Source: https://www.ra-rehrl.at/fachgebiete/schadenersatzrecht.php
Timestamp: 2018-08-20 02:34:00
Document Index: 227409335

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 5', '§ 25', 'OGH', 'OGH', 'EuG', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

Schadenersatzrecht | Dr. Alexander Rehrl
Tätowieren - Aufklärungspflicht
(OGH 11.06.2018, 4OB115/18t)
Schmerzengeld-Ergänzungsanspruch nach vorausgegangenem Vergleich
(OGH 22.03.2018, 2Ob164/17g)
Verdächtige einer Straftat, die durch Flucht Anlass zur Verfolgung gaben, haften einer nacheilenden Polizistin für die Folgen eines Sturzes.
(OGH 18.06.2015, 1Ob97/15v)
Keine Haftung für vom Sturm verwehte Passantin
(OGH 17.10.2013, 1Ob177/13f)
Keine Aktivlegitimation von Vereinsmitgliedern für die Geltendmachung von Ansprüchen des Vereins gegen andere Vereinsmitglieder
Nur der Verein kann seine Ansprüche aus dem Vereinsverhältnis geltend machen. Eine qualifizierte Minderheit kann dies mittelbar (§ 5 Abs 2 VerG 2002) oder bei Ersatzansprüchen gegen Organwalter unmittelbar (§ 25 VerG 2002) erzwingen.
(OGH 18.06.2013, 4Ob18/13w)
Eine Bank haftet für unrichtige oder irreführende Informationen, die sie über einen Vertriebskanal verbreitet.
(OGH 24.01.2013, 8Ob104,12w)
Österreichische Gerichte sind bei Autokauf in Deutschland zuständig.
Die Zuständigkeit der Artikel 15 und 16 der Europäischen Gerichtsstands- und Vollstreckungsverordnung (EuGVVO) ist auch gegeben, wenn der Autohändler sein Angebot über seine Website und durch das Email mit den Fahrzeugdaten auch auf den österreichischen Markt ausgerichtet hat. Wenn der Verbraucher den Vertrag nicht von seinem Wohnort aus schließt, schadet dies für die Zuständigkeit österreichischer Gericht nicht.
(OGH 18.10.2012, 4Ob172/12s)
Keine anteilige Kürzung des Trauerschmerzengeldes
Das Trauerschmerzengeld ist nicht anteilig zu kürzen, wenn die Anspruchsberechtigten gleichzeitig um einen weiteren Angehörigen trauern und hiefür kein Trauerschmerzengeld gebührt.
(OGH 20.09.2012, 2Ob161/12h)
Schmerzengeld für Querschnittsgelähmte auch wenn Schmerzen nicht empfunden werden können !
Der OGH hat in einer jüngeren Entscheidung ausgesprochen, dass auch Querschnittsgelähmte, die im Bereich ihrer Lähmung verletzt und somit im Bereich der Verletzung kein Schmerzempfinden haben, Anspruch auf zumindest einen Sockelbetrag für die Schädigung ihrer Persönlichkeit haben. Anspuchsmindernd wirke sich aber der Umstand aus, dass tatsächlich keine Schmerzen empfunden werden. Die sich für einen Querschnittsgelähmten ergebende Mehrbelastung durch die Körperverletzung wirkt sich hingegen schmerzengelderhöhend aus.
(OGH 26.7.2006, 3Ob116/05p)