Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202011,%201961
Timestamp: 2017-11-20 11:53:42
Document Index: 26389096

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 21', '§ 833', '§ 833', '§ 833', '§ 833', '§ 833', '§ 833', 'BGH', '§ 833', '§ 833', '§ 314', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 249', 'BGH', 'BGH']

BGH, 21.12.2010 - VI ZR 312/09 - dejure.org
§ 21 BGB, § 833 S 2 BGB
Tierhalterhaftung: Entlastungsmöglichkeit eines sich der Reittherapie von Behinderten widmenden Idealvereins über das Nutztierprivileg
Keine Entlastungsmöglichkeit eines Idealvereins bezüglich der Tierhalterhaftung - Tiergefahr - Reittherapie
Tierrecht: Keine Entlastungsmöglichkeit eines Idealvereins bezüglich der Tierhalterhaftung
Entlastungsmöglichkeit nach § 833 S. 2 BGB bei einem Idealverein i.R.d. satzungsmäßigen Aufgabe der Reittherapie von Behinderten
Schadensrecht - Entlastungsmöglichkeit nach § 833 Satz 2 BGB für Idealverein?
Zur Haftung eines Vereins für Reittherapie von Behinderten für einen Unfall bei der Reitausbildung
Unfall bei der Reittherapie
Haftung eines Idealvereins für Reittherapie von Behinderten
Reitunfall bei der Behindertentherapie - Der Reittherapie-Verein haftet als Tierhalter für die Unfallfolgen
Haftung eines Reittherapievereins bei Reitunfällen
juraexamen.info (Ausführliche Zusammenfassung)
Keine Entlastung nach § 833 S.2 BGB - Fall "Ronny"
Unfall beim Reitunterricht!
Kein Nutztierprivileg für einen Verein für Reittherapie
Urteil macht erhebliches Haftungspotential für gemeinnützige Vereine deutlich; hier: Tierhalterhaftung für Therapiepferde eines gemeinnützigen Vereins
Haftung eines gemeinnützigen Vereins für Reittherapie von Behinderten
Reittherapie: Wie sieht das Haftungsrisiko für Reitvereine aus?
§ 833 S. 2 BGB
Zur Entlastungsmöglichkeit des Tierhalters nach § 833 S. 2 BGB
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 21.12.2010; Az.: VI ZR 312/09 (Kein Haftungsprivileg zu Gunsten eines Idealvereins mit der satzungsmäßigen Bestimmung der Reittherapie von Behinderten)" von RiOLG a.D. Heinz Diehl, original erschienen in: ZfS 2011, 436 - 438.
LG Dortmund, 26.01.2009 - 12 O 264/06
OLG Hamm, 22.09.2009 - 9 U 11/09
NJW 2011, 1961
NZV 2011, 387
NJ 2011, 211
VersR 2011, 407
JR 2012, 346
Vielmehr muss zumindest im Ansatz die realistische Möglichkeit bestehen, dass der Tierhalter - ggf. nach einer gewissen Anlaufzeit - auf Dauer gesehen aus seiner Tätigkeit Gewinne erwirtschaftet (vgl. Senatsurteile vom 27. Mai 1986 - VI ZR 275/85, VersR 1986, 1077, 1079;… vom 30. Juni 2009 - VI ZR 266/08, VersR 2009, 1275 Rn. 8; vom 21. Dezember 2010 - VI ZR 312/09, VersR 2011, 407 Rn. 8;… s. auch MünchKommBGB/Wagner, aaO Rn. 40 ff.;… Staudinger/Eberl-Borges, BGB, Neubearbeitung 2012, § 833 Rn. 129;… NK-BGB/Katzenmeier, 3. Aufl., § 833 Rn. 21).
Auch das nicht im Wege eines Tatbestandsberichtigungsantrags angegriffene Ersturteil geht auf S. 5 in für den Senat gem. § 314 S. 1 ZPO verbindlicher Weise (sog. tatbestandliche Feststellung in den Entscheidungsgründen, vgl. BGH VersR 1974, 1021, st. Rspr., zuletzt NJW 2009, 1482 (1485) = VersR 2009, 558;… Beschl. v. 24.06.2010 - III ZR 277/09 [Juris, dort Rz. 3]; BAG VersR 1979, 93; NJW 2003, 918; zur Bindungswirkung des Tatbestandes vgl. BGH - VI. ZS - VersR 1959, 853; 1992, 1028 = NJW-RR 1992, 1214 = r+s 1993, 333 = NZV 1992, 403; BGHZ 140, 335 [339] = NJW 1999, 1339 = MDR 1999, 545; NJW 2009, 1482 [1485] = VersR 2009, 558; ferner VersR 2011, 407 [408] für die Revisionsinstanz;… umfassend Doukoff, Zivilrechtliche Berufung, 4. Aufl. 2010, Rz. 111) von einer Ersatzbeschaffung aus.
§ 249 Abs. 2 S. 2 BGB stellt klar, dass die Umsatzsteuer dann ersatzfähig ist, wenn sie zur Herstellung des ursprünglichen Zustands tatsächlich angefallen ist, so dass bei fiktiver Abrechnung auf Reparaturkostenbasis grundsätzlich nur der Netto-Reparaturkostenbetrag anzusetzen ist (BGH, Urteil vom 22.09.2009 - VI ZR 312/09 - zitiert nach juris Rz. 10;… Oetker, a.a.O. Rz. 467).
OLG München, 23.02.2015 - 24 U 4348/14
Tierhalterhaftung - Qualifizierung als Nutztier und Anforderungen an den …
Zutreffend ist der rechtliche Ausgangspunkt des Erstgerichts, wonach maßgeblich für die Qualifizierung eines Tiers als Luxustier oder Nutztier die allgemeine Zweckbestimmung ist, die dem Tier von seinem Halter gegeben worden ist (vgl. BGH in NJW 2011, 1961).