Source: https://bfa.konvoi.agency/agb/
Timestamp: 2019-06-26 21:51:46
Document Index: 143041436

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§14', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 433', '§ 16', '§ 17']

Der Vertrag kommt auf Grundlage der folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden AGB) zwischen dem Kunden und der
Barefoot Academy, vertreten durch Herrn Emanuel Bohlander, Franklinstraße 38 in 40479 Düsseldorf,
Ust.-ID-Nr.: DE260399956,
im Folgenden Verkäufer genannt,
(1) Für die Lieferung und den Verkauf gelten zwischen dem Verkäufer und dem Kunden ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen, abgesehen von individuellen Absprachen und Vereinbarungen, die Vorrang vor den AGB haben.
AGB des Kunden, die den folgenden Bedingungen entgegenstehen oder davon abweichen, finden keine Anwendung.
(2) Als Kunden im Sinne dieser AGB sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer zu verstehen. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§14 BGB).
(1) Die Angebote im Shop stellen lediglich eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden dar, dem Verkäufer gegenüber durch die Kundenbestellung ein Kaufangebot zu machen, welches der Verkäufer dann annehmen kann.
(2) Der Bestellvorgang bis zum endgültigen Vertragsschluss umfasst folgende Schritte:
a) Die gewünschte Ware wird aus gewählt
b) Durch einlegen in den Warenkorb wird die Ware ausgewählt
c) Die Angaben im Warenkorb werden überprüft
d) Der Button „Zur Kasse“ wird betätigt
e) Es werden sowohl die Rechnungs- als auch die Lieferadresse eingegeben
f) Überprüfung der Bestellung mit Korrekturmöglichkeit
g) Verbindliche Bestellung durch Betätigung des Buttons „jetzt kaufen“
h) Es erfolgt eine Bestätigungsemail über den Eingang der Bestellung
i) Mit der Zusendung einer Auftragsbestätigung kommt der Vertrag zustande
Der Kunde kann vor der endgültigen Bestellung seine Eingaben durch Betätigung der in dem von ihm verwendeten Internet-Browser enthaltenen „Zurück-Taste“ berichtigen oder den Bestellvorgang durch Schließen des Browsers abbrechen. Das Angebot des Kunden kann nur abgegeben und an den Verkäufer übermittelt werden, wenn der Kunde durch Anklicken des Buttons „AGB akzeptieren“ diese AGB akzeptiert und dadurch zur Grundlage des Vertrages macht.
Die automatisierte Eingangsbestätigungsemail stellt keine Annahme des Angebotes dar. Der Vertrag kommt erst mit der Auftragsbestätigung des Verkäufers zustande, welche mit einer gesonderten Email des Verkäufers versandt wird.
Alle Preise sind Endpreise zuzüglich Versandkosten und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.
Der Verkäufer bietet grundsätzlich die Zahlart Überweisung an. Weitere Zahlungsarten werden nicht angeboten und werden zurückgewiesen.
Die Auslieferung der Ware erst nach Gutschrift des vollständigen Kaufpreises auf dem Konto des Verkäufers.
Nach Zugang der Rechnung, welche mit Email verschickt wird und alle erforderlichen Angaben für die Überweisung enthält, wird der Rechnungsbetrag fällig und ist auf das genannte Konto vorab zu überweisen. Der Kunde ist verpflichtet, den ausgewiesenen Betrag, nach Erhalt der Rechnung innerhalb von 7 Tagen zu überweisen.
(1) Die Ware wird in der Regel spätestens zwei Tage nach Geldeingang an das Versandunternehmen übergeben. Die Regellieferzeit beträgt bis zu fünf Tage, soweit in der Artikelbeschreibung nichts Gegenteiliges angegeben ist.
(2) Die Fristen, die in Tagen angegeben sind, beziehen sich auf alle Wochentage mit Ausnahme von Samstagen, Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen.
(4) Der Verkäufer übernimmt kein Beschaffungsrisiko. Dies gilt auch für einen Kaufvertrag über eine Gattungsware.
(5) Der Verkäufer ist nur zu einer Lieferung aus seinem Warenvorrat sowie der von ihm bei seinen Lieferanten bestellten Warenlieferung verpflichtet.
(6) Der Verkäufer kann von dem Vertrag zurücktreten, wenn er ein dauerhaftes Lieferhindernis, insbesondere höhere Gewalt oder Nichtlieferung durch seinen Lieferanten, obwohl er ein entsprechendes Deckungsgeschäft getätigt hat, nicht zu vertreten hat.
(7) Ist der Käufer ein Verbraucher geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache bei einem Versendungsverkauf mit der Übergabe der Ware an den Verbraucher oder einen von diesem bestimmten Empfänger über. In allen anderen Fällen geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auf den Käufer über, sobald der Verkäufer die Ware dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Personen oder Anstalt ausgeliefert hat.
§ 8 Vertragsgegenstand der Dienstleistungen
Der Kunde hat die Möglichkeit auf der Internetseite www.barefoot-academy.com unterschiedliche Kurse (Dienstleistungen) zu buchen. Vertragsgegenstand ist jeweils die innerhalb des gebuchten Kurses enthaltene Dienstleistung und die Zurverfügungstellung der für das Training benötigten Geräte.
Zeit, Art, Umfang und Ort ergeben sich aus dem von vom Kunden gebuchten Kurs oder werden mit dem Kunden individuell abgesprochen.
§ 9 Verhinderung und Ausfall
(1) Sollte die Durchführung eines Seminars oder Kurses auf Grund unvorhersehbarer Umstände (Wetterverhältnisse etc.) zu gefährlich bzw. unmöglich sein, findet der Kurs gegebenenfalls Indoor statt. Sobald ein Außertermin vereinbart ist, kann dieser wegen schlechtem Wetter nur von der Barefoot-Academy abgesagt werden. Wenn keine Absage erfolgt, findet der Termin am vereinbarten Ort zum vereinbarten Zeitpunkt statt. Der Kunde ist selbst für temperatur- und wettergerechte Kleidung zuständig.
(2) Es besteht kein Anspruch darauf, dass die Dienstleistungen von Herrn Emanuel Bohlander oder vom in der Produktbeschreibung angegebenen Dozenten persönlich erbracht werden. In Ausnahmefällen (Krankheit, Urlaub etc.) kann ein gleichwertig qualifizierter Dozent oder Trainer die Betreuung und / oder Leitung übernehmen.
(3) Der Anbieter behält sich vor, den Kurs abzusagen, für den Fall, dass die jeweils im zu buchenden Kurspaket angegebene Mindestteilnehmeranzahl nicht zustande kommt. In diesem Fall werden geleistete Zahlungen von dem Anbieter zurückerstattet oder es kann ein anderer Kurs ausgewählt werden.
§ 10 Stornierung und unentschuldigtes Nichterscheinen
Die in der Kursbuchung ausgewählten und angegebenen Termine sind verbindlich.
Außer bei Vorlage eines ärztlichen Attestes, gelten bei Stornierung des gebuchten Pakets folgende Fristen und es entstehen folgende Stornierungsgebühren:
– wird der Kurs in mehr als drei Wochen vor Kursbeginn abgesagt, fällt eine Gebühr in Höhe von 25 % der jeweils gebuchten Kursgebühr an
– wird der Kurs in weniger als drei Wochen vor Kursbeginn abgesagt, fällt eine Gebühr in Höhe von 50 % der jeweils gebuchten Kursgebühr an
– wird der Kurs in weniger als einer Woche vor Kursbeginn abgesagt, fällt eine Gebühr in Höhe von 75 % der jeweils gebuchten Kursgebühr an
– bei nicht erfolgter Stornierung, aber unentschuldigtem Nichterscheinen, ist die volle Kursgebühr zu zahlen und wird nicht zurückerstattet.
Will der Kunde in einen anderen Kurs wechseln ist eine Absprache mit der BAREFOOT ACADEMY erforderlich. Für den Wechsel in einen anderen Kurs ist ebenfalls eine Stornierung gemäß den genannten Bedingungen zu erfolgen.
(1) Der Anbieter haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit des
Anbieters oder eines Vertreters oder Erfüllungsgehilfen sowie bei einer schuldhaft verursachten Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Im Übrigen haftet der Anbieter nur wegen der schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Der Schadensersatzanspruch für die schuldhafte Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht zugleich ein anderer der in S. 1 oder S. 2 aufgeführten Fälle gegeben ist.
(2) Die Regelungen des vorstehenden Abs. 1 gelten für alle Schadensersatzansprüche (insbesondere für Schadensersatz neben der Leistung
und Schadensersatz statt der Leistung), und zwar gleich aus welchem Rechtsgrund, insbesondere wegen Mängeln, der Verletzung von Pflichten aus dem Schuldverhältnis oder aus unerlaubter Handlung. Sie gelten auch für den Anspruch auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen.
(1) Der Kunde verpflichtet sich, sich vor Kursbeginn darüber zu informieren, ob für ihn die Ausführung des Trainings mit gesundheitliche Risiken oder Schäden verbunden sein kein. Darüber hat sich der Kunde gegebenenfalls bei einem Arzt zu informieren. Der Kunde versichert sodann, sportgesund zu sein.
(2) Alle Fragen zum Gesundheitszustand bei Trainingsbeginn und zum bisherigen Gesundheitszustand sind von dem Kunden dem Anbieter gegenüber vollständig und wahrheitsgemäß zu beantworten. Alle dahingehenden Änderungen sind dem Trainer unverzüglich mitzuteilen.
(3) Jede Erkrankung, jeder Schmerz, Schwindel, jedes Unwohlsein etc. während dem Training, ist dem Trainer unverzüglich mitzuteilen. Der Empfehlung des Trainers, einen Arzt zu Rate zu ziehen, wird unbedingt Folge geleistet.
(4) Der Kunde hat sich eigenverantwortlich gegen Unfälle und Verletzungen, die im Rahmen des Trainings auftreten können zu versichern. Gleiches gilt für den direkten Weg zum und vom Trainingsort.
(5) Eine Erklärung, die die in Absatz 1, 2, 3 und 4 genannten Inhalte hat, hat der Kunde vor Trainingsbeginn zusätzlich zu unterschreiben und gilt als Gegenstand der vertraglichen Vereinbarung.
(1)Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregelungen, insbesondere der §§ 433 ff. BGB.
(2)Sofern davon abgewichen wird, richtet sich die Gewährleistung nach den vorliegend verwendeten Bestimmungen in den AGB.
(3) Ist der Käufer Unternehmer, wird für Neuwaren die Gewährleistungsfrist auf ein Jahr beschränkt. Der Verkäufer kann, wenn es sich bei dem Kunden um einen Unternehmer handelt, selbst zwischen Reparatur und Neulieferung wählen.
(1) Der Verkäufer haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit des Verkäufers oder eines Vertreters oder Erfüllungsgehilfen sowie bei einer schuldhaft verursachten Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Im Übrigen haftet der Verkäufer nur nach dem Produkthaftungsgesetz wegen der schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten oder soweit der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit des Liefergegenstandes übernommen hat. Der Schadensersatzanspruch für die schuldhafte Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht zugleich ein anderer der in S. 1 oder S. 2 aufgeführten Fälle gegeben ist.
Ansprüche und Rechte des Kunden gegen den Verkäufer dürfen ohne dessen Zustimmung nicht abgetreten oder verpfändet werden, solange der Kunde kein berechtigtes Interesse an der Abtretung oder der Verpfändung nachgewiesen hat.
§ 16 Vertragstext
(1) Die AGB mit den enthaltenen allgemeinen Vertragsbestimmungen können Sie auf der Internetseite www.barefoot-academy.com/AGB einsehen. Sie können dieses Dokument ferner ausdrucken oder speichern, indem Sie die übliche Funktion Ihres Internetdienstprogramms („Datei Speichern“) nutzen.
(2) Die Bestelldaten und die AGB werden dem Käufer per Email zugesendet. Ihre Bestelldaten werden bei mir gespeichert, sind aber aus Sicherheitsgründen nicht mehr unmittelbar von Ihnen abrufbar.
§ 17 Sprache, anwendbares Recht und Gerichtsstand
(2)Für alle Rechtsgeschäfte oder anderen rechtlichen Beziehungen mit dem
Verkäufer gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Für Verträge mit Verbrauchern gilt dies nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
(3)Für alle Rechtsgeschäfte und Rechtsstreitigkeiten im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten und mit juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich- rechtlichen Sondervermögens wird als Gerichtsstand der Geschäftssitz des Verkäufers vereinbart.
Sofern einzelne Teile dieses Vertrages und/oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen teilweise oder vollständig unwirksam sind, hat dies keine Auswirkungen auf die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.