Source: http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/?quelle=jlink&psml=bssahprod.psml&feed=bssah-lr&docid=jlr-JmDAPOST2015V2P4
Timestamp: 2019-09-21 19:16:29
Document Index: 228674633

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 3', '§ 3', '§ 23', '§ 30', '§ 3']

Landesrecht Sachsen-Anhalt § 4 APVO mJD LSA | Landesnorm Sachsen-Anhalt | - Einstellungsverfahren | Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Laufbahn des mittleren Justizdienstes des Landes Sachsen-Anhalt (APVO mJD LSA) vom 2. Juni 2015 | gültig ab: 01.09.2019
(1) Die Bewerbung um Einstellung in den Vorbereitungsdienst ist schriftlich oder elektronisch an die Präsidentin oder den Präsidenten des Oberlandesgerichtes Naumburg (Einstellungsbehörde) zu richten.
(2) Das Ministerium bestimmt jährlich die Anzahl der Anwärterinnen und Anwärter, die eingestellt werden können, und schreibt die Stellen öffentlich aus. Der regelmäßige Einstellungstermin ist der 1. September.
der Nachweis des zum Vorbereitungsdienst berechtigenden Bildungsstandes nach § 3 Nr. 2,
der Nachweis über etwaige berufliche Tätigkeiten und
der Nachweis über die schreibtechnischen Fähigkeiten nach § 3 Nr. 5.
Der Nachweis nach Satz 1 Nr. 4 kann binnen einer Frist von einem Jahr nach Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf erbracht werden. In begründeten Ausnahmefällen kann die Einstellungsbehörde auf Antrag diese Frist längstens bis zum Ende des Abschlusslehrgangs verlängern. Wird die Mindestleistung von 140 Anschlägen in der Minute nicht fristgemäß nachgewiesen, ist die Person für die Laufbahn des mittleren Justizdienstes nicht geeignet und nach § 23 Abs. 4 Satz 1 des Beamtenstatusgesetzes zu entlassen. Hierauf ist bei der Einstellung hinzuweisen.
(4) Während des Einstellungsverfahrens hat die Bewerberin oder der Bewerber auf Anforderung durch die Einstellungsbehörde folgende Unterlagen vorzulegen:
das Original oder die beglaubigte Ablichtung der Geburtsurkunde, gegebenenfalls der Eheurkunde, der Lebenspartnerschaftsurkunde und der Geburtsurkunden der Kinder,
beglaubigte Ablichtung des Personalausweises oder des Reisepasses,
ein Führungszeugnis gemäß § 30 Abs. 5 des Bundeszentralregistergesetzes , welches zum Zeitpunkt der Vorlage nicht älter als sechs Monate sein darf,
eine Erklärung, dass die Bewerberin oder der Bewerber in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen lebt und eine Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertretung oder einer sonstigen Person, der die Personensorge obliegt, bei minderjährigen Bewerbern,
ein Passfoto, dessen Aufnahmedatum zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht länger als drei Monate zurückliegt und
das Original oder den beglaubigten Nachweis des zum Vorbereitungsdienst berechtigenden Bildungsstandes nach § 3 Nr. 2.
http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/?quelle=jlink&query=JmDAPO+ST+%C2%A7+4&psml=bssahprod.psml&max=true