Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=FG%20M%C3%BCnchen&Datum=24.10.2001&Aktenzeichen=1%20K%205201/99
Timestamp: 2019-10-15 10:20:25
Document Index: 287788756

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 19', '§ 8', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34']

FG München, 24.10.2001 - 1 K 5201/99 - dejure.org
https://dejure.org/2001,5496
FG München, 24.10.2001 - 1 K 5201/99 (https://dejure.org/2001,5496)
FG München, Entscheidung vom 24.10.2001 - 1 K 5201/99 (https://dejure.org/2001,5496)
FG München, Entscheidung vom 24. Januar 2001 - 1 K 5201/99 (https://dejure.org/2001,5496)
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Tarifermäßigung für den geldwerten Vorteil aus der Ausübung von Aktienoptionsrechten in mehreren Veranlagungszeiträumen
EStG § 34 Abs. 3; EStG § 19; EStG § 8 Abs. 3
Keine Tarifermäßigung für den geldwerten Vorteil aus der Ausübung von Aktienoptionsrechten in mehreren Veranlagungszeiträumen; Einkommensteuer 1998; Keine Tarifermäßigung nach § 34 Abs. 3 EStG a.F. für den geldwerten Vorteil aus der Ausübung von Aktienoptionsrechten in ...
Keine Tarifermäßigung für den geldwerten Vorteil aus der Ausübung von Aktienoptionsrechten in mehreren Veranlagungszeiträumen - Keine Tarifermäßigung nach § 34 Abs. 3 EStG a.F. für den geldwerten Vorteil aus der Ausübung von Aktienoptionsrechten in mehreren ...
EFG 2002, 276
, die der Anwendung des § 34 Einkommensteuergesetz entgegen stehen würden (jährliche Einräumung entsprechender Optionsmöglichkeiten; schädliche gestaffelte Ausübung der Optionsmöglichkeit über mehrere Veranlagungszeiträume - vgl. FG München Urteile vom 18.09.2001 12 K 2996/01, EFG 2002 S. 134 und vom 24.10.2001 1 K 5201/99,.
EFG 2002 S. 276 ) sind nicht ersichtlich.
Die Gründe des Finanzgerichts (FG) sind in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2002, 276, Deutsches Steuerrecht Entscheidungsdienst (DStRE) 2002, 498, veröffentlicht.
In den Fällen des Zuflusses geldwerter Vorteile aus der Ausübung von Aktienoptionsrechten kann eine Zusammenballung in diesem Sinne nur dann bejaht werden, wenn die Einkünfte, die sich bei normalem Ablauf des Geschehens auf mehrere Jahre verteilt hätten, dem Steuerpflichtigen vollständig in einem einzigen Veranlagungszeitraum zufließen (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 24. Oktober 2001 1 K 5201/99, Entscheidungen der Finanzgerichte 2002, 276; BFH Urteile vom 16. Juni 2004 XI R 55/03, BFHE 206, 544, BStBl II 2004, 1055, und vom 17. Dezember 1982 III R 136/79, BFHE 137, 345, BStBI II 1983, 221;… Schmidt/Seeger, Komm. zum EStG, 24. Aufl. 2005, § 34 Rz. 42).
, die der Anwendung des § 34 EStG entgegen stehen könnten (jährliche Einräumung entsprechender Optionsmöglichkeiten, schädliche gestaffelte Ausübung der Optionsmöglichkeit über mehrere Veranlagungszeiträume - vgl. FG München Urteile vom 18.09.2001 12 K 2996/01, EFG 2002, 134 und vom 24.10.2001 1 K 5201/99, EFG 2002, 276 ) sind nicht ersichtlich.
Ob der Kläger seine Optionsrechte auf Grund der vertraglichen Regelungen nur in Teiltranchen ausüben oder ob er diese selbst steuern konnte, ist wegen der durch die Aufteilung bereits tatsächlich gegebenen Progressionsentlastung nicht entscheidungsrelevant (vgl. FG München, Urteil vom 24. Oktober 2001 1 K 5201/99, EFG 2002, 276).
So weit das FA den geldwerten Vorteil für das Streitjahr 1996 nach § 34 Abs. 3 EStG tarifbegünstigt besteuert hat, dürfte sich dies zu Unrecht zugunsten der Klägerin ausgewirkt haben (vgl. z.B. Urteil des FG München vom 24.10.2001 1 K 5201/99, EFG 2002, 276, Revision unter Az. VI R 159/01 anhängig: Keine Tarifermäßigung nach § 34 Abs. 3 EStG für den geldwerten Vorteil aus der Ausübung von Aktienoptionsrechten in mehreren Veranlagungszeiträumen).