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Timestamp: 2018-02-25 13:22:21
Document Index: 285757511

Matched Legal Cases: ['§3', '§6', '§3', '§6', '§3', '§3', '§ 6', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 6', '§ 6']

von dec am 25.02.2017, 10:27
Dann muss dieser Fehler aber sowohl vom Geschäftsbereich BMVg respektive meiner TG-zahlenden Stelle als auch von meinem Finanzamt gemacht worden sein. Ich habe nämlich gestern wegen dieser Causa einen neuen Steuerbescheid für 2015 erhalten, in dem ich die abgeführten Steuern für TG-Zahlungen zurück erhalten habe.
von Rollo83 am 26.02.2017, 07:58
Dadurch das TG nach 6 nun steuerfrei ist kann man doch aber die gefahrenen Kilometer nicht mehr absetzten oder?
Ich bin auch von der Geschichte betroffen und müsste dann jetzt über die Steuererklärung mir die gesamte Versteuerunh vom TG für 2016 zurück holen. Rechnet sich das überhaupt wenn ich mal die Steuer gegen die Fahrtkosten setze ?
von RKDB am 06.03.2017, 17:05
ja das würde mich auch brennend interessieren ob es auch auf §3 Absatz 3 TGV zutrifft...!
Im Schreiben ist wirklich nur von §6 TGV die Rede...
und wenn ich es mir steuerrechtlich überlege, dürfte TG nach §3 eben gerade *nicht* steuerfrei ausbezahlt werden, weil nach den 3 Monaten man ja auch keine Verpflegungsmehraufwendungen steuerlich mehr geltend machen darf.
Bei der Wegstreckenentschädigung nach §6 TGV ist das anders, die dürfte der Arbeitgeber bis zu 30 Cent pro km steuerfrei auszahlen bei Dienstreisen - nicht aber bei Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte.
Mein Anschreiben ans FA lag schon fertig in der Schublade, werde jetzt aber mal abwarten wie sich dieser Thread hier weiter entwickelt...
von Zinnsoldat am 08.03.2017, 22:17
Aussage IUD:
ES EXISTIERT DERZEIT KEINE ENTSPRECHENDE REGELUNG FÜR TG-EMPFÄNGER NACH §3 !!!!!!!!!!!!!!
von RKDB am 12.03.2017, 16:19
Hallo Zinnsoldat,
hast Du ein Anschrieben vom Referat IUD bekommen oder war das ein Telefonat?
von Zinnsoldat am 23.03.2017, 21:06
Anschreiben kam vom BMVG Referat IUD II2 (datiert auf den 06.Jan 2017)
Das BAIUD schriebt dazu auf seiner Intranetseite:
"es existiert derzeit keine Vergleichbare Regelung für Empfänger von TG nach §3."
von YaNiSa am 23.04.2017, 14:50
ich stelle mir gerade auch die Frage, wie ich unsere Steuererklärung für das Jahr 2016 erledigen soll & wie ich mit den Jahren 2014 und 2015 weiter verfahren soll.
Jahr 2016 - Trennungsgeld nach § 6 bei täglicher Heimfahrt
Da das Trennungsgeld ja nun nicht mehr versteuert wird und die zuviel gezahlten Beträge über die Abrechnung ja bereits erstattet wurden, stelle ich mir nun die Frage, wie ich nun die Werbungskosten angeben soll.
Mein Mann erhält täglich Hin- und Rückfahrt mit je 0,20 Euro - nun steuerfrei - erstattet.
Also müsste jetzt für das Jahr 2016, da es ja nun keine erste Tätigkeitstätte mehr ist (Versetzung unter 48 Monaten), Hin- und Rückweg mit je 0,30 Euro pro gefahren km, als Werbungskosten anzusetzen sein.
Das Trennungsgeld - steuerfrei - muss dann gegengerechnet werden, so dass ich im Prinzip je 0,10 Euro (pro Hin- und Rückweg) noch angeben kann, oder wie verhält sich das Ganze nun?
Noch eine weitere Sache wäre ja dann, dass mein Mann einen Verpflegungskostenzuschuss in Höhe von 2,05 Euro pro Tag, an dem er über 10 Stunden unterwegs ist, erhält.
Da es ja nun eine Auswärtstätigkeit ist, müsste ja für die ersten 3 Monate auch ein Mehraufwand für Verpflegung geltend gemacht werden können.
Wie wird dieser denn nun berechnet? Verpflegungsmehraufwand wäre über 8 Stunden - 12 Euro. 2,05 Euro werden bereits steuerfrei erstatten und für das Mittagessen in der Kaserne wird ein Betrag von 3,?? Euro bezahlt. Kann überhaupt ein Mehraufwand für Verpflegung geltend gemacht werden???
Eine andere Frage stellt sich für die Jahre 2014 und 2015.
Im Jahr 2014 hat mein Mann komplett Trennungsgeld nach § 3 bekommen. Hier wurden bei der Steuer nur die einfachen km angegeben und anerkannt. Gegengerechnet wurde nichts, da alles komplett versteuert wurde. (Richtig so, oder hätte ich etwas gegenrechnen müssen?) Versetzung auch unter 48 Monaten, sodass ja hier nunmal auch eine auswärtige Tätigkeit vorliegen würde und somit auch Hin- und Rückfahrt als Werbungskosten geltend gemacht werden können!? (Hätte ich das 2015 schon machen müssen oder ist das erst jetzt durch die Änderung klar!?)
Steuerbescheid ist auch schon rechtskräftig.
Trennungsgeld nach § 3 wird doch weiterhin versteuert und betrifft nicht die Änderungen aus 2016, oder!?
2015 hatten wir eine Mischung aus TG nach § 3 und § 6 - beides knapp ein halbes Jahr. Angegeben wurden immer die einfachen km. Gegengerechnet wurde nichts, da alles versteuert wurde.
Ich bin wirklich total überfordert und umso mehr ich lese, denke ich, dass ich in den letzten Jahren schon komplett alles falsch angegeben habe.
Registriert: 30.10.2016, 20:20
von Thamina am 24.04.2017, 08:43
Hallo YaNisa,
wir stehen vor dem gleichen Problem. Angefangen mit der Steuererklärung und keinen Plan mehr, auch TG nach § 6 bei täglicher Heimkehr.
Einzig wirklich beantworten kann ich Dir, der Verpflegungszuschuß wird weiter versteuert.
Und auch weiterhin über die Gehaltsabrechnung verrechnet.
Ansonsten haben wir letzte Woche einfach mal stumpf beim Finanzamt angerufen, weil wir eben auch nichts falsch machen wollen. Aussage, wir dürfen keine Beratung machen, sie wäre sich auch nicht sicher und evtl. müßten wir das ganze als tägliche Reisekosten abrechnen, da der Dienstposten ja eben nicht fest ist........aber sicher war sie sich da auch nicht und im Endeffekt waren wir genauso schlau wie vorher.....
Im weiteren Bekanntenkreis haben wir einen Steuerberater, diesen werden wir die Tage mal um Auskunft ersuchen.
Die Bundeswehr ist fein raus mit ihrem Schreiben und dem dezenten Hinweis, dass die Beträge anzugeben sind. Aber wo und wie sagt einem keiner und welche Auswirkungen es auch auf die vorherigen Jahre hat.
Ich hoffe der Steuerberater kann uns weiterhelfen, sollte ich verwertbare Ergebnisse erhalten, teile ich sie hier mit....
von YaNiSa am 24.04.2017, 17:45
Über eine Nachricht nach dem Gespräch würde ich mich freuen.
Ich habe gerade mal nachgesehen - bei uns wird selbst der Verpflegungszuschuss nicht mehr versteuert. Monatelang schon nicht mehr. Bei dem einen so, bei dem anderen so!? Sehr merkwürdig das ganze.
von Thamina am 06.05.2017, 07:47
also nach Rücksprache mit einem Steuerberater liegt keine erste Tätigkeitsstätte (weil Dienstposten befristet) vor und deshalb wird das ganze als Reisekosten abgerechnet und nicht als Entfernungspauschale.
Vorteil: Der Kilometer wird mit 60 Cent, anstatt mit 30 Cent bei der Entfernungspauschale abgerechnet.
Das unversteuerte Trennungsgeld ist aber in jedem Fall mitanzugeben. (Vom Arbeitgeber werden 30 Cent Trennungsgeld pro Kilometer gezahlt).
Unter dem Strich dürfte man keinen Nachteil haben.
Das ganze ist bei den Werbungskosten (Anlage N) ab Feld 49 einzutragen.
Ich hoffe mit der Info konnte ich weiterhelfen,