Source: https://archivalia.hypotheses.org/date/2014/02/13
Timestamp: 2020-03-28 23:12:10
Document Index: 52380574

Matched Legal Cases: ['§ 2', 'BGH', 'BGH', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'EuG']

13 | Februar | 2014 | Archivalia
Galileo-Fälschung: Bredekamp über seinen Irrtum
http://www.tagesspiegel.de/wissen/gefaelschte-galilei-zeichnungen-es-traf-uns-wie-ein-blitz/9466754.html
“Man kann daraus lernen, dass auch die besten Methoden, die man anwendet – und das meinen wir, getan zu haben -, dass auch dies nicht genügt. Dass die Skepsis nie aufhören darf und dass in der Epoche von Lasern und digitalen Reproduktionsmethoden die Fälscher immer einen Schritt voraus sind. Und dass man die Leidenschaft nicht verlieren darf.”
Bände 1, 3 und 5 sind weltweit einsehbar unter:
http://catalog.hathitrust.org/Record/001189503
http://scholarlykitchen.sspnet.org/2014/02/12/open-access-mandates-and-open-access-mandates
http://scholarlykitchen.sspnet.org/2014/02/13/errors-and-misinformation-in-the-roarmap-open-access-registry
Aus meiner Sicht sind die meisten Mandate bloße Rhetorik.
Abmahn-Abzocke: Selbstverständlich darf man das Coverfoto eines bei Ebay verkauften Buchs einstellen
“Dr. Florian Sonneck, Inhaber der EFF ESS Verlagsanstalt, macht in den uns vorliegenden Abmahnungen jeweils Unterlassungsansprüche und Schadenersatzansprüche hinsichtlich des vom Verlag vertriebenen Titels „Malangré, Blicke auf Europa“, ISBN 978-3-9805056-3-5, geltend. In der Verwendung des Coverfotos „Malangré, Blicke auf Europa“ bei eBay sieht dieser einen Verstoß gegen den Lichtbildschutz gemäß den §§ 2 Nr. 5, 72 UrhG gegeben. Diesem stünde allein das Nutzungsrecht zu und dieser habe keine Nutzungserlaubnis an die entsprechenden eBay-Verkäufer erteilt.
Neben der Unterlassung wird ein Nutzungsentgelt von 260 € pro Jahr, zzgl. Aufwandsentschädigung für Portospesen sowie MwSt. geltend gemacht.”
http://www.kanzlei.biz/nc/urteile/13-02-2014-abmahnbarometer-eff-ess-verlagsanstalt-florian-sonneck.html
Die dort nicht näher belegten Zweifel an der Berechtigung der Abmahnung lassen sich mit einem Hinweis auf das BGH-Urteil Parfumflakon begründen, der u.a. ausführte: “Könnte hier der Hersteller mit Hilfe des Urheberrechts eine übliche werbende Ankündigung des Produkts unterbinden, wäre ihm ein Instrument zur Kontrolle des Weitervertriebs an die Hand gegeben, über das er im Interesse der Verkehrsfähigkeit der mit seiner Zustimmung in Verkehr gebrachten Waren gerade nicht verfügen soll.”
http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%20144,%20232
http://archiv.twoday.net/stories/5255315
Weiterer Band der Zürcher Wickiana online
Er betrifft das Jahr 1579:
http://www.e-manuscripta.ch/id/666049
Supplementa ad Corpus Constitutionum Brandenburgico-Culmbacensium
http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/id/5960259
Wikimedia Foundation gründet Bildungsableger
Glückwunsch an Frank Schulenburg, der Geschäftsführer der auf Nordamerika beschränkten Wiki Education Foundation wird:
http://heise.de/-2112339
Filesharing-Abmahnungen dürften weniger werden
http://www.infodocc.info/ag-duesseldorf-erteilt-kuenftigen-filesharing-klagen-eine-klare-absage-per-unmissverstaendlicher-verfuegung
Das AG Düsseldorf meint, “dass nach seiner gefestigten Rechtsauffassung für den Anschlussinhaber lediglich eine sekundäre Darlegungslast dahingehend besteht nachvollziehbar einen Sachverhalt vorzutragen, aus dem sich die ernsthafte Möglichkeit der Täterschaft einer anderen Person ergibt.” Wenn das erfolgt ist (z.B. Hinweis auf Mitbewohner) liegt die volle Beweislast wieder beim Abmahnenden.
http://public-history-weekly.oldenbourg-verlag.de/2-2014-6/heisses_zeug
“Noch nie waren gedruckte Aufsätze und Bücher so notwendig wie heute, nämlich als Filter für stabile Resultate: Hochfrequente “heiße” Kommunikationsmedien – wie dieses hier – alimentieren und fördern “kühlere” Speicher mit längerer Haltbarkeit. Deswegen wird in den digitalen Formaten auch ununterbrochen auf Papierpublikationen verwiesen. Das gilt für wissenschaftliche Netzpublikationen ebenso wie für jeden brauchbaren Wikipedia-Eintrag. Und aus richtig guten Blogs werden – Bücher. Hallo, digitale Revolution, ist da jemand? ”
Welches Resultat ist denn wirklich stabil?
Da lohnt wirklich keine Silbe zur Widerlegung. Ich verweise nur auf
?s=groebner
Foto: Dontworry https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
Die ULB Bonn erstellt auf Wunsch für Wissenschaftler der Universität Bonn kostenlos Digitalisate
http://www.ulb.uni-bonn.de/nutzung-service/arbeitsort-bibliothek/reproduktionsdienste/digitalisierungsvorschlag
Komplette Liste der Binterim-Handschriften nun im Netz
In einem Nachtrag zu
teile ich die 13 Titel von bei Finger fehlenden Handschriften des Depositums Binterim der ULB Düsseldorf mit.
Muss ein Archiv versichert sein?
http://archivamt.hypotheses.org/132 macht auf eine Broschüre dazu aufmerksam und zugleich – rechtlich durchaus fragwürdig – Werbung für die Provinzial-Versicherung:
http://f.hypotheses.org/wp-content/blogs.dir/1762/files/2014/02/Archivalienversicherung_Einzelseiten_lowres.pdf
http://De.hypotheses.org sollte darauf hinwirken, dass Schleichwerbung auf seinem Portal grundsätzlich unterbleibt.
http://archiv.twoday.net/stories/16574168
Analog zu der Entscheidung, wonach ein Posting eines Autohausmitarbeiters auf seinem privaten Facebook-Account dem Autohaus als Werbung zuzurechnen ist
http://www.e-recht24.de/news/facebook/7660-facebook-abmahnung-weil-angestellte-in-ihrem-profil-fuer-arbeitgeber-werben.html
kann der Eintrag des Archivamtsblogs der Provinzial als Werbung zugerechnet werden. Es spielt also keine Rolle, ob die Provinzial das Archivamt für seine Werbung bezahlt hat.
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/sah-shakespeare-so-aus/-/id=1622/did=12864580/nid=1622/gm3xq6/index.html
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/william-shakespeare-mainzer-forscherin-will-zeitgenoessische-portraets-nachgewiesen-haben/9472754.html
http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=159937
“Der Inhaber einer Internetseite darf ohne Erlaubnis der Urheberrechtsinhaber über Hyperlinks auf geschützte Werke verweisen, die auf einer anderen Seite frei zugänglich sind.
Das gilt auch dann, wenn Internetnutzer, die einen Link anklicken, den Eindruck haben, dass das Werk auf der Seite erscheint, die den Link enthält.”
Indem in der Pressemitteilung der nur am Rande in der Entscheidung thematisierte Sachverhalt des Einbettens (Embedding) prominent hervorgehoben wird, wird der Schluss nahegelegt, dass der EuGH bei der Vorlagefrage des BGH
ebenso nutzerfreundlich entscheiden könnte. Dann würden die Verwertungsgesellschaften wie die GEMA, die beim Einbetten von YouTube-Videos den Einbetter zur Kasse bitten möchten, in die Röhre schauen.
http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text&docid=147847&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir&occ=first&part=1&cid=46386
Presse-Echo (in kleinster Auswahl):
Zur Link-Haftung in meiner Blog&Recht-Serie
Update: RA Reinholz mosert zwar, kommt aber nicht umhin zu schreiben: “Zwar liegt dem EuGH noch eine weitere ähnlich gelagerte Vorlagefrage des BGH (v. 16.05.2013 – I ZR 46/12 – Die Realität) vor. Dieser möchte nämlich vom EuGH wissen, ob die Einbettung von auf Youtube abrufbaren Videos in eine andere Internetseite ausnahmsweise eine Form der öffentlichen Wiedergabe darstellt, obwohl damit keinem neuen Publikum Zugang zu den Videos verschafft wird. Mit seiner heutigen Entscheidung dürfte der EuGH aber die Beantwortung der Vorlagefrage vorweggenommen haben, zumal er die Vorlagefrage 4 „Darf ein Mitgliedstaat einen weiter gehenden Schutz des Ausschließlichkeitsrechts des Urhebers vorsehen“ verneint hat.”
http://blog.beck.de/2014/02/13/eugh-zur-urheberechtsverletzung-durch-verlinkung