Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/536
Timestamp: 2019-02-23 06:21:51
Document Index: 57331853

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 536', 'BGH', '§ 536', '§ 9', 'BGH', 'BGH', '§ 536', '§ 535', 'BGH', '§ 536', '§ 536', 'BGH', '§ 536', '§ 535', '§54', '§536', '§ 536', '§ 581', 'BGH', '§ 536', '§ 536', 'BGH', '§ 536', '§ 535', '§ 536', '§536', 'BGH', '§ 536', 'BGH', '§ 536', '§ 537', 'BGH', '§ 536', 'BGH', '§ 1', '§ 25', '§ 536', 'BGH', 'BGH', '§ 536', 'BGH', 'BGH', '§ 536', '§ 535', '§9', '§307', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 536', '§ 566', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 536', 'BGH', '§ 536', 'BGH', '§ 536', 'BGH', '§ 536', 'BGH', 'BGH', '§ 536', 'BGH', '§ 536', '§ 539', '§ 539', 'BGH', '§ 536', 'BGH', 'BGH', '§ 536', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 536', '§ 543', 'BGH', '§ 546', '§ 536', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 536', 'BGH', 'BGH', '§ 536', '§ 536', '§ 536', '§ 536', 'BGH', '§ 536', 'BGH', '§ 41', '§ 536', '§ 536', '§ 41', 'BGH', '§ 536', '§ 535', '§ 9', '§ 307', 'BGH', 'BGH', '§ 536', '§ 536', 'BGH', '§ 536', 'BGH', '§ 536', '§ 536', 'BGH', '§ 536', 'BGH', 'BGH', '§ 536', '§ 9', 'BGH', '§ 536', 'BGH', 'BGH', '§ 536', 'BGH', '§ 536', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 536', 'BGH', '§ 831', '§ 832', '§ 836', '§ 286', 'BGH', '§ 536', 'BGH', 'BGH', '§ 536', '§ 537', '§ 536', 'BGH', '§ 536', '§ 537', 'BGH', '§ 536', 'BGH', 'BGH', '§ 79', '§ 536', 'BGH', '§ 536', '§ 536', 'BGH', '§ 536', '§ 536', '§ 536', 'BGH', '§ 536', '§ 536', '§ 536', '§ 536', '§ 536', '§ 536', '§ 536', '§ 536', 'BGH', 'BGH', '§ 536', 'BGH', '§ 536']

BGH, URTEIL vom 3.5.2012, Az. VIII ZR 268/11 18	b) Da die Minderung nach § 536 Abs. 1 BGB kraft Gesetzes eintritt, genügt der Mieter seiner Darlegungslast schon mit der Darlegung eines konkreten Sachmangels, der die Tauglichkeit der Mietsache zu dem vertragsgemäßen Gebrauch beeinträchtigt; das Maß der Gebrauchsbeeinträchtigung (oder einen bestimmten Minderungsbetrag) braucht er hingegen nicht vorzutragen (st. Rspr.; Senatsurteil vom 29. Februar 2012 -VIIIZR 155/11, WuM 2012, 269 Rn. 17; Senatsbeschluss vom 25. Oktober 2011 - VIIIZR 125/11, NJW 2012, 382 Rn. 16 mwN).
BGH, URTEIL vom 3.5.1998, Az. VIII ZR 317/97 Nach allgemein anerkannter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs stellt die von § 536 BGB abweichende formularmäßige Abwälzung der turnusmäßigen Schönheitsreparaturen auf den Mieter grundsätzlich keine unangemessene Benachteiligung des Mieters im Sinne von § 9 Abs. 1 AGBG dar (BGHZ 92, 363, 367 f; 101, 253, 261 ff; 105,	71,	79 f; siehe auch BayObLG, Rechtsentscheid vom 12. Mai 1997, NJW-RR 1997, 1371 unter 2 a bb).
BGH, URTEIL vom 3.10.2014, Az. VIII ZR 191/13 -13- der Mietsache im Sinne des § 536 BGB - wie hier in Gestalt des Brandschadens -, schuldet der Vermieter dessen Beseitigung im Rahmen seiner Erfüllungspflicht gemäß § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB unabhängig davon, ob die Mangelursache in seinem eigenen oder im Gefahrenbereich des Mieters zu suchen ist (Senatsurteil vom 28. Mai 2008 - VIII ZR 271/07, NJW 2008, 2432 Rn. 9; OLG Hamm, OLGR 2007, 540, 541; Wolf/Eckert/Ball, Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht- und Leasingrechts, 10. Aufl., Rn. 297).
BGH, URTEIL vom 3.10.2014, Az. VIII ZR 191/13 Diesem Anspruch steht auch nicht entgegen, dass die Kläger wegen des Brandschadens zugleich die Minderung der Miete geltend machen (vgl. Senatsurteil vom 28. Mai 2008 - VIII ZR 271/07, aaO; Schmidt-Futterer/Eisenschmid, aaO, § 536 BGB Rn. 529; MünchKommBGB/Häublein, aaO, Vorbemerkung zu §§ 536 ff. Rn. 5).
BGH, URTEIL vom 3.6.2011, Az. XII ZR 189/09 14	b)	Bei	dem	Erlass	des Nichtraucherschutzgesetzes Rheinland-Pfalz han- delt es sich daher um eine Gesetzesänderung, die, vergleichbar einer nachträglichen Änderung der Sperrzeit (vgl. Eisenschmid in Schmidt-Futterer Mietrecht 10. Aufl. § 536 BGB Rn. 60), allein in das wirtschaftliche Risiko des Pächters fällt (vgl. Wolf/Eckert/Ball Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht- und Leasingrechts 10. Aufl. Rn. 200; Eisenschmid in Schmidt-Futterer Mietrecht 10. Aufl. § 535 BGB Rn. 463; Lehr in Hannamann/Wiegner Münchner Anwaltshandbuch Mietrecht 3. Aufl. §54 Rn. 73; Staudinger/Emmerich [2010] §536 BGB Rn. 20; Palandt/Weidenkaff BGB 70. Aufl. § 536 Rn. 19; Grühn in jurisPK-BGB 5. Aufl. 2010 § 581 Rn. 86).
BGH, URTEIL vom 3.8.2009, Az. VIII ZR 275/08 6	1. Zutreffend ist das Berufungsgericht zunächst davon ausgegangen, dass etwaige öffentlich-rechtliche Nutzungsbeschränkungen der Räume im Dachgeschoss die Kläger nicht zur Minderung der Miete berechtigen, weil die Nutzbarkeit dieser Räume mangels Einschreiten der zuständigen Behörden nicht eingeschränkt war (vgl. OLG Köln, WuM 1998, 152, 153; OLG Düsseldorf, DWW 2005, 20 und 2006, 286; MünchKommBGB/Häublein, 5. Aufl., § 536 Rdnr. 20; Schmidt-Futterer/Eisenschmid, Mietrecht, 9. Aufl., § 536 BGB Rdnr. 76).
BGH, URTEIL vom 3.2.2006, Az. VIII ZR 74/05 Dem entsprechend ist in der Rechtsprechung und im Schrifttum anerkannt, dass eine Mietwohnung keinen Sachmangel (§ 536 BGB) aufweist, wenn eine in der Nähe gelegene Mobilfunksendeanlage die in der 26. BImSchV festgelegten Grenzwerte für elektromagnetische Felder nicht überschreitet (LG Berlin, NZM 2003, 60; LG Karlsruhe, DWW 2004, 57 m.w.Nachw.; MünchKommBGB/Schilling, 4. Aufl., Vor § 535 Rdnr. 60; Pa-landt/Weidenkaff, BGB, 65. Aufl., § 536 Rdnr. 20 m.w.Nachw.; Staudinger/ Emmerich, BGB (2003), §536 Rdnr. 30; a.A. AG München, WuM 1999, 111; Kniep, WuM 2002, 598, 600).
BGH, URTEIL vom 3.10.2013, Az. XII ZR 77/12 20	aa) Unter einem Mangel im Sinne von § 536 Abs. 1 Satz 1 BGB ist die für den Mieter nachteilige Abweichung des tatsächlichen Zustandes der Mietsache von dem vertraglich Geschuldeten zu verstehen, wobei sowohl tatsächliche Umstände als auch rechtliche Verhältnisse in Bezug auf die Mietsache in Betracht kommen (vgl. Senatsurteil vom 13. Juli 2011 - XII ZR 189/09 - NJW 2011,
BGH, URTEIL vom 3.10.2013, Az. XII ZR 77/12 Außer reinen Beschaffenheitsfehlern der Mietsache können unter anderem auch behördliche Gebrauchshindernisse und -beschrän-kungen ihre Tauglichkeit zu dem vertragsgemäßen Gebrauch in einer Weise aufheben oder mindern, dass sie einen Mangel im Sinne von § 536 BGB begründen (vgl. Senatsurteil vom 23. September 1992 - XII ZR 44/91 - NJW 1992, 3226, 3227 zu § 537 BGB aF).
BGH, , Az. Im übrigen ist auch in diesem Rahmen zu beirücksichtigen, daß es sich hier um eine Vereinbarung handelt, die den Mieter gegenüber der Sachund Rechtslage nach dem gesetzlichen Leitbild des § 536 BGB im Ergebnis wirtschaftlich nicht benachteiligt, indem er Renovierungsleistungen erbringen muß, die er andernfalls über einen höheren Bruttomietzins im voraus abgelten müßte (vgl. auch OLG Stuttgart Rechtsentscheid vom 10. März 1982 aaO).
BGH, Urteil , Az. einen Gewinn lassen müsse9 ohne den er den Mietvertrag von seinem Standpunkt aus nicht abschließen würde* Zu den Betriebsunkosten bei dem Gebrauch der Kaufsache gehören auch die gewöhnlichen Erhaltungskosten» Daraus folgt, daß der Teil des Nutzens, der die gewöhnlichen Erhaltungskosten decken soll, dem Abzahlungskäufer verbleibt und nicht dem Abzahlungsverkaufer vergütet wird» Der Abzahlungskäufer kann daher Ersatz für die gewöhnlichen Erhaltungskosten nicht verlangen (ebenso Crisolli/ Ostler, aaO § 1 Anm« 188; Hühl, aaO § 25 I)« Die Bevi-sion wendet hiergegen zu Unrecht ein, die Nutzungsvergütung sei nach mietrechtlichen Grundsätzen zu berechnen, deshalb müßten die Erhaltungskosten nach § 536 BGB von dem Verkäufer getragen werden* Wie schon erwähnt, ist zwar wegen der wirtschaftlichen Ähnlichkeit des Verhältnisses, das zwischen dem Verkäufer und dem Käufer im Palle des Rücktritts besteht, mit dem Verhältnis zwischen Vermieter und Mieter für die Berechnung der dem Abzahlungskäufer zustehenden NutzungsVergütung von dem üblichen Mietzins oder dem Mietzins, der sich als üblicher Mietzins ergäbe, wenn eine Vermietung üblich wäre, auszugehen (BGHZ 19,
BGH, URTEIL vom 3.9.2007, Az. XII ZR 24/06 11	1. Zu Recht geht das Oberlandesgericht allerdings davon aus, dass das Fehlen der erforderlichen behördlichen Genehmigung zur vertragsgemäßen Nutzung von Mieträumen einen Mangel im Sinne von § 536 BGB darstellt, der den Mieter zur fristlosen Kündigung berechtigt, wenn ihm durch eine mit einer Zwangsmittelandrohung verbundene Ordnungsverfügung die vertragsgemäße Nutzung untersagt wird und für ihn zu demindest Ungewissheit über deren Zulässigkeit besteht (BGH, Urteil vom 22. Juni 1988 -VIIIZR 232/87- NJW 1988, 2664, 2665; Wolf/Eckert/Ball Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht- und Leasingrechts 9. Aufl. Rdn. 228 f.; Lindner-Figura/Opree/Stellmann Geschäftsraummiete Kap. 14, Rdn. 259 ff.).
BGH, URTEIL vom 3.9.2004, Az. VIII ZR 215/03 Die formularmäßige Abwälzung der nach dem Gesetz (§ 536 BGB a.F., jetzt: § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB) dem Vermieter obliegenden Schönheitsreparaturen auf den Mieter ist grundsätzlich unbedenklich und benachteiligt den Mieter nicht unangemessen im Sinne des §9 AGBG, jetzt §307 BGB (st.Rspr. des Senats seit BGHZ 92, 363).
BGH, URTEIL vom 1.5.2006, Az. VIII ZR 284/05 12	Der Erwerber wird 'anstelle des (bisherigen) Vermieters' verpflichtet, das heißt, der auf Mangelbeseitigung gerichtete Erfüllungsanspruch gegen den Veräußerer geht unter (Senatsurteil, BGHZ 51, 273, 274; Schmidt-Futterer/ Eisenschmid, Mietrecht, 8. Aufl., § 536 BGB Rdnr. 350; Erman/Jendrek, aaO, § 566 Rdnr. 13).
BGH, URTEIL vom 2.10.1968, Az. Von solcher Beweisregei ist die Rechtsprechung schon immer bei vertraglichen oder quasivertraglichen öonderrechtß- beziehungen zwischen Geschädigtem (Gläubiger) und Schädiger (Schuldner) ausgegangen (BGHZ 48, 310, 312; BGH LM § 536 BGB Nr, 6 a = NJW 1964, 34)» Es ist kein durchgreifender Grund ersichtlich, warum diese Beweisregel nicht dann für nach Deliktsrecht zu entscheidende Haftungsfälle ebenso gelten soll, wenn die der Hegel zugrundeliegenden Erwägungen auch hier zutreffen.
BGH, URTEIL vom 3.6.2005, Az. VIII ZR 347/04 a)	Weist eine gemietete Wohnung eine Wohnfläche auf, die mehr als 10 % unter der im Mietvertrag angegebenen Fläche liegt, stellt dieser Umstand einen Mangel der Mietsache im Sinne des § 536 Abs. 1 Satz 1 BGB dar, der den Mieter zur Minderung berechtigt (Senat, Urteil vom 24. März 2004 - VIII ZR 295/03, NJW 2004, 1947).
BGH, URTEIL vom 3.9.2012, Az. XII ZR 117/10 30	Ein Mangel im Sinne des § 536 Abs. 1 BGB ist die für den Mieter nachteilige Abweichung des tatsächlichen Zustandes der Mietsache von dem vertraglich vereinbarten (st. Rspr. Senatsurteil vom 15. Oktober 2008 - XII ZR 1/07 - NJW 2009, 664, 666 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 2.9.1984, Az. VIII ARZ 1/84 bb) Nach der gesetzlichen* Regelung, nämlich nach § 536 BGB, obliegt die Pflicht, die Mietsache durch Vornahme von Schönheitsreparaturen in dem zu dem vertragsmäßigen Gebrauch erforderlichen Zustand zu erhalten, dem Vermieter, Sie ist eine Hauptleistungspflicht und bleibt eine solche auch bei ihrer Übernahme durch den Mieter (BGHZ 77, 301, 305; Senatsurteil vom 20. Oktober 1976 - VIII ZR 51/75 = WM 1976, 1277).
BGH, URTEIL vom 3.3.2009, Az. VIII ZR 86/08 -6- 14	1. Zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, dass nach der Rechtsprechung des Senats eine Mietwohnung einen zur Minderung der Miete führenden Mangel im Sinne des § 536 Abs. 1 Satz 1 BGB aufweist, wenn ihre tatsächliche Wohnfläche um mehr als 10 % unter der im Mietvertrag angegebenen Wohnfläche liegt (Senatsurteile vom 24. März 2004 - VIII ZR 295/03, NJW 2004, 1947, unter II 2 b, und vom 22. Februar 2006 -VIII ZR 219/04, NJW-RR 2006, 801, Tz. 9 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 1.0.1982, Az. VIII ZR 310/80 Der Beklagte stützt diese Einrede nämlich auf den Erfüllungsanspruch aus § 536 BGB, der durch § 539 BGB nicht verdrängt wird (Palandt/Putzo, BGB, 40. Aufl. § 539 An. l).
BGH, URTEIL vom 3.10.2014, Az. XII ZR 15/12 - 14- geschuldeten Bruttomiete i.S.d.§ 536 BGB, die Ausgangspunkt für die Berechnung einer Mietminderung ist (Senatsurteil BGHZ 163, 1, 6 ff. = NJW 2005, 1713, 1714 f.).
BGH, URTEIL vom 3.3.2011, Az. VIII ZR 223/10 Zivilsenats des Bundesgerichtshofs angeschlossen, nach der die Bruttomiete (Miete einschließlich aller Nebenkosten) Bemessungsgrundlage der Minderung nach § 536 BGB ist und dies unabhängig davon gilt, ob die Nebenkosten als Pauschale oder als Vorauszahlung geschuldet werden (BGH, Urteil vom 6. April 2005 -XII ZR 225/03, BGHZ 163, 1, 6 ff.).
BGH, URTEIL vom 3.3.2009, Az. VIII ZR 142/08 1. Im Ausgangspunkt zutreffend sieht das Berufungsgericht in der Abweichung der tatsächlichen Wohnfläche von der im Mietvertrag angegebenen Wohnfläche um 22,63 % einen Mangel der Mietwohnung im Sinne von § 536 Abs. 1 Satz 1 BGB (vgl. Senatsurteile vom 24. März 2004 -VIIIZR 133/03, WuM 2004, 268, und VIII ZR 295/03, NJW2004, 1947), der zur Folge hat, dass den Klägern der vertragsgemäße Gebrauch der Mietsache zu dem Teil nicht rechtzeitig gewährt wurde und daher die „grundsätzlichen Voraussetzungen“ einer außerordentlichen fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund gemäß § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BGB gegeben sind.
BGH, URTEIL vom 3.4.2015, Az. XII ZR 66/13 BGB § 546 a a)	Eine erstmals nach Vertragsbeendigung eingetretene Verschlechterung der Mietsache, die beim Fortbestehen des Mietverhältnisses eine Minderung der Miete zur Folge gehabt hätte, führt grundsätzlich nicht dazu, den Anspruch des Vermieters auf Zahlung einer Nutzungsentschädigung in entsprechender Anwendung von § 536 BGB herabzusetzen (Fortführung von BGH Urteil vom 7. Dezember 1960 - VIII ZR 16/60 - NJW 1961, 916).
BGH, URTEIL vom 3.6.1976, Az. I ZR 85/75 Der Beklagte brauchte auch nicht davon auszugehen, daß ein solches Verbot für einen Vermieter in allen Fällen - also auch ohne besondere Abrede - bestehe* Nach der bisherigen höchstrichterlichen Rechtsprechung läßt sich die Frage, ob ein Vermieter auch ohne Vereinbarung einem Mieter Wettbewerbsschütz zu gewähren habe, nur für den Einzelfall nach Abwägung der Umstände des Einzelfalles beantworten (vgl. BGH LM Nr. 5 zu § 536 BGB; OLG Karlsruhe NJW 72, 2224).
BGH, URTEIL vom 3.5.2013, Az. VIII ZR 287/12 Dabei ist nach der Verkehrsanschauung grundsätzlich der bei Errichtung des Gebäudes geltende Maßstab anzulegen (Senatsurteile vom 6. Oktober 2004 - VIII ZR 355/03, NJW 2005, 218 unter II 1; vom 17. Juni 2009 - VIII ZR 131/08, NJW 2009, 2441 Rn. 9 f.; vom 7. Juli 2010 - VIII ZR 85/09, NJW 2010, 3088 Rn. 12 f.; jeweils mwN; BGH, Urteil vom 1. Juni 2012 - V ZR 195/11, NJW 2012, 2725 Rn. 10; Schmidt-Futterer/Eisenschmid, Mietrecht, 10. Aufl., § 536 BGB Rn. 20, 241 mwN; BeckOK-BGB/Ehlert, Stand 1. August 2012, § 536 Rn. 27; MünchKommBGB/Häublein, 6. Aufl., § 536 Rn. 6; Grämlich, Mietrecht, 11. Aufl., § 536 BGB unter 1).
BGH, URTEIL vom 3.4.2007, Az. VIII ZR 231/06 Allerdings liegt ein zur Minderung der Miete berechtigender Mangel der Mietsache im Sinne des § 536 Abs. 1 Satz 1 BGB vor, wenn die gemietete Wohnung eine Wohnfläche aufweist, die mehr als 10 % unter der im Mietvertrag angegebenen Fläche liegt (Senatsurteile vom 24. März 2004 - VIII ZR 295/03, NJW 2004, 1947; VIII ZR 44/03, NJW 2004, 2230; VIII ZR 133/03, WuM 2004, 268).
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2016, Az. VIII ZR 43/15 -4- (OLG Hamburg, OLGR 2009, 707, 708) oder jedenfalls analoge Anwendung dieser Vorschrift (KG, WuM 2014, 155; MDR 2012, 1085 f.; KGR 2009, 760, 761; Beschluss vom 26. August 2010 - 8 W 38/10, juris Rn. 3 ff. [zur Gewerberaummiete]; OLG Saarbrücken, Urteil vom 8. Mai 2013 - 2 U 3/13, juris Rn. 46; OLG Brandenburg, Urteil vom 10. Juni 2009 - 3 U 169/08, juris Rn. 29; OLG Düsseldorf, OLGR 2009, 645, 646 f.; Meyer, GKG/FamGKG, 15. Aufl., § 41 Rn. 33; Schneider/Herget/Noethen, Streitwertkommentar, 14. Aufl., Rn. 2373; BeckOK-BGB/Ehlert, Stand Mai 2014, § 536 Rn. 114; BeckOK-MietR/Schüller, Stand Dezember 2015, § 536 BGB Rn. 20; BeckOK-KostR/Schindler, Stand Februar 2016, § 41 GKG Rn. 43, 47; Woitkewitsch, ZMR 2005, 840).
BGH, URTEIL vom 3.3.2004, Az. VIII ZR 230/03 Die formularmäßige Abwälzung der nach dem Gesetz (§ 536 BGB a.F., jetzt: § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB) dem Vermieter obliegenden Schönheitsreparaturen auf den Mieter ist grundsätzlich unbedenklich und benachteiligt den Mieter nicht unangemessen im Sinne des § 9 AGBG (jetzt § 307 BGB) (st. Rspr. des Senats seit BGHZ 92, 363).
BGH, URTEIL vom 3.10.2015, Az. VIII ZR 266/14 Dementsprechend geht der Senat - woran festzuhalten ist - in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass ein zur Minderung der Miete führender Mangel der Wohnung im Sinne des § 536 Abs. 1 Satz 1 BGB infolge Überschreitung der Erheblichkeitsschwelle (§ 536 Abs. 1 Satz 3 BGB) gegeben ist, wenn die tatsächliche Wohnfläche um mehr als 10 % unter der im Mietvertrag angegebenen Wohnfläche liegt (Senatsurteile vom 24. März 2004 - VIII ZR 295/03, aaO unter II 2 c; vom 10. November 2010 - VIII ZR 306/09, NJW 2011,220 Rn. 14 mwN).
BGH, URTEIL vom 3.6.2009, Az. VIII ZR 218/08 -5- nach ist ein Mangel der Mietsache im Sinne von § 536 BGB gegeben, der die Kläger zur Minderung der Miete berechtigt (vgl. Senatsurteile vom 23. Mai 2007 - VIII ZR 231/06, NJW 2007, 2624, Tz. 12 und vom 24. März 2004 -VIIIZR 295/03, NJW 2004, 1947, unter II 2 c).
BGH, URTEIL vom 3.11.2010, Az. VIII ZR 113/10 Eine Minderung ist ausgeschlossen, wenn ein Mangel der Sphäre des Mieters zuzurechnen ist (MünchKomm-BGB/Häublein, 5. Aufl., § 536 Rn. 32 mwN; Schmidt-Futterer/Eisenschmid, Mietrecht, 9. Aufl., § 536 BGB Rn. 572).
BGH, URTEIL vom 3.2.2011, Az. VIII ZR 209/10 11	2. Bemessungsgrundlage der Minderung nach § 536 BGB ist grundsätzlich die Bruttomiete einschließlich einer Nebenkostenpauschale oder einer Vorauszahlung auf die Nebenkosten (Senatsurteil vom 20. Juli 2005 -VIIIZR 347/04, NJW2005, 2773 unter II 1 a).
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.1987, Az. VIII ARZ 9/86 1. Wie der erkennende Senat in seinem Beschluß vom 30. Oktober 1984 (VIII ARZ 1/84 = BGHZ 92, 363, 367 f. m.w.N.) ausgeführt hat, stellt die von § 536 BGB abweichende, formularvertragliche Abwälzung der Schönheitsreparaturen auf den Mieter grundsätzlich keine unangemessene Benachteiligung desselben im Sinne von § 9 AGBG dar.
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.1987, Az. VIII ARZ 9/86 Es handelt sich also insoweit nicht nur um eine Entschädigung für die Abnutzung der vom Vermieter gestellten Dekoration, sondern um eine Gegenleistung des Mieters, die dazu dient, die während der Vertragszeit insoweit anfallenden Kosten entgegen § 536 BGB vom Vermieter auf den Mieter abzuwälzen und den Vermieter bei Begründung eines neuen Mietverhältnisses mit einem Nachmieter der Notwendigkeit zu entheben, erforderliche Schönheit sreparaturen auf seine, des Vermieters, Kosten vornehmen zu lassen (vgl. Senatsurteil vom 15. November 1967 - VIII ZR 150/65 = BGHZ 49, 56 unter II 1.).
BGH, URTEIL vom 3.9.2009, Az. VIII ZR 244/08 9	1. Im Ansatz zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, dass ein Anspruch auf Rückzahlung zuviel gezahlter Miete bestehen kann, wenn die vertraglich vereinbarte Wohnfläche von der tatsächlichen Wohnfläche um mehr als 10 % abweicht und damit ein zur Minderung berechtigender Mangel im Sinne von § 536 BGB gegeben ist (Senatsurteile vom 23. Mai 2007 -VIII ZR 231/06, NJW 2007, 2624, Tz. 12 und vom 24. März 2004 -VIII ZR 295/03, NJW 2004, 1947, unter II 2 c; VIII ZR 44/03, NJW 2004, 2230, unter II 1; VIII ZR 133/03, WuM 2004, 268, unter II).
BGH, Urteil , Az. II ZR 165/54 -7- Verpflichtung des Vermieters darin erschöpft, dem Mieter den betreffenden Raum oder Raumteil in einem zu dem vertragsmäßigen Gebrauch geeigneten Zustand zu überlassen und zu erhalten (§ 536 BGB)% hier hat der Mieter selbst für die Unterbringung und Sicherung seines Gutes zu sorgen und die Gefahr des Unterganges oder der Wertminderung zu tragenc es sei denn, daß der Schaden durch einen vertragswidrigen Zustand des Mietraumes verursacht ist (Senckpiehlc BB 1951r 42, 289l BGHZ 3, 200)•
BGH, URTEIL , Az. VI ZR 212/66 Liegt so aber die Ursache der Unauf-klärbarkeit im Bereich des Produzenten, so gehört sie auch zu seiner Risikosphäre«, Bann ist es sachgerecht und zu demutbar, daß ihn das Risiko der Nichterweislichkeit seiner::- Schuldlosigkeit trifft0 Von solcher Beweisregel ist die Rechtsprechung schon immer hei vertraglichen oder quasivertraglichen Sonderrechtsbeziehungen zwischen Geschädigtem (Gläubiger) und Schädiger (Schuldner) ausgegangen (BGHZ 48? 310, 312; BGH IM § 536 BGB Hr* 6 a = NJW 1964 p 34; BGH HJY/ 1968, 2240) 0 Es ist kein durchgreifender Grund ersichtlich, warum diese Beweisre-gel nicht dann für nach Deliktsrecht zu entscheidende Haftungsfälle ebenso gelten soll, wenn die der Regel zugrunde liegenden Erwägungen auch hier zutref-fen0 Schon § 831 BGB erlegt dem Geschäftsherrn in bestimmten Beziehungen einen Entlastungsbeweis auf - ähnliches gilt in den Haftungsfällen der §§ 832, 833p 834 BGBo Vor allem gilt dies in den Pallen der §§ 836 ff. BGBo Hier verlangt das Gesetz zv/ar von dem durch den Einsturz eines Gebäudes Geschädigten den Beweis, daß sein Schaden 'die Folge fehlerhafter Errichtung oder mangelhafter Unterhaltung1’ des Gebäudes war, erlegt aber dem Besitzer usw» den Beweis dafür auf, daß er alles getan hat, um die Gefahren, die von seinem Gebäude ausgehen konnten, abzuv/endeno Die in diesen Vorschriften angeordnete Umkehr der Behauptungs- und Beweislast geht nicht immer davon aus, das Verschulden des Schädigers sei zu vermuten» Vielmehr beruht sie überwiegend auf dem Gedanken, daß der Schädiger eher als der Geschädigte in der Lage ist, die für den Vorwurf der Fahrlässigkeit maßgebenden Vorgänge aufzuklären, daß es daher gerecht sei, ihn das Risiko einer Unaufklärbarkeit tragen zu lassen» Der Senat hat schon in seinem Urteil vom 1» April 1953 (VI ZR 77/52 =LMZK) § 286/Q/H.r»
BGH, URTEIL vom 3.3.2005, Az. XII ZR 308/02 Ferner darf das Minderungsrecht nicht zu dem Nachteil des Mieters beschränkt werden (§ 536 Abs.4 BGB), worauf das Berufungsgericht unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 127, 245) verweist.
BGH, URTEIL vom 3.2.2004, Az. VIII ZR 295/03 2. a) Weist eine gemietete Wohnung tatsächlich eine Wohnfläche auf, die erheblich unter der im Mietvertrag angegebenen Fläche liegt, so kann dieser Umstand einen Mangel der Mietsache nach § 536 Abs. 1 Satz 1 BGB n.F. und einen Fehler nach § 537 Abs. 1 Satz 1 BGB a.F. darstellen (OLG Dresden, MDR 1998, 643; OLG Karlsruhe, NZM 2002, 218; KG GE 2002, 257; OLG Frankfurt, GE 2003, 184; Kraemer in: Bub/Treier, Handbuch der Geschäftsund Wohnraummiete, 3. Aufl., Ill B Rdnr. 1359 f.; Schmidt-Futterer/Eisenschmid, Mietrecht, 8. Aufl., § 536 Rdnr. 44; Emmerich/Sonnenschein, Miete, 8. Aufl.,
BGH, URTEIL vom 3.2.2004, Az. VIII ZR 295/03 c)	Ein abweichendes Flächenmaß ist im Sinne des § 536 Abs. 1 Satz 3 BGB n.F. und des § 537 Abs. 1 Satz 2 BGB a.F. dann erheblich, wenn die tatsächliche Fläche um mehr als 10 % hinter der vertraglich vereinbarten Größe zurückbleibt (OLG Karlsruhe aaO; KG aaO; Emmerich/Sonnenschein aaO; Kinne GE 2003, 100 jew. m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 3.5.2005, Az. VIII ZR 216/04 § 536 Abs.4 BGB soll zwar nicht nur den völligen Ausschluß einer Mietminderung bei Sach-oder Rechtsmängeln verhindern, sondern verbietet jede Einschränkung und Beschränkung der Minderung und steht damit auch einer vertraglichen Bestimmung entgegen, die den Mieter für die Geltendmachung der Minderung in die aktive Klagerolle zwingt (Senatsurteil, BGHZ 127, 245, 252 f.).
BGH, URTEIL vom 3.5.2015, Az. VIII ZR 19/14 Überwiegend wird hingegen vertreten, der Mieter könne monatlich etwa das Dreifache (AG Bergheim, WuM 2012, 580, 581; AG Waldbröl, Urteil vom 27. Oktober 1988 - 3 C 2/88, juris Rn. 19) beziehungsweise das Drei- bis Fünffache des Minderungsbetrages von der laufenden Miete zurückbehalten (OLG Naumburg, GuT 2002, 15, 18 [zur Gewerberaummiete]; LG Berlin, GE 1994, 403 [höchstens das Fünffache]; WuM 1998, 28 f.; GE 1990, 1037, 1038; LG Hamburg, ZMR 2010, 855; ZMR 1984, 128 f„ und ZMR 2010, 855; AG München, WuM 1987, 216, 217; AG Charlottenburg, Urteil vom 31. August 2010 - 226 C 111/10, BeckRS 2011, 26546 [fünffacher Minderungsbetrag]; Köhler/Kossmann/Meyer-Abich, Handbuch der Wohnraummiete, 7. Aufl., § 79 Rn. 15; Blank in Blank/Börstinghaus, Miete, 4. Aufl., § 536 BGB Rn. 189; Gellwitzki, aaO S. 15; Börstinghaus, NZM 1998, 656, 657).
AG Bochum, Urteil vom 5.2.2011, Az. 42 C 425/09 Für eine Verneinung eines Mietmangels auf Grundlage der DIN 4109 (1944) spricht hier, dass es nach der Verkehrsanschauung in der Regel auf den Maßstab ankommt, der bei der Errichtung des Gebäudes galt (BGH, a.a.O., Rdnr. 13; Schmidt-Futterer, Mietrecht, 9. Aufl. 2007, § 536 BGB, Rdnr. 20, 28).
LG Aachen, Urteil vom 5.4.2009, Az. 6 S 35/09 Auch für solche Toleranzen ist jedoch die Grenze dort zu ziehen, wo die Unerheblichkeit einer Tauglichkeitsminderung i.S. des § 536 Abs. 1 Satz 3 BGB endet (vgl. BGH a.a.O.).
AG Siegburg, Urteil vom 5.0.2008, Az. 117 C 306/06 Ein Mangel ist eine für den Mieter nachteilige Abweichung des tatsächlichen von dem vertraglichen vorausgesetzten Zustand, wobei unerhebliche Minderungen der Tauglichkeit nach § 536 Abs. 1 S. 3 BGB außer Betracht bleiben (vgl. nur Palandt-Weidenkaff, BGB, 65. Auflage, § 536 Rn 16 mwN).
LG Aachen, Beschluss vom 2.10.2005, Az. 6 T 191/05 Soweit der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 20.07.2005 (NJW 2005, 2773) ausgeführt hat, dass als Gegenleistung für die vom Vermieter geschuldete Gesamtleistung sämtliche vom Mieter zu erbringenden Leistungsentgelte (Nettomiete und Nebenkostenpauschale oder -vorauszahlung) anzusehen sind, ist diese Entscheidung zur Frage der Mietzinsminderung nach § 536 BGB ergangen und ist daher nicht maßgeblich für die Festsetzung des Streitwertes einer Räumungsklage.
LG Münster, Urteil vom 2.2.2011, Az. 03 S 208/10 Der Vermieter, der den Mieter auf Schadensersatz in Anspruch nimmt, muss zunächst darlegen, dass die Schadensursache weder aus seinem Verantwortungsbereich noch aus seinem Pflichtenkreis stammt, sondern in dem Herrschafts- und Obhutsbereich des Mieters begründet ist (vgl. BGHZ 126, 124; Eisenschmid, in: Schmidt/Futterer, MietR, 10. Auflage 2011, § 536 BGB, Rn. 452) Der Vermieter muss sämtliche Umstände ausräumen, die aus seinem Gefahrenbereich herrühren und insbesondere die Beschaffenheit der Mietsache betreffen.
AG Düsseldorf, Urteil vom 2.8.2009, Az. 26Eine Minderung gemäß § 536 Abs. 1 BGB ist dann ausgeschlossen, wenn der Mieter Reparaturarbeiten hinsichtlich des Mangels verhindert (LG Berlin NZM 99, 1137, Schmidt-Futterer, Kommentar zu dem Mietrecht, 8. Auflage, § 536 Rz 573).
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.11.2003, Az. 21 S 112/03 Ausgehend von einem normalen Wohnungsgebrauch betrachtet die Rechtsprechung folgende Fristen als allgemein ausreichend und angemessen: in Küchen, Bädern und Duschen alle 3 Jahre, in Wohn- und Schlafräumen, Fluren, Dielen und Toiletten alle 5 Jahre und in anderen Nebenräumen alle 7 Jahre (LG Berlin, WuM 2000, 183; LG Hamburg, WuM 1992, 476; Blank/Börstinghaus, Miete, § 536 BGB Rn. 66).
AG Neuss, Urteil vom 3.2.1990, Az. 30 C 599/89 13Entscheidungsgründe: 14Die Klage war gem. § 536 BGB (vgl. dazu Palandt, 48. Aufl., § 536, An. 1a) in dem genannten Umfang begründet, im übrigen war sie mangels weiterer Ansprüche der Kläger gegen die Beklagte abzuweisen.
LG Duisburg, Urteil vom 2.2.2010, Az. 6 O 121/09 Eine Eigenschaft i.S.d.§ 536 Abs. 2 BGB wird zugesichert, wenn der Vermieter durch eine ausdrückliche oder stillschweigende Erklärung, die Vertragsinhalt geworden ist, dem Mieter zu erkennen gibt, dass er für den Bestand der betreffenden Eigenschaft und alle Folgen ihres Fehlens einstehen will (vgl. Weidenkaff in Palandt, BGB, 69. Aufl. 2010, § 536 Rdnr. 24).
AG Dortmund, Urteil vom 2.2.2006, Az. Nach der seit zwei Jahren vorliegenden Rechtsprechung des BGH zu dieser Frage kann ein Mangel der Mietsache dann vorliegen, wenn die tatsächliche Wohnfläche von der im Mietvertrag angegebenen Wohnfläche erheblich abweicht (BGH MietPrax-AK § 536 BGB Nr. 3 = NJW 2004, 1947).
AG Dortmund, Urteil vom 2.4.2011, Az. So hat der BGH in seiner Entscheidung vom 17. Juni 2009 (WuM 2009 457 = MietPrax-AK § 536 BGB Nr. 24) entschieden, dass kein Mangel vorliegt, wenn das Gebäude die zur Zeit der Errichtung geltenden DIN – Normen einhält.