Source: http://truderinger-trachtenverein.de/satzung.htm
Timestamp: 2018-01-19 11:41:27
Document Index: 384013114

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 3', '§ 26', '§ 26', '§ 41', '§ 15', '§ 11']

gegründet am 03. Dezember 1984
"Truderinger Trachtenverein e.V." Stamm
2. Der Verein hat seinen Sitz in München-Trudering
1. Zweck des Vereins ist die Pflege und Erhaltung der "lebendigen Tracht", Pflege des bayerischen
Brauchtums und bayerischer Kultur sowie bayerischen Gesang, bayerischer Musik und Volkskunst.
2. Der Verein ist überparteilich. Er ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgerichtet.
3. Der Truderinger Trachtenverein mit seinem Sitz in Mü.-Trudering verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
Vereinsgrundsatz und Vereinstätigkeit
1. Der Grundsatz des Vereins lautet:
2. Der Verein erfüllt seine Aufgabe durch die Erhaltung der alten Truderinger Tracht sowie durch Veranstaltungen zur Pflege bayerischen Brauchtums und bayerischer Kultur.
Der Verein fördert und pflegt die kameradschaftliche Verbundenheit seiner Mitglieder.
Der Verein achtet weniger auf "echte bayerische Abstammung" seiner Mitglieder, als auf deren Sinn und Gefühl für bayerisches Brauchtum und bayerischer Kultur.
Der Verein hat zur Förderung bayerischer Volkskunst, Kultur und bayerischem Brauchtums
a) eine Böllergruppe,
b) eine Jugendgruppe,
c) eine Lesegruppe für bayerische Mundart,
d) eine Singgruppe,
e) eine Volksmusikgruppe,
f) eine Volkstanzgruppe
gegründet und unterhält diese als Vereinsgruppen
Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts München unter der Registernummer 11251 eingetragen.
5. Die Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand ist nicht anfechtbar. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
6. Ehrenmitglieder des Vereins können natürlich, volljährige Personen sowie juristische Personen werden, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben. Über die Aufnahme als Ehrenmitglied entscheidet die Mitgliederversammlung. Ehrenmitglieder sind nicht stimmberechtigt.
1. Der Austritt aus dem Verein ist unter Einhaltung einer Kündigung von vier Wochen nur zum Ende des Kalenderjahres möglich.
2. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Zur Einhaltung der Kündigungsfrist ist der fristgerechte Zugang der Austrittserklärung bei einem Mitglied des Vorstandes erforderlich.
4. Der Vorstand hat seinen Antrag dem auszuschließenden Mitglied mindestens zwei Wochen vor der Versammlung mitzuteilen.
5. Eine schriftlich eingehende Stellungnahme des Mitgliedes ist in der über den Ausschluss entscheidenden Versammlung mitzuteilen.
6. Der Ausschluss eines Mitgliedes wird mit der Beschlussfassung wirksam.
7. Der Ausschluss ist dem Mitglied, wenn es bei der Beschlussfassung nicht anwesend war, durch den Vorstand unverzüglich schriftlich bekannt zu geben.
1. Eine Streichung der Mitgliedschaft ist möglich, wenn das Mitglied sechs Monate mit dem fälligen Jahresbeitrag im Rückstand ist und diesen Betrag auch nach schriftlicher Mahnung durch den Vorstand innerhalb eines Monats ab Versand einer Mahnung nicht vollständig entrichtet.
2. Die Mahnung muss mit eingeschriebenen Brief mit Rückschein an die letzte dem Verein bekannte Anschrift gerichtet sein.
5. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, der dem betroffenen Mitglied bekannt gemacht wird, wenn eine gültige Anschrift bekannt ist.
2. Seine Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung. Er ist als Jahresbeitrag im voraus zu entrichten. Beim Eintritt während des Kalenderjahres ist der volle Jahresbeitrag für das laufende Geschäftsjahr zu entrichten.
3. Es ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten.
4. Die Höhe der Aufnahmegebühr bestimmt die Mitgliederversammlung.
b) die Mitgliederversammlung (§ 13 der Satzung)
2. Es wird ein Beirat gebildet, der den Vorstand bei seiner Arbeit berät, jedoch kein Stimmrecht hat.
Mitglieder des Beirats sind die Gruppenleiter der in § 3 genannten Vereinsgruppen.
Der Vorstand kann weitere Personen in den Beirat berufen, wenn er dies für sachdienlich hält.
1. Der ehrenamtliche Vorstand (§ 26 BGB) besteht aus dem 1. Vorstand, dem 2. Vorstand, dem 3. Vorstand, dem Schriftführer und dem Kassier.
Die Vertretungsvollmacht des Vorstandes ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt (§ 26, Abs. 2, Satz 2 BGB), dass zum Abschluss von Geschäften oder für das Eingehen von Verbindlichkeiten mit einem Wert von mehr als 2.000,-- DM (i.W. zweitausend Deutsche Mark) oder 1.000,-- EURO (i.W. eintausend Euro) je Abschluss oder Verfügung oder zur Aufnahme von Krediten die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich ist.
2. In dem Jahr, in dem keine Vorstandwahl stattfindet, hat der Vorstand der nach Abs. 1, Buchstabe b) zu berufenden Versammlung einen Jahresbericht und einen Jahresabschluss vorzulegen. Die Versammlung hat über die Entlastung des Vorstandes Beschluss zu fassen.
2. Bei Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (§ 41 BGB) ist die Anwesenheit von zwei Dritteln der Vereinsmitglieder erforderlich.
3. Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Abs. 2 nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von vier Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Die weitere Versammlung darf nach frühestens zwei Monaten nach dem ersten Versammlungstag stattfinden, spätestens jedoch vier Monate nach diesem Zeitpunkt.
4. Die Einladung zu der weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit (Abs.5) zu enthalten.
1. Es wird durch Handzeichen abgestimmt.
2. Auf Antrag von mindestens fünf der Anwesenden ist schriftlich und geheim abzustimmen.
4. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen erforderlich.
2. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden der Versammlung zu unterschreiben.
1. Der Vorstand hat innerhalb der ersten drei Monate eines Jahres einen Jahresabschluss für das vergangene Jahr aufzustellen und der Mitgliederversammlung vorzulegen.
2. Über die Genehmigung des Jahresabschlusses und die Entlastung des Vorstandes beschließt die Mitgliederversammlung.
3. Gewinn wird nicht erstrebt. Einnahmen darf der Verein erzielen, soweit dies zur Erreichung der Vereinszwecke unerlässlich ist.
4. Gewinn darf nicht ausgeschüttet werden. Die Vereinsmitglieder dürfen als solche keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
5. Der Verein darf niemanden durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigen.
1. Der Verein kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung (vgl. § 15, Abs. 2 der Satzung) aufgelöst werden.
2. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand (§ 11 der Satzung), soweit sie nicht durch Beschluss der Mitgliederversammlung anderen Personen übertragen wird.
3. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.