Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/271
Timestamp: 2018-10-16 08:10:33
Document Index: 320535679

Matched Legal Cases: ['§ 271', 'BGH', '§ 271', 'BGH', '§ 271', 'BGH', '§ 774', 'BGH', '§ 271', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 271', 'BGH', '§ 271', 'BGH', '§ 271', 'BGH', 'BGH', '§ 271', '§ 271', 'BGH', '§ 271', 'BGH', 'BGH', '§271', 'BGH', '§ 271', 'BGH', 'BGH', '§ 271', 'BGH', 'BGH', '§ 271', 'BGH', '§ 271', 'BGH']

§ 271 BGB: Leistungszeit
SG Augsburg, Urteil vom 2.6.2013, Az. 6 KR 449/11 Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichtshofes (z. B. BGH vom 01.02.2007, Az: III ZR 159/06) sind Klauseln, die ein Zahlungsziel einräumen, grundsätzlich als eine Leistungszeitbestimmung im Sinne von § 271 Abs. 2 BGB anzusehen und nicht lediglich als ein Verzicht auf die Durchsetzung eines schon früher fälligen Anspruchs oder als die Bestimmung des Verzugsbeginns.
BGH, URTEIL vom 2.5.2013, Az. XI ZR 505/11 Dazu ist im Zweifel weder die Fälligkeit der Bürgschaft (§ 271 Abs. 2 BGB) noch eine vorherige Inanspruchnahme des Bürgen durch den Gläubiger erforderlich (BGH, Urteil vom 14. Januar 1998 - XII ZR 103/96, WM 1998, 443, 446; MünchKommBGB/ Habersack, 5. Aufl., § 774 Rn. 4).
BGH, URTEIL vom 2.3.2013, Az. II ZR 118/11 Dies ist regelmäßig der Fall, wenn die Leistung fällig ist, § 271 Abs. 1 BGB (BGH, Beschluss vom 25. Januar 2012 -XII ZB 461/11, NJW-RR 2012, 579 Rn. 14; vgl. auch BGH, Urteil vom 5. Mai 2010 - III ZR 209/09, BGHZ 185, 310 Rn. 21).
ArbG Herne, Urteil vom 3.1.2012, Az. 1 Ca 1751/10 Das setzt grundsätzlich die Fälligkeit des Anspruches im Sinne von § 271 BGB voraus; da erst von diesem Zeitpunkt an der Gläubiger mit Erfolg die Leistung fordern und gegebenenfalls der Ablauf der Verjährungsfrist durch Klageerhebung unterbinden kann (BGH v.08.07.2007, XI ZR 230/07, mwN, juris).
AG Köln, Urteil vom 2.10.2010, Az. 124 C 378/10 Für die laufende Prämienzahlung ist zur Bestimmung der Fälligkeit aus § 271 Absatz 1 BGB abzustellen (OLG Köln, Beschluss vom 9. Juli 2010, Aktenzeichen 20 U 51/10).
LAG Hamm, Urteil vom 4.7.2010, Az. 17 Sa 559/10 165Stundung bedeutet das vertraglich vereinbarte Hinausschieben der Fälligkeit einer Forderung bei Bestehenbleiben der Erfüllbarkeit (BGH 25.03.1998 – VIII ZR 298/97, NJW 1998, 2060; Palandt-Grüneberg, a.a.O.§ 271 BGB Rdnr. 12).
BGH, URTEIL vom 1.6.2010, Az. II ZR 57/09 Der Anspruch auf Zahlung eines Auseinandersetzungsguthabens entsteht - ebenso wie der Verlustausgleichsanspruch - grundsätzlich mit dem Ausscheiden des Gesellschafters (Senat, BGHZ 88, 205, 206; Urt. v. 11. Juli 1988 - II ZR 281/87, ZIP 1988, 1545; v. 14. Juli 1997 - II ZR 122/96, ZIP 1997, 1589) und kann nach seiner Fälligkeit geltend gemacht bzw. mit Klage durchgesetzt werden (§ 271 Abs. 2 BGB).
VGH München, Urteil vom 4.2.2010, Az. 14 B 08.2025 Sie ist insbesondere keine Stundung (vgl. Palandt/Grüneberg, BGB, Rd.Nr. 13 zu § 271 BGB, BGH vom 11.12.1967 NJW 1968, 700).
OLG München, Urteil vom 3.1.2010, Az. 7 U 3869/09 Erst wenn eine entsprechende Parteivereinbarung nicht feststellbar ist und auch den Umständen des Falles keine Lösung der Fälligkeitsfrage zu entnehmen ist, ist nach § 271 Abs. 1 BGB von der sofortigen Fälligkeit des Befreiungsanspruches auszugehen (vgl. BGH VIII ZR 302/82, NJW 1984, 2151).
BGH, URTEIL vom 4.10.2009, Az. III ZR 113/09 Erst wenn eine entsprechende Parteivereinbarung nicht feststellbar ist und auch den Umständen des Falls ausnahmsweise keine Regelung zur Fälligkeit zu entnehmen ist, kann nach §271 Abs. 1 BGB von der sofortigen Fälligkeit des Befreiungsanspruchs ausgegangen werden (vgl. BGHZ aaO, S. 79).
LG Köln, Urteil vom 4.3.2007, Az. 27 O 284/05 Gem. § 271 I BGB kann der Gläubiger die Leistung sofort verlangen, wenn eine Zeit für die Leistung weder bestimmt noch aus den Umständen zu entnehmen ist (BGH NZM 2006, 340).
BGH, URTEIL vom 4.1.2007, Az. III ZR 159/06 17	cc) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind Klauseln, die, wie die hier maßgebende, ein Zahlungsziel einräumen, grundsätzlich als eine Leistungszeitbestimmung im Sinne von § 271 Abs. 2 BGB anzusehen und nicht lediglich als ein Verzicht auf die Durchsetzung eines schon früher fälligen Anspruchs oder als die Bestimmung des Verzugsbeginns (z.B. BGHZ 125, 343, 344, 348; BGH, Urteil vom 16. März 1994 -VIIIZR 246/92- NJW-RR 1994, 880, 881; vgl. auch Senatsurteil vom 16. Januar 1992 - III ZR 197/90- NJW 1992, 2086; ferner Larenz, Allgemeiner Teil des deutschen bürgerlichen Rechts, 7. Aufl., S. 258).
LAG Hamm, Urteil vom 3.8.2004, Az. 18 Sa 389/04 Wird hiervon Gebrauch gemacht, so betrifft die Änderung allein den Zeitpunkt, zu dem der Arbeitnehmer die Leistung 62verlangen kann, seine Forderung also im Sinne des § 271 BGB fällig wird und vom Arbeit-geber geschuldet wird (vgl. z.B. BAG, Urteil vom 24.10.2000 – 9 AZR 610/99 – NZA 2001, 663).
BGH, URTEIL vom 4.4.2003, Az. VII ZR 469/01 Diese Frist ergibt sich aus den Umständen, wenn, wie hier, eine Parteivereinbarung nicht mehr maßgebend ist (§ 271 Abs. 1 BGB; vgl. BGH, Urteil vom 8. März 2001 - VII ZR 470/99, BauR 2001,946 = ZfBR 2001,322 = NZBau 2001,389).