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Timestamp: 2017-03-23 14:25:50
Document Index: 90804443

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 2', '§ 4', '§ 47']

Aufstellung des Bebauungsplanes "Wörlebach, Änderung VII
Amtliche Bekanntmachung Beteiligung der Öffentlichkeit im Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes „Wörlebach, Änderung VII“ zur Änderung des Bebauungsplans „Wörlebach“ in Großaltdorf
Der Gemeinderat der Stadt Gaildorf hat in seiner Sitzung am 28.09.2016 die Aufstellung des Bebauungsplanes „Wörlebach-Änderung VII“ zur Änderung des rechtskräftigen Bebauungsplans „Wörlebach“ beschlossen. Die Verwaltung wurde ermächtigt die Beteiligung der Öffentlichkeit (§ 3 Abs. 2 BauGB) sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange (§ 4 Abs. 2 BauGB) durchzuführen. Der Bebauungsplan wird als Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13a BauGB aufgestellt. Von der Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange (§ 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB i.V.m. § 13 Abs. 2 Nr. 1 BauGB) sowie der Durch­führung einer Umweltprüfung und der Erstellung eines Umweltberichts (§ 13a Abs. 2 Nr. 1 i. V. m. § 13 BauGB) wird abgesehen. Der Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes wird hiermit gemäß § 2 Abs. 1 BauGB bekannt gemacht. Das Plangebiet stellt den letzten Erschließungsabschnitt für das Gebiet „Wörlebach“ dar, umfasst eine Fläche von ca. 6,4 ha und liegt im Stadtteil Großaltdorf, der sich ca. 2 km nördlich der Stadtmitte von Gaildorf befindet. Der Geltungsbereich ist aus dem Planausschnitt ersichtlich.
Ziel und Zweck der Planung ist die Änderung des Bebauungsplans „Wörlebach“ für die notwendige Schaffung von Wohnbauflächen für Einfamilien- und Doppelhäuser und in einem Teilbereich für Mehrfamilien­häuser, da derzeit ein positiver Trend in der Wohnungsnachfrage zu erkennen ist. Im derzeit rechtskräftigen Bebauungsplan „Wörlebach“ wurden bereits Wohnbauflächen ausgewiesen, die neben Einfamilienhäusern auch Bauflächen für Doppelhäuser und Hausgruppen sowie Mehrfamilienwohn­häuser vorsehen. Mit der Bebauungsplanänderung werden insbesondere die Bauplatzgrößen und das Erschließungssystem an die heutigen An­forderungen angepasst. Der nun vorliegende Entwurf des Bebauungsplanes in der Fassung vom 28.09.2016/03.03.2017 wurde in der Sitzung des Gemeinderates am 28.09.2016 festgestellt. Der Entwurf des Bebauungsplanes mit den textlichen Festsetzungen und den örtlichen Bauvorschriften in der Fassung des Büros LK&P. Ingenieure, Mutlangen vom 28.09.2016/03.03.2017 sowie der Begründung in der Fassung vom 28.09.2016/03.03.2017, die Hydrogeologische Erkundung der Firma Geologischer Daten Service vom 08.04.1992/05.06.1995, die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (SaP) des Büros Visual Ökologie vom 09.11.2016 und die Geotechnische Beurteilung des Instituts für Baustoff-Qualitätssicherung GmbH vom 14.02.2017 wird in der Zeit vom Dienstag, 14. März 2017 bis einschließlich Freitag, 21. April 2017
im Rathaus der Stadt Gaildorf, Schloss-Straße 20, 74405 Gaildorf (Stadtbauamt, Zimmer 9 und 10) während der allgemeinen Dienststunden öffentlich ausgelegt. Dienststunden: Montag bis Donnerstag, 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr Dienstag, 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr Donnerstag, 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr Freitag, 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr Während des Beteiligungszeitraumes können von Jedermann Stellung­nahmen zum Entwurf, schriftlich oder auch mündlich zur Niederschrift ab­gegeben werden. Schriftlich vorgebrachte Stellungnahmen sollten die volle Anschrift des Verfassers und die Bezeichnung des Bebauungsplanes ent­halten. Die eingereichten Stellungnahmen werden dem Gemeinderat der Stadt Gaildorf zur Prüfung und Entscheidung vorgelegt. Das Ergebnis wird mitgeteilt. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellung­nahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberück­sichtigt bleiben können (§ 4a Abs. 6 BauGB) und ein Antrag nach § 47 Ver­waltungsgerichtsordnung unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können. Gaildorf, 4. März 2017 Bürgermeisteramt
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