Source: https://www.astib.eu/%C3%BCber-uns/gesch%C3%A4ftsordnung/
Timestamp: 2019-06-25 11:41:11
Document Index: 362181328

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§10', '§ 3', '§10', '§13', '§ 8']

ASTiB e.V. - Geschäftsordnung
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Geschäftsordnung für ASTIB e.V.
Die Arbeitsgemeinschaft Schmerztherapeutischer Einrichtungen in Bayern (ASTIB e.V.) gibt sich zur Abwicklung ihrer Aktivitäten folgende Geschäftsordnung, welche von der Mitgliederversammlung am 28. Mai 2004 in Tutzing beschlossen wurde:
§ 1 Zusammensetzung des Vorstandes
Die Zusammensetzung des Vorstandes ist in der Satzung geregelt (s. §10)
· Die Mitglieder des Vorstandes üben die Geschäftsführung der Gesellschaft gemeinschaftlich aus, soweit nicht einzelnen Vorstandsmitgliedern besondere Aufgaben durch die Satzung oder durch diese Geschäftsordnung zugewiesen sind.
· Entscheidungen des Vorstandes, welche die Geschäftsführung betreffen, werden in Sitzungen oder im Umlaufverfahren getroffen.
§ 3 Sitzungen des Vorstandes
· Sitzungen des Vorstandes sind in der Satzung geregelt (s. §10 der Satzung)
· Entscheidungen des Vorstandes werden überwiegend in Sitzungen getroffen, es sei denn, die Eilbedürftigkeit der Entscheidung erfordert ein Umlaufverfahren, z.B. per Email.
· Der Vorsitzende lädt die Vorstandsmitglieder schriftlich, per Email oder per Telefax zu Sitzungen ein. Der Vorsitzende bestimmt den Ort der Sitzung und schlägt eine Tagesordnung vor. Die Ladungsfrist beträgt mindestens zwei Wochen.
· Bei der Erstellung der Tagesordnung sind Vorschläge der Vorstandsmitglieder zu berücksichtigen. Tagesordnungsänderungen sind zwei Wochen vor Sitzung nur mit Zustimmung aller Vorstandsmitglieder möglich.
· Die Beschlußfähigkeit des Vorstandes ist in der Satzung geregelt.
· Den Vorsitz in der Vorstandssitzung führt der Vorsitzende, im Verhinderungsfall einer der Stellvertreter.
· Über die Vorstandssitzung wird ein Protokoll geführt. Der Protokollführer hat innerhalb von vier Wochen eine Niederschrift über die Vorstandssitzung und ihre Beschlüsse anzufertigen und die erforderlichen Unterlagen zu dieser Niederschrift zu nehmen.
· Im Falle von Wahlen oder Ernennungen entscheidet der Vorstand durch Beschluß. Auf Antrag eines Vorstandsmitgliedes sind die Beschlüsse im geheimen Verfahren zu treffen. Gewählt oder ernannt ist derjenige, auf den die meisten Stimmen entfallen. Sind mehrere zu wählen oder zu ernennen, sind getrennte Abstimmungen erforderlich.
Einladung und Durchführung der Mitgliederversammlung sind in der Satzung geregelt
(siehe §13 - $14 der Satzung)
Der Vorstand hat die Möglichkeit einen Beirat zu benennen.. Zielsetzung und Umfang des Beirates sind der Mitgliederversammlung vorzulegen.
· Kommissionen dienen der Erledigung besonderer Aufgaben. Sie sollen Vorschläge und Entscheidungshilfen für den Vorsitzenden und den Vorstand erarbeiten.
· Kommissionen werden auf Beschluß des Vorstandes vom Vorsitzenden des Vereins eingesetzt. Dieser ernennt in Abstimmung mit dem Vorstand einen Koordinator, der die Etablierung der Kommission in die Wege leitet. Der Koordinator erstellt eine Liste jener Kolleginnen und Kollegen, die im Hinblick auf die Zielsetzung der Kommission kompetent sind. Unter dem Gesichtspunkt der Ausgewogenheit bestätigt der Vorsitzende nach Abstimmung mit dem Vorstand die definitive personelle Zusammensetzung der Kommissionen.
· Der Koordinator lädt die vom Vorstand bestätigten KollegInnen zu einer konstituierenden Sitzung ein. Auf dieser Sitzung wählt die Kommission aus ihrer Mitte einen Sprecher sowie einen Stellvertreter. Der Koordinator kann selbst zum Sprecher gewählt werden. Die Amtszeit des Sprechers beträgt zwei Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich.
· Der Sprecher regelt die Arbeit der Kommission und sorgt für die Kommunikation zwischen Kommission und Vorsitzendem bzw. Vorstand.
· Die Kommission berichtet dem Vorstand. Über die Ergebnisse der Kommissionsarbeit wird bei den Mitgliederversammlungen berichtet. Verlautbarungen werden der Öffentlichkeit ausschließlich durch den Vorstand mitgeteilt.
· Der Sprecher einer Kommission kann zu Vorstands- und Beiratssitzungen vom Vorsitzenden eingeladen werden.
· Die Kommission kann auch nicht der Gesellschaft angehörige Fachleute zur Mitarbeit und Beratung heranziehen, wenn dies erforderlich ist. Diese Berater sind bei Abstimmungen und Wahlen innerhalb der Kommission nicht stimmberechtigt.
· Zu den Kosten für die Arbeit der Kommission kann nach schriftlichem Antrag an den Schatzmeister und Genehmigung durch den Vorstand je nach Kassenstand ein Zuschuß gewährt werden.
· Die Änderung der Zusammensetzung von Kommissionen oder ihre Auflösung erfolgt durch den Vorsitzenden auf Beschluss des Vorstandes.
· Der Vorstand hat die Möglichkeit, zu besonderen Themenbereichen für einen begrenzten Zeitraum Ad-hoc Kommissionen einzusetzen und deren Mitglieder zu benennen.
· Arbeitskreise werden mit dem Ziel eingerichtet, die Kommunikation und Zusammenarbeit der Mitglieder mit gleichen oder ähnlichen Interessen zu intensivieren. Die Tätigkeit von Arbeitskreisen dient dem Gedanken- und Erfahrungsaustausch im Rahmen regelmäßiger Treffen. In ihnen organisieren sich solche Mitglieder des Vereins, die spezielle Fragestellungen interdisziplinär diskutieren möchten. Wesentliches Ziel der Arbeitskreise ist die Förderung und Entwicklung des entsprechenden Teilbereichs.
· Arbeitskreise sind grundsätzlich für alle Mitglieder offen. Die Initiative zur Gründung von Arbeitskreisen kann von allen Mitgliedern des ASTIB e.V. ausgehen. Die Gründung von Arbeitskreisen bedarf der Zustimmung des Vorstandes.
· Arbeitskreise werden nach Vorschlag des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung als rechtlich unselbständige Vereinigungen für einen Zeitraum von 3 Jahren gegründet. Eine Verlängerung der Tätigkeitsdauer bedarf der Zustimmung des Vorstandes.
· Bei der konstituierenden Sitzung wählen die anwesenden Mitglieder aus ihrem Kreis einen Sprecher und dessen Stellvertreter. Die Amtszeit des Sprechers und seines Stellvertreters ist auf 3 Jahre begrenzt, Wiederwahl ist möglich.
· Der Sprecher koordiniert die zu behandelnden Themen, erstellt die Tagesordnungen von Arbeitskreistreffen und lädt zu den Sitzungen ein und berichtet über die Ergebnisse bei der Mitgliederbersammlung. Verlautbarungen werden der Öffentlichkeit ausschließlich durch den Vorstand mitgeteilt.
· Zu den Kosten für die Durchführung von Arbeitskreistreffen kann nach schriftlichem Antrag an den Schatzmeister und Genehmigung durch den Vorstand je nach Kassenstand ein Zuschuß gewährt werden.
· Die Gründung bzw. Auflösung von Arbeitskreisen bedarf grundsätzlich der Legitimierung durch die Mitgliederversammlung. Diese Legitimierung ist auch rückwirkend bei der jeweils nach einer Gründung bzw. Auflösung stattfindenden Mitgliederversammlung möglich.
§ 8 Kooperation mit anderen Fachgesellschaften
ASTIB e.V. strebt eine Kooperation mit anderen schmerztherapeutischen Fachgesellschaften an. Besonderes Interesse gilt der Zusammenarbeit mit der Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS).
· Die Öffentlichkeitsarbeit obliegt dem Vorsitzenden, der auf Beschluß des Vorstandes diese Aufgabe einem anderen, vom Vorstand zu wählenden Mitglied des ASTIB e.V. übertragen kann.
· Die Öffentlichkeitsarbeit soll die interessierte Öffentlichkeit über Zielsetzung und Arbeit des ASTIB e.V. sowie über die Probleme der Schmerztherapie in Bayern bzw. Deutschland informieren und insbesondere zu aktuellen Problemen der Schmerztherapie Stellung nehmen. Stellungnahmen werden der Öffentlichkeit ausschließlich durch den Vorstand mitgeteilt.
Änderungen dieser Geschäftsordnung werden durch die Mitgliederversammlung mit Zwei- Drittel- Mehrheit beschlossen.
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Das nächste Treffen findet vermutlich statt im Rahmen der diesjährigen Bayerischen Schmerztage
im November 2019 (siehe gesonderte Ausschreibung)