Source: https://www.mahnerfolg.de/urteile/index.php/category/reiserecht/
Timestamp: 2018-07-23 05:50:15
Document Index: 47381008

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 651', 'EuG', 'EuG', 'BGH', '§ 6', '§ 651', '§ 6', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 651', 'Art. 14', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'BGH']

Reiserecht Urteile – Neue Gerichtsurteile – Aktuelle Urteile
Startseite › Reiserecht Urteile
admin 26. April 2018 Reiserecht Urteile
Nach dem sogenannten Montrealer Abkommen haften Fluggesellschaften nur für solche Ereignisse, deren Ursache in typischen Risiken des Luftverkehrs liegt. Der Bundesgerichtshof hat nun klargestellt, dass das Besteigen des Flugzeuges über eine Fluggastbrücke dem Einsteigevorgang und damit dem Haftungsbereich der Airline zuzuordnen ist. Stürzt ein Fluggast auf der glatten Fluggastbrücke, die über ein erhebliches Gefälle verfügt
Ersatzflug mit Verspätung – BGH vom 10.10.2017 – Az. X ZR 73/16
admin 8. April 2018 Reiserecht Urteile
Bietet eine Fluggesellschaft bei einer Annullierung eine anderweitige Beförderung zum Zielort an, ist sie hinsichtlich des annullierten Fluges weiterhin ausführendes Luftfahrtunternehmen. Hat der von einer anderen Fluggesellschaft ausgeführte Ersatzflug Verspätung, bleibt daher die annullierende Airline zur Ausgleichszahlung verpflichtet. Urteil des BGH vom 10.10.2017 Aktenzeichen: X ZR 73/16 RRa 2018, 27
Abgesagter Besuch zweier Hauptsehenswürdigkeiten rechtfertigt Reiserücktritt – BGH vom 16.01.2018 – Az. X ZR 44/17
admin 16. März 2018 Reiserecht Urteile
Sagt der Reiseveranstalter vor Beginn einer gebuchten zweiwöchigen China-Rundreise den Wegfall des Besuches der Verbotenen Stadt und des Platzes des Himmlischen Friedens ab, stellt dies für den Bundesgerichtshof einen so erheblichen Mangel dar, dass dies einen kurzfristigen Rücktritt vom Reisevertrag rechtfertigt. Der Veranstalter wurde verurteilt, den gesamten Reisepreis zurückzuerstatten. Urteil des BGH vom 16.01.2018 Aktenzeichen:
Flugverspätung: EuGH zur Entfernungsberechnung bei gestaffeltem Flug – EuGH vom 07.09.2017 – Az. C-559/16
admin 15. März 2018 Reiserecht Urteile
Die Höhe der Ausgleichszahlung bei einer Flugverspätung richtet sich laut Fluggastrechteverordnung nach der zurückgelegten Distanz des betreffenden Fluges. Zu der Frage, wie die Entfernungsberechnung bei gestaffelten Flügen vorzunehmen ist, hat nun der Europäische Gerichtshof (EuGH) Stellung genommen: Der Ausgleich, der Fluggästen im Fall der Annullierung oder einer großen Verspätung eines Flugs mit Anschlussflügen zu zahlen
admin 16. Februar 2018 Reiserecht Urteile
Muss ein Pauschalreisender zusammen mit seiner Familie wegen einer Überbuchung für drei Tage in einem anderen Hotel untergebracht werden und bietet das Zimmer in diesem Hotel keinen Meerblick und weist es schwerwiegende Hygienemängel auf, begründet dies neben einer Reisepreisminderung einen Anspruch auf Entschädigung wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit. Auch wenn die verbleibenden Tage von den Reisenden
40 Prozent Anzahlung bei Pauschalreise zulässig – BGH vom 25.07.2017 – Az. X ZR 71/16
admin 26. Januar 2018 Reiserecht Urteile, Verbraucherrecht Urteile
Ein Verbraucherschutzverein klagte gegen einen Reiseveranstalter, weil dieser von seinen Kunden bei Reisebuchungen eine Anzahlung von 40 Prozent des Reisepreises verlangte. Dies stelle – so die Begründung – eine unangemessene Benachteiligung der Kunden dar. Anders als die Vorinstanzen vertritt der Bundesgerichtshof die Auffassung, dass auch eine Anzahlung in dieser Höhe zulässig sein kann und führt
Gebuchte Fluggesellschaft haftet stets für Ausgleichszahlung – BGH vom 12.09.2017 – Az. X ZR 106/16
admin 14. Januar 2018 Reiserecht Urteile
Erreicht ein Fluggast sein Endziel erst drei Stunden oder mehr nach der geplanten Ankunft, kann er von dem ausführenden Luftfahrtunternehmen eine pauschale Ausgleichszahlung verlangen, es sei denn, die Verspätung ist aufgrund außergewöhnlicher Umstände eingetreten. Mit der Frage, was unter dem Begriff „ausführendes Luftfahrtunternehmen“ zu verstehen ist, hat sich nun der Bundesgerichtshof befasst. Anlass war die
Nicht ordnungsgemäßer Hinweis des Reiseveranstalters auf Frist zur Anzeige eines Reisemangels – BGH vom 21.02.2017 – Az. X ZR 49/16
admin 10. Dezember 2017 Reiserecht Urteile
Hat der Reiseveranstalter den Reisenden nicht ordnungsgemäß auf seine Obliegenheit hingewiesen, ihm einen Reisemangel rechtzeitig anzuzeigen, wird laut Bundesgerichtshof vermutet, dass der Reisende die Mängelanzeige nicht schuldhaft versäumt hat. Grundsätzlich ist insoweit auch eine Verweisung auf den Reiseprospekt oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Reiseveranstalters ausreichend, sofern die jeweilige Fundstelle genau bezeichnet wird. Ohne diese konkrete
Fehlende Reisepapiere berechtigen nicht zur Kündigung – BGH vom 16.05.2017 – Az. X ZR 142/15
admin 9. Dezember 2017 Reiserecht Urteile
Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag gemäß § 651j BGB kündigen. Höhere Gewalt im Sinne dieser Vorschrift ist ein von außen kommendes, auch durch die äußerste, vernünftigerweise zu erwartende Sorgfalt nicht abwendbares Ereignis, das weder
admin 13. Oktober 2017 Reiserecht Urteile
Stellt der Reiseveranstalter dem Teilnehmer an einer Pauschalflugreise ein „Rail & Fly“-Ticket zur Verfügung, das ihn zum Flughafen bringen soll, ist dies eine eigene Reiseleistung des Reiseveranstalters und nicht lediglich eine Vermittlung einer Fremdleistung durch die Deutsche Bahn. Eine Zugverspätung, die zum Verpassen des Fluges führt oder eine Taxifahrt erforderlich macht, um den Flug noch
admin 15. September 2017 Reiserecht Urteile
Laut EU-Verordnung steht Fluggästen bei einem Flugausfall gegenüber dem Luftfahrtunternehmen ein Anspruch auf Ausgleichsleistungen zu, es sei denn, sie sind über die Annullierung des Fluges mindestens zwei Wochen vor der planmäßigen Abflugzeit unterrichtet worden. Eine Fluggesellschaft, die eine rechtzeitige Mitteilung an den Fluggast nicht beweisen kann, ist demnach zur Ausgleichszahlung verpflichtet. Dies gilt – so
Flugverspätung wegen Vogelschlags – EuGH vom 04.05.2017 – Az. C-315/15
Erreicht ein Fluggast sein Endziel erst drei Stunden oder mehr nach der geplanten Ankunft, kann er vom Luftfahrtunternehmen eine pauschale Ausgleichszahlung verlangen, es sei denn, die Verspätung ist aufgrund außergewöhnlicher Umstände eingetreten. Für den Europäischen Gerichtshof (EuGH) stellt die Kollision eines Flugzeugs mit einem Vogel einen außergewöhnlichen Umstand dar, der die Fluggesellschaft von seiner Ausgleichspflicht
Verspätete Anzeige eines Reisemangels wegen unklarer Reiseunterlagen – BGH vom 21.02.2017 – Az. X ZR 49/16
admin 28. August 2017 Reiserecht Urteile
Nach § 6 Abs. 2 Nr. 7 BGB-InfoV und nach § 651a Abs. 3 BGB muss die Reisebestätigung, die der Reiseveranstalter dem Reisenden bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss auszuhändigen hat (§ 6 Abs. 1 BGB-InfoV), u.a. Angaben über die Obliegenheit des Reisenden enthalten, dem Reiseveranstalter einen auftretenden Mangel anzuzeigen. Genügt die dem Kunden übermittelte Reisebestätigung
Bescheidene Reisepreisminderung für elfstündige Flugverspätung – AG München vom 07.03.2017 – Az. 182 C 1266/17
Auch wenn die Abflugzeiten einer Pauschalreise (hier in die Türkei) vertraglich nicht bindend vereinbart gewesen sind, liegt bei einer um elf Stunden erheblich späteren Abflugzeit nicht lediglich eine hinzunehmende Unannehmlichkeit, sondern ein Reisemangel vor. Das Amtsgericht München sprach der klagenden Touristin allerdings nur einen recht bescheidenen Ersatzanspruch von pro Stunde fünf Prozent des Tagespreises zu.
Veranstalter haftet nicht für Schmuckeinkauf auf Reisen – AG München vom 10.06.2016 – Az. 271 C 8375/16
admin 27. August 2017 Reiserecht Urteile
Hat der Veranstalter einer Studienreise in die Türkei im Reiseprospekt beim Verlauf der Reise den Besuch einer Schmuckmanufaktur mit der Möglichkeit des Erwerbs eines Souvenirs angeboten, haftet er nicht für ein Fehlverhalten des Schmuckhändlers. In dem vom Amtsgericht München entschiedenen Fall hatte ein teilnehmendes Ehepaar in der Manufaktur Schmuck für 4.000 Euro erworben, der –
Kein Mozzarella und Krabbensalat im Handgepäck – OVG Berlin-Brandenburg vom 28.03.2017 – Az. OVG 6 B 70.15
admin 27. Juli 2017 Reiserecht Urteile
Zu den verbotenen Gegenständen, die von Fluggästen nicht in Sicherheitsbereiche oder an Bord eines Luftfahrzeugs mitgenommen werden dürfen, zählen nach der einschlägigen EU-Verordnung Spreng- und Brandstoffe sowie Spreng- und Brandsätze, die in der Lage sind oder zu sein scheinen, schwere Verletzungen hervorzurufen oder die Sicherheit des Luftfahrzeugs zu gefährden. Hierzu gehören auch Flüssigkeiten, Aerosole oder
Flugverspätung durch Kollision mit Gepäckwagen – BGH vom 20.12.2016 – Az. X ZR 75/15
admin 22. Juni 2017 Reiserecht Urteile
Beruht eine Flugverspätung darauf, dass das parkende Flugzeug durch einen ungesicherten Gepäckwagen beschädigt wird, liegt kein außergewöhnlicher Umstand vor, der die Fluggesellschaft von der Zahlung einer Ausgleichszahlung entbindet. Urteil des BGH vom 20.12.2016 Aktenzeichen: X ZR 75/15 ZAP EN-Nr. 151/2017 NJW 2017, 956
Irreführende Werbung für Reiserücktrittsversicherung – BGH vom 29.09.2016 – Az. I ZR 160/15
admin 11. Mai 2017 Reiserecht Urteile
Der Bundesgerichtshof hat, wie bereits die Vorinstanzen, den Internetreisevermittler Opodo verurteilt, seine Kunden künftig nicht mehr durch eine irreführende Buchungsgestaltung und unseriöse Warnhinweise zum Abschluss von Reiseversicherungen zu verleiten. Nachdem sich ein Kunde durch Anklicken eines entsprechenden Feldes bereits ausdrücklich gegen den Abschluss einer angebotenen Reiseversicherung entschieden hatte, öffnete sich auf der Buchungsseite ein neues
admin 24. April 2017 Reiserecht Urteile
Kommt es bei einem Zubringerflug mit der Fluggesellschaft A zu einer geringfügigen Verspätung infolge derer ein Fluggast seinen Anschlussflug mit der Fluggesellschaft B verpasst und dadurch den Zielort mit erheblicher Verspätung erreicht, stellt sich die Frage, ob der Fluggast die Fluggesellschaft A auf Zahlung des Ausgleichanspruchs in Anspruch nehmen kann. In dem konkreten Fall hatte
Reiseveranstalter haftet für unverschuldeten Unfall bei Bustransfer – BGH vom 06.12.2016 – Az. X ZR 117/15 und X ZR 118/15
admin 22. März 2017 Reiserecht Urteile
Der Bundesgerichtshof verurteilte einen Reiseveranstalter zur (teilweisen) Erstattung des Reisepreises, nachdem die Reiseteilnehmer beim Transfer vom Hotel zum Flughafen durch einen Verkehrsunfall verletzt worden waren. Die Besonderheit der Entscheidung liegt darin, dass den Busfahrer und damit den Veranstalter kein Verschulden an dem Unfall traf, bei dem ein entgegenkommendes Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn geraten war. Die
admin 21. Februar 2017 Reiserecht Urteile
Bei Reisen in südliche oder tropische Länder kommt es regelmäßig zu Durchfallerkrankungen europäischer Touristen. Als Ursachen kommen meist im Meer schwimmende Fäkalbakterien oder Hygienemängel in den Hotels in Betracht. Eine Ansteckung durch im Meer schwimmende Fäkalbakterien liegt grundsätzlich im allgemeinen Lebensrisiko des Urlaubers und rechtfertigt in der Regel keine Reisepreisminderung gegenüber dem Reiseveranstalter. Behauptet ein
Teurer Wechsel des Teilnehmers einer Reise – BGH vom 27.09.2016 – Az. X ZR 107/15 und X ZR 141/15
admin 20. Januar 2017 Reiserecht Urteile
Der Bundesgerichtshof hatte sich in mehreren Fällen mit der Frage befasst, ob der Reiseveranstalter bei Eintritt eines Dritten in den Reisevertrag den Kunden mit den Mehrkosten belasten darf, die sich daraus ergeben, dass die Tarifbedingungen der Fluggesellschaften typischerweise nach bestätigter Buchung keinen Wechsel in der Person des Fluggastes („name change“) zulassen und deshalb eine neue
Anzeige eines Reisemangels trotz Kenntnis des Reiseveranstalters nicht entbehrlich – BGH vom 19.07.2016 – Az. X ZR 123/15
admin 2. November 2016 Reiserecht Urteile
Ein Tourist kann den Reisepreis nur dann mindern, wenn er den Mangel noch am Urlaubsort dem Reiseveranstalter oder einer von diesem benannten Stelle angezeigt hat (§ 651d Abs. 2 BGB). Der Bundesgerichtshof weist darauf hin, dass die Anzeige eines Reisemangels nicht schon deshalb entbehrlich ist, weil dem Reiseveranstalter der Mangel bereits bekannt ist. Aus dem
Flugverspätung: Blitzschlag nicht immer ein außergewöhnlicher Umstand – AG Königs Wusterhausen vom 17.02.2016 – Az. 4 C 1942/15
admin 30. Oktober 2016 Reiserecht Urteile
Erreicht ein Fluggast sein Endziel erst drei Stunden oder mehr nach der geplanten Ankunft, kann er vom Luftfahrtunternehmen eine pauschale Ausgleichszahlung verlangen, es sei denn, die Verspätung ist aufgrund außergewöhnlicher Umstände eingetreten. Das Amtsgericht Königs Wusterhausen hält zwar einen Blitzschlag grundsätzlich für einen außergewöhnlichen Umstand. Ist der infolge eines Blitzschlags eingetretene Flugzeugdefekt jedoch bereits am
Flugverspätung: Gewitter bei Flugzeugbetankung kein außergewöhnlicher Umstand – AG Köln vom 17.02.2016 – Az. 114 C 208/15
admin 24. September 2016 Reiserecht Urteile
Fluggäste, die ihr Endziel erst drei Stunden oder mehr nach der geplanten Ankunft erreichen, können vom Luftfahrtunternehmen eine pauschale Ausgleichszahlung verlangen, es sei denn, die Verspätung ist aufgrund außergewöhnlicher Umstände eingetreten. Stellt eine Fluggesellschaft die Betankung eines Flugzeugs wegen eines Gewitters ein und kommt es dadurch zu einer Flugverspätung, so kann sich die Fluggesellschaft nach
admin 27. August 2016 Reiserecht Urteile
Ist eine Fluggesellschaft bei einer Flugverspätung ihren Hinweispflichten aus Art. 14 Abs. 2 FluggastrechteVO rechtzeitig und vollständig nachgekommen, ist sie nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs nicht verpflichtet, einem Fluggast bei der erstmaligen Geltendmachung einer Ausgleichsleistung wegen Annullierung oder erheblicher Verspätung die Kosten für einen beauftragten Rechtsanwalt zu erstatten. Etwas anderes kann dann gelten, wenn die
Flugverspätung: Blitzschlag kein außergewöhnlicher Umstand – AG Frankfurt vom 04.03.2015 – Az. 29 C 3128/14 (21)
admin 30. Juni 2016 Reiserecht Urteile
Fluggäste, die ihr Endziel erst drei Stunden oder mehr nach der geplanten Ankunft erreichen, können vom Luftfahrtunternehmen eine pauschale Ausgleichszahlung verlangen, es sei denn, die Verspätung ist aufgrund außergewöhnlicher Umstände eingetreten. Für das Amtsgericht Frankfurt stellt es keinen außergewöhnlichen Umstand dar, wenn die Verspätung auf das Auswechseln von Flugzeugen zurückzuführen ist, weil eine der Maschinen
Die Höhe der Ausgleichszahlung bei einer Flugverspätung richtet sich laut Fluggastrechteverordnung nach der zurückgelegten Distanz des betreffenden Fluges. Das Landgericht Landshut vertrat im Falle einer Verspätung eines Fluges von Rom über Amsterdam nach München die Auffassung, dass für die Bemessung der Höhe des Ausgleichsanspruchs gemäß Artikel 7 I 2, IV Fluggastrechteverordnung die nach der sogenannten
Pflicht zur Zahlung des Flugpreises bei Buchung rechtens – BGH vom 16.02.2016 – Az. X ZR 5/15
admin 20. Mai 2016 Reiserecht Urteile
Die Klausel in den Allgemeinen Vertragsbedingungen von Fluggesellschaften, in denen die Verpflichtung des Fluggastes zur Zahlung des Flugpreises bereits bei Vertragsschluss geregelt ist, stellt keine unangemessene Benachteiligung des Verbrauchers dar. Diese Regelung widerspricht nach Meinung des Bundesgerichtshofs nicht wesentlichen Grundgedanken des Personenluftbeförderungsrechts. Die mit der Pflicht zur sofortigen Vorauszahlung einhergehenden Nachteile des Fluggastes sind nicht
Luxusreise ohne Galadinner – AG München vom 01.12.2014 – Az. 213 C 18887/14
admin 19. April 2016 Reiserecht Urteile
Ein Ehepaar aus Berlin buchte bei einem Münchner Reiseveranstalter für die Zeit vom 10.12.2013 bis 27.12.2013 eine Flugpauschalreise nach Dubai in einem 5-Sterne Luxusresort für 3.196 Euro. Hinzu kam ein Aufschlag von 700 Euro für das im Reiseprospekt des Veranstalters besonders hervorgehobene Galadinner an Heiligabend. Vor Ort stellte sich heraus, dass an diesem Tag nur
Schadensersatz für Flugverspätung auf Geschäftsreise – EuGH vom 17.02.2016 – Az. C-429/14
admin 1. März 2016 Reiserecht Urteile
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass einem Unternehmen, das für zwei Mitarbeiter einen Flug von Vilnius (Litauen) über Riga (Lettland) und Moskau (Russland) nach Baku (Aserbaidschan) gebucht hat, Schadensersatzansprüche (u.a. für zusätzliche Reisekosten und Sozialversicherungsbeiträge) gegenüber der Fluggesellschaft zustehen können, wenn die Mitarbeiter mit 14-stündiger Verspätung am Zielort ankommen. Allerdings darf der dem Arbeitgeber
Reisepreisminderung: Kreuzfahrtschiff als Fernsehkulisse – AG Bonn vom 15.01.2016 – Az. 101 C 423/15
admin 20. Februar 2016 Reiserecht Urteile
Was für einen Kreuzfahrtteilnehmer ein großes Erlebnis ist, kann für den anderen äußerst lästig sein. So mag mancher Reisende erfreut sein, wenn ihm Sascha Hehn und Heide Keller – die Hauptdarsteller der Fernsehserie „Das Traumschiff“ – auf einer Kreuzfahrtreise begegnen oder er einen Blick hinter die Kulissen einer TV-Produktion werfen kann. Ein Ehepaar, das eine
Zur Haftung des Reiseveranstalters für Ausflugsfahrt am Urlaubsort – BGH vom 12.01.2016 – Az. X ZR 4/15
admin 19. Februar 2016 Reiserecht Urteile
Ein Reiseveranstalter haftet nur dann nicht für Schäden, die ein Kunde auf einem am Urlaubsort veranstalteten Ausflug erlitten hat, wenn er eindeutig nicht als Vertragspartner, sondern nur als Vermittler aufgetreten ist. Für den Bundesgerichtshof reicht es für die Annahme einer bloßen Vermittlungsfunktion des Veranstalters nicht, wenn im Text des Ausflugsangebots – eher unauffällig – hierauf
Verletzung durch defekte Hotelliege – OLG Düsseldorf vom 16.12.2014 – Az. I-21 U 67/14, 21 U
admin 21. August 2015 Reiserecht Urteile
Ein Reisemangel kann auch dann vorliegen, wenn von der Einrichtung des vom Reiseveranstalter ausgewählten Hotels eine Gefahr für die Sicherheit des Reisenden ausgeht, mit der er nicht zu rechnen braucht. Der Veranstalter hat deshalb alle sicherheitsrelevanten Teile der Hotelanlage in regelmäßigen Abständen während der Vertragsdauer durch einen sachkundigen und pflichtbewussten Beauftragten im Hinblick auf solche
Ausgleichsanspruch bei mehr als geringfügiger Vorverlegung eines gebuchten Fluges – BGH vom 09.06.2015 – Az. X ZR 59/14
admin 20. August 2015 Reiserecht Urteile
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass in einer mehr als geringfügigen Vorverlegung eines geplanten Fluges durch das Luftverkehrsunternehmen durchaus eine Annullierung des Fluges gesehen werden kann, die einen Ausgleichsanspruch nach der Fluggastrechteverordnung begründen kann. Dies wurde bei einer Vorverlegung eines Fluges von Düsseldorf nach Fuerteventura um neun Stunden von den Bundesrichtern bejaht und wie folgt begründet:
Reisepreisminderung wegen Hotellärm und unzureichender Klimatisierung – OLG Düsseldorf vom 10.02.2015 – Az. I-21 U 149/14
admin 29. Juli 2015 Reiserecht Urteile
Wird die Nachtruhe in einem Ferienhotel ab morgens 8 Uhr durch das Reinigungspersonal und andere Gäste, die auf dem gefliesten Boden vor dem Zimmer mit rumpelnden Koffern oder Reinigungswagen vorbeigehen, gestört, stellt dies lediglich eine Unannehmlichkeit dar, die nicht das Ausmaß eines zur Minderung des Reisepreises berechtigenden Mangels erreicht. Wird im Reiseprospekt bzw. in der
Lärmbelästigung durch Schiffstheater bei einer Kreuzfahrt – AG Wiesbaden vom 26.03.2015 – Az. 92 C 4334/14
admin 29. Juni 2015 Reiserecht Urteile
Nach Auffassung des Amtsgerichts Wiesbaden stellt es keinen Reisemangel wegen Lärmbelästigung eines Teilnehmers einer Kreuzfahrt dar, dessen Kabine sich direkt über dem Theater des Schiffes befand, sofern die Lärmbeeinträchtigungen das Maß des Hinnehmbaren nicht überschritten haben. Dies wäre erst dann der Fall gewesen, wenn die Lärmbelästigungen durch Veranstaltungen in dem Theater weit nach Mitternacht geendet
Stornokosten von 90 Prozent unzulässig – LG Köln vom 21.01.2015 – Az. 26 O 196/14
Eine von einem Reiseveranstalter verwendete Vertragsklausel, wonach Kunden beim Nichtantritt von Flugpauschal-, Auto- und Schiffsreisen, Mietwagenbuchungen, Hotelbuchungen etc. generell Stornokosten von 90 Prozent zahlen sollen, ist wegen unangemessener Benachteiligung der Verbraucher unwirksam. Stornokosten müssen sich nach dem tatsächlichen Schaden des Veranstalters richten, wobei insbesondere die mit der Absage des Kunden verbundenen Einsparungen zu berücksichtigen sind.
Stornierung einer Pauschalreise bei Unruhen im Reisegebiet – LG Frankfurt vom 08.12.2014 – Az. 2-24 S 46/14
Ein Tourist kann eine Pauschalreise in ein Krisengebiet nur dann wegen höherer Gewalt kostenfrei stornieren, wenn der Urlaub erheblich erschwert oder beeinträchtigt ist und dies zum Zeitpunkt des Reisebeginns noch gegeben ist. Zudem darf die Gefahr für ihn zum Zeitpunkt der Reisebuchung nicht voraussehbar gewesen sein. Hierzu führt das Landgericht Frankfurt anlässlich eines Rechtsstreits nach
Beschränkte internationale Zuständigkeit bei Verzögerung eines Auslandsflugs – LG Stuttgart vom 10.12.2014 – Az. 13 S 115/14
admin 30. Mai 2015 Reiserecht Urteile
Ein Deutscher hatte bei einer französischen Fluggesellschaft mit Sitz in Paris einen Flug von Stuttgart nach Paris und einen Anschlussflug nach Helsinki gebucht. Der Zubringerflug erfolgte pünktlich. Der Weiterflug nach Helsinki verzögerte sich hingegen um mehrere Stunden. Der Fluggast klagte deswegen die gesetzlich vorgesehene Ausgleichszahlung in Höhe von 400 Euro ein und zwar an seinem
Absetzbarkeit Insolvenzverwalter Kindergeld GmbH Gleichbehandlung AGB Nachbesserung Polizei Irreführung Umsatzsteuer Vertragsschluss Schönheitsreparaturen Wohnungseigentümer Verbraucher Abmahnung Unfallversicherung Verkehrssicherungspflicht Arbeitsvertrag Mitverschulden Mietverhältnis Unterhalt Haftung Kündigungsschutz Haftpflichtversicherung fristlose Kündigung Fahrverbot Darlehen Widerrufsrecht Fahrerlaubnis Gewährleistung Verkehrsunfall Arbeitszeit Beweislast Testament Reisepreisminderung Urheberrechtsschutz Kaskoversicherung Betriebskosten Persönlichkeitsrecht Verjährung Schadensersatz Schmerzensgeld Reiseveranstalter Betriebsrat Werbungskosten