Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/521067_Ausstattung_von_39_Haltestellen_in_Ludwigsburg_mit_Anlagen_zur_Dynamischen_Fahrgastinformation_2019_Ludwigsburg
Timestamp: 2019-05-20 22:26:22
Document Index: 369547711

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 124', '§ 53', '§ 134', '§ 160', '§ 97', '§ 134']

Öffentliche Ausschreibung 2019 Ausstattung von 39 Haltestellen in Ludwigsburg mit Anlagen zur Dynamischen Fahrgastinformation (DFI). Ausgeschrieben wird ein schlüsselfertiges DFI-System. Referenznummer der Bekanntmachung: LB-ZVS-2019-0010 2019-03-12
Ausstattung von 39 Haltestellen in Ludwigsburg mit Anlagen zur Dynamischen Fahrgastinformation ...
Ausstattung von 39 Haltestellen in Ludwigsburg mit Anlagen zur Dynamischen Fahrgastinformation (DFI). Ausgeschrieben wird ein schlüsselfertiges DFI-System. Referenznummer der Bekanntmachung: LB-ZVS-2019-0010
Kontaktstelle(n): Fachbereich Organisation und Personal, Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 71419103017
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16949645921-52225fd1a99c987d
Ausstattung von 39 Haltestellen in Ludwigsburg mit Anlagen zur Dynamischen Fahrgastinformation (DFI). Ausgeschrieben wird ein schlüsselfertiges DFI-System.
Referenznummer der Bekanntmachung: LB-ZVS-2019-0010
Ausstattung von Haltestellen mit Anlagen zur Dynamischen Fahrgastinformation (DFI).
Die Stadt Ludwigsburg verfügt über 27 Anzeiger zur Dynamischen Fahrgastinformation (DFI) am ZOB und an ausgewählten Haltestellen im Stadtgebiet. In einer zweiten Ausbaustufe sollen nun eine Reihe an Haltestellen in der Kernstadt und in den Stadtteilen mit Anzeigern ausgestattet werden.
Die wesentlichen Ziele dieses Vorhabens lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Lieferung und Installation von 39 doppelseitigen DFI-Anzeigern (TFT, 46 Zoll Diagonale) mit Anzeigersoftware einschließlich Masten und Vorlesefunktion (Text-to-Speech),
- Einrichtung und Inbetriebnahme einer DFI-Verwaltungssoftware (multibenutzerfähig, mandantenfähig, browserbasierte Bedienung/Überwachung/Administrierung) einschl. Wartung und Service,
- Einrichtung einer Datenschnittstelle zur VVS-Datendrehscheibe (TRIAS, VDV 431-2) zur Anforderung von Bus- und Bahn-, Soll- und Ist-Daten,
- Selbständiger und autonomer Betrieb der Anlagen, überwacht vom Fachbereich Tiefbau und Grünflächen nach einer kurzen Einführungs- und Schulungsphase.
Ausgeschrieben wird ein schlüsselfertiges DFI-System.
Qualitätskriterium - Name: Qualität des Systems (Funktionalität, Ästhetik, Umsetzung und Betrieb/Nachhaltigkeit) / Gewichtung: 40,00
Ende: 08/12/2019
Bieterfragen sind bis spätestens 8.4.2019, 12.00 Uhr, ausschließlich über das Vergabeportal einzureichen. Die Auftraggeberin behält sich die Beantwortung auch später eingehender Fragen vor.
Für die Informationsübermittlung wird ausschließlich der unter Ziff. I.3 genannten Zugang verwendet. Nur Bieter, welche sich registrieren, werden über Informationen der Auftraggeberin aktiv informiert.
Bieter sowie Mitglieder einer Bietergemeinschaft haben jeweils einzeln folgende Nachweise und Erklärungen mit ihrem Angebot vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbereich nachweisen muss, den es übernehmen soll.
Kann einer der geforderten Nachweise aus einem berechtigten Grund nicht erbracht werden, so kann der Nachweis durch Vorlage anderer geeigneter Unterlagen erbracht werden. Die Vergabestelle behält sich vor, bei Abgabe des Angebots nicht beigefügte Erklärungen und Nachweise nachzufordern. Werden nachgeforderte Unterlagen jedoch nicht fristgemäß vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen.
Bietergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach - sei es als einzelnes Unternehmen, Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer - an diesem Vergabeverfahren beteiligen, können wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden.
Vorstehende Vorgaben finden auch bei der Vorlage von Eignungsnachweisen gemäß Ziff. III.1.2) (Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) sowie III.1.3) (technische Leistungsfähigkeit) Anwendung.
1.1.1) Die Bieter haben ihrem Angebot einen aktuellen Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufsregister (Handelsregister, Handwerkskammer etc.) beizulegen. (Bei Bietern aus einem anderen Mitgliedsstaat eine gleichwertige aktuelle Bescheinigung des Ursprungs- oder Herkunftslandes des Bieters mit Übersetzung ins Deutsche; falls keine Eintragungspflicht im Handelsregister besteht: eine formlose Erklärung, weshalb für die Bieter keine Eintragungspflicht besteht und darüber, wer die vertretungsberechtigten Personen sind). Hierfür ausreichend ist ein Ausdruck aus dem elektronischen Informations- und Kommunikationssystem, über das die Daten aus den Handeslregistern abrufbar sind.
1.1.2) Aktuelle Bescheinigung der Berufsgenossenschaft über die Bezahlung der Beiträge.
1.1.3) Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt und Krankenkasse.
1.1.4) Zum Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen haben die Bieter ihrem Angebot eine Eigenerklärung zur Eignung und zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen beizufügen.
1.2.1) Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB nicht vorliegen, ebenso für Nachunternehmer.
1.2.2) Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe nach § 124 GWB nicht vorliegen, ebenso für Nachunternehmer:
- Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Unternehmens das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren nicht eröffnet oder die Eröffnung nicht beantragt oder dieser Antrag mangels Masse nicht abgelehnt worden ist,
- Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung erfüllt wurde,
- Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben erfüllt wurde,
- Eigenerklärung, dass umwelt-, sozial- und arbeitsrechtliche Verpflichtungen erfüllt wurden.
1.2.3) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz in den vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
1.2.4) Eigenerklärung über die Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.
1.2.5) Nachweis über eine Haftpflichtversicherung für Personenschäden i. H. v. 2 000 000 EUR, für Sachschäden i. H. v. 1 000 000 EUR und für Vermögensschäden i.H.v. 100.000 EUR je Versicherungsfall. Falls die geforderten Mindestdeckungssummen nicht bereits in der geforderten Höhe bestehen, erklärt der Bieter, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen bzw. angepasst wird für die gesamte Dauer der Auftragsausführung. Die Risikodeckung ist spätestens vor Zuschlagserteilung auf Anforderung durch den Auftraggeber nachzuweisen.
Die Eignung für die zu vergebende Leistung ist durch Eintragung in das Amtliche Verzeichnis Präqualifizierter Unternehmen (AVPQ) oder vorläufig entweder durch das ausgefüllte Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) mit dem Angebot nachzuweisen. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" bzw. der EEE angegebene Bescheinigungen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung der Vergabestelle vorzulegen. Für Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Die Betriebshaftpflichtversicherung muss folgende Mindestdeckungssummen erfüllen:
Personenschäden: 2 000 000 EUR
Sachschäden: 1 000 000 EUR
Vermögensschäden: 100 000 EUR
Der Nachweis erfolgt durch die Vorlage von Referenzen des Bieters über vom Bieter in den letzten 3 Jahren vergleichbare Liefer- und Dienstleistungsaufträge. Bieter können sich zum Nachweis der fachlichen Eignung auf die Referenzen Dritter berufen, wenn sie nachweisen, dass deren Leistungen oder Einrichtungen dem Bieter während der Vertragslaufzeit tatsächlich und unwiderruflich zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine entsprechende Erklärung des Dritten, auf dessen Referenzen der Bieter sich beruft, zu erbringen.
1) Erwartet werden mindestens 3 abgenommene Referenzprojekte mit folgenden Angaben:
- Ansprechpartner mit Telefonnummer beim AG,
- Ort der Ausführung,
- Inbetriebnahmedatum und
Die Abnahme der jeweiligen Referenz darf nicht länger als 3 Jahre als das Submissionsdatum dieses Vorhabens zurückliegen. Alle in 2. beschriebenen technischen Funktionen sind nachzuweisen. Falsche Angaben bei den Referenzen führen zwingend zum Ausschluss vom Vergabeverfahren.
Die Referenzen sind bereits mit Angebotsabgabe vorzulegen.
2) Die Referenzen umfassen folgende technische Nachweise und Funktionen:
- Projekte mit DFI-Anzeigen im Außenbetrieb (TFT, doppelseitig, mehr als 15 Anzeiger pro Projekt, mindestens 3 Referenzen,)
- Projekte mit einer Anbindung einer DFI-Verwaltung an eine Datendrehscheibe oder an ein ITCS für den Austausch von Soll- und Ist-Daten mit Protokollen wie z. B. VDV453 DFI-Dienst, EFA-XML, TRIAS oder SIRI-SX etc. verwirklicht wurde (mindestens 3 Referenzen),
- Projekte mit einer mandantenfähigen DFI-Verwaltung mit Zuordnung von Anzeigern, Benutzern und Administratoren zu unterschiedlichen Mandanten (mindestens 2 Referenzen).
3) Zur Klarstellung wird darauf hingewiesen, dass es dem Bieter natürlich gestattet ist, mehr als 3 vergleichbare Referenzprojekte nachzuweisen, welche die unter Ziff. 1 und 2 aufgeführten Aspekte umfassen. Die Auftraggeberin wird die Referenzen umfassend prüfen und auswerten. Die unter Ziff. 2 Spiegelstrich 1 bis 3 aufgeführten technischen Nachweise und Funktionen können durch 3 Gesamtprojekte, welche alle Kriterien erfassen und /oder mehrere Einzelreferenzen erbracht werden, welche nur bestimmte Teilkriterien abdecken.
Die Bieter sowie ggf. von diesen vorgesehenen Nachunternehmer bzw. Verleihunternehmer haben die in den Vergabeunterlagen enthaltenen Erklärungen (u. a. zur Tariftreue und Mindestlohnzahlungen) nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz - LTMG abzugeben. Für den Fall der nicht vertragsgerechten Erfüllung von nach dem LTMG übernommenen Verpflichtungen gelten die in den Vergabeunterlagen enthaltenen Vertragsstrafen und sonstigen Rechtsfolgen.
- Ab 18.10.2018 sind öffentliche Auftraggeber grundsätzlich verpflichtet, alle EU-weiten Vergaben elektronisch zu veröffentlichen, die Vergabeunterlagen unentgeltlich und uneingeschränkt anhand elektronischer Mittel zur Verfügung zu stellen sowie die Kommunikation mit Bietern und Lieferanten elektronisch zu führen.
Unternehmen haben ab diesem Zeitpunkt nach § 53 (1) VgV ihre Angebote mithilfe elektronischer Mittel zu übermitteln. Die Stadt Ludwigsburg stellt daher ihre Ausschreibungen über die Vergabeplattform http://www.vergabe24.de des Staatsanzeigers Baden-Württemberg zur Verfügung. Was bedeutet das für Unternehmen, wenn sie an Ausschreibungen der Stadt Ludwigsburg teilnehmen wollen?
- Download der Vergabeunterlagen über die angegebene URL oder das Kiosk-System,
- Download der Software "Bietercockpit" für die Angebotserstellung,
- Registrierung auf der Vergabeplattform, dadurch,
- automatische Benachrichtigung bei Änderungen der Vergabeunterlagen,
- verschlüsselte elektronische Kommunikation mit der Stadt Ludwigsburg,
- verschlüsselte elektronische Angebotsabgabe,
- Telefonischer Support bei Ausschreibungen durch den Staatsanzeiger Baden-Württemberg unter +49 711 66601 476,
- Elektronische Sicherstellung, dass Angebote nicht vor Ablauf der Abgabefrist eingesehen werden können.
- Zu Ziffer I.3) "Kommunikation":
Die Abwicklung des Vergabeverfahrens erfolgt über die elektronische Vergabeplattform Vergabe 24 des Staatsanzeigers Baden-Württemberg. Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich elektronisch über den entsprechenden
Zugang auf der vorgenannten Plattform zur Verfügung. Ein postalischer Versand der Vergabeunterlagen in Papierform erfolgt nicht.
- Zu Ziffer I.3) "Kommunikation; weitere Auskünfte erteilt":
Anfragen von Bewerbern oder Bietern im Rahmen dieses Vergabeverfahrens sind bis zu der in den Vergabeunterlagen genannten Frist ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform Vergabe24 des Staatsanzeigers Baden-Württemberg an die ausschreibende Stelle zu richten. Hierzu ist eine (kostenlose) Registrierung unter dem entsprechenden Zugang auf der vorgenannten Plattform erforderlich. Auskünfte im Zuge des Vergabeverfahrens werden von der ausschreibenden Stelle ebenfalls ausschließlich schriftlich über die elektronische Vergabeplattform Vergabe24 des Staatsanzeigers Baden-Württemberg erteilt. Mündliche Auskünfte und Erklärungen haben keine Gültigkeit. Verbindlicher Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen werden nur die schriftlich übermittelten Antworten.
Es gilt die am 18.4.2016 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen).
- § 134 GWB Informations- und Wartepflicht:
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Tage.
- § 160 GWB Einleitung, Antrag:
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend machen kann. Dabei ist dazulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 bleibt unberührt,