Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=FamRZ%202001,%201291
Timestamp: 2019-06-21 00:20:28
Document Index: 166205331

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1572', '§ 1572', 'BGH', '§ 1572', '§ 1572', 'BGH', '§ 1572', 'BGH', '§ 1572', 'BGH', '§ 1572', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1579', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1355', 'BGH', '§ 1355', 'BGH', '§ 1355']

Rechtsprechung: FamRZ 2001, 1291 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 21.03.2001
https://dejure.org/2001,487
BGH, 27.06.2001 - XII ZR 135/99 (https://dejure.org/2001,487)
BGH, Entscheidung vom 27.06.2001 - XII ZR 135/99 (https://dejure.org/2001,487)
BGH, Entscheidung vom 27. Juni 2001 - XII ZR 135/99 (https://dejure.org/2001,487)
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BGB § 1572 Nr. 1 und Nr. 4
Unterhalt wegen Krankheit - Scheidung - Zeitlicher Zusammenhang - Erwerbsunfähigkeit - Angemessene Erwerbstätigkeit - Anschlußunterhalt
Latente Erkrankung im Zeitpunkt der Scheidung - Unterhaltsanspruch?
BGB § 1572 Nr. 1, 4
Familienrecht - Krankheit = Unterhalt?
Fortgeltung der Anrechnungsmethode: Zinsen aus Kapital nach Durchführung des Zugewinnausgleichs
NJW 2001, 3260
MDR 2001, 1297
FamRZ 2001, 1291
BGH, 10.07.2013 - XII ZB 297/12
Kindesunterhalt: Barunterhaltspflicht des betreuenden Elternteils
bb) Wer sich gegenüber seiner Erwerbsobliegenheit auf eine krankheitsbedingte Einschränkung seiner Erwerbsfähigkeit berufen will, muss grundsätzlich Art und Umfang der behaupteten gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Leiden angeben, und er hat ferner darzulegen, inwieweit die behaupteten gesundheitlichen Störungen sich auf die Erwerbsfähigkeit auswirken (vgl. Senatsurteile vom 25. Oktober 2006 - XII ZR 190/03 - FamRZ 2007, 200, 201 f. und vom 27. Juni 2001 - XII ZR 135/99 - FamRZ 2001, 1291, 1292).
bb) Wer sich gegenüber seiner Erwerbsobliegenheit auf eine krankheitsbedingte Einschränkung seiner Erwerbsfähigkeit berufen will, muss grundsätzlich Art und Umfang der behaupteten gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Leiden angeben, und er hat ferner darzulegen, inwieweit die behaupteten gesundheitlichen Störungen sich auf die Erwerbsfähigkeit auswirken (…Senatsbeschluss vom 10. Juli 2013 - XII ZB 297/12 - FamRZ 2013, 1558 Rn. 13; zum Ehegattenunterhalt wegen Krankheit Senatsurteile vom 25. Oktober 2006 - XII ZR 190/03 - FamRZ 2007, 200, 201 f. und vom 27. Juni 2001 - XII ZR 135/99 - FamRZ 2001, 1291, 1292).
Zwar entsteht ein Anspruch auf Anschlussunterhalt nach § 1572 Nr. 4 BGB nach ständiger Rechtsprechung des Senats nur als solcher auf Teilunterhalt, wenn schon der entfallene frühere Unterhaltsanspruch nur auf einen Teil des vollen Unterhaltsbedarfs gerichtet war (Senatsurteile vom 27. Juni 2001 XII ZR 135/99 - FamRZ 2001, 1291, 1294 und vom 17. September 2003 XII ZR 184/01 - FamRZ 2003, 1734, 1736;… OLG Koblenz NJW-RR 2006, 151 Rn. 19).
Er darf sich nicht generell auf eine Erwerbsunfähigkeit im Sinne des § 1572 BGB berufen, sondern von ihm ist, insbesondere im Hinblick darauf, dass - wie auch hier geltend gemacht - nur eine teilweise Erwerbsunfähigkeit vorliegen kann, zu verlangen, dass er Art und Umfang der gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Leiden darlegt (Senatsurteil vom 27. Juni 2001 - XII ZR 135/99 - FamRZ 2001, 1291, 1292).
OLG Karlsruhe, 28.07.2010 - 16 UF 65/10
Umfang des Elternunterhalts
Hierzu muss er Art und Umfang seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Leiden darlegen (BGH FamRZ 2001, 1291; 2007, 200 ).
a) Die Auffassung des Berufungsgerichts, der Anschlußunterhaltsanspruch der Klägerin nach § 1572 Nr. 4 BGB bestehe nur in dem Umfang weiter, wie er zum Zeitpunkt des Wegfalls der Voraussetzungen für den Anspruch auf Aufstockungsunterhalt bestanden habe, steht mit der Rechtsprechung des Senats in Einklang (vgl. Senatsurteil vom 27. Juni 2001 - XII ZR 135/99 - FamRZ 2001, 1291, 1294).
Eine Einschränkung erfährt der Unterhaltstatbestand nur teilweise dadurch, dass eine im Zeitpunkt der Scheidung latent vorhandene, aber erst später zur Erwerbsunfähigkeit führende Erkrankung einen nahen zeitlichen Zusammenhang voraussetzt (vgl. BGH FamRZ 2001, 1291, 1293. FAKommFamR/Klein, 3. Aufl., Rn. 6 ff. zu § 1572 BGB).
Damit scheidet auch die Möglichkeit aus, den Eintritt der Erwerbsunfähigkeit deshalb noch dem Zeitpunkt der Scheidung zuzurechnen, weil sich ein zu dieser Zeit bereits vorhandenes, die Erwerbsfähigkeit minderndes Leiden verschlimmert und schließlich zur vollständigen Erwerbsunfähigkeit geführt hätte (vgl. BGH, FamRZ 2001, 1291, 1293).
cc) Für die Entstehung eines Unterhaltsanspruchs nach § 1572 BGB wird es zwar ferner als ausreichend erachtet, wenn eine Krankheit zu einem der Einsatzzeitpunkte nur latent vorhanden war, in einem nahen zeitlichen Zusammenhang damit ausgebrochen ist und zur Erwerbsunfähigkeit geführt hat (Nachweise bei BGH, FamRZ 2001, 1291, 1293, auch zur Gegenmeinung).
OLG Rostock, 04.09.2014 - 11 UF 294/13
Stufenantrag auf nachehelichen Unterhalt: Anspruch auf Auskunft über die …
Dies gilt nur dann nicht, wenn die Veränderungen auf einer unerwarteten, vom Normalverlauf erheblich abweichenden Entwicklung der Einkommensverhältnisse seit der Trennung beruhen (BGH, NJW 2001, 3260; NJW 1984, 1685; NJW 1982, 2063).
So sind auch die Auswirkungen auf den konkretenArbeitsalltag i.o.S. darlegen und unter Beweis stellen (vgl. BGH, Urt. v. 27.06.2001 - XII ZR 135/99, FamRZ 2001, 1291 (1292);… Urt. v. 25.10.2006 - XII ZR 190/03,FamRZ 2007, 200), ohne dass all dies bislang geschehen wäre.
OLG Brandenburg, 19.05.2015 - 3 UF 72/14
Kindesunterhalt: Zurechnung eines fiktiven Einkommens bei Bezug von …
OLG Jena, 09.05.2007 - 1 WF 9/07
Inhaltskontrolle (Wirksamkeits- und Ausübungskontrolle) von Vereinbarungen …
OLG Zweibrücken, 17.01.2007 - 6 UF 132/06
Begrenzung des Aufstockungsunterhalts nach sehr langer Ehedauer
OLG Brandenburg, 28.02.2006 - 10 UF 133/05
Minderjährigenunterhalt: Zumutbarer Umfang der Arbeitsplatzbemühungen des …
OLG Hamm, 19.10.2005 - 11 UF 78/05
Keine Begrenzung des Unterhaltsanspruches gem. § 1579 Nr. 7 BGB bei …
OLG Brandenburg, 14.11.2005 - 10 WF 197/05
Unterhalt bei Getrenntleben: Verpflichtung zur Ausübung einer vollschichtigen …
OLG Brandenburg, 25.11.2008 - 10 WF 163/08
Trennungsunterhalt: Gesamtschuldnerausgleich bei Berücksichtigung von …
OLG Schleswig, 31.03.2006 - 15 UF 147/04
Einsatzzeiten für Anschlussunterhaltsanspruch
OLG Brandenburg, 22.10.2001 - 10 WF 13/01
Versagung der Prozesskostenhilfe in vollem Umfang bei nachträglicher isolierter …
OLG Brandenburg, 25.01.2013 - 3 WF 3/13
Kindesunterhalt: Folge der Aufgabe eines Arbeitsplatzes bei gesteigerter …
OLG Brandenburg, 07.03.2007 - 10 WF 55/07
Prozesskostenhilfe; Unterhaltsabänderungsklage: Summarische Prüfung hinsichtlich …
OLG Brandenburg, 24.06.2008 - 10 UF 46/08
Anforderungen der gesteigerten Erwerbsobliegenheit an die Bemühungen des …
OLG Koblenz, 07.03.2005 - 11 WF 1064/04
Nachehelicher Unterhalt: Nachhaltige Sicherung des Unterhalts durch eigene …
OLG Koblenz, 15.09.2004 - 9 UF 133/04
BGH, 21.03.2001 - XII ZB 225/99
https://dejure.org/2001,4286
BGH, 21.03.2001 - XII ZB 225/99 (https://dejure.org/2001,4286)
BGH, Entscheidung vom 21.03.2001 - XII ZB 225/99 (https://dejure.org/2001,4286)
BGH, Entscheidung vom 21. März 2001 - XII ZB 225/99 (https://dejure.org/2001,4286)
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Spätaussiedler - Neubestimmung - Ehename - Namensbestimmung - Geburtsname
Familienrecht - Krankheitsanlage reicht nicht
FamRZ 2001, 1291 (Ls.)
Wie der Bundesgerichtshof auf Vorlagen des BayObLG (StAZ 1999, 270) und des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main (StAZ 2000, 209) mit Beschlüssen vom 21. März 2001 (XII ZB 83/99 BGHZ 147, 159 = StAZ 2001, 211 und XII ZB 225/99 = NJWE-FER 2001, 307) rechtsgrundsätzlich entschieden hat, können Ehegatten, die unter dem für ihre Namensführung zuvor maßgebenden ausländischen Recht bereits einen Ehenamen bestimmt haben, wenn für sie später deutsches Recht anwendbar wird, ihren Ehenamen gemäß § 1355 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 BGB mit Wirkung für die Zukunft neu bestimmen.
OLG Karlsruhe, 22.01.2002 - 14 Wx 55/00
Personenstandssache: Gemeinsame Erklärung über einen deutschsprachigen Ehenamen …
Im Falle der Anwendbarkeit des deutschen Rechts können Ehegatten nach der überzeugenden Rechtsprechung des BGH, auch wenn sie unter dem für ihre Namensführung zuvor maßgebenden ausländischen Recht bereits einen Ehenamen bestimmt hatten, gemäß § 1355 Abs. 1 S. 1, Abs. 2 BGB ihren Ehenamen (mit Wirkung für die Zukunft) durch Abgabe einer jederzeit möglichen Erklärung neu bestimmen (BGH XII ZB 83/99 FamRZ 01, 903=StAZ 01, 211; XII ZB 225/99 EzFamR BGB § 1355 Nr. 12 - zit. nach Juris - (jeweils entgegen OLG Hamm 15 W 424/98 StAZ 99, 75); BayObLGZ 99, 153; OLG Frankfurt StAZ 00, 210).