Source: https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/243710
Timestamp: 2019-06-27 09:03:05
Document Index: 301460607

Matched Legal Cases: ['§ 134', '§ 66', '§ 21', '§ 23', '§ 19', '§ 98', '§ 150', '§ 19', '§ 66']

Generalplaner Sanierung Bornsdorfer Str. 37b...competitionline
(ID 2-243710)
Generalplaner Sanierung Bornsdorfer Str. 37b
Art der Leistung Objektplanung Gebäude / Bauleitung, Objektüberwachung / Generalplanerleistung / Schallschutz, Raumakustik / Brandschutz
Zur Umsetzung der beschriebenen Leistungen wird ein Generalplaner beauftragt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Leistungen soll ein qualifiziertes Architektur-/Ingenieurbüro mit Erfahrungen sowohl in der Altbausanierung als auch im Neubau und oder Umbau einer Kindertagesstätte (kurz Kita) erarbeiten. Die Ausschreibung der Bauleistung erfolgt gewerkeweise auf der Basis einer Leistungsbeschreibung.
Die Leistungsbeschreibungen sollen in zwei Teile untergliedert werden, in Wohnen und Gewerbe Kita). Besonders bei der jetzigen gemeinsamen Nutzung des Zugangs- und Eingangsbereiches ist eine mögliche Trennung der Kita zum Treppenhaus in Betracht zu ziehen. Die von der Kita zugängige Wohnung im Erdgeschoss soll der Kita zuzuschlagen werden. Baurechtl. Belange sind zu berücksichtigen.
Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH ist ein kommunales Wohnungsunternehmen im Eigentum des Landes Berlin mit ca. 42.000 Mieteinheiten in Berlin und Brandenburg. Der Wohnungs- und Gewerbebestand erstreckt sich über den Süden, Südosten und Osten Berlins. Im Konzern sind ca. 550 Mitarbeiter beschäftigt. Die STADT UND LAND bewirtschaftet ihre Bestände wirtschaftlich, sozial und ökologisch und übernimmt als kommunales Unternehmen Verantwortung für eine nachhaltige und ausgewogene Entwicklung Berlins.
Das Objekt Bornsdorfer Str. 37b in Berlin-Neukölln ist ein Hausaufgang mit vier Obergeschossen und wurde als Schwesternwohnheim (40 Wohnungen), mit überwiegend 1-Zimmerwohnungen mit
Gemeinschaftsbädern, Duschen und WC) genutzt. Das Gebäude wurde 1939/40 errichtet. Im Erdgeschoss befinden sich Räumlichkeiten einer ehemaligen Kindertagesstätte (Kita) mit Hofbereich sowie zwei Wohnungen. Der Aufgang Bornsdorfer 37b ist zurzeit leer stehend. Der Zugang zum Aufgang erfolgt über das Souterrain, der sich auf einer Fläche des Landes Berlin befindet. Es sind Versorgungsmedien vorhanden, die Heizungsversorgung erfolgt über Fernwärme, die vorhandenen Heizungs-, Elektro- und Trinkwasserstränge wurden gekappt. Es ist kein Aufzug vorhanden. In der Kita und in den Wohnungen wurden im Vorfeld die Schadstoffe beseitigt, weitere befinden sich noch im Dach- bzw. Kellerbereich.
Zur Umsetzung der beschriebenen Leistungen wird ein Generalplaner beauftragt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Leistungen soll ein qualifiziertes Architektur-/Ingenieurbüro mit Erfahrungen sowohl in der Altbausanierung als auch im Neubau und oder Umbau einer Kindertagesstätte (kurz Kita) erarbeiten. Die Ausschreibung der Bauleistung erfolgt gewerkeweise auf der Basis einer Leistungsbeschreibung. Die Leistungsbeschreibungen sollen in zwei Teile untergliedert werden, in Wohnen und Gewerbe Kita).
Der Auftraggeber behält sich vor, die Wohnungen an einen Betreiber für zum Beispiel geflüchtete Menschen zu vermieten. Daher kann es für die Kita und besondere Wohnformen unterschiedliche Betreiber geben. Besonders bei der jetzigen gemeinsamen Nutzung des Zugangs- und Eingangsbereiches ist eine mögliche Trennung der Kita zum Treppenhaus in Betracht zu ziehen. Die von der Kita zugängige Wohnung im Erdgeschoss soll der Kita zuzuschlagen werden. Alle baurechtlichen Belange sind zu berücksichtigen, insbesondere die Auflagen und Vorschriften der BauO Bln (Fassung ab 01.01.2017) und der DIN/EN zum vorbeugenden Brandschutz und des Schallschutzes. Die Anordnung der Stränge ist möglichst so zu gestallten, das zwei Wohnungseinheiten unter Berücksichtigung der Belüftung und des Brandschutzes, zusammengefasst werden können. Die Vorgaben des einfachen Standards der STADT UND LAND sind zu berücksichtigen und abzustimmen. Um ein Optimum an räumlicher Gestaltung (Wohnungsschlüssel) und der Kosten zu erhalten, sind unter den Gesichtspunkten des Wohnens Grundrissvarianten für Wohnungen und Kita die für ca. 50 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren zu erarbeiten. Alle Leitungsphasen schließen mit einer ausführungsbezogenen Kostenermittlung nach DIN 276 mit einer Untergliederung nach Gewerbe (Kita) und Wohnungen ab. Die jeweiligen Ergebnisse der Leistungsphasen sind in geeigneter Form zu präsentieren. Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Weitere Hinweise und Beschreibungen sind den Angebotsunterlagen zu entnehmen.
TED Dokumenten-Nr. 332081-2016
2016/S 185-332081
E-Mail: MThZbWtrW2BqXWFabWZfOGtsWVxsbWZcZFlmXCZcXQ==
Generalplaner Sanierung Bornsdorfer Str. 37b.
Bornsdorfer Str. 37b, 12053 Berlin-Neukölln.
Beginn: 15/01/2017
Die geplante Zulassung der Wirtschaftsteilnehmer im Verhandlungsverfahren wird auf drei bis maximal fünf festgelegt. Die Vergabestelle prüft die Teilnahmeanträge in drei Stufen:
Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als fünf Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, so ermittelt die Vergabestelle die maximal fünf zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber nach folgenden Kriterien:
2. Qualifikation des Unternehmens
2.1. Anzahl der abgegebenen Referenzen Altbausanierung
— 15 Punkte für 3 oder mehr Nachweise,
— 10 Punkte für 2 Nachweise,
— 5 Punkte für 1 Nachweis,
— 0 Punkte, wenn kein Nachweis erbracht wird.
2.2. Anzahl der abgegebenen Referenzen in der Kitasanierung oder Neubau
Der Auftraggeber behält sich jedoch ausdrücklich vor, über die drei besten Bewerber hinaus weitere zwei Wirtschaftsteilnehmer zur Angebotsabgabe aufzufordern, wenn diese ebenfalls insgesamt gute bis sehr gute Referenzen nachgewiesen haben und eine Angebotsaufforderung im Interesse eines breiteren Wettbewerbs sinnvoll erscheint. Ist zwischen gleichwertigen Referenzen eine Auswahl notwendig, entscheidet das Los. Weiterhin behält sich die STADT UND LAND vor, im Falle eines nach Anwendung der veröffentlichten Zuschlagskriterien sofort zuschlagsfähigen Angebotes und unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung der Bieter auf dieses Angebot ohne weitere Verhandlungs- oder Optimierungsphasen zu erteilen.
Steht nach Wertung der Angebote das wirtschaftlichste, die Zielstellung des AG erfüllende Angebot eines Bieters fest, erhält dieser den Zuschlag). Die übrigen Angebote können für die Zuschlagserteilung nicht berücksichtigt werden. De Vergabestelle informiert die nicht berücksichtigten Bieter gemäß § 134 GWB.
In den Bewerbungsbedingungen wird auf diesen Punkt explizit hingewiesen, so dass die beteiligten Bieter einen identischen Informationsstand haben.
Bei Bewerbergemeinschaften ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist.
1. Bezeichnung des Bewerbungsunternehmens mit Firma und Anschrift sowie Angabe mindestens eines für dieses Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon- und Faxnummer.
2. Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer Eintragung in das Berufsregister (z. B. Handelsregister, Architektenkammer). Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.
3. Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer Bauvorlageberechtigung gemäß § 66 BauOBln. Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.
5. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 21 Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) und § 23 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) und § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz (MiLoG) und § 98c Aufenthaltsgesetz (AufenthG). Diese Erklärung ist eine Mindestanforderung. Der Auftraggeber wird über den Teilnehmer, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a Gewerbeordnung (GewO), § 19 MiLoG anfordern und diesen seiner Entscheidung über die Eignung zugrunde legen.
6. Eigenerklärung gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG), den ArbeitnehmerInnen bei der Ausführung mindestens diejenigen Arbeitsbedingungen einschließlich des Entgelts zu gewähren, die der nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) einzuhaltende Tarifvertrag vorgibt oder andere gesetzliche Bestimmungen über Mindestentgelte einhalten, unseren ArbeitnehmerInnen (ohne Auszubildende) bei der Ausführung der Leistungen mindestens den jeweils geltenden Mindestlohn zu bezahlen, die beauftragten Nachunternehmer oder einen von ihm oder einem Nachunternehmer beauftragten Verleiher schriftlich verpflichten, seinen ArbeitnehmerInnen mindestens die Arbeitsbedingungen zu gewähren, die der Auftragnehmer selbst einzuhalten verspricht, sicherzustellen, dass die Verpflichtung auf einen von ihm beauftragten Nachunternehmer oder auf einen von ihm oder einem Nachunternehmer beauftragten Verleiher jeweils schriftlich übertragen wird und dem öffentlichen Auftraggeber auf Verlangen die schriftliche Übertragung nachgewiesen wird, sicherzustellen, dass die beauftragten Nachunternehmer ihrerseits die von ihnen beauftragten Nachunternehmer oder von ihnen beauftragte Verleiher die oben angegebenen Verpflichtungen jeweils schriftlich übertragen und verpflichten, dem öffentlichen Auftraggeber auf Verlangen die schriftlichen Übertragungen nachzuweisen. Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.
8. Berufshaftpflichtversicherung: Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 3 000 000 EUR für Personenschäden und 2 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Form des Nachweises: Kopie der Versicherungspolice (diese nicht älter als 6 Monate) bzw. Bauvorhaben bezogene Zusage der Versicherung für den Fall der Beauftragung.
9. Nachweis über mindestens 10 Mitarbeiter (Projektleiter, Fachplaner Hochbau und TGA sowie Bauleiter). Form des Nachweises: Eigenerklärung.
Anzugeben sind in tabellarischer Form die berufliche Qualifikation der Mitarbeiter und (in vollendeten Jahren) die Berufserfahrung. Die Qualifikation ist nachzuweisen. Erwartet werden Mitarbeiter mit mehr als 3 Jahren Berufserfahrung.
10. Mindestens eine Referenz eines Bauvorhabens, bei der die geforderten Planungsleistungen für einen öffentlichen Auftraggeber in Altbausanierung (Baujahre 1920 – 1941) mit mindestens 10 Wohneinheiten erbracht wurden und das Vorhaben in den letzten drei Jahren (2013 bis 2015) abgeschlossen wurde. Ein Bauvolumen von mindestens 2 000 000 EUR netto (KGR 300 – 400) ist da-bei nachzuweisen. Anzugeben ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für evtl. Rückfragen. Die Qualifikation ist nachzuweisen. Die notwendigen Angaben sind im Bewerberbogen einzutragen.
11. Mindestens eine Referenz eines Bauvorhabens, bei der die geforderten Planungsleistungen für einen öffentlichen Auftraggeber einer Kitasanierung bzw. eines Kitaneubaus erbracht wurden und das Vorhaben in den letzten drei Jahren (2013 bis 2015) abgeschlossen wurde. Ein Bauvolumen von mindestens 500 000 EUR netto (KGR 300 – 400) ist dabei nachzuweisen. Anzugeben ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für evtl. Rückfragen. Die notwendigen Angaben sind im Bewerberbogen einzutragen.
1. Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer Eintragung in das Berufsregister (z. B. Handelsregister, Architektenkammer). Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.
2. Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer Bauvorlageberechtigung gemäß § 66 BauOBln. Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.
1. Die Bewerbung kann nur berücksichtigt werden, wenn die unter III 1.1 bis III. 1.3 genannten Teilnahme-/Mindestbedingungen erfüllt werden und der Nachweis in geeigneter nachvollziehbarer Form, vollständig und fristgerecht bei der unter I.1 genannten Stelle eingeht.
Der Auftraggeber stellt Interessenten unter der Internetadresse http://www.berlin.de/vergabeplattform die Formulare zum Teilnahmeantrag zur Verfügung.
1. ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen
Die erforderlichen Angaben, Erklärungen und Nachweise sind in der aufgeführten Reihenfolge abgeheftet und mit beschrifteten Registern getrennt abzugeben. Der Antrag ist in kopierfähiger Form (ohne Prospekthüllen, Spiral- und Klebebindungen etc.) und gelocht einzureichen. Darüber hinaus ist eine virengeprüfte CD-ROM/DVD oder ein virengeprüfter USB-Stick beizufügen. Der Bewerberbogen ist als offene Excel-Datei mitzuliefern.
Macht ein Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch, Nachunternehmer vorzusehen, so ist der auf den Nachunternehmer entfallende Leistungsanteil zu benennen. Der Nachweis der Eignung ist für die Nachunternehmer ebenfalls zu erbringen.
Wettbewerbs-ID 2-243710 Status Kostenpflichtig