Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=FamRZ%201996,%20288
Timestamp: 2019-10-24 06:36:25
Document Index: 78307024

Matched Legal Cases: ['§ 1360', '§ 1360', '§ 1361', '§ 1578', '§ 1601', '§ 114', 'BGH']

Rechtsprechung: FamRZ 1996, 288 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Oldenburg, 01.08.1995
OLG Braunschweig, 15.08.1995 - 2 UF 65/95
https://dejure.org/1995,6631
OLG Braunschweig, 15.08.1995 - 2 UF 65/95 (https://dejure.org/1995,6631)
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 15.08.1995 - 2 UF 65/95 (https://dejure.org/1995,6631)
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 15. August 1995 - 2 UF 65/95 (https://dejure.org/1995,6631)
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Anspruch auf Übernahme der Zahnarztkosten gegen den getrennt lebenden Ehegatten; Prozeßkostenhilfe im Berufungsverfahren
BGB § 1360 § 1360a
Kosten einer ärztlichen Behandlung als Unterhaltsbedarf
FamRZ 1996, 288
Als unterhaltsrechtlicher Sonderbedarf können sie vom Berechtigten nur dann geltend gemacht werden, wenn sie zwischen den Eltern abgesprochen waren oder aber medizinisch notwendig waren (OLG Braunschweig FamRZ 1996, 288;… Eschenbruch/Klinkhammer-Schürmann, Der Unterhaltsprozeß, 5. Aufl., 2009, S. 298).
OLG Oldenburg, 01.08.1995 - 12 UF 38/95
https://dejure.org/1995,8247
OLG Oldenburg, 01.08.1995 - 12 UF 38/95 (https://dejure.org/1995,8247)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 01.08.1995 - 12 UF 38/95 (https://dejure.org/1995,8247)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 01. August 1995 - 12 UF 38/95 (https://dejure.org/1995,8247)
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BGB § 1361, § 1578, § 1601
Als praktikabler Anknüpfungspunkt erscheint dem Senat insoweit die oberste Einkommensgruppe der bis zum 30. Juni 2001 geltenden Düsseldorfer Tabelle, sodass der Ehegattenunterhalt bis zu einem Bedarf von 8000 DM nach Quoten bemessen werden kann und nur, wenn er hierüber hinausgeht, konkret zu ermitteln ist (vgl. auch OLG Oldenburg FamRZ 1996, 288, das - ohne konkrete Grenzziehung - bei einem Einkommen von 12.000 DM den Unterhalt ebenfalls nach Quoten berechnet hat).
Um zu beurteilen, wann die Einkommensverhältnisse der Ehegatten so günstig sind, dass die Einkünfte bei objektiver Betrachtung nicht mehr in vollem Umfange für den Lebensunterhalt eingesetzt winden müssen, werden in der unterhaltsrechtlichen Praxis sogenannte "Schwellenwerte" gebildet, unterhalb derer der Unterhalt nach einer festen Einkommensquote berechnet wird (vgl. OLG Frankfurt/M., FamRZ 1992, 823 : Bedarf bis zu 3.200,00 DM wird nach Quote errechnet, ab 01.01.1996 bis 3.600,00 DM; nach Scholz, FamRZ 1993, 125, 136 wird bei Einkünften bis zu 10.000,00 DM, nach OLG Oldenburg, FamRZ 1996, 288 bei Einkünften bis zu 12.000,00 DM nach einer Quote gerechnet).
Dabei kann dahin stehen, ob das Familiengericht zu Recht die gemäß § 114 ZPO erforderliche hinreichende Erfolgsaussicht für das weitergehende Klagebegehren der Klägerin verneint hat (vgl. hierzu BGH, FamRZ 1987, 58, 60 und FamRZ 1983, 473 f, OLG Köln, FamRZ 1994, 1323 f, OLG Oldenburg, FamRZ 1996, 288 f, Gerber, Anmerkung zu AG Schleswig, FamRZ 1997, 230 f).