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Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 7', '§ 3', '§ 4', '§ 7']

Wien.arbeiterkammer.at Leistungen der ArbeitspsychologInnen bei der Evaluierung psychischer Belastungen P.Hoffmann AK-Wien Abt.SP Psychische Belastungen. - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Eduard Gessert
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wien.arbeiterkammer.at Leistungen der ArbeitspsychologInnen bei der Evaluierung psychischer Belastungen P.Hoffmann AK-Wien Abt.SP Psychische Belastungen am Arbeitsplatz AK-Salzburg 2
wien.arbeiterkammer.at Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie (AOW-Psychologie) Arbeitspsychologie Erleben, Verhalten und Handeln des Menschen bei der Arbeitstätigkeit / am Arbeitsplatz Organisationspsychologie Erleben, Verhalten und Handeln des Menschen in Organisationen. Wirtschaftspsychologie Erleben, Verhalten und Handeln des Menschen im ökonomischen Bereich, auf Märkten, in Gemeinwesen und in der Zivilgesellschaft sowie im Staat Arbeits- und Organisationspsychologe/in A&O-Psychologe/in P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 3
wien.arbeiterkammer.at Die Arbeits- und Organisationspsychologie ist sowohl ein Teilgebiet der Angewandten Psychologie, als auch Querschnittsdisziplin der Allgemeinen, Differenziellen, Biologischen, Sozial- und Entwicklungs- psychologie. In der Arbeits- und Organisationspsychologie kann man zwischen unterschiedlichen Betrachtungsebenen (Individuum, Gruppe, Organisation) und Bearbeitungsperspektiven (Grundlagen, Diagnose, Intervention, Evaluation) unterscheiden. Das Erkenntnisinteresse der Arbeits- und Organisationspsychologie kann als grundlagenbezogen, anwendungsbezogen und praxis- bezogen charakterisiert werden. Arbeits- und Organisationspsychologie (A&O Psychologie) P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 4
wien.arbeiterkammer.at Gegenstand der Arbeitspsychologie Die Arbeitspsychologie ist das Teilgebiet der Angewandten Psychologie, welches sich mit der psychologischen Analyse, Bewertung und Gestaltung von Arbeitstätigkeiten befasst. Untersuchungsgegenstand der Arbeitspsychologie ist das Erleben und Verhalten des Menschen bei der Arbeit - der Arbeitsplatz mit Seinen Arbeitsmerkmalen und Arbeitsbedingungen, als Merkmale der Situation (Arbeitstätigkeit, Arbeitsaufgaben, die Arbeitsorganisation, die Organisation,die Technik) sowie den dazu erforderlichen Leistungsvoraussetzungen. Gegenstand der Arbeitspsychologie ist die psychische Regulation der Arbeitstätigkeiten von organisatorischen Einheiten, Gruppen und Individuellen Persönlichkeiten. P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 5
wien.arbeiterkammer.at Aufgaben der Arbeitspsychologie Die Hauptaufgaben arbeitspsychologischer Tätigkeit sind + Analyse + Bewertung und + Gestaltung Von Arbeitstätigkeiten und Arbeitssystemen nach definierten Humankriterien (Ulich, 2005, S. 2) P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 6
wien.arbeiterkammer.at Gegenstand der Organisationspsychologie Die Organisationspsychologie ist das Teilgebiet der Angewandten Psychologie, welches sich mit der Wechselwirkung von Individuen und Organisation befasst. Teilaspekte sind die Aufgabe, das Individuum, die Gruppe und die Organisation. Untersuchungsgegenstand der Organisationspsychologie ist das Erleben,Verhalten und Handeln des Menschen in (betrieblichen) Organisationen. In der betrieblichen Praxis beschäftigt sich die Organisationspsychologie beispielsweise mit den Bereichen Gruppenarbeit, Vorgesetztenverhalten und Unternehmenskommunikation. P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 7
wien.arbeiterkammer.at Aufgaben der Organisationspsychologie Die Hauptaufgaben organisationspsychologischer Tätigkeit sind + Analyse + Bewertung und + Gestaltung von Arbeitsgestaltung in Organisationen Führung in Organisationen Entscheidungen in Organisationen Motivation in Organisationen Veränderungen in Organisationen P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 8
wien.arbeiterkammer.at Gegenstand der Wirtschaftspsychologie Arbeitsmarkt (Arbeitslosigkeit, Wiederbeschäftigung, Berufswahl, berufliche Selbstständigkeit) Wirtschaftskrisen und Innovationsschübe Schattenwirtschaft Sozialpolitik Steuerverhalten Konsum(enten)verhalten Werbung und Marketing Psychoökonomisches und sozioökonomische Verhalten der Menschen. P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 9
wien.arbeiterkammer.at Humankriterien menschengerechter Arbeit (nach Hacker und Ulich) + ausführbar sein + schädigungslos sein + beeinträchtigungsfrei sein + lernförderlich sein + persönlichkeitsförderlich sein Arbeit soll: P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 10
wien.arbeiterkammer.at Merkmale gut gestalteter Arbeit (vgl. DIN EN ISO :1993; DIN EN ISO 614-2:2000; DIN EN ISO 6385:2004) (In: Hacker, 2009, S 270) vollständige/ganzheitliche sinnvolle Arbeitsinhalte für Arbeitenden erkennbarer bedeutsamer Beitrag angemessene Vielfalt von Fertigkeiten und Fähigkeiten; Vermeidung repetitiver, einseitiger Aufgaben Handlungsspielraum (hinsichtlich Arbeitstempo/Abfolge/Vorgehen) Ausreichend sinnvolle Rückmeldungen über Aufgabendurchführung Berücksichtigung der Kenntnisse, Erfahrungen, Fertigkeiten und Fähigkeiten des Arbeitenden (keine Über-/ Unterforderung) Möglichkeit zu Einsatz und Weiterentwicklung vorhandener bzw. Aneignung neuer Kenntnisse, Erfahrungen, Fertigkeiten und Fähigkeiten Vermeidung sozial isolierender Arbeit Konzeptionelle Vorarbeiten u.a. von: Schweitzer, Volpert, Ulich, Hacker Empirische Belege u.a. von: Humphrey, Morgeson&Humphrey, Girardi&Payne, Parker, van der Doef&Maes, Ulich P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 11
wien.arbeiterkammer.at Merkmale persönlichkeits- und gesundheitsförderlicher Aufgabengestaltung (Ulich,2005) P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 12
wien.arbeiterkammer.at Merkmale persönlichkeits- und gesundheitsförderlicher Aufgabengestaltung (Ulich, 2005) P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 13
wien.arbeiterkammer.at Merkmale persönlichkeits- und gesundheitsförderlicher Aufgabengestaltung (Ulich, 2005) P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 14
wien.arbeiterkammer.at Warum Psychische Belastung evaluieren ? Gesellschaft hat sich von der Produktions- zur Dienstleistungsgesellschaft entwickelt: Dabei ist die Psyche Arbeitsmittel (Produktivkraft) und Arbeitsgegenstand zugleich. Dienstleister/inKunde/PatientIn/KlientIn P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 15
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wien.arbeiterkammer.at Seite der Bildquelle: Psyche als Arbeitsmittel P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 17
wien.arbeiterkammer.at Kogni- tion Persön lichkei t Emoti- onen Belastungen, Anforderungen aus dem Arbeitsumfeld, der Organisation und der Arbeitsaufgabe Beurteilung Entscheidung Reaktion, Handlung Psychische Tätigkeitsregulation mit kybernetischem Systemcharakter Arbeits- ziel Lärm, Hitze, Staub, Ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes Layout des Arbeitsumfelds Organisations- und Entscheidungsstruktur Unternehmenskultur Zeitressourcen Technische Ressourcen Arbeitsmittel Soziale Ressourcen Arbeitsklima Personalressourcen Übernehmen orientieren entwerfen von entscheiden entschließen kontrollieren Aktionsprogrammen P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 18
wien.arbeiterkammer.at Folgen einer nicht gestörten psychischen Handlungsregulation + Arbeitsziele wurden vollständig erreicht (z.B. bezüglich Qualität, Pünktlichkeit) + Aus der Arbeit resultierende psychische Anforderungen wurden umfassend erfüllt (z.B. hohe Kreativität, Einsatz von Erfahrungswissen, rasches entschiedenes Handeln) + Fehler und Unfälle wurden vermieden Persönlichkeit: -Motivation weitere Herausforderungen anzunehmen nimmt zu bzw. bleibt aufrecht; -Verhalten in Entscheidungssituation wird bestärkt; -Positive Einstellungen zur Aufgabenerfüllung werden gefördert; Auf kognitiver Ebene -Erhöhter Lern- und Trainingseffekt -Neue Denk- und Lösungsprozesse können entstehen -Informationen werden rasch verarbeitet, kombiniert und führen zu schnellen Entscheidungen Auf Gefühls- und Emotionsebene -Freude -Erhöhtes Selbstwertgefühl -Gefühl leistunsgfähig zu sein -Optimismus P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 19
wien.arbeiterkammer.at Folgen einer gestörten psychischen Handlungsregulation + Arbeitsziele werden nur teilweise oder gar nicht erreicht; + Aus der Arbeit resultierende psychische Anforderungen werden nur teilweise oder gar nicht erfüllt; + Fehler und Unfälle Persönlichkeit -Motivation nimmt ab -Einstellung zu bestimmten Aufgaben verändern sich negativ -Selbstwertgefühl nimmt ab -Entscheidungsfreudigkeit nimmt ab Auf Kognitiver Ebene -Negativer Lerneffekt -Informationen werden schlecht verarbeitet und falsche Schlüsse gezogen -Erfahrungswissen kann nicht aufgerufen werden oder eingesetzt werden Auf Gefühlsebene und emotionaler Ebene -Angst -Ärger -Emotionale Erschöpfung/psychische Ermüdung -Unlust -Stress, Psychische Sättigung, Monotonieerleben -Depersonalisation/Zynismus P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 20
wien.arbeiterkammer.at Psychische Belastungen die zu Fehlbeanspruchungen führen § 2. (7) : Unter Gefahrenverhütung im Sinne dieses Bundesgesetzes sind sämtliche Regelungen und Maßnahmen zu verstehen, die zur Vermeidung oder Verringerung arbeitsbedingter Gefahren vorgesehen sind. Unter Gefahren im Sinne dieses Bundesgesetzes sind arbeitsbedingte physische und psychische Belastungen zu verstehen, die zu Fehlbeanspruchungen führen. § 2. (7a) wird Gesundheit nun folgendermaßen definiert: Unter Gesundheit im Sinne dieses Bundesgesetzes ist physische und psychische Gesundheit zu verstehen. P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 21
wien.arbeiterkammer.at Schutz der Würde und Integrität § 3. (1): ……Arbeitgeber haben die zum Schutz des Lebens, der Gesundheit sowie der Integrität und Würde erforderlichen Maß- nahmen zu treffen, einschließlich der Maßnahmen zur Verhütung arbeitsbedingter Gefahren, zur Information und zur Unterweisung sowie der Bereitstellung einer geeigneten Organisation und der erforderlichen Mittel. P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 22
wien.arbeiterkammer.at Arbeitsplatzevaluierung § 4. (1) Arbeitgeber sind verpflichtet, die für die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer bestehenden Gefahren zu ermitteln und zu beurteilen. Dabei sind die Grundsätze der Gefahrenverhütung gemäß § 7 anzuwenden. Insbesondere sind dabei zu berücksichtigen: 1.die Gestaltung und die Einrichtung der Arbeitsstätte, 2.die Gestaltung und der Einsatz von Arbeitsmitteln, 3.die Verwendung von Arbeitsstoffen, 4.die Gestaltung der Arbeitsplätze, 5.die Gestaltung der Arbeitsverfahren und Arbeitsvorgänge und deren Zusammenwirken, 6.die Gestaltung der Arbeitsaufgaben und die Art der Tätigkeiten, der Arbeitsumgebung, der Arbeitsabläufe sowie der Arbeitsorganisation und 7.der Stand der Ausbildung und Unterweisung der Arbeitnehmer. P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 23
wien.arbeiterkammer.at Wann hat eine Arbeitsplatzevaluierung stattzufinden ? Eine Überprüfung und erforderlichenfalls eine Anpassung im Sinne des Abs. 4 hat insbesondere zu erfolgen: 1.nach Unfällen, 2.bei Auftreten von Erkrankungen, wenn der begründete Verdacht besteht, daß sie arbeitsbedingt sind, 2a. nach Zwischenfällen mit erhöhter arbeitsbedingter psychischer Fehlbeanspruchung, 3. bei sonstigen Umständen oder Ereignissen, die auf eine Gefahr für Sicherheit oder Gesundheit der Arbeitnehmer schließen lassen, 4.bei Einführung neuer Arbeitsmittel, Arbeitsstoffe oder Arbeitsverfahren, 5.bei neuen Erkenntnissen im Sinne des § 3 Abs. 2 und 6.auf begründetes Verlangen des Arbeitsinspektorates. P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 24
wien.arbeiterkammer.at Evaluierung psychischer Belastungen durch ArbeitspsychologInnen § 4 (6) Bei der Ermittlung und Beurteilung der Gefahren und der Festlegung der Maßnahmen sind erforderlichenfalls geeignete Dachleute heranzuziehen. Mit der Ermittlung und Beurteilung der Gefahren können auch die Sicherheitsfachkräfte und Arbeitsmediziner sowie sonstige geeignete Fachleute, wie Chemiker, Toxikologen, Ergonomen, insbesondere jedoch Arbeitspsychologen, beauftragt werden P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 25
wien.arbeiterkammer.at Max. zeitlicher Anteil der ArbeitspsychologInnen im Rahmen der Einsatzzeiten ArbeitsplatzProzent an Präventionszeit Aufwand pro Arbeitnehmer/in pro Jahr Aufwand für 100 MitarbeiterInnen pro Jahr Büroarbeitsplatz 1,2 Std./AN/Jahr 40% Sicherheitsfachkraft 28,8 min 48 Stunden 35% ArbeitsmedizinerInnen 25,2 min. 42 Stunden 25% geeignete Fachleute insbesondere ArbeitspsychologInnen 18 min. 30 Stunden Sonstige Arbeitsplätze 1,5 Std./AN/Jahr 40% Sicherheitsfachkraft 36 min. 60 Stunden 35% ArbeitsmedizinerInnen 31,8 min. 53 Stunden 25% geeignete Fachleute insbesondere ArbeitspsychologInnen 22,2 min. 37 Stunden Arbeitsplätze mit Nachtarbeit 2 Std./AN/Jahr 40% Sicherheitsfachkraft 48 min. 80 Stunden 35% ArbeitsmedizinerInnen 42 min. 70 Stunden 25% geeignete Fachleute insbesondere ArbeitspsychologInnen 30 min. 50 Stunden P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 26
wien.arbeiterkammer.at Grundsätze der Gefahrenverhütung § 7. Arbeitgeber haben die der Gestaltung der Arbeitsstätten, Arbeitsplätze und Arbeitsvorgänge, bei der Auswahl und Verwendung von Arbeitsmitteln und Arbeitsstoffen, beim Einsatz der Arbeitnehmer sowie bei allen Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer folgende allgemeine Grundsätze der Gefahrenverhütung umzusetzen: 1.Vermeidung von Risiken, 2.Abschätzung nicht vermeidbarer Risiken; 3.Gefahrenbekämpfung an der Quelle; 4.Berücksichtigung des Faktors Mensch bei der Arbeit, insbesondere bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen sowie bei der Auswahl von Arbeitsmitteln und Arbeits- und Fertigungs- verfahren, vorallem im Hinblick auf eine Erleichterung bei eintöniger Arbeit und bei maschinenbestimmten Arbeitsrhytmen sowie auf eine Abschwächung ihrer gesundheits- schädigenden Auswirkungen; 4a. Berücksichtigung der Gestaltung der Arbeitsaufgaben und Art der Tätigkeiten, der Arbeitsumgebung, der Arbeitsabläufe und Arbeitsorganisation; 5.Berücksichtigung des Standes der Technik; 6.Ausschaltung oder Verringerung von Gefahrenmomenten; 7.Planung der Gefahrenverhütung mit dem Ziel einer kohärenten Verknüpfung von Technik, Tätigkeiten und Aufgaben, Arbeitsorganisation, Arbeitsabläufen, Arbeitsbedingungen, Arbeitsumgebung, sozialen Beziehungen und Einfluss der Umwelt auf den Arbeitsplatz; 8.Vorrang des kollektiven Gefahrenschutzes vor individuellem Gefahrenschutz; 9.Erteilung geeigneterAnweisungen an die Arbeitnehmer. P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 27
wien.arbeiterkammer.at 1.Die Evaluierung psychischer Belastungen (Arbeitsplatz-evaluierung) kann durch BGF(Betriebliche Gesundheits-förderung)- Massnahmen nicht ersetzt werden. 2.Die Evaluierung psychischer Belastungen ist keine gesamtbetriebliche MitarbeiterInnen- befragung. P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 28
wien.arbeiterkammer.at Wie ist zu erheben ? Durch Arbeits- und Tätigkeitsanalyse mit adäquaten arbeitspsychologischen Erhebungsverfahren und -mitteln vor Ort; Durch direkte und/oder indirekte Befragung der Beschäftigten mittels Leitfaden bzw. Fragebogen Durch Arbeitsplatzbegehung; Durch Dokumentenanalyse, Die Auswahl der Evaluierungsinstrumente und -mittel obliegt dem/der Arbeitspsychologen/in alleine. Ihr Einsatz ist jedoch mit den Verantwortlichen des Betriebes und für die Sicherheit und Gesundheit zuständigen Personen abzustimmen. P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 29
wien.arbeiterkammer.at Evaluierungsschritte (in Anlehnung an BAUA, 2011) Vorbereiten Gefahren vorhand- en P. Mass- nahmen erfolg- reich Präventions- massnahmen festlegen Gefahren beurteilen Evaluierung der psychischen Belastungen P.Massnahmen durchführen und überprüfen Präventions- massnahmen entwickeln Evaluierungs- prozess dokumentieren und bei Bedarf fortführen Ursachen- analyse ja nein ja nein a7a 8 P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 30
wien.arbeiterkammer.at AkteurInnen in den einzelnen Stufen des Evaluierungsprozesses ProzessphaseAkteure/innen 1. VorbereitungUnternehmensvertretung (Geschäftsführung, Führungskräfte, Personalverantwortliche, u.a.) SFK/SVP, ArbeitsmedizinerIn, BR/PV, AOW-Psychologe/in, 2. Evaluierung der psychischen BelastungenAOW-Psychologe/in, legen alleine in Eigenverantwortung die Erhebungsmethoden und -verfahren fest. 3. Gefahren vorhandenAOW-Psychologe stellt diese aufgrund der erhobenen Ergebnisse fest 4. Gefahren beurteilenAOW-Psychologe/in, SFK/SVP, BR, Unternehmensvertretung, 5. Präventionsmassnahmen entwickelnAOW-Psychologe/in, SFK/SVP, BR, Unternehmensvertretung, Arbeitsmediziner/in 6. Präventionsmassnahmen festlegen SFK/SVP, BR, Unternehmensvertretung, 7. Präventionsmassnahmen durchführen und überprüfenAbhängig von der festgelegten Massnahme: AOW- Psychologe/in, Arbeitsmediziner/in bzw. andere Fachkräfte die die fachlichen Qualifikationen besitzen um die Massnahme erfolgreich durchführen zu können. Die Durchführung der Massnahmen kann auch in interdisziplinärer Zusammenarbeit erfolgen 7 a. UrsachenanalyseVerantwortliche für die Durchführung der Massnahme und LeiterInnen dieser, betroffene Abteilungen, BR, Unternehmensleitung 8. Fortschreibung und DokumentationSFK/SVP, AOW-Psychologe, Arbeitsmediziner/in, Unternehmensvertretung P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 31
wien.arbeiterkammer.at Psychische Belastungsformen Psychomentale Belastungen Psychosoziale Belastungen Psychoemotionale Belastungen P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 32
wien.arbeiterkammer.at Quelle: Qualität der Arbeit verbessern, INQUA 11 P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 33
wien.arbeiterkammer.at Ressourcen zur Bewältigung psychischer Belastungen Quelle: Qualität der Arbeit verbessern, INQUA 11 P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 34
wien.arbeiterkammer.at Normale Beanspruchung Fehlbeanspruchung Starke Fehlbeanspruchung Stress Über- forderung Stress Unter- forderung P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 35
wien.arbeiterkammer.at Fehlbeanspruchung (nach Hacker und Richter, 1980) Von Hacker und Richter (1980) wurde daher der Begriff der Fehlbeanspruchung geprägt. Darunter ist die negative Form der Beanspruchung zu verstehen, die keine Lernprozesse auslöst bzw. Ressourcen mobilisiert, sondern vielmehr die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden mindert. Beanspruchung verstehen Hacker und Richter (1980) demgegenüber als eine positive, aktivierende Göße (Demerouti, E., 2012) P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 36
wien.arbeiterkammer.at Fehlbeanspruchung (P. Hoffmann, 2012) Es gelingt dem arbeitenden Menschen nicht mehr, die Balance zwischen Anforderungen und Ressourcen alleine herzustellen indem er z.B. die Anforderungen reduziert oder die Ressourcen erhöht. P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 37
wien.arbeiterkammer.at Normale Beanspruchung Fehlbeanspruchung Starke Fehlbeanspruchung Stress Über- forderung Stress Unter- forderung Weitere Folgen von Fehlbeanspruchung: Ermüdung, Monotonieempfindung, herabsgesetzte Wachsamkeit, Unzufriedenheit, Leistungsminderung, Resignation, Innere Kündigung, Psychosomatische Erkrankungen, erhöhtes Infarktrisiko, Depression, Burnout, Reizbarkeit und Wut; P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 38
wien.arbeiterkammer.at Fehlbeanspruchung: Überforderung P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 39
wien.arbeiterkammer.at Starke Fehlbeanspruchung: Starke Überforderung P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 40
wien.arbeiterkammer.at Fehlbeanspruchung: Unterforderung P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 41
wien.arbeiterkammer.at Starke Fehlbeanspruchung: Starke Unterforderung P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 42
wien.arbeiterkammer.at Bei der bedingungsbezogenen Evaluierung psychischer Belastungen sind folgende Arbeitsbedingungen zu erheben Aufgaben, Arbeitsziele und Tätigkeiten, Arbeitsmittel, Arbeitsumgebung, Arbeitsorganisation und Arbeitsabläufe, zeitliche Organisation der Arbeit, Organisationsstruktur, -kultur und –klima P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 43
wien.arbeiterkammer.at Kombination von Verfahren der Arbeitsanalyse und der psychischen Belastung P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 Bei der ASCHG- Arbeitsplatzevaluierung sind bedingungsbezogene Verfahren einzusetzen 44
wien.arbeiterkammer.at ExpertInnen objektiv BedingungsbezogeneArbeitsplatzevaluierung wird durch ArbeitspsychologInnen mittels arbeitspsychologischer Analyseverfahren vorgenommen Experte: ArbeitspsychologInnen RIHA, TAA, REBA, VERA, u.ä.m. Arbeitsbedingungen P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 45
wien.arbeiterkammer.at Personen subjektiv Bedingungsbezogene Arbeitsplatzevaluierung wird mittels arbeitspsychologischer Analyseverfahren durch ArbeitnehmerInnen vorgenommen Person: z.B. Dipl.Krankenschwester Arbeitsbedingungen SAA, SALSA, ISTA, RDFN, JDS, u.ä.m. P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 46
wien.arbeiterkammer.at Bedingungsbezogene Antwortmöglichkeiten Bei den bedingungsbezogenen Evaluierungsverfahren wird in den Fragebögen nicht danach gefragt, ob und wie stark sich die AN-Innen durch bestimmte Arbeitssituationen belastet fühlen (z.B. sehr stark, stark, mittelmäßig, ein wenig, gar nicht), sondern: Wie häufig ein bestimmtes Arbeitsmerkmal oder eine bestimmte Arbeitssituation auftritt Sehr oftoftmehrmals manchmal selten nie Oder: ob eine Aussage zu einer bestimmten Arbeitssituation wie zutreffend ist Trifft voll und ganz zutrifft weitgehend zutrifft eher zu Trifft eher nicht zutrifft kaum zutrifft überhaupt nicht zu P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 47
wien.arbeiterkammer.at 1. Psychologische Arbeitsgestaltung 1.1 Gestaltung leistungs-, lern-, und gesundheitsförderlicher Unternehmensorganisation und –kultur Beispiele: Auslegung der Aufbau- und Ablauforganisation so, dass ganzheitliche Arbeitstätigkeiten gemäß ÖNORM EN 614 – 2 ermöglicht werden partizipatives Entwickeln von betriebsorganisatorischen Veränderungen Dezentralisierungen von Entscheidungen, d.h. Einräumen von Tätigkeits- spielraum für Einzelne bzw. Gruppen (Empowerment; Ermöglichen von pro- organisationalem Verhalten; Organizational Citizenship Behaviour) Auflistung arbeitspsychologischer Aufgabenfelder (Hacker W.; Arbeitspsychologie, 2004) P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 48
wien.arbeiterkammer.at Auflistung arbeitspsychologischer Aufgabenfelder (Hacker W.; Arbeitspsychologie, 2004) 1.2 Psychologische Beiträge zur Funktionsverteilung (Allocation) Mensch - Maschine Beispiele: Bestimmung von Automatisierungserfordernissen unter den Aspekten der Zumutbarkeit, Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit menschlicher Leistungen Grundlagen der Automatisierung kognitiver Leistungen durch deren Analyse und Formalisierung (künstliche Intelligenz) Entscheidungen über technisch vermittelte oder unvermittelte Signaldarbietung Entscheidung über nutzer- oder programmgesteuerte Mensch-Rechner- Dialogformen P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 49
wien.arbeiterkammer.at Auflistung arbeitspsychologischer Aufgabenfelder (Hacker W.; Arbeitspsychologie, 2004) 1.3 Gestaltung kollektiver und individueller Arbeitsorganisation einschließlich der Kooperation Beispiele: Mitarbeit an Teilung/Kombination von Arbeitsaufgaben unter den Aspekten der ganzheitlichen (vollständigen) Arbeitsprozesse (ÖNORM EN 614 – 2) Ermitteln und Schaffen von Grundlagen effektiver Kooperationsformen und Gruppenarbeit Schaffen von Arbeitsanweisungen P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 50
wien.arbeiterkammer.at Auflistung arbeitspsychologischer Aufgabenfelder (Hacker W.; Arbeitspsychologie, 2004) 1.4 Optimierung von Arbeitsverfahren (Strategien) sowie von Unterstützungstechniken für komplizierte Arbeitsprozesse Beispiele: Entwickeln von Strategien planenden, innovierenden sowie pro- organisationalen Arbeitshandelns Ermitteln und Weitervermitteln von Expertenkönnen Ermitteln und Vermitteln gefährdungsarmer bzw. beanspruchungsgünstiger Arbeitsverfahren Bereitstellen von Unterstützungstechniken für die Wissensermittlung und Wissensbereitstellung (Knowledge Engineering) und arbeitsbezogenes Problemlösen (Design Problem Solving; Systemführung, Unternehmensführung; Knowledge Work Management) P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 51
wien.arbeiterkammer.at Auflistung arbeitspsychologischer Aufgabenfelder (Hacker W.; Arbeitspsychologie, 2004) 1.5 Beiträge zur Gestaltung von Arbeitsmitteln einschließlich Programmen Beispiele: Mitarbeit an benutzeradäquater, -führender Programm-(Software) Gestaltung (im Sinne von ISO 13407, ISO 9241) Optimierung von Informationsangeboten hinsichtlich Inhalt, Kodierung, Vereinbarkeit (Kompatibilität) mit erforderlichen Maßnahmen Optimierung der Beziehungen zwischen Informationsangebot und Eingriffsmöglichkeiten: Art, Anordnung, Gestaltung von Bedienteilen (ÖNORM EN ISO ) Entwicklung psychologisierter Prozessschemata (Fließbilder) für unanschauliche Prozesse P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 52
wien.arbeiterkammer.at Auflistung arbeitspsychologischer Aufgabenfelder (Hacker W.; Arbeitspsychologie, 2004) 1.6 Psychologische Grundlagen der Arbeitsmessung und Motivierung Beispiele: Methoden der Anforderungs- und Belastungsermittlung sowie ihre Anwendung (ÖNORM EN ISO 10075/ 1 – 3) Anforderungsbewertung Psychische Wirkungsbedingungen materieller und ideeller Leistungsanreize abklären Arbeitszeit- und Pausenregelungen (flexible Arbeitszeit, Schichtorganisation) Hilfsmittel der Leistungsbeurteilung entwickeln P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 53
wien.arbeiterkammer.at Auflistung arbeitspsychologischer Aufgabenfelder (Hacker W.; Arbeitspsychologie, 2004) 1.7 Psychologische Grundlagen für Arbeitsumgebungsgestaltung Beispiele: Optimierung von Wahrnehmungsbedingungen Leistungs- und Verhaltensmodifikation durch psychisch vermittelte Umwelteinflüsse: Lärm, funktionelle Musik; Farbdynamik P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 54
wien.arbeiterkammer.at Auflistung arbeitspsychologischer Aufgabenfelder (Hacker W.; Arbeitspsychologie, 2004) 2.Psychologische Beträge zur Qualifizierung sowie Leistungs- bzw. Gesundheitsstabilisierung 2.1 Anforderungsermittlung zur Ableitung von Qualifizierungs-inhalten sowie für die Tätigkeits-, Berufs-, Lernwegewahl (vgl. 3.) Beispiele: Anforderungsermittlung bei neuen Aufgaben Ableitung effektivitätsbestimmender Leistungsvoraussetzungen (Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten bzw. Kompetenzen) P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 55
wien.arbeiterkammer.at Auflistung arbeitspsychologischer Aufgabenfelder (Hacker W.; Arbeitspsychologie, 2004) 2.2 Ermittlung und Verallgemeinerung optimaler individueller oder kollektiver Arbeitsverfahren Beispiele: Ermittlung und Analyse optimaler Arbeitsverfahren Analyse persönlicher Arbeitsweisen lehrgerechtes Aufbereiten von Bestverfahren P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 56
wien.arbeiterkammer.at Auflistung arbeitspsychologischer Aufgabenfelder (Hacker W.; Arbeitspsychologie, 2004) 2.3 Entwicklung und Umsetzung von Lehr-/Lernverfahren und – hilfsmitteln Beispiele: Entwickeln von Lernverfahren für Fertigkeiten oder komplexe Arbeits- verfahren für Einzelne und Gruppen Entwicklung von Bewertungs-(Evaluations-)Kriterien Leitung von Gruppenprozessen (Problemlösegruppen) bei Ermitteln und Vermitteln arbeitsprozessbezogener Informationen Training spezieller Befähigungen, z.B. für Führungstätigkeiten, die Führung von Problemlösegruppen, Anleitung selbstorganisierender Gruppen in Anlaufphasen; Kreativtraining psychologische Mitarbeit an Supervisionsbetreuung mit Übungs- programmen P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 57
wien.arbeiterkammer.at Auflistung arbeitspsychologischer Aufgabenfelder (Hacker W.; Arbeitspsychologie, 2004) 2.4 Psychologische Beiträge zur Entwicklung der Arbeitsmotivierung Beispiele: Beteiligung an der Analyse motivierender und hemmender Bedingungen (z.B. Fluktuationsanalysen; Untersuchungen zum Motivationspotential von Arbeitstätigkeiten) Beteiligung am Optimieren von Zielvereinbarungssystemen psychologische Aspekte der sozialen Betreuung, z.B. psychologische Beratungstätigkeit im Rahmen des betrieblichen Gesundheits- und Sozial- wesens P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 58
wien.arbeiterkammer.at Auflistung arbeitspsychologischer Aufgabenfelder (Hacker W.; Arbeitspsychologie, 2004) 3. Psychologische Unterstützung der Berufs-, Arbeitsplatz- und Lernwegewahl 3.1 Psychodiagnostik bei Berufswahl, Personalzuordnung und – auswahl Beispiele: Beratung von Behinderten, Geschädigten, Rehabilitanten Mitarbeit an der Zuordnung zu Förderungsprogrammen Tauglichkeitsermittlungen für Tätigkeiten mit Sonderanforderungen (Höhentauglichkeit; Fahrtauglichkeit im höheren Lebensalter) Personalauswahl: Eignungsbeurteilung (DIN 33430) und Placement P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 59
wien.arbeiterkammer.at Auflistung arbeitspsychologischer Aufgabenfelder (Hacker W.; Arbeitspsychologie, 2004) 3.2 Psychodiagnostische Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen Beispiele: Diagnostik zur Zuordnung optimaler Lernwege; Analyse bereits vorhandener Leistungsvoraussetzungen Lernfähigkeitsdiagnostik P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 60
wien.arbeiterkammer.at Auflistung arbeitspsychologischer Aufgabenfelder (Hacker W.; Arbeitspsychologie, 2004) 3.3. Psychodiagnostik im Rahmen gesundheitlicher Überwachungs- und Prophylaxemaßnahmen Beispiele: Psychodiagnostik zur Früherkennung von Gesundheitsbeein- trächtigungen bei gefährdenden Expositionen Diagnostik personeller Gefährdungsdispositionen (beispielsweise als pathogene Überaktivierung) im Rahmen von Reihen-, Einzelunter- suchungen; Auslösen von Therapie-/Trainingsmaßnahmen P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 61
wien.arbeiterkammer.at Spezielle Aufgabenfelder in der Unfallprävention (ExpertInnengruppe A&O-Psychologie, 2010) Entwicklung und Durchführung von arbeitspsychologischen Fehleranalysen; Erstellen und Mitwirkung bei Unfall (Incident-) reports; Entwickeln von arbeits- und organisationspsychologischen Massnahmen zur Fehlervermeidung und Unfallverhütung: Planung und Durchführung (Mitwirkung an) von betrieblichen Schulungs- und Trainingsmassnahmen punkto psychologischer Aspekte hinsichtlich Unfallverhütung und Sicherheitskultur; Entwicklung psychologischer Modelle zur Person- und Situationsbezogenen Wahrnehmung spezieller Risiken und Gefahren und deren Kommunikation; P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 62
wien.arbeiterkammer.at Spezielle Aufgabenfelder in der Unfallprävention (ExpertInnengruppe A&O-Psychologie, 2010) Psychologische Unfall- und Sicherheitsforschung; Bedingungsanalyse und Training von sicherheitsrelevantem Verhalten; Umgang mit Beinaheunfällen und Störfällen Entwicklung von Sicherheitsfördernde Maßnahmen und von Human-Factors (HF) Programmen in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit ExpertInnen in High-Risk-Environment Jobs (Luftfahrt, Energiewesen, Chemie- und Ölindustrie, Spital, Transportwesen, Sicherheitsberufe); P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 63
wien.arbeiterkammer.at Danke für ihre Aufmerksamkeit Dr. Peter Hoffmann - Klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe - Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologe - Luftfahrtpsychologe AK-Wien Abt. Sozialpolitik Prinz Eugen Str. 20 – Wien Tel.Nr.: / 2688 P.Hoffmann, AK-Wien, 19. März 2013 Herunterladen ppt "Wien.arbeiterkammer.at Leistungen der ArbeitspsychologInnen bei der Evaluierung psychischer Belastungen P.Hoffmann AK-Wien Abt.SP Psychische Belastungen."