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Timestamp: 2016-10-22 17:56:27
Document Index: 63037290

Matched Legal Cases: ['Art. 717', 'Art. 754', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 107', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 754', 'BGE', 'Art. 759', 'Art. 754', 'Art. 754', 'Art. 754', 'BGE', 'Art. 756', 'BGE', 'Art. 717', 'BGE', 'Art. 754', 'Art. 754', 'Art. 717', 'Art. 754', 'Art. 717', 'Art. 717', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 717', 'Art. 754', 'Art. 754', 'Art. 754', 'Art. 754', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 52', 'Art. 52', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 52', 'Art. 52', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 93', 'Art. 66', 'Art. 68']

Dr. Werner W�rgler und Urs B�rgin,
Beschwerde gegen den R�ckweisungsbeschluss des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, vom 4. April 2007 und das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, vom 11. Mai 2012.
A.a Die X.________ AG (Beschwerdegegnerin, Kl�gerin) ist eine in O.________ (Kanton Zug) domizilierte Aktiengesellschaft mit einem Aktienkapital von Fr. 40'500'000.-- (4'050'000 vinkulierte Namenaktien zu Fr. 10.--). Ihr Verwaltungsratspr�sident ist D.________.
Die Y.________ Beteiligungen AG mit Sitz in P.________ hat ein Aktienkapital von Fr. 2'500'000.00, aufgeteilt in 5'000 Inhaberaktien und 5'000 Namenaktien zu je Fr. 250.--. Die Y.________ Beteiligungen AG verfolgt insbesondere den Zweck, sich an der ebenfalls in P.________ domizilierten Y.________ AG, die sich mit der Herstellung und dem Verkauf von Werkzeugen und Werkzeugmaschinen besch�ftigt, dauernd zu beteiligen.
A.________, B.________ und C.________ (Beklagte 1-3) sowie die verstorbenen E.A.________ und F.A.________ (Beklagte 4-5) sind bzw. waren Verwaltungsr�te der Y.________ Beteiligungen AG. E.B.________ und F.B.________ (Beschwerdef�hrerinnen) sind die einzigen Erbinnen von E.A.________ bzw. F.A.________; sie traten in dieser Eigenschaft an deren Stelle in den Prozess ein.
Die Familienholding Z.________ AG in O.________ besass seit den 1980-er Jahren einen erheblichen Anteil am Aktienpaket der Y.________ Beteiligungen AG. Nach Darstellung der Beschwerdegegnerin standen sich seit 1989 in der Y.________ Beteiligungen AG im Wesentlichen eine Mehrheitsgruppe mit einem Aktienkapital von rund 52 % und eine Minderheitsgruppe mit einem solchen von rund 47 % gegen�ber, wobei die Beschwerdegegnerin mit 2'093 Inhaberaktien sowie die Z.________ AG, die mit ihren 2'530 Namenaktien im Aktienbuch der Gesellschaft eingetragen war, zur Minderheitsgruppe geh�rt h�tten. Im Jahr 1998 fusionierte die Beschwerdegegnerin mit ihrer Tochtergesellschaft, der Z.________ AG, indem sie deren Aktiven und Passiven �bernahm. Die Beschwerdegegnerin ersuchte hierauf den Verwaltungsrat der Y.________ Beteiligungen AG um �bertragung der Y.________-Aktien von der Z.________ AG auf die Beschwerdegegnerin. Die Y.________ Beteiligungen AG bzw. ihr Verwaltungsrat verwehrte der Beschwerdegegnerin die Eintragung.
Im Juli 1999 erhob die Beschwerdegegnerin beim Handelsgericht des Kantons Z�rich gegen die Y.________ Beteiligungen AG Klage auf Anordnung der Eintragung ihrer 2'530 Namenaktien im Aktienbuch der Gesellschaft. Das Handelsgericht hiess die Klage am 21. Mai 2001 vollumf�nglich gut. Es entschied, dass die Verweigerung der Eintragung rechtsmissbr�uchlich gewesen sei und verpflichtete die Y.________ Beteiligungen AG zur Eintragung des Transfers der Aktien von der Z.________ AG auf die Beschwerdegegnerin im Aktienbuch. Die Y.________ Beteiligungen AG zog das Urteil des Handelsgerichts zun�chst an das Kassationsgericht des Kantons Z�rich weiter, das die Nichtigkeitsbeschwerde mit Beschluss vom 19. M�rz 2002 abwies. Eine gegen den Entscheid des Kassationsgerichts erhobene staatsrechtliche Beschwerde wies das Bundesgericht am 5. M�rz 2003 ab (Verfahren 4P.118/2002). Die Y.________ Beteiligungen AG erhob gegen das handelsgerichtliche Urteil auch Berufung an das Bundesgericht. Dieses wies die Berufung mit Urteil vom 5. M�rz 2003 ab. Es erkannte, dass der Verwaltungsrat durch die Weigerung, die Namenaktien in das Aktienbuch einzutragen, gegen das Gleichbehandlungsgebot im Sinne von Art. 717 Abs. 2 OR verstossen und nicht im Interesse der Gesellschaft gehandelt habe. �berdies schloss es sich der Beurteilung des Handelsgerichts an, dass die Eintragungsverweigerung rechtsmissbr�uchlich gewesen sei (Verfahren 4C.242/2001).
Am 22. Oktober 2003 erhob die Beschwerdegegnerin beim Bezirksgericht Z�rich Verantwortlichkeitsklage mit dem Begehren, die Beklagten seien solidarisch zu verpflichten, der Y.________ Beteiligungen AG einen Betrag von mindestens Fr. 1.2 Mio. zu bezahlen, wobei die Ersatzpflicht jedes Beklagten festzustellen sei. Die Beschwerdegegnerin machte als Schaden die Kosten geltend, die der Y.________ Beteiligungen AG infolge der vom Verwaltungsrat gef�hrten gerichtlichen Auseinandersetzung um die Eintragung der besagten 2'530 Namenaktien in Form von Gerichtsgeb�hren, Parteientsch�digungen sowie weiteren Kosten (Anwalts- und Expertenhonoraren) entstanden waren.
Am 27. Februar 2006 wies das Bezirksgericht die Klage ab. Auf Berufung der Beschwerdegegnerin hin hob das Obergericht des Kantons Z�rich das Urteil des Bezirksgerichts mit R�ckweisungsbeschluss vom 4. April 2007 auf und wies den Prozess zur Erg�nzung des Verfahrens und zu neuem Entscheid an das Bezirksgericht zur�ck. Das Kassationsgericht des Kantons Z�rich wies die dagegen erhobene Nichtigkeitsbeschwerde der Beklagten am 25. M�rz 2008 ab, soweit es darauf eintrat. Das Bezirksgericht hiess in der Folge am 10. Juni 2011 die Klage im Umfang von Fr. 1'217'131.-- nebst Zins zu 5 % ab 1. Juli 2001 gut und bestimmte den Umfang der solidarischen Haftung der Beklagten.
Gegen dieses Urteil erhoben alle Beklagten Berufung an das Obergericht des Kantons Z�rich. Sie beantragten die vollumf�ngliche Klageabweisung mangels Pflicht- und Rechtswidrigkeit sowie mangels Verschuldens. Im Eventualstandpunkt beanstandeten sie die Schadenszinsberechnung. Die Beschwerdegegnerin erhob Anschlussberufung hinsichtlich der Kosten- und Entsch�digungsregelung.
Am 11. Mai 2012 f�llte das Obergericht folgendes Urteil:
"1. Die Klage wird im Umfang von Fr. 1'217'131.-- nebst Zins zu 5% ab 13. M�rz 2002 gutgeheissen.
F�r diesen Betrag haften die Beklagten 1-5 im nachfolgenden Umfang solidarisch:
Der Beklagte 1 mit Fr. 123'168.--, der Beklagte 2 mit Fr. 1'093'963.-- und die Beklagten 3-5 je mit Fr. 1'217'131.--, je nebst Zins zu 5% seit 13. M�rz 2002.
Im �brigen wird die Klage abgewiesen.
2. Die erstinstanzliche Kostenfestsetzung (Dispositiv-Ziffer 3) wird best�tigt.
3. Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens werden zu einem Viertel der Kl�gerin und je zu 3/20 den Beklagten 1-5 (je unter solidarischer Haftung der Beklagten 2-5 f�r weitere 12/20) auferlegt.
Der Anteil der Kl�gerin wird vorab aus dem von ihr geleisteten Barvorschuss bezogen.
Die Kosten des ersten Berufungsverfahrens (Proz.-Nr. LB060037) werden zu einem Viertel der Kl�gerin und je zu 3/20 den Beklagten 1-5 auferlegt, unter solidarischer Haftung der Beklagten 2-5 f�r weitere 12/20.
4. Die Beklagten 1-5 werden zu je einem F�nftel verpflichtet, der Kl�gerin eine Parteientsch�digung von Fr. 55'000.-- f�r das erstinstanzliche Verfahren und das erste Berufungsverfahren zu bezahlen, unter solidarischer Haftung der Beklagten 2-5 f�r den vollen Betrag von Fr. 55'000.--.
5. Die Entscheidgeb�hr f�r das vorliegende Berufungsverfahren wird auf Fr. 50'000.-- festgesetzt.
6. Die Entscheidgeb�hr wird den Beklagten 1-5 unter solidarischer Haft-barkeit auferlegt und mit den von ihnen geleisteten Kostenvorsch�ssen verrechnet.
7. Die Beklagten 1-5 werden in solidarischer Haftbarkeit verpflichtet, der Kl�gerin eine Parteientsch�digung von Fr. 44'000.-- f�r das vorliegende Berufungsverfahren zu bezahlen.
Die Beschwerdef�hrerinnen beantragen mit Beschwerde in Zivilsachen, den R�ckweisungsbeschluss des Obergerichts vom 4. April 2007 und das Urteil des Obergerichts vom 11. Mai 2012 aufzuheben. Die Klage sei abzuweisen. Eventualiter seien die Dispositivziffern 5 und 7 des Urteils des Obergerichts vom 11. Mai 2012 aufzuheben und es sei die Sache zur Festsetzung der Entscheidgeb�hr und der Parteientsch�digung f�r das Berufungsverfahren basierend auf einem Streitwert von Fr. 1'277'131.-- an das Obergericht zur�ckzuweisen.
Die Beschwerdef�hrerinnen haben eine Replik eingereicht.
1.1 Die Beschwerde richtet sich ausser gegen den Endentscheid der Vorinstanz vom 11. Mai 2012 auch gegen den R�ckweisungsbeschluss vom 4. April 2007, mit dem die Vorinstanz die grunds�tzliche Haftung der f�nf Beklagten gem�ss Art. 754 OR bejahte. Dies ist grunds�tzlich zul�ssig. Beim mitangefochtenen R�ckweisungsbeschluss vom 4. April 2007 handelt es sich um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG, gegen den kein Rechtsmittel an das Bundesgericht ergriffen wurde und der sich auf den Inhalt des hier angefochtenen Endentscheids auswirkt (Art. 93 Abs. 3 BGG).
Das Bundesgericht verlangt im Hinblick auf die reformatorische Natur der Beschwerde in Zivilsachen (Art. 107 Abs. 2 BGG) auch hinsichtlich der vom Ausgang der Hauptsache unabh�ngigen Anfechtung der vorinstanzlichen Kosten- und Entsch�digungsregelung grunds�tzlich einen materiellen, d.h. bezifferten Antrag, widrigenfalls es auf diesbez�gliche Begehren nicht eintritt (Art. 42 Abs. 1 BGG; Urteile 4A_410/2011 vom 11. Juli 2012 E. 1.2; 4A_164/2011 vom 10. November 2011 E. 1.3.2; allgemeiner: BGE 134 III 235 E. 2 S. 237). Die Rechtsbegehren sind allerdings unter Ber�cksichtigung der Beschwerdebegr�ndung nach dem Vertrauensprinzip auszulegen (BGE 136 V 131 E. 1.2 S. 136; 133 II 409 E. 1.4.2; 123 IV 125 E. 1; 105 II 149 E. 2a). Vorliegend findet sich bez�glich des eventualiter angefochtenen Kosten- und Entsch�digungsentscheids auch in der Beschwerdebegr�ndung keine exakte Bezifferung. Immerhin erfolgt insofern eine betragsm�ssige Pr�zisierung, als sowohl im Rechtsbegehren selbst als auch in der Begr�ndung ausgef�hrt wird, dass die Beschwerdef�hrerinnen die Festsetzung der Gerichtskosten und der Parteientsch�digung auf der Basis eines Streitwertes von Fr. 1'277'131.-- verlangen. Zudem begr�nden sie in der Beschwerde, weshalb sie diesbez�glich die R�ckweisung verlangen, weil sie n�mlich - zutreffend - davon ausgehen, dass das Bundesgericht die Gerichtskosten und die Parteientsch�digung f�r das vorinstanzliche Verfahren nicht selbst gest�tzt auf die z�rcherischen Geb�hrenverordnungen festlegen w�rde (vgl. analog bei Aufhebung eines kantonalen Kostenentscheids infolge Gutheissung der Beschwerde in der Sache selbst: Urteil 4A_688/2011 vom 17. April 2012 E. 2, nicht publ. in: BGE 138 III 425). Mit Blick auf diese Ausf�hrungen kann das Eventualbegehren als hinl�nglich betrachtet und darauf eingetreten werden.
2.1 Die Mitglieder des Verwaltungsrates und alle mit der Gesch�ftsf�hrung oder mit der Liquidation befassten Personen sind sowohl der Gesellschaft als den einzelnen Aktion�ren und Gesellschaftsgl�ubigern f�r den Schaden verantwortlich, den sie durch absichtliche oder fahrl�ssige Verletzung ihrer Pflichten verursachen (Art. 754 Abs. 1 OR). Die Voraussetzungen einer Haftung aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit sind demnach das Vorliegen eines Schadens, einer Pflichtverletzung, des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen Schaden und Pflichtverletzung sowie eines Verschuldens (BGE 132 III 342 E. 4.1, 564 E. 4.2). Sind f�r einen Schaden mehrere Personen ersatzpflichtig, so ist jede von ihnen insoweit mit den anderen solidarisch haftbar, als ihr der Schaden aufgrund ihres eigenen Verschuldens und der Umst�nde pers�nlich zurechenbar ist (Art. 759 Abs. 1 OR; differenzierte Solidarit�t).
2.2 Vorliegend ist unbestritten, dass die ins Recht gefassten Beklagten als Verwaltungsr�te der Y.________ Beteiligungen AG grunds�tzlich der Verantwortlichkeit nach Art. 754 OR unterliegen. Die Beschwerdegegnerin macht als Aktion�rin der Y.________ Beteiligungen AG den Schaden geltend, welcher dieser Gesellschaft durch die Kosten der gerichtlichen Auseinandersetzung um die Eintragung der 2'530 Namenaktien der Z.________ AG auf den Namen der Beschwerdegegnerin erwuchsen (Gerichtsgeb�hren, Parteientsch�digungen, Anwalts- und Expertenhonorare). Sie erblickt das rechtswidrige und schuldhafte Handeln des Verwaltungsrats darin, dass er diese gerichtliche Auseinandersetzung f�hrte, obwohl die Verweigerung der Eintragung rechtsmissbr�uchlich und damit haltlos war. Durch das erfolglose Prozessieren dar�ber habe er der Y.________ Beteiligungen AG unn�tige Kosten verursacht.
2.3 Die Vorinstanz bejahte im R�ckweisungsbeschluss vom 4. April 2007 die Haftung der Beklagten nach Art. 754 OR. Dabei st�tzte sie sich vor allem auf die Erw�gungen des Bundesgerichts im Urteil 4C.242/2001 vom 5. M�rz 2003. Die Vorinstanz argumentierte zusammenfassend dahingehend, wenn - wie das Bundesgericht unmissverst�ndlich dargelegt habe - die Eintragungsverweigerung pflicht- und rechtswidrig gewesen sei, sei erst recht die Verteidigung der Eintragungsverweigerung durch alle Instanzen hindurch rechtswidrig und damit haftungsausl�send. Der Hinweis der Beklagten auf Meinungen von Fachleuten und die Minderheitsmeinung eines Handelsrichters verm�ge angesichts der �beraus deutlichen bundesgerichtlichen Antwort die Rechtswidrigkeit ihres Tuns nicht aus der Welt zu schaffen. Zum Verschulden f�hrte die Vorinstanz aus, die Beklagten h�tten sich der Rechtsmissbr�uchlichkeit der Eintragungsverweigerung sp�testes bei Einleitung des Prozesses vor Handelsgericht bewusst sein m�ssen. Im Endentscheid vom 11. Mai 2012 betrachtete sich die Vorinstanz an die im R�ckweisungsbeschluss vorgenommene Beurteilung der Pflichtwidrigkeit und des Verschuldens gebunden. Es bleibe dabei: Die Missbr�uchlichkeit der Eintragungsverweigerung schlage auf die Prozessf�hrung �ber diese Frage durch.
2.4 Die Beschwerdef�hrerinnen r�gen eine Verletzung von Art. 754 OR. Sie beanstanden, dass die Vorinstanz von der Rechtswidrigkeit der Eintragungsverweigerung auf die Pflichtwidrigkeit der Prozessf�hrung �ber die Eintragung geschlossen habe. Damit habe sie in unzul�ssiger Weise die Rechtswidrigkeit des Nichteintragungsentscheids mit derjenigen des Prozessf�hrungsentscheids gleichgesetzt. Die Vorinstanz lasse die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Haftung f�r prozessuales Verhalten ausser Acht. Zudem habe sie den Grundsatz der ex ante Betrachtung missachtet, indem sie von der seitens des Bundesgerichts nachtr�glich festgestellten Missbr�uchlichkeit der Eintragungsverweigerung auf die Missbr�uchlichkeit der Prozessf�hrung geschlossen habe. Ex ante betrachtet sei das prozessuale Verhalten der Beklagten nicht pflichtwidrig. Es habe mehrere sachliche Gr�nde gegeben, sich der Klage der Beschwerdegegnerin zu widersetzen. Zum einen h�tten sich die Beklagten auf ein Gutachten eines Rechtsprofessors verlassen k�nnen, wonach gewichtige Argumente f�r die erfolgreiche Anrufung der Escape-Klausel und der Fiduzia-Klausel bestanden h�tten. Zum andern h�tten sie �ber ein Gutachten eines weiteren Rechtsprofessors und namhaften Aktienrechtsspezialisten verf�gt, der die Position der Beschwerdegegnerin im Falle einer Klage �ber die Eintragung als "schwach" beurteilt habe. Schliesslich h�tten die Beklagten auch eine Verf�gung des Einzelrichters des Bezirksgerichts B�lach, welche die Rechtsauffassung der genannten Professoren gest�tzt habe und in der Folge vom Obergericht best�tigt worden sei, in ihre Entscheidfindung einfliessen lassen. Gest�tzt auf diese Entscheidungsgrundlagen h�tten jedenfalls mehr Gr�nde daf�r gesprochen, sich der von der Beschwerdegegnerin erhobenen Klage zu widersetzen als diese anzuerkennen. Auch der Entscheid zur Beschreitung des Rechtsmittelweges habe auf zuverl�ssigen Grundlagen und sachlichen Gr�nden basiert. Die Vorinstanz habe zudem den Grundsatz verletzt, wonach der Verwaltungsrat nicht f�r die materielle Richtigkeit seiner Entscheide haftet. Sie h�tten den Prozessf�hrungsentscheid mit aller zumutbaren Sorgfalt gef�llt. Daf�r, dass das Bundesgericht ex post ihrem Standpunkt nicht Recht gegeben habe, k�nnten sie nicht zur Verantwortung gezogen werden, gebe es doch keine Erfolgshaftung des Verwaltungsrates. Das Verhalten der Beklagten sei ex ante betrachtet auch nicht schuldhaft.
3.1 Zun�chst ist klarzustellen, um welchen Schaden es geht, der durch welche pflichtwidrige Handlung der Beklagten verursacht worden sein soll. Hierbei sind einerseits zu unterscheiden der direkte Schaden, der durch das Verhalten des Verwaltungsrats der Y.________ Beteiligungen AG direkt im Verm�gen der Beschwerdegegnerin entstand, und andererseits der Schaden, welcher der Beschwerdegegnerin indirekt dadurch entstand, dass der Verwaltungsrat eine Verminderung des Verm�gens der Y.________ Beteiligungen AG und damit einen Wertverlust der von der Beschwerdegegnerin gehaltenen Aktien dieser Gesellschaft verursachte (vgl. dazu BGE 132 III 564 E. 3.1; 131 III 306 E. 3.1). Sodann gilt es zu differenzieren nach der Eintragungsverweigerung als Schaden verursachende Handlung und der Prozessf�hrung �ber die Eintragungsverweigerung. Die Beschwerdegegnerin klagte den indirekten Schaden ein, der durch die F�hrung der gerichtlichen (und schliesslich durch die Gesellschaft verlorenen) Auseinandersetzung �ber die Eintragungsfrage entstanden ist. Dazu ist sie nach Art. 756 OR berechtigt (BGE 131 III 306 E. 3.1.1 S. 310 f.). Der Schaden besteht im Wesentlichen in den angefallenen Gerichts- und Parteikosten sowie den Experten- und Anwaltshonoraren. Das Verhalten des Verwaltungsrates, das diesen Schaden verursacht haben soll, waren die Entscheide, sich der Klage auf Eintragung zu widersetzen und das Urteil des Handelsgerichts mit den zur Verf�gung stehenden Rechtsmitteln anzufechten.
Es fragt sich mithin, ob der Entschluss des Verwaltungsrates, die Eintragungsfrage gerichtlich entscheiden zu lassen, pflichtwidrig gef�llt wurde.
3.2 Nach Art. 717 Abs. 1 OR m�ssen die Mitglieder des Verwaltungsrats, sowie Dritte, die mit der Gesch�ftsf�hrung befasst sind, ihre Aufgaben mit aller Sorgfalt erf�llen und die Interessen der Gesellschaft in guten Treuen wahren. Die gesetzlich normierte Treuepflicht verlangt, dass die Mitglieder des Verwaltungsrats ihr Verhalten am Gesellschaftsinteresse ausrichten. F�r die Sorgfalt, die der Verwaltungsrat bei der F�hrung der Gesch�fte der Gesellschaft aufzuwenden hat, gilt ein objektiver Massstab. Die Verwaltungsr�te sind zu aller Sorgfalt verpflichtet und nicht nur zur Vorsicht, die sie in eigenen Gesch�ften anzuwenden pflegen (BGE 122 III 195 E. 3a S. 198; 113 II 52 E. 3a S. 56). Das Verhalten eines Verwaltungsratsmitglieds wird deshalb mit demjenigen verglichen, das billigerweise von einer abstrakt vorgestellten, ordnungsgem�ss handelnden Person in einer vergleichbaren Situation erwartet werden kann (PETER B�CKLI, Schweizer Aktienrecht, 4. Aufl. 2009, � 13 N. 575).
Die Sorgfalt richtet sich nach dem Recht, Wissensstand und den Massst�ben im Zeitpunkt der fraglichen Handlung oder Unterlassung. Bei der Beurteilung von Sorgfaltspflichtverletzungen hat mithin eine ex ante Betrachtung stattzufinden (vgl. Urteile 4A_74/2012 vom 18. Juni 2012 E. 5.1; 4A_467/2010 vom 5. Januar 2011 E. 3.3; BERNARD CORBOZ, in: Commentaire romand, Code des obligations, Bd. II, 2008, N. 22 zu Art. 754 OR; GERICKE/WALLER, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, Bd. II, 4. Aufl. 2012, N. 31c zu Art. 754 OR; WATTER/PELLANDA, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, Bd. II, 4. Aufl. 2012, N. 6 zu Art. 717 OR).
Das Bundesgericht anerkennt mit der herrschenden Lehre, dass die Gerichte sich bei der nachtr�glichen Beurteilung von Gesch�ftsentscheiden Zur�ckhaltung aufzuerlegen haben, die in einem einwandfreien, auf einer angemessenen Informationsbasis beruhenden und von Interessenkonflikten freien Entscheidprozess zustande gekommen sind (Urteile 4A_74/2012 vom 18. Juni 2012 E. 5.1 und 4A_306/2009 vom 8. Februar 2010 E. 7.2.4; GERICKE/WALLER, a.a.O., N. 31 f. zu Art. 754 OR; WATTER/PELLANDA, a.a.O., N. 6 zu Art. 717 OR; B�CKLI, a.a.O., � 18 N. 401 f.; FORSTMOSER/MEIER-HAYOZ/NOBEL, Schweizerisches Aktienrecht, 1996, � 28 Rz. 24).
3.3 Die missbr�uchliche F�hrung eines Gerichtsverfahrens kann grunds�tzlich einen Verstoss gegen die Treuepflicht nach Art. 717 Abs. 1 OR darstellen. Erscheint ein Prozess von vornherein als aussichtslos, muss mit entsprechenden Kostenfolgen im Falle des Unterliegens gerechnet werden, was dem Gesellschaftsinteresse zuwiderl�uft. Der Verwaltungsrat hat - n�tigenfalls unter Beizug eines Rechtsanwalts oder weiterer Fachpersonen - die Prozesschancen sorgf�ltig abzukl�ren. Auch hier gilt, dass die Prozessaussichten im Zeitpunkt der Einleitung des Prozesses zu beurteilen sind. Allein aufgrund des sp�teren Unterliegens im Prozess kann nicht auf eine Unterlassung der sorgf�ltigen Abw�gung der Prozesschancen geschlossen bzw. der Entscheid �ber die Prozessf�hrung als pflichtwidrig beurteilt werden (vgl. Urteil 4A_267/2008 vom 8. Dezember 2008 E. 5.2).
So kann nicht einfach von der sp�ter erkannten Rechtsmissbr�uchlichkeit einer Handlung eo ipso auf die Rechtsmissbr�uchlichkeit der Prozessf�hrung �ber diese Handlung geschlossen werden, zumal beim Entscheid �ber die Prozessf�hrung ber�cksichtigt werden darf, dass Rechtsmissbr�uchlichkeit nur mit Zur�ckhaltung bejaht wird (BGE 135 III 162 E. 3.3.1 S. 169; 134 III 52 E. 2.1 S. 58 f.). Ansonsten w�rde jedes prozessuale Unterliegen einer Aktiengesellschaft oder zumindest jeder Prozessverlust, bei dem das Verhalten der Aktiengesellschaft als rechtsmissbr�uchlich beurteilt wird, ohne weiteres eine aktienrechtliche Verantwortlichkeit der Organe ausl�sen, die den Prozessf�hrungsentscheid gef�llt haben. Zu denken ist etwa auch an F�lle der Entlassung eines Arbeitnehmers, die im Prozess als missbr�uchlich beurteilt wird, oder der K�ndigung eines Mietvertrags, die sich auf dem Rechtsweg als missbr�uchlich herausstellt. Ein solcher Automatismus darf nicht Platz greifen. Vielmehr ist im Einzelfall abzukl�ren, ob es im Lichte der gegebenen Umst�nde und Prozessrisiken vertretbar erscheint, dass der Verwaltungsrat den Rechtsweg beschreitet. Stets ist zudem im Auge zu behalten, dass Entscheide des Verwaltungsrates betreffend Prozessf�hrung auch in diesem Sinne am Gesellschaftsinteresse auszurichten sind, als das mit dem Prozess verfolgte Ziel von diesem gedeckt ist.
Das Gesellschaftsinteresse bildet demnach in zweierlei Hinsicht Richtschnur f�r die Beurteilung von Prozessf�hrungsentscheiden des Verwaltungsrats: Zum einen kann es nicht im Interesse der Gesellschaft liegen, von vornherein aussichtslose Prozesse zu f�hren, die nur unn�tige Kosten f�r die Gesellschaft generieren. Zum andern verbietet das Gesellschaftsinteresse, Prozesse zu f�hren, mit denen nicht ein im Gesellschaftsinteresse liegendes Ziel verfolgt wird.
3.4 Demnach ist vorliegend zu fragen, ob die Beklagten im Zeitpunkt des Prozessf�hrungsentscheids hinreichende Gr�nde zur Annahme hatten, dass ihr Standpunkt obsiegen k�nnte. Nachdem die Eintragungsverweigerung als gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstossend und �berdies als rechtsmissbr�uchlich beurteilt wurde, stellt sich insbesondere die Frage, ob sie damals bei ihrem Entscheid, sich gegen die Klage der Beschwerdegegnerin auf Eintragung der Namenaktien gerichtlich zur Wehr zu setzen, damit rechnen mussten, dass die Verweigerung der Eintragung als missbr�uchlich beurteilt werden w�rde. Mit einer entsprechenden Beurteilung mussten sie in guten Treuen nur dann nicht rechnen, wenn sie sachliche, im Gesellschaftsinteresse stehende Gr�nde hatten, die Eintragung zu verweigern.
Genau daran fehlt es aber. Die Beklagten vermochten keine solchen Gr�nde namhaft zu machen. Die Absicht, den Einfluss eines bestehenden Minderheitsaktion�rs zur�ckzudr�ngen, stand ausserhalb des Zwecks der Vinkulierung und war mit dieser auch nicht zu erreichen. Die Beklagten n�tzten die durch die Fusion zwischen der Beschwerdegegnerin und der Z.________ AG entstandene Situation in missbr�uchlicher Weise zugunsten der zur Mehrheitsgruppe geh�renden Aktion�re aus. Dies konnten die Beklagten nicht erst durch die nachtr�glichen Gerichtsentscheide erkennen. Es war bzw. musste ihnen schon beim Prozessf�hrungsentscheid bewusst sein, dass ihnen sachliche, im Gesellschaftsinteresse liegende Gr�nde f�r die Eintragungsverweigerung fehlten. Gem�ss den Feststellungen im R�ckweisungsbeschluss gaben sie n�mlich selber an, es sei ihnen bzw. der Y.________ Beteiligungen AG seinerzeit im Wesentlichen darum gegangen, D.________ die Einflussm�glichkeiten auf die Y.________ Beteiligungen AG zu nehmen. Wenn sie argumentieren, dies sei im Interesse der Gesellschaft gelegen, da seitens D.________ eine sch�dliche Gesch�ftspolitik zu bef�rchten gewesen sei, so kann darauf mangels entsprechender Feststellungen in den angefochtenen Entscheiden nicht abgestellt werden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Ohnehin verm�gen blosse Bef�rchtungen das Gleichbehandlungsgebot der Aktion�re und das Rechtsmissbrauchsverbot nicht aufzuwiegen. Ein sachlicher Grund f�r die Eintragungsverweigerung k�nnte in diesen Bef�rchtungen nicht erblickt werden, was den Beklagten klar sein musste. Ihnen musste damit auch bewusst sein, dass sie das Rechtsinstitut der Vinkulierung zweckwidrig verwendeten. Demnach hatten sie damit zu rechnen, dass die Gerichte ihr Verhalten als rechtsmissbr�uchlich qualifizieren w�rden (vgl. BGE 138 III 401 E. 2.2 mit Hinweisen; f�r den hier massgeblichen Zeitpunkt: BGE 121 II 97 E. 4 S. 103).
Ebensowenig helfen den Beschwerdef�hrerinnen die Gutachten von zwei Rechtsprofessoren sowie die vom Obergericht best�tigte Verf�gung des Einzelrichters des Bezirksgerichts B�lach vom 16. April 1999, auf die sie sich bei ihrem Prozessf�hrungsentscheid gest�tzt haben wollen. Diese Gutachten und Entscheide �usserten sich nicht zur Frage eines Rechtsmissbrauchs. Jedenfalls ist solches im f�r das Bundesgericht verbindlichen Sachverhalt der Vorinstanz nicht festgestellt. Einzig das Gutachten vom 10. M�rz 2000 behandelte speziell die Frage der Rechtsmissbr�uchlichkeit der Anrufung der Escape-Klausel. Aber auch diesbez�glich schweigen die angefochtenen Entscheide dar�ber, ob der Gutachter seine Beurteilung hinsichtlich des hier massgebenden Sachverhalts vornahm. Mangels entsprechender Feststellungen ist es dem Bundesgericht daher verwehrt anzunehmen, die Beklagten h�tten gest�tzt auf einschl�gige Fachmeinungen in guten Treuen annehmen d�rfen, dass ihre Prozesschancen insbesondere hinsichtlich der Frage der Rechtsmissbr�uchlichkeit intakt seien (Art. 105 Abs. 1 BGG). Immerhin ist den Beklagten zuzugestehen, dass sie sich um die rechtliche Abkl�rung des geplanten Vorgehens bem�hten. Auch ist ihnen zugute zu halten, dass sie sich durch die Minderheitsmeinung von Handelsrichter Dr. Werner de Capitani, der die Haltung des Verwaltungsrates als nicht rechtsmissbr�uchlich beurteilte, in gewissem Masse in der Ergreifung von Rechtsmitteln best�rkt f�hlen durften. Das alles �ndert aber nichts daran, dass sie keine in der Interessensph�re der Gesellschaft liegenden, vertretbaren Gr�nde f�r die Eintragungsverweigerung namhaft machen konnten. Ihnen musste daher schon im Vorfeld des Prozesses klar sein, dass sie ein erhebliches Risiko liefen, dass die Eintragungsverweigerung vor den Gerichten wegen Rechtsmissbrauchs nicht standhalten w�rde und sie deshalb im Prozess unterliegen w�rden. Indem sie sich dennoch f�r den Rechtsweg entschlossen, verletzten sie ihre Pflicht, im Gesellschaftsinteresse zu handeln.
Entscheidend ist ohnehin nicht allein die Frage, ob die Beklagten im Vorfeld des Prozesses vor dem Handelsgericht bzw. der Ergreifung von Rechtsmitteln gegen das handelsgerichtliche Urteil hinreichende Abkl�rungen zu den Erfolgschancen t�tigten und sich f�r ihr Vorgehen auf Fachmeinungen oder eine Minderheitsmeinung eines Handelsrichters st�tzen konnten. Unter dem Blickwinkel der Treuepflicht nach Art. 717 OR ist ausschlaggebend, ob die Prozessf�hrung im Gesellschaftsinteresse lag oder nicht. Nun besteht aber nach den einzig massgeblichen tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz kein Zweifel daran, dass die Eintragungsverweigerung und damit auch die Prozessf�hrung �ber diese Frage nicht im Gesellschaftsinteresse, sondern im Interesse einer Mehrheit der Aktion�re erfolgte. Die Vorinstanz erkannte daher ohne Verletzung von Art. 754 OR oder des Grundsatzes der ex ante Betrachtung, dass die Beklagten durch den Prozessf�hrungsentscheid pflichtwidrig handelten.
3.5 Sie bejahte auch das Verschulden der Beklagten in zutreffender Weise. F�r eine Haftung nach Art. 754 ff. OR gen�gt leichte Fahrl�ssigkeit (Urteil 4A_74/2012 vom 18. Juni 2012 E. 5; GERICKE/WALLER, a.a.O., N. 32 zu Art. 754 OR; CORBOZ, a.a.O., N. 37 zu Art. 754 OR). Nun war es aber f�r den Verwaltungsrat ohne weiteres erkennbar, dass er mit dem Prozess �ber die Eintragungsverweigerung nicht Interessen der Gesellschaft, sondern solche der Aktion�rsmehrheit verteidigte, und somit den Prozessf�hrungsentscheid nicht am Gesellschaftsinteresse ausrichtete.
3.6 Zusammenfassend bejahte die Vorinstanz die Haftung der Beklagten zu Recht. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet. Das Quantitativ und der Zinsenlauf wie auch die Festlegung des Haftungsumfangs der f�nf Beklagten sind nicht angefochten.
4.1 Mit ihrem Eventualbegehren verlangen die Beschwerdef�hrerinnen die Aufhebung der Dispositiv-Ziffern 5 und 7 des Urteils des Obergerichts vom 11. Mai 2012, in denen die Entscheidgeb�hr und die Parteientsch�digung f�r das Berufungsverfahren gest�tzt auf einen Streitwert von Fr. 4'868'524.-- festgesetzt wurden. Die Beschwerdef�hrerinnen r�gen eine bundesrechtswidrige Bemessung des Streitwertes. Die Vorinstanz habe Art. 93 Abs. 1 ZPO verletzt, indem sie die einzelnen Betr�ge, in deren Umfang die Beklagten f�r die Klageforderung von Fr. 1'217'131.-- solidarisch haften, zusammengez�hlt habe. Richtigerweise finde Art. 93 Abs. 1 ZPO bei einer Klage gegen mehrere Solidarschuldner keine Anwendung. Die Zusammenrechnung scheitere bereits daran, dass nicht mehrere Begehren i.S.v. Art. 93 ZPO vorl�gen. Ebenfalls lasse die Vorinstanz ausser Acht, dass sich der wirtschaftliche Wert des Streitgegenstandes durch den blossen Umstand, dass mehrere Solidarschuldner eingeklagt w�rden, nicht erh�he.
Die Vorinstanz begr�ndete die Zusammenrechnung damit, dass die von der Beschwerdegegnerin gegen die f�nf Beklagten gemeinsam erhobenen Verantwortlichkeitsanspr�che gegen jeden Beklagten separat erhoben und beurteilt werden k�nnten. Dass die Leistung schliesslich nur einmal erbracht werden m�sse, �ndere daran nichts. Solidarschuldner w�rden vielmehr grunds�tzlich jeder einzeln zur Zahlung der ganzen Forderung verurteilt, und erst mit einer effektiven Zahlung w�rden sich die Verpflichtungen der Mitverpflichteten reduzieren.
4.2 Gem�ss Art. 93 Abs. 1 ZPO im Titel �ber den Streitwert werden bei einfacher Streitgenossenschaft und Klagenh�ufung die geltend gemachten Anspr�che zusammengerechnet, sofern sie sich nicht gegenseitig ausschliessen. Das BGG kennt in Art. 52 eine analoge Bestimmung. In der Botschaft vom 28. Juni 2006 zur ZPO wird die Zusammenrechnung der geltend gemachten Anspr�che damit gerechtfertigt, dass sich der wirtschaftliche Wert des Prozesses erh�ht (BBl 2006 7291).
Voraussetzung f�r die Anwendung der Zusammenrechnungsregel ist demnach, dass in einer verm�gensrechtlichen Sache eine einfache Streitgenossenschaft oder eine objektive Klagenh�ufung vorliegt. Es muss eine Mehrheit von verschiedenen Begehren geltend gemacht werden, die sich �berdies nicht ausschliessen d�rfen (vgl. BEAT RUDIN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 12 f. zu Art. 52 BGG). Keine Zusammenrechnung erfolgt, wenn eine Forderung gleichzeitig gegen mehrere Solidarschuldner geltend gemacht wird. Hier wird wirtschaftlich bloss eine Leistung verlangt und es liegt keine Mehrheit verschiedener Begehren vor (MATTHIAS STEIN-WIGGER, in: Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Sutter-Somm und andere [Hrsg.], 2010, N. 9 zu Art. 93 ZPO; VIKTOR R�EGG, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2010, N. 2 zu Art. 93 ZPO; BEATRICE VAN DER GRAF, in: Kurzkommentar zur ZPO, Oberhammer [Hrsg.], 2010, N. 3 zu Art. 93 ZPO; RUDIN, a.a.O., N. 12 zu Art. 52 BGG; JEAN-MAURICE FR�SARD, in: Corboz und weitere [Hrsg.], Commentaire de la LTF, 2009, N. 13 zu Art. 52 BGG; anders und nicht �berzeugend: PETER DIGGELMANN, in: Schweizerische Zivilprozessordnung, Brunner und andere [Hrsg.], 2011, N. 1 zu Art. 93 ZPO).
4.3 Vorliegend ist unbestritten, dass auf Beklagtenseite eine einfache Streitgenossenschaft besteht. Hingegen fehlt es f�r eine Anwendung der Zusammenrechnungsregel bei der Verantwortlichkeitsklage gegen mehrere Solidarschuldner an mehreren "geltend gemachten Anspr�chen" im Sinne von Art. 93 Abs. 1 ZPO. Die Beschwerdegegnerin stellte nur ein Begehren auf Zahlung von Fr. 1'217'131.--. Dass jeder Solidarschuldner grunds�tzlich das Ganze schuldet, �ndert nichts daran, dass keine Mehrheit verschiedener Begehren vorliegt, die zusammengerechnet werden k�nnten. Zu Recht bringen die Beschwerdef�hrerinnen auch vor, dass sich der wirtschaftliche Wert nicht erh�ht, weil mehrere Solidarschuldner f�r die Klageforderung haften. Vielmehr w�rde sich umgekehrt f�r Klagen gegen mehrere Solidarschuldner bzw. diesbez�gliche Rechtsmittel ein viel zu hohes Kostenrisiko ergeben, das durch kein entsprechendes Interesse gerechtfertigt w�re, namentlich auch nicht dadurch, dass die Begehren gegen die einzelnen Mitbeklagten unterschiedlich beurteilt werden k�nnen. Eine Zusammenrechnung der Betr�ge, in deren Umfang die einzelnen Beklagten f�r die Klageforderung solidarisch haften, darf daher nicht erfolgen. Die Vorinstanz verletzte damit Art. 93 Abs. 1 ZPO.
4.4 Hingegen ist unbestritten, dass zum Betrag der erstinstanzlich zugesprochenen und mit der Berufung bek�mpften Forderung von Fr. 1'217'131.-- der Streitwert der Anschlussberufung von Fr. 60'000.-- hinzugerechnet werden durfte.
4.5 Die Beschwerde erweist sich im Eventualbegehren als begr�ndet. Sie ist daher teilweise gutzuheissen und die Sache ist unter Aufhebung der Dispositiv-Ziffern 5 und 7 des Urteils vom 11. Mai 2012 an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Diese wird die Entscheidgeb�hr und die Parteientsch�digung f�r das Berufungsverfahren basierend auf einem Streitwert von Fr. 1'277'131.-- neu festzusetzen haben.
Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend werden die Beschwerdef�hrerinnen, die im Hauptpunkt der Haftung vollumf�nglich unterliegen und lediglich bez�glich der Streitwertfestsetzung f�r die Kosten- und Entsch�digungsregelung des vorinstanzlichen Verfahrens obsiegen, zu 19/20 kosten- und entsch�digungspflichtig, dies in solidarischer Haftbarkeit (Art. 66 Abs. 1 und 5 sowie Art. 68 Abs. 2 und 4 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 11. Mai 2012 in den Dispositiv-Ziffern 5 und 7 aufgehoben.
Die Sache wird zur Neufestsetzung der Entscheidgeb�hr und der Parteientsch�digung f�r das Berufungsverfahren basierend auf einem Streitwert von Fr. 1'277'131.-- an das Obergericht zur�ckgewiesen.
Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen und das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 11. Mai 2012 best�tigt.
Die Gerichtskosten von Fr. 12'000.-- werden den Beschwerdef�hrerinnen in solidarischer Haftbarkeit im Umfang von Fr. 11'400.-- und der Beschwerdegegnerin im Umfang von Fr. 600.-- auferlegt.
Die Beschwerdef�hrerinnen haben die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 12'600.-- zu entsch�digen, in solidarischer Haftbarkeit.