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Timestamp: 2018-02-19 03:37:58
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Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 5', '§ 125', '§ 5', '§ 4', '§ 5', '§ 5']

122 Kommentare zu “Urlaub bei Minijobs: Hierauf kommt es an”
Lang Corinna
28. Januar 2018 @ 18:12
bei mir ist die Sachlage etwas anders. Ich arbeite von November bis einschliesslich März in einer 5Tage Woche mit 1,5Stunden tg. Von April bis ende Oktober in einer 3Tage Woche auch mit 1,5Std tg. Nun meine Frage…wenn ich Urlaub in der 3 Tage Phase nehme….muss ich dann 3 Urlaubstage berechnen oder 5 Tage. Und somit dann in der 5 Tage Woche die 5 Tage Urlaub berechnen? Mir geht es Hauptsächlich um die 3 Tage Arbeitszeit pro Woche….werden 3 oder Tage brechnet.
Danke schon mal für Ihre Anwort!
29. Januar 2018 @ 14:02
bei ungleicher Anzahl von Arbeitstagen in der Woche berechnet sich der Urlaubsanspruch wie folgt:
Jahresarbeitstage (260)
Wir können Ihnen daher nur empfehlen den Sachverhalt der Urlaubsgewährung direkt mit Ihrem Arbeitgeber als Vertragspartner zu sprechen.
Lesen Sie auch unseren Blog-Beitrag vom 23. Juni 2017, unter – Urlaub bei ungleicher Anzahl von Arbeitstagen in der Woche: https://blog.minijob-zentrale.de/2017/06/23/minijob-urlaub-berechnen-leicht-gemacht/#sprungmarke4
2. Januar 2018 @ 11:39
Ich arbeite 3 Tage a 3 Std als Minijob. Ich bekomme 20 Tage gesetzl u 4 Tage vom AG. Für Urlaub muss ich bei einer 3- Tage-Woche 5 Tage Urlaub einreichen. Meine Kollegin arbeitet 5 x3 Std u bekommt 30 Tage Urlsu . Andere Kollegin arbeitet 25 Std u bekommt 30 Tage Urlaub. Meine Fragen: wie muss ich meinen Urlsub abrechnen? Ist es richtig, dass i h 6 Tage weniger bekomme?
die Berechnung des Urlaubsanspruchs richtet sich nach den Arbeitstagen in der Woche. Die Arbeitsstunden pro Arbeitstage spielen dabei keine Rolle. Arbeiten Sie üblicherweise nur 3 Tage in der Woche, so brauchen Sie auch nur für diese 3 Tage Urlaub nehmen um eine ganze Woche frei zu haben. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber, warum Sie 5 Tage Urlaub für eine ganze Woche nehmen müssen und auch warum augenscheinlich andere Arbeitnehmer andere Ansprüchen haben.
Wir empfehlen Ihnen, sich mit Ihrer arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr unter der Telefonnummer 030 221 911 004.
29. Dezember 2017 @ 17:40
Mein Arbeitsverhältnis auf Minijob Basis wurde mir zum 31.12.17 aus Betrieblichen Gründen gekündigt. Durch meine Krankschreibung konnte ich meinen Rest Urlaub nicht nehmen. Habe ich Anspruch auf Auszahlung des Resturlaubes? Und wie berechnet sich Dieser? Habe in der Firma im Mai 2017 angefangen und an 3 Tagen in der Woche gearbeitet.
2. Januar 2018 @ 12:47
der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch beträgt bezogen auf eine 6-Tage-Arbeitswoche 24 Werktage. Bei einer 3-Tage-Arbeitswoche ergibt sich ein Urlaubsanspruch von 12 Urlaubstagen im Jahr. Ihr Beschäftigungsverhältnis dauerte von Mai 2017 bis zum 31. Dezember 2017 und hat damit volle 6 Monate bestanden. Sie haben somit für Ihre Beschäftigungszeit den vollen Anspruch auf mindestens 12 Urlaubstage erworben. Abzüglich der bereits in Anspruch genommenen Urlaubstage ergibt sich Ihr Resturlaub.
Konnten Sie Ihren Urlaub krankheitsbedingt nicht nehmen, so haben sie bei Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses Anspruch auf Abgeltung der nicht mehr in Anspruch genommenen Urlaubstage.
18. Dezember 2017 @ 21:00
obwohl ich die Website wirklich informativ und gut strukturiert finde, bin ich trotzdem nicht in der Lage, meinen individuellen Urlaubsanspruch zu errechnen. Darum bitte ich Sie um Hilfe:
– ich arbeite seit 01.09.17 in einem Minijob.
– meine Arbeitstage in der Woche schwanken stark (mal 1 voller Arbeitstag=9 Std., mal mehrere halbe Tage zu je 4,5 Std.)
– nicht immer kam ich dabei auf die vollen monatl. 50 Arbeitsstunden
– hierbei handelt es sich um einen Minijob im Einzelhandel, also 6 Werktage pro Woche
Meine erste Frage: wie berechne ich meinen Urlaubsanspruch für 09/17 bis 12/17?
Meine zweite Frage: folgende Regelung ist für 2018 geplant: jeden Dienstag im Monat 1 voller Tag, zusätzlich 2 halbe Tage im Monat. Wie sieht hier mein Urlaubsanspruch aus? Und vor allen Dingen, wie wird er bezahlt? Fällt mein Urlaubstag auf einen vollen Arbeitstag müssen 9 Std. bezahlt werden? Fällt mein Urlaubswunsch auf einen halben Arbeitstag müssen 4,5 Std. bezahlt werden?
Und zu guter Letzt: wenn ich immer Dienstags arbeite, und irgendein Feiertag fällt auf diesen Dienstag, muss der Tag (9Std.) dann vergütet werden, auch wenn ich nicht arbeite?
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt und bin Ihnen für die Beantwortung meiner vielen Fragen sehr, sehr dankbar!
19. Dezember 2017 @ 14:32
Setzen Sie Ihre tarifvertraglichen Urlaubstage (Tarifvertrag Reinigungsgewerbe) und Ihre geleisteten Arbeitstage im Jahr in die entsprechende Formel ein.
Fällt ein Feiertag auf einen regulären Arbeitstag, ist der Lohn in der Höhe zu zahlen, die Sie sonst gearbeitet hätten. Auch dieser Tag ist weder vor- noch nachzuarbeiten.
Abschließend empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich mit Ihren arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
13. Dezember 2017 @ 17:04
Wenn ein Mitarbeiter auf 450€-Basis bei mir arbeitet und zu dem noch eine „normalen“ Vollzeitjob hat, wie viel Urlaub steht ihm dann zu? Er bekommt ja den gesetzlichen Mindesturlaub schon in dem anderen Unternehmen.
14. Dezember 2017 @ 10:22
ihr Mitarbeiter hat in der Hauptbeschäftigung und im Minijob einen Anspruch auf den gesetzlichen Mindesturlaub.
Das Bundesurlaubsgesetz gesteht jedem Arbeitnehmer für jede Beschäftigung mindestens 24 Werktage bezahlten Urlaub im Jahr zu. Sehen Tarif-oder Arbeitsverträge einen längeren Urlaubsanspruch vor, gilt auch dieser entsprechend für den Minijobber. Einen Anspruch auf 24 Werktage im Jahr haben Beschäftigte, die an sechs Tagen in der Woche arbeiten. Gewöhnlich gilt aber beispielsweise für die meisten Minijobs, dass diese nicht an 6 Tagen in der Woche ausgeübt werden. Daher wird der jährliche Urlaubsanspruch abhängig von den Arbeitstagen pro Woche anteilig berechnet. Hierbei ist egal, wie viele Stunden der Mitarbeiter an den einzelnen Tagen arbeitet. Arbeiten Minijobber in jeder Woche die gleiche Anzahl von Arbeitstagen, gilt folgende Formel für den Mindesturlaub:
I. Kronenberg
7. Dezember 2017 @ 09:45
ich habe eine Frage: Eine Geringf. Beschäftigte ist durch einen Arbeitsunfall erkrankt und konnte ihren Urlaub nicht nehmen. Jetzt möchte der AG ihr eine Urlaubsabgeltung zahlen. Die AN verdient jedoch mtl. 450,00 EUR. Somit würde Sie die gesamte Jahresgrenze von 5400,00 EUR überschreiten. In den erkrankten Monaten bekommt sie von der BG Verletztengeld. Muss man dieses mit dazu rechnen?
7. Dezember 2017 @ 13:54
Der Jahresurlaub muss somit im laufenden Kalenderjahr genommen werden, ansonsten verfällt er. Eine Urlaubsübertragung ins Folgejahr ist nur möglich, wenn dringende persönliche Gründe oder dringende betriebliche Gründe dies rechtfertigen.Dringende persönliche Gründe sind beispielsweise Arbeitsunfähigkeit, Erkrankung eines Angehörigen, der gepflegt werden muss oder die Erkrankung des Lebensgefährten, mit dem der Urlaub verbracht werden sollte. Im Fall einer Übertragung des Urlaubs auf das Folgejahr, muss er in der Regel in den ersten drei Monaten des Folgejahres genommen werden.
Bei Langzeiterkrankten jedoch verfallen die gesetzlichen Mindesturlaubsansprüche nicht mehr spätestens mit Ablauf des 31.03. des auf das Urlaubsjahr folgenden Jahres, sondern spätestens nach Ablauf eines Übertragungszeitraumes von 15 Monaten nach dem Ende des Urlaubsjahres, auch wenn die Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers über diesen Zeitraum hinaus ununterbrochen andauert
Caspes Biegit
30. November 2017 @ 12:42
Ich möchte einmal in der Woche ein Treppenhaus reinigen,nähmlich hier wo ich Wohne,also nur einmal in der Woche,wie viel Stundenlohn würde ich bekommen,und viel wäre das im Monanat.
30. November 2017 @ 14:58
über die Höhe Ihres Lohnes für die Treppenhausreinigung sprechen Sie bitte mit Ihrem Arbeitgeber und halten dieses anschließend im gemeinsamen Arbeitsvertrag fest. Anmerken möchten wir, dass deutschlandweit aktuell ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,84 Euro gilt.
18. November 2017 @ 21:34
Hallo, ich habe heute meine Kündigung zum 31.12.17 erhalten und habe laut Vertrag, einen Urlaubsanspruch von 20 Tagen im Jahr. Ich habe in der Gastronomie gearbeitet, an 3 Tagen die Woche für jeweils 3,5 Stunden. Angefangen habe ich im Mai diesen Jahres. Meine Frage welchen Urlaubsanspruch habe ich und sind die im Vertrag stehenden 20 Tage geltend oder die laut Gesetzt zustehenden 24 Tage?
20. November 2017 @ 12:54
Guten Tag Mariane,
die Berechnung des gesetzlichen Urlaubsanspruchs ist einfach. Arbeitet ein Mitarbeiter jeden Werktag (Montag bis Samstag), hat er mindestens einen Urlaubsanspruch von 24 Werktagen im Jahr. Bei einer 5-Tage-Arbeitswoche ergeben sich 20 Urlaubstage im Jahr. Meistens haben Minijobber wegen der Verdienstgrenze von 450 Euro im Monat jedoch eine kürzere Arbeitswoche als ihre Kollegen in Vollzeit. Arbeiten Minijobber in jeder Woche die gleiche Anzahl von Arbeitstagen, gilt folgende Formel für den Mindesturlaub:
Ihr gesetzlicher Mindesturlaub berechnet sich wie folgt:
Ihre eigenen Arbeitstage pro Woche belaufen sich auf 3 Arbeitstage. Für das Kalenderjahr 2017 (Januar bis Dezember) ergibt sich, nach der oben genannten Formel, ein Urlaubsanspruch von 12 Urlaubstagen. Da das Beschäftigungsverhältnis im Mai begonnen wurde beträgt der anteilmäßige Urlaubsanspruch 8 Urlaubstage.
Lt. Ihren Angaben haben Sie einen vertraglich vereinbarten Jahresurlaubsanspruch von 20 Tagen bei einer 3 Tage Woche. Da das Beschäftigungsverhältnis im Mai gegonnen wurde beträgt der anteilige Urlaubsanspruch 13 Urlaubstage.
20. November 2017 @ 14:15
Vielen Dank erst mal für die schnelle Antwort. Ich habe noch mal in meinem Vertrag nachgelesen und da steht das ich 20 Urlaubstage bei einer 5 Tage Woche habe.Gesetzliche Urlaubstage wären aber 24 oder sehe ich das Falsch? Stehen mir jetzt 12 Tage zu oder nur die 8 Urlaubstage?
20. November 2017 @ 22:53
bei einer 5-Tage-Woche 5 20 Tage, bei einer 6-Tage-Woche 24 Tage.
21. November 2017 @ 08:51
wie bereits von Alex mitgeteilt haben Sie bei einer 5-Tage-Woche einen Urlaubsanspruch von 20 Urlaubstagen (4 Wochen) im Kalenderjahr. Bei einer 6-Tage-Woche haben Sie einen Urlaubsanspruch von 24 Urlaubstagen (ebenfalls 4 Wochen) im Kalenderjahr.
Sie haben angegeben. dass Sie an 3 Tage in der Woche arbeiten. Jahresanspruch von 12 Tagen, bei 8 Monaten ein Anspruch von 8 Urlaubstagen.
Anmerken möchten wir, dass Sie sowohl bei einer 5-Tage-Woche als auch bei einer 6-Tage-Woche mit der jeweiligen Formel zum gleichen Ergebnis kommen.
eigene Arbeitstage pro Woche x 24 (gesetzliche Urlaubstage) / 6 = 12 Urlaubstage im Jahr
eigene Arbeitstage pro Woche x 20 (gesetzliche Urlaubstage) / 5 = 12 Urlaubstage im Jahr (12 Monate) anteilmäßig Mai bis Dezember 8 Urlaubstage
Ich hab mal eine Frage bin Nov. letztes Jahr als minijob abgefangen 1tag Woche und jetzt November gekündigt habe noch 3 Tage Urlaub Anspruch aber meine Chefin sagte jetzt das wo die im.urlaub wahren auch als Urlaub gilt und letztes Jahr Weinachten Ferien auch stimmt das?
8. November 2017 @ 23:45
wenn Deine vereinbarte „regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit“ ein Tag in der Woche ist, dann kannst Du pro Woche auch nur einen einzigen Tag Urlaub abgezogen bekommen, wenn Du in dieser Woche nicht gearbeitet hast.
War die Firma während des Urlaubes Deiner Chefin zu? Dann klingt das für mich wie „Betriebsferien“; daran wirst Du dann wohl nichts machen können und verlierst deshalb für jede Urlaubswoche Deiner Chefin tatsächlich einen Urlaubstag.
Es sei denn, Du warst im letzten Jahr nicht _jede_ Woche im Einsatz, sondern immer nur dann, wenn Sie Dich z.B. vorher angerufen haben. Dann dürfen die Dir nichts abziehen für ihre eigenen Urlaubsphase nichts abziehen, denn sie werden Dich in diesem Zeitraum ja auch nicht bezahlt haben. Sonst würden sie Dich ja doppelt belasten (nicht bezahlter, freier Tag _und_ einen Urlaubstag kürzen). Sowas machen einige („aus Unwissenheit“) tatsächlich, das ist aber nicht zulässig.
wenn Du sogar immer an einen festen Wochentag gearbeitet hast, (z.B. immer Mittwochs), dann steht Dir sogar die Vergütung für den Mittwoch letzter Woche zu (1. November 2017, Allerheiligen). Oder warst Du z.B. immer Dienstags eingesetzt, stünde Dir der letzte Dienstag, 31.10.2017 als zu vergütender Feiertag zu (Reformationstag, dieses Jahr ausnahmsweise bundesweit).
9. November 2017 @ 12:11
bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs sind die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, es sei denn, dass ihrer Berücksichtigung dringende betriebliche Belange entgegenstehen. Dies gilt auch, für vom Arbeitgeber festgelegte Betriebsferien. Eine konkrete Höchstanzahl an Arbeitstagen, wann Betriebsferien stattfinden, ist nicht gesetzlich festgelegt. Dabei dürfen die Betriebsferien jedoch nicht den ganzen Jahresurlaub umfassen. Der Arbeitnehmer muss Urlaubstage zur freien Verfügung übrig behalten.
Die Urlaubstage während der Betriebsferien werden behandelt wie die, die der Arbeitnehmer selbst eingereicht hat. Sie werden vom Jahresurlaub abgezogen.
Wir empfehlen Ihnen, in diesem Fall nochmal mit Ihrem Arbeitgeber zu sprechen.
Zur weiteren Beratung, falls keine Einigung erzielt werden kann, können Sie sich, mit Ihrer konkreten arbeitsrechtlichen Frage an das Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales wenden.
26. Oktober 2017 @ 19:12
Ich hätte dennoch eine Frage: Ist man als Aushilfe verpflichtet, ein Jahr in dem Unternehmen zu arbeiten, wenn man bereits den Urlaub für das ganze Jahr genommen hat ? Ich arbeite nun seit 7 Monaten in dem Unternehmen, möchte jedoch bald kündigen und weiß nicht, ob das denn geht. Ausgehend davon, dass man ab dem 6. Monat Anspruch auf den gesamten Urlaub hat, gehe ich nicht davon aus, dass ich verpflichtet bin. Dennoch würde es mich freuen, wenn mir jemand in Bezug auf diese Frage weiterhelfen könnte.
die Regelung der Urlaubstage im Arbeitsverhältnis richtet sich grundsätzlich nach den Vorschriften des Bundesurlaubsgesetzes (BUrlG). Pro Monat besteht ein Anspruch auf 1/12 des Urlaubsanspruchs. Darüber hinaus muss eine Beschäftigung länger als 6 Monate bestanden haben, um den vollen Urlaubsanspruch zu erwerben.
Haben Sie bereits Urlaub über den Ihnen zustehenden Anspruch erhalten, so darf laut Bundesurlaubsgesetz der Arbeitgeber zuviel gezahltes Urlaubsentgelt nicht zurückfordern.
6. Oktober 2017 @ 00:40
Hallo liebes Team von der Minojob-Zentrale,
zunächst ein großes Lob für die gut struktrurierte und informative Web-Site von euch!
Ich beschäftige seit dem 1.10. eine Putzfrau in meinem Privathaushalt und habe 11 EUR / Stunde mit ihr vereinbart (Steuern etc. übernehme ich dabei). Da ich einen monatlich gleichbleibenden Lohn zahlen möchte (160 EUR im Monat – auch mit diesem Pauschal-Gehalt hier angemeldet), frage ich euch, ob dies rechtssicher ist. Wenn sie also in den meisten Monaten 4 x kommt, wären 132 EUR für den Monat fällig, aber wenn sie 5 x kommt, wären für diesen Monat dann 165 EUR fällig.
Muss ich mir also Sorgen machen, dass sie in 2 – 3 Monaten im Jahr mit 5 Tagen zu wenig bekommt oder gleicht sich das durch die Monate, in denen sie 4 Tage arbeitet (also „zuviel“ bekommt) aus?
danke für Ihr positives Feedback zu unserer Web-Site.
Es gibt zwei Möglichkeiten ein monatlich gleichbleibendes Entgelt zu zahlen.
Zum einen können Sie ein festes Monatsgehalt vereinbaren, der unabhängig von der Länge des Monats sowie der Lage der Wochenende und Feiertage ist. Sie können aber auch ein gleichbleibendes Monatsgehalt auf Basis einer vorgegebenen Stundenzahl unabhängig von der Anzahl der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden festlegen. Gleichzeitig erfolgt eine Verrechnung von Plus- und Minusstunden auf einem Arbeitszeitkonto.
Beide Möglichkeiten, ein monatlich gleichbleibendes Entgelt zu zahlen, sind rechtlich zulässig. Die Grundlage bildet die arbeitsvertragliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
6. Oktober 2017 @ 10:52
Perfekt, dann mache ich das so mit der vorgegebenen Stundenzahl.
Muss ich dafür einen entsprechenden Arbeitsvertrag basteln oder reicht die mündliche Vereinbarung?
6. Oktober 2017 @ 11:53
ein Arbeitsvertrag für Minijobber ist nicht zwingend, wohl aber zweckmäßig, denn hier werden die wesentlichen Bedingungen der Beschäftigung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer schriftlich vereinbart. Einen Musterarbeitsvertrag erhalten Sie hier. https://www.minijob-zentrale.de/SharedDocs/Downloads/DE/Formulare/privat/10_Arbeitsvertrag.pdf?__blob=publicationFile&v=3
Haben Sie ihrem Minijobber jedoch keinen schriftlichen Arbeitsvertrag ausgehändigt, sind Sie verpflichtet, ihm spätestens einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses einen schriftlichen Nachweis über die wesentlichen Arbeitsbedingungen auszustellen. Der Nachweis muss folgende Angaben enthalten: Name und Anschrift der Vertragsparteien, Beginn des Arbeitsverhältnisses, Arbeitsort, Art der Tätigkeit, Zusammensetzung, Höhe und Fälligkeit des Arbeitsentgelts, Arbeitszeit, Dauer des jährlichen Erholungsurlaubs, Kündigungsfristen, Hinweis auf geltende Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen.
6. Oktober 2017 @ 14:44
Super, danke. Ich werde dann den Vertrag drekt ausfüllen.
16. September 2017 @ 16:18
ich arbeite an 2 Tagen die Woche jeweils 5 Stunden. Das bedeutet, dass ich 8 Urlaubstage im Jahr habe.
Die Arbeitszeit eines „normalen“ Mitarbeiters beträgt 8 Stunden am Tag.
Bekomme ich dann pro Urlaubstag 5 Stunden bezahlt oder 8 Stunden?
Ich habe auf eurer Homepage zwar „es richtet sich nach Tagen und nicht nach Stunden“ gefunden, jedoch keine genaue Erläuterung, was das jetzt genau bedeutet.
18. September 2017 @ 11:04
die Höhe des Urlaubsentgelts richtet sich nach dem durchschnittlichen Gehalt des Arbeitnehmers in den letzten 13 Wochen vor Beginn seines Urlaubs.
Zahlungen für Überstunden bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.
4. September 2017 @ 13:08
Ich wüsste gern wie mein Urlaubsentgelt berechnet wird: Minijob-Vertrag über 450,00 € im Monat, 15,00 € Stundenlohn. Ich arbeite auf Anforderung des Betriebes, dass kann ganz unterschiedlich sein. In den letzten 3 Monaten waren das 10 Tage insges. (5+2+3), von Jan.- Aug .insges. 39 Tage. Die Vollzeitkräfte im Betrieb haben 30 Tage Urlaubsanspruch und bekommen noch 40% Urlaubsgeld. Mit wieviel Stunden pro Urlaubstag wird das Urlaubsentgelt berechnet? Es wird ein Arbeitszeitkonto geführt.
4. September 2017 @ 14:43
Da Sie mit Ihrem Arbeitgeber ein gleichbleibendes Arbeitsentgelt in Höhe von monatlich 450 Euro vereinbart haben, wird dieses auch als Urlaubsentgelt fortgezahlt. Bezahlter Urlaub bedeutet, dass Sie für jeden Tag Ihr Gehalt erhalten, an dem Sie sonst gearbeitet hätten.
Zur Berechnung Ihres Urlaubsanspruchs empfehlen wir Ihnen unseren Blog-Beitrag vom 23. Juni 2017 https://blog.minijob-zentrale.de/2017/06/23/minijob-urlaub-berechnen-leicht-gemacht/#sprungmarke4.
5. September 2017 @ 08:54
Habe ich auch Anspruch auf das Urlaubsgeld von 40%, das die Festangestellten zusätzlich bekommen? Und darf durch das Urlaubsentgelt der Gesamtbetrag von 5.400 € jährlich überschritten werden? Ich habe gehört, dass man 2 x im Jahr noch zusätzlich je 450 € verdienen darf. Ist das richtig?
5. September 2017 @ 11:21
ich hab mich vielleicht nicht richtig ausgedrückt: die Festangestellten bekommen die Zeit, die sie in Urlaub sind bezahlt und zusätzlich noch 40 % zusätzlich auf diesen Betrag. Steht mir das auch zu?
5. September 2017 @ 14:43
für Minijobber gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. Demnach dürfen Sie als Minijobberin nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Dies gilt im Arbeitsverhältnis für alle Maßnahmen und Vereinbarungen, die der Arbeitgeber mit Ihnen als Minijobberin trifft.
Zahlt der Arbeitgeber seinen vollzeitbeschäftigten Mitarbeitern Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld, haben nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz auch geringfügig Beschäftigte anteilsmäßig – gemessen an den Arbeitsstunden – einen Anspruch auf Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld.
Zu beachten ist jedoch, dass einmalige Einnahmen wie zum Beispiel Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld zum Verdienst eines Minijobbers hinzuzählen. Übersteigt der Minijobber durch die Sonderzahlungen die jährliche Grenze von 5.400 Euro, handelt es sich bereits ab Beschäftigungsbeginn um keinen Minijob mehr.
Zu Ihrer Frage des Hinzuverdienstes empfehlen wir Ihnen unseren Blog-Beitrag https://blog.minijob-zentrale.de/2017/06/27/wie-viel-darf-ich-als-altersvollrentner-im-minijob-verdienen-nachgefragt-folge-19/. Hier erklären wir den Unterschied zwischen Hinzuverdienstgrenzen für Rentner und Verdienstgrenzen für Minijobber.
29. August 2017 @ 13:45
Ich habe mal eine Nachfrage
Ich habe einen Minijob als med.Fachangestellte mir stehen 12 Tage im Jahr Urlaub zu
Mein Chef macht aber die Praxis öfters zu ala ich Urlaubsanspruch habe .
Kann er von mir verlangen das ich die Mehrtage die er geschlossen hat nacharbeite ?
30. August 2017 @ 10:47
Guten Tag Frau Brahm,
arbeitsvertragliche Vereinbarungen nach denen Ruhezeiten angeordnet werden können, in denen der Arbeitnehmer nicht arbeitet und auch keinen Lohn erhält, sind nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zulässig. Sie dürfen dabei jedoch nicht den Arbeitnehmer unangemessen benachteiligen.
Wir empfehlen Ihnen, sich mit dieser arbeitsrechtlichen Frage an die Experten des Bürgertelefons des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu wenden. Dieses erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer: 030 / 221 911 004.
14. August 2017 @ 15:13
Hallo ich arbeite auf 450€ Basis und habe meine Verfügbarkeit mit meinem Arbeitgeber auf Sonntags mündlich festgelegt. Jetzt wurde ich von meinem Arbeitgeber gefragt, ob ich an einem Samstag arbeiten kann und habe dies abgelehnt, weil ich im Urlaub war. Seine Antwort war, dass dann für diesen Samstag ein Urlaubstag abgezogen werden muss, weil ich immer zur Verfügung stehen muss. Jetzt ist meine Frage, ob das so in Ordnung ist, weil ich laut Dienstplan nicht eingetragen bin und ich sowieso nur Sonntags verfügbar bin. Vielen Dank,
15. August 2017 @ 08:28
die sogenannte „Arbeit auf Abruf“ richtet sich nach dem § 12 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG).
Aus diesem ergibt sich, dass der Arbeitgeber dazu verpflichtet ist, dem Arbeitnehmer seine Arbeitszeit jeweils mindestens vier Tage im Voraus anzukündigen, um ihm die Planung seines Arbeitseinsatzes zu
ermöglichen. Eine arbeitsvertragliche Vereinbarung, nach der der Arbeitnehmer im Vorhinein auf die Einhaltung der viertägigen Ankündigungsfrist verzichtet oder die eine kürzere Ankündigungsfrist vorsieht, ist unwirksam.
Der Arbeitnehmer kann aber dadurch auf die Vier-Tages-Frist verzichten, wenn er trotz Fristunterschreitung freiwillig der Arbeit nachkommt. Er kann jedoch die Arbeit bei Nichteinhaltung der Frist – ohne Darlegung des Grundes – verweigern.
Ein Widerruf oder eine Änderung einer Mitteilung an den Arbeitnehmer durch den Arbeitgeber ist möglich.
Um eine rechts sichere Auskunft zu erhalten, wenden Sie sich bitte mit ihrer speziellen Frage an die Experten vom Bürgertelefon Arbeitsrecht. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
8. August 2017 @ 01:29
hab da mal eine Frage ….gehe 40 Stunden im Monat arbeiten …steht mir da auch Urlaub zu mein Arbeitgeber sag Nein.
8. August 2017 @ 10:25
die Antwort auf deine Frage steht klar und deutlich im obigen Beitrag! Jeder der arbeitet hat auch Anspruch auf Urlaub, also auch du! :-) LG Angelika
8. August 2017 @ 10:37
Hallo Frau Kretzmann,
auch wenn Sie nur 40 Stunden im Monat arbeiten gehen, steht Ihnen Urlaub zu. Der Urlaubsanspruch ist jedoch nicht von den Arbeitsstunden abhängig, sondern von den Arbeitstagen pro Woche. Dabei spielt es keine Rolle wie viele Stunden Sie an diesem Tag arbeiten.
Wie viel Urlaub Ihnen bei gleicher oder auch bei ungleicher Anzahl von Arbeitstagen zusteht, lesen Sie hier: https://blog.minijob-zentrale.de/2017/06/23/minijob-urlaub-berechnen-leicht-gemacht/
4. August 2017 @ 23:56
ich habe Anfang Januar einen Minijob angefangen, rückdatiert wurde er der Vertrag auf den 2.1. . Ich möchte nun diesen Monat Kündigen, damit ich im Oktober mein Studium anfangen kann.
Habe ich jetzt aufgrund diesen eines Tages keinen Anspruch auf den ganzen Jahresurlaub?
7. August 2017 @ 09:14
Guten Morgen Jelka,
um eine rechtssichere Auskunft zu erhalten, wenden Sie sich bitte mit ihrer speziellen Frage an die Experten vom Bürgertelefon Arbeitsrecht. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
24. Juli 2017 @ 00:43
ich arbeite seit knapp 5 Jahren in einem Lichtspielhaus als Minijobber und im Vertrag ist ein Urlaubsanspruch von 20Tagen geregelt. Nun habe ich zum 31.07.2017 gekündigt und habe theoretisch noch Resturlaub von 13 Tagen. Mein Arbeitgeber behauptet, dass der Resturlaub entsprechend anteilig berechnet wird und somit nur 7/12 Urlaub geltend gemacht werden können. Ich glaube allerdings nach dem Blick in das TzBfG und das BUrlG, dass diese Bahuptung falsch ist. Wer hat Recht?
24. Juli 2017 @ 11:01
Bei einer Beendigung zu einem Zeitpunkt nach dem 30.06.:
30. Juni 2017 @ 12:48
Und zwar bin ich seid dem 22. juli 201 als Reinigungskraft auf 450€ Basis tätig. Anfangs habe ich an 2 Tagen in der Woche gearbeitet und seid Ende August 2016 an 3 festen Tagen in der Woche für ca. 3-4 Stunden ( je nach dem was gemacht wird).
Ich hatte schon mal drauf angesprochen dass ich ein recht auf bezahlten Urlaub habe nur man will es mir nicht wirklich glauben und man erzählt mir was von steuerkarte.
In meinem Vertrag steht auch nichts davon das ich auf Urlaub verzichte oder ähnliches.
Wie mache ich denn die Herrschaften am besten drauf aufmerksam? Sogar eine Arbeitskollegin die auf Teilzeit dort arbeitet fragte mich schon warum ich mir denn keine. Urlaub nehme?
Bin grad irgendwie total verwirrt
Wäre nett wenn man mich etwas aufklären könnte.
Vielen lieben Dank und einen schönen Tag noch :)
3. Juli 2017 @ 08:05
Bei einer 3-Tage-Woche beläuft sich Ihr Urlaubsanspruch für das Kalenderjahr 2017 auf 12 Tage.
17. Juni 2017 @ 14:36
Ich muss in der Woche neun Stunden arbeiten habe meistens einen festen Tag und werde ansonsten sehr flexibel eingesetzt und ich weiß nie wie lange ich arbeiten muss
Ich bekomme 6xUrlaub der dann mit 7,5 Stunden berechnet wird
Meine Frage machen wir das gesetzlich richtig?
19. Juni 2017 @ 07:36
Ihr Urlaubsanspruch richtet sich nicht nach den geleisteten Stunden, sondern nach den Arbeitstagen, die Sie durchschnittlich in der Woche leisten.
6. Juni 2017 @ 15:00
Hallo ich arbeite seit dem 10.10.2016 als Haushaltshilfe 2 mal die Woche das Beschäftigungsverhältnis endet am 01.08.2017 wieviel Urlaub steht mir dann bitte zu ?
9. Juni 2017 @ 09:42
Diese Anfrage bezieht sich auf das Thema Arbeitsrecht.
Ähnlich wie in den Kommentaren zuvor.
Hierzu berät das Bürgertelefon des Bundesminsiteriums für Arbeit uns Soziales Arbeitnehmer und Arbeitgeber kostenlos.
Rufnummer: 030 221 911 004
9. Juni 2017 @ 10:08
wie WaJe korrekt kommentiert, handelt es sich hierbei um eine arbeitsrechtliche Anfrage, die mit dem Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geklärt werden kann. Unter der Telefonnummer 030 221 911 004 erreichen Sie die Kollegen, montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr.
2. Mai 2017 @ 16:14
ich bin Minijobber in einem Fitnessstudio und arbeite jeden Freitag ca. 5 Stunden. Urlaubsanspruch bei 1 Tage Woche beträgt 4 Urlaubstage- im Vertrag steht „die Arbeitszeit richtet sich nach dem Dienstplan“. Meine Frage ist jetzt, ob ich am Karfreitag – eigentlich Arbeitszeit- Urlaub nehmen muss und ob das auch so ist, wenn der Betrieb an diesem Tag geschlossen hat. Über die Schließung wurde rechtzeitig informiert.
Sie müssen weder Urlaub für den gesetzlich anerkannten Feiertag nehmen, noch die Arbeitszeit für den Tag vor- oder nacharbeiten.
Zum Hintergrund: Wären Sie dienstplanmäßig am Karfreitag zur Arbeit eingeteilt und der Betrieb wäre geöffnet gewesen, müssten Sie an dem Tag wie gewohnt arbeiten oder einen Urlaubstag beanspruchen. Da aber Ihre Arbeitszeit ausfiel, weil ihr Betrieb wegen des Feiertags geschlossen hatte, bestand für Sie auch keine Arbeitspflicht für den Tag. Somit ist dieser Tag für Sie auch kein Urlaubstag. Denn ein Urlaubstag setzt voraus, dass der Beschäftigte an diesem Tag von einer sonst bestehenden Arbeitspflicht befreit wird.
9. März 2017 @ 10:16
Hallo, wieviel Urlaub steht mir für das Jahr 2016 zu, wenn ich beim Arbeitgeber a) von Januar bis September gearbeitet habe und 1 Woche Urlaub hatte. Ab Oktober 2016 wechselte ich zu Arbeitgeber b). Ich arbeite zwei Tage in der Woche. Wieviel Urlaub steht mir bei Arbeitgeber b) zu?
Viele Grüße Anschie1000
14. März 2017 @ 12:32
Hallo Frau Anschie,
bitte wenden Sie sich mit dieser Frage an die Arbeitsrechts-Hotline des Bundeministeriums für Arbeit und Soziales. Die Hotline erreichen Sie von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
3. Februar 2017 @ 11:49
Wie sieht das eigentlich bei kurzfristig Beschäftigten aus. Wie läuft da die Berechnung? da gibt es ja überhaupt keine Regelmäßigkeit, zumindest bei uns.
max. 50 Tage im Jahr, aber sehr unregelmäßig, je nach Arbeitsanfall (Landwirtschaft)
3. Februar 2017 @ 14:46
urlaubsrechtlich werden kurzfristig Beschäftigte, obwohl auch sie dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) unterfallen, regelmäßig die 6-monatige Wartezeit nicht erfüllen. Ihnen steht jedoch ein Teilurlaubsanspruch nach § 5 Abs. 1b BUrlG zu. Demnach müsste Ihnen Ihr Arbeitgeber für jeden vollen Beschäftigungsmonat 1/12 des Ihres tariflich bzw. vertraglich zustehenden Jahresurlaubs gewähren.
18. Dezember 2016 @ 17:26
Bitte dringend um Rat, vom 1.September bis 31.Dezember 2016 habe ich als Reinigungskraft gearbeitet, bzw. bin noch im Arbeitsverhältnis. Da ich in der Probezeit leider 7 Tage krank geworden bin, wurde mir gekündigt, man hat dass so formuliert, „es passt nicht“. Meine Frage, bei der Fa. werden 28 Tage Jahresurlaub gewährt, außerdem habe ich eine Schwerbehinderung von 50%, da wird anteilig auch ein Urlaubsanspruch greifen. Wie ist die genaue Berechnung, nach meiner Kenntnis ist es so : 28 :12 x 5 = 12 Tage (aufgerundet) Plus 2 Tage Schwerbehinderung, IST DASS RICHTIG ? Bitte eine schnelle Antwort
20. Dezember 2016 @ 08:33
Hallo Frau Karstens,
gemäß § 125 Sozialgesetzbuch Neuntes Buch haben schwerbehinderte Arbeitnehmer mit einem GdB von 50 einen Anspruch auf Zusatzurlaub. Bei einer 5-Tage-Arbeitswoche beträgt der Zusatzurlaub 5 Arbeitstage. Den Anspruch auf den Zusatzurlaub müssen Beschäftigte beim Arbeitgeber – am besten schriftlich unter Vorlage einer Kopie des Schwerbehindertenausweises – geltend machen. Die Urlaubstage treten zu dem Mindesturlaubsanspruch hinzu, den wir im obigen Blog-Beitrag bereits erläutern. Verteilt sich die Arbeitszeit des schwerbehinderten Arbeitnehmers auf mehr oder weniger als 5 Arbeitstage in der Woche, erhöht oder vermindert sich der Zusatzurlaub entsprechend. Der volle Urlaubsanspruch wird jedoch erstmalig nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses erworben.
Unter der Voraussetzung, dass Sie an 5 Tagen in der Woche beschäftigt sind und andere Arbeitnehmer in ihrem Betrieb 28 Tage Jahresurlaub erhalten, würde ihr Urlaubsanspruch (28 Urlaubstage : 12 Kalendermonate x 4 Kalendermonate) 9,33 Tage ergeben. Nach § 5 Absatz 2 Bundesurlaubsgesetz sind Bruchteile von Urlaubstagen, die mindestens einen halben Tag ergeben, auf volle Urlaubstage aufzurunden. Hinzu käme dann noch der Anspruch auf Zusatzurlaub.
Weitergehende Auskünfte können Sie beim Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erhalten. Unter der Telefonnummer 030 221 911 006 erreichen Sie Kollegen, die Ihre spezifische Fragen zu schwerbehinderten Arbeitnehmern genau beantworten können.
15. Dezember 2016 @ 14:24
da Sie an zwei Tagen in der Woche arbeiten, haben Sie für das Jahr 2016 einen gesetzlichen Urlaubsanspruch von acht Tagen.
Ich arbeite seit 1.März 2016 2Tage in der wOCHE a 5,5Stunden.Wieviel Urlaub steht mir für 2016 zu.
Meine Putzfrau ist seit Mitte September 2016 alle 2 Wochen für 4 Stunden bei mir.
Umgerechnet auf ein volles Jahr komme ich auf 2 Tage Urlaub ab 2017, richtig?
Aber wieviel Urlaubsanspruch hat sie 2016?
5. Dezember 2016 @ 14:14
für 2017 haben Sie richtig gerechnet. Wenn Ihre Putzfrau alle zwei Wochen einen Arbeitseinsatz bei Ihnen hat, arbeitet sie praktisch 0,5 Arbeitstage pro Woche. Wandelt man die oben genannte Urlaubsformel um (0,5 x 24 : 6 = 2), ergibt sich ein Urlaubsanspruch von zwei Tagen im Jahr. Für das Jahr 2016 gelten andere rechtliche Bestimmungen: Der volle gesetzliche Urlaubsanspruch wird gemäß § 4 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) erstmalig nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses erworben. Vor Ablauf von sechs Monaten haben Beschäftigte einen Anspruch auf Teilurlaub. Für jeden vollen Monat des Bestehens des Arbeitsverhältnisses müsste Ihre Putzhilfe dann 1/12 Ihres vollen Jahresurlaubs erhalten. Aus § 5 BUrlG ergibt sich, dass Sie für jeden vollen Monat des Arbeitsverhältnisses einen Anspruch auf 1/12 des Jahresurlaubs haben. Hierbei sind Bruchteile, die mindestens 0,5 ergeben, aufzurunden. Im Jahr 2016 besteht das Arbeitsverhältnis vier Monate. Somit hat Ihre Haushaltshilfe gerundet einen Anspruch auf 1 Urlaubstag (4 Monate x 1/12 x 2 = 0,67).
11. Dezember 2016 @ 22:44
23. November 2016 @ 15:44
Guten Tag an alle hier im Jet,
zu meinem persönlichen Status,
arbeite seit 16 Monate alls Minijober , jede 2 Woche regelmäßig 5 tage a.5 Std.
im Monat 53 Stunde
hatte noch kein Urlaub beansprucht
auch kein Tag krank gewessen
leiste auch Überstunden im Monat von zusätzlich 10 stunden
bei Ansprache AG über urlaub oder Ausgleich an Geld erfolgt keine Reaktion
Rechnerrisch liege ich unter dem Mindestlohn
Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich meine Forderrungen beim AG durch zusetzen
bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche können wir Ihnen als Sozialversicherungsträger leider nicht behilflich sein. Wir empfehlen Ihnen, sich für eine Rechtsberatung an eine Gewerkschaft oder an einen Rechtsanwalt zu wenden.
Wie ein mögliches Klageverfahren vor einem Arbeitsgericht abläuft, erklären wir auf unserer Homepage:
https://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/20_arbeitsrecht/Klagen_vor_dem_Arbeitsgericht.html
1. Juli 2015 @ 11:26
Hallo Rudi, hallo Ottilie,
schön dass Sie sich so aktiv einbringen!
Wie genau Sie die Pauschalabgaben berechnen, erklären wir auf unserer Homepage. Hierzu haben wir auch verschiedene Hilfsrechner für unsere Arbeitgeber bereit gestellt, die Sie über folgenden Link aufrufen können:
http://www.minijob-zentrale.de/DE/Service/03_service_rechte_navigation/Tools/node.html
Weitere Hinweise zum Thema Arbeitsrecht entnehmen Sie bitte unserer folgenden Broschüre, die wir frisch aktualisiert haben http://www.minijob-zentrale.de/DE/Service/03_service_rechte_navigation/DownloadCenter/1_Broschueren_und_Info_Blaetter/1_gewerblich/11_19913_Arbeitsrecht.pdf?__blob=publicationFile&v=2.
30. Juni 2015 @ 15:42
ich bin selber AG und beschäftige einige Minijobber, die mir eine individuell vereinbarte Anzahl an Arbeitsstunden/ Woche schulden und ich ihnen im Gengenzug einen verreinbarten Monatslohn. Der zugrunde liegende Studenenlohn liegt (über das Jahr gemittelt) deutlich über dem Mindestlohn, schwankt jedoch von Monat zu Monat durch die Verschiebung der Wochen.
Der Urlaubsanspruch von 30 Tagen bei einer 5-Tage-Woche lässt sich bei den Minijobbern, die einen festen Arbeitstag haben leicht berechnen. Ebenso der Anspruch auf Lohnfortzahlung an Feiertagen.
Ein Problem habe ich jedoch mit den Minijobbern, die dankenbswerter Weise so flexibel sind, dass ich sie dort einplanen kann, wo ich Bedarf habe.
Ist es gerecht, fair und gesetzeskonform, wenn ich die „Arbeitsschuld“ gleichmäßig auf 5 Arbeitstage verteile, der Urlaubsanspruch die vollen 30 Tage beträgt und ein Feiertag die „Arbeitschuld“ um 1/5 der Wochenarbeitszeit reduziert?
Für eine fundierte Antwort (und etwas weniger „…Arbieter, du wirst ausgebeutet…“) wäre ich dankbar.
30. Juni 2015 @ 21:45
Sehe ich das richtig. Angenommen die die flexibel sind erhalten als Beispiel 450,00 € Festlohn für Beispiel durchschnittlich 52,5 Std (8,57 €/Std.). im Monat.
52,5 Std x 3 Monate / 13 Wochen ergibt einen Wochendurchschnitt von 12,1153 / 5 Arbeitstage = 2,423 Std. pro Tag die der Arbeitnehmer an Feiertagen bezahlt bekommt und auch im Krankheitsfall bezahlt bekommt.
D.h. wenn der Mitarbeiter einen Tag krank ist oder ein Feiertag hinzu kommt minimiert sich seine Arbeitszeit im Monat um 2,423 Std. wobei hier immer nach oben gerundet wird. Dies ist eine variante der Berechnung.
Zweites Beispiel der Arbeitnehmer bekommt einen Festlohn von 450,00 € und ist Bsp. krank vom 01.01.-15.01. so kann die Lohnfortzahlung wie folgt berechnet werden.
450,00 € / 30 Tage x 15 = 225,00 € / 8,57 € = 26,25 Std. Lohnfortzahlung.
Beide varianten sind lt. Lohnfortzahlung zulässig. Allerdings sollte dies auch bei flexiblen Arbeitskräften immer genau so im Vertrag stehen. Der Arbeitgeber ist jedoch bei flexiblen Verträgen an ein Minimum an Stunden pro Woche gebunden, d.h. diese muß er genau angeben und bezahlen auch wenn keine Arbeit vorhanden ist.
30. Juni 2015 @ 07:40
@ Achim: Hier noch eine Info zur Berechnung des Entgelts bei flexiblen Arbeitszeiten: Das während des Urlaubs zu zahlende Entgelt bemisst sich nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, den der Arbeitnehmer in den letzten 13 Wochen vor dem Beginn des Urlaubs erhalten hat, mit Ausnahme des zusätzlich für Überstunden gezahlten Arbeitsverdienstes.
29. Juni 2015 @ 17:16
Ottilie hat nicht gesagt, dass sie finanziell keine Wünsche mehr hat. Ich habe auch zwei Jobs, eine Teilzeitarbeit und einen auf geringfügig. Den letzteren hatte ich schon als meine Kinder noch klein waren, später als sie etwa 10 Jahre waren, habe ih dann noch den Teilzeitjob dazu genommen. Den Minijob habe ich behalten, weil ich meinen dortigen Arbeitgegeber nicht hängen lassen wollte. Und es hat bis heute funktioniert. Was Ottilie sagen wollte, ist, die Minijober bekommen die 8,50 bar auf die Hand. Die Teilzeitkräfte haben bei Lohnsteuerklsse 5 Abzüge ohne Ende, so dass sie nicht mal 50% vom Bruttolohn rausbekommen.
29. Juni 2015 @ 18:35
Das ist richtig, Teilzeitkräfte haben weniger netto in der Tasche als Minijobber. Deshalb gibt es ja auch die Grenze von 450 Euro. Alles, was darüber verdient wird, wird fast alles von Lohnsteuer, Krankenkasse und Rentenversicherung „aufgefressen“. Aber man darf auch nicht vergessen, dass Teilzeitkräfte, die in Lohnsteuerklasse 5 sind, meistens noch einen Verdiener in der Familie haben, der in Lohnsteuerklasse 3 ist. Und bei der Einkommensteuererklärung werden beide dann mit 4 abgerechnet. Der mit 3 zahlt drauf, der mit 5 bekommt zurück.
Auch ich hatte einen Teilzeitjob mit 13 Euro brutto die Stunde, und bekam 7,50 Euro netto raus. Aber es war nicht bei 450 Euro Schluss, ich durfte ja mehr verdienen. Und meine RV bekam auch einen Anteil, den man mit dem von Minijobbern nicht vergleichen kann. Also tue ich ja auch viel mehr für meine Rente. nebenbei bemerkt, wird auch Arbeitslosengeld bezahlt, und man erwirbt nach einiger Zeit einen Anspruch daraus.
Ich denke, man darf Minijobs nicht mit Teilzeitjobs vergleichen. Das geht nicht.
29. Juni 2015 @ 22:13
Volle Zustimmung, Tastenflitzer. Was unsere werten Mitstreiter/-innen trotz ihres Blicks für das Große und Ganze oft übersehen ist, dass Minijobs _immer_ die Billig-Variante sind, für die sich AGs entscheiden, wenn sie kein Geld für dauerhafte Arbeitsverhältnisse und die damit verbundenen Sicherheiten für AN ausgeben, aber deren KnowHow abgreifen wollen. Nur die Dummen lassen sich von der Brutto-für-Netto-Formel verblenden. Spätestens beim Rentenantrag werden ihnen die Augen aufgehen.
30. Juni 2015 @ 10:36
Genau das meinte ich… Danke Tastenflitzer :-)
30. Juni 2015 @ 10:43
Achim, da stimme ich Dir nicht zu. Was ist besser 6 Monate volles Gehalt und danach Arbeitslos oder zu wissen das nicht mehr geht. Es steht doch jedem frei, was für einen Job er ausübt oder nicht. „Steht der Arbeitgeber mit der Pistole vor Dir und sagt du musst dafür arbeiten“. Sind wir nicht alle Erwachsen und wissen auf was wir uns einlassen? Der Arbeitgeber ist doch nicht für alles verantwortlich. Ja ich bin für Rechte für Arbeitnehmer aber ich bin auch Erwachsen und habe nicht nur Rechte sondern auch Pflichten.
29. Juni 2015 @ 15:01
Ich selbst bin auch geringfügig Beschäftigt und ja ich bekomme Urlaub und ich arbeite auf Abruf. Deshalb bin ich Minijober und als Aushilfe beschäftigt.
Ich arbeite in der Buchhaltung und kann über unser Gesetz nur den Kopf schütteln, den ich bekomme Brutto für Netto.
Anders in meiner Teilzeitbeschäftigung dort liege ich Netto nicht mal bei 8,50 €. Man schiebt immer alles auf den AG aber mit den Nebenkosten eines Arbeitgebers und woher das Geld kommt befasst sich niemand. Ein Minijober mit 8,50 kostet den Arbeitgeber pro Stunde durchschnittlich 16,00 € einschließlich Urlaub Krankheit, Verwaltung etc.
Bitte wer sagt das der Arbeitgeber schuld ist, seht ihr immer nur das was Eure Augen zeigen? Ich sehe mehr und sage jeder einzelne Angestellte sollte mal selbständig sein und sehen was ein Mittelständer in der Tasche hat.
Ich bin Arbeitgeber freundlich weil ich mehr sehe als nur meinen Lohn. Höhere Löhne führen zu höheren Mieten, höhere Lebenskosten und 200,00 Brutto mehr Lohn für mich sind gerade mal 80,00 Netto und 120,00 für den Staat.
Man Leute wacht mal auf wir Leben nicht von Daimler, VW und den großen wir leben vom Mittelstand. Helft lieber die Abgaben zu senken das hilft euch mehr.
29. Juni 2015 @ 15:14
@Ottilie: Schön, dass ihr Arbeitgeber Sie so vergütet, dass bei Ihnen finanziell keine Wünsche mehr offen bleiben. Warum haben Sie jetzt nochmal _zwei_ Jobs (Teilzeit mit weniger als 8,50 EUR / Stunde zzgl. der genannten geringfügigen Beschäftigung)? Das erschließt sich mir noch nicht so ganz…
30. Juni 2015 @ 10:24
Ist ganz einfach Teilzeitstelle mit 28 Stunden Woche und Steuerklasse 5 bleibt nix übrig aber gut für die Rente
Minijob 450,00 € Brutto für Netto. Somit habe ich mehr Netto in der Tasche dafür aber auch etwas weniger Rente
29. Juni 2015 @ 18:27
Zu Punkt 1) Also dass ein Minijobber, der 8,50 Euro brutto für netto bekommt, den AG 16,00 Euro/Stunde kostet, stimmt nicht. Folgende Nebenkosten muss ein AG zahlen, nachzulesen unter „pauschale Abgaben“: 13% KV, 15% RV, 2% Steuern, 0,7% U1, 0,24% U2, Insolvenzgeldumlage 0,15%. Macht zusammen 31,09% Lohnnebenkosten. Das sind bei 8,50 Euro Stundenlohn 2,64 Euro pro Stunde. Dem AG kostest du also 11,14 Euro pro Stunde. Jetzt kommt noch dein Urlaub dazu, (Beispiel für 52 Std/Monat=450 Euro/Monat): Dein AG zahlt jeden Monat für 52 Stunden Arbeit 11,14 Euro inkl. Nebenkosten = 579,28 Euro/Monat x 12 = 6951,36 Euro/Jahr, du arbeitest aber nur 11×52 Std. (weil 1 Monat Urlaub) = 572 Std., 6951,36 Euro/11 = 631,94 Euro/Monat / 52 Std./Monat = 12,15 Euro/Stunde.
Also 12,51 Euro/Stunde, und nicht 16,00 Euro! Eventuell kommen noch Kosten hinzu, die ein Steuerberater für die Erstellung der Abrechnung verlangt, dass kann ein AG aber auch selbst erledigen, ist nicht schwer.
Zum Arbeitsausfall wegen Krankheit: Der AG kann sich bei der Minijobzentrale 80% der Krankheitskosten erstatten lassen. Also muss er definitiv nur 20% selbst bezahlen. Bitte nachlesen unter Arbeitgeberversicherung, diese ist enthalten in der U1. (Die U2 ist die Umlage für Schwangerschaften.)
30. Juni 2015 @ 10:33
Komischer Arbeitgeber der keine Miete fürs Gebäude bezahlt, Strom Wasser Verwaltungskosten Urlaub Krankheit, das kostet und wird von jedem Unternehmen auf die Mitarbeiterkosten umgelegt.
Übrigens hat die IHK Stuttgart eine Seminar zum Thema Mindestlohn angeboten. Nach Aufschlüsselung der Kosten kamen diese pro Stunde auf 15,67 €.
Deine Berechnung ist insoweit korrekt. Aber nicht jeder Arbeitgeber bekommt 80 % zurück das sind nur Kleinbetriebe bis max. 30 AN und nur die vom Nettolohn nicht das Arbeitgeber Brutto das trägt er weiter.
29. Juni 2015 @ 18:30
zu Punkt 2) Wenn du von 200 Euro brutto Lohnerhöhung nur 80 Euro netto hast, zahlst du mehr als 50% Steuern?? Das wäre eine sehr schlechte Lohnsteuerklasse, aber auch hier würdest du spätestens mit deiner Einkommensteuererklärung einen Teil zurück bekommen. Da würde ich an deiner Stelle mal ganz genau hinschauen, ob das alles so richtig ist.
30. Juni 2015 @ 10:35
Lohnsteuerklasse 5 die Abrechnung ist korrekt.
Als Familie bekommt man fast nix zurück. Dafür sind ja Lohnsteuerklassen da. Wäre ich und mein Mann nicht verheiratet hätten wir zusammen mehr Netto in der Tasche.
26. Juni 2015 @ 12:50
@ Team der Minijobzentrale: Wie wäre es, wenn die Minijobzentrale einfach mal die AG schriftlich darüber informiert, dass die AN Anspruch auf Urlaub haben? Oder mal das Merkblatt zum Arbeitsrecht zuschicken. Ich glaube nämlich, dass viele AG aus allen Wolken fallen, und gar nicht wissen, welche Pflichten sie eigentlich haben.
26. Juni 2015 @ 16:59
Ein rückwirkender, nicht verfallbarer Anspruch der Arbeitnehmer/-innen auf Erstattung von zu wenig bezahlter Vergütung auch _nach_ dem Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis mit einer jährlichen Verzinsung von 5% über dem Basiszinssatz sollte das Problem schnell lösen. Vielleicht kann das mal einer politisch auf den Weg bringen.
1. Juli 2015 @ 10:24
Hallo Tastenflitzer,
vielen Dank für Ihren Hinweis. Als Minijob-Zentrale informieren wir alle neuen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in unseren Begrüßungsschreiben auch über die Arbeitsrechte. Auch sonst weisen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten immer wieder auf die bestehenden Rechte hin und informieren seit geraumer Zeit mit einer Broschüre zu diesem Thema.
26. Juni 2015 @ 08:04
@ Personalfachkraft: Das ist genau der Punkt, der mich so ärgert. Wer seine Rechte kennt und darauf besteht, wird entlassen. Denn es warten ja noch genug andere, die sich alles gefallen lassen und nichts sagen. Also wird sich auch nichts ändern. Aber ich verstehe alle, die darauf angewiesen sind, und es sich nicht leisten können, ihre Rechte durchzusetzen. Die Minijobzentrale macht es sich da einfach, sie gibt uns die Regeln und Gesetze an die Hand, nach dem Motto, macht was draus. Die Realität sieht anders aus, wie so oft. Selbst jetzt, nach Einführung des Mindestlohns und dem erforderlichen Nachweis der Arbeitszeiterfassung wird überall gemauschelt. Der schriftliche Nachweis wird in vielen Fällen vom AG ausgefüllt und der AN muss unterschreiben, wenn nicht kann er gehen.
25. Juni 2015 @ 22:31
Zum Punkt Teilurlaub, um das ganze zu verdeutlichen:
Interessant (und das wissen sehr wenige bzw. in der Praxis oft „bewusst“ falsch) ist, dass auch bei Eintritt mitten im Jahr , bspw. April, und nach 6 Monate Wartezeit, der AN vollen Anspruch auf Urlaub hat.
26. Juni 2015 @ 07:55
Das steht doch auch genauso unter dem Punkt Wartezeit.
26. Juni 2015 @ 10:25
Hallo Tastenflitzer, ich habe es ja nur verdeutlicht bzw. ein Beispiel genannt ;-)
26. Juni 2015 @ 12:47
o.k. dann habe ich dein Beispiel falsch verstanden, weil du geschrieben hattest, dass man bei Eintritt mitten im Jahr _vollen_ Urlaubsanspruch hat. Bei Eintritt mitten im Jahr wird der Urlaub natürlich anteilig berechnet. Wenn man also am 01.03. anfängt, hat man nach 6 Monaten Wartezeit am 01.09. erst einmal Anspruch auf 2 Wochen Urlaub, oder bzw. wenn das Arbeitsverhältnis fortbesteht am 31.12. Anspruch auf 3 Wochen. Volle 4 Wochen bekommt jemand, der vom 01.01.-31.12. gearbeitet hat.
29. Juni 2015 @ 10:30
Hallo, ne eben nicht. Soweit ich das mal von einem Rechtsanwalt beim Seminar gelernt habe, hat man tatsächlich vollen Urlaubsanspruch, also 4 Wochen; vorausgesetzt eben 6 Monate Wartezeit. Ich lasse mich aber gerne des besseren belehren.
29. Juni 2015 @ 17:50
Hallo Berardi, wenn das so wäre, hätte jeder, der beispielsweise am 01.12.2015 ein neues Arbeitsverhältnis anfängt nach 6 Monaten Wartezeit 4 Wochen Urlaub aus 2015. Nee…. „Für jeden vollen Monat der Beschäftigung hat man Anspruch auf 1/12 Jahresurlaub“. Also bei einer 6 Tage Woche = 24 Tage Jahresurlaub / 12 = 2 Tage pro Beschäftigungsmonat.
29. Juni 2015 @ 21:29
Hi Tastenflitzer, jedoch ist das Kalenderjahr bereits vorbei, somit hat er die Wartezeit im Kalenderjahr 2015 nicht erfüllt bzw. nicht erfüllen können, um den vollen Urlaubsanspruch erwerben zu können. In 2015 wird, wie Du schon sagst, ganz klar gezwölftet.
Tritt aber ein AN am 01.05.2015 ein, hat er ab dem 01.11.2015 vollen Urlaubsanspruch.
Die Begründung ist einfach die, weil im BUrlG nichts anderes steht als das man „lediglich“ nach 6 monatigen Bestehen des Arbeitsverh. den vollen Urlaubsanspruch erwirbt. Laut § 5 (1) a wird nur gezwöfltet, wenn die Wartezeit nicht erfüllt wird.
Hi Berardi, ist tatsächlich etwas kompliziert. Ich versuche es nochmal anders zu erklären.
Mit „voller“ Urlaubsanspruch ist nicht generell gemeint, dass es sich um 4 Wochen handelt. Wenn ich z.B. am 01.03.2015 anfange, beträgt mein „voller“ Urlaubsanspruch für 2015 nicht 4 Wochen, sondern anteilig 3 Wochen. Das ist mein voller Urlaubsanspruch für 2015, den ich nach der Wartezeit nehmen kann. Ich kann also am 01.09.2015 für 3 Wochen in Urlaub gehen, obwohl das Jahr noch nicht rum ist.
Die Wartezeit ist in einem Beschäftigungsverhältnis nur einmal zu erfüllen. In den Folgejahren steht dem Arbeitnehmer in jedem neuen Kalenderjahr der volle Jahresurlaub bereits am Jahresanfang zu.
Ich meine, es ist doch logisch, dass die AN, die später im Jahr beginnen, nicht volle 4 Wochen Urlaub kriegen können, das wäre eine Ungleichbehandlung allen anderen gegenüber.
30. Juni 2015 @ 08:38
Guten Morgen Tastenflitzer, ich bin ja eigentlich auch Deiner Meinung, aber, und da waren wir alle beim Seminar verwundert, weil es eben nicht viele wissen, es ist tatsächlich so, dass man vollen Urlaubsanspruch erwirbt. Nach Deiner und meiner bisherigen „Logik“ hätte ein Arbeitnehmer beim Ausscheiden in der zweiten Jahreshältfte ja auch nur einen anteiligen Anspruch; lt. Gesetz Pustekuchen: auch hier vollen Urlaubsanspruch, und das vier Wochen!
Um Doppelansprüche zu vermeiden, sollte der neue Arbeitgeber eine Urlaubsbescheinigung vom alten Arbeitgeber vorgelegt bekommen. Aber wie unser Dozent (RA) meinte: Praxis und Theorie sind 2 verschiedene Welten.
Des Weiteren ist arbeits- und tarifvertraglich möglich, abweichendes festzulegen, z.B. dass man in allen unterjährigen Ein-/Austritten gezwölftet wird.
25. Juni 2015 @ 15:08
Bei 2 Arbeitstagen pro Woche erhälst du 8 Kalendertage Urlaub im Jahr um 4 Wochen im Jahr zu erhalten :-)
26. Juni 2015 @ 07:45
Es ging hier um 2 Arbeitstage im Monat, nicht in der Woche.
25. Juni 2015 @ 13:14
Ich hatte auch nie feste Arbeitstage…immer auf Abruf, jetzt zwei Minijobs nebeneinander, jeder für sich nur entweder auf Abruf oder pauschal entlohnt. Keiner war so richtig für Urlaub zuständig. Die Minijobzentrale konnte mir bei der Berechnung nicht helfen. Andere bekommen frei, ich hab halt frei, wenn man mich nicht braucht. Aber ich verdiene dann auch kein Geld, wo andere weiter bezahlt werden. Jetzt bei der Pauschale ist der Urlaub halt mit drin, ich muß nur Bescheid sagen, daß ich weg bin, daß jemand mich vertreten kann. Sehr netter AG, egal wie lange und wie oft ich Urlaub habe. Ich richte mich halt nach meinem Mann. Wir können ja auch nicht immer wegfahren, also kann ich auch Dienst machen. Aber eine echte Regelung ist nicht möglich – alles Schönrederei von wegen Anspruch und so. Wie soll man das berechnen? Dann dürften solche Auf-Abruf-Verträge gar nicht existieren. Ist aber die Regel in der Gastronomie!
25. Juni 2015 @ 15:44
Tärtigkeiten „Auf Abrif“ zählen doch eigentlich zum zu vergütenden „Bereitschaftsdienst“. Auch darüber machen sich die AG ganz bewußt _nie_ Gedanken. Wenn alle nur den Mund halten, wird das ewig so weitergehen. Selbst schuld.
26. Juni 2015 @ 08:31
Du hast vollkommen Recht, man ist selbst schuld, sich das alles gefallen zu lassen. Aber wie soll sich das ändern? Stell dir vor, jeder AG zahlt was er zahlen muss, dann wird das Gejammer genauso laut wie jetzt mit dem Mindestlohn. Beispiel: Unsere Pizzeria hat jetzt die Preise erhöht, ich kenne den Besitzer und habe mal gefragt, weshalb. Antwort: Der Mindestlohn macht seine Mitarbeiter zu teuer. Er fährt einen dicken Benz und sieht immer aus als käme er gerade aus dem Urlaub, hat dazu auch noch ein Hotel, und ich glaube einfach nicht, dass er nicht auch mit etwas weniger Geld weiterhin gut leben könnte.
So ist das auch mit uns Minijobbern, das Bisschen was wir verdienen, wird durch das Urlaubsgeld ja wohl nicht ins Unermessliche steigen. Aber die AG sind nicht bereit, ihre Einkünfte zu schmälern. Ich denke nicht, dass dadurch einer an die Armutsgrenze gelangt. Dagegen gibt es so viele Minijobber, die mit ihrem „normalen“ Job nicht mehr über die Runden kommen. Und die sind eben nicht in der Lage, sich zu wehren. Das nutzen die AG schamlos aus.
25. Juni 2015 @ 11:21
Und wie viel Urlaub kann ein Mini-Jobber beanspruchen, der zwei Tage im Monat arbeiten muss?
25. Juni 2015 @ 11:31
Meine Meinung: Wenn du pro Monat 2 Tage arbeitest, hast du Anspruch auf 2 bezahlte Urlaubstage im Jahr, was ja in deinem Fall, wenn du also einmal wegen Urlaub nicht arbeitest auch wieder 4 Wochen Urlaub entspricht.
25. Juni 2015 @ 13:18
dann müßte sie aber das Geld ausgezahlt bekommen. Ansonsten könnte der AG sagen: Mädel, du hast die nächsten 2 Wochen Dienst ausnahmsweise am Stück und ich rechne das dann gleich als Urlaubstage ab, kannst zuhause bleiben. Das ist doch alles schizophren.
1. Juli 2015 @ 10:04
wenn Ihre Arbeitszeit nicht regelmäßig auf eine Woche verteilt ist, wird als Berechnungsgrundlage Ihrer Urlaubstage nicht Ihre Wochenarbeitszeit, sondern Ihre Jahresarbeitszeit herangezogen.
Die gesetzlich/tariflich festgelegte Urlaubsdauer bei Vollzeitbeschäftigung multipliziert mit Ihren individuellen Arbeitstagen im Jahr dividiert durch die Jahreswerktage (oder Jahresarbeitstage) ergibt Ihre individuellen Urlaubstage.
25. Juni 2015 @ 10:49
Diese gesetzliche Regelung ist fast keinem Arbeitgeber geläufig – oder sie wollen es nicht wissen! Egal ob Urlaub oder Feiertage, die meisten Minijobber bekommen nur Geld, wenn sie auch wirklich gearbeitet haben. Besonders bei flexiblen Arbeitszeiten, wenn die wöchentliche Arbeitszeit bzw. keine festen Arbeitstage festgelegt sind. Diese Erfahrung habe ich schon mehrfach gemacht. Wer nicht arbeitet, bekommt kein Geld. Wenn ein Feiertag ist, wird nichts gezahlt. Wer z.B. 10 Stunden/Woche arbeitet, aber keine festen Tage vereinbart hat, wird an einem Feiertag nicht bezahlt. Hier gibt es gesetzlich noch viel zu verbessern, die Arbeitgeber müssten da viel mehr kontrolliert werden.
25. Juni 2015 @ 11:04
Ja, genau so ist es. Ich persönlich habe sogar den AG auf Urlaub angesprochen, die Antwort war: gibt es bei uns nicht.
25. Juni 2015 @ 11:16
Habe einige solcher „Minijobs“ hinter mir, bei dem letzten habe ich dann geklagt und Recht bekommen, er musste zahlen. Nachteil: Er verbreitet jetzt Lügen über mich. Man steht alleine da und kann nichts machen. Eigentlich ging es mir bei der Klage nicht ums Geld, ich dachte, der Richter würde sich den AG mal vornehmen, schließlich handelt er gesetzeswidrig. Aber das interessiert die nicht. Auch die Minijobzentrale hilft einem da nicht weiter. Obwohl ich das dort mitgeteilt habe, kümmern die sich auch nicht um solche AG, dass die mal zur Rechenschaft gezogen werden.
25. Juni 2015 @ 15:12
Ja es macht so gut wie keiner….das ist das Los der Minijobber….wenn man auf sein Recht pocht wird man entlassen und der nächste kommt und arbeitet ohne Urlaub und ohne Lohnfortzahlung im Krankheitsfall usw.
25. Juni 2015 @ 15:31
@Tastenflitzer: Du hast Dein Problem schon selbst notiert: …“Wer… keine festen Tage vereinbart hat, …“. Wenn kein fester Tag vereinbart ist, gibts auch kein Geld. Nur wenn normalerweise an diesem Feiertag gearbeitet würde, besteht ein Ausgleichsanspruch. Selbiges gilt für den Abzug von Urlaubstagen.
@Lenna: Die Arbeitgeber _wollen_ sich nicht daran halten. Das hat reine Ersparnis-Gründe. Witzigerweise wissen sie immer sehr exakt, was sie vom Arbeitnehmer beanspruchen dürfen, aber meistens nicht, was sie geben müssen. Das hat Methode.
Beispiel zur Berechnung der Ansprüche:
Wer jeden Montag arbeitet und somit einen gesetzlich verbrieften Mindest-Jahres-Urlaubsanspruch von 4 Arbeitstagen hat, der bekommt natürlich für jeden Montag (!), an dem er frei machen darf, einen bezahlten Urlaubstag abgezogen. Für alle freien Dienstage und anderen Wochentage wird natürlich entsprechend nichts abgezogen.
Sollte ein gesetzlicher Feiertag auf einen Montag fallen, so ist dieser ebenfalls zu vergüten. Sollte am Feiertag trotzdem gearbeitet werden, ist der Feiertag auszugleichen (entweder mit mehr Geld oder z.B. einem bezahlten freien Arbeitstag zu einem anderen Datum).
Diese regelung ist doch eigentlich ganz einfach.
26. Juni 2015 @ 07:50
Es stimmt nicht, dass nur diejenigen Urlaubsanspruch haben, bei denen feste Arbeitstage vereinbart sind. Bei flexiblen Einsatzzeiten wird der Durchschnitt eines zurückliegenden Zeitraums (müsste ich jetzt nachlesen, ob von 3 Monaten oder länger) herangezogen. Somit kommt man auf eine Wochenarbeitszeit, die für den Urlaubsanspruch als Berechnungsgrundlage dient.
26. Juni 2015 @ 08:00
Danke, schau ich auch mal nach. Bei uns haben alle Minijobber feste Tage, daher kommt das bei uns nicht vor.
26. Juni 2015 @ 08:16
Ja, das ist ein bisschen kompliziert. Aber ich weiß es deshalb so genau, weil es nämlich in meinem Fall so war, als ich gegen einen AG geklagt habe. Man hat auch rückwirkend Anspruch auf die Zahlung des Urlaubs, so weit ich weiß sogar 2 Jahre. Also immer schön die Stundenzettel aufheben……
25. Juni 2015 @ 10:23
Hallo Berardi, es ist doch egal, ob du eine 5- oder 6-Tage-Arbeitswoche angibst, es bleibt bei insgesamt 4 Wochen arbeitsfrei.
25. Juni 2015 @ 22:28
Hallo Brigitte, du hast Recht. Fand es nur „verwirrend“ die Sprünge von 6 auf 5 dann wieder auf 6… :-)
25. Juni 2015 @ 10:09
„Bei einer anderen Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit als auf fünf Tage pro Woche erhöht oder vermindert sich der Urlaubsanspruch entsprechend.“ – Die fünf Tage in sechs Tage ändern, und ich bin zufrieden :) Bei der Berechnung stehts wieder richtig
25. Juni 2015 @ 13:01
Wir haben Ihre Anregung aufgenommen und die entsprechende Passage ein wenig umformuliert. Wir hoffen, dass die Zufriedenheit nun zunimmt :-).
Markus "Minijobs" Dan
23. Mai 2015 @ 14:43
Super Artikel, diese Regelung über Minijobs habe ich nicht gewusst!