Source: https://gesetze-in-app.de/InsO/11
Timestamp: 2020-05-29 16:26:31
Document Index: 271450990

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 315', '§ 10', '§ 11', 'BGH', 'BGH', '§11']

§ 11 InsO: Zulässigkeit des Insolvenzverfahrens
1.über das Vermögen einer Gesellschaft ohne Rechtspersönlichkeit (offene Handelsgesellschaft, Kommanditgesellschaft, Partnerschaftsgesellschaft, Gesellschaft des Bürgerlichen Rechts, Partenreederei, Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung);
2.nach Maßgabe der §§ 315 bis 334 über einen Nachlaß, über das Gesamtgut einer fortgesetzten Gütergemeinschaft oder über das Gesamtgut einer Gütergemeinschaft, das von den Ehegatten oder Lebenspartnern gemeinschaftlich verwaltet wird.
§ 10 InsO
AG Köln, Beschluss vom 4.3.2009, Az. 74 IN 306/08 13Insolvenzrechtlich ist das Vermögen der ehemaligen Schuldnerin jedoch als Sondervermögen zu behandeln, das einem Partikularinsolvenzverfahren analog § 11 Abs. 2 Nr. 1 InsO zugänglich ist (AG Hamburg ZIP 2006, 390 ff.; für den Fall des Ausscheidens des einzigen Komplementärs im Falle des bereits eröffneten Insolvenzverfahrens auch OLG Hamm NZI 2007, 584, 588, vgl. für diesen Fall auch BGH NZI 2005, 287, 288)
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2006, Az. IX ZB 257/05 Voraussetzung für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist neben der Insolvenzfähigkeit des Schuldners (§11 Abs. 1 InsO) auch die Prozessfähigkeit als die Fähigkeit, selbst oder durch bestellte Vertreter Prozesshandlungen wirksam vor- und entgegen zu nehmen (OLG Dresden NJW-RR 2000, 579, 580; OLG Köln ZIP 2000, 280, 282 f).