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Timestamp: 2016-10-28 17:59:53
Document Index: 111566953

Matched Legal Cases: ['Art. 83', 'Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 89', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 103', 'Art. 8', 'Art. 24', 'Art. 8', 'Art. 24', 'Art. 103', 'Art. 111', 'Art. 103', 'BGE', 'Art. 241', 'Art. 244', 'Art. 32', 'Art. 103', 'Art. 8', 'Art. 103', 'BGE', 'Art. 103', 'Art. 8', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 67']

2C_135/2014 (10.06.2014)
2C_135/2014 � � Urteil vom 10. Juni 2014
Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Stadelmann,
Politische Gemeinde E.________,
Die Einzelunternehmung B.________ �bertrug mit Vertrag vom 28. Juni 2011 r�ckwirkend per 1. Januar 2011 Aktiven - unter anderem diverse Grundst�cke, darunter das von B.________ bis 31. Dezember 2010 privat gehaltene Grundst�ck Nr. vvv GB E.________ - und Passiven auf die seit 30. M�rz 2011 bestehende und von B.________ beherrschte C.________ AG. Gleichzeitig erfolgte eine Umbenennung dieser Gesellschaft in A.________ AG und �bertragung des operativen Kerngesch�fts auf die seit 10. Juni 2011 bestehende und von B.________ beherrschte D.________ AG. Letztere wurde ihrerseits in B.________ AG umbenannt. Die von der Einzelunternehmung in die C.________ AG eingebrachten Grundst�cke verblieben in der A.________ AG.
Das Grundbuchamt E.________ veranlagte die A.________ AG mit Verf�gung vom 11. Oktober 2011 f�r den Erwerb des Grundst�ckes Nr. vvv, GB E.________, mit Hand�nderungssteuern von Fr. 12'000.-- (1% des Verkehrswerts). Die dagegen erhobene Einsprache wies der Gemeinderat E.________ am 24. Januar 2012 ab mit der Begr�ndung, die �bernehmende Gesellschaft stelle keinen Betrieb oder Teilbetrieb im Sinne einer steuerneutralen Umstrukturierung dar.
Den gegen diesen Einspracheentscheid erhobenen Rekurs wies die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 30. August 2012 ab. Die anschliessende Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen blieb erfolglos (Urteil vom 19. Dezember 2013).
Vor Bundesgericht beantragt die A.________ AG, das angefochtene Urteil vom 19. Dezember 2013 aufzuheben und festzustellen, dass die im Zusammenhang mit der �bertragung des Grundst�ckes Nr. vvv, GB E.________, auf die A.________ AG verf�gte Hand�nderungssteuer nicht geschuldet sei.
Die Vorinstanz beantragt die Abweisung der Beschwerde. Die Gemeinde E.________ l�sst sich nicht vernehmen.
1.1.�Beim angefochtenen Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Endentscheid in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts, die unter keinen Ausschlussgrund gem�ss Art. 83 BGG f�llt und daher mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht weitergezogen werden kann (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG). Auf die im �brigen form- und fristgerecht eingerechte Beschwerde der hierzu legitimierten Beschwerdef�hrerin (vgl. Art. 89 Abs. 1 BGG) ist daher grunds�tzlich einzutreten.
1.2.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), doch pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten Vorbringen, sofern allf�llige weitere rechtliche M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 138 I 274 E. 1.6 S. 280 f. mit Hinweis). Die Verletzung von Grundrechten sowie von kantonalem und interkantonalem Recht untersucht es in jedem Fall nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232; 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; Urteil 2C_124/2013 vom 25. November 2013 E. 1.6).
1.3.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 105 Abs. 2 BGG). Die betroffene Person muss rechtsgen�gend dartun, dass und inwiefern der festgestellte Sachverhalt in diesem Sinne mangelhaft erscheint und die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. zum Ganzen BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445 mit Hinweisen).
2.1.�Gem�ss Art. 103 des Bundesgesetzes vom 3. Oktober 2003 �ber Fusion, Spaltung, Umwandlung und Verm�gens�bertragung (Fusionsgesetz, FusG; SR 221.301) ist die Erhebung von kantonalen und kommunalen Hand�nderungsabgaben bei Umstrukturierungen im Sinne von Art. 8 Abs. 3 und Art. 24 Abs. 3 und 3quater des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14) ausgeschlossen. Gem�ss Art. 8 Abs. 3 StHG werden stille Reserven einer Personenunternehmung (Einzelunternehmen, Personengesellschaft) bei Umstrukturierungen, insbesondere im Fall der Fusion, Spaltung oder Umwandlung, nicht besteuert, soweit die Steuerpflicht in der Schweiz fortbesteht und die bisher f�r die Einkommenssteuer massgeblichen Werte �bernommen werden: a) bei der �bertragung von Verm�genswerten auf eine andere Personenunternehmung; b) bei der �bertragung eines Betriebs oder eines Teilbetriebs auf eine juristische Person; c) beim Austausch von Beteiligungs- oder Mitgliedschaftsrechten anl�sslich von Umstrukturierungen im Sinne von Art. 24 Abs. 3 StHG oder von fusions�hnlichen Zusammenschl�ssen.
Art. 103 FusG ist eine direkt anwendbare Bundesnorm, die keiner Konkretisierung durch das kantonale Recht bedarf und seit ihrem Inkrafttreten am 1. Juli 2009 (vgl. Art. 111 Abs. 3 FusG) der Anwendung restriktiverer kantonaler Bestimmungen entgegensteht. Soweit die kantonalen Bestimmungen einzig den Wortlaut von Art. 103 FusG wiedergeben, kommt ihnen keine selbst�ndige Bedeutung zu. Die Kantone sind indessen frei, weitergehende Steuererleichterungen vorzusehen, da die Hand�nderungssteuer grunds�tzlich vom kantonalen Recht geregelt wird (vgl. zum Ganzen BGE 138 II 557 E. 4 S. 559 f. mit Hinweisen).
Gem�ss Art. 241 des Steuergesetzes des Kantons St. Gallen vom 9. April 1998 (GS 811.1; nachfolgend: StG/SG) wird bei Hand�nderungen in der Gemeinde gelegener Grundst�cke oder Grundst�ckanteile die Hand�nderungssteuer erhoben (Abs. 1). Als Hand�nderung gelten jeder Eigentumswechsel und jede �bertragung der wirtschaftlichen Verf�gungsgewalt �ber ein Grundst�ck (Abs. 2). Die Steuerbefreiung bei der Umstrukturierung nach Art. 244 lit. f i.V.m. Art. 32 Abs. 1 StG/SG gibt in der hier relevanten Frage den Wortlaut von Art. 103 FusG i.V.m. Art. 8 Abs. 3 StHG wieder und hat demzufolge keine selbst�ndige Bedeutung. Der vorliegende Sachverhalt ist damit ausschliesslich unter dem Blickwinkel von Art. 103 FusG und den Bestimmungen des StHG, auf die er verweist, zu beurteilen (BGE 138 II 557 E. 4.3 S. 560).
2.2.�Gem�ss unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz ging der �bertragung des in E.________ gelegenen Grundst�ckes von der Einzelunternehmung auf die Beschwerdef�hrerin per 1. Januar 2011 am 31. Dezember 2010 die �berf�hrung des Grundst�ckes aus dem Privatverm�gen von B.________ in dessen Gesch�ftsverm�gen voraus. Unbestritten ist im Weiteren, dass damit aus hand�nderungssteuerlicher Sicht weder eine zivilrechtliche noch eine wirtschaftliche Hand�nderung verbunden war. Zivilrechtlich blieb B.________ Eigent�mer des Grundst�ckes; auch behielt er wirtschaftlich die Verf�gungsgewalt dar�ber. Schliesslich ist unbestritten, dass die �bertragung des Verm�gens der Einzelunternehmung - und damit unter anderem auch des erw�hnten Grundst�ckes - per 1. Januar 2011 auf die von B.________ beherrschte Beschwerdef�hrerin f�r sich allein betrachtet die Voraussetzungen f�r eine Befreiung von der Hand�nderungssteuer bei einer Umstrukturierung gem�ss Art. 103 FusG i.V.m. Art. 8 Abs. 3 StHG erf�llte. Die Vorinstanz kommt jedoch zum Schluss, das Vorgehen der Beschwerdef�hrerin sei als Steuerumgehung zu qualifizieren, weshalb die �bertragung des Grundst�ckes Nr. vvv, GB E.________, als zivilrechtliche Hand�nderung zu behandeln sei.
2.3.�Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt (Art. 97 BGG). Sie begr�ndet dies damit, die Vorinstanz habe �usserungen des Steuerkommiss�rs nicht beachtet und eine Textpassage des Veranlagungsprotokolls 2008 aus dem Zusammenhang gerissen. Diesen �berlegungen kann nicht gefolgt werden. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich, dass die Vorinstanz nicht bloss einen Textteil des Veranlagungsprotokolls ber�cksichtigt, sondern in ihre Abkl�rungen auch den E-Mailverkehr des Steuerkommiss�rs einbezogen hat. Wenn die Vorinstanz aus dem Sachverhalt Schl�sse zuungunsten der Beschwerdef�hrerin gezogen hat, betrifft dies die rechtliche W�rdigung der Tatsachen, nicht die Ermittlung des Sachverhalts.
2.4.�Die Vorinstanz sieht - mit Hinweis auf die Ausf�hrungen der Verwaltungsrekurskommission - eine Steuerumgehung im Wesentlichen darin, dass die unmittelbare Einbringung des fraglichen Grundst�ckes aus dem Privatverm�gen von B.________ in die Beschwerdef�hrerin als zivilrechtliche Hand�nderung die Hand�nderungssteuer ausgel�st h�tte. Als Umstrukturierung h�tte der Vorgang nicht behandelt werden k�nnen, da es sich nicht um die �berf�hrung von Gesch�ftsverm�gen aus der einen Rechtsform in eine andere Rechtsform gehandelt habe. Damit sei die Konstruktion mit Blick auf die Hand�nderungssteuerpflicht geeignet, zu einer erheblichen Steuervermeidung zu f�hren. Sie erscheine zudem auch insofern ungew�hnlich, als die Verm�gensbestandteile, n�mlich das operative Kerngesch�ft einerseits und die Immobilien andererseits, als Gesch�ftsverm�gen in der Einzelfirma in eine rechtliche Einheit gebracht worden seien, um sie sogleich wieder rechtlich getrennten Schicksalen - in zwei verschiedenen Aktiengesellschaften - zu �berlassen. Um dieses Ziel zu erreichen, seien nicht zwei sukzessive Verm�gens�bertragungen erforderlich gewesen. Vielmehr h�tte die Einbringung des Grundst�ckes durch B.________ in die Beschwerdef�hrerin und die Einbringung des Verm�gens der Einzelfirma mit dem operativen Kerngesch�ft in die B.________ AG denselben Zweck auch erf�llt. Dementsprechend sei davon auszugehen, dass die vorg�ngige �berf�hrung des Grundst�ckes in das Gesch�ftsverm�gen einzig dazu gedient habe, bei dessen anschliessender Einbringung in die Beschwerdef�hrerin die Hand�nderungssteuer zu vermeiden.
2.5.�Die Beschwerdef�hrerin bringt dagegen im Wesentlichen vor, B.________ habe sich an die Vorgaben der Steuerverwaltung gehalten. Diese habe im Rahmen der Veranlagung pro 2008 festgehalten, s�mtliche Liegenschaften w�rden Gesch�ftsverm�gen darstellen und seien entsprechend ab Steuererkl�rung 2009 zu bilanzieren.
2.6.�Sachverhaltsm�ssig steht fest, dass das kantonale Steueramt im Veranlagungsprotokoll 2008 vom 14. September 2010 Folgendes festhielt: "S�mtliche Liegenschaften ... stellen Gesch�ftsverm�gen dar und sind entsprechend ab Steuererkl�rung 2009 zu bilanzieren ...". Indem B.________ die fragliche Liegenschaft in die Umstrukturierung einbezog, hielt er sich somit an die vom Steueramt vorgenommene Qualifizierung. Die Vorinstanzen bezweifeln nicht, dass bei grunds�tzlicher Akzeptanz der Qualifikation durch das Steueramt die vorliegend zu beurteilende Transaktion keine Hand�nderungssteuern ausgel�st h�tte. Sie werfen der Beschwerdef�hrerin bzw. B.________ jedoch letztlich vor, es habe kein zwingender Anlass bestanden, sich kurz vor der Umstrukturierung an diese Qualifizierung zu halten und die Liegenschaft vom Privatverm�gen ins Gesch�ftsverm�gen zu �berf�hren. Sie begr�nden dies damit, die vom Steueramt vorgenommene Qualifizierung habe keinen verbindlichen Charakter gehabt und sich ohnehin nicht auf das konkrete Veranlagungsjahr, sondern auf k�nftige Veranlagungsperioden bezogen.
2.7.�Der Auffassung der Vorinstanz im angefochtenen Urteil kann nicht gefolgt werden.
2.7.1.�Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. BGE 138 II 239 E. 4.1 S. 243 f.; 131 II 627 E. 5.2 S. 635 f.; Urteile 2C_1027/2011 / 2C_1028/2011 vom 14. Juni 2012 E. 4.2, in: StR 67/2012 S. 593; 2A.470/2002 / 2A.473/2002 vom 22. Oktober 2002 E. 4.1 u. 5.1, in: StR 59/2004 S. 127; 2A.580/2000 vom 12. Juli 2001 E. 2c, in: StE 2001 A 12 Nr. 10; je mit Hinweisen) wird eine Steuerumgehung angenommen, wenn (1.) eine von den Beteiligten gew�hlte Rechtsgestaltung als ungew�hnlich (insolite), sachwidrig oder absonderlich, jedenfalls den wirtschaftlichen Gegebenheiten v�llig unangemessen erscheint, (2.) anzunehmen ist, dass die gew�hlte Rechtsgestaltung missbr�uchlich lediglich deshalb getroffen wurde, um Steuern einzusparen, die bei sachgem�sser Ordnung der Verh�ltnisse geschuldet w�ren, und (3.) das gew�hlte Vorgehen tats�chlich zu einer erheblichen Steuerersparnis f�hren w�rde, sofern es von den Steuerbeh�rden hingenommen w�rde (zur detaillierten Anwendung dieser Kriterien vgl. BGE 138 II 239 E. 4.1 S. 243 ff.).
2.7.2.�Wirtschaftsg�ter k�nnen aufgrund ihrer Beschaffenheit und konkreten Zweckbestimmung notwendiges Gesch�fts- oder notwendiges Privatverm�gen bilden oder, wie namentlich Liegenschaften, Alternativg�ter darstellen, d.h. sowohl zum Gesch�fts- wie auch zum Privatverm�gen geh�ren. In solchen F�llen besteht das entscheidende Kriterium f�r die Zuteilung eines Verm�genswertes zum Gesch�ftsverm�gen darin, dass er f�r Gesch�ftszwecke erworben worden ist (Erwerbsmotiv) oder dem Gesch�ft tats�chlich dient (Zweckbestimmung). Wo sich die Zugeh�rigkeit nicht ohne Weiteres aus der �usseren Beschaffenheit des Verm�genswertes ergibt, wie dies h�ufig bei Alternativg�tern der Fall ist, die sowohl mit dem Gesch�ft im Zusammenhang stehen als auch ausschliesslich f�r eine private Verwendung geeignet sein k�nnen, ist f�r die Abgrenzung massgebend auf die technisch-wirtschaftliche Funktion des Verm�genswertes abzustellen; Gesch�ftsverm�gen wird angenommen, wenn es tats�chlich dem Gesch�ft dient (BGE 133 II 420 E. 3.3 S. 422 f.; 120 Ia 349 E. 4c/aa S. 354 f.; Urteile 2C_515/2013 vom 27. November 2013 E 2.1, in: StR 69/2014 S. 147; 2C_1273/2012 vom 13. Juni 2013 E. 2.3, in: StE 2013 B 23.1 Nr. 79; je mit Hinweisen).
2.7.3.�Vorliegend wurde von den Vorinstanzen nicht angenommen, die Qualifizierung der fraglichen Liegenschaft als Gesch�ftsverm�gen sei unzutreffend gewesen. Es sind auch keine Anhaltspunkte in diese Richtung ersichtlich. Damit steht fest, dass nichts gegen eine Qualifikation der Liegenschaft als Gesch�ftsverm�gen ab Steuerperiode 2009 - entsprechend der Beurteilung des kantonalen Steueramtes - spricht.
Ist die Anweisung des kantonalen Steueramtes, die Liegenschaft in der Steuererkl�rung 2009, d.h. ab der Steuerperiode 2009, als Gesch�ftsverm�gen zu behandeln, somit zumindest nicht ohne Weiteres als unrichtig zu betrachten, so kann die Akzeptanz dieser Qualifikation durch B.________ nicht als ungew�hnlich, sachwidrig, absonderlich oder den wirtschaftlichen Gegebenheiten unangemessen erscheinen. Daran kann nun auch nichts �ndern, dass B.________ diese Neubeurteilung durch die Steuerbeh�rde und die neue Qualifikation der Liegenschaft als Gesch�ftsverm�gen akzeptierte und im Rahmen einer Umstrukturierung seines Unternehmens ber�cksichtigte. Die Vorinstanz �bersieht bei ihren Erw�gungen, dass es nicht B.________ war, welcher - allenfalls im Hinblick auf eine geplante Umstrukturierung - eine Neuqualifikation der Liegenschaft veranlasst hatte, sondern dass das Steueramt von ihm verlangte, seine bisher als Privatverm�gen qualifizierte Liegenschaft neu als Gesch�ftsverm�gen zu behandeln. Der Vorinstanz kann nicht gefolgt werden, wenn sie der Beschwerdef�hrerin vorh�lt, es fehle ein zwingender Anlass, die Liegenschaft noch kurz vor der �bertragung in die Beschwerdef�hrerin in das Gesch�ftsverm�gen von B.________ zu �berf�hren. Sie unterstellt dabei, dass die Beteiligten sich entschlossen h�tten, eine Umstrukturierung vorzunehmen und zur steuerneutralen Abwicklung kurz davor noch die Liegenschaft ins Gesch�ftsverm�gen zu �berf�hren, w�hrenddem es sich tats�chlich offensichtlich genau umgekehrt verhielt: Die kantonale Steuerbeh�rde verlangte von B.________ neu eine Behandlung seiner Liegenschaft als Gesch�ftsverm�gen und dieser kam der Aufforderung der Steuerbeh�rde nach und nahm anschliessend die Umstrukturierung vor. Bei dieser Abfolge fehlt es auch an der weiteren Voraussetzung f�r eine Steuerumgehung, wonach die gew�hlte Rechtsgestaltung - hier also die Umqualifizierung der Liegenschaft - missbr�uchlich lediglich deshalb getroffen wurde, um Steuern einzusparen.
2.7.4.�Die Ausf�hrungen der Vorinstanz, wonach nicht von einer verbindlichen Anordnung des Steueramtes - betreffend die Qualifizierung der Liegenschaft - habe ausgegangen werden d�rfen, gehen sodann an der Sache vorbei. Es mag durchaus sein, dass B.________ diese Anordnung nicht zwingend h�tte befolgen m�ssen und in der Steuerperiode 2009 darauf h�tte beharren k�nnen, die Liegenschaft zu Recht als Privatverm�gen qualifiziert zu haben. N�tigenfalls h�tte sich diese Auffassung mit Rechtsmitteln verteidigen lassen. Indes impliziert der Vorwurf, es habe kein zwingender Anlass zur �berf�hrung der Liegenschaft (recte: zu deren Umqualifizierung) bestanden, B.________ sei quasi verpflichtet gewesen, sich gegen die vom Steueramt verlangte Umqualifizierung zur Wehr zu setzen. Damit �berspannt die Vorinstanz sowohl das Erfordernis einer ungew�hnlichen oder absonderlichen Vorgehensweise wie auch das Erfordernis des missbr�uchlichen Treffens von Rechtsgestaltungen.
2.7.5.�Schliesslich ist zu beachten, dass B.________ bei Missachtung der Anweisungen des Steueramtes allenfalls einkommenssteuerliche Folgen riskiert h�tte: Falls er lediglich das operative Kerngesch�ft von seiner Einzelunternehmung auf die B.________ AG �bertragen, dagegen nichts vorgekehrt h�tte bez�glich der vom Steueramt als Gesch�ftsverm�gen qualifizierten Liegenschaft, so h�tte er m�glicherweise - je nach Begr�ndung der Qualifikation der Liegenschaft als Gesch�ftsverm�gen - riskiert, dass das Steueramt f�r die Einkommenssteuer von einer �berf�hrung von Gesch�ftsverm�gen in das Privatverm�gen ausgegangen w�re und eine entsprechende Einkommensbesteuerung vorgenommen h�tte. Indem B.________ die Liegenschaft als Teil des Gesch�ftsbetriebes behandelte und in die Umstrukturierung miteinbezog, konnte er eine solche Konsequenz von vornherein verhindern und insbesondere eine allf�llige Auseinandersetzung mit dem Steueramt sowohl �ber die Qualifikation der Liegenschaft als auch �ber deren eventuelle �berf�hrung vom Gesch�ftsverm�gen ins Privatverm�gen vermeiden. Auch dieser Umstand f�hrt zum Schluss, dass die Vorgehensweise bei der Umstrukturierung die Kriterien f�r die Annahme einer Steuerumgehung nicht zu erf�llen vermag.
2.8.�Aufgrund des Dargelegten ergibt sich, dass die Vorinstanz zu Unrecht eine Steuerumgehung bejaht hat. Nachdem sie die Erhebung der Hand�nderungssteuer auf der �bertragung der Liegenschaft Nr. vvv, GB E.________, von B.________ auf die Beschwerdef�hrerin einzig mit dem Vorliegen einer Steuerumgehung begr�ndet, ist demnach festzustellen, dass auf dieser �bertragung zu Unrecht Hand�nderungssteuern erhoben wurden. Bei diesem Ergebnis er�brigt es sich, auf die weiteren Vorbringen der Beschwerdef�hrerin einzugehen.
3.1.�Die Beschwerde ist gutzuheissen, der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und es ist festzustellen, dass die Beschwerdef�hrerin f�r den Erwerb des Grundst�ckes Nr. vvv, GB E.________, keine Hand�nderungssteuern zu entrichten hat.
3.2.�Bei diesem Ausgang sind die Gerichtskosten der Gemeinde E.________ aufzuerlegen, um deren Verm�gensinteressen es vorliegend geht (vgl. Art. 66 Abs. 4 BGG). Diese hat zudem die Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren angemessen zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 2 BGG). Die Festsetzung der Kosten und Entsch�digung f�r das kantonale Verfahren wird der Vorinstanz �bertragen (Art. 67 und 68 Abs. 5 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen, der angefochtene Entscheid wird aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin f�r den Erwerb des Grundst�ckes Nr. vvv, GB E.________, keine Hand�nderungssteuern zu entrichten hat.
Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden der Gemeinde E.________ auferlegt.
Die Gemeinde E.________ hat die Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'500.-- zu entsch�digen.
Die Sache wird zur Neuregelung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen des kantonalen Verfahrens an das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen zur�ckgewiesen.