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Timestamp: 2015-07-07 19:42:04
Document Index: 80567

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 4', '§ 2', '§ 5', '§ 8', '§ 4', '§ 8', '§ 2', '§ 2', '§ 36', '§ 36', '§ 8', 'Art. 7']

BerufskraftfahrerFührerscheinklassenAusbildung und PrüfungNeuigkeiten / RechtBilderLinksGästebuch
�1 Anwendungsbereich
(1) Dieses Gesetz gilt zum Zwecke der Verbesserung insbesondere der Sicherheit im Straßenverkehr durch die Vermittlung besonderer tätigkeitsbezogener Fertigkeiten und Kenntnisse und findet Anwendung auf Fahrer und Fahrerinnen, die 1. deutsche Staatsangeh�rige sind, 2. Staatsangeh�rige eines anderen Mitgliedstaates der Europ�ischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens �ber den Europ�ischen Wirtschaftsraum sind oder 3. Staatsangeh�rige eines Drittstaates sind und in einem Unternehmen mit Sitz in einem Mitgliedstaat der Europ�ischen Union oder Vertragsstaat des Abkommens �ber den Europ�ischen Wirtschaftsraum besch�ftigt oder eingesetzt werden, soweit sie die Fahrten im Güterkraft- oder Personenverkehr zu gewerblichen Zwecken auf öffentlichen Straßen mit Kraftfahrzeugen durchführen, für die eine Fahrerlaubnis der Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D oder DE erforderlich ist. (2) Abweichend von Absatz 1 gilt dieses Gesetz nicht für Fahrten mit 1. Kraftfahrzeugen, deren zul�ssige H�chstgeschwindigkeit 45 Kilometer pro Stunde nicht �berschreitet, 2. Kraftfahrzeugen, die von der Bundeswehr, der Truppe und des zivilen Gefolges der anderen Vertragsstaaten des Nordatlantikpaktes, den Polizeien des Bundes und der L�nder, dem Zolldienst sowie dem Zivil- und Katastrophenschutz und der Feuerwehr eingesetzt werden oder ihren Weisungen unterliegen, 3. Kraftfahrzeugen, die zur Notfallrettung von den nach Landesrecht anerkannten Rettungsdiensten eingesetzt werden, 4. Kraftfahrzeugen, die a)zum Zwecke der technischen Entwicklung oder zu Reparatur- oder Wartungszwecken oder zur technischen Untersuchung Pr�fungen unterzogen werden,b)in Wahrnehmung von Aufgaben, die den Sachverst�ndigen oder Pr�fern im Sinne des 1 des Kraftfahrsachverst�ndigengesetzes oder der Anlage VIIIb der Stra�enverkehrs-Zulassungs-Ordnung �bertragen sind, eingesetzt werden, oderc)neu oder umgebaut und noch nicht in Betrieb genommen worden sind, 5. Kraftfahrzeugen zur Bef�rderung von Material oder Ausr�stung, das der Fahrer oder die Fahrerin zur Aus�bung des Berufs verwendet, sofern es sich beim F�hren des Kraftfahrzeugs nicht um die Hauptbesch�ftigung handelt. �2 Mindestalter, Qualifikation
(1) Fahrten im Güterkraftverkehr zu gewerblichen Zwecken darf 1. mit einem Kraftfahrzeug, f�r das eine Fahrerlaubnis der Klassen C oder CE erforderlich ist, nur durchf�hren, wer a)das 18. Lebensjahr vollendet hat und den Nachweis �ber den Erwerb der jeweils ma�geblichen Grundqualifikation nach 4 Abs. 1 mitf�hrt, oderb)das 21. Lebensjahr vollendet hat und den Nachweis �ber den Erwerb der jeweils ma�geblichen beschleunigten Grundqualifikation nach 4 Abs. 2 mitf�hrt; 2. mit einem Kraftfahrzeug, f�r das eine Fahrerlaubnis der Klassen C1 oder C1E erforderlich ist, nur durchf�hren, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und den Nachweis �ber den Erwerb der jeweils ma�geblichen Grundqualifikation nach 4 Abs. 1 oder der jeweils ma�geblichen beschleunigten Grundqualifikation nach 4 Abs. 2 mitf�hrt. (2) Fahrten im Personenverkehr zu gewerblichen Zwecken darf 1. mit einem Kraftfahrzeug, f�r das eine Fahrerlaubnis der Klassen D oder DE erforderlich ist, nur durchf�hren, wer a)das 18. Lebensjahr vollendet hat und den Nachweis �ber den Erwerb der jeweils ma�geblichen Grundqualifikation nach 4 Abs. 1 Nr. 2 mitf�hrt, oderb)das 21. Lebensjahr vollendet hat und den Nachweis �ber den Erwerb einer jeweils ma�geblichen beschleunigten Grundqualifikation nach 4 Abs. 2 mitf�hrt, sofern Personen im Linienverkehr nach den 42, 43 des Personenbef�rderungsgesetzes bei Linienl�ngen von bis zu 50 Kilometer bef�rdert werden; 2. mit einem Kraftfahrzeug, f�r das eine Fahrerlaubnis der Klassen D1 und D1E erforderlich ist, nur durchf�hren, wer a)das 18. Lebensjahr vollendet hat und den Nachweis �ber den Erwerb der jeweils ma�geblichen Grundqualifikation nach 4 Abs. 1 Nr. 2 mitf�hrt, oderb)das 21. Lebensjahr vollendet hat und den Nachweis �ber den Erwerb einer jeweils ma�geblichen beschleunigten Grundqualifikation nach 4 Abs. 2 mitf�hrt; 3. mit einem Kraftfahrzeug, f�r das eine Fahrerlaubnis der Klassen D oder DE erforderlich ist, nur durchf�hren, wer a)das 20. Lebensjahr vollendet hat und den Nachweis �ber den Erwerb der jeweils ma�geblichen Grundqualifikation nach 4 Abs. 1 Nr. 2 mitf�hrt, oderb)das 21. Lebensjahr vollendet hat und den Nachweis �ber den Erwerb der jeweils ma�geblichen Grundqualifikation nach 4 Abs. 1 mitf�hrt, oderc)das 23. Lebensjahr vollendet hat und den Nachweis �ber den Erwerb einer jeweils ma�geblichen beschleunigten Grundqualifikation nach 4 Abs. 2 mitf�hrt. (3) Der Unternehmer darf Fahrten nach Absatz 1 oder 2, auch in Verbindung mit Absatz 5, weder anordnen noch zulassen, wenn der Fahrer oder die Fahrerin die dort genannten Voraussetzungen nicht erfüllt. (4) Hat ein Fahrer oder eine Fahrerin eine innerhalb der in Absatz 1 oder 2 genannten Altersgrenzen erforderliche Qualifikation erworben, tritt der Nachweis darüber bei Erreichen der höheren Altersgrenze an die Stelle der dort vorgesehenen Nachweise. (5) An die Stelle eines in Absatz 1 oder 2 genannten Nachweises tritt der Nachweis der Weiterbildung, soweit eine solche nach § 5 vorgesehen ist. (6) 1Für die Dauer von höchstens drei Jahren muss im Rahmen einer Berufsausbildung nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 das Mindestalter nicht eingehalten werden; an die Stelle des Nachweises nach Absatz 1 oder 2 tritt eine Kopie des Ausbildungsvertrages. 2Die Frist nach Satz 1 beginnt am Tag der Erteilung einer Fahrerlaubnis für die nach Absatz 1 oder 2 maßgebliche Klasse. �3 Besitzstand
§ 2 Abs. 1 und 2 findet vorbehaltlich des § 5 keine Anwendung auf Fahrer und Fahrerinnen, die 1. eine Fahrerlaubnis der Klassen D1, D1E, D, DE oder eine gleichwertige Klasse besitzen, die vor dem 10. September 2008 erteilt worden ist; 2. eine Fahrerlaubnis der Klassen C1, C1E, C, CE oder eine gleichwertige Klasse besitzen, die vor dem 10. September 2009 erteilt worden ist. �4 Erwerb der Grundqualifikation
(1) Die Grundqualifikation wird erworben durch 1. erfolgreiche Ablegung einer theoretischen und praktischen Pr�fung bei einer Industrie- und Handelskammer nach Ma�gabe einer Rechtsverordnung auf Grund des 8 Abs. 1 Nr. 1 oder 2. Abschluss einer Berufsausbildung in den Ausbildungsberufen "Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin" oder "Fachkraft im Fahrbetrieb" oder einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, in dem vergleichbare Fertigkeiten und Kenntnisse zur Durchf�hrung von Fahrten mit Kraftfahrzeugen auf �ffentlichen Stra�en vermittelt werden. (2) Die beschleunigte Grundqualifikation wird erworben durch Teilnahme am Unterricht bei einer anerkannten Ausbildungsstätte und die erfolgreiche Ablegung einer theoretischen Prüfung bei einer Industrie- und Handelskammer nach Maßgabe einer Rechtsverordnung auf Grund des § 8 Abs. 1 Nr. 1. (3) Die Grundqualifikationen nach Absatz 1 oder 2 dienen der Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr und den allgemeinen beruflichen Fähigkeiten des Fahrers und der Fahrerin durch die Vermittlung besonderer tätigkeitsbezogener Fertigkeiten und Kenntnisse; sie werden jeweils bezogen auf bestimmte Fahrerlaubnisklassen erworben. (4) 1Wer im Rahmen des Erwerbs der beschleunigten Grundqualifikation ein Kraftfahrzeug auf öffentlichen Straßen führt und die für das Führen dieses Fahrzeugs vorgeschriebene Fahrerlaubnis nicht besitzt, muss von einer Person begleitet werden, die eine gültige Fahrlehrerlaubnis nach dem Fahrlehrergesetz für die jeweilige Fahrerlaubnisklasse besitzt. 2Bei diesen Fahrten gilt die Begleitperson als Führer des Kraftfahrzeugs im Sinne des Straßenverkehrsgesetzes. 3Das Fahrzeug muss den Anforderungen eines für die Fahrausbildung zugelassenen Fahrzeugs genügen. �5 Weiterbildung
(1) 1Eine erste Weiterbildung ist abzuschließen 1. f�nf Jahre nach dem Zeitpunkt des Erwerbs der Grundqualifikation oder der beschleunigten Grundqualifikation; 2. zwischen dem 10. September 2008 und dem 10. September 2013 im Fall des 3 Nr. 1; 3. zwischen dem 10. September 2009 und dem 10. September 2014 im Fall des 3 Nr. 2. 2Die Weiterbildung ist im Abstand von jeweils fünf Jahren zu wiederholen. 3Abweichend von der Frist nach Satz 1 kann die Weiterbildung zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt abgeschlossen werden, der mit dem Ende der Gültigkeitsdauer der Fahrerlaubnis übereinstimmt, soweit 1. im Fall des Satzes 1 Nr. 1 die sich dann ergebende Frist nicht k�rzer als drei Jahre und nicht l�nger als sieben Jahre ist; 2. im Fall des Satzes 1 Nr. 2 der Zeitpunkt vor dem 10. September 2015 liegt; 3. im Fall des Satzes 1 Nr. 3 der Zeitpunkt vor dem 10. September 2016 liegt. 4Die Weiterbildung wird durch Teilnahme an einem Unterricht bei einer anerkannten Ausbildungsstätte durchgeführt. 5Sie dient jeweils dazu, die durch die Grundqualifikation vermittelten Fertigkeiten und Kenntnisse auf dem neuesten Stand zu halten und gilt für alle Fahrerlaubnisklassen, für die die Pflicht zur Weiterbildung besteht. (2) Wer eine Grundqualifikation erworben oder eine Weiterbildung abgeschlossen hat und danach zeitweilig nicht mehr als Fahrer oder Fahrerin im Güterkraft- oder Personenverkehr zu gewerblichen Zwecken beschäftigt ist, hat eine Weiterbildung abzuschließen, wenn diese Tätigkeit wieder aufgenommen wird und zu diesem Zeitpunkt die Fristen nach Absatz 1 abgelaufen sind. (3) Wechselt ein Fahrer oder eine Fahrerin zu einem anderen Unternehmen, so ist eine bereits erfolgte Weiterbildung anzurechnen. �6 Ausbildungs- und Prüfungsort
Fahrer und Fahrerinnen, die ihren ordentlichen Wohnsitz im Inland haben oder Inhaber einer im Inland erteilten Arbeitsgenehmigung-EU oder eines Aufenthaltstitels sind, der erkennen lässt, dass die Erwerbstätigkeit erlaubt ist (§ 4 Abs. 2 des Aufenthaltsgesetzes), müssen 1. die Grundqualifikation im Inland erwerben, 2. die Weiterbildung im Inland oder in dem Mitgliedstaat der Europ�ischen Union oder eines anderen Vertragsstaats des Abkommens �ber den Europ�ischen Wirtschaftsraum abschlie�en, in dem sie besch�ftigt sind. �7 Anerkennung und Überwachung von Ausbildungsstä
(1) Anerkannte Ausbildungsstätten für die beschleunigte Grundqualifikation und die Weiterbildung sind: 1. Fahrschulen mit einer Fahrschulerlaubnis der Klassen CE oder DE nach 10 Abs. 2 des Fahrlehrergesetzes, sofern die Fahrschulerlaubnis nicht ruht, 2. Fahrschulen und Fahrlehrerausbildungsst�tten, die nach 30 Abs. 3 des Fahrlehrergesetzes keiner Fahrschulerlaubnis und keiner Anerkennung bed�rfen, 3. Ausbildungsbetriebe, die eine Berufsausbildung in den in 4 Abs. 1 Nr. 2 genannten Ausbildungsberufen durchf�hren, 4. Bildungseinrichtungen, die eine Umschulung zum Berufskraftfahrer/zur Berufskraftfahrerin oder zur Fachkraft im Fahrbetrieb auf der Grundlage einer nach 58 oder 59 des Berufsbildungsgesetzes, jeweils in Verbindung mit 60 des Berufsbildungsgesetzes, erlassenen Regelung durchf�hren, 5. die nach Absatz 2 staatlich anerkannten Ausbildungsst�tten. (2) Ausbildungsstätten für die beschleunigte Grundqualifikation und die Weiterbildung werden von der nach Landesrecht zuständigen Behörde staatlich anerkannt, wenn 1. sie �ber die personellen und s�chlichen Voraussetzungen f�r die Vermittlung der f�r die beschleunigte Grundqualifikation und Weiterbildung erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten verf�gen, 2. sie im angemessenen Verh�ltnis zur Zahl der Aus- und Weiterbildungsteilnehmer ausreichendes Lehrpersonal besch�ftigen, 3. geeignete Schulungsr�ume sowie Lehrmittel f�r die theoretische Unterweisung vorhanden sind, 4. eine fortlaufende Weiterbildung des Lehrpersonals nachgewiesen wird und 5. keine Tatsachen vorliegen, die gegen die pers�nliche Zuverl�ssigkeit des Antragstellers sprechen. (3) 1Die Anerkennung nach Absatz 2 ist zu widerrufen, wenn die Anerkennungsvoraussetzungen nicht mehr vorliegen. 2Im Übrigen bleiben die Vorschriften über die Aufhebung von Verwaltungsakten unberührt. (4) 1Die Ausbildungsstätten für die beschleunigte Grundqualifikation und die Weiterbildung haben bei ihrer Tätigkeit die Vorschriften dieses Gesetzes und der auf Grund des § 8 erlassenen Rechtsverordnung zu beachten. 2Die Überwachung der Tätigkeit der Ausbildungsstätten nach Absatz 1 Nr. 1 und 5 obliegt der nach Landesrecht zuständigen Behörde. 3Sie kann zu diesem Zweck alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen. 4Sie kann insbesondere verlangen, dass ihre Vertreter zu den üblichen Büro- und Geschäftszeiten Unterrichts- und Geschäftsräume betreten, dort Prüfungen und Besichtigungen durchführen und am Unterricht teilnehmen können. 5Ferner kann sie einer Ausbildungsstätte nach Absatz 1 Nr. 1 die Ausübung von Tätigkeiten nach diesem Gesetz untersagen, wenn diese die in Absatz 2 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt. �8 Rechtsverordnungen
(1) Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates Regelungen zu treffen über 1. die n�heren Einzelheiten des Erwerbs der Grundqualifikation und der Weiterbildung, insbesondere �ber Voraussetzungen der Zulassung der Bewerber oder Bewerberin, Inhalte von Unterricht und Pr�fungen sowie die Ausstellung von Bescheinigungen; 2. die �rtliche Zust�ndigkeit der Industrie- und Handelskammern; 3. die n�heren Voraussetzungen und das Verfahren der Anerkennung von Ausbildungsst�tten f�r die beschleunigte Grundqualifikation sowie die Weiterbildung; 4. die Nachweise sowie die �berwachung und das Verfahren; dabei kann auch vorgesehen werden, dass Nachweise von den f�r die Erteilung von Fahrerlaubnissen zust�ndigen Beh�rden ausgestellt werden. (2) Die Industrie- und Handelskammern regeln das Prüfungsverfahren durch Satzung, die der Genehmigung der zuständigen obersten Landesbehörde bedarf. (3) 1Die Landesregierungen werden ermächtigt, durch Rechtsverordnung die für die Durchführung dieses Gesetzes zuständigen Behörden zu bestimmen. 2Die Landesregierungen können diese Ermächtigung auf die zuständige oberste Landesbehörde übertragen. �9 Bußgeldvorschriften
(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 2 Abs. 1 oder 2, jeweils auch in Verbindung mit Abs. 5, eine Fahrt durchführt. (2) Ordnungswidrig handelt, wer entgegen § 2 Abs. 3 eine Fahrt anordnet oder zulässt. (3) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro, in den Fällen des Absatzes 2 mit einer Geldbuße bis zu zwanzigtausend Euro geahndet werden. (4) 1Soweit die Ordnungswidrigkeit bei einer Kontrolle des Bundesamtes für Güterverkehr festgestellt wird oder in einem Unternehmen begangen wird, das seinen Sitz im Ausland hat, ist Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten das Bundesamt für Güterverkehr. 2In den übrigen Fällen ist Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten die nach § 8 Abs. 3 bestimmte Behörde. EG-KfZ-QualifikationsRL Rechtsstand 01.05.2007 Art. 7 Weiterbildung
Die Weiterbildung gibt den Inhabern von Befähigungsnachweisen gemäß Artikel 6 sowie den Kraftfahrern im Sinne des Artikels 4 die Möglichkeit, die für ihren Beruf grundlegenden Kenntnisse zu aktualisieren, wobei die besondere Betonung auf der Verkehrssicherheit und dem rationelleren Kraftstoffverbrauch liegt. Diese Weiterbildung wird von einer zugelassenen Ausbildungsstätte gemäß Anhang I Abschnitt 5 organisiert. Wechselt der Kraftfahrer zu einem anderen Unternehmen, so ist die bereits erfolgte Weiterbildung anzurechnen. Die Weiterbildung dient dazu, bestimmte Kenntnisbereiche der Liste in Anhang I Abschnitt 1 zu vertiefen und zu wiederholen. Anhang I Mindestanforderungen an Qualifikation und
Abschnitt 1: Liste der KenntnisbereicheDie Kenntnisse, die für die Feststellung der Grundqualifikation und Weiterbildung des Fahrers durch die Mitgliedstaaten zu berücksichtigen sind, müssen sich zumindest auf die in dieser Liste angeführten Bereiche erstrecken. Bewerber für den Beruf des Kraftfahrers müssen über das zum sicheren Führen eines Fahrzeugs der betreffenden Führerscheinklasse erforderliche Niveau von Kenntnissen und Fähigkeiten in diesen Bereichen verfügen.Das Mindestniveau an Kenntnissen darf nicht unter Stufe 2 der Struktur der Ausbildungsstufen in Anhang I der Entscheidung 85/368/EWG1 liegen, d.h. dem Ausbildungsniveau aufgrund des Besuchs der Pflichtschule mit anschließender Berufsausbildung.1. Verbesserung des rationellen Fahrverhaltens auf der Grundlage der SicherheitsregelnAlle Führerscheinklassen1.1 Ziel: Kenntnis der Eigenschaften der kinematischen Kette für eine optimierte NutzungDrehmomentkurven, Leistungskurven, spezifische Verbrauchskurven eines Motors, optimaler Nutzungsbereich des Drehzahlmessers, optimaler Drehzahlbereich beim Schalten.1.2 Ziel: Kenntnis der technischen Merkmale und der Funktionsweise der Sicherheitsausstattung, um das Fahrzeug zu beherrschen, seinen Verschleiß möglichst gering zu halten und Fehlfunktionen vorzubeugen.Besonderheiten der Zweikreisbremsanlage mit pneumatischer Übertragungseinrichtung, Grenzen des Einsatzes der Bremsanlagen und der Dauerbremsanlage, kombinierter Einsatz von Brems- und Dauerbremsanlage, bestes Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und Getriebeübersetzung, Einsatz der Trägheit des Fahrzeugs, Einsatz der Bremsanlagen im Gefälle, Verhalten bei Defekten.1.3. Ziel: Fähigkeit zur Optimierung des KraftstoffverbrauchsOptimierung des Kraftstoffverbrauchs durch Anwendung der Kenntnisse gemäß den Nummern 1.1 und 1.2.Führerscheinklassen C, C+E, C1, C1+E1.4. Ziel: Fähigkeit zur Gewährleistung der Sicherheit der Ladung unter Anwendung der Sicherheitsvorschriften und durch richtige Benutzung des FahrzeugsBei der Fahrt auf das Fahrzeug wirkende Kräfte, Einsatz der Getriebeübersetzung entsprechend der Belastung des Fahrzeugs und dem Fahrbahnprofil, Berechnung der Nutzlast eines Fahrzeugs oder einer Fahrzeugkombination, Berechnung des Nutzvolumens, Verteilung der Ladung, Auswirkungen der Überladung auf die Achse, Fahrzeugstabilität und Schwerpunkt, Arten von Verpackungen und Lastträgern.Wichtigste Kategorien von Gütern, bei denen eine Ladungssicherung erforderlich ist, Feststell- und Verzurrtechniken, Verwendung der Zurrgurte, Überprüfung der Haltevorrichtungen, Einsatz des Umschlaggeräts, Abdecken mit einer Plane und Entfernen der Plane.Führerscheinklassen D, D+E, D1, D1+E1.5. Ziel: Fähigkeit zur Gewährleistung der Sicherheit und des Komforts der FahrgästeRichtige Einschätzung der Längs- und Seitwärtsbewegungen des Fahrzeugs, rücksichtsvolles Verkehrsverhalten, Positionierung auf der Fahrbahn, sanftes Abbremsen, Beachtung der Überhänge, Nutzung spezifischer Infrastrukturen (öffentliche Verkehrsflächen, bestimmten Verkehrsteilnehmern vorbehaltene Verkehrswege), angemessene Prioritätensetzung im Hinblick auf die sichere Steuerung des Fahrzeugs und die Erfüllung anderer dem Fahrer obliegenden Aufgaben, Umgang mit den Fahrgästen, Besonderheiten der Beförderung bestimmter Fahrgastgruppen (Behinderte, Kinder).1.6. Ziel: Fähigkeit zur Gewährleistung der Sicherheit der Ladung unter Anwendung der Sicherheitsvorschriften und durch richtige Benutzung des FahrzeugsBei der Fahrt auf das Fahrzeug wirkende Kräfte, Einsatz der Getriebeübersetzung entsprechend der Belastung des Fahrzeugs und dem Fahrbahnprofil, Berechnung der Nutzlast eines Fahrzeugs oder einer Fahrzeugkombination, Verteilung der Ladung, Auswirkungen der Überladung auf die Achse, Fahrzeugstabilität und Schwerpunkt.2. Anwendung der VorschriftenAlle Führerscheinklassen2.1. Ziel: Kenntnis der sozialrechtlichen Rahmenbedingungen und Vorschriften für den KraftverkehrHöchstzulässige Arbeitszeiten in der Verkehrsbranche; Grundsätze, Anwendung und Auswirkungen der Verordnungen (EWG) Nr. 3820/85 und (EWG) Nr. 3821/85; Sanktionen für den Fall, dass der Fahrtenschreiber nicht benutzt, falsch benutzt oder verfälscht wird; Kenntnis der sozialrechtlichen Rahmenbedingungen für den Kraftverkehr: Rechte und Pflichten der Kraftfahrer im Bereich der Grundqualifikation und der Weiterbildung.Führerscheinklassen C, C+E, C1, C1+E2.2. Ziel: Kenntnis der Vorschriften für den GüterkraftverkehrBeförderungsgenehmigungen, Verpflichtungen im Rahmen der Musterverträge für die Güterbeförderung, Erstellen von Beförderungsdokumenten, Genehmigungen im internationalen Verkehr, Verpflichtungen im Rahmen des CMR (Übereinkommen über den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr), Erstellen des internationalen Frachtbriefs, Überschreiten der Grenzen, Verkehrskommissionäre, besondere Begleitdokumente für die Güter.Führerscheinklassen D, D+E, D1, D1+E2.3. Ziel: Kenntnis der Vorschriften für den PersonenkraftverkehrBeförderung bestimmter Personengruppen, Sicherheitsausstattung in Bussen, Sicherheitsgurte, Beladen des Fahrzeugs.3. Gesundheit, Verkehrs- und Umweltsicherheit, Dienstleistung, LogistikAlle Führerscheinklassen3.1. Ziel: Sensibilisierung in Bezug auf Risiken des Straßenverkehrs und ArbeitsunfälleTypologie der Arbeitsunfälle in der Verkehrsbranche, Verkehrsunfallstatistiken, Beteiligung von Lastkraftwagen/Bussen, menschliche, materielle und finanzielle Auswirkungen.3.2. Ziel: Fähigkeit, der Kriminalität und der Schleusung illegaler Einwanderer vorzubeugenAllgemeine Information, Folgen für die Fahrer, Vorbeugungsmaßnahmen, Checkliste für Überprüfungen, Rechtsvorschriften betreffend die Verantwortung der Kraftverkehrsunternehmer.3.3. Ziel: Fähigkeit, Gesundheitsschäden vorzubeugenGrundsätze der Ergonomie: gesundheitsbedenkliche Bewegungen und Haltungen, physische Kondition, Übungen für den Umgang mit Lasten, individueller Schutz.3.4. Ziel: Sensibilisierung für die Bedeutung einer guten körperlichen und geistigen VerfassungGrundsätze einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, Auswirkungen von Alkohol, Arzneimitteln oder jedem Stoff, der eine Änderung des Verhaltens bewirken kann, Symptome, Ursachen, Auswirkungen von Müdigkeit und Stress, grundlegende Rolle des Zyklus von Aktivität/Ruhezeit.3.5. Ziel: Fähigkeit zu richtiger Einschätzung der Lage bei NotfällenVerhalten in Notfällen: Einschätzung der Lage, Vermeidung von Nachfolgeunfällen, Verständigung der Hilfskräfte, Bergung von Verletzten und Leistung erster Hilfe, Reaktion bei Brand, Evakuierung der Mitfahrer des LKW bzw. der Fahrgäste des Busses, Gewährleistung der Sicherheit aller Fahrgäste, Vorgehen bei Gewalttaten, Grundprinzipien für die Erstellung der einvernehmlichen Unfallmeldung.3.6. Ziel: Fähigkeit zu einem Verhalten, das zu einem positiven Image des Unternehmens beiträgtVerhalten des Fahrers und Ansehen des Unternehmens: Bedeutung der Qualität der Leistung des Fahrers für das Unternehmen, unterschiedliche Rollen des Fahrers, unterschiedliche Gesprächspartner des Fahrers, Wartung des Fahrzeugs, Arbeitsorganisation, kommerzielle und finanzielle Konsequenzen eines Rechtsstreits.Führerscheinklassen C, C + E, C1, C1 + E3.7. Kenntnis des wirtschaftlichen Umfelds des Güterkraftverkehrs und der MarktordnungKraftverkehr im Verhältnis zu bestimmten Verkehrsmitteln (Wettbewerb, Verlader) unterschiedliche Tätigkeiten im Kraftverkehr (gewerblicher Güterverkehr, Werkverkehr, Transporthilfstätigkeiten), Organisation der wichtigsten Arten von Verkehrsunternehmen oder Transporthilfstätigkeiten, unterschiedliche Spezialisierungen (Tankwagen, temperaturgeführte Transporte usw.), Weiterentwicklung der Branche (Diversifizierung des Leistungsangebots, Huckepackverkehr, Subunternehmer usw.).Führerscheinklassen D, D + E, D1, D1 + E3.8. Ziel: Kenntnis des wirtschaftlichen Umfelds des Personenkraftverkehrs und der MarktordnungPersonenkraftverkehr im Verhältnis zu den verschiedenen Verkehrsmitteln zur Beförderung von Personen (Bahn, Personenkraftwagen), unterschiedliche Tätigkeiten im Personenkraftverkehr, Überschreiten der Grenzen (internationaler Personenkraftverkehr), Organisation der wichtigsten Arten von Personenkraftverkehrsunternehmen. Abschnitt 2: Pflicht zur Grundqualifikation gemäß Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe a)2.1. Option Unterrichtsteilnahme und PrüfungDie Grundqualifikation beinhaltet Unterricht in allen in der Liste in Abschnitt 1 aufgeführten Kenntnisbereichen. Die Unterrichtsdauer bei dieser Grundqualifikation beträgt 280 Stunden.Jeder Bewerber für den Beruf des Kraftfahrers muss während mindestens zwanzig Fahrstunden persönlich ein Fahrzeug der betreffenden Klasse führen, das mindestens den in der Richtlinie 91/439/EWG festgelegten Kriterien für Prüffahrzeuge entspricht.Während der persönlichen Führung eines Fahrzeugs wird der Bewerber für den Beruf des Kraftfahrers von einem Ausbilder begleitet, der bei einer anerkannten Ausbildungsstätte angestellt ist. Jeder Kraftfahrer kann während höchstens acht oder zwanzig Stunden persönlich ein Fahrzeug auf einem besonderen Gelände oder in einem leistungsfähigen Simulator führen, damit die Verbesserung des rationellen Fahrverhaltens des Bewerbers auf der Grundlage der Sicherheitsregeln bewertet werden kann, insbesondere seine Beherrschung des Fahrzeugs bei unterschiedlichem Zustand der Fahrbahn je nach Witterungsverhältnissen sowie Tages- und Nachtzeit.Für Kraftfahrer im Sinne von Artikel 5 Absatz 5 beträgt die Unterrichtsdauer bei der Grundqualifikation 70 Stunden, davon fünf Stunden mit persönlicher Führung eines Fahrzeugs.Nach Abschluss dieser Ausbildung wird der Kraftfahrer von den zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten oder der von ihnen benannten Stelle einer schriftlichen oder mündlichen Prüfung unterzogen. Diese Prüfung umfasst mindestens eine Frage zu jedem der in der Liste der Kenntnisbereiche in Abschnitt 1 genannten Ziele.2.2. Option PrüfungenDie zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten oder die von ihnen benannte Stelle nehmen eine theoretische und eine praktische Prüfung der nachstehend beschriebenen Art ab, um nachzuprüfen, ob die Bewerber für den Beruf des Kraftfahrers hinsichtlich aller in Abschnitt 1 genannten Ziele und Bereiche den erforderlichen Kenntnisstand besitzen. a) Die theoretische Pr�fung besteht mindestens aus zwei Teilen: i)einem Teil mit Multiple-choice-Fragen, Fragen mit direkter Antwort oder einer Kombination beider Systeme;ii)einer Er�rterung von Praxissituationen. Die theoretische Pr�fung dauert mindestens vier Stunden. b) Die praktische Pr�fung besteht aus zwei Teilen: i)einer Fahrpr�fung, bei der die Verbesserung des rationellen Fahrverhaltens des Bewerbers auf der Grundlage der Sicherheitsregeln bewertet werden soll. Diese Pr�fung erfolgt nach M�glichkeit auf Stra�en au�erhalb geschlossener Ortschaften, auf Schnellstra�en und Autobahnen (oder �hnlichen) sowie auf allen Arten von Stra�en in bebautem Gebiet mit den verschiedenartigen Schwierigkeiten, auf die ein Fahrer sto�en kann. Die Pr�fung sollte in Situationen mit unterschiedlicher Verkehrsdichte erfolgen. Die Fahrzeit ist auf bestm�gliche Art zu nutzen, um die F�higkeiten des Kandidaten in allen verschiedenen Verkehrszonen zu beurteilen. Die Fahrpr�fung dauert mindestens 90 Minuten;ii)einem praktischen Pr�fungsteil, der mindestens die Nummern 1.4, 1.5, 1.6, 3.2, 3.3 und 3.5 betrifft. Diese Teilpr�fung dauert mindestens 30 Minuten. Die bei den praktischen Pr�fungen verwendeten Fahrzeuge entsprechen mindestens den in der Richtlinie 91/439/EWG festgelegten Kriterien f�r Pr�ffahrzeuge.Die praktische Pr�fung kann durch eine dritte Teilpr�fung erg�nzt werden, die auf einem besonderen Gel�nde oder in einem leistungsf�higen Simulator stattfindet und das Ziel verfolgt, die Verbesserung des rationellen Fahrverhaltens des Bewerbers auf der Grundlage der Sicherheitsregeln zu bewerten, insbesondere seine Beherrschung des Fahrzeugs bei unterschiedlichem Zustand der Fahrbahn je nach Witterungsverh�ltnissen sowie Tages- und Nachtzeit.Die Dauer dieser eventuellen Teilpr�fung wird nicht festgelegt. Legt der Kraftfahrer diese Pr�fung ab, so kann ihre Dauer von den 90 Minuten der Fahrpr�fung nach Ziffer i) abgezogen werden, wobei der Abzug h�chstens 30 Minuten betragen darf.F�r Kraftfahrer im Sinne von Artikel 5 Absatz 5 beschr�nkt sich die theoretische Pr�fung auf diejenigen in Abschnitt 1 genannten Kenntnisbereiche, welche die Fahrzeuge betreffen, die Gegenstand der neuen Grundqualifikation sind. Diese Kraftfahrer m�ssen jedoch die praktische Pr�fung vollst�ndig ablegen. Abschnitt 3: Beschleunigte Grundqualifikation gemäß Artikel 3 Absatz 2Die beschleunigte Grundqualifikation beinhaltet Unterricht in allen in der Liste in Abschnitt 1 aufgeführten Kenntnisbereichen. Ihre Dauer beträgt 140 Stunden.Jeder Bewerber für den Beruf des Kraftfahrers muss während mindestens zehn Fahrstunden persönlich ein Fahrzeug der betreffenden Klasse führen, das mindestens den in der Richtlinie 91/439/EWG festgelegten Kriterien für Prüffahrzeuge entspricht.Während der vorgenannten persönlichen Führung eines Fahrzeugs wird der Bewerber für den Beruf des Kraftfahrers von einem Ausbilder begleitet, der bei einer anerkannten Ausbildungsstätte angestellt ist. Jeder Kraftfahrer kann während höchstens vier der zehn Stunden persönlich ein Fahrzeug auf einem besonderen Gelände oder in einem leistungsfähigen Simulator führen, damit die Verbesserung des rationellen Fahrverhaltens des Bewerbers auf der Grundlage der Sicherheitsregeln bewertet werden kann, insbesondere seine Beherrschung des Fahrzeugs bei unterschiedlichem Zustand der Fahrbahn je nach Witterungsverhältnissen sowie Tages- und Nachtzeit.Für Kraftfahrer im Sinne von Artikel 5 Absatz 5 beträgt die Unterrichtsdauer bei der beschleunigten Grundqualifikation 35 Stunden, davon 21/2 Stunden mit persönlicher Führung eines Fahrzeugs.Nach Abschluss dieser Ausbildung wird der Kraftfahrer von den zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten oder der von ihnen benannten Stelle einer schriftlichen oder mündlichen Prüfung unterzogen. Diese Prüfung umfasst mindestens eine Frage zu jedem der in der Liste der Kenntnisbereiche in Abschnitt 1 genannten Ziele.Abschnitt 4: Obligatorische Weiterbildung gemäß Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe b)Obligatorische Weiterbildungskurse werden von einer anerkannten Ausbildungsstätte veranstaltet. Die Dauer der Weiterbildung beträgt 35 Stunden alle fünf Jahre, die in Zeiteinheiten von jeweils mindestens sieben Stunden erteilt werden. Ein Teil der Weiterbildung kann in leistungsfähigen Simulatoren erteilt werden. Abschnitt 5: Zulassung für Grundqualifikation und Weiterbildung5.1. Die Ausbildungsstätten für die Grundqualifikation und die Weiterbildung bedürfen einer Zulassung vonseiten der zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten. Diese Zulassung ist nur auf schriftlichen Antrag zu erteilen. Dem Zulassungsantrag sind Unterlagen beizufügen, die Folgendes umfassen:5.1.1. ein angemessenes Qualifizierungs- und Ausbildungsprogramm, in dem die unterrichteten Themengebiete präzisiert sowie die geplante Durchführung und die Unterrichtsmethoden angegeben werden;5.1.2. Qualifikationen und Tätigkeitsbereiche der Ausbilder;5.1.3. Angaben zu den Unterrichtsorten, zum Lehrmaterial, zu den für die praktische Ausbildung bereitgestellten Unterrichtsmitteln, zum eingesetzten Fuhrpark;5.1.4. Bedingungen für die Teilnahme an den Kursen (Teilnehmerzahl).5.2. Die zuständige Behörde hat die Zulassung schriftlich und unter folgenden Bedingungen zu erteilen:5.2.1. die Ausbildung muss gemäß den dem Antrag beigefügten Unterlagen erteilt werden;5.2.2. die zuständige Behörde muss bevollmächtigte Personen zur Teilnahme an den Aus- und Weiterbildungskursen der anerkannten Ausbildungsstätten entsenden können; sie muss ein Aufsichtsrecht über die zugelassenen Ausbildungsstätten in Bezug auf die eingesetzten Mittel und den ordnungsgemäßen Ablauf der Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen und der Prüfungen ausüben können;5.2.3. die Zulassung kann entzogen oder ausgesetzt werden, wenn die Zulassungsbedingungen nicht mehr eingehalten werden.Die zugelassene Ausbildungsstätte hat zu gewährleisten, dass die Ausbilder über den neuesten Stand der Vorschriften und der Bestimmungen für die Aus- und Weiterbildung gut unterrichtet sind. Die Ausbilder müssen im Rahmen eines speziellen Auswahlverfahrens didaktische und pädagogische Kenntnisse nachweisen. Für den praktischen Teil der Ausbildung müssen die Ausbilder eine Berufserfahrung als Berufskraftfahrer oder eine entsprechende Fahrerfahrung, beispielsweise als Fahrlehrer für Lastkraftwagen, nachweisen.Das Unterrichtsprogramm ist gemäß der Zulassung auf der Grundlage der in Abschnitt 1 aufgeführten Kenntnisbereiche zu erstellen
Trotz allem Verschließen und Verdrängen werden wir in diesem Jahr nicht mehr an dem Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz vorbeikommen...