Source: https://www.vw-ra-hessen.de/MutterschutzAngestellte.html
Timestamp: 2018-09-26 01:32:31
Document Index: 260361403

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 17', '§ 27', '§ 17']

Mutterschutz/Elternzeit (Angestellte)
Während der Zeit des Mutterschutzes und der Elternzeit haben Sie die Möglichkeit, sofern Sie in diesem Zeitraum kein Einkommen aus anwaltlicher Tätigkeit erzielen, den Beitrag gemäß § 27 Abs. 8 S. 1 der Satzung auf den Mindestbeitrag zu reduzieren. Es steht Ihnen aber auch frei, einen höheren Beitrag bis zur Höhe des Regelpflichtbeitrags zu entrichten. Sollten Sie einen höheren Beitrag als den Regelpflichtbeitrag wünschen, ist eine Anpassung des persönlichen Pflichtbeitragssatz nach § 27 Abs. 3 der Satzung erforderlich.
Gemäß § 27 Abs. 8 S. 2 der Satzung entfällt auf Ihren Antrag die Verpflichtung zur Leistung des Mindestbeitrags vom Zeitraum der Geburt Ihres Kinds bis zur Vollendung des 36. Lebensmonats, wenn Sie sich der Betreuung Ihres Kinds zuwenden und nicht anwaltlich tätig sind.
Gemäß § 17 Abs. 3 Nr. 4 c der Satzung bekommen weibliche Mitglieder, unabhängig von der Entscheidung zur Beitragsgestaltung, auf Antrag Zusatzzeiten von einem Jahr für jede Geburt eines lebenden Kinds während der Mitgliedschaft gutgeschrieben.
Vorsorglich weisen wir Sie darauf hin, dass während des Bezugs von Mutterschaftsgeld keine Beiträge durch Ihren Arbeitgeber an das Versorgungswerk abgeführt werden.
Geburtsurkunde des Kinds (für die Beantragung der Beitragsfreistellung gemäß § 27 Abs. 8 S. 2 der Satzung und der Gutschrift der Zusatzzeiten gemäß § 17 Abs. 3 Nr. 4 c der Satzung)
Nachweis über die Elternzeit