Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_43_SGB_XII_Einsatz_von_Einkommen_und_Vermoegen_Ber-d279245,44.html
Timestamp: 2017-01-20 23:06:07
Document Index: 22611058

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§ 43', '§ 43', '§ 44', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 60', '§ 28', '§ 43', '§ 82', '§ 90', '§ 27', '§ 82', '§ 31', '§ 29', '§ 82', '§ 16', '§ 39', '§ 42', '§ 44']

§ 43 SGB XII, Einsatz von Einkommen und Vermögen, Berücksichtigung von Unterhaltsansprüchen | Gesetze auf anwalt24.de
§ 43 SGB XII, Einsatz von Einkommen und Vermögen, Berücksichtigung von Unterhaltsansprüchen Suche
Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe - Bundesrecht…§ 43 SGB XII, Einsatz von Einkommen und Vermögen, Berücksichtigung von Unterhalt...§ 44 SGB XII, Antragserfordernis, Erbringung von Geldleistungen, Bewilligungszei...§ 44a SGB XII, Erstattungsansprüche zwischen Trägern§ 45 SGB XII, Feststellung der dauerhaften vollen Erwerbsminderung§ 46 SGB XII, Zusammenarbeit mit den Trägern der Rentenversicherung§ 46a SGB XII, Erstattung durch den Bund§ 46b SGB XII, Zuständigkeit§ 47 SGB XII, Vorbeugende Gesundheitshilfe§ 48 SGB XII, Hilfe bei Krankheit§ 49 SGB XII, Hilfe zur Familienplanung§ 50 SGB XII, Hilfe bei Schwangerschaft und Mutterschaft§ 51 SGB XII, Hilfe bei Sterilisation§ 52 SGB XII, Leistungserbringung, Vergütung§ 53 SGB XII, Leistungsberechtigte und Aufgabe§ 54 SGB XII, Leistungen der Eingliederungshilfe§ 55 SGB XII, Sonderregelung für behinderte Menschen in Einrichtungen§ 56 SGB XII, Hilfe in einer sonstigen Beschäftigungsstätte§ 57 SGB XII, Trägerübergreifendes Persönliches Budget§ 58 SGB XII, Gesamtplan§ 59 SGB XII, Aufgaben des Gesundheitsamtes§ 60 SGB XII, Verordnungsermächtigung…Anlage 1 SGB XII, Regelbedarfsstufen nach § 28 in Euro
§ 43 SGB XIISozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe -BundesrechtViertes Kapitel – Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung → Erster Abschnitt – GrundsätzeTitel: Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe -Normgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: SGB XIIGliederungs-Nr.: 860-12Normtyp: GesetzÜberschrift neugefasst durch G vom 20. 12. 2012 (BGBl I S. 2783).(1) 1Für den Einsatz des Einkommens sind die §§ 82 bis 84 und für den Einsatz des Vermögens die §§ 90 und 91 anzuwenden, soweit in den folgenden Absätzen nichts Abweichendes geregelt ist. 2Einkommen und Vermögen des nicht getrennt lebenden Ehegatten oder Lebenspartners sowie des Partners einer eheähnlichen oder lebenspartnerschaftsähnlichen Gemeinschaft, die dessen notwendigen Lebensunterhalt nach § 27a übersteigen, sind zu berücksichtigen.Absatz 1 neugefasst durch G vom 24. 3. 2011 (BGBl I S. 453). Absatz 1 Satz 1 eingefügt und Satz 2 (neu) geändert durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl I S. 2557) (1. 1. 2016).(2) Zusätzlich zu den nach § 82 Absatz 2 vom Einkommen abzusetzenden Beträgen sind Einnahmen aus Kapitalvermögen abzusetzen, soweit sie einen Betrag von 26 Euro im Kalenderjahr nicht übersteigen.(3) 1Die Verletztenrente nach dem Siebten Buch ist teilweise nicht als Einkommen zu berücksichtigen, wenn sie auf Grund eines in Ausübung der Wehrpflicht bei der Nationalen Volksarmee der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik erlittenen Gesundheitsschadens erbracht wird. 2Dabei bestimmt sich die Höhe des nicht zu berücksichtigenden Betrages nach der Höhe der Grundrente nach § 31 des Bundesversorgungsgesetzes, die für den Grad der Schädigungsfolgen zu zahlen ist, der der jeweiligen Minderung der Erwerbsfähigkeit entspricht. 3Bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit um 20 Prozent beträgt der nicht zu berücksichtigende Betrag zwei Drittel, bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit um 10 Prozent ein Drittel der Mindestgrundrente nach dem Bundesversorgungsgesetz. Absätze 2 und 3 eingefügt durch durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl. I S. 2557) (1. 1. 2016); bisherige Absätze 2, eingefügt durch G vom 20. 12. 2012 (BGBl I S. 2783), und Absatz 3, Sätze 3 und 4 geändert durch G vom 20. 12. 2012 (a. a. O.), Satz 5 geändert durch G vom 20. 12. 2012 (a. a. O.), Satz 6 geändert durch G vom 24. 3. 2011 (BGBl I S. 453), wurden Absätze 4 und 5.(4) Erhalten Leistungsberechtigte nach dem Dritten Kapitel in einem Land nach § 29 Absatz 1 letzter Halbsatz und Absatz 2 bis 5 festgesetzte und fortgeschriebene Regelsätze und sieht das Landesrecht in diesem Land für Leistungsberechtigte nach diesem Kapitel eine aufstockende Leistung vor, dann ist diese Leistung nicht als Einkommen nach § 82 Absatz 1 zu berücksichtigen.(5) 1Unterhaltsansprüche der Leistungsberechtigten gegenüber ihren Kindern und Eltern bleiben unberücksichtigt, sofern deren jährliches Gesamteinkommen im Sinne des § 16 des Vierten Buches unter einem Betrag von 100.000 Euro liegt. 2Es wird vermutet, dass das Einkommen der Unterhaltspflichtigen nach Satz 1 die dort genannte Grenze nicht überschreitet. 3Zur Widerlegung der Vermutung nach Satz 2 kann der jeweils für die Ausführung des Gesetzes nach diesem Kapitel zuständige Träger von den Leistungsberechtigten Angaben verlangen, die Rückschlüsse auf die Einkommensverhältnisse der Unterhaltspflichtigen nach Satz 1 zulassen. 4Liegen im Einzelfall hinreichende Anhaltspunkte für ein Überschreiten der in Satz 1 genannten Einkommensgrenze vor, sind die Kinder oder Eltern der Leistungsberechtigten gegenüber dem jeweils für die Ausführung des Gesetzes nach diesem Kapitel zuständigen Träger verpflichtet, über ihre Einkommensverhältnisse Auskunft zu geben, soweit die Durchführung dieses Buches es erfordert. 5Die Pflicht zur Auskunft umfasst die Verpflichtung, auf Verlangen des für die Ausführung des Gesetzes nach diesem Kapitel zuständigen Trägers Beweisurkunden vorzulegen oder ihrer Vorlage zuzustimmen. 6Leistungsberechtigte haben keinen Anspruch auf Leistungen nach diesem Kapitel, wenn die nach Satz 2 geltende Vermutung nach Satz 4 und 5 widerlegt ist.Absatz 5 Satz 4 geändert durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl I S. 2557) (1. 1. 2016).(6) § 39 Satz 1 ist nicht anzuwenden.Absatz 6 angefügt durch G vom 21. 12. 2015 (BGBl I S. 2557) (1. 1. 2016).
§ 42 SGB XII, Bedarfe§ 44 SGB XII, Antragserfordernis, Erbringung von Geldleistungen,…
11.10.2016 - 188 mal gelesen.Autor: Rechtsanwältin Iris Koppmann aus KölnUnterhaltspflicht bei Angehörigen, die Grundsicherung gem. SGB XII erhaltenEine solche Fallkonstellation ergibt sich in den Fällen, in denen die Eltern eine zu geringe Rente haben und Grundsicherungsleistungen erhalten oder volljährige Kinder aufgrund von Erwerbsminderung… mehr