Source: https://dejure.org/BGBl/2016/BGBl._I_S._2986
Timestamp: 2019-04-21 01:34:35
Document Index: 132506213

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 269', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 5', '§ 269', 'Art. 5', '§ 269', '§ 39', 'Art. 5', '§ 31', '§ 109', '§ 39', '§ 8', '§ 7', '§ 8', '§ 1']

BGBl. I 2016 S. 2986 - Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen... - dejure.org
BGBl. I 2016 S. 2986
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2016 Teil I Nr. 63, ausgegeben am 23.12.2016, Seite 2986
08.09.2016 BT Reform der psychiatrischen Versorgung
14.09.2016 BT Psychiatrische und psychosomatische Versorgung (in: Diese Woche im Plenum des Bundestages)
26.09.2016 BT Psychiatriereform in der Kritik
26.09.2016 BT Psychiatriereform in der Kritik der Experten
04.10.2016 BT Bundesrat will Psychiatriegesetz ändern
10.11.2016 BT Bundestag stimmt Reform der psychiatrischen Versorgung zu
25.11.2016 BR Versorgung psychisch Kranker - Bundesrat billigt bessere Versorgung psychisch Kranker
Soweit die Kläger mit Schriftsatz vom 06.02.2017 (GA 598 ff.) darauf verweisen, dass die Regelung in § 20 KHG bei der Novelle des Krankenhausfinanzierungsgesetzes im Jahr 2016 (BGBl. I, 2986) unverändert geblieben sei, steht dies weder der hier vertretenen Auslegung noch der Annahme eines redaktionellen Versehens entgegen.
Durch die Einfügung der Wörter "ab dem Ausgleichsjahr 2013" nach dem Wort "Krankengeld" in § 269 Abs. 1 SGB V durch Art. 5 des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) v. 19.12.2016 (BGBl. I S. 2986) hat der Gesetzgeber dies zudem mit Wirkung vom 01.08.2014 (Art. 7 Abs. 2 PsychVVG) klargestellt (vgl. BT-Drucks. 18/10289 zu Art. 5 Nr. 11 (§ 269 SGB V)).
Mit dieser Regelung hat der Gesetzgeber durch die Einfügung der Worte "ab dem Ausgleichsjahr 2013" lediglich eine Klarstellung vornehmen wollen (vgl. BT-Drucks. 18/10289 zu Art. 5 Nr. 11(§ 269)).
Die Klägerin setzt sich jedoch schon nicht hinreichend damit auseinander, dass nach dem Wortlaut des § 39 Abs. 1 S 2 SGB V (idF durch Art. 5 Nr. 1 Buchst a Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen [PsychVVG] vom 19.12.2016, BGBl I 2986, mWv 1.1.2017) Anspruch auf vollstationäre Behandlung nur besteht, wenn die Aufnahme nach Prüfung durch das Krankenhaus erforderlich ist, weil das Behandlungsziel nicht durch teilstationäre, vor- oder nachstationäre oder ambulante Behandlung einschließlich häuslicher Krankenpflege erreicht werden kann (…zum Vorrang der vertragsärztlichen Versorgung vor der stationären Versorgung vgl beispielhaft BSG SozR 4-2500 § 31 Nr. 28 RdNr 27, auch für BSGE vorgesehen;… BSGE 102, 181 = SozR 4-2500 § 109 Nr. 15, RdNr 18; zur - hier nicht einschlägigen - mWv 1.1.2017 eingeführten, mit der stationären Behandlung gleichrangigen stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlung im häuslichen Umfeld vgl §§ 39 Abs. 1 S 3 und 4, 115d SGB V sowie BT-Drucks 18/9528 S 46).
Schmerzklinik; multimodale Schmerztherapie; fachgebietsunabhängige Betten; …
Rechtsgrundlage für die Entscheidung über den Antrag auf Aufnahme in den Krankenhausplan ist § 8 Abs. 1 Satz 3 des Gesetzes zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser und zur Regelung der Krankenhauspflegesätze (Krankenhausfinanzierungsgesetz - KHG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. April 1991 (BGBl. I S. 886), zuletzt geändert durch Gesetz vom 19. Dezember 2016 (BGBl. I S. 2986), i.V.m. § 7 Abs. 1 Satz 1 Landeskrankenhausgesetz (LKG) in der Fassung vom 18. September 2011 (GVBl. S. 483), zuletzt geändert durch Gesetz vom 2. November 2014 (GVBl. S. 410).
Das Klagebegehren beurteilt sich in der Sache nach § 8 Abs. 1 und Abs. 2 i.V.m. § 1 des Gesetzes zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser und zur Regelung der Krankenhauspflegesätze (Krankenhausfinanzierungsgesetz - KHG -) in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. April 1991 (BGBl I S. 886), zuletzt geändert durch das Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) vom 19. Dezember 2016 (BGBl. I, 2986).