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Timestamp: 2016-10-24 03:36:59
Document Index: 139843142

Matched Legal Cases: ['Art. 117', 'Art. 90', 'Art. 114', 'Art. 75', 'Art. 51', 'Art. 74', 'Art. 113', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 117', 'Art. 107', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 42', 'Art. 116', 'Art. 106', 'Art. 117', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 118', 'BGE', 'Art. 118', 'Art. 116', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 117', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 75', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 66', 'Art. 68']

4D_64/2014 (20.01.2015)
4D_64/2014 � � Urteil vom 20. Januar 2015
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 2. Kammer, vom 18. Juni 2014.
Zwischen A.________ (Beklagter, Beschwerdef�hrer) bzw. dessen Einzelfirma "C.________" und der B.________ GmbH (Kl�gerin, Beschwerdegegnerin) bestand eine Gesch�ftsbeziehung. Die Kl�gerin fordert die Bezahlung von sieben Rechnungen f�r Waren, welche sie dem Einzelunternehmen des Beklagten in den Jahren 2008 und 2009 verkauft und geliefert haben will. Der Beklagte behauptet, die Waren weder bestellt noch erhalten zu haben.
Mit Klage vom 24. Mai 2012 an das Bezirksgericht Bremgarten beantragte die Kl�gerin sinngem�ss, der Beklagte sei zu verpflichten, ihr den Betrag von Fr. 19'649.15 nebst Zins zu 5 % seit 22. Juli 2011 zu bezahlen und es sei in diesem Umfang der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamts Villmergen aufzuheben.
Das Bezirksgericht hiess die Klage gr�sstenteils gut. Es verpflichtete den Beklagten, der Kl�gerin Fr. 19'546.15 nebst Zins zu 5 % seit dem 16. Januar 2012 zu bezahlen und beseitigte den Rechtsvorschlag in diesem Umfang. Zudem verpflichtete es den Beklagten, der Kl�gerin eine Parteientsch�digung von Fr. 8'888.10 zu bezahlen.
Eine gegen diesen Entscheid erhobene Berufung des Beklagten hiess das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 18. Juni 2014 bez�glich der vom Bezirksgericht festgesetzten Parteientsch�digung gut und setzte diese neu auf Fr. 6'279.25 fest. Im �brigen wies es die Berufung ab.
Der Beschwerdef�hrer verlangt mit subsidi�rer Verfassungsbeschwerde, es sei "das vorinstanzliche Urteil aufzuheben und der Vorinstanz zur Erg�nzung des Sachverhalts sowie zur Neubeurteilung zur�ckzuweisen."
Die Beschwerdegegnerin beantragt, die Beschwerde abzuweisen soweit darauf einzutreten sei. Der Beschwerdef�hrer reichte dazu eine Replik ein. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Vernehmlassung zur Beschwerde.
1.1.�Der angefochtene Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau ist ein verfahrensabschliessender Endentscheid (Art. 117 i.V.m. Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz im Sinne von Art. 114 i.V.m. Art. 75 Abs. 1 und 2 BGG. Der Streitwert der vorliegenden Angelegenheit bel�uft sich auf Fr. 19'546.15 (Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG) und erreicht damit die Streitwertgrenze von Fr. 30'000.-- f�r die Zul�ssigkeit der Beschwerde in Zivilsachen nicht (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die erhobene subsidi�re Verfassungsbeschwerde erweist sich demnach als das zul�ssige Rechtsmittel (Art. 113 BGG).
1.2.�Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Dieses ist unter Ber�cksichtigung der Beschwerdebegr�ndung nach Treu und Glauben auszulegen (BGE 136 V 131 E. 1.2 S. 136; 123 IV 125 E. 1; 105 II 149 E. 2a). Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist wie die Beschwerde in Zivilsachen ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 117 i.V.m. Art. 107 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer darf sich daher grunds�tzlich nicht darauf beschr�nken, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der Sache stellen. Er hat demnach anzugeben, welche Teile des Entscheiddispositivs angefochten und welche Ab�nderungen beantragt werden. Ein Antrag auf R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zur neuen Entscheidung oder blosse Aufhebungsantr�ge gen�gen nicht und machen die Beschwerde unzul�ssig. Ein blosser R�ckweisungsantrag reicht ausnahmsweise aus, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung nicht selbst in der Sache entscheiden k�nnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (BGE 136 V 131 E. 1.2 S. 135; 134 III 379 E. 1.3; 133 III 489 E. 3.1).
Der Beschwerdef�hrer beantragt in seinem Rechtsbegehren sinngem�ss lediglich die Aufhebung des angefochtenen Urteils und die R�ckweisung der Sache zur Neubeurteilung. Einen Antrag in der Sache stellt er nicht und gibt nicht an, inwiefern das Dispositiv des angefochtenen Entscheids zu �ndern w�re. Auch aus seiner Beschwerdebegr�ndung ergibt sich nicht ohne weiteres, was f�r einen materiellen Antrag der Beschwerdef�hrer stellen m�chte. Er r�gt jedoch in mehrfacher Hinsicht eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV). D as Bundesgericht k�nnte, sollte es die Rechtsauffassung des Beschwerdef�hrers in diesen Punkten teilen, nicht selbst entscheiden, sondern m�sste die Sache zur Behebung der angeblichen Verfahrensm�ngel und zur weiteren Abkl�rung der tats�chlichen Grundlagen an die Vorinstanz zur�ckweisen. Der R�ckweisungsantrag des Beschwerdef�hrers gen�gt daher.
1.3.�Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist - unter Vorbehalt einer hinreichenden Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 BGG) - auf die Beschwerde einzutreten.
2.1.�Mit der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde kann nur die Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten ger�gt werden (Art. 116 BGG). Diesbez�glich gilt eine qualifizierte R�gepflicht. Das Bundesgericht pr�ft die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte nur, wenn diese R�ge gem�ss den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ausdr�cklich vorgebracht und klar und detailliert begr�ndet wird (BGE 138 I 171 E. 1.4; 136 I 332 E. 2.1; 134 V 138 E. 2.1; 133 III 439 E. 3.2 S. 444). In einer Verfassungsbeschwerde muss rechtsgen�gend dargelegt werden, welche verfassungsm�ssigen Rechte durch das kantonale Gericht inwiefern verletzt worden sind, und solche R�gen sind unter Bezugnahme auf die Erw�gungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert zu begr�nden (BGE 135 III 232 E. 1.2; 133 III 589 E. 2). Der Beschwerdef�hrer soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die er im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit seiner Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.).
Macht die beschwerdef�hrende Partei eine Verletzung des Willk�rverbots von Art. 9 BV geltend, gen�gt es nicht, wenn sie einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei willk�rlich (BGE 134 II 349 E. 3 S. 352; 133 I 1 E. 5.5). Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 140 III 16 E. 2.1; 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339; 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 134 II 124 E. 4.1). Die Beweisw�rdigung ist nicht schon dann willk�rlich, wenn vom Sachrichter gezogene Schl�sse nicht mit der Darstellung der beschwerdef�hrenden Partei �bereinstimmen (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266), sondern bloss, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist (BGE 135 II 356 E. 4.2.1; 129 I 8 E. 2.1; 116 Ia 85 E. 2b). Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Sachgericht offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche willk�rlich ausser Acht l�sst (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 129 I 8 E. 2.1; 120 Ia 31 E. 4b). Inwiefern der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, muss der Beschwerdef�hrer im Einzelnen aufzeigen (BGE 134 II 244 E. 2.2; 130 I 258 E. 1.3 S. 262). Namentlich gen�gt es nicht, einzelne Beweise anzuf�hren, die anders als im angefochtenen Entscheid gewichtet werden sollen, und dem Bundesgericht in appellatorischer Kritik die eigene Auffassung zu unterbreiten, als ob diesem eine freie Sachverhaltspr�fung zuk�me (vgl. BGE 116 Ia 85 E. 2b).
2.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 118 Abs. 1 BGG). Dazu geh�ren sowohl die Feststellungen �ber den Lebenssachverhalt, der dem Streitgegenstand zugrunde liegt, als auch jene �ber den Ablauf des vor- und erstinstanzlichen Verfahrens, also die Feststellungen �ber den Prozesssachverhalt (BGE 140 III 16 E. 1.3.1). Es kann davon nur abweichen, wenn die Sachverhaltsfeststellung unter Verletzung eines verfassungsm�ssigen Rechts zustande kam (Art. 118 Abs. 2 und Art. 116 BGG). Wird Letzteres geltend gemacht, ist neben der Erheblichkeit der ger�gten Tatsachenfeststellung f�r den Ausgang des Verfahrens klar und detailliert darzutun, inwiefern diese verfassungswidrig, insbesondere willk�rlich, sein soll (BGE 136 I 332 E. 2.2; 133 III 393 E. 7.1, 585 E. 4.1 S. 588 f.). Wird eine verfassungswidrige Nichtber�cksichtigung von behaupteten, im angefochtenen Entscheid aber nicht festgestellten Tatsachen geltend gemacht, ist mit Aktenhinweisen darzulegen, dass diese rechtsrelevanten Tatsachen bereits bei der Vorinstanz prozessrechtskonform eingebracht wurden, indessen von jener unter Verletzung eines verfassungsm�ssigen Rechts unber�cksichtigt gelassen worden seien. Ansonsten gelten sie als neu und daher unzul�ssig (Art. 99 Abs. 1 i.V.m. Art. 117 BGG; Urteil 4D_41/2009 vom 14. Mai 2009 E. 2.2; vgl. BGE 140 III 86 E. 2 S. 90 f�r die Beschwerde in Zivilsachen).
2.3.�Wie nachstehend aufzuzeigen ist, gen�gt die vorliegende Beschwerdeschrift diesen Anforderungen in weiten Teilen nicht. So wirft der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz namentlich mannigfach, ohne jegliche Systematik vor, in Willk�r verfallen zu sein und seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt zu haben, ohne rechtsgen�gend auf die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid Bezug zu nehmen und unter hinl�nglicher Auseinandersetzung mit den entsprechenden Ausf�hrungen aufzuzeigen, inwiefern der damit begr�ndete Entscheid die angerufenen verfassungsm�ssigen Rechte verletzen soll. Auch soweit der Beschwerdef�hrer bloss einzelne Gesetzesbestimmungen anruft, ohne dabei eine Verletzung von verfassungsm�ssigen Rechten darzulegen oder sich seine Vorbringen in blosser appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid ersch�pft, kann auf seine R�gen nicht eingetreten werden (Art. 106 Abs. 1 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1). Soweit auf die Vorbringen in der Beschwerde �berhaupt einzugehen ist, ist dazu was folgt auszuf�hren:
Die Erstinstanz, deren Entscheid die Vorinstanz sch�tzte, war zum Schluss gekommen, dass der Beschwerdef�hrer bei der Beschwerdegegnerin Waren bestellt habe, wobei die Bestellungen auf zwei Arten erfolgt seien: Einerseits habe der Beschwerdef�hrer vorab mit der Beschwerdegegnerin telefoniert und Waren bestellt. Die Waren seien dann von der Beschwerdegegnerin zur Abholung durch D.________ bereitgestellt worden. Anderseits habe der Beschwerdef�hrer D.________ mit einem Zettel zur Beschwerdegegnerin geschickt, auf welchem er die abzuholenden Waren aufgeschrieben habe. In beiden Varianten habe D.________ die Abholung der Waren jeweils mit seiner Unterschrift auf den ihm vorgelegten Rechnungen best�tigt. In einem Fall habe der Beschwerdef�hrer die Waren sodann selbst abgeholt und mit seiner Unterschrift den Empfang der Waren best�tigt.
In den F�llen, in denen der Beschwerdef�hrer bei der Beschwerdegegnerin angerufen und Waren telefonisch bestellt habe, so die Vorinstanz weiter, seien die Kaufvertr�ge durch Austausch �bereinstimmender Willenserkl�rungen unmittelbar unter Anwesenden zustande gekommen. Im restlichen Teil der F�lle habe sich der Beschwerdef�hrer beim Vertragsschluss D.________ als Bote bedient. Im �brigen w�ren die Kaufvertr�ge auch zwischen den Parteien zustande gekommen, wenn der Beschwerdef�hrer nicht telefonisch oder via Bestellzettel am Vertragsschluss beteiligt gewesen w�re, sondern D.________ selber Waren bestellt h�tte, da die Beschwerdegegnerin nach den Umst�nden doch auf eine Bevollm�chtigung von D.________ durch den Beschwerdef�hrer h�tte schliessen d�rfen.
Strittig ist, ob die streitgegenst�ndlichen Vertr�ge mit dem Beschwerdef�hrer als Vertragspartei geschlossen worden waren, ob die betreffenden Waren an diesen geliefert wurden, ob f�r einzelne Lieferungen eine Vorauszahlung erfolgt war und ob die streitgegenst�ndlichen sieben Teilforderungen einheitlich beurteilt werden k�nnen.
4.1.�Zum ersten Punkt machte der Beschwerdef�hrer vor der Vorinstanz geltend, s�mtliche Rechnungen seien auf die Einzelfirma in U.________ ausgestellt worden und die Verbindlichkeiten aus dem Gesch�ft in U.________ k�nnten nicht ohne weiteres ihm zugerechnet werden; er habe anl�sslich der Parteibefragung ausdr�cklich festgehalten, dass die Gesch�fte in U.________ von seinem Sohn E.________ gef�hrt w�rden.
Die Vorinstanz hielt dazu fest, dass nach den Behauptungen in der Klagebegr�ndung der Beschwerdef�hrer im relevanten Zeitraum von Dezember 2008 bis Februar 2009 die Einzelfirma C.________ betrieben habe. Diese Einzelfirma sei mit dem �bernahmevertrag vom 29. Juni 2010 auf dem Weg der Verm�gens�bertragung in die F.________ GmbH �berf�hrt worden. Nach Art. 75 Abs. 1 FusG hafteten die bisherigen Schuldner f�r die vor der Verm�gens�bertragung begr�ndeten Schulden w�hrend dreier Jahre solidarisch mit dem neuen Schuldner. Ein Angestellter des Beschwerdef�hrers sei jeweils in den Laden der Beschwerdegegnerin gekommen und habe namens und im Auftrag der C.________ die Unterhaltungselektronikgegenst�nde gegen Rechnung gekauft. Der Beschwerdef�hrer habe dazu in der Klageantwort ausgef�hrt, er streite alles ab; die Ware habe er nie bekommen, mit der Beschwerdegegnerin habe er "gesch�ftet"; sein Sohn habe gekauft, die Beschwerdegegnerin habe die Ware geliefert, welche sie gleich bezahlt h�tten. Indessen habe der Beschwerdef�hrer im erstinstanzlichen Verfahren nie prozesskonform behauptet, dass es sich bei den durch seinen Sohn bestellten und gelieferten Waren um die hier strittigen Waren handle; vielmehr habe er behauptet, die strittigen Waren nie bekommen zu haben. Er habe nicht behauptet, Vertragspartner bez�glich der strittigen Kaufvertr�ge sei nicht er selbst, sondern sein Sohn.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz sei in Willk�r verfallen, wenn sie einfach annehme, ausschliesslich er habe in eigenem Namen gehandelt und somit Rechte und Pflichten begr�ndet. Er habe schon in der erstinstanzlichen m�ndlichen Klageantwort Folgendes ausgef�hrt: "[...] Mit der Kl�gerin gesch�ftete ich, mein Sohn kaufte, die Kl�gerin lieferte Ware, welche wir gleich bezahlten [...]". Er habe den kl�gerischen Behauptungen damit offensichtlich widersprochen. Mit diesen Vorbringen weist er indessen die vorinstanzliche Feststellung, er habe im erstinstanzlichen Verfahren nicht behauptet, Vertragspartner bez�glich der strittigen Kaufvertr�ge sei nicht er selbst, sondern sein Sohn, nicht einmal ansatzweise als verfassungswidrig aus. Die sinngem�sse R�ge, die Vorinstanz habe willk�rlich den Beschwerdef�hrer als Vertragspartner angesehen, entbehrt damit jeglicher Grundlage. Mangels hinreichender Behauptung dar�ber, dass nicht der Beschwerdef�hrer, sondern dessen Sohn Partei der strittigen Vertr�ge sei, kann der Vorinstanz von vornherein keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r des Beschwerdef�hrers vorgeworfen werden, indem sie seinen Sohn dazu nicht als Zeuge anh�rte.
4.2.�Der Beschwerdef�hrer bestritt vor der Vorinstanz den Erhalt der Warenlieferungen. Die Erstinstanz habe Art. 8 ZGB verletzt, indem sie allein aufgrund der Unterschrift des Zeugen D.________ auf der Warenquittung, welcher der deutschen Sprache nicht m�chtig sei und nicht verstanden habe, was auf dem Dokument gestanden sei, und ohne weitere Erhebungen davon ausgehe, die Beschwerdegegnerin habe dem Beschwerdef�hrer tats�chlich die aufgef�hrten Ger�te geliefert.
Die Vorinstanz f�hrte dazu aus, nach den erstinstanzlichen Feststellungen, welche der Beschwerdef�hrer in der Berufung nicht substanziiert ger�gt habe, sei davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer den Zeugen D.________ zur Beschwerdegegnerin geschickt habe, um Waren abzuholen. Wer eine andere Person damit beauftrage, Waren von einem gewissen Wert abzuholen, m�sse damit rechnen, dass diese Person den Empfang der Waren zu quittieren habe. Der Beschwerdef�hrer k�nne sich in der Folge nicht darauf berufen, die Person sei sprach- und fachunkundig. Vielmehr habe er sich die Unterschrift derselben entgegenhalten zu lassen. Es sei deshalb nicht zu beanstanden, dass die Erstinstanz davon ausgegangen sei, die Beschwerdegegnerin habe ihre Pflichten aus den Kaufvertr�gen erf�llt.
Der Beschwerdef�hrer legt nicht unter rechtsgen�gender Auseinandersetzung mit diesen Erw�gungen und gest�tzt auf die Feststellungen im angefochtenen Urteil dar, inwiefern die Vorinstanz damit verfassungsm�ssige Rechte verletzt haben soll. Vielmehr begn�gt er sich im Wesentlichen damit, der Vorinstanz unter Wiederholung seiner im Berufungsverfahren gemachten Vorbringen eine willk�rliche Verletzung von Art. 8 ZGB vorzuwerfen, ohne sich mit der Argumentation der Vorinstanz auseinanderzusetzen, wobei er auch neu behauptet, der Zeuge habe nach dessen Aussagen nicht wissen k�nnen, was er abgeholt habe, da die Waren verpackt gewesen seien. Darauf kann nicht eingetreten werden.
Nicht geh�rt werden kann der Beschwerdef�hrer auch, wenn er unter Berufung auf die Aussagen des Zeugen, in Frage stellt, dass die Unterschriften auf den erstinstanzlichen Klagebeilagen 5 und 6 von diesem stammten. Den vorinstanzlichen Feststellungen ist nicht zu entnehmen, dass er im kantonalen Verfahren entsprechende Behauptungen prozesskonform aufgestellt h�tte bzw. dass er eine diesbez�gliche W�rdigung der Erstinstanz vor der Vorinstanz bestritten h�tte, und solches wird vom Beschwerdef�hrer auch nicht dargetan.
4.3.�Der Beschwerdef�hrer behauptete im vorinstanzlichen Verfahren unter Berufung auf die auf den Rechnungen vom 9. Januar 2009 und vom 31. Dezember 2008 enthaltene Bemerkung "Vorauszahlung", es sei davon auszugehen, dass insoweit Vorauszahlungen geleistet worden seien. Die Vorinstanz hielt dazu fest, die Erstinstanz habe ihrem Entscheid zu Recht keine Vorauszahlungen zugrunde gelegt, da solche im erstinstanzlichen Verfahren nicht behauptet worden seien, und demnach zu diesem Punkt auch keine Beweise abzunehmen gewesen w�ren.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz stelle willk�rlich fest, dass die Leistung einer Vorauszahlung nicht behauptet worden sei. Er habe in seiner Klageantwort ausgef�hrt, er streite alles ab; die Ware habe er nie bekommen, mit der Beschwerdegegnerin habe er gesch�ftet, sein Sohn habe gekauft, die Beschwerdegegnerin habe die Ware geliefert, welche sie gleich bezahlt h�tten.
Mit der angerufenen bloss pauschalen Bestreitungen der Klagevorbringen und der allgemeinen Behauptung Waren, die der Sohn gekauft habe, seien gleich bezahlt worden, vermag er die ger�gte Feststellung indessen nicht als offensichtlich unhaltbar auszuweisen. Wenn die Vorinstanz davon ausging, der Beschwerdef�hrer habe damit bez�glich der beiden genannten Rechnungen, auf denen unter Zahlungskonditionen "Vorauszahlung" vermerkt ist, eine Vorauszahlung nicht, jedenfalls nicht substanziiert behauptet, erscheint dies nicht als willk�rlich.
Mangels (hinreichender) Behauptungen von Vorauszahlungen stossen die weiteren R�gen des Beschwerdef�hrers, n�mlich die Vorinstanz habe seinen Geh�rsanspruch verletzt, indem sie dieser Frage keine weitere Beachtung geschenkt habe, und die Vorinstanz habe Rechnungen mit dem Vermerk "Vorauszahlung" willk�rlich gew�rdigt, ins Leere. Unabh�ngig davon erscheinen die Vorbringen des Beschwerdef�hrers bez�glich der W�rdigung der Rechnungen als rein appellatorisch und verm�gen von vornherein keine Willk�r aufzuzeigen, so beispielsweise, wenn ausgef�hrt wird, es sei willk�rlich, wenn einfach alle Feststellungen auf diesen Dokumenten, die sich zugunsten der Beschwerdegegnerin auswirkten (Preis, Menge, Abholdatum etc.) erstellt betrachtet w�rden, nicht aber die ebensolche schriftliche Tatsache der Vorauszahlung auf einzelnen Rechnungen.
4.4.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet sodann die einheitliche Beurteilung der sieben verschiedenen Teilforderungen als eine einzige Gesamtforderung. Die behaupteten Forderungen seien nach Auffassung des Gerichts zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten und auf unterschiedliche Art und Weise zustande gekommen. Das Unterlassen einer Differenzierung zwischen den sieben Teilforderungen habe zu einer l�ckenhaften, willk�rlichen Erstellung des Sachverhalts und Beweisw�rdigung gef�hrt.
Die Vorinstanz hielt zum n�mlichen, in der Berufung erhobenen Vorwurf fest, es sei nicht zu beanstanden, dass die Erstinstanz nicht f�r jede einzelne Teilforderung den exakten Sachverhalt festgestellt habe; es sei nicht dargetan, dass die unterschiedlichen Zeitpunkte und die unterschiedliche Art und Weise des Zustandekommens der Teilforderungen zu unterschiedlichen Rechtsfolgen f�hren k�nnten. Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit dieser Begr�ndung der Vorinstanz nicht auseinander und legt nicht dar, inwiefern diese damit gegen verfassungsm�ssige Rechte verstossen haben soll, sondern er begn�gt sich im Wesentlichen mit der Wiederholung seiner Vorbringen im vorinstanzlichen Verfahren. Darauf kann mit Blick auf die vorstehend (Erw�gung 2) dargestellten Begr�ndungsanforderungen nicht eingetreten werden.
4.5.�Nach dem Ausgef�hrten vermag der Beschwerdef�hrer hinsichtlich der Hauptbegr�ndung der Vorinstanz, wonach der Abschluss der Kaufvertr�ge zwischen dem Beschwerdef�hrer und der Beschwerdegegnerin unmittelbar unter Anwesenden via Telefon bzw. mittels D.________ als Bote erfolgt sei, keine Verletzung seiner verfassungsm�ssigen Rechte aufzuzeigen. Demnach braucht auf die vorinstanzliche Eventualbegr�ndung betreffend Annahme einer Duldungsvollmacht und die dagegen erhobene R�ge nicht weiter eingegangen zu werden.
5.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt schlussendlich, dass er vor der ersten Instanz keine Gelegenheit hatte, zur Kostennote des Rechtsvertreters der Beschwerdegegnerin Stellung zu nehmen, weshalb die erste Instanz sein rechtliches Geh�r verletzt habe. Die Kostennote h�tte aus dem Recht gewiesen werden m�ssen. Daher gelte allein die kantonale Tarifordnung und die nachtr�glich gestellten Erh�hungsgr�nde zum Grundtarif seien nicht zu ber�cksichtigen. Die Vorinstanz habe zudem zutreffend festgestellt, dass kein Zuschlag von 25 % auf die Grundentsch�digung zu gew�hren sei. Trotzdem sei dem Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin durch die Vorinstanz aber wieder ein Zuschlag von 10 % gew�hrt worden, was im Resultat willk�rlich sei.
5.2.�Die Vorinstanz hielt fest, dass dem Beschwerdef�hrer die erst am 4. Dezember 2012 eingereichte Kostennote vor Zustellung des Entscheids der ersten Instanz nicht zur Kenntnisnahme zugestellt wurde, weshalb sein Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt worden sei. Die Vorinstanz sah von einer Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils ab, nachdem der Beschwerdef�hrer vor der Rechtsmittelinstanz Gelegenheit zur �usserung erhalten hatte. Wenn der Beschwerdef�hrer dagegen ohne weitere Begr�ndung und ohne auf diese Erw�gung der Vorinstanz einzugehen, bloss vorbringt, er habe�
nie�Gelegenheit gehabt, zur angeblich zu sp�t eingereichten Kostennote Stellung zu nehmen "und dies nun im Rechtsmittelverfahren nachholen m�sse", wiederholt er bloss seine Vorbringen im vorinstanzlichen Verfahren. Damit gen�gt er den Anforderungen an die Begr�ndung einer Geh�rsr�ge nicht und es kann darauf nicht eingetreten werden.
5.3.�In der Sache hielt die Vorinstanz fest, es sei weder gest�tzt auf � 7 Abs. 1 des Dekrets [des Kantons Aargau] �ber die Entsch�digung der Anw�lte vom 10. November 1987 (Anwaltstarif, AnwT; SAR 291.150) noch gest�tzt auf � 6 Abs. 3 AnwT ein Zuschlag auf der Grundentsch�digung f�r die anwaltlich vertretene Beschwerdegegnerin zu gew�hren. Demnach sei die Parteientsch�digung ausgehend von einer Grundentsch�digung von Fr. 4'781.90 festzusetzen, unter Ber�cksichtigung des bez�glich der H�he unbeanstandet gebliebenen Zuschlags von 10 % f�r eine zweite Verhandlung. Der Beschwerdef�hrer setzt sich, soweit er den Zuschlag von 10 % beanstandet, in keiner Weise mit dieser Erw�gung auseinander und macht namentlich nicht geltend, dass die Vorinstanz willk�rlich davon ausgegangen w�re, der Zuschlag von 10 % sei unbestritten. Auch insoweit gen�gt er, indem er bloss die Willk�rlichkeit des Zuschlags behauptet, den Anforderungen an die Begr�ndung einer Willk�rr�ge in keiner Weise und es kann auf seine R�ge nicht eingetreten werden.
Damit ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf �berhaupt einzutreten ist. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird der Beschwerdef�hrer kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).