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Timestamp: 2020-01-22 19:53:16
Document Index: 383811222

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 27', '§ 14', '§ 34', '§ 38', 'Art. 20', 'Art. 100', '§ 80', '§ 249']

BFH Beschluss vom 27.11.2013 - I R 36/13 (veröffentlicht am 25.06.2014) | Steuer Office Gold | Steuern | Haufe
BFH Beschluss vom 27.11.2013 - I R 36/13 (veröffentlicht am 25.06.2014)
Vororganschaftlich verursachte Mehrabführungen als fiktive Gewinnausschüttungen: "Saldierungsverbot", Verstoß gegen das Rückwirkungsverbot. - siehe dazu anhängiges Verfahren beim BVerfG: 2 BvL 18/14
KStG 1996 §§ 14, 27; KStG 2002 §§ 27, 14, 13 Abs. 3 S. 1, § 14 Abs. 3, § 34 Abs. 9 Nr. 4, § 38 Abs. 1 S. 3, Abs. 2; GG Art. 20 Abs. 3, Art. 100 Abs. 1; BVerfGG § 80 Abs. 2 S. 1
FG Düsseldorf (Entscheidung vom 15.04.2013; Aktenzeichen 6 K 4270/10 K,F; EFG 2013, 1262)
Erstmals ab dem Jahr 2002 bildete die Klägerin in der Handelsbilanz Rückstellungen für Instandhaltungen gemäß § 249 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches. In der Steuerbilanz wurden diese Rückstellungen wegen des Passivierungsverbots für Aufwandsrückstellungen nicht übernommen. Die Zuführungen zu den Rückstellungen betrugen … € in 2004, … € in 2005 und … € in 2006. Nach Bildung dieser Rückstellungen wurden für die Streitjahre handelsrechtliche Gewinne in Höhe von … € (2004), … € (2005) und … € (2006) an die T-GmbH abgeführt. Unter Berücksichtigung weiterer --von der Vorinstanz im Einzelnen festgestellter-- geringfügiger Differenzen hinsichtlich des Personalaufwands glichen sich die handelsbilanziellen Mehrergebnisse und die handelsbilanziellen Minderergebnisse in den Streitjahren jeweils aus. Dies führte dazu, dass sich der an die T-GmbH abgeführte Gewinn und der Gewinn in der Steuerbilanz betragsmäßig nicht unterschieden.
Haufe-Index 6985762
BFH/NV 2014, 1317
BStBl II 2014, 651
BFHE 2014, 108
BFHE 245, 108
DStRE 2014, 976
DStZ 2014, 512
HFR 2014, 807