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Timestamp: 2016-10-22 09:06:13
Document Index: 250559929

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 89', 'Art. 3', 'Art. 26', 'Art. 27', 'Art. 46', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

1C_489/2015 � � Urteil vom 25. Februar 2016
B�renplatz 1, Postfach, 3076 Worb,
Betriebserweiterung Schreinerei; Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands,
A.a.�Auf der in der Wohnzone W2 liegenden Parzelle Nr. 4169 an der Maurm�slistrasse 20/22 in Worb wird seit 1944 eine M�belwerkst�tte-Schreinerei betrieben. Nach einem Brand im Jahr 1999 erteilte die Einwohnergemeinde Worb dem damaligen Betriebsinhaber W.________ am 16. Dezember 1999 die Baubewilligung f�r einen Neuaufbau. Die Bauarbeiten wurden im Jahr 2000 abgeschlossen.
Im Januar 2010 verlegten die Firma X.________ und die Y.________ GmbH ihre T�tigkeiten in das Geb�ude an der Maurm�slistrasse 20/22. Im Fr�hjahr 2010 wurden im Erdgeschoss eine Balkenlage mit einer neuen Sp�neabsauganlage eingebaut und weitere Maschinen ersetzt oder neu angeschafft. Der Betrieb ist nun haupts�chlich auf Bauschreinerarbeiten ausgerichtet.
Auf eine Anzeige hin stellte das Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland am 15. Dezember 2010 fest, dass sowohl die Nutzungsintensivierung als auch die baulichen Massnahmen einer Baubewilligung bed�rfen. Daraufhin reichte die A.________ AG, an welche die Parzelle Nr. 4169 in der Zwischenzeit �bertragen worden war, ein nachtr�gliches Baugesuch ein. Die Gemeinde Worb erteilte am 20. Mai 2011 die Baubewilligung und wies die von zahlreichen Nachbarn gegen das Baugesuch erhobene Einsprache ab. Weiter verpflichtete sie die A.________ AG, den bestehenden Kamin um ca. 260 cm zu verl�ngern. Eine von Nachbarn dagegen erhobene Beschwerde hiess die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) mit Entscheid vom 29. Februar 2012 gut, soweit das Verfahren nicht gegenstandslos geworden war. Sie hob den Entscheid der Gemeinde Worb mit Ausnahme der Anordnung bez�glich des Kamins auf und wies die Sache zum Entscheid �ber die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands an die Gemeinde zur�ck. Die A.________ AG erhob gegen diesen Entscheid Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Dieses wies das Rechtsmittel mit Urteil vom 2. April 2013 ab.
A.b.�Am 24. Mai 2013 forderte die Gemeinde Worb die A.________ AG auf, zum weiteren Vorgehen Stellung zu nehmen. Die A.________ AG reichte daraufhin ein am 18. Juli 2013 unterzeichnetes Baugesuch ein, das Schallisolationsmassnahmen am Haupttor, ein neues Parkplatzregime sowie die Verl�ngerung des Heizungskamins um 260 cm umfasste. Zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands reichte sie zudem ein Betriebskonzept ein und hielt fest, gegebenenfalls seien weitere Massnahmen zu verf�gen (Schallschutzfenster, Drosselung der Absauganlage, L�rmmessung). Gegen das Bauvorhaben einschliesslich der Genehmigung des Betriebskonzepts erhoben unter anderem die im Rubrum als Beschwerdegegner aufgef�hrten Personen Einsprache.
Mit Verf�gung vom 22. November 2013 bewilligte die Gemeinde Worb das Bauvorhaben unter Bedingungen und Auflagen (Ziff. I der Verf�gung: Gesamtbauentscheid) und erliess folgende Anordnungen zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands (Ziff. II der Verf�gung: Wiederherstellungsentscheid) :
"1. Zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustandes wird gegen�ber der A.________ AG und gegen�ber allf�lligen anderen im Betrieb t�tigen nat�rlichen und juristischen Personen Folgendes angeordnet:
a. [Nachr�stung der bestehenden Absauganlage]
b. [Bauliche Schallschutzmassnahmen an der S�dfassade]
c. [Zeitliche Beschr�nkung des Betriebs der Absauganlage]
d. T�ren, Tore und Fenster sind geschlossen zu halten, wenn l�rmintensive Anlagen betrieben werden.
e. Am Standort Maurm�slistrasse 20/22 d�rfen maximal acht Personen t�tig sein.
f. S�mtliche Wegfahrten von der Schreinerei an der Maurm�slistrasse 20/22 mit motorisierten Fahrzeugen haben gegen S�den zu erfolgen, �ber die Gurnigelstrasse oder �ber den Moosh�beliweg.
g. Anlieferungen mit Lastwagen (ab 3,5 t) sind nur zul�ssig f�r Baumaterial, das am Standort Maurm�slistrasse 20/22 verarbeitet oder bearbeitet wird. Verbrauchsmaterial und Baumaterial, das keiner Bearbeitung bedarf, muss direkt auf die Baustelle geliefert oder in ein externes Lager transportiert werden und darf nicht an den Standort Maurm�slistrasse 20/22 angeliefert werden. Die A.________ AG hat der Bauabteilung monatlich unaufgefordert Kopien der Lieferscheine zuzustellen. Die Bauabteilung beh�lt sich das Recht vor, Stichproben durchzuf�hren.
h. Die Zu- und Wegfahrt mit Lastwagen �ber 7,5 t zum Betrieb ist untersagt. Pro Jahr steht ein Kontingent von 6 Zu- und Wegfahrten mit schwereren Lastwagen zur Verf�gung. Die Wegfahrt �ber den Moosh�beliweg hat eine H�henbeschr�nkung von 3,70 m (Unterf�hrung Bahn). Sollten die Lastwagen h�her sein, ist in den kontingentierten 6 F�llen die Wegfahrt �ber die Maurm�slistrasse gestattet.
i. Pro Jahr d�rfen mit Lastwagen (ab 3,5 t-7,5 t) maximal 40 Zu- und Wegfahrten zum Betrieb stattfinden.
j. Die Schreinerei darf nur von Montag bis Freitag (ohne Feiertage) zwischen 07:00 und 12:00 Uhr und zwischen 13:00 und 17:30 Uhr betrieben werden. Die Bauabteilung beh�lt sich das Recht vor, Stichproben durchzuf�hren.
k. Motorfahrzeuge sind auf den mit dieser Baubewilligung festgelegten Parkpl�tzen abzustellen. Die Parkpl�tze 1-5 vor dem Geb�ude sind gut sichtbar an der Fassade zu beschriften. Das Parkieren auf der Wiese ist untersagt. Die Parkpl�tze 1-5 sind freizuhalten, wenn Anlieferungen erfolgen.
l. Mehr als nicht st�rende gewerbliche Nutzungen, die funktionell nicht zur besitzstandsgesch�tzten Schreinerei geh�ren, sind untersagt, insbesondere auch in den R�umlichkeiten im Keller.
Gegen den Entscheid der Gemeinde erhoben sowohl die Einsprecher als auch die A.________ AG Beschwerde. Die BVE hiess beide Beschwerden mit Entscheid vom 5. Juni 2014 teilweise gut. Den Gesamtbauentscheid best�tigte sie (Dispositiv-Ziffer 1). Zur Wiederherstellung entschied sie, soweit vorliegend von Interesse, Folgendes:
"2. In teilweiser Gutheissung der Beschwerden der [Einsprecher] wird Ziffer II/1 des Bau- und Wiederherstellungsentscheids der Gemeinde Worb vom 22. November 2013 wie folgt ge�ndert:
Bst. e Das Betriebsgeb�ude an der Maurm�slistrasse 20/22 darf h�chstens von f�nf Personen (inkl. Betriebsinhaber) genutzt werden. Diese Massnahme ist bis am 31. Dezember 2014 umzusetzen. Die Namen der f�nf Personen und die amtlichen Kennzeichen ihrer Fahrzeuge sind der Bauabteilung der Gemeinde j�hrlich bis am 10. Januar sowie im Fall von �nderungen zu melden.
3. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde der [A.________ AG] wird Ziffer II/1 des Bau- und Wiederherstellungsentscheids der Gemeinde Worb vom 22. November 2013 wie folgt ge�ndert:
Bst. c [Zeitliche Beschr�nkung des Betriebs der Absauganlage]
Bst. j Die Maschinen und Absauganlage der Schreinerei d�rfen nur von Montag bis Freitag (ohne Feiertage) zwischen 07.00 und 12.00 Uhr und zwischen 13.00 und 17.30 Uhr betrieben werden. Materiallieferungen zum oder vom Betrieb sind ebenfalls nur in dieser Zeit zul�ssig.
4. Ziffer II des Bau- und Wiederherstellungsentscheids der Gemeinde Worb vom 22. November 2013 wird von Amtes wegen wie folgt erg�nzt: Die Massnahmen von Ziff. II/1 Bst. d sowie Bst. f bis k gelten ab sofort.
5. Im �brigen wird der Bau- und Wiederherstellungsentscheid der Gemeinde Worb vom 22. November 2013 best�tigt und die Beschwerden abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
Gegen den Entscheid der BVE erhoben wiederum sowohl die A.________ AG als auch die Einsprecher Beschwerde. Beide Seiten kritisierten die Anordnung betreffend die Anzahl zul�ssiger Personen am Betriebsstandort. W�hrend die A.________ AG deren Erh�hung auf acht forderte, beantragten die Einsprecher eine Reduktion auf zwei. Mit Urteil vom 19. August 2015 vereinigte das Verwaltungsgericht die beiden Verfahren und wies die Beschwerden ab, soweit es darauf eintrat.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 24. September 2015 beantragt die A.________ AG, das verwaltungsgerichtliche Urteil sei aufzuheben, soweit damit ihre Beschwerde abgewiesen worden sei. Die Wiederherstellungsanordnung betreffend die zul�ssige Anzahl Personen am Betriebsstandort sei wie folgt zu fassen:
"Am Standort Maurm�slistrasse 20/22 d�rfen maximal acht Personen t�tig sein."
"Am Standort Maurm�slistrasse 20/22 d�rfen maximal acht Personen t�tig sein. Auf dem Betriebsareal an der Maurm�slistrasse 20/22 d�rfen nicht mehr als f�nf Privatfahrzeuge von Mitarbeitenden inkl. Betriebsinhaber abgestellt werden. Die amtlichen Kennzeichen dieser Fahrzeuge sind der Bauabteilung der Gemeinde zu melden."
Subeventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen.
Die BVE, das Verwaltungsgericht und die Beschwerdegegner beantragen die Abweisung der Beschwerde. Die Gemeinde Worb verweist auf ihren eigenen Entscheid und verzichtet auf einen f�rmlichen Antrag.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 5. November 2015 hat das Bundesgericht der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid �ber bau- und planungsrechtliche Wiederherstellungsmassnahmen. Dieser unterliegt der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG). Die Beschwerdef�hrerin ist Adressatin des angefochtenen Entscheids und in schutzw�rdigen Interessen betroffen. Sie ist somit nach Art. 89 Abs. 1 BGG zur Beschwerde legitimiert. Auf ihre Beschwerde ist einzutreten.
2.1.�Das Verwaltungsgericht f�hrt im angefochtenen Urteil aus, die Gemeinde h�tte den Wiederaufbau des Betriebsgeb�udes nach dem Brand im Jahr 1999 wegen der fehlenden Zonenkonformit�t in der Wohnzone W2 nicht bewilligen d�rfen. Nach der Praxis zu Art. 3 des Baugesetzes des Kantons Bern vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0) bestehe jedoch eine Besitzstandsgarantie im Rahmen des Umfangs, in dem die Schreinerei bis zum Zuzug der beiden neuen Unternehmen betrieben worden sei. Aus den Akten ergebe sich insofern, dass nach dem Wiederaufbau des Betriebsgeb�udes im Jahr 1999 eine M�belwerkst�tte-Schreinerei mit einem bis drei Angestellten untergebracht gewesen sei, so dass mit dem damaligen Inhaber und seiner Ehefrau insgesamt drei bis f�nf Personen zum Betrieb geh�rt h�tten. Zudem habe der Betrieb �ber einen Lieferwagen verf�gt. Da Inhaber und Mitarbeitende mit dem Auto zur Arbeit gefahren seien, seien dem Betrieb insgesamt f�nf Fahrzeuge zuzurechnen gewesen. Der Betrieb sei j�hrlich zwei- bis dreimal mit Holzplatten beliefert worden. In der Folge sei es aufgrund der Pensionierung von W.________ zu einer vor�bergehenden Reduktion der Betriebst�tigkeit gekommen, was die Besitzstandsgarantie jedoch nicht tangiere. Diese umfasse deshalb eine Nutzung des Grundst�cks als Schreinerei mit drei bis f�nf Personen.
Der von der Besitzstandsgarantie gesch�tzten M�belwerkst�tte- Schreinerei mit drei bis f�nf Mitarbeitenden sowie f�nf Fahrzeugen, darunter einem Lieferwagen, stehe heute ein haupts�chlich auf Bauschreinerarbeiten ausgerichteter Betrieb mit drei Inhabern, acht Angestellten sowie vier Lieferwagen und acht bis neun Personenwagen gegen�ber. Zudem h�tten seit der Zusammenlegung der drei Unternehmen die Zulieferungen zur Schreinerei zugenommen: fr�her sei zwei bis dreimal im Jahr Material geliefert worden, heute rund f�nfmal im Monat mit Lastwagen zwischen 3,5 und 14,5 t. Im neuen Betrieb arbeiteten die Besch�ftigten mehrheitlich auf Baustellen. W�hrend sich einige Mitarbeitende direkt dorthin beg�ben, k�men andere am Morgen zun�chst in die Schreinerei, um auf den Baustellen ben�tigtes Material und Werkzeug bereitzustellen und in die Lieferwagen zu verladen. Abends kehrten sie zum Entladen der Fahrzeuge wieder zum Betriebsgeb�ude zur�ck. Dieses werde demnach vor allem als Ausgangs- und R�ckkehrpunkt benutzt. Demgegen�ber seien die Mitarbeitenden des urspr�nglichen Betriebs vorwiegend ganztags in der Schreinerei t�tig gewesen.
2.2.�Die Beschwerdef�hrerin kritisiert diese Ausf�hrungen zum Umfang der Besitzstandsgarantie und der ohne Bewilligung vorgenommenen Nutzungsintensivierung nicht. Sie ist jedoch der Auffassung, die durch die Vorinstanz best�tigte Beschr�nkung der Personenzahl verletze die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) und die Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV), da sie unverh�ltnism�ssig sei.
3.1.�Gesetzliche Grundlage f�r die vom Verwaltungsgericht best�tigte Anordnung bildet Art. 46 BauG. Danach verf�gt die zust�ndige Baupolizeibeh�rde die Einstellung der Bauarbeiten, wenn ein Bauvorhaben ohne Baubewilligung oder in �berschreitung einer Baubewilligung ausgef�hrt wird oder bei der Ausf�hrung eines bewilligten Vorhabens Vorschriften missachtet werden (Abs. 1). Die Baupolizeibeh�rde setzt sodann dem jeweiligen Grundeigent�mer oder Baurechtsinhaber eine angemessene Frist zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustandes unter Androhung der Ersatzvornahme (Abs. 2).
3.2.�Die Beschwerdef�hrerin kann sich neben der Eigentumsgarantie auch auf die Wirtschaftsfreiheit berufen, zumal sie durch die Anordnung in der freien Aus�bung ihrer privatwirtschaftlichen T�tigkeit tangiert wird. In beider Hinsicht muss die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands verh�ltnism�ssig sein (Art. 36 Abs. 3 BV). Das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip verlangt, dass eine Massnahme f�r das Erreichen des im �ffentlichen oder privaten Interesse liegenden Ziels geeignet und erforderlich ist und sich f�r die Betroffenen in Anbetracht der Schwere der Grundrechtseinschr�nkung als zumutbar erweist (BGE 140 I 2 E. 9.2.2 S. 24 mit Hinweisen).
Ein Wiederherstellungsbefehl erweist sich dann als unverh�ltnism�ssig, wenn die Abweichung vom Gesetz gering ist und die ber�hrten �ffentlichen Rechtsg�ter den Schaden, welcher der Eigent�merin durch die Wiederherstellung entst�nde, nicht zu rechtfertigen verm�gen. Auf den Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit kann sich auch eine Bauherrin berufen, die nicht gutgl�ubig gehandelt hat. Sie muss aber in Kauf nehmen, dass die Beh�rden aus grunds�tzlichen Erw�gungen, namentlich zum Schutz der Rechtsgleichheit und der baulichen Ordnung, dem Interesse an der Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustands erh�htes Gewicht beimessen und die der Bauherrin allenfalls erwachsenden Nachteile nicht oder nur in verringertem Masse ber�cksichtigen (BGE 132 II 21 E. 6.4 S. 39 f.; Urteil 1C_535/2012 vom 4. September 2013 E. 4.2.1).
3.3.�Das Verwaltungsgericht hielt zur Frage der Verh�ltnism�ssigkeit fest, es bestehe allgemein ein gewichtiges �ffentliches Interesse an der Durchsetzung der Zonenordnung, wobei im konkreten Fall seit der Betriebserweiterung die zonenwidrigen Immissionen betr�chtlich zugenommen h�tten. Als gutgl�ubig k�nne die Beschwerdef�hrerin nicht gelten. Allgemein werde vorausgesetzt, dass die Bewilligungspflicht f�r Bauvorhaben bekannt sei. Indessen sei der Bauherrin darin zuzustimmen, dass das Erfordernis einer Baubewilligung bei einer Nutzungs�nderung bzw. -intensivierung weniger offenkundig sei als bei baulichen Massnahmen. Es sei deshalb nur von einem schwachen Grad der B�sgl�ubigkeit auszugehen. Daran �ndere nichts, dass die kommunalen Beh�rden nach Eingang der baupolizeilichen Anzeige der Einsprecher zun�chst von der Bewilligungsfreiheit der im Jahr 2010 erfolgten �nderungen ausgegangen seien.
Mit Blick auf die Eignung der angeordneten Massnahmen legte das Verwaltungsgericht dar, es gehe bei der Reduktion der Anzahl Mitarbeiter nicht in erster Linie um den im Schreinereigeb�ude verursachten (Maschinen-) L�rm. Diesem w�rden andere, nicht mehr umstrittene Massnahmen Abhilfe schaffen (Schallschutzmassnahmen am Geb�ude, Betriebsvorschriften f�r die Nutzung des Geb�udes und der Maschinen). Die noch in Frage stehenden nachteiligen Auswirkungen auf die Nachbarschaft best�nden zum einen im L�rm, der durch die T�tigkeiten vor dem Betriebsgeb�ude verursacht werde, also durch das Bereitstellen von Material und Werkzeugen, das Be- und Entladen der Lieferfahrzeuge, das Umparkieren von Fahrzeugen, die Anlieferung von Material usw. Zum anderen habe die Betriebsvergr�sserung zu zus�tzlichem Verkehrsaufkommen auf der Maurm�slistrasse gef�hrt, was die Nachbarschaft ebenfalls beeintr�chtige. Dass diese Auswirkungen mit einer Reduktion der im Schreinereibetrieb besch�ftigten Personen verringert werden k�nnten, liege auf der Hand. So beeinflusse deren Anzahl letztlich die Kapazit�t des Betriebs und die damit einhergehenden Emissionen, indem weniger Mitarbeitende mit ihren privaten Fahrzeugen zur Arbeit k�men und weniger Material umgeschlagen werde, was sich wiederum auf den Zulieferverkehr und die Gr�sse des Lieferwagenparks der Bauherrin auswirken d�rfte. Hierdurch werde eine L�rmreduktion erzielt, auch wenn alle f�nf Personen gleichzeitig am Betriebsstandort im Einsatz seien.
Die Reduktion der Anzahl Mitarbeiter sei zudem erforderlich. Gleich taugliche, aber weniger weitgehende Massnahmen seien nicht ersichtlich und w�rden von den Verfahrensbeteiligten auch nicht zur Diskussion gestellt. Insbesondere w�ren Betriebsvorschriften im Sinn von zeitlichen Einschr�nkungen f�r das Bereitstellen und den Transport des Materials nicht milder. Die Bauherrin sei darauf angewiesen, diese Arbeiten morgens vor den Eins�tzen auf den Baustellen und abends nach Arbeitsschluss auf den Baustellen durchf�hren zu k�nnen. Aus betrieblicher Sicht bildeten zeitliche Beschr�nkungen daher keine Alternative zur Reduktion der Besch�ftigtenzahl. Auch die Anordnung, dass die am Betriebsstandort arbeitenden Personen der Gemeinde bekanntzugeben seien, sei erforderlich. Es handle sich um eine Sicherungsmassnahme, welche die Kontrolle der Wiederherstellungsmassnahmen erleichtern solle.
Schliesslich seien die Wiederherstellungsmassnahmen auch zumutbar. Der rechtswidrige Zustand weiche nicht nur geringf�gig von der zul�ssigen Nutzungsordnung ab, weshalb die Wiederherstellung auch unter Ber�cksichtigung der eher schwach ausgepr�gten B�sgl�ubigkeit der Bauherrin unumg�nglich sei. Deren wirtschaftliche Interessen an einer Weiterf�hrung des Betriebs im heutigen Umfang m�ssten dahinter zur�cktreten.
Insgesamt w�rden die Wiederherstellungsmassnahmen gew�hrleisten, dass das Grundst�ck nicht �ber das besitzstandsgesch�tzte Mass hinaus genutzt werde. Dies gelte auch unter Ber�cksichtigung der Neuausrichtung des Betriebs, der sich von einer M�belwerkst�tte-Schreinerei zu einer Bauschreinerei entwickelt habe. Auf der einen Seite w�rden die am Betriebsstandort anfallenden immissionstr�chtigen Arbeiten im Vergleich zum fr�heren Betrieb durch die von der Gemeinde angeordneten Vorschriften zeitlich beschr�nkt und seien am Geb�ude Schallschutzmassnahmen vorgesehen. Auf der anderen Seite k�nne die Beschwerdef�hrerin weitere Personen besch�ftigen, die sich direkt auf die Baustellen begeben w�rden, wie das bereits heute der Fall sei. Dies wirke sich auf die Materialzulieferungen und die Materialverarbeitung im Geb�ude aus. Somit d�rfte eine Bauschreinerei mit maximal f�nf am Betriebsstandort besch�ftigten Personen unter dem Gesichtspunkt der Besitzstandsgarantie insgesamt in etwa der fr�heren M�belwerkst�tte-Schreinerei mit bis zu f�nf Mitarbeitenden entsprechen.
3.4.�Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, sie m�sse als gutgl�ubig gelten. Die kommunalen Beh�rden selbst seien von der Bewilligungsfreiheit ausgegangen. Es k�nne ihr nicht der Vorwurf gemacht werden, sie h�tte sich nicht erkundigt. Wenn sie dies getan h�tte, h�tten ihr die Gemeindebeh�rden gesagt, es bestehe keine Baubewilligungspflicht.
Weiter macht sie geltend, die auferlegten Massnahmen seien zur Immissionsreduktion ungeeignet. Wenn bereits heute den Tag hindurch weniger als f�nf Personen am Betriebsstandort anwesend seien, k�nne die angeordnete Reduktion auf eben diese Zahl keine Beschr�nkung der Betriebskapazit�t zur Folge haben. Auch eine Reduktion des Zulieferverkehrs sei damit nicht verbunden. Der Lastwagenverkehr sei kontingentiert und auch bei einer Beschr�nkung auf f�nf Personen d�rfe das Kontingent ausgesch�pft werden. Der Lieferwagenverkehr dagegen sei nicht kontingentiert. Der Einsatz der Lieferwagen sei aber nicht abh�ngig von der Anzahl der am Betriebsstandort t�tigen Personen, sondern von der Zahl der auf den Baustellen t�tigen Mitarbeiter, deren Zahl aber nicht beschr�nkt worden sei. Es sei einerlei, ob sich am Morgen mehr als f�nf Personen am Betriebsstandort einfinden und von dort aus mit Lieferwagen zu den Baustellen fahren w�rden oder ob die Beladung am Betriebsstandort durch die dort t�tigen f�nf Personen erfolge und diese dann mit Lieferwagen die Baustellen belieferten. M�glich sei, dass daraus sogar ein Mehrverkehr resultiere. Auch mit Blick auf das Be- und Entladen am Betriebsstandort bewirke die Beschr�nkung auf f�nf Personen nichts. Der Vorgang dauere dann einfach entsprechend l�nger.
Die Erforderlichkeit der angeordneten Massnahmen stellt die Beschwerdef�hrerin insofern in Frage, als sie vorbringt, statt einer Bekanntgabe der am Betriebsstandort t�tigen Personen k�nne die Baupolizeibeh�rde bei einer Kontrolle einfach die anwesenden Personen z�hlen. Dies habe denselben Effekt. Um den Verkehr mit den Privatautos der Mitarbeiter und die dadurch verursachten Immissionen zu reduzieren, k�nne die Zahl dieser Privatautos beschr�nkt werden. Eine Beschr�nkung der Anzahl Personen, die am Betriebsstandort arbeiten d�rften, sei daf�r nicht erforderlich.
Weiter ist sie der Auffassung, dass die fehlende Ber�cksichtigung des Besch�ftigungsgrads der Mitarbeiter dazu f�hre, dass die Beeintr�chtigung in der Betriebsf�hrung �ber das Erforderliche hinausgehe. Es liege auf der Hand, dass es darauf ankomme, ob die betreffenden f�nf Personen voll- oder teilzeitlich arbeiteten. Sie habe in ihrer Beschwerde an die Vorinstanz darauf hingewiesen, dass im Betrieb auch Teilzeitangestellte arbeiteten, worauf im angefochtenen Entscheid aber nicht eingegangen werde.
Zur Zumutbarkeit bringt die Beschwerdef�hrerin vor, es m�sse dem Umstand Rechnung getragen werden, dass eine Bauschreinerei am Betriebsstandort weniger Emissionen verursacht als eine M�belschreinerei mit gleicher Besch�ftigtenzahl. Zudem sei davon auszugehen, dass die Erweiterung des Personalbestands im Jahr 2010 durch die von der Gemeinde angeordneten Massnahmen kompensiert sei. Bei einer Reduktion auf weniger als acht Personen sei die Wirtschaftlichkeit des Betriebs in Frage gestellt. Die drei Unternehmen w�rden nicht �ber das Geld verf�gen, um an einen anderen Standort zu ziehen. Eine teilweise Verlegung der Aktivit�ten w�rde ebenfalls zu zus�tzlichen Kosten f�hren und mit einer mangelhaften Auslastung der Einrichtungen am derzeitigen Betriebsstandort einher gehen.
4.1.�Es gibt keine Hinweise darauf, dass der Beschwerdef�hrerin bei der Erweiterung der Schreinerei die Notwendigkeit einer Baubewilligung bekannt gewesen w�re. Andererseits ist nicht von der Hand zu weisen, dass sie zumindest entsprechende Zweifel h�tte haben sollen und sich bei den Baubeh�rden h�tte erkundigen m�ssen. In dieser Unterlassung ist eine, wenn unter den gegebenen Umst�nden auch nicht schwer wiegende Fahrl�ssigkeit zu erblicken, die den guten Glauben ausschliesst (BGE 132 II 21 E. 6.1 S. 35 f. und E. 8.1 S. 45). Es erscheint zudem nicht als erstellt, dass die Baubeh�rden, h�tte sich die Beschwerdef�hrerin bei ihnen erkundigt, die Bewilligungsfreiheit best�tigt h�tten. Zwar hielt die Bauabteilung in ihrem Schreiben vom 26. April 2010 an die Einsprecher fest, sie gehe klar davon aus, es handle sich nur um Unterhaltsarbeiten und bauliche �nderungen im Geb�udeinnern, die keine Baubewilligung ben�tigten. Dabei handelte es sich aber offensichtlich nur um eine vorl�ufige Einsch�tzung, die unter dem Vorbehalt einer gr�ndlicheren Abkl�rung des Sachverhalts stand. Die Bauabteilung f�gte denn auch sogleich hinzu, sie werde dennoch am 30. April 2010 eine Kontrolle vor Ort durchf�hren und die Angaben �berpr�fen. Es schloss mit folgenden Worten: "Aus den erw�hnten Gr�nden und dem jetzigen Wissensstand erachten wir ein Baugesuchsverfahren als unn�tig. Unsere Kontrolle vor Ort und die �berpr�fung der beco werden aber f�r weitere Massnahmen entscheidend sein." Wie bereits die BVE in ihrem Entscheid darlegte, entschied die Gemeinde letztlich ohnehin nicht selbst �ber die Baubewilligungspflicht, sondern unterbreitete die Frage dem Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland. Unter diesen Voraussetzungen ist der Beschwerdef�hrerin nicht zu folgen, wenn sie vorbringt, eine Erkundigung bei den zust�ndigen Beh�rden h�tte zu keinem anderen Ergebnis gef�hrt.
4.2.�Die Beschr�nkung der Anzahl der am Betriebsstandort t�tigen Personen erscheint geeignet, die Betriebskapazit�t und damit auch die zonenwidrigen Emissionen zu reduzieren. Wenn die Beschwerdef�hrerin vorbringt, bereits heute seien tags�ber weniger als f�nf Personen am Betriebsstandort anwesend, so �bersieht sie, dass die Massnahme gem�ss angefochtenem Entscheid insbesondere auf die erh�hten Aktivit�ten am Morgen abzielt, wenn Material f�r die Baustellen vorbereitet und verladen wird. Gerade weil der Lieferwagenverkehr nicht kontingentiert worden ist, zeitigt eine Reduktion der Arbeitenden durchaus eine Wirkung, denn eine Beschr�nkung der Anzahl Mitarbeiter im Betrieb schr�nkt auch die Menge der vorfabrizierten Holzprodukte ein, was ohne weiteres zu einer Beschr�nkung des Verladeverkehrs f�hrt. Wie die Beschwerdef�hrerin zur Annahme kommt, es k�nnte sogar ein Mehrverkehr resultieren, ist dagegen nicht nachvollziehbar und wird in der Beschwerde auch nicht n�her ausgef�hrt.
4.3.�Aus denselben Erw�gungen ging die Vorinstanz nicht �ber das Erforderliche hinaus, wenn sie die Begrenzung der am Betriebsstandort zul�ssigen Privatautos als nicht hinreichend erachtete. Solches k�nnte wohl dazu f�hren, dass weniger Personen mit dem Auto zur Arbeit fahren w�rden, h�tte aber auf die Emissionen des Betriebs keine Auswirkung.
Eine wirksame Kontrolle wird durch die namentliche Bekanntgabe der am Betriebsstandort t�tigen Personen erleichtert. Die Anordnung scheint insbesondere deshalb nachvollziehbar, weil es am Betriebsstandort angesichts von inner- und ausserhalb des Geb�udes zu erledigender Arbeiten zeitweise nicht einfach sein d�rfte, die �bersicht �ber die anwesenden und tats�chlich f�r die Beschwerdef�hrerin t�tigen Personen zu behalten.
Nicht nachvollziehbar ist hingegen, weshalb dem Besch�ftigungsgrad der am Betriebsstandort zul�ssigen Personen nicht Rechnung getragen wurde. Wenn beispielsweise zwei Personen zu 50 % arbeiten, aber nicht gleichzeitig am Betriebsstandort anwesend sind, so erh�ht dies die zonenwidrigen Emissionen des Betriebs selbst im Vergleich zu einer Vollzeitarbeitskraft nicht. Wesentlich und damit erforderlich erscheint im Ergebnis einzig, dass nicht gleichzeitig mehr Personen als zul�ssig anwesend sind. Eine dar�ber hinausgehende Beschr�nkung der Beschwerdef�hrerin in der Organisation ihres Betriebs ist nicht verh�ltnism�ssig. Es muss ihr �berlassen bleiben, ob sie die als zul�ssig erachteten Vollzeitstellen auf Teilzeitstellen aufteilen will. Die Kontrollt�tigkeit der Beh�rden wird dadurch nicht erschwert, solange die betreffenden Personen im Voraus der Bauabteilung der Gemeinde bekannt gegeben werden. Dies kann beispielsweise in Form von Einsatztabellen geschehen, aus welchen klar ersichtlich ist, welche Person wann am Betriebsstandort arbeitet. Die R�ge der Beschwerdef�hrerin ist in diesem Punkt begr�ndet und Ziff. 1 lit. e des Wiederherstellungsentscheids neu wie folgt zu formulieren:
"Das Betriebsgeb�ude an der Maurm�slistrasse 20/22 darf gleichzeitig h�chstens von f�nf Personen (inkl. Betriebsinhaber) genutzt werden. Diese Massnahme ist bis am 31. Dezember 2016 umzusetzen. Die Namen der Personen, die Anwesenheitszeiten und die amtlichen Kennzeichen ihrer Fahrzeuge sind der Bauabteilung der Gemeinde j�hrlich bis am 10. Januar sowie im Fall von �nderungen zu melden."
4.4.�Unter dem Gesichtspunkt der Zumutbarkeit ist festzuhalten, dass der rechtswidrige Zustand erheblich von der zul�ssigen Nutzungsordnung abweicht und mit jeder am Betriebsstandort zus�tzlich t�tigen Person auch die Emissionen in der betroffenen Wohnzone zunehmen. Unter diesen Umst�nden ist nicht zu beanstanden, wenn das Verwaltungsgericht die wirtschaftlichen Interessen der Beschwerdef�hrerin weniger stark gewichtete und mit Blick auf die Emissionen eine vollst�ndige Wiederherstellung des fr�heren Zustands verlangte. Dies gilt selbst dann, wenn die Wirtschaftlichkeit eines der seit 2010 am Betriebsstandort t�tigen Unternehmen dadurch in Frage gestellt w�rde. Dass eine Bauschreinerei am Betriebsstandort weniger Emissionen verursacht als eine M�belschreinerei mit derselben Besch�ftigtenzahl, hat das Verwaltungsgericht zudem ber�cksichtigt. Es hielt fest, die Beschwerdef�hrerin k�nne weitere Personen besch�ftigen, die sich direkt auf die Baustellen begeben w�rden, wie das bereits heute der Fall sei. Weiter ging es davon aus, dass dadurch die Materialzulieferungen und die Materialverarbeitung im Betriebsgeb�ude zun�hmen, was jedoch durch die zeitlichen Vorgaben bez�glich der immissionstr�chtigen Arbeiten und durch die baulichen Schallschutzmassnahmen ausgeglichen werde. Mit diesen Erw�gungen hat das Verwaltungsgericht die wesentliche Aspekte, welche die von der Schreinerei ausgehenden Emissionen beeinflussen, ber�cksichtigt und gegeneinander abgewogen. Was die Beschwerdef�hrerin dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, die Zumutbarkeit der angeordneten Massnahmen in Frage zu stellen.
Die Beschwerde ist somit teilweise gutzuheissen und der angefochtene Entscheid insoweit aufzuheben, als er einer m�glichen Teilzeitbesch�ftigung nicht Rechnung tr�gt. Die betreffende Anordnung zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands ist entsprechend neu zu fassen. Im �brigen ist die Beschwerde abzuweisen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegt die Beschwerdef�hrerin zur Hauptsache. Es erscheint gerechtfertigt, die Gerichtskosten von Fr. 3'000.-- zu vier F�nfteln der Beschwerdef�hrerin und zu einem F�nftel den Beschwerdegegnern aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdef�hrerin hat den Beschwerdegegnern eine entsprechend reduzierte Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der angefochtene Entscheid insoweit aufgehoben, als dadurch die Anordnung der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion betreffend die H�chstzahl der am Betriebsstandort t�tigen Personen best�tigt wurde. Die Anordnung lautet neu wie folgt:
Die Gerichtskosten von Fr. 3'000.-- werden im Umfang von Fr. 2'400.-- der Beschwerdef�hrerin und im Umfang von Fr. 600.-- den Beschwerdegegnern auferlegt.
Die Beschwerdef�hrerin hat den Beschwerdegegnern eine Parteientsch�digung von Fr. 2'400.-- auszurichten.