Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=C-76/90
Timestamp: 2013-12-12 17:21:04
Document Index: 354548127

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 59', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 59', 'Art. 60', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Rechtsprechung: C-76/90 - dejure.org
Schlu�antr�ge unten: Generalanwalt beim EuGH, 21.02.1991
Rechtsprechung EuGH, 25.07.1991 - C-76/90 Volltextver�ffentlichungen (4)
S�ger / DennemeyerEWG-Vertrag, Artikel 59 und 601. Freier Dienstleistungsverkehr - Beschr�nkungen - Verbot - Umfang - Unterschiedslos geltende Ma�nahmen
LG M�nchen I, 01.12.1988 - 7 O 25 825/87
OLG M�nchen, 25.01.1990 - 29 U 1821/89
EuGH, 21.02.1991 - C-76/90
Generalanwalt beim EuGH, 21.02.1991 - C-76/90
OLG M�nchen, 30.04.1992 - 29 U 1821/89
LG M�nchen I, 29.04.1993 - 7 O 23035/91
OLG M�nchen, 26.05.1994 - 6 U 4622/93
OLG M�nchen - 29 U 1821/89 (Verfahren ohne Entscheidung erledigt)
Slg. 1991, I-4221
NJW 1991, 2693
EuZW 1991, 542 - S�ger /Dennemeyer & Co. Ltd
EuZW 1991, 542 - S�ger/Dennemeyer & Co. Ltd.
AnwBl 1992, 33
Wird zitiert von ... (113) BFH, 19.07.1994 - VII R 107/93 Zur�ckweisung einer ausl�ndischen SteuerberatungsgesellschaftEine solche Beschr�nkung der Dienstleistungsfreiheit stellt auch eine nationale Vorschrift dar, die die Aus�bung bestimmter Dienstleistungen durch ein in einem anderen Mitgliedstaat niedergelassenes Unternehmen im Inland von der Erteilung einer bestimmten Erlaubnis abh�ngig macht, die an die Erf�llung bestimmter beruflicher Qualifikationen gekn�pft ist (EuGHE, Urteil vom 25. Juli 1991 Rs. C-76/90, EuGHE 1991, I-4221, Gr�nde Tz. 14).Die Anforderungen m�ssen allerdings insbesondere sachlich geboten sein, um die Einhaltung der Berufsregelungen und den Schutz von Empf�ngern von Dienstleistungen zu gew�hrleisten (EuGH, Urteile in EuGHE 1974, 1299 ff.; vom 26. Februar 1991 Rs. C-180/89, EuGHE 1991, I-709, 722; in EuGHE 1991, I-4221, Gr�nde Tz. 17; vom 20. Mai 1992 Rs. C-106/91, EuGHE 1992, I-3351, Gr�nde Tz. 29 ff.).Wird diesem Allgemeininteresse aber dadurch Rechnung getragen, da� der Leistungserbringer in dem Staat, in dem er ans�ssig ist (Niederlassungsstaat), besonderen Rechtsvorschriften unterliegt, die den Besonderheiten der zu erbringenden Leistungen gerecht werden, so k�nnen unter Umst�nden zus�tzliche Beschr�nkungen, denen der Leistungserbringer im Empf�ngerstaat unterworfen wird, nach Art. 59 Abs. 1, 60 Abs. 3 EGV unzul�ssig sein (dazu z. B. EuGH, Urteile vom 17. Dezember 1981 Rs. 279/80, EuGHE 1981, 3305, Gr�nde Tz. 20; vom 4. Dezember 1986 Rs. 205/84, EuGHE 1986, 3755, 3804 f.; vom 7. Mai 1991 Rs. C-340/89, EuGHE 1991, I-2357, Gr�nde Tz. 15; in EuGHE 1991, I-4221, Gr�nde Tz. 15).Das w�re zwar nach der Rechtsprechung des EuGH notwendig, wenn die geforderte Qualifikation zu den Bed�rfnissen der Empf�nger der Dienstleistung au�er Verh�ltnis st�nde (EuGH, Urteil in EuGHE 1991, I-4221, Gr�nde Tz. 14).Derartige Erw�gungen k�nnen in �bereinstimmung mit der Rechtsprechung des EuGH (vgl. Urteil in EuGHE 1991, I-4221, Tz. 17) nur geboten sein, wenn sich die Frage stellt, ob eine T�tigkeit ihrer Art nach den mit dem nationalen Recht angestrebten Schutz erfordert.Auch deshalb bedeutet es keine Diskriminierung im Sinne der von der Rechtsprechung des EuGH zu Art. 59 Abs. 1 und Art. 60 Abs. 3 EGV entwickelten Grunds�tze (z. B. EuGH, Urteil in EuGHE 1991, I-4221, Gr�nde Tz. 15), da� f�r die Kl�gerin in der Bundesrepublik nur bei Erf�llung u. a. der Voraussetzungen f�r die berufliche Qualifikation eine gesch�ftsm��ige Hilfeleistung in Steuersachen in Betracht kommen kann.
BVerfG, 29.10.1997 - 1 BvR 780/87 Patentgeb�hren-�berwachungSie sind nach der Rechtsprechung des Europ�ischen Gerichtshofs zur T�tigkeit in Deutschland befugt (EuGHE 1991, S. 4221 = NJW 1991, S. 2693).
EuGH, 03.10.2000 - C-58/98 Freier Dienstleistungsverkehr - Richtlinie 64/427/EWG - Handwerkliche …Nach st�ndiger Rechtsprechung verlangt Artikel 59 EG-Vertrag nicht nur die Beseitigung jeder Diskriminierung des in einem anderen Mitgliedstaat ans�ssigen Dienstleistenden aufgrund seiner Staatsangeh�rigkeit, sondern auch die Aufhebung aller Beschr�nkungen - selbst wenn sie unterschiedslos f�r inl�ndische Dienstleistende wie f�r solche aus anderen Mitgliedstaaten gelten -, sofern sie geeignet sind, die T�tigkeiten des Dienstleistenden, der in einem anderen Mitgliedstaat ans�ssig ist und dort rechtm��ig entsprechende Dienstleistungen erbringt, zu unterbinden, zu behindern oder weniger attraktiv zu machen (Urteile vom 25. Juli 1991 in der Rechtssache C-76/90, S�ger, Slg. 1991, I-4221, Randnr. 12, vom 9. August 1994 in der Rechtssache C-43/93, Vander Elst, Slg. 1994, I-3803, Randnr. 14, vom 28. M�rz 1996 in der Rechtssache C-272/94, Guiot, Slg. 1996, I-1905, Randnr. 10, vom 12. Dezember 1996 in der Rechtssache C-3/95, Reiseb�roBroede, Slg. 1996, I-6511, Randnr. 25, vom 9. Juli 1997 in der Rechtssache C-222/95, Parodi, Slg. 1997, I-3899, Randnr. 18, und vom 23. November 1999 in den Rechtssachen C-369/96 und C-376/96, Arblade u. a., Slg. 1999, I-8453, Randnr. 33).Auch wenn eine Harmonisierung in diesem Bereich fehlt, kann nach st�ndiger Rechtsprechung eine solche Beschr�nkung des fundamentalen Grundsatzes des freien Dienstleistungsverkehrs nur durch Regelungen gerechtfertigt werden, die auf zwingenden Gr�nden des Allgemeininteresses beruhen und f�r alle im Hoheitsgebiet des Aufnahmelandes t�tigen Personen oder Unternehmen gelten, und soweit dieses Interesse nicht durch die Vorschriften gesch�tzt wird, denen der Dienstleistende in dem Mitgliedstaat unterliegt, in dem er ans�ssig ist (u. a. Urteile vom 17. Dezember 1981 in der Rechtssache 279/80, Webb, Slg. 1981, 3305, Randnr. 17, vom 26. Februar 1991 in der Rechtssache C-180/89, Kommission/Italien, Slg. 1991, I-709, Randnr. 17, und in der Rechtssache C-198/89, Kommission/Griechenland, Slg. 1991, I-727, Randnr. 18, sowie Urteile S�ger, Randnr. 15, Vander E