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Timestamp: 2016-10-26 05:55:40
Document Index: 273784533

Matched Legal Cases: ['Art. 112', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 113', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 34', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 11', 'Art. 24', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 7', 'BGE', 'Art. 26', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 11', 'Art. 24', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 24', 'BGE', 'Art. 34', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 68']

9C_714/2013 (12.06.2014)
9C_714/2013 � � Urteil vom 12. Juni 2014
vertreten durch Rechtsanwalt Matthias Fluri,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 20. Juni 2013.
A.________, geboren 1947, war seit 1. Mai 1990 bei der C.________ AG als Projektbearbeiter im B�ro U.________ angestellt und im Rahmen dieses Arbeitsverh�ltnisses bei der Pensionskasse B.________ (nachfolgend: Pensionskasse) berufsvorsorgeversichert. Am 13. M�rz 2003 erlitt er bei einem Auffahrunfall eine Distorsion der Halswirbels�ule. Die Schweizerische Unfallversicherung (SUVA) kam f�r die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Per 31. M�rz 2005 l�ste die C.________ AG das Arbeitsverh�ltnis auf, weil die Gesch�ftsstelle U.________ aus wirtschaftlichen und strukturellen Gr�nden per Ende 2004 aufgel�st werden musste (K�ndigung vom 17. Dezember 2004). Mit Verf�gung vom 21. Oktober 2009 sprach die SUVA A.________ eine Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 74 % und eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 5 % zu. Die Invalidenversicherung verf�gte am 24. M�rz 2010 die Zusprechung einer Invalidenrente ab 1. Mai 2005 bei einem Invalidit�tsgrad von 100% (seit 13. M�rz 2004) bzw. 74 % (ab 1. August 2008).
�Mit Schreiben vom 10. Dezember 2010 teilte die Pensionskasse A.________ mit, er habe "zus�tzlich zu den IV-Renten der AHV und der SUVA" nach dem Auslaufen der Taggeldleistungen der SUVA, das heisst ab November 2009, Anspruch auf IV-Leistungen der beruflichen Vorsorge, welche zufolge �berentsch�digung bis zum Erreichen des 65. Altersjahres nicht ausgerichtet werden k�nnten. Ab 1. Juli 2012 bestehe eine Deckungsl�cke von Fr. 12'269.40 pro Jahr, weshalb ab jenem Datum Anspruch auf eine reduzierte IV-Rente von monatlich Fr. 1'023.- bestehe. Gem�ss ihren Abkl�rungen �bersteige die von der SUVA ermittelte mutmassliche Lohnentwicklung das hypothetische Jahreseinkommen, welches A.________ aktuell erzielen k�nnte. F�r die Berechnung der IV-Leistungen ber�cksichtige sie aber gleichwohl das von der SUVA ermittelte Jahreseinkommen in H�he von Fr. 102'200.-.
A.________ klagte beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und beantragte die Verpflichtung der Pensionskasse, ihm vom 1. November 2009 bis 30. Juni 2012 eine monatliche IV-Rente von Fr. 1'022.34 (zuz�glich Zins) sowie ab 1. Juli 2012 eine Altersrente von j�hrlich mindestens Fr. 25'404.- zu bezahlen. Das kantonale Gericht wies die Klage mit Entscheid vom 20. Juni 2013 ab.
A.________ l�sst hiegegen Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides die Zusprechung der bereits vorinstanzlich geltend gemachten Leistungen beantragen. Eventuell sei die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen zur Neuberechnung der �berentsch�digung (bei einem mutmasslich entgangenen Verdienst von Fr. 102'200.-) und Entscheid �ber die Anrechenbarkeit eines zumutbarerweise erzielbaren Resterwerbseinkommens. Eventuell sei die Angelegenheit bez�glich des Anspruchs auf eine Altersrente zur�ckzuweisen, damit das kantonale Gericht "einen den Anforderungen von Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG entsprechenden Entscheid erlasse".
�Die Pensionskasse schliesst auf Abweisung der Beschwerde, das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Streitig ist, ob die vorinstanzliche �berentsch�digungsberechnung gegen Bundesrecht verst�sst und in diesem Zusammenhang insbesondere, ob der mutmasslich entgangene Verdienst rechtskonform festgelegt wurde sowie ob das kantonale Gericht nach Eintritt des Beschwerdef�hrers ins AHV-Rentenalter weiterhin zu Recht eine �berentsch�digungsk�rzung zuliess. Unbestritten sind die H�he der ungek�rzten reglementarischen Rente der Pensionskasse (Fr. 2'117.-), der anrechenbaren SUVA-Rente (Fr. 4'940.55) und der Umstand, dass einzig eine Leistung im Bereich des BVG-Obligatoriums zur Diskussion steht (Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 10. Dezember 2010). Die Frage der �berentsch�digung richtet sich daher nach Art. 24 BVV 2, nicht nach einer allenfalls davon abweichenden reglementarischen Regelung (vgl. in BGE 135 V 29 nicht publ. E. 1 des Urteils 9C_517/2008 vom 19. Dezember 2008).
2.1.�Die berufliche Vorsorge soll zusammen mit der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise erm�glichen (Art. 113 Abs. 2 lit. a BV und Art. 1 Abs. 1 BVG; BGE 137 V 20 E. 5.2.4 S. 29). Die Kumulation von Leistungen verschiedener Sozialversicherungen kann nicht nur zu einer mit dieser Zielsetzung der Zweiten S�ule nicht vereinbaren �berversicherung f�hren, sondern auch die Kosten des Sozialversicherungswesens weiter erh�hen und zudem unter Umst�nden ein Hindernis f�r die Wiedereingliederung darstellen, was es zu vermeiden gilt. Nach Art. 34a Abs. 1 BVG und der �berschrift zu Art. 24 BVV 2 geht es beim Verbot der �berentsch�digung darum, ungerechtfertigte Vorteile zu verhindern. Die versicherte Person soll finanziell nicht besser, sondern h�chstens so gestellt werden, wie wenn sich das Risiko Invalidit�t nicht verwirklicht h�tte (BGE a.a.O. mit Hinweisen).
2.2.�Die Vorsorgeeinrichtung kann die Hinterlassenen- und Invalidenleistungen k�rzen, soweit sie zusammen mit anderen anrechenbaren Eink�nften 90 Prozent des mutmasslich entgangenen Verdienstes �bersteigen (Art. 24 Abs. 1 BVV 2). Eine dieser Bestimmung entsprechende Regelung findet sich in Art. 11 Abs. 6 des Pensionskassenreglements der Beschwerdegegnerin (Ausgabe 2007).
Als anrechenbare Eink�nfte gelten Leistungen gleicher Art und Zweckbestimmung, die der anspruchsberechtigten Person auf Grund des sch�digenden Ereignisses ausgerichtet werden, wie Renten oder Kapitalleistungen mit ihrem Rentenumwandlungswert in- und ausl�ndischer Sozialversicherungen und Vorsorgeeinrichtungen, mit Ausnahme von Hilflosenentsch�digungen, Abfindungen und �hnlichen Leistungen (Art. 24 Abs. 2 BVV 2). Unter dem Begriff "mutmasslich entgangener Verdienst" im Sinne von Art. 24 Abs. 1 BVV 2 ist das hypothetische Einkommen zu verstehen, welches die versicherte Person ohne Invalidit�t erzielen k�nnte (BGE 137 V 20 E. 5.2.3.1 S. 27 f. mit Hinweisen).
2.3.�Nach der gesetzlichen Konzeption der Invalidenleistungen aus erster und zweiter S�ule sind die Festlegungen der IV-Stelle bez�glich Entstehung, H�he und Beginn des Rentenanspruches grunds�tzlich f�r die Invalidenrente der obligatorischen beruflichen Vorsorge massgebend und verbindlich. Das im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren festgelegte Valideneinkommen muss dem Grundsatz nach auch in der berufsvorsorgerechtlichen �berentsch�digungsberechnung Ber�cksichtigung finden. Ausgangspunkt ist daher der Grundsatz der Kongruenz von Valideneinkommen und mutmasslich entgangenem Verdienst im Sinne von Art. 24 Abs. 1 BVV 2 (BGE 137 V 20 E. 2.2 S. 23). Im Sinne einer Vermutung ist, wie die Vorinstanz zutreffend erwog, davon auszugehen, dass das von der IV-Stelle festgelegte Valideneinkommen dem mutmasslich entgangenen Verdienst nach Art. 24 Abs. 1 BVV 2 entspricht. Die Annahme einer �berproportional (d.h. �ber die Lohn- und Preisentwicklung hinausgehenden) hohen Einkommensentwicklung muss auf Lebensgeschehnissen gr�nden, die schon in der Zeit vor dem Eintritt des versicherten Ereignisses ihren Anfang genommen haben, es sei denn, die Einkommenserh�hung habe von der Natur des ihr zu Grunde liegenden Motivs her �berhaupt erst nach dem versicherten Ereignis eintreten k�nnen (Urteil 9C_480/ 2009 vom 21. August 2009, zusammenfassend publiziert in: SZS 2010 S. 279). Massgebend f�r die Bestimmung des hypothetischen Einkommens ist der Zeitpunkt, in welchem sich die K�rzungsfrage stellt (z.B. Urteil 8C_361/2013 vom 21. Januar 2014 E. 2.3).
3.1.�Die Vorinstanz setzte den mutmasslich entgangenen Verdienst auf Fr. 88'172.50 (bezogen auf das Jahr 2009) fest. Sie begr�ndete dies mit den von der IV-Stelle herangezogenen Zahlen und den Angaben der C.________ AG vom 1. April 2004 und 28. November 2006 (wonach der Grundlohn Fr. 6'500.- [x 13] und die Dienstalterszulage [DAZ] Fr. 50.- [x 12] betragen h�tten), denen sie gr�sseren Beweiswert zumass als den am 17./20. Februar 2009 angegebenen (h�heren) Einkommen. Sie erwog, dass der (vorinstanzliche) Kl�ger ein Jahreseinkommen in H�he des von der SUVA auf Fr. 102'200.- bezifferten h�tte erzielen k�nnen, sei nicht �berwiegend wahrscheinlich. Etwas anderes k�nne er auch nicht aus dem Schreiben der Pensionskasse vom 10. Dezember 2010 ableiten, worin diese ausdr�cklich festgehalten habe, aus Kulanz auf den h�heren, von der SUVA errechneten Lohn abzustellen. Darauf k�nne die Kasse nicht behaftet werden. Weil bei einem mutmasslich entgangenen Verdienst von Fr. 88'172.50 bereits die Anrechnung der Renten von IV und SUVA eine �berentsch�digung ergebe, er�brige sich die Kl�rung der Frage, ob ein zumutbarerweise erzielbares Resterwerbseinkommen anzurechnen w�re.
3.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt zun�chst, die vorinstanzliche Feststellung, wonach die Pensionskasse aus Kulanz das von der SUVA ermittelte Valideneinkommen (von Fr. 102'200.-) akzeptiert habe, sei aktenwidrig und willk�rlich. Die Pensionskasse habe jenes Valideneinkommen verbindlich anerkannt. Das kantonale Gericht lege nicht dar und die Pensionskasse behaupte nicht, eine rechtsgesch�ftliche Einigung w�re ausgeschlossen. Der angefochtene Entscheid verletze auch die obligationenrechtlichen Bestimmungen zum Vertragsabschluss.
4.1.�Die Beschwerdegegnerin hielt in ihrem Schreiben vom 10. Dezember 2010 nicht ausdr�cklich fest, ihre Berechnung beruhe auf Kulanz, sondern f�hrte erst in der im kantonalen Verfahren eingereichten Klageantwort aus, "kulanterweise" auf den (hohen) SUVA-Lohn abgestellt zu haben. Dies �ndert aber nichts daran, dass sie in ihrer Berechnung vom 10. Dezember 2010 bewusst ein Einkommen ber�cksichtigte, welches nach ihren eigenen Abkl�rungen das tats�chlich erzielbare Einkommen des Beschwerdef�hrers �berstieg und sich insoweit entgegenkommend und grossz�gig (somit "kulant"; vgl. Duden, Bedeutungsw�rterbuch, 2010) bereit erkl�rte, eine Leistung zu erbringen, die in der am 10. Dezember 2010 mitgeteilten H�he weder gesetzlich noch reglementarisch geschuldet war. Soweit das kantonale Gericht erwog, die Pensionskasse habe "aus Kulanzgr�nden" auf den von der SUVA ermittelten Jahreslohn abgestellt, kann darin weder eine Aktenwidrigkeit noch Willk�r gesehen werden.
4.2.�Die Vorinstanz hat die Mitteilung der Beschwerdegegnerin, sie ber�cksichtige entgegen ihren Abkl�rungen "gleichwohl" ein Jahreseinkommen von Fr. 102'200.-, nicht als verbindliche Leistungszusage gew�rdigt. Auch damit verstiess sie nicht gegen Bundesrecht. Die von der Pensionskasse gew�hlte Formulierung zeigt nur, aber immerhin, ihre Bereitschaft, zu Gunsten des Beschwerdef�hrers auf das von der SUVA ermittelte Jahreseinkommen abzustellen und auf dieser Basis freiwillig eine Leistung auszurichten. Die Anerkennung einer entsprechenden Pflicht l�sst sich weder daraus noch aus der Best�tigung eines grunds�tzlichen Leistungsanspruches des Beschwerdef�hrers ableiten.
�Unabh�ngig davon, ob eine vertragliche Vereinbarung �ber die H�he der BVG-Invalidenleistungen zul�ssig w�re (das Bundesgericht hat im Urteil B 20/95 vom 12. Februar 1996, publ. in: SZS 1997 S. 408, einen Vergleich �ber eine BVG-Witwen- und Waisenrente zugelassen), kann die auf konkreter W�rdigung des Schreibens der Pensionskasse vom 10. Dezember 2010 beruhende vorinstanzliche Verneinung einer entsprechenden Bindung der Pensionskasse nicht als willk�rlich oder sonstwie bundesrechtswidrig bezeichnet werden. Eine Bindung der Vorsorgeeinrichtung an den Entscheid des Unfallversicherers besteht im Bereich der beruflichen Vorsorge nur im Hinblick auf Fragen der Leistungskoordination, nicht aber mit Bezug auf die Invalidit�tsbemessung und der dieser zugrunde liegenden Faktoren. Der Entscheid eines Unfallversicherers ist f�r die Vorsorgeeinrichtung nicht einmal dann bindend, wenn er zeitnaher erfolgte (vgl. Urteil 9C_64/2011 vom 30. August 2011 E. 3.1). H�tte die Pensionskasse den Jahreslohn gem�ss Berechnung der SUVA vorbehaltlos anerkennen und insoweit einen festen Bindungswillen manifestieren wollen, w�re der explizite Hinweis obsolet gewesen, dieser Lohn �bersteige das vom Beschwerdef�hrer aktuell erzielbare hypothetische Jahreseinkommen. Schliesslich ist die vorinstanzliche Verneinung einer auf einem Jahreslohn von Fr. 102'200.- basierenden Leistungspflicht der Pensionskasse umso weniger zu beanstanden, als auch aus obligationenrechtlicher Sicht das Vertrauen auf eine freiwillige Leistungserbringung nur ganz ausnahmsweise und unter hier nicht gegebenen Voraussetzungen Schutz finden kann (z.B. Urteil 4A_306/2009 vom 8. Februar 2010 E. 5.1, in: recht 2011 S. 43).
5.1.�Der Beschwerdef�hrer bringt weiter vor, das kantonale Gericht habe zur Ermittlung des mutmasslich entgangenen Verdienstes offensichtlich unrichtig auf die Arbeitgeberauskunft vom 1. April 2004 abgestellt, obwohl die Verh�ltnisse im Jahr 2009 massgebend seien. Entgegen den aktenwidrigen und willk�rlichen Feststellungen der Vorinstanz habe er nie nur den Grundlohn (von Fr. 6'500.-) bezogen, sondern stets auch Zulagen erhalten. H�tte das kantonale Gericht Zweifel an der Schl�ssigkeit der Angaben der C.________ AG �ber die Lohnentwicklung gehabt, h�tte es entsprechende Abkl�rungen t�tigen m�ssen, ansonsten w�re der Untersuchungsgrundsatz verletzt und der Sachverhalt unvollst�ndig festgestellt. Die vorinstanzlich angewandte Beweisw�rdigungsregel, wonach die "Aussagen der ersten Stunde" in der Regel zuverl�ssiger sind, sei mit Bezug auf die Lohnangaben der Arbeitgeberfirma vom 26. Juni 2008 und 20. Februar 2009 nicht einschl�gig und die entsprechende Beweisw�rdigung willk�rlich. Willk�r liege auch im Beizug von Tabellenl�hnen (welche das kantonale Gericht zur Plausibilisierung des Valideneinkommens herangezogen hatte).
Bei einem mutmasslich entgangenen Verdienst von Fr. 102'200.- sei die Sache an die Vorinstanz zur Neuberechnung der �berentsch�digung und namentlich auch zur Stellungnahme bez�glich der Anrechenbarkeit eines zumutbarerweise erzielbaren Resterwerbseinkommens zur�ckzuweisen.
5.2.�Entgegen den Vorbringen des Beschwerdef�hrers stellte das kantonale Gericht nicht auf die Einkommensverh�ltnisse im Jahr 2004 ab, sondern legte seiner Berechnung die Angaben der C.________ AG vom 1. April 2004 sowie deren damit �bereinstimmende Zahlen vom 28. November 2006 zu Grunde (vgl. vorangehende E. 3.1). Das daraus resultierende Einkommen (Fr. 85'100.-) passte es an die Nominallohnentwicklung in den Jahren 2008 und 2009 (+ 2,2 % respektive + 2,1 %) an. Richtig ist hingegen, dass nach Angaben der C.________ AG nebst der j�hrlichen DAZ von jeweils Fr. 600.- auch Pr�mien ausbezahlt worden w�ren (2003: Fr. 3'500.-; 2005: Fr. 1'260.-; 2006: Fr. 3'500.-; 2007: Fr. 3'500.-). Was den monatlichen Grundlohn betrifft, sind die Angaben der C.________ AG allerdings nicht in allen Teilen konsistent. So finden sich beispielsweise betreffend den Grundlohn im Jahr 2007 unterschiedliche Zahlen. Gem�ss Informationen der vormaligen Arbeitgeberfirma vom 17./19. Februar 2009 h�tte der Grundlohn im Jahr 2008 Fr. 7'500.- betragen, die Pr�mie Fr. 2'500.-. 2009 w�re ein Monatseinkommen von Fr. 7'700.-, die DAZ und eine Pr�mie von Fr. 1'500.- zu erzielen gewesen. Seit 1. Januar 2008 w�rde die �berzeit nicht mehr entsch�digt, es m�ssten Ferien bezogen werden.
Gest�tzt auf die Zahlen der C.________ AG vom 12. Dezember 2006 sowie vom 17./19. Februar 2009 pr�sentiert sich die Lohnentwicklung wie folgt:
2003 Fr. 94'400.- (Grundlohn, DAZ, �berzeitentsch�digung, Pr�mien) 2004 Fr.���85'100.- (Grundlohn, DAZ) 2005 Fr. 86'360.- (Grundlohn, DAZ, Pr�mie) 2006 Fr. 88'600.- (Grundlohn, DAZ, Pr�mie) 2007 Fr. 97'700.- (Grundlohn, DAZ, Pr�mie) 2008 Fr. 100'600.- (Grundlohn, DAZ, Pr�mie) 2009 Fr. 102'200.- (Grundlohn, DAZ, Pr�mie) Die Zahlen zeigen, dass sich der Lohn des Beschwerdef�hrers zwischen 2006 und 2007 um 11,8 % (von Fr. 6'500.- auf Fr. 7'200.-), ab 2008 um weitere 4,2 % (auf Fr. 7'500.-) und im Jahr 2009 auf Fr. 7'700.- (+ 2,7 %) erh�ht h�tte. Bei einer Nominallohnentwicklung von + 1,6 % im Jahr 2007, + 2,0 % 2008 und + 2,1 % 2009 (Die Volkswirtschaft 11/2011 Tabelle B10.3 S. 95), somit total + 5,7 %, bed�rfte die von der vormaligen Arbeitgeberfirma angegebene Lohnsteigerung von rund 18,5 % zwischen 2006 und 2009 in jedem Fall einer stichhaltigen Begr�ndung.
5.3.�Wie dargelegt (E. 2.3 hievor), ist von einer grunds�tzlichen Kongruenz des mutmasslich entgangenen Verdienstes mit dem IV-rechtlichen Valideneinkommen auszugehen und es ist insoweit an die diesbez�glichen Feststellungen der IV-Stelle mit den erw�hnten Anpassungen (Teuerung, Reallohnerh�hungen, Karriereschritte etc.) anzukn�pfen. Anders als im Invalidenversicherungsrecht mit der Beurteilungsgrundlage des ausgeglichenen Arbeitsmarktes basiert das zumutbarerweise erzielbare Einkommen im Sinne von Art. 24 Abs. 2 Satz 2 BVV 2 aber allein auf dem Zumutbarkeitsgrundsatz, welcher die Ber�cksichtigung der pers�nlichen und weiterer Umst�nde verlangt (BGE 134 V 64 E. 4.2.1 S. 71). Im Unterschied zum IV-Verfahren kann die versicherte Person (oder die Vorsorgeeinrichtung) somit alle arbeitsmarktbezogenen und pers�nlichen Umst�nde anf�hren, die ein Abweichen vom Valideneinkommen rechtfertigen. Solche Abweichungen hat die versicherte Person nicht nur mit Bezug auf das mit dem Invalideneinkommen �quivalente Resterwerbseinkommen (BGE a.a.O. E. 4.2.2 S. 72), sondern auch betreffend den mit dem Valideneinkommen weitgehend korrelierenden mutmasslich entgangenen Verdienst zu substantiieren und in Nachachtung ihrer Mitwirkungspflicht die erforderlichen Beweise zu offerieren.
5.4.�Aus welchen Gr�nden der Lohn des Beschwerdef�hrers derart �berproportional angestiegen w�re, wie dies die C.________ AG angab (nachdem gem�ss ihren fr�heren Angaben der Grundlohn zwischen 2003 und 2007 unver�ndert geblieben war), wird nicht plausibilisiert. Der Beschwerdef�hrer r�gt diesbez�glich eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes durch das kantonale Gericht. Ob er tats�chlich in den Genuss einer massiv �berproportionalen Lohnerh�hung gekommen und aus welchen Gr�nden eine solche erfolgt w�re sowie ob, allenfalls in welcher H�he, insk�nftig zuz�glich zum Grundlohn weiterhin Pr�mien ausbezahlt worden w�ren (welche die Vorinstanz nach den insoweit zutreffenden R�gen des Beschwerdef�hrers in der Tat nicht ber�cksichtigt hatte), braucht bereits deshalb nicht weiter gepr�ft zu werden, weil nach Aufl�sung der Gesch�ftsstelle U.________ per Ende 2004 seine Stelle hinf�llig wurde und er somit auch ohne Gesundheitsschaden seine Arbeitsstelle verloren h�tte. Immerhin stellte die Vorinstanz unwidersprochen fest, im Zeitpunkt des Unfalls seien weder nicht vollzogene Bef�rderungen noch beabsichtigte Weiterbildungen im Raum gestanden, die zu einer erheblichen Einkommensverbesserung h�tten f�hren k�nnen und allenfalls geeignet gewesen w�ren, die arbeitgeberseitig angegebene Lohnsteigerung von rund 18,5 % zwischen 2006 und 2009 zu plausibilisieren.
�Wenn die Vorinstanz den mutmasslich entgangenen Verdienst ausgehend vom vor dem Unfall erzielten Lohn von Fr. 88'172.- (der im �brigen auch in der Erwerbsausfallbest�tigung der C.________ AG zu Handen der Swica Versicherungen vom 1. Mai 2003 best�tigt wurde) ausging, erscheint dies auch deshalb nicht bundesrechtswidrig, weil dies mit den Eintr�gen im Individuellen Konto (IK) des Beschwerdef�hrers korreliert, welche in den letzten Jahren vor dem Unfall folgendes Bild zeigen:
1999 Fr. 81'527.- 2000 Fr. 86'747.- 2001 Fr. 87'887.- 2002 Fr. 68'649.- Mit einem Durchschnittseinkommen von Fr. 81'202.- resultiert unter Ber�cksichtigung der Nominallohnentwicklung bis 2009 (hiezu: Die Volkswirtschaft 9/2005 und 11/2011, Tabellen 10.2, S. 91 und 95 [2003: + 1,4 %; 2004: + 0,9 %; 2005: + 1 %; 2006: + 1,2 %; 2007: + 1,6 %; 2008: + 2 %; 2009: + 2,1 %]) ein Einkommen von Fr. 89'850.-. Auch vor diesem Hintergrund ist nicht �berwiegend wahrscheinlich, dass der Beschwerdef�hrer im Jahr 2009 ein Einkommen von Fr. 102'200.- erreicht h�tte. Dass die SUVA auf einen markant h�heren Lohn abstellte, �ndert nichts (zur fehlenden Bindungswirkung f�r die Vorsorgeeinrichtung E. 4.2 hievor). Damit bleibt es beim vorinstanzlich auf Fr. 88'172.50 (im Jahr 2009) bezifferten mutmasslich erzielbaren Einkommen. Vor diesem Hintergrund braucht nicht weiter gepr�ft zu werden, ob dem Beschwerdef�hrer ein zumutbarerweise erzielbares Resterwerbseinkommen anzurechnen w�re (hiezu BGE 140 I 50).
6.1.�Schliesslich wendet sich der Beschwerdef�hrer gegen die �berentsch�digungsberechnung nach seinem Eintritt ins ordentliche Rentenalter. Im Einzelnen r�gt er, das Reglement der Pensionskasse sehe nur eine K�rzung von Invaliden-, nicht aber von Altersleistungen vor. Weil gem�ss Art. 7 Abs. 1 Reglement mit Erreichen des 65. Altersjahres der Invaliden- durch einen Altersrentenanspruch abgel�st worden sei, und mangels generellem gesetzlichem �berentsch�digungsverbot, sei ihm eine ungek�rzte Altersrente auszurichten; eine �berentsch�digungsk�rzung ohne reglementarische Grundlage w�re bundesrechtswidrig. Mit den entsprechenden, bereits im kantonalen Beschwerdeverfahren vorgebrachten Argumenten habe sich die Vorinstanz nicht auseinandergesetzt und damit ihre Begr�ndungspflicht verletzt. Selbst wenn eine K�rzung vorgenommen w�rde, erg�be sich bei einem mutmasslich entgangenen Verdienst von Fr. 104'244.- (bezogen auf 2012) ein j�hrliches ungedecktes Betreffnis von Fr. 13'749.-.
6.2.�Die Vorinstanz erwog, nach dem Eintritt des Kl�gers in das ordentliche Rentenalter resultiere bei einem mutmasslich entgangenen Verdienst von Fr. 90'395.- (unter Ber�cksichtigung der Nominallohnentwicklung), einer j�hrlichen AHV-Rente von Fr. 20'784.- und einer (unver�nderten) Invalidenrente der SUVA von Fr. 59'286.60 eine Deckungsl�cke von Fr. 1'284.90. Die Pensionskasse richte dem Kl�ger daher eine h�here Rente aus (basierend auf einer Deckungsl�cke von Fr. 12'269.40), als ihm rechtlich zustehe.
6.3.1.�Es trifft zu, dass sich das kantonale Gericht nicht mit den im vorinstanzlichen Verfahren angef�hrten Argumenten gegen eine �berentsch�digungsk�rzung nach Erreichen des Rentenalters auseinandersetzte. Es nahm aber eine �berentsch�digungsberechnung vor und liess damit keinen Zweifel daran, dass es von einer Leistungsk�rzung auch nach dem Erreichen des AHV-Rentenalters am 1. Juli 2012 ausging. F�r den Beschwerdef�hrer war die Tragweite des Entscheides insoweit klar, und es war ihm hinreichend m�glich, den kantonalen Entscheid sachgerecht anzufechten (vgl. BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445 je mit Hinweisen). Der Geh�rsanspruch wurde nicht verletzt.
6.3.2.�Im Bereich des BVG-Obligatoriums ist zum einen die Invalidenrente als lebensl�ngliche Rente konzipiert (Art. 26 Abs. 3 BVG). Der Anspruch auf eine Invalidenrente wird daher nicht durch eine Altersrente abgel�st, wenn die versicherte Person die Altersgrenze erreicht (Urteil B2/00 vom 23. M�rz 2001 E. 1b; Hans-Ulrich Stauffer, Berufliche Vorsorge, 2012, Rz. 930). Zum andern richtet sich die Frage der �berentsch�digung nach Art. 24 BVV 2, nicht nach einer allenfalls davon abweichenden reglementarischen Regelung (in BGE 135 V 29 nicht publ. E. 1 des Urteils 9C_517/2008 vom 19. Dezember 2008; vgl. auch Stauffer, a.a.O., Rz. 971). Die streitigen Leistungen der Beschwerdegegnerin unterliegen nach dem Gesagten auch nach dem 1. Juli 2012 der �berversicherungsk�rzung. Im �brigen werden gem�ss Art. 11 Abs. 6 Reglement der Beschwerdegegnerin Invalidenrenten "beim Zusammentreffen mit Leistungen anderer Sozialversicherungen soweit gek�rzt, als sie zusammen mit anderen anrechenbaren Eink�nften 90 % des mutmasslich entgangenen Jahreslohnes �bersteigen (Art. 24 BVV 2) ", so dass im �berobligatorium ebenfalls eine der Verordnungsbestimmung entsprechende Koordinationsl�sung gilt.
6.3.3.�Zu pr�fen bleibt, ob die AHV-Altersrente in die �berversicherungsberechnung einzubeziehen ist. Am 1. Januar 2011 trat Abs. 2
bis�des Art. 24 BVV 2 in Kraft. Dieser bestimmt, dass nach Erreichen des AHV-Rentenalters auch Altersleistungen (von hier nicht interessierenden Ausnahmen abgesehen) als anrechenbare Eink�nfte gelten und die Vorsorgeeinrichtung ihre Leistungen k�rzen kann, soweit sie zusammen mit andern anrechenbaren Eink�nften 90 Prozent des Betrags �bersteigen, der bei einer �berentsch�digungsberechnung unmittelbar vor dem Rentenalter als mutmasslich entgangener Verdienst zu betrachten war. Diese Regelung beruht auf dem Hintergrund, dass nach der mit BGE 135 V 29 ge�nderten Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Art. 24 BVV 2 in der bis Ende 2010 g�ltig gewesenen Form (BGE 135 V 29) der Verordnungswortlaut es nicht erlaubte, bei einem Invalidenrentner nach dem 65. Altersjahr die Altersrente, welche eine Invalidenrente abl�ste, in die �berentsch�digungsberechnung einzubeziehen. Eine Person erhielt so im Rentenalter unter Umst�nden weit mehr, als sie mutmasslich je h�tte verdienen k�nnen, was mit dem Auftrag an den Bundesrat in Art. 34a BVG, wonach er Vorschriften zur Verhinderung ungerechtfertigter Vorteile der Versicherten oder ihrer Hinterlassenen beim Zusammentreffen mehrerer Leistungen zu erlassen hat, nicht zu vereinbaren war.
6.3.4.�Es trifft zu, dass das Vorsorgereglement der Beschwerdegegnerin nicht explizit auf Abs. 2
bis�von Art. 24 BVV 2 verweist (sondern generell auf Art. 24 BVV 2). Dies ist indes bereits deshalb nicht von Bedeutung, weil f�r die hier streitigen obligatorischen BVG-Leistungen ohnehin die Verordnung relevant ist, und sich die Anspr�che des am 1. Juli 2012 ins AHV-Rentenalter eingetretenen Beschwerdef�hrers somit nach der in diesem Zeitpunkt g�ltigen Fassung von Art. 24 BVV 2 richten. Wie dargelegt (vorangehende E. 6.3.3) sind gem�ss dessen seit 1. Januar 2011 g�ltigem Abs. 2
bis�Altersrenten als Eink�nfte anzurechnen. Der fehlende reglementarische Verweis auf Abs. 2
bis�von Art. 24 BVV 2 k�nnte auch im �berobligatorium jedenfalls nicht ohne weiteres als qualifiziertes Schweigen des Reglementgebers interpretiert werden, weil die Verordnungserg�nzung erst mehr als drei Jahre nach Inkrafttreten des Reglements datiert und dieses seit 2007 nicht mehr ge�ndert wurde. Ob der als "Kann-Bestimmung" formulierte Art. 24 Abs. 2
bis�BVV 2 eine unmittelbare K�rzungskompetenz vermittelt oder ob die Vorsorgeeinrichtungen eine entsprechende reglementarische Grundlage zu schaffen h�tten (so Marc H�rzeler, Unfallkoordination in der weitergehenden beruflichen Vorsorge, in: HAVE 1/2014, S. 34), f�llt f�r die gesetzlichen Leistungen nicht ins Gewicht.
�Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz auch f�r den Zeitraum nach dem 1. Juli 2012 zu Recht weiterhin eine �berentsch�digungsk�rzung vorgenommen und die Altersleistungen als Einkommen angerechnet. Damit bleibt es auch mit Bezug auf die Leistungsberechnung ab 1. Juli 2012 beim angefochtenen Entscheid.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG). Dem Prozessausgang entsprechend gehen die Gerichtskosten zu Lasten des Beschwerdef�hrers (Art. 66 Abs. 1 BGG). Ferner hat die Beschwerdegegnerin Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 1 BGG).