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Timestamp: 2016-10-22 19:55:08
Document Index: 31128107

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 4', 'Art. 18', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 36', 'Art. 25', 'Art. 36', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 22', 'Art. 16', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 9', 'Art. 99', 'Art. 99', 'BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 64', 'Art. 64']

8C_117/2011 (19.08.2011)
Der 1956 geborene S.________ war seit 1. M�rz 1982 als Schaler f�r die X.________ AG, Baugesch�ft, t�tig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Am 26. Februar 2007 wurde er vom Hebel, mit welchem er eine Schaltafel l�sen wollte, an der rechten Schulter getroffen (Unfallmeldung vom 28. Februar 2007). Dabei zog er sich eine ausgedehnte Rotatorenmanschetten-Ruptur zu (Bericht des Dr. med. M.________, Oberarzt Orthop�die, Klinik Y.________, vom 9. Mai 2007). Die SUVA erbrachte Versicherungsleistungen. S.________ l�ste sein Arbeitsverh�ltnis mit der X.________ AG per 30. Juni 2007 auf, weil er sich wegen der erlittenen Schulterverletzung nicht vorstellen konnte, die k�rperlich schwere T�tigkeit als Schaler wieder aufzunehmen. Am 20. August 2007 wurden eine therapeutische Schulterarthroskopie rechts und eine Tenotomie der langen Bicepssehne, eine offene Rotatorenmanschetten-Rekonstruktion rechts mit transoss�rer Reinsertion der Supraspinatussehne, der cranialen Anteile der Infraspinatussehne und der Subscapularissehne, sowie eine Tenodese der langen Bicepssehne, eine Acromioplastik und eine AC-Gelenksresektion durchgef�hrt (Operationsbericht des Dr. med. M.________ vom 20. August 2007). Mit Verf�gung vom 4. November 2008 sprach die SUVA S.________ mit Wirkung ab 1. Juli 2008 eine Invalidenrente, basierend auf einer Erwerbsunf�higkeit von 26 %, und eine Integrit�tsentsch�digung, entsprechend einer Integrit�tseinbusse von 10 %, zu. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 22. Mai 2009).
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die dagegen erhobene Beschwerde ab (Entscheid vom 30. November 2010).
S.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und das Rechtsbegehren stellen, die SUVA sei zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen, namentlich eine Rente, gest�tzt auf eine Erwerbsunf�higkeit von 44 %, und eine Integrit�tsentsch�digung, basierend auf einer Integrit�tseinbusse von 30 %, auszurichten; eventualiter sei die Sache zur erneuten Sachverhaltsfeststellung an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen. Ferner l�sst er um Gew�hrung der unentgeltlichen Prozessf�hrung und Verbeist�ndung ersuchen.
1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 und Art. 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Das Bundesgericht pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389 mit Hinweisen; Urteil 8C_934/2008 vom 17. M�rz 2009 E. 1, nicht publ. in: BGE 135 V 194, aber in: SVR 2009 UV Nr. 35 S. 120).
2.1 Im angefochtenen Gerichtsentscheid und im Einspracheentscheid der SUVA werden die Bestimmungen und Grunds�tze zum Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 4 ATSG) und auf eine Invalidenrente im Besonderen (Art. 18 Abs. 1 UVG), zur Bemessung der Invalidit�t bei Erwerbst�tigen nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348 f.; vgl. bez�glich der Anwendung der DAP-Profile: BGE 129 V 472) sowie zu dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125) zutreffend dargelegt. Darauf - wie auch auf die Erw�gungen zum Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 UVG und Art. 36 Abs. 1 UVV), namentlich zu deren Abstufung nach der Schwere des Integrit�tsschadens (Art. 25 Abs. 1 und 2 UVG in Verbindung mit Art. 36 Abs. 2 UVV sowie Anhang 3 zur UVV) und zur Bedeutung der von der medizinischen Abteilung der SUVA erarbeiteten weiteren Bemessungskriterien in tabellarischer Form (sog. Feinraster; BGE 124 V 29 E. 1c S. 32 mit Hinweis; vgl. ferner RKUV 2004 Nr. U 514 S. 415, U 134/03) - wird verwiesen.
2.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt nebst anderem einen nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus. Dabei spielt die Ad�quanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die ad�quate weitgehend mit der nat�rlichen Kausalit�t deckt (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.; zum Gen�gen der Teilurs�chlichkeit zur Bejahung der Kausalit�t: BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125 f.).
Streitig und zu pr�fen ist die H�he der Rente und der Integrit�tsentsch�digung. Dabei besteht Einigkeit dar�ber, dass an der rechten Schulter Unfallfolgen persistieren, welche es dem Versicherten verunm�glichen, eine k�rperlich schwere Arbeit - dazu geh�rt auch die angestammte T�tigkeit als Schaler - zu verrichten.
4.1 Die Vorinstanz nimmt gest�tzt auf die medizinischen Akten, namentlich unter Hinweis auf den Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. W.________, Facharzt f�r Chirurgie FMH, vom 3. April 2008, an, dem Versicherten seien unfallbedingt nurmehr k�rperlich leichte bis mittelschwere Besch�ftigungen zu 100 % zumutbar.
4.2 An diesem Schluss verm�gen die Einw�nde des Beschwerdef�hrers nichts zu �ndern. Soweit er vorbringt, der Kreisarzt habe die Verschlechterung des Gesundheitszustandes, verursacht durch die Beschwerdezunahme wegen Reruptur der Rotatorenmanschette, nicht beachtet, kann ihm nicht gefolgt werden. Dr. med. W.________ weist in seinem Untersuchungsbericht vom 3. April 2008 ausdr�cklich auf die im MRI best�tigte Reruptur und die nach anf�nglich g�nstigem Verlauf zunehmenden Beschwerden hin. Allerdings stuft er das aktuelle Leiden gest�tzt auf seine Untersuchungen als "eher" gering ein, weshalb er in einer k�rperlich leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Besch�ftigung dennoch ein Vollzeitpensum als zumutbar erachtet. Es l�sst sich nicht beanstanden, dass die Vorinstanz auf diese nachvollziehbaren medizinischen Angaben abgestellt hat. Entgegen der Ansicht des Versicherten f�hren die Aussagen des Hausarztes Dr. med. V.________, Allgemeine Medizin FMH, im Schreiben vom 13. November 2007 und im undatierten, nach der Konsultation vom 5. Mai 2008 erstellten Bericht zuhanden der IV-Stelle des Kantons Z�rich zu keinem anderen Schluss. Die Tatsache, dass der Arbeitsversuch des Beschwerdef�hrers in der eigenen Pizzeria vom 10. November 2007 aufgrund starker Schulterschmerzen scheiterte und Dr. med. V.________ in der Folge ab 11. November 2007 bis auf weiteres eine 100%ige Arbeitsunf�higkeit nicht nur in der bisherigen T�tigkeit als Schaler attestierte (Schreiben des Hausarztes vom 13. November 2007), vermag die zumindest ab 3. April 2008 - und somit fast f�nf Monate sp�ter - vom Kreisarzt zugestandene volle Leistungsf�higkeit in einer Verweist�tigkeit nicht in Frage zu stellen.
Der Beschwerdef�hrer bem�ngelt, die von Dr. med. V.________ der IV-Stelle (unter dem Titel "psychische Ressourcen" ohne weitere Erkl�rung) mitgeteilten Einschr�nkungen des Konzentrations- und Auffassungsverm�gens sowie der Anpassungsf�higkeit und Belastbarkeit seien vom Kreisarzt weder untersucht noch erw�hnt worden. Daraus kann er nichts zu seinen Gunsten ableiten. Es ist unbestritten, dass lediglich die Schulterbeschwerden rechts auf den Unfall vom 26. Februar 2007 zur�ckzuf�hren sind. Allf�llige psychisch bedingte Einschr�nkungen der Arbeitsf�higkeit haben im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren demgem�ss unbeachtet zu bleiben. In diesem Zusammenhang ist zudem zu ber�cksichtigen, dass der Hausarzt auch dem Alkoholkonsum und den h�ufigen Familienstreitigkeiten einen Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit beimisst. Falls Dr. med. V.________ also die Arbeitsf�higkeit anders beurteilt - aufgrund des Berichts an die IV-Stelle, in welchem er lediglich f�r die bisherige, k�rperlich schwere Arbeit als Schaler eine 100%ige Arbeitsunf�higkeit angibt, sich aber zu einer allf�lligen Einschr�nkung in einer anderen Besch�ftigung nicht �ussert, l�sst sich dies nicht abschliessend feststellen - kann betreffend der vorliegend allein relevanten Auswirkungen der rechtsseitigen Schulterbeschwerden auf eine Erwerbst�tigkeit jedenfalls nicht schon deshalb mit dem Versicherten angenommen werden, die Auffassung des Kreisarztes, wonach ein voller Einsatz in einer angepassten Besch�ftigung zumutbar sei, sei falsch.
Der Beschwerdef�hrer sieht zudem grosse Divergenzen in der Beurteilung der physischen Ressourcen durch Haus- und Kreisarzt, weil Dr. med. V.________ das Heben von leichten Gewichten f�r drei bis f�nfeinviertel Stunden und das Heben �ber Brusth�he wie auch das Heben von mittelschweren Gewichten f�r ungef�hr eine halbe Stunde pro Tag, das Hantieren mit Werkzeugen bei leichter, feinmotorischer T�tigkeit und bei Eins�tzen im Mittelbereich zwischen feinmotorischer und grobmanueller Arbeit f�r knapp drei Stunden pro Tag als zumutbar erachte. Dabei �bersieht der Versicherte einerseits, dass diese Einschr�nkungen nach Ansicht des Hausarztes nur f�r den rechten Arm gelten. Anderseits pr�zisiert auch Dr. med. W.________, dass das Heben vom Boden bis H�fth�he mit Gewichten bis 15 kg nur vereinzelt, und ab H�fth�he bis zum vollst�ndigen Hochhalten - mit Gewichten abnehmend zwischen f�nf und zwei kg - m�glich sei; als nicht zumutbar stuft er Arbeiten ein, welche sehr kraftvolles Zupacken erfordern, mit kraftvollen, repetitiven Stoss-, Zug- und Drehbewegungen oder mit Schl�gen, Vibrationen, H�mmern und Bohren verbunden sind. Die beiden �rzte gehen somit darin einig, dass im neuen Arbeitsbereich k�rperlich leichtere T�tigkeiten �berwiegen m�ssen. Die Argumentation des Beschwerdef�hrers, wonach solch grosse Abweichungen zwischen den Angaben des Hausarztes und des Kreisarztes festzustellen seien, dass die Beweiskraft des kreis�rztlichen Untersuchungsberichts vom 3. April 2008 "umgestossen" werde, zielt demgem�ss ins Leere.
Die aktenkundigen �rztlichen Unterlagen erlauben nach dem Gesagten eine zuverl�ssige Beurteilung der unfallbedingten Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit. Von zus�tzlichen Erhebungen sind keine entscheidrelevanten neuen Aufschl�sse zu erwarten, weshalb keine Notwendigkeit f�r die vom Beschwerdef�hrer eventualiter beantragte R�ckweisung an das kantonale Gericht zur Einholung eines medizinischen Gutachtens besteht (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94).
5.1.1 Unter dem Valideneinkommen ist rechtsprechungsgem�ss jenes Einkommen zu verstehen, welches die versicherte Person im Zeitpunkt des Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tats�chlich erzielen w�rde. Die Einkommensermittlung hat so konkret wie m�glich zu erfolgen. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, n�tigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angekn�pft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige T�tigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden w�re. Ausnahmen m�ssen mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224; Urteil 8C_530/2009 vom 1. Dezember 2009 E. 7.2 mit Hinweisen).
Laut Art. 15 Abs. 1 UVG werden Taggelder und Renten nach dem versicherten Verdienst berechnet, wobei als versicherter Verdienst f�r die Bemessung der Renten gem�ss Art. 15 Abs. 2 UVG der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn gilt. Nach dem gest�tzt auf Art. 15 Abs. 3 UVG vom Bundesrat erlassenen Art. 22 Abs. 2 UVV gilt als versicherter Verdienst - mit einzelnen, vorliegend nicht zur Diskussion stehenden Abweichungen - der nach der Bundesgesetzgebung �ber die AHV massgebende Lohn. Auch bei der Ermittlung des hypothetischen Valideneinkommens f�r den Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG ist nur relevant, was zum massgebenden Lohn gem�ss AHVG zu z�hlen ist (Urteil 8C_430/2010 vom 28. September 2010 E. 5.1 mit Hinweisen). Als massgebender Lohn gilt nach Art. 5 Abs. 2 AHVG jedes Entgelt f�r in unselbstst�ndiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. Der massgebende Lohn umfasst auch Teuerungs- und andere Lohnzulagen, Provisionen, Gratifikationen, Naturalleistungen, Ferien- und Feiertagsentsch�digungen und �hnliche Bez�ge, ferner Trinkgelder, soweit diese einen wesentlichen Bestandteil des Arbeitsentgelts darstellen. Art. 7 AHVV (in der bis 31. Dezember 2008 g�ltig gewesenen, hier anwendbaren Fassung) h�lt im Ingress fest, dass Unkostenentsch�digungen nicht zum massgebenden Lohn z�hlen. Unkosten sind gem�ss Art. 9 Abs. 1 AHVV Auslagen, die dem Arbeitnehmer bei der Ausf�hrung seiner Arbeiten entstehen. Keine Unkostenentsch�digungen sind laut Abs. 2 derselben Bestimmung regelm�ssige Entsch�digungen f�r die Fahrt des Arbeitnehmers vom Wohnort zum gew�hnlichen Arbeitsort sowie f�r die �bliche Verpflegung am Wohnort oder am gew�hnlichen Arbeitsort; sie geh�ren grunds�tzlich zum massgebenden Lohn (vgl. Wegleitung des Bundesamtes f�r Sozialversicherungen �ber den massgebenden Lohn [WML] Rz. 3004, g�ltig ab 1. Januar 2002 und Rz. 3004.1 f., g�ltig ab 1. Januar 2007).
5.1.2 Unbestritten ist in diesem Zusammenhang, dass der Beschwerdef�hrer im Jahr 2006 als Schaler bei der X.________ AG einen Jahreslohn von Fr. 79'249.- erzielt hatte und ohne Gesundheitsschaden weiterhin in dieser Funktion t�tig geblieben w�re. Uneinigkeit besteht demgegen�ber hinsichtlich des hypothetischen Einkommens zur Zeit des Rentenbeginns (1. Juli 2008). W�hrend die SUVA von einem Verdienst in der H�he von Fr. 78'366.40 (bei einem Stundenlohn von Fr. 42.66 und 1837 Arbeitsstunden im Jahr 2008) ausgeht, errechnet der Versicherte ein Valideneinkommen von Fr. 92'609.01. Der h�here Betrag resultiert aus der Ber�cksichtigung von 1959,9 Arbeitsstunden im Jahr 2008, einer Versetzungszulage von Fr. 3.- pro Stunde sowie einer durchschnittlichen Nominallohnentwicklung f�r M�nner von 1,6 % (2007) und 2,2 % (2008), gest�tzt auf die vom Bundesamt f�r Statistik periodisch herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE).
Im Stundenlohn von Fr. 42.66, welcher dem von der Verwaltung gest�tzt auf die Auskunft der X.________ AG vom 17. Juni 2008 errechneten Valideneinkommen f�r das Jahr 2008 zugrunde liegt, sind der Grundbetrag von Fr. 35.-, der anteilm�ssige 13. Monatslohn von Fr. 2.90 und eine Ferien- und Feiertagsentsch�digung von Fr. 4.76 enthalten. Aus den Lohnabrechnungen der ehemaligen Arbeitgeberin, welche die SUVA im Rahmen ihrer Abkl�rungen eingeholt hat, geht hervor, dass der Versicherte neben diesen Entsch�digungen stets eine Versetzungszulage von Fr. 3.- pro Stunde und eine Autopauschale von Fr. -.50 pro Stunde bezogen hat. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die Versetzungszulage geh�re zum Valideneinkommen. Sowohl im Einsprache- als auch im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren liess er, allerdings mit anderen Argumenten, auch schon geltend machen, das von der SUVA errechnete Valideneinkommen f�r das Jahr 2008 falle zu tief aus. Die Frage, welche Entsch�digungen zum massgebenden Lohn und damit zum Valideneinkommen geh�ren, ist rechtlicher Natur. Darum f�llt der neue Einwand des Versicherten betreffend Qualifikation der Versetzungszulage nicht unter das Novenverbot gem�ss Art. 99 BGG (ULRICH MEYER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 23 zu Art. 99 BGG).
Die SUVA gibt letztinstanzlich zu bedenken, sowohl Versetzungs- als auch Autopauschale seien in den einzelnen Lohnabrechnungen und im Lohnausweis aus dem Jahr 2006 nicht zum AHV-pflichtigen Bruttolohn gez�hlt worden. Somit handle es sich dabei klarerweise um Unkostenersatz, welcher beim Valideneinkommen keine Ber�cksichtigung finde. Verhielte es sich anders, so h�tte die AHV diese Abrechnungsart nicht akzeptiert.
Dieser Betrachtungsweise kann nicht ohne weiteres gefolgt werden. Im vorliegenden Zusammenhang ist allein massgebend, welche Zulagen zum massgebenden Lohn geh�ren. Es ist im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren nicht darauf abzustellen, ob auf einzelnen Lohnbestandteilen - allenfalls f�lschlicherweise - keine AHV-Beitr�ge erhoben worden sind. Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) f�r das Schweizerische Gewerbe f�r Decken- und Innenausbausysteme, abgeschlossen am 1. M�rz 2004 (und auch der nachfolgende GAV vom 12. Dezember 2007), kennt Versetzungszulagen (aufgeteilt in generelle Orts-Versetzungszulagen, generelle mittlere Versetzungszulagen und grosse Versetzungszulagen), welche eine Ortszulage oder, bei Arbeiten ausserhalb des Gesch�ftsdomizils, eine Abgeltung der Wegkosten beinhalten k�nnen, und bei ausw�rtigen Arbeiten mit �bernachten auch f�r Unterkunft und Verpflegung entsch�digen sollen. Ob die Versetzungszulage und die Autopauschale, welche dem Versicherten von der ehemaligen Arbeitgeberin regelm�ssig ausbezahlt wurden, einem solchen oder einem anderen Zweck dienten, sowie ob ein Zusammenhang zwischen den zwei Betr�gen besteht, ist allerdings nicht bekannt. Der Beschwerdef�hrer unterl�sst es letztinstanzlich, dazu Angaben zu machen oder Unterlagen einzureichen, und im Verwaltungs- und vorangehenden kantonalen Gerichtsverfahren waren diese Zulagen kein Thema. Das Bundesgericht hat demzufolge keine M�glichkeit zu �berpr�fen, welchen Sinn die Versetzungspauschalen im vorliegenden Fall hatten, weshalb an dieser Stelle auch offenbleiben muss, ob es sich dabei um massgebenden Lohn und damit um einen Teil des Valideneinkommen handelt. Es ist demgem�ss unumg�nglich, die Sache an die SUVA zur�ckzuweisen, damit diese die Akten insoweit vervollst�ndigt, wozu auch genauere Abkl�rungen bei der ehemaligen Arbeitgeberin geh�ren d�rften. Insoweit ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen.
5.1.3 Die X.________ AG hat am 17. Juni 2008 die betriebs�blichen Arbeitsstunden f�r das Jahr 2008 auf 1824 beziffert. Eine telefonische Nachfrage bei einer Mitarbeiterin der Gesellschaft ergab, dass die 45 Wochenarbeitsstunden, welche in der Unfallmeldung deklariert wurden, nicht durchwegs richtig seien, und die nunmehr angegebenen 1824 Jahresarbeitsstunden dem "GAV" entsprechen w�rden (Telefonnotiz eines SUVA-Mitarbeiters vom 29. Juli 2008). Die SUVA errechnet im Einspracheentscheid aufgrund der Lohnbl�tter f�r die Monate Januar 2006 bis Februar 2007 einen Durchschnitt von 1837 Jahresarbeitsstunden. Gest�tzt auf diesen Wert ermittelt sie das Valideneinkommen. Es ist dem Versicherten beizupflichten, dass weder auf die vagen Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin noch auf Durchschnittswerte der Vorjahre abgestellt werden kann. Entgegen seiner Ansicht ist aber nicht auf statistische Zahlen zur�ckzugreifen, sondern es muss konkret (vgl. E. 5.1.1 hiervor) abgekl�rt werden, wie hoch die Arbeitsstunden f�r das Jahr 2008 f�r den Beschwerdef�hrer ausgefallen w�ren, wenn er weiterhin f�r die X.________ AG im angestammten T�tigkeitsbereich h�tte arbeiten k�nnen. Im Rahmen der R�ckweisung der Angelegenheit an die SUVA (E. 5.1.2 hiervor) werden auch dazu weitere Erkundigungen notwendig sein, bevor das Valideneinkommen berechnet werden kann.
5.1.4 Demgegen�ber steht fest, dass der Beschwerdef�hrer in seiner bisherigen T�tigkeit im Zeitraum von 2006 bis 2008 im Gesundheitsfall nicht von einer Lohnerh�hung profitiert h�tte. Der Einwand des Versicherten, es m�sse auf eine Nominallohnerh�hung gest�tzt auf LSE-Durchschnittswerte in allen T�tigkeitsbereichen f�r M�nner abgestellt werden, ist nicht stichhaltig.
5.2.1 F�r die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung prim�r von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. �bt sie nach Eintritt der Invalidit�t eine Erwerbst�tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverh�ltnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsf�higkeit in zumutbarer Weise voll aussch�pft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grunds�tzlich der tats�chlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tats�chlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit aufge-nommen hat, so k�nnen nach der Rechtsprechung entweder Tabellenl�hne gem�ss LSE oder die von der SUVA gef�hrte Dokumentation von Arbeitspl�tzen (DAP-Zahlen) herangezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 mit Hinweisen).
5.2.2 Soweit sich der Beschwerdef�hrer dagegen ausspricht, f�r die Festsetzung des Invalideneinkommens auf DAP-Zahlen abzustellen, kann ihm nicht beigepflichtet werden. Die f�nf dokumentierten T�tigkeiten als Waagenausr�ster, Maschinenschweisser, Schaumstoffpresser, Qualit�tskontrolleur und Kontrolleur von Blechteilen entsprechen alle dem vom Kreisarzt - unter Ber�cksichtigung der eingetretenen Verschlechterung des Gesundheitszustandes - beschriebenen Zumutbarkeitsprofil (vgl. E. 4 hiervor). Ob diese Arbeiten auch teilzeitlich ausge�bt werden k�nnen, ist vorliegend entgegen der Ansicht des Versicherten nicht von Belang, weil er in einer angepassten T�tigkeit vollzeitig einsetzbar ist. Zudem liefert die SUVA die Angaben �ber die Gesamtzahl der in Frage kommenden dokumentierten Arbeitspl�tze, �ber den H�chst- und den Tiefstlohn sowie �ber den Durchschnittslohn der entsprechenden Gruppe. Bei der Ermittlung des hypothetischen Verdienstes gest�tzt auf DAP-Profile sind Abz�ge vom System der DAP her nicht sachgerecht und nicht zul�ssig (BGE 129 V 472), weshalb es beim von der SUVA errechneten Invalideneinkommen in der H�he von Fr. 58'921.- sein Bewenden haben muss.
Gest�tzt auf die Einsch�tzung des Dr. med. W.________ vom 2. April 2008 gelangt das kantonale Gericht zum �berzeugenden Ergebnis, dass eine Integrit�tsentsch�digung auf der Basis einer Integrit�tseinbusse von 10 % den Unfallrestfolgen vollumf�nglich Rechnung tr�gt. Der Kreisarzt geht in Anbetracht der leichten Bewegungseinschr�nkung, der Kraftminderung, der belastungs- und bewegungsabh�ngigen Schmerzen, der ver�nderten Muskelkontur des Deltoideus mit Atrophie im mittleren Anteil, der leichten Supraspinatusatrophie, der muskul�r instabilen Scapula, der klinisch festgestellten Omarthrose mit Gelenkger�uschen, der Kraftminderung der Rotatorenmanschettenfunktion, der Reruptur der Rotatorenmanschette, der Verk�rzung und Tenodese der langen Bizepssehne, der Acromionplastik und AC-Resektion rechte Schulter davon aus, dass das Bild einer m�ssigen Periarthrosis humeroscapularis entspreche und legt seiner Beurteilung die Tabellen 1 und 5 ("Integrit�tsentsch�digung bei Funktionsst�rungen an den oberen Extremit�ten" und "Integrit�tsentsch�digungen bei Arthrosen") der von der SUVA unter dem Titel "Integrit�tsentsch�digung gem�ss UVG" herausgegebenen Richtlinien zugrunde. Im Vergleich mit einer m�ssigen Periarthrosis humeroscapularis (Richtwert 10 %), einer bis 30� �ber die Horizontale beweglichen Schulter (Richtwert 10 %) und einer m�ssigen Omarthrose (Richtwert 5-10 %) resultiere eine Integrit�tseinbusse von 10 %. Die vom Beschwerdef�hrer vorgebrachten R�gen verm�gen daran nichts zu �ndern. Aus dem Umstand, dass der Hausarzt in seinem Schreiben vom 13. November 2007 angibt, nach dem Arbeitsversuch in der Pizzeria sei das Heben des Armes nicht mehr m�glich gewesen, kann klarerweise nicht bereits auf eine Schulterversteifung in Abduktion (recte: Adduktion) und, daraus abgeleitet, auf eine Integrit�tseinbusse von 30 % gem�ss Tabelle 1 geschlossen werden. Soweit der Versicherte schliesslich auf das von Dr. med. M.________ am 20. Februar 2008 beschriebene latente Risiko der Entwicklung einer Cuff-Arthropathie verweist, ist anzumerken, dass der Kreisarzt in seiner Beurteilung des Integrit�tsschadens vom 2. April 2008 zwar die Reruptur der Rotatorenmanschette ber�cksichtigt, f�r eine allf�llige Verschlimmerung des Zustandes aber ausdr�cklich auf die Notwendigkeit einer Neubeurteilung aufmerksam macht. Erlauben die aktenkundigen �rztlichen Unterlagen nach dem Gesagten eine zuverl�ssige Beurteilung des abzugeltenden Integrit�tsschadens, er�brigt sich die in der Beschwerde auch f�r diesen Leistungsanspruch beantragte, gerichtlich anzuordnende medizinische Begutachtung (antizipierte Beweisw�rdigung; vgl. E. 4.2 hiervor).
Bei diesem Verfahrensausgang rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG) dem Beschwerdef�hrer und der SUVA je zur H�lfte aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Beschwerdef�hrer steht gegen�ber der SUVA eine entsprechend reduzierte Parteientsch�digung zu (Art. 68 Abs. 2 BGG). Die unentgeltliche Rechtspflege kann dem Versicherten, soweit er unterliegt, gew�hrt werden, da die Bed�rftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht von vornherein aussichtslos und die Vertretung notwendig war (Art. 64 BGG). Er hat der Gerichtskasse Ersatz zu leisten, wenn er sp�ter dazu in der Lage ist (Art. 64 Abs. 4 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 30. November 2010 und der Einspracheentscheid der SUVA vom 22. Mai 2009 werden bez�glich Invalidenrente aufgehoben und die Sache wird an die SUVA zur�ckgewiesen, damit diese im Sinne der Erw�gungen verfahre und anschliessend �ber den Rentenanspruch des Beschwerdef�hrers neu verf�ge. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Von den Gerichtskosten von Fr. 750.- werden dem Beschwerdef�hrer und der Beschwerdegegnerin je Fr. 375.- auferlegt. Der Anteil des Beschwerdef�hrers wird vorl�ufig auf die Gerichtskasse genommen.
Rechtsanwalt David Husmann wird als unentgeltlicher Anwalt des Beschwerdef�hrers bestellt, und es wird ihm f�r das bundesgerichtliche Verfahren aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 1'400.- ausgerichtet.