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Timestamp: 2016-10-27 18:50:46
Document Index: 281114085

Matched Legal Cases: ['Art. 109', 'Art. 63', 'Art. 63', 'Art. 62', 'BGE', 'BGE', 'Art. 63', 'Art. 8', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 64', 'Art. 66', 'Art. 68']

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 2. Kammer, vom 2. Februar 2011.
1.1 X.________ (geb. 1977) stammt aus der Republik Montenegro. Er kam am 2. Dezember 1992 im Rahmen eines Familiennachzugs in die Schweiz, wo ihm die Niederlassungsbewilligung erteilt wurde. Am 5. Januar 2005 anerkannte er die Vaterschaft der Tochter Z.________, welche seine aus Bosnien-Herzegowina stammende und im Jahr 2002 eingeb�rgerte Lebenspartnerin am 14. September 2004 zur Welt gebracht hatte.
1.2 X.________ wurde in der Schweiz wiederholt straff�llig, worauf das Migrationsamt des Kantons Z�rich am 25. M�rz 2010 seine Niederlassungsbewilligung widerrief und anordnete, dass er die Schweiz nach der Entlassung aus dem Strafvollzug unverz�glich zu verlassen habe. Der Regierungsrat und das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich best�tigten diesen Entscheid am 14. Juli 2010 bzw. 2. Februar 2011.
1.3 X.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich aufzuheben und ihm die Niederlassungsbewilligung zu belassen; eventuell sei die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Seine Eingabe erweist sich als offensichtlich unbegr�ndet und ist ohne Weiterungen mit summarischer Begr�ndung im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG zu erledigen:
2.1 Nach Art. 63 Abs. 2 AuG (SR 142.20) kann die Niederlassungsbewilligung von ausl�ndischen Personen, die sich seit mehr als 15 Jahren ununterbrochen und ordnungsgem�ss in der Schweiz aufhalten, widerrufen werden, wenn der Betroffene in schwerwiegender Weise gegen die �ffentliche Sicherheit und Ordnung verstossen hat bzw. diese gef�hrdet (Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG) oder wenn er zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt worden ist (Art. 62 lit. b AuG). Als "l�ngerfristig" gilt jede Freiheitsstrafe, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 und E. 4.5 E. 379 ff.). Der Widerruf muss im �brigen verh�ltnism�ssig sein. Dabei sind die Schwere der begangenen Delikte, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten des Ausl�nders w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person und auf ihre Angeh�rigen sachgerecht zu ber�cksichtigen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 mit Hinweisen).
2.2.1 Die Vorinstanz hat diese Rechtsprechung auf den vorliegenden Fall korrekt angewendet und dabei weder Art. 63 AuG noch Art. 8 EMRK verletzt: Der Beschwerdef�hrer wurde zwischen 1997 und 2008 unbestrittenermassen im Rahmen von acht Strafentscheiden zu Freiheitsstrafen von insgesamt �ber sechs Jahren verurteilt. Weder die Beziehungen zu seiner Partnerin noch zu seiner Tochter vermochten ihn jeweils von weiteren Straftaten abzuhalten. Dasselbe gilt f�r die am 7. Dezember 2005 gegen ihn bedingt ausgesprochene strafrechtliche Landesverweisung. Im Jahre 2004 befand er sich w�hrend rund neun Monaten im Strafvollzug - ebenso vom 11. Oktober 2007 bis zum 1. Juli 2010, was seine Anwesenheitsdauer von rund 18 Jahren relativiert. Der Beschwerdef�hrer hat sich hier nie integriert und ist allen Warnungen zum Trotz immer wieder straff�llig geworden.
2.2.2 Das Obergericht des Kantons Z�rich hat im Rahmen der letzten Verurteilung das Verschulden des Beschwerdef�hrers als schwer eingestuft: Er habe v�llig grundlos einen Dritten attackiert, was zu einer Massenschl�gerei gef�hrt habe. Sein Vorgehen sei brutal, hemmungs- sowie skrupellos und von einer erschreckenden Bereitschaft zur Gewaltanwendung gezeichnet gewesen. Auch seine Widerhandlungen gegen das Waffengesetz h�tten eine erhebliche kriminelle Energie offenbart. Der Beschwerdef�hrer bringt nichts vor, was geeignet w�re, die grunds�tzlich verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) bzw. deren Beweisw�rdigung, wonach das �ffentliche Interesse an seiner Fernhaltung aus Sicherheitsgr�nden sein privates an einem weiteren Aufenthalt in der Schweiz �berwiege, als offensichtlich unhaltbar erscheinen l�sst (vgl. BGE 136 II 101 E. 3 S. 104 f.).
2.2.3 Der Beschwerdef�hrer ist erst mit 15 Jahren in die Schweiz gekommen. Die heimatlichen Gebr�uche und Sitten sind ihm nach wie vor vertraut; so hat er etwa auch 2007 Ferien in seinem Heimatland verbracht. Seine Partnerin, mit der er seit 8 Jahren liiert sein will, musste aufgrund des Verhaltens des Beschwerdef�hrers damit rechnen, dass sie ihr Familienleben unter Umst�nden nicht in der Schweiz w�rde pflegen k�nnen. Der Beschwerdef�hrer verkennt im �brigen, dass er sich - wegen seines Alters bei der Einreise - nicht auf die Widerrufspraxis bez�glich Ausl�nder der zweiten Generation berufen kann. F�r alles Weitere wird auf die �berzeugenden Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid verwiesen (Art. 109 Abs. 3 AuG).
Dem Ersuchen des Beschwerdef�hrers um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung im vorliegenden Verfahren kann nicht entsprochen werden, da seine Eingabe als zum Vornherein aussichtslos zu gelten hatte (vgl. Art. 64 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat deshalb die mit dem vorliegenden Entscheid verbundenen Kosten zu tragen (vgl. Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen geschuldet (vgl. Art. 68 BGG). Mit dem Urteil in der Sache selber wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.