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Timestamp: 2017-06-25 22:44:58
Document Index: 83550413

Matched Legal Cases: ['Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 110', 'Art. 130', 'Art. 41', 'Art. 118', 'BGE', 'Art. 130', 'Art. 118', 'Art. 116', 'Art. 130', 'Art. 110', 'Art. 78', 'Art. 105', 'Art. 110', 'Art. 105', 'Art. 41']

114 V 5111. Urteil vom 30. Januar 1988 i.S. Schweizerische Unfallversicherungsanstalt gegen Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft betreffend Zuständigkeit und Leistungspflicht i.S. G.
Art. 105 al. 2, 110 al. 1 LAA, art. 118, 130 OJ: Conflit de compétence entre deux assureurs. - Il n'est pas possible de soumettre conventionnellement au Tribunal fédéral des assurances les conflits de compétence entre assureurs, par la voie de l'action de droit administratif et en dérogeant aux règles de compétence contenues dans la LAA et dans l'OJ (consid. 2a). - La prorogation prévue à l'art. 118 OJ n'est pas visée par les dispositions applicables par renvoi au Tribunal fédéral des assurances (consid. 2b). Faits à partir de page 51
A.- Nicola G. arbeitete vom Montag, 29. April 1985, bis Freitag, 3. Mai 1985, als Handlanger bei der Firma B. in Camorino und war als Arbeitnehmer dieser Firma bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft (nachfolgend Mobiliar) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Er beabsichtigte, am Montag, 6. Mai 1985, bei der BGE 114 V 51 S. 52Garage P. eine neue Stelle als Hilfsmechaniker anzutreten. Die Arbeitnehmer dieses Betriebes sind bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) versichert.
BGE 114 V 51 S. 53Nachklagerecht für künftige Aufwendungen im Versicherungsfall des Nicola G. einzuräumen."
BGE 114 V 51 S. 54Es gehe somit um eine geldwerte Streitigkeit zwischen Versicherern. Das hiefür zulässige Rechtsmittel sei die verwaltungsrechtliche Klage an das Eidg. Versicherungsgericht als einziger Instanz gemäss Art. 110 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 130 und 116 lit. k OG. Allenfalls könnte dieses Gericht als von beiden Parteien prorogierte Instanz analog Art. 41 lit. c OG auf die Streitsache eintreten.
b) Nach Art. 118 OG ist das Bundesgericht verpflichtet, als einzige Instanz die Beurteilung anderer Streitigkeiten verwaltungsrechtlicher Natur zu übernehmen, wenn es von beiden Parteien BGE 114 V 51 S. 55angerufen wird und der Streitwert in Streitigkeiten vermögensrechtlicher Natur wenigstens Fr. 20'000.-- beträgt. Diese Prorogation ist für das Eidg. Versicherungsgericht in den entsprechenden Bestimmungen des OG nicht vorgesehen. In den Verweisungsvorschriften der Art. 130, 131, 133 und 135 OG fehlt ein Hinweis auf die Anwendbarkeit von Art. 118 OG. Es erweist sich denn auch nicht als notwendig, dass das Eidg. Versicherungsgericht als einzige Instanz über die für das verwaltungsrechtliche Klageverfahren vorgesehenen Streitigkeiten auf dem Gebiet der Sozialversicherung (Art. 116 lit. b-h und k in Verbindung mit Art. 130 OG) hinaus Streitigkeiten mit Streitwert ab Fr. 20'000.-- beurteilt, sofern es durch Parteivereinbarung angerufen wird oder der Beklagte sich auf die Klage einlässt (GYGI, a.a.O., S. 103).
art. 118, 130 OJ,
art. 118 OJ,
Art. 110 Abs. 2 UVG,
Art. 78 UVG suite... ,
Art. 105 Abs. 2 UVG,
Art. 110 Abs. 1 UVG,
Art. 105 Abs. 1 und 2 UVG,
Art. 41 lit. c OG