Source: http://www.jurablogs.com/2013/09/17/die-japan-ansaessige-inlaendischen-fluggesellschaft-angestellte-stewardess
Timestamp: 2017-02-22 11:14:02
Document Index: 84259335

Matched Legal Cases: ['§ 34', 'Art. 23', 'Art. 4', 'Art. 23', '§ 1', '§ 34', 'Art. 15', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', 'Art. 15', 'Art. 4', '§ 34', 'Art. 23', '§ 50', 'BGH']

BlogsRechtslupeSeptember 2013Die in Japan ansässige und bei einer inländischen Fluggesellschaft angestellte StewardessDie Vorschriften des Abkommensrechts zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung gehen § 34c Abs. 1 EStG vor.Gem. Art. 23 DBA-Japan ist Deutschland nur dann nach dem Doppelbesteuerungsabkommen verpflichtet, eine Doppelbesteuerung zu vermeiden, wenn der Steuerpflichtige in Deutschland ansässig ist. Die Ansässigkeit bestimmt sich gem. Art. 4 DBA-Japan. Hat der Steuerpflichtige keinen Wohnsitz in Deutschland, ist er in Deutschland nicht ansässig, so dass die Verpflichtung zur Vermeidung der Doppelbesteuerung nicht Deutschland sondern Japan trifft (Art. 23 Abs. 2 DBA-Japan). Ein Antrag gem. § 1 Abs. 3 EStG begründet keine Ansässigkeit.Die Voraussetzungen für § 34c Abs. 1 EStG liegen nicht vor, wenn es sich um Einkünfte gem. Art. 15 Abs. 3 DBA-Japan handelt und der Sitz des Luftfahrtunternehmens sich in Deutschland befindet, denn es liegen dann keine ausländischen Einkünfte vor.§ 34c EStG ist auch dann anwendbar, wenn das betreffende Doppelbesteuerungsabkommen die Doppelbesteuerung nicht beseitigt, hat also insofern eine Auffangfunktion. § 34c EStG ist demnach grundsätzlich so zu verstehen, dass die Anrechnung nur soweit zur Anwendung kommen soll, als sie sich mit dem Abkommensmechanismus vereinbaren lässt.§ 34c Abs. 3 EStG findet gemäß § 34c Abs. 6 Satz 6 EStG dann keine Anwendung, wenn nach dem DBA-Japan sowohl Deutschland (Art. 15 Abs. 3 DBA-Japan) als auch Japan (Art. 4 DBA-Japan wegen der Ansässigkeit) berechtigt sind, die Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit zu besteuern.Es ist nicht notwendig, die Voraussetzungen des § 34c Abs. 6 Satz 6 EStG zu Gunsten des Steuerpflichtigen dahingehend auszulegen, dass durch diese Regelung erreicht wird, alle Fälle der Doppelbesteuerung zu vermeiden. Denn grundsätzlich ist der Ansässigkeitsstaat verpflichtet, eine Doppelbesteuerung zu vermeiden (vgl. Art. 23 DBA-Japan) ...Zum vollständigen Artikel150 LeserDepesche quinta essentia:BFH gegen Gesetzgeber: weitere Vorlage an das BVerfG wegen “treaty override”: § 50d Ab...10 verwandte ArtikelKeine gewerblichen Gewinne einer gewerblich geprägten US-PartnershipÖsterreichische Fluglinie, deutscher Pilot – und die LohnsteuerDie österreichische Fluglinie – und die Lohnsteuer für den deutschen PilotenDoppelansässigkeit – in Deutschland und ChinaAnrechnung ausländischer Steuern und das EU-RechtAnrechnung fiktiver QuellensteuerAnrechnungshöchstbetragsberechnung bei der Anrechnung ausländischer SteuernAusländische Gesellschafter und notwendiges Sonderbetriebsvermögens in DreieckssachverhaltenUS-Firma mit britischer Niederlassung – und die deutsche LohnsteuerSteuerrecht: BFH: Für Finanzgerichte keine Bindungswirkung einer völkerrechtlich verbindlichen Verständigungsvereinbarung zwischen der
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