Source: http://strompur.de/allgemeinstrom-in-nebenkostenabrechnung-betriebskostenabrechnung/
Timestamp: 2017-02-21 12:13:13
Document Index: 240203052

Matched Legal Cases: ['§ 556', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 242', '§ 2', '§ 1']

Alles über Allgemeinstrom in der Nebenkostenabrechnung › strompur.de
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aktualisiert am 19. August 2016 -	46 Kommentare	Alles über Allgemeinstrom in der Nebenkostenabrechnung 4.95 (156) Der Allgemeinstrom taucht in jeder Nebenkostenabrechnung auf und verursacht beim Mieter viele Fragezeichen.
Was ist überhaupt Allgemeinstrom? Nach welcher Berechnungsgrundlage wird berechnet und was darf der Vermieter aus der rechtlichen Sicht? Welche Kosten können auf Allgemeinstrom umgelegt werden und was passiert bei Leerstand der Wohnung?
Allgemeinstrom in der Nebenkostenabrechnung © baranq – Photodune.net
Sie finden in diesem Artikel viele praktische Tipps zu Allgemeinstrom und Nachberechnung von Allgemeinstromverbrauch.
Über Allgemeinstrom und die Gesetze zu Nebenkostenabrechnung für die Mieter
Was ist Allgemeinstrom in der Nebenkostenabrechnung?
Eine direkte gesetzliche Definition von Allgemeinstrom gibt es nicht. Demnach wird in der Betriebskostenabrechnung fälschlicherweise der Begriff „Allgemeinstrom“ verwendet. Darunter wird der Strom für die Beleuchtung der allgemein zugänglichen/genutzten Flächen oder Gebäudeteile verstanden.
Das betrifft die Stromkosten für die Außen- oder Innenbeleuchtung, wie Zugänge, Flure, Treppen, Keller, Bodenräume oder Waschküchen.
Der Grundversorger rechnet den benötigten Allgemeinstrom üblicherweise zu einem gegenüber ermäßigten Stromtarif ab. Der „Allgemeinstrom“ setzt sich aus der Grundgebühr, dem Stromverbrauch in kWh und Stromsteuer zusammen.
Welche Kosten sind umlegbar und nicht umlegbar auf Allgemeinstrom?
Kosten für Räume die separat von einzelnen Mietern benutzt werden und auch beleuchtet werden, dürfen nicht auf Allgemeinstrom umgelegt werden. Diese müssen gesondert über Zähler erfasst oder direkt auf den personenbezogenen Stromzähler umgelegt werden.
Kosten die nicht auf die Allgemeinheit umgelegt werden können, z.B., Kellerbereiche, Garagenräume, Hobbyräume, Klingel oder Werkstatträume.
Des Weiteren, die Anschaffungskosten für Beleuchtungsmittel dürfen nicht auf Allgemeinstrom umgelegt werden. Dafür ist der Platz bei Instandhaltungskosten vorgesehen. Auch Steckdosen im Treppen- oder Kellerbereich dürfen nicht auf die Allgemeinstrom umgelegt werden und müssen zwangsläufig durch Steckdosenschloss gesichert werden.
Bei Bauarbeiten müssen sich alle Mieter an Stromkosten für die Beleuchtung im Haus, etwa im Treppenhaus oder Kellerräumen, beteiligen. Sollten die Kosten enorm ansteigen, dann haben alle Mieter die Möglichkeit ihren Hausverwalter um Klärung bitten und einen Nachweis verlangen, dass die Kosten nicht durch die Bauarbeiten verursacht worden sind.
Was ist der Unterschied zwischen Allgemeinstrom und Haushaltsstrom?
Der Allgemeinstrom
Wird für die gemeinschaftliche Nutzung (Beleuchtung) in einem Gebäude oder für außenstehende Anlagen berechnet und in der Nebenkostenabrechnung angegeben.
Der Haushaltsstrom
Wird vom Energieversorger für Mieter zu individuellen Nutzung bereitgestellt und der Allgemeinheit nicht zugerechnet.
Die Unterschiede habe ich in einer Grafik zusammengefasst:
Unterschiede: Allgemeinstrom und Haushaltsstrom – strompur.de (CC-by-SA)
Die Kosten für Allgemeinstromverbrauch werden vom Eigentümer, Vermieter, bzw. der Hausverwaltung auf die Mieter umgelegt. Als Verteilungsmaßstab dient die Wohnfläche, die sich an der Gesamtfläche der Immobilie orientiert oder nach Personenzahl pro Wohneinheit.
Obwohl der Allgemeinstromverbrauch klein über das Jahr ausfällt, verursacht die Gesamtsumme von ca. 3 Millionen Mehrfamilienhäusern einen erheblichen Energiebedarf mit einer beachtlichen CO2-Emission. Es werden kaum Anforderung an die Energieeffizienz seitens Gesetzgeber gestellt.[1]
Durch die Modernisierung sieht der Investor langfristig keinen Ertrag, da nur der Nutzer von der Ersparnis profitiert (Nutzer-Investor-Dilemma). Zwar kann der Eigentümer eine Modernisierungsumlage veranlassen, diese lässt oft den Mietpreis in die Höhe treiben.
Die Mieter haben nur eine mir bekannte Möglichkeit: Auf das Wirtschaftlichkeitsgebot (§ 556 Abs. 3 S. 1 BGB) beziehen und Widerspruch einlegen.
Kann der Allgemeinstromverbrauch abgeschätzt, berechnet oder kontrolliert werden?
Ist nur schwer möglich, da der Strompreis sich ständig ändert und die Vermieter oft einen gesonderten Stromtarif beim Stromanbieter haben. Sie können natürlich für ihren Stromverbrauch eine ausführliche Nebenkostenabrechnung verlangen, oder noch besser, den Allgemeinstrompreis pro Quadratmeter herausfinden.
Das Bremer Energie Institut hat 2009 eine „Abschätzung von Allgemeinstromkosten und –verbrauch“ veröffentlicht. Dabei kamen durchschnittliche Allgemeinstromverbrauchswerte heraus:
ein Allgemeinstromverbrauch von 250 – 335 kWh pro Jahr und Wohnung (inkl. Betriebsstrom: Heizung und Warmwasserbereitung),
Kosten für Allgemeinstrom von 50 – 67 € pro Jahr und Wohnung (Preise 2008).[2]
Sie können ihren jährlichen Allgemeinstromverbrauch wie folgt berechnen:
Strompreis pro Quadratmeter • Wohnfläche • 12 Monate = Allgemeinstrompreis pro Jahr in Euro
Rechenbeispiel: für einen 67 m² Wohnung und einem Strompreis 0,075 € pro Quadratmeter:
0,075 m²/€ • 67 m² • 12 = 60,30 €
Hinweis: Dieser berechnete Wert ist nur eine grobe Schätzung. Um einen genaueren Jahrespreis berechnen zu können, benötigen Sie den aktuellen Allgemeinstrompreis pro Quadratmeter (Vermieter) und ihre Wohnfläche oder Gesamtfläche, Anzahl der Wohneinheiten und Strompreis.
Jährlich werden regionale Mietspiegel veröffentlicht, dort können Sie oft die Werte übernehmen und eine genaue Nachberechnung machen.
Was ist alles gesetzlich erlaubt und welche Rechte haben Vermieter und Mieter?
Für Allgemeinstrom ist die Betriebskostenverordnung (BetrKV – § 1 Betriebskosten; § 2 Aufstellung der Betriebskosten) entscheidend.
Diese Nebenkosten dürfen nur umgelegt werden, wenn sie in Betriebskostenverordnung und/oder im Mietvertrag vereinbart wurden.
Die Aufstellung der Betriebskosten (BetrVK – § 2 Nr. 1 bis 17 ) teilen die Nebenkosten in Kategorien auf, die wiederum in der jährlichen Nebenkostenabrechnung wiedergegeben werden müssen.
Für Allgemeinstrom ist die BetrVK – § 2 Nr. 11 zutreffend und nur aus dieser dürfen sich die Stromkosten für Allgemeinstrom zusammensetzen, solange nicht weiteres im Mietvertrag vereinbart wurde.
Wichtig ist der Abrechnungszeitraum, der nicht alle Kosten bzw. Leistungen bis zur jährlichen Nebenkostenabrechnung erfassen kann. Daher können bestimmte Kosten vom Vermieter geschätzt werden. Vorauszahlungen bei preisgebunden Wohnräumen müssen nicht zwangsläufig aufgeschlüsselt werden und können zusammenfassend wiedergegeben werden.
Vermieter können sich auf das Gerichtsurteil des Landgericht Wiesbaden vom 19.10.2001 – 3 S 65/01 berufen:
„Der Umfang der Rechnungspflicht im Einzelnen bemisst sich nach dem Grundsatz der Zumutbarkeit, d.h. nach einer sinnvollen Relation zwischen dem Arbeits- Zeitaufwand des Vermieters einerseits und den schutzwürdigen Interessen des Mieters andererseits. Leistungen, deren Kosten auf die Mieter umgelegt werden können, werden zu verschiedensten Zeiträumen abgerechnet.
Es ist für den Vermieter nicht zumutbar, dass nur Kosten in Ansatz gebracht werden, die in der jeweiligen Abrechnungsperiode entstanden bzw. deren Leistungen in der Periode erbracht worden sind. Der Vermieter erhält von dem Stromversorger jährlich Abrechnungen, die nicht immer mit dem jeweiligen Mietzeitraum übereinstimmen.“
Mieter können Widerspruch einlegen und eine spätere Nebenkostennachforderung vom Vermieter verlangen.
Darf Allgemeinstrom und Betriebsstrom zusammengefasst werden?
Nein. Der Betriebsstrom muss immer gesondert ausgeführt werden. Oft wird der Betriebsstrom mit Heiznebenkosten zusammengefasst.
Demnach ist der Betriebsstrom für Betrieb gebäudezentraler
Warmwasseranlagen, und
Hinweis: Beim Betriebsstrom wird der tatsächliche Stromverbrauch ermittelt. Wobei der Allgemeinstrom über Stromzähler erfasst wird und später nach der Wohnfläche oder pro Person (b)errechnet wird.
Auch der Betriebsstrom darf vom Vermieter oder Hausverwaltung geschätzt werden. Fallen die Betriebsstromkosten zu hoch aus, so kann der Mieter Widerspruch einlegen und sich auf das Wirtschaftlichkeitsgebot beziehen oder eine weitere Aufschlüsselung der Nebenkosten verlangen.
Darf der Vermieter bei Leerstand der Wohnung den Allgemeinstrom auf andere Mieter umlegen?
Ja, bzw. nein. Der Allgemeinstrom wird als verbrauchsunabhängige Betriebskosten geführt. Der Eigentümer, Vermieter oder Hausverwaltung müssen beim Leerstand der Wohnung die Kosten für Allgemeinstrom oft selber tragen.
Diese dürfen nicht auf die restlichen Wohnungen umgelegt werden. Dadurch, dass der Allgemeinstrom meist nach der Gesamtfläche aller Wohnungen berechnet wird, muss bei Leerstand die Wohnfläche aus der Berechnung herausgenommen werden.
Der Vermieter ist nicht berechtigt, Nebenkosten für leer stehende Wohnungen auf die vorhandenen Mieter umzulegen. Vielmehr muss er die entstehenden Kosten selbst tragen. Schließlich kann nur er allein über diese Räume verfügen.
Zitat aus: [AG Coesfeld WuM 1996, 155, AG Köln WuM 1998, 290]
Hinweis: Leerstand besteht nur bei ungenutzter bzw. unvermieteter Wohnfläche. Der Vermieter muss nicht immer bei Leerstand die Nebenkosten übernehmen. Bei Leerstand besteht immer der Zusammenhang zwischen Leerstandsquote und der tragbaren Kostenbelastung. Was dabei tragbare Kostenbelastungen sind, bleibt aus der rechtlichen Sicht immer noch ungeklärt.
Kurz gesagt, die Rechtsgrundlage ist unübersichtlich und die Gerichte treffen die Entscheidungen unterschiedlich bzw. je nach Fall!
Wird der Allgemeinstrom immer nach Wohnfläche berechnet?
Nein, der Allgemeinstrom ist sowohl nach der Wohnfläche als nach Personenzahl umlagefähig. Solange keine weitere mietvertragliche Vereinbarung getroffen sind, werden die Betriebskosten verbrauchsunabhängig nach Wohnfläche umgelegt.
Ausschlaggebend ist der Mietvertrag, in dem gesondert die verbrauchsunabhängige Betriebskosten (Allgemeinstrom) nach der Wohnfläche oder Anzahl der Personen getroffen werden.
Wohnfläche: Die Summe der Grundfläche aller Räume, die ausschließlich zu einer Wohnung gehören.
Verbrauchsunabhängige Betriebskosten: Sind Nebenkosten die vom Verbrauch einzelner unabhängig sind. (z.B. Allgemeinstrom, Hausmeister, Grundsteuer)
Verbrauchsbedingte Betriebskosten: Sind Nebenkosten die vom Verbrauch einzelner abhängig sind. Sie sind nicht umlagefähig und immer Personenbezogen. (z.B. Wasserversorgung, Entwässerung, die Heiz- und Warmwasserkosten sowie die Kosten einer Gemeinschaftswaschmaschine.)
In einer Nebenkostenabrechnung genügt nicht formell eine Auszeichnung als Allgemeinstrom. Der Vermieter muss die einzelnen Punkte kategorisch aufschlüsseln und dem Mieter präsentieren. Bei Mischobjekten oder Objekten, die für einzelne Mieter zugänglich sind muss der Vermieter diese separat zuordnen und darf sie nicht auf die Allgemeinheit umlegen.
Bei Leerstand der Wohnung ist die Rechtslage ungeklärt. Es kann sowohl für als auch gegen Mieter entschieden werden.
Achten Sie besonders auf Allgemeinstromkosten, diese dürfen sich zum Vorjahr nur minimal unterscheiden. Sie können bei ihrem Vermieter eine ausführliche Nebenkostenabrechnung für Allgemeinstrom verlangen, die sicherlich mit zusätzlichen Verwaltungsgebühren verbunden und nicht unbedingt zeitgemäß zu bekommen ist.
[1] Allgemeinstrom in Wohngebäuden, Bremer Energie Institut, S. 6
[2] Allgemeinstrom in Wohngebäuden, Bremer Energie Institut, S.12
Stromkosten senken: Mit kleinen Maßnahmen Stromsparen	Zum älteren Artikel
Sonderkündigung: Wann darf der Stromvertrag gekündigt werden?	46 Kommentare zu “Alles über Allgemeinstrom in der Nebenkostenabrechnung”	Franz
kommentierte am 25.01.2016:
Es fehlt die leider mit den Konkursen von Löwenzahn und Teldafax entstandene Situation, nach der Stromvorauszahlungen nicht mehr zu Lieferungen führen sondern aufgrund notwendiger Ersatzlieferanten Doppeltzahlungen erfolgen. Wie wird dann abgerechnet? Dürfen Vermieter die nicht genutzten Stromvorauszahlungen auf die Mieter umlegen?
Hallo Franz. Vielen Dank für ihr Kommentar.
Bezieht sich ihre Frage auf Allgemeinstrom? Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Vermieter sich für so einen Anbieter entscheiden oder sich entschieden haben. Oft bekommen sie von den Stadtwerken gesonderte Stromtarife, die ganz anders abgerechnet werden.
Richtig ist, dass die Vermieter oft in Vorauszahlung gehen müssen.
Was heißt nicht genutzte Stromvorauszahlungen? Grüße. Alex Kasakow.
Antworten	antonio
kommentierte am 28.01.2016:
Wie sieht es im folgenden Fall aus?
Das Mehrfamilienhaus in dem in bis letztes Jahr wohnte ist im Juli abgebrannt. Für die Betriebskostenabrechnung 2015 möchte unser Vermieter jetzt von seinem normalem Berechnungszeitraum abweichen und stellt uns für 6 Monate in 2015 den Zeitraum 1.3.-2014-29.06.2015 in Rechnung. So bezahlen wir dann fast das 2,5 fache für Strom…
kommentierte am 19.03.2016:
Hallo antonio. Schwer nachzuvollziehen, da ich die ganze Geschichte nicht kenne. Wieso will er abweichen? Er muss euch den Grund nennen. Ansonsten einfach nach dem ausführlichen Grund fragen und Widerspruch einlegen.
Hey. Wo erfahre ich wie mein Allgemeinstrom abgerechnet wird? Bei uns stehen mehrere Wohnungen leer und auf alle wird geteilt. Ist das erlaubt?
Hallo David. Es müsste eigentlich in der Nebenkostenabrechnung vermerkt sein. Dort sind auch oft die Berechnungen, die man überschlagen oder nachrechnen sollte. Du kannst aber jederzeit deinen Vermieter fragen und auch eine ausführliche Berechnungsgrundlage verlangen.
kommentierte am 27.04.2016:
Frage zur Abrechnung von Allgemeinstrom:
Der Verwalter hat bei der Abrechnung die Stromkosten aus 2 Häuser (eigene Stromzähler), die eine Wirtschafteinheit bilden, addiert und dann den Heizungsstrom abgezogen. Die Restsumme wurde auf beide Häuser verteilt. Gibt es eine rechtliche Grundlage, dass die Stromkosten je Haus abgerechnet werden müssen. Das eine Haus wird die aktuelle Abrechnung schlechter gestellt.
Hallo Imke. Demnach sind die Wohnungen gleich groß, es wird nach Wohnfläche abgerechnet und die Häuser haben jeweils einen Zähler? Sind die Kosten für das zweite Haus bekannt bzw. in der Nebenkostenabrechnung aufgeführt? Ist meiner Meinung nach so erlaubt und üblich.
Sie können natürlich eine zusätzliche Abrechnung vom Vermieter für ihr Haus (Allgemeinstrom) verlangen und einen Abgleich machen. Ist aber mit zusätzlichen Verwaltungskosten verbunden.
Antworten	Marc Davids
kommentierte am 28.04.2016:
Wie werden / dürfen die Kosten für die Stromzähler auf die Mieter umgelegt? 2 Parteien, Messpreis 84,-
kommentierte am 02.05.2016:
Hallo Marc. Je nachdem, ob der Zähler vom Vermieter gemietet oder zur Immobilie dazugehört. Beim Mietzähler muss der Vermieter alle Mieter über die entstehenden Kosten informieren und durch Mehrheitsbeschluss kann den Kosten widersprochen werden. Wenn der Zähler direkt zur Immobilie gehört, also dem Vermieter, dürfen die Kosten nicht auf die Mieter umgelegt werden.
Ausschlaggebend ist der Mietvertrag. Um welche Art der Stromzähler handelt es sich? Für was?
Antworten	Geilser
kommentierte am 01.06.2016:
Hallo haben vollendet Problem der algemein strom läuft überunsern zahlen seit 2 Monaten ist ein separater Zähler eingebaut wie kann ich jetzt errausfinden was davon allgemein Strom ist da wier eine Abrechnung bekommen haben wo eine Zimmer von 400 Euro zuzahlen ist
Hallo. Verstehe ihr Kommentar leider nicht.
Antworten	Hatzieschatzie
kommentierte am 17.06.2016:
In unserer Nebenkostenabrechnung haben wir nur eine Angabe/Position zum Betriebsstrom (Unter dem Hauptpunkt: Nebenkosten Heizung). Ist das überhaupt zulässig? Sonst stehen keinerlei Angaben zu Allgemeinstrom.
Auch ist der Allgemeinstromzähler ein Digitaler Drehstromzähler. Dieser wurde vor kurzem erst eingebaut. Vorher war es ein normaler Drehstromzähler. Hätten wir als Mieter darüber informiert werden sollen?
Hallo. Der Betriebsstrom darf nicht zum Allgemeinstrom zusammengefasst werden. Allgemeinstrom ist keine gültige Bezeichnung. Vielleicht finden sie eine andere Bezeichnung dazu in ihrer Nebenkostenabrechnung. Digitaler Stromzähler: Solange für Sie keine weitere Kosten entstehen, dann sicherlich nicht. Aber wenn Sie Mietkosten haben, dann sollte natürlich ihr Vermieter Sie darüber informieren. Ab 2017 werden für größere Haushalte der Smart Meter zur Pflicht und 2020 ggf. für alle Haushalte. Grüße.
Antworten	christa Heinz-moelter
kommentierte am 18.06.2016:
Unsere neuen Mieter haben einen privatzähler. Der gesamte Stromverbrauch wird über meinen Zähler abgerechnet,frage :kann ich die Nebenkosten des Hauptzähler umlegen .danke
kommentierte am 29.06.2016:
der „Allgemeinstrom“ setzt sich aus der Grundgebühr, dem Verbrauch in kWh und Stromsteuer zusammen. Bei uns wird nach Personenzahl abgerechnet. Da die Grundgebühr aber nicht verbrauchsabhängig ist, bin ich der Meinung, dass die Grundgebühr auf die Anzahl der Parteien umgelegt werden müsste, Verbrauch und Steuer auf die jeweilige Anzahl Köpfe.
Liege ich da richtig oder ist das nicht korrekt?
Hallo Thorsten. Schwierig. Service-, Grundgebühren und Steuer werden eigentlich nach der Fläche umgelegt, wenn nichts anderes im Vertrag vereinbart ist. Ausschlaggebend ist immer der Mietvertrag. Ich empfehlen ihnen eventuell einen Fachmann für derartige explizite Fragen. Grüße.
Antworten	Thürnagel ich Jörg
kommentierte am 12.07.2016:
Achten Sie besonders auf Allgemeinstromkosten, diese dürfen sich zum Vorjahr nur minimal unterscheiden.(Zitat aus dem Fazit) Meine Frage: vor 2Jahren hatte ich einen Eigenheim von 36.12€, jetzt in der neuen BKA 2015 112€ und das hat jeder Mieter in meinem Haus….. Das ist doch das 3fache an Erhöhung und meines Erachtens nicht minimal? Wohne im Singlehaushalt
Hallo Jörg. Der Unterschied ist schon enorm. Waren die 36,12€ damals für das ganze Jahr? Vielleicht hat ihr Vermieter eine Zusammenfassung mit einem anderen Verteilerschlüssel vorgenommen. Sie können beim Vermieter natürlich erfragen und ein Vergleich als Aufschlüsselung zu den letzten Jahren verlangen. Grüße.
kommentierte am 31.07.2016:
Hallo, mein Verwalter hat seine Tätigkeit gekündigt, somit ist der Eigentümer wieder für dieses Zweifamilienhaus, in der ich eine Wohnung angemietet habe zuständig. Eine Wohnung im Haus steht seit 20 Monaten leer. Somit bin ich alleinige Mieterin in diesem Gebäude. Der Eigentümer ist leider nicht liquide und lebt sozusagen auf der Straße.
Der Verwalter teilte mir mit, dass der Allgemeinstrom, Wasser und Müllabfuhr wegen nicht Deckung des Kontos von ihm gekündigt wurde. Wie sieht es nun aus, können die Versorger mir den Grundbedarf / Grundversorgung abstellen? Meine Miete wurde immer bezahlt.
kommentierte am 01.08.2016:
Hallo Petra. Schlimme Geschichte. Zu ihrem Sachverhalt: Allgemeinstrom ist irreführend für die meisten Verbraucher. Damit ist der Strom in der Nebenkostenabrechnung gemeint, welcher auch Hausstrom genannt wird. Meinen Sie wirklich den Allgemeinstrom oder die Stromkosten für ihre gemietete Wohnung? Die nächste Frage wäre, haben Sie den Strom mit der Miete überwiesen?
Antworten	cornelia de leeuw
kommentierte am 15.08.2016:
ist bei der allgemeinstronberechnung nicht auch so wie bei der heizkostenabrechnung was sommer und Wintermonate angeht? wenn jemand im mai einzieht und die Abrechnung/ Ablesung erfolgt zum 30.06. wie kann der jenige für die 2 Sommermonate genauso viel bezahlen als wenn jemand im in den winter/ frühjahrsmonaten allgemeinstrom nutzt. im mai braucht man kaun noch licht, im Februar märz schon noch. also wie berechnet man dies korrekt
kommentierte am 17.08.2016:
Hallo Cornelia. Der Vermieter kann die Werte für Allgemeinstrom nur schlecht ablesen. Dennoch muss der Vermieter beim Ein-und Auszug die Werte erfassen und diese in die Berechnung einbeziehen. Es hilft mit dem Vermieter ein Gespräch zu führen und die Angelegenheit zu prüfen. Bei zu hohen Kosten, empfehle ich eine Prüfung der Nebenkostenabrechnung. Grüße.
Antworten	Ulla Wienand
kommentierte am 04.09.2016:
Das 4-parteien Wohnhaus wurde wegen Feuchtigkeit neu isoliert und eine Belüftungsanlage in den Kellerräume eingebaut. Die Keller sind immer noch feucht und gelagerte Sachen sind in kurzer Zeit voll Schimmel. Die Stromkosten der Belüftungsanlage werden über den Allgemeinstrom umgelegt. Ist das erlaubt?
Hallo Ulla. Nein, nicht erlaubt. Solche Kosten fallen unter „Instandhaltungskosten“ oder „Betriebsstrom“.
kommentierte am 16.09.2016:
Hallo Alex, danke für deine Antwort. Leider sind auch dieses Jahr die Stromkosten für die Lüftungsanlage unter Allgemeinstrom aufgeführt worden mit der Begründung, dass die Anlage fest installiert sei und lt. BGB dieses richtig sei.
Unser Einwand (Kosten zur Beseitigung von Mängeln wg. Witterungseinwirkung -s.Betriebskostenverordnung) wurde nicht beachtet.
Antworten	Lombardo
kommentierte am 16.10.2016:
Ich wohne mit meinem Mann und unseren zwei Kindern in einer 4 Zimmer Wohnung jetzt haben wir die Nebenkosten Rechnung bekommen,dort steht drin das wir umgerechnet auf einen Monat 43euro für Allgemeinstrom zahlen sollen.Wir leisten eine nk Vorauszahlung von 250 Euro im Monat und mit diesen Stromkosten wären wir bei 285 Euro das kann doch nicht sein oder,meine Vermieterin sagte das da auch der Strom für die Heizungsanlage und Pumpen für das wc drin wären.
kommentierte am 18.10.2016:
Hallo Lombardo, Heizungskosten werden unter Betriebsstrom erfasst und haben unter Allgemeinstrom nichts zu suchen, schon durch die unterschiedlichen Messverfahren ist es nicht erlaubt. Grüße.
Antworten	Schnute
kommentierte am 21.10.2016:
Hallo. In unserem 6 Parteien Haus wird die Waschküche nur von einer Patei genutzt. Die allgemeinstromkosten haben sich von ca. 320 Euro 2008 auf 680 Euro 2015 erhöht. Müssen wir alle den Strom der waschküche mitbezahlen? Und sind die Kosten nicht etwas hoch für ein ca.500 qm Objekt? Das nebenhaus ca. 400 qm hat keine 200 Euro jahreskosten.
kommentierte am 24.10.2016:
Hallo Schnute. Diese Kosten haben nichts mit Allgemeinstrom zu tun. Grüße.
kommentierte am 03.11.2016:
Hallo,wir haben eine Postagentur in einem in einem Wohnhaus, separater Zähler und Eingang,keine Keller oder andere Räume im Wohnhaus die wir mitnutzen.
Der Vermieter will uns jetzt an die Kosten für den Allgemeinstrom beteiligen mit ca.250€ (bei 67m² Verkaufsfläche),auch die Außenbeleuchtung von unserem Geschäft läuft über unseren eigenen Zähler. Wir haben also mit den restlichen Räumen des Hauses nichts zu tun, das einzige was wir machen einmal monatlich den Zählerstand ablesen,dafür müssen wir kurz den Keller betreten
kommentierte am 14.11.2016:
Hallo.wir bewohnen eine Mietwohnung in einem Zweifamilienhaus.Das Haus ist 10 Jahre alt.Der Vermieter wohnt auch in diesem Haus.Wir benutzen gemeinsam einen Wasch und Trockenraum.Da sich an der Wand diese Raumes Spuren von Feuchtigkeit zeigten ,hat der Vermieter einen Entfeuchter aufgestellt, und die Stromkosten für dieses Gerät auf unsere Allgemeinstromkosten umgelegt.
Frage2:Dürfen die Gebühren für den Allgemeinstromzaehler auch umgelegt werden?
Außerdem gibt es auch noch eine Abasserpumpe ,von einem im Raum befindlichen Waschbecken,welche das Wasser in hoeher gelegene Abwasserrohre abpumpt.Kann das alles über den Allgemeinstrom abgerechnet werden?
Antworten	CASIA
kommentierte am 15.11.2016:
Hallo, wir wohnen in der 4 Zimmerwohnung, 4 Personen. Insgesammt sind im Haus ( Vor- und Rückgebäude) 16 Wohnungen. Wir haben alle gemeinsam einen Heizungraum, Waschküche und Kellerräume. Alle müssen von der Vermieterin eine Waschmünze für 30 Cent kaufen für die waschmaschine oder Trockner in der Waschküche (beide Geräte können nicht gleichzeitig miteinander genützt werde, weil d. Strom ausfehlt). Jedes Jahr bekommen wir eine Rechnung für d Allgemeinstrom im Haus, inkl. Waschraum. Kann es sein? Wir haben doch schon fürs Waschen die 30 Cent bezahlt. Täglich sind es mehrre Waschgänge für die alle 16 Wohneinheiten. Zusätzlich,in den Kellerräumen, befinden sich Kühlschränke und Gefrierschränke…laufen auch auf das Hausstrom. Ich zahle sehr viel NK und jedes Jahr bekomme ich eine sehr grosse Nachzahlung.. einmal sogar mehr als 600 Euro. Zuerst habe ich meine eigene waschmaschine in der Wohnung benützt..jetzt nicht mehr, damit ich nicht doppelt oder für andere, die hier wohnen mitbezahle. Die Vermieterin wohnt auch im Haus, mit ihr habe ich den Mietvertrag geschlossen, aber wenn ich um eine Erklärung biete, sagt sie, dass es ihr Nefe, der nicht hier wohnt, managt.. sie ist eine ältere Dame…aber sonst mental sehr fit. Muss ich das alles mitzahlen? Was wäre wenn ich wieder eine eigene Waschmaschine in der Wohnung hätte? Danke für die Antwort.
Antworten	Michael Schwegler
kommentierte am 21.11.2016:
Hallo Herr Kasakow,
können Sie auch hier Rat geben?
Bei uns wird der Allgemeinstrom mit vier ungeeichten Zählern seit 30 Jahren erfasst und abgerechnet. Diese Zähler sind an den Stromzähler eines Eigentümers angeschlossen. Das 3-Familienhaus besitzt genau drei Hauptstromzähler; ein Platz für einen eigenen Allgemeinstromzähler ist im Übergabekasten nicht mehr vorhanden. Geht das mit ungeeichten Zählern? Und was ist, wenn der Eigentümer diese Zähler nicht mehr über seinen Hauptzähler erfassen lassen will?
kommentierte am 17.12.2016:
Frage: Hallo zusammen, muss der Zähler für den Allgemeinstrom für jeden Mieter zugänglich sein? Gruß Werner
kommentierte am 19.12.2016:
Hallo Werner. Schwierig. Meine Einschätzung: Der Allgemeinstromzähler muss nicht frei zugänglich sein, aber der Vermieter ist verpflichtet Mindestpflichten nach § 242 BGB zu erfüllen. D.h., wenn sie den Stromverbrauch sehen wollen, dann können sie dies beantragen und den Stromverbrauch überprüfen. Grüße.
kommentierte am 02.01.2017:
ich nehme an, der Vermieter muss eine Verdopplung des Allgemeinstroms begründen und die Ursache aufzeigen? Die einzelnen Posten darlegen? Vielen Dank!
kommentierte am 04.01.2017:
Hallo Patrick. Ich würde es an ihrer Stelle schon gerne wissen. Sie können die Aufschlüsselung verlangen. Gegenfalls müssen sie Bearbeitungsgebühren zahlen. Grüße.
kommentierte am 05.01.2017:
Herzlichen Dank Alex!!
Wenn ich Sie das noch fragen dürfte: in meinem Haus gibt es 4 beleuchtete PKW-Stellplätze, darf der Vermieter aus Gründen der Verhältnismäßigkeit, es sind insgesamt 57 Mietparteien, diesen Stromverbrauch auf alles Parteien umlegen? Wenn der Hausmeister im Heizungsraum eine private Waschmaschine hat, muss der Posten im Allgemeinstrom untergliedert zu erkennen sein oder wird er lediglich abgezogen vom zu umlegenden Gesamtbetrag?
Nochmals vielen Dank für Ihre kurze Einschätzung!
kommentierte am 06.01.2017:
Hallo Patrick. Meine Einschätzung: Was die Waschmaschine vom Hausmeister betrifft, diese muss unter Betriebsstrom zu finden sein (§ 2 Nr. 15, 16 BetrKV). Private Waschmaschine kann ich mir nicht vorstellen. Diese wird er für seine Arbeit nutzen und die Kosten müssen auch dafür irgendwo zu finden sein. Zum Beispiel unter Betriebsstrom oder Hausmeister. Hausmeisterkosten müssen eigentlich getrennt aufgeschlüsselt werden. Ob die Waschmaschine dort direkt auftaucht bezweifle ich, da der Hausmeister eigenen Stromzähler sicherlich hat.
Sind irgendwelche Kosten im Mietvertrag zu PKW-Stellplätzen vereinbart? Wenn es keine Vereinbarungen gibt und der Vermieter auf § 1 BetrKV verweist, dann müssen die Kosten tragen. Natürlich tragen sie nicht die gleichen Kosten, wie der Stellplatzmieter. Lesen sie bitte diesen Artikel durch. Grüße.
kommentierte am 08.01.2017:
Top. Danke Alex. Deine Arbeit ist weiterzuempfehlen.
kommentierte am 03.01.2017:
Warum wird der Nebenstrom und behaupt die Nebenkosten auf Qaudratmeter meiner Wohnung umgerechnet.
Ich verbrauche doch nicht mehr Nebenstrom oder auch Heizung nur weil ich eine größere Wohnung habe.
Mit der Heizung ist doch so wenn ich einen holz Ofen habe brauche ich weniger Strom ,Öl.
Hallo Uwe. Ich verstehe ihre Frage nicht. Grüße.
Antworten	Sab.
Hallo Alex Kasakow,
Seit etwa 6 Jahren Bewohner ich mit meinem Kind eine 2,5 Raumwohnung, seit Nov. 2016 weiß ich das es mindestens 3 Kellerräume gibt die über den allgemein Strom Licht beziehen..wir selbst hatten nie Licht im eigenem KellerraumErgo habe ich 6 Jahre lang den Strom für Kellerräume bezahlt, einer hatte sogar eine Kühlkombination im Keller.habe ich die Möglichkeit diese Gelder für den allgemein Strom zurückzufordern?
Hallo Sabine. Wenn sie zu unrecht Geld bezahlt haben, dann haben Sie immer das Recht Geld zurückzufordern. Wenden Sie sich an einen Anwalt. Grüße.
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