Source: https://rd.springer.com/chapter/10.1007/978-3-322-88034-5_4
Timestamp: 2019-10-14 23:15:04
Document Index: 60821821

Matched Legal Cases: ['§ 1', 'BGH', 'Art. 8', '§ 16', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'EuG', '§ 15', '§ 1', '§ 5', '§ 31', '§ 3', '§ 11', 'BGH', '§ 15', 'Art. 30', 'BGH', '§ 15', 'BGH', '§ 31', '§ 8', '§ 8', 'Art. 23', 'Art. 24', 'BGH', '§ 1', 'BGH', '§ 15', 'BGH', '§ 15', 'BGH', '§ 1', '§ 15', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 242', '§ 8', '§ 15', 'Art. 222', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'Art. 85', 'Art. 36', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 30', 'Art. 36', 'Art. 30', 'EuG', 'BGH', 'EuG', '§ 31', '§ 16', 'BGH', '§ 31']

Markenrecht und Markenschutz | Springer for Research & Development
Markenartikel heute pp 85-109 | Cite as
Herkunftszeichen für Waren werden von Herstellern und teilweise auch von Händlern seit langer Zeit verwendet1. Der Zweck dieser Kennzeichnung war unterschiedlich, er hat sich im Laufe der geschichtlichen Entwicklung gewandelt. In der Antike ging es bereits um die Kennzeichnung der Warenherkunft, während im frühen Deutschland zunächst die Kennzeichnung des Eigentums im Vordergrund stand, aus der sich erst im Laufe der Zeit eine Ursprungskennzeichnung entwickelt hat. Im modernen Wirtschaftsleben dient die Marke darüber hinaus zunehmend der Unterscheidung der verschiedenen Warenarten, auch wenn sie von ein und demselben Hersteller oder Händler (Handelsmarken) stammen.
Zur Geschichte der Marke vgl. Wadle, Fabrikzeichenschutz und Markenrecht, 1. Teil, Berlin-München 1977; Baumbach-Hefermehl, Wettbewerbsrecht und Warenzeichenrecht, Bd. II Warenzeichenrecht, 10. Aufl. 1969, WZG Einl. 42 ff.; Busse, Warenzeichengesetz, 5. Aufl. 1976, Einf. 5 ff.Google Scholar
Vgl. die Internationale Staatenübersicht bei Busse, a.a.O., S. 8 36 ff.Google Scholar
Heydt, GRUR Int. 1977, 47, 48, betont zu Recht die Notwendigkeit, stets zwischen der Marke und dem Schutzrecht an der Marke zu differenzieren.Google Scholar
Zu Hörzeichen vgl. Klock in: Storkebaum-Kraft, Warenzeichengesetz, Berlin 1967, § 1 Anm. 43; BGH GRUR 1974, 657, 658 Concentra, verneint ausdrücklich Schutz von Dienstleistungsmarken; es bestehen aber starke Bestrebungen, künftig auch diesen den Zeichenschutz voll zu eröffnen: vgl. bereits Froschmaier, Der Schutz von Dienstleistungszeichen, München 1959; Art. 8 des Vorentwurfs für eine EWG-Marke (dazu unten IX) sieht die Dienstieistungsmarke vor; der Regierungsentwurf eines Gesetzes über die Eintragung von Dienstleistungsmarken vom 6. 1. 1978 (BR-Drucks. 30/78) will die Dienstleistungsmarke zeichenrechtlich voll anerkennen; nach § 16 UWG genießt sie schon heute (in beschränktem Umfang) Schutz.Google Scholar
Troller, Wesen und Unwesen der Marke, in: Festschrift für Möhring, München-Berlin 1965, S. 291, 300 ff.; aus einem,,im menschlichen Bewußtsein“liegenden,,Wesen“der Marke (a.a.O. S. 307) rechtsdogmatische Folgerungen für die Erschöpfungslehre zu ziehen (a.a.O., S. 313 f.), erscheint unzulässig.Google Scholar
Heydt, GRUR Int. 1976, 339, 340.Google Scholar
Hierzu bereits Jsay, GRUR 1929, 23, 34; Heydt, GRUR Int. 1976, 339, 342 f.Google Scholar
GRUR Int. 1977, 47, 48; sinngemäß ebenso ders., GRUR Int. 1976, 339, 341; der Bericht von Beier und Krieger, GRUR Int. 1976, 125 ff., der freilich bereits weitgehend auf den rechtlichen Schutz der Funktionen abstellt, vernachlässigt diese neuere tatsächliche Entwicklung.Google Scholar
Hierzu Vanzetti, Funktion und Rechtsnatur der Marke, GRUR Int. 1965, 128 ff., 185 ff., vor allem 129 ff.Google Scholar
Zutreffend freilich Schluep, Das Markenrecht als subjektives Recht, Basel 1964, S. 81 f.Google Scholar
Zum folgenden vgl. Schluep, a.a.O., S. 67 ff.; Vanzetti, GRUR Int. 1965, 130 f.; Baumbach-Hefermehl, WZG Einl. 5.Google Scholar
So namentlich Schluep, a.a.O., S. 81 f., der freilich die Werbefunktion auch als eigenständig annimmt.Google Scholar
Vgl. besonders Jsay, GRUR 1929, 23, 26.Google Scholar
Vanzetti, GRUR Int. 1965, 128, 130, 132; generell zur Feststellung des Zweckes eines Gesetzes Kraft, Interessenabwägung und gute Sitten im Wettbewerbsrecht, München 1963, S. 17 ff.Google Scholar
Vanzetti, a.a.O., S. 133 f., schließt letzteres zu Unrecht aus.Google Scholar
Vgl. Baumbach-Hefermehl, WZG, Einl. 7,13; Beier/Krieger, GRUR Int. 1976, 125 ff.; während in BGH GRUR 1964, 372, 374 f. (= BGHZ 41, 84, 88 f., 92 ff.) Maja, noch mehrfach neben einer Herkunfts- von einer Garantie- bzw. Qualitätsfunktion der Marke als Zweck des Zeichenrechts die Rede war, heißt es in BGH GRUR Int. 1973, 562, 564 (= BGHZ 60, 185, 193 f.) Cincano, nunmehr ausdrücklich, dem Warenzeichen komme zwar eine Herkunfts-, aber keine Garantiefunktion im Rechtssinne zu.Google Scholar
Mißverständlich EuGH WuW 1977, 137, 139 Terrapin-Terranova, wo es heißt, es sei die Hauptfunktion des Warenzeichens, dem Verbraucher die Identität des Warenursprungs zu „garantieren“.Google Scholar
Vgl. §§ 15, 24 WZG.Google Scholar
Beispiele für die „Fabrikmarke“bei Klock in: Storkebaum-Kraft, WZG, § 1 Anh. 1 Anm. 8.Google Scholar
Vgl. oben Fußnote 16.Google Scholar
Beier/Krieger, GRUR Int. 1976, 125, 127; Baumbach-Hefermehl, WZG, Einl. 13.Google Scholar
Vgl. Baumbach-Hefermehl, a.a.O.Google Scholar
GRUR 1929, 23, 26 ff.; vgl. auch Vanzetti, GRUR Int. 1965, 128, 131 f., mit Nachweisen.Google Scholar
A.a.O. S. 38 ff., 42; es ging ihm dabei in erster Linie darum, die Bindung des Markenrechts an einen Geschäftsbetrieb aufzulösen; das WZG von 1936 und die seitherigen Änderungen haben diesen Vorschlag nicht aufgegriffen; zur freien Übertragbarkeit der geplanten EWG-Marke vgl. unten IX.Google Scholar
Vgl. §§ 5 VII, 1114 WZG.Google Scholar
Zur Kennzeichnungskraft und zur sogenannten Abstandslehre vgl. Kraft in: Storkebaum-Kraft, § 31 Anm. 47 ff., 5 3 ff.Google Scholar
So nachdrücklich Jsay, GRUR 1929, 23, 34 f.; daselbst auch zum folgenden.Google Scholar
Vgl. § 3 UWG sowie hinsichtlich einer Löschungsklage § 11 I 3 WZG und hierzu BGH GRUR 1957, 350 Raiffeisensymbol.Google Scholar
Eingehend hierzu am Beispiel des Schweizer Rechts Spoendlin, Das Markenrecht im Lichte der schutzwürdigen Interessen, Basel 1974.Google Scholar
Vgl. oben Fußnote 28.Google Scholar
Namentlich durch Heydt in Festschrift für Hefermehl, Heidelberg 1971, S. 59, 74 („Sorten-Funktion44); ders., GRUR 1976, 7, 14 („Sorten- und Indikationsfunktion44); 1976, 501, 506; GRUR Int. 1976, 339, 342 ff. („Identifizierungsfunktion44); 1977, 47, 49; Mertens de Wil-mars, GRUR Int. 1976, 93, 97; Tilmann, GRUR 1977, 446, 452 f., Fußnoten 54, 63.Google Scholar
Mertens de Wilmars, a.a.O.; Tilmann, a.a.O., S. 453, der dann die Herkunftsfunktion, anders als die herrschende Meinung, im individualisierenden Sinne versteht.Google Scholar
So in GRUR Int. 1976, 339, 344, hinsichtlich einer Werbe- sowie einer Sortenfunktion.Google Scholar
Vgl. RGZ 124, 273, 276 Stellin; Bußmann, GRUR 1952, 313 ff.; Baumbach-Hefermehl, WZG § 15 Anm. 33. Neuerdings ist zweifelhaft, ob nicht gegebenenfalls Art. 30, 36 EWGV entgegenstehen, so OLG Karlsruhe, GRUR Int. 1977, 32 Hoffmann-La Roche.Google Scholar
Dies übersieht Tilmann, GRUR 1977, 446, 452 ff., dessen Gegenüberstellung von individualisierenden,,Firmenmarken“und „anonymen“, nur die Ware identifizierenden Marken die Herkunftsfunktion schlicht übergeht.Google Scholar
A.a.O., S. 455 ff., hinsichtlich der geplanten EWG-Mlarke.Google Scholar
Baumbach-Hefermehl, WZG Einl. 14; ähnlich Beier/Krieger, GRUR Int. 1976, 125, 128; für Heydt, GRUR 1976, 339, 344, hingegen steht die Werbefunktion im Vordergrund.Google Scholar
Selbst Jsay, GRUR 1929, 23, 25 ff., anerkennt, daß sich die Werbefunktion „nicht mehr in den Rahmen des (1929) geltenden Gesetzes einzwängen läßt“; die insoweit relevanten Bestimmungen haben sich der Sache nach nicht verändert.Google Scholar
Zur Kennzeichnungskraft und zur sogenannten Abstandslehre siehe oben Fußnote 26; vgl. auch Beier/Krieger, a.a.O.Google Scholar
Der Gesetzestext ist insoweit unpräzise, da es um die im Zeichenregister eingetragenen Waren geht;RGZ 38, 77, 79 f.Google Scholar
RGZ 118, 201, 206 Goldkrone.Google Scholar
RGZ 118, 76, 78 f.; vgl. auch BGH GRUR 1961, 181, 183 Mon Cheri.Google Scholar
Vgl. allgemein Baumbach-Hefermehl, WZG, Einl. 39 ff., § 15 Anm. 1.Google Scholar
Strittig; vgl. zum Stand der Meinungen Schluep, a.a.O. S. 213 ff.Google Scholar
Baumbach-Hefermehl, WZG, Einl. 37.Google Scholar
So Schluep, a.a.O. S. 221 ff.Google Scholar
In diesem Sinne Hubmann, Gewerblicher Rechtsschutz, 3. Aufl., München 1974, S. 213; Schluep, a.a.O. S. 226 ff., demonstriert diese unterschiedliche Reichweite.Google Scholar
Einen komprimierten Überblick gibt Trüstedt in: Reimer, Wettbewerbs- und Warenzeichenrecht, 1. Bd., Warenzeichen und Ausstattung, 4. Aufl., Köln 1966, S. 22.Google Scholar
BGHZ32, 103, 113.Google Scholar
Kohler, Warenzeichenrecht (zugleich 2. Aufl. des Rechts des Markenschutzes, Würzburg 1884), Mannheim 1910, S. 62 ff.Google Scholar
Trüstedt, a.a.O. und Baumbach-Hefermehl, WZG, Einl. 17, jeweils mit Nachweisen; Hubmann, a.a.O. S. 213.Google Scholar
Schluep, a.a.O. S. 358 ff. und S. 363, sieht das Markenrecht als Persönlichkeitsrecht und als Immaterialgüterrecht und qualifiziert es insoweit als „Zwillingsrecht“; Vanzetti, der als entscheidend für die Kohlersche Lehre den Individualisierungsaspekt herausstellt, will in Fortentwicklung dieses Gedankens den „Produktivkern“als das vom Markenrecht geschützte Gut annehmen; GRUR Int. 1965, 185, 188 ff., 200.Google Scholar
Als geistiges Eigentum steht die Marke unter dem Schutz des GG; vgl. insoweit für das Urheberrecht BVerfGE 31, 229; 31, 275; für Patente BVerfGE 18, 85, 90.Google Scholar
Dazu Kraft, JZ 1969, 408 ff. und neuerdings Vierheilig, Grenzen der Maßgeblichkeit der Verkehrsauffassung im Warenzeichenrecht, München 1977.Google Scholar
Hierzu Kraft in: Storkebaum-Kraft, § 31 Anm. 47 ff.Google Scholar
Vgl. schon Bussmann, GRUR 1949, 170 ff.; Reimer, GRUR 1949, 181 ff.; Baumbach-Hefer-mehl, WZG, § 8 Anm. 2; Storkebaum in: Storkebaum-Kraft, WZG, § 8 Anm. 21 ff.; zu Jsay vgl. oben Fußnote 24; Art. 23 des Vorentwurfs einer VO über die Gemeinschaftsmarke (dazu allgemein unten IX.) sieht die freie Übertragbarkeit vor.Google Scholar
Dazu unten VI. 2. und VII.Google Scholar
Vgl. aber Art. 24 des Vorentwurfs (dazu allgemein unten IX.).Google Scholar
RGZ 44, 71, 73 f. Victoria; BGH GRUR 1966, 375, 376 f. Meßmer-Tee II; Endemann in: Storkebaum-Kraft, WZG, § 1 Anh. 2 Anm. 1 ff., mit Nachweisen.Google Scholar
Endemann, a.a.O. Anm. 49.Google Scholar
Endemann, a.a.O. Anm. 5 ff., 18 ff., 21.Google Scholar
RGZ 50, 229, 231 f. Kölnisch Wasser; BGH GRUR Int. 1973, 562, 563 Cincano; Baumbach-Hefermehl, WZG, § 15 Anm. 43.Google Scholar
BGH a.a.O.; RGZ 161, 29, 38 Zählerersatzteile; Baumbach-Hefermehl, WZG, § 15 Anm. 35.Google Scholar
RGZ 118, 76, 83 Springendes Pferd; BGH GRUR 1964, 372, 274 Maja; anders noch RGZ 51, 263, 267 f. Mariani, wo das sogenannte Universalitätsprinzip vertreten wird. Vgl. im einzelnen bei von Bar, Territorialität des Warenzeichens und Erschöpfung des Verbreitungsrechts im Gemeinsamen Markt, Frankfurt 1977, S. 17 ff.Google Scholar
Anderer Ansicht freilich Endemann in: Storkebaum-Kraft, WZG, § 1 Anh. 2 Anm. 37 ff.; von Gamm, Warenzeichengesetz, München 1965, § 15 Anm. 32 f. und von Bar, a.a.O. S. 58 f., jeweils mit Nachweisen, die hiernach die Möglichkeit internationaler Erschöpfung verneinen.Google Scholar
Dazu sogleich unten V. 2. und 3.Google Scholar
BGH GRUR Int. 1973, 562, 563 f. Cincano.Google Scholar
A.a.O. S.564.Google Scholar
EuGH XVII, 69 = GRUR Int. 1971, 279 Sirena; EuGH XX, 731 = GRUR Int. 1974, 338 HAG; hierzu namentlich Kraft, GRUR Int. 1975, 283 ff.; näher dazu unten VI. 2. und VII.Google Scholar
BGH GRUR 1964, 372, 374 f. Maja.Google Scholar
BGH GRUR Int. 1973, 562, 563 f. Cincano; vgl. auch schon OLG Düsseldorf GRUR Int. 1965, 204 Revlon IV.Google Scholar
BGH, a.a.O., S. 564 f.; nach wie vor dagegen von Bar, a.a.O. S. 55 ff.Google Scholar
Siehe oben II. 1.Google Scholar
Nachweise bei Palandt-Heinrichs, BGB, 36. Aufl. 1977, § 242 Anm. 4 C e.Google Scholar
Vgl. hierzu im einzelnen Loewenheim, Warenzeichen und Wettbewerbsbeschränkung, Bad Homburg 1970, S. 189 ff.Google Scholar
Kraft, GRUR 1977, 760 ff.Google Scholar
Vgl. hierzu Baumbach-Hefermehl, WZG, § 8 Anh. Anm. 27; Schwartz im Gemeinschaftskommentar zum GWB, 3. Aufl., Köln 1972, § 15 Anm. 35 ff.; Loewenheim, a.a.O., S. 388 ff.; Fikentscher in: Die Warenzeichenlizenz, hrsg. von Beier u. a., München 1963, S. 405 ff.Google Scholar
Vgl. Schwartz, a.a.O. Anm. 38, mit Nachweisen.Google Scholar
Art. 222: „Dieser Vertrag läßt die Eigentumsordnung in den verschiedenen Mitgliedstaaten unberührt.“Vgl. hierzu Kraft, GRUR Int. 1975, 283, 286 ff.Google Scholar
KuGH XII, 321 = GRUR Int. 1966, 580 Grundig/Consten.Google Scholar
So die Maja- und die Cincano-Entscheidung des BGH; dazu oben V. 2. und 3.Google Scholar
Der EuGH spricht später vom Verbot der Ausübung, soweit diese „Gegenstand, Mittel oder Folge einer Kartellabsprache“ist; vgl. GRUR Int. 1971, 279, 280 Sirena; 1971, 450, 45 3 Metro; 1977, 402, 411 Terrapin-Terranova.Google Scholar
Vgl. Kraft, a.a.O., S. 285; zur Kritik im einzelnen Kraft, Markenartikel 1972, 35, 37 ff.Google Scholar
Die später ergangene Negram-III-Entscheidung des EuGH stützt sich für einen vergleichbaren Fall nicht mehr auf Art. 85, sondern auf Art. 36 S. 2 EWGV; dazu unten VII.Google Scholar
EuGH XVII, 69 = GRUR Int. 1971, 279; hierzu kritisch Kraft, Markenartikel 1972, S. 35 ff.; dem EuGH zustimmend Johannes, Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht im Europäischen Gemeinschaftsrecht, Heidelberg 1973, S. 83 ff.Google Scholar
Nach einer neueren Entscheidung des EuGH, GRUR Int. 1976, 398, 401 EMI, soll in einem vergleichbaren Fall kein Kartellverstoß vorliegen.Google Scholar
EuGH XX, 731 = GRUR Int. 1974, 338, 339; kritisch hierzu Kraft, GRUR Int. 1975, 283; vorbereitet war die Argumentation in der Metro-Entscheidung des EuGH, GRUR Int. 1971, 450, 453 f.Google Scholar
Art. 30: „Mengenmäßige Einfuhrbeschränkungen sowie alle Maßnahmen gleicher Wirkung sind unbeschadet der nachstehenden Bestimmungen zwischen den Mitgliedstaaten verboten.“ Art. 36: „Die Bestimmungen der Art. 30 bis 34 stehen Einfuhr-,... -beschränkungen nicht entgegen, die... zum Schutze... des gewerblichen und kommerziellen Eigentums gerechtfertigt sind. Diese Verbote oder Beschränkungen dürfen jedoch weder ein Mittel zur willkürlichen Diskriminierung noch eine verschleierte Beschränkung des Handels zwischen den Mitgliedstaaten darstellen.“Google Scholar
Dazu Kraft, GRUR Int. 1975, 283, 284.Google Scholar
EuGH XX, 1183 = GRUR Int. 1974,456.Google Scholar
Vgl. Kraft, GRUR Int. 1975, 289 f.Google Scholar
GRUR Int. 1976, 402, 410 f.; zu den praktischen Auswirkungen BGH GRUR Int. 1977, 329 Terranova.Google Scholar
EuGH a.a.O.Google Scholar
Vgl. hierzu Rupp, NJW 1976, 993 ff.Google Scholar
Vgl. hierzu im einzelnen die einschlägigen Kommentare, vor allem Baumbach-Hefermehl (Fußnote 1), Busse (Fußnote 1), von Gamm (Fußnote 66), Reimer (Fußnote 49), Storkebaum-Kraft (Fußnote 4).Google Scholar
Mit der geltenden Ausführungsordnung abgedruckt bei Busse, a.a.O., S. 697 ff., 739 ff. und 781 ff.Google Scholar
Vgl. im einzelnen bei Baumbach-Hefermehl, WZG, Einl. 28 ff.; Kraft in: Storkebaum-Kraft, WZG,§ 31 Anm. 125 ff.Google Scholar
Vgl. etwa Baumbach-Hefermehl, WZG, Einl. 22.Google Scholar
Über § 16 I UWG; vgl. ferner oben Fußnote 4.Google Scholar
BGH GRUR 1959, 182, 186 Quick; Kraft in: Storkebaum-Kraft, WZG, § 31 Anm. 108 ff.; Baumbach-Hefermehl, WZG, Einl. 25 ff., 33.Google Scholar
Zum Vorentwurf Kraft, Markenartikel 1974, S. 157 ff.; mit Zielen und Leitgedanken des europäischen Markenrechts befaßt sich Beier, GRUR Int. 1976, 363 ff.Google Scholar
Abgedruckt in GRUR Int. 1976, 481 ff.Google Scholar
Kommission der EG III/ex XI/C/268/77-D vom April 1977 und III/D/649/77-D vom Juli 1977.Google Scholar
Vgl. hierzu Tilmann, GRUR 1977, 446, 448 ff.; zum Vorentwurf eines Obereinkommens Kraft, Markenartikel 1974, 157, 164 ff.Google Scholar
Kraft A. (1978) Markenrecht und Markenschutz. In: Markenartikel heute. Schriftenreihe Markt und Marketing. Gabler Verlag, Wiesbaden
DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-88034-5_4