Source: https://www.gesamtverein.de/verein/organisation-vorstand-und-satzung.html
Timestamp: 2020-07-09 23:40:30
Document Index: 186019974

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 9', '§ 5', '§ 26', '§ 12', '§ 14']

Gesamtverein der Deutschen Geschichts- und Altertumsvereine: Organisation, Vorstand und Satzung Gesamtsvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine
An dieser Stelle folgt in Kürze eine kleine Übersicht über die Organisationsstruktur des Gesamtvereins.
1. Vorsitzender: Dr. Johannes Mötsch, E-Mail
Dr. Johannes Mötsch, geboren 1949 in Bonn. Nach Abitur und Wehrdienst 1970-1976 Studium der Geschichte und der Lateinischen Philologie in Bonn, abgeschlossen mit Staatsexamen. 1979 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über die Schriftgutverwaltung des Trierer Erzbischofs Balduin von Luxemburg (gest. 1354). 1978-1980 Archivreferendar am Landeshauptarchiv Koblenz, Besuch der Archivschule Marburg. 1980-1993 Archivar am Landeshauptarchiv Koblenz, 1993-1997 am Thüringischen Hauptstaatsarchiv Weimar. 1997 bis 2014 (Ruhestand) Leiter des Thüringischen Staatsarchivs Meiningen. Mitglied mehrerer Historischer Kommissionen. Von 2003 bis 2018 Vorsitzender des Hennebergisch-Fränkischen Geschichtsvereins (Sitz: Kloster Veßra). Quelleneditionen und auswertende Aufsätze zur rheinische und thüringischen Landesgeschichte.
2. Vorsitzender: Prof. Dr. Konrad Elmshäuser, E-Mail
Tätigkeit als Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen, 1991-93 Archivreferendariat an der Archivschule Marburg und im Bundesarchiv Koblenz, anschließend Tätigkeit im niedersächsischen Staatsarchiv Stade. Seit 1995 im Staatsarchiv Bremen, ebendort im Jahr 2003 Ernennung zum leitenden Archivdirektor. Nach Tätigkeit als Lehrbeauftragter im Jahr 2009 Ernennung zum Honorarprofessor für Geschichte an der Universität Bremen mit den Arbeitsschwerpunkten bremische Landesgeschichte und Quellenkunde. Elmshäuser ist Leiter der Redaktion der landeshistorischen Zeitschrift des Landes Bremen, des Bremischen Jahrbuchs.
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Schatzmeisterin: Dr. Beate Dorfey, E-Mail
Studium der Geschichte, katholische Theologie und Anglistik an der Universität Trier, 1993 Promotion zu einem landesgeschichtlichen Thema, wiss. Angestellte der Universitäten Trier und Düsseldorf, 1996 Eintritt in den Archivdienst als Staatsreferendarin des Landes Nordrhein-Westfalen, seit 1998 im Landeshauptarchiv Koblenz tätig, seit 2013 als stellvertretende Leiterin der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz/Landeshauptarchiv Koblenz.
Zahlreiche Publikationen zu landes- und zeitgeschichtlichen Themen mit den Schwerpunkten Erster Weltkrieg, Nationalsozialismus und Nachkriegszeit im Rheinland, Kuratorin mehrerer Ausstellungen zu landesgeschichtlichen Themen, u.a. zur Nachkriegsgeschichte und zum Ersten Weltkrieg im Rheinland.
Schriftleitung der Blätter für deutsche Landesgeschichte: Dr. Klaus Neitmann, E-Mail
1954 geb. in Minden/Westfalen, 1975-1984 Studium der Fächer Geschichte und Romanische Philologie an der Georg-August-Universität Göttingen, 1984 ebd. Promotion zum Dr. phil. mit einer Dissertation über „Die Staatsverträge des Deutschen Ordens in Preußen 1230-1449“, 1984-1986 Ausbildung zum wissenschaftlichen Archivar, 1986-1993 Archivar am Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin, seit 1993 Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs in Preußen.
2008 Habilitation an der Universität Potsdam im Fach Landesgeschichte, 2014 ebd. Ernennung zum apl. Professor. Zahlreiche archiv- und geschichtswissenschaftliche Veröffentlichungen, insbes. zur spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Landesgeschichte Brandenburgs, Preußens und des Baltikums (Livlands) sowie zur Geschichte der deutschen Landesgeschichtsschreibung. Seit 2010 Herausgeber der „Blätter für deutsche Landesgeschichte“.
Schriftführerin: Dr. Nicole Bickhoff (Baden-Württemberg)
Dr. Helmut Rönz (Nordrhein-Westfalen)
Dr. Helmut Rönz studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Geschichte, Katholische Theologie, Philosophie und Erziehungswissenschaften und legte 1999 das 1. Staatsexamen ab. Von 2002-2004 absolvierte er ein wissenschaftliches Volontariat beim Amt für Rheinische Landeskunde des LVR in Bonn. Anschließend wurde er dort als wissenschaftlicher Referent eingestellt. 2006 erfolgte die Promotion an der Universität Bonn über den Trierer Diözesanklerus im 19. Jahrhundert. Im Sommersemester 2007 übernahm er einen Lehrauftrag am landesgeschichtlichen Lehrstuhl. Seit 2006 betreute er als Verantwortlicher Redakteur das Portal Rheinische Geschichte und ist seit 2014 Projektleiter. Zudem arbeitet er am Rheinischen Städteatlas mit. Seit 2011 betreut er das Projekt „Widerstand im Rheinland 1933-1945“ und zahlreiche Ausstellungs- und Sonderprojekte, wie beispielsweise „Schokoladenfabriken im Rheinland 1800-1950“, „NS-Medizinverbrechen im Rhein-Sieg Kreis“ und „Digitale Publikation Rheinischer Städteatlas“. Er ist Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde und Herausgeber der Rheinischen Lebensbilder. Ebenso gehört er dem Vorstand des Vereins für Geschichtliche Landeskunde der Rheinlande an. Seit 2017 ist er Mitglied im Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte in Münster.
Dr. Martin Schoebel (Mecklenburg-Vorpommern)
Geb. 1958 in Bad Kreuznach, nach Abitur und Grundwehrdienst Studium der Geschichte, Philosophie und Romanistik in Mainz und Dijon, 1984 1. Staatsexamen für das Lehramt, Mitarbeitertätigkeiten am Deutschen Historischen Institut in Paris und den Universitäten Münster und Aachen, 1988 Promotion mit einer Arbeit über „Archiv und Besitz der Abtei St. Viktor in Paris“ (erschienen 1991). Nach dem Referendariat in Koblenz und Marburg 1991 2. Staatsexamen für den höheren Archivdienst. Archivar in Koblenz und Marburg. 1994 Direktor des Landesarchivs Greifswald. 1998 bis 2004 Vorsitzender des Beirates der Dokumentationszentren für die Opfer deutscher Diktaturen in Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2012 Abteilungsleiter Landesarchiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern. Auszeichnungen für die deutsch-polnischen Zusammenarbeit der Archive.
Mitgliedschaft in mehreren landesgeschichtlichen Vereinen, von 2009 bis 2013 Vorsitzender der Historischen Kommission für Pommern. Schwerpunkte sind die Landesgeschichte Mecklenburg und Pommerns, insbesondere die mittelalterliche Geschichte sowie die Archivgeschichte des Ostseeraums.
Dr. Kai Sprenger (Rheinland-Pfalz)
Studium der Geschichte, Latein, Germanistik und Pädagogik in Mainz, Glasgow und Pavia. 1996 bis 1998 wissenschaftlicher Volontär am Gutenberg-Museum Mainz, 1999 bis 2001 Stipendiat der Landesgraduiertenförderung RLP sowie des Deutschen Historischen Instituts in Rom (DHI). Promotion über das Alexandrinische Schisma in Reichsitalien (12. Jh.). 2001 bis 2010 Leitung des Kultur- und Archivamts des Landkreises Ravensburg. 2010 bis 2014 Forschungsaufenthalt am DHI Rom zur Rezeptionsgeschichte der Staufer in Italien. Von September 2014 bis Dezember 2015 hauptamtlicher Geschäftsführer des Instituts, seit Januar 2016 im Ehrenamt. Zuständig für: allgemeine Geschäftsführung, Redaktion der Reihe Geschichtliche Landeskunde, Leitung und wissenschaftliche Mitarbeit verschiedener Projekte.
Prof. Dr. Sigrid Hirbodian, E-Mail
1979-1986 Studium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Fächer: Deutsch und Geschichte, 3. 12. 1986 wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien, 1.9.1988-1.10.2002 wissenschaftliche Angestellte am Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz, 24. 2. 1992 Promotion im Fach Mittlere und Neuere Geschichte, 30. 1. 2002 Habilitation, venia legendi für Mittelalterliche Geschichte und Geschichtliche Landeskunde, 1.10.2002-31.7.2006 Vertretung des Lehrstuhls für Mittlere und Neuere Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 1.8.2006-31.7.2011 Professur für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Trier, seit 1. 8. 2011 Professur für Mittlere und Neuere Geschichte mit Schwerpunkt Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; Direktorin des Instituts für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften, seit 2015 Teilprojektleiterin im SFB „Bedrohte Ordnungen“, seit 2017 Teilprojektleiterin im SFB „RessourcenKulturen“.
Prof. Dr. Ursula Braasch-Schwersmann (Hessen)
Akad. Direktorin, Leiterin des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde, Honorarprofessorin an der Philipps-Universität Marburg, Lehrbeauftragte am dortigen Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften. Studium der Fächer Geschichte, Französisch und Politikwissenschaften an Philipps-Universität Marburg. Promotion 1988 mit einer Untersuchung über das Deutschordenshaus Marburg im Spätmittelalter.
Schwerpunkte in Forschung und Lehre auf den Gebieten mittelalterliche Geschichte, Landesgeschichte Hessens, Stadtgeschichte, Geschichte geistlicher Ritterorden, historische Kartographie. Über bisher erschienene Publikationen informieren in Auswahl Nachweise in der Deutschen Nationalbibliothek.
Dr. Sabine Graf (Niedersachsen)
geb. 1965 in Salzgitter, Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Philosophie, Historischen Hilfswissenschaften und Kunstgeschichte in Braunschweig und Göttingen; 1996 Promotion in Göttingen; 1997–1999 Archivreferendariat am Staatsarchiv Osnabrück und an der Archivschule Marburg; 1999–2003 Referentin im Staatsarchiv Stade, 2003–2006 Referentin im Hauptstaatsarchiv Hannover , 2006–2010 Referentin in der Zentralen Archivverwaltung des Niedersächsischen Landesarchivs, 2010–2013 Stellvertretende Leiterin im Niedersächsischen Landesarchiv – Hauptstaatsarchiv Hannover, 2013–2015 Leiterin des Geschäftsbereichs „Archivfachliche Aufgaben“ des Standorts Hannover im Niedersächsischen Landesarchiv, seit 2015 Leiterin des Standorts Hannover im Niedersächsischen Landesarchiv.
2003–2007 Geschäftsführerin der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, seit 2014 Mitglied in deren Ausschuss. Vorsitzende des Historischen Vereins für Niedersachsen und Herausgeberin von dessen Veröffentlichungsreihe. Mitglied in der Redaktion des Niedersächsischen Jahrbuchs für Landesgeschichte. Mitglied im Beirat der Gesellschaft für Niedersächsische Kirchengeschichte.
Prof. Dr. Ferdinand Kramer (Bayern)
An dieser Stelle steht in Kürze eine Kurzbiographie.
Prof. Dr. Winfried Müller (Sachsen)
Studium der Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, dort auch Promotion und Habilitation am Institut für Bildungs- und Universitätsgeschichte. Nach Vertretungsprofessuren an den Universitäten München und Bonn seit 1999 Professor für Sächsische Landesgeschichte an der Technischen Universität Dresden und seit 2000 Direktor des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde, Dresden. Mitglied u.a. der Historischen Kommission bei der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, der Kommission für Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München. 2008-2011 wissenschaftliche Koordination der 3. Sächsischen Landesausstellung „Via regia“ in Görlitz und Mitherausgeber des ausstel-lungsbegleitenden Essaybandes „Menschen unterwegs. Die via regia und ihre Akteure“, 2011-2014 Beteiligung an Konzeption und Durchführung der 1. Brandenburgischen Lan-desausstellung 2014 „Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft“. 2000-08 Leiter des Teilprojekts „Das historische Jubiläum“ im Sonderforschungsbereich 537 „Institutiona-lität und Geschichtlichkeit“; 2009-14 Leiter des Teilprojekts „Gemeinsinnsdiskurse und religiöse Prägung zwischen Spätaufklärung und Vormärz (ca. 1770-1830)“ im Dresdner Sonderforschungsbereich 804 „Transzendenz und Gemeinsinn“.
Forschungsschwerpunkte: Deutsche und europäische Aufklärung, Politik und Kultur der Sattelzeit ca. 1770-ca. 1830, historische Jubiläumskultur, Bildungs- und Universitätsge-schichte, und aktuell: visuelle Kulturrepräsentationen um 1900.
Prof. Dr. Michael Matheus (Rheinland-Pfalz)
Michael Matheus studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Germanistik an den Universitäten Trier, Bonn und Münster. Nach Promotion (1981) und Habilitation (1990) an der Universität Trier ist er seit 1994 Professor für Mittlere und Neuere Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Außerdem war er von 1994 bis 2003 1. Vorsitzender und Direktor des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz, ein Amt, das er seit 2013 wieder innehat. Von 2002 bis 2012 war er Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen vor allem in komparatistischen Studien zur Geschichte Deutschlands und Italiens im hohen und späten Mittelalter im europäischen Kontext zu u.a. folgenden Themenbereiche: die Geschichte ländlicher und städtischer Siedlungen, die Weingeschichte, die Bildungs- und Universitätsgeschichte, Christen und Muslime in Süditalien, das Papsttum, die Kurie und Rom in der Renaissance.
Keywan Klaus Münster (Nordrhein-Westfalen)
Geboren 1991 in Köln, Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Politik- und Sozialwissenschaft in Bonn. Von 2016 bis 2019 als wissenschaftlicher Referent beim LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte an der Neuauflage des Internetportals „Rheinische Geschichte“ (www.rheinische-geschichte.lvr.de) sowie am Digitalisierungsprojekt zur Umsetzung des digitalen „Rheinischen Städteatlas“ beteiligt. Seit 2018 Lehrbeauftragter an der Akademie Mont-Cenis, der Fortbildungsakademie des Ministeriums des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit 2019 Geschäftsführer der Gesellschaft für rheinische Geschichtskunde. Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Stadt-und Landesgeschichte, NS- und Katholizismusforschung.
Prof. Dr. Rainer Nicolaysen (Hamburg)
Studium der Geschichtswissenschaft und Germanistik, 1996 Promotion mit einer Biographie über den 1933 als Jude vertriebenen Politikwissenschaftler Siegfried Landshut, 2002 Habilitation mit einer Studie über die Entstehungsgeschichte der VolkswagenStiftung, anschließend Privatdozent für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg und Dozent für Sozial- und Kulturgeschichte an der Leuphana Universität Lüneburg, seit 2010 Leiter der Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte und Professor für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg, regelmäßiger Gastprofessor am Smith College in Northampton/Massachusetts (seit 1996) und am Middlebury College in Middlebury/Vermont, USA (2000 bis 2010); von 2007 bis 2011 stellvertretender Vorsitzender des Vereins für Hamburgische Geschichte, seit 2011 Erster Vorsitzender.
Forschungsschwerpunkte: Deutsche Zeit- und Kulturgeschichte, Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, Hamburgische Geschichte, Geschichte des deutschsprachigen Exils 1933 bis 1945 und der Remigration, Biographieforschung, (Homo-)Sexualitätsgeschichte.
Dr. Ernst Schütz (Bayern)
Schütz besuchte das St.-Michaels-Gymnasium der Benediktinerabtei Metten (Abitur 1992). Nach dem Zivildienst Studium an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt in den Fächern Englisch und Geschichte. Nach dem Magister Artium in Geschichte 2004 Promotion im Fach Bayerische und vergleichende Landesgeschichte mit einer Arbeit über die britische Gesandtschaft am Immerwährenden Reichstag zu Regensburg und am kur(pfalz)bayerischen Hof zu München (1683–1806). Seit 2006 Tätigkeit im bayerischen Gymnasialdienst, verbunden mit einer Teilabordnung an das Museumspädagogische Zentrum in München von 2014 bis 2017 sowie einer Teilabordnung an das Institut für Bayerische Geschichte an der LMU München seit 2019. Schütz ist 1. Vorsitzender des Geschichtsvereins für den Landkreis Deggendorf und Vorstandsmitglied im Verband bayerischer Geschichtsvereine. Mehrere Veröffentlichungen zur frühneuzeitlichen Diplomatiegeschichte, zur benediktinischen Ordensgeschichte sowie zur Regional- bzw. Landesgeschichte und ihrer Vermittlung.
Prof. Dr. Manfred Treml, E-Mail, Homepage, Bekanntmachung zur Verleihung des Ehrenvorsitzes
Studium der Geschichte, Germanistik und Sozialkunde in München, Promotion in Bayerischer Landesgeschichte, 1. und 2. Lehramtsprüfung, Lehrer an einem Münchner Gymnasium, Studienleiter an der Studienstätte für Politik und Zeitgeschichte e.V. in München, Dozent und Leiter des Referats Geschichte an der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen (1980 – 1985), ehrenamtlicher Leiter des Stadt- und Hochstiftsmuseums Dillingen (1982 – 1985), 1985 – 2001 stellvertretender Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte (Leitender Sammlungsdirektor); Leiter des Museums-Pädagogischen Zentrums München (MPZ) 2001- 2010 (Oberstudiendirektor).
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(1) Der 1852 in Dresden und Mainz gegründete Verein führt den Namen "Gesamtverein der Deutschen Geschichts- und Altertumsvereine".
(2) Sitz des Vereins ist Nürnberg (Germanisches Nationalmuseum).
(3) Alle Vereinsämter werden jeweils in geschlechtsbezogener Form bezeichnet.
(1) Zweck des Gesamtvereins ist die Pflege und Förderung der landes-geschichtlichen Forschung sowie die Wahrung der gemeinsamen Interessen der Mitglieder.
(2) Der Zweck wird insbesondere verwirklicht durch die Herausgabe der Blätter für deutsche Landesgeschichte sowie die Veranstaltung von Tagen der Landesgeschichte.
(1) Der Gesamtverein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
(2) Der Gesamtverein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Gesamtvereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Gesamtvereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Gesamtvereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(1) Mitglieder können insbesondere Geschichtsvereine und landes-geschichtliche Einrichtungen sowie verwandte Vereinigungen und rechtsfähige Arbeitsgemeinschaften werden.
(2) Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen; über die Annahme entscheidet der Vorstand.
(3) Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem Antragsteller die Berufung an die Mitgliederversammlung frei, welche dann endgültig entscheidet.
(4) Personen und Institutionen, die den Gesamtverein regelmäßig unterstützen, können zu Fördermitgliedern, besonders verdiente Persönlichkeiten zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Auflösung der juristischen Person.
(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand, die drei Monate vor dem Ende des Geschäftsjahres eingegangen sein muss.
(3) Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr, wenn zwei Mahnungen unbeachtet bleiben. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand nach Anhörung des Mitglieds, dem die Berufung an die Mitgliederversammlung zusteht. Sie ist schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig.
(1) Von den Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag erhoben, der jeweils bis zum 31. März zu entrichten ist. Die Höhe der Beiträge bestimmt die Mitgliederversammlung.
(2) Alle Mitglieder sind zum verbilligten Bezug der Blätter für deutsche Landesgeschichte sowie zur Teilnahme an den Veranstaltungen des Gesamtvereins berechtigt.
§ 8 Organe des Gesamtvereins
(1) Organe des Gesamtvereins sind Mitgliederversammlung, Vorstand und Beirat.
(2) Alle Organe des Gesamtvereins fassen in der Regel ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit; bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Besondere Mehrheiten gelten für die Änderung der Satzung und die Auflösung des Gesamtvereins (§ 9 Abs. 10).
(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Sie soll ein Forum für Gedanken- und Erfahrungsaustausch über Entwicklungen, Ergebnisse und Probleme der landesgeschichtlichen Forschung bilden. Zu ihren Aufgaben gehören die Wahl und Abwahl des Vorstands, Entlastung des Vorstands, Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, Wahl der Rechnungsprüfer, Beschlussfassung über den Haushaltsplan, Festsetzung von Beiträgen, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auflösung des Gesamtvereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen, die Ernennung von Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitgliedern, die Verleihung der Karl-Lamprecht-Medaille sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.
(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich oder elektronisch unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
(3) Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.
(4) In beiden Fällen beginnt die Frist mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Gesamtverein bekannt gegebene Anschrift gerichtet war.
(5) Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin der Mitgliederversammlung schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen.
(6) Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Gesamtvereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.
(7) Die Mitgliederversammlung ist - außer bei Satzungsänderung und Auflösung des Gesamtvereins - ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
(9) Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder für ein anderes Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.
(10) Satzungsänderungen und die Auflösung des Gesamtvereins können nur mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
(11) Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.
(12) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
(1) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Schatzmeister, dem Schriftführer, dem Schriftleiter der "Blätter" und bis zu drei weiteren Mitgliedern.
(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt.
(3) Vorstandsmitglied kann nur werden, wer einer der unter § 5 (1) genannten Einrichtungen und Vereine angehört.
(4) Wiederwahl ist zulässig.
(6) Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Gesamtverein endet auch das Amt als Vorstand.
(7) Der Vorstand leitet den Gesamtverein und besorgt dessen Angelegenheiten entsprechend den Beschlüssen der Mitgliederversammlung und unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Beirates.
(8) Vertretungsberechtigt im Sinne von § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Jeder hat Alleinvertretungsrecht, doch vertritt im Innenverhältnis der Stellvertreter nur im Falle der Verhinderung des Vorsitzenden.
(9) Der Vorstand tritt mindestens zweimal jährlich zusammen; er kann andere Personen beratend hinzuziehen. Über den Verlauf der Vorstandssitzungen wird ein schriftliches Protokoll angefertigt.
(10) Langjährige, verdiente Vorsitzende können zu Ehrenvorsitzenden ernannt werden.
(11) Für bestimmte wissenschaftliche Aufgaben kann der Vorstand unter Beteiligung des Beirates Ausschüsse einrichten.
(1) Der Vorstand beruft unter Berücksichtigung regionaler und fachlicher Gesichtspunkte einen Beirat; dieser besteht aus bis zu 10 Personen. Die Amtszeit endet mit der Amtszeit des Vorstandes. Neuberufung ist zulässig.
(2) Der Beirat wird vom Vorsitzenden einberufen und geleitet.
(3) Der Beirat gibt Empfehlungen für die Arbeit des Gesamtvereins; er kann dem Vorstand die Bildung von Ausschüssen für die Wahrnehmung bestimmter wissenschaftlicher Aufgaben vorschlagen und unterstützt die Schriftleitung der Blätter für deutsche Landesgeschichte.
§ 12 Ehrenmedaille
Persönlichkeiten und Institutionen, die für den Gesamtverein und die deutsche Landesgeschichte aussergewöhnliche Leistungen erbracht haben, können mit der Karl-Lamprecht-Medaille ausgezeichnet werden.
(1) Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer einer Vorstandsperiode zwei Rechnungsprüfer.
(2) Diese dürfen nicht Mitglieder des Vorstands sein.
(3) Wiederwahl ist zulässig.
§ 14 Auflösung des Gesamtvereins
Bei Auflösung des Gesamtvereins fällt sein Vermögen an das Germanische Nationalmuseum Nürnberg (GNM), das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützigen Zwecke zu verwenden hat.