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Timestamp: 2016-10-27 07:05:01
Document Index: 208503807

Matched Legal Cases: ['Art. 895', 'Art. 641', 'Art. 170', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 895', 'Art. 919', 'Art. 895', 'Art. 895', 'Art. 884', 'Art. 895', 'Art. 895', 'Art. 895', 'Art. 895', 'Art. 884', 'Art. 895', 'Art. 170', 'Art. 472', 'Art. 472', 'BGE', 'BGE', 'Art. 895', 'Art. 170', 'Art. 895', 'BGE', 'Art. 718', 'Art. 717', 'BGE', 'Art. 33', 'BGE', 'Art. 895', 'Art. 895', 'Art. 895', 'Art. 933', 'BGE', 'Art. 895', 'Art. 884', 'Art. 884', 'Art. 895', 'Art. 641', 'Art. 895', 'Art. 66', 'Art. 68']

vertreten durch F�rsprecher Michael Bader und F�rsprecherin Kathrin Straub.
A.a Die Y.________ AG (Beschwerdegegnerin) wurde am 26. September 2000 gegr�ndet und am 4. Dezember 2000 im Handelsregister eingetragen. Die Gesellschaft hatte ihren Sitz in Z.________ und bezweckte w�hrend des vorliegend relevanten Zeitraums das Betreiben und Verwalten der Sport- und Mehrzweckhalle "W.________" in Z.________. A.________ amtierte als Pr�sident und B.________ als Vizepr�sident des Verwaltungsrats der Beschwerdegegnerin. Beide waren mit je 45 % der Aktien an der Gesellschaft beteiligt und zeichneten gem�ss Handelsregistereintrag kollektiv zu zweien.
Die Sport- und Mehrzweckhalle war zum Zeitpunkt der Eintragung der Beschwerdegegnerin noch nicht erstellt. Zur Deckung des Kapitalbedarfs in der H�he von Fr. 2'500'000.-- f�r die Erstellung der Halle war unter anderem ein Darlehen der Credit Suisse �ber Fr. 600'000.-- vorgesehen. Im Hinblick darauf wurde am 23. Februar 2001 der Inhaberschuldbrief Nr. 0000-000 �ber Fr. 600'000.--, lastend im 1. Rang auf dem Grundst�ck Z.________ Nr. 000, errichtet.
In der Folge verzichtete die Beschwerdegegnerin jedoch auf das Darlehen der Credit Suisse. Stattdessen unterliessen es die Hauptaktion�re A.________ und B.________, Guthaben im Umfang von je Fr. 300'000.-- gegen die Beschwerdegegnerin geltend zu machen. Der Inhaberschuldbrief wurde daraufhin von der Credit Suisse an die Beschwerdegegnerin retourniert, wobei das entsprechende Schreiben vom 11. Juni 2001 an die "Y.________ AG, V-Strasse 25 in U.________" gerichtet war. Dabei handelte es sich gleichzeitig um die im Handelsregister eingetragene "Adresse der Verwaltung" der Beschwerdegegnerin sowie die B�roadresse des Verwaltungsratspr�sidenten A.________, der auch Eigent�mer dieser Liegenschaft war.
Anschliessend blieb der Schuldbrief in den dortigen Lokalit�ten verwahrt. Die Sport- und Mehrzweckhalle wurde in der Folge erstellt, wobei die X.________ AG (Beschwerdef�hrerin) mit Stahllieferungen betraut worden war.
A.b Am 17. August 2001 erteilte der damalige Vizepr�sident des Verwaltungsrats der Beschwerdegegnerin, B.________, der Ehefrau des Pr�sidenten des Verwaltungsrats, C.________, die Vollmacht, "s�mtliche Rechtsgesch�fte der genannten Firma, insbesondere die Aufgaben der Hausverwaltung, den Verkehr mit Mietern, den Verkehr mit Banken, den Abschluss sowie die Aufhebung von Vertr�gen etc. in seinem Namen zu t�tigen."
Im Namen und auf Briefpapier der Beschwerdegegnerin wurde am 11. Dezember 2001 eine an die Beschwerdef�hrerin gerichtete und als "Verpf�ndungsbest�tigung" bezeichnete Erkl�rung abgefasst. Darin best�tigte die Beschwerdegegnerin unter anderem die Verpf�ndung des Inhaberschuldbriefs Nr. 0000-000 �ber Fr. 600'000.--. In der "Verpf�ndungsbest�tigung" wird ausgef�hrt, der Schuldbrief sei "bis zur vollst�ndigen Tilgung der angefallenen Rechnungen sowie Rechnungen Dritter, die im Zusammenhang mit der X.________ AG erbracht wurden, zur Planung und Erstellung der Mehrzweckhalle in Z.________ sowie aller anfallenden Zinsen bis zum Maximalzinsfuss von 12% ab Rechnungsdatum sicher zu stellen". Unterzeichnet wurde die Best�tigung namens der Beschwerdegegnerin von Verwaltungsratspr�sident A.________ sowie von dessen Ehefrau C.________ "in Vertretung durch Vollmacht vom 17. August 2001" f�r den Verwaltungsrat B.________. A.________ amtete damals gleichzeitig als einziger Verwaltungsrat der Beschwerdef�hrerin.
A.c Am 22. Februar 2005 trat A.________ mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Verwaltungsratspr�sident der Beschwerdegegnerin zur�ck. B.________ - zun�chst einziges Mitglied des Verwaltungsrats - �bernahm in der Folge diese Funktion.
Die Beschwerdegegnerin stellte in der Folge, nachdem sie gest�tzt auf den Schuldbrief von der Beschwerdef�hrerin betrieben worden war, beim Richteramt Solothurn-Lebern das Rechtsbegehren, die Beschwerdef�hrerin sei zu verurteilen, der Beschwerdegegnerin den Inhaberschuldbrief Nr. 0000-000 innert gerichtlich anzusetzender, kurzer Frist herauszugeben; zudem sei die Gerichtskasse des Richteramts Solothurn-Lebern - bei welcher der Inhaberschuldbrief zwischenzeitlich hinterlegt worden war - gerichtlich anzuweisen, den Schuldbrief direkt der Beschwerdegegnerin auszuh�ndigen.
Mit Urteil vom 12. April 2006 hiess das Amtsgericht Solothurn-Lebern die Klage gut und verurteilte die Beschwerdef�hrerin, der Beschwerdegegnerin den Inhaberschuldbrief Nr. 0000-000 herauszugeben. Mit Urteil vom 16. M�rz 2007 wies das Obergericht des Kantons Solothurn die Appellation der Beschwerdef�hrerin vollumf�nglich ab und best�tigte den Entscheid des Amtsgerichts Solothurn-Lebern.
Gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn erhob die Beschwerdef�hrerin beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen. Sie beantragt die Abweisung der Klage sowie die Aufhebung des Urteils des Obergerichts vom 16. M�rz 2007.
Die Beschwerdegegnerin schliesst in ihrer Stellungnahme auf kostenf�llige Abweisung der Beschwerde.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 8. Juni 2007 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt.
Die Beschwerdegegnerin ist unbestrittenermassen Eigent�merin des Inhaberschuldbriefs Nr. 0000-000. Die Beschwerdef�hrerin macht im vorliegenden Beschwerdeverfahren eine Verletzung von Art. 895 ZGB geltend, da die Vorinstanz das von ihr geltend gemachte bessere Recht am Schuldbrief in Form eines Retentionsrechts verneint und die Vindikationsklage der Beschwerdegegnerin gest�tzt auf Art. 641 Abs. 2 ZGB gutgeheissen hat.
2.1 Die Beschwerdef�hrerin bringt zun�chst vor, A.________ habe pers�nlich ein Retentionsrecht am Schuldbrief erworben, als dieser mit Schreiben der Credit Suisse vom 11. Juni 2001 in seine B�ror�umlichkeiten gelangte. Der Wille der Beschwerdegegnerin, mit dem A.________ in den Besitz des Schuldbriefs gelangte, ergebe sich aus der Tatsache, dass der Schuldbrief an die im Handelsregister als "Adresse der Verwaltung" der Beschwerdegegnerin angegebene B�roadresse von A.________ geschickt wurde. Das auf diese Weise begr�ndete Retentionsrecht sei sodann als Nebenrecht im Sinne von Art. 170 Abs. 1 OR durch Forderungsabtretung auf die Beschwerdef�hrerin �bergegangen. Die Vorinstanz hat ein Retentionsrecht mit der Begr�ndung verneint, A.________ habe als Organ der Kl�gerin keine rechtlich gesch�tzte Besitzerstellung erwerben k�nnen.
Die Vorinstanz hat den Erwerb eines Retentionsrechts durch A.________ zu Recht verneint. Gem�ss den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, von denen im vorliegenden Verfahren auszugehen ist (Art. 105 Abs. 1 BGG), hatte A.________ im Zeitpunkt des Empfangs des Schuldbriefs nicht den Willen, den Schuldbrief f�r sich pers�nlich in Besitz zu nehmen, sondern verwahrte ihn in seiner Eigenschaft als Verwaltungsratspr�sident der Beschwerdegegnerin. Wie die Vorinstanz hinsichtlich der Stellung von A.________ als Organ der Beschwerdegegnerin zutreffend erwog, wurde dieser bei Empfang des Schuldbriefs nicht auch pers�nlich Besitzer, sondern �bte den Besitz analog dem Besitzdiener f�r die Beschwerdegegnerin aus. Als Organ der Beschwerdegegnerin hatte A.________ nur insoweit selbst�ndige Verf�gungsgewalt �ber den Schuldbrief, als er in deren Namen handelte (BGE 81 II 339 E. 5 S. 343 f.). Er �bte den Besitz somit nicht f�r sich selbst, sondern nur f�r die Beschwerdegegnerin als juristische Person aus.
Das Retentionsrecht gem�ss Art. 895 Abs. 1 ZGB setzt jedoch Besitz im Sinne von Art. 919 ff. ZGB am Retentionsgegenstand voraus; die blosse tats�chliche Verf�gungsgewalt gen�gt nicht (Dieter Zobl, Berner Kommentar, N. 125 zu Art. 895 ZGB). Auf das Retentionsrecht gem�ss Art. 895 ZGB kann sich der Gl�ubiger nur dann erfolgreich berufen, wenn sein Besitz im Zeitpunkt, in dem er sich auf dieses Recht beruft, den Anforderungen des Faustpfandbesitzes gem�ss Art. 884 ZGB entspricht (Zobl, a.a.O., N. 128 zu Art. 895 ZGB; Rampini/Schulin/Vogt, Basler Kommentar, N. 26 zu Art. 895 ZGB).
Der Vorinstanz ist keine Verletzung von Art. 895 ZGB vorzuwerfen, wenn sie daf�r hielt, dass A.________ mit Zusendung des Schuldbriefs seitens der Credit Suisse keine rechtlich gesch�tzte Besitzerstellung und damit auch kein Retentionsrecht erwerben konnte. Insbesondere hat das Obergericht keineswegs zus�tzlich zu den gesetzlichen Voraussetzungen von Art. 895 Abs. 1 ZGB den Nachweis einer "schuldrechtlichen Titulierung" verlangt, wie dies die Beschwerdef�hrerin vorbringt. Die Vorinstanz hat den Begriff der "schuldrechtlichen Titulierung" lediglich in W�rdigung der von der Beschwerdef�hrerin eingereichten Erg�nzungsstellungnahme von Prof. D.________ sowie lic. iur. E.________ vom 26. Juni 2006 aufgenommen und erwogen, dass A.________ eine �bertragung des Besitzes von der Beschwerdegegnerin auf sich selbst mangels Befugnis zur Besitzes�bertragung nicht habe vornehmen k�nnen. Der Vorinstanz ist zuzustimmen, wenn sie nicht nur den urspr�nglichen Erwerb des Besitzes durch A.________ im Zeitpunkt der Zusendung des Schuldbriefs durch die Credit Suisse, sondern auch eine nachtr�gliche �bertragung des Besitzes infolge allf�lliger �nderung der Willensrichtung verneinte. Eine �bertragung bzw. Aus�bung des Besitzes durch A.________ als Organ der Eigent�merin des Retentionsgegenstandes einerseits sowie als pr�sumptiver Retentionsgl�ubiger andererseits f�llt aufgrund der un�berwindbaren Interessenkollision vorliegend ausser Betracht (vgl. Dieter Zobl, Berner Kommentar, N. 618 zu Art. 884 ZGB). Somit ergibt sich, dass es an der gesetzlichen Voraussetzung gem�ss Art. 895 Abs. 1 ZGB zur Begr�ndung eines Retentionsrechts fehlte, wonach sich das Wertpapier mit Willen des Schuldners im Besitz des Gl�ubigers befinden muss. Damit konnte A.________ der Beschwerdef�hrerin auch kein Retentionsrecht als Nebenrecht im Sinne von Art. 170 Abs. 1 OR abtreten.
2.2 Die Beschwerdef�hrerin r�gt im Weiteren, die Vorinstanz habe das Erfordernis einer "schuldrechtlichen Titulierung" zur Legitimation des Besitzes von A.________ zu Unrecht verneint; eine solche w�re zwar nicht notwendig, aber hinreichend f�r die Begr�ndung eines Retentions- bzw. eines Pfandrechts. Indem A.________ den Schuldbrief in seinen B�ror�umlichkeiten verwahrte, sei ein Hinterlegungsvertrag im Sinne von Art. 472 ff. OR zwischen ihm pers�nlich und der Beschwerdegegnerin entstanden. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdef�hrerin ergibt sich aus der Begr�ndung des vorinstanzlichen Urteils keineswegs, dass das Obergericht davon ausging, Organbesitz und der Abschluss eines Hinterlegungsvertrages w�rden sich gegenseitig ausschliessen. Gem�ss den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz fehlte es A.________ im Zeitpunkt der Zusendung des Schuldbriefs durch die Credit Suisse vielmehr schon am Willen, mit der Beschwerdegegnerin einen Hinterlegungsvertrag abzuschliessen. Von einer Verletzung von Art. 472 OR kann vorliegend keine Rede sein.
Die Vorinstanz verneinte im Sinne einer Alternativbegr�ndung auch die G�ltigkeit eines Hinterlegungsvertrages unter der Hypothese, dass A.________ tats�chlich einen derartigen Vertrag mit der Beschwerdegegnerin h�tte abschliessen wollen. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdef�hrerin liegt darin keine Verletzung der bundesrechtlichen Regeln zum Selbstkontrahieren. Gem�ss st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichts ist das Selbstkontrahieren grunds�tzlich unzul�ssig, weil das Kontrahieren eines Vertreters bzw. eines Organs einer juristischen Person mit sich selbst regelm�ssig zu Interessenkollisionen f�hrt. Selbstkontrahieren hat deshalb die Ung�ltigkeit des betreffenden Rechtsgesch�fts zur Folge, es sei denn, die Gefahr einer Benachteiligung des Vertretenen sei nach der Natur des Gesch�ftes ausgeschlossen oder der Vertretene habe den Vertreter zum Vertragsschluss mit sich selbst besonders erm�chtigt oder das Gesch�ft nachtr�glich genehmigt (BGE 127 III 332 E. 2a S. 333 f.; 126 III 361 E. 3a S. 363). Dies gilt auch f�r die gesetzliche Vertretung juristischer Personen durch deren Organe. Auch in diesem Fall bedarf es einer besonderen Erm�chtigung oder einer nachtr�glichen Genehmigung durch ein �ber- oder nebengeordnetes Organ, wenn die Gefahr einer Benachteiligung besteht (BGE 127 III 332 E. 2a S. 333 f.; 126 III 361 E. 3a S. 363 mit weiteren Hinweisen).
Die Vorinstanz hat ohne Verletzung von Bundesrecht erwogen, dass eine Benachteiligung der Beschwerdegegnerin durch den Abschluss eines Hinterlegungsvertrags nicht ausgeschlossen werden konnte. Eine Zustimmung der zust�ndigen Organe der Beschwerdegegnerin ist vorliegend nicht ersichtlich. Der Beschwerdef�hrerin kann nicht gefolgt werden, soweit sie aus der blossen Tatsache der angeblich fehlenden Opposition der Organe der Beschwerdegegnerin eine stillschweigende Zustimmung ableiten will.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz ein Retentionsrecht von A.________ im Sinne von Art. 895 Abs. 1 ZGB insoweit zu Recht verneint hat, als sie sich auf rein besitzesrechtliche Argumente berief. Entsprechend konnte mittels Forderungsabtretung auch kein Retentionsrecht als Nebenrecht gem�ss Art. 170 Abs. 1 OR auf die Beschwerdef�hrerin �bergehen.
Die Beschwerdef�hrerin bringt im Weiteren vor, die Beschwerdegegnerin habe gest�tzt auf die "Verpf�ndungsbest�tigung" vom 11. Dezember 2001 mit dem Willen der Beschwerdegegnerin im Sinne von Art. 895 Abs. 1 ZGB Besitz am Schuldbrief und damit ein Retentionsrecht daran erworben.
3.1 Die Beschwerdef�hrerin macht zun�chst geltend, die Vorinstanz habe die "Verpf�ndungsbest�tigung" vom 11. Dezember 2001 zu Unrecht wegen Selbstkontrahierens als ung�ltig betrachtet. Aufgrund der Tatsache, dass A.________ sowohl als Organ der Beschwerdef�hrerin als auch als Organ der Beschwerdegegnerin handelte, sei nicht von einem Fall des Selbstkontrahierens auszugehen. Vielmehr handle es sich um eine zul�ssige Doppelorganschaft. Dieser Ansicht kann nicht gefolgt werden, ist doch die Gefahr von Interessenkollisionen bei der Konstellation, in der eine Person als Organ zweier Gesellschaften Rechtsgesch�fte zwischen diesen Gesellschaften abschliesst, offenkundig. Gem�ss herrschender Rechtsprechung und Lehre gelten die Grunds�tze zur Unzul�ssigkeit des Selbstkontrahierens nicht nur f�r die Doppelvertretung zweier Vertragsparteien durch ein und denselben Vertreter, sondern auch f�r die gesetzliche Vertretung zweier oder mehrerer miteinander kontrahierender juristischer Personen durch deren Organe. Auch in diesen F�llen bedarf es einer besonderen Erm�chtigung oder einer nachtr�glichen Genehmigung durch ein �ber- oder nebengeordnetes Organ, wenn die Gefahr einer Benachteiligung besteht (BGE 127 III 332 E. 2a S. 333 f.; 106 Ib 145 E. 2b S. 148; 95 II 617 E. 2a S. 621; Urteil 4C.22/1999 vom 1. Juni 1999 E. 4a; Forstmoser/Meier-Hayoz/Nobel, Schweizerisches Aktienrecht, Bern 1996, � 30 N. 124; Rolf Watter, Basler Kommentar, N. 13 zu Art. 718a OR; Eric Homburger, Z�rcher Kommentar, N. 908 ff. zu Art. 717 OR; Dieter Zobl, Probleme der organschaftlichen Vertretungsmacht, in: ZBJV 125/1989, S. 302). Die Vorinstanz ist damit zu Recht vom Bestehen der Gefahr einer Benachteiligung der Beschwerdegegnerin durch Abschluss eines Pfandvertrags und von der Ung�ltigkeit dieses Rechtsgesch�fts ausgegangen.
3.2 Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz im Weiteren vor, sie sei zu Unrecht davon ausgegangen, dass die Vollmacht, die B.________ zu Gunsten von C.________ ausgestellt hatte, die Verpf�ndung des Schuldbriefs nicht abdeckte.
Das Obergericht hat eine wirksame Zustimmung durch B.________ als nebengeordnetes Organ zur "Verpf�ndungsbest�tigung" vom 11. Dezember 2001 mit der Begr�ndung abgelehnt, die Vollmacht zu Gunsten der die Best�tigung unterzeichnenden Vertreterin C.________ habe eine Verpf�ndung des Schuldbriefs nicht erfasst. Die entsprechende Auslegung durch das Obergericht, wonach die Vollmacht gem�ss Vertrauensprinzip auf Alltagsgesch�fte beschr�nkt gewesen sei, und die Verpf�ndung des fraglichen Schuldbriefs auch deshalb nicht abdeckte, weil eine solche den Interessen des Vertretenen in klar erkennbarer Weise zuwiderlief, h�lt Bundesrecht ohne weiteres stand und die Beschwerdef�hrerin vermag mit ihren dagegen erhobenen Vorbringen keine Bundesrechtsverletzung aufzuzeigen.
Vorliegend w�re �berdies auch unabh�ngig vom Umfang der Vollmacht von der Ung�ltigkeit der "Verpf�ndungsbest�tigung" vom 11. Dezember 2001 auszugehen. Eine Mitwirkung von B.________ an dem von A.________ als Verwaltungsrat beider Vertragsparteien in Doppelorganschaft abgeschlossenen Gesch�ft w�rde angesichts der bloss kollektiven Zeichnungsberechtigung der beiden Verwaltungsr�te die Ung�ltigkeit des Pfandvertrags nicht beseitigen. Auch wenn B.________ - vertreten durch C.________ - als kollektiv zeichnungsberechtigtes Organ tats�chlich rechtswirksam an der "Verpf�ndungsbest�tigung" mitgewirkt h�tte, so w�re dennoch von einer unzul�ssigen Doppelorganschaft auszugehen (BGE 95 II 617 E. 2a S. 621; Roger Z�ch, Berner Kommentar, N. 89 zu Art. 33 OR; vgl. auch BGE 127 III 332 E. 2b/aa S. 334, wonach jedes einzelne Mitglied des Verwaltungsrats nach Massgabe seiner Zeichnungsberechtigung ein Insichgesch�ft eines anderen Verwaltungsrats nachtr�glich genehmigen kann). Dieses Gesch�ft h�tte, um wirksam werden zu k�nnen, der Zustimmung eines neben- bzw. �bergeordneten Organs bedurft. Dass eine solche Zustimmung vorgelegen h�tte, legte die Beschwerdef�hrerin jedoch nicht dar.
3.3 Es bleibt zu pr�fen, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie aufgrund der Ung�ltigkeit der "Verpf�ndungsbest�tigung" wegen Selbstkontrahierens einen Willen der Beschwerdegegnerin zur �bertragung des Besitzes auf die Beschwerdef�hrerin und damit die Begr�ndung eines Retentionsrechts verneinte. Die Beschwerdef�hrerin macht insoweit geltend, die Vorinstanz verletze Bundesrecht, indem sie aufgrund der Ung�ltigkeit dieser Vereinbarung wegen Selbstkontrahierens von einem fehlenden Willen ausging, da ein mangelhafter Wille im Rahmen von Art. 895 Abs. 1 ZGB nicht schade.
Die Begr�ndung eines Retentionsrechts gem�ss Art. 895 Abs. 1 ZGB bedingt eine g�ltige Besitzes�bertragung, wobei der Besitz den qualifizierten Anforderungen des Faustpfandbesitzes zu entsprechen hat (Zobl, a.a.O., N. 128, 161 zu Art. 895 ZGB). Der Beschwerdef�hrerin kann nicht gefolgt werden, wenn sie mit Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu Art. 933 ZGB, wonach die Unverbindlichkeit des Grundgesch�fts keinen Einfluss auf die Besitzes�bertragung als Realakt hat (BGE 121 III 345 E. 2a S. 347), von einer Zustimmung der Beschwerdegegnerin zur Besitzes�bertragung ausgeht. Die Beschwerdef�hrerin �bersieht insbesondere, dass es sich bei der von ihr behaupteten Besitzes�bertragung gerade nicht um einen bloss tats�chlichen Vorgang handelte. Vielmehr erlangte A.________ als Organ der Beschwerdegegnerin bereits mit Erhalt des Schreibens der Credit Suisse vom 11. Juni 2001 die tats�chliche Verf�gungsgewalt �ber den Schuldbrief. Dieser blieb in der Folge in den R�umlichkeiten des Verwaltungsratspr�sidenten A.________ verwahrt. Bei der behaupteten Besitzes�bertragung auf die Beschwerdef�hrerin im Zusammenhang mit der ung�ltigen "Verpf�ndungsbest�tigung" vom 11. Dezember 2001 konnte es sich daher nur um ein Traditionssurrogat handeln, das aufgrund seines rechtsgesch�ftlichen Charakters eine g�ltige Einigung zwischen den Parteien voraussetzen w�rde (Zobl, a.a.O., N. 128 zu Art. 895 ZGB; derselbe, a.a.O., N. 641 zu Art. 884 ZGB; Tuor/Schnyder/Schmid/Rumo-Jungo, Das Schweizerische Zivilgesetzbuch, 12. Aufl., Z�rich/Basel/ Genf 2002, S. 746). Eine solche ist wegen der unzul�ssigen Doppelorganschaft gerade nicht zustande gekommen. Bei der Konstellation, in der A.________ als Doppelorgan zugleich die angebliche Schuldnerin und die Retentionsgl�ubigerin vertrat, fehlte es zudem an einer klaren personellen Scheidung zwischen der Eigent�merin des Retentionsgegenstands und der Person, die f�r die Gl�ubigerin die tats�chliche Gewalt aus�bt, was im Widerspruch zum Faustpfandprinzip steht (vgl. Zobl, a.a.O., N. 618 zu Art. 884 ZGB). Der Vorinstanz ist somit keine Bundesrechtverletzung vorzuwerfen, indem sie einen g�ltigen Willen der Beschwerdegegnerin zur �bertragung des Besitzes auf die Beschwerdef�hrerin verneint hat.
3.4 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdef�hrerin nicht mit dem Willen der Beschwerdegegnerin im Sinne von Art. 895 Abs. 1 ZGB rechtlich gesch�tzten Besitz am Schuldbrief erworben hat. Die Beschwerdegegnerin kann sich damit nicht erfolgreich auf ein Retentionsrecht am Schuldbrief berufen, um sich der Herausgabeklage (Art. 641 Abs. 2 ZGB) zu widersetzen. Bei diesem Ergebnis kann dahingestellt bleiben, ob ein gen�gender Zusammenhang mit dem "gesch�ftlichen Verkehr" im Sinne von Art. 895 Abs. 2 ZGB bestehen w�rde, wie dies von der Beschwerdef�hrerin geltend gemacht wird. Ebenso wenig muss gepr�ft werden, ob und in welchem Umfang der Beschwerdef�hrerin tats�chlich eine Retentionsforderung gegen�ber der Beschwerdegegnerin zusteht.
Aus den dargelegten Gr�nden erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet und ist abzuweisen. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird die Beschwerdef�hrerin kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 9'500.-- wird der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Die Beschwerdef�hrerin hat die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 10'500.-- zu entsch�digen.