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Timestamp: 2020-01-22 18:39:25
Document Index: 375839897

Matched Legal Cases: ['§ 46', '§ 46', 'Art. 19', '§ 2', '§ 19', '§ 19', '§ 101', '§ 101', '§ 101', '§ 101', '§ 13', 'Art. 14']

Verfassungsmäßigkeit § 46a Abs. 1 S. 1 EEG 2017 (Beschluss vom 12.02.2019, 1 BvR 2914/17)
§ 46a EEG 2017 (juris: EEG 2014 idF vom 22. 12. 2016), wonach sich Zahlungsansprüche für Strom aus Windenergieanlagen in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage vermindern, begründet keine echte Rückwirkung (zum Begriff siehe etwa BVerfG, 17. 12. 2013, 1 BvL 5/08, BVerfGE 135, 1 ˂13 Rn. 37˃). Die Vorschrift gilt nur für Anlagen, die nach dem 31. 12. 2016 und damit erst nach Verkündung des Gesetzes in Betrieb genommen worden sind. …
BVerfG, ZNER 2019, 215-219 (Beschluss vom 12.02.2019, 1 BvR 2914/17)
1. Verfassungsbeschwerde gegen naturschutzfachliche Einschätzungsprärogative (Beschluss vom 23.10.2018, 1 BvR 2523/13, 1 BvR 595/14)
Stößt die gerichtliche Kontrolle nach weitestmöglicher Aufklärung an die Grenze des Erkenntnisstandes naturschutzfachlicher Wissenschaft und Praxis, zwingt Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG das Gericht nicht zu weiteren Ermittlungen, sondern erlaubt ihm, seiner Entscheidung insoweit die plausible Einschätzung der Behörde zu der fachlichen Frage zugrunde zu legen. Die Einschränkung der Kontrolle folgt hier nicht aus einer der Verwaltung eingeräumten Einschätzungsprärogative und bedarf nicht eigens gesetzlicher Ermächtigung.…
1. Nicht hinreichend bestimmter Gebührenrahmen für eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung (Windenergieanlagen) (Beschluss vom 30.05.2018, 1 BvR 45/15)
Der Gebührenrahmen gemäß Anlage 4.1.1 zu § 2 Abs. 1 UmwMinGebV RP 2006 (Gebühr für immissionsschutzrechtliche Genehmigungen) genügt nicht den verfassungsrechtlichen Bestimmtheitsanforderungen. Die Gebührenhöhe ist nicht, auch nicht im Wesentlichen, abschätzbar mit der Folge, dass die Gebührenschuldner unzumutbaren Unsicherheiten ausgesetzt sind und angesichts der ungenügenden Regelungsdichte eine willkürliche Handhabung durch die Behörden nicht ausgeschlossen erscheint.…
BVerfG, ZNER 2018, 402-405 (Beschluss vom 30.05.2018, 1 BvR 45/15)
2. §§ 19, 20 ZuG 2012 sind mit dem GG vereinbar (Beschluss vom 05.03.2018, 1 BvR 2864/13)
Die nach § 19 ZuG 2012 bei der Veräußerung der Emissionszertifikate erzielten Entgelte sind keine Steuern, sondern Gegenleistungen für die erworbenen Emissionsberechtigungen.
BVerfG, ZNER 2018, 227-231 (Beschluss vom 05.03.2018, 1 BvR 2864/13)
1. Nichtannahme von Verfassungsbeschwerden gegen obergerichtliche Entscheidungen, mit denen eine Billigkeitskontrolle von behördlich genehmigten Netzentgelten abgelehnt wurde (Beschluss vom 26.09.2017, 1 BvR 1486/16, 1 BvR 1487/16, 1 BvR 2490/16, 1 BvR 2491/16)
Für außer Kraft getretenes oder geändertes Recht besteht im Regelfall kein über den Einzelfall hinausgehendes Interesse, seine Verfassungsmäßigkeit zu klären, auch wenn die strittigen verfassungsrechtlichen Fragen noch nicht durch das Bundesverfassungsgericht entschieden worden sind.
BVerfG, ZNER 2018, 46-49 (Beschluss vom 26.09.2017, 1 BvR 1486/16, 1 BvR 1487/16, 1 BvR 2490/16, 1 BvR 2491/16)
1. Leitsätze zum Beschluss des Zweiten Senats vom 13. April 2017 (Beschluss vom 13.04.2017, 2 BvL 6/13)
BVerfG, ZNER 2017, 260-265 (Beschluss vom 13.04.2017, 2 BvL 6/13)
3. Verfassungsbeschwerde gegen § 101 Abs. 2 Nr. 1 EEG 2014 (Beschluss vom 20.09.2016, 1 BvR 1387/15)
§ 101 Abs. 2 Nr. 1 EEG 2014 ist verfassungskonform.
BVerfG, ZNER 2017, 34-38 (Beschluss vom 20.09.2016, 1 BvR 1387/15)
2. Verfassungsbeschwerde gegen § 101 Abs. 1 EEG 2014 (Beschluss vom 20.09.2016, 1 BvR 1299/15)
§ 101 Abs. 1 EEG 2014 ist verfassungskonform.
BVerfG, ZNER 2017, 30-34 (Beschluss vom 20.09.2016, 1 BvR 1299/15)
2. Unzulässigkeit einer Verfassungsbeschwerde gegen § 13 Abs. 1a EnWG (Redispatch-Maßnahmen) (Beschluss vom 13.03.2014, 1 BvR 3570/13)
Die Verfassungsbeschwerde hat keine Aussicht auf Erfolg:
BVerfG, ZNER 2014, 381-382 (Beschluss vom 13.03.2014, 1 BvR 3570/13)
2. Bergrecht im Wesentlichen verfassungskonform (Garzweiler II) (Urteil vom 17.12.2013, 1 BvR 3139/08, 1 BvR 3386/08)
Nach Art. 14 Abs. 3 GG kann eine Enteignung nur durch ein hinreichend gewichtiges Gemeinwohlziel gerechtfertigt werden, dessen Bestimmung dem parlamentarischen Gesetzgeber aufgegeben ist. Das Gesetz muss hinreichend bestimmt regeln, zu welchem Zweck, unter welchen Voraussetzungen und für welche Vorhaben enteignet werden darf. Allein die Ermächtigung zur Enteignung für „ein dem Wohl der Allgemeinheit dienendes Vorhaben“ genügt dem nicht.…
BVerfG, ZNER 2014, 64-72 (Urteil vom 17.12.2013, 1 BvR 3139/08, 1 BvR 3386/08)
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