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Timestamp: 2018-03-22 05:46:22
Document Index: 262494909

Matched Legal Cases: ['§1', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 26', '§ 8', '§ 7', '§ 10', '§ 11', '§ 13', '§ 14', '§8', '§1', '§12']

Stachelditzges 1976 e.V. - Satzung
Stachelditzges 1976 e.V.
Niko Jung
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Satzung der K. G. Stachelditzges 1976 e.V.
§1 Rechtliche Stellung und Aufgaben der Gesellschaft
Die Gesellschaft heißt:
Karnevals-Gesellschaft Stachelditzges 1976 e. V.
Sitz und Gerichtsstand ist Düsseldorf.
Gründungstag ist der 29.04.1976.
Das Geschäftsjahr geht vom 01.04. bis 31.03.
Ziel und Zweck der Gesellschaft ist die Pflege des winterlichen Heimatbrauchtums (Karneval).
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft
fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt
Die Gesellschaft hat ordentliche und außerordentliche Mitglieder.
a) Jungmitglieder
Jungmitglied kann jeder werden, der noch nicht 18 Jahre alt ist.
Bei Überschreitung des 18. Lebensjahres muss das Jungmitglied sich entscheiden, ob es aktiv oder passiv weiter machen will.
Jungmitglieder sind über Aktivitäten der Gesellschaft nicht stimmbe­rechtigt.
Ein aktives Mitglied ist Uniformträger der Ge­sellschaft.
Es hat die Pflicht, an allen Mit­gliederversammlungen und Aktivitäten der Gesell­schaft teilzunehmen.
Passive Mitglieder brauchen keine Uniform zu tragen, sie sollten soweit möglich an allen Ver­anstaltungen der Gesellschaft teilnehmen.
Sie sind über Aktivitäten der Gesellschaft nicht stimmberechtigt.
2. Außerordentliche Mitglieder sind:
a) Senatoren
Senatoren sind Förderer der Gesellschaft.
Der Senator soll der Gesellschaft mit Rat und Tat zur Seite stehen.
b) Protektor
Der Protektor ist Hauptförderer der Gesellschaft.
Der Protektor kann seine Spenden voll Zweck bin­dend festlegen.
Ehrenmitglieder können ordentliche Mitglieder oder Dritte sein. Sie sind
beitragsfrei.
Sie brauchen nicht an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, sind jedoch immer gern gesehen.
Außerordentliche Mitglieder sind nicht stimmbe­rechtigt, sie bekommen die Mütze der Gesellschaft gestellt.
Die ordentliche Mitgliedschaft setzt einen schrift­lichen Aufnahmeantrag voraus.
Über die Aufnahme ent­scheidet zunächst der Vorstand, bei Ablehnung oder nicht genehmer Aufnahme die Mitgliederversammlung.
Die außerordentliche Mitgliedschaft verleiht der Vor­stand durch einstimmigen
§ 4 Wechsel der Mitgliedschaft
1. Ordentliche und außerordentliche Mitgliedschaft ist gleichzeitig möglich.
2. Der Wechsel von aktiver zu passiver Mitgliedschaft erfolgt durch schriftliche
3. Der Wechsel von passiver zu aktiver Mitgliedschaft bedarf einer Entscheidung der
nächsten Monatsver­sammlung.
4. Fehlt ein aktives Mitglied dreimal hintereinander unentschuldigt bei Mitgliederversammlungen oder Veranstaltungen der Gesellschaft und sonstigen of­fiziellen Anlässen, wird es automatisch passives Mitglied.
1. Jedes Mitglied kann seinen Austritt aus der Gesell­schaft unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündi­gungsfrist zum Monatsende erklären.
Die Erklärung muss gegenüber der Geschäftsstelle durch Einschreiben erfolgen.
2. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es gröblich das Ansehen der Gesellschaft geschädigt hat.
Dies ist auch gegeben, wenn Beitragsrückstand von mehr als 12 Monaten besteht oder keine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen dem Mitglied und der Ge­sellschaft möglich erscheint. Über den Ausschluss entscheidet die nächste Monats-versammlung.
3. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod eines Mit­­gliedes.
§ 6 Beiträge und Aufnahmegebühren
1. Mit der Aufnahme wird eine Aufnahmegebühr fällig.
2. Die Beiträge sind monatlich im Voraus zu leisten.
3. Die Höhe der Aufnahmegebühr und Beiträge wird durch die Jahreshauptversammlung festgelegt.
4. Alle Zahlungen sind bar an ein Mitglied des Vor­standes oder durch Überweisung auf das Konto der Gesellschaft vorzunehmen.
5. Bei echten wirtschaftlichen Schwierigkeiten kann das Mitglied eine Stundung des
Beitrages beantragen.
Hierüber entscheidet der Vorstand.
1. Monatsversammlung
Die Gesellschaft hält an einem bestimmten Tag eines jeden Monats eine Mitgliederversammlung ab, in der aktuelle Belange der Gesellschaft erörtert werden.
Hierüber wird ein Protokoll geführt, welches auf der nächsten Versammlung vorgelesen und genehmigt wird.
Die Versammlung ist mit den erschienenen Mitgliedern beschlussfähig.
Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, soweit die Satzung nicht ausdrück­lich etwas anderes vorsieht.
2. Jahreshauptversammlung
a) Die Monatsversammlung im Mai ist die Jahres­­hauptversammlung.
b) Zur Jahreshauptversammlung lädt der Vorstand unter Angabe der Tagesordnung 30 Tage vorher schriftlich ein (maß­geblich ist der Poststempel).
c) Evtl. Anträge zur Jahreshauptversammlung müssen 14 Tage vorher (maßgeblich ist der Poststempel) an den Vorstand schriftlich eingereicht werden.
d) Die Jahreshauptversammlung ist mit den erschie­nenen Mitgliedern beschlussfähig.
Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, soweit die Satzung nicht ausdrücklich etwas an­deres vorsieht.
e) In der Jahreshauptversammlung legt der Vorstand Rechenschaft ab.
Über seine Entlastung ist zu entscheiden.
f) Satzungsänderungen beschließt die Jahreshaupt­versammlung mit 3/4 Mehrheit.
Dasselbe gilt für die Festlegung der Aufnahmege­bühr und Beiträge.
g) Über die Versammlung ist ein Protokoll aufzuneh­men, das vom 1. Vorsitzenden zu unterschreiben ist.
3. Die außerordentliche Versammlung
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung
Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 7.2b, c, d, f, und g
4. Der Vorstand
a) Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, 1. Schatzmeister, 1. Geschäftsführer und deren jeweiligen Stellvertreter.
Jeweils 2 Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam.
b) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vor­sitzende, 1. Schatzmeister und der 1. Geschäftsführer.
c) Der Vorstand wird auf der Jahreshauptversammlung in geheimer Wahl gewählt, und zwar jeweils für zwei Jahre bis zur Neuwahl. Wiederwahlen sind zulässig.
d) Sollte ein Vorstandsmitglied aus dem Vorstand vor der abgelaufenen Zeit aus irgend einem Grund ausscheiden, so rückt automatisch sein Stellver­treter auf den Posten nach. Die nächste Monats­versammlung wählt dann für die Restzeit einen neuen Stellvertreter.
e) Sollte ein Stellvertreter vor der abgelaufenen Zeit aus irgend einem Grund ausscheiden, wählt die nächste Monatsversammlung für die Restzeit einen neuen Stellvertreter.
f) In den Vorstand können nur aktive Mitglieder gewählt werden, welche mindestens 18 Jahre alt sind und ein Jahr der Gesellschaft angehörten.
g) Der Vorstand soll möglichst jeden Monat vor einer Mitgliederversammlung zusammentreten. Über jede Versammlung ist ein Protokoll zu führen.
h) Der Vorstand kann jederzeit die Stellvertreter, Mitglieder oder Außenstehende zu seinen Versamm­lungen einladen.
i) Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
Nach Antrag in einer Monatsversammlung kann in der darauffolgenden Monatsversammlung ein Mit­glied des Vorstandes mit 3/4 Mehrheit abgewählt werden.
§ 8 Repräsentanten der Gesellschaft
1. Der 1. Vorsitzende repräsentiert die Gesellschaft.
2. Der Präsident wird in der Jahreshauptversammlung gleichzeitig mit einem Stellvertreter auf zwei Jahre gewählt.
Sie müssen beide aktive Mitglieder sein. Bei vor­zeitigem Ausscheiden wählt die nächste Monatsver­sammlung Stellvertreter.
Präsident und Stellvertreter können ent­sprechend § 7.3 j abgewählt werden.
3. Der Präsident hat die Aufgabe:
a) Innerhalb des ihm vom Vorstand gegebenen Rahmens die Veranstaltungen der Gesellschaft während der Session im Einvernehmen mit dem 1. Vorsitzenden bzw. Literaten vorzubereiten und zu leiten;
b) Außerhalb der Session die Aktivitäten der Ge­sellschaft in Zusammenarbeit mit dem 1. Vorsitzenden zu leiten;
c) im Einvernehmen mit dem 1. Vorsitzenden den Ses­sionsorden der Gesellschaft zu verleihen, sowie Ehrenkarten zu gewähren.
d) Der Präsident und der Elferratskommandant stellen den Elferrat zusam­men.
e) In der Jahreshauptversammlung gibt der Präsident einen Bericht auf seine
1. Zwei ordentliche Mitglieder stellen den 1. und 2. Kassenprüfer.
Der 1. Kassenprüfer scheidet nach einem Jahr aus, der 2. rückt nach.
Die Jahreshauptversammlung wählt einen neuen
2. Kassenprüfer.
Die direkte Wiederwahl des Ausge­schiedenen ist nicht möglich.
Die Kassenprüfer haben die Pflicht, das Vermögen der Gesellschaft vor der Jahreshauptversammlung zu über­prüfen und der Jahreshauptversammlung einen schriftlichen Bericht zu geben.
§ 10 In der Jahreshauptversammlung können außerdem
ein Literat ein Zeremonienmeister, ein Standartenträger, Paginnen, ein Wagenbaumeister und bei Bedarf weitere Funktioner gewählt werden.
§ 11 Mehrere Aufgaben können von einer Person übernommen werden.
Die Auflösung der Gesellschaft kann nur in einer au­ßerordentlichen Versammlung durch 3/4 Mehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
Die Einladung hierzu hat 30 Tage vorher (maßgeblich ist der Poststempel) schriftlich durch den Vorstand zu erfolgen.
Als einziger Tagesordnungspunkt ist die Auf­lösung der Gesellschaft anzugeben.
Bei Auflösung der Gesellschaft oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.
§ 13 Jedes Mitglied erhält eine Satzung.
§ 14 Satzungsänderungen - und Ergänzungsbeschlüsse
sowie Neufestsetzungen von Aufnahmegebühr und Beiträge werden allen Mitgliedern formlos zugeleitet.
Diese Neufassung der Satzung wurde von der Jahreshauptversammlung im Mai 1992 beschlossen und am 28.01.1993 ins Vereisregister eingetragen.
Der §8 wurde geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 21.05.1996
Die §1 und §12 wurden geändert durch gesetzliche Bestimmungen am 05.08.1999
© Stachelditzges 1976 e.V.