Source: http://rechtsprechung.niedersachsen.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fkostenfreieinhalte%2Finfokostenfreieinhalte.jsp&fcstate=5&showdoccase=1&doc.part=X&doc.id=BJNR002430971
Timestamp: 2020-08-10 06:33:30
Document Index: 177403474

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 4', '§ 5', '§ 11', '§ 20', '§ 20', '§ 21', '§ 21', '§ 30', '§ 30', '§ 41', '§ 42', '§ 42', '§ 57', '§ 57', '§ 61', '§ 64', '§ 64', '§ 69', '§ 5', 'Art. 1', 'Art. 52', '§ 11', 'Art. 1', 'Art. 52', '§ 20', 'Art. 52', '§ 20', 'Art. 1', 'Art. 26', '§ 493', '§ 492', '§ 8', '§ 21', 'Art. 52', '§ 20', '§ 30', '§ 31', '§ 30', '§ 42', '§ 42', '§ 21', 'Art. 52', '§ 21', 'Art. 52', '§ 21', 'Art. 52', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', 'Art. 4', '§ 18', '§ 12', '§ 78', '§ 18', '§ 12', '§ 18', '§ 78', '§ 18', '§ 30', 'Art. 5', '§ 30', 'Art. 5', '§ 30', 'Art. 5', '§ 5', '§ 68', '§ 41', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 2', '§ 41', 'Art. 1', 'Art. 17', 'Art. 11', 'Art. 1', 'Art. 7', '§ 42', '§ 30', '§ 30', '§ 42', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 52', '§ 42', 'Art. 1', '§ 42', 'Art. 52', '§ 42', 'Art. 52', 'Art. 4', '§ 42', 'Art. 1', 'Art. 52', '§ 42', 'Art. 52', '§ 42', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 52', '§ 42', 'Art. 52', '§ 42', 'Art. 52', '§ 57', 'Art. 52', '§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 57', 'Art. 4', '§ 57', 'Art. 4', '§ 60', '§ 61', 'Art. 18', 'Art. 7', 'Art. 11', 'Art. 4', '§ 64', '§ 64', 'Art. 52', '§ 64', '§ 64', '§ 64', 'Art. 4', '§ 64', 'Art. 1', 'Art. 52', 'Art. 4', '§ 64', 'Art. 1', 'Art. 52', '§ 69', 'Art. 52']

Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 17.07.2020 bis 30.08.2020
zuletzt geändert durch Art. 4 G v. 10.7.2020 I 1648
EURL 2019/884  (CELEX Nr: 32019L0884) vgl. Art. 4 G v. 10.7.2020 I 1648
§ 5 Inhalt der Eintragung 20.11.2019
§ 11 Schuldunfähigkeit 20.11.2019
§ 20 Mitteilungen, Berichtigungen, Sperrvermerke 20.11.2019
§ 20a Änderung von Personendaten 20.11.2019
§ 21 Automatisiertes Auskunftsverfahren 20.11.2019
§ 21a Protokollierungen 20.11.2019
§ 30b Europäisches Führungszeugnis 10.07.2020
§ 30c Elektronische Antragstellung 21.06.2019
§ 41 Umfang der Auskunft 12.12.2019
§ 42 Auskunft an die betroffene Person 10.07.2020
§ 42a Auskunft für wissenschaftliche Zwecke 20.11.2019
§ 57 Auskunft an ausländische sowie über- und zwischenstaatliche Stellen 20.11.2019
§ 57a Austausch von Registerinformationen mit Mitgliedstaaten der Europäischen Union 10.07.2020
§ 61 Auskunft aus dem Erziehungsregister 22.04.2020
§ 64 Begrenzung von Offenbarungspflichten der betroffenen Person 20.11.2019
§ 64b Eintragungen und Eintragungsunterlagen 22.11.2019
§ 69 Übergangsvorschriften 20.11.2019
die Personendaten der betroffenen Person; dazu gehören der Geburtsname, ein hiervon abweichender Familienname, die Vornamen, das Geschlecht, das Geburtsdatum, der Geburtsort, die Staatsangehörigkeit und die Anschrift sowie abweichende Personendaten,
§ 5 Abs. 1 Nr. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 2 G v. 23.4.2002 I 1406 mWv 30.4.2002 u. d. Art. 52 Nr. 1 G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
(2) Die Registerbehörde unterrichtet die betroffene Person von der Eintragung.
§ 11 Abs. 2: Eingef. durch Art. 1 Nr. 4 Buchst. b G v. 23.4.2002 I 1406 mWv 1.10.2002; idF d. Art. 52 Nr. 2 G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
(2) 1Legt die betroffene Person schlüssig dar, dass eine Eintragung unrichtig ist, so hat die Registerbehörde die Eintragung mit einem Sperrvermerk zu versehen, solange sich weder die Richtigkeit noch die Unrichtigkeit der Eintragung feststellen lässt. 2Die betroffene Person kann nur in diesem Fall abweichend von Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) (ABl. L 119 vom 4.5.2016, S. 1; L 314 vom 22.11.2016, S. 72; L 127 vom 23.5.2018, S. 2) in der jeweils geltenden Fassung die Einschränkung der Verarbeitung der gespeicherten Daten von der Registerbehörde verlangen. 3Die Daten dürfen außer zur Prüfung der Richtigkeit und außer in den Fällen des Absatzes 3 Satz 1 ohne Einwilligung der betroffenen Person nicht verarbeitet werden. 4Absatz 1 Satz 5 bis 8 gilt entsprechend.
§ 20 Abs. 2: IdF d. Art. 52 Nr. 3 G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 20a Abs. 3 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 10 Buchst. d G v. 18.7.2017 I 2732 mWv 29.7.2017 u. d. Art. 26 Abs. 3 G v. 20.11.2019 I 1724 mWv 26.11.2019
1Die Einrichtung eines automatisierten Verfahrens, das die Übermittlung personenbezogener Daten durch Abruf ermöglicht, ist zulässig, soweit diese Form der Datenübermittlung unter Berücksichtigung der schutzwürdigen Interessen der betroffenen Personen wegen der Vielzahl der Übermittlungen oder wegen ihrer besonderen Eilbedürftigkeit angemessen ist und wenn gewährleistet ist, dass die Daten gegen den unbefugten Zugriff Dritter bei der Übermittlung wirksam geschützt werden. 2§ 493 Absatz 2 und 3 Satz 1 und 2 der Strafprozessordnung gilt entsprechend; für Auskunftsersuchen der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, des Bundesnachrichtendienstes und des Militärischen Abschirmdienstes gelten darüber hinaus § 492 Absatz 4a der Strafprozessordnung und § 8 der Verordnung über den Betrieb des Zentralen Staatsanwaltschaftlichen Verfahrensregisters entsprechend.
§ 21 Satz 1: IdF d. Art. 52 Nr. 4 G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
die in der Anfrage und der Auskunft verarbeiteten Personendaten,
(2) 1Die Protokolldaten nach Absatz 1 dürfen nur für Mitteilungen über Berichtigungen nach § 20, zu internen Prüfzwecken, zur Datenschutzkontrolle und zur Auskunft aus Protokolldaten entsprechend Absatz 3 verarbeitet werden. 2Sie sind durch geeignete Vorkehrungen gegen Missbrauch zu schützen. 3Protokolldaten sowie Nachweise nach § 30c Absatz 3 sind nach einem Jahr zu löschen, es sei denn, sie werden für Zwecke nach Satz 1 benötigt. 4Danach sind sie unverzüglich zu löschen.
(3) 1Soweit sich das Auskunftsrecht der betroffenen Person nach Artikel 15 der Verordnung (EU) 2016/679 auf Auskünfte bezieht, die einer Stelle nach den §§ 31 und 41 erteilt wurden, entscheidet die Registerbehörde über die Beschränkung des Auskunftsrechts nach Maßgabe des Bundesdatenschutzgesetzes im Einvernehmen mit dieser Stelle. 2Für die Antragsberechtigung und das Verfahren gilt § 30 entsprechend. 3Wird mit der Protokolldatenauskunft eine Selbstauskunft nach § 42 beantragt, gilt § 42 Satz 2 bis 5 entsprechend.
§ 21a Abs. 1 Nr. 3: IdF d. Art. 52 Nr. 5 Buchst. a G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 21a Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 52 Nr. 5 Buchst. b G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 21a Abs. 3: Eingef. durch Art. 52 Nr. 5 Buchst. c G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
(1) 1Sofern der Mitgliedstaat eine Übermittlung nach seinem Recht vorsieht, wird in das Führungszeugnis nach § 30 oder § 30a Absatz 1 die Mitteilung über Eintragungen in den Strafregistern anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union vollständig und in der übermittelten Sprache (Europäisches Führungszeugnis) für die folgenden Personen aufgenommen:
für Personen, die die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzen, sowie
2Nicht aufgenommen werden Entscheidungen deutscher Gerichte. 3§ 30 gilt entsprechend.
(2) Ersuchen der Registerbehörde um Übermittlung der nach Absatz 1 in das Führungszeugnis zusätzlich aufzunehmenden Eintragungen für ein Europäisches Führungszeugnis von Personen, die die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzen, sind an den Herkunftsmitgliedstaat zu richten.
(3) Ersuchen der Registerbehörde um Übermittlung der nach Absatz 1 in das Führungszeugnis zusätzlich aufzunehmenden Eintragungen für ein Führungszeugnis von Drittstaatsangehörigen sind unter Nutzung des zentralisierten Systems für die Ermittlung der Mitgliedstaaten, die über Informationen zu Verurteilungen von Drittstaatsangehörigen verfügen, an die an diesem System teilnehmenden Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu richten.
(4) 1Das Führungszeugnis soll spätestens 20 Werktage nach der Übermittlung der Ersuchen der Registerbehörde erteilt werden. 2Haben die Mitgliedstaaten keine Auskunft aus ihrem Strafregister erteilt, ist hierauf im Führungszeugnis hinzuweisen.
§ 30b: IdF d. Art. 4 Nr. 1 G v. 10.7.2020 I 1648 mWv 17.7.2020
(2) 1Der elektronische Identitätsnachweis nach § 18 des Personalausweisgesetzes, nach § 12 des eID-Karte-Gesetzes oder nach § 78 Absatz 5 des Aufenthaltsgesetzes ist zu führen. 2Dabei müssen aus dem elektronischen Speicher- und Verarbeitungsmedium des Personalausweises, der eID-Karte oder des elektronischen Aufenthaltstitels an die Registerbehörde übermittelt werden:
die Daten nach § 18 Absatz 3 Satz 1 des Personalausweisgesetzes, nach § 12 Absatz 3 Satz 2 des eID-Karte-Gesetzes in Verbindung mit § 18 Absatz 3 Satz 1 des Personalausweisgesetzes oder nach § 78 Absatz 5 Satz 2 des Aufenthaltsgesetzes in Verbindung mit § 18 Absatz 3 Satz 1 des Personalausweisgesetzes und
§ 30c Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 5 Abs. 3 Nr. 1 G v. 21.6.2019 I 846 mWv 1.11.2019
§ 30c Abs. 2 Satz 2 Eingangssatz: IdF d. Art. 5 Abs. 3 Nr. 2 Buchst. a G v. 21.6.2019 I 846 mWv 1.11.2019
§ 30c Abs. 2 Satz 2 Nr. 1: IdF d. Art. 5 Abs. 3 Nr. 2 Buchst. b G v. 21.6.2019 I 846 mWv 1.11.2019
den Gerichten, Gerichtsvorständen, Staatsanwaltschaften, dem nationalen Mitglied nach Maßgabe des § 5 Absatz 1 Nummer 2 des Eurojust-Gesetzes sowie den Aufsichtsstellen nach § 68a des Strafgesetzbuchs für Zwecke der Rechtspflege sowie den Justizvollzugsbehörden für Zwecke des Strafvollzugs einschließlich der Überprüfung aller im Strafvollzug tätigen Personen,
dem Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung im Rahmen der atomrechtlichen Zuverlässigkeitsprüfung nach dem Atomgesetz,
§ 41 Abs. 1 Nr. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 19 Buchst. b G v. 23.4.2002 I 1406 mWv 30.4.2002, d. Art. 1 Nr. 30 Buchst. a DBuchst. bb G v. 18.7.2017 I 2732 mWv 29.7.2017 u. d. Art. 2 G v. 9.12.2019 I 2010 mWv 12.12.2019
§ 41 Abs. 1 Nr. 12: Eingef. durch Art. 1 Nr. 19 Buchst. f G v. 23.4.2002 I 1406 mWv 30.4.2002; idF d. Art. 17 G v. 9.1.2002 I 361 mWv 1.1.2002, d. Art. 11 G v. 26.7.2016 I 1843 mWv 30.7.2016, d. Art. 1 Nr. 30 Buchst. a DBuchst. dd G v. 18.7.2017 I 2732 mWv 29.7.2017 u. d. Art. 7 G v. 12.12.2019 I 2510 mWv 1.1.2020
§ 42 Auskunft an die betroffene Person
1Das Auskunftsrecht nach Artikel 15 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2016/679 wird dadurch gewährleistet, dass der betroffenen Person mitgeteilt wird, welche Eintragungen über sie im Register enthalten sind. 2Für die Antragsberechtigung und das Verfahren gilt § 30 Absatz 1, für den Umfang der Auskunft gilt § 30b Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 bis 4 entsprechend. 3Erfolgt die Mitteilung nicht durch Einsichtnahme bei der Registerbehörde, so ist sie, wenn die antragstellende Person im Geltungsbereich dieses Gesetzes wohnt, an ein von ihr benanntes Amtsgericht zu senden, bei dem sie die Mitteilung persönlich einsehen kann. 4Befindet sich die betroffene Person in amtlichem Gewahrsam einer Justizbehörde, so tritt die Anstaltsleitung an die Stelle des Amtsgerichts. 5Wohnt die antragstellende Person außerhalb des Geltungsbereichs dieses Gesetzes, so ist die Mitteilung an eine von ihr benannte amtliche Vertretung der Bundesrepublik Deutschland zu senden, bei der sie die Mitteilung persönlich einsehen kann. 6Nach Einsichtnahme ist die Mitteilung vom Amtsgericht, der Anstaltsleitung oder der amtlichen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland zu vernichten. 7Zum Schutz der betroffenen Personen ist die Aushändigung der Mitteilung oder einer Kopie unzulässig.
§ 42 Überschrift: IdF d. Art. 1 Nr. 20 Buchst. a G v. 23.4.2002 I 1406 mWv 30.4.2002, d. Art. 1 Nr. 31 Buchst. a G v. 18.7.2017 I 2732 mWv 29.7.2017 u. d. Art. 52 Nr. 6 Buchst. a G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 42: Früherer Abs. 2 aufgeh., früherer Abs. 1 jetzt einziger Text gem. u. idF d. Art. 1 Nr. 20 Buchst. b DBuchst. aa u. Buchst. c G v. 23.4.2002 I 1406 mWv 30.4.2002
§ 42 Satz 1: IdF d. Art. 52 Nr. 6 Buchst. b G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 42 Satz 2: IdF d. Art. 52 Nr. 6 Buchst. b G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019 u. d. Art. 4 Nr. 2 G v. 10.7.2020 I 1648 mWv 17.7.2020
§ 42 Satz 7: Eingef. durch Art. 1 Nr. 31 Buchst. e G v. 18.7.2017 I 2732 mWv 29.7.2017; idF d. Art. 52 Nr. 6 Buchst. c G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
(3) 1Die personenbezogenen Daten dürfen nur für den Zweck verarbeitet werden, für den sie übermittelt worden sind. 2Die Verarbeitung für andere Forschungsvorhaben oder die Weitergabe richtet sich nach den Absätzen 1 und 2 und bedarf der Zustimmung der Registerbehörde; Absatz 1a gilt entsprechend, wenn mehrfach von der Registerbehörde übermittelte personenbezogene Daten verknüpft werden sollen.
(4) 1Die Daten sind gegen unbefugte Kenntnisnahme durch Dritte zu schützen. 2Die wissenschaftliche Forschung betreibende Stelle hat dafür zu sorgen, dass die Verarbeitung der personenbezogenen Daten räumlich und organisatorisch getrennt von der Erfüllung solcher Verwaltungsaufgaben oder Geschäftszwecke erfolgt, für die diese Daten gleichfalls von Bedeutung sein können.
(7) Ist der Empfänger eine nichtöffentliche Stelle, finden die Vorschriften der Verordnung (EU) 2016/679 auch Anwendung für die nichtautomatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten, die nicht in einem Dateisystem gespeichert sind oder gespeichert werden sollen.
§ 42a Abs. 3 Satz 1: IdF d. Art. 52 Nr. 7 Buchst. a DBuchst. aa G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 42a Abs. 3 Satz 2 : IdF d. Art. 2 Nr. 6 G v. 17.12.2006 I 3171 mWv 1.1.2007, d. Art. 1 Nr. 12 Buchst. b G v. 15.12.2011 I 2714 mWv 22.12.2011 u. d. Art. 52 Nr. 7 Buchst. a DBuchst. bb G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 42a Abs. 4 Satz 2: IdF d. Art. 52 Nr. 7 Buchst. b G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 42a Abs. 7: IdF d. Art. 52 Nr. 7 Buchst. c G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
(2) 1Soweit kein völkerrechtlicher Vertrag im Sinne des Absatzes 1 vorliegt, kann die Registerbehörde als ausführende Behörde den in Absatz 1 genannten Stellen für die gleichen Zwecke und in gleichem Umfang eine unbeschränkte Auskunft aus dem Register oder ein Führungszeugnis an Behörden erteilen wie vergleichbaren deutschen Stellen. 2Die empfangende Stelle ist darauf hinzuweisen, dass sie die Auskunft nur zu dem Zweck verwenden darf, für den sie erteilt worden ist. 3Die Übermittlung personenbezogener Daten muss im Einklang mit Kapitel V der Verordnung (EU) 2016/679 und den sonstigen allgemeinen datenschutzrechtlichen Vorschriften stehen.
§ 57 Abs. 2 Satz 3: IdF d. d. Art. 52 Nr. 8 G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
(5) 1Zur Aufnahme von deutschen Registerinformationen in das Führungszeugnis eines anderen Mitgliedstaates ist diesem auf sein Ersuchen ein Führungszeugnis für Private oder zur Vorlage bei einer Behörde nach § 30 über eine Person, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und im ersuchenden Mitgliedstaat wohnt, zu erteilen. 2Betrifft das Ersuchen eine Auskunft über die sie betreffenden Eintragungen in das Strafregister einer Person, so erteilt die Registerbehörde eine unbeschränkte Auskunft. 3Aus dem Ersuchen muss hervorgehen, dass ein entsprechender Antrag der Person im ersuchenden Mitgliedstaat vorliegt. 4Ein Führungszeugnis nach § 30a wird zu dem in Satz 1 genannten Zweck erteilt, wenn die Voraussetzungen nach § 30a vorliegen.
§ 57a Abs. 5 Satz 2: Eingef. durch Art. 4 Nr. 3 G v. 10.7.2020 I 1648 mWv 17.7.2020
§ 57a Abs. 5 Satz 3 u. 4: Früher Satz 2 u. 3, jetzt Satz 3 u. 4 gem. Art. 4 Nr. 3 G v. 10.7.2020 I 1648 mWv 17.7.2020
den für waffen- und sprengstoffrechtliche Erlaubnisse sowie den für luftsicherheitsrechtliche Zuverlässigkeitsüberprüfungen zuständigen Behörden mit der Maßgabe, dass nur Entscheidungen und Anordnungen nach § 60 Abs. 1 Nr. 1 bis 7 mitgeteilt werden dürfen,
§ 61 Abs. 1 Nr. 5: Eingef. durch Art. 18 G v. 11.10.2002 I 3970 mWv 1.4.2003; idF d. Art. 7 Nr. 2 G v. 15.6.2005 I 1626 mWv 1.9.2005, d. Art. 11 Nr. 2 Buchst. a G v. 17.11.2015 I 1938 mWv 21.11.2015 u. d. Art. 4 G v. 22.4.2020 I 840 mWv 1.5.2020
§ 64 Begrenzung von Offenbarungspflichten der betroffenen Person
§ 64 Überschrift: IdF d. Art. 52 Nr. 9 G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
(1)1Die nach § 64a Absatz 1 gespeicherten Eintragungen und Eintragungsunterlagen aus dem ehemaligen Strafregister der Deutschen Demokratischen Republik dürfen den für die Rehabilitierung zuständigen Stellen für Zwecke der Rehabilitierung übermittelt werden. 2Eine Verarbeitung für andere Zwecke ist nur mit Einwilligung der betroffenen Person zulässig.
(2) 1Auf Anforderung darf den zuständigen Stellen mitgeteilt werden, welche Eintragungen gemäß § 64a Abs. 3 nicht in das Zentralregister oder das Erziehungsregister übernommen worden sind, soweit dies bei Richtern und Staatsanwälten wegen ihrer dienstlichen Tätigkeit in der Deutschen Demokratischen Republik für dienstrechtliche Maßnahmen oder zur Rehabilitierung betroffener Personen erforderlich ist. 2Die Mitteilung kann alle Eintragungen, die die anfordernde Stelle für ihre Entscheidung nach Satz 1 benötigt, oder nur solche Eintragungen umfassen, die bestimmte, von der anfordernden Stelle vorgegebene Eintragungsmerkmale erfüllen.
§ 64b Abs. 1 Satz 1: Früher Satz 1 u. 2 gem. u. idF d. Art. 4 G v. 22.11.2019 I 1752 mwv 29.11.2019
§ 64b Abs. 1 Satz 2 (früher Satz 3): IdF d. Art. 1 Nr. 52 G v. 18.7.2017 I 2732 mWv 29.7.2017 u. d. Art. 52 Nr. 10 Buchst. a G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019; früherer Satz 3 jetzt Satz 2 gem. Art. 4 G v. 22.11.2019 I 1752 mwv 29.11.2019
§ 64b Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 28 G v. 15.12.2011 I 2714 mWv 27.4.2012 u. d. Art. 52 Nr. 10 Buchst. b G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019
§ 69 Abs. 5: IdF d. Art. 52 Nr. 11 G v. 20.11.2019 I 1626 mWv 26.11.2019