Source: https://www.haufe.de/thema/lieferant/pc/?page=14
Timestamp: 2020-08-11 14:01:21
Document Index: 88680526

Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 22', '§ 379', '§ 379', '§ 379', '§ 379', '§ 379', '§ 379', '§ 379', '§ 1', '§ 10', '§ 39', '§ 5', '§ 246', '§ 3']

Liquidität: Verbesserung des Working Capital - So erhöhe ... / 3.1 Gesamtlage analysieren
Bevor damit begonnen wird, einen oder mehrere Bereiche zu optimieren, sollte unbedingt eine Bestandsaufnahme durchgeführt werden. Dabei sollten u.a. folgende Fragen berücksichtigt werden: Sind den Verantwortlichen im Unternehmen die Folgen und Nachteile eines hohen Working Capital bekannt? Kann z.B. aufgezeigt werden, wie hoch die Kapitalbindung ist, welche Kosten hierdurch e...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 22f Besondere Pflichten ... / 1 Entstehungsgeschichte
Rz. 1 Mit dem Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften vom 11. Dezember 2018 wurde u. a. § 22f neu in das UStG eingefügt. Entgegen seiner vielversprechenden Überschrift enthielt dieses Gesetz eine Fülle von steuerlichen Änderungen quer durch das Steuerrecht, die umsatzsteuerlichen Än...mehr
Kohlmann, Steuerstrafrecht, AO § 379 Steuergefährdung / 3. Verletzung von Buchführungs- oder Aufzeichnungspflichten (§ 379 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AO)
Rz. 105 Nach § 379 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AO ist ordnungswidrig das Nicht- oder Falschaufzeichnen(lassen) bzw. Nicht- oder Falschverbuchen(lassen) von Geschäftsvorfällen oder Betriebsvorgängen, die nach Gesetz buchungs- oder aufzeichnungspflichtig sind. § 379 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AO wurde durch das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen vom 22.12....mehr
Kohlmann, Steuerstrafrecht, AO § 379 Steuergefährdung / 1. Ausstellen unrichtiger Belege (§ 379 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO)
Rz. 53 Nach § 379 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO handelt ordnungswidrig, wer vorsätzlich oder leichtfertig Belege ausstellt, die in tatsächlicher Hinsicht unrichtig sind, und dadurch – sei es auch unbeabsichtigt – ermöglicht, Steuern zu verkürzen oder nicht gerechtfertigte Steuervorteile zu erlangen. Unmaßgeblich ist es, ob eigene oder fremde Steuern betroffen sind. a) Täterkreis Rz...mehr
Produkt-Service-Systeme: Chancen, Eigenschaften und Einf ... / 1.2 Neue Kunden-Lieferanten-Beziehung
Bei den Kunden ändert sich im Rahmen der digitalen Transformation auch etwas. So steigen die Ansprüche der Kunden hinsichtlich der Wahrnehmung der Angebote und auch der Problemlösung. Bisher kauften Kunden ein Produkt, um damit ein bestehendes Problem bzw. eine Aufgabe zu lösen – auch "Jobs-to-be-done" genannt. Heutzutage werden hingegen, wenn möglich, integrierte Dienstleis...mehr
Prozessanalyse als Voraussetzung für die erfolgreiche Di ... / 3.1 Tabellarische Dokumentation als Basis
Die Dokumentation erfolgte zunächst in einer strukturierten Excel-Datei für jeden Standort, auf der dann die grafische Dokumentation der Datenströme aufbaute. Um eine Grundlage für die weitere Bearbeitung dieser Dokumentation in der Zukunft zu legen, wurde großer Wert auf die Durchgängigkeit/Integrität der Dokumentation gelegt. Die Struktur der Dokumentation ist in Abb. 4 da...mehr
Datensicherheit 4.0: Was Fachkräfte für Arbeitssicherhei ... / 4.2 Organisatorische Maßnahmen
Der konkrete Zuständigkeitsbereich der Sifa im Hinblick auf Aufgaben der Datensicherheit sollte mit der Unternehmensleitung festgelegt und schriftlich dokumentiert werden. Ansonsten können Doppelarbeiten und Versäumnisse – und letztlich auch Gefährdungen für den sicheren Ablauf der Systeme – die Folge sein. Es ist sinnvoll, die Zuständigkeitsbereiche regelmäßig zu prüfen. Gg...mehr
Gefährdungsbeurteilung bei Schweißtätigkeiten / 6 Gefährdungsminderung
Innergemeinschaftlicher Erwerb / 2.3 Keine Ausnahmen bei neuen Fahrzeugen und verbrauchsteuerpflichtigen Waren
Der innergemeinschaftliche Erwerb eines neuen Fahrzeugs unterliegt, unabhängig vom Status des Abnehmers, immer der Erwerbsbesteuerung. Auch der Bezug verbrauchsteuerpflichtiger Waren im Wege der Beförderung oder Versendung durch den Lieferanten führt zwangsläufig zur Besteuerung im Bestimmungsland, weil entweder der berechtigte Abnehmer steuerfrei bezieht und der Erwerbsbeste...mehr
Innergemeinschaftlicher Erwerb / 2.2 Optionsmöglichkeit zur Erwerbsbesteuerung
Der o. g. Abnehmerkreis kann auch bei Nichtüberschreiten der Erwerbsschwelle zur Erwerbsteuer optieren. Die Ausübung der Option erfolgt durch die Verwendung der erteilten USt-IdNr. Die Vorschrift des § 1a Abs. 4 UStG ist mit Wirkung zum 1.1.2011 präzisiert worden, um missbräuchliche Verwendungen der USt-IdNr. bei Unterschreitung der Erwerbsschwelle zu unterbinden. Bis zum 31...mehr
Innergemeinschaftlicher Erwerb / 6 Bemessungsgrundlage und Steuersatz
Die Bemessungsgrundlage ergibt sich gem. § 10 Abs. 1 UStG auch für den innergemeinschaftlichen Erwerb aus allem, was der Erwerber aufwendet, um die Lieferung zu erhalten. Grundsätzlich ist das vereinbarte Entgelt, bei Anwendung der Istversteuerung das vereinnahmte Entgelt, die Basis für die Erwerbsbesteuerung. Aufwendungen, die als Nebenleistungen das Schicksal der Hauptleis...mehr
Fahrzeuglieferung (innergemeinschaftlich) / 3.2 Buchmäßiger Nachweis beim Lieferanten
Der Händler hat in seiner Buchführung beim Verkauf von Neufahrzeugen an Abnehmer ohne Umsatzsteuer-Identifikationsnummer folgende Angaben zu machen: den Namen und die Anschrift des Abnehmers die handelsübliche Bezeichnung des gelieferten Fahrzeugs den Tag der Lieferung das Entgelt Angaben zu den Neufahrzeugkriterien entsprechend Tz. 1 Art und Weise der Beförderung oder Versendung ...mehr
Fahrzeuglieferung (innergemeinschaftlich) / 3 Besonderheiten der Meldung und Nachweisführung durch den Lieferanten
3.1 Belege bei Verbringen durch den Abnehmer Die Umsätze mit neuen Fahrzeugen an nichtsteuerpflichtige Abnehmer unterliegen natur­gemäß einer besonderen Kontrolle seitens der Finanzverwaltung. Wird die Steuerbefreiung zu Unrecht gewährt, weil die Fahrzeuge das Land nicht verlassen, besteht das Risiko einer Steuernachzahlung. Der Fahrzeuglieferer ist zunächst immer abhängig vo...mehr
Fahrzeuglieferung (innergemeinschaftlich) / 3.4 Umsatzsteuer-Voranmeldung
Die Umsätze aus Lieferungen neuer Fahrzeuge an Abnehmer ohne Umsatzsteuer-Identifikationsnummer im übrigen Gemeinschaftsgebiet sind in der Umsatzsteuer-Voranmeldung eines gewerblichen Händlers in Zeile 21 des gelegentlichen (privaten) Fahrzeuglieferers in Zeile 22 jeweils mit Angabe der Bemessungsgrundlage zu deklarieren. Der gelegentliche Fahrzeuglieferer hat die Umsatzsteuer-...mehr
Fahrzeuglieferung (innergemeinschaftlich) / 3.3 Verpflichtung zur gesonderten Meldung an das Bundeszentralamt für Steuern
Seit dem 1.7.2010 sind sowohl gewerbliche Händler als auch gelegentliche Fahrzeuglieferer bei der Lieferung neuer Fahrzeuge an Abnehmer ohne USt-IdNr. eines anderen Mitgliedstaats verpflichtet, die in einem Kalendervierteljahr getätigten steuerfreien Umsätze mit detaillierten Angaben an das Bundeszentralamt für Steuern zu melden. Rechtsgrundlage ist die Fahrzeuglieferungs-Me...mehr
Fahrzeuglieferung (innergemeinschaftlich) / 3.5 Vorsteuerabzug des ansonsten nichtsteuerpflichtigen Fahrzeuglieferers
Zur Vermeidung einer Umsatzsteuerkumulation muss bei der Weiterlieferung eines neuen Fahrzeugs auch der Nichtsteuerpflichtige wie ein Unternehmer behandelt werden. Wenn das Neufahrzeug mit der bereits bei Einfuhr oder Erwerb definitiv entrichteten Umsatzsteuer belastet bliebe, führte dies zu einer erheblichen Benachteiligung für die Privatverkäufe gegenüber denen gewerbliche...mehr
Betriebsvermögen/Privatvermögen / 7 Persönliche Zurechnung
Rz. 53 Der Steuerpflichtige muss in seiner Steuerbilanz die Wirtschaftsgüter ausweisen, die ihm als Betriebsvermögen zuzurechnen sind. Auf der Basis des § 39 AO bzw. des § 5 Abs. 1 EStG i. V. m. den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und somit des § 246 Abs. 1 Satz 2 HGB sind Wirtschaftsgüter grundsätzlich in der Bilanz des (zivilrechtlichen) Eigentümers, ausnahms...mehr
Scaling / 3 Grenzen des Scalings
Scaling ist nur möglich, wenn der Lieferant entsprechende Scaling-Regeln in seinem Expositionsszenario beschrieben hat. Hierdurch wird gezeigt, dass von ihm die Anwendbarkeit und die Begrenzungen des Scaling bewertet und im Stoffsicherheitsbericht der Stoffe dokumentiert wurden. Wichtig Lieferant sollte mögliche "Stellschrauben" nennen Wenn der Lieferant für das Scaling Bewert...mehr
Scaling / Zusammenfassung
Begriff Die REACH-Verordnung verlangt, dass als gefährlich eingestufte Chemikalien so angewendet werden, wie es der Lieferant in seinen Expositionsszenarien der erweiterten Sicherheitsdatenblätter beschreibt. Abweichungen vom Expositionsszenario können den Anwender zu aufwendigen Schritten zwingen, wenn er die Verwendung fortsetzen will. "Scaling" ist dann für Chemikalienanw...mehr
Scaling / 1 Was hat Scaling mit Expositionsszenarien zu tun?
Expositionsszenarien werden unter REACH für viele als gefährlich eingestufte Stoffe und Gemische erforderlich. Wenn solche Produkte verwendet werden, werden die zugehörigen Expositionsszenarien als Anhänge von Sicherheitsdatenblättern mit den Produkten geliefert. Scaling erweitert den "Anwendungsbereich" eines Expositionsszenarios durch maßstabgerechte Veränderung bestimmter...mehr
Versandhandel / 3.1 Voraussetzungen der Versandhandelsregelung
Der Ort der Lieferung liegt grds. in Deutschland, wenn deutsche Unternehmer an Endverbraucher in anderen EU-Mitgliedstaaten liefern. Damit sind solche Lieferungen in Deutschland steuerpflichtig. Verlagerung des Lieferorts Abweichend hiervon liegt der Ort der Lieferung jedoch nach § 3c UStG in dem Bestimmungsstaat der EU, wenn die folgenden Voraussetzungen zusammen erfüllt sind...mehr
Vermittler / 11 Von Vermittlern gezahlte Rabatte – Entgeltminderungen
Der Unternehmer, der dem Endabnehmer einen Teil des von diesem gezahlten Leistungsentgelts erstattet oder einen Preisnachlass gewährt und dafür eine Minderung der Bemessungsgrundlage geltend macht, hat das Vorliegen der Voraussetzungen nachzuweisen. Eine Minderung der Bemessungsgrundlage kommt hingegen nicht in Betracht, wenn nicht ein an der Leistungskette beteiligter Unter...mehr
Versandhandel / 5 Versand von Ware über Online-Versandhändler im Rahmen sog. Fulfillment-Verträge
Deutsche Unternehmer vertreiben ihre Waren häufig über (auch im EU-Ausland ansässige) Online-Versandhändler. Dieser Händler kann im Rahmen seines Vertrags mit dem liefernden Unternehmer sog. Fulfillment-Leistungen an den Unternehmer erbringen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Leistungen im Zusammenhang mit der Lagerung sowie mit dem Versand der zu vertreibenden Ware....mehr
Software, Anschaffung und Abschreibung / 4.4.3 Aufwendungen für Erweiterungen und wesentliche Verbesserungen
Ein Unterschied zu den handelsrechtlichen Regelungen ergibt sich in Bezug auf Aufwendungen, die über die Herstellung der Betriebsbereitschaft hinausgehen und zu Erweiterungen und wesentlichen Verbesserungen führen (Modifikationsaufwendungen). Bei Aufwendungen für Erweiterungen oder wesentliche Verbesserungen ist nach dem BMF-Schreiben zu unterscheiden, wer das Herstellerrisik...mehr