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Timestamp: 2019-02-23 00:49:14
Document Index: 363824616

Matched Legal Cases: ['§ 36', '§ 43', 'Art. 135', '§ 4', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Ausgabe 3/2019, 19. Februar 2019
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die EU-Finanzmarktregulierung hat vor allem zwei Ziele: Verbraucherschutz und Finanzstabilität. In den USA ist das anders. Dort ist auch die Stärke der heimischen Finanzindustrie ein Regulierungsziel. In unserer Pressekonferenz vergangene Woche haben wir deshalb für ein Umdenken in der EU plädiert. „Fondsbranche fordert neues Leitbild für die EU-Regulierung“ war danach der Tenor vieler Presseberichte.
Um Missverständnisse zu vermeiden: Es geht uns nicht um Deregulierung und schon gar nicht um ein Abrücken von den Zielen Verbraucherschutz und Finanzstabilität. Aber Exzesse wie MiFID II oder PRIIPs machen weder den Finanzmarkt stabiler, noch nützen sie den Verbrauchern. Den Asset Managern jedoch schaden sie, weil sie viel Zeit und Geld kosten, die sinnvoller eingesetzt werden könnten. Wir stehen in einem globalen Wettbewerb, der wegen des wachsenden Margendrucks geprägt ist vom Streben nach Skaleneffekten und technischer Effizienz. Auf beides hat die Größe eines Asset Managers erheblichen Einfluss, und was Größe angeht, sind die europäischen Asset Manager gegenüber amerikanischen deutlich im Hintertreffen.
Manche werden sich mit unserer Forderung schwer tun, insbesondere jene, die noch im Krisenmodus der Jahre nach 2010 arbeiten und uns in erster Linie als Gefahr betrachten, vor der man Verbraucher und Märkte schützen muss. Diese dualistische Einstellung hat uns nicht zuletzt MiFID II und PRIIPs beschert, bei denen die Verhältnismäßigkeit eindeutig verloren gegangen ist. Die Zahl der EU-Richtlinien und nachgeordneten Vorschriften zu Fonds hat sich seit 2016 noch einmal fast verdoppelt, obwohl sie vorher schon hoch war. Unsere personellen und finanziellen Ressourcen sind aber nicht unerschöpflich. Die Fondsbranche ist tragende Säule der Altersvorsorge und finanziert Unternehmen und Staaten. Ihre globale Wettbewerbsfähigkeit hat deshalb in der Abwägung der EU-Gesetzgeber und Regulatoren mehr Gewicht verdient als bisher.
BVI: 2018 war ein gutes Fondsjahr
Die Fondsbranche hat sich 2018 trotz des schwachen Börsenjahres gut entwickelt. Investmentfonds flossen netto 119 Milliarden Euro zu. Abgesehen von den beiden...
Die Fondsbranche hat sich 2018 trotz des schwachen Börsenjahres gut entwickelt. Investmentfonds flossen netto 119 Milliarden Euro zu. Abgesehen von den beiden Rekordjahren 2015 und 2017 bewegt sich das Neugeschäft auf dem Niveau der Vorjahre. Beim verwalteten Vermögen liegt die Branche mit knapp 3 Billionen Euro weiterhin auf Rekordniveau. Seit Ende 2008 hat sich das verwaltete Gesamtvermögen fast verdoppelt.
Bei den offenen Investmentfonds (Netto-Zuflüsse von 117 Milliarden Euro) sind Spezialfonds unverändert die stabile Stütze beim Absatz. Sie verzeichneten 2018 Zuflüsse von 94,7 Milliarden Euro. Das ist ihr drittbestes Absatzjahr. Nachdem die Publikumsfonds traditionell mit einem starken ersten Quartal gestartet sind, dämpften die unruhigen Börsen weitere Zuflüsse, insbesondere in Aktienfonds. Mischfonds und Immobilienfonds hingegen behaupteten sich letztes Jahr gut und erzielten ein Neugeschäft auf dem Niveau von 2017. Unter dem Strich sammelten offene Publikumsfonds 21,8 Milliarden Euro neue Gelder ein.
Bei den offenen Spezialfonds ist die Altersvorsorge der wichtigste Faktor im Neugeschäft. Versorgungswerke und Pensionskassen vertrauten den Fonds netto 37,4 Milliarden Euro neue Mittel an. Das sind 40 Prozent des Neugeschäfts. Sie führen seit 2016 die Absatzliste an. Das Fondsvermögen für Altersvorsorgeeinrichtungen ist seit Ende 2016 von 326 Milliarden Euro auf 466 Milliarden Euro gestiegen. Versicherungsgesellschaften sind mit 545 Milliarden Euro weiterhin die volumengrößte Anlegergruppe.
Hier finden Sie unsere Pressemitteilung (deutsch / englisch) sowie eine Präsentation zu unserer Pressekonferenz am 13. Februar 2019.
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BVI: EU sollte Versprechen einer besseren Regulierung einlösen
Nach einer Phase starken Wachstums steht die europäische Fondsbranche vor der Aufgabe, sich an veränderte Marktbedingungen durch steigenden Margendruck und...
Nach einer Phase starken Wachstums steht die europäische Fondsbranche vor der Aufgabe, sich an veränderte Marktbedingungen durch steigenden Margendruck und technische Entwicklungen anzupassen. Die Asset Manager haben in den vergangenen Jahren bereits viele ihrer Prozesse automatisiert. Viele planen die Investitionen in Technisierung, künstliche Intelligenz und Big Data aber weiter auszubauen. Die europäischen Asset Manager wollen in den kommenden Jahren ihre Ressourcen darauf konzentrieren, ihre globale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Die EU-Regulierung bindet jedoch immer noch enorme Kapazitäten, die den Asset Managern an anderen Stellen fehlen. Überregulierung ist laut der BVI-Herbstumfrage neben dem steigenden Margendruck und der Technisierung immer noch die größte Herausforderung für die Fondsgesellschaften.
Der BVI möchte die EU an ihr Versprechen einer besseren Regulierung erinnern. Vor der Schaffung neuer Regeln müssen die bestehenden auf ihre Gesamtwirkung überprüft und bei Bedarf verbessert oder vereinfacht werden. Als verbesserungswürdiges Beispiel nennt der BVI MiFID II. Die Richtlinie soll eigentlich die Verbraucher schützen; im Ergebnis bekommen sie jedoch überbordende Produktinformationen und weniger Beratung.
Ebenso wichtig wie eine bessere Regulierung wäre ein breiterer Fokus. Vorbild könnte hier die Herangehensweise der Amerikaner sein: In den USA ist neben dem Verbraucherschutz und der Finanzstabilität auch die Stärkung der heimischen Finanzindustrie ein wichtiges Ziel in der Finanzmarktregulierung. Die globale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Fondsbranche sollte auch ein legitimes Ziel der EU-Finanzmarktregulierung sein. Die Asset Manager in Europa sind die Träger der Altersvorsorge und Finanzierer von Unternehmen und Staaten. Ihre globale Wettbewerbsfähigkeit sollte auch bei Abwägungsentscheidungen der EU-Gesetzgeber und Regulatoren Berücksichtigung finden.
Nachhaltigkeit ist für die Fondsbranche ein zunehmend wichtiges Thema. Das EU-Gesetzespaket zur Förderung eines nachhaltigen Finanzsystems bewertet der BVI vor diesem Hintergrund überwiegend positiv. Korrekturbedarf besteht aus Praxissicht allerdings noch im Detail. Beispielsweise sollte ein Klassifizierungssystem für ESG-Anlagen nicht ausschließlich „grüne“ Aktivitäten zulassen, sondern auch Abstufungen, um Unternehmen den Übergang in die klimaneutrale Wirtschaft zu erleichtern.
Vorschläge seitens Politik und Verbraucherschützern, ein staatliches Altersvorsorgeprodukt einzuführen, lehnt der BVI aus unterschiedlichen Gründen ab. Erstens würde ein Staatsfonds den Wettbewerb in der Altersvorsorge verzerren. Ein Staatsfonds hätte kaum Marketing- und Vertriebskosten. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass auch politische Motive die Anlageentscheidungen des Fonds bestimmen könnten. Und schließlich ist auch der oft zum schwedischen Pensionsfonds AP7 gezogene Vergleich schief: Der AP7 ist Teil der gesetzlichen Rentenversicherung. Wer in den Fonds investiert, legt bis zum 55. Lebensjahr zu 100 Prozent in Aktienfonds an. Außerdem nutzt der Fonds Hebelpositionen. Der BVI plädiert daher dafür, die etablierte Riester-Rente weiter zu entwickeln: durch eine vereinfachte Fördersystematik und Zulagenverwaltung, einen erweiterten Kreis von Förderberechtigten und flexible Beitragsgarantien. Sinnvoll wäre darüber hinaus, Altersvorsorgesparer regelmäßig mit einer säulenübergreifenden Renteninformation über den aktuellen Stand ihrer Altersvorsorge zu informieren.
Hier finden Sie unsere Pressemitteilung (deutsch / englisch) sowie eine Präsentation zur Pressekonferenz
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Wertpapier-Publikumsfonds: Die Hälfte der Anbieter erzielen Zuflüsse im Jahr 2018
Von den Zuflüssen in offene Wertpapier-Publikumsfonds in Höhe von 15,4 Milliarden Euro profitierten gut die Hälfte der Anbieter: 24 Häuser sammelten 2018 unter...
Von den Zuflüssen in offene Wertpapier-Publikumsfonds in Höhe von 15,4 Milliarden Euro profitierten gut die Hälfte der Anbieter: 24 Häuser sammelten 2018 unter dem Strich neue Gelder ein, 22 Anbieter mussten Rückflüsse hinnehmen. Bei offenen Wertpapier-Spezialfonds lag die Zahl der Gesellschaften mit Netto-Zuflüssen (17) trotz neuer Mittel von 86,6 Milliarden Euro nur geringfügig über der Zahl der Gesellschaften mit Netto-Abflüssen (13). Bei offenen Immobilien-Publikumsfonds verzeichneten 14 der 17 Häuser Mittelzuflüsse und bei Immobilien-Spezialfonds 25 der 27 Unternehmen. Bei freien Mandaten erzielten zwar 15 von 21 Anbietern per Saldo Mittelzuflüsse. Allerdings mussten zwei Gesellschaften Abflüsse von zusammen 30 Milliarden Euro hinnehmen. Das gesamte Neugeschäft von Fonds und freien Mandaten lag 2018 bei 89,9 Milliarden Euro. Davon entfielen 81,8 Milliarden Euro auf die 20 größten Marktteilnehmer.
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2018: Fast jede zweite neu aufgelegte Publikumsfonds-ISIN ist ein Aktienfonds
Im Jahr 2018 entfielen 46 Prozent aller von deutschen Anbietern neu aufgelegten Publikumsfonds-ISIN auf Aktienfonds. Das ist ein sprunghafter Anstieg gegenüber...
Im Jahr 2018 entfielen 46 Prozent aller von deutschen Anbietern neu aufgelegten Publikumsfonds-ISIN auf Aktienfonds. Das ist ein sprunghafter Anstieg gegenüber dem fünfjährigen Durchschnitt der Vorjahre (32 Prozent) und der Höchstwert in dieser Zeitspanne. 2013 hatten Mischfonds-ISINs einen Anteil von 39 Prozent. Rentenfonds fielen 2018 mit 20 Prozent deutlich unter den Mittelwert von 28 Prozent (ebenfalls bezogen auf den 5-Jahres-Zeitraum von 2013 bis 2017).
Ein Grund für diese Entwicklung dürfte die Zinserwartung sein. Einerseits werden mittelfristig steigende Zinsen auf die Kurse von Anleihen drücken. Andererseits sind nach den eingetrübten Konjunkturerwartungen in den USA und der Ankündigung der US-Notenbank, von weiteren Zinsschritten zunächst abzusehen, die Aussichten für die Aktienmärkte wieder verbessert. Dafür spricht im laufenden Jahr 2019 eine der historisch stärksten Erholungen der US-Börsenindizes in einem Januar und die zeitliche Verteilung der Neuauflagen von Fonds im Jahr 2018: Während 44 Prozent der Neuauflagen aller Fonds und nur 38 Prozent der Neuauflagen von Rentenfonds in das zweite Halbjahr 2018 fallen, waren es bei den Aktienfonds 53 Prozent.
michael.pirl@bvi.de
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Nachhaltigkeit: BVI fordert umfassendes ESG-Label in der EU
Ein Label für nachhaltige Produkte sollte nicht nur ökologische („E“), sondern auch soziale Belange („S“) sowie solche zur guten Unternehmensführung („G“)...
Ein Label für nachhaltige Produkte sollte nicht nur ökologische („E“), sondern auch soziale Belange („S“) sowie solche zur guten Unternehmensführung („G“) umfassen. Das 1992 von der EU-Kommission eingeführte freiwillige „Ecolabel“, das Produkte und Dienstleistungen, die geringere Umweltauswirkungen haben als Vergleichbare, kennzeichnet, ist daher nicht geeignet, die ESG-Themen abzubilden. Darauf weisen wir in unserer Antwort auf einen Fragebogen der EU-Kommission zur Erweiterung des Ecolabels hin. Ein entsprechendes Label sollte zudem auf alle Finanzprodukte anzuwenden sein, die im Wettbewerb stehen. Zum Hintergrund: Die Erweiterung des Ecolabels auf Finanzprodukte ist ein Teil des von der EU-Kommission im März 2018 veröffentlichten Aktionsplans zur Finanzierung von nachhaltigem Wachstum (vgl. Newsletter 5/2018).
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Nachhaltigkeit: ESAs sollen kurzfristiges Handeln von Unternehmen untersuchen
Die EU-Kommission hat die drei europäischen Aufsichtsbehörden EBA, EIOPA und ESMA mit einer Untersuchung beauftragt, ob Unternehmen von der Finanzindustrie zu...
Die EU-Kommission hat die drei europäischen Aufsichtsbehörden EBA, EIOPA und ESMA mit einer Untersuchung beauftragt, ob Unternehmen von der Finanzindustrie zu kurzfristigem Handeln angehalten werden. Der Auftrag ist Teil des Aktionsplans zur Finanzierung von nachhaltigem Wachstum, den die EU-Kommission im März 2018 veröffentlicht hat. Die Kommission weist weiter darauf hin, dass die ESAs bei konkreten Hinweisen Vorschläge vorlegen sollen, wie die Finanzaufsicht etwaige Praktiken unterbinden könnten, die zu kurzfristigem Handeln führen. Der Bericht soll bis Dezember 2019 fertiggestellt werden. Die ESAs sollen der Kommission erste Ergebnisse im September 2019 vorlegen.
christian.anger@bvi.de
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ESMA hört Experten an zur Förderung nachhaltiger Finanzanlagen
Bei einer Anhörung der ESMA zur Nachhaltigkeit am 4. Februar 2019 standen insbesondere die drei Konsultationen zur Förderung nachhaltiger Finanzanlagen (vgl....
Bei einer Anhörung der ESMA zur Nachhaltigkeit am 4. Februar 2019 standen insbesondere die drei Konsultationen zur Förderung nachhaltiger Finanzanlagen (vgl. Newsletter 1/2019) im Mittelpunkt. Dabei betonte die ESMA vor allem den gewählten prinzipienbasierten Ansatz zur Änderung des Rechtsrahmens der AIFM- und der OGAW-Richtlinie, der MiFID-Durchführungs-Verordnung und -Richtlinie sowie der Leitlinien zur Produktüberwachung und zum Geeignetheitstest. Wir unterstützen den prinzipienbasierten Ansatz, da nur so sichergestellt werden kann, dass alle Marktteilnehmer gleichermaßen die Vorgaben erfüllen können. Bei der Anhörung wurde deutlich, dass dieser Ansatz breite Unterstützung in der Industrie findet. Einige Teilnehmer der Anhörung kritisierten hingegen die umfangreiche Aufgliederung der Leitlinien zur Geeignetheit, da diese nicht im Einklang mit dem prinzipienbasierten Ansatz stünde. Der finale Bericht wird nach Angaben der ESMA voraussichtlich im April 2019 erscheinen.
Versicherer sollten Auswirkungen ihrer Investitionen auf die Umwelt nicht berücksichtigen müssen
Versicherer sollten bei Investitionen die potenziellen langfristigen Auswirkungen der Anlageentscheidungen auf nachhaltige Faktoren nicht verpflichtend...
Versicherer sollten bei Investitionen die potenziellen langfristigen Auswirkungen der Anlageentscheidungen auf nachhaltige Faktoren nicht verpflichtend berücksichtigen sollen. Dafür sprechen wir uns in einer Stellungnahme zur Konsultation der EIOPA zu Anpassungen von Solvency II und IDD (vgl. Newsletter 21/2018) aus.
Der Konsultation ging eine Aufforderung der EU-Kommission an die ESMA und die EIOPA voraus, Vorschläge zur Anpassung der Level-2-Vorgaben für Fondsgesellschaften und Versicherer zu erstellen, die die Berücksichtigung von ESG-Überlegungen im Investmentprozess, im Risikomanagementprozess in der internen Organisationsstruktur und im Zielmarkt abbilden. Parallel schlägt die ESMA zur Integration von Nachhaltigkeit in die Fondsregulierung prinzipienbasierte Änderungen vor (vgl. Newsletter 1/2019).
PRIIPs: Fondsausnahme bis Ende 2021 verlängert – ESAs arbeiten an Korrekturen im KID
Die EU-Kommission, der Rat und das EU-Parlament haben sich am 5. Februar 2019 im Rahmen ihres Trilogs zum grenzüberschreitenden Fondsvertrieb auf die...
Die EU-Kommission, der Rat und das EU-Parlament haben sich am 5. Februar 2019 im Rahmen ihres Trilogs zum grenzüberschreitenden Fondsvertrieb auf die Verlängerung der Fondsausnahme unter der PRIIPs-Verordnung geeinigt. Investmentfonds sind nun bis Ende 2021 von der Pflicht zur Erstellung der PRIIPs-KIDs ausgenommen. Die Frist für die Überprüfung der PRIIPs-Vorgaben wird zudem bis Ende 2019 verlängert. Dann soll die EU-Kommission Vorschläge zur Änderung der PRIIPs-Vorgaben vorlegen. Zu den anstehenden Arbeiten haben die europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs) ihre Empfehlungen veröffentlicht. Erfreulicherweise sind sie bereit, im Rahmen der PRIIPs-Überprüfung auch die Probleme mit dem Kostenausweis zu diskutieren. Im Fokus sollen dabei die Berechnung der Transaktionskosten und der „Reduction in Yield“-Ansatz für die Kostenoffenlegung stehen. Die ESAs wollen auch prüfen, welche Methoden am besten geeignet sind, die Konsistenz der Kosteninformation mit MiFID II und IDD zu gewährleisten. Außerdem kündigen sie weitere Arbeiten zu den Performance-Szenarien und der Darstellung der vergangenen Wertenwicklung an. Zudem wollen die ESAs das Konzept der PRIIPs-Informationen für Produkte mit mehreren Anlageoptionen, zu denen fondsgebundene Versicherungen gehören, überprüfen.
Flankierend haben die ESAs eine gemeinsame aufsichtliche Erklärung zur Darstellung der Performance-Szenarien in PRIIPs-KIDs vorgelegt, die eine kurzfristige Problemlösung für den Umgang mit übermäßig positiven Ergebnissen anbietet. Um Anleger über die eingeschränkte Aussagekraft der Performance-Szenarien aufzuklären, empfehlen die ESAs, eine zusätzliche Warnung unter der Überschrift „Performance-Szenarien“ im KID aufzunehmen. Die PRIIPs-Hersteller können den Wortlaut der Warnung an die Besonderheiten des jeweiligen Produkts anpassen.
magdalena.kuper@bvi.de
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Webinar zu „Ein Jahr MiFID II“
Im Webinar „Ein Jahr MiFID II – eine erste Bilanz“ haben Julia Backmann (BVI), Frank Ulbricht (BCA) und Peter Nonner (FIL Fondsbank), im Gespräch mit Björn...
Im Webinar „Ein Jahr MiFID II – eine erste Bilanz“ haben Julia Backmann (BVI), Frank Ulbricht (BCA) und Peter Nonner (FIL Fondsbank), im Gespräch mit Björn Drescher (Drescher & Cie) die Umsetzung, die Probleme und die noch offenen Fragen diskutiert. Insbesondere ging es um die noch offenen Regeln für die freien Vermittler in der Finanzanlagenvermittlungsverordnung, die Kostenoffenlegung sowie die Schwierigkeiten im Vertrieb durch erhöhte Informationspflichten wie dem ex-ante-Kostenausweis bei der telefonischen Beratung. Das Webinar können Sie hier abrufen. Im März 2019 plant die Fondsplattform ein Webinar zum Kostenausweis, bei dem Magdalena Kuper (BVI) mitdiskutieren wird.
frank.bock@bvi.de
Europäische Templates: Neue Governance Struktur geht mit Financial Data Exchange live
Die Pflege und Weiterentwicklung der europäischen Datenblätter für die Übermittlung von Daten nach PRIIPs (EPT), MiFID (EMT) und Solvency II (TPT) wird künftig...
Die Pflege und Weiterentwicklung der europäischen Datenblätter für die Übermittlung von Daten nach PRIIPs (EPT), MiFID (EMT) und Solvency II (TPT) wird künftig in den Händen der Financial Data Exchange (FinDatEx) liegen. Unter diesem Namen haben sich die europäischen Bankenverbände, der europäische Versicherungsverband, die EFAMA und der europäische Verband für strukturierte Produkte in einer neuen Initiative zusammengeschlossen.
Mit der FinDatEx wird die Arbeit der informellen European Working Group institutionalisiert. In der neuen Struktur wird eine Steuerungsgruppe der europäischen Verbände über die Notwendigkeit einer Überarbeitung oder die Erstellung neuer Standards entscheiden. Die inhaltlichen Arbeiten werden wie bislang bei technischen Arbeitsgruppen liegen, die allerdings künftig paritätisch besetzt werden. Der BVI hat die Errichtung der FinDatEx gefordert, da sich durch die Steuerung über die europäischen Verbände eine breite Marktakzeptanz erreichen und zufällige Ergebnisse verhindern lassen.
Neue Aufsichtsregeln für Vermögensverwalter: komplexes Regelwerk droht
Die EU-Kommission, der Rat und das EU-Parlament beraten im Trilog über die Änderungsvorschläge zum neuen Aufsichtsregime für Wertpapierfirmen (IFD/IFR). Das...
Die EU-Kommission, der Rat und das EU-Parlament beraten im Trilog über die Änderungsvorschläge zum neuen Aufsichtsregime für Wertpapierfirmen (IFD/IFR). Das Verfahren soll angesichts der bevorstehenden Neuwahl des EU-Parlaments noch im Februar 2019 abgeschlossen werden. Aufgrund der letzten Ratsvorschläge (vgl. Newsletter 1/2019) und des hohen Zeitdrucks befürchten wir, dass sich die Vorschriften zu einem komplexen Regelwerk zu Lasten der Vermögensverwalter und der Anlageberater mit einer KWG-Erlaubnis entwickeln. Wir haben daher die Entscheidungsträger auf EU-Ebene eindringlich gebeten, insbesondere die neuen Vorschläge für die Eigenmittelanforderungen und Transparenzvorschriften dieser Anbieter nochmals umfassend zu prüfen. Zudem adressiert das Regelwerk weitere Aspekte wie ein neues Tick-size-Regime für systematische Internalisierer sowie neue Regeln für Geschäfte mit Anbietern aus Drittstaaten unter der MiFIR.
peggy.steffen@bvi.de
+49 69 15 40 90 257
BVI positioniert sich zur Berechnung von Leverage zur Auswertung systemischer Risiken
In unserer Stellungnahme gegenüber der IOSCO unterstützen wir die Bemühungen der Aufseher, auf der Makroebene den Effekt von Leveragemaßnahmen in Fonds auf die...
In unserer Stellungnahme gegenüber der IOSCO unterstützen wir die Bemühungen der Aufseher, auf der Makroebene den Effekt von Leveragemaßnahmen in Fonds auf die Finanzmarktstabilität besser beurteilen zu können (vgl. Newsletter 20/2018). Wir unterstützen den von der IOSCO vorgeschlagenen zweistufigen Ansatz. Demzufolge sind nur diejenigen Fonds einer näheren Risikoanalyse zu unterziehen, die auf erster Stufe aufgrund ihres Leverageeinsatzes Risiken für die Finanzmarktstabilität bergen können. Dabei teilen wir das allgemeine Verständnis, was Leverage bedeutet: Das Verhältnis zwischen dem Marktrisiko des Fonds und seinem Nettoinventarwert. Kritisch sehen wir jedoch die von der IOSCO zur Messung des Marktrisikos vorgeschlagenen Methoden, weil diese nicht 1:1 den europäischen Methoden unter der AIFM- bzw. OGAW-Richtlinie entsprechen. Wir fordern daher eine einfache Methode, die diese Risiken nicht überzeichnet und im Wesentlichen dem Bruttohebel nach der AIFM-Richtlinie entspricht. Hedging- und Nettingverfahren, wie sie beim Netto-Hebel üblich sind, sind nicht zielführend, weil diese aufgrund der komplexen Berechnungsverfahren zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können und zudem nur das einzelne Marktrisiko gegenüber dem Anleger auf Mikroebene aufzeigen. Nach Gesprächen mit Vertretern des Europäischen Stabilitätsrats (ESRB), der Bundesbank und der BaFin kommt es den Aufsehern jedoch darauf an, das Systemrisiko infolge einer fondsübergreifenden Bewertung der Marktrisiken für den gesamten europäischen Markt besser beurteilen zu können. Daher schlägt die IOSCO auch umfangreiche Reportingmaßnahmen vor, die zur Messung dieser Risiken genutzt werden sollen. Wir unterstützen auch diesen Ansatz, fordern jedoch ein einheitliches Fondsreporting (z.B. auf Basis der bestehenden Meldungen aus der AIFM-Richtlinie). Dabei sollte auch geprüft werden, inwieweit kleinere Fonds oder Fonds mit geringem Leverageeinsatz von umfangreichen Meldepflichten ausgenommen werden können.
ESMA äußert sich auf einer Konferenz zur wachsenden Rolle von Investmentfonds
Verena Ross (ESMA) ging bei ihrer Rede auf einer Konferenz am 12. Februar 2019 in Luxembourg zum grenzüberschreitenden Vertrieb auch auf die systemischen...
Verena Ross (ESMA) ging bei ihrer Rede auf einer Konferenz am 12. Februar 2019 in Luxembourg zum grenzüberschreitenden Vertrieb auch auf die systemischen Risiken von Fonds ein. Ihrer Meinung nach sei es nicht überraschend, dass die zunehmende Rolle von Investmentfonds als Vermittler von Kapitalangebot und -nachfrage die Aufmerksamkeit internationaler Gremien und Regulierungsbehörden weltweit auf sich gezogen hat. Die ESMA hat laut Ross eine eigene Analyse über den Hebel in sowie die Liquidität von alternativen Fonds durchgeführt und wird in Kürze einen Bericht über AIFs veröffentlichen. Des Weiteren erwähnte sie den ersten jährlichen Kosten- und Leistungsbericht der ESMA über Retail-Produkte, der sich weitgehend auf die Kosten von Investmentfonds konzentriert. Er trage dazu bei, dass Anleger Vertrauen in die Kapitalmärkte der EU haben und fundierte Entscheidungen darüber treffen können, wo sie ihr Geld anlegen wollen. Abschließend ging die ESMA-Direktorin auf den Brexit ein. Ross erwähnte unter anderem das Supervisory Coordination Network, das sie leitet und betonte den Mehrwert, den dieses Netzwerk durch den Informationsaustausch und die Förderung konvergenter Praktiken bringt. Zudem ging sie auf das Suenario eines „No-Deal-Brexit“ ein. Ross wies darauf hin, dass die ESMA und die europäischen Wertpapieraufsichtsbehörden mit der EZB im Zusammenhang mit zentralen Gegenparteien und Zentralverwahrern mit der Bank of England Memoranda of understanding vereinbart haben. Zudem appellierte sie an alle Teilnehmer der Konferenz, dass eine gründliche Notfallplanung im Falle eines No-Deal-Brexit unumgänglich sei.
lisa.hoyng@bvi.de
+32 2 213 82 41
ESMA konsultiert Leitlinien für Liquiditätsstresstests von Fonds
Die ESMA hat Leitlinien über Liquiditätsstresstests von Fonds entworfen und stellt diese zur Konsultation. Sie sollen sowohl für OGAWs als auch für AIFs...
Die ESMA hat Leitlinien über Liquiditätsstresstests von Fonds entworfen und stellt diese zur Konsultation. Sie sollen sowohl für OGAWs als auch für AIFs gelten, wobei geschlossene AIFs nur beim Einsatz von Hebelstrategien (z.B. Kreditaufnahmen) erfasst sein sollen. Geldmarktfonds und ETFs sollen ebenfalls erfasst sein, wenngleich die bereits von der ESMA für Geldmarktfonds verabschiedeten besonderen Leitlinien zu Liquiditätsstresstests (vgl. Newsletter 17/2018) unberührt bleiben sollen. Inhaltlich hält die ESMA an dem bereits von der BaFin empfohlenen prinzipienorientierten Ansatz fest und präsentiert 14 Leitlinien mit entsprechenden Erläuterungen. Diese umfassen die interne Organisation bei der Durchführung von Liquiditätsstresstests sowie die Erwartungen der Aufsicht an spezifische Stresstests auf Fondsebene (Aktivseite) und auf Anlegerebene (Passivseite) sowie die Kombination beider Ebenen. Besonders prüfen werden wir die Vorschläge der ESMA zur Durchführung von aggregierten und umgekehrten Stresstests, wobei sie die Anwendung solcher Stresstests nicht in jedem Fall fordert. Darüber hinaus erfassen die Leitlinien auch die Verwahrstellen. Diese sollen nach den Vorschlägen der ESMA überprüfen, ob für den Fonds dokumentierte Verfahren für die Durchführung von Liquiditätsstresstests existieren. Dies kann auch umfassen, ob die durchgeführten Liquiditätsstresstests in den jeweiligen Risikomanagementgrundsätzen für die betreffenden Fonds erfasst sind. Die ESMA hebt dabei hervor, dass die Verwahrstellen nicht verpflichtet werden sollen, die von dem Fondsverwalter durchgeführten Liquiditätsstresstests nachzubilden. Die ESMA beabsichtigt, die finalen Leitlinien im Sommer zu verabschieden. Wir werden zu den Vorschlägen der ESMA bis zum 1. April 2019 Stellung nehmen. Ihre Anmerkungen sind willkommen.
ESMA möchte die Aufsicht über Zweigniederlassungen in Drittstaaten harmonisieren
Die ESMA hat ein aufsichtliches Briefing zur Beaufsichtigung von Zweigniederlassungen, die von EU-Wertpapierdienstleistern in Drittstaaten errichtet werden,...
Die ESMA hat ein aufsichtliches Briefing zur Beaufsichtigung von Zweigniederlassungen, die von EU-Wertpapierdienstleistern in Drittstaaten errichtet werden, veröffentlicht. Das Briefing richtet sich an nationale Aufsichtsbehörden. Es ist offenbar durch die Befürchtung motiviert, dass vor dem Hintergrund des Brexit Firmen aus dem Vereinigten Königreich verstärkt Unternehmen in der EU gründen, die als „Letter Box Entities“ operieren. Das Briefing enthält Empfehlungen zu Standards, die bei Neuzulassung und laufender Beaufsichtigung von Marktteilnehmern anzuwenden sind.
ESMA sucht Fondsexperten für beratende Investment-Management-Arbeitsgruppe
Die ESMA hat am 15. Februar 2019 einen Aufruf zur Neubesetzung der beratenden Arbeitsgruppe ihres ständigen Ausschusses für Investment Management gestartet....
Die ESMA hat am 15. Februar 2019 einen Aufruf zur Neubesetzung der beratenden Arbeitsgruppe ihres ständigen Ausschusses für Investment Management gestartet. Die Arbeitsgruppe unterstützt den Ausschuss u.a. bei der Entwicklung technischer Standards und Ausarbeitung von Leitlinien und Empfehlungen zur OGAW- und zur AIFM-Richtlinie. Interessierte Experten können ihre Bewerbung bis zum 15. März 2019 einreichen. Die Mandatsdauer beträgt zwei Jahre.
axel.willger@bvi.de
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Konkretisierende Vorschriften für EuSEFs und EuVECAs veröffentlicht
Die EU-Kommission hat delegierte Rechtsakte zu den europäischen Fonds für soziales Unternehmertum (EuSEFs) und den europäischen Risikokapitalfonds (EuVECAs)...
Die EU-Kommission hat delegierte Rechtsakte zu den europäischen Fonds für soziales Unternehmertum (EuSEFs) und den europäischen Risikokapitalfonds (EuVECAs) veröffentlicht. Diese umfassen Vorgaben zum Umgang mit Interessenkonflikten. Der delegierte Rechtsakt für die EuSEFs regelt zudem die Messung der sozialen Wirkung sowie Inhalte der Anlegerinformationen.
Als Teile der Kapitalmarktunion haben die EU-Gesetzgeber die Verordnungen zu EuSEFs und EuVECAs überarbeitet (vgl. Newsletter 21/2017). Seitdem können auch zugelassene Verwaltungsgesellschaften diese Fonds verwalten.
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Corporate Governance: UK Stewardship Code soll Nachhaltigkeit in den Fokus nehmen
Unterzeichner des UK Stewardship Codes sollen künftig ESG-Faktoren inklusive Aspekte zum Klimawandel berücksichtigen. Das schlägt das Financial Reporting...
Unterzeichner des UK Stewardship Codes sollen künftig ESG-Faktoren inklusive Aspekte zum Klimawandel berücksichtigen. Das schlägt das Financial Reporting Council (FCR) in einer Konsultation zur Überarbeitung des Codes vor. Unterzeichner sollen unter anderem ihren Anlagehorizont sowie ihre Anlagephilosophie zur Nachhaltigkeit offenlegen. Stellungnahmen zu den Vorschlägen können bis zum 29. März 2019 eingereicht werden. Aktuell beabsichtigen wir nicht, eine Stellungnahme abzugeben. Die finale Version soll im Sommer 2019 veröffentlicht werden.
Das FCR setzt im Vereinigten Königreich Standards für Corporate Governance. Der UK Stewardship Code wird häufig als Maßstab für die Verantwortung von Asset Managern und institutionellen Investoren gesehen. Die vorgeschlagenen Prinzipien finden sich zu weiten Teilen bereits in den BVI Wohlverhaltensregeln bzw. dem EFAMA Stewardship Code wieder. Nicht in den BVI Wohlverhaltensregeln und im EFAMA Stewardship Code vorgesehen sind insbesondere eine explizite Verpflichtung, mit den Portfoliounternehmen in den Dialog zu treten, um den Wert der Investition zu erhöhen, und deutlich detailliertere Transparenzvorgaben.
Parallel hat das FCR zusammen mit der englischen Aufsichtsbehörde FCA ein Diskussionspapier veröffentlicht. Es wirft unter anderem die Frage auf, ob die Anforderungen an die Asset Manager bei der Umsetzung der überarbeiteten Aktionärsrechterichtlinie (SRD II) weiter verschärft werden sollen. Antworten hierzu können bis zum 30. April 2019 eingereicht werden. Konkrete Vorschläge zur Umsetzung der SRD II konsultiert die FCA parallel bis zum 27. März 2019.
BMF will BaFin-Gebühren erhöhen
Das BMF hat einen Entwurf zur „19. Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Erhebung von Gebühren und die Umlegung von Kosten nach dem...
Das BMF hat einen Entwurf zur „19. Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Erhebung von Gebühren und die Umlegung von Kosten nach dem Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz“ vorgelegt. Anlass ist, neue Gebührentatbestände infolge der EU-Benchmarkverordnung einzuführen. Diese beziehen sich auf die Zulassung oder Registrierung eines Administrators nach der EU-Benchmarkverordnung bzw. die Übernahme von Referenzwerten aus Drittstaaten durch solche Administratoren. Das BMF nutzt die Gelegenheit, bestehende Gebührentatbestände nach dem KWG, der EU-Verordnung zur Eigenkapitalrichtlinie und dem WpHG zu ergänzen. Insbesondere die Beaufsichtigung von Unternehmen, die den Eigenhandel betreiben, verursache mehr Kosten. Zudem werden Gebühren für den Betrieb organisierter Handelssysteme eingeführt, was unter anderem zu einer Erhöhung der Gebühr für die Erlaubniserteilung von Finanzdienstleistungsinstituten insgesamt führt. Damit müssten Anlageberater oder Vermögensverwalter für ihre erste KWG-Erlaubnis künftig 500 Euro mehr zahlen. Schließlich will das BMF einzelne Gebührensätze infolge der Regulierung des außerbörslichen Derivatehandels (EMIR) neu festlegen. Hier sind erhebliche Gebührenerhöhungen vorgesehen. Dies betrifft beispielsweise gruppeninterne Freistellungen von der Clearingpflicht sowie Befreiungen von der Pflicht zur Einrichtung eines Risikomanagementverfahrens zum Austausch von Sicherheiten bei finanziellen und nichtfinanziellen Gegenparteien. Darüber hinaus sollen infolge der delegierten Verordnungen zur EMIR neue Gebührensätze für die Bestätigungen und Prüfung von Ausnahmen von der Clearingpflicht anfallen. Wir beabsichtigen, eine Stellungnahme abzugeben. Die Stellungnahmefrist läuft bis zum 20. Februar 2019. Ihre Anmerkungen sind willkommen.
ESMA erhöht Transparenz der Ratingkosten nur für registrierte Ratingagenturen
Die ESMA ist unserer Forderung nach mehr Datentransparenz für Kosten und Gebühren von Ratingdienstleistungen (vgl. Newsletter 17/2018) in ihren finalen Leitlin...
Die ESMA ist unserer Forderung nach mehr Datentransparenz für Kosten und Gebühren von Ratingdienstleistungen (vgl. Newsletter 17/2018) in ihren finalen Leitlinien zur Meldung von Ratingagenturen nicht umfassend gefolgt. Sie fordert in den Leitlinien nur Angaben zu Kosten und Gebühren aus Dienstleistungen, die eine registrierte Ratingagentur verursacht. Unserem Anliegen, auch die Datenpreise für Dienstleistungen von Datenvendoren aus dem Konzern einer Ratingagentur zu erfassen, hat die ESMA nicht entsprochen. Sie behält sich aber vor, diese Informationen im Einzelfall dennoch einzuholen. Wir werden daher prüfen, wie wir uns gegenüber der neuen EU-Kommission für eine klare Erweiterung der ESMA-Aufsichtsbefugnisse im Sinne einer Datenkostenkontrolle von Ratingagenturen einsetzen können.
Auslagerungen nach London sind Brexit-fest
Die Aufsichtsbehörden der EU27-Staaten haben mit der englischen Aufsicht FCA ein multilaterales Memorandum of Understanding (MMoU) über die aufsichtliche...
Die Aufsichtsbehörden der EU27-Staaten haben mit der englischen Aufsicht FCA ein multilaterales Memorandum of Understanding (MMoU) über die aufsichtliche Zusammenarbeit nach einem ungeordneten Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU abgeschlossen. Das hat die ESMA in einer Pressemeldung mitgeteilt. Die BaFin hat uns telefonisch bestätigt, dass damit die Voraussetzungen des § 36 Absatz 1 Nr. 4 KAGB für ein Vereinigtes Königreich mit Drittstaat-Status erfüllt sind. So ist die Fortführung von Auslagerungsmandaten über das Portfolio- und/oder Risikomanagement nach London auch im Falle eines „No Deal Brexit“ bis auf weiteres sichergestellt. Veröffentlicht ist das MMoU bislang nicht. Damit ist nach Aussage der ESMA – wenn überhaupt – frühestens bei Eintritt des „No Deal Brexit“ zu rechnen. Sollte es noch zu einem Brexit-Deal kommen, wäre das MMoU obsolet, und die bereits ausgehandelte Übergangsvereinbarung würde den EU-Status des Vereinigten Königreichs im Sinne des KAGB bis Ende des Jahres 2021 fingieren.
marcus.mecklenburg@bvi.de
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Meldepflichten: Englische Emittenten müssen Herkunftsmitgliedstaat wegen Brexit neu bestimmen
Im Fall eines Brexit ohne Abschluss eines Austrittabkommens müssen englische Emittenten, deren Aktien zum Handel an einem der EU27-Märkte zugelassen sind, nach...
Im Fall eines Brexit ohne Abschluss eines Austrittabkommens müssen englische Emittenten, deren Aktien zum Handel an einem der EU27-Märkte zugelassen sind, nach der Transparenzrichtlinie einen neuen Herkunftsmitgliedstaat innerhalb der EU bestimmen. Das stellt die ESMA in ihrem Fragenkatalog zur Transparenzrichtlinie klar. Da sich die Meldepflichten bedeutender Stimmrechte für in Fonds gehaltene Aktien nach dem Herkunftsmitgliedstaat des Emittenten richten, könnten sich nach dem Brexit die anwendbaren Regeln für einzelne Titel ändern.
ESA-Reform: Triloggespräche haben begonnen
Anders als von der rumänischen Ratspräsidentschaft zunächst avisiert (vgl. Newsletter 2/2019) hat sich der Ministerrat ohne kontroverse Diskussionen auf die...
Anders als von der rumänischen Ratspräsidentschaft zunächst avisiert (vgl. Newsletter 2/2019) hat sich der Ministerrat ohne kontroverse Diskussionen auf die allgemeine Ausrichtung zur Reform der europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs) geeinigt. Die EU-Mitgliedsstaaten wollen den ESAs danach nur in beschränktem Umfang weitere Befugnisse gewähren. Insbesondere haben sie die Vorschläge der EU-Kommission abgelehnt, die direkte Aufsicht über bestimmte Fonds auf die ESMA zu übertragen. Die ersten Triloggespräche fanden am 14. Februar 2019 statt. Weitere Diskussionen zwischen dem EU-Parlament und dem Rat wird es voraussichtlich zur Governance-Struktur der ESAs, aber auch zu ihren Kompetenzen bei Auslagerung von wesentlichen Funktionen in Drittstaaten geben. Letztere werden vom Rat insgesamt abgelehnt, während das EU-Parlament die Anzeigepflichten der nationalen Aufsichtsbehörden über laufende Zulassungsverfahren beibehalten und den ESAs das Recht zugestehen will, bei Gefahren für Aufsichtseffizienz und -arbitrage tätig zu werden.
Versicherungsvermittlung: Provisionsdeckel wäre verfassungs- und europarechtswidrig
Laut einem verfassungsrechtlichen Gutachten (Zusammenfassung) des Staatsrechtlers Hans-Jürgen Papier wäre ein gesetzlicher Provisionsdeckel bei der Vermittlung...
Laut einem verfassungsrechtlichen Gutachten (Zusammenfassung) des Staatsrechtlers Hans-Jürgen Papier wäre ein gesetzlicher Provisionsdeckel bei der Vermittlung von Lebensversicherungen mit der Freiheit zur Berufsausübung nach dem Grundgesetz unvereinbar. Dass ein solcher Eingriff zum Schutz des Gemeinwohls erforderlich ist, sei derzeit empirisch nicht erkennbar. Papier sieht zudem einen Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, da sehr unterschiedliche Berufsgruppen gesetzlich gleichbehandelt würden.
In einem weiteren europarechtlichen Gutachten (Zusammenfassung) kommt der Rechtswissenschaftler Hans-Peter Schwintowski zu dem Ergebnis, dass die Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD) eine Provisionsdeckelung verbieten würde. Denn damit würde die Informationsintransparenz auf Versicherungs- und Vermittlermärkten zunehmen und der Wettbewerb stark eingeschränkt.
Die Gutachten haben drei Versicherungsvermittlerverbände eingeholt. Die Bundesregierung plant die Einführung eines Provisionsdeckels.
EIOPA stellt Arbeitsprogramm bis 2021 vor
Die europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) hat am 5. Februar 2019 ihr Arbeitsprogramm für die...
Die europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) hat am 5. Februar 2019 ihr Arbeitsprogramm für die Jahre 2019 bis 2021 unter Formulierung von vier großen Zielen veröffentlicht. Das erste Ziel der Regulierung und Überwachung geschäftlicher Aktivitäten soll durch folgende Maßnahmen vorangetrieben werden: Arbeiten an der Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD bzw. an Verbraucherschutzfragen im Kontext grenzüberschreitender Erbringung von Dienstleistungen, Weiterentwicklung des risikobasierten Rahmens für die Durchführung der Unternehmensüberwachung, Bereitstellung thematischer Risikoindikatoren und eines neuen „Risiko-Dashboards“. Das zweite Ziel einer Schaffung von mehr Aufsichtskonvergenz in der EU soll erreicht werden durch die Überwachung der Einbindung von Regelwerken wie Solvency II, PEPP und IORP II, einer Stärkung von Daten- und Reporting-Standards sowie die Umsetzung einer gemeinsamen Aufsichtskultur etwa über Handbücher, Stellungnahmen und Schulungen für die nationalen Aufseher. Das dritte Ziel einer Stärkung der Finanzstabilität der beiden Branchen Versicherungen und betriebliche Altersvorsorge soll umgesetzt werden durch Stresstests, sektorspezifische Risikoberichte/-statistiken, Aufbau einer Methode für die Schwachstellenanalyse und Weiterentwicklung von Sanierungs-/Abwicklungsmechnismen. Das vierte Ziel einer Stärkung der Effizienz der internen EIOPA-Behördenkultur soll durch Automatisierungen bei der e-Governance, bessere Mitarbeiterqualifizierung sowie eine Verbesserung der Dialogkultur mit Institutionen auf EU- bzw. internationaler Ebene implementiert werden.
EU-Parlament beschließt neue Transparenzregeln für Interessenvertreter
Das Plenum des EU-Parlaments hat am 31. Januar 2019 neue Transparenzregeln für seine Geschäftsordnung beschlossen. Ausschussvorsitzende, Bericht- und...
Das Plenum des EU-Parlaments hat am 31. Januar 2019 neue Transparenzregeln für seine Geschäftsordnung beschlossen. Ausschussvorsitzende, Bericht- und Schattenberichterstatter zu Gesetzgebungsthemen sowie alle anderen Abgeordneten sollen künftig nur noch Interessenvertreter treffen dürfen, die nach den Regeln der interinstitutionellen Vereinbarung zwischen dem Parlament und der EU-Kommission von 2014 im Transparenzregister eingetragen sind. Sämtliche Gespräche sollen zudem auf der Internetseite des Parlaments veröffentlicht werden. Die neuen Regeln treten zum 11. Februar 2019 in Kraft.
Neuer KAGB-Kommentar erläutert auch PRIIPs-Verordnung
Prof. Heinz-Dieter Assmann, Edgar Wallach und Prof. Dirk Zetzsche haben gemeinsam einen neuen Kommentar zum KAGB herausgegeben. Die Publikation erläutert zudem...
Prof. Heinz-Dieter Assmann, Edgar Wallach und Prof. Dirk Zetzsche haben gemeinsam einen neuen Kommentar zum KAGB herausgegeben. Die Publikation erläutert zudem die PRIIPs-, EuVECA-, EuSEF-, ELTIF-, Geldmarktfonds- und Derivate-Verordnung. Der Kommentar überzeugt mit vielen sorgfältig erarbeiteten Beiträgen und fundierten Argumenten. Hervorzuheben sind beispielsweise die Kommentierungen zu den allgemeinen Vorschriften für offene Investmentvermögen und zu den Vorschriften für Fonds in Gesellschaftsform. Der Kommentar ist im Verlag Dr. Otto Schmidt erhältlich (ISBN 978-3-504-31171-1).
Geldwäscheanzeigen: Aktualisierung der Hinweise zur Meldungsabgabe und Registrierung
Die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (Financial Intelligence Unit, FIU) hat ihre Hinweise zur Meldungsabgabe und Registrierung aktualisiert....
Die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (Financial Intelligence Unit, FIU) hat ihre Hinweise zur Meldungsabgabe und Registrierung aktualisiert. Soweit ersichtlich hat sie lediglich in Ziffer 2 D klargestellt, dass Finanztransaktionen jedweder Art und nicht nur Überweisungen erfasst werden. Die Übersicht gibt Informationen und Hinweise zur Registrierung sowie zur Abgabe von Verdachtsmeldungen in der Software „goAML“. Zusammen mit den durch die BaFin veröffentlichten Auslegungs- und Anwendungshinweisen zum Geldwäschegesetz bilden sie die Grundlage für ein effektives elektronisches Verdachtsmeldeverfahren (gemäß § 43 Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten). Insoweit bittet die FIU um entsprechende Beachtung. Grundsätzliche Hinweise und Hilfen zur Anwendung von „goAML“ können Sie dem Handbuch „goAML Web Portal“ entnehmen.
Weitere Informationen zur Bekämpfung von Thema Geldwäsche finden Sie auf der Internetseite der FIU, insbesondere unter der Rubrik „Fragen und Antworten“.
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Muster-Feststellungserklärungen: BVI im Gespräch mit Finanzamt Frankfurt-V-Höchst
Wir haben uns am 23. Januar 2019 mit Vertretern des Finanzamtes Frankfurt-V-Höchst getroffen (Ergebnisprotokoll). Der Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der...
Wir haben uns am 23. Januar 2019 mit Vertretern des Finanzamtes Frankfurt-V-Höchst getroffen (Ergebnisprotokoll). Der Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der Abstimmung eines gemeinsamen Verständnisses zu den Muster-Feststellungserklärungen für Spezial-Investmentfonds. Besonders interessant war die Erörterung der doppelten Transparenz bei Dach-/Ziel-Spezial-Investmentfonds und die Kürzung von ausschüttungsgleichen Erträgen sowie Gewinnvorträgen aufgrund der Rückgabe von Anteilen an Spezial-Investmentfonds. Die Vertreter der Finanzverwaltung teilten insbesondere unsere Einschätzung, dass zwar nach dem Gesetzeswortlaut keine umfassende Transparenz angeordnet ist, diese jedoch systematisch richtig ist und sich in den Feststellungserklärungen widerspiegelt. Die gegenüber einem Dach-Spezial-Investmentfonds von einem Ziel-Spezial-Investmentfonds festgestellten Besteuerungsgrundlagen (Grundlagenbescheid) sind auf der Ebene des Dach-Spezial-Investmentfonds entsprechend zu verarbeiten und fließen in dessen festzustellende Besteuerungsgrundlagen ein (Folgebescheid, der gleichzeitig ein Grundlagenbescheid für dessen Anleger ist). Die Vertreter der Finanzverwaltung halten es ferner aufgrund der Gesetzessystematik für erforderlich, dass eine Kürzung von ausschüttungsgleichen Erträgen, vorgetragenen Gewinnen und (Immobilien-) Zurechnungsbeträgen vorzunehmen ist. Wir werden den Austausch mit diesem Finanzamt fortsetzen.
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BFH: Verwaltung von Fonds im Drittlandsgebiet ist umsatzsteuerpflichtig
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass die Verwaltung von im Drittlandsgebiet (d.h., Territorien, die umsatzsteuerlich nicht zum Inland eines...
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass die Verwaltung von im Drittlandsgebiet (d.h., Territorien, die umsatzsteuerlich nicht zum Inland eines Mitgliedstaates gezählt werden) aufgelegten Fonds umsatzsteuerpflichtig und damit ein inländischer Verwalter zum Vorsteuerabzug berechtigt ist. Er bestätigt damit vom Ergebnis her seine Rechtsprechung aus dem Jahre 2007, überrascht aber mit Ausführungen in der Begründung.
2007 kam der BFH (V R 22/04) für einen Zeitraum des damals geltenden Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften zu dem Ergebnis, dass es sich – nach richtlinienkonformer Auslegung der Befreiungsvorschrift für die Verwaltung von Sondervermögen (Art. 135 Abs. 1 Buchst. g MwStSystRL i.V.m. § 4 Nr. 8 Buchst. h UStG) – bei einem Fonds im Drittlandsgebiet nicht um ein von einem Mitgliedstaat definiertes Sondervermögen im Sinne der Mehrwertsteuerrichtlinie handeln kann. Damit wäre die Verwaltung im Inland steuerpflichtig und dem Verwalter steht ein Vorsteuerabzug zu. Dieses Ergebnis stimmt mit der Systematik der Richtlinie überein.
In seinem jüngsten Urteil musste der BFH die im Zeitraum 2004 bis 2013 geltende nationale Umsatzsteuerbefreiungsvorschrift prüfen, wonach die Verwaltung von Investmentvermögen nach dem Investmentgesetz (InvG) umsatzsteuerfrei war. Hier kommt er zum Ergebnis, dass unter Beachtung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs – nach der sich die den Mitgliedstaaten eingeräumte Regelungsbefugnis auf „in ihrem Hoheitsgebiet angesiedelte Fonds“ bezieht – es sich bei der Verweisung auf das InvG lediglich um eine Verweisung auf die Verwaltung inländischer Investmentvermögen handelte, während das InvG für ausländische Investmentfonds lediglich Regelungen für den Vertrieb enthielt. Alleine aus diesem Grund ist nur die Verwaltung von inländischen Investmentvermögen umsatzsteuerfrei und jedenfalls die Verwaltung von Fonds im Drittlandsgebiet umsatzsteuerpflichtig. Er versteht damit den Verweis im Umsatzsteuergesetz auf „Investmentvermögen nach dem InvG“ nicht lediglich als einen Verweis auf eine Definition von „Investmentvermögen“, sondern als einen Verweis auf lediglich solche Investmentvermögen, deren Verwaltung im InvG geregelt ist. Dies dürfte nicht nur dem bisherigen Verständnis des Verweises widersprechen, sondern auch offen lassen, ob dies auch für die Verwaltung von Fonds im Gebiet der EU gelten würde. Jedenfalls kann nach dem BFH im Streitfall offenbleiben, ob der nationale Gesetzgeber Leistungen von Investmentvermögen, deren Verwaltung nach dem Recht anderer Mitgliedstaaten steuerfrei ist, im Inland von der Steuer zu befreien hat.
holger.sedlmaier@bvi.de
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EuGH wird italienische Finanztransaktionssteuer auf Derivate prüfen
Dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) wurde die Frage vorgelegt, ob die italienische Finanztransaktionssteuer auf Derivate in ihrer Ausgestaltung diskriminierend...
Dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) wurde die Frage vorgelegt, ob die italienische Finanztransaktionssteuer auf Derivate in ihrer Ausgestaltung diskriminierend wirkt und gegen die Dienstleistungs- und Kapitalverkehrsfreiheit verstößt. Klägerin ist die Société Générale S.A.. Insbesondere wird der EuGH zu beurteilen haben, ob die Erhebung einer derartigen Steuer zulässig ist, wenn der Basiswert der Derivate zwar italienische Aktien sind, die Kontrahenten selbst aber nicht in Italien ansässig sind.
Automatischer Informationsaustausch: Übersicht zum Umsetzungsstand von „DAC 6“ in der EU
Eine Beratungsgesellschaft gibt einen Überblick über den derzeitigen Umsetzungsstand der Richtlinie bezüglich des verpflichtenden automatischen...
Eine Beratungsgesellschaft gibt einen Überblick über den derzeitigen Umsetzungsstand der Richtlinie bezüglich des verpflichtenden automatischen Informationsaustauschs im Bereich der Besteuerung über mitteilungspflichtige grenzüberschreitende Gestaltungen („DAC 6“) in der EU. Bezüglich Deutschlands wird auf einen Referentenentwurf verwiesen, der sich derzeit noch in der Ressortabstimmung befindet und neben den Pflichten zur Mitteilung von grenzüberschreitenden Gestaltungen auch Pflichten zur Mitteilung von innerstaatlichen Gestaltungen enthält. Letztere sind allerdings dem Vernehmen nach derzeit politisch noch umstritten. Sobald der offizielle Referentenentwurf vorliegt, werden wir diesen veröffentlichen.
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FG Köln: Auszahlung aus 401(k)-Vorsorgeplänen ist nur mit Unterschiedsbetrag steuerpflichtig
Das Finanzgericht Köln hat entschieden, dass Leistungen aus einem US-amerikanischen 401(k)-Altersvorsorgeplan nur mit dem Unterschiedsbetrag zwischen der...
Das Finanzgericht Köln hat entschieden, dass Leistungen aus einem US-amerikanischen 401(k)-Altersvorsorgeplan nur mit dem Unterschiedsbetrag zwischen der ausgezahlten Leistung und den eingezahlten Beiträgen zu besteuern sind. Das Gericht hält diese Besteuerung für rechtmäßig und lehnt die Schließung einer möglichen Besteuerungslücke ab, da eine Notwendigkeit zur ergänzenden Regelung des Sachverhalts nicht bestehe. Im Ergebnis kommt es damit zu einer doppelten steuerlichen Begünstigung. Diese besteht zum einen darin, dass der Kläger die eingezahlten Beiträge zum Vorsorgeplan während der Ansparphase in den USA nicht zu versteuern hatte. Zum anderen wurden auch die späteren Auszahlungen aus dem Vertrag unter Abzug der ursprünglichen steuerfreien Einzahlungen besteuert.
elmar.jatzkowski@bvi.de
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PEPP: Rat hat den Gesetzgebungstext formell angenommen
Nach der vorläufigen Trilog-Einigung im Dezember 2018 zwischen EU-Kommission, EU-Parlament und Rat zum europäischen privaten Altersvorsorgeprodukt (PEPP) hat...
Nach der vorläufigen Trilog-Einigung im Dezember 2018 zwischen EU-Kommission, EU-Parlament und Rat zum europäischen privaten Altersvorsorgeprodukt (PEPP) hat der Rat am 13. Februar 2019 den finalen Text des Level-1-Basisrechtsakts formell angenommen. Mehrere zentrale Anliegen des BVI sind darin berücksichtigt. Die beiden wichtigsten Punkte: Zum einen ist die flexible Lebenszyklus-Strategie in der Standardanlageoption (Basic PEPP) verankert, gleichberechtigt neben Kapitalgarantien als Alternative. Der Kapitalerhalt ist ein Ziel, aber keine Verpflichtung. Zum anderen haben PEPP-Sparer volle Flexibilität bei der Form der Auszahlung (Pauschalsumme, Entnahmen, Annuitäten oder Kombination aus diesen drei Alternativen), wobei den Mitgliedstaaten jedoch das Recht vorbehalten ist, bestimmte Auszahlungsformen zu bevorzugen. Die Wahl der Auszahlungsphase muss bereits bei PEPP-Vertragsabschluss erfolgen, kann aber ein Jahr vor Beginn der Auszahlungsphase bzw. des Renteneintritts seitens des Sparers modifiziert werden. Ferner soll die Zulassung von PEPP-Produkten bei den nationalen Aufsichtsbehörden angesiedelt sein, allerdings in Kombination mit einer Ermächtigung für die EIOPA zur nachträglichen Produktintervention. Zudem müssen PEPP-Anbieter in mindestens zwei Mitgliedstaaten sogenannte „compartments“ für ihre Kunden eröffnen. Negativ ist die Einführung eines Kosten- und Gebührendeckels von höchstens einem Prozent des Vermögens pro Jahr. Wir werden die technischen Level-2-Arbeiten begleiten.
Das EU-Parlament wird im Februar/März 2019 seinerseits den finalen PEPP-Text ebenfalls formell verabschieden. Spätestens 12 Monate nach Inkrafttreten der PEPP-Verordnung soll die EIOPA der Kommission technische Regulierungsstandards zu Risikominderungstechniken, zum Kosten-/Gebührendeckel, zur Leistungsinformation-Übersicht sowie zum PEPP-Produktinformationsblatt übermitteln.
Leiter des BVI-Stiftungslehrstuhls gehört zur Spitze der deutschsprachigen BWL-Professoren
Prof. Raimond Maurer gehört zu den Top-5-Prozent der deutschsprachigen Professoren der Betriebswirtschaftslehre im In- und Ausland, deren wissenschaftliche...
Prof. Raimond Maurer gehört zu den Top-5-Prozent der deutschsprachigen Professoren der Betriebswirtschaftslehre im In- und Ausland, deren wissenschaftliche Arbeiten von den renommiertesten Fachzeitschriften (z.B. The Review of Financial Studies, Journal of Financial Economics) veröffentlicht wurden. Die auf dem Forschungsmonitoring der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich basierende Auswertung umfasst Veröffentlichungen in so genannten „A+ Zeitschriften“ aus den Jahren 2014 bis 2018. Dazu gehören zum Beispiel Maurers Ausarbeitung „How Family Status and Social Security Claiming Options Shape Optimal Life Cycle Portfolios” und „Time is money: Rational life cycle inertia and the delegation of investment management”, die er mit Wissenschaftlern aus den USA und Südkorea erstellt hat (vgl. Newsletter 16/2018). Raimond Maurer leitet den vom BVI geförderten Lehrstuhl für Investment, Portfolio Management und Alterssicherung an der Frankfurter Goethe-Universität. Er ist zudem Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften.
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Kein Aktienhandel mehr auf englischen Börsen nach dem Brexit?
Mit großer Sorge sehen wir die Auswirkungen eines Brexit ohne eine Regelung des wechselseitigen Zugangs zu den Börsen und anderen Handelsplätzen im Vereinigten...
Mit großer Sorge sehen wir die Auswirkungen eines Brexit ohne eine Regelung des wechselseitigen Zugangs zu den Börsen und anderen Handelsplätzen im Vereinigten Königreich (UK), wie LSE oder CBOE. Nach einem „hard Brexit“ würden Aktien, die sowohl in der EU27 als auch in London gehandelt werden, bei einem liquiden Handel in der EU27 der Handelsplatzverpflichtung nach Artikel 23 MiFID unterliegen und dürften von EU-Handelsteilnehmern nicht oder nur eingeschränkt in UK gehandelt werden. Da für viele so genannte „double listed shares“(DLS) das hauptsächliche Handelsvolumen in London ist, kann auf den Zugang nicht verzichtet werden. Eine Nicht-Äquivalenzentscheidung nach Artikel 23 MiFID für UK-Handelsplätze hätte erhebliche negative Auswirkungen auf die Anlagemöglichkeiten von OGAWs und AIFs, aber auch von Portfolioverwaltungsmandaten (segregated accounts) sowie von Direktanlagen von EU27-basierten Pensionsfonds (IORP), Versicherungsunternehmen, Unternehmen und Privatpersonen in DLS. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass viele DLS in den führenden Indizes wie MSCI World, MSCI Europe, STOXX 600, STOXX 50, S&P Europe 350 und FTSE Developed Europe All Cap repräsentiert sind. Eine physische Replikation dieser Indizes wäre nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich mit massiven Auswirkungen auf die Anleger. Wir gehen insgesamt von einem hohen zweistelligen, aber mindestens 36 Milliarden Eurobetrag von betroffenen DLS-Anlagen der Fondsbranche in der EU aus. Wir sehen aber insbesondere Gefahren für den EU-Kapitalmarkt, sollte es nicht zu einer Regelung kommen:
Der Druck auf die Emittenten bzw. die Handelsplätze nimmt zu, die in UK und der EU27 derzeit mindestens 500 doppelt gelisteten Aktien nicht mehr auf den EU27-Handelsplätzen anzubieten („delisting“). Dies führt zu einer weiteren Konzentration des Handelsvolumens in London. Die Liquidität in London wird dabei auch durch EU27 basierte, aber nicht der MiFID unterworfene Handelsteilnehmer (z.B. EU27-OGAWs und AIFs) verbessert, die nach dem Brexit nicht nur UK, sondern auch EU27-Titel in London handeln können. Die EU27-Handelsplätze verlieren demgegenüber Marktanteile und Einnahmen aus der Zulassung und dem Handel.
Die Trennung der Orderbücher und der Liquidität der Marktplätze London und EU27 durch Spiegel-Handelsplätze (z.B. Amsterdam und Paris) zwingt die EU-27 Marktteilnehmer direkt in UK ohne Einschaltung einer EU27-MiFID-Firma (Broker) am liquidesten Markt zu handeln. Dazu gehört – wenn nötig – auch der Aufbau von Asset-Management-Kapazitäten in UK, was zu einer Verringerung der Zahl der regulierten Fonds- und Portfolioverwalter in der EU27 führt. Alle möglichen Maßnahmen zur Sicherstellung des Zugangs zu den liquiden UK-Märkten werden derzeit von unseren und den EFAMA-Mitgliedern geprüft.
Der Londoner Marktplatz wird für den Handel auch von EU27-Marktteilnehmern insgesamt attraktiver, wenn dort als einschränkend empfundene MiFID-Regeln für den Handel vorwärtsgehend entfallen können, weil das Vereinigte Königreich nicht mehr der rechtlichen Schranke zur Einhaltung der EU-Standards durch eine Äquivalenzerklärung unterworfen ist.
Wir teilen die diesbezüglichen Bedenken der EFAMA (vgl. Positionspapier) und haben uns gegenüber unseren Ansprechpartnern in Berlin und Brüssel für eine Äquivalenzerklärung der UK-Handelsplätze eingesetzt. Aus dem Finanzministerium und dem EU-Parlament erhalten wir positive Signale für eine praxisorientierte Lösungssuche.
rudolf.siebel@bvi.de
+49 69 15 40 90 255
Reform der Zinsbenchmarks: EFAMA fordert Parallelbetrieb bis 2021
In einem Schreiben der EFAMA zur Konsultation für einen Übergang von Eonia auf Ester fordert die EFAMA, dass für diese beiden Benchmarks ein Parallelbetrieb...
In einem Schreiben der EFAMA zur Konsultation für einen Übergang von Eonia auf Ester fordert die EFAMA, dass für diese beiden Benchmarks ein Parallelbetrieb bis zum Ende der Übergangsperiode im Jahr 2021 vorgesehen werden sollte. Weiterhin unterstützt die EFAMA eine transparente Berechnungsmethode des Abstands zwischen Eonia und Ester („Spread methodology“). Auch sollten die EZB, die Aufsichtsbehörden und das European Money Markets Institute, die für die Organisation des Eonia und Euribor zuständig sind, während der Übergangsperiode transparent über die Umstellung informieren.
Die von den europäischen Aufsichtsbehörden und der EZB eingesetzte Arbeitsgruppe der Finanzindustrie zur Reform der Zinsbenchmarks hatte Konsultationen zum Übergang von Eonia auf den Nachfolgezinssatz Ester durchgeführt (Bericht). Die Arbeitsgruppe hatte verschiedene Szenarien für einen geordneten Übergang vorgeschlagen (Konsultation).
felix.ertl@bvi.de
+49 69 15 40 90 262
EMIR: ESMA nimmt Stellung zur CCP-Clearingpflicht und Nachmeldung von Altgeschäften
Im Zusammenhang mit der Überarbeitung der EMIR-Verordnung hat die ESMA ein Schreiben zur Einführung der CCP-Clearingpflicht für die „Kundenkategorie 3“ (z.B....
Im Zusammenhang mit der Überarbeitung der EMIR-Verordnung hat die ESMA ein Schreiben zur Einführung der CCP-Clearingpflicht für die „Kundenkategorie 3“ (z.B. OGAWs und AIFs) und zur Nachmeldung von Altgeschäften veröffentlicht:
Einführung der CCP-Clearingpflicht für die Kundenkategorie 3
Die ESMA teilt die Einschätzung der Finanzindustrie dass die Trilogverhandlungen zur Überarbeitung der EMIR-Verordnung nicht zeitnah abgeschlossen werden. Folglich müssten KVGs – unter der Annahme einer drohenden permanenten Clearingverpflichtung – eine technische Anbindung zu einer zentralen Gegenpartei (CCP) aufbauen, die wiederum durch ein verspätetes Inkrafttreten der überarbeiteten EMIR-Verordnung überflüssig würde.
EMIR-Meldewesen: Regelung zur Nachmeldung von Altgeschäften
Nachzumeldende (OTC-)Derivategeschäfte, die zu Meldebeginn am 12. Februar 2014 nicht mehr ausstehend waren, mussten nach derzeitiger aufsichtsrechtlicher Regelung innerhalb von fünf Jahren bis zum 12. Februar 2019 an ein Transaktionsregister gemeldet werden. Die EMIR-Überarbeitung sieht vor, dass solche Altgeschäfte nicht nachzumelden sind. Da die Überarbeitung offenbar nicht zeitnah abgeschlossen wird, besteht für die zu meldenden Marktteilnehmer (z.B. KVGs und Asset Manager) Rechtsunsicherheit.
Die ESMA erwartet, dass die nationalen Aufsichtsbehörden in der Übergangsphase bis zum Inkrafttreten der überarbeiteten EMIR-Verordnung im Einzelfall eine Aufsicht mit Augenmaß durchführen.
EU-Kommission startet Konsultation zu Euro und Marktliquidität an den Devisenmärkten
Die EU-Kommission hat im Rahmen ihrer Forderung vom 5. Dezember 2018 zur Stärkung der internationalen Rolle des Euro eine Konsultation „Euro und...
Die EU-Kommission hat im Rahmen ihrer Forderung vom 5. Dezember 2018 zur Stärkung der internationalen Rolle des Euro eine Konsultation „Euro und Marktliquidität an den Devisenmärkten“ gestartet. Ein Ziel dieser Konsultation ist ein Vergleich des Euro mit anderen (Haupt-)Währungen. Hierbei soll auch die Effizienz des Euro-Handels ermittelt werden bzw. die Frage, ob der Euro-Handel auf Grundlage einer angemessenen Marktliquidität betrieben wird. Die Marktteilnehmer können ihre Eingaben bis zum 31. März 2019 in einem Online-Formular einreichen. Der BVI-Arbeitskreis Währungsmanagement wird sich in seiner Sitzung am 19. Februar 2019 mit dieser Konsultation beschäftigen.
Mario Dragi betont Bedeutung des LEI und der makroprudenziellen Risiken
EZB-Präsident Mario Draghi hat am 28. Januar 2019 im EU-Parlament zu den makroprudenziellen Risiken in der Finanzwirtschaft gesprochen Er hat dabei die...
EZB-Präsident Mario Draghi hat am 28. Januar 2019 im EU-Parlament zu den makroprudenziellen Risiken in der Finanzwirtschaft gesprochen Er hat dabei die Liquiditätsrisiken bzw. Risiken in Bezug auf das Leverage bei Fonds im Blick. Draghi betonte auch die Wichtigkeit der global standardisierten Unternehmensidentifikation mit dem Legal Entity Identifier (LEI), der vom GLEIF in Frankfurt administriert wird. Der Finanzstabilitätsrat der G20-Staaten bemüht sich auch in diesem Zusammenhang um eine Verbesserung der Identifikation von Investmentfonds mit einem LEI. Zur zweiten Konsultation über strategische Fonds im globalen LEI-System haben der BVI und die EFAMA eine unterstützende Stellungnahme abgegeben.
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Werden Sie Sponsor der BVI Asset Management Konferenz 2019
Die nächste BVI Asset Management Konferenz findet am 24. September 2019 im Gesellschaftshaus am Palmengarten in Frankfurt statt. Gerne können Sie unsere...
Die nächste BVI Asset Management Konferenz findet am 24. September 2019 im Gesellschaftshaus am Palmengarten in Frankfurt statt. Gerne können Sie unsere Veranstaltung als Hauptsponsor, Sponsor oder Partner unterstützen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier (Anmeldeformular).
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Global Investment Presentation Standards: BVI präsentiert Umfrageergebnisse
Der nächste GIPS-Tag findet am 12. März 2019 im DVFA Center in Frankfurt statt. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die laufende Überarbeitung der Global Investment...
Der nächste GIPS-Tag findet am 12. März 2019 im DVFA Center in Frankfurt statt. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die laufende Überarbeitung der Global Investment Presentation Standards („GIPS 2020“). Wir werden die Ergebnisse unserer aktuellen Umfrage zur Nutzung der GIPS durch Asset Manager und Investoren präsentieren. Weitere Experten geben Einblicke in die Themen Digitalisierung, Absolute Return sowie aktives und passives Management. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, einen von drei Workshops zu besuchen. Details zur Veranstaltung und die Anmeldemöglichkeiten können Sie dem Programm entnehmen. Für Mitarbeiter von BVI-Mitgliedern beträgt die Teilnahmegebühr 199 Euro zzgl. MwSt.
markus.michel@bvi.de
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Jürgen Meyer verstärkt seit Anfang 2019 die Geschäftsführung der Ampega Investment GmbH. Diese setzt sich zukünftig zusammen aus: Dr. Thomas Mann (Sprecher der...
Jürgen Meyer verstärkt seit Anfang 2019 die Geschäftsführung der Ampega Investment GmbH. Diese setzt sich zukünftig zusammen aus: Dr. Thomas Mann (Sprecher der Geschäftsführung), Manfred Köberlein, Jürgen Meyer und Ralf Pohl. Jörg Burger ist Ende 2018 in den Ruhestand gegangen.
Radhia Rüttimann und Alexander Tannenbaum
Mit Wirkung zum 1. Februar 2019 wurden Radhia Rüttimann und Alexander Tannenbaum vom Aufsichtsrat zu Geschäftsführern der Credit Suisse Asset Management...
Mit Wirkung zum 1. Februar 2019 wurden Radhia Rüttimann und Alexander Tannenbaum vom Aufsichtsrat zu Geschäftsführern der Credit Suisse Asset Management Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH bestellt. Roger Baumann und Karl-Josef Schneiders sind per 31. Januar 2019 aus der Geschäftsführung ausgeschieden.
Dr. Holger Sepp ist mit Wirkung zum 1. Februar 2019 zum Mitglied des Vorstands der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG berufen worden. Damit ergänzt er das...
Dr. Holger Sepp ist mit Wirkung zum 1. Februar 2019 zum Mitglied des Vorstands der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG berufen worden. Damit ergänzt er das bisher zweiköpfige Vorstandsgremium, bestehend aus Michael Bentlage und Wolfgang Strobel.
Dr. Andreas Steinert
Dr. Andreas Steinert verstärkt seit Anfang Februar 2019 die Geschäftsführung der Amundi Deutschland GmbH. Die Geschäftsführung setzt sich zusammen aus: Evi C....
Dr. Andreas Steinert verstärkt seit Anfang Februar 2019 die Geschäftsführung der Amundi Deutschland GmbH. Die Geschäftsführung setzt sich zusammen aus: Evi C. Vogl (Sprecherin), Gottfried Hörich, Oliver Kratz, Thomas Kruse und Dr. Andreas Steinert.
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