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Timestamp: 2019-06-26 03:14:55
Document Index: 299464120

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 7', '§ 17', '§ 16', '§ 18', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 30', 'BGH', '§ 42', '§ 42', 'BGH', '§ 42']

Rechtsprechung: NJW 1971, 384 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG München, 27.10.1970
https://dejure.org/1970,683
BGH, 01.12.1970 - VI ZR 108/69 (https://dejure.org/1970,683)
BGH, Entscheidung vom 01.12.1970 - VI ZR 108/69 (https://dejure.org/1970,683)
BGH, Entscheidung vom 01. Dezember 1970 - VI ZR 108/69 (https://dejure.org/1970,683)
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Anhänger - Parkverbotzone - Entladen - Nebenverrichtung
StVG § 7 Abs. 1 § 17; StVO § 16 § 18
NJW 1971, 384 (Ls.)
MDR 1971, 289
VersR 1971, 255
DB 1971, 672
Vielmehr ist erforderlich und ausreichend, dass der Unfall in einem nahen örtlichen und zeitlichen ursächlichen Zusammenhang mit einem bestimmten Betriebsvorgang oder bestimmten Betriebseinrichtung des Sattelschleppers gestanden hat (Urteile des BGH vom 1. Dezember 1970 - VI ZR 108/69, VersR 1971, 255 und vom 18. März 1969 - VI ZR 217/67, VersR 1969, 668 sowie die dort angeführten weiteren Entscheidungen).
89 Bei einem Unfall eines vorbeifahrenden Kraftfahrzeugs mit einer ordnungsgemäß abgestellten Arbeitsmaschine bzw. einem abgestellten Fahrzeug ist aber grundsätzlich von der vollen Haftung des Vorbeifahrenden auszugehen (BGH, VersR 1971, Seite 255; BGH, VersR 1963, Seite 585; OLG Hamm, DAR 1997, Seite 360; OLG Hamm, NZV 1995, Seite 402).
Soweit sich bei der Durchführung eines objektiven oder selbständigen Bußgeldverfahrens gemäß § 30 Abs. 4 OWiG weitere Fragen bezüglich verjährungsunterbrechender Wirkungen bestimmter Handlungen ergeben (vgl. Göhler, NJW 1971, 384; NJW 1979, 1436;… Peltzer, a.a.O.;… Pohl-Sichtermann, a.a.O., S. 208-213), braucht hierauf nicht eingegangen zu werden, da jedenfalls bis zum Tod des Betr.
Auf die Frage, ob das Abstellen des Lkw-Hängers eine Nebenverrichtung zum Ladevorgang beim Motorwagen darstellt (vgl. BGH NJW 1971, 384 zum alten Recht), kommt es deshalb nicht an.
OLG München, 27.10.1970 - 1 U 1212/70
https://dejure.org/1970,1251
OLG München, 27.10.1970 - 1 U 1212/70 (https://dejure.org/1970,1251)
OLG München, Entscheidung vom 27.10.1970 - 1 U 1212/70 (https://dejure.org/1970,1251)
OLG München, Entscheidung vom 27. Januar 1970 - 1 U 1212/70 (https://dejure.org/1970,1251)
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NJW 1971, 384
Wo von Rechts wegen die Grenzen hierfür liegen, kann nur im Einzelfall ermittelt werden (die Maßgeblichkeit der Umstände des Einzelfalls betonen für den Bereich des Zivilprozesses auch OLG München, Beschluss vom 27. Oktober 1970 - 1 U 1212/70 -, NJW 1971, S. 384 ; OLG Koblenz…, Beschluss vom 4. September 2002 - 9 WF 606/02 -, MDR 2003, S. 524).
Eine Partei kann einen ihr unbequemen Richter nicht durch Dienstaufsichtsbeschwerden, Strafanzeigen oder wiederholte erfolglose Ablehnungsgesuche in früheren Prozessen ausschalten (in Anknüpfung an BVerfG, 2. Kammer des Zweiten Senats, Beschluss vom 24. April 1996, 2 BvR 1639/94, NJW 1996, 2022; OLG München, Beschluss vom 27. Oktober 1970, 1 U 1212/70, NJW 1971, 384; Beschluss vom 25. Februar 1988, 28 W 994/88, NJW-RR 1988, 1535; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 28. Februar 1994, 5 AR 2/94 - 2, NJW-RR 1994, 766; OLG Dresden, Beschluss vom 8. August 2001, 10 Abl 19/01, FamRZ 2002, 830).
Eine Partei kann einen ihr unbequemen Richter nicht durch Dienstaufsichtsbeschwerden, Strafanzeigen oder wiederholte erfolglose Ablehnungsgesuche in früheren Prozessen ausschalten (BVerfG, 2. Kammer des Zweiten Senats, Beschluss vom 24.04.1996 - 2 BvR 1639/94 - NJW 1996, 2022; OLG München, Beschluss vom 27.10.1970 - 1 U 1212/70 - NJW 1971, 384; Beschluss vom 25.02.1988 - 28 W 994/88 - NJW-RR 1988, 1535; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 28.02.1994 - 5 AR 2/94 - 2 - NJW-RR 1994, 766; OLG Dresden: Beschluss vom 08.08.2001 - 10 Abl 19/01 - FamRZ 2002, 830; Zöller/Vollkommer, ZPO;… 30. Auflage 2014, § 42 Rn. 29 i.V.m. Rn.6).
OLG Koblenz, 04.09.2002 - 9 WF 606/02
Befangenheitsgesuch; Strafanzeige gegen einen Richter als Ablehnungsgrund; …
Beleidigt aber eine Partei einen Richter indem sie ihn, wie der Antragsteller, als Rechtsbeuger und Begünstiger eines Straftäters bezeichnet, muss der Richter die Partei in ihre Schranken verweisen dürfen, auch indem er Strafanzeige gegen sie erstattet, ohne deshalb als befangen betrachtet zu werden (…MüKo-Feiber ZPO, 2. Aufl., § 42 Rnr. 18; OLG München NJW 1971, 384, 385).
Durch Angriffe auf den Richter (wie Dienstaufsichtsbeschwerden, Anträge auf Einleitung von Disziplinarmaßnahmen, wiederholte Ablehnungsgesuche in früheren Prozessen) kann ein Beteiligter einen ihm unbequemen Richter nicht ausschalten (Beschluß des OLG München vom 27. Oktober 1970 I U 1212/70, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1971, 384).
Andernfalls könnte durch ungerechtfertigte Angriffe auf den Richter ein Verfahrensbeteiligter einen ihm unbequemen Richter nach Belieben ausschalten und das Verfahren verzögern (BGH NJW 1962, 748/749; OLG München NJW 1971, 384;… Zöller/Vollkommer, § 42 Rn. 29).