Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:237518-2020:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Construction+and+Real+Estate&WT.rss_a=237518-2020&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2020-08-15 14:57:01
Document Index: 165163630

Matched Legal Cases: ['§ 56', '§ 75', '§17', '§ 39', '§ 46', '§ 73', '§ 43', '§ 45', '§ 16', '§ 47', '§ 46', '§ 46', '§ 123', '§ 124', '§ 123', '§ 124', '§ 124', '§ 73', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 168', '§ 160', '§ 134']

Dienstleistungen - 237518-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 237518-2020
2020/S 099-237518
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Stuttgart – Hochbauamt
Kontaktstelle(n): Landeshauptstadt1 Stuttgart – Hochbauamt – Abt. 65-1 DLZ.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/4/tenderId/34046
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/4/tenderId/34046
02910902 – Erweiterung Sommerrainschule – 2. Bauabschnitt, Erweiterung Sommerrainschule – 2. BauabschnittNeugestaltung der Außenanlagen
Referenznummer der Bekanntmachung: VgV_Som_Frei
Für die Planungsleistungen der Freianlagen des 2. Baubschnitts der Sommerrainschule sucht die Landeshauptstadt Stuttgart im Rahmen eines VgV-Verfahrens ohne Lösungsvorschläge ein geeignetes Büro.
Bitte melden Sie sich vor Abgabe des Teilnahmeantrags über die Plattform (www.meinauftrag.rib.de -Anmeldung) kostenfrei an und „verknüpfen“ Sie sich mit der E-Plattform der Landeshauptstadt Stuttgart unter Einstellungen / Firma – Vergabeplattformen / Vergabeplattform Stuttgart – Verknüpfen.
1. Gegenstand und Ziel des Verfahrens.
— > s. Vergabeunterlagen.
2. Verfahrensablauf.
Das Vergabeverfahren gliedert sich in 2 Stufen.
a) Teilnahmewettbewerb:
In einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren bekunden Unternehmen ihr Interesse an einer Teilnahme an dem Verfahren und erbringen u. a. die im Abschnitt „II.2.9“ genannten Referenzen. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen wählt die Landeshauptstadt Stuttgart mindestens 3 und maximal 5 geeignete Bewerber aus, die zu Verhandlungsgesprächen eingeladen werden. Eine Nachforderung fehlender Erklärungen oder Nachweise gem. § 56 Abs. 2 VgV sieht der Auftraggeber nur in dem Falle vor, wenn weniger als 5 Bewerber die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Die 3 bis 5 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zu den Verhandlungsgesprächen eingeladen. Bei punktgleichen Bewerbungen entscheidet gemäß § 75 Abs. 6 VgV das Los.
b) Verhandlungsgespräch:
Im Verhandlungsgespräch stellen die Bewerber ihr Büro sowie am Verfahren beteiligte Personen (Büroinhaber,Projektleiter) persönlich vor und geben Auskunft über ihre Arbeitsweise. Im Verhandlungsgespräch werden Referenzen vorgestellt. Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot, welches unter Berücksichtigung der Zuschlagskriterien insgesamt den höchsten Punktwert erreicht. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß §17 (11) VgV auf das Erstangebot zu erteilen. Die Sprache, in der die Gespräche geführt werden und in der der Auftrag ausgeführt werden muss, ist Deutsch. Der Zulassungsbereich ist die Europäische Union (EU) bzw. der Europäische Wirtschaftsraum (EWR) und das Beschaffungsübereinkommen Agreement on Government Procurement (GPA).
Für das Leistungsbild Freianlagen des „Neubau BA 2 | Sommerrainschule | Stuttgart-Sommerrain“ sucht die Landeshauptstadt Stuttgart nun im Rahmen eines VgV-Verfahrens ein geeignetes Büro. Die Ausführungen der Leistungen für Freianlagen erfolgen nach HOAI 2013 Teil 3 Abschnitt 2, § 39 Leistungsbild.
Freianlagen, Leistungsphasen 1-9. Die Beauftragung erfolgt in Abhängigkeit von der Projektgenehmigung durch den Gemeinderat der Stadt Stuttgart im Rahmen von Abrufverträgen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet die Leistung bis einschließlich Leistungsphase 9 nach HOAI zu übernehmen, wenn das Vorhaben zur Realisierung kommt. Der Auftraggeber beabsichtigt, die Leistungsphasen stufenweise zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Qualitätskriterium - Name: Projektteam / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Zur Person des Projektleiters/Bauleiters / Gewichtung: 30 %
Qualitätskriterium - Name: Beantwortung der Fachfragen / Gewichtung: 25 %
2.1. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit:
2.1.1.Beschäftigte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.
Das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren (2017-2019) Beschäftigten in der geforderten Fachdisziplin (Teilzeitbeschäftigte können entsprechend ihrer Teilzeit angerechnet werden) inkl. der Führungskräfte betrug:
— bis 2 Vollzeitbeschäftigte 60 Pkt;
— ab 3 Vollzeitbeschäftigte 80 Pkt.
2.2.1. Freianlagenplanung, mindestens Honorarzone III HOAI:
— Privater Auftraggeber 90 Pkt;
— Öffentlicher Auftraggeber 120 Pkt.
2. Projektgröße in Hektar:
— unter 1 ha 20 Pkt;
— ab 1 ha 40 Pkt.
3. Bauwerkskosten KGR 500 (in EUR netto):
— unter 1,0 Mio EUR 20 Pkt;
— ab 1,0 Mio EUR 40 Pkt.
4. Realisierte und vollständig abgeschlossene Leistungsphasen (LPH) Freianlagen nach HOAI durch den Bewerber:
— LPH 1 3 Pkt;
— LPH 2 10 Pkt;
— LPH 3 16 Pkt;
— LPH 4 4 Pkt;
— LPH 5 25 Pkt;
— LPH 6 7 Pkt;
— LPH 7 3 Pkt;
— LPH 8 30 Pkt;
— LPH 9 2 Pkt.
5. Jahr der Inbetriebnahme:
— bis 31.12.2009 0 Pkt;
— 1.1.2010-31.12.2014 5 Pkt;
— ab 1.1.2015 10 Pkt.
6. Referenzschreiben des Auftraggebers nach Inbetriebnahme des Referenzobjekts:
— liegt nicht vor 0 Pkt;
— liegt vor und ist der Bewerbung beigelegt 10 Pkt.
Die Ausschluss-, Auswahl- und Eignungskriterien sind über den beigefügten Teilnahmeantrag zu erbringen.Alle erforderlichen / geforderten Nachweise und Eigenerklärungen sind der Bewerbung beizufügen. Bei einer Bewerbergemeinschaft müssen alle Teilnehmer die Ausschlusskriterien separat erfüllen. Kann ein Bewerber nureine/n einzige/n Erklärung/Nachweis nicht erbringen, wird er vom Verfahren ausgeschlossen. Bei juristischenPersonen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen GeschäftszweckPlanungsleistungen gehören, die der anstehenden Aufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigteVertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
Nachweis mindestens von einem Inhaber oder Führungskraft des Unternehmens über die Eintragung in ein Berufsregister (bspw. Architektenkammer) oder Nachweis eines Abschlusses (Diplom-/Bachelor-/Masterurkunde) oder im Ausland gleichwertige Qualifikation.
— § 73 Abs. 3 VgV Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen;
— § 43 VgV: Eigenerklärung über wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen;
— § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV: Eigenerklärung, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit den in § 16 des Vertragsgenannten Deckungssummen jeweils für Personen- und Sachschäden vorliegt bzw. dass die Deckungssummenim Auftragsfall entsprechend erhöht werden. (Ausschlusskriterium);
— § 47 VgV: Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (im Fall der Eignungsleihe);
— § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV: Eigenerklärung zur Anzahl der Beschäftigten;
Die Bestätigung der Eigenerklärungen erfolgt durch Nennung des Erklärenden im Rahmen der Abgabe auf derVergabeplattform.
§ 46 Abs. 3 Nr. 1:
— Referenzobjekt des Bewerbers: Realisierte Freianlagenplanung, mindestens Honorarzone III HOAI mit vergleichbaren Planungsanforderungen, an denen die Planung nach HOAI unter Beachtung der deutschen Richtlinien, Regelwerke und Rechtsvorschriften bzw. vergleichbarer ausländischer Regelungen erbracht wurde mit Angaben zu Auftraggeber und Projektmerkmalen (Auftraggeber, Projektgröße in Hektar, Bauwerkskosten, erbrachte Leistungsphasen, Jahr der Inbetriebnahme, Referenzschreiben).
Daszuvor beschriebene Projekte muss im Unternehmen des/der Bewerber erbracht worden sein. Bei Bewerbergemeinschaften aus mehreren Büros gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die ARGE. Die Referenz gilt auch als erfüllt, wenn die Leistung als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro erbracht wurde. In diesem Fall ist über die verantwortliche Projektleitung eine schriftliche Bestätigung des anderen Büros mit einzureichen.
Siehe Abschnitt III.1.1).
— § 123 und § 124 GWB: Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen (Ausschlusskriterium, bei den Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB entscheidet die Vergabestelle über den Ausschluss);
— § 73 Abs. 3 VgV: Eigenerklärung, dass die Durchführung der Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt (Ausschlusskriterium)
Der Auftraggeber stellt den Teilnahmeantrag in Form einer Excel-Datei zur Verfügung. Die Bewerbungsunterlagen stehen unter der unter Ziffer I.3) genannten Internetplattform bis zum Ablauf der unter Ziffer IV.2.2) genannten Frist zum Herunterladen bereit und sind nur auf diesen Weg erhältlich. Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu verwenden und ausgefüllt abzugeben. Die vollständig ausgefüllten Bewerbungsunterlagen mit Angabe der erreichten Gesamtpunktzahl sind auf der von der Einreichungsstelle zur Verfügung gestellten Vergabeplattform hochzuladen. Die jeweiligen Angaben sind mit prüfbaren Unterlagen zu belegen und als Anlagen beizulegen. Ansprechpartner (Bauherrenvertreter) für Auskünfte zu den angegebenen Referenzprojekten sind zu benennen.Zusätzliche Unterlagen, über die geforderten hinaus, werden nicht gewertet. Bei einer Bewerbergemeinschaft müssen alle Teilnehmer die Ausschlusskriterien separat erfüllen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Aufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
— Auswahl Teilnehmer 9. Juli 2020;
— Aufforderung zur Abgabe der Erstangebote vsl. 22. Juli 2020;
— Abgabe der Erstangebote vsl. 9. August 2020;
— Verhandlungsgespräche vsl. 28. August 2020.
Hinweis: Aufgrund der aktuellen Situation (Corona-Virus) behält sich die Landeshauptstadt Stuttgart vor, den Termin für das Verhandlungsgespräch zu verschieben. Es wird angestrebt, dass der Termin bestehen bleibt.
Offizielle Bezeichnung: Regierungspräsidium Karlsruhe – Vergabekammer Baden-Württemberg
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Bieter erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen beim Auftraggeber gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB), aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbare Verstöße gegen Vergabevorschriften nicht bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung bzw. zur Angebotsabgabe beim Auftraggeber gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB) oder soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem nach Zuschlagserteilung unzulässig (§ 168 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post, unabhängig davon, ob die Fristen gem. § 160 Abs. 3 GWB abgelaufen sind (§ 134 Abs. 2 GWB).
Offizielle Bezeichnung: LHS Stuttgart -Dienstleistungszentrum Bauvertragswesen