Source: http://www.buzer.de/gesetz/8530/al20777-0.htm
Timestamp: 2018-04-19 09:31:11
Document Index: 163490118

Matched Legal Cases: ['§ 225', '§ 225', '§ 225', '§ 225', '§ 225', '§ 114', '§ 137', '§ 142', '§ 219', '§ 220', '§ 221', '§ 222', '§ 223', '§ 224', '§ 226', '§ 227', '§ 228', '§ 229', '§ 230', '§ 225', '§ 1587', '§ 1587', '§ 3', '§ 32', '§ 18']

Fassung § 225 FamFG a.F. bis 01.09.2009 (geändert durch Artikel 2 G. v. 03.04.2009 BGBl. I S. 700)
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Änderung § 225 FamFG vom 01.09.2009
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§ 225 FamFG a.F. (alte Fassung)
§ 225 FamFG n.F. (neue Fassung)
durch Artikel 2 G. v. 03.04.2009 BGBl. I S. 700
(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 114 Vertretung durch einen Rechtsanwalt; Vollmacht§ 137 Verbund von Scheidungs- und Folgesachen§ 142 Einheitliche Endentscheidung; Abweisung des Scheidungsantrags§ 219 Beteiligte§ 220 Verfahrensrechtliche Auskunftspflicht§ 221 Aussetzung des Verfahrens über den Versorgungsausgleich§ 222 Erörterungstermin§ 223 Vereinbarung über den Versorgungsausgleich§ 224 Zahlungen zur Begründung von Rentenanwartschaften§ 226 Einstweilige Anordnung§ 227 Entscheidung über den Versorgungsausgleich§ 228 Zulässigkeit der Beschwerde§ 229 Ausschluss der Rechtsbeschwerde§ 230 Abänderung von Entscheidungen und Vereinbarungen
§ 225 Aufhebung der früheren Entscheidung bei schuldrechtlichem Versorgungsausgleich
Soweit der Versorgungsausgleich nach § 1587f Nr. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs stattfindet, hat das Gericht die auf § 1587b Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs oder auf § 3b Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zur Regelung von Härten im Versorgungsausgleich gegründete Entscheidung aufzuheben.
(1) Eine Abänderung des Wertausgleichs bei der Scheidung ist nur für Anrechte im Sinne des § 32 des Versorgungsausgleichsgesetzes zulässig.
(2) Bei rechtlichen oder tatsächlichen Veränderungen nach dem Ende der Ehezeit, die auf den Ausgleichswert eines Anrechts zurückwirken und zu einer wesentlichen Wertänderung führen, ändert das Gericht auf Antrag die Entscheidung in Bezug auf dieses Anrecht ab.
(3) Die Wertänderung nach Absatz 2 ist wesentlich, wenn sie mindestens 5 Prozent des bisherigen Ausgleichswerts des Anrechts beträgt und bei einem Rentenbetrag als maßgeblicher Bezugsgröße 1 Prozent, in allen anderen Fällen als Kapitalwert 120 Prozent der am Ende der Ehezeit maßgeblichen monatlichen Bezugsgröße nach § 18 Abs. 1 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch übersteigt.
(4) Eine Abänderung ist auch dann zulässig, wenn durch sie eine für die Versorgung der ausgleichsberechtigten Person maßgebende Wartezeit erfüllt wird.
(5) Die Abänderung muss sich zugunsten eines Ehegatten oder seiner Hinterbliebenen auswirken.
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