Source: http://www.bke.de/content/html/statistik/faq.show.html?item_type=QWxsZ2VtZWluZXM%3D&SID=003-144-B01-C54
Timestamp: 2018-01-19 03:13:13
Document Index: 270392763

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 36', '§ 28', '§ 17', '§ 28', '§ 28', '§ 28']

1. Wann ist ein Fall ein Fall?
Die Bundesstatistik erfasst die Leistung für Empfänger einer Hilfe zur Erziehung. In der Regel sprechen Eltern, wenn sie Erziehungsberatung aufsuchen, von ihrem Kind, das ihnen nach ihrer Wahrnehmung Probleme macht. Gesetzestechnisch gesprochen: „Wenn eine dem Wohl des Kindes entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist“ (§ 27 Abs. 1 SGB VIII). Dieser „erzieherische Bedarf“ muss nicht förmlich durch einen Verwaltungsakt festgestellt werden. Für Erziehungsberatung soll vielmehr die „unmittelbare Inanspruchnahme“ sichergestellt werden (§ 36a Abs. 2 Satz 1 SGB VIII). Personensorgeberechtigte bringen den erzieherischen Bedarf durch das Aufsuchen der Beratungsstelle zum Ausdruck.
Die Leistung Erziehungsberatung wird um des Kindes willen erbracht, das in der Beratung thematisiert wird. Dieses Kind gilt für die Statistik als der Empfänger der Hilfe.
2. Was wird in der Statistik als Fall erfasst, das Kind oder die Familie?
In der Statistik der Jugendhilfe wird jeweils der einzelne junge Mensch erfasst, für den eine Hilfe stattfindet. Aus einer Familie können auch zwei oder mehr Kinder in die Statistik gemeldet werden, wenn auch das weitere Kind/ die weiteren Kinder sich in einer Situation befinden, die Hilfe durch Erziehungsberatung erforderlich macht. (Siehe auch: Frage 3). Können auch mehrere Kinder einer Familie gleichzeitig Erziehungsberatung erhalten? Die Familie ist nicht Gegenstand der Erhebung. (Eine Ausnahme gilt für die Sozialpädagogische Familienhilfe.)
3. Können auch mehrere Kinder einer Familie gleichzeitig Erziehungsberatung erhalten?
Ja. Wenn als Leistung Familienberatung oder Familientherapie erbracht wird (und daran mehrere Kinder teilnehmen), dann gelten alle diese Kinder als Empfänger der Leistung und sind in die Statistik zu melden.
Wenn die Beratung jedoch nur gegenüber den Leistungsberechtigten erfolgt, aber mehrere Kinder Thema der Beratung sind, dann gilt: Als Adressaten der Hilfe werden in der Statistik nur diejenigen Kinder erfasst, die einen Hilfebedarf auslösen und für die eine Hilfe stattfindet. Hier ist die Kontrollfrage hilfreich, ob auch die Situation des zweiten oder dritten Kindes eine Unterstützung durch Erziehungsberatung erforderlich macht. Nur wenn dies bejaht werden kann, sind auch weitere Kinder in der Statistik zu berücksichtigen. Nach bisherigen Erkenntnissen trifft das nur in zehn Prozent der Beratungen zu.
4. Muss das Kind, um dessentwillen eine Beratung erfolgt, mindestens einmal in der Beratungsstelle anwesend gewesen sein?
Nein. Der Anspruch auf die Beratungsleistung liegt beim Personensorgeberechtigten. D.h. er wird um seines Kindes willen beraten, so dass er seine Erziehungsaufgabe wieder (besser) wahrnehmen kann. Die Anwesenheit des Kindes ist keine Voraussetzung für den Leistungsanspruch und auch nicht für die Meldung in die Bundesstatistik.
5. Sind alle Leistungen einer Erziehungsberatungsstelle in die Bundesstatistik zu melden?
Erziehungsberatungsstellen führen diesen Namen, weil sie die Leistung Erziehungsberatung erbringen (§ 28 SGB VIII). Zu den Empfängern dieser Leistung wird eine Bundesstatistik geführt. Grundsätzlich sind daher alle einzelfallbezogenen Leistungen der Erziehungsberatung in die Bundesstatistik zu melden.
(1) Ehe- und Lebensberatung und Schwangerschaftkonfliktberatung wie sie z.B. in Integrierten Beratungsstellen geleistet werden, sind nicht Gegenstand der Bundesstatistik. (Siehe auch: Frage 44.)
(2) Sozialpädagogische Familienhilfe, wie sie z.B. in Jugendhilfestationen neben der Erziehungsberatung erbracht wird, ist zwar Gegenstand der Bundesstatistik, aber seit 1. Januar 2007 nur noch von dem Jugendamt zu melden, das die Leistung gewährt.
(3) Beratungsleistungen, die ausschließlich auf der Basis anderer Paragraphen des SGB VIII erbracht werden (z.B. eine Beratung nach § 17 oder 18) sind nicht in der Bundesstatistik zu erfassen. (Siehe auch: Frage 29ff..)
6. Muss bereits bei der Anmeldung zum Erstgespräch abgeklärt werden, ob es sich um eine Beratung nach § 28 SGB VIII handelt?
Nein. Um eine Zuordnung einer Beratung zu einer Rechtsgrundlage vornehmen zu können, ist es erforderlich, dass zunächst die Problemlage deutlich erkannt wird. Deshalb kann eine Zuordnung zu § 28 SGB VIII erst nach dem Erstgespräch erfolgen.
7. Wer soll die Fragebögen ausfüllen: der Leistungsempfänger selbst oder eine Beratungsfachkraft?
Der Erhebungsbogen muss immer von einer Beratungsfachkraft ausgefüllt werden. (Natürlich kann die Aufgabe in der Beratungsstelle auch dem Sekretariat übertragen werden, wenn die Beratungsfachkraft hinreichend eindeutige Angaben zu den Fällen macht.)
8. Wie lange muss eine Beratung dauern, damit sie in der Bundesstatistik erfasst wird?
Es muss unterschieden werden zwischen der Beratung, die um eines jungen Menschen willen erbracht wird, und dem einzelnen Beratungskontakt, der im Rahmen dieser Beratung stattfindet. Für die Beratung als solche gibt es keine Mindestdauer. Es wird also auch ein einmaliger Beratungskontakt erfasst. Seit Januar 2007 wird in der Bundesstatistik auch die Zahl der Beratungskontakte erhoben. Dabei kann ein Kontakt nur dann in die Bundesstatistik einbezogen werden, wenn er mindestens 30 Minuten in Anspruch genommen hat.
9. Welcher Kenntnisstand wird in die Bundesstatistik gemeldet: die Situation zu Beginn oder zum Ende der Beratung?
Grundsätzlich wird in der Bundesstatistik der Kenntnisstand des Beraters/der Beraterin zum Zeitpunkt der Meldung erhoben, also zum Ende eines Jahres oder zum Ende der Beratung. Nur zwei Merkmale werden entsprechend der Situation zu Hilfebeginn erfasst: die Lebenssituation des jungen Menschen mit allen zugehörigen Operationalisierungen und ggf. erfolgte familien- und vormundschaftsrichterliche Entscheidungen, die im Zusammenhang mit der Hilfe, hier also der Beratung, stehen.
10. Wann ist bei einem Merkmal "unbekannt" anzugeben?
Die Bundesstatistik hatte bisher bei einigen Merkmalen die Alternative „unbekannt“ vorgesehen. Es konnte also explizit gemacht werden, wenn ein Sachverhalt nicht Thema der Beratung geworden ist und deshalb der Auskunft gebenden Fachkraft nicht bekannt war. Seit Januar 2007 ist die Statistik jedoch so aufgebaut, dass die Alternative „unbekannt“ nur bei „dem Aufenthaltsort vor der Hilfe“ (F.1) und der „Lebenssituation vor der Hilfe“ (F.2) angegeben werden kann. In der Erziehungsberatung werden die notwendigen Kenntnisse zum Migrationshintergrund und zur wirtschaftlichen Situation des Hilfeempfängers nicht in jedem Einzelfall bekannt. Das Statistische Bundesamt akzeptiert deshalb bei der Erziehungsberatung, dass die Felder dann frei bleiben.
11. Muss eigentlich jedes Merkmal beantwortet werden? Manches erfährt man ja auch nicht.
Grundsätzlich: Ja. Der Erhebungsbogen ist so angelegt, dass die meisten Merkmale im Verlauf der Beratung bekannt werden und unproblematisch beantwortet werden können (Beginn und Ende der Hilfe, Ort der Durchführung der Hilfe, Zahl der Beratungskontakte usw.). Bei solchen Merkmalen ist daher die Alternative „unbekannt“ nicht vorgesehen.
Aber es wird auch die Lebenssituation des Hilfeempfängers erfasst. Diese wird in der Beratung immer nur in den Aspekten bekannt, die für das Problem der Familie wichtig sind. Deshalb sieht der Erhebungsbogen bei der Erfassung des Aufenthaltsorts vor der Hilfe und der Situation in der Herkunftsfamilie die Möglichkeit der Angabe „unbekannt“ vor.
Ein Migrationshintergrund wird dem Jugendamt, das für alle anderen Hilfen neben der Erziehungsberatung zur Meldung verpflichtet ist, im Rahmen der Hilfeplanung bekannt; ebenso die wirtschaftliche Situation der Familie. Deshalb ist hier die Angabe „unbekannt“ nicht vorgesehen. Anders dagegen ist die Situation in der Erziehungsberatung: Hier müssen diese Aspekte der Familiensituation nicht zwingend bekannt werden. Deshalb können Beratungsstellen dann, wenn sie nicht sicher sind, auf eine Angabe bei diesen beiden Kategorien verzichten.
12. Sind Mehrfachnennungen zulässig?
Grundsätzlich ist bei jedem Merkmal nur eine Antwort möglich. Das gilt auch dann, wenn im Erhebungsbogen nicht ausdrücklich die Zahl der Nennungen angesprochen ist.
Mehrfachnennungen sind nur dann zugelassen, wenn dies bei dem Merkmal ausdrücklich angegeben ist. Das ist nur bei den Gründen für die Hilfegewährung der Fall.
13. Wer meldet für kommunale Beratungsstellen an die Bundesstatistik, die Einrichtung oder das Jugendamt?
Grundsätzlich ist die Meldung an die Statistischen Ämter dem Jugendamt übertragen, denn das Jugendamt gewährt die Hilfen zur Erziehung und hat die beste Datenübersicht. Erziehungs- und Familienberatung wird aber von den Ratsuchenden direkt in Anspruch genommen. Deshalb melden die Einrichtungen, die die Beratung erbringen, selbst zur Bundesstatistik.
Gesetzlich war deshalb die Regelung erforderlich, dass die Träger der freien Jugendhilfe zur Meldung verpflichtet werden. Kommunale Beratungsstellen sind rechtlich Teil des Jugendamtes. Sie melden ihre Daten zwar selbst, rechtlich gesehen meldet jedoch das Jugendamt.
14. Warum werden die Altersklassen der jungen Menschen nicht mehr erfasst?
In der bisherigen Bundesstatistik wurde das Alter des jungen Menschen bezogen auf Altersklassen (0 < 3 Jahre; 3 < 6 Jahre usw.) geschätzt. Heute werden Geburtsjahr und Geburtsmonat erhoben. Aus diesen Angaben werden dann Altersklassen im Rahmen der Auswertung berechnet.
15. Manche Merkmale des Erhebungsbogens passen gar nicht richtig auf Beratung. Auch sind die Antwortmöglichkeiten eher theoretischer Art. Wie kann ich damit umgehen?
Wenn das eine oder andere Merkmal oder die vorgegebenen Merkmalsausprägungen als für Erziehungsberatung nicht gut geeignet erscheinen, so liegt dies daran, dass der Erhebungsbogen nicht allein für die Erziehungsberatung eingesetzt wird, wie dies in der bisherigen Erhebung der Fall war. Der jetzige Erhebungsbogen deckt neben der Erziehungsberatung auch alle anderen Hilfen zur Erziehung, Eingliederungshilfe und Hilfe für junge Volljährige ab. Deshalb finden sich auf der Ebene der Merkmalsausprägungen immer wieder Antwortkategorien, die nur für andere Hilfen in Betracht kommen.
16. Warum muss der Erhebungsbogen denn zwei Mal ausgefüllt werden?
Für die Mehrzahl der Beratungen wird nur ein Erhebungsbogen erforderlich. Denn die Beratung beginnt und endet im selben Kalenderjahr. Zwei Bögen werden nur erforderlich, wenn eine Beratung zum Ende eines Jahres noch fortdauert.
Für die Erziehungsberatung sind nach der bisherigen Erhebung nur die beendeten Beratungen erfasst worden. Vor 1990, als noch kumulierte Daten in die Bundesstatistik gemeldet wurden, hat auch die Erziehungsberatung die am Ende eines Jahres bestehenden und ins folgende Jahr übernommenen Fälle erfasst. Mit dem Übergang zur Einzelfallerhebung wurde auf die Erfassung der fortdauernden Beratungen verzichtet. Für die anderen Hilfen zur Erziehung sind dagegen auch bei den Einzelfallerhebungen beide Zeitpunkte (Bestand am Jahresende und Ende der Hilfe) erfasst worden. Nun wird für die Erziehungsberatung dasselbe Verfahren eingeführt. Dadurch können Erziehungsberatung und die anderen Hilfen zur Erziehung im Rahmen von Auswertungen (und örtlichen Jugendhilfeplanungen) besser aufeinander bezogen werden.
Zu den beiden Erhebungszeitpunkten gelten unterschiedlich umfassende Erhebungsbögen. Zum Jahresende sind die Merkmale A bis K zu melden; am Ende der Beratung ist der gesamte Erhebungsbogen (also bis Ziffer P) auszufüllen.
117. Korrektur der Nr. 3. Können auch mehrere Kinder einer Familie gleichzeitig Erziehungsberatung erhalten?
Ja. Wenn eine Beratung mit einem oder beiden Elternteilen erfolgt, aber mehrere Kinder Thema der Beratung sind, dann gilt: Als Adressaten der Hilfe werden in der Statistik nur diejenigen Kinder erfasst, die einen Hilfebedarf auslösen und für die eine Hilfe stattfindet. Hier ist die Kontrollfrage hilfreich, ob auch die Situation des zweiten oder dritten Kindes eine Unterstützung durch Erziehungsberatung erforderlich macht. Nur wenn dies bejaht werden kann, sind auch weitere Kinder in der Statistik zu berücksichtigen. (Nach bisherigen Erkenntnissen trifft das nur in zehn Prozent der Beratungen zu).
Dies gilt auch dann, wenn als Leistung Familienberatung oder Familientherapie erbracht wird und daran mehrere Kinder teilnehmen. Für jedes einzelne Kind muss ein erzieherischer Bedarf vorliegen, wenn es in der Bundesstatistik Berücksichtigung finden soll.
17. Wann ist denn „Zuständigkeitswechsel“ anzugeben? Liegt bei der Beratung einer Familie, die im Ort A Erziehungsberatung erhalten hatte, und nun im Ort B in die Beratung kommt, ein Zuständigkeitswechsel vor?
Nein. Ein Zuständigkeitswechsel kann sich nur für Jugendämter ergeben. Etwa wenn ein Kind in einem Heim untergebracht ist, aber auf Grund eines Umzugs der Eltern nun ein anderes Jugendamt für die Finanzierung zuständig wird. Für die Erziehungsberatung entfällt diese Antwortmöglichkeit.
18. Wie wird mit nicht korrekt ausgefüllten Erhebungsbögen umgegangen?
Wenn Angaben in den Erhebungsbögen nicht plausibel sind, erfolgt eine Rückfrage des Statistischen Landesamtes bei der meldenden Beratungsstelle. Dafür dient die von der Beratungsstelle vergebene Kenn-Nummer. Die unplausiblen Daten werden gemeinsam bereinigt.
Falls die Beratungsstelle ihre Daten elektronisch weitergibt, stehen Prüfprogramme zur Verfügung, die sicherstellen, dass nur korrekt ausgefüllte Erhebungsbögen an das Statistische Landesamt übermittelt werden.
19. Wenn eine Erziehungsberatung vom Jugendamt förmlich gewährt wird, wird dann die Beratung auch vom Jugendamt an die Statistik gemeldet?
Nein. Die Regelung, dass Erziehungsberatungen nach § 28 SGB VIII von den Beratungsstellen an die Statistischen Landesämter gemeldet werden, gilt allgemein. Sie gilt also auch dann, wenn das Jugendamt Erziehungsberatung im Rahmen einer Hilfeplanung als notwendige und geeignete Hilfe festgestellt hat.
20. Sind die neuen Erhebungsbögen auch für Beratungen zu benutzen, die bereits im Vorjahr begonnen worden sind? Manche Informationen liegen dann doch gar nicht vor.
Ja. Die neuen Erhebungsbögen sind für alle Beratungen zu benutzen, die nach dem 1. Januar 2007 beendet werden bzw. am Ende des Jahres 2007 als bestehend zu melden sind. Die erforderlichen Informationen etwa zur Lebenssituation müssen dann den Beratungsdokumentationen entnommen werden. Wenn ein Aspekt der Lebenssituation nicht bekannt geworden ist, dann kann er (nach den allgemeinen Grundsätzen; siehe auch Frage 11) entfallen. Alle anderen Merkmale sollten den Beratungsfachkräften verfügbar sein.
21. Werden die Daten an das Statistische Landesamt oder an das Statistische Bundesamt gemeldet? Was heißt in diesem Zusammenhang eSTATISTIC.core?
Die Datenerhebung, die Aufbereitung und die Ergebniserstellung bis zur Landesebene sind aufgrund der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland den Ländern übertragen. Alle Datensätze sind daher dem jeweils zuständigen Statistischen Landesamt zu melden.
Auch bei einer elektronischen Datenlieferung über die Schnittstelle eSTATISTIC.core erhalten die Statistischen Landesämter die Daten für ihren Bereich.
22. Wie ist der Turnus der Meldung an das Statistische Landesamt?
Für jede beendete Hilfe ist ein Erhebungsbogen auszufüllen. Die Erhebungsbögen der beendeten Beratungen einer Beratungsstelle sind monatlich an das Statistische Landesamt zu senden. Die Meldung für im Dezember eines Jahres beendete Hilfen müssen daher bis spätestens zum 1. Februar des folgenden Jahres gemeldet werden.
Die Erhebungsbögen für Hilfen, die über das Jahresende andauern (bestehende Hilfen), müssen bis spätestens zum 1. Februar des folgenden Jahres an die Statistischen Landesämter übersandt werden.
Für die elektronische Meldung muss der Turnus mit den Statistischen Landesämtern vereinbart werden.
23. Warum muss eine Kenn-Nummer auf dem Erhebungsbogen eingetragen werden?
Die Kenn-Nummer dient der eventuell notwendig werdenden Kommunikation zwischen dem Statistischen Landesamt und der Erziehungsberatungsstelle. Sie kann von der Beratungsstelle frei vergeben werden. Dabei soll nicht die interne Bearbeitungsnummer/das Aktenzeichen verwendet werden. Aber es muss innerhalb der Beratungsstelle sichergestellt werden, dass von der Kenn-Nummer auf das Aktenzeichen der Beratungsdokumentation zurückgegriffen werden kann. (Siehe auch: Nr. 18).
24. Welche Angaben sind für die Schlüsselnummer zu machen, wenn der Erhebungsbogen postalisch weitergegeben wird? Gibt es Listen, aus denen diese Angaben entnommen werden können?
Bei einer Meldung zur Statistik mit Papierfragebögen brauchen von der Beratungsstelle keine Angaben zu den Schlüsselnummern gemacht zu werden. Diese werden vom Statistischen Landesamt eingesetzt.
Grundsätzlich können diese Daten aber beim Statistischen Landesamt erfragt werden.
25. Wo erfährt man die Kreiskennziffer?
Die Kreiskennziffer ist Teil der Schlüsselnummer und braucht bei Lieferung auf Papierbogen nicht von der Beratungsstelle eingesetzt werden. Auf Anfrage teilt das Statistische Landesamt diese Angaben mit.
26. Wann dürfen laufende Nummern wieder verwendet werden?
Laufende Nummern sind von den Kenn-Nummern der Papierbögen zu unterscheiden. Laufende Nummern ersetzen bei elektronischer Meldung die Kenn-Nummer bei Papierbogen und müssen dieselben Voraussetzungen erfüllen wie diese (siehe auch: Nr. 23). Sie können in jedem Berichtsjahr neu vergeben werden.