Source: http://www.betriebsrat-kompakt.de/newsletterarticle.asp?his=5094.51.549&id=1015
Timestamp: 2014-11-01 00:11:29
Document Index: 335389313

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 7', '§ 87', '§ 8']

Arbeitszeitregelung: Gesetze, die Sie beachten müssen
> BetriebsRAT kompakt Ausgabe 8/2005
Freiheit in der Arbeitszeitgestaltung für den Arbeitgeber – Rechtssicherheit für den Arbeitnehmer. Diese hilfreichen Informationen zur Gesetzeslage helfen Ihnen diesen Spagat zu schaffen! ARBEITSZEITGESETZ (ARBZG)§ 1 – ZweckDer Zweck des Arbeitszeitgesetzes richtet sich auf die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer sowie auf den Schutz des Sonntags und der Feiertage als Tage der Arbeitsruhe.§ 3 – ArbeitszeitZudem setzt das Gesetz auch Rahmenbedingungen für die flexible Arbeitszeit, wenn bei Überschreiten der Regelarbeitszeit von acht Stunden innerhalb von sechs Kalendermonaten ein Ausgleich erfolgt.§ 4/5 – Ruhepausen und RuhezeitenBei mehr als sechs Stunden Arbeit stehen Arbeitern 30 Minuten Pause und bei mehr als neun Stunden 45 Minuten Pause zu. Außerdem gilt ab dem Arbeitsschluss eine elfstündige Ruhezeit.§ 7 – Abweichende RegelungenDas Arbeitszeitgesetz ermöglicht es, dass wichtige Punkte auch abweichend von der Gesetzesvorlage von den Tarifvertragspartnern ausgehandelt werden können.BETRIEBSVERFASSUNGSGESETZ (BETRVG)§ 87 – Volle MitbestimmungDer Gesetzgeber hat für die Arbeitszeitgestaltung eine durch den Betriebsrat erzwingbare Mitbestimmung festgelegt. Sie als Betriebsrat müssen in allen Bereichen der Zeitgestaltung bei Streitfällen zu Rate gezogen werden. Dies betrifft die Urlaubsplanung genauso wie die Samstagsarbeit oder die Überstunden.TEILZEIT- UND BEFRISTUNGSGESETZ (TZBFG)§ 8 – Recht auf TeilzeitDas Gesetz verankert einen grundsätzlichen Anspruch auf Teilzeitarbeit für Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis bereits länger als sechs Monate besteht und deren Arbeitgeber in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt. Der Arbeitnehmer muss den Wunsch nach Arbeitszeitverringerung und deren Umfang drei Monate vor Beginn schriftlich oder mündlich anmelden.DIES SOLLTEN SIE BEZÜGLICH DER GESETZE NOCH WISSEN:Aufgrund dieser neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen setzen sich auch bislang eher ablehnende Gewerkschaften immer stärker mit den Chancen der Arbeitszeitflexibilisierung auseinander. Zum Anzeigen des vollständigen Artikels loggen Sie sich bitte als Abonnent mit Ihrem Passwort oben rechts ein.Sie sind noch kein Abonnent? Testen Sie jetzt die aktuelle Ausgabe inkl. Onlinezugang zu allen Artikeln kostenlos 30 Tage lang:	Mehr zu den Bedingungen und zum kostenlosen Test: „Betriebsrat KOMPAKT“