Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/arbplschg/2
Timestamp: 2017-02-21 13:27:40
Document Index: 351596114

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 16', '§ 17', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 4', '§ 16', '§ 1', '§ 3']

§ 2 ArbPlSchG, Kündigungsschutz für Arbeitnehmer, Weiterbeschäftigung nach der Berufsausbildung | Gesetze auf anwalt24.de
§ 2 ArbPlSchG, Kündigungsschutz für Arbeitnehmer, Weiterbeschäftigung nach der Berufsausbildung Inhaltsübersicht
Gesetz über den Schutz des Arbeitsplatzes bei Einberufung zum Wehrdienst (Arbeit...…§ 2 ArbPlSchG, Kündigungsschutz für Arbeitnehmer, Weiterbeschäftigung nach der B...§ 3 ArbPlSchG, Wohnraum und Sachbezüge§ 4 ArbPlSchG, Erholungsurlaub§ 5 ArbPlSchG (weggefallen)§ 6 ArbPlSchG, Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses§ 7 ArbPlSchG, Vorschriften für in Heimarbeit Beschäftigte§ 8 ArbPlSchG, Vorschriften für Handelsvertreter§ 9 ArbPlSchG, Vorschriften für Beamte und Richter§ 10 ArbPlSchG, Freiwillige Wehrübungen§ 11 ArbPlSchG (weggefallen)§ 11a ArbPlSchG, Bevorzugte Einstellung in den öffentlichen Dienst§ 12 ArbPlSchG, Anrechnung der Wehrdienstzeit und der Zeit einer Berufsförderung...§ 13 ArbPlSchG, Anrechnung des Wehrdienstes im späteren Berufsleben§ 14 ArbPlSchG, Weiterzahlung des Arbeitsentgelts§ 14a ArbPlSchG, Zusätzliche Alters- und Hinterbliebenenversorgung für Arbeitneh...§ 14b ArbPlSchG, Alters- und Hinterbliebenenversorgung in besonderen Fällen§ 15 ArbPlSchG, Begriffsbestimmungen§ 16 ArbPlSchG, Sonstige Geltung des Gesetzes§ 16a ArbPlSchG, Wehrdienst als Soldat auf Zeit§ 17 ArbPlSchG, Übergangsvorschrift
§ 2 ArbPlSchG, Kündigungsschutz für Arbeitnehmer, Weiterbeschäftigung nach der Berufsausbildung
§ 2 ArbPlSchGGesetz über den Schutz des Arbeitsplatzes bei Einberufung zum Wehrdienst (Arbeitsplatzschutzgesetz - ArbPlSchG)BundesrechtErster Abschnitt – Grundwehrdienst und WehrübungenTitel: Gesetz über den Schutz des Arbeitsplatzes bei Einberufung zum Wehrdienst (Arbeitsplatzschutzgesetz - ArbPlSchG)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: ArbPlSchGGliederungs-Nr.: 53-2Normtyp: Gesetz(1) Von der Zustellung des Einberufungsbescheides bis zur Beendigung des Grundwehrdienstes sowie während einer Wehrübung darf der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis nicht kündigen.(2) 1Im Übrigen darf der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis nicht aus Anlass des Wehrdienstes kündigen. 2Muss er aus dringenden betrieblichen Erfordernissen (§ 1 Absatz 2 des Kündigungsschutzgesetzes) Arbeitnehmer entlassen, so darf er bei der Auswahl der zu Entlassenden den Wehrdienst eines Arbeitnehmers nicht zu dessen Ungunsten berücksichtigen. 3Ist streitig, ob der Arbeitgeber aus Anlass des Wehrdienstes gekündigt oder bei der Auswahl der zu Entlassenden den Wehrdienst zu Ungunsten des Arbeitnehmers berücksichtigt hat, so trifft die Beweislast den Arbeitgeber.(3) 1Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. 2Die Einberufung des Arbeitnehmers zum Wehrdienst ist kein wichtiger Grund zur Kündigung; dies gilt im Falle des Grundwehrdienstes von mehr als sechs Monaten nicht für unverheiratete Arbeitnehmer in Betrieben mit in der Regel fünf oder weniger Arbeitnehmern ausschließlich der zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten, wenn dem Arbeitgeber infolge Einstellung einer Ersatzkraft die Weiterbeschäftigung des Arbeitnehmers nach Entlassung aus dem Wehrdienst nicht zugemutet werden kann. 3Bei der Feststellung der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer nach Satz 2 sind teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von nicht mehr als 20 Stunden mit 0,5 und nicht mehr als 30 Stunden mit 0,75 zu berücksichtigen. 4Eine nach Satz 2 zweiter Halbsatz zulässige Kündigung darf jedoch nur unter Einhaltung einer Frist von zwei Monaten für den Zeitpunkt der Entlassung aus dem Wehrdienst ausgesprochen werden.(4) Geht dem Arbeitnehmer nach der Zustellung des Einberufungsbescheides oder während des Wehrdienstes eine Kündigung zu, so beginnt die Frist des § 4 Satz 1 des Kündigungsschutzgesetzes erst zwei Wochen nach Ende des Wehrdienstes.(5) 1Der Ausbildende darf die Übernahme eines Auszubildenden in ein Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses nicht aus Anlass des Wehrdienstes ablehnen. 2Absatz 2 Satz 3 gilt entsprechend. 3Der Arbeitgeber darf die Verlängerung eines befristeten Arbeitsverhältnisses oder die Übernahme des Arbeitnehmers in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis nicht aus Anlass des Wehrdienstes ablehnen.
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 16 ArbPlSchG, Sonstige Geltung des GesetzesRechtswörterbuchSonderkündigungsschutzWehrpflichtZivildienst
§ 1 ArbPlSchG, Ruhen des Arbeitsverhältnisses§ 3 ArbPlSchG, Wohnraum und Sachbezüge