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Timestamp: 2019-11-21 09:02:50
Document Index: 38458643

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 5', '§ 4', '§ 12', '§ 15', '§ 15', '§ 13', '§ 10', '§ 15', '§ 12', '§ 178', '§ 1', '§ 13', '§ 2', '§ 13', '§ 12', '§ 14', '§ 77', '§ 77', '§ 347', '§ 172', '§ 80', '§ 5', '§ 80', '§ 5', '§91', '§ 72', '§ 72', '§ 72', '§ 70', '§ 32', '§ 70', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 7', '§ 10', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8']

§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / V. Operation
Rz. 219 Da Verletzungen entweder konservativ oder aber operativ behandelt werden können, ist immer zu überprüfen, wenn eine Operation erfolgte, ob alles ordnungsgemäß und korrekt lief. Dies hat arzthaftungsrechtliche Auswirkungen, da sehr viele Fehler in der Klinik geschehen. Es können bei Operationen immer vermeidbare Nervenschädigungen, Thrombose, Embolie und Infektionen a...mehr
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / VII. Gutachter = Operateur
Rz. 221 Ferner ist immer anhand der Arztberichte zu prüfen, ob zum Beispiel der Gutachter auch der Operateur war. Sollte dies der Fall sein, ist immer mit Vorsicht an die Sache heranzugehen, da in der Regel dann die Einteilung der Minderung der Erwerbsfähigkeit geringer ausfällt, da im Umkehrschluss eine hohe MdE bedeuten würde, dass der Operateur schlecht operiert hätte. Da...mehr
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / IV. Weichteilschädigung
Rz. 218 Ferner ist der Fall immer darauf zu untersuchen, ob eine Fraktur oder eine Luxation oder aber eine Weichteilschädigung vorliegt. Zudem ist zu prüfen, ob es sich um eine leichte Schädigung oder schwerste Weichteilschädigungen handelt. Generell bedeuten Weichteilschädigungen nicht immer Dauerschäden. Die Prognose ist bei korrekter Therapie oftmals gut, bei schwereren W...mehr
§ 5 Ansprüche bei Verletzung / 7. Bagatellverletzungen
Rz. 58 Es gibt keine gesetzliche Regelung, wonach Bagatellverletzungen ohne Anspruch auf Schmerzensgeld bleiben. Das Gesetzgebungsvorhaben (Referentenentwurf, Begründung, S. 34), wonach der Betrag von 500 EUR als Erheblichkeitsschwelle definiert werden sollte, hat sich nicht in die Tat umsetzen lassen. Insoweit schließen selbst leichte Primärverletzungen ein Schmerzensgeld n...mehr
§ 4 Personenschadensmanagement / C. Rechtsbeziehungen innerhalb des Schadensmanagements: Code of Conduct, Ziff. 1
Rz. 6 Das Personenschadensmanagement basiert auf einem Dreiecksverhältnis zwischen dem Versicherer, dem Reha-Dienstleister sowie dem Geschädigten, vertreten durch seinen Rechtsanwalt. Rechtlich von besonderem Interesse ist die Rechtsbeziehung zwischen dem Geschädigten und dem Reha-Dienstleister. Nachdem zuvor ein Vertrag zugunsten Dritter zwischen dem Haftpflichtversicherer ...mehr
§ 12 Personenversicherungen / 2. Eintritt der Berufsunfähigkeit, § 15 Abs. 1b) MB/KT
Rz. 233 Im Gegensatz zum Beendigungsgrund nach § 15 Abs. 1a) ist hier nicht der Rentenbezug wegen Berufsunfähigkeit für die Beendigung maßgebend, sondern der Eintritt von Berufsunfähigkeit. Eine Rente muss gerade nicht gezahlt werden. Rz. 234 Berufsunfähigkeit in der Krankentagegeldversicherung liegt vor, wenn die versicherte Person nach medizinischem Befund im bisher ausgeüb...mehr
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / 2. Haushaltsführungsschaden
Rz. 17 Auch der Haushaltsführungsschaden kann sich erheblich durch medizinische Komplikationen, Spätfolgen oder Risiken erhöhen. Für diese Schadenspositionen gilt das bereits oben Gesagte. Nur dann, wenn der Anwalt weiß, welche Komplikationen, Spätfolgen oder Risiken im jeweiligen Verletzungsbereich eintreten können, kann dieser sie auch gegenüber dem Haftpflichtversicherer ...mehr
§ 10 Abfindungsvergleich bei außergerichtlicher Regulierung / a) Vormundschaftsgerichtliche Genehmigung
Rz. 147 Die Einholung einer vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung ist eine eigene Angelegenheit im Sinne des § 15 RVG und entsprechend gesondert zu vergüten (AG Hanau zfs 2003, 309). Wegen der Einzelheiten wird auf obige Ausführungen (siehe Rdn 25 ff.) verwiesen. Rz. 148 Über den Umstand der gesonderten Vergütungspflicht ist sowohl der Mandant als auch der Haftpflichtversic...mehr
§ 12 Personenversicherungen / II. Unfallbegriff
Rz. 7 Was unter dem Begriff Unfall zu verstehen ist, ist nunmehr in § 178 Abs. 2 VVG in Anlehnung an die Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen (vgl. z.B. § 1 III AUB 88/AUB 94) im Gesetz definiert. Ein Unfall liegt demnach vor, "wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet"...mehr
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / a) Grundlagen
Rz. 186 Da die Muskeln die Schulter wie eine Manschette umhüllen, werden sie als Rotatorenmanschetten bezeichnet. Die Rotatorenmanschette ermöglicht das Bewegen des Armes und des Schulterblattes. Wenn ein teilweiser Anriss oder ein vollständiger Riss einer einzelnen Sehne oder auch mehrerer Sehnen beteiligt ist, spricht man von einer Rotatorenmanschettenruptur. Hinsichtlich ...mehr
Controlling und Risikoanalyse bei der Vorbereitung von T ... / 3.2 Auswirkungen auf Ertrag und Risikoumfang sichtbar machen
Wie man sieht, ist der traditionelle Fokus des Risikomanagements ausgerichtet auf Einzelrisiken und Risikoarten und eben nicht auf anstehende Entscheidungen bezüglich Handlungsoptionen oder Maßnahmen, die den Risikoumfang beeinflussen. Der ökonomische Mehrwert des Risikomanagements ergibt sich jedoch im erheblichen Teil gerade dadurch, dass bei der Vorbereitung wesentlicher ...mehr
§ 2 Die Mandatierung beim Personenschaden / A. Sachverhaltsermittlung
Rz. 1 Am Anfang des Mandates steht die gründliche und umfängliche Sachverhaltsermittlung. Um den Mandanten pflichtgemäß vor Schäden zu bewahren und ihn entsprechend zu beraten und zu belehren, bedarf es zuvor einer sorgfältigen Aufklärung des Sachverhaltes. Zu den grundlegenden Pflichten des Anwalts gehört es, den rechtlich zu beurteilenden Sachverhalt sorgfältig und vollstä...mehr
§ 13 Unfallmedizin für Anwälte / II. Rücksprache Facharzt/Arztliste
Rz. 213 Juristen, die Personengroßschäden bearbeiten, sind zwar in der Regel durch die langjährige Arbeit medizinisch ganz gut informiert. Keinesfalls ersetzt dies jedoch ein Medizinstudium oder gar eine Facharztausbildung. Von daher ist es zwingend notwendig, dass bei sämtlichen Bereichen eine Rücksprache mit dem entsprechenden Facharzt getroffen wird. Es ist zu prüfen, wel...mehr
§ 12 Personenversicherungen / bb) Innerhalb von 15 Monaten ärztliche Feststellung der Invalidität
Rz. 37 Wenn die Invalidität eingetreten ist, muss diese spätestens 15 Monate nach dem Unfall ärztlich festgestellt werden. Auch dies ist eine formelle Anspruchsvoraussetzung. Innerhalb der ärztlichen Feststellung der Invalidität entstehen immer wieder Probleme hinsichtlich der einzelnen Formulierungen. Obwohl es sich hierbei in der Praxis nur um eine sehr kurze Bescheinigung...mehr
Schnelle und "fertig interpretierte" Ergebnisse durch spezialisierte Software Der Strategie Navigator ist eine Software der FutureValue Group AG für planungsbezogene Risikoaggregation. Die Darstellung der Analyse und Ergebnisse des obigen Beispiels mit Hilfe der Strategie Navigators dient als beispielhafte Darstellung einer spezifischen Software für diese Aufgabe. Der Strateg...mehr
§ 14 Anhang / C. Allgemeine Unfallversicherungs-Bedingungen (AUB 2014)
Rz. 39 Musterbedingungen des GDV (Stand: März 2014) Der Versicherungsumfangmehr
Frotscher/Geurts, EStG § 77 Erstattung von Kosten im Vor ... / 2.1 Erfolgreicher Einspruch (Abs. 1 S. 1)
Rz. 3 § 77 EStG gilt nur für das förmliche Einspruchsverfahren (§§ 347ff. AO), auch wenn keine Klage folgt. Entscheidend ist nicht die Bezeichnung des Rechtsbehelfs, sondern der damit verfolgte Zweck. Kosten für einen schlichten Änderungsantrag nach § 172 Abs. 1 Nr. 2a AO werden davon nicht umfasst, ebenso wenig wie Aufwendungen für den Antrag auf Kindergeldfestsetzung oder ...mehr
Tillmanns, Heise, u. a., BetrVG § 80 Allgemeine Aufgaben / 13.7 Entsprechende Anwendung auf den Auskunftsanspruch nach § 5 EBRG
Rz. 51 Die Maßstäbe des Auskunftsanspruchs des Betriebsrats nach § 80 Abs. 2 BetrVG gelten nach Auffassung des BAG nach dem Grundsatz der vertrauensvollen Zusammenarbeit entsprechend für den Auskunftsanspruch nach § 5 des Gesetzes über Europäische Betriebsräte (EBRG). Der Betriebsrat kann in diesem Zusammenhang vom Arbeitgeber die Auskünfte verlangen, die er benötigt, um beu...mehr
Reifegradmodelle und Entwicklungsstufen des Risikomanage ... / 2 Ein Reifegradmodell für die risikoorientierte Unternehmensführung – mit Testfragen
6 Reifegrade des Risikomanagements Nachfolgend werden für das 6-Stufen-Modell des Risikomanagements jeweils die wichtigsten Kriterien in Fragenform angegeben. Sie helfen zu beurteilen, ob das eigene Risikomanagement den entsprechenden Entwicklungsgrad ("Reife") bereits erreicht hat. Abb. 1: Die 6 Stufen des Risikomanagements Stufe 1: Kein Risikomanagement Es existieren kein ausg...mehr
Integration von Risikomanagement und Controlling: Plädoy ... / 3.3.3 Verbindung von Risikomanagement, Unternehmensplanung und Controlling
Wesentliche Aufgaben des Risikomanagements können hocheffizient unmittelbar im Rahmen der Controlling-, Planungs- und Budgetierungsprozesse eines Unternehmens mit abgedeckt werden. Die Entwicklung eines derartigen unternehmensweiten integrierten Risikomanagements basiert auf einer Weiterentwicklung von Struktur, Aufgaben und Arbeitsabläufen bereits vorhandener Managementsyst...mehr
Reifegradmodelle und Entwicklungsstufen des Risikomanage ... / 1 Prüfungsstandards für das Risikomanagement
Risikomanagement ist von großer Bedeutung für den Unternehmenserfolg Die Fähigkeiten eines Unternehmens im Umgang mit Chancen und Gefahren (Risiken) und damit das Risikomanagement sind von großer Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Es trägt potenziell bei zur Senkung von Risikokosten, hilft die Wahrscheinlichkeit bestandsbedrohender Krisen (oder gar einer Insolvenz) zu red...mehr
Integration von Risikomanagement und Controlling: Plädoy ... / 4 Fazit
Durch die Übernahme von Risikomanagementfunktionen wird die Controllingfunktion um eine von den Controllern bisher zu wenig beachtete Dimension erweitert. Dies bedeutet selbstverständlich auch die Abkehr von den bisher "einwertigen" Planzahlen. Damit ist auch eine inhaltliche Erweiterung der bisherigen Abweichungsanalyse verbunden, die künftig eher eine Analyse der Istwerte ...mehr
Reifegradmodelle und Entwicklungsstufen des Risikomanage ... / Zusammenfassung
Die Leistungsfähigkeit der Risikomanagementsysteme von Unternehmen unterscheidet sich deutlich. Für einen systematischen Ausbau ist es hilfreich den aktuellen "Status" möglichst strukturiert beurteilen zu können. In diesem Beitrag wird ein "Reifegradmodell" für das Risikomanagement für Unternehmen vorgestellt. Es umfasst 6 Stufen und bietet für jede Stufe konkrete Orientierun...mehr
Integration von Risikomanagement und Controlling: Plädoy ... / 2.2 Risikoorientierte, stochastische Planungsmethoden
Die bis heute praktisch flächendeckend im Controlling, im Rechnungswesen und in der Unternehmensplanung benutzten "nackten" Planwerte ohne ergänzende Informationen über die Planungssicherheit (z. B. Standardabweichung von Planabweichungen) sind damit praktisch ohne jegliche Relevanz. Theoretisch und praktisch können sich dahinter beliebig große Planabweichungen mit relevante...mehr
Integration von Risikomanagement und Controlling: Plädoy ... / 5 Literaturhinweise
Angermüller/Gleißner, Verbindung von Controlling und Risikomanagement: Eine empirische Studie der Gegebenheiten bei H-DAX Unternehmen, in Controlling, 6/2011, S. 308–316. Gleißner, Risikopolitik und strategische Unternehmensführung, in Der Betrieb, 33/2000, S. 1625–1629. Gleißner, Identifikation, Messung und Aggregation von Risiken, in Gleißner/Meier (Hrsg.), Wertorientiertes ...mehr
Integration von Risikomanagement und Controlling: Plädoy ... / 2.1 Planwerte: Ohne Risikoinformationen nicht aussagekräftig
Häufig werden Planwerte (meist gebraucht i. S. v. "wahrscheinlichsten Werten"), ambitionierte Zielwerte und Erwartungswerte miteinander verwechselt. Der Erwartungswert zeigt, was (gemäß verfügbarer Informationen) im Mittel passieren wird und nur er ist eine sinnvolle Grundlage für unternehmerische Entscheidungen, z. B. Investitionsentscheidungen. Praxis-Beispiel Unterschied z...mehr
Vorsteuerabzug bei Baumaßnahmen des Mieters
Leitsatz Die Durchreichung der Baumaßnahmen des Mieters an den Vermieter führt nicht (zwangsläufig) zu einem Leistungsaustausch. Werden die gemieteten Räumlichkeiten für steuerfreie Umsätze verwendet (Arztpraxis), hat der Mieter keinen Vorsteuerabzug aus den Baurechnungen. Sachverhalt Die Klägerin betrieb in gemieteten Räumlichkeiten eine augenärztliche Gemeinschaftspraxis un...mehr
Risikomanagement: Ziele und Teilaufgaben im Überblick / 4 Risikoaggregation: Gesamtrisikoumfang und Eigenkapitalbedarf berechnen
Der Gesamtrisikoumfang wird durch eine Risikoaggregation bestimmt Aus dem Risikoinventar kann nur abgeleitet werden, welche Risiken für sich alleine den Bestand eines Unternehmens gefährden. Um zu beurteilen, wie groß der Gesamtrisikoumfang ist (und damit der Grad an Bestandsgefährdung durch die Menge aller Risiken), wird eine sog. Risikoaggregation erforderlich, die auch Kom...mehr
Bandbreitenplanung über mehrere Jahre: Planungssicherhei ... / 2 Risikoaggregation als Pflicht und wichtigste Implikation des KonTraG
Der Sachverhalt, dass nicht identifizierte Einzelrisiken, sondern der aggregierte Gesamtrisikoumfang für die Beurteilung der (freien) Risikotragfähigkeit und des Grads der Bestandsbedrohung eines Unternehmens maßgeblich sind, war schon 1998 mit der Inkraftsetzung des Kontroll- und Transparenzgesetzes (KonTraG) bekannt. Entsprechend findet man eben auf dem KonTraG aufbauender...mehr
Risikomanagement: Ziele und Teilaufgaben im Überblick / 7 Entscheidungsvorbereitung: Bewertung von Strategien und Projekten
Risikoanalysen müssen bei der Vorbereitung unternehmerischer Entscheidungen vorgenommen werden Die Fähigkeiten im Risikomanagement sind bei einer unvorhersehbaren Entwicklung des Unternehmensumfeldes ein zentraler Erfolgsfaktor Sie tragen zur Krisenvermeidung bei, sichern Rating und Finanzierung und helfen Investitionsalternativen oder Projekte risikogerecht zu beurteilen. In...mehr
Bandbreitenplanung über mehrere Jahre: Planungssicherhei ... / 1 Überblick
Die Beschäftigung mit Chancen und Gefahren (Risiken) gehört zum Tagesgeschäft und auch die Risikoaggregation sollte in deutschen Unternehmen längst etabliert sein. Die Risikoaggregation ist insbesondere notwendig, um "bestandsbedrohende Entwicklungen" durch die Kombination mehrerer Einzelrisiken zu erkennen, wie es §91 Abs. 2 AktG fordert (Kontroll- und Transparenzgesetz, Ko...mehr
Quantifizierung und Aggregation von Risiken / 2 Quantifizierung von Risiken ist notwendig
Ein scheinbar nicht quantifizierbares Risiko ist implizit mit "null" quantifiziert Oft hört man in Unternehmen, dass auf eine quantitative Beschreibung des Risikos verzichtet wird, weil über die quantitativen Auswirkungen und die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos keine adäquaten (historischen) Daten vorlägen. Das Risiko wird dann nicht quantifiziert und nur als "verba...mehr
Risikomanagement: Ziele und Teilaufgaben im Überblick / 9 Literaturhinweise
Füser/Gleißner/Meier, Risikomanagement (KonTraG) – Erfahrungen aus der Praxis, in Der Betrieb, 15/1999, S. 753–758. Gleißner, Kapitalkosten: Der Schwachpunkt bei der Unternehmensbewertung und im wertorientierten Management, in Finanz Betrieb, 4/2005, S. 217–229. Gleißner, Risikoanalyse und Replikation für Unternehmensbewertung und wertorientierte Unternehmenssteuerung, in WiSt...mehr
Reputation als relevantes Risiko: Einflussfaktoren und P ... / 4 Analyse der Reputations-Einflussfaktoren
Aktuell steht insbesondere eine Abbildung bzw. Messung von Reputation als Indexgröße im Fokus wissenschaftlicher Diskussionen. Doch auch Praktiker wollen verstehen, was die relevanten Einflussfaktoren für die Reputation eines Unternehmens sind, um adäquate und präventive Maßnahmen zu definieren. Um das wertvolle und nachhaltige Konstrukt Reputation im Zuge der Risikobewertun...mehr
Bandbreitenplanung über mehrere Jahre: Planungssicherhei ... / 4 Risikoaggregation und Insolvenzwahrscheinlichkeit (Fallbeispiel)
Ein kleines Fallbeispiel verdeutlicht die Bedeutung der Aggregation von Risiken über mehrere Planjahre. Angenommen die Stettner Muster AG erwartet im Geschäftsjahr 01 im Mittel einen Gewinn von 20 Mio. EUR. Aus Risikoanalyse und Risikoaggregation mittels Monte-Carlo-Simulation ergibt sich ein aggregierter Gesamtrisikoumfang, der (hier vereinfachend) als näherungsweise normal...mehr
Quantifizierung und Aggregation von Risiken / 5.1 Grundlagen
Gesamtrisikoposition bestimmen Zielsetzung der Risikoaggregation ist nun, die Gesamtrisikoposition eines Projekts oder Unternehmens zu bestimmen. Dazu werden die Wahrscheinlichkeitsverteilungen einzelner Risiken zu einer Wahrscheinlichkeitsverteilung der Zielgröße des Unternehmens (z. B. Gewinn oder Cashflow) zusammengeführt. Aus dieser können dann Risikomaße für das Gesamtun...mehr
Quantifizierung und Aggregation von Risiken / 8 Fazit und Umsetzungsempfehlungen
Nur die Quantifizierung von Risiken schafft einen erheblichen Teil des ökonomischen Nutzens einer risikoorientierten Unternehmensführung, speziell bei der Unterstützung von Entscheidungen unter Unsicherheit. Die scheinbare Alternative einer Nichtquantifizierung von Risiken existiert faktisch nicht, da nicht quantifizierte Risiken kaum etwas anderes sind als mit null quantifi...mehr
Risikomanagement: Ziele und Teilaufgaben im Überblick / 8 Zusammenfassung: 10 Eckpunkte einer risikoorientierten Unternehmensführung
Das Wichtigste, was man über Risikomanagement und allgemein eine risiko- und wertorientierte Unternehmensführung wissen sollte, ist in den folgenden Kernaussagen zusammenfasst: Risiken sind die aus der Unvorhersehbarkeit der Zukunft resultierenden Möglichkeiten, dass Planabweichungen auftreten können. Risiko ist der Oberbegriff zu Chance und Gefahr (d. h. möglichen positiven ...mehr
Reputation als relevantes Risiko: Einflussfaktoren und P ... / 5 Werkzeuge für ein präventives Reputations-Risikomanagement
Reputations-Risikomanagement zielt zunächst auf die möglichst frühe und vollständige Identifikation von Ereignissen ab, die eine negative Wirkung auf die Reputation von Unternehmen haben könnten. Dies geschieht bspw. durch die Technik des sog. Issue-Managements. Grundlegendes Ziel eines solchen (Risiko-)Frühwarnsystems ist es, einerseits unangenehme Überraschungen bzw. Konfl...mehr
Bandbreitenplanung über mehrere Jahre: Planungssicherhei ... / 5 Von der mehrjährigen Risikoaggregation zur wertorientierten Unternehmenssteuerung: ein weiteres Fallbeispiel
Die Aggregation von Risiken (über die Zeit) ist auch notwendig für eine tatsächlich wertorientierte Unternehmenssteuerung, d. h. eine Beurteilung des Ertrag-Risiko-Profils von Geschäftseinheiten oder Projekten durch den Erfolgsmaßstab "Unternehmenswert". Erfassung des Ertragsrisikos ist möglich über den Variationskoeffizienten der Erträge Wer ein Unternehmen (als Ganzes) bewer...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 72 Festsetzung und Zahlung des ... / 5 Vorübergehend im öffentlichen Dienst Beschäftigte (Abs. 4)
Rz. 24 Bei einer nur vorübergehenden Beschäftigung (bzw. Versorgungsberechtigung) im öffentlichen Dienst gilt gem. § 72 Abs. 4 EStG § 72 Abs. 1 und 2 EStG nicht. Hier ist der öffentliche Arbeitgeber nicht Familienkasse, sondern die Dienststelle der Arbeitsagentur. Diese – und nicht der Arbeitgeber – setzt das Kindergeld fest und zahlt es aus. Dadurch wird vermieden, dass bei...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 70 Festsetzung und Zahlung des ... / 6 Über- oder Unterschreiten der Einkünfte- und Bezügegrenze (Abs. 4)
Rz. 20 Die Einfügung des Abs. 4 durch das 2. FamFG m. W. ab 2002 beendete den Streit um die Rechtsgrundlage für eine rückwirkende Änderung der Kindergeldfestsetzung bei Überschreitung des Grenzbetrags nach § 32 Abs. 4 S. 2 EStG. Mit Aufhebung dieser Grenzbetragsregelung wurde auch § 70 Abs. 4 EStG wieder aufgehoben m. W. ab 2012 (Rz. 1). Durch die Einführung des Abs. 4 wurde ...mehr
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, ... / II. Allgemeiner Inhalt
Rz. 11 Einkünfte der ausländischen Gesellschaft. Während § 7 den Grundtatbestand der Hinzurechnungsbesteuerung einerseits und die an die Steuerinländer als Steuersubjekt anknüpfenden persönlichen Tatbestandsvoraussetzungen andererseits umschreibt, stehen die Einkünfte der ausländischen Gesellschaft und ihre Besteuerung im ausländischen Sitzstaat als Besteuerungsgegenstand im...mehr
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, ... / 2. Funktionale Betrachtungsweise
Rz. 31 Rechtsgrundlagen. Das zentrale Problem des § 8 ist die Einordnung der verschiedenen, von einer ausländischen Gesellschaft ausgeübten Tätigkeiten unter den Katalog des § 8 Abs. 1 Nr. 1–9 bzw. unter § 7 Abs. 6 a (früher § 10 Abs. 6 Satz 2 aF). Insoweit interessiert einerseits die Qualifikation der Tätigkeiten als aktiv, (normal) passiv oder als passiv mit Kapitalanlagec...mehr
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, ... / 10. Einkünfte aus Finanzierungstätigkeit – Abs. 1 Nr. 7 (ausschließlich Einkünfte aus aktivem Erwerb ohne Ausnahmevorschrift)
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, ... / 13. JStG 2010 v. 8.12.2010
Rz. 9.8 Maltamodell. Im Jahressteuergesetz 2010 v. 8.12.2010 wurde in § 8 Abs. 3 hinter dem Satz 1 ein neuer Satz 2 eingefügt. Der bisherige Satz 2 wurde zu Satz 3. Der neue Satz 2 knüpft gedanklich an die Änderungen des § 8 Abs. 3 im Jahressteuergesetz 2008 (vgl. Anm. 9.7) an. Für die Niedrigbesteuerung soll nicht die bei richtiger Steuerfestsetzung eintretende, sondern die...mehr
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, ... / 10. Ergänzende Anmerkungen
Rz. 660 Fünf Beispielsfälle. Abschließend soll die Wirkungsweise des 8 Abs. 2 aF noch einmal anhand von fünf Beispielen aufgezeigt werden: Beispiel 1 Der Steuerinländer A ist zu 100 vH an der ausländischen X-GmbH beteiligt, die ihrerseits zu 100 vH an der ausländischen Y-GmbH beteiligt ist. Die Y-GmbH bezog in den Wirtschaftsjahren 01 und 02 folgende gemischte Einkünfte (Brut...mehr
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, ... / a) Ertragsteuerbelastung der Einkünfte der ausländischen Gesellschaft von weniger als 25 Prozent
Rz. 706 Nur noch ein einheitliches Kriterium. § 8 Abs. 3 regelt die Niedrigbesteuerung für Wirtschaftsjahre einer Zwischengesellschaft, die nach dem 31.12.2007 beginnen, nur noch...mehr
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, ... / 3. In die Belastungsberechnung einzubeziehende Ansprüche (Satz 2)
Rz. 749 . . . In die Belastungsberechnung sind Ansprüche einzubeziehen, die der Staat oder das Gebiet der ausländischen Gesellschaft im Fall einer Gewinnausschüttung der ausländischen Gesellschaft dem unbeschränkt Steuerpflichtigen oder einer anderen Gesellschaft, an der der Steuerpflichtige direkt oder indirekt beteiligt ist, gewährt. . . . Regelungszweck. § 8 Abs. 3 Satz 2 ...mehr
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld, Außensteuerrecht, ... / 6. Einkünfte von Kreditinstituten oder Versicherungsunternehmen – Abs. 1 Nr. 3 (Einkünfte aus aktivem Erwerb mit Ausnahmen)
Rz. 86 Allgemeines. Während das EStG in Unternehmenstypen denkt und innerhalb der 7 Einkunftsarten Tätigkeiten oder Rechtsverhältnisse anspricht, löst sich der Katalog des § 8 Abs. 1 an sich von jedem Unternehmenstyp...mehr