Source: https://kirchenrecht-evpfalz.de/document/14530
Timestamp: 2019-04-24 08:45:59
Document Index: 48687081

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 6', '§ 6', '§ 10', '§ 12', '§ 11', '§ 54', '§ 14', '§ 54']

225.02 Wahlordnung WO.GMDW (WO.GMDW) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
225.02 Wahlordnung WO.GMDW (WO.GMDW)
§ 1 Delegiertenversammlung
§ 2 Wahlausschreiben
Wahlordnung für den Gesamtausschuss der Mitarbeitervertretungen von Einrichtungen im Bereich des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) und der kirchlichen Einrichtungen in ökumenischer Trägerschaft im Geltungsbereich des MVG-Pfalz – WO.GMDW
(ABl. 2013 S. 89), geändert durch Artikel 3 des Gesetzes zur Änderung mitarbeitervertretungsrechtlicher Vorschriften vom
22. November 2014 (ABl. 2014 S. 123)
Auf Grund des Artikels 1 § 6a Abs. 3 Satz 4 des Gesetzes über das Mitarbeitervertretungsrecht in der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche), der durch Artikel 1 Nummer 5 des Gesetzes vom 24. Mai 2013 (ABl. S. 77) eingefügt worden ist, verordnet die Kirchenregierung auf Vorschlag des Hauptausschusses des Diakonischen Werkes der Pfalz:
( 1 ) Die Wahl der Mitglieder des Gesamtausschusses erfolgt durch eine Delegiertenversammlung.
( 2 ) Die Delegiertenversammlung besteht aus entsandten Mitgliedern der einzelnen Mitarbeitervertretungen bzw. Gesamtmitarbeitervertretungen.
( 3 ) Die Anzahl der Delegierten richtet sich nach Artikel 1 § 6a Abs. 3 Satz 3 des Gesetzes über das Mitarbeitervertretungsrecht in der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) (MVG-Pfalz) vom 30. November 1995 (ABl. S. 199), zuletzt geändert durch Gesetz vom 24. Mai 2013 (ABl. S. 77), in der jeweils geltenden Fassung.
Die Delegierten werden durch den noch amtierenden Gesamtausschuss zu einer Wahlversammlung eingeladen, die in der Zeit vom 1. September bis 30. September des Wahljahres stattfinden soll.
( 1 ) Wählbar sind alle nach § 10 MVG-EKD wählbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
( 2 ) Wahlvorschlagsberechtigt ist jede und jeder Delegierte in der Delegiertenversammlung.
( 3 ) 1 Wahlvorschläge, die in der Delegiertenversammlung gemacht werden, bedürfen des Einverständnisses der Vorgeschlagenen. 2 Das Einverständnis muss bis zum Beginn der Wahlhandlung vorliegen.
( 4 ) 1 Personen, die am Wahltag nicht anwesend sein können, sind wählbar. 2 Wahlvorschläge von Personen, die am Wahltag nicht anwesend sind, sind von den Wahlvorschlagsberechtigten zu unterzeichnen. 3 Der Wahlvorschlag muss Namen, Dienststelle und Berufsgruppe sowie die persönlich unterzeichnete Einverständniserklärung der Vorgeschlagenen enthalten (§ 12 MVG-EKD).
( 1 ) 1 Die Delegiertenversammlung wählt mit einfacher Mehrheit in offener Abstimmung aus ihrer Mitte einen Wahlvorstand, der aus drei Mitgliedern besteht. 2 Ihm obliegt die Durchführung der Wahl.
( 2 ) Die Wahl findet in schriftlicher und geheimer Form statt.
( 3 ) 1 Es dürfen höchstens so viel Stimmen abgegeben werden, wie Mitglieder in den Gesamtausschuss zu wählen sind. 2 Stimmenhäufungen zugunsten einer oder eines Vorgeschlagenen sind unzulässig. 3 Im Gesamtausschuss sind die diakonischen Einrichtungen sowie die kirchlichen Einrichtungen in ökumenischer Trägerschaft mit höchstens zwei Mitgliedern je Rechtsträger vertreten. 4 Gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhalten hat. 5 Im Fall der Stimmengleichheit entscheidet das Los. 6 Sind von den elf zu wählenden Mitgliedern des Gesamtausschusses mehr als zwei Mitglieder aus Einrichtungen desselben Rechtsträgers, so treten diejenigen Mitglieder mit der geringeren Stimmenzahl zurück. 7 Im Übrigen finden für das Wahlverfahren die Vorschriften des § 11 MVG-EKD entsprechende Anwendung (§ 54 Abs. 2 MVG-EKD).
( 4 ) 1 Das Ergebnis der Wahl wird unmittelbar in geeigneter Form bekannt gegeben. 2 § 14 MVG-EKD gilt entsprechend (§ 54 Abs. 2 MVG-EKD).
( 5 ) 1 Der Wahlvorstand hat den neu gewählten Gesamtausschuss spätestens vier Wochen nach Ablauf der Einspruchsfrist zur konstituierenden Sitzung einzuladen. 2 Dieser leitet die Sitzung bis zur Wahl der oder des Vorsitzenden des Gesamtausschusses.
1 Diese Verordnung tritt am 1. Juli 2013 in Kraft. 2 Gleichzeitig treten entgegenstehende Bestimmungen außer Kraft, insbesondere die Wahlordnung für den Gesamtausschuss der Mitarbeitervertretungen von Einrichtungen im Bereich des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) - WO.GMDW - vom 28. April 2010 (ABl. S. 72). 3 Sie gelten jedoch weiter für den bei Erlass dieser Wahlordnung gewählten Gesamtausschuss und seine Mitglieder.