Source: https://www.norderstedt.de/Soziales-und-Familie/Leben/Standesamt?La=1&NavID=3224.39
Timestamp: 2020-08-05 07:35:30
Document Index: 41460275

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 94', 'Art. 47', '§ 94', 'Art. 47', '§ 94']

Standesamt / Stadt Norderstedt
Soziales und Familie Leben Standesamt
Das Standesamt ist wieder wie gewohnt für Sie da, jedoch sind persönliche Vorsprachen nur nach Terminvereinbarung möglich.
Im Interesse Ihrer und unserer Gesundheit tragen Sie bitte Ihren Mund-Nasen-Schutz!
Besucherinnen und Besucher ohne Maske können wir nicht bedienen.
Bitte beachten Sie, dass andere Ämter unseres Hauses abweichende Regelungen zum Publikumsverkehr haben können.
Personen unter Quarantäne dürfen keine Behördengänge vornehmen. Zudem werden Bürger, die sich krank fühlen, eindringlich gebeten Behördengänge zu unterlassen.
Sie haben in Norderstedt ein Baby bekommen?
Sie brauchen eine neue Eheurkunde?
Dann sind wir Ihre richtigen Ansprechpartnerinnen... in kaum einem anderen Verwaltungsbereich werden Menschen durch ihr Leben begleitet wie von dem Standesamt.
Alle von uns angebotenen Dienstleistungen finden Sie in der untenstehenden Auflistung. Wählen Sie den Punkt aus, der Sie interessiert, dort finden Sie weitere hilfreiche Informationen.
Wichtig ist für die Eintragung in die Geburts-, Heirats- und Sterberegister immer der tatsächliche Ort des Geschehens.
Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie uns gerne mit den nebenstehenden Kontaktdaten erreichen.
Die Anmeldung soll von beiden Verlobten persönlich vorgenommen werden. Ist ein Verlobter verhindert, kann der andere mit einer Vollmacht die Eheschließung allein anmelden (hinterlegt bei den Kontaktdaten); es sind aber immer die erforderlichen Unterlagen für beide zukünftigen Ehepartner vorzulegen. Sind beide Verlobte deutsche Staatsangehörige, kann die Anmeldung ohne vorherige Terminabsprache während der Sprechzeiten erfolgen. Wegen der Vielzahl der Trauungen können freitags aus zeitlichen Gründen keine Anmeldungen zur Eheschließung entgegengenommen werden. Sollte einer der zukünftigen Ehepartner nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, erfolgt die Anmeldung in der Regel nach vorheriger Terminabsprache in Anwesenheit beider Verlobter. Sobald die Anmeldung erfolgt ist, kann ein Termin verabredet werden.
Eine Anmeldung zur Eheschließung ist ein halbes Jahr vor dem geplanten Eheschließungstermin machbar.
Eine Vorreservierung ist nicht möglich!
Im Rathaus Norderstedt werden Trauungen am Montag, Dienstag und Donnerstag vorgenommen jeweils in der Zeit von
09.00 Uhr bis 11.30 Uhr und donnerstag nachmittags von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr.
Freitags gibt es Hochzeitstermine zwischen 09.00 Uhr und 12.00 Uhr.
Samstagstermine 2020:
22.02., 25.04., 09.05., 13.06., 08.08., 12.09., 10.10.
Diese Termine können nur mit einer erfolgten Eheanmeldung ein halbes Jahr vorher abgesprochen werden.
Die Eheschließung kann auch in jedem anderen deutschen Standesamt erfolgen. In diesen Fällen teilt das Wohnsitzstandesamt das Ergebnis seiner auf die Anmeldung erfolgten Prüfung dem Eheschließungsstandesamt mit.
Die Ehegatten sollen einen gemeinsamen Familiennamen (Ehenamen) bestimmen. Bei Eheschließung von Elternteilen nicht ehelich geborener Kinder erstreckt sich der Ehename auch auf die gemeinsamen Kinder.
Wenden Sie sich an das Standesamt Ihres Wohnsitzes oder an das Ihrer Partnerin oder Ihres Partners.
Handelt es sich für beide Partner um ihre erste Eheschließung, sind beide volljährig, von Geburt an deutsche Staatsangehörige und liegen beide Geburtsorte im heutigen Bundesgebiet, reichen im Regelfall folgende Unterlagen:
für Verlobte, die nicht in Norderstedt mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, eine aktuelle Aufenthaltsbescheinigung, ausgestellt von der zuständigen Meldebehörde,
eine beglaubigte Abschrift des Geburtsregisters.
Es handelt sich nicht um eine Geburts- oder Abstammungsurkunde. Wenden Sie sich an das Standesamt, das Ihre Geburt seinerzeit beurkundet hat (zu entnehmen einer Geburtsurkunde). Die dort aufbewahrte Originaleintragung Ihrer Geburt im Geburtsregister wird mit allen eventuellen Folgebeurkundungen kopiert und beglaubigt.
In folgenden Fällen sollten Sie sich persönlich oder telefonisch nach weiteren bzw. anderen Unterlagen erkundigen:
wenn Sie nicht zum ersten Mal heiraten
wenn einer von Ihnen nicht im Bundesgebiet geboren ist
wenn Sie nicht von Geburt an deutsche/r Staatsangehörige/r sind.
Ausländische Eheschließende erhalten beim Standesamt eine schriftliche Übersicht über die erforderlichen Unterlagen für ihren ganz persönlichen Einzelfall.
Sie können Ihre Gebühren bei uns gern auch mit ec-cash und PIN bezahlen !
Die Prüfung der Ehevoraussetzungen kostet 50,00 €, wenn auch ausländisches Recht zu beachten ist erhöht sich dieser Betrag auf 80,00 €. Auskünfte aus dem hiesigen Melderegister werden mit 6,- € pro Person berechnet.
Es fallen zusätzliche Gebühren in Höhe von 40 € an, wenn Sie in einem anderen als dem Anmeldestandesamt an Ihrem Wohnsitz heiraten.
Hinzu kommen Gebühren für Urkunden, die Sie am Tag der Eheschließung erhalten, z.B. kostet eine Eheurkunde 15,- €. Weitere Kosten können entstehen z.B. für Namenserklärungen, eidesstattliche Versicherungen.
Die Ehe kann erst geschlossen werden, wenn festgestellt ist, dass der Eheschließung keine Ehehindernisse entgegenstehen. Der Termin für die Eheschließung muss innerhalb von sechs Monaten, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Übermittlung des Prüfungsergebnisses, liegen. Eine Anmeldung und Terminvergabe kann somit frühestens 6 Monate vor dem gewünschten Hochzeitstermin erfolgen. Selbstverständlich ist es auch möglich, kurzfristig die Ehe zu schließen.
Eheschließungsorte im Standesamtsbezirk Norderstedt außerhalb der Trauzimmer im Rathaus Norderstedt und deren Nutzungskosten.
Feuerwehrmuseum Schleswig-Holstein Uniformensaal Friedrichsgaber Weg 290 22846 Norderstedt 100,- €
Kulturwerk am See Alfred-Stern-Studio Am Kulturwerk 1 22844 Norderstedt 600,- €
Kulturwerk am See großer Saal Am Kulturwerk 1 22844 Norderstedt 1000,- €
Arriba Strandbad Dachterrasse Am Strandbad 1 22844 Norderstedt 1.000,- €
Arriba Strandbad Lounge Am Strandbad 1 22844 Norderstedt 800,- €
Zusätzliche standesamtliche Gebühren für Trauungen im Rathaus Norderstedt
an Samstagen 100,-€
außerhalb der Standesamtsräume im Rathaus an Samstagen 200,-€
außerhalb der Standesamtsräume des Rathauses während der Öffnungszeiten des Standesamts 150,-€
Termine für Außentrauungen werden individuell vereinbart.
Die Ausstellung einer Eheurkunde oder eines beglaubigten Registerausdrucks kostet 15,00 Euro; für die zweite und jede weitere mit beantragte Ausgabe 7,50 Euro.
Sie können die Urkunde auch per E-Mail anfordern über standesamt@norderstedt.de. Bitte scannen Sie dafür Ihren gültigen Personalausweis zur Identifikation ein und fügen diesen der Anforderung bei.
- Parallel zur Anforderung Überweisung auf das Konto der Volksbank Raiffeisenbank eG, IBAN: DE90 2229 0031 0008 5001 50, BIC: GENODEF1VIT, unter Angabedes Kassenzeichens FAD 105 und Ihres Namens bzw. des Namens des Urkundsinhabers.
Wollen Sie als Ausländerin oder Ausländer in Deutschland heiraten, müssen Sie ein Ehefähigkeitszeugnis des Staates vorlegen, dessen Staatsangehörigkeit Sie besitzen. Dies ist eine Anforderung des deutschen Eheschließungsrechts. In diesem Zeugnis muss die zuständige Heimatbehörde bestätigen, dass der Eheschließung nach Ihrem Heimatrecht kein gesetzliches Ehehindernis entgegensteht. Angehörige von Staaten, deren Recht ein Ehefähigkeitszeugnis nicht vorsieht, benötigen stattdessen eine förmliche Befreiung von der Pflicht zur Beibringung des Ehefähigkeitszeugnisses. Diese Befreiung erteilt die Präsidentin oder der Präsident des Oberlandesgerichtes. Sie wird bei Anmeldung zur Eheschließung im Standesamt beantragt.
· Bei dem Standesamt Ihrer/s deutschen Partnerin/Partners können Sie als Ausländerin oder Ausländer Informationen über das Ehefähigkeitszeugnis Ihres Heimatstaates erhalten, um das Sie sich dann bei Ihrer zuständigen Heimatbehörde kümmern müssen.
· Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses für Deutsche: Standesamt des deutschen Wohnsitzes
Bitte setzen Sie sich mit dem Wohnsitzstandesamt in Verbindung, um sich über erforderliche Urkunden und Nachweise für beide Eheschließende zu informieren.
Die Geburt eines Kindes muss beim Standesamt angezeigt werden. Die Anzeigepflicht trifft bei Geburten in Krankenhäusern und sonstigen Einrichtungen der Geburtshilfen den Träger der Einrichtung. Ansonsten sind zur Anzeige einer Geburt in nachstehender Reihenfolge verpflichtet:
jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war oder von der Geburt aus eigenem Wissen unterrichtet ist. Zur letzten Fallgruppe gehören insbesondere Hebammen und Ärzte.
Die Geburt eines Kindes muss dem Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich es geboren wurde, angezeigt werden.
Zur Anzeige der Geburt eines Kindes sind in der Regel folgende Unterlagen erforderlich:
Sind die Eltern des Kindes nicht miteinander verheiratet: die Geburtsurkunde der Mutter und, falls diese verheiratet war, ein urkundlicher Nachweis über die Eheschließung und die Auflösung der Ehe. Wenn die Vaterschaft bereits anerkannt wurde, die Erklärungen hierüber und die Geburtsurkunde des Vaters sowie ggf. die Sorgeerklärung
eine Bescheinigung des Arztes oder der Hebamme über die Geburt Im Einzelfall können die erforderliche Urkunden von der obigen Aufzählung abweichen; insbesondere wenn sich die Geburten der Eltern, die Eheschließung oder die Scheidung nicht in der Bundesrepublik ereignet haben. Hat ein Elternteil eine ausländische Staatsangehörigkeit, ist diese durch einen Pass nachzuweisen. Eventuell sind zusätzliche Nachweise erforderlich
die von beiden Elternteilen unterschriebene Vornamensanzeige
§ 33 Personenstandverordnung (PStV)
Da es in Norderstedt kein Krankenhaus gibt, werden die meisten Kinder Norderstedter in Hamburg oder Henstedt-Ulzburg geboren und auch Geburtsurkunden vom entsprechenden Standesamt in Hamburg oder Henstedt-Ulzburg ausgestellt.
Jede Geburt wird im Geburtenregister des Standesamts am Geburtsort eingetragen. Auf der Grundlage dieser Beurkundung stellt der Standesbeamte auf Antrag eine Geburtsurkunde aus. Der Antrag kann persönlich oder schriftlich gestellt werden; viele Standesämter haben auch ein elektronisches Formular in ihr Internetangebot eingestellt, mit dem Urkunden bestellt werden können. In eine Geburtsurkunde werden aufgenommen:
Zuständig für die Ausstellung einer Geburtsurkunde ist im Regelfall das Standesamt, das das Geburtenregister mit dem entsprechenden Geburtseintrag am Geburtsort führt. Bitte beachten Sie, dass Norderstedt kein eigenes Krankenhaus hat ! Nur sehr wenige „Hausgeburten“ sind in Norderstedt oder den früheren Gemeinden beurkundet (siehe unten). Empfehlung: Schauen Sie auf Ihren Personalausweis ; welcher Geburtsort ist dort eingetragen ?? So vermeiden Sie eventuelle zeitaufwändige Nachfragen, wenn die Urkunde beim unzuständigen Standesamt angefordert wird.
Die Ausstellung einer Geburtsurkunde oder eines beglaubigten Registerausdrucks kostet in Schleswig-Holstein 15,00 Euro; die zweite und jede weitere mit beantragte Ausgabe 7,50 Euro. Die Gebühren in anderen Bundesländern müssen erfragt werden. Rechtsgrundlage
Abstammungsurkunden und Geburtsscheine, die bis zum 31.12.2008 möglich waren, gibt es nicht mehr, weil sie kaum praktische Bedeutung hatten und im Ausland nicht bekannt sind. Es ist auch möglich, sich eine mehrsprachige Ausfertigung einer Geburtsurkunde ausstellen zu lassen. Die Geburts-, Ehe- und Sterberegister der früheren Ursprungsgemeinden Norderstedts und befinden sich bei folgenden Standesämtern:
Ab dem 01.01.1970 ist für den Bereich der Stadt Norderstedt ausschließlich das Standesamt Norderstedt zuständig.
Personen, auf die sich der jeweilige Eintrag im Personenstandsregister bezieht, ferner deren Ehegatten, Lebenspartner, Vorfahren und Abkömmlinge, wie z.B. Großeltern, Eltern oder Kinder. Andere Personen, wenn Sie ein rechtliches Interesse nachweisen können. Ein rechtliches Interesse hat derjenige, dessen Rechtsbereich davon berührt wird, dass eine Person einen bestimmten Personenstand oder Namen hat oder nicht hat. Das rechtliche Interesse kann nachgewiesen werden z.B. durch Verträge, Grundbuchauszüge, Mahnbescheide oder Vollstreckungsbescheide. Auch ein behördliches oder gerichtliches Schreiben, das zur Vorlage einer Urkunde auffordert, kann geeignet sein. Wird eine Urkunde nicht vom Urkundsinhaber selbst angefordert, ist eine Vollmacht der berechtigten Person oder ein urkundlicher Nachweis des Verwandschaftsverhältnisses beizufügen.
Durch schriftliche Anforderung Sie können die Urkunde auch per E-Mail anfordern über standesamt@norderstedt.de. Bitte scannen Sie dafür Ihren gültigen Personalausweis zur Identifikation ein und fügen diesen der Anforderung bei. Auf jeden Fall muss die schriftliche Anforderung von Ihnen unterschrieben sein, alle für die Bearbeitung notwendigen Angaben enthalten sowie die Berechtigung zum Erhalt der Urkunde ersichtlich machen. Das Auffinden des Sie betreffenden Personenstandseintrags wird erleichtert, wenn Sie die Registernummer einer eventuell noch vorhandenen Urkunde entnehmen!
Folgende Zahlungsarten sind dann möglich: - Mit der schriftlichen Anforderung Verrechnungsscheck oder Bargeld herschicken ; - Parallel zur Anforderung Überweisung auf das Konto der Volksbank Raiffeisenbank eG, IBAN: DE90 2229 0031 0008 5001 50, BIC: GENODEF1VIT, unter Angabedes Kassenzeichens FAD 105 und Ihres Namens bzw. des Namens des Urkundsinhabers.
Ein Kirchenaustritt muss in Schleswig-Holstein beim Standesamt des Wohnsitzes erfolgen.
Voraussetzungen: Den Austritt aus einer Kirche, Religionsgemeinschaft oder Weltanschauungsgemeinschaft kann erklären, wer das 14. Lebensjahr vollendet hat. Für eine Person, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, kann der gesetzliche Vertreter, dem die Sorge für die Person zusteht (Eltern, gegebenenfalls ein Elternteil), den Kirchenaustritt erklären. Bei Kindern, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, kann der Austritt nicht gegen seinen Willen erklärt werden.
Die Austrittserklärung muss persönlich vor dem Standesbeamten abgegeben werden.
Eine schriftliche Austrittserklärung ist möglich; die Unterschrift des Erklärenden muss dann jedoch notariell beglaubigt sein.
Den Kirchenaustritt erklären Sie beim Standesamt Ihrer Wohnsitzgemeinde.
Die Gebühr für den Kirchenaustritt beträgt 20,00 Euro gemäß Anhang der Landesverordnung über Verwaltungsgebühren (Allgemeiner Gebührentarif).
Gesetz über die Erhebung von Kirchensteuern im Lande Schleswig-Holstein (Kirchensteuergesetz - KiStG)
Landesverordnung über Verwaltungsgebühren (Allgemeiner Gebührentarif) Tarifstelle 25.3
Nach der Beurkundung des Kirchenaustritts können Sie die Streichung der Kirchensteuer als Lohnsteuerabzugsmerkmal (elektronische Lohnsteuerkarte) bei Ihrem zuständigen Finanzamt vornehmen lassen.
Die Namenserklärung beschreibt den Vorgang, im Zusammenhang mit einer Personenstandsänderung den Familiennamen zu wechseln. Nachnamenserklärungen können unter anderen in folgenden Fällen erfolgen:
Namenserteilung durch die Mutter mit Zustimmung des nicht sorgeberechtigten Elternteils
nachträgliche Bestimmung eines Ehenamens, zum Beispiel nach Eheschließung im Ausland
Desweiteren sind Namenserklärungen für Spätaussiedler nach § 94 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) sowie Angleichungserklärungen gemäß Art. 47 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB) möglich.
Ob und in welcher Form im jeweiligen Fall eine Namenserklärung beziehungsweise Namensänderung möglich ist, muss im Einzelfall geklärt werden.
Achtung: Namensrechtliche Erklärungen sind grundsätzlich unwiderruflich !
Wenden Sie sich an das Standesamt Ihres Wohnsitzes. Das Standesamt leitet die Erklärung dann an das für die Entgegennahme zuständige Standesamt weiter. Zuständig ist
bei Ehegatten: das Standesamt des Eheschließungsortes
bei Kindern: das Standesamt des Geburtsortes
Liegen diese Orte nicht in der Bundesrepublik, kann auch das Wohnortstandesamt für die Entgegennahme und die Wirksamkeit der Erklärung zuständig sein.
Welche Unterlagen vorzulegen sind, ist abhängig vom jeweiligen Einzelfall. Erkundigen Sie sich bitte vorab bei dem Standesamt, bei dem Sie die Namenserklärung abgeben wollen.
Die Gebühr für eine namensrechtliche Erklärung beträgt 30,00 Euro.
Wird die Namenserklärung bei einem unzuständigen Standesamt abgegeben, wird sie erst wirksam, wenn sie dem zuständigen Standesbeamten (Standesamt der Eheschließung beziehungsweise des Geburtsortes) zugegangen ist.
Das deutsche Namensrecht ist durch die entsprechenden Vorschriften des bürgerlichen Rechts umfassend und im Grundsatz abschließend geregelt.
U.a. stehen folgende namensgestaltende Erklärungsmöglichkeiten zur Verfügung:
(siehe auch unter Namensgebung)
Erklärung zum Ehenamen,
Erklärung zum Partnerschaftsnamen,
Hinzufügung eines Namens zum Ehenamen/Lebenspartnerschaftsnamen,
Wiederannahme eines früheren Namens nach Auflösung einer Ehe,
Namenserteilung,
Einbenennung,
Namenserklärungen gemäß § 94 Bundesvertriebenengesetz,
Angleichung von Namen nach Art. 47 EGBGB (Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch).
Eine darüber hinausgehende Namensänderung ist nur möglich nach dem „Gesetz über die Änderung von Vornamen und Familiennamen“, wenn eine Person mit ihrem bestehenden Namen Schwierigkeiten hat, die hinzunehmen nicht zugemutet werden kann. Sie hat Ausnahmecharakter und ist immer eine Einzelfallentscheidung. Ein wichtiger Grund ist vom Antragsteller darzulegen.
Namensgestaltende Erklärungen werden im Standesamt entgegengenommen.
Die Antragstellung für eine Namensänderung nach dem Namensänderungsgesetz erfolgt ebenfalls beim Standesamt.
Bitte setzen Sie sich telefonisch oder persönlich mit dem Standesamt in Verbindung um erforderliche Urkunden und Nachweise sowie Erklärungsmöglichkeiten und erforderliche Einwilligungserklärungen im Einzelfall abzuklären.
Vor der schriftlichen Antragstellung einer Namensänderung nach dem Namensänderungsgesetz ist ein persönliches Beratungsgespräch erforderlich, da auch abgelehnte Namensänderungsanträge gebührenpflichtig sind.
Namensgestaltende Erklärungen oder Einwilligungserklärungen kosten jeweils 30,- €.
Erklärungen nach § 94 Bundesvertriebenengesetz und Angleichungserklärungen sind gebührenfrei.
Die Gebührenhöhe für Namensänderungen nach dem Namensänderungsgesetz richtet sich nach dem Verwaltungsaufwand und der Bedeutung, dem wirtschaftlichen Wert oder dem sonstigen Nutzen der Amtshandlung für den Antragsteller.
Gesetz über die Änderung der Familiennamen und Vornamen (NamÄndG)
Telefon: 040 - 535 95 816
Vollmacht zur Anmeldung der EheschließungPDF-Datei: 226 kB