Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:94556-2017:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2019-05-26 01:50:34
Document Index: 391108760

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 7', '§ 123', '§ 21', '§ 21', '§ 98', '§ 19', '§ 21', '§ 1', '§ 123', '§ 57', 'EuG', '§15', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 160']

Bauleistung - 94556-2017 - TED Tenders Electronic Daily
Bauleistung - 94556-2017
14/03/2017 S51 - - Bauleistung - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren
Deutschland-Berlin: Abbruch von Gebäuden sowie allgemeine Abbruch- und Erdbewegungsarbeiten
2017/S 051-094556
Kontaktstelle(n): Zu Händen von Frau Titscher
NUTS-Code: DE424
Adresse des Beschafferprofils: www.berlin-airport.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
Rahmenvertrag Ausführungsleistungen Abbruch.
Referenznummer der Bekanntmachung: EB-2016-0433
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH beabsichtigt einen Rahmenvertrag für Ausführungsleistungen von Abbrucharbeiten für den Flughafen Berlin Brandenburg abzuschließen. Diese Maßnahmen werden im Rahmen der baulichen Optimierung, der laufenden Instandsetzung sowie bei Neu- und Veränderungsbauten notwendig.
Die zu beschaffenden Leistungen dienen auch dafür, notwendige Mängelbeseitigungsmaßnahmen oder Restleistungen im Wege einer Ersatzvornahme durchzuführen, die die bisher beauftragten Firmen auf der Baustelle BER im Terminal nicht fristgerecht beseitigen.
Landkreis Dahme Spreewald, Schönefeld.
Die erforderlichen Leistungen umfassen,
— den Abbruch/Rückbau und Entsorgung von diversen Gebäuden mit gesamt ca. 10 000 m3 Raumvolumen;
— den Abbruch und Entsorgung von Betonstraßen und Fundamenten mit ca. 800 m3 Beton;
— den Abbruch und Entsorgung von Asphalt ca. 600 m³.
Da es sich um eine Mehrfach-Rahmenvereinbarung handelt, kann sich die dargestellte Gesamtmenge auf mehrere Rahmenvertragspartner ggf. ungleichmäßig verteilen.
Verlängerungsoption für die Laufzeit des Vertrages um 3 x 1 Jahr nach Ablauf der Grundlaufzeit von 2 Jahren.
Der Auftraggeber ist berechtigt, vertragliche Leistungen auch für die Flughäfen Schönefeld und Tegel sowie des Flughafenumfeldes gesondert als zusätzliche Leistung anzuordnen.
Ändern sich während der vertraglich vereinbarten Laufzeit gesetzliche oder sonstige Vorschriften oder werden neue Vorschriften eingeführt, die für die Errichtung, den Betrieb oder die Instandhaltung der beauftragten baulichen und technischen Anlagen gelten und wirkt sich dies auf den Leistungsumfang des Vertrages aus, ist der AN auf Verlangen des AG verpflichtet, seine Leistung entsprechend anzupassen, außer wenn sein Betrieb auf derartige Leistungen nicht eingerichtet ist (§§ 1 Nr. 3, Nr. 4 S.1 Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/B)).
Darüber hinaus hat der Auftragnehmer nicht vereinbarte oder geänderte Leistungen, die zur Ausführung der vertraglichen Leistungen oder zum ordnungsgemäßen Betrieb und Instandhaltung der jeweiligen technischen Anlagen oder baulichen Anlagen des Auftraggebers erforderlich werden (§ 1 Abs. 3, Abs. 4 S. 1 VOB/B) auf Verlangen des Auftraggebers mit auszuführen, außer wenn sein Betrieb auf derartige Leistungen nicht eingerichtet ist.
Die Vergütung für die vorstehend aufgeführten geänderten oder zusätzlichen Leistungen erfolgt auf der Grundlage der Preisermittlungsgrundlagen des Hauptvertrages (Urkalkulation) gemäß den einschlägigen Regelungen der VOB/B §§ 2 Abs. 5 ff.
Der Auftragnehmer ist daher bei einer vorbenannten Anordnung des Auftraggebers zu einer genauen Ableitung der geltend gemachten Preisanpassung/Zusatzvergütung verpflichtet. Der Auftragnehmer hat daher in Bezug auf die im Nachhinein angeordneten geänderten oder zusätzlichen Leistungen aus den Preisermittlungsgrundlagen seine hierdurch geltend gemachten zusätzlichen Vergütungsansprüche durch Fortschreibung der betroffenen variablen Kosten (Personal-, Material- und Maschinenkosten) und der Fixkosten(allgemeine Geschäftskosten, Baustellengemeinkosten, Wagnis und Gewinn) darzulegen.
Die zu beschaffenden Leistungen betreffen bauliche Anlagen, die sich innerhalb des Sicherheitsbereiches nach § 7 LuftSiG befinden. Daher werden die Vergabeunterlagen aus sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerben bzw. Bietern zur Verfügung gestellt.
Weitere zusätzliche Angaben https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
1.) Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift sowie Angabe eines für das Verfahren zuständige Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon- und Faxnummer.
2.) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine Kopie desselben sofern der Bewerber im Handelsregister eingetragen ist/sind (der Auszug soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag möglichst nicht älter als 6 Monate sein)
3.) Unterschriebene Eigenerklärungen gem. §§ 123, 124 GWB sowie – soweit anwendbar – § 21 SchwarzArbG, § 21 AEntG und § 98 c AufenthG. Unterschriebene Eigenerklärungen gemäß § 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. und § 21 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG). Der AG stellt hierzu das Formblatt Eigenerklärung zur Verfügung.
4.) Sofern eine Bewerbung als BewGe erfolgen soll, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der BewGe unterzeichnete Erklärung einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische Haftung (vgl. Ziff. III.1.8) dieser Bekanntmachung) im Zuschlagsfall, die Namen sämtlicher Mitglieder der BewGe, ein bevollmächtigter Vertreter und die Absicht, sich im Fall der erfolgreichen Bewerberauswahl zur Bietergemeinschaft und im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt.
Der AG stellt hierzu das Formblatt BewGe-Erklärung zur Verfügung.
BewGe haben in obiger BewGe-Erklärung oder als Anlage zur BewGe-Erklärung eine schriftliche Erklärung folgenden Inhalts vorzulegen: Sämtliche Mitglieder der BewGe bzw. der Vertreter der BewGe haben/hat zu erklären, dass die Bildung keinen Verstoß gegen § 1 GWB darstellt. Darüber hinaus ist von den Mitgliedern der BewGe bzw. dem Vertreter dieser zu erklären, inwiefern für das jeweilige beteiligte Unternehmen wirtschaftlich zweckmäßige und kaufmännische Gründe vorliegen, sich nicht allein um die Auftragsvergabe zu bewerben.
5.) Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter / Nachunternehmer / konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen bzw. technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/ Nachunternehmern bzw. von konzernverbundenen Unternehmen zurückgreifen will, sind die vorgenannten Erklärungen und Nachweise zu Ziffer 2 und 3 ebenfalls in Bezug auf die Dritten/ Nachunternehmer bzw. die konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen.
Für die „Eigenerklärungen“ nach Ziffer III.1.1), Pkt. 3 (gemäß Formular) und Pkt. 4 (gemäß Formular) sowie für die „Verpflichtungserklärung“ (gemäß Formular) stellt der Auftraggeber die v. g. Formulare auf seiner Internetseite https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/ zur Verfügung, die von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften möglichst genutzt werden sollen.
1) Erklärung über den Gesamtumsatz in EUR (netto) des Unternehmens in den 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, d. h. für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2013, 2014, 2015 abgeschlossen wurden.
2) Vorlage einer schriftlichen Bankauskunft mit Aussagen zum Zahlungsverhalten, zur Geschäftsverbindung /Kontoführung, zu finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnissen und zur Kreditbeurteilung (die Auskunft soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag möglichst nicht älter als 6 Monate sein).
1) Als „Mindestanforderung“ für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer Jahresumsatz (netto) von 2 000 000 EUR des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft, in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2013, 2014, 2015).
Soweit der Bewerber / Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Anforderungen auf Angaben / Daten von Dritten / Nachunternehmern / konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.1.2) sowie nach Ziffer III.1.3) auch für den Dritten / Nachunternehmer / konzernverbundene Unternehmen vorzulegen. Außerdem ist eine Erklärung des Dritten / Nachunternehmers / konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser/s bereit ist, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für diesen Auftrag zu erbringen bzw. bereitzustellen (durch eine „Verpflichtungserklärung“, Formular).
Die Erfüllung der Mindestanforderungen hinsichtlich der Leistungsumfänge sind nicht durch die Addition mehrerer eingereichter Referenzen möglich.
1. Angaben zu ausgeführten Referenzobjekten:
Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die unter Ziffer III.1.3), Punkt 1.1 bis 1.5 und 2.1 aufgeführten Referenzen als Mindestanforderung folgende Leistungsarten und Leistungsumfänge erfüllen und die Projekte betreffen, deren Leistungen ab dem 1.1.2012 erbracht worden sind und die nachfolgend benannten Leistungen im Punkt. 1.1 bis 1.5. und 2.1 zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sind bzw. kurz vor dem Abschluss stehen, d. h. die Leistungen müssen spätestens 2 Monate nach dem Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sein.
1.1. eine Referenz aus dem unter 1. genannten Zeitraum;Leistungsart: Abbruch und Entsorgung von Gebäuden > = 2 000 m3 Raumvolumen;Leistungsumfang: > =1 x Stk pro Einzelauftrag;
1.2. eine Referenz aus dem unter 1. genannten Zeitraum;Leistungsart: Abbruch und Entsorgung von Straßenoberbau (Beton oder Bitumen);Leistungsumfang: ≥ 2 000 m2 pro Einzelauftrag;
1.3. eine Referenz aus dem unter 1. genannten Zeitraum;Leistungsart: Abbruch und Entsorgung von Fundamenten;Leistungsumfang: ≥ 400 m3 pro Einzelauftrag;
1.4. eine Referenz aus dem unter 1. genannten Zeitraum;Leistungsart: Abbruch und Entsorgung von statisch bewährten Bauteilen;Leistungsumfang: ≥ 400 m3 pro Einzelauftrag;
1.5. eine Referenz aus dem unter 1. genannten Zeitraum;Leistungsart: Nachweis über die Durchführung von Baumaßnahmen mit der Transport und Entsorgung gefährlicher Abfälle.
Es werden grundsätzlich nur Referenzen der Bewerber bzw. der Mitglieder der BewGe berücksichtigt. Die vorbenannten zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit vorzulegenden Referenzen sind bei Vorliegen einer BewGe vom denjenigen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen, der im Auftragsfall innerhalb der BewGe die vergleichbaren Leistungen ausführen wird. Sofern der Bewerber/die BewGe zur Erfüllung der Referenzen gem. Ziffer III.1.3), Punkt 1.1 bis 1.5 auf Angaben von Dritten /Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.1) sowie Ziffer III.1.3), Punkt 2 auch für den Dritten/ Nachunternehmer/ konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen. Referenzen von Dritten/ Nachunternehmern/ konzernverbundenen Unternehmen werden nur dann berücksichtigt, wenn eine Erklärung des Dritten/ Nachunternehmer/ konzernverbundenen Unternehmens vorliegt, wonach dieser bereit ist, Leistungen, auf die sich die nachgewiesenen Referenzen beziehen, für dieses Projekt zu erbringen (Verpflichtungserklärung, gemäß Formular Nr. 4).
Für den Nachweis der Referenzen nach Ziffer III.1.3), Pkt. 1.1 bis 1.5 (gemäß Formular Nr.5) sowie für die Verpflichtungserklärung (gemäß Formular Nr. 4) stellt die Kontaktstelle Formulare/ Bewerbungsformblätter zur Verfügung, die von den Bewerbern/ BewGe möglichst genutzt werden sollen.
2. Beschreibung der personellen Ausstattung für die zu erbringenden Leistungen:
2.1 Bauleiter:
— mind. abgeschlossene Berufsausbildung in einem Handwerksberuf des Bauwesens oder vergleichbar,
— gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift,
— ≥ 3 Jahre Berufserfahrung in Bauleitung die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen gemäß Ziffer III.1.3), Punkt 1 vergleichbar sind.
Hinweis: Der Nachweis der Erbringung der vorbenannt geforderten Leistungen können hinsichtlich der Leistungsart auch für jeden einzelnen Anstrich durch die Vorlage von mehreren Referenzen erbracht werden, da die Bewerber nicht alle geforderten vergleichbaren Leistungen zur Leistungsart in einer Referenz oder einem Auftrag gleichzeitig erbracht haben müssen. Der Nachweis der geforderten Anforderungen hinsichtlich des Leistungsumfangs ist nicht durch die Addition von mehreren eingereichte Referenzen möglich.
Darstellungen aller Referenzen vgl. Formulare auf https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
Der AG wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der gem. Ziff. III.1.1), III.1.2) und III.1.3) geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten.
Die Prüfung der Eignung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren:
Der AG wird alle Bewerber/ Bewerbergemeinschaften für die Angebotsabgabe auswählen, die die Mindestanforderungen gemäß III.1.1.-1.4.) erfüllen und für die keine Ausschlussgründe nach §§ 123 ff. GWB bestehen.
Der AG behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von drei zulassungsfähigen Bewerbungen, das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Der AG behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der Mindestzahl von 3 wertungsfähigen Angeboten das vorliegende Vergabeverfahren einzustellen. Das Recht zur vorzeitigen Einstellung analog § 57 SektVO bleibt unberührt.
Weitere Informationen gem. Ziff. VI.3.) sind erhältlich unter https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
Der AN hat bei Einzelaufträgen über ein Auftragsvolumen von >= 250 000 EUR netto auf Anforderung des AG eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Nettoauftragssumme eines in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Bürgens zu stellen.
Zur Absicherung, insbesondere von Mängelansprüchen nach der Abnahme, ist der AG bei Einzelaufträgen über ein Auftragsvolumen von >= 250 000 EUR netto oder bei überschreiten eines Nettojahresauftragsvolumens in Höhe von 250 000 EUR berechtigt, nach Abnahme der Leistung des AN 5 % der Schlussrechnungssummen ablösbar gegen Bürgschaft einzubehalten.
Gemäß Auftrags- bzw. Vergabeunterlagen.
— Eine künftige Bietergemeinschaft bestehend aus mehreren Bewerbern muss im Auftragsfall eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertretern sein. Künftige Bietergemeinschaften müssen den „Teilnahmeantrag“ als Bewerbergemeinschaft einreichen. Im Teilnahmeantrag müssen die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft das Mitglied benennen, das sie gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.
— Für den Teilnahmeantrag von Bewerbergemeinschaften stellt die Vergabestelle ein Formular „Teilnahmeantrag inklusive Bewerbergemeinschaftserklärung“ (Formular) auf ihrer Internetseite https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/ zur Verfügung, das von Bewerbergemeinschaften genutzt werden sollte.
Der AG wird die ausgewählten Bewerber nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes zeitnah zur Abgabe des Angebots auffordern. Der AG wird die fristgerecht eingereichten Angebote zunächst in formeller Hinsicht prüfen. Der AG wird die Angebote ausschließen, die die in der Aufforderung zur Angebotsabgabe ausdrücklich aufgeführten Mindestbedingungen (Mindestanforderungen) nicht erfüllen. Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass in den Auftrags- bzw. Vergabeunterlagen nur Vorgaben oder Festlegungen, die ausdrücklich auch als verbindliche Anforderung in den Vergabeunterlagen gekennzeichnet sind, als verbindliche Anforderungen im Sinne der Rechtsprechung (EuGH-Urteil vom 5.12.2013 – RS.C – 561/2012) gelten.
Der AG behält sich vor gemäß §15 Abs. 4 SektVO einen Zuschlag auf ein wertbares Erstangebot zu erteilen ohne mit den Bietern in Verhandlung zu treten.
Weitere zusätzliche Angaben erhältlich unter https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
Aufgrund der Zeichenbegrenzung im Bekanntmachungsformular der Europäischen Union sind weitere Auskünfte in der „Anlage zur Auftragsbekanntmachung Sektoren im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union“ zu einzelnen Ziffern (wie in den Texten benannt) erhältlich unter: (URL) https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie
Telefon: +49 331/866-1719
1. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 KT gegenüber der Vergabestelle gem. Ziff. I.1) dieser Bekanntmachung, gerügt werden.
2. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind, innerhalb der in der Bekanntmachung benannten Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber der Vergabestelle gem. Ziff. I.1) dieser Bekanntmachung gerügt werden.
3. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber der Vergabestelle gem. Ziff. I.1) dieser Bekanntmachung gerügt werden.
4. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Brandenburg unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 Abs. 3 GWB vorliegen.
Gemäß Richtlinie 2014/25/EU des Europäischen Parlaments und des Rates, Anlage XII C Nr. 19 wird hiermit darauf hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten sind.
Hinsichtlich des genauen Wortlauts der vorbenannten gesetzlichen Regelungen wird auf die „Anlage für die Auftragsbekanntmachung Sektoren im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union“, erhältlich unter https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/ verwiesen.