Source: http://www.bilanzbuchhaltung.or.at/desktopdefault.aspx/tabid-82/
Timestamp: 2013-12-08 22:20:33
Document Index: 220615365

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 14', '§ 24', '§ 29', '§ 26', '§ 31', '§ 36', '§ 39', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 53', '§ 55', '§ 62', '§ 66', '§ 63', '§ 61', '§ 40', '§ 109', '§ 18', '§ 2', '§ 4', '§ 18', '§ 3', '§ 221', '§ 98', '§ 32', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 77', '§ 98', '§ 98', '§ 98', '§ 2', '§ 14', '§ 2', '§ 95', '§ 165', '§ 40']

Paritätische Komission - Aktuelles
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Bilanzbuchhaltungsgesetz 2014 Mit 1.1.2014 tritt ein neues Bilanzbuchhaltungsgesetz (BibuG 2014) in Kraft.
Berechtigungsumfang für Bilanzbuchhalter, Buchhalter und Personalverrechner §§ 2,3,4 BibuG
Inhalte der Fachprüfungen § 14-21 BibuG
Bestellungsverfahren § 24 BibuG
Anerkennungsverfahren §§ 29 ff BibuG
Eintragung in das Register § 26 Abs. 2 BibuG,§ 31 Abs. 2 BibuG
Aufträge und Bevollmächtigung § 36 BibuG
Verschwiegenheitspflicht/ Zeugenentschlagungsrecht § 39 BibuG
Ruhen/Wiederaufnahme der Befugnis § 41 BibuG
Weitere Meldepflichten § 42 BibuG
Maßnahmen zur Verhinderung der Geldwäsche und Terrorismusbekämpfung §§ 43 bis 52 BibuG
Suspendierung § 53, 54 BibuG
Erlöschen der Berechtigung §§ 55 ff BibuG
Berufsvergehen - Disziplinarrecht § 62 BibuG
Mitgliedschaft der Berufsberechtigten § 66 BibuG
Behörde- WKÖ, Präsident § 63 BibuG
Instanzenzug bei Bescheiden der Behörde
-> berufliche fachliche Tätigkeit im Rechnungswesen
-> Geordnete wirtschaftliche Verhältnisse
-> Vermögensschadenhaftpflichtversicherung auch für BH und PV
-> Prüfung nicht älter als 7 Jahre, sonst Verfall bzw. Nachweis von beruflicher fachlicher Tätigkeit
Meisterprüfungsstelle nimmt Prüfungen ab
Voraussetzungen für den Antritt -> fachliche Tätigkeit fällt weg
ex-post nur schriftliche Prüfungen!
Anrechnung von Praxis bei Buchhaltern und Personalverrechnern für Bilanzbuchhalterbefugnis
ex-ante Anerkennung nur von schriftlichen und mündlichen Prüfungen von AI möglich - Befristet auf 3 Jahre!
Kriterien: Ablauf der Prüfung; Prüfungsinhalte, Dauer der Prüfung; Qualifikation der Prüfer
Mindestens 3 Personen; auf 5 Jahre von der Behörde bestellt, ein Vorsitzender, Dirimierungsrecht
mögliche Beratung bei ex-post Anrechnung von schrifltichen Prüfungen
obligatorische Beratung bei ex-ante Anerkennung von Prüfungen
ausdrücklich auch für gewerberechtliche Geschäftsführer
BH und PV je 15 UE, BIBU 30 UE, gesamt höchstens 30 UE!
Strafdrohung bei wiederholter Verletzung § 61 Abs. 3 BibuG
Zweigstellen ohne verpflichtenden Zweistellenleiter
Stellvertretung z.B. bei Suspendierungen § 40 BibuG
Bilanzbuchhaltungsgesetz 2014 (.pdf)
Arbeitnehmerveranlagung - Übermittlung ab sofort über Finanzonline Bilanzbuchhalter und Personalverrechner können für ihre Klienten die Arbeitnehmerveranlagung für die letzten 5 Jahre durchführen. Die vom Klienten unterfertigte Arbeitnehmerveranlagung ist 7 Jahre lang am Berufssitz des Bilanzbuchhalters/Personalverrechners aufzubewahren. Die Übermittlung der Arbeitnehmerveranlagung ist sowohl über Finanzonline als auch mittels Papier-Formular möglich. Die Formulare können unter folgendem Link bestellt werden: http://www.bmf.gv.at/service/allg/feedback/_start.asp?FTyp=STFBL1. Überblick über die Vorgehensweise der Übermittlung der Arbeitnehmerveranlagung als elektronischer Bote: Der Bilanzbuchhalter (Personalverrechner) steigt in FinanzOnline mit seinen eigenen Zugangsdaten ein.
Der Bilanzbuchhalter (Personalverrechner) wählt im Dialogverfahren zur Steuernummer des Kunden die Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung des betreffenden Jahres.
Dem Bilanzbuchhalter (Personalverrechner) wird im Zwischenfenster der Text zum "Elektronischen Boten" angezeigt. Nach Bestätigung dieser Zwischenseite kann der Bilanzbuchhalter (Personalverrechner) die Eingaben der Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung im Dialogverfahren tätigen, wobei ihm die Lohnzettel und Bescheinigungen nach § 109 EStG des betreffenden Kunden zur Verfügung stehen. Gleichzeitig mit dieser Bestätigung erhält der Klient eine schriftliche Verständigung.
Der Bilanzbuchhalter (Personalverrechner) sendet die Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung ab.
FinanzOnline Zugang für ehemalige GBH (jetzt BH und PV) Löschung der Berechtigung GBH Falls Sie als ehemaliger GBH einen Bescheid über den Widerruf der Akteneinsicht in automationsunterstützter Form erhalten haben, ersuchen wir Sie dagegen Berufung einzubringen. Weitere Informationen finden Sie auf http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&stid=687841&dstid=8705&opennavid=47530
Ursache dieses Schreibens ist, dass einige Finanzämter die Zuordnung der neuen Befugnisse "Buchhalter" und "Personalverrechner" nach BibuG erst nach Löschung der Berechtigung "Gewerblicher Buchhalter" vorgenommen haben. Es ist daher erforderlich, dass Sie gegen diesen Bescheid Berufung einbringen und dass das Finanzamt die Vollmachten neu setzt.
SVA-Versicherung für ehemalige KWT BIBU bzw. SBH Die Daten der ehemaligen KWT-Bilanzbuchhalter und Selbständigen Buchhalter (jetzt auch Bilanzbuchhalter) wurden am 9.1.2013 an die Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft übermittelt.
Sie sollten innerhalb von 7-10 Tagen eine E-Card zugesendet bekommen.
Falls Sie diese E-Card noch nicht erhalten haben, in der Zwischenzeit einen Arzt konsultieren müssen, dann gibt es zur Abklärung des Versicherungsstandes folgende Varianten:
Der Arzt gibt sich mit der Erklärung der nachfolgenden rückwirkenden Einbeziehung zufrieden und die Abrechnung erfolgt, sobald der Versicherungsschutz über die E-Card-Abfrage bestätigt wird.
Seitens der Ordinationshilfe wird der Versicherungsschutz hinterfragt, wobei die MitarbeiterInnen der SVA dahingehend geschult sind, den Sachverhalt entsprechend darzulegen.
In ganz dringenden Einzelfällen (vor allem in jenen, in denen ein Arzt/eine Ärztin die verspätete Abrechnung über die E-Card ablehnt und der/die Versicherte als Privatpatient behandelt werden müsste) können die SVA-Landesstellen mittels einer Onlineeingabe den Krankenversicherungsanspruch nach (telefonischer) Abklärung der Voraussetzungen für den Versicherungsschutz sofort aufbauen und dem Arzt müsste es mit seiner Ordinationskarte möglich sein, den aufrechten Krankenversicherungsschutz abzufragen.
Information für BIBU - SBH in der KWT Rundschreiben des Fachverbandes UBIT mit allen wesentlichen Änderungen ab 1.1.2013 Im Rundschreiben finden Sie alle wesentlichen Änderungen, die sich aufgrund der BibuG-Novelle BGBl. I Nr. 32/2012 für Sie ergeben:
Zuständige Ansprechpartner in den Landeskammern
Änderungen des Berechtigungsumfanges
Änderungen zu Finanzonline, Sozialversicherung, Kollektivvertrag, Bezeichnungspflichten, Verwendung von Logos etc.
Information für bisherige KWT-BIBU/SBH (.pdf)
Information für Gewerbliche Buchhalter Rundschreiben des Fachverbandes UBIT mit allen wesentlichen Änderungen ab 1.1.2013 Im Rundschreiben finden Sie die wesentlichen Änderungen, die sich aufgrund der BibuG-Novelle BGBl. I Nr. 32 /2012 ab 1.1.2013 für Sie ergeben:
Neuer Berechtigungsumfang nach Bilanzbuchhaltungsgesetz
Neue zuständige Bundesbehörde
Neue Pflichten wie Fortbildungsnachweis, Ruhendmeldung, Errichtung von Zweigstellen (bisher weitere Betriebsstätten)
Information für bisherige Gewerbliche Buchhalter (.pdf)
Tätigkeit des Bilanzbuchhalters und Personalverrechners ist "Sonderausgabe" Beratung und Übermittlung der Arbeitnehmerveranlagung fallen unter § 18 Abs. 1 Z 6 EStG Mit Schreiben vom 8.10.2012 hat das Bundesministerium für Finanzen bestätigt, dass Bilanzbuchhalter und Personalverrechner aufgrund der Befugniserweiterung (§ 2 Abs.1 Z 3 BibuG und § 4 Abs.1 Z 2 BibuG) ab 1.1.2013 unter die Regelung des § 18 Abs. 1 Z 6 EStG 1988 fallen.
Laut BMF bedarf es dafür keiner weiteren Ergänzungen im Einkommenssteuergesetz. Die Einkommenssteuer-Richtlinien werden im Rahmen der nächsten Wartung durch einen Verweis auf die Bestimmungen im BibuG zur Arbeitnehmerveranlagung angepasst.
Die Kosten der Bilanzbuchhalter und Personalverrechner sind somit ab 1.1.2013 als Sonderausgaben abzugsfähig.
BibuG-Novelle 2012 - Berechtigungsumfang Buchhalter und Personalverrechner Durch die Novelle zum Bilanzbuchhaltungsgesetz (BGBl. I Nr. 32/2012) erlischt mit 31.12.2012 die Berechtigung "Buchhalter" nach der Gewerbeordnung. An deren Stelle erhalten die bisher Berechtigten die Befugnis Buchhalter und/oder Personalverrechner nach dem Bilanzbuchhaltungsgesetz. Im Anhang finden Sie den novellierten Berechtigungsumfang für Buchhalter und Personalverrechner.
Berechtigungsumfang Buchhalter - Personalverrechner (.pdf)
FinanzOnline - Zugang für Buchhalter Seit 1.9.2012 Ust-Voranmeldung, Zusammenfassende Meldung und Akteneinsicht auf elektronischem Weg Im Rahmen der BibuG-Novelle wurde der Berechtigungsumfang von Buchhaltern nach § 3 BibuG um die Vertretung und die Abgabe von Erklärungen in Angelegenheiten der unterjährigen Umsatzsteuervoranmeldungen einschließlich der zusammenfassenden Meldungen und die Akteneinsicht auf elektronischem Wege ergänzt.
Mit dem Bundesministerium für Finanzen wurde das beiliegende Informationsschreiben für die Integration der Buchhalter als berufsmäßige Parteienvertreter in FinanzOnline zusammengestellt. Wir weisen darauf hin, dass eine Vorlage der Klientenvollmachten durch die Buchhalter beim Finanzamt erforderlich sein wird. FinanzOnline - Bilanzbuchhalter Ermittlung der Steuernummer Es wurde uns mitgeteilt, dass ab sofort Bilanzbuchhalter bei Kenntnis der Sozialversicherungsnummmer auch die Steuernummer des Klienten ermitteln können.
Bilanzbuchhaltungsgesetz - Novelle BGBl. I Nr. 32/2012 Information der Paritätischen Kommission 28. 3. 2012
Der Nationalrat hat in seiner heutigen Sitzung Änderungen des Wirtschaftstreuhandberufsgesetzes (WTBG) und des Bilanzbuchhaltungsgesetzes (BibuG) beschlossen. Diese Änderungen betreffen alle Buchhaltungsberufe.
a) Die bisherigen Bilanzierungsgrenzen werden durch eine Neuregelung ersetzt, die sich an das Unternehmensgesetzbuch § 221 Abs. 1-3 anlehnt. Künftig sollen Bilanzbuchhalter Bilanzen für mehr Kunden erstellen dürfen (Bilanzsumme bis 4,84 Mio €, Umsatzsumme bis 9,68 Mio. €).
b) Bilanzbuchhalter können für die Arbeitnehmerveranlagung beraten, die Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung abfassen und diese elektronisch an die Abgabenbehörden übermitteln.
c) Bilanzbuchhalter können bereits nach 5 jähriger Berufspraxis zur Steuerberater-prüfung antreten. Die bisherige Voraussetzung einer Mitgliedschaft bei der KWT entfällt.
a) Das Wahl- und Wechselrecht der Kammerzugehörigkeit. Künftig können Bilanzbuchhalter ausschließlich Mitglieder der WKÖ sein.
b) Die Möglichkeit als Bilanzbuchhalter Zweigstellenleiter einer Steuer-beratungsgesellschaft zu sein, wird abgeschafft. Nicht betroffen ist die weiterhin bestehende Möglichkeit einer interdisziplinären Gesellschaft mit Steuerberatern.
a) Die Buchhalter können die Vertretung und Abgabe von Erklärungen in Angelegenheiten der unterjährigen Umsatzsteuervoranmeldung (einschließlich der zusammenfassenden Meldungen) übernehmen und erhalten dafür Akteneinsicht auf elektronischem Wege (FinanzOnline). Dieser Punkt tritt bereits mit 25.4.2012 in Kraft
b) Die Personalverrechner können für die Arbeitnehmerveranlagung beraten, die Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung abfassen und diese elektronisch an die Abgabenbehörden übermitteln.
Bestehende Mitgliedschaften von Bilanzbuchhaltern und Bilanzbuchhalter-gesellschaften bei der KWT enden am 31.12.2012. Diese sind ab 1.1.2013 Mitglied der Wirtschaftskammern (Fachgruppen UBIT). Dies gilt auch für Personen, die sich im Steuerberater-Prüfungsverfahren befinden. Besitzt ein Mitglied auch eine Berufsberechtigung als Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, geht die Mitgliedschaft für die Berufsberechtigung Bibu ebenfalls in die WKÖ über. Damit verbunden ist der Wegfall der bisherigen speziellen Bestimmungen für Bilanzbuchhaltergesellschaften in der KWT (z.B. Vorschrift der Berufsbezeichnung,). Es gelten dann die für die WKÖ-Mitglieder schon bestehenden Regelungen für Gesellschaften(im wesentlichen die Gewerbeordnung)..
a) Bisherige Selbständige Buchhalter und Gesellschaften Selbständiger Buchhalter erhalten ab 1.1.2013 die Berufsbezeichnung und Berufsberechtigung Bilanzbuchhalter. Ein eigener Antrag zur öffentlichen Bestellung ist nicht notwendig. Ausgenommen sind solche Personen/Unternehmen, die am Stichtag bereits die Berufsberechtigung Bilanzbuchhalter besitzen. In diesem Fall erlischt die Berufsberechtigung SBH, eine zweite Berechtigung Bilanzbuchhalter kann von derselben physischen oder juristischen Person nicht erworben werden. Auch eine Weitergabe/Verkauf der Berechtigung SBH ist nicht möglich.
b) Selbständige Buchhalter, die auf Grund der Bestimmungen des BibuG § 98 Abs 9 und 10 in der KWT verblieben sind, werden als Bilanzbuchhalter Mitglied der Wirtschaftskammern.
6. Bisherige Gewerbliche Buchhalter werden Buchhalter und/oder Personalverrechner lt. BibuG
Personen/Unternehmen, die am 31.12.2012 über eine aufrechte Gewerbeberechtigung als GBH verfügen, erhalten ab 1.1.2013 die Berufsberechtigungen Buchhalter und/oder Personalverrechner lt. BibuG. Aufgrund der Erweiterung dieser Berufsrechte (siehe Pkt 3. oben) bleibt der Berufsumfang praktisch gleich, jedoch erhalten sie durch die Verschwiegenheitsverpflichtung des BibuG das Zeugenentschlagungsrecht und unterliegen den Fortbildungsverpflichtungen. Als zuständige Behörde tritt die Paritätische Kommission Bilanzbuchhaltungsberufe an die Stelle der jeweiligen lokalen Gewerbebehörde.
Kommentar der Paritätischen Kommission
Die BibuG Novelle bringt eine Reihe grundlegender Veränderungen. Neben den Änderungen der Berufsrechte ist die Zusammenfassung bisheriger unterschiedlicher Buchhaltungsberufe auf nunmehr drei hervorzuheben. Die gesetzliche Mitgliedschaft ist nun ausschließlich in den Wirtschaftskammern möglich, der Zugang zur Steuerberaterprüfung wird erleichtert, um mehr Durchlässigkeit der beruflichen Entwicklung zu ermöglichen.
Da das beschlossene Gesetz keinerlei Übergangsregelungen oder Durchführungsbestimmungen vorsieht, ist eine Reihe von administrativen und Abgrenzungsfragen derzeit noch offen. Auch die umfangreichen Vorschläge der Paritätischen Kommission für Änderungen und Vereinfachungen wurden nicht berücksichtigt. Die Paritätische Kommission wird alle betroffenen Organisationen und das Bundesministerium für Wirtschaft, Jugend und Familie einladen, in speziellen Arbeitskreisen eine schnellstmögliche Klärung herbeizuführen, damit den betroffenen Berufsberechtigten eine komplette Information zur Verfügung gestellt werden kann.
Abschließend erinnern wir, dass die derzeitige Gesetzeslage jedenfalls bis zum 31.12.2012 gültig ist.
In diesem Ordner finden Sie weiters Informationen zu folgenden Themen:
Modernisierte Richtlinie über Berufsqualifikationen für mehr EU-weite Mobilität
Kommission will tiefgreifende Reform der Abschlussprüfungen Noch immer keine Vereinfachungen für kleine GmbHs
Europa: Starke Konzentration auf dem Markt für Wirtschaftsprüfer
On-Line Kurs Elektronisches Verfahren zu den MWSt-Erstattungen
Gewerbliches Nebenrecht umfaßt auch reglementierte Gewerbe
Förderung für ersten Mitarbeiter bei EPU
Neues reglementiertes Gewerbe: Wertpapiervermittler
Neue Berufsbilder für WKÖ-Mitglieder
Vereinfachung der Rechnungslegungsrichtlinien wird europäische Priorität
Neue Regeln zum Schutz von geistigem Eigentum
Lehrberufspaket 2011 - neuer Lehrberuf Steuerassistent
Facebook, Twitter und Co. auch für den Bilanzbuchhalter und seine Klienten ?
Neue EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Zahlungsverzug
Wifo zur Arbeitsmarktöffnung - Kein großer Ansturm zu erwarten
Studie: Dienstleistungslandschaft in Österreich
Starthilfe für innovative Unternehmen im Dienstleistungsbereich
Rundschreiben der KWT zur Mitgliedschaft der Bilanzbuchhalter
Das Europäische Justizportal ist online
Gemeinsame Körperschaftssteuer-Bemessungsgrundlage der EU
Rot-Weiß-Rot Karte beschlossen
48 Prozent der Betriebe nutzen soziale Medien
Öffentliches Register der Abschlußprüfer
Insolvenzen 2010 gesunken
Konsultation zu Richtlinie über Berufsqualifikationen und Berufsausweis eröffnet
Deutscher Rechnungswesenkongress 2011 Subventionen zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen Urheberrechtsabgabe - und kein Ende in Sicht
In Österreich gibt es 225.592 EPUs
Kommission für beschleunigte Einführung von SEPA
Grünbuch für transparenteres Mehrwertsteuer-System
Kollektivvertrag 2011 für Mitgliedsbetriebe der WKÖ
Dienstleistungsbranchen 2010 klar im Aufwind
Ein-Personen-Unternehmen werden die produktivsten Manufakturen der Zukunft
Update zum Richtlinienvorschlag zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr
Grünbuch der Europäischen Kommission zur Abschlußprüfung
Neue Allgemeine Geschäftsbedingungen für Mitglieder der Wirtschaftskammern
Europa in Zahlen - Eurostat Jahrbuch 2010 veröffentlicht
EU-Parlament beschließt europäische Finanzaufsichtsbehörde
Gestalten Sie die europäische Politik mit
Intelligente Regulierungen auf europäischer Ebene
Neugründung von Unternehmen boomt wieder
Voraussichtlicher Endtermin zum Umstieg auf SEPA
Erster elektronischer Zustelldienst nimmt den Betrieb auf
Count IT gewinnt Rechnungswesen-Constantinus 2010
Von der Kranken- zur Gesundheitskasse
Elektronischer Bilanzdatentransfer jetzt auch mit dem Austria Wirtschaftservice
EU-Kommission klagt Österreich wegen wettbewerbsverzerrender Berufsrechte im Steuerwesen
Änderungen in der Umsatzsteuer-Meldung
Alfred Harl als Fachverbandsobmann UBIT wiedergewählt
Studie zur Erschließung von Kosten und Nutzen etwaiger Änderungen der Bilanzrichtlinien
Klaus Hübner as KWT-Präsident wiedergewählt
Bilanzbuchhalterjahrbuch 2010
Forum sucht neue Strategien zur KMU-Finanzierung
Betriebsnachfolge - die attraktive Alternative zur Betriebsgründung
Abschlussprüfer - Qualitätssicherung
Änderung der Auftragsbedingungen (KWT-Mitglieder)
E-Rechnung: Finanzminister-Einigung auf EU-Ebene
Gewählte Vertreter der Buchhaltungsberufe in den Interessenvertretungen
CORDIS - Informationsdienst der Europäischen Union
2. Europäische KMU-Woche
Europäisches Parlament verlangt Prüfung der Einführung von Steuern auf Finanzgeschäfte
Subventionen zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU
Einigung über neues Insolvenzverfahren
Neue internationale Bilanzierungsstandards
Gründung und Aufbau junger innovativer Unternehmen
Kollektivvertrag 2010 für Angestellte bei KWT-Mitgliedern
Änderung des BibuG (eingetragene Partnerschaft)
Internet-Unternehmensserviceportal startet österreichweit
Vorsitzwechsel in der Paritätischen Kommission
Dienstleistungsrichtlinie - On-Line Portal
EU- Kommission veröffentlicht Leitfaden zur Richtlinie über Berufsqualifikationen
Kollektivvertragliche Änderungen für WKO-Mitglieder
Erweiterung der elektronischen Einbringungen in das Firmenbuch
GmbH-Reform: Verringerte Gründungskosten
Neuer E-Rechnungsstandard
Weitere Legislativvorschläge zur Verbesserung der Finanzaufsicht in Europa
Better Regulation - Bessere Rechtssetzung
Erhöhung der Rechnungslegungsgrenzen
Eurostat-Jahrbuch 2009 - Europäische Statistiken von A bis Z
3. Änderung der FinanzOnline Erklärungs-Verordnung
Elektronischer Bilanztransfer jetzt auch für WKÖ-Bilanzbuchhalter
Reform des Unternehmensinsolvenzrechtes
Unternehmensgründer brauchen professionelle Begleitung
IASB veröffentlicht Rechnungslegungsstandard für kleine und mittlere Unternehmen
erp-Kleinkredite auch für die Rechnungswesenberufe
Altersgerecht arbeiten - Arbeitsfähigkeit erhalten
E-Learning: Kurs über Mehrwertsteuer-Richtlinie kostenlos online abrufbar Parlamentsantrag: Arbeitnehmerveranlagung in das Berufsrecht der Bilanzbuchhalter aufnehmen
Regierungsvorlage: Änderungen in WTBG und Abschlussprüfung
EU- Dienstleistungsrichtlinie und Unternehmensgründunngen
Neues Tool 'Zahlen im Griff'
EU-Kommission eröffnet Verfahren gegen Österreich wegen Nichtumsetzung der Richtlinie zur Abschlussprüfung
Konsultationen zur mögliche Übernahme von ISA in der EU
Constantinus-Preis für Anwendungen im Rechnungswesen vergeben
EU-Kommission legt Pläne zu Finanzaufsicht-Reform vor
Zahl der Ein-Personen-Unternehmen auf neuem Höchststand
"Europa für Sie" - Das Portal für EU-weite Geschäftstätigkeit
Interdisziplinäre Gesellschaften von Bilanzbuchhaltern mit Wirtschaftstreuhandberufen erlaubt
Zahlungsverzug behindert Unternehmen
'Tax Compliance' und die österreichische Finanzverwaltung
Rechnungswesenreform in Deutschland
Europäisches Zahlungsverkehrssystem (SEPA)
Steuerreform 2009 - Details
Arbeitsbericht der Paritätischen Kommission März 2009
Änderungen in der Lohnsteuerberechnung durch Steuerreformgesetz 2009
EU-Kommission will Vereinfachung der Rechnungslegung für kleinste Unternehmen
Gleichbehandlung von Rechnungen in Papier- und elektronischer Form geplant
EU-Kommission will verbesserte Aufsicht für Rechnungslegung und Abschlußprüfung
Neue Datenbank informiert über europäische Finanz-Bildungsprogramme
Arbeitsbehelf 2009 der Sozialversicherung für Personalverrechner
Verfassungsgerichtshof entscheidet über Anträge zu BibuG und WTBG Kosten- und Zeitersparnis durch elektronische Rechnung Elektronische Abfrage von UID-Nummern
Websites - Ihre Informationspflicht
Europeana, die digitale Bibliothek Europas Small Business Act - Europas KMU das Leben erleichtern Neue Info-Blätter der WKÖ zu Steuerfragen Leitfaden und Kommentar zum BibuG Handbuch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Elektronische Übermittlung des Jahresabschlusses Stichwort Geldwäsche FMA-Rundschreiben zu Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung SBH - Willkommen in der Wirtschaftskammer Interesse und Lernmotive für Rechnungswesen Ein-Personen-Unternehmen Modernisierte Richtlinie über Berufsqualifikationen für mehr EU-weite Mobilität
Brüssel/Wien - 19. Dezember 2011- Die EU-Kommission hat einen Vorschlag zur Modernisierung der Richtlinie über Berufsqualifikationen angenommen (Richtlinie 2005/36/EG). Ziel des Vorschlags ist die Förderung der EU-weiten Mobilität von Berufstätigen mittels eines Europäischen Berufsausweises für alle interessierten Berufsgruppen, der eine leichtere und schnellere Anerkennung der Qualifikationen ermöglicht. Alle Europäer, die ihre Berufsqualifikationen anerkennen lassen wollen, sollen sich in Zukunft an eine zentrale Anlaufstelle wenden können. Die Einführung gemeinsamer Ausbildungsrahmen und gemeinsamer Ausbildungsprüfungen soll die Möglichkeit bieten, den Mechanismus der automatischen Anerkennung auf neue Berufe auszuweiten. In der Richtlinie wird zudem ein neuer Mechanismus eingeführt, der gewährleisten soll, dass mehr Transparenz herrscht und die Mitgliedstaaten besser begründen müssen, warum sie einige Berufe durch bestimmte Qualifikationsanforderungen reglementieren.
Kommission will tiefgreifende Reform der Abschlussprüfungen
Wien/Brüssel, 30. November 2011 - Die Europäische Kommission hat Vorschläge zu einer tiefgreifenden Reform der Abschlussprüfungen verabschiedet. Dabei sollen die Rolle der Abschlussprüfer geklärt und strengere Regeln für Wirtschaftsprüfer eingeführt werden, um die Unabhängigkeit der Abschlussprüfer zu stärken und auf dem derzeit stark konzentrierten Markt für Abschlussprüfungen für eine größere Auswahl zu sorgen. Zudem schlägt die Kommission die Schaffung eines Binnenmarkts für Prüfungsleistungen vor, auf dem Prüfer ihren Beruf in ganz Europa frei und problemlos ausüben können, sobald sie in einem Mitgliedstaat zugelassen sind. Weitere Vorschläge zielen auf ein verbessertes und stärker koordiniertes Konzept für die Beaufsichtigung von Abschlussprüfern in der EU ab. Insgesamt sollen die Maßnahmen die Qualität der Abschlussprüfungen in der EU verbessern und das Vertrauen in die geprüften Abschlüsse erhöhen.
Heftige Kritik an den Kommissions-Vorschlägen kommt von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder. Sie bemängelt, dass Verbote, die über eine Konkretisierung des Selbstprüfungsverbots weit hinausgehen, nicht die Unabhängigkeit erhöhen, sondern die Prüfungsqualität belasten. Insbesondere das Verbot jeglicher Steuerberatung durch den Abschlussprüfer sei sachlich nicht gerechtfertigt, reduziere das vorhandene Know-how und würde die Gewinnung hoch qualifizierter Mitarbeiter deutlich erschweren.
Noch immer keine Vereinfachungen für kleine GmbHs
Wien, 28. November 2011 - Trotz mehrfacher Mahnung durch die OECD und konkreten Vorschlägen und Beschlüssen der EU scheitert die konkrete Umsetzung von Verinfachungen und Ekliminierung unnötiger und teurer Prozesse in Österreich an den starken Partikularinteressen einzelner Gruppe und der Unwilligkeit der Politik, Entscheidungen zu treffen.
Eklatantes Beispiel ist der dringend notwendige Abbau von 'Red Tape' für kleine GmbHs:
die Senkung des Mindeststammkapitals von 35.000 Euro auf 10.000 Euro. Die Umsetzung dieser Forderung scheitert bislang am Veto des BMF, das Einnahmenausfälle aus der MindestKöSt von 30 bis 35 Mio. Euro p.a. befürchtet.
die Abschaffung der Notariatsaktspflicht, was bislang am Veto des BMJ und des Notariats scheitert,
die Möglichkeit, eine GmbH elektronisch gründen zu können,
die Abschaffung der Veröffentlichungspflichten im Amtsblatt zur Wiener Zeitung, was auf heftigen Widerstand im Bundeskanzleramt stößt.
die Möglichkeit, eine österreichische GmbH auch in das Ausland verlegen zu können,
die umfangreiche Vereinfachung der Bestimmungen für Bilanzbuchhaltergesellschaften, wie von der Paritätischen Kommission seit drei Jahren immer wieder vorgeschlagen, was an der Unwilligkeit des BMWFJ liegt, endlich die längst fällige Novelle zum BibuG umzusetzen.
Starke Konzentration auf dem Markt der Wirtschaftsprüfung
Frankfurt/ Brüssel/Wien, 13. Oktober 2011 (Handelsblatt, Der Standard, KWT) - Die Konzentration auf dem Markt für Wirtschaftsprüfer ist noch höher, als die Europäische Union vermutet. Nach einer Studie der Aktionärsvereinigung Expert Corporate Governance Service (ECGS) teilen Deloitte, Ernst &Young, KPMG und PwC ("Big Four")rund 97 Prozent der lukrativsten Bilanzprüfungen unter sich auf. Die gesamte Branche kassierte 2,9 Mrd EUR für Prüfungen, 374.000 Euro für prüfungsnahe Dienstleistungen und 777.000 Euro für Beratung, beispielsweise Steuerberatung. Knapp vier Milliarden des Gesamtmarktes entfielen auf die "Big Four", nur gut 100 Millionen Euro auf den Rest.
Die EU-Kommission plant wesentliche Einschnitte in das Geschäftsfeld der Wirtschaftsprüfer - konkret geht es offenbar darum, die starke Marktstellung der "Big Four" zu brechen und zwecks objektiverer Prüfung Abhängigkeiten von Auftraggebern zu verringern. So stellt man sich vor, dass künftig große AG von zwei Prüf-Firmen in einem "joint audit" jährlich durchleuchtet werden sollen.
Erwartungsgemäß regt sich Widerstand bei den Betroffenen: Laut Aslan Milla, Berufsgruppenobmann in der Kammer der Wirtschaftstreuhänder, deuten die Vorschläge an, "dass nicht nur Großunternehmen erfasst werden, sondern die Regelungen auch bis in den Mittelstand hineinwirken". Dies berge die Gefahr einer extrem bürokratischen Überregulierung.
In diesem Zusammenhang lebt auch die Diskussion um die verpflichtende 'externe Rotation' (vorgeschriebener Wechsel nach drei oder fünf Jahren) der Wirtschaftsprüfer bei den prüfpflichtigen Unternehmen wieder auf. Ein Gesetzesentwurf dazu ist in Österreich vor einigen Jahren am starken Widerstand der Wirtschaftsprüfer und der großen Banken gescheitert.
On-Line Kurs - Das elektronische Verfahren zu den MwSt.-Erstattungen
Wien/Brüssel, 19. Oktober 2011 - Ein eLearning-Kurs über das elektronische Verfahren zu den MwSt.-Erstattungen steht zur Verfügung. Der Kurs kann als zip-Archiv in Englischer Sprache heruntergeladen werden.
dem Leitfaden für Einsteiger (Quick Start Guide);
dem Kurs über das elektronische Verfahren zu den MwSt.-Erstattungen.
Seit dem 1. Januar 2010 wird das bisherige Verfahren zur Erstattung der Mehrwertsteuer, die Unternehmen in der EU in Mitgliedstaaten zu entrichten haben, in denen sie nicht niedergelassen sind, durch ein neues, rein elektronisches Verfahren ersetzt. Dies sorgt für eine Beschleunigung der Erstattungen an die Antragsteller.
Durch das neue Verfahren werden die Abläufe für die Unternehmen vereinfacht und der Binnenmarkt kann besser funktionieren.
http://ec.europa.eu/taxation_customs/common/elearning/vat_refund/index_de.htm
Verwaltungsgerichtshof bestätigt umfassende Berechtigungen
Wien, 9. Oktober 2011 - Der Verwaltungsgerichtshof hat in einer wichtigen Frage die Entscheidung einer Unterbehörde aufgehoben und festgetellt, dass das Nebenrecht des § 32 Abs.1 der GewO, das auch für die Bilanzbuchhaltungsberufe gilt, auch bei Tätigkeiten, die einem reglementierten Gewerbe vorbehalten seien, zum Tragen komme.
Im Einzelnen bestätigt der VwGH die Kriterien:
Die Leistungen in den anderen Gewerben sind als geringfüghig anzusehen,
Die Leistungen ergänzen die eigenen Leistungen wirtschaftlich sinnvoll,
Die herangzogne Fachkraft bzw. der Unternehmer muß bloß die entsprechende Befähigung zur Ausführung, nicht jedoch eine weitere Gewerbeberechtigung besitzen. Wie der VwGH bereits ausgeführt hat, liegt es bei der Ausübung der Nebenrechte in der Verantwortung des Berufsberechtigten, durch die Heranziehung entsprechend ausgebildeter und erfahrener Fachkräft die in erforderliche Sicherheit zu gewährleisten.
Referenz: VwGH 21.3.2011, 2009/04/0018)
Förderung für die Einstellung des ersten Mitarbeiters bei EPU Mit 11.7.2011 traten neue Fördervoraussetzungen in Kraft. Damit soll der Kreis der Personen, die eine Förderung beziehen können und für die eine Förderung bezogen werden kann, erweitert werden.
Arbeitnehmer, die nach Ende der Lehrzeit während der Behaltezeit beim EPU beschäftigt werden, hindern den Bezug der Förderung nicht mehr.
Dauer des geförderten Arbeitsverhältnisses Das Arbeitsverhältnis zum EPU muss mindestens zwei Monate (bisher ein Monat) dauern. Damit sollen länger dauernde, nachhaltige Arbeitsverhältnisse gefördert werden.
Nicht förderbar sind auch künftig Eltern, Großeltern, Stief-, Adoptiveltern und Geschwister.
Bisher hätten Förderungen spätestens am 30.11.2013 beginnen können und jedenfalls mit 31.12.2013 geendet. Neu ist: Förderfälle, die bis zum 31.12.2013 beginnen, werden für das beantragte Jahr noch zur Gänze gefördert, also auch über den 31.12.2013 hinaus.
Wien, 30. Juli 2011 - Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) kennen nicht die EU-Töpfe aus denen sie Förderungen beziehen können und nutzen nur eingeschränkt Internationalisierungsmöglichkeiten auf dem Europäischen Markt. Hier setzt das Enterprise Europe Network (EEN) an und bietet den KMU kostenlos Beratung.
EU-weit arbeiten über 4.000 Expert/-innen in regionalen Konsortien mit lokalen Partnerorganisationen für die Anliegen der KMU. In Österreich gibt es das EEN Austria, das zwölf regionale Partnerorganisationen umfasst.
7. EU-Forschungsprogramm: Beratung über spezielle Erleichterungen der Teilnahme von KMU.
Kontakt :: Christina Knahr: post@c112.bmwfj.gv.at
Weiterführende Informationen: http://www.enterpriseeuropenetwork.at/
Wien , 25. Juli 2011 - Der Ministerrat hat den Entwurfs zum neuen Berufsbild „Wertpapiervermittler“ beschlossen. Durch diesen neuen Beruf soll der umstrittene „Finanzdienstleistungsleistungsassistent“ ersetzt werden. Kernstück ist eine verpflichtende Qualifizierung als reglementiertes Gewerbe und zusätzlich eine umfangreiche Weiterbildungsverpflichtung. Wolfgang K. Göltl, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): „Damit kann der Berufsstand neu und bestmöglichst qualifiziert gestartet werden. Um die Qualifizierung sicherzustellen, begrüßen wir es, dass auch alle momentan als Finanzdienstleistungsassistentinnen und –assistenten Tätige eine Befähigungsprüfung ablegen müssen, wenn sie oder er die Tätigkeit auch weiter ausüben möchte.“
Im Begutachtungsverfahren wurden von vielen Seiten – darunter auch vom Fachverband Finanzdienstleister – Anregungen zur Verbesserung des Gesetzesentwurfes eingebracht. Neu ist demnach jetzt unter anderem, dass künftige Wertpapiervermittler nicht nur für Wertpapierdienstleistungsunternehmen, sondern auch für Wertpapierfirmen arbeiten können. Darüber hinaus werden auch die Registrierungspflicht und andere wesentliche Inhalte praxiskonformer geregelt.
Solidarhaftung noch offen
Noch ungeklärt und in der derzeit vorgesehenen Form problematisch ist für die Branche die geplante sogenannte „Solidarhaftung“: Demnach sollen Unternehmen zu einer solidarischen Haftung für Wertpapierdienstleister gezwungen werden, selbst wenn klar ist, dass einer der Dienstleister die fragliche Dienstleistung nicht erbracht hat.
Dies bedeutet für die Wertpapierunternehmen nicht nur ein unkalkulierbares Haftungsrisiko, sondern erhöht auch das Prozessrisiko für Kunden und Wertpapierunternehmen. Als Vorfrage für viele Anlegerprozesse muss künftig nämlich bewiesen werden, ob der Wertpapiervermittler korrekt offengelegt hat oder nicht.
Der Fachverband hat dazu eine Alternative vorgeschlagen, welche Kunden eine Haftungssicherheit gibt, ohne die Wertpapierunternehmen in eine unkalkulierbare Solidarhaftung zu zwingen, eine verpflichtende Berufshaftpflichtversicherung für jeden der tausenden Wertpapiervermittler nach dem Vorbild der Bilanzbuchhalter. Damit entstünde jedenfalls ein höherer Haftungsfonds, als die Haftung von zwei unbeteiligten Wertpapierunternehmen erreichen kann.
Neue Berufsbilder für WKO Mitglieder
Wien, 27. Juni 2011 - Der Fachverband UBIT hat neue Berufsbilder für die Buchhaltungsberufe beschlossen:
Das Berufsbild für Bilanzbuchhalter ist abrufbar unter
http://www.wko.at/ubit/bibug/Berufsbild%20BBH_2011.pdf
Das Berufsbild für Buchhalter ist abrufbar unter
http://www.wko.at/ubit/bibug/Berufsbild%20BH_2011.pdf
Das Berufsbild für Personalverrechner ist abrufbar unter
http://www.wko.at/ubit/bibug/Berufsbild%20PV_2011.pdf
Das Berufsbild für Gewerbliche Buchhalter ist abrufbar unter
http://www.wko.at/ubit/bibug/Berufsbild%20GBH_2011.pdf
Das Berufsbild für Selbständige Buchhalter ist abrufbar unter
http://www.wko.at/ubit/bibug/Berufsbild%20SBH_2011.pdf
Die Berufsbilder wurden aufgrund des Beschlusses des Fachverbandsausschusses vom 16. Juni 2011 genehmigt.
Brüssel/Wien, 30. Mai 2011 - In seinen Schlussfolgerungen vom 24./25. März 2011 hat der Europäische Rat die Notwendigkeit unterstrichen, die rechtlichen Auflagen, insbesondere für KMU, auf europäischer wie nationaler Ebene zu verringern. Das Ziel der Binnenmarktpolitik besteht darin, den freien Verkehr nicht nur durch Beseitigung von Schranken, sondern auch durch Schaffung eines Regulierungsumfelds zu erleichtern, das den Verwaltungsaufwand auf ein Mindestmaß beschränkt.
Mit dem Vorschlag zur Überarbeitung der Rechnungslegungsrichtlinien wird in erster Linie das Ziel verfolgt, den Bürokratieaufwand für Kleinst- und Kleinunternehmen zu verringern, der diesen aus den Rechnungslegungsvorschriften erwächst, wenn sie die Rechtsform einer Aktiengesellschaft oder einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung haben. Das mit diesem Vorschlag verbundene Einsparpotenzial beläuft sich für 1,1 Mio. Kleinunternehmen auf 1,5 Mrd. EUR jährlich und für 5,9 Mio. Kleinstunternehmen auf 5,2 Mrd. EUR jährlich. Die Einsparungen würden im Wesentlichen durch eine Reduzierung der Finanzberichterstattungspflichten für Kleinst- und Kleinunternehmen ermöglicht. Neben dieser Vereinfachung würde die Überarbeitung der Richtlinien ebenfalls darauf abzielen, die Klarheit und EU-weite Vergleichbarkeit der Abschlüsse kleiner bis großer Unternehmen zu verbessern. Der Vorschlag der Kommission, Kleinstunternehmen von den Bestimmungen der Rechnungslegungsrichtlinien auszunehmen, muss noch von Rat und Parlament angenommen werden.
Harmonisierte europäische Vorschriften, die 27 einzelstaatliche Regelungen ersetzen, bringen schon per se eine Verringerung des Verwaltungsaufwands mit sich. Zusätzlich dazu werden weitere Anstrengungen unternommen, um den durch europäische Vorschriften bedingten Verwaltungsaufwand zu verringern Zu diesem Zweck hat die Kommission einen Vorschlag zum Statut der europäischen Privatgesellschaft vorgelegt, über den im Rat der Europäischen Union noch immer beraten wird. Dieser müsste hierfür grünes Licht geben.
Um die Tätigkeit von
Verfassungsgerichtshof entscheidet über Anträge zu BibuG und WTBG Keine Änderung der bestehenden Rechtslage Wien, 9. Dezember 2009 - Der Verfasungsgeserichtshof hat über 4 Anträge zum BibuG bzw. WTBG in einem entschieden und sämtliche Anträge zurück- bzw. abgewiesen. Die 4 Antragsteller sind Mitglieder der KWT, 3 als SBH, 1 als Bilanzbuchhalter. Die einzelnen Beschwerden richteten sich (zusammengefasst) gegen:
- BibuG § 1 Abs. 3 (Bilanzbuchhaltung ist weder Gewerbe noch freier Beruf)
- BibuG § 2 Abs. 1 Z. 2 (Bilanzierungsgrenzen für Bibu) - BibuG § 2 Abs. 1 Z. 3 (eingeschränkte Vertretungsrechte der Bilanzbuchhalter)
- BibuG § 77 (Provisionsverbot für KWT-Mitglieder).
- BibuG § 98 Abs.4 (Kein Neuerwerb von Berufsberechtigungen GBH SBH)
- BibuG § 98 Abs.7 (Ablauf der Übergangsbestimmungen zum Erwerb der Berufsberechtigung Bibu für GBH und SBH mit 31.Dezember 2007) - BibuG § 98 Abs. 8 (Transfer der SBH zur Wirtschaftskammer)
- WTBG § 2 Abs. 1 Z. 2 (Bilanzierungsgrenzen für SBH) - WTBG § 14 Abs. 1. Z.3 (Zulassung zur Steuerberaterprüfung)
- WTBG § 2 Abs. 1 Z.3 (eingeschränkte Vertretungsrechte der SBH)
- WTBG § 95 (Provisionsverbot für SBH)
- sowie gegen mit diesen Punkten im Zusammenhang stehende Wortfolgen und Verweise. Der VfGH hat mehrere Punkte (siehe unten) abgewiesen, alle anderen zurückgewiesen (d.h. inhaltlich gar nicht behandelt), da eine unmittelbare persönliche Betroffenheit der Antragsteller nicht nachgewiesen werden konnte.
Anders stellt sich die Situation bei den Punkern Provisionsverbot. Vertretungsrechte und Bilanzierungsgrenzen dar. Hier erkennt der VfGH sehr wohl eine persönliche Betroffenheit und hat daher in der Sache ein Urteil gefällt.
Provisionsverbot: Der VfGH bestätigt das Recht des Gesetzgebers bei bestimmten Berufen zur Wahrung der Unabhängigkeit derartige Geschäfte zu verbieten. Dies gilt für alle Wirtschaftstreuhandberufe. Der Bilanzbuchhalter aber habe es durch die Möglichkeit der Kammerwahl selbst in der Hand, ob er sich bei Abwägung aller Faktoren einer derartigen Einschränkung unterwerfen wolle oder nicht.
Vertretungsrechte: Der VfGH stellt fest, dass es nicht als Verstoß gegen den Gleichheitssatz oder die Freiheit der Erwerbsausübung angesehen werden kann, dass der Gesetzgeber die Vertretung im Verfahren vor den Finanzbehörden jenen Berufen innerhalb des "Stufenbaues" (= Steuerberater, Wirtschaftsprüfer) vorbehalten hat, deren Ausbildung speziell auf die Erfordernisse der Vertretung von Parteien vor Abgabenbehörden abgestimmt und für deren Ausübung die Ablegung von Fachprüfungen vorgesehen ist. Ob diese Ausbildung und Prüfung tatsächlich erfolgt, und wie weit sich diese von Ausbildung und Prüfung für SBH bzw. BibuG unterscheidet, untersucht der VfGH nicht.
Bilanzierungsgrenzen: Der Verfassungsgerichtshof übernimmt im Wesentlichen eine Stellungnahme der Bundesregierung (Bundeskanzleramt/Verfassungsdienst), Bei Bibu- und SBH-Fachprüfungen seien keine ausreichenden Kenntnisse in Bilanzierung vorgesehen. Aus diesem Grund und weil bei größeren Unternehmen eine höhere gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Bilanz angenommen werden könne, wird der Antrag in diesem Punkt zurückgewiesen. Der VfGH unterscheidet auch nicht zwischen Selbständigen Buchhaltern und Bilanzbuchhaltern.
Damit ergeben sich aus den Entscheidungen des Verfassungsgerichtshofes keine Änderungen der Rechtslage und keine geänderten Verfahren. Kosten- und Zeitersparnis durch elektronische Rechnung Die Rechnung von morgen ist elektronisch, effizient, rasch und kostengünstig Wien, 27. November 2008 - Im Rahmen einer Informationsveranstaltung der WKÖ zeigten E-Center der WKÖ und AustriaPRO 270 Handelsunternehmen die Einsparungspotentiale der elektronischen Rechnung auf. Laga: „Die Rechnung von morgen ist effizient, rasch und kostengünstig und vereinfacht die internen Verrechnungsabwicklungen im Unternehmen enorm.“ Rechnungen werden nach wie vor manuell in Buchhaltungssysteme eingetippt und sind Zeit- und kostenaufwändig. Diese Prozesse werden sich mit der Einführung der elektronischen Rechnung im Unternehmen ändern. „An der Produktivitätsschraube kann gedreht werden, in dem Rechnungen automatisch in das Rechnungssystem eingespeist werden“,
"ebInterface" - einheitliches elektronisches Rechnungsformat
Dafür ist die Verwendung eines einheitlichen elektronischen Rechnungsformats nötig. Die WKÖ und AustriaPRO bieten dafür das frei verfügbare XML-Format „ebInterface“ an, das bald auch für die Abrechnung von öffentlichen Ausschreibungen des Bundes verwendet werden kann. Der Unternehmer kann dabei wählen, ob er seine Rechnungen wie beim Telebanking online erstellt und digital signieren lässt, oder ob die Funktionalität lieber in seiner eigenen Buchhaltung integriert wird. Im Vergleich zur Papierrechnung sind dabei Einsparungen von bis zu 90 Prozent möglich und daher absolute Chefsache. Aber nicht nur das Verrechnungssystem wird elektronisch abgewickelt. Handelsunternehmen haben die Möglichkeit neue Vertriebsschienen zu nutzen und Ihre Produkte über Internet zu vertreiben. Das Internet hat das Leben und das Verhalten vieler Menschen im zurückliegenden Jahrzehnt wie kein anderes Medium seit der Erfindung des Fernsehens verändert. Die Art der Kommunikation und der Geschäftsabwicklung unterliegt im Zeitalter des Internets einem enormen Wandel. Innerhalb sehr kurzer Zeit hat sich das Internet von einem anfänglich reinen Informationsmedium auch zu einem komplexen Vertriebskanal im Einzelhandel gewandelt. Weitere Informationen:
Informationsoffensive e-Rechnung http://wko.at/e-business/e-rechnung/start/start.htm
Elektronische Überprüfung von UID-Nummern macht die Geschäfte innerhalb der EU wesentlich einfacher Nicht nur UID-Nummern sondern auch Name und Anschrift von EU-Geschäftspartnern können nun elektronisch über FinanzOnline überprüft werden
Wien, 4. Dezember 2008 - Unternehmen können sich nun umfassend die Richtigkeit von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern (UID) ihrer Geschäftspartner über FinanzOnline, das elektronische Datenübertragungssystem der Finanzverwaltung, bestätigen lassen. Die Richtigkeit der UID-Nummern von (EU-)Geschäftspartnern ist insbesondere deshalb wichtig, weil ein Lieferant nur damit umsatzsteuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen vornehmen kann. Zwar war es schon bisher möglich, die Gültigkeit einer UID-Nummer (so genannte „Stufe 1-Abfrage“) elektronisch über FinanzOnline überprüfen zu lassen. Wer sich neben der UID-Nummer auch Name und Anschrift des Inhabers bestätigen lassen wollte („Stufe 2-Abfrage“) musste jedoch telefonisch, mit Telefax oder schriftlich bei der Finanzverwaltung vorstellig werden. Websites - Ihre Informationspflicht
Mehrere Gesetze sehen für Websites Informationspflichten vor. Werden diese nicht erfüllt, drohen Verwaltungsstrafen. Das ist aber nicht alles: Im Sinne des Bundesgesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) ist es irreführend und unlauter, wenn unter Berücksichtigung der Beschränkungen des Kommunikationsmediums wesentliche Informationen vorenthalten werden, die der durchschnittliche Marktteilnehmer benötigt, um eine informierte geschäftliche Entscheidung zu treffen. Und, wenn die Geschäftspraktik somit geeignet ist, einen Marktteilnehmer zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte. Als ganz wesentlicher Hinweis für eine geschäftliche Entscheidung gelten etliche der folgenden Informationsanforderungen. Bei solchen gilt es schon als unlauter, wenn auch nur eine einzige dieser Informationspflichten verletzt wird, wie z.B. die des e-Commerce-Gesetzes.
Die praktische Erfahrung zeigt, dass häufig zwar einige, aber eben nicht sämtliche Informationsanforderungen erfüllt werden. In der Praxis führt schon bisher die mangelhafte Erfüllung von Informationspflichten auf kommerziellen Websites zu den meisten Problemen.
Welches sind nun die Infomationspflichten? Damit dem Nutzer klar ist, wer sein möglicher Vertragspartner ist, muss aufgrund des e-Commerce-Gesetzes im Impressum folgendes angeführt werden:
Vor- und Zuname oder vollständiger Firmenwortlaut (inklusive Firmenbuchnummer und das Firmenbuchgericht),
die geografische Anschrift,
die e-Mail Adresse, soweit die Tätigkeit einer behördlichen Aufsicht unterliegt, die für ihn zuständige Aufsichtsbehörde,
die Kammer bzw. der Berufsverband, der oder dem er angehört,
die Berufsbezeichnung und der Staat, in dem diese verliehen worden ist (meist also "Österreich“),
einen Hinweis auf die anwendbaren gewerbe- oder berufsrechtlichen Vorschriften und den Zugang zu diesen,
sofern vorhanden, die Umsatzsteueridentifikationsnummer.
Details zu den Pflichtangaben
Die Frage, ob auch die Telefonnummer anzugeben sei, wurde in diesem Jahr dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt. Noch gibt es diesbezüglich keine Entscheidung. Sicherheitshalber sollte man die Telefonnummer daher bereits jetzt angeben.
Unter Aufsichtsbehörde haben Inhaber von Gewerbeberechtigungen (Gewerbliche Buchhalter) die Gewerbebehörde anzugeben (z.B. das Magistratische Bezirksamt für 1./8. Bezirk). Berufsberechtigte der Bilanzbuchhaltungsberufe (Bilanzbuchhalter, Personalverrechner, Buchhalter) geben die Paritätische Kommission Bilanzbuchhaltungsberufe an; Selbständige Buchhalter, die Mitglieder der KWT sind, die Kammer der Wirtschaftstreuhänder; Selbständige Buchhalter in der WKÖ die Paritätische Kommission. Andere Beispiele für Aufsichtsbehörden sind die Bundes-Wertpapieraufsicht oder die Telekom-Control-Kommission. Als berufsrechtliche Vorschriften kommen je nach Berufsberechtigung das Bilanzbuchhaltungsgesetz, die Gewerbeordnung bzw. das Wirtschaftstreuhandberufsgesetz in Frage.
Wenn Preise angeführt werden (das e-Commerce-Gesetz selbst zwingt noch nicht dazu, es kann dies aber auf Grund anderer Vorschriften erforderlich sein - z.B. Preisauszeichnungsgesetz), sind auch diese leicht les- und zuordenbar anzugeben. Es muss klar erkennbar sein, ob die Preise einschließlich Umsatzsteuer sowie aller sonstigen Abgaben und Zuschläge ausgezeichnet sind und ob darin Versandkosten enthalten sind.
Nach dem Unternehmensgesetzbuch muss z.B. auch angegeben werden, falls sich das Unternehmen in Liquidation befindet.
Nach dem Mediengesetz ist auch der so genannte Medieninhaber zu nennen. Das ist die Person, die über den Inhalt der Website entscheidet und deren Aufrufbarkeit veranlasst - also in der Regel der Content Provider und damit der Unternehmer selbst. Daher sollte neben dem Namen (bzw. der Firma) des Unternehmens in Klammer der Hinweis "Medieninhaber“ gesetzt werden. Weiters ist nach dem Mediengesetz der Unternehmensgegenstand des Medieninhabers anzugeben. Bei nicht ins Firmenbuch eingetragenen Unternehmen ist daher der Gewerbewortlaut - oder sofern vorhanden - eine Kurzbezeichnung anzuführen.
Wenn auf der Website eines Unternehmens ein Gästebuch für Eintragungen vom Nutzer besteht, oder redaktionelle Beiträge geschaltet werden, sind noch weitere Informationspflichten zu erfüllen.
Wird auf der Website auch ein Webshop betrieben, so sind zusätzliche Informationen notwendig (wie etwa welche technischen Schritte für den Nutzer notwendig sind, um einen Kauf durchzuführen).
Falls Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) verwendet werden, müssen diese für den Nutzer speicher- und ausdruckbar zur Verfügung stehen. Es genügt auch ein Link auf die zutrefenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Interessenvertretungen, wenn diese angewendet werden (UBIT oder KWT). Ein Unternehmen ist aber nicht verpflichtet AGB zu verwenden. Werden im Webshop Waren oder Dienstleistungen an Verbraucher vertrieben, so kommen noch weitere Informationspflichten dazu, wie z.B. zum Rücktrittsrecht.
Ausführliche Infos zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Sie auch unter http://wko.at/agb Abmahnungen & Strafen
Ganz wesentlich ist die Frage: Was passiert, wenn man diesen Anforderungen nicht nachkommt? Zum einen gibt es verschiedene Verwaltungsstrafen, wenn die Informationspflichten nicht erfüllt werden, so etwa in der Gewerbeordnung, oder Zwangstrafen bei Verletzung der Verpflichtungen nach dem Unternehmensgesetzbuch. Der Strafrahmen nach dem e-Commerce-Gesetz beträgt 3000 Euro.
Zum anderen bestehen die eingangs erwähnten Verstöße nach dem Bundesgesetz gegen unlauteren Wettbewerb. Auf dieser Grundlage können Interessensverbände oder Mitbewerber auf Unterlassung klagen. Der dabei vom Rechtsanwaltstarif empfohlene Streitwert beträgt 36.000 Euro. Selbst wenn der Betrag nicht zu bezahlen ist, so orientieren sich doch die Gebühren des Gerichts und der Rechtsanwälte danach und sind dem entsprechend hoch.
Sehr häufig wird in der Praxis aber nicht sofort geklagt, sondern es ergeht ein Schreiben eines Rechtsanwaltes an den Unternehmer (dem Inhaber der Website), in dem dieser aufgefordert wird, eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben, sowie ein Honorar für das Einschreiten des Rechtsanwaltes zu zahlen. Dabei werden etliche hundert Euro verlangt, wobei der Betrag auch durchaus vierstellig sein kann. In seltenen Fällen kommen sogar Aufforderungen von deutschen Rechtsanwälten oder Wettbewerbs- bzw. Verbraucherschutzverbänden. Die Honorarforderungen von deutschen Rechtsanwälten sind in der Regel erheblich höher.
ECG-Check des WIFI Wien
Man kann die notwendigen Informationen natürlich selbst gestalten. Hier ist ein Check empfehlenswert, ob wirklich alles Erforderliche im selbst gestalteten Impressum steht: Dafür bietet das WIFI den kostenlosen ECG-Check als Überprüfungsmöglichkeit an. Dabei untersuchen Experten aus dem Beraterpool des WIFI-Netzwerks die Website hinsichtlich der gesetzlichen Informationspflichten in einem standardisierten Check, der gemeinsam mit dem österreichischen e-Commerce Gütezeichen entwickelt wurde. Die Abwicklung selbst erfolgt online.
Europeana, die digitale Bibliothek Europas
Brüssel, 20. November 2008 - Europas größte Sammlungen und Meisterwerke sind über ein einziges virtuelles Bibliotheksportal, das in allen EU-Sprachen verfügbar ist, für die Öffentlichkeit zugänglich. Internetnutzer aus aller Welt haben Zugriff auf über zwei Millionen Bücher, Landkarten, Aufnahmen, Fotographien, Archivdokumente und Filmen aus Nationalbibliotheken und Kulturinstituten aller 27 EU-Länder. http://www.europeana.eu/portal/
Small Business Act - Europas KMU das Leben erleichtern Mehr als 75 Millionen Europäer arbeitenin kleinen und mittleren Unternehmen - viele davon sind Ein-Personen Unternehmen
(Brüssel-Wien 20. August 2008) Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind der Motor der europäischen Wirtschaft. Europa wird es nur dann gelingen, seine Wettbewerbsposition in der globalen Wirtschaft aufrechtzuerhalten und seine Bürger an der steigenden Lebensqualität teilhaben zu lassen, wenn mehr neue Firmen gegründet und gefördert werden. Die Europäische Kommission hat den Small Business Act verabschiedet, um sicherzustellen, dass die Behörden aller Ebenen sich mit allen Kräften für den Aufbau einer Gesellschaft einsetzen, in der kleine Unternehmen gedeihen können.
Mehr dazu: http://ec.europa.eu/enterprise/e_i/news/article_7017_de.htm
Neue Info-Blätter der WKÖ zu Steuerfragen Die Wirtschaftskammer hat die Informationen zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Software sowie zur steuerlichen Behandlung von Auslandsreisen von Selbständigen überarbeitet und in übersichtlichen Merkblättern zusammengefasst.
Leitfaden und Kommentar zum BibuG Am 1. September erschíen der erste ausführliche Leitfaden und Kommentar zum BibuG Das neue Bilanzbuchhaltungsgesetz
Leitfaden und kommentierter Gesetzestext
Bilanzbuchhaltung - eine faszinierende Tätigkeit
Sie erhalten in übersichtlicher und verständlicher Form einen Überblick über Neuerungen, Anwendungsbereiche, Berechtigungsumfang, Voraussetzungen, Befähigungsnachweis und Erwerb der Berechtigung zum selbständigen Bilanzbuchhalter. Die Autoren - Dr. Leo Gottschamel, Referent der Rechtspolitischen Abteilung der WKÖ und Mag. Gregor Benesch, stellvertretender Kammerdirektor der KWT - waren als Experten an den Verhandlungen zur Schaffung des BibuG selbst beteiligt und unterstützen nach wie vor die Paritätische Kommission in juristischen Fragen.
Nichtmitgliederpreis 28,00 €
Preis inkl. 10,00% Mwst zzgl. Versandpauschale 3,30 €
Bestellungen im Webshop der WKÖ : http://webshop.wko.at
Neues Handbuch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Familie und Beruf dürfen kein Widerspruch sein. Dies ist gerade für die selbständigen Rechnungswesenberufe, die in hohem Maße von Frauen ausgeübt werden, ein wichtiges Thema. Damit Vereinbarkeit besser gelingt, braucht es nicht nur das Bewusstsein um die wettbewerbsentscheidende Bedeutung von Familienfreundlichkeit, sondern auch das Wissen um konkrete Maßnahmen im Unternehmen. Diese werden im neuen "Handbuch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Kleine und Mittlere Unternehmen" dargestellt.
--> Download: Handbuch Vereinbarkeit Familie und Beruf 2.Auflage (pdf, 4,9 MB)
Elektronische Übermittlung des Jahresabschlusses Änderung der Verordnung über den Elektronischen Rechtsverkehr Das Bundesministerium für Justiz hat die Verordnung über den elektronischen Rechtsverkehr unter anderem insofern geändert, als jetzt auch Übermittlungspflichtige und Selbständige Buchhalter und Bilanzbuchhalter den Jahresabschluß elektronisch im pdf-Format einbringen dürfen.
Während bisher nur eine XML-basierte Übermittlung über FinanzOnline zulässig und möglich war, können ab 1. Juli 2008 Jahresberichte auch als pdf-Datei über den Dienst Elektronischer Rechtsverkehr der Justiz (webERV) übermittelt werden. Die Wahl des Nutzungsweges steht dem Übermittlungspflichtigen frei.
Konkret lauten die beiden möglichen Varianten ab 1. Juli 2008
- als (unstrukturiertes) pdf über den webERV der Justiz
- als XML-Datei über FinanzOnline.
Für kleine GmbHs wird es als dritte Möglichkeit ein ausfüllbares Webformular geben. Theoretisch gibt es einen vierten zulässigen Weg: Die Einspeicherung in ein Urkundenarchiv einer Körperschaft öffentlichen Rechts (Rechtsanwälte: Archivium, Notare: CyberDoc) und Vorlage der Archivreferenz über den webERV bei Gericht. Diese Variante dürfte in der Praxis aber kaum nachgefragt werden.
Softwarehersteller, die den Übermittlungsweg webERV in ihre Produkte integrieren wollen, finden alle Schnittstellen-spezifikationen auf Direktlink: http://www.edikte.justiz.gv.at/edikte/km/kmhlp05.nsf/all/erv!OpenDocument Details: BGBL II vom 28.Juni 2008 - Nr. 222/2008
Stichwort Geldwäsche Sowohl Geldwäscherei als auch Terrorismusfinanzierung sind in Österreich unter Strafe gestellt (§§ 165 und 278d StGB). Unter Geldwäscherei versteht man das Verschleiern des illegalen Ursprungs von Erträgen aus kriminellen Aktivitäten, so genannten Vortaten. Doch nicht jede Straftat stellt eine Vortat zur Geldwäscherei dar. Darunter fallen alle vorsätzlichen Handlungen, die mit lebenslanger oder mehr als dreijähriger Freiheitsstrafe bedroht sind (so genannte Verbrechen), sowie bestimmte Vergehen, wie z.B. Urkundenfälschung oder Schmuggel.
In Österreich gibt es kein eigenes Geldwäschereigesetz: Die Regelungen sind in verschiedenen Gesetzen zu finden. Da der Finanzsektor naturgemäß einer der anfälligsten Bereiche ist, enthalten auch Bankwesen-, Versicherungsaufsichts- und Wertpapieraufsichtsgesetz eigene Regelungen zu Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung. Daneben gibt es Bestimmungen u.a. in der Bibu-Berufsausübungsrichtlinie, der Gewerbeordnung, dem Glücksspielgesetz sowie in der Rechtsanwalts- und Notariatsordnung u.a.. Diese Bestimmungen legen großes Gewicht auf das Prinzip "Know your customer", das Geldwäschern den Vorteil der Anonymität nehmen soll.. Zu diesem Zweck ist festgelegt, dass etwa sobald eine Transaktion 15.000 Euro erreicht oder eine dauernde Geschäftsbeziehung eingegangen wird, u.a. Kredit- und Finanzinstitute, Rechtsanwälte und Immobilienmakler dazu verpflichtet sind, den Kunden zu identifizieren. Daneben sind weitere präventive Maßnahmen vorgeschrieben (so genannte Sorgfaltspflichten). Kommt ein Verdacht auf Geldwäscherei oder Terrorismusfinanzierung auf, muss eine Meldung an die österreichische Geldwäschemeldestelle im Bundesministerium für Inneres erstattet werden. Gesetzgrundlagen: §§ 40ff. BWG(78 kB) Know your customer und Sorgfaltspflichten Gesetzesnovellen 2007 Das Verbot anonymer Sparbücher
http://www.ubitsalzburg.at/dokumente/69.pdf (Merkblatt für Gewerblliche Buchhalter)
FMA-Rundschreiben zu Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung
Wien, 08.07.2008
Die Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA veröffentlicht zur Prävention von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung ein "Rundschreiben zur Feststellung und Überprüfung der Identität"
Die Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA hat zur Prävention von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung ein an in Österreich tätige Kreditinstitute gerichtetes „Rundschreiben zur Feststellung und Überprüfung der Identität" veröffentlicht. Damit gibt die Aufsicht den Kreditinstituten und den anderen durch die Richtlinie betroffenen Unternehmen eine Auslegungshilfe für die mit 1. Jänner 2008 in Kraft getretenen verschärften Identifizierungsbestimmungen, die die 3. Geldwäsche-Richtlinie der EU in österreichisches Recht umgesetzt haben, zur Hand. Die Identität eines Kunden ist dabei jedenfalls festzustellen, wenn eine dauernde Geschäftsbeziehung begründet wird, eine einzelne Transaktion zumindest € 15.000 beträgt oder die Umstände der Geschäftsanbahnung einen Verdacht auf Geldwäscherei oder Terrorismusfinanzierung auslösen. Sollte sich die Identitätsfeststellung als unmöglich erweisen oder es besteht ein Verdacht auf Geldwäscherei oder Terrorismusfinanzierung, so darf keine Geschäftsbeziehung aufgenommen werden.
Es wird detailliert dargelegt, welche Angaben zur Identitätsfeststellung für natürliche wie juristische Personen gesetzlich gefordert sind und es werden darüber hinaus weitergehende Empfehlungen gegeben. Die Kriterien, die ein amtlicher Lichtbildausweis erfüllen muss, um als tauglicher Identitätsnachweis akzeptiert zu werden, werden ebenso dargelegt wie Hinweise gegeben, wie gefälschte Ausweise oder Pseudo-Nachweise zu erkennen sind. Ausführlich wird auch die Verpflichtung zu Erhebung des letztlich „wirtschaftlichen Eigentümers" dargelegt, wobei hier ein „risikobasierter Ansatz" zu wählen ist: Das heißt, das Kreditinstitut hat selbst zu entscheiden, wann es aus seiner Sicht ausreichend tiefe Kenntnis davon hat. Treuhänder haben auf jeden Fall den Treugeber offen zu legen.
Das Rundschreiben richtet sich an Unternehmen betroffener Branchen sowie ausländische Institute, die im Rahmen der Dienstleistungs- und der Niederlassungsfreiheit in Österreich tätig werden. Es folgen heuer noch zwei weitere Rundschreiben zur Prävention von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung: Eines zum Themenkomplex „risikobasierter Ansatz", in dem erläutert wird, wie und wie weit die Sorgfaltsverpflichtungen basierend auf dem konkreten Risiko der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung anzuwenden sind. Ein weiteres zu Aspekten der „Auftraggeber-Verordnung", das die Übermittlung eines vollständigen Datensatzes bei Überweisungen regelt. Schließlich ist ein eigenes Rundschreiben für Versicherungsunternehmen zum Themenkomplex Identifizierung geplant.
Für die Bilanzbuchhaltungsberufe wurde die EU-Richtlinie in der Berufsausübungsrichtlinie implementiert.
Interesse und Lernmotivation für Rechnungswesen 21. Februar 2008 - Interesse und Lernmotivation für Rechnungswesen - Untersuchung ihrer Struktur, Entwicklung und Förderung im kaufmännischen Unterricht
Die Förderung von Interesse und Lernmotivation der Lernenden gilt alswichtiges Lehr-/Lern-Ziel und ist als Bedingung für das Erzielen von Lernerfolgen von großer Bedeutung. Empirische Studien zeigen jedoch, dass schulbezogene Interessen und Lernmotivation während der Schulzeit im Schnitt sinken. In diesem Beitrag soll untersucht werden, ob auch bei den Interessen und der Lernmotivation für kaufmännische Unterrichtsgegenstände an den höheren berufsbildenden Schulen eine abnehmende Tendenz festgestellt werden kann.
Ein-Personen-Unternehmen 4. Februar 2008 - Ein Personen Unternehmen
Eine neue Studie über Ein-Personen-Unternehmen (EPU) beschäftigt sich auch mit den Marktchancen von selbständigen Buchhaltungsberufen. Vortrag von Christian Rammer (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ZEW) bei den Wirtschaftspolitischen Gesprächen am 4.2.2008, Wien.