Source: https://www.dad.at/Gewinnfreibetrag
Timestamp: 2019-02-16 17:20:30
Document Index: 175492939

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 14', '§ 10', '§ 14', '§ 2', '§ 14', '§ 2', '§ 3']

Gewinnfreibetrag | DADAT Direktbank - Girokonto, Wertpapierdepot, Online Broker
GEWINNFREIBETRAG (§ 10 ESTG)
Das Steuerzuckerl für Unternehmer
Über die DADAT Bank zusätzlich Spesen sparen
Steuern Sparen durch Investieren in Wertpapiere
Seit dem 01.01.2017 sind Wertpapiere im Sinne des § 14 Abs.7 Z 4 EStG für den Gewinnfreibetrag (§ 10 EStG) zugelassen, hierzu zählen auch § 14 Investmentfonds.
Unternehmer und Freiberufler können durch die Nutzung des Gewinnfreibetrages bis zu 13% (max. EUR 45.350,-) ihres Gewinnes steuerfrei belassen, sofern sie die nötigen Anforderungen erfüllen.
WER KANN DEN GEWINNFREIBETRAG NUTZEN?
mit betrieblichen Einkünften (§ 2 EStG.)
Mitunternehmer von Personengesellschaften
Geschäftsführender Gesellschafter einer GmbH (Beteiligung von mehr als 25 %)
WIE KANN MAN DEN GEWINNFREIBETRAG NUTZEN?
Grundfreibetrag nicht investitionsbedingt
bis zu EUR 30.000,-
max. EUR 3.900,- (13% von 30.000,-)
über Grundfreibetrag hinaus
Begünstigte Wertpapiere: Anleihen und Investmentfonds im Sinne des § 14 EStG
Diese müssen dem Betriebsvermögen 4 Jahre gewidmet sein
Geltendmachung in Einkommenssteuererklärung
Empfehlung: Investition mittels Vermögensaufbauplan
HÖHE DES INVESTITIOINSBEDINGTEN GEINNFREIBETRAGS?
Gewinne bis zu EUR 175.000,-: 13%
die nächsten EUR 175.000,-: 7%
die nächsten EUR 230.000,-: 4,5%
über EUR 580.000,-: kein Gewinnfreibetrag
Maximaler Gewinnfreibetrag: EUR 45.350,-
Pro Veranlagungsjahr
Welche Wertpapiere sind geeignet
Auf Inhaber lautende Schuldverschreibungen inländischer Schuldner, für die die Prospektpflicht gemäß § 2 des Kapitalmarktgesetzes gilt, oder vergleichbare auf Inhaber lautende Schuldverschreibungen von Schuldnern der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraumes, ausgenommen Schuldverschreibungen, deren Ausgabewert niedriger ist als 90 % des Nennbetrages.
Auf Inhaber lautende Schuldverschreibungen inländischer Schuldner, für die die Prospektpflicht nur wegen § 3 des Kapitalmarktgesetzes nicht gilt, oder vergleichbare auf Inhaber lautende Schuldverschreibungen von Schuldnern der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraumes, ausgenommen Schuldverschreibungen, deren Ausgabewert niedriger ist als 90 % des Nennbetrages.
Forderungen aus Schuldscheindarlehen an die Republik Österreich und an jeden anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraumes.
Anteilsscheine an Kapitalanlagefonds im Sinne des Investmentfondsgesetzes sowie von in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraumes errichteten Kapitalanlagefonds. Diese Kapitalanlagefonds dürfen nach den Fondsbestimmungen ausschließlich in o.a. Wertpapiere veranlagen, wobei Derivate nur zur Absicherung erworben werden dürfen.
Anteilsscheine an Investmentfonds im Sinne des Pensionskassengesetzes
Anteilsscheine an Immobilienfonds im Sinne des Immobilien-Investmentfondsgesetzes sowie von ausländischen offenen Immobilienfonds im Sinne des Immobilien-Investmentfondsgesetzes der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraumes.
Liste der geeigneten Wertpapiere
Die Ermittlung und Veranlagung des Gewinnfreibetrags erfolgt durch einen Steuerberater!
Gewinnfreibetrag Information BMF
Diese unverbindliche Information bietet ausschließlich einen allgemeinen Überblick auf Basis der zum Erstellungszeitpunkt gültigen Rechtslage über für den Bankbereich relevante Themen und kann daher ohne weitergehende spezifische steuerliche und rechtliche Beratung nicht als Entscheidungsgrundlage für wirtschaftliche Dispositionen herangezogen werden. Die Inhalte dieser Informationen stellen keine Empfehlung dar und können keinesfalls eine Beratung im Einzelfall durch einen Steuerberater ersetzen. Trotz sorgfältiger Erstellung kann eine Haftung oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität nicht übernommen werden; vielmehr wird eine allenfalls sonst bestehende Haftung ausgeschlossen. Bankmitarbeiter können und dürfen zur individuellen steuerlichen Situation von Bankkunden keine Beratung, Interpretation oder sonstigen Äußerungen vornehmen. Es wird daher empfohlen, bezüglich der individuellen steuerlichen Situation sowie der möglichen wirtschaftlichen Dispositionen einen Steuerberater zu konsultieren.