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Timestamp: 2020-02-23 01:50:55
Document Index: 138951182

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 17', 'Art. 1', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 231', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 24', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 25', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 32', 'Art. 33', 'Art. 341', 'Art. 1', 'Art. 35', 'Art. 36', 'Art. 371', 'Art. 1', 'Art. 38', 'Art. 39', 'Art. 40', 'Art. 41', 'Art. 42', 'Art. 43', 'Art. 46', 'Art. 47', 'Art. 48', 'Art. 49', 'Art. 50', 'Art. 51', 'Art. 52', 'Art. 53', 'Art. 541', 'Art. 1', 'Art. 55', 'Art. 56', 'Art. 57', 'Art. 58', 'Art. 59', 'Art. 60', 'Art. 61', 'Art. 62', 'Art. 63', 'Art. 64', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 671', 'Art. 1', 'Art. 68', 'Art. 69', 'Art. 70', 'Art. 711', 'Art. 72', 'Art. 73', 'Art. 74', 'Art. 75', 'Art. 76', 'Art. 1', 'Art. 77', 'Art. 1', 'Art. 781', 'Art. 79', 'Art. 80', 'Art. 1', 'Art. 81', 'Art. 821', 'Art. 83', 'Art. 84', 'Art. 85', 'Art. 86', 'Art. 87', 'Art. 88', 'Art. 1', 'Art. 89', 'Art. 90', 'Art. 91', 'Art. 92', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 93', 'Art. 86', 'Art. 1', 'Art. 94', 'Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 97', 'Art. 1', 'Art. 98', 'Art. 99', 'Art. 100', 'Art. 101', 'Art. 1021', 'Art. 1031', 'Art. 1', 'Art. 1041', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1051', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 105', 'Art. 106', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 109', 'Art. 109', 'Art. 1', 'Art. 110', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1111', 'Art. 1121', 'Art. 1131', 'Art. 1141', 'Art. 115', 'Art. 1161', 'Art. 117', 'Art. 118', 'Art. 120', 'Art. 121', 'Art. 122', 'Art. 124', 'Art. 125', 'Art. 1']

SR 131.214 Verfassung des Kantons Uri, vom 28. Oktober 1984
131.214 Verfassung des Kantons Uri, vom 28. Oktober 1984
vom 28. Oktober 1984 (Stand am 16. September 2019)1
Das Volk von Uri,
das sich in seiner grossen Mehrheit zum christlichen Glauben bekennt, gibt sich, in der Absicht, Freiheit und Recht auf den Grundlagen einer demokratischen Staatsordnung zu schützen, die Wohlfahrt aller zu fördern, Uri in seiner hergebrachten Selbständigkeit als Stand der Eidgenossenschaft zu stärken,
Art. 2 Staatsziele
Der Kanton und die Gemeinden streben insbesondere an,
eine gerechte Ordnung für das friedliche Zusammenleben der Menschen zu schaffen;
Rechte und Freiheiten des Einzelnen und der Familie zu schützen und Grundlagen für deren Verwirklichung bereitzustellen;
die Voraussetzungen für ein menschengerechtes Dasein herzustellen.
Art. 4 Staatshaftung
Art. 5 Verantwortlichkeit der Organe
Art. 6 Entschädigung bei Enteignung
Art. 7 Landeskirchen
Art. 8 Selbständigkeit
3 Jede Landeskirche erlässt für sich ein Organisationsstatut, das vom Regierungsrat zu genehmigen ist
Art. 9 Steuerhoheit
der Schutz der Privatsphäre, der Wohnung und des Brief- und Fernmeldegeheimnisses;
das Petitionsrecht;
die Freiheit der Lehre und Forschung sowie die Kunstfreiheit;
die Wirtschaftsfreiheit und das Recht der freien Berufswahl;
die Eigentumsfreiheit.
Art. 13 Rechtsschutz
Art. 14 Schranken der Grundrechte
Art. 15 Verwirklichung der Grundrechte
Art. 17 Stimm- und Wahlrecht. a. allgemein
1 Stimmberechtigt sind alle Schweizerinnen und Schweizer, die das 18. Altersjahr zurückgelegt haben, im Kanton Uri wohnen und nicht wegen Geisteskrankheit oder Geistesschwäche entmündigt sind.1
1 Angenommen in der Volksabstimmung vom 5. März 1989, in Kraft seit 5. März 1989. Gewährleistungsbeschluss vom 4. Dez. 1989 (BBl 1989 III 1720 Art. 1 Ziff. 1 719).
Art. 18 Stimm- und Wahlrecht. b. Ausdehnung
Art. 19 Stimm- und Wahlrecht. c. Korporationen
Art. 20 Ausübung des Stimmrechts
Art. 21 Obligatorische Volkswahl. a. kantonale
den Landammann und den Landesstatthalter;
das Landgericht;
1 Angenommen in der Volksabstimmung vom 25. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865 Art. 1 3929). Bis zum 31.05.2023: «d. das Obergericht.»
2 Angenommen in der Volksabstimmung vom 25. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865 Art. 1 3929).
1 Aufgehoben in der Volksabstimmung vom 25. Nov. 2018, mit Wirkung seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865 Art. 1 3929). Bis zum 31.05.2023: «Obligatorische Volkswahl. b. bezirksweise. Die Stimmberechtigten des Gerichtsbezirks Uri wählen das Landgericht Uri, jene des Gerichtsbezirks Ursern das Landgericht Ursern.»
Art. 231Obligatorische Volkswahl. c. in der Gemeinde
Die Stimmberechtigten der Gemeinde wählen die Landräte, ihre verfassungsmässigen Organe sowie die in der Gemeindeordnung2 vorgesehenen Behörden und Angestellten.
1 Angenommen in der Volksabstimmung vom 21. Mai 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001. Gewährleistungsbeschluss vom 20. März 2001 (BBl 2001 1374 Art. 1 Ziff. 2, 2000 5255).
2 Ausdruck angenommen in der Volksabstimmung vom 21. Mai 2017, in Kraft seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795 Art. 1 1207). Die Anpassung wurde im ganzen Text berücksichtigt.
Art. 24 Obligatorische Volksabstimmung des Kantons
die Verfassungsänderungen;
die kantonalen Gesetze;
neue Ausgaben des Kantons von mehr als einer Million Franken;
neue Ausgaben des Kantons von mehr als hunderttausend Franken, wenn sie während mindestens zehn Jahren wiederkehrend sind;
kantonale Volksinitiativen in der Form des ausgearbeiteten Entwurfs;
kantonale Volksinitiativen in der Form der allgemeinen Anregung, wenn der Landrat diesen nicht zustimmt. Volksinitiativen, welche die Totalrevision der Kantonsverfassung anregen, unterliegen immer der Volksabstimmung;
kantonale Volksinitiativen, welche die Abberufung einer Behörde verlangen.
1 Angenommen in der Volksabstimmung vom 28. Nov. 1993, in Kraft seit 1. Jan. 1994. Gewährleistungsbeschluss vom 14. Dez. 1994 (BBl 1995 I 10 Art. 1 Ziff. 2; 1994 II 1377).
2 Angenommen in der Volksabstimmung vom 28. Nov. 1993, in Kraft seit 1. Jan. 1994. Gewährleistungsbeschluss vom 14. Dez. 1994 (BBl 1995 I 10 Art. 1 Ziff. 2; 1994 II 1377).
Art. 25 Fakultative Volksabstimmung des Kantons
1 Volksreferenden unterliegen der kantonalen Volksabstimmung, wenn sie von mindestens vierhundertfünfzig Stimmberechtigten unterzeichnet sind, deren Stimmberechtigung amtlich beglaubigt ist.1
Konkordate des Landrates;
neue Ausgaben des Kantons von mehr als fünfhunderttausend Franken;
neue Ausgaben des Kantons von mehr als fünfzigtausend Franken, wenn sie während mindestens zehn Jahren wiederkehrend sind;
grössere Wasserrechtsverleihungen des Kantons.
1 Angenommen in der Volksabstimmung vom 8. Juni 1997, in Kraft seit 1. Okt. 1997. Gewährleistungsbeschluss vom 3. Dez. 1998 (BBl 1999 219 Art. 1 Ziff. 1, 1998 3945).
3 Angenommen in der Volksabstimmung vom 28. Nov. 1993, in Kraft seit 1. Jan. 1994. Gewährleistungsbeschluss vom 14. Dez. 1994 (BBl 1995 I 10 Art. 1 Ziff. 2; 1994 II 1377).
1 Aufgehoben in der Volksabstimmung vom 21. Mai 2017, mit Wirkung seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795 Art. 1 1207).
Art. 27 Kantonale Volksinitiative. a. Gegenstand
Art. 28 Kantonale Volksinitiative. b. Form und Verfahren
2 Kantonale Volksinitiativen müssen sich auf einen einheitlichen Regelungsbereich beschränken und dürfen weder übergeordnetem Recht widersprechen noch aus tatsächlichen Gründen unmöglich oder inhaltlich unbestimmt sein. Sie müssen von mindestens sechshundert Stimmberechtigten unterzeichnet sein, deren Stimmberechtigung amtlich beglaubigt ist.1
Art. 29 Gemeindliche Volksinitiative
2 Gemeindliche Volksinitiativen müssen die amtlich beglaubigten Unterschriften von mindestens einem Zehntel der in der Gemeinde Stimmberechtigten aufweisen. Sie spätestens zwölf Monate, nachdem sie eingereicht worden sind, dem Volk zur Abstimmung vorzulegen.
Art. 30 Wahlen und Abstimmungen
1 Wahlen und Abstimmungen des Kantons werden an der Urne getroffen.1
2 2 Landratswahlen nach dem Verhältniswahlsystem erfolgen an der Urne.3
3 Das Gemeindegesetz regelt die Abstimmungen und Wahlen der Gemeinden.4
1 Angenommen in der Volksabstimmung vom 25. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865 Art. 1 3929). Bis zum 31.05.2023: «Wahlen und Abstimmungen des Kantons und der Gerichtsbezirke werden an der Urne getroffen.»
2 Erster Satz aufgehoben in der Volksabstimmung vom 21. Mai 2017, mit Wirkung seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795 Art. 1 1207).
3 Angenommen in der Volksabstimmung vom 24. Sept. 1989, in Kraft seit 24. Sept. 1989. Gewährleistungsbeschluss vom 14. Dez. 1990 (BBl 1990 III 1799 Art. 1 Ziff. 2 II 473).
4 Angenommen in der Volksabstimmung vom 21. Mai 2017, in Kraft seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795 Art. 1 1207).
Art. 32 Enteignung
Art. 33 Öffentliche Schulen
Der Kanton und die Gemeinden schaffen geeignete Voraussetzungen, damit alle Kinder und Jugendlichen ihren Anlagen entsprechend an öffentlichen Volks—, Mittel- und Berufsschulen unterrichtet werden können.
Art. 341Volksschulen. a. Schulbesuch
Der Besuch der Volkschule ist unentgeltlich und, soweit die Gesetzgebung nichts anderes bestimmt, obligatorisch.
1 Angenommen in der Volksabstimmung vom 23. Sept. 2012, in Kraft seit 1. Aug. 2016. Gewährleistungsbeschluss vom 23. Sept. 2013 (BBl 2013 7827 Art. 1 Ziff. 1 3931).
Art. 35 Volksschulen. b. Trägerschaft und Aufsicht
Art. 36 Volksschulen. c. Sonderschulen
Art. 371Kindergärten
1 Angenommen in der Volksabstimmung vom 2. März 1997, in Kraft seit 1. Aug. 1998. Gewährleistungsbeschluss vom 3. Dez. 1998 (BBl 1999 219 Art. 1 Ziff. 1, 1998 3945).
Art. 38 Berufsschule und höhere Schulen
Art. 39 Privatschulen
Art. 40 Ausbildungshilfen
Art. 41 Erwachsenenbildung und Freizeitbeschäftigung
Art. 42 Kulturpflege
Art. 43 Gesetzgebung
Art. 46 Besondere Aufgaben des Kantons
Art. 47 Raumplanung
Art. 48 Bauwesen
Art. 49 Schutz der Umwelt und des Lebensraumes
Art. 50 Öffentliche Sachen
Art. 51 Wirtschaftspolitik
Art. 52 Rahmenbedingungen
Art. 53 Gesetzgebung
Art. 541Kantonalbank
1 Angenommen in der Volksabstimmung vom 2. Dez. 2001, in Kraft seit 1. Sept. 2003. Gewährleistungsbeschluss vom 12. März 2003 (BBl 2003 2887 Art. 1 Ziff. 2, 2002 6686).
Art. 55 Regalrechte. a. Begriff
Art. 56 Regalrechte. b. Salz-, Jagd- und Fischereiregal
Art. 57 Regalrechte. c. Bergregal
Art. 58 Finanzhaushalt
Art. 59 Mittelbeschaffung
1 Der Kanton und die Gemeinden beschaffen sich die notwendigen Mittel durch
die Erhebung von Steuern, Gebühren und Beiträgen;
die Erträgnisse des Vermögens und der Regalrechte;
Beiträge und Anteile an Einnahmen des Bundes und anderer öffentlichrechtlicher Körperschaften, Unternehmungen und Einrichtungen;
Aufnahme von Anleihen und Darlehen.
Art. 60 Grundsätze der Steuererhebung
Art. 61 Finanzausgleich
Art. 62 Gebiet
Art. 63 Hauptort
Art. 64 Gemeindearten
die Einwohnergemeinde, die alle in einer Gemeinde ansässigen Personen umfasst;
die Kirchgemeinde, die alle in einer Gemeinde ansässigen Angehörigen einer Landeskirche umfasst;
die Ortsbürgergemeinde, die alle in einer Gemeinde ansässigen Ortsbürger umfasst;
die Korporationsbürgergemeinde (Allmendbürgergemeinde), die alle in einer Gemeinde ansässigen Korporationsbürger umfasst.
Art. 65 Rechtsnatur
Art. 66 Gebietsveränderungen und Grenzbereinigungen1
1 Gebietsveränderungen und Grenzbereinigungen richten sich nach dem Gemeindegesetz.2
1 Angenommen in der Volksabstimmung vom 21. Mai 2017, in Kraft seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795 Art. 1 1207).
2 Angenommen in der Volksabstimmung vom 21. Mai 2017, in Kraft seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795 Art. 1 1207).
Art. 671Einwohnergemeinden
1 Der Kanton Uri gliedert sich in Einwohnergemeinden, deren Bestand im Rahmen der Verfassung und Gesetzgebung gewährleistet ist.
2 Einwohnergemeinden können sich zusammenschliessen. Das Nähere regelt das Gesetz.
1 Angenommen in der Volksabstimmung vom 22. Sept. 2013, in Kraft seit 23. Sept. 2013. Gewährleistungsbeschluss vom 11. März 2015 (BBl 2015 3035 Art. 1 Ziff. 2, 2014 9091).
Art. 68 Kirchgemeinde
Art. 69 Ortsbürgergemeinde
3 Wird eine Einwohnergemeinde aufgehoben oder schliesst sie sich mit einer andern zusammen, gilt das auch für die Ortsbürgergemeinde.1
Art. 70 Korporationsbürgergemeinde
Art. 711Zweckverbände
Das Gemeindegesetz und die besondere Gesetzgebung regeln die Zweckverbände.
Bestehende Zweckverbände gelten als genehmigt und anerkannt.
Art. 72 Rechtsnatur
Art. 73 Korporationsvermögen
Art. 74 Zusammenarbeit
Art. 75 Gewaltenteilung
Art. 76 Unvereinbarkeiten
2 Den Mitgliedern des Regierungsrates ist es untersagt,
Mitglied einer Gemeindebehörde zu sein;
dem Engeren Rat einer Korporation anzugehören;
vollamtlicher Angestellter des Kantons oder einer Gemeinde zu sein;
als Rechtsanwalt vor einem urnerischen Gericht aufzutreten.
3 Vollamtlichen Angestellten des Kantons ist es untersagt, dem Landrat als Mitglied anzugehören.2
2 Angenommen in der Volksabstimmung vom 21. Mai 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001. Gewährleistungsbeschluss vom 20. März 2001 (BBl 2001 1374 Art. 1 Ziff. 2, 2000 5255).
Art. 77 Verwandtenausschluss
1 Es dürfen nicht der gleichen Kantons- oder Gemeindebehörde angehören:
Ehegatten, eingetragene Partnerinnen oder Partner und Personen, die zusammen in dauernder Lebensgemeinschaft leben;
Verwandte im ersten und zweiten Grad;
Ehegatten von Verwandten im ersten und zweiten Grad, eingetragene Partnerinnen oder Partner von Verwandten im ersten und zweiten Grad sowie Personen, die mit Verwandten im ersten und zweiten Grad in dauernder Lebensgemeinschaft leben.1
2 Diese Bestimmung gilt nicht für den Landrat.
1 Angenommen in der Volksabstimmung vom 26. Nov. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007. Gewährleistungsbeschluss vom 6. März 2008 (BBl 2008 2493 Art. 1 Ziff. 1, 2007 7663).
Art. 781Ausstand
Art. 79 Öffentlichkeit
1 Die Verhandlungen des Landrates und der Gerichte sind öffentlich. Die Gesetzgebung bezeichnet die, im öffentlichen und privaten Interesse gebotenen Ausnahmen.
Art. 80 Beschlussfähigkeit
2 Vorbehalten bleiben die Bestimmungen des Gerichtsorganisationsgesetzes und die Fälle des gesetzlichen Ausstandes.1
1 Angenommen in der Volksabstimmung vom 17. Mai 1992, in Kraft seit 1. Juni 1995. Gewährleistungsbeschluss vom 14. Dez. 1993 (BBl 1993 IV 599 Art. 1 Ziff. 2 II 180).
Art. 81 Beschlussfassung
Art. 821Vereidigung
Art. 83 Amtsdauer
1 Die Amtsdauer für kantonale Behörden beträgt vier Jahre, jene für den Landammann und den Landesstatthalter zwei Jahre. Für Angestellte des Kantons, die vom Volk gewählt werden, gilt ebenfalls die vierjährige Amtsdauer, soweit der Landrat nicht abweichende Bestimmungen dazu erlässt.1
2 Für Behörden und Angestellte der Gemeinden gilt die zweijährige Amtsdauer, wenn die Gemeindeordnung nichts anderes bestimmt. Diese kann für bestimmte Angestelltengruppen insbesondere auf die periodische Wiederwahl verzichten.2
Art. 84 Amtsantritt
2 Die Gemeindebehörden treten ihr Amt am 1. Januar an, wenn die Gemeindeordnung nichts anderes bestimmt.
Art. 85 Amtszwang
Art. 86 Information der Öffentlichkeit
Art. 87 Stellung und Zusammensetzung
Art. 88 Wahl
1 Jede Einwohnergemeinde wählt so viele Landräte, als ihr zustehen. für Gemeinden, denen drei oder mehr Landräte zustehen, gilt das System der Verhältniswahl, für die übrigen das System der Mehrheitswahl. Das Nähere regelt das Gesetz.1
Die schweizerische Bevölkerungszahl des Kantons wird durch 64 geteilt. Gemeinden, deren schweizerische Bevölkerungszahl die so ermittelte, auf die nächste ganze Zahl aufgerundete Ziffer nicht überschreitet, erhalten einen Sitz zugeteilt und scheiden für die weitere Zuteilung aus.
Die restlichen Landratssitze werden auf die verbleibenden Gemeinden verteilt, indem die schweizerische Bevölkerungszahl dieser Gemeinden durch die Zahl der verbleibenden Landratssitze geteilt wird. Jede dieser Gemeinden erhält soviel Sitze, als die sich ergebende Ziffer in ihrer Bevölkerungszahl aufgeht.
Die übrigbleibenden Sitze fallen der Reihe nach an die Gemeinden mit den grössten Restzahlen.
1 Angenommen in der Volksabstimmung vom 24. Sept. 1989, in Kraft seit 24. Sept. 1989. Gewährleistungsbeschluss vom 14. Dez. 1990 (BBl 1990 III 1799 Art. 1 Ziff. 2 II 473).
Art. 89 Verfahrensordnung
Art. 90 Zuständigkeiten. a. Gesetzgebung
Art. 91 Zuständigkeiten. b. Finanzbeschlüsse
beschliesst unter Vorbehalt der Zuständigkeit des Volkes über neue Ausgaben;
beschliesst den jährlichen Voranschlag;
nimmt die Staatsrechnung, die Rechnung der Urner Kantonalbank und jene des Kantonsspitals ab.
Art. 92 Zuständigkeiten. c. Wahlen
die Vorsteher und Stellvertreter der regierungsrätlichen Direktionen, auf Vorschlag des Regierungsrates;
den Erziehungsrat, ausser dem Präsidenten;
den Kommandanten des Urner Bataillons nach den Bundesvorschriften;
die Angestellten des Kantons, soweit deren Wahl nicht dem Regierungsrat vorbehalten ist;
den Bankrat.
1 Aufgehoben in der Volksabstimmung vom 21. Mai 2000, mit Wirkung seit 1. Juni 2000. Gewährleistungsbeschluss vom 20. März 2001 (BBl 2001 1374 Art. 1 Ziff. 2, 2000 5255).
3 Angenommen in der Volksabstimmung vom 2. Dez. 2001, in Kraft seit 1. Sept. 2003. Gewährleistungsbeschluss vom 12. März 2003 (BBl 2003 2887 Art. 1 Ziff. 2, 2002 6686).
Art. 93 Zuständigkeiten. d. weitere Zuständigkeiten
genehmigt rechtsetzende Konkordate;
genehmigt die Rechenschaftsberichte des Regierungsrates und des Obergerichtes;
übt die den Kantonen in der Bundesverfassung eingeräumten bundesstaatlichen Mitwirkungsrechte aus (Art. 86, 89, 89bis und 93 Bundesverfassung1);
entscheidet Kompetenzkonflikte, soweit dafür nicht das Obergericht zuständig ist;
nimmt von regierungsrätlichen Planungen Kenntnis;
bewilligt Anleihen;
erfüllt weitere Aufgaben, die ihm die Gesetzgebung überträgt.
2 Aufgehoben in der Volksabstimmung vom 28. Nov. 2010, mit Wirkung seit 1. Jan. 2011. Gewährleistungsbeschluss vom 6. März 2012 (BBl 2012 3861 Art. 1 Ziff. 1, 2011 8041).
Art. 94 Regierungsrat. a. Stellung und Zusammensetzung
Art. 95 Regierungsrat. b. Wahl
Art. 96 Regierungsrat. c. Organisation
Art. 97 Regierungstätigkeiten
2 Der Regierungsrat hat im weitern
den Kanton nach innen und aussen zu vertreten;
die öffentliche Ruhe, Ordnung und Sicherheit zu wahren;
die Beziehungen mit den Behörden des Bundes und anderer Kantone zu pflegen;
im Rahmen seiner Zuständigkeit rechtsgeschäftliche und vollziehende Konkordate abzuschliessen;
Wahlen zu treffen, soweit diese Befugnisse nicht andern Organen übertragen sind;
im Rahmen der Gesetzgebung das Kantonsbürgerrecht zu erteilen;
dem Landrat regelmässig den Voranschlag, die Staatsrechnung und den Rechenschaftsbericht über die Regierungs- und Verwaltungstätigkeit vorzulegen;
alle Staatsgeschäfte zu erledigen und alle Verfügungen zu treffen, die zu den Aufgaben einer Regierung gehören und nicht ausdrücklich einer anderen Behörde zugewiesen sind.
1 Angenommen in der Volksabstimmung vom 28. Nov. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011. Gewährleistungsbeschluss vom 6. März 2012 (BBl 2012 3861 Art. 1 Ziff. 1, 2011 8041).
Art. 98 Vorbereitung der Rechtsetzung
Art. 99 Leitung der Verwaltung
Art. 100 Der Erziehungsrat
Art. 101 Kantonale Verwaltung
2 Verwaltungsaufgaben des Kantons können selbständigen Anstalten, Gemeinden, Zweckverbänden, interkantonalen Organisationen oder gemischt-wirtschaftlichen Unternehmungen übertragen werden.
Art. 1021Grundsatz
3 Die Verwaltungsbehörden erfüllen Aufgaben der Rechtsprechung soweit die Gesetzgebung ihnen solche überträgt.
Art. 1031Organisation, Aufgaben und Verfahren
2 Soweit die Gesetzgebung nichts anderes vorsieht, sind die Zuständigkeiten und Verfahren in einer Verordnung zu regeln.2
2 Angenommen in der Volksabstimmung vom 26. Sept. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011. Gewährleistungsbeschluss vom 29. Sept. 2011 (BBl 2011 7619 Art. 1 Ziff. 2 4467).
Art. 1041Zivilgerichtsbarkeit
die Schlichtungsbehörde;
die Landgerichtspräsidien;
das Obergericht.4
2 Die Gesetzgebung kann bestimmte Zivilstreitigkeiten besonderen Organen zuweisen.
2 Angenommen in der Volksabstimmung vom 25. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865 Art. 1 3929). Bis zum 31.05.2023: «b. die Landgerichtspräsidien Uri und Ursern;»
3 Angenommen in der Volksabstimmung vom 25. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865 Art. 1 3929). Bis zum 31.05.2023: «c. die Landgerichte Uri und Ursern;»
4 Angenommen in der Volksabstimmung vom 26. Sept. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011. Gewährleistungsbeschluss vom 29. Sept. 2011 (BBl 2011 7619 Art. 1 Ziff. 2 4467).
5 Aufgehoben in der Volksabstimmung vom 26. Sept. 2010, mit Wirkung seit 1. Jan. 2011. Gewährleistungsbeschluss vom 29. Sept. 2011 (BBl 2011 7619 Art. 1 Ziff. 2 4467).
Art. 1051Strafgerichtsbarkeit
die Staatsanwaltschaft im Strafbefehlsverfahren;
Landgerichtspräsidium;
das Obergericht.5
der Jugendanwalt;
die Jugendgerichtskommission des Obergerichts.
3 Die Gesetzgebung kann kantonale oder gemeindliche Behörden und Verwaltungsstellen ermächtigen, geringfügige Bussen auszufällen. Der Weiterzug an ein Gericht bleibt gewährleistet.
2 Angenommen in der Volksabstimmung vom 25. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865 Art. 1 3929). Bis zum 31.05.2023: «b. das Landgerichtsvizepräsidium Uri;»
3 Aufgehoben in der Volksabstimmung vom 25. Nov. 2018, mit Wirkung seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865 Art. 1 3929). Bis zum 31.05.2023: «c. das Landgerichtspräsidium Ursern;»
4 Angenommen in der Volksabstimmung vom 25. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Juni 2023. Gewährleistungsbeschluss vom 16. Sept. 2019 (BBl 2019 6865 Art. 1 3929). Bis zum 31.05.2023: «d. die Landgerichte Uri und Ursern;»
5 Angenommen in der Volksabstimmung vom 26. Sept. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011. Gewährleistungsbeschluss vom 29. Sept. 2011 (BBl 2011 7619 Art. 1 Ziff. 2 4467).
Art. 105a1Verwaltungsgerichtsbarkeit
weitere Behörden und Organe, denen die Gesetzgebung Aufgaben der Verwaltungsrechtsprechung überträgt.
Art. 106 Selbständigkeit
1 Im Rahmen der Verfassung und der Gesetzgebung sind die Gemeinden befugt, sich selber zu organisieren, ihre Behörden und Angestellten zu wählen, ihre Aufgaben nach eigenem Ermessen zu erfüllen und ihre öffentlichen Sachen selbständig zu verwalten.1
1 Die Aufgaben der Einwohnergemeinden richten sich nach dem Gemeindegesetz.1
5 Im Rahmen der Verfassung können die verschiedenen Gemeinden vertragliche Vereinbarungen über die Aufgabenteilung treffen. Solche Verträge bedürfen der Genehmigung des Regierungsrats, sofern es sich nicht um gleichartige Gemeinden handelt.2
2 Die bisherigen Ausscheidungsdekrete werden als vertragliche Vereinbarungen nach Artikel 107 Absatz 4 anerkannt.
2 Zweiter Satz angenommen in der Volksabstimmung vom 21. Mai 2017, in Kraft seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795 Art. 1 1207).
1 Oberstes Organ der Gemeinde sind die Stimmberechtigen.1
2 Jede Einwohnergemeinde hat einen Gemeinderat, jede Kirchgemeinde einen Kirchenrat und jede Ortsbürgergemeinde einen Ortsbürgerrat zu wählen. Für besondere Aufgaben können weitere Behörden, insbesondere ein Schulrat und ein Sozialrat, gewählt werden.2
2 Angenommen in der Volksabstimmung vom 28. Sept. 1997, in Kraft seit 1. Jan. 1998. Gewährleistungsbeschluss vom 3. Dez. 1998 (BBl 1999 219 Art. 1 Ziff. 1, 1998 3945).
Art. 109 Zuständigkeit
Art. 109a1Ausführungsrecht
Das Nähere bestimmt das Gemeindegesetz
1 Eingefügt durch die Volksabstimmung vom 21. Mai 2017, in Kraft seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795 Art. 1 1207).
Art. 110 Zuständigkeit der Stimmberechtigten1
1 Die Stimmberechtigten sind zuständig:2
Rechtsvorschriften zu beschliessen;
den Voranschlag und die Rechnung der Gemeinde zu verabschieden;
die Abgaben der Gemeinde festzulegen;
die Landräte, den Gemeinderat, den Schulrat und den Sozialrat und, sofern keine Kirchgemeinde besteht, den Ortspfarrer zu wählen;
Ausscheidungsdekrete zu beschliessen;
Verträge über die Aufgabenteilung und die Vermögensausscheidung nach Artikel 107 zu beschliessen.
2 Die Befugnisse nach Absatz 1 sind nicht übertragbar, soweit die besondere Gesetzgebung nichts anderes bestimmt.5
3 Aufgehoben in der Volksabstimmung vom 28. Nov. 2010, mit Wirkung seit 1. Jan. 2011. Gewährleistungsbeschluss vom 6. März 2012 (BBl 2012 3861 Art. 1 Ziff. 1, 2011 8041).
4 Angenommen in der Volksabstimmung vom 28. Sept. 1997, in Kraft seit 1. Jan. 1998. Gewährleistungsbeschluss vom 3. Dez. 1998 (BBl 1999 219 Art. 1 Ziff. 1, 1998 3945).
5 Angenommen in der Volksabstimmung vom 21. Mai 2017, in Kraft seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795 Art. 1 1207).
6 Aufgehoben in der Volksabstimmung vom 21. Mai 2017, mit Wirkung seit 1. Juni 2017. Gewährleistungsbeschluss vom 6. Juni 2018 (BBl 2018 3795 Art. 1 1207).
Art. 1111Gemeinderat
1 Der Gemeinderat besteht aus dem Präsidium und mindestens vier weiteren Mitgliedern. Die Gemeindeordnung bestimmt die Zahl der Mitglieder.
2 Das Nähere regeln das Gemeindegesetz und die besondere Gesetzgebung.
Art. 1121Schulrat
1 Sofern die Gemeinde einen Schulrat einsetzt, besteht er aus dem Präsidium und mindestens vier weiteren Mitgliedern. Die Gemeindeordnung bestimmt die Zahl der Mitglieder.
Art. 1131Sozialrat
1 Sofern die Gemeinde einen Sozialrat einsetzt, besteht er aus dem Präsidium und mindestens vier weiteren Mitgliedern. Die Gemeindeordnung bestimmt die Zahl der Mitglieder.
Art. 1141Zuständigkeit der Stimmberechtigten
1 Die Stimmberechtigten haben die gleichen Befugnisse wie jene der Einwohnergemeinde, jedoch beschränkt auf kirchliche Angelegenheiten.
2 Sie wählen den Kirchenrat und den Ortspfarrer.
Art. 115 Kirchenrat
Art. 1161Zuständigkeit der Stimmberechtigten
1 Die Stimmberechtigten haben die gleichen Befugnisse wie jene der Einwohnergemeinde, jedoch beschränkt auf die Angelegenheiten der Ortsbürgergemeinde.
2 Sie wählen den Ortsbürgerrat.
Art. 117 Ortsbürgerrat
Art. 118 Selbständigkeit
Art. 120 Teilrevision
Art. 121 Totalrevision
Art. 122 Aufhebung bisherigen Rechts
Die Verfassung des Kantons Uri vom 6. Mai 18881 wird aufgehoben.
1 [AB 1888 nach 108]
Diese Verfassung tritt am 1. Januar 1985 in Kraft. Sie unterliegt der Gewährleistung durch die Bundesversammlung.
Art. 124 Weitergeltung bisherigen Rechts
Art. 125 Wahlen
Abstimmungsordnung 30
Allmendbürgergemeinde s. Korporationen
Alter als Voraussetzung der Stimmberechtigung 171
Amtsantritt 84
Amtsdauer 83
Amtszwang 85
Amtsdauer 831, 2
Ausstand 78
Unvereinbarkeiten 76, 77
Wahl durch den Landrat 92e
Wahl durch die Gemeinde 23, 1061
Anleihen Zuständigkeit des Landrates 93b
Ausbildung s. Bildungswesen
Begnadigung Zuständigkeit des Landrates 93e
Amtsdauer 831
Beschlussfähigkeit 80
Beschlussfassung 81
Informationspflicht 86
s. auch Verwaltung
Berufsschulen 38
Bildungswesen 33–43
Bundesstaatliche Mitwirkungsrechte Ausübung durch den Landrat 93c
Bürgerpflichten 16, 20
Erteilung 3
Erteilung durch den Regierungsrat 972f
Aufgaben 1071
Begriff 641a
Gemeinderat 1082, 109, 111
Gliederung 67
Zusammenschluss 672
Zuständigkeit 109
s. auch Gemeinden
Enteignungsrecht 32
Entschädigung 6
Erwachsenenbildung 41
Wahl durch den Landrat 92b
Zusammensetzung 1002
Finanzausgleich 61
Finanzhaushalt und Finanzplan
Beschlüsse 91
Mittelbeschaffung 59
s. auch Steuererhebung
Freiheitsrechte 12
Amtsantritt 842
Amtsdauer 832
Arten 64
Aufgaben 107
Gebietsveränderungen 66
Gemeindebehörden 108–113
Gemeindeverbände 322, 35, 592, 71, 1012
Rechtsnatur 65
Selbständigkeit 106
Vermögensübertragung 107, Übergangsbest.
s. auch Einwohnergemeinden, Kirchgemeinde, Korporationsbürgergemeinde, Ortsbürgergemeinde, Zweckverbände
Gemeindegesetz 303, 661, 71, 107, 109a, 111- 113
Abstimmungen, Wahlen 303
Grenzen, Gebiete 661
Zweckverbände 301
Ausführungsrecht 109a
Amtsantritt der Mitglieder 841
Beschlussfähigkeit 80, 81
Grundsatz 102
Landgerichte / Gerichte erster Instanz 21, 104
Öffentlichkeit der Verhandlungen 79
Sitze 632
Strafgerichtsbarkeit 105
Unvereinbarkeit 761
Verfahren 103
Verwaltungsgerichtsbarkeit 105a
Volkswahl 21
Zivilgerichtsbarkeit 104
Gesetzgebung 90
Aufgaben des Kantons 46
Grundsatz 45
Gewaltentrennung 75
Gewässer 501, s. auch Grundwasser, Wasserkräfte
Grenzbereinigungen 66
Grundrechte 10–16
Schranken 14
Verwirklichung 15
Grundwasser Nutzung 503
Jugendanwalt 1052
Jugendgericht 1052
Jugendgerichtskommission 1052
Gebiet 62
Gliederung in Einwohnergemeinden 67
Hauptort 631
Kantonalbank 54
Bankrat. Wahl 92f
Kantonsspital Betrieb 462
Kindergärten 37
anerkannte Landeskirchen 7
anerkannte Gemeindeart 641
Organisation, Selbständigkeit 8, 662, 68, 109, 1101
Steuerhoheit 9
Stimm- und Wahlrecht 172 , 18
Kirchgemeinden 8, 9, 18, 64, 66, 68, 107, 108, 110, 114-115
Abschluss durch den Regierungsrat 972d
Genehmigung durch den Landrat 93a
Korporationen 118
Stimm- und Wahlrecht der 19
Enteignungsrecht 8
Strahlerrechte 572
Rechtsnatur 64, 66, 72-74, 76
Aufgeben 1074
Organisation 1083
Korporationsbürgergemeinde 19, 64, 66, 70, 72, 1082
Kulturpflege durch Kanton und Gemeinden 42
Landgerichte s. Gerichte
Amtsantritt 841
Oberaufsicht über die Regierungs- und Verwaltungstätigkeit 972g
Öffentlichkeit der Verhandlungen 791
Sitz 632
Stellung und Zusammensetzung 87
Verfahrensordnung 89
Wahl des 302, 881, UeB
Finanzbeschlüsse 91
Wahlen durch den Landrat 92
weitere 93
Lebensraum 47–50
Naturgewalten Einrichtungen zum Schutz 482
als Strafgericht 105
als Verwaltungsgericht 105a
als Zivilgericht 104
Rechenschaftsbericht 1022
Öffentliche Aufgaben 31–61
Öffentliche Sachen 50
Öffentliche Schulen s. Schulen
Aufgaben 1073
Ausscheidung 69
Begriff 641c
Gemeindeversammlung 116
Ortsbürgerrat 117
Zusammenschluss 693
Partner, eingetragene 771
Persönliche Freiheit Schutz 42
Pflichterfüllung gesetzliche 16
Politische Rechte und Pflichten 17–30
Privatschulen 39
Raumplanung 47
Recht, Weitergeltung des bisherigen Rechts 124
Begriff 55
Bergregal 57
Salz-, Jagd- und Fischereiregal 56
Befugnisse und Tätigkeiten 97
Leitung der Verwaltung 99
Organisation, Kollegialbehörde 96
Rechtsetzung, Vorbereitung 98
Stellung und Zusammensetzung 94
Unvereinbarkeit 76
Vertretung des Kantons nach innen und aussen 972a
Wahl 21, 95
Revision der Verfassung s. Verfassung
Schlichtungsbehörde 1041a
Schulen 33–39, 112
Schulrat 1081, 1101, 112
Sozialrat 1082, 1101, 113
Aufgabenteilung 441
Schaffung von Sozialversicherungseinrichtungen 442, 3
Spitäler 462
s. auch Gesundheitswesen
Staatsanwaltschaft 1051a
Staatshaftung 4
Abnahme durch den Landrat 91c
Vorlage durch den Regierungsrat 972g
Staatsziele 2
Gesetzgebung als Grundlage 593
Grundsätze 60
als oberstes Organ der Gemeinde 1081
Zuständigkeit 110
als Bürgerpflicht 20
des Kantons 301,2
Korporationen 19
Landeskirchen 18
Stipendien und Darlehen 40
Suchtgefahren Bekämpfung 452
Umweltschutz 49
Unvereinbarkeiten 76–78
Urnenwahlen 301,2
Verantwortlichkeit der Organe 5
s. auch Staatshaftung
Grundsatz 119
Teilrevision 120
Totalrevision 121
Verkehrswege Bau, Unterhalt und Schutz 482
Versammlungsfreiheit 12
Gliederung 101
Übertragung von Verwaltungsaufgaben an privatrechtliche Organisationen 1013
Verantwortlichkeit 4, 5
Verwaltungsbeschwerden, Entscheid 993
fakultative 25
Regelung durch das Gemeindegesetz 303
obligatorische 24
Gegenstand 27
Form und Verfahren 28
in der Gemeinde 29
Grundsätze in Gesetzen 43
obligatorischer Schulbesuch 34
Sonderschulen 36
Trägerschaft, Aufsicht 35
Beschliessung durch den Landrat 91b
Vormundschaftswesen s. Sozialhilfe
Wählbarkeit 17–19
Wahlen 21-23, 30
Bürgerpflicht 20
Regelung durch das Gemeindegesetz 30
in der Gemeinde 23
im Kanton 21
Stimmrecht 173
Übergangsbestimmung 125
Wasserkräfte Nutzung 504
Ausübung 53
Rahmenbedingungen 52
s. auch Kantonalbank. Regalrechte
Zusammenarbeit bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben 31
von Einwohnergemeinden 672
von Ortsgemeinden 673
Zweckverbände 71, 1012
Angenommen in der Volksabstimmung vom 28. Okt. 1984. (Urner Rechtsbuch, RB 1.1101). Gewährleistungsbeschluss vom 3. Okt. 1985 (BBl 1985 II 1343 Art. 1, 621).
Verfassung des Kantons Uri, vom 28. Oktober 1984