Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I%20ZR%2045/16
Timestamp: 2019-04-19 11:27:57
Document Index: 298756766

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 36', '§ 15', '§ 36', '§ 256', '§ 36', '§ 148', '§ 36', '§ 32', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 36', '§ 308', '§ 562', '§ 563', '§ 91', '§ 97', '§ 36', '§ 36', '§ 36', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 02.03.2017 - I ZR 45/16 - dejure.org
§ 36 UrhG, § ... 36 Abs. 1 Satz 1 UrhG, §§ 15 ff. UrhG, § 36 Abs. 1 Satz 3 UrhG, § 256 Abs. 1 ZPO, § 36 Abs. 3 UrhG, § 148 ZPO, § 36 Abs. 1 UrhG, § 32 UrhG, §§ 36, 36a UrhG, § 36 Abs. 3, 4, § 36a UrhG, § 36 Abs. 3 Satz 1 UrhG, § 36 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UrhG, § 308 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 562 Abs. 1 ZPO, § 563 Abs. 3 ZPO, § 91 Abs. 1 Satz 1, § 97 Abs. 1 ZPO
§ 36 Abs 1 S 1 UrhG
Urheberrecht: Verpflichtung von Werknutzern und Vereinigungen von Urhebern zur Verhandlung über die Aufstellung gemeinsamer Vergütungsregeln - Verhandlungspflicht
Feststellungsklage betreffend das Nichtbestehen der Verpflichtung zu Verhandlungen über die Aufstellung gemeinsamer Vergütungsregeln für Eigenproduktionen oder Auftragsproduktionen; Verhandlung über die Aufstellung gemeinsamer Vergütungsregeln durch Werknutzer und Vereinigungen von Urhebern
Weder Vereinigungen von Urhebern, noch Werknutzer oder Vereinigungen solcher trifft eine Verhandlungspflicht über Vergütungsregeln
UrhG § 36 Abs. 1 S. 1
Urheberrecht: Verhandlungspflicht
Keine Rechtspflicht zur Verhandlung über die Aufstellung gemeinsamer Vergütungsregeln für die in § 36 UrhG genannten Parteien
Keine Rechtspflicht zur Verhandlung über die Aufstellung gemeinsamer Vergütungsregeln
OLG München, 26.11.2015 - 29 U 2115/15
MDR 2017, 1136
GRUR 2017, 894
MMR 2017, 691
ZUM 2017, 929
Bei Auftragsproduktionen, Koproduktionen und Lizenzproduktionen schließen Kameraleute ihre Verträge ausschließlich mit dem jeweiligen Filmhersteller (vgl. BGH GRUR 2017, 894 Tz. 1 - Verhandlungspflicht).
Der Wortlaut dieser vertraglichen Vereinbarungen spricht massiv dafür, dass Sd. und Y. Koproduzenten sowohl von Film- als auch Fernsehfassung waren, denn nach der Definition des Bundesgerichtshofs liegen Koproduktionen dann vor, wenn die beauftragten Werke durch die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt und den Filmhersteller jeweils anteilig finanziert werden, während Lizenzproduktionen sich dadurch auszeichnen, dass die Anstalt (nur) die erforderlichen Rechte erwirbt, ohne den Film in Auftrag gegeben oder koproduziert zu haben (BGH GRUR 2017, 894 Rn. 1 - Verhandlungspflicht) .
Für eine solche Rechtsberühmung reicht es aus, wenn der Beklagte geltend macht, aus einem bestehenden Rechtsverhältnis könne sich unter bestimmten Voraussetzungen, deren Eintritt noch ungewiss sei, ein Anspruch gegen den Kläger ergeben (vgl. BGH, Urteil vom 2. März 2017 - I ZR 45/16 - Verhandlungspflicht [unter II 2 b]).