Source: https://www.duisburg-dockers.de/verein/satzung/
Timestamp: 2019-03-19 20:55:08
Document Index: 350205104

Matched Legal Cases: ['§ 57', '§ 58', '§ 2', '§8', '§ 288', '§ 247', '§ 8', '§ 8', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 30']

Satzung – 1. ASC Duisburg Dockers 1986 e.V.
Der notwendige Inhalt der Satzung eines eingetragenen Vereins ergibt sich in Deutschland aus § 57 und § 58 BGB. Die Vereinssatzung kann, muss aber nicht schriftlich gefasst sein. Für eingetragene Vereine ist die Schriftform geeigneter für die Vorlage im Vereinsregister. Der Inhalt unterscheidet sich im Detail naturgemäß nach der Art des Vereins.
1. American Sports Club
Duisburg Dockers 1986 e. V.
1. Der im Jahre 1986 gegründete Verein führt den Namen „1.American Sports-Club Duisburg Dockers 1986 e.V.“
2. Er hat seinen Sitz in Duisburg und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Duisburg unter der Nr. 2647 eingetragen.
1. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports durch die Ausübung und Verbreitung amerikanischer Sportarten, insbesondere der Sportarten Football und Baseball und der Jugendhilfe.
2. Der Verein setzt sich dafür ein, durch gemeinsame Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit, für die Verbreitung und Vertiefung des Sportgedankens einzusetzen.
§ 2a Dopungregelung
Der Verein verpflichtet sich, sportlichen und fairen Sportsgeist zu beweisen. Der Verein distanziert sich ausdrücklich vo jeder Art des Dopings. Alle Aktiven werde aufgefordert, auf die Einnahme von Dopingmitteln jeglicher Art zu verzichten. Der Verein erkennt alle Regeln der Verbandsorganisation und höherer Instanzen vorhaltlos an. Die Trainer sind gehalten, die Aktiven stets darauf anzuhalten. Aktive, die sich nicht daran halten werden vom Trainings-und Spielbetrieb ausgeschlossen.
4. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereines. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
5. Ausgeschiedene Mitglieder haben gegen den Verein keine Ansprüche auf Zahlung des Wertes eines Anteils am Vereinsvermögen.
a beim Stadtsportbund
b beim American Football und Cheerleading Verband NRW e.V.
c beim Baseball Verband NRW e.V.
3. Um die Durchführung der Vereinsaufgaben zu ermöglichen, kann der Vorstand den Eintritt und Austritt aus den Fachverbänden beschließen.
2. Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an den Verein zu richten. Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für die Dauer der Mitgliedschaft verpflichtet am Lastschriftverfahren teilzunehmen.
3. Der Aufnahmeantrag eines beschränkt Geschäftsfähigen oder Geschäftsunfähigen ist von dem/den gesetzlichen Vertreter(n) zu stellen. Die gesetzlichen Vertreter der minderjährigen Vereinsmitglieder verpflichten sich mit dem Aufnahmegesuch für die Beitragsschulden ihrer Kinder aufzukommen.
4. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Mit der Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Das Mitglied erhält eine schriftliche Aufnahmebestätigung. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Vereinssatzung und die Ordnungen der jeweils gültigen Fassung an.
3. Für passive Mitglieder steht die Förderung des Vereins oder bestimmter Vereinsabteilungen durch Geld oder Sachbeträge im Vordergrund. Sie nutzen die sportlichen Angebote des Vereines nicht.
4. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Ihnen steht ein Stimmrecht zu, Sie werden per Beschluss mit einfacher Mehrheit der Mitgliederversammlung gewählt.
– durch Ausschluss aus dem Verein (§8)
2. Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt ist sechs Wochen vor dem 30.06. oder 31.12. eines Jahres schriftlich an den Vorstand zu erklären.
3. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt. Vereinseigene Gegenstände sind dem Verein herauszugeben oder wertmäßig abzugelten.
– Trotz schriftlicher Mahnungen seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt.
– Grobe Verstöße gegen die Satzung und Ordnungen schuldhaft begeht
– In grober Weise den Interessen des Vereines und seiner Ziele zuwiderhandelt.
3. Der Antrag auf Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied samt Begründung zuzuleiten, innerhalb einer Frist von drei Wochen zu dem Antrag auf Ausschluss Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Frist ist vom Vorstand unter Berücksichtigung einer zugegangenen Stellungnahme des betroffenen Mitglieds über den Antrag zu entscheiden.
7. Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Rechtsmittel der Beschwerde an die Mitgliederversammlung zu. Diese ist innerhalb einer First von zwei Wochen ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses schriftlich an den Vorstand zu richten. Sie ist zu begründen. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.
2. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge, der Aufnahmegebühr und Umlagen bestimmt die Mitglieder-versammlung durch Beschluss und wird in der Finanzordnung festgelegt. Über die Höhe von abteilungsspezifischen Beiträgen und Umlagen entscheidet die Abteilungsversammlung durch Beschluss. Umlagen können bis zum jährlichen Mitgliedsbeitrag festgesetzt werden. Beschlüsse über Beitragsfestsetzungen sind den Mitgliedern schriftlich bekannt zu geben.
3. Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung und der Anschrift mitzuteilen
7. Wenn der Beitrag im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht beim Verein eingegangen ist, befindet sich das Mitglied ohne weitere Mahnung im Zahlungsverzug. Der ausstehende Beitrag ist dann bis zu seinem Eingang gemäß § 288 Absatz 1 BGB mit 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz nach § 247 BGB zu verzinsen.
8. Wenn ein Mitglied mit Beitragszahlungen im Rückstand ist, kann es vom Vorstand von den Übungsstunden und Veranstaltungen ausgeschlossen werden, bis die Rückstände ausgeglichen wurden
2. Ein Verhalten eines Mitgliedes, das nach § 8 dieser Satzung zum Vereinsausschluss führen kann, kann auch nachfolgende Vereinsstrafen nach sich ziehen:
– Ordnungsstrafe bis 100,00 Euro
– Befristeter Ausschluss vom Trainings- und Übungsbetrieb.
5. Der Vorstand kann die Vereinsstrafe festsetzen. Es findet § 8 Absätze 7 – 9 Anwendung.
§ 13 Vergütungen der Organmitglieder
§ 13a Aufwendungsersatz
Der Verein kann Trainern, Betreuern Aufwendungsersatz und Fahrt-und Reisekosten erstatten. Dies im Rahmen der einkommensteuerlich zulässigen Beträge. Eine Erstattung kann nur erfolgen, wenn die wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse des Vereines dies zulassen.
3. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen durch Veröffentlichung auf der vereinseigenen Homepage oder durch Textform an alle Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Veröffentlichung folgenden Tage. Die Tagesordnung setzt der Vorstand durch Beschluss fest.
7. Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmenbeschlossen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen werden als ungültige Stimmen gewertet. Zur Änderung der Satzung und zur Änderung des Vereinszwecks ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
9. Jedes Mitglied hat mit Vollendung des 16. Lebensjahres in der Mitgliederversammlung ein Stimmrecht. Wählbar ist jedes Mitglied mit der Vollendung des 18. Lebensjahres. Ein zur Wahl vorgeschlagener Kandidat hat der Versammlung vor der Wahl seine Bereitschaft zur Amtsübernahme persönlich oder schriftlich anzuzeigen. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
10. Jedes stimmberechtigte Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Anträge auf Satzungsänderungen und Änderungen des Vereinszwecks sind den Mitgliedern nach Ablauf der Antragsfrist auf der Homepage zu veröffentlichen oder in Textform den Mitgliedern zuzusenden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.
1. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
6. Änderung der Satzung und Beschlussfassung über die Auflösung oder Fusion des Vereins
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 20 % der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gilt § 14 entsprechend.
2. Aufgabe des geschäftsführenden Vorstandes ist die Leitung und Geschäftsführung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch Satzung oder Ordnung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, bei Bedarf, aufgabenbezogen, für einzelne Projekte oder befristet besondere Vertreter nach § 30 BGB zu bestellen, und diesen die damit verbundene Vertretung der Geschäftsführung zu übertragen.
6. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes haben in der Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind.
– den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes
– dem Vorsitzenden des Jugendausschusses
2. Aufgaben des Gesamtvorstandes sind insbesondere
– Die Aufstellung des Haushaltsentwurfes und eventueller Nachträge
– Die Vorlage von Jahresberichten für die Mitgliederversammlung
3. Die Mitglieder des Gesamtvorstandes haben in der Sitzung des Gesamtvorstandes je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte des Gesamtvorstandes anwesend ist.
2. Jede Abteilung wählt für die Dauer von zwei Jahren einen Abteilungsleiter. Der Vorstand bestätigt die Abteilungsleiter durch Beschluss. Die Bestätigung kann unter Angabe von Gründen abgelehnt werden. Die Mitglieder der Abteilung müssen dann erneut einen Abteilungsleiter wählen. Wird der abgelehnte Abteilungsleiter erneut gewählt, bestätigt die Mitgliederversammlung den Abteilungsleiter. Lehnt die Mitgliederversammlung den gewählten Abteilungsleiter ab, muss die Abteilung einen neuen Abteilungsleiter wählen. Die Abteilungsleiter sind Mitglied des Gesamtvorstandes.
2. Die Jugend des Vereins führt und verwaltet sich selbständig und entscheidet übe die ihr durch den Haushalt des Vereins zufließenden Mittel.
4. Der Jugendwart ist Mitglied des Gesamtvorstandes.
2. Die Amtszeit der Kassenprüfer und es Ersatzkassenprüfers entspricht der des Gesamtvorstandes. Die Wiederwahl für eine weitere Amtszeit ist zulässig.
2. Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Errichtungen des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins gedeckt sind.
b Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sin
d Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war
3. Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden
Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von zwei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
3. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen an den Stadtsportbund Duisburg die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat
4. Im Falle einer Fusion mit einem anderen Verein, fällt das Vermögen nach Vereinsauflösung an den neu entstandenen Fusionsverein bzw. den aufnehmenden Verein, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
1. Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 15.12.2012 beschlossen.