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Timestamp: 2020-02-18 09:53:08
Document Index: 210985169

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 9', '§ 6', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 42', '§ 8', '§ 8', '§\xa034', '§ 35']

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Städtebauliche und Campus landschaftsplanerische Rahmenplanung Berlin-Buch
Nichtoffener Wettbewerb im kooperativen Verfahren
Nichtoffener Wettbewerb im kooperativen Verfahren für Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten bzw. Stadtplanern und Landschaftsarchitekten Fortschreibung der städtebaulichen und landschaftsplanerischen Rahmenplanung des Campus Berlin-Buch Ausschreibung
Herausgeber BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch Titelbild Luftbild des Campus Berlin-Buch © BBB Management GmbH
Anlass und Ziel.....................................................................................7 Teil 1 	 Verfahren ................................................................................8 1.1	 1.2	 1.3	 1.4	 1.5	 1.6	 1.7	 1.8	 	 1.9	 1.10	 1.11	 1.12	 1.13	 1.14	 1.15	 1.16	 1.17	 1.18	 Auslober, Bauherr, Nutzer............................................................9 Art des Verfahrens.....................................................................10 Richtlinien für Wettbewerbe.......................................................10 Wettbewerbsteilnehmer ............................................................ 11 Preisgericht und Vorprüfung ..................................................... 11 Ausgabekolloquium und Rückfragen.........................................14 Präsentation der Zwischenergebnisse.......................................14 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten und Präsentation der Endergebnisse ..........................................................................14 Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen. ..................................15 . Geforderte Leistungen...............................................................15 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung......................................17 Preise und Bearbeitungshonorare.............................................18 Weitere Bearbeitung .................................................................18 Eigentum und Urheberrecht.......................................................18 Verfassererklärung.....................................................................19 Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten .......19 Haftung und Rückgabe..............................................................19 Zusammenfassung der Termine . ..............................................20
Teil 2 	 Situation und Planungsvorgaben ....................................... 22 2.1	 	 2.2	 2.3	 2.4	 2.5	 2.6	 2.7	 2.8	 2.9	 2.10	 Abgrenzung des Gebiets sowie städtebauliche und . naturräumliche Einbindung........................................................22 Planungs- und Baugeschichte...................................................24 Aktuelle Nutzung und Bebauung...............................................27 . Denkmalschutz. .........................................................................31 . Landschaftsräumliche Einbindung.............................................31 Naturhaushalt und Umweltschutz..............................................31 Verkehrliche Anbindung und Erschließung................................33 Ver- und Entsorgung..................................................................33 Eigentumssituation.....................................................................34 Vorhandene Planungen.............................................................35 .
Teil 3 	 Wettbewerbsaufgabe............................................................ 40 3.1	 3.2	 3.3	 3.4	 3.5	 Zielsetzung Flächenplanung......................................................41 Kommunikationskonzept ...........................................................42 Zielsetzung Freiraumgestaltung . ..............................................43 Zielsetzung Verkehrsplanung.....................................................44 Vision „Campus 2030 ff“. ...........................................................44 .
Rahmenplanung Campus Berlin-Buch / Anlass und Ziel
Gegenstand des Wettbewerbs ist die rund 320.000 m² große Liegenschaft des Campus Berlin-Buch, ein seit 1930 historisch gewachsener biomedizinischer Wissenschaftsstandort von internationalem Renommé. Auf ihm arbeiten seit Anfang der 90er Jahre Einrichtungen der Grundlagen und klinischen Forschung sowie ein BiotechPark mit Innovationsund Gründerzentrum. Der als Landschaftspark gestaltete Campus ist mit Gebäuden unterschiedlichen Alters und Funktion bebaut. Nach 1990 vollzog sich die städtebauliche und landschaftsplanerische Entwicklung des Campus Berlin-Buch auf Basis eines 1996 erarbeiteten Rahmenplans. Bestandsbauten wurden saniert und modernisiert. Für Forschung und Unternehmen wurden in Form einer klaren Quartierbildung neue Gebäude errichtet. Dem Ausbau des Campus ging sowohl im Jahr 2004 als auch im Jahr 2008 ein Fortschreiben des Rahmenplans voraus. Nunmehr steht eine weitere Ausbaustufe des Campus an. Sie erfordert, die Rahmenplanung erneut fortzuschreiben. Sicherzustellen ist, dass geplante Baumaßnahmen und Investitionen optimal in die vorhandene Campusstruktur eingepasst sowie latent vorhandene Bebauungsmöglichkeiten identifiziert werden. Die Fortschreibung hat eine geordnete städtebauliche Entwicklung des Campus unter Wahrung seines typischen Parkcharakters zu gewährleisten. Sie muss spezifische Erfordernisse der Nutzergruppen berücksichtigen, Attraktivität und Funktionalität des Campus erhöhen sowie auf wirtschaftliche und vor allem nachhaltige energetische Herausforderungen eingehen.
Rahmenplanung Campus Berlin-Buch / Teil 1 Verfahren
BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin Geschäftsführer Dr. Andreas Mätzold Tel.: +49(0)3094892511 Fax +49(0)3094892812 www.bbb-berlin.de in Zusammenarbeit mit: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Berlin-Buch (MDC) Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin Leiter der Abteilung Bauen und Errichten Ralf Streckwall Tel.: +49(0)30940627273 Fax +49(0)3094062125 www.mdc-berlin.de Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin Kommissarischer Direktor Prof. Hartmut Oschkinat Tel.: +49(0)3094793 101 Fax: +49(0)3094793 109 www.fmp-berlin.de Charité Universitätsmedizin Berlin ECRC Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin Dekanin Prof. Annette Grüters-Kieslich Tel.: +49 30 450 570 252 Fax: +49 30 450 570 952 www.charite-universitaetsmedizin.de Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Referat II D Brückenstr. 6, 10179 Berlin Peter Ostendorff / Patrick Weiss Tel.: 9025-2028 / 9025-2016 Fax: 9025-2535 wettbewerbe@senstadt.berlin.de
Die Auslobung erfolgt als nichtoffener, einphasiger Wettbewerb im kooperativen Verfahren für Arbeitsgemeinschaften von Architekten und Landschaftsarchitekten bzw. Arbeitsgemeinschaften von Stadtplanern und Landschaftsarchitekten. Kommunikation Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt über E-Mail.
1.3 	 Richtlinien für Wettbewerbe
Dem Wettbewerb liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) sowie das Rundschreiben SenStadt VI A Nr. 06 / 2009 (Einführung der RPW 2008) zugrunde, soweit nachstehend nichts anderes ausgeführt ist. Gemäß den Regelungen der RPW 2008, § 3 Absatz 4 wird die Anonymität in dem kooperativen Verfahren aufgehoben. Die Architektenkammer Berlin wirkt vor, während und gegebenenfalls nach dem Wettbewerb beratend mit. Mit der Erteilung der Registriernummer: B-2010-... wird bestätigt, dass die Auslobungsbedingungen den Richtlinien für Planungswettbewerbe RPW 2008 entsprechen. Die besonderen Bestimmungen für öffentliche Auftraggeber (RPW 2008, § 9) sind nicht anzuwenden, da der Schwellenwert nach Vergabeverordnung (VgV) nicht erreicht wird. Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der RPW 2008 einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse, dürfen nur über die BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Wettbewerb bei der BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Beauftragung im Wettbewerb, Kammermitgliedschaft, Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden (durch Vermerk auf der Verfassererklärung). Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine spezielle Rechtsgrundlage für die Führung dieser Datei fehlt.
1.4 	 Wettbewerbsteilnehmer
Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden entsprechend der öffentlichen Ankündigung in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb gemäß RPW) durch ein Auswahlgremium 7 Arbeitsgemeinschaften, bestehend aus Architekten und Landschaftsarchitekten bzw. Stadtplanern und Landschaftsarchitekten, ausgewählt: 1. Büro Christine Edmaier, Berlin office regina poly, Berlin 2. SMAQ - architecture, Berlin HL Heilbronner Lachkareff, Berlin 3. Heide & von Beckenrath, Berlin Capatti Staubach, Berlin 4. av-a Veauthier Meyer, Berlin Hahn von Hantelmann, Berlin 5. kleyer.koblitz.letzel.freivogel, Berlin sinai. Faust. Schroll. Schwarz, Berlin 6. Heinle, Wischer und Partner, Berlin TOPOS, Berlin 7. coido architects, Hamburg Breimann & Bruun, Hamburg
1.5 	 Preisgericht und Vorprüfung
Fachpreisrichter Prof. Regine Leibinger, Architektin, Barkow Leibinger Architekten, Berlin Ulrike Böhm, Landschaftsarchitektin, bbzl böhm benfer zahiri, landschaften städtebau, Berlin Olaf Rabe, Architekt, HZI, Braunschweig Juliane Schonauer, Machleidt und Partner, Berlin Johannes Löbbert, Architekt, GlassKramerLöbbert Architekten, Berlin
Ralf Streckwall, Architekt, MDC-TFM-E, Berlin Harald Fugmann, Landschaftsarchitekt, Fugmann & Janotta, Berlin
Anna Rose, Architektin, Space Syntax, London, UK Martin Janotta, Landschaftsarchitekt, Fugmann & Janotta, Berlin Achim Maier, Architekt, TFM-Errichten MDC, Berlin Rainer Post, Architekt, doranth post architekten., München
Prof. Walther Rosenthal, Vorstand, MDC, Berlin Prof. Hartmut Oschkinat, FMP Berlin Prof. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin, Charité, Berlin Dr. Andreas Mätzold, Geschäftsführer, BBB, Berlin Ina Carrasco, Bezirksamt Pankow, Berlin Reiner Nagel, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung I, Berlin
Gabriele Pfeil, Stadtentwicklungsamt Pankow, Berlin
Dr. Falk Fabich, Forschungsverbund Berlin e.V., Berlin Cornelia Lanz, Vorstand, MDC, Berlin Toralf Giebe, Geschäftsleitung, Charité, Berlin Dr. Ulrich Scheller, Geschäftsführer, BBB, Berlin Jürgen Kleiber Bezirksamt Pankow, Berlin Michael Künzel, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung I, Berlin
Wolfgang Mahnke, Senatsverwaltung für Wissenschaft, Berlin Rita Tuitjer Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Berlin Peter Ostendorff, Architekt, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung II D, Berlin Patrick Weiss, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung II D, Berlin Peter Tiedt, Liegenschaftsfonds, Berlin
Peter Kever, J. Miller Stevens, Architektenkammer, Berlin
Ausgabekolloquium und Rückfragen
Ausgabekolloquium mit Ortsbesichtigung Die Ausgabe der Verfahrensunterlagen an die Teilnehmer erfolgt am 10.06.2010 um 10.00 Uhr im Rahmen eines Ausgabekolloquiums in Anwesenheit der Teilnehmer, des Preisgerichts und der Sachverständigen im Haus 83, MDC, Axon II, Campus Buch Robert-Rössle-Str. 10, in 13125 Berlin. Im Anschluss findet eine Ortsbegehung mit allen Beteiligten statt. Abschließend wird den Teilnehmern Gelegenheit zu Rückfragen gegeben. Die Rückfragen und deren Beantwortung werden protokolliert. Rückfragen Rückfragen zur Auslobung können zusätzlich schriftlich gestellt werden. Sie müssen bis zum 17.06.2010 bei folgender E-Mail-Adresse eingegangen sein: maetzold@bbb-berlin.de Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Ausschreibung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Das Protokoll des Ausgabekolloquiums und die Beantwortung der Rückfragen wird allen Beteiligten bis zum 25.06 2010 zugestellt und die Inhalte werden damit Bestandteil der Auslobung.
Das Kolloquium mit der Präsentation von Zwischenergebnissen in Anwesenheit des Preisgerichts und der Sachverständigen findet am 02.07.2010 im Haus 83, MDC, Axon II, Campus Buch, Robert-RössleStr. 10, in 13125 Berlin statt. Für die Präsentation der Zwischenergebnisse sind pro Teilnehmer 20 Minuten zzgl. 10 Minuten Diskussion vorgesehen. Der genaue Terminablauf wird mit der Einladung zum Zwischenkolloquium mitgeteilt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer nacheinander in Abwesenheit der anderen Teilnehmer präsentieren.
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten und 	 Präsentation der Endergebnisse
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten Die Arbeiten müssen bis zum 18.08.2010, 16.00 Uhr bei der BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch, Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin, Haus 85, EG, Raum B 0.13 eingereicht werden. Die Wettbewerbspläne sind in einer „eckigen“ Planrolle abzuliefern. Der Verfasser trägt die Verantwortung, dass die geforderten Leistungen bis zu dem oben genannten Termin vorliegen. Präsentation der Endergebnisse Die Sitzung des Preisgerichts mit der Präsentation der Endergebnisse findet statt am 23.08.2010 im Haus 83, MDC, Axon II, Campus Buch, Robert-Rössle-Str. 10, in 13125 Berlin.
Für die Präsentation sind pro Teilnehmer 20 Minuten zzgl. 10 Minuten Diskussion vorgesehen. Der genaue Terminablauf wird mit der Einladung zum Preisgericht mitgeteilt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer nacheinander in Abwesenheit der anderen Teilnehmer präsentieren.
Unterlagen des Wettbewerbs sind: 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 00. Verfassererklärung 01. Aufgabenstellung 02. Lageplan A-Lageplan der Liegenschaft von 2004 B-Lageplan der Liegenschaft von 2007 C-Lageplan der Liegenschaft von 2010 03. Rahmenplanung von 1996 04. Fortschreibung der Rahmenplanung von 2004 05. Fortschreibung der Rahmenplanung von 2008 06. Fotos vom Campus 07. Luftbilder 08. Schwarzpläne 09. A-Flurkarte der Liegenschaft B-Übersicht der Flurstücke 10. Straßenplan der Liegenschaft 11. Wegeplan der Liegenschaft 12. Medienplan der Liegenschaft 13. Feuerwehrpläne der Liegenschaft 14. Übersicht der Grundflächen und Geschoßflächen 15. Stellungnahme zur planungs- und waldrechtlichen Zulässigkeit 16. Broschüre „Bäume und Baumlandschaften auf dem biomedizinischen Campus Berlin-Buch“ A-Biotopbewertung des Campus Berlin-Buch A-Biotopkartierung des Campus Berlin-Buch 17. Broschüre „Begegnungen mit Geschichte und Kunst auf dem 	 biomedizinischen Campus Berlin-Buch“ 18. Regionalplan Berlin-Buch 19. Broschüre zum Masterplan Berlin-Buch, 2005
1.10	 Geforderte Leistungen
Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: Für die Präsentation im Zwischenkolloquium Städtebauliches Konzept im M 1:1.000 mit Darstellung
der Gesamtsituation, der Baukörper, der Freiflächen  sowie der Erschließung Darstellung der stadtstrukturellen Einbindung (Maßstab freigestellt) 1 Plan mit freien Darstellungen Darstellung der Nutzungsverteilung (allgemeine Einrichtung / Forschung  / Unternehmen) Textliche Erläuterung des Konzeptes (maximal 3 Seiten DIN A4) Für die Endpräsentation Städtebauliches Konzept im M 1:1000 mit Darstellung  der Gesamtsituation, der Baukörper, der Freiflächen  sowie der Erschließung in 2 Stufen; mittel- und  langfristige Entwicklung Darstellung der Stadtstrukturellen Einbindung (Maßstab freigestellt) Darstellung von 2 Vertiefungsbereichen im M 1:5000. Die  Benennung der Vertiefungsbereiche erfolgt im  Zwischenkolloquium max. 1 Plan mit freien Darstellungen Berechnung der städtebaulichen Kennwerte Geschossfläche (GF)  Grundflächenzahl (GRZ) und Geschossflächenzahl (GFZ)  nach BauNVO und Darstellung der Nutzung für die geplanten  Neubauten (Allgemeine Einrichtungen /  Forschung / Untermehmen) Textliche Erläuterung des Konzeptes (maximal 4 Seiten DIN A4) Verzeichnis eingereichter Unterlagen Die geforderten Leistungen sind in digitaler Form auf CD-Rom zu erbringen: die Präsentationspläne als Windows-kompatible .tif-Datei(en) in  einer Auflösung von bevorzugt 300dpi die Präsentationspläne als .pdf-Datei(en) mit eingebundenen  Pixeldarstellungen in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi sowie die Erläuterungstexte als .pdf-Datei Für das Zwischenkolloquium und das Preisgericht sind die Präsentationspläne im Papierformat abzugeben. Die Präsentationen können elektronisch erfolgen. Die notwendige Technik ist vorhanden. Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator, etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Windows-kompatiblen .tif-Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. Die CD-ROM selbst trägt als Titel nur den Namen der Ar-beitsgemeinschaft mit dem auch die schriftlichen Pläne ge-kennzeichnet werden. Die einzelnen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist der Name der Arbeitsge-meinschaft (ggf. abgekürzt), danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Dateititel, gefolgt von der Formatangabe, z.B. „tif“.
Beispiele: Lageplan: büroname_lageplan.tif Ansichten: büroname_ansicht_01.pdf In den Dateinamen dürfen keine Leer- und Sonderzeichen vorkommen. Die CD-ROM ist für Windows-kompatiblen PC zu erstellen. Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck. Allgemeine Hinweise Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Gemäß RPW 2008 § 5 Absatz 2 werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen oder gegen bindende Vorgaben des Auslobers verstoßen, von der Vorprüfung ausgesondert. Farbige Darstellungen sowie erläuternde Skizzen sind zugelassen. Für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten stehen pro Arbeitsgemeinschaft zwei 1,89 m hohe Rolltafeln mit einer Hängefläche von 1,45 m (Breite) x 1,15 m (Höhe) zur Verfügung. Die vom Auslober zur verfügung gestellten Arbeitspläne sind ein Angebot, den Wettbewerbsbeitrag darzustellen; sie müssen von den Verfassern nicht verwendet werden. Ausschlusskriterien / Verstoß gegen bindende Vorgaben Es werden keine verbindlichen Vorgaben gemäß RPW 2008 § 5 Absatz 1 formuliert.
1.11	 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung
Das Beurteilungsverfahren ist unter § 6 Absatz 2 der RPW 2008 dargestellt. Ergänzend gilt Folgendes: Die eingereichten Arbeiten werden mit Hilfe eines Kriterienkataloges vorgeprüft. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe können die Sachverständigen zur Unterstützung der Vorprüfer hinzugezogen werden. Dem Preisgericht werden die Ergebnisse der Vorprüfung als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten. Beurteilungskriterien Aufgabe Qualität des städtebaulichen Konzeptes Qualität des Freiflächenkonzeptes Qualität des Nutzungskonzeptes Berücksichtigung funktionaler Vorgaben aus der Aufgabenstellung Schlüssigkeit des Erschließungskonzeptes Berücksichtigung der nachbarlichen Bezüge Realisierbarkeit sowie Wirtschaftlichkeit Qualität der freiraumplanerischen Struktur einschließlich des  Umgangs mit Waldbeständen Qualität des äußeren und inneren Erschließungskonzeptes ein-
schließlich Wegebeziehungen, Stellplatzkonzept, Anlieferverkehr 		  und Feuerwehrzufahrt unter Beachtung der Adressbildung Aktivierung der Nutzflächenpotentiale Angemessenheit der eingesetzten Mittel Grad der Flächenversieglung Formalien Vollständigkeit der Wettbewerbsunterlagen
1.12	 Preise und Bearbeitungshonorare
Die Wettbewerbssumme (RPW 2008 § 7 Absatz 2) ist auf der Basis des Arbeitspapiers der AK Baden-Württemberg „städtebaulicher Entwurf als informelle Planung nach § 42 HOAI“ ermittelt. Für Preise und Bearbeitungshonorare stehen insgesamt 42.000 Euro zur Verfügung. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis 2. Preis 3. Preis	 Bearbeitungshonorar pro Arbeitsgemeinschaft 10.000,– € 7.000,– € 4.000,– € 3.000,– €
Über die Preise und Bearbeitungshonorare hinaus ist eine Kostenerstattung nicht vorgesehen. Die Preise werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilung beschließen oder Preisgruppen bilden. Die Mehrwertsteuer von derzeit 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt.
1.13	 Weitere Bearbeitung
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Aufgabenstellung. Ein Auftragsversprechen ist mit dem Wettbewerbsverfahren nicht verbunden.
1.14	 Eigentum und Urheberrecht
Die eingereichten Unterlagen der mit Preisen ausgezeichneten und angekauften Wettbewerbsarbeiten werden Eigentum des Auslobers. Das Urheberrecht und das Recht der Veröffentlichung der Entwürfe bleiben dem Verfasser erhalten (RPW 2008 § 8 Absatz 3).
Der Auslober ist berechtigt, die zu Beurteilung zugelassenen Arbeiten nach Abschluss des Wettbewerbs ohne weitere Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Verfasser werden dabei genannt.
1.15	 Verfassererklärung
Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Wettbewerbsteilnehmer, dass sie die geistigen Urheber der Wettbewerbsarbeiten und gemäß den Wettbewerbsbedingungen teilnahmeberechtigt sind. Die Verfassererklärung befindet sich als Formblatt auf beiliegender CD-ROM.
1.16	 Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten
Das Ergebnis des Wettbewerbs wird (unter Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung) den Teilnehmern, deren Arbeit mit einem Preis ausgezeichnet wird, unmittelbar nach der Entscheidung des Preisgerichts mitgeteilt, allen anderen durch Übersendung des Preisgerichtsprotokolls mitgeteilt und der Öffentlichkeit über die Presse bekanntgegeben sowie unter www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/ausstellungen angekündigt. Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsarbeiten werden mit den Namen der Verfasser, der Mitarbeiter und Sonderfachleute, den Preisen und Anerkennungen, der Aufnahme in die engere Wahl und dem Preisgerichtsprotokoll öffentlich ausgestellt. Eröffnung, Ort und Dauer der Ausstellung werden den Wettbewerbsteilnehmern und der Presse bekannt gegeben (RPW 2008 § 8 Absatz 1).
1.17	 Haftung und Rückgabe
Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Arbeiten haftet der Auslober nur im Fall nachweisbar schuldhaften Verhaltens. Die nicht prämierten Arbeiten von in Berlin ansässigen Teilnehmern können zu einem Zeitpunkt, der ihnen rechtzeitig mitgeteilt wird, beim Auslober abgeholt werden. Sind diese Arbeiten, trotz einer Erinnerung sechs Wochen nach dem genannten Termin nicht abgeholt worden, so geht der Auslober davon aus, dass die betreffenden Teilnehmer das Eigentum an ihren Arbeiten aufgegeben haben und wird dann mit diesen Arbeiten nach seinem Belieben verfahren. Im Übrigen erfolgt die Rücksendung der nicht prämierten Arbeiten von Teilnehmern, die nicht in Berlin ansässig sind, nur dann, wenn die Arbeiten in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung eingereicht wurden.
1.18	 Zusammenfassung der Termine
Ausgabekolloquium 			 Rückfragen bis 				 Rückfragen-Beantwortung bis		 Zwischenkolloquium			 Abgabe der Arbeiten 			 Sitzung des Preisgerichts 		 Ausstellungstermin 10.06.2010 17.06.2010 25.06.2010 02.07.2010 18.08.2010 23.08.2010 noch offen
Rahmenplanung Campus Berlin-Buch / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben
1900 – 1925 Historischer Abriss in Form von Schwarzplänen
Teil 2	Situation und Planungsvorgaben 2.1	 	 Abgrenzung des Gebiets sowie städtebauliche und naturräumliche Einbindung
Der Ortsteil Buch am nordöstlichen Stadtrand des Berliner Bezirks Pankow besteht aus einer Vielzahl von grün gesäumten Bebauungsfeldern, auf denen sich vormals überwiegend Krankenhausanlagen befanden. Das Gros dieser Anlagen befindet sich in Umnutzung zu Wohn und Gewerbezwecken. Der Campus Berlin-Buch liegt im Dreieck zwischen der Karower Chaussee und Lindenberger Weg an der Grenze zum Land Brandenburg (Landkreis Barnim). Das Bucher Zentrum mit Einkaufspassagen, kulturellen Zentren und Gaststätten sowie dem Schlosspark Buch und der S-Bahnstation liegt ca. 1 km vom Eingang des Campus an der RobertRössle-Str. entfernt. Zu Fuß Es ist es in ca. 15 Minuten und per Bus in 15 Minuten erreichbar.
Im Norden grenzt der denkmalgeschützte Bereich des Hufelandareals an den Campus. Es ist Standort des Neubaus des HELIOS-Klinikums mit 1.000 Betten, weiterer Spezialkliniken unterschiedlicher Trägerschaft sowie der Akademie der Gesundheit e.V., eines der größten Ausbildungseinrichtungen Deutschlands für medizinisches Personal. Im Nordwesten des Campus schließen sich, durchschnitten von der Trasse eines vormaligen Anschlussgleises, Großsiedlungsquartiere in Gestalt von Plattenbauten aus DDR-Zeiten an. Im Osten tangiert jenseits der Landesgrenze die Gemeinde Panketal mit dem Ortsteil Neu-Buch das Campusgelände. Getrennt durch einen baumbestandenen Grünstreifen und einen Graben steht in Nachbarschaft zum Campus ein Streifen Einfamilienhausparzellen, dem sich ein vormals zur Wohnbebauung vorgesehenes Areal sowie Ackerflur anschließen. Südlich des Campus schließt sich an den Campus eine Kleingartenanlage sowie die A10 an, die vor dem sechsstreifigen Ausbau steht.
Lageplan Buch 1920
Berlin-Buch hat als medizinischer Forschungsstandort Tradition. Bereits Anfang des 20.Jahrhunderts entstand in Buch ein bedeutendes Klinikzentrum mit mehreren Kliniken. Zeitweise verfügte es über mehr als 5.000 Betten bis 1926 errichtete die Stadt Berlin in Buch fünf große Klinik- und Hospitalbereiche. In den Jahren 1928 bis 1930 baute die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft auf dem Areal des heutigen Campus ein Institut für Hirnforschung, das zu seiner Zeit das größte und modernste seiner Art weltweit darstellte.
Luftbild Campus Buch 1930
Lageplan Campus Buch 1929
Unter Leitung von Oscar und Cécile Vogt wurden in dem Institut mit angeschlossener Klinik Grundlagen moderner Hirnforschung entwickelt. Die Deutsche Akademie der Wissenschaften wandelte das vormalige Institut der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft 1947 in das Institut für Medizin und Biologie um. Es formte sich zu einem international renommierten Zentrum für Krebs- und Herzkreislaufforschung. Herausragendes Merkmal seiner Tätigkeit war die enge Verzahnung von Grundlagenforschung mit klinischer Forschung. Aus dem Institut für Medizin und Biologie gingen weitere Institute der Akademie der Wissenschaften der DDR hervor. Diese Institute wurden 1972 zu drei Zentralinstituten und zwar für Krebsforschung, für Herz-Kreislauf-Forschung und für Molekularbiologie zusammengefasst.
Luftbild Campus Buch, Südost 1994
Nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten ging aus den drei Zentralinstituten 1992 das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) hervor. Die beiden vormals zu den Zentralinstituten gehörenden Forschungskliniken – Robert-Rössle-Klinik und FranzVolhard-Klinik wurden der Charité Universitätsmedizin Berlin angegliedert. Gleichzeitig erfolgte die Weichenstellung, im Umfeld von Grundlagen- und klinischer Forschung auf dem Campus Existenzgründungen und Unternehmen anzusiedeln. Aus dem MDC heraus erfolgte 1996 die Gründung der BBB Management GmbH mit dem Ziel, wirtschaftsnahe Infrastruktur für Existenzgründungen und Unternehmen zu schaffen. In den Folgejahren erhielt die BBB das Mandat, neben dem Aufbau eines BiotechParks mit Innovations- und Gründerzentrums insgesamt die Entwicklung und Betreibung des im Eigentum des Landes Berlin stehenden Campus zu steuern und zu koordinieren.
Die Ansiedlung des FMP in einem Neubau im Jahre 2000 stärkte die Grundlagenforschung auf dem Campus. Das Profil des Instituts bildet ein ideales Pendant zu den Forschungsthemen des MDC. Mit der Übernahme des Klinikums Berlin-Buch durch HELIOS im Jahre 2001 übernahm der private Klinikkonzern im Rahmen einer Kooperation mit Charité und MDC auch die Patientenbetten der Ro-bert-Rössle sowie der Franz-Volhard-Klinik. Nach Fertigstellung des HELIOS-Neubaus auf dem Hufeland Areal wurden diese vormals der Charité zugehörigern Klinik-bereiche mit den Patientenbetten in das neue Klinikumeingegliedert. Die Kooperation zwischen HELIOS und der Charité wurde 2007 beendet.
Luftbild Campus Buch, Südost 2007
Aktuelle Nutzung und Bebauung
Der Campus Berlin-Buch im Nordosten Berlins verbindet in einzigartiger Weise Grundlagenforschung, mit klinischer Forschung und Biotechnologie. Unter den Technologiestandorten in Berlin / Brandenburg ist er der einzige, der auf Biomedizin spezialisiert ist. Ziel ist, die Erkenntnisse aus der Forschung für verbesserte Diagnosemethoden und Therapien einzusetzen. Auf dem Campus arbeiten Forscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und des Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie (FMP) mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin zusammen. Das MDC, gegründet 1992, ist eine von 15 Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Es verbindet Grundlagenforschung mit klinischer Forschung. Forschungsschwerpunkte des MDC sind Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Krebsforschung, Funktion und Dysfunktion des Nervensystems.
Das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) leistet wissenschaftliche Beiträge im Vorfeld der Arzneimittelentwicklung. Forschungsschwerpunkte sind die Aufklärung der Struktur, Funktion und der Wechselwirkungen von Eiweißen sowie die Identifizierung von kleinen Molekülen (Wirkstoffen), die an die untersuchten Eiweiße binden und dadurch biologische Wirkungen hervorrufen. Die neu identifizierten Wirkstoffe stellen wertvolle Werkzeuge für die Forschung dar. Zugleich lassen sich daraus auch neue Arzneimittel ableiten. Mit seiner Ausrichtung trägt das FMP dazu bei, pharmakologische Grundlagenforschung und die Entwicklung neuer Arzneimittel zusammenzuführen. Es unterhält vielfältige Kooperationsbeziehungen zu nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen und zur Industrie. Durch fünf gemeinsame Berufungen, Beteiligung an der Lehre und vielfältige Kooperationen, unter anderem im Rahmen von Verbundforschungsvorhaben, ist es eng mit den Berliner Universitä-ten verbunden. Das FMP ist 1992 aus dem Institut für Wirkstoffforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR hervorgegangen. Es ist Mit-glied der Leibniz-Gemeinschaft. Mit sieben weiteren Berliner Leibniz-Instituten ist es administrativ im Forschungsverbund Berlin e.V. zusam-mengeschlossen. Herzstück der Zusammenarbeit von Grundlagenforschern und Klinikern ist das Experimental and Clinical Research Center (ECRC), das das MDC derzeit mit der Charité in Buch errichtet. Dazu gehört eine “UltraHochfeld-Magnet-Resonanz-Tomographie und -Spektroskopie-Anlage“ (MR-Anlage) für die Forschung mit einem 7-Tesla-MagnetresonanzTomographen (MRT) und einem 9,4-Tesla-Tierscanner. Kooperationspartner dabei ist die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB). Zur wirtschaftliche Nutzung von Forschungsergebnissen wurde eine Entwicklungs- und Betreibergesellschaft, die BBB Management GmbH, gegründet Sie hat in den vergangenen Jahren einen Biotechnologiepark auf dem Campus aufgebaut, der sich dynamisch entwickelt. Er bietet branchenspezifische Rahmenbedingungen für innovative Biotech-Firmen. Sein Innovations- und Gründerzentrum verfügt über 26.000 m2 an Laborund Büroflächen in fünf modernen Gebäuden. Sie sind zu 85 % vermietet. Von den derzeit 49 Firmen arbeiten allein 37 im Innovations- und Gründerzentrum.
Luftbild Campus Buch, 2010
Denkmalkarte Denkmalbereich (Ensemble/Gesamtanlage) Gartendenkmal Baudenkmal
Unter Denkmalschutz stehen auf dem Campus die Gebäude des Gläsernen Labors (Haus A 13), das Torhaus (Haus A 8) sowie die Gebäude B 55 (Teil des IGZ), B 54 (Gästehaus des MDC) und B 61 (Gästehaus, Kindergarten und Wohnhaus). Dies Gebäude bildeten einst den historischen Kern des Campus.
Landschaftsräumliche Einbindung
Der Campus weist keine fußläufigen Wegverbindungen auf, die erkennbar in das umliegende Gelände führen und eine Einbindung in das landschaftsräumliche Umfeld schaffen. Er wird durch eine Reihe von Barrieren, wie z. B. Gräben, Fernwärmestränge, Parkplatzbereiche der angrenzenden Wohngebiete bis hin zu Bahngleisen räumlich abgeschnitten.
Naturräumliche Einbindung Der Campus liegt am südwestlichen Rand der Barnimplatte. Sie ist der naturräumlichen Großeinheit der Ostbrandenburgischen Platte zuzurechnen. Geprägt wurde sie im Wesentlichen durch die Saaleeiszeit und wurde durch das Brandenburger und Frankfurter Stadium der Weichseleiszeit überformt (Scholz 1962). Die Barnimplatte, die weiter südlich in das Berliner Urstromtal übergeht, ist eine vorwiegend wellige, in den Randbereichen flachhügelige Grundmoränenplatte mit teilweise starken Sandüberschüttungen. Typische Rinnen, wie Panke, Fließ- und Kappgraben, sind durch Schmelzwasserabfluss entstanden. Boden Die Grundmoränenplatte weist überwiegend lehmige bis schwach lehmige Sande auf. Weit verbreitet ist ein schwer durchlässiger Lehmuntergrund. Für das Areal des Campus ist als Substrat ein lehmiger Sand mit schwer durchlässigem Lehmuntergrund feststellbar. Zudem hat der Campus ein Gefälle in westlicher Richtung zum Panketal. Er liegt auf einer Höhe zwischen ca. 58 und 65 Metern. In südwestlicher Richtung (Panketal) fällt das umliegende Gelände bis auf unter 50 Meter ab. Nordwestlich steigt die Barnimplatte auf über 70 Meter an. Wasserhaushalt Campus sowie gesamte weitere Umgebung gehörten bis 2009 zu einem Schwerpunktraum zur langfristigen Sicherung des Grundwasservorkommens. Dieser Status wurde mittlerweile außer Kraft gesetzt. Aufgrund des Substratverhältnisses, die einen hohen Anteil (über 80 %) an bindigen Bildungen aufweisen, ist die Filter- und Pufferfunktion als hoch einzuschätzen. Außerdem bedingt es lange Versickerungszeiten für in den Boden eindringende Stoffe. Davon kann auf eine geringe Verschmutzungsempfindlichkeit des Grundwassers geschlussfolgert werden. Der Versickerungsprozess von Niederschlagswasser darf durch Boden-
versieglung nicht behindert werden. Anfallendes Regenwasser muss infolge einer fehlenden Regenvorflut auf dem Campus oberflächig versickert werden. Klima / Luft Campus und Umfeld gehören laut Umweltatlas zu einem stadtklimatischen Belastungsbereich. Charakteristisch sind dafür ein hoher Versiegelungsgrad, hohe Baudichte, hohe Mitteltemperaturen, schlechte Wind- und Austauschverhältnisse und eine teilweise hohe Immissionsbelastung. Der hohe Grünanteil auf dem Campus sorgt für notwendigen Ausgleich. Typisch ist eine mäßige bis starke Abkühlung zu späten Tagesstunden und eine geringe Schwülgefährdung (SenStadt 1993). Die westlichen (Karower Chaussee) und die südlichen (Kleingartenanlage) Grünflächen des Campus sind Kaltluftentstehungsgebiete mit besonderer klimatischer Bedeutung für das Gebiet. Weitere Versiegelungen sowie das Schrumpfen des Vegetationsanteils verschlechtern die klimati-sche Situation. Eine weitere Bebauung ist deshalb so zu gestalten, dass ein Luftaustausch nicht wesentlich behindert wird. Biotopstrukturen und ihre Bewertung wurden im Zuge der Erstellung der ersten Rahmenplanung 1996 vorgenommen. Als besonders wertvoller Biotoptyp gelten die mehrschichtigen Gehölzbestände mit einem Alter von über 80 Jahren vornehmlich im nördlichen Bereich des Campus. Das sind waldartige Bestände nährstoffliebender Laubwälder. Sie sind artenreich und vielschichtig. Im südlichen Bereich sowe östlich des Torhauses existieren Restbestände. Der mächtige Rotbuchenbestand entlang des Institutsgrabens an der östlichen Grenze des Campus ist eine Besonderheit. 1992 erfolgten eine Aufnahme und Bewertung des Baumbestandes sowie die Erstellung eines Baumkatasters (Schmidt1992). Freiraumstrukturen Das Campusgelände wird von heterogenen Freiraumstrukturen geprägt. Der nördliche Bereich hat einen waldparkähnlichen Charakter mit einem alten und erhaltenswerten Baumbestand. Die östliche Grenze markiert ein aus über 80 Jahre alten Buchen bestehender Hain. Der südliche Rand des Campus zählt schon zum Niederungsbereich des Kappgrabens. Typisch sind hier Birken- und Pappelhaine. Die Forschungseinrichtungen im Herz des Campus sind von offenen Wiesenflächen mit Einzelbaumbestand umgeben. Freiraumnutzungen Die Außenräume des Campus sind mangels Erschließung und Aufenthaltsmöglichkeiten nur bedingt für Mitarbeiter nutzbar. Aktive Nutzung erfahren der Grünbereich vor der Mensa, der sogenannte Anger, das ist die Frei-läche zwischen den Häusern C. 31.1, C 84 und D 79, Grünflächen südöstlich des FMP sowie Spielfelder und Pfade im südlichen Grünbereich.
Verkehrliche Anbindung und Erschließung
Das Untersuchungsgebiet verfügt über keine außergewöhnliche verkehrliche Lagegunst. Es besteht keine unmittelbare Nachbarschaft zum S-Bahn mit einer fußläufigen Entfernung von ca. 15 Minuten. Eine direkte Zuwegung zur A 10 bzw. A 111 besteht ebenfalls nicht. 2.7.1 Straßenverkehr Die Anbindung an das übergeordnete Hauptverkehrsstraßennetz erfolgt in erster Linie über den Straßenzug der Robert-Rössle-Strasse, die straßenseitig den Haupteingang zum Campus bildet. Am Lindenberger Weg verfügt der Campus über eine weitere Ausfahrt. Ein- und Ausgänge für Fußgänger befinden sich an der Ostseite Richtung Karower Chaussee, im Nordbereich Richtung Lindenberger Weg sowie im Westbereich am Kappgraben. Per PKW ist der Campus auf der Karower Chaussee über Blankenburg und Karow oder über den Autobahnzubringer A 114, Abfahrt Schönerlinder Straße und Bucher Straße und über die Schönerlinder Straße und die Schönerlinder Chaussee mit einer Ortsdurchfahrt durch Buch zu erreichen. Der Campus verfügt über ein Parksystem. Auf dem Campus verfügbare Parkflächen sind ausgelastet. 2.7.2 Öffentlicher Personenverkehr Vom S-Bahnhof Buch fährt Buslinie 351 direkt ins Zentrum des Campus. Die Buslinien 150 und 158 halten auf der Karower Chaussee am Rande des Campus. Sie verbinden direkt mit der Innenstadt sowie dem S-Bahnhof. 2.7.3 Fuß- und Radwege Auf dem Campus selbst besteht keine gesondertes Radwegsystem. Der gesamte Verkehr vom Auto über Rad bis hin zu Fußgängern wird über die vorhandenen Straßen abgewickelt. Eine Radwegführung besteht über die Robert-Rössle-Str. auf Höhe des Haupteingangs linkerhand am Gebäude 8 vorbei auf den Campus. Das bestehende Straßensystem wird um ein verzweigtes Wegenetz ergänzt.
Pläne mit den aktuellen Erschließungssituationen befinden sich auf beiliegender CD-ROM. Elektroenergie Die Versorgung der Elektroenergie für den Campus erfolgt über zwei Übergabestationen. Die Ü 1567 befindet sich an der Karower Chaussee und speist zwei interne Mittelspannungskabelringe mit drei Mittelspannungstrafostationen. Die Ü 8631 befindet sich auf dem Campus und speist einen internen Mittelspannungsring mit sechs Mittelstrafostationen. Für einen weiteren Ausbau des Campus sind die Leistungen der Überga-bestationen nicht ausgelegt. Es muss eine neue Übergabestation errichtet werden. Zudem muss auch ein weiterer Mittelspannungsring verlegt werden.
Gas Die Gasversorgung erfolgt von der Karower Chaussee aus und versorgt über ein Rohrnetz der GASAG diverse Häuser auf dem Campus. Der derzeitige Hauptabnehmer auf dem Campus ist das Haus 84. Weitere Anschlüsse an das vorhandene Gas Netz sind nur bedingt möglich, im Rahmen der geplanten Errichtung eines BHKW durch das MDC aber unabdingbar. Fernwärme Der Campus ist an das Fernwärmeversorgungsnetz des EVU Vattenfall, das vom Bucher Heizwerk gespeist wird, angeschlossen. Auf dem Campus verlaufende Heizleitungen sind Eigentum des Campus. Bestandsgebäude auf dem Campus werden über zwei unterschiedliche Anschlüsse versorgt. Ein Teil der Gebäude ist über eine zentrale Übergabestation des EVU Vattenfall, der andere Teil über direkt in den Häusern befindliche Übergabestationen des EVU angebunden. Das Fernwärmenetz wurde in zurückliegenden Jahren weitestgehend saniert. Verbliebene unsaniert Abschnitte haben einen hohen Erneuerungsbedarf. Wasser Der Campus wird über fünf Trinkwassereinspeisungen von den BWB versorgt. Zwei Einspeisungen befinden sich im Eingang Robert-RössleStr. 10, die drei anderen am Lindenberger Weg. Das Trinkwasserleitungsnetz wurde umfangreich saniert. Diverse alte Leitungen sind allerdings ebenfalls noch vorhanden. Abwasser Das Abwasser wird zu den Kläranlagen der BWB über fünf Übergabepunkte abgeleitet. Vier der Übergabepunkte liegen am Lindenberger Weg und einer an der Robert-Rössle-Str. 10. Auch das Abwassernetz wurde in Teilbereichen erneuert. Regenwasser Das gesamte Regenwasser wird auf dem Camus versickert bzw. über interne Leitungen des Campus in den Kappgraben abgeleitet.
Grund und Boden des Campus sind Facheigentum der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Bildung und Forschung. Ausgenommen davon ist ein 3,2 ha großes Teilareal (siehe Plan), dass der BBB Management GmbH treuhänderisch bis 2024 übereignet wurde.
2.10	 Vorhandene Planungen
2.10.1 Planungsrechtliche Situation Grundlage für die städtebauliche und landschaftsplanerische Entwicklung des Campus bildete ein 1996 im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erstellter städtebaulicher Rahmenplan. Nach Übernahme der Bettenversorgung der Charité-Kliniken auf dem Campus durch HELIOS und der seinerzeit geplanten Errichtung eines ERC-Gebäudes im Nordbereich des Campus sowie einen CRC-Gebäudes als klinisches Pendant auf dem Areal des HELIOSNeubaus wurde 2004 der bestehende Rahmenplan im Auftrag der Nutzergemeinschaft des Campus fortgeschrieben.
Für den nördlichen Campusbereich wurde der städtebauliche Rahmenplan im Jahr 2007 erneut fortgeschrieben. Auf Grundlage dieser Fortschreibung wurden die Baufelder für den Neubau des MRT-Gebäudes, Fertigstellung März 2010 und für den Realisierungswettbewerb des ERC Gebäudes, Baubeginn Mai 2010,
ausgewiesen. Im Zuge des Realisierungswettbewerbes für das ERC wurden auch Vorschläge für die städtebauliche Ausformung des Umfeldes gemacht. Als Ergebnis der Fortschreibung des Rahmenplanes und des Wettbewerbes wird die Nord-Süd-Achse bis zum Lindenberger Weg verlängert. Am Lindenberger Weg wird ein neuer Campuseingang entstehen. Diese Arbeiten werden im Rahmen der Baumaßnahme ERC ausgeführt.
Baufeld ERC, 2008
Als problematisch für die Ausweisung neuer Baufelder im südlichen Bereich des Campusgeländes erweist sich die in diesem Januar durch die Senatsverwaltung für Standentwicklung, Berliner Forsten vorgenommene Einstufung der Grünflächen als Wald.
Luftbild Campus Buch, Süd mit Eintragung Abgrenzung innen/  außen
2Maßstab 1:1500
2 2Campus Berlin Buch
Verbindliche Festsetzungen eines Bebauungsplans bestehen nicht. Das Campusgelände befindet sich überwiegend im unbeplanten Innenbereich. Die bauliche Nutzung dieser Flächen ist daher planungsrechtlich nach § 34 BauGB zu beurteilen. Im südlichen Randbereich des Campusgeländes, angrenzend an die dort befindliche Kleingartenanlage, endet der Bebauungszusammenhang. Diese Flächen sind nach § 35 BauGB zu beurteilen. Die konkrete Abgrenzung des Innen-bereichs vom Außenbereich ist der beigefügten zeichnerischen Darstellung zu entnehmen. Durch den Campus wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben, indem die planungsrechtlichen Grundlagen untersucht wurden. Nach Einschätzung der Gutachter handelt es sich hier planungsrechtlich um Innenbereich. (siehe digitale Anlage Stellungnahme RA Scharmer) Für den Campus hat der Flächenutzungsplan Berlin in der Fassung der Neubekanntmachung vom 12. November 2009 (Abl. S. 2666) Gültigkeit. (Eine Biotopkartierung befindet sich in der Anlage) 2.10.2 Aktuelle Gebäudeplanungen auf dem Campus Nördlicher Campusbereich Neubau des Experimental Research Center (ERC), Baubeginn Mai 2010, NF 2.300 m2. Die Robert-Rössle-Klinik soll in den nächsten Jahren durch die Charité saniert werden. Über mögliche Teilabbrüche wurde bisher noch nicht entschieden, aber es muss davon ausgegangen werden, dass der gesamte Gebäudekomplex in seiner jetzigen Form erhalten bleibt. Westlicher Campusbereich Neubau eines Verwaltungs- und Produktionsgebäudes durch die ECKERT & ZIEGLER Strahlen- und Medizintechnik AG im
Eingangsbereich. Baubeginn Januar 2011, NF ca. 7.800 m2. Südlicher Campusbereich Für den südlichen Campusbereich befinden sich mehrere Bauvorhaben in der Planung. Das Gebäude 31.3 wird saniert und zur Energiezentrale Süd ausgebaut, Baubeginn Juni 2010. Östlich der Energiezentrale wird ein Gebäude für wissenschaftliche Infrastruktur, Haus 31.4/5 errichtet, Baubeginn Juli 2010. Zwischen diesen Gebäuden wird der bestehende Ver- und Entsorgungshof erweitert.
Datum Art Index
C 84.1 C 81 C 81.1
Gebäude Grünfläche Baum Bestand Baum Neu
EZS (31.4)
Petula pendula Zufahrt Wirtschaftshof Zugang Neubau 31.4 II Traufhöhe: 8,70m Zugang
1:500 12.04.2010
Planungsstand Plan-Datum
844,1 m2
C 31.1
Gebäudebezeichnung/Baumaßnahme
Zaun Aufstellfläche Rückkühlwerke Quercus
MDC Berlin-Buch Neubau Infrastrukturgebäude 31.4, Lager und Rückkühlwerke (Energie- und Infrastrukturzentrale Süd)
kb/jl
C 31.3
MDC Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin Abt. TFM - Errichten Robert-Rössle-Strasse 10 13125 Berlin
Neubau 31.5 II Traufhöhe 8,70m Acer
Neubau Medienbrücke OK 6,50m Stickstofftank
BLS Energieplan GmbH Elsenstrasse 106 12435 Berlin Tel. 030 / 533281-0 Fax. 030 / 533281-40
a.k.a Ingenieure Frankenallee 18 14052 Berlin Tel. 030 / 31852991 Fax. 030 / 31852992
Schiebetor Bestand
C 31.2
441,4 m2
Wirtschaftshof Bestand Erweiterung Wirtschaftshof
CRP Bauingenieurgemeinschaft (GmbH) Max-Dorn-Strasse 10 10589 Berlin Tel. 030 / 349906-50 Fax. 030 / 349906-99
Landschafts.Architektur Birgit Hammer Göhrener Straße 1, 10437 Berlin Tel. 030 / 61840-63 Fax. 030 / 616269-14
Glass Kramer Löbbert Architekten GmbH Schlesische Str. 27 10997 Berlin Tel. 030 / 617407-36 Fax. 030 / 617407-37
Lageplan Campus Buch, H 31.3 / 4 / 5
Das FMP plant die Errichtung eines weiteren NMR-Gebäudes und den Neubau eines Laborgebäudes mit ca. 2.000 m2 Nutzfläche. Das NMR-Gebäude wird zwischen dem Timoféeff-Ressovsky-Haus (Haus 87) und dem NMR II Gebäude errichtet.
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Feuerwehrbewegungsfläche
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Überflurhydrant Löschwassereinspeisung
Institut für Medizinische Genomforschung C 87
<"'##&A&@"$1'#
Walter-Friedrich-Haus C 27
+ 62.39 m
Änd.-Datum
NMRIII
geä.
NMR III NMR III
+ 62.00 m + 62.25 m
FMP NMRIII
+ 62.07 m + 62.15 m
NMR II C 81.2
Bauherr + Projektsteuerung
Robert-Rössle-Str.10, 13125 Berlin Schillstraße 9, 10785 Berlin Tel.: (030) 26 49 43 - 0 Fax: (030) 26 27 93 - 4 Sophienstraße 33A, 10178 Berlin Tel.: (030) 28 39 28 25 Fax: (030) 28 39 28 39
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Lageplan Campus Buch, NMR III 27%00#96196063.:41($%7
Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie Geb. C 81 NMR I C 81.1
Gesellschaft von Architekten mbH Tragwerksplanung
Ingenieurbüro Krone GmbH
TGA HLSK
Zossener Str. 55, 10961 Berlin Tel.: (030) 69 80 82 13 Fax: (030) 69 80 82 19 Nestorstr. 36, 10709 Berlin Tel.: (030) 28 88 56 911 Fax: (030) 28 88 56 910
Müller & Bleher GmbH & Co.KG
Genehmigungsplanung Lageplan
Datum Blatt-Gr. 29.04.2010 DIN A2 bearbeitet geprüft
Bauvorhaben Phase -
± 0.00 = 62.00 ü.NN CHT CT
Planart Ebene
NMR III
!"##"$%&'($&)*++'(, <%=*..%$*++'(,
Überflurhydrant Löschwassereinspeisung Feuerwehrbewegungsfläche
Der Neubau des Laborgebäudes soll entweder nördlich oder südlich des Lageplan NMRIII _ 4 _ LP _ 01 _ F 0 FMP Gebäudes entstehen. Hier soll eines der verbliebenen Baufelder des 96´Rahmenplanes genutzt werden. Eine endgültige Festlegung zum Änd.-Datum Änderungsbeschreibung geä. gepr. Standort wurde bisher nicht getroffen. Das MDC plant den Neubau des Invivo Pathophysiologielabors (IPL) mit einer Nutzfläche in der ersten Baustufe von ca. 2.500 m2. Dieses Gebäude muss bis zu einer Gesamtnutzfläche von 9.500 m2 erweiterbar sein. Eine endgültige Festlegung zum Standort wurde bisher nicht getroffen. Aus inhaltlichen Gründen, wird ein Baufeld im südlichen Bereich des Campus favorisiert.
Rahmenplanung Campus Berlin-Buch / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe
Teil 3 Wettbewerbsaufgabe
Hauptaufgabe des städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerbs ist es, im Rahmen eines Gesamtkonzeptes ein zukunftsweisendes Leitbild für die Campus-Liegenschaft zu entwickeln, die dem Anspruch eines führenden Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg gerecht wird. Dies soll in zwei Stufen erfolgen. In der ersten Stufe soll der Zeitraum bis ca. 2020 untersucht werden. Diese Untersuchung ist auf die Liegenschaft des Campusgeländes beschränkt. Darüber hinaus ist eine Vision „Campus 2030 ff“ zu entwickeln. Dabei ist eine mögliche räumliche Erweiterung des Campus in die an den Campus angrenzenden Flächen, wie z.B. den Bereich der Brunnengalerie zu betrachten. Dieses Ergebnis soll eine Grundlage für die Fortschreibung des Masterplanes „Gesundheitsregion Berlin Buch“ bilden. Mit der anstehenden Fortschreibung des Campusrahmenplanes ist zu klären, wie einerseits der Erfordernis nach weiterer Verdichtung und der Förderung der Kommunikation Rechnung getragen und andererseits der Wahrung der landschaftlichen Qualität als „Campus im Grünen“ auch künftig entsprochen werden kann. Zudem sind drei übergeordnete Fragen zu beantworten: 1. Wie kann trotz der unterschiedlichen Nutzungsanforderungen und der notwendigen Flexibilität der zukünftigen Gebäude eine hohe räumliche Qualität erzeugt werden? 2. Soll es eine Art von Gestaltungssatzung geben, um zukünftig ein größere Homogenität zu erzeugen oder wird das „Typologische Wildschweingehege“ (Zitat aus dem Baumeister Heft B9 vom September 2006) fortgeschrieben? 3. Soll der Campus in Zukunft mit der Stadt d.h. mit der umliegenden Bebauung verwoben werden oder bleibt der Campus eine Insel mit zwei klar definierten Eingängen? Die Schwerpunkte der Rahmenplanung sind wie folgt definiert: 1. Flächenplanung Definition und Festschreibung der räumlichen Zuordnung von Arealen der Forschung, Wirtschaft, der technischen Betreibung, und der Kommunikation auf dem Campus, Festlegung von Baufeldern sowie der maximal dafür verträglichen Baumassen unter Berücksichtigung der stark eingeschränkten Verfügbarkeit von Flächen. 2. Kommunikationskonzept Für den gesamten Campus muss ein übergeordnetes Kommunikationskonzept erarbeitet werden, dass unter dem Aspekt der räumlichen Vernetzung die Kommunikationsstrukturen auf dem Campus optimiert. 3. Freiraumplanung Festlegung von Grundsätzen der Freiraumgestaltung hinsichtlich des
Anteils an Wald-, Gehölz- und Grünanlagenflächen; Fortschreibung der freiraumplanerischen Struktur für den Campus mit besonderer Berücksichtigung der künftigen Straßenführungen sowie Arealen für die interne Kommunikation 4. Verkehrsplanung Erarbeitung eines Konzepts für die Anbindung des Campus-Nordbereichs zur Campus-Mitte und dem Eingang Robert-Rössle-Straße, unter Berücksichtigung des Bedarfs an weiteren PKW-Stellplätzen.
Zielsetzung Flächenplanung
Der gesamte nördliche, südliche und östliche Bereich des Campus bleibt der weiteren Entwicklung von Grundlagen und klinischer Forschung vorbehalten. Die wirtschaftliche Entwicklung (Biotechnologie) soll sich weiterhin im westlichen Bereich des Campus einschließlich des Areals links vom Haupteingang des Campus an der Robert-Rössle-Straße bis zur Bahnlinie der vormaligen Industriebahn vollziehen. Hier müssen weitere Flächenpotentiale aktiviert und Baufelder ausgewiesen werden. Dabei sind die folgenden Fragen zu beantworten: 1. Wie viel Nutzfläche verträgt der Campus? 	 2. Wie kann der Widerspruch zwischen dem Wunsch nach einer weiteren Verdichtung zur Förderung der Kommunikation und dem Erhalt des landschaftlichen Charakters des Campusgeländes gelöst werden? 3. Ist es denkbar, die Geschoßzahl auf dem Campus zu erhöhen um diesen Widerspruch zu lösen? Die Entwicklung des nördlichen Campusgeländes soll auf Grundlage des 2008 entschiedenen Wettbewerbes erfolgen.
Architekturwettbewerb 2009, Rohdecan Architekten Gmbh, Berlin
Südlich des MRT-Gebäudes soll mittelfristig der Neubau des Deutschen Zentrums für Herz und Kreislauferkrankungen (DZHK) mit einer Nutzfläche von ca. 5.000 m2 entstehen. Um hier eine entsprechende Baumasse unterzubringen, muss der vorliegende städtebauliche Entwurf ggf. angepasst werden. Das Gebäude 66 soll kurzfristig, die Gebäude 63 und 64 sollen mittelfristig abgebrochen werden. Für den BiotechPark ist auf dem Campus nur noch ein freies Baufeld im westlichen Bereich, zwischen den Gebäuden 80 und 85, für ca. 4.000 m2 NF verfügbar.
Der Kommunikation kommt bei der weiteren Entwicklung des Campus eine besondere Bedeutung zu. Die Möglichkeiten der zufälligen ungeplanten Kommunikation müssen durch Angebote der innerhalb der Infrastruktur verbessert werden. Das Straßen- und Wegenetz des Campus ist unter dem Aspekt räumlicher Vernetzungs- und Kommunikationsstrukturen so zu optimieren, dass es sowohl organisierte Begegnungen als auch spontane und zufällige Interaktionen begünstigt. Der zwischen den einzelnen Bereichen des Campus liegende öffentliche Raum, einschließlich von gegenwärtig im urwaldähnlichen Zustand belassener Vegetationsflächen, braucht eine Qualität, die kommunikative Synergieeffekte ermöglichen hilft, ohne den Charakter des Landschaftsparks zu unterminieren. Anzustreben sind eine offene Präsentation des Campus nach außen sowie klare, leicht lesbare Raumbeziehungen in allen für die Öffentlichkeit zugänglichen Bereichen, die einladend wirken und leicht verständliches Orientieren erlauben. Im städtebaulichen Rahmenplan von 1996 wurde aus diesem Grund der zentrale Anger definiert. Er liegt an zentraler Stelle, zwischen den Gebäuden des MDC und des Biotech Parks. Mit der Entwicklung im
nördlichen Campus ist es zu einer Verschiebung der „Mitte“ gekommen. Wie soll der Campus auf diese Verschiebung reagieren.
Zielsetzung Freiraumgestaltung
Die Anlage des Campus in Gestalt eines Landschaftsparks ist markanter Image- und Attraktivitätsfaktor. Von den 32 ha Gesamtfläche des Campus sind rund 34 % Grün- und Gehölzflächen sowie ca. 30 % Waldflächen. Dem gegenüber sind gegenwärtig ca. 16 % mit Gebäuden bebaut und rund 20 % durch Straßen, Wege und Stellplätze versiegelt. Dieser Charakter soll auch bei einer weiteren Verdichtung erhalten bleiben. (Eine Biotopkartierung befindet sich in der Anlage) Von den Bearbeitern werden Aussagen zu den folgenden Themen erwartet: 1. Angebot von Erholungsflächen sowie Flächen für Freizeitgestaltungen (Volleyball, Barbeque, Trimm-Dich-Pfad) 2. Entwicklung eines Nutzungskonzeptes für die bestehenden Waldflächen. 3. Angebot von Ausgleichsflächen für die auf dem übrigen Plangebiet zu erwartenden Eingriffe in Natur und Landschaft.
Zielsetzung Verkehrsplanung
Mit der anstehenden Ausbaustufe und der weiteren Erschließung von Baufeldern auf dem Campus wachsen die Anforderungen an das Straßen- und Wegesystem. Die Anbindung des Campus an das übergeordnete Straßennetz soll weiterhin über den Haupteingang an der Robert-Rössle-Strasse in Form einer zentralen Zufahrt und Ausfahrt erfolgen. Am Lindenberger Weg soll es für den öffentlichen Verkehr auch weiterhin nur eine Ausfahrt aus dem Campus geben, während der BVG-Busverkehr sowie Einsatzfahrzeuge den Lindenberger Weg für Zufahrt und Ausfahrt nutzen können. Für den nördlichen Bereich muss eine Verbindung zum Haupteingang an der Robert-Rössle-Straße geschaffen werden. Analog der Anfahrt in den südlichen Bereich soll der Nordteil vom Haupteingang des Campus die jetzige Straßenführung bis zur ehemaligen Eisenbahntrasse nutzen, um dann unter Aufnahme dieser Trasse in den Nordbereich bis zum Lindenberger Weg in eine neue Ausfahrt geführt zu werden. Die derzeit am Gebäude 58 befindliche Ausfahrt aus dem Campus wird geschlossen. Im Zuge der Neugestaltung der nördlichen Umfahrung ist die Verkehrsführung für das Teilareal mit den jetzigen und potenziell abzureißenden Bestandsgebäuden 12.1, 12.2 und 15 einschließlich der bestehenden Zuwegung zum Haus 14 neu zu ordnen. Angesichts des anstehenden Ausbaus der Kapazitäten und Nutzflächen besteht Bedarf an zusätzlichen Stellplätzen. Der Entwurf muss aufzeigen, in welcher Form ein hinreichendes Stellplatzangebot städtebaulich verträglich in das Gesamtkonzept integriert werden kann. Im Untersuchungsgebiet sind Verbindungen zwischen den einzelnen Quartieren und Häusern zu optimieren. Das Verkehrskonzept beruht auf dem Prinzip des „shared space“. Es ist zu prüfen ob, und wenn ja, dieses Prinzip beibehalten werden kann, oder ob durch die zunehmende Nutzungsdichte eine Trennung zwischen Fußgängern, Fahrrädern, Pkws, ÖNPV und Lieferverkehr notwendig erscheint.
Vision „Campus 2030 ff“
Für die mittel- bis langfristige Planung auf dem Campus Berlin-Buch müssen mangels ausreichender Flächenpotentiale weitere Baufelder außerhalb des Campusareals erschlossen werden. Dafür steht vor allem die „Brunnengalerie“ an der Karower Chaussee zur Verfügung. Für diese soll noch in diesem Jahr ein städtebauliches Gutachten durch den Bezirk Pankow erstellt werden. Als zweites Areal ist das Gelände der ehemaligen „Hufeland“ Hauptschule für eine Erweiterung des Campusgeländes denkbar. Diese Schule soll eventuell durch den Bezirk aufgegeben werden; die Turnhalle soll weiterhin durch die in Buch ansässigen Sportvereine genutzt werden. Das Schulareal könnte als Erweiterungsfläche für den
Campus genutzt werden. Über diese Erweiterung könnte eine bessere Verbindung zu den Flächen der Brunnengalerie hergestellt werden. Ob es gelingt, diese Fläche zur Erweiterung des Campus nutzen zu können, steht noch nicht fest. Von den Bearbeitern werden Aussagen zu folgenden Themen erwartet: 1. Soll der Campus zukünftig mit dem Bucher Wohnumfeld verwoben werden, oder weiterhin eine abgeschlossene Insel bleiben ? 2. Welche Auswirkungen hätte dies für den Charakter des Campus, die Eingangssituation und die Verkehrsführung ?
Straßenachse / Verlängerung der Robert-Rössle-Str.
Straßenachse / Blick auf Haus 84
Torhaus / Gästehaus und Café Max
Straßenachse / Blick auf Haus 7
„Sommerbüro“