Source: http://jagdklub.eu/index.php/homepage/statuten
Timestamp: 2019-11-12 16:18:46
Document Index: 358467757

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 577', '§16', '§ 34']

Die Statuten des Purkersdorfer Jagdklubs
Der Verein führt den Namen „Purkersdorfer Jagdklub„. Hauptsitz des Vereins ist Purkersdorf. Der Verein erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Europa.
Der Verein hat den Zweck unter Ausschluss jeder Parteipolitik und nicht auf Gewinn ausgerichtet:
Förderung der Jagdwirtschaft und des Naturschutzes sowie deren Verteidigung gegen schädigende Einflüsse und Eingriffe.
Die Heran- bzw. Fortbildung seiner Mitglieder zu tüchtigen, weidgerechten Jägern und Hegern.
Erhaltung der österreichischen weidmännischen Gebräuche und Sitten, sowie Pflege der Weidmannssprache. l
Die Ausbildung, sowie die Förderung der Ausbildung von Jagdgebrauchshunden aller Jagdhunderassen.
Abhaltung, Organisation und Durchführung von Prüfungen für Jagdgebrauchshunde aller Jagdhunderassen nach Maßgabe der vom Österreichischen Jagdgebrauchshundeverband genehmigten Prüfungsordnungen
Der Vereinszweck soll durch die in Abs. 1 und Abs. 2 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
I. die Veranstaltung von Vorträgen, Ausstellungen, jagdlichen Schießbewerben und gesellschaftlichen Zusammenkünften;
II. die jagdfachlich richtige Information (wenn erforderlich) in der Österreichischen Presse, TV usw.;
III. die Erhaltung, Verbreitung und Pflege der weidmännischen Gebräuche, Sitten und der Weidmannssprache;
IV. die Zusammenarbeit mit anderen Jagdklubs und mit den Landesjagdverbänden.
V. die Herausgabe von Mitteilungsblättern.
VI. Prüfungsveranstaltungen für alle Jagdgebrauchshunde aller Jagdhunderassen.
1. Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge,
3. Spenden, Sammlungen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen.
Die Tätigkeit des Vereines ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Eventuelle Überschüsse stellen Zufallsgewinne dar und sind auf neue Rechnung vorzutragen und dem gemeinnützigen Zweck zuzuführen.
Der Verein besteht aus ordentlichen, außerordentliche und Ehrenmitgliedern. Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich an der Vereinsarbeit voll beteiligen, eine gültige Jagdkarte besitzen und von der Erlangung einer solchen nicht ausgeschlossen sind. Mitglieder werden ungeachtet der Religion, Herkunft oder politischen Meinung aufgenommen.
Zur Aufnahme als Mitglied ist das Ausfüllung eines Anmeldeblattes und die Einführung durch mindestens ein Mitglied erforderlich. Dies gilt für alle physischen Personen die unbescholten das 18. Lebensjahr vollendet und die körperliche und geistige Eignung zur Ausübung der Jagd haben. Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand in geheimer Abstimmung. Angehende Mitglieder müssen von mindestens einem ordentlichen Mitglied vorgeschlagen werden, wovon dieser als "Mentor" fungiert. Das erste Jahr der Mitgliedschaft ist als Probejahr anzusehen, wobei in diesem Jahr die Mitgliedschaft ohne Angabe von Gründen beendet werden kann.
Mitglieder werden beim Wachtelessen, beim Sommerfest oder der Adventfeier aufgenommen, sofern diese stattfinden. In Ausnahmefällen können Mitglieder auch außerhalb dieser Termine aufgenommen werden. Dafür bedarf es im Ausnahmefall der Zustimmung von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern und muss in diesem Fall bei der Sommerfeier oder Adventfeier bestätigt werden. Die Ablehnung der Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen erfolgen. Bei vier Stimmen dagegen gilt die Aufnahme als abgelehnt. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, freiwilligen Austritt oder Ausschluss. Der Austritt kann bis zum 31.12. jeden Jahres erfolgen und muss dem Vorstand mindestens einen (1) Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Austrittsanzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt. Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den oben genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu. Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Statuten zu verlangen.
Mindestens ein Zehntel (1/10) der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen. Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindesten ein Zehntel (1/10) der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier (4) Wochen zu geben. Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.
Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002, sie findet im ersten Quartal jeden Jahres statt. Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung, auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel (1/10) der Mitglieder, auf Verlangen der Rechnungsprüfer, Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 1 Abs. 5 zweiter Satz VG, § 11 dieser Statuten), Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Statuten) binnen vier (4) Wochen statt. Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei (2)
Wochen vor dem Termin schriftlich, über Klubnachrichten, mittels Fax oder E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebenen Fax Nr. oder E-Mailadresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand, durch die/einen Rechnungsprüfer
oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator. Anträge sind mindesten eine Woche vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen. Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung - können zur Tagesordnung gefasst werden. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig. Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig. Die Wahlen und die Beschlussfassung in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der Abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Drittel (2/3) der abgegebenen gültigen Stimmen. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Präsident/in, in dessen/deren Verhinderung sein/e Vizepräsident/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
Die Beschlussfassung über den Voranschlag, Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer, Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer, Genehmigung von Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein, Entlastung des Vorstands, Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und außerordentliche Mitglieder, Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft, Beschlussfassung über Statutenänderung und die
frei willige Auflösung des Vereins, Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen sind ausschließlich der Generalversammlung vorbehalten.
Der Vorstand besteht aus Präsident/in und Vizepräsident/in, Schriftführer/in und Stellvertreter/in, Kassier/in und Stellvertreter/in. Der Vorstand hat die Möglichkeit Referenten/Referentinnen für die verschiedenen Aufgaben im Klub zu bestimmen. Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seiner Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbare Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat. Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt drei (3) Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben. Der Vorstand wird vom/der Präsident/in, bei Verhinderung von seinem/seiner Vizepräsident/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbare Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist. Der Vorstand fasst die Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag. Den Vorsitz führt der/die Präsident/in, bei Verhinderung sein/e Vizepräsident/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahre ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder dazu bestimmen. Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung und Rücktritt. Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.
Der Vorstand übt die Vereinsleitung aus, er ist „Leitungsorgan“ lt. Vereinsgesetz 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Sein Wirkungsbereich umfasst im Besonderen: Einrichtungen eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesen mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen und Ausgaben sowie Führung eines Vermögensverzeichnisses; Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses; Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung lt. dieser Statuten; Information der Vereinsmitglieder über ihre Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss; Verwaltung des Vereinsvermögens; Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern; Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins. Der Vorstand hat die Möglichkeit Referenten/Referentinnen für die verschiedenen Aufgaben im Klub zu bestimmen.
Der/die Präsident/in führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Schriftführer/in unterstützt den/die Präsident/in bei der Führung der Vereinsgeschäfte. Der/die Präsident/in vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des Präsident/der Präsidentin und des Schriftführers/ der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Präsident/en/in und des Kassiers/ der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds. Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen hin zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den vorher genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden. Bei Gefahr im Verzuge ist der/die Präsident/in berechtigt, auch in Angelegenheiten, die den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachtäglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan. Der/die Präsident/in führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Der/die Schriftführer/ in führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands. Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich. Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle der/des Präsident/in, des Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/ der Kassierin ihre Stellvertreter/innen.
Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von drei (3) Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist. Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten. Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gilt für die Rechnungsprüfer der § 11 der Statuten sinngemäß.
Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den § 577 ff ZPO. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei(3) ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben (7) Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben (7) Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen 14 Tagen ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts.
Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen kein Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.
§16 Vereinsfreundschaften
Der Purkersdorfer Jagdklub ist ermächtigt Vereinsfreundschaften einzugehen. Sie dienen des regen Austausches und der Information. Eine Vereinsfreundschaft muss von der Generalversammlung mit einfacher Mehrheit genehmigt werden. Zum äußeren Zeichen der Verbandsfreundschaft wird der Wimpel an der Vereinsstandarte getragen
Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Das verbleibende Vereinsvermögen ist jedenfalls bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung zu verwenden.