Source: https://www.sauerlandgruss.de/agb/
Timestamp: 2018-08-18 04:16:48
Document Index: 7123584

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 4', '§ 312', '§ 651', '§\n651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§651', '§\n651', '§ 651', '§ 651']

AGB | Sauerlandgruss – Josef Heuel GmbH
Gültig für alle Pauschalreisen, die ab dem 01.07.2018 gebucht werden
Sauerlandgruss_-_Allgemeine_Reisebedingungen_ab_01.07.2018
Gültig für alle Pauschalreisen, die bis zum 30.06.2018 gebucht werden
die nachfolgenden Bestimmungen werden, soweit wirksam
vereinbart, Inhalt des zwischen Ihnen und Sauerlandgruss
Reisen Josef Heuel GmbH nachstehend „SGR“ abgekürzt,
im Buchungsfall zustande kommenden Reisevertrages.
Sie ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a
- m BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und die Informationsvorschriften
für Reiseveranstalter gemäß §§ 4 - 11 BGB-InfoV
(Verordnung über Informations- und Nachweispflichten
nach bürgerlichem Recht) und füllen diese aus.
Bitte lesen Sie diese Reisebedingungen vor Ihrer Buchung
1. Abschluss des Reisevertrages, Verpflichtungen des
a) Grundlage des Angebots von SGR und der Buchung
des Kunden sind die Beschreibung des Pauschalangebots
und die ergänzenden Informationen
in der Buchungsgrundlage soweit diese dem Kunden
bei der Buchung vorliegen.
b) Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt
der Buchung ab, so liegt ein neues Angebot von SGR
vor. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses
neuen Angebots zustande, wenn der Kunde die Annahme
durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung
oder Restzahlung oder die Inanspruchnahme der
Reiseleistungen erklärt.
1.2. Der Kunde haftet für alle vertraglichen Verpflichtungen
von Mitreisenden, für die er die Buchung vornimmt,
wie für seine eigenen, soweit er eine entsprechende
Verpflichtung durch ausdrückliche und
gesonderte Erklärung übernommen hat.
1.3. Für mündliche, telefonische oder schriftliche Buchungen
a) Mit der Buchung bietet der Kunde SGR den Abschluss
des Reisevertrages verbindlich an. An die Buchung
ist der Kunde 7 Tage gebunden.
b) Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Buchungsbestätigung
von SGR beim Kunden zustande.
Sie bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder unverzüglich
nach Vertragsschluss wird SGR dem Kunden
eine schriftliche Reisebestätigung übermitteln. Hierzu
ist SGR nicht verpflichtet, wenn die Buchung
durch den Kunden weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn
1.4. Bei Buchungen im elektronischen Geschäftsverkehr
gilt für den Vertragsabschluss:
a) Dem Kunden wird der Ablauf der Onlinebuchung
im entsprechenden Internetauftritt von SGR erläutert.
zur Löschung oder zum Zurücksetzen des gesamten
Onlinebuchungsformulars eine entsprechende Korrekturmöglichkeit
zur Verfügung, deren Nutzung erläutert
wird. Die zur Durchführung der Onlinebuchung
angebotenen Vertragssprachen sind angegeben.
c) Mit Betätigung des Buttons (der Schaltfläche)
„zahlungspflichtig buchen“ bietet der Kunde SGR
den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an. An
dieses Vertragsangebot ist der Kunde 4 Tage ab Absendung
der elektronischen Erklärung gebunden.
d) Dem Kunden wird der Eingang seiner Buchung
e) Die Übermittlung der Buchung durch Betätigung
des Buttons „zahlungspflichtig buchen“ begründet
keinen Anspruch des Kunden auf das Zustandekommen
eines Reisevertrages entsprechend seiner Buchungsangaben.
SGR ist vielmehr frei in der Entscheidung,
das Vertragsangebot des Kunden anzunehmen
f) Der Vertrag kommt durch den Zugang der Reisebestätigung
von SGR beim Kunden zu Stande.
g) Erfolgt die Reisebestätigung sofort nach Vornahme
der Buchung des Kunden durch Betätigung des
Buttons „zahlungspflichtig buchen“ durch entsprechende
unmittelbare Darstellung der Reisebestätigung
am Bildschirm, so kommt der Reisevertrag mit
Zugang und Darstellung dieser Reisebestätigung
beim Kunden am Bildschirm zu Stande, ohne dass es
einer Zwischenmitteilung über den Eingang seiner
Buchung nach f) bedarf. In diesem Fall wird dem
Kunden die Möglichkeit zur Speicherung und zum
Ausdruck der Reisebestätigung angeboten. Die Verbindlichkeit
des Reisevertrages ist jedoch nicht davon
abhängig, dass der Kunde diese Möglichkeiten
zur Speicherung oder zum Ausdruck tatsächlich
nutzt. SGR wird dem Kunden zusätzlich eine Ausfertigung
der Reisebestätigung per E-Mail, E-Mail-Anhang,
Post oder Fax übermitteln
1.5. SGR weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen
Vorschriften (§§ 312 Abs. (2) Ziff. 4, 312g Abs. 2 Satz 1
Ziff. 9 BGB) bei Verträgen über Reiseleistungen nach
§ 651a BGB (Pauschalreiseverträge)), die im Fernabsatz
(Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, EMails,
(SMS) sowie Rundfunk und Telemedien) abgeschlossen
wurden, kein Widerrufsrecht besteht sondern lediglich
die gesetzlichen Rücktritts- und Kündigungsrechte,
insbesondere das Rücktrittsrecht gemäß §
651i BGB (siehe hierzu auch Ziff. 4). Ein Widerrufsrecht
besteht jedoch, wenn der Vertrag über Reiseleistungen
nach § 651a außerhalb von Geschäftsräumen
geschlossen worden ist, es sei denn, die mündlichen
Verhandlungen, auf denen der Vertragsschluss
beruht, sind auf vorhergehende Bestellung des Verbrauchers
geführt worden; im letztgenannten Fall
besteht ein Widerrufsrecht ebenfalls nicht. Der vorstehende
Hinweis gilt auch, soweit mit SGR Unterkunftsleistungen
(z.B. Hotelzimmer) oder Flugleistungen
abgeschlossen werden bei denen SGR nicht
Vermittler, sondern unmittelbarer Vertragspartner
des Sicherungsscheines gemäß § 651k BGB wird eine
Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises zur
Zahlung fällig. Die Restzahlung wird 21 Tage vor Reisebeginn
zur Zahlung fällig, sofern der Sicherungsschein
übergeben ist und die Reise nicht mehr aus
dem in Ziffer 6 genannten Grund abgesagt werden
der Reisepreis pro Kunden € 75,- nicht, so werden
Anzahlung und Restzahlung mit Vertragsschluss ohne
Aushändigung eines Sicherungsscheines zahlungsfällig.
2.3. Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die
Zahlungsfälligkeiten, obwohl SGR zur ordnungsgemäßen
Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit
und in der Lage ist und kein gesetzliches oder
vertragliches Zurückbehaltungsrecht des Kunden
besteht, so ist SGR berechtigt, nach Mahnung mit
Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und
den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 4 zu
3.1. SGR behält sich vor, den im Reisevertrag vereinbarten
Preis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten
oder der Abgaben für bestimmte Leistungen
wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung
der für die betreffende Reise geltenden
Wechselkurse entsprechend den nachfolgenden Bestimmungen
3.2. Eine Erhöhung des Reisepreises ist nur zulässig, sofern
zwischen Vertragsabschluss und dem vereinbarten
Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die
zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsabschluss
noch nicht eingetreten und bei Vertragsabschluss
für SGR nicht vorhersehbar waren.
3.3. Erhöhen sich die bei Abschluss des Reisevertrages
bestehenden Beförderungskosten, insbesondere die
Treibstoffkosten, so kann SGR den Reisepreis nach
a) Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung
kann SGR vom Kunden den Erhöhungsbetrag verlangen.
pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen
Beförderungskosten durch die Zahl der
Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt.
Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für
den Einzelplatz kann SGR vom Kunden verlangen.
3.4. Werden die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden
Abgaben wie Hafen- oder Flughafengebühren
gegenüber SGR erhöht, so kann der Reisepreis
um den entsprechenden, anteiligen Betrag heraufgesetzt
3.5. Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluss
des Reisevertrages kann der Reisepreis in
dadurch für SGR verteuert hat.
3.6. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises
hat SGR den Kunden unverzüglich nach
Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren.
Preiserhöhungen sind nur bis zum 21. Tag vor Reisebeginn
eingehend beim Kunden zulässig. Bei Preiserhöhungen
von mehr als 5 % ist der Kunde berechtigt,
ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten
oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen
Reise zu verlangen, wenn SGR in der Lage
ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden
aus ihrem Angebot anzubieten. Der Kunde hat die
von SGR über die Preiserhöhung gegenüber
SGR geltend zu machen.
4.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der
Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber SGR
unter der nachfolgend angegebenen Anschrift zu erklären.
Falls die Reise über einen Reisevermittler gebucht
wurde, kann der Rücktritt auch diesem gegenüber
erklärt werden. Dem Kunden wird empfohlen,
den Rücktritt schriftlich zu erklären.
4.2. Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er
die Reise nicht an, so verliert SGR den Anspruch auf
den Reisepreis. Stattdessen kann SGR, soweit der
Rücktritt nicht von ihr zu vertreten ist oder ein Fall
höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung
für die bis zum Rücktritt getroffenen
Reisevorkehrungen und ihre Aufwendungen in Abhängigkeit
4.3. SGR hat diesen Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt,
d. h. unter Berücksichtigung der Nähe des
Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis
zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berechnung
der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendungen
und gewöhnlich mögliche anderweitige
Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt.
Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs
der Rücktrittserklärung des Kunden wie folgt
bis 28 Tage vor Reiseantritt 10 %
ab 27. Tag bis 21. Tag vor Reiseantritt 20 %
ab 20. Tag bis 15. Tag vor Reiseantritt 40 %
ab 14. Tag bis 7. Tag vor Reiseantritt 50 %
ab 6. Tag vor Reiseantritt oder bei
Nichterscheinen 60 %
Bei Tagesfahrten ist der Rücktritt bis 15 Tage vor Reiseantritt
kostenlos, danach gelten die Gebühren wie
ab 21. Tag bis 15. Tag vor Reiseantritt 35 %
ab 14. Tag bis 7. Tag vor Reiseantritt 55 %
ab 6. Tag bis 1. Tag vor Reiseantritt 65 %
ab 21. Tag bis 15. Tag vor Reiseantritt 55 %
ab 14. Tag bis 7. Tag vor Reiseantritt 70 %
oder bei Nichterscheinen 80 %
4.4. Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen,
SGR nachzuweisen, dass diesem überhaupt kein
oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden
ist, als die von ihr geforderte Pauschale.
4.5. SGR behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen
eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern,
soweit SGR nachweist, dass SGR wesentlich
Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist SGR
verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung
der ersparten Aufwendungen und einer
etwaigen anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen
4.6. Das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß § 651 b
BGB einen Ersatzteilnehmer zu stellen, bleibt durch
die vorstehenden Bedingungen unberührt.
4.7. Dem Kunden wird der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung
sowie einer Versicherung
zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder
Krankheit dringend empfohlen.
5.1. Ein Anspruch des Kunden nach Vertragsabschluss
Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft,
der Beförderungsart oder des Zustieg- oder
Ausstiegsorts bei Busreisen (Umbuchung) besteht
SGR bis zu dem bei den Rücktrittskosten genannten
Zeitpunkt der zweiten Stornierungsstufe ein Umbuchungsentgelt
von € 25,- pro vom Kunden pro von
der Umbuchung betroffenen Reisenden erheben.
5.2. Umbuchungswünsche des Kunden, die nach Ablauf
der Fristen erfolgen, können, sofern ihre Durchführung
überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom
Reisevertrag gemäß Ziffer 4.2 bis 4.5 zu den dort
durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei
Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.
6. Rücktritt von SGR wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl
6.1. SGR kann bei Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl
nach Maßgabe folgender Regelungen zurücktreten:
a) Die Mindestteilnehmerzahl und der späteste Zeitpunkt
des Rücktritts durch SGR müssen in der konkreten
Reiseausschreibung oder, bei einheitlichen
oder einer allgemeinen Leistungsbeschreibung angegeben
b) SGR hat die Mindestteilnehmerzahl und die späteste
Rücktrittsfrist in der Reisebestätigung anzugeben
oder dort auf die entsprechenden Prospektangaben
c) SGR ist verpflichtet, dem Reisenden gegenüber
die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn
feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichen der
d) Ein Rücktritt von SGR später als 14 Tage vor Reisebeginn
6.2. Der Kunde kann bei einer Absage die Teilnahme an
einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen,
wenn SGR in der Lage ist, eine solche Reise
anzubieten. Der Kunde hat dieses Recht unverzüglich
nach der Erklärung über die Absage der Reise
durch SGR dieser gegenüber geltend zu machen.
6.3. Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt,
erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen
unverzüglich zurück.
7.1. SGR kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer
Frist kündigen, wenn der Kunde ungeachtet einer
Abmahnung von SGR nachhaltig stört oder wenn er
sich in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die
sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt
7.2. Kündigt SGR, so behält sie den Anspruch auf den
Reisepreis; sie muss sich jedoch den Wert der ersparten
Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen
lassen, die sie aus einer anderweitigen Verwendung
der nicht in Anspruch genommenen Leistung
erlangt, einschließlich der ihr von den Leistungsträgern
8.1. Die sich aus § 651 d Abs. 2 BGB ergebende Verpflichtung
zur Mängelanzeige ist bei Reisen mit SGR wie
unverzüglich der örtlichen Vertretung von SGR (Reiseleitung,
b) Über die Person, die Erreichbarkeit und die Kommunikationsdaten
der Vertretung von SGR wird der
Reisende spätestens mit Übersendung der Reiseunterlagen
c) Ist nach den vertraglichen Vereinbarungen eine
örtliche Vertretung oder Reiseleitung nicht geschuldet,
so ist der Reisende verpflichtet, Mängel unverzüglich
direkt gegenüber SGR unter der nachstehend
angegebenen Anschrift anzuzeigen.
nicht, wenn die dem Reisenden obliegende Rüge unverschuldet
8.2. Reiseleiter, Agenturen und Mitarbeiter von Leistungsträgern
sind nicht befugt und von SGR nicht
bevollmächtigt, Mängel zu bestätigen oder Ansprüche
gegen SGR anzuerkennen.
8.3. Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich
beeinträchtigt, so kann der Kunde/Reisende den Vertrag
kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die Reise infolge
eines solchen Mangels aus wichtigem, SGR erkennbarem
Grund nicht zuzumuten ist. Die Kündigung
ist erst zulässig, wenn SGR oder, soweit vorhanden
und vertraglich als Ansprechpartner vereinbart,
ihre Beauftragten (Reiseleitung, Agentur), eine
ihnen vom Kunden/Reisenden bestimmte angemessene
Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu
leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht,
wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von SGR oder
ihren Beauftragten verweigert wird oder wenn die
sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes
Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird.
8.4. Bei Gepäckverlust, -beschädigung und -verspätung
sind Schäden oder Zustellungsverzögerungen bei
Flugreisen vom Reisenden unverzüglich an Ort und
Stelle mittels Schadensanzeige der zuständigen
Fluggesellschaft anzuzeigen. Fluggesellschaften
können die Erstattungen ablehnen, wenn die Schadensanzeige
nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige
ist bei Gepäckverlust und Gepäckbeschädigung
binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb
21 Tagen nach Aushändigung, zu erstatten. Im
Übrigen ist der Verlust, die Beschädigung oder die
Fehlleitung von Reisegepäck der von SGR angegebenen
Stelle (siehe oben Ziffer 8.1b) und c)) anzuzeigen.
8.5. Der Kunde hat SGR zu informieren, wenn er die erforderlichen
Reiseunterlagen (z.B. Flugschein, Hotelgutscheine)
innerhalb der ihm von SGR mitgeteilten
Frist nicht oder nicht vollständig erhält.
9.1. Die vertragliche Haftung von SGR für Schäden, die
nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers
oder der Gesundheit resultieren, ist auf den dreifachen
b) soweit SGR für einen dem Reisenden entstehenden
Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche
nach dem Montrealer Übereinkommen bzw. dem
Luftverkehrsgesetz bleiben von dieser Haftungsbeschränkung
9.2. SGR haftet nicht für Leistungsstörungen, Personenund
Sachschäden im Zusammenhang mit
Leis¬tungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt
werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen,
Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen
von und zum ausgeschriebenen Ausgangs-
und Zielort), wenn diese Leistungen in der
Reiseausschreibung und der Reisebestätigung ausdrücklich
und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners
als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet
werden, dass sie für den Kunden/Reisenden
erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen
von SGR sind. SGR haftet jedoch für Leistungen,
welche die Beförderung des Kunden/Reisenden vom
ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen
Zielort, Zwischenbeförderungen
während der Reise und die Unterbringung während
der Reise beinhalten, und/oder wenn und insoweit
für einen Schaden des Kunden/Reisenden die Verletzung
von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten
von SGR ursächlich geworden ist. Eine etwaige
Haftung von SGR aus der Verletzung von Vermittlerpflichten
bleibt durch die vorstehenden Bestimmungen
10. Geltendmachung von Ansprüchen, Adressat, Ausschlussfristen,
10.1. Ansprüche nach den §§651c bis f BGB hat der Kunde/
Reisende innerhalb eines Monats nach dem vertraglich
vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung der
Reise geltend zu machen. Die Frist beginnt mit dem
Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen
am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen
10.2. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur gegenüber
SGR unter der nachfolgend angegebenen Anschrift
erfolgen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde
Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne
Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert
10.3. Die Frist nach Ziff. 10.1 gilt auch für die Anmeldung
von Gepäckschäden oder Zustellungsverzögerungen
beim Gepäck im Zusammenhang mit Flügen gemäß
Ziffer 8.4., wenn Gewährleistungsrechte aus den §§
651 c Abs. 3, 651 d, 651 e Abs. 3 und 4 BGB geltend
gemacht werden. Ein Schadensersatzanspruch wegen
Gepäckbeschädigung ist binnen 7 Tagen, einen
Schadensersatzanspruch wegen Gepäckverspätung
binnen 21 Tagen nach Aushändigung geltend zu machen.
10.4. SGR nimmt nicht an einer freiwilligen Streitbeilegung
gemäß Verbraucherstreitbeilegungsgesetz teil.
SGR weist für alle Reiseverträge, die nach Ziffer 1.4
im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden,
ab dem 15.02.2016 auf die europäische Online-
Streitbeilegungs-Plattform http://ec.europa.eu/consumers/
odr/ hin.
11.1. Ansprüche des Kunden/Reisenden nach den §§ 651c
bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers
oder fahrlässigen Pflichtverletzung von SGR oder eines
gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen
von SGR beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt
auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden,
die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen
Pflichtverletzung von SGR oder eines gesetzlichen
Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von SGR beruhen.
11.2. Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651c bis f BGB
11.3. Die Verjährung nach Ziffer 11.1 und 11.2 beginnt mit
dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes
folgt. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag,
einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen
Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an
die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.
11.4. Schweben zwischen dem Kunden/Reisenden und
SGR Verhandlungen über den Anspruch oder die den
Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung
gehemmt, bis der Kunde/Reisende oder SGR
die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die
12. Informationspflichten über die Identität des ausführenden
12.1. SGR informiert den Kunden bei Buchung entsprechend
der EU-Verordnung zur Unterrichtung von
Fluggästen über die Identität des ausführenden
Luftfahrtunternehmens vor oder spätestens bei der
Fluggesellschaft(en) bezüglich sämtlicher im Rahmen
der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen.
Fluggesellschaft(en) noch nicht fest, so ist SGR verpflichtet,
dem Kunden die Fluggesellschaft bzw. die
Fluggesellschaften zu nennen, die wahrscheinlich
den Flug durchführen wird bzw. werden. Sobald SGR
weiß, welche Fluggesellschaft den Flug durchführt,
wird SGR den Kunden informieren.
12.3. Wechselt die dem Kunden als ausführende Fluggesellschaft
genannte Fluggesellschaft, wird SGR den
Kunden unverzüglich und so rasch dies mit angemessenen
Mitteln möglich ist, über den Wechsel informieren.
ist.), ist auf den Internet-Seiten von SGR oder direkt
über http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/
air-ban/index_de.htm abrufbar und in den Geschäftsräumen
von SGR einzusehen.
13.1. SGR wird Staatsangehörige eines Staates der Europäischen
Union, in dem die Reise angeboten wird,
über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften
vor Vertragsabschluss sowie über
deren evtl. Ände¬rungen vor Reiseantritt unterrichten.
Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige
Konsulat Auskunft. Dabei wird davon ausgegangen,
dass keine Besonderheiten in der Person
des Reisenden und eventueller Mitreisender (z.B.
13.2. Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und
Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente,
eventuell erforderliche Impfungen sowie das
Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile,
die aus der Nicht¬beachtung dieser Vorschriften
erwachsen, z. B. die Zahlung von Rücktrittskosten,
gehen zu seinen Lasten. Dies gilt nicht, wenn
SGR nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.
13.3. SGR haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und
den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische
Vertretung, wenn der Kunde ihn mit der
Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass SGR eigene
14.1. Für Kunden/Reisende, die nicht Angehörige eines
Mitgliedstaats der Europäischen Union oder Schweizer
Staatsbürger sind, wird für das gesamte Rechtsund
Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden/Reisenden
und SGR die ausschließliche Geltung des
deutschen Rechts vereinbart. Solche Kunden/Reisende
können SGR ausschließlich an deren Sitz verklagen.
14.2. Für Klagen von SGR gegen Kunden bzw. Vertragspartner
des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische
Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder
Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen
Aufenthaltsort im Ausland haben oder deren
der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als
Gerichtsstand der Sitz von SGR vereinbart.
Sauerlandgruss Reisen Josef Heuel GmbH
GF Christoph Heuel, Stefan Heuel
Industriestr. 2, 57489 Drolshagen
Tel: (0 27 63) 809 - 200; Fax: (0 27 63) 809 - 293
E-Mail: info@sauerlandgruss.de
Amtsgericht Siegen, HRB 6774
Stand dieser Fassung: Februar 2016