Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I%20ZR%2021/14
Timestamp: 2018-08-14 06:58:58
Document Index: 2829691

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 15', '§ 15', '§ 20', '§ 78', '§ 87', '§ 94', '§ 15', '§ 22', '§ 22', 'Art. 3', '§ 97', '§ 812', '§ 818', '§ 97', '§ 15', '§ 20', '§ 19', '§ 19', '§ 21', '§ 15', '§ 15', '§ 20', '§ 15', '§ 15', '§ 78', '§ 78', '§ 86', '§ 78', '§ 87', '§ 87', '§ 94', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 8', '§ 91', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 20', '§ 15', 'BGH', '§ 20', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'BGH']

BGH, 17.12.2015 - I ZR 21/14 - dejure.org
BGH, 17.12.2015 - I ZR 21/14
UrhG § 15 Abs. 3, § 15 Abs. 2 Satz 1 und 2 Nr. 3 und 5 Fall 1, UrhG §§ 20, 22 Satz 1 Fall 1, UrhG § 78 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 Nr. 1, § 87 Abs. 1 Nr. 1 Fall 1 und Nr. 3, UrhG § 94 Abs. 1 Satz 1 Fall 4
§ 15 Abs. 2 Satz 1 UrhG, § ... 15 Abs. 2 Satz 2 Nr. 5, § 22 Satz 1 Fall 1 UrhG, § 22 UrhG, Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie 2001/29/EG, § 97 Abs. 2 UrhG, § 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 2, § 818 Abs. 2 BGB, § 97a Abs. 1 Satz 2 UrhG, § 15 Abs. 2 Satz 2 Nr. 5 Fall 1 UrhG, § 20 UrhG, § 19a UrhG, § 19, § 21 UrhG, § 15 Abs. 3 Satz 2 UrhG, § 15 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 UrhG, § 20b Abs. 1 Satz 1 UrhG, § 15 Abs. 2 UrhG, § 15 Abs. 2 Satz 2 UrhG, Richtlinie 2001/29/EG, § 78 Abs. 1 Nr. 2 UrhG, § 78 Abs. 2 Nr. 1 UrhG, § 86 UrhG, § 78 Abs. 2 UrhG, § 87 Abs. 1 Nr. 1 Fall 1 UrhG, § 87 Abs. 1 Nr. 3 UrhG, § 94 Abs. 1 Satz 1 Fall 4 UrhG, Art. 8 Abs. 1, 2 Satz 1 der Richtlinie 2006/115/EG, Art. 8 Abs. 1 der Richtlinie 2006/115/EG, Art. 8 Abs. 2 Satz 1 der Richtlinie 2006/115/EG, Art. 8 Abs. 3 der Richtlinie 2006/115/EG, Art. 3 Abs. 2 Buchst. c der Richtlinie 2001/29/EG, Richtlinie 2006/115/EG, Art. 8 Abs. 2 der Richtlinie 2006/115/EG, Art. 8 der Richtlinie 2006/115/EG, Art. 8 Abs. 2 der Richtlinie 92/100/EWG, Art. 8 Abs. 2 der Richtlinie 92/100/EG, § 91 Abs. 1 ZPO
§ 15 Abs 2 S 1 UrhG, § 15 Abs 2 S 2 Nr 3 UrhG, § 15 Abs 2 S 2 Nr 5 Alt 1 UrhG, § 15 Abs 3 UrhG, § 20 UrhG
Urheberrechtsschutz: Bereitstellung von Fernsehgeräten in Hotelzimmern zum Empfang von Fernsehsendungen über eine Zimmerantenne als öffentliche Wiedergabe - Königshof
Keine Wiedergabe im urheberrechtlichen Sinne durch Hotel-Fernsehgerät: Königshof
Keine GEMA-Gebühren für Bereitstellen von Fernsehgeräten in Hotelzimmern
§§ 15 Abs. 2 S. 1 und 2 Nr. 3, Nr. 5., Abs. 3, 20, 22, 78 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 Nr. 1, 87 Abs. 1 Nr. 1 Fall 1, Nr. 3, 94 Abs. 1 S. 1 UrhG
Bloßes Bereitstellen von Fernsehgeräten in Hotelzimmern, Urhebervergütung
Urheberrrechtliche Beurteilung des Bereitstellens von Fernsehgeräten durch einen Hotelbetreiber zum Empfang des digitalen terrestrischen Fernsehprogramms (DVB-T); Wahrung der Rechte der Urheber zur öffentlichen Wiedergabe ihrer Werke; Ausschließliches Recht des Urhebers zur öffentlichen Wiedergabe seines Werkes
Keine Urhebervergütung für das bloße Bereitstellen von Fernsehgeräten in Hotelzimmern
Keine GEMA - Pflicht für DVB-T in Hotelzimmer
In dem Aufstellen von Fernsehgeräten mit Zimmerantennen liegt noch keine GEMA-pflichtige "öffentliche Wiedergabe"
Keine GEMA-Gebühren für das bloße Bereitstellen von Fernsehgeräten in Hotelzimmern
Hotelbetreiber schuldet keine Urhebervergütung für das Bereitstellen von DVB-T-Fernsehern in Hotelzimmern
Keine GEMA-Vergütung für Hotel - Bereitstellen von DVB-T-TV ist keine öffentliche Wiedergabe
Hotelbetreiber müssen für das bloße Bereitstellen von Fernsehgeräten in Hotelzimmern keine Urhebervergütung zahlen
Keine öffentliche Wiedergabe im Sinne des Urheberrechts durch Bereitstellen von Fernsehgeräten in Hotel
Gebührenfreie Bereitstellung von Fernsehsendungen in Hotel mittels Zimmerantennen
kvlegal.de (Pressemitteilung)
Keine Urhebervergütung für Fernsehgeräte in Hotelzimmern
Keine GEMA-Gebühren für DVB-T-Fernsehempfang im Hotel
Keine GEMA-Gebühren für DVB-T-Übertragung
3 Filesharingsachen zu Gunsten der Musikindustrie?
Abgemahnt wegen Filesharing?
Hotelbetreiber aufgepasst: So sparen Sie GEMA-Gebühren
Keine Vergütung an die GEMA für das Bereitstellen von Fernsehgeräten im Hotel
Urhebervergütung: Nicht für bloßes Bereitstellen von Fernsehgeräten in Hotelzimmern
Bloßes Bereitstellen von Fernsehern mit DVB-T-Zimmerantennen in Hotelzimmern nicht GEMA-gebührenpflichtig
damm-rechtsanwaelte.de (Entscheidungsbesprechung)
Hotelzimmer, Zahnarztpraxen und Reha-Einrichtungen - der Begriff der öffentlichen Wiedergabe (RAin Dr. Diana Ettig und Lea Kaase; K&R 2016, 474-478)
AG Berlin-Charlottenburg, 04.01.2013 - 207 C 391/12
LG Berlin, 05.11.2013 - 16 S 5/13
MDR 2016, 781
GRUR 2016, 697
K&R 2016, 497
ZUM 2016, 652
LG München I, 01.07.2015 - 37 O 5394/14
Darlegungslast in Filesharing-Fällen
Auch in einer Presseerklärung zu aktuellen Entscheidungen vom 11.06 2015 verwendet der Bundesgerichtshof weiterhin den Begriff der tatsächlichen Vermutung (Presseerklärung 92/2015 des Bundesgerichtshofs zu den Urteilen vom 11.06.2015 in den Verfahren I ZR 19/14, I ZR 21/14 und I ZR 75/14; becklink 2000263. die Urteilsgründe liegen noch nicht vor).
BGH, 11.01.2018 - I ZR 85/17
Das Senderecht schließt das Recht zur Kabelweitersendung gemäß § 20b Abs. 1 Satz 1 UrhG ein, also das Recht, ein gesendetes Werk im Rahmen eines zeitgleich, unverändert und vollständig weiterübertragenen Programms durch Kabelsysteme oder Mikrowellensysteme weiterzusenden (vgl. BGH, Urteil vom 17. Dezember 2015 - I ZR 21/14, GRUR 2016, 697 Rn. 14 = WRP 2016, 1009 - Königshof).
Erfolgt die nachfolgende Wiedergabe nach einem spezifischen technischen Verfahren, das sich von demjenigen der ursprünglichen Wiedergabe unterscheidet, braucht nicht geprüft zu werden, ob das Werk für ein neues Publikum wiedergegeben wird; in einem solchen Fall bedarf die Wiedergabe ohne Weiteres der Erlaubnis des Urhebers (…vgl. EuGH, GRUR 2007, 225 Rn. 40 und 41 - SGAE/Rafael; EuGH…, Beschluss vom 18. März 2010 - C-136/09, MR-Int. 2010, 123 Rn. 38 - OSDD/Divani Akropolis;… EuGH, GRUR 2012, 156 Rn. 197 - Football Association Premier League und Murphy;… GRUR 2013, 500 Rn. 39 und 24 bis 26 - ITV Broadcasting/TVC;… GRUR 2014, 360 Rn. 24 - Svensson/Retriever Sverige;… GRUR 2014, 1196 Rn. 14 - BestWater International/Mebes und Potsch;… GRUR 2016, 684 Rn. 45 - Reha Training/GEMA;… GRUR 2016, 1152 Rn. 37 - GS Media BV/Sanoma u.a.; BGH, GRUR 2016, 697 Rn. 22 - Königshof;… GRUR 2017, 514 Rn. 28 - Cordoba).
AG Berlin-Charlottenburg, 08.06.2016 - 231 C 65/16
Urheberrechtsverletzung im Internet: Haftung des Arbeitgebers für Filesharing …
Auch aus den neueren Entscheidungen des Bundesgerichtshofs aus Juni 2015 (Urteile vom 11.06.2015, Az. I ZR 19/14, I ZR 21/14 und I ZR 75/14, - juris) folgt nicht, dass der Vortrag des Anschlussinhabers zur Erschütterung der tatsächlichen Vermutung von diesem bewiesen werden müsse.
Dies entspricht der obergerichtlichen (vgl. etwa OLG Köln, Urteil vom 06.02.2015 - 6 U 209/13; OLG Hamburg, Urteil vom 05.11.2013 - 5 U 222/10; OLG Frankfurt, Urteil vom 15.07.2014 - 11 U 115/13; Urteil vom 16.12.2014 - 11 U 27/14) und auch der höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. BGH, Pressemitteilung Nr. 92/2015 vom 11.06.2015 zu I ZR 19/14, I ZR 21/14, I ZR 75/14 - Tauschbörse I bis III).Vor diesem Hintergrund hält die Kammer ebenfalls in ständiger Rechtsprechung Schadensersatzverlangen im Bereich von 400,-- EUR bis 600,-- EUR für das rechtswidrige Download-Angebot eines Filmwerkes im Rahmen eines Filesharing-Netzwerkes für angemessen (vgl. Urteil der Kammer vom 07.05.2015 - 14 S 44/14 und Urteil vom 06.08.2014 - 14 S 5/14).Die Lizenzgebühr für ein Hörbuch, das einen umfangreicheren Erstellungsaufwand erfordert als eine Single, ist mit mehr als 200,-- EUR zu bemessen und dürfte sich eher der Lizenzgebühr annähern, die auch für ein Filmwerk zu leisten ist.