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Timestamp: 2018-01-22 10:10:05
Document Index: 220713803

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 15', '§ 16', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 3', '§ 3', '§ 9', '§ 10', '§ 13']

Ordnung der D-Prüfung Chorleitung für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker im Bistum Trier
Verordnungen und Bekanntmachungen - Montag, 1. Januar 2018 - Jahrgang: 162 - Artikel: 7
Durch die D-Prüfung soll festgestellt werden, ob der Bewerberin bzw. dem Bewerber die Befähigung zur nebenamtlichen Ausübung des Dienstes als Chorleiter in bzw. Chorleiter zuerkannt werden kann.
Die Durchführung der Prüfung obliegt dem Bischöflichen Generalvikar. Er beauftragt hiermit die Leiterin bzw. den Leiter der Bischöflichen Kirchenmusikschule.
Prüfungskommission, Prüfungsausschüsse
a) Der Bischöfliche Generalvikar als Vorsitzender, wobei der Vorsitz delegiert werden kann,
(2) Die Prüfungskommission ist zuständig für die Feststellung des Prüfungsergebnisses, für die Festlegung des Umfanges und des Termins einer evtl. Wiederholungsprüfung (§ 13), bei Täuschungsversuch (§ 15) und Einspruch (§ 16).
Bei jeder Prüfung müssen mindestens zwei Prüferinnen bzw. Prüfer als Prüfungsausschuss anwesend sein. Den Vorsitz des Prüfungsausschusses hat der zuständige Regionalkantor.
c) weitere geeignete Orte im Bistum Trier, die von der Leiterin bzw. dem Leiter der Bischöflichen Kirchenmusik schule bestimmt werden.
b) Liturgiegesang.
(1) Die Aufgaben der schriftlichen Prüfungen werden von den jeweiligen Dozentinnen bzw. Dozenten gestellt und korrigiert. Zur Beurteilung der schriftlichen Arbeiten benennt die Leiterin bzw. der Leiter der Bischöflichen Kirchenmusikschule eine Zweitkorrektorin bzw. einen Zweitkorrektor.
Bei abweichender Bewertung entscheidet die bzw. der Vorsitzende der Prüfungskommission.
(2) Die praktisch-mündlichen Prüfungen sind vor den jeweiligen Prüfungsausschüssen abzulegen. Diese setzen unmittelbar nach der Prüfung die Einzelnoten fest. Eine der Prüferinnen bzw. einer der Prüfer führt das Protokoll.
b) Musikgeschichte
e) Chorleitung
• Einsingen des Chores (Testat des Chorleitungsdozenten)
• Einüben eines leichteren mehrstimmigen Gesanges
• Partiturspiel (zwei Systeme).
3 = 5+ mangelhaft = Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.-
(4) Bei der Berechnung der Gesamtnote werden die Fächer (§ 7) unterschiedlich gewertet:
a) sechsfach: Chorleitung
(6) Die Prüfung ist auch bestanden bei einer Note „mangelhaft“ (1-3 Punkte) in einem der Fächer Allgemeine Musiklehre, Musikgeschichte oder Liturgiegesang, wenn sie durch eine gute Leistung (mindestens 10 Punkte) im Fach Chorleitung ausgeglichen werden kann.
c) mangelhafter Leistung (1-3 Punkte) in einem der Fächer Liturgik, Chorleitung,
d) einer Note „mangelhaft“ (1-3 Punkte) in einem der Fächer Allgemeine Musiklehre, Musikgeschichte oder Liturgiegesang, wenn diese nicht durch eine gute Leistung (mindestens 10 Punkte) im Fach Chorleitung ausgeglichen werden kann.
• Teilnahme an der von der Bischöflichen Kirchenmusikschule Trier durchgeführten D-Ausbildung;
• Studium an einer anderen kirchlichen, staatlichen oder staatlich anerkannten Ausbildungsstätte;
• Privatstudium.
(1) Die Anmeldung zur Prüfung ist jeweils bis zum im Jahresplan angegebenen Termin mit dem Nachweis über die Teilnahme an den Intensivwochen enden I und II einzureichen.
(2) Auf Grundlage einer externen Ausbildung können sich Bewerber bzw. Bewerberinnen für die D-Prüfung anmelden, ohne den entsprechenden Ausbildungsgang des Bistums Trier absolviert zu haben.
Die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten stellt der Leiter der Kirchenmusikschule aufgrund von eingereichten Bescheinigungen über Art und Umfang der bisherigen Ausbildung sowie im Rahmen eines ausführlichen Kolloquiums mit der Bewerberin bzw. dem Bewerber fest.
(6) Zu dem im Jahresplan angegebenen Termin gibt der Fachlehrer der Bewerberin bzw. dem Bewerber die vorzubereitenden Aufgaben im Fach Chorleitung bekannt (§ 7 Abs. 2 Buchstabe e).
Berücksichtigung anderer Prüfungen
(1) Bewerberinnen bzw. Bewerber, die bereits im Zusammenhang mit einer anderen Ausbildung eine Prüfung bestanden haben, können in den Fächern befreit werden, die bereits Gegenstand dieser Prüfung waren, sofern die Anforderungen denen der D-Chorleitungsprüfung im Bistum Trier entsprochen haben.
Dazu sind das Zeugnis der Ausbildungsstätte so wie ein Nachweis über die Prüfungsinhalte vorzulegen.
(2) Der Antrag auf Befreiung ist spätestens mit der Anmeldung zur Prüfung einzureichen. Die Entscheidung trifft die Leiterin bzw. der Leiter der Bischöflich en Kirchenmusikschule.
(1) Eine nicht bestandene Prüfung (§ 8 Abs. 7) kann einmal wiederholt werden. Die Wiederholung ist nur beim nächsten allgemeinen Prüfungstermin (§ 3 Abs.
1) möglich. Geprüft werden die Fächer, die nicht mindestens mit der Note „ausreichend“ bewertet wurden.
(4) Für alle Wiederholungsprüfungen gelten die in § 3, § 9 und § 10 genannten Bedingungen.
(3) Tritt ein Prüfling ohne ausreichende Begründung von der Prüfung zurück oder versäumt einen Prüfungstermin, gilt die Prüfung als nicht bestanden. In diesem Fall muss sie wiederholt werden (§ 13), und die Prüfungsgebühr ist erneut fällig.
Zugleich tritt die Ordnung der D-Prüfung Orgel, Chorleitung und Kinderchorleitung für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker im Bistum Trier vom 6. August 2012 außer Kraft.