Source: https://www.streifler.de/gesetze/wipro/sechster-teil/vierter-abschnitt
Timestamp: 2020-04-08 13:11:42
Document Index: 238337183

Matched Legal Cases: ['§122', '§123', '§124', '§125', '§126', '§126', '§ 109', '§ 109', '§ 109', '§ 110', '§ 110', '§ 103', '§ 68', '§ 68', '§ 68', '§ 68', '§ 68', '§ 68', '§ 109', '§ 109', '§ 110', '§ 110', '§ 68', '§ 68']

Gesetz über eine Berufsordnung der Wirtschaftsprüfer, §122 WiPrO, §123 WiPrO, §124 WiPrO, §125 WiPrO, §126 WiPrO, §126a WiPrO | mit Referenzen
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Gesetz über eine Berufsordnung der Wirtschaftsprüfer (WiPrO) : Die Kosten in dem berufsgerichtlichen Verfahren.
In gerichtlichen Verfahren nach diesem Gesetz werden Gebühren nach dem Gebührenverzeichnis der Anlage zu diesem Gesetz erhoben. Im Übrigen sind die für Kosten in Strafsachen geltenden Vorschriften des Gerichtskostengesetzes entsprechend anzuwenden.
(1) Berufsangehörigen, die ihren Antrag auf berufsgerichtliche Entscheidung zurücknehmen, deren Antrag auf berufsgerichtliche Entscheidung zurückgewiesen wird oder die in dem berufsgerichtlichen Verfahren verurteilt werden, sind die in dem Verfahren entstandenen Kosten ganz oder teilweise aufzuerlegen. Dasselbe gilt, wenn das berufsgerichtliche Verfahren wegen Erlöschens, Rücknahme oder Widerrufs der Bestellung eingestellt wird und nach dem Ergebnis des bisherigen Verfahrens die Verhängung einer berufsaufsichtlichen Maßnahme gerechtfertigt war; zu den Kosten des berufsgerichtlichen Verfahrens gehören in diesem Fall auch diejenigen, die in einem anschließenden Verfahren zum Zwecke der Beweissicherung (§§ 109
§ 109 Anordnung der Beweissicherung § 109 Anordnung der Beweissicherung
§ 110 Verfahren § 110 Verfahren
) entstehen. Wird das Verfahren nach § 103 Absatz 3 Nummer 2
eingestellt, kann das Gericht den Berufsangehörigen die in dem Verfahren entstandenen Kosten ganz oder teilweise auferlegen, wenn es dies für angemessen erachtet.
(2) Den Berufsangehörigen, die in dem berufsgerichtlichen Verfahren ein Rechtsmittel zurückgenommen oder ohne Erfolg eingelegt haben, sind die durch dieses Verfahren entstandenen Kosten aufzuerlegen. Hatte das Rechtsmittel teilweise Erfolg, so kann den Berufsangehörigen ein angemessener Teil dieser Kosten auferlegt werden.
(4) Werden Berufsangehörige unter Aufhebung der angefochtenen Entscheidung freigesprochen, so sind die notwendigen Auslagen der Berufsangehörigen der Staatskasse aufzuerlegen. Auslagen, die weder den Berufsangehörigen noch Dritten auferlegt oder die von den Berufsangehörigen nicht eingezogen werden können, fallen der Staatskasse zur Last.
(1) Die Ausschließung aus dem Beruf wird mit der Unanfechtbarkeit der Entscheidung über die berufsaufsichtliche Maßnahme wirksam.
(2) Die Vollstreckung einer Geldbuße und eines Tätigkeitsverbots nach § 68 Absatz 1 Satz 2 Nummer 4
§ 68 Berufsaufsichtliche Maßnahmen § 68 Berufsaufsichtliche Maßnahmen , Abs. 1, Satz. 2
sowie die Beitreibung der Kosten werden nicht dadurch gehindert, dass der oder die Berufsangehörige nach rechtskräftigem Abschluss des Verfahrens aus dem Beruf ausgeschieden ist. Werden zusammen mit einer Geldbuße die Kosten des Verfahrens beigetrieben, so gelten auch für die Kosten die Vorschriften über die Vollstreckung der Geldbuße.
(1) Eintragungen in den über Berufsangehörige geführten Akten über berufsaufsichtliche Maßnahmen nach § 68 Absatz 1 Satz 2
sind nach zehn Jahren zu tilgen. Die Frist beträgt nur fünf Jahre für
Geldbußen nach § 68 Absatz 1 Satz 2 Nummer 2 bis
zu 10 000 Euro und
Feststellungen nach § 68 Absatz 1 Satz 2 Nummer 7
§ 109 Anordnung der Beweissicherung§ 109 Anordnung der Beweissicherung
§ 110 Verfahren§ 110 Verfahren
§ 68 Berufsaufsichtliche Maßnahmen§ 68 Berufsaufsichtliche Maßnahmen, Abs. 1, Satz. 2