Source: https://www.wbs-law.de/verkehrsrecht/abgasskandal/meine-rechte-als-diesel-kaeufer-unsere-broschuere-zum-dieselskandal-ab-sofort-im-handel-50660/
Timestamp: 2020-08-10 12:42:54
Document Index: 242356884

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 826', 'BGH', 'BGH', '§ 27', '§ 134']

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Meine Rechte als Diesel-Käufer :
Unsere Broschüre zum Dieselskandal ab sofort im Handel!
Vorgehen gegen den Hersteller
Vorgehen gegen den Händler
Vorgehen gegen die Banken – der Autokreditwiderruf
2020 ist für viele Dieselkäufer ein entscheidendes Jahr. In der Rechtsprechung um den Dieselskandal regt sich einiges. Passend zu diesem Anlass erscheint heute unsere Broschüre „Meine Rechte als Diesel-Käufer“ im Beck-Verlag. Rechtsanwalt Christian Solmecke beantwortet Ihnen darin die wichtigsten Fragen zum Thema und gibt Ihnen Expertentipps, wie Sie als Dieselkäufer zu Ihrem guten Recht kommen. Ab sofort ist die Broschüre im Handel erhältlich.
Seit 2015 hatte der Dieselskandal für viele Dieselkäufer schwere Folgen. Viele Betroffene waren zunächst verunsichert und stellten sich die Frage: Wie komme ich nun noch zu meinem guten Recht? Die Instanzgerichte konnten sich zwar Jahre lang nicht auf einen klaren Kurs einigen. Doch am 25. Mai 2020 sprach endlich der Bundesgerichtshof (BGH) ein Machtwort zugunsten der Betroffenen (Az. VI 252/19). Die Chancen, vor Gericht gegen die Hersteller zu gewinnen, stehen aktuell also sehr gut. BGH-Verhandlungen in weiteren Dieselverfahren am 21. Juli sowie heute, am 28. Juli 2020, stimmen zuversichtlich.
Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, um im Dieselabgasskandal seine Rechte durchzusetzen. Diese zeigen wir Ihnen in unserer Broschüre verständlich und praxisnah anhand von vier Säulen auf: das Vorgehen gegen den Hersteller, das Vorgehen gegen den Händler, die Musterfeststellungsklage sowie das Vorgehen gegen die Banken. In diesem Artikel fassen wir den Inhalt der Broschüre für Sie zusammen.
Eine besonders Erfolg versprechende Möglichkeit ist es, direkt den Hersteller des Autos zu verklagen. Denn der BGH hat festgestellt, dass VW den Diesel-Käufer vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt hat (§ 826 BGB). Dass der Kläger seinen Wagen gebraucht gekauft hatte und bereits ein Software-Update hatte aufspielen lassen, war unerheblich. Infolge dieses BGH-Urteils haben Betroffene nun zwei Möglichkeiten, gegen den Hersteller vorzugehen:
Den Hersteller zu verklagen, hat noch einen weiteren Vorteil: Mit guten Gründen kann hier dem Beklagten entgegengehalten werden, dass auch viele ältere Fälle noch nicht verjährt sind. Zu dieser Frage könnte sich der BGH ebenfalls bald äußern (Az. VI ZR 189/20; VI ZR 212/20).
Schließlich besteht die Möglichkeit, dass entsprechende Kaufverträge wegen eines Verstoßes gegen § 27 Abs. 1 EG-FGV nichtig sind (§ 134 BGB).
Sie haben Fragen zu Ihren Rechten im Dieselabgasskandal. Unser Team aus erfahrenen Rechtsanwälten im Verkehrsrecht hilft Ihnen gerne weiter. Rufen Sie uns unter 0221 / 951 563 0 (Beratung bundesweit) an. Weitergehende Infos finden Sie hier: https://www.wbs-law.de/verkehrsrecht/abgasskandal/