Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201999,%20953
Timestamp: 2020-04-02 13:25:44
Document Index: 303832354

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 7', '§ 89', '§ 775', '§ 836', '§ 2', '§ 7', '§ 775', '§ 775', '§ 776', '§ 2', '§ 7', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 88', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 775', 'BGH', '§ 775', '§ 623', '§ 766', 'BGH', 'BGH', '§ 159', '§ 150', 'BGH', '§ 4', '§ 492', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 17.12.1998 - IX ZR 1/98 - dejure.org
https://dejure.org/1998,886
BGH, 17.12.1998 - IX ZR 1/98 (https://dejure.org/1998,886)
BGH, Entscheidung vom 17.12.1998 - IX ZR 1/98 (https://dejure.org/1998,886)
BGH, Entscheidung vom 17. Dezember 1998 - IX ZR 1/98 (https://dejure.org/1998,886)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1998,886) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Zahlung nach Vollstreckungseinstellung
§ 7 Abs. 3 GesO (§ 89 InsO, §§ 775, 776 ZPO), vorläufige Einstellung der Zwangsvollstreckung, § 836 Abs. 2 ZPO analog
Folgen vorläufiger Einstellung der Zw angsvollstreckung
Vorläufige Einstellung der Zwangsvollstreckung - Bestimmung der leistungsberechtigten Person
Anspruch des Insolvenzverwalters gegen Pfändungsgläubiger auf Herausgabe von nach vorläufiger Einstellung der Zwangsvollstreckung empfangenen Leistungen des Drittschuldners
GesO § 2 Abs. 4, § 7 Abs. 3 S. 1; ZPO § 775
Rechte des Drittschuldners nach vorläufiger Einstellung der Zwangsvollstreckung; Behandlung von Leistungen des Drittschuldners in der Gesamtvollstreckung des Schuldners
ZPO § 775 Nr. 2, § 776; GesO § 2 Abs. 4, § 7 Abs. 3 Satz 1
Rückabwicklung der vom Drittschuldner an den Pfändungsgläubiger geleisteten Zahlung nach Beantragung der Gesamtvollstreckung über das Vermögen des Schuldners
BGHZ 140, 253
NJW 1999, 953
ZIP 1999, 144
MDR 1999, 317
NZI 1999, 110
NJ 1999, 310
VersR 2000, 72
WM 1999, 194
DB 1999, 632
Rpfleger 1999, 191
JR 1999, 469
Ist die Einziehung der Forderung noch nicht erfolgt, darf der Drittschuldner nach der Rechtsprechung des BGH nur noch an den Pfandgläubiger und dessen Schuldner gemeinsam leisten oder für beide hinterlegen (so das Urteil des BGH vom 17. Dezember 1998 IX ZR 1/98, NJW 1999, 953 m.w.N. auf ältere Rechtsprechung).
Damit werden - ähnlich wie mit der zeitlich allerdings beschränkten Vorschrift des § 88 InsO - lediglich solche Vollstreckungshandlungen erfaßt, die vor Eröffnung der Gesamtvollstreckung nicht vollständig durchgeführt wurden, insbesondere nicht zur Befriedigung des Gläubigers geführt haben (vgl. BGHZ 128, 365, 368; 130, 347, 351 f; 140, 253, 257;… BGH, Urt. v. 15. Juli 1999 - IX ZR 239/98, ZInsO 1999, 528, z.V.b. in BGHZ).
LAG Köln, 19.11.2003 - 7 Sa 646/03
Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, einstweilige Einstellung der …
Dies bedeutet: Wird die Zwangsvollstreckung einstweilen eingestellt, nachdem eine Forderung wirksam gepfändet wurde, so bleibt die Pfändung als solche bestehen (BGH MDR 1999 317 f.;… Stöber, Forderungspfändung, Rn. 609 und 609 b); Zöller-Stöber, ZPO, § 775 Rn. 5 m. w. N.).
Sie durfte vielmehr nur noch an die Klägerin und den Streitverkündeten gemeinsam leisten oder die geschuldete Leistung zu Gunsten beider Forderungsprätendenten hinterlegen (BGH MDR 1999, 317;… Zöller-Stöber, ZPO, § 775 Rn. 5;… Stöber, Forderungspfändung, Rn. 609).
b) Aus dem Schutzzweck der Formvorschrift des § 623 BGB ergibt sich aber im Falle der Blankounterzeichnung einer Eigenkündigung des Arbeitnehmers, dass die Ermächtigung zur Ausfüllung des Blanketts der Schriftform bedarf (vgl. zur Bürgschaft nach § 766 Satz 1 BGB: BGH, 29.02.1996 - IX ZR 153/95, NJW 1996, 1467; BGH, 20.03.1997 - IX ZR 83/96, NJW 1997, 1779; zum Lebensversicherungsvertrag nach § 159 Abs. 2 Satz 1 VVG (jetzt § 150 Abs. 2 VVG n.F.): BGH, 17.12.1998 - IX ZR 1/98, NJW 1999, 953; zum Verbraucherkreditvertrag nach § 4 Abs. 1 Satz 1 VerbrKrG (jetzt §§ 492 Abs. 1 Satz 1, 499, 501 BGB): BGH, 19.05.2005 - III ZR 240/04, NJW-RR 2005, 1141; BGH, 29.02.1996 - IX ZR 153/95, BGHZ 132, 119) und der Inhalt der einzutragenden Erklärung eindeutig in der Ermächtigung erklärt ist.