Source: https://www.ehc-straubing.com/satzung/
Timestamp: 2017-10-19 14:17:47
Document Index: 357161261

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 23', '§ 17', '§ 8', '§ 8', '§ 14', '§ 26', '§ 17']

Satzungen - EHC Straubing
§ 18 Der Beirat
§ 23 Gültigkeit der Satzung
1) Der Verein führt den Namen EHC Straubing e.V. (EHC steht für Eishockey-Club)
2) Der Verein hat seinen Sitz in Straubing.
3) Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Straubing unter VR 316 eingetragen.
4) Das Geschäftsjahr des Vereins läuft vom 01. Mail eines jeden Jahres bis zum 30. April des darauf folgenden Jahres.
1) Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Eislaufsports, insbesondere im Bereich der Stadt Straubing und des Landkreises Straubing-Bogen.
a) die Heranführung von Kindern und Jugendlichen an den Eislauf- u. Eishockeysport
b) die weitere Ausbildung von Kindern und Jugendlichen im Eislauf- u. Eishockeysport
c) die Durchführung eines regelmäßigen Trainingsbetriebes
d) dieTeilnahme am geordneten Spielbetrieb beim Bayerischen Eissport-Verband (BEV), Fachsparte Eishockey, und beim Deutschen Eishockeybund (DEB)
e) die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes für alle gemeldeten Mannschaften
f) die Aus- u. Weiterbildung und den Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern u. Trainern
4) Alle Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
5) Alle Leistungen des Vereins erfolgen freiwillig. Ein Rechtsanspruch auf Leistungen des Vereins besteht nicht und wird auch durch wiederholte Leistungen nicht begründet.
6) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt dessen Vermögen an die Stadt Straubing, welche es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des Vereinszweckes zu verwenden hat.
7) Satzungsändernde Beschlüsse sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Eine Änderung des Vereinszweckes oder sonstige die Gemeinnützigkeit des Vereins betreffende Beschlüsse bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.
1) Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landessport-Verbandes e.V.
2) Der Verein erkennt die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen des Verbandes nach Absatz 1 als verbindlich an.
3) Der Aufnahmeantrag eines beschränkt Geschäftsfähigen oder Geschäftsunfähigen ist von dessen gesetzlichem Vertreter zu stellen. Der gesetzliche Vertreter des minderjährigen Vereinsmitgliedes verpflichtet sich, mit dem Aufnahmegesuch für die Beitragsschulden seines Kindes aufzukommen.
4) Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Das Mitglied erhält eine Aufnahmebestätigung in Form eines Mitgliedsausweises. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Vereinssatzung und die Ordnungen in der jeweils gültigen Fassung an.
3) Passive Mitglieder sind Mitglieder, für die die Förderung des Vereins durch Geld oder Sachbeiträge im Vordergrund steht. Sie nutzen die sportlichen Angebote des Vereins nicht.
4) Der Vorstand kann Persönlichkeiten, welche sich um die Ziele des Vereins besonders verdient gemacht haben, die Ernennung zum Ehrenmitglied (Ehrenvorstand) antragen. Ein Ehrenmitglied (Ehrenvorstand) wird per Beschluss durch einfache Mehrheit der Mitgliederversammlung gewählt. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit, ihnen steht jedoch ein Stimmrecht zu.
durch Austritt aus dem Verein (Kündigung)
2) Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden.
3) Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt. Vereinseigene Gegenstände sind dem Verein umgehend herauszugeben oder wertmäßig abzugelten. Dem austretenden Mitglied steht kein Anspruch auf Rückzahlung überzahlter Beiträge zu.
1) Ein Ausschluss aus dem Verein kann erfolgen, wenn ein Mitglied
trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt
grobe Verstöße gegen die Satzung begeht
seine mitgliedschaftlichen Pflichten verletzt hat, insbesondere wenn es den Zwecken oder Grundsätzen des Vereins zuwider gehandelt hat
2) Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand (§ 17 Abs. 1) auf Antrag. Zur Antragstellung ist jedes Mitglied berechtigt.
3) Der Antrag auf Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied samt Begründung zuzuleiten. Das betroffene Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer angemessenen Frist zu dem Antrag auf Ausschluss Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Frist ist vom Vorstand unter Berücksichtigung einer zugegangenen Stellungnahme des betroffenen Mitgliedes über den Antrag zu entscheiden.
7) Der Beschluss ist endgültig. Das betroffene Mitglied hat keine Möglichkeit der Beschwerde gegen den Beschluss. Der Weg zu den ordentlichen Gerichten bleibt hiervon unberührt.
1) Jedes Mitglied, außer den Ehrenmitgliedern, hat einen Mitgliedsbeitrag in Form eines Jahresbeitrages zu leisten. Aktive Mitglieder leisten außerdem einen Aktivenbeitrag. Zudem können Umlagen und Gebühren für besondere Leistungen des Vereins erhoben werden.
2) Die Höhe der Mitgliedsbeiträge, des Aktivenbeitrags, der Umlagen und der Gebühren für besondere Leistungen des Vereins bestimmt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Die Fälligkeit der entsprechenden Beträge bestimmt der Vorstand durch Beschluss. Unabhängig vom Zeitpunkt des Beitritts ist der Mitgliedsbeitrag für das gesamte Geschäftsjahr zu entrichten.
3) Der jeweilige Betrag wird vom Mitglied gem. Einzugsermächtigung zum Fälligkeitstermin eingezogen. Kann der Bankeinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen, sind dadurch entstehende Bankgebühren durch das Mitglied zu tragen. Fällige Beitragsforderungen werden vom Verein außergerichtlich und gerichtlich geltend gemacht. Die entstehenden Kosten hat das Mitglied zu tragen.
4) Jedes Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Anschrift bzw. der Bankverbindung mitzuteilen.
5) Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen oder -pflichten ganz oder teilweise erlassen oder stunden bzw. Mitgliedern die Teilnahme am Lastschriftverfahren erlassen. Mitglieder, die nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen, tragen den erhöhten Verwaltungsaufwand des Vereins durch eine Bearbeitungsgebühr, die der Vorstand durch Beschluss festsetzt.
6) Ehrenmitglieder und Ehrenvorstände sind beitragsfrei.
1) Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr haben kein Stimmrecht.
2) Kinder und Jugendliche ab 7 Jahren bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind stimmberechtigt. Das Stimmrecht kann jedoch nur durch deren gesetzliche Vertreter ausgeübt werden.
1) Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Regelungen dieser Satzung und der Ordnungen zu beachten, einzuhalten und insbesondere den Anweisungen und Entscheidungen der Vereinsorgane, Mitarbeiter, Trainer und Übungsleiter Folge zu leisten.
2) Ein Verhalten eines Mitgliedes, das nach § 8 dieser Satzung zum Vereinsausschluss führen kann, kann auch nachfolgende Vereinsstrafen nach sich ziehen:
Ordnungsstrafe bis 500,– Euro
Befristeter Ausschluss vom Trainings- und Spielbetrieb.
4) Der Ausschluss vom Trainings- und Spielbetrieb kann im Bedarfsfall sofort erfolgen. Eine mündliche Mitteilung an das betroffene Mitglied genügt. Die Erziehungsberechtigten werden sobald als möglich darüber informiert.
5) Ansonsten wird das betroffene Mitglied bzw. dessen Erziehungsberechtigte aufgefordert, innerhalb einer angemessenen Frist zu dem Antrag auf Vereinsstrafe Stellung zu nehmen.
6) Der Vorstand setzt die Vereinsstrafe durch Beschluss fest. Die Vorschriften des § 8, Absatz 4 – 7, gelten entsprechend.
1) Die Organe werden ehrenamtlich ausgeübt. Es kann jedoch eine Aufwandsentschädigung erstattet werden. Über die Höhe der Entschädigung entscheidet die Mitgliederversammlung.
1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einmal innerhalb eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich, per e-mail oder durch Veröffentlichung im Straubinger Tagblatt unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen.
2) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied (einschließlich der nicht stimmberechtigten minderjährigen Mitglieder) Teilnahmerecht.
3) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
4) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem seiner Stellvertreter oder einem Mitglied des Beirats, geleitet. Ist keine dieser Personen anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter durch einfache Mehrheit. Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer. Unabhängig davon kann vom Versammlungsleiter ein Moderator der Versammlung berufen werden.
5) Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen gefasst und erfolgen offen per Handzeichen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.
6) Bei Wahlen gilt folgendes:
Wenn der Antrag auf geheime Wahl gestellt wird, entscheidet darüber die Mitgliederversammlung. Erforderlich für die Durchführung einer geheimen Wahl ist die einfache Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen.
Wählbar ist jedes Mitglied ab Vollendung des 18. Lebensjahres. Bei zwei zur Wahl stehenden Kandidaten entscheidet die einfache Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen. Sollten drei oder mehr Kandidaten zur Wahl stehen, ist die absolute Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen erforderlich. Hat im ersten Wahlgang keiner der Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben. Stimmenthaltungen gelten jeweils als nicht abgegebene Stimmen.
7) Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Wahl und Entlastung der Kassenprüfer
Änderung der Satzung und Beschlussfassung über Auflösung des Vereins
Festlegung der Beiträge und Gebühren
Zustimmung zur Ernennung von Ehrenmitgliedern / Ehrenvorsitzenden
Festsetzung der Höhe der Aufwandsentschädigung der Organe
Der Vorstand kann jederzeit, unter Wahrung der Frist gem. § 14 Abs. 1, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Dies muss erfolgen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, oder 1/3 der Mitglieder es schriftlich gegenüber dem Vorstand unter Angabe von Zweck und Grund verlangen.
1) Der Vorstand gem. § 26 BGB besteht aus
dem 3. Vorsitzenden (Schatzmeister)
2) Die Bestellung der Mitglieder des Vorstandes erfolgt durch Wahl auf der Mitgliederversammlung. Gewählt werden kann nur eine Person, die auch Mitglied im Verein ist. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl erfolgt einzeln.
Der Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so können die übrigen Vorstandsmitglieder durch Beschluss bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Vereinsmitglied als Ersatz bestimmen.
3) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch jeweils zwei Vorstandsmitglieder vertreten.
4) Der Vorstand ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
Der Vorstand hat u.a. folgende Aufgaben:
Festlegung der Fälligkeit der Beiträge und Gebühren
Abschluss und Kündigungen von Anstellungsverträgen
Aufstellung einer Geschäftsordnung für den Vorstand
5) Der Vorstand beruft mindestens einmal im Geschäftsjahr eine Vorstandssitzung ein, bei der die Angelegenheiten des Vereins besprochen und erörtert werden. Bei dieser Sitzung müssen mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sein. Über jede Vorstandssitzung ist ein Protokoll zu führen, dass von allen Beteiligten zu unterzeichnen ist.
6) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
1) Der Vorstand gem. § 17 dieser Satzung kann zur unterstützenden und beratenden Tätigkeit einen Beirat benennen. Dem Beirat können bis zu sechs Personen angehören. Ein Mitglied des Beirats muss Vereinsmitglied sein. Die zeitliche Dauer der Mitgliedschaft im Beirat bestimmt der Vorstand für jedes von ihm berufene Beiratsmitglied separat.
2) Die Mitglieder des Beirats sind keine Mitglieder des Vorstands und können keine Beschlüsse bezüglich des Vereins fassen. Dem Beirat obliegt u.a. die Beratung des Vorstands in allen wichtigen und allgemeinen vereinspolitischen Angelegenheiten.
3) Die Mitglieder des Beirats haben das Recht auf Teilnahme an allen Sitzungen des Vorstands und sind hierzu entsprechend zu laden.
1) Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand oder dem Beirat angehören dürfen.
2) Die Amtszeit der Kassenprüfer entspricht der des Vorstandes. Eine Wiederwahl ist zulässig.
3) Die Kassenprüfer prüfen nach Abschluss des Geschäftsjahres die gesamte Vereinskasse und erstatten der Mitgliederversammlung darüber Bericht.
1) Die notwendigen Mittel des Vereins werden durch Mitgliedsbeiträge, Teilnehmergebühren, Spenden und sonstige Zuwendungen aufgebracht.
2) Der Vorstand beschließt, unter Wahrung der Rechte der Mitgliederversammlung, bis zu welchen Beträgen die Vorstandsmitglieder über das Vermögen des Vereins verfügen können. Die Vertretungsbefugnis des Vorstandes im Außenverhältnis bleibt hiervon unberührt.
1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck eigens einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
In dieser Mitgliederversammlung müssen mindestens die Hälfte aller Mitglieder anwesend sein. Ist die Mitgliederversammlung hiernach nicht beschlussfähig, ist innerhalb von 4 Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung einzuberufen, welche dann stets beschlussfähig ist.
2) In dieser Mitgliederversammlung sind auch die Liquidatoren des Vereins zu bestellen. Diese haben die Aufgabe, die laufenden Geschäfte des Vereins abzuwickeln, das vorhandene Inventar in Geld umzusetzen und nach Bezahlung sämtlicher Verbindlichkeiten das verbleibende Vermögen im Sinne dieser Satzung an die Stadt Straubing auszukehren.
3) Vorstehende Vorgaben gelten nicht bei einer Umwandlung des Vereins oder Verschmelzung mit einem anderen gemeinnützigen Verein. Ein solcher Beschluss bedarf drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen.
1) Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 22.10.2015 beschlossen.