Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_66_GO_NRW_Abwahl_des_Buergermeisters-d146702,67.html
Timestamp: 2016-10-26 17:56:31
Document Index: 180801028

Matched Legal Cases: ['§ 66', '§ 66', '§ 66', '§ 67', '§ 68', '§ 69', '§ 70', '§ 71', '§ 72', '§ 73', '§ 74', '§ 75', '§ 76', '§ 77', '§ 78', '§ 79', '§ 80', '§ 81', '§ 82', '§ 83', '§ 84', '§ 85', '§ 86', '§ 134', '§ 66', '§ 25', '§ 65', '§ 67']

§ 66 GO NRW, Abwahl des Bürgermeisters | Gesetze auf anwalt24.de
§ 66 GO NRW, Abwahl des Bürgermeisters Suche
Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) Landesrecht Nordrhein-...…§ 66 GO NRW, Abwahl des Bürgermeisters§ 67 GO NRW, Wahl der Stellvertreter des Bürgermeisters§ 68 GO NRW, Vertretung im Amt§ 69 GO NRW, Teilnahme an Sitzungen§ 70 GO NRW, Verwaltungsvorstand§ 71 GO NRW, Wahl der Beigeordneten§ 72 GO NRW, Gründe der Ausschließung vom Amt§ 73 GO NRW, Geschäftsverteilung und Dienstaufsicht§ 74 GO NRW, Bedienstete der Gemeinde§ 75 GO NRW, Allgemeine Haushaltsgrundsätze§ 76 GO NRW, Haushaltssicherungskonzept§ 77 GO NRW, Grundsätze der Finanzmittelbeschaffung§ 78 GO NRW, Haushaltssatzung§ 79 GO NRW, Haushaltsplan§ 80 GO NRW, Erlass der Haushaltssatzung§ 81 GO NRW, Nachtragssatzung§ 82 GO NRW, Vorläufige Haushaltsführung§ 83 GO NRW, Überplanmäßige und außerplanmäßige Aufwendungen und Auszahlungen§ 84 GO NRW, Mittelfristige Ergebnis- und Finanzplanung§ 85 GO NRW, Verpflichtungsermächtigungen§ 86 GO NRW, Kredite…§ 134 GO NRW, In-Kraft-Treten
§ 66 GO NRWGemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW)Landesrecht Nordrhein-WestfalenTitel: Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW)Normgeber: Nordrhein-WestfalenAmtliche Abkürzung: GO NRWReferenz: 2023Abschnitt: 6. Teil: – Bürgermeister (1) Der Bürgermeister kann von den Bürgern der Gemeinde vor Ablauf seiner Amtszeit abgewählt werden. Zur Einleitung des Abwahlverfahrens bedarf es1.eines von mindestens der Hälfte der gesetzlichen Zahl der Ratsmitglieder gestellten Antrags und eines mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der gesetzlichen Zahl der Ratsmitglieder zu fassenden Beschlusses. Zwischen dem Eingang des Antrags und dem Beschluss des Rates muss eine Frist von mindestens zwei Wochen liegen. Über den Antrag auf Einleitung des Abwahlverfahrens ist ohne Aussprache namentlich abzustimmen;oder2.eines in Gemeindena)mit bis zu 50.000 Einwohnern von mindestens 20 Prozent der wahlberechtigten Bürger der Gemeinde,b)mit über 50.000 bis zu 100.000 Einwohnern von mindestens 17,5 Prozent der wahlberechtigten Bürger der Gemeindeundc)mit mehr als 100.000 Einwohnern von mindestens 15 Prozent der wahlberechtigten Bürger der Gemeindegestellten Antrags.Der Bürgermeister ist abgewählt, wenn sich für die Abwahl eine Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der wahlberechtigten Bürger ergibt, sofern diese Mehrheit mindestens 25 Prozent der Wahlberechtigten beträgt. Für das weitere Verfahren gelten die Vorschriften des Kommunalwahlgesetzes entsprechend. Der Bürgermeister scheidet mit dem Ablauf des Tages, an dem der Wahlausschuss die Abwahl feststellt, aus seinem Amt. Die Aufsichtsbehörde kann für die Dauer des Abwahlverfahrens das Ruhen der Amtsgeschäfte des Bürgermeisters anordnen, wenn der Rat dies mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der gesetzlichen Zahl der Ratsmitglieder beantragt.(2) Der Bürgermeister kann binnen einer Woche1.nach dem Beschluss gemäß Absatz 1 Satz 2 Nummer 1oder2.nach Feststellung der Zulässigkeit des Antrags nach Absatz 1 Satz 2 Nummer 2 durch den Ratauf die Entscheidung der Bürger über seine Abwahl verzichten. Der Verzicht ist schriftlich gegenüber dem ehrenamtlichen Stellvertreter zu erklären. Mit dem Ablauf des Tages, an dem dieser Verzicht dem ehrenamtlichen Stellvertreter zugeht, gilt die Abwahl als erfolgt.(3) Der Antrag nach Absatz 1 Satz 2 Nummer 2 ist schriftlich beim Rat einzureichen und muss das Begehren zweifelsfrei erkennen lassen. Er muss bis zu drei Bürger benennen, die berechtigt sind, die Unterzeichnenden zu vertreten. § 25 Absatz 4 gilt entsprechend. Die Unterzeichnenden müssen an dem von ihnen anzugebenden Tag ihrer Unterschrift wahlberechtigt sein. Die Unterschriften dürfen bei Eingang des Antrags nicht älter als vier Monate sein. Nach Antragseingang eingereichte Unterschriftslisten werden nicht mehr berücksichtigt. Der Rat stellt unverzüglich fest, ob der Antrag zulässig ist. Gegen die ablehnende Entscheidung des Rates können nur die Vertreter des Antrags nach Satz 2 Klage erheben.
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