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Timestamp: 2019-10-16 14:16:46
Document Index: 105853268

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 8', '§ 8', '§ 26', '§ 3', '§ 8']

Satzung – FC Arnsberg e.V.
Fußball – Club Arnsberg e. V.
Der Verein führt den Namen „Fußball-Club Arnsberg E.V.“ – im folgenden Verein genannt. Die Vereinsfarben sind blau-weiß.
Der Verein hat seinen Sitz in Altmühlring 11, 85110 Arnsberg, Markt Kipfenberg, Landkreis Eichstätt, Regierungsbezirk Oberbayern und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Ingolstadt eingetragen.
Der Verein ist Mitglied im Bayerischen Landes-Sportverband e.V.
Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr. Dies gilt erstmals ab dem 01.01.1991.
Der FC Arnsberg e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch un verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
aktive Mitglieder, die regelmäßig Sport treiben,
passive Mitglieder, die bereit sind, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Aufgaben und Ziele des Vereins fördern und einen Beitrag zu leisten.
Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der schriftlichen Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.
Ehrenmitglied soll werden, wer sich besondere Verdienste um den Verein oder das Sportwesen erworben hat und mindestens 50 Jahre alt ist.
Jedes Mitglied hat das Recht, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und Vereinseinseinrichtungen im Rahmen des Möglichen –unter Wahrung der Rechte anderer– und unter der Beachtung der erforderlichen schonenden Sorgfalt zu benutzen.
Stimm- und wahlberechtigt sind alle Mitglieder, die am Tage der Versammlung das 16. Lebensjahr vollendet haben. Das Stimm- und Wahlrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
Wählbar sind alle volljährigen und voll geschäftsfähigen aktive und passive Vereinsmitglieder.
Jedes Mitglied hat die Pflicht, dem Zweck des Vereins nach Kräften zu dienen, die ihm über tragenen Aufgaben gewissenhaft zu erfüllen, die Satzung des Vereins und etwaige Ordnungen zu beachten und die festgesetzten Beiträge rechtzeitig zu entrichten.
Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren werden durch Beschluß der Mitgliederversammlung festgelegt.
Ehrenmitglieder sind beitragsfrei. Außerdem kann der Vereinsausschuß in Ausnahmefällen auf Antrag eine Beitragsermäßigung oder –befreiung aussprechen.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluß bzw. Tod des Mitglieds oder durch Auflösung des Vereins.
Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Ausschlußgründe sind z. B. erhebliche Verstöße gegen den Vereinszweck, die Vereinssatzung oder die Schädigung des Vereins und auch ein Beitragsrückstand von mehr als einem Jahr.
Über den Ausschluß entscheidet der Vereinsausschuß in geheimer (schriftlicher) Abstimmung. Zum Ausschluß eines Mitglieds ist ein einstimmiger Beschluß der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich. Der Beschluß ist dem Mitglied unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen. Gegen den Beschluß ist Berufung an die Mitgliederversammlung möglich. Deren Entscheidung ist endgültig.
Das ausgeschlossene Mitglied kann frühestens nach einem Jahr Antrag auf Wiederaufnahme stellen. Zuständiges Organ dafür ist, wer letztlich über den Ausschluß beschlossen hat.
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vereinsausschuß und der Vorstand.
Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet einmal jährlich nach Abschluß des Geschäftsjahres (§ 1 Abs. 4) und zwar in der Regel im Januar statt.
der Vorstand oder der Ausschuß dies beschließen oder
das Vereinsinteresse es gebietet oder
dies mindestens ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vorstand schriftlich beantragt.
Die Einberufung hat mindestens eine Woche vorher durch Aushang im Vereinslokal unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Spätestens drei Tage vor der Versammlung ist in der lokalen Tageszeitung ebenfalls unter Angabe der Tagesordnung zur Versammlung einzuladen.
die Beratung und Beschlußfassung über Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung für den Verein,
die Wahl oder Abberufung von Vorstands-, und Ausschußmitgliedern und der Kassenprüfer,
die Aufsicht über die Vereinsleitung mit Entgegennahme der Rechenschafts- und Kassenberichte, sowie die Entlastung der Vereinsleitung und des Kassiers,
die Entscheidung über Beschwerden, Eingaben usw.,
die Ernennung von Ehrenmitgliedern auf Vorschlag des Vorstands.
Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet grundsätzlich die absolute Mehrheit. Bei Stimmengleichheit ist die Abstimmung bzw. Wahl zu wiederholen; im zweiten Wahlgang reicht die relative Mehrheit. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt; bei Wahlen entscheidet das Los. Für Beschlüsse zur Satzungsänderung und Auflösung des Vereins ist eine qualifizierte (zwei Drittel) Mehrheit nötig.
Beschlüsse werden grundsätzlich in offener Abstimmung gefaßt. Eine schriftliche Abstimmung hat dann zu erfolgen, wenn dies ein Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder fordert.
Die Mitgliederversammlung ist – ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen – beschlußfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß geladen sind. Bei der Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins muss die Hälfte der Mitglieder erschienen sein.
Wahlen werden grundsätzlich geheim und schriftlich durchgeführt. Die Abstimmung durch Handzeichen genügt, wenn dies beantragt wird und sich kein Widerspruch erhebt; die Wahl der Vorstandsmitglieder ist aber in jedem Fall geheim durchzuführen.
Wählbar sind auch abwesende Mitglieder, wenn sie vorher schriftlich die Annahme der Wahl bestätigen.
sowie mindestens sieben Beisitzer
Der Ausschuß wird vom Vorstand nach Bedarf, mindestens jedoch zweimal jährlich, einberufen. Der Ausschuß ist einzuberufen, wenn dies drei Ausschußmitglieder verlangen.
Der Ausschuß ist beschlußfähig, wenn alle Mitglieder geladen sind und die Mehrheit anwesend ist.
Für die Beschlüsse gilt § 8 Abs. 5 dieser Satzung sinngemäß.
Der Vereinsausschuß kann bei Bedarf noch weitere Ausschußmitglieder, deren Aufgabenbereiche er bestimmt, ernennen.
Die Aufgaben des Vereinsausschusses liegen in der ständigen Mitwirkung bei der Führung der Geschäfte durch den Vorstand. Der Ausschuß nimmt alle Aufgaben wahr, die nicht ausdrücklich den anderen Vereinsorganen zugewiesen sind. Er beschließt im Rahmen seiner Zuständigkeit entgültig und ist nur der Mitgliederversammlung zur Rechenschaft verpflichtet.
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Kassier.
Der Vorstand faßt seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen. Er ist beschlußfähig, wenn alle Mitglieder geladen und wenigstens drei anwesend sind. Für die Beschlüsse gilt § 8 Abs. 5 analog.
Dem Vorstand obliegen in eigener Zuständigkeit die laufenden Angelegenheiten des Vereins, der Vollzug der Beschlüsse der Vereinsorgane und dringliche Entscheidungen.
Der Vorstand ist für die Führung und Verwaltung des Vereins verantwortlich. Er vertritt den Verein nach innen und außen (§§ 26 ff BGB). Jedes Vorstandsmitglied ist allein vertretungsberechtigt. Vereinsintern wird bestimmt, dass bei Verhinderung des Vorsitzenden die weiteren Vorstands mitglieder in folgender Reihenfolge vertreten können: stellvertretender Vorsitzender, Kassier und Schriftführer.
Über die in den Versammlungen und Sitzungen durchgeführten Wahlen und gefaßten Beschlüsse wird eine Niederschrift gefertigt, die vom Sitzungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
Die Wahlperiode dauert zwei Jahre. Wiederwahl ist uneingeschränkt zulässig. Die Vorstands und Ausschußmitglieder bleiben bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt.
Scheidet ein Vorstands- oder Ausschussmitglied aus, so ist vom Vereinsausschuss innerhalb von vier Wochen ein neues Vorstands- bzw. Ausschussmitglied hinzuzuwählen, soweit nicht ohnehin Ersatzkandidaten zur Verfügungen stehen.
Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.
Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluß der Mitgliederversammlung (§ 8 Abs. 5 Satz 3 und Abs. 7 Satz 2). Ist die Versammlung nicht beschlußfähig, so ist innerhalb von zwei Monaten eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig ist. Die Einladungen zu diesen Versammlungen haben mit ausdrücklicher Angabe des Tagesordnungspunktes „Auflösung des Vereins“ zu erfolgen.
Im Falle der Auflösung ist das vorhandene Vereinsvermögen nach Berichtigung um etwaige Verbindlichkeiten der zuständigen Gemeindeverwaltung (Markt Kipfenberg) zur Verwaltung zu übergeben. Es muß einem neuzugründenden Sportverein in Arnsberg überlassen werden.
Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 5.Juli 1986 angenommen (einstimmig).
Arnsberg, 06.07.1986
1. Vorsitzender gez.
Die bereits eingefügten Änderungen wurden von der Mitgliederversammlung am 22.09.1990, zuletzt geändert von der Mitgliederversammlung am 30.06.1991, angenommen (einstimmig).
Arnsberg, 17.09.1991
Eine weitere Satzungsänderung wurde in der nun vorstehenden Form von den Mitgliederversammlungen am 24. Januar 2009 und am 3. März 2012 beschlossen.
Arnsberg, 03.03.2012