Source: https://fahrschulehenke.de/417.html
Timestamp: 2019-11-21 22:15:48
Document Index: 82877868

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 21', '§ 23', '§ 24', '§ 10', '§ 20', '§ 22', '§ 12', '§ 4', '§ 6']

Klasse D1 | Fahrschule Henke, Bonn-Beuel
Eine Fahrerlaubnis der Klasse D1 darf nur erteilt werden, wenn der Bewerber bereits die Fahrerlaubnis der Klasse B besitzt oder die Voraussetzungen für deren Erteilung erfüllt hat. FeV § 9 (1)
Die Erteilung einer Fahrerlaubnis kann frühestens sechs Monate vor Erreichen des für die jeweilige Fahrerlaubnisklasse vorgeschriebenen Mindestalters bei der nach Landesrecht zuständigen Behörde beantragt werden. FeV § 21 (4)
Antrag auf Erteilung der Klasse D1
Für den Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis Klasse D1 braucht man folgende Unterlagen:
Die Fahrerlaubnis der Klasse D1 wird längstens für fünf Jahre erteilt. FeV § 23 (1)
Die Geltungsdauer der Fahrerlaubnis der Klasse D1 wird auf Antrag des Inhabers um fünf Jahre verlängert. FeV § 24 (1)
Die theoretische Prüfung kann in folgenden Fremdsprachen abgelegt werden.
Das Mindestalter für die Erteilung der Fahrerlaubnis Klasse D1 beträgt:
für Personen während oder nach Abschluss einer Berufsausbildung nach dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf "Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin", dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf "Fachkraft im Fahrbetrieb" oder einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, in dem vergleichbare Fertigkeiten und Kenntnisse zur Durchführung von Fahrten mit Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Straßen vermittelt werden. FeV § 10 (1)
Neuerteilung der Klasse D1
Fahrerlaubnisbehörde ordnet eine Fahrerlaubnisprüfung an, wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass der Bewerber die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht mehr besitzt. FeV § 20 (2)
Mit der praktischen Ausbildung kann sofort nach der Anmeldung bei der Fahrschule begonnen werden. Man muß nicht warten, bis man alle Unterlagen für den Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis Klasse D1 zusammen hat.
Bei Erweiterung der Klasse C (mehr als 2 Jahre) auf die Klasse D1 müssen mindestens 6 Fahrstunden, 4 Überlandfahren, 2 Autobahnfahrten und 2 Nachtfahrten gemacht werden.
Bei Erweiterung der Klasse C (bis 2 Jahre) auf die Klasse D1 müssen mindestens 8 Fahrstunden, 8 Überlandfahren, 4 Autobahnfahrten und 4 Nachtfahrten gemacht werden.
Bei Erweiterung der Klasse B oder C1 (mehr als 2 Jahre) auf die Klasse D1 müssen mindestens 16 Fahrstunden, 8 Überlandfahren, 4 Autobahnfahrten und 4 Nachtfahrten gemacht werden.
Bei Erweiterung der Klasse B oder C1 (bis 2 Jahre) auf die Klasse D1 müssen mindestens 19 Fahrstunden, 12 Überlandfahren, 12 Autobahnfahrten und 7 Nachtfahrten gemacht werden. FahrschAusbO (Anlage 5)
Die Prüfungsdauer für die Klasse D1 beträgt mindestens 75 Minuten. FeV (Anlage 7) 2.3
Liegen alle Voraussetzungen für die Erteilung der Klasse D1 vor, hat die Fahrerlaubnisbehörde den TÜV mit der Prüfung zu beauftragen. FeV § 22 (3)
Bewerber um die Erteilung oder Verlängerung einer Fahrerlaubnis der Klasse D1 haben sich einer Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6 Nummer 2 zu unterziehen und hierüber der Fahrerlaubnisbehörde eine Bescheinigung des Arztes nach Anlage 6 Nummer 2.1 oder ein Zeugnis des Augenarztes nach Anlage 6 Nummer 2.2 einzureichen. FeV § 12 (6)
Mit dem theoretischen Unterricht kann jederzeit nach der Anmeldung bei der Fahrschule begonnen werden. Man muß nicht warten bis man alle Unterlagen für den Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis Klasse D1 zusammen hat.
Der Umfang des allgemeinen Teils (Grundstoff) beträgt mindestens 6 FahrschAusbO § 4 (3)
Die Mindestdauer des klassenspezifischen Teils beträgt mindestens 10 Doppelstunden. FahrschAusbO (Anlage 2.5)
Bei Erteilung der Klasse D1 müssen 35 Fragen aus dem Fragenkatalog beantwortet werden. Die zulässige Fehlerpunktzahl beträgt 10. Es sei denn, zwei Fragen mit Wertigkeit 5 werden falsch beantwortet. FeV (Anlage 7) 1.2.2
Was man mit Klasse D1 ab 19.1.2013 fahren darf
ausgenommen Kraftfahrzeuge der Klassen AM, A1, A2, A, die zur Beförderung von nicht mehr als 16 Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind und deren Länge nicht mehr als 8 m beträgt und
mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg. FeV § 6 (1)