Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202013,%201591
Timestamp: 2019-09-16 13:21:45
Document Index: 111141469

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 123', '§ 311', '§ 675', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 07.02.2013 - IX ZR 138/11 - dejure.org
https://dejure.org/2013,7342
BGH, 07.02.2013 - IX ZR 138/11 (https://dejure.org/2013,7342)
BGH, Entscheidung vom 07.02.2013 - IX ZR 138/11 (https://dejure.org/2013,7342)
BGH, Entscheidung vom 07. Februar 2013 - IX ZR 138/11 (https://dejure.org/2013,7342)
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§ 123 Abs 1 BGB, § 311 Abs 2 BGB, § 675 Abs 1 BGB
Mandatsniederlegung - Drohung, widerrechtliche
Zur widerrechtlichen Drohung eines Anwalts mit Mandatsniederlegung mit dem Ziel der Haftungsübernahme für ausstehende Anwaltsvergütung
Zur Frage einer widerrechtlichen Drohung, wenn der Rechtsanwalt den persönlich nicht haftenden Gesellschafter seiner Mandantin erstmals unmittelbar vor einem anberaumten Gerichtstermin mit dem Hinweis, anderenfalls das Mandat niederzulegen, zum Abschluss einer ...
Drohung mit Mandatsniederlegung widerrechtlich?
Abgepresste/Sittenwidrige Vergütungsvereinbarung - Teil 2, Runde 3 folgt
heise.de (Pressebericht, 28.06.2013)
Anwalt darf Zwangslage nicht missbrauchen - Mandant muss Chance haben, zu reagieren
Die Sicherung des Anwaltshonorars - und die Drohung mit der Mandatsniederlegung
Schadensersatz wegen Androhung der Mandatsniederlegung im Termin zur Erreichung einer Haftungsübernahme durch den Gesellschafter
Ankündigung der Mandatsniederlegung vor Gerichtstermin stellt widerrechtliche Drohung dar - Zwangslage des Mandanten wird in verwerflicher Weise missbraucht
Widerrechtliche Androhung der Mandatsniederlegung
Rechtsanwalt darf kurz vor Gerichtstermin nicht mit Mandatsniederlegung drohen! (IBR 2013, 443)
Kurznachricht zu "Honoraranspruch und Mandatsniederlegung" von FA-Redaktion, original erschienen in: FA 2013, 179.
LG Saarbrücken, 27.09.2010 - 9 O 12/10
NJW 2013, 1591
WM 2013, 942
Allerdings bestünde hier wegen einer arglistigen Täuschung außer der Anfechtungsmöglichkeit auch ein Schadensersatzanspruch wegen Verschuldens beim Vertragsschluss, weil der Beklagten - nach ihrem Vorbringen - durch den Vertragsschluss ein Schaden entstanden sei (vgl. statt aller BGH, Urteil vom 9. November 2007 - V ZR 281/06 NZM 2008, 379; BGH, Urteil vom 20. Mai 2011 - V ZR 221/10 NJW 2011, 2785; BGH, Urteil vom 7. Februar 2013 - IX ZR 138/11 WM 2013, 942).
Der Anwaltsvertrag ist in besonderer Weise durch gegenseitiges Vertrauen geprägt (BGH, Urteil vom 23. Februar 1995 - XI ZR 29/94, WM 1995, 1064, 1071; vom 7. Februar 2013 - IX ZR 138/11, WM 2013, 942 Rn. 12).
Dies gilt auch für das hier in Rede stehende zivilprozessuale Mandat (vgl. BGH, Urteil vom 7. Februar 2013, aaO).
Der Pflichtverteidiger kann anders als ein Wahlverteidiger (vgl. BGH, Urteil vom 4. Juli 2002 - IX ZR 153/01, NJW 2002, 2774, 2775;… vom 4. Februar 2010 - IX ZR 18/09, BGHZ 184, 209 Rn. 34; vom 7. Februar 2013 - IX ZR 138/11, NJW 2013, 1591 Rn. 9) sein weiteres Tätigwerden in keinem Fall vom Zustandekommen einer Vergütungsvereinbarung abhängig machen.
OLG Frankfurt, 08.06.2017 - 7 U 8/15
Wirksamkeit der Vergütungsvereinbarung eines Rechtsanwalts
Die Grundsätze sind auch auf den Zivilprozess übertragbar (BGH, Urteil vom 07.02.2013, IX ZR 138/11, zitiert nach juris Rz. 12).
VG Regensburg, 24.02.2017 - RO 9 K 16.31046
Keine Zuerkennung des Schutzstatus einer georgischen Staatsangehörige
Eine Mandatsniederlegung zur Unzeit liegt dann vor, wenn diese zu einem Zeitpunkt erfolgt, in dem der Mandant nicht in der Lage ist, sich die notwendigen Dienste eines anderen Anwalts zu besorgen, etwa im oder unmittelbar vor dem Termin zur mündlichen Verhandlung (BGH NJW 2013, 1591).