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Timestamp: 2017-06-28 12:39:14
Document Index: 178346322

Matched Legal Cases: ['Art. 114', 'Art. 115', 'Art. 43', 'Art. 49', 'Art. 50', 'Art. 49', 'BGE', 'Art. 50']

X.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Advokat Marco Albrecht,
Der 1975 geborene türkische Staatsangehörige X.________ heiratete am 20. April 2007 in seiner Heimat eine in der Schweiz niedergelassene Landsfrau. Er reiste am 10. Juni 2007 zu ihr in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Am 7. Oktober 2009 zog er aus der ehelichen Wohnung aus, nachdem er am 12. Februar 2009 wegen Tätlichkeiten zum Nachteil seiner Ehefrau zu einer Busse von Fr. 400.-- verurteilt worden war. Noch im Oktober 2009 reichte die Ehefrau eine Scheidungsklage ein, welche am 1. Juni 2010 (mangels zweijähriger Trennung, s. Art. 114 ZGB) abgewiesen wurde, weil es an der Unzumutbarkeit der Weiterführung der Ehe gemäss Art. 115 ZGB fehlte. Die Wohngemeinschaft wurde nicht wieder aufgenommen.
Mit Verfügung vom 16. August 2010 lehnte das Amt für Migration und Integration Kanton Aargau eine weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ ab, unter gleichzeitiger Anordnung der Wegweisung; die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache blieb erfolglos. Mit Urteil vom 30. Juni 2011 wies das Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau die gegen den Einspracheentscheid vom 20. April 2011 erhobene Beschwerde ab.
Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 5. September 2011 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Rekursgerichts sei aufzuheben und seine Aufenthaltsbewilligung sei zu verlängern.
Die Vorinstanz hat konsequent aufgezeigt, warum der Beschwerdeführer nicht mehr den Bewilligungstatbestand gemäss Art. 43 AuG beanspruchen könne, da insbesondere eine Berufung auf Art. 49 AuG mangels wichtiger Gründe für getrennte Wohnorte im Sinne dieser Bestimmung ausser Betracht falle; ebenso hat sie erläutert, warum es an den Voraussetzungen für eine Bewilligungsverlängerung gemäss Art. 50 AuG fehle. Der Beschwerdeführer wiederholt, was die Anwendung von Art. 49 AuG betrifft, zum Teil wortwörtlich, was er schon im kantonalen Verfahren geltend gemacht hatte (zur Unzulässigkeit dieser Vorgehensweise s. BGE 134 II 244 E. 2.3 S. 246); auf die Erwägungen der Vorinstanz dazu geht er hingegen nicht konkret ein. Inwiefern sich eine Bewilligungsverlängerung sodann auf Art. 50 AuG stützen liesse, lässt sich der Beschwerdeschrift selbst nicht ansatzweise entnehmen.