Source: https://www.fsg-steingaden.de/Satzung.16291.0.html
Timestamp: 2019-05-22 16:54:42
Document Index: 306698317

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 26', '§3', '§ 3', '§ 6', '§ 6', '§ 12']

FSG Steingaden: Satzung
LG-/LP Gauschießen 2019 in Schwabniederhofen
Einladung zum LG-/LP-Gauschießen in Schwabniederhofen
Satzung der Kgl. priv. FSG Steingaden - Stand Januar 2017
Satzung der Königlich Privilegierten Feuerschützengesellschaft Steingaden
Königlich Privilegierte Feuerschützengesellschaft Steingaden und hat ihren Sitz in Steingaden
(2) Die Gesellschaft besitzt Rechtspersönlichkeit auf Grund der Allgemeinen Schützenordnung für das Königreich Bayern vom 25. August 1868 (Reg.Bl.Sp. 1729) und erkennt die Allgemeine Schützenordnung an.
(3) Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des Sports. Sie wahrt die Tradition des Schützenwesens. Sie pflegt den Schießsport mit zugelassenen Sportwaffen als Leibesübung und erzieht ihre jugendlichen Mitglieder sportlich und gesellschaftlich.
(4) Die Gesellschaft ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und erstrebt keinen Gewinn.
(2) Mitglied kann werden, wer das 10. Lebensjahr vollendet hat.
(1) Gesuche um Aufnahme als Mitglied sind schriftlich an das Schützenmeisteramt zu richten.
(2) Über die Aufnahme in die Gesellschaft entscheiden das Schützenmeisteramt und die Generalversammlung. Das Aufnahmegesuch ist angenommen, wenn sich die Mehrheit der Anwesenden dafür ausspricht.
(4) Die Ernennung von Ehrenmitgliedern beschließen das Schützenmeisteramt und der Gesellschaftsausschuss gemeinsam.
Die Verleihung erfolgt in der Generalversammlung.
Ehrenmitgliedern kann der Sitz und Stimme im Gesellschaftsausschuss verliehen werden. Sie sind von allen Leistungen an die Gesellschaft befreit.
b) durch Ausschluss (§ 6 Abs. 2 Buchst, c),
c) durch rechtskräftige Verurteilung wegen eines Verbrechens oder wegen eines Vergehens des Diebstahls, des Betrugs, der Hehlerei, der Unterschlagung oder der Urkundenfälschung
(2) Die Mitgliedschaft kann entzogen werden, wenn das Mitglied bei Aufnahme nicht unbescholten war. § 6 Abs. 4 bis 7 gilt entsprechend.
(3) Die Mitglieder können jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Schützenmeisteramt aus der Gesellschaft austreten. Ein Mitglied das nicht zum Schluss eines Jahres austritt, hat die Beiträge und die sonstigen Leistungen für das laufende Jahr zu entrichten.
a) Geldbußen bis zum Betrage von 50,00 Euro,
(4) Über die Ahndung von Verstößen entscheidet das Schützenmeisteramt zusammen mit dem Gesellschaftsausschuss mit der Mehrheit der Stimmen der Anwesenden. Ein Beschluss kann nur gefasst werden, wenn alle Mitglieder des Schützenmeisteramtes und des Gesellschaftsausschusses unter Angabe der Tagesordnung geladen worden und mindestens ein Schützenmeister, ein weiteres Mitglied des Schützenmeisteramtes und mehr als die Hälfte der Mitglieder des Gesellschaftsausschusses anwesend sind. Vorher ist der Betroffene zu hören oder ihm sonst Gelegenheit zu geben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen. Besteht bei der Gesellschaft kein Gesellschaftsausschuss, so entscheidet das Schützenmeisteramt allein.
(5) Ein betroffenes Mitglied darf bei der Beschlussfassung nicht anwesend sein.
(1) Das Schützenmeisteramt besteht aus dem 1. Schützenmeister,
dem 2. Schützenmeister, dem Schriftführer, dem Geschäftsführer und dem
1. Sportleiter. Sie müssen Mitglieder der Gesellschaft und volljährig sein.
(2) Das Schützenmeisteramt leitet die Gesellschaft. Der 1. Schützenmeister führt den Vorsitz im Schützenmeisteramt und vertritt die Gesellschaft nach außen; er ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Er wird, wenn er verhindert ist, durch den 2.Schützenmeister vertreten.
(4) Die Mitglieder des Schützenmeisteramtes werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 2 Jahren in schriftlicher und geheimer Abstimmung gewählt. Bei nur einem Wahlvorschlag für ein Amt ist eine andere Art der Abstimmung möglich, wenn kein Widerspruch in der Generalversammlung erhoben wird. Ihre Amtszeit ist so zu bemessen, dass in einem Jahr zwei und im darauffolgenden Jahr drei Mitglieder zu wählen sind. Wiederwahl ist zulässig.
(6) Die Generalversammlung kann ein Mitglied des Schützenmeisteramtes aus wichtigem Grund seines Amtes entheben. An der Generalversammlung müssen mindestens zwei Drittel aller Mitglieder teilnehmen. Die Amtsenthebung muss als Tagesordnungspunkt in der Einladung zur Generalversammlung angegeben werden. Der Beschluss muss mit einer Mehrheit von drei Vierteln der Anwesenden gefasst werden.
(1) Der Gesellschaftsausschuss besteht aus 9 Beisitzern.
(2) Die Generalversammlung wählt die Beisitzer für die Dauer von 2 Jahren. Ihre Amtszeit ist so zu bestimmen, dass in einem Jahr fünf und im darauffolgenden Jahr vier Beisitzer zu wählen sind. Bei mehr als einem Wahlvorschlag für ein Amt ist in schriftlicher und geheimer Abstimmung zu wählen.
(2) Wählbar sind volljährige Mitglieder. Wiederwahl ist zulässig.
(4) Das Schützenmeisteramt ist unbeschadet der §§3 Abs. 2, 6 Abs. 5 und 12 Abs. 4 in folgenden Angelegenheiten an die Zustimmung des Gesellschaftsausschusses gebunden:
b) Aufstellung des Haushaltsplanes für die Gesellschaft,
(5) Der Gesellschaftsausschuss ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder geladen und mehr als die Hälfte seiner Mitglieder und ein Schützenmeister anwesend sind. Der Gesellschaftsausschuss beschließt mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen der Anwesenden. § 3 Abs. 2 und § 6 Abs. 5 bleiben unberührt.
(2) Die Generalversammlung beschließt mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wenn die Satzung nichts anders bestimmt.
(3) Über die Sitzungen der Generalversammlung ist eine Niederschrift zu führen, die vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterschreiben ist.
(4) Die Generalversammlung beschließt über alle Angelegenheiten, die das Schützenmeisteramt ihr vorlegt oder deren Behandlung ein Mitglied schriftlich beantragt. Der Antrag muss dem Schützenmeister spätestens eine Woche vor dem Zusammentritt der Generalversammlung zugehen. Spätere Anträge sind in der Generalversammlung zu behandeln, wenn ein Viertel der Anwesenden das verlangt.
(5) Ein Beschluss der Generalversammlung ist stets erforderlich für:
c) die Entlastung der Mitglieder des Schützenmeisteramtes, und des Gesellschaftsausschusses,
e) die Feststellung und Änderung des Haushaltsplanes,
f) die Festsetzung des Beitrages und sonstiger Leistungen an die Gesellschaft,
h) die Entscheidung über Beschwerden gegen die Ahndung von Verstößen (§ 6 Abs. 6 und 7),
k) die Auflösung der Gesellschaft.
a) eine Drittel der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Tagesordnung verlangt,
(9) Zu jeder Generalversammlung ist mit einer Frist von mindestens einer Woche unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich oder durch Anzeige im örtlichen Steingadener Mitteilungsblatt einzuladen.
(1) Die Mitglieder der Gesellschaft können sich mit Zustimmung des Schützenmeisteramtes zu Abteilungen oder Gruppen (z. B. Damen, Böllerschützen, Luftgewehr u. andere) zusammenschließen.
Die Generalversammlung kann sie durch Beschluss auflösen.
(2) Die Geschäftsordnung einer Abteilung oder Gruppe darf der Satzung der Gesellschaft nicht zuwiderlaufen, sie ist vom Schützenmeisteramt zu genehmigen. Ein besonderer Mitgliedsbeitrag darf nur mit Genehmigung des Schützenmeisteramtes festgesetzt werden.
§ 12 Schützenjugend
(1) Die Gesellschaftsmitglieder bis 25 Jahre bilden die Schützenjugend. Sie scheiden mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem sie ihr 25. Lebensjahr vollendet haben, aus. Unberührt bleiben die Altersgrenzen für die Beitragsfestsetzung und die Sportordnung.
(2) Die Schützenjugend gibt sich eine Jugendordnung. Diese ist durch das Schützenmeisteramt zu bestätigen, wenn sie nicht gegen die Satzung oder deren Sinn und Zweck verstößt.
(3) Die Schützenjugend führt und verwaltet sich selbst. Der Verein stellt ihr Mittel zur Verfügung, über die sie in eigener Zuständigkeit entscheidet.
(4) Das Schützenmeisteramt ist berechtigt, sich über die Geschäftsführung der Schützenjugend zu unterrichten. Es kann Beschlüsse, die gegen die Satzung oder deren Sinn verstoßen zurückgeben.
Werden sie nicht geändert, entscheidet das Schützenmeisteramt endgültig.
(3) Der Geschäftsführer führt die Kassengeschäfte nach dem Haushaltsplan und den Richtlinien und Abordnungen der Generalversammlung und des Schützenmeisteramtes.
(6) Der Geschäftsführer hat über alle Einnahmen und Ausgaben Buch zu führen und sie mit Belegen nachzuweisen. Er hat ferner Aufschreibungen über das Vermögen der Gesellschaft zu führen und die Unterlagen zu verwahren, die der Kassenführung und der Verwaltung des Gesellschaftsvermögens dienen.
(7) Nach Ablauf des Geschäftsjahres stellt der Geschäftsführer unverzüglich die Jahresrechnung auf und legt sie dem Schützenmeisteramt vor.
Die vom Schützenmeisteramt und dem Gesellschaftsausschuss genehmigte Jahresrechnung ist zwei, von der Generalversammlung auf zwei Jahre gewählten, Rechnungsprüfern zu übergeben. Die Rechnungsprüfer berichten der Generalversammlung über das Ergebnis der Prüfung. Die Generalversammlung beschließt über die Entlastung des Schützenmeisteramtes und des Gesellschaftsausschusses.
(3) Bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft, oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen der Gesellschaft an die Gemeinde Steingaden, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat. Vorrang hat eine Verwendung zur Förderung des Schießsports, des Sportwesens oder des Brauchtums.
(2) Das Schützenmeisteramt hat die Satzungsänderungen unverzüglich dem Landratsamt Weilheim-Schongau vorzulegen, mit der Bitte, die Genehmigung der Regierung von Schwaben einzuholen.