Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F20-07-2012-4D_56-2012
Timestamp: 2016-10-26 15:25:17
Document Index: 144912249

Matched Legal Cases: ['Art. 113', 'Art. 116', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 117', 'Art. 118', 'Art. 108', 'Art. 66']

4D_56/2012 (20.07.2012)
4D_56/2012
vertreten durch Rechtsanwalt Timur Acemoglu,
Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 2. Kammer, vom 4. April 2012.
dass der Pr�sident des Bezirksgerichts Laufenburg mit Urteil vom 30. November 2011 die von B.________ (Beschwerdegegner) in einer Mietstreitigkeit gegen A.________ (Beschwerdef�hrer) erhobene Klage guthiess und den Beschwerdef�hrer zur Zahlung von Fr. 14'510.85 nebst Zins verpflichtete;
dass der Beschwerdef�hrer diesen Entscheid mit Berufung vom 6. Januar 2012 beim Obergericht des Kantons Aargau anfocht und die Abweisung der Klage beantragte;
dass der Beschwerdef�hrer den Kostenvorschuss von Fr. 2'000.--, der ihm f�r die Berufung einverlangt worden war, auch nach Ansetzung einer letzten Frist nicht leistete, weshalb das Obergericht mit Urteil vom 4. April 2012 auf die Berufung nicht eintrat;
dass der Beschwerdef�hrer mit beim Bundesgericht am 5. Juni 2012 eingegangener Eingabe erkl�rte, die Entscheide des Bezirksgerichts Laufenburg vom 30. November 2011 und des Obergerichts des Kantons Aargau vom 4. April 2012 mit Beschwerde anzufechten;
dass auf die Beschwerde von vornherein nicht einzutreten ist, soweit sie sich gegen den Entscheid des Bezirksgerichts Laufenburg vom 30. November 2011 richtet, da es sich dabei nicht um einen letztinstanzlichen Entscheid im Sinne von Art. 113 BGG handelt;
dass mit der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde nur die Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten ger�gt werden kann (Art. 116 BGG);
dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erw�gungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdef�hrenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 2 BGG), wobei eine allf�llige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsm�ssiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen gepr�ft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende R�gen in der Beschwerdeschrift ausdr�cklich erhoben und begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG);
dass sich der Beschwerdef�hrer nicht mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt und aufzeigt, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Nichteintretensentscheid seine verfassungsm�ssigen Rechte verletzt h�tte, sondern dem Bundesgericht lediglich seine Berufungsschrift an die Vorinstanz einreicht und damit einen Sachverhalt unterbreitet, der �ber den vorinstanzlich verbindlich festgestellten hinausgeht, ohne rechtsgen�gend zu begr�nden, inwiefern dies nach Art. 118 Abs. 2 BGG zul�ssig sein soll;
dass der Beschwerdef�hrer �berdies in einer handschriftlichen Anmerkung auf dem eingereichten Entscheid der Vorinstanz behauptet, er habe "bis heute keine Kostenrechnung �ber 2000 SFR erhalten", ohne eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte geltend zu machen, wobei sich aus den Akten ergibt, dass die Kostenvorschuss-Verf�gungen dem Beschwerdef�hrer mit Rechnung auf dem Rechtshilfeweg zugestellt worden waren;
dass die Eingabe des Beschwerdef�hrers die erw�hnten Begr�ndungsanforderungen offensichtlich nicht erf�llt, weshalb auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann;
dass unter den gegebenen Umst�nden auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG);
Lausanne, 20. Juli 2012