Source: http://freiherr-vom-stein-schule-wiesbaden.de/schulgemeinde/gremien/
Timestamp: 2019-09-19 14:32:35
Document Index: 349717142

Matched Legal Cases: ['§106', '§107', '§108', '§112', '§128', '§132']

Gremien – Freiherr-vom-Stein-Schule Wiesbaden
(siehe auch Hessisches Schulgesetz §106-§107)
Der Klassenelternbeirat stellt ein Bindeglied zwischen den Eltern und der Schule / den Lehrern her. Seine Aufgabe ist dabei, die Interessen der Eltern an Erziehung und Bildung ihrer Kinder wahrzunehmen und zu vertreten. Der Klassenelternbeirat nimmt Wünsche und Anliegen der Eltern auf und berät mit der Klassenlehrerin bzw. dem Klassenlehrer, den Fachlehrern sowie der Schule als Einrichtung. Weiterhin soll er auf eine Vertiefung des Vertrauensverhältnisses zwischen Eltern und Lehrern hinwirken.
Die Wahl des Klassenelternbeirats muss bis spätestens zwei Monate nach Schulbeginn stattgefunden haben. Die Klassenelternschaft wählt aus ihrer Mitte für die Dauer von zwei Jahren ein Elternteil als Klassenelternbeirat und ein Elternteil als Stellvertreter.
Der Klassenelternbeirat beruft die Klassenelternschaft mindestens einmal pro Schulhalbjahr und darüber hinaus bei Bedarf oder auf Verlangen eines Fünftels der Klassenelternschaft zu einem Elternabend ein, um wesentliche Vorgänge aus dem Leben und der Arbeit der Klasse sowie der Schule zu erörtern.
An den Versammlungen der Klassenelternschaft nimmt die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer teil. Den übrigen Lehrerinnen bzw. Lehrern der Klasse sowie der Schulleiterin bzw. dem Schulleiter steht die Teilnahme frei. Einmal jährlich sollten sie an einer Sitzung der Klassenelternschaft teilnehmen, auf Antrag eines Viertels der Klassenelternschaft sind sie zur Teilnahme verpflichtet. Der Klassenelternbeirat kann im Einvernehmen mit der Klassenelternschaft weitere Personen einladen. Die Klassenelternschaft kann aus besonderen Gründen auch allein beraten.
(siehe auch Hessisches Schulgesetz §108-§112)
Die Gesamtheit aller Klassenelternbeiräte bildet den Schulelternbeirat. Der Schulelternbeirat übt das Mitbestimmungsrecht an der Schule aus. Entscheidungen der Schulkonferenz und der Gesamtkonferenz bedürfen der Zustimmung des Schulelternbeirates. Der Schulelternbeirat ist anzuhören vor Entscheidungen der Schulkonferenz, bevor die Schulleiterin bzw. der Schulleiter Maßnahmen trifft, die für das Schulleben von allgemeiner Bedeutung sind, und vor der Auswahl von zugelassenen Schulbüchern. Die Schulleiterin bzw. der Schulleiter unterrichtet den Schulelternbeirat über alle wesentlichen Angelegenheiten des Schullebens.
Der Schulelternbeirat wählt aus seiner Mitte für die Dauer von zwei Jahren einen Vorsitzenden bzw. eine Vorsitzende, einen Stellvertreter bzw. eine Stellvertreterin und nach Bedarf weitere Vorstandsmitglieder. Dabei dürfen nur die Klassenelternbeiräte und nicht die Stellvertreter gewählt werden. An den Sitzungen des Schulelternbeirates nehmen die Schulleiterin bzw. der Schulleiter und deren oder dessen Stellvertreterin bzw. Stellvertreter teil. Weitere Lehrerinnen bzw. Lehrer sowie Vertreterinnen bzw. Vertreter der Schulaufsichtsbehörde können teilnehmen. Die Vorsitzende bzw. der Vorsitzende kann im Einvernehmen mit dem Schulelternbeirat weitere Personen einladen. Der Schulelternbeirat kann aus besonderen Gründen auch allein beraten.
Der Schulelternbeirat wird von der bzw. dem Vorsitzenden nach Bedarf einberufen. Er muss einberufen werden, wenn ein Fünftel der Mitglieder oder die Schulleiterin bzw. der Schulleiter es unter Angabe der zu beratenden Gegenstände verlangt.
(siehe auch Hessisches Schulgesetz §128-§132)
Die Schulkonferenz ist das gemeinsame Beratungs- und Beschlussorgan der Schule, in der Lehrerinnen bzw. Lehrer, Eltern sowie Schülerinnen bzw. Schüler (Schulgemeinde) zusammenwirken.
Sie berät alle wichtigen Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Meinungsverschiedenheiten.
Die Schulkonferenz berät und entscheidet u.a. über das Schulprogramm, Grundsätze für die Einrichtung und den Umfang freiwilliger Unterrichts- und Betreuungsangebote, Grundsätze für Hausaufgaben und Klassenarbeiten, Stellung eines Antrags auf Durchführung eines Schulversuchs oder der Umwandlung einer Schule in eine Versuchsschule und zur Erprobung eines Modells erweiterter Selbstständigkeit, Grundsätze für die Mitarbeit von Eltern und anderen Personen im Unterricht und bei sonstigen Schulveranstaltungen, Grundsätze der Zusammenarbeit mit anderen Schulen und außerschulischen Einrichtungen sowie für Vereinbarungen mit Dritten im Rahmen von Projekten zur Öffnung der Schule, schulinterne Grundsätze für Schulfahrten und Wandertage sowie den schuleigenen Haushalt im Rahmen der Richtlinien.
Die Schulkonferenz wird gewählt, indem jede Gruppe ihre Vertreterinnen bzw. Vertreter für sich wählt, also die Gesamtkonferenz aus ihrer Mitte die Lehrerinnen bzw. Lehrer und der Schulelternbeirat aus der Mitte aller Eltern. Sie setzt sich demnach aus Lehrerinnen bzw. Lehrern (5), Eltern (5) sowie zuzüglich der Schulleiterin bzw. dem Schulleiters zusammen.
Die Mitglieder der Schulkonferenz werden für zwei Jahre gewählt. Die Schulleiterin bzw. der Schulleiter gibt ein Wahlausschreiben spätestens zwei Monate nach Schuljahresbeginn heraus. Die Wahlen finden spätestens vier Wochen danach statt.
Die Schulkonferenz tritt mindestens einmal pro Schulhalbjahr zusammen. Auf Antrag von einem Viertel der Mitglieder oder einer Personengruppe ist die Schulkonferenz unverzüglich einzuberufen.
Die Mitglieder der Schulkonferenz haben das Recht, an den Sitzungen der Gesamtkonferenz und deren Teilkonferenzen mit Ausnahme der Zeugnis- und Versetzungskonferenzen sowie der Eltern und Schülervertretung mit beratender Stimme teilzunehmen. Jedes Mitglied der Schulkonferenz kann sein Ersatzmitglied mit der Teilnahme beauftragen. Die Teilnahme an Tagesordnungspunkten, in denen Angelegenheiten beraten werden, die einzelne Mitglieder persönlich betreffen, ist nur mit Zustimmung der oder des Betroffenen zulässig.