Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=8%20B%20105.07
Timestamp: 2019-10-15 05:36:30
Document Index: 104740071

Matched Legal Cases: ['§ 132', '§ 22', '§ 108', '§ 132', '§ 22', '§ 108', '§ 138', '§ 138']

Rechtsprechung: 8 B 105.07 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 18.08.2008
https://dejure.org/2008,16281
BVerwG, 18.04.2008 - 8 B 105.07 (https://dejure.org/2008,16281)
BVerwG, Entscheidung vom 18.04.2008 - 8 B 105.07 (https://dejure.org/2008,16281)
BVerwG, Entscheidung vom 18. April 2008 - 8 B 105.07 (https://dejure.org/2008,16281)
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Bewertung einer den Verlust eines zurückgeforderten Vermögenswertes bezweckenden Maßnahme als unlautere Machenschaft; Enteignung nach wasserrechtlichen Bestimmungen im allgemeinen Interesse von Erholungssuchenden; Verstoß gegen den Grundsatz der Gewährung rechtlichen ...
Rechtliches Gehör; Angriffe gegen Beweiswürdigung
BVerwG, 18.08.2008 - 8 B 46.08
Damit vermag sie eine Zulassung der Revision gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 3 VwGO schon deshalb nicht zu erreichen, da die Grundsätze der Beweiswürdigung revisionsrechtlich nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts regelmäßig nicht dem Verfahrensrecht, sondern dem sachlichen Recht zuzuordnen sind (vgl. nur Beschlüsse vom 12. Januar 1995 - BVerwG 4 B 197.94 - Buchholz 406.12 § 22 BauNVO Nr. 4 S. 4 = NVwZ-RR 1995, 310; vom 2. November 1995 - BVerwG 9 B 710.94 - Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 266 S. 18 f. = NVwZ-RR 1996, 359 und vom 18. April 2008 - BVerwG 8 B 105.07 - ZOV 2008, 168, jeweils m.w.N.).
Damit vermag sie eine Zulassung der Revision gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 3 VwGO schon deshalb nicht zu erreichen, da die Grundsätze der Beweiswürdigung revisionsrechtlich nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts regelmäßig nicht dem Verfahrensrecht, sondern dem sachlichen Recht zuzuordnen sind (vgl. nur Beschlüsse vom 12. Januar 1995 - BVerwG 4 B 197.94 - Buchholz 406.12 § 22 BauNVO Nr. 4 S. 4 = NVwZ-RR 1995, 310; vom 2. November 1995 - BVerwG 9 B 710.94 - Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 266 S. 18 f. = NVwZ-RR 1996, 359 und vom 18. April 2008 - BVerwG 8 B 105.07 - ZOV 2008, 168 jeweils m.w.N.).
vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 18. April 2008 - 8 B 105.07 -, juris Rn. 10, vom 29. Juni 2005 - 1 B 185.04 -, juris Rn. 3; OVG NRW Beschlüsse vom 25. Juli 2017 - 1 A 1436/17 -, juris Rn. 28 ff., vom 15. September 2016 - 13 A 1697/16.A -, AuAS 2016, 225 = juris Rn. 38 ff., und vom 28. März 2013 - 13 A 412/12.A -, juris Rn. 8.
Ein Verfahrensverstoß kann allenfalls ausnahmsweise bei einer von Willkür geprägten Beweiswürdigung, etwa bei einem Verstoß gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungssätze in Betracht kommen, vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 29. Juni 2005 - 1 B 185.04 -, juris, Rn. 3, und vom 18. April 2008 - 8 B 105.07 -, juris, Rn. 10.
Denn der Grundsatz der Gewährung rechtlichen Gehörs bietet keinen Schutz dagegen, dass das Gericht das Vorbringen der Beteiligten aus Gründen des formellen oder materiellen Rechts unberücksichtigt lässt (Urteil vom 18. Mai 1995 BVerwG 4 C 20.94 BVerwGE 98, 235 ; Beschluss vom 18. April 2008 BVerwG 8 B 105.07 ZOV 2008, 168 f.).
Inhalt des Gebots des rechtlichen Gehörs und Voraussetzungen eines …
Die Anhörungsrüge der Kläger gegen den Beschluss vom 18. April 2008 - BVerwG 8 B 105.07 - wird zurückgewiesen.
vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 29. Juni 2005 - 1 B 185.04 -, juris, Rn. 3, und vom 18. April 2008 - 8 B 105.07 -, juris, Rn. 10, OVG NRW, Beschluss vom 28. März 2013 - 13 A 412/12.A -, juris, Rn. 8.
BVerwG, 18.08.2008 - 8 B 46.08 (8 B 105.07)
https://dejure.org/2008,25461
BVerwG, 18.08.2008 - 8 B 46.08 (8 B 105.07) (https://dejure.org/2008,25461)
BVerwG, Entscheidung vom 18.08.2008 - 8 B 46.08 (8 B 105.07) (https://dejure.org/2008,25461)
BVerwG, Entscheidung vom 18. August 2008 - 8 B 46.08 (8 B 105.07) (https://dejure.org/2008,25461)
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Inhalt des Gebots des rechtlichen Gehörs und Voraussetzungen eines Gehörsverstoßes - Zulässiger Gegenstand der Anhörungsrüge
Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör kommt nur dann in Betracht, wenn besondere Umstände deutlich ergeben, dass das Gericht bestimmtes Vorbringen nicht ernsthaft in Erwägung gezogen hat, etwa weil es auf den wesentlichen Kern des Vorbringens der Beteiligten nicht eingeht, sofern dieses Vorbringen nach dem Rechtsstandpunkt des Gerichts nicht unerheblich oder aber offensichtlich unsubstantiiert war (BVerfG, Beschlüsse vom 19. Mai 1992 - 1 BvR 986/91 - BVerfGE 86, 133 und vom 1. Februar 1978 - 1 BvR 426/77 - BVerfGE 47, 182 ; BVerwG, Beschlüsse vom 25. November 1999 - BVerwG 9 B 70.99 - Buchholz 310 § 138 Ziff. 3 VwGO Nr. 64 und vom 18. August 2008 - BVerwG 8 B 46.08 - juris).
Es ist daher verfehlt, aus der Nichterwähnung einzelner Begründungsteile der Beschwerdeschrift in den gerichtlichen Entscheidungsgründen zu schließen, das Gericht habe sich mit den darin enthaltenen Argumenten nicht befasst (stRspr, vgl. Beschluss vom 18. August 2008 - BVerwG 8 B 46.08 - juris sowie BVerfG, Beschluss vom 17. November 1992 -1 BvR 168/89 u.a. - BVerfGE 87, 363 ).
Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör kommt nur dann in Betracht, wenn besondere Umstände deutlich ergeben, dass das Gericht bestimmtes Vorbringen nicht ernsthaft in Erwägung gezogen hat, etwa weil es auf den wesentlichen Kern des Vorbringens der Beteiligten nicht eingeht, sofern dieses Vorbringen nach dem Rechtsstandpunkt des Gerichts nicht unerheblich oder aber offensichtlich unsubstantiiert war (BVerfG, Beschlüsse vom 19. Mai 1992 - 1 BvR 986/91 - BVerfGE 86, 133 , und vom 1. Februar 1978 - 1 BvR 426/77 - BVerfGE 47, 182 ; Beschlüsse vom 25. November 1999 - BVerwG 9 B 70.99 - Buchholz 310 § 138 Ziff. 3 VwGO Nr. 64 und vom 18. August 2008 - BVerwG 8 B 46.08 - juris).