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Timestamp: 2016-10-24 03:44:06
Document Index: 267119892

Matched Legal Cases: ['Art. 15', 'Art. 8', 'Art. 15', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36']

G.________, 1948, Beschwerdef�hrer,
Amt f�r Wirtschaft und Arbeit, Arbeitslosenversicherung; Stampfenbachstrasse 32, 8001 Z�rich, Beschwerdegegnerin,
A.- Der 1948 geborene G.________ war bis zum 30. April 1997 als Generaldirektor der Schweizer V.________ AG t�tig und arbeitete vom 1. Mai 1997 bis zum 30. September 1998 als Verwaltungsratspr�sident bei der L.________ AG. Ab dem
1. Oktober 1998 erhielt er f�r die von dieser Gesellschaft �bernommenen Buchhandlung W.________ AG einen Beratervertrag und trat ab 1. Januar 1999 als Direktor in die Gesch�ftsleitung der L.________ AG ein. Nachdem �ber die Arbeitgeberin am 10. Januar 2001 der Konkurs er�ffnet worden war, meldete sich G.________ am 15. Februar 2001 bei der Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI) als arbeitslos und beanspruchte Arbeitslosenentsch�digung.
Wegen ungen�gender pers�nlicher Arbeitsbem�hungen stellte das Amt f�r Wirtschaft und Arbeit des Kantons Z�rich (AWA) G.________ ab 9. Februar 2001 f�r die Dauer von f�nf Tagen in der Anspruchsberechtigung ein (Verf�gung vom 13. M�rz 2001). Am 15. M�rz 2001 ersuchte die Arbeitslosenkasse das AWA, die Vermittlungsf�higkeit des Versicherten zu �berpr�fen.
Mit Verf�gung vom 29. Mai 2001 verneinte das AWA den Anspruch auf Arbeitslosenentsch�digung ab dem 9. Februar 2001 wegen fehlender Vermittlungsf�higkeit.
B.- Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies eine dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 30. August 2001 ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt G.________ unter Berufung auf das Gebot der Gleichbehandlung die Aufhebung des kantonalen Entscheides sowie sinngem�ss die Feststellung seiner Vermittlungsf�higkeit ab
AWA, Vorinstanz und Staatssekretariat f�r Wirtschaftverzichten auf eine Stellungnahme.
1.- Streitig und zu pr�fen ist, ob der Beschwerdef�hrer ab 9. Februar 2001 vermittlungsf�hig im Sinne von Art. 15 AVIG ist und somit einen Anspruch auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung hat.
2.- a) Das kantonale Gericht hat die massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen �ber die Vermittlungsf�higkeit als einer Voraussetzung f�r den Anspruch auf Arbeitslosenentsch�digung (Art. 8 Abs. 1 lit. f und Art. 15 Abs. 1 AVIG) und die dazu ergangene Rechtsprechung (BGE 120 V 388 Erw.
b) Zur Vermittlungsf�higkeit geh�rt namentlich auch die Bereitschaft, die Arbeitskraft entsprechend den pers�nlichen Verh�ltnissen w�hrend der �blichen Arbeitszeit einzusetzen (BGE 123 V 216 Erw. 3a, 120 V 388 Erw. 3a, 394 Erw. 1, je mit Hinweisen; ARV 1996/1997 Nr. 19 S. 1000 mit Hinweisen). Der Wille, eine neue Arbeit anzunehmen, l�sst sich u.a. an den diesbez�glichen pers�nlichen Bem�hungen absch�tzen. Bei der Beurteilung der Frage, ob sich ein Versicherter gen�gend um zumutbare Arbeit bem�ht hat, ist indessen nicht nur die Quantit�t, sondern auch die Qualit�t der Bewerbungen von Bedeutung (BGE 112 V 217 Erw. 1b). So k�nnen fortdauernd ungen�gende Arbeitsbem�hungen oder eine wiederholte Ablehnung zumutbarer Arbeit zur Annahme von Vermittlungsunf�higkeit f�hren, was einen Anspruch auf Arbeitslosentaggelder ausschliesst (BGE 112 V 218 Erw. 1b mit Hinweisen).
3.- a) Die Vorinstanz hat die Vermittlungsf�higkeit mit der Begr�ndung verneint, der Beschwerdef�hrer k�nne sich seit der Beendigung seines Arbeitsverh�ltnisses bei der L.________ AG am 31. Dezember 2000 bis zum 23. Mai 2001 lediglich �ber zehn Arbeitsbem�hungen ausweisen, welche er alle am 21. M�rz 2001 �ber Beziehungen oder Headhunters t�tigte. Bis zum 23. Mai 2001 war er jeweils am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag in der F.________ Buchhandlung, deren Eigent�merin seine Lebenspartnerin ist, mit der Regelung der Konkursangelegenheiten besch�ftigt gewesen.
Auf Grund der gesamten Umst�nde sei somit davon auszugehen, dass er bis zum Abschluss dieser Arbeiten nicht ernsthaft daran interessiert gewesen sei, eine anderweitige Anstellung zu finden.
Der Beschwerdef�hrer wendet dagegen ein, seine T�tigkeit in S.________ habe auch dazu gedient, seine Vermittlungsf�higkeit zu verbessern. Man k�nne ihm nicht den Vorwurf machen, seine Arbeitsbem�hungen �ber Headhunters get�tigt zu haben, zumal Stellen in seiner Branche kaum je in einem Zeitungsinserat anzutreffen seien.
b) Die gesamte Aktenlage l�sst �berwiegend darauf schliessen, dass sich der Beschwerdef�hrer in der fraglichen Zeit der Arbeitsvermittlung nicht in einer hinreichenden Weise zur Verf�gung stellte, weshalb das AWA und die Vorinstanz die Vermittlungsf�higkeit ab dem 9. Februar 2001 zu Recht verneint haben.
4.- Nachdem die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt.