Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3+U+119/00
Timestamp: 2018-12-15 05:49:35
Document Index: 366070147

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: 3 U 119/00 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Hamburg, 12.10.2000
streit-fem.de
Schmerzensgeld und Schadensersatz wegen ärztlichem Behandlungsfehler (Brustamputation)
Pflicht zur ordnungsgemäßen Aufbewahrung von Befundträgern
Pflicht zur ordnungsgemäßen Aufbewahrung von Befundträgern; Beweislast im Arzthaftungsrecht ; Behandlungsfehler bei einer Brustkrebsoperation; Aufbewahrungspflicht
LG Essen, 21.02.2000 - 4 O 593/98
Die beweisrechtlichen Folgen sowohl des gänzlichen Fehlens als auch der Unvollständigkeit einer medizinisch gebotenen ärztlichen Dokumentation sind in der Rechtsprechung geklärt (vgl. u.a. Senatsurteile BGHZ 129, 6, 10; vom 28. Juni 1988 - VI ZR 217/87 - VersR 1989, 80; vom 23. März 1993 - VI ZR 26/92 - VersR 1993, 836; vom 27. September 1994 - VI ZR 284/93 - VersR 1995, 195; vom 21. November 1995 - VI ZR 341/94 - VersR 1996, 330; vom 13. Februar 1996 - VI ZR 402/94 - VersR 1996, 633 und vom 6. Juli 1999 - VI ZR 290/98 - VersR 1999, 1282; OLG Karlsruhe, Urteil vom 19. November 1993 - 7 U 95/89 - mit NA-Beschluß des BGH vom 18. Oktober 1994 - VI ZR 350/93 - AHRS 6445/101; OLG Hamm, Urteil vom 12. Dezember 2001 mit NA-Beschluß des BGH vom 8. Oktober 2002 - VI ZR 41/02 - NJW-RR 2003, 807).
AG Köln, 09.01.2014 - 130 C 65/13
Freistellungsanspruch von der Forderung eines Rechtsanwalts aus dem …
Im Hinblick auf vergleichbare Fälle, in denen den Geschädigten ähnlich hohe Schmerzensgeldbeträge zugesprochen wurden (vgl. LG Coburg, BeckRS 2010, 26 934, 130.000,00 EUR nach Brustamputation aufgrund eines ärztlichen Behandlungsfehlers und OLG Hamm NJW-RR 2003, 807, 128.000,00 EUR nach Brustamputation aufgrund ärztlicher Fehldiagnose) überschreitet der Ansatz von 150.000,00 EUR nicht den Beurteilungsspielraum des Anwalts.
LG Coburg, 14.04.2009 - 14 O 402/05
Arzthaftung: Schadensersatz und Schmerzensgeldanspruch wegen fehlerhafter …
Die Kammer orientiert sich insofern auch an der Entscheidung des OLG Hamm vom 12.12.2001, Gz. 3 U 119/00.
OLG Hamm, 24.09.2003 - 3 U 80/02
Schmerzensgeld und Schadensersatz nach einer ärztlichen Heilbehandlung aufgrund …
Zum anderen ist zur Beantwortung einer medizinsichen Beweisfrage auf die Fachkenntnisse des Sachverständigen aus dem betreffenden medizinischen Sachgebiet abzustellen (Senat, Urteil vom 26.01.2000 - 3 U 100/99 - Nichtannahme-Beschluß des BGH 24.10.2000 - VI ZR 129/00 - Versicherungrecht 2001, 249; Senat Urteil vom 12.12.2001 - 3 U 119/00).
LG Kiel, 29.01.2010 - 8 O 42/07
Haftung des Arztes wegen fehlerhaftem Wechsel einer Hüftprothese
Selbst bei dem Verlust von aus therapeutischen Gründen aufzubewahrenden Befunden wird im Übrigen nach der Rechtsprechung eine Umkehr der Beweislast bezüglich des Vorliegens eines Behandlungsfehlers nur dann angenommen, wenn zugleich eine Wahrscheinlichkeit für einen Fehler spricht (BGHZ 132, 47 ff.;… BGH, NJW 1996, S. 21; OLG Hamm, NJW-RR 2003, S. 807 ff.).
LG Hamburg - 308 O 392/99
GRUR-RR 2002, 51
GRUR-RR 2003, 32 (Ls.)
afp 2001, 224
Das Oberlandesgericht hat die Berufung mit der Maßgabe zurückgewiesen, daß im Unterlassungsgebot beispielhaft auf den Vertrag mit der Goldman oHG Bezug genommen wird (OLG Hamburg GRUR-RR 2002, 51 = AfP 2001, 224).
Denn das begehrte und ausgesprochene Verbot richtet sich gegen das Gesamtsystem "elektronischer Pressespiegel", wie es hier nach dem Zuschnitt des Gewerbebetriebes der Beklagten zu 1. pauschal für die Übermittlung von Artikeln aus dem "H" per E-Mail gegeben war (vgl. schon OLG Hamburg, GRUR-RR 2002, 51, 52;… vom BGH insoweit rechtlich gebilligt, a.a.O., Elektronischer Pressespiegel).
Ausreichend ist, dass aufgrund der Konzeption des elektronischen Pressespiegels feststeht, dass auch die Rechte der Klägerin hierdurch verletzt werden können (OLG Hamburg, Urteil vom 12. Oktober 2000 - 3 U 119/00 -, AfP 2001, 224, 225).
Für die Artikel von Zeitungsredakteuren und freien Mitarbeitern gilt im Ergebnis gleiches, da die Klägerin unter Vorlage einer Vielzahl von Anstellungsverträgen sowie unterzeichneten Willenserklärungen ihrer freien Mitarbeiter dargelegt hat, dass ihr die ausschließlichen Nutzungsrechte hinsichtlich der hier in Rede stehenden "digitalen Nutzung (Einlesen, Heraufladen und Versand in Dateiform als Anhang in einer E Mail) eingeräumt worden sind (vgl. auch schon OLG Köln GRUR 2000, 417, 420 f - Elektronischer Pressespiegel; OLG Hamburg GRUR-RR 2002, 51 ff - Goldman Kommunikationssystem).