Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=FG%20Hamburg&Datum=31.01.2006&Aktenzeichen=II%20202%2F05
Timestamp: 2019-03-18 18:29:42
Document Index: 281651601

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 38', '§ 155', '§ 17', '§ 12', '§ 13', '§ 155', '§ 12']

FG Hamburg, 31.01.2006 - II 202/05 - dejure.org
FGO § 33 § 38 § 155; GVG § 17a; ZPO § 12 § 13
Rechtswegeröffnung zu den Finanzgerichten bei einem Streit zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf richtige Bescheinigung des erhaltenen Bruttolohnes; Steuerrechtliche Pflichten eines Arbeitgebers; Umfang der Rechtsbindung eines Verweisungsbeschlusses; Bestimmung der örtlichen Gerichtszuständigkeit
EFG 2006, 992
Das Finanzgericht Münster ist gemäß § 155 FGO in Verbindung mit §§ 12, 13 ZPO örtlich zuständig (vgl. Finanzgericht Hamburg, Beschluss vom 31.01.2006 II 202/05, EFG 2006, 992), weil der Beklagte im Zeitpunkt der Klageerhebung seinen Wohnsitz in I hatte.
Der beschließende Senat hat sich abweichend von diesem BAG-Urteil, aber in Übereinstimmung mit der einhelligen Finanzrechtsprechung (vgl. zuletzt Beschlüsse des Finanzgerichts -FG -Münster vom 4. Juli 2005 10 K 640/05 S, Entscheidungen der Finanzgerichte EFG -2006, 283, m.w.N.; und des FG Hamburg vom 31. Januar 2006 II 202/05, EFG 2006, 992 ), in einem vergleichbaren Fall, in dem es -wie im Streitfall -um die Beurteilung bürgerlich-rechtlicher Pflichten aus einem Arbeitsvertrag ging, für unzuständig erklärt und die dortige Streitsache an das sachlich und örtlich zuständige Arbeitsgericht verwiesen (vgl. Beschluss vom 9. Juni 2004 1 K 1234/04, EFG 2004, 1704).