Source: http://gymnasium-eckental.de/gremien/elternbeirat/informationen/eltern-abc/
Timestamp: 2018-06-21 11:48:25
Document Index: 150705413

Matched Legal Cases: ['Art 66', 'Art. 56', 'Art. 56', 'Art. 56', '§ 52', '§ 43', '§ 55', '§ 53', '§ 16', '§ 64', '§ 53', '§ 54', '§ 69', '§ 23', '§ 63', '§ 44']

Eltern ABC | Gymnasium Eckental
Veröffentlicht am 8. Mai 2016 9. Januar 2017
Die wichtigsten Informationen für Gymnasialeltern nach Stichworten sortiert Dokumentenhistorie:
1.8.2007:
Freigabe der Urfassung des vorliegenden Dokuments durch die LEV-Gymnasien in Bayern
Ehrwalder Straße 8, 81377
München; Tel.: 089/989382; Fax: 089/9829674;
Internet: http://www.lev-gym-bayern.de
7.10.2007:
Veröffentlichung auf der Elternbeiratsseite des Gymnasiums Eckental nach redaktionellen
Anpassungen (u.a. Korrektur mehrerer Hyperlinks und Markierung von Querverweisen)
1.3.2013:
Freigabe einer aktualisierten Fassung durch den Elternbeirat des Gymnasiums Eckental
Das vorliegende Dokument wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.
Obwohl wir uns hierbei um Richtigkeit und Vollständigkeit seiner Inhalte bemüht haben, können
wir in dieser Hinsicht keine Garantie übernehmen. Ferner haben wir keinen Einfluss auf die Inhalte
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der jeweilige Anbieter oder Betreiber verantwortlich, weshalb wir diesbezüglich keinerlei Gewähr übernehmen.
Das Kopieren und Weiterbearbeiten des vorliegenden Dokuments ist gestattet unter zwei Voraussetzungen:
• der Elternbeirat des Gymnasiums Eckental (Neunkirchner Straße 1, 90542 Eckental;
; Tel.: +49912625690) wird über diesenVorgang informiert, und
• auch die auf diesem Weg entstandene Kopie oder überarbeitete Neuauflage trägt einen Vermerk über
die Urheberschaft der LEV-Gymnasien in Bayern und des Elternbeirats des Gymnasiums Eckental.
Zum Schutz der Schüler ist die Schule verpflichtet, deren Anwesenheit konsequent zu kontrollieren.
Beachten Sie bitte die Regelungen, die Ihnen die Schule zu Beginn des Schuljahres mitteilt.
Siehe: Krankmeldung
Siehe: Leistungsnachweise
Die Schule muss die Schüler während des Unterrichts und in den Pausen beaufsichtigen. Wie die Beaufsichtigung
aussieht, hängt vom Alter und der Reife der Schüler ab. Die Aufsichtspflicht beginnt 15 Minuten vor Unterrichtsbeginn
und endet mit dem Unterrichtsschluss. Die Zeit zwischen Vormittagsunterricht und Nachmittagsunterricht gilt nicht als
Freistunde oder Pause. Bleiben die Schüler in der Schule, sorgt die Schule für eine „angemessene“ Beaufsichtigung.
Das Bayerische Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) gilt für alle Schularten und regelt
die allgemeingültigen Sachverhalte wie Schularten, Unterrichtsinhalte, Stellung von Lehrern, Schülern und Eltern etc.
Sie können es auf der Servicestelle der bayerischen Staatsregierung einsehen.
Die Befreiung vom Unterricht betrifft zwei unterschiedliche Fälle:
a) Befreiung vom aktuellen Unterricht wegen akuter Erkrankung und
b) Beurlaubung vom Unterricht im Voraus.
zu a): Wird ein Schüler während des Unterrichts krank, befreit ihn die Schulleitung vom Unterricht, falls die Eltern
dazu, z.B. per Telefon ihr Einverständnis erklärt haben und ggf. den Schüler oder die Schülerin abholen.
Stehen Schulaufgaben an, ist das korrekte Vorgehen hin zu einer Befreiung besonders wichtig: Wer unentschuldigt
eine schriftliche Arbeit versäumt, dessen Arbeit wird mit der Note 6 bewertet. Wenn Ihr Kind wegen Krankheit zu Hause
bleibt, sollten Sie möglichst noch vor Unterrichtsbeginn der Schule melden,sonst sucht die Schule nach dem Schüler.
Siehe auch: Krankmeldung zu b): Befreiung (Beurlaubung) vom Unterricht gibt es nur im Voraus und nur in
dringenden Ausnahmefällen, z.B. für einen Arztbesuch, ein wichtiges Familienereignis oder die Führerscheinprüfung,
nicht aber für Urlaub oder Sprachkurse. Eine Befreiung vom Unterricht muss im Voraus an der Schule beantragt werden.
Da i.d.R. der entsprechende Termin schon Tage vorher bekannt ist, sollte der Antrag auch schon entsprechend früh
an der Schule eingereicht werden
Gutes Benehmen ist nach wie vor erwünscht und wird erwartet – von Kindern und Erwachsenen. Nehmen Sie es nicht
kommentarlos hin, wenn Ihr Kind unhöflich ist, aber auch nicht, wenn es von einem Lehrer unhöflich behandelt wird.
Beratungslehrer und Schulpsychologen an den bayerischen Schulen beraten Schüler und Eltern bei Fragen zur
Schullaufbahn, bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten und bei persönlichen Problemen der Schüler.
Siehe auch: Sprechstunde
Siehe: Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen Direktorat
Der Elternbeirat eines bayerischen Gymnasiums wird alle zwei Jahre von allen Eltern gewählt. Er umfasst maximal
12 stimmberechtigte Mitglieder (abhängig von der Anzahl der Schüler an der jeweiligen Schule). Neben den Lehrkräften
und der Schulleitung ist der Elternbeirat ein weiterer Ansprechpartner bei allen Fragen, welche die Schule betreffen.
Der Elternbeirat kann (auf unbestimmte Zeit) bis zu einem zahlenmäßigen Drittel seiner Mitglieder weitere Eltern,
z. B. zur Bewältigung von Projekten oder um ein bestimmtes Fachwissen auf Zeit im Elternbeirat präsent zu haben,
aufnehmen (Kooptionsmöglichkeit gem. Art 66 Abs.1 Satz 2 BayEUG). Die Bestimmungen über die Verschwiegenheit
etc. treffen dann ebenso zu. Die kooptierten Mitglieder haben jedoch kein Stimmrecht.
Elternengagement/ -mitarbeit
Eltern können im Elternbeirat oder als Klassenelternsprecher an der Gestaltung des schulischen Lebens mitarbeiten.
Für die Ausrichtung von Schulfesten und Durchführung anderer Projekte werden immer Eltern zur Unterstützung benö-
tigt. Der Elternbeirat kann für diese Mitarbeit bis zu vier weitere Mitglieder (ohne Stimmrecht) projektbezogen aufnehmen
(Kooptionsrecht des Elternbeirates im BayEUG).
Die Schule veranstaltet zweimal im Schuljahr Elternsprechtage, an denen in der Regel alle Lehrkräfte der Schule für kurze
Gespräche (ca. fünf Minuten) zur Verfügung stehen. Die Schule informiert die Eltern rechtzeitig über den Termin und
die organisatorischen Einzelheiten.
In Bayern reicht die gesetzliche Elternvertretung bis auf Gemeindeebene – in allen anderen Bundesländern außer
Nordrhein-Westfalen reicht sie bis auf Landesebene. Es haben sich hier verschiedene Verbände gegründet, die
Elterninteressen gegenüber den Bezirksregierungen, dem Kultusministerium und dem Landtag vertreten.
Es gibt konfessionelle (z.B. EVO Elternvereinigung an den Gymnasien und Realschulen der Orden und anderer
freier katholischer Schulträger in Bayern) und schulartbezogene Elternverbände, wie die Landes-Eltern-
Vereinigung der Gymnasien in Bayern.
Sollte ein Schüler entlassen werden müssen, entscheidet darüber die Lehrerkonferenz. Die Eltern des Schülers können
den Elternbeirat um eine Stellungnahme bitten. Diese Stellungnahme ist bei der Entscheidung zu würdigen.
Siehe auch: Ordnungs- und Erziehungsmaßnahme.
Religionsunterricht ist am Gymnasium Pflichtunterricht. Es wird nur katholische und evangelische Religionslehre
unterrichtet. Wer nicht am Religionsunterricht teilnimmt, muss den Ethikunterricht besuchen. Schüler mit anderem
oder ohne Bekenntnis können bei der katholischen oder bei der evangelischen Kirche beantragen, zum Religionsunterricht
zugelassen zu werden. Das ist in der Regel kein Problem. Die Entscheidung über die Teilnahme an Religionsunterricht oder
Ethikunterricht gilt, bis sie widerrufen wird.
Ex (Extemporale)
Siehe: Stegreifaufgaben
Siehe: Fahrten, Schulfahrten
Fachbetreuer sind Lehrkräfte und Berater ihrer Kollegen und der Schulleitung. In der Lehrerdienstordnung heißt es:
“Der Fachbetreuer berät die Lehrkräfte in fachlicher Hinsicht, bespricht mit ihnen didaktische Fragen und unterstützt
den Schulleiter bei der Überprüfung von Leistungsnachweisen.” In der Regel ist derFachbetreuer der erste
Ansprechpartner der Schulleitung bei Einsprüchen gegen Noten.
Es gibt eintägige Fahrten (Wandertag, Wintersporttag, Exkursion) und mehrtägige Fahrten (Schullandheim, Skikurs,
Studienfahrt, Schüleraustausch). Mehrtägige Fahrten bedürfen immer der Zustimmung des Elternbeirats, das betrifft
insbesondere die zu erwartenden Kosten. Außer Schulland heim aufenthalt, Wintersportwoche und Studienfahrt gibt
es auch mehrtägige fachgebundene Fahrten. In Religion sind das Besinnungstage, in Erdkunde geographische Exkursio-
nen oder im Fach Kunst der Besuch kultureller Veranstaltungen (z.B. Biennale in Venedig, documenta in Kassel etc.).
Siehe auch: Schulfahrten
Es gibt Sommer-, Herbst-, Weihnachts-, Faschings-/Ski, Oster- und Pfingst ferien. Für Ihre langfristige Planung hilft
Ihnen die Ferien-Übersichtsseite des Kultusministeriums.
Zum 31.12. eines laufenden Schuljahres kann in den Jahrgangsstufen 6 bis 10 bzw. 11 auf Antrag der Erziehungsberechtigten
ein Schüler freiwillig in die vor herige Jahrgangsstufe zurücktreten. Diese Schüler gelten nicht als Wiederholungsschüler.
Das Jahr wird auf die Höchstausbildungsdauer angerechnet (Zahl der Jahrgangsstufen der Schulart plus zwei Jahre;
also für das Gymnasium: 8+2).
Gegenstände, die den Unterricht stören könnten oder die gefährlich sind, dürfen die Schüler nicht in die Schule mitbringen. Der Lehrer muss derartige Gegenstände dem Schüler abnehmen. Ob und wann sie zurückgegeben werden, entscheidet der Schulleiter. (Art. 56 Abs. 4 BayEUG: “… Die Schülerinnen und Schüler haben alles zu unterlassen, was den Schulbetrieb oder die Ordnung der von ihnen besuchten Schule oder einer anderen Schule stören könnte…”) Siehe auch: Handys und Handynutzungsverbot
Der Gesprächsleitfaden ist ein schulspezifische
Siehe auch: BayEUG Handys und Handynutzungsverbot.
Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände sind Mobilfunktelefone und sonstige digitale Speichermedien, die nicht zu
Unterrichtszwecken verwendet werden, auszuschalten. Die unterrichtende oder die außerhalb des Unterrichts
aufsicht führende Lehrkraft kann Ausnahmen gestatten. Bei Zuwiderhandlung kann ein Mobilfunktelefon oder ein sonstiges
digitales Speichermedium vorübergehend einbehalten werden.“ (Art. 56 Abs. 5 BayEUG).
Dies ist kein grundsätzliches Handyverbot, denn die Schüler dürfen ein solches Gerät bei sich tragen und in dringenden
Fällen nach Rücksprache mit einer Lehrkraft auch benutzen.
Gymnasialschulordnung (GSO)
Die Schulordnung für die Gymnasien in Bayern (GSO, eine Verordnung des Kultusministeriums) finden Sie auf der Internetseite der Servicestelle der bayerischen Staatsregierung. Siehe auch: BayEUG
Handys und Handynutzungsverbot
Der Art. 56 Abs. 5 BayEUG besagt, dass in allen Schulen im Gebäude wie auch auf dem Schulgelände Mobiltelefone ebenso wie digitale Speichermedien (z.B. MP3-Player) ausgeschaltet sein müssen. Bei Zuwiderhandlung dürfen Lehrkräfte die Gegenstände vorübergehend einbehalten. Dies ist kein grundsätzliches Handyverbot, denn die Schüler dürfen ein solches Gerät bei sich tragen und in dringenden Fällen nach Rücksprache mit einer Lehrkraft auch benutzen.
(siehe § 52 GSO ) Der tägliche Zeitaufwand sollte in der Unterstufe zwei Stunden nicht überschreiten. Die Lehrer sprechen sich in der Regel untereinander ab, die Koordination übernimmt der Klassenleiter. Hausaufgaben werden nicht benotet.
(siehe GSO § 43 und Anlage 2, Fußnote 9 sowie den Leitfaden des ISB)
Diese Unterrichtsstunden dienen der Förderung von Schülern durch gezieltes Üben, Wiederholen und Vertiefen des Unterrichtsstoffes in einzelnen Fächern. Gearbeitet wird meist in kleineren Gruppen.
Das Jahreszeugnis wird am Ende des Schuljahres ausgestellt. Es bewertet die Leistungen des gesamten Schuljahres.
Das Zwischenzeugnis ist dagegen kein Zeugnis im rechtlichen Sinn. Verlässt z.B. ein Schüler im März die Schule, muss
eigens ein Abgangszeugnis beantragt werden. Jahrgangsstufentests Das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB)
führt jedes Schuljahr sogenannte Jahrgangsstufentests durch. Am Gymnasium wird in der 6. und 8. Jahrgangsstufe Deutsch getestet,
in der 8. und 10. Mathematik und in der 6. und 10. die erste Fremdsprache. Diese Tests werden bewusst kurz nach
Schuljahresbeginn abgehalten, damit nicht speziell dafür geübt wird, sondern der tatsächliche Wissensstand abgefragt wird.
Die Jahrgangsstufentests werden benotet. Die Gewichtung der Ergebnisse wird von der Lehrerkonferenz für jedes
Fach einzeln beschlossen. Möglich ist z.B., dass der Jahrgangsstufentest zusammen mit einem schulinternen Test eine
Schulaufgabe ersetzen kann.
Kernfächer sind die Fächer, in denen Schulaufgaben geschrieben werden. Klassenelternsprecher Auch im Gymnasium können
auf freiwilliger Basis Klassenelternsprecher gewählt werden. Die Wahl findet beim Klassenelternabend statt.
Jede Klasse wählt zu Beginn des Schuljahres einen Klassensprecher und einen stellvertretenden Klassensprecher. Die Klassensprecher halten Kontakt zur SMV, vertreten die Klasse gegenüber Lehrern, Schulleitung und Elternbeirat, geben Anregungen zur Unterrichtsgestaltung und sind für Informationen, Vermittlung und Beschwerden zuständig. Sie sind keinesfalls disziplinarischer Helfer des Lehrers (d.h. sie dürfen nicht die Aufsicht übernehmen) und auch nicht z.B. Putzdienst, sondern sind Ansprechpartner und organisatorische Helfer des Lehrers.
Eine Klassenelternversammlung findet zu Beginn des Schuljahres für jede Klasse statt. Sie dient dem Kennenlernen und
dem Informationsaustausch der Eltern untereinander, mit dem Klassenleiter und den Fachlehrern. Auf Antrag
von 1/4 der Eltern einer Klasse muss die Schulleitung eine Klassenelternversammlung einberufen. Davon wird
üblicherweise bei Schwierigkeiten in der Klasse Gebrauch gemacht.
Die Klassenkonferenz einer Klasse ist ein spontan zusammentreffendes Gremium aller Lehrer, die in der betreffenden Klasse unterrichten. Klassensprecher Jede Klasse wählt zu Beginn des Schuljahres einen Klassensprecher und einen
stellvertretenden Klassensprecher. Die Klassensprecher halten Kontakt zur SMV, vertreten die Klasse gegenüber
Lehrern, Schulleitung und Elternbeirat, geben Anregungen zur Unterrichtsgestaltung und sind für Informationen,
Vermittlung und Beschwerden zuständig. Sie sind keinesfalls disziplinarischer Helfer des Lehrers (d.h. sie dürfen nicht
die Aufsicht übernehmen) und auch nicht z.B. Putzdienst, sondern sind Ansprechpartner und organisatorische Helfer des
Die Schule muss über chronische Erkrankungen eines Kindes an der Schule informiert sein. Nur so kann ein
Lehrer im Notfall die richtigen Maßnahmen ergreifen und seine Anforderungen den Möglichkeiten des Kindes anpassen.
Wissen die Lehrer nichts von der Krankheit, erscheint Ihr Kind womöglich als Simulant. Alles, was Ihr Kind betrifft, wird im
Schülerbogen eingetragen. So kann jeder Lehrer sich sofort ein Bild machen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass die
Lehrkraft auf die speziellen Probleme Ihres Kindes nicht eingeht, kann das daran liegen, dass er die Eintragungen im
Schülerbogen nicht genau genug gelesen hat. Grundsätzlich ist zu empfehlen, sich bei Lehrerwechsel aufs Neue davon zu
überzeugen, dass die Lehrkräfte über die Situation Ihres Kindes informiert sind.
Kann ein Schüler nicht zur Schule gehen, z.B. weil er krank ist, muss dies so schnell wie möglich telefonisch der Schule mitgeteilt
werden. Eine schriftliche Entschuldigung hat im Anschluss zusätzlich zu erfolgen. Wenn Schüler unentschuldigt nicht zum Unterricht
erscheinen, wird nach ihnen gesucht.
(siehe GSO § 55)
Kurzarbeiten gehören zu den kleinen Leistungsnachweisen und werden spätestens eine Woche vorher angekündigt,
beziehen sich auf höchstens zehn unmittelbar vorangegangene Unterrichtsstunden. Die Bearbeitungszeit soll nicht mehr als
30 Minuten betragen.
Bei einer Legasthenie oder Lese-Rechtschreib-Schwäche muss ein Gutachten eines Kinder- und Jugendpsychiaters bzw.
des Schulpsychologen vorliegen. Der Schulpsychologe entscheidet danach über Art und Umfang des Nachteilsausgleichs.
Die Schule kann keine Behandlung oder Sonderförderung durchführen.
In § 53 ff der GSO wirdder Begriff „Leistungsnachweis“ erläutert. Es gibt kleine und große Leistungsnachweise.
Zu den großen Leistungsnachweisen zählen nur die Schulaufgaben; zu den kleinen Leistungsnachweisen zählen
Kurzarbeiten, Stegreifaufgaben, fachliche Leistungstests, Praktikumsberichte, Projekte sowie mündliche und
praktische Leistungen (z.B. in Kunst, Musik etc.). Schulaufgaben werden den Schülern nach erfolgter Korrektur und
Notenvergabe mit nach Hause gegeben; Stegreifaufgaben nur auf Antrag der Erziehungsberechtigten.
Die Schulaufgaben müssen innerhalb einer Woche an die Schule zurückgegeben werden, Stegreifaufgaben
in der nächsten Stunde. Klappt das nicht, muss die Schule die Aufgaben nicht mehr mitgeben. Die Schule bewahrt
schriftliche Arbeiten zwei Jahre lang auf. Praktische Arbeiten z.B. Zeichnungen können zurückgegeben werden,
sobald die Note feststeht oder am Schuljahresende.
Lehrer sind auch Menschen, und jeder hat eine eigene Auffassung vom Beruf. Falls Ihr Kind Probleme hat, dann reden
Sie bitte zuerst mit dem Lehrer. Wenn das nicht hilft, mit dem Klassenleiter, dem Verbindungslehrer, der Beratungs-
lehrkraft, der Schulleitung oder dem Elternbeirat.
Siehe auch: Gesprächsleitfaden Lernmethoden Tipps zu den besten Lernmethoden geben die Beratungslehrerkräfte
oder auch die Schulpsychologen und -psychologinnen auf Anfrage.
Alles, was die Schüler für die Schule brauchen, heißt Lernmittel. Bücher werden kostenlos zur Verfügung gestellt
(“Lernmittelfreiheit). Beschädigte Bücher müssen von den Eltern bzw. den Schülern ersetzt bzw. bezahlt werden.
In manchen Fächern empfiehlt es sich von vornherein, das Buch zu kaufen, aber erst nach Absprache mit dem
Lehrer. Die so genannten übrigen Lernmittel wie Hefte und Stifte, Lektüren und Formelsammlungen, Wörterbücher
und Taschenrechner müssen die Eltern ohnehin selbst kaufen. Der Elternbeirat hat ein Mitbestimmungsrecht bei der
Anschaffung von Schulbüchern wie überall, wo es um das Geld der Eltern geht. Kommt Ihnen etwas zu teuer vor, so sprechen
Sie den Elternbeirat an.
Die jeweils geltenden Lehrpläne können auf den Lehrplanseiten des ISB (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung)
Ein Elternverband, in dem sich die Elternbeiräte bayerischer Gymnasien zusammengeschlossen haben:
http://www.lev-gym-bayern.de
Die Schulaufsicht für Gymnasien wird durch Ministerialbeauftragte wahrgenommen (nach Regierungsbezirken organisiert).
Der Ministerialbeauftragte ist in Streitfragen als Ansprechpartner für Schüler und Eltern die nächsthöhere Instanz
über dem Schulleiter.
MP3-Player und andere digitale Speichermedien unterliegen dem Nutzungsverbot an bayerischen Schulen.
Wenn Schüler zu einem eigens dafür angesetzten Termin in die Schule kommen müssen, um Stoff nachzuholen,
den sie versäumt haben, weil sie im Unterricht nicht aufgepasst oder wiederholt die Hausaufgaben nicht gemacht
haben, heißt dies Nacharbeit. Die Schüler werden bei der Nacharbeit von Lehrern oder Mitarbeitern der Schulleitung
beaufsichtigt.Nacharbeit (gem. § 16 Abs. 3 GSO) ist eine Erziehungsmaßnahme und wird im Schülerbogen
eingetragen und den Eltern rechtzeitig schriftlich angekündigt.
Bei der Nachprüfung (§ 64 GSO) können sich Schüler der Klassen 6 bis 9 am Ende der Sommerferien in den Fächern prüfen
lassen, in denen sie zum Vorrücken zu schlecht waren. Nachprüfung ist in bis zu drei Fächern möglich, allerdings darf
in Kernfächern
• höchstens einmal die Note 6 (diese aber nicht in Deutsch) und keine Note 5 und
• höchstens zweimal die Note 5 und keine Note 6 im Zeugnis stehen.
Die Eltern müssen bis spätestens eine Woche nach Aushändigung des Jahreszeugnisses bei der Schule einen schriftlichen
Antrag auf Nachprüfung gestellt haben.
Siehe auch: Vorrücken auf Probe
Nachschrift, Nachtermin
Nachschrift bedeutet das Nachholen einer z.B. durch Krankheit versäumten
schriftlichen Arbeit (Leistungsnachweis: Schulaufgabe, Kurzarbeit, Test) unter Aufsicht. Nachschriften werden möglichst
außerhalb der regulären Unterrichtszeit geschrieben, damit Schüler nicht weiteren Unterricht versäumen.
Dieser beinhaltet besondere Maßnahmen bei der Leistungserhebung bei Kindern mit besonderen Schwierigkeiten,
wie bspw. Legasthenie oder Dyskalkulie. (§ 53 (4), (5) GSO)
Noten sind der Bewertungsmaßstab für die Leistungen Ihres Kindes. Ermuntern Sie Ihr Kind, gelegentlich die
Lehrkräfte nach den Noten zu fragen. Die Lehrer müssen den Schülern erklären, wie sie ihre Noten machen und warum
sie eine bestimmte Note gegeben haben. Bei schriftlichen Arbeiten kann sich deren äußere Form auf die Note auswirken.
Wird die Arbeit aus diesem Grund schlechter bewertet, so muss allerdings ausdrücklich darauf hingewiesen werden.
Fehler in Rechtschreibung, Grammatik oder Interpunktion müssen in Deutsch und können auch in anderen Fächern zu
schlechteren Noten führen.
Bei Legasthenikern wird die Rechtschreibung nicht bewertet. Für Schüler mit Dyskalkulie gibt es keinen entsprechenden
Nachteilsausgleich. Siehe auch: Jahreszeugnis, Leistungsnachweise, Zwischenzeugnis.
An Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen nennt das BayEUG:
b) verschärfter Verweis,
c) Versetzung in eine andere Klasse,
d) Ausschluss vom Unterricht und
e) Entlassung von der Schule. Für “normal unbotmäßiges” Verhalten stehen den Lehrern außer schriftlichem Hinweis an
die Eltern und Anordnung einer Nacharbeit keine Mittel zur Verfügung. Strafarbeiten, wie zum Beispiel Texte abschreiben,
Pädagogische Konferenzen sind als Lehrerkonferenzen Pflichtveranstaltungen für Lehrer und finden nach Bedarf statt.
Manche Schulen nutzen sie dazu, zusammen mit Eltern und Schülern Erziehungsziele festzulegen. Pflichten der Eltern
Die Eltern sind verpflichtet, die Erziehungsarbeit der Schule zu unterstützen. Sie müssen zum Beispiel dafür sorgen,
dass die Kinder ihre Hausaufgaben machen. Korrigieren sollen sie diese Hausaufgaben allerdings nicht. Eltern müssen
ebenso dafür sorgen, dass die Kinder ausgerüstet mit den erforderlichen Arbeitsmaterialien und Büchern regelmäßig
den Unterricht besuchen. Zudem sollen Eltern auch die Regeln, die an der Schule herrschen, mittragen und vor den
Schülern vertreten, z.B. das Verbot von Handys und MP3-Playern.
Die Schule ist verpflichtet, die Eltern so früh wie möglich über Schwierigkeiten des Schülers in der Schule zu unterrichten,
und zwar schriftlich. Solche Schwierigkeiten können sein: auffallendes Absinken des Leistungsstands, auffällige
Verhaltens weisen, gesundheitliche Probleme (z. B. Verhaltensauffälligkeiten oder Auffällig keiten in Folge von
Alkohol- oder Drogenkonsum).
(Q11, Q12)
Diese Phase umfasst die letzten beiden Jahre der Gymnasialen Oberstufe in Bayern, die Jahrgangsstufen 11 und 12.
Diese beiden Jahre sind in einem Kurssystem organisiert, das den bisherigen Klassenverband ablöst.
Die Schüler können eine bestimmte Auswahl an Fächern treffen und müssen sich fachliche Schwerpunkte für das
Abitur setzen.Neben den gewählten Fächern sind noch zwei Seminare Pflicht:
• ein wissenschaftspropädeutisches Seminar („W-Seminar“), in dem wissenschaftliches Arbeiten geübt und zu dessen
Abschluss eine wissenschaftliche Arbeit erstellt werden muss
• ein Projektseminar zur Studien- und Berufsorientierung („P-Seminar“), in dem ein Projekt, inhaltlich abhängig vom
Schwerpunktfach, über drei Halbjahre der Qualifikationsphase durchgeführt werden soll.
Abschluss der Qualifikationsphase ist die Abiturprüfung in fünf Fächern, zu denen Mathematik und Deutsch sowie
eine Fremdsprache gehören müssen.
An bayerischen Schulen gilt ein allgemeines Rauchverbot. Dies gilt auch für Lehrer und alle anderen Angestellten der
Siehe Ethik- und Religionsunterricht
Rundschreiben/Briefe
Auch bei Gymnasiasten empfiehlt es sich gelegentlich, nach Schreiben für die Eltern zu fragen, denn nicht
alles, was in der Schule verteilt wird, ist mit einem Kontroll abschnitt versehen. So verkümmert manches Schriftstück,
das für Eltern bestimmt und interessant gewesen wäre, in ungelesenem Zustand zuunterst in den Schultaschen.
Rücklaufabschnitte, falls vorhanden, sind von denjenigen zu unterschreiben, an die das anhängende Schreiben gerichtet ist,
also von den Eltern.
Sachaufwand ist alles, was Geld kostet, aber nicht zum Personalaufwand (Besoldung der Lehrer) gehört. Der sogenannte
Sachaufwandsträger ist in der Regel eine Kommune, ein Zweckverband oder ein Landkreis.
Schulaufgaben (große Leistungsnachweise)
Die Zahl der Schulaufgaben ist in der Schulordnung festgelegt (§ 54 GSO), und ihre Termine hängen im Klassenzimmer aus.
Die Lehrerkonferenz kann zu Schuljahres beginn Abweichungen hiervon beschließen. Die Eltern werden darüber informiert.
Zudem gibt es die Möglichkeit diese Termine auf der Homepage der Schule nachzulesen (ohne Gewähr).
An einem Tag darf nur eine Schulaufgabe geschrieben werden, in einer Woche sollen es nicht mehr als zwei sein. Schulaufgaben
sollen von den Lehrkräften innerhalb von zwei Wochen korrigiert und mit den Schülern besprochen werden.
In der Oberstufe beträgt die Korrekturfrist drei Wochen. Falls die vorausgegangene Schulaufgabe noch nicht zurückgegeben
wurde, darf keine neue geschrieben werden. Versäumt ein Schüler entschuldigt eine Schulaufgabe, erhält er einen Nachtermin
(siehe: Nachschrift, Nachtermin). Versäumt er entschuldigt auch diesen, kann eine Ersatzprüfung angesetzt werden.
Unentschuldigtes Fernbleiben führt zur Note 6.
Siehe auch: Leistungsnachweise
Zur Schullaufbahn und zu Lernproblemen berät die Beratungslehrkraft oder der Schulpsychologe bzw. -psychologin,
die es an jedem Gymnasium gibt oder die dafür zuständig ist. Für schulartübergreifende Fragen und beim Wunsch nach
einer von der eigenen Schule unabhängigen Beratung finden Sie weitere Informationen bei der Staatlichen Schulberatung
Siehe: Lernmittel Schülerbogen
Nach § 69 GSO führt die Schule für jeden Schüler einen Schülerbogen. Dieser wird bei einem Schulwechsel an die
aufnehmende Schule weitergeleitet. Er muss mindestens 20 Jahre im Schularchiv aufbewahrt werden. Eltern haben das
Recht, ihn einzusehen und sollten davon durchaus Gebrauch machen.
Die Schülersprecher sind drei von den Klassensprechern gewählte Vertreter der Schüler. Sie sind Mitglieder im
Schulforum.
Schulfahrten (siehe auch Fahrten)
Ob Schullandheimaufenthalte und Skikurse stattfinden, entscheidet der Schulleiter mit Zustimmung des Elternbeirats
(insbesondere unter Berücksichtigung des finanziellen Aspekts). Das gilt auch für Studienfahrten und Fahrten im
Rahmen des internationalen Schüleraustauschs.
Im Schulforum (§ 23 GSO) sitzen die drei Schülersprecher , drei der Elternvertreter, ein Vertreter der
Schulleitung und zwei Lehrer zusammen. Hier können Schüler und Eltern wirklich gemeinsam mitbestimmen:
über die Hausordnung, über Pausen regelung und Pausenverpflegung, darüber, wie in der Schule Veranstaltungen
durchgeführt werden und vor allem über das Profil der Schule (siehe: Schulprofil). Bei vielen Entscheidungen muss
das Schulforum zumindest gehört werden. Das Schulforum trifft sich auf Einladung der Schulleitung mindestens
viermal im Schuljahr.
Die Schulleitung ist offen für Anregungen (auch für Lob), Fragen oder Beschwerden. Sie legt großen Wert darauf,
Probleme schon im Entstehen anzusprechen, um sie zu lösen, bevor sie überhand nehmen.
Siehe: Gymnasialschulordnung (GSO)
Die Schule gibt sich ihr Schulprofil selbst; alle in der Schule Beteiligten arbeiten dabei zusammen:
Lehrer, Schüler und Eltern. Grenzen setzt hier allenfalls die Schulaufsichtsbehörde, die letztlich das
Schulprofil genehmigen muss.
Jedem Gymnasium ist ein(e) Schulpsychologe(in) zugeteilt.
Die SMV ist die Schülermitverantwortung. Das ist ein Gremium aus Schülersprechern und weiteren Schülern,
das Arbeitsgemeinschaften organisiert, Projekte durchführt, Feste plant usw.
Die Sprechstunden (Ort und Zeit) der Lehrkräfte werden am Beginn des Schuljahres im ersten allgemeinen
Rundschreiben von der Schule mitgeteilt. Da sich im Verlauf eines Schuljahrs (z.B. durch Neueinstellung oder
Weggang von Lehrern) die Termine ändern können, empfiehlt es sich, bei Gesprächsbedarf eine aktuelle Terminliste
zu besorgen, oder diese auf der Homepage der Schule nachzulesen. Eine vorherige Anmeldung ist sinnvoll, damit
die Lehrkraft sich auf das Gespräch vorbereiten kann. Siehe auch: Gesprächsleitfaden
Stegreifaufgaben (kleine Leistungsnachweise)
Stegreifaufgaben (auch “Ex” oder “Extemporale” genannt) zählen zu den mündlichen Leistungsnachweisen;
sie werden nicht angekündigt. Die Aufgaben oder Fragen beziehen sich auf den Inhalt der vorangegangenen zwei
Unterrichtsstunden einschließlich der Grundkenntnisse. Die Bearbeitungszeit soll nicht mehr als 20 Minuten
betragen. Für die Korrekturzeit gilt dasselbe wie bei Schulaufgaben.
Es gibt keine Strafen, sondern nur Ordnungsmaßnahmen, die erzieherisch wirken sollen.
Siehe auch: Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen
Siehe auch: Fahrten
Ob Studienfahrten oder andere Schulfahrten stattfinden, entscheidet der Schulleiter. Die Kosten müssen für
alle Eltern zumutbar sein, daher muss der Elternbeirat zustimmen. Eltern können beim Elternbeirat
oder Förderverein der Schule eine finanzielle Unterstützung für Studienfahrten beantragen. Nimmt ein
Schüler an einer Schulfahrt nicht teil, so muss er während dieser Zeit den Unterricht in einer anderen
Klasse besuchen.
Das Kultusministerium legt für jede Schulart in der Stundentafel fest, wie viele Unterrichtsstunden in jedem
Fach zu halten sind. Die Stundentafeln werden in den Anlagen der GSO veröffentlicht. Im Stundenplan bestimmt
dann die Schule, wie sich diese Stunden für die Schüler in nerhalb der Woche verteilen.
Tutoren sind ältere Schüler, die neuen Schülern den Einstieg in die Schule durch Aktivitäten wie Spielnachmittage,
Nikolausfeiern, Kinobesuche usw.erleichtern. Sie sind für die Neuen oft auch Ansprechpartner bei Problemen.
Auf Antrag der Eltern oder auf Vorschlag der Lehrkräfte (dann mit Zustimmung durch des betroffenen Schülers
und seiner Eltern) kann die Lehrerkonferenz einem Schüler das Überspringen einer Jahrgangsstufe gestatten.
Die Schulleitung setzt die Unterrichtszeit in Abstimmung mit dem Schulforum und dem Sachaufwandsträger
fest. Unterricht ist in der Regel an allen Vormittagen von Montag bis Freitag und an einem bis drei Nachmittagen.
Verbindungslehrer werden am Ende des Schuljahres von den Klassensprechern und ihren Stellvertretern für
das neue Schuljahr gewählt. Sie sind die Vertrauenspersonen für die Schüler. Sie können bei Problemen mit Schule,
Unterricht und Noten von den Schülern angesprochen werden und sollen dann zwischen Lehrern und Schülern
vermitteln. Auch Eltern können die Vermittlerfunktion der Verbindungslehrer nutzen.
Fällt Unterricht aus, werden Lehrer als Vertretung eingesetzt. Im Vertretungsplan können und müssen die Schüler jeden
Tag nachlesen, welche Stunden am aktuellen und ggf. am folgenden Tag ausfallen oder vertreten werden.
Einen normalen schriftlichen Verweis erteilt der Lehrer, einen verschärften Verweis die Schulleitung.
Verweise werden in den Schülerbogen eingetragen. Siehe auch: Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen
Vorrücken auf Probe (§ 63 GSO ) kann die Lehrerkonferenz solchen Schülern mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten
gestatten, die ohne Verschulden, z.B. weil sie längere Zeit krank waren, das jeweilige Klassenziel erstmals in ihrer Schullaufbahn
nicht erreicht haben. Voraussetzung ist hierbei die Annahme, dass der Schüler die folgende Jahrgangsstufe bzw. das Ziel des
Gymnasiums schafft. Wurden im Jahreszeugnis zwei Vorrückungsfächer (darunter maximal ein Kernfach) mit Note 5 oder ein
Vorrückungsfach (kein Kernfach) mit Note 6 bewertet, erwägt die Klassenkonferenz das Vorrücken auf Probe. Die Lehrerkonferenz
entscheidet, ob Schüler auf Probe vorrücken dürfen und ob diese die Probezeit bestanden haben. Die Probezeit dauert bis zum
15. Dezember, in der 11. und 12. bis zum Zwischenzeugnis.Die Klassenkonferenz (alle Lehrer, die in der Klasse unterrichten)
kann die Probezeit um bis zu zwei Monate verlängern. Siehe auch: Nachprüfung
Alle Fächer außer Sport (die ganze Schulzeit) und Musik (außer am Musischen Gymnasium erst ab der 7. Jahrgangsstufe)
sind auch Vorrückungsfächer (§ 44 GSO).
In der Schule und auf dem direkten Schulweg sind alle Schüler(innen) über den GUVV (Gemeinde-Unfall-Versicherungs-Verband)
unfallversichert. Alle Unfälle in der Schule und auf dem Schulweg müssen über die Schulverwaltung (auf einem eigenen Formular)
gemeldet und bei einem eventuellen Arztbesuch angegeben werden.
Zum Neubeginn eines Schuljahres wird per Rundschreiben erfragt, wer im Schuljahr an welchen Wahlkursen teilnehmen will.
Wer beim Wahlunterricht angemeldet ist, dort aber fehlt, braucht eine Bestätigung der Eltern. Ein Ausscheiden aus dem
Wahlunterricht im laufenden Schuljahr ist nur mit Genehmigung der Schulleitung möglich. Eine Garantie dafür,
dass die angebotenen und gewählten Wahlkurse auch wirklich stattfinden (können), gibt es bei der Anmeldung nicht,
da auch formale Kriterien, wie z.B. die Anzahl der Teilnehmer, mit darüber entscheiden, ob die Durchführung zu rechtfertigen ist.
Wahlpflichtfächer sind Fächer, bei denen man von zwei zur Auswahl stehenden eines nehmen muss. So können (und müssen)
z.B. die Schüler, die mit Englisch in der 5.Klasse begonnen haben, für die 6. Klasse zwischen Französisch und Latein wählen.
Wandertage finden i.d.R. zweimal pro Schuljahr statt. Das Ziel macht der Klassenleiter mit den Schülern aus.
Die Schüler müssen teilnehmen.
In den Jahrgangsstufen 5 bis 10 bzw. 11 wird im Februar im Zwischenzeugnis über den Leistungsstand eines Schülers
berichtet. Die Lehrerkonferenz kann im Einvernehmen mit dem Elternbeirat beschließen, in den Jahrgangsstufen 5 bis 8
dieses Zwischenzeugnis durch zwei schriftliche Informationen über das Notenbild zu ersetzen.