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Timestamp: 2019-04-24 14:48:01
Document Index: 293380242

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 1', '§ 5', '§ 39', '§ 5', '§ 8', '§ 4', '§ 61', '§ 4', '§ 4', '§ 2']

Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein BüchenNatSchGV SH | Landesnorm Schleswig-Holstein | Gesamtausgabe | Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Büchener Sander" vom 12. Dezember 1990 | gültig ab: 01.01.2003
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Büchener Sander"...
juris-Abkürzung: BüchenNatSchGV SH
Fundstelle: GVOBl. 1991, 11
Gliederungs-Nr: 791-4-119
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Büchener Sander"
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Büchener Sander" vom 12. Dezember 1990 01.01.2003
Aufgrund des § 16 Abs. 1 des Landschaftspflegegesetzes verordnet der Minister für Natur, Umwelt und Landesentwicklung die folgenden §§ 1 bis 8 mit Ausnahme des § 5 Abs. 1 Nr. 1 ;
aufgrund des § 39 Abs. 1 Nr. 8 des Landesjagdgesetzes verordnet der Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei die folgenden § 5 Abs. 1 Nr. 1 und § 8 Abs. 1 :
(1) Die östlich der Ortschaften Büchen-Dorf und Fitzen gelegene Magerrasenfläche, Kreis Herzogtum-Lauenburg, wird zum Naturschutzgebiet erklärt.
(2) Das Naturschutzgebiet wird mit der Bezeichnung "Büchener Sander" unter Nummer 150 in das beim Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung als oberster Landschaftspflegebehörde geführte Verzeichnis der Naturschutzgebiete eingetragen.
(1) Das Naturschutzgebiet ist rund 100 ha groß und umfaßt in den Gemarkungen
Flur 2, die Flurstücke 1 und 2/285,
Flur 3, die Flurstücke 5/6 und 5/76,
Flur 3, das Flurstück 32 und
Flur 4, die Flurstücke 20, 21 und 22/1.
Amtsvorsteher des Amtes Büchen, 2059 Büchen,
Gemeinde Büchen, 2059 Büchen,
Gemeinde Fitzen, 2059 Fitzen,
(1) Das Naturschutzgebiet dient der Sicherung des Lebensraumes und der Entwicklung früher für das Gebiet charakteristischer Lebensgemeinschaften der mageren, wärmeliebenden Magerrasen- und Grasheidefluren mit zahlreichen gefährdeten Pflanzen- und Tierarten, von denen einzelne vom Aussterben bedroht sind.
(2) In dem Naturschutzgebiet sind die Eigenart und die Schönheit der Natur dauerhaft und vollständig zu erhalten sowie die Eigenentwicklung der Arten und Ökosysteme zur Sicherung und Fortentwicklung der natürlichen genetischen Vielfalt und eines natürlichen Stoffhaushaltes zu gewährleisten. Nutzungsbedingte Störeinflüsse sind auszuschließen, oder, soweit dies nicht möglich ist, zu minimieren.
Maßnahmen der Reviergestaltung und der Äsungsverbesserung nicht zulässig sind,
Fütterungseinrichtungen und geschlossene Hochsitze nicht errichtet werden dürfen und
die Jagd auf Flächen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, die einen Eigenjagdbezirk bilden, auf den Jagdschutz beschränkt ist;
Die untere Landschaftspflegebehörde kann im Einzelfall von den Verboten des § 4 Abs. 1 Nr. 12, 13 und 16 Ausnahmen zulassen, die nicht zu einer nachhaltigen Störung führen und den Schutzzweck nicht beeinträchtigen können. Sie ist auch zuständig für die Erteilung von Befreiungen nach § 61 Abs. 2 des Landschaftspflegegesetzes und kann bei Gefährdung des Schutzzweckes die unaufschiebbaren, notwendigen Maßnahmen treffen.
§ 4 Abs. 1 Nr. 11 die Lebensräume der Pflanzen und der Tiere und ihre Ökosysteme beseitigt oder nachteilig verändert, insbesondere durch chemische Stoffe oder mechanische Maßnahmen;
§ 4 Abs. 1 Nr. 16 das Naturschutzgebiet betritt oder im Naturschutzgebiet fährt oder reitet.
(2) Gleichzeitig tritt die Verordnung zum Schutze von Landschaftsteilen im Kreise Herzogtum-Lauenburg vom 13. Juli 1971 (Amtsbl. Schl.-H./AAz. S. 168), zuletzt geändert durch Kreisverordnung vom 15. Februar 1988 (Amtliches Kreisblatt für den Kreis Herzogtum Lauenburg Nr. 8 vom 26. Februar 1988), außer Kraft, soweit sie das in § 2 Abs. 1 dieser Verordnung beschriebene Gebiet betrifft.