Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%20176/17
Timestamp: 2019-07-21 01:29:46
Document Index: 283017389

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 745', '§ 1010', '§ 745', '§ 566', '§ 256', '§ 741', '§ 745', '§ 535', '§ 573', '§ 563', '§ 535', '§ 566', '§ 741', '§ 1008', '§ 1010', '§ 1010', '§ 535', '§ 741', '§ 535', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1010', 'BGH']

BGH, 25.04.2018 - VIII ZR 176/17 - dejure.org
https://dejure.org/2018,12263
BGH, 25.04.2018 - VIII ZR 176/17 (https://dejure.org/2018,12263)
BGH, Entscheidung vom 25.04.2018 - VIII ZR 176/17 (https://dejure.org/2018,12263)
BGH, Entscheidung vom 25. April 2018 - VIII ZR 176/17 (https://dejure.org/2018,12263)
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§ 745 Abs. 2 BGB, § 1010 Abs. 1 BGB, § 745 BGB, § 566 Abs. 1 BGB, § 256 Abs. 1 ZPO, §§ 741 ff., 1008 ff. BGB, §§ 745, 1010 Abs. 1 BGB, § 535 BGB, § 573 Abs. 3 BGB, § 563 Abs. 3 ZPO
§ 535 BGB, § 566 Abs 1 BGB, § 741 BGB, § 1008 BGB, § 1010 Abs 1 BGB
BGB §§ 1010, 1008, 741, 566 Abs. 1
Mietvertrag zwischen Miteigentümergemeinschaft und Miteigentümer; Übergang des Mietverhältnisses bei Veräußerung eines Miteigentumsanteils
Zustandekommen eines Mietvertrages zwischen einer Miteigentümergemeinschaft und einem ihrer Mitglieder bei entgeltlicher Überlassung von ursprünglich gemeinschaftlichen Räumen zur alleinigen Nutzung; Bestehen eines Rechts zur alleinigen Nutzung des hinteren Gartens des Hausgrundstücks
BGB §§ 535, 566 Abs. 1, §§ 741, 1008, 1010 Abs. 1
Zum Bestehen und den Wirkungen eines Mietverhältnisses zwischen Mitgliedern einer Miteigentümergemeinschaft und einem Mitglied
Zu den Voraussetzungen eines Mietvertrages einer Miteigentümergemeinschaft mit einem Miteigentümer; §§ 535, 566, 741, 1010 BGB
Miteigentümergemeinschaft überlässt Gemeinschaftsräume einem Eigentümer: Mietvertrag!
Mietrecht - Miteigentümergemeinschaft und die Vermietung an ein Mitglied
Mietvertrag zwischen Miteigentümergemeinschaft und Miteigentümer
Nutzungsüberlassung an Miteigentümer als Mietverhältnis mit Mieterrechten
Überlassung von gemeinschaftlichen Räumen an einen Miteigentümer
Entgeltliche Überlassung von Gemeinschaftsräumen an Miteigentümer stellt grundsätzlich Wohnraummietvertrag dar - Stellung des Miteigentümers als Mieter und Vermieter steht einem wirksamen Mietvertragsschluss nicht entgegen
Mietvertrag auch bei Vermietung durch alle Miteigentümer an einen Miteigentümer! (IMR 2018, 273)
AG Berlin-Schöneberg, 28.10.2016 - 15 C 130/16
LG Berlin, 13.06.2017 - 63 S 278/16
NJW 2018, 2472
MDR 2018, 1052
NZM 2018, 558
ZMR 2018, 742
NZG 2018, 1100
BGH, 10.04.2019 - VIII ZR 12/18
Abweisung einer Klage auf Zahlung von Miete ganz oder teilweise mit der …
Soweit es in diesem Zusammenhang auf die Auslegung von Individualerklärungen durch den Tatrichter ankommt, kann das Revisionsgericht dies ebenfalls nur eingeschränkt überprüfen und zwar dahin, ob gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, die Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungssätze verletzt sind, wesentlicher Auslegungsstoff außer Acht gelassen worden ist oder die Auslegung auf mit der Revision gerügten Verfahrensfehlern beruht (vgl. nur Senatsurteile vom 25. April 2018 - VIII ZR 176/17, NJW 2018, 2472 Rn. 30;… vom 20. Februar 2019 - VIII ZR 7/18, juris Rn. 31 - zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen; jeweils mwN).
Bei Individualerklärungen darf deren Auslegung durch den Tatrichter vom Revisionsgericht nur eingeschränkt daraufhin überprüft werden, ob gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, die Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungssätze verletzt sind, wesentlicher Auslegungsstoff außer Acht gelassen worden ist oder die Auslegung auf mit der Revision gerügten Verfahrensfehlern beruht (st. Rspr.;… vgl. etwa Senatsurteile vom 12. Oktober 2016 - VIII ZR 55/15 , BGHZ 212, 248 Rn. 35 mwN ; vom 25. April 2018 - VIII ZR 176/17, NJW 2018, 2472 Rn. 30).
Zwar darf die Auslegung von Individualerklärungen durch den Tatrichter vom Revisionsgericht - wie bereits ausgeführt - nur eingeschränkt daraufhin überprüft werden, ob gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, die Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungssätze verletzt sind, wesentlicher Auslegungsstoff außer Acht gelassen worden ist oder die Auslegung auf mit der Revision gerügten Verfahrensfehlern beruht (st. Rspr.; vgl. etwa Senatsurteile vom 25. April 2018 - VIII ZR 176/17, NJW 2018, 2472 Rn. 30;… vom 12. Oktober 2016 - VIII ZR 55/15, BGHZ 212, 248 Rn. 35 mwN).
Zwar darf bei Individualerklärungen deren Auslegung durch den Tatrichter vom Revisionsgericht nur eingeschränkt daraufhin überprüft werden, ob gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, die Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungssätze verletzt sind, wesentlicher Auslegungsstoff außer Acht gelassen worden ist oder die Auslegung auf mit der Revision gerügten Verfahrensfehlern beruht (st. Rspr.;… vgl. etwa Senatsurteile vom 12. Oktober 2016 - VIII ZR 55/15 , BGHZ 212, 248 Rn. 35 mwN ; vom 25. April 2018 - VIII ZR 176/17, NJW 2018, 2472 Rn. 30).
Da der Senat an das rechtsfehlerhaft gewonnene Auslegungsergebnis des Berufungsgerichts nicht gebunden ist und weitere Feststellungen, wovon auch das Berufungsgericht ausgeht, nicht zu erwarten sind, kann der Senat diese Auslegung selbst vornehmen (vgl. etwa Senatsurteil vom 25. April 2018 - VIII ZR 176/17, aaO Rn. 32 mwN).
Zwar darf bei Individualerklärungen deren Auslegung durch den Tatrichter vom Revisionsgericht nur eingeschränkt daraufhin überprüft werden, ob gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, die Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungssätze verletzt sind, wesentlicher Auslegungsstoff außer Acht gelassen worden ist oder die Auslegung auf mit der Revision gerügten Verfahrensfehlern beruht (st. Rspr.;… vgl. etwa Senatsurteile vom 12. Oktober 2016 - VIII ZR 55/15 , BGHZ 212, 248 Rn. 35 ; vom 25. April 2018 - VIII ZR 176/17, NJW 2018, 2472 Rn. 30).
Da der Senat an das rechtsfehlerhaft gewonnene Auslegungsergebnis des Berufungsgerichts nicht gebunden ist und weitere Feststellungen nicht zu erwarten sind, kann der Senat diese Auslegung selbst vornehmen (vgl. etwa Senatsurteil vom 25. April 2018 - VIII ZR 176/17, aaO Rn. 32 mwN).
Rückforderung von einer (materiell-rechtlich nicht angefallenen) Umsatzsteuer für …
(2) Da das Berufungsgericht die Auslegung der von den Vertragsparteien abgegebenen Erklärungen unterlassen hat und weitere Feststellungen hierzu nicht zu erwarten sind, kann der Senat die gebotene Auslegung der von den Vertragsparteien geschaffenen Erklärungstatbestände selbst vornehmen (vgl. etwa Senatsurteil vom 25. April 2018 - VIII ZR 176/17, NJW 2018, 2472 Rn. 32 mwN).
Der Senat kann - wie bereits ausgeführt - diese Auslegung selbst vornehmen, da die maßgeblichen Erklärungstatbestände (Rechnungen und Zahlungen) festgestellt sind und weitere auslegungsrelevante Umstände nicht in Betracht kommen (vgl. etwa Senatsurteil vom 25. April 2018 - VIII ZR 176/17, aaO mwN).
BGH, 10.04.2019 - VIII ZR 250/17
Leistung eines Nachzahlungsbetrags aus der von dem Eigentümer des …
Die hierin zu sehende Auslegung von Individualerklärungen durch den Tatrichter kann vom Revisionsgericht nur eingeschränkt daraufhin überprüft werden, ob gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, die Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungssätze verletzt sind, wesentlicher Auslegungsstoff außer Acht gelassen worden ist oder die Auslegung auf mit der Revision gerügten Verfahrensfehlern beruht (vgl. nur Senatsurteile vom 25. April 2018 - VIII ZR 176/17, NJW 2018, 2472 Rn. 30;… vom 20. Februar 2019 - VIII ZR 7/18, juris Rn. 31 - zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen; jeweils mwN).
OLG München, 14.06.2018 - 32 U 2516/16
Grundstückseigentümergemeinschaft - Nutznießer der Mieteinnahmen
Dies gilt auch, wenn die mietvertragliche Regelung nicht als Belastung des Miteigentumsanteils im Grundbuch eingetragen ist (§ 1010 Abs. 1 BGB) (BGH, Urteil vom 25. April 2018 - VIII ZR 176/17).