Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F13-09-2010-8C_426-2010
Timestamp: 2016-10-23 08:01:19
Document Index: 1680306

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'Art. 62', 'Art. 66', 'Art. 68']

8C_426/2010 (13.09.2010)
8C_426/2010
vertreten durch Rechtsanwalt Hans Schmidt,
Die 1960 geborene S.________ arbeitete seit 1. Januar 2002 als Payroll Administrator bei der X.________ AG in einem Pensum von 60 % und war daneben als selbstst�ndigerwerbende �bersetzerin sowie Dolmetscherin f�r die Sprachen Deutsch, Englisch und Italienisch t�tig. Am 3. November 2003 stiess ein von hinten herannahendes Fahrzeug in das Heck des von ihr gelenkten, vor einem Fussg�ngerstreifen zum Stillstand gebrachten Personenwagens. Die �rzte des Spitals Y.________, wohin S.________ zur station�ren 24-st�ndigen �berwachung gebracht wurde, diagnostizierten eine Commotio cerebri sowie Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) mit retrograder Amnesie f�r das Unfallereignis ohne radiologisch oder klinisch erkennbare posttraumatische Ver�nderungen (Berichte vom 10. und 19. November 2003; vgl. auch Berichte des neuroradiologischen und radiologischen Instituts Z.________ vom 24. Februar 2004 sowie der Frau Dr. med. V.________, Fach�rztin FMH f�r Neurologie, vom 27. Februar 2004). Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), bei welcher S.________ f�r das Anstellungsverh�ltnis obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen versichert war, erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Ab 15. Dezember 2003 arbeitete die Versicherte zu 50 % (Erhebungsblatt f�r die Abkl�rung von HWS-F�llen vom 13. Januar 2004; Berichte des behandelnden Hausarztes Dr. med. H.________, Chirurgie FMH, vom 16. Dezember 2003, 6. Januar, 20. Februar und 11. Mai 2004). Eine neuropsychologische Untersuchung bei Frau Dr. phil. W.________, Neuropsychologie, vom 10. Mai 2004 (Bericht vom 4. Juni 2004) ergab in Best�tigung der Einsch�tzung des Dr. med. H.________ eine leichte bis mittelschwere Funktionsst�rung (im Vordergrund stehende massiv reduzierte, schwankende Aufmerksamkeit und Konzentration, verz�gertes und fehleranf�lliges Erfassen bei der Verarbeitung komplexer Informationen sowie reduzierte Wortfl�ssigkeit), die f�r eine Arbeitsleistung von 50 % einen deutlich h�heren Arbeitseinsatz im Angestelltenverh�ltnis erforderlich machte (Bericht der Frau Dr. phil. W.________ vom 7. September 2005) und die selbstst�ndige Erwerbst�tigkeit als �bersetzerin/Dolmetscherin faktisch verunm�glichte (vgl. auch Verlaufsberichte des Dr. med. H.________ vom 24. und 30. September 2004, 4. und 6. April sowie 7. Juni 2005 und 11. Juli 2006). Gest�tzt auf eine kreis�rztliche Untersuchung vom 9. Januar 2006 kam Dr. med. O.________ zum Schluss, die Explorandin solle ihre berufliche T�tigkeit weiterf�hren und durch schriftliche �bersetzungsarbeiten erg�nzen; f�r die SUVA-versicherte T�tigkeit bestehe eine h�lftige Arbeitsf�higkeit. Nachdem Dr. med. H.________ am 27. Februar 2007 eine Steigerungsm�glichkeit der bislang angenommenen 50%igen Arbeitsf�higkeit ausschloss und gem�ss Auskunft des Dr. med. O.________ vom 15. M�rz 2007 keine Aussicht auf eine Besserung des Gesundheitszustandes gegeben war, stellte die SUVA mit Verf�gung vom 3. April 2007 die bislang erbrachten Leistungen per 30. April 2007 ein und verneinte einen Anspruch auf Invalidenrente oder Integrit�tsentsch�digung mangels ad�quaten Kausalzusammenhangs der geltend gemachten Beschwerden mit dem Unfall vom 3. November 2003. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 16. September 2008).
In Gutheissung der hiegegen eingereichten Beschwerde stellte das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich fest, dass S.________ auch nach dem 30. April 2007 Anspruch auf Versicherungsleistungen hat (Entscheid vom 30. M�rz 2010).
Mit Beschwerde beantragt die SUVA, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben. S.________ l�sst auf Abweisung der Beschwerde schliessen. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
1.1 Die Beschwerde kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (BGE 134 V 250 E. 1.2 S. 252 mit Hinweisen). Das Bundesgericht pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
Im angefochtenen Entscheid und im Einspracheentscheid der SUVA vom 16. September 2008 werden die Rechtsgrundlagen �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und eingetretenem Schaden zutreffend dargelegt (vgl. auch BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.). Richtig sind auch die Ausf�hrungen zur Beurteilung des weiter erforderlichen ad�quaten Kausalzusammenhangs von nat�rlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv nachweisbaren Beschwerden, wobei zu wiederholen ist, das bei Schleudertraumen der HWS sowie Sch�delhirntraumen oder �quivalenten Verletzungen im Gegensatz zu psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten zu verzichten ist (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit Hinweisen).
3.1 Nach den unbestrittenen Feststellungen des kantonalen Gerichts litt die Beschwerdegegnerin an den typischen Symptomen eines HWS-Schleudertraumas, Sch�delhirntraumas oder vergleichbaren Verletzung (Kopf- und Nackenschmerzen, �belkeit, Schwindel, Erbrechen, Diplopie, Konzentrations-, Wortfindungs- und Visusst�rungen, L�rmempfindlichkeit, emotionale Labilit�t, Vergesslichkeit sowie l�ngerdauernde depressive Reaktion, gemischt mit Angst), die mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit Folge des Auffahrunfalles vom 3. November 2003 waren. Da das Beschwerdebild medizinisch nicht objektivierbar war, hatte eine besondere Ad�quanzpr�fung zu erfolgen. Die Vorinstanz erwog dazu zutreffend, dass praxisgem�ss Auffahrkollisionen auf ein (haltendes) Fahrzeug in die Kategorie der mittelschweren Ereignisse an der Grenze zu den leichten Unf�llen einzureihen sind. Von dieser Regel war hier, entgegen den Vorbringen der Beschwerdegegnerin in der Vernehmlassung, nicht abzuweichen. Das kantonale Gericht betrachtete von den weiter zu pr�fenden, objektiv fassbaren und unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umst�nden, welche als massgebende Kriterien in die Gesamtw�rdigung einzubeziehen sind, diejenigen der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung, der erheblichen Beschwerden sowie der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen als erf�llt, letzteres in ausgepr�gter Weise, weshalb auch der ad�quate Kausalzusammenhang zu bejahen war.
3.2 Nach der von der SUVA in der Beschwerde zutreffend zitierten Rechtsprechung ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass bei leichten bis mittelschweren Schleudertraumen der HWS (und hinsichtlich Ad�quanzbeurteilung gleich zu behandelnden Verletzungen) ein l�ngerer oder gar dauernder Ausstieg aus dem Arbeitsprozess vom medizinischen Standpunkt aus als eher ungew�hnlich erscheint. Nicht die Dauer der Arbeitsunf�higkeit ist daher massgebend, sondern eine erhebliche Arbeitsunf�higkeit als solche, die zu �berwinden die versicherte Person ernsthafte Anstrengungen unternimmt. Darin liegt der Anreiz f�r die versicherte Person, alles daran zu setzen, wieder ganz oder teilweise arbeitsf�hig zu werden. Gelingt es ihr trotz solcher Anstrengungen nicht, ist ihr dies durch Erf�llung des Kriteriums anzurechnen. Konkret muss der Wille erkennbar sein, sich durch aktive Mitwirkung raschm�glichst wieder optimal in den Arbeitsprozess einzugliedern, was schon der allgemeine sozialversicherungsrechtliche Grundsatz der Schadenminderungspflicht gebietet. Solche Anstrengungen der versicherten Person k�nnen sich insbesondere in ernsthaften Arbeitsversuchen trotz allf�lliger Unannehmlichkeiten manifestieren. Dabei ist auch der pers�nliche Einsatz im Rahmen von medizinischen Therapiemassnahmen zu ber�cksichtigen. Sodann k�nnen Bem�hungen um alternative, der gesundheitlichen Einschr�nkung besser Rechnung tragende T�tigkeiten ins Gewicht fallen. Nur wer in der Zeit bis zum Fallabschluss nach Art. 19 Abs. 1 UVG in erheblichem Masse arbeitsunf�hig ist und solche Anstrengungen auszuweisen vermag, kann das Kriterium erf�llen (BGE 134 V 109 E. 10.2.7 S. 129 f.). Praxisgem�ss kann eine besondere Auspr�gung dieses Kriteriums vorliegen, wenn die versicherte Person Bem�hungen, die eindeutig �ber das im Normalfall zu erwartende hinausgehen, nachzuweisen in der Lage ist (Urteil 8C_246/2009 vom 6. April 2010 E. 5.2 und 8C_987/2008 vom 31. M�rz 2009 E. 6.7.2 in fine).
3.3.1 Die SUVA bringt vor, die �rztlich best�tigte h�lftige Arbeitsunf�higkeit beziehe sich entgegen der vorinstanzlichen Auffassung nicht auf das vor dem Unfall ausge�bte, an drei Tagen erf�llte Arbeitspensum von 60 % bei der X.________ AG, sondern auf eine Vollzeitbesch�ftigung bei dieser Gesellschaft, weshalb die vorausgesetzte Erheblichkeit des in Frage stehenden Ad�quanzkriteriums nicht erf�llt sei. Die Erheblichkeit sei selbst dann zu verneinen, wenn von der vorinstanzlichen Annahme ausgegangen werde, dass sich die Arbeitsunf�higkeit von 50 % auf ein Pensum von 60 % beziehe, zumal der Versicherten zumutbar gewesen sei, die Angestelltent�tigkeit auf f�nf Tage in der Woche zu verteilen. Die Frage k�nne letztlich offenbleiben, da das Kriterium jedenfalls nicht in auff�lliger Weise gegeben sei und somit h�chstens drei von den sieben relevanten Kriterien erf�llt seien, was beim vorliegenden Schweregrad des Unfalls f�r die Bejahung der Ad�quanz nicht ausreiche.
3.3.2.1 Zun�chst ist festzuhalten, dass sich die von Dr. med. H.________ auf den Unfallscheinen UVG best�tigte Arbeitsunf�higkeit von 50 % nur auf das obligatorisch bei der SUVA versicherte Anstellungsverh�ltnis bei der X.________ AG bezogen haben kann. Diese Schlussfolgerung ergibt sich sodann aus dem Umstand, dass die Versicherte gem�ss �rztlichen und neuropsychologischen Ausk�nften die selbstst�ndige Erwerbst�tigkeit als �bersetzerin und Dolmetscherin schon unmittelbar nach dem Unfall faktisch nicht mehr auszu�ben vermochte (vgl. Berichte der Frau Dr. phil. W.________ vom 4. Juni 2004 und des Dr. med. H.________ vom 30. September 2004, 6. April und 7. Juni 2005 sowie 11. Juli 2006 und 27. Februar 2007), die Sachverst�ndigen mithin gegen�ber der SUVA einzig die Arbeitsf�higkeit bezogen auf das angestammte Anstellungsverh�ltnis beurteilten. So erw�hnte auch Frau Dr. med. V.________ im Bericht vom 27. Februar 2004, die Versicherte habe ab Mitte Dezember die Arbeitst�tigkeit im zeitlichen Umfang von 30 % aufgenommen. Auch der SUVA-Kreisarzt Dr. med. O.________ ging in Kenntnis der Vorakten davon aus, dass lediglich eine h�lftige Arbeitsf�higkeit "f�r die SUVA-versicherte T�tigkeit - Halbtagespensum - besteht" (Bericht vom 9. Januar 2006). Nichts anderes ergibt sich aus dem Bericht des auf Empfehlung des Dr. med. H.________ konsultierten Dr. med. F.________, Facharzt f�r Psychiatrie/Psychotherapie FMH, der gest�tzt auf eine eigene Untersuchung und die zur Verf�gung gestellten Akten die Frage der SUVA nach der "Arbeitsf�higkeit von Frau S.________ bez�glich Ihrer T�tigkeit bei der X.________ AG" zu beantworten hatte, die er auf h�chstens 50 % einsch�tzte (Bericht vom 2. Dezember 2006).
3.3.2.2 Gem�ss Urteil U 478/05 vom 6. Februar 2007 E. 8.6.1 (publ. in: SVR 2007 UV Nr. 25 S. 81) ist bei der Bestimmung des Kriteriums "Grad und Dauer der Arbeitsunf�higkeit", das mit BGE 134 V 109 E. 10.2.7 S. 129 (U 394/06 vom 19. Februar 2008) modifiziert wurde (vgl. E. 3.2 hievor), grunds�tzlich vom vormaligen Teilpensum auszugehen; vorbehalten bleibt allerdings der Fall, in welchem mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt ist, dass die versicherte Person ohne den Unfall die Erwerbst�tigkeit erweitert h�tte, denn es belastet ebenfalls, wenn eine diesbez�glich geplante Ausdehnung unfallbedingt nicht vollzogen werden kann (vgl. dazu auch Urteil U 287/04 vom 17. M�rz 2005 E. 11 [publ. in: RKUV 2005 Nr. U 550 S. 243]). Im Urteil 8C_633/2007 vom 7. M�rz 2007 E. 6.3 erwog das Bundesgericht gest�tzt auf die modifizierte Praxis, dass die versicherte Person trotz vorhandener Motivation zur Arbeitsaufnahme durch die gesundheitlichen Beschwerden sowohl bei der Erwerbst�tigkeit als auch bei einer T�tigkeit im Haushalt erheblich eingeschr�nkt war, weshalb es die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs bejahte.
3.3.2.3 Angesichts der dargelegten Rechtsprechung kann der von der SUVA zumindest implizit ge�usserten Auffassung, das Ad�quanzkriterium der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen beziehe sich einzig auf das obligatorisch versicherte Anstellungsverh�ltnis, nicht beigepflichtet werden. Vielmehr ist zu ber�cksichtigen, dass der faktisch totale Verlust der selbstst�ndigen Erwerbst�tigkeit als �bersetzerin und Dolmetscherin die Beschwerdegegnerin gem�ss Berichten der Dres. med. H.________ vom 11. Juli 2006 und F.________ vom 24. November 2006 in ihrem Selbstverst�ndnis, das zu einem wesentlichen Teil auf ihren sprachlichen F�higkeiten beruhte, erheblich belastete, zumal sie auch als Angestellte der X.________ AG vor dem Unfall die fremdsprachigen Korrespondenzen erledigt hatte, welche ihr danach nur noch zur �berpr�fung allf�lliger Fehler vorgelegt wurden. Unter diesen Umst�nden ist von einer besonders ausgepr�gten Arbeitsunf�higkeit auszugehen. Soweit die SUVA ausgewiesene Anstrengungen, die Arbeitsunf�higkeit zu �berwinden, in Abrede stellt, sind die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid nicht zu beanstanden. So misslang der im Monat nach dem Unfall unternommene Arbeitsversuch wegen qualitativ ungen�gender Leistungen. In der Folge musste die Versicherte ihr T�tigkeitsspektrum den Beschwerden anpassen und versah zeitweilig zweitrangige Arbeiten, die ihr die Arbeitgeberin zuweisen konnte. Versuche, ihr fr�heres Pensum bzw. T�tigkeitsspektrum wieder zu erreichen, f�hrten zu Beschwerdeexazerbationen. Eine vor dem Unfall ins Auge gefasste Umschulung musste sie fallen lassen, und sie war jederzeit bem�ht, den Erhalt ihrer Arbeitsstelle nicht durch zeitlich stark beanspruchende Therapiemassnahmen zu gef�hrden. Gesamthaft betrachtet ist mit dem kantonalen Gericht festzustellen, dass das unfallbedingte Ad�quanzkriterium der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen in auff�lliger Weise vorliegt, weshalb der ad�quate Kausalzusammenhang ohne weiteres zu bejahen ist.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 62 Abs. 1 Satz 1 BGG). Die SUVA hat als unterliegende Partei die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG) und der Beschwerdegegnerin eine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 750.- werden der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) auferlegt.
Die Beschwerdef�hrerin hat der Beschwerdegegnerin eine Prozessentsch�digung von Fr. 2'800.- zu bezahlen.