Source: http://bundestag.github.io/gesetze/f/fahrziaausbv/
Timestamp: 2018-11-22 11:31:16
Document Index: 210236170

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 16', '§ 6']

Verordnung über die Berufsausbildung zum Fahrzeuginnenausstatter/zur Fahrzeuginnenausstatterin (FahrzIAAusbV)
BGBl I: 2003, 1512
Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht (§ 6 Nr. 1)
Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 6 Nr. 2)
Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 6 Nr. 3)
Umweltschutz (§ 6 Nr. 4)
Technische Kommunikation, Anwenden und Erstellen technischer Unterlagen (§ 6 Nr. 5)
technische Zeichnungen auswerten und anwenden, Skizzen erstellen
Normen, insbesondere Zeichnungs- und Materialnormen, anwenden
technische Unterlagen beachten und anwenden
informations- und kommunikationstechnische Einrichtungen nutzen
Daten dokumentieren und sichern
Vorschriften des Datenschutzes beachten
Planen und Steuern von Arbeitsabläufen, Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse (§ 6 Nr. 6)
Arbeitsplätze unter Berücksichtigung der betrieblichen Vorgaben, insbesondere nach ergonomischen und ökonomischen Gesichtspunkten, einrichten
Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung organisatorischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte festlegen und sicherstellen
Funktionsmaße von Inneneinbauteilen ermitteln und Grundsätze der maßgerechten und ergonomischen Gestaltung anwenden
Prüf-, Messmittel, Werkstücke, Werkzeuge sowie Hilfsmittel bereitstellen
an der Entwicklung, Abstimmung und Umsetzung von Verbesserungsmöglichkeiten mitwirken
Gespräche situationsgerecht führen und Arbeitsergebnisse präsentieren
funktionsübergreifende Zusammenarbeit und Abstimmung mit anderen Betriebsbereichen organisieren und durchführen
Warten und Instandhalten von Betriebsmitteln (§ 6 Nr. 7)
Arbeitsmittel und Werkzeuge ordnen und sachgemäß lagern
VDE-Bestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften über das Arbeiten an elektrischen Anlagen im Arbeitsgebiet beachten und anwenden
Betriebsmittel, insbesondere Werkzeuge, Messgeräte und Maschinen, warten, reinigen, pflegen und vor Korrosion schützen
Störungen an Maschinen und technischen Einrichtungen und Produktionsanlagen feststellen, beseitigen oder Maßnahmen zur Instandsetzung ergreifen
Betriebsstoffe an Maschinen, insbesondere Kühl- und Schmierstoffe, unter Beachtung von Betriebs-, Gefahrstoff-, Umwelt- und Gesundheitsvorschriften wechseln und auffüllen
Auswählen, Be- und Verarbeiten von Werk- und Hilfsstoffen (§ 6 Nr. 8)
Werk- und Hilfsstoffe nach Eigenschaften und Wirtschaftlichkeit bewerten und nach ihrem Verwendungszweck einsetzen
Garne, Zwirne, textile Flächengebilde, Leder und Lederaustauschstoffe auswählen
Bezugsmaterialien vorbereiten, insbesondere messen, anzeichnen, schneiden, spannen und verbinden
Arten der Veredelungs- und Zurichtmaßnahmen unterscheiden und Auswirkungen berücksichtigen
Polsterfüllstoffe behandeln und vorrichten
Werk- und Hilfsstoffe unter Beachtung der Eigenschaft und des Verwendungszwecks mit Verbindungselementen, insbesondere Klett- und Klebebändern, Reißverschlüssen, Einhängeprofilen, Druckknöpfen, Ösen und Verschlüssen, zusammenfügen
Werk- und Hilfsstoffe, insbesondere Bezugsstoffe, Leder und Lederaustauschstoffe, durch Nähen zusammenfügen
Bezugsmaterialien auf Trägerteilen aus Holz oder Kunststoff, insbesondere durch Tackern, Nageln, Klammern, befestigen
Klebstoffe nach Werkstoffen und Einsatzgebiet auswählen
Holzwerkstoffe, Metalle und Kunststoffe nach Eigenschaften und Verwendungszweck zuordnen
Kunststoffe be- und verarbeiten, insbesondere schneiden, sägen, bohren, kleben und schweißen
Metalle be- und verarbeiten, insbesondere messen, sägen, feilen, bohren und abkanten
Metallteile verbinden, insbesondere schrauben, klammern, nieten und kleben
Messen und Prüfen (§ 6 Nr. 9)
Prüf- und Messgeräte auswählen
Messverfahren auswählen, Messungen durchführen, Ergebnisse protokollieren
Funktionen von Einbauteilen, insbesondere Baugruppen und Sicherheitseinrichtungen, prüfen und einstellen
Einrichten von Maschinen und Anlagen (§ 6 Nr. 10)
Werkzeuge, Geräte, Maschinen, Anlagen und Zusatzeinrichtungen auswählen
Handwerkzeuge und handgeführte Maschinen handhaben
Geräte und Maschinen einrichten und unter Verwendung der Schutzeinrichtungen bedienen, Zusatzeinrichtungen einsetzen
Maschinensteuerungen einstellen und Funktionsabläufe überwachen
Störungen an Geräten, Maschinen, technischen Einrichtungen und Anlagen erkennen, Beseitigung der Störungen veranlassen
Montieren von Bauteilen und Baugruppen, Prüfen und Einstellen von Funktionen (§ 6 Nr. 11)
Einbauteile und Baugruppen montagegerecht lagern sowie nach Zeichnung und Kennzeichnung den Montagevorgängen zuordnen
Einbauteile auf fehlerfreie Beschaffenheit prüfen; notwendige Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung einleiten
Montagewerkzeuge und Montagehilfsmittel auswählen und handhaben
Einbauteile und Baugruppen unter Beachtung der Maßtoleranzen anpassen, ausrichten und Lage sichern
Einbauteile und Baugruppen nach technischen Unterlagen sowie unter Beachtung teilespezifischer Montagebedingungen, insbesondere Sicherheitseinrichtungen, Verkleidungen und Instrumententafel, montieren und demontieren
Zubehörteile, insbesondere Schalter, Abdeckungen und Blenden, montieren
Schraubverbindungen mit Sicherheitselementen, insbesondere mit Sicherungsscheiben und Schraubensicherungsmitteln, sichern
Einbauteile mit Sicherungselementen, insbesondere mit Sicherungsstiften, Splinten, Bolzen, Einsprengringen und Clipsen, sichern
Einbauen und Prüfen steuerungstechnischer Elemente, Verlegen elektrischer und pneumatischer Leitungen (§ 6 Nr. 12)
elektrische Leitungen, Einbauteile und Baugruppen identifizieren
elektrische Schalt- und Anschlusspläne anwenden, Klemmenbezeichnungen und Schaltzeichen zuordnen, Baugruppen in Betrieb nehmen
elektrische Leitungen und Einbauteile auf Durchgang prüfen
Funktionen montierter elektrischer Bauteile und Baugruppen prüfen
pneumatische und elektrische Leitungen zurichten und nach Montage- und Anschlussplänen verlegen, befestigen und anschließen
Pneumatikschaltungen nach Angaben, Zeichnungsvorlagen, Schaltplänen und Vorschriften aufbauen, anschließen, prüfen und in Betrieb nehmen
Konfektionieren von Polster- und Dämmstoffen, Anfertigen von Schablonen, Vorrichten und Zuschneiden der Werkstoffe (§ 6 Nr. 13)
Hand- und Handhebelscheren, insbesondere unter Berücksichtigung des Werkstoffes, der Materialdicke und des Kraftbedarfs, auswählen und einsetzen
geometrische Körper konstruieren und abwickeln
Formteile aus Polsterwerkstoffen durch horizontale, vertikale und diagonale Schnitte herstellen
Formteile mittels Bandsäge, Schaumstoffsäge, Formfräse, Raspeln und Schleifpapieren unter Beachtung der Oberflächenbeschaffenheit und Werkstückstabilität mit Hilfe von Zeichnungen und Schablonen umformen
Formteile durch Kleben, Vulkanisieren, Spannen und Pressen umformen
Zuschnittschablonen anfertigen und einsetzen
Zuschnittschablonen und Stanzformen unter Beachtung rationeller Einteilung, Qualität und Musterverlauf auflegen, Schnittkonturen markieren
Bezugsmaterialien schnittmustergerecht zuschneiden und ausstanzen
Markierungen auf den zugeschnittenen Teilen anbringen
Gestalten, Kaschieren und Bearbeiten von Oberflächen (§ 6 Nr. 14)
Oberflächenarten bestimmen, Werk- und Hilfsstoffe auswählen, Kaschiertechniken anwenden
Nahtarten, insbesondere Saum-, Verbund-, Keder-, Raff-, Stummel-, Kapp- und Ziernähte, bestimmen
Einbauteile mit Hand- und Maschinennähten verzieren
Kleinteile mit Leder, Lederaustauschstoffen und Bezugsstoffen beziehen
Grundlagen der rechnergestützten Produktion, Sichern und Überwachen der Prozessabläufe (§ 6 Nr. 15)
Aufbau und Funktionszusammenhänge von Produktionsanlagen unterscheiden
Betriebsbereitschaft von Produktionseinrichtungen sicherstellen
Produktionseinrichtungen in Betrieb nehmen
unterschiedliche funktions- und prozessorientierte Arbeitsaufgaben im Produktionsprozess ausführen
betriebliche Materialflusssysteme unterscheiden, Materialfluss im Arbeitsbereich überwachen und sichern
Störungen im Materialfluss und an Produktionsanlagen feststellen, eingrenzen, Fehlerbeseitigung einleiten
beim Fertigungsablauf neuer oder veränderter Produkte mitwirken und eigene Erfahrungen zur Optimierung nutzen
Aufbau und Bezug von Fahrzeugausstattungsteilen (§ 6 Nr. 16)
Arten und Aufbau von Polsterteilen unterscheiden; Polsterauflagematerialien auswählen
Werkzeuge für Polstergrundvorbehandlung auswählen und handhaben
Gestelle, Trägerteile, Sitzkasten, Federkerne und Oberflächen vorbereiten und einsetzen
Untergrundstoffe, Bespannungsmaterialien und Sitzfedersysteme auswählen
Unterfederungen, insbesondere durch Gurte, Flach- und Wellenfedern, anwenden
Polster und Bezugstechniken anwenden
Polsterungen mit Vliesen in verschiedenen Dichten und Stärken abdecken; Füllstoffe in Sitzbezüge einziehen
Bezugsnäharbeiten manuell und maschinell ausführen
Bezüge und Abschlusspolsterung am Rahmen befestigen, insbesondere mit Clips, Polsterklammern, Einhängeprofilen und Pappstreifen
Polsterteile von Hand und mit maschineller Unterstützung beziehen
Polsterteile zur Oberflächengestaltung aufteilen, insbesondere durch Pfeifen, Abnähen, Raffen und Abheften
Instandsetzen von Fahrzeugausstattungsteilen (§ 16 Nr. 17)
schadhafte Inneneinbauteile austauschen und instand setzen
Reinigen und Pflegen von Textilien, Teppichen und Leder
Undichtheiten der Innenräume beseitigen
Verdecke instand setzen
Bezüge erneuern, ergänzen und aufarbeiten
Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen (§ 6 Nr. 18)
Qualitätsstandards und Sicherheitsvorgaben als Schlüsselfaktor im Produktionsprozess beachten und einhalten, insbesondere
Prüftechniken anwenden
Qualität des Produktionsergebnisses unter Beachtung vor- und nachgelagerter Bereiche kontrollieren und beurteilen
Ursachen von Qualitätsabweichungen feststellen, Fehlerbeseitigung einleiten, Vorgang dokumentieren
Erkenntnisse aus der Qualitätssicherung in Verbesserungsprozesse umsetzen