Source: http://www.jurablogs.com/2012/04/24/haftung-bankkunden-faellen-phishings
Timestamp: 2018-01-16 11:24:41
Document Index: 157147445

Matched Legal Cases: ['§ 675', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Der Kläger ist nach dem in seiner Strafanzeige vorgetragenen Sachverhalt Opfer eines Pharming-Angriffs geworden, bei dem der korrekte Aufruf der Website der Bank technisch in den Aufruf einer betrügerischen Seite umgeleitet worden ist. Der betrügerische Dritte hat die so erlangte TAN genutzt, um der Bank unbefugt den Überweisungsauftrag zu erteilen. Der Kläger hat sich gegenüber der Bank durch seine Reaktion auf diesen Pharming-Angriff schadensersatzpflichtig gemacht. Er hat die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht gelassen, indem er beim Log-In-Vorgang, also nicht in Bezug auf einen konkreten Überweisungsvorgang, trotz des ausdrücklichen Warnhinweises der Bank gleichzeitig zehn TAN eingegeben hat. Für die Haftung des Kunden reicht im vorliegenden Fall einfache Fahrlässigkeit aus, weil § 675v Abs ...
Phishing: 10 TANs einzugeben, ist fahrlässig - Bankkunde bekommt sein Geld nicht zurück (BGH-Urteil)
BGH: “Pharming” beim Online-Banking? - Kein Schadensersatz für Bankkunden!
BGH: “Pharming” beim Online-Banking? - Kein Schadensersatz für Bankkunden bei grob fahrlässigem Verhalten!
BGH: Bankkunden können gegenüber der Bank für Schäden durch Pharming oder Phishing beim Online-Banking haften
Pharming-Angriff im Online-Banking – Der Dumme ist der Bankkunde
Haftung für Pharming
BGH zur Haftung von Bankkunden nach Weitergabe von TAN-Nummern
Veröffentlicht April 24, 2012 2:43pm im Blog Internet-Law.
Haftung, Bank, Bgh, Bundesgerichtshof, Betrug, Stadler, Aufruf, Phishing, Onlinebanking, Pharming
BGH: Wann tritt bei der Verwendung von PayPal Erfüllung ein?