Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=16.01.1959&Aktenzeichen=VI%20ZR%2027/58
Timestamp: 2019-05-27 08:41:42
Document Index: 370805581

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 74', '§ 261', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 16.01.1959 - VI ZR 27/58 - dejure.org
https://dejure.org/1959,3871
BGH, 16.01.1959 - VI ZR 27/58 (https://dejure.org/1959,3871)
BGH, Entscheidung vom 16.01.1959 - VI ZR 27/58 (https://dejure.org/1959,3871)
BGH, Entscheidung vom 16. Januar 1959 - VI ZR 27/58 (https://dejure.org/1959,3871)
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MDR 1959, 480
VersR 1959, 445
Früher hatten Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen (…Urt. v. 16. April 1953 - 3 StR 837/52 - VRS 5, 374, 375; vom 24. Juni 1954 - 5 StR 233/54 - VRS 7, 181) noch die Möglichkeit in Betracht gezogen, daß zum Einschlafen während der Fahrt auch ohne bei gehöriger Sorgfalt bemerkbare Prodromalerscheinungen (Vorzeichen) eintreten können (vgl. dazu noch das Senatsurteil vom 16. Januar 1959 - VI ZR 27/58 - VersR 1959, 445 ff).
BGH, 21.11.1960 - III ZR 153/59
Versäumnis der die Verjährung unterbrechenden Zustellung eines Zahlungsbefehls …
Es gilt insoweit entsprechendes, wie hinsichtlich des Verlangens, eine arme Partei müsse, wenn ihr Armenrechtsgesuch nicht rechtzeitig beschieden wird, den Antrag stellen, die Klage unter Befreiung von der Kostenvorschußpflicht nach §§ 74 a.F., 111 n.F. GKG zuzustellen und Verhandlungstermin anzuberaumen (vgl. hierzu II ZR 180/55 vom 25. Juni 1956 LM Nr. 4 zu § 261 b ZPO; III ZR 89/56 vom 16. Januar 1958 VersR 1958, 259; VI ZR 27/58 vom 16. Januar 1959).
Wie der Senat schon in seinem Urteil vom 16. Januar 1959 (VI ZR 27/58 VersR 1959, 445) ausgesprochen hat, kann die Fähigkeit des Verletzten, das Unfallgeschehen zu erfassen und zu überdenken, auch dann, wenn er nicht voll bewußtlos ist, doch so beeinträchtigt sein, daß er sich nicht sogleich ein für die Erhebung einer Klage ausreichendes Bild von dem Schaden und der Person des Schädigers zu machen vermag.
Auch wenn er nicht voll bewußtlos ist, kann seine Fähigkeit, diese Vorgänge zu erfassen, so beeinträchtigt sein, daß er sich nicht sogleich ein für die Erhebung einer Klage ausreichendes Bild von dem Schaden und der Person des Schädigers zu machen vermag (Urteil des BGH vom 16. Januar 1959 - VI ZR 27/58 - VersR 1959, 445).
BGH, 08.11.1960 - VI ZR 10/60
Ablauf der dreijährigen Verjährungsfrist bei deliktischen Ansprüchen - Anspruch …
Auch wenn er nicht voll bewußtlos ist, kann seine Fähigkeit, diese Vorgänge zu erfassen, so beeinträchtigt sein, daß er sieh nicht sogleich ein für die Erhebung einer Klage ausreichendes Bild von dem Schaden und der Person des Schädigers zu machen vermag (Urteile des BGH vom 16. Januar 1959 - VI ZR 27/58 - VersR 1959, 445).