Source: http://liederkranz-altheim-alb.de/satzung.html
Timestamp: 2017-11-20 15:25:45
Document Index: 158872988

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 26', '§ 14', '§ 15', '§ 17', '§ 1', '§ 21', '§ 22']

des Gesangvereins Liederkranz 1840 Altheim (Alb) e.V.
vom 25.05.1973,
geändert am 01.04.1977 und 21.02.1989,
neu gefasst am 19.02.2008
„Gesangverein Liederkranz 1840 Altheim (Alb) e.V.“.
Zweck des Vereins ist die Pflege und Ausbreitung des Chorgesanges. Zur Erreichung seiner Ziele hält er regelmäßig Chorproben ab, veranstaltet Konzerte und stellt bei allen sich bietenden Gelegenheiten sein Singen in den Dienst derÖffentlichkeit.
Die Tätigkeit des Vereins wird ohne die Absicht der Gewinnerzielung ausschließlich und unmittelbar zum Zwecke der Volksbildung und Kunstpflege ausgeübt.
Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral und verfolgt keine politischen Ziele. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Der Verein hat den Sitz in Altheim (Alb) und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Ulm eingetragen.
Der Verein ist Mitglied des Schwäbischen Sängerbundes 1849 e.V., im Deutschen Chorverband e.V.
a) singenden Mitgliedern,
a) Singendes Mitglied kann jede Person werden.
Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Der hierfür vorgesehene Vordruck ist zu verwenden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
b) Förderndes Mitglied kann eine Person werden, die die Bestrebungen des Vereins unterstützen will, ohne selbst aktiv mitzusingen. Über die Aufnahme gilt das unter a) gesagte.
c) Ehrenmitglied kann eine Person werden, die sich um den Verein, den Chor oder um das Chorwesen überhaupt besondere Verdienste erworben hat. Die Ernennung erfolgt von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes.
Die singenden Mitglieder haben außerdem die Pflicht, regelmäßig an den Chorproben teilzunehmen, die Interessen des Vereins innerhalb und außerhalb der Chorproben zu vertreten und alles zu tun, was dem Wohle des Vereins förderlich ist.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zum Ende eines Kalenderjahres. Der Mitgliedsbeitrag muss für das laufende Jahr gezahlt werden. Rückständige Beiträge sind zu begleichen.
Ein Mitglied kann, wenn er gegen die Ziele und Interessen des Vereins zuwider handelt oder schwer verstößt beziehungsweise seinen Verpflichtungen nicht nachkommt mit sofortiger Wirkung durch den Vorstand ausgeschlossen werden.
Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. In dem Beschluss über den Ausschluss sind die Ausschlussgründe aufzuführen. Der Ausschluss ist dem Mitglied durch einen eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Gegen den Beschluss steht dem Mitglied die Berufung zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat nach Bekanntgabe des Ausschlusses beim Vorstand eingelegt werden. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig über den Ausschluss. Legt das Mitglied keine Berufung ein, anerkennt es den Ausschluss. Eine gerichtliche Anfechtung ist nicht mehr möglich.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beitrag pünktlich zu zahlen. Gleiches gilt für von der Mitgliederversammlung beschlossene Umlagen.
Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile erhalten. Nicht mit dem angegebenen Zweck zu vereinbarende Zuwendungen dürfen aus Vereinsmitteln weder an Mitglieder noch an andere Personen gewährt werden. Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins nichts aus dem Vermögen des Vereins.
Der Verein darf niemanden durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Laufe eines Jahres durch den Vorstand einzuberufen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder schriftlich dies beantragen. Dem Ersuchen muss der Vorstand innerhalb von drei Wochen stattgeben.
Eine Mitgliederversammlung ist vierzehn Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung im amtlichen Mitteilungsblatt der Gemeinde schriftlich einzuberufen. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Alle Beschlüsse, mit Ausnahme des Beschlusses der Auflösung des Vereins, werden mit einfacher Stimmenmehrheit (mehr als 50 % der abgegebenen Stimmen) gefasst und durch den Schriftführer protokolliert. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
Stimmberechtigt ist jedes Mitglied. Die Wahlen und Abstimmungen erfolgen offen soweit die Mitgliederversammlung keine andere Art der Abstimmung festlegt. Jedem Mitglied steht das Recht zu, Anträge einzubringen, über die bei der Versammlung beraten und abgestimmt wird. Die Anträge sind mindestens vier Tage vor der Versammlung beim Vorsitzenden schriftlich und begründet einzureichen.
c) Entgegennahme der Jahresberichte und der Jahresabrechnung des Vorstandes für das zurückliegende Geschäftsjahr,
e) Entgegennahme des musikalischen Berichtes des Chorleiters,
g) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages und Beschlussfassung über Umlagen,
h) Genehmigung der Geschäftsordnungen und Vereinsordnungen,
i) Entscheidung über die Berufung nach § 7 der Satzung,
j) Beratung und Entscheidung über gestellte Anträge,
k) Aufstellung von Bestimmungen bei der Gründung eines Kinder- oder Jugendchores,
l) Feststellung und Änderung der Satzung,
m) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
e) dem Notenwart,
f) vier Beisitzern.
Der Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB. Jeder ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis darf der stellvertretende Vorsitzende jedoch nur dann von seinem Vertretungsrecht Gebrauch machen, wenn der Vorsitzende verhindert ist. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtszeit aus, so übernimmt – auf Beschluss des Vorstandes – ein Vereinsmitglied, als Ersatzmitglied, die Geschäfte des Ausgeschiedenen bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung.
§ 14 Arbeitsgebiete des Vorstandes
Im Übrigen ist es seine Pflicht, alles zu veranlassen und durchzuführen, was zum Wohle des Vereins dient, soweit dies nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten ist.
Die Vorstandsmitglieder verteilen nach eigenem Ermessen die anfallenden Arbeiten unter sich. Der Vorstand gibt sich eine eigene Geschäftsordnung.
Der Vorstand oder einzelne Mitglieder des Vorstandes sind zusammen mit dem Chorleiter für die musikalische Arbeit im Chor verantwortlich.
Die Beschlüsse des Vorstandes werden in Vorstandssitzungen gefasst und sind schriftlich zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Vorsitzenden und Schriftführer zu unterzeichnen.
§ 15 Der Chorleiter
Die Verpflichtung des Chorleiters erfolgt auf Grund eines Vertrages durch den Vorstand, der auch mit dem Chorleiter die zu zahlende Vergütung vereinbart. Der Chorleiter ist mit für die musikalische Arbeit im Chor verantwortlich.
Von der Mitgliederversammlung werden zwei Rechnungsprüfer auf drei Jahre gewählt.
Die Arbeit der Rechnungsprüfer erstreckt sich auf die Nachprüfung der Richtigkeit der Belege und der Buchungen, nicht aber auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben.
Die Rechnungsprüfer bestätigen durch Unterschrift die Richtigkeit der Belege und der Jahresrechnung.
§ 17 Geschäftsordnungen und Vereinsordnungen
Der Vorstand kann Geschäftsordnungen oder Vereinsordnungen erstellen. Alle Geschäftsordnungen und Vereinsordnungen müssen von der Mitgliederversammlung genehmigt werden. Sie sind jedoch nicht Bestandteil dieser Satzung und werden nicht in das Vereinsregister eingetragen.
Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine, zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung, mit Dreiviertelmehrheit beschlossen werden. Diese Mitgliederversammlung beschließt auch über die Verwendung des Inventars des Vereins mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
Bei Auflösung des Vereins sich ergebende Vermögenswerte werden der Gemeinde Altheim (Alb) treuhänderisch übertragen.
Bei späterer Neu- oder Wiedergründung eines Vereins auf der Grundlage dieser Satzung, im besonderen § 1, sind die der Gemeinde Altheim (Alb) übertragenen Vermögenswerte dem neuen Verein wieder zurückzugeben.
Die Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
§ 21 Gleichstellungsklausel
§ 22 In Kraft treten der Satzung
Diese Satzung hat die Mitgliederversammlung vom 19.02.2008 beschlossen. Sie ist
sofort in Kraft getreten.
Altheim (Alb), 19.02.2008
vorstand@liederkranz-altheim-alb.de