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Timestamp: 2016-10-22 08:47:40
Document Index: 255620307

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 89', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 24', 'Art. 99', 'Art. 24', 'Art. 29', 'Art. 106', 'Art. 24', 'Art. 44', 'Art. 34', 'Art. 26', 'Art. 24', 'Art. 16', 'Art. 34', 'Art. 34', 'Art. 34', 'BGE', 'Art. 80', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 97', 'Art. 99', 'Art. 75', 'Art. 1', 'Art. 73', 'Art. 3', 'Art. 34', 'Art. 34', 'Art. 99', 'Art. 34', 'Art. 16', 'Art. 34', 'Art. 16', 'Art. 34', 'Art. 66', 'Art. 68']

1C_550/2009 (09.09.2010)
Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Bruno C. Lenz,
X.________ bewirtschaftet ein landwirtschaftliches Gewerbe mit einer Nutzfl�che von rund 26 ha. Das Betriebszentrum befindet sich auf der in der Landwirtschaftszone gelegenen Parzelle Seedorf Gbbl. Nr. 3917 in der Siedlung Frieswil. Rund 500 m vom Betriebszentrum des landwirtschaftlichen Gewerbes von X.________ entfernt befindet sich die ebenfalls in der Landwirtschaftszone gelegene Parzelle Wohlen Gbbl. Nr. 6043 mit dem �konomieteil eines ehemaligen Bauernhauses (Stall, B�hne und Jauchegrube) und mit einem Schopf, welcher vom Eigent�mer A.________ mit einem Ponystall und einem Einstellraum erweitert worden ist, ohne dass damals eine entsprechende Baubewilligung vorlag. Mit rechtskr�ftigem Urteil vom 6. April 2006 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern ein von A.________ eingereichtes nachtr�gliches Baugesuch f�r den Ponystall und den Einstellraum ab und ordnete die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands an.
A.________ verkaufte am 26. November 2006 seine Ponys an X.________ und verpachtete diesem am 30. November 2006 die Parzelle Wohlen Gbbl. Nr. 6043 mit dem Ponystall. X.________ stellte A.________ als Mitarbeiter an und reichte am 23. Januar 2007 bei der Einwohnergemeinde Wohlen ein Baugesuch f�r den Neubau eines Freilaufstalls f�r Jungvieh, den Umbau des �konomieteils des ehemaligen Bauernhauses (Abbruch des Schleppdachs und Aufstockung der Strohb�hne) und den seinerzeit ohne Bewilligung errichteten Ponystall auf der von ihm gepachteten Parzelle ein. Das Amt f�r Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern (ARG) verneinte mit Verf�gung vom 8. April 2008 die Zonenkonformit�t der Bauvorhaben, woraufhin die Einwohnergemeinde Wohlen das Baugesuch am 4. Juni 2008 abwies.
Am 23. Januar 2009 wies die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) eine von X.________ gegen die Verf�gung der Einwohnergemeinde Wohlen erhobene Beschwerde ab. Dagegen gelangte X.________ ans Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Mit Urteil vom 12. November 2009 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde insoweit gut, als es X.________ die H�lfte der von der BVE auferlegten Verfahrenskosten erliess und ihm f�r das Verfahren vor der BVE eine Parteikostenentsch�digung von Fr. 2'000.-- zusprach. Im �brigen wies es die Beschwerde ab.
Gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 12. November 2009 hat X.________ am 17. Dezember 2009 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht erhoben. Er beantragt, der Entscheid des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und das Bauvorhaben sei zur Publikation sowie zur Neubeurteilung im Sinne der Erw�gungen - unter Hinweis auf die Zonenkonformit�t - an die Gemeinde Wohlen zur�ckzuweisen. Weiter stellt er sinngem�ss den Eventualantrag, es sei ihm f�r die Bauvorhaben eine Ausnahmebewilligung zu erteilen. Die Vorinstanz und die Einwohnergemeinde Wohlen beantragen die Abweisung der Beschwerde. Die BVE verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Der Beschwerdef�hrer und die Vorinstanz halten im weiteren Schriftenwechsel an ihren Antr�gen fest.
1.1 Das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts ist ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid in einer �ffentlich-rechtlichen Angelegenheit (vgl. Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG). Der Beschwerdef�hrer ist als Adressat des angefochtenen Entscheids und als direkt Betroffener zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, kann - unter dem Vorbehalt von E. 1.2-1.3 hiernach - auf die Beschwerde eingetreten werden.
1.2 Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdef�hrer wenigstens kurz mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt. Gen�gt die Beschwerdeschrift diesen Begr�ndungsanforderungen nicht, so ist darauf nicht einzutreten. Zwar wendet das Bundesgericht das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dies setzt aber voraus, dass auf die Beschwerde �berhaupt eingetreten werden kann, diese also wenigstens die minimalen Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG erf�llt. Strengere Anforderungen gelten, wenn die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willk�rlichen Anwendung von kantonalem oder kommunalem Recht und Willk�r bei der Sachverhaltsfeststellung, vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255) geltend gemacht wird. Dies pr�ft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein. Wird eine Verletzung des Willk�rverbots geltend gemacht, muss anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 mit Hinweisen).
1.3 Die Beschwerde ist nur im Rahmen des Streitgegenstands zul�ssig. Dieser wird durch den Gegenstand des angefochtenen Entscheids und durch die Parteibegehren bestimmt, wobei der angefochtene Entscheid den m�glichen Streitgegenstand begrenzt (BGE 133 II 181 E. 3.3 S. 189). Neue Begehren sind vor Bundesgericht unzul�ssig (Art. 99 Abs. 2 BGG).
Anders als im vorinstanzlichen Verfahren stellt der Beschwerdef�hrer (sinngem�ss) den Eventualantrag, es sei ihm f�r die Bauvorhaben eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG zu erteilen, sofern das Gericht zum Schluss komme, dass die Bauten nicht zonenkonform seien. Weil sich die Vorinstanz mangels eines entsprechenden Antrags des Beschwerdef�hrers mit der Frage, ob eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG in Frage k�me, zu Recht nicht auseinandergesetzt hat (vgl. dazu E. 3), ist vorliegend nur die Frage Streitgegenstand, ob die Bauvorhaben und der bereits errichtete Ponystall zonenkonform sind. Auf den Eventualantrag, es sei dem Beschwerdef�hrer eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG zu erteilen, ist somit nicht einzutreten.
Nicht zu h�ren ist der Beschwerdef�hrer mit seinem Antrag, der Verfasser eines Konzepts zur Integration des Betriebs von A.________ in den Betrieb von X.________ bzw. eines entsprechenden Betriebskonzepts sei schriftlich zum Fl�chenbedarf f�r den geplanten Freilaufstall f�r Jungvieh zu befragen. Soweit damit nicht ohnehin unzul�ssigerweise neu vorgebrachte Tatsachen belegt werden sollen (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG und E. 6.2.2), ergibt sich der rechtserhebliche Sachverhalt mit hinreichender Klarheit aus den Akten.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, dass die Vorinstanz, nachdem sie zum Schluss gelangt sei, die Bauvorhaben seien nicht zonenkonform, nicht gepr�ft habe, ob die Voraussetzungen f�r eine Ausnahmebewilligung gem�ss Art. 24 ff. RPG erf�llt sind. Er macht geltend, er habe bei der Einreichung des Baugesuchs keinen Anlass gehabt, ein Gesuch um Ausnahmebewilligung einzureichen, weil er der festen �berzeugung gewesen sei, dass die Bauvorhaben zonenkonform seien. Das Rechtsbegehren auf Aufhebung eines Bauabschlags und Erteilung einer Baubewilligung beinhalte aber auch das Begehren auf Pr�fung der Voraussetzungen f�r eine Ausnahmebewilligung. Sinngem�ss wirft der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz damit eine formelle Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV) vor. Aus den nachfolgenden �berlegungen kann offen bleiben, ob die entsprechende Begr�ndung des Beschwerdef�hrers den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG (vgl. dazu E. 1.2) gen�gt.
Der Beschwerdef�hrer hat kein Gesuch um Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG gestellt und zwar auch nicht, nachdem sein Baugesuch im erstinstanzlichen Baubewilligungsverfahren wegen fehlender Zonenkonformit�t abgewiesen worden war. Er h�tte nach kantonalem Recht die M�glichkeit gehabt, auch noch im Beschwerdeverfahren an die BVE ein nachtr�gliches Ausnahmegesuch zu stellen (Art. 44 Abs. 1 und 2 des kantonalen Baubewilligungsdekrets vom 22. M�rz 1994 [BewD]). Ein solches Ausnahmegesuch ist nach kantonalem Recht Voraussetzung f�r eine entsprechende Publikation und Pr�fung im Baubewilligungsverfahren (Art. 34 Abs. 2 des kantonalen Baugesetzes vom 9. Juni 1985 [BauG]). Im Rahmen der Ver�ffentlichung eines Baugesuchs muss auf die f�r ein Vorhaben beanspruchten Ausnahmen hingewiesen werden (Art. 26 Abs. 3 lit. e BewD). Der Beschwerdef�hrer hat mit seinem prozessualen Verhalten selbst dazu beigetragen, dass die Pr�fung des Vorhabens nach Art. 24 ff. RPG unterblieb (vgl. Urteil 1C_452/2007 vom 22. April 2008 E. 3.3). Der angefochtene Entscheid ist in dieser Hinsicht nicht zu beanstanden.
Der Beschwerdef�hrer ist der Ansicht, dass die von ihm auf der Parzelle Wohlen Gbbl. Nr. 6043 geplanten Neu- und Umbauten sowie der bereits errichtete, aber nicht bewilligte Ponystall in der Landwirtschaftszone zonenkonform seien, weshalb die Erteilung der Baubewilligung zu Unrecht verweigert worden sei.
4.1 In der Landwirtschaftszone zonenkonform sind Bauten und Anlagen, die zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung n�tig sind (Art. 16a Abs. 1 RPG). Diese Anforderungen pr�zisiert Art. 34 Abs. 1 RPV. Danach sind insbesondere Bauten zonenkonform, die der bodenabh�ngigen Bewirtschaftung dienen, namentlich der Produktion verwertbarer Erzeugnisse aus Pflanzenbau und Nutztierhaltung (lit. a). Voraussetzung f�r die Erteilung einer Baubewilligung ist gem�ss Art. 34 Abs. 4 RPV weiter, dass die Baute oder Anlage f�r die in Frage stehende Bewirtschaftung n�tig ist (lit. a), der Baute oder Anlage am vorgesehenen Standort keine �berwiegenden Interessen entgegenstehen (lit. b) und der Betrieb voraussichtlich l�ngerfristig bestehen kann (lit. c).
4.2 Bei der Standortwahl f�r Bauten und Anlagen in der Landwirtschaftszone ist der Bauherr im Hinblick auf Art. 34 Abs. 4 lit. a und b RPV nicht frei, sondern er muss nachweisen, dass die Baute oder Anlage am vorgesehenen Standort objektiv notwendig ist (BGE 125 II 278 E. 3a S. 281), d.h. ein schutzw�rdiges Interesse daran besteht, die streitige Baute am gew�hlten Ort zu errichten und, nach Abw�gung aller Interessen, kein anderer, besser geeigneter Standort in Betracht kommt (Urteile 1C_437/2009 vom 16. Juni 2010 E. 6.1; 1C_565/2008 vom 19. Juni 2009 E. 2; VAL�RIE SCHEUCHZER, La construction agricole en zone agricole, Diss. Lausanne 1992, S. 133 f.).
Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz vor, dass sie bei der Beurteilung der Zonenkonformit�t des Freilaufstalls f�r Jungvieh und des Ponystalls vom Bericht des kantonalen Amts f�r Landwirtschaft und Natur (LANAT) vom 25. Juni 2007 abgewichen sei.
Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid im Rahmen ihrer Kognition (vgl. Art. 80 des kantonalen Gesetzes �ber die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 [VRPG]) gepr�ft und begr�ndet, weshalb der geplante Freilaufstall f�r Jungvieh sowie der Ponystall am vorgesehenen Standort nicht zonenkonform seien. Sie hat sich dabei nicht nur mit dem Fachbericht des LANAT vom 25. Juni 2007, sondern auch mit der Verf�gung des AGR vom 8. April 2008 sowie der Vernehmlassung des AGR an die BVE vom 4. August 2008 auseinandergesetzt, in welchen die Zonenkonformit�t der umstrittenen Bauten verneint wird.
Mit dem Hinweis, dass die Vorinstanz bez�glich der Frage der Zonenkonformit�t von der Beurteilung des LANAT abgewichen sei, vermag der Beschwerdef�hrer nicht aufzuzeigen, inwiefern der vorinstanzliche Entscheid im Sinne von Art. 95 BGG rechtsverletzend sein sollte, weshalb sich daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten l�sst.
Umstritten ist zun�chst die Zonenkonformit�t des vom Beschwerdef�hrer geplanten Freilaufstalls f�r Jungvieh. Unstreitig ist, dass der Freilaufstall der bodenabh�ngigen Bewirtschaftung dienen w�rde. Ebenso ist unstreitig, dass das landwirtschaftliche Gewerbe des Beschwerdef�hrers grunds�tzlich Bedarf an zus�tzlichen Stallpl�tzen f�r Jungvieh hat, zumal die heutigen Platzverh�ltnisse knapp sind. Umstritten ist jedoch, ob der Freilaufstall am geplanten Standort, n�mlich rund 500 m vom Betriebszentrum des landwirtschaftlichen Gewerbes und damit von der Siedlung Frieswil entfernt, errichtet werden kann.
6.1 Die Vorinstanz ist der Ansicht, f�r den geplanten Freilaufstall komme ein besser geeigneter Standort beim Betriebszentrum des landwirtschaftlichen Gewerbes in Frieswil in Betracht. Zwar l�gen beide Standorte in der Landwirtschaftszone, sodass eine eigentliche Aussiedlung vom Baugebiet in die Landwirtschaftszone nicht zur Diskussion stehe. Gegen den vom Beschwerdef�hrer vorgesehenen Standort spreche aber, dass der Betrieb des Beschwerdef�hrers auseinandergerissen und auf zwei Standorte verteilt w�rde. �konomiegeb�ude seien grunds�tzlich beim Betriebszentrum zu erstellen. Dies gelte auch im Widerstreit verschiedener in der Landwirtschaftszone gelegener Standorte. Landwirtschaftszonen sollten von Bauten und Anlagen m�glichst freigehalten werden. Dieser Grundsatz gebiete es, auch innerhalb der Landwirtschaftszone auf eine Konzentration der Bauten hinzuwirken und die r�umliche Trennung landwirtschaftlicher �konomiebauten bzw. das Erstellen von Bauten ausserhalb des landwirtschaftlichen Siedlungsgebiets nur restriktiv zuzulassen. Mit einem Neubau beim Betriebszentrum bei der Siedlung Frieswil anstatt bei den rund 500 m entfernten und in keinem Siedlungszusammenhang stehenden Geb�uden werde eine verst�rkte Zersiedelung ausserhalb des Baugebiets verhindert. Beim vom Beschwerdef�hrer geplanten Viehstall handle es sich um einen Neubau, welcher keine bestehende Bausubstanz nutze oder ersetze, zumal er neben einem bisherigen Geb�ude errichtet w�rde. Wie beim Alternativstandort beim Betriebszentrum m�sste eine vollst�ndig neue Baute (in der Landwirtschaftszone) erstellt werden. Vor diesem Hintergrund sei davon auszugehen, dass die Baukosten an beiden Standorten �hnlich hoch seien. Gr�ssere Weidefl�chen f�r das Vieh best�nden sowohl beim vom Beschwerdef�hrer vorgesehenen Standort wie auch beim Betriebszentrum. Der durchgef�hrte Augenschein habe gezeigt, dass die Errichtung eines Viehstalls beim Betriebszentrum n�rdlich oder nordwestlich der bestehenden Geb�ude von der Topographie und vom Platzbedarf her ohne weiteres m�glich sei und dass einem Neubau beim Betriebszentrum auch rechtlich nichts entgegenstehe.
Der einzige Vorteil f�r den vom Beschwerdef�hrer vorgesehene Standort sei, dass es dort einfacher m�glich w�re, dem Jungvieh Silage zu verf�ttern. Zwar d�rfe laktierenden Tieren keine Silage verf�ttert werden, wenn Milch wie auf dem Betrieb des Beschwerdef�hrers zur Herstellung von K�se produziert werde. Entgegen den vom Beschwerdef�hrer gemachten Ausf�hrungen bestehe aber f�r einen solchen Betrieb kein vollst�ndiges, alle Tiere betreffendes Verbot der Verf�tterung von Silage. Anderen Tieren als laktierenden d�rfe Silage verf�ttert werden, sofern die vorgeschriebenen Massnahmen ergriffen w�rden. Die Einhaltung dieser Vorschriften sei am vom Beschwerdef�hrer vorgesehenen Standort wohl einfacher zu bewerkstelligen. Es sei aber auch m�glich, die f�r das Verf�ttern von Silage notwendigen Massnahmen am Standort beim Betriebszentrum umzusetzen. Dass der Beschwerdef�hrer den letzten Grasertrag im Herbst m�glichst wirtschaftlich konservieren und danach seinem Jungvieh verf�ttern wolle, ohne eine Vielzahl von Massnahmen umsetzen zu m�ssen, sei zwar verst�ndlich. Ein solches Interesse verm�ge aber keine Ausnahme vom Grundsatz der Konzentration der �konomiebauten zu rechtfertigen. Gegen den vom Beschwerdef�hrer f�r den Laufstall vorgesehenen Standort spreche ferner, dass er auf gepachtetem Land gebaut w�rde.
6.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt in verschiedenen Punkten die Sachverhaltsdarstellung durch die Vorinstanz.
6.2.1 Er bringt vor, die Vorinstanz verkenne die faktischen Gegebenheiten, wonach eine Verf�tterung von Silage an das Jungvieh beim Betriebszentrum bzw. die Einhaltung der hierf�r vorgeschriebenen Auflagen mit vern�nftigem, verh�ltnism�ssigem Aufwand nicht m�glich sei. Demgegen�ber sei die Verf�tterung von Silogut am geplanten Standort des Jungviehstalls problemlos m�glich, weil dort keine laktierenden Tiere untergebracht seien. Diesen wesentlichen Vorteil des geplanten Standorts gegen�ber dem Standort beim Betriebszentrum habe die Vorinstanz nicht ber�cksichtigt. Neben den Auflagen f�r die Verf�tterung von Silage w�rde die Errichtung eines Freilaufstalls beim Betriebszentrum im Vergleich zum vorgesehenen Standort auch deshalb Mehrkosten verursachen, weil der Neubau beim Betriebszentrum nicht an ein bestehendes Geb�ude angebaut werden k�nne und weil die Topographie beim Betriebszentrum nicht optimal sei. Zudem seien beim Betriebszentrum der Aufwand und die Kosten f�r die Erschliessung h�her und der Landbedarf bei einem Neubau beim Betriebszentrum gr�sser als am geplanten Standort. Zur Untermauerung dieser Vorbringen reicht der Beschwerdef�hrer eine Aufstellung "Anforderungen f�r die Verf�tterung von Silomilch", eine "Projektstudie" sowie eine "Kostenzusammenstellung" f�r einen Neubau eines Jungviehstalls beim Betriebszentrum und eine "Best�tigung der Kostensch�tzung" f�r die geplanten Bauarbeiten auf der Parzelle Wohlen Gbbl. Nr. 6043 ein.
6.2.2 Nach Art. 105 BGG legt das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Abs. 1). Es kann diese Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Abs. 2). Von der beschwerdef�hrenden Person kann die Feststellung des Sachverhalts wiederum nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich, ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Soweit es um die Frage geht, ob der Sachverhalt willk�rlich ermittelt worden ist, sind strenge Anforderungen an die Begr�ndungspflicht der Beschwerde gerechtfertigt (vgl. E. 1.2). Demzufolge gen�gt es nicht, einen von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten. Vielmehr ist in der Beschwerdeschrift darzulegen, inwiefern diese Feststellungen willk�rlich zustande gekommen sind. Andernfalls k�nnen Vorbringen mit Bezug auf einen Sachverhalt, der von den Feststellungen im angefochtenen Entscheid abweicht, nicht ber�cksichtigt werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255).
Im bundesgerichtlichen Verfahren d�rfen neue Tatsachen und Beweismittel nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt, was in der Beschwerde n�her darzulegen ist (Art. 99 Abs. 1 BGG). Nicht zu den Tatsachen, zu deren Vorbringen erst der angefochtene Entscheid Anlass gibt, geh�ren Tatsachenbehauptungen, die der Beschwerdef�hrer im kantonalen Verfahren vorzutragen unterlassen hat, und die deshalb von der Vorinstanz auch nicht ber�cksichtigt werden konnten. Der Beschwerdef�hrer kann nicht mit neuen tats�chlichen Vorbringen, die er schon vor der Vorinstanz h�tte vorbringen k�nnen und m�ssen, nachzuweisen versuchen, dass die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig oder die Beweisw�rdigung willk�rlich sei.
6.2.3 Die Vorinstanz hat ber�cksichtigt, dass es am geplanten Standort einfacher m�glich w�re, dem Jungvieh Silage zu verf�ttern. Das Vorbringen des Beschwerdef�hrers, die Erstellung des Viehstalls beim Betriebszentrum sei wegen der Anforderungen an die Verf�tterung von Silage aufw�ndiger und teurer als am geplanten Standort, ist somit nicht geeignet, die Sachverhaltsdarstellung der Vorinstanz in Frage zu stellen.
Soweit der Beschwerdef�hrer im �brigen einen von der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt behauptet, kann offen bleiben, ob er in gen�gender Weise begr�ndet, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz willk�rlich zu Stande gekommen, somit offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG und deshalb f�r das Bundesgericht nicht verbindlich sein sollen. Dies weil es sich bei den genannten, den Sachverhalt betreffenden Vorbringen des Beschwerdef�hrers ohnehin um unzul�ssige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG handelt. Das Gleiche gilt auch f�r die vor Bundesgericht eingereichten Unterlagen, n�mlich die Aufstellung "Anforderungen f�r die Verf�tterung von Silomilch", die "Projektstudie" sowie die "Kostenzusammenstellung" f�r einen Neubau eines Jungviehstalls beim Betriebszentrum und die "Best�tigung der Kostensch�tzung" f�r die geplanten Bauarbeiten auf der Parzelle Wohlen Gbbl. Nr. 6043. Zu diesen tats�chlichen Vorbringen und zur Einreichung der genannten Aktenst�cke hat n�mlich nicht erst der Entscheid der Vorinstanz Anlass gegeben. Da die Frage nach dem besser geeigneten, alternativen Standort beim Betriebszentrum schon Gegenstand des Entscheids der BVE vom 23. Januar 2009 war, h�tte der Beschwerdef�hrer bereits vor der Vorinstanz vorbringen k�nnen, dass die Erstellung des Viehstalls beim Betriebszentrum aufw�ndiger und teurer und der Landbedarf in diesem Fall gr�sser sei. Beweismittel, um diese Vorbringen zu untermauern, h�tte er ebenfalls bereits im vorinstanzlichen Verfahren einbringen k�nnen. Die Vorbringen, welche die Sachverhaltsdarstellung der Vorinstanz betreffen, sowie die genannten eingereichten Dokumente sind somit f�r die Frage nach der Zonenkonformit�t des Laufstalls f�r Jungvieh nicht zu ber�cksichtigen. Vielmehr ist vom Sachverhalt auszugehen, wie er von der Vorinstanz festgestellt worden ist.
6.3 Der Beschwerdef�hrer ist der Ansicht, die Vorinstanz h�tte bei korrekter Anwendung der relevanten Gesetzesbestimmungen die Zonenkonformit�t des geplanten Freilaufstalls f�r Jungvieh bejahen m�ssen. Indem die Vorinstanz die Zonenkonformit�t verneint habe, habe sie die Raumplanungsgesetzgebung nicht richtig angewendet und damit Bundesrecht verletzt. F�r den geplanten Standort des Viehstalls spreche, dass bestehende Bausubstanz genutzt werden k�nne. Das Vordach des geplanten Stalls schliesse �ber den bestehenden Durchfahrtsweg direkt an ein bestehendes Geb�ude an, wodurch ein �berdeckter Vorplatz gewonnen werde. So werde auch die Erschliessung des Stalls durch den vorhandenen Weg sichergestellt, ohne dass zus�tzliche Wege oder Z�une erstellt werden m�ssten.
6.4 Landwirtschaftszonen sollen nach dem Gebot der haush�lterischen Bodennutzung (Art. 75 Abs. 1 BV; Art. 1 Abs. 1 RPG), der Nachhaltigkeit (Art. 73 BV) und den Planungsgrunds�tzen von Art. 3 Abs. 2 lit. a und d von Bauten und Anlagen m�glichst freigehalten werden. Dieser im �ffentlichen Interesse liegende Grundsatz ist im Rahmen der Interessenabw�gung, welche bei der Standortwahl f�r Bauten und Anlagen in der Landwirtschaftszone im Hinblick auf Art. 34 Abs. 4 lit. a und b RPV vorzunehmen ist (vgl. E. 4.2), zu ber�cksichtigen.
6.4.1 Der Vorinstanz ist darin zuzustimmen, dass in Anwendung der genannten Bestimmungen auch innerhalb der Landwirtschaftszone auf eine Konzentration der Bauten hinzuwirken ist. Liegt das Betriebszentrum eines Landwirtschaftsbetriebs wie vorliegend bei einem Siedlungsgebiet, besteht ein �ffentliches Interesse daran, neue landwirtschaftliche �konomiebauten beim Betriebszentrum und damit ebenfalls im bestehenden Siedlungsbereich zu errichten. Das Erstellen von Bauten, welche r�umlich vom landwirtschaftlichen Siedlungsgebiet abgetrennt sind, ist in einem solchen Fall zu vermeiden, wenn nicht gewichtige Gr�nde f�r einen Standort ausserhalb dieses Siedlungsgebiets sprechen.
6.4.2 In Frage k�me ein solcher Standort ausserhalb des landwirtschaftlichen Siedlungsgebiets unter Umst�nden, wenn f�r neue �konomiegeb�ude vorhandene nicht mehr ben�tigte Bauten in der Landwirtschaftszone genutzt werden k�nnten. In der Landwirtschaftszone ist n�mlich in erster Linie zu pr�fen, ob Neubauten als Ersatzbauten an Stelle der bisherigen, nicht mehr ben�tigten Bauten errichtet werden k�nnen (Urteil 1C_565/2008 vom 19. Juni 2009 E. 5.5). Der vom Beschwerdef�hrer geplante Freilaufstall w�rde allerdings nicht ein bestehendes, nicht mehr ben�tigten Geb�ude ersetzen. Allein dass das Vordach des geplanten Neubaus an eine bestehende Baute angeschlossen werden soll, bedeutet nicht, dass deren Bausubstanz genutzt w�rde. Wie die Vorinstanz zu Recht festgestellt hat, best�nde der neben dem bisherigen Geb�ude geplante Freilaufstall durchwegs aus neuer Bausubstanz. Daran vermag auch der Umstand nichts zu �ndern, dass zwischen dem Stallbau und der Fassade des bisherigen Geb�udes zus�tzlich noch eine �berdachte Durchfahrt erstellt w�rde. Aus dem Umstand, dass das Vordach des geplanten Viehstalls direkt an ein bestehendes Geb�ude anschliessen w�rde, kann der Beschwerdef�hrer deshalb nichts zu Gunsten dieses von ihm gew�nschten Standorts ableiten.
6.4.3 Der Beschwerdef�hrer hat ein (privates) Interesse daran, den Freilaufstall am geplanten Standort, n�mlich 500 m entfernt vom Betriebszentrum, zu errichten, weil er damit die rechtlichen Auflagen f�r die Verf�tterung von Silage an das Jungvieh mit geringerem Aufwand erf�llen k�nnte. F�r den Standort beim Betriebszentrum des Beschwerdef�hrers bei der Siedlung Frieswil anstatt bei den in keinem Siedlungszusammenhang stehenden 500 m entfernten Geb�uden spricht dagegen der im �ffentlichen Interesse liegende Grundsatz, wonach innerhalb der Landwirtschaftszone auf eine Konzentration der Bauten hinzuwirken und die r�umliche Trennung landwirtschaftlicher �konomiebauten bzw. das Erstellen von Bauten ausserhalb des landwirtschaftlichen Siedlungsgebiets nur restriktiv zuzulassen ist. Nach der zutreffenden Einsch�tzung der Vorinstanz �berwiegt vorliegend das �ffentliche Interesse, die Errichtung landwirtschaftlicher �konomiebauten ausserhalb des landwirtschaftlichen Siedlungsgebiet zu vermeiden, das private Interesse des Beschwerdef�hrers, am geplanten Standort festzuhalten. Dies zumal ausser dem Umstand, dass die Verf�tterung von Silage an die Jungtiere mit weniger Aufwand verbunden w�re, keine weiteren relevanten Vorteile f�r den vom Beschwerdef�hrer vorgesehenen Standort ersichtlich sind, die tats�chlichen Verh�ltnisse nach der f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellung der Vorinstanz die Errichtung eines Viehstalls beim Betriebszentrum ohne weiteres zulassen und direkt westlich des Betriebszentrums auch gr�ssere Weidefl�chen bestehen.
Der Beschwerdef�hrer vermochte im Baubewilligungs- sowie im Beschwerdeverfahren nicht nachzuweisen, dass nach Abw�gung aller Interessen, kein anderer, besser geeigneter Standort f�r den Freilaufstall f�r Jungvieh als der von ihm vorgesehene in Betracht kommt, weshalb das geplante Bauvorhaben zu Recht nicht bewilligt worden ist.
Umstritten ist weiter die Zonenkonformit�t des Ponystalls, welcher seinerzeit auf der in der Landwirtschaftszone gelegenen Parzelle Wohlen Gbbl. Nr. 6043 ohne Baubewilligung errichtet worden ist.
7.1 Die Vorinstanz hat dazu ausgef�hrt, sie habe bereits am 6. April 2006 ein nachtr�gliches Baubewilligungsgesuch f�r den Ponystall und einen Einstellraum als letzte kantonale Instanz abgewiesen und die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands angeordnet. Dieser Entscheid sei in Rechtskraft erwachsen. Weil nun aber der Beschwerdef�hrer als Landwirt und (neuer) P�chter der betroffenen Liegenschaft und nicht mehr der Eigent�mer als Nichtlandwirt um eine Baubewilligung ersucht habe, h�tten die Vorinstanzen zu Recht erneut �ber die Bewilligungsf�higkeit der bereits errichteten Bauten befunden.
Die Verweigerung der Baubewilligung f�r den Ponystall hat die Vorinstanz damit begr�ndet, dass sich der vom Beschwerdef�hrer vorgesehene, vom Betriebszentrum entfernte Standort f�r die Ponystallungen wie beim geplanten Freilaufstall f�r Jungvieh nicht rechtfertigen lasse. Weil der Ponystall nie bewilligt worden sei und der urspr�ngliche Zustand l�ngst h�tte wiederhergestellt werden m�ssen, stehe auch keine raumplanungsrechtlich erw�nschte Weiterverwendung bestehender Bauteile zur Diskussion. Vielmehr sei die Interessenabw�gung vorzunehmen, wie wenn die Erweiterung des urspr�nglichen Geb�udes mit den Ponystallungen noch nicht bestehen w�rde. Zwar schliesse der Ponystall an den bereits vor seiner Errichtung bestehenden Ger�teschuppen an. Die Nutzung bestehender Bausubstanz und die damit allenfalls m�gliche Kosteneinsparung f�r den Beschwerdef�hrer seien aber vernachl�ssigbar, zumal der Ger�teschuppen um ein vielfaches kleiner sei als der Ponystall. Das gewichtige Interesse an einer Konzentration landwirtschaftlicher Betriebsgeb�ude w�rde auch bez�glich des Standorts des Ponystalls �berwiegen, sodass der Ponystall am vorgesehenen Standort nicht notwendig und daher nach Art. 34 Abs. 4 RPV wie der Freilaufstall f�r Jungvieh nicht zonenkonform sei.
7.2 Der Beschwerdef�hrer r�umt zwar ein, dass der Ponystall auf der Parzelle Wohlen Gbbl. Nr. 6043 ohne Bewilligung ausgebaut wurde, macht aber geltend, auf dieser Parzelle best�nden seit Jahrzehnten (rechtm�ssige) Ponystallungen. Da der Beschwerdef�hrer seinen Einwand nicht n�her erl�utert, ist unklar, was er damit sagen will. Darauf ist aber ohnehin nicht einzutreten, da es sich um ein unzul�ssiges Novum handelt (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG).
7.3 Wie beim Freilaufstall f�r Jungvieh ist der Beschwerdef�hrer auch bei der Standortwahl f�r den Ponystall in der Landwirtschaftszone im Hinblick auf Art. 34 Abs. 4 lit. a und b RPV nicht frei, sondern er muss nachweisen, dass die Baute oder Anlage am vorgesehenen Standort objektiv notwendig ist, d.h. ein schutzw�rdiges Interesse daran besteht, die streitige Baute am gew�hlten Ort zu errichten und, nach Abw�gung aller Interessen, kein anderer, besser geeigneter Standort in Betracht kommt (vgl. E. 4.2). Was mit Bezug auf die Zonenkonformit�t des Freilaufstalls f�r Jungvieh gesagt wurde (vgl. E. 6.4), gilt grunds�tzlich auch f�r die Ponystallungen.
7.3.1 Der Beschwerdef�hrer ist allerdings der Ansicht, eine Interessenabw�gung zwischen dem heutigen Standort auf der Parzelle Wohlen Gbbl. Nr. 6043 und dem Standort beim Betriebszentrum in Frieswil spreche f�r den ersteren. Zur Begr�ndung f�hrt er an, es bestehe auf der Parzelle Wohlen Gbbl. Nr. 6043 bereits ein Ponystall mit einer sinnvollen und allen Anforderungen gen�genden Infrastruktur. Mit dem Anbau des Ponystalls an den Ger�teschuppen sei im Sinne eines haush�lterischen Umgangs mit dem Boden zudem bestehende Bausubstanz genutzt worden. Aus diesen Gr�nden w�re ein Neubau beim Betriebszentrum erheblich teurer als die gew�hlte L�sung. Schliesslich habe es rund um das Betriebszentrum keine Weidefl�chen f�r die Ponys.
7.3.2 Die Vorinstanz hat am 6. April 2006 rechtskr�ftig entschieden, dass der auf der Parzelle Wohlen Gbbl. Nr. 6043 ohne Baubewilligung errichtete Ponystall abzubrechen bzw. der rechtm�ssige Zustand wiederherzustellen ist. Dem Beschwerdef�hrer musste bei der �bernahme des Ponystalls als P�chter bewusst sein, dass f�r diesen nie eine Baubewilligung erteilt worden ist und dass ein rechtskr�ftiger R�ckbaubefehl besteht. Dies ist dem Pachtvertrag vom 30. November 2006 zu entnehmen, wo auch geregelt worden ist, dass der Pachtzins anzupassen w�re, wenn die nicht bewilligten Anbauten zur�ckgebaut werden m�ssten. Die Vorinstanz hat zu Recht festgestellt, dass unter diesen Umst�nden nicht eine raumplanungsrechtlich erw�nschte Weiterverwendung rechtm�ssig bestehender Bauten zur Diskussion steht. Der Beschwerdef�hrer kann sich deshalb nicht darauf berufen, die bestehende Infrastruktur spreche f�r den Standort des Ponystalls auf der Parzelle Wohlen Gbbl. Nr. 6043. Zuzustimmen ist auch der Ansicht der Vorinstanz, wonach der Anbau des Ponystalls an einen bestehenden, viel kleineren Ger�teschuppen und die damit verbundene minimale Nutzung vorhandener Bausubstanz als Vorteil f�r den bisherigen Standort des Ponystalls nicht ins Gewicht f�llt. Schliesslich vermag auch das Argument des Beschwerdef�hrers nicht zu �berzeugen, dass beim Betriebszentrum nicht genug Weidefl�chen vorhanden seien, zumal nach der verbindlichen Sachverhaltsdarstellung der Vorinstanz auch direkt westlich des Betriebszentrums gr�ssere Weidefl�chen bestehen.
7.3.3 Nach der zutreffenden Einsch�tzung der Vorinstanz �berwiegt das �ffentliche Interesse, die Errichtung neuer landwirtschaftlicher �konomiebauten ausserhalb des landwirtschaftlichen Siedlungsgebiets zu vermeiden, das private Interesse des Beschwerdef�hrers, am Standort des Ponystalls festzuhalten.
7.4 Die Vorinstanz hat im Zusammenhang mit der Pr�fung der Zonenkonformit�t bzw. Bewilligungsf�higkeit des Ponystalls weiter ausgef�hrt, es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer selber keine gen�genden Fachkenntnisse besitze, um einen Ponyzuchtbetrieb zu f�hren. Die Frage, ob es in Anwendung von Art. 16a Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 34 Abs. 1 RPV f�r die Bewilligungsf�higkeit eines Pferdezuchtbetriebs in der Landwirtschaftszone ausreicht, wenn nicht die Betriebsleiterin oder der Betriebsleiter, sondern ausschliesslich eine bei ihr angestellte Person das n�tige Fachwissen f�r eine landwirtschaftliche Pferdezucht aufweist, liess die Vorinstanz letztlich offen. Die Vorinstanz bezweifelte schliesslich auch, dass die Pferdezucht im vorliegenden Fall - wie im Hinblick auf Art. 16a Abs. 1 RPG i.V.m. Art. 34 Abs. 1 RPV verlangt - zu Erl�sen f�hrt oder solche zumindest ernsthaft angestrebt werden, liess diese Frage aber letztlich ebenfalls offen.
Da diese Fragen f�r den Entscheid der Vorinstanz nicht wesentlich waren und sie nach dem Gesagten auch f�r den Entscheid des Bundesgerichts nicht erheblich sind, ist auf sie sowie entsprechende Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers nicht weiter einzugehen.
Zur Zonenkonformit�t des Umbaus des �konomieteils des ehemaligen Bauernhauses, n�mlich des Abbruchs des Schleppdachs und der Aufstockung der Strohb�hne, hat die Vorinstanz ausgef�hrt, dass die geplante ausgebaute Strohb�hne zur Futterlagerung dienen w�rde. Futter und Stroh seien nach vern�nftiger b�uerlicher Betriebsf�hrung dort zu lagern, wo sie ben�tigt w�rden, n�mlich in unmittelbarer N�he der Tiere. Weil der Ponystall auf der Parzelle Wohlen Gbbl. Nr. 6043 nicht bewilligungsf�hig sei und auch der Freilaufstall f�r Jungvieh an diesem Standort nicht errichtet werden k�nne, bestehe kein sachlicher Grund, den Lagerraum f�r das Futter am geplanten Ort zu errichten. Daher sei die Zonenkonformit�t auch f�r diesen Teil des Bauvorhabens zu verneinen.
Diesen Ausf�hrungen der Vorinstanz ist nichts hinzuzuf�gen, zumal der Beschwerdef�hrer ihnen nicht widerspricht und er sein Interesse an einer Aufstockung der Strohb�hne selber von der Erteilung der Bewilligung des Jungviehstalls und/oder des Ponystalls abh�ngig macht.
Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegende Einwohnergemeinde Wohlen hat keinen Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Einwohnergemeinde Wohlen, der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt f�r Raumentwicklung schriftlich mitgeteilt.