Source: http://www.barrierefrei-fuer-alle.de/ca/a/hy/
Timestamp: 2018-06-18 20:37:04
Document Index: 258212724

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 33', '§ 97', '§ 33', '§ 136', '§ 40', '§ 136', '§ 19', '§ 98']

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Erleichterungen und Nachteilsausgleiche
Wohnungsförderung - barrierefrei
Die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sind bei Menschen mit Behinderung oder von einer Behinderung bedrohten Menschen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig werden können, darauf gerichtet, ihre Erwerbsfähigkeit entsprechend ihren Neigungen und ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu verbessern, herzustellen oder wieder herzustellen und ihre Teilhabe am Arbeitleben möglichst auf Dauer zu sichern (§ 4 Abs. 1 Nr. 3 und § 33 Abs. 1 SGB IX i. V. m. § 97 Abs. 1 SGB III).
Frauen mit Behinderung sind gleiche Chancen im Erwerbsleben zu sichern, insbesondere durch in der beruflichen Zielsetzung geeignete, wohnortnahe und auch in Teilzeit nutzbare Angebote (§ 33 Abs. 2 SGB IX).
Bei Menschen mit Behinderung, die wegen der Art und Schwere ihrer Behinderung nicht, oder noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können (§ 136 Abs. 1 SGB IX) und die deshalb Leistungen in einer Werkstatt für behinderte Menschen benötigen, sind die Leistungen darauf gerichtet, die Leistungsfähigkeit so weit wie möglich zu entwickeln, zu verbessern oder wiederherzustellen und dadurch - nach der Teilnahme am Berufsbildungsbereich der Werkstatt für behinderte Menschen - wenigstens ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung zu erzielen (§ 40 Abs. 1 Nr. 2 i. V. m. § 136 SGB IX).
Ziel der Arbeits- und Berufsförderung durch die Bundesagentur für Arbeit ist die vollständige und dauerhafte Eingliederung der Menschen mit Behinderung in Arbeit und Beruf. Die berufsfördernden Maßnahmen sind darauf auszurichten, die Menschen mit Behinderung von der Hilfe anderer weitgehend unabhängig zu machen. Die Maßnahmen können auch dazu dienen, eine berufsfördernde Bildungsmaßnahme vorzubereiten oder darauf gerichtet sein, dass Menschen mit Behinderung beruflich eingegliedert bleiben und dadurch Arbeitslosigkeit vermieden wird.
Anspruchsberechtigt sind Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung, einschließlich Menschen mit Lernbehinderung i.S.d. § 19 SGB III, deren Aussichten, beruflich eingegliedert zu werden oder zu bleiben, infolge der Behinderung nicht nur vorübergehend wesentlich gemindert sind und die deshalb besonderer Hilfen bedürfen, sowie Menschen, denen eine körperliche, geistige oder seelische Behinderung droht.
Die besonderen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitleben werden nur erbracht, soweit die Teilhabe nicht bereits durch die allgemeinen Leitungen der Arbeitsförderung erreicht werden kann (§ 98 SGB III)
Über Einzelheiten und Umfang der Leistungen informieren die Agenturen für Arbeit und die Integrationsämter beim Landeswohlfahrtsverband Hessen.
Landeswohlfahrtsverband Hessen - Integrationsamt
Wegweiser Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen