Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F27-05-2013-5A_370-2013
Timestamp: 2016-10-21 20:17:04
Document Index: 388420315

Matched Legal Cases: ['Art. 426', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 29', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 97', 'in fine', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 66']

5A_370/2013 (27.05.2013)
5A_370/2013
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, Kammer IV, vom 1. Mai 2013.
Am Samstag, 27. April 2013, wies Dr. med. Y.________ X.________ im Rahmen f�rsorgerischer Unterbringung in die Psychiatrische Klinik A.________, B.________, ein, nachdem die Betroffene mit einem Stock in einem Streit auf ihren Vermieter einschlagen wollte und �berdies mit einem Messer in der Tasche anzutreffen war. Die von X.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 1. Mai 2013 ab. X.________, Beschwerdef�hrerin, gelangt dagegen an das Bundesgericht mit dem sinngem�ssen Antrag auf Entlassung aus der Klinik.
2.1 Nach dem angefochtenen Entscheid leidet die Beschwerdef�hrerin an einer erheblichen psychischen St�rung aus der Gruppe der schizotypen Pers�nlichkeitsst�rung. Die festgestellte Krankheit umfasse, so die Vorinstanz weiter, Wahnerkrankungen bzw. ein religi�s gef�rbtes Wahngeb�ude, sozusagen eine eigene Sicht der Welt mit stark religi�s gef�rbten Inhalten. Hinzu komme eine Verfolgungsidee. Eine Selbstgef�hrdung bestehe nicht, aber eine Fremdgef�hrdung ausserhalb des Klinikrahmens und zwar in dem Sinn, dass eine Gef�hrdung namentlich des Vermieters, mit dem die Beschwerdef�hrerin im Streit liege, nicht ausgeschlossen werden k�nne. In diesem Zusammenhang erinnert die Vorinstanz an den Vorfall, in dem die Beschwerdef�hrerin mit einem Stock auf den Vermieter einzuschlagen versuchte, und �berdies an die Tatsache, dass sie ein Messer auf sich trug. Aufgrund dieser Sachlage gelangte die Vorinstanz zum Schluss, es liege ein Schw�chezustand im Sinn von Art. 426 Abs. 1 ZGB vor, der nach wie vor einen station�ren Aufenthalt erfordere, zumal sich der Zustand der Beschwerdef�hrerin zurzeit noch nicht verbessert habe.
2.2 In der Beschwerde ist in Auseinandersetzung mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche Rechte der beschwerdef�hrenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245), wobei eine allf�llige Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen gepr�ft wird, sondern nur dann, wenn solche R�gen in der Beschwerdeschrift ausdr�cklich erhoben und begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234). Wird eine Sachverhaltsfeststellung beanstandet, muss in der Beschwerdeschrift dargelegt werden, inwiefern diese Feststellung willk�rlich oder durch eine andere Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG (z.B. Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 8 ZGB) zustande gekommen ist (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.2.2 und 1.4.3 S. 255) und inwiefern die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 in fine BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22). Auf rein appellatorische Kritik am Sachverhalt tritt das Bundesgericht nicht ein.
2.3 Die Beschwerdef�hrerin beschr�nkt sich in ihrer Eingabe an das Bundesgericht auf die Behauptung, sie sei nicht krank, und richtet sich damit gegen die verbindliche anderslautende Feststellung der Vorinstanz, ohne aber darzulegen, inwiefern diese tats�chliche Feststellung willk�rlich sein oder sonst wie gegen Bundesrecht verstossen soll.
Auf die offensichtlich unzul�ssige Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG) durch den Pr�sidenten der Abteilung unter Kostenfolge f�r die Beschwerdef�hrerin (Art. 66 Abs. 1 BGG) nicht einzutreten.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, Dr. med. Y.________ und dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Kammer IV, schriftlich mitgeteilt.