Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F22-04-2003-U_307-2001
Timestamp: 2016-10-23 08:04:09
Document Index: 44981583

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 110', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'Art. 129', 'Art. 103', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 85', 'Art. 69', 'Art. 7', 'Art. 24', 'Art. 22', 'Art. 108', 'Art. 108', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 134', 'Art. 159', 'BGE', 'Art. 159', 'Art. 135']

U 307/01 (22.04.2003)
Pr�sident Sch�n, Bundesrichter Borella, Bundesrichterin Leuzinger, Widmer und Bundesrichter Kernen; Gerichtsschreiberin Hofer
G.________, 1965, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Advokat Daniel Dietrich, Steinenschanze 6, 4051 Basel,
Der 1965 geborene G.________ war vor seiner Arbeitslosigkeit bis Ende April 1994 in der Firma seines Bruders t�tig. Danach war er Bez�ger von Arbeitslosentaggeldern. Damit war er bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 17. Februar 1995 meldete er der SUVA, dass er am 27. Januar 1995 in Italien mit dem Auto einen Selbstunfall erlitten habe und in der Casa di Cura X.________ in M.________/Italien behandelt worden sei. Nachdem er diese Klinik am 4. Februar 1995 verlassen hatte, trat er am 6. Februar 1995 ins Spital B.________ ein. Dort wurden ein postcommotionelles Syndrom, ein Zustand nach Commotio cerebri und eine BWK 10-Fraktur ohne Beteiligung der Hinterwand diagnostiziert; festgestellt wurden weiter eine mit Hautf�den adaptierte rechte Ohrmuschel und behandelte Rissquetschwunden am Kopf (Austrittsbericht vom 21. Februar 1995). Im Mai 1995 wurde der Versicherte im Spital A.________ von PD Dr. med. F.________ neurologisch untersucht (Bericht vom 17. Mai 1995). Die SUVA holte zudem die Berichte des Hausarztes Dr. med. S.________ vom 29. Mai und 8. August 1995 ein und veranlasste die kreis�rztliche Beurteilung des Dr. med. C._______ vom 30. August 1995. Vom 20. September bis 18. Oktober 1995 weilte G.________ in der Klinik D.________, wo leichte Hirnfunktionsst�rungen, ein leichtgradiges Thoracovertebralsyndrom, Verlangsamung, depressive Verstimmung und eine Inguinalhernie rechts diagnostiziert wurden (Austrittsbericht vom 27. Oktober 1995). Eine weitere Untersuchung im Spital A.________ ergab gem�ss Bericht vom 31. Januar 1996 keinen auff�lligen Befund. Da gem�ss dem kreis�rztlichen Untersuchungsbericht des Dr. med. C.________ vom 14. M�rz 1996 unfallbedingt keine �rztliche Behandlung mehr notwendig war, er�ffnete die SUVA dem Versicherten am 26. April 1996 den Abschluss der Heilbehandlung; bis zum Beginn der Umschulung durch die Invalidenversicherung am 15. April 1995 richtete sie Taggelder aus. Mit Verf�gung vom 18. Juni 1996 sprach sie G.________ aufgrund einer Integrit�tseinbusse von 20 % eine Integrit�tsentsch�digung zu. Nach erfolgter Einsprache holte die SUVA die Stellungnahme der Klinik D.________ vom 9. August 1996 ein und erh�hte gest�tzt darauf die Integrit�tsentsch�digung mit Einspracheentscheid vom 6. September 1996 auf 30 %. Es folgten weitere medizinische Abkl�rungen vor allem neurologischer Art. Nachdem die beruflichen Massnahmen der Invalidenversicherung abgebrochen worden waren, richtete die SUVA vom 1. Februar bis 30. Juni 1997 erneut Taggelder aus (Schreiben vom 23. Mai 1997). Mit Verf�gung vom 28. August 1997 sprach sie mit Wirkung ab 1. Juli 1997 eine Invalidenrente entsprechend einer Erwerbsunf�higkeit von 20 % zu. Im Rahmen des Einspracheverfahrens holte sie zudem das psychiatrische Gutachten des Dr. med. W.________ vom 5. August 1998 ein. Mit Einspracheentscheid vom 9. November 1998 hielt sie an ihrer Rentenverf�gung fest.
Beschwerdeweise liess G.________ die Zusprechung einer ganzen Rente ab 1. Juli 1997 beantragen. Das Versicherungsgericht des Kantons Basel-Landschaft (heute: Kantonsgericht Basel-Landschaft) zog vom Bezirksgericht Liestal die Akten im Zivilprozess zwischen G.________ und der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft (nachfolgend: Mobiliar) bei und gab den Parteien Gelegenheit zur Stellungnahme. Nach Einsicht in diese Unterlagen machte die SUVA geltend, es sei eine reformatio in peius durchzuf�hren und festzustellen, dass sie keine Leistungen aus dem geltend gemachten Ereignis vom 27. Januar 1995 schulde, nachdem die Bezirksgerichtspr�sidentin die Klage auf Taggeldleistungen der Insassenversicherung mit Entscheid vom 15. April 1999 rechtskr�ftig abgewiesen habe. Im Hinblick auf die Abkl�rung der n�heren Begleitumst�nde des geltend gemachten Unfalles forderte das kantonale Gericht vom Versicherten den Wetterbericht des Unfalltages der in der N�he gelegenen Wetterstation aeronautica militare und von der Mobiliar die im Zivilprozess eingereichten Unterlagen einschliesslich das Kasko-Dossier ein. Zudem nahm sie Erkundigungen bei der Casa di Cura X.________, Policlinico Citt� di M.________ vor, welche Unterlagen die SUVA dem Neurologen Dr. med. H.________ vom �rzteteam Unfallmedizin vorlegte (Beurteilung vom 22. Januar 2001). Sodann wurden an der Parteiverhandlung vom 30. April 2001 die Ehefrau des Versicherten und der Schadeninspektor der Mobiliar befragt. Mit Entscheid vom 30. April 2001 wies das Versicherungsgericht die Beschwerde ab (Dispositiv-Ziffer 1) und sprach dem Versicherten eine reduzierte Parteientsch�digung von Fr. 3'906.10 zu (Dispositiv-Ziffer 3).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst G.________ beantragen, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben und es sei die SUVA zu verpflichten, mit Wirkung ab 1. Juni 1997 eine dem effektiven Invalidit�tsgrad entsprechende Rente zuzusprechen.
Die SUVA f�hrt ebenfalls Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Darin stellt sie das Begehren um Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids, Durchf�hrung einer reformatio in peius und Feststellung, dass sie keine Leistungen aus dem geltend gemachten Ereignis vom 27. Januar 1995 schulde; eventuell sei die dem Versicherten im vorinstanzlichen Verfahren zugesprochene Parteientsch�digung nach Ermessen des Gerichtes zu reduzieren. Zudem sei die Mobiliar in das Verfahren beizuladen.
Sowohl G.________ wie auch die SUVA schliessen je auf Abweisung der von der Gegenpartei gestellten Rechtsbegehren. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht gab der Mobiliar Gelegenheit zur Stellungnahme, wovon diese mit Eingabe vom 28. Januar 2002 Gebrauch machte.
Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Unfallversicherungsbereich ge�ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend sind, die bei der Erf�llung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: 9. November 1998) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 121 V 366 Erw. 1b), sind im vorliegenden Fall die bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Bestimmungen anwendbar.
3.2 Dem Unfallversicherungsprozess ist, wie �brigens dem Verwaltungsrechtspflegeverfahren des Bundes, angesichts des weiten Parteibegriffes die Intervention Dritter im Allgemeinen (Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., S. 183; K�lz/H�ner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., S. 190 N 526; Saladin, Verwaltungsverfahrensrecht des Bundes, S. 187) fremd. Hingegen sieht Art. 110 Abs. 1 OG vor, dass der Schriftenwechsel auf andere "Beteiligte" ausgedehnt werden kann. Eine Pflicht zur Beiladung oder, als Korrelat dazu, ein Anspruch auf Beiladung besteht jedoch nicht. Vielmehr entscheidet das Gericht, wer als Beteiligter in den Schriftenwechsel einbezogen wird (K�lz/H�ner, a.a.O., S. 346 N 979). Mit der Beiladung werden Dritte, deren Interessen durch eine Entscheidung ber�hrt sind, in ein Verfahren einbezogen und daran beteiligt. Der Einbezug Beteiligter in den Schriftenwechsel hat den Sinn, die Rechtskraft des Urteils auf den Beigeladenen auszudehnen, so dass dieser in einem sp�ter gegen ihn gerichteten Prozess dieses Urteil gegen sich gelten lassen muss. Das Interesse an einer Beiladung ist rechtlicher Natur. Es muss eine R�ckwirkung auf eine Rechtsbeziehung zwischen der Hauptpartei und dem Mitinteressierten in Aussicht stehen (BGE 125 V 94 Erw. 8b; vgl. auch BGE 118 Ib 360 Erw. 1c).
Die Frage, ob einem Urteil auch Wirkung gegen�ber dem Beigeladenen zukommt, ist nach dem massgebenden materiellen Recht zu beurteilen (vgl. BGE 114 Ia 95 Erw. 1b mit Hinweisen zur zivilrechtlichen Streitverk�ndung). Die SUVA f�hrt zur Begr�ndung ihres Antrages die Grunds�tzlichkeit der anstehenden Fragen f�r die Mobiliar an, welche bisher keine Leistungen im Regress des Unfallversicherers erbracht habe. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass die Subrogation des Unfallversicherers (Art. 41 UVG ff.) nicht in die sachliche Zust�ndigkeit der Sozialversicherungsgerichte f�llt (vgl. BGE 126 III 41). In BGE 125 V 339 hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht zudem das Beschwerderecht des Privatversicherers gegen Verf�gungen des Unfallversicherers nach Massgabe von Art. 129 UVV oder Art. 103 lit. a OG verneint. In den Erw�gungen f�hrte es unter anderem aus, der Entscheid �ber die Leistungspflicht des Unfallversicherers zeitige h�chstens indirekte Auswirkungen (BGE 125 V 345 Erw. 4d). Der dem vorliegenden Verfahren zugrunde liegende Leistungsprozess beruht auf einer anderen Rechtsgrundlage als die von der SUVA angef�hrten Regressanspr�che gegen�ber einem haftpflichtigen Dritten. Dem Verhalten des Haftpflichtversicherers kommt im unfallversicherungsrechtlichen Leistungsprozess h�chstens insofern Bedeutung zu, als er Einw�nde gegen das Vorliegen eines Unfalles vorbringen und damit zur Verneinung der Leistungspflicht der SUVA beitragen k�nnte. Solche Entlastungsgr�nde hat der Sozialversicherer, soweit geltend gemacht und erstellt, im Rahmen des Leistungsprozesses zu pr�fen. Eine rechtlich relevante R�ckwirkung des Ausgangs des vorliegenden Prozesses auf die Rechtsbeziehungen zwischen der Mobiliar und der SUVA, welche eine Beiladung rechtfertigen w�rde, ist damit jedoch nicht gegeben.
4.1 Die SUVA beantragt die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids mit der Begr�ndung, das kantonale Gericht sei zu Unrecht davon ausgegangen, dass die Verletzungen des Versicherten mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit auf den geltend gemachten Unfall vom 27. Januar 1995 zur�ckzuf�hren seien. Diesbez�glich sei der Entscheid des Bezirksgerichts Liestal vom 15. April 1999 f�r das vorliegende Verfahren bindend. Mit diesem sei die Klage auf Taggelder aus der Insassenversicherung rechtskr�ftig abgewiesen worden, da das Unfallereignis in Italien nicht als erwiesen erachtet worden sei. Aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht anders zu entscheiden w�rde auf eine Zweiteilung des Unfallbegriffes im Zivilrecht und im Sozialversicherungsrecht hinauslaufen und letztlich das gesetzliche Regressrecht des Unfallversicherers unterlaufen.
4.2 Die Pr�sidentin des Bezirksgerichts Liestal wies die Klage des Versicherten gegen die Mobiliar - mit welcher dieser im Sinne einer Teilklage Taggelder in der H�he von Fr. 7'920.-- nebst Zins aus der bei der Mobiliar abgeschlossenen Insassenversicherung geltend gemacht hatte - nach Durchf�hrung des Beweisverfahrens mit Entscheid vom 15. April 1999 ab. Das Urteil wurde den Parteien im Dispositiv zugestellt. In der Folge wurde jedoch von keiner der Parteien eine schriftlich begr�ndete Urteilsausfertigung verlangt, und es wurde auch kein Rechtsmittel gegen das Urteil erhoben.
Im Zusammenhang mit der Frage der Bindungswirkung einer durch das zust�ndige Zivilgericht ausgesprochenen Verschollenerkl�rung unter Annahme eines t�dlichen Unfalles hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht erwogen, die Sozialversicherungsgerichte h�tten selbstst�ndig zu beurteilen, ob das Verschwinden mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit auf einen Unfall zur�ckzuf�hren sei. Denn letztlich habe das Sozialversicherungsgericht �ber die Leistungspflicht eines Unfallversicherers - und in diesem Zusammenhang dar�ber, ob der Tod oder die Verletzung einer versicherten Person auf einen Unfall oder andere Ursachen zur�ckzuf�hren ist - zu befinden (RKUV 2000 Nr. U 388 S. 298 Erw. 2c). Anderseits hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht die Beschwerdelegitimation eines Privatversicherers gegen die Verf�gung des Unfallversicherers verneint mit der Begr�ndung, eine solche Verf�gung habe gegen�ber dem Privatversicherer keine verbindliche Wirkung. Vielmehr k�nne der Privatversicherer frei dar�ber befinden, ob ein Unfallereignis als gegeben zu betrachten sei und in welchem Umfang vertragliche Leistungen geschuldet seien (BGE 125 V 343 Erw. 4b). Beim von der SUVA angef�hrten Entscheid des Bezirksgerichts Liestal kommt hinzu, dass dieser bloss im Dispositiv vorliegt und somit mehrere Begr�ndungsvarianten offen l�sst. Welche Motive im Ergebnis zur Klageabweisung gef�hrt haben, ist somit nicht ersichtlich. Sie h�tten allenfalls anl�sslich eines gegen diesen Entscheid eingereichten Rechtsmittels hinterfragt werden k�nnen, nicht aber im Rahmen eines Sozialversicherungsprozesses. Vielmehr hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht im Rahmen der Pr�fung der Verwaltungsgerichtsbeschwerden selbstst�ndig zu beurteilen, ob und in welchem Umfang der vom Versicherten geltend gemachte Gesundheitsschaden auf einen Unfall zur�ckzuf�hren ist.
Nach Art. 6 Abs. 1 UVG werden, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunf�llen, Nichtberufsunf�llen und Berufskrankheit gew�hrt. Gem�ss Art. 9 Abs. 1 UVV gilt als Unfall die pl�tzliche, nicht beabsichtigte sch�digende Einwirkung eines ungew�hnlichen �usseren Faktors auf den menschlichen K�rper.
Dass sich ein Unfall "unter Ausschluss von Zeugen" ereignet, ist an sich kein Grund, ihn als unbewiesen abzulehnen. Hingegen sind die einzelnen Umst�nde des Unfallgeschehens vom Leistungsansprecher glaubhaft zu machen. Kommt er dieser Forderung nicht nach, indem er unvollst�ndige, ungenaue oder widerspr�chliche Angaben macht, die das Bestehen eines unfallm�ssigen Schadens als unglaubw�rdig erscheinen lassen, so besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Insbesondere ist zu verlangen, dass die Schilderungen mit den vorhandenen Indizien im Wesentlichen �bereinstimmen. Im Streitfall obliegt es dem Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erf�llt sind. Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die notwendigen Beweise zu erheben und kann zu diesem Zwecke auch die Parteien heranziehen. Dabei schliesst der Untersuchungsgrundsatz die Beweislast im Sinne einer Beweisf�hrungslast begriffsnotwendig aus. Die Parteien tragen somit in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausf�llt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unm�glich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweisw�rdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit f�r sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 264 Erw. 3b mit Hinweisen; RKUV 1990 Nr. U 86 S. 50 Erw. 2). Unter Umst�nden kann auch der medizinische Befund einen Beweis daf�r bilden, dass eine Sch�digung auf eine ungew�hnliche �ussere Einwirkung, also auf ein Unfallereignis, zur�ckzuf�hren ist. Der mangelnde Nachweis eines Unfalles l�sst sich selten durch medizinische Feststellungen ersetzen. Diese dienen aber mitunter als Indizien im Beweis f�r oder gegen das Vorliegen eines Unfalles (Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, S. 264; BGE 103 V 175; RKUV 1990 Nr. U 86 S. 51 Erw. 2).
6.1 Von der SUVA um Rechtshilfe ersucht, sandte das Istituto Nazionale per l'Assicurazione contro gli Infortuni sul Lavoro den Verkehrsunfallrapport des "Comando Regione Carabinieri di Y.________". Danach ereignete sich am 27. Januar 1995 um 4.00 Uhr morgens in der Via Z.________ bei der Kilometermarke 26+300 ein Verkehrsunfall, indem ein Fahrzeug von der Strasse abkam. Beim Personenwagen handelte es sich um einen P.________, welcher auf K.________ (der sp�teren Ehefrau des Versicherten) zugelassen war. Das Auto befand sich in sehr schlechtem Zustand und wies gewaltige Sch�den an Karosserie und Chassis auf. Der Fahrer (G.________) sei in der Clinica X.________ di M.________ hospitalisiert worden. Es habe sich um einen selbstverursachten Unfall ohne Drittbeteiligte gehandelt. Die Strecke wurde als gerade mit Gegenverkehrsspur beschrieben. Im Unfallzeitpunkt habe starker Wind geherrscht. Zum Unfallhergang wurde festgehalten, das Fahrzeug sei von T.________ kommend nach R.________ unterwegs gewesen, als es bei der Kilometermarke 26+300 von der Strasse abgekommen sei; am Auto selber und an der Einfriedung des "Consorzio di Y.________" entstanden auf einer L�nge von rund 30 m betr�chtliche Sch�den und es wurden Zaunpfosten umgestossen. Der von der Vorinstanz eingeholten Krankengeschichte der Casa di Cura X.________ Policlinico Citt� di M.________ ist zu entnehmen, dass der Versicherte am 27. Januar 1995 wegen eines Autounfalles mit der Ambulanz in die Notfallstation eingeliefert wurde. Die Diagnose lautete ampia ferita lacero contusa cuoio capelluto, ampia ferita orecchio destro (si presenta quasi completamente staccato dal volto), trauma commotivo cranico. Am 28. Januar 1995 wurden neurologische Untersuchungen durchgef�hrt, und am 30. Januar wurde in den �berwachungsbl�ttern eine retrograde Amnesie festgehalten. Die erneute neurologische Untersuchung ergab keinen auff�lligen Befund. Am 30. Januar wurden zudem R�ntgenaufnahmen der Brustwirbels�ule erstellt, worauf am 1. Februar die orthop�dische Untersuchung einer Wirbelfraktur durchgef�hrt wurde. Die R�ntgenbilder vom 2. Februar best�tigten eine L�sion auf H�he Th 10. Die geplante Verlegung in die orthop�dische Abteilung kam indessen nicht zustande, weil der Versicherte am 4. Februar 1995 das italienische Spital entgegen dem Rat der �rzte verliess und in die Schweiz zur�ckkehrte. Am 6. Februar 1995 trat er ins Spital B.________ ein, wo er bis 21. Februar 1995 hospitalisiert blieb. Wenn sich die SUVA nunmehr darauf beruft, im Bericht des Studio Tecnico Infortunistica, I.________, vom 28. M�rz 1995 sei von einem unverletzten Fahrzeuglenker die Rede, kann darauf nicht ohne weiteres abgestellt werden. Im Polizeirapport wird - ohne n�here Angaben �ber erlittene Verletzungen - festgehalten, dass der Fahrzeuglenker hospitalisiert wurde. Aus dem Umstand allein, dass keine Verletzungen erw�hnt wurden, kann indessen nicht geschlossen werden, der Versicherte sei tats�chlich unverletzt geblieben. Sonst w�re er wohl kaum mit der Ambulanz in eine Notfallstation eingeliefert und im Spital �ber mehrere Tage abgekl�rt und behandelt worden. Der Sachbearbeiter der Mobiliar gab anl�sslich der Befragung im vorinstanzlichen Verfahren an, die Tatsache, dass die Ambulanz nur Schnittwunden festgestellt habe, habe zur Bemerkung "unverletzt" gef�hrt. Die Wirbelverletzung wurde schliesslich auch in der Klinik nicht auf Anhieb diagnostiziert, was jedoch nicht heisst, dass der Versicherte sie sich nicht beim geltend gemachten Unfallereignis zugezogen hat. Den Gr�nden f�r das Verlassen des Spitals in Italien - welche darin liegen k�nnen, dass der Versicherte die Behandlung in der Schweiz einer Verlegung auf die Chirurgie in Italien den Vorzug gab - darf insofern kein grosses Gewicht beigemessen werden, als sie mit dem Unfallhergang an sich nichts zu tun haben. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz nicht weiter darauf eingegangen ist. Auch wird von keiner Seite geltend gemacht, der Gesundheitszustand habe sich dadurch verschlimmert. Im Spital B.________ fanden die �rzte einen leicht verlangsamten Patienten mit diffusen Schmerzen in der Brustwirbels�ule; die rechte Ohrmuschel war helixseitig mit Hautf�den locker adaptiert und am Kopf bestanden reizlose adaptierte Rissquetschwunden. Diese Feststellungen stehen mit den Angaben der erstbehandelnden Klinik in Italien im Einklang. Nach Dr. med. H.________ vom SUVA-�rzteteam Unfallmedizin, welcher in seinem Bericht vom 22. Januar 2001 eine Beurteilung der Unfallverletzungen vornahm, war der initiale klinische Verlauf aufgrund des Vergleichs der l�ckenhaften klinischen Angaben aus Italien mit denen im Austrittsbericht des Spitals B.________ und unter Ber�cksichtigung der labortechnischen Abkl�rungen durch eine leichte bis mittelschwere Polytraumatisierung mit Commotio cerebri gekennzeichnet.
6.2 Am 1. August 2000 best�tigte die Casa di Cura X.________, dass G.________ am 27. Januar 1995 um 4.30 Uhr mit der Ambulanz eingeliefert worden sei. Wenn der Versicherte gegen�ber der SUVA angab, er habe sich um 4.00 Uhr auf den Heimweg begeben (SUVA-Rapport vom 5. Juni 1996), kann darin kein Widerspruch erblickt werden. Andere zeitliche Angaben ergeben sich zwar aus der Schadenanzeige an die Mobiliar vom 3. Februar 1995. Dort wurde vermerkt, das Schadenereignis sei zwischen 2.00 Uhr und 3.00 Uhr eingetreten; die Ambulanz sei erst um 5.00 Uhr eingetroffen. Dabei gilt es indessen zu ber�cksichtigen, dass die Schadensmeldung nicht vom Versicherten, sondern von der Versicherungsnehmerin der Mobiliar, K.________, unterzeichnet ist. Sie h�lt zwar fest, dass sie die Aussagen des Lenkers wiedergegeben habe. Dazu gilt es jedoch zu bemerken, dass sich der Versicherte am 3. Februar 1995 immer noch in Italien im Spital befand. K.________ selber war nicht Zeugin des Ereignisses und konnte daher gar keine zuverl�ssigen Angaben machen. Dass sie nicht genau informiert war, ergibt sich bereits daraus, dass beispielsweise bei den Verletzungen ein Sch�delbasisbruch angef�hrt wird, was offensichtlich nicht stimmen kann. Auch die �brigen Angaben (z.B. bez�glich gefahrener Geschwindigkeit, Windgeschwindigkeit) sind mit gr�sster Zur�ckhaltung zu w�rdigen, weshalb dem Versicherten gest�tzt auf dieses Dokument nicht eine widerspr�chliche Schilderung des Geschehensablaufs vorgeworfen werden kann. Aus welchem Grund die Hospitalisationsbest�tigung der Casa di Cura X.________ vom 4. Februar 1995 handschriftlich mit einer deutschsprachigen Diagnose erg�nzt wurde, braucht nicht n�her abgekl�rt zu werden. Da die Klinik dem Versicherten keine medizinischen Unterlagen mitgab, wurde vermutlich die Diagnose erfragt und im Hinblick auf den Spitaleintritt in der Schweiz auf diese Art festgehalten, nachdem die Klinik die Rubrik nicht selber ausgef�llt hat. Massgebend sind indes die Angaben in der bei den Akten liegenden Krankengeschichte.
6.3 Der Versicherte selber gab gegen�ber der SUVA am 5. Juni 1996 an, sein Auto sei durch einen starken Windstoss von der Fahrbahn abgetrieben worden. Was sich dann zugetragen habe, k�nne er nicht sagen. Durch den Windstoss sei Sand aufgewirbelt worden, worauf er pl�tzlich eine gelbe Wand vor sich gehabt und realisiert habe, dass das Fahrzeug auf die rechte Seite abgetrieben worden sei. Dar�ber sei er erschrocken und habe m�glicherweise beschleunigt, anstatt zu bremsen. Die Sicherheitsgurten habe er getragen, weshalb er nicht erkl�ren k�nne, wie er sich die Kopfverletzungen zugezogen habe. Auch sei er nicht mit �bersetzter Geschwindigkeit gefahren, da die Strasse teils kurvenreich gewesen sei und �ber etliche kleinere H�gel gef�hrt habe. Wie das Fahrzeug von der Strasse abkam und ob dies auf aufgewirbelten Staub - immerhin wurde am fraglichen Tag um 4.00 Uhr von der Aeronautica militare im Gebiet des Schadenereignisses eine Windgeschwindigkeit von 40 Knoten registriert - und/oder �bersetzte Geschwindigkeit zur�ckzuf�hren ist, beschl�gt nicht die Frage der unfallbedingten Verletzungen, sondern allenfalls jene einer grobfahrl�ssigen Schadensverursachung, welche jedoch nie aktenkundig gemacht wurde und hier auch nicht zur Diskussion steht. Dasselbe gilt, wenn in den Akten von einem Frontaufprall oder von einem Aufprall des Kopfes gegen die Frontscheibe die Rede ist (vgl. Bericht der Mobiliar vom 13. April 1995). Ein Frontaufprall erscheint indessen schon deshalb als fraglich, weil sonst nicht erkl�rt werden k�nnte, weshalb am Strassenrand �ber einige Meter Pfosten umgelegt waren. Auch wurde der Airbag im erst drei Monate alten Sportwagen - aus nicht n�her abgekl�rten Gr�nden - nicht ausgel�st.
6.4 Die bei den Akten liegenden Unterlagen lassen mit der Vorinstanz darauf schliessen, dass mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit ein Verkehrsunfall stattgefunden hat und der Versicherte sich dabei die von den erstbehandelnden �rzten festgestellten Verletzungen zugezogen hat. Obwohl er in der Folge verschiedentlich medizinisch untersucht wurde, hat keiner der involvierten Mediziner je den Verdacht ge�ussert, die Verletzungen k�nnten nicht durch einen Autounfall verursacht worden sein. F�r das Vorliegen anderer Verletzungsgr�nde (z.B. Schl�gerei) enthalten die Akten keinerlei Anhaltspunkte. Zudem ging auch die SUVA im Administrativverfahren - im Wesentlichen gest�tzt auf die gleichen Unterlagen, wie sie heute vorliegen - von einem Unfallereignis mit den vom Spital B.________ best�tigten Verletzungen aus. Der Beizug der Akten des Bezirksgerichts Liestal hat keine neuen Erkenntnisse zu Tage gebracht, welche zu einem anderen Ergebnis zu f�hren verm�chten. Zu den Photos, welche ein v�llig zerst�rtes Fahrzeug mit herausgeschnittenen Karosserieteilen zeigen, gilt es festzuhalten, dass diese kein verwertbares Beweismittel darstellen, weil sie nicht nach dem Ereignis vom 27. Januar 1995, sondern erst viel sp�ter erstellt und zu den Akten gegeben worden sind. Auch wenn der Ablauf des zur Diskussion stehenden Ereignisses nicht bis ins letzte Detail rekonstruiert werden kann, sprechen die vorhandenen Indizien im Lichte der Feststellungen in Polizeirapport und Arztbericht mehrheitlich f�r den geltend gemachten Selbstunfall (Abkommen von der Strasse aus nicht n�her gekl�rten Gr�nden und Kollision mit Gel�ndeabschrankung). Soweit geltend gemacht wird, gewisse Widerspr�che und Unstimmigkeiten seien nicht widerlegt, gilt es festzuhalten, dass nicht f�r s�mtliche Umst�nde der strikte Beweis erbracht werden muss. Ist ein unfallm�ssiger Geschehensablauf mit einem unfallm�ssigen Schaden mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, f�hrt der Umstand, dass gewisse Punkte des Unfallhergangs nicht rekonstruiert werden k�nnen, nicht dazu, dass die Leistungspflicht des Unfallversicherers aus diesem Grund entf�llt (vgl. EVGE 1969 S. 193; in RKUV 2000 Nr. U 388 S. 296 nicht ver�ffentlichte Erw�gung 3).
7.1 Die Vorinstanz hat die Voraussetzungen f�r die Leistungspflicht der Unfallversicherung, insbesondere die Grunds�tze f�r die Beurteilung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen) und des ad�quaten Kausalzusammenhangs (BGE 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen) namentlich bei psychischen Beschwerden (BGE 115 V 138 ff. Erw. 6) zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben sind auch die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen zum Anspruch auf eine Invalidenrente sowie zur Ermittlung des Invalidit�tsgrades (Art. 18 Abs. 1 und 2 UVG). Darauf wird verwiesen.
7.2 Die Vorinstanz kam in einl�sslicher W�rdigung der medizinischen Unterlagen zum Schluss, dass aus somatischer Sicht die vom Kreisarzt der SUVA im Bericht vom 14. M�rz 1996 angef�hrten leichten Restbeschwerden im Bereich der Brustwirbels�ule mit etwas Minderbelastbarkeit als Unfallfolgen zu betrachten seien. Zumutbar seien dem Versicherten demnach leichte bis mittelschwere wechselbelastende T�tigkeiten in Industrie, Gewerbe und Administration ganztags. Nicht mehr aus�ben k�nne er hingegen schwere k�rperliche Arbeiten, und auch das Tragen von Gewichten �ber 15 kg sei nicht mehr m�glich. In Frage k�men Arbeitseins�tze bei Kontroll- und �berwachungsarbeiten, leichten industriellen Produktions- und Montagearbeiten, Archiv- und Magazinert�tigkeiten, Portierdiensten, durchschnittlichen handwerklichen und s�mtlichen administrativen T�tigkeiten.
7.3 Der Versicherte kritisiert die aufgrund der Akten nicht zu beanstandende Beurteilung der somatischen Unfallfolgen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit nicht, macht jedoch geltend, es seien auch psychische Unfallfolgen mitzuber�cksichtigen.
Das kantonale Gericht hat die - von der SUVA im Einspracheentscheid offen gelassene - Frage, ob die geltend gemachten psychischen Gesundheitsst�rungen in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis stehen, im Sinne einer Teilursache bejaht. Laut dem psychiatrischen Gutachten des Dr. med. W.________ vom 5. August 1998 leidet der Versicherte an einer psychogenen St�rung, wobei das Zustandsbild weder auf eine hirnorganische noch auf eine endogene St�rung hinweist. Diagnostisch wird das Leiden als narzisstische Pers�nlichkeitsst�rung ICD-10 F 60.8 qualifiziert, die das Auftreten einer posttraumatischen Anpassungsst�rung ICD-10 F 43.2 beg�nstigt habe, welche sich nunmehr in Form einer andauernden Pers�nlichkeitsst�rung ICD-10 F 62.8 chronifiziert und unl�sbar fixiert habe. Obwohl sich der Beginn der psychischen Beschwerden nur schwer rekonstruieren lasse, h�tten sichere Anzeichen der psychischen Beschwerden w�hrend des Rehabilitationsaufenthaltes in D.________ im September/Oktober 1995 bestanden. Auf die Frage der Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit durch psychische Beschwerden braucht indessen nicht weiter eingegangen zu werden, da die Unfallversicherung mangels ad�quatem Kausalzusammenhang daf�r nicht leistungspflichtig ist.
W�hrend die Vorinstanz von einem mittelschweren Unfall im Sinne der Rechtsprechung ausging, stellt sich der Versicherte auf den Standpunkt, der Unfall sei als schwer einzustufen mit der Folge, dass die Ad�quanz der psychischen Beschwerden ohne weiteres zu bejahen sei. Zur Begr�ndung beruft er sich auf den Umstand, dass das Fahrzeug vollkommen demoliert worden sei, was nur den Schluss zulasse, dass sich das Auto mindestens einmal um 360� gedreht haben m�sse, w�hrend es Gartenhagpfosten abrasiert habe, oder dass es zun�chst am rechten Strassenrand mit einem Hindernis kollidiert sei, bevor es auf die Gegenfahrbahn kam und dort in einen Zaun raste oder sich gar �berschlug. Aufgrund der Akten ist diese Streitfrage zwar nicht ohne weiteres zu entscheiden, da der augenf�llige Geschehensablauf des Unfalles - wie bereits dargelegt - nicht restlos gekl�rt werden konnte und auch die erst nachtr�glich ins Recht gelegten Fotoaufnahmen des Fahrzeugs nichts zur Erhellung des Unfallereignisses beizutragen verm�gen. Sie kann jedoch offen bleiben, wie sich aus den nachfolgenden Erw�gungen ergibt. Denn der Umstand, dass ein Fahrzeug Totalschaden erlitten hat, f�hrt noch nicht dazu, den Unfall als schwer einzustufen (vgl. RKUV 1999 Nr. U 335 S. 209 Erw. 3b/bb). Gest�tzt auf die Angaben des Versicherten gem�ss SUVA-Rapport vom 5. Juni 1996 und dem Polizeirapport ist vielmehr von einem mittelschweren Unfall auszugehen (vgl. RKUV 1995 Nr. U 221 S. 114), welcher in den mittleren Bereich oder allenfalls in die N�he der schweren Unf�lle einzustufen ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 330 S. 122 Erw. 4b). Die Ad�quanz der Unfallfolgen ist daher zu bejahen, wenn eines der nach der Rechtsprechung f�r die Ad�quanzbeurteilung als massgebend bezeichneten Kriterien (in besonders ausgepr�gter Weise) erf�llt ist oder die genannten Kriterien in geh�ufter oder auffallender Weise erf�llt sind (BGE 115 V 141 Erw. 6c/bb).
Weder kann das Unfallereignis vom 27. Januar 1995 - wie es vom Versicherten gegen�ber der SUVA geschildert wurde - als besonders eindr�cklich bezeichnet werden, noch lagen besonders dramatische Begleitumst�nde vor. Die erlittenen Verletzungen waren weder von der Schwere noch von der besonderen Eigenart her erfahrungsgem�ss geeignet, eine psychische Fehlentwicklung auszul�sen. Auch kann nicht von einer ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung der physischen Beschwerden oder von einer �rztlichen Fehlbehandlung gesprochen werden. Wie Kreisarzt Dr. med. C.________ in der �rztlichen Beurteilung vom 1. Juli 1997 best�tigte, lagen sodann keine k�rperlichen Dauerschmerzen vor, und es gestaltete sich der Heilverlauf bez�glich der Frakturheilung als unauff�llig und komplikationslos. Im Weitern hatte der Unfall, wie die Vorinstanz unter Hinweis auf die konkreten Umst�nde richtig dargelegt hat, keine besonders schwere oder besonders langdauernde, physisch bedingte Arbeitsunf�higkeit zur Folge. Das kantonale Gericht hat daher zu Recht verneint, dass zwischen dem Unfall und den psychischen St�rungen ein ad�quater Kausalzusammenhang besteht.
Zu pr�fen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der somatisch bedingten Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit.
8.1 Zur Bemessung des Valideneinkommens hat das kantonale Gericht, in �bereinstimmung mit der SUVA, zu Recht auf die beim ehemaligen Arbeitgeber eingeholte schriftliche Auskunft vom 10. Juli 1997 abgestellt, wonach dem Versicherten im Gesundheitsfall im Jahre 1997 ein Jahreseinkommen von Fr. 62'877.75 ausbezahlt worden w�re.
8.2 Bez�glich des trotz der gesundheitsbedingten Behinderung in einer leidensangepassten T�tigkeit zumutbarerweise noch erzielbaren Verdienstes haben SUVA und Vorinstanz auf die Dokumentation �ber Arbeitspl�tze (DAP; vgl. hiezu RKUV 1999 Nr. U 343 S. 412) abgestellt. Sie ermittelten ein Invalideneinkommen von j�hrlich Fr. 50'700.--. Bei Gegen�berstellung mit dem Valideneinkommen von Fr. 62'878.-- resultierte eine Erwerbseinbusse von rund 20 %. Das massgebende Invalideneinkommen haben SUVA und kantonales Gericht somit effektiv auf Fr. 50'302.-- (80 % von Fr. 62'878.--) festgesetzt. Ob das von ihnen ermittelte Invalideneinkommen um einen leidensbedingten Abzug von 25 % zu k�rzen ist, wie der Versicherte beantragt, kann offen bleiben. Wie im Folgenden darzulegen ist, ergibt das Abstellen auf die Ergebnisse der vom Bundesamt f�r Statistik durchgef�hrten schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) keinen h�heren als den von SUVA und Vorinstanz festgestellten Invalidit�tgrad.
8.3 Nimmt die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit auf, k�nnen f�r die Bestimmung des hypothetischen Invalideneinkommens die Tabellenl�hne herangezogen werden. Wird auf die LSE abgestellt, ist jeweils vom Zentralwert (Median) der standardisierten Bruttol�hne (Tabellengruppe A) auszugehen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb). Zum Ausgleich lohnmindernder Faktoren kann vom Tabellenlohn ein Abzug vorgenommen werden, welcher unter Ber�cksichtigung s�mtlicher pers�nlicher und beruflicher Umst�nde (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad) nach pflichtgem�ssem Ermessen zu sch�tzen ist, wobei der Abzug h�chstens 25 % betr�gt (BGE 126 V 79 Erw. 5b/aa-cc).
Gem�ss Tabelle A1 der LSE 1996 belief sich der Zentralwert f�r die mit einfachen und repetitiven Arbeiten besch�ftigten M�nner im privaten Sektor im Jahr 1996 auf Fr. 4'294.--, was umgerechnet auf die betriebs�bliche durchschnittliche Arbeitszeit von 41.9 Stunden ein Jahreseinkommen von Fr. 53'975.-- ergibt. Unter Ber�cksichtigung der Nominallohnentwicklung von 0.5 % im Jahr 1997 (Die Volkswirtschaft, Heft 1/2003, Tabelle B10.2, S. 95) resultiert ein Jahreseinkommen von Fr. 54'245.--. Vom Tabellenlohn l�sst sich ein Abzug einzig damit begr�nden, dass nur noch leichte bis mittelschwere wechselbelastende T�tigkeiten zumutbar sind, wobei der Arbeitseinsatz jedoch ganztags m�glich ist. Wenn SUVA und Vorinstanz ein Invalideneinkommen von Fr. 50'302.-- ermittelt haben, so ist darin im Rahmen der Anwendung der LSE ein Abzug von 7 % enthalten. Ein h�herer Abzug vom Tabellenlohn l�sst sich im vorliegenden Fall allein gest�tzt auf die unfallbedingte Beeintr�chtigung nicht rechtfertigen und es sind auch keine weiteren Umst�nde ersichtlich, welche zu einem gr�sseren Abzug zu f�hren verm�chten.
Es muss daher beim von SUVA und Vorinstanz angenommenen Invalideneinkommen bleiben, was im Vergleich zum unbestritten gebliebenen Valideneinkommen von Fr. 62'878.-- zu einem Invalidit�tsgrad von 20 % f�hrt.
Streitig und zu pr�fen ist weiter die durch die Vorinstanz zugesprochene Parteientsch�digung.
9.1 Nach Art. 108 Abs. 1 lit. g UVG hat der obsiegende Beschwerdef�hrer Anspruch auf den vom Gericht festgesetzten Ersatz der Parteikosten, wobei diese ohne R�cksicht auf den Streitwert nach dem zu beurteilenden Sachverhalt und der Schwierigkeit des Prozesses bemessen werden. Im Unterschied zu anderen Sozialversicherungszweigen mit bundesrechtlich garantiertem Anspruch auf Parteientsch�digung (vgl. Art. 85 Abs. 2 lit. f AHVG, Art. 69 IVG, Art. 7 Abs. 2 ELG, Art. 24 EOG, Art. 22 Abs. 3 FLG) enth�lt das UVG weitergehende bundesrechtliche Vorschriften betreffend die Bemessung der Parteientsch�digung. Daraus folgt, dass das Eidgen�ssische Versicherungsgericht im Bereich der Unfallversicherung als Frage des Bundesrechts frei pr�ft, ob der vorinstanzliche Entscheid den durch Art. 108 Abs. 1 lit. g UVG einger�umten grunds�tzlichen Anspruch auf Parteientsch�digung verletzt und ob der Entscheid hinsichtlich der - andernorts allein dem kantonalen Recht �berlassenen - Bemessung der Parteientsch�digung den bundesrechtlichen Anforderungen gem�ss Art. 108 Abs. 1 lit. g UVG gen�gt. Dar�ber hinaus hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht praktisch lediglich zu pr�fen, ob die H�he der Parteientsch�digung vor dem Willk�rverbot standh�lt (BGE 117 V 405 Erw. 2a mit Hinweisen; SVR 2001 AHV Nr. 4 S. 11 Erw. 2).
9.2 Das kantonale Gericht hat den Anspruch auf eine (reduzierte) Parteientsch�digung mit der Abweisung des von der SUVA nach Beizug der Akten des Bezirksgerichts Liestal im vorinstanzlichen Verfahren gestellten Antrags auf reformatio in peius begr�ndet. Bez�glich der H�he der Parteientsch�digung hat es erwogen, ein Grossteil der anwaltlichen Aufwendungen sei nach Eingang dieses Antrags notwendig geworden.
Die SUVA bringt hiegegen vor, da die Argumente aus dem Zivilprozess bekannt gewesen seien, habe sich der zus�tzliche Aufwand im Sozialversicherungsprozess in Schranken gehalten. Die Zusprechung einer Parteientsch�digung von nahezu Fr. 4'000.-- sei daher nicht gerechtfertigt.
9.3 Anspruch auf eine Parteientsch�digung hat gem�ss Art. 108 Abs. 1 lit. g UVG die obsiegende Partei. Obsiegen im Sinne dieser Gesetzesbestimmung liegt vor, wenn das Gericht die angefochtene Verf�gung oder den angefochtenen Entscheid aufhebt und einen f�r die betroffene Person g�nstigeren Entscheid trifft oder die Sache allenfalls zum Erlass einer neuen Verf�gung zur�ckweist (Urteil S. vom 12. November 2002, U 249/02). Die auf Antrag einer Partei durchgef�hrte Abnahme von Beweisen, deren Ergebnis zu keinem f�r sie g�nstigeren Ergebnis f�hrt, stellt kein Obsiegen im Sinne von Art. 108 Abs. 1 lit. g UVG dar, auch nicht im Sinne eines "Zwischen-Obsiegens" (Urteil N. vom 24. Juni 2002, U 262/01). Der Versicherte hat im kantonalen Verfahren die Zusprechung einer 100 %igen Invalidenrente beantragt. Mit diesem Antrag ist er nicht einmal teilweise durchgedrungen. Daran �ndert nichts, dass die - gest�tzt auf den Untersuchungsgrundsatz ohnehin von Amtes wegen zu pr�fende - Frage, ob �berhaupt ein Unfall stattgefunden hat, entgegen der Auffassung der SUVA, von der Vorinstanz bejaht wurde.
Das Unterliegerprinzip wird gelegentlich vom Verursacherprinzip durchbrochen. So entspricht es einem allgemeinen, auch im Bereich der Unfallversicherung anwendbaren Prozessrechtsgrundsatz, dass unn�tige Kosten bezahlen muss, wer sie in schuldhafter Weise verursacht hat (Urteil N. vom 24. Juni 2002, U 262/01; Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, Bern 1997, N 13 ff. zu Art. 108 VRPG). Aus dem Umstand, dass das kantonale Gericht die Akten des Zivilprozesses beigezogen und auf Antrag der SUVA das Verfahren auf die Frage ausgedehnt hat, ob der geltend gemachte Unfall �berhaupt stattgefunden hat, kann nicht geschlossen werden, die SUVA habe die ihr obliegende Pflicht zur rechtsgen�glichen Erstellung des Sachverhalts verletzt. Parteikosten k�nnten ihr wegen der nachtr�glich notwendig gewordenen Verfahrensausdehnung nur auferlegt werden, wenn sie lediglich rudiment�re und damit ungen�gende Abkl�rungen vorgenommen h�tte. Dies war indessen nicht der Fall, hat sie doch aus Italien den Krankenbericht der Casa di Cura X.________ und den Polizeirapport beigezogen und den Versicherten zum Unfallgeschehen befragt. Auch unter diesem Gesichtspunkt l�sst sich die zugesprochene Parteientsch�digung daher nicht best�tigen.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Die SUVA obsiegt mit ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Eventualantrag zum Kostenpunkt (Dispositiv-Ziffer 3 des vorinstanzlichen Entscheids) . Eine Parteientsch�digung ist ihr aber praxisgem�ss nicht zuzusprechen, da nach Art. 159 Abs. 2 OG obsiegende Beh�rden oder mit �ffentlichrechtlichen Aufgaben betraute Organisationen in der Regel keine solche erhalten (BGE 118 V 169 Erw. 7, 117 V 349 Erw. 8). Der Versicherte obsiegt im Verfahren U 307/01 teilweise, wird doch der Entscheid der Vorinstanz entgegen dem Antrag der SUVA im Hauptpunkt (Dispositiv-Ziffer 1) best�tigt. Hief�r hat er Anspruch auf eine reduzierte Parteientsch�digung. Der Versicherte unterliegt mit seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde g�nzlich, so dass er diesbez�glich keinen Anspruch auf Parteientsch�digung hat (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG).
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt wird Dispositiv-Ziffer 3 des Entscheids des Versicherungsgerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 30. April 2001 aufgehoben. Im �brigen wird die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abgewiesen.
Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt hat G.________ f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 1'000.-- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.