Source: https://www.rae-pmls.de/rechtsgebiete
Timestamp: 2019-07-18 07:08:20
Document Index: 132028344

Matched Legal Cases: ['§ 241', '§ 854', '§ 1297', '§ 1922', '§ 631', '§ 903', '§ 936', '§ 1004', '§ 305']

Rechtsgebiete der Kanzlei in Amberg
Das Familienrecht ist ein spezieller Teil des Zivilrechts. Insoweit sind am Amtsgericht die Familienabteilungen zuständig. Über Beschwerden entscheiden die Familiensenate an den Oberlandesgerichten.
Das Verfahrensrecht ist im FamFG geregelt.
Bereiche des Familienrechts sind:
-Versorgungsausgleich (Rentenausgleich)
-Güterrecht (bspw. Zugewinnausgleich)
-Unterhalt (Kindes-, Eltern-, Ehegatten- und Trennungsunterhalt)
-elterliche Sorge und Umgang
Aber auch die rechtliche Betreuung, Vormundschaft und Pflegschaft gehören zu diesem Rechtsgebiet.
Von den Rechtsanwaltskammern wird Anwälten mit Nachweis einer entsprechenden Erfahrung auf diesem Gebiet und nach erfolgreichem Abschluss eines Lehrgangs mit Prüfung der Titel "Fachanwalt für Familienrecht" verliehen.
Das Verkehrsrecht umfasst sowohl die zivilrechtliche Schadensregulierung nach einem Unfall oder das Vertragsrecht bei einem Autokauf, wie auch das Verkehrsstraf- und Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht.
Prozessrechtlich zuständig sind in Zivilsachen erstinstanzlich die Zivilabteilung am Amtsgericht oder die Zivilkammer am Landgericht. Die sachliche Zuständigkeit richtet sich dabei, wie bei allen zivilrechtlichen Streitigkeiten nach dem Streitwert. Danach ist das Amtsgericht bis zu einem Streitwert von 5.000,-€ sachlich zuständig.
Bei Verkehrsordnungswidrigkeiten ist nach Einlegung eines Einspruchs gegen den Bußgeldbescheid der Strafrichter am Amtsgericht und im Falle der Rechtsbeschwerde das Oberlandesgericht (in Bayern das Bayerische Oberste Landesgericht) zuständig.
Bei Verkehrsstraftaten richtet sich die Zuständigkeit nach der Strafprozessordnung (StPO).
Das Zivilrecht umfasst sämtliche Streitigkeiten zwischen Privatleuten (natürliche Personen aber auch Firmen), also rechtlich gleichgestellten Rechtsubjekten. Es wird daher auch als Privatrecht bezeichnet. Grundlage ist das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
Das Zivilrecht regelt folgende Bereiche:
Recht der Schuldverhältnisse (§§ 241–853 BGB); Regelungen für verpflichtende Verträge wie Kauf-, Miet- oder Dienstverträge sowie zu den gesetzlichen Schuldverhältnissen wie Bereicherungs- und Deliktsrecht.
Sachenrecht (§§ 854–1296 BGB); Regelungen zum Eigentum, Besitz und zu den Grund- wie Mobiliarpfandrechten.
Familienrecht (§§ 1297–1921 BGB).
Erbrecht (§§ 1922–2385 BGB).
Zuständig in erster Instanz sind, je nach Streitwert, die Amts- und Landgerichte. Das Verfahren richtet sich nach der Zivilprozessordnung (ZPO).
Wehr- und Wehrstrafrecht
Das private Baurecht umfasst im wesentlichen die rechtlichen Beziehungen zwischen dem Auftraggeber (Bauherrn) und den Auftragnehmern, also denjenigen welche das Bauvorhaben ausführen (Architekten, Baufirmen, Handwerker).
Aber auch das private Nachbarschaftsrecht gehört zum privaten Baurecht.
Grundlage des privaten Baurechts sind das Werkvertragsrecht (§§ 631 ff. BGB) sowie die nachbarschützenden Normen des Privatrechts (§§ 903 ff., § 936 und § 1004 BGB).
Mit einbezogen in die privatrechtlichen Verträge werden oftmals auch die Regelungen der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB). Diese Regelungen haben den Charakter von Allgemeinen Geschäftsbedingungen, soweit sie von einem Vertragspartner „gestellt“ werden im Sinne des § 305 Abs. 1 BGB.
Das gerichtliche Verfahren richtet sich nach der Zivilprozessordnung. Zuständig in der ersten Instanz sind, je nach Streitwert, die Amts- und Landgerichte.