Source: https://gesetze-in-app.de/ZVG/37
Timestamp: 2019-03-23 00:06:57
Document Index: 53783703

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 36', '§ 38', 'BGH', '§ 37', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 37', '§ 37', '§ 90', '§ 90', '§ 37', '§ 90', '§90', '§ 37', 'BGH', '§ 37', 'BGH', 'BGH', '§ 37', '§ 37']

§ 37 ZVG:
III.: Bestimmung des Versteigerungstermins
1.die Bezeichnung des Grundstücks;
2.Zeit und Ort des Versteigerungstermins;
3.die Angabe, daß die Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung erfolgt;
4.die Aufforderung, Rechte, soweit sie zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuch nicht ersichtlich waren, spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls die Rechte bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Anspruch des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden würden;
5.die Aufforderung an diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes treten würde.
§ 36 ZVG
§ 38 ZVG
BGH, URTEIL vom 4.3.2007, Az. IX ZR 139/06 Insbesondere fällt sie nicht unter § 37 Nr. 5 ZVG (BGHZ 46, 124, 127; BGH, Urt. v. 11. Juli 1996- IX ZR 226/94, WM 1996, 1649, 1651).
BGH, URTEIL vom 5.10.2013, Az. V ZR 155/12 18	aa) Es entspricht der herrschenden - auch von dem Senat geteilten - Meinung, dass der Zuschlag nicht zu dem Entzug schuldnerfremden Eigentums führt, wenn das zu versteigernde Grundstück in der Terminsbestimmung derart fehlerhaft oder unzureichend gekennzeichnet ist, dass der nicht am Verfahren beteiligte (wahre) Eigentümer seine Betroffenheit nicht erkennen konnte und somit keine Veranlassung hatte, seine Rechte nach § 37 Nr. 5 ZVG geltend zu machen (vgl. Senat, Urteil vom 15. März 1996 - V ZR 273/94, DtZ 1996, 212, 213; RGZ 11, 275, 277 ff.; 18, 275, 278 f.; 57, 200, 203 f.; 85, 316, 318 f.; RG, Gruchot 54 [1910], 398, 401 ff., OLG Koblenz, JurBüro 1988, 1734; Stöber, ZVG, 20. Aufl., § 37 Rn. 6.10; § 90 Rn. 2.4; Reiß, Grenzrecht und Grenzprozess, S. 57 f.; Fischer/Schaefer, Die Gesetzgebung betreffend die Zwangsvollstreckung in das unbewegliche Vermögen im Reiche und in Preußen, 2. Aufl., § 90 Rn. 1 S. 320; Wolff, ZVG, 3. Aufl., § 37 Rn. 2, § 90 Rn. 2; Korinten-berg/Wenz, ZVG, 6. Aufl., §90 Rn. 1, § 37 Rn. 11.1.
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2011, Az. V ZB 65/11 Die Bezeichnung eines Grundstücks nach § 37 Nr. 1 ZVG hat nur beschreibenden Charakter, trifft also keine Aussage über dessen rechtlich zulässige Nutzung (vgl. OLG Karlsruhe, MDR 1990, 452).
BGH, vom 4.6.1961, Az. II ZR 161/60 Dieser endgültige materielle Rangverlust durch Säumnis des Berechtigten (vgl. BGHZ 21, 30, £4) tritt aber nur ein, wenn in der Öffentlich bekannt gemachten Termirisbe-Stimmung die Aufforderung gemäß § 37 Nr. 4 ZVG enthalten war, aus dem Schiffsregister nicht ersichtliche Rechte anzu demelden (Jaeckel/Güthe, ZVG 7. Aufl. §§ 37, 38 An. 1;