Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/494a
Timestamp: 2020-02-27 14:10:52
Document Index: 175920597

Matched Legal Cases: ['§ 494', '§ 494', 'Art. 1', '§ 36', '§ 494', 'Art. 1', '§ 36', '§ 16', 'Art. 8', 'BGH', '§ 494', 'BGH', 'BGH', '§ 494', 'BGH', 'BGH', '§ 494', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 494', 'BGH', 'BGH', '§ 240', '§ 494', 'BGH', 'BGH', '§ 494', 'BGH', '§ 494', 'BGH', 'BGH', '§ 494', 'BGH', 'BGH', '§ 494', 'BGH', '§ 494']

§ 494a ZPO: Frist zur Klageerhebung
OLG München, Beschluss vom 3.2.2015, Az. 34 AR 445/11 Als § 494a ZPO zu dem 1.4.1991 (Art. 1 Nr. 34 Gesetz vom 17.12.1990 BGBl I S. 2847) in Kraft trat, war das parallele Problem für das Verfahren nach §§ 36, 37 ZPO bekannt (vgl. OLG Düsseldorf MDR 1983, 846).
OLG München, Beschluss vom 1.1.2015, Az. 34 AR 77/12 Obwohl zu dem Zeitpunkt der Einführung des § 494a ZPO zu dem 1.4.1991 (Art. 1 Nr. 34 Gesetz vom 17.12.1990 BGBl I S. 2847) das parallele Problem für das Verfahren nach §§ 36, 37 ZPO bekannt war (vgl. OLG Düsseldorf MDR 1983, 846), hat der Gesetzgeber eine Regelung zur nachträglichen Kostenentscheidung im Verfahren der Gerichtsstandsbestimmung nicht mit aufgenommen und auch keine Veranlassung gesehen, dies im Zusammenhang mit der Einfügung von § 16 Nr. 3a RVG (Art. 8 des 2. KostRModG vom 23.7.2013 BGBl I S. 2586) zu regeln.
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2013, Az. VII ZB 15/12 In diesen Fällen ist es dem Antragsgegner und damit seinem Streithelfer verwehrt, einen Antrag nach § 494a Abs. 2 Satz 1 ZPO zu stellen, weshalb eine Entscheidung über die dem Streithelfer im Rahmen des selbständigen Beweisverfahrens entstandenen Kosten allein im Hauptsacheverfahren ergehen kann (BGH, Beschlüsse vom 23. Juli 2009 - VII ZB 3/07, aaO, Rn. 10, 12; vom 10. Januar 2007 - XII ZB 231/05, aaO; vom 13. Dezember 2006 -XII ZB 176/03, BauR 2007, 587 = NZBau 2007, 246).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2013, Az. VII ZB 15/12 Wird diese Partei eines Hauptsacherechtsstreits, ist es ihrem Streithelfer - ungeachtet eines Beitritts zu dem Hauptsacheverfahren - verwehrt, einen Antrag nach § 494a Abs. 2 Satz 1 ZPO zu stellen (BGH, Beschluss vom 23. Juli 2009 - VII ZB 3/07, aaO, Rn. 10).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2013, Az. VII ZB 4/13 Entsprechendes gilt im Falle einer Kostenentscheidung nach § 494a Abs. 2 ZPO (vgl. BGH, Beschluss vom 23. Juli 2009 - VII ZB 3/07, BGHZ 192, 150, 155).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2013, Az. VII ZB 60/11 Verzichtet der Antragsteller wegen des ihm ungünstigen Beweisergebnisses auf die Erhebung einer Klage, will § 494a Abs. 2 ZPO verhindern, dass er damit zugleich der Kostenpflicht entgeht, die sich aus der Abweisung einer solchen Klage ergäbe (BGH, Beschluss vom 22. Mai 2003 - VII ZB 30/02, BauR 2003, 1255, 1256 = NZBau 2003, 500 = ZfBR 2003, 566).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2011, Az. VII ZB 128/09 ZPO §§ 240, 494a Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen einer Partei eines selbständigen Beweisverfahrens ist die Entscheidung über einen Antrag nach § 494a ZPO nicht möglich, weil das Verfahren unterbrochen ist (Abgrenzung zu BGH, Beschluss vom 11. Dezember 2003 - VII ZB 14/03, BauR 2004, 531 = NZBau 2004, 156 = ZfBR 2004, 268).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2010, Az. VIII ZB 14/10 1.	Im Ausgangspunkt zutreffend hat das Beschwerdegericht allerdings angenommen, dass im selbständigen Beweisverfahren grundsätzlich außerhalb des Anwendungsbereichs von § 494a ZPO keine Entscheidung über die Kostentragungspflicht zu treffen ist; diese Entscheidung ist dem Hauptsacheverfahren Vorbehalten (vgl. BGH, Beschluss vom 12. Februar 2004 -VZB 57/03, NJW-RR 2004, 1005 unter III 1; Senatsbeschluss vom 21. September 2010 -VIIIZB 73/09, juris Rn. 7).
LG Mönchengladbach, Beschluss vom 2.10.2007, Az. 5 T 341/07 Das folgt aus dem Grundsatz, dass über die Kosten des selbständigen Beweisverfahrens stets im Hauptsacheverfahren zu entscheiden ist und nur ausnahmsweise, wenn trotz Fristsetzung keine Hauptsacheklage erhoben worden ist, eine Kostenentscheidung gemäß § 494a Abs. 2 ZPO ergehen darf (BGH a.a.O.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2007, Az. IV ZB 26/06 Dabei ist § 494a ZPO als Ausnahmevorschrift eng auszulegen (BGH, Beschluss vom 13. Dezember 2006 - XII ZB 176/03 - FamRZ 2007, 374 unter b aa; Beschluss vom 10. Januar 2007 - XII ZB 231/05 - BauR 2007, 747 unter II 2 b).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2004, Az. V ZB 66/03 1. Es kann dahingestellt bleiben, ob der Antrag der Antragsgegnerin auf Anordnung der Klageerhebung (§ 494a Abs. 1 ZPO) im Hinblick auf die vorherige Beseitigung der Störungsursache durch eine dritte Person (Grundstückseigentümerin) zulässig war (vgl. BGH, Besohl, v. 19. Dezember 2002, VII ZB 14/02, NJW-RR 2003, 454 m.w.N.).
LG Köln, Beschluss vom 1.10.2002, Az. 2 OH 9/01 4Ein Hauptsacheprozess im Sinne des § 494a ZPO liegt nicht nur vor, wenn der Antragsteller des selbständigen Beweisverfahrens Klage erhebt, sondern auch dann, wenn der Antragsteller sich als Beklagter des Hauptsacheprozesses im Wege der Hilfsaufrechnung verteidigt und sich dabei auf den Gegenstand des Beweisverfahrens stützt (OLG Köln, NJW-RR 2000, S. 361, entgegen OLG Köln, NJW-RR 1997, S. 1295).