Source: http://phv-reesdorf.de/index.php/verein/satzung
Timestamp: 2018-02-21 08:55:04
Document Index: 350385561

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§12', '§ 12', '§ 26', '§ 12', '§ 15', '§ 18', '§ 4', '§ 19']

Satzung des Polizeihundverein Reesdorf e.V.
(1) Der Verein führt den Namen .Polizeihundverein Reesdorf e. V. ", nachstehend PHV genannt.
(2) Er hat seinen Sitz in Reesdorfund ist in das Vereinsregister beim zuständigen Amtsgericht eingetragen.
(1) Der Verein bezweckt den Zusammenschluss von Hundefreunden zur Förderung des Hundesports, der Förderung des Deutschen Polizei- und Schutzhundwesens, sowie der Ausbildung von Sport-, Begleit-, Fährten - und Schutzhunden.
(2) Er strebt die Zusammenarbeit mit Behörden, Körperschaften an, ist politisch und konfessionell neutral. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenverordnung (Förderung des Hundesports). Der Verein strebt keinerlei Gewinne an und verwendet Mittel des Vereines nur für die satzungsmäßigen Zwecke. Es werden keine Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen an Mitglieder ausgezahlt oder vergütet. Es dürfen auch nicht Personen, gleichgültig ob Mitglieder oder Dritte, durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigt werden.
(3) Der Verein ist dem Deutschen Verband der Gebrauchshundsportvereine e. V. (DVG) und damit der örtlich zuständigen Landesgruppe sowie dem Verband für das Deutsche
Hundewesen e. V. (VDH) angeschlossen.
Mitglied des PHV kann jede unbescholtene Person werden, die die Satzung des PHV anerkennt. Minderjährige bedürfen der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter. Nicht aufgenom-
men werden Bewerber, die einem nicht dem VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen e.V.) oder der FCI (Federation Cynologique Internationale) angeschlossenen Verein oder Verband angehören. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Den Mitgliedern wird der Name des Antragstellers bekannt gegeben (Aushang 4 'Wochen a.'TI Schwar-
zen Brett). Eine Ablehnung des Antrages muss nicht begründet werden.
§ 4 Mitgliedsbelträge
die Mitgliederversammlung setzt die Aufnahmegebühr und den Jahresbeitrag fest. Die Beiträge sind bis zum 31.03. des laufenden Geschäftsjahres zu entrichten. Die Mitgliedsrechte ruhen, wenn bis zum o. g. Termin keine Zahlung eingegangen ist so lange, bis der Beitragsrückstand ausgeglichen ist.
Die Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen des PHV in Anspruch zu nehmen und an allen Veranstaltungen teilzunehmen.
- die Richtlinien des Vereines zu befolgen und seine Bestrebungen zu unterstützen
- die Satzung und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu beachten
- die Beiträge fristgerecht zu entrichten
- das Vereinseigentum zu schonen
- sich den Anordnungen der Ausbildungswarte fügen und bei Prüfungen und sonstigen Veranstaltungen den Anordnungen des Prüfungsleiters oder Leistungsrichters Folge zu leisten
- die politische und konfessionelle Neutralität des Vereines und Verbandes zu achten
- die seuchenpolizeiliche Vorschriften bei Erkrankungen des Hundes oder begründeten Verdacht genau zu beachten
- den Belangen des Tierschutzes vorbildlich nachzukommen
- als Hundehalter den Hund steuerlich zu melden und eine Haftpflichtversicherung abzuschließen
- als Hundehalter den Hund im vorgeschriebenen Abstand gegen Staupe, infektiöse Leberentzündung, Leptospirose und Tollwut impfen zu lassen
- Der oder die Ausbildungswarte sind berechtigt und verpflichtet, die Impfausweise einzusehen und somit die Einhaltung der Impftermine zu überwachen.
- Durch Austritt nach § 8 der Satzung
- Durch Ausschluss nach § 9 der Satzung
- Durch Streichung aus der Mitgliederliste nach § 10 der Satzung
§ 8 Austritt aus dem PHV
Der Austritt aus dem Verein ist nur zum Ende eines Kalenderjahres mit einer 3-monatigen Kündigungsfrist möglich. Bei Personen, die für laufende Schulungen oder Funktionen einge-
setzt oder gewählt sind, darüber hinaus bis zum Ende der Schulung bzw. bis zur nächsten Jahreshauptversammlung. Er erfolgt durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzen-
den. Der Austritt wird schriftlich bestätigt.
§ 9 Ausschluss aus dem PHV
Ein Ausschluss aus dem PHV ist möglich bei:
- Bestrafung wegen einer unehrenhaften Handlung
- Schädigendem Verhalten gegenüber dem PHV
- Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz
- auf Antrag eines Mitgliedes und mit Zustimmung von % der Mitgliederversammlung.
Über einen Ausschluss entscheidet die Mitgliederversarnmlung.
§ 10 Streichung aus dem PHV
Die Streichung aus der Mitgliederliste erfolgt durch die Mitgliederversammlung bei einfacher Mehrheit, wenn
- der Vereinsfrieden gestört wird
- gegen die Interessen des PHV zuwidergehandelt wird
- der Mitgliedsbeitrag nicht bis zum 30.06. des laufenden Geschäftsjahres eingezahlt wurde.
Die Streichung erfolgt mit sofortiger Wirkung.
§ 11 Organe des PHV
Organe des PHV sind
- der geschäftsfiihrende Vorstand gern. § 12.1
- der Gesamtvorstand gern. §12.2
§ 12.1 Der geschäftsführende Vorstand des PHV im Sinne des § 26 BGB ist
- 1. V orsitzende/r
- Geschäftsfiihrer/in
§ 12.2 Der Gesamtvorstand des PHV besteht aus
- dem geschäftsfiihrenden Vorstand
- dem/den Ausbildungswart/en
- dem/den Platz- und Geräterwart/en
Die Mitglieder des Vorstandes müssen dem PHV angehören. Der Vorstand wird auf der Jahreshauptversarnmlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Der
geschäftsfiihrende Vorsand ist vertretungsberechtigt wenn 2 der 4 Vorstandsmitglieder anwesend sind und darunter der 1. oder 2. Vorsitzende.
a) Allgemeine Aufgaben:
- Dem Vorstand obliegt die Führung und die gesamte Geschäftsfiihrung des PHV.
- Der Vorstand hat die Mitglieder in allen Fragen des Hundesports, der Hundehaltung und der Mitgliedschaftsbelange zu unterstützen und zu beraten.
- Der Vorstand hat die Interessen des PHV gegenüber anderen Vereinen oder Dachorganisationen zu vertreten.
- Der Vorstand gibt alle den Verein betreffenden Informationen an die Mitglieder weiter.
b) Aufgaben des 1. Vorsitzenden:
Führung des PHV;, Vertretung des PHV gegenüber anderen Vereinen, Organisationen und Behörden, Herausgabe von Rundschreiben und sonstige Informationen an die Mitglieder, Einberufung von Mitgliederversammlungen.
c) Aufgaben des 2. Vorsitzenden
Vertretung des 1. Vorsitzenden bei seiner Verhinderung oder wenn ihm besondere Aufgaben übertragen werden.
d) Aufgaben des Geschäftsfiihrers
Datenpflege der Mitgliedschaften, Schriftverkehr mit anderen Vereinen, Verbänden Behörden u. ä., Meldung und Abmeldung der Mitglieder beim DVG.
e) Aufgaben des Kassenwartes
Ordnungsgemäße Kassenführung und Abrechnung. Erstellung und Vorlage eines Kassenberichtes mit Gewinn und Verlustrechnung des abgelaufenen Geschäftsjahres zur Jahreshauptversammlung.
f) Aufgaben des /der Ausbildungswarte/s
Der Ausbildungswart ist zuständig fiir Fragen der Ausbildung der Mitglieder und ihrer Hunde sowie für die Organisation der Ausbildung und Schulung der Gruppenleiter innerhalb des Vereines.
g) Aufgaben des Beisitzers/der Beisitzerin
Der/Die Beisitzer/in berät und unterstützt den Vorstand bei seinen satzungsgemäßen Aufgaben.
h) Aufgaben des Platz- u. Gerätewartes
Der Platz-u. Gerätewart hat dafür Sorge zu tragen das die Platzanlage und Gerätschaften des Vereines in einwandfreiem Zustand sind. Dies muss nicht von ihm allein erledigt werden. Er hat die Befugnis die Arbeiten zu delegieren und Arbeitstage anzusetzen.
1. Der Vorstand wird auf der Jahreshauptversammlung gewählt.
2. Die Versammlung wählt den Vorstand in offener Wahl, es sei denn, es wird eine geheime Wahl beantragt.
3. Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der Stimmen erhält.
4. Die Vorstandswablen beim PHV sind wie folgt geregelt:
Gerade Jahreszahl: 1. Vorsitzender, Geschäftsführer, 2. und 3. Ausbildungswart, ein Beisitzer
Ungerade Jahreszahl: 2. Vorsitzender, Kassenwart, 1. Ausbildungswart, ein Beisitzer, Platz- u. Gerätewart
§ 15 Vorstandssitzungen
1. Der/die Vorsitzende oder die Vertretung lädt die Vorstandsmitglieder nach Bedarf mit mindestens einer zweiwöchigen Frist zu den Sitzungen ein und teilt die Tagesordnung mit. In dringenden Fällen bedarf es keiner Frist. Mit Zustimmung der Mehrheit der Vorstandsmitglieder muss der/die Vorsitzende eine Vorstands sitzung auf Verlagen einberufen. Unterlässt er/sie dies so ist der 2. Vorsitzende ermächtig.
2. Der Vorstand bildet seinen Willen mit der einfachen Mehrheit der Stimmen seiner anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
3. Über die Vorstandssitzung ist eine Niederschrift zufertigen in der alle Beschlüsse zu protokollieren sind. Sie ist von der/dem 1. Vorsitzenden oder der Vertretung und der
Protokollführung zu unterzeichnen.
Zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres ist vom Vorstand eine Jahreshauptversammlung einzuberufen. Sie hat mit einer Frist von 14 Tagen unter Angabe der Tagesordnungspunkte in schriftlicher Form am Schwarzen Brett auszuhängen.
1. Verlesen und Genehmigung der Niederschrift der letzten Versammlung
2. Jahresbericht:
c) Des/der Ausbildungswarte/s
5. Festsetzung des Jahresbeitrages und der Aufuahmegebühr
Außerordentliche Versammlungen sind mit gleicher Frist in gleicher Form bei besonderen Anlässen oder auf Verlangen von 20 % der Vereinsmitglieder einzuberufen.
Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung sind mindestens 5 Werktage vor der Versammlung bei dem Geschäftsführer schriftlich einzureichen.
Bei einer Verlegung der Versammlung ist mit einer Woche Frist neu einzuladen. Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist beschlussfähig.
Satzungsänderungen müssen mit einer Mehrheit von 75 % der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
Beschlüsse wegen Auflösung des Vereins oder Wechsel des Verbandes müssen mit einer Mehrheit von 75 % der eingetragenen stimmberechtigten Mitglieder gefasst werden.
Alle anderen Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
Die Abstimmung erfolgt durch Handzeichen, wenn nicht geheime Wahl beantragt wird. Bei Mitgliedern, die mit der Beitragszahlung im Rückstand sind, ruht das Stimmrecht.
Über jede Versammlung ist eine Niederschrift zu fertigen. Die Niederschrift muss von der nächsten Versammlung genehmigt werden.
Die Jahreshauptsversammlung legt den Jahresbeitrag und die Aufuahmegebühr fest. In diesem Beitrag müssen die Abgaben an den Verband und seine Gliederungen eingeschlossen sein.
Vollmitglied - 100 % des festgelegten Mitgliedbeitrags
Ehepartner - 50 % des festgelegten Mitgliedbeitrags
Jugendliche und Schüler allgemeinbildender Schulen - 50 % des festgelegten Mitgliedbeitrags
Der Beitrag ist bis spätestens 31.03. eines Geschäft jahres zu entrichten. Die Beitragszahlung soll im wesentlichen im Wege des Bankeinzugverfahrens vorgenommen werden. Für Neuauf-
nahmen ist dies verbindlich.
§ 18 Stimmrecht
Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden und ist nicht übertragbar. Stimmberechtigt ist nur, wer seinen Mitgliedbeitrag entrichtet hat - siehe § 4!!
§ 19 Allgemeine und abschließende Bestimmungen
1. Anordnungsbefugnis
a. die Mitglieder des Vereins haben die auf Gesetz, Satzung Mitgliederbeschlüsse und Verordnungen beruhenden Anordnungen des Vorstandes oder des/der 1.Vorsitzenden, insbesondere die Anordnungen zum Schutze des Vereins, zu befolgen.
b. Bei Gefahr in Verzug oder wenn dem Verein oder einem Mitglied durch Verzögerung erhebliche Nachteile drohen, sind die Vorstandsmitglieder einzeln anordnungsbefugt. Dem/der 1. Vorsitzenden oder der Vertretung ist unverzüglich über Art und Grund der Anordnung Mitteilung zu machen.
a. Gegen die Anordnungen des Vorstandes kann Widerspruch bei der Mitgliederversammlung eingelegt werden.
b. Für weitere Rechtsstreitigkeiten ist der Gerichtsort des Vereines zuständig.
a. Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer Hauptversammlung beschlossen werden. Dies gilt auch für den Zusammenschluss mit einem anderen Verein, den Wechsel der Landesgruppe oder des Verbandes.
b. Die Auflösung des Vereins, der Zusammenschluss mit einem anderen Verein oder der Wechsel der Landesgruppe oder des Verbandes kann nur mit 75 % der stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
c. Sofern die Hauptversammlung nicht besondere Liquidatoren bestellt, werden erster und zweiter Vorsitzender gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
d. Das bei der Auflösung des Vereins vorhandene Vermögen und die Sachwerte fallen dem Deutschen Roten Kreuz mit der Auflage zu, es für die Ausbildung von Rettungshunden zu verwenden.
a. Eine Änderung dieser Satzung ist nur möglich, wenn sie von einer Hauptversammlung beschlossen wird. Satzungsänderungen müssen den Mitgliedern durch Aushang fristgerecht mitgeteilt werden.
b. Für Beschlüsse zur Änderung der Satzung des Vereins bedarf es einer Mehrheit von 75 % der anwesenden, stimmberechtigten Mitgliedern.
Beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 26. November 2003.