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Timestamp: 2016-10-24 07:03:37
Document Index: 28235243

Matched Legal Cases: ['Art. 34', 'Art. 82', 'Art. 83', 'Art. 86', 'Art. 89', 'Art. 43', 'Art. 60', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 85', 'Art. 43', 'Art. 60', 'Art. 43', 'Art. 50', 'Art. 85', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 60', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 66', 'Art. 68']

X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Konrad Willi,
Y.________, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanw�ltin Nadja Herz,
c/o Amt f�r Baubewilligungen, Lindenhofstrasse 19, Postfach, 8021 Z�rich,
Beschwerde gegen das Urteil vom 23. November 2011 des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich,
Mit Beschluss vom 20. Dezember 2010 erteilte die Bausektion des Stadtrats Z�rich X.________ die Bewilligung f�r den Neubau eines Mehrfamilienhauses am Brunnackerweg 6 in Z�rich (Grundst�ck Kat.-Nr. WI416). Dagegen erhob Y.________ Rekurs beim Baurekursgericht des Kantons Z�rich. Nach Durchf�hrung eines Augenscheins hiess dieses das Rechtsmittel mit Entscheid vom 27. Mai 2011 teilweise gut. Es erg�nzte den Baubewilligungsentscheid mit der Auflage, vor Baubeginn seien beim Amt f�r Baubewilligungen abge�nderte Pl�ne, mit denen die Einhaltung der f�r Hauptgeb�ude und f�r besondere Geb�ude maximal zul�ssigen Geb�udegrundfl�che nachgewiesen werde, einzureichen und bewilligen zu lassen.
Gegen den Entscheid des Baurekursgerichts erhoben sowohl Y.________ als auch X.________ Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich. Mit Urteil vom 23. November 2011 vereinigte das Verwaltungsgericht die beiden Verfahren, wies die Beschwerde von X.________ ab und jene von Y.________ gut und hob die Entscheide der Bausektion und des Baurekursgerichts auf.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht vom 20. Januar 2012 beantragt X.________ im Wesentlichen, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei insofern aufzuheben, als damit die Beschwerde von Y.________ gutgeheissen worden sei. Eventualiter sei die Baubewilligung mit den erforderlichen Auflagen zur gestalterischen Verbesserung der Fensteranordnung und des Balkonturms zu erteilen. Subeventualiter sei die Sache zur neuen Beurteilung an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen.
1.1 Dem angefochtenen Entscheid liegt ein Beschwerdeverfahren �ber eine baurechtliche Bewilligung zugrunde. Nach Art. 34 Abs. 1 RPG (SR 700) gelten f�r die Rechtsmittel an die Bundesbeh�rden die allgemeinen Bestimmungen �ber die Bundesrechtspflege. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 lit. a BGG steht auf dem Gebiet des Raumplanungs- und Baurechts zur Verf�gung. Das Bundesgerichtsgesetz enth�lt keinen Ausschlussgrund (Art. 83 BGG). Angefochten ist ein Entscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Der Beschwerdef�hrer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist als Baugesuchsteller durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt und hat ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf seine Beschwerde ist einzutreten.
1.2 Der rechtserhebliche Sachverhalt geht aus den Akten hinreichend hervor. Auf die Durchf�hrung eines Augenscheins kann daher verzichtet werden.
2.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Beurteilung der Einordnung und Gestaltung eines Bauvorhabens durch das Verwaltungsgericht, welche von den Entscheiden der Vorinstanzen abweiche, sei nur dann zul�ssig, wenn sich deren W�rdigung als offensichtlich unvertretbar erweise. In Bezug auf die vorliegend umstrittene Fensteranordnung und den Balkonturm lasse sich dies nicht sagen.
In Bezug auf die Anordnung der Fenster basiere der angefochtene Entscheid auf einer willk�rlichen Anwendung von Art. 43 der Bau- und Zonenordnung der Stadt Z�rich vom 23. Oktober 1991 (im Folgenden: BZO) und von � 238 Abs. 2 des Gesetzes des Kantons Z�rich vom 7. September 1975 �ber die Raumplanung und das �ffentliche Baurecht (LS 700.1; im Folgenden: PBG) und verletze die Eigentumsgarantie und die Gemeindeautonomie. Das Verwaltungsgericht spreche von einem Widerspruch zum Quartiercharakter, �bersehe indessen, dass Art. 60 Abs. 2 BZO die Fenster gar nicht zu den wesentlichen, ortsbildpr�genden Elementen z�hle. Wenn Art. 43 Abs. 1 BZO verlange, dass Bauten und Anlagen den typischen Gebietscharakter zu wahren haben, k�nne es somit auf die Anordnung der Fenster nicht entscheidend ankommen. Auch die gute Gesamtwirkung im Sinne dieser Bestimmung sei von der Bausektion zu Recht bejaht worden. Fraglich sei, ob sich aus � 238 Abs. 2 PBG dar�ber hinausgehende gestalterische Anforderungen ergeben. Jedenfalls seien diese erf�llt. Zwar m�ge die Anordnung der Fenster auf der S�dwestseite aufgrund ihrer Regelm�ssigkeit etwas schematisch erscheinen, doch habe die mit den �rtlichen Verh�ltnissen bestens vertraute Bausektion darin zu Recht keinen Mangel erblickt. Sie habe vielmehr positiv gew�rdigt, dass die regelm�ssig angeordneten Lochfenster und Fenstert�ren durch die dazwischen liegenden Schiebel�den aus Holz zusammengefasst seien. Diese Schiebel�den k�nnten je nach Lichteinfall ge�ffnet oder geschlossen werden, was die Regelm�ssigkeit der Anordnung unterbreche und zu spannenden Ver�nderungen des Fensterbilds f�hre. Schliesslich sei nicht nachvollziehbar, weshalb das Verwaltungsgericht behaupte, die Bausektion habe bei der Beurteilung der Fensteranordnung das bauliche Umfeld nicht einbezogen. Die Bausektion sei nicht gehalten gewesen, sich im Bauentscheid zu allen Details ihrer Pr�fung zu �ussern.
Hinsichtlich des Balkonturms r�umt der Beschwerdef�hrer ein, dass derartige Anbauten in der Kernzone Witikon nicht vorkommen. Das bedeute aber nicht, dass sie unzul�ssig w�ren, denn auch mit ihnen k�nne eine gute Gesamtwirkung erzielt werden. Die Auffassung des Verwaltungsgerichts habe letztlich zur Folge, dass jedenfalls gr�ssere giebelseitige Balkone selbst bei Neubauten grunds�tzlich ausgeschlossen seien, was eine zeitgem�sse Nutzung massiv erschweren w�rde. Hinzu komme, dass der Baubereich vorliegend nur rund 10 m breit sei. Dies erschwere die Anordnung von Balkonen auf der Traufseite erheblich. Schliesslich habe die Vorinstanz auch die Auflage des Baurekursgerichts nicht ber�cksichtigt. Danach sei vor Baubeginn die Einhaltung der zul�ssigen Geb�udegrundfl�che nachzuweisen. Es sei klar, dass die Tiefe des Balkons nun von 5.18 m auf 2 m reduziert werde, komme doch eine Verkleinerung des Grundrisses des Hauptgeb�udes nicht in Frage. Das Verwaltungsgericht h�tte mit anderen Worten einen Balkonturm von lediglich 2 m Tiefe auf seine Vereinbarkeit mit Art. 43 BZO und � 238 Abs. 2 PBG �berpr�fen m�ssen.
Der Beschwerdef�hrer ist weiter der Ansicht, dass selbst wenn die Beurteilung des Verwaltungsgerichts korrekt w�re, eine Aufhebung der Baubewilligung unverh�ltnism�ssig und mit � 321 Abs. 1 PBG offensichtlich unvereinbar sei. Nach dieser Vorschrift seien M�ngel durch Nebenbestimmungen zu heilen, wenn dies ohne besondere Schwierigkeiten m�glich sei. Vorliegend bedeute eine �nderung der Anordnung der Fenster keine besondere Schwierigkeit. Auch in Bezug auf die Balkontiefe h�tte eine korrigierende Auflage ausgereicht.
2.2 Das Verwaltungsgericht f�hrte aus, das Baugrundst�ck liege gem�ss der geltenden BZO in der Kernzone Witikon. Es habe somit gest�tzt auf � 238 Abs. 2 PBG und Art. 43 Abs. 1 BZO erh�hten Gestaltungsanforderungen zu gen�gen. Das Verwaltungsgericht pr�fte diesbez�glich unter Hinweis auf die Gemeindeautonomie (Art. 85 Abs. 1 KV/ZH [SR 131.211]) den die Baubewilligung best�tigenden Entscheid des Baurekursgerichts lediglich auf seine Vertretbarkeit. Dabei kam es in Bezug auf die Befensterung und den Balkonturm zum Schluss, die Begr�ndung der Bausektion sei nicht nachvollziehbar.
Zur Befensterung habe die Bausektion erwogen, sie erscheine aufgrund der Regelm�ssigkeit sehr schematisch, entspreche aber dem inneren Aufbau des Hauses. Weiter seien die regelm�ssig angeordneten Lochfenster und Fenstert�ren durch die dazwischenliegenden Schiebel�den aus Holz zusammengefasst, sodass ein befriedigender Gesamteindruck entstehe. Zwar weise die Bausektion zu Recht darauf hin, die Wahrung des Gebietscharakters bedeute nicht, dass nur bereits vorkommende bauliche Gestaltungselemente �bernommen werden k�nnten. Vorliegend verm�ge die vorgesehene Anordnung der Fenster jedoch nicht zu �berzeugen. Diesbez�glich lasse das Projekt jegliche Auseinandersetzung mit dem baulichen Umfeld in der Kernzone Witikon vermissen. Die regelm�ssige Anordnung von bis ins Dachgeschoss senkrecht �bereinander angeordneten, im Erdgeschoss raumhohen, relativ schmalen Fenstern verleihe insbesondere der S�dwestfassade eine eint�nige Erscheinung, die der Kernzone Witikon fremd sei. Bereits die Baubewilligung enthalte den Hinweis, dass die Setzung der Fenster sehr schematisch sei. Dass sie dem inneren Aufbau des Hauses entsprechen solle, stelle jedoch keinen sachlichen Grund dar, Abstriche bei der geforderten guten Gesamtwirkung zu machen. Schon � 238 Abs. 1 PGB stelle eine positive �sthetische Generalklausel dar, die nicht bloss eine Verunstaltung verbiete, sondern positiv eine Gestaltung verlange, welche sicherstelle, dass sowohl f�r die Bauten selbst als auch f�r die bauliche und landschaftliche Umgebung eine befriedigende Gesamtwirkung erreicht werde. Die vorgesehene Anordnung der Fenster, die keinen auf die Kernzone Bezug nehmenden Gestaltungswillen erkennen lasse, verm�ge den erh�hten Anforderungen von � 238 Abs. 2 PBG und Art. 43 Abs. 1 BZO deshalb nicht zu gen�gen. Die Begr�ndung der Bausektion sei sachlich nicht vertretbar. Ihre liege keine umfassende W�rdigung der massgebenden Gesichtspunkte zugrunde, weshalb das Baurekursgericht verpflichtet gewesen w�re einzuschreiten.
In Bezug auf den Balkonturm habe das Baurekursgericht zu Recht darauf hingewiesen, er verm�ge "nicht vollends zu �berzeugen". Ohne weitere Begr�ndung sei es jedoch zum Schluss gekommen, die W�rdigung der Bausektion erscheine trotzdem "nicht als v�llig unhaltbar". Damit habe es sich eine zu grosse Zur�ckhaltung auferlegt. Wenn der Balkonturm nach den Worten des Baurekursgerichts mit seiner "in Relation zur Breite der s�d�stlichen Giebelfassade ungew�hnlich weiten Ausladung von 5.18 m und der zur Mittelachse jener Fassade seitlich leicht verschobenen Positionierung ... als ein dem Hauptgeb�ude in beliebiger, zusammenhangsloser Weise beigestelltes Element" erscheine und die von der Bewilligungsbeh�rde betonte Eigenschaft als untergeordneter Geb�udeteil in einem gewissen Mass verliere, k�nne nicht mehr davon gesprochen werden, das schutzw�rdige Ortsbild der Kernzone Witikon werde erhalten oder entwickelt. An diesem Zweck habe sich ein Neubau in einer Kernzone jedoch zu orientieren (� 50 Abs. 1 PBG). Auch als untergeordneter Bauk�rper sei der giebelseitige Balkonturm in der Kernzone Witikon ein Fremdk�rper. Bereits die geplanten Ausmasse sowie die Positionierung g�ben zu Zweifeln Anlass. Hinzu komme, dass die Bausektion sich damit begn�ge, den Balkonturm hinsichtlich seiner Beziehung zum Haupthaus zu w�rdigen. Hingegen sei sie nicht auf die Einordnung in die bauliche Umgebung eingegangen. Dass Balkone hier kaum vorkommen, sei unbestritten geblieben und ergebe sich aus dem vorinstanzlichen Augenscheinsprotokoll sowie der in den Akten befindlichen Luftaufnahme. Wo dennoch Balkone vorhanden seien, wiesen sie eine geringe Tiefe auf und seien traufseitig angeordnet. Vorliegend solle der Holzfassade jedoch eine �ber 5 m weit ausladende Stahlkonstruktion vorgelagert werden. Damit erscheine der Balkonturm als selbstst�ndiger Bauk�rper und sei auch nicht vereinbar mit Art. 60 Abs. 2 BZO, wonach der Gebietscharakter in der Kernzone Witikon durch traditionelle Bauformen und -materialien gepr�gt werde. Damit h�tten sich die Bausektion und das Baurekursgericht nicht auseinandergesetzt. Die W�rdigung der Bausektion ber�cksichtige nicht alle massgebenden Gesichtspunkte und sei von � 50 Abs. 1 PBG nicht mehr gedeckt. Das Baurekursgericht h�tte die �sthetische W�rdigung der �rtlichen Baubeh�rde daher nicht als vertretbar bezeichnen d�rfen.
Die im Zusammenhang mit der Befensterung und dem Balkonturm festgestellten M�ngel k�nnten nicht ohne besondere Schwierigkeiten behoben werden, sondern verlangten eine grundlegende �berarbeitung des Projekts. Eine Heilung durch die Anordnung einer Nebenbestimmung im Sinn von � 321 Abs. 1 PBG komme daher nicht in Betracht.
2.3.1 Gem�ss Abs. 1 von � 238 PBG sind Bauten, Anlagen und Umschwung f�r sich und in ihrem Zusammenhang mit der baulichen und landschaftlichen Umgebung im Ganzen und in ihren einzelnen Teilen so zu gestalten, dass eine befriedigende Gesamtwirkung erreicht wird; diese Anforderung gilt auch f�r Materialien und Farben. Gem�ss Abs. 2 ist auf Objekte des Natur- und Heimatschutzes besondere R�cksicht zu nehmen; sie d�rfen auch durch Nutzungs�nderungen und Unterhaltsarbeiten nicht beeintr�chtigt werden, f�r die keine baurechtliche Bewilligung n�tig ist. Art. 43 Abs. 1 BZO verlangt, dass Bauten, Anlagen und Umschwung im Ganzen und in ihren einzelnen Teilen so zu gestalten sind, dass der typische Gebietscharakter gewahrt bleibt und eine gute Gesamtwirkung erzielt wird.
2.3.2 Die Bundesverfassung gew�hrleistet die Gemeindeautonomie nach Massgabe des kantonalen Rechts (Art. 50 Abs. 1 BV). Im Kanton Z�rich ist die Gemeindeautonomie in Art. 85 Abs. 1 KV/ZH verankert. Nach der Rechtsprechung sind Gemeinden in einem Sachbereich autonom, wenn das kantonale Recht diesen nicht abschliessend ordnet, sondern ihn ganz oder teilweise der Gemeinde zur Regelung �berl�sst und ihr dabei eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit einr�umt. Der gesch�tzte Autonomiebereich kann sich auf die Befugnis zum Erlass oder Vollzug eigener kommunaler Vorschriften beziehen oder einen entsprechenden Spielraum bei der Anwendung kantonalen oder eidgen�ssischen Rechts betreffen. Der Schutz der Gemeindeautonomie setzt eine solche nicht in einem ganzen Aufgabengebiet, sondern lediglich im streitigen Bereich voraus. Im Einzelnen ergibt sich der Umfang der kommunalen Autonomie aus dem f�r den entsprechenden Bereich anwendbaren kantonalen Verfassungs- und Gesetzesrecht (BGE 137 I 235 E. 2.2 S. 237 f.; 136 I 395 E. 3.2.1 S. 397 f.; je mit Hinweisen).
Bei der Anwendung von � 238 Abs. 2 PBG und Art. 43 Abs. 1 BZO handelt es sich um typische Anwendungsf�lle der Gemeindeautonomie. Der kommunalen Baubeh�rde steht bei der Anwendung dieser �sthetikvorschriften ein besonderer Ermessensspielraum zu, der im Rechtsmittelverfahren zu beachten ist. Ist der Einordnungsentscheid einer kommunalen Baubeh�rde nachvollziehbar, beruht er mithin auf einer vertretbaren W�rdigung der massgebenden Sachumst�nde, so haben die Rechtsmittelinstanzen diesen zu respektieren und d�rfen das Ermessen der kommunalen Beh�rde nicht durch ihr eigenes ersetzen (Urteile 1C_495/2011 vom 14. M�rz 2012 E. 4.3; 1C_19/2008 vom 27. Mai 2008 E. 5.3; je mit Hinweisen).
Zu beachten ist indessen auch, dass sich Bauten und Anlagen in Kernzonen nicht nur befriedigend (� 238 Abs. 1 PBG), sondern gut (� 238 Abs. 2 PBG und Art. 43 Abs. 1 BZO) einzuordnen haben; mit anderen Worten m�ssen sie erh�hten gestalterischen Anspr�chen gen�gen (Urteile 1C_12/2007 vom 8. Januar 2008 E. 3.2; 1C_329/2007 vom 23. November 2007 E. 2; 1P.208/2005 vom 19. Juli 2005 E. 2.6; je mit Hinweisen). In diesem Zusammenhang weist das Verwaltungsgericht auch auf die Bestimmung von � 50 Abs. 1 PBG hin, wonach Kernzonen schutzw�rdige Ortsbilder umfassen, die in ihrer Eigenart erhalten oder erweitert werden sollen (vgl. auch � 203 Abs. 1 lit. c PBG).
2.3.3 Bei der Beurteilung der Fenster hat das Verwaltungsgericht darauf abgestellt, dass diese f�r die Kernzone Witikon untypisch schematisch angeordnet sind. Die bei den Akten liegenden Fotos best�tigen diesen insbesondere von der S�dwestfassade gewonnenen Eindruck. Die Bausektion hat sich mit diesem wesentlichen gestalterischen Gesichtspunkt nicht auseinandergesetzt, sondern hat darauf abgestellt, dass die Befensterung dem inneren Aufbau des Hauses entspreche. Zu Recht erachtet das Verwaltungsgericht diesen Umstand als unmassgeblich bzw. sachfremd. Der Beschwerdef�hrer macht zwar in grunds�tzlicher Weise geltend, dass Art. 60 Abs. 2 BZO die Fenster gar nicht zu den wesentlichen, ortsbildpr�genden Elementen z�hle. Dies trifft zu, bedeutet aber keineswegs, dass die Fenster bei der Beurteilung der Einordnung eines Geb�udes unbeachtet bleiben d�rfen, pr�gen sie doch das Erscheinungsbild eines Geb�udes wesentlich mit. Dass dies vorliegend anders sein sollte, wird vom Beschwerdef�hrer zu Recht nicht geltend gemacht. Ob eine sich durch Regelm�ssigkeit auszeichnende Anordnung der Fenster als architektonisches Gestaltungselement positiv oder negativ in Betracht f�llt, h�ngt insbesondere von der die Umgebung pr�genden Bauart ab. Qualifizierte das Verwaltungsgericht im vorliegenden Fall unter Ber�cksichtigung der traditionellen Bauart im Quartier die Anordnung der Fenster als eint�nig und dem typischen Quartiercharakter widersprechend, so ist das nicht zu beanstanden. Dass "die mit den �rtlichen Verh�ltnissen bestens vertraute Bausektion" darin keinen Mangel erblickt hat, wie der Beschwerdef�hrer vorbringt, besagt nichts �ber die Vertretbarkeit des Bauentscheids. Insgesamt ergibt sich, dass der angefochtene Entscheid weder die Gemeindeautonomie oder die Eigentumsgarantie verletzt noch auf einer willk�rlichen Anwendung von Art. 43 Abs. 1 BZO und � 238 Abs. 2 PBG beruht.
2.3.4 Dass das Verwaltungsgericht hinsichtlich des Balkonturms zum Schluss kam, das Baurekursgericht habe sich zu grosse Zur�ckhaltung auferlegt, indem es die W�rdigung der Bausektion "nicht als v�llig unhaltbar" bezeichnete, ist ebenfalls nicht zu beanstanden. Der Baubewilligung l�sst sich einzig entnehmen, dass der Balkonteil gartenseitig an die Giebelfassade angeh�ngt werde und sich als transparente und begr�nte Stahlkonstruktion dem Haupthaus unterordne, indem er nur einen Teil der Giebelfassade in Anspruch nehme. Das Verwaltungsgericht beanstandet zu Recht, dass die Bewilligung diesbez�glich eine Auseinandersetzung mit der Eingliederung in die Umgebung vermissen l�sst. Was der Beschwerdef�hrer zur vom Baurekursgericht gemachten Auflage vorbringt, �berzeugt hingegen nicht. Abgesehen davon, dass es f�r das Verwaltungsgericht keineswegs evident sein konnte, dass der Balkonturm infolge der Auflage von der urspr�nglichen Tiefe von 5.18 m auf 2 m reduziert werden w�rde, hat es die ungen�gende Einordnung nicht nur mit der Balkontiefe begr�ndet. Es hat vielmehr ebenfalls darauf hingewiesen, dass in der Umgebung nur sehr wenige Balkone vorkommen und dass diese jedenfalls traufseitig angeordnet seien. Zu ber�cksichtigen ist auch, dass selbst wenn die Balkontiefe auf 2 m reduziert w�rde, es bei einem eigentlichen Balkonturm bliebe, der massiver in Erscheinung tritt als einzelne Balkone. Insgesamt kann dem Verwaltungsgericht deshalb auch in dieser Hinsicht weder eine Verletzung der Gemeindeautonomie noch eine willk�rliche Anwendung von Art. 43 Abs. 1 BZO und � 238 Abs. 2 PBG vorgeworfen werden.
2.3.5 Gem�ss � 321 Abs. 1 PBG sind mit der Bewilligung die gebotenen Nebenbestimmungen (Auflagen, Bedingungen, Befristungen) zu verkn�pfen, wenn inhaltliche oder formale M�ngel des Bauvorhabens ohne besondere Schwierigkeiten behoben werden k�nnen. Der Beschwerdef�hrer r�gt eine willk�rliche Anwendung dieser Bestimmung und mangelnde Verh�ltnism�ssigkeit, wobei das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip ausserhalb des Schutzbereichs spezieller Grundrechte keinen �ber das Willk�rverbot hinausreichenden Schutz bietet. Vorliegend sind die beanstandeten Bauelemente in Bezug auf das gesamte Bauvorhaben keineswegs nebens�chlicher Natur. Es ist dem Verwaltungsgericht deshalb keine Willk�r vorzuwerfen, wenn es davon ausging, dass die M�ngel des Bauvorhabens nicht ohne besondere Schwierigkeiten mit der Anordnung von Nebenbestimmungen behoben werden k�nnen. Die Kritik des Beschwerdef�hrers ist unbegr�ndet.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat dem anwaltlich vertretenen Beschwerdegegner eine angemessene Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 2 BGG).
Der Beschwerdef�hrer hat dem Beschwerdegegner eine Parteientsch�digung von Fr. 1'500.-- auszurichten.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Bausektion des Stadtrates Z�rich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.