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Timestamp: 2016-10-28 00:43:27
Document Index: 223015891

Matched Legal Cases: ['Art. 33', 'Art. 24', 'Art. 63', 'Art. 75', 'Art. 90', 'Art. 76', 'Art. 74', 'Art. 51', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 29', 'Art. 740', 'BGE', 'Art. 740', 'Art. 204', 'BGE', 'BGE', 'Art. 240', 'Art. 197', 'Art. 59', 'Art. 12', 'Art. 740', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 204', 'Art. 63', 'Art. 62', 'Art. 59', 'Art. 29', 'Art. 111', 'Art. 108', 'Art. 108', 'BGE', 'Art. 111', 'Art. 108', 'Art. 111', 'Art. 111', 'Art. 12', 'Art. 111', 'Art. 111', 'Art. 111', 'Art. 109', 'Art. 111', 'Art. 108', 'Art. 111', 'Art. 111', 'Art. 111', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 66', 'Art. 68']

4A_150/2013 (11.02.2014)
4A_150/2013 � � Urteil vom 11. Februar 2014
X.________ Bank (Schweiz) AG in Liquidation,
Beschwerde gegen den Beschluss des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 15. Februar 2013.
Die Generalversammlung der X.________ Bank (Schweiz) AG in Liquidation, Z�rich, (Kl�gerin, Beschwerdef�hrerin 1) beschloss am 19. Juli 2012 ihre Liquidation und bestellte die Z.________ AG, A.________, (Beklagte, Beschwerdegegnerin) als Liquidatorin.
Die bisherigen Organe der Gesellschaft wurden mit der Eintragung der Liquidation am 31. Juli 2012 im Handelsregister gel�scht; gleichzeitig wurde Y.________, B.________, (Beschwerdef�hrer 2) als Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift eingetragen.
Mit Verf�gung vom 8. Oktober 2012 er�ffnete die Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht (FINMA) gest�tzt auf Art. 33 Abs. 1 BankG den Konkurs �ber die sich in freiwilliger Liquidation befindliche Gesellschaft, dies mit Wirkung ab 9. Oktober 2012, 08.00 Uhr. Als Konkursliquidatorin setzte sie die Z.________ AG ein. Die verf�gte Konkursliquidation wurde am 17. Oktober 2012 im Handelsregister eingetragen und die Zeichnungsberechtigung von Y.________ gel�scht.
Die FINMA stellte in ihrer Verf�gung vom 8. Oktober 2012 unter Hinweis auf Art. 24 Abs. 3 BankG fest, dass die Konkurser�ffnung sofort vollstreckbar sei.
Die Verf�gung der FINMA vom 8. Oktober 2012 wurde der Kl�gerin �ber ihren Rechtsvertreter Dr. Langhard "vorab per Fax" er�ffnet und ging dort um 11.37 Uhr ein. Die Kl�gerin focht diese Verf�gung in der Folge beim Bundesverwaltungsgericht an; der Beschwerde wurde jedoch keine aufschiebende Wirkung erteilt.
B.a.�Am 9. Oktober 2012 leitete die X.________ Bank (Schweiz) AG in Liquidation gest�tzt auf eine von Verwaltungsrat Y.________ am 8. Oktober 2012 unterzeichnete Vollmacht beim Friedensrichteramt der Kreise 11 und 12 der Stadt Z�rich das Schlichtungsverfahren ein. Die entsprechende Eingabe wurde 18 Minuten vor Wirksamkeit der Konkurser�ffnung zur Post gegeben. Gem�ss dem Protokoll des Friedensrichters �ber die Schlichtungsverhandlung vom 8. November 2012 widersetzte sich die beklagte Z.________ AG der Klage, wogegen die Vertreter der Kl�gerin sich vorbehielten, die Klage beim Handelsgericht des Kantons Z�rich einzureichen. Im Protokoll des Friedensrichters wird zudem Folgendes vermerkt:
"Die Klage wird aufgrund der Sachlage und mangels Zust�ndigkeit bei der Schlichtungsstelle zur�ck gezogen und gem�ss Art. 63 ZPO neu beim Handelsgericht Z�rich durch die Kl�gerin eingereicht".
B.b.�Am 10. Dezember 2012 wurde der Post namens der X.________ Bank (Schweiz) AG in Liquidation eine Klageschrift zuhanden des Handelsgerichts des Kantons Z�rich �bergeben. Beigelegt wurden zwei gleichlautende Anwaltsvollmachten in Sachen "Z.________ AG betreffend Forderung" vom 8. Oktober 2012 bzw. vom 30. November 2012 zugunsten des Rechtsvertreters der Kl�gerin; beide wurden namens der Kl�gerin von Y.________ unterzeichnet.
In der Klageschrift wird der Z.________ AG vorgeworfen, sie habe zu ihren Gunsten eigenm�chtig Bez�ge von Fr. 648'000.-- veranlasst, obwohl nur ein Honorar zwischen Fr. 180'000.-- und Fr. 197'000.-- vereinbart gewesen sei. Mit der Klage w�rden die "rechtswidrig bezogenen Vorsch�sse" zur�ckverlangt.
B.c.�Mit Verf�gung vom 12. Dezember 2012 setzte das Handelsgericht der Kl�gerin Frist zur Zahlung eines Kostenvorschusses an. Zudem thematisierte es insbesondere die Vertretung der Kl�gerin im handelsgerichtlichen Verfahren und warf die Frage auf, ob der f�r die Kl�gerin handelnde Rechtsanwalt rechtsg�ltig bevollm�chtigt sei. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben scheine es Sache der FINMA zu sein, "dar�ber zu entscheiden, ob der eingeleitete Prozess gef�hrt werden soll oder nicht". In der Folge wurde Rechtsanwalt Langhard und Y.________ Nachfrist bis zum 31. Januar 2013 angesetzt, um eine Prozessvollmacht der FINMA beizubringen, der die Verf�gung ebenfalls zugestellt wurde; ansonsten werde angenommen, die Klage sei von ihnen ohne g�ltige Vollmacht eingereicht worden.
Am 8. Januar 2013 richtete die FINMA ein Schreiben an Rechtsanwalt Langhard, von dem sie dem Handelsgericht eine Kopie zukommen liess. Sie hielt darin fest, dass die Klageeinleitung ohne Wissen und ohne Einwilligung der FINMA erfolgt sei. Nach der verf�gten Konkurser�ffnung sei der Verwaltungsrat Y.________ nicht mehr zur Vertretung der Kl�gerin befugt. Bez�glich der in der Klageschrift vom 10. Dezember 2012 erhobenen Forderung gegen�ber der Beklagten werde "aufgrund des vorhandenen Interessenkonflikts" die FINMA die Pr�fung �bernehmen. Nach Einholung der Stellungnahmen werde die FINMA dar�ber entscheiden, "ob die Konkursmasse den Anspruch selber weiterverfolgt oder ob er an die Gl�ubiger abgetreten oder anderweitig verwertet werden wird". Ihr Schreiben schloss die FINMA wie folgt ab:
"Der guten Ordnung halber halten wir fest, dass die von Ihnen am 10. Dezember 2012 beim Handelsgericht Z�rich namens der Konkursmasse der X.________ Bank (Schweiz) AG eingereichte Klage ohne rechtsg�ltige Vollmacht der Konkursmasse erfolgte und die FINMA die vollmachtlose Vertretung nicht nachtr�glich genehmigt."
B.d.�Mit Verf�gung vom 9. Januar 2013 gab das Handelsgericht Rechtsanwalt Langhard und Y.________ auf, sich binnen der ihnen mit Verf�gung vom 12. Dezember 2012 angesetzten Frist auch zum Schreiben der FINMA vom 8. Januar 2013 zu �ussern.
Mit Eingaben vom 30. Januar 2013 wurden dem Handelsgericht unter anderem Stellungnahmen zu den Verf�gungen vom 12. Dezember 2012 und 9. Januar 2013 eingereicht. In der Folge leistete die Muttergesellschaft X.________ Finance a.s. mit Sitz in C.________ namens der Kl�gerin den gerichtlich festgelegten Kostenvorschuss.
B.e.�Mit Beschluss vom 15. Februar 2013 trat das Handelsgericht des Kantons Z�rich mangels rechtsg�ltiger Vertretung der Kl�gerin auf die Klage nicht ein (Dispositiv-Ziffer 1). Es setzte die Gerichtsgeb�hr auf Fr. 12'000.-- fest (Dispositiv-Ziffer 2) und auferlegte sie dem Verwaltungsrat Y.________, wobei es die Kosten aus dem namens der Kl�gerin geleisteten Vorschuss bezog und ihr den R�ckgriff auf Y.________ gew�hrte (Dispositiv-Ziffer 3).
Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragt Rechtsanwalt Langhard im Namen der X.________ Bank (Schweiz) AG in Liquidation, es sei die Z.________ AG - sinngem�ss unter Aufhebung des Beschlusses des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 15. Februar 2013 - zur Zahlung von Fr. 583'200.--, eventualiter Fr. 410'400.--, jeweils zuz�glich Zins, zu verpflichten. Subeventualiter sei der angefochtene Beschluss aufzuheben und die Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Y.________ beantragt, es sei "die Auferlegung der Kosten auf den Beschwerdef�hrer aufzuheben"; eventualiter "sei das der Beklagten und Beschwerdegegnerin [recte: Kl�gerin und Beschwerdef�hrerin] von der Vorinstanz einger�umte R�ckgriffsrecht auf den Beschwerdef�hrer f�r die Gerichtskosten (Dispositiv Ziffer 3) aufzuheben [...]".
Mit Eingabe vom 18. Oktober 2013 teilten die Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht mit, auf eine Replik zu verzichten.
Mit Verf�gung vom 8. Juli 2013 wies das Bundesgericht das Gesuch der Beschwerdegegnerin um Sicherstellung einer allf�lligen Parteientsch�digung ab.
1.1.�Angefochten ist ein Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 und Abs. 2 lit. b sowie Art. 90 BGG). Dagegen steht die Beschwerde in Zivilsachen offen. Neben der Beschwerdef�hrerin 1 hat auch der Beschwerdef�hrer 2 am Verfahren teilgenommen und es wurden ihm die Gerichtskosten des vorinstanzlichen Verfahrens auferlegt, weshalb auch er durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt ist und ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung hat (Art. 76 Abs. 1 BGG). Obwohl sich seine Beschwerde lediglich gegen die Auferlegung der Gerichtskosten richtet, ist die nach Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG massgebende Streitwertgrenze erreicht (vgl. Art. 51 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 BGG; BGE 137 III 47 E. 1.2.2 S. 48). Die Prozessf�hrungsbefugnis der Beschwerdef�hrerin 1 bzw. ihre Vertretung bildet Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens und ist daher nicht als Eintretensfrage, sondern in der Sache zu pr�fen (Urteil 4A_87/2013 vom 22. Januar 2014 E. 1.6 mit Hinweisen).
1.4.�Die Beschwerdef�hrer weichen in ihrer Beschwerdeschrift in zahlreichen Punkten von den tats�chlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid ab oder erweitern diese, ohne eine zul�ssige Sachverhaltsr�ge zu erheben. Sie unterbreiten dem Bundesgericht unter dem Titel "Befangenheit der FINMA" losgel�st von den Erw�gungen im angefochtenen Beschluss einen Sachverhalt, der sich diesem nicht entnehmen l�sst und st�tzen sich in unzul�ssiger Weise auf neue Vorbringen, indem sie sich im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren etwa erstmals darauf berufen, verschiedene namentlich erw�hnte Funktion�re der FINMA h�tten aufgrund eines Interessenkonflikts in den Ausstand treten m�ssen, weshalb das Schreiben der FINMA vom 8. Januar 2013 nicht rechtswirksam sei.
Auch unter der �berschrift "Zur Notwendigkeit der Prozessf�hrung durch Verwaltungsrat Dr. Y.________" bringen die Beschwerdef�hrer unter Verweis auf Rechtsschriften in Verfahren vor dem Handelsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesverwaltungsgericht neue Tatsachenbehauptungen zur finanziellen Lage der Beschwerdef�hrerin 1 vor. Dabei ist nicht ersichtlich, inwiefern erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gegeben h�tte (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG).
Die entsprechenden Ausf�hrungen haben vor Bundesgericht ebenso unbeachtlich zu bleiben wie die nunmehr im Beschwerdeverfahren erhobenen Vorbringen zu bestimmten Einzelheiten der Anwaltsvollmacht vom 8. Oktober 2012, die sich nicht aus dem vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt ergeben.
Die Beschwerdef�hrerin 1 r�gt in erster Linie eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV).
2.1.�Sie habe mit der Klageschrift geltend gemacht, dass Art. 740 Abs. 5 OR als Generalklausel zu verstehen sei, weshalb hinsichtlich des Weiterbestehens der Vertretungsbefugnis in jedem Fall die konkreten Umst�nde beachtet werden m�ssten. Diese seien pl�diert worden, "n�mlich die Besonderheit des Konkursgrundes, die Besonderheit, dass keine Gl�ubiger zu Schaden kommen, die Ausnahmesituation der Befangenheit sowohl der Liquidatorin als auch der FINMA als Aufsichtsbeh�rde im vorliegenden Streitpunkt, schliesslich das vom Verwaltungsrat ebenfalls zu wahrende Interesse des Aktionariates, welches der FINMA bereits unmissverst�ndlich kommuniziert wurde". Auf diese Argumente sei die Vorinstanz nicht eingegangen, sondern habe sich mit der apodiktischen Feststellung begn�gt, dass mit der Konkurser�ffnung die Vertretungsbefugnis des Verwaltungsrats erl�sche, woran auch eine Meinungsverschiedenheit zwischen der FINMA und der Beschwerdef�hrerin 1 nichts �ndere. Auf diese Weise d�rfe man ihre Behauptungen "nicht zur Seite schieben".
2.2.�Damit wird keine Geh�rsverletzung aufgezeigt. Abgesehen davon, dass in der Beschwerde nicht mit Aktenhinweisen aufgezeigt wird, welches konkrete Vorbringen von der Vorinstanz �bergangen worden w�re, verlangt die aus dem verfassungsm�ssigen Anspruch auf rechtliches Geh�r fliessende Begr�ndungspflicht nicht, dass sich das Gericht mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Es gen�gt, wenn der Entscheid gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (BGE 136 V 351 E. 4.2 S. 355; 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; je mit Hinweisen). Inwiefern ihr die vorinstanzliche Begr�ndung verunm�glicht h�tte, den angefochtenen Entscheid sachgerecht anzufechten, zeigt die Beschwerdef�hrerin 1 nicht auf.
Ebenso wenig erhebt sie mit der nicht weiter begr�ndeten Behauptung, die Vorinstanz habe den Sachverhalt unrichtig festgestellt, eine hinreichende Sachverhaltsr�ge.
Die Beschwerdef�hrerin 1 wirft der Vorinstanz zudem eine Verletzung von Art. 740 Abs. 5 OR vor.
3.1.�Mit der Konkurser�ffnung wird dem Schuldner die Befugnis entzogen, �ber sein dem Konkursbeschlag unterliegendes Verm�gen zu verf�gen (Art. 204 SchKG). Frei verf�gen kann er nur noch �ber das, was nicht zur Konkursmasse geh�rt. Die Verwaltungs- und Verf�gungsbefugnisse gehen insoweit auf die Konkursmasse �ber, die sie durch die Konkursverwaltung aus�bt. Mit dem Kokurs verliert der Gemeinschuldner auch das Recht zur Prozessf�hrung in Verfahren �ber das Konkursverm�gen (BGE 132 III 89 E. 1.3 S. 93). Trotz materieller Berechtigung (BGE 132 III 432 E. 2.4 S. 435) fehlt ihm die Prozessf�hrungsbefugnis; an seiner Stelle muss die Konkursmasse, vertreten durch die Konkursverwaltung, im Prozess handeln (vgl. Urteil 4A_87/2013 vom 22. Januar 2014 E. 1.3 mit Hinweisen). Ihr kommt im Rahmen des f�r die Liquidation gebildeten Sonderverm�gens die Prozessf�hrungsbefugnis zu; die Konkursverwaltung vertritt die Masse vor Gericht (Art. 240 SchKG).
3.2.�Ein allf�lliger Anspruch gegen�ber der von der Beschwerdef�hrerin 1 eingesetzten Liquidatorin auf R�ckerstattung angeblich �berh�hter Honorare geh�rt nach Art. 197 Abs. 1 SchKG zur Konkursmasse, die zur gemeinsamen Befriedigung der Gl�ubiger dient. Seit der Konkurser�ffnung vom 9. Oktober 2012 konnte nur noch die Konkursmasse dar�ber verf�gen. Nicht die Beschwerdef�hrerin 1 als Gemeinschuldnerin, sondern einzig die Masse war seither befugt, einen entsprechenden Forderungsprozess anzustrengen. Mangels Prozessf�hrungsbefugnis fehlte es in dem namens der Beschwerdef�hrerin 1 angehobenen Forderungsprozess vor dem Handelsgericht des Kantons Z�rich an einer Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO [SR 272]).
Die Vorinstanz hat zutreffend erwogen, dass es ab dem Zeitpunkt der Konkurser�ffnung vom 9. Oktober 2012 einzig Sache der FINMA war, f�r die Konkursmasse dar�ber zu entscheiden, ob und wie der Anspruch der Beschwerdef�hrerin 1 gegen�ber der Beschwerdegegnerin zu verfolgen ist, zumal auf der Hand liegt, dass Letztere als Konkursliquidatorin nicht selbst dar�ber entscheiden konnte, ob eine Forderung gegen sie geltend gemacht werden soll. Aus diesem Grund hat die FINMA in Anwendung von Art. 12 Abs. 1 der Verordnung der Eidgen�ssischen Finanzmarktaufsicht �ber die Insolvenz von Banken und Effektenh�ndlern (Bankeninsolvenzverordnung-FINMA, BIV-FINMA; SR 952.05) denn auch angek�ndigt, selbst dar�ber zu befinden, ob die Konkursmasse den Anspruch geltend machen oder ob er an die Gl�ubiger abgetreten bzw. anderweitig verwertet wird. Entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin 1 kann der erw�hnte Interessenkonflikt nicht dazu f�hren, dass sie als Gemeinschuldnerin auch nach Konkurser�ffnung die Verf�gungs- und Prozessf�hrungsbefugnis �ber einen Anspruch behalten w�rde, der zur Konkursmasse geh�rt.
Entsprechend war es ihrem Verwaltungsrat Y.________ nach Er�ffnung des Konkurses verwehrt, gest�tzt auf Art. 740 Abs. 5 OR f�r die konkursite Gesellschaft eine Klage zur Durchsetzung dieses zur Masse geh�renden Ersatzanspruchs einzureichen bzw. einreichen zu lassen. Konnte die Beschwerdef�hrerin 1 �ber den zur Masse geh�renden Ersatzanspruch gegen�ber der Beschwerdegegnerin nicht mehr verf�gen und fehlte ihr diesbez�glich die Prozessf�hrungsbefugnis, konnte ihr Organ auch keinen Vertreter bestellen, um f�r die konkursite Gesellschaft eine entsprechende Klage einzureichen. Die fehlende Prozessf�hrungsbefugnis der konkursiten Beschwerdef�hrerin 1 hinsichtlich des Klageanspruchs konnte durch die Ausstellung einer Prozessvollmacht selbst dann nicht �berwunden werden, wenn diese am Tag vor der Konkurser�ffnung ausgestellt wurde (zum Erl�schen von Vollmachten, die sich auf Verm�gen der Masse beziehen, mit der Konkurser�ffnung vgl. Roger Z�ch, Berner Kommentar, 1990, N. 37 zu Art. 35 OR; Rolf Watter, in: Basler Kommentar, 5. Aufl. 2011, N. 6 zu Art. 35 OR; Heiner Wohlfart/Caroline B. Meyer, in: Basler Kommentar, 2. Aufl. 2010, N. 17 zu Art. 204 SchKG).
Die Vorinstanz hat dem Beschwerdef�hrer 2 und dem von ihm bevollm�chtigten Rechtsvertreter daher im vorinstanzlichen Klageverfahren zu Recht die Befugnis abgesprochen, Prozesshandlungen f�r die konkursite Beschwerdef�hrerin 1 vorzunehmen und dabei zutreffend erwogen, dass weder der behauptete Interessenkonflikt noch ein bei einem Funktion�r der FINMA allenfalls vorliegender Ausstandsgrund die mit der Konkurser�ffnung �usserst eingeschr�nkte Vertretungsbefugnis der Gesellschaftsorgane wieder aufleben lassen w�rde. Soweit sich die Ausf�hrungen in der Beschwerde �berhaupt auf die Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid st�tzen lassen, vermag die Beschwerdef�hrerin 1 keine Bundesrechtsverletzung darzutun. Insbesondere ergeben sich aus dem vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt keine Hinweise, die f�r eine implizite Genehmigung der fraglichen Prozesshandlungen durch die Konkursmasse bzw. deren Vertreterin sprechen w�rden; im Gegenteil geht aus dem angefochtenen Entscheid hervor, dass die FINMA dem Rechtsvertreter der Beschwerdef�hrer mit Schreiben vom 8. Januar 2013 ausdr�cklich mitteilte, die erfolgten Prozesshandlungen nicht nachtr�glich zu genehmigen. Entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrer �ndert der blosse Umstand, dass die Beschwerdegegnerin und die FINMA die Wirksamkeit der Prozessvertretung bis zu diesem Zeitpunkt angeblich nicht in Frage gestellt h�tten, nichts an der fehlenden Prozessvoraussetzung. Mangels rechtsg�ltiger Vertretung der Beschwerdef�hrerin 1 im vorinstanzlichen Verfahren konnte durch die Einreichung der Klage vom 10. Dezember 2012 auch keine auf Art. 63 Abs. 1 ZPO gest�tzte Rechtsh�ngigkeit begr�ndet werden (vgl. DOMINIK INFANGER, in: Basler Kommentar, 2. Aufl. 2013, N. 14 f. zu Art. 62 ZPO).
Die Vorinstanz ist auf die Klage daher zu Recht nicht eingetreten (Art. 59 Abs. 1 ZPO
Der Beschwerdef�hrer 2 wirft der Vorinstanz hinsichtlich der Kostenauflage eine Missachtung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV) und eine Verletzung von Art. 111 Abs. 2 ZPO vor.
4.1.�Er stellt nicht in Frage, dass ihm gest�tzt auf Art. 108 ZPO Kosten auferlegt werden k�nnen, obwohl er im vorinstanzlichen Verfahren nicht Partei gewesen ist. Vielmehr bringt er vor, es w�re ihm Gelegenheit zur Stellungnahme einzur�umen gewesen, bevor ihm nach dieser Bestimmung Kosten auferlegt wurden. Dieses Recht habe ihm die Vorinstanz verweigert.
Der Beschwerdef�hrer 2 best�tigt in der Beschwerdeschrift an anderer Stelle selbst, als Organ und Vertreter der Beschwerdef�hrerin 1 am Verfahren teilgenommen zu haben. Die Frage der Vertretung im Prozess wurde von der Vorinstanz mit Verf�gung vom 12. Dezember 2012 eigens thematisiert. Seinem Rechtsvertreter und ihm selber setzte die Vorinstanz Frist an, um eine Prozessvollmacht der FINMA beizubringen, verbunden mit der Androhung, bei S�umnis werde angenommen, dass die Klage von ihnen ohne g�ltige Vollmacht eingereicht worden sei. Mit Verf�gung vom 9. Januar 2013 gab die Vorinstanz ihnen zudem auf, sich zum Schreiben der FINMA vom 8. Januar 2013 zu �ussern, nach dem die Klage ohne g�ltige Vollmacht der Konkursmasse erfolgt sei und die FINMA die vollmachtlose Stellvertretung nicht nachtr�glich genehmige. Darauf geht der Beschwerdef�hrer 2 jedoch mit keinem Wort ein; er zeigt nicht auf, inwiefern es ihm verunm�glicht worden w�re, seinen Standpunkt hinsichtlich der Kostenfolgen in das Verfahren einzubringen. Angesichts der erw�hnten gerichtlichen Aufforderung zur Stellungnahme hinsichtlich der vollmachtlosen Vertretung macht er auch zu Recht nicht etwa geltend, die erfolgte Kostenauflage nach Art. 108 ZPO stelle eine �berraschende Rechtsanwendung dar, mit der er vern�nftigerweise nicht h�tte rechnen m�ssen (vgl. BGE 130 III 35 E. 5 S. 39; 126 I 19 E. 2c/aa S. 22; 124 I 49 E. 3c S. 52).
Die R�ge der Geh�rsverletzung ist unbegr�ndet.
4.2.�Nach Art. 111 Abs. 1 ZPO werden die Gerichtskosten mit den geleisteten Vorsch�ssen der Parteien "verrechnet", wobei ein Fehlbetrag von der kostenpflichtigen Person nachgefordert wird. Der Beschwerdef�hrer 2 stellt zu Recht nicht in Frage, dass die Vorinstanz nach dieser Bestimmung die ihm gem�ss Art. 108 ZPO auferlegten Kosten aus den geleisteten Vorsch�ssen beziehen und damit die Kostenforderung des Staates tilgen konnte (vgl. DENIS TAPPY, in: Code de proc�dure civile comment�, Fran�ois Bohnet und andere [Hrsg.], 2011, N. 5 zu Art. 111 ZPO). Er stellt sich einzig auf den Standpunkt, es bestehe f�r die Gew�hrung eines Regressrechts der Beschwerdef�hrerin 1 auf ihn keine Rechtsgrundlage; Art. 111 Abs. 2 ZPO sehe lediglich vor, dass die�
kostenpflichtige Partei�der�
anderen Partei�die geleisteten Vorsch�sse zu ersetzen habe.
4.2.1.�Der Beschwerdef�hrer 2 vertritt mit dieser R�ge, mit der er die eventualiter beantragte Aufhebung des vorinstanzlich angeordneten R�ckgriffsrechts anstrebt, einen Rechtsstandpunkt, der aus objektiver Sicht den Interessen der Beschwerdef�hrerin 1, die durch das R�ckgriffsrecht beg�nstigt ist, widerspricht. Die Vertretung beider Beschwerdef�hrer durch denselben Rechtsvertreter erscheint insoweit als fragw�rdig (vgl. Art. 12 lit. c des Bundesgesetzes �ber die Freiz�gigkeit der Anw�ltinnen und Anw�lte [Anwaltsgesetz, BGFA; SR 935.61]). Es braucht allerdings nicht vertieft zu werden, ob der Beschwerdef�hrer 2, der auch vor Bundesgericht unter Berufung auf seine angebliche Vertretungsbefugnis als Organ gleichzeitig f�r die Beschwerdef�hrerin 1 handelt, hinsichtlich dieses Eventualvorbringens zu einem Nebenpunkt des angefochtenen Entscheids von seinem Rechtsvertreter als g�ltig vertreten zu betrachten und die R�ge wirksam erhoben worden ist, da sich diese ohnehin als unbegr�ndet erweist.
4.2.2.�Bezog die Vorinstanz die auferlegten Gerichtskosten nach Art. 111 Abs. 1 ZPO zul�ssigerweise aus den geleisteten Vorsch�ssen und tilgte sie damit die Kostenforderung des Staates gegen�ber dem Beschwerdef�hrer 2, konnte sie der Beschwerdef�hrerin 1, in deren Namen der Vorschuss geleistet wurde, gest�tzt auf Art. 111 Abs. 2 ZPO auch den R�ckgriff auf den Beschwerdef�hrer 2 gew�hren. W�hrend Abs. 1 Satz 2 von Art. 111 ZPO ausdr�cklich die Nachforderung eines Fehlbetrags von der kostenpflichtigen�
Person�vorsieht, erw�hnt Abs. 2 der Bestimmung zwar lediglich den R�ckgriff auf die kostenpflichtige�
Partei. Die Bestimmung �ber die Liquidation der Prozesskosten bezweckt allerdings einzig eine Verlagerung des Inkassorisikos vom Staat auf die vorschusspflichtige Partei (vgl. Botschaft vom 28. Juni 2006 zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], BBl 2006 7299 Ziff. 5.8.2 zu Art. 109 E-ZPO), �ndert jedoch nichts an der im Entscheid festgelegten Kostenpflicht, weshalb der Vorschuss leistenden Partei der R�ckgriff auch gegen einen kostenpflichtigen Dritten offenstehen muss und sie nach dem Zweck der Bestimmung nicht etwa dadurch benachteiligt werden soll, dass anstatt der Gegenpartei ausnahmsweise ein Dritter kostenpflichtig wird (a.M. MARTIN H. STERCHI, in: Berner Kommentar, 2012, N. 5 zu Art. 111 ZPO unter Berufung auf den Gesetzeswortlaut). Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht ist ein R�ckgriff der Vorschuss leistenden Partei gegen�ber einer nach Art. 108 ZPO kostenpflichtigen Drittperson nach Art. 111 Abs. 2 ZPO nicht ausgeschlossen.
4.2.3.�Unverst�ndlich ist sodann der gegen einen R�ckgriff erhobene Einwand, der Beschwerdef�hrerin 1 seien gem�ss dem Dispositiv des angefochtenen Beschlusses gar keine Gerichtskosten auferlegt worden, regelt der Ersatzanspruch gem�ss Art. 111 Abs. 2 ZPO doch gerade den Fall, dass von einer Partei geleistete Vorsch�sse zur Deckung der Gerichtskosten verwendet werden, obwohl sie selbst nicht kostenpflichtig ist. Ebenso wenig kann es f�r den R�ckgriff der Beschwerdef�hrerin 1, in deren Namen der Kostenvorschuss geleistet wurde, darauf ankommen, dass die entsprechenden Gelder wirtschaftlich aus dem Verm�gen einer Drittperson - vorliegend der Muttergesellschaft - stammen, zumal der R�ckgriff nach Art. 111 Abs. 2 ZPO einzig das Verh�ltnis zwischen der Verfahrenspartei, die Vorsch�sse geleistet hat, und der kostenpflichtigen Person betrifft. Wie auch in der Beschwerde anerkannt wird, handelt es sich um eine ausserhalb des Prozesses liegende Frage, ob und bei wem sich die Muttergesellschaft gegebenenfalls schadlos halten kann.
Die Beschwerde erweist sich als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend werden die Beschwerdef�hrer unter solidarischer Haftbarkeit kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und 5 sowie Art. 68 Abs. 2 und 4 BGG). Im internen Verh�ltnis sind die Verfahrenskosten vom Beschwerdef�hrer 2 zu tragen, der als nicht zeichnungsberechtigtes Organ das Beschwerdeverfahren veranlasst hat (Art. 66 Abs. 3 und 5 sowie Art. 68 Abs. 4 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 8'500.-- werden den Beschwerdef�hrern unter solidarischer Haftung auferlegt und sind im internen Verh�ltnis vom Beschwerdef�hrer 2 zu tragen.
Die Beschwerdef�hrer haben die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren unter solidarischer Haftung mit Fr. 9'500.-- zu entsch�digen. Im internen Verh�ltnis ist die Parteientsch�digung vom Beschwerdef�hrer 2 zu tragen.