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Timestamp: 2020-08-14 20:43:36
Document Index: 360051350

Matched Legal Cases: ['§ 252', '§ 252', '§ 247', '§ 264', '§ 255', '§ 255', '§ 266', '§ 247', '§ 267', '§ 1', '§ 4', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 284', '§ 8', '§ 8', '§ 264', '§ 284', '§ 255', '§ 6']

Fremdkapital | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Fremdkapital
5.1 Grundsätzliches Aktivierungsverbot Rz. 196 Fremdkapitalzinsen gehören grds. nicht zu den AHK. Die Finanzierung ist als eigenständiger, von der Anschaffung oder Herstellung unabhängiger Vorgang zu verstehen. Eine Aktivierung würde dem Realisationsprinzip widersprechen, weil die angefallenen Aufwendungen sonst neutralisiert und in eine andere Periode verlagert würden (§ 252...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 5.3 Eigenkapital der Personenhandelsgesellschaft
Rz. 86 Im Unterschied zu Ekfl. können bei Personenhandelsgesellschaften neben dem Eigenkapital auch Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter bestehen, sodass eine eindeutige Trennung zwischen Eigenkapital und Fremdkapital von Gesellschaftern vorzunehmen ist. Eigenkapital liegt bei Personenhandelsgesellschaften nur vor, wenn die bereitgestellten Mittel der Gesel...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 5.1 Grundsätzliches Aktivierungsverbot
Rz. 196 Fremdkapitalzinsen gehören grds. nicht zu den AHK. Die Finanzierung ist als eigenständiger, von der Anschaffung oder Herstellung unabhängiger Vorgang zu verstehen. Eine Aktivierung würde dem Realisationsprinzip widersprechen, weil die angefallenen Aufwendungen sonst neutralisiert und in eine andere Periode verlagert würden (§ 252 Rz 104 ff.). Die Aktivierung von Eige...mehr
Rz. 79 Das Eigenkapital wird in § 247 Abs. 1 HGB als separat auszuweisender Posten explizit angesprochen. Im Unterschied zu KapG und KapCoGes, für die in §§ 264c, 266, 268 und 272 HGB detaillierte Regelungen zum Eigenkapitalausweis existieren, belässt es der Erste Abschnitt des Dritten Buchs des HGB bei der Forderung nach separatem Ausweis. Rz. 80 Das bilanzielle Eigenkapital...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 3.3.1 Herstellungskostenuntergrenze und -obergrenze
Rz. 103 § 255 Abs. 2–3 HGB listet die Bestandteile der HK abschließend auf. Aus der Unterteilung in aktivierungspflichtige, wahlweise aktivierbare und aktivierungsverbotene Ausgaben resultieren eine handelsrechtliche HK-Untergrenze sowie eine HK-Obergrenze. Aktivierungspflichtig und somit als HK-Untergrenze anzusehen sind gem. § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB die Materialkosten, die F...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 3.3.5.4 Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung
Rz. 144 Zu den aktivierungsfähigen Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung zählen u. a. Direktversicherungen, Zuwendungen an Pensions- und Unterstützungskassen sowie Pensionsfonds als auch Einstellungen in die Pensionsrückstellungen. Der Ansatz ist an das Angemessenheitsgebot (Rz 110) gebunden und bedingt zudem, dass die Ausgaben auf den Zeitraum der Herstellung e...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 4.3 Sonderposten
Rz. 133 Als Sonderposten werden zwischen Eigen- und Fremdkapital Posten ausgewiesen, die sowohl Eigen- als auch Fremdkapitalcharakter besitzen. Relevant ist ein Sonderposten, wenn z. B. bestimmte Investitionszuschüsse passivisch berücksichtigt werden. Darüber hinaus sind weitere Sonderposten zu nennen, z. B. Sonderposten für Zuschüsse zum AV und Sonderposten für unentgeltlic...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 6.3 Verbindlichkeiten
Rz. 118 Für KapG und KapCoGes existieren detaillierte Gliederungsvorschriften (§ 266 Rz 142 ff.). Für nicht diesen Vorschriften unterliegende Kfl. ist eine entsprechende Aufgliederung zwar empfehlenswert und in der Praxis üblich, allerdings nicht zwingend. Die hinreichende Aufgliederung i. S. v. § 247 Abs. 1 HGB erfordert zumindest die Angabe von Verbindlichkeiten gegenüber ...mehr
Rz. 7 Unternehmen gelten gem. § 267a Abs. 1 Satz 1 HGB als KleinstKapG, wenn sie an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinander folgenden Gj nicht mehr aufweisen als 350.000 EUR Bilanzsumme, 700.000 EUR Nettoumsatzerlöse und eine durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter eines Gj von zehn. Rz. 8 Insgesamt ergeben sich damit folgende Schwellenwerte für größenklassenabhängige Befr...mehr
Working Capital Management zur Verbesserung der Bilanzke ... / 4 Das Management der Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung haben ebenso wie die Forderungen einen Einfluss auf das Working Capital, allerdings mit umgekehrtem Vorzeichen. Hohe Verbindlichkeiten reduzieren des Working Capital. Es handelt sich um einen Lieferantenkredit zugunsten des Unternehmens. Mit Blick auf die Bilanz und damit auf die Bilanzkennzahlen ist der Einfluss der Verbindli...mehr
Working Capital Management zur Verbesserung der Bilanzke ... / 1 Beziehungen zwischen Working Capital und Bilanzkennzahlen
Die einzelnen Positionen einer Bilanz werden entsprechend den wissenschaftlichen Definitionen zu Bilanzkennzahlen zusammengefasst. Jeder Leser des Jahresabschlusses ist in der Lage dazu. Regelmäßig werden Banken, Lieferanten oder Gesellschafter, also die Leser mit finanziellen Interessen am Unternehmen, Kennzahlen wie Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrade oder Cashflow ermit...mehr
Aufgaben und Organisation des Finanzcontrollings / 3.1 Grundsatzaufgaben
Der Fokus der finanziellen Unternehmensführung lässt sich wie folgt prägnant beschreiben: "Aufgabe der finanziellen Unternehmensführung ist die Erhaltung der Existenzfähigkeit durch die Sicherstellung der Ertragskraft und der Finanzkraft." Die "Sicherstellung der Ertragskraft" wird klassischerweise operativ mit verschiedenen finanziellen Zielgrößen gemessen (Bilanzgewinn, RO...mehr
Aufgaben und Organisation des Finanzcontrollings / 3.2 Unternehmensspezifische Aufgaben und Entwicklungsstufen
Die angesprochenen grundsätzlichen Aufgaben des Finanzmanagements erfahren spezifische Konkretisierungen, die durch die Größe und Struktur des Unternehmens, seine Branche sowie durch die geografische Ausdehnung seines Geschäfts bedingt sind. Beispiele hierfür sind: Internationales Finanzmanagement, Finanzmanagement im Konzern, Währungsmanagement im Auslandsgeschäft, Übernahme vo...mehr
Working Capital Management zur Verbesserung der Bilanzke ... / 3 Das Forderungsmanagement
Die Forderungen aus Lieferung und Leistung gehören zum Working Capital, da sie originär im Tagesgeschäft entstehen. Sie binden Kapital. Daher sind sie Teil vieler Bilanzkennzahlen. Grundsätzlich sind niedrige Forderungen vorteilhaft gegenüber einem höheren Bestand an offenen Ausgangsrechnungen. Vermögensaufbau = Anlagevermögen / Umlaufvermögen × 100 mit den Forderungen als Tei...mehr
Wertorientierte Unternehmensführung / 1 Fokussierung auf den Shareholder Value
Den Ausgangspunkt der Arbeiten von Rappaport bildete die Diskussion über die Schwächen der traditionellen buchhalterischen Gewinngrößen, die in der Unternehmenspraxis zur Operationalisierung des monetären Erfolgszieles traditionell eine große Bedeutung besitzen. Den buchhalterischen Kenngrößen ist gemeinsam, dass sie auf periodisierten Vergangenheitsgrößen des Rechnungswesen...mehr
Bilanz Check-up 2020: Steuerrecht / 2.6 Betriebsausgabenabzug für Genussrechtsvergütungen
Die Finanzverwaltung revidierte ihre umstrittene Rechtsauffassung zur steuerlichen Abzugsfähigkeit von Vergütungen auf Genussrechte. Danach ist Genussrechtskapital in Auslegung der handelsrechtlichen GoB in der Steuerbilanz als Verbindlichkeit anzusetzen. Vergütungen auf Genussrechtskapital mindern damit grundsätzlich als Betriebsausgaben das Einkommen. Die Finanzverwaltung s...mehr
Bilanz Check-up 2020: Steuerrecht / 3.14 Einkünftekorrektur bei unbesicherten Darlehen nach § 1 AStG
Der BFH (Urteil v. 27.2.2019, I R 73/16, BFH/NV 2019, S. 731) richtet seine Rechtsprechung zur steuerrechtlichen Behandlung des Ausfalls grenzüberschreitender Konzerndarlehen neu aus. Zunächst äußerte sich der BFH zur Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital. Ein Darlehen zwischen verbundenen Unternehmen ist als Fremdkapital einzuordnen, wenn die Darlehensbeziehung fremdüblich ...mehr
Bilanz Check-up 2020: Steuerrecht / 3.9 Swap-Gebühren und Zinsschranke
Bei einem Zinsswap tauschen die Vertragsparteien feste und variable Zinsraten gegeneinander aus, um sich gegen Zinsschwankungen abzusichern. Weil die Swap-Aufwendungen mit der Fremdkapitalüberlassung in Zusammenhang stehen, klassifizierte die Finanzverwaltung diese als Zinsen i. S. d. Zinsschranke des § 4h EStG (vgl. OFD Karlsruhe, Verfügung v. 10.10.2014, S 274.2 b/1/21-St ...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 8b Beteiligung an anderen Körper ... / 3.6.2 Rechtslage bis Vz 2007
Rz. 371 Bis einschließlich Vz 2007 ist eine Gewinnminderung infolge der Teilwertabschreibung eines Darlehens, das der Beteiligungsgesellschaft gegeben wurde, steuerlich zu berücksichtigen. Darlehen und Beteiligung sind verschiedene Wirtschaftsgüter; ein eigenkapitalersetzendes Darlehen gehört nicht zu den Anschaffungskosten der Beteiligung. Entscheidend ist nicht, dass ein e...mehr
Bilanz Check-up 2020: Nationale Rechnungslegung / 4.4 EU-Restrukturierungsrichtlinie: Insolvenz vermeiden durch Restrukturierung
Die neue EU-Restrukturierungsrichtlinie wird deutschen Unternehmen eine Chance bieten, sich außerhalb der Insolvenz zu sanieren Im Juni 2019 wurde die "Richtlinie (EU) 2019/1023 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2019 über präventive Restrukturierungsrahmen, über Entschuldung und über Tätigkeitsverbote sowie über Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz von ...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 8b Beteiligung an anderen Körper ... / 2.4.1 Allgemeines
Rz. 103 Regelungsgrund für die Steuerfreistellung nach Abs. 1 S. 1 ist gedanklich, dass der ausgeschüttete Gewinn auf der Ebene der ausschüttenden Körperschaft einer steuerlichen Vorbelastung unterlegen hat; dies ist jedoch nach Abs. 1 S. 1 nicht Tatbestandsmerkmal der Vorschrift. Grund hierfür ist, dass es im Einzelfall sehr schwierig ist, das Bestehen einer Vorbelastung un...mehr
Bilanz Check-up 2020: Übersicht über neue, geänderte und ... / 2.8 (Entwurf) IDW Praxishinweise
IDW Praxishinweis 2/2018: Berücksichtigung des Verschuldungsgrads bei der Bewertung von Unternehmen (Stand: 12.9.2018) Der IDW Praxishinweis konkretisiert auf der Grundlage des IDW S 1 i. d. F. 2008 Besonderheiten, die bei der Bewertung eines hoch verschuldeten Unternehmens auftreten können. Gezeigt wird, wie mit diesen Besonderheiten bei der Ermittlung eines objektivierten U...mehr
Frotscher/Drüen, KStG § 8b Beteiligung an anderen Körper ... / 3.6.3.5 Möglichkeit des Drittvergleichs
Rz. 420 Abs. 3 S. 6 ermöglicht dem Gesellschafter bzw. der nahe stehenden Person den Nachweis eines dem Drittvergleich entsprechenden Verhaltens. Hintergrund dieser Regelung ist, dass Abs. 3 S. 4, 5 bei der Darlehens- oder Sicherheitengewährung durch einen wesentlich beteiligten Gesellschafter oder eine nahe stehende Person eine gesellschaftsrechtliche Veranlassung unterstel...mehr
Unternehmensbewertung: So setzen Sie die Discounted Cash ... / 8 Der Kalkulationszinsfuß
Risiko und Rendite Der Kalkulationszinsfuß, der bei der Unternehmensbewertung zugrunde gelegt wird, stellt die Mindestverzinsung dar, die das Bewertungsobjekt für seine Kapitalgeber erwirtschaften muss. Eine Investition ist für einen Kapitalgeber dann von Vorteil, wenn er damit eine Rendite erzielen kann, die mindestens ebenso hoch ist, wie eine Alternativanlage am Kapitalmar...mehr
Unternehmensbewertung: So setzen Sie die Discounted Cash ... / 5 Vorgehen bei der Ermittlung des Discounted Cash-flow
Erstellen einer (Langfrist-)Planung Gewinn- und Verlustrechnung Planung von Betriebsergebnis und Jahresüberschuss Bilanzplanung: Ausweis des Betriebsvermögens und des nicht-betriebsnotwendigen Vermögens sowie des Eigen- und Fremdkapitals Investitionsplanung Ableitung einer Kapitalflussrechnung Ermittlung der freien Cash-flow für die einzelnen Planjahre Betriebsergebnis vor Zinsen un...mehr
Unternehmensbewertung: So setzen Sie die Discounted Cash ... / 10 Gesamtwert des Unternehmens und Wert des Eigenkapitals
Der Gesamtwert des Unternehmens ergibt sich aus der Abzinsung des freien Cash-flow und des Endwerts mit den Gesamtkapitalkosten. Die Diskontierungsfaktoren für die einzelnen Planjahre werden nach folgender Formel berechnet: Der Endwert wird mit demselben Barwertfaktor abgezinst wie der freie Cash-flow des letzten Planjahres, da ...mehr
Unternehmensbewertung: So setzen Sie die Discounted Cash ... / 3.2 Substanzwertverfahren
Aktiva und Passiva Der Substanzwert wird ermittelt über eine Einzelbewertung der Aktiva zum Wiederbeschaffungswert bzw. zum Zeitwert (bei Sachanlagen). Die Summe der in der Handelsbilanz ausgewiesenen Vermögensteile bildet den Bruttosubstanzwert. Nach Abzug des Fremdkapitals ergibt sich der Nettosubstanzwert. Wird die Substanz eines Unternehmens nicht unter dem Aspekt der Fort...mehr
Unternehmensbewertung: So setzen Sie die Discounted Cash ... / 7 Der Freie Cash-flow
Frei von Bilanzpolitik Der Vorteil einer Cash-flow-gestützten Unternehmensbewertung liegt u.a. darin, dass mit dem Cash-flow eine Kennzahl verwendet wird, die nicht durch buchhalterische oder bilanzpolitische Maßnahmen und kalkulatorische Ansätze beeinflusst ist. Bei der DCF-Methode wird vom freien Cash-flow ausgegangen. Er leitet sich aus dem Cash-flow ab und weist den Teil d...mehr
Investitionsplanungsrechnung / 12 Durchführung einer Endkapitalwert- und Amortisationsrechnung mit integriertem Tilgungsplan
Für den Fall, dass man einem Investitionsvorhaben eine bestimmte Fremdfinanzierung zuordnen kann, kann man den Tilgungsplan der Fremdfinanzierung mit der Investitionsplanungsrechnung verbinden. Praxis-Beispiel Tilgungsplan und Investitionsplanungsrechnung Die in Abb. 6 dargestellte Investition soll mit einem Ratendarlehen in Höhe von 1.000 GE finanziert werden, Auszahlung 98 ...mehr
Investitionsplanungsrechnung / 3 Durchführung der statischen Gewinnvergleichsrechnung
Die Gewinnrechnung vergleicht Investitionsvorschläge auf Basis der durchschnittlich erwarteten Jahresgewinne. Ist der durch das Investitionsvorhaben verursachte Gewinn größer als Null, ist das Vorhaben vorteilhaft. Stehen mehrere Investitionen zur Auswahl, ist die Investition mit dem höchsten Gewinn zu bevorzugen.mehr
ABC wichtiger Begriffe zum Jahresabschluss / Anlagespiegel (Anlagegitter)
Mittelgroße und große GmbHs müssen die wertmäßige Entwicklung des Anlagevermögens im Anhang im sog. Anlagespiegel (Anlagegitter) nach § 284 Abs. 3 HGB dokumentieren. Dazu sind bei jeder Position des Anlagevermögens die ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, die Zugänge und Abgänge des abgelaufenen Geschäftsjahres, die Umbuchungen, die insgesamt vorgenommenen A...mehr
V Laufender Geschäftsbetrieb der GmbH & Co. KG – Steuerr ... / 2.3.5 GmbH & Co. KG als ein Gestaltungsmittel zur Vermeidung der Rechtsfolgen des § 8a KStG
Rz. 536 Nach § 8a Abs. 1 KStG werden Vergütungen (Zinszahlungen) für von einem Gesellschafter (oder einem ihm nahestehenden Dritten) gegebenes Fremdkapital (Darlehen) in eine verdeckte Gewinnausschüttung umqualifiziert, soweit ein nach dem anteiligen Eigenkapital des Gesellschafters an der Kapitalgesellschaft zu berechnendes zulässiges Fremdkapital überschritten wird und ein...mehr
IV Laufender Geschäftsbetrieb der GmbH & Co. KG – Handel ... / 3.3.1.3 Eigenkapitalgliederung
Rz. 377 § 264c Abs. 2 HGB passt die Eigenkapitalgliederung an für eine GmbH & Co. KG geltende Regelung an: Als Eigenkapital sind die folgenden Posten gesondert auszuweisen: Kapitalanteile, Rücklagen, Gewinnvortrag/Verlustvortrag, Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag. Während die Kapitalanteile gesondert auszuweisen sind, sieht das HGB zu den übrigen Positionen "keinen getrennten Aus...mehr
V Laufender Geschäftsbetrieb der GmbH & Co. KG – Steuerr ... / 2.1.2.2 Zulässigkeit negativer Kapitalkonten
Rz. 485 Überblick über die BFH-Rechtsprechung Innerhalb einer KG können sowohl durch Entnahmen der Gesellschafter als auch durch eintretende Verluste negative Kapitalkonten entstehen. Entsprechende Konten sind getrennt zu führen, da im Fall von Entnahmen die persönliche Haftung des Kommanditisten insoweit wieder auflebt und ein Forderungsanspruch der GmbH & Co. KG gegenüber d...mehr
IV Laufender Geschäftsbetrieb der GmbH & Co. KG – Handel ... / 3.1.4.1 Kapitalkonten und Gesellschafterdarlehen
Rz. 347 Die gesellschaftsrechtlichen Rechte und Pflichten eines Gesellschafters ergeben sich aus seinem Gesellschaftsanteil, der jedoch nichts über seine vermögensmäßige Beteiligung an der Gesellschaft aussagt. Diese repräsentiert das Kapitalkonto. Es ist "eine Rechengröße, die kontenmäßig die Vermögensbeteiligung des Gesellschafters an der Gesellschaft darstellt".Gesetzlich...mehr
V Laufender Geschäftsbetrieb der GmbH & Co. KG – Steuerr ... / 2.1.1.6 Darlehensforderungen
Rz. 468 a) eines Gesellschafters Die Bezeichnung der Kapital- bzw. Gesellschafterkonten ist nicht maßgeblich. Führt eine Gesellschaft mehrere Konten mit verschiedenen Bezeichnungen (z. B. Privatkonto, Verrechnungskonto, Darlehenskonto, etc.), ist anhand des Gesellschaftsvertrags zu ermitteln, welche zivilrechtliche Rechtsnatur (Eigenkapital oder Fremdkapital) die jeweiligen K...mehr
IV Laufender Geschäftsbetrieb der GmbH & Co. KG – Handel ... / 3.5 GmbH & Co. KG im IAS/IFRS-Abschluss
Rz. 420 In den IAS/IFRS-Standards werden Eigenkapital und Fremdkapital als Finanzierungsinstrumente bezeichnet. Ein Eigenkapitalinstrument muss nachfolgende Bedingungen a. und b. erfüllen (IAS/IFRS 32.16): Das Finanzinstrument beinhaltet keine vertragliche Verpflichtung, (i) flüssige Mittel oder einen anderen finanziellen Vermögenswert an ein anderes Unternehmen abzugeben; ode...mehr
IV Laufender Geschäftsbetrieb der GmbH & Co. KG – Handel ... / 3.3.1.1 Anlagengitter
Rz. 375 Mittelgroße und große GmbH müssen gemäß § 284 Abs. 3 HGB im Anhang ein sog. Anlagengitter aufnehmen. Der Anlagenspiegel ist zwingender Bestandteil des Anhangs, d. h. nicht mehr wahlweiser Bestandteil in der Bilanz. Hiernach sind ausgehend von den gesamten (historischen) Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen und Zuschreibungen des Bil...mehr
Mezzanines Kapital / 7 Sind diese Voraussetzungen erfüllt, bringt Mezzanine­kapital folgende Vorteile:
Ihre Eigenkapitalquote erhöht sich. Ihre Bonität verbessert sich. Gleiches gilt für Ihr Rating. Ihr Fremdfinanzierungsspielraum weitet sich aus. Durch verbesserte Ratingkonditionen verringert sich der Zinsaufwand für Fremdkapital. Ihre Liquiditätssituation zur Finanzierung von Investitionen verbessert sich. Ihre bisherigen Kapitalstrukturen verwässern nicht.mehr
Mezzanines Kapital / 5 Es gibt verschiedene Arten von mezzaninem Kapital
Mezzaninekapital ist – wie schon gesagt – ein sehr flexibles Finanzierungselement, das bilanziell zwischen dem Eigenkapital und dem Fremdkapital steht und nach Basel II als Eigenkapital anerkannt wird. Mezzanines Kapital kann in Form von stillen Beteiligungen, Genussscheinen, Wandel- und Optionsanleihen und Nachrangdarlehen gegeben werden. Gesetzliche Regelungen über mezzanine...mehr
Jahresabschluss: Vorbereitung der Abschlussarbeiten / 2 Vortragen der Eröffnungsbilanz
Die Schlussbilanz des Vorjahres wird aus laufender Buchhaltung, Abschlussbuchungen und den Inventurwerten zum Jahresende aufgestellt. Die Bestände an Vermögenswerten werden links angeordnet (Aktiva), Schulden und in der Regel das Eigenkapital auf der rechten Seite (Passiva). Sämtliche Erfolgskonten saldieren zum Jahresende mit dem Jahresgewinn und sind mit Ablauf eines Wirtsc...mehr
Checkliste Jahresabschluss 2019 / 16.5.2 Bilanz
Kapitalanlagen-ABC / Anleihen
Wertpapier mit mittel- bis langfristiger Laufzeit, das zur Beschaffung von Fremdkapital emittiert wird (auch als Schuldverschreibung, Obligationen, Bonds bezeichnet). Anleihen können in unterschiedlichster Art verzinst werden. Hängt die Höhe der Verzinsung von der Entwicklung eines Geldmarktes ab, handelt es sich um einen sog. Floater (s. "Floater").mehr
Betriebsprüfung: Richtsätze 2018 / 1 Richtsätze dienen dem äußeren Betriebsvergleich
Der sog. äußere Betriebsvergleich stellt eine in der Praxis häufig angewandte Möglichkeit der Verprobung dar. Äußerer Betriebsvergleich bedeutet, dass die Ergebnisse des geprüften Betriebs den Ergebnissen vergleichbarer Betriebe gegenübergestellt werden. Neben zahlreichen Vergleichszahlen, die von Berufsverbänden, den Industrie- und Handelskammern oder sonstigen Institutione...mehr
Steuerbilanzpolitik / 2.2.1 Herstellungskosten
Rz. 33 Im Gegensatz zu den handelsbilanziellen Herstellungskosten, die in § 255 Abs. 2-3 HGB einen gesetzlichen Niederschlag finden, nahmen die steuerlichen Herstellungskosten, die jahrelang lediglich in § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 und Nr. 2 Satz 1 EStG genannt wurden ohne hierfür eine gesetzliche Definition zu liefern, seit dem BilMoG eine turbulente Entwicklung. Rz. 34 Durch da...mehr
Steuerbilanzpolitik / 3.1.1 Unversteuerte Rücklagen
Rz. 79 Unversteuerte Rücklagen verkörpern rein steuerliche Wahlrechte (GoB-inkonforme Wahlrechte) und sind nach Ergehen des BilMoG, verbunden mit der Abschaffung der umgekehrten Maßgeblichkeit, analog zu den steuersubventionellen Abschreibungswahlrechten nicht mehr in der Handelsbilanz nachzuvollziehen. Innerhalb der Bilanz stellen unversteuerte Rücklagen einen Passivposten ...mehr
Schuldzinsen/Finanzierungskosten / 1.2 Abzugsberechtigung
Der Steuerpflichtige ist in der Gestaltung seiner finanziellen Verhältnisse frei. Er kann insbesondere entscheiden, ob er zur Einkünfteerzielung Eigen- oder Fremdkapital einsetzt. Weil die Einkommensteuer an die persönliche Leistungsfähigkeit anknüpft, kann Werbungskosten grundsätzlich nur derjenige abziehen, der sie selbst getragen hat. Bezahlen Eheleute Aufwendungen für ei...mehr