Source: https://www.strafrechtskanzlei.berlin/docs/anwalt-verkehrsstrafrecht.php
Timestamp: 2018-07-16 19:58:03
Document Index: 370955696

Matched Legal Cases: ['§ 142', '§ 229', '§ 222', '§ 21', '§ 6', '§ 69', '§ 69', '§ 44']

Strafrecht - Verkehrsstrafrecht
Zu den typischen Delikten im Verkehrsstrafrecht zählen:
das unerlaubte Entfernen vom Unfallort (Fahrerflucht bzw. Unfallflucht), § 142 StGB
die fahrlässige Körperverletzung nach § 229 StGB
die fahrlässige Tötung, § 222 StGB
das Fahren ohne Fahrerlaubnis, § 21 StVG und
der Verstoß gegen § 6 Pflichtversicherungsgesetz.
Neben den allgemeinen Sanktionen wie Geldstrafe und Freiheitsstrafe sehen mehrere Verkehrsstraftaten
eine Entziehung der Fahrerlaubnis, § 69 StGB
eine Sperre für die Erteilung einer Fahrerlaubnis, § 69 a StGB und
ein Fahrverbot gem. § 44 StGB
Die durch den Verlust des Führerscheins verursachte Beschränkung der individuellen Fortbewegungsmöglichkeit führt regelmäßig zu existenzbedrohenden Lebenssituationen. Dies gilt insbesondere dann, wenn man beruflich auf den Führerschein angewiesen ist.
Sollte ein Tatvorwurf nachweisbar sein, liegt ein Schwerpunkt der Arbeit des Rechtsanwaltes darin, Maßnahmen zu ergreifen, die gewährleisten, dass Sie Ihren Führerschein behalten dürfen bzw. ihn schnellstmöglich wieder ausgehändigt bekommen.
Sinnvolle Maßnahmen für einen Rechtsanwalt sind hier vor allem Gespräche mit der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht, die Anregung einer Einstellung z.B. gegen Geldzahlung und die Ableistung bestimmter verkehrsspezifischer Seminare.
Da diese Maßnahmen häufig auch zeitaufwendig sind, empfiehlt es sich, rechtzeitig Kontakt mit einem Rechtsanwalt aufzunehmen.