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Timestamp: 2019-10-19 17:08:33
Document Index: 99342979

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 1', '§ 5', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 6', '§ 24', '§ 25', '§ 28', '§ 29', '§ 29', '§ 30', '§ 32', '§ 33', '§ 47', '§ 48', '§ 52', '§ 53', '§ 53', '§ 54', '§ 57', '§ 58', '§ 62', '§ 63', '§ 96', '§ 97', '§ 98', '§ 99', '§ 100', '§ 101', '§ 101', '§ 102', '§ 105', '§ 106', '§ 118', '§ 119', '§ 126', '§ 127', '§ 139', '§ 3', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 32', '§ 22', '§ 1', '§ 53', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 2', '§ 80', '§ 1', 'Art. 1', '§ 2', 'Art. 1', '§ 2', 'Art. 1', 'Art. 8', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 1', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 1', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 1', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 1', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 1', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', 'Art. 1', '§ 2', 'Art. 1', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 1', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 1', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 1', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 1', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 1', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 1', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 1', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 3', '§ 2', 'Art. 2', 'Art. 3', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 324', '§ 2', '§ 120', '§ 118', '§ 29', '§ 33']

Landesrecht BW § 2 WpHG | Bundesnorm | Begriffsbestimmungen | Gesetz über den Wertpapierhandel | gültig ab: 25.01.2019
§ 1 - § 5 Abschnitt 1 Anwendungsbereich, Begriffsbestimmungen
§ 2a Ausnahmen (Weggefallen)
§ 2b Wahl des Herkunftsstaates; Verordnungsermächtigung (Weggefallen)
§ 2c Veröffentlichung des Herkunftsstaates; Verordnungsermächtigung...
§§ 4 bis 8 (Weggefallen)
§ 4a Befugnisse zur Sicherung des Finanzsystems (Weggefallen)
§ 4b Produktintervention (Weggefallen)
§ 6 - § 24 Abschnitt 2 Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
§ 25 - § 28 Abschnitt 3 Marktmissbrauchsüberwachung
§ 29 - § 29a Abschnitt 4 Ratingagenturen
§ 30 - § 32d Abschnitt 5 OTC-Derivate und Transaktionsregister
§ 33 - § 47 Abschnitt 6 Mitteilung, Veröffentlichung und...
§ 48 - § 52 Abschnitt 7 Notwendige Informationen für die...
§ 53 - § 53 Abschnitt 8 Leerverkäufe und Geschäfte in Derivaten
§ 54 - § 57 Abschnitt 9 Positionslimits und Positionsmanagementkontrollen...
§ 58 - § 62 Abschnitt 10 Organisationspflichten von Datenbereitstellungsdiensten
§ 63 - § 96 Abschnitt 11 Verhaltenspflichten, Organisationspflichten,...
§ 97 - § 98 Abschnitt 12 Haftung für falsche und unterlassene...
§ 99 - § 100 Abschnitt 13 Finanztermingeschäfte
§ 101 - § 101 Abschnitt 14 Schiedsvereinbarungen
§ 102 - § 105 Abschnitt 15 Märkte für Finanzinstrumente mit...
§ 106 - § 118 Abschnitt 16 Überwachung von Unternehmensabschlüssen,...
§ 119 - § 126 Abschnitt 17 Straf- und Bußgeldvorschriften
§ 127 - § 139 Abschnitt 18 Übergangsbestimmungen
FNA: FNA 4110-4
andere Anteile an in- oder ausländischen juristischen Personen, Personengesellschaften und sonstigen Unternehmen, soweit sie Aktien vergleichbar sind, sowie Hinterlegungsscheine, die Aktien vertreten,
insbesondere Genussscheine und Inhaberschuldverschreibungen und Orderschuldverschreibungen sowie Hinterlegungsscheine, die Schuldtitel vertreten,
sonstige Wertpapiere, die zum Erwerb oder zur Veräußerung von Wertpapieren nach den Nummern 1 und 2 berechtigen oder zu einer Barzahlung führen, die in Abhängigkeit von Wertpapieren, von Währungen, Zinssätzen oder anderen Erträgen, von Waren, Indices oder Messgrößen bestimmt wird; nähere Bestimmungen enthält die Delegierte Verordnung (EU) 2017/565 der Kommission vom 25. April 2016 zur Ergänzung der Richtlinie 2014/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates in Bezug auf die organisatorischen Anforderungen an Wertpapierfirmen und die Bedingungen für die Ausübung ihrer Tätigkeit sowie in Bezug auf die Definition bestimmter Begriffe für die Zwecke der genannten Richtlinie (ABl. L 87 vom 31.3.2017, S. 1), in der jeweils geltenden Fassung.
(2) Geldmarktinstrumente im Sinne dieses Gesetzes sind Instrumente, die üblicherweise auf dem Geldmarkt gehandelt werden, insbesondere Schatzanweisungen, Einlagenzertifikate, Commercial Papers und sonstige vergleichbare Instrumente, sofern im Einklang mit Artikel 11 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/565
ihr Wert jederzeit bestimmt werden kann,
es sich nicht um Derivate handelt und
ihre Fälligkeit bei Emission höchstens 397 Tage beträgt,
es sei denn, es handelt sich um Zahlungsinstrumente.
(3) Derivative Geschäfte im Sinne dieses Gesetzes sind
Devisen, soweit das Geschäft nicht die in Artikel 10 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/565 genannten Voraussetzungen erfüllt, oder Rechnungseinheiten,
Indices der Basiswerte der Buchstaben a, b, c oder f, andere Finanzindizes oder Finanzmessgrößen,
derivative Geschäfte oder
Berechtigungen nach § 3 Nummer 3 des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes,Emissionsreduktionseinheiten nach § 2 Nummer 20 des Projekt-Mechanismen-Gesetzes und zertifizierte Emissionsreduktionen nach § 2Nummer 21 des Projekt-Mechanismen-Gesetzes, soweit diese jeweils im Emissionshandelsregister gehalten werden dürfen (Emissionszertifikate);
auf einem organisierten Markt oder in einem multilateralen oder organisierten Handelssystem geschlossen werden und nicht über ein organisiertes Handelssystem gehandelte Energiegroßhandelsprodukte im Sinne von Absatz 20 sind, die effektiv geliefert werden müssen, oder
(4) Finanzinstrumente im Sinne dieses Gesetzes sind
Wertpapiere im Sinne des Absatzes 1,
Geldmarktinstrumente im Sinne des Absatzes 2,
derivative Geschäfte im Sinne des Absatzes 3,
Emissionszertifikate,
Rechte auf Zeichnung von Wertpapieren und
Vermögensanlagen im Sinne des § 1 Absatz 2 des Vermögensanlagengesetzes mit Ausnahme von Anteilen an einer Genossenschaft im Sinne des § 1 des Genossenschaftsgesetzes sowie Namensschuldverschreibungen, die mit einer vereinbarten festen Laufzeit, einem unveränderlich vereinbarten festen positiven Zinssatz ausgestattet sind, bei denen das investierte Kapital ohne Anrechnung von Zinsen ungemindert zum Zeitpunkt der Fälligkeit zum vollen Nennwert zurückgezahlt wird, und die von einem CRR-Kreditinstitut im Sinne des § 1 Absatz 3d Satz 1 des Kreditwesengesetzes, dem eine Erlaubnis nach § 32 Absatz 1 des Kreditwesengesetzes erteilt worden ist, ausgegeben werden, wenn das darauf eingezahlte Kapital im Falle des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Instituts oder der Liquidation des Instituts nicht erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückgezahlt wird.
(5) Waren im Sinne dieses Gesetzes sind fungible Wirtschaftsgüter, die geliefert werden können; dazu zählen auch Metalle, Erze und Legierungen, landwirtschaftliche Produkte und Energien wie Strom.
(6) Waren-Spot-Kontrakt im Sinne dieses Gesetzes ist ein Vertrag im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 15 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014.
(7) Referenzwert im Sinne dieses Gesetzes ist ein Kurs, Index oder Wert im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 29 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014.
(8) Wertpapierdienstleistungen im Sinne dieses Gesetzes sind
kontinuierliche Anbieten des An- und Verkaufs von Finanzinstrumenten an den Finanzmärkten zu selbst gestellten Preisen für eigene Rechnung unter Einsatz des eigenen Kapitals (Market-Making),
Anschaffen oder Veräußern von Finanzinstrumenten für eigene Rechnung als Dienstleistung für andere (Eigenhandel) oder
Kaufen oder Verkaufen von Finanzinstrumenten für eigene Rechnung als unmittelbarer oder mittelbarer Teilnehmer eines inländischen organisierten Marktes oder eines multilateralen oder organisierten Handelssystems mittels einer hochfrequenten algorithmischen Handelstechnik im Sinne von Absatz 44, auch ohne Dienstleistung für andere (Hochfrequenzhandel),
der Betrieb eines multilateralen Systems, das die Interessen einer Vielzahl von Personen am Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten innerhalb des Systems und nach nichtdiskretionären Bestimmungen in einer Weise zusammenbringt, die zu einem Vertrag über den Kauf dieser Finanzinstrumente führt (Betrieb eines multilateralen Handelssystems),
die Abgabe von persönlichen Empfehlungen im Sinne des Artikels 9 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/565 an Kunden oder deren Vertreter, die sich auf Geschäfte mit bestimmten Finanzinstrumenten beziehen, sofern die Empfehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände des Anlegers gestützt oder als für ihn geeignet dargestellt wird und nicht ausschließlich über Informationsverbreitungskanäle oder für die Öffentlichkeit bekannt gegeben wird (Anlageberatung).
Das Finanzkommissionsgeschäft, der Eigenhandel und die Abschlussvermittlung umfassen den Abschluss von Vereinbarungen über den Verkauf von Finanzinstrumenten, die von einem Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder einem Kreditinstitut ausgegeben werden, im Zeitpunkt ihrer Emission. Ob ein häufiger systematischer Handel vorliegt, bemisst sich nach der Zahl der Geschäfte außerhalb eines Handelsplatzes (OTC-Handel) mit einem Finanzinstrument zur Ausführung von Kundenaufträgen, die von dem Wertpapierdienstleistungsunternehmen für eigene Rechnung durchgeführt werden. Ob ein Handel in erheblichem Umfang vorliegt, bemisst sich entweder nach dem Anteil des OTC-Handels an dem Gesamthandelsvolumen des Wertpapierdienstleistungsunternehmens in einem bestimmten Finanzinstrument oder nach dem Verhältnis des OTC-Handels des Wertpapierdienstleistungsunternehmens zum Gesamthandelsvolumen in einem bestimmten Finanzinstrument in der Europäischen Union; nähere Bestimmungen enthalten die Artikel 12 bis 17 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/565. Die Voraussetzungen der systematischen Internalisierung sind erst dann erfüllt, wenn sowohl die Obergrenze für den häufigen systematischen Handel als auch die Obergrenze für den Handel in erheblichem Umfang überschritten werden oder wenn ein Unternehmen sich freiwillig den für die systematische Internalisierung geltenden Regelungen unterworfen und eine Erlaubnis zum Betreiben der systematischen Internalisierung bei der Bundesanstalt beantragt hat. Als Wertpapierdienstleistung gilt auch die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten für eigene Rechnung, die keine Dienstleistung für andere im Sinne des Satzes 1 Nr. 2 darstellt (Eigengeschäft). Der Finanzportfolioverwaltung gleichgestellt ist hinsichtlich der §§ 22, 63 bis 83 und 85 bis 92 dieses Gesetzes sowie des Artikels 20 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Artikel 72 bis 76 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/565 die erlaubnispflichtige Anlageverwaltung nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 11 des Kreditwesengesetzes.
(9) Wertpapiernebendienstleistungen im Sinne dieses Gesetzes sind
die Verwahrung und die Verwaltung von Finanzinstrumenten für andere, einschließlich Depotverwahrung und verbundener Dienstleistungen wie Cash-Management oder die Verwaltung von Sicherheiten mit Ausnahme der Bereitstellung und Führung von Wertpapierkonten auf oberster Ebene (zentrale Kontenführung) gemäß Abschnitt A Nummer 2 des Anhangs zur Verordnung (EU) Nr. 909/2014 (Depotgeschäft),
das Erstellen oder Verbreiten von Empfehlungen oder Vorschlägen von Anlagestrategien im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 (Anlagestrategieempfehlung) oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 (Anlageempfehlung),
Dienstleistungen, die sich auf einen Basiswert im Sinne des Absatzes 2 Nr. 2 oder Nr. 5 beziehen und im Zusammenhang mit Wertpapierdienstleistungen oder Wertpapiernebendienstleistungen stehen.
(10) Wertpapierdienstleistungsunternehmen im Sinne dieses Gesetzes sind Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und nach § 53 Abs. 1 Satz 1 des Kreditwesengesetzes tätige Unternehmen, die Wertpapierdienstleistungen allein oder zusammen mit Wertpapiernebendienstleistungen gewerbsmäßig oder in einem Umfang erbringen, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert.
(11) Organisierter Markt im Sinne dieses Gesetzes ist ein im Inland, in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum betriebenes oder verwaltetes, durch staatliche Stellen genehmigtes, geregeltes und überwachtes multilaterales System, das die Interessen einer Vielzahl von Personen am Kauf und Verkauf von dort zum Handel zugelassenen Finanzinstrumenten innerhalb des Systems und nach nichtdiskretionären Bestimmungen in einer Weise zusammenbringt oder das Zusammenbringen fördert, die zu einem Vertrag über den Kauf dieser Finanzinstrumente führt.
(12) Drittstaat im Sinne dieses Gesetzes ist ein Staat, der weder Mitgliedstaat der Europäischen Union (Mitgliedstaat) noch Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ist.
(13) Emittenten, für die die Bundesrepublik Deutschland der Herkunftsstaat ist, sind
die ihren Sitz im Inland haben und deren Wertpapiere zum Handel an einem organisierten Markt im Inland oder in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen sind oder
die ihren Sitz in einem Drittstaat haben, deren Wertpapiere zum Handel an einem organisierten Markt im Inland zugelassen sind und die die Bundesrepublik Deutschland als Herkunftsstaat nach § 4 Absatz 1 gewählt haben,
Emittenten, die andere als die in Nummer 1 genannten Finanzinstrumente begeben und
die ihren Sitz im Inland haben und deren Finanzinstrumente zum Handel an einem organisierten Markt im Inland oder in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen sind oder
die ihren Sitz nicht im Inland haben und deren Finanzinstrumente zum Handel an einem organisierten Markt im Inland zugelassen sind
und die die Bundesrepublik Deutschland nach Maßgabe des § 4 Absatz 2 als Herkunftsstaat gewählt haben,
Emittenten, die nach Nummer 1 Buchstabe b oder Nummer 2 die Bundesrepublik Deutschland als Herkunftsstaat wählen können und deren Finanzinstrumente zum Handel an einem organisierten Markt im Inland zugelassen sind, solange sie nicht wirksam einen Herkunftsmitgliedstaat gewählt haben nach § 4 in Verbindung mit § 5 oder nach entsprechenden Vorschriften anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum.
(14) Inlandsemittenten sind
Emittenten, für die nicht die Bundesrepublik Deutschland, sondern ein anderer Mitgliedstaat der Europäischen Union oder ein anderer Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum der Herkunftsstaat ist, deren Wertpapiere aber nur im Inland zum Handel an einem organisierten Markt zugelassen sind.
(15) MTF-Emittenten im Sinne dieses Gesetzes sind Emittenten von Finanzinstrumenten,
die ihren Sitz im Inland haben und die für ihre Finanzinstrumente eine Zulassung zum Handel an einem multilateralen Handelssystem im Inland oder in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union (Mitgliedstaat) oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum beantragt oder genehmigt haben, wenn diese Finanzinstrumente nur auf multilateralen Handelssystemen gehandelt werden, mit Ausnahme solcher Emittenten, deren Finanzinstrumente nicht im Inland, sondern lediglich in einem anderen Mitgliedstaat oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen sind, wenn sie in diesem anderen Staat den Anforderungen des Artikels 21 der Richtlinie 2004/109/EG unterliegen, oder
die ihren Sitz nicht im Inland haben und die für ihre Finanzinstrumente eine Zulassung zum Handel auf einem multilateralen Handelssystem im Inland beantragt oder genehmigt haben, wenn diese Finanzinstrumente nur an multilateralen Handelssystemen im Inland gehandelt werden.
(16) OTF-Emittenten im Sinne dieses Gesetzes sind Emittenten von Finanzinstrumenten,
die ihren Sitz im Inland haben und die für ihre Finanzinstrumente eine Zulassung zum Handel an einem organisierten Handelssystem im Inland oder in einem anderen Mitgliedstaat oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum beantragt oder genehmigt haben, wenn diese Finanzinstrumente nur auf organisierten Handelssystemen gehandelt werden, mit Ausnahme solcher Emittenten, deren Finanzinstrumente nicht im Inland, sondern lediglich in einem anderen Mitgliedstaat oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen sind, soweit sie in diesem Staat den Anforderungen des Artikels 21 der Richtlinie 2004/109/EG unterliegen, oder
die ihren Sitz nicht im Inland haben und die für ihre Finanzinstrumente nur eine Zulassung zum Handel an einem organisierten Handelssystem im Inland beantragt oder genehmigt haben.
(17) Herkunftsmitgliedstaat im Sinne dieses Gesetzes ist
im Falle eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens,
sofern es sich um eine natürliche Person handelt, der Mitgliedstaat, in dem sich die Hauptverwaltung des Wertpapierdienstleistungsunternehmens befindet;
sofern es sich um eine juristische Person handelt, der Mitgliedstaat, in dem sich ihr Sitz befindet;
sofern es sich um eine juristische Person handelt, für die nach dem nationalen Recht, das für das Wertpapierdienstleistungsunternehmen maßgeblich ist, kein Sitz bestimmt ist, der Mitgliedstaat, in dem sich die Hauptverwaltung befindet;
im Falle eines organisierten Marktes der Mitgliedstaat, in dem dieser registriert oder zugelassen ist, oder, sofern für ihn nach dem Recht dieses Mitgliedstaats kein Sitz bestimmt ist, der Mitgliedstaat, in dem sich die Hauptverwaltung befindet;
im Falle eines Datenbereitstellungsdienstes,
sofern es sich um eine natürliche Person handelt, der Mitgliedstaat, in dem sich die Hauptverwaltung des Datenbereitstellungsdienstes befindet;
sofern es sich um eine juristische Person handelt, der Mitgliedstaat, in dem sich der Sitz des Datenbereitstellungsdienstes befindet;
sofern es sich um eine juristische Person handelt, für die nach dem nationalen Recht, das für den Datenbereitstellungsdienst maßgeblich ist, kein Sitz bestimmt ist, der Mitgliedstaat, in dem sich die Hauptverwaltung befindet.
(18) Aufnahmemitgliedstaat im Sinne dieses Gesetzes ist
für ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen der Mitgliedstaat, in dem es eine Zweigniederlassung unterhält oder Wertpapierdienstleistungen im Wege des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs erbringt;
(19) Eine strukturierte Einlage ist eine Einlage im Sinne des § 2 Absatz 3 Satz 1 und 2 des Einlagensicherungsgesetzes, die bei Fälligkeit in voller Höhe zurückzuzahlen ist, wobei sich die Zahlung von Zinsen oder einer Prämie, das Zinsrisiko oder das Prämienrisiko aus einer Formel ergibt, die insbesondere abhängig ist von
einem Index oder einer Indexkombination,
einem Finanzinstrument oder einer Kombination von Finanzinstrumenten,
einer Ware oder einer Kombination von Waren oder anderen körperlichen oder nicht körperlichen nicht übertragbaren Vermögenswerten oder
einem Wechselkurs oder einer Kombination von Wechselkursen.
(20) Energiegroßhandelsprodukt im Sinne dieses Gesetzes ist ein Energiegroßhandelsprodukt im Sinne des Artikels 2 Nummer 4 der Verordnung (EU) Nr. 1227/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Oktober 2011 über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (ABl. L 326 vom 8.12.2011, S. 1), sowie der Artikel 5 und 6 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/565.
(21) Multilaterales System im Sinne dieses Gesetzes ist ein System oder ein Mechanismus, der die Interessen einer Vielzahl Dritter am Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten innerhalb des Systems zusammenführt.
(22) Handelsplatz im Sinne dieses Gesetzes ist ein organisierter Markt, ein multilaterales Handelssystem oder ein organisiertes Handelssystem.
(23) Liquider Markt im Sinne dieses Gesetzes ist ein Markt für ein Finanzinstrument oder für eine Kategorie von Finanzinstrumenten,
auf dem kontinuierlich kauf- oder verkaufsbereite vertragswillige Käufer oder Verkäufer verfügbar sind und
der unter Berücksichtigung der speziellen Marktstrukturen des betreffenden Finanzinstruments oder der betreffenden Kategorie von Finanzinstrumenten nach den folgenden Kriterien bewertet wird:
Durchschnittsfrequenz und -volumen der Geschäfte bei einer bestimmten Bandbreite von Marktbedingungen unter Berücksichtigung der Art und des Lebenszyklus von Produkten innerhalb der Kategorie von Finanzinstrumenten;
Zahl und Art der Marktteilnehmer, einschließlich des Verhältnisses der Marktteilnehmer zu den gehandelten Finanzinstrumenten in Bezug auf ein bestimmtes Finanzinstrument;
durchschnittlicher Spread, sofern verfügbar.
Nähere Bestimmungen enthalten die Artikel 1 bis 4 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/567 der Kommission vom 18. Mai 2016 zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. 600/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf Begriffsbestimmungen, Transparenz, Portfoliokomprimierung und Aufsichtsmaßnahmen zur Produktintervention und zu den Positionen (ABl. L 87 vom 31.3.2017, S. 90), in der jeweils geltenden Fassung.
(24) Zweigniederlassung im Sinne dieses Gesetzes ist eine Betriebsstelle, die
nicht die Hauptverwaltung ist,
einen rechtlich unselbstständigen Teil eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens bildet und
Wertpapierdienstleistungen, gegebenenfalls auch Wertpapiernebendienstleistungen, erbringt, für die dem Wertpapierdienstleistungsunternehmen eine Zulassung erteilt wurde.
Alle Betriebsstellen eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens mit Hauptverwaltung in einem anderen Mitgliedstaat, die sich in demselben Mitgliedstaat befinden, gelten als eine einzige Zweigniederlassung.
(25) Mutterunternehmen im Sinne dieses Gesetzes ist, sofern nicht die Abschnitte 6 und 16 besondere Regelungen enthalten, ein Mutterunternehmen im Sinne des Artikels 2 Nummer 9 und des Artikels 22 der Richtlinie 2013/34/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über den Jahresabschluss, den konsolidierten Abschluss und damit verbundene Berichte von Unternehmen bestimmter Rechtsformen und zur Änderung der Richtlinie 2006/43/EG des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Richtlinien 78/660/EWG und 83/349/EWG des Rates (ABl. L 182 vom 29.6.2013, S. 19), die zuletzt durch die Richtlinie 2014/102/EU (ABl. L 334 vom 21.11.2014, S. 86) geändert worden ist.
(26) Tochterunternehmen im Sinne dieses Gesetzes ist, sofern nicht die Abschnitte 6 und 16 besondere Regelungen enthalten, ein Tochterunternehmen im Sinne des Artikels 2 Nummer 10 und des Artikels 22 der Richtlinie 2013/34/EU, einschließlich aller Tochterunternehmen eines Tochterunternehmens des an der Spitze stehenden Mutterunternehmens.
(27) Gruppe im Sinne dieses Gesetzes ist eine Gruppe im Sinne des Artikels 2 Nummer 11 der Richtlinie 2013/34/EU.
(28) Eine enge Verbindung im Sinne dieses Gesetzes liegt vor, wenn zwei oder mehr natürliche oder juristische Personen wie folgt miteinander verbunden sind:
durch eine Beteiligung in Form des direkten Haltens oder des Haltens im Wege der Kontrolle von mindestens 20 Prozent der Stimmrechte oder der Anteile an einem Unternehmen,
durch Kontrolle in Form eines Verhältnisses zwischen Mutter- und Tochterunternehmen, wie in allen Fällen des Artikels 22 Absatz 1 und 2 der Richtlinie 2013/34/EU oder einem vergleichbaren Verhältnis zwischen einer natürlichen oder juristischen Person und einem Unternehmen; Tochterunternehmen von Tochterunternehmen gelten ebenfalls als Tochterunternehmen des Mutterunternehmens, das an der Spitze dieser Unternehmen steht oder
durch ein dauerhaftes Kontrollverhältnis beider oder aller Personen, das zu derselben dritten Person besteht.
(29) Zusammenführung sich deckender Kundenaufträge (Matched Principal Trading) im Sinne dieses Gesetzes ist ein Geschäft, bei dem
zwischen Käufer und Verkäufer ein Vermittler zwischengeschaltet ist, der während der gesamten Ausführung des Geschäfts zu keiner Zeit einem Marktrisiko ausgesetzt ist,
Kauf- und Verkaufsgeschäfte gleichzeitig ausgeführt werden und
das zu Preisen abgeschlossen wird, durch die der Vermittler abgesehen von einer vorab offengelegten Provision, Gebühr oder sonstigen Vergütung weder Gewinn noch Verlust macht.
(30) Direkter elektronischer Zugang im Sinne dieses Gesetzes ist eine Vereinbarung, in deren Rahmen ein Mitglied, ein Teilnehmer oder ein Kunde eines Handelsplatzes einer anderen Person die Nutzung seines Handelscodes gestattet, damit diese Person Aufträge in Bezug auf Finanzinstrumente elektronisch direkt an den Handelsplatz übermitteln kann, mit Ausnahme der in Artikel 20 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/565 genannten Fälle. Der direkte elektronische Zugang umfasst auch Vereinbarungen, die die Nutzung der Infrastruktur oder eines anderweitigen Verbindungssystems des Mitglieds, des Teilnehmers oder des Kunden durch diese Person zur Übermittlung von Aufträgen beinhalten (direkter Marktzugang), sowie diejenigen Vereinbarungen, bei denen eine solche Infrastruktur nicht durch diese Person genutzt wird (geförderter Zugang).
(31) Hinterlegungsscheine im Sinne dieses Gesetzes sind Wertpapiere, die auf dem Kapitalmarkt handelbar sind und die ein Eigentumsrecht an Wertpapieren von Emittenten mit Sitz im Ausland verbriefen, zum Handel auf einem organisierten Markt zugelassen sind und unabhängig von den Wertpapieren des jeweiligen Emittenten mit Sitz im Ausland gehandelt werden können.
(32) Börsengehandeltes Investmentvermögen im Sinne dieses Gesetzes ist ein Investmentvermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs, bei dem mindestens eine Anteilsklasse oder Aktiengattung ganztägig an mindestens einem Handelsplatz und mit mindestens einem Market Maker, der tätig wird, um sicherzustellen, dass der Preis seiner Anteile oder Aktien an diesem Handelsplatz nicht wesentlich von ihrem Nettoinventarwert und, sofern einschlägig, von ihrem indikativen Nettoinventarwert abweicht, gehandelt wird.
(33) Zertifikat im Sinne dieses Gesetzes ist ein Wertpapier, das auf dem Kapitalmarkt handelbar ist und das im Falle der durch den Emittenten vorgenommenen Rückzahlung einer Anlage bei dem Emittenten Vorrang vor Aktien hat, aber nicht besicherten Anleiheinstrumenten und anderen vergleichbaren Instrumenten nachgeordnet ist.
(34) Strukturiertes Finanzprodukt im Sinne dieses Gesetzes ist ein Wertpapier, das zur Verbriefung und Übertragung des mit einer ausgewählten Palette an finanziellen Vermögenswerten einhergehenden Kreditrisikos geschaffen wurde und das den Wertpapierinhaber zum Empfang regelmäßiger Zahlungen berechtigt, die vom Geldfluss der Basisvermögenswerte abhängen.
(35) Derivate im Sinne dieses Gesetzes sind derivative Geschäfte im Sinne des Absatzes 3 sowie Wertpapiere im Sinne des Absatzes 1 Nummer 3 Buchstabe b.
(36) Warenderivate im Sinne dieses Gesetzes sind Finanzinstrumente im Sinne des Artikels 2 Absatz 1 Nummer 30 der Verordnung (EU) Nr. 600/2014.
(37) Genehmigtes Veröffentlichungssystem im Sinne dieses Gesetzes ist ein Unternehmen, das im Namen von Wertpapierdienstleistungsunternehmen Handelsveröffentlichungen im Sinne der Artikel 20 und 21 der Verordnung (EU) Nr. 600/2014 vornimmt.
(38) Bereitsteller konsolidierter Datenticker im Sinne dieses Gesetzes ist ein Unternehmen, das zur Einholung von Handelsveröffentlichungen nach den Artikeln 6, 7, 10, 12, 13, 20 und 21 der Verordnung (EU) Nr. 600/2014 auf geregelten Märkten, multilateralen und organisierten Handelssystemen und bei genehmigten Veröffentlichungssystemen berechtigt ist und diese Handelsveröffentlichungen in einem kontinuierlichen elektronischen Echtzeitdatenstrom konsolidiert, über den Preis- und Handelsvolumendaten für jedes einzelne Finanzinstrument abrufbar sind.
(39) Genehmigter Meldemechanismus im Sinne dieses Gesetzes ist ein Unternehmen, das dazu berechtigt ist, im Namen des Wertpapierdienstleistungsunternehmens Einzelheiten zu Geschäften an die zuständigen Behörden oder die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde zu melden.
(40) Datenbereitstellungsdienst im Sinne dieses Gesetzes ist
ein genehmigtes Veröffentlichungssystem,
ein Bereitsteller konsolidierter Datenticker oder
ein genehmigter Meldemechanismus.
(41) Drittlandunternehmen im Sinne dieses Gesetzes ist ein Unternehmen, das ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen wäre, wenn es seinen Sitz im Europäischen Wirtschaftsraum hätte.
(42) Öffentliche Emittenten im Sinne dieses Gesetzes sind folgende Emittenten von Schuldtiteln:
ein Mitgliedstaat einschließlich eines Ministeriums, einer Behörde oder einer Zweckgesellschaft dieses Mitgliedstaats,
im Falle eines bundesstaatlich organisierten Mitgliedstaats einer seiner Gliedstaaten,
eine für mehrere Mitgliedstaaten tätige Zweckgesellschaft,
ein von mehreren Mitgliedstaaten gegründetes internationales Finanzinstitut, das dem Zweck dient, Finanzmittel zu mobilisieren und seinen Mitgliedern Finanzhilfen zu gewähren, sofern diese von schwerwiegenden Finanzierungsproblemen betroffen oder bedroht sind,
(43) Ein dauerhafter Datenträger ist jedes Medium, das
es dem Kunden gestattet, an ihn persönlich gerichtete Informationen derart zu speichern, dass er sie in der Folge für eine Dauer, die für die Zwecke der Informationen angemessen ist, einsehen kann, und
die unveränderte Wiedergabe der gespeicherten Informationen ermöglicht.
Nähere Bestimmungen enthält Artikel 3 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/565.
(44) Hochfrequente algorithmische Handelstechnik im Sinne dieses Gesetzes ist ein algorithmischer Handel im Sinne des § 80 Absatz 2 Satz 1, der gekennzeichnet ist durch
eine Infrastruktur zur Minimierung von Netzwerklatenzen und anderen Verzögerungen bei der Orderübertragung (Latenzen), die mindestens eine der folgenden Vorrichtungen für die Eingabe algorithmischer Aufträge aufweist: Kollokation, Proximity Hosting oder einen direkten elektronischen Hochgeschwindigkeitszugang,
die Fähigkeit des Systems, einen Auftrag ohne menschliche Intervention im Sinne des Artikels 18 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/565 einzuleiten, zu erzeugen, weiterzuleiten oder auszuführen und
ein hohes untertägiges Mitteilungsaufkommen im Sinne des Artikels 19 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/565 in Form von Aufträgen, Kursangaben oder Stornierungen.
(45) Zentrale Gegenpartei im Sinne dieses Gesetzes ist ein Unternehmen im Sinne des Artikels 2 Nummer 1 der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 in der jeweils geltenden Fassung.
(46) Kleine und mittlere Unternehmen im Sinne dieses Gesetzes sind Unternehmen, deren durchschnittliche Marktkapitalisierung auf der Grundlage der Notierungen zum Jahresende in den letzten drei Kalenderjahren weniger als 200 Millionen Euro betrug. Nähere Bestimmungen enthalten die Artikel 77 bis 79 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/565.
(47) Öffentlicher Schuldtitel im Sinne dieses Gesetzes ist ein Schuldtitel, der von einem öffentlichen Emittenten begeben wird.
(48) PRIP im Sinne dieses Gesetzes ist ein Produkt im Sinne des Artikels 4 Nummer 1 der Verordnung (EU) Nr. 1286/2014.
(49) PRIIP im Sinne dieses Gesetzes ist ein Produkt im Sinne des Artikels 4 Nummer 3 der Verordnung (EU) Nr. 1286/2014.
§§ 1 u. 2: IdF d. Art. 1 Nr. 2 G v. 28.10.2004 I 2630 mWv 30.10.2004
§ 2: Früherer Abs. 2a aufgeh. durch Art. 1 Nr. 2 Buchst. d G v. 16.7.2007 I 1330 mWv 1.11.2007
§ 2 Abs. 1 (früher Satz 1): IdF d. Art. 1 Nr. 2 Buchst. a G v. 16.7.2007 I 1330 mWv 1.11.2007; früherer Satz 2 aufgeh., früherer Satz 1 jetzt einziger Text gem. Art. 8 Nr. 1 Buchst. a G v. 4.7.2013 I 1981 mWv 22.7.2013
§ 2 Abs. 1 Nr. 2: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. a DBuchst. aa G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. a: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. a DBuchst. aa G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. b: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. a DBuchst. bb G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 2 (früher Abs. 1a): IdF d. Art. 1 Nr. 2 Buchst. b G v. 16.7.2007 I 1330 mWv 1.11.2007; jetzt Abs. 2 gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. b G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 3 (früher Abs. 2): IdF d. Art. 1 Nr. 2 Buchst. c G v. 16.7.2007 I 1330 mWv 1.11.2007; jetzt Abs. 3 gem. Art. 3 Nr. 3 Buchst. c Eingangssatz G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 3 EingS: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. c DBuchst. aa G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 3 Nr. 1 Buchst. b: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. c DBuchst. bb aaa G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 3 Nr. 1 Buchst. d: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. c DBuchst. bb bbb G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 3 Nr. 1 Buchst. e: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. c DBuchst. bb ccc G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 3 Nr. 1 Buchst. f: Eingef. durch Art. 3 Nr. 3 Buchst. c DBuchst. bb ddd G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 3 Nr. 2 EingS: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. c DBuchst. cc aaa G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 3 Nr. 2 Buchst. b: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. c DBuchst. cc bbb G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 3 Nr. 2 Buchst. c: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. c DBuchst. cc ccc G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 3 Nr. 2 Schlusss: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. c DBuchst. cc ddd G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 3 Nr. 5: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. c DBuchst. dd G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 4: Früher Abs. 2b gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. d G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 5 (früher Abs. 2c): Eingef. durch Art. 1 Nr. 2 Buchst. e1 G v. 16.7.2007 I 1330 mWv 1.11.2007; jetzt Abs. 5 gem. Art. 3 Nr. 3 Buchst. e G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 6 u. 7 (früher Abs. 2d u. 2e) : Eingef. durch Art. 1 Nr. 3 Buchst. a G v. 30.6.2016 I 1514 mWv 2.7.2016; jetzt Abs. 6 u. 7 gem. Art. 3 Nr. 3 Buchst. e G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 8 (früher Abs. 3): IdF d. Art. 1 Nr. 2 Buchst. f G v. 16.7.2007 I 1330 mWv 1.11.2007; jetzt Abs. 8 gem. Art. 3 Nr. 3 Buchst. f Eingangssatz G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 8 Satz 1 Nr. 2 (früher Abs. 3 Satz 1 Nr. 2): IdF d. Art. 3 Nr. 1 G v. 7.5.2013 I 1162 mWv 15.5.2013
§ 2 Abs. 8 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a u. b: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. f DBuchst. aa aaa G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 8 Satz 1 Nr. 2 Buchst. c: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. f DBuchst. aa bbb G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 8 Satz 1 Nr. 2 Buchst. d: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. f DBuchst. aa ccc G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 8 Satz 1 Nr. 8: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. f DBuchst. bb G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 8 Satz 1 Nr. 9: Eingef. durch Art. 3 Nr. 3 Buchst. f DBuchst. cc G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 8 Satz 1 Nr. 10: Früher Nr. 9 gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. f DBuchst. dd G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 8 Satz 2 bis 5: Eingef. durch Art. 3 Nr. 3 Buchst. f DBuchst. ee G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 8 Satz 6: Früher Satz 2 gem. Art. 3 Nr. 3 Buchst. f DBuchst. ee G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 8 Satz 7: früher Satz 3 gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. f DBuchst. ff G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 3 Satz 3: Eingef. durch Art. 3 Nr. 1 G v. 20.3.2009 I 607 mWv 26.3.2009; idF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. b G v. 30.6.2016 I 1514 mWv 2.7.2016
§ 2 Abs. 9 (früher Abs. 3a): IdF d. Art. 1 Nr. 2 Buchst. g G v. 16.7.2007 I 1330 mWv 1.11.2007; jetzt Abs 9 gem. Art. 3 Nr. 3 Buchst. g G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 9 Nr. 1: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. g G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 9 Nr. 5 (früher Abs. 3a Nr. 5): IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. c G v. 30.6.2016 I 1514 mWv 2.7.2016
§ 2 Abs. 10: Früherer Abs. 10 aufgeh., früherer Abs. 4 jetzt Abs. 10 gem. Art. 3 Nr. 3 Buchst. h u. p G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 11 (früher Abs. 5): IdF d. Art. 1 Nr. 2 Buchst. h G v. 16.7.2007 I 1330 mWv 1.11.2007; jetzt Abs. 11 gem u. idF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. h G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 12 (früher Abs. 5a): Eingef. durch Art. 1 Nr. 3 Buchst. a G v. 20.11.2015 I 2029 mWv 26.11.2015; jetzt Abs. 12 gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. i G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 13 (früher Abs. 6): Eingef. durch Art. 1 Nr. 2 Buchst. b G v. 5.1.2007 I 10 mWv 20.1.2007; idF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. b G v. 20.11.2015 I 2029 mWv 26.11.2015; jetzt Abs. 13 gem. Art. 3 Nr. 3 Buchst. j Eingangssatz G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 13 Nr. 1 Buchst. b: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. j DBuchst. aa G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 13 Nr. 2: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. j DBuchst. bb G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 13 Nr. 3: IdF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. j DBuchst. cc G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 14 (früher Abs. 7): Eingef. durch Art. 1 Nr. 2 Buchst. b G v. 5.1.2007 I 10 mWv 20.1.2007; jetzt Abs. 14 gem. Art. 3 Nr. 3 Buchst. k G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 15 (früher Abs. 7a): Eingef. durch Art. 1 Nr. 3 Buchst. d G v. 30.6.2016 I 1514 mWv 2.7.2016; jetzt Abs. 15 gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. l G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 16: Eingef. durch Art. 3 Nr. 3 Buchst. m G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 17 (früher Abs. 8): Eingef. durch Art. 1 Nr. 2 Buchst. i G v. 16.7.2007 I 1330 mWv 1.11.2007; jetzt Abs. 17 gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. n G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 18 (früher Abs. 9): Eingef. durch Art. 1 Nr. 2 Buchst. i G v. 16.7.2007 I 1330 mWv 1.11.2007; jetzt Abs. 18 gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. o G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 19 (früher Abs. 11): Eingef. durch Art. 3 Nr. 3 G v. 3.7.2015 I 1114 mWv 10.7.2015; jetzt Abs. 19 gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. q G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 20 bis 47: Eingef. durch Art. 3 Nr. 3 Buchst. r G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 Abs. 48 u. 49 (früher Abs. 12 u. 13): Eingef. durch Art. 2 Nr. 2 G v. 30.6.2016 I 1514 mWv 31.12.2016; jetzt Abs. 48 u. 49 gem u. idF d. Art. 3 Nr. 3 Buchst. s G v. 23.6.2017 I 1693 mWv 3.1.2018
§ 2 WpHG, vom 23.06.2017, gültig ab 03.01.2018 bis 24.01.2019
§ 2 WpHG, vom 30.06.2016, gültig ab 31.12.2016 bis 02.01.2018
§ 2 WpHG, vom 30.06.2016, gültig ab 02.07.2016 bis 30.12.2016
§ 2 WpHG, vom 20.11.2015, gültig ab 26.11.2015 bis 01.07.2016
§ 2 WpHG, vom 03.07.2015, gültig ab 10.07.2015 bis 25.11.2015
§ 2 WpHG, vom 28.08.2013, gültig ab 01.01.2014 bis 09.07.2015
§ 2 WpHG, vom 04.07.2013, gültig ab 22.07.2013 bis 31.12.2013
§ 2 WpHG, vom 07.05.2013, gültig ab 15.05.2013 bis 21.07.2013
§ 2 WpHG, vom 26.06.2012, gültig ab 01.07.2012 bis 14.05.2013
§ 2 WpHG, vom 06.12.2011, gültig ab 01.06.2012 bis 30.06.2012
§ 2 WpHG, vom 19.11.2010, gültig ab 25.11.2010 bis 31.05.2012
§ 2 WpHG, vom 20.03.2009, gültig ab 26.03.2009 bis 24.11.2010
§ 2 WpHG, vom 16.07.2007, gültig ab 01.11.2007 bis 25.03.2009
§ 2 WpHG, vom 05.01.2007, gültig ab 20.01.2007 bis 31.10.2007
§ 2 WpHG, vom 28.10.2004, gültig ab 30.10.2004 bis 19.01.2007
§ 2 WpHG, vom 15.12.2003, gültig ab 01.01.2004 bis 29.10.2004
§ 2 WpHG, vom 21.06.2002, gültig ab 01.07.2002 bis 31.12.2003
§ 2 WpHG, vom 09.09.1998, gültig ab 01.08.1998 bis 30.06.2002
§ 2 WpHG, vom 22.10.1997, gültig ab 01.01.1998 bis 31.07.1998
§ 2 WpHG, vom 26.07.1994, gültig ab 01.08.1994 bis 31.12.1997
§ 2 WpHG wird von folgenden Dokumenten zitiert
§ 324 HGB, gültig ab 21.07.2019
§ 2 BörsG, gültig ab 21.07.2019
§ 120 WpHG, gültig ab 21.07.2019
§ 118 WpHG, gültig ab 21.07.2019
§ 29 WpHG, gültig ab 21.07.2019
§ 33a SpG, gültig ab 18.06.2008
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