHG (idF des Bundessozialhilfegesetzes vom 30.6.1961, BGBl I 815) vorgesehen, dass für Behinderte, die nicht mehr im volksschulpflichtigen Alter waren, für den laufenden Lebensunterhalt ein Mehrbedarf von mindestens 50 vH des maßgebenden Regelsatzes anzuerkennen war, wenn der Lebensunterhalt nach Regelsätzen zu bemessen war.
BSG, 24.02.2016 - B 8 SO 11/14 R
Sozialhilfe - Altenhilfe - Abmilderung altersbedingter Schwierigkeiten - …
Die Gesetzeshistorie sowie Sinn und Zweck der Vorschrift lassen erkennen, dass Ziel der Altenhilfe, die als eine eigenständige Leistung des Sozialhilferechts mit der Schaffung des Bundessozialhilfegesetzes - BSHG - (vom 30.6.1961 - BGBl I 815) zum 1.6.1962 eingeführt worden (vgl § 75 BSHG) und seither in ihren wesentlichen Zügen unverändert geblieben ist, die Deckung von zusätzlichen, aus den körperlichen, seelischen oder geistigen Alterserschwernissen herrührenden Bedarfslagen ist.
Die Bemessung des Mehrbedarfs nach dem jeweils maßgeblichen Regelbedarf ist seit Einführung des Mehrbedarfs für werdende Mütter in § 23 Abs. 1 Nr. 3 BSHG vom 30.6.1961 (BGBl I 815) , mit dem erstmals ein Rechtsanspruch auf einen Mehrbedarf für werdende Mütter (damals 20 vH des maßgebenden Regelsatzes) geschaffen wurde, einheitlich im genannten Sinne ausgelegt worden.
(2) Die in § 118 Abs. 1 des Bundessozialhilfegesetzes vom 30. Juni 1961 (Bundesgesetzbl I S. 815) bestimmte Gebührenfreiheit gilt auch für den Notar.
Übernahme von Versicherungsbeiträgen; Zuschuss zu den Bestattungskosten durch die …
BVerwG, 10.11.1965 - V C 104.64
BVerwG, 31.08.1966 - V C 185.65
Sozialhilfeträger als Träger der als Eingliederungshilfe geltenden …
BSG, 28.04.1965 - 3 RK 48/62
Versorgungsrechtlicher Anspruch eines Schwerbeschädigten auf Heilbehandlung wegen …
BVerwG, 27.08.1969 - V C 100.68
Lebensunterhaltshilfe im Rahmen der Kriegsopferfürsorge
BVerwG, 11.07.1968 - VIII C 187.67
Antrag auf Bewilligung von Wohngeld - Zulässigkeit der Vererblichkeit eines …
BFH, 18.07.1980 - VI R 193/78
Lebensgemeinschaft - Unterhalt - Veranlagung
BVerwG, 14.03.1963 - II C 67.60
BVerwG, 22.06.1966 - V C 158.65
Hilfsantrag auf Verweisung an SG - Rechtsweg für Anspruch nach TbcG § 27
BVerwG, 27.01.1965 - V C 37.64
Verweisung der Familienangehörigen eines Kriegsbeschädigten auf Bundessozialhilfe
BFH, 28.06.1974 - III R 43/73
Betrieb der Land- und Forstwirtschaft als Existenzgrundlage des Betriebsinhabers
BVerwG, 27.04.1966 - V C 203.65
Pflicht des Hilfesuchenden zur Unterziehung einer ärztlichen Untersuchung - …
BVerwG, 27.04.1966 - V C 172.65
Vorläufige Sozialhilfeleistung hindert Empfänger nicht an Weiterverfolgung seiner …
BVerwG, 25.01.1967 - V C 112.66
Umfang der Gewährung von Sozialhilfe für eine Familie mit vier Kindern - …
BVerwG, 22.06.1966 - V C 180.65
Blindenbegriff nach BSHG
BVerwG, 30.11.1966 - V C 228.65
BGH, 31.01.1972 - III ZR 209/67
Entschädigung wegen eines auf Grund des Bundes-Seuchengesetzes (BSG) …
BVerwG, 24.02.1965 - V C 69.64
BFH, 12.07.1963 - VI 282/62 U
Voraussetzungen der Steuerermäßigung nach § 33 a Einkommensteuergesetz (EStG) …
BVerwG, 23.01.1970 - II C 40.69
Dauernde Minderung der Erwerbsfähigkeit um wenigstens zwei Drittel bei einem …
BVerwG, 12.07.1968 - VII P 10.67
Mitwirkungsrecht der Personalvertretungen bei der Entscheidung der Dienststelle …
BVerwG, 22.02.1967 - V C 144.66
Gewährung von Eingliederungshilfe nach dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG) - …
BGH, 16.12.1964 - Ib ZR 14/63
OVG Schleswig-Holstein, 31.08.2000 - 1 L 124/99
VG Würzburg, 21.02.1990 - W 3 K 88.1363
OVG Berlin, 16.07.1970 - VI B 27.69
Hilfe in besonderen Lebenslagen; Belassen von SchonvermÃ¶gen
BVerwG, 10.02.1967 - VII C 167.66
BVerwG, 04.10.1965 - IV C 134.64
BVerwG, 21.12.1964 - V B 70.64
Annahme einer Sozialunwürdigkeit während einer Strafhaft - Annahme einer Anstalt …
BVerwG, 12.07.1963 - V ER 202.63
BGH, 26.09.1962 - IV ZR 95/62
BGH, 27.04.1976 - IX ZB 768/72
BSG, 16.02.1968 - 7 RAr 23/66
Übergang von Ansprüchen - Zeitliche Deckungsgleichheit - Öffentliche Leistung - …
BVerwG, 22.02.1963 - VII C 4.62
BVerwG, 22.02.1962 - V B 36.62
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Entscheidung vor dem …
BSG, 04.10.1973 - 3 RK 18/72
LG Braunschweig, 15.10.1968 - 6 S 118/68
Unterhaltsanspruch der volljährigen Tochter gegen den Vater auf Besuch einer …
BVerwG, 30.07.1963 - V B 31.63
Gewährung von Hilfe zum Lebensunterhalt bei Arbeitsunfähigkeit