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Timestamp: 2020-06-03 04:46:34
Document Index: 88576498

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 39', 'Art. 45']

Andreas Haratsch/Christian Koenig/Matthias Andreas Haratsch/Christian Koenig/ Matthias Pechstein Europarecht - [PDF Document]
andreas haratsch/christian koenig/matthias andreas haratsch/christian koenig/ matthias pechstein...
Andreas Haratsch/Christian Koenig/Matthias Pechstein Europarecht
Andreas Haratsch/Christian Koenig/ Matthias Pechstein
Europarecht 10., überarbeitete und aktualisierte Auflage
unter Mitarbeit von Tobias Fuchs und Philipp Kubicki
Andreas Haratsch: Geboren 1963; 1982–88 Studium der Rechtswissenschaft in Mainz; 1990/91 Studium an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer; 1992 zwei- tes juristisches Staatsexamen; 1997 Promotion; 2003 Habilitation; ab Wintersemester 2005/ 06 Vertreter des Lehrstuhls Deutsches und Europäisches Verfassungs- und Verwaltungs- recht sowie Völkerrecht an der FernUniversität in Hagen; seit 2007 Univ.-Prof. und Inha- ber dieses Lehrstuhls; seit 2008 stellvertretender Direktor des Dimitris-Tsatsos-Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften der FernUniversität in Hagen.
Christian Koenig: Geboren 1961; 1980–85 Studium der Rechtswissenschaften in Berlin und Mainz; 1986 Master of Laws (London School of Economics); 1988 Promotion; 1991 zweites juristisches Staatsexamen; 1993 Habilitation; seit 1994 Univ.-Prof.; seit 1999 Di- rektor am Zentrum für Europäische Integrationsforschung (ZEI) der Universität Bonn.
Matthias Pechstein: Geboren 1958; 1979–85 Studium der Rechtswissenschaft in Mainz und Nizza; 1987 Promotion; 1989 zweites juristisches Staatsexamen; 1989–90 Referent im Bundesministerium des Inneren für europäische Medienpolitik; 1990–93 wiss. Assis- tent an der Universität Bayreuth; 1993–94 Richter am Verwaltungsgericht Berlin; 1994 Habilitation; seit 1995 o. Professor für Öffentliches Recht und Europarecht an der Eu- ropa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder.
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Na- tionalbibliographie; detaillierte bibliographische Daten sind im Internet über http://dnb. dnb.de abrufbar.
© 2016 Mohr Siebeck Tübingen. www.mohr.de
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Das Buch wurde von Jung Crossmedia Publishing in Lahnau gesetzt und von Gulde- Druck in Tübingen auf alterungsbeständiges Werkdruckpapier gedruckt und gebunden.
1.Auflage 1996 2.Auflage 1998 3.Auflage 2000 4.Auflage 2003 5.Auflage 2006 6.Auflage 2009 7.Auflage 2010 8.Auflage 2012 9.Auflage 2014
10.Auflage 2016
e-ISBN PDF 978-3-16-154502-3
Dieses Lehrbuch zum Europarecht richtet sich vor allem an Studierende. Wir hoffen aber auch, dem praktisch – sei es beruflich oder anderweitig – am Europa- recht Interessierten beim rechtsdogmatischen und kasuistischen Zugang zur europäischen Integration behilflich zu sein. Das Lehrbuch kann sowohl als Ein- führung als auch zum Wiederholen des europarechtlichen Prüfungsstoffes an- hand der Merksätze und Übersichten herangezogen werden. Merksätze und Prüfungsübersichten sollen als Lernkontrollen zum nochmaligen Nachlesen im betreffenden Kapitel anregen. Damit die Ausführungen immer „hart am Recht“ verstanden werden, empfehlen wir nachdrücklich, parallel zur Buchlektüre die im Text zitierten Vertragsbestimmungen nachzulesen. Ebenso wichtig ist die Lektüre zumindest der Leitentscheidungen, die am Ende einzelner Abschnitte angeführt werden. Eine wertvolle Hilfe leistet dabei die von Matthias Pechstein kommentierte Studienauswahl von Entscheidungen des EuGH, die zeitgleich in neunter Auflage im Verlag Mohr (Siebeck) erscheint. Eine aktuelle Ergänzung hierzu bietet das Internetprojekt DeLuxe (www.rewi.europa-uni.de/deluxe), in welchem in Anlehnung an den Ansatz der Entscheidungssammlung die neuesten Urteile des Gerichtshofs didaktisch aufbereitet werden. In dieser zehnten Auf- lage wird in den Fußnoten bei den einschlägigen EuGH-Urteilen auf die Ent- scheidungssammlung in der neunten Auflage hingewiesen (P Nr. xy).
Die zehnte Auflage aktualisiert die Darstellung des Europarechts und berück- sichtigt nicht zuletzt die Reaktionen der Europäischen Union und ihrer Mit- gliedstaaten auf die Finanz- und Schuldenkrise. Zudem ist nicht nur die Literatur auf den neuesten Stand gebracht worden, sondern es sind auch die seit der Vor- auflage eingetretenen Entwicklungen in der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union, der europarechtsrelevanten Rechtsprechung des Bun- desverfassungsgerichts sowie im relevanten Sekundärrecht der Europäischen Union berücksichtigt worden. Hinzuweisen ist darauf, dass die amtliche Ent- scheidungssammlung des Gerichtshofs der Europäischen Union zum Jahr 2012 eingestellt worden ist. Alle Entscheidungen ab dem Jahr 2012 werden in diesem Lehrbuch daher mit dem sog. European Case Law Identifier (ECLI) zitiert (nä- her hierzu Rn. 487).
VI Vorwort zur zehnten Auflage
In dieser zehnten Auflage werden die Vertragsbestimmungen in der neuen Ar- tikelnummerierung des EU- und des AEU-Vertrags zitiert, wie sie durch den Lissabonner Vertrag eingeführt worden ist. Wird eine Vertragsbestimmung des Rechts vor dem Inkrafttreten des Lissabonner Vertrages zitiert, so erfolgt dies mit dem Hinweis „a. F.“, z. B. Art. 5 EGV a. F., der nach dem Lissabonner Ver- trag Art. 5 EUV entspricht, oder Art. 39 EGV a. F. für den jetzigen Art. 45 AEUV.
Bei der Erstellung der zehntenAuflage dankenwirHerrn PascalHirschberg für die Mithilfe bei der Aktualisierung von Kapitel 1. Für Mithilfe bei der Über- arbeitung danken wir in gleicher Weise Herrn Tobias Growe (2.Kapitel, Ab- schnitt I. bis V. und VI. 10.), Herrn Yury Safoklov (2. Kapitel, Abschnitt VI. 1. d) bis VI. 3.), FrauDr.AnkeHolljesiefken (3. Kapitel, Abschnitte I. und III. 3. bis 8.), Herrn Dr. Sebastian Piecha (4.Kapitel, Abschnitte IV. bis VI.) und Herrn Chris- tian Baier (4. Kapitel, Abschnitt I. und II., 5. Kapitel, Abschnitte I. bis III. 2., III. 4., 5. und IV). Frau Michelle Nagel, Herrn Christian Baier, Herrn Pascal Hirschberg, Herrn Dr. Sebastian Piecha, Herrn Yury Safoklov und Herrn Chris- toph Schmälzger, LL.M. danken wir darüber hinaus für die Hilfe bei der Anpas- sung des Sach- und des Literaturverzeichnisses.
Für die engagierte und zuverlässige Koordination ebenso wie für die inhalt- liche Mitarbeit danken wir Herrn Dr. Matti Meyer (4.Kapitel, Abschnitt III.). Darüber hinaus gilt unser Dank für die Unterstützung bei der Überarbeitung Frau Nora Bettina Braun, Frau Beate Förtsch, Herrn Carl Prior und Frau Fran- ziska Schramm. Gleiches gilt für Frau Gloria-Caroline Bartelt, Frau Anastasia Borodina, Frau Inge Elise Uhlig, Herrn Tobias Fuchs, Herrn Christopher Käm- per und Herrn Philipp Kubicki. Großer Dank gebührt zudem Frau Birgit Lö- ckenhoff für ihre unermüdliche Mithilfe im Rahmen der Organisation sowie für stets wertvolle Anregungen und Anmerkungen.
Für die gewohnt vorzügliche verlegerische Betreuung danken wir Herrn Dr. Franz-Peter Gillig vom Verlag Mohr Siebeck.
Hagen, Bonn, Frankfurt (Oder) Andreas Haratsch Christian Koenig
Seite Rn. Vorwort zur zehnten Auflage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . V Inhaltsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XV Abkürzungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XXXIII
1. Kapitel Der Begriff des Europarechts und die Entwicklung der europäischen Einigung in Europäischer Union und Europarat . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1
I. Zum Begriff des Europarechts . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1
II. Die Ursprünge der Europaidee . . . . . . . . . . . . . . . . 2 3
III. Entwicklung des europäischen Einigungsprozesses . . 3 7 1. Gründung, Aufbau und Krise der Europäischen
Gemeinschaften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 7 2. Ausbau des Binnenmarktes und Anfänge der politischen
Integration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 13 3. Einheitliche Europäische Akte 1986 und Vertiefung
der Integration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 16 4. Maastrichter Vertrag 1992 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 20 5. Amsterdamer Vertrag 1997 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 24 6. Vertrag von Nizza 2001 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 26 7. Auflösung der EGKS 2002 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 28 8. Erweiterung der Europäischen Union . . . . . . . . . . . . . . 12 30 9. Vertrag über eine Verfassung für Europa 2004 . . . . . . . . . 13 33 10. Vertrag von Lissabon 2007 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 34
IV. Europarat und europäischer Menschenrechtsschutz 16 40 1. Funktionsweise und Ziele des Europarates . . . . . . . . . . . 16 40 2. Die Europäische Menschenrechtskonvention . . . . . . . . . 18 43
V. Merksätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 50
X Inhaltsübersicht
Seite Rn. 2. Kapitel Die Europäische Union . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 51
I. Die Architektur der Europäischen Union . . . . . . . . . . 23 51 1. Struktur und Charakteristik des Unionsrechts . . . . . . . . . 23 51 2. Die materielle Verbundsicherung durch das Kohärenzgebot 30 64 3. Die institutionelle Verbundsicherung durch den institutionel-
len Rahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 68 4. Völkerrechtssubjektivität und völkerrechtliche Handlungs-
fähigkeit der Europä
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