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Timestamp: 2018-02-21 07:40:54
Document Index: 189537099

Matched Legal Cases: ['§46', '§48', '§3', '§34', '§39', '§50', '§55']

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Deutschland-Köln: Realisierungswettbewerb „Neubau Bezirksrathaus Rodenkirchen“ | Verhandlungsverfahren mit vorgelagertem Planungswettbewerb zur Erlangung eines Vorprojekts für eine Totalunternehmerausschreibung
12/09/2017 S174 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren Deutschland-Köln: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 2017/S 174-357561
II.1) Beschreibung II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber: Realisierungswettbewerb „Neubau Bezirksrathaus Rodenkirchen“ | Verhandlungsverfahren mit vorgelagertem Planungswettbewerb zur Erlangung eines Vorprojekts für eine Totalunternehmerausschreibung. II.1.2) Kurze Beschreibung: Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln beabsichtigt im Zentrum des Stadtteils Köln-Rodenkirchen einen Ersatzneubau für das, in den 60er Jahren errichtete (Bezirks-)Rathaus, zu realisieren. Das Bestandsgebäude ist nicht sanierungsfähig und wird abgebrochen. Bereits 2009/2010 wurden im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung die städtebaulichen Anforderungen und damit die Grundlagen der angestrebten städtebaulichen Neuordnung des Planungsgebiets geklärt. Das zugrundeliegende Konzept sieht anstelle des heutigen achtgeschossigen Rathausbaus einen Neubau mit fünf Vollgeschossen vor sowie eine deutlich attraktivere Wegeverbindung zwischen dem Rathausplatz an der Hauptstraße und dem Rheinufer. Der Abbruch und Ersatzneubau für das Rathaus, einschließlich der zugehörigen Tiefgarage und der Neugestaltung des Rathausvorplatzes, soll bis 2021 durch ein Totalunternehmen schlüsselfertig errichtet werden. Das Ziel des Wettbewerbs ist die Auswahl des Generalplaners, der im Auftrag der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln und auf Grundlage des prämierten Wettbewerbsprojekts Planungsleistungen für das oben genannte Bauvorhaben erbringt. Das Leistungsbild umfasst die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen für die Planungs- und Bauleistungen des Totalunternehmers für den Abbruch des Bestandsgebäudes sowie für den Neubau des Bezirksrathauses und des Rathausvorplatzes. Parallel dazu werden die angestrebten städtebaulichen Qualitäten des Wettbewerbsergebnisses in einem städtebaulichen Rahmenplan einschließlich der angrenzenden Grundstücke und Stellplatzanlagen konkretisiert. Für die Ausschreibung der Totalunternehmerleistungen wird in diesem Wettbewerb ein Generalplaner gesucht, der die Erstellung der Unterlagen für die Ausschreibung der Totalunternehmerleistungen betreut und hierfür die notwendigen Planungsleistungen einschließlich Entwurfsplanung erstellt. Die Planung des Abbruchs des Bestandsgebäudes erfolgt durch den Totalunternehmer. Der Planungswettbewerb wird als nichtoffener, anonymer, städtebaulicher, hochbaulicher und freiraumplanerischer Generalplanerwettbewerb nach RPW 2013 durchgeführt. Der Planungswettbewerb ist Teil eines VgV-Verhandlungsverfahrens. Insgesamt nehmen 12 Architekturbüros als Generalplaner mit einem Team aus Fachplanern am Planungswettbewerb teil. Die Generalplanerteams decken die Disziplinen Architektur, TGA-Planung, Tragwerksplanung, Landschaftsarchitektur, Bauphysik und Stadtplanung ab. II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) 71240000 , 71400000
12/09/2017 S174 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Köln: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2017/S 174-357561
Postfach 10 35 64, Hausanschrift: KölnTriangle, Ottoplatz 1, 50679 Köln
Zu Händen von: Astrid Schüßler
E-Mail: astrid.schuessler@stadt-koeln.de
Weitere Auskünfte erteilen: neubighubacher Architektur Städtebau Strukturentwicklung
Zu Händen von: Jörg Neubig / Simon Hubacher
Internet-Adresse: www.neubighubacher.de/aktuell
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: neubighubacher Architektur Städtebau Strukturentwicklung
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: neubighubacher Architektur Städtebau Strukturentwicklung
Internet-Adresse: http://www.neubighubacher.de/aktuell
Realisierungswettbewerb „Neubau Bezirksrathaus Rodenkirchen“ | Verhandlungsverfahren mit vorgelagertem Planungswettbewerb zur Erlangung eines Vorprojekts für eine Totalunternehmerausschreibung.
Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln beabsichtigt im Zentrum des Stadtteils Köln-Rodenkirchen einen Ersatzneubau für das, in den 60er Jahren errichtete (Bezirks-)Rathaus, zu realisieren. Das Bestandsgebäude ist nicht sanierungsfähig und wird abgebrochen.
Bereits 2009/2010 wurden im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung die städtebaulichen Anforderungen und damit die Grundlagen der angestrebten städtebaulichen Neuordnung des Planungsgebiets geklärt. Das zugrundeliegende Konzept sieht anstelle des heutigen achtgeschossigen Rathausbaus einen Neubau mit fünf Vollgeschossen vor sowie eine deutlich attraktivere Wegeverbindung zwischen dem Rathausplatz an der Hauptstraße und dem Rheinufer.
Der Abbruch und Ersatzneubau für das Rathaus, einschließlich der zugehörigen Tiefgarage und der Neugestaltung des Rathausvorplatzes, soll bis 2021 durch ein Totalunternehmen schlüsselfertig errichtet werden.
Das Ziel des Wettbewerbs ist die Auswahl des Generalplaners, der im Auftrag der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln und auf Grundlage des prämierten Wettbewerbsprojekts Planungsleistungen für das oben genannte Bauvorhaben erbringt. Das Leistungsbild umfasst die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen für die Planungs- und Bauleistungen des Totalunternehmers für den Abbruch des Bestandsgebäudes sowie für den Neubau des Bezirksrathauses und des Rathausvorplatzes.
Parallel dazu werden die angestrebten städtebaulichen Qualitäten des Wettbewerbsergebnisses in einem städtebaulichen Rahmenplan einschließlich der angrenzenden Grundstücke und Stellplatzanlagen konkretisiert.
Für die Ausschreibung der Totalunternehmerleistungen wird in diesem Wettbewerb ein Generalplaner gesucht, der die Erstellung der Unterlagen für die Ausschreibung der Totalunternehmerleistungen betreut und hierfür die notwendigen Planungsleistungen einschließlich Entwurfsplanung erstellt. Die Planung des Abbruchs des Bestandsgebäudes erfolgt durch den Totalunternehmer.
Der Planungswettbewerb wird als nichtoffener, anonymer, städtebaulicher, hochbaulicher und freiraumplanerischer Generalplanerwettbewerb nach RPW 2013 durchgeführt. Der Planungswettbewerb ist Teil eines VgV-Verhandlungsverfahrens.
Insgesamt nehmen 12 Architekturbüros als Generalplaner mit einem Team aus Fachplanern am Planungswettbewerb teil.
Die Generalplanerteams decken die Disziplinen Architektur, TGA-Planung, Tragwerksplanung, Landschaftsarchitektur, Bauphysik und Stadtplanung ab.
, 71400000
Wirtschaftsteilnehmende am Wettbewerb sind Architekt/innen als Generalplaner mit einem interdisziplinären Fachplanerteam, das Planungsleistungen in den Bereichen der Stadtplanung, der Freianlagen, technischen Ausrüstung, Tragwerksplanung und Bauphysik erbringt.
Zum Wettbewerb zugelassen sind entsprechende Generalplaner mit ihrem Fachplanerteam, die die von der Ausloberin vorgegebenen, eindeutigen, nicht diskriminierenden, der Aufgabenstellung angemessenen Anforderungen gem. §46 VgV erfüllen.
Mindestanforderungen der Fachkunde
Der Nachweis der Fachkunde erfolgt dabei anhand der Referenzprojekte 1 bis 9 (siehe Teilnahmeantrag, Teil VI und VII), d.h. anhand von qualitativen Kriterien. Die qualitativen Kriterien sind näher in der Anlage 1 zu dieser EU-Bekanntmachung beschrieben.Der Teilnahmeantrag und die Anlage 1 für den Wirtschaftsteilnehmenden sind als Download verfügbar:
"WB_BZR_Teilnahmeantrag_Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer.pdf" und unter "WB BZR_Anlage 1_der_EU-Bekanntmachung.pdf" unter http://www.neubighubacher.de/aktuell.html
Die Mindestanforderungen für den Nachweis der Fachkunde erfolgt anhand der Referenzprojekte 1 bis 7 (siehe Teilnahmeantrag, Teil VI, Referenzprojekte 1 bis 7) für die einzelnen Fachdisziplinen sowie die erforderlichen Nachweise und Eigenerklärungen der Leistungsfähigkeit und der Zuverlässigkeit gem. §48 VgV (siehe Teilnahmeantrag, Teil II bis VI) für den Wirtschaftsteilnehmenden oder die Bewerbergemeinschaft mit Stadtplaner/innen, Landschaftsarchitekten/-innen, Ingenier/innen der technischen Ausrüstung, der Tragwerksplanung sowie der Bauphysik des Generalplanerteams zu entnehmen.
Zusätzlich ist der Nachweis der besonderen fachlichen Eignung möglich (siehe Teilnahmeantrag, Teil VII, Referenzprojekt 8 und 9.1 oder 9.2 oder 9.3).
Sofern es sich beim Wirtschaftsteilnehmenden um eine Bewerbergemeinschaft handelt, ist der Teilnahmeantrag, Teil II bis V, von jedem Mitglied im Team auszufüllen und zu unterschreiben. Sofern der Wirtschaftsteilnehmende (Generalplaner) zur Erfüllung der Mindestanforderungen der fachlichen Eignung gem. Teilnahmeantrag, Teil VI sich mit Fachplanern/innen im Team bewirbt, ist der Teilnahmeantrag, Abschnitt II bis V auch von den Fachplanern im Generalplanerteam auszufüllen.
Die Anzahl der Teilnehmenden am Wettbewerb ist auf 12 Wirtschaftsteilnehmenden oder Bewerbergemeinschaften begrenzt.
9 Teilnehmende werden vom Auslober unter jenen form- und fristgerecht eingegangenen Bewerbungen ausgewählt, für die anhand der eindeutigen, nicht diskriminierenden, angemessenen und qualitativen Kriterien der Nachweis der Mindestanforderungen an die Zulassung festgestellt wird. Sofern die Zahl der Bewerber, die entsprechende Kriterien und Mindestanforderungen an die fachliche Eignung für die Bearbeitung der Bauaufgabe erfüllen, höher als 9 ist, wird die Auswahl (gem. RPW 2013, Stand 31.03.2013, §3(3)) unter Berücksichtigung des Nachweises der besonderen fachlichen Eignung (siehe Teilnahmeantrag, Teil VII, Referenzprojekt 8 und 9.1 oder 9.2 oder 9.3) ausgewählt.
Sofern die Anzahl der Bewerber/innen, die den Nachweis der besonderen fachlichen Eignung erbringen, die Anzahl der vorgesehenen weiteren 9 Teilnehmer übersteigt und eine eindeutige Auswahl nach Würdigung der Nachweise der besonderen fachlichen Eignung aufgrund objektiver fachlicher Kriterien nicht möglich ist, entscheidet im Falle von gleichqualifizierten Bewerber/innen das Los über die Zulassung zum Wettbewerb.
Sofern die Anzahl der Bewerber/innen, die den Nachweis der besonderen fachlichen Eignung erbringen, die Anzahl der vorgesehenen weiteren 9 Teilnehmer unterschreitet, sind diese zum Wettbewerb zugelassen.
Die weiteren drei Teilnehmenden am Wettbewerb hat die Ausloberin zur Teilnahme ausgewählt. Für alle bereits ausgewählten Teilnehmenden wurde der Nachweis der Mindestanforderungen an die Zulassung zum Wettbewerb bestätigt.
Die Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb ist ausschließlich unter Verwendung des Teilnahmeantrags und seiner Anlagen zulässig. Veränderungen am Teilnahmeantrag und seinen Anlagen führen zum Ausschluss vom Bewerberauswahlverfahren. Wirtschaftsteilnehmende oder Bewerbergemeinschaften haben eine/n gegenüber der Ausloberin bevollmächtigte/-n und für die Arbeit des gesamten Generalplanerteams verantwortliche/-n Vertreter/-in zu benennen.
Der Teilnahmeantrag für den Wirtschaftsteilnehmenden ist als Download verfügbar:
"WB_BZR_Teilnahmeantrag_Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer.pdf" unter http://www.neubighubacher.de/aktuell.html
Er ist vollständig ausgefüllt, an der vorgesehenen Stelle unterschrieben und um die geforderten Anlagen ergänzt bei der unter Ziff. "A.III) Adressen und Kontaktstellen, an die Projekte/Teilnahmeanträge zu richten sind" genannten Stelle fristgerecht einzureichen.
Die Teilnahmeanträge müssen in einem verschlossenen Umschlag/Behältnis mit der Aufschrift "Nicht öffnen –Teilnahmeantrag „Bezirksrathaus Rodenkirchen" eingeliefert werden.
Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die fristgerecht eingehen, vollständig sind und die Mindestanforderungen erfüllen.
Die Ausloberin behält sich vor, fehlende Unterlagen und Eigenerklärungen oder ergänzende Belege von den Wirtschaftsteilnehmenden oder den Bewerbergemeinschaften unter Fristsetzung von fünf Werktagen nachzufordern.
Über die geforderten Bewerbungsunterlagen hinaus gehende Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Teilnahmeanträge, die nicht unterschrieben sind, werden nicht gewertet. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgeschickt. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Als Wirtschaftsteilnehmender oder Mitglied der Bewerbergemeinschaft zulässig sind natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in berechtigt sind.
Bewerbergemeinschaften sind nur dann teilnahmeberechtigt, wenn
Als Fachplaner im Generalplanerteam zulässig sind natürliche Personen die gemäß der Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates am Tage der Bekanntmachung
a) zur Führung der Berufsbezeichnung Stadtplaner/ in berechtigt ist/ sind bzw.
b) zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/ in berechtigt ist/ sind bzw.
c) berechtigt ist/ sind, Leistungen bei der Technischen Ausrüstung zu erbringen, oder
d) berechtigt ist/ sind, Leistungen für die Tragwerksplanung zu erbringen, oder
e) berechtigt ist/ sind, alle Leistungen der Bauphysik entsprechend den in der HOAI 2013 beschriebenen Leistungsbildern zu erbringen.
Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirtschaftsraumes EWR, sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Ist in dem jeweiligen Herkunftsmitgliedsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt/in, Landschaftsarchitekt/in oder Fachingenieur/in, wer über ein Diplom, einen Ausbildungsnachweis oder einen sonstigen Nachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/ EG gewährleistet ist.
Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn zu ihrem Geschäftszweck die Erbringung von Planungsleistungen gehört, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen, und der oder die in der Gesellschaft tätigen Verfasser der Wettbewerbsarbeit die oben genannten Anforderungen erfüllen. Wer am Tage der Auslobung bei einem Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft angestellt ist oder in anderer Form als Mitarbeiter/in an dessen Wettbewerbsarbeit teilnimmt, ist von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen.
Mehrfachbewerbungen von Wirtschaftsteilnehmenden und von Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Als Mehrfachbewerbungen werden auch Bewerbungen von Zweigstellen und Niederlassungen des Wirtschaftsteilnehmenden sowie Bewerbungen selbständiger Gesellschaften, deren Inhaber/Gesellschafter mit solchen des Wirtschaftsteilnehmenden übereinstimmen, gewertet. Verstöße hiergegen haben den Ausschluss von der Zulassung zum Wettbewerb für alle Bewerbungen der Beteiligten zur Folge.
1. Halfmann Architekten Partnerschaft mbB, Martin + Ulrike Halfmann, Dipl. Ing. Architekten BDA, Köln
2. kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln
3. v-architekten GmbH, Köln
— Qualität der Umsetzung des zugrunde liegenden städtebaulichen Konzepts;
— Qualität und Anpassungsfähigkeit des Architekturkonzepts;
— Aufenthaltsqualität;
— Wirtschaftlichkeit in Erstellung, Betrieb und Unterhalt;
— Qualität und Anpassungsfähigkeit des Gebäudetechnik- und Energiekonzepts;
— Qualität und Anpassungsfähigkeit des Freiraumkonzepts.
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 11.10.2017
Tag: 11.10.2017 - 14:00
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: 1. Preis 48 000 EUR netto,
2. Preis 32 000 EUR netto,
2 Anerkennungen, je 20 000 EUR netto.
Für Preise und Anerkennungen steht insgesamt eine Summe von 120 000 EUR, netto, exkl. MwSt. zur Verfügung. Die Mehrwertsteuer für ausländische Preisträger wird von der Ausloberin abgeführt. Preise und Anerkennungen werden nach der Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Das Preisgericht kann einstimmig auch eine andere Verteilung der Preise und Anerkennungen beschließen.
Über die unter IV.5.1) genannten Preise und Anerkennungen hinaus, sind keine weiteren Zahlungen an Teilnehmende vorgesehen.
Zuschlag im VgV-Verhandlungsverfahren
Die Entscheidung des Preisgerichts des Planungswettbewerbs wird im VgV-Verhandlungsverfahren mit 100 % gewertet. Das heißt, der Zuschlag erfolgt an den/die Verfasser der mit dem 1. Preis prämierten Arbeit, sofern der Wirtschaftsteilnehmer beziehungsweise die Wirtschaftsteilnehmer der Bietergemeinschaft
— fehlende Nachweise zu Eignungskriterien spätestens zum Abgabetermin der Unterlagen für das VgV-Verhandlungsgespräch erbringt/en,
— im VgV- Verhandlungsgespräch die auftragsbezogenen Zuschlagskriterien hinreichend erfüllt/en.
— im Anschluss an das VgV-Verhandlungsgespräch ein prüffähiges Honorangebot gem. Anforderungen des Auftraggebers vorlegt/en.
Folgende auftragsbezogene Zuschlagskriterien sind Gegenstand des VgV-Verhandlungsgesprächs:
a) Sicherstellung der Kostenverfolgung und Herstellung von Kostensicherheit im Auftragsfall, insbesondere das Vorgehen zur Vermeidung von Kollisionen in der Planung und die Vermeidung von Nachträgen;
b) Kompetenz der Terminverfolgung und Herstellung von Terminsicherheit im Auftragsfall, insbesondere die Begrenzung und das Management von Komplexität in allen beauftragten Leistungsphasen;
c) Sicherstellung des Schnittstellenmanagements im Generalplanerteam im Auftragsfall;
d) Sicherstellung des Schnittstellenmanagements mit dem Auftraggeber im Auftragsfall, insbesondere die geplante Rollen- und Aufgabenabgrenzung von Auftragnehmer und Auftraggeber in Leistungsphase 6 und 7 im Kontext der erforderlichen EU-weiten Ausschreibung der Totalunternehmerleistungen;
e) Zusammensetzung des Projektteams im Auftragsfall sowohl auf Ebene Generalplaner als auch für die Fachplanungen.
Im Rahmen des VgV-Verhandlungsgesprächs erfolgt zudem die
f) Erörterung des Entwurfs des Honorarangebots.
Der Auftraggeber ist berechtigt das VgV-Verhandlungsverfahren mit dem/den Verfasser/n der mit dem 2. Preis prämierten Arbeit durchzuführen,
— sofern auch nach Einräumung der Möglichkeit der Nachbesserung aufgrund mangelnden Nachweises auftragsbezogener Zuschlagskriterien, oder aufgrund des Nichtvorliegens eines prüffähigen Honorarangebots, nach 4 Wochen nach der geforderten Abgabe des prüffähigen Honorarangebots die hinreichende Erfüllung der Zuschlagskriterien nicht festgestellt werden kann, ebenso
— sofern 6 Wochen nach förmlichen Feststellung der Erfüllung der Zuschlagskriterien durch den Auftraggeber kein Vertragsabschluss mit dem 1. Preisträger erfolgt ist.
Sofern obengenannte Anforderungen auch für den 2. Preisträger nicht erfüllt sind, wird entsprechend der Rangfolge des Wettbewerbsergebnisses mit den Verfassern der mit Anerkennungen prämierten Arbeiten verhandelt.
Wirtschaftsteilnehmer, die zur Teilnahme am VgV-Verhandlungsverfahren aufgefordert werden, reichen vor dem Verhandlungsgespräch ein Dossier und/oder Ihre Präsentation für das Verhandlungsgespräch zu den oben genannten Punkten a) – f) ein sowie die in der Aufforderung zur Teilnahme am VgV-Verhandlungsverfahren aufgeführten Nachweisen zu Eignungskriterien gemäß EU-Bekanntmachung.
Adresse und Frist (Submissionstermin!) dieser Unterlagen sind der Aufforderung zur Teilnahme am VgV-Verhandlungsverfahren zu entnehmen. Gleiches gilt für den Abgabetermin des prüffähigen Honorarangebots.
Der Auslober verpflichtet sich, sobald und soweit das Vorhaben zur Realisierung kommt und unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts den/die Wirtschaftsteilnehmer, die den Zuschlag erhalten haben mit weiteren planerischen Leistungen zu beauftragen.
Das Auftragsversprechen für Generalplanerleistungen umfasst folgende Leistungsbilder:
Pos. 1. Leistungen für Gebäude gem. §34 HOAI 2013, Anlage 10
a) Leistungsphase 1 bis 3
b) Leistungsphase 6 und 7, als Funktionalausschreibung von Totalunternehmerleistungen
Darüberhinausgehend werden die für die Erstellung von Leistungsphase 6 und 7 notwendigen Planungsleistungen als Grundleistungen oder Besondere Leistungen aus weiteren Leistungsphasen beauftragt. Im Rahmen der Angebotsaufforderung im VgV-Verfahren sind folgende weitere Leistungen anzubieten:
c) Teilleistungen aus Leistungsphase 5 mindestens im Umfang von 5 v.H. des Gesamthonorars Leistungsphase 1 bis 9, als Bestandteil des Pflichtenhefts der Ausschreibung: Referenzdetails der Gebäudehülle und der inneren Verkehrsflächen, incl. Material- und Farbkonzept als Grundlage zur Beschreibung der ausgeschriebenen materiellen Qualitäten und des Standards des Gebäudes,
d) Fortschreiben der Raumbuchblätter Anlage 1.1 bis 1.3 als Raumbuch, dem endgültigen Entwurf / der Planung entsprechend als Anlage für die Funktionalausschreibung TU (Besondere Leistung)
Pos. 2. Leistungen für Freianlagen gem. §39 HOAI, Anlage 11
Darüberhinausgehend werden die für die Erstellung von Leistungsphase 6 und 7 notwendigen Planungsleistungen als Grundleistungen/Besondere Leistungen aus weiteren Leistungsphasen beauftragt. Im Rahmen der Angebotsaufforderung im VgV-Verfahren sind folgende weitere Leistungen anzubieten:
c) Teilleistungen aus Leistungsphase 5, mindestens im Umfang von 3 v.H. des Gesamthonorars der Leistungsphasen 1 bis 9, als Bestandteil des Pflichtenhefts der Ausschreibung: Referenzdetails des Freiraums und der Verkehrsflächen, incl. Angaben zu Material, Ausstattung (incl. Beleuchtung) und Farbe als Grundlage zur Beschreibung der ausgeschriebenen materiellen Qualitäten und des Standards der Freianlagen,
Pos. 3. Leistungen für Tragwerksplanung gem. §50 HOAI 2013, Anlage 14
a) Klären der Aufgabenstellung und Beraten des Architekten in statisch-konstruktiver Hinsicht unter Berücksichtigung der Standsicherheit, der Erdbebensicherheit (Zone 1) Hochwasserschutzmaßnahmen, des konstruktiven Brandschutzes etc.. Zudem werden Angaben zur Auftriebssicherheit, zur Gebrauchstauglichkeit und zur Bauwerksgründung erwartet.
b) Mitwirken beim Erstellen der Leistungsbeschreibung für die Funktionalausschreibung des Totalunternehmers.
Pos.4. Leistungen für technische Ausrüstung gem. §55 HOAI 2013, Anlage 15 für Anlagengruppen 1-5
Pos. 5. Leistungen für thermische Bauphysik gem. HOAI 2013, Anlage 1
a) Beratung des Architekten in der Klärung der Aufgabenstellung in bauphysikalischer sowie in raum- und bauakustischer Hinsicht in Vorplanung, Entwurfsplanung.
Pos. 6. Besondere Leistungen zur Flächenplanung, gem. HOAI 2013, Anlage 9
hier: städtebaulicher Rahmenplan gem. Leistungsbild entsprechend Merkblatt Nr. 51 Städtebaulicher Entwurf als Besondere Leistungen in der Flächenplanung der AK BW vom 05/2014.
Mindestleistungsumfang:
a) Grundleistungen in Leistungsphase 1 bis 3: mind 80 % der in Merkblatt 51 genannten Grundleistungen
b) Besondere Leistungen: Qualitätssicherung in der Umsetzung des Projekts des Bezirksrathauses
Vertragsgrundlage für die weitere Beauftragung ist der Mustervertrag für Generalplanerleistungen der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln.
zu IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
— Prof. Gerd Aufmkolk,Landschaftsarchitekt, Nürn-berg
— Peter Berner, Architekt, Köln
— Titus A. Bernhard, Architekt, Augsburg
— Prof. Hilde Léon, Architektin, Berlin
— Jürgen Minkus, Architekt, Köln
— Anne Luise Müller, Leiterin Stadtplanungsamt Köln
— Petra Rinnenburger, Betriebsleiterin Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
— Prof. Johannes Schilling, Architekt und Stadtplaner, Köln
— Prof. Martin Schirmer, Architekt und Stadtplaner, Würzburg
— Dr. Stephan Keller, Stadtdirektor, Stadt Köln
— Mike Homann, Bürgermeister Stadtbezirk Rodenkirchen
— Vertreter/in SPD-Fraktion (Rat/BV Rodenkirchen)
— Vertreter/in CDU-Fraktion (Rat/BV Rodenkirchen)
— Vertreter/in Fraktion Grüne/Bündnis 90 (Rat/BV Rodenkirchen)
— Vertreter/in Fraktion die Linke (Rat/BV Rodenkirchen)
— Vertreter/in FDP-Fraktion (Rat/BV Rodenkirchen)
— Vertreter/in AfD-Fraktion (Rat)
Termine des Wettbewerbs im Überblick
25.10.2017 Versand der digitalen Unterlagen
10.11.2017 Schriftliche Rückfragen (bis 12:00 Uhr)
17.11.2017 Kolloquium
23.1.2018 Abgabe Pläne (bis 15:00 Uhr)
30.1.2018 Abgabe Modelle (bis 15:00 Uhr)
2.3.2018 Preisgerichtssitzung.