Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=11.10.2016&Aktenzeichen=VI%20ZR%2066/16
Timestamp: 2019-07-20 23:18:32
Document Index: 297042124

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 17', '§ 1', '§ 9', '§ 286', '§ 17', '§ 254', '§ 286', 'BGH']

https://dejure.org/2016,48245
BGH, 11.10.2016 - VI ZR 66/16 (https://dejure.org/2016,48245)
BGH, Entscheidung vom 11.10.2016 - VI ZR 66/16 (https://dejure.org/2016,48245)
BGH, Entscheidung vom 11. Januar 2016 - VI ZR 66/16 (https://dejure.org/2016,48245)
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StVG § 17 ; StVO § 1 ; StVO § 9 Abs. 5 ; ZPO § 286
Die Entscheidung über die Haftungsverteilung im Rahmen des § 17 StVG ist - wie im Rahmen des § 254 BGB - Sache des Tatrichters und im Revisionsverfahren nur darauf zu überprüfen, ob alle in Betracht kommenden Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Erwägungen zugrunde gelegt worden sind (Senatsurteile vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 66/16, NJW 2017, 1175 Rn. 7;… vom 26. Januar 2016 - VI ZR 179/15, NJW 2016, 1100 Rn. 10;… vom 27. Mai 2014 - VI ZR 279/13, NJW 2014, 3097 Rn. 18).
Die Abwägung der Verursachungsbeiträge ist aufgrund aller festgestellten, das heißt unstreitigen, zugestandenen oder nach § 286 ZPO bewiesenen Umstände des Einzelfalls vorzunehmen, die sich auf den Unfall ausgewirkt haben; in erster Linie ist hierbei das Maß der Verursachung von Belang, in dem die Beteiligten zur Schadensentstehung beigetragen haben; ein Faktor bei der Abwägung ist dabei das beiderseitige Verschulden (ständige Rechtsprechung, vgl. statt aller BGH, Urteil vom 11.10.2016, Az. VI ZR 66/16, NJW 2017, 1177 unter Rn. 7).