Source: http://www.cvjm-siegerland.de/website/de/wir_ueber_uns/satzung
Timestamp: 2018-08-18 08:05:38
Document Index: 221812869

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 4', '§ 7', '§ 7', '§ 2', '§ 7', '§ 8', '§ 7', '§ 26', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 11']

CVJM Kreisverband Siegerland - Satzung
Satzung des CVJM-Kreisverbandes Siegerland e.V.
§ 1 Name und Sitz des CVJM-Kreisverbandes
Der Verein trägt den Namen "CVJM-Kreisverband Siegerland e.V.". Er wurde am 20.01.1876 als "Kreisverbindung der Siegerländer Jünglingsvereine" gegründet. Er hat seinen Sitz in Wilnsdorf-Wilgersdorf.
Im CVJM-Kreisverband Siegerland e.V. sind die dem CVJM-Westbund angehören­den Vereine und CVJM-Gruppen seines Bereiches entsprechend der Satzung des CVJM-Westbundes zusammengeschlossen. Er erkennt die Satzung des CVJM­-Westbundes an.
§ 2 Grundlage und Ziel, Aufgaben
Der CVJM-Kreisverband steht auf der Basis der Heiligen Schrift und arbeitet auf der von der Weltkonferenz der Christlichen Vereine Junger Männer am 22. August 1855 in Paris beschlossenen und vom CVJM-Weltrat 1973 in Kampala bestätigten Grund­lage:
"Die Christlichen Vereine Junger Männer haben den Zweck, solche jungen Männer miteinander zu verbinden, welche Jesus Christus nach der Heiligen Schrift als ihren Gott und Heiland anerkennen, im Glauben und Leben seine Jünger sein und gemein­sam danach trachten wollen, das Reich ihres Meisters unter jungen Männern auszu­breiten. "
Die CVJM sind als Vereinigung junger Männer entstanden. Heute steht die Mitglied­schaft allen offen. Männer und Frauen, Jungen und Mädchen aus allen Völkern, Konfessionen und sozialen Schichten bilden die weltweite Gemeinschaft im CVJM. Die Pariser Basis gilt heute im CVJM-Gesamtverband für die Arbeit mit allen jungen Menschen.
Aus seiner Geschichte heraus und im Sinne dieser Grundlagen und Ziele pflegt der CVJM-Kreisverband auch enge Verbindung mit dem Evangelischen Gemeinschafts­verband Siegerland-Wittgenstein e.V. und dem Kirchenkreis Siegen.
Für die Erreichung des unter Absatz 1 genannten Zieles übernimmt der CVJM­-Kreisverband folgende Aufgaben:
a) Er stärkt die Vereine und strebt innerhalb seines Bereiches die Bildung neuer Vereine und CVJM-Gruppen an;
b) er kann die Vereine zu Bezirken zusammenfassen;
c) er vertritt die gemeinsamen Interessen seiner Vereine;
d) er vertritt die Gesamtbelange des CVJM-Westbundes gegenüber den Vereinen;
e) er vertritt die Vereine bei der Bundesvertretung und vermittelt die Kommunikati­on zwischen den Vereinen und dem Vorstand des CVJM-Westbundes, soweit diese nicht unmittelbar geschieht;
f) er sucht durch Bündelung der Kräfte seiner Vereine solche Aufgaben zu erfüllen, die der einzelne Verein nicht durchführen kann;
g) er ist verantwortlich für die Konzeption und Durchführung der Schulung der Mit­arbeiter in den verschiedenen Arbeitszweigen;
h) er kann hauptamtliche Mitarbeiter einstellen;
i) er kann eigene Freizeiten anbieten;
j) er leistet Jugendpflege- und Jugendsozialarbeit;
k) er fördert die Fürsorge für Strafgefangene und ehemalige Strafgefangene;
j) er sorgt für die Unterhaltung der Jugendbildungsstätte und ähnlicher Einrichtun­gen.
Der CVJM-Kreisverband gestaltet seine Arbeit in allen Bereichen im Sinne der „Pa­riser Basis". Dazu gehören vor allem Evangelisation sowie missionarische, diakoni­sche und soziale Aktionen.
Der CVJM-Kreisverband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abga­benordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung der Religion, der Jugendfürsorge und der Gefangenenhilfe. Der CVJM-Kreisverband ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des CVJM-Kreisverbandes dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke ver­wendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des CVJM­-Kreisverbandes. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des CVJM­-Kreisverbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begün­stigt werden.
§ 4 Die Vereine des CVJM-Kreisverbandes
Mitglieder des CVJM-Kreisverbandes sind die Vereine und Gruppen, die vom CVJM-Westbund als Mitglieder aufgenommen und dem CVJM-Kreisverband ent­sprechend der Satzung des CVJM-Westbundes zugeordnet wurden.
2. Pflichten der Vereine Jeder Verein ist verpflichtet:
a) nach bestem Vermögen die Arbeit des CVJM-Kreisverbandes zu unterstützen und mit den angeschlossenen Vereinen
Gemeinschaft zu halten;
b) die Beschlüsse der Kreisvertretung, des Gesamtvorstandes und des Vorstandes in seinem Bereich nach Möglichkeit durchzuführen;
c) den Informatiansfluß zum CVJM-Kreisverband zu gewährleisten;
d) die von der Kreisvertretung beschlossenen Beiträge fristgerecht zu zahlen. In be­sonderen Notlagen kann der Vorstand einzelnen Vereinen auf einen begründeten Antrag hin die Beiträge stunden, ermäßigen oder erlassen.Die Vereine sind aufgefordert, an den Veranstaltungen des CVJM-Kreisverbandes teilzunehmen.
a) Die Vereine entsenden die Kreisvertreter und zwar für jede angefangenen 70 Vereinsmitglieder einen Vertreter;
b) Die Vereine stellen Anträge an den Gesamtvorstand bzw. Vorstand und an die Kreisvertretung sowie an den Vorstand des CVJM-Westbundes und durch den Vorstand an die Bundesvertretung. Anträge an die Kreisvertretung müssen bis zu dem in der Einladung genannten Termin beim Vorstand eingegangen sein. Über die Behandlung von später eingegangenen Anträgen befindet die Kreisvertretung.
Ein Verein hat das Recht, durch eine Erklärung bei dem Vorstand des CVJM­-Westbundes seinen Austritt aus dem Westbund und damit aus dem CVJM-­Kreisverband zu vollziehen. Vereine, die ihren Verpflichtungen (§ 4.2) nicht nachkommen, sollen durch den Vor­stand besucht und ermahnt werden, sich der Gemeinschaft im CVJM-Kreisverband nicht zu entziehen.Sollte sich ein Verein der Ermahnung verschließen oder von den Grundsätzen des CVJM-Westbundes entfernen, so unterrichtet der Vorstand des CVJM-Kreisverbandes den Vorstand des CVJM-Westbundes, der den Verein nach den Be­stimmungen der Satzung des CVJM-Westbundes ausschließen kann. Ein aus dem CVJM-Westbund ausgetretener oder ausgeschlossener Verein kann kei­nen Anspruch auf das Vermögen des CVJM-Kreisverbandes geltend machen.
§ 5 Organe des CVJM-Kreisverbandes
Organe des CVJM-Kreisverbandes sind:
1. Die Kreisvertretung
§ 6 Die Kreisvertretung
Die Kreisvertretung setzt sich zusammen aus den Mitgliedern des Gesamtvorstandes, den Vereinsvorsitzenden oder ihren Stellvertretern, den von den Vereinen entsandten Kreisvertretern (§ 4.3 a), den Kreissekretären, dem Verwaltungsleiter und dem Hausleiter.
Vereine, deren Mitgliedschaft im CVJM-Westbund ruht, haben kein Stimmrecht in der Kreisvertretung.
Der Vorstand des Kreisverbandes sendet dem Vorstand des CVJM-Westbundes so­wie dem zuständigen Bundessekretär rechtzeitig eine Einladung zur Kreisvertretung ZU.
Die Mitglieder des Vorstandes des CVJM-Westbundes oder von ihm beauftragte Vertreter, der zuständige Bundessekretär sowie die hauptamtlichen Mitarbeiter der Vereine haben beratende Stimme, sofern sie nicht als gewählte Vertreter stimmbe­rechtigt sind.
2. Tagung der Kreisvertretung
Die Kreisvertretung wird in der Regel halbjährlich, mindestens jedoch einmal pro Jahr, vom Vorstand einberufen.
Verlangen wenigstens fünf Vereine schriftlich unter Angabe des Verhandlungsgegen­standes eine außerordentliche Kreisvertretung, so hat der Vorstand innerhalb eines Monats dieser Forderung zu entsprechen.
Jede ordnungsgemäß einberufene Kreisvertretung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Sie gilt als ordnungsgemäß einberufen, wenn dazu mindestens 14 Tage vorher schriftlich, unter Angabe der Tagesordnung, eingeladen wurde. Über die Sitzungen der Kreisvertretung ist ein Protokoll anzufertigen, das von zwei Mitgliedern des Gesamtvorstandes zu unterzeichnen ist. Der Vorstand des CVJM­-Westbundes und der zuständige Bundessekretär erhalten je eine Ausfertigung des Protokolls. Auf besondere Einladung durch den Vorstand können auch Gäste an der Kreisver­tretung teilnehmen.
3. Rechte und Pflichten der Kreisvertretung Die Kreisvertretung
a) berät die Arbeit des CVJM-Kreisverbandes;
b) nimmt die Arbeitsberichte, insbesondere den Bericht des Kreispräses entgegen;
c) wählt die ordentlichen Mitglieder des Gesamtvorstandes;
d) wählt die Bundesvertreter und ihre Stellvertreter entsprechend der Satzung des CVJM-Westbundes;
e) wählt für jeweils zwei Jahre zwei Kassenprüfer;
f) nimmt die Jahresrechnung des CVJM-Kreisverbandes und der Jugendbildungs­stätte Siegerland sowie den Prüfungsbericht der Kassenprüfer entgegen;
g) beschließt über die Entlastung des Gesamtvorstandes;
h) genehmigt den Haushaltsplan des CVJM-Kreisverbandes und der Jugendbil­dungsstätte;
i) nimmt die Jahresrechnung von eigenständigen Sparten des CVJM-­Kreisverbandes entgegen; beschließt über die CVJM-Kreisverbandsbeiträge und über regelmäßige Samm­lungen auf CVJM-Kreisverbandsebene;
j) stellt Anträge an den Gesamtvorstand bzw. Vorstand, an den Vorstand des CVJM-Westbundes und an die Bundesvertretung.
k) beschließt über Anträge, die das Wesen, die Aufgaben und die Organisation des CVJM-Kreisverbandes betreffen.
1. Zusammensetzung des Gesamtvorstandes Er besteht aus
a) 8-12 ordentlichen Mitgliedern, aus deren Mitte der Vorstand gewählt wird;
b) den für bestimmte Aufgaben im CVJM-Kreisverband jeweils für zwei Jahre beru­fenen Vorsitzenden der Beiräte (§ 7.4 e).
Ordentliche Mitglieder können gleich­zeitig Vorsitzende von Beiräten sein;
c) dem vom CVJM-Kreisverband angestellten leitenden Sekretär;
d) einem Beisitzer, der in Abstimmung mit dem Vorstand des Ev. Gemeinschafts­verbandes Siegerland-Wittgenstein berufen wird;
e) einem Beisitzer, der in Abstimmung mit dem Kreissynodalvorstand des Kirchen­kreises Siegen berufen wird. Alle unter a) - e) Genannten sind stimmberechtigt. Zu den Sitzungen werden die vom CVJM-Kreisverband angestellten Kreissekretäre, der Verwaltungsleiter, der Hausleiter und der zuständige Bundessekretär eingeladen und nehmen mit beratender Stimme teil.
Die ordentlichen Mitglieder des Gesamtvorstandes (§ 7.1 a) werden von der Kreis­vertretung jeweils für vier Jahre gewählt. Alle zwei Jahre scheidet die Hälfte aus. Scheidet ein gewähltes Mitglied im Laufe seiner Amtszeit aus, so kann der Gesamt­vorstand an seiner Stelle für die restliche Amtszeit ein neues Mitglied berufen. Die folgende Kreisvertretung hat die Berufung zu bestätigen oder eine entsprechende Neuwahl vorzunehmen.
Der Gesamtvorstand hat das Recht, in jeder Wahlperiode über den Kreis seiner ge­wählten Mitglieder hinaus bis zu zwei weitere Mitglieder zu berufen. Die folgende Kreisvertretung hat die Berufung zu bestätigen oder eine eigene Berufung vorzuneh­men. Die Amtszeit der berufenen Mitglieder endet jeweils mit der Amtszeit der bei der letzten der Berufung vorausgegangenen Wahl gewählten Mitglieder. Eine erneute Berufung ist nicht zulässig.
Darüber hinaus hat der Gesamtvorstand das Recht, den Theologischen Mitarbeiter des Kreisverbandes und den Leiter des Jugendreferates des Kirchenkreises Siegen in den Gesamtvorstand zu berufen.
In den Gesamtvorstand wählbar ist jedes nach dem Bürgerlichen Recht mündige Mit­glied eines Vereins des CVJM-Kreisverbandes, das sich zu Grundlage und Ziel des CVJM-Kreisverbandes (§ 2.1) bekennt.
Gewählte und berufene Mitglieder des Gesamtvorstandes können aus ihrem Amt ab­berufen werden, indem die Kreisvertretung an ihrer Stelle andere Personen mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen zu Mitgliedern des Gesamtvorstandes wählt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegebene Stimmen.
Das Nähere kann in einer von der Kreisvertretung zu beschließenden Wahlordnung festgelegt werden.
Der Gesamtvorstand wird vom Vorstand in der Regel mindestens dreimal jährlich einberufen.
Jede ordnungsgemäß einberufene Gesamtvorstandssitzung ist beschlussfähig. Sie gilt als ordnungsgemäß einberufen, wenn die Einladung dazu mindestens eine Woche vorher schriftlich, unter Angabe der Tagesordnung, zugegangen ist.
Die Sitzung wird vom Kreispräses oder einem seiner Stellvertreter geleitet. Der zu­ständige Bundessekretär wird dazu eingeladen.
Auf besondere Einladung durch den Vorstand können auch Gäste an den Gesamtvor­standssitzungen teilnehmen.
Sofern mindestens 1/6 der Mitglieder des Gesamtvorstandes eine Gesamtvorstands­sitzung schriftlich unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes beantragen, ist die­sem Antrag umgehend zu entsprechen.
Über die Sitzungen des Gesamtvorstandes wird ein Protokoll angefertigt, das von zwei Mitgliedern des Gesamtvorstandes zu unterzeichnen ist. Dieses wird allen Ge­samtvorstandsmitgliedern und dem zuständigen Bundessekretär zugestellt.
4. Aufgaben des Gesamtvorstandes
Der Gesamtvorstand leitet den CVJM-Kreisverband und seine Arbeit, soweit dies nicht Aufgabe des Vorstandes ist. Er kann die Vereine zu Bezirken zusammenfassen und die Arbeit in Arbeitszweige aufteilen. Insbesondere hat er folgende Aufgaben: a) Geistliche Leitung des CVJM-Kreisverbandes;
b) Entwicklung und Förderung neuer Arbeitsformen christlicher Jugendarbeit im CVJM;
c) Förderung der Gemeinschaft der Vereine und ihrer Vorstände und Mitarbeiter untereinander;
d) Bildung von Beiräten zur Unterstützung der Arbeit des Gesamtvorstandes;
e) Berufung der Vorsitzenden der Beiräte aller Arbeitszweige aufgrund der Vor­schläge„der jeweiligen Beiräte;
f) Berufung der Beisitzer nach § 7.1 d) - e);
g) Wahl der Mitglieder des Vorstandes nach § 8.1 a) - e);
h) Berufung eines leitenden Sekretärs;
i) Entscheidung in den Angelegenheiten, die der Beschlussfassung der Kreisvertre­tung unterliegen, falls die Angelegenheit keinen Aufschub duldet. Die Entschei­dung des Gesamtvorstandes ist der Kreisvertretung in der nächsten Sitzung zur Genehmigung vorzulegen. Sie kann die Dringlichkeitsentscheidung aufheben, soweit nicht schon Rechte anderer durch die Ausführung des Beschlusses ent­standen sind.
Alle Gesamtvorstandsmitglieder vertreten nach bestem Vermögen die Arbeit des CVJM-Kreisverbandes und des CVJM-Westbundes in den Vereinen. Es ist anzustre­ben, dass jeder Ortsverein mindestens einmal im Jahr von einem Gesamtvorstands­mitglied besucht wird.
Der Vorstand setzt sich aus Mitgliedern des Gesamtvorstandes zusammen. Er besteht aus:
a) dem Kreispräses,
b) den beiden Stellvertretern,
e) bis zu zwei Beisitzern,
f) dem leitenden Sekretär.
g) Der Vorstand kann die Beisitzer nach § 7.1 d) und e) des Gesamtvorstandes zu­sätzlich in den Vorstand berufen.
Alle unter a) - g) Genannten sind stimmberechtigt.
Die Mitglieder a) bis d) sind Vorstand im Sinne von § 26 BGB.
Der CVJM-Kreisverband wird vertreten durch den Kreisvorsitzenden oder durch ei­nen seiner Stellvertreter, jeweils gemeinsam mit einem anderen Mitglied des Vor­standes nach § 8.1 c) und d).
Zu den Sitzungen können die vom CVJM-Kreisverband angestellten Kreissekretäre, Verwaltungsleiter und Hausleiter eingeladen werden und nehmen mit beratender Stimme teil.
Auf besondere Einladung durch den Vorstand können auch Gäste an den Vorstands­sitzungen teilnehmen.
Die ordentlichen Mitglieder des Vorstandes (§ 8.1 a - e) werden vom Gesamtvor­stand jeweils für vier Jahre gewählt. Alle zwei Jahre scheidet die Hälfte aus.
Die Wahl und die Wiederwahl des Kreisvorsitzenden bedürfen der Bestätigung des Vorstandes des CVJM-Westbundes.
Scheidet ein gewähltes Mitglied im Laufe seiner Amtszeit aus, so kann der Gesamt­vorstand an seiner Stelle für die restliche Amtszeit ein neues Mitglied wählen.
Das Nähere kann in einer von der Kreisvertretung zu beschließenden Wahlordnung bestimmt werden.
Der Vorstand wird vom Präses oder einem seiner Stellvertreter in der Regel monat­lich einberufen.
Jede ordnungsgemäß einberufene Vorstandssitzung ist beschlussfähig, wenn minde­stens die Hälfte der gewählten Mitglieder anwesend sind. Sie gilt als ordnungsgemäß einberufen, wenn dazu mindestens eine Woche vorher, unter Angabe der Tagesord­nung, eingeladen wurde.
Sofern mindestens vier Mitglieder des Vorstandes eine Vorstandssitzung schriftlich unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes beantragen, so ist diesem Antrag um­gehend zu entsprechen.
Über die Sitzungen des Vorstandes wird ein Protokoll angefertigt, das von zwei Mit­gliedern des Vorstandes zu unterzeichnen ist. Dieses wird vor der jeweils nächsten Sitzung allen Mitgliedern des Gesamtvorstandes zugestellt.
Personalangelegeheiten werden in einem vertraulichen Protokoll dokumentiert, wel­ches im Vorstand verbleibt.
a) Leitung der Arbeit des CVJM-Kreisverbandes im Auftrage des Gesamtvorstan­des;
b) Wahrnehmung der Belange des CVJM-Kreisverbandes gegenüber den Vereinen und Vertretung des CVJM-Kreisverbandes nach außen;
c) Vorbereitung und Einberufung der Kreisvertretung und des Gesamtvorstandes sowie Ausführung ihrer Beschlüsse;
d) Verwaltung des Verbandsvermögens und Führung der laufenden Geschäfte; e) Berufung der Kreissekretäre, des Hausleiters und des Verwaltungsleiters;
f) Regelung der dienstlichen Belange des leitenden Sekretärs, der Kreissekretäre, des Hausleiters und des Verwaltungsleiters;
g) Anstellung und Regelung der dienstlichen Belange der übrigen Mitarbeiter;
h) Bildung von Ausschüssen zur Unterstützung der Arbeit des Vorstandes;
i) Aufstellung einer Geschäftsordnung für die Arbeit der Geschäftsstelle.
Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. Die Geschäftsordnung bedarf der Zustimmung des Gesamtvorstandes.
§ 9 Leitender Sekretär, Kreissekretäre
1. Leitender Sekretär
Der CVJM-Kreisverband kann einen leitenden Sekretär einstellen. Dieser leitet unter der Verantwortung des Vorstandes die Arbeit des CVJM-Kreisverbandes. Er führt im Auftrage des Vorstandes die Dienstaufsicht über alle hauptamtlichen Mitarbeiter des CVJM-Kreisverbandes soweit nichts anders bestimmt ist.
2. Kreissekretäre
Die Kreissekretäre nehmen den Auftrag des CVJM-Kreisverbandes in bestimmten fachlichen oder regionalen Schwerpunkten wahr. Sie besuchen die Vereine und Gruppen und regen die Bildung neuer Vereine an. Sie vertreten den CVJM­-Kreisverband bei Vereinsfesten, Konferenzen und anderen Gelegenheiten und för­dern die Arbeit in der Öffentlichkeit. Sie haben das Recht, im Rahmen ihres Auftra­ges an allen Sitzungen der Vereine mit beratender Stimme teilzunehmen.
Änderungen dieser Satzung können nur mit 3/4-Mehrheit der abgegebenen Stimmen von der Kreisvertretung beschlossen werden. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegebene Stimmen.
Satzungsänderungen bedürfen der Genehmigung durch den Vorstand des CVJM­-Westbundes.
§ 11 Auflösung des CVJM-Kreisverbandes
1. Ein Antrag auf Auflösung des CVJM-Kreisverbandes muss von wenigstens ei­nem Drittel der angeschlossenen Vereine an die Kreisvertretung gerichtet werden.
2. Über diesen Antrag entscheidet eine hierfür besonders einberufene Kreisvertre­tung mit mindestes Dreiviertelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten.
3. Die Auflösung bedarf der Zustimmung des Vorstandes des CVJM-Westbundes.
4. Nach beschlossener Auflösung hat der amtierende Vorstand innerhalb von neun Monaten die Auflösung durchzuführen und die Geschäfte abzuwickeln. Für diese Zeit sind die dem CVJM-Kreisverband angehörenden Vereine verpflichtet, die festgesetzten Beiträge zu entrichten.
Bei Auflösung des CVJM-Kreisverbandes oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an den CVJM-Westbund - Geschäftsführender Verein e.V., der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige oder kirchliche Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.
In der vorliegenden Satzung wurde die maskuline Sprache gewählt. Die Ämter im CVJM-Kreisverband stehen jedoch Frauen und Männern in gleicher Weise offen.
Die bei Inkrafttreten dieser Satzung im Amt befindlichen Vorstandsmitglieder blei­ben bis zum Ablauf ihrer Amtszeit im Amt.
Diese Satzung wurde von der Kreisvertretung am 22.11.2003 beschlossen.
genehmigt vom CVJM-Westbund-Vorstand
Wuppertal, den 16.12.2003