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Timestamp: 2019-10-15 13:22:41
Document Index: 145288671

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 11', '§ 1612', '§ 1578', '§ 1361', '§ 1361', '§ 1579', '§ 1613', '§ 1603', 'BGH', '§ 1603', '§ 1613', 'BGH', '§ 120', '§ 33', '§ 94', '§ 528', 'BGH', 'BGH', '§ 252', '§ 252', '§ 69', '§ 254', '§ 252', '§ 69', '§ 252', '§ 252', '§ 252', '§ 254', '§ 110', '§ 36', '§ 36', '§ 94', '§ 1578', '§1578', '§ 238', '§238']

Rechtsprechung - Suchergebnis - 15.10.2019 15:22h
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Familienrecht-Unterhaltsrecht - Übergeleitete Ansprüche Unterhaltserstattung
4 UF 21/19
1. Da Spesen oft dem entstandenen Aufwand entsprechen, kann regelmäßig von ihrer Bewertung nach steuerrechtlichen Grundsätzen ausgegangen werden. Deshalb wird bei steuerfreien Spesen vermutet, dass nur ein tatsächlich entstandener Aufwand abgedeckt wurde, In diesen Fällen kann allenfalls eine häusliche Ersparnis berücksichtigt werden, die in den Leitlinien der Oberlandesgerichte (Ziff. 1.4) regelmäßig mit 1/3 geschätzt wird. Ist auch eine häusliche Ersparrnis ausgeschlossen (z.B. beim Kilometergeld), scheidet eine Zurechnung dieser Entgelte vollständig aus (Wendt/Dose, Unterhaltsrecht, 9. Aufl. 2015, § 1 Rn. 82).
2. Der Kinderzuschlag ist entsprechend der sozialrechtlichen Regelung in § 11 Abs. 1 S. 5 SGB II als Einkommen des Kindes anzusehen.
3. Keine, auch keine analoge Anwendung des § 1612b BGB auf den Kinderzuschlag.
4. Der Kinderzuschlag muss immer seine sozialrechtliche Aufgabe erfüllen können. Das Kind darf folglich durch die Berücksichtigung des Kinderzuschlags als Einkommen im Rahmen einer Unterhaltsberechnung im Ergebnis nicht (wieder) sozialhilfebedürftig werden.
Aktenzeichen: 4UF21/19 Paragraphen: Datum: 2019-07-04
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9 WF 7/19
Die Frage, ob ein Trennungsunterhaltsanspruch - wegen einer nach § 1578b BGB vorzunehmenden Befristung des Anspruchs auf nachehelichen Unterhalt auf die Dauer von zwei Jahren, die bei zügiger Durchführung des Scheidungsverfahrens zu diesem Zeitpunkt abgelaufen gewesen wären - gemäß §§ 1361 Abs. 3, 1579 Nr. 8 BGB auf Null herabzusetzen ist, kann im Verfahrenskostenhilfeverfahren jedenfalls nicht zum Nachteil des Unterhaltsberechtigten durchentschieden werden.
BGB § 1361 Abs 3, § 1579 Nr 8
Aktenzeichen: 9WF7/19 Paragraphen: Datum: 2019-06-04
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XII ZB 613/16
Müssen von konkurrierenden gleichrangigen Kindesunterhaltsverpflichtungen einzelne gemäß § 1613 Abs. 1 BGB nicht mehr erfüllt werden, steht dieses Geld im Sinne des § 1603 Abs. 2 Satz 1 BGB für anderweitigen Mindestkindesunterhalt zur Verfügung. Dies gilt auch, soweit sich auf der Grundlage konkreter Umstände für die Zukunft prognostizieren lässt, dass einzelne gleichrangige Kindesunterhaltsansprüche nicht geltend gemacht werden (Abgrenzung zu Senatsurteil vom 13. April 2005 - XII ZR 273/02, BGHZ 162, 384 = FamRZ 2005, 1154).
BGB § 1603 Abs 2 S 1, § 1613 Abs 1
Aktenzeichen: XIIZB613/16 Paragraphen: Datum: 2019-05-22
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BGH - OLG Dresden - AG Dresden
FamFG § 120 Abs 1
SGB II § 33 Abs 2 S 3
SGB XII § 94 Abs 3
Aktenzeichen: XIIZB560/16 Paragraphen: Datum: 2019-05-08
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1. Zur Anrechnung eines Rückforderungsanspruchs nach § 528 Abs. 1 BGB im Rahmen der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 20.Februar 2019 - XII ZB 364/18, zur Veröffentlichung bestimmt).
2. Die Grundsätze zur Ermittlung der Leistungsfähigkeit von verheirateten Kindern für den Elternunterhalt gelten auch dann, wenn beide Ehegatten ihren jeweiligen Eltern zum Unterhalt verpflichtet sind (im Anschluss an Senatsurteil vom 28. Juli 2010 - XII ZR 140/07, BGHZ 186, 350 = FamRZ 2010, 1535 und Senatsbeschluss vom 5. Februar 2014 - XII ZB 25/13, BGHZ 200, 157 = FamRZ 2014, 538).
Aktenzeichen: XIIZB365/18 Paragraphen: Datum: 2019-03-20
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Familienrecht-Unterhaltsrecht - Unterhaltspflicht/Erwerbsbemühungen
12 WF 198/18
1. Gemäß § 252 Abs. 2 FamFG sind Einwendungen nach den Absätzen 3 und 4 nur zulässig, wenn der Antragsgegner zugleich erklärt, inwieweit er zur Unterhaltsleistung bereit ist und dass er sich insoweit zur Erfüllung des Unterhaltsanspruchs verpflichtet. Hierdurch soll der Antragsgegner angehalten werden, sich über die Berechtigung des Unterhaltsanspruchs Klarheit zu verschaffen und sich dazu gegebenenfalls rechtlich beraten zu lassen. Der Antragsgegner kann auch die Erklärung abgeben, keinen Unterhalt zahlen zu wollen, da er insgesamt leistungsunfähig ist(vgl. Macco in: MükoFamFG, 3. Auflage 2018, § 252 Rn. 14).
2. Gemäß § 69 Abs. 1 Satz 1 FamFG ist der Beschluss des Amtsgerichts aufzuheben und der Antragstellerin ist gemäß § 254 FamFG mitzuteilen, dass zulässige Einwendungen erhoben worden sind. Eine darüber hinausgehende Entscheidung in der Sache kann durch das Beschwerdegericht nicht getroffen werden. Dies beruht auf den Besonderheiten des vereinfachten Verfahrens, in dem eine materiell-rechtliche Prüfung von zulässigen Einwendungen im Sinne von § 252 Abs. 2 FamFG nicht vorgesehen ist.
FamFG § 69 Abs 1 S 1, § 252 Abs 2, § 252 Abs 3, § 252 Abs 4, § 254
Aktenzeichen: 12WF198/18 Paragraphen: Datum: 2019-01-29
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Familienrecht-Unterhaltsrecht - Unterhaltstitel Ausländischer Unterhaltstitel
XII ZB 109/17
FamFG § 110
AUG § 36, §§ 36ff
Aktenzeichen: Paragraphen: Datum: 2018-10-10
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SGB XII § 94 Abs 3 Nr 2
Aktenzeichen: XIIZB384/17 Paragraphen: Datum: 2018-09-12
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BGB § 1578b Abs 1
Aktenzeichen: XIIZB84/15 Paragraphen: BGB§1578b Datum: 2016-06-08
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Aktenzeichen: Düsseldorfer Tabelle Paragraphen: Datum: 2016-01-12
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FamFG § 238 Abs 1 S 2
Aktenzeichen: 13UF143/15 Paragraphen: FamFG§238 Datum: 2015-12-22
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