Source: http://www.competitionline.com/en/competitions/50309
Timestamp: 2013-05-24 12:37:35
Document Index: 5455043

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 5', '§ 2', '§ 2', '§ 19', '§ 107']

Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz - Fachplanungsleistun ... 50309 | competitionline - Competitions and architecture	DeutschFrançaisEspañol	Bitte geben Sie die gewünschte ID in diesem Format ein: „1-54321“. Sie finden die IDs im Magazin sowie auf den jeweiligen Wettbewerbs-, Projekt- und Büroseiten.
52889 of 100483	Next
(ID 50309)
Construction physicists, Acoustic designers, Civil engineers	Desired number of participants: 3-6Actual participants: 5	Type of building
Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Köln vom 13.4.2010 sollen die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der Bühnen Köln am Offenbachplatz – Opernhaus aus dem Jahr 1957 mit ca. 1 300 Plätzen und Schauspielhaus aus dem Jahr 1962 mit ca. 650 Plätzen – ggf. unter Einbeziehung der Opernterrassen (1957/58) generalsaniert werden. Ziel der Baumaßnahme ist eine Behebung bauphysikalischer, akustischer und konstruktiver Schwachpunkte in der vorhandenen Substanz, die Beseitigung infrastruktureller und sicherheitstechnischer Defizite sowie eine Optimierung der betrieblichen und künstlerischen Abläufe. Weiterhin soll die Raumakustik in den Bühnen- und Zuschauerräumen optimiert und die gesamte Bühnentechnik erneuert werden.
In der vorliegenden Machbarkeitsstudie, Grundlage des einzuholenden Ratsbeschlusses, wurden 2 Sanierungsvarianten untersucht, die sich hinsichtlich der Organisation der internen Funktionsbereiche, des Umgangs mit den Opernterrassen (Kernsanierung des Bestandsgebäudes bzw. Neubau anstelle der Opernterrassen) und hinsichtlich Art/Lage/Umfang von Erweiterungsbaumaßnahmen unterscheiden. Beiden Varianten gemeinsam ist eine nachträgliche Unterbauung des Kantinenhofs sowie des Betriebshofs und eine neue gemeinsame Anlieferung für beide Theater im Bereich des Betriebshofs an der Krebsgasse. Der Untersuchungsauftrag beinhaltet auch eine Betrachtung verschiedener baulicher Abläufe, zum einen die Aufnahme der Baumaßnahmen erst nach Schließung beider Häuser und Wiederinbetriebnahme der Spielstätten nach Beendigung aller Baumaßnahmen, zum anderen vorgezogene Maßnahmen (z.B. Abbruch nichttragender Elemente im Hinterhaus der Oper) bei teilweise laufendem Spielbetrieb.
Die Beschlussfassung über den weiteren Planungsauftrag ist für Oktober 2010 angestrebt. Sofern der Planungsauftrag an die Bühnen einen Neubau anstelle der Opernterrassen beinhaltet, wird dieser nicht Bestandteil der Aufgabenstellung für die hier ausgeschriebenen Planungsleistungen zur Raumakustik.
Die Baumaßnahme umfasst insgesamt neben zwei bis 4 Spielstätten (Oper, Schauspiel und ggf. Kinder-/Kammeroper und Studiobühne) u.a. die für den Betrieb der Spielstätten notwendigen künstlerischen, kaufmännischen und technischen Funktionsbereiche, Proberäume für die drei Sparten Musik-, Sprechtheater und Tanz, Künstlergarderoben sowie Betriebs- und Aufenthaltsräume für die technischen Abteilungen. Sie verlangt die Integration komplexer Funktionsanforderungen aus den Bereichen Bühne, Zuschauerhaus, Magazine, Foyers, Garderoben, Ateliers, Büros sowie Kantine für ca. 650 Mitarbeiter der Spielstätten.
Der Bruttorauminhalt der bestehenden Gebäude beträgt ca. 234 000 cbm, davon entfallen ca. 167 500 cbm auf das Opernhaus, ca. 57 500 cbm auf das Schauspielhaus und ca. 9 000 cbm auf die Opernterrassen. Die vorab skizzierten Planungen erfordern im Opernhaus wie auch im Schauspielhaus sowohl innerhalb als auch außerhalb der bestehenden Raum- und Tragwerkstrukturen teilweise massive Veränderungen. Die Gebäude müssen im Zuge der Generalsanierung voraussichtlich überwiegend bis auf den Rohbau zurückgebaut werden. Die Fassaden sollen unter Beachtung der denkmalpflegerischen Prämissen mit verbessertem Wärmeschutz ausgebildet, die Haustechnik nach dem neuesten Stand der Technik und den geltenden Vorschriften durch eine neue, sehr energieeffiziente Gebäudetechnik ersetzt werden. Im Operhaus wie auch im Schauspielhaus werden u.a. im Rahmen der brandschutztechnischen Ertüchtigung der Gebäude auch in den denkmalgeschützten Zuschauerräumen Umbaumaßnahmen erforderlich, die Auswirkungen auf die Akustik haben werden. Daneben sind im Opernhaus Veränderungen im Bereich des Orchestergrabens, im Proszeniumsbereich sowie im Raumgefüge Bühne/Hinterbühne geplant, im Schauspielhaus im Bereich der Balkone, des Proszeniums und des Orchestergrabens. Im Schauspielhaus ist eine variable Nutzung des Hochparketts vorgesehen. Sowohl im Opern- als auch im Schauspielhaus ist eine Erneuerung der Decke im Zuschauerraum vorgesehen.
Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Kulturbau und andienende Werkstatträume (z.B.
Bühnenschlosserei und -schreinerei, Kostümabteilung, Maske, Requisite und Rüstkammer); 2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand, insbesondere Generalsanierung und Ausführungen in denkmalgeschützter Substanz, sowie Kombination von Alt- und Neubausubstanz (Erweiterungsbauten); 3. Größenordnung (je nach Ratsbeschluss): von rd. 268 000 cbm bis 298 500 cbm BRI.
Die möglichen Kosten liegen bei Realisierung aller Erweiterungsmaßnahme bei ca. 253 000 000 EUR. Die Ausführungsvariante wird mit dem Planungsbeschluss festgelegt.
Ausgeschrieben sind die Fachplanungsleistungen für Raumakustik gem. HOAI Anlage 1.3.4 ff. für Haupt- und Nebenbühnen (2 bis 4 Spielstätten: Oper, Schauspiel und ggf. Kinder-/Kammeroper und Studiobühne) sowie ergänzende Räumlichkeiten wie Probebühnen, Chorsaal, u.ä.
Die vorgesehene Vergabe umfasst alle Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 5 gem. HOAI Anlage 1.3.5. sowie folgende Besondere Leistungen: — Raumakustische Bestandsmessungen, — Abnahmemessungen für reflexionsarme Räume, — Erstellung von elektroakustischen Erprobungs- und Abschlussmessungen, — CAD-gestützte Computersimulation der Schallausbreitung im Raum, — Raumakustische Simulationen am Computer und Auralisationen.
Eine losweise Vergabe der Fachplanungsleistungen für die Raumakustik ist aufgrund der Komplexität der Bauaufgabe nicht beabsichtigt.
Die Aufgabenstellung des Raumakustikers innerhalb des Projektes besteht darin, die heute bereits anerkannt gute Akustik des unter Denkmalschutz stehenden Opernsaals durch geeignete Mittel – vor allem der Verbesserung der Akustik des Orchestergrabens und des Proszeniums – noch zu optimieren.
Die Herausforderung besteht darin, unter Beachtung der denkmalpflegerischen Prämissen die baulich-räumliche und gestalterische Qualität des Riphahnsaals zu erhalten und das Haus akustisch für die europäische Oberklasse zu qualifizieren.
Neben dem zentralen Zuschauersaal (ca. 10 000 cbm) mit Bühne und Bühnenturm (ca. 15 800 cbm) umfasst der Auftrag im Opernhaus insbesondere folgende bestehende bzw. neu konzipierte Raumvolumen: Probebühnen (insg.
ca. 12 000 cbm), Probe- und Ballettsäle (insg. ca. 13 000 cbm), Chorsaal (ca. 700 cbm), Option Kinderoper (ca. 2 800 cbm), diverse Stimmzimmer und Tonstudios (ca. 10 900 cbm) sowie das mehrgeschossige Foyer (ca. 10 000 cbm).
Im Schauspielhaus soll die Spielstätte für das Sprechtheater so optimiert werden, dass die unmittelbare Hörsamkeit der Akteure verbessert und an allen Zuschauerplätzen eine gute raumakustische Qualität erzielt werden.
Hierzu wird u.a. eine Neukonzeption der Deckenausformung erforderlich.
Auch hier sind die Anforderungen der Denkmalpflege zu beachten.
Neben dem zentralen Zuschauersaal (ca. 5 100 cbm) mit Bühne und Bühnenturm (ca. 12 000 cbm) umfasst der Auftrag im Schauspielhaus insbesondere den Foyerbereich (rd. 2 500 cbm).
Neben den vorgenannten, in direkter Verbindung mit der künstlerischen Darbietung und Vorbereitung stehenden Räumen sind weitere Räume raumakustisch zu bearbeiten: insbesondere Werkstätten, Garderoben, Räume für Gastronomie sowie Büroräume, um eine sog. „Lärmigkeit“ zu vermeiden.
Die Aufgabe besteht in der Beratung zu allen raumakustisch relevanten Fragestellungen - u.a. Definition der akustischen Anforderungen, Festlegung der akustischen Eigenschaften der Oberflächen, Entwurf der akustischen Raumgestalt - und optional in der Beratung bei der Planung der elektroakustischen Anlagen.
Die bühnenspezifische Ausstattung obliegt dem Fachplaner für die Theatertechnik.
Zeitrahmen: 1. Maßnahmenbeginn/Beauftragung der Fachplanungsleistungen: voraussichtlich im Herbst 2010; 2. Planung und Realisierung der Gesamtmaßnahme: 5 Jahre; 3. Projektabschluss: im Nachgang.
Fachplanungsleistungen der Raumakustik gem. HOAI Anlage 1.3.4 ff.
Formblätter: http://www.planungskultur.de/
BEKANNTMACHUNGDienstleistungsauftragABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBERI.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)Stadt Köln – Der Oberbürgermeister; Zentrales Vergabeamt der Stadt KölnWilly-Brandt-Platz 250679 KölnDEUTSCHLANDTel. +49 221221-23647E-Mail: zentrales-vergabeamt@stadt-koeln.deFax +49 221221-26272Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.stadt-koeln.deWeitere Auskünfte erteilen: Fiebig Schönwälder ZimmerBülowstr. 66z. H. Frau Barbara Zimmer10783 BerlinDEUTSCHLANDTel. +49 3021751920E-Mail: zimmer@planungskultur.deFax +49 3021751859Internet: http://www.planungskultur.deVerdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlichUnterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamischesBeschaffungssystem) sind erhältlich bei: Fiebig Schönwälder ZimmerBülowstr. 66z. H. Frau Barbara Zimmer10783 BerlinDEUTSCHLANDTel. +49 3021751920E-Mail: zimmer@planungskultur.deFax +49 3021751859Internet: http://www.planungskultur.deAngebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Stadt Köln – DerOberbürgermeister – Zentrales Vergabeamt der Stadt KölnWilly-Brandt-Platz 2z. H. Frau Natalie Merten50679 KölnDEUTSCHLANDTel. +49 221221-26885E-Mail: zentrales-vergabeamt@stadt-koeln.deFax +49 221221-26272Internet: http://www.stadt-koeln.deI.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)Regional- oder LokalbehördeAllgemeine öffentliche VerwaltungDer öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicherAuftraggeber NeinABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTANDII.1) BESCHREIBUNGII.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den AuftraggeberProjekt: Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz. Auftrag:Fachplanungsleistungen der Raumakustik gemäß HOAI Anlage 1.3.4 ff.II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.DienstleistungDienstleistungsauftragDienstleistungskategorie: Nr. 12Hauptort der Dienstleistung Deutschland, Köln.NUTS-Code DEA23II.1.3) Gegenstand der BekanntmachungÖffentlicher AuftragII.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder BeschaffungsvorhabensSiehe II.1.1 sowie:Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Köln vom 13.4.2010 sollen dieunter Denkmalschutz stehenden Gebäude der Bühnen Köln am Offenbachplatz –Opernhaus aus dem Jahr 1957 mit ca. 1 300 Plätzen und Schauspielhaus ausdem Jahr 1962 mit ca. 650 Plätzen – ggf. unter Einbeziehung derOpernterrassen (1957/58) generalsaniert werden. Ziel der Baumaßnahme isteine Behebung bauphysikalischer, akustischer und konstruktiverSchwachpunkte in der vorhandenen Substanz, die Beseitigunginfrastruktureller und sicherheitstechnischer Defizite sowie eineOptimierung der betrieblichen und künstlerischen Abläufe. Weiterhin solldie Raumakustik in den Bühnen- und Zuschauerräumen optimiert und diegesamte Bühnentechnik erneuert werden.In der vorliegenden Machbarkeitsstudie, Grundlage des einzuholendenRatsbeschlusses, wurden 2 Sanierungsvarianten untersucht, die sichhinsichtlich der Organisation der internen Funktionsbereiche, des Umgangsmit den Opernterrassen (Kernsanierung des Bestandsgebäudes bzw. Neubauanstelle der Opernterrassen) und hinsichtlich Art/Lage/Umfang vonErweiterungsbaumaßnahmen unterscheiden. Beiden Varianten gemeinsam isteine nachträgliche Unterbauung des Kantinenhofs sowie des Betriebshofs undeine neue gemeinsame Anlieferung für beide Theater im Bereich desBetriebshofs an der Krebsgasse. Der Untersuchungsauftrag beinhaltet aucheine Betrachtung verschiedener baulicher Abläufe, zum einen die Aufnahmeder Baumaßnahmen erst nach Schließung beider Häuser undWiederinbetriebnahme der Spielstätten nach Beendigung aller Baumaßnahmen,zum anderen vorgezogene Maßnahmen (z.B. Abbruch nichttragender Elemente imHinterhaus der Oper) bei teilweise laufendem Spielbetrieb.Die Beschlussfassung über den weiteren Planungsauftrag ist für Oktober2010 angestrebt. Sofern der Planungsauftrag an die Bühnen einen Neubauanstelle der Opernterrassen beinhaltet, wird dieser nicht Bestandteil derAufgabenstellung für die hier ausgeschriebenen Planungsleistungen zurRaumakustik.Die Baumaßnahme umfasst insgesamt neben zwei bis 4 Spielstätten (Oper,Schauspiel und ggf. Kinder-/Kammeroper und Studiobühne) u.a. die für denBetrieb der Spielstätten notwendigen künstlerischen, kaufmännischen undtechnischen Funktionsbereiche, Proberäume für die drei Sparten Musik-,Sprechtheater und Tanz, Künstlergarderoben sowie Betriebs- undAufenthaltsräume für die technischen Abteilungen. Sie verlangt dieIntegration komplexer Funktionsanforderungen aus den Bereichen Bühne,Zuschauerhaus, Magazine, Foyers, Garderoben, Ateliers, Büros sowie Kantinefür ca. 650 Mitarbeiter der Spielstätten.Der Bruttorauminhalt der bestehenden Gebäude beträgt ca. 234 000 cbm,davon entfallen ca. 167 500 cbm auf das Opernhaus, ca. 57 500 cbm auf dasSchauspielhaus und ca. 9 000 cbm auf die Opernterrassen. Die vorabskizzierten Planungen erfordern im Opernhaus wie auch im Schauspielhaussowohl innerhalb als auch außerhalb der bestehenden Raum- undTragwerkstrukturen teilweise massive Veränderungen. Die Gebäude müssen imZuge der Generalsanierung voraussichtlich überwiegend bis auf den Rohbauzurückgebaut werden. Die Fassaden sollen unter Beachtung derdenkmalpflegerischen Prämissen mit verbessertem Wärmeschutz ausgebildet,die Haustechnik nach dem neuesten Stand der Technik und den geltendenVorschriften durch eine neue, sehr energieeffiziente Gebäudetechnikersetzt werden. Im Operhaus wie auch im Schauspielhaus werden u.a. imRahmen der brandschutztechnischen Ertüchtigung der Gebäude auch in dendenkmalgeschützten Zuschauerräumen Umbaumaßnahmen erforderlich, dieAuswirkungen auf die Akustik haben werden. Daneben sind im OpernhausVeränderungen im Bereich des Orchestergrabens, im Proszeniumsbereich sowieim Raumgefüge Bühne/Hinterbühne geplant, im Schauspielhaus im Bereich derBalkone, des Proszeniums und des Orchestergrabens. Im Schauspielhaus isteine variable Nutzung des Hochparketts vorgesehen. Sowohl im Opern- alsauch im Schauspielhaus ist eine Erneuerung der Decke im Zuschauerraumvorgesehen.Die Erweiterungsbaumaßnahmen (ober- und unterirdisch) haben eineGrößenordnung von mind. rd. 43 000 cbm und optional bis zu rd. 64 500 cbm.Für die Bauausführung ist eine losweise und eine gewerkeweise Vergabevorgesehen. Die Baumaßnahmen werden ggf. teilweise bei laufendem Betrieberfolgen. Die Bauphase erfolgt ggf. im 2-Schicht-Betrieb (Früh- undSpätschicht).Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus:1. Gebäudetyp: Kulturbau und andienende Werkstatträume (z.B.Bühnenschlosserei und -schreinerei, Kostümabteilung, Maske, Requisite undRüstkammer);2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand, insbesondere Generalsanierungund Ausführungen in denkmalgeschützter Substanz, sowie Kombination vonAlt- und Neubausubstanz (Erweiterungsbauten);3. Größenordnung (je nach Ratsbeschluss): von rd. 268 000 cbm bis 298 500cbm BRI.Die möglichen Kosten liegen bei Realisierung aller Erweiterungsmaßnahmebei ca. 253 000 000 EUR. Die Ausführungsvariante wird mit demPlanungsbeschluss festgelegt.Die vorgesehene Vergabe betrifft folgende Baumaßnahmen: Sanierung vonOpern- und Schauspielhaus einschließlich Umbau- und Erweiterungsmaßnahmensowie optional Sanierung der Opernterrassen.Ausgeschrieben sind die Fachplanungsleistungen für Raumakustik gem. HOAIAnlage 1.3.4 ff. für Haupt- und Nebenbühnen (2 bis 4 Spielstätten: Oper,Schauspiel und ggf. Kinder-/Kammeroper und Studiobühne) sowie ergänzendeRäumlichkeiten wie Probebühnen, Chorsaal, u.ä.Die vorgesehene Vergabe umfasst alle Grundleistungen der Leistungsphasen 1bis 5 gem. HOAI Anlage 1.3.5. sowie folgende Besondere Leistungen:— Raumakustische Bestandsmessungen,— Abnahmemessungen für reflexionsarme Räume,— Erstellung von elektroakustischen Erprobungs- und Abschlussmessungen,— CAD-gestützte Computersimulation der Schallausbreitung im Raum,— Raumakustische Simulationen am Computer und Auralisationen.Eine losweise Vergabe der Fachplanungsleistungen für die Raumakustik istaufgrund der Komplexität der Bauaufgabe nicht beabsichtigt.Die Aufgabenstellung des Raumakustikers innerhalb des Projektes bestehtdarin, die heute bereits anerkannt gute Akustik des unter Denkmalschutzstehenden Opernsaals durch geeignete Mittel – vor allem der Verbesserungder Akustik des Orchestergrabens und des Proszeniums – noch zu optimieren.Die Herausforderung besteht darin, unter Beachtung derdenkmalpflegerischen Prämissen die baulich-räumliche und gestalterischeQualität des Riphahnsaals zu erhalten und das Haus akustisch für dieeuropäische Oberklasse zu qualifizieren.Neben dem zentralen Zuschauersaal (ca. 10 000 cbm) mit Bühne undBühnenturm (ca. 15 800 cbm) umfasst der Auftrag im Opernhaus insbesonderefolgende bestehende bzw. neu konzipierte Raumvolumen: Probebühnen (insg.ca. 12 000 cbm), Probe- und Ballettsäle (insg. ca. 13 000 cbm), Chorsaal(ca. 700 cbm), Option Kinderoper (ca. 2 800 cbm), diverse Stimmzimmer undTonstudios (ca. 10 900 cbm) sowie das mehrgeschossige Foyer (ca. 10 000cbm).Im Schauspielhaus soll die Spielstätte für das Sprechtheater so optimiertwerden, dass die unmittelbare Hörsamkeit der Akteure verbessert und anallen Zuschauerplätzen eine gute raumakustische Qualität erzielt werden.Hierzu wird u.a. eine Neukonzeption der Deckenausformung erforderlich.Auch hier sind die Anforderungen der Denkmalpflege zu beachten.Neben dem zentralen Zuschauersaal (ca. 5 100 cbm) mit Bühne und Bühnenturm(ca. 12 000 cbm) umfasst der Auftrag im Schauspielhaus insbesondere denFoyerbereich (rd. 2 500 cbm).Neben den vorgenannten, in direkter Verbindung mit der künstlerischenDarbietung und Vorbereitung stehenden Räumen sind weitere Räumeraumakustisch zu bearbeiten: insbesondere Werkstätten, Garderoben, Räumefür Gastronomie sowie Büroräume, um eine sog. „Lärmigkeit“ zu vermeiden.Die Aufgabe besteht in der Beratung zu allen raumakustisch relevantenFragestellungen - u.a. Definition der akustischen Anforderungen,Festlegung der akustischen Eigenschaften der Oberflächen, Entwurf derakustischen Raumgestalt - und optional in der Beratung bei der Planung derelektroakustischen Anlagen.Optionale Leistungen: s. Ziff. II.2.2.Die bühnenspezifische Ausstattung obliegt dem Fachplaner für dieTheatertechnik.Bewerbungen eines wirtschaftlich mit dem zur Beauftragung vorgesehenenProjektsteuerers verflochtenen Büros sind nicht zulässig und führen zumAusschluss der/des Bewerber/s vom Verfahren.Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragungaller Leistungsstufen.Im Ergebnis der Baumaßnahmen sollen ein architektonisch hochwertigesGebäudeensemble und technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen,welche über lange Jahre einen künstlerisch hervorragenden sowiewirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen.Zeitrahmen:1. Maßnahmenbeginn/Beauftragung der Fachplanungsleistungen:voraussichtlich im Herbst 2010;2. Planung und Realisierung der Gesamtmaßnahme: 5 Jahre;3. Projektabschluss: im Nachgang.II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71240000II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):JaII.1.8) Aufteilung in LoseNeinII.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:NeinII.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGSII.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfangGemäß Ziff. II.1.5 „Beschreibung/Gegenstand des Auftrags“(Fachplanungsleistungen der Raumakustik gem. HOAI Anlage 1.3.4 ff.).II.2.2) OptionenJaBeschreibung der Optionen: (1) Vergabe folgender Besonderer Leistungen(BL):— Beratung bei der Planung und Überwachung der elektroakustischen Anlagenfür die Häuser am Offenbachplatz;(2) Fachplanungsleistungen der Raumakustik für die Sanierung derOpernterrassen;(3) Fachplanungsleistungen der Raumakustik für Erweiterungsbaumaßnahmen ineiner Größenordnung von bis zu rd. 21 500 cbm;(4) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf dieBeauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem Abschluss des Vertrages wirdlediglich die Leistungsphase 1 gem. HOAI Anlage 1.3.5 Absatz 1(Raumakustische Planung und Überwachung) beauftragt, soweit diese nachZiffer II.1.5 Gegenstand der zu vergebenden Leistung ist. Die weiterenLeistungsstufen sind, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung derBaumaßnahme, einzeln oder im Ganzen:— Leistungsstufe 2: Leistungsphase 2 (Erarbeiten des raumakustischenEntwurfs),— Leistungsstufe 3: Leistungsphase 3 (Mitwirken bei derAusführungsplanung),— Leistungsstufe 4: Leistungsphase 4 (Mitwirken bei der Vorbereitung derVergabe und bei der Vergabe),— Leistungsstufe 5: Leistungsphase 5 (Mitwirken bei der Überwachungraumakustisch wichtiger Ausführungsarbeiten).II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNGDauer in Monaten 60 (ab Auftragsvergabe)ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHEINFORMATIONENIII.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAGIII.1.1) Geforderte Kautionen und SicherheitenDer AN hat im Auftragsfall eine objektbezogene Haftpflichtversicherung mitDeckungssummen von 5 000 000 EUR für Personenschäden und von 5 000 000 EURfür Sach- und Vermögensschäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer desVertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfallabgeschlossen wird, ist erforderlich (s. Bewerbungsformular). DerAuftraggeber behält sich den Abschluss einer Projektversicherung vor.III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweisauf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend)In Anlehnung an die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI,Stand 2009).III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergebenwirdBewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, einebestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrerBewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung(Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des beimAuftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl.Ziff. VI. 3. der Bekanntmachung) abzugeben:— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärtist,— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung desVertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber demAuftraggeber rechtsverbindlich vertritt,— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbungeingereicht, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft zwingendausgeschlossen.Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zumAusschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicherNiederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständigerBüro- und Arbeitsgemeinschaften.III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die AuftragsausführungJaDie örtliche Präsenz in Köln während der Planungs- und Bauzeit ist inengen Intervallen gemäß Erfordernis sicherzustellen. Die personelleKontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist sicherzustellen.Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 desVerpflichtungsgesetzes abzugeben.Die Baumaßnahmen werden ggf. teilweise bei laufendem Betrieb erfolgen.III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGENIII.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagenhinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder HandelsregisterAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen – beiBewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert;bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbungwird der Bewerber zwingend ausgeschlossen:1. Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus demHandelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes desBewerbers (ggf. in Kopie) sowie Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) desBewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;2. Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass:— er sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oderseine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in deneinzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrensin einer entsprechenden Lage befindet,— er nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraftworden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,— er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlungbegangen hat, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde,— er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben nach denRechtsvorschriften der Bundesrepublik Deutschland ordnungsgemäß erfüllthat,— er sich bewusst ist, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus demBewerberkreis zur Folge hat,— er im Auftragsfall die Versicherung gemäß III.1.1 der Bekanntmachung fürdie gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt;3. Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers zuwirtschaftlichen Verknüpfungen;4. Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) zur Beruflichen Befähigung; vgl.III.3.1.III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle LeistungsfähigkeitAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: Folgende Erklärungen (s. Bewerbungsformular) – beiBewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert;bei Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird derBewerber zwingend ausgeschlossen:1. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenenGeschäftsjahren (2009, 2008, 2007) insgesamt;2. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenenGeschäftsjahren (2009, 2008, 2007) für Fachplanungsleistungen imLeistungsbild Raumakustik gem. HOAI Anlage 1.3.4 ff. sowie fürFachplanungsleistungen im Leistungsbild Raumakustik gem. HOAI Anlage 1.3.4ff. im Bereich Bauen im Bestand;3. Eigenerklärung zum Jahr der Bürogründung.Möglicherweise geforderte Mindeststandards Netto-Jahresumsatz fürFachplanungsleistungen im Leistungsbild Raumakustik gem. HOAI Anlage 1.3.4ff. im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2009,2008, 2007): Mindestanforderung: größer/gleich 150 000,00 EUR netto proJahr im Durchschnitt.III.2.3) Technische LeistungsfähigkeitAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen:Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen sind – sofern nichtanderslautendes dargestellt ist – zwingend gefordert; beiNichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe mit der Bewerbungwird der Bewerber zwingend ausgeschlossen:1. Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Zahl der in den letzten 3abgeschlossenen Geschäftsjahren (2009, 2008, 2007) jahresdurchschnittlichbeschäftigten festangestellten und freiberuflichen Mitarbeiter(einschließlich Führungskräfte), aufgeschlüsselt inGeschäftsführer/leitende Mitarbeiter, Architekten und Ingenieureinsgesamt, Ingenieure (einschl. Führungskräfte) im LeistungsbildRaumakustik gem. HOAI Anlage 1.3.4 ff. gesamt sowie mittlereBürozugehörigkeit der Ingenieure (einschl. Führungskräfte) imLeistungsbild Raumakustik gem. HOAI Anlage 1.3.4 ff. in Jahren undIngenieure (einschl. Führungskräfte) im Leistungsbild Raumakustik gem.HOAI Anlage 1.3.4 ff. mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung, sowie sonstigeMitarbeiter;2. Darstellung (s. Bewerbungsformular), welche Leistungen mit dem eigenenBüro und welche ggf. durch Unterauftragnehmer erbracht werden sowie derenBenennung; beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweisseiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zuverweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebotzwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der gefordertenNachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benanntenUnterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärunggem. VOF § 5, Absatz 6), ansonsten wird der Bewerber/dieBewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingenddas Formblatt „Subunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden undvollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular alsAnhang beizulegen;3. Für das in II.1.5 aufgeführte Leistungsbild Angaben (s.Bewerbungsformular) mindestens zu 1 und maximal zu 5 Referenzprojekten,die in den letzten 10 Jahren (8/2000 bis 8/2010) hinsichtlich der Kosten,der Termine und der Qualitäten erfolgreich abgeschlossen (AbschlussLeistungsphase 5 gem. HOAI Anlage 1.3.5) wurden und mit der in AbschnittII.1.5 beschriebenen Leistung nach Art und Umfang vergleichbar sind.Referenzschreiben, die den erfolgreichen Abschluss belegen, könnenbeigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. DerAuftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber bzw. Bauherreneinzuholen.Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einerBewerbergemeinschaft nachgewiesen werden; vielmehr sind die Angaben zu denReferenzprojekten für die Bewerbergemeinschaft insgesamt (inkl.Subunternehmer, sofern zutreffend) zu machen. Mitarbeiterreferenzen sindnicht zugelassen.Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgendeUnterangaben im Bewerbungsformular vollständig getätigt werden:— Bezeichnung und Ort des Bauvorhabens,— Auftraggeber,— bei Bietergemeinschaften/Subunternehmern: Auftragnehmer (Mitglied derBietergemeinschaft bzw. Subunternehmer),— Datum Abschluss Leistungsphase 5 gem. HOAI Anlage 1.3.5.Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird dasentsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.Für die fachliche Bewertung der Referenzprojekte sind zusätzlich folgendeAngaben zu tätigen (nicht zwingend in Bezug auf die Wertungsfähigkeit derReferenzprojekte):— Bruttorauminhalt BRI insgesamt,— Bearbeitetes Raumvolumen (gesamt und differenziert nach einzelnenbearbeiteten Raumvolumen,— anrechenbare Kosten gem. HOAI Anlage 1.3.5,— Honorarzone(n) gem. HOAI Anlage 1.3.7,— Bearbeitete Leistungsphasen gem. HOAI Anlage 1.3.5,— Art der Baumaßnahme (Neubau, Instandsetzung/Instandhaltung,Umbau/Modernisierung, Erweiterungsbau nach HOAI § 2),— Baualter des bearbeiteten Objekts,— Status (Baudenkmal),— Gebäudetypologie Kulturbau (Sprechtheater, Musiktheater,Konzerthaus/-saal),— Angaben zu spezifischen Aspekten des Projekts (Innenstadtbereich;Versammlungsstätte; raumakustische Planung für einen Zuschauerraum imBereich Sprechtheater / raumakustische Optimierung eines bestehendenZuschauerraums im Bereich Sprechtheater / raumakustische Optimierung einesdenkmalgeschützten Zuschauerraums im Bereich Sprechtheater /raumakustische Planung für einen Zuschauerraum im Bereich Sprechtheatergrößer/gleich 2 000 cbm; raumakustische Planung für einen Zuschauerraum imBereich Musiktheater/Konzerthaus / raumakustische Optimierung einesbestehenden Zuschauerraums im Bereich Musiktheater/Konzerthaus /raumakustische Optimierung eines denkmalgeschützten Zuschauerraums imBereich Musiktheater/Konzerthaus / raumakustische Planung für einenZuschauerraum im Bereich Musiktheater größer/gleich 5 000; Entwicklung vonMaßnahmen für variable Akustik; raumakustische Planung fürEingangshallen/Foyers größer/gleich 4 000 cbm; Abnahmemessungen fürreflexionsarme Räume; Erstellen von elektroakustischen Erprobungs- undAbschlussmessungen; CAD-gestützte Computersimulation derSchallausbreitung; raumakustische Simulationen und Auralisationen;Absorptionsgradmessungen; Sprachverständlichkeitsanalyse; Berechnung derSchallausbreitung in Arbeitsräumen; raumakustische Planung für Büroräume;raumakustische Planung für Werkstätten; raumakustische Planung fürgastronomische Einrichtungen/Kantine; Beratung bei der Planungelektroakustischer Anlagen; Festlegung der Anforderungen anelektroakustische Anlagen; Prüfung und Messung von Beschallungsanlagen).Bei den Referenzprojekten soll es sich insbesondere um Baumaßnahmenhandeln, die in Art, Komplexität und Größenordnung mit der vorliegendenBauaufgabe vergleichbar sind.Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. zweiDIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführenddarstellen. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.4. Der Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften das Büro des bevollmächtigtenMitglieds, kann, sofern vorhanden, außerdem ein aktuelles Zertifikat überein vorhandenes Qualitätssicherungssystem nach DIN EN ISO 9001 oder einvergleichbares zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem vorlegen. Dies istallerdings nicht Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit der Bewerbung.Möglicherweise geforderte MindeststandardsFolgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen:1. Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichenIngenieure (einschl. Führungskräfte) im Leistungsbild Raumakustik mitBerufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre:Mindestanforderung: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt;2. Für die mindestens 1 und maximal 5 zu benennenden Referenzprojekte, diedie o.g. Bedingungen erfüllen, gelten die folgenden weiterenMindestanforderungen:a) mind. ein Referenzprojekt mit einem raumakustisch bearbeitetenRaumvolumen von insgesamt (Addition aller bearbeiteten Raumvolumen)größer/gleich 20 000 cbm;b) mind. ein Referenzprojekt, das die raumakustische Planung für einenZuschauerraum im Bereich Musiktheater/Konzerthaus größer/gleich 5 000 cbm(ohne Bühne/Bühnenturm, sofern zutreffend) beinhaltete;c) mind. ein Referenzprojekt, das die raumakustische Planung für einenZuschauerraum im Bereich Sprechtheater größer/gleich 2 000 cbm (ohneBühne/Bühnenturm, sofern zutreffend) beinhaltete;d) mind. ein Referenzprojekt mit anrechenbaren Kosten für dieraumakustische Planung größer/gleich 6 000 000 EUR netto;e) mind. ein Referenzprojekt mit der Zuordnung Instandsetzung und/oderInstandhaltung / Umbau / Modernisierung nach HOAI § 2;f) mind. ein Referenzprojekt für öffentliche Auftraggeber;g) mind. ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungsphasen 1 bis 5 gem.HOAI Anlage 1.3.5 durchgehend und vollständig bearbeitet wurden;h) mind. ein Projekt mit einem Bruttorauminhalt (BRI) des gesamtenGebäudes größer/gleich 100 000 cbm.Alle Mindestanforderungen müssen erfüllt sein; die Kombination ist dabeibeliebig.Teilnahmeanträge, die eine der vorgenannten Mindestanforderungen nichterfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.III.2.4) Vorbehaltene AufträgeNeinIII.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGEIII.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderenBerufsstand vorbehaltenJaVOF § 19 (2) und (3).Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure und Beratende Ingenieure:1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen derLänder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder dieBerufsbezeichnung Beratender Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigtsind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur oder BeratenderIngenieur tätig zu werden.2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführungder Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß demvorstehenden Absatz benennen.3. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied dieAnforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personengestellt werden.III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die beruflicheQualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung derbetreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollenJaABSCHNITT IV: VERFAHRENIV.1) VERFAHRENSARTIV.1.1) VerfahrensartBeschleunigtes VerhandlungsverfahrenBeschleunigung gemäß Mitteilung der EU-Kommission vom 19.12.2008,IP/08/2040.IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zurAngebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werdengeplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 6Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: (1)Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis derEignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einemSchwerpunkt bei den Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungenerfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahlmaßgebend.Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung (gewichtete Punktzahl/Wertung/ max. Punktzahl):1. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (max. 1 050 Pkt.)1.1. Jahresdurchschnittlicher Nettogesamtumsatz (2009, 2008, 2007): 5 / 60/ 300;1.2. Jahresdurchschnittlicher Nettogesamtumsatz (2009, 2008, 2007) fürPlanungsleistungen im Leistungsbild Raumakustik gem. HOAI Anlage 1.3.4 ff:5 / 120 / 600;1.3. Anteil jahresdurchschnittlicher Nettoumsatz (2009, 2008, 2007) fürPlanungsleistungen im Leistungsbild Raumakustik gem. HOAI Anlage 1.3.4 ff.im Bereich Bauen im Bestand: 5 / 30 / 150;2. Fachliche Eignung (max. 4 300 Pkt.)2.1. Referenzprojektunabhängige Kriterien (max. 250 Pkt.)2.1.1. Jährliches Mittel der beschäftigten festangestellten undfreiberuflichen Ingenieure im Leistungsbild Raumakustik bezogen auf dieletzten 3 Jahre: 5 / 12 / 60;2.1.2. Jahresdurchschnittliche mittlere Bürozugehörigkeit derFachingenieure im Leistungsbild Raumakustik in Jahren: 5 / 8 / 40;2.1.3. Jährliches Mittel der beschäftigten festangestellten undfreiberuflichen Ingenieure im Leistungsbild Raumakustik mitBerufserfahrung ≥ 5 Jahre bezogen auf die letzten 3 Jahre: 5 / 18 / 90;2.1.4. Existenzdauer des Büros: 5 / 10 / 50;2.1.5. Gewährleistung der internen Qualität: 5 / 2 / 10;2.2. Referenzprojektabhängige Kriterien (5 Ref. proj. á 810 Pkt / max. 4050 Pkt.)2.2.1. Positive Referenzschreiben: 5 / 2 / 10;2.2.2. Erfahrung mit Projekten mit vergleichbarer Größenordnung in Bezugauf den Bruttorauminhalt cbm BRI des gesamten Gebäudes: 5 / 2 / 10;2.2.3. Erfahrung mit raumakustisch bearbeiteten Raumvolumen vergleichbarerGrößenordnung: 5 / 4 / 20;2.2.4. Erfahrung mit Projekten vergleichbarer Größenordnung in Bezug aufdie anrechenbaren Kosten für Raumakustik: 5 / 6 / 30;2.2.5. Schwierigkeitsgrad der Referenzprojekte bezogen auf diedurchschnittliche Honorarzone gem. HOAI Anlage 1.3.7 im BereichRaumakustik: 5 / 6 / 30;2.2.6. Erbrachte Leistungsphasen gem. HOAI Anlage 1.3.5 RaumakustischePlanung und Überwachung: 5 / 6 / 30;2.2.7. Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern: 5 / 2 / 10;2.2.8. Erfahrung mit Innenstadtbereich: 5 / 2 / 10;2.2.9. Erfahrung mit Versammlungsstätte: 5 / 4 / 20;2.2.10. Erfahrung mit Umbau-/Modernisierungsmaßnahmen: 5 / 4 / 20;2.2.11. Erfahrung mit Instandsetzungs-/ Instandhaltungsmaßnahme: 5 / 2 /10;2.2.12. Erfahrung mit Bestandsobjekten aus den 50er und 60er Jahren: 5 / 4/ 20;2.2.13. Erfahrung mit einem Baudenkmalen: 5 / 4 / 20;2.2.14. Erfahrung mit Baudenkmalen aus den 50er bzw. 60er Jahren: 5 / 4 /20;2.2.15. Erfahrung mit der Gebäudetypologie Kulturbau: 5 / 6 / 30;2.2.16. Erfahrung mit Sprechtheater: 5 / 6 / 30;2.2.17. Erfahrung mit Musiktheater, Konzerthaus/-saal: 5 / 6 / 30;2.2.18. Erfahrung mit Raumakustischer Planung für Zuschauerräume imBereich Sprechtheater: 5 / 6 / 30;2.2.19. Erfahrung mit Planungen für die raumakustische Optimierung einesbestehenden Zuschauerraums im Bereich Sprechtheater: 5 / 6 / 30;2.2.20. Erfahrung mit Planungen für die raumakustische Optimierung einesdenkmalgeschützten Zuschauerraums im Bereich Sprechtheater: 5 / 6 / 30;2.2.21. Erfahrung mit der raumakustischen Planung für Zuschauerräume imBereich Sprechtheater ≥ 2 000 cbm (ohne Bühne/Bühnenturm, sofernzutreffend): 5 / 6 / 30;2.2.22. Erfahrung mit raumakustischer Planung für einen Zuschauerräume imBereich Musiktheater/ Konzerthaus: 5 / 6 / 30;2.2.23. Erfahrung mit Planungen für die raumakustische Optimierung einesbestehenden Zuschauerraums im Bereich Musiktheater/Konzerthaus: 5 / 6 /30;2.2.24. Erfahrung mit Planungen für die raumakustische Optimierung einesdenkmalgeschützten Zuschauerraums im Bereich Musiktheater/Konzerthaus: 5 /6 / 30;2.2.25. Erfahrung mit der raumakustischen Planung für einen Zuschauerräumeim Bereich Musiktheater/Konzerthaus größer/gleich 5.000 cbm (ohneBühne/Bühnenturm, sofern zutreffend): 5 / 6 / 30;2.2.26. Erfahrung mit der Entwicklung von Maßnahmen für variable Akustik(multifunktionale Nutzbarkeit): 5 / 6 / 30;2.2.27. Erfahrung mit raumakustischen Planungen für Eingangshallen/ Foyers≥ 4 000 cbm: 5 / 6 / 30;2.2.28. Erfahrung mit Abnahmemessungen für reflexionsarme Räume nach DIN45 635 T1: 5 / 2 / 10;2.2.29. Erfahrung mit Erstellen von elektroakustischen Erprobungs- undAbschlussmessungen: 5 / 2 / 10;2.2.30. Erfahrung mit Erstellen von CAD-gestützten Computersimulationender Schallausbreitung im Raum: 5 / 4 / 20;2.2.31. Erfahrung mit Erstellen von Raumakustischen Simulationen amComputer und Auralisationen: 5 / 4 / 20;2.2.32. Erfahrung mit Absorptionsgradmessungen: 5 / 2 / 10;2.2.33. Erfahrung mit Sprachverständlichkeitsanalyse: 5 / 4 / 20;2.2.34. Erfahrung mit Berechnung der Schallausbreitung in Arbeitsräumen(DIN EN ISO 11690-3, VDI 3760): 5 / 2 / 10;2.2.35. Erfahrung mit raumakustischen Planungen von Büroräumen (DIN EN ISO17624, VDI 2569): 5 / 2 / 10;2.2.36. Erfahrung mit raumakustischer Planung für Werkstätten: 5 / 2 / 10;2.2.37. Erfahrung mit raumakustischer Planung für gastronomischeEinrichtungen/Kantinen: 5 / 2 / 10;2.2.38. Erfahrung mit der Beratung bei der Planung von elektroakustischenAnlagen: 5 / 2 / 10;2.2.39. Erfahrung mit der Festlegung der Anforderungen anelektroakustische Anlagen (Sprachübertragungsgüte STI und RASTI,Klangfelder): 5 / 2 / 10;2.2.40. Erfahrung mit der Prüfung und Messung von Beschallungsanlagen(STI, RASTI, CIS): 5 / 2 / 10.Die max. erreichbare Punktzahl beträgt 5 350 Punkte.(2) Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nichtzweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereichim Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungenerfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzuforderndeHöchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, deran 6. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter denBewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIENIV.2.1) ZuschlagskriterienWirtschaftlich günstigstes Angebot die nachstehenden Kriterien1. Projektleitung. Gewichtung 72. Stellv. Projektleitung. Gewichtung 43. Projektspezifische Kapazitäten. Gewichtung 54. Strukturelle Herangehensweise. Gewichtung 55. Fachtechnische Lösungsansätze. Gewichtung 116. Gesamteindruck der Präsentation. Gewichtung 37. Honorarangebot. Gewichtung 10IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführtNeinIV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONENIV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber2010/2793/3IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben AuftragsNeinIV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- undergänzenden UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen1.10.2010Die Unterlagen sind kostenpflichtig NeinIV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge6.10.2010 - 14:00IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträgeverfasst werden könnenDeutsch.ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONENVI.1) DAUERAUFTRAGNeinVI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUSGEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRDNeinVI.3) SONSTIGE INFORMATIONENDie in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angabenwerden u.a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformularund, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowieVerpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordertund sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handeltes sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch dieBewerber, die unter der Internetadresse www.planungskultur.de (Menüpunkt:Ausschreibungen) heruntergeladen werden können. Die Formblätter könnenauch bei der unter I.1 genannten Adresse schriftlich per Fax unter Angabeder Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz –Raumakustik – Vergabenummer 2010/2793/3“ in Papierform angefordert werden.Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachungzwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an denentsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführerund/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonstenwird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.Zur Abgabe der Bewerbung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätteran allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbarauszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich derzusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, deraußen mit dem Vermerk „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Raumakustik– Vergabenummer 2010/2793/3“ gekennzeichnet ist, einzureichen. Eineeingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschriftnicht.Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen,Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/derBewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch aufKostenerstattung besteht nicht.Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogensfür das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nurein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter derBewerbergemeinschaft füllt die Büroangaben aus und unterschreibt denBewerbungsbogen.Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail beider unter Ziff. 1.1 genannten Adresse erhältlich. Die Anfragen sind unterAngabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz –Raumakustik – Vergabenummer 2010/2793/3“ per Telefax an +49 3021751859oder per Mail an zimmer@planungskultur.de zu senden. Die Fragen sind so zuformulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisiertenAnfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adressewww.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) kontinuierlichveröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber undBewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügenkönnen.Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, soweit sie spätestensam 30.9.2010, 10:00 Uhr, eingegangen sind.Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereitserstellten Gutachten und Unterlagen können im Falle der Einladung zurVerhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie derBestandsgebäude ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHRENVI.4.1) Zuständige Stelle für NachprüfungsverfahrenVergabekammer bei der Bezirksregierung Köln/Nachprüfstelle für behaupteteVergabeverstößeBlumenthalstraße 3350670 KölnDEUTSCHLANDE-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.deTel. +49 2217740-251Fax +49 2217740-197VI.4.2) Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: EinNachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nachEingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge des Antragstellersnicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:10.9.2010	Tender result notice
BEKANNTMACHUNG ÜBER VERGEBENE AUFTRÄGEDienstleistungsauftragABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBERI.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)Stadt Köln – Der Oberbürgermeister, Zentrales Vergabeamt der Stadt KölnWilly-Brandt-Platz 2z. H. Peter Musiala50679 KölnDEUTSCHLANDTel. +49 221221-23647E-Mail: zentrales-vergabeamt@stadt-koeln.deFax +49 221221-26272Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.stadt-koeln.deI.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)Regional- oder LokalbehördeAllgemeine öffentliche VerwaltungDer öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicherAuftraggeber NeinABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTANDII.1) BESCHREIBUNGII.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den AuftraggeberProjekt: Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz. Auftrag:Fachplanungsleistungen der Raumakustik gemäß HOAI Anlage 1.3.4 ff.II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. derDienstleistungDienstleistungsauftragDienstleistungskategorie: Nr. 12Hauptort der Dienstleistung Deutschland, Köln.NUTS-Code DEA23II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder BeschaffungsvorhabensSiehe II.1.1 sowie: Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Köln vom13.4.2010 sollen die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der Bühnen Kölnam Offenbachplatz – Opernhaus aus dem Jahr 1957 mit ca. 1 300 Plätzen undSchauspielhaus aus dem Jahr 1962 mit ca. 650 Plätzen – ggf. unterEinbeziehung der Opernterrassen (1957/58) generalsaniert werden. Ziel derBaumaßnahme ist eine Behebung bauphysikalischer, akustischer undkonstruktiver Schwachpunkte in der vorhandenen Substanz, die Beseitigunginfrastruktureller und sicherheitstechnischer Defizite sowie eineOptimierung der betrieblichen und künstlerischen Abläufe. Weiterhin solldie Raumakustik in den Bühnen- und Zuschauerräumen optimiert und diegesamte Bühnentechnik erneuert werden.Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus:1. Gebäudetyp: Kulturbau und andienende Werkstatträume (z.B.Bühnenschlosserei und -schreinerei, Kostümabteilung, Maske, Requisite undRüstkammer);2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand, insbesondere Generalsanierungund Ausführungen in denkmalgeschützter Substanz, sowie Kombination vonAlt- und Neubausubstanz (Erweiterungsbauten);3. Größenordnung (je nach Ratsbeschluss): von rd. 268 000 cbm bis 298 500cbm BRI.Die möglichen Kosten liegen bei Realisierung aller Erweiterungsmaßnahmebei ca. 253 000 000 EUR. Die Ausführungsvariante wird mit demPlanungsbeschluss festgelegt.Die Vergabe betrifft folgende Baumaßnahmen: Sanierung von Opern- undSchauspielhaus einschließlich Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen sowieoptional Sanierung der Opernterrassen. Sie umfasst die Grundleistungen derLeistungsphasen 1 bis 5 gem. HOAI Anlage 1.3.5. sowie ausgewählteBesondere Leistungen für Haupt- und Nebenbühnen (zwei bis vierSpielstätten: Oper, Schauspiel und ggf. Kinder-/Kammeroper undStudiobühne) sowie ergänzende Räumlichkeiten wie Probebühnen, Chorsaal,u.ä. Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf dieBeauftragung aller Leistungsstufen.II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71240000II.1.6) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA)JaABSCHNITT IV: VERFAHRENIV.1) VERFAHRENSARTIV.1.1) VerfahrensartBeschleunigtes VerhandlungsverfahrenIV.2) ZUSCHLAGSKRITERIENIV.2.1) ZuschlagskriterienWirtschaftlich günstigstes Angebot1. Projektleitung. Gewichtung 72. stellv. Projektleitung. Gewichtung 43. Projektspezifische Kapazitäten. Gewichtung 54. Strukturelle Herangehensweise. Gewichtung 55. Fachtechnische Lösungsansätze. Gewichtung 116. Gesamteindruck der Präsentation. Gewichtung 37. Honorarangebot / Preis. Gewichtung 10IV.2.2) Es wurde eine elektronische Auktion durchgeführtNeinIV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONENIV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen AuftraggeberVergabe-Nummer: 2010/2793/3IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben AuftragsAuftragsbekanntmachungBekanntmachungsnummer im ABl: 2010/S 179-273367 vom 15.9.2010ABSCHNITT V: AUFTRAGSVERGABEBEZEICHNUNG Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz.V.1) Tag der Auftragsvergabe16.2.2011V.2) ZAHL DER EINGEGANGENEN ANGEBOTE:5V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, an den der Auftragvergeben wurdePeutz Consult GmbHKolberger Straße 1940599 DüsseldorfDEUTSCHLANDE-Mail: dus@peutz.deTel. +49 211999582-60Internet: www.ppeutz.deFax +49 211999582-70V.5) ES KÖNNEN UNTERAUFTRÄGE/SUBAUFTRÄGE VERGEBEN WERDENNeinABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONENVI.1) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUSGEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRDNeinVI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHRENVI.3.1) Zuständige Stelle für NachprüfungsverfahrenVergabekammer bei der Bezirksregierung Köln / Nachprüfstelle fürbehauptete VergabeverstößeZeughausstr. 2-1050667 KölnDEUTSCHLANDTel. +49 2211473116Fax +49 2211472889VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:1.4.2011	Map
15.09.2010 Result published
3-50309
558	Advertisement	Similar types of buildings