Source: http://www.bit-gmbh.de/allgemeine-geschaefts-und-lieferbedingungen.html
Timestamp: 2018-04-23 02:05:58
Document Index: 323629088

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 377', '§ 442', '§ 651', '§ 9', '§ 10', '§ 950', '§ 947', '§ 11', '§ 284', '§ 12', '§ 13', '§ 11']

Allgemeine Geschäfts- und Lieferbedingungen | Bit Bierther GmbH
2. Mit der Bestellung bzw. mit Auftragserteilung erklärt der Kunde verbindlich, die bestellte Ware erwerben bzw. die angebotene Leistung in Anspruch nehmen zu wollen. Bestellungen und Aufträge sind für uns – soweit uns diese Daten nicht bereits bekannt sind – nur verbindlich, wenn sie Namen und Anschrift sowie gegebenenfalls die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Kunden und einen gegebenenfalls abweichenden Bestimmungsort der Ware im Inland oder Ausland enthalten.
3. Wir sind berechtigt, dass in der Bestellung bzw. Auftragserteilung liegende Vertragsangebot innerhalb von 2 Wochen nach Eingang bei uns anzunehmen. Die Annahme kann entweder schriftlich oder durch Auslieferung der Ware an den Besteller oder einen von ihm bestimmten Dritten erklärt werden, maßgeblich ist der Inhalt der schriftlichen Auftragsbestätigung. Eine rechtzeitige Absendung durch uns reicht hierbei aus. Mündliche, fernmündliche, telegrafische Vereinbarungen sowie Vereinbarungen per E-Mail sind nur dann verbindlich, wenn sie nachträglich bestätigt werden. Insbesondere eine auf elektronischem Wege per Email erfolgende Bestätigung des Zugangs der Bestellung oder des Zugangs eines Auftrages des Kunden stellt keine Annahme des Antrages dar. Die Eingangsbestätigung kann jedoch mit der verbindlichen Annahmeerklärung verbunden werden.
5. Der Mindest-Auftragsnettowert beträgt 50,00 €.
2. Soweit nicht schriftlich etwas anderes vereinbart worden ist, gelten die am Tage der Auslieferung gemäß unserer jeweils geltenden Preisliste gültigen Preise. Bei Neuerscheinen eines Katalogs, einer Preisliste oder Ähnlichem verlieren alle alten Preise ihre Gültigkeit. Bis zu diesem Zeitpunkt von uns bestätigte Bestellungen werden vorbehaltlich einer entgegenstehenden Vereinbarung zu den vereinbarten Preisen ausgeführt, wobei Bestellungen, für die eine längere Lieferfrist als 4 Monate vereinbart worden oder erforderlich ist, mit den im Zeitpunkt der Lieferung gültigen Listenpreisen berechnet werden können.
4. Soweit nicht etwas anderes vereinbart worden ist, hat der Kunde Verpackungskosten, Leih- und Abnutzungsgebühren für Verpackungsmaterial, Kosten für eine etwaige Rücksendung des Verpackungsmaterials, Fracht- und Versandkosten, Nebengebühren sowie zu entrichtende öffentliche Abgaben und Zölle zusätzlich zu entrichten. Insoweit anfallende Kosten können durch uns gesondert abgerechnet werden.
5. Bei gesonderter Versandvorschrift des Bestellers (Express, Eilgut, Spedition, usw.) werden die damit verbundenen Mehrkosten dem Kunden in Rechnung gestellt.
7. Wir behalten uns vor, Aufträge allein gegen Nachnahme, per Einzugsermächtigung, Vorkasse oder Lastschriftverfahren durchzuführen.
9. Sämtliche Zahlungen haben grundsätzlich in Euro zu erfolgen. Ausländische Zahlungsmittel werden, soweit nicht die Rechnung in dieser Währung ausgestellt ist, nach dem bei der Deutschen Bank am Tage der Rechnungsstellung notierten amtlichen Briefkurs der jeweiligen Währung in Euro umgerechnet.
2. Vorstehende Ziffer 1. gilt auch für Teillieferungen bzw. -leistungen, im Fall der Übernahme weiterer Leistungen, wie der Übernahme der Versandkosten, der Anfuhr durch uns sowie für den Fall, dass die Ware unmittelbar von einem Dritten an den Kunden geliefert wird (Streckengeschäft).
3. Der Übergabe bzw. Abnahme steht es jeweils gleich, wenn sich der Kunde im Verzug der Annahme befindet, wenn der Kunde den Transport der Ware selbst übernommen hat oder wenn die Lieferung bzw. Leistung auf Wunsch des Kunden verzögert wird oder eine Verzögerung der Lieferung bzw. Leistung auf Umständen beruht, die der Kunde zu vertreten hat. Maßgeblicher Zeitpunkt ist dann die Anzeige der Versand- bzw. Leistungsbereitschaft durch uns.
4. Werden Waren vom Lager des Herstellers zur ausschließlichen Verfügung des Kunden bereitgehalten oder zur Anfertigung ohne Versandbestimmungen verkauft (Abrufposten), so hat der Kunde innerhalb von 6 Wochen nach Meldung der Fertigstellung abzunehmen andernfalls steht dies der Übergabe bzw. Abnahme gleich.
5. Soweit keine besondere Versandart vereinbart wurde, erfolgt diese nach unserem Ermessen.
6. Transportkosten können nachberechnet werden.
1. Wir sind berechtigt Liefergegenstände auf Kosten des Kunden gegen Diebstahl, Bruch-, Feuer-, Wasser-, Transport- und sonstige Schäden zu versichern, sofern eine solche Versicherung zur Sicherung der Ware, insbesondere auf Grund eines für uns bestehenden Eigentumsvorbehalts geboten erscheint und sofern der Kunde auf entsprechende Aufforderung durch uns nicht den Abschluss einer solchen Versicherung nachweist.
2. Darüber hinaus werden entsprechende Versicherungen nur auf ausdrücklichen Wunsch und auf Kosten des Kunden vorgenommen.
§ 8 – Rechte wegen Mängeln, Gewährleistung sowie Patent- und Schutzrechte Dritter
1. Wir gewährleisten, dass Ware zum Zeitpunkt des Gefahrüberganges frei von Material- und Fabrikationsfehlern ist und die vertraglich zugesicherten Eigenschaften aufweist. Geringfügige Abweichungen (insbesondere in Form, Farbe und Ausführung, Abmessungen) der Ware gegenüber unseren Mustern, Abbildungen oder Beschreibungen auf unserem Internetauftritt oder in unseren Prospekten sind möglich und stellen keinen Mangel dar. Technische Änderungen in Form, Farbe, Inhalt, Maß und/oder Gewicht bleiben im Rahmen des Zumutbaren vorbehalten, gleiches gilt für die chemische Beständigkeit. Für Ware, die nach Zeichnungen, Angaben und Muster des Bestellers angefertigt werden, übernimmt der Kunde die Haftung bei Verletzung von Schutz- und Patentrechten Dritter. Soweit wir nach eigenen Zeichnungen, Muster oder Modelle liefern, sind diese nur verbindlich für die äußere Formgebung und technische Ausführung. Wir übernehmen keine Gewähr dafür, dass unsere Leistungen für einen bestimmten vom Kunden vorausgesetzten Verwendungszweck geeignet sind, es sei denn, dies wurde ausdrücklich schriftlich vereinbart.
2. Für in Sonderfertigung hergestellte Waren wird weder ein Umtausch noch eine Rückgabe gewährt, es sei denn, dass es sich um von uns fehlerhaft hergestellte Ware handelt. Handelsübliche Mengenabweichungen gelten als beidseitig genehmigt; der bedungene Einzelpreis für das Stück bleibt unverändert. Farbe-, Oberfläche- und Stärketoleranz in den handelsüblichen Schwankungen bleiben vorbehalten.
3. Der Kunde hat gelieferte Ware unverzüglich nach Erhalt auf Mängel und Vollständigkeit zu untersuchen. Offensichtliche Mängel müssen uns unverzüglich nach Empfang der Ware schriftlich angezeigt werden; zeigt sich später ein solcher Mangel, so muss die Anzeige unverzüglich nach der Entdeckung gemacht werden (§ 377 HGB). Anderenfalls ist die Geltendmachung des Gewährleistungsanspruches ausgeschlossen. Maßgeblich zur Fristwahrung ist der rechtzeitige Zugang der Mängelrüge in unserem Hause. Den Kunden trifft die volle Beweislast für sämtliche Anspruchsvoraussetzungen, insbesondere für den Mangel selbst, für den Zeitpunkt der Feststellung des Mangels und für die Rechtzeitigkeit der Mängelrüge. Im Falle der Erbringung von Werkleistungen hat uns der Kunde über nach der Abnahme des Gewerkes auftretende Mängel unverzüglich nach deren Entdeckung zu unterrichten. Vorstehende Bestimmungen zur Beweislast und zur Mängelrüge beim Kauf gelten entsprechend. Unsere Außendienstmitarbeiter sind zur Entgegennahme von Mängelrügen nicht berechtigt.
4. Vorstehende Ziffer 3. gilt sinngemäß auch für Mehr- und Aliudlieferungen. Wird eine Mehr- oder Aliudlieferung nicht unverzüglich nach Erhalt der Ware bzw. unverzüglich nach deren Entdecken gerügt, gilt die Mehr- bzw. Aliudlieferung als genehmigt und kann durch uns gemäß der zum Tag der Lieferung jeweils gültigen Preisliste nachberechnet werden.
5. Nimmt der Kunde eine mangelhafte Ware in Kenntnis des Mangels an, so stehen ihm Mängelgewährleistungsrechte allein nach Maßgabe des § 442 BGB ggf. in Verbindung mit § 651 BGB zu.
6. Transportschäden sind unverzüglich nach Erhalt der Ware dem zuständigen Spediteur, Frachtführer oder sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt anzuzeigen.
7. Für berechtigte, fristgerecht angezeigte Mängel der Ware leisten wir im Übrigen zunächst nach unserer Wahl Gewähr durch Nachbesserung oder Nachlieferung der Ware bzw. Neuherstellung des Gewerkes. In diesem Fall tragen wir die Aufwendungen, die zum Zweck der Nacherfüllung erforderlich sind, soweit sie den üblichen Kostensätzen entsprechen.
8. Schlägt die Nacherfüllung fehl oder lehnen wir diese ernsthaft und endgültig ab, kann der Kunde grundsätzlich nach seiner Wahl Herabsetzung der Vergütung (Minderung) oder Rückgängigmachung des Vertrages (Rücktritt) verlangen. Bei einer nur geringfügigen Vertragswidrigkeit, insbesondere bei nur geringfügigen Mängeln oder einer unwesentlichen Einschränkung der Gebrauchsfähigkeit, steht dem Kunden jedoch kein Rücktrittsrecht zu.
9. Wählt ein Kunde wegen eines Rechts- oder Sachmangels nach gescheiterter Nacherfüllung den Rücktritt vom Vertrag, steht ihm daneben kein Schadensersatzanspruch wegen des Mangels zu.
10. Wählt ein Kunde nach gescheiterter Nacherfüllung Schadensersatz, verbleibt die Ware bei ihm, wenn ihm dies zumutbar ist. Der Schadensersatz beschränkt sich auf die Differenz zwischen Kaufpreis und Wert der mangelhaften Sache. Dies gilt nicht, wenn wir die Vertragsverletzung arglistig verursacht haben.
11. Die Gewährleistungsfrist beträgt ein Jahr ab Ablieferung, Übergabe oder Abnahme der Ware. Dies gilt nicht, wenn der Unternehmer uns den Mangel nicht rechtzeitig angezeigt hat (Ziffer 2.). Dies gilt nicht, im Falle von uns zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden oder bei Verlust des Lebens des Kunden.
§ 9 – Annahmeverzug des Bestellers
1. Wenn der Besteller nach Ablauf einer ihm gesetzten Nachfrist die Abnahme verweigert oder ausdrücklich erklärt, nicht abnehmen zu wollen, so können wir vom Vertrag zurücktreten.
2. Als Schadensersatz wegen Nichterfüllung bei Abnahmeverzug können wir 30 % des Kaufpreises bzw. des Werklohns ohne Abzüge fordern, sofern der Besteller nicht nachweist, dass ein Schaden überhaupt nicht bzw. nicht in der Höhe der Pauschale entstanden ist. Im Übrigen bleibt uns, wie bspw. bei Spezialanfertigungen, die Geltendmachung eines höheren Schadens unter entsprechendem Nachweis vorbehalten.
§ 10 – Eigentumsvorbehalt, Verarbeitung, Verbindung, Vermischung, Weiterveräußerung und Abtretung
1. Wir behalten uns das Eigentum an sämtlicher gelieferter Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen, gleich aus welchem Rechtsgrund, aus einer laufenden Geschäftsbeziehung einschließlich aller zugehörigen Nebenforderungen vor („Vorbehaltsware“). Der Eigentumsvorbehalt bleibt auch bestehen, wenn einzelne unserer Forderungen in eine laufende Rechnung aufgenommen werden und der Saldo gezogen und anerkannt wurde. Dies gilt unabhängig von seitens des Kunden bei einzelnen Zahlungen vorgenommenen Tilgungsbestimmungen.
2. Der Kunde ist verpflichtet, die Vorbehaltsware unentgeltlich pfleglich zu behandeln. Hierzu gehört insbesondere die richtige und - soweit dies möglich ist - von übriger Ware getrennte Lagerung. Die Ware ist als von uns kommend zu kennzeichnen.
3. Der Kunde ist vorbehaltlich nachfolgender Bestimmungen berechtigt, die Vorbehaltsware im ordentlichen Geschäftsgang und solange er sich nicht im Zahlungsverzug befindet bestimmungsgemäß zu nutzen bzw. zu verbrauchen, sie zu verarbeiten oder mit anderen Sachen zu verbinden sowie diese weiter zu veräußern.
4. Jede anderweitige Verfügung über die Vorbehaltsware ist dem Kunden nicht gestattet. Insbesondere darf er die Vorbehaltsware weder an Dritte verpfänden noch diesen zur Sicherung übereignen. Soweit dem Kunden aus einer Verpfändung, Sicherungsübereignung oder sonstigen Verfügung Rechte gegenüber einem Dritten erwachsen, tritt der Kunde diese bereits jetzt an uns ab. Wir nehmen die Abtretung hiermit ausdrücklich an.
5. Die Verarbeitung oder Umbildung der Vorbehaltsware durch den Kunden oder durch von diesem beauftragte Dritte erfolgt stets im Namen und im Auftrag für uns als Hersteller (§ 950 BGB), ohne dass uns dadurch Verpflichtungen entstehen.
6. Wird die Vorbehaltsware mit uns nicht gehörender Ware untrennbar vermischt oder vermengt oder dergestalt miteinander verbunden, dass sie wesentliche Bestandteile einer einheitlichen Sache werden (§§ 947, 948 BGB), so erwerben wir an der neuen Sache das Miteigentum im Verhältnis des Wertes der von uns gelieferten Ware zu der sonstigen Ware. Ist dabei die nicht uns gehörende Ware als Hauptsache anzusehen und steht diese Ware im Eigentum des Kunden, so ist dieser verpflichtet, uns anteilig Miteigentum an der neuen Sache zu übertragen. Die uns zustehenden Miteigentumsrechte gelten als Vorbehaltsware im Sinne der Ziffer 1. Ziffer 2. gilt für die neu entstandene Sache entsprechend.
7. Sofern der Kunde die Vorbehaltsware unter Stundung des Kaufpreises weiter veräußert, ist er verpflichtet, sich hinsichtlich der aus dieser Weiterveräußerung resultierenden Forderungen seinerseits das Eigentum entsprechend den Bestimmungen dieses Paragraphen gegenüber seinem Abnehmer vorzubehalten.
8. Die dem Kunden aus einer Weiterveräußerung der Vorbehaltsware zustehenden Forderungen tritt dieser bereits jetzt an uns ab. Die Abtretung nehmen wir hiermit ausdrücklich an. Die abgetretenen Forderungen dienen in demselben Umfang der Sicherung unserer Forderungen wie die Vorbehaltsware.
9. Wird die Vorbehaltsware vom Kunden zusammen mit anderen, nicht von uns gelieferten Waren, zu einem Gesamtpreis veräußert oder die abgetretene Forderung in eine laufende Rechnung aufgenommen, so erfolgt die Abtretung der Forderung aus der Veräußerung in Höhe des Rechnungswertes unserer Vorbehaltsware bzw. in Höhe des unserer Vorbehaltsware entsprechenden Teils des Saldos einschließlich des Schlusssaldos aus dem Kontokorrent.
10. Im Falle der Weiterveräußerung der Vorbehaltsware ermächtigen wir den Kunden widerruflich zur Einziehung der an uns abgetretenen Forderungen. Zum Widerruf dieser Ermächtigung sind wir insbesondere dann berechtigt, wenn der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen aus der Geschäftsbeziehung mit uns nicht ordnungsgemäß nachkommt oder uns Umstände bekannt werden, die geeignet sind, die Kreditwürdigkeit des Kunden erheblich zu mindern. Im Falle des Widerrufs der Einzugsermächtigung hat der Kunde uns unverzüglich auf unser Verlangen hin die abgetretenen Forderungen und deren Schuldner bekannt zu geben, alle zum Einzug der Forderungen erforderlichen Angaben zu machen, alle dazugehörigen Unterlagen auszuhändigen und dem Schuldner die Abtretung anzuzeigen. Wir sind auch selbst zur Abtretungsanzeige an den Schuldner berechtigt. Zur Abtretung der Forderungen im Übrigen ist der Kunde nicht befugt, auch nicht aufgrund unserer Einzugsermächtigung. Dieses Abtretungsverbot gilt nicht, wenn es sich um eine Abtretung im Wege des echten Factorings handelt, die uns der Kunde vorab anzuzeigen hat und bei der der Factoringerlös den Wert unserer gesicherten Forderung übersteigt. Mit der Gutschrift des Factoringerlöses wird unsere Forderung sofort fällig.
11. Der Kunde ist verpflichtet, uns den Zugriff Dritter auf unsere Vorbehaltsware, etwa im Falle einer Pfändung, sowie etwaige Beschädigungen oder die Vernichtung der Vorbehaltsware unverzüglich unter Angabe von Namen und Anschrift des Dritten anzuzeigen. Einen Besitzwechsel sowie den eigenen Geschäftssitzwechsel hat uns der Kunde unverzüglich mitzuteilen.
12. Soweit Dritte auf unsere Vorbehaltsware zugreifen, gehen sämtliche uns durch Durchsetzung unserer Rechte aus dem Eigentumsvorbehalt berechtigterweise anfallenden Kosten, gleich ob gerichtlich oder außergerichtlich, zu Lasten des Kunden, soweit diese nicht bei dem Dritten durchgesetzt werden können.
13. Wir sind berechtigt, bei vertragswidrigem Verhalten des Kunden, insbesondere im Falle des Zahlungsverzuges oder bei Verletzung einer Pflicht nach den Ziffern 2 bis 11 dieser Bestimmung vom Vertrag zurückzutreten und die Vorbehaltsware heraus zu verlangen.
14. Soweit der Nominalwert (Rechnungsbetrag der Ware oder Nennbetrag der Forderungsrechte) der für uns bestehenden Sicherheiten (Vorbehaltsware oder abgetretene Forderungen und Rechte) unsere gesicherten Forderungen insgesamt um mehr als 20 v.H. übersteigt, sind wir auf Verlangen des Kunden insoweit zur Freigabe von Sicherheiten nach unserer Wahl verpflichtet, wobei bei der Freigabe auf berechtigte Interessen des Kunden Rücksicht genommen wird.
15. Für den Fall, dass wir Rechte aus unserem Eigentumsvorbehalt geltend machen, gilt dies nur bei ausdrücklicher schriftlicher Erklärung als Rücktritt vom Vertrag. Mit der Geltendmachung erlischt das Recht des Kunden zum Besitz der Vorbehaltsware.
§ 11 – Haftungsbeschränkungen
1. Unsere Haftung ist auf vorsätzliche und grob fahrlässige Pflichtverletzungen beschränkt. Dies gilt auch bei Pflichtverletzungen unserer gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
2. Schadensersatzansprüche wegen eines Mangels verjähren nach einem Jahr ab Ablieferung der Ware bzw. bei Werkverträgen nach Abnahme. Dies gilt nicht, soweit uns grobes Verschulden vorwerfbar ist sowie im Falle von uns zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden oder Verlust des Lebens des Kunden.
3. Schadensersatzansprüche auf Grund fehlerhafter Angaben in unseren Katalogen, Preislisten oder Ähnlichem sind ausgeschlossen. Werden uns solche fehlerhaften Angaben bekannt, werden wir den Kunden vor Ausführung der Bestellung auf diese hinweisen.
4. Unsere Schadensersatzhaftung ist auf den typischen Schaden begrenzt, der bei Vertragsschluss auf Grund der zu diesem Zeitpunkt bekannten Umstände vorhersehbar war, maximal jedoch auf den jeweiligen Wert des zugrunde liegenden Auftrages. Dies betrifft insbesondere auch entgangenen Gewinn, mittelbare sowie Mangelfolgeschäden und Schäden aus Ansprüchen Dritter gegenüber dem Kunden.
5. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen bzw. –ausschlüsse gelten entsprechend für den Ersatz vergeblicher Aufwendungen (§ 284 BGB).
6. Die Haftungsbeschränkungen dieser AGB betreffen nicht die Ansprüche des Kunden aus uns zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden oder Verlust des Lebens des Kunden sowie bei leicht fahrlässiger Verletzung vertragswesentlicher Pflichten. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von diesen Regelungen ebenfalls unberührt.
7. Mit vorstehenden Regelungen ist keine Veränderung der Beweislastverteilung verbunden.
§ 12 – Nebenabreden, Schriftformerfordernis, Salvatorische Klausel
1. Alle vertraglichen Regelungen, Nebenabreden, Vertragsänderungen und von diesen AGB abweichende Vereinbarungen bedürfen für ihre Wirksamkeit stets der Schriftform oder der schriftlichen Bestätigung durch uns. Dies gilt auch für eine Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
2. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrags ganz oder teilweise sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlich und rechtlich Gewollten am nächsten kommt. Entsprechendes gilt bei Auftreten einer Lücke in diesem Vertrag.
§ 13 – Anwendbares Recht, Gerichtsstand, Erfüllungsort
1. Für alle Rechtsbeziehungen zwischen dem Kunden und uns gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Ausnahme der Regelungen des Internationalen Privatrechts. Bestimmungen des UN-Kaufrechts (CISG) sowie sonstige zwischenstaatliche Überein- oder Abkommen finden keine Anwendung.
2. Der Kunde erkennt an, dass im Falle der Übersetzung vertraglicher Abreden einschließlich dieser AGB in Zweifel- und Auslegungsfragen die jeweils deutsche Sprach- und Rechtsauffassung maßgeblich ist.
3. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag unser Geschäftssitz. Dasselbe gilt, wenn der Käufer keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder dessen Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Wir behalten uns jedoch vor, am Geschäftssitz des Kunden Klage zu erheben.
4. Erfüllungsort ist unser Geschäftssitz, soweit keine anderweitige ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden getroffen worden ist.
1. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass seine geschäftlichen bzw. personenbezogenen Daten, die im Rahmen des Vertragsverhältnisses und zur Abwicklung der Bestellung erforderlich sind, unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes erhoben, gespeichert und verarbeitet werden. Wir weisen darauf hin, dass diese Daten des Käufers nur zu dem genannten Zweck verwendet und nicht an unberechtigte Dritte weitergegeben werden. Die Kundendaten können zur Durchführung des Versands an von uns beauftragte und gemäß § 11 BDSG sorgfältig ausgesuchte Partner- und Zulieferunternehmen übermittelt werden.
2. Soweit dem Kunden Daten, insbesondere in Kunden-Login oder ein Passwort zum Zugang auf unserer Internetpräsenz durch uns übermittelt werden, sind diese von dem Kundenstreng vertraulich zu behandeln. Eine Haftung für den Missbrauch oder die unberechtigte Verwendung dieser Daten wird ausgeschlossen.
3. Der Kunde kann durch Übersendung einer E-Mail an verkaufsleitung@bit-gmbh.de jederzeit unentgeltlich Auskunft über die über ihn gespeicherten Daten erhalten. Aus Datenschutzgründen kann die Beantwortung der E-Mail nur an die bei uns hinterlegte E-Mail erfolgen.
Griffschläuche – Aufschießschläuche
Technische Schläuche - Griffummantelung – Griffschläuche – Aufschießschläuche
Für die Fertigung von Griffschlauch-Lösungen oder Aufschießschläuchen, setzen wir gerne die Anforderungen unserer Kunden nach technischen Möglichkeiten um.
Griffschläuche: robuste und strapazierfähige Griffummantelungen
Je nach Anwendung können die Griffschläuche glatt oder gerieft und in Dimensionen und Shorehärten nach Kundenvorgabe hergestellt werden.
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· die Verarbeitung zu einem Zweck erfolgt, der in direktem Zusammenhang mit dem ursprünglichen Zweck steht, zu dem die personenbezogenen Daten erhoben wurden,
· die Verarbeitung auf eine rechtliche Verpflichtung oder behördliche oder gerichtliche Anordnung hin erfolgt, oder
· zur Begründung oder zum Schutz rechtlicher Ansprüche oder zur Abwehr von rechtswidrigen Aktivitäten.