Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/umwstg_2006/23
Timestamp: 2017-03-01 21:02:16
Document Index: 155504464

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 23', '§ 23', '§ 20', '§ 21', '§ 4', '§ 12', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 22', '§ 12', '§ 7', '§ 7', '§ 10', '§ 6', '§ 23', '§ 24', '§ 27', '§ 4', '§ 22', '§ 24']

§ 23 UmwStG 2006, Auswirkungen bei der übernehmenden Gesellschaft | Gesetze auf anwalt24.de
§ 23 UmwStG 2006, Auswirkungen bei der übernehmenden Gesellschaft Inhaltsübersicht
Umwandlungssteuergesetz Bundesrecht…§ 23 UmwStG 2006, Auswirkungen bei der übernehmenden Gesellschaft§ 24 UmwStG 2006, Einbringung von Betriebsvermögen in eine Personengesellschaft§ 25 UmwStG 2006, Entsprechende Anwendung des Sechsten Teils§ 26 UmwStG 2006 (weggefallen)§ 27 UmwStG 2006, Anwendungsvorschriften§ 28 UmwStG 2006, Bekanntmachungserlaubnis
§ 23 UmwStG 2006, Auswirkungen bei der übernehmenden Gesellschaft
§ 23 UmwStG 2006UmwandlungssteuergesetzBundesrechtSechster Teil – Einbringung von Unternehmensteilen in eine Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft und AnteilstauschTitel: UmwandlungssteuergesetzNormgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: UmwStG 2006Gliederungs-Nr.: 610-6-16Normtyp: Gesetz(1) Setzt die übernehmende Gesellschaft das eingebrachte Betriebsvermögen mit einem unter dem gemeinen Wert liegenden Wert (§ 20 Abs. 2 Satz 2, § 21 Abs. 1 Satz 2) an, gelten § 4 Abs. 2 Satz 3 und § 12 Abs. 3 erster Halbsatz entsprechend.(2) 1In den Fällen des § 22 Abs. 1 kann die übernehmende Gesellschaft auf Antrag den versteuerten Einbringungsgewinn im Wirtschaftsjahr der Veräußerung der Anteile oder eines gleichgestellten Ereignisses (§ 22 Abs. 1 Satz 1 und Satz 6 Nr. 1 bis 6) als Erhöhungsbetrag ansetzen, soweit der Einbringende die auf den Einbringungsgewinn entfallende Steuer entrichtet hat und dies durch Vorlage einer Bescheinigung des zuständigen Finanzamts im Sinne von § 22 Abs. 5 nachgewiesen wurde; der Ansatz des Erhöhungsbetrags bleibt ohne Auswirkung auf den Gewinn. 2Satz 1 ist nur anzuwenden, soweit das eingebrachte Betriebsvermögen in den Fällen des § 22 Abs. 1 noch zum Betriebsvermögen der übernehmenden Gesellschaft gehört, es sei denn, dieses wurde zum gemeinen Wert übertragen. 3Wurden die veräußerten Anteile auf Grund einer Einbringung von Anteilen nach § 20 Abs. 1 oder § 21 Abs. 1 (§ 22 Abs. 2) erworben, erhöhen sich die Anschaffungskosten der eingebrachten Anteile in Höhe des versteuerten Einbringungsgewinns, soweit der Einbringende die auf den Einbringungsgewinn entfallende Steuer entrichtet hat; Satz 1 und § 22 Abs. 1 Satz 7 gelten entsprechend.(3) 1Setzt die übernehmende Gesellschaft das eingebrachte Betriebsvermögen mit einem über dem Buchwert, aber unter dem gemeinen Wert liegenden Wert an, gilt § 12 Abs. 3 erster Halbsatz entsprechend mit der folgenden Maßgabe:1.Die Absetzungen für Abnutzung oder Substanzverringerung nach § 7 Abs. 1, 4, 5 und 6 des Einkommensteuergesetzes sind vom Zeitpunkt der Einbringung an nach den Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Einbringenden, vermehrt um den Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der einzelnen Wirtschaftsgüter und dem Wert, mit dem die Kapitalgesellschaft die Wirtschaftsgüter ansetzt, zu bemessen.2.Bei den Absetzungen für Abnutzung nach § 7 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes tritt im Zeitpunkt der Einbringung an die Stelle des Buchwerts der einzelnen Wirtschaftsgüter der Wert, mit dem die Kapitalgesellschaft die Wirtschaftsgüter ansetzt.2Bei einer Erhöhung der Anschaffungskosten oder Herstellungskosten auf Grund rückwirkender Besteuerung des Einbringungsgewinns (Absatz 2) gilt dies mit der Maßgabe, dass an die Stelle des Zeitpunkts der Einbringung der Beginn des Wirtschaftsjahrs tritt, in welches das die Besteuerung des Einbringungsgewinns auslösende Ereignis fällt.(4) Setzt die übernehmende Gesellschaft das eingebrachte Betriebsvermögen mit dem gemeinen Wert an, gelten die eingebrachten Wirtschaftsgüter als im Zeitpunkt der Einbringung von der Kapitalgesellschaft angeschafft, wenn die Einbringung des Betriebsvermögens im Wege der Einzelrechtsnachfolge erfolgt; erfolgt die Einbringung des Betriebsvermögens im Wege der Gesamtrechtsnachfolge nach den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes, gilt Absatz 3 entsprechend.(5) Der maßgebende Gewerbeertrag der übernehmenden Gesellschaft kann nicht um die vortragsfähigen Fehlbeträge des Einbringenden im Sinne des § 10a des Gewerbesteuergesetzes gekürzt werden.(6) § 6 Abs. 1 und 3 gilt entsprechend.Zu § 23: Geändert durch G vom 19. 12. 2008 (BGBl I S. 2794).
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 24 UmwStG 2006, Einbringung von Betriebsvermögen in eine Personengesellschaft§ 27 UmwStG 2006, AnwendungsvorschriftenUrteileBFH, 24.11.2016 - IV R 46/13 - Ermittlung der Überentnahmen i.S. von § 4 Abs. 4a EStG; Rechtsfolgen der Einbringung eines einzelunternehmerisch geführten Betriebes in eine Personengesellschaft zum…BFH, 16.04.2014 - I R 44/13 - Gewerbesteuerliche Behandlung eines sog. qualifizierten AnteilstauschsBFH, 07.06.2016 - VIII R 23/14 - Rechtsfolgen der Gesamtrechtsfolge eines Gesellschafters einer BGB-Gesellschaft in die Aktiva und Passiva der Gesellschaft; Verpflichtung zur gewinnerhöhenden…
§ 22 UmwStG 2006, Besteuerung des Anteilseigners§ 24 UmwStG 2006, Einbringung von Betriebsvermögen in eine Personengesellschaft