Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OVG%20Nordrhein-Westfalen&Datum=09.10.1997&Aktenzeichen=18%20B%203540/95
Timestamp: 2019-08-23 16:42:35
Document Index: 378916930

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 8', 'Art. 6', '§ 3', '§ 8', 'Art. 6', '§ 6', '§ 3', '§ 8', 'Art. 6', '§ 6', '§ 3', '§ 8', 'Art. 6']

OVG Nordrhein-Westfalen, 09.10.1997 - 18 B 3540/95 - dejure.org
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OVG Nordrhein-Westfalen, 09.10.1997 - 18 B 3540/95 (https://dejure.org/1997,9180)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 09.10.1997 - 18 B 3540/95 (https://dejure.org/1997,9180)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 09. Januar 1997 - 18 B 3540/95 (https://dejure.org/1997,9180)
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Anspruch Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung ; Beurteilung von fakultativen Versagungsgründen; Anforderungen an die Härtefallregelung bei Erteilung einer Aufenthaltsbefugnis an Familienangehörige
VG Düsseldorf - 24 L 3836/94
Anders als die Antragstellerin meint, ist in der Rechtsprechung zudem geklärt, dass die Verpflichtung, vor der Einreise ein Visum (vgl. § 6 Abs. 4 AufenthG) einzuholen, grundsätzlich auch für abgelehnte Asylbewerber - wie die Antragstellerin - gilt, vgl. OVG NRW, Beschluss vom 25. Februar 2005 - 18 B 348/05 -, juris Rn. 7 unter Hinweis auf BVerwG, Urteil vom 3. Juni 1997 - 1 C 18.96 -, NVwZ 1998, 189 = AuAS 1998, 50 = Buchholz 402.240 § 8 AuslG 1990 Nr. 11 = EZAR 011 Nr. 11; Senatsbeschlüsse vom 9. Oktober 1997 - 18 B 3540/95 -, vom 26. Juni 2000 - 18 B 701/00 - und vom 16. Oktober 2003 - 18 B 2145/03 -, und dass die Verpflichtung, zur Herstellung einer ehelichen Lebensgemeinschaft in Deutschland vom Heimatstaat aus ein Visum zu beantragen, als solche nicht Art. 6 Abs. 1 GG verletzt.
1996, 226, und vom 9. Oktober 1997 - 18 B 3540/95 -, würde damit der in einem lediglich auf die Erlangung vorläufigen Rechtsschutzes gerichteten Verfahren angemessene Prüfungsrahmen überschritten.
In der Rechtsprechung ist im Übrigen geklärt, dass § 3 Abs. 3 Satz 1 AuslG, wonach die Aufenthaltsgenehmigung vor der Einreise in der Form des Sichtvermerks (Visum) einzuholen ist, grundsätzlich auch für abgelehnte Asylbewerber - wie den Antragsteller - gilt, vgl. BVerwG, Urteil vom 3. Juni 1997 - 1 C 18.96 -, NVwZ 1998, 189 = AuAS 1998, 50 = Buchholz 402.240 § 8 AuslG 1990 Nr. 11 = EZAR 011 Nr. 11; Senatsbeschlüsse vom 9. Oktober 1997 - 18 B 3540/95 -, vom 26. Juni 2000 - 18 B 701/00 - und vom 16. Oktober 2003 - 18 B 2145/03 -, und dass die Verpflichtung, zur Herstellung einer ehelichen oder anderweit ausländerrechtlich schützenswerten Lebensgemeinschaft in Deutschland vom Heimatstaat aus ein Visum zu beantragen, als solche nicht Art. 6 Abs. 1 GG verletzt.
1996, 226, und vom 9. Oktober 1997 - 18 B 3540/95 -, würde mit einer abschließenden Beurteilung der Sach- und Rechtslage der in einem lediglich auf die Erlangung vorläufigen Rechtsschutzes gerichteten Verfahren angemessene Prüfungsrahmen überschritten.
Schließlich ist in der Rechtsprechung geklärt, dass die Verpflichtung, vor der Einreise ein Visum (vgl. § 6 Abs. 4 AufenthG/vormals § 3 Abs. 3 AuslG) einzuholen, grundsätzlich auch für abgelehnte Asylbewerber - wie den Antragsteller - gilt, vgl. BVerwG, Urteil vom 3. Juni 1997 - 1 C 18.96 -, NVwZ 1998, 189 = AuAS 1998, 50 = Buchholz 402.240 § 8 AuslG 1990 Nr. 11 = EZAR 011 Nr. 11; Senatsbeschlüsse vom 9. Oktober 1997 - 18 B 3540/95 -, vom 26. Juni 2000 - 18 B 701/00 - und vom 16. Oktober 2003 - 18 B 2145/03 -, und dass die Verpflichtung, zur Herstellung einer ehelichen Lebensgemeinschaft in Deutschland vom Heimatstaat aus ein Visum zu beantragen, als solche nicht Art. 6 Abs. 1 GG verletzt.
Die Verpflichtung, vor der Einreise ein Visum (vgl. § 6 Abs. 4 AufenthG/vormals § 3 Abs. 3 AuslG) für den angestrebten Aufenthaltszweck einzuholen, gilt grundsätzlich auch für abgelehnte Asylbewerber wie den Antragsteller; vgl. BVerwG, Urteil vom 3. Juni 1997 - 1 C 18.96 -, NVwZ 1998, 189 = AuAS 1998, 50 = Buchholz 402.240 § 8 AuslG 1990 Nr. 11 = EZAR 011 Nr. 11; Senatsbeschlüsse vom 9. Oktober 1997 - 18 B 3540/95 -, vom 26. Juni 2000 - 18 B 701/00 -, vom 16. Oktober 2003 - 18 B 2145/03 - und vom 25. Februar 2005 - 18 B 348/05 -, höchstrichterlich ist auch geklärt, dass die Verpflichtung, zur Herstellung einer ehelichen Lebensgemeinschaft in Deutschland vom Heimatstaat aus ein Visum zu beantragen, als solche nicht Art. 6 Abs. 1 GG verletzt.