Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFH/NV%202000,%20824
Timestamp: 2013-06-19 12:59:51
Document Index: 56714968

Matched Legal Cases: ['Art 22', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 22', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Rechtsprechung: BFH/NV 2000, 824
Weitere Entscheidung unten: BFH, 15.02.2000
Rechtsprechung BFH, 19.01.2000 - I R 117/97 Volltextver�ffentlichungen (4)
Gestaltungsmissbrauch; sog. Outsourcing in Kapitalanlagegesellschaften in den "Dublin-Docks"
AStG � 10 Abs 5, DBA-Irland Art 22 Abs 2a, AO 1977 � 42Au�ensteuerrecht; Basisgesellschaft; Gestaltungsmi�brauch; Mi�brauch; Schachtelbeteiligung; Zwischengesellschaft
Kurznachricht zu "Zul�ssigkeit deutscher Abwehrgesetze gegen�ber den Nutzern des irischen Niedrigsteuersystems" von RA Dr. Jens Hoffmann, original erschienen in: IWB 2007, 365 - 376.
FG Baden-W�rttemberg, 17.07.1997 - 10 K 309/96
BFH/NV 2000, 824
Wird zitiert von ... (16) BFH, 25.02.2004 - I R 42/02 BFH hat seine bisherige Rechtsprechung zu den "Dublin Docks-F�llen" nochmals …Die nicht nur vor�ber gehend angelegte Beteiligung einer inl�ndischen Kapitalgesellschaft an einer Kapitalgesellschaft im niedrig besteuerten Ausland innerhalb der Europ�ischen Gemeinschaft (hier: an einer gemeinschaftsrechtlich gef�rderten sog. IFSC-Gesellschaft in den irischen Dublin Docks) ist jedenfalls nicht deshalb missbr�uchlich i.S. des � 42 Abs. 1 AO 1977, weil die Abwicklung der Wertpapiergesch�fte im Ausland durch eine Managementgesellschaft erfolgt (Best�tigung der Senatsurteile vom 19. Januar 2000 I R 94/97, BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222, und I R 117/97, BFH/NV 2000, 824).Eink�nfte aus Dividenden werden nach Art. XXII Abs. 2 Buchst. a DBA-Irland auch dann von der deutschen Steuer freigestellt, wenn die Dividenden von einer irischen "Unlimited Company having a share capital" ausgesch�ttet werden (Abweichung von den Senatsurteilen in BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222, und in BFH/NV 2000, 824, und vom BMF-Schreiben vom 30. Juli 1999, BStBl I 1999, 698).Bei den irischen Anlagegesellschaften handelte es sich nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) um Kapitalanlagegesellschaften mit Sitz und Ort der Gesch�ftsleitung im International Finance and Service Centre (IFSC) in Dublin ("Dublin Docks"), gleicherma�en solchen wie jene Beteiligungsgesellschaften, �ber die der Senat in seinen Urteilen vom 19. Januar 2000 I R 94/97 (BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222) und I R 117/97 (BFH/NV 2000, 824) zu entscheiden hatte.Das FG folgte den Grunds�tzen der Senatsurteile in BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222 und in BFH/NV 2000, 824: Es ging davon aus, dass die Einschaltung der C und der W nicht gestaltungsmissbr�uchlich sei.Auf dieser Grundlage ist das FG der bisherigen Rechtsprechung des Senats zur Einschaltung sog. Dublin-Docks-Gesellschaften in den Urteilen in BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222 und in BFH/NV 2000, 824 gefolgt.Der Senat hat sich mit ihnen bereits auseinander gesetzt, so dass es, um Wiederholungen zu vermeiden, im Wesentlichen gen�gt, auf die zitierten Urteile in BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222 und in BFH/NV 2000, 824 zu verweisen.Vor diesem Hintergrund k�nnen die Sachverhalte, die den Urteilen in BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222 und in BFH/NV 2000, 824 zugrunde lagen, und der Sachverhalt, �ber den im Streitfall zu entscheiden ist, nicht unterschiedlich beurteilt werden.Da sich die Vorinstanz in vollem Umfang den Senatsurteilen in BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222 und in BFH/NV 2000, 824 angeschlossen und der Kl�gerin das Schachtelprivileg des Art. XXII Abs. 2 Satz 1 Buchst. a Doppelbuchst.
FG Baden-W�rttemberg, 28.06.2001 - 6 K 490/97 Steuerliche Behandlung irischer Kapitalanlagegesellschaften weiter strittigAufgrund dieser Umst�nde entwickelten sowohl die Banken des ... als auch andere Bankengruppen das hier streitige Kapitalanlagemodell, �ber das der Bundesfinanzhof (BFH) bereits durch zwei Urteile (Irland I und Irland II) vom 19.01.2000 I R 94/97 (BFHE 191, 257 , BStBl II 2001, 222) und I R 117/97 (BFH/NV 2000, 824 ) entschied.Durch Schriftsatz vom 13.11.2000, auf den Bezug genommen wird, wies die Klin darauf hin, dass das hier streitige Modell mit dem vom BFH in den Urteilen vom 19.01.2000 I R 94/97 und I R 117/97 a.a.O. entschiedenen Modell �bereinstimme und die vom BFH wiedergegebenen Entscheidungsgr�nde deshalb in gleicher Weise gelten.Dies hatte der BFH in den zitierten Urteilen vom 19.01.2000 I R 94/97 und I R 117/97 a.a.O. ausdr�cklich verneint.Der Bundesfinanzhof hat zur Einschaltung irischer Kapitalanlagegesellschaften in seinen Urteilen vom 19.1.2000 I R 94/97 BStBl II 2001, 222 und I R 117/97 IStR 2000, 192 ff verneint, dass die Voraussetzungen des � 42 AO vorliegen und hierzu folgende Rechtsgrunds�tze aufgestellt:.und PLC., nicht aber bei der Limited Partnership (abgek�rzt: Ltd.), auch nicht bei der Unlimited Company, unabh�ngig davon, dass letztere als inl�ndische juristische Person i. S. von � 1 Abs. 1 KStG zu qualifizieren und dementsprechend zu besteuern ist (vgl. BFH-Urteil vom 24. Oktober 1984 I R 228/81, nicht ver�ffentlicht;… Rosenthal in Debatin/Wassermeyer, a.a.O., Vor Art. 1 Irland Rz. 17;… Beckmann, daselbst, Vor Art. 1 Gro�britannien Rz. 11; FinMin Mecklenburg-Vorpommern, Erlass vom 9. August 1995, Recht der Internationalen Wirtschaft - RIW- 1995, 961; Oberfinanzdirektion Koblenz, Verf�gung vom 8. August 1997, RIW 1997, 1066; Zum Vorstehenden BFH-Urteile vom 19. Januar 2000 I R 94/97 BStBl II 2001, 222 mit Nichtanwendungserla� vom 19.3.2001, BStBl I 2001, 243 und I R 117/97 IStR 2000, 182 ff, HFR 2000, 553).Der BFH kannte in der Entscheidung I R 117/97 a.a.O. die abweichende Auffassung von H�uselmann in IStR 2000, 8, legt jedoch die englische Originalfassung seiner Auslegung zugrunde.Der BFH hat im Urteil I R 117/97 a.a.O. als Indiz darauf abgestellt, dass nur solche Kapitalgesellschaften beg�nstigt sind, die die 1%igen Verkehrssteuern zahlen.Nach den Grunds�tzen des BFH im Urteil I R 117/97 a.a.O. spricht dies ebenfalls daf�r, dass die Schachtelbeg�nstigung im Streitfall nicht zu gew�hren ist.Die Revision war nicht zuzulassen, da die Rechtsfragen s�mtlich vom BFH mit den Entscheidungen I R 117/97 a.a.O. und I R 94/97 a.a.O. sowie bez�glich der Frage des Vertrauensschutzes durch die �brigen, zitierten Entscheidungen des BFH entschieden sind, so dass eine grunds�tzliche Bedeutung nach Auffassung des Senats nicht vorliegt und der Senat nicht von einer Entscheidung des BFH abweicht.
BFH, 20.03.2002 - I R 63/99 Zum Verh�ltnis der Hinzurechnungsbesteuerung nach � 7 AStG zu 42 AOb) Nach st�ndiger h�chstrichterlicher Rechtsprechung (vgl. Senatsurteile vom 29. Januar 1975 I R 135/70, BFHE 115, 107, BStBl II 1975, 553; vom 5. M�rz 1986 I R 201/82, BFHE 146, 158, BStBl II 1986, 496; vom 10. Juni 1992 I R 105/89, BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029; vom 23. Oktober 1992 I R 40/89, BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026; vom 19. Januar 2000 I R 94/97, BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222, und I R 117/97, BFH/ NV 2000, 824; BFH-Urteile vom 29. Juli 1976 VIII R 142/73, BFHE 120, 116, BStBl II 1977, 263; vom 9. Dezember 1980 VIII R 11/77, BFHE 132, 198, BStBl II 1981, 339) erf�llt die Zwischenschaltung von Basisgesellschaften in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft im niedrig besteuernden Ausland den Tatbestand des Rechtsmissbrauchs, wenn f�r ihre Zwischenschaltung wirtschaftliche oder sonst beachtliche Gr�nde fehlen.Entscheidend ist vielmehr, dass die A sowohl in eigenem Namen als auch f�r eigene Rechnung handelte, auch dann, wenn sie sich dabei dritter und entsprechend versierter Fachkr�fte gegen Leistung entsprechender (angemessener) Entgelte bediente, die jedoch nicht der Kl�gerin zugerechnet werden k�nnen (vgl. auch Senatsurteile in BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222, und in BFH/ NV 2000, 824, jeweils unter II. 1. c aa der Entscheidungsgr�nde).Um � 42 AO 1977 daneben anwenden zu k�nnen, m�ssen deshalb weitere Umst�nde hinzutreten, die die Gestaltung als missbr�uchlich kennzeichnen, was namentlich bei Einschaltung blo�er Briefkastenfirmen der Fall ist (vgl. Senatsurteile in BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029, in BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026, in BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222, und in BFH/ NV 2000, 824).Der spezielleren Vorschrift kommt hiernach im Hinblick auf die allgemeine Regelung eine Abschirmwirkung zu (Senatsurteile in BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029, in BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026, in BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222, und in BFH/ NV 2000, 824; vom 17. Mai 2000 I R 19/98, BFHE 192, 282, BStBl II 2000, 619).
FG Hamburg, 06.12.2001 - VI 123/00 Anteile an "Dublin-Docks" - Kapitalanlagegesellschaften bei der EinheitsbewertungDer Bundesfinanzhof habe in BStBl II 2001, 222 und in IStR 2000, 182 f�r vergleichbare F�lle entschieden, dass ein Gestaltungsmissbrauch nicht vorliege, denn die Hinzurechnungsbesteuerung regele derartige F�lle abschlie�end und lasse f�r die Anwendung des � 42 AO keinen Raum, wenn nicht �ber den mit dem Au�ensteuergesetz verfolgten Regelungszweck hinaus weitere Kriterien f�r einen Gestaltungsmissbrauch spr�chen.Der Bundesfinanzhof hat jedoch in seinen Urteilen vom 19.1.2000 ( I R 94/97, BStBl II 2001, 222 - Kapitalanlagegesellschaft eines Presseunternehmens und einer Wirtschaftspr�fungs- und Steuerberatungsgesellschaft - und I R 117/97, BFH/NV 2000, 824 , IStR 2000, 192 - Kapitalanlagegesellschaft einer Lebensversicherungsgesellschaft -) ausgef�hrt, dass die Einschaltung irischer Kapitalanlagegesellschaften nicht ohne weiteres die Voraussetzungen des � 42 AO erf�llt.Dem stimmt der BFH zu (Urteile vom 19.1.2000, I R 94/97, BStBl II 2001, 222 und I R 117/97, BFH/NV 2000, 824 , IStR 2000, 192; ebenso FG Baden- W�rttemberg v. 28.06.2001, 6 K 490/97, EFG 2001, 1350; a.A. H�uselmann, IStR 2000, 8; Raupach/Burwitz, IStR 2000, 385; Clausen, DB 2001, 2515; Philipowski, IStR 2001, 676).Um eine "Company limited by Shares" handelt es sich (…vgl. BMF-Schreiben vom 24. Dezember 1999, BStBI I 1999, 1076, Tabelle 1, S. 1116) nur bei der Public sowie der Private Company limited by Shares, nicht aber bei der Limited Partnership (abgek�rzt: Ltd.) und der Unlimited Company, obwohl letztere als inl�ndische juristische Person i.S. von � 1 Abs. 1 KStG zu qualifizieren und dementsprechend zu besteuern ist (vgl. BFH v. 19.1.2000, I R 94/97 und I R 117/97, a.a.O.; BFH v. 24.10.1984, I R 228/81, juris [nicht ver�ffentlicht];… Rosenthal in Debatin/Wassermeyer, a.a.O., Vor Art. 1 Irland Rz. 17; BMF vom 19.3.2001, BStBI I 2001, 243; FinMin Mecklenburg-Vorpommern 9.8.1995, Recht der Internationalen Wirtschaft -RIW- 1995, 961; Oberfinanzdirektion Koblenz v. 8.8.1997, RIW 1997, 1066).An beidem fehlt es: Weder liegt in den Urteilen des BFH vom 19.1.2000 ( I R 94/97, BStBl II 2001, 222 und I R 117/97, BFH/NV 2000, 824 , IStR 2000, 192) eine Rechtsprechungs�nderung noch gab es eine allgemeine Verwaltungsvorschrift, nach der die Schachtelverg�nstigung f�r Beteiligungen an irischen Unlimited Companies zu gew�hren war, und die vom BFH f�r rechtswidrig gehalten wurde.
BFH, 20.03.2001 - I R 63/99 Gestaltungsmissbrauch bei Zwischenschaltung einer Finanzierungsgesellschaftb) Nach st�ndiger h�chstrichterlicher Rechtsprechung (vgl. Senatsurteile vom 29. Januar 1975 I R 135/70, BFHE 115, 107, BStBl II 1975, 553; vom 5. M�rz 1986 I R 201/82, BFHE 146, 158, BStBl II 1986, 496; vom 10. Juni 1992 I R 105/89, BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029; vom 23. Oktober 1992 I R 40/89, BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026; vom 19. Januar 2000 I R 94/97, BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222, und I R 117/97, BFH/NV 2000, 824; BFH-Urteile vom 29. Juli 1976 VIII R 142/73, BFHE 120, 116, BStBl II 1977, 263; vom 9. Dezember 1980 VIII R 11/77, BFHE 132, 198, BStBl II 1981, 339) erf�llt die Zwischenschaltung von Basisgesellschaften in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft im niedrig besteuernden Ausland den Tatbestand des Rechtsmissbrauchs, wenn f�r ihre Zwischenschaltung wirtschaftliche oder sonst beachtliche Gr�nde fehlen.Entscheidend ist vielmehr, dass die A sowohl in eigenem Namen als auch f�r eigene Rechnung handelte, auch dann, wenn sie sich dabei dritter und entsprechend versierter Fachkr�fte gegen Leistung entsprechender (angemessener) Entgelte bediente, die jedoch nicht der Kl�gerin zugerechnet werden k�nnen (vgl. auch Senatsurteile in BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222, und in BFH/NV 2000, 824, jeweils unter II. 1. c aa der Entscheidungsgr�nde).Um � 42 AO 1977 daneben anwenden zu k�nnen, m�ssen deshalb weitere Umst�nde hinzutreten, die die Gestaltung als missbr�uchlich kennzeichnen, was namentlich bei Einschaltung blo�er Briefkastenfirmen der Fall ist (vgl. Senatsurteile in BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029, in BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026, in BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222, und in BFH/NV 2000, 824).Der spezielleren Vorschrift kommt hiernach im Hinblick auf die allgemeine Regelung eine Abschirmwirkung zu (Senatsurteile in BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029, in BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026, in BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222, und in BFH/NV 2000, 824; vom 17. Mai 2000 I R 19/98, BFHE 192, 282, BStBl II 2000, 619).
BFH, 18.07.2001 - I R 48/97 Gestaltungsmissbrauch bei AnteilsrotationDieser Vorrang ist jedoch inhaltlich an der Vorschrift des � 17 EStG und ihrer Entwicklung zu messen (Senatsurteil vom 19. Januar 2000 I R 117/97, Internationales Steuerrecht 2000, 182, BFH/NV 2000, 824; vgl. auch Senatsurteil in BFHE 190, 446, BStBl II 2000, 527).
FG M�nster, 12.05.2003 - 9 K 4810/00 Mi�brauch rechtlicher Gestaltungsm�glichkeitenIn j�ngeren Entscheidungen habe der BFH nicht mehr auf ein treuhand�hnliches Verh�ltnis abgestellt (…BFH/NV 2000, 776; BFH/NV 2000, 824).Die Einschaltung einer Kapitalgesellschaft im Ausland als auch im Inland bed�rfe nach der BFH-Entscheidung BFH/NV 2000, 824 f�r die steuerliche Anerkennung regelm��ig nicht der Angabe so genannter au�ersteuerlicher Gr�nde.Das sog. Outsourcing im Bereich der Verm�gensanlage und der Verm�gensverwaltung wird dabei unter Hinweis auf das Gesetz �ber die Kapitalanlagegesellschaften grunds�tzlich anerkannt, soweit nicht blo�e Briefkastenfirmen zwischengeschaltet werden (BFH vom 19.01.2000 I R 94/97, BStBl. II 2001, 222; vom 19.01.2000 I R 117/97, HFR 2000, 553).
FG Baden-W�rttemberg, 28.10.2004 - 6 K 170/02 Irische Kapitalgesellschaft (ISFC Dublin Docks) und Niedrigbesteuerung nach � …Die nicht nur vor�bergehend angelegte Beteiligung einer inl�ndischen Kapitalgesellschaft im niedrig besteuerten Ausland innerhalb der Europ�ischen Gemeinschaft ist nicht deshalb rechtsmissbr�uchlich, weil die Abwicklung der Wertpapiergesch�fte im Ausland durch eine Managementgesellschaft erfolgt (BFH-Urteile vom 25. Februar 2004 I R 42/02 IStR 2004, 527; vom 19. Januar 2000 I R 94/97 BFHE 191, 257 BStBl II 2001, 222 und I R 117/97 BFH/NV 2000, 824).Die urspr�ngliche Steuerbelastung von 10 % war - wie der BFH in seinen Urteilen Irland I - III (BFH-Urteile vom 19. Januar 2000 I R 94/97 BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222; I R 117/97 BFH/NV 2000, 824;… vom 25. Februar 2004 I R 42/02 a.a.O.) ausdr�cklich dargelegt hat - als Beihilfe von der EU genehmigt und daher rechtm��ig.
FG Baden-W�rttemberg, 19.09.2002 - 10 K 51/00 Anwendung des Schachtelprivilegs des Art. 22 DBA Irl. auf Dividenden einer …
Rechtsprechung BFH, 15.02.2000 - V B 152/99 Volltextver�ffentlichungen (4)
Abweichung von EuGH-Entscheidung; Erlass von Nachforderungszinsen auf nachtr�glich festgesetzte USt (sog. Null-Situation)
Wird zitiert von ... (8) BFH, 04.12.2000 - V B 15/00 GmbH-GF nicht selbst�ndig t�tigAbgesehen davon rechtfertigt eine (behauptete) Abweichung eines FG-Urteils von einer Entscheidung des EuGH keine Zulassung der Revision nach � 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO (vgl. BFH-Beschluss vom 15. Februar 2000 V B 152/99, BFH/NV 2000, 824).
BFH, 10.03.2006 - V B 81/05 Vorsteuer - grunds�tzliche BedeutungDie Kl�gerin meint, das angegriffene Urteil versto�e gegen die bisherige Rechtsprechung des BFH, hat aber nicht --wie f�r die Darlegung einer Divergenz erforderlich-- einander widersprechende Rechtss�tze aus einem BFH-Urteil und der Vorentscheidung gegen�bergestellt (vgl. dazu BFH-Beschl�sse vom 15. Februar 2000 V B 152/99, BFH/NV 2000, 824;… vom 27. Juni 2003 V B 75/02, BFH/NV 2003, 1590, unter II. 2. b).
BFH, 06.06.2001 - V B 158/00 a) Eine Abweichung von einer Entscheidung des EuGH rechtfertigt keine Zulassung der Revision nach � 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO a.F.; insoweit k�me allenfalls eine Zulassung wegen grunds�tzlicher Bedeutung in Betracht (vgl. BFH-Beschluss vom 15. Februar 2000 V B 152/99, BFH/NV 2000, 824).
BFH, 18.09.2001 - V B 205/00 Nachzahlungszinsen; sog. Null-SituationDaraus folgt, dass die Verzinsung in F�llen der vorliegenden Art nicht sachlich unbillig ist (vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 15. Februar 2000 V B 152/99, BFH/NV 2000, 824, m.w.N.).
BFH, 25.09.2000 - V B 11/00 Grunds�tzliche Bedeutung der Rechtssache; Zuordnung eines Leistungsbezugs zum …Insoweit k�me allenfalls eine Zulassung wegen grunds�tzlicher Bedeutung in Betracht (…vgl. BFH-Beschl�sse vom 28. April 1999 V B 129/98, BFH/NV 1999, 1390; vom 15. Februar 2000 V B 152/99, BFH/NV 2000, 824).
FG M�nster, 17.01.2002 - 5 K 2743/01 Kein Erlassanspruch bei unberechtigt geltend gemachter VorsteuerDa Zinsen gem. � 233 a AO nicht den Charakter von USt haben, liegt ohnehin kein Wertungswiderspruch zum EG-Recht vor, vgl. BFH in BFH/NV 2000, 824.
BFH, 06.06.2001 - V B 159/00 a) Eine Abweichung von einer Entscheidung des EuGH rechtfertigt keine Zulassung der Revision nach � 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO a.F.; insoweit k�me allenfalls eine Zulassung wegen grunds�tzlicher Bedeutung in Betracht (vgl. BFH-Beschluss vom 15. Februar 2000 V B 152/99, BFH/NV 2000, 824).
BFH, 18.09.2001 - V B 205/01 Daraus folgt, dass die Verzinsung in F�llen der vorliegenden Art nicht sachlich unbillig ist (vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 15. Februar 2000 V B 152/99, BFH/NV 2000, 824 , m.w.N.).