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Timestamp: 2019-06-16 07:41:25
Document Index: 318400882

Matched Legal Cases: ['§15', '§17', '§18', '§19', '§20', '§21', '§22', '§23', '§24', '§25', '§26', '§27', '§28', '§29', '§30', '§31', '§32', '§1', '§2', '§3', '§4', '§5', '§6', '§7', '§8', '§9', '§10', '§11', '§12', '§13', '§14', '§15', '§16', '§1', '§2', '§2', '§5', '§12', '§12', '§14', '§17', '§17', '§17', '§18', '§19', '§19', '§19', '§19', '§27', '§27', '§27', '§27', '§28', '§28', '§29', '§29']

Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Irma Geltz Geändert vor über 5 Jahren
Präsentation zum Thema: "Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms"— Präsentation transkript:
1 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
UVV – Die Unfallverhütungs-vorschriften… …eine lästige Pflichtübung im Jahr?
2 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
Wofür braucht man die UVV Feuerwehren? In §15 „Unterweisung“ der UVV Feuerwehren, ist geregelt, das Angehörige der Feuerwehr im Rahmen der Aus- und Fortbildung über die Gefahren im Feuer- wehrdienst sowie über die Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen zu unter- weisen sind. Die UVV: Hilft uns Unfälle zu vermeiden Ist eine wichtige Informationsquelle über Unfallgefahren Gibt uns Hinweise auf einsatztaktisch richtiges Vorgehen
3 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
UVV - Gliederung §17 Verhalten im Feuerwehrdienst §18 Feuerwehranwärter, JF ... §19 Wasserförderung §20 Betrieb von Verbrennungsmotoren §21 Sprungrettung §22 Abseilübung §23 Luftheber §24 Hydraulisch betriebene Rettungsgeräte §25 Dienst an und auf Gewässern §26 Tauchereinsatz §27 Einsatz mit Atemschutzgeräten §28 Einsturz- und Absturzgefahren §29 Gefährdung durch elektrischen Strom 5. Prüfungen §30 Sichtprüfungen §31 Regelmäßige Prüfungen 6. Ordnungswiedrigkeiten §32 Ordnungswiedrigkeiten 7. Übergangsregelungen 1. Geltungsbereich §1	Geltungsbereich 2. Begriffsbestimmungen §2	Begriffsbestimmungen 3. Bau und Ausrüstungen §3 Allgemeines §4	Bauliche Anlagen §5	Feuerwehrfahrzeuge §6	Leitern, usw. §7	Kraftbetriebene Aggregate §8	Sprungrettungsgeräte §9	Luftheber §10 Hydraulische Rettungsgeräte §11 Kleinboote §12 Persönliche Schutzausrüstung 4. Betrieb §13 Allgemeines §14 Persönliche Anforderungen §15 Unterweisung §16 Instandhaltung
4 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
§1 Geltungsbereich Welchen Einfluss hat die UVV auf das Dienstgeschehen? Die UVV hat Gesetzescharakter Jeder Angehörige der FF ist verpflichtet die UVV zu beachten und danach zu handeln Vorgesetzte sind verantwortlich für die Einhaltung der UVV Die Feuerwehrangehörigen sollen über die Gefahren im Dienst informiert sein
5 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
6 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
§2 Begriffsbestimmung Im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift sind: 1. Feuerwehren Einheiten, die nach landesrechtlichen Bestimmungen als Feuerwehren aufgestellt sind. 2. Feuerwehreinrichtungen alle für den Feuerwehrdienst eingesetzten Mittel, insbesondere bauliche Anlagen, Fahrzeuge, Geräte und Ausrüstungen, ausgenommen Hilfs- und Betriebsstoffe. 3. Feuerwehrangehörige Personen, die aktiv im Feuerwehrdienst tätig sind (Feuerwehrdienstleistende, Feuerwehranwärter und Angehörige der Jugendfeuerwehren). 4. Feuerwehrdienst dienstliche Tätigkeiten der Feuerwehrangehörigen, insbesondere bei Ausbildung und Einsatz.
7 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
§2 Begriffsbestimmung 5. Einsatzort, die Stelle, an der die Feuerwehr dienstlich tätig wird. 6. Unternehmer, der Träger der Feuerwehr, nach landesrechtlichen Vorschriften. Liebling, bring doch bitte noch ein paar Flaschen Bier mit, wir haben nämlich die Feuerwehr im Haus, und die Männer werden nachher ganz schön durstig sein.
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§5 Feuerwehrfahrzeuge und -anhänger Feuerwehrfahrzeuge und -anhänger müssen so gestaltet sein, dass beim Verladen, Transport und Entladen der Geräte Gefährdungen vermieden werden. Gefährdungen beim Verladen, Transportieren & Entladen werden z.B. vermieden wenn: die Abstände zwischen den Geräten und den Auf- und Einbauten ausreichende Zugriffs-möglichkeiten bieten. keine scharfen Kanten, vorstehende Teile an den Einbauten vorhanden sind. mögliche Quetsch-/Scherstellen ausreichend gesichert sind. Die Geräte so arretiert sind, dass sie sich nicht unbeabsichtigt lösen, insbesondere während der Fahrt.
9 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
§12 Persönliche Schutzausrüstung Zum Schutz vor Gefahren des Feuerwehrdienstes bei Ausbildung, Übung und Einsatz muss folgende Persönliche Schutzausrüstung getragen werden: Feuerwehrschutzanzug Feuerwehrhelm mit Nackenschutz Feuerwehrschutzhandschuhe Feuerwehrschutzschuhwerk Bei besonderen Gefahren müssen spezielle Schutz- ausrüstungen vorhanden sein, die in Art und Anzahl Auf diese Gefahren abgestimmt sind: Feuerwehr-Sicherheitsgurt mit Feuerwehrbeil Feuerschutzkleidung Atemschutzgeräte CSA etc.
10 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
§12 Persönliche Schutzausrüstung
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§14 Persönliche Anforderungen Für den Feuerwehrdienst dürfen nur körperlich und fachlich geeignete Feuer- wehrangehörige eingesetzt werden. Die fachliche Vorraussetzung erfüllt, wer für die jeweiligen Aufgaben ausgebildet ist und seine Kenntnisse durch regelmäßige Übungen und Aus- und Fortbildung z.B.: Atemschutzgeräteträger, Maschinisten, Motorsägenführer etc. erweitert.
12 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
§17 Verhalten im Feuerwehrdienst 1. Im Feuerwehrdienst dürfen nur Maßnahmen getroffen werden, die ein sicheres Tätigwerden der Feuerwehrangehörigen ermöglichen. Im Einzelfall kann bei Einsätzen zur Rettung von Menschenleben von den Bestimmungen der Unfallverhütungsvorschriften abgewichen werden. Die speziellen Schutzausrüstungen sind je nach der Einsatzsituation zu bestimmen.
13 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
§17 Verhalten im Feuerwehrdienst 3.	Feuerwehrangehörige, die am Einsatzort durch den Straßenverkehr gefährdet sind, müssen hiergegen durch Warn- oder Absperrmaßnahmen geschützt werden.
14 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
§17 Verhalten im Feuerwehrdienst 4.	Tragbare Feuerwehrgeräte müssen von so vielen Feuerwehrangehörigen getragen werden, dass diese Feuerwehrangehörigen nicht gefährdet werden.
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§18 Feuerwehranwärter & Angehörige der JF Beim Feuerwehrdienst von Feuerwehranwärtern und Angehörigen der Jugendfeuerwehren ist deren Leistungsfähigkeit und Ausbildungsstand zu berücksichtigen. 2.	Feuerwehranwärter dürfen nur gemeinsam mit einem erfahrenen Feuerwehrangehörigen eingesetzt werden.
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§19 Wasserförderung Strahlrohre, Schläuche und Verteiler sind so zu benutzen, dass Feuerwehr- angehörige und Passanten beim Umgang mit diesen Geräten sowie durch den Wasserstrahl nicht gefährdet werden. Schläuche beim Ausrollen unmittelbar an den Kupplungen festhalten. Gefahr von herabhängenden Schlauchkupplungen getroffen zu werden.
17 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
§19 Wasserförderung Wo sind die Fehler in den Bildern? Schlecht verlegte Schlauchreserve, nur ein Feuerwehrmann am Strahlrohr, schlagartiges Öffnen des Verteilers und Unachtsamkeit des Feuerwehr-mannes führen zu dieser Situation.
18 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
§19 Wasserförderung Ein “schlagendes” Strahlrohr niemals Aufheben!!! Zuerst : ” Wasser halt ! ” und dann das Strahlrohr aufheben.
19 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
§19 Wasserförderung Ein Strahlrohr darf nie am Körper befestigt werden!!!! Beim Besteigen von Leitern wird der Schlauch nicht zwischen Sicherheitsgurt und Körper gesteckt, sondern über der Schulter getragen, oder nach besteigen der Leiter mit der Sicherheitsleine nach oben gezogen.
20 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
§27 Einsatz mit Atemschutzgeräten 1.	Können Feuerwehrangehörige durch Sauerstoffmangel oder durch Einatmen gesundheitsschädigender Stoffe gefährdet werden, müssen je nach der möglichen Gefährdung geeignete Atemschutzgeräte getragen werden. 2.	Beim Einsatz mit von der Umgebungsatmosphäre unabhängigen Atemschutzgeräten ist dafür zu sorgen, dass eine Verbindung zwischen Atemschutzgeräteträger und Feuerwehrangehörigen, die sich in nicht gefährdetem Bereich aufhalten, sichergestellt ist. 3.	Je nach der Situation am Einsatzort muss ein Rettungstrupp mit von der Umgebungsatmosphäre unabhängigen Atemschutzgeräten zum sofortigen Einsatz bereitstehen.
21 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
§27 Einsatz mit Atemschutzgeräten Filtergeräte dürfen beim Innenangriff nicht eingesetzt werden. Keine Filtergeräte bei unbekannten Atemgiften! Keine Filtergeräte bei starker Ruß- und Staubbildung Keine Filtergeräte bei O2<17%
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§27 Einsatz mit Atemschutzgeräten Welche Maßnahmen sind unerlässlich, wenn ein Atemschutztrupp an un- übersichtlichen Einsatzstellen oder in verqualmten Bereichen eingesetzt wird? 1. Schlauchverbindung 2. Feuerwehrsicherheitsleine 3. Funkverbindung
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§27 Einsatz mit Atemschutzgeräten Gedächtnisstütze für Atemschutzgeräteträger Truppweises Vorgehen (außer in engen Kanälen und Schächten, gesonderte Sicherung erforderlich) Anlegen der Geräte außerhalb des Gefahrenbereichs Eigenkontrolle: Fülldruck mind. 90%, Maskendichtheit Der Trupp unterstütz sich gegenseitig beim Anlegen der Geräte Bereitstellung von Rettungstrupps Atemschutzüberwachung Rückwegsicherung durch Schlauch oder Fangleinen Regelmäßiger Funkkontakt mit Führungskraft/ Für den Rückweg ist die doppelte Atemluftmenge wie für den Hinweg einzuplanen
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§28 Einsturz- und Absturzgefahren Nach Brandeinwirkungen haben Bauteile oftmals nicht mehr die ausreichende Tragfähigkeit! ! Besondere Vorsicht bei Stahl-konstruktionen und Spannbeton (insbesondere bei Deformationen)! ! Abnahme des tragenden Querschnitts (50%) bei Holzkon-struktionen (Knotenpunkte Fach-werk)! ! Bei freistehenden Kaminen und Giebelwänden ist der Trümmer-schatten zu beachten! !
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§28 Einsturz- und Absturzgefahren „Nicht begehbare Bauteile“: Astbestzement-Wellplatten Lichtplatten abgehängte Zwischendecken Oberlichter Lüftungskanäle ! Belastungsmaxima von Leitern: Anstellleiter je ein Mann pro zwei Leiterteile Schiebleitern je ein Mann pro Leiterteil ! ! Leitern, die als 2. Rettungsweg oder Angriffsweg dienen, niemals entfernen !
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§29 Gefährdung durch elektrischen Strom Elektrische Betriebsmittel sollten an Einsatzstellen nur netzunabhängig über mitgebrachte Stromerzeuger betrieben werden Müssen Betriebsmittel an fremde Installationen angeschlossen werden, ist ein FI-Schutzschalter dazwischen zu schalten (elektrische Pumpe) Leitungstrommeln sind bei Benutzung immer ganz abzuwickeln Die Gesamtleitungslänge sollte 100m nicht überschreiten Geräteanschlussleitungen von Flutlichtstrahlern sind ganz Abzuwickeln
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§29 Gefährdung durch elektrischen Strom Abstandsrichtwerte für den Strahlrohreinsatz: Verwendung von CM-Strahlrohren bei unbekannten Spannungen nach VDE 0132
28 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
29 Freiwillige Feuerwehr Kraftsolms
Quellen Unfallverhütungsvorschriften Feuerwehr FwDv 1 FwDv 7 FwDv 10 Balkenhol, Jörg, Feuerwehr Eppendorf Diese Präsentation wurde erstellt von Stefan Hammer. Für die Vollständigkeit, sowie Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen
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