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Timestamp: 2016-10-27 10:53:51
Document Index: 229366979

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 64', 'Art. 65']

2C_699/2016 (17.08.2016)
2C_699/2016 � � Urteil vom 17. August 2016
Beschwerde gegen die Verf�gung des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 2. Abteilung, Einzelrichter, vom 18. Juli 2016.
Am 9. Oktober 2015 widerrief das Migrationsamt des Kantons Z�rich die Niederlassungsbewilligung von A.________, 1965 geborener Staatsangeh�riger von Afghanistan, und wies ihn aus der Schweiz weg. Den gegen diese Verf�gung erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 23. November 2015 ab. Dagegen erhob A.________ Beschwerde an das Verwaltungsgericht, welches sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abwies, ihm einen Kostenvorschuss auferlegte und mit Verf�gung des Einzelrichters vom 20. Januar 2016 wegen Nichtleistung des Vorschusses auf die Beschwerde nicht eintrat. Das Bundesgericht hob in Gutheissung der dagegen erhobenen Beschwerde diese Nichteintretensverf�gung mit Urteil 2C_139/2016 vom 14. Juni 2016 auf und wies die Sache zur Fortf�hrung des Verfahrens an das Verwaltungsgericht zur�ck.
Das Verwaltungsgericht nahm das Verfahren wieder auf und wies mit Verf�gung vom 16. Juni 2016 unter anderem das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab; dem Betroffenen wurde wiederum eine Frist (von 20 Tagen) zur Bezahlung eines Kostenvorschusses angesetzt, unter Androhung des Nichteintretens auf die Beschwerde im Unterlassungsfall. Ein Gesuch um Erlass oder Sistierung der Verfahrenskosten wies es am 21. Juni 2016 ab, wobei ausdr�cklich darauf hingewiesen wurde, dass eine Beschwerde an das Bundesgericht keine aufschiebende Wirkung habe und der Kostenvorschuss deshalb auch dann fristgerecht bezahlt werden m�sse, wenn die Verf�gung vom 16. Juni 2016 beim Bundesgericht angefochten werde, ausser das Bundesgericht w�rde der Beschwerde aufschiebende Wirkung zuerkennen. Auf die am 20./21. Juni 2016 erhobene Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Verf�gung vom 16. Juni 2016 erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 2C_587/2016 vom 30. Juni 2016 nicht ein.
Den ihm vom Verwaltungsgericht auferlegten Kostenvorschuss leistete A.________ nicht. Das Verwaltungsgericht trat daher mit Verf�gung des Einzelrichters vom 18. Juli 2016, wie f�r diesen Fall angedroht, auf die Beschwerde nicht ein.
A.________ hat dagegen am 12. August (Datum der Rechtsschrift 10. August) 2016 beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben, mit welcher er sinngem�ss Aufhebung des Nichteintretensverf�gung vom 18. Juli 2016 beantragt.
Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Begr�ndung hat sachbezogen zu sein; die Beschwerde f�hrende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Wird ein Nichteintretensentscheid angefochten, hat sich die Beschwerdebegr�ndung auf das Nichteintreten zu beziehen und zu beschr�nken.
Der Beschwerdef�hrer �ussert sich ausschliesslich zur Frage seiner Anwesenheitsberechtigung, nicht hingegen zur allein streitigen Frage, ob und aus welchen Gr�nden das Verwaltungsgericht trotz Nichtleistung des Kostenvorschusses auf die dortige Beschwerde h�tte eintreten sollen. Die Beschwerde enth�lt mithin offensichtlich keine hinreichende Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG); es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Der Beschwerdef�hrer ersucht um Kostenerlass. Dem Gesuch kann schon darum nicht entsprochen werden, weil die Beschwerde aussichtslos erschien (Art. 64 BGG) : Aufgrund der Aktenlage und im Lichte der Erw�gungen der Vorinstanz ist nicht ersichtlich, inwiefern sich die Verf�gung des Verwaltungsgerichts mit formgerechten R�gen erfolgversprechend anfechten liesse.
Damit sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer als unterliegende Partei aufzuerlegen (Art. 65 und 6 Abs. 1 erster Satz BGG).