Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%201990,%20Seiten%201303
Timestamp: 2019-06-26 17:32:05
Document Index: 98677586

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 249', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 249', 'BGH', 'BGH', '§ 301', 'BGH', '§ 301', '§ 301', 'BGH', 'BGH', '§ 301', 'BGH', 'BGH', '§ 301', 'BGH', 'BGH', '§ 249', '§ 249', '§ 251', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 301', 'BGH', 'BGH']

BGH, 05.04.1990 - III ZR 213/88 - dejure.org
https://dejure.org/1990,1608
BGH, 05.04.1990 - III ZR 213/88 (https://dejure.org/1990,1608)
BGH, Entscheidung vom 05.04.1990 - III ZR 213/88 (https://dejure.org/1990,1608)
BGH, Entscheidung vom 05. April 1990 - III ZR 213/88 (https://dejure.org/1990,1608)
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Ausschluß der Ersetzungsbefugniß - Denkmalschutz - Grenze der Unverhältnismäßigkeit - Teilbeträge - Geldentschädigung
NJW-RR 1990, 1303
VersR 1990, 982
WM 1990, 1752
Auflagen des Denkmalschutzes müssen nämlich auch bei der Ermittlung des im Sinne von § 249 BGB erforderlichen Aufwandes mit Berücksichtigung finden (BGH, Urteil vom 05.04.1990, Az.: III ZR 213/88, u.a. in: NJW-RR 1990, Seiten 1303 ff.; BGH, Urteil vom 19.04.1977, Az.: VI ZR 34/75, u.a. in: VersR 1977, Seite 743).
Die Vorschrift verfolgt den Zweck, die Höhe der Ersatzpflicht nach oben zu begrenzen (BGH, Urt. v. 5. April 1990, III ZR 213/88, NJW-RR 1990, 1303;… Urt. v. 9. Dezember 2008, VI ZR 173/07, NJW 2009, 1066, 1067).
Die Naturalrestitution nach § 249 BGB ist nur dann für den Ersatzpflichtigen unzumutbar, wenn die Kosten im Vergleich zum Wert der wiederherzustellenden Sache unverhältnismäßig sind (BGH, Urt. v. 5. April 1990, III ZR 213/88, a.a.O.;… Urt. v. 9. Dez. 2008, VI ZR 173/07, a.a.O.).
Die Gefahr einer Urteilskollision war in dem dem Senatsurteil vom 5. April 1990 - III ZR 213/88 - BGHR ZPO § 301 Abs. 1 Schadensersatz 1) zugrundeliegenden Sachverhalt ausgeschlossen.
Wegen des Grundsatzes der Einheitlichkeit des Entschädigungsanspruchs (vgl. Senatsurteil v. 5. April 1990 - III ZR 213/88 - BGHR ZPO § 301 Abs. 1 enteignungsgleicher Eingriff 1 m.w.N.) ist im vorliegenden Fall jedoch von einer - bei isolierter Betrachtung in Betracht kommenden - Zurückverweisung an das erstinstanzliche Gericht abzusehen.
Die Einheitlichkeit des Anspruchs bedeutet noch nicht seine Unteilbarkeit, auf die es für die Zulässigkeit des Teilurteils nach § 301 Abs. 1 ZPO allein ankommt (BGH, Urt. v. 5. April 1990, III ZR 213/88, BGHR ZPO § 301 Abs. 1 - enteignungsgleicher Eingriff 1).
Ist dagegen - wie hier - nur (noch) die Höhe des Anspruchs im Streit, können auch unselbständige Rechnungsposten eines einheitlichen Schadensersatzanspruchs Gegenstand eines Teilurteils sein, wenn sie ziffernmäßig oder sonstwie bestimmt und individualisiert sind (…vgl. BGH, Urt. v. 10. Januar 1989, VI ZR 43/88, BGHR ZPO § 301 Abs. 1 Verdienstausfall 1) und die Entscheidung über diesen Teil unabhängig vom Ausgang des Streits über den Rest ist, also die Gefahr widersprüchlicher Entscheidungen, auch infolge einer abweichenden Beurteilung durch das Rechtsmittelgericht, nicht besteht (BGH, Urt. v. 5. April 1990, III ZR 213/88, aaO.; Senatsurt. v. 26. April 1991, V ZR 213/89, WM 1991, 1530 [BGH 26.04.1991 - V ZR 213/89]).
Neben dem Restitutionsanspruch des § 249 Abs. 1 BGB unterliegt auch der als Zahlungsanspruch ausgekleidete besondere Herstellungsanspruch aus § 249 Abs. 2 BGB der Schranke des § 251 Abs. 2 BGB ( vgl. BGH NJW 88, 1835; BGH NJW-RR 90, 1303 ).
Richtig ist auch, daß für die Annahme einer Divergenzgefahr die Möglichkeit einer abweichenden Entscheidung im Instanzenzug genügt (BGHZ 107, 236, 242; BGH, Urteil vom 5. April 1990 - III ZR 213/88 = BGHR ZPO § 301 Abs. 1, Schadensersatz 1, m.w.Nachw.).
OLG Düsseldorf, 08.09.2000 - 22 U 47/00
Die Gefahr widersprechender Entscheidungen, auch infolge einer abweichenden Beurteilung durch das Rechtsmittelgericht, ist insoweit ausgeschlossen (vgl. BGH WM 1991, 1530; NJW-RR 1990, 1303).
OLG Bremen, 10.05.1996 - 4 U 25/95
Voraussetzungen für den Erlass eines Teilurteils
BGH, 23.05.1995 - III ZR 53/94
Nichtannahme der Revision - Zulässigkeit eines Teilurteils