Source: https://www.kirchenrecht-westfalen.de/document/34887
Timestamp: 2018-06-18 23:04:01
Document Index: 161108911

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 11', '§ 12', '§ 12', 'Art. 100', '§ 11']

3550 Archiv Kreissatzung Kirchenkreis Gütersloh (SaKKGT) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
3550 Archiv Kreissatzung Kirchenkreis Gütersloh (SaKKGT)
§ 1 Kirchenkreis
§ 11 Aufgaben des Kreiskirchenamtes
§ 12 Leitung des Kreiskirchenamtes
Geltungszeitraum von: 01.01.1999
Geltungszeitraum bis: 29.01.2016
des Kirchenkreises Gütersloh
Vom 20. Juni 1998
(KABl. 1999 S. 49)
Aufgaben des Kreiskirchenamtes
Die Kreissynode des Kirchenkreises Gütersloh hat gemäß Artikel 102 der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen (KO)2# folgende Satzung beschlossen:
( 1 ) Zum Kirchenkreis Gütersloh der Evangelischen Kirche von Westfalen sind die
Evangelische Kirchengemeinde Beckum,
Evangelisch-Luth. Bartholomäus-Kirchengemeinde Brackwede,
Evangelische Kirchengemeinde Ennigerloh,
Evangelische Kirchengemeinde Friedrichsdorf,
Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh,
Evangelische Kirchengemeinde Isselhorst,
Evangelische Kirchengemeinde Neubeckum,
Evangelische Kirchengemeinde Oelde,
Evangelisch-Luth. Johannes-Kirchengemeinde Quelle-Brock,
Evangelische Kirchengemeinde Rheda,
Evangelische Kirchengemeinde Rietberg,
Evangelische Kirchengemeinde Schloß Holte- Stukenbrock,
Evangelisch-Luth. Christus Kirchengemeinde Senne I,
Evangelisch-Luth. Friedens-Kirchengemeinde Senne I,
Evangelische Luther-Kirchengemeinde Senne I,
Evangelische Kirchengemeinde Sennestadt,
Evangelische Kirchengemeinde Ummein,
Evangelische Kirchengemeinde Verl,
Evangelische Kirchengemeinde Wadersloh- Liesborn,
Evangelische Kirchengemeinde Wiedenbrück
( 2 ) Der Kirchenkreis nimmt die Aufgaben gemäß Artikel 87 der Kirchenordnung wahr.
( 2 ) Das Siegelbild zeigt die Apostelkirche in Gütersloh mit den einer mittelalterlichen Glockengravur entnommenen Buchstaben Alpha und Omega links und rechts des Turmhelmes; es ist umschlossen mit den Worten: „Kirchenkreis Gütersloh".
( 1 ) Der Kreissynodalvorstand vertritt unbeschadet der Leitungsbefugnis der Kreissynode den Kirchenkreis in Rechts-und Verwaltungsgeschäften.
( 3 ) Absatz 2 gilt nicht für Geschäfte der laufenden Verwaltung im Sinne von § 12 Absatz 3 der Satzung.
die Inhaberinnen und Inhaber oder Verwalterinnen und Verwalter von Pfarrstellen des Kirchenkreises, seiner Kirchengemeinden und Verbände,
( 2 ) Die Kirchengemeinden entsenden gemäß Absatz 1 Buchst, c) für die Dauer der Amtszeit der Kreissynode für jede Pfarrstelle eine Abgeordnete oder einen Abgeordneten, die oder der die Befähigung zum Presbyteramt hat.
( 3 ) Im Kirchenkreis tätige Pfarrerinnen und Pfarrer, Pfarrstellenverwalterinnen und Pfarrstellenverwalter, die nicht Mitglieder der Kreissynode sind, Predigerinnen und Prediger, Pfarrerinnen und Pfarrer im Probedienst nehmen an den Verhandlungen der Kreissynode mit beratender Stimme teil.
( 1 ) 1 Der Kreissynodalvorstand besteht aus der Superintendentin oder dem Superintendenten, der Assessorin oder dem Assessor, der oder dem Scriba und weiteren sechs Mitgliedern. 2 Alle Regionen des Kirchenkreises sollen vertreten sein.
( 2 ) Für jedes Mitglied des Kreissynodalvorstandes - außer für die Superintendentin oder den Superintendenten - werden jeweils ein erstes und ein zweites stellvertretendes Mitglied gewählt.
( 1 ) Die Kreissynode bildet gemäß Artikel 100 Absatz 1 KO den Rechnungsprüfungsausschuss.
( 2 ) Als weitere ständige Ausschüsse sind vorgesehen (Art. 100 Abs. 2 KO):
Ausschuss für Mission, Ökumene und Weltverantwortung
Ausschuss für Nominierungen
Ausschuss für schulische Angelegenheiten
Ausschuss für Seelsorge und Beratung
Ausschuss für Strukturangelegenheiten
Ausschuss für Umweltarbeit
( 3 ) Die Kreissynode und der Kreissynodalvorstand können für besondere Aufgaben beratende Ausschüsse bilden, soweit für das Sachgebiet nicht ständige Ausschüsse der Kreissynode bestehen.
( 4 ) Die Kreissynode und der Kreissynodalvorstand können für die Wahrnehmung bestimmter Aufgaben Beauftragte bestellen.
( 1 ) In die Ausschüsse sollen Mitglieder der Kreissynode, in den Arbeitsbereichen tätige Pfarrerinnen und Pfarrer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kirchenkreises sowie sachkundige Gemeindeglieder aus dem Kirchenkreis, die nicht der Kreissynode angehören, berufen werden.
( 2 ) 1 Die Zahl der Ausschussmitglieder soll elf nicht überschreiten, soweit in besonderen Satzungen oder Ordnungen keine abweichenden Regelungen getroffen sind. 2 Die Ausschüsse regeln ihren Vorsitz selbständig; die Ausschussvorsitzenden sollen Mitglieder der Kreissynode sein.
( 3 ) 1 Die Ausschüsse unterstützen die Kreissynode und den Kreissynodalvorstand in der Leitung des Kirchenkreises. 2 Sie nehmen ihre Aufgaben im Rahmen der Satzungen des Kirchenkreises sowie ergänzender Beschlüsse der Kreissynode und des Kreissynodalvorstandes selbständig wahr. 3 Sie sind der Kreissynode und dem Kreissynodalvorstand verantwortlich.
( 4 ) Zu Beschlüssen, die dem Kirchenkreis Verpflichtungen auferlegen, sind die Ausschüsse nur aufgrund ausdrücklicher Ermächtigung befugt.
( 5 ) 1 Der Rechnungsprüfungsausschuss überwacht die Vermögens- und Finanzverwaltung des Kirchenkreises. 2 Zusammensetzung und Geschäftsführung ergeben sich aus der Ordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen für das Rechnungsprüfungswesen.
( 2 ) Die Geschäftsordnung regelt zugleich das Verfahren der Bildung und der Geschäftsführung sowie die Leitung der Ausschüsse, soweit andere Satzungen oder Ordnungen nichts Abweichendes bestimmen.
( 1 ) Für den Kirchenkreis ist ein Kreiskirchenamt errichtet.
( 2 ) Das Kreiskirchenamt führt seine Geschäfte unter dem Namen: „Kirchenkreis Gütersloh - Kreiskirchenamt".
( 3 ) Der Kreissynodalvorstand führt die allgemeine Aufsicht über das Kreiskirchenamt.
( 1 ) Das Kreiskirchenamt führt
die Verwaltungsgeschäfte des Kirchenkreises und seiner Einrichtungen,
die Verwaltungsgeschäfte der Kirchengemeinden und ihrer Einrichtungen, soweit sie ihm von den Gemeinden übertragen sind.
( 2 ) Die Arbeit des Kreiskirchenamtes wird durch eine Geschäftsordnung geregelt.
( 3 ) Die Übertragung weiterer Aufgaben ist durch Beschluss der Kreissynode möglich.
( 1 ) Das Kreiskirchenamt wird von der Verwaltungsleiterin bzw. dem Verwaltungsleiter (Verwaltungsleitung) geleitet.
( 2 ) Bei der Führung der Verwaltungsgeschäfte gem. § 11 Abs. 1 ist die Verwaltungsleitung an Beschlüsse und Weisungen der jeweiligen Leitungsorgane gebunden.
( 3 ) Die Verwaltungsleitung führt die Geschäfte der laufenden Verwaltung selbständig und vertritt in diesem Rahmen den Kirchenkreis, seine Kirchengemeinden und deren Einrichtungen.
( 4 ) Der Kreissynodalvorstand erlässt eine Dienstordnung.
( 2 ) Sie tritt am 1. Januar 1999 in Kraft.