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Timestamp: 2017-11-19 14:30:13
Document Index: 145570717

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 11', '§ 1', '§ 3', '§ 123', '§ 67', '§ 124', '§ 74']

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 04.10.2005, 6 S 1908/05 - JuraForum.de
VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 6 S 1908/05
Beschluss vom 04.10.2005
Leitsatz: Ein Gastwirt ist ohne Hinzutreten weiterer Umstände nicht schon deshalb gaststättenrechtlich unzuverlässig, weil in seiner Gaststätte Angehörige der "rechten Szene" verkehren und dies von Angehörigen der "linken Szene" zum Anlass von Gewalttaten genommen wird.
Rechtsgebiete: GastG, PolG, VwGO
Vorschriften: § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 GastG, § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 GastG, § 11 Abs. 1 GastG, § 1 PolG, § 3 PolG, § 123 Abs. 1 VwGO
Stichworte: einstweilige Anordnung, Gaststättenerlaubnis, gewerberechtliche Aufsichtspflicht, politische Gesinnung, Unzuverlässigkeit, vorläufige Erlaubnis, Vorwegnahme der Hauptsache
Verfahrensgang: VG Karlsruhe 3 K 1544/05 vom 30.08.2005
42 + Si eb.en =
VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 9 S 2089/03 vom 04.10.2005
Der Vertretungszwang gemäß § 67 Abs. 1 VwGO besteht bereits bei der Einlegung der Berufung, auch wenn diese nach § 124a Abs. 2 Satz 1 VwGO beim Verwaltungsgericht einzulegen ist.
VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 5 S 591/04 vom 30.09.2005
Zur Frage eines Entschädigungsanspruches nach § 74 Abs. 2 Satz 3 VwVfG für den wegen der mittelbaren Auswirkungen einer auf einem Damm geführten Bahnstrecke geltend gemachten Verlust der Baulandqualität eines Grundstücks.
VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 1 S 261/05 vom 27.09.2005
2. Auch bei einem Gewissenskonflikt ist es nicht geboten, den Betroffenen von der Befolgung einer Rechtsnorm freizustellen, wenn er auf zumutbare Handlungsalternativen verwiesen werden kann.
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