Source: http://www.123recht.net/Ein-Ueberblick-zum-Strafverfahrensrecht-__a11407__p10.html
Timestamp: 2017-08-19 09:20:59
Document Index: 278036894

Matched Legal Cases: ['§ 374', '§ 374', '§ 376', '§ 376', '§ 374', '§ 171', '§ 172', '§ 395', '§ 396', '§ 403', '§ 374']

Beteiligung des Verletzten am Verfahren, §§ 374 - 406 h StPO Verfahrensrecht 123recht.net
bestimmte - mit geringer Strafe bedrohte - Delikte (§ 374 StPO) verfolgt die StA nur, „wenn dies im öffentlichen Interesse liegt“, § 376 StPO; andernfalls - was die Regel ist - wird das Verfahren eingestellt, §§ 376, 170 StPO
dann kann (nur) der Verletzte, „ohne dass es einer vorgängigen Anrufung der StA bedarf“ (§ 374 StPO) allein im Wege der Privatklage seinen Genugtuung suchen (streng zu diff. von §§ 171 ff. StPO, vgl. insb. § 172 II 3 Alt. 1 StPO!)
der Verletzte kann sich dann „der erhobenen öffentlichen Klage [.. .] als Nebenkläger anschließen“ in den in § 395 StPO genannten Fällen; die Erklärung kann gg.ü dem Gericht oder der StA abgegeben werden, § 396 StPO
nach § 403 StPO kann der Verletzte schon beim Strafgericht eine Entscheidung über „einen aus der Straftat erwachsenen vermögensrechtlichen Anspruch, der zur Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte gehört“, bekommen; gemeint sind idR
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