Source: http://www.juraforum.de/urteile/vorschriften/sgb-vii-8-abs-1
Timestamp: 2016-04-29 19:46:08
Document Index: 361266093

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 43', '§ 8', '§ 104', 'BGH', '§ 104', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 105', 'BGH', '§ 8', '§ 104', '§ 105', '§ 637', '§ 8', '§ 8', '§ 104', '§ 8', '§ 636', '§ 104', '§ 2', '§ 3', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 18', '§ 26', '§ 8']

Urteile zu § 8 Abs. 1 SGB VII - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Vorschriften > S > SGB VII > Urteile zu § 8 Abs. 1 SGB VII Urteile zu § 8 Abs. 1 SGB VII – Urteilsdatenbank von JuraForum.deEntscheidungen und Beschlüsse zu § 8 Abs. 1 SGB VIIHESSISCHES-LAG – Urteil, 15 Sa 1929/07 vom 05.08.20081. Ein Verstoß gegen § 43 a Abs. 4 BRAO führt nicht zur Nichtigkeit des Anwaltsvertrages.
2. Ein Unfall auf einem Betriebsweg stellt einen Arbeitsunfall im Sinne des § 8 Abs. 1 SGB VII dar, mit der Konsequenz, dass die §§ 104 Abs. 1 Satz 1 und 105 Abs. 1 Satz 1 SGB VII eingreifen.BGH – Urteil, VI ZR 334/04 vom 25.10.2005a) Nach §§ 104 Abs. 1 Satz 2, 105 Abs. 1 Satz 3 SGB VII verbleiben beim Geschädigten die Ansprüche gegen den ihn schädigenden Unternehmer bzw. Mitbeschäftigten, die wegen vorsätzlicher Schädigung oder wegen eines Schadensfalles auf einem versicherten Weg im Sinne des § 8 Abs. 2 Nr. 1 bis 4 SGB VII von der Haftungsbeschränkung nicht erfasst werden.
b) Maßgebend für die Abgrenzung eines Arbeitsunfalls auf einem Betriebsweg im Sinne des § 8 Abs. 1 SGB VII von einem Unfall auf einem versicherten Weg im Sinne des § 8 Abs. 2 Nr. 1 bis 4 SGB VII ist nicht allein, wo sich der Unfall ereignet hat, sondern auch, inwieweit er mit dem Betrieb und der Tätigkeit des Versicherten zusammenhängt und ob er Ausdruck der betrieblichen Verbindung zwischen ihm und dem Unternehmen ist, deretwegen das Haftungsprivileg nach § 105 SGB VII besteht. Hingegen ist für die Einordnung als Betriebsweg letztlich nicht entscheidend, ob die Örtlichkeit der Organisation des Arbeitgebers unterliegt.
BGH – Urteil, VI ZR 439/02 vom 09.03.2004Nimmt ein Arbeitnehmer die Möglichkeit in Anspruch, mit einem Arbeitskollegen, der mit einem betriebseigenen Fahrzeug Gerätschaften und Material vom Betriebsgelände zum auswärtigen Beschäftigungsort transportiert, mitzufahren, so handelt es sich bei der Fahrt um einen nach § 8 Abs. 1 SGB VII versicherten Betriebsweg.BAG – Urteil, 8 AZR 548/02 vom 30.10.2003Erleidet ein Arbeitnehmer einen Unfall mit Personenschaden auf einem vom Arbeitgeber mit einem Betriebsfahrzeug und einem vom Betrieb gestellten Fahrer durchgeführten Transport von der Wohnung zu einer Baustelle, ist die zivilrechtliche Haftung des Arbeitgebers und des Fahrers nach § 104 Abs. 1, § 105 SGB VII ausgeschlossen.LAG-BERLIN – Urteil, 13 Sa 875/03 vom 27.06.2003Das Aufpumpen eines Fahrradreifens bzw. -schlauches auf dem Werksgelände 40 Minuten vor der beabsichtigten Heimfahrt mit Hilfe der betrieblichen Pressluftanlage stellt eine betriebliche Tätigkeit i.S.v. § 637 RVO bzw. § 8 Abs. 1 SGB VII dar.HESSISCHES-LAG – Urteil, 12 Sa 52/02 vom 23.05.2003Ein Unfall, den ein Arbeitnehmer im Rahmen eines vom Arbeitgeber organisierten Sammeltransportes zu oder von einer Baustelle erleidet, ist jedenfalls dann kein Wegeunfall im Sinne von § 8 Abs. 2 Nr. 1 SGB VII, sondern ein das Haftungsprivileg von § 104 SGB VII auslösender Arbeitsunfall gemäß § 8 Abs. 1 SGB VII, wenn die Fahrtzeit als Arbeitszeit vergütet wird.BAG – Urteil, 8 AZR 103/02 vom 10.10.2002An den Grundsätzen der Rechtsprechung zum Umfang des Vorsatzes bei der Haftungsbeschränkung für Personenschäden auf Grund von Arbeitsunfällen wird auch unter den ab 1. Januar 1997 an die Stelle der §§ 636, 637 RVO getretenen §§ 104, 105 SGB VII festgehalten.
Entscheidungen zu weiteren Paragraphen§ 2 SGB VII Urteile§ 3 SGB VII Urteile§ 6 SGB VII Urteile§ 7 SGB VII Urteile§ 8 Abs. 1 SGB VII Urteile§ 9 SGB VII Urteile§ 10 SGB VII Urteile§ 18 SGB VII Urteile§ 26 SGB VII Urteile
Urteile zu § 8 Abs. 1 SGB VII © JuraForum.de — 2003-2016