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Timestamp: 2016-10-24 00:00:43
Document Index: 65328328

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 83', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 9', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 65']

2C_277/2012 (11.05.2012)
2C_277/2012
Advokat Dr. Michael Pfeifer,
Nichtaufnahme in die f�nfte Klasse des Gymnasiums B.________,
Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht vom 15. Februar 2012.
Y.________ wurde im Jahr 1992 geboren. Er besuchte zuletzt ein Gymnasium in Deutschland, ehe er zu Beginn des Schuljahrs 2008/2009 in die vierte Klasse des Gymnasiums A.________ in Basel eintrat. Aufgrund nicht erf�llter Promotionsvoraussetzungen verf�gte das Gymnasium A.________ die Remotion, worauf Y.________ im Schuljahr 2009/2010 die vierte Gymnasialklasse wiederholte. Wenngleich die Leistungen keine Promotion zugelassen h�tten, wurde ihm im Sinne einer Ausnahme erm�glicht, in die f�nfte, letzte Gymnasialklasse des Schuljahres 2010/2011 �berzutreten. Begr�ndet wurde dies im Wesentlichen damit, dass der Sch�ler aus dem Ausland zugezogen sei und �ber ein Defizit im Bereich des Franz�sisch verf�ge. Die ausnahmsweise Promotion wurde an die Bedingung gekn�pft, dass die eigens angesetzte ausserordentliche Probezeit, ein Semester, erfolgreich bestanden werde. Y.________ schloss das erste Semester des f�nften Gymnasialjahres mit vier ungen�genden Noten ab ("Biologie und Chemie", "Franz�sisch", "Mathematik", "Wirtschaft und Recht"). Mit Blick darauf und auf die fehlende M�glichkeit einer Repetition des zweiten Semesters der vierten Gymnasialklasse ordnete das Gymnasium A.________ die Wegweisung von der Schule an, worauf Y.________ die Schule am 21. Januar 2011 verliess.
Die Eltern des Sch�lers bem�hten sich in der Folge um den Eintritt ihres Sohnes in das Gymnasium B.________, was dessen Rektor zun�chst zustimmend beantwortete (Aufnahme in die vierte Gymnasialklasse), letztlich aber am 23. Februar 2011 mit Blick auf die Vorgeschichte verwarf. Dem vor�bergehenden Besuch des Unterrichts in der vierten Klasse, freilich als Hospitant bis zum �bertritt in eine andere Ausbildung, stehe, so der Rektor, aber nichts entgegen.
X.________, der Vater des Sch�lers, gelangte am 28. Februar 2011 an das Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt und beantragte die Zulassung seines Sohnes zur Repetition der f�nften Gymnasialklasse, dies ab Sommer 2011 und nunmehr am Gymnasium B.________. Der Leiter der Dienststelle "Weiterf�hrende Schulen" des Erziehungsdepartements best�tigte in seiner Verf�gung vom 29. Juni 2011 den Standpunkt, welchen die Rektorin des Gymnasiums A.________ eingenommen hatte. Danach sei eine weitere Repetition nicht vorgesehen, sodass keine M�glichkeit bestehe, die Ausbildung fortzusetzen und an einem staatlichen oder privaten Gymnasium im Kanton Basel-Stadt zur Maturit�tspr�fung zu gelangen. Eine dagegen gerichtete Beschwerde vom 25. Juli 2011 wies das Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt am 28. September 2011 ab, ebenso wie das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht, das am 15. Februar 2012 den Rekurs vom 4. Oktober/30. November 2011 beurteilte.
Gegen dieses Urteil erheben X.________ (Beschwerdef�hrer 1) und Y.________ (Beschwerdef�hrer 2) mit Eingabe vom 23. M�rz 2012 Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht. Sie beantragen, das angefochtene Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt sei aufzuheben, und es sei das Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt anzuweisen, den Beschwerdef�hrer 2 "zur f�nften Klasse bzw. zu den Maturit�tspr�fungen im Gymnasium B.________ zuzulassen". �berdies sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen. Das Appellationsgericht und das Erziehungsdepartement beantragen die Abweisung der Beschwerde.
1.1 Angefochten ist ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid in einer Materie des �ffentlichen Rechts, der an sich mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht weitergezogen werden kann (Art. 82 lit. a, 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, 90 BGG).
Gem�ss Art. 83 lit. t BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzul�ssig gegen Entscheide �ber das Ergebnis von Pr�fungen und anderen F�higkeitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsaus�bung. Praxisgem�ss bleibt die Ausnahme wirkungslos bei Entscheiden im Zusammenhang mit Pr�fungen, die sich nicht auf die Beurteilung einer Leistung oder einer sonstigen Bef�higung beziehen, sondern namentlich organisatorischer Natur sind. Ob der Ausschlussgrund zur Anwendung kommt, h�ngt vom Gegenstand des angefochtenen Entscheids und nicht vom Inhalt der erhobenen R�gen ab (BGE 138 II 42 E. 1.1 S. 44; 136 I 229 E. 1 S. 231; 136 II 61 E. 1.1.1 S. 63; Urteile 2D_5/2012 vom 19. April 2012 E. 1.1; 2D_10/2011 vom 15. Juni 2011 E. 1.1; 2D_76/2009 vom 14. Mai 2010 E. 1; 2C_577/2009 vom 6. Januar 2010 E. 1.1). Ausgeschlossen ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beispielsweise, wenn das Nichtbestehen der Maturit�tspr�fung angefochten werden soll (Urteil 2D_28/2011 vom 7. Juni 2011), ebenso gegen Entscheide �ber den Ausschluss aus einer Schule oder einem Lehrgang, die auf einer Leistungsbeurteilung beruhen (Urteile 2C_579/2010 vom 17. November 2010 E. 1.1; 2D_77/2009 vom 26. April 2010 E. 1.1; 2D_142/2008 vom 23. April 2009 E. 1.2), generell alle Entscheide, die sich auf eine Bewertung der intellektuellen oder physischen F�higkeiten oder die Eignung eines Kandidaten beziehen (BGE 138 II 42 E.1.1 S. 44).
Vorliegend geht es um die Zulassung zur f�nften Gymnasialklasse bzw. zur Maturit�tspr�fung. Dabei steht nicht die - als solche unbestrittene - Leistungsbeurteilung zur Diskussion, sondern die Frage, ob auf Grund der massgebenden Rechtsgrundlagen mit diesen Leistungen ein Anspruch auf die Zulassung zur f�nften Gymnasialklasse und zur Maturit�tspr�fung besteht. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist damit zul�ssig. Die �brigen Eintretensvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, sodass unter Vorbehalt des Nachfolgenden auf die Beschwerde einzutreten ist.
1.2 Mit der Beschwerde kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Soweit, wie im vorliegenden Fall, die Anwendung kantonalen (Gesetzes-)Rechts ger�gt wird, kann im Wesentlichen geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid verstosse gegen Bundesrecht (Art. 95 lit. a BGG), hier namentlich gegen die verfassungsm�ssigen Rechte und Grunds�tze mit Einschluss des Willk�rverbots (BGE 137 V 143 E. 1.2 S. 145; 134 II 349 E. 3 S. 351). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht pr�ft das Bundesgericht nur unter R�ge- und Begr�ndungsvorbehalt (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; zum Ganzen Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6). Der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen im Sinne von Art. 106 Abs. 1 BGG gilt insofern nicht. Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung "klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids" dargelegt wird (BGE 133 III 393 E. 6 S. 397, mit Hinweisen). Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 136 II 489 E. 2.8 S. 494 mit Hinweisen).
Inwiefern die Beschwerde dem qualifizierten R�geerfordernis entspricht und sich hinreichend mit der Frage nach Bestand und Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte auseinandersetzt, ist zumindest fraglich. Dies kann freilich offenbleiben, nachdem sich das Rechtsmittel in der Sache selbst ohnehin als unbegr�ndet erweist.
1.3 In tats�chlicher Hinsicht legt das Bundesgericht seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Deren Sachverhaltsfeststellungen k�nnen nur berichtigt werden, sofern sie offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 105 Abs. 2). Dies ist dann der Fall, wenn der Sachverhalt willk�rlich ermittelt worden (Art. 9 BV) oder dessen Feststellung unter Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte und Grunds�tze zustande gekommen ist (BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153). Zudem muss aufgezeigt werden, dass die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).
Die beiden Beschwerdef�hrer r�gen zun�chst die Feststellung des Sachverhalts (dazu E. 3 hienach). Sodann beanstanden sie die Anwendung des massgebenden kantonalen Rechts, die sie als willk�rlich erachten (E. 4), erblicken im Verhalten der kantonalen Beh�rden eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben (E. 5) und eine willk�rliche Rechtsverz�gerung (E. 6). Schliesslich tragen sie eine Verletzung des kantonalen Grundrechts auf Bildung vor (E. 7).
In tats�chlicher Hinsicht bringen die Beschwerdef�hrer vor, die Vorinstanz spreche zu Unrecht davon, der Beschwerdef�hrer 1 habe beim Gymnasium B.________ um Aufnahme seines Sohnes in die vierte - und mithin nicht in die f�nfte - Klasse ersucht. In Wahrheit habe er sich um die Zulassung des Beschwerdef�hrers 2 in die Maturit�tsklasse bem�ht. Mit dem vorliegenden Rechtsmittel versuchen die Beschwerdef�hrer zu erreichen, dass der Beschwerdef�hrer 2 in die f�nfte Klasse des Gymnasiums B.________ aufgenommen wird. F�r die hienach vorzunehmende Beurteilung bleibt die ger�gte Verwechslung ohne Belang, weshalb der Einwand nicht zu h�ren ist (vorne, E. 1.3).
4.1 Im Bildungsrecht des Kantons Basel-Stadt stehen sich zwei Verordnungen gegen�ber, die hier von Bedeutung sind. Zum einen handelt es sich um die Verordnung vom 23. Januar 1996 �ber die Zeugnisse, die Promotionen und Remotionen sowie die Lernberichte an den Gymnasien Basel-Stadt (LBVG/BS; SG 413.810), welche Teile der gymnasialen Ausbildung bis zur Maturit�tspr�fung zum Gegenstand hat. Zum andern ist die Verordnung vom 28. M�rz 2000 betreffend die Maturit�tspr�fungen im Kanton Basel-Stadt (MPV/BS; SG 413.820) zu ber�cksichtigen, aus welcher die Modalit�ten von Zulassung zur und Ablauf der Pr�fung hervorgehen.
4.2 Von einer Gymnasialklasse in die n�chste bef�rdert werden Sch�lerinnen und Sch�ler, die "von den Bestimmungen der �� 5-7 nicht betroffen sind" (� 4 Abs. 1 LBVG/BS). W�hrend die �� 5 und 6 die Remotion in der ersten Klasse betreffen, befasst sich � 7 LBVG/BS mit der Remotion in den zweiten bis vierten Klassen. Nach abgeschlossener Klassenwiederholung m�ssen bis zu Beginn einer weiteren Klassenwiederholung mindestens zwei Jahre verstreichen (� 18 Satz 1 LBVG/BS), was auch bei einer freiwilligen Klassenwiederholung gilt (� 18 Satz 2). Der Antrag auf freiwillige Klassenwiederholung kann in der zweiten bis f�nften Klasse gestellt werden (� 18a Abs. 2 Satz 1 LBVG/BS). Fehlt es an den Voraussetzungen f�r die Promotion von einer Klasse in die n�chste, erlaubt � 9 Abs. 1 LBVG/BS im Sinne einer Billigkeitsl�sung den Verzicht auf die Remotion, falls die Leistungen der Sch�lerin oder des Sch�lers durch "unregelm�ssige Vorbildung, l�ngere Krankheit oder ung�nstige h�usliche Verh�ltnisse so beeintr�chtigt worden sind, dass ihnen in einzelnen F�chern keine oder keine gen�genden Noten erteilt werden k�nnen". Eine derartige [ausserordentliche] Promotion kann mit einer ausserordentlichen Probezeit verbunden werden, wobei die Zeugnisklassenkonferenz "unter sinngem�sser Anwendung der �� 3-7 [entscheidet], ob die ausserordentliche Probezeit bestanden ist oder nicht". Schliesslich ordnet � 24 Abs. 4 MPV/BS an, dass in der f�nften Klasse "eine freiwillige Repetition nach den Herbstferien als erster gescheiterter Versuch [gelte], die Maturit�t zu erlangen".
4.3.1 Die Vorinstanz anerkennt, dass die �� 5-7 LBVG/BS an sich nur die Remotion in der ersten bis und mit vierten Klasse regeln. Aufgrund von � 9 Abs. 3 LBVG/BS, der die M�glichkeit einer ausserordentlichen Probezeit schafft und welcher auf die �� 3-7 dieser Verordnung verweist, h�lt sie eine Remotion auch in der Abschlussklasse f�r m�glich. Aus Wortlaut und Systematik schliesst sie weiter auf die Anwendbarkeit von � 18 LBVG/BS, weswegen die Zwei-Jahres-Frist auch im Fall der Remotion aus der f�nften Klasse zu ber�cksichtigen sei. Nichts anderes ergebe sich aus der MPV/BS, qualifiziere der Vorgang doch als "Nichtbestehen der Probezeit" (� 9 Abs. 3 LBVG/BS), nicht jedoch als "freiwillige Repetition" (� 24 Abs. 1 MPV/BS).
4.3.2 Die Beschwerdef�hrer stellen sich auf den Standpunkt, die im vorliegenden Fall ge�bte Praxis - [ausserordentliche] Bef�rderung eines Sch�lers in die f�nfte Gymnasialklasse unter Remotion bei Nichtbestehen der [ausserordentlichen] Probezeit - sei im Verordnungsrecht nicht vorgesehen. Bei zutreffender Auslegung gebe es einzig zwei Alternativen. Entweder verbleibe der Sch�ler bis zur Maturit�tspr�fung in der f�nften Klasse und k�nne die Pr�fung, sofern nicht bestanden, einmalig wiederholen (� 24 Abs. 1 MPV/BS). Oder er entschliesse sich zur freiwilligen Repetition der f�nften Klasse, was mit sich bringe, dass er nur einmal zur Maturit�tspr�fung zugelassen werde (� 24 Abs. 4 MPV/BS). Der im vorliegenden Fall eingeschlagene Weg - Remotion selbst noch in der f�nften Klasse, Anwendung der Zwei-Jahres-Regel (� 18 Satz 1 LBVG/BS) - entbehre einer rechtlichen Grundlage und beruhe insofern auf willk�rlicher Rechtsanwendung, als � 9 Abs. 3 in Verbindung mit �� 5 ff. LBVG/BS in der f�nften Klasse keine Remotion zulasse. Entfalle eine R�ckversetzung, bleibe f�r die Anwendung der Zwei-Jahres-Regel kein Raum. L�ckenf�llend sei � 24 MPV/BS heranzuziehen, weswegen die f�nfte Klasse einmalig repetiert werden k�nne. Damit einher gehe die M�glichkeit, die misslungene Maturit�tspr�fung einmalig zu wiederholen.
4.3.3 Das Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt wendet in seiner Vernehmlassung ein, aus � 9 Abs. 3 LBVG/BS folge zumindest mittelbar, dass eine Sch�lerin oder ein Sch�ler, welche bzw. welcher die Promotionsbedingungen am Ende der ausserordentlichen Probezeit nicht erf�llt, entweder repetieren oder aber den Ausbildungsgang verlassen m�sse, soweit gem�ss � 18 LBVG/BS eine Klassenwiederholung nicht mehr zul�ssig ist. Keinesfalls gehe es darum, die Laufbahn bis zur Maturit�tspr�fung zu "garantieren", indem auf das Bestehen der ausserordentlichen Probezeit nichts ankomme. �berall dort, wo eine Klassenwiederholung nach den Bestimmungen der LBVG/BS in Frage stehe, sei die Zwei-Jahres-Regel einschl�gig.
4.4.1 Unstreitig ist, dass der Beschwerdef�hrer 2 die Voraussetzungen zur [ordentlichen] Promotion in die f�nfte Gymnasialklasse auch am Ende des Schuljahres 2009/2010 nicht erf�llte. Insofern w�re zu diesem Zeitpunkt eine Remotion angezeigt gewesen, wobei einer solchen die Zwei-Jahres-Frist im Sinne von � 18 Satz 1 LBVG/BS entgegengestanden w�re. Im Ergebnis w�re die Wegweisung von der Schule unvermeidlich gewesen. Mit Blick auf die Assimilierungsschwierigkeiten des Beschwerdef�hrers 2, der den ersten Teil seiner gymnasialen Ausbildung im Ausland absolviert hatte, sollte ihm freilich eine Art "letzte Chance" gew�hrt werden. Dass dem so war, kann den Beschwerdef�hrern nicht entgangen sein, war die [definitive] Zulassung zum f�nften Gymnasialjahr doch ausdr�cklich davon abh�ngig, dass die Probezeit bestanden werde. Die Beschwerdef�hrer beanstanden das gew�hlte Vorgehen erst, seit feststeht, dass die Probezeit nicht bestanden wurde.
4.4.2 Die beiden Rechtsverordnungen des kantonalen Rechts regeln je einen f�r sich abgeschlossenen Bereich. Hat die eine im Wesentlichen die Bef�rderung und R�ckversetzung w�hrend der gymnasialen Ausbildung zum Gegenstand (LBVG/BS), betrifft die andere die Durchf�hrung der Maturit�tspr�fungen, die unter der Aufsicht des Kantons Basel-Stadt durchgef�hrt werden (so � 1 Abs. 1 MPV/BS). Insoweit ergibt sich in sachlicher und zeitlicher Hinsicht eine klare Abgrenzung. �berschneidungen liegen vor, soweit es um die freiwillige Wiederholung einer Gymnasialklasse geht. Die freiwillige Repetition setzt einen begr�ndeten Antrag voraus, ist in der zweiten bis f�nften Klasse m�glich und unterliegt der Bewilligungspflicht seitens der Schulleitung, wobei die Zwei-Jahres-Regel vorgeht (� 18 f. LBVG/BS). Erfolgt in der f�nften Klasse eine freiwillige Repetition nach den Herbstferien, gilt dies als erster gescheiterter Versuch, die Maturit�t zu erlangen (� 24 Abs. 3 MPV/BS).
4.4.3 Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass die Voraussetzungen f�r eine freiwillige Repetition fehlten, womit eine Bezugnahme auf � 24 Abs. 3 MPV/BS entf�llt. Die Vorinstanz durfte willk�rfrei davon ausgehen, dass der Tatbestand der nichtbestandenen Probezeit gegeben sei. Geht es um die "freiwillige Wiederholung", setzt dies begrifflich voraus, dass die Gymnasiastin oder der Gymnasiast den Entscheid aus freien St�cken trifft, also die Ausbildung auch fortsetzen k�nnte, so sie dies wollte. Hatte der Beschwerdef�hrer 2 im Probesemester vier ungen�gende Noten erzielt, stand ihm am Ende des ersten Semesters des f�nften Jahres die M�glichkeit des ordentlichen Abschlusses des letzten Semesters nicht mehr offen. Damit bleibt es bei der ausschliesslichen Anwendbarkeit der Regeln der LBVG/BS und kann sich einzig fragen, ob eine Remotionsm�glichkeit auch im Abschlussjahr gegeben sei.
4.4.4 Die Vorinstanz bejaht dies mit Blick darauf, dass die Zeugnisklassenkonferenz aufgrund von � 9 Abs. 3 LBVG/BS am Ende der Probezeit "unter sinngem�sser Anwendung der �� 3-7" dar�ber zu befinden hat, ob die Probezeit bestanden sei. Der Verweis auf die genannten Bestimmungen w�re inhaltsleer, w�rde man davon ausgehen, dass die Remotion in der f�nften Klasse ausgeschlossen ist. Alleine die � 3 (Promotionsf�cher) und � 4 (Bef�rderung) rechtfertigten kaum einen Verweis, zumal es nicht am Platz w�re, diese Bestimmungen f�r "sinngem�ss anwendbar" zu erkl�ren. Im Kern kann der Verweis einzig das Regime der Remotionen betreffen. Dieses findet seine Grundlage in den �� 5-7 LBVG/BS. Besteht damit nach � 9 Abs. 3 LBVG/BS auch in der Abschlussklasse eine Remotionsm�glichkeit, sind diesbez�glich die allgemeinen Regeln anwendbar, was bedeutet, dass die Zwei-Jahres-Frist im Sinne von � 18 Satz 1 LBVG/BS vorbehalten bleibt. Es ist damit jedenfalls nicht unhaltbar und h�lt einer Verfassungspr�fung stand, wenn die Vorinstanz zum Ergebnis gelangt, die Zwei-Jahres-Regel im Sinne von � 18 Satz 1 LBVG/BS m�sse sich auf s�mtliche Klassenwiederholungen beziehen.
5.1 Die Beschwerdef�hrer r�gen weiter die Verletzung des Gebotes von Treu und Glauben (Art. 9 BV). Sie nehmen insbesondere Anstoss daran, dass die von ihnen beantragte Verf�gung erst am 29. Juni 2011 erging. Das widerspr�chliche, z�gerliche Verhalten der Beh�rden habe die Beschwerdef�hrer in der Annahme best�rken d�rfen, einem �bertritt des Beschwerdef�hrers 2 in die f�nfte Gymnasialklasse am Gymnasium B.________ stehe wohl nichts entgegen. Auf das erweckte Vertrauen gest�tzt, habe der Beschwerdef�hrer insofern Dispositionen getroffen, als er berechtigterweise davon abgesehen habe, nach Alternativen zu suchen.
5.2 Den Beschwerdef�hrern musste bewusst sein, dass ihr Begehren um Zulassung des Beschwerdef�hrers 2 in die f�nfte Gymnasialklasse am Gymnasium B.________ wenig Aussichten auf Erfolg hatte. Nicht nur hatte sie die Rektorin des Gymnasiums A.________ �ber die Rechtslage in Kenntnis gesetzt, was zum Ausschluss von der Schule f�hrte und von den Beschwerdef�hrern nicht selbst�ndig angefochten wurde, auch hatte sich der Rektor des Gymnasiums B.________ in der selben Weise ge�ussert, sobald ihm die Sachumst�nde vollst�ndig bekannt waren. Ein R�ckschluss aus der Verfahrensdauer auf den Ausgang des Verfahrens dr�ngte sich keineswegs auf. Der in Art. 9 BV verankerte Grundsatz von Treu und Glauben verleiht einer Person Anspruch auf Schutz eines objektiv berechtigten Vertrauens in beh�rdliche Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte Erwartungen begr�ndendes Vertrauen der Beh�rden (BGE 131 II 627 E. 6.1 S. 636 f. mit Hinweisen). �usserungen im Verkehr zwischen Beh�rden und Privaten sind dabei zu interpretieren, wie die jeweils andere Seite sie nach Treu und Glauben verstehen durfte (BGE 126 II 97 E. 4b S. 104 f.). Hinzu kommt, dass die blosse Unt�tigkeit einer Beh�rde, von welcher die Beschwerdef�hrer hier ausgehen und auf die sie sich berufen, in aller Regel keinen Vertrauenstatbestand zu schaffen vermag (BGE 132 II 21 E. 8.1 S. 45, mit Hinweisen). Ob die Beh�rde infolge Unt�tigkeit ausnahmsweise einen solchen geschaffen hat, bestimmt sich grunds�tzlich danach, ob ihr Stillschweigen bei objektiver Betrachtungsweise geeignet war, beim Beschwerdef�hrer eine entsprechende Erwartung zu wecken (BGE 132 II 21 E. 2.2 S. 25 f.; zum Ganzen Urteil 2C_350/2011 vom 17. Oktober 2011 E. 2.4, in: StR 67/2012 S. 75). Dies ist nach dem Gesagten hier nicht der Fall. Weder die Leitungen der beiden Gymnasien noch das Erziehungsdepartement oder die Dienststelle "Weiterf�hrende Schulen" haben je einen Beitrag geleistet, der den Schluss zugelassen h�tte, dass die Gutheissung des Antrags bevorstehe. Alleine aus der Verfahrensdauer zu folgern, es werde gut kommen, ist subjektiv verst�ndlich, objektiv aber nicht zu begr�nden und damit ungen�gend, um einen Vertauenstatbestand zu setzen.
Unstreitig ist, dass der Antrag auf Zulassung des Beschwerdef�hrers 2 zur Repetition der f�nften Gymnasialklasse w�hrend vier Monaten unbearbeitet blieb, ehe die Dienststelle "Weiterf�hrende Schulen" ihre Verf�gung innerhalb eines einzigen Tages erliess. Wenn die Beschwerdef�hrenden meinen, bei der kurzen Bearbeitungsdauer m�sse in der "Art des Zustandekommens des Entscheides" geradezu Willk�r liegen, so geht dies fehl. Die Dienststelle "Weiterf�hrende Schulen" konnte sich bei ihren �berlegungen auf die Abkl�rungen und �usserungen der Rektorin des Gymnasiums A.________ sowie des Rektors des Gymnasiums B.________ st�tzen. Weitere Abkl�rungen tats�chlicher Art, die allenfalls einen gewissen Zeitbedarf ausgel�st h�tten, er�brigten sich. Angesichts der aus ihrer Optik klaren Rechtslage durfte die Dienststelle willk�rfrei innerhalb eines Tages entscheiden.
Gem�ss � 11 Abs. 1 lit. n der Verfassung des Kantons Basel-Stadt vom 23. M�rz 2005 (KV/BS; SR 131.222.1) sind die Grundrechte im Rahmen der Bundesverfassung und der f�r die Schweiz verbindlichen internationalen Abkommen gew�hrleistet, so namentlich das Recht auf Bildung. R�gen die Beschwerdef�hrer eine Verletzung des Rechts auf Bildung, setzen sie voraus, dass kraft kantonalen Rechts ein justiziabler, im Einzelfall durchsetzbarer Individualanspruch auf Bildung bestehe. Dies bedingte seinerseits, dass das kantonale Recht �ber Art. 19 BV hinausginge, der lediglich einen Anspruch auf Grundschulunterricht verleiht. Der von Bundesverfassungs wegen garantierte Grundschulunterricht bezieht sich auf die Primar- und Sekundarstufe I, also auf die sog. "obligatorische Schulzeit". Nicht davon erfasst ist schon der Unterricht an (staatlichen) Untergymnasien (BGE 133 I 156 E. 3.5.3 S. 163; 129 I 35 E. 7.4 S. 39), umso weniger jener an einer allgemeinbildenden Maturit�tsschule (Gymnasium), welche auf dem Untergymnasium aufbaut (vgl. zur Maturit�tsschule Art. 4 der Verordnung vom 15. Februar 1995 �ber die Anerkennung von gymnasialen Maturit�tsausweisen [MAV; SR 413.11]). Davon auszugehen, dass das hier massgebende Recht des Kantons Basel-Stadt einen Anspruch auf Besuch der Sekundarstufe II vermittelt, besteht kein Anlass. So oder anders best�nde ein solcher Anspruch nicht voraussetzungslos, sondern nur, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erf�llt sind, was hier nicht der Fall ist.
8.1 Dem angefochtenen Entscheid ist mithin keine Rechtsverletzung zu entnehmen, sodass die Beschwerde als unbegr�ndet abzuweisen ist. Entsprechend ist auch die Kostenregelung der Vorinstanz nicht zu beanstanden.
8.2 Mit dem Entscheid in der Sache ist das Gesuch um Anordnung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos.
8.3 Die unterliegenden Beschwerdef�hrer haben die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung zu tragen (Art. 65 und 66 Abs. 1 und 5 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung den Beschwerdef�hrern auferlegt.