Source: https://gesetze-in-app.de/UrhG/54d
Timestamp: 2019-09-23 13:55:34
Document Index: 144808178

Matched Legal Cases: ['§ 54', '§ 54', '§ 54', 'BGH', 'BGH', '§ 54', 'BGH', 'BGH', '§ 54']

§ 54d UrhG: Hinweispflicht
OLG München, Urteil vom 4.9.2014, Az. 6 Sch 11/09 Zum anderen seien die Vergütungssätze der Anlage zu § 54d UrhG a. F. nach dem Willen des Gesetzgebers „vorgegeben und verbindlich“, so dass kein Anlass bestehe, deren Höhe durch die Gerichte oder die Schiedsstelle überprüfen zu lassen, der Normbefehl des § 54d UrhG a. F. (i.V.m.den in der Anlage aufgeführten Vergütungssätzen) stehe nicht zur Disposition (so auch BGH GRUR 2008, 786 Tz. 30 ff. -Multifunktionsgeräte).
BGH, URTEIL vom 3.0.2008, Az. 1 ZR 131/05 Dementsprechend hat der Senat die Anwendung der in der Anlage zu § 54d UrhG a.F. gesetzlich festgelegten Vergütungssätze auf Telefaxgeräte mit festem Vorlagenglas, die ohne weiteres mit herkömmlichen Fotokopiergeräten vergleichbar sind, gebilligt (BGHZ 140, 326, 328 f. - Telefaxgeräte).
BGH, Urteil vom 4.0.1999, Az. 1 ZR 208/96 Nachdem die Klägerin in einem Verfahren obsiegt hatte (LG Düsseldorf NJW-RR 1994, 1202 = CR 1994, 224), veröffentlichte sie im Bundesanzeiger vom 29. Mai 1993 einen Tarif, nach dem lediglich für Telefaxgeräte mit festem Vorlagenglas die gesetzlich festgelegte Vergütung in Höhe von mindestens 75 DM (Anlage zu § 54d UrhG), für andere nach dem 1. Januar 1993 in Verkehr gebrachte Geräte dagegen eine Vergütung in Höhe von 46,80 DM gefordert wurde; für zwischen dem 1. Juli 1990 und dem 31. Dezember 1992 in Verkehr gebrachte Geräte sollte die Vergütung lediglich 18,75 DM betragen (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer).