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Timestamp: 2019-07-16 12:01:46
Document Index: 248244668

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 10', '§ 22', '§ 24', '§ 1587', '§ 1', '§ 2', '§ 76', '§ 57']

BFH Urteil vom 23.11.2016 - X R 48/14 (veröffentlicht am 22.03.2017) | Finance Office Professional | Finance | Haufe
BFH Urteil vom 23.11.2016 - X R 48/14 (veröffentlicht am 22.03.2017)
EStG § 9a S. 1 Nr. 3, § 10 Abs. 1 Nr. 1a, § 22 Nr. 1 S. 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa, § 24 Nr. 1 Buchst. a; BGB §§ 1587a, 1587b, 1587c, 1587f, 1587h, 1587o; VAHRG § 1 Abs. 2-3, §§ 2, 3b; SGB VI § 76; BeamtVG § 57
Hessisches FG (Urteil vom 08.07.2014; Aktenzeichen 11 K 1432/11; EFG 2014, 1678)
I. Die seit 2006 verheirateten Kläger und Revisionsbeklagten (Kläger) werden zur Einkommensteuer zusammen veranlagt. Die Klägerin war bereits zuvor verheiratet. Sie hatte mit ihrem ehemaligen Ehemann (X) unter Hinweis auf erhebliche Zahlungen eine Vereinbarung über den Ausschluss des Versorgungsausgleichs geschlossen, die das Familiengericht genehmigte. X übertrug der Klägerin im Jahre 2006 einen Bausparvertrag mit einem Wert von ca. 30.000 € und zahlte einen Geldbetrag in Höhe von 5.000 €. In den Jahren 2007 bis 2010 hatte er weitere Zahlungen in Höhe von 32.000 € (2007), 23.000 € (2008) und jeweils 20.000 € (2009 und 2010) zu erbringen. Für X bestand nach den Feststellungen des Beklagten und Revisionsklägers (Finanzamt --FA--) keine Rentenanwartschaft, weil er Beamter oder Arbeitnehmer mit vergleichbaren Versorgungsansprüchen war.
Die Abfindungszahlungen seien keine Einkünfte i.S. de...