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Timestamp: 2020-07-05 13:59:56
Document Index: 283225214

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 18', 'Art. 39', '§ 18', '§ 27', '§ 18', '§ 18', '§ 18', 'Art. 7']

Kommentar zu § 18g - Abgabe des Antrags auf Vergütung von Vorsteuerbeträgen in einem anderen Mitgliedstaat - NWB Kommentar
Ralf Walkenhorst (November 2016)
Hinweis: Abschn. 18g.1 UStAE.
Literatur: HUSCHENS, Das Vorsteuer-Vergütungsverfahren ab 1.1.2010 , NWB 18/2010 S. 1420 ; CLAUS/EWEN, Neues Vergütungsverfahren für Vorsteuerbeträge, UR 2010 S. 614; MONFORT, Vorsteuer-Vergütung an in der EU ansässige Unternehmer ohne Einreichung der Belegkopien innerhalb der Antragsfrist doch möglich!, UStB 2013 S. 274.
1§ 18g ist im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2009 vom 19.12.2008 , BGBl 2008 I 2794, in das UStG eingefügt worden. Nach Art. 39 Abs. 9 des Jahressteuergesetzes 2009 tritt die Regelung des § 18g UStG am 1.1.2010 in Kraft. Gemäß § 27 Abs. 14 UStG ist die Vorschrift des § 18g UStG auf Anträge auf Vergütung von Vorsteuerbeträgen anzuwenden, die nach dem 31.12.2009 gestellt werden.
2Im Rahmen des Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens vom 18.7.2016 , BGBl 2016 I 1679, wurden in § 18g Satz 1 UStG die Wörter „nach Maßgabe der Steuerdaten-Übermittlungsverordnung“ gestrichen und zwar mit Wirkung ab dem 1.1.2017 . Die entsprechenden Regelungen sind in die AO übernommen worden und gelten daher unmittelbar.
3Die Regelung des § 18g UStG setzt Art. 7 der Richtlinie 2008/9/EG in deutsches Recht um.
4Die 8. EG-Richtlinie vom 6.12.1979 , die nach vormaligem Recht den Anspruch auf Vorsteuervergütung für in der EU ansäss... 1.1.2010 31.12.2009