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Timestamp: 2019-08-18 17:43:06
Document Index: 197388306

Matched Legal Cases: ['§ 520', '§ 265', '§ 265', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Die­sen Anfor­de­run­gen genüg­te im hier ent­schie­de­nen Streit­fall die Beru­fungs­be­grün­dung der Beklag­ten nicht. Sie setzt sich über die for­mel­haf­te Ein­lei­tung hin­aus, das Land­ge­richt habe falsch ent­schie­den, mit der dif­fe­ren­zier­ten und auf die beson­de­ren Umstän­de des Ein­zel­falls bezo­ge­nen Argu­men­ta­ti­on des Land­ge­richts zum Rechts­miss­brauch nicht aus­ein­an­der. Statt­des­sen beschränkt sie sich in wört­li­cher Über­nah­me der Aus­füh­run­gen aus der Kla­ge­er­wi­de­rung auf eine kur­so­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit den Argu­men­ten der Klä­ge­rin in der Kla­ge­schrift. Dar­in liegt ent­ge­gen der Ansicht der Rechts­be­schwer­de kei­ne hin­rei­chend auf das land­ge­richt­li­che Erkennt­nis bezo­ge­ne Bekräf­ti­gung des eige­nen Rechts­stand­punkts. Aus dem Beschluss des I. Zivil­se­nats vom 07.06.2018 6 ergibt sich nichts ande­res. Die­se Ent­schei­dung betraf einen ande­ren Sach­ver­halt. Dass die Beru­fungs­be­grün­dung – das Beru­fungs­ge­richt hat vor­ab ledig­lich dar­auf hin­ge­wie­sen, sie ver­hal­te „sich inhalt­lich nicht zur Fra­ge des Rechts­miss­brauchs” – schlag­wort­ar­tig den Begriff des Rechts­miss­brauchs nennt, genügt als Befas­sung mit dem ange­grif­fe­nen Urteil nicht. Damit ver­fehlt die Beru­fungs­be­grün­dung die gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen des § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO.
Ände­rung der Sach­la­ge in der Haupt­ver­hand­lung – und die… Durch § 265 Abs. 2 Nr. 3 StPO in der seit 24.08.2017 gel­ten­den Fas­sung 7 ist die Hin­weis­pflicht des § 265 Abs. 1 StPO…
Pro­zess­kos­ten­hil­fe für die Rechts­be­schwer­de im… Die Regel, dass für ein Pro­zess­kos­ten­hil­fe­ver­fah­ren grund­sätz­lich kei­ne Pro­zess­kos­ten­hil­fe zu bewil­li­gen ist 8, gilt nicht für eine zuge­las­se­ne…
BGH, Urteil vom 02.04.2019 – XI ZR 466/​17 13; BGH, Beschlüs­se vom 27.05.2008 – XI ZB 41/​06, WM 2008, 1810 Rn. 11; vom 12.05.2009 – XI ZB 21/​08 13; und vom 01.03.2011 – XI ZB 26/​08 11, jeweils mwN↩
BGH, Urteil vom 02.04.2019, aaO, mwN↩
BGH, Beschlüs­se vom 27.05.2008, aaO; vom 12.05.2009, aaO; vom 01.03.2011, aaO; und vom 23.10.2012 – XI ZB 25/​11, NJW 2013, 174 Rn. 10↩
BGH, Urteil vom 09.10.2001 – XI ZR 281/​0019; BGH, Beschluss vom 22.01.2019 – XI ZB 9/​18 8↩
BGH, Beschluss vom 27.05.2008, aaO, Rn. 12; BGH, Beschluss vom 22.05.2014 – IX ZB 46/​12 7↩
BGH, Beschluss vom 07.06.2018 – I ZB 57/​17, NJW 2018, 2894 Rn. 10↩