Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/521120_WHG_3094_-_RohbauarbeitenReferenznummer_der_Bekanntmachung_3094-1-1389_2019_Berlin
Timestamp: 2019-03-21 10:33:18
Document Index: 321168629

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 12', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 97', '§ 160', '§ 134', '§ 160', '§ 160', '§ 160']

Öffentliche Ausschreibung Berlin 2019 WHG 3094 - Rohbauarbeiten Referenznummer der Bekanntmachung: 3094-1-1389 2019-03-12
WHG 3094 - Rohbauarbeiten Referenznummer der Bekanntmachung: 3094-1-1389
Telefon: +49 304073-1770
Fax: +49 304073-1788
WHG 3094 - Rohbauarbeiten
Referenznummer der Bekanntmachung: 3094-1-1389
Rohbauarbeiten für den Neubau eines Wohngebäudes
Die GESOBAU AG beabsichtigt in der Wohnhausgruppe 3094 - Schlossallee 4 in 13156 Berlin einen Wohnneubau mit insgesamt 42 Wohneinheiten mit ca. 3 126 qm Wohnfläche zu errichten.
Das 2 371 qm große Grundstück ist Nordwest/Südost-orientiert und wird von der Schlossallee auf der Nordwestseite erschlossen. Die südliche Grundstücksgrenze verläuft in ca. 10 m Entfernung parallel zur Panke. Westlich angrenzend befindet sich ein sechsgeschossiges Pflegeheim, östlich befindet sich eine dreigeschossige Bebauung, an dessen Brandwand der Neubau anschließen wird.
Der sechsgeschossige Baukörper mit einer Brutto-Geschossfläche von 4 821 qm gliedert sich in L-Form um einen Hof. Die Wohnungen des EG erhalten einen privaten Garten- bzw. Terrassenbereich. Das Gebäude wird als Massivbau mit Vollwärmeschutz errichtet. Das DG ist gestaffelt. Das Gebäude ist teilunterkellert. Die lichte Raumhöhe aller oberirdischen Geschosse liegt bei ca. 2,65 m.
Die WHG 3094 Schlossallee 4 in 13156 Berlin liegt im Bezirk Pankow. Es umfasst den Neubau eines Wohngebäudes.
Gebäudeteile/Aufgänge: 2 Aufgänge
Anzahl der Geschosse: 6 Geschosse, inkl. Dachgeschoss
Gebäudehöhe: Traufhöhe 19,35 m
Anzahl der Wohnungen: 42 m2
Wohnfläche: 3 126 m2
Baujahr: geplanter Neubau
- Zentrale Baustelleneinrichtung,
- ca. 270 m3 Bodenplatte,
- ca. 850 m3 Ortbetonarbeiten,
- ca. 4 200 m2 Mauerarbeiten,
- ca. 11 Fertigteile Treppen,
- ca. 28 Fertigteile Balkone.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 215-491468
NUTS-Code: DE222
a) Bietergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen. Die Mitglieder einer Bietergmeinschaft haften gesamtschuldnerisch und benennen einen bevollmächtigten Vertreter. Bietergemeinschaften haben eine entsprechende Bietergemeinschaftserklärung (liegt den Vergabeunterlagen bei) vorzulegen.
Die Teilnahme am Vergabeverfahren und der Erhalt der Vergabeunterlagen sind über die Vergabeplattform des Landes Berlin unter http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ möglich. Die Vergabeunterlagen werden gemäß § 12a EU Absatz 1 VOB/A ab dem Tag der Veröffentlichung einer Auftragsbekanntmachung oder dem Tag der Aufforderung zur Interessensbestätigung unentgeltlich und vollständig als pdf-Dokumente auf der Plattform angeboten.
Die Einreichung/Abgabe der Angebote kann elektronisch mit qualifizierter oder fortgeschrittener Signaturerfolgen. Für den Erhalt der elektronischen bearbeitbaren Vergabeunterlagen ist eine einmalige, kostenlose Registrierung auf der Internetseite http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/registrierung-firma/ notwendig, soweit der Bieter nicht bereits registriert ist.
Bitte beachten Sie, dass alle Bieter eigenverantwortlich die weitere Entwicklung zum Verfahren wie z. B. die Ergänzung oder Änderung der Vergabeunterlagen und die Einstellung von beantworteten Bieterfragen durch selbstständige Einsicht verfolgen müssen.
g)Weitere Informationen:
Die Frist für rechtzeitig schriftlich beantragte Auskünfte über die Vergabeunterlagen gemäß § 12a EU Absatz 3 VOB/A endet am 4.12.2018 / 13.00 Uhr.
Martin - Luther - Straße 105
Die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer richtet sich unter anderem nach der Regelung des § 160 GWB. Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Gemäß § 160 Abs. 2 GWB ist antragsbefugt jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat. Der Ablauf der Frist nach § 134
Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.