Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/werbungskostenabzug
Timestamp: 2019-09-17 08:38:03
Document Index: 151715805

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 20', '§ 32', '§ 20', '§ 32', '§ 20']

Werbungskostenabzug 1 | Rechtslupe
Für den Abzug von Auf­wen­dun­gen als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung nach § 9 EStG trifft den Klä­ger die objek­ti­ve Beweis­last (Fest­stel­lungs­last) für die Tat­sa­chen, die den Abzug der Wer­bungs­kos­ten dem Grun­de und der Höhe nach recht­fer­ti­gen1. Zum Nach­weis sol­cher Auf­wen­dun­gen kann das Finanz­ge­richt dem Steu­er­pflich­ti­gen eine Aus­schluss­frist
Im Straf­ver­fah­ren wegen Steu­er kön­nen die Besteue­rungs­grund­la­gen geschätzt wer­den. Jedoch kommt eine Schät­zung des Schuld­um­fangs nur dann in Betracht, wenn man­gels vor­han­de­ner Unter­la­gen eine kon­kre­te Berech­nung der Bemes­sungs­grund­la­ge nicht vor­ge­nom­men wer­den kann1. Eine pau­scha­le Schät­zung ist erst dann zuläs­sig, wenn sich eine kon­kre­te Schät­zung von vor­ne­her­ein oder nach ent­spre­chen­den Berech­nungs­ver­su­chen
Ein Dis­agio ist nur dann nicht sofort als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar, wenn es sich nicht im Rah­men des am aktu­el­len Kre­dit­markt Übli­chen hält. Wann dies der Fall ist, ist eine Fra­ge der tatrich­ter­li­chen Wür­di­gung. Wird eine Dis­agio­ver­ein­ba­rung mit einer Geschäfts­bank wie unter frem­den Drit­ten geschlos­sen, indi­ziert dies die Markt­üb­lich­keit. Gemäß §
Das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot des § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG fin­det auch dann Anwen­dung, wenn Aus­ga­ben, die nach dem 31.12 2008 getä­tigt wur­den, mit Kapi­tal­erträ­gen zusam­men­hän­gen, die bereits vor dem 1.01.2009 zuge­flos­sen sind. Auch bei der sog. "Güns­ti­ger­prü­fung" nach § 32d Abs. 6 Satz 1 EStG fin­det § 20 Abs. 9 EStG Anwen­dung. Denn mit
Auch bei der sog. "Güns­ti­ger­prü­fung" nach § 32d Abs. 6 Satz 1 EStG fin­det § 20 Abs. 9 EStG Anwen­dung; ein Abzug der tat­säch­lich ent­stan­de­nen Wer­bungs­kos­ten kommt daher nicht in Betracht. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall war der Klä­ger tes­ta­men­ta­ri­scher Allein­er­be der im Sep­tem­ber 2010 ver­stor­be­nen A. Im Streit­jahr 2009 leb­te