Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202003,%203699
Timestamp: 2013-05-25 10:57:08
Document Index: 63806680

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW 2003, 3699
Rechtsprechung BGH, 26.09.2003 - V ZR 41/03 Volltextver�ffentlichungen (12)
BGB � 906 Abs. 1 Satz 1, � 1004
L�rmimmissionen durch Rockkonzert
Deutsches Notarinstitut BGB � 906 Abs. 1 Satz 1, � 1004Einmal j�hrlich darf es auch lauter zugehen
� 906 Abs. 2 S. 1 BGB; � 1004 BGB1 Rockkonzert pro Jahr unwesentlich - Extrem seltenes Ereignis: 1 x pro Jahr
Duldung von L�rmimmissionen eines Rockkonzerts
Nachbarrecht - Rockkonzert auf Sommerfest: Wie viel L�rm ist zul�ssig?
L�rm durch Rockkonzert
123recht.net (Pressemeldung, 26.9.2003)
L�rmbel�stigung bei j�hrlichen Volksfesten zul�ssig // Richtwerte d�rfen im Einzelfall �berschritten werden
Nachbarrecht: L�rmbeeintr�chtigung durch Rockkonzert
L�rmschutz: Einmal im Jahr endet der Tag erst um 24.00 Uhr
Hamburg ohne L�rmschutzverordnung
L�rmbeeintr�chtigung durch Veranstaltungen
juleiqua.de (Kurzinformation)
Wie viel L�rm ist beim Vereinsfest zul�ssig?
Rockkonzert auf Sommerfest: Wie viel L�rm m�ssen die Anwohner hinnehmen? (IBR 2003, 636)
Kein Anspruch auf Unterlassung von L�rmimmissionen eines Konzerts trotz Richtwert�berschreitung der LAI-Hinweise bei kommunaler Bedeutung der einen Tag im Jahr stattfindenden Veranstaltung
NJW 2003, 3699
MDR 2003, R 13-R13
MDR 2004, 145
NZM 2003, 994
VersR 2004, 1141
WM 2004, 886
DVBl 2004, 376
DB 2003, VIII Heft 47
DB 2004, 249 (Ls.)
D�V 2004, 343
BauR 2004, 300
Wird zitiert von ... (33) VGH Hessen, 25.02.2005 - 2 UE 2890/04 Ger�uschimmissionen eines VolksfestesAuch bei traditionellen Volksfesten mit einer Dauer von mehr als einem Tag sind die Richtwerte der Freizeitl�rm-Richtlinie ma�gebend, wenn eine Veranstaltung nicht an einem gleichwertigen, den Charakter der Veranstaltung wahrenden, jedoch die L�rmeinwirkungen f�r die Anwohner deutlich reduzierenden Alternativstandort verlegt wird (im Anschluss an BGH, Urteil vom 26. September 2003 - V ZR 41/03 -, u.a. NJW 2003, 3699 = DVBl. 2004, 376 = D�V 2004, 343 = NUR 2004, 137 = UPR 2004, 31 = BauR 2004, 300).*).Die Schwelle, bis zu der Ger�uschimmissionen verursacht durch die auf dem Platz "An der Weed" im Rahmen des Laternenfestes betriebenen elektro-akustische(n) Musikanlage(n), einer immissionsschutzrechtlich nicht genehmigungspflichtigen Anlage im Sinne des � 3 Abs. 5 Nr. 1 BImSchG, noch hinzunehmen sind, bestimmt sich nach � 22 Abs. 1 Satz 1, � 3 Abs. 1 BImSchG und entspricht dem, was im privatrechtlichen Nachbarschaftsverh�ltnis gem�� �� 1004, 906 des B�rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) als unwesentlich noch zu dulden ist (vgl.: BGH, Urteil vom 26. September 2003 - V ZR 41/03 -, NJW 2003, 3699 = DVBl. 2004, 376 = D�V 2004, 343 = NUR 2004, 137 = UPR 2004, 31 = BauR 2004, 300, mit dem der Bundesgerichtshof im Interesse der Harmonisierung zivilrechtlicher und �ffentlich-rechtlicher Beurteilungsma�st�be eine Angleichung an die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung vollzogen hat).Des Weiteren ist auch bei seltenen St�rereignissen die Bedeutung der jeweiligen Veranstaltung zu ber�cksichtigen (vgl.: BGH, Urteil vom 26. September 2003 - V ZR 41/03 -, a.a.O.).K�nnen dadurch unter Wahrung des Charakters der Veranstaltung die Ger�uschimmissionen f�r die unmittelbaren Anwohner deutlich reduziert werden, unterbleibt ein derartiger Standortwechsel jedoch, so verringert sich das Ma� dessen, was einem Anwohner an Ger�uscheinwirkungen noch zuzumuten ist; in der Regel werden dann die Richtwerte der Freizeitl�rm-Richtlinie ma�gebend sein (so: BGH, Urteil vom 26. September 2003 - V ZR 41/03 -, a.a.O.).Der Senat schlie�t sich daher ausdr�cklich der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs an, wonach zur Reduzierung der Ger�uschbel�stigungen der Nachbarschaft eine Veranstaltung - sofern der Veranstaltungscharakter gewahrt werden kann - an einen weniger beeintr�chtigenden Standort zu verlegen ist, andernfalls die Richtwerte der Freizeitl�rm-Richtlinie ma�gebend sind (vgl.: BGH, Urteil vom 26. September 2003 - V ZR 41/03 -, a.a.O.).Anders als in den vom Bundesgerichtshof im Urteil vom 26. September 2003 (- V ZR 41/03 -, a.a.O.) und vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof mit Beschluss vom 8. Oktober 1996 (…- 14 TG 3852/96 -, a.a.O.) entschiedenen F�llen, handelt es sich bei den Darbietungen im Rahmen des Laternenfestes nicht um sehr seltene, lediglich auf einen Tag begrenzte St�rereignisse, sondern um eine Veranstaltung, die sich �ber einen Zeitraum von insgesamt vier Tagen erstreckt.
OVG Rheinland-Pfalz, 14.09.2004 - 6 A 10949/04 Laute Veranstaltungen in Wohngebieten zul�ssig?Da diese Richtwerte als Anhalt, als Orientierungs- und Entscheidungshilfe dienen (vgl. BVerwG, Urteil vom 16. Mai 2001, NVwZ 2001, 1167; BGH, Urteil vom 26. September 2003, NJW 2003, 3699), durfte die Beklagte die streitgegenst�ndlichen Veranstaltungen nur dann gestatten, wenn sie als sehr seltene Ereignisse privilegiert waren, also trotz der mit ihnen verbundenen erheblichen Bel�stigungen den Nachbarn wegen ihrer Herk�mmlichkeit, ihrer Bedeutung f�r die �rtliche Gemeinschaft oder ihrer sozialen Ad�quanz zumutbar waren (vgl. BVerwG, Beschluss vom 9. April 2003, GewArch 2003, 300 f.; BGH, Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.; VGH Mannheim, Urteil vom 26. Juni 2002, VBlBW 2002, 483 [486]).Die beispielhafte Aufz�hlung in � 4 Abs. 4 Satz 1 LImSchG (Messen, M�rkte, Volksfeste, Silvester-/Neujahrsnacht) l�sst erkennen, dass es sich bei diesen Veranstaltungen im Allgemeinen um j�hrlich einmal stattfindende handelt, die sich �ber allenfalls wenige Tage erstrecken (so auch BGH, Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.).Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.), mit der im Interesse der Harmonisierung zivilrechtlicher und �ffentlichrechtlicher Beurteilungsma�st�be eine Angleichung an die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung vollzogen wurde, geh�ren Volks- und Gemeindefeste, Feiern �rtlicher Vereine, traditionelle Umz�ge und �hnliche Veranstaltungen zu den herk�mmlichen, allgemein akzeptierten Formen gemeindlichen und st�dtischen Lebens, die f�r den Zusammenhalt der �rtlichen Gemeinschaft von gro�er Bedeutung sein k�nnen, dabei auch die Identit�t dieser Gemeinschaft st�rken und f�r viele Bewohner einen hohen Stellenwert besitzen, so dass die mit ihnen verbundenen Ger�uschentwicklungen von einem verst�ndigen Durchschnittsmenschen bei W�rdigung auch anderer Belange in der Regel in h�herem Ma� akzeptiert werden als sonstige Immissionen; ereignen sie sich sehr selten, k�nnen auch L�rmimmissionen, die die Richtwerte der Freizeitl�rm-Richtlinie �berschreiten, ausnahmsweise noch unwesentlich sein.Der Senat stimmt mit dem Bundesgerichtshof (Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.) darin �berein, dass Musikdarbietungen in der Regel allenfalls bis 24:00 Uhr zugelassen werden d�rfen.Des Weiteren h�lt der Senat mit dem Bundesgerichtshof (Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.) eine Begrenzung der Immissionsrichtwerte auf 70 dB(A) f�r solche sehr seltenen Ereignisse f�r erforderlich.
OLG Oldenburg, 26.07.2010 - 5 W 51/10 Nachbarrecht: Wesentliche Beeintr�chtigung durch ein MusikfestivalDoch kann sie - ebenso wie die Hinweise des L�nderausschusses f�r Immissionsschutz (vgl. BGH, NJW 2003, S. 3699, 3700) - den Gerichten als Hilfe bei der Entscheidung dienen, ob eine wesentliche oder unwesentliche Ger�uschimmission vorliegt.Au�erdem hat der Bundesgerichtshof es - nach einer Abw�gung im Einzelfall - prinzipiell als m�glich angesehen, die Tageszeit im Sinne der immissionsrechtlichen Vorschriften um zwei Stunden bis 24.00 Uhr auszudehnen (vgl. BGH, NJW 2003, S. 3699, 3701).aa) F�r die Frage der Wesentlichkeit von L�rmimmissionen sind die Dauer und die H�ufigkeit der Einwirkung von erheblicher Bedeutung (vgl. BGH, NJW 2003, S. 3699, 3700).23 bb) Nach der h�chstrichterlichen Judikatur kann bei seltenen St�rereignissen auch die Bedeutung der Veranstaltung nicht unber�cksichtigt bleiben (vgl. BGH, NJW 2003, S. 3699, 3700).Vielmehr kann eine Abw�gung zu dem Ergebnis f�hren, dass das Interesse der Allgemeinheit an der Durchf�hrung einer Veranstaltung - etwa wegen der kommunalen Bedeutung - gegen�ber dem Schutzbed�rfnis der Nachbarschaft �berwiegt (vgl. BGH, NJW 2003, S. 3699, 3701).Voraussetzung ist allerdings, dass der Standort, an den die Veranstaltung verwiesen werden soll, ebenso geeignet ist wie die gew�hlte Fl�che, dass die Anwohner dort insgesamt aber deutlich weniger beeintr�chtigt werden (vgl. BGH, NJW 2003, S. 3699, 3701).
OVG Rheinland-Pfalz, 13.02.2004 - 6 B 10279/04 Gastst�tte, Gastst�ttenrecht, Gastst�ttenerlaubnis, Gestattung, …Da diese Richtwerte als Anhalt, als Orientierungs- und Entscheidungshilfe dienen (BVerwG, Urteil vom 16. Mai 2001, NVwZ 2001, 1167; BGH, Urteil vom 26. September 2003, NJW 2003, 3699), war die Antragsgegnerin gehalten, nur Veranstaltungen gem�� � 12 Abs. 1 GastG zu gestatten, die als sehr seltene Ereignisse privilegiert sind, also trotz der mit ihnen verbundenen erheblichen Bel�stigungen den Nachbarn wegen ihrer Herk�mmlichkeit, ihrer Bedeutung f�r die �rtliche Gemeinschaft oder ihrer sozialen Ad�quanz zumutbar sind (vgl. BVerwG, Beschluss vom 9. April 2003, GewArch 2003, 300 f.; BGH, Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.; VGH Mannheim, Urteil vom 26. Juni 2002, VBlBW 2002, 483 ).Die beispielhafte Aufz�hlung in � 4 Abs. 4 Satz 1 LImSchG (Messen, M�rkte, Volksfeste, Silvester-/Neujahrsnacht) l�sst erkennen, dass es sich bei diesen Veranstaltungen im Allgemeinen um j�hrlich einmal stattfindende handelt, die sich �ber allenfalls wenige Tage erstrecken (so auch BGH, Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.).Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.), mit der im Interesse der Harmonisierung zivilrechtlicher und �ffentlichrechtlicher Beurteilungsma�st�be eine Angleichung an die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung vollzogen wurde, geh�ren Volks- und Gemeindefeste, Feiern �rtlicher Vereine, traditionelle Umz�ge und �hnliche Veranstaltungen zu den herk�mmlichen, allgemein akzeptierten Formen gemeindlichen und st�dtischen Lebens, die f�r den Zusammenhalt der �rtlichen Gemeinschaft von gro�er Bedeutung sein k�nnen, dabei auch die Identit�t dieser Gemeinschaft st�rken und f�r viele Bewohner einen hohen Stellenwert besitzen, so dass die mit ihnen verbundenen Ger�uschentwicklungen von einem verst�ndigen Durchschnittsmenschen bei W�rdigung auch anderer Belange in der Regel in h�herem Ma� akzeptiert werden als sonstige Immissionen; ereignen sie sich sehr selten, k�nnen auch L�rmimmissionen, die die Richtwerte der Freizeitl�rm-Richtlinie �berschreiten, ausnahmsweise noch unwesentlich sein.Dabei stimmt der Senat mit dem Bundesgerichtshof (Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.) darin �berein, dass Musikdarbietungen in der Regel allenfalls bis 24.00 Uhr zugelassen werden d�rfen.Ob die Beigeladene auf einen anderen Veranstaltungsort verwiesen werden kann (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.), muss der Kl�rung in einem Hauptsacheverfahren ggf. durch eine Ortsbesichtigung vorbehalten bleiben.
OVG Rheinland-Pfalz, 14.09.2004 - 6 A 10947/04 Laute Veranstaltungen in Wohngebieten zul�ssig?Da diese Richtwerte als Anhalt, als Orientierungs- und Entscheidungshilfe dienen (vgl. BVerwG, Urteil vom 16. Mai 2001, NVwZ 2001, 1167; BGH, Urteil vom 26. September 2003, NJW 2003, 3699), durfte die Beklagte die streitgegenst�ndlichen Veranstaltungen nur dann gestatten, wenn sie als sehr seltene Ereignisse privilegiert waren, also trotz der mit ihnen verbundenen erheblichen Bel�stigungen den Nachbarn wegen ihrer Herk�mmlichkeit, ihrer Bedeutung f�r die �rtliche Gemeinschaft oder ihrer sozialen Ad�quanz zumutbar waren (vgl. BVerwG, Beschluss vom 9. April 2003, GewArch 2003, 300 f.; BGH, Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.; VGH Mannheim, Urteil vom 26. Juni 2002, VBlBW 2002, 483 [486]).Die beispielhafte Aufz�hlung in � 4 Abs. 4 Satz 1 LImSchG (Messen, M�rkte, Volksfeste, Silvester-/Neujahrsnacht) l�sst erkennen, dass es sich bei diesen Veranstaltungen im Allgemeinen um j�hrlich einmal stattfindende handelt, die sich �ber allenfalls wenige Tage erstrecken (so auch BGH, Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.).Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.), mit der im Interesse der Harmonisierung zivilrechtlicher und �ffentlichrechtlicher Beurteilungsma�st�be eine Angleichung an die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung vollzogen wurde, geh�ren Volks- und Gemeindefeste, Feiern �rtlicher Vereine, traditionelle Umz�ge und �hnliche Veranstaltungen zu den herk�mmlichen, allgemein akzeptierten Formen gemeindlichen und st�dtischen Lebens, die f�r den Zusammenhalt der �rtlichen Gemeinschaft von gro�er Bedeutung sein k�nnen, dabei auch die Identit�t dieser Gemeinschaft st�rken und f�r viele Bewohner einen hohen Stellenwert besitzen, so dass die mit ihnen verbundenen Ger�uschentwicklungen von einem verst�ndigen Durchschnittsmenschen bei W�rdigung auch anderer Belange in der Regel in h�herem Ma� akzeptiert werden als sonstige Immissionen; ereignen sie sich sehr selten, k�nnen auch L�rmimmissionen, die die Richtwerte der Freizeitl�rm-Richtlinie �berschreiten, ausnahmsweise noch unwesentlich sein.Der Senat stimmt mit dem Bundesgerichtshof (Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.) darin �berein, dass Musikdarbietungen in der Regel allenfalls bis 24:00 Uhr zugelassen werden d�rfen.Des Weiteren h�lt der Senat mit dem Bundesgerichtshof (Urteil vom 26. September 2003, a.a.O.) eine Begrenzung der Immissionsrichtwerte auf 70 dB(A) f�r solche sehr seltenen Ereignisse f�r erforderlich.
BGH, 08.11.2005 - VI ZR 332/04 Verkehrssicherungspflicht eines TheaterbetreibersDass das Berufungsgericht die �berlegungen des Sachverst�ndigen zu einer entsprechenden Anwendung von Arbeitsplatzschutzvorschriften und von Vorschriften f�r Gro�veranstaltungen (vgl. Senatsurteil vom 13. M�rz 2001 - VI ZR 142/00 - VersR 2001, 1040, 1041; BGH, Urteil vom 26. September 2003 - V ZR 41/03 - VersR 2004, 1141, 1142), die - teilweise - von 70 bis 98 dB (A) und damit von deutlich unterhalb des hier erzeugten Schallpegels von 128 dB (A) liegenden Werten ausgehen, nicht zur Grundlage seiner Entscheidung gemacht hat, begegnet aus revisionsrechtlicher Sicht keinen Bedenken.
BGH, 10.12.2004 - V ZR 72/04 Immobilien - Kein Schadenersatz wegen L�rmbel�stigung f�r FlughafenanwohnerSie k�nnen eine Entscheidungshilfe darstellen (Senat, BGHZ 111, 63, 67; 120, 239, 256 f.; 121, 248, 253; Urt. v. 26. September 2003, V ZR 41/03, NJW 2003, 3699, 3700).
BGH, 15.02.2008 - V ZR 222/06 Immobilien - Eigentumsverh�ltnisse bei verschachtelter BauweiseAllerdings kann die Grenze der im Einzelfall zumutbaren Ger�uschbel�stigung nicht mathematisch exakt, sondern nur aufgrund wertender Beurteilung festgesetzt werden (Senat, BGHZ 148, 261, 265; Urt. v. 26. September 2003, V ZR 41/03, NJW 2003, 3699;… Urt. v. 27. Oktober 2006, V ZR 2/06, NJW-RR 2007, 168, 169).
OLG Frankfurt, 17.06.2008 - 8 U 89/06 Beseitigungs- und Unterlassungsanspruch: Beeintr�chtigung eines …Ob Ger�uschimmissionen wesentlich sind oder nicht, beurteilt sich nach dem Empfinden eines verst�ndigen Durchschnittsmenschen und danach, was ihm unter W�rdigung anderer �ffentlicher und privater Belange zuzumuten ist (BGH NJW 2003, 3699 m. w. N.).Werden die Richtwerte �berschritten, so indiziert dies eine wesentliche Beeintr�chtigung (BGH NJW 2003, 3699, 3700).Bei der Beurteilung, ob ein verst�ndiger Durchschnittsmensch die mit einer Kirmes verbundenen Ger�uschentwicklungen akzeptiert, muss das ber�cksichtigt werden (BGH NJW 2003, 3699, 3700 - L�rm durch Rockkonzert; BGH NJW 1990, 2465 - Volksfestl�rm).Der Bundesgerichtshof l�sst daher bei solchen seltenen Ereignissen, die maximal einmal im Jahr stattfinden, eine gro�z�gigere Handhabung der Grenzwerte zu, wovon das Landgericht hier mit �berzeugenden Argumenten Gebrauch gemacht hat (vgl. dazu BGH NJW 2003, 3699, 3700).
VGH Bayern, 22.11.2005 - 22 ZB 05.2679 Auslegung beh�rdlicher Schreiben; Anspruch auf immissionsschutzbeh�rdliches …Volks- und Gemeindefeste k�nnen nach diesen Ma�st�ben als herk�mmliche und allgemein akzeptierte Formen st�dtischen und d�rflichen Zusammenlebens angesehen werden (BGH vom 26.9.2003, UPR 2004, 31/32; BayVGH vom 19.3.1997, GewArch 1997, 389/390 und vom 13.5.1997, BayVBl 1997, 594).Da solche Veranstaltungen f�r den Zusammenhalt der �rtlichen Gemeinschaft von gro�er Bedeutung sein k�nnen, dabei auch die Identit�t dieser Gemeinschaft st�rken und f�r viele Bewohner einen hohen Stellenwert besitzen, werden die mit ihnen verbundenen St�rungen von verst�ndigen Durchschnittsmenschen in der Regel in h�herem Ma� akzeptiert als andere Immissionen (BGH vom 26.9.2003, UPR 2004, 31/32).Auch das schutzw�rdigste Volksfest sollte in der Nachtzeit nach 22 Uhr in der Regel wenigstens die Tagrichtwerte der Freizeitl�rm-Richtlinie f�r seltene Ereignisse einhalten (BGH vom 26.9.2003, UPR 2004, 31/33; OVG RP vom 14.9.2004, GewArch 2004, 494/497).Nach Mitternacht sollte der Volksfestbetrieb regelm��ig enden, weil der Schutz der Nachtruhe dann vorrangig ist (BGH vom 26.9.2003, UPR 2004, 31/33; VG Gie�en vom 2.7.2004, GewArch 2004, 493/494; OVG RP vom 14.9.2004, GewArch 2004, 494/497).
BGH, 27.10.2006 - V ZR 2/06 Immobilien - Unzumutbare Beeintr�chtigung durch Nachbargrundst�ck?
OLG Celle, 29.06.2011 - 4 U 199/09 Nachbarrecht - Ist Orgelmusik in einem Dom unzul�ssiger L�rm?
LG Saarbr�cken, 25.11.2011 - 13 S 117/09 VG Gie�en, 02.07.2004 - 8 G 2673/04 Zumutbarkeit von L�rmimmissionen bei seltener Festveranstaltung
OVG Schleswig-Holstein, 11.10.2006 - 1 LB 28/04 OLG Rostock, 13.05.2009 - 3 U 3/08 Immobilien - Nachbarliche Emissionen durch Infraschall
VG Minden, 23.06.2010 - 3 K 46/10 VG Braunschweig, 30.09.2008 - 2 A 50/08 Anwohnerklage gegen Genehmigung eines Osterfeuers
OVG Schleswig-Holstein, 12.07.2006 - 4 MB 55/06 VG Gelsenkirchen, 21.06.2007 - 8 K 3694/06 Vereinsfest, seltenes Ereignis
OVG Schleswig-Holstein, 19.05.2008 - 4 MB 49/08 VG Ansbach, 12.11.2009 - AN 5 K 09.00921 Zumutbarkeit von L�rmimmissionen beim Rockfestival "..."; seltenes Ereignis; …
VG M�nchen, 29.06.2012 - M 22 E 12.2959 Nachbarschutz bei Festveranstaltungen; Erheblichkeit der L�rmbel�stigungen