Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19880413_OGH0002_0010OB00536_8800000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-12-14 02:54:56
Document Index: 55397414

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 870', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1295', 'OGH', 'OGH', '§148', '§ 163', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 1Ob536/88 - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 7Ob185/63 8Ob175/64 8Ob...
RS0014817
7Ob185/63; 8Ob175/64; 8Ob28/65; 6Ob43/70; 6Ob205/70; 6Ob275/70; 8Ob69/71; 7Ob246/74; 1Ob188/75; 1Ob145/75 (1Ob230/75, 1Ob231/75); 3Ob546/78; 5Ob731/78; 5Ob524/79; 2Ob510/79; 6Ob641/79; 1Ob791/79; 1Ob666/81; 5Ob692/81; 3Ob613/81; 1Ob778/81; 7Ob792/81; 3Ob600/83; 5Ob530/84; 7Ob552/84; 1Ob691/84; 7Ob722/86; 1Ob536/88; 6Ob614/89; 7Ob625/91; 1Ob529/92 (1Ob530/92); 4Ob510/93; 4Ob301/97m; 2Ob382/97h; 4Ob113/01y; 8ObA58/01i; 8Ob302/01x; 6Ob257/08z; 6Ob268/09v; 4Ob11/13s; 1Ob191/15t
Schweigen kann insbesondere dann Arglist beinhalten, wenn der Schweigende eine ihm obliegende Aufklärungspflicht unterlässt.
7 Ob 185/63
Entscheidungstext OGH 10.07.1963 7 Ob 185/63
Veröff: RZ 1963,196
8 Ob 175/64
Entscheidungstext OGH 26.05.1964 8 Ob 175/64
Veröff: SZ 37/76
8 Ob 28/65
Entscheidungstext OGH 26.01.1965 8 Ob 28/65
6 Ob 43/70
Entscheidungstext OGH 04.03.1970 6 Ob 43/70
Veröff: LwBetr 1971,33
6 Ob 205/70
Entscheidungstext OGH 04.11.1970 6 Ob 205/70
6 Ob 275/70
Entscheidungstext OGH 23.12.1970 6 Ob 275/70
Veröff: MietSlg 22069
8 Ob 69/71
Entscheidungstext OGH 20.04.1971 8 Ob 69/71
7 Ob 246/74
Entscheidungstext OGH 12.12.1974 7 Ob 246/74
Veröff: SZ 47/148 = JBl 1975,318 = NZ 1976,158
1 Ob 145/75
Entscheidungstext OGH 10.11.1975 1 Ob 145/75
Beisatz: Oder wenn die Unterlassung eine konkludente Handlung ist. (T1)
3 Ob 546/78
Entscheidungstext OGH 07.03.1978 3 Ob 546/78
Auch; Veröff: RZ 1979/14 S 60
5 Ob 731/78
Entscheidungstext OGH 09.01.1979 5 Ob 731/78
Veröff: SZ 52/22
2 Ob 510/79
Entscheidungstext OGH 29.05.1979 2 Ob 510/79
Beisatz: Nach Treu und Glauben. (T2)
6 Ob 641/79
Entscheidungstext OGH 29.08.1979 6 Ob 641/79
Beisatz: Verschweigung der Absicht in den Bestandräumlichkeiten einen Sex-Shop zu führen. (T3)
1 Ob 791/79
Entscheidungstext OGH 30.01.1980 1 Ob 791/79
Veröff: SZ 53/13 = JBl 1981,425
Beis wie T2; Beisatz: Oder auf eigene Information abzielende Absichten vereitelt und die Kenntnis des wahren Sachverhaltes geradezu verhindert. (T4) Veröff: JBl 1982,87
Auch; Veröff: SZ 55/51
Beisatz: Der als Folge dieser Handlungsweise geschlossene Vertrag kann nach § 870 ABGB wegen Nichtigkeit oder wegen eines vom anderen veranlassten Irrtums angefochten werden. (T5)
Auch; Veröff: SZ 57/70
7 Ob 552/84
Entscheidungstext OGH 10.05.1984 7 Ob 552/84
Auch; Beisatz: Wenn er etwas verschweigt, von dem er erkennen musste, dass es für die Entschließung der Geschäftspartners von Bedeutung sei. (T6)
Auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 58/69 = NZ 1987,179
7 Ob 722/86
Entscheidungstext OGH 09.07.1987 7 Ob 722/86
Veröff: WBl 1987,345
Veröff: JBl 1992,450
4 Ob 113/01y
Entscheidungstext OGH 29.05.2001 4 Ob 113/01y
Beisatz: Für die Beurteilung der listigen Irreführung spielt es keine Rolle, ob die Nachteile tatsächlich eingetreten sind, denen sich der irregeführte Vertragspartner mit dem Abschluss des Vertrags ausgesetzt hat. Maßgebend ist allein, dass der listig irregeführte Vertragspartner den Vertrag nicht geschlossen hätte, hätte er den wahren Sachverhalt gekannt. (T7)
8 Ob 302/01x
Entscheidungstext OGH 24.01.2002 8 Ob 302/01x
6 Ob 257/08z
Entscheidungstext OGH 17.12.2008 6 Ob 257/08z
Beisatz: Hier: Fehlende Aufklärung über das fehlende Öffentlichkeitsrecht bei Abschluss des Schulausbildungsvertrags. (T8)
Bem: Hier: Verschweigen des Umstands, dass der Nachbar der Kaufliegenschaft äußerst streitsüchtig sei, ca40bis50Gerichtsverfahren anhängig gemacht habe und es Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Zufahrt zur Garage und mit der Schneeräumung gebe, stellt Arglist dar. (T9)
Beisatz: Ob insoweit eine Informationspflicht bestand, ist bei Fehlen ausdrücklicher Bestimmungen nach den Grundsätzen des redlichen Verkehrs zu beurteilen, wobei als Kriterien hiefür insbesondere der Aufklärungsbedarf des Vertragspartners und dessen Möglichkeit der selbstständigen Informationsgewinnung heranzuziehen sind. (T10)
Beisatz: Hier: Vertragshändler. Aufklärungspflicht über die beabsichtigte Platzierung eines eigenen Konkurrenzprodukts bejaht. (T11)
ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0014817
JJR_19630710_OGH0002_0070OB00185_6300000_001
Rechtssatz für 1Ob536/88 8Ob125/14m
RS0008942
1Ob536/88; 8Ob125/14m
Kein allgemeines Persönlichkeitsrecht, gesetzlich nicht als Vater eines Kindes zu gelten, das man nicht gezeugt hat (Ablehnung der Ansicht Reischauers in Rummel, ABGB, RZ 57 zu § 1295).
Beisatz: Ein Mann, für den die gesetzliche Vaterschaftsvermutung gilt, muss für die Entkräftung dieser Vermutung Sorge tragen. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0008942
JJR_19880413_OGH0002_0010OB00536_8800000_001
Rechtssatz für 1Ob536/88 4Ob1600/94 6O...
RS0048514
1Ob536/88; 4Ob1600/94; 6Ob48/98x; 7Ob185/18h
ABGB §148 Abs2 idF BGBl 2013/15
Bezeichnete die Mutter einen Mann als Vater, für den die Vermutung des § 163 Abs 1 ABGB spricht, so besteht über einen Mehrverkehr keine Offenlegungspflicht, wenn ein solcher vom Scheinvater nicht in Betracht gezogen und die Mutter darüber nicht befragt wird.
4 Ob 1600/94
Entscheidungstext OGH 20.09.1994 4 Ob 1600/94
6 Ob 48/98x
Entscheidungstext OGH 26.02.1998 6 Ob 48/98x
7 Ob 185/18h
Entscheidungstext OGH 28.08.2019 7 Ob 185/18h
Beisatz: Im Gegensatz dazu ist in Fällen, in denen die Mutter die Vaterschaft nicht gutgläubig in Betracht gezogen, sondern den Mann wider besseres Wissen als den Vater bezeichnet hat, die Notwendigkeit einer ausdrücklichen Frage des als Vater bezeichneten Mannes nach einem allfälligen Mehrverkehr nicht mehr zu fordern. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0048514
JJR_19880413_OGH0002_0010OB00536_8800000_002