Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BFH_02_05_2014_IX_B_11_14_Anforderungen_an_die_Darlegung_der-d7069484.html
Timestamp: 2016-10-23 22:05:09
Document Index: 357967886

Matched Legal Cases: ['§ 115', '§ 115', '§ 116', '§ 56', '§ 115', '§ 115', '§ 116', '§ 116', '§ 135']

BFH, 02.05.2014 - IX B 11/14 - Anforderungen an die Darlegung der Gründe für die Zulassung der Revision | Urteile auf anwalt24.de
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BFH, 02.05.2014 - IX B 11/14 - Anforderungen an die Darlegung der Gründe für die Zulassung der Revision
BundesfinanzhofBeschl. v. 02.05.2014, Az.: IX B 11/14Gericht: BFHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 02.05.2014Referenz: JurionRS 2014, 15819Aktenzeichen: IX B 11/14 Verfahrensgang:vorgehend:FG Hessen - 02.12.2013 - AZ: 7 K 22/10Rechtsgrundlagen:§ 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO§ 115 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 FGOFundstelle:BFH/NV 2014, 1082Redaktioneller Leitsatz:Mit der Rüge der fehlerhaften Rechtsanwendung bzw. eines sachlichen Subsumtionsfehler in der Entscheidung der Vorinstanz kann die Zulassung der Revision nicht erreicht werdenGründe1Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Es kann dahinstehen, ob den Klägern und Beschwerdeführern (Kläger) Wiedereinsetzung in die versäumte Frist zur Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde (§ 116 Abs. 3, § 56 der Finanzgerichtsordnung --FGO--) zu gewähren ist. Denn jedenfalls ist die Beschwerde unbegründet. Die Voraussetzungen der geltend gemachten Revisionszulassungsgründe der grundsätzlichen Bedeutung (§ 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) sowie der Divergenz (§ 115 Abs. 2 Nr. 2 2. Alternative FGO) sind nicht schlüssig dargelegt. Zum einen stellen die Kläger schon keine von ihnen für grundsätzlich bedeutsam gehaltene abstrakte Rechtsfrage zur Entscheidung. Die behauptete Divergenz ist nicht entsprechend den Anforderungen des § 116 Abs. 3 Satz 3 FGO durch das Gegenüberstellen einander widersprechender abstrakter Rechtssätze aus der Entscheidung der Vorinstanz einerseits und vorgeblicher Divergenzentscheidungen andererseits erkennbar gemacht worden. Auch haben die Kläger nicht substantiiert dargelegt, dass ein qualifizierter, zur Zulassung der Revision führender Rechtsanwendungsfehler vorliege. Die Kläger rügen vielmehr lediglich eine vermeintlich fehlerhafte Rechtsanwendung bzw. sachliche Subsumtionsfehler in der Entscheidung der Vorinstanz; mit der Rüge solcher materiell-rechtlicher Fehler kann die Zulassung der Revision aber nicht erreicht werden.2Von einer weiter gehenden Begründung wird gemäß § 116 Abs. 5 Satz 2 FGO abgesehen.3Die Kostenentscheidung beruht auf § 135 Abs. 2 FGO.Hinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.
BFH, 03.05.2014BFH, 02.05.2014