Source: https://verein.avalon-mud.de/satzung.html
Timestamp: 2018-07-22 01:11:49
Document Index: 225621967

Matched Legal Cases: ['§2', '§51', '§3', '§1', '§9', '§26']

Satzung des Förderverein Avalon e.V.
Der Verein führt den Namen "Förderverein Projekt Avalon (e.V.)".
Er soll in das Vereinsregister des Amtsgerichtes der Stadt Augsburg eingetragen werden.
Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung sowie internationaler Kommunikation.
Avalon ist ein interaktives, computergestütztes Kommunikations- und Informationssystem, dessen Benutzung jedermann kostenlos möglich ist.
kostenlose Bereitstellung von wissenschaftlichen Informationen
kostenlose Bereitstellung des Systems als wissenschaftliches Forschungsobjekt
kostenlose Einführungskurse in die Benutzung von computergestützten Kommunikations- und Informationssystemen
kostenlose Programmierkurse, die es dem Teilnehmer ermöglichen, selbst aktiv das System mit- und weiterzuentwickeln
Anschaffung, Betrieb und Instandhaltung notwendiger Computersystem-Komponenten durch den Verein.
Der Verein verfolgt im Rahmen seiner Tätigkeit gemäß §2 der Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§51 ff. AO). Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Eine Änderung des Vereinszwecks darf nur im Rahmen des in §3 (1) gegebenen Rahmens erfolgen.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod, bei juristischen Personen auch durch Verlust der Rechtspersönlichkeit
Der Austritt eines Mitglieds ist nur zum Ende des Geschäftsjahres (§1 (4)) möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zu Ende des Geschäftsjahres.
Der Vereinsausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, wenn ein Mitglied das Ansehen des Vereins schädigt oder seinen Pflichten nach Aufforderung nicht nachkommt. Das ausgeschlossene Mitglied hat die Möglichkeit, gegen die Entscheidung des Vorstandes innerhalb von acht Wochen nach Zustellung Widerspruch einzulegen. Erhebt das Mitglied Widerspruch, so entscheidet die nächstfolgende Mitgliederversammlung nach Anhörung beider Parteien ohne Aussprache. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Rechte des Mitglieds.
Unerreichbare Mitglieder können durch den Vorstand ausgeschlossen werden.
Die Mitgliederversammlung ist die Versammlung der Mitglieder des Vereins. Sie findet in der Regel einmal jährlich im dritten Quartal des Geschäftsjahres statt. Sie ist vier Wochen vor Beginn unter Angabe der Tagesordnung vom Vorstand schriftlich einzuberufen. Der Vorstand ist gehalten, die Einladung zusätzlich in den Vereinsmitteilungen bekannt zu geben. Der Vorstand bestimmt die Tagesordnung, jedes Mitglied kann ihre Ergänzung bis spätestens eine Woche vor der Versammlung beantragen.
Die Mitgliederversammlung wählt zu Beginn der Sitzung einen Versammlungsleiter und einen Protokollführer in getrennten Wahlhandlungen. Es entscheidet die einfache Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.
Die Mitgliederversammlung wählt nach dem in §9 (7) bezeichneten Verfahren zwei Kassenprüfer und den Beirat auf ein Geschäftsjahr.
Wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder auf Antrag von mindestens 10 von Hundert der Mitglieder, ist vom Vorstand binnen zwei Monaten eine außerordentliche Mitgliederversammlung unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen.
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Schriftführer. Dem Vorstand kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung auch mehr als ein weiterer Vorsitzender angehören. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind.
Der Verein wird gemäß §26 BGB gerichtlich und außergerichtlich von dem Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden vertreten, wobei jeder für sich allein vertretungsberechtigt ist. Über Konten des Vereins kann nur der Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende jeweils gemeinsam mit dem Kassenwart verfügen. Für die Aufnahme eines Kredites ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich.
Die Mitglieder des Beirates nehmen an den Sitzungen des Vorstandes teil, sie besitzen kein Stimmrecht
Der Beirat soll aus mindestens zwei Personen bestehen. Er kann auf Beschluss seiner Mitglieder auch aus mehr als zwei Personen bestehen. Mitglieder des Beirates sollten dem Verein angehören.
Die Beitragspflicht beginnt mit dem auf den Eintritt folgenden Monat. Es ist der gesamte Jahresbeitrag zu entrichten. Die Beiträge werden zu Beginn des Geschäftsjahres fällig. Bei Austritt oder Ausschluss eines Mitglieds verbleiben alle fälligen oder bezahlten Beiträge beim Verein.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins der Fachhochschule Augsburg zu, unter der Bedingung, dass diese bereit ist, das Kommunikations- und Informationssystem Avalon weiterzubetreiben. Anderenfalls fällt das Vermögen der Elterninitiative krebskranker Kinder Augsburg e.V. zu, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Besteht die Elterninitiative krebskranker Kinder Augsburg e.V. zum Liquidationszeitpunkt nicht mehr, so fällt das Vermögen an das Land Bayern, das es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung der medizinischen Erforschung von Krebs zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
Verabschiedet auf der Gründungsversammlung am 29.11.1998 in Holzheim.
Manfred Angerer, 1. Vorsitzender
Roland Ott, Versammlungsleiter und 2. Vorsitzender
Bernhard Stiborsky, Protokollführer und Schriftführer
Peter Walter, Kassenwart