Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20091218_OGH0002_0020OB00067_09F0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-08-25 01:08:49
Document Index: 318976344

Matched Legal Cases: ['OGH', '§224', '§ 224', '§ 49', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§141', '§178', '§14', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§140', '§141', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 140', '§ 140', 'OGH', '§ 140', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 140', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 55', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§140', '§ 34', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 2Ob67/09f - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 2Ob626/57 6Ob260/62 8Ob...
RS0037424
2Ob626/57; 6Ob260/62; 8Ob550/76; 6Ob749/80; 4Ob153/82; 2Ob67/09f
ZPO §224 Abs1 Z5
Die Bestimmung des § 224 Abs 1 Z 5 ist für Streitigkeiten aus jedwedem Dienstvertrag oder Lohnvertrag anzuwenden und nicht auf die im § 49 Z 6 JN bezeichneten Bediensteten und Dienstverträge und Lohnverträge eingeschränkt (siehe Spruch 262).
2 Ob 626/57
Entscheidungstext OGH 23.04.1958 2 Ob 626/57
Veröff: Arb 6865
6 Ob 260/62
Entscheidungstext OGH 27.09.1962 6 Ob 260/62
Beisatz: Geltendmachung der im Dienstvertrag zugesicherten Witwenversorgung. (T1) Veröff: EvBl 1963/54 S 73
8 Ob 550/76
Entscheidungstext OGH 29.09.1976 8 Ob 550/76
Veröff: Arb 9521
6 Ob 749/80
Entscheidungstext OGH 17.12.1980 6 Ob 749/80
Vgl auch; Beisatz: Vertrag mit Musikkapelle. (T2) Veröff: Arb 9928
4 Ob 153/82
Entscheidungstext OGH 06.09.1983 4 Ob 153/82
ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0037424
JJR_19580423_OGH0002_0020OB00626_5700000_001
Rechtssatz für 6Ob103/70 5Ob239/70 6Ob...
RS0102134
6Ob103/70; 5Ob239/70; 6Ob219/74; 7Ob571/77; 1Ob638/77; 7Ob723/80; 1Ob756/82; 3Ob545/86; 1Ob515/87; 7Ob2141/96w; 3Ob6/03h; 2Ob67/09f
ABGB §141 ID
ABGB §178 A
AußStrG §14 Abs2 BIII
Erfüllt der eheliche Vater freiwillig seine Unterhaltspflichten, so ist ihm kein Auftrag zur Zahlung des Unterhaltes zu erteilen.
6 Ob 103/70
Entscheidungstext OGH 22.04.1970 6 Ob 103/70
Veröff: SZ 43/79
5 Ob 239/70
Entscheidungstext OGH 14.10.1970 5 Ob 239/70
Veröff: EFSlg 14658
7 Ob 571/77
Entscheidungstext OGH 12.05.1977 7 Ob 571/77
1 Ob 638/77
Entscheidungstext OGH 06.07.1977 1 Ob 638/77
Beisatz: Bemessungssache. (T1)
7 Ob 723/80
Entscheidungstext OGH 27.11.1980 7 Ob 723/80
Vgl; Beisatz: In den Bemessungsbereich fällt die Lösung der Frage, ob infolge einer Unterhaltsverletzung ein Exekutionstitel zu schaffen sei. (T2)
Veröff: SZ 55/174 = ÖA 1984,103
3 Ob 545/86
Entscheidungstext OGH 09.07.1986 3 Ob 545/86
1 Ob 515/87
Entscheidungstext OGH 08.04.1987 1 Ob 515/87
7 Ob 2141/96w
Entscheidungstext OGH 29.05.1996 7 Ob 2141/96w
Auch; Beisatz: Wenn der Unterhaltspflichtige seinen Unterhaltspflichten freiwillig nachkommt, ist kein Exekutionstitel zu schaffen. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0102134
JJR_19700422_OGH0002_0060OB00103_7000000_001
Rechtssatz für 7Ob626/88 7Ob191/05x 2O...
RS0009619
7Ob626/88; 7Ob191/05x; 2Ob67/09f; 7Ob179/11s
Der Unterhaltspflichtige ist nicht berechtigt, die dem Unterhaltsberechtigen für die Deckung seiner unmittelbaren Lebensbedürfnisse zu leistenden Zahlungen mit der Begründung zu vermindern, er erbringe dafür eine andere Leistung, die vielleicht einmal dem Unterhaltsberechtigten zugute kommen könnte. Der Abschluss einer Lebensversicherung zugunsten des Unterhaltsberechtigten kann als Unterhaltsleistung nur dann angesehen werden, wenn es sich hiebei um eine Lebensversicherung handelt, die unter den gegebenen Umständen für die Aufrechterhaltung der entsprechenden Lebensumstände notwendig und in diesem Ausmaß auch üblich ist.
7 Ob 626/88
Entscheidungstext OGH 28.07.1988 7 Ob 626/88
Beisatz: Es besteht zur Zeit kein sachlich gerechtfertigter Grund, von der bisherigen Judikatur abzugehen, hat doch ‑ wie bereits in der Entscheidung 8 Ob 75/10b dargelegt wurde ‑ die staatliche Pensionsversicherung ihre Funktion der Existenzsicherung im Alter noch nicht verloren. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0009619
JJR_19880728_OGH0002_0070OB00626_8800000_001
Rechtssatz für 1Ob564/91 3Ob555/94 10O...
RS0047403
1Ob564/91; 3Ob555/94; 10Ob502/96; 3Ob2115/96t; 7Ob2337/96v; 4Ob388/97f; 1Ob16/02p; 9Ob222/02s; 7Ob182/07a; 10Ob72/09z; 2Ob67/09f; 5Ob106/10i; 3Ob26/11m; 2Ob211/11k; 10Ob17/13t; 1Ob149/13p; 1Ob24/14g; 4Ob7/17h; 6Ob89/17g
ABGB §140 Af
ABGB §141 III
Befindet sich das Kind nicht in Obsorge der Eltern, ist bei unterschiedlicher Leistungsfähigkeit von den Unterhaltsbemessungsgrundlagen jeweils der Betrag abzuziehen, der für den eigenen Unterhalt erforderlich ist; sodann sind die für den Gesamtunterhalt des Kindes erforderlichen Beträge im Verhältnis der Restsummen aufzuteilen. Sollte dadurch der Unterhalt des Kindes nicht gedeckt werden können, käme die Unterhaltspflicht der Großeltern zum Tragen, denen aber im Gegensatz zu den Eltern das "beneficium competentiae" zusteht.
3 Ob 555/94
Entscheidungstext OGH 07.08.1994 3 Ob 555/94
nur: Ist bei unterschiedlicher Leistungsfähigkeit von den Unterhaltsbemessungsgrundlagen jeweils der Betrag abzuziehen, der für den eigenen Unterhalt erforderlich ist; sodann sind die für den Gesamtunterhalt des Kindes erforderlichen Beträge im Verhältnis der Restsummen aufzuteilen. (T1)
nur: Befindet sich das Kind nicht in Obsorge der Eltern, ist bei unterschiedlicher Leistungsfähigkeit von den Unterhaltsbemessungsgrundlagen jeweils der Betrag abzuziehen, der für den eigenen Unterhalt erforderlich ist; sodann sind die für den Gesamtunterhalt des Kindes erforderlichen Beträge im Verhältnis der Restsummen aufzuteilen. (T2)
3 Ob 2115/96t
Entscheidungstext OGH 15.05.1996 3 Ob 2115/96t
nur T2; Beisatz: Der Gesamtunterhaltsbedarf ergibt sich bei Drittpflege aus den Drittpflegekosten und einem Zuschlag für zusätzliche Kindesbedürfnisse, wie Kleidung, Ferienkosten und ähnliches. (T3)
4 Ob 388/97f
Entscheidungstext OGH 27.01.1998 4 Ob 388/97f
Auch; Beisatz: Den Großeltern steht der Vorbehalt des eigenen angemessenen Unterhalts (das "beneficium competentiae") zu. (T4) Veröff: SZ 71/9
Vgl; Beisatz: Wird ein Kind nicht von einem Elternteil betreut, dann findet § 140 Abs 2 ABGB nicht Anwendung und ist die Festsetzung des Unterhalts nach § 140 Abs 1 ABGB anteilig vorzunehmen. (T5); Beisatz: Hier: Muss Berücksichtigung finden, dass mit dem Auslandsaufenthalt des Kindes erheblich höhere finanzielle Aufwendungen verbunden sind, die Sonderbedarf sind, und der obsorgeberechtigte Vater trägt. Er erbringt damit Unterhaltsleistungen, die seine Entlastung in Form des Entfalls der unmittelbaren Betreuungstätigkeit aufwiegen. (T6)
9 Ob 222/02s
Entscheidungstext OGH 23.04.2003 9 Ob 222/02s
nur T2; Beis wie T3; Beis wie T5; Beisatz: Bei Drittpflege reicht der Regelbedarf zur Ermittlung des Unterhaltsbedarfes des Minderjährigen regelmäßig nicht aus, weil Regelbedarf ja nur eine Maßgröße dafür abgibt, welcher Geldunterhalt zusätzlich zur Betreuung eines Kindes erforderlich ist. (T7)
Vgl auch; Beisatz: Lebt das Kind nicht im Haushalt der Eltern, weil es sich zur Gänze in Drittpflege befindet, sind nach der Grundregel des § 140 Abs 1 ABGB beide Elternteile nach ihrer Leistungsfähigkeit geldunterhaltspflichtig. (T8); Beis wie T3
3 Ob 26/11m
Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 26/11m
Vgl; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Drittpflege verneint, wenn Tochter (offenbar auch im Hinblick auf die Berufstätigkeit der Mutter) während der Woche überwiegend von der mütterlichen Großmutter betreut wird. (T9)
Vgl; nur T2; Beis wie T3; Beis wie T7; Vgl Beis wie T8
10 Ob 17/13t
Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 Ob 17/13t
nur: Bei unterschiedlicher Leistungsfähigkeit ist von den Unterhaltsbemessungsgrundlagen jeweils der Betrag abzuziehen, der für den eigenen Unterhalt erforderlich ist; sodann sind die für den Gesamtunterhalt des Kindes erforderlichen Beträge im Verhältnis der Restsummen aufzuteilen. (T10)
Entscheidungstext OGH 22.05.2014 1 Ob 24/14g
Auch; nur T2; Beis wie T3; Beis wie T7; Beis wie T8
Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Auslandsschuljahr eines 16-jährigen Kindes in den USA im Schuljahr 2014/2015: Es kann zwanglos davon ausgegangen werden, dass der Gesamtunterhaltsbedarf in den USA bereits damals bei etwa 1.200 EUR monatlich lag; allein der doppelte Durchschnittsbedarfssatz, der bei durchschnittlichen Lebensverhältnissen als Richtwert für den Gesamtunterhaltsbedarf eines in Eigenpflege lebenden Kindes herangezogen wird, betrug damals knapp 900 EUR. (T11)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0047403
JJR_19910605_OGH0002_0010OB00564_9100000_001
Entscheidungstext OGH 07.09.1994 3 Ob 555/94
4 Ob 507/96
Entscheidungstext OGH 16.01.1996 4 Ob 507/96
6 Ob 355/97t
Entscheidungstext OGH 17.12.1997 6 Ob 355/97t
6 Ob 238/98p
Entscheidungstext OGH 15.10.1998 6 Ob 238/98p
10 Ob 53/03x
Entscheidungstext OGH 16.12.2003 10 Ob 53/03x
10 Ob 2/08d
Entscheidungstext OGH 10.03.2008 10 Ob 2/08d
JJR_19910605_OGH0002_0010OB00564_9100000_002
Rechtssatz für 8Ob1661/93 2Ob67/09f 10...
RS0047517
8Ob1661/93; 2Ob67/09f; 10Ob7/18d
Es widerspricht dem ausdrücklichen Normzweck des § 140 Abs 1 ABGB, die Kinder angemessen an den Lebensverhältnissen der Eltern teilnehmen zu lassen, wenn der den Regelbedarf übersteigende Unterhaltsteil dem Alimentationszweck dadurch entzogen wird, daß der Betrag auf ein Sparbuch gelegt wird.
Beisatz: Dieser Grundsatz ist nicht auf Fälle eingeschränkt, in denen nur der einfache Regelbedarf tatsächlich gezahlt wurde. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0047517
JJR_19931130_OGH0002_0080OB01661_9300000_001
Rechtssatz für 4Ob510/94 3Ob501/95 7Ob...
RS0047254
4Ob510/94; 3Ob501/95; 7Ob178/02f; 7Ob52/03b; 2Ob93/06z; 10Ob75/06m; 4Ob55/07b; 3Ob44/08d; 6Ob5/08s; 2Ob39/08m; 2Ob224/08t; 2Ob67/09f; 4Ob42/10w; 2Ob246/09d; 4Ob203/10x; 1Ob212/10y; 6Ob94/11h; 7Ob50/11w; 7Ob179/11s; 7Ob226/11b; 5Ob50/12g; 10Ob58/13x; 9Ob39/14x; 1Ob135/14f; 10Ob110/15x; 4Ob85/16b; 1Ob137/16b; 1Ob130/16y; 4Ob211/16g; 3Ob164/17i; 4Ob117/18m; 3Ob35/19x; 4Ob54/19y; 2Ob211/18w
3 Ob 501/95
Entscheidungstext OGH 29.05.1996 3 Ob 501/95
Beisatz: Die sich wirtschaftlich ergebende Wohnkostenersparnis ist tatsächlich angemessen zu berücksichtigen und als Naturalunterhalt in einem Umfang anzurechnen, der dem persönlichen (individuellen) Bedarf des Unterhaltsberechtigten entspricht. (T1)
Beisatz: Sollte der Unterhaltsberechtigte auf der "Überalimentierung" in Form einer - für einen einzelnen Bewohner durchaus als groß zu bezeichnenden - 130 m²-Wohnung bestehen bleiben, müsste der angemessene Preis einer solchen (eben der konkret von ihr bewohnten) erhoben und in Anrechnung gebracht werden. (T2)
Beisatz: Hier allerdings abweichende Regelung in der Scheidungsfolgenvereinbarung gemäß § 55a EheG. (T3)
10 Ob 75/06m
Entscheidungstext OGH 17.04.2007 10 Ob 75/06m
Beisatz: Leistungen zur Wohnversorgung sind nicht bei der Bemessungsgrundlage zu berücksichtigen, sondern (angemessen) auf den Geldunterhaltsanspruch anzurechnen. (T4)
Beis wie T4 nur: Leistungen zur Wohnversorgung sind (angemessen) auf den Geldunterhaltsanspruch anzurechnen. (T5)
Beisatz: Mangels Qualifikation des Wohnbedarfs als Sonderbedarf können tatsächliche Leistungen des geldunterhaltspflichtigen Elternteils für die Wohnversorgung des Kindes nicht dessen gedeckeltem Unterhaltsbeitrag hinzugezählt werden; sie sind vielmehr von diesem in Abzug zu bringen. (T6)
Beisatz: Hier: Trägt der Antragsgegner Wohnungsbeschaffungskosten in der Form, dass er die Rückzahlungsraten für im Zusammenhang mit der Wohnung aufgenommene Kredite, Prämien für eine Ablebensversicherung, die der Besicherung der Kredite dient, und Prämien für eine Erlebensversicherung, die der Tilgung eines endfälligen Kredits dient, zahlt. (T7)
Vgl; Beisatz: Der angemessene Umfang bei der Anrechnung der Leistungen zur Wohnversorgung bestimmt sich nach den Umständen des Einzelfalls. (T8)
Vgl auch; auch Beis wie T6; Beisatz: Das bedeutet andererseits, dass der laufende Unterhalt ausreichend bemessen sein muss, um die Wohnversorgung des Unterhaltsberechtigten sicherzustellen. (T9)
Auch; Beisatz: Hier: Ehegattenunterhalt. (T10)
Beisatz: An der jüngeren Rsp, wonach der fiktive Mietwert einer dem Unterhaltsberechtigten überlassenen Wohnung wegen der damit verbundenen Verminderung des Unterhaltsbedarfs ganz oder teilweise als Naturalunterhalt anzurechnen ist, wird festgehalten. (T11) Beisatz: Hier ist (bei einer Villa mit 960 m² Wohnfläche) zu prüfen, ob es zu einer fiktiven Überalimentierung der Klägerin im Teilunterhaltsbereich „Wohnen“ und damit verbunden zu einer unangemessenen Verkürzung des Geldunterhalts käme. Denn nach stRsp ist Naturalunterhalt grundsätzlich nur im angemessenen Umfang anzurechnen; dem Unterhaltsberechtigten hat stets ein in Geld zu leistender Unterhalt zuzukommen, weil er ja von der Wohnung allein nicht leben kann. (T12)
Beisatz: Wo diese Angemessenheitsgrenze liegt, ist nach den Umständen des Einzelfalls zu beurteilen. (T13)
Vgl; Vgl Beis wie T11; Beis wie T12 nur: Denn nach stRsp ist Naturalunterhalt grundsätzlich nur im angemessenen Umfang anzurechnen; dem Unterhaltsberechtigten hat stets ein in Geld zu leistender Unterhalt zuzukommen, weil er ja von der Wohnung allein nicht leben kann. (T14)
Beis wie T13; Beisatz: Auch im Fall einer nicht ausbezahlten Wohnung sind auch im Ehegattenunterhalt für die Anrechnung des Naturalunterhalts Wohnen nicht die Kreditraten, sondern es ist der fiktive Mietwert heranzuziehen. (T15)
Auch; Beis wie T10; Beis ähnlich wie T12; Beis wie T15
Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T11; Beis wie T15; Beisatz: Hier: Auslegung eines gerichtlichen Scheidungsvergleichs. (T16)
Beis wie T1; Beis ähnlich wie T11; Beisatz: Auch wenn der Unterhaltsberechtigte seinen Wohnbedarf in einer ihm selbst gehörenden Eigentumswohnung (Haus) deckt, so ist sein Wohnbedürfnis damit befriedigt. Er bedarf in diesem Fall nicht mehr des gesamten festgesetzten Geldunterhalts, um sein vollständiges Unterhaltsbedürfnis zu decken. (T17)
Vgl aber; Beis auch wie T15
Beisatz: Voraussetzung für die Anrechnung von Wohnungskosten auf den Kindesunterhalt ist aber, dass die Wohnversorgung des Unterhaltsberechtigten dem Unterhaltspflichtigen zuzurechnen ist. (T18)
Beisatz: Hier: Keine Anrechnung bei Unzumutbarkeit des Verbleibs in der vom Unterhaltspflichtigen zur Verfügung gestellten Wohnung. (T19)
Vgl; Beisatz: Eine eigene Wohnversorgung der unterhaltsberechtigten Klägerin könnte aber nur dann unterhaltsmindernd sein, wenn sie für die Wohnung keine Kosten aufwenden muss. (T20)
Beisatz: Hier: Bestandvertrag mit ortsunüblich niedrigem Mietzins, wobei der Unterhaltspflichtige Mitvermieter ist. (T21)
Auch; nur T11; Beis wie T8; Beis wie T13; Beisatz: Für die Höhe des fiktiven Mietwerts ist der Unterhaltspflichtige behauptungs- und beweispflichtig, weil es sich um einen rechtsvernichtenden Einwand handelt. (T22)
Bem: So schon 7 Ob 179/11s. (T23)
Beis wie T5; Beis wie T8; Beis wie T13
3 Ob 35/19x
Entscheidungstext OGH 20.03.2019 3 Ob 35/19x
Auch; Beis ähnlich wie T12; Beisatz: Dabei ist auch die anteilige eigene Wohnversorgung des unterhaltsberechtigten Ehegatten zu berücksichtigen, sofern er mit Kosten der Wohnversorgung nicht belastet ist. (T24)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0047254
JJR_19940308_OGH0002_0040OB00510_9400000_002
Rechtssatz für 1Ob2360/96g 7Ob212/02f...
RS0106742
1Ob2360/96g; 7Ob212/02f; 7Ob247/05g; 2Ob253/08g; 2Ob67/09f; 6Ob127/10k; 4Ob229/10w; 9Ob49/13s
Der Wechsel in den Altersgruppen bedeutet für den „Regelbedarf" für sich allein keine wesentliche Änderung der Verhältnisse (ÖA 1992, 155).
1 Ob 2360/96g
Entscheidungstext OGH 26.11.1996 1 Ob 2360/96g
7 Ob 212/02f
Entscheidungstext OGH 15.10.2003 7 Ob 212/02f
7 Ob 247/05g
Entscheidungstext OGH 26.04.2006 7 Ob 247/05g
Beisatz: Auch die Änderung der Regelbedarfssätze kommt für sich genommen noch nicht die Bedeutung einer wesentlichen Änderung der Verhältnisse zu. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106742
JJR_19961126_OGH0002_0010OB02360_96G0000_001
Rechtssatz für 4Ob164/98s 3Ob22/07t 2O...
RS0110212
4Ob164/98s; 3Ob22/07t; 2Ob67/09f
Wird durch eine Rechtshandlung das Vermögen des Pflegebefohlenen vermehrt, ohne daß damit gleichzeitig die Gefahr von Belastungen verbunden ist, kommt eine Versagung der pflegschaftsbehördlichen Genehmigung aus Gründen des Kindeswohls jedenfalls nicht in Betracht.
4 Ob 164/98s
Entscheidungstext OGH 30.06.1998 4 Ob 164/98s
Veröff: SZ 71/119
3 Ob 22/07t
Entscheidungstext OGH 26.09.2007 3 Ob 22/07t
Beisatz: Eine allfällig nötige Verwendungskontrolle bleibt dem Pflegschaftsgericht vorbehalten. (T1); Beisatz: Hier: Pflegschaftsgerichtliche Genehmigung einer von den Eltern getroffenen Unterhaltsregelung, die eine weit über die „Luxusgrenze" hinausgehende Alimentierung vorsieht. (T2)
Vgl auch; Beisatz: Der Rechtsatz betrifft nur den Fall, dass sich ein Unterhaltspflichtiger freiwillig vertraglich zu einer Unterhaltsleistung bereit erklärt hat. Argumente für die Einseitige Bestimmung einer Unterhaltsverpflichtung durch eine gerichtliche Entscheidung sind daraus nicht zu gewinnen. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110212
JJR_19980630_OGH0002_0040OB00164_98S0000_001
Rechtssatz für 10Ob2/08d 2Ob67/09f 1Ob...
RS0123217
10Ob2/08d; 2Ob67/09f; 1Ob24/14g
Ist ein Elternteil infolge eines unter dem Existenzminimum liegenden Einkommens nicht in der Lage, seiner Geldunterhaltsverpflichtung nachzukommen, reduziert sich die Bemessung des Geldunterhaltsanspruchs des in Eigenpflege befindlichen Kindes darauf, dass nur mehr der um das Eigeneinkommen reduzierte Unterhaltsbedarf relevant wird, dieser allerdings begrenzt durch die (im Prozentwert ausgedrückte) jeweilige Leistungsfähigkeit der geldunterhaltspflichtigen Elternteile.
Vgl; Beisatz: Ist ein Elternteil nicht leistungsfähig, so steht dem Kind nur gegenüber dem anderen Elternteil ein Geldunterhaltsanspruch zu. Dessen Höhe entspricht dem Gesamtunterhaltsbedarf des Kindes, soweit dadurch die mit der Prozentmethode ermittelte Grenze der Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners nicht überschritten wird. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123217
JJR_20080310_OGH0002_0100OB00002_08D0000_001
Rechtssatz für 2Ob67/09f 2Ob211/11k 1O...
RS0125632
2Ob67/09f; 2Ob211/11k; 1Ob24/14g
ABGB §140 a
Bei Drittpflege reicht der Regelbedarf als Orientierungshilfe zur Ermittlung des Unterhaltsbedarfs des Kindes regelmäßig nicht aus, weil er nur eine Messgröße dafür abgibt, welcher Geldunterhalt zusätzlich zur Betreuung eines Kindes erforderlich ist. Maßgeblich ist der Gesamtunterhaltsbedarf, der sich aus den Drittpflegekosten und einem Zuschlag für zusätzliche Kindesbedürfnisse, wie Kleidung, Ferienkosten etc ergibt.
Auch; Beisatz: Der Gesamtunterhaltsbedarf der Kinder ist allenfalls unter Anwendung des § 34 AußStrG zu bestimmen. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0125632
JJR_20091218_OGH0002_0020OB00067_09F0000_001
Rechtssatz für 2Ob67/09f 2Ob149/09i 7O...
RS0125633
2Ob67/09f; 2Ob149/09i; 7Ob135/11w; 1Ob229/13b
Der Unterhaltsanspruch jedes Kindes umfasst auch den Anspruch auf Deckung des Wohnbedarfs. Der Unterhaltspflichtige hat dem Kind eine seinen Lebensverhältnissen angemessene unentgeltliche Wohnmöglichkeit zur Verfügung zu stellen, sei es im eigenen Haushalt oder anderswo.
Veröff: SZ 2010/68
Auch; nur: Der Unterhaltsanspruch jedes Kindes umfasst auch den Anspruch auf Deckung des Wohnbedarfs. (T1)
1 Ob 229/13b
Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 229/13b
Auch; Veröff: SZ 2013/129
ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0125633
JJR_20091218_OGH0002_0020OB00067_09F0000_002
Rechtssatz für 2Ob67/09f 1Ob193/17i
2Ob67/09f; 1Ob193/17i