Source: http://www.dike.ch/juristische-buecher/weitere-rechtsgebiete/Schiedsgerichtsbarkeit-und-Mediation
Timestamp: 2017-05-30 03:30:31
Document Index: 7358167

Matched Legal Cases: ['Art. 357', 'Art. 178', 'Art. 381', 'Art. 187', 'Art. 75', 'Art. 75', 'Art. 357', 'Art. 178', 'Art. 381', 'Art. 187', 'Art. 75', 'Art. 75', 'Art. 75']

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Jesper Lünsmann Unilateraler "Consent" im System der Streitbeilegung nach der ICSID Konvention
CHF 108,00	"Consent" als Voraussetzung der "jurisdiction of the Centre"
Der Autor unternimmt die erste umfassende dogmatische Untersuchung der heutzutage wichtigsten Grundlage von ICSID-Schiedsverfahren: dem unilateralen „consent“. Diese staatlichen Erklärungen sind in Internationalen Investitionsabkommen enthalten und bieten Investoren die
Möglichkeit, Schiedsv..
Schriftenreihe: Studien zum Internationalen Investitionsrecht, Band 24
Marianne Roth | Michael Geistlinger Yearbook on International Arbitration
CHF 84,00	Volume V
This yearbook series takes up recent trends in international arbitration andalternative dispute resolution and leads them in scholarly debate. Volume V isdedicated to Professor Emeritus Martin HUNTER on the occasion of his 80th birthdayand presents cutting-edge contributions by 27 scholars and pract..
Valentina Meier Schiedsklauseln in Statuten schweizerischer Aktiengesellschaften
CHF 88,00	Schiedsgerichtliche Streitbeilegung gewinnt
gerade in unternehmens- und gesellschaftsrechtlichen Belangen immer mehr an
Bedeutung. Die Möglichkeiten einer Schiedsabrede auf gesellschaftsrechtlicher
Ebene sind in der Schweiz aber insbesondere für Aktiengesellschaften nach wie
vor ungeklärt.
Schriftenreihe: Schweizer Schriften zum Handels- und Wirtschaftsrecht, Band 338
XCI, 338 Seiten
Marco Stacher Einführung in die internationale Schiedsgerichtsbarkeit der Schweiz
CHF 88,00	Die Schiedsgerichtsbarkeit hat sich als Alternative zur staatlichen Gerichtsbarkeit etabliert. Dies gilt insbesondere im internationalen Bereich, in welchem sie zur Entscheidung von Streitigkeiten weit verbreitet ist. In Binnensachverhalten kommt die Schiedsgerichtsbarkeit zwar noch seltener zur ..
XXIII, 416 Seiten
Ueli Vogel-Etienne | Annegret Lautenbach-Koch Mediation
CHF 39,00	Staatliche Gerichtsverfahren sind träge und teuer. Prozesse können Jahre dauern. Doch es gibt alternative Konfliktlösungsverfahren. Zum Beispiel die Mediation. In der Mediation versuchen die Streitparteien, ihren Konflikt selbstbestimmt zu lösen, unter der Leitung eines fachkundigen Mediators. Di..
XVII, 168 Seiten
Tarkan Göksu Schiedsgerichtsbarkeit
CHF 238,00	Am 1. Januar 2011 ist die schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO) in Kraft getreten. Gleichzeitig wurde das Konkordat über die Schiedsgerichtsbarkeit vom 27. März 1969 aufgehoben. Die Binnenschiedsgerichtsbarkeit wird seither im 3. Teil der ZPO geregelt. Dieses neue Regelwerk zur Binnenschiedsge..
LXXII, 802 Seiten
Mladen Stojiljković Die Kontrolle der schiedsgerichtlichen Zuständigkeit
CHF 72,00	Eine der umstrittensten Fragen im Recht der Schiedsgerichtsbarkeit ist die Rolle der staatlichen Gerichte im Verhältnis zum Schiedsverfahren. Einerseits haben staatliche Gerichte eine wichtige unterstützende Funktion, indem sie Aufgaben wahrnehmen, für welche Schiedsgerichten die Kompetenz fehlt...
Schriftenreihe: Schriften zum Schweizerischen Zivilprozessrecht, Band 16
XLIII, 198 Seiten
Ernst Platz Der Vergleich im schweizerischen Recht
CHF 84,00	Das vorliegende Werk hat sich zum Ziel gesetzt, den Vergleich in seinen verschiedenen Ausprägungen und Variationen zu beleuchten. Kaum ein Akteur, welcher sich regelmässig in der Praxis des Rechtswesens bewegt, kommt umhin, die immense Bedeutung einvernehmlicher Einigungen anzuerkennen. Tatsächli..
Schriftenreihe: St. Galler Schriften zur Rechtswissenschaft, Band 24
XLIX, 361 Seiten
CHF 88,00	Volume II
Arbitration is one of the most successful dispute resolution devices in the international arena, be it in the context of commercial disputes, investor-state conflicts, or sports controversies. This actual importance is attended by fast developing legal rules and practices concerning the various k..
Michael Schlumpf Testamentarische Schiedsklauseln
CHF 68,00	Die Durchführung eines Schiedsverfahrens bedarf stets der parteiautonomen Legitimation durch die Parteien. Diese folgt regelmässig aus der Äusserung, sich hinsichtlich eines bestimmten Streitgegenstands der schiedsgerichtlichen Beurteilung zu unterwerfen. In Art. 357 ZPO bzw. Art. 178 IPRG wird d..
Schriftenreihe: Schriften zum Schweizerischen Zivilprozessrecht, Band 9
XXXIII, 228 Seiten
Daniel Sykora Der schiedsgerichtliche Billigkeitsentscheid
CHF 68,00	Das schweizerische Recht sieht sowohl für die Binnenschiedsgerichtsbarkeit wie für die internationale Schiedsgerichtsbarkeit die Möglichkeit der Parteien vor, das Schiedsgericht zu einem Billigkeitsentscheid zu ermächtigen (Art. 381 Abs. 1 lit. b ZPO bzw. Art. 187 Abs. 2 IPRG). Ein Billigkeitsent..
Schriftenreihe: Schriften zum Schweizerischen Zivilprozessrecht, Band 13
XXXIV, 228 Seiten
Stefanie Pfisterer | Anton K. Schnyder Internationale Schiedsgerichtsbarkeit
CHF 39,00	Der Aufschwung des internationalen Handels im 20. Jahrhundert liess die Nachfrage nach einer effizienten und von einer einzelnen Rechtskultur unabhängigen Erledigung von grenzüberschreitenden Streitigkeiten ansteigen. Die Schweiz verfügt über eine lange Tradition als Schiedsort für internationale..
XXIV, 201 Seiten
Marc Burgherr Entscheide von Exekutivorganen im Verein als Gegenstand der Anfechtungsklage von Art. 75 ZGB
CHF 77,00	Zugleich ein Beitrag zur Abgrenzung von Vereinsgerichtsbarkeit und Schiedsgerichtsbarkeit
Art. 75 ZGB, der die vereinsrechtliche Anfechtungsklage normiert, ist primär auf Beschlüsse der Vereinsversammlung zugeschnitten. Inwieweit davon auch Entscheide von Exekutivorganen erfasst werden, ist seit Inkrafttreten des ZGB umstritten. Nach herrschender Auffassung sind Entscheide von Exekuti..
XLIV, 280 Seiten
Marcel Schneider Funktionen des staatlichen Richters am Sitz des internationalen Schiedsgerichts gemäss 12. Kapitel des IPRG
CHF 68,00	Diese Arbeit untersucht, welche Funktionen dem staatlichen Richter am Sitz eines internationalen Schiedsgerichts gemäss dem 12. Kapitel des IPRG zukommen können. Schiedsgerichte stehen nicht ausserhalb der staatlichen Rechtsordnung. Sie sind jedoch private Institutionen. Sie verfügen über keine Z..
Schriftenreihe: St. Galler Studien zum internationalen Recht, Band 38
XXVIII, 176 Seiten
Florian Nikolaus Rehm Die Schiedsgerichtsbarkeit im Rechtssystem
CHF 85,00	In Wirtschaftsstreitigkeiten nimmt die Schiedsgerichtsbarkeit eine bedeutsame Rolle ein. Am Beispiel des deutschen und des schweizerischen Rechts werden Fragen der verfassungsrechtlichen Legitimation und des Verhältnisses zur staatlichen Gerichtsbarkeit erörtert sowie Perspektiven für die Gesetze..
Marco Stacher Die Rechtsnatur der Schiedsvereinbarung
CHF 69,00	Merkmale und Wesen der verpflichtenden und der gestaltenden Elemente der Schiedsvereinbarung
Es ist umstritten, ob die Schiedsvereinbarung ein Prozessvertrag oder ein teils privat-, teils prozessrechtlicher Vertrag ist; sie der einen oder der anderen Vertragsart zuzuordnen erfordert, die Rechtsnatur ihrer Elemente zu bestimmen. Dabei zeigt sich zunächst, dass der Abschluss einer Schiedsv..
Christian Oetiker Eintritt und Wirkung der Rechtshängigkeit in der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit
CHF 98,00	Dr.iur. Christian Oetiker, Eintritt und Wirkung der Rechtshängigkeit in der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit unter besonderer Berücksichtigung der Schiedsordnungen der ICC, des LCIA, der Zürcher Handelskammer und der UNCITRAL, des schweizerischen und englischen Schiedsverfahrensrechtes, des..
Schriftenreihe: St. Galler Studien zum internationalen Recht, Band 33
Jesper Lünsmann	Unilateraler "Consent" im System der Streitbeilegung nach der ICSID Konvention	Der Autor unternimmt die erste umfassende dogmatische Untersuchung der heutzutage wichtigsten Grundlage von ICSID-Schiedsverfahren: dem unilateralen „consent“. Diese staatlichen Erklärungen sind in Internationalen Investitionsabkommen enthalten und bieten Investoren die
Möglichkeit, Schiedsverfahren gegen ihren jeweiligen Gaststaat einzuleiten. Die Frage nach der Natur dieser staatlichen Erklärungen wird anhand einer Auslegung der ICSID-Konvention gemäß den Regeln der Wiener Vertragsrechtskonvention beantwortet. Die gefundenen Ergebnisse werden sodann auf zwei offene Fragen des internationalen Investitionsrechts angewandt: zum einen die Folgen des Rücktritts eines Mitgliedstaates der ICSID-Konvention für die Möglichkeit von Investoren ein Schiedsverfahren gegen den Staat einzuleiten; zum anderen die Frage,
welches Recht auf den „consent“ anzuwenden, und nach welchen Regeln ein
solcher auszulegen ist.	Marianne Roth | Michael Geistlinger	Yearbook on International Arbitration	This
yearbook series takes up recent trends in international arbitration and
alternative dispute resolution and leads them in scholarly debate. Volume V is
dedicated to Professor Emeritus Martin HUNTER on the occasion of his 80th birthday
and presents cutting-edge contributions by 27 scholars and practitioners from
up-do-date issues of general interest, such as: case management, confidentiality
and impartiality, procedural justice, class action, and recognition and
enforcement, Volume V includes profound analyses of specific topics in construction,
banking and finance, investment, and sports arbitration. Moreover, valuable
transnational aspects of mediation and selected national mediation acts and
practices are provided, complemented by a first assessment of online dispute
resolution within the European Union.
Valentina Meier	Schiedsklauseln in Statuten schweizerischer Aktiengesellschaften	Schiedsgerichtliche Streitbeilegung gewinnt
In der vorliegenden Zürcher Dissertation wird
die Frage der Zulässigkeit und Wirkung statutarischer Schiedsklauseln vor dem
Hintergrund des Zusammentreffens von verfassungs-, gesellschafts- und
schiedsverfahrensrechtlichen Normen eingehend untersucht. Neben den
inhaltlichen und formalen Anforderungen des Schiedsrechts behandelt die Arbeit
insbesondere auch die (aktien-) gesellschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen
einer statutarischen Schiedsklausel. Schliesslich werden konkrete Lösungen und
Vorschläge für die Ausarbeitung statutarischer Schiedsklauseln aufgezeigt.
Aktuelle Rechtssetzungsprojekte wie die laufende Revision des Aktienrechts sind
durchgehend berücksichtigt.
Marco Stacher	Einführung in die internationale Schiedsgerichtsbarkeit der Schweiz	Die Schiedsgerichtsbarkeit hat sich als Alternative zur staatlichen Gerichtsbarkeit etabliert. Dies gilt insbesondere im internationalen Bereich, in welchem sie zur Entscheidung von Streitigkeiten weit verbreitet ist...
Ueli Vogel-Etienne | Annegret Lautenbach-Koch	Mediation	Staatliche Gerichtsverfahren sind träge und teuer. Prozesse können Jahre dauern. Doch es gibt alternative Konfliktlösungsverfahren. Zum Beispiel die Mediation. In der Mediation versuchen die Streitparteien, ihren Konflikt selbstbestimmt zu lösen, unter der Leitung eines fachkundigen Mediators. Die Mediation fragt nicht nach Recht und Unrecht, sondern nach Interessen und nach Interessenausgleich. Mediationsverfahren dauern in der Regel nur wenige Wochen. Medianten investieren nicht in ihren Konflikt, sondern in die Lösung.
Diese «nutshell» - Publikation richtet sich an alle, die wissen wollen, wie und weshalb Mediation funktioniert. Sie gibt einen Überblick über verschiedene Spielarten der Mediation und enthält viele Hinweise aus der Mediationspraxis. Ergänzend enthält die Publikation nationale und internationale Mediationsregeln, Gesetzestexte, Musterformulare und Checklisten.
Tarkan Göksu	Schiedsgerichtsbarkeit	Am 1. Januar 2011 ist die schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO) in Kraft getreten. Gleichzeitig wurde das Konkordat über die Schiedsgerichtsbarkeit vom 27. März 1969 aufgehoben. Die Binnenschiedsgerichtsbarkeit wird seither im 3. Teil der ZPO geregelt. Dieses neue Regelwerk zur Binnenschiedsgerichtsbarkeit präsentiert sich über weite Strecken moderner als die internationale Schiedsgerichtsbarkeit, welche nach wie vor im 12. Kapitel des IPRG geregelt ist. Ein genauerer Blick zeigt, dass das Inkrafttreten der ZPO nicht ohne Einfluss auf das internationale Schiedsgerichtsrecht bleiben wird...
Mladen Stojiljković	Die Kontrolle der schiedsgerichtlichen Zuständigkeit	Eine der umstrittensten Fragen im Recht der Schiedsgerichtsbarkeit ist die Rolle der staatlichen Gerichte im Verhältnis zum Schiedsverfahren. Einerseits haben staatliche Gerichte eine wichtige unterstützende Funktion, indem sie Aufgaben wahrnehmen, für welche Schiedsgerichten die Kompetenz fehlt. Andererseits besteht aber die Gefahr, dass staatliche Gerichte über Gebühr in Schiedsverfahren intervenieren und damit deren ordentlichen Verlauf beeinträchtigen. Dieses Spannungsverhältnis zeigt sich vor allem, wenn es um den Zeitpunkt geht, in welchem staatliche Gerichte die Zuständigkeit des Schiedsgerichts überprüfen sollten – vor, während oder erst nach Abschluss des Schiedsverfahrens. Dabei stellen sich nicht nur komplexe Fragen der Kompetenz bzw. Zuständigkeit, sondern auch der Rechtskraft und der Verfahrens-koordinierung im nationalen wie auch im internationalen Verhältnis...
Ernst Platz	Der Vergleich im schweizerischen Recht	Das vorliegende Werk hat sich zum Ziel gesetzt, den Vergleich in seinen verschiedenen Ausprägungen und Variationen zu beleuchten. Kaum ein Akteur, welcher sich regelmässig in der Praxis des Rechtswesens bewegt, kommt umhin, die immense Bedeutung einvernehmlicher Einigungen anzuerkennen. Tatsächlich spricht eine Reihe von Gründen dafür, dass diese Bedeutung des Vergleichs und artverwandter Konfliktlösungsmodelle in absehbarer Zeit nicht etwa abnimmt, sondern tendenziell eher zunehmen dürfte.
Die Untersuchung erfolgt namentlich unter dem Gesichtspunkt der eidgenössischen Zivilprozessordnung, welche den Vergleich bundesrechtlich auf eine einheitliche Grundlage gestellt und dieses altbewährte Werkzeug der Konfliktbeilegung mit neuen Facetten versehen hat. Der erste Schwerpunkt der Arbeit ruht entsprechend auf dem aussergerichtlichen Vergleich, während nachfolgend sein gerichtliches Gegenstück eingehend thematisiert wird. Hierauf aufbauend wird dem – nunmehr neu kodifizierten – Institut der Mediation eine ausführliche Untersuchung zuteil...
Marianne Roth | Michael Geistlinger	Yearbook on International Arbitration	Arbitration is one of the most successful dispute resolution devices in the international arena, be it in the context of commercial disputes, investor-state conflicts, or sports controversies. This actual importance is attended by fast developing legal rules and practices concerning the various kinds and stages of arbitral proceedings. Volume II highlights inter alia emergency rules, costs, and expert evidence in international arbitration, deals with dissenting opinions in commercial arbitration, reflects the ICC's arbitration clause for trust disputes, focuses on substantive and procedural issues of investment disputes and analyses the problem of creeping expropriation in this context. Moreover, specific emphasis is laid on mediation in Belgium, Germany, and Austria. Apart from these topics each of the 23 contributions to Volume II deserves special attention in an international setting where arbitration and mediation gain ever-growing importance.
Michael Schlumpf	Testamentarische Schiedsklauseln	Die Durchführung eines Schiedsverfahrens bedarf stets der parteiautonomen Legitimation durch die Parteien. Diese folgt regelmässig aus der Äusserung, sich hinsichtlich eines bestimmten Streitgegenstands der schiedsgerichtlichen Beurteilung zu unterwerfen. In Art. 357 ZPO bzw. Art. 178 IPRG wird diese Äusserung als Schiedsvereinbarung bezeichnet. Dieser Begriff macht deutlich, dass der Legitimationsakt in enger Anlehnung an das Vertragsrecht verstanden wird. Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht die Frage, ob ein Erblasser auch durch letztwillige Verfügung – d.h. im Gegensatz zum Vertragsrecht «einseitig» – eine Schiedsklausel anordnen und damit für die Nachlassabwicklung bzw. für Nachlassstreitigkeiten den Einsatz eines Schiedsgerichts vorsehen kann. Weil diese an sich prozessuale Frage in enger Verbindung zum materiellen Recht steht, bewegt sich der Autor an der Schnittstelle zwischen Prozessrecht, Schiedsgerichtsbarkeit und Erbrecht…
Daniel Sykora	Der schiedsgerichtliche Billigkeitsentscheid	Das schweizerische Recht sieht sowohl für die Binnenschiedsgerichtsbarkeit wie für die internationale Schiedsgerichtsbarkeit die Möglichkeit der Parteien vor, das Schiedsgericht zu einem Billigkeitsentscheid zu ermächtigen (Art. 381 Abs. 1 lit. b ZPO bzw. Art. 187 Abs. 2 IPRG). Ein Billigkeitsentscheid kann vereinfacht als Entscheid unter Berücksichtigung der Einzelfallgerechtigkeit beschrieben werden, der im Vergleich zu einem an eine bestimmte Rechtsordnung gebundenen schiedsgerichtlichen oder gerichtlichen Entscheid oft schneller und einfacher zu fällen ist. Der Autor zeigt auf, dass die Parteien den Schiedsrichter nicht nur zu einem Billigkeitsentscheid in materiellrechtlicher Hinsicht ermächtigen können, sondern auch eine verfahrensrechtliche Billigkeitsermächtigung zulässig ist. Die vorliegende Dissertation behandelt nach einer kurzen historischen Einleitung den schiedsgerichtlichen Billigkeitsentscheid im schweizerischen Rechtssystem...
Stefanie Pfisterer | Anton K. Schnyder	Internationale Schiedsgerichtsbarkeit	Der Aufschwung des internationalen Handels im 20. Jahrhundert liess die Nachfrage nach einer effizienten und von einer einzelnen Rechtskultur unabhängigen Erledigung von grenzüberschreitenden Streitigkeiten ansteigen. Die Schweiz verfügt über eine lange Tradition als Schiedsort für internationale Streitigkeiten und ist heute eines der weltweit bedeutendsten Zentren der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit. Die internationale Schiedsgerichtsbarkeit fasziniert als besonders dynamisches und für die Schweiz bedeutendes Rechtsgebiet. Das vorliegende Werk stellt die Rechtslage der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit in der Schweiz dar. Die Darstellung erfolgt möglichst praxisnah. Dazu dienen insbesondere zahlreiche Hinweise auf die für den Schiedsplatz Schweiz relevanten Schiedsordnungen und Schiedsinstitutionen (insbesondere die Internationale Schiedsordnung der Schweizerischen Handelskammern [Swiss Rules], die Schiedsgerichtsordnung der Internationalen Handelskammer [ICC Rules], die UNCITRAL Arbitration Rules) sowie überblickartige Schaubilder...
Marc Burgherr	Entscheide von Exekutivorganen im Verein als Gegenstand der Anfechtungsklage von Art. 75 ZGB	Art. 75 ZGB, der die vereinsrechtliche Anfechtungsklage normiert, ist primär auf Beschlüsse der Vereinsversammlung zugeschnitten. Inwieweit davon auch Entscheide von Exekutivorganen erfasst werden, ist seit Inkrafttreten des ZGB umstritten. Nach herrschender Auffassung sind Entscheide von Exekutivorganen anfechtbar, wenn sie vereinsintern letztinstanzlich sind und in Mitgliedschaftsrechte eingreifen. Dieser Grundsatz und die beiden formulierten Einschränkungen werden in der vorliegenden Arbeit einer kritischen Analyse unterzogen. Die Untersuchung kommt zum Schluss, dass Art. 75 ZGB unterschiedslos auf die Entscheide sämtlicher Vereinsorgane Anwendung findet. Diese Einsicht erlaubt es, allgemein die Wesensmerkmale anfechtbarer Vereinsentscheide aufzuzeigen und diese von nicht anfechtbarer Organtätigkeit abzugrenzen. Zwei heiklen Abgrenzungsfragen, die wiederum besonders bei Exekutivorganen praktisch relevant sind, geht die Arbeit vertieft nach...
Marcel Schneider	Funktionen des staatlichen Richters am Sitz des internationalen Schiedsgerichts gemäss 12. Kapitel des IPRG	Diese Arbeit untersucht, welche Funktionen dem staatlichen Richter am Sitz eines internationalen Schiedsgerichts gemäss dem 12. Kapitel des IPRG zukommen können. Schiedsgerichte stehen nicht ausserhalb der staatlichen Rechtsordnung. Sie sind jedoch private Institutionen. Sie verfügen über keine Zwangsgewalt. Das 12. Kapitel des IPRG enthält Bestimmungen, die es dem Schiedsgericht oder den Parteien eines Schiedsverfahrens ermöglichen, den staatlichen Richter um Mitwirkung zu ersuchen. Damit soll die ordnungsgemässe Durchführung des Schiedsverfahrens gewährleistet oder erleichtert werden. Ein Beizug des staatlichen Gerichts kann sich nicht nur während oder zu Ende des Schiedsverfahrens aufdrängen, sondern bereits bei der Bestellung der Schiedsrichter. Ein zuständiger staatlicher Richter wird nur auf Anträge des Schiedsgerichts oder der Parteien des Schiedsverfahrens hin tätig. Es obliegen ihm unterschiedlich weitgehende Prüfungspflichten hinsichtlich der beantragten Massnahmen...
Florian Nikolaus Rehm	Die Schiedsgerichtsbarkeit im Rechtssystem	In Wirtschaftsstreitigkeiten nimmt die Schiedsgerichtsbarkeit eine bedeutsame Rolle ein. Am Beispiel des deutschen und des schweizerischen Rechts werden Fragen der verfassungsrechtlichen Legitimation und des Verhältnisses zur staatlichen Gerichtsbarkeit erörtert sowie Perspektiven für die Gesetzesauslegung wie auch für die Gesetzgebung aufgezeigt. Kernaussage ist, dass die Schiedsgerichtsbarkeit ebenso wie die Staatsgerichtsbarkeit im Rechtsstaatsprinzip und nicht in der Privatautonomie zu verorten ist. Dem Einzelnen soll ein Anspruch auf staatliche Anerkennung des Schiedsentscheids als Ausgleich für das ihm auferlegte Selbsthilfeverbot zukommen. Vorbehaltlich des staatlichen Rechtsprechungsmonopols stellt dabei die Schiedsgerichtsbarkeit eine im Verhältnis zu der Staatsgerichtsbarkeit gleichwertige, nicht aber gleichartige Form des Rechtsschutzes dar...
Marco Stacher	Die Rechtsnatur der Schiedsvereinbarung	Es ist umstritten, ob die Schiedsvereinbarung ein Prozessvertrag oder ein teils privat-, teils prozessrechtlicher Vertrag ist; sie der einen oder der anderen Vertragsart zuzuordnen erfordert, die Rechtsnatur ihrer Elemente zu bestimmen. Dabei zeigt sich zunächst, dass der Abschluss einer Schiedsvereinbarung nicht nur die Zuständigkeitsordnung gestaltet, sondern auch eigentliche Pflichten entstehen lässt, namentlich die Pflicht, (i) die Einleitung eines staatlichen Verfahrens zu unterlassen, (ii) bei der Bestellung des Schiedsgerichts mitzuwirken, (iii) sich am Kostenvorschuss zu beteiligen, (iv) den Schiedsspruch umzusetzen und – in begrenztem Umfang – (v) die Vertraulichkeit des Verfahrens zu wahren. Die Schiedsvereinbarung besteht demnach aus verschiedenen Elementen; und alle Elemente sind prozessual zu qualifizieren. Das Thema der vorliegenden Arbeit bietet deshalb auch die Gelegenheit, die Rechtsfigur des Prozessvertrags zu untersuchen...
Christian Oetiker	Eintritt und Wirkung der Rechtshängigkeit in der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit	Dr.iur. Christian Oetiker, Eintritt und Wirkung der Rechtshängigkeit in der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit unter besonderer Berücksichtigung der Schiedsordnungen der ICC, des LCIA, der Zürcher Handelskammer und der UNCITRAL, des schweizerischen und englischen Schiedsverfahrensrechtes, des UNCITRAL Modellgesetzes über die internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit sowie des materiellen schweizerischen und englischen Rechts.
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