Source: https://www.ihre-vorsorge.de/drv-forum/archiv/detail/volle-krankenkassebeitraege-auf-betriebsrente.html
Timestamp: 2019-01-22 11:40:53
Document Index: 28530399

Matched Legal Cases: ['§ 40', '§ 44', '§ 40', '§ 40', '§ 44', '§ 40', '§ 330', '§ 330', '§ 330', '§ 40', '§ 40', '§ 40', '§ 44']

Volle Krankenkassebeiträge auf Betriebsrente | Ihre Vorsorge
Volle Krankenkassebeiträge auf Betriebsrente
Hallo, wie hoch sind die Abzüge Kranken u Pflegekasse auf die Betriebsrente, in meinem Fall AOK Hessen, verh. Danke für Auskunft
Für Betriebsrenten müssen die vollen Beiträge zur KV/SV selbst getragen werden.
Den Satz erfragen Sie bitte bei Ihrer Krankenkasse oder googeln die AOK Hessen.
Hallo Karin Noll,
Sie werden doch wohl noch die Web-Site der AOK Hessen finden ;-)
https://hessen.aok.de/mitgliedschaft-tarife/beitraegebeitragssaetze/
...die Seite ist in meinen normalen Augen allerdings sehr 'gewöhnungsbedürftig' - und der Zusatzbeitrag wird mir für mein Bundesland angezeigt, obwohl ich eigentlich auf der Hessen-Seite bin.
Eine Kurzübersicht finden Sie auch hier:
https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/krankenkassen-liste/239-AOK-Hessen.html
Der Familienstand ist bei einer Pflichtmitgliedschaft unbedeutend.
2,35 % mit Elterneigenschaft
2,60 % ohne Elterneigenschaft
also grob zusammen 18 %
Danke für die Auskunft, ich könnte heulen mein Mann hat recht.
Zitiert von: Karin Noll
Liegt Ihre Betriebsrente denn über 125 Euro pro Monat?
Falls nicht, fällt sie unter die sogenannte Bagatellgrenze und wäre NICHT beitragspflichtig:
http://www.deutsche-versicherungsboerse.de/verswiki/index_dvb.php?title=Bagatellgrenze_bei_Betriebsrenten_in_der_KVdR
Nein ca. 300 Euro Brutto
Es gehört sicherlich nicht hierher, aber denken Sie daran, verehrte Frau Noll, bei der nächsten bedeutenderen Wahl nicht unbedingt eine Partei zu wählen, die uns diese Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge auf die Betriebsrenten eingebrockt haben.
Vielleicht überlegen es sich die Politiker dann nochmal. Sie könnten doch ca. 54 Euro im Monat mehr doch sicherlich auch gebrauchen?
Zitiert von: Rudolf Schock
Sie könnten doch ca. 54 Euro im Monat mehr doch sicherlich auch gebrauchen?
Was wir aber ganz bestimmt nicht gebrauchen können, sind gefährliche und naive Traumtänzer-Politiker von AfD oder Linkspartei.
Die einen können nur "Ausländer raus" brüllen und die anderen wollen "Null Bock auf Arbeit-Typen" mit einem traumhaften "Bedingungslosen Grundeinkommen" finanziell genauso gut absichern, wie fleißige Arbeitnehmer, die jahrzehntelang horrende Beiträge in die Steuer- und Sozialkassen eingezahlt haben.
Auf Beides kann unsere Staat sehr gut verzichten!
Ohja, bei etlichen politischen Themen sollte man die Kirche im Dorf lassen. Keine Partei wirft nur mit rosa Plüschkissen um sich und macht nur das Beste für das gemeine Fußvolk. Egal welche Partei, jede schaut wie Sie Ihre Erhöhung der Diäten oder der teilweise echt krassen "Pensionen" finanziert bekommt. Ob Sie nun Beiträge/Steuern/Irgendwas erhöhen, die dummen sind immer wir.
Guten Tag Karin Noll,
Sie sollten sich an die AOK Hessen als Ihrer gesetzlichen Krankenkasse wenden. Denn nur dort können Sie Ihre Fragen zur Beitragspflicht Ihrer Betriebsrente verbindlich klären lassen.
Ja das ist so, SPD werde ich bestimmt nie mehr wählen. Auch in Report Mainz, schlechtere Gesetze bei ALG 2, Die Nahles hat von Armut keine Ahnung.
Auch in Report Mainz, schlechtere Gesetze bei ALG 2, Die Nahles hat von Armut keine Ahnung.
Dieser Report-Beitrag war ziemlich oberflächlich und fehlerhaft.
Es ist den Redakteuren garantiert gelungen, die Betroffenen mit diesem Beitrag extrem zu verunsichern ohne überhaupt verständlich zu erklären, worum es in Wirklichkeit überhaupt geht.
Wer sich etwas genauer mit den geplanten Änderungen beschäftigt, wird vergeblich nach irgendwelchen nennenswerten Verschlechterungen für "Hartz4-Bezieher" suchen.
Der Beitrag von Report war verständlich und genau wiedergegeben, wie meistens von Report.
Wer sich etwas genau mit ihren Beiträgen hier beschäftigt, Herr Schorsch, wundert sich nicht über ihre Auffassung bzw. Nachricht, liegt diese doch voll auf der Ebene ihrer politischer Einstellung, die wenig für eine objektive Beurteilung des politischen Geschehens geeignet ist.
Zitiert von: Werner Sch.
Der Beitrag war unterstes Bildzeitungs-Niveau!
Geändert werden soll § 40 SGB II, der die Anwendung des § 44 SGB X für das SGB II regelt.
Guckt man in den Gesetzesentwurf, wird § 40 Abs. 2 Nr. 1 und 2 SGB II aufgehoben. Neu hinzu kommen die Abs. 3 bis 5.
Was folgt daraus: Der bisherige § 40 Abs. 1 SGB II bleibt UNVERÄNDERT und damit auch die Anwendbarkeit des § 44 SGB X (mit der Modifikation, dass die Jahresfrist gilt).
Was aktuell noch durch Verweis in das SGB III geregelt ist (§ 40 Abs. 2 Nr. 1 und 2 SGB II) wird jetzt direkt im SGB II geregelt. Das hat den Hintergrund, dass das BSG in seiner Auslegung die Anwendbarkeit von insbesondere § 330 SGB III so extrem eng fasst, dass er faktisch gar nicht anwendbar ist. Das ist im einzelnen kompliziert. § 330 soll (verkürzt dargestellt) nur anwendbar sein, wenn alle Agenturen für Arbeit (also 438 Jobcenter) bundesweit eine einheitliche Auslegung fahren. Weicht nur eines ab (bewusst oder unbewusst) ist § 330 nach BSG-Lesart nicht anwendbar. Die neuen § 40 Abs. 3 bis 5 SGB II sollen das Merkmal "Einheitlich" nur auf den jeweiligen Träger beziehen. Wie gesagt, es ist frickelig, den Regelungsgegenstand überhaupt zu verstehen.
ABER: § 40 Abs. 1 SGB II bleibt. Damit wird der Überprüfungsantrag nicht angetastet. Nochmal: § 40 ABSATZ EINS BLEIBT UNVERÄNDERT.
Die Information von Report ist gänzlich falsch. Es wurde nur ein winziger Ausschnitt aus dem SGB III in das SGB II direkt implementiert. Dies betrifft die Fälle, in denen § 44 SGB X "nur" deswegen erfolgreich ist, weil das BSG später seine ständige Rechtsprechung ändert oder das BVerfG eine Norm für verfassungswidrig erklärt.
Der ganz normale Fall: Bescheid falsch, weil zu viel Einkommen angerechnet, Widerspruchsfrist verpasst usw. ist WEITERHIN überprüfbar WIE BISHER.
bei 300 Euro ist unterliegt der gesamt Betrag der KV-Beitragspflicht. Der Betrag von z.Zt. 125 Euro ist nur eine Freigrenze, d.h., wenn dieser Betrag auch nur um 1 Euro überschritten wird ist der volle Betrag KV-pflichtig.
Genaueres im folgenden Link:
Hallo Benno R.,
irgendwie erinnert mich das ganze an ein Gesetz, das besagte, dass Einmalzahlungen nicht in Lohnersatzleistungen einzurechnen sind (Krankengeld, Arbeitslosengeld). Aufgrund eines Spruches des BVerfG musste dies geändert werden. Es wurde auch geändert, aber in der Weise, dass kein praktischer Fall möglich war. Erst nach einer erneuten "Rüge" des BVerfG wurde das Gesetz so modifiziert, dass Einmalzahlungen bei Lohnersatzleistungen berücksichtigt wurde.
Das ganze zieht sich aber über alle Bereiche. Die Rechte des einzelnen werden verständlich und konkret nicht veröffentlicht. Ich habe das im Patientenrecht und in Bezug auf SGB V schon festgestellt.
Es sieht so aus, dass man nicht will, dass Arbeitnehmer und Kranke und Arbeitslose ihre Rechte nicht kennen sollen. Wenn diese Klientel auf ihr Recht verzichtet, ist dies wiederum rechtskonform.
Und warum erzählen Sie MIR das?
sie hätten sich eben des Öfteren um ihre Angelegenheiten kümmern sollen!
Bitte verstehen sie das nicht falsch!
Das ganze Procedere ähnelt doch dem Versorgerwechsel in der Energiebereitstellung.
Warum? Viele Bürger sind zu bequem, öfters die Tarife zu vergleichen.
Man müsste ja einige Stunden investieren, den Versorger schriftlich kündigen etc. pp.
Und versäumt man Fristen - ist mir auch schon passiert - dann zahlt man eben mehr.
Hier - bei bAV, Betriebsrenten usw. - ist es seit Jahren (2004) bekannt, dass die vollen Krankenkassenbeiträge zur Anrechnung kommen.
Schade, dass sie erst jetzt zu diesem Forum gefunden haben.
Die Bagatellgrenzen wurden hier auch schon in früheren Jahren angesprochen.
Da ist bei ihnen leider nix mehr zu "optimieren".
Zu ihren Beiträgen: (AOK Hessen)
Allg. Beitrag 15,7% - Pflege 2,35% (mit Kinder) = 18,05% von 300€ = 54,15€
Verbleiben immer noch ca. 246€.
Das ist doch kein Grund zum Heulen! Besser 246€ von 300€ als keine zus. Bezüge.
Da müssen sie eben in den sauren Apfel beissen. Andere wären froh, sie hätte diese Bezüge.
Die Minirenten in 2016 sind bei 2905€ der Bezugsgrösse 1/20=145,25€.
Hilft der Fr. Noll auch nicht, da sie schon vor Jahren hätte "Optimieren" müssen.