Source: https://genealogie.marcel-nehring.de/individual.php?pid=I87&ged=marcel.ged
Timestamp: 2020-01-24 11:00:52
Document Index: 102768528

Matched Legal Cases: ['§4', '§ 1', '§22', '§1', '§4', '§ 1', '§22', '§1']

Gustav Emil Behnke 1906–1949 – Genealogisches Verzeichnis der Familie von Marcel Nehring
Gustav Emil BehnkeAge: 42 years1906–1949
Gustav Emil Behnke
Birth December 19, 1906
Niederausmaß, Landkreis Culm, Westpreußen, Deutsches Reich
Source: Geburtsurkunde Gustav Emil Behnke
Publication: Niederausmaß am 23. Dezember 1906 Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute, der Persönlichkeit nach bekannt, der Besitzer Rudolf Eduard Albrecht Behnke wohnhaft in Niederausmaß, evangelischer Religion, und zeigte an, daß von der Emilie Karoline Behnke geborene Slottke, seiner Ehefrau, evangelischer Religion, wohnhaft bei ihm zu Niederausmaß am neunzehnten Dezember des Jahres tausend neunhundert sechs vormittags um ein Uhr ein Knabe geboren worden sei und das das Kind die Vornamen Gustav Emil erhalten habe. Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben Rudolf Eduard Albrecht Behnke Der Standesbeamte Draheim Die Übereinstimmung mit dem Haupt-Register beglaubigt. Niederausmaß am 23ten Dezember 1906 Der Standesbeamte Draheim
Date of entry in original source: December 23, 1906
Niederausmaß am 23. Dezember 1906 Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute, der Persönlichkeit nach bekannt, der Besitzer Rudolf Eduard Albrecht Behnke wohnhaft in Niederausmaß, evangelischer Religion, und zeigte an, daß von der Emilie Karoline Behnke geborene Slottke, seiner Ehefrau, evangelischer Religion, wohnhaft bei ihm zu Niederausmaß am neunzehnten Dezember des Jahres tausend neunhundert sechs vormittags um ein Uhr ein Knabe geboren worden sei und das das Kind die Vornamen Gustav Emil erhalten habe. Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben Rudolf Eduard Albrecht Behnke Der Standesbeamte Draheim Die Übereinstimmung mit dem Haupt-Register beglaubigt. Niederausmaß am 23ten Dezember 1906 Der Standesbeamte Draheim
Geburtsurkunde Gustav Emil Behnke
Note: Niederausmaß am 23. Dezember 1906
Source: Todeserklärung Gustav Emil Behnke
Publication: Der ehemalige Wehrmachtangehörige, Landwirt Gustav Emil Behnke, verheiratet mit Alma Behnke geborenen Nickel, deutscher Staatsangehörigkeit, zuletzt wohnhaft in Kölln, Kreis Kulm/Westpreußen, ist durch Entscheidung des Amtsgerichts Arnstadt - 5 II 23/52 - vom 26. Juni 1952 für tot erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes ist der 31. Juli 1949 festgestellt. Der für tot Erklärte ist am 19. Dezember 1906 in Niederausmaß/Westpreußen geboren. Berlin, den 30. Januar 1953 Der Standesbeamte In Vertretung ??? ------------------------------------------------------------------------------------------ Eheschließung des für tot Erklärten am 8. Juli 1930 in Dolken/Westpreußen
Date of entry in original source: January 30, 1953
Der ehemalige Wehrmachtangehörige, Landwirt Gustav Emil Behnke, verheiratet mit Alma Behnke geborenen Nickel, deutscher Staatsangehörigkeit, zuletzt wohnhaft in Kölln, Kreis Kulm/Westpreußen, ist durch Entscheidung des Amtsgerichts Arnstadt - 5 II 23/52 - vom 26. Juni 1952 für tot erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes ist der 31. Juli 1949 festgestellt. Der für tot Erklärte ist am 19. Dezember 1906 in Niederausmaß/Westpreußen geboren. Berlin, den 30. Januar 1953 Der Standesbeamte In Vertretung ??? ------------------------------------------------------------------------------------------ Eheschließung des für tot Erklärten am 8. Juli 1930 in Dolken/Westpreußen
Kölln, Landkreis Culm, Westpreußen, Deutsches Reich
Source: Gerichtsbeschluss zur Todeserklärung von Gustav Emil Behnke
Publication: Beschluß Im Verfahren zum Zweck der Todeserklärung des verschollenen Gustav Emil Behnke hat das Amtsgericht in Arnstadt beschlossen: 1. Der verschollene Kriegsteilnehmer, Landwirt Gustav Emil Behnke geboren am 19.12.1906 in Niederausmaß/Westpr. zuletzt wohnhaft in Kölln, Kreis Kulm/Westpreußen wird für tot erklärt. 2. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31. Juli 1949 festgestellt. 3. Dieser Beschluss ergeht gebühren und auslagenfrei. Tatbestand und Entscheidungsgründe. Die Frau Alma Behnke geb. Nickel, wohnhaft in Arnstadt, Zimmerstrasse 14 hat als Ehefrau die Todeserklärung des in der Beschlußformel genannten Verschollenen beantragt und zur Begründung des Antrags glaubhaft gemacht, daß der verschollene Kriegsteilnehmer im Sinne des §4 des Gesetzes vom 4. Juli 1939 - RGBI. I. S. 1186 - §§ 1,2 der Verordnung vom 22. Februar 1949 - ZVOBI. S. 124 - gewesen und seit dem 19. Aug. 1944 verschollen ist. Der Antrag ist zulässig. Die Zuständigkeit des Amtsgerichts Arnstadt ist gegeben. Die zur Begründung der Todeserklärung erforderlichen Tatsachen sind nach den angestellten Ermittlungen für glaubhaft erachtet worden. Die Staatsanwaltschaft ist nach §22 des Gesetzes vom 4. Juli 1939 gehört worden. Ein Aufgebot ist nicht erlassen worden (s. §1 der Verordnung vom 20. Januar 1943 - RGBI. I. S. 66 - ). Der Kostenerlaß ist angeordnet durch die Landesjustizverwaltung. Arnstadt, den 26. Juni 1952 Frau Alma Behnke geb. Nickel, Arnstadt Amtsgericht. gez. Reichardt. Ausgefertigt: Arnstadt, den 27. Juni 1952. Die Geschäftsstelle des Amtsgerichts. (Müller)
Date of entry in original source: June 26, 1952
Beschluß Im Verfahren zum Zweck der Todeserklärung des verschollenen Gustav Emil Behnke hat das Amtsgericht in Arnstadt beschlossen: 1. Der verschollene Kriegsteilnehmer, Landwirt Gustav Emil Behnke geboren am 19.12.1906 in Niederausmaß/Westpr. zuletzt wohnhaft in Kölln, Kreis Kulm/Westpreußen wird für tot erklärt. 2. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31. Juli 1949 festgestellt. 3. Dieser Beschluss ergeht gebühren und auslagenfrei. Tatbestand und Entscheidungsgründe. Die Frau Alma Behnke geb. Nickel, wohnhaft in Arnstadt, Zimmerstrasse 14 hat als Ehefrau die Todeserklärung des in der Beschlußformel genannten Verschollenen beantragt und zur Begründung des Antrags glaubhaft gemacht, daß der verschollene Kriegsteilnehmer im Sinne des §4 des Gesetzes vom 4. Juli 1939 - RGBI. I. S. 1186 - §§ 1,2 der Verordnung vom 22. Februar 1949 - ZVOBI. S. 124 - gewesen und seit dem 19. Aug. 1944 verschollen ist. Der Antrag ist zulässig. Die Zuständigkeit des Amtsgerichts Arnstadt ist gegeben. Die zur Begründung der Todeserklärung erforderlichen Tatsachen sind nach den angestellten Ermittlungen für glaubhaft erachtet worden. Die Staatsanwaltschaft ist nach §22 des Gesetzes vom 4. Juli 1939 gehört worden. Ein Aufgebot ist nicht erlassen worden (s. §1 der Verordnung vom 20. Januar 1943 - RGBI. I. S. 66 - ). Der Kostenerlaß ist angeordnet durch die Landesjustizverwaltung. Arnstadt, den 26. Juni 1952 Frau Alma Behnke geb. Nickel, Arnstadt Amtsgericht. gez. Reichardt. Ausgefertigt: Arnstadt, den 27. Juni 1952. Die Geschäftsstelle des Amtsgerichts. (Müller)
Todeserklärung Gustav Emil Behnke (Gerichtsbeschluß)
Death July 31, 1949 (Age 42 years)
Tighina, Tighina, Bessarabien, Rumänien
Cause of death: offiziell für tot erklärt
Note: Seit dem 19. August 1944 (Datum des letzten Briefes) offiziell verschollen.
Seit dem 19. August 1944 (Datum des letzten Briefes) offiziell verschollen. Vermutlich während des sowjetischen Großangriffs im Rahmen der Operation Jassy-Kischinew gefallen.
Emilie Karoline Slottke
Hilde Friebe
Rudolf Eduard Albrecht Behnke
Birth: December 19, 1906 — Niederausmaß, Landkreis Culm, Westpreußen, Deutsches Reich
Death: July 31, 1949 — Tighina, Tighina, Bessarabien, Rumänien
Birth Geburtsurkunde Gustav Emil Behnke
Occupation Todeserklärung Gustav Emil Behnke
Residence Todeserklärung Gustav Emil Behnke
Residence Gerichtsbeschluss zur Todeserklärung von Gustav Emil Behnke
Death Todeserklärung Gustav Emil Behnke
Death Gerichtsbeschluss zur Todeserklärung von Gustav Emil Behnke
Wißmar Lazarett (Kniedurchschuss) -> Stalingrad 1943 Ausbilder in Rumänien vermutlich bei Schlacht um Stalingrad durch Granate getötet
Demnach erlitt er die Verletzungen bei der Flucht aus Stalingrad (Kniedurchschuss, Schulterdurchschuss und Lungensteckschuss). Er lag dann ca. im Januar 1942 zunächst im Lazarett in Mülheim a.d. Ruhr und wurde erst ca. im März 1942 nach Wismar (an der Ostsee) verlegt. Anschließend war er dann zunächst Ausbilder in Graudenz bei Bromberg und wurde schließlich nach Rumänien verlegt um dort gegen Partisanen zu kämpfen. Von diesem Einsatz ist er dann nie zurückgekehrt. Er soll Unteroffizier gewesen sein. Angriff auf Stalingrad startete erst im September 1942!
Von der WASt: Einberufen wurde er demnach am 26.03.1943 zur 1. Kompanie des Grenadier-Ersatz-Bataillon 120 nach Danzig und von dort am 3.4. Zum Aufstellungsstab Gruppe Hauptmann Fricke. Ab dem 1.6. War er dann wohl der 2. Kompanie des Grenadier-Regiment 570 zugeteilt und ab 5.9. Der 302. Infanterie-Division unterstellt. Einsatzort war dann wohl Donez, woroschilograd, Mius in Südrussland. Dort ist er dann auch noch am selben Tag bei Stalino verwundet worden. Wie mein Großvater schon berichtet hatte durch einen Lungensteckschuss. Am 19.9. Ist er dann von der Krankensammelstelle in Lemberg in das Reservelazarett Wittekindshof gekommen. Hier heißt es nun er hätte einen Granatsplitter in der rechten Schulter und im linken Oberschenkel gehabt? Jedenfalls ist er dann von dort am 28.10. Als "garnisionsverwendungsfähig in die Heimat" zum Grenadier-Ersatz-Bataillon 222 der Genesendenkompanie Seestadt-Wismar entlassen worden. Für dieses Bataillon gibt es dann noch ein paar Meldungen, die aber wohl nur seine Zuteilung erst zur Stammkompanie und schließlich zur Marschkompanie bedeuten. Am 14.04.1944 ist er dann der 257. Infanterie-Division unterstellt worden und war in der 5. Kompanie des Grenadier-Regiment 457. Einsatzort war Donez in Südrussland. Der letzte Eintrag ist vom 29.4. wonach er hier der 1. Kompanie des Grenadier-Regiments 570 zugeteilt wurde. Dann gibt es noch eine Vermerk für den August 44 mit Verweis auf die Feldpost-Nr. 08823B. Unterstellt war er zu dem Zeitpunkt dann wohl der Heeresgruppe der 302. Infanterie-Division die nach der Auskunft im August 44 in der Südukraine bei Odessa im Raum Tighana vernichtet wurde.
Aus den Gerichtsakten (Amtsgericht Arnstadt 5 II 23/52). Aussage von Alma vom 4. März 1952: Mein Ehemann war bei der Infanterie der ehemaligen Deutschen Wehrmacht und zuletzt in Rumänien eingesetzt. Von dort hat er mir am 19.8.1944 den letzten Brief geschrieben und seitdem habe ich keinerlei Nachrichten mehr von ihm erhalten. Nachforschungen sind erfolglos geblieben. Nachlass meines Mannes ist nicht vorhanden. Ich selbst habe ein Nettoverdienst von monatlich 180.- DM und bitte um Kostenbefreiung. Aus der Ehe sind drei Kinder hervorgegangen, von denen noch zwei minderjährig sind, und zwar: **** **** Unterlagen kann ich nicht mehr beibringen, da sämtliche Urkunden und sonstigen Unterlagen verloren gegangen sind. Lediglich einen Brief meines Mannes an seinen Bruder habe ich noch im Besitz, den ich hiermit überreiche.
Vom DRK-Suchdienst. - Unteroffizier - Truppenteil Marsch-Bataillon II/320/10 - Vermisstenbildliste DRK-Suchdienst München Band FH, Seite 22 ohne Bild - letzte eigene Nachricht am 19.08.1944 aus Rumänien
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Residence Todeserklärung Gustav Emil Behnke (Gerichtsbeschluß)
Death Todeserklärung Gustav Emil Behnke (Gerichtsbeschluß)
Media object Gustav Behnke
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Media object Todeserklärung Gustav Emil Behnke (Gerichtsbeschluß)
Media object Geburtsurkunde Gustav Emil Behnke