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Timestamp: 2016-10-24 05:27:31
Document Index: 82978552

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'Art. 159', 'Art. 135']

T.________, 1962, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rolf Hofmann, c/o Kupferschmid + Partner, Beethovenstrasse 24, 8002 Z�rich,
A.- Die 1962 geborene T.________ arbeitete seit 1988 bei der der Firma X. als Verwaltungsbeamtin und war somit obligatorisch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unf�lle versichert. Am 6. August 1996 erlitt sie als Beifahrerin in Jugoslawien einen Autounfall, wobei das Fahrzeug ins Schleudern geriet und f�nf bis sechs Meter tief in einen Strassengraben fiel. T.________ zog sich Kontusionen der rechten Schulter und im Bereich der Lumbalgegend zu, wobei keine Arbeitsunf�higkeit bestand (Arztzeugnis des Dr. med. F.________ vom 24. August 1996). Die SUVA �bernahm die gesetzlichen Leistungen, namentlich die Heilbehandlungskosten. Am 29. April 1997 schloss sie den Fall ab, da keine unfallurs�chliche Verletzungen mehr vorl�gen (kreis�rztliche Untersuchung des Chirurgen Dr. med. L.________ vom 16. April 1997). Am 4. Dezember 1997 reichte die Arbeitgeberin der Versicherten eine R�ckfallmeldung ein mit der Begr�ndung, T.________ leide seit dem Unfall vom 6. August 1996 an stark zunehmenden Schmerzen im R�cken, Hinterkopf und Nacken mit Ausstrahlung in den rechten Arm bis zu den Fingern, bei vollst�ndiger Arbeitsunf�higkeit seit 17. November 1997. Am 19. Dezember 1997 st�rzte die Versicherte zudem auf einer Rolltreppe. Frau Dr. med. R.________, Fach�rztin f�r physikalische Medizin, diagnostizierte am 19. Januar 1998 ein posttraumatisches cervicolumbospondylogenes Syndrom bei Status nach Schleudertrauma der Halswirbels�ule am 6. August 1996 sowie eine posttraumatische Periarthropathia humeroscapularis tendinotica rechts. Nach kreis�rztlicher Untersuchung am 20. Mai 1998 (Dr. med. L.________) und neurologischer Abkl�rung (Bericht des Dr. med. I.________, Spezialarzt f�r Neurologie, vom 10. Juli 1998) verneinte die SUVA mit Verf�gung vom 21. Juli 1998 aufgrund fehlendem Kausalzusammenhang zwischen dem vorliegenden Beschwerdebild und Unfallereignis vom 6. August 1996 ihre Leistungspflicht, insbesondere die Pflicht zur Ausrichtung von Taggeldern f�r die seit 17. November 1997 bestehende Arbeitsunf�higkeit, woran sie mit Einspracheentscheid vom 16. September 1998 festhielt.
B.- Hiegegen liess T.________ Beschwerde erheben mit dem Antrag, die SUVA sei zur �bernahme der gesetzlichen Leistungen, insbesondere zur Taggeldausrichtung f�r die Folgen des Unfalls vom 6. August 1996 und des R�ckfalls vom 19. August 1997 zu verpflichten. �berdies seien durch den Unfallversicherer die Kosten des neuropsychologischen Gutachtens der Frau Dr. phil. O.________ vom 23. Oktober 1998 zu �bernehmen. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die Beschwerde mit Entscheid vom 22. November 2000 ab.
C.- T.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die SUVA zur �bernahme der gesetzlichen Leistungen zu verpflichten, eventuell sei die Sache zwecks erg�nzenden Abkl�rungen zur Kausalit�tsfrage bez�glich der gesundheitlichen Beschwerden an die SUVA zur�ckzuweisen. Weiter werden ein augen�rztlicher Bericht des Dr. med. G.________ vom 25. November 1999 und ein Bericht der Klinik X. vom 15. Dezember 1999 neu ins Recht gelegt.
W�hrend die SUVA Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt, l�sst sich das Bundesamt f�r Sozialversicherung nicht vernehmen. Die als Mitinteressierte beigeladene Helsana Unfall AG verzichtet auf eine Vernehmlassung.
1.- Die Vorinstanz hat die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen (BGE 119 V 337 Erw. 1 mit Hinweisen) und ad�quaten (BGE 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c, je mit Hinweisen) Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und Gesundheitsschaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod), insbesondere zur Ad�quanzbeurteilung bei psychischer Fehlentwicklung mit Einschr�nkung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit nach Unf�llen ohne Schleuderverletzungen der Halswirbels�ule (BGE 115 V 135 ff. Erw. 4 ff.), zutreffend dargelegt. Das kantonale Gericht hat sodann richtig wiedergegeben, dass in F�llen, in welchen die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur vorliegenden ausgepr�gten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten, die Beurteilung praxisgem�ss unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach dem Unfall gem�ss BGE 115 V 135 ff. vorzunehmen ist (BGE 123 V 99 Erw. 2a). Richtig dargelegt wurden ferner die Grunds�tze zur richterlichen Beweisw�rdigung von Arztberichten (BGE 122 V 160 Erw. 1c; siehe auch 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis), sowie die Rechtsprechung zu dem im Sozialversicherungsrecht allgemein �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 121 V 47 Erw. 2a und 208 Erw. 6b, je mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
2.- Streitig und zu pr�fen ist, ob die von der SUVA verf�gte Verneinung der Leistungspflicht ab 30. April 1997 zu Recht erfolgte, was voraussetzt, dass kein nat�rlicher und/oder ad�quater Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 6. August 1996 und den von der Versicherten geklagten Beschwerden besteht.
a) Die Vorinstanz gelangte, insbesondere unter Hinweis auf die Berichte des Neurologen Dr. med. I.________ vom 10. Juli 1998 und 5. Juni 2000 zum Schluss, anhand der �rztlichen Berichte und Stellungnahmen sei das Vorliegen eines HWS-Schleudertraumas zwar nicht auszuschliessen, k�nne jedoch nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit bejaht werden; auch seien keine weiteren organischen unfallkausalen Sch�digungen, wie z.B. der Lendenwirbels�ule (LWS), objektivierbar. Das Kantonale Gericht liess die Frage der nat�rlichen Kausalit�t offen und verneinte unter Anwendung der in BGE 115 V 140 entwickelten Kriterien den ad�quaten Kausalzusammenhang.
b) Die Beschwerdef�hrerin wendet hiegegen ein, der Unfall vom 6. August 1996 sei entgegen der Vorinstanz nicht als mittelschwerer, sondern als schwerer, dramatischer Unfall zu bezeichnen. Weiter werde die HWS-Problematik verkannt, welche medizinisch erst sehr sp�t diagnostiziert worden sei, obwohl bereits initial Nackenschmerzen vorgelegen h�tten. Selbst bei der Bejahung eines Unfalles im mittleren Bereich m�ssten die ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung sowie die lang andauernde Arbeitsunf�higkeit als objektive Kriterien einbezogen werden. Sowohl aufgrund einer augen�rztlichen als auch einer neurologischen Begutachtung sei ein Zusammenhang zwischen den subjektiv geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis nicht auszuschliessen (Bericht des Dr. med. G.________ vom 25. November 1999 und Stellungnahme des Dr. med. R.________ vom 5. Juni 2000).
3.- a) Obwohl bei der Versicherten eine HWS-Distorsion und damit ein dem Schleudertrauma �quivalenter Verletzungsmechanismus oder ein leichtes Sch�del-Hirntrauma aufgrund der medizinischen Akten nicht ganz auszuschliessen ist (Bericht der Orthop�dischen Klinik Y. vom 17. Oktober 1997, Medizinische Abkl�rungsstelle am Kantonsspital B. [MEDAS], vom 25. Juni 1999), nahm das kantonale Gericht richtigerweise die Ad�quanzbeurteilung unter dem Gesichtspunkt der in BGE 115 V 133 entwickelten Grunds�tze betreffend psychische Fehlentwicklungen nach Unf�llen vor, da die seelische Problematik der Versicherten gegen�ber des somatischen Beschwerdebildes deutlich in den Vordergrund getreten ist (Bericht des Neurologen Dr. med. A.________ vom 22. April 1998, Kreis�rztliche Untersuchung des Dr. med. L.________ vom 20. Mai 1998). Der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen physischem Beschwerdebild und Unfallereignis vom 6. August 1996 kann daher offenbleiben, derjenige zwischen psychischer Problematik und Unfallgeschehen wird vorinstanzlich hingegen zu Recht ohne weiteres bejaht, zumal es nach der Rechtsprechung gen�gt, wenn das Unfallereignis eine Teilursache f�r die Beschwerden darstellt (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).
b) Was die Beschwerdef�hrerin letztinstanzlich hiegegen vorbringt, vermag an diesem Ergebnis nichts zu �ndern. Auch anhand des Berichts des Augenarztes Dr. med. G.________ vom 25. November 1999 kann nicht mit dem notwendigen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und der festgestellten Sehproblematik bewiesen werden. Dr. med. G.________ r�umt ausdr�cklich ein, dass sich die festgestellte eingeschr�nkte Akkommodationsbreite sowohl bei nicht korrigierter Fehlsichtigkeit - welche bei der Versicherten vorlag - als auch nach HWS-Distorsionstraumen findet, sodass es sich beim geklagten Beschwerdebild nur m�glicherweise um einen Residialbefund nach HWSTrauma handeln k�nnte. Der Beschwerdef�hrerin kann insofern ebenfalls nicht gefolgt werden, als sie aus der MRI-Untersuchung an der Klinik X. vom 15. Dezember 1999 eine Unfallurs�chlichkeit ableiten will. Soweit sich dieser Bericht nicht auf den praxisgem�ss (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis) massgebenden Zeitraum bis zum Erlass des Einspracheentscheids (vom 16. September 1999) bezieht, kann er der Beurteilung der vorliegenden Streitsache nicht zu Grunde gelegt werden. Der Befund ergab zudem lediglich eine leichte beginnende Bandscheibendegeneration C4 bis 7, ohne Nachweis einer Spinalkanalstenose, Discushernie oder Zeichen einer Neurokompression (Bericht der Klinik X. vom 15. Dezember 1999).
c) Hinsichtlich der f�r die Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhangs massgebenden Kriterien hat die Vorinstanz ausgehend vom augenf�lligen Geschehensablauf und den erlittenen Verletzungen zutreffend erwogen, dass der Verkehrsunfall dem mittleren Bereich zuzuordnen ist. Es kann weder ein Grenzfall zu einem schweren Unfall noch ein schwerer Unfall angenommen werden. Er ereignete sich bei objektiver Betrachtungsweise nicht unter besonders dramatischen Begleitumst�nden, auch wenn ihm eine gewisse Eindr�cklichkeit nicht abzusprechen ist. Verst�ndlicherweise bestand auch Angst um den Ehemann und die drei Kinder, die sich ebenfalls im Auto befanden. Das subjektive Empfinden der Beschwerdef�hrerin f�llt bei der Beurteilung der Schwere des Unfalls jedoch ausser Betracht, da nicht das Unfallerlebnis, sondern das objektivierte Unfallereignis massgebend ist. Dieses f�hrte bei keinem der Insassen zu Verletzungen besonderer Art, zumal keine ambulante spital�rztliche Betreuung notwendig war, sondern anderntags ein Arzt die Familie zu Hause medizinisch versorgen konnte. Initial gab die Beschwerdef�hrerin Schmerzen in der rechten Schulter und Kreuzgegend an (SUVA-Bericht vom 23. Januar 1997), was sich mit der Diagnose des in der Schweiz erstbehandelnden Arztes deckt (Bericht des Dr. med. F.________ vom 24. August 1996, Kreis�rztliche Untersuchung vom 16. April 1997). Nacken- und Kopfschmerzen bestehen laut R�ckfallmeldung vom 4. Dezember 1997 erst seit August 1997). Die Versicherte war weder bewusstlos, noch erlebte sie das Ereignis als traumatisch (Unfallbericht vom 20. August 1996). Sie nahm bereits am 12. August 1996 ihre T�tigkeit wieder zu 100% auf, sodass entgegen ihrer Ansicht auch nicht von einer langandauernden physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit gesprochen werden kann. Soweit eine ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung und eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit seit 17. November 1997 besteht, sind sie auf psychische Gr�nde zur�ckzuf�hren, welche in diesem Zusammenhang ausser Acht zu lassen sind (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa). Gleiches gilt f�r die noch bestehenden k�rperlichen Dauerschmerzen, zumal eine ausgepr�gte Schmerzfixierung bei einer Anpassungsst�rung mit Angst und Depression festgestellt wurde (Kreis�rztliche Untersuchung des Dr. med. L.________ vom 20. Mai 1998, Bericht der MEDAS vom 15. Juni 1999).
4.- Zusammenfassend ergibt sich demnach, dass keines der f�r die Ad�quanzbeurteilung relevanten Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist; ebenso wenig liegen diese in geh�ufter und auffallender Weise vor. Dem Unfallereignis vom 6. August 1996 kommt mithin keine rechtlich massgebende Bedeutung f�r die Entstehung des psychischen Gesundheitsschadens und der damit seit 17. November 1997 bestehenden 100%igen Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit zu, weshalb die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs mit der Vorinstanz zu verneinen ist.
Daher er�brigen sich auch weitere Abkl�rungen zur Frage der nat�rlichen Kausalit�t (vgl. SVR 2000 UV Nr. 17 S. 58 Erw. 4b, 1995 UV Nr. 23 S. 68 Erw. 3c), sodass der diesbez�gliche beschwerdef�hrerische Eventualantrag abzuweisen ist (BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis).
5.- Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Prozessausgang entsprechend steht der Beschwerdef�hrerin keine Parteientsch�digung - inkl. Gutachterkosten (vgl. RKUV 2000 Nr. U 362 S. 44 Erw. 3b) - zu (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG).
des Kantons Z�rich, der Helsana Unfall AG