Source: http://rechtscentrum.de/search.php?db=bankrecht&mode=category&feld=Bankrecht&gebiet=Online-Banking
Timestamp: 2018-08-21 05:53:50
Document Index: 300161494

Matched Legal Cases: ['§276', '§ 242', '§242', '§607', '§ 154', '§154', '§242', '§675']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 21.08.2018 07:53h
Bankrecht - Online-Banking
Aktenzeichen: XIZR96/11 Paragraphen: BGB§276 Datum: 2012-04-24
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=30701
3 O 236/06
Zur Berechtigung einer Stornobuchung durch die Bank bei einer Kontogutschrift infolge einer mit ausgespähter PIN und TAN vorgenommenen Überweisung im Online-Banking
Nr. 8 Abs. 1 AGB-Banken
Aktenzeichen: 3O236/06 Paragraphen: Datum: 2006-12-29
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=20345
Bankrecht - Wertpapierrecht Online-Banking Sonstiges
04. 3. 2004. 5 U 18/03
Darlehen, Wertpapierkredit, Kündigung, Verwertungsbefugnis
Kündigungsrecht und Verwertungsbefugnis einer Direktbank bei auf Falschangaben in ihrem EDV-System zurückzuführender Unterdeckung des eingeräumten Wertpapierkredits
2. Auch ein der Bank vertraglich eingeräumtes Recht, jederzeit zur Wiederherstellung der vereinbartes Deckungsrelation Depotwerte zu veräußern, steht unter dem Gebot von Treu und Glauben und kann deshalb ebenso wie ein Kündigungsrecht durch die berechtigten Interessen des Kunden - und damit einzuhaltende Wartefristen - beschränkt sein.
BGB §§ 242, 607 ff. a.F.
Aktenzeichen: 5U18/03 Paragraphen: BGB§242 BGB§607 Datum: 2004-03-04
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=9240
05.11.2003 13 U 42/03
Besteht die Bank darauf, jede Teilausführung einer Online-Order wie einen gesonderten Auftrag abzurechnen, muss der Kunde trotz schriftlicher Ablehnung dieser Bedingung einen unter weiterer Nutzung des Online-Orderprogramms („maxblue“) erteilten Auftrag als Einverständnis gegen sich gelten lassen.
BGB §§ 154, 242
Aktenzeichen: 13U42/03 Paragraphen: BGB§154 BGB§242 Datum: 2003-11-05
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=9894
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=9934
Bankrecht - Haftungsrecht Online-Banking Wertpapierrecht
09.10.2002 12 U 1346/02
1. Eine Direktbank ist nicht verpflichtet, durch ein Guthaben des Auftraggebers nicht gedeckte, im online-Verfahren erteilte Aufträge zurückzuweisen.
2. Eine Regelung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank, dass diese "zur Ausführung von Aufträgen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren nur insoweit verpflichtet, als das Guthaben des Kunden, ein für Wertpapiergeschäft nutzbarer Kredit oder der Depotbestand des Kunden zur Ausführung ausreichen", gibt der Bank nur ein Leistungsverweigerungsrecht, wenn das Kontoguthaben nicht zur Ausführung des Auftrages ausreicht. Führt die Bank den Auftrag trotzdem aus, verzichtet sie auf eine Vorschussleistung des Auftraggebers, eine Verletzung ihrer Vertragspflichten ist darin jedoch nicht zu sehen.
3. Grundsätzlich enthält ein "Online"-Auftrag eine größere "Irrtumsanfälligkeit" als die vom Kunden frei formulierte Willenserklärung im Schalterbetrieb. Dem Kunden ist aber bewusst, dass der "Online" eingegebene Auftrag elektronisch bearbeitet wird, also eine individuelle, d.h. auf den einzelnen Kunden zugeschnittene Überprüfung nicht erfolgt. Die Schutzpflicht der Bank gebietet damit nur, bei solchen Aufträgen nachzufragen, bei denen es sich der Bank ohne weiteres aufdrängen muss, dass ein Erklärungsirrtum vorliegt, da Kontenguthaben, Größe des Depots und Auftrag außer jedem Verhältnis stehen.
Aktenzeichen: 12U1346/02 Paragraphen: BGB§675 Datum: 2002-10-09
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=4810