Source: http://www.kzvlb.de/service-fuer-die-praxis/rechtvertraege/kooperationsvertraege-pflegeheime.html?tx_felogin_pi1%5Bforgot%5D=1
Timestamp: 2018-01-18 00:19:17
Document Index: 211414782

Matched Legal Cases: ['§ 119', '§ 119', '§ 119', '§ 119', '§ 87', '§ 119', '§ 119']

Kooperationsverträge Pflegeheime: KZV Land Brandenburg
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Kooperationsverträge "Aufsuchende Zahnheilkunde" gemäß § 119 b SGB V
Im Rahmen der Vermittlungstätigkeit der KZVLB nach § 119 b Abs. 1 Satz 2 SGBV informieren wir nachfolgend über Pflegeeinrichtungen, die ihr Interesse am Abschluss eines Kooperationsvertrages nach § 119 b SGB V für die zahnärztliche Behandlung Pflegebedürftiger bei der KZVLB bekundet haben.
03253 Doberlug-Kirchheim
Ansprechpartner: Sigrid Jähnichen (GF)
Telefon: + 49 (03531) 672-539
E-Mail :fiwa(at)seniorenzentrum-as.de
Telefon: + 49 (03531) 672 539
E-Mail: fiwa(at)seniorenzentrum-as.de
Interessierte Zahnärzte werden gebeten, sich direkt mit der jeweiligen Pflegeeinrichtung in Verbindung zu setzen.
Bitte senden Sie Kooperationsverträge nah § 119 b SGB V in Kopie unmittelbar nach Vertragsschluss an die Kassenzahnärztliche Vereinigung Land Brandenburg, da diese zu prüfen hat, ob der Kooperationsvertrag den Vorgaben der von den Bundesmantelvertragspartnern geschlossene Rahmenvereinbarung entspricht. Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Land Brandenburg stellt fest, ob der Kooperationszahnarzt zur Abrechnung der zusätzlichen BEMA-Gebührennummern 172 a - 172 d berechtigt ist. Diese Feststellung ist Voraussetzung zur Abrechnung der Leistungen nach BEMA Nr. 172.
Anzeigepflichtig sind auch Vertragsveränderungen und die Beendigung eines Kooperationsvertrages, etwa infolge Kündigung oder Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer.
Für Nachfragen bezüglich der Vertragsgestaltung steht die Abteilung Recht & Verträge der KZVLB gerne zur Verfügung.
Hier steht Ihnen ein Mustervertrag zum Download zur Verfügung.
Mit der Rahmenvereinbarung werden Anforderungen an eine kooperative und koordinierte
zahnärztliche und pflegerische Versorgung der betreffenden Patienten definiert, deren
Einhaltung gemäß § 87 Abs. 2j Satz 2 SGB V Voraussetzung für die Abrechnung einer
zusätzlichen vertragszahnärztlichen Leistung ist. Die Abrechnung dieser Leistung
kann nur von den Zahnärzten vorgenommen werden, die mit einer stationären
Pflegeeinrichtung eine Kooperationsvereinbarung nach § 119b Abs. 2 SGB V abgeschlossen haben.
Zielsetzung dieser Vereinbarung ist eine Verbesserung der Qualität der zahnärztlichen
Versorgung von pflegebedürftigen Versicherten in stationären Pflegeeinrichtungen.
Vorgesehen sind konkrete Maßnahmen wie regelmäßige eingehende Untersuchungen,
Beurteilung des zahnärztlichen Behandlungsbedarfs, des Pflegezustandes der Zähne,
der Mundschleimhaut und der Prothesen, das Einbringen von versichertenbezogenen
Vorschlägen für Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung der Mundgesundheit sowie
die Unterstützung des Pfl egepersonals durch Hinweise und ggf. praktische Anweisungen,
ggf. konsiliarische Erörterungen mit Ärzten und Zahnärzten sowie die Information der
Pfl egeeinrichtung über festgestellte Befunde, die nicht im Rahmen der zahnärztlichen
Besuchstätigkeit behandelt werden können.
Vertragszahnärzte mit einem Kooperationsvertrag gemäß § 119 b SGB V haben zum Ende eines jeden Kalenderjahres einen Berichtsbogen nach Anlage 1 der Rahmenvereinbarung an die KZV Land Brandenburg zu senden.
Darin ist die Anzahl der betreuten Pflegeheimbewohner zum Stichtag 30. Juni anzugeben. Die anzugebende Anzahl der betreuten Bewohner bezieht sich dabei nicht auf die bereits behandelten Patienten, sondern auf alle Bewohner, die potentiell eine Behandlung durch die Kooperationszahnärztin bzw. Kooperationszahnarzt wünschen.