Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Brandenburg&Datum=19.03.2009&Aktenzeichen=5%20U%20109/07
Timestamp: 2019-07-21 01:42:01
Document Index: 152495002

Matched Legal Cases: ['§ 27', 'BGH', 'BGH', '§ 263', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

OLG Brandenburg, 19.03.2009 - 5 U 109/07 - dejure.org
https://dejure.org/2009,18159
OLG Brandenburg, 19.03.2009 - 5 U 109/07 (https://dejure.org/2009,18159)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 19.03.2009 - 5 U 109/07 (https://dejure.org/2009,18159)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 19. März 2009 - 5 U 109/07 (https://dejure.org/2009,18159)
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§ 27 Abs 1 Nr 2 WoEigG
Wohnungseigentum: Abschluss eines langfristigen Vertrages über Hausbetreuungsleistungen durch den Verwalter ohne vorherigen Beschluss der Wohnungseigentümer; Anspruch des Hausmeisters aus ungerechtfertigter Bereicherung
Vergütungsanspruch für Hausbetreuungsleistungen
Vertretungsmacht des Verwalters einer Wohnungseigentümergemeinschaft für die Beauftragung von Hausbetreuungsleistungen; Erstattung von Aufwendungen eines Auftragnehmers gegen eine Wohnungseigentümergemeinschaft bei unwirksamer Beauftragung durch den Verwalter
LG Potsdam, 14.06.2006 - 1 O 740/03
ZMR 2010, 213
Denn beim Vertrieb von Finanzprodukten muss über alle für eine verantwortliche Entscheidung des Anlegers relevanten Faktoren aufgeklärt werden (BGH, U. v. 17.05.2011, Az. II ZR 202/09, AG 2011, 554 , [...]Tz. 9; BGH, U. v. 13.1.2004, Az. XI ZR 355/02, NJW 2004, 1868, 1869), u.a. über den Charakter des Anlagegeschäfts (…Park/Zieschang, Kapitalmarktstrafrecht, 2. Aufl., Kap. 1 § 263 StGB Rn. 31) und je nach Anlageform und -ziel auch die Umstände einer Rück- oder Weiterveräußerlichkeit der Anlage (BGH, U. v. 18.01.2007, Az. III ZR 44/06, NJW-RR 2007, 621 ; Senat, U. v. 31.03.2008, 5 U 109/07).
Die damals praktizierte faktische Rückgabemöglichkeit ist - wie die weitere Entwicklung der Dinge anschaulich zeigt - kein gleichwertiger Ersatz für einen rechtlich gesicherten Rückzahlungsanspruch aus dem Beteiligungsvertrag, denn er hängt vom freien Willen der Beklagten bzw. der insoweit eingeschalteten Konzernunternehmen ab, der wiederum von nicht vorhersehbaren wirtschaftlichen Entwicklungen und strategischen Überlegungen der Unternehmensspitze gesteuert ist (vgl. Senat, U. v. 31.03.2008, a.a.O. juriz-Tz. 40).
Der Grundsatz der Kapitalerhaltung steht der Annahme eines Schadenersatzanspruchs nicht entgegen (BGH, U. v. 04.06.2007, Az. II ZR 147/05, NJW 2008, 76 ff., [...]Tz. 11; BGH, U. v. 09.05.2005, NJW 2005, 2450 , [...]Tz. 16), wenn - wie hier - die Haftung der Beklagten ihre Grundlage nicht in der mitgliedschaftlichen Sonderrechtsbeziehung der Parteien untereinander, sondern in einem deliktischen Handeln der Organe hat, das seine Wirkung bereits vor Entstehen der Mitgliedschaft entfaltet (…BGH v. 09.05.2005 a.a.O. Tz. 17; Senat, U. v. 31.03.2008, Az. 5 U 109/07).