Source: https://www.zh.ch/de/planen-bauen/bauvorschriften/bauen-an-besonderer-lage/bauen-und-denkmalpflege.html
Timestamp: 2020-08-13 17:32:27
Document Index: 250130697

Matched Legal Cases: ['§ 203', '§ 207', '§ 205', '§ 205', '§ 205', '§ 205', '§ 210', '§ 6', '§ 209', '§ 213', 'Art. 78']

Bauen und Denkmalpflege | Kanton Zürich
Die Denkmalpflege erstellt und aktualisiert das überkommunale Inventar, behandelt Bau- und Beitragsgesuche und begleitet die Bauvorhaben. Hier erfahren Sie, was Sie beachten müssen, wenn Sie ein Bauvorhaben an einem inventarisierten Gebäude planen.
Inventare bilden die Grundlage für die Arbeit der Denkmalpflege. Sie listen Bauten auf, die wichtige Zeugen vergangener Epochen sind. Diese werden als Denkmäler bezeichnet. Ihre langfristige Erhaltung liegt im öffentlichen Interesse.
Mit der Aufnahme in ein Inventar wird ein Gebäude nicht unter Schutz gestellt, sondern eine Schutzvermutung festgehalten.
Der Unterschied zwischen kommunalem und überkommunalem Inventar
Das Planungs- und Baugesetz unterscheidet:
kommunale Denkmäler (für die Gemeinde bedeutend) und
überkommunale Denkmäler (für den Kanton bedeutend).
Deshalb führen sowohl die Gemeinden als auch der Kanton Inventare. Für kommunale Denkmäler ist die Baubehörde der jeweiligen Gemeinde, für überkommunale die kantonale Denkmalpflege zuständig.
Kommunales Inventar der Stadt Zürich
Kommunales Inventar der Stadt Winterthur
Ist Ihr Haus ein Denkmal?
Auf dem GIS-Browser finden Sie alle Denkmalschutzobjekte von überkommunaler Bedeutung.
Zum GIS-Browser
Inventar der Denkmalschutzobjekte von überkommunaler Bedeutung (CSV-Datei)
Inventarblätter
Zu allen überkommunalen Denkmälern erfasst die kantonale Denkmalpflege Inventarblätter. Diese werden zurzeit kantonsweit aktualisiert.
Inventar Furttal
Das Titelblatt des Inventarblatts zeigt ein modernes Gebäude mit einem externen Treppenhaus und Autos auf einem Parkplatz.
Download Inventar Furttal PDF | 122 Seiten | Deutsch | 9 MB
Inventar Knonaueramt
Das Titelblatt zeigt ein Gebäude mit Fensterfront im Schnee.
Download Inventar Knonaueramt PDF | 475 Seiten | Deutsch | 41 MB
Inventar Winterthur Band 1
Das Titelblatt zeigt einen Aussichtsturm von unten her gesehen.
Download Inventar Winterthur Band 1 PDF | 218 Seiten | Deutsch | 32 MB
Inventar Winterthur Band 2 Stadt I
Das Titelblatt zeigt einstöckige Arbeiterreihenhäusschen an einer Strasse.
Download Inventar Winterthur Band 2 Stadt I PDF | 207 Seiten | Deutsch | 29 MB
Inventar Winterthur Band 3 Stadt II
Vor dem Wald steht ein Gebäude über einem Rebberg. Am Fuss des Rebberg ist sehen Sie ein Industriegebäude sowie Arbeiterhäuser
Download Inventar Winterthur Band 3 Stadt II PDF | 212 Seiten | Deutsch | 29 MB
Inventar Winterthur Band 4 Stadt III
Das Titelbild zeigt einen Ausschnitt aus der metallischen Fassade des Theaters Winterthur.
Download Inventar Winterthur Band 4 Stadt III PDF | 206 Seiten | Deutsch | 25 MB
Inventar Winterthur Band 5
Die Betrachtenden sehen von unten her den rechteckigen Schacht eines Treppenhauses hoch.
Download Inventar Winterthur Band 5 PDF | 218 Seiten | Deutsch | 32 MB
Inventar Limmattal
Ausschnitt aus der Fassade des Postzentrums Mülligen, das im Stil des Futurismus gebaut wurde. Im Hintergrund ist blauer Himmel mit Wolken und im Vordergrund ein Laubbaum zu sehen.
Download Inventar Limmattal PDF | 582 Seiten | Deutsch | 66 MB
Zürich Gleisfeld SBB
Inventar Zürich Band 1 Gleisfeld SBB
Auf dem Titelblatt sind zwei Gleise und das Perron vom Bahnhof Wiedikon zu sehen. Oben rechts im Vordergrund ist ein blaues Schild mit der Aufschrift «Gleis 1, Sektor C» zu sehen.
Download Inventar Zürich Band 1 Gleisfeld SBB PDF | 253 Seiten | Deutsch | 36 MB
Finden Sie Ihre Inventarisatorin oder Ihren Inventarisator
Geben Sie die Postleitzahl ein und finden Sie die zuständige Inventarisatorin oder den zuständigen Inventarisator.
Inventarisatorin suchen
47.39422709999999 8.6017378
47.3950329 8.602308299999999
Jan Capol - Inventarisator Stettbachstrasse 7, 8600 Dübendorf
Viviane Mathis - Inventarisatorin Stettbachstrasse 7, 8600 Dübendorf
Laetitia Zenklusen - Inventarisatorin Stettbachstrasse 7, 8600 Dübendorf
Lea Brägger - Inventarisatorin Stettbachstrasse 7, 8600 Dübendorf
Raphael Sollberger - Inventarisator Stettbachstrasse 7, 8600 Dübendorf
Melanie Wyrsch - Inventarisatorin Stettbachstrasse 7, 8600 Dübendorf
Jan Capol - Inventarisator
+41 43 259 69 54
jan.capol­@bd.zh.ch
Viviane Mathis - Inventarisatorin
+41 43 259 69 51
viviane.mathis­@bd.zh.ch
Laetitia Zenklusen - Inventarisatorin
+41 43 259 69 53
laetitia.zenklusen­@bd.zh.ch
Lea Brägger - Inventarisatorin
+41 43 259 69 57
lea.braegger­@bd.zh.ch
Raphael Sollberger - Inventarisator
+41 43 259 69 55
raphael.sollberger­@bd.zh.ch
Melanie Wyrsch - Inventarisatorin
melanie.wyrsch­@bd.zh.ch
Lesen Sie den Blogartikel rund um die wichtigsten Fragen zu Inventaren und Schutzobjekten.
Wenn Sie ein Bauvorhaben an einem überkommunalen Schutzobjekt planen, ist die Denkmalpflege einzubeziehen. Entsprechende Baugesuche werden von der kommunalen Baubehörde an die kantonale Denkmalpflege zur Prüfung und Bewilligung weitergeleitet.
Informationen zu meinem Gebäude
Falls sich Ihr Gebäude im überkommunalen Inventar befindet, dann haben wir oftmals Informationen darüber. Es empfiehlt sich, als ersten Schritt vor jedem Bauvorhaben Informationen zum Objekt einzuholen. Im Archiv der kantonalen Denkmalpflege finden Sie Akten, Pläne und Fotografien zu Gebäuden geordnet nach Gemeinden.
Im Archiv der Denkmalpflege recherchieren
Erfahren Sie mehr über Ihr Schutzobjekt.
Es lohnt sich, möglichst frühzeitig, also bereits vor der Einreichung des Baugesuches, mit Ihrem zuständigen Bauberater oder Ihrer zuständigen Bauberaterin Kontakt aufzunehmen. Diese Fachperson wird Sie bei der Erarbeitung eines bewilligungsfähigen Bauvorhabens unterstützen und Sie während der Ausführung begleiten.
Wir stehen Ihnen auch bei allgemeinen Anfragen zum Umgang mit historischer Bausubstanz zur Seite.
Wer ist Ihre Bauberaterin oder Ihr Bauberater? Geben Sie die Postleitzahl der Gemeinde Ihres Schutzobjektes ein.
Bauberatung suchen
Isabel Jüngling - Bauberaterin Stettbachstrasse 7, 8600
Hansjörg Gilgen - Bauberater Stettbachstrasse 7, 8600 Dübendorf
Christian Muntwyler - Bauberater Stettbachstrasse 7, 8600 Dübendorf
Emmanuelle Urban - Bauberaterin Stettbachstrasse 7, 8600 Dübendorf
Nora Bruske - Bauberaterin Stettbachstrasse 7, 8600 Dübendorf
Christine Barz - Bauberaterin Stettbachstrasse 7, 8600 Dübendorf
Lukas Knörr - Bauberater Stettbachstrasse 7, 8600 Dübendorf
Isabel Jüngling - Bauberaterin
+41 43 259 69 81
isabel.juengling­@bd.zh.ch
Hansjörg Gilgen - Bauberater
+41 43 259 69 63
hansjoerg.gilgen­@bd.zh.ch
Christian Muntwyler - Bauberater
+41 43 259 69 82
christian.muntwyler­@bd.zh.ch
Emmanuelle Urban - Bauberaterin
+41 43 259 69 77
emmanuelle.urban­@bd.zh.ch
Nora Bruske - Bauberaterin
+41 43 259 69 67
nora.bruske­@bd.zh.ch
Christine Barz - Bauberaterin
+41 43 259 69 64
christine.barz­@bd.zh.ch
Lukas Knörr - Bauberater
+41 43 259 69 78
lukas.knoerr­@bd.zh.ch
Die kantonale Denkmalpflege verfügt über ein Bauteillager mit historischen Bau- und Ausstattungsteilen, die für den Einbau in stilistisch passende Schutzobjekte verwendet werden können. Zum Beispiel: Dachziegel, Bodenbeläge, Türen, Fenster, Armaturen.
Das Bauteillager kann von Eigentümerinnen und Eigentümern konsultiert werden, deren Gebäude sich im kommunalen oder überkommunalen Inventar befinden.
Bauteile im Bauteillager anfragen
Sind Sie Eigentümer oder Eigentümerin eines Schutzobjekts und benötigen Bauteile?
Sie planen ein Bauvorhaben an Ihrem überkommunalen Schutzobjekt? Der Kanton kann in diesem Fall Beiträge an substanzerhaltende Massnahmen entrichten. Ein Anspruch auf Beiträge besteht jedoch nicht.
Beiträge aus dem Denkmalpflege-Fonds beantragen
Reichen Sie Ihr Gesuch frühzeitig ein, da mit Wartezeiten zu rechnen ist.
Das Handbuch «Energie und Baudenkmal» leistet einen Beitrag zum gegenseitigem Verständnis. Einerseits sollen bedeutende Bau­denkmäler möglichst unversehrt erhalten bleiben, anderseits Klimaziele über den Weg von Gebäudesanierungen erreicht werden: Diese Ziele scheinen bisweilen in einem Widerspruch zu stehen. Um das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Bestrebungen unter den Fachleuten und den Gebäudeeigentümern zu stärken, haben die Denkmalpflege-Fachstellen der Kantone Bern und Zürich gemeinsam ein Handbuch verfasst. Es vermittelt Grundlagenwissen und zeigt bautechnische Lösungsansätze auf. Es wird ausschliesslich in elektronischer Form publiziert.
Energie und Baudenkmal, Teil 1 bis 4
Energie und Baudenkmal Teil 1: Gebäudehülle
Download Energie und Baudenkmal Teil 1: Gebäudehülle PDF | 104 Seiten | Deutsch | 6 MB
Energie und Baudenkmal Teil 2: Fenster und Türen
Download Energie und Baudenkmal Teil 2: Fenster und Türen PDF | 49 Seiten | Deutsch | 3 MB
Energie und Baudenkmal Teil 3: Haustechnik
Download Energie und Baudenkmal Teil 3: Haustechnik PDF | 65 Seiten | Deutsch | 2 MB
Energie und Baudenkmal Teil 4: Solarenergie
Download Energie und Baudenkmal Teil 4: Solarenergie PDF | 46 Seiten | Deutsch | 1 MB
Die Denkmalpflege ist die Fachstelle des Kantons oder einer Gemeinde, welche die Anforderungen des Heimatschutzes gemäss Planungs- und Baugesetz (PBG) umsetzt.
Von «Denkmalschutz» spricht man, wenn für Schutzobjekte rechtlich verbindliche Schutzmassnahmen festgelegt sind.
Unter «Heimatschutz» wird einerseits die Pflege und Erhaltung von Landschafts- und Ortsbildern sowie von Schutzobjekten verstanden, andererseits wird der Begriff auch für die Bestrebung zum Erhalt immateriellen Kulturguts verwendet (Brauchtum, Handwerk, Dialekte etc.).
Der Begriff «Heimatschutz» findet in verschiedenen Gesetzen und Verordnungen Verwendung. So trägt das Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG) den Begriff in seinem Namen. Der III. Titel des Planungs- und Baugesetzes (PBG) z. B. lautet: «Der Natur- und Heimatschutz».
Eigenname Verein
«Heimatschutz» ist der verbreitete Kurzname des Vereins «Schweizer Heimatschutz» (SHS) und seiner Sektionen. Die Zürcher Sektion «Zürcher Heimatschutz» (ZVH) verfügt als Verein über das Verbandsbeschwerderecht.
Verein «Schweizer Heimatschutz»
Verein «Zürcher Heimatschutz»
Sammelbezeichnung für die Schutzbestrebungen für Kulturgüter im Fall von bewaffneten Konflikten, Naturkatastrophen und Alltagsereignissen wie Wassereinbrüchen oder Vandalenakten. Grundlage des
Kulturgüterschutzes ist das Haager Abkommen für den Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten.
Schutzobjekte sind laut § 203 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) Bauten und Anlagen, die als «wichtige Zeugen einer politischen, wirtschaftlichen, sozialen oder baukünstlerischen Epoche erhaltenswürdig sind». Dabei kann es sich um folgende Objekte handeln:
ein Objekt im Inventar der Denkmalschutzobjekte von kommunaler bzw. überkommunaler Bedeutung,
ein formell unter Schutz gestelltes Objekt,
ein Objekt mit einer im Grundbuch eingetragenen Personaldienstbarkeit (PD) oder öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkung (ÖREB)
oder um ein noch nicht inventarisiertes Objekt, das nach heutigen Kriterien schutzwürdig sein könnte.
Offizielle Bezeichnung der Schutzobjekte im Inventar der Denkmalschutzobjekte von überkommunaler Bedeutung.
Kommunale und überkommunale Schutzobjekte
Das PBG unterscheidet zwischen kommunal (für die Gemeinde) bedeutenden und überkommunal («über den Gemeindebann hinausgehend» und somit für den Kanton) bedeutenden Schutzobjekten. Deshalb führen sowohl die Gemeinden als auch der Kanton Inventare.
Für kommunale Denkmäler ist die jeweilige Gemeinde, für überkommunale die kantonale Denkmalpflege zuständig.
Schutzmassnahmen verhindern laut § 207 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) Beeinträchtigungen von Schutzobjekten, stellen ihre Pflege und ihren Unterhalt sicher und ordnen nötigenfalls ihre Restaurierung an.
Unter Schutz gestelltes oder geschütztes Objekt
Mit einer Schutzmassnahme belegtes Objekt. Die Unterschutzstellung erfolgt gemäss § 205 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) mittels einer Verfügung der Baudirektion (BDV) oder mittels eines öffentlich-rechtlichen Vertrags.
(Schutz)Verordnung
Schutzmassnahme gemäss § 205 Planungs- und Baugesetz (PBG) mittels Verfügung der Baudirektion (BDV), die ein grösseres Gebiet erfasst (z.B. Industrieareale oder Wohnsiedlungen) und den Schutzumfang örtlich und sachlich genau umschreibt. Im Grundbuch wird die Schutzmassnahme als öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkung (ÖREB) angemerkt. Gegen eine (Schutz)Verordnung kann Rekurs eingelegt werden.
(Schutz)Verfügung
Schutzmassnahme gemäss § 205 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) mittels Verfügung der Baudirektion (BDV), die den Schutzumfang für ein Objekt oder ein Ensemble örtlich und sachlich genau umschreibt. Im Grundbuch wird die Schutzmassnahme als öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkung (ÖREB) angemerkt. Gegen eine (Schutz)Verfügung kann Rekurs eingelegt werden.
(Schutz)Vertrag
Schutzmassnahme gemäss § 205 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) mittels eines Vertrags zwischen der Eigentümerschaft und der Baudirektion (BD) und allenfalls Dritten, der den Schutzumfang örtlich und sachlich genau umschreibt. Im Grundbuch wird die Schutzmassnahme als öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkung (ÖREB) angemerkt.
Vorsorgliche Schutzmassnahme
Verbot, ohne Einverständnis der Baudirektion an einem Schutzobjekt Veränderungen vorzunehmen («Veränderungsverbot»). Das Verbot wird mit einer Verfügung der Baudirektion (BDV) angeordnet, gilt während eines Jahrs und kann nicht verlängert werden.
Vorsorgliche Schutzmassnahmen können auch für Objekte getroffen werden, die nicht im Inventar sind, vgl. § 210 Planungs- und Baugesetz (PBG).
Hindernisbrief
Mitteilung an die Baugesuchstellerin oder den Baugesuchsteller, dass ihr/sein Bauvorhaben in der vorliegenden Form nicht bewilligungsfähig sei. Diese Mitteilung ist kein rekursfähiger Entscheid.
Behördenverbindliches Instrument, gemäss Auftrag im Planungs- und Baugesetz (PBG), das aus einer Objektliste und aus den dazugehörigen Inventarblättern besteht.
Ein Objekt im Inventar der Denkmalschutzobjekte von kommunaler bzw. überkommunaler Bedeutung und damit ein Schutzobjekt.
Ein Inventarblatt enthält laut § 6 der kantonalen Natur- und Heimatschutzverordnung (KNHV) folgende Angaben zu Schutzobjekten oder Ensembles: Umschreibung, Wertung, Schutzzweck und bestehende Schutzmassnahmen. Ein durch das Amt für Raumentwicklung (ARE) festgesetztes Inventarblatt ist behördenverbindlich.
Inventareröffnung
Schriftliche Mitteilung gemäss § 209 Planungs- und Baugesetz (PBG) an die Eigentümerin oder den Eigentümer über die Aufnahme ihres bzw. seines Grundstücks in das Inventar. Die Inventareröffnung bewirkt als vorsorgliche Schutzmassnahme ein Veränderungsverbot.
Die Eigentümerin oder der Eigentümer verlangt schriftlich den Entscheid über die Schutzwürdigkeit seines Grundstücks («Provokationsbegehren», vgl. § 213 Planungs- und Baugesetz). Falls eine Gefährdung des Schutzobjekts vorliegt, kann eine vorsorgliche Schutzmassnahme getroffen werden. Sofern für das Provokationsbegehren ein aktuelles Interesse vorliegt, hat die Baudirektion den Entscheid über die Schutzwürdigkeit innert einem Jahr zu fällen und allfällige Schutzmassnahmen anzuordnen. Sie kann die vorsorgliche Schutzmassnahme in begründeten Ausnahmefällen maximal um ein Jahr verlängern. Ob ein aktuelles Interesse vorliegt, muss die Baudirektion innerhalb eines Monats entscheiden.
Gruppe von Gebäuden, die im Inventar oder im Rahmen einer Schutzmassnahme in einem städtebaulichen, nutzungsgeschichtlichen oder baukünstlerischen Zusammenhang betrachtet wird. Eine solche Gruppe von Gebäuden beschreibt das Inventarblatt nicht als einzelnes Schutzobjekt, sondern als Ensemble.
Download Ansprechpersonen_Denkmalpflege PDF | 1 Seiten | Deutsch | 108 KB
Download Flyer Inventar überkommunale Denkmalschutzobjekte PDF | 10 Seiten | Deutsch | 3 MB
Download Denkmalpflege - Wichtige Begriffe PDF | 3 Seiten | Deutsch | 256 KB
Blog: Archäologie und Denkmalpflege Kanton Zürich
Baugeschichtliches Archiv Stadt Zürich
Kantonale Denkmalpflegekommission (KDK)
Natur- und Heimatschutzkommission (NHK)
Bundesverfassung: Natur- und Heimatschutz (BV, Art. 78, Abs. 1)
Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz von 1966 (NHG)
Verordnung über den Natur- und Heimatschutz von 1991 (NHV)
Kategorie: Bauen und Archäologie