Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F07-03-2003-I_782-2001
Timestamp: 2016-10-25 08:29:55
Document Index: 88369520

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

I 782/01 (07.03.2003)
M.________, 1949, Beschwerdef�hrer, vertreten durch die Beratungsstelle f�r Ausl�nder, Weinbergstrasse 147, 8006 Z�rich,
Der 1949 geborene M.________ war seit 1989 als Spetter bei der Firma A.________ t�tig. Er unterzog sich mehreren Arthroskopien (wahrscheinlich in den Jahren 1991 und 1995) und Gastroskopien (Dezember 1994 und April 1997) und war im Mai 1997 wegen einer Endokarditis der Mitral- und Aortenklappe mit Begleitarthritis des rechten Knies und begleitender Nephritis und Vasculitis hospitalisiert. Am 9. Juni 1997 erfolgte eine Aortenklappenersatzoperation mit Bioprothese. Wegen persistierender Beschwerden meldete sich M.________ im M�rz 1998 zum Rentenbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich liess ihn nebst anderen Abkl�rungen kardiologisch, rheumatologisch und psychiatrisch begutachten (Teilexpertisen des Dr. B.________, Spezialarzt FMH f�r Kardiologie und Innere Medizin, und des Dr. C.________, Spezialarzt FMH f�r Rheumatologie und Innere Medizin, vom 1. Dezember 1999 sowie des Dr. D.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie vom 17. November 1999). Mit Verf�gung vom 27. M�rz 2000 verneinte sie einen Rentenanspruch, da der Versicherte voll arbeitsf�hig sei.
Die von M.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 12. November 2001 ab.
M.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, es sei der Entscheid des kantonalen Gerichts aufzuheben und ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventualiter sei die Sache zwecks weiterer Abkl�rungen an die Verwaltung zur�ckzuweisen.
W�hrend die IV-Stelle die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt, verzichtet des Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung.
Im angefochtenen Entscheid werden die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG) und dessen Konkretisierung in Bezug auf geistige Gesundheitssch�den (BGE 102 V 165; ferner AHI 2001 S. 228 Erw. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 127 V 298 Erw. 4c in fine), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und Art. 28 Abs. 1bis IVG) sowie die Aufgabe des Arztes bei der Ermittlung des Invalidit�tsgrades (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen) richtig wiedergegeben. Darauf wird verwiesen. Zu erg�nzen ist, dass hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes entscheidend ist, ob er f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begr�ndet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis; AHI 2001 S. 113 f. Erw. 3a).
Anzuf�gen bleibt, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung (hier: 27. M�rz 2000) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).
2.1 Das kantonale Gericht ist in sorgf�ltiger W�rdigung der medizinischen Unterlagen, worauf verwiesen wird, zum Ergebnis gelangt, dass weder aus internistisch-kardiologischer, noch aus neurologischer, rheumatologischer und psychiatrischer Sicht eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit besteht. Diese Einsch�tzung, welche sich vornehmlich auf die auf umfassender Exploration des Beschwerdef�hrers beruhenden, die medizinische Vorgeschichte ber�cksichtigenden, eingehend und schl�ssig begr�ndeten Gutachten der Dres. B.________ und C.________ vom 1. Dezember 1999 und des Dr. D.________ vom 17. November 1999 st�tzt, ist nicht zu beanstanden. Hieran verm�gen die, im Wesentlichen bereits vorinstanzlich angebrachten und vom kantonalen Gericht �berzeugend entkr�fteten, Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu �ndern.
Anzeichen f�r die behauptete Befangenheit des Dr. D.________ ergeben sich weder aus dessen Gutachten noch aus den �brigen Akten, einschliesslich des neu aufgelegten Entscheides der Vorinstanz aus einem anderen Verfahren. Dr. D.________ bezog sodann die beim Psychiater Dr. E.________, erfolgte Behandlung in seine Beurteilung mit ein. Von einem erg�nzenden Bericht dieses Arztes ist kein entscheidrelevanter Aufschluss zu erwarten, weshalb darauf verzichtet werden kann. Das weitere Vorbringen, der Beschwerdef�hrer leide an chronischem Aethylismus, steht im Widerspruch zu seiner Angabe gegen�ber den Dres. B.________ und C.________, wonach er keinen Alkohol zu sich nehme. Im �brigen h�tte ein solches Leiden, wenn f�r die Frage der Arbeitsf�higkeit relevant, zweifellos in einem der Gutachten oder in den �brigen medizinischen Akten entsprechende Erw�hnung gefunden, was nicht der Fall ist. Wenn Dr. D.________ hiezu nichts ausf�hrt, vermag dies daher die Beweiskraft seiner Darlegungen ebenfalls nicht zu schm�lern. Soweit schliesslich der behandelnde Hausarzt dem Versicherten wiederholt, zuletzt am 5. Februar 2001, Arbeitsunf�higkeit attestiert hat, vermag dies die eingehend begr�ndeten spezial�rztlichen Untersuchungsergebnisse ebenfalls nicht zu entkr�ften, zumal bei der Beweisw�rdigung der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass Haus�rzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsf�llen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc; AHI 2001 S. 114 Erw. 3b/cc, je mit Hinweisen). Das kantonale Gericht hat somit zu Recht auf die drei von der Verwaltung eingeholten Gutachten abgestellt und die Notwendigkeit zus�tzlicher Abkl�rungen verneint.
2.2 Ist der Beschwerdef�hrer nach dem Gesagten in seiner Arbeitsf�higkeit nicht erheblich eingeschr�nkt, ergibt sich ohne weiteres auch, dass keine Invalidit�t besteht, die Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung begr�ndet (BGE 105 V 141 Erw. 1b; ZAK 1985 S. 224 Erw. 2b; vgl. auch BGE 115 V 133).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, der Ausgleichskasse der Firma A.________ und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.