Source: https://www.tuvit.de/de/leistungen/informationssicherheitsmanagement/kritis/
Timestamp: 2020-01-17 17:09:24
Document Index: 153151956

Matched Legal Cases: ['§8', '§8', '§8', '§8', '§8', '§8', '§8']

KRITIS: Nachweis gemäß §8a BSIG | IT-Sicherheit | TÜViT
Kritische Infrastrukturen (KRITIS): Nachweis gemäß §8a BSIG
Alle zwei Jahre müssen Betreiber Kritischer Infrastrukturen gemäß §8a des BSI-Gesetzes belegen, dass ihre IT-Sicherheit auf dem Stand der Technik ist. Erfolgen kann der geforderte Nachweis durch entsprechende Sicherheitsaudits, Prüfungen oder Zertifizierungen. TÜViT bietet Unternehmen unterschiedliche Leistungen der Nachweiserbringung.
KRITIS – Was verbirgt sich dahinter?
Als Kritische Infrastrukturen (KRITIS) werden Organisationen und Einrichtungen bezeichnet, die sich entscheidend auf das staatliche Gemeinwesen auswirken. Das umfasst die folgenden Sektoren:
Produktdatenblatt KRITIS
IT-Sicherheitsgesetz 2.0 und KRITIS: Die wichtigsten Neuerungen des Entwurfs
Fallen diese Kritischen Infrastrukturen aus oder werden beeinträchtigt, ist mit nachhaltig wirkenden Versorgungsengpässen, erheblichen Störungen der öffentlichen Sicherheit oder anderen dramatischen Folgen zu rechnen. Fehlen beispielsweise Strom und Gas können wichtige Leistungen nicht mehr erbracht werden und ohne eine kontinuierliche Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser ist das Leben kaum vorstellbar.
Aus diesem Grund verlangt das IT-Sicherheitsgesetz von KRITIS-Betreibern, dass sie ein Mindestmaß an IT-Sicherheit nachweisen und zum Schutz ihrer IT-Systeme, -Komponenten und -Prozesse angemessene organisatorische und technische Vorkehrungen nach dem Stand der Technik treffen. Auf diese Weise soll die Funktionsfähigkeit der Kritischen Infrastrukturen gewährleistet werden. Zudem sieht das Gesetz vor, dass erhebliche IT-Vorfälle, wie beispielsweise Cyber-Angriffe, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu melden sind.
Kurzinfo: IT-Sicherheitsgesetz
Im Fokus des seit 2015 gültigen IT-Sicherheitsgesetzes steht der Vorsatz, die IT-Systeme und digitalen Infrastrukturen Deutschlands zu den sichersten weltweit zu machen. Das Gesetz zielt darauf ab, die Sicherheit von Unternehmen, Informationen und der dazugehörigen Informationstechnik in Form von Regelungen zu verbessern. Denn vor allem im Bereich der Kritischen Infrastrukturen bedeuten mögliche Ausfälle oder Beeinträchtigungen erhebliche Versorgungsengpässe oder führen zu Gefährdungen der öffentlichen Sicherheit.
Prüfung nach §8a BSIG als Möglichkeit der Nachweiserbringung
Mindestens alle zwei Jahre müssen KRITIS-Betreiber die Erfüllung der Anforderungen beim BSI durch einen Prüfbericht belegen. Die Nachweiserbringung erfolgt laut BSI-Kritisverordnung (BSI-KritisV) durch die Prüfung nach §8a BSIG.
TÜViT erfüllt die Voraussetzungen des BSI als prüfende Stelle für §8a BSIG - Prüfungen von Kritischen Infrastrukturen. Unsere Experten bringen somit die entsprechende Prüfverfahrenskompetenz mit und sind auf der offiziellen BSI-Übersicht als Prüfer von Kritischen Infrastrukturen gelistet.
Die Ergebnisse der durchgeführten Prüfungen inklusive der dabei aufgedeckten Sicherheitsmängel sind von den KRITIS-Betreibern an das BSI zu übermitteln.
Unser erfahrenes und speziell geschultes Personal unterstützt Unternehmen dabei, die Sicherheits-Anforderungen des BSI nachzuweisen. Zu unseren Leistungen zählen:
Gap-Analysen zur Ermittlung des Reifegrades Ihres Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS)
Sichtung der zur Verfügung gestellten Unterlagen und Pläne (im Vorfeld)
Auditierung vor Ort (Begehung der Räumlichkeiten, Durchführung von Interviews und Stichproben) sowie
nachgelagert die Erstellung eines Berichts mit Feststellungen und Schlussfolgerungen
Gap-Analysen zu einem branchenspezifischen Sicherheitsstandard (B3S)
Prüfung nach §8a BSIG
Planung und Vorbereitung der Prüfung
Optional Stellung von Branchenexperten
Erstellung aller Nachweisdokumente
Workshops und Coaching beim Aufbau eines ISMS
Rückgriff auf ein eigens entwickeltes Vorgehensmodell unter Berücksichtigung u. a. des Geltungsbereichs, der Schutzbedarfsermittlung, der Erstellung von Dokumenten und des Aufsetzens von Prozessen
Unterstützung durch Workshops zum jeweiligen Projektstand
objektiver Nachweis über die Erfüllung der Anforderungen aus dem IT-Sicherheitsgesetz
Absicherung nach dem Stand der Technik und damit erhöhte Sicherheit in Bezug auf IT-Systeme, -Prozesse und -Komponenten
stärkeres Bewusstsein und gesteigerte Sensibilität für IT-Sicherheitsthemen und neue Cyber-Gefahren
Rechtssicherheit durch Erfüllung gesetzlicher Auflagen