Source: https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php?topic=2484.1890
Timestamp: 2019-05-22 14:57:00
Document Index: 153872201

Matched Legal Cases: ['§ 284', '§ 4', '§ 763', '§ 4', '§ 4', '§ 134']

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« Antwort #1890 am: 16 März 2019, 11:34:06 »
Das ist aber nicht das Musteranschreiben.
« Antwort #1891 am: 16 März 2019, 11:36:57 »
Mir ist kein anderes Schreiben bekannt, was Herr Reeckmann herausgegeben hat, was man als Muster ausfüllen kann.
Ansonsten einfach den Link aus dem Archiv holen, sollte es so ein Schreiben geben.
« Antwort #1892 am: 16 März 2019, 11:54:07 »
Auf der Seite 49 habe ich vom User "COLOGNE" folgenden Text gefunden ......
Handelt es sich hierbei evtl. um dieses "Reekmann-Schreiben?
PayPal-Konto: XXXXX
Referenznummer: PP-XXXXXXXXXX
Widerspruch gegen Ihren Lastschriften
die von Ihnen geltend gemachten Zahlungen (Transaktionscodes: XXXXX, XXXXX, XXXXX, XXXXX, XXXXX, XXXXX) betreffen ausschließlich Entgelte für Online-Casinospiele.
Die betreffenden Glücksspielangebote erfüllen den Straftatbestand des unerlaubten Glücksspiels (§ 284 StGB), da die zuständigen deutschen Behörden im Hinblick auf § 4 Abs. 4 Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) für Casinospiele im Internet keine Erlaubnisse erteilen und auch nicht erteilen können.
Die verfassungs- und unionsrechtliche Zulässigkeit dieses Verbots ist höchstrichterlich bestätigt worden (BVerfG, 30.09.2013, 1 BvR 3196/11).
Unerlaubte Glücksspiele begründen keine wirksamen schuldrechtlichen Verbindlichkeiten (§§ 763, 762 BGB).
Dementsprechend stehen den in Rede stehenden Glücksspielanbietern keine Ansprüche gegen mich zu.
Ferner ist die Mitwirkung an Zahlungen im Zusammenhang mit unerlaubtem Glücksspiel gemäß § 4 Abs. 1 Satz 2 GlüStV verboten.
Die Vorschrift des § 4 Abs. 1 Satz 2 GlüStV ist Verbotsvorschrift im Sinne des § 134 BGB, so dass etwaige vertragliche Regelungen über Ausgleichspflichten der Zahlungsdienstleister im vorliegenden Zusammenhang nichtig wären und diesbezügliche Ansprüche Ihres Hauses gegen mich nicht bestehen können.
Vorsorglich mache ich Sie darauf aufmerksam, dass eine widersprochene Forderung nicht an die Schufa oder eine andere Auskunftei (Creditreform, etc.) gemeldet werden darf.
Ebenso vorsorglich mache ich bereits die Einrede der Verjährung geltend.
Erlassen Sie keine weiteren Mahnschreiben und verzichten Sie auf die Beantragung eines gerichtlichen Mahnbescheides.
Einem solchen würde ich vollständig widersprechen.
Den hier geäußerten Widerspruch gegen die o.g. Lastschriften halte ich dauerhaft aufrecht, da Ihre Forderungen unberechtigt sind.
« Antwort #1893 am: 16 März 2019, 12:27:06 »
Herr RA Reeckmann hat zwei Schreiben eingestellt, mit denen er erfolgreich war. Das heißt aber nicht, dass das Musterschreiben für andere Fälle sind. Jeder Fall muss geprüft werden (das schreibt er auch ausdrücklich). Man kann sich sicher daran orientieren. Aber nur, wenn der Fall zu 100% identisch ist. Herr Reeckmann weist darauf auch mehrfach hin.
Er hat sicher auch Gründe dafür, dass er das Schreiben von der Seite genommen hat. Ihr produziert hier evtl. auch ein Urheberrechtsproblem. Wir können auf seine Seite verlinken. Aber nicht selbst etwas speichern, was dort nicht mehr ist und dann hier einstellen. Oder Texte von Rechtsanwälten hier einstellen. Geht nicht. Ich habe das auf die Schnelle nicht erkannt. Führt der Link zu einer Stelle auf der Seite von Herrn Reeckmann? Dann ist es ok? Hast du etwas gespeichert, was jetzt bei ihm gelöscht ist, entferne den Link bitte.
« Antwort #1894 am: 16 März 2019, 12:31:27 »
Ich habe die Links auf die zwei Fälle entfernt. Waren also doch die richtigen, da es kein "Musterschreiben" in diesem Sinne gibt.
Die Links gehen nicht auf eine Seite von Herrn Reeckmann sondern ein Archiv. Wie die Rechtslage aussieht weiß ich nicht. Daher entfernt.
Wenn jemand die Rechtslage kennt, kann man ja darüber diskutieren ob die Links erlaubt sind
« Antwort #1895 am: 16 März 2019, 13:04:55 »
Weiss jemand zufällig was aus der Sache von Kuranyi geworden ist?
Er war ja trotz Anwalt nicht erfolgreich bei den 13 Monaten (Sparkasse).
Ich hatte ihn mal angeschrieben...kam aber nix zurück.
Ich hadere echt noch ob ich jetzt die 13 Monate noch angehe.Die Anzeige vom Tisch zu kriegen war schon teuer genug.
Oder hat jemand andere Erfahrungen gemacht?Bin bei der Kanzlei Lenne.
« Antwort #1896 am: 16 März 2019, 13:23:44 »
Dann mach doch die 13 Monate mit WHDG. Vollkommen ohne Risiko und kostet nur etwas, wenn man Erfolg hat. Ist halt teurer, aber besser als nichts. Und die arbeiten auch mit der Kanzlei Lenne.
« Antwort #1897 am: 16 März 2019, 13:53:27 »
Wem gehört das Archiv denn?
« Antwort #1898 am: 16 März 2019, 18:08:05 »
Das ist ein kostenfreies Angebot einer amerikanischen Non-Profit-Organisation. Die archivieren automatisch, so wie Google automatisch indexiert.
Da wird nichts von Hand kopiert und gespeichert.
« Antwort #1899 am: 16 März 2019, 19:05:29 »
Ok. Das kannte ich gar nicht. Wieder was gelernt. Wie das da mit dem Urheberrecht ist, weiß ich nicht.
Ersoy97
« Antwort #1900 am: 16 März 2019, 22:53:57 »
Hi kann mir jemand sagen ob ich jetzt geld zahlen an dem inkasso infoscore oder kann ich es jetzt ignorieren Per E-Mail an:
Betrifft: Ihre Anfrage an PayPal
Unsere Referenz: 7167410
Wir haben Ihr PayPal Konto mit der registrierten E-Mail-Adresse e und die betroffenen Zahlungen erneut überprüft und sind zu folgender Entscheidung gekommen:
Wir bestätigen, dass Sie mehrfach Zahlungen an Playcherry Limited, bet-at-home.com International Ltd, 888 Germany Ltd. und Unibet Germany Limited gesendet haben. Diese Zahlungen wurden abgeschlossen und die Beträge dem PayPal-Konto des Empfängers noch am gleichen Tag gutgeschrieben.
Hubert Goździelewski
« Antwort #1901 am: 17 März 2019, 00:22:31 »
Glückwunsch. Hast es geschafft. Mach was raus!!!!
Zitat von: Ersoy97 am 16 März 2019, 22:53:57
« Antwort #1902 am: 17 März 2019, 02:22:14 »
hey vielen dank aber dass schreibem vom infoscore muss ich einfach ignorieren oder ?
« Antwort #1903 am: 17 März 2019, 10:59:52 »
Forderungsverzicht ist da und du kannst das Schreiben von Infoscore nun ignorieren. Paypal wird das an Infoscore übermitteln. Und wenn nicht, dann leite Deine E-Mail von PP an Infoscore weiter.
« Antwort #1904 am: 18 März 2019, 17:56:33 »
Habe heute circa 10 Mails mit der Kündigung verschiedenster Abbuchungsvereinbarungen erhalten.
Bin gespannt, ob das der erste Schritt von PP richtung Forderungsverzicht ist