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Timestamp: 2016-05-31 21:56:43
Document Index: 132666735

Matched Legal Cases: ['§ 47', '§ 47', '§ 47', '§ 47', '§ 47', '§ 47', '§ 80', 'Art. 6', 'Art. 8']

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 24.04.2001, PL 15 S 1419/00 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg > Beschluss vom 24.04.2001, Aktenzeichen: PL 15 S 1419/00 VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: PL 15 S 1419/00Beschluss vom 24.04.2001
Leitsatz:Die Verteilung der Freistellungsstunden bei Teilfreistellung mehrerer oder aller Mitglieder eines Personalrats richtet sich nach § 47 Abs. 3 Sätze 2 bis 4 LPVG. Die Bestimmung des § 47 Abs. 3 Satz 3 LPVG enthält dabei das Verteilungsprogramm, das dem Minderheitenschutz dient. Die Berücksichtigung der Grundsätze der Verhältniswahl kann danach nur dazu führen, dass die Freistellungsstunden unter den Mitgliedern der Personalvertretung im Verhältnis der auf die im Personalrat vertretenen Wahlvorschläge entfallenden Sitze zu verteilen sind.Rechtsgebiete:LPVGVorschriften:§ 47 Abs. 3 Satz 3 LPVG, § 47 Abs. 4 Satz 2 LPVGStichworte:Freistellung, TeilfreistellungVerfahrensgang:VG Karlsruhe 14 K 2318/99 vom 19.05.2000
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Weitere Entscheidungen vom VGH-BADEN-WUERTTEMBERGVGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, PL 15 S 1419/00 vom 24.04.2001Die Verteilung der Freistellungsstunden bei Teilfreistellung mehrerer oder aller Mitglieder eines Personalrats richtet sich nach § 47 Abs. 3 Sätze 2 bis 4 LPVG. Die Bestimmung des § 47 Abs. 3 Satz 3 LPVG enthält dabei das Verteilungsprogramm, das dem Minderheitenschutz dient. Die Berücksichtigung der Grundsätze der Verhältniswahl kann danach nur dazu führen, dass die Freistellungsstunden unter den Mitgliedern der Personalvertretung im Verhältnis der auf die im Personalrat vertretenen Wahlvorschläge entfallenden Sitze zu verteilen sind.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, PL 15 S 2420/00 vom 24.04.2001Nach § 80 Abs. 1 Nr. 11 LPVG unterliegen Maßnahmen der Behördenorganisation nicht der Mitwirkung des Personalrats.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 13 S 555/01 vom 19.04.2001Aus der ehelichen Lebensgemeinschaft, die ein (bestandskräftig) ausgewiesener Ausländer mit einer deutschen Staatsangehörigen im Bundesgebiet unterhält, folgt nicht ohne weiteres die rechtliche Unmöglichkeit seiner Abschiebung wegen Art. 6 Abs. 1 GG, Art. 8 Abs. 1 EMRK.
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