Source: http://www.schulrecht-rlp.de/index.php/Schulordnung_f%C3%BCr_die_%C3%B6ffentlichen_Realschulen_plus,_Integrierten_Gesamtschulen,_Gymnasien,_Kollegs_und_Abendgymnasien_(%C3%9Cbergreifende_Schulordnung)_vom_24._April_2018
Timestamp: 2018-10-18 01:57:31
Document Index: 210807353

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 45', '§ 10', '§ 10', '§ 14', '§ 53', '§ 45', '§ 54', '§ 55', '§ 45', '§ 59', '§ 92', '§1', '§2', '§3', '§4', '§5', '§6', '§7', '§8', '§9', '§ 19', '§ 20', '§ 22', '§ 47', '§ 109', '§ 35', '§ 64', '§2', '§3', '§4', '§5', '§6', '§7', '§8', '§9', '§ 40', '§ 68', '§ 91', '§ 96', '§ 48', '§ 35', '§ 64']

Schulordnung für die öffentlichen Realschulen plus, Integrierten Gesamtschulen, Gymnasien, Kollegs und Abendgymnasien (Übergreifende Schulordnung) vom 24. April 2018 – Schulrecht Rheinland-Pfalz
Aufgrund des § 8 Abs. 2 in Verbindung mit § 45 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2, des § 10 Abs. 5 Satz 8, des § 10 a Abs. 5, des § 14 a Abs. 3 Satz 2, des § 53 Abs. 1 in Verbindung mit § 45 Abs. 4 Satz 1 Nr. 4, des § 54 Abs. 5, des § 55 Abs. 6 in Verbindung mit § 45 Abs. 4 Satz 1 Nr. 5, des § 59 Abs. 4 Satz 4 und des § 92 Abs. 8 des Schulgesetzes vom 30. März 2004 (GVBl. S. 239), zuletzt geändert durch Artikel 10 des Gesetzes vom 16. Februar 2016 (GVBl. S. 37), BS 223-1, wird im Benehmen mit dem Landeselternbeirat verordnet:
Schulordnung für die öffentlichen Realschulen plus, Integrierten Gesamtschulen, Gymnasien, Kollegs und Abendgymnasien (Übergreifende Schulordnung) vom 12. Juni 2009 (GVBl. S. 224), zuletzt geändert am 24. April 2018 (GVBl. S. 118), BS 2231-35
1 Abschnitt 1 Schülerinnen, Schüler und Schule
1.1 §1 Recht auf Bildung und Erziehung, Mitgestaltung des Schullebens
1.2 §2 Individuelle Förderung; Beratung und Unterstützung durch die Schule
1.3 §3 Information durch die Schule
1.4 §4 Meinungsäußerung, Bekanntmachung
1.5 §5 Schülerzeitung
1.6 §6 Schülervereinigungen, Arbeits- und Spielgruppen
1.7 §7 Benutzung schulischer Einrichtungen
2 Abschnitt 2 Eltern und Schule
2.1 §8 Zusammenwirken von Eltern und Schule
2.2 §9 Eltern im Unterricht
4 Abschnitt 4 Orientierungsstufe
4.2 § 19 Schullaufbahnwechsel in der Orientierungsstufe
4.3 § 20 Schullaufbahnentscheidung am Ende der Orientierungsstufe von Realschule plus und Gymnasium
4.5 § 22 Benotung der zweiten Fremdsprache beim Wechsel zum Gymnasium nach der Orientierungsstufe
5.1 Unterabschnitt 1 Unterrichtsorganisation
5.2 Unterabschnitt 2 Realschule plus
6 Abschnitt 6 Schullaufbahnwechsel zwischen Realschule plus, Integrierter Gesamtschule, Berufsfachschule und Gymnasium
7 Abschnitt 7 Unterricht, Förderung, Ganztagsschule
7.1 Unterabschnitt 1 Unterricht
7.2 Unterabschnitt 2 Förderung
7.2.7 § 47 Inklusiver Unterricht
7.3 Unterabschnitt 3 Ganztagsschule
8 Abschnitt 8 Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung
9 Abschnitt 9 Zeugnisse und Versetzung
9.1 Unterabschnitt 1 Zeugnisse
9.2 Unterabschnitt 2 Versetzung, Schulabschluss
9.3 Unterabschnitt 3 Besondere Bestimmungen
10 Abschnitt 10 Abstimmungen, Prüfungen
11 Abschnitt 11 Datenverarbeitung, Datenschutz
12 Abschnitt 12 Schulgesundheitspflege
13 Abschnitt 13 Schulpsychologischer Dienst
14 Abschnitt 14 Störung der Ordnung
15 Abschnitt 15 Hausrecht der Schule
16 Abschnitt 16 Errichtung von Integrierten Gesamtschulen
17 Abschnitt 17 Übergangs- und Schlussbestimmungen
17.2 § 109
18 Anlage (zu § 35 Abs. 1 und § 64 Abs. 2): Pflicht- und Wahlpflichtfächer
18.2 Gymnasium (Klassenstufen 5 bis 10 im neunjährigen Bildungsgang, Klassenstufen 5 bis 9 im achtjährigen Bildungsgang):
18.3 Besonderes 10. Schuljahr zur Erlangung der Qualifikation der Berufsreife:
18.4 Integrierte Gesamtschule (Klassenstufen 5 bis 10):
Abschnitt 1 Schülerinnen, Schüler und Schule
§2 Individuelle Förderung; Beratung und Unterstützung durch die Schule
§3 Information durch die Schule
§4 Meinungsäußerung, Bekanntmachung
§5 Schülerzeitung
§6 Schülervereinigungen, Arbeits- und Spielgruppen
§7 Benutzung schulischer Einrichtungen
Abschnitt 2 Eltern und Schule
§8 Zusammenwirken von Eltern und Schule
§9 Eltern im Unterricht
Überprüfungen von Lehrkräften, Studienreferendarinnen und -referendaren sowie Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern, die im Rahmen des Unterrichts vorgenommen werden, sowie punktuelle schriftliche und mündliche Leistungsfeststellungen der Schülerinnen und Schüler sind vom Unterrichtsbesuch ausgenommen. Die Eltern haben über personenbezogene Daten, die ihrer Bedeutung nach einer vertraulichen Behandlung bedürfen, Verschwiegenheit zu wahren.
1. Familienname, 2. Vorname, 3. Geburtsdatum, 4. Geburtsort, 5. Geschlecht, 6. Anschrift, 7. Telekommunikationsverbindungen, 8. Religionszugehörigkeit, 9. Staatsangehörigkeit, 10. vorherrschende Familiensprache, 11. Beeinträchtigungen und Krankheiten, soweit sie für die Schule von Bedeutung sind, 12. Anzahl der Geschwister, 13. Datum der Ersteinschulung, 14. Angaben zu den Aufnahmevoraussetzungen.
1. eine Vertreterin oder ein Vertreter der Schulleiterin oder des Schulleiters als vorsitzendes Mitglied,
2. eine Lehrkraft, die Koordinatorin oder Koordinator der künftigen Klassenstufe 5 ist,
3. eine Vertreterin oder ein Vertreter des Schulelternbeirats.
(3) Die Prüfung für die Aufnahme in eine Schule mit vertiefter künstlerischgestalterischer Ausbildung besteht aus einem künstlerischen Eignungstest. Aufgenommen werden Schülerinnen und Schüler in die Klassenstufe 10 oder in die Jahrgangsstufe 11. Inhalt und Umfang des Tests werden schuljahresbezogen von der Schule festgelegt.
2. durch schriftlichen Bescheid der Schulleiterin oder des Schulleiters, wenn die Schülerin oder der Schüler trotz zweifacher schriftlicher Mahnung und Androhung der Beendigung des Schulverhältnisses den gesamten Unterricht oder einzelne Unterrichtsstunden ohne ausreichende Entschuldigung fortwährend versäumt und seit dem letzten vollständig besuchten Unterrichtstag mindestens zehn Unterrichtstage vergangen sind.
Abschnitt 4 Orientierungsstufe
Unterabschnitt 1 Unterrichtsorganisation
Unterabschnitt 2 Realschule plus
2. zu Beginn der Klassenstufe 8 oder 9 kann die zweite Fremdsprache als Wahlpflichtfach auf den Leistungsebenen E1 und E2 unterrichtet werden; damit gelten für die zweite Fremdsprache die Regelungen für Fächer mit drei Leistungsebenen.
Abschnitt 6 Schullaufbahnwechsel zwischen Realschule plus, Integrierter Gesamtschule, Berufsfachschule und Gymnasium
1. in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Sozialkunde, Religion oder Ethik und dem naturwissenschaftlichen Fach mindestens „gut" beträgt, wobei die Note „ausreichend" nicht mehr als einmal auftreten darf,
2. in den übrigen Fächern, außer Sport, mindestens „befriedigend" beträgt.
2. eine mündliche Prüfung in einem naturwissenschaftlichen Fach oder dem Fach Sozialkunde nach Wahl der Schülerin oder des Schülers.
Abschnitt 7 Unterricht, Förderung, Ganztagsschule
Unterabschnitt 1 Unterricht
(5) Erschweren außergewöhnliche wetterbedingte Umstände (z.B. Hochwasser, Glatteis oder Windbruch) den Schulbesuch in erheblichem Maße, so entscheiden die Eltern, ob der Schulweg zumutbar ist. Fällt der gesamte Unterricht für die Schülerinnen und Schüler aus, so sollen die Eltern nach Möglichkeit darüber unterrichtet werden. Die Grundsätze regelt die Schulleiterin oder der Schulleiter mit Zustimmung des Schulelternbeirats (§ 40 Abs. 6 Satz 1Nr. 10 SchulG) und im Benehmen mit der Vertretung für Schülerinnen und Schüler.
(4) Schulen, für die ein gemeinsamer Schulbus eingesetzt wird, sollen sich bei der Festlegung von unterrichtsfreien Tagen und bei der Einführung der Fünf- oder SechsTage-Woche abstimmen.
Unterabschnitt 2 Förderung
Unterabschnitt 3 Ganztagsschule
1. die Schulzeit an den Nachmittagen soll nicht nach 17 Uhr enden; 2. die tägliche Unterrichtszeit soll neun Unterrichtsstunden nicht überschreiten; 3. der Samstag und mindestens der Nachmittag eines weiteren Tages müssen von verpflichtenden Veranstaltungen freigehalten werden.
Abschnitt 8 Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung
(2) Die oberste Schulbehörde legt insbesondere durch Bildungsstandards, schulartund schulstufenspezifische Vorgaben für die einzelnen Unterrichtsfächer und Lernbereiche sowie Stundentafeln das Nähere über die Bildungs-, Erziehungs- und Lernziele fest. Die Schulen erstellen schuleigene Arbeitspläne, die sich an diesen Vorgaben orientieren und zusammen mit ihnen die Grundlagen des Unterrichts bilden.
Note 1 = 15/14/13 Punkte je nach Notentendenz, Note 2 = 12/11/10 Punkte je nach Notentendenz, Note 3 = 9/8/7 Punkte je nach Notentendenz, Note 4 = 6/5/4 Punkte je nach Notentendenz, Note 5 = 3/2/1 Punkte je nach Notentendenz, Note 6 = 0 Punkte.
Abschnitt 9 Zeugnisse und Versetzung
Unterabschnitt 1 Zeugnisse
(5) Die Halbjahreszeugnisse werden am letzten Freitag des Monats Januar, im Falle der Sechs-Tage- Woche am letzten Samstag des Monats Januar ausgegeben. Jahreszeugnisse werden am letzten Unterrichtstag des Schuljahres ausgegeben. Zeugnisse mit dem Vermerk „nicht versetzt" sind bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern den Eltern, bei volljährigen Schülerinnen und Schülern diesen selbst, in verschlossenem Umschlag so rechtzeitig zu übermitteln, dass sie spätestens am Tage vor der allgemeinen Zeugnisausgabe im Besitz der Empfängerinnen und Empfänger sind. Findet eine Nachprüfung (§§ 68 bis 70) statt, wird das Jahreszeugnis unverzüglich nach Durchführung der Prüfung ausgegeben. Ein Elternteil, im Falle der Volljährigkeit die Schülerin oder der Schüler selbst, bestätigt durch Unterschrift die Kenntnisnahme des Zeugnisses.
(2) Zur Festsetzung der Zeugnisnote eines Faches, in dem mehrere Klassenarbeiten geschrieben worden sind, wird eine Gesamtnote für Klassenarbeiten und eine Gesamtnote für andere Leistungsnachweise gebildet. Die Gesamtnote soll durch eine hinreichende Zahl von Einzelnoten begründet sein. Die Gesamtnote muss nicht der rechnerische Durchschnitt der Einzelnoten sein. Einzelnoten können unterschiedlich gewichtet werden, wenn dies durch den Schwierigkeitsgrad oder den Umfang der überprüften Leistung begründet ist. Die Zeugnisnote ist der rechnerische Durchschnitt der Gesamtnote für Klassenarbeiten und der Gesamtnote für andere Leistungsnachweise; ergibt der Durchschnitt einen Bruchwert, ist er unter Berücksichtigung der Tendenz jeder der beiden Gesamtnoten und des Gesamteindrucks auf oder abzurunden. Beide Gesamtnoten und die Zeugnisnote werden in die Zeugnisliste aufgenommen.
(1) Die Zeugnisse enthalten die Bezeichnung der Schule (§ 91 Abs. 4 SchulG), Vorund Familiennamen der Schülerin oder des Schülers, Klasse und Schuljahr sowie die Bezeichnung als Halbjahres-, Jahres-, Abgangs- oder Abschlusszeugnis. In Abgangs- und Abschlusszeugnissen sind auch Geburtsdatum und Geburtsort der Schülerin oder des Schülers anzugeben.
Unterabschnitt 2 Versetzung, Schulabschluss
1. Grundsätzlich müssen in allen Fächern mindestens ausreichende Leistungen vorliegen. Unterschreitungen in bis zu drei Fächern sind zulässig. Bei Unterschreitungen in drei Fächern muss ein Fach ausgeglichen werden.
2. Liegt eine Unterschreitung sowohl in Deutsch als auch in Mathematik vor, so muss eines dieser Fächer ausgeglichen werden. Der Ausgleich kann nur durch Noten der ersten Fremdsprache und des Wahlpflichtfachs erfolgen.
3. Für den Ausgleich gilt: Die Note „mangelhaft“ kann durch die Note „sehr gut“, „gut“ oder zwei Noten „befriedigend“, die Note „ungenügend“ durch die Note „sehr gut“ oder zwei Noten „gut“ ausgeglichen werden. Zum Ausgleich können die Noten der Pflichtfächer, der Wahlpflichtfächer und der Wahlfächer Fremdsprachen, Naturwissenschaften und Informatik sowie mit Genehmigung der Schulbehörde die Noten weiterer Wahlfächer herangezogen werden. Wird eine Schülerin oder ein Schüler in mehr als einem Wahlpflichtfach unterrichtet, ist für den Notenausgleich eine gemeinsame Note zu bilden.
1. Grundsätzlich müssen in allen Fächern mindestens ausreichende Leistungen vorliegen. Unterschreitungen in bis zu drei Fächern sind zulässig. Bei einer Unterschreitung in einem Fach um eine Notenstufe ist kein Ausgleich erforderlich. Bei zwei oder drei Unterschreitungen der Mindestleistung oder bei einer Unterschreitung um mehr als eine Notenstufe müssen alle Unterschreitungen ausgeglichen werden. Ein Ausgleich ist nicht möglich, wenn in drei Fächern Unterschreitungen vorliegen und zwei dieser Fächer zur Fächergruppe Deutsch, erste Fremdsprache und Mathematik gehören.
2. Unterschreitungen in Deutsch, erste Fremdsprache und Mathematik können nur innerhalb dieser Fächergruppe oder durch die Wahlpflichtfachnote ausgeglichen werden. Wird eine Schülerin oder ein Schüler in mehr als einem Wahlpflichtfach unterrichtet, ist für den Notenausgleich eine gemeinsame Note zu bilden.
3. Für den Ausgleich gilt: Die Note „mangelhaft“ kann durch die Note „sehr gut“, „gut“ oder zwei Noten „befriedigend“, die Note „ungenügend“ durch die Note „sehr gut“ oder zwei Noten „gut“ ausgeglichen werden. Zum Ausgleich können die Noten der Pflichtfächer, der Wahlpflichtfächer und der Wahlfächer Fremdsprachen, Naturwissenschaften und Informatik sowie mit Genehmigung der Schulbehörde die Noten weiterer Wahlfächer herangezogen werden.
1. Die Note „ungenügend" kann durch die Note „sehr gut" und die Note „mangelhaft" durch die Note mindestens „gut" in einem anderen Fach ausgeglichen werden. An die Stelle der Note „sehr gut" können zwei Noten „gut" und an die Stelle der Note „gut" zwei Noten „befriedigend" in anderen Fächern treten. Die Note „ungenügend" muss vor der Note „mangelhaft" ausgeglichen werden.
2. Ab der Klassenstufe 6 können unter „ausreichend" liegende Noten in Deutsch, der ersten und zweiten Pflichtfremdsprache und Mathematik - im Falle des PeterAltmeier-Gymnasiums (Musikgymnasium) auch Musik - nur durch Noten in einem anderen dieser Fächer oder in der Klassenstufe 6 auch im Pflichtfach Naturwissenschaften ausgeglichen werden. In der Klassenstufe 10 (Eingangsklasse) des Aufbaugymnasiums können unter „ausreichend" liegende Noten in Deutsch, der ersten Pflichtfremdsprache und Mathematik nur durch Noten in einem anderen dieser Fächer ausgeglichen werden. An Gymnasien mit Latein als erster Pflichtfremdsprache tritt mit Einsetzen der dritten Pflichtfremdsprache diese an die Stelle der zweiten. An allen Gymnasien können unter „ausreichend" liegende Noten in sonstigen Fächern auch durch die Noten der Wahlfächer Fremdsprache, Naturwissenschaften und Informatik sowie mit Genehmigung der Schulbehörde durch die Noten weiterer Wahlfächer ausgeglichen werden.
3. Ein Ausgleich ist nicht möglich, wenn in vier Fächern oder in drei Fächern, sofern im letzteren Fall mehr als ein Fach zu der in Nummer 2 genannten Fächergruppe gehört, Noten unter „ausreichend" vorliegen.
1. Es werden die Noten der Leistungsebene G zugrunde gelegt. Noten auf den Leistungsebenen E und E1 werden um eine Notenstufe, Noten auf der Leistungsebene E2 um zwei Notenstufen besser gewertet. Die Note „sehr gut“ kann nicht überschritten werden.
2. Grundsätzlich müssen in allen Fächern mindestens ausreichende Leistungen vorliegen. Unterschreitungen in bis zu drei Fächern sind zulässig. Bei Unterschreitungen in drei Fächern muss ein Fach ausgeglichen werden.
3. Liegt eine Unterschreitung sowohl in Deutsch als auch in Mathematik vor, so muss eines dieser Fächer ausgeglichen werden. Der Ausgleich kann nur durch Noten der ersten Fremdsprache und des Wahlpflichtfachs erfolgen.
4. Für den Ausgleich gilt: Die Note „mangelhaft“ kann durch die Note „sehr gut“, „gut“ oder zwei Noten „befriedigend“, die Note „ungenügend“ durch die Note „sehr gut“ oder zwei Noten „gut“ ausgeglichen werden. Zum Ausgleich können die Noten der Pflichtfächer, der Wahlpflichtfächer und der Wahlfächer Fremdsprachen, Naturwissenschaften und Informatik sowie mit Genehmigung der Schulbehörde die Noten weiterer Wahlfächer herangezogen werden. Wird eine Schülerin oder ein Schüler in mehr als einem Wahlpflichtfach unterrichtet, ist für den Notenausgleich eine gemeinsame Note zu bilden.
1. mit Versetzungsvermerk oder
2. ohne Versetzungsvermerk, wenn sie nach den Bestimmungen des Absatzes 1 Nr.
2 bis 4 die Qualifikation der Berufsreife erworben hätten.
2. Grundsätzlich müssen in allen Fächern mindestens ausreichende Leistungen vorliegen. Unterschreitungen in bis zu drei Fächern sind zulässig. Bei einer Unterschreitung in einem Fach um eine Notenstufe ist kein Ausgleich erforderlich. Bei zwei oder drei Unterschreitungen der Mindestleistung oder bei einer Unterschreitung um mehr als eine Notenstufe müssen alle Unterschreitungen ausgeglichen werden. Ein Ausgleich ist nicht möglich, wenn in drei Fächern Unterschreitungen
- vorläufige konsolidierte Fassung zu Informationszwecken; eine rechtssichere Fassung ist ab 1.8.2018 unter www.landesrecht.rlp.de verfügbar - vorliegen und zwei dieser Fächer zur Fächergruppe Deutsch, erste Fremdsprache und Mathematik gehören.
4. Für den Ausgleich gilt: Die Note „mangelhaft“ kann durch die Note „sehr gut“, „gut“ oder zwei Noten „befriedigend“, die Note „ungenügend“ durch die Note „sehr gut“ oder zwei Noten „gut“ ausgeglichen werden. Zum Ausgleich können die Noten der Pflichtfächer, der Wahlpflichtfächer und der Wahlfächer Fremdsprachen, Naturwissenschaften und Informatik sowie mit Genehmigung der Schulbehörde die Noten weiterer Wahlfächer herangezogen werden.
1. des neunjährigen Bildungsgangs mit Versetzungsvermerk oder des achtjährigen Bildungsgangs mit Zulassungsvermerk oder
2. des neunjährigen Bildungsgangs ohne Versetzungsvermerk oder des achtjährigen Bildungsgangs ohne Zulassungsvermerk, wenn sie nach den Bestimmungen des Absatzes 1 Nr. 2 bis 4 den qualifizierten Sekundarabschluss I erworben hätten; bei Gymnasien mit drei Pflichtfremdsprachen wird die zweite oder dritte Fremdsprache wie ein Wahlpflichtfach der Realschule plus behandelt.
Unterabschnitt 3 Besondere Bestimmungen
1. Grundlage für die Entscheidung sind im neunjährigen Bildungsgang die in der Jahrgangsstufe 11 erreichten Jahresnoten oder im achtjährigen Bildungsgang die in der Jahrgangsstufe 10 erreichten Jahresnoten der Fächer, die innerhalb der Pflichtstundenzahl belegt wurden. Die Jahresnote im neunjährigen Bildungsgang setzt sich aus den Zeugnisnoten der Halbjahre 11/1 und 11/2, im achtjährigen Bildungsgang aus den Zeugnisnoten der Halbjahre 10/1 und 10/2 im Verhältnis 1:2 unter Berücksichtigung der Tendenz zusammen. Die Jahresnote eines außerhalb der Pflichtstundenzahl belegten Grundfaches wird auf Antrag der Schülerin oder des Schülers anstelle der schlechteren Note eines innerhalb der Pflichtstundenzahl belegten Grundfaches der Zulassungsentscheidung zugrunde gelegt, sofern die geänderte Fächerkombination zulässig ist.
2. Zuzulassen ist, wer in keinem Fach eine Note unter „ausreichend" oder nur in einem Grundfach die Note „mangelhaft" hat.
3. Außerdem ist zuzulassen, wer in einem Leistungsfach oder in einem Leistungsund einem Grundfach oder in zwei Grundfächern die Note „mangelhaft" hat und diese durch Noten in anderen Fächern ausgleichen kann. Die Note „mangelhaft" kann durch die Note „sehr gut" oder „gut" oder durch zwei Noten „befriedigend" ausgeglichen werden. Die Note „mangelhaft" in einem Leistungsfach kann nur durch Noten in anderen Leistungsfächern ausgeglichen werden.
4. Nicht zugelassen wird, wer in einem Fach die Note „ungenügend" oder in zwei Leistungsfächern die Note „mangelhaft" oder in mehr als zwei Fächern die Note „mangelhaft" hat.
5. Nicht zugelassen wird auch, wer im neunjährigen Bildungsgang im Halbjahr 11/2 in einem Fach, das innerhalb der Pflichtstundenzahl belegt wurde, die Note „ungenügend" hat.
1. im neunjährigen Bildungsgang am Ende der Jahrgangsstufe 11 nicht zum Eintritt in die Jahrgangsstufe 12 oder im achtjährigen Bildungsgang am Ende der Jahrgangsstufe 10 nicht zum Eintritt in die Jahrgangsstufe 11 zugelassen wird, nachdem zum zweiten Mal die Jahrgangsstufe 11 im neunjährigen oder zum zweiten Mal die Jahrgangsstufe 10 im achtjährigen Bildungsgang besucht wurde oder in beiden Fällen schon zuvor die Klassenstufe, die vor Übertritt in die gymnasiale Oberstufe besucht wurde, wiederholt wurde;
2. die in der Abiturprüfungsordnung geregelten Voraussetzungen für den Eintritt in die Jahrgangsstufe 13 im neunjährigen Bildungsgang oder in die Jahrgangsstufe 12 im achtjährigen Bildungsgang nicht erfüllt sind und die Oberstufe schon drei Jahre lang besucht wurde;
3. die Qualifikation in Block I (Qualifikationsphase) nicht erreicht und die Oberstufe im vierten Jahr besucht wird. In Ausnahmefällen, insbesondere bei längerer Unterrichtsversäumnis infolge von der Schülerin oder dem Schüler nicht zu vertretender Umstände, kann die Dauer des Besuchs der Oberstufe durch die Schulbehörde verlängert werden.
Abschnitt 10 Abstimmungen, Prüfungen
(3) Die Entscheidung über die Wiederholung der Prüfungsleistung oder den Ausschluss von der weiteren Teilnahme an der Prüfung trifft der Prüfungsausschuss nach Anhören der Schülerin oder des Schülers und - im Falle der Minderjährigkeit der Eltern sowie der oder des Aufsichtführenden. Bis zu der Entscheidung setzt die Schülerin oder der Schüler die Prüfung fort, es sei denn, dass nach der Entscheidung des vorsitzenden Mitglieds des Prüfungsausschusses zur ordnungsgemäßen Weiterführung der Prüfung ein vorläufiger Ausschluss der Schülerin oder des Schülers unerlässlich ist.
Abschnitt 11 Datenverarbeitung, Datenschutz
1. Namen und Geburtsdatum der Schülerinnen und Schüler, 2. Teilnahme an Schulveranstaltungen, 3. Vermerk über unentschuldigtes und entschuldigtes Fernbleiben und über Beurlaubungen, 4. erzieherische Einwirkungen gemäß § 96 Abs. 1, 5. Namen und Anschrift der Eltern, 6. Angaben zur Herstellung des Kontakts in Notfällen.
1. Namen, Geburtsdatum, Jahrgangsstufe und Klasse der Schülerinnen und Schüler, 2. Namen, Lehrbefähigung und Verwendung der einzelnen Lehrkräfte, 3. Angaben über besondere schulische Tätigkeiten und Funktionen einzelner Lehrkräfte, Schülerinnen, Schüler und Eltern.
1. zur Behebung einer bestehenden Beweisnot, 2. aus sonstigen, im überwiegenden Interesse der speichernden oder einer anderen Schule liegenden Gründen oder 3. im rechtlichen Interesse eines Dritten unerlässlich ist oder 4. die Betroffenen eingewilligt haben.
Abschnitt 12 Schulgesundheitspflege
Abschnitt 13 Schulpsychologischer Dienst
Abschnitt 14 Störung der Ordnung
(1) Ordnungsmaßnahmen können nur ausgesprochen werden, wenn andere erzieherische Einwirkungen nicht ausreichen. Als erzieherische Einwirkungen kommen insbesondere in Betracht: Gespräch, Ermahnung, Verpflichtung zur Wiedergutmachung angerichteten Schadens, Verpflichtung zur Übernahme von Arbeiten für die Schuloder Klassengemeinschaft, Nacharbeiten von Versäumtem, zeitweise Wegnahme von Gegenständen, Entschuldigung für zugefügtes Unrecht und Überweisung in eine andere Klasse oder in einen anderen Kurs derselben Klassen- oder Jahrgangsstufe der Schule.
1. Untersagung der Teilnahme am Unterricht der laufenden Unterrichtsstunde durch die unterrichtende Lehrkraft,
3. Untersagung der Teilnahme am Unterricht des laufenden Unterrichtstages oder an sonstigen bis zu einwöchigen Schulveranstaltungen durch die Schulleiterin oder den Schulleiter,
6. Androhung des Ausschlusses gemäß Absatz 2 durch die Klassenkonferenz oder Kurslehrerkonferenz im Einvernehmen mit der Schulleiterin oder dem Schulleiter. Das Benehmen mit dem Schulausschuss ist herzustellen (§ 48 Abs. 3 Nr. 4 SchulG). Die Androhung wird in der Regel befristet.
1. der Ausschluss von der bisher besuchten Schule auf Zeit oder auf Dauer,
2. der Ausschluss von allen Schulen einer Schulart,
3. der Ausschluss von allen Schulen des Landes.
1. die Leiterin oder der Leiter der Klasse oder des Stammkurses, 2. die Verbindungslehrerin oder der Verbindungslehrer, 3. nach Entscheidung der Schulleiterin oder des Schulleiters gegebenenfalls weitere Personen, insbesondere Schulpsychologinnen, Schulpsychologen und weitere Fachleute aus Erziehungsberatungsstellen, Jugendämtern und Agenturen für Arbeit.
Abschnitt 15 Hausrecht der Schule
Abschnitt 16 Errichtung von Integrierten Gesamtschulen
Abschnitt 17 Übergangs- und Schlussbestimmungen
(Inkrafttretensbestimmungen – nicht aufgeführt)
Anlage (zu § 35 Abs. 1 und § 64 Abs. 2): Pflicht- und Wahlpflichtfächer
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Diese Seite wurde zuletzt am 1. Juli 2018 um 19:54 Uhr geändert.