Source: https://www.elwis.de/DE/Schifffahrtsrecht/Seeschifffahrtsrecht/SeeSchStrO/Anlagen/Anlage-I/Anlage-I-node.html
Timestamp: 2019-12-14 07:48:34
Document Index: 240525538

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 10', '§ 25', '§ 25', '§ 45', '§ 45', '§ 2', '§ 31', '§ 31', '§ 2']

Anlage I - Schifffahrtszeichen
A. Gebots- und Verbotszeichen
A.1 Überholverbot
rechteckige weiße Tafel mit rotem Rand, rotem Schrägstrich und zwei senkrechten schwarzen Pfeilen
- Spitze nach oben;
rechteckige weiße Tafel mit rotem Rand, rotem Schrägstrich und zwei senkrechten schwarzen Doppelpfeilen
A.2 Begegnungsverbot an Engstellen
Engstellen, in denen das Begegnen verboten und die Vorfahrt nach § 25 Absatz 5 zu beachten ist:
rechteckige weiße Tafeln mit rotem Rand, rotem Schrägstrich und zwei senkrechten schwarzen Pfeilen - Spitzen entgegengesetzt
A.3 Geschwindigkeitsbeschränkung
quadratische weiße Tafeln mit rotem Rand und schwarzer Zahl, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit durch das Wasser auf dem Nord-Ostsee-Kanal über Grund in Kilometern pro Stunde angibt (Beispiel: 12 km/h)
A.4 Geschwindigkeitsbeschränkung wegen Gefährdung durch Sog oder Wellenschlag
Verbot, in der nachfolgenden Strecke oder an der Stelle so schnell zu fahren, dass Gefährdungen durch Sog oder Wellenschlag eintreten:
eine quadratische weiße Tafel mit rotem Rand, rotem Schrägstrich und zwei waagerechten schwarzen Wellenlinien
ein roter Zylinder
drei feste Lichter übereinander, das obere weiß, das mittlere rot, das untere weiß
A.5 Geschwindigkeitsbeschränkung vor Stellen mit Badebetrieb
Stangen mit einem gelben liegenden Kreuz
A.6 Einhalten eines Fahrabstandes
rechteckige weiße Tafel mit rotem Rand, deren eine Hälfte auf schwarzem Grund der dreieckig in die andere Hälfte auf der die Passierstelle liegt, weist, eine weiße Zahl zeigt, die den zu haltenden Abstand in Metern angibt (Beispiel 40 m von der in Fahrtrichtung rechten Seite)
A.7 Anhalten vor beweglichen Brücken, Sperrwerken und Schleusen
Gebot, vor beweglichen Brücken, Sperrwerken und Schleusen vor der Tafel anzuhalten, so lange die Durchfahrt nicht frei gegeben ist:
quadratische weiße Tafel mit rotem Rand und einem waagerechten schwarzen Strich
A.8 Ankerverbot
Verbot, in einem Abstand von weniger als 300 m beiderseits der Linie, die die Tafeln verbindet oder die die Verlängerung der Verbindungslinie von Oberbake und Unterbake der Tafel an einem Ufer bildet, zu ankern und Anker, Trossen oder Ketten schleifen zu lassen (bei Entfernungs- und Streckenangaben nach Nummer 1c der Vorbemerkung gelten diese Angaben anstelle des beiderseitigen Absatndes von 300 m):
rechteckige weiße Tafeln mit rotem Rand, rotem Schrägstrich und umgekehrtem schwarzem Anker an beiden Ufern
an einem Ufer eine rechteckige weiße Tafel mit rotem Rand, rotem Schrägstrich und umgekehrtem schwarzem Anker und darüber eine weiße dreieckige Tafel mit rotem Rand - Spitze oben - als Unterbake sowie dahinter eine Stange mit einer weißen dreieckigen Tafel mit rotem Rand - Spitze unten - als Oberbake
A.9 Festmacheverbot
quadratische weiße Tafel mit rotem Rand, rotem Schrägstrich und schwarzem Poller, um den eine Trosse gelegt ist
A.10 Liegeverbot
Verbot, in der nachfolgenden Strecke auf der Seite der Seeschifffahrtsstraße liegen zu bleiben (ankern oder festmachen), auf der das Zeichen steht:
quadratische weiße Tafel mit rotem Rand, rotem Schrägstrich und einem schwarzen "P"
A.11 Einhalten einer Fahrtrichtung
rechteckige weiße Tafel mit rotem Rand und waagerechtem schwarzem Pfeil
A.12 Abgabe von Schallsignalen
Gebot, an dieser Stelle das in dem zusätzlichen Teil angegebene Schallsignal zu geben:
quadratische weiße Tafel mit rotem Rand und einem schwarzen Punkt
A.13 Anhalten in Schleusen
senkrechter gelber Streifen an den Schleusenmauern vor den Schleusentoren vom Wasserspiegel bis zur Schleusenplattform, der auf der Schleusenplattform in einer Länge von 1 m weitergeführt ist
A.14 Durchfahren von Brücken
Verbot, die Brückenöffnung außerhalb des durch die beiden Tafeln begrenzten Raumes zu durchfahren (das Verbot gilt nicht für kleine Fahrzeuge im Sinne von § 10):
zwei quadratische, auf der Spitze stehende rot-weiße Tafeln
A.15 Ende einer Gebots- oder Verbotsstrecke in einer Richtung
rechteckige blaue Tafel mit weißem Diagonalstreifen von links oben nach rechts unten
A.16 Aufforderung zum Anhalten
der als Lichtzeichen gegebene Buchstabe "L"
die Flagge "L" des Internationalen Signalbuches
A.17 Gesperrte Wasserflächen
Verbot für Maschinenfahrzeuge, Wassermotorräder und Surffahrzeuge, die wegen Badebetriebs gesperrten Wasserflächen zu befahren:
Fasstonne, Kugeltonne oder Stange
Für Maschinenfahrzeuge geöffnete Durchfahrtschneisen können durch zusätzliche weiße Flaggen als Toppzeichen gekennzeichnet werden.
Verbot, die gesperrte Wasserfläche zu befahren - mit Ausnahme der berechtigten Fahrzeuge:
bei Fasstonne und Leuchttonne
gelb mit einem breiten roten Band
Fasstonne, Leuchttonne, Spierentonne oder Stange
Nur auf Fasstonne und Leuchttonne mit schwarzen Buchstaben "Sperrgebiet" oder "Sperr-G".
gelbes liegendes Kreuz. Spierentonne und Stange sind immer mit Toppzeichen versehen.
Kennung: Fl/Blz., Oc (2)/Ubr. (2) oder Oc (3)/Ubr. (3).
A.18 Sperrung der gesamten Seeschifffahrtsstraße oder einer Teilstrecke
Gebot, wegen Sperrung der Seeschifffahrtsstraße oder einer Teilstrecke vor dem Sichtzeichen anzuhalten:
drei Körperzeichen übereinander, oben ein schwarzer Ball, in der Mitte ein schwarzer Kegel - Spitze unten - unten ein schwarzer Kegel - Spitze oben -
Bei Sperrung einer Teilstrecke der Seeschifffahrtsstraße eine rechteckige rote Tafel mit waagerechtem weißem Streifen.
Schwenken eines roten Lichtes oder
einer roten Flagge
Schwenken eines grünen Lichtes oder
einer grünen Flagge
A.19 Durchfahren beweglicher Brücken und Sperrwerke sowie Einfahren in Schleusen und Ausfahren sowie der Zufahrten von ihnen
(Brücken/Sperrwerk/Schleuse geschlossen)
zwei feste rote Lichter nebeneinander
(Die Herrenbrücke über die Trave darf von Fahrzeugen durchfahren werden, für die die Durchfahrtshöhe mit Sicherheit ausreicht).
ein festes rotes Licht
die Anlage (Brücke/Sperrwerk/Schleuse) kann unter Beachtung der Vorfahrt des Gegenverkehrs nach § 25 Absatz 5 von Fahrzeugen durchfahren werden, für die die Durchfahrtshöhe mit Sicherheit ausreicht:
zusätzlich ein festes weißes Licht über dem linken roten Licht
die Hubbrücke steht in der ersten Hubstufe und kann von Fahrzeugen durchfahren werden, für die die Durchfahrtshöhe mit Sicherheit ausreicht:
zusätzlich zwei feste weiße Lichter über den roten Lichtern
(Brücke/Sperrwerk/Schleuse geöffnet. Hubbrücken dürfen jedoch nur von Fahrzeugen durchfahren werden, für die die Durchfahrtshöhe der letzten Hubstufe mit Sicherheit ausreicht.)
zwei feste grüne Lichter nebeneinander
Gegenverkehr, Vorfahrt nach § 25 Absatz 5 beachten:
zusätzlich ein festes weißes Licht über dem linken grünen Licht
Ausfahren verboten
ein festes grünes Licht
Die Anlage ist für die Schifffahrt gesperrt:
zwei feste rote Lichter übereinander
A.20 Einfahren in die Zufahrten zum Nord-Ostsee-Kanal
(Nachstehende Regeln gelten nicht für Fahrzeuge der Strom- und Schifffahrtspolizei, Lotsenversetzfahrzeuge und Schlepper im Sinne des § 45 Satz 2 Nummer 4):
ein unterbrochenes rotes Licht
ein unterbrochenes weißes Licht über einem unterbrochenen roten Licht
ein unterbrochenes grünes Licht
ein unterbrochenes weißes Licht über einem unterbrochenen grünen Licht
ein unterbrochenes weißes Licht
A.21 Einfahren in die Schleusenvorhäfen und in die Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel und Kiel-Holtenau
Nachstehende Regeln gelten nicht für Fahrzeuge der Strom- und Schifffahrtspolizei, Lotsenversetzfahrzeuge und Schlepper im Sinne des § 45 Satz 2 Nummer 4 für den Verkehr in den Vorhäfen. Die Lichter werden auf der Seite des Signalmastes gezeigt, auf der die Schleusenkammer liegt, für die die Einfahrt geregelt wird.
ein unterbrochenes weißes Licht neben einem unterbrochenen grünen Licht
(Das weiße Licht wird auf der Seite gezeigt, auf der die Seitenmauer liegt.)
je ein unterbrochenes weißes Licht neben und über einem unterbrochenen grünen Licht
Einfahren für Sportfahrzeuge
A.22 Durchfahren der Weichengebiete des Nord-Ostsee-Kanals
ein rotes Funkellicht
mit Durchfahrtverbot für eine oder mehrere Verkehrsgruppen muss gerechnet werden:
zwei weiße Gleichtaktlichter übereinander
drei unterbrochene Lichter übereinander, das obere und das untere rot, das mittlere weiß
zwei unterbrochene rote Lichter übereinander
drei unterbrochene Lichter übereinander, die beiden oberen rot, das untere weiß
ein unterbrochenes rotes Licht über einem unterbrochenen weißen Licht
drei unterbrochene rote Lichter übereinander
ein weißes Gleichtaktlicht
A.23 Verkehr beim Ölhafen Brunsbüttel
zwei feste rote Lichter nebeneinander und ein festes weißes Licht über dem linken roten Licht
Verkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal
beim Wendebecken
Weiterfahren ohne Einschränkungen:
zwei feste grüne Lichter nebeneinander und ein festes weißes Licht über dem linken grünen Licht
A.24 Ein- und Ausfahren Gieselaukanal und Toter Travearm (Altarm der Teerhofinsel)
kein besonderes Sichtzeichen
A.25 Einfahren in die Husumer Au
A.26 Einfahren in die Zufahrten zum Eidersperrwerk
ein rotes schnelles Funkellicht
B: Warn- und Hinweiszeichen
B.1 Fährstelle
eine rechteckige blaue Tafel mit weißem Symbol eines Fährschiffes
eine rechteckige blaue Tafel mit weißem Symbol eines Fährschiffes über einem waagerechten weißen Band
B.2 Durchfahren von festen Brücken
Öffnungen fester Brücken, deren Benutzung der Schifffahrt empfohlen wird:
eine quadratische auf der Spitze stehende gelbe Tafel
zwei quadratische auf der Spitze stehende gelbe Tafeln
B.3 Fernsprechstelle
Quadratische blaue Tafel mit weißem Symbol des Telefonhörers
B.4 Grenzen eines Weichengebietes am Nord-Ostsee-Kanal
(§ 2 Absatz 1 Nummer 18 Buchstabe c)
Quadratische weiße Tafel mit schwarzem Rand
(Der Westteil der Weiche Audorf-Rade wird im Norden durch die Tonne 2/Obereider 1 begrenzt.)
B.5 Wasserski
(§ 31 Absatz 1 Satz 1)
rechteckige blaue Tafel mit dem weißen Symbol eines Wasserskiläufers
B.6 Außergewöhnliche Schifffahrtsbehinderung
drei feste Lichter übereinander, die beiden oberen rot, das untere grün
zwei schwarze Bälle übereinander und darunter ein schwarzer Kegel - Spitze unten
B.7 Querströmung
zwei feste weiße senkrechte nebeneinander stehende Lichtbalken
B.8 Wassermotorräder
(§ 31 Absatz 5 Satz 1)
rechteckige blaue Tafel mit dem weißen Symbol eines Wassermotorrades
B.9 Segelsurfbretter
rechteckige blaue Tafel mit dem weißen Symbol eines Segelsurfers
B.10 Kennzeichnung der Zufahrt zu Fahrwassern und der Mitte von Schifffahrtswegen
Kennzeichnung der Zufahrt zu Fahrwassern von See aus sowie der Mitte von Schifffahrtswegen, sofern sie nicht durch Feuerschiffe, Großtonnen, Baken, Molen usw. erkennbar sind:
rote und weiße senkrechte Streifen
Kugeltonne, Leuchttonne, Spierentonne oder Stange (gegebenenfalls ohne Farbe)
fortlaufende Beschriftung und/oder Nummern, gegebenenfalls mit dem (auch abgekürzten) Namen des Fahrwassers
roter Ball; Spierentonnen und Stangen sind immer mit Toppzeichen zu versehen
Feuer: (wenn vorhanden):
Iso/Glt. oder Oc/Ubr
B.11 Bezeichnung der Fahrwasserseiten
Steuerbordseite des Fahrwassers
Spitztonne, Leuchttonne oder Stange (gegebenenfalls ohne Farbe)
fortlaufende ungerade Nummern von See beginnend oder nach festgelegter Richtung gegebenenfalls mit einem angehängten kleinen Buchstaben, gegebenenfalls in Verbindung mit dem (auch abgekürzten) Namen des Fahrwassers
grüner Kegel, Spitze oben, oder Besen abwärts
Stangen sind immer mit Toppzeichen versehen
Fl/Blz., Fl (2)/Blz. (2),
Oc (2)/Ubr. (2),
Oc (3)/Ubr. (3), Q/Fkl.,
IQ/Fkl. unt. oder Iso/Glt.
Stumpftonne, Leuchttonne, Spierentonne, Stange (gegebenenfalls ohne Farbe) oder Pricke (ohne Farbe)
fortlaufende gerade Nummern von See beginnend oder nach festgelegter Richtung, gegebenenfalls mit einem angehängten kleinen Buchstaben, gegebenenfalls in Verbindung mit dem (auch abgekürzten) Namen des Fahrwassers
B.13 Bezeichnung von abzweigenden oder einmündenden Fahrwassern
grün mit einem waagerechten roten Band
Spitztonne, Leuchttonne oder Stange
Unter der fortlaufenden ungeraden Nummer der Lateralbezeichnung des durchgehenden Fahrwassers, durch waagerechten Strich getrennt, der Name gegebenenfalls abgekürzt und die erste Nummer des abzweigenden oder die letzte Nummer des einmündenden Fahrwassers.
grüner Kegel, Spitze oben oder Besen abwärts
Fl (2+1)/Blz. (2+1)
rot mit einem waagerechten grünen Band
Stumpftonne, Leuchttonne, Spierentonne oder Stange
Unter der fortlaufenden geraden Nummer der Lateralbezeichnung des durchgehenden Fahrwassers, durch waagerechten Strich getrennt, der Name gegebenenfalls abgekürzt und die erste Nummer des abzweigenden oder die letzte Nummer des einmündenden Fahrwassers.
roter Zylinder oder Besen aufwärts
Die Positionen Steuerbordseite des durchgehenden Fahrwassers/Steuerbordseite des abzweigenden oder einmündenden Fahrwassers und Backbordseite des durchgehenden Fahrwassers/Backbordseite des abzweigenden oder einmündenden Fahrwassers können mit lateralen Zeichen (Zeichen B.11) bezeichnet werden. Sie erhalten dann eine Beschriftung wie vorstehend beschrieben sowie ein Toppzeichen.
B.14 Reeden
(§ 2 Absatz 1 Nummer 3)
Kennzeichnung allgemeiner Reeden
Fasstonne oder Leuchttonne
mit schwarzen Buchstaben ausgeschriebener oder abgekürzter Name der Reede und gegebenenfalls Nummer
Fl/Blz., Oc (2)/Ubr. (2) oder
Oc (3)/Ubr. (3)
Grenzt die Reede an die Steuerbord- oder Backbordseite eines Fahrwassers, so ist diese Seite der Reede mit der entsprechenden Fahrwasserbezeichnung gekennzeichnet (Zeichen B.11), die unter einem waagerechten Strich zusätzlich den ausgeschriebenen oder abgekürzten Namen der Reede und gegebenenfalls eine Nummer anzeigt.
Kennzeichnung von Reeden für Fahrzeuge, die bestimmte gefährliche Güter befördern
großes schwarzes "P", gegebenenfalls mit Nummer
Kennzeichnung von Reeden für unter Quarantäne stehende Fahrzeuge
großes schwarzes "Q", gegebenenfalls mit Nummer
B.15 Gefahrenstellen
Allgemeine Gefahrenstellen (z. B. Untiefen, Wracks, Buhnen und sonstige Schifffahrtshindernisse)
Nord-Kardinal-Zeichen
schwarz über gelb
Leuchttonne, Bakentonne, Spierentonne oder Stange
Angabe des Bezuges, gegebenenfalls abgekürzt, und/oder Kompassrichtung
zwei schwarze Kegel übereinander, Spitzen oben
Ost-Kardinal-Zeichen
schwarz mit einem breiten waagerechten gelben Band
zwei schwarze Kegel übereinander, Spitzen voneinander
VQ (3)/SFkl. (3) oder
Q (3)/Fkl. (3)
Süd-Kardinal-Zeichen
gelb über schwarz
zwei schwarze Kegel übereinander, Spitzen unten
VQ (6)+LFl/SFkl. (6)+Blk. oder
Q (6)+LFl/Fkl. (6)+Blk.
West-Kardinal-Zeichen
gelb mit einem breiten waagerechten schwarzen Band
zwei schwarze Kegel übereinander, Spitzen zueinander
VQ (9)/SFkl. (9) oder
Q (9)/Fkl. (9)
Einzelgefahrenstellen
schwarz mit einem breiten waagerechten roten Band
Name der Gefahrenstelle
zwei schwarze Bälle übereinander
Fl (2)/Blz. (2)
Bezeichnung wie allgemeine Gefahrenstellen oder Einzelgefahrenstellen, jedoch wegen besonderer Umstände mindestens ein Sichtzeichen doppelt und gegebenenfalls mit einer Radarantwortbake mit der Kennung "D" versehen.
B.16 Kennzeichnung besonderer Gebiete und Stellen
Die Bedeutung ist den Seekarten oder anderen nautischen Veröffentlichungen zu entnehmen und gegebenenfalls auch aus der Beschriftung des Zeichens zu erkennen.
beliebig, vorzugsweise Fasstonne, Leuchttonne, Spierentonne oder Stange
jeweilige Bedeutung in schwarzen Buchstaben
Oc (3)/Ubr. (3),
bei dem Beispiel g. nur Fl (5)/Blz. (5)
Grenze eines Gebietes, vor dessen Befahren, z. B. wegen militärischer Übungen oder wegen Forschungs- und Vermessungsarbeiten, hydrographischer Untersuchungen und ähnlicher Arbeiten, gewarnt wird;
"Warngebiet" oder "Warn-G."
Wenn das Warngebiet durch das Zeigen auf Grund besonderer Rechtsvorschriften eingeführter Sichtzeichen vorübergehend zum Sperrgebiet werden kann, tragen die Fasstonnen, Leuchttonnen, Spierentonnen oder Stangen ein Toppzeichen:
Stelle (z. B. für militärische Zwecke und für Forschungs- und Vermessungsarbeiten, hydrographische und ozeanographische Untersuchungen und ähnliche Arbeiten sowie die dazugehörigen Geräte), vor deren Annäherung oder Überfahren gewarnt wird;
"Warnstelle" oder "Warn-St."
Begrenzung von Fischereigründen, Schongebieten und Muschelkulturen sowie gegebenenfalls der Zufahrten zu ihnen;
"Fischerei" oder "Fisch"
Begrenzung eines Gebietes, in dem Baggergut verklappt wird;
"Schüttstelle" oder "Schütt-St."
Kennzeichnung von Trassen, Kabeln und Rohrleitungen;
Ozeanographische Messstation (ODAS)
Fl (5)/Blz. (5)
B.17 Festmachetonne
Tonne, an der festgemacht werden darf
Fasstonne, Zylindertonne oder Tonne beliebiger Form
mit schwarzen Buchstaben "Festmachen" oder "Festm."
C. Schallsignale
C.1 Anhalten
von einem Fahrzeug des öffentlichen Dienstes
ein kurzer Ton, ein langer Ton, zwei kurze Töne
C.2 Durchfahren/Einfahren verboten
C.3 Durchfahren/Einfahren
(Brücke, Sperrwerk, Schleuse geöffnet, Hubbrücken dürfen jedoch nur von Fahrzeugen durchfahren werden, für die die Durchfahrtshöhe der letzten Hubstufe mit Sicherheit ausreicht)
für seewärts fahrende Fahrzeuge:
zwei lange Töne, ein kurzer Ton, ein langer Ton
für binnenwärts fahrende Fahrzeuge:
zwei lange Töne, zwei kurze Töne, ein langer Ton
C.4 Sperrung der Seeschifffahrtsstraße
zwei Gruppen von drei langen Tönen
C.5 Einfahren in die Zufahrten und Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals von See
ein nach jeweils 7 Sekunden wiederkehrender Ton von 3 Sekunden Dauer
ein nach jeweils 7 Sekunden wiederkehrender Ton von 3 Sekunden Dauer;
eine nach jeweils 5 Sekunden wiederkehrende Gruppe von zwei Tönen von je zwei Sekunden Dauer mit einer Unterbrechung von 1 Sekunde
C.6 Einfahren in die Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals vom Kanal aus
in der rechten Schleusenkammer:
Doppelschläge der Glocke in Zwischenräumen von 4 Sekunden
Einzelschläge der Glocke alle 3 Sekunden
Doppelschläge der Glocke alle 3 Sekunden
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