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Timestamp: 2016-10-28 16:11:55
Document Index: 374108658

Matched Legal Cases: ['Art. 602', 'Art. 90', 'Art. 75', 'Art. 74', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 24', 'Art. 66', 'Art. 68']

alle vertreten durch F�rsprech F.N. Bommer, Wilerstrasse 21, 8570 Weinfelden,
Mit Kaufsrechtsvertrag vom 8. November 1983 r�umte Y.________ seinem Schwiegersohn X.________ ein Kaufsrecht bis zum 30. September 1992 �ber seine Liegenschaft mit Seeanstoss in J.________ ein. Gleichzeitig wurde zugunsten von Y.________ beziehungsweise seinen Erben ein Gewinnanteilsrecht vereinbart f�r den Fall, dass X.________ die Liegenschaft vor dem 30. September 2002 verkaufen sollte. Am 17. Oktober 1991 kaufte X.________ die Liegenschaft zum Preis von Fr. 1'250'000.--.
B.a Nach dem Tod von Y.________ klagten dessen Kinder, n�mlich H.________, E.________ F.________ und G.________, am 11. Februar 2005 gegen X.________ (Ehemann von G.________) beim Bezirksgericht Steckborn auf Zahlung von Fr. 200'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 23. Februar 1999, unter Vorbehalt des Nachklagerechts. Weil sich G.________ der Klage gegen ihren Ehemann widersetzte, wurde in der Person von Rechtsanwalt U.________ ein Erbenvertreter im Sinne von Art. 602 Abs. 3 ZGB bestellt. Dieser delegierte die Prozessf�hrung an H.________ sowie E.________ und F.________. Nach dem Tod von H.________ am 18. M�rz 2010 traten ihre vier T�chter, n�mlich A.________, B.________, C.________ und D.________, an deren Stelle in den Prozess ein.
Mit der Klage machten die Kl�ger gest�tzt auf den Kaufsrechtsvertrag zwischen Y.________ und X.________ von 1983 einen Gewinnanteil geltend. Dieser soll durch einen "faktischen" Weiterverkauf der Liegenschaft im Jahr 1999 an Z.________ f�r Fr. 3'600'000.-- ausgel�st worden sein. Nach der damaligen Darstellung der Kl�ger soll der am 23. Februar 1999 von X.________ und Z.________ abgeschlossene Kaufsrechtsvertrag im Verbund mit einem Miet- und Darlehensvertrag simuliert gewesen sein und nur der Tarnung des Verkaufs der Liegenschaft vor Ablauf des Gewinnanteilsrechts gedient haben.
Dieses Urteil hob das Obergericht des Kantons Thurgau auf Berufung der Kl�ger hin mit Urteil vom 5. April / 17. Mai 2011 wegen Verletzung des rechtlichen Geh�rs auf. Es �berwies die Streitsache zur Neubeurteilung und vorg�ngigen Durchf�hrung eines Beweisverfahrens zur Frage nach dem Vorliegen eines Scheingesch�fts an das seit dem 1. Januar 2011 zust�ndige Bezirksgericht Frauenfeld.
B.b Das Bezirksgericht f�hrte ein umfangreiches Beweisverfahren durch, im Rahmen dessen es diverse Unterlagen beizog, unter anderem die vom Grundbuchamt Steckborn �bersandten Dokumente, so den Kaufsrechtsvertrag vom 23. Februar 1999, den L�schungsantrag und gleichzeitig neu abgeschlossenen Kaufsrechtsvertrag vom 31. M�rz 2004, die Anmeldung zur Eigentums�bertragung zufolge Aus�bung des Kaufsrechts vom 22. Dezember 2006 sowie eine Kaufsrechts-Aus�bungserkl�rung von Z.________ vom 14. Juli 1999. Sodann wurden X.________ sowie E.________ und dessen Sohn I.________ als Partei, Z.________ als Zeuge befragt. Mit Urteil vom 15./23. November 2011 wies das Bezirksgericht die Klage ab.
Dagegen gelangten die Kl�ger mit Berufung an das Obergericht des Kantons Thurgau. Sie beantragten die Feststellung, dass das Z.________ am 23. Februar 1999 einger�umte Kaufsrecht von diesem am 14. Juli 1999 rechtsg�ltig ausge�bt worden sei, sowie, dass mit der Aus�bung des Kaufsrechts das Gewinnanteilsrecht der Kl�ger gem�ss Vertrag vom 8. November 1983 ausgel�st worden sei. Im �brigen verlangten sie die R�ckweisung an das Bezirksgericht zur Weiterf�hrung des Beweisverfahrens in quantitativer Hinsicht. Mit Entscheid vom 3. Mai 2012 erkl�rte das Obergericht die Berufung f�r unbegr�ndet, soweit es darauf eintrat, und wies die Klage ab.
Die Kl�ger (nachfolgend: Beschwerdef�hrer) beantragen mit Beschwerde in Zivilsachen, den Entscheid des Obergerichts einschliesslich der Kostenregelung aufzuheben, soweit damit die Klage abgewiesen werde. Es sei festzustellen, dass mit der Aus�bung des Kaufsrechts gem�ss Vertrag vom 23. Februar 1999 zwischen Z.________, K.________, und X.________, J.________, das Gewinnanteilsrecht der Beschwerdef�hrer gem�ss Kaufsrechtsvertrag vom 8. November 1983 Ziff. 9 ausgel�st worden sei. Die Streitsache sei an die Vorinstanzen zur�ckzuweisen:
"a. zur Weiterf�hrung des Prozesses (Beweisverfahren in quantitativer Hinsicht auf der Basis des Beweisbeschlusses des Bezirksgerichts Steckborn vom 26. Oktober 2006) in erster Linie an das Bezirksgericht Frauenfeld direkt, eventuell an das Obergericht des Kantons Thurgau;
b. zur Neuregelung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen f�r das Verfahren vor beiden kantonalen Instanzen an das Obergericht des Kantons Thurgau."
Mit Pr�sidialverf�gung vom 11. Oktober 2012 wurde der Beschwerde aufschiebende Wirkung erteilt.
Das angefochtene Urteil des Obergerichts ist ein verfahrensabschliessender Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG). Sodann �bersteigt der Streitwert (Fr. 200'000.--) die Grenze nach Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG. Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist - unter Vorbehalt einer hinl�nglichen Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) - grunds�tzlich auf die Beschwerde einzutreten.
Der Beschwerdef�hrer, der die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 136 II 508 E. 1.2; 133 II 249 E. 1.4.3; 133 III 350 E. 1.3, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4). Soweit der Beschwerdef�hrer den Sachverhalt erg�nzen will, hat er zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass er entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (Urteile 4A_275/2011 vom 20. Oktober 2011 E. 2, nicht publ. in: BGE 137 III 539; 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570). �berdies ist in der Beschwerde darzutun, inwiefern die Behebung des ger�gten Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3).
Zu beachten ist, dass das Bundesgericht in die Beweisw�rdigung des Sachgerichts nur eingreift, wenn diese willk�rlich ist. Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 134 II 124 E. 4.1; 132 III 209 E. 2.1; 131 I 57 E. 2, 467 E. 3.1). Die Beweisw�rdigung ist mithin nicht schon dann willk�rlich, wenn vom Sachrichter gezogene Schl�sse nicht mit der Darstellung des Beschwerdef�hrers �bereinstimmen, sondern bloss, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist (BGE 135 II 356 E. 4.2.1; 129 I 8 E. 2.1; 116 Ia 85 E. 2b). Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Sachgericht offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche willk�rlich ausser Acht l�sst (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1; 120 Ia 31 E. 4b). Inwiefern die Beweisw�rdigung willk�rlich sein soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 134 II 244 E. 2.2; 130 I 258 E. 1.3). Namentlich gen�gt es nicht, einzelne Beweise anzuf�hren, die anders als im angefochtenen Entscheid gewichtet werden sollen, und dem Bundesgericht in appellatorischer Kritik die eigene Auffassung zu unterbreiten, als ob diesem freie Sachverhaltspr�fung zuk�me (vgl. BGE 116 Ia 85 E. 2b).
Wie schon vor der Vorinstanz behaupten die Beschwerdef�hrer vor Bundesgericht nicht mehr, dass der Kaufsrechtsvertrag zwischen X.________ und Z.________ vom 23. Februar 1999 simuliert gewesen sei. Vielmehr stehen sie nunmehr auf dem Standpunkt, dass Z.________ das ihm mit jenem Vertrag einger�umte Kaufsrecht am 14. Juli 1999 und damit noch vor Ablauf der f�r das Gewinnanteilsrecht geltenden Frist (30. September 2002) ausge�bt habe. Vor Bundesgericht machen sie auch nicht mehr geltend, allein schon die Einr�umung des Kaufsrechts an Z.________ im Vertrag vom 23. Februar 1999 stelle eine das Gewinnanteilsrecht ausl�sende Ver�usserung dar. Entsprechend halten sie die diesbez�glichen Erw�gungen der Vorinstanz f�r �berholt bzw. gegenstandslos. Darauf braucht das Bundesgericht somit nicht einzugehen. Die Beschwerdef�hrer leiten den eingeklagten Anspruch einzig aus der schriftlichen Erkl�rung von Z.________ vom 14. Juli 1999 ab, mit der dieser ihrer Auffassung nach das Kaufsrecht g�ltig ausge�bt habe. Zu pr�fen ist somit dieses Klagefundament.
Aus�bung Kaufsrecht auf den 31. M�rz 2004
Unter Bezugnahme auf den mit Ihnen abgeschlossenen Kaufsrechtsvertrag vom 23.02.1999, Pt. 1 der weiteren Vertragsbestimmungen, �be ich hiermit mein Kaufsrecht betr. die im prov. Grundbuch J.________ unter Parz.-Nr. = xxx, sowie Parz.-Nr. = yyy, zum total Kaufpreis von Fr. 3'600'000.00 (Franken drei Millionen sechshunderttausend 00/100) per 31. M�rz 2004 aus.
Ich bitte Sie, mir Ihre gleichlautende Kenntnisnahme zu best�tigen und verbleibe in diesem Sinne
4.2 Auf einseitige empfangsbed�rftige (z.B. Gestaltungsrechte wie die vorliegend fragliche Aus�bung des Kaufsrechts) und nicht empfangsbed�rftige Willenserkl�rungen ist Art. 18 OR analog anwendbar (BGE 115 II 323 E. 2b S. 329; vgl. auch BGE 121 III 6 E. 3c; WIEGAND, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, 5. Aufl. 2011, N. 53 zu Art. 18 OR). Der Inhalt der Erkl�rung bestimmt sich somit in erster Linie nach dem wirklichen Willen der Parteien. Wenn dieser unbewiesen bleibt, sind zur Ermittlung des mutmasslichen Parteiwillens die Erkl�rungen aufgrund des Vertrauensprinzips so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie den gesamten Umst�nden verstanden werden durften und mussten (BGE 135 III 410 E. 3.2; 132 III 24 E. 4; 131 III 606 E. 4.1 S. 611). F�r die Auslegung nach dem Vertrauensprinzip ist der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses massgeblich. Nachtr�gliches Parteiverhalten ist daf�r nicht von Bedeutung; es kann jedoch - im Rahmen der Beweisw�rdigung - auf einen tats�chlichen Willen der Parteien schliessen lassen (BGE 132 III 626 E. 3.1 S. 632 mit Hinweisen). W�hrend das Bundesgericht die objektivierte Auslegung von Willenserkl�rungen als Rechtsfrage pr�fen kann, beruht die subjektive Auslegung auf Beweisw�rdigung, die vorbehaltlich der Ausnahmen von Art. 97 und 105 Abs. 2 BGG (Erw�gung 2.2) der bundesgerichtlichen �berpr�fung entzogen ist (vgl. BGE 135 III 410 E. 3.2 S. 413; 132 III 626 E. 3.1 mit Hinweisen).
4.3 Das Bezirksgericht erwog, zwar sei der Wortlaut des Schreibens klar, d.h. Aus�bung des Kaufsrechts, jedoch h�tten Z.________ und X.________ es �bereinstimmend anders verstanden, n�mlich als blosse Anzeige zur Absicherung der von Z.________ wegen des Hochwassers und des Umbaus get�tigten Investitionen.
Auch die Vorinstanz hielt den Standpunkt des Beschwerdegegners f�r erwiesen, dass Z.________ mit dem besagten Schreiben nicht ernsthaft die Aus�bung des Kaufsrechts erkl�ren wollte. Vielmehr habe er geglaubt, er k�nne sich mit diesem Schreiben f�r gehabte oder k�nftige Investitionen absichern. Andernfalls - so die Vorinstanz - h�tte er nicht w�hrend Jahren ein Verhalten an den Tag gelegt, das nicht im Geringsten darauf schliessen lasse, er h�tte dieser Erkl�rung die Rechtswirkung beigemessen, dass nunmehr ein Kauf zustande gekommen sei und dieser nur noch grundbuchlich vollzogen zu werden brauche. Im Gegenteil h�tten Z.________ und X.________ am 31. M�rz 2004 einen neuen Kaufsrechtsvertrag abgeschlossen, als h�tte es die Erkl�rung vom 14. Juli 1999 nie gegeben. Daf�r, dass Z.________ die Liegenschaft am 14. Juli 1999 (noch) nicht habe kaufen wollen, spreche auch folgende �berlegung: F�r den Abschluss eines Kaufsrechtsvertrags statt eines Kaufvertrags sei anfangs 1999 ausschlaggebend gewesen, dass Z.________ eine Liegenschaft in K.________ jener in J.________ vorgezogen h�tte. Daran habe sich bis am 14. Juli 1999 nichts ge�ndert. Ge�ndert h�tten sich die Umst�nde nur insofern, als zwischenzeitlich das Hochwasser Schaden angerichtet habe und der Umbau unmittelbar bevor gestanden habe. In dieser Situation und m�glicherweise auf Anraten des Architekten habe Z.________ irrt�mlicherweise geglaubt, er erwerbe mit der Erkl�rung vom 14. Juli 1999 eine handelbare Option. Er habe sich wegen der Mehrinvestitionen, die das Hochwasser verursacht habe, absichern wollen. Der Umstand, dass diese Absicht rechtlich der Grundlage entbehre, �ndere nichts daran, dass Z.________ nicht habe kaufen wollen, und sei somit irrelevant.
Dass auch der Beschwerdegegner, der damals Geld gebraucht habe, nie auf der Aus�bung des Kaufsrechts beharrt habe, sondern sogar noch einen weiteren Kaufsrechtsvertrag mit Z.________ abgeschlossen habe, zeige, dass der Wille von Z.________ in dem Sinn beim Beschwerdegegner angekommen sei, als dass Z.________ das Kaufsrecht nicht wirklich habe aus�ben wollen. Der Beschwerdegegner habe die Erkl�rung vom 14. Juli 1999 nicht als Aus�bung des Kaufsrechts verstanden, obwohl sie explizit als solche daher gekommen sei. Dass dies nicht blosse nachtr�gliche Lippenbekenntnisse seien, zeige sich darin, dass der Beschwerdegegner andernfalls keinen Grund gehabt h�tte, am 31. M�rz 2004 Hand zu einem weiteren Kaufsrechtsvertrag mit einem um Fr. 300'000.-- tieferen Kaufpreis zu bieten. Es w�re f�r den Beschwerdegegner diesfalls vielmehr ein Leichtes gewesen, sich auf die Aus�bungserkl�rung zu berufen. Dabei w�re er gem�ss der Vorinstanz selbst nach Bezahlung von Fr. 200'000.-- Gewinnanteil immer noch um Fr. 100'000.-- respektive letztlich gar um Fr. 150'000.-- besser gestellt gewesen, als er im Falle des Verzichts der Geltendmachung der Gestaltungserkl�rung dann gewesen sei.
4.4 Die Vorinstanz nahm mithin eine subjektive Auslegung des Schreibens vom 14. Juli 1999 vor und gelangte in W�rdigung der Beweise, namentlich der Zeugenaussagen von Z.________, sowie unter Ber�cksichtigung des sp�teren Verhaltens von Z.________ und dem Beschwerdegegner zum Schluss, dass Z.________ mit dem Schreiben vom 14. Juli 1999 in tats�chlicher Hinsicht nicht die Aus�bung des Kaufsrechts habe erkl�ren wollen, und weiter, dass der Beschwerdegegner die Erkl�rung denn auch nicht als Aus�bung des Kaufsrechts verstanden habe.
Diesem auf Beweisw�rdigung beruhenden Schluss verm�chten die Beschwerdef�hrer nur beizukommen, wenn sie ihn als willk�rlich ausweisen k�nnten (Erw�gung 2.2). Im Wesentlichen begn�gen sie sich jedoch damit, der Beweisw�rdigung der Vorinstanz eine eigene entgegenzustellen, ohne aufzuzeigen, inwiefern der Schluss der Vorinstanz willk�rlich ist. Auch st�tzen sie sich teilweise auf Sachverhaltselemente, die �ber den verbindlich festgestellten Sachverhalt hinausgehen, ohne hinl�ngliche Sachverhaltsr�gen zu erheben. Darauf kann nicht abgestellt werden. Zu ihren weitgehend appellatorischen und daher insoweit nicht zu h�renden Ausf�hrungen ist lediglich Folgendes zu bemerken:
4.4.1 Die Beschwerdef�hrer vergleichen die Erkl�rung vom 14. Juli 1999 und die sp�tere Kaufsrechtsaus�bungserkl�rung vom 13. Dezember 2006. Diese - so die Beschwerdef�hrer - lauteten im massgebenden Inhalt gleich. Nachdem die zweite Aus�bungserkl�rung dem Willen von Z.________ entsprochen und den angestrebten Zweck erreicht habe, k�nne auch die erste Aus�bungserkl�rung den Willen von Z.________ nicht mangelhaft ausgedr�ckt haben. Damit erweise sich die Argumentation der Vorinstanz, Z.________ habe seine Erkl�rung anders gemeint als ge�ussert, als nicht haltbar und verletze Art. 18 OR.
Dem kann nicht gefolgt werden. Zum einen findet das Vorbringen, die sp�tere Kaufsrechtsaus�bungserkl�rung vom 13. Dezember 2006 sei praktisch identisch formuliert wie jene vom 14. Juli 1999, im angefochtenen Entscheid keine St�tze. Das Bundesgericht kann den Sachverhalt mangels hinl�nglicher Sachverhaltsr�ge (Erw�gung 2.2) aber nicht erg�nzen. Namentlich gen�gt es in diesem Zusammenhang nicht, wenn die Beschwerdef�hrer nun geltend machen, die Erkl�rung vom 13. Dezember 2006 liege bei den Akten und sei der Vorinstanz offenbar entgangen, ohne darzutun, dass sie sich bereits im kantonalen Verfahren auf die �bereinstimmung der beiden Erkl�rungen berufen und entsprechende Schl�sse daraus gezogen h�tten. Zum anderen erweist sich die R�ge ohnehin als unbegr�ndet: Nach dem Gesagten ermittelte die Vorinstanz korrekterweise in erster Linie den wirklichen Willen des Erkl�renden, hatte der Beschwerdegegner bez�glich der Aus�bungserkl�rung vom 14. Juli 1999 doch einen vom Wortlaut abweichenden wirklichen Willen behauptet. Wenn sie es schliesslich f�r erwiesen hielt, dass Z.________ mit der Erkl�rung vom 14. Juli 1999 das Kaufsrecht nicht wirklich habe aus�ben wollen, was auch der Beschwerdegegner so verstanden habe, wie sie beide mit ihrem sp�teren Verhalten manifestierten, wird dies nicht deshalb unhaltbar, weil Z.________ mit der Erkl�rung vom 13. Dezember 2006 dann effektiv das Kaufsrecht aus�ben wollte und der Kauf im Anschluss an diese Erkl�rung schliesslich vollzogen wurde.
4.4.2 Unter Ziffer 4 der Beschwerde machen die Beschwerdef�hrer Ausf�hrungen zu den Zeugenaussagen von Z.________. Sie sind entgegen den Erw�gungen der Vorinstanz der Meinung, dass die Kaufsrechtsaus�bungserkl�rung vom 14. Juli 1999 juristisch durchaus tauglich gewesen sei f�r die von Z.________ angestrebten Zielsetzungen, n�mlich Absicherung der Investitionen und allf�llige Ver�usserung einer "Option". Mit diesen Ausf�hrungen unterbreiten sie indessen keine hinl�ngliche Willk�rr�ge hinsichtlich des Beweisschlusses der Vorinstanz, dass Z.________ mit der Erkl�rung vom 14. Juli 1999 tats�chlich nicht das Kaufsrecht aus�ben wollte und dass der Beschwerdegegner als Empf�nger der Erkl�rung diese auch nicht als Aus�bung des Kaufsrechts verstanden hat.
4.4.3 Die Beschwerdef�hrer kritisieren die Erw�gung der Vorinstanz, dass Z.________ und der Beschwerdegegner sich in der Folge nicht um das Schreiben vom 14. Juli 1999 gek�mmert h�tten und keiner den Vollzug des Verpflichtungsgesch�fts verlangt habe, auch nicht per Ende M�rz 2004. Die Beschwerdef�hrer halten der Vorinstanz vor, sie habe �bersehen, dass das Kaufsrecht ja erst auf den 31. M�rz 2004 ausge�bt worden sei. Von daher seien in der Zwischenzeit irgendwelche Schritte f�r den Vollzug der Erkl�rung gar nicht m�glich gewesen.
Damit heben die Beschwerdef�hrer den von der Vorinstanz aus dem nachtr�glichen Verhalten von Z.________ und dem Beschwerdegegner gezogenen Schluss nicht aus den Angeln. Die Vorinstanz hat nicht �bersehen, dass das Schreiben vom 14. Juli 1999 die Aus�bung des Kaufsrechts per 31. M�rz 2004 angibt. Im Gegenteil, sie erw�hnt dies ausdr�cklich, vermisst indessen auch im Hinblick auf dieses Datum irgendwelche Schritte zum Vollzug des angeblichen Kaufs. Einleuchtend f�hrt sie sodann aus, dass Z.________ und der Beschwerdegegner vielmehr bei Ablauf des ersten Kaufsrechtsvertrags am 31. M�rz 2004 einen neuen Kaufsrechtsvertrag abschlossen, ohne ein Wort �ber die Erkl�rung vom 14. Juli 1999 zu verlieren. Wenn sie aus diesem Verhalten ableitete, dass Z.________ und der Beschwerdegegner dem Schreiben vom 14. Juli 1999 nicht die Bedeutung beimassen, die dessen Wortlaut nahe legt, ist sie nicht in Willk�r verfallen.
4.4.4 Die Beschwerdef�hrer beanstanden, die Vorinstanz habe �bersehen, dass "die Absicht von Z.________, die Liegenschaften mit erheblichem Investitionsaufwand zu �berbauen, schon im Februar 1999" festgestanden habe. Dieser Vorwurf geht ins Leere. Denn die angeblich im Februar 1999 feststehende �berbauungsabsicht (bzw. Umbauabsicht, wie die Beschwerdef�hrer in der Replik konzedieren) wird von den Beschwerdef�hrern lediglich behauptet, ist aber sachverhaltsm�ssig nicht erstellt. Sie brauchte daher von der Vorinstanz auch nicht ber�cksichtigt zu werden. Ohnehin zeigen die Beschwerdef�hrer sodann nicht auf, inwiefern der behauptete Umstand am Ausgang des Verfahrens etwas zu �ndern verm�chte. Letzteres gilt auch, wenn sie die Annahme der Vorinstanz, der Beschwerdegegner habe "damals" Geld gebraucht, in Zweifel ziehen.
4.4.5 Schliesslich kritisieren die Beschwerdef�hrer die Erw�gung der Vorinstanz, in der diese begr�ndet, dass auch der Beschwerdegegner die Erkl�rung vom 14. Juli 1999 nicht als Aus�bung des Kaufsrechts aufgefasst hat. Sie monieren, der Beschwerdegegner habe dies bei seiner pers�nlichen Befragung nicht gesagt. Der Einwand verf�ngt nicht. Die Vorinstanz st�tzte ihre �berlegungen nicht auf die pers�nliche Befragung des Beschwerdegegners, sondern wiederum auf dessen nachtr�gliches Verhalten, namentlich auf die Tatsache, dass er Hand bot zum Abschluss eines neuen Kaufsrechtsvertrags mit einem um Fr. 300'000.-- tieferen Kaufpreis, obwohl ihn ein Beharren auf der Kaufsrechtsaus�bung vom 14. Juli 1999 selbst bei Ber�cksichtigung des Gewinnanteils um Fr. 100'000.-- bzw. gar Fr. 150'000.-- besser gestellt h�tte. Die Beschwerdef�hrer halten zwar die diesen Betr�gen zugrunde liegende Rechnung f�r "unzul�nglich". Sie erweitern mit ihren diesbez�glichen Vorbringen indes in unzul�ssiger Weise den Sachverhalt, womit sie nicht geh�rt werden k�nnen. Es gelingt ihnen nicht, stichhaltig zu widerlegen, dass der Beschwerdegegner finanziell besser gefahren w�re, wenn er auf der (angeblichen) Aus�bungserkl�rung vom 14. Juli 1999 bestanden h�tte. Die darauf gest�tzten �berlegungen der Vorinstanz behalten daher ihre Plausibilit�t und sind jedenfalls nicht willk�rlich.
4.4.6 Die Beschwerdef�hrer monieren ferner, das angefochtene Urteil basiere auf der Annahme eines Irrtums auf Seiten von Z.________. Zu ihren in diesem Zusammenhang in den Ziffern 6 und 7 der Beschwerde unterbreiteten Darlegungen braucht nicht Stellung genommen zu werden, da die Vorinstanz entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrer nicht von einem Erkl�rungsirrtum im Sinne von Art. 24 Abs. 1 Ziff. 1 OR ausgegangen ist. Vielmehr hielt sie es f�r nachgewiesen, dass Z.________ mit der Erkl�rung vom 14. Juli 1999 tats�chlich nicht das Kaufsrecht aus�ben wollte und dass der Beschwerdegegner als Empf�nger dieses Schreiben �bereinstimmend so verstanden hat.
4.4.7 Nachdem die Beschwerdef�hrer dieses Beweisergebnis nicht als willk�rlich auszuweisen verm�gen, bleibt es dabei, dass innert Frist keine das Gewinnanteilsrecht der Beschwerdef�hrer ausl�sende Ver�usserung der Liegenschaft in J.________ stattfand. Die Vorinstanz wies die Klage zu Recht ab.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend werden die Beschwerdef�hrer in solidarischer Haftbarkeit kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und 5 sowie Art. 68 Abs. 2 und 4 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 6'000.-- werden den Beschwerdef�hrern auferlegt, in solidarischer Haftbarkeit.
Die Beschwerdef�hrer haben den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 7'000.-- zu entsch�digen, in solidarischer Haftbarkeit.