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Timestamp: 2016-10-22 11:56:33
Document Index: 256750865

Matched Legal Cases: ['Art. 74', 'Art. 75', 'Art. 72', 'Art. 76', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 108']

4A_458/2015 � � Urteil vom 4. November 2015
dass das Kantonsgericht Nidwalden mit Urteil vom 26. Mai 2015 mangels Leistung des Kostenvorschusses auf eine gegen die Beschwerdegegner eingereichte Forderungsklage des Beschwerdef�hrers �ber Fr. 12'000'000.-- nicht eingetreten ist, nachdem es diesem die unentgeltliche Rechtspflege verweigert hatte (Urteil des Bundesgerichts 4A_94/2015 vom 25. Februar 2015);
dass das Obergericht des Kantons Nidwalden auf die gegen das Urteil des Kantonsgerichts erhobene Berufung am 31. August 2015 mangels hinreichender Antr�ge und tauglicher Begr�ndung nicht eingetreten ist;
dass der Beschwerdef�hrer gegen diesen Entscheid beim Regierungsrat des Kantons Nidwalden Beschwerde einreicht (mit originalunterzeichneter Kopie an das Bundesgericht) und behauptet, das Obergericht habe Kenntnis davon gehabt, dass der Beschwerdegegner 1 am 20. M�rz 2015 verstorben sei, weshalb diesem der Entscheid nicht habe zugestellt werden k�nnen;
dass der Beschwerdef�hrer deswegen sinngem�ss beantragt, der Entscheid des Obergerichts sei von Amtes wegen aufzuheben und der Prozess dem Erbschaftsamt Ennetb�rgen zuzuleiten;
dass gegen Entscheide in Zivilsachen, sofern - wie hier - die Voraussetzungen betreffend die Streitwertgrenze (Art. 74 BGG) und die Vorinstanzen (Art. 75 BGG) erf�llt sind, die Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht (Art. 72 Abs. 1 BGG) offensteht, weshalb die dem Bundesgericht zugestellte Eingabe als Beschwerde in Zivilsachen entgegenzunehmen ist;
dass zur Beschwerde in Zivilsachen berechtigt ist, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine M�glichkeit zur Teilnahme erhalten hat und durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt ist und ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung hat (Art. 76 Abs. 1 BGG);
dass in der Beschwerdeschrift in gedr�ngter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was bedingt, dass auf die Begr�ndung des angefochtenen Urteils eingegangen und im Einzelnen dargetan wird, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegen soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 89, 115 E. 2 S. 116);
dass der Beschwerdef�hrer nicht begr�ndet, inwiefern der Tod einer Verfahrenspartei etwas an der Zust�ndigkeit der Vorinstanz �ndern sollte, so dass die Beschwerde, falls damit eine �berweisung des Verfahrens an das Erbschaftsamt erreicht werden sollte, offensichtlich nicht hinreichend begr�ndet w�re;
dass der Beschwerdef�hrer die Unm�glichkeit einer Zustellung des Entscheides an den verstorbenen Beschwerdegegner 1 thematisiert, was die Frage nach der korrekten Parteibezeichnung, der Zustellung an die korrekte Gegenpartei sowie der Beteiligung derselben am Verfahren aufwirft;
dass der Beschwerdef�hrer durch eine allf�llige Verletzung der Verfahrensrechte der Gegenpartei nicht beschwert ist, zumal der Einbezug der Erben des Verstorbenen keinen Einfluss auf die im kantonalen Verfahren erfolgten Nichteintretensentscheide h�tte;
dass ein Nichteintretensentscheid mangels Leistung des Kostenvorschusses nicht in materielle Rechtskraft erw�chst, da das Gericht dabei die Sachverhaltsvorbringen der Parteien nicht materiellrechtlich w�rdigt (BGE 123 III 16 E. 2a S. 18);
dass der Beschwerdef�hrer nicht darlegt, welchen praktischen Nutzen ihm die Gutheissung des Rechtsmittels bringen w�rde, beziehungsweise welcher Nachteil (vgl. BGE 137 II 40 E. 2.3 S. 43; Urteil des Bundesgerichts 4A_131/2013 vom 3. September 2013) ihm durch eine allf�llige fehlerhafte Parteibezeichnung oder eine mangelnde Er�ffnung des Entscheides an die Gegenpartei entstehen k�nnte;
dass die Beschwerde insgesamt entweder nicht hinreichend begr�ndet oder unzul�ssig ist, weshalb im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht darauf einzutreten ist;
dass dem nachtr�glich gestellten Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege f�r das Verfahren vor Bundesgericht keine Bedeutung zukommt, da ausnahmsweise von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen ist;
dass keine Parteientsch�digung geschuldet ist, da keine Vernehmlassung eingeholt wurde;
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Beschwerdegegnerin 2 und dem Obergericht des Kantons Nidwalden, Zivilabteilung, schriftlich mitgeteilt.