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Timestamp: 2019-01-18 17:20:34
Document Index: 226394628

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§16', '§ 81', '§ 16', '§45', '§16', '§ 421']

Anspruch a. Fahrgeld zum Ein-Euro-Job ? | Erwerbslosenforum Deutschland
Anspruch a. Fahrgeld zum Ein-Euro-Job ?
Stichworte anspruch eineurojob fahrgeld
leider habe ich im Forum nichts gefunden, kann mir jemand sagen
ob ich Anspruch auf Fahrgeld habe um zum Ein-Euro-Job Arbeitgeber zu kommen ?
Die Abgeltung ist 1,25€Std./20Std.wöchentlich
d. Monatskarte kostet mich 72,50€
Arbeistgelegenheit (Zusatzjob) gem. § 16d SGB II
Hausaufgabenbetreuung im Kinderhort / Träger Verbandsgemeinde.
auf Nachfrage wurde mir gesagt das 0,25€ pro Std. f.d.
Fahrtkosten sein soll - das sind im Monat NUR 20€
Wie sieht das Rechtlich aus ? DANKE f.eure Hilfe !
Hallo, also ich hab auch mal so nen Ein-Euro-Job gemacht, ist allerdings schon etwas her.. Habe das Fahrgeld zusätzlich bekommen, allerdings unter Vorlage des Bustickets und mit vorherigem Antrag.
Kommt nun drauf an, wann du anfangen wirst.
Am besten, einen Antrag stellen, mit Nennung der voraussichtlichen Kosten für das Ticket. Warten, bis der Antrag genehmigt ist. Evtl. auf Beschleunigung bestehen, da der Job schon ..dann und dann.. beginnt.
Einen gesetzlichen Anspruch gibt es meiner Meinung nach nicht, da ja die Abgeltung -1,25 Euro- deine AUFWANDSENTSCHÄDIGUNG ist.
Richtig. Die 1,25€ sind eine Aufwandsentschädigung, kein Verdienst. Mit den 1,25€ sollen eben u.a. der Mehraufwand für Fahrkosten abgedeckt werden.
Zum gesamten Beitrag (inkl. Entscheidung des Bundessozialgerichts) Nur Mehraufwandsentschädigung für Ein-Euro-Jobber
Ich sehe das Problem auch darin, dass die Aufwandsentschädigung ggf. erst nach 4 Wochen Teilnahme am Ein-Euro-Job gezahlt wird und diese vier Wochen eben "vorfinanziert" werden müssen. Mir wäre das nicht möglich. Kann da ein "Vorschuss" beantragt werden?
merkwürdig, ich bekam meine MAE meistens wöchentlich nachgezahlt, hatte also nur in der ersten Woche vorfinanziert.
Da scheint es anscheinend auch keine einheitliche Regelung zu geben.
Bei vier Wochen mit 20 Stunden für 1,25 EUR wird eine Mehr-Aufwandsentschädigung von insgesamt 100 EUR gezahlt. Der Mehraufwand sind aber nicht nur die Fahrtkosten. Kleidung und zusätzlich erforderliche Ernährung zählen bspw. auch dazu. Der Winter steht vor der Tür. Ansteckungsgefahr mit all den Grippen, Krankheitskosten etc., denen du so vielleicht nicht ausgesetzt wärest. Das wird nicht gedeckt durch den verbleibenden Betrag von ca. 28 EUR. Ich würde auch einen Antrag auf Klärung der Fahrtkosten stellen.
Das kann sein, Sancho. Ich hatte ja auch "ggf." geschrieben, kenne mich da noch nicht aus, wollte lediglich auf ein mögliches Problem hinweisen.
Die Zahlungsmodalitäten sollten aber auch schriftlich in der Zuweisung stehen.
Merkwürdig finde ich auch, das die Fahrtkosten so hoch sind, denn das sieht nicht nach "ortsnah" aus oder sind die Fahrtkosten im ÖPNV dort so hoch?
ja, ich habe mich auch erschreckt über d. hohen Kosten d. Zug-Monatskarte (Einzelfahrten noch wesentlich höher ).......einfache
Strecke nach Routenplaner 16KM.
Danke @ all f. die traurigen aber scheinbar realistischen Antworten,
also im Prinzip arbeiten für nichts.........:icon_kotz:
werde jetzt mal beim Träger anrufen ob es evtl. doch Möglichkeiten gibt, wenigstens Fahrgeld zu bekommen ???
Ließ sich die Maßnahme nicht anzweifeln/abwehren?
im Rahmen einer öffentlich geförderten Beschäftigung schlage ich Ihnen folgende ZUSÄTZLICHE u. im ÖFFENTLICHEN Interesse liegende Arbeit vor:
Verbandsgemeinde H.......
1,25€ je Stunde
Stunden/wchtl.
von 12.11. bis 31.12.09
gemäß§16 SGBII
Im hiesigen Sozialkaufhaus wurde dem 1-€-Jobber die ermäßigte Monatskarte nach Kauf u. Vorlage mit der nächsten Zahlung zusammen ersetzt.
Gibts da vielleicht auch Bahnbus und wie sind die Preise für Wochenkarten/Mehrgartenscheine?
Bei den Kosten legst Du vielleicht noch drauf.
Der EEJ ist schon angetreten?
Also ich habe Monatlich mein Geld bekommen 1 Euro die Stunde und zusätzlich Fahrgeld.
Da wurden die km gerechnet von mir bis dort hin und dann km-Geld bezahlt. Kürzeste Strecke und ähh aber auch Nur die Hinfahrt zur Arbeit, wie ich zurück komme ist denen egal hauptsache ich komme zur Arbeit. Ich hatte glaube ich pro km 37Cent bekommen.. Ich weis es aber nicht mehr genau.
Habe immer eine Woche im vorraus das geld bekommen. Egal ob ich mit Fahrrad kam, mit Auto oder sonst wie musste nichts vorweisen.
muss aber schon länger her sein, oder?
Ohh *denk* 2007 müsst es gewesen sein, also "nur" 2 Jahre.. Ist das sooo ausschlaggebend?
Theoretisch entsprechen die 37 Cent je Kilometer dem Betrag, der steuerlich als Aufwand für den Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte für Arbeitnehmer anerkannt ist. Hier zählt die einfache Entfernung. Insofern wäre die Erstattung o.k.
So ist es ja auch am besten, denn die Vorfinanzierung durch den ELO wäre schon eine Zumutung!
Der Ein-Euro-Job ist schon angetreten?
Ja Sancho bei d. Einzel oder Doppelfahrten liege ich bei 140,--€ !!!
nein - habe d. Post ERST am 16.11.09 von d. Arge bekommen
u. habe am Do 19.11.09 im Kinderhort erst das Vostellungsgespräch,
da es wechselnde 1€ Jobber sind, spielt d. Anfang u. das Enddatum wohl nicht die Rolle ??
habe gerade b.d. Arge angerufen wollte meinen SB sprechen(weil b.d. Verbandg. keiner mehr ans Telefon ging)
SB war nicht zu sprechen u.d. Dame am Telefon sagte, dafür bekäme ich ja d. 1,25€ das sei für das Fahrgeld-
als ich meinte mir bliebe nichts übrig, meinte SIE: es solle nichts übrig bleiben, ich solle nicht verdienen, sonder BESCHÄFTIGT :icon_eek:werden :icon_kotz:, alles weitere u. meinen Ausraster lasse ich jetzt hier mal weg..........ich bin richtig sauer über so eine Antwort !
War da nicht noch die verkürzte Pendlerpauschale, die dann von einem obersten Gericht gekippt wurde?
Ansonsten gibt es ja noch den § 81 SGB 3
hatte bei mir (auch 2007) zwar nicht geklappt, aber ich war dann aus dieser "Maßnahme" schnell draussen. (andere Gründe)
Mit der Pauschale kann ich es dir nciht sagen, aber jeden den ich so weit nun kenne der irgendwelche Maßnahmen macht oder Ein Euro Jobs bekommt die nromal immer bezahlt. Derzeit macht zwra keiner 1 Euro Job, aber sonst wurd das immer gezahlt. Meinen Informationen her..
habe ich wirklich keine Lust mehr, das war ein Schlag ins Gesicht....
dann lass Dir eine gute Begründung einfallen, sonst gibt es Sanktion.
Spätestens bei einer Anhörung musst Du dann "wichtige Gründe" vorlegen.
Wer weiß, vielleicht findest Du Deine Begründungen gar in der Arbeitshilfe der BA zu den "Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung"?
Auf den Seiten 11 - 14 jedenfalls geht es speziell um das Thema "MAE".
Das Fahrtgeld ist mit den 1,25€ abgegolten.
Fraglich ist, ob Du es vorfinanzieren mußt, da Dir dieses Geld ja dann für den laufenden Monat fehlt.
Vielleicht weiß einer der Experten hier Rat zu dieser Problematik.
Theoretisch kaufst Du Dir am 1. ein Monatsticket und fährst damit zum EinEuroJob.
Am 5. des Monats wirst Du krank für den Rest des Monats.
Du bekommst dann nur die ersten 4 Tage bezahlt, hast aber ein Ticket für den ganzen Monat gekauft.
das heißt, Du zahlst dann auch noch drauf !!!!
Um dir weiterhelfen zu können, kannst du mir bitte sagen, ob du eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben hast? Wenn ja, kannst du mir bitte sagen, was ind er Eingliederugnsvereinbarung zu diesem EEJ steht?
Er unterstützt Ihre Berwerbungsaktivitäten nach Maßgabe des § 16Abs. 1 SGB II i.V.m.§§45ff SGBIII durch Übernahme von Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen auf vorherige Antragstellung u. Nachweis.
Er fördert eine Arbeitsaufnahme durch d. Gewährung eines Eingliederungszuschußes (§16 Abs. 1 SGB II i.v.m. §§ 421f, o,p SGB III ) an d. Arbeitgeber, bei Erfüllung d. gesetzlichen Voraussetzungen u. vorh. Antragstellung durch d. Arbeitgeber.
So weit ich das verstehe, widerspricht der Vorschlag für eine Arbeitsgelegenheit (EEJ) deiner gültigen EGV. Nach dieser ist das Ziel deiner Eingliederung eine sv-pflichtige Tätigkeit. Ein EEJ ist jedoch keine sv-pflichtige Tätigkeit. Hast du mit diesem Vorschlag für den EEJ eine separate Rechtsfolgebelehrung erhalten? Seit wann gilt deine EGV und von wann ist der Vorschlag für den EEJ?
ja es ist eine seperate Rechtsfolgenbelehrung dabei, Absenkung 30%
u. mein Leben lang gearbeitet u. muß mir so etwas sagen lassen :icon_kotz:
Nee, das ist keine Zuweisung per EGV. Ist schon recht seltsam, denn ohne vorherige EGV sind EEJobs nicht so leicht zu sanktionieren. Zumindest bleibt man nach einer Klage auf der Sanktion nicht sitzen.
Leider ist die Abwehr eines EEJobs nicht ganz risikolos, denn die probieren das oftmals mit einer Sanktionierung. Ich sehe hier aber keine Möglichkeit, auf einer Sanktion sitzen zu bleiben. Deshalb würde ich das wie folgt machen: Ich würde denen eine Ablehnung (bitte keinen Widerspruch!!! Der ist bei Angeboten nicht zulässig!!!) schreiben, und zwar so:
Gem.[FONT=&quot]einem Urteil des BSG v. 16.12.2008 – B 4 AS 60/07 R müssen "Leistungsempfänger über Art und Umfang der Tätigkeit, der zeitlichen Lage der Arbeitszeiten und dem Umfang der Aufwandsentschädigung informiert werden.[/FONT]" Diese Voraussetzungen erfüllt Ihr Angebot nicht.
Da es keine gesetzliche Basis gibt, um EEJobs ohne vorherige EGV zu sanktionieren, und dadurch, dass dieser Job tatsächlich nicht zusätzlich ist und nicht korrekt beschrieben wird (die Sache mit den nicht gedeckten Fahrtkosten ist nochmal ein Thema), sehe ich keine Möglichkeit, dass du auf einer Sanktion sitzen bleibst.
Einerseits habe ich Verständnis für deine Entscheidung. Andererseits ist es ja genau diese Vorgehensweise mit den Schikanen, die dazu führen, dass sich die EEJ immer weiter ausdehnen und damit auch Drohkulissen für alle anderen Beschäftigten im Niedriglohnsektor aufgebaut werden können. Zwickmühle für den Einzelnen...
Hase, ich wünsche dir, dass dieser EEJ das hält, was du dir von ihm versprichst. Und Kinder in der Weihnachtszeit tun der traktierten Seele bestimmt gut.