Source: https://www.rechtslupe.de/verwaltungsrecht/beamtenrecht/der-uebergangene-personalrat-und-die-ruecknahme-einer-vollzogenen-massnahme-330434
Timestamp: 2019-11-17 08:28:56
Document Index: 87624232

Matched Legal Cases: ['§ 63', '§ 75', '§ 63', '§ 63', '§ 63', '§ 83', '§ 63', '§ 83', '§ 63', '§ 83', '§ 63', '§ 63', '§ 63', '§ 63', '§ 58', '§ 63', '§ 75', '§ 94', '§ 75', '§ 75', '§ 65', '§ 75', '§ 81', '§ 75', '§ 67', '§ 75', '§ 78', '§ 65', '§ 68', '§ 76', '§ 79', '§ 85', '§ 78', '§ 75', '§ 65', '§ 75', '§ 75', '§ 75', '§ 75', '§ 67', '§ 75', '§ 81', '§ 68', '§ 76', '§ 76', '§ 68', '§ 76', '§ 63', '§ 63', '§ 2', '§ 51', '§ 86', '§ 66', '§ 63', '§ 62', '§ 62', '§ 63', '§ 67', '§ 62', '§ 63', '§ 75', '§ 69', '§ 79', '§ 76', '§ 75', '§ 81', '§ 75', '§ 75', '§ 78', '§ 85', '§ 84', '§ 86', '§ 78', '§ 79', '§ 75', '§ 78', '§ 78', '§ 66', '§ 75', '§ 85', '§ 44', '§ 35', '§ 83', '§ 66', '§ 75', '§ 63']

Der über­gan­ge­ne Per­so­nal­rat und die Rück­nah­me einer voll­zo­ge­nen Maß­nah­me | Rechtslupe
Der über­gan­ge­ne Per­so­nal­rat und die Rück­nah­me einer voll­zo­ge­nen Maß­nah­me
§ 63 Satz 2 Nds­Pers­VG ver­leiht dem Per­so­nal­rat, des­sen Betei­li­gungs­recht ver­letzt wor­den ist, unter den in der Vor­schrift genann­ten Vor­aus­set­zun­gen einen Rechts­an­spruch auf Rück­nah­me der voll­zo­ge­nen Maß­nah­me.
Der Rund­erlass des Nie­der­säch­si­schen Kul­tus­mi­nis­ters vom 31. Mai 2007, durch wel­chen die Zustän­dig­keit in Per­so­nal­an­ge­le­gen­hei­ten der Lehr­kräf­te auf die Schu­len über­tra­gen wird, ist eine all­ge­mei­ne Rege­lung im Sin­ne von § 75 Abs. 1 Nr. 15 Nds­Pers­VG und unter­lag daher dem Ver­fah­ren der Beneh­mens­her­stel­lung.
Anspruch auf Rück­nah­me voll­zo­ge­ner Maß­nah­men
Nach § 63 Satz 2 Nds­Pers­VG sind Maß­nah­men, die durch­ge­führt wor­den sind, obschon die gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ne Betei­li­gung des Per­so­nal­rats nicht statt­ge­fun­den hat, zurück­zu­neh­men, soweit nicht Rech­te Drit­ter oder öffent­li­che Inter­es­sen ent­ge­gen­ste­hen.
§ 63 Satz 2 Nds­Pers­VG ver­leiht dem Per­so­nal­rat, des­sen Betei­li­gungs­recht ver­letzt wor­den ist, unter den in der Vor­schrift genann­ten Vor­aus­set­zun­gen einen Rechts­an­spruch auf Rück­nah­me der Maß­nah­me.
Der Wort­laut der Vor­schrift lässt ein der­ar­ti­ges Ver­ständ­nis ohne Wei­te­res zu. Für sich betrach­tet kann er aller­dings auch im Sin­ne einer ledig­lich objek­tiv-recht­li­chen Ver­pflich­tung der Dienst­stel­le gewer­tet wer­den. Dass die Dienst­stel­le objek­tiv-recht­lich ver­pflich­tet ist, eine unter Miss­ach­tung von Betei­li­gungs­rech­ten getrof­fe­ne und voll­zo­ge­ne Maß­nah­me rück­gän­gig zu machen, soweit dies recht­lich und tat­säch­lich mög­lich ist, ist auch ohne eine aus­drück­li­che gesetz­li­che Klar­stel­lung aner­kannt 1. Eine dahin­ge­hen­de nur ein­ge­schränk­te Bedeu­tung hat die Recht­spre­chung ver­gleich­ba­ren Vor­schrif­ten in ande­ren Lan­des­per­so­nal­ver­tre­tungs­ge­set­zen zuer­kannt 2.
Dass die Rege­lung in § 63 Satz 2 Nds­Pers­VG im Sin­ne eines Rechts­an­spruchs des Per­so­nal­rats zu ver­ste­hen ist, ergibt sich aber hin­rei­chend deut­lich aus der Zusam­men­schau mit § 83 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 Nds­Pers­VG. Danach ent­schei­den die Ver­wal­tungs­ge­rich­te ins­be­son­de­re über Strei­tig­kei­ten nach § 63 Nds­Pers­VG. Zwar regelt § 83 Nds­Pers­VG als sol­cher ledig­lich, dass in den von ihm erfass­ten Strei­tig­kei­ten der Rechts­weg zu den Ver­wal­tungs­ge­rich­ten eröff­net ist, die in der Ver­fah­rens­art des arbeits­ge­richt­li­chen Beschluss­ver­fah­rens ent­schei­den. Doch kommt für die Strei­tig­kei­ten nach § 63 Nds­Pers­VG als Antrag­stel­ler nach Lage der Din­ge nur der Per­so­nal­rat in Betracht, des­sen Betei­li­gungs­recht durch Nicht­be­tei­li­gung oder nicht ord­nungs­ge­mä­ße Betei­li­gung mit dem Voll­zug der frag­li­chen Maß­nah­me ver­letzt wor­den ist. § 83 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 Nds­Pers­VG ent­hält dem­nach die Aus­sa­ge, dass die Pflicht der Dienst­stel­le zur Rück­nah­me der Maß­nah­me nach § 63 Satz 2 Nds­Pers­VG vom Inha­ber des ver­letz­ten Betei­li­gungs­rechts, dem Per­so­nal­rat, gericht­lich durch­ge­setzt wer­den kann 3.
Dies wird durch die Ent­ste­hungs­ge­schich­te der Vor­schrift bestä­tigt, mit wel­cher zugleich der vom Gesetz­ge­ber ver­folg­te Rege­lungs­zweck doku­men­tiert wird. Die Rege­lung ist durch das Per­so­nal­ver­tre­tungs­ge­setz für das Land Nie­der­sach­sen vom 02.03.1994, GVBl S. 95, ein­ge­führt wor­den. In der Begrün­dung zum Gesetz­ent­wurf der Lan­des­re­gie­rung hieß es:
Neu ist fer­ner die Rege­lung in Satz 2, mit der dem Per­so­nal­rat in bestimm­ten Fäl­len ein Anspruch auf Rück­gän­gig­ma­chung einer Maß­nah­me ein­ge­räumt wird. Vor­aus­set­zung ist zum einen, dass die Maß­nah­me bereits durch­ge­führt ist, zum ande­ren, dass Rech­te Drit­ter oder öffent­li­che Inter­es­sen nicht ent­ge­gen­ste­hen.
Mit die­ser Neu­re­ge­lung soll eine Lücke geschlos­sen wer­den, die dar­in bestand, dass sich die Rechts­schutz­mög­lich­kei­ten des Per­so­nal­rats in der Regel auf das objek­tiv-recht­li­che (Feststellungs-)Verfahren beschränk­ten. Auf die Maß­nah­me selbst hat­te der Per­so­nal­rat kei­nen recht­li­chen Zugriff. Hier­von soll nun­mehr eine Aus­nah­me zuge­las­sen wer­den. Der Per­so­nal­rat muss sich nicht mehr dar­auf ver­wei­sen las­sen, dass zukünf­tig die Gerichts­ent­schei­dung beach­tet wer­de. Eine Aus­nah­me gilt für Fäl­le, die aus Rechts­grün­den nicht mehr rück­gän­gig zu machen sind oder in denen öffent­li­che Inter­es­sen ent­ge­gen­ste­hen“ 4.
An die­ser Rege­lung aus dem Gesetz­ent­wurf hat der Land­tags­aus­schuss für öffent­li­ches Dienst­recht unver­än­dert fest­ge­hal­ten 5. Dar­aus ergibt sich deut­lich, dass der Gesetz­ge­ber sich in den Fäl­len, in denen eine Maß­nah­me unter Miss­ach­tung von Betei­li­gungs­rech­ten voll­zo­gen wur­de, nicht mehr mit einer objek­tiv-recht­li­chen Pflicht der Dienst­stel­le zur Rück­gän­gig­ma­chung begnü­gen, son­dern dem Per­so­nal­rat einen Rück­nah­me­an­spruch ver­schaf­fen woll­te 6.
Gegen die in die­sem Sin­ne zu ver­ste­hen­de Rege­lung in § 63 Satz 2 Nds­Pers­VG bestehen für das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt kei­ne ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken.
Der Rück­nah­me­an­spruch steht aus­drück­lich unter dem Vor­be­halt, dass Rech­te Drit­ter oder öffent­li­che Inter­es­sen nicht ent­ge­gen­ste­hen. Damit ist sicher­ge­stellt, dass dem Ver­trau­ens­schutz von Per­so­nen, die von der Maß­nah­me begüns­tigt wer­den, Rech­nung getra­gen wer­den kann. Der Vor­be­halt ent­ge­gen­ste­hen­der öffent­li­cher Inter­es­sen gestat­tet es, dass über­wie­gen­de Gemein­wohl­be­lan­ge sich gegen­über dem Rück­nah­me­be­geh­ren des Per­so­nal­rats durch­zu­set­zen ver­mö­gen 7. Damit ist nicht nur auf die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der öffent­li­chen Ver­wal­tung im Inter­es­se einer effek­ti­ven Erfül­lung öffent­li­cher Auf­ga­ben Rück­sicht genom­men. Zugleich erlaubt § 63 Satz 2 Nds­Pers­VG eine zeit­lich und inhalt­lich dif­fe­ren­zier­te Hand­ha­bung des Rück­nah­me­ge­bots in Abhän­gig­keit vom Niveau des ver­letz­ten Betei­li­gungs­rechts und kommt damit den Anfor­de­run­gen des demo­kra­ti­schen Prin­zips nach 8.
Ver­fas­sungs­recht­li­che Zwei­fel an § 63 Satz 2 Nds­Pers­VG rüh­ren nicht daher, dass das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in der vor­be­zeich­ne­ten Ent­schei­dung die ver­gleich­ba­re Rege­lung in § 58 Abs. 3 MBGSH für ver­fas­sungs­wid­rig erklärt hat 9. Dies geschah nicht etwa des­we­gen, weil der Rück­nah­me­an­spruch des Per­so­nal­rats als sol­cher ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken begeg­net, son­dern viel­mehr des­we­gen, weil es sich dabei um eine Annex­re­ge­lung eines ins­ge­samt ver­fas­sungs­wid­ri­gen Mit­be­stim­mungs­mo­dells han­del­te 10.
Die offe­ne Geset­zes­for­mu­lie­rung („soweit öffent­li­che Inter­es­sen nicht ent­ge­gen­ste­hen“) gestat­tet es, die Rück­nah­me­ver­pflich­tung vom Aus­gang des nach­zu­ho­len­den Betei­li­gungs­ver­fah­rens abhän­gig zu machen. In die­sem Sin­ne hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt die objek­tiv-recht­li­che Ver­pflich­tung der Dienst­stel­le zur Rück­gän­gig­ma­chung der voll­zo­ge­nen Maß­nah­me ein­ge­schränkt 11. Dahin­ter steht die Über­le­gung, dass wich­ti­ge Gemein­wohl­be­lan­ge wie Rechts­si­cher­heit und Spar­sam­keit dage­gen spre­chen, die Maß­nah­me rück­gän­gig zu machen, bevor im nach­zu­ho­len­den Betei­li­gungs­ver­fah­ren geklärt ist, ob und in wel­chem Umfang die Maß­nah­me Bestand haben soll. Die­se Erwä­gung ver­liert ihre Berech­ti­gung nicht dadurch, dass die objek­tiv-recht­li­che Ver­pflich­tung der Dienst­stel­le durch einen kor­re­spon­die­ren­den Rechts­an­spruch des Per­so­nal­rats ver­stärkt wird.
Betei­li­gung des Per­so­nal­rats vor Inkraft­set­zen des Zustän­dig­keits-Rund­erlas­ses
2. Indem der Betei­lig­te sei­nen Rund­erlass vom 31.05.2007 in Kraft gesetzt hat, hat er die gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ne Betei­li­gung des Antrag­stel­lers miss­ach­tet (§ 63 Satz 1 Nr. 1 Nds­Pers­VG).
Eine Betei­li­gungs­pflicht ergibt sich aller­dings nicht aus § 75 Abs. 1 Nr. 6 Alt. 1 Nds­Pers­VG. Danach hat die Dienst­stel­le das Beneh­men mit dem Per­so­nal­rat bei Auf­stel­lung oder wesent­li­cher Ände­rung von Orga­ni­sa­ti­ons­plä­nen her­zu­stel­len. Unter einem Orga­ni­sa­ti­ons­plan ist eine inner­be­trieb­li­che Zustän­dig­keits­ord­nung zu ver­ste­hen. In ihr wird fest­ge­legt, wel­che Auf­ga­ben und wel­che Zustän­dig­kei­ten wel­chen ein­zel­nen Behör­den­tei­len als behör­den­in­ter­nen Ver­wal­tungs­ein­hei­ten zuge­wie­sen wer­den. Der Per­so­nal­rat soll Gele­gen­heit erhal­ten, bei Ent­schei­dun­gen, wel­che die inner­be­hörd­li­che Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur betref­fen und damit zugleich die Inter­es­sen der in der Dienst­stel­le Beschäf­tig­ten berüh­ren kön­nen, sei­ne Vor­stel­lung recht­zei­tig gel­tend zu machen 12.
Mit dem hier in Rede ste­hen­den Rund­erlass vom 31.05.2007 hat der Betei­lig­te als obers­te Dienst­be­hör­de die Zustän­dig­keit zur Ent­schei­dung in einer Rei­he von Per­so­nal­an­ge­le­gen­hei­ten für Lehr­kräf­te von der Mit­tel­be­hör­de, der Lan­dess­schul­be­hör­de, auf die Dienst­stel­len der unte­ren Ver­wal­tungs­ebe­ne, näm­lich die berufs­bil­den­den Schu­len (vgl. § 94 Abs. 1 Nds­Pers­VG), ver­la­gert. Dadurch hat er kei­ne dienst­stel­len­in­ter­ne Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur geschaf­fen oder umge­stal­tet, son­dern eine dienst­stel­len­über­grei­fen­de Orga­ni­sa­ti­ons­maß­nah­me getrof­fen. Damit ist ein höhe­res orga­ni­sa­ti­ons­recht­li­ches Niveau ange­spro­chen als das­je­ni­ge, wel­ches § 75 Abs. 1 Nr. 6 Nds­Pers­VG im Auge hat.
Ein Betei­li­gungs­recht erwächst dem Antrag­stel­ler jedoch aus § 75 Abs. 1 Nr. 15 Nds­Pers­VG. Danach hat die Dienst­stel­le das Beneh­men mit dem Per­so­nal­rat bei all­ge­mei­nen Rege­lun­gen her­zu­stel­len, sofern sie nicht in den §§ 65 bis 67 Nds­Pers­VG sowie in § 75 Abs. 1 Nr. 1 bis 14 Nds­Pers­VG auf­ge­führt oder Gegen­stand von Ver­ein­ba­run­gen mit den Spit­zen­or­ga­ni­sa­tio­nen der Gewerk­schaf­ten nach § 81 Nds­Pers­VG sind.
Der Rund­erlass des Betei­lig­ten vom 31.05.2007 ist, soweit durch ihn die Zustän­dig­keit in Per­so­nal­an­ge­le­gen­hei­ten der Lehr­kräf­te auf die berufs­bil­den­den Schu­len über­tra­gen wird, eine all­ge­mei­ne Rege­lung im Sin­ne von § 75 Abs. 1 Nr. 15 Nds­Pers­VG.
Der Betei­li­gungs­tat­be­stand hat sei­ne heu­ti­ge Fas­sung durch das bereits zitier­te Gesetz vom 2. März 1994 gefun­den. Er hat Auf­fang­cha­rak­ter und ist an die Stel­le des frü­he­ren § 67a Abs. 1 Nds­Pers­VG 13 getre­ten 14. Danach stand dem Per­so­nal­rat ein Erör­te­rungs­recht zu, wenn die Dienst­stel­le Ver­wal­tungs­an­ord­nun­gen für die inner­dienst­li­chen sozia­len, per­so­nel­len und orga­ni­sa­to­ri­schen Ange­le­gen­hei­ten ihres Geschäfts­be­reichs erlas­sen woll­te. Mit der Erset­zung des Begriffs „Ver­wal­tungs­an­ord­nun­gen“ durch den­je­ni­gen der „All­ge­mei­nen Rege­lun­gen“ hat sich inhalt­lich nichts geän­dert 15. Somit kann zur Aus­le­gung von § 75 Abs. 1 Nr. 15 Nds­Pers­VG auf die Senats­recht­spre­chung zu § 78 Abs. 1 Nr. 1 BPers­VG und ähn­lich lau­ten­den Bestim­mun­gen des Lan­des­per­so­nal­ver­tre­tungs­rechts zurück­ge­grif­fen wer­den. Dem­ge­mäß sind unter all­ge­mei­nen Rege­lun­gen sol­che Rege­lun­gen zu ver­ste­hen, wel­che die Dienst­stel­le in Wahr­neh­mung ihrer Rech­te als Dienst­herr oder Arbeit­ge­ber gegen­über allen ihren Beschäf­tig­ten, jeden­falls aber gegen­über einer unbe­stimm­ten Anzahl ihrer Beschäf­tig­ten trifft, ohne dass es auf die Form ankommt. Die Rege­lun­gen müs­sen sich auf inner­dienst­li­che Ange­le­gen­hei­ten bezie­hen. Inner­dienst­lich sind Ent­schei­dun­gen im inter­nen Bereich von Regie­rung und Ver­wal­tung. Durch sie wer­den die Beschäf­tig­ten in ihren spe­zi­fi­schen Inter­es­sen als Beam­te und Arbeit­neh­mer berührt 16.
Mit der Über­tra­gung dienst­recht­li­cher Befug­nis­se auf die berufs­bil­den­den Schu­len gemäß Nr.04.2 sei­nes Erlas­ses vom 31.05.2007 hat der Betei­lig­te für das Land als Dienst­herrn und Arbeit­ge­ber eine Rege­lung getrof­fen, die – von den Aus­nah­me­re­ge­lun­gen und Maß­ga­ben in Nr. 6 des Erlas­ses abge­se­hen – für alle Lehr­kräf­te an den berufs­bil­den­den Schu­len gilt. Dadurch wer­den die spe­zi­fi­schen Inter­es­sen der genann­ten Lehr­kräf­te als Beam­te und Arbeit­neh­mer berührt. Die Zustän­dig­keits­re­ge­lung bezieht sich auf eine Rei­he von Per­so­nal­an­ge­le­gen­hei­ten der in § 65 Abs. 1 und 2 Nds­Pers­VG genann­ten Art, nament­lich Ein­stel­lung, Ver­län­ge­rung der Pro­be­zeit, Über­tra­gung eines höher­wer­ti­gen Dienst­pos­tens, Höher­grup­pie­rung, Abord­nung und Ver­set­zung. Sie teilt daher deren inner­dienst­li­chen Cha­rak­ter. Es han­delt sich dabei nicht um eine „neu­tra­le“ Rege­lung, die den spe­zi­fi­schen Inter­es­sen der Lehr­kräf­te als Beam­te und Arbeit­neh­mern gegen­über indif­fe­rent ist. Dar­auf hat bereits das Ver­wal­tungs­ge­richt zutref­fend hin­ge­wie­sen: Die Schul­lei­ter erhal­ten einen erheb­li­chen Zuwachs an Kom­pe­ten­zen. Dies hat nach­hal­ti­ge Aus­wir­kun­gen auf die übri­gen Lehr­kräf­te an den Schu­len. Für die­se wer­den die über­tra­ge­nen dienst­recht­li­chen Befug­nis­se nicht mehr wie bis­her ver­ant­wort­lich von den Bediens­te­ten einer über­ge­ord­ne­ten Dienst­stel­le – der Lan­des­schul­be­hör­de – wahr­ge­nom­men, son­dern von Per­so­nen, mit denen sie durch einen täg­li­chen Sozi­al­kon­takt ver­bun­den sind. Dies kann einer­seits zu einer bes­se­ren Kennt­nis der tat­säch­li­chen Grund­la­gen dienst­recht­li­cher Maß­nah­men bei den Ent­schei­dungs­trä­gern bei­tra­gen, ande­rer­seits aber die Gefahr mit sich brin­gen, dass per­sön­li­che Sym­pa­thi­en und Abnei­gun­gen ein­flie­ßen. Die Vor- und Nach­tei­le die­ser Lösung abzu­wä­gen, kann sinn­vol­ler Gegen­stand eines förm­li­chen Mei­nungs­aus­tauschs zwi­schen dem Kul­tus­mi­nis­ter als obers­te Dienst­be­hör­de und dem bei ihm gebil­de­ten Schul­haupt­per­so­nal­rat im Ver­fah­ren der Beneh­mens­her­stel­lung sein (§ 68 Abs. 2 Satz 2, § 76 Abs. 1 und Abs. 4 Satz 4, § 79 Abs. 2, §§ 85, 95 Abs. 2 Satz 1 Nds­Pers­VG).
Der Beschluss des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts vom 23. Juli 1985 17 steht nicht ent­ge­gen. Dort wur­de ent­schie­den, dass sich das Mit­wir­kungs­recht der Per­so­nal­ver­tre­tung nach § 78 Abs. 1 Nr. 1 BPers­VG nicht auf Anord­nun­gen erstreckt, die nur die Erle­di­gung der Auf­ga­ben der Dienst­stel­le im Ver­hält­nis zu Außen­ste­hen­den gestal­ten, auch wenn sich dies mit­tel­bar auf die Ange­le­gen­hei­ten der Beschäf­tig­ten aus­wirkt 18. Der vor­lie­gen­de Fall liegt anders. Die in Rede ste­hen­de Zustän­dig­keits­re­ge­lung betrifft eben­so wie die Per­so­nal­an­ge­le­gen­hei­ten, auf wel­che sie sich bezieht, aus­schließ­lich die Rechts­be­zie­hung zwi­schen dem Land als Dienst­herrn und Arbeit­ge­ber und sei­nen Lehr­kräf­ten in ihrer Eigen­schaft als Beam­te und Arbeit­neh­mer. Die Auf­ga­ben­er­fül­lung gegen­über dem Bür­ger, hier die unter­rich­ten­de Tätig­keit in den Schu­len, wird nicht gestal­tet. Dass durch die gegen­über den Lehr­kräf­ten getrof­fe­ne Rege­lung behör­den­in­tern die Vor­aus­set­zun­gen für die Wahr­neh­mung des Amts­auf­tra­ges geschaf­fen wer­den, ist typisch und nimmt der Maß­nah­me nicht ihren inner­dienst­li­chen Cha­rak­ter 19. Steht wie im vor­lie­gen­den Fall fest, dass die Rege­lung den inter­nen Bereich von Regie­rung und Ver­wal­tung nicht ver­lässt, ist für die Ver­wen­dung des Begriffs­paars „unmittelbar/​mittelbar“ zu Abgren­zungs­zwe­cken kein Raum.
Der Betei­li­gungs­tat­be­stand nach § 75 Abs. 1 Nr. 15 Nds­Pers­VG ist nur auf all­ge­mei­ne Rege­lun­gen anzu­wen­den, die nicht in den §§ 65 bis 67 Nds­Pers­VG sowie in § 75 Abs. 1 Nr. 1 bis 14 Nds­Pers­VG auf­ge­führt sind. Kein in die­sen Betei­li­gungs­ka­ta­lo­gen ent­hal­te­ner Tat­be­stand erfasst die hier in Rede ste­hen­de Zustän­dig­keits­ver­la­ge­rung. Dies gilt auch für § 75 Abs. 1 Nr. 13 Nds­Pers­VG, wonach die Dienst­stel­le das Beneh­men mit dem Per­so­nal­rat bei Auf­lö­sung, Ein­schrän­kung, Ver­le­gung oder Zusam­men­le­gung von Dienst­stel­len oder wesent­li­chen Tei­len von ihnen her­zu­stel­len hat. Aber auch der Gegen­schluss des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts ist nicht gerecht­fer­tigt.
Der Betei­li­gungs­tat­be­stand nach § 75 Abs. 1 Nr. 13 Nds­Pers­VG greift nicht ein bei der Ver­grö­ße­rung einer Dienst­stel­le, selbst wenn die­se aus einer Auf­ga­ben­ver­meh­rung folgt 20. Durch die Betei­li­gung bei der Ein­schrän­kung von Dienst­stel­len soll sicher­ge­stellt wer­den, dass die Per­so­nal­ver­tre­tung schüt­zens­wer­te Belan­ge der durch eine sol­che Umor­ga­ni­sa­ti­on betrof­fe­nen Beschäf­tig­ten in beson­ders nach­hal­ti­ger Wei­se zur Gel­tung brin­gen kann. Eine sol­che Umor­ga­ni­sa­ti­on ist betei­li­gungs­be­dürf­tig, wenn die Auf­ga­ben­ver­min­de­rung für einen erheb­li­chen Teil der Beschäf­tig­ten Ent­las­sun­gen, Ver­set­zun­gen oder sons­ti­ge belas­ten­de per­so­nel­le Maß­nah­men wie die Über­tra­gung nied­ri­ger zu bewer­ten­der Tätig­kei­ten oder Rück­grup­pie­run­gen zur Fol­ge hat 21. Ver­gleich­ba­ren Schwie­rig­kei­ten sind die Beschäf­tig­ten nicht aus­ge­setzt, wenn ihre Dienst­stel­le eine Auf­ga­ben­er­wei­te­rung erfährt. Des­we­gen kann § 75 Abs. 1 Nr. 13 Nds­Pers­VG auf die­se Fall­ge­stal­tung nicht ana­log ange­wandt wer­den.
Dar­aus kann jedoch nicht pau­schal geschlos­sen wer­den, bei einer Auf­ga­ben­ver­la­ge­rung kön­ne eine Betei­li­gung zuguns­ten der Beschäf­tig­ten der von der Auf­ga­ben­er­wei­te­rung betrof­fe­nen Dienst­stel­le nicht statt­fin­den. So ist denk­bar, dass die Auf­ga­ben­ver­meh­rung für die Beschäf­tig­ten zu Mehr­be­las­tun­gen führt, die spe­zi­el­le Mit­be­stim­mungs­rech­te aus­lö­sen (etwa § 67 Abs. 1 Nr. 4 und 7 Nds­Pers­VG). Aber auch soweit dies nicht der Fall ist, kann eine Auf­ga­ben­ver­la­ge­rung der hier in Rede ste­hen­den Art für die davon betrof­fe­nen Beschäf­tig­ten mit spe­zi­fi­schen Pro­ble­men ver­bun­den sein, deren Bewäl­ti­gung die Betei­li­gung ihrer kol­lek­ti­ven Inter­es­sen­ver­tre­tung erfor­dert. Sol­che Kon­stel­la­tio­nen sind geeig­ne­te Anwen­dungs­fäl­le für den Auf­fang­tat­be­stand nach § 75 Abs. 1 Nr. 15 Nds­Pers­VG. Dabei löst die Auf­ga­ben­ver­meh­rung zwar nicht bereits als sol­che, aber immer­hin dann die Betei­li­gung nach die­ser Vor­schrift aus, wenn ein spe­zi­el­ler Schutz­be­darf nach kol­lek­ti­ver Inter­es­sen­ver­tre­tung anzu­er­ken­nen ist. Dass dies der Fall ist, wenn die Zustän­dig­keit in Per­so­nal­an­ge­le­gen­hei­ten der Lehr­kräf­te von der Mit­tel­be­hör­de auf die Schu­len ver­la­gert wird, wur­de oben bereits beim Merk­mal „inner­dienst­li­che Ange­le­gen­heit“ aus­ge­führt.
Der Rund­erlass des Betei­lig­ten vom 31.05.2007 ist nicht Gegen­stand von Ver­ein­ba­run­gen mit Spit­zen­or­ga­ni­sa­tio­nen der Gewerk­schaf­ten. Des­sen Rege­lun­gen gehen nicht über den Geschäfts­be­reich des Betei­lig­ten hin­aus (§ 81 Abs. 1 Nds­Pers­VG).
Nach­ho­len­des Ver­fah­ren
Öffent­li­che Inter­es­sen gebie­ten es, dass die Über­tra­gung der dienst­recht­li­chen Befug­nis­se auf die berufs­bil­den­den Schu­len nur nach Maß­ga­be des Ergeb­nis­ses des nach­zu­ho­len­den Ver­fah­rens der Beneh­mens­her­stel­lung zurück­ge­nom­men wird.
Eine Ver­pflich­tung zu rück­wir­ken­der Rück­nah­me schei­det aus. Der Betei­lig­te hat sei­nen Rund­erlass hin­sicht­lich der berufs­bil­den­den Schu­len zum 1. August 2007 in Kraft gesetzt. Die Rechts­si­cher­heit gebie­tet es, dass die zahl­rei­chen bis heu­te auf der Grund­la­ge die­ses Rund­erlas­ses getrof­fe­nen per­so­nel­len Maß­nah­men der Schu­len nicht nach­träg­lich unter Zustän­dig­keits­ge­sichts­punk­ten in Fra­ge gestellt wer­den.
Damit hat es jedoch hin­sicht­lich der Ein­schrän­kung der Rück­nah­me­pflicht nicht sein Bewen­den.
Mit der Zustel­lung des vor­lie­gen­den Senats­be­schlus­ses steht fest, dass der Betei­lig­te das zu Unrecht unter­blie­be­ne Ver­fah­ren der Beneh­mens­her­stel­lung unver­züg­lich nach­zu­ho­len hat 22. Da das Ver­fah­ren ledig­lich ein­stu­fig ist, kann es inner­halb weni­ger Wochen zum Abschluss gebracht wer­den (§ 68 Abs. 2 Satz 3 bis 5, § 76 Abs. 1 Satz 2 und 3 und Abs. 4 Satz 4 und 5 Nds­Pers­VG). Es ent­spricht der Rechts­si­cher­heit, wenn der Rund­erlass vom 31. Mai 2007 auch inner­halb die­ser kur­zen Zeit­span­ne noch unver­än­dert in Kraft bleibt.
Hält der Betei­lig­te nach Abschluss des Betei­li­gungs­ver­fah­rens an sei­nem Rund­erlass unver­än­dert fest (§ 76 Abs. 4 Satz 5 Nds­Pers­VG), so hat es dabei sein Bewen­den. Es wäre inhalts­lee­rer For­ma­lis­mus, woll­te man den Betei­lig­ten in die­sem Fall für ver­pflich­tet hal­ten, sei­nen Erlass erst auf­zu­he­ben und sodann erneut in Kraft zu set­zen.
Anders ver­hält es sich, wenn sich der Antrag­stel­ler und der Betei­lig­te im Ver­fah­ren der Beneh­mens­her­stel­lung nach § 68 Abs. 2 Satz 2, § 76 Abs. 1 und Abs. 4 Satz 4 Nds­Pers­VG dar­auf ver­stän­di­gen, die Ent­schei­dung zur Über­tra­gung dienst­recht­li­cher Befug­nis­se auf die Schu­len zu ändern. In die­sem Fall hat der Betei­lig­te sei­nen Rund­erlass vom 31.05.2007 auf­zu­he­ben und durch einen neu­en Rund­erlass zu erset­zen. Dies ist dann die Rück­nah­me im Sin­ne von § 63 Satz 2 Nds­Pers­VG.
Ten­orie­rung der beding­ten Rück­nah­me­ver­pflich­tung
Beden­ken dage­gen, die – beding­te – Rück­nah­me­ver­pflich­tung des Betei­lig­ten im Tenor der gericht­li­chen Ent­schei­dung aus­zu­spre­chen, bestehen nicht. Ver­pflich­tungs­aus­sprü­che im per­so­nal­ver­tre­tungs­recht­li­chen Beschluss­ver­fah­ren sind aner­kannt, wenn und soweit das Per­so­nal­ver­tre­tungs­recht dem jewei­li­gen Antrag­stel­ler eine durch­set­zungs­fä­hi­ge Rechts­po­si­ti­on ein­räumt 23. Frei­lich war dies in der älte­ren Spruch­pra­xis zunächst auf ver­fah­rens- und mate­ri­ell­recht­li­che Ansprü­che mit Hilfs­funk­ti­on für die Betei­li­gungs­rech­te beschränkt, dar­un­ter vor allem Ansprü­che von Per­so­nal­rats­mit­glie­dern auf Frei­stel­lung und Kos­ten­er­stat­tung und Ansprü­che des Per­so­nal­rats auf ange­mes­se­ne Aus­stat­tung 24. Spä­ter hat sich das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt für die Zuläs­sig­keit einst­wei­li­ger Ver­fü­gun­gen aus­ge­spro­chen, durch wel­che der Dienst­stel­len­lei­ter ver­pflich­tet wird, das Betei­li­gungs­ver­fah­ren ein­zu­lei­ten oder fort­zu­füh­ren 25. Seit­dem geklärt ist, dass der Per­so­nal­rat bei fest­ste­hen­dem Mit­be­stim­mungs­recht einen gericht­lich durch­setz­ba­ren Anspruch auf Ein­lei­tung bzw. Fort­füh­rung eines Mit­be­stim­mungs­ver­fah­rens hat 26, kann ein dahin­ge­hen­der Ver­pflich­tungs­aus­spruch auch im Haupt­sa­che­ver­fah­ren kei­nen Beden­ken mehr begeg­nen. Von sei­ner lang­jäh­rig ver­tre­te­nen Auf­fas­sung, das per­so­nal­ver­tre­tungs­recht­li­che Beschluss­ver­fah­ren sei ein nur „objek­ti­ves Ver­fah­ren“, ist das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt der Sache nach spä­tes­tens mit dem zitier­ten Beschluss vom 15. März 1995 abge­rückt; spä­ter hat er dies noch­mals aus­drück­lich erklärt 27. Wie oben aus­ge­führt wur­de, gewährt § 63 Satz 2 Nds­Pers­VG unter den dort nor­mier­ten Vor­aus­set­zun­gen dem Per­so­nal­rat einen Rechts­an­spruch auf Rück­nah­me der frag­li­chen Maß­nah­me. Es ist daher fol­ge­rich­tig, dies durch einen dahin­ge­hen­den gericht­li­chen Aus­spruch zum Aus­druck zu brin­gen. Zur Zuläs­sig­keit einer Zwangs­voll­stre­ckung im Innen­rechts­streit zwi­schen Per­so­nal­rat und Dienst­stel­le ist damit nichts gesagt 28.
Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 11. Mai 2011 – 6 P 4.10
Der Per­so­nal­rat und die Anord­nung einer amts­ärzt­li­chen… Der Per­so­nal­rat hat auf­grund sei­ner All­zu­stän­dig­keit nach § 2 Abs. 1, § 51 Abs. 1 MBGSH 29 mit­zu­be­stim­men, wenn der Dienst­stel­len­lei­ter gegen­über Beschäf­tig­ten eine…
vgl. BVerwG, Beschlüs­se vom 23.08.2007 – 6 P 07.06, Buch­holz 251.4 § 86 HmbPers­VG Nr. 13 Rn. 10; und vom 28.08.2008 – 6 PB 19.08, Buch­holz 251.92 § 66 SAPers­VG Nr. 1 Rn. 6 m.w.N.[↩]
vgl. Thür. OVG, Beschluss vom 17.09. 1996 – 5 PO 119/​96; OVG Bran­den­burg, Beschluss vom 10.12. 1998 – 6 A 210/​97.PVL; OVG Ber­lin-Bran­den­burg, Beschluss vom 26.02.2009 – OVG 61 PV 01.09[↩]
vgl. Dembowski/​Ladwig/​Sellmann, Das Per­so­nal­ver­tre­tungs­recht in Nie­der­sach­sen, § 63 Rn. 6 und 31[↩]
LT-Drucks. 12/​4370 S. 141 zu § 62[↩]
vgl. LT-Drucks. 12/​5611 S. 51; 12/​6206 S. 41 jeweils zu § 62[↩]
vgl. Dembowski/​Ladwig/​Sellmann, a.a.O. § 63 Rn. 6; eben­so zur Rechts­la­ge in Meck­len­burg-Vor­pom­mern: Vogel­ge­sang, in: Vogelgesang/​Bieler/​Kleffner, Lan­des­per­so­nal­ver­tre­tungs­ge­setz Meck­len­burg-Vor­pom­mern, § 67 Rn. 43; zur Rechts­la­ge in Bran­den­burg: BAG, Urteil vom 09.06.1999 – 7 AZR 170/​98 – BAGE 92, 36, 39[↩]
vgl. LT-Drucks. 12/​4370 S. 142; 12/​6206 S. 42 jeweils zu § 62[↩]
vgl. Dembowski/​Ladwig/​Sellmann, a.a.O. § 63 Rn. 28 f. unter Hin­weis auf BVerfG, Beschluss vom 24.05.1995 – 2 BvF 1/​92, BVerfGE 93, 37, 71 ff.[↩]
BVerfG, a.a.O. S. 41, 50[↩]
BVerfG, a.a.O. S. 80; vgl. dazu Eden­feld, PersV 2001, 298, 304 f.[↩]
vgl. BVerwG, Beschlüs­se vom 23.09.1992 – 6 P 26.90, BVerw­GE 91, 45, 47, inso­weit bei Buch­holz 250 § 75 BPers­VG Nr. 81 nicht abge­druckt; vom 09.12. 1992 – 6 P 16.91, BVerw­GE 91, 276, 278 = Buch­holz 250 § 69 BPers­VG Nr. 23 S. 31; vom 20.01.1993 – 6 P 18.90, Buch­holz 251.0 § 79 BaW­üB­Pers­VG Nr. 14 S. 32; vom 28.12.1998 – 6 P 01.97, BVerw­GE 108, 233, 235, inso­weit bei Buch­holz 250 § 76 BPers­VG Nr. 38 nicht abge­druckt; und vom 17.02.2010 – 6 PB 43.09, Buch­holz 250 § 75 BPers­VG Nr. 111 Rn. 10[↩]
vgl. BVerwG, Beschluss vom 27.08.1997 – 6 P 10.95, BVerw­GE 105, 161, 164, 167 = Buch­holz 251.5 § 81 HePers­VG Nr. 3 S. 4 f. und 6; OVG NRW, Beschluss vom 22.09. 2004 – 1 A 508/​03.PVL; Dembowski/​Ladwig/​Sellmann, a.a.O. § 75 Rn. 45[↩]
in der Fas­sung der Bekannt­ma­chung vom 08.08.1985, GVBl S. 261[↩]
LT-Drucks. 12/​4370 S. 168 zu Nr. 15[↩]
vgl. Dembowski/​Ladwig/​Sellmann, a.a.O. § 75 Rn. 115[↩]
vgl. BVerwG, Beschlüs­se vom 19.05.2003 – 6 P 16.02, Buch­holz 250 § 78 BPers­VG Nr. 19 S. 4 und 6; vom 01.09.2004 – 6 P 03.04, Buch­holz 251.2 § 85 Bln­Pers­VG Nr. 13 S. 2 f.; vom 10.01.2006 – 6 P 10.04, Buch­holz 251.0 § 84 BaWü­Pers­VG Nr. 1 Rn. 9; und vom 16.04.2008 – 6 P 08.07, Buch­holz 250 § 86 BPers­VG Nr. 5 Rn. 9 ff.[↩]
BVerwG, Beschluss vom 23.07.1985 – 6 P 13.82, Buch­holz 238.3 A § 78 BPers­VG Nr. 4[↩]
BVerwG, a.a.O. S. 4 f.[↩]
vgl. BVerwG, Beschlüs­se vom 19.05.2003, a.a.O. S. 4 f.; vom 18.05.2004 – 6 P 13.03, BVerw­GE 121, 38, 49 f. = Buch­holz 251.0 § 79 BaWü­Pers­VG Nr. 17 S. 5 f., vom 16.04.2008 a.a.O. Rn. 13; und vom 05.11.2010 – 6 P 18.09[↩]
vgl. Dembowski/​Ladwig/​Sellmann, a.a.O. § 75 Rn. 98; Loren­zen, in: Lorenzen/​Etzel/​Gerhold/​Schlatmann/​Rehak/​Faber, Bun­des­per­so­nal­ver­tre­tungs­ge­setz, § 78 Rn. 26; Fischer/​Goeres/​Gronimus, in: GKÖD Bd. V, K § 78 Rn. 15[↩]
vgl. BVerwG, Beschluss vom 30.09.1987 – 6 P 19.85, Buch­holz 251.5 § 66 HePers­VG Nr. 3 S. 2; Dembowski/​Ladwig/​Sellmann, a.a.O. § 75 Rn. 95[↩]
vgl. BVerwG, Beschlüs­se vom 23.08.2007, a.a.O., Rn. 10; vom 28.08.2008, a.a.O., Rn. 6; und vom 02.02.2009 – 6 P 02.08, Buch­holz 251.2 § 85 Bln­Pers­VG Nr. 16 Rn. 11[↩]
vgl. BVerwG, Beschlüs­se vom 27.01.2004 – 6 P 09.03, Buch­holz 250 § 44 BPers­VG Nr. 33 S. 12; und vom 29.06.2004 – 6 PB 03.04, Buch­holz 251.51 § 35 MVPers­VG Nr. 1 S. 1[↩]
vgl. die Nach­wei­se in den bei­den vor­ge­nann­ten BVerwG-Beschlüs­sen[↩]
vgl. BVerwG, Beschluss vom 27.07.1990 – 6 PB 12.89, Buch­holz 250 § 83 BPers­VG Nr. 53 S. 9; dazu Albers, PersV 1993, 487, 491[↩]
vgl. BVerwG, Beschluss vom 15.03.1995 – 6 P 31.93, BVerw­GE 98, 77, 83 ff. = Buch­holz 251.7 § 66 NWPers­VG Nr. 4 S. 6 ff.[↩]
vgl. BVerwG, Beschluss vom 28.06.2000 – 6 P 01.00, BVerw­GE 111, 259, 262 f., inso­weit bei Buch­holz 250 § 75 BPers­VG Nr. 101 nicht abge­druckt[↩]
vgl. dazu BVerwG, Beschluss vom 15.03.1995 a.a.O. Buch­holz S. 3, unter Hin­weis auf Hop­pe, Organ­strei­tig­kei­ten vor den Ver­wal­tungs- und Sozi­al­ge­rich­ten 1970, S. 231 ff. und Fehr­mann, DÖV 1983, 311, 314 f., inso­weit bei BVerw­GE 98, 77 nicht abge­druckt; Dembowski/​Ladwig/​Sellmann, a.a.O. § 63 Rn. 32[↩]
Mit­be­stim­mungs­ge­setz Schles­wig-Hol­stein[↩]