Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=FamRZ%202003,%201378
Timestamp: 2020-02-18 06:55:06
Document Index: 324027713

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 5', '§ 9', '§ 2', '§ 5', '§ 9', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 17', '§ 611', '§ 17', '§ 17', '§ 611', '§ 17', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', '§ 17', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 17', 'BGH', '§ 17', '§ 574', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 70', 'BGH', '§ 17', '§ 78', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 823', '§ 218', 'BGH', 'BGH', '§ 218', 'BGH', '§ 552', 'BGH', 'BGH', '§ 543', 'BGH', '§ 543', 'BGH', 'BGH', '§ 218', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: FamRZ 2003, 1378 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 10.07.2003 | BGH, 24.06.2003
https://dejure.org/2004,447
BGH, 23.06.2004 - IV ZR 130/03 (https://dejure.org/2004,447)
BGH, Entscheidung vom 23.06.2004 - IV ZR 130/03 (https://dejure.org/2004,447)
BGH, Entscheidung vom 23. Juni 2004 - IV ZR 130/03 (https://dejure.org/2004,447)
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AGBG § 5, § 9; AUB 94 § 2 IV
Leistungsausschluss für krankhafte Störungen infolge psychischer Reaktionen; Nachweis einer unfallbedingten organischen Schädigung; Festlegung des Verständnisses der Klausel durch das Gericht; Klarheit der Formulierung "krankhafte Störungen infolge psychischer ...
Unfallversicherung - Leistungsausschluss von psychischen Reaktionen
AGBG § 5 § 9; AUB 94 § 2 Abs. 4
"Psychische Reaktionen" - Unfallversicherung darf sie aus dem Leistungskatalog ausschließen
BGHZ 159, 360
NJW 2004, 2589
MDR 2004, 1353
NZV 2004, 567
FamRZ 2003, 1378
VersR 2004, 1039
Bei einer den Versicherungsschutz einschränkenden Ausschlussklausel müssen dem Versicherungsnehmer die damit verbundenen Nachteile und Belastungen, soweit nach den Umständen möglich, so verdeutlicht werden, dass er den danach noch bestehenden Umfang der Versicherung erkennen kann (vgl. Senatsurteil vom 23. Juni 2004 - IV ZR 130/03, BGHZ 159, 360, 369 f.).
Solche lediglich leistungsbeschränkenden Klauseln sind nach ständiger Rechtsprechung des Senats kontrollfähig (…Senatsurteile vom 27. Juni 2012 - IV ZR 212/10, r+s 2012, 490 Rn. 30; vom 23. Juni 2004 - IV ZR 130/03, BGHZ 159, 360 unter II 2 b [juris Rn. 25], jeweils m.w.N.).
Vor der Prüfung, ob eine Regelung angemessen ist, muss zunächst ihr Inhalt - ggf. im Wege der Auslegung - ermittelt werden (vgl. BGH, Urt. v. 23. Juni 2004, IV ZR 130/03, NJW 2004, 2589, 2590).
Der Senat hat diese Frage in seinem Urteil vom 23. Juni 2004 (IV ZR 130/03 - VersR 2004, 1039 - für BGHZ vorgesehen), das zum gleichlautenden Leistungsausschluß für krankhafte Störungen infolge psychischer Reaktionen in § 2 IV AUB 94 ergangen ist, bereits entschieden.
Die organische Schädigung oder Reaktion, die zu einem psychischen Leiden führt, vermag den Ausschlußtatbestand also nicht auszulösen; diese seelischen Beschwerden beruhen nicht, wie von der Klausel wörtlich verlangt, ihrerseits auf psychischen Reaktionen, sondern sind physisch hervorgerufen und mithin nicht vom Ausschluß erfaßt (Senatsurteil vom 23. Juni 2004 aaO unter II 1 b).
Bereits deswegen scheidet eine Aushöhlung des Unfallversicherungsvertrages aus; sein Zweck, Schutz vor Unfallrisiken zu bieten, wird in diesem weit gespannten Bereich ausreichend erfüllt (Senatsurteil vom 23. Juni 2004 aaO unter II 2 b aa).
Vielmehr hat die Beklagte bislang den ihr als Versicherer obliegenden (Senatsurteil vom 23. Juni 2004 aaO unter II 2 b cc) Nachweis nicht erbracht, daß der krankhafte Zustand des Klägers in einer psychischen Reaktion und nicht in einer organischen - wenngleich psychische Folgen auslösenden - Schädigung seine Ursache hat.
Entgegen der Auffassung der Revision folgt etwas anderes nicht aus der Senatsrechtsprechung zu Ausschlussklauseln (Senatsurteile vom 10. Dezember 2014 - IV ZR 289/13, VersR 2015, 318; vom 23. Juni 2004 - IV ZR 130/03, BGHZ 159, 360), die den Versicherungsschutz einschränken und deren Auslegung daher besonderen Regeln unterliegt (…vgl. nur Senatsurteil vom 10. April 2019 - IV ZR 59/18, r+s 2019, 326 Rn. 21 m.w.N.).
Dabei ist auf die Erwartungen und Erkenntnismöglichkeiten eines typischerweise bei Verträgen der geregelten Art zu erwartenden Durchschnittskunden im Zeitpunkt des Vertragsschlusses abzustellen (vgl. BGH…, Urteil vom 29. April 2014 - II ZR 395/12, MDR 2014, 787, bei juris Rz. 27, u.H. u.a. auf BGH, Urteile vom 14. Januar 2014 - XI ZR 355/12, ZIP 2014, 310, Rn. 23; …und vom 10. November 2011 - III ZR 77/11, WM 2012, 947, Rn. 30, m.w.N.; zu Ausschlussklauseln in Versicherungsverträgen BGHZ 159, 360, 369 f.).
Unklar sind Klauseln, bei denen nach Ausschöpfung der in Betracht kommenden Auslegungsmethoden ein nicht behebbarer Zweifel bleibt und mindestens zwei Auslegungen rechtlich vertretbar sind (Senatsurteil vom 23. Juni 2004 - IV ZR 130/03, BGHZ 159, 360, 364).
Bei einer den Versicherungsschutz einschränkenden Ausschlussklausel muss der Versicherungsnehmer den danach noch bestehenden Umfang der Versicherung erkennen können (Senatsurteil vom 23. Juni 2004 - IV ZR 130/03, BGHZ 159, 360, 369 f.).
LG Köln, 16.02.2011 - 23 O 35/10
Zahlung einer Arbeitsunfähigkeitsrente aus einem …
LG Köln, 16.02.2011 - 23 O 98/09
Anspruch auf Zahlung einer Arbeitsunfähigkeitsrente aufgrund eines bestehenden …
OLG Koblenz, 08.07.2005 - 10 U 1406/03
Private Unfallversicherung: Leistungspflicht für unfallbedingten Tinnitus infolge …
OLG Köln, 13.08.2010 - 20 U 43/10
Eintrittspflicht einer Restschuld-Arbeitsunfähigkeitsversicherung bei …
BGH, 24.11.2004 - IV ZR 294/03
OLG Karlsruhe, 09.09.2015 - 9 U 53/14
Eintrittspflicht der privaten Unfallversicherung für eine dissoziative …
OLG Düsseldorf, 19.12.2008 - 4 U 30/08
Anspruch eines Mitglieds der Freiwilligen Feuerwehr auf Invaliditätsleistungen …
LG München I, 08.01.2015 - 6 S 15424/13
Versicherungsnehmer, Versicherungsschutz, unangemessene Benachteiligung, …
OLG Jena, 18.10.2011 - 4 U 501/10
LG Osnabrück, 21.05.2014 - 3 O 1012/13
Verkehrsunfall - Vorliegen einer posttraumatischen Belastungsstörung als …
ArbG Herne, 01.08.2017 - 2 Ca 789/17
OLG Düsseldorf, 28.11.2005 - 4 U 100/05
https://dejure.org/2003,883
BGH, 10.07.2003 - III ZB 91/02 (https://dejure.org/2003,883)
BGH, Entscheidung vom 10.07.2003 - III ZB 91/02 (https://dejure.org/2003,883)
BGH, Entscheidung vom 10. Juli 2003 - III ZB 91/02 (https://dejure.org/2003,883)
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GVG § 17a Abs. 4 Satz 4; BGB § 611
Arbeitsverhältnis oder freies Dienstverhältnis?
Rechtswegzuständigkeit nach § 17a Gerichtsverfassungsgesetz (GVG); Bindungswirkung der Zulassung der weiteren Beschwerde von Landgericht an den Bundesgerichtshof; Qualifizierung der Beschwerde nach § 17a GVG für den Zivilprozess als Rechtsbeschwerde; Befugnis der Landgerichte, ...
Befugnis des als Beschwerdegericht im zivilprozessualen Verfahren tätig gewordenen Landgerichts, die Rechtsbeschwerde an den Bundesgerichtshof zuzulassen
BGB § 611; GVG § 17a Abs. 4 S. 4
Rechtsweg für Ansprüche aus einem nebenamtlichen Lehrauftrag an einer betreibswirtschaftlichen Fachschule; Zulassung der Rechtsbeschwerde hinsichtlich der Rechtswegentscheidung
Arbeit & Soziales - Abgrenzung Arbeitsverhältnis / Dienstverhältnis
Arbeitsrecht; Abgrenzung zwischen einem Arbeitsverhältnis und einem freien Dienstverhältnis bei nebenamtlichem Lehrauftrag
BGHZ 155, 365
NJW 2003, 2913
MDR 2003, 1307
NZA 2003, 1052
FamRZ 2003, 1378 (Ls.)
VersR 2004, 883
WM 2003, 2252
Die nach § 17a Abs. 4 Satz 4 GVG statthafte sowie form- und fristgerecht eingelegte und begründete Rechtsbeschwerde, die auch das Landgericht als Beschwerdegericht wirksam zulassen konnte (vgl. Senatsbeschluss vom 10. Juli 2003 - III ZB 91/02, BGHZ 155, 365, 370), ist zulässig und begründet.
Es ist jedoch geklärt, dass nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Reform des Zivilprozesses vom 27. Juli 2001 die Zulassung durch das Landgericht als Beschwerdegericht erfolgen kann (BGHZ 155, 365, 366 ff ;… MünchKomm-ZPO/Zimmermann, 3. Aufl. § 17a GVG Rn. 35;… Musielak/Wittschier, ZPO 6. Aufl. § 17a GVG Rn. 16;… Hk-ZPO/Rathmann, 2. Aufl. § 17a GVG Rn. 13;… a.A. Zöller/Lückemann, ZPO 27. Aufl. § 17a GVG Rn. 16a;… Baumbach/ Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO 67. Aufl. § 17a GVG Rn. 17).
Die nach § 17a Abs. 4 Satz 4 GVG zum Bundesgerichtshof führende Beschwerde ist nach der Zivilprozeßreform eine Rechtsbeschwerde, zumindest aber als eine solche zu behandeln (Senatsbeschlüsse BGHZ 155, 365, 368 und vom 29. Juli 2004 - III ZB 2/04 - NJW-RR 2005, 142 jeweils m.w.N.).
Das nach § 17a Abs. 4 Satz 4 GVG statthafte und als Rechtsbeschwerde zu behandelnde (vgl. z. B. BGHZ 152, 213, 214 f; Senatsbeschluss BGHZ 155, 365, 368) Rechtsmittel, das auch das Landgericht als Beschwerdegericht wirksam zulassen konnte (…vgl. Senat aaO S. 368 ff), ist zulässig.
Für eine Beschwerde nach § 17a Abs. 4 Satz 4 GVG, die nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs als Rechtsbeschwerde zu behandeln ist (vgl. BGHZ 152, 213, 214 f; Beschlüsse vom 12. November 2002 - XI ZB 5/02 - NJW 2003, 433, 434; vom 26. November 2002 - VI ZB 41/02 - NJW 2003, 1192 f; Senatsbeschluss BGHZ 155, 365, 368 f; vgl. auch BAG NJW 2002, 3725; BAG NJW 2003, 1069), kann nichts Anderes gelten.
Gemäß § 17a Abs. 4 Satz 4 GVG steht den Beteiligten die Rechtsbeschwerde (nur) zu, wenn sie durch das Beschwerdegericht - auch das Landgericht - zugelassen worden ist (vgl. dazu BGHZ 155, 365, 368 ff).
Die nach § 17a Abs. 4 Satz 4 GVG zum Bundesgerichtshof führende Beschwerde ist nach der Zivilprozeßreform eine Rechtsbeschwerde oder jedenfalls als solche zu behandeln (BGHZ 152, 213, 214 f.; Senatsbeschluß BGHZ 155, 365, 368 m.w.N.).
BGH, 13.03.2008 - V ZB 113/07
Rechtsweg für Ansprüche auf Duldung des Anschlusses eines Grundstücks an einen …
Nach dieser können die Landgerichte, ebenso wie sie seit der Reform des Zivilprozessrechts als Berufungsgerichte über die Zulassung der Revision entscheiden können, als Beschwerdegerichte in einem Verfahren nach § 17a Abs. 4 GVG die (Rechts-) Beschwerde zum Bundesgerichtshof zulassen (BGHZ 155, 365 ff.).
Nach nunmehr gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs wie des Bundesarbeitsgerichts ist die weitere Beschwerde nach § 17a Abs. 4 Satz 4 GVG an einen obersten Gerichtshof des Bundes seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Reform des Zivilprozesses vom 27. Juli 2001 (BGBl. I S. 1887) am 1. Januar 2002 eine Rechtsbeschwerde im Sinne der §§ 574 ff. ZPO oder jedenfalls als solche zu behandeln (BAG NJW 2002, 3725; 2003, 1069; BGH, Beschluß vom 16. Oktober 2002 - VIII ZB 27/02 - NJW-RR 2003, 277, 279, für BGHZ 152, 213 vorgesehen; BGH, Beschluß vom 12. November 2002 - XI ZB 5/02 - NJW 2003, 433, 434; Beschluß vom 26. November 2002 - VI ZB 41/02 - NJW 2003, 1192 f.; Senatsbeschluß vom 10. Juli 2003 - III ZB 91/02, Umdruck S. 6, für BGHZ bestimmt).
(7) Im vorliegenden Verfahren war gemäß § 70 Abs. 2 S. 1 FamFG die Rechtsbeschwerde zuzulassen, weil es sich sowohl um eine Rechtssache mit grundsätzlicher Bedeutung handelt (Nr. 1) und es auch zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (Nr. 2) erforderlich ist (vgl. auch BGH, Beschl. v. 10.07.2003, Az. III ZB 91/02, NJW 2003, 2913; Beschl. v. 02.04.2009, Az. IX ZB 182/08, NJW 2009, 1968, Az. Rn 6 m.w.N.;… a.A. Lückemann , in: Zöller, Kommentar zur ZPO, 31. Aufl., 2016, § 17a GVG; Rn 16a).
LG Kiel, 01.12.2009 - 13 T 175/09
Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts für einen öffentlich-rechtlichen …
LAG Hamm, 20.06.2006 - 2 Ta 641/05
Zur Anhörungsrüge gemäß § 78 a ArbGG gegen eine im Verfahren über die …
LG Kiel, 30.10.2014 - 3 T 221/13
Verweisung an das Verwaltungsgericht: Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte für …
https://dejure.org/2003,3321
BGH, 24.06.2003 - VI ZR 130/03 (https://dejure.org/2003,3321)
BGH, Entscheidung vom 24.06.2003 - VI ZR 130/03 (https://dejure.org/2003,3321)
BGH, Entscheidung vom 24. Juni 2003 - VI ZR 130/03 (https://dejure.org/2003,3321)
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BGB § 823 Abs. 1; StGB § 218a
Erfolgsaussichten der Revision; Schadenseratz bei fehlgeschlagenem Schwangerschaftsabbruch
BGH, 18.01.2010 - II ZA 4/09
Vorenthalten von Arbeitsentgelt: Schadensersatzanspruch der Einzugsstelle gegen …
Die Erfolgsaussicht des Rechtsmittels muss auch bei einer zugelassenen Revision gegeben sein (BGH, Beschl. v. 24. Juni 2003 - VI ZR 130/03, juris Tz. 2).
Ob schließlich die schuldhafte Vereitelung eines allein auf § 218a Abs. 1 StGB gestützten Schwangerschaftsabbruchs nach der Gesetzeslage für einen Schadensersatzanspruch ausreichen könnte, ist angesichts der Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. Senatsbeschluß vom 24. Juni 2003 - VI ZR 130/03 - FamRZ 2003, 1378; Senatsurteil vom 19. Februar 2002 - VI ZR 190/01 - VersR 2002, 767, 768;… BVerfGE aaO 295 f.) zweifelhaft, bedarf aber nach Lage des Falles keiner Entscheidung, weil es bereits an einem auf entsprechende Beratung gerichteten Behandlungsvertrag fehlt.
Das Prozesskostenhilfe-Verfahren für die Berufung stellt ein selbständiges Nebenverfahren dar, so dass die Berufungszulassung durch das Verwaltungsgericht insoweit keine Bindungswirkung entfaltet (vgl. für eine zivilprozessuale Revisionszulassung BGH, Beschluss vom 11. September 2002 - VIII ZR 235/02 -, JURIS; Beschluss vom 24. Juni 2003 - VI ZR 130/03 -, JURIS).
Jedoch müsste der Senat sie im Falle der - vom Kläger beabsichtigten - Einlegung durch Beschluss gemäß § 552 a ZPO zurückweisen, weil die Voraussetzungen für ihre Zulassung nicht vorliegen und sie auch keine Aussicht auf Erfolg hätte (BGH, Beschl. v. 27. September 2007 - V ZR 113/07, Tz. 1, bei juris; vgl. BGH, Beschl. v. 24. Juni 2003 - VI ZR 130/03, Tz. 2, bei juris).
Auch im Falle einer Zulassung der Revision durch das Berufungsgericht, die für das Revisionsgericht bindend ist (§ 543 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 Satz 2 ZPO), muss die Erfolgsaussicht des Rechtsmittels gegeben sein (BGH, Beschl. v. 24. Juni 2003 - VI ZR 130/03, FamRZ 2003, 1378).
Auch im Falle der Zulassung der Revision durch das Berufungsgericht, die für das Revisionsgericht bindend ist (§ 543 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 Satz 2 ZPO), muss die Erfolgsaussicht des Rechtsmittels gegeben sein (BGH, Beschl. v. 24. Juni 2003 - VI ZR 130/03, FamRZ 2003, 1378).
In den dortigen Entscheidungsgründen lässt der BGH zwar offen, ob ein allein auf § 218 a Abs. 1 StGB gestützter Schwangerschaftsabbruch für einen Schadensersatzanspruch ausreichen könne, verweist aber gleichzeitig auf seine früheren Entscheidungen (FamRZ 2003, 1378 und NJW 2002, 1489 sowie die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts) nach denen ein Anspruch zweifelhaft sei.
Die Erfolgsaussicht des Rechtsmittels muss auch bei einer zugelassenen Revision gegeben sein (BGH, Beschl. v. 24. Juni 2003 - VI ZR 130/03, iuris Tz. 2).
Dies ist auch bei einer zugelassenen Revision zu prüfen (BGH, Beschl. v. 24. Juni 2003 - VI ZR 130/03, FamRZ 2003, 1378; v. 16. Juli 2003 - IV ZR 73/03, FamRZ 2003, 1552; v. 14. Oktober 2003 - XI ZR 21/03, ZIP 2003, 2295, 2296).