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Timestamp: 2019-09-16 23:21:35
Document Index: 387020721

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 1', '§ 1', '§ 3', '§ 123', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 3', '§ 3', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 3', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', '§ 1', 'BGH', '§ 305', '§ 620', '§ 7', '§ 12', '§ 3', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 234', 'Art. 3', '§ 1', '§ 312', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 1', '§ 1', '§ 3', '§ 9', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'Art. 1', '§ 3', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 355', '§ 355', 'BGH', 'BGH', '§ 7', '§ 362', '§ 185', 'BGH', 'EuG', '§ 7', '§ 362', '§ 185', 'BGH', 'EuG', 'Art. 5', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 358', '§ 1', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 3', 'Art. 7', '§ 3', '§ 9', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Rechtsprechung: C-229/04 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: EuGH, 25.10.2005 | Generalanwalt beim EuGH, 02.06.2005
EuGH, 25.10.2005 - C-229/04
https://dejure.org/2005,21
EuGH, 25.10.2005 - C-229/04 (https://dejure.org/2005,21)
EuGH, Entscheidung vom 25.10.2005 - C-229/04 (https://dejure.org/2005,21)
EuGH, Entscheidung vom 25. Januar 2005 - C-229/04 (https://dejure.org/2005,21)
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Verbraucherschutz - Außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge - Als Haustürgeschäft in Verbindung mit dem Erwerb einer Immobilie geschlossener Darlehensvertrag - Widerrufsrecht
Auslegung des Verbraucherschutzes im Falle von außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen; Schutz von Verbrauchern der Mitgliedstaaten bei Haustürgeschäften durch eine Richtlinie; Würdigung der besonderen Umstände des Abschlusses eines Vertrages außerhalb der ...
Zurechnung einer Haustürsituation bei Einschaltung eines Dritten unabhängig von Kenntnis oder Kennenmüssen der Bank ("Crailsheimer Volksbank")
Widerruf eines im Rahmen eines Haustürgeschäfts geschlossenen Kreditvertrags - Crailsheimer Volksbank
Kenntnis oder Kennenmüssen einer Haustürsituation keine zusätzliche Voraussetzung für die Anwendung der Haustürgeschäfte-Richtlinie 85/577/EWG; zulässige Beschränkung der Rechtsfolgen des Widerrufs des Darlehensvertrages bei einem kreditfinanzierten Immobilienerwerb als ...
Crailsheimer Volksbank./Conrads u.a. Der Widerruf von Realkreditverträgen
Als Haustürgeschäft in Verbindung mit dem Erwerb einer Immobilie geschlossener Darlehensvertrag
"Schrottimmobilien": Kein Widerruf des Immobilienvertrages
Anwendbarkeit der RL über Haustürgeschäfte beim Immobilienkauf im Strukturvertrieb
RL 85/577/EWG Art. 1, 2, 4, 5, 7, 8; HWiG a. F. § 1 Abs. 1, § 3; BGB § 123
Finanzierte Erwerbermodelle - Risikofreistellung durch die Bank?
Schrottimmobilien - Kreditinstitute müssen Risiken einer Haustür - Kapitalanlage bei unterlassener Widerrufsbelehrung tragen
123recht.net (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 22.10.2005)
EuGH verkündet Urteil im Milliardenstreit um "Schrottimmobilien" // Hunderttausende zahlen noch für sinnlose Kredite
123recht.net (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 25.10.2005)
Erfolg für Verbraucher im Milliardenstreit um "Schrottimmobilien" // Bank muss Risiko auch für Immobilie tragen
123recht.net (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 17.3.2005)
Europarichter prüfen BGH-Rechtsprechung zu Schrottimmobilien // Tausende Verbraucher wollen aus Verträgen aussteigen
nomos.de , S. 5 (Entscheidungsbesprechung)
Schrottimmobilien - alles doch noch ungeklärt?
nomos.de , S. 16 (Entscheidungsbesprechung)
Schlichter im "Krieg der Senate"? - Direktvertrieb und Rückabwicklung kreditfinanzierten Immobilienerwerbs nach europäischem und deutschem Privatrecht
Die Umsetzung der EuGH-Urteile Crailsheimer Volksbank und Schulte für die Abwicklung an der Haustür vermittelter Finanzierungen von Anlagen in Immobilien und Immobilienfonds - Teil 3
nomos.de , S. 11 (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Die Umsetzung der EuGH-Urteile Crailsheimer Volksbank und Schulte für die Abwicklung an der Haustür vermittelter Finanzierungen von Anlagen in Immobilien und Immobilienfonds - Teil 2
Die Umsetzung der EuGH-Urteile Crailsheimer Volksbank und Schulte für die Abwicklung an der Haustür vermittelter Finanzierungen von Anlagen in Immobilien und Immobilienfonds - Teil 1
Kreditfinanzierte Immobilienanlage - Widerruf umfasst nur Darlehnsvertrag
uni-leipzig.de (Entscheidungsbesprechung)
Die Bedeutung der EuGH-Entscheidungen Crailsheimer Volksbank/Conrads u.a., Schulte/Badenia AG für das deutsche Recht (Ellen Gerstenberg)
rechtsanwaelte-kratzer.de (Entscheidungsanmerkung)
123recht.net (Entscheidungsanmerkung, 28.10.2005)
Rückabwicklung von Darlehen bei Erwerb von Schrottimmobilien
Wann muss sich die Bank eine Haustürsituation zurechnen lassen? (IBR 2006, 1028)
Zusammenfassung von "Risikofreistellung bei fehlender Widerrufsbelehrung im Darlehensvertrag" von Prof. Dr. Klaus Tonner und Richter Dr. Martin Tonner, original erschienen in: WM 2006, 505 - 513.
Zusammenfassung von "Keine Pflicht zur systemwidrigen richtlinienkonformen Rechtsfortbildung - zugleich Besprechung der Urteile des EuGH vom 25.10.2005 in den Rechtssachen C-229/04 ("Schulte") und C-350/03 ..." von RAe Matthias Thume, LL.M. und Dr. Hervé Edelmann, original erschienen ...
Zusammenfassung von "BB-Kommentar zum Urteil des EuGH vom 25.10.2005, Ak.: Rs. C-229/04 (Vorliegen eines Haustürgeschäfts auch bei Einschaltung eines Dritten)" von RA Burkhard Schneider, LL.M. und RA Markus Hellmann, original erschienen in: BB 2005, 2714 - 2714.
Zusammenfassung von "Die Umsetzung der EuGH-Urteile Crailsheimer Volksbank und Schulte für die Abwicklung an der Haustür vermittelter Finanzierungen von Anlagen in Immobilien und Immobilienfonds - (Teil 1) -" von Dr. Kai-Oliver Knops, original erschienen in: VuR 2006 ...
Zusammenfassung von "Schadensersatz nach fehlerhafter Widerrufsbelehrung?" von RA Dr. Volker Lang und RA Dr. Patrick Rösler, original erschienen in: WM 2006, 513 - 522.
Zusammenfassung von "Zinsen nach Darlehenswiderruf beim Haustürgeschäft - Anmerkungen zum Schlussantrag von Generalanwalt Léger im Verfahren Crailsheimer Volksbank -" von RA Dr. Till Müller-Ibold, Avocat und Dipl.-Volkswirt Thorsten Käseberg, original erschienen in: WM ...
Zusammenfassung von "Perspektiven beim 'Immobilienwiderruf' - Anmerkung zu den Schlussanträgen des Generalanwalts Philippe Léger, Rs. C-229/04" von RA Julius F. Reiter und RA Olaf Methner, original erschienen in: VuR 2005, 281 - 285.
Zusammenfassung von "Der Widerruf von Krediten zum Immobilienerwerb nach der Richtlinie 85/577/EWG und dem Haustürwiderrufsgesetz - zugleich Besprechung der EuGH-Urteile Crailsheimer Volksbank" von Dr. Kai-Oliver Knops, original erschienen in: WM 2006, 70 - 81.
Zusammenfassung von "Haustürwiderrufsrichtlinie und 'Schrottimmobilien' - Die Urteile in Sachen Schulte und Crailsheimer Volksbank" von Dipl.-Volksw. Thorsten Käseberg, LL.M. und PD Dr. Klaus Richter, original erschienen in: EuZW 2006, 46 - 49.
Zusammenfassung von "Der EuGH als Schlichter im 'Krieg der Senate'? - Direktvertrieb und Rückabwicklung kreditfinanzierten Immobilienerwerbs nach europäischem Privatrecht" von Dr. Nikolaj Fischer, original erschienen in: VuR 2006, 53 - 58.
Zusammenfassung von "Risikohaftung der Banken für "Schrottimmobilien": Anmerkung zu EuGH, Rs.C-350/03 - Schulte und C-229/04 - Crailsheimer Volksbank" von Prof. Dr. Peter Rott, original erschienen in: GPR 2006, 25 - 28.
Kurznachricht zu "Die europarechtlichen Vorgaben bei der Bewältigung der "Schrottimmobilien"-Problematik - Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs vom 25. Oktober 2005 - mit Anmerkung von Hannes Rösler, Hamburg" von Hannes Rösler, original erschienen in: ZEuP 2006 ...
Ersuchen um Vorabentscheidung, vorgelegt aufgrund des Beschlusses des Hanseatischen Oberlandesgericht in Bremen vom 27. Mai 2004 in Sachen Crailsheimer Volksbank eG gegen Klaus Conrads, Frank Schulzke und Petra Schulzke-Lösche und Joachim Nitschke.
Vorabentscheidungsersuchen des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Bremen - Auslegung der Artikel 1 Absatz 1 und 5 Absatz 2 der Richtlinie 85/577/EWG des Rates vom 20. Dezember 1985 betreffend den Verbraucherschutz im Falle von außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen ...
LG Bremen, 04.12.2000 - 8 O 2274/00
LG Bremen, 27.11.2001 - 8 O 2378/00
LG Bremen, 04.12.2001 - 8 O 2272/00
LG Bremen, 04.12.2001 - 8 O 2274/00
OLG Bremen, 16.01.2003 - 2 U 20/02
LG Bremen, 12.05.2005 - 8 O 2272/02
NJW 2005, 3555
ZIP 2005, 1965
DNotZ 2006, 273
EuZW 2005, 726
NZM 2005, 877
WM 2005, 2086
BB 2005, 2712
BB 2005, 938
DB 2005, 2521 (Ls.)
Auf die Frage, ob Darlehensvertrag und finanzierte Anlage ein verbundenes Geschäft bilden, kommt es nach den Entscheidungen des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 25. Oktober 2005 (Rs. C-350/03, WM 2005, 2079 Schulte und Rs. C-229/04, WM 2005, 2086 Crailsheimer Volksbank) nicht an.
(b) Entgegen der vereinzelt gebliebenen Ansicht von Derleder (BKR 2005, 442, 448; s. auch EWiR 2005, 837, 838) fehlt auch für eine "richtlinienkonforme" Auslegung des § 3 Abs. 1 HWiG dahin, den Darlehensnehmer im Falle einer unterbliebenen Widerrufsbelehrung bereicherungsrechtlich nicht als Empfänger der Darlehensvaluta anzusehen, eine tragfähige Grundlage.
§ 3 Abs. 1 und 3 HWiG ist ausweislich der Entscheidungen des EuGH vom 25. Oktober 2005 (Rs. C-350/03, WM 2005, 2079 Schulte und Rs. C-229/04, WM 2005, 2086 Crailsheimer Volksbank) ohne jede Einschränkung richtlinienkonform.
Ein derartiger Schadensersatzanspruch wird zwar im Anschluss an die erst nach Erlass des Berufungsurteils ergangenen Entscheidungen des EuGH vom 25. Oktober 2005 (Rs. C-350/03, WM 2005, 2079 ff. Schulte und Rs. C-229/04, WM 2005, 2086 ff. Crailsheimer Volksbank) diskutiert mit dem Ziel, den vom EuGH geforderten Schutz des Verbrauchers vor den Folgen der dort genannten Risiken von Kapitalanlagen der hier vorliegenden Art, die der Verbraucher im Falle einer mit dem Darlehensvertrag verbundenen Widerrufsbelehrung hätte vermeiden können, im Wege einer schadensersatzrechtlichen Lösung umzusetzen.
Er wird in den Entscheidungen des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 25. Oktober 2005 (Rs. C-350/03, WM 2005, 2079 Schulte und Rs. C-229/04, WM 2005, 2086 Crailsheimer Volksbank) auch nicht gefordert.
cc) Bei Vorliegen eines verbundenen Geschäfts steht die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in Einklang mit den Urteilen des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 25. Oktober 2005 (Rs C-350/03, WM 2005, 2079 ff. - Schulte und Rs C-229/04, WM 2005, 2086 ff. - Crailsheimer Volksbank), nach denen der Anleger bei einem in der Haustürsituation abgeschlossenen Darlehen im Fall der Nichtbelehrung über sein Widerrufsrecht von den Risiken der finanzierten Anlage freizustellen ist, die er bei ordnungsgemäßer Belehrung hätte vermeiden können.
Nach Aufhebung des Berufungsurteils und Zurückverweisung der Sache durch Urteil des erkennenden Senats vom 27. Januar 2004 (XI ZR 37/03, WM 2004, 620) hat das Berufungsgericht dem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften (im Folgenden: EuGH) mehrere Fragen hinsichtlich der Auslegung der Richtlinie 85/577/EWG des Rates vom 20. Dezember 1985 betreffend den Verbraucherschutz im Falle von außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen (ABl. EG Nr. L 372/31 vom 31. Dezember 1985, "Haustürgeschäfterichtlinie") zur Vorabentscheidung vorgelegt (OLG Bremen WM 2004, 1628) und nach deren Beantwortung (EuGH WM 2005, 2086) die Klage erneut abgewiesen.
Diese Auslegung wird durch die Urteile Heininger, Schulte und vom 25. Oktober 2005, Crailsheimer Volksbank (C-229/04, Slg. 2005, I-9273), nicht widerlegt.
c) Eine andere rechtliche Beurteilung ergibt sich auch nicht unter Berücksichtigung der Urteile des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 25. Oktober 2005 (WM 2005, 2079 ff. - Schulte und WM 2005, 2086 ff. - Crailsheimer Volksbank).
(2) Entgegen der vereinzelt gebliebenen Ansicht von Derleder (BKR 2005, 442, 448; s. auch EWiR 2005, 837, 838) fehlt auch für eine "richtlinienkonforme" Auslegung des § 3 Abs. 1 HWiG dahin, den Darlehensnehmer im Falle einer unterbliebenen Widerrufsbelehrung bereicherungsrechtlich nicht als Empfänger der Darlehensvaluta anzusehen, eine tragfähige Grundlage (…Senatsurteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04 aaO Tz. 31 f., für BGHZ vorgesehen).
Ein derartiger - von der Revision ausdrücklich nicht befürworteter - Schadensersatzanspruch wird zwar im Anschluss an die erst nach Erlass des Berufungsurteils ergangenen Entscheidungen des EuGH vom 25. Oktober 2005 (WM 2005, 2079 ff. - Schulte und WM 2005, 2086 ff. - Crailsheimer Volksbank) diskutiert mit dem Ziel, den vom EuGH geforderten Schutz des Verbrauchers vor den Folgen der dort genannten Risiken von Kapitalanlagen der hier vorliegenden Art, die der Verbraucher im Falle einer mit dem Darlehensvertrag verbundenen Widerrufsbelehrung hätte vermeiden können, im Wege einer schadensersatzrechtlichen Lösung umzusetzen.
Er wird in den Entscheidungen des EuGH vom 25. Oktober 2005 (WM 2005, 2079 - Schulte und WM 2005, 2086 - Crailsheimer Volksbank) auch nicht gefordert.
bb) Soweit der erkennende Senat mit Urteil vom 16. Mai 2006 (XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200 f. Tz. 50 ff., für BGHZ vorgesehen) im Interesse der Effektivierung des Verbraucherschutzes bei realkreditfinanzierten Wohnungskäufen und Immobilienfondsbeteiligungen, die nicht als verbundene Geschäfte behandelt werden können, und um dem in den Entscheidungen des EuGH vom 25. Oktober 2005 (WM 2005, 2079 ff. - Schulte und WM 2005, 2086 ff. - Crailsheimer Volksbank) zum Ausdruck kommenden Gedanken des Verbraucherschutzes vor Risiken von Kapitalanlagemodellen im nationalen Recht Rechnung zu tragen, seine Rechtsprechung zum Bestehen von Aufklärungspflichten der kreditgebenden Bank in diesen Fällen ergänzt hat, rechtfertigt das hier kein anderes Ergebnis.
Der Europäische Gerichtshof hat mit Urteil vom 25.10.2005 (C-229/04 = NJW 2005, 3555) hierzu entschieden:.
Bereits das objektive Vorliegen einer Haustürsituation führt zur Anwendung des § 1 HaustürWG (siehe BGH, Urt. v. 12.12.2005, II ZR 327/04, ZIP 2006, 221, 222 f. = NJW 2006, 497, 498 unter Bezugnahme auf die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 25.10.2005 - C-229/04 - in NJW 2005, 3555).
Die Inhaltskontrolle der nach dem 31. Dezember 2001 in Form Allgemeiner Geschäftsbedingungen vereinbarten Befristung einzelner Arbeitsbedingungen hat daher am Maßstab dieser Vorschriften und nicht mehr nach den bis zum 31. Dezember 2001 von der Rechtsprechung im Wege der Rechtsfortbildung entwickelten Grundsätzen zu erfolgen (…vgl. dazu etwa ErfK/Preis 5. Aufl. §§ 305 - 310 BGB Rn. 6a;… Staudinger/Preis BGB 13. Aufl. § 620 Rn. 231; Lindemann Flexible Gestaltung von Arbeitsbedingungen nach der Schuldrechtsreform 2003 § 7 I.; Thüsing/Leder BB 2005, 938).
Hieraus lässt sich nicht das Gebot zur Beibehaltung der von der bisherigen Rechtsprechung vor In-Kraft-Treten des Schuldrechtsmodernisierungsgesetzes entwickelten Grundsätze zur Kontrolle der Befristung einzelner Arbeitsbedingungen herleiten (Lindemann Flexible Gestaltung von Arbeitsbedingungen nach der Schuldrechtsreform 2003 § 12 III.; Maschmann RdA 2005, 212, 214, 216; Preis/Bender NZA-RR 2005, 337, 338; Singer RdA 2003, 194, 198; Thüsing/Leder BB 2005, 938, 942).
c) Eine andere rechtliche Beurteilung ergibt sich auch nicht unter Berücksichtigung der erst nach der angefochtenen Entscheidung ergangenen Urteile des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 25. Oktober 2005 (Rs. C-350/03, WM 2005, 2079 ff. Schulte und Rs. C-229/04, WM 2005, 2086 ff. Crailsheimer Volksbank).
(2) Entgegen der vereinzelt gebliebenen Ansicht von Derleder (BKR 2005, 442, 448; s. auch EWiR 2005, 837, 838) fehlt auch für eine "richtlinienkonforme" Auslegung des § 3 Abs. 1 HWiG dahin, den Darlehensnehmer im Falle einer unterbliebenen Widerrufsbelehrung bereicherungsrechtlich nicht als Empfänger der Darlehensvaluta anzusehen, eine tragfähige Grundlage.
Das Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften (künftig: EuGH) vom 25. Oktober 2005 (WM 2005, 2086, 2088 f. - Crailsheimer Volksbank) betrifft nicht das Vorliegen, sondern die Zurechnung einer objektiv gegebenen Haustürsituation.
Zu einer anderen rechtlichen Beurteilung geben, wie der Senat in seinem Urteil vom 16. Mai 2006 (XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1196 f., für BGHZ 168, 1 vorgesehen) näher ausgeführt hat, auch die Entscheidungen des EuGH vom 25. Oktober 2005 (WM 2005, 2079 ff. - Schulte und WM 2005, 2086 ff. - Crailsheimer Volksbank) sowie europarechtliche Erwägungen keinen Anlass.
EuGH, 25.10.2005 - C-350/03, C-229/04
https://dejure.org/2005,2
EuGH, 25.10.2005 - C-350/03, C-229/04 (https://dejure.org/2005,2)
EuGH, Entscheidung vom 25.10.2005 - C-350/03, C-229/04 (https://dejure.org/2005,2)
EuGH, Entscheidung vom 25. Januar 2005 - C-350/03, C-229/04 (https://dejure.org/2005,2)
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Verbraucherschutz - Haustürgeschäft - Kauf einer Immobilie - Durch eine Hypothek finanzierte Investition - Widerrufsrecht - Folgen eines Widerrufs
EG Art. 234, 95 Abs. 3; RiL 85/577/EWG Art. 3, 4
Voraussetzungen für die Annahme eines Vorabentscheidungsverfahrens durch den Europäischen Gerichtshof; Widerruf eines bei der Bausparkasse geschlossenen Realkreditvertrags nach dem anwendbaren nationalen Recht über Haustürgeschäfte; Schutz der Verbraucher für Abschlüsse ...
Verbraucherschutz bei fehlender Widerrufsbelehrung im Rahmen eines kreditfinanzierten Immobilienerwerbs ("Schulte")
Widerruf eines im Rahmen eines Haustürgeschäfts geschlossenen Realkreditvertrags -
Nichtanwendbarkeit der Haustürgeschäfte-Richtlinie 85/577/EWG auch auf kreditfinanzierten Immobilienerwerb als Kapitalanlage; zulässige Beschränkung der Rechtsfolgen des Widerrufs des Darlehensvertrages auf die Rückabwicklung des Darlehensvertrages, jedoch Verpflichtung ...
"Schrottimmoblien": Haustürgeschäfte; kenntnisunabhängige Zurechnung der Haustürsituation (§ 1 HtWiG, jetzt § 312 BGB n.F.)
Entscheidung des EuGH zu den "Schrottimmobilien": Keine unmittelbare Geltung von Richtlinien unter Privaten, Voraussetzungen und Reichweite der richtlinienkonformen Auslegung
Schulte./Badenia AG. Der Widerruf von Realkreditverträgen
Rückabwicklung von Kaufverträgen über so genannte Schrottimmobilien
Umwelt und Verbraucher - DIE MITGLIEDSTAATEN MÜSSEN DAFÜR SORGEN, DASS EIN KREDITINSTITUT, DAS EINEN VERBRAUCHER NICHT ÜBER SEIN RECHT BELEHRT HAT, DEN ZUR FINANZIERUNG EINES IMMOBILIENERWERBS DIENENDEN DARLEHENSVERTRAG ZU WIDERRUFEN, DIE RISIKEN TRÄGT, DIE MIT DER IN ...
EuGH urteilt zu "Schrottimmobilien"
Anlagevermittlung - EuGH urteilt zu "Schrottimmobilien"
EuGH verpflichtet EU-Staaten zum Schutz der Verbraucher vor Risiken bei Haustürgeschäften für den Fall der fehlenden Belehrung über Widerrufsrecht
RL 85/577/EWG Art. 1 Abs. 1, 3, 4, 5, 7, 8; HWiG a. F. § 1 Abs. 1, § 3; VerbrKrG a. F. § 9
Verbraucherschutz bei fehlender Widerrufsbelehrung im Rahmen eines kreditfinanzierten Immobilienerwerbs ("Schulte/Badenia")
Bei mangelnder Widerrufsbelehrung tragen die Banken das Risiko der kreditfinanzierten Kapitalanlage
Schrott-Immobilien - kein Recht auf Rückgabe
Bei mangelnder Widerrufsbelehrung tragen die Banken das Risiko der kreditfinanzierten Kapitalanlage -
EuGH zu Schrottimmobilien: Banken müssen Risiken einer Kapitalanlage tragen, die bei unterlassener Widerrufsbelehrung in einer Haustürsituation zustande kam - Europäischer Gerichtshof stärkt den Verbraucherschutz - Bankkunden erzielen Erfolg im Streit um ...
Jetzt entscheidet der EuGH zu "Schrottimmobilien"
Bausparen - Jetzt entscheidet der EuGH zu "Schrottimmobilien"
dr-schulte.de (Kurzinformation zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)
Dem höchsten deutschen Gericht droht Ohrfeige des europäischen Gerichtshofs
123recht.net (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 15.6.2004)
Europäischer Gerichtshof verhandelt über "Schrottimmobilien" // Grundsatzurteil des BGH zu Immobilienfonds
"Schrottimmobilien" auf Prüfstand des Europäischen Gerichtshofs // Bundesgerichtshof macht unterdessen Fondsanlegern Hoffnung
Kreditfinanzierte Steuersparimmobilie - Unterlassene Widerrufsbelehrung: EuGH verurteilt Banken zum Schadenersatz
Crailsheimer Volksbank eG
Zur Europarechtswidrigkeit der Schrottimmobilien
RL 85/577/EWG Art. 1, 2, 4, 5, 7; HWiG §§ 3, 4, 5
Rechtsfolgen des Widerrufs; verbundenes Geschäft; Folgen einer unterlassenen Belehrung; Zurechnung einer Haustürsituation
"Schrottimmobilien" - Widerruf eines aufgrund einer Haustürsituation geschlossenen Verbraucherdarlehens
Schrottimmobilien: ein klares jein sowohl als auch?
iff-hamburg.de (Entscheidungsbesprechung)
Verantwortliche Kreditvergabe: EuGH-Urteil gibt Banken das Risiko bei finanzierten Schrottimmobilien zurück - Urteil verlangt effektives Widerrufsrecht
Rechtsfolgen des Widerrufs eines Realkreditvertrages? (IBR 2006, 1027)
Zusammenfassung von "Anmerkung zu den Urteilen des EuGH vom 25.10.2005, Az.: C-350/03 und C-229/04 (Anwendbarkeit der Haustürwiderrufsrichtlinie bei Verträgen über Immobilien)" von Prof. Dr. Peter Derleder, original erschienen in: BKR 2005, 442 - 450.
Zusammenfassung von "Rückabwicklung widerruflicher Realkredite im Finanzierungsverbund - Zugleich Anmerkungen zu EuGH, Urt. v. 25.10.2005 - Rs C-350/03, ZBB 2005, 436 ('Schulte/Badenia')" von Wiss. Mit. Dr. Dan Wielsch, LL.M., original erschienen in: ZBB 2006, 16 - 23.
Zusammenfassung von "Anmerkung zu den Urteilen des EuGH vom 25.10.2005, Rs. C-350/03 und C-229/04 (Widerruf von Realkreditverträgen)" von Prof. Dr. Mathias Habersack, original erschienen in: JZ 2006, 91 - 94.
Zusammenfassung von "Anmerkung zu den Urteilen des EuGH vom 25.10.2005, Az.: Rs. C-350/03 und Rs. C-229/04 (Auswirkungen des Widerrufs eines Darlehens; Verbraucherschutz)" von Notar Michael Volmer, original erschienen in: DNotZ 2006, 274 - 279.
Zusammenfassung von "Die Rechtsprechung nach den EuGH-Entscheidungen vom 25.10.2005" von RA Dr. Stefan Sauer, original erschienen in: BKR 2006, 96 - 102.
Zusammenfassung von "Schrottimmobilien - alles doch noch ungeklärt?" von Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski, original erschienen in: VuR 2006, 5 - 6.
Zusammenfassung von "Der Überrumpelungsschutz des nicht belehrten Verbrauchers in der aktuellen Schrottimmobilien-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs" von RA Arne Maier, original erschienen in: WM 2008, 1630 - 1637.
Zusammenfassung von "Schrottimmobilien - Haftung des Kreditinstituts bei Verstoß gegen Widerrufsbelehrungspflichten" von RA Dr. Christopher Woitkewitsch, original erschienen in: MDR 2006, 241 - 243.
Vorabentscheidungsersuchen des Landgerichts Bochum - Auslegung des Artikels 3 Absatz 2 Buchstabe a der Richtlinie 85/577/EWG des Rates vom 20. Dezember 1985 betreffend den Verbraucherschutz im Falle von außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen (ABl. L 372, ...
NJW 2005, 3551
ZIP 2005, 1959
MDR 2006, 278
DNotZ 2006, 266
EuZW 2005, 721
NZM 2005, 873
WM 2005, 2079
DVBl 2006, 64 (Ls.)
BB 2005, 2706
BB 2005, 933
DB 2005, 2407
Auch der Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften ist in seiner Entscheidung vom 25. Oktober 2005 (Rs. C-350/03, WM 2005, 2079, 2085 Nr. 85 Schulte) ausdrücklich davon ausgegangen, dass die Darlehensnehmer die von der kreditgebenden Bank unmittelbar an den Immobilienverkäufer ausgezahlte Darlehensvaluta erhalten haben.
Gleichwohl hat sich der Gerichtshof insbesondere dann außerstande gesehen, über eine von einem nationalen Gericht zur Vorabentscheidung vorgelegte Frage zu befinden, wenn offensichtlich ist, dass die Auslegung des Gemeinschaftsrechts, um die das nationale Gericht ersucht, in keinem Zusammenhang mit der Realität oder dem Gegenstand des Ausgangsrechtsstreits steht, oder wenn das dem Gerichtshof unterbreitete Problem hypothetischer Natur ist (vgl. Urteile vom 15. Dezember 1995, Bosman, C-415/93, Slg. 1995, I-4921, Randnrn. 59 und 61, und vom 25. Oktober 2005, Schulte, C-350/03, Slg. 2005, I-9215, Randnr. 43).
Dabei kann offen bleiben, ob die Belehrung eine echte Rechtspflicht oder nur eine Obliegenheit der Beklagten darstellt (vgl. EuGH, Urteil vom 25. Oktober 2005 - Rs. C-350/03, NJW 2005, 3551, Rdnr. 98 - Schulte/Badenia;… Palandt/Grüneberg, BGB, 68. Aufl., § 355 Rdnr. 13;… MünchKommBGB/Masuch, 5. Aufl., § 355 Rdnr. 44; offen gelassen von BGH, Urteil vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, Tz. 37; vgl. auch BGHZ 109, 127, 130).
Dementsprechend gilt ein Darlehen auch dann als empfangen im Sinne des § 7 VerbrKrG, wenn der Kreditgeber es vereinbarungsgemäß an einen Dritten ausgezahlt hat (§ 362 Abs. 2, § 185 Abs. 2 BGB; Amtliche Begründung zum VerbrKrG BT-Drucks. 11/5462 S. 22; BGHZ 152, 331, 337 m.w.Nachw.; vgl. zum Empfang des Darlehens auch: EuGH WM 2005, 2079, 2085).
Dementsprechend gilt ein Darlehen auch dann als empfangen im Sinne des § 7 VerbrKrG, wenn der Kreditgeber es vereinbarungsgemäß an einen Dritten ausgezahlt hat (§ 362 Abs. 2, § 185 BGB; Amtliche Begründung zum VerbrKrG BT-Drucks. 11/5462 S. 22; BGHZ 152, 331, 337 m.w.Nachw.; vgl. zum Empfang des Darlehens auch EuGH WM 2005, 2079, 2085).
Nach dieser Rechtsprechung führe die Ausübung des Widerrufsrechts durch den Verbraucher nicht zu einer "Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands", wie es Art. 5 Abs. 2 der Richtlinie in der Auslegung durch den Gerichtshof (vgl. insbesondere Urteil vom 25. Oktober 2005, Schulte, C-350/03, Slg. 2005, I-9215, Randnrn. 88 und 92) verlange.
Ebenso müssen die nationalen Gerichte, die mit einem Rechtsstreit unter Einzelnen befasst sind, das gesamte nationale Recht so weit wie möglich anhand des Wortlauts und des Zwecks der Richtlinie auslegen, um zu einem Ergebnis zu gelangen, das mit dem von der Richtlinie verfolgten Ziel vereinbar ist (vgl. in diesem Sinne insbesondere Urteil Schulte, Randnrn. 69, 71 und 102).
Was insbesondere die Folgen der Ausübung des Widerrufsrechts angeht, hat der Gerichtshof zwar anerkannt, dass die Anzeige des Widerrufs sowohl für den Verbraucher als auch für den Gewerbetreibenden eine Wiederherstellung der ursprünglichen Situation bewirkt (vgl. in diesem Sinne Urteil Schulte, Randnr. 88).
Dennoch schließt es die Richtlinie keineswegs aus, dass der Verbraucher in ganz bestimmten Fällen Verpflichtungen gegenüber dem Gewerbetreibenden haben kann und gegebenenfalls gewisse Folgen tragen muss, die sich aus der Ausübung seines Widerrufsrechts ergeben (vgl. in diesem Sinne Urteil Schulte, Randnr. 93).
LG Dortmund, 09.12.2005 - 3 O 510/05
Verpflichtung zur Rückzahlung der Darlehensvaluta im Rahmen eines …
OLG Frankfurt, 30.11.2005 - 9 U 8/05
Darlehensvertrag: Unzulässige Berufung des alleinigen Darlehensnehmers auf …
OLG Frankfurt, 20.09.2006 - 9 U 88/04
Finanzierter Immobilienkauf: Ausdrückliche Genehmigung eines schwebend …
LG Deggendorf, 18.01.2006 - 2 O 823/04
https://dejure.org/2005,5295
Generalanwalt beim EuGH, 02.06.2005 - C-229/04 (https://dejure.org/2005,5295)
Generalanwalt beim EuGH, Entscheidung vom 02.06.2005 - C-229/04 (https://dejure.org/2005,5295)
Generalanwalt beim EuGH, Entscheidung vom 02. Juni 2005 - C-229/04 (https://dejure.org/2005,5295)
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Rechtsangleichung - Verbraucherschutz - Haustürgeschäft - Richtlinie 85/577/EWG - Für den Erwerb einer Immobilie geschlossener Darlehensvertrag - Widerruf - Voraussetzungen - Folgen
BGB §§ 358 Abs. 3, 312; HWiG § 1
Haustürwiderruf bei Immobiliardarlehen: EU-Recht steht Rückzahlungspflicht für Darlehen bei verbundenen Immobiliengeschäften nicht entgegen
Widerruf eines für den Erwerb einer Immobilie geschlossenen Darlehensvertrages
Pflicht zur zinsfreien Rückzahlung eines widerrufenen Immobiliendarlehens bei unterbliebener Widerrufsbelehrung ("Crailsheimer Volksbank")
Immobilen - Schrottimmobilien: Anleger muss Darlehen zurückzahlen!
Umwelt und Verbraucher - NACH ANSICHT VON GENERALANWALT PHILIPPE LÉGER BESTEHT DAS WIDERRUFSRECHT DES VERBRAUCHERS IM FALL EINES DURCH EINEN VERMITTLER ABGESCHLOSSENEN HAUSTÜRGESCHÄFTS AUCH DANN, WENN DER GEWERBETREIBENDE DIESE VERTRIEBSPRAXIS NICHT GEKANNT HAT
Schlussanträge zum Widerrufsrecht bei Immobiliengeschäften, die durch einen Vermittler als Haustürgeschäft zustande gekommen sind
RL 85/577/EWG Art. 5, Art. 3 Abs. 2 Buchst. a, Art. 7; HWiG a. F. § 3 Abs. 1; VerbrKrG a. F. §§ 9, 3 Abs. 2 Nr. 2
Widerrufsrecht nach Haustürkredit auch bei der Bank unbekanntem Vermittler
123recht.net (Pressebericht, 2.6.2005)
Kompromisslinie im Milliardenstreit um "Schrottimmobilien"
"Crailsheimer Volksbank" - ein Missverständnis mit Folgen?
Perspektiven beim "Immobilienwiderruf"
EuGH zu "Schrottimmobilien"
Zusammenfassung von "Die Schlussanträge des Generalanwalts im EuGH-Verfahren 'Crailsheimer Volksbank', Rs. 229/04 - ein Missverständnis mit Folgen?" von Dr. Kai-Oliver Knops, original erschienen in: VuR 2005, 251 - 255.
Kurznachricht zu "Urteilsanmerkung zu EuGH v. 2.6.05 - Rs C-229/04 - Pflicht zur Rückzahlung eines widerrufenen Immobiliendarlehens bei unterbliebener Widerrufsbelehrung ohne marktübliche Verzinsung" von Ass. Ulrich Kulke, original erschienen in: ZfIR 2005, 455 - 460.
Zusammenfassung von "Anmerkung zu den Schlussanträgen des Generalanwalts Philippe Léger vom 2.6.2005, Rs. C-229/04 (Widerruf eines für den Erwerb einer Immobilie geschlossenen Darlehensvertrag)" von Prof. Dr. Udo Reifner, original erschienen in: VuR 7/2005, 259 - 264.
ZIP 2005, 1026
Daher kommt es auf die noch ausstehende Entscheidung des EuGH auf den Vorlagebeschluss des OLG Bremen v. 27. Mai 2004 und die Schlussanträge des Generalanwalts vom 2. Juni 2005 (Rs. C-229/04) nicht an.