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Timestamp: 2016-10-28 02:46:32
Document Index: 216794390

Matched Legal Cases: ['Art. 24', 'Art. 82', 'Art. 113', 'Art. 89', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 66']

1C_31/2012 (06.06.2012)
Beschwerde gegen das Urteil vom 24. November 2011 des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich,
Der EWZ-Hochspannungsleitungsmast Nr. 75 steht auf dem in der Landwirtschaftszone gelegenen Grundst�ck Kat.-Nr. 6749 an der Eichholzstrasse in Esslingen. Auf diesem Masten befindet sich bereits eine POLYCOM-Antennenanlage der Kantonspolizei Z�rich und eine GSM/ UMTS-Basisstation der Orange Communications AG. Geplant ist eine zus�tzliche Basisstation der Swisscom (Schweiz) AG, bestehend aus zwei Dualband-Antennen GSM900/UMTS mit einer Gesamtleistung von maximal 7'600 WERP und einer Richtfunkantenne.
Am 21. Januar 2008 erteilte die Baudirektion des Kantons Z�rich hierf�r die Ausnahmebewilligung nach Art. 24 des Raumplanungsgesetzes (RPG; SR 700) unter Bedingungen und Auflagen.
Der Gemeinderat Egg verweigerte am 25. Februar 2008 die Erteilung der Baubewilligung. Am 16. Dezember 2009 hiess die Baurekurskommission den dagegen gerichteten Rekurs der Swisscom (Schweiz) AG gut und wies die Sache zur Fortsetzung des Bewilligungsverfahrens an die kommunale Baubeh�rde zur�ck. Daraufhin erteilte der Gemeinderat Egg am 17. Mai 2010 die Baubewilligung und er�ffnete sie zusammen mit der Ausnahmebewilligung der Baudirektion.
Gegen die Ausnahmebewilligung und die Baubewilligung rekurrierten insgesamt 41 Parteien an die Baurekurskommission des Kantons Z�rich (heute: Baurekursgericht). Diese wies die Rekurse am 1. Juni 2011 ab, soweit sie darauf eintrat.
Dagegen gelangten 17 Parteien mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich. Dieses wies die Beschwerden am 24. November 2011 ab.
Gegen den verwaltungsgerichtlichen Entscheid haben die im Rubrum genannten Personen am 17. Januar 2012 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidi�re Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht erhoben. Sie beantragen im Wesentlichen, der angefochtene Entscheid, Ziff. IIb, III und IV des Entscheids der Baurekurskommission sowie die erstinstanzlichen Entscheide des Gemeinderats Egg und der Baudirektion seien aufzuheben; eventualiter sei die Sache zur weiteren Abkl�rung des Sachverhalts an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragen sie die Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung, die Beschwerdeerg�nzung nach Zustellung aller relevanten Akten sowie die Durchf�hrung eines zweiten Schriftenwechsels, eines Augenscheins und einer m�ndlichen �ffentlichen Verhandlung.
Die Swisscom (Schweiz) AG (im Folgenden: die Beschwerdegegnerin) beantragt, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen und der angefochtene Entscheid zu best�tigen. Die Baudirektion schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Die Gemeinde Egg und das Bundesamt f�r Raumentwicklung (ARE) haben auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Das Bundesamt f�r Umwelt (BAFU) kommt in seiner Vernehmlassung zum Ergebnis, dass die von den Beschwerdef�hrer vorgebrachten Studien keinen Anlass zu einer Anpassung der Grenzwerte der Verordnung �ber den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV, SR 814.710) geben.
In ihrer Replik vom 4. Mai 2012 erneuern die Beschwerdef�hrer ihre Antr�ge auf Beschwerdeerg�nzung und auf einen zweiten Schriftenwechsel nach Zustellung der eingereichten Akten. Mit Schreiben vom 9. Mai 2012 wurde ihnen mitgeteilt, dass die �brigen Verfahrensbeteiligten keine neuen Aktenst�cke eingereicht haben.
Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung in dem Sinne zuerkannt, dass die neuen Mobilfunkantennen w�hrend der H�ngigkeit des bundesgerichtlichen Verfahrens zwar auf Risiko der Beschwerdegegnerin erstellt, nicht aber in Betrieb genommen werden d�rfen.
Gegen den kantonal letztinstanzlichen Endentscheid des Verwaltungsgerichts steht grunds�tzlich die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht offen (Art. 82 ff. BGG). F�r die subsidi�re Verfassungsbeschwerde besteht daher kein Raum (Art. 113 BGG).
1.1 Die Beschwerdef�hrer 1-11 wohnen oder arbeiten in der N�he der projektierten Anlage und sind als solche zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Der Rechtsvertreter der Beschwerdef�hrer, der auch in eigenem Namen Beschwerde erhoben hat (Beschwerdef�hrer 12), ist dagegen nur insoweit zur Beschwerde befugt, als er sich gegen die ihm von der Rekurskommission auferlegten Kosten wehrt (vgl. unten, E. 5).
1.2 Die Beschwerdegegnerin beantragt, auf die Beschwerde sei mangels gen�gender Begr�ndung nicht einzutreten, weil die �beraus weitschweifige Beschwerdebegr�ndung sich weder mit dem angefochtenen Entscheid noch mit dem vorinstanzlichen Entscheid der Baurekurskommission gen�gend auseinandersetze.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass sich die Beschwerdef�hrer wenigstens kurz mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen. Gen�gt die Beschwerdeschrift diesen Begr�ndungsanforderungen nicht, so ist darauf nicht einzutreten (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.). Dies ist grunds�tzlich der Fall, wenn vor Bundesgericht dieselbe Beschwerdebegr�ndung eingereicht wird wie schon im kantonalen Verfahren (BGE 134 II 244 E. 2.3 S. 24 6 f.).
Vorliegend stimmt die Beschwerdeschrift vor Bundesgericht im materiellen Teil - von geringf�gigen �nderungen abgesehen - wortw�rtlich mit derjenigen vor Verwaltungsgericht �berein. Allerdings hat das Verwaltungsgericht seinerseits f�r die Beurteilung der streitigen Baubewilligung auf die Ausf�hrungen des angefochtenen Rekursentscheids verwiesen. Unter diesen Umst�nden gen�gt es, wenn die Beschwerdef�hrer begr�nden, weshalb diese Vorgehensweise ihres Erachtens unzul�ssig sei (vgl. unten, E. 3) und in der Sache an ihren R�gen gegen den Rekursentscheid festhalten bzw. diese wiederholen.
Auf die Beschwerde ist daher grunds�tzlich einzutreten. Soweit allerdings die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich die willk�rliche Anwendung von kantonalem Recht) ger�gt wird, gilt nicht das Prinzip der Rechtsanwendung von Amtes wegen, sondern das R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG) mit qualifizierten Begr�ndungsanforderungen (BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254 mit Hinweisen). Ob die Beschwerdeschrift diesen Anforderungen gen�gt, ist f�r jede R�ge gesondert zu pr�fen.
1.3 Das Bundesgericht ist an den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt gebunden, soweit dieser nicht offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 und Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel k�nnen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerdef�hrer hatten Gelegenheit, sich zu allen Eingaben der �brigen Verfahrensbeteiligten zu �ussern; sie haben daher keinen Anspruch auf einen weiteren Schriftenwechsel. Abzuweisen ist auch ihr nicht n�her begr�ndete Antrag auf Beschwerdeerg�nzung.
Die Beschwerdef�hrer beantragen eine �ffentliche m�ndliche Verhandlung. Derartige Verhandlungen werden vor Bundesgericht nur in seltenen Ausnahmef�llen durchgef�hrt (Urteil 2C_844/2009 vom 22. November 2010 E. 3.2.3 mit Hinweisen, in BGE 137 II 40 nicht publ., aber in: Pra 2011 Nr. 73 S. 520). Vorliegend hatte schon die Baurekurskommission dargelegt, weshalb eine �ffentliche Verhandlung weder verfahrensrechtlich geboten noch sinnvoll sei (E. 4.1. des Rekursentscheids); dies wird von den Beschwerdef�hren nicht beanstandet. Unter diesen Umst�nden ist ihr nicht n�her begr�ndete Antrag auf eine �ffentliche Verhandlung vor Bundesgericht abzuweisen, soweit darauf �berhaupt einzutreten ist.
Ebenfalls abzuweisen ist der Antrag auf Durchf�hrung eines Augenscheins. F�r die Beurteilung der in der Beschwerde aufgeworfenen Fragen gen�gen die kantonalen Akten.
Die Beschwerdef�hrer r�gen die Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 BV; Art. 6 Ziff. 1 EMRK), weil sich die Vorinstanz nicht gen�gend mit ihrer Beschwerde auseinandergesetzt habe.
3.1 Das Verwaltungsgericht ging davon aus, dass sich die Baurekurskommission sorgf�ltig, korrekt und umfassend mit den zahlreichen Vorbringen der Beschwerdef�hrer auseinandergesetzt habe, sodass in Anwendung von � 70 i.V.m. � 28 Abs. 1 des Z�rcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) darauf verwiesen werden k�nne. Dies sei um so mehr gerechtfertigt, als die Antr�ge und Begr�ndungen der Rekurs- und der Beschwerdeschrift beinahe identisch seien. Die Vorinstanz sei zu Recht zum Schluss gekommen, dass die Erstellung der projektierten Anlagen am vorgesehenen Standort im Licht der Bauvorschriften sowie des von der Verordnung vom 23. Dezember 1999 �ber den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; SR 814.710) geregelten Immissionsschutzes rechtskonform sei und die Beschwerdegegnerin nicht zu einer Ab�nderung des Bauvorhabens oder einem Alternativstandort verpflichtet werden k�nne. Daran verm�chten auch die in der Beschwerdeschrift enthaltenen Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers 1, welche im �brigen teilweise denjenigen in dessen Eingabe an das Verwaltungsgericht im Verfahren VB.2008.00326 entspr�chen (betreffend die Bauverweigerung des Gemeinderats Egg vom 25. Februar 2008), nichts zu �ndern. Zwar n�hmen diese gelegentlich auf einzelne Ziffern des Rekursentscheids Bezug, ben�tzten diese jedoch lediglich als Ausgangspunkt f�r allgemeine Bemerkungen und setzten sich mit dem Rekursentscheid in rechtlich relevante Weise kaum auseinander.
3.2 Die Beschwerdef�hrer machen geltend, die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers 1 (A.________) h�tten nur teilweise dessen fr�herer Eingabe an das Verwaltungsgericht im Verfahren VB.2008.00326 entsprochen; 17 Seiten seien v�llig neu gewesen. Darin sei systematisch (und nicht nur gelegentlich) auf die relevanten Aussagen der Baurekurskommission Bezug genommen und diese korrigiert bzw. widerlegt worden. Auf diese Richtigstellungen und Widerlegungen sei das Verwaltungsgericht nicht eingegangen; vielmehr habe es die Argumente des Beschwerdef�hrers 1 von vornherein als unzutreffend oder irrelevant eingesch�tzt. Dies widerspreche dem Anspruch auf rechtliches Geh�r.
3.3 Die Beschwerdegegnerin ist dagegen der Auffassung, das Verwaltungsgericht h�tte auf die Beschwerde mangels gen�gender Begr�ndung gar nicht eintreten d�rfen. Die Beschwerdeschrift vom 6. Juli 2011 sei eine Kopie der Rekursschrift gewesen, ohne jegliche materielle Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Rekursentscheid. Daran �ndere auch der Umstand nichts, dass auf rund 23 Seiten (S. 4-27 der Beschwerdeschrift ans Verwaltungsgericht) die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers 1 wiedergegeben worden seien, weil dieser "�ber jahrelange Erfahrungen und sehr viel Wissen bez�glich den sch�dlichen Wirkungen von nichtionisierender Strahlung" verf�ge. Soweit dessen Ausf�hrungen als Parteigutachten zu verstehen seien, handle es sich um ein Beweismittel, welches die Beschwerdebegr�ndung nicht ersetzen k�nne. Seien die Ausf�hrungen dagegen als Beschwerdebegr�ndung zu verstehen, w�re hierzu eine Bevollm�chtigung des Beschwerdef�hrers 1 durch alle anderen Beschwerdef�hrer notwendig gewesen.
3.4 � 28 Abs. 1 VRG (i.V.m � 70 VRG) bestimmt, dass der Entscheid kurz den Tatbestand umschreibt und die Erw�gungen zusammenfasst. Soweit der Darstellung des Tatbestandes und den Erw�gungen der Vorinstanz zugestimmt wird, kann auf sie verwiesen werden. Diese Bestimmung ist grunds�tzlich nicht zu beanstanden, soweit der Anspruch auf rechtliches Geh�r der Beschwerdef�hrer beachtet wird. Diese haben Anspruch darauf, dass die Beh�rde ihre Vorbringen tats�chlich h�rt, ernsthaft pr�ft und in ihrer Entscheidfindung angemessen ber�cksichtigt (BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188 mit Hinweis). Die Beh�rde darf sich daher nicht mit der Verweisung auf die vorinstanzlichen Erw�gungen beschr�nken, soweit die Beschwerdef�hrer substanzielle Kritik am angefochtenen Entscheid vorbringen oder (in prozessual zul�ssiger Weise) wesentliche neue Gesichtspunkte vorbringen. Zu pr�fen ist, ob es sich bei den - in die Beschwerdeschrift hineinkopierten - Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers 1 um derartige neue Elemente handelte.
3.4.1 Der Beschwerdegegnerin ist einzur�umen, dass die Rechtsnatur dieser Ausf�hrungen (Parteigutachten oder Beschwerdebegr�ndung) unklar ist. Immerhin deutet ihre Stellung innerhalb der Beschwerdeschrift darauf hin, dass ihnen zumindest auch Begr�ndungsfunktion zukam. Nachdem das Verwaltungsgericht die fehlende Prozessvollmacht des Beschwerdef�hrers 1 nicht beanstandet hat, kann offenbleiben, ob eine solche erforderlich gewesen w�re.
3.4.2 Der Beschwerdef�hrer 1 warf den Beh�rden in der Schweiz (insbesondere dem BAFU und dem Bundesgericht), aber auch in Deutschland (Bundesamt f�r Strahlenschutz BfS, Strahlenschutzkommission SSK) und international (ICNIRP) vor, sich von der Mobilfunkindustrie manipulieren zu lassen und unabh�ngig finanzierten Studien, die nachteilige Gesundheitseffekte f�r Menschen und Tiere festgestellt h�tten, zu verharmlosen oder zu ignorieren. Insbesondere das BAFU stelle in seinen Studien �berzogene Anforderungen an die Annahme eines "gesicherten Effekts". Dabei handelt es sich um Kritik allgemeiner Art an den Grenzwerten der NISV, �hnlich derjenigen, die bereits in der Rekursschrift ge�bt worden war.
3.4.3 Spezifische Kritik an den Erw�gungen der Baurekurskommission wurde vor allem im Zusammenhang mit der Bewertung der Risiken f�r Rinder ge�bt.
Die Baurekurskommission hatte sich (in E. 13) ausf�hrlich mit den Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung auf Tiere und namentlich auf Rinder auseinandergesetzt, unter Ber�cksichtigung einer neuen Studie der Universit�t Z�rich (BERNHARD SPIESS/MICHAEL H�SSIG/ FRANZISKA JUD, Prevalence of nuclear cataract in Swiss veal calves and its possible association with mobile telephone antenna base stations, Schweiz.Arch.Tierheilkd. 2009 141(10 S. 471-478). Sie zitierte einen Kommentar des Mitautors Michael H�ssig, wonach die Befunde als vorl�ufig anzusehen und mit der n�tigen Vorsicht zu interpretieren seien. Ohnehin sei die der Studie zugrunde liegende Fallzahl sehr klein, weshalb Zufallsh�ufungen nicht ausgeschlossen werden k�nnten; zudem werde das Resultat wesentlich durch einen einzigen "Ausreisser" bestimmt. Schliesslich klammere die Studie zahlreiche andere Ursachen aus, welche K�lberblindheit ausl�sen k�nnten (z.B. Vererbung, andere Umwelteinfl�sse). Nach heutigem Wissensstand seien daher keine technischen oder baulichen Massnahmen f�r in der N�he des EWZ-Mastes Nr. 75 weidenden Nutztiere angezeigt.
Der Beschwerdef�hrer 1 warf der Baurekurskommission vor, die Z�rcher Studie unn�tig relativiert zu haben, und reichte hierf�r zus�tzliche Unterlagen ein. Dabei handelt es sich (neben �lteren Dokumenten zur Bayrischen Rinderstudie aus dem Jahr 2000) vor allem um Erfahrungsberichte einzelner Landwirte bzw. eigene Erfahrungen des Beschwerdef�hrers 1 aus seiner Messt�tigkeit auf Bauernh�fen, die f�r sich allein keine Schlussfolgerungen zulassen. Unter diesen Umst�nden war das Verwaltungsgericht berechtigt, sich auch insoweit auf den Verweis auf die vorinstanzlichen Ausf�hrungen zu beschr�nken.
Auch f�r das Bundesgericht besteht unter diesen Umst�nden keine Veranlassung, sich im Detail mit allen Vorbringen zu befassen, die abermals - mit weitgehend identischem Wortlaut - vorgebracht werden. Vielmehr kann grunds�tzlich auf die zutreffenden, mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung �bereinstimmenden Erw�gungen der Baurekurskommission verwiesen werden.
4.1 Die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrer geben keinen Anlass, auf die Rechtsprechung zur Verfassungs- und Gesetzeskonformit�t der NISV (nach heutigem Wissensstand) zur�ckzukommen. Hierf�r kann auf das Urteil 1C_118/2010 vom 20. Oktober 2010 (E. 4.2 mit Hinweisen, in: URP 2010 S. 871) und auf die Zusammenstellung neuer Studien und Berichte in der im Auftrag des BAFU betriebenen Literaturdatenbank ELMAR (www.elmar.swisstph.ch) verwiesen werden. Ein k�rzlich publizierter Bericht im Auftrag der englischen Gesundheitsbeh�rde vom April 2012 "Health Effects from Radiofrequency Electromagnetic Fields, Report of the Independent Advisory Group on Non-Ionizing Radiation" kommt zum Ergebnis, dass es trotz der erheblichen Forschungsanstrengungen weiterhin keine �berzeugenden Belege f�r gesundheitliche Effekte von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern unterhalb der geltenden Immissionsgrenzwerte gibt. Auch der im Auftrag des BAFU vom Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) erstellte Synthesebericht "Elektromagnetische Hypersensibilit�t" vom Mai 2012 h�lt zusammenfassend fest, dass es gegenw�rtig keinen wissenschaftlichen Beleg daf�r gib, dass Personen, die sich als elektromagnetisch hypersensibel wahrnehmen, empfindlicher auf elektromagnetische Felder reagieren als die restliche Bev�lkerung.
4.2 Die Immissions- und Anlagegrenzwerte der Verordnung sind auf den Schutz von Menschen und nicht von Tieren zugeschnitten, weshalb insoweit eine Einzelfallbeurteilung notwendig sein kann (vgl. Urteile 1C_450/2010 vom 12. April 2011 E. 3, in: URP 2011 S. 434 betr. Flederm�use; 1C_338/2007 vom 24. April 2008 E. 3, in: URP 2008 S. 369 betr. V�gel). Wie es sich bei Nutztieren, insbesondere Rindern, verh�lt, braucht vorliegend nicht entschieden zu werden: Die Z�rcher Kataraktstudie (M. H�SSIG/F. JUD/H. NAEGELI/J. KUPPER/ B. SPIESS, Prevalence of nuclear cataract in Swiss veal calves and its possible association with mobile telephone antenna base stations, Schweiz. Arch. Tierheilk. 2009/151 S. 471-478) und eine weitere, seither publizierte Studie (M. H�SSIG/F. JUD/B. SPIESS, Vermehrtes Auftreten von nukle�rer Katarakt beim Kalb nach Erstellung einer Mobilfunkbasisstation, Schweiz. Arch. Tierheilk. 2012/154 S. 82-86) belegen die Notwendigkeit weiterer Studien auf diesem Gebiet. Dagegen betonen die Autoren selbst, dass aus den Studien kein kausaler Zusammenhang zwischen der Strahlung der Mobilfunkbasisstationen und der Katarakth�ufigkeit bei K�lbern abgeleitet werden kann und andere Ursachen (z.B. Infektion, Vererbung) in Frage kommen (H�SSIG/JUD/SPIESS, a.a.O., S. 85).
4.3 Die Beschwerdef�hrer wiederholen auch ihre R�ge, wonach ein Durchleitungsrecht f�r die Kabelleitungen der Beschwerdegegnerin und ein Baurecht f�r die Geb�ude am Mastfuss fehlen. Sie legen aber nicht dar, ob und inwiefern die Vorinstanzen sich zu dieser Frage ge�ussert haben und wenn nein, inwiefern dies eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs darstellt. Auf diese R�ge ist daher nicht einzutreten.
Der Rechtsvertreter der Beschwerdef�hrer erhebt im eigenen Namen Beschwerde gegen die ihm im Baurekursverfahren auferlegten Kosten.
5.1 Dieser hatte am 24. Juni 2010 im Namen von 41 Parteien Rekurs gegen die Baubewilligung und die Ausnahmebewilligung der Baudirektion erhoben. Am 29. Juli 2010 erkl�rte er den R�ckzug des Rekurses f�r alle Rekurrenten, welche ihm keine Vertretungsvollmacht erteilt hatten. Die Baurekurskommission auferlegte ihm deshalb 2/25 der Verfahrenskosten.
5.2 Das Verwaltungsgericht sch�tzte dieses Vorgehen (E. 2.3 des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdef�hrer 12 habe weder dargelegt, dass sich die Bevollm�chtigung bei Rekurserhebung aus den Umst�nden ergeben h�tte, noch erkl�rt, weshalb es ihm nicht m�glich gewesen sei, sich noch innerhalb der Rechtsmittelfrist bei seinen Klienten hinsichtlich ihres definitiven Rekurswillens zu informieren. Angesichts des offensichtlich fehlenden Rekurswillens derjenigen Personen, f�r die er den Rekurs "zur�ckgezogen" habe, und entsprechend dem Verursacherprinzip gem�ss � 13 Abs. 2 VRG/ZH, sei es nicht zu beanstanden, dass ihm ein Teil der Kosten des Rekursverfahrens auferlegt worden sei.
5.3 Der Beschwerdef�hrer 12 r�gt, die Kostenauferlegung zu seinen Lasten sei rechtswidrig und �berspitzt formalistisch. Sinngem�ss macht er geltend, er habe nach dem mutmasslichen Willen derjenigen Rekurrentinnen und Rekurrenten gehandelt, die sich nicht klar ge�ussert oder unentschlossen gewesen seien, um sicherzustellen, dass sie die Rekursfrist nicht vers�umten. Zudem habe er aufgrund der Bevollm�chtigung im vorangegangenen Verfahren aus guten Treuen davon ausgehen d�rfen, auch f�r das vorliegende Verfahren bevollm�chtigt zu sein.
5.4 Die Personen, f�r welche der Rekurs zur�ckgezogen wurde, hatten sich jedoch bereits am fr�heren Rechtsmittelverfahren nicht beteiligt (mit Ausnahme vom M.________; vgl. Rubrum des Baurekursentscheids vom 16. Dezember 2009). Der Beschwerdef�hrer 12 legt nicht dar, inwiefern es willk�rlich bzw. �berspitzt formalistisch sei, unter diesen Umst�nden einen stillschweigende oder m�ndliche Bevollm�chtigung zu verneinen; dies ist auch nicht ersichtlich. Erhebt ein Rechtsvertreter "vorsorglich" Rekurs f�r gewisse Personen, ohne von diesen bevollm�chtigt zu sein, ist es nicht willk�rlich, ihm das Kostenrisiko f�r den Fall aufzuerlegen, dass diese auf die Teilnahme am Rechtsmittelverfahren verzichten.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Beschwerdef�hrer kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 und 68 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Gemeinderat Egg, der Baudirektion, dem Baurekursgericht und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 3. Abteilung, 3. Kammer, dem Bundesamt f�r Umwelt und dem Bundesamt f�r Raumentwicklung schriftlich mitgeteilt.