Source: https://www.enercity-netz.de/service/infothek/faq/index.html
Timestamp: 2018-11-12 20:10:35
Document Index: 382921320

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 6', '§9', '§9', '§9', '§ 9', '§ 4', '§ 3']

http://www.enercity-netz.de/service/infothek/faq/index.html
Sie befinden sich hier: Häufig gestellte Fragen
Viele Menschen haben die gleichen Fragen. Hier stehen die Antworten zu Ihrem Netzanschluss oder zur Stromeinspeisung.
Welche Unterlagen muss ich meinem Antrag beifügen
Einen Lageplan des Grundstücks mit vermaßten Gebäuden und einen Grundriss des untersten Geschosses mit Angabe der gewünschten Anschlussstellen und bei nicht unterkellerten Gebäuden mit der Lage der Leerrohre unter der Bodenplatte.
Kann ich auch Eigenleistungen erbringen?
Die Tiefbauarbeiten auf Ihrem privaten Grundstück, sowie die Kernbohrung und Abdichtung Ihres Gebäudes können Sie in Eigenleistung erbringen. Die Arbeiten im öffentlichen Bereich sowie alle Rohrbauarbeiten sind Teil unserer Dienstleistung für Sie.
Wie kann ich den Neubau oder eine Änderung beantragen?
Ein Formular für alles. Mit unserem Formular „Netzanschlussantrag Strom, Gas, Wasser“ können Sie den Neubau von Netzanschlüssen, die Änderung bestehender Anschlüsse sowie einen Baustrom- und Bauwasseranschluss beantragen.
Weitere Informationen zu Netzanschlüsse für Strom, Gas und Wasser Gehe zu Weitere Informationen zu Netzanschlüsse für Strom, Gas und Wasser (öffnet neues Browser-Fenster)
„Netzanschlussantrag Strom, Gas, Wasser“„Netzanschlussantrag Strom, Gas, Wasser“ PDF 97.3 KB anzeigen (öffnet neues Browser-Fenster) Antrag für die Erstellung von Netzanschlüssen Strom, Gas und Wasser (PDF, 97.3 KB)
Wie muss der Anschlussraum aussehen?
Anschlüsse können nur in trockenen, frostfreien, verschließ- und belüftbaren Räumen untergebracht werden. Die Leitungen, Absperr-, Regel- und Zählereinrichtungen müssen vor Be­schädigung geschützt und jederzeit gut zugänglich sein. Vor den Anschluss­einrichtungen ist ein Arbeitsbereich von 1,20 m dauerhaft freizuhalten.
Wie kommen die Anschlüsse in das Gebäude?
In Ihrem Auftrag können wir die notwendigen Kernbohrungen, das Einsetzen der Wandeinführung und deren Abdich­tung zum Mauerwerk übernehmen. Die Wandeinführung geht in Ihr Eigentum über und wird von Ihnen gewartet und instandgehalten. Es können auch Mehrspartenhauseinführungen eingesetzt werden. Diese Leistungen können auch in Eigenleistung erbracht werden.
Wenn Sie ein Haus ohne Keller bauen möchten, so lassen Sie bitte vor der Erstellung von Fundament und Bodenplatte Leerrohre einbauen. Bitte beachten Sie die genaue Lage der Leerrohre. Eine maßstabsgetreue Schablone zum Übertragen auf eine feste Unterlage stellen wir Ihnen gern kostenlos zur Verfügung.
Wir empfehlen Ihnen, im Bereich der Leerrohre eine Aussparung in der Bodenplatte einzuplanen und erst nach erfolgtem Anschluss zu verschließen. So können wir die Lage der Leerrohre – falls erforderlich – noch korrigieren, ohne dass für Sie Mehraufwand ent­steht.
Wie kann ich die vorhandenen Anschlüsse trennen lassen?
Mit unserem Formular „Trennungserklärung für Anschlussleitungen“ veranlassen Sie bei uns den Ausbau der Zähler und die endgültige Trennung der Anschlüsse. Die Trennung der vorhandenen Netzanschlüsse ist aus Sicherheitsgründen immer dann erforderlich, wenn ein Gebäude abgerissen werden soll. Dies ist für Sie in vielen Fällen kostenlos.
Zur „Trennungserklärung für Anschlussleitungen“Zur „Trennungserklärung für Anschlussleitungen“ PDF 81.2 KB anzeigen (öffnet neues Browser-Fenster) Auftrag des Grundstückseigentümers zum Rückbau von Netzanschlüssen Strom, Gas und Wasser (PDF, 81.2 KB)
Ich habe Fragen zu meinem Angebot.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Ansprechpartner. Seinen Namen und die Rückrufnummer finden Sie auf der ersten Seite des Angebotes. Er wird Ihnen gerne weiterhelfen.
Ich habe Ihr Angebot bekommen. Wie bekomme ich jetzt meine Netzanschlüsse?
Bitte senden Sie uns die Seite „Angebotsannahme“ sowie alle folgenden Seiten unterschrieben zurück.
Die Angebotsannahme habe ich Ihnen unterschrieben zurückgeschickt. Wann werden die Netzanschlüsse gelegt?
Nachdem Sie uns mit der Erstellung der Netzanschlüsse beauftragt haben, teilen wir Ihnen mit, welche Firma wir mit den Erd- und Montagearbeiten beauftragt haben. Zur Terminabstimmung setzen Sie sich bitte direkt mit der ausführenden Firma in Verbindung. Unsere Mitteilung erhalten Sie in der Regel ein paar Tage nach der Beauftragung.
Ich brauche eine höhere Anschlussleistung über meinen Anschluss. Was muss ich tun?
Die Verstärkung Ihres Anschlusses beantragen Sie über unser Formular „Netzanschlussantrag Strom, Gas, Wasser“. Wir prüfen dann, die technischen Möglichkeiten unseres Netzes und machen Ihnen daraufhin ein entsprechendes Angebot.
Kann man die Leitung auch grabenlos verlegen?
In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, die Leitungen grabenlos zu verlegen. Die Entscheidung darüber trifft die ausführende Baufirma unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten.
Was ist eine Überbauung des Netzanschlusses?
Unsere Anschlussleitungen müssen frei zugänglich sein. Sie dürfen nicht durch Bäume, Bauwerke wie Garagen, Carports, Müllboxen, etc. überbaut werden.
Ich möchte bauen und benötige Baustrom / Bauwasser
Den Baustromzähler bekommen Sie über Ihren Installateur, der den Zähler bei uns über einen Inbetriebsetzungsauftrag beantragt. Der Installateur wird auch den erforderlichen Baustromverteiler aufbauen.
Wenn wir in der Nähe Ihres Bauvorhabens einen Hydranten betreiben, können Sie das Wasser zum Bauen über ein Standrohr mit entsprechendem Wasserzähler beziehen.
Sofern die oben genannten Möglichkeiten für Ihr Bauvorhaben nicht umsetzbar sind, müssen gegebenenfalls Bauanschlüsse errichtet werden. Die erforderlichen Baustrom- bzw. Bauwasseranschlüsse beantragen Sie über unser Formular „Netzanschlussantrag Strom, Gas, Wasser“. Wir prüfen dann die technischen Möglichkeiten unseres Netzes und machen Ihnen daraufhin ein entsprechendes Angebot.
Zum InbetriebsetzungsauftragGehe zu Zum Inbetriebsetzungsauftrag
Der Netzanschluss ist zwar fertig, aber wie bekomme ich jetzt meine Zähler?
Nachdem Ihr Installateur die Installationsarbeiten in Ihrem Objekt fertiggestellt hat, wird der Zählereinbau durch Ihren Installateur über einen Inbetriebsetzungsauftrag bei uns beauftragt.
Wie hoch ist in meiner Straße der Wasserdruck?
Da der Wasserdruck nicht überall in unserem Netz gleich hoch ist, können wir an dieser Stelle leider keine Auskunft gegen. Bitte schicken Sie uns eine E-Mail mit Ihrer Frage, der Anschrift des Bauvorhabens und Ihren Kontaktdaten. Wir melden uns dann bei Ihnen.
Wasserdruck per E-Mail anfragenGehe zu Wasserdruck per E-Mail anfragen
Wo liegen auf meinem Grundstück die Anschlussleitungen?
Über unseren Bereich „Netzauskunft“ erhalten Sie einen Trassenplan der vorhandenen Leitungen auf Ihrem Grundstück. Die genaue Lage der Anschlussleitungen ist aber in jedem Fall durch entsprechende Suchschachtungen festzustellen.
Zur „Netzauskunft“Gehe zu Zur „Netzauskunft“
Wie tief liegen die Anschlussleitungen?
In der Regel haben unsere Anschlussleitungen eine Überdeckung von ca. 70 cm bis 1 m. Die tatsächlichen Überdeckungen können durch Aufschüttungen oder Abtragungen auf dem Grundstück davon abweichen. Die genaue Lage der Anschlussleitungen ist in jedem Fall durch entsprechende Suchschachtungen festzustellen.
Wann bekomme ich für die Neuverlegung meiner Netzanschlüsse eine Rechnung?
Die Rechnung erhalten Sie nachdem die Netzanschlüsse fertiggestellt und Ihre Anlage durch uns in Betrieb genommen wurde.
Ich habe Fragen zu meiner Jahresverbrauchsabrechnung
Nähere Auskünfte erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Lieferanten, der Ihnen die Abrechnung erstellt hat. Nur er kennt die Rechnung.
Ich möchte etwas zu Abwasserleitungen wissen
Für alle Fragen der Regenwasser- und Abwasserentsorgung ist die Stadtentwässerung ihrer Kommune zuständig. Bitte wenden Sie sich an die zuständige Stadtentwässerung in Ihrer Gemeinde.
Ich möchte für meine Gartenbewässerung keine Abwassergebühren bezahlen. Was muss ich tun?
Nähere Auskünfte erteilt die zuständige Stadtentwässerung der Stadt/Gemeinde.
Stromeinspeisung aus Photovoltaik
Das deutsche Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) soll gemäß seinem Zweck im Interesse des Klima- und Umweltschutzes
eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung ermöglichen,
die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte verringern,
fossile Energieressourcen schonen und
die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien fördern.
Erneuerbare Energien (auch regenerative Energien genannt) sind Energien aus Quellen, die sich entweder kurzfristig von selbst erneuern oder deren Nutzung nicht zur Erschöpfung der Quelle führt. Unter dem Begriff sind somit nachhaltig zur Verfügung stehende Energieressourcen wie zum Beispiel Wasserkraft, Windenergie, solare Strahlung und Erdwärme zu verstehen. Eine weitere Energiequelle ist das energetische Potenzial der aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenen Biomasse.
Welche Unterlagen benötigt der Netzbetreiber zur Genehmigung der Einspeisung?
Die Anmeldung der EEG-Anlage erfolgt über einen formlosen Antrag mindestens 3 Wochen vor der geplanten Inbetriebnahme. Diesem Antrag sind u.a. ein Lageplan des Objektes, ein Übersichtsschaltbild, das VDEW-Datenblatt und die Prüfbescheinigung der Schutzeinrichtung beizulegen. Diese Unterlagen erstellt Ihr Installateur für Sie. Er sendet die Unterlagen auch an:
NE-AR-D
Herrn Jürgen Klamt
Was ist beim Zählereinbau zu beachten?
Den Zählereinbau beantragt für Sie der von Ihnen beauftragte Installateur über einen Inbetriebsetzungsantrag.
Auch den zusätzlichen Zähler zur Messung des produzierten Stromes betreiben wir selbstverständlich gerne für Sie. Die Kosten dafür teilen wir Ihnen gern auf Anfrage mit. Wenn Sie den Zähler zur Messung des produzierten Stromes jedoch selbst betreiben wollen, müssen Sie die technischen Anforderungen an diesen Zählerplatz beachten. In diesem Fall sind Sie auch für die Einhaltung der eichrechtlichen Vorschriften verantwortlich.
Wonach richtet sich die Vergütungshöhe?
Die Höhe des gesetzlichen Vergütungssatzes richtet sich bei PV-Anlagen nach der sogenannten technischen Betriebsbereitschaft der Anlage. Diese ist gegeben, wenn die Module an ihrem vorgesehenen Ort montiert und mit den Wechselrichtern verbunden sind. Dieser Zeitpunkt ist zu dokumentieren und uns mitzuteilen. Zur Dokumentation benötigen wir Fotos der montierten Module und Wechselrichter sowie das Formular „Mitteilung der Betriebsbereitschaft“.
„Mitteilung der Betriebsbereitschaft“„Mitteilung der Betriebsbereitschaft“ PDF 79.9 KB anzeigen (öffnet neues Browser-Fenster) Formular zur Sicherung des Vergütungssatzes (PDF, 79.9 KB)
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein damit ich die Vergütung bekommen?
Die Vergütungsverpflichtung des Netzbetreibers besteht bei Strom aus solarer Strahlungsenergie nur, wenn Sie als Anlagenbetreiber Ihre PV-Anlage innerhalb von drei Wochen nach Inbetriebnahme der Bundesnetzagentur gemeldet haben. Senden Sie uns bitte eine Kopie dieser Meldung.
Der Vergütungsanspruch besteht außerdem nur, wenn die Anlage die technischen Vorgaben gemäß § 9 EEG 2014 (alt: § 6 EEG 2012) erfüllt. Zum Nachweis benötigen wir unser Formular „Erklärung zu den Anforderungen nach §9 EEG 2014“.
Bundesnetzagentur-MeldeportalGehe zu Bundesnetzagentur-Meldeportal (öffnet neues Browser-Fenster)
„Erklärung zu den Anforderungen nach §9 EEG 2014“„Erklärung zu den Anforderungen nach §9 EEG 2014“ PDF 76.0 KB anzeigen (öffnet neues Browser-Fenster) Formular für den Anlagenbetreiber zu den technischen Vorgaben nach § 9 EEG 2014 (PDF, 76.0 KB)
Wann bekomme ich die Vergütung
Die Vergütung erhält der Anlagenbetreiber nach Inbetriebnahme der Anlage. Dazu benötigen wir vom Anlagenbetreiber folgende Angaben:
Bankverbindung des Anlagenbetreibers
Kontoinhaber, falls abweichend vom Anlagenbetreiber
Auskunft, ob der Anlagenbetreiber umsatzsteuerpflichtig ist
Angaben zum Auszahlungsrhythmus (monatlicher Abschlag oder nur jährliche Rechnung)
ggfs. die Beauftragung für den Messstellenbetrieb des Produktionszählers
Ein Vertrag ist nicht erforderlich. Nachdem Ihre Anlage in Betrieb genommen wurde, erhalten Sie von uns ein Begrüßungsschreiben und ein Formular, in dem wir die noch fehlenden Angaben zur Auszahlung der Vergütung, wie zum Beispiel Ihre Bankverbindung, Ihre Steuernummer oder den von Ihnen gewünschten Auszahlungsrhythmus erfragen.
Was ist ÜNB und VNB?
Das Stromnetz in Deutschland ist in unterschiedliche Spannungsebenen aufgeteilt. Die Verteilnetzbetreiber (VNB) betreiben die regionalen und städtischen Verteilnetze in den unteren Spannungsebenen (Niederspannung und Mittelspannung). Die enercity Netzgesellschaft mbH ist der örtliche Verteilnetzbetreiber in Hannover. Der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) betreibt das Hoch- und Höchstspannungsnetz. Er ist für den überregionalen Stromtransport und für die bedarfsgerechte Instandhaltung und die Dimensionierung dieser Netze verantwortlich. Der ÜNB gewährt allen Stromhändlern/-lieferanten diskriminierungsfreien Zugang zu diesen Netzen. Des Weiteren hat er die Aufgabe, bei Bedarf Regelenergie zu beschaffen um Netzschwankungen, die sich durch ein Missverhältnis zwischen erzeugter und verbrauchter elektrischer Energie ergeben, möglichst gering zu halten. Wir in Norddeutschland befinden uns in der Regelzone der TenneT GmbH.
Was ist die Bundesnetzagentur - BNetzA?
Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, kurz Bundesnetzagentur (BNetzA), ist eine obere deutsche Bundesbehörde (Regulierungsbehörde). Ihre Aufgaben bestehen aus der Aufrechterhaltung und der Förderung des Wettbewerbs in so genannten Netzmärkten. Die Behörde ist für den Wettbewerb auf den fünf Netzmärkten Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnverkehr verantwortlich und überwacht die Betreiber dieser Netze.
Wer trägt die Kosten für den EEG-Strom? / Was ist der Belastungsausgleich?
Unter dem Begriff „Belastungsausgleich" (in diesem Sinne auch EEG-Wälzung genannt) versteht man die Umverteilung der Kosten, der nach dem EEG geförderten Erneuerbaren Energien, auf die Energieversorger bzw. auf die Verbraucher. Der Verteilnetzbetreiber zahlt die Förderung an den Anlagenbetreiber aus und stellt sie dem Übertragungsnetzbetreiber in Rechnung. Die Übertragungsnetzbetreiber setzen diese Kosten zur gesamten in Deutschland abgesetzten Strommenge ins Verhältnis und ermitteln so einen Aufschlag auf den Strompreis, der den Energieversorgern berechnet wird. Die sogenannte „EEG-Umlage" ist dann ein Bestandteil Ihres Energiepreises und wird auf Ihrer Stromrechnung ausgewiesen.
Stromeinspeisung aus BHKW
Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Anschaffung eines BHKW?
Eine Übersicht der Fördermöglichkeit für geplante Anlagen finden Sie auf der Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA. Über die regionalen Förderprogramme informiert die Klimaschutzregion Hannover oder der enercity-Fonds proKlima.
Bundesamt für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleGehe zu Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (öffnet neues Browser-Fenster)
Klimaschutzregion HannoverGehe zu Klimaschutzregion Hannover (öffnet neues Browser-Fenster)
proKlimaGehe zu proKlima (öffnet neues Browser-Fenster)
Wer zahlt die Vergütung des KWK-Stromes?
Die Auszahlung des KWK-Zuschlages und die Vergütung des eingespeisten Stromes obliegt dem Netzbetreiber, an dessen Netz die KWK-Anlage angeschlossen wird. Die Zahlung erfolgt solange wie die Anlage zuschlagsberechtigt ist.
Was ist die BAFA-Zulassung?
Die BAFA-Zulassung ihres BHKW ist die Voraussetzung für den Anspruch auf den KWK-Zuschlag. Der KWK-Zuschlag kann von uns nur dann ausgezahlt werden, wenn Ihre KWK-Anlage beim BAFA zugelassen wurde. Zur Beantragung der BAFA-Zulassung benutzen Sie bitte die auf der Internetseite der BAFA angebotenen Vordrucke.
Für serienmäßig hergestellte neue KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 50 kW wurde das Verfahren vereinfacht. Die Zulassung muss nicht mehr beim BAFA beantragt werden, sondern die Zulassung wird durch die Allgemeinverfügung ersetzt. Die BAFA hat diese, bereits zugelassenen Anlagen auf einer Liste zur Allgemeinverfügung veröffentlicht. Diese Anlagen sind der BAFA nur noch abzuzeigen. Bitte senden Sie uns eine Kopie der Anzeige.
BAFA-AnzeigeGehe zu BAFA-Anzeige (öffnet neues Browser-Fenster)
BAFA - AllgemeinverfügungGehe zu BAFA - Allgemeinverfügung (öffnet neues Browser-Fenster)
Was ist der übliche Preis?
Als „üblicher Preis“ gilt der an der Leipziger Strombörse EEX erzielte durchschnittliche Baseload-Preis des jeweils vorangegangenen Quartals, das heißt der übliche Preis ändert sich quartalsweise. Im KWKG heißt es dazu im § 4 Abs. 3 Satz 3 „Als üblicher Preis gilt für KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis zu zwei Megawatt der durchschnittliche Preis für Grundlaststrom an der Strombörse EEX in Leipzig im jeweils vorangegangenen Quartal.“ Den Verlauf des üblichen Preises in den letzten Quartalen finden Sie u.a. auf der Internetseite vom Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V.
Zur Seite des Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.VGehe zu Zur Seite des Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V (öffnet neues Browser-Fenster)
Was sind vermiedene Netznutzungsentgelte?
Für die Belieferung mit Strom werden auf dem Weg von den großen Kraftwerken bis zum Netzanschluss im Normalfall mehrere unterschiedliche Netzebenen genutzt. Für die Nutzung des öffentlichen Stromnetzes zahlt jeder Letztverbraucher ein Netznutzungsentgelt. In einem BHKW vor Ort erzeugter und eingespeister Strom wird auch vor Ort verbraucht. Der Strom benötigt nicht alle Netzebenen, er vermeidet also die Nutzung der höheren Spannungsebenen. Das dafür fällige Nutzungsentgeld wird dem Anlagenbetreiber als vermiedenes Netznutzungsentgeld vergütet.
Was ist der Unterschied zwischen Volleinspeisung und Überschusseinspeisung?
Bei der Volleinspeisung wird der gesamte produzierte Strom in das öffentliche Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist. Die Vergütung des üblichen Preises, der vermiedenen Netznutzungsentgelte und des KWK-Zuschlages erfolgt für die eingespeiste Strommenge.
Im Falle der Überschusseinspeisung wird ein Teil des produzierten Stromes direkt im Objekt verbraucht und nur der Überschuss in das öffentliche Netz eingespeist. Die Vergütung des üblichen Preises und der vermiedenen Netznutzungsentgelte erfolgt dann auch nur für die eingespeiste Menge. Wird der gesamte produzierte KWK-Strom über eine zusätzliche Messeinrichtung gesondert erfasst, wird der KWK-Zuschlag auch für den gesamten produzierten Strom gezahlt.
Welche Unterlagen müssen zur Anmeldung der Einspeiseanlage beim Netzbetreiber eingereicht werden?
Die Anmeldung der KWK-Anlage erfolgt durch Ihren Planer oder Installateur über einen formlosen Antrag mindestens drei Wochen vor der geplanten Inbetriebnahme. Diesem Antrag sind unter anderem ein Lageplan des Objektes, ein Übersichtsschaltbild, das VDEW-Datenblatt und die Prüfbescheinigung der Schutzeinrichtung beizulegen. Die Anmeldung senden Sie bitte an:
Was muss ich beim Zählereinbau beachten
Die Anforderungen an den Zähler und den Zählerplatz sind in den technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers und der TAB NS Nord mit zugehörigem Beiblatt beschrieben. Der von Ihnen beauftragte Installateur kennt diese und wird Sie dahingehend beraten. Den Zählereinbau beantragt dann der beauftragte Installateur über einen Inbetriebsetzungsantrag. Auch den zusätzlichen Zähler zur Messung des gesamten produzierten Stromes betreiben wir selbstverständlich gerne für Sie.
Wenn Sie den Zähler zur Messung des produzierten Stromes jedoch selbst einbauen und betreiben wollen, gelten auch dafür die oben genannten technischen Anforderungen. Die Einhaltung der eichrechtlichen Vorschriften liegt dann in ihrem Verantwortungsbereich. In diesem Fall bitten wir, uns den Zählerstand über das ausgefüllte Datenblatt für betreibereigene KWK-Zähler einmal jährlich bis zum 07.01 zuzusenden.
Zu den technischen AnschlussbedingungenGehe zu Zu den technischen Anschlussbedingungen
Datenblatt für betreibereigene KWK-ZählerDatenblatt für betreibereigene KWK-Zähler PDF 23.0 KB anzeigen (öffnet neues Browser-Fenster) Anlagenbetreiber verwenden dieses Datenblatt wenn sie den produzierten KWK-Strom mit einem eigenen Zähler messen (PDF, 23.0 KB)
Kann ich eine KWK-Anlage und eine PV-Anlage gleichzeitig betreiben?
Das ist möglich, die unterschiedlichen Strommengen müssen jedoch gesondert erfasst werden, da diese Strommengen unterschiedlich vergütet werden. Der Aufbau der Zähleranlage ist mit uns abzustimmen, damit die jeweiligen Mengen entsprechend der gesetzlichen Regelungen erfasst und vergütet werden können.
Wan bekomme ich den Einspeisevertrag?
Nachdem die Anlage in Betrieb gegangen ist, erhalten Sie von uns einen Vertrag über die Einspeisung elektrischer Energie in unser Stromnetz. In diesem regeln wir auf der Grundlage des KWKG alle Fragen zum Betrieb der Anlage sowie zur Messung, Abrechnung und Vergütung des KWK-Stromes.
Wann bekomme ich die Vergütung?
Voraussetzung für den Vergütungsanspruch ist die BAFA-Zulassung für Ihr BHKW. Die BAFA-Zulassung ist unbedingt in dem Jahr der Inbetriebnahme des BHKW zu beantragen, da eine rückwirkende Beantragung immer nur bis zum Beginn des Jahres der Beantragung wirkt.
Nach Inbetriebnahme der Anlage senden wir Ihnen den Einspeisevertrag zu, mit dem wir auch folgende Angaben von Ihnen als Anlagenbetreiber abfragen:
Auskunft, ob Sie umsatzsteuerpflichtig sind
Steuernummer (wenn Umsatzsteuerpflicht besteht)
ggfs. Beauftragung zum Messstellenbetrieb für den Gesamtstromzähler
Was ist die BAFA?
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, ist seit dem 01.04.2002 zuständig für die Zulassung von KWK-Anlagen nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz. Daneben obliegt dem BAFA auch die Auswertung der mit der Erzeugung des KWK-Stroms in Zusammenhang stehenden Daten. Dort wird geprüft, ob das von Ihnen geplante BHKW überhaupt den Anforderungen des § 3 KWK-G entspricht und Sie für den produzierten Strom einen Anspruch auf den KWK-Zuschlag haben.
Was ist ein VBN bzw. ÜNB?
Das Stromnetz in Deutschland ist in unterschiedliche Spannungsebenen aufgeteilt. Die Verteilnetzbetreiber (VNB) betreiben die regionalen und städtischen Verteilnetze in den unteren Spannungsebenen (Niederspannung und Mittelspannung). Der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) betreibt das Hoch -und Höchstspannungsnetz. Er ist für den überregionalen Stromtransport, für die bedarfsgerechte Instandhaltung und die Dimensionierung dieser Netze verantwortlich. Der ÜNB gewährt allen Stromhändlern/-lieferanten diskriminierungsfreien Zugang zu diesen Netzen. Des Weiteren hat er die Aufgabe, bei Bedarf Regelenergie zu beschaffen um Netzschwankungen, die sich durch ein Missverhältnis zwischen erzeugter und verbrauchter elektrischer Energie ergeben, möglichst gering zu halten.