Source: https://www.haufe.de/thema/dguv/pc/?page=8
Timestamp: 2019-03-21 20:36:08
Document Index: 101811999

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 3', '§ 5', '§ 24', '§ 25', '§ 25', '§ 22']

Der Unternehmer ist nach § 21 Abs. 1 SGB VII verantwortlich für die Durchführung der Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, für die Verhinderung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und für eine wirksame Erste Hilfe. Für die Umsetzung einer effektiven Ersten Hilfe im Betrieb gibt es die folgenden gesetzlichen Regelungen und berufsgenossenschaft...mehr
Fremde im Betrieb / 3.2.1 Verleiher
Grundsätzlich gelten die allgemeinen Arbeitsschutzbestimmungen auch für Zeitarbeitsunternehmen. Zeitarbeitsunternehmen müssen gemäß § 3 Arbeitsschutzgesetz eine geeignete Arbeitsschutzorganisation sicherstellen, um die Anforderungen an die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten gewährleisten zu können. Dazu zählen: Bestellung von Fachkräften für Arbeitssicherheit (§ 5 Ar...mehr
Erste Hilfe / 2.2.2 Verbandbuch
In einem Verbandbuch müssen der Betriebsarzt, der Betriebssanitäter oder der Ersthelfer jede Erste-Hilfe-Leistung – ist sie auch noch so klein – dokumentieren. Die Eintragungen haben versicherungsrechtliche Bedeutung, sie dienen aber auch der Ermittlung von Unfallschwerpunkten. Aus den Aufzeichnungen müssen sich entnehmen lassen: Name des Verletzten bzw. Erkrankten, Namen der ...mehr
Türen und Tore / 5 Instandhaltung/Prüfung
Generell müssen Türen und Tore nach den Angaben der Hersteller durch Personen instand gehalten werden, die mit solchen Arbeiten vertraut sind. Die erforderlichen Unterlagen dafür sind in der Arbeitsstätte aufzubewahren. Als Hinweis zur Instandhaltung gibt Abschn. 10.1 ASR A1.7 vor, dass der Kraftaufwand für das Öffnen und Schließen von Hand nicht mehr als 220 N für Türen und...mehr
Erste Hilfe / 2.1 Prävention
Die Prävention umfasst alle organisatorischen und personellen Maßnahmen eines Unternehmens, die bereits im Vorfeld eines möglichen Unglücksfalles zu ergreifen sind (§ 24 Abs. 1 DGUV-V 1 "Grundsätze der Prävention"). 2.1.1 Meldeeinrichtungen Erste Hilfe ersetzt nicht die ärztliche Behandlung. Nur durch die Bereitstellung von frei zugänglichen und funktionsfähigen Notrufmeldern ...mehr
Türen und Tore / 2 Sichere Gestaltung von Türen und Toren
Türen und Tore sollten so angeordnet werden, dass Gefährdungen möglichst vermieden werden. Schon bei der Planung sollen die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt werden, z. B.: nötige Anzahl von Türen, Winddruck auf dem Gebäude, mögliche Zugluft, Höhenunterschiede im und am Gebäude, Tageslicht und Sichtbedarf usw. Die erforderliche Mindestbreite von Verkehrswegen darf durch offe...mehr
Erste Hilfe / 2.1.1 Meldeeinrichtungen
Erste Hilfe ersetzt nicht die ärztliche Behandlung. Nur durch die Bereitstellung von frei zugänglichen und funktionsfähigen Notrufmeldern können die Fachdienste (Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei) schnell alarmiert werden. Nach § 25 Abs. 1 DGUV-V 1 "Grundsätze der Prävention" ist der Unternehmer verpflichtet, Meldeeinrichtungen bereitzustellen. Die gebräuchlichste Meldeeinri...mehr
Türen und Tore / Zusammenfassung
Begriff Türen und Tore in Arbeitsstätten dienen dazu, Arbeitsräume von anderen Arbeitsräumen oder gegen den Außenbereich abzugrenzen. Darüber hinaus haben sie Wärme- und Schallschutzfunktionen und dienen dem Rauch- und Brandschutz. Je nach Bauweise wird unterschieden zwischen Drehflügel-, Schiebe- und Faltflügeltüren und -toren, Karusselltüren sowie Roll-, Sektional- und Kip...mehr
Erste Hilfe / 2.1.7 Rettungsgeräte
Der Unternehmer muss nach § 25 Abs. 3 DGUV-V 1 "Grundsätze der Prävention" Rettungsgeräte bereithalten. Rettungsgeräte sind Hilfsmittel (z. B. Löschdecke, Atemschutzgeräte, Schneidewerkzeuge, Sprungtücher, Augenduschen), die zur Beseitigung von Gefahren und zur Rettung aus Gefahrenbereichen eingesetzt werden. Eine vorherige Einweisung des Personals in die Handhabung ist erfo...mehr
Betriebsbeauftragte im Arbeits- und Gefahrenschutz / 4.9 Sicherheitsbeauftragter
§ 22 Abs. 1 Satz 1 SGB VII verpflichtet den Unternehmer zur Bestellung von Sicherheitsbeauftragten, sofern in seinem Unternehmen regelmäßig mehr als 20 Arbeitnehmer beschäftigt sind. Des Weiteren ist zu verweisen auf die DGUV-Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention". Die Zahl von 20 Beschäftigten kann unter den Voraussetzungen von Abs. 1 Satz 3 auch unterschritten werden. Die...mehr