Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/114
Timestamp: 2020-01-26 15:18:41
Document Index: 121788424

Matched Legal Cases: ['§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 116', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 127', '§ 118', '§ 571', '§ 173', 'BGH', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§114', '§ 26', 'BGH', 'BGH', '§ 114', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§ 114', '§ 207', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 114', 'Art. 19', '§ 114', 'Art. 19', '§ 114', 'Art. 19', '§ 114', 'Art. 19', '§ 114', 'Art. 19', '§ 114', 'Art. 19', '§ 114', 'BGH', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 118', '§ 114', '§ 118', '§ 114', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§ 166', '§ 114', '§ 11', '§ 233', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', '§ 114', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§ 114', '§ 114', '§ 121', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 114', 'Art. 19', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§114', 'BGH', 'BGH', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 114', 'BGH', '§ 114', '§ 94', '§ 114', '§ 114', 'Art. 19', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 117', '§ 118', 'BGH', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 120', 'BGH', '§114', 'BGH', '§114', '§ 114', '§ 114', '§ 114', 'BGH', '§114', 'Art. 3', 'Art. 20', '§ 114', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§114', '§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 114', 'Art. 3', 'Art. 20', '§ 114', 'BGH', '§ 114', '§ 114', '§ 114', 'Art. 3', 'Art. 20', '§ 114', '§ 114', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§ 114', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§ 233', 'BGH', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§ 233', 'BGH', '§ 233', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 233', 'BGH', '§ 114', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'Art. 3', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH', '§ 114', '§ 114', '§ 114', 'BGH', '§ 114', 'BGH']

§ 114 ZPO: Voraussetzungen
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2015, Az. IX ZB 82/14 Insoweit hat der Senat bereits mehrfach entschieden, dass eine Anfechtungsklage nicht schon dann mutwillig im Sinne von § 114 Abs. 2 ZPO ist, wenn der Verwalter Masseunzulänglichkeit angezeigt hat (BGH, Beschluss vom 28. Februar 2008 - IX ZB 147/07, ZlnsO 2008, 378).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2015, Az. IX ZB 54/15 Sie besitzen nur dann eine von der Rechtsordnung anerkannte Existenzberechtigung, wenn sie in der Lage sind, ihre Ziele aus eigener Kraft zu verfolgen (BVerfGE 35, 345, 355 ff zu § 114 Abs.4 ZPO aF; BGH, Beschluss vom 14. Juli 2005 - IX ZB 224/04, WM 2005, 1857; vom 10. Februar 2011 - IX ZB 145/09, WM 2011, 807 Rn. 9, vom 5. März 2015 - IX ZB 77/14, WM 2015, 731 Rn. 8 f; Zöller/Geimer, ZPO, 30. Aufl., § 116 Rn. 24).
VG München, Beschluss vom 2.3.2015, Az. 3 K 13.1959 Zwar dürfen bei der Entscheidung, ob hinreichende Erfolgsaussichten für die beabsichtigte Rechtsverfolgung (§ 114 ZPO) vorliegen, die Anforderungen nicht überspannt werden (vgl. BVerfG (Kammer), B v. 10.8.2001 - 2 BvR 569/01 - DVBl. 2001, 1748 ff.).
VGH München, Beschluss vom 2.2.2015, Az. 10 C 13.878 Von Mutwilligkeit ist dann auszugehen, wenn eine Partei, die keine Prozesskostenhilfe beansprucht, bei verständiger Würdigung aller Umstände von der Rechtsverfolgung absehen würde, obwohl eine hinreichende Aussicht auf Erfolg besteht (vgl. auch BVerfG, B. v. 18.11.2009 - 1 BvR 2455/08 - juris Rn. 9 f. sowie nunmehr § 114 Abs. 2 ZPO).
VGH München, Beschluss vom 1.11.2014, Az. 22 C 14.2302 15 Die strittige Frage, ob eine zunächst unterbliebene oder ungenügend erfolgte Darlegung und Nachweisführung hinsichtlich der Bedürftigkeit im Sinn von § 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO nach Abschluss der Instanz, für die Prozesskostenhilfe begehrt wird, schlechthin - auch in einem Beschwerdeverfahren nach § 127 Abs. 2 Satz 2 ZPO - nicht mehr nachgeholt werden kann (so z. B. BFH, B.v. 17.1.2001 - XI B 76-78/00 u. a. - juris Rn. 12 m. w. N.; OVG NRW, B.v. 5.10.2006 - 18 E 760/06 - NVwZ-RR 2007, 286 m. w. N.; B.v. 3.1.2008 - 18 E 267/06 - juris Rn. 8 f. m. w. N.), oder ob das nur gilt, wenn - was hier nicht geschehen ist - das Gericht des ersten Rechtszugs eine Frist nach § 118 Abs. 2 Satz 4 ZPO gesetzt hat (so BAG, B.v. 3.12.2003 - 2 AZB 19/03 - MDR 2004, 415), oder ob der Grundsatz, dass sofortige Beschwerden auf neue Angriffs- und Verteidigungsmittel gestützt werden können (§ 571 Abs. 2 Satz 1 ZPO i.V.m.§ 173 VwGO), insoweit uneingeschränkt eingreift (offen insoweit HambOVG, B.v. 18.11.2011 - 2 So 106/11 - NJW 2012, 551), kann vor diesem Hintergrund im gegebenen Fall auf sich beruhen.
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2014, Az. IX ZA 16/14 Für die Entscheidung nach § 114 ZPO kommt es aber allein auf die Erfolgsaussicht in der Sache selbst an, die bereits im Prozesskostenhilfeverfahren beurteilt werden kann (BGH, Beschluss vom 16. Juli 2003 - IV ZR 73/03, FamRZ 2003, 1552, 1553; vom 7. Februar 2008 - IX ZR 244/06 nv).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2014, Az. XII ZA 9/14 Die beabsichtigte Rechtsverfolgung bietet schon deshalb keine hinreichende Aussicht auf Erfolg (§114 Satz 1 ZPO), weil der nach § 26 Nr. 8 EGZPO erforderliche Beschwerdewert von über 20.000 € nicht erreicht ist (vgl. Senatsbeschluss vom 16. Februar 2005 - XII ZR 46/03 - ZM 2005, 933; BGH Beschluss vom 8. April 2008 - VIII ZR 50/06 -WuM 2008, 417).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2013, Az. III ZA 28/13 Mutwilligkeit im Sinne von § 114 Satz 1 ZPO liegt deshalb regelmäßig vor, wenn eine Partei keine nachvollziehbaren Sachgründe dafür vorbringt, warum sie eine Mehrzahl von Ansprüchen nicht in einer Klage geltend macht, oder nicht plausibel erklärt, aus welchen Gründen sie einen neuen Prozess anstrengt, obwohl sie das gleiche Klageziel kostengünstiger im Wege der Erweiterung einer bereits anhängigen Klage hätte erreichen können (BAG aaO Rn. 9; OLG Nürnberg, BeckRS 2010, 30507 jeweils mwN).
LSG München, Beschluss vom 1.0.2013, Az. 13 R 642/12 Denn das Prozesskostenhilfe-verfahren dient nicht unmittelbar der 'Rechtsverfolgung' im Sinne von § 114 Satz 1 ZPO; es handelt sich um ein separates Verfahren zur Prüfung, ob die Rechtsverfolgung finanzieller Unterstützung bedarf.Einen Antrag auf Prozesskostenhilfe kann der Betroffene selbst stellen und ggf.zuvor Beratung nach dem Beratungshilfegesetz in Anspruch nehmen (BayLSG, Beschlüsse vom 7. Mai 2010, Az. L 17 U 133/10 B PKH und 12. April 2011, L 7 AS 192/11 B; BGH, Beschluss vom 30. Mai 1984, Az. VIII ZR 298/83, alle Beschlüsse in juris).
VG München, Beschluss vom 4.11.2012, Az. 11 C 13.33 Zwar dürfen bei der Entscheidung, ob hinreichende Erfolgsaussichten für die beabsichtigte Rechtsverfolgung (§ 114 ZPO) vorliegen, die Anforderungen nicht überspannt werden (vgl. BVerfG vom 10.8.2001, DVBl 2001, 1748 ff.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2012, Az. IX ZB 62/12 6	a) Die Klage eines Insolvenzverwalters ist nicht schon dann mutwillig im Sinne von § 114 Satz 1 ZPO, wenn er Masseunzulänglichkeit angezeigt hat (BGH, Beschluss vom 16. Juli 2009 - IX ZB 221/08, WM 2009, 1673 Rn. 5).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2012, Az. IX ZB 62/12 13	cc) Bei der Beurteilung, ob durch die beabsichtigte Klage die Massenkos- tenarmut beseitigt werden kann, ist neben den ohnehin im Rahmen des § 114 ZPO zu prüfenden Erfolgsaussichten außerdem zu erwägen, ob eine stattgebende Entscheidung gegen den Beklagten wirtschaftlich durchgesetzt werden kann (vgl. OLG Celle ZVI 2012, 119, 120; Henning, aaO; Braun/Kießner, InsO, 5. Aufl., § 207 Rn. 6; Uhlenbruck, aaO).
LAG Köln, Beschluss vom 4.2.2012, Az. 5 Ta 129/11 14a) Hinreichende Erfolgsaussicht im Sinne von § 114 ZPO liegt vor, wenn das Gericht den Rechtsstandpunkt des Antragstellers aufgrund seiner Sachdarstellung und der vorhandenen Unterlagen für zutreffend oder zu demindest vertretbar hält und in tatsächlicher Hinsicht mindestens von der Möglichkeit auszugehen ist, dass der Antragsteller mit seinem Begehren durchdringen wird (LAG Köln 11. August 2006 – 3 Ta 367/07; Zöller/Philippi 29. Aufl. § 114 ZPO Rz 19, m. w. N. aus der Rechtsprechung).
LAG Köln, Beschluss vom 4.2.2012, Az. 5 Ta 129/11 Dem genügt das Gesetz in § 114 ZPO, in dem es die Gewährung von Prozesskostenhilfe bereits dann vorsieht, wenn nur hinreichende Erfolgsaussichten für die beabsichtigte Rechtsverfolgung bestehen, ohne dass der Prozesserfolg schon gewiss sein muss (BVerfG 24. Juli 2002 – 2 BvR 2256/99 – NJW 2003, 576).
LAG Hamm, Beschluss vom 2.2.2012, Az. 14 Ta 629/11 Schließlich hat der Gesetzgeber die vorliegende Regelung trotz der schon zu der Altregelung der § 114 ZPO a. F. sowie der Tabelle der Anlage 1 (zu § 114 ZPO) bestehenden Kontroverse geschaffen, so dass kein Anlass besteht, eine von ihm nicht vorgesehene Aufteilung der Freibeträge vorzunehmen (vgl. zu dem Ganzen OLG Hamm, a. a. O., m. w. N. auch zu abwAnsichten).
VGH München, Beschluss vom 1.2.2012, Az. 7 C 11.2703 Indes dürfen die Anforderungen an das Vorliegen hinreichender Erfolgsaussichten im Sinn des § 114 ZPO nicht überspannt werden (BVerfG vom 13.3.1990 BVerfGE 81, 347).
VG München, Beschluss vom 4.2.2012, Az. 1 K 12.510 Bei der Entscheidung, ob hinreichende Erfolgsaussichten für die beabsichtigte Rechtsverfolgung (§ 114 ZPO) vorliegen, dürfen die Anforderungen nicht überspannt werden (vgl. BVerfG v. 10.8.2001, DVBl. 2001, 1748 ff.).
LAG Hamm, Beschluss vom 2.5.2011, Az. 5 Ta 334/11 § 114 ZPO sieht die Gewährung von Prozesskostenhilfe bereits dann vor, wenn nur hinreichende Erfolgsaussichten für den beabsichtigten Rechtsstreit bestehen, ohne dass der Prozesserfolg schon gewiss sein muss (vgl. BVerfG, 10. August 2001, 2 BvR 569/01, AP GG Art. 19 Nr. 10).
LAG Hamm, Beschluss vom 2.5.2011, Az. 14 Ta 289/11 § 114 ZPO sieht die Gewährung von Prozesskostenhilfe bereits dann vor, wenn nur hinreichende Erfolgsaussichten für den beabsichtigten Rechtsstreit bestehen, ohne dass der Prozesserfolg schon gewiss sein muss (vgl. BVerfG, 10. August 2001, 2 BvR 569/01, AP GG Art. 19 Nr. 10).
LAG Hamm, Beschluss vom 2.5.2011, Az. 14 Ta 768/10 § 114 ZPO sieht die Gewährung von Prozesskostenhilfe bereits dann vor, wenn nur hinreichende Erfolgsaussichten für den beabsichtigten Rechtsstreit bestehen, ohne dass der Prozesserfolg schon gewiss sein muss (vgl. BVerfG, 10. August 2001, 2 BvR 569/01, AP GG Art. 19 Nr. 10).
LAG Hamm, Beschluss vom 2.5.2011, Az. 14 Ta 295/11 § 114 ZPO sieht die Gewährung von Prozesskostenhilfe bereits dann vor, wenn nur hinreichende Erfolgsaussichten für den beabsichtigten Rechtsstreit bestehen, ohne dass der Prozesserfolg schon gewiss sein muss (vgl. BVerfG, 10. August 2001, 2 BvR 569/01, AP GG Art. 19 Nr. 10).
LAG Hamm, Beschluss vom 4.4.2011, Az. 14 Ta 519/10 § 114 ZPO sieht die Gewährung von Prozesskostenhilfe bereits dann vor, wenn nur hinreichende Erfolgsaussichten für den beabsichtigten Rechtsstreit bestehen, ohne dass der Prozesserfolg schon gewiss sein muss (vgl. BVerfG, 10. August 2001, 2 BvR 569/01, AP GG Art. 19 Nr. 10).
LAG Hamm, Beschluss vom 2.4.2011, Az. 14 Ta 106/11 § 114 ZPO sieht die Gewährung von Prozesskostenhilfe bereits dann vor, wenn nur hinreichende Erfolgsaussichten für den beabsichtigten Rechtsstreit bestehen, ohne dass der Prozesserfolg schon gewiss sein muss (vgl. BVerfG, 10. August 2001, 2 BvR 569/01, AP GG Art. 19 Nr. 10).
VG München, Beschluss vom 4.3.2011, Az. 1 K 11.1120 Bei der Entscheidung, ob hinreichende Erfolgsaussichten für die beabsichtigte Rechtsverfolgung (§ 114 ZPO) vorliegen, dürfen die Anforderungen nicht überspannt werden (vgl. BVerfG v. 10.8.2001, DVBl. 2001, 1748 ff.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2011, Az. XII ZB 212/09 14	c)	Ob	Prozesskostenhilfe	wegen	Mutwillens	versagt	werden	könnte, wenn die Parteien schon bei der Heirat die Scheidung beabsichtigt und gewusst hätten, dass sie diese nicht würden bezahlen können (so OLG Hamm Beschluss vom 4. Februar 2000 - 11 WF 407/99- Juris; OLG Koblenz FamRZ 2004, 548; OLG Naumburg FamRZ 2004, 548, 549; OLG Rostock FamRZ 2007, 1335; Philippi FPR 2002, 479, 484; Johannsen/Henrich/Markwardt Familienrecht 5. Aufl. § 114 ZPO Rn. 19) bedarf hier keiner Entscheidung.
OLG Bamberg, Beschluss vom 1.2.2011, Az. 4 W 42/10 Das entspricht auch der nach wie vor überwiegenden Ansicht (vgl. etwa OLG Bamberg FamRZ 2008, 2142 und 2010, 231 sowie JurBüro 2009, 592; OLG München NJW-RR 2009 a. a. O.; OLG Frankfurt NJOZ 2007, 2995; OLG Köln OLGR 2007, 607; OLG Hamm FamRZ 2009, 136 sowie Beschluss des OLG Nürnberg vom 19.10.2005 - 2 W 2190/05 -; ferner MK-Motzer, 3. Auflage, Rdn. 32, 33 zu § 114 ZPO; Prütting/Völker/Zempel (2010), Rdn. 8 zu § 114 ZPO bzw. Rdn. 11,12 zu § 118 ZPO; differenzierend Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, 69. Aufl., Rdn. 35 und 43 zu § 114 ZPO).
OLG Bamberg, Beschluss vom 1.2.2011, Az. 4 W 42/10 Sie erfährt ihre innere Rechtfertigung dadurch, dass in dem durch § 118 I, 3 ZPO eröffneten Bewilligungsrahmen eine Prüfung der hinreichenden Erfolgsaussicht (§ 114 S. 1 ZPO) zwar nicht von vornherein entbehrlich ist (in diesem Sinne etwa OLG Bamberg FamRZ 2008, 2142, Rdn. 21), sich aber aus prozessökonomischen Gründen jedenfalls darauf beschränken darf, den Umfang der Vergleichsbereitschaft des Antragsgegners nachzuvollziehen (zutreffend B/L/A-Hartmann a. a. O., Rdn. 43 sowie Rdn. 104, dort Stichwort „Vergleich“, zu § 114 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2011, Az. V ZB 177/10 11	aa) Mutwilligkeit im Sinne des § 114 Satz 1 ZPO setzt voraus, dass eine verständige, nicht hilfsbedürftige Partei ihre Rechte nicht in gleicher Weise verfolgen würde (BGH, Beschluss vom 6. Juli 2010 -VIZB 31/08, NJW 2010, 3522 Rn. 6).
VGH München, Beschluss vom 2.2.2011, Az. 12 C 11.311 1 1. Für das Prozesskostenhilfeverfahren selbst kann Prozesskostenhilfe nicht gewährt werden, weil unter „Prozessführung“ im Sinne von § 114 ZPO nicht das Prozesskostenhilfeprüfungsverfahren zu verstehen ist (vgl. BVerwG vom 22.8.1990 JurBüro 1991,570; BGH vom 30.5.1984 BGHZ 91,311; Geiger in Eyermann, VwGO, 13. Auflage 2010, § 166 RdNr. 9).
LAG Köln, Beschluss vom 3.2.2011, Az. 1 Ta 375/10 13Für die Gewährung von Prozesskostenhilfe sieht § 114 Satz 1 ZPO i.V.m.§ 11 a Abs.3 ArbGG in verfassungsrechtlich nicht zu beanstandender Weise vor, dass die Rechtsverfolgung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet und nicht mutwillig erscheint (BVerfG v. 08.12.2009 – 1 BvR 2733/06 – WM 2010, 208; BAG v. 26.01.2006 – 9 AZA 11/05 – AP Nr. 81 zu § 233 ZPO 1977).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2011, Az. IX ZB 145/09 Ohne Bedeutung ist das - bereits im Rahmen des § 114 Satz 1 ZPO zu berücksichtigende - Einzelinteresse an einer richtigen Entscheidung (BGH, Beschl. v. 20. September 1957, aaO S. 185; Beschl. v. 20. Januar 1965, aaO).
LAG Hamm, Beschluss vom 1.1.2011, Az. 14 Ta 510/10 Es entspricht einhelliger Auffassung, dass eine Klage mutwillig ist, wenn eine verständige, nicht hilfsbedürftige Partei ihre Rechte nicht in gleicher Weise verfolgen würde (vgl. BAG, 28. April 2003, 2 AZB 78/02, ZIP 2003, 1947; LAG Hamm, 12.Juni 2009, 14 Ta 834/08, ArbR 2009, 147; 22. Oktober 2009, 14 Ta 85/09, juris; Kalthoener/Büttner/Wrobel-Sachs, Prozess- und Verfahrenskostenhilfe, Beratungshilfe, 5.Auflage, 2010, Rn. 474; Zöller/Geimer, 28. Auflage, 2010, § 114 ZPO Rn. 30).
LAG Hamm, Beschluss vom 3.9.2010, Az. 14 Ta 477/09 23c) Die ständige Rechtsprechung der Beschwerdekammern, dass eine Erhebung von Ansprüchen in einer gesonderten Klage statt im Wege der Klageerweiterung oder der objektiven Klagehäufung mutwillig ist (vgl. LAG Hamm, 27. März 2008, 4 Ta 443/07, n.v.; 13. August 2008, 7 Ta 459/08, n.v.; 5. Mai 2010, 14 Ta 78/10, n.v.; vgl. auch LAG Düsseldorf, 12. August 1985, 7 Ta 282/85, LAGE ZPO § 114 Nr. 7; Kalthoener/Büttner/Wrobel-Sachs, Prozess- und Verfahrenskostenhilfe, Beratungshilfe, 5. Auflage, 2010, Rdnr. 456; Zöller/Geimer, ZPO, 28. Auflage, 2010, § 114 ZPO Rdnr. 35), steht einer Verweigerung der Beiordnung für einfache Klagen nicht entgegen.
BGH, URTEIL vom 3.8.2010, Az. IV ZR 107/09 -9- Beiordnung eines eigenen Rechtsanwalts in solchen Fällen mutwillig i.S. von § 114 Satz 1 ZPO erscheint, zutreffend ausgeführt hat, sind hier die Interessen des beklagten Versicherungsnehmers und des beklagten Haftpflichtversicherers nur vordergründig gleichgerichtet, auch wenn sie beide der Klage entgegentreten (vgl. OLG Köln VersR 1997, 597, 598).
BGH, URTEIL vom 3.8.2010, Az. IV ZR 107/09 Deswegen kann weder mit Blick auf § 114 Satz 1 ZPO noch für die Frage, ob die Unterstützung des Versicherungsnehmers durch einen eigenen Rechtsanwalt notwendig erscheint, angenommen werden, eine verständige, nicht hilfsbedürftige Partei nähme in einem solchen Fall ihre Rechte ohne den Beistand eines eigenen Prozessbevollmächtigten wahr (BGH aaO).
VG München, Beschluss vom 1.8.2010, Az. 1 S 10.2132 Bei der Entscheidung, ob hinreichende Erfolgsaussichten für die beabsichtigte Rechtsverfolgung (§ 114 ZPO) vorliegen, dürfen die Anforderungen nicht überspannt werden (vgl. BVerfG v. 10.8.2001, DVBl. 2001, 1748 ff.).
LAG Düsseldorf, Beschluss vom 2.7.2010, Az. 3 Ta 445/10 Hiervon ist nach der Rechtsprechung der Beschwerdekammer insbesondere dann auszugehen, wenn die Einbeziehung den Streitgegenstand überschreitender Sachpunkte in einem gerichtlichen Vergleich auf Vorschlag des Gerichts erfolgt (vgl. zuletzt: LAG Düsseldorf, Beschluss v. 12.01.2010 - 3 Ta 581/09, JurBüro 2010, 262; Zöller/Geimer, § 114 ZPO, Rz. 14, Kalthöhner/Büttner/Wrobel-Sachs, Rz. 79 u. 511; Zimmermann, Rz. 389; vgl. insoweit auch: Schneider, MDR 1985, 441).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2010, Az. III ZR 56/10 Demgegenüber reicht das allgemeine Interesse an einer richtigen Entscheidung eines Prozesses grundsätzlich ebenso wenig aus wie der Umstand, dass im Rahmen eines Revisionsverfahrens Rechtsfragen von allgemeinem Interesse zu beantworten wären (BGHZ 25, 183, 185; Beschluss vom 20. Januar 1965 -VIIIZR 304/62 - LM § 114 ZPO Nr. 21; Beschluss vom 20. Dezember 1989, aaO).
LAG Hamm, Beschluss vom 3.1.2010, Az. 14 Ta 518/09 Dies haben die Fachgerichte zu beachten, wenn sie beurteilen, ob gemäß § 114 ZPO eine beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung hinreichende Aussicht auf Erfolg hat und nicht mutwillig erscheint und ob gemäß § 121 Abs. 2 Alt. 1 ZPO die Vertretung durch einen Rechtsanwalt erforderlich erscheint (vgl. BVerfG, 18. November 2009, a.a.O.)
VG München, Beschluss vom 3.0.2010, Az. 1 K 09.5919 Zwar dürfen bei der Entscheidung, ob hinreichende Erfolgsaussichten für die beabsichtigte Rechtsverfolgung (§ 114 ZPO) vorliegen, die Anforderungen nicht überspannt werden (vgl. BVerfG v. 10.8.2001, DVBl. 2001, 1748 ff.).
LAG Düsseldorf, Beschluss vom 2.0.2010, Az. 3 Ta 581/09 Hiervon ist nach der Rechtsprechung der Beschwerdekammer insbesondere dann auszugehen, wenn die Einbeziehung den Streitgegenstand überschreitender Sachpunkte in einem gerichtlichen Vergleich auf Vorschlag des Gerichts erfolgt (vgl. LAG Düsseldorf v. 24.09.2004 - 2 Ta 284/04; Beschluss v. 18.12.2007 - 3 Ta 664/07; Zöller/Philippi, § 114 ZPO, Rz. 14; Kalthöhner/Büttner/Wrobel-Sachs, Rz. 79 u. 511; Zimmermann, Rz. 389; vgl. insoweit auch Schneider, MDR 85, 441).
VG München, Beschluss vom 1.0.2010, Az. 1 K 10.5984 Bei der Entscheidung, ob hinreichende Erfolgsaussichten für die beabsichtigte Rechtsverfolgung (§ 114 ZPO) vorliegen, dürfen die Anforderungen nicht überspannt werden (vgl. BVerfG v. 10.8.2001, DVBl. 2001, 1748 ff.).
LAG Hamm, Beschluss vom 1.10.2009, Az. 14 Ta 357/09 Eine Klage besitzt keine hinreichende Erfolgsaussicht i.S. d. § 114 ZPO, wenn ein Erfolg in der Hauptsache zwar nicht schlechthin ausgeschlossen, die Erfolgschance aber nur eine Entfernte ist (vgl. BVerfG, 13. Juli 2005, 1 BvR 175/05, NJW 2005, 3489)
LAG Hamm, Beschluss vom 1.10.2009, Az. 14 Ta 357/09 § 114 ZPO sieht nämlich die Gewährung von Prozesskostenhilfe bereits dann vor, wenn nur hinreichende Erfolgsaussichten für den beabsichtigten Rechtsstreit bestehen, ohne dass der Prozesserfolg schon gewiss sein muss (vgl. BVerfG, 10. August 2001, 2 BvR 569/01, AP GG Art. 19 Nr. 10).
LAG Hamm, Beschluss vom 4.9.2009, Az. 14 Ta 85/09 9a) Eine Rechtsverfolgung ist mutwillig, wenn eine verständige, nicht hilfsbedürftige Partei ihre Rechte nicht in gleicher Weise verfolgen würde (vgl. BAG, 28. April 2003, 2 AZB 78/02, ZIP 2003, 1947; LAG Hamm, 12. Juni 2009, 14 Sa 834/08, juris; Kalthoener/Büttner/Wrobel-Sachs, Prozesskostenhilfe und Beratungshilfe, 4. Auflage, 2005, Rn. 447; Zöller/Philippi, 27. Auflage, 2009, § 114 ZPO Rn. 30).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2009, Az. IX ZB 221/08 Wie der Senat bereits entschieden hat, ist eine Anfechtungsklage folglich nicht schon dann mutwillig im Sinne von § 114 Satz 1 ZPO, wenn der Verwalter Masseunzulänglichkeit angezeigt hat (BGH, Beschl. v. 28. Februar 2008 -IXZB 147/07, NZI 2008, 431).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2009, Az. IX ZB 234/08 Wie der Senat bereits entschieden hat, ist eine Anfechtungsklage folglich nicht schon dann mutwillig im Sinne von § 114 Satz 1 ZPO, wenn der Verwalter Masseunzulänglichkeit angezeigt hat (BGH, Beschl. v. 28. Februar 2008 -IXZB 147/07, NZI 2008, 431).
LAG Köln, Beschluss vom 3.5.2009, Az. 7 Ta 162/08 Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist für die Beurteilung der Erfolgsaussichten i.S. v. § 114 ZPO ein großzügiger Maßstab anzulegen (BVerfGE 81, 358; BVerfG FamRZ 93, 664f.;BGH NJW 94, 1161).
LAG Hamm, Beschluss vom 5.5.2009, Az. 14 Ta 834/08 7	Eine Rechtsverfolgung ist mutwillig, wenn eine verständige, nicht hilfsbedürftige Partei ihre Rechte nicht in gleicher Weise verfolgen würde (vgl. BAG, 28. April 2003, 2 AZB 78/02, ZIP 2003, S. 1947; Zöller/Philippi, ZPO, 27. Auflage, 2009, § 114 ZPO Rn. 30; Kalthoener/Büttner/Wrobel-Sachs, 4. Auflage, 2005, Rn. 447).
LAG Köln, Beschluss vom 2.2.2009, Az. 3 Ta 43/09 Hinreichende Erfolgsaussicht im Sinne des § 114 ZPO liegt vor, wenn das Gericht den Rechtsstandpunkt des Antragstellers aufgrund seiner Sachdarstellung und der vorhandenen Unterlagen für zutreffend oder zu demindest vertretbar hält und in tatsächlicher Hinsicht von einer Möglichkeit der Beweisführung überzeugt ist (vgl. BGH, NJW 1994, 1161; LAG Köln, Beschluss vom 29.02.2008 – 3 Ta 318/07 -; Beschluss vom 18.08.2008 – 3 Ta 228/08 -; Zöller/Philippi, ZPO, 26. Auflage, § 114 Randziffer 19, jeweils mit weiteren Nachweisen aus der Rechtsprechung).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2008, Az. IX ZA 34/08 Bei der Prüfung der Erfolgsaussicht der Rechtsbeschwerde (§114 ZPO) ist - ebenso wie in der Revisionsinstanz (BGH, Beschl. v. 14. Dezember 1993 - VI ZR 235/92, NJW1994, 1160, 1161, bestätigt durch BVerfG NJW 1997, 2745) - entscheidend auf den voraussichtlichen Erfolg in der Sache selbst und nicht auf einen davon losgelösten Erfolg des Rechtsmittels wegen eins Verfahrensfehlers abzustellen.
LAG Köln, Beschluss vom 5.6.2008, Az. 11 Ta 185/08 Ausnahmsweise ist keine Mutwilligkeit anzunehmen, wenn für die Erhebung einer zweiten Klage nachvollziehbare Gründe bestehen (BGH 10. März 2005 – XII ZB 20/04 – NJW 2005, 1497; LAG Düsseldorf 6. April 1989 – 14 Ta 114/89 – JurBüro 1989, 1442; LAG Düsseldorf 12. August 1985 – 7 Ta 282/85 – LAGE § 114 ZPO Nr. 7).
LAG Köln, Beschluss vom 2.4.2008, Az. 4 Ta 58/08 Dem genügt das Gesetz in § 114 ZPO, in dem es die Gewährung von Prozesskostenhilfe bereits dann vorsieht, wenn nur hinreichende Erfolgsaussichten für die beabsichtigte Rechtsverfolgung bestehen, ohne dass der Prozesserfolg schon selbst gewiss sein muss (BVerfG 24.07.2002 – NJW 2003, 576).
AG Lüdenscheid, Beschluss vom 2.3.2008, Az. 5 F 910/07 8Eine Rechtsverfolgung ist dementsprechend mutwillig, wenn eine verständige, nicht hilfsbedürftige Partei ihre Rechte nicht in gleicher Weise verfolgt (vgl. Philippi a. a. O. m. w. N.; Hartmann in: Baumbach/Lauterbach, 66. Auflage, § 114 ZPO Rn. 107; Reichold in: Thomas/Putzo, 25. Auflage, § 114 ZPO Rn. 7; Wax in: Münchener Kommentar, § 114 ZPO Rn. 58; Kalthoehner/Büttner/Wrobel-Sachs a. a. O., Rn. 447 m. w. N.; OLG Karlsruhe FamRZ 1999, 1669, 1670).
BGH, BESCHLUSS vom 3.3.2008, Az. XII ZB 266/03 12	Gleichwohl wird aus prozessökonomischen Gründen und zu dem Zwecke der Gewährleistung eines einheitlichen Verfahrens zu dem Teil befürwortet, dem Unterhaltsgläubiger insgesamt Prozesskostenhilfe zu bewilligen, wenn er mit der beabsichtigten Klage neben den vom Sozialhilfeträger rückübertragenen Unterhaltsrückständen auch laufenden Unterhalt geltend macht und der auf die Rückstände entfallende Streitwert gegenüber demjenigen des laufenden Unterhalts nicht wesentlich ins Gewicht fällt (vgl. OLG Stuttgart FamRZ 2004, 1297 f.; Johannsen/Henrich/Thalmann aaO § 114 ZPO Rdn. 4a; Oestreicher/Decker SGB XII/SGB II § 94 SGB XII Rdn. 220; Thomas/Putzo/Reichold aaO § 114 Rdn. 7a; Luthin/Seidel Handbuch des Unterhaltsrechts 10. Aufl. Rdn. 5023).
LAG Köln, Beschluss vom 5.11.2007, Az. 8 Ta 368/07 Dem genügt das Gesetz in § 114 ZPO, in dem es die Gewährung von Prozesskostenhilfe bereits dann vorsieht, wenn nur hinreichende Erfolgsaussichten für den beabsichtigten Rechtsstreit bestehen, ohne dass der Prozesserfolg schon gewiss sein muss (BVerfG 10. August 2001 - 2 BvR 569/01 - AP GG Art. 19 Nr. 10).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2007, Az. IV ZA 17/07 Zur Darlegung der Voraussetzungen des § 114 Satz 1 ZPO kann es zwar ausreichen, auf bereits zu den Akten gereichte Vordrucke Bezug zu nehmen, wenn Veränderungen seitdem nicht eingetreten sind und hierauf unmissverständlich hingewiesen wird (Senatsbeschluss vom 24. Oktober 2007 aaO unter II 2; BGH, Beschluss vom 7. Oktober 2004 aaO).
BVerfG, vom 1.7.2007, Az. 1 BvR 1913/07 a) Der Entscheidungsspielraum, welcher den Fachgerichten bei der Auslegung des in § 114 ZPO enthaltenen Merkmals der hinreichenden Erfolgsaussicht verfassungsrechtlich zukommt, ist dann überschritten, wenn hierbei ein Auslegungsmaßstab verwendet wird, durch den einer unbemittelten Partei im Vergleich zu Bemittelten die Wahrnehmung ihrer Rechte unverhältnismäßig erschwert wird (vgl. BVerfGE 81, 347 <358>).
BVerfG, Beschluss vom 5.11.2006, Az. 1 BvR 2036/07 e) Schließlich verkenne ein Fachgericht die Bedeutung der Rechtsschutzgleichheit, wenn es § 114 Satz 1 ZPO dahin auslege, dass auch schwierige, noch nicht geklärte Rechtsfragen im Prozesskostenhilfeverfahren durchentschieden werden könnten (Bezugnahme auf BVerfGE 81, 347).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2006, Az. XII ZB 118/03 Das Prinzip der Rechtsgleichheit verlangt indessen keine vollständige Gleichstellung von bemittelten und unbemittelten Personen, so dass es verfassungsrechtlich nicht geboten ist, unbemittelten Personen den Zugang zu den Gerichten auch dann zu ermöglichen, wenn die von ihnen beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg verspricht oder mutwillig im Sinne des § 114 ZPO erscheint (BVerfGE 81, 347, 357 f.; BVerfG NJW 1997, 2745).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2006, Az. IX ZB 305/05 12	Die Bewilligung von Prozesskostenhilfe für das Verfahren der Rechtsbe- schwerde beruht auf § 114 ZPO (vgl. dazu BGH, Beschl. v. 19. Dezember 2002 - Ill ZB 33/02, WM 2003, 1826, 1827).
LAG Köln, Beschluss vom 4.1.2006, Az. 6 Ca 3914/04 4Bei der Entscheidung nach § 114 ZPO ist das verfassungsrechtliche Gebot der Rechtsschutzgleichheit zu beachten, sodass die Anforderungen an die Erfolgsaussicht nicht überspannt werden dürfen (BVerfG 14.10.2003 – 1 BvR 901/03- ).
LAG Köln, Beschluss vom 4.1.2006, Az. 6 Ca 3914/04 Dem genügt das Gesetz in § 114 ZPO, in dem es die Gewährung von Prozesskostenhilfe bereits dann vorsieht, wenn nur hinreichende Erfolgsaussichten für die beabsichtigte Rechtsverfolgung besteht, ohne dass der Prozesserfolg schon gewiss sein muss (BVerfG 24.07.2002 – NJW 2003, 576).
LAG Hamm, Beschluss vom 1.0.2006, Az. 4 Ta 830/05 Hat das Arbeitsgericht die PKH-Bewilligung wegen Unvollständigkeit der Unterlagen abgelehnt, so bleibt es der Partei dem Grundsatz nach zwar unbenommen, mit vollständigen Unterlagen einen neuen PKH-Antrag zu stellen, denn eine Frist für das PKH-Gesuch nach § 114 ZPO sieht das Gesetz nicht vor (LAG Hamm v. 04.12.2002 – 4 Ta 808/02, LAGE § 117 ZPO 2002 Nr. 2; LAG Nürnberg v. 15.04.2003 – 6 Ta 134/02, AR-Blattei ES 1290 Nr. 34 = LAGE § 118 ZPO 2002 Nr. 1 = MDR 2003, 1022, 1023; BAG v. 03.12.2003 – 2 AZB 19/03, MDR 2004, 415).
LAG Hamm, Beschluss vom 5.0.2006, Az. 4 Ta 854/05 Deshalb darf auch dann keine Prozesskostenhilfe mehr bewilligt werden, wenn die entscheidenden schwierigen, zunächst ungeklärten Rechtsfragen im Laufe des PKH-Verfahrens höchstrichterlich in einem für den Antragsteller ungünstigen Sinne entschieden werden (BGH v. 27.01.1982 – IVb ZB 925/80, LM Nr.29 zu § 114 ZPO = MDR 1982, 564).
LAG Köln, Beschluss vom 2.9.2005, Az. 4 Ta 335/05 Bei der Entscheidung nach § 114 ZPO ist das verfassungsrechtliche Gebot der Rechtsschutzgleichheit zu beachten, so dass die Anforderungen an die Erfolgsaussicht nicht überspannt werden dürfen (vgl. z. B. BVerfG 14.10.2003 – 1 BvR 901/03 – NVwZ 2004, 334).
LAG Köln, Beschluss vom 2.9.2005, Az. 4 Ta 335/05 Dem genügt § 114 ZPO, indem er die Gewährung von Prozesskostenhilfe bereits dann vorsieht, wenn nur hinreichend Erfolgsaussicht für die beabsichtigte Rechtsverfolgung besteht, ohne dass der Prozesserfolg schon gewiss sein muss (BVerfG 24.07.2002, NJW 2003, 576).
BVerfG, Beschluss vom 2.8.2005, Az. 2 BvR 1803/05 Mit dem grundrechtlichen Anspruch auf effektiven, in gleichheitsgerechter Weise auch dem Unbemittelten zugänglichen Rechtsschutz (vgl. BVerfGE 67, 245 <248>; 78, 104 <117 f.>) ist es vereinbar, dass § 114 Satz 1 ZPO, der hier gemäß der Verweisung in § 120 Abs. 2 StVollzG anwendbar ist, die Prozesskostenhilfe von hinreichender Erfolgsaussicht der beabsichtigten Rechtsverfolgung abhängig macht (vgl. BVerfGE 81, 347 <357>).
BGH, BESCHLUSS vom 3.7.2005, Az. XII ZR 14/03 Die beantragte Prozesskostenhilfe war zu versagen, da das beabsichtigte Rechtsmittel keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (§114 ZPO) und die Entscheidung in der Hauptsache nicht von der Beantwortung einer schwierigen, bislang ungeklärten Rechtslage abhängt (vgl. BVerfG FamRZ 2002, 665).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2005, Az. XII ZB 247/03 Wenn die Parteien schon bei der Heirat die Scheidung beabsichtigt und gewußt hätten, daß sie diese nicht würden bezahlen können, dürfe Prozeßkostenhilfe wegen Mutwillens versagt werden (OLG Hamm FamRZ 2000, 1092; OLG Koblenz FamRZ 2004, 548; OLG Naumburg FamRZ 2004, 548, 549; Zöller/Philippi ZPO 25. Aufl. §114 Rdn. 45; Philippi FPR 2002, 479, 484; Kalthoener/Büttner/Wrobel-Sachs Prozeßkostenhilfe und Beratungshilfe 3. Aufl. Rdn. 464; Johannsen/Henrich/ Thalmann Eherecht 4. Aufl. § 114 ZPO Rdn. 25; Baumbach/Lauterbach/Albers/ Hartmann ZPO 63. Aufl. § 114 Rdn. 124; vgl. auch Schneider MDR 1985, 441, 442).
LG Detmold, Beschluss vom 1.4.2005, Az. 2 T 16/05 5Für die Beurteilung der Erfolgssaussichten der Rechtsverteidigung der Beklagten (§ 114 ZPO) ist der letzte Erkenntnisstand des Gerichts, also der Sachund Streitstand im Zeitpunkt der Beschlussfassung maßgeblich (OLG München FamRZ 1998, 633; OLG Hamm FamRZ 998, 1300; OLG Dresden FamRZ 2002, 891).
BGH, BESCHLUSS vom 3.1.2005, Az. XII ZB 48/04 Zwar dürfen die Voraussetzungen an eine Erfolgsaussicht im Sinne von §114 ZPO aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht überspannt werden, weil Art. 3 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Rechtsstaatsprinzip (Art. 20 Abs.3 GG) eine weitgehende Angleichung der Situation von Bemittelten und Unbemittelten bei der Verwirklichung ihres Rechtsschutzes gebietet (BVerfG FuR 2004, 400, 401 m.w.N.).
LAG Köln, Beschluss vom 4.8.2004, Az. 4 Ta 230/04 3	Bei der Entscheidung nach § 114 ZPO ist das verfassungsrechtliche Gebot der Rechtsschutzgleichheit zu beachten, so dass die Anforderungen an die Erfolgsaussicht nicht überspannt werden dürfen (z. B. BVerfG 14.10.2003 - 1 BVR 901/03 - NVwZ 2004, 334).
LAG Köln, Beschluss vom 4.8.2004, Az. 4 Ta 230/04 Dem genügt das Gesetz in § 114 ZPO, indem es die Gewährung von Prozesskostenhilfe bereits dann vorsieht, wenn nur hinreichende Erfolgsaussichten für die beabsichtigte Rechtsverfolgung bestehen, ohne dass der Prozesserfolg schon gewiss sein muss (BVerfG 24. 7. 2002 NJW 2003, 576).
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.2004, Az. XII ZB 280/03 Der Antragsgegnerin ist die begehrte Prozeßkostenhilfe für die Rechtsbeschwerde gegen die Entscheidung des Gerichts der sofortigen Beschwerde (vgl. BGH, NJW 2003, 1192) zu versagen, weil die von ihr eingelegten Rechtsmittel unzulässig sind und somit keine Aussicht auf Erfolg haben (§114 ZPO).
LAG Düsseldorf, Beschluss vom 4.9.2003, Az. 2 Ta 403/03 Mit anderen Worten handelt mutwillig, wer den kostspieligeren von zwei gleichwertigen prozessualen Wegen beschreitet (vgl. Zöller/Philippi, ZPO, 23. Aufl., § 114 Rdn. 34 m. w. N.; ebenso schon Beschluss der Beschwerdekammer des erkennenden Gerichts vom 17.05.1989 - 14 Ta 52/89 - LAGE § 114 ZPO Nr. 16 m. w. N.).
BVerfG, Beschluss vom 2.3.2003, Az. 1 BvR 1354/03 Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für das Verfassungsbeschwerdeverfahren war mangels Erfolgsaussicht in der Hauptsache analog § 114 ZPO abzulehnen (vgl. BVerfGE 79, 252, 253).
BVerfG, Urteil vom 4.9.2002, Az. 1 BvR 596/03 Die in Rechtsprechung und Literatur weit überwiegende Meinung zu § 114 Satz 1 ZPO, nach der ein Rechtsschutzbegehren dann hinreichende Aussicht auf Erfolg hat, wenn die Entscheidung in der Hauptsache von der Beantwortung einer schwierigen, bislang ungeklärten Rechtsfrage abhängt, ist entsprechend dieser Maßstäbe verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden und wird dem Gebot der in Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 20 Abs.3 GG verbürgten Rechtsschutzgleichheit gerecht (vgl. BVerfGE 81, 347 <359>).
AG Emmerich, Beschluss vom 1.11.2000, Az. 11 F 129/00 Mit dem Begriff der Prozessführung in § 114 ZPO sei nur das eigentliche Streitverfahren erfasst, nicht das Prozesskostenhilfeverfahren, in dem über die Gewährung einer staatlichen Hilfe für den Antragsteller zu befinden sei (vgl. BGH NJW 1984, 2106; BVerwG RpflG, 1991, 63; Baumbach/Hartmann ZPO 59. Auflage § 114 Rdnr. 35; Zöller ZPO 19. Auflage § 114 Rdnr. 3; OLG Celle, JurBüro 1997, 200).
BVerfG, Beschluss vom 1.11.1999, Az. 1 BvR 81/00 Ein Fachgericht, das § 114 ZPO dahin auslegt, dass auch schwierige, noch nicht geklärte Rechtsfragen im Prozesskostenhilfe-Verfahren 'durchentschieden' werden können, verkennt damit die Bedeutung der in Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 20 Abs.3 GG verbürgten Rechtsschutzgleichheit (BVerfGE 81, 347 <356 ff.>).
BVerfG, Urteil vom 3.11.1999, Az. 2 BvR 106/00 2 BvR 106/00 Den Antragstellern kann keine Prozesskostenhilfe gewährt werden, da die beabsichtigte Verfassungsbeschwerde keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (vgl. § 114 ZPO; vgl. auch BVerfGE 90, 22 <25 f.>).
BVerfG, vom 1.10.1999, Az. 2 BvR 2256/99 Dem genügt das Gesetz in § 114 ZPO, indem es die Gewährung von Prozesskostenhilfe bereits dann vorsieht, wenn nur hinreichende Erfolgsaussichten für die beabsichtigte Rechtsverfolgung bestehen, ohne dass der Prozesserfolg schon gewiss sein muss (vgl. BVerfGE 81, 347 <357>).
BVerfG, Beschluss vom 5.2.1999, Az. 2 BvR 902/00 Verfassungsrecht verletzen die Fachgerichte bei der Auslegung und Anwendung des § 114 ZPO aber erst dann, wenn die angegriffene Entscheidung Fehler erkennen lässt, die auf einer grundsätzlich unrichtigen Anschauung von der Bedeutung dieser Gewährleistung beruhen (vgl. BVerfGE 81, 347 <357 f.>).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.1998, Az. IX ZR 165/97 Gründe Die Sache wirft im Hinblick auf die Entscheidungen in BGHZ 99, 36, 40 f.; 109, 321, 322 (unter I.) und das Senatsurteil vom 20. März 1997 - IX ZR 71/96 (ZIP 1997, 737, 739) keine ungeklärte Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung auf.Das Rechtsmittel hat auch im Ergebnis keine Aussicht auf Erfolg (§§ 114, 554 b ZPO).
BVerfG, Beschluss vom 1.1.1998, Az. 2 BvR 2109/99 Deshalb dürfen an das Tatbestandsmerkmal 'hinreichende Erfolgsaussicht' als Voraussetzung für die Gewährung von Prozesskostenhilfe (§ 114 ZPO) keine überspannten Anforderungen gestellt werden (vgl. BVerfGE 81, 347 <358>; Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 30. Oktober 1991 - 1 BvR 1386/91 -, NJW 1992, S. 889).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.1997, Az. VI ZB 48/97 Soweit die Klägerin im Schriftsatz vom 16. Januar 1997 vorgetragen hat, die RechtsschutzverSicherung habe wegen fehlender Erfolgsaussicht des Rechtsmittels Deckung versagt, könnte dieser Vortrag im Hinblick auf das Erfordernis der Erfolgsaussicht gemäß § 114 Abs. 1 ZPO der Bewilligung von Prozeßkostenhilfe ohnehin entgegengestanden haben (vgl. BGH, Beschluß vom 3. Juni 1987 - IVa ZR 318/86 - NJW-RR 1987, 1343).
AG Essen, Urteil vom 4.9.1992, Az. 12 C 505/92 23Maßstab der von der Beklagten als Ausnahmefall der grundsätzlichen Rechtsschutzversicherungspflicht nachzuweisenden Mutwilligkeit ist - vergleichbar der Regel in § 114 Absatz 1 ZPO (BGH VersR 1987, 1186 ff) - die Frage, ob eine nicht versicherte Person die Rechtsverfolgung angesichts des zu erwartenden Nutzens und der hierfür aufzuwendenden Kosten verständingerweise unterlassen würde (Prölss-Martin, 4 VVG, 24. Auflage,
BGH, BESCHLUSS vom 2.1.1992, Az. VI ZB 49/91 Mußte die Partei hingegen mit der Ablehnung rechnen, weil sie selbst oder ihr Prozeßbevollmächtigter erkennen konnte, daß die Voraussetzungen des § 114 Satz 1 ZPO in dem Gesuch nicht ausreichend dargetan waren, so kann die Wiedereinsetzung nicht gewährt werden (vgl. BGH, Beschluß vom 25.2.1987 - IVb ZB 157/86 - FamRZ 1987, 1018, 1019 und Urteil vom 28.1.1987 - IVb ZR 6/86 - BGHR ZPO § 233 Prozeßkostenhilfe 1).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.1991, Az. VIII ZR 146/91 Mußte sie dagegen damit rechnen, weil sie selbst oder ihr Prozeßbevollmächtigter erkennen konnte, daß die Voraussetzungen des § 114 Satz 1 ZPO nicht Vorlagen oder in dem Gesuch nicht ausreichend dargetan waren, so ist ihr die Wiedereinsetzung zu versagen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 15. November 1989 - IV b ZR 70/89 = BGHR ZPO § 233 - Prozeßkostenhilfe 6 und vom 25. März 1987 - IV b ZB 42/87 = BGHR ZPO § 233 - Prozeßkostenhilfe 3 -, jeweils m.w.Nachw.).
BVerfG, vom 1.5.1989, Az. 2 BvR 1584/92 Grundsätzlich verkannt wird die Bedeutung der Rechtsschutzgleichheit, wenn § 114 Satz 1 ZPO dahin ausgelegt wird, daß auch schwierige, noch nicht hinreichend geklärte Rechtsfragen im Prozeßkostenhilfe-Verfahren entschieden werden können (vgl. BVerfG a. a. O.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.1989, Az. VIII ZB 3/89 Da allerdings die Prozeßkostenhilfe vom Oberlandesgericht versagt wurde, ist weitere Voraussetzung, daß der Beklagte ohne Verschulden davon ausgehen konnte, die subjektiven Erfordernisse des § 114 ZPO ausreichend dargelegt zu haben und deshalb Prozeßkostenhilfe bewilligt zu bekommen (vgl. BGHZ 26, 99, 101; BGH Beschluß vom 25. März 1987 - IVb ZB 42/87 = BGHR ZPO § 233 Prozeßkostenhilfe 3).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.1988, Az. TVh SB 177/88 So hat das Bundesverfassungsgericht bereits mehrfach ausgesprochen, daß es nicht grundgesetzwidrig ist und insbesondere keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (oder des Gleichheitssatzes) darstellt, wenn § 114 ZPO die Bewilligung des Armenrechts und die vorläufig unentgeltliche Beiordnung eines Rechtsanwalts davon abhängig macht, daß die beabsichtigte Rechtsverfolgung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet und nicht mutwillig erscheint; aus demselben Grund begegnet danach die Anwendung des § 114 ZPO auch für die Rechtsverteidigung eines Beklagten grundsätzlich keinen Bedenken (BVerfGE 7, 53, 55, 56 m.w.N.; 35, 348, 354).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.1988, Az. I ZB 9/88 Der Antrag auf Bewilligung von Prozeßkostenhilfe, über den der Bundesgerichtshof zu entscheiden hat (vgl. dazu BGH, Beschl. v. 8.10.1986 - VIII ZR 86/84, NJW 1987, 1023, 1024), nachdem das Bayerische Oberste Landesgericht sich für die Entscheidung über die beabsichtigte sofortige Beschwerde als unzuständig bezeichnet hatte, war abzulehnen, denn die beabsichtigte Rechtsverfolgung bietet keine hinreichende Aussicht auf Erfolg (§ 114 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.1984, Az. IVa ZR 161/83 Nicht auf solche hypothetischen, sondern auf die tatsächlichen Erfolgsaussichten kommt es für § 114 Satz 1 ZPO an; sie darf das Gericht nicht wider besseres Wissen bejahen (vgl. BGH, Beschluß vom 27.1.1982 - IVb ZB 925/80 = LM ZPO § 114 Nr. 29 Bl. 2).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.1984, Az. VIII ZR 298/83 Die restriktive Auslegung des Begriffes 'Prozeßführung' in § 114 ZPO verstößt daher nicht gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG (so auch OLG Bremen JurBüro 1979, 447).
BVerfG, vom 1.0.1984, Az. 2 BvR 233/84 In der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung wird jedoch die Auffassung vertreten, daß eine auf den Zeitpunkt der Antragstellung zurückwirkende Bewilligung auch noch nach rechtskräftiger Abweisung der Klage möglich sei (vgl. OVG Hamburg, FamRZ 1987, S. 178 (178/179); BayVGH, BayVBl. 1988, S. 93; OVG Rh-Pf, OVGE 37, 183 (184/ 185) m.w.N.;VGH BW, Justiz 1987, S. 357; a.A. OVG RP, NJW 1982, S. 2834 (2835)) und daß in diesem Falle für die Beurteilung der Erfolgsaussichten der Klage gemäß § 114 Satz 1 ZPO der Zeitpunkt maßgeblich sei, in dem spätestens hätte entschieden werden müssen.
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1981, Az. in zb 21/81 Gründe Die Frage, ob in einem Beschwerdeverfahren, das die Entziehung des Armenrechts zu dem Gegenstand hat, die Bewilligung des Armenrechts unstatthaft ist (vgl. OLG Hamburg FamRZ 1978, 937; OLG Düsseldorf JMB1 NRW 1953, 4), bedarf keiner Entscheidung; schon aus den nachstehenden Gründen muß der Klägerin das nachgesuchte Armenrecht wegen mangelnder Erfolgsaussicht ihrer weiteren Beschwerde verweigert werden (§ 114 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.1976, Az. IV ZB 5/76 Auf Grund dieser behördlichen Bestätigung ihres Unvermögens zur Bestreitung der Prozeßkosten konnte die Beklagte davon ausgehen, auch vom Gericht als arm im Sinne des § 114 ZPO betrachtet zu werden (vgl. BGH NJW 1964, 868).
BGH, BESCHLUSS vom 2.9.1974, Az. VI ZB 9/74 1. Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann zwar ein Rechtsmittelkläger Wiedereinsetzung gegen die Versäumung der Rechtsmittelfrist auch dann beanspruchen, wenn er ohne Verschulden annehmen durfte, durch Armut i.S. des § 114 Abs. 1 S. 1 ZPO an der Einlegung des Rechtsmittels gehindert zu sein (BGHZ 26, 99, 101).
BVerfG, vom 1.0.1969, Az. 1 BvR 153/69 Das allgemeine Interesse an der richtigen Entscheidung eines Prozesses rechtfertige in der Regel die Anwendung des § 114 Abs.4 ZPO nicht (BGHZ 25, 183 (185); vgl. auch NJW 1965, S. 585).
BVerfG, vom 4.11.1956, Az. 1 BvR 41/57 Das Bundesverfassungsgericht hat bereits früher ausgesprochen, daß es nicht grundgesetzwidrig ist und insbesondere keine Verletzung des Gleichheitssatzes oder des Anspruchs auf rechtliches Gehör darstellt, wenn § 114 ZPO die Bewilligung des Armenrechts und die vorläufig unentgeltliche Beiordnung eines Rechtsanwalts davon abhängig macht, daß die beabsichtigte Rechtsverfolgung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet und nicht mutwillig erscheint (BVerfGE 2, 336 <341>; ebenso der dort zitierte unveröffentlichte Beschluß vom 6. März 1952, 1 BvR 392/51).
BVerfG, vom 4.11.1956, Az. 1 BvR 41/57 Mit Recht wird daher in Rechtsprechung und Schrifttum der Gedanke überwiegend abgelehnt, daß sich eine Armenrechtsbewilligung wegen der dem Gericht obliegenden Ermittlungspflicht erübrige (OLG Celle JR 1948, 291; Hess. OLG Zweigstelle Kassel MDR 1950, 623; Stein-Jonas-Schönke An. II 6 zu § 114 ZPO; Baumbach An. 2 F zu § 114 ZPO; Israel JR 1948, 305; Bastian JR 1951, 421 <423>).
BGH, vom 6.0.1956, Az. IV ZR 225/55 Pür das nach der Rücknahme der Revision von ihr eingeleitete Rachtragsverfahren betreffend die Verlustigkeitserklä-rung des Rechtsmittels und die Entscheidung über dessen Kosten kann ihr das Armenrecht ebenfalls nicht bewilligt werden, weil sie die damit verbundenen verhältnismäßig geringen Kosten, auch wenn der Ersatzanspruch gegen ihren Ehemann nicht zu realisieren sein sollte, ohne Beeinträchtigung ihres notwendigen TJnter- halts selbst aufbringen kann (§ 114 ZPO)a Diese Kosten berechnen sich nicht nach dem Wert der Hauptsache, sondern einem erheblich geringeren Streitwert (BGHZ 15> 394).