Source: https://gesetze-in-app.de/StPO/244
Timestamp: 2019-03-19 01:25:50
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Matched Legal Cases: ['§ 244', 'BGH', '§ 244', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 244', 'BGH', '§ 244', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 244', 'BGH', 'BGH', '§ 244', 'BGH', '§ 244', 'BGH', '§ 41', 'BGH', '§ 244', 'BGH', '§ 244', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 244', 'BGH', '§ 244', 'BGH', 'BGH', '§ 284', '§ 284', 'BGH', '§ 244', 'BGH', 'BGH', '§ 384', '§ 244', 'BGH', 'BGH', '§ 284', '§ 284', 'BGH', 'BGH', '§ 244', 'BGH', '§ 244', 'BGH', 'BGH', '§ 82', '§ 244', 'BGH', 'BGH', '§ 244', '§ 244', 'BGH', '§ 244', '§ 244', 'BGH', '§ 244', 'BGH', 'BGH', '§ 244', 'BGH', 'BGH', '§ 244', 'BGH', '§ 244', 'BGH', '§ 244', 'BGH', '§ 244', '§ 244', '§ 244', 'BGH', 'BGH', '§ 284', '§ 244', '§ 86', '§ 244', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 244', '§ 244', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 244', '§ 77', 'BGH', 'BGH', '§ 244', '§ 244', '§ 244', '§ 244', 'BGH', '§ 244', '§ 244', '§ 244', '§ 244', '§ 244', '§ 244', '§ 313']

§ 244 StPO: Beweisaufnahme; Untersuchungsgrundsatz; Ablehnung von Beweisanträgen
Beweisaufnahme; Untersuchungsgrundsatz; Ablehnung von Beweisanträgen
BGH, Urteil , Az. 6 StR 302/54 3«) Die Rüge einer Verletzung der Aufklärungspflicht (§ 244 Abs 2 StPO) ist unzulässig, weil nicht angegeben wird, auf welchem Wege das Gericht die weitere Aufklärung hätte versuchen und insbesondere welcher anderen Beweismittel es sich hätte bedienen sollen (vgl BGHSt 2, 168).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2012, Az. IV ZR 177/11 Beschränkungen des Antragsrechts können sich allenfalls aus dem Gesichtspunkt des Rechtsmissbrauchs bzw. der Prozessverschleppung (BGH, Urteil vom 7. Dezember 2010 -VIII ZR 96/10, NJW-RR 2011, 704 Rn. 9) oder aus einer entsprechenden Anwendung von § 244 Abs.3 Satz 2 StPO ergeben.
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2003, Az. VI ZR 327/02 Nach der Rechtsprechung der Strafsenate des Bundesgerichthofs ist die polygraphische Untersuchung mittels Kontrollfragentests und - jedenfalls im Zeitpunkt der Hauptverhandlung - des Tatwissenstests als völlig ungeeignetes Beweismittel im Sinne des § 244 Abs.3 StPO zu bewerten (vgl. BGHSt 44, 308 und BGH, Urteil vom 10. Februar 1999 -3 StR 460/98- NStZ-RR 2000, 35).
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2003, Az. VI ZR 327/02 Daraus folge, daß diese Untersuchungsmethode im Sinne des § 244 Abs.3 Satz 2 Alt. 4 StPO völlig ungeeignet sei, wenn der Beschuldigte bereits von dem gegen ihn erhobenen Vorwurf und den darauf bezogenen Ermittlungsergebnissen Kenntnis erlangt habe (vgl. BGHSt 44, 308, 319 ff., 327 f.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2011, Az. IV ZR 33/09 nem anderen Rechtsstreit aus dem HEROS-Komplex (vgl. dazu das Zwischenurteil des OLG Celle vom 14. Juni 2010 - 8 U 21/09, juris, betreffend den Zeugen W. ) führt nicht dazu, die beiden Zeugen im vorliegenden Rechtsstreit als völlig ungeeignete oder unerreichbare Beweismittel i.S. des § 244 Abs. 2 Satz 2 StPO anzusehen oder die beantragte Beweiserhebung für unzulässig zu erachten (vgl. dazu Senatsbeschluss vom 21. September 2011 aaO Rn. 15 - 18).
BGH, URTEIL vom 2.10.1980, Az. X ZR 49/80 Das gilt nicht nur für den dem Beibringungsgrundsatz unterliegenden Zivilprozeß, sondern auch für Verfahren mit Amtsermittlung (vgl. § 244 StPO; BVerwG DÖV 1964, 561) und somit auch für das Patentnichtigkeitsverfahren (BGH GRUR 1975, 254, 256 zu V 4 - Ladegerät II; a.A. Röhl bei Lindenmaier, PatG 6. Aufl. An. 7 zu § 41b).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2005, Az. Die Ermittlung des Sachverhalts durch den Tatrichter untersteht dem aus § 244 Abs. 2 StPO abzuleitenden und den verfassungsrechtlichen Anforderungen entsprechenden „Gebot bestmöglicher Sachaufklärung“ (vgl. BVerfGE 57, 250, 275; 63, 45, 61; BVerfG - Kammer - NJW 2003, 2444 und Beschluß vom 17. September 2004 - 2 BvR 2122/03).
BGH, URTEIL vom 1.9.1988, Az. Soweit die unter Beweis gestellten Behauptungen im Widerspruch zu den Feststellungen der Wirtschaftsstrafkammer stehen, hat das Berufungsgericht die Beweiserhebung mit Recht als unzulässig abgelehnt (§ 244 Abs.3 Satz 1 StPO); denn sie würde zu demindest im Ergebnis auf eine Beweiserhebung darüber hinauslaufen, ob Zweifel an der Richtigkeit der strafgerichtlichen Feststellungen angebracht sind, und eine solche ist dem Berufsgericht verwehrt (BGHSt 33, 155).
BGH, Urteil vom 3.5.1954, Az. 6 StE 172/54 Der 1. Strafsenat hat in der Entscheidung BGHSt 1, 373 (376) ohne nähere Begründung und beiläufig zu dem Ausdruck gebracht, es bestimme sich nach den Regeln über die Unmittelbarkeit der Beweisaufnah-me nach § 244 Abs 2 StPO, ob sich das Gericht mit der Vernehmung eines mittelbaren anstelle des auch erreichbaren unmittelbaren Zeugen begnügen dürfe.
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2016, Az. IV ZR 52/14 29	bb) § 244 Abs.3 Satz 2 Nr. 3 StPO, der auch im Zivilprozess entsprechende Anwendung findet (Senatsbeschlüsse vom 12. September 2012 - IV ZR 177/11, NJW-RR 2013, 9 Rn. 14; vom 21. September 2011 aaO Rn. 16; BGH, Urteil vom 17. Februar 1970 - III ZR 139/67, BGHZ 53, 245, 259 f.; MünchKomm-ZPO/Prütting, 5. Aufl. § 284 Rn. 91; Foerste in Musielak/Voit, ZPO 13. Aufl. § 284 Rn. 21), erlaubt die Ablehnung eines Antrags auf Zeugenvernehmung nur für den Fall, dass die in das Wissen des Zeugen gestellte Tatsache bereits erwiesen ist.
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.1975, Az. Diese ergeben sich vor allem aus der dem Gericht nach § 244 Abs. 2 StPO obliegenden Pflicht zur vollständigen Sachaufklärung (BGHSt 6, 292, 295).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2011, Az. IV ZR 38/09 16	Ihre	auf	§ 384 Nr. 2 ZPO gestützte, umfassende Aussageverweige- rung in einem anderen Rechtsstreit aus dem HEROS-Komplex (vgl. dazu das Zwischenurteil des OLG Celle vom 14. Juni 2010 - 8 U 21/09, juris, betreffend den Zeugen W. ) führt nicht dazu, die beiden Zeugen im vorliegenden Rechtsstreit als völlig ungeeignete oder unerreichbare Beweismittel i.S. des § 244 Abs. 2 Satz 2 StPO (vgl. zur Bedeutung dieser Vorschrift auch im Zivilprozess: BGH, Urteil vom 17. Februar 1970 - Ill ZR 139/67, BGHZ 53, 245, 258; Zöller/Greger, ZPO, 28. Aufl. § 284 Rn. 8b; Laumen in Prütting/Gehrlein, ZPO § 284 Rn. 35) anzusehen oder die beantragte Beweiserhebung für unzulässig zu erachten.
BGH, Urteil , Az. 6 StR 128/54 Pie Annahme, der Angeklagte habe in vermeidbarem Verbotsirrtum gehandelt, ist für den Angeklagten günstiger als die Feststellung, er sei sich des Unrechts seines Verhaltens bewusst gewesen, weil im Falle des verschuldeten Verbotsirrtums die Möglichkeit der Strafmilderung besteht (BGHSt 2, ]94» 209 - 211), Per Strafrichter verletzt aber die Pflicht zur vollständigen und wahrheitsgemässen Aufklärung des Sachverhalts (§ 244 Abs 2 StPO)> wenn er ohne Ausschöpfung aller Beweisamöglichkeiten von einem dem Angeklagten günstigeren Sachverhalt ausgeht,
BGH, vom 3.1.1959, Az. Die Aufklärungsrügen (§ 244 Abs. 2 StPO) sind ferner unzulässig, weil die Rechtsbeschwerde die Beweismittel nicht angibt, deren sich das Obex'landesgericht zur weiteren Erforschung des Sachverhalts hätte bedienen sollen (BGHSt 2, 168).
BGH, , Az. 1)	Die Aufklärungsrügen (§ 82 Ahs o 1 Sscfcsf 1 GWB ? § 244 Ahs, 2 StPO) sind unzulässig, weil die R echt sh es chw erde die Beweismittelnicht angibt, deren sich das Oberlan-d esgericht zu weit er er Erforschung d es S ach verhalt s hätt e bedienen sollen (BGHSt 2, 168).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2010, Az. Als Konsequenz hieraus muss das Gericht einem Antrag des Angeklagten auf erneute bzw. ergänzende Vernehmung des Zeugen zu dem selben Beweisthema nur nach Maßgabe seiner Aufklärungspflicht (§ 244 Abs. 2 StPO) nachkommen, ohne an die Ablehnungsgründe des § 244 Abs.3 StPO gebunden zu sein (BGHR StPO § 244 Abs.6 Beweisantrag 32; Fischer in KK 6. Aufl. § 244 Rdn. 7; jeweils m. w. N.).
BGH, URTEIL vom 3.10.1977, Az. IV ZR 162/76 Eine Verpflichtung hierzu besteht nach ständiger Rechtsprechung nur ausnahmsweise, insbesondere wenn das Gutachten grobe Mängel oder Widersprüche enthält; bei der Entscheidung ist § 244 Abs.4 Satz 2 StPO entsprechend anwendbar (BGH MDR 1953, 605; BGHZ 53, 245, 258; vgl. auch Senatsurteil vom 16. März 1977 - IV ZR 136/76).
LG Essen, Urteil vom 1.6.2008, Az. 15 S 258/08 15Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist ein Zeuge dann unerreichbar im Sinne des § 244 Abs.3 StPO, wenn das Gericht unter Beachtung der ihm obliegenden Aufklärungspflicht alle der Bedeutung des Zeugnisses entsprechenden Bemühungen zur Beibringung des Zeugen vergeblich entfaltet hat und keine begründete Aussicht besteht, dass der Zeuge in absehbarer Zeit als Beweismittel herangezogen werden kann (BGH StV 1987, 45 m.w.N.).
LG Hagen, Urteil vom 1.11.2010, Az. 400 Js 146/10 Damit ist allein und ohne andere Beweismittel (vgl. BGH NStZ 2005, 159; Meyer-Goßner, StPO, 52. Auflage, § 244 StPO Rn. 75) das Gegenteil der behaupteten Beweistatsache durch ein früheres Sachverständigengutachten bewiesen.
LG Hagen, Urteil vom 1.11.2010, Az. 400 Js 146/10 (BGH NStZ 1981, 361; Meyer-Goßner, StPO, 52. Auflage, § 244 StPO Rn. 18 m. w. N.).
LG Hagen, Urteil vom 1.11.2010, Az. 400 Js 146/10 Insbesondere muß der Beweisantrag eine bestimmte Beweistatsache bezeichnen (BGH NStZ 2008, 52; Meyer-Goßner, StPO, 52. Auflage, § 244 StPO Rn. 20 m. w. N.).
LG Hagen, Urteil vom 1.11.2010, Az. 400 Js 146/10 Aus tatsächlichen Gründen sind (Indiz-) Tatsachen bedeutungslos, wenn zwischen Ihnen und dem Gegenstand der Urteilsfindung keinerlei Sachzusammenhang besteht oder wenn sie trotz eines solchen Zusammenhangs selbst im Fall ihres Erwiesenseins die Entscheidung nicht beeinflussen könnten, weil sie nur mögliche, nicht aber zwingende Schlüsse zulassen und das Gericht den möglichen Schluss nicht ziehen will (BGH NJW 1988, 501; Meyer-Goßner, StPO, 52. Auflage, § 244 StPO Rn. 56 m. w. N.).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 3.9.2015, Az. 2 Ss 182/15 Weder verpflichtet ihn § 244 Absatz 2 StPO, ohne Anhaltspunkte in Richtung sämtlicher solcher Umstände zu ermitteln; dies wäre bei Massendelikten wie dem Fahren ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheitsfahrten (für die Entsprechendes zu gelten hätte) in der Praxis auch unverhältnismäßig aufwendig (König am angegebenen Ort S. 261 f.; Sandherr, Anmerkung zu OLG Koblenz NZV 2013, 411 [413]).
VerfGH München, Beschluss vom 3.4.2011, Az. In Anlehnung an die Vorschrift des § 244 Abs.3 StPO darf der Richter einen Beweisantrag insbesondere dann ablehnen, wenn die unter Beweis gestellte Tatsache unerheblich, bereits erwiesen oder offenkundig ist, wenn das Beweismittel unzulässig, unerreichbar oder völlig ungeeignet ist oder wenn die behauptete Tatsache als wahr unterstellt wird, wobei die Wahrunterstellung nicht zu dem Nachteil der Gegenpartei verwertet werden darf, wenn diese die Behauptung bestritten hat (BGH vom 17.2.1970 = BGHZ 53, 245/259 f.; Greger in Zöller, RdNrn. 8 a ff. vor § 284).
VG Augsburg, Urteil vom 1.0.2012, Az. 5 K 10.30461 Es ist allgemein anerkannt, dass die Gründe, aus denen ein Beweisantrag im Verwaltungsprozess abgelehnt werden kann, unter anderen denen des § 244 Abs.3 StPO entsprechen (Kopp/Schenke, VwGO, 17. Auflage 2011, Rd.Nr. 21 zu § 86 VwGO).
OLG Bamberg, Beschluss vom 1.1.2015, Az. 6 Ss 5/15 25 Der nach § 244 Abs.6 StPO obligatorische Ablehnungsbeschluss muss die Erwägungen anführen, aus denen der Tatrichter der Beweistatsache keine Bedeutung für den Schuld – oder Rechtsfolgenausspruch beimisst, weil nur so Angeklagter und Verteidigung in die Lage versetzt werden, sich sachgemäß auf die durch die Antragsablehnung geschaffene Verfahrenslage einzurichten (BGH Beschluss vom 01.10.2013 - 3 StR 135/13 - BeckRS 2013, 18464; BGH NStZ 2005, 224, 226 BGHR StPO § 244 Abs.3 Satz 2 Bedeutungslosigkeit 1,9, 11 und 15).
OLG Bamberg, Beschluss vom 1.1.2015, Az. 6 Ss 5/15 Unterbleibt dies, so kann auch dies einen Verstoß gegen § 244 Abs.3 Satz 2 StPO begründen (BGH NStZ 2012, 525; BGH NStZ 1994, 195; BGH NStZ 1988, 38).
VerfGH München, Urteil vom 2.2.2010, Az. Ss OWi 440/20 Doch hat der Gesetzgeber bewusst davon abgesehen, eine Bezugnahme auf § 244 Abs. 2 StPO in die Vorschrift aufzunehmen (vgl. Seitz in Göhler, OWiG, 15. Aufl. 2009, RdNr. 1 zu § 77), und damit in Anbetracht des Massenphänomens der Bußgeldverfahren eine bedeutungsabhängige Aufklärungsintensität (BGH vom 23.11.2004 = NJW 2005, 1381/1382) geschaffen.
BVerfG, Urteil vom 4.0.1988, Az. 2 BvR 760/88 Soweit es um die Ablehnung von Beweisanträgen geht, ist hierbei vor allem zu beachten, daß in dem vom Amtsermittlungsgrundsatz beherrschten Verwaltungsprozeß im allgemeinen und im Asylrechtsstreit im besonderen eine gerichtliche Verpflichtung zur (weiteren) Aufklärung u.U. selbst dann bestehen kann, wenn das Verfahrensrecht dem Gericht die Möglichkeit gibt, den betreffenden Beweisantrag unter bestimmten Gesichtspunkten abzulehnen (so BGHSt. 10, 116 <119> zur Ablehnung des Antrags auf Anhörung eines weiteren Sachverständigen nach § 244 Abs.4 Satz 2 StPO).
BVerfG, vom 2.4.1980, Az. 2 BvR 1150/80 c) Straf- und Strafverfahrensrecht tragen diesen Grundsätzen Rechnung: Auch in denjenigen Verfahren, die dem sogenannten Freibeweis unterliegen, gilt die richterliche Aufklärungspflicht, wie sie für die Hauptverhandlung in der Regelung des § 244 Abs. 2 StPO ihren Niederschlag gefunden hat; sie wird auch als 'Gebot bestmöglicher Sachaufklärung' verstanden (vgl. BVerfGE 57, 250 (277); Kleinknecht/Meyer, StPO, 37. Aufl., § 244 Rdnr. 9; Schlüchter, Das Strafverfahren, 2. Aufl., Rdnr. 472).
BVerfG, , Az. 2 BvR 2099/01 Diese Auslegung des § 244 Abs.4 Satz 1 StPO entspricht der herrschenden Meinung in Rechtsprechung und Literatur (vgl. BGH, Urteil vom 13. Oktober 1981 - 1 StR 561/81 -, NStZ 1982, S. 42; Urteil vom 5. Dezember 1986 - 2 StR 301/86 -, StV 1987, S. 374; Beschluss vom 29. Oktober 1996 - 4 StR 508/96 -, NStZ-RR 1997, S. 106; Kleinknecht/Meyer-Goßner, Kommentar zur StPO, 45. Aufl., § 244, Rn. 74; Gollwitzer, in: Löwe-Rosenberg, Kommentar zur StPO, 25. Aufl., § 244, Rn. 300 ff., 305 mit Rn. 82; Herdegen, in: Karlsruher Kommentar zur StPO, 4. Aufl., § 244, Rn. 27 ff., 31, jeweils m.w.N.).
BVerfG, Beschluss vom 2.10.2002, Az. 2 BvR 2045/02 b) Straf- und Strafverfahrensrecht tragen diesen Grundsätzen Rechnung, indem sie die Ermittlung des Sachverhalts der richterlichen Aufklärungspflicht, dem 'Gebot bestmöglicher Sachaufklärung' (vgl. BVerfGE 57, 250 <277>; Schlüchter, Das Strafverfahren, 2. Auflage, Rn. 472), unterstellen (§ 244 Abs. 2 StPO).
BVerfG, Urteil vom 5.2.2008, Az. 2 BvR 2580/08 Auf der Verwerfung der auf § 244 Abs.6 StPO gestützten Verfahrensrüge als unzulässig beruht das Urteil nicht (vgl. hierzu BVerfGE 112, 185 <215>).
BVerfG, , Az. 2 BvR 1098/01 Beweisanträge, auf die es für die Entscheidung ankommt, müssen vom Gericht berücksichtigt werden (vgl. BVerfGE 60, 247 <249>; 60, 250 <252>; 69, 145 <148>), sofern nicht Gründe des Prozessrechts (§ 244 StPO) es gestatten oder dazu zwingen, sie unbeachtet zu lassen (vgl. Kleinknecht/Meyer-Goßner, StPO, 45. Aufl., § 313 Rn. 9).