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Timestamp: 2016-10-26 21:18:53
Document Index: 157239122

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 18', 'Art. 33', 'Art. 18', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 79', 'Art. 66', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 9', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'Art. 79', 'Art. 79', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 66', 'BGE', 'in fine', 'Art. 9', 'Art. 66', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 66', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 66', 'Art. 331', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 18', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 8', 'Art. 66', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 9', 'Art. 18', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE']

Der 1967 geborene P.________ ist als Selbst�ndigerwerbender der Ausgleichskasse medisuisse angeschlossen und seit 1. Januar 2004 freiwillig bei der Vorsorgeeinrichtung seines Personals (Pensionskasse X.________) versichert. Gest�tzt auf die Meldungen des Kantonalen Steueramtes vom 2. Mai und 18. Juni 2007 betreffend das bundessteuerpflichtige Einkommen aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit setzte die Ausgleichskasse mit Verf�gungen vom 13. Juni und 13. Juli 2007 die pers�nlichen Beitr�ge f�r 2004 und 2005 fest. Auf Einsprache hin ermittelte sie das beitragspflichtige Einkommen neu. Dabei ber�cksichtigte sie die H�lfte der in diesen Jahren get�tigten pers�nlichen Einlagen in die Pensionskasse X.________ (ordentliche Beitr�ge: Fr. 203'340.- [2004], Einkauf von Beitragsjahren: Fr. 784'500.- [2004] und Fr. 790'000.- [2005]). Mit Einspracheentscheiden vom 3. Januar 2008 verpflichtete die Ausgleichskasse medisuisse P.________ zur Bezahlung von Fr. 93'584.40 (2004) und Fr. 154'096.80 (2005; pers�nliche Beitr�ge und Verwaltungskosten) sowie Verzugszinsen von Fr. 5'788.10 (2004) und Fr. 3'600.05 (2005).
Die von P.________ hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen in dem Sinne teilweise gut, dass es den 2005 betreffenden Einspracheentscheid aufhob und die Sache zur Neufestsetzung der Beitr�ge unter Ber�cksichtigung eines beitragspflichtigen Einkommens von Fr. 1'409'869.- (nach Abzug der H�lfte der in diesem Jahr bezahlten ordentlichen Beitr�ge von Fr. 204'170.- in die eigene berufliche Vorsorge) an die Ausgleichskasse zur�ckwies; soweit das Beitragsjahr 2004 betreffend, wies es das Rechtsmittel ab (Entscheid vom 7. Mai 2009).
P.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Rechtsbegehren, der Gerichtsentscheid vom 7. Mai 2009 und die Einspracheentscheide vom 3. Januar 2008 seien aufzuheben, die 2004 und 2005 get�tigten pers�nlichen Einlagen in die eigene berufliche Vorsorge bei der Ermittlung des beitragspflichtigen Einkommens vollumf�nglich in Abzug zu bringen und die Sache sei an die Ausgleichskasse oder die Vorinstanz zur Neufestsetzung der AHV-Beitr�ge in diesem Sinne zur�ckzuweisen.
Die Ausgleichskasse medisuisse und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) beantragen die Abweisung der Beschwerde. Das kantonale Versicherungsgericht verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Der Beschwerdef�hrer hatte 2004 und 2005 im Rahmen der freiwilligen beruflichen Vorsorge (2. S�ule) Einlagen von Fr. 1'975'680.95 (Fr. 406'680.95 [ordentliche Beitr�ge] + Fr. 1'569'000.- [Einkauf von Beitragsjahren]) sowie Fr. 1'988'341.20 (Fr. 408'341.20 [ordentliche Beitr�ge] + Fr. 1'580'000.- [Einkauf von Beitragsjahren]) get�tigt. Umstritten ist, ob bei der Ermittlung des beitragspflichtigen Einkommens aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit (Art. 9 Abs. 1 AHVG) diese Einlagen lediglich zur H�lfte in Abzug gebracht werden k�nnen, wie die Vorinstanz entschieden hat, oder vollumf�nglich, wie vom Beschwerdef�hrer beantragt. Die Frage ist frei zu pr�fen, da es nicht um die Bemessung des Beitragssubstrates geht (vgl. SVR 2007 AHV Nr. 11, H 64/06 E. 3.3 und Urteil 9C_880/2008 vom 12. Mai 2009 E. 2).
2.1 Nach Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG werden von dem durch die selbst�ndige Erwerbst�tigkeit erzielten rohen Einkommen die pers�nlichen Einlagen in Einrichtungen der beruflichen Vorsorge abgezogen, soweit sie dem �blichen Arbeitgeberanteil entsprechen. Gem�ss Art. 18 Abs. 1 AHVV sind f�r die Ausscheidung und das Ausmass (auch) dieses Abzugs die Vorschriften �ber die direkte Bundessteuer massgebend. Der insoweit einschl�gige Art. 33 Abs. 1 lit. d DBG bestimmt, dass bei der Ermittlung des der direkten Bundessteuer unterliegenden selbst�ndigen Erwerbseinkommens die gem�ss Gesetz, Statut oder Reglement geleisteten Einlagen, Pr�mien und Beitr�ge an Einrichtungen der beruflichen Vorsorge von den Eink�nften abgezogen werden. Der Verweis in Art. 18 Abs. 1 AHVV auf das Steuerrecht steht jedoch unter dem Vorbehalt anderslautender Vorschriften im AHVG. Ein solcher der bundessteuerrechtlichen Ordnung derogierender Umstand ist unter dem Gesichtspunkt des Normzweckes sowie der angestrebten Gleichbehandlung Unselbst�ndig- und Selbst�ndigerwerbender darin zu erblicken, dass ein Abzug vom rohen Einkommen im Sinne von Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG lediglich in der H�he des ��blichen Arbeitgeberanteils� zul�ssig ist (BGE 133 V 563 E. 1.1 S. 564 mit Hinweis).
Gem�ss Rz. 1114 (bis 31. Dezember 2007: 1104) der Wegleitung des BSV �ber die Beitr�ge der Selbst�ndigerwerbenden und Nichterwerbst�tigen (WSN) in der AHV, IV und EO sind laufende Beitr�ge in Einrichtungen der beruflichen Vorsorge soweit abziehbar, als sie �blicherweise dem Arbeitgeberanteil der Selbst�ndigerwerbenden f�r ihr eigenes Personal entsprechen. F�r Selbst�ndigerwerbende ohne Personal ist es in analoger Anwendung von Art. 66 Abs. 1 BVG die H�lfte. Rz. 1115 WSN bestimmt, dass Summen f�r den Einkauf in die reglementarischen Leistungen (Art. 79b BVG) im Umfang von 50 % abzugsf�hig sind.
Nach Art. 66 Abs. 1 BVG legt die Vorsorgeeinrichtung die H�he der Beitr�ge des Arbeitgebers und der Arbeitnehmer in den reglementarischen Bestimmungen fest (Satz 1). Der Beitrag des Arbeitgebers muss mindestens gleich hoch sein wie die gesamten Beitr�ge aller seiner Arbeitnehmer (Satz 2).
2.2 In BGE 129 V 293 erkannte das Eidg. Versicherungsgericht, dass der Einkauf von Beitragsjahren durch Arbeitgeber oder Selbst�ndigerwerbende ohne Arbeitnehmer im Rahmen der freiwilligen beruflichen Vorsorge (Art. 4 und 44 BVG) in einem bestimmten Umfang abzugsf�hige pers�nliche Einlagen in Einrichtungen der beruflichen Vorsorge im Sinne von Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG (und der Vorg�ngerbestimmung aArt. 18 Abs. 3 AHVV) darstellen. In BGE 132 V 209 bezeichnete es Rz. 1104 Satz 2 WSN, wonach Selbst�ndigerwerbende ohne Arbeitnehmer vom massgebenden beitragspflichtigen Einkommen h�chstens die H�lfte der laufenden Beitr�ge an die Vorsorgeeinrichtung, der sie auf freiwilliger Basis angeschlossen sind, abzuziehen berechtigt sind, als gesetzm�ssig. In BGE 133 V 563 entschied die II. sozialrechtliche Abteilung des Bundesgerichts, dass bei Selbst�ndigerwerbenden vom rohen Einkommen nicht nur die aufgrund einer normativen Verpflichtung geleisteten, sondern auch die freiwillig erbrachten, von den Statuten oder vom Reglement der Vorsorgeeinrichtung bloss erm�glichten Einlagen in die berufliche Vorsorge abgezogen werden k�nnen. Innerhalb bestimmter Schranken (u.a. beitragsm�ssige Begrenzung f�r einen Einkauf [Art. 79a BVG, in der vom 1. Januar 2001 bis 31. Dezember 2005 g�ltig gewesenen Fassung; heute: Art. 79a-79c BVG], Grunds�tze der Angemessenheit [vgl. Art. 1-1b BVV 2] und Umgehungstatbest�nde [BGE 131 II 627 E. 5.2 S. 635 f.]) kann in analoger Anwendung von Art. 66 Abs. 1 BVG die H�lfte abgezogen werden (BGE 133 V 563 E. 2.4.4 in fine S. 568).
Das kantonale Gericht hat die Beschr�nkung des Abzugs der pers�nlichen Einlagen des Beschwerdef�hrers im Rahmen der freiwilligen beruflichen Vorsorge (2. S�ule) von Fr. 1'975'680.95 (Fr. 406'680.95 [ordentliche Beitr�ge] + Fr. 1'569'000.- [Einkauf von Beitragsjahren]) f�r 2004 und Fr. 1'988'341.20 (Fr. 408'341.20 [ordentliche Beitr�ge] + Fr. 1'580'000.- [Einkauf von Beitragsjahren]) f�r 2005 vom rohen Einkommen aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit nach Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG auf die H�lfte wie folgt begr�ndet: Nach der Rechtsprechung seien sowohl laufende Beitr�ge als auch der Einkauf von Beitragsjahren abzugsf�hig. Daraus k�nne indessen nicht gefolgert werden, dass mit dem "�blichen Arbeitgeberanteil" der im jeweiligen Betrieb praktizierte Anteil gemeint sei. Gem�ss Rz. 1115 WSN seien die Einkaufssummen im Umfang von 50 % abzugsf�hig. Auch das Bundesgericht gehe davon aus, dass mindestens bei Eink�ufen der "�bliche Arbeitgeberanteil" in analoger Anwendung von Art. 66 Abs. 1 BVG einen Abzug nur zur H�lfte gestatte (BGE 133 V 563 E. 1.1 S. 564 und E. 2.4.4 S. 568 sowie Urteil H 140/06 vom 26. November 2007 E. 5). Vorliegend erscheine der Abzug von 50 % auch f�r die laufenden Beitr�ge gerechtfertigt, zumal die Lohnsumme der Angestellten verglichen mit dem Einkommen (Betriebsgewinn) des Beschwerdef�hrers sehr klein und deren Beitr�ge rund hundert Mal geringer seien. Der Beschwerdef�hrer sei damit in der N�he eines Selbst�ndigerwerbenden ohne Personal anzusiedeln. Damit sei gem�ss Rz. 1114 WSN ohnehin nur ein 50%iger Abzug zuzulassen. Zudem sei auch ein Beitragsumgehungstatbestand gegeben. Mit der Ausgleichskasse sei davon auszugehen, dass die Regelung (Verpflichtung zur Beteiligung zu 100 % an den laufenden ordentlichen Beitr�gen und am Einkauf von Beitragsjahren des Personals gem�ss Anschlussvertrag und Reglementsnachtrag vom 10. Dezember 2004) bei einer gr�sseren BVG-beitragspflichtigen Lohnsumme der Angestellten wohl nicht in dieser Form getroffen worden w�re.
Der Beschwerdef�hrer bringt vor, mit Einlagen im Sinne von Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG seien die ordentlichen Beitr�ge und der Einkauf von Beitragsjahren zu verstehen. Rz. 1114 WSN konkretisiere in gesetzeskonformer Weise den Begriff des "�blichen Arbeitgeberanteils" im Sinne dieser Gesetzesbestimmung. Danach richte sich bei Besch�ftigung von eigenem Personal der Umfang des Abzugs laufender ordentlicher Beitr�ge in die eigene berufliche Vorsorge nach dem Arbeitgeberanteil der Beitr�ge des Personals, welcher nach Art. 66 Abs. 1 BVG mindestens 50 % betragen m�sse. In BGE 132 V 209 E. 4.2 S. 212 habe das Bundesgericht best�tigt, dass ein Selbst�ndigerwerbender, welcher h�here Arbeitgeberanteile f�r sein Personal �bernehme, auch f�r sich selber den h�heren Arbeitgeberanteil bei der Ermittlung des beitragspflichtigen Einkommens aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit in Abzug bringen k�nne. Gem�ss Anschlussvertrag �bernehme er 100 % der Beitr�ge seiner Angestellten an die berufliche Vorsorge. Damit seien 100 % seiner eigenen ordentlichen Beitr�ge abzugsf�hig. Die Qualifikation als Selbst�ndigerwerbender ohne Personal durch die Vorinstanz sei aktenwidrig und nicht nachvollziehbar. 2004 und 2005 habe er sieben Angestellte besch�ftigt mit einer Lohnsumme von insgesamt mehr als Fr. 110'000.-. Im Weitern bringt der Beschwerdef�hrer vor, das Bundesgericht habe, soweit ersichtlich, bisher noch keinen Fall zu beurteilen gehabt, in welchem der beitragspflichtige Selbst�ndigerwerbende berufsvorsorgeversichertes Personal besch�ftigt und f�r dieses mehr als 50 % des Einkaufs von Beitragsjahren �bernommen habe. In Bezug auf den Umfang des Abzugs von Eink�ufen von Beitragsjahren bestehe jedoch die gleiche Gesetzes- und Verordnungsgrundlage wie hinsichtlich der ordentlichen Beitr�ge. Rz. 1115 WSN, wonach der "�bliche Arbeitgeberanteil" der Eink�ufe immer 50 % betrage, sei ohne gesetzliche Grundlage. Da er gem�ss Reglementsnachtrag vom 10. Dezember 2004 100 % des Einkaufs von Beitragsjahren seines Personals �bernehme, seien daher die gesamten Eink�ufe f�r die eigene berufliche Vorsorge bei der Ermittlung des beitragspflichtigen Einkommens in Abzug zu bringen. Schliesslich wendet der Beschwerdef�hrer ein, die von der Vorinstanz in pauschaler Form unterstellte Beitragsumgehung sei ohne tragf�hige Begr�ndung. Die einzelnen Tatbestandsmerkmale gem�ss BGE 131 II 627 E. 5.2 S. 635 seien nicht gepr�ft worden. Zum ersten Merkmal (wenn die vom Pflichtigen gew�hlte juristische Form v�llig unangepasst, ungew�hnlich oder sinnlos, in jedem Fall aber wirtschaftlich nicht begr�ndbar erscheint) habe die Vorinstanz �berhaupt keine Sachverhaltsfeststellungen getroffen. Davon k�nne indessen nicht gesprochen werden, weder in Bezug auf die laufenden ordentlichen Beitr�ge noch hinsichtlich den Einkauf von Beitragsjahren.
5.1.1 In BGE 133 V 563, 132 V 209, 129 V 293 und in den seither ergangenen Urteilen des Bundesgerichts 9C_158/2007, 9C_349/2007, 9C_375/2007, alle vom 2. November 2007, und H 140/06 vom 26. November 2007 ging es nicht um Selbst�ndigerwerbende, welche im Rahmen der 2. S�ule versicherte Arbeitnehmer besch�ftigten und sich an deren beruflichen Vorsorge - an den ordentlichen Beitr�gen �ber das gesetzliche Minimum gem�ss Art. 66 Abs. 1 BVG hinaus - beteiligten. Demgegen�ber bestand vorliegend aufgrund des Anschlussvertrages und des Reglementsnachtrages vom 10. Dezember 2004 die Verpflichtung, f�r die der obligatorischen beruflichen Vorsorge unterstellten zwei der insgesamt sieben Angestellten den vollen Arbeitnehmeranteil der laufenden ordentlichen Beitr�ge sowie 100 % des Einkaufs von Beitragsjahren zu �bernehmen. Aufgrund der Akten bezahlte der Beschwerdef�hrer Fr. 6'228.55 (2004) und Fr. 5'195.35 (2005).
5.1.2 Aus der Rechtsprechung l�sst sich somit f�r den vorliegenden Fall direkt nichts ableiten. BGE 132 V 209 im Besonderen �usserte sich lediglich zu Rz. 1104 Satz 2 WSN. Das Eidg. Versicherungsgericht hatte in E. 4.2 zwar ausgef�hrt, dass ein Selbst�ndigerwerbender, der gleichzeitig Arbeitgeber ist und in dieser Eigenschaft beispielsweise 60 Prozent der gesamten von seinen Arbeitnehmern geschuldeten Beitr�ge �bernimmt, im selben Umfang die in die eigene berufliche Vorsorge (2. S�ule) einbezahlten Beitr�ge als Gesch�ftsaufwand vom rohen Einkommen nach Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG abziehen kann. Gem�ss diesen Ausf�hrungen w�re somit der Abzug nicht auf die H�lfte begrenzt. Dies entspricht wohl auch dem Sinn von Rz. 1104 (seit 1. Januar 2008: 1114) Satz 1 WSN, welche Weisung f�r die Sozialversicherungsgerichte jedoch nicht verbindlich ist (BGE 133 V 450 E. 2.2.4 S. 455).
5.2.1 Nach dem Wortlaut von Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG werden die pers�nlichen Einlagen Selbst�ndigerwerbender in Einrichtungen der beruflichen Vorsorge bei der Ermittlung des AHV-beitragspflichtigen Einkommens abgezogen, soweit sie dem �blichen Arbeitgeberanteil entsprechen. Die H�he des Abzugs ist somit begrenzt. Der Ausdruck "�blicher Arbeitgeberanteil" ("part habituellement prise en charge par l'employeur", "quota generalmente assunta dal datore di lavoro" in der franz�sischen und italienischen Textfassung) nimmt Bezug auf Leistungen des Arbeitgebers an die berufliche Vorsorge der Arbeitnehmer. Dabei ist in erster Linie an die periodisch, mindestens j�hrlich zu entrichtenden Beitr�ge gem�ss Art. 66 Abs. 1 BVG und Art. 331 Abs. 3 OR zu denken (BGE 129 V 293 E. 3.2.1 S. 296). Der Umstand, dass in Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG der Abzug der pers�nlichen Einlagen beispielsweise nicht einfach auf die H�lfte begrenzt wird, spricht daf�r, dass in einem Anwendungsfall die vom konkreten Arbeitgeber aufgrund von Gesetz und Vorsorgereglement tats�chlich erbrachten Leistungen zugunsten der beruflichen Vorsorge des Personals massgebend sein sollen. Betragen diese bei den laufenden Beitr�gen mehr als das gesetzliche Minimum von 50 % der gesamten Beitr�ge aller Arbeitnehmer, ist resp. w�re der Abzug entsprechend h�her.
5.2.2.1 Die Einf�hrung des Abzugstatbestandes nach Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG (bis 31. Dezember 1996: Art. 18 Abs. 3 AHVV, erlassen durch den Bundesrat gest�tzt auf Art. 9 Abs. 2 letzter Satz AHVG; BGE 132 V 209 E. 4.3 S. 212) erfolgte aus Gr�nden der Gleichbehandlung. Es wurde als unbefriedigend empfunden, dass die gem�ss Art. 66 Abs. 1 BVG mindestens zur H�lfte vom Arbeitgeber zu �bernehmenden Beitr�ge zur Finanzierung der beruflichen Vorsorge der Arbeitnehmer (nach Art. 8 lit. a AHVV) nicht massgebenden Lohn darstellten, die pers�nlichen Beitr�ge der Selbst�ndigerwerbenden an die 2. S�ule hingegen nicht, auch nicht teilweise, vom rohen Einkommen abgezogen werden konnten. Das Gebot der rechtsgleichen Behandlung erfordere, so der Bundesrat, dass solche Beitr�ge AHV-rechtlich als gesch�ftsm�ssig begr�ndeter Aufwand zum Abzug zugelassen w�rden. F�r Selbst�ndigerwerbende ohne Arbeitnehmer sei in analoger Anwendung von Art. 66 Abs. 1 BVG die H�lfte dieser Beitr�ge vom rohen Einkommen abziehbar (BGE 129 V 293 E. 3.2.2.1 S. 296 mit Hinweis auf ZAK 1987 S. 6; die Regelung von aArt. 18 Abs. 3 AHVV wurde dann in Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG �bernommen, BBl 1990 II 81). Zur H�he des Abzugs bei Arbeitgebern wurde weiter nichts gesagt.
5.2.2.2 Gem�ss den Erl�uterungen zu aArt. 18 Abs. 3 AHVV sollte mit der Beschr�nkung des Abzugs auf das "�blicherweise" dem Arbeitgeberanteil entsprechende Ausmass der Gefahr von Missbr�uchen entgegengetreten werden. Beispielhaft wurde der gut verdienende Selbst�ndigerwerbende genannt, welcher nur einen Arbeitnehmer besch�ftigt und f�r diesen den ganzen Beitrag an die 2. S�ule �bernimmt, "um auf diese Weise f�r sich selbst ebenfalls den Abzug des ganzen Betrages bei der Berechnung des AHV/IV/EO-Beitrages zu erwirken" (ZAK 1987 S. 7 oben). Aus der Entstehungsgeschichte von Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG (vgl. dazu auch BGE 129 V 293 E. 3.2.2 S. 296 ff.) l�sst sich somit ableiten, dass die Leistungen eines Arbeitgebers f�r die berufliche Vorsorge seines Personals und der deshalb beanspruchte Abzug der pers�nlichen Einlagen in die 2. S�ule bei der Ermittlung des AHV-beitragspflichtigen Einkommens resp. die entsprechende Beitragsreduktion nicht in einem Missverh�ltnis zueinander stehen d�rfen. Eine regelbildende Quantifizierung eines solchen Missverh�ltnisses ist indessen unklar und erscheint in Anbetracht der Vielfalt von Lebenssachverhalten (Dauer der Zugeh�rigkeit der selbst�ndigerwerbenden Person zur freiwilligen beruflichen Vorsorge und Regelm�ssigkeit der Einlagen, Anzahl und Alter der besch�ftigten Arbeitnehmer sowie BVG-pflichtige Lohnsumme, Gr�sse des Betriebs etc.) kaum m�glich; zudem besteht die Gefahr der Ungleichbehandlung unter den Selbst�ndigerwerbenden.
Als naheliegende Variante liesse sich zwar diskutieren, die Aufwendungen des Arbeitgebers f�r die berufliche Vorsorge des Personals in einem bestimmten Jahr, differenzierend nach laufenden Beitr�gen und Einkauf von Beitragsjahren, zu vergleichen mit dem AHV-Beitrag auf den Aufwendungen f�r die eigene berufliche Vorsorge unter Ber�cksichtigung, dass die H�lfte der Einlagen auf jeden Fall zum Abzug zugelassen ist. Wird in dieser Weise vorgegangen, w�re mit Vorinstanz und Aufsichtsbeh�rde vorliegend ein Missbrauchstatbestand wohl zu bejahen und deshalb lediglich die H�lfte der pers�nlichen Einlagen zum Abzug vom rohen Einkommen nach Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG zuzulassen. Der Beschwerdef�hrer bezahlte insgesamt Fr. 6'228.55 (2004) und Fr. 5'195.35 (2005) an die Vorsorgeeinrichtung seines Personals. Der AHV-Beitrag auf der H�lfte seiner pers�nlichen Einlagen (je rund Fr. 990'000.-; vgl. E. 1 und E. 5.1.1) betrug f�r beide Jahre jeweils mehr als Fr. 90'000.-. Es erscheint indessen grunds�tzlich und auch unter dem Gleichbehandlungsaspekt problematisch, die Abzugsberechtigung �ber den gegebenen h�lftigen Abzug hinaus direkt von der H�he des Beitragssubstrates abh�ngig zu machen.
5.2.3.1 Gem�ss erw�hntem Art. 8 lit. a AHVV geh�ren reglementarische Beitr�ge des Arbeitgebers (zugunsten seines Personals) an Vorsorgeeinrichtungen, welche die Voraussetzungen der Steuerbefreiung nach dem DBG erf�llen, nicht zum Einkommen aus unselbst�ndiger Erwerbst�tigkeit (massgebender Lohn; Art. 5 Abs. 2 Satz 1 AHVG). Der Beitragspflicht unterliegen nur Einlagen nicht, welche nach Statuten oder Reglement (grunds�tzlich oder in einem bestimmten Zusammenhang) geschuldet sind (AHI 2004 S. 253, H 32/04 E. 4.2). Von der Beitragspflicht befreit ist nur, was der Arbeitgeber gest�tzt auf ihm grunds�tzlich entzogene, jedenfalls nicht ad hoc im Einzelfall ab�nderbare normative Grundlagen zu leisten hat, sei es regelm�ssig, periodisch oder allenfalls anl�sslich einer vorzeitigen Pensionierung (BGE 133 V 556 E. 7.4 S. 560; Urteil 9C_157/2009 vom 6. Juli 2009 E. 2.2).
5.2.3.2 Unter Art. 8 lit. a AHVV fallende Leistungen eines Arbeitgebers gelten als Zuwendungen f�r Zwecke der Wohlfahrt seines Personals im Sinne von Art. 9 Abs. 2 lit. d AHVG. Sie k�nnen somit bei der Ermittlung des beitragspflichtigen Einkommens in Abzug gebracht werden, soweit sie angemessen sind (Urteil 9C_387/2008 vom 14. April 2009 E. 3; BGE 133 V 563 E. 2.2 S. 565). Diese Abzugsm�glichkeit relativiert zumindest ein St�ck weit das Argument der AHV-beitragsrechtlichen Ungleichbehandlung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, welche Anlass f�r die Schaffung von aArt. 18 Abs. 3 AHVV und Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG bildete. Es kommt dazu, dass Arbeitgeber neben den Zuwendungen f�r Zwecke der Wohlfahrt des Personals (u.a. laufende Beitr�ge und Einkauf von Beitragsjahren im Rahmen der beruflichen Vorsorge) im Sinne von Art. 9 Abs. 2 lit. d AHVG auch die zur Erzielung des rohen Einkommens erforderlichen Gewinnungskosten (u.a. Personalaufwand [L�hne etc.]) nach Art. 9 Abs. 2 lit. a AHVG abziehen k�nnen. So besehen l�sst sich jedenfalls mit Bezug auf die Frage des Abzugs pers�nlicher Einlagen in die 2. S�ule gest�tzt auf Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG kein wesentlicher Unterschied ausmachen zwischen Selbst�ndigerwerbenden mit und solchen ohne Arbeitnehmer. Deren durch die Statuten oder das Reglement der Vorsorgeeinrichtung erm�glichten Einlagen in die eigene berufliche Vorsorge (2. S�ule; laufende ordentliche Beitr�ge, Einkauf von Beitragsjahren) sind h�chstens zur H�lfte abziehbar (BGE 133 V 563).
5.3 Zusammengefasst ist der Gesetzeswortlaut ("�blicher Arbeitgeberanteil") nicht eindeutig, der normtragende Gesichtspunkt der Gleichbehandlung Selbst�ndigerwerbender und Arbeitnehmer bei Arbeitgebern relativiert, wenn auch unklar und schwierig zu quantifizieren, was unter Missbrauch zu verstehen ist. Anderseits besteht kein ersichtlicher Grund, zwischen Selbst�ndigerwerbenden mit und solchen ohne Arbeitnehmer zu differenzieren. Da diese maximal die H�lfte der pers�nlichen Einlagen vom rohen Einkommen nach Art. 9 Abs. 2 lit. e AHVG abziehen k�nnen (E. 2.2), muss dasselbe auch bei Arbeitgebern gelten, ohne dass es darauf ank�me, ob sie aufgrund statutarischer oder reglementarischer Verpflichtung mehr als 50 % der gesamten Beitr�ge der Arbeitnehmer �bernehmen und/oder sich am Einkauf von Beitragsjahren beteiligen. In diesem Sinne ist die Rechtsprechung (BGE 133 V 563; 132 V 209; 129 V 293) zu verdeutlichen.
5.4 Die Beschwerde ist somit unbegr�ndet.
Die Gerichtskosten von Fr. 7'000.- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.