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Timestamp: 2016-10-27 09:11:38
Document Index: 73926501

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36', 'Art. 134', 'Art. 152', 'Art. 135', 'BGE']

B.________, 1964, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanw�ltin Dr. Barbara Wyler, Z�rcherstrasse 191, 8500 Frauenfeld,
Der 1964 geborene B.________ erlitt als Beifahrer bei einer Selbstkollision am 24. August 2003 eine leichtere Deckenplatten-Impressionsfraktur im Bereich des Brustwirbelk�rpers 12 und der benachbarten Lendenwirbelk�rper (LWK) 1 und 2. Dar�ber hinaus diagnostizierte der erstbehandelnde Arzt eine Druckdolenz �ber LWK 4/5 und der paravertebralen R�ckenmuskulatur sowie �ber beiden Iliosacralgelenken (ISG = Darmbein-Kreuzbein-Gelenk). Die Brust- und Halswirbels�ule (BWS und HWS) bezeichnete der Arzt als indolent. Thoraxkompressionsschmerzen wurden ebenfalls nicht festgestellt. Kopf- oder Nackenschmerzen blieben unerw�hnt.
Die Schweizerische Unfallversicherungsgesellschaft (SUVA), bei der B.________ obligatorisch gegen Unf�lle versichert war, erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Nach verschiedenen Abkl�rungen und Heilbehandlungen vertrat die Anstalt die Auffassung, B.________ sei trotz nach wie vor geklagter Schmerzen mit R�cksicht auf die Unfallfolgen nunmehr wieder arbeitsf�hig. Deshalb reduzierte sie mit Verf�gung vom 5. April 2004 das Taggeld mit Wirkung ab 1. April 2004 zun�chst um die H�lfte und stellte dieses auf Ende April 2004 ganz ein. Mit Einspracheentscheid vom 24. September 2004 hielt sie daran fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Thurgau betreffend die Taggelder am 26. Oktober 2005 ab. Im �brigen wies es die Sache als Einsprache betreffend die �brigen Leistungen an die SUVA zur�ck.
B.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Antrag, es seien der Einsprache- und der vorinstanzliche Entscheid insoweit aufzuheben, als damit die Taggelder gek�rzt oder eingestellt w�rden; dar�ber hinaus sei die SUVA zur Einholung eines interdisziplin�ren Gutachtens zur Frage der Unfallfolgen zu verpflichten. In verfahrensm�ssiger Hinsicht wird um unentgeltliche Rechtspflege ersucht.
Die SUVA beantragt Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf Vernehmlassung.
Das kantonale Gericht hat die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang im Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) und bei Schleudertraumen der HWS oder �quivalenten Verletzungsmechanismen im Besonderen (BGE 119 V 335 E. 2 S. 339) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Entsprechendes gilt f�r die von der Judikatur entwickelten allgemeinen Grunds�tze zum Erfordernis des ad�quaten Kausalzusammenhanges (BGE 125 V 456 E. 5a S. 461 mit Hinweisen), insbesondere bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133). Hervorzuheben ist, dass von einem HWS-Schleudertrauma oder einer �quivalenten Verletzung erst auszugehen ist, wenn dies anhand zuverl�ssiger �rztlicher Angaben als �berwiegend wahrscheinlich erstellt gilt (BGE 119 V 335 E. 1 S. 338).
Streitig und zu pr�fen ist, ob der Beschwerdef�hrer f�r die Folgen des Unfalls vom 24. August 2003 �ber den 1. April 2004 hinaus Anspruch auf ein (ganzes) Taggeld hat.
3.1 Angesichts des an den Folgetagen des Unfalls diagnostizierten Beschwerdebilds mit fehlender HWS-Beschleunigungsmechanismus-Symptomatik erweist sich die vom Beschwerdef�hrer vertretene Auffassung, sich beim Unfall eine solche oder eine �quivalente Verletzung zugezogen zu haben, als blosse M�glichkeit. Die Vorinstanz hat dies in ihrem Entscheid dargelegt, worauf verwiesen wird. Allein der Unfallhergang vermag das Gegenteil nicht zu belegen, genauso wenig wie die in der Klinik Z.________ erstmals am 16. August 2004 und damit �ber ein Jahr nach dem Unfallereignis festgestellten eingeschr�nkten kognitiven F�higkeiten des sonst durchwegs als intelligent beschriebenen Versicherten, was dieser als Beweis f�r eine traumatische Hirnverletzung verstanden haben will.
3.2 Weil die aus dem Unfall herr�hrenden organischen Beschwerden den Versicherten zum Zeitpunkt der Taggeldreduktion unstreitig nicht mehr in der Arbeitsf�higkeit beeintr�chtigten, hat das kantonale Gericht alsdann richtigerweise lediglich noch gepr�ft, ob sich allenfalls psychische Beschwerden mit dem Unfall in Verbindung bringen lassen. Es legte zutreffend dar, dass der als im mittleren Bereich einzustufende Unfall nicht ad�quat kausal f�r die psychischen Beeintr�chtigungen ist. Es ist deshalb irrelevant, ob, wie erstmals von Dr. W.________, Psychiatrische Dienste X.________, am 16. September 2004 diagnostiziert, tats�chlich eine mit dem Unfall nat�rlich kausal zuammenh�ngende posttraumatische Belastungsst�rung vorliegt oder nicht, weil - wie gesagt - der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und einer psychischen Fehlentwicklung zu verneinen ist.
Da die Beschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt.
Das Begehren um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten ist gegenstandslos, weil im Verfahren �ber die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 134 OG in der hier anwendbaren, bis 30. Juni 2006 g�ltig gewesenen Fassung). Weil die Verwaltungsgerichtsbeschwerde von vornherein keine Aussicht auf Erfolg hatte, sind die Voraussetzungen f�r die Bewilligung der unentgeltlichen Verbeist�ndung (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG; BGE 125 V 201 E. 4a S. 202 und 371 E. 5b S. 372, je mit Hinweisen) nicht erf�llt.