Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-muenchen-auftragsbekanntmachung-14/
Timestamp: 2018-08-15 15:03:54
Document Index: 350339641

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 51', '§ 51', '§ 123', '§ 19', '§ 21', '§ 21', '§ 75', 'Art. 62']

2018/S 146-334422
Tragwerksplanung nach § 51 HOAI, LPH 2-6, für die Erweiterung und Sanierung der Grund- und Mittelschule Torquato-Tasso-Straße 38, Vergabe-Nr.: H60b283518
Tragwerksplanung nach § 51 HOAI, LPH 2-6, für die Erweiterung und Sanierung der Grund- und Mittelschule und Neubau einer gemeinsamen Mensa und des Sporttrakts Torquato-Tasso-Straße 38, in München im Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart
Grund-und Mittelschule Torquato-Tasso-Straße 38, 80807 München, im 11. Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart
Tragwerksplanungsleistungen nach § 51 HOAI, LPH 2-6, für folgendes Bauvorhaben:
Die Landeshauptstadt München plant im Rahmen der Schulbauoffensive die Grundschule und die Mittelschule zu erweitern, eine gemeinsame Mensa und den Sporttrakt (Sporthalle und Schwimmbad) sowie evtl. eine TG neu zu bauen. Der Bestand ist dabei einzubeziehen. Eine abschnittsweise Errichtung ist vorgesehen.
Als erster Schritt ist der Neubau des benachbarten Hauses für Kinder bereits in Planung.
Auf dem Grundstück ist eine mobile Raumeinheit errichtet worden, die sowohl den aktuellen Mehrbedarf abdeckt, als auch die von der Baumaßnahme ausgelösten Umzüge abdecken soll. Die MRE wird nach Beendigung der Maßnahme abgebaut.
BGF Bestandsgebäude Grund-und Mittelschule (inkl. Sport): ca. 8 600 m2
BGF MRE (Mobile Raumeinheit; Bestand) ca. 1 500 m2
BGF Programm: ca. 15 000 m2
Beginn: 03/01/2019
Die Angaben und Erklärungen aus den Ziff. III.1.1 bis III.1.3, zusammengefasst im Bewerbungsbogen und der Auswahlmatrix (siehe Ziff. I.3), dienen zur Auswahl der Teilnehmer am Verhandlungsverfahren (Auswahlkriterien).
Erste Stufe: Beauftragung der LPH. 2
Dritte Stufe: Beauftragung der LPH. 4 + 5 + 6
Zu II.2.7): das Ende bezieht sich auf die Fertigstellung der LPH 8 der Baumaßnahme
1.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB.
2.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 SchwarzArbG, § 21 Abs. 1 AEntG.
3.) Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen.
4.) Nachweise der geforderten Qualifikation des Bewerbers (Büro).
Sofern es sich beim Bewerber um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation des benannten verantwortlichen Berufsangehörigen nachzuweisen, § 75 Abs. 3 VgV.
Zugelassen werden (Diplom) Ingenieure (FH/Univ.) der Fachrichtung Architektur/Bauingenieurwesen oder vergleichbare Qualifikationen.
5.) Erklärung der Bereitschaft zur Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz.
2.) Erklärung des Bewerbers, durch Unterschrift der Bewerbung, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird:
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und 0,5 Mio EUR für sonstige Schäden. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist (siehe Ziff. II.2.7) z.B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o.ä. abgeschlossen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o.g. Bedingungen eintritt.
3.) Beabsichtigt der Bewerber Teile des Auftrags im Wege der Unterauftragsvergabe an Dritte zu vergeben, so hat er die vorgesehenen Unterauftragnehmer (sowie den Umfang) zu benennen und für sie und ggf. für noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
4.) Beabsichtigt ein Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt.
Ein Bewerber kann jedoch im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
Nimmt ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
1.) Vorlage von 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Büros aus dem Zeitraum 2011 – Ende der Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung 90 %):
— Neubau
— Gesamtbaukosten gem. DIN 276 KG 300 + 400 (brutto).
— Bauen im Bestand
— Beengtes Baufeld
— Bauabschnitte (mindestens 2)
— weitgespannte Träger
— LPH 2-6 in einer einzigen Referenz im Referenzzeitraum.
Die Referenzen sind so anschaulich zu präsentieren, dass eine Bewertung anhand der o.g. Kriterien ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix, die mit dem Bewerbungsbogen (s. Ziff. I.3) abrufbar ist.
Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung einer Referenz ist die Erbringung von mindestens einer der Leistungsphasen 2-6 im Referenzzeitraum 2011 – Ende der Bewerbungsfrist.
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3 Nr. 1 wird nur erreicht, wenn drei Referenzen die o.g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Bei den besonderen, projektspezifischen Kriterien aus den Referenzen 1-3 wird jedes einzelne Kriterium als vollumfänglich erfüllt betrachtet, wenn es bei mindestens einem wertbaren Referenzprojekt nachgewiesen wird.
3.) Erklärung über die Anzahl der Beschäftigten in den letzten drei Jahren
(Wichtung 5 %).
Ja, Standsicherheitsnachweis gem. Art. 62 BayBO
Landeshauptstadt München, Baureferat, Submissionsbüro, Zi. Nr.: 0.243, Friedenstraße 40, 81671 München einzureichen.