Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_35_SGB_XII_Bedarfe_fuer_Unterkunft_und_Heizung-d279245,36.html
Timestamp: 2016-12-08 06:03:22
Document Index: 215020592

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 28', '§ 35', '§ 35', '§ 27', '§ 34', '§ 35']

§ 35 SGB XII, Bedarfe für Unterkunft und Heizung | Gesetze auf anwalt24.de
§ 35 SGB XII, Bedarfe für Unterkunft und Heizung Suche
Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe - Bundesrecht…§ 35 SGB XII, Bedarfe für Unterkunft und Heizung§ 35a SGB XII, Satzung§ 36 SGB XII, Sonstige Hilfen zur Sicherung der Unterkunft§ 37 SGB XII, Ergänzende Darlehen§ 38 SGB XII, Darlehen bei vorübergehender Notlage§ 39 SGB XII, Vermutung der Bedarfsdeckung§ 39a SGB XII, Einschränkung der Leistung§ 40 SGB XII, Verordnungsermächtigung§ 41 SGB XII, Leistungsberechtigte§ 42 SGB XII, Bedarfe§ 43 SGB XII, Einsatz von Einkommen und Vermögen, Berücksichtigung von Unterhalt...§ 44 SGB XII, Antragserfordernis, Erbringung von Geldleistungen, Bewilligungszei...§ 44a SGB XII, Erstattungsansprüche zwischen Trägern§ 45 SGB XII, Feststellung der dauerhaften vollen Erwerbsminderung§ 46 SGB XII, Zusammenarbeit mit den Trägern der Rentenversicherung§ 46a SGB XII, Erstattung durch den Bund§ 46b SGB XII, Zuständigkeit§ 47 SGB XII, Vorbeugende Gesundheitshilfe§ 48 SGB XII, Hilfe bei Krankheit§ 49 SGB XII, Hilfe zur Familienplanung§ 50 SGB XII, Hilfe bei Schwangerschaft und Mutterschaft…Anlage 1 SGB XII, Regelbedarfsstufen nach § 28 in Euro
§ 35 SGB XII, Bedarfe für Unterkunft und Heizung
§ 35 SGB XIISozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe -BundesrechtDrittes Kapitel – Hilfe zum Lebensunterhalt → Vierter Abschnitt – Bedarfe für Unterkunft und HeizungTitel: Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe -Normgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: SGB XIIGliederungs-Nr.: 860-12Normtyp: GesetzNeugefasst durch G vom 24. 3. 2011 (BGBl I S. 453). Überschrift neugefasst durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl I S. 2557) (1. 1. 2016).(1) 1Bedarfe für die Unterkunft werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen anerkannt. 2Bedarfe für die Unterkunft sind auf Antrag der leistungsberechtigten Person durch Direktzahlung an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte zu decken. 3Direktzahlungen an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte sollen erfolgen, wenn die zweckentsprechende Verwendung durch die leistungsberechtigte Person nicht sichergestellt ist. 4Das ist insbesondere der Fall, wenn1.Mietrückstände bestehen, die zu einer außerordentlichen Kündigung des Mietverhältnisses berechtigen,2.Energiekostenrückstände bestehen, die zu einer Unterbrechung der Energieversorgung berechtigen,3.konkrete Anhaltspunkte für ein krankheits- oder suchtbedingtes Unvermögen der leistungsberechtigten Person bestehen, die Mittel zweckentsprechend zu verwenden, oder4.konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die im Schuldnerverzeichnis eingetragene leistungsberechtigte Person die Mittel nicht zweckentsprechend verwendet.5Werden die Bedarfe für die Unterkunft und Heizung durch Direktzahlung an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte gedeckt, hat der Träger der Sozialhilfe die leistungsberechtigte Person darüber schriftlich zu unterrichten.Absatz 1 Sätze 1 bis 3 und 5 geändert durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl I S. 2557) (1. 1. 2016).(2) 1Übersteigen die Aufwendungen für die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang, sind sie insoweit als Bedarf der Personen, deren Einkommen und Vermögen nach § 27 Absatz 2 zu berücksichtigen sind, anzuerkennen. 2Satz 1 gilt so lange, als es diesen Personen nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate. 3Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft haben Leistungsberechtigte den dort zuständigen Träger der Sozialhilfe über die nach den Sätzen 1 und 2 maßgeblichen Umstände in Kenntnis zu setzen. 4Sind die Aufwendungen für die neue Unterkunft unangemessen hoch, ist der Träger der Sozialhilfe nur zur Übernahme angemessener Aufwendungen verpflichtet, es sei denn, er hat den darüber hinausgehenden Aufwendungen vorher zugestimmt. 5Wohnungsbeschaffungskosten, Mietkautionen und Umzugskosten können bei vorheriger Zustimmung übernommen werden; Mietkautionen sollen als Darlehen erbracht werden. 6Eine Zustimmung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den Träger der Sozialhilfe veranlasst wird oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zustimmung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann.(3) 1Der Träger der Sozialhilfe kann für seinen Bereich die Bedarfe für die Unterkunft durch eine monatliche Pauschale festsetzen, wenn auf dem örtlichen Wohnungsmarkt hinreichend angemessener freier Wohnraum verfügbar und in Einzelfällen die Pauschalierung nicht unzumutbar ist. 2Bei der Bemessung der Pauschale sind die tatsächlichen Gegebenheiten des örtlichen Wohnungsmarkts, der örtliche Mietspiegel sowie die familiären Verhältnisse der Leistungsberechtigten zu berücksichtigen. 3Absatz 2 Satz 1 gilt entsprechend.Absatz 3 Satz 1 geändert durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl I S. 2557) (1. 1. 2016).(4) 1Bedarfe für Heizung und zentrale Warmwasserversorgung werden in tatsächlicher Höhe anerkannt, soweit sie angemessen sind. 2Die Bedarfe können durch eine monatliche Pauschale festgesetzt werden. 3Bei der Bemessung der Pauschale sind die persönlichen und familiären Verhältnisse, die Größe und Beschaffenheit der Wohnung, die vorhandenen Heizmöglichkeiten und die örtlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen.Absatz 4 Sätze 1 und 2 geändert durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl I S. 2557) (1. 1. 2016).
§ 34b SGB XII, Berechtigte Selbsthilfe§ 35a SGB XII, Satzung