Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/571
Timestamp: 2019-02-23 07:31:45
Document Index: 377751584

Matched Legal Cases: ['§ 571', 'BGH', '§ 571', 'BGH', '§ 566', 'BGH', '§ 571', 'BGH', '§ 571', 'BGH', '§ 571', '§ 571', 'BGH', '§ 571', 'BGH', '§ 571', '§ 571', 'BGH', '§ 571', '§566', 'BGH', '§ 571', 'BGH', 'BGH', '§ 571', '§ 571', 'BGH', '§ 571', '§ 571', 'BGH', '§ 571', 'BGH', 'BGH', '§ 571', 'BGH', '§16', 'BGH', '§ 571', 'BGH', 'BGH', '§571', 'BGH', '§ 571', 'BGH', 'BGH', '§ 571', 'BGH', '§566', '§571', '§ 566', 'BGH', '§ 571', 'BGH', '§ 571', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 571', '§ 571', 'BGH', 'BGH', '§ 571', '§ 566', 'BGH', 'BGH', '§ 571', '§ 535', 'BGH', 'BGH', '§ 535', '§ 571', 'BGH', 'BGH', '§ 571', '§572', '§572', '§ 110', '§ 572', 'BGH', '§ 571', 'BGH', 'BGH', '§ 571', 'BGH', 'BGH', '§ 571', 'BGH', 'BGH', '§571', 'BGH', '§ 571', '§ 566', 'BGH', 'BGH', '§ 571', '§ 571', 'BGH', '§ 571', '§ 434', 'BGH', '§ 571', '§ 566', 'BGH', 'BGH', '§ 566', 'BGH', '§ 571', '§ 566', 'BGH', 'BGH', '§571', 'BGH', '§ 571', '§ 566', 'BGH', '§ 571', 'BGH', '§ 571', '§ 566', 'BGH', 'BGH', '§ 571', '§ 1093', 'BGH', '§ 571', 'BGH', 'BGH', '§ 571', 'BGH', '§ 571', 'BGH', '§ 571', 'BGH', '§ 54', '§ 15', '§ 1', '§ 557', '§ 1', '§ 557', '§ 571', '§57', '§ 555', 'BGH', '§ 557', '§ 555', '§ 557', 'BGH', '§ 571', 'BGH', 'BGH', '§ 571', 'BGH']

§ 571 BGB: Weiterer Schadensersatz bei verspäteter Rückgabe von Wohnraum
BGH, , Az. VIII ZH 206/60 is späteren Grundstückserwerber in Hinblick auf § 571 BGB ermöglicht v/erden, sich rasch und zuverlässig darüber zu unterrichten, in welche Rechte und Verpflichtungen er nach dieser Vorschrift kraft Gesetzes einzutreten hatte (BGH Urt. v. 7. Oktober 1953 -VI ZR 20/53 - LM BGB § 566 Nr« 1).
BGH, URTEIL vom 5.10.1971, Az. V ZR 88/69 Die entsprechende Anwendung des § 571 BGB dahin, daß der Grundstückserwerber in ein zwischen dem Veräußerer und dem Erbbauberechtigten etwa bestehendes obligatorisches Rechtsverhältnis anstelle des Veräußerers eintritt, ist hiernach jedenfalls im Regelfall nicht gerechtfertigt (vgl. auch das Senatsurteil vom 5- März 1966, V ZR 195/62, BGH WarnRspr 1965 Nr. 82, wonach § 571 BGB auf die schuldrechtlichen Beziehungen zwischen dem Voreigentumer und dem dinglich Berechtigten nicht ohne weiteres angewendet werden kann).
BGH, URTEIL vom 3.9.1997, Az. VIII ZR 373/96 Nach § 571 BGB tritt der Erwerber in die sich aus dem Mietverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten ein, und zwar in all diejenigen, die zwischen dem veräußernden Vermieter und dem Mieter bestehen und Bestandteil des Mietvertrags sind (Palandt/Putzo, BGB, 56. Aufl., § 571 Rdnr. 12).
BGH, URTEIL vom 3.9.1997, Az. VIII ZR 373/96 Entgegen der Ansicht der Revision folgt die Pflicht zur Berücksichtigung von Fördermitteln nicht 'aus dem Mietverhältnis selbst', was Voraussetzung für einen Übergang nach § 571 BGB wäre, sondern aus gesetzlichen Vorschriften, die 'von außen' auf den Inhalt des Mietverhältnisses einwirken (vgl. zu dieser Differenzierung Paschke/Oetker NJW 1986, 3174, 3176).
BGH, vom 3.5.1961, Az. VIII ZR 46/60 Es kann deshalb dahingestellt bleiben, ob, wie Soergel, 8. Aufl. BGB § 571 An. 5 (unter Bezugnahme auf OLG Königsberg, Monatsschrift für Posen, Ost- und Westpreußen 1912, 30) meint, die Verpflichtung des Vermieters, dem Mieter infolge der abredegemäß zulässigen Kündigung Schadensersatz zu gewähren, (allgemein) nicht auf den Erwerber übergeht oder ob die an-geführte Entscheidung nur besagt, das sei dann nicht der Fall, wenn die ursprünglichen Vertragspartner die nachgiebige Bestimmung des § 571 BGB durch eine Vereinbarung dahin abgeändert haben, bei einer Veräußerung des Grundstücks sollte der Verkäufer kündigen können (zu vergl. OLG Dresden aaO).
BGH, URTEIL vom 3.8.2005, Az. VIII ZR 399/03 Vielmehr treten die Erwerber gemäß § 571 BGB a.F. in den über ein einheitliches Mietobjekt geschlossenen einheitlichen Mietvertrag ein (vgl. Senat, Urteil vom 24. Januar 1973 - VIII ZR 163/71, NJW 1973, 455 unter IV 1; BayObLG, NJW-RR 1991, 651; Börstinghaus, NZM 2004, 481, 483 f.; MünchKommBGB/Häublein, 4. AufI., §566 Rdnr. 26 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 3.8.2005, Az. VIII ZR 399/03 Zwar hat der Senat im Fall, dass der Mieter Räume (mit-)gemietet hat, die bei der Aufteilung Gemeinschaftseigentum geblieben sind, aufgrund der mit der Vervielfältigung der Vermieterstellung verbundenen Problemen eine eingeschränkte Anwendung der Bestimmung des § 571 Abs. 1 BGB a.F. für sachgerecht erachtet (vgl. BGHZ 141, 239, 243 ff.).
BGH, URTEIL vom 3.1.1998, Az. XII ZR 39/96 b) Die Übertragung von Geschäftsanteilen einer GbR kann das Grundgeschäft einer 'Veräußerung' i.S. des § 571 BGB darstellen (MünchKomm-BGB/Voelskow, aaO § 571 Rdn. 12; Bub/Treier/Heile aaO II 863, jeweils m.N.;
BGH, URTEIL vom 1.10.1965, Az. VIII ZR 288/63 der Revision vertretenen Auffassung gefolgt wird , es genüge mittelbarer Besitz des Mieters, gilt nichts anderes, In dem nach § 571 BGB maßgebenden Zeitpunkt der Eintra-gung der Beklagten in das Grundbuch (vgl. Staudinger BGB 11.Auf 1. § 571 Nr. 11) war -der Kläger nicht mittelbarer Besitzer des Ladenraumes.
BGH, URTEIL vom 2.3.1974, Az. III ZR 144/72 Der gesetzlich angeordnete Eintritt des Grundstückserwerbers in die Rechtsund Pflichtenstellung des Vermieters (Verpächters) nach § 571 BGB sichert die Portdauer der miet- oder pachtvertraglichen Beziehungen über denselben Miet- oder Pachtgegenstand (vgl. BGHZ 55,
BGH, URTEIL vom 3.2.2007, Az. XII ZR 176/04 Infolge der Übernahme des Nutzungsvertrages mit den Klägern haftet die Beklagte nach dem Rechtsgedanken des § 571 BGB a.F. aber nur für die von ihrem Eintritt in den Vertrag an fällig werdenden Verbindlichkeiten, während für die zuvor fällig gewordenen (Rückzahlungs-)Verbindlichkeiten allein der bisherige Verfügungsberechtigte haftet (vgl. BGH, Urteil vom 14. September 2000 - Ill ZR 211/99- NZM 2001, 158 ff.; Säcker, Vermögensrecht, §16 VermG Rdn. 10 m.N.).
BGH, Urteil vom 3.0.2002, Az. 1 PBvU 1/79 Sie soll dem in den Mietvertrag gemäß § 571 BGB a.F. eintretenden Grundstückserwerber die Möglichkeit verschaffen, sich über den Umfang und Inhalt der auf ihn übergehenden Verpflichtungen zuverlässig zu unterrichten (vgl. BGHZ 72, 394, 399).
BGH, vom 3.3.1999, Az. Eine in Rechtsprechung und Schrifttum weit verbreitete Auffassung nimmt daher jedenfalls in Fällen, in denen die Wohnungseigentümer sondereigentumsfähige Bestandteile des Gebäudes in gemeinschaftliches Eigentum überführt haben, eine Vermieterstellung der Wohnungseigentümergemeinschaft für das gesamte Mietverhältnis an (OLG Hamburg, Beschluß vom 18. Juli 1996 aaO unter 2; OLG Celle, Beschluß vom 11. Oktober 1995, WuM 1996, 222 unter II 2 a; LG Hamburg, Beschluß vom 16. Februar 1994, WuM 1994, 539 f und Urteil vom 19. November 1996, WuM 1997, 47 unter 2 und 3; AG Köln, Urteil vom 21. Januar 1986, WuM 1986, 109; Beuermann WuM 1995, 5, 6 f; Heile in: Bub/Treier, Handbuch der Geschäftsund Wohnraummiete, 3. Aufl., 1999, Kap. II Rdnr. 862; Emmerich/Sonnenschein, Miete, 7. Aufl., 1999, §571 BGB Rdnr. 8; Sternei, Mietrecht, 3. Aufl., 1988, I 49).
BGH, vom 3.3.1999, Az. Als Ausnahmevorschrift ist § 571 Abs. 1 BGB eng auszulegen (Senat, BGHZ 107, 315, 320).
BGH, URTEIL vom 3.9.2003, Az. XII ZR 119/02 Wie das Berufungsgericht im Ansatz richtig sieht, ist § 571 BGB a.F. deshalb grundsätzlich nur bei Identität zwischen Vermieter und veräußerndem Eigentümer anwendbar (BGH Urteil vom 3. Juli 1974 -VIIIZR 6/73- NJW 1974, 1551; Staudinger/Emmerich Neubearbeitung 2003 §566 Rdn. 23; MünchKomm/Voelskow 3. Aufl. §571 Rdn. 10; Heile in Bub/Treier Handbuch der Geschäftsund Wohnraummiete 3. Aufl. Kap. II Rdn. 861; Wolf/Eckert/Ball Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht- und Leasingrechts 8. Aufl. Rdn. 1376 f.; Schmidt-Futterer Mietrecht 8. Aufl. § 566 Rdn. 40).
BGH, URTEIL vom 3.9.2003, Az. XII ZR 119/02 Es kann dahingestellt bleiben, ob das Berufungsgericht dieser Entscheidung zu Recht entnimmt, § 571 BGB a.F. könne analog anwendbar sein, wenn ein zu dem Abschluß von Mietverträgen bevollmächtigter Hausverwalter einen Mietvertrag im eigenen Namen - nicht im Namen des Vertretenen - abgeschlossen und der Eigentümer das Hausgrundstück anschließend veräußert habe (vgl. OLG Celle, ZMR 2000, 284; Heile in Bub/Treier, Handbuch der Geschäftsund Wohnraummiete, 3. Aufl. II Rdn. 861; Wolf/Eckert/Ball, Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht- und Leasingrechts, 8. Aufl. Rdn. 1377).
BGH, Urteil , Az. VIII ZR 156/59 - 15 her gemäß § 571 BGB kraft Gesetzes eintritt, falls der Zuschuß entsprechende Verwendung gefunden hat, sind grundsätzliche Bedenken nicht geltend zu.macheno Auch in BGHZ 16,51,36 ist die RUckzahlungspflicht, allerdings dort für einen.ausdrücklich als ahwohnbar bezeichneten Baukostenzuschuß, als die 'zur Vertragspflicht ausgestaltete Rück-gewähr einer Zahlung, für die die Gegenleistung weggefallen ist”, bezeichneto Der erkennende Senat hat auch bereits allgemein ausgesprochen, die Mietparteien könnten das Schicksal eines geleisteten Baukostenzuschusses für den Fall einer vorzeitigen Beendigung des Mietverhältnisses im voraus durch ' Vertrag regeln, soweit nicht zwingen-de mietrechtliche oder mietpreisrechtliche Vorschriften entgegenstehen (Ürt0 des erkennenden Senats vom 12 <> Februar 1959 - VIII ZR 54/58 * m 1959J>545:> insoweit in BGHZ 29*289 nicht mit abgedruckt)®
BGH, URTEIL vom 3.9.1988, Az. VIII ZR 22/88 b) Nach § 571 BGB stehen dem Grundstückserwerber nur solche mietvertraglichen Ansprüche zu, die sich 'während der Dauer seines Eigentums ... ergeben.' Der Grundstückserwerber ist hinsichtlich der mietvertraglichen Rechte (und Pflichten) nicht Rechtsnachfolger des Veräußerers; § 571 BGB ordnet vielmehr einen unmittelbaren Rechtserwerb kraft Gesetzes als Folge und ab dem Zeitpunkt des Eigentumserwerbs an (Senatsurteil vom 30. Mai 1962 - VIII ZR 173/61 = WM 1962, 769, 772 unter III; BGHZ 53, 174, 179 unter II 1).
BGH, URTEIL vom 3.1.2005, Az. VIII ZR 22/04 Dagegen würde der Zweck des § 571 BGB a.F. (§ 566 BGB), den Mieter in seinen Rechten bei einem Eigentumswechsel nicht zu verkürzen (BGHZ 49, 350, 352), nicht erreicht, wenn eine erneute Begründung des Verzugs auch gegenüber dem Grundstückserwerber erforderlich wäre.
BGH, URTEIL vom 3.1.1989, Az. VIII ZR 126/88 11 a)	Eine Überlassung im Sinne des § 571 Abs. 1 BGB liegt vor, wenn der Vermieter seine Überlassungspflicht aus §§ 535, 536 BGB erfüllt (BGHZ 65, 137, 140), die Mietsache also so zur Verfügung gestellt hat, daß der Mieter von ihr ohne weiteres den vertragsgemäßen Gebrauch machen konnte (vgl. Senatsurteil vom 2. November 1988 - VIII ZR 7/88 = WM 1989, 153, 154 unter II 1 a).
BGH, URTEIL vom 3.1.1989, Az. VIII ZR 126/88 Soweit die Erfüllung der Überlassungspflicht nach §§ 535, 536 BGB - wie im konkreten Fall (oben II 1 a) - eine Besitzverschaffung nicht erfordert, setzt auch die Anwendung des § 571 BGB nicht voraus, daß der Vermieter dem Mieter den Besitz an der Mietsache verschafft hat (BGHZ 65, 137, 140).
BGH, Urteil vom 3.2.1999, Az. c)	Mit dem Berufungsurteil gehen einige Stimmen in Rechtsprechung und Schrifttum in den Fällen, in denen der Veräußerer die Kaution auf alleiniges Verlangen des Erwerbers an diesen ausgezahlt hat, in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung des § 571 Abs. 2 Satz 2 BGB von einer zeitlich befristeten Forthaftung des Veräußerers aus (LG Berlin Grundeigentum 1986, 237; MünchKommA/oelskow aaO §572 Rdn. 7; Soergel/Heintzmann, BGB 12. Aufl. §572 Rdn. 10; Derleder, Partner im Gespräch 37 [1993] S. 75, 85 unter 8.; Mittelstein aaO § 110 An. 7 b; Oertmann, BGB 5. Aufl. 1929 § 572 An. 1 b).
BGH, Urteil vom 3.2.1999, Az. Von diesem Grundsatz bildet § 571 Abs. 1 BGB eine Ausnahme (vgl. BGHZ 107, 315, 320), indem er den Erwerber in die sich aus dem Mietverhältnis ergebenden Rechte und Verpflichtungen an Stelle des veräußernden Vermieters eintreten läßt.
BGH, Urteil vom 3.2.1999, Az. Für die Frage, welche Rechte und Pflichten sich 'aus dem Mietverhältnis' ergeben und damit dem § 571 BGB unterfallen, kommt es insbesondere nicht darauf an, welche Nebenabreden in den Mietvertrag aufgenommen wurden, sondern allein auf den materiellen Gehalt der jeweiligen Vertragsbestimmungen (vgl. BGHZ 48, 244, 248; Paschke/Oetker NJW 1986, 3174, 3175 unter III).
BGH, URTEIL vom 1.10.1971, Az. III ZR 162/69 In Anwendung dieser Grundsätze kann der Mieter vorliegend nur nach der Stärke der Rechtsposition entschädigt werden, die ihm ein 'bis zu dem 30. September 1969 laufender Mietvertrag1* gewährte* Die Stadt hat das Grundstück im Kaufwege zu Eigentum erworben und ist dadurch in die sich aus dem Mietverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten eingetreten (§ 571 Abs* 1 BGB)* Dies würde auch dann gelten, wenn der frühere Eigentümer das Grundstück zur Abwendung einer sonst drohenden Enteignung veräußert hätte (BGHZ 50, 284, 287).
BGH, URTEIL vom 3.8.2003, Az. VIII ZR 58/03 Da die Klägerin selbst keine öffentlichen Mittel erhalten hat, sondern nur ihre Rechtsvorgängerin, und die Verpflichtungen aus dem Fördervertrag nicht an sie weitergegeben worden sind, ist sie an die dort vereinbarte Mieterhöhungsbegrenzung nicht gebunden; §571 BGB ist nicht anwendbar (Senatsurteil vom 8. Oktober 1997 -VIIIZR 373/96, NJW 1998, 445).
BGH, URTEIL vom 4.1.2008, Az. IX ZR 149/04 Diese Verpflichtung erstreckt sich auch auf Rechte, die der Mieter nach § 571 BGB a.F. (§ 566 Abs. 1 BGB) dem Käufer gegenüber geltend machen kann (BGH, Urt. v. 25. Februar 1972 - V ZR 74/69, WM 1972, 556, 557; v. 2. Oktober 1987 - VZR 195/86, WM 1987, 1371; v. 17. Mai 1991 - VZR 92/90, WM 1991, 1809, 1810, v. 8. November 1991 -VZR 139/90, WM 1992, 495).
BGH, URTEIL vom 3.6.2002, Az. XII ZR 86/01 c)	Für den von § 571 BGB a.F. angeordneten Eintritt des Erwerbers eines vermieteten Grundstücks in die sich aus dem Mietvertrag ergebenden Rechte und Pflichten ist nur dann Raum, wenn der Schwerpunkt des Vertragsverhältnisses in den mietrechtlichen Beziehungen liegt (Staudinger/Emmerich aaO § 571 BGB Rdn. 18, 20).
BGH, Urteil vom 5.0.2000, Az. Den Rechtsmangel sieht es zutreffend darin, daß von der verkauften Eigentumswohnung ein Zimmer an einen Dritten vermietet ist, wobei dieser Mietvertrag gemäß § 571 BGB gegen die Kläger als Erwerber wirkt (vgl. dazu nur Palandt/Putzo, BGB, 59. Aufl., § 434 Rdn. 5).
BGH, URTEIL vom 4.1.2006, Az. IX ZR 67/02 14	aa) § 571 BGB a.F. (= § 566 BGB n.F.) bewirkt, dass im Augenblick des Eigentumsübergangs durch Eintragung im Grundbuch (vgl. BGH, Urt. v. 19. Oktober 1988 -VIII ZR 22/88, NJW 1989, 451) kraft Gesetzes ein neues Mietverhältnis zwischen dem Erwerber des Grundstücks und dem Mieter entsteht, und zwar mit demselben Inhalt, den es zuvor mit dem Veräußerer besessen hat (BGH, Urt. v. 3. Mai 2000 -XII ZR 42/98, NJW 2000, 2346; Staudinger/Emme-rich, BGB (2003) § 566 Rn. 4).
BGH, URTEIL vom 4.1.2006, Az. IX ZR 67/02 15	Der Grundstückserwerber tritt jedoch nach § 571 BGB a.F. (§ 566 BGB n.F.) nur in solche Rechte und Pflichten ein, die sich aus dem Mietverhältnis ergeben (BGHZ 141, 160, 165; BGH, Urt. v. 30. Mai 1962 - VIII ZR 173/61, NJW 1962, 1388, 1390; Staudinger/Emmerich, BGB (1997) §571 Rn. 39 f, 51 f), also in dem Mietvertrag selbst festgelegt sind oder auf einer Zusatzvereinbarung beruhen, die in einem unlösbaren Zusammenhang mit dem Mietver-
BGH, URTEIL vom 4.1.2006, Az. IX ZR 67/02 Nach § 571 BGB a.F. (§ 566 BGB n.F.) findet keine Rechtsnachfolge statt, sondern es wird ein neues, lediglich mit dem alten inhaltsgleiches Mietverhältnis begründet (BGH, Urt. v. 30. Mai 1962, aaO; v. 3. Mai 2000, aaO; Erman/Jendrek, aaO; MünchKomm-BGB/Voelskow, 3. Aufl. § 571 Rn. 17).
BGH, URTEIL vom 3.5.1987, Az. VIII ZR 225/86 Ob bei derartiger Fallgestaltung der Mietoder Pachtvertrag insgesamt als auf unbestimmte Dauer abgeschlossen gilt oder, was im Hinblick auf den an § 571 BGB orientierten Sinn des § 566 BGB näher liegt, nur die Verlängerung der Vertragsdauer für unbestimmte Zeit mit der Folge herbeigeführt wird, daß zu dem Ablauf des ersten Jahres der Verlängerungszeit gekündigt werden könnte (vgl. das Senatsurteil BGHZ 50, 39, 43 f), braucht hier nicht entschieden zu werden, weil die ursprüngliche Vertragszeit abgelaufen und das Feststellungsbegehren in jedem Fall unbegründet ist.
BGH, URTEIL vom 5.5.1995, Az. V ZR 72/94 Die Revision weist zu Recht darauf hin, daß § 571 BGB nicht weiterhilft, wenn das Rechtsverhältnis, wovon das Berufungsgericht ausgeht, kein Mietverhältnis war (MünchKomm-BGB/Joost, § 1093 Rdn. 16 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.3.1966, Az. Der Rückerstattungsberechtigte tritt mit Rechtskraft der Rückerstattungsanordnung in die Rechte und Pflichten eines Mietvertrages in entsprechender Anwendung de3 § 571 BGB ein (BGHZ 11, 27, 34).
BGH, Urteil vom 3.5.1988, Az. IVa ZR 100/87 Im Anwendungsbereich der vergleichbaren Vorschrift des § 571 BGB werden die während der Dauer des Eigentums des Erwerbers 'sich ergebenden Rechte und Pflichten' sogar danach abgegrenzt, wann die Fälligkeit eintritt (vgl. Urteil vom 14. Oktober 1987 - VIII ZR 246/86 - BGHR BGB § 571 Abs. 1 'Verwendungsersatz 1' und vom 19. Oktober 1988 - VIII ZR 22/88 - BGHR BGB § 571 Abs. 2 'Rechtsübergang 2') .
BGH, URTEIL , Az. VIII ZR 130/68 § 54 Abac 2 MSchG in Verbo mit § 15 2, BMG; § 1 der dritten Verordnung zur Durchführung des Wohnraumbewirtschaftungs-gesetzes vom 25c Juni 1965 = BayGVBl 19653 95) den Mietzins zurückerstatten müssen; denn § 557 a BGB ist auf alle Miet-verhältnissc anzuwendenP die bei seinem Inkrafttreten bestehen (Arto IV § 1 Abs<> 1 20 MietÄridGij , Das hier zu beurteilende Mietverhältnis ist erst nach dem 10 Juli 1965 aufgelöst worden«, 3o In die sich aus § 557 a Abs» 1 ergebende Vermieterpflicht tritt grundsätzlich auch der Erwerber des Grundstücks ein (§ 571 BGB)P und zwar auch derjenige 9 der das Mietgrundstück in der ZwangsverSteigerung erwirbt (§57 ZVG)0 Das hat der Bundesgerichtshof für die auf § 555 BGB beruhende Verpflichtung des Vermieters zur Rückerstattung vorausbezahlten Mietzinses ausdrücklich ausgesprochen (BGHZ 16«, 31v 36)c Für § 557 a BGB,, der den aufgehobenen § 555 ersetzt und inhaltlich erweitert hat«, kann nichts anderes gelten (Fergande, Wohnrauramietrecht § 557 a Anm0 3)*
BGH, URTEIL vom 4.2.1994, Az. III ZR 10/93 dd) Hinzu kommt, daß auf Leihverhältnisse § 571 BGB keine Anwendung findet (vgl. BGH Urteil vom 8. Januar 1964 - V ZR 93/63 = BGHWarn 1964 Nr. 27 = NJW 1964, 765, 766 m.w.N.).
OLG Nürnberg, Urteil vom 3.3.2013, Az. 12 U 932/12 Als Ausnahmevorschrift ist § 571 Abs. 1 BGB eng auszulegen (Senat, BGHZ 107, 315, 320).