Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19950607_OGH0002_0050OB00083_9500000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2020-01-17 16:06:32
Document Index: 29609554

Matched Legal Cases: ['OGH', '§2', '§3', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§10', '§ 3', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 13', '§ 3', '§ 6', 'OGH', 'OGH', '§ 26', 'OGH', 'OGH', '§ 26', 'OGH', 'OGH', '§ 3', '§ 9', '§ 10', 'OGH', '§ 9', '§ 9', '§ 9', 'OGH', 'OGH', '§ 3', '§ 3', 'OGH', 'OGH', '§ 3', '§ 9', '§ 10', '§ 9', '§ 9', 'OGH', 'OGH', '§1', '§ 1', '§ 1', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1', '§ 1', '§ 3', 'OGH', 'OGH', '§29', '§55', '§ 29', '§ 5', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§1', 'OGH', 'OGH', '§1', '§ 3', '§ 9', 'OGH', 'OGH', '§3', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 5Ob83/95 - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 5Ob288/63 5Ob31/65 5Ob1...
WEG 1948 §2
WEG 1975 §3 Abs2
5 Ob 288/63
Entscheidungstext OGH 10.10.1963 5 Ob 288/63
5 Ob 31/65
Entscheidungstext OGH 18.02.1965 5 Ob 31/65
5 Ob 187/68
Entscheidungstext OGH 28.08.1968 5 Ob 187/68
5 Ob 204/69
Entscheidungstext OGH 10.09.1969 5 Ob 204/69
5 Ob 70/75
Entscheidungstext OGH 20.05.1975 5 Ob 70/75
1 Ob 585/79
Entscheidungstext OGH 02.05.1979 1 Ob 585/79
5 Ob 38/79
Entscheidungstext OGH 29.01.1980 5 Ob 38/79
5 Ob 47/81
Entscheidungstext OGH 22.12.1981 5 Ob 47/81
5 Ob 1/92
Entscheidungstext OGH 17.12.1991 5 Ob 1/92
5 Ob 83/95
Entscheidungstext OGH 07.06.1995 5 Ob 83/95
5 Ob 213/98d
Entscheidungstext OGH 09.02.1999 5 Ob 213/98d
5 Ob 109/03w
Entscheidungstext OGH 09.12.2003 5 Ob 109/03w
5 Ob 43/18m
Entscheidungstext OGH 10.04.2018 5 Ob 43/18m
JJR_19631010_OGH0002_0050OB00288_6300000_002
Rechtssatz für 5Ob38/79 5Ob1/92 5Ob83/...
5 Ob 279/00s
Entscheidungstext OGH 21.11.2000 5 Ob 279/00s
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0083187
JJR_19800129_OGH0002_0050OB00038_7900000_003
Rechtssatz für 5Ob153/86 5Ob23/87 5Ob1...
RS0083159
5Ob153/86; 5Ob23/87; 5Ob1106/92; 5Ob24/93; 5Ob80/94; 5Ob83/95; 5Ob2346/96b; 5Ob156/98x; 5Ob241/98x; 5Ob213/98d; 5Ob57/99i; 5Ob181/99z; 5Ob272/00m; 5Ob176/01w; 5Ob252/01x; 5Ob222/07v; 5Ob226/07g; 5Ob29/08p; 5Ob225/14w; 5Ob43/18m
WEG 2002 §10 Abs2
Die Fälle der Neufestsetzung der Nutzwerte im § 3 Abs 2 WEG sind nicht taxativ aufgezählt.
5 Ob 153/86
Entscheidungstext OGH 09.12.1986 5 Ob 153/86
Veröff: MietSlg XXXVIII/53
Veröff: MietSlg XXXIX/14
5 Ob 1106/92
Entscheidungstext OGH 19.01.1993 5 Ob 1106/92
Veröff: WoBl 1993,173
5 Ob 24/93
Entscheidungstext OGH 23.03.1993 5 Ob 24/93
Beisatz: Hier: Zerlegung eines Wohnungseigentumsobjektes in mehrere selbständige Einheiten. (T1) Veröff: JBl 1994,51
5 Ob 80/94
Entscheidungstext OGH 21.10.1994 5 Ob 80/94
5 Ob 2346/96b
Entscheidungstext OGH 28.01.1997 5 Ob 2346/96b
Vgl auch; Beisatz: Hier: Nachträgliche Umwidmung eines im Wohnungseigentum der Erstantragsgegnerin stehenden Objekts in eine Hausbesorgerwohnung sowie geltend gemachte bauliche Veränderungen. (T3)
5 Ob 156/98x
Entscheidungstext OGH 29.09.1998 5 Ob 156/98x
Auch; Beisatz: Eine Neuparifizierung ist etwa dann möglich, wenn die Liegenschaft von den Mit- und Wohnungseigentümern einvernehmlich so verändert wurde, dass die Parifizierung nicht mehr den zwingenden Berechnungsgrundsätzen entspricht. (T4); Beisatz: Hier: Unter anderem Errichtung einer zusätzlichen (dritten) Wohnung im Dachgeschoss des Hauses. (T5)
5 Ob 241/98x
Entscheidungstext OGH 13.10.1998 5 Ob 241/98x
Beis wie T1; Beisatz: Eine solche Teilung eines Wohnungseigentumsobjekts stellt immer eine Änderung dar, deren Zulässigkeit nach § 13 Abs 2 WEG zu beurteilen ist (MietSlg 39.616; JBl 1994/51). (T6)
Auch; Beisatz: Neben einer Änderung des entscheidungswesentlichen Sachverhaltes kann auch das nachträgliche Hervorkommen der wahren Sachlage und Rechtslage zum Anlass einer Antragstellung nach § 3 Abs 2 WEG genommen werden. (T7); Beisatz: Die Anwendungsfälle einer solchen Korrektur der Nutzwerte beschränken sich allerdings auf Verstöße gegen zwingende Grundsätze der Parifizierung, etwa auf die Einbeziehung allgemeiner Teile der Liegenschaft (MietSlg 38/53; WoBl 1992, 20/22) oder auf Verstöße gegen § 6 Abs 1 WEG bei der Parifizierung. (T8)
5 Ob 57/99i
Entscheidungstext OGH 09.03.1999 5 Ob 57/99i
Vgl; Beisatz: Die Umwidmung eines WE-Objektes kann zwar grundsätzlich eine Neufestsetzung der Nutzwerte rechtfertigen (MietSlg 39/14; WoBl 1995, 28/13 ua), doch müssen Umwidmungen die materielle Rechtslage verändern, weil die Nutzwertfestsetzung immer nur die materielle Rechtslage nachvollziehen kann. (T9)
5 Ob 181/99z
Entscheidungstext OGH 13.07.1999 5 Ob 181/99z
Vgl; Beisatz: Eine Neufestsetzung der Nutzwerte ist möglich, wenn die Nutzfestsetzung von der wahren materiellen Rechtslage abweicht. Dies kann nur in einem Verfahren nach § 26 Abs 1 Z 1 WEG erfolgen. (T10)
5 Ob 272/00m
Entscheidungstext OGH 24.10.2000 5 Ob 272/00m
5 Ob 176/01w
Entscheidungstext OGH 23.10.2001 5 Ob 176/01w
Beis wie T1; Beis wie T6; Beisatz: Für das Grundbuchsverfahren wird der urkundliche Nachweis gefordert, dass alle Miteigentümer der Wohnungseigentumsanlage mit der beabsichtigten oder bereits durchgeführten Bestandsänderung einverstanden sind oder die fehlende Zustimmung durch einen Beschluss des Außerstreitrichters gemäß § 26 Abs 1 Z 2 WEG ersetzt wurde. (T11)
5 Ob 252/01x
Entscheidungstext OGH 26.02.2002 5 Ob 252/01x
Beisatz: Diese Rechtsansicht erfuhr im 3. WÄG durch den Gesetzgeber eine Bestätigung. (T12)
5 Ob 222/07v
Entscheidungstext OGH 22.01.2008 5 Ob 222/07v
Auch; Beisatz: Die Anwendungsfälle einer Korrektur der Nutzwerte aufgrund des nachträglichen Hervorkommens des wahren Sachverhalts nach § 3 Abs 2 WEG 1975 wurden auf Verstöße gegen zwingende Grundsätze der Parifizierung beschränkt. Dieses Antragsrecht bei einem Verstoß gegen zwingende Parifizierungsgrundsätze ist nunmehr in § 9 Abs 2 Z 1 WEG 2002 gesetzlich positiviert. Für diese Fälle besteht nach § 10 WEG 2002 keine Frist für die Geltendmachung. (T13)
5 Ob 226/07g
Entscheidungstext OGH 01.04.2008 5 Ob 226/07g
Vgl auch; Beis ähnlich wie T13; Beisatz: Mit § 9 Abs 2 Z 1 WEG 2002 wurde erstmals ausdrücklich im Gesetz diese bereits zum WEG 1975 entwickelte Praxis festgeschrieben. (T14)
Auch; Beis ähnlich wie T13; Beis ähnlich wie T14; Beisatz: Ein Antrag nach § 9 Abs 2 Z 1 WEG 2002 kann unbefristet und ohne Bagatellgrenze geltend gemacht werden. (T15); Beisatz: Die falsche Einordnung in eine der drei grundsätzlichen wohnungseigentumsrechtlichen Kategorien (WE-Objekte, Zubehör und allgemeine Teile der Liegenschaft) stellt einen Anwendungsfall des § 9 Abs 2 Z 1 WEG 2002 dar. (T16)
ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0083159
JJR_19861209_OGH0002_0050OB00153_8600000_004
Rechtssatz für 5Ob23/87 5Ob1106/92 5Ob...
RS0083169
5Ob23/87; 5Ob1106/92; 5Ob83/95; 5Ob2346/96b; 5Ob213/98d; 5Ob57/99i; 5Ob38/03d; 5Ob261/07d; 5Ob222/07v; 5Ob226/07g; 5Ob29/08p; 5Ob225/14w; 5Ob248/18h
Grundsätzlich hat die Neufestsetzung des Nutzwertes zwar eine nachträgliche Änderung des Sachverhaltes zur Voraussetzung; es kann aber auch das nachträgliche Hervorkommen des wahren Sachverhaltes, der dem Gericht (der Schlichtungsstelle) bei der erstmaligen Nutzwertfestsetzung verborgen blieb, zur Antragstellung nach § 3 Abs 2 WEG berechtigen (in diesem Sinne 5 Ob 123/86).
Beisatz: Anwendungsfälle einer solchen Korrektur der Nutzwerte beschränken sich jedoch auf Verstöße gegen zwingende Grundsätze der Parifizierung, etwa auf die Einbeziehung allgemeiner Teile der Liegenschaft in die Nutzwertberechnung. Eine zwingende gesetzliche Regelung, wonach die zu einer Eigentumswohnung gehörigen (befestigten) Terrassenflächen mit einem erheblich höheren Nutzwert anzusetzen wären als Gartenflächen, existiert nicht. (T1) Veröff: WoBl 1993,173
Auch; nur: Grundsätzlich hat die Neufestsetzung des Nutzwertes zwar eine nachträgliche Änderung des Sachverhaltes zur Voraussetzung; es kann aber auch das nachträgliche Hervorkommen des wahren Sachverhaltes, zur Antragstellung nach § 3 Abs 2 WEG berechtigen. (T3); Beis wie T1 nur: Anwendungsfälle einer solchen Korrektur der Nutzwerte beschränken sich jedoch auf Verstöße gegen zwingende Grundsätze der Parifizierung, etwa auf die Einbeziehung allgemeiner Teile der Liegenschaft in die Nutzwertberechnung. (T4)
Vgl; Beisatz: Die Nutzwertfestsetzung kann immer nur die materielle Rechtslage nachvollziehen. (T5)
5 Ob 38/03d
Entscheidungstext OGH 11.03.2003 5 Ob 38/03d
Auch; nur T3; Veröff: SZ 2003/21
5 Ob 261/07d
Entscheidungstext OGH 11.12.2007 5 Ob 261/07d
Vgl; Beisatz: Die Anwendungsfälle einer solchen Korrektur einer rechtskräftigen Festsetzung der Nutzwerte beschränken sich aber auf Verstöße gegen zwingende Grundsätze der Parifizierung. (T6)
Auch; Beisatz: Die Anwendungsfälle einer Korrektur der Nutzwerte aufgrund des nachträglichen Hervorkommens des wahren Sachverhalts nach § 3 Abs 2 WEG 1975 wurden auf Verstöße gegen zwingende Grundsätze der Parifizierung beschränkt. Dieses Antragsrecht bei einem Verstoß gegen zwingende Parifizierungsgrundsätze ist nunmehr in § 9 Abs 2 Z 1 WEG 2002 gesetzlich positiviert. Für diese Fälle besteht nach § 10 WEG 2002 keine Frist für die Geltendmachung. (T7)
Vgl auch; Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T7; Beisatz: Mit § 9 Abs 2 Z 1 WEG 2002 wurde erstmals ausdrücklich im Gesetz diese bereits zum WEG 1975 entwickelte Praxis festgeschrieben. (T8)
Auch; Beis ähnlich wie T7; Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Ein Antrag nach § 9 Abs 2 Z 1 WEG 2002 kann unbefristet und ohne Bagatellgrenze geltend gemacht werden. (T9)
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0083169
JJR_19870303_OGH0002_0050OB00023_8700000_002
Rechtssatz für 5Ob104/91 5Ob5/95 5Ob83...
RS0082987
5Ob104/91; 5Ob5/95; 5Ob83/95; 5Ob188/97a; 5Ob52/01k; 5Ob29/08p; 5Ob200/12s
WEG 1975 §1 Abs3
Selbständige Räumlichkeiten (§ 1 Abs 1 erster Satz WEG) sind im Zweifel nicht als allgemeine Teile der Liegenschaft nach § 1 Abs 3 WEG zu qualifizieren, sondern nur dann, wenn ausdrücklich oder stillschweigend eine entsprechende Widmung erfolgte. Selbständige Räumlichkeiten, die kraft Widmung der Nutzung sämtlicher Miteigentümer dienen sollen, werden als sogenannte allgemeine Teile der Liegenschaft von der Parifizierung (Nutzwertfestsetzung) nicht erfasst.
5 Ob 104/91
Entscheidungstext OGH 22.10.1991 5 Ob 104/91
Veröff: SZ 64/146 = WoBl 1993,17 (Call)
5 Ob 5/95
Entscheidungstext OGH 13.01.1995 5 Ob 5/95
Vgl auch; Beisatz: Zweiter Rechtsgang zu 5 Ob 83/95 (T1)
5 Ob 52/01k
Entscheidungstext OGH 13.03.2001 5 Ob 52/01k
Vgl auch; nur: Selbständige Räumlichkeiten (§ 1 Abs 1 erster Satz WEG) sind im Zweifel nicht als allgemeine Teile der Liegenschaft nach § 1 Abs 3 WEG zu qualifizieren, sondern nur dann, wenn ausdrücklich oder stillschweigend eine entsprechende Widmung erfolgte. (T2); Beisatz: Neben der rechtsgeschäftlichen Zweckbestimmung, die Teile der gemeinsamen Liegenschaft einer ausschließlichen Benützung durch einen Wohnungseigentümer entzieht (etwa eine Benützungsregelung), genügt auch eine tatsächliche. (T3)
Auch; Beisatz: An allgemeinen Teilen kann Wohnungseigentum nicht begründet werden (§ 3 Abs 3 WEG 2002); allgemeine Teile werden daher von der Nutzwertfestsetzung nicht erfasst. (T4)
Vgl; Beis ähnlich wie T4 nur: Allgemeine Teile werden daher von der Nutzwertfestsetzung nicht erfasst. (T5)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0082987
JJR_19911022_OGH0002_0050OB00104_9100000_003
Rechtssatz für 5Ob83/95 5Ob167/08g 5Ob...
RS0048303
5Ob83/95; 5Ob167/08g; 5Ob210/11k; 5Ob18/14d; 5Ob43/18m; 5Ob229/17p; 5Ob179/17k; 5Ob106/19b
WEG 1948 allg
WEG 1975 §29 Abs1
WEG 2002 §55
Wurde Wohnungseigentum an der Liegenschaft bereits vor dem 1.9.1975 begründet, so sind die mit einer beantragten Neuparifizierung zusammenhängenden Streitfragen noch nach den Vorschriften des WEG 1948 zu lösen; das gilt gemäß § 29 Abs 1 Z 1 WEG für die eigentliche Parifizierung (Festsetzung der Jahresmietwerte), daneben aber auch für die hier zu lösende Frage, ob zugunsten der Antragsgegnerin Wohnungseigentum beziehungsweise Zubehörwohnungseigentum an der Fläche "Hof - Einfahrt" besteht, weil Gesetze grundsätzlich nicht zurückwirken und Gesetzesänderungen - wie hier die Änderung der für die Behandlung von Kfz - Abstellflächen maßgeblichen Bestimmungen durch das WEG 1975 (bis hin zur Novellierung durch das 3.WÄG) - auf die vorher erworbenen Rechte keinen Einfluss haben (§ 5 ABGB).
nur: Aufgrund der Wohnungseigentumsbegründung vor dem 1. 9. 1975 sind die mit der beantragten Neuparifizierung zusammenhängenden Streitfragen noch nach den Vorschriften des WEG 1948 zu lösen. (T1)
5 Ob 210/11k
Entscheidungstext OGH 24.04.2012 5 Ob 210/11k
5 Ob 18/14d
Entscheidungstext OGH 23.04.2014 5 Ob 18/14d
Auch; Beisatz: Auch alle mit der beantragten Neuparifizierung sonst zusammenhängenden materiell-rechtlichen Fragen sind noch nach dem WEG 1948 zu beurteilen. Das gilt im hier interessierenden Zusammenhang insbesondere für die Frage, ob zu Gunsten der Antragsgegnerin Wohnungseigentum bzw Zubehörwohnungs-eigentum an den Abstellflächen bzw den Kfz‑Einstellplätzen begründet werden konnte. (T2)
5 Ob 229/17p
Entscheidungstext OGH 15.05.2018 5 Ob 229/17p
5 Ob 106/19b
Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 106/19b
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0048303
JJR_19950607_OGH0002_0050OB00083_9500000_001
Rechtssatz für 5Ob83/95
RS0082742
5Ob83/95
WEG 1975 §1
Maßgebend dafür, ob mehrere im Eigentum derselben Person stehende Räume ungeachtet ihrer vollständigen baulichen Trennung ein einheitliches Wohnungseigentumsobjekt bilden (Hier: Hoffläche, die sich aus mehreren Lagerräumen und einem Garagengebäude zusammensetzt), ist jedenfalls die Verkehrsauffassung.
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0082742
JJR_19950607_OGH0002_0050OB00083_9500000_002
Rechtssatz für 5Ob83/95 5Ob109/03w
RS0082820
5Ob83/95; 5Ob109/03w
WEG 1948 §1 Abs3
Wurde für eine Hoffläche in gesetzwidriger Weise ein eigener Jahresmietwert (Nutzwert) festgesetzt, so erweist sich eine von den Antragstellern angestrebte Neuparifizierung als notwendig. Gegenstände des Zubehörwohnungseigentums können nämlich bei der Parifizierung (Nutzwertfestsetzung) nur durch einen Zuschlag bei der Ermittlung des Jahresmietwertes (Nutzwertes) des betreffenden Wohnungseigentumsobjektes Berücksichtigung finden.
Vgl; Beisatz: Eine Neufestsetzung der Jahresmietwerte der (vorhandenen) Wohnungseigentumsobjekte ist in sinngemäßer Anwendung des § 3 Abs 2 WEG 1975 (dem jetzt im Wesentlichen § 9 Abs 2 WEG 2002 entspricht) zulässig. (T1); Veröff: SZ 2003/157
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0082820
JJR_19950607_OGH0002_0050OB00083_9500000_003
Rechtssatz für 5Ob83/95 5Ob188/97a
RS0082824
5Ob83/95; 5Ob188/97a
WEG 1948 §3
Zur Qualifikation einer Hoffläche.
Beisatz: An Teilen der Hoffläche kann kein Zubehörwohnungseigentum begründet werden, wenn sie der Benützung der Allgemeinheit (der Mit- und Wohnungseigentümer der Liegenschaft) dienen (zweiter Rechtsgang zu 5 Ob 83/95). (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0082824
JJR_19950607_OGH0002_0050OB00083_9500000_004
RS0083102
Ist die Verwendung einer Hoffläche einer privatautonomen Regelung der Miteigentümer und Wohnungseigentümer zugänglich, weil weder Sachzwänge noch gesetzliche oder behördliche Vorschriften die allgemeine oder nicht allein auf einen Wohnungseigentümer beschränkte Benützung erfordern, dann hat sich die Zuordnung der Hoffläche zu einem Wohnungseigentumsobjekt allein nach der Widmung zu richten. Diese ist auch der Parifizierung (Nutzwertfestsetzung) zugrunde zu legen, weil diese mit der materiellen Rechtslage übereinstimmen muß.
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0083102
JJR_19950607_OGH0002_0050OB00083_9500000_005