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Timestamp: 2020-01-20 08:15:28
Document Index: 188268599

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 1', 'Art, 3', 'Art. 4', 'Art, 5', 'Art, 6', 'Art, 1', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art, 9']

1844 / 215 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung)
1844 / 215 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff
Der Magdeburger Zeitung Die Aufnahme berall im Lande große Stolz auf den edlen Auslande so gewürdigt und geehrt zurückerwartet. Die böhmischen
reih Sachsen. Ve den vom 31. Juli Sachsen in England hat ü und es zeigt si }en Tugenden i . August wird der König hier eierlihfeiten werden vorbereitet. —
erishen Witterung sehr besucht, über den fortwährenden Regen zu klagen, f das Getraide ausübt, während st, die dort
wird aus Dres geschrieben :
des Königs von Freude bewirkt, Fürsten, de
Die Empfangs =F Bäder sind troß der regu uns fängt man jeßt an,
der schon seine in der Lausibß ei
\{limme Wirkung au / n förmlicher Mißwachs wegen der Dürre 1 im Anfang des Sommers herrschie.
Der Kölnischen Zeitung besprochene Reskript der dortigen Handwerker - Vereins mitgetheilt
Königreich Hannover, us Osnabrück das vielfach Königlichen Landdrostei wegen des Es lautet : „Nachdem wir über den Bildung ähnlicher betreffenden Obric Königreichs exlassen hat, ( Vorlegung des Berichts des Magistrats v gehalten, hat hochdasselbe sich jezt m erklärt, daß der hiesige Handwerker- seines eigentlichen Zweckes, mithin gau hafte Weise übe legte Streben ,
Aufruf des hiesigen Handwerker - Vereins zur lchen derselbe im Dezember v. J. durch die exker in 66 Städten und Flecken des Junern unter
Vereine, we feiten an die Handw dem Königlichen Ministerium des om 9. Februar d. J. llkfommen darüber einverstanden Verein durch diesen Aufruf die Gränzen ch seiner Besugniß auf cine unstatt- var 1) durch das an den Tag ge- in Verbindung zu segen und si ei noch in Berücksichtigung kommt, Vereins über das Jahr 1843 nämli aus Zwickau und ud daß durch ein Schreiben des Hand- auch an anderen Orten des König- 2) Durch die Vereine, welche nur zu leicht 1. Dezember 1840 verbotenen Gesel- 3) Durch die Aufforderung zu Zusam- um in einem größeren Vereine die und endlich 4) durch das, ins- Vereins hervorgehende Streben, es für den hier vorliegenden Zweck, — worauf die Wirksamkeit des fich is, auch für das öffentliche Leben Beachtung, daß zufolge jenes Be- Zeitung gelesen und daß geschichtliche lfer und Staaten als ein Mittel, , gegeben worden sind; daß sondere über Spa- indem derartige Vorlesungen net sind, eine nüßlihe Aus- für ihr Gewerbe herbeizuführen, Da nun flichtet is , derartigen unstaithaften eten, #0 beauftragen wir hierdurch Verein in die Gränzen seines er- hm namentlich bemerklich zu machen, wenn man auch gern vertraue, von ihm ausgegangen sei, auf Vereine ausdrücklich aufzugeben, sich Auswärtigen — sei cs im Jn- oder waigen nüßlihen und unbedenklichen Com- Gegenstände, aber zuvor die besondere lles bei Vermeidung einer sofortigen stände, welche für den gemeinschaft- den angedeuteten Gränzen einer als der hie-
rschritten habe, und zl sich mit Auswärtigen ortwährend darin zu erhalten , jahres - Berichie des Handwerker -
daß dem J aus dem Auslande,
zufolge, derselbe bereits Chemniß, Mittheilungen erhalten hat, u werker-Vereins zu Chemniy die Idee,
reis ähnliche Vereine zu veranlassen, angereg Aufforderung zur Bildung besonderer Ge zu den, durch die Verordnung vom c len-Verbindungen fü menkünften mehrerer Interessen des Handwerkstandes zu ber besondere auch aus dem Berichte des
nem höheren Grade, als Ausbildung für die Gc Vereins beschränkt bleiben muß — erforde auszubilden. Jn dieser Beziehung verdie ereins in dem Vereine eine ber die betreffenden Vö fentlihen Leben zu weckeu““ ber Länder- und Völkerkunde, insbe Nord-Amerifa gehalten sind,
darauf berech
t worden ift.
hren können. 3) - benachbarten Vereine,
Mitglieder in ei einer nüßlichen
rihts des V Erläuterungen ü „das Juteresse am d ferner Vorlesung nien, Jrland und und Beschäftigungen nicht gerade bildung der Vereins - Mitglieder die Regierung eben \o befugt als verp Bestrebungen mit Nachdruck entgegenzutr den Magistrat, den hicsigen Handwerk laubten Zweckes zurückzuweisen und i daß derselbe zu der Erlassung des Ausrufs, daß derselbe in der wohlgemeintesten feine Weise befugt gewesen, auch dem fortan aller und jeder Verbindun Auslande — zu enthalten, zu et municationen über rein technische Erlaubniß des Magistrats, einzuholen, a Auslösung des Verein Gesang zu wäh Beachtung und Ueberwachung ige Handwerker-Verein in dem f lich bewährten Liedern zu dienen. machen, daß die Bestimmungen des §. werker-Vereins über die Gränzen des ausgehen, indem danach — ga schaft eines Handwerkers — zur nen sollen, welche selbstständige oder ausnahmsweise auch solche Verein von Nußen sein kann,
der Verein auch iu diese n. Der Magistrat wird
schaftlich mit der hiesiger Ende Abschrift hiervon zugeht , allen Richtungen hin zu üb achten haben , was uicht ausdrücklich erla sofort eine Anzeige zu nach dem Obigen nich ten, uns, wie wir von ordnung veranlaßt sehen, da en des Vereins beizuwohnen habe und nur ammlungen ferner zu Verein gemachte Eröffn s entgegensehen, indem wi Obrigkeiten des Königreichs , en dasigen Hand hteren nicht mitzutheilen, en dasigen Handwerkern die Verbindung
s. Auch die Gegen len sind, werden nach bedürfen, um so mchr, Aufruf sich erbietet, mit volksthüm- darauf aufmerksam 2 der revidirten Statuten des Hand- eigentlichen Zweckes des leyteren hin- sehen von dem Stande oder der Eigen- n den Verein solche Personen sich eig- Bürger und Einwohner der Stadt sind, auswärtswohnende, deren Beitritt für den Diese Bestimmung der Statuten ist zu be- r Hinsicht în die gehörigen Gränzen verfahren und über- 1 Polizei - Direction, welcher zu dem fernere Wirksamkeit des Vereins nach chen und insbesondere sorgfältig darauf zu Zusammenkünften nihts vorgenommen werde, von vorkommenden Uebertretungsfällen aber Wir würden in solchen Fällen, insofern sie t die sofortige Auflósung des Verei vornherein bemerken, mindestens zu der An- ß eine obrigfeitlihe Person den Versammlun- in deren Gegenwart diese Ver- die hiernah dem Handwerker- en wir einer berichtlichen Anzeige des Ma- r hließlich noch bemerken, daß die sämmt- welchen der mehrerwähnte Aufruf zur eikern zugegangen is , die Anweisung oder falls die-
Ferner müssen wir
seitigen und zurückzuführe haupt gemein
auch hiernach zu
ns zur Folge haben
dulden seien. Ueber
Vermittelung bei d erhalten haben, denselben diesen le ses schon geschehen sein sollte, d
geschehen. — Die Modellirung des Buch- chöffer - Monuments, schreitet nur langsam von Launiy nicht immer bei der Arbeit blei- Arbeiten beschäftigt ist, Doch des Monuments wohl im nächsten Jahre, am Jahres- Buchdrukerkunst staitfinden können. Wege zur Deckung der Kosten auf- des Ausbaues des Doms scheint vorerst ins ben so is vor der Hand keine Rede mehr it noch mehreren Kaiser-Statuen zu zieren, Das Projekt aber, auf dem Feierhof ein lolossales Kruzisix Zeichnung {hon entworfen war, scheint ganz aufge Es machien si konfessionelle Bedenken vom prote aus dagegen geltend.
Auf die Wahl eines Direktors scheint man ganz verzichtet zu haben un nete Künstler für diese Stelle nstituis is aber foridauernd bemüht Gem Ie U Laien, uny gab dem h
orisches Gemä S i “ Ÿ Wiéder in zan „der Sängerkrieg auf der Wartburg“, erst
% Dresden, 31,
Zeit die naturhistorishe Sammlung eines
elhe eine große Anzahl üd Amer 2 Anze seltener Na axtieen verkäuflich
allein dazu is keinerlei Aure drucker -, des Gutenberg -Fu voran, da der Bildhauer Herr ben fann und nebenbei mít viclen anderen wird die Ausstellun tage der Säkularfeier der Erfindung der Dem Comité liegt aber noch zusuhen, — Das Projelt Stoden gerathen zu sein davon, die Mainbrücke m zu errichten, wozu die eben worden zu sein. antischen Standpunkte
unseres Städelschen Kunst - Instituts d in der That läßt sich auch der Die Adminisiration die Gallerie mit werthvollen weilenden treflihen Schwind
{wer finden.
Zu den hiesigen Sehenswürdigkeiten gehört Privatmannes, Friedr, turprodukte beider Jn- frifa’s dem Auge des Beschauers, ), dargeboten sind. Der Besiger ammlung srüher mehrere Jahre auf dem Kap chher verschiedene Theile der neuen Welt e eben gelungen, aus den entfern- eltene Gegentäiude
ine Zwischen-
und dem Lieb
testen und zum besuchten Gegenden
Kren entbált vie Ea
zu _Ionu Sammlung e
mit dem hiesigen Handwerker-Verein, #0 wie mit anderen auswärtigen Ver- einen und Personen, bei nachdrücklicher Strafe zu untersagen. Osnabrüc, 23, April 1844, Königl. hannoversche Landdrostei, (unterz.) Knes ebedck,“
Großherzogthum Baden. In dem Staats- und Regierungsblatte wird Rehnung über den Zustand der Witt= wenfasse für die Angestellten der Civil-Staats-Verwaltung des Groß- herzogthums vom Jahr 1843 abgelegt. Es ergiebt sich daraus, daß der Ver:nögens-Bestand beim Anfange d. I. 45,419 Fl. betrug. Die von der Kasse im Jahr 1843 gewährten Sustentationen erreichten
die Höhe von 1699 Fl. Die Zahl der Mitglieder war am Anfange
jebigen Jahres 2209, — Jn Folge stattgehabter Untersuchung über die pietistishen Umtriebe zu Shmieheim sind, wie badische Blätter melden, die Betversammlungen im kippenheimer Walde und in den Häusern Einzelner, denen si jedoch nur ein fleiner Theil von Schmie-
heims Bewohnern angeschlossen, dur Erkenntniß des Bezirks - Amts Ettenheim förmlih verboten worden,
Kurfürstenthum Hessen. Am 30, Juli starb zu Mar- burg der Geheime Medizinal-Rath Professor Dr. Wurzer, Ein \{hwerer Verlust für den Staat und die Wissenschaft.
Großherzogthum Oldeaburg. Die elfte Versammlung des Vereins norddeutsher Schulmänner wird dieses Jahr am 1. und 2, Oktober in Eutin gehalten werden. Die Einladungen an die Mitglieder des Vereins sind bereits erlassen.
% Weimar, 1. Aug. Die freudig aufgeregte Stimmung über die Geburt des Prinzen dauerte die ganze Nacht hindurch, und Se. Königliche Hoheit der Prinz Friedrich der Niederlande traf diese Nacht mitten in dem allgemeinen Jubel hier ein.
Nach dem heutigen Bülletin ist das Befinden, Jhrer Königlichen Hoheit sowohl, als des neugebornen (scheintod zur Welt gekommenen) Prinzen höchst erwünscht.
Auch heute hat den ganzen Tag über eine allgemeine freudige Bewegung nicht nachgelassen, und eben Abends 6 Uhr wird vom Residenzs{loß aus der Wunsch ausgesprochen, daß in der Stadt das Schießen aufhören möge, weil es die Ruhe der hohen Wöch- nerin stöóre.
Wien, 26. Juli, (A. Z.) Wegen Erkrankung ZJhrer Kaiserl, Hoheit der Erzherzogin Sophie an einem leichten rheumatischen Fie- ber find gestern einige zur Feier des Namenstages Ihrer Majestät der Kaiserin in Schönbrunn beabsichtigte Festlichkeiten unterblieben. Jhre Kaiserlihe Hoheit befindet sich übrigens bereits auf dem Wege der Besserung,
Jhre Majestät die Großherzogin von Parma verweilt noch hier und macht abwechselnd von den badener und meidlinger Schwefelbä- dern Gebrauch. :
Für Se. Majestät den König von Preußen, dessen Ankunft am 2, August erwartet wird, sind sowohl in der Hofburg, als im Schlosse zu Schönbrunn die erforderlichen Zimmer in Bereitschaft gesebßt,
Frankreiä c.
Paris, 29. Juli. Am 17ten traf auf der Rhede von Cadix ein französisches Dampfboot ein, und gleich darauf ging das Geschwa- der des Prinzen von Joinville, welches seit dem 15ten dort vor An- fer gelegen hatte, mit solher Eil unter Segel, daß mehrere Offiziere, die mit Erlaubniß ihrer Oberen gelandet waren, um die Umgegend zu besichtigen, am Lande zurückgelassen wurden, Ein Dampfboot blieb im Hafen, vermuthlih um auf sie zu warten, Das Geschwader sebte sich nah der Levante hin in Bewegung, und man zweifelte nicht, daß es sih gegen die afrikanische Küste wenden werde, Die \{leunige Abfahrt soll durch die von jenem Dampfboot überbrachte Nachricht, daß ein englishes Geshwader von Malta zu Tanger angekommen, veranlaßt worden sein, Ein Gerücht fügte hinzu, es hätten im Ha- fen von Tanger unangenehme Händel zwischen einem französischen und einem englischen Schiff stattgefunden, Hieraus war vielleicht die Nachricht in einem barcelonaer Blatt entstanden, daß das Flaggen- {i} des Prinzen von Joinville ein englisches Schiff in Grund gebohrt habe. Das von Malta gekommene englishe Geshwader be- stand angeblich nur aus dem Linienschiff „Formidable“/ und dem Dampfschiff „Eagle‘, welhe Admiral Dwen heranführte; aber zu Tanger oder Gibraltar sollte die Fregakte „Warspite“/ und noch eine andere Fregatte von geringerer Kraft zu ihm stoßen, und die zu An- fang dieses Monats von England abgegangenen Linienschiffe „Albion“ und „Caledonia“/, von 90 und 120 Kanonen, waren ebenfalls be- stimmt, sich später mit ihm zu vereinigen. Dies is die jebige Stärke der englischen Seemacht in jenen Gegenden, wozu noch die Fregatte „Fox“ und einige Dampfböte kommen. Was den Beweggrund des Aufbruchs der französischen Flotte gegen Tanger betrifft, so scheint derselbe sich hinreihend durch die Ereignisse zu erklären, welche an den marokffanischen Gränzen vorgefallen , seitdem Prinz Joinville Oran verlassen hat. Man glaubt, daß Marschall Bugeand selbst dem Prinzen den Wunsch habe zukommen lassen, er möchte mit der Flotte sih der Operationslinie nähern,
reihe von Thiergebilden , welche volle Beachtung verdient, Lebende
und trockene Pflanzen von Cuba, Louisiana, Arkansas und Mexiko, worunter auh sehr \{chöne Farren sind, werden à Centurie zu 10 Rthlr. dargeboten, Ferner Muscheln und Jyusckten, beides in {öner und reicher Auswahl einzelner Sammlungen , Schildkröten vom Kap und Louisiana, Vögel von Süd -, Mittel - und Nord - Amerika, auch verschiedene merkwürdige Säugethiere, worunter ein Balg mit Schädel und Handknochen an 10 Fuß lang und sehr {ön von ursus maritumns» einer desgleichen 8! Fuß lang mit Schädel und Klauen und ein drittes Exemplar 6 Fuß lang mit Schädel und Handknochen, befindlich ist. Ein besonderes Jntcresse gewinnt namentlich diese Sammlung durch die in einem besonderen Zimmer ausgestellten Kleidungsstücke, Waffen und Reit -Uten- silien von Judianern und südafrikanischen Völkerstämmen, Näheres besagen die Kataloge des Besizers, welcer auch christliche Bestellungen annimmt,
Jn diesen Tagen beginnt das gewöhnliche achitägige Volksfest auf der hiesigen Vogelwiese, welches uns ebenfall3 naturhistorische und künstlerische Sehenswürdigfkeiten und andere Dínge zuführen wird,
— Montag den 26, August d. J, und folgende Tage soll hier durch den Königlichen und Raths - Auctionator Sieber eine große sehr werthvolle Sammlung von Kupferstichen, Radirungen, Holzschnitten und Werken verschiedener Schulen, so wie mehrere Hand- zeichnungen und einige Oelgemälde, auch Kunsibücher , öffentlich versteigert werden, Der von dem bisherigen Besiber selbst gefertigte Katalo enthält 4122 Nummern, excl. einen Anhang von circa 100 Nummern. Die dem- selben gegebene Vorrede is von dem Jnspektor des hiesigen Kupferstich- Kabinets gern Frenzel gefertigt, und macht in der Kürze guf das Bemer- fenswertheste in der ganzen Sammlung aufmerksam, Dieselbe enthält eine vollständige Suite der Meister italienischer, französischer und deutscher Schule, Die italienishe Schule zählt 1250 Nummernz díe französishe 1004 und die deutsche 4418. Die übrigen Nummern sind spa- nische, portugiesische, s{wedische russische Meister, architektonische Blät er,
andzeichnungen und Kun christen, Unter leßteren sind bemerken T ärtner's , Khürmer's, horwaldsen's, Carsten's, Lavater's, Kobell ®,
Commissionaire und Fabrikanten, welche a Plata machen, haben wieder, hnet, um die Aufmerksamkeit nswerthe Lage der Franzosen f die lange Störung des von Amerika zu richten. zahlreihen Arbeiter, \häftigt werden, mit an es bei näherer Erwägung doch ch die Chefs der Handels- und ndeß nicht mehr über- Session kein Bericht Man hat sie also bis zur Er=-
780 Mannz 4) das Linienschiff „Marengo“/ mit 80 Kano- 780 Mannz 5) die Schaluppe „Legere““ mit 2 Kanonen und 80 Mannz 6) das Dampfschiff „Grondeur““ mit 2 Kanonen und 120 ) das Dampfschiff „„Tenare““ mit 2 0 Pferdekraft; dieses Schiff bedarf sbesserungenz 8) das Dampf- 20 Maun, von 160 Pferde- 9) das Linienschiff „Sou-
10) das Li- am Bord; 11) ann am Bord. n Toulon befinden si: drei Viertheilen
Die hiesigen Kaufleute, besonders Handelsgeschäfte nah dem L 417 an der Zahl, eine Petition unterzei der Kammern von neuem auf die beklage zu Montevideo und Buenos = Ayres und au französischen Handelsverkehrs mit jenem Theil Man hatte anfangs den Gedanken, auch die welche von diesen Kaufleuten und Fa unterzeichnen zu lassen, indeß hielt m angemessener, daß die Sache blos dur Fabrikhäuser vertreten werde. Die Bittschrift ist i reiht worden, da doch bei dem nahen mehr darüber erstattet worden wäre. öffnung der nächsten Session liegen lassen.
Heute wurden, denk Progra die Unterstüßungen vertheilt, und Spiele unter großem Volks-= von Einzelnen und Deputatio gebracht, der Zug Geschenke mußten den damit {miüdckten,
A París, 28. Juli, Jn findet sich eine Reihe von Ang Angelegenheiten, aus denen aroffo vom 28. Juni
Mann, von 160 Pferdekrast; 7 Kanonen und 120 Mann, von 16 mehrerer, jedoch nit bedeutender Au {if „Acheron‘““ mit 2 Kanonen und 1 iraft, war eben erst nach Toulon gefommen z verain‘“’ mit 125 Kanonen und 300 Maun am Bordz nienshiff} „Hercule‘“ mit 100 Kanonen und 200 Mann das Linienschiff „Diademe“/ von 87 Kanonen und 200 M
__ Auf deu Werften vo Linienschiff „Fleurus“/, von 100 Kanonen, etwa zu {i} „Navarin“, von 100 Kanonen, desgleichen; 3) das Linienschiff „Eylau“, von 100 Kanonen, desgleichen ; Linienschiff „Fontenoy““, von 80 bis 90 Kanonen, desgleichen; 5) das Linienshif „Sceptre“/, von 80 bis 90 Kanonen, etwa zur Hälfte fertigz 6) das Linienschiff „Hektor““, gleichen; 7) das Linienschiff „Castiglio
brikfanten be
ertig; 2) das Lini Juli -Feierlihkeiten gemäß, feréeg} D E fanden die veranstalteten öffentlichen Zur Juli - Säule wurden nen eine Menge Kränze und und die dargebrahten Weih=- welche die Säule
Zulauf statt. von 8 bis 90 Kanonen,
ne“, von 80 bis 90 Kanonen, 8) das Linienschiff „Zenobia“, von 90 bis 100 Kanonen, 9) das Linienschiff „Sibylle““, von 90 bis 100 Kanonen, Poursuivante“‘, von 90 bis 100 Ka- nonen, fast fertig; 11) die Brigg „Olivier“, von 20 Kanonen, zu drei Viertheilen fertig; 12) die Brigg „Topaze‘‘, von 6 Kanonen, fast fertig; endlih 413) das eiserne Dampfboot „Castor“, von 220 Pferdekraft, das noch nicht so bald fertig sein wird.
Man ersieht hieraus, daß die an der Küste von Afrika befind= lichen Schiffe insgesammt 405 Feuershlünde und 5665 Mann Be- sabung haben, die auf der Rhede von Toulon segelfertigen 696 (Des {hüße und 4360 Mann; ihre Bemannung is jedoch nit vollständig und müßte ergänzt werden, wenn sie in See gehen sollten,
Großbritanien und Irland. Jhre Majestät die Königin erfreut sich
ang war aber verboten, Wächtern übergeben werden, desgleichen z fast fertig z fast fertig; 10) das Linienschiff „, der Cornica de Gibraltar age der maroffanischen Wichtigste herausheben. bestätigt die schon früher Abd el Rahman das V Friedens mi
aben über die
Brief aus M Nachricht, daß der Kaiser welche die Fortdauer des durch die Ueberschreitung seiner von jenen Leuten sind ins Gef abgeseßt. Nichtsdestoweniger scheinen die eine sehr ernstliche Wendung zu nehmen.
t der Christenheit tellt haben. Einige dere wenigstens
ängniß gew ere wW Begebenheiten in
Loudon, 30. Juli,
_ noch immer eines ausgezeichneten Wohlseins. | Se. Königl. Hoheit der Prinz von Preußen wurde gestern und | Die Admiralität hatte cin Dampfschiff nach Antwerpen zur Disposition des hohen Gastes abgesandt und Herr von Thile, Secretair bei der preußischen Legation, is bereits vor einigen Tagen nach Deutschland abgereist, um, wie man glaubte, Se. Königl, Hoheit nah London zu begleiten, wie es heißt, eine Reise nah Schottland, Die Verhandlungen des Parlaments vom gestrigen Tage sind bis auf eine Diskussion im Unterhause über die Bill der Regierung in Bezug auf milde Stiftungen in Jrland von geringem Juteresse. Die Rede Sir James Graham?s zur Motivirung der zweiten Le- sung dieser Bill indeß war charakteristish für den versöhnlihen Geist der Regierung gegenüber ihren irländischen Unterthanen, insofern näm- lih durch die neue Maßregel die bisher geseßlich bestandene Bevorzu- gung der Protestanten bei der Wahl der Mitglieder des Kollegiums, welches über milde Stiftungssachen zu entscheiden hat, aufgehoben und die Anzahl der protestautishen Kommissarien mit jener der fatholischen in diesem Kollegium gleichgestellt wird. Außerdem beseitigt die Bill 1 dem bestehenden Geseße über freiwillige firchlihe Do- sichert namentlih den römisch-katholischen Priestern und Anspruch auf die ihnen testa- Der Minister versicherte, daß diese
Es dürfte gerade im gegenwärtigen eine Uebersicht der ganzen französischen
1) der „Suffren“‘, 780 Mann Besaßungz auf dem- outre-Admirals Prinzen von Joinvillez von 100 Kanonen mit 890 Mann on 80) Kanonen mit 730 Poule‘“’ von 60 Kanonen ch:} „Labrador“ mi 450 Pferdekraft.
n, aber alsbald, nach- Oran und von dort lle zurückgefahren; 6) das 12 Kanonen und 230 Maun Be {i} „Orinoko“ Pferdekraft; 8) das Dampf Besaßung, von 220 Pserde- von Gibraltar aus 10 Kanonen das Dampf- Pferdekraft ; Mann, von Kanonen und „Castor“ mit s Schiff wird
von 160 Pferde-=
=—/ Paris, 29, Juli. Augenblick von Juteresse sein, / Mittelmeere mitzutheilen:
Seemacht im 1 L au a befinden sich jebt :
Au der Küste von Afrik Linienschiff von 90 Kanonen, selben weht die Flagg 2) der „Jemappes““, Besabungz 3) der ,, Mann Besaßzungz 4) die Fre mit 740 Mann Besabungz Kanonen und 208 Mann Besaßung, von „Labrador““ war zuleßt nah Toulon dem er Kohlen eingenommen hatte, zu der Flotte des Prinzen Dampfschiff „Asmodée“ mit von 450 Pferdekraft; 7) das Damp 905 Mann Besaßung, von 450 mit 7 Kanonen und 180 Mann Pluton‘/ wurde fürzlih zu detz 9) das Damp
F heute hier erwartet.
Triton‘, Linienschiff v Der Prinz beabsichtigt, gatte „Belle
5) das Damp wieder nach
mit 4 Kanonen
1 einer Sendung {chiff „Gassendi“ mit on 220 Pferdekraft ; 10) d 180 Mann, von 280 mit 6 Kanonen und 150 hi} „Phare“ mit 6 13) das Dampfschiff Pferdekraft ; diese
fraftz der „, nach Oran verwen und 180 Mann Besabung, 9 mit 6 Kanonen un {hi „Cuvier“ 412) das Dampf 160 Pferdekraft; 1. Mann, von 160 Verbindungen mit Toulon v anonen und 120 Mann, 1 mit 2 Kanonen und 1 nannten Schiffe wurden in der schie ins Schlepptau zu neh- Munition 2c. von Algier nah {i} „Euphrate“ 17) das Dampf- 20 Mann, von 160 Pferdekraft ; leiher Weise verwendet zwischen Algier Aetna‘““ und der „Tartare‘‘; 18) das ° Kanonen und 60 Mann, von 80 Pferde- Var“/, mit 2 Kanonen und 30 Mann, Dampfschiff „Meteore““, mit 2 Kanonen 21) das Dampfschiff „Cocyte“', 20 Mann, von 160 Pferdekraft; mit 2 Kanonen und 120 Mann, von 160 Aube“‘, von 600 Tonnenz 24) 25) das Trans=- zlih mit einer Ladung
die Mängel i tationen und Kirchen den bisher entbehrten Re mentarisch ausgeseßten Güter.
Maßregel im Geiste des Friedens und als ein Theil jener vers Politik getroffen sei, welhe Jrland bald dahin bringen werde, daß Ihre Majestät die Königin ihre irländischen Unterthanen b es und noch immer loyales Volk halte, Es erhob rspruch gegen die Bill von Seiten der irlän- namentlich des Herrn Sheil, welcher die Kon= aus Katholiken noch nicht für a dasselbe lediglich über katholische Angelegenheiten zu dies keinen Eindruck, und nach der war= Seiten Sir R. Peel's
chi „Veloce“ 11) das Dampf 320 Pferdekraft; 150 Maun, von 2 Kanonen und 120 zur Unterhaltung der Dampfschiff „Aetna‘“ mit 2 K kraft; 15) das Dampfschiff „Tartare von 160 Pferdekraft ; leßten Zeit dazu verwende men, die Proviant, Oran und Lalla Magrnia b mit 2 Kanonen und 120 Mann, 9 Fanonen und 1
esuhen könnte, die er für ein brav sich zwar einiger dischen Mitglieder , stituirung des gerecht hielt, d entscheiden habe; doch machte men Vertheidigung der neuen Maßregel von und Lord Stanley's wurde die zweite Lesung mit 71 gegen 5 Stimmen beschlossen.
Die Fregatte „„Vindic Portsmouth angekommen, heiti mitgebracht, wo dersel ir gefangen geseßt worden sein soll. aus Otaheiti vom Anfang Mai eingegangen, welche melden, Konsul durch die französischen Behörden verwiesen
zur Abschütkte= Der französische
die beiden lebtge
è, Transport Kollegiums zur Hälfte , Tran
16) das Damp on 160 Pferdekraft ; himere‘“/ mit 2 Kan wurde zuleßt in g Westen, wie „Rubis““, mit 419) das Damp Pferdekraft; 20) das Mann, von 160 Pferdekraft ; mit 2 Kanonen und 1 Dampfschiff „Sphinx“ efraft; 23) das das Transport portschif „Perdrix““, von Vorräthen und Mehrere der vorgenannte von Port-Vendres aus Trupp rei, nah Afrika überzuführen.
Auf der Rhede von Toulon liegen, „Ocean‘“ von 126 Kanonen un selben weht die Flagge des Coutr „Jnsflexible“/ mit „„Neptune“
tive“ i am 27sten aus der Südsee in Sie hat den Konsul Prithard von Ota- be von den Franzosen sehr hart behandelt, Zu gleicher Zeit sind
ja tempora
daß der englische dem Vorwande, daß er die Königin lung des französischen Protektorats Admiral war in Valparaiso und erwartete seine Ablösung. Standard glaubt, daß die französische Regierung sofort alle diese Otaheiti desavouiren werde. — Aus Valparaiso bringt das Schiff vom 1, Mai die ß die peruanishe Regierung den Hafen von Arica von hat, und daß die Junsurrection im Süden von Peru gegen den Präsidenten Vivanco immer mehr Ueber- hand nimmt.
Gestern sind hier Nachrichten au durch die „Britannia“ eingegangen. ersten Tagen des Monats, und zwar die der Stadt, in Southwark, die gewaltsamen Auftritte zwischen der Partei der Native Americans und den Jrländern sich wiederholt.
Transportschif „, angesporut, chiff „„Provençale““ von 600 Tonnen, das kür Munition von Toulon nach Mers el Kebix ab- n Dampsschisse sind jeßt beschäftigt, erstürkungen, namentlih an Reite-
, von 600 Tonuen ;
Vorgänge auf Wir kommen morgen darauf zurück, — Nachricht , da
neuem in Blokadezustand erklärt
bereit, in See zu gehen: d mit 860 Mann e-Admirals Par- 90 Kanonen und mit 80 Kano-
1) das Unienschiff Besatzung, auf dem ceval Duchesnez 2) das Linienschiff 800 Mann Besaßungz 3) das Linienschiff
s New-York vom 15ten d, Jn Philadelphia hatten in den ¿mal in dem südlichen Theile
in Philadelphia ansässigen Erst durch das kräftige Einschreiten der Miliz und nahdem 13 Personen getödtet und gegen 50 verwundet worden waren, wurde die Ruhe wiederhergestellt. mung des Missouri und des Mississippi hatte, nah den lebten Be- rihten aus Skt. Louis vom 29. Juni, nachgelassenz die Plantagen an den Ufern dieser beiden Flüsse waren auf eine Strecke von 1300 Miles fast gänzlich verwüstet.
Die über New-York eingegangenen Berichte aus Mexiko reichen Santana hatte die Präsidentur übernommen, Canalizo war zum Befehlshaber des nah Texas bestimmten Heeres Der Kongreß hatte indeß die von Santana zu den Operationen gegen Texas verlangten 4 Millionen Dollars und 30,000 Mann Truppen verweigert und ihm nur 1 Million Dollars (vorausgesebt, daß sie nicht im Auslande angeliehen werden), o wie das Aufgebot der National-Miliz zum Ersaß der nah Texas L Ein von Santana publizirter Brief an den Minister des Junern enthält eine abermalige Erklärung, nicht in die Abtretung von Texas willigen zu wollen ; auch hatte Mexiko den Mai = Termin der den Vereinigten Staaten zu zahlenden Ent= schädigung im Betrage von 140,000 Dollars ohne Zahlung zu leisten vorübergehen lassen, i
s, Dürer's Werke 1c, — Austräge A, Meyer und Gerstäcker Versteigerung einer dieser entsprechen- olländische und
Heinecke's, Rost nmen bei Asher, Lin,
Bartsch's, v. Manders’, werden in Berlin ange! In einiger .
Zeit soll die Die Uebershwem-= den Sammlung, enthaltend die niederländische, h englische Schule, nachfolgen.
Vermischtes. Berlin. Herr Dr. August Schmidt, R inen Musikzeitung, auch Begründer d aus Wien hier eingetroffen. ziehung zu den bemerkenswerthesten n in Oesterreich Eingang zu ver daß selbst die Chor - Gesangsw sohn, Schäffer, Reichardt, Oesterreich fast ganz unbekan Dr. Schmidt verdient au d österreichischen un Oesterreich in irgend oder noch stehen, faßt werden und bieten, Schr er Orpheus, wel
edacteur der wiener all- Gesang - Vereins, is ört in musikalischer Be- den norddeutschen Kom- schaffen, Leider is es nicht zu leugnen, Reißiger, Küken, Löwe, Mendels- ex allgemein hochgeachtet, in Ein biographisches Unternehmen des jesseits Beachtung: die Lebensbeschreibung aller igen ausländischen Musiker, welche mit äheren artistishen Verbindung gestanden haben ter seiner Redaction in ein Werk zusammenge- Landsleuten ein Bild ihres musikalischen Reichthums ist die Nachricht, daß das musikalische Tascheubuch ches, außer werthvollen novellistischen Mittheilu A., Original -Compositionen von Meyerbeer , ín seinem vierten Jahrgang erscheinen wird,
Köln, im Juli, Der Maler La si ein großes Panorama von Köln fast hon vollendet. Dresden, 31. Juli, ßes Frontonrelief, welches für das und die Musik in Begleitung vollendetz der größte Theil desse erk, welches d
k E es Männer - bis zum 20, Juni, ehteres zzn
beorderten Truppen bewilligt.
L Aus dem Haag, 30, Juli, Das Staats=-Courant ent- hält das Geseß über die Konvertirung der Nationalschuld, welches folgendermaßen lautet:
Wir, Wilhelm 11, von Gottes Gnaden König der Niederlande u, \ w. Jndem Wir in Betreff des Geseßes vom 25. Juni 1844 zur oder Konvertirung der Nationalschuld gesonnen sind, den in jenem x Abzahlung oder Konvertirung und über die anfänglich in Be-
Koblenz ist jeßt damit zu entwerfen und hat die Zeich-
) Professor Rietschel hat sein
s in Berlin bestimmt brigen Künste vorstellt, beinahe ganz
{s bereits zum Guß nach Berlin abgegan em Gebäude zu großer Zierde gereichen w ——“_—
(Magd. Ztg neue Opernhau
tref der noch nit zur Einlösung oder Abzahlung angewiesenen 5proc. Losrenten zu Lasten der übersecischen Besißungen gegebenen Bestimmungen ín Kraft treten zu lassen, und da Wir zugleich wünschen, den Jnhabern der 5yroc. Nationalschuld Gelegenheit zu geben, ihre Kapitalien auf gleiche Weise wie die erwähnten Losrenten konvertiren zu können, haben auf den Vortrag Unseres Finanz - Ministers am 8, Juli 1844 beschlossen und be- ließen:
d es 1, Die 5proc, Obligationen zu Lasten der übersceischen Be- sizungen, im Betrage von 32,509,000 Fl. werden , insofern deren Abzahh- lung innerhalb des in Artikel 3 bestimmten Termins nicht verlangt wird, gegen Einschreibungen in das große Buch der 4proc. Nationalschuld aus- gewechselt, deren Zinsen halbjährlich, am 1. April und am 1. Oktober jedes Jahres, ausgezahlt werden sollen. Der Werth, zu dem die Einschreibungen dei der Konvertirung ausgegeben werden, wurde auf 955 pCt. festgestellt,
Art. 2, Die Konvertirung findet am 1, September 1844 statt, an welchem Tage die Zinsen der Iproc. Schuld niht mehr fällig sind. Die Obligationen mit allen dazu gehörigen Coupons, von denen der erste am 4. Oktober 1844 fällig wird, können, von dem genanuten Tage an, in dem Comtoire des Agenten des Finanz - Ministeriums in Amsterdam eingereicht werden, wofür man erhält: 1) ein Ceriififat, welhes für jede 1000 Fl, eingereihter Obligationen die fostenfreie Einschreibung von 1000 Fl. Ka- pital in das große Buch der 4proc. Nationalschuld sichert 5 2) einen Zinsschein über die jährlichen Zinsen zu 4 pCt. für den Monat September 1844 oder, wenn die Einreichung nah dem 10. März 1845 geschehen sollte, bis zu dem derselben vorhergehenden leßten März oder leßten September, wobei jedoch zu bemerken is, daß ein solches Certififat nur für die Zinsen von sünf Jahren ausgestellt wird. Zu gleicher Zeit wird den Einlieferern ausgezahlt + 1) Der Betrag für fünf Monate von 5 pCt. jährlicher Zinsen, die bis zum 1. Sep- tember 1844 verfallen sind; 2) die Summe von 45 Gulden für jede 1000 Gulden fonvertirter Obligationen, als baare Vergüttgung für den Unterschied zwischen dem Kapitale der Obligationen und dem in Art. 1 festgeseßten Werth von 955 pCt, Unser Finanz - Minister soll dafür sorgen, daß die erwähnte Konvertirung und Auszahlung auch bei den Agenten der Schah- fammer in den Haupt-Orten der Provinzen, so wie in Rotterdam, stattfinden töonnen,
Art, 3. Die Inhaber von Obligationen, welhe deren Konvertirung nicht wünschen, müssen sich vor oder am 20, August 1844 in dem Com- toire des Agenten des Finanz-Ministers in Amsterdam darüber erklären, unter Vorzeigung der Obligationen, nebs spezifizirten von ihnen unterzeich- neten Listen. Zum Beweise, daß die Konvertirung nicht gewünscht wird, sollen die Obligationen mit den Worten: „Einlösbar am 1, September 1844“ gestempelt und mit der Unterschrift des Agenten des Finanz-Mini- sters in Amsterdam versehen werden, Diese Obligationen werden am näch- sten 1, September eingelöst, nah welchem Tage keine Zinsen mehr dafür gezahlt werden, :
Art. 4, Die Nückzahlung des Kapitals nebst fünf Monat Zinsen bis zum 1. September 1844 geschieht im Comtoir des Agenten des Finanz- Ministeriums in Amsterdam, gegen Einlösung der Obligationen und aller dazu gehörigen Co»pons, deren erster am 1, Oktober 1844 fällig wird.
Art, 5, Um den Inhabern der cbenfalls konvertirbaren Zprozentigen Nationalschuld Gelegenheit zu geben, ihr Kapital auch gegen Einschreibung in das große Buch der 4prozentigen Nationalschuld zu konvertiren, wird im Comtoir des Agenten des Finanz - Ministeriums in Amsterdam vom 1 sten bis zum 20sten des nächsten Monats August eine Liste ausgelegt werden, worin diejenigen sich einzeihnen, die am 1. Oftober 1844 Kapitalien der
Zprocentigen Nationalschuld gegen Einschreibung in das große Buch der
áprocenligen Nationalschuld konvertiren wollen, mit Zuzahlung einer Ver- gütigung von 45 pCt. und Zinsengenuß vom 1, Oktober 1844,
Art, 6. Die Einzeichner sind verpflichiet, im Laufe des Monats Ofk- tober 1844 die Kapitalien der 5proc. National - Schuld, wofür sie sich ein- geschrieben haben, auf Rechnung des Agenten des Finanz - Ministers in Amsterdam umschreiben zu lassen, Gegen Vorzeigung des Certisikats dieser Umschreibung wird von dem genannten Agenten den Betheiligten ein Schein ausgestellt, der sie zu der Eintragung in das große Buch der 4proc. Na- tional -Schuld berechtigt; zugleich wird ihnen für jede umgeschriebcne 100 Fl, die Summe von 4 Fl, 50 C. ausgezahlt, als Vergütigung für den Un- tersdbicd zwischen dem Kapital der 5proc, National -Schuld und dem im Art, 1 festgeseßten Werthe von 957 pCt. :
Art. 7. Statt der Einschreibungen in das große Buch der National- schuld können die durch die Administrations-Comtoire ausgegebenen Beschei- nigungen über Eínschreibungen in das große Buch der ‘5proc. National- huld unter der Bedingung zur Konvertirung gebraucht werden, daß für jede eingelicferte 1000 Fl, 1 Fl. 50 Ct, zur Deckung der Kosten des Strei- chens und Umschreibens gezahlt werden,
Art. 8. An die in Artikel 8 des Geseßes vom 25. Juni 1844 bezeihnete Personen, welche, kraft der dadurch verlichenen Befugniß, an der Konvertirung theilnehmen, werden keine Blanko-Scheine ausgegeben, Zu ihrem Behufe findet die Einschreibung in das große Buch der ÄÂproc. Nationalschuld durch Vermittelung des Agenten des Finanz-Ministeriums statt und es wird die Bescheinigung über die Einschreibung den Einzeich- nern zugestellt,
Art, 9, Den Händlern, Mäklern und Commissionairen in Staats- Papieren wird als Courtage #7 pCt, vom Nominal - Betrage der an sie abzuliefernden Schuld bewilligt, Ï
Unser Finanz-Minister ist mit der Ausführung gegenwärtigen Beschlusses beauftragt, der in das Staatsblav auszunehmen ist, und wovon dem Kolonial - Minister und der allgemeinen Handels - Kammer Abschriften zur Nachachtung übersandt werden sollen, :
Im Haag, den 8. Juli 1844,
Wil) elm Der Finanz - Minister van Hall.
Vere Brüssel, 30. Juli. Jhre Majestäten und die Prinzen sind
vorgestern Abend von Paris wieder in Laeken eingetroffen.
Die Nachricht von dem Attentat auf Se. Majestät den König von Preußen is heute in Belgien bekannt geworden; das Journal de Liége theilt die amtlihen Veröffentlichungen darüber mit und eröffnet außerdem seine leitenden Artikel mit einer Hinweisung auf jene Dokumente, indem es hinzufügt: „Wir wünschen uns Glück dazu, daß dieser Souverain den Streichen eines erbärmlichen Meuchel- mörders entgangen ist,“
Das Journal de Liége giebt der Regierung zu bedenken, daß die gegen Preußen ergriffenen Repressalien nur zu Belgiens eige- nem Nachtheil gereichen dürften. Der Commerce belge führt bei dieser Gelegenheit an, daß am 22, Oktober 1842 eine ganz gleiche, fast Wort vor Wort eben \o lautende Königliche Verordnung gegen die Vereinigten Staaten gerichtet worden, die aber schon am 31. De- zember desselben Jahres wieder zurückgenommen wurde, weil unter- dessen die Beschwerden Belgiens dort Abhülfe gefunden; es hatte sich darum gehandelt, daß zwei belgishe Schiffe, die „British Queen“ und der „Mercator““, in einem der Häfen der Vereinigten Staaten außerordentlichen Stifffahrts-Abgaben waren unterworfen worden.
Seit gestern ist eine täglihe Dampfboot - Verbindung zwischen Ostende und Dover, mit Ausnahme der Sonntage, ins Leben getre- ten, Die Dampfschisfe werden von der englishen Compagnie gelie- fert, die den Betrieb der Eisenbahn von London nach Dover hat, aber die Fahrten sollen auf Rechnung und Gefahr der belgischen Re- gierung stattfinden, Man hofft auch jeden Augenblick, die Nachricht vom Abschluß der Post-Convention mit England, welche die Herren Bareel und Vandeweyer dort negoziirt haben, von London zu erhalten,
In den Werkstätten von Seraing herrs{cht fortwährend lebhafte Thätigkeit. Es sind dort in diesem Augenblick 20 Lokomotiven und mehrere Dampfmaschinen von 20 bis 150 Pferdekraft im Bau be- griffen. Mit Ausnahme einiger der lebteren is Alles fürs Ausland bestimmt. Die Direktoren der Anstalt haben die Errichtung eines dritten Hochofens beschlossen, um in Betreff des rohen Materials ganz unabhängig dazustehen, Man wird dann 5 Mill, Kilogr, Gußeisen mehr produziren können, als jeßt.
(A. M,) Jun der Sizung vom 22sten, ín der vom Kammerrath von 5,100,000 Rbthlr, oder zur Sammlung verwandt werden soll, anzusehen i, Der Proponent führte hierbei von der zur Abbezahlung lr, zu 37 pCt, (der ungefähren Mittel- uet, sammle, und diese nah Umständen Einsammlung zinsentragender Aktiven fapital von 102,426,531 Zinsen und Kapital im olle man dagegen blos d die Zinsen davon zu weniger he eine Reihe von 118 Jahren darauf, herabbringen fönne, es würden 833 Rbthlr., alio 145,592,833 Rbthlr.
Der Kéniglihe Kommissarius an welches {on ein in der vorigen Session Vorschlag verwiesen worden , habe
Wiborg, 24. Juli. weleher nur 43 Mitglieder zugegen waren, ward Wulff eingereichte Antrag motivirt, daß die Summe ch zum Abtrag der Zinsen und der Schuld, zinsentragender Aktiven, behufs Deekung derselben, bis die Nation als schuldenfrei an, daß wenn 1 bestimmten Summe, 850,000 Rbth zahl der Staatsschuld-Zinsen) gere zum Ankauf von Obligationen oder verwende, in einer Zeit von 47 Jahren ein Schuld Rbthlrn, ausbezahlt oder gedeckt werde, wozu an Ganzen 239,700,000 Rbthlr, erfordert w / jährlih abbezahlen un wichtigen Dingen verwenden, o ge chuld auf obige Summe dann an Kapital und Zinsen 385,292 mehr als in obigem Falle erfordert. äußerte, das Finanz - Comité, vom Proponenten eingegebener ähnlicher erklärt, daß es si nicht veranlaßt finde, in den von der Regierung wegen {huld gemachten Bestimmungen irgend eine Veränderung machte er darauf aufmerksam, wie bedenklich es sei, wenn cise eine lange Reihe von Jahren an einen ßeren Schulden-Abtrag binden wollte, wovon die Folge scin fönnte, sie si späterhin genöthigt sähe, eine viellei Staats-Einnahmen zu gemeinnüßigen Einri ner Lasten, zurüczuhalten, Am Schlusse der Diskussion erklärte der Proponent, er wünsche seinen Vorschlag zurückzunehme Prüfung der eingegangenen finanziellen werde, der Antrag an dieses v geordneten, daß zu wenig geschehen sei, Steuer-Svstemen im Königreiche und in den Her widersprach der Kommissarius durch die Herzogthümern sich wie 2 zu 3 verhiel halten hätten,
Jn der Sißung von in Betreff der zuleßt verö wobei gebeten wird, den Ständen äußern zu dürfen, ehe demsel motivirt und einstimmig mit
Der Kommissarius verw heren Aeußerungen , namentli heiten es nämlich zu Wege bringen würde, Versammlungen ihre vers ehe sie approbirt würden, borg anerkannt, daß es viel zweckmäßiger Ausschüssen
nan blos die jähilihen Zinsen
850,000 Rbthlr.
ehe man die S
Abtrag der Staats vorzuschlagen; auch sich die Regierung auf diese W
cht wünscchenswerthe Anwendung der chtungen oder zur Erleichterung ein-
n, unter Vorbehalt, daß, falls zur Anträge ein Comité niedergeseßt Der Behauptung eines Ab- um den Unterschied zwischen den zogthümern auszugleichen, Angabe, daß die Einnahmen aus den nigreiche gegenwärtig ungefähr ten, während sie in früheren Zeiten sih wie 1 zu 2 ver-
erwiesen würde,
zu denen aus dem Kö
1 Msten ward der Antrag des Apothekers Koster fenilichten Finanz-Rechnungsablage nebst Budget, Ge!egenheit zu geben, sich über leßteren Allerhöchste Genehmigung ertheilt werde, 50 Stimmen an cin Comité verwiesen,
ies hinsichtlich dieser Proposition auf seine frü- y in Roeskilde, welche bedeutende Ungelegen- wenn die vier getrennten Stände- zu den Budgets machten, Auch habe man sowobl in Roeskilde als in Wi- sein würde, eine Wirksamkeit die-
chiedenen Bemerkungen
Antrag des Justizraths Baronieen , 41 Stimmen ge Kommissarius darau er Antrag in der Roeskilder Stände- 8 abgelehnt, während er hier in der i hmigt worden sei, und die Sache h größeres Interesse für die Juselstiste, als. hier in Jütland, wo nur wenige Fideikommißgüter mehr übrig seien, nachdem man eine Menge früher bestandener aufgehoben habe.
Der den Ständen in der neunten Sizung vorgelegte wurf enthält 61 Paragraphen. rer Schriften ohne vorhergegangene Erlaubniß, doch muß sowohl der Name des Buchdruckers als des Druckortes auf dem Titelblatte erwähnt sein, wi- drigenfalls die Schrift konfiszirt und sowohl der Drucker als derjenige, der den Druck veranlaßt hat, Geldstrafen unterworfen werden, Buchdrucker muß auch der Verfasser genannt scin, oder ein Herausgeber, der die Verantwortlichkeit übernimmt, sih indessen hernah durch Aufgabe des ersteren nicht davon befreien fann, der daun ebenfalls verantwortlich ist. Der Herausgeber einer Schrift muß ein in Dänemark einheimisher mündiger Mann sein, der_in Besiß seiner persönlichen Freiheit ist; der Verfasser je- doch, der seine Schrift selbst herausgiebt, braucht nit älter als 18 Jahre die übrigen angeführten Eigenschaften erfordern eínen oder mehrere verantwort- welche dieselben Eigenschaften besien, rührige Strafen erlitten haben, auch nicht der Censur unterworfen sind noch unter gerichtliher Anklage wegen Mißbrauch der Preßfreiheit stehen. Für etwanige Brüche, in welche der oder die Herausgeber periodischer Schrif- ten wegen Mißbrauch der Preßfreiheit verurtheilt werden dürften, stellen sie je nachdem diese seltener oder häufiger herauskommen, 1500 — 4000 Rbthlr. Caution. Befreit sind die jeßigen Herausgeber periodisher Blätter zwar von dieser Caution, haben aber, bis sie diesclbe stellen, nicht das Recht, Mittheilungen von politischem Jnhalt aufzunehmen, Die §§. 21 —45 han- deln von den Strafen und Geldbußen, mit welchen Preßvergehen aller Art belegt werden sollen, Auf Verbreitung von Haß und Mißvergnügen gegen die Staats-Verfassung oder Hervorrufung von Bestrebungen, eine Veränderung darin zu veranlassen, is eine Gefängnifstrafe von 1 bis 5 die im Staats-Gefängniß bestanden wird, Jn dieselbe Strafe verfällt auch der sich beleidigende Urtheile über die Person des Königs und Auch Gotteslästerung, - lutherishen oder der anderen im Lande gedul- so wie Beleidigung der guten Sitten, werden Zuchthausstrafe geahndet, Privatpersonen sind ebenfalls Geldbußen und so wie Mortifizirung der falshen Behaup- Auf Kupferstiche, Holzschnitte u. |. w. werden obige Be- Jede Schrift von 24 Bogen und darunter t vorgelegt werden, und die
Anregung gewesen, With wegen Aufhebung des Rechtes, deifommißgüter
Grafschasten ,
merksam gemacht hatte, daß cin ähnlich Versammlung mit 44 Stimmen gegen vorigen Session mit 30 gegen 16 gene
reß-Geseß-Ent-
Er gestattet den Druck größerer und kleine-
Periodishe Schriften liche Herausgeber,
Jahren geseßt,
eines Mitglieds der Königlichen Familie erlaubt, Verspottung der evangelisch deten christlichen Religionen, mit 6monatlicher bis 3jähriger Auf unbefugte Angriffe gegen Beamte und * eventuelle Gefänguißstrafen,
tungen geseßt. stimmungen analog angewandt, muß dem betreffenden Beamten zur Durchsicl rf ohne Erlaubnis, wenn die Schrift über 1 Bogen stark ist, Tagen, sonst nicht vor 24 Stunden darnach stattfinden, Der Beamte kann bei bestimmten Vergehen cine Beschlagnahme anordnenz die elbe aufheben oder Anklage verfügen, ner freiwilligen Censur dieses Beamten unterwerfen ; auch wird der wegen eines Preßvergehens Verurtheilte auf längere oder kürzere Zeit der Censur unterworfen,
Kanton Schaffhausen. in einem Schreiben an die Regierung
Verbreitung da nicht vor vier
Kanzlei muß dies Jeder Verfasser
fann sich jedoch ei
(N. Z. Z.) Doktor Hurter soll des Kantons geäußert haben, die neuesten unruhigen Ausftritte seiner Mitbürger kränken, Brüder und seine Familie für ihn leiden müssen. Er erklärt
daß er in Wahrheit und mit vollkommenster Ueberzeugung lischen Kirche übergetreten sei und dadurch eine außerordent= lihe Seelenruhe erlangt habe.
Z Madrid, 23. Juli, Was jeder unbefangene Beobachter voraussehen konnte, is erfolgt, Die Spaltung, an welcher das Mi= erium Narvacz seit seinem Ursprunge leidet, hat durch die Reise er Minister nah Barcelona nicht ausgeglichen werden können. Sie erscheint vielmehr jeßt als so unheilbar, daß man behaupten darf, Spanien befinde sih gegenwärtig ohne Regierung. Um diese Lage richtig aufzufassen, is ein Rükblick auf die nächste Vergangenheit
Der Sturz Olozaga's verseßte das Land in eine so kritische L daß sogar dem General Narvaez und dem Präsidenten des Kongre ehlte, die Zügel der Regierung zu überneh-
Herrn Pidal, der Muth ossener Mann, Herr Gonzalez Bravo, wurde
men, Ein junger, ents an die Spiße der Geschäfte gestellt, und Beide,
opiBe ? arvaez in der Ar- mee, Pidal in den Cortes, leisteten ihm Unterstüßung. Das Mini=