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Timestamp: 2020-08-04 03:21:00
Document Index: 371722930

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 7', '§ 8', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 3', '§ 3', '§ 15', '§ 6', '§ 4', '§ 8', '§ 1', '§ 3', '§ 15', '§ 2', '§ 6', '§ 10', '§ 10', '§ 6', '§ 6', '§ 10', '§ 3', '§ 10', '§ 1', '§ 2', '§ 6', '§ 10', '§ 10', '§ 6', '§ 6', '§ 21', '§ 2', '§ 22', '§ 23', '§ 22', '§ 10', '§ 6', '§ 11', '§ 21', '§ 23', '§ 12', '§ 24', '§ 21', '§ 21']

Ihre Suchkriterien : Fakultät für Chemie
Fakultät / Fachbereich Fakultät für Chemie
... Biologie; Chemie; Geowissenschaften
Biologie; Chemie ...
Sachgebiet(e) Chemie, allgemeine
§ 2 Voraussetzung für die Promotion
(1) Den Doktorgrad kann erwerben, wer
1. die erforderliche Vorbildung gemäß §§ 3 bis 5 besitzt,
2. das an der promotionsführenden Einrichtung der TUM vorgegebene Qualifizierungsprogramm der TUM Graduate School (§ 7) absolviert hat; die Mindestanforderungen für die Erfüllung dieser Zulassungsvoraussetzung sind in § 8 Nr. 2 abschließend geregelt.
3. durch eine von ihm individuell angefertigte wissenschaftliche Arbeit (Disserta...
3. durch eine von ihm individuell angefertigte wissenschaftliche Arbeit (Dissertation) seine Befähigung darlegt, selbständig wissenschaftlich zu arbeiten und die Ergebnisse klar darzustellen,
4. in einer mündlichen Prüfung gründliche Kenntnisse auf den Fachgebieten nachweist, denen die Dissertation dem Inhalt nach angehört,
5. würdig ist im Sinne der gesetzlichen Vorschriften über die Führung der akademischen Grade,
6. den angestrebten Doktorgrad noch nicht führt,
7. nicht in einem früheren Promotionsverfahren für denselben Doktorgrad, oder für dieselbe Dissertation an der TUM oder an einer anderen Universität endgültig gescheitert ist.
(2) Der Erwerb des Doktorgrades bei Inanspruchnahme gewerblicher Promotionsvermittlung oder beratung ist untersagt; die Belehrung darüber ist durch Abgabe der Erklärung gemäß Anlage 5 zu bestätigen.
§ 3 Zulassung aufgrund eines inländischen, universitären Hochschulabschlusses oder eines Masterabschlusses einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW)
1Die erforderliche Vorbildung besitzt, wer mit einer überdurchschnittlichen Leistung nach einem Studium in einem universitären Studiengang eine Diplom-, Master- oder Magisterprüfung an einer Universität, eine gleichwertige Staatsprüfung oder eine Masterprüfung an einer HAW abgelegt hat. 2Eine überdurchschnittliche Leistung liegt vor, wenn die Abschlussprüfung mit der Gesamtnote von mindestens 2,5 oder mindestens mit dem Prädikat Gut bestanden abgelegt wurde. 3Anderenfalls kann die Überdurchschnittlichkeit der Leistungen auch durch wissenschaftliche Leistungen, wie z.B. Veröffentlichungen, die nach Abschluss des Studiums erbracht wurden, nachgewiesen werden; hierüber entscheidet der Dekan. 4Für den Erwerb der Grade Dr. med., Dr. med. dent. und Dr. med. sci. Genügt der erfolgreiche Abschluss der ärztlichen beziehungsweise zahnärztlichen Prüfung. Für den Erwerb des Grades Dr. med. sci. muss zusätzlich die erfolgreiche Teilnahme an einem von der Fakultät für Medizin angebotenen Promotionsprogramm nachgewiesen werden.
§ 4 Zulassung aufgrund eines sonstigen inländischen Hochschulabschlusses
(1) Ein Bachelorabsolvent einer Universität kann unter folgenden Voraussetzungen an der TUM promovieren, die gleichzeitig erfüllt sein müssen:
1. exzellenter universitärer Bachelorabschluss in einem mindestens dreijährigen Bachelorstudiengang; ein exzellenter Bachelorabschluss ist gegeben, wenn der Bewerber zu den fünf v. H. Besten seines Abschlussjahrgangs gehört.
2. Aufnahme in einen strukturierten Promotionsstudiengang an der TUM. Die Regelstudienzeit beträgt in der Regel höchstens drei Jahre. Mit Abschluss des Promotionsstudiengangs müssen unter Berücksichtigung des vorangegangenen Bachelorabschlusses mindestens 300 Credits erworben sein. Der Promotionsstudiengang ist so strukturiert, dass er die Vergabe des Mastergrades in einem parallelen Masterstudiengang einschließt. Näheres ist in der Satzung für den Promotionsstudiengang zu regeln.
(2) 1Ein Absolvent eines Diplomstudiengangs einer HAW kann an der TUM promovieren, wenn ein hervorragender Diplomabschluss in einem Studium nachgewiesen ist, das an der TUM als vergleichbarer, universitärer Masterstudiengang angeboten wird. 2 Ein hervorragender Abschluss liegt in der Regel vor, wenn der Absolvent in dem Prüfungstermin seines Jahrgangs zu den besten zehn v.H. aller Teilnehmer zählt, wofür ein schriftlicher Nachweis zu erbringen ist.
§ 5 Zulassung aufgrund eines ausländischen Hochschulabschlusses
(1) 1Studienabschlüsse, die in einem universitären Studium an ausländischen Hochschulen erworben wurden, werden auf Antrag anerkannt, wenn sie einer der in § 3 Satz 1 genannten universitären Prüfungen gleichwertig sind. 2Die Feststellung der Gleichwertigkeit trifft der Dekan der für die Durchführung des Promotionsverfahrens zuständigen Einrichtung. 3Die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzabkommen sind zu berücksichtigen. 4Soweit der Dekan nach diesen Unterlagen keine Feststellung über die Gleichwertigkeit treffen kann, ist die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen der Kultusministerkonferenz zur Frage der Gleichwertigkeit zu hören; deren Stellungnahmen sind zu berücksichtigen.
(2) 1Der Dekan entscheidet ferner, ob überdurchschnittliche Leistungen im Sinne von § 3 Abs. 1 Satz 3 vorliegen. 2Zur Feststellung, ob die ausländische Studienabschlussprüfung die Forderung nach Überdurchschnittlichkeit erfüllt, wird das Ergebnis der ausländischen Prüfung in entsprechender Anwendung der Vereinbarung über die Festsetzung der Gesamtnote bei ausländischen Hochschulzugangszeugnissen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 14./15. März 1991 in der jeweils geltenden Fassung) in das deutsche Notensystem umgerechnet.
(3) 1Hat der Bewerber die Ärztliche Prüfung an einer ausländischen Hochschule abgelegt und wird die Gleichwertigkeit der Prüfung nicht festgestellt, so kann der Dekan den Bewerber auf seinen Antrag hin zu einer zusätzlichen mündlichen Prüfung vor einem vom Dekan einzusetzenden, aus drei Mitgliedern bestehenden Prüfungsausschuss zulassen. 2Voraus-setzung für die Zulassung ist, dass der Bewerber ausreichende Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten nachweist, die der Ausbildung im praktischen Jahr entsprechen. 3Diese Ergänzungsprüfung muss alle Fächer der Ärztlichen Prüfung und zusätzlich die Fächer Anatomie, Physiologie und Biochemie umfassen. 4Bei der Prüfung muss ein sachkundiger Beisitzer zur Protokollführung anwesend sein. 5Im Übrigen gelten für die mündliche Prüfung § 15 Abs. 1 Sätze 3 und § 6, Abs. 2, 7 und 8 der Approbationsordnung für Ärzte ent-sprechend. 6Eine nicht bestandene Prüfung kann einmal wiederholt werden. 7Die Wiederholung der Prüfung kann nur innerhalb eines halben Jahres nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses beim Dekan beantragt werden.
(4) Für die Zulassung aufgrund eines an einer ausländischen Fachhochschule (Polytechnical School, University of Applied Sciences) erworbenen Masterstudienabschlusses gelten Abs. 1 bis 3, und für einen an dieser Hochschule erworbenen Diplomabschluss gilt § 4 Abs. 2 entsprechend.
§ 8 Einreichung der Dissertation
1Die Eröffnung des Promotionsverfahrens ist schriftlich über das Prüfungsamt der TUM bei der gemäß § 1 Abs. 5 promotionsführenden Einrichtung zu beantragen.
2Der Antrag muss die Bezeichnung des angestrebten Doktorgrades und den Titel der Dissertation enthalten. 3Dem Antrag sind beizufügen:
1. die Nachweise über die geforderte Vorbildung gemäß den §§ 3 bis 5;
2.eine Bestätigung über die Teilnahme am Qualifizierungsprogramm der TUM Graduate School, wobei die Mindestanforderungen in § 15 des Statuts der TUM-GS sowie in der Ordnung des jeweiligen Graduiertenzentrums geregelt sind. Jeder Doktorand erbringt dafür folgende Nachweise:
a) eine Bestätigung über eine mindestens zweijährige Mitgliedschaft und die Teilnahme am Auftaktseminar der TUM Graduate School;
b) eine Bestätigung über die Teilnahme an fachlichen Veranstaltungen im Umfang von mindestens 6 SWS, die über die gesamte Promotionszeit verteilt sein können;
c) eine Bestätigung über die für die wissenschaftliche Qualifizierung angemessene Einbeziehung des Promovenden in das akademische Umfeld der Technischen Universität München; dies wird insbesondere durch Präsenzzeit an der TUM oder einer vom Graduiertenzentrum anerkannten öffentlichen akademischen Forschungseinrichtung nachgewiesen, oder durch Lehre an der TUM, oder durch Beteiligung im Rahmen einer Forschungsgruppe der TUM.
d) eine Bestätigung über die stattgefundene Diskussion des Forschungsprojekts in der internationalen Fachöffentlichkeit.
Näheres zu a) d) regelt das Statut der TUM-GS. Bei Vorliegen besonderer Umstände, die in der Person des Promovenden begründet sind, kann auf Antrag des Promovenden über den Dekan bzw. Leiter der promotionsführenden Einrichtung an den Präsidenten der TUM von der Erbringung der zur Promotion erforderlichen Qualifizierungselemente abgesehen werden.
3. fünf gleichlautende Exemplare der Dissertation gemäß § 2 Nr. 2 und § 6 Abs. 1 bzw. Abs. 2 sowie eine elektronische Version (pdf-Datei) der Dissertation, die parallel an die promotionsführende Einrichtung einzureichen ist;
4. eine etwa 500 Zeichen umfassende Zusammenfassung der Dissertation, die von dem gemäß § 10 Prüfungsberechtigten, der die Dissertation angeregt hat (§ 10 Abs. 2), oder von dem nach § 6 Abs. 4 mitwirkenden Professor unterschrieben sein muss;
5. eine Erklärung des Bewerbers nach Anlage 5;
6. eine Auflistung der Vorveröffentlichungen gemäß § 6 Abs. 1 Satz 2;
7. ein Lebenslauf des Bewerbers, der insbesondere über den Bildungsgang Aufschluss gibt;
8. ein amtliches Führungszeugnis. Von Ausländern ist ein von der TUM als gleichwertig anerkanntes Zeugnis vorzulegen. Bei Mitgliedern der TUM kann auf das amtliche Führungszeugnis verzichtet werden.
(1) 1Die Dissertation muss die Befähigung des Bewerbers zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit und zu klarer Darstellung ihrer Ergebnisse nachweisen, und sie muss einen eigenen, neuen und weiterführenden wissenschaftlichen Beitrag leisten. 2Vorveröffentlichungen von Teilen der Dissertation sind unter Beachtung von Abs. 7 zulässig.
(2) 1Eine publikationsbasierte Dissertation muss in ihrer Gesamtheit eine einer Dissertation gemäß Abs. 1 gleichwerti...
(2) 1Eine publikationsbasierte Dissertation muss in ihrer Gesamtheit eine einer Dissertation gemäß Abs. 1 gleichwertige Leistung darstellen; die in Anlage 6 aufgeführten Vorgaben sind zu beachten. 2Bei einer publikationsbasierten Dissertation sind in knapper Fassung das wissenschaftliche Problem, die verwendeten Lösungsansätze, die erzielten Ergebnisse und Schlussfolgerungen sowie die in Bezug stehende Literatur darzustellen. 3Die zur Publikation angenommenen und im Druck oder in elektronischen Zeitschriften erschienenen Veröffentlichungen sind der Dissertation als Appendix beizufügen.
(3) Die Dissertation muss ein Thema aus einem Gebiet behandeln, das von einem gemäß § 10 Prüfungsberechtigen der TUM fachlich vertreten wird.
(4) 1Außerhalb der promotionsführenden Einrichtung bereits fertiggestellte Arbeiten müssen vor Einreichung mit einem fachlich zuständigen Professor der TUM besprochen werden und dessen Zustimmung finden. 2Die Einreichung ist nicht zulässig, wenn die Dissertation von einem nicht der TUM angehörenden Hochschullehrer vergeben oder betreut worden ist.
(5) 1Die Dissertation soll in deutscher oder englischer Sprache abgefasst werden. 2In Ausnahmefällen kann sie mit Zustimmung des Dekans und des Erstprüfers in einer anderen Fremdsprache abgefasst werden; in diesem Fall ist eine Zusammenfassung der wesentlichen bewertungsrelevanten Ergebnisse in deutscher oder englischer Sprache beizufügen.
(6) 1Die Dissertation muss selbständig angefertigt sein. 2Sie muss eine Zusammenfassung des Inhalts und ein vollständiges Verzeichnis der benutzten Literatur sowie weiterer Informationsquellen enthalten. 3Eigene Veröffentlichungen nach Abs. 1 Satz 2 sind als solche anzugeben.
(7) 1Eigene Arbeiten, die bereits Prüfungszwecken gedient haben, dürfen nicht als Dissertation eingereicht werden. 2Ergebnisse daraus können aber für die Dissertation verwendet werden, wobei die betreffenden Arbeiten als solche im Literaturverzeichnis zu kennzeichnen sind.
(8) 1Wenn der Bewerber die Voraussetzungen der Vorbildung gemäß §§ 3 bis 5 erfüllt und ein gemäß § 10 Prüfungsberechtigter der TUM ein Dissertationsthema vergeben hat sowie sichergestellt ist, dass eine promotionsführende Einrichtung der TUM das Promotions-verfahren durchführen kann und eine Betreuungsvereinbarung zwischen dem Prüfungsberechtigten und dem Bewerber abgeschlossen wurde, ist der Bewerber in die Promotionsliste der TUM einzutragen. 2Näheres zum Inhalt der Betreuungsvereinbarung wird in Ausführungsbestimmungen der Universität geregelt. 3Mit der Eintragung in die Promotionsliste ist keine Entscheidung über die Eröffnung des Promotionsverfahrens verbunden.
1Die Eröffnung des Promotionsverfahrens ist schriftlich über das Prüfungsamt der TUM bei der gemäß § 1 Abs. 5 promotionsführenden Einrichtung zu beantragen. 2Der Antrag muss die Bezeichnung des angestrebten Doktorgrades und den Titel der Dissertation enthalten. 3Dem Antrag sind beizufügen:
2. fünf gleichlautende Exemplare der Dissertation gemäß § 2 Nr. 2 und § 6 Abs. 1 bzw. Abs. 2 sowie eine elektronische Version (pdf-Datei) der Dissertation, die parallel an die promotionsführende Einrichtung einzureichen ist;
3. eine etwa 500 Zeichen umfassende Zusammenfassung der Dissertation, die von dem gemäß § 10 Prüfungsberechtigten, der die Dissertation angeregt hat (§ 10 Abs. 2), oder von dem nach § 6 Abs. 4 mitwirkenden Professor unterschrieben sein muss;
4. eine Erklärung des Bewerbers nach Anlage 5;
5. eine Auflistung der Vorveröffentlichungen gemäß § 6 Abs. 1 Satz 2;
6. ein Lebenslauf des Bewerbers, der insbesondere über den Bildungsgang Aufschluss gibt;
7. ein amtliches Führungszeugnis. Von Ausländern ist ein von der TUM als gleichwertig anerkanntes Zeugnis vorzulegen. Bei Mitgliedern der TUM kann auf das amtliche Führungszeugnis verzichtet werden.
Der Betreuer muss zur Abfassung sein schriftliches Einverständnis geben, unter der Bedingung, dass die im folgenden genannten Kriterien (Punkt 2 bis 6) erfüllt sind:
1. Einleitungs- und Methodenteil (20 Seiten). Ein themenübergreifender Diskussionsteil mit Reflexion zur bestehenden Literatur.
2. Kumulative Einbindung von mindestens zwei akzeptierten Erstautorenveröffentlichungen
( full paper in einem englischsprachigen, international verbreiteten Publikationsorgan, peer reviewed)
3. Die eingebundenen Veröffentlichungen müssen federführend vom Doktoranden abgefasst sein.
4. Eingebunden muss sein: je eine einseitige Zusammenfassung der jeweiligen Veröffentlichungen unter Hervorhebung der individuellen Leistungsbeiträge des Kandidaten.
5. Einbindung von ausgewählten Originalveröffentlichungen nur mit einem separaten schriftlichen Erlaubnisschreiben des jeweiligen Verlags. Alle anderen Originalveröffentlichungen werden unter Nennung der bibliografischen Angaben aufgelistet. In den Exemplaren für die Mitglieder der Prüfungskommission sind alle Originalveröffentlichungen separat dazu abzugeben.
H) Promotion in gemeinsamer Betreuung mit einer ausländischen Universität/Fakultät
§ 21 Voraussetzungen für ein gemeinsames Betreuungsverfahren
(1) Ein gemeinsam mit einer ausländischen Universität/Fakultät durchgeführtes Promotionsver-fahren setzt voraus, dass
1. mit der ausländischen Universität/Fakultät eine Vereinbarung über die gemeinsame Betreuung dieser Promotion abgeschlossen wurde
oder mit der ausländischen Universität/Fakultät ein individueller K...
oder mit der ausländischen Universität/Fakultät ein individueller Kooperationsvertrag zur Durchführung von Doppelpromotionen geschlossen wurde;
2. die Vereinbarung nach Abs. 1 Nr. 1 von Seiten der ausländischen Universität / Fakultät vom Dekan und dem Präsidenten, und von Seiten der TUM vom Dekan und dem Präsidenten schriftlich getroffen ist;
3. eine Zulassung zur Promotion sowohl an der TUM nach Maßgabe der §§ 2 bis 5 als auch an der ausländischen Universität/Fakultät erfolgte.
(2) 1Die Dissertation kann nach näherer Regelung in der Vereinbarung nach Abs. 1 Nr. 1 an der TUM oder an der ausländischen Universität/Fakultät eingereicht werden. 2Eine Dissertation, die bereits an der ausländischen Universität/Fakultät eingereicht und dort angenommen oder abgelehnt wurde, kann nicht erneut an der TUM eingereicht werden.
(3) 1Wird die Dissertation an der TUM eingereicht, so ist § 22 anzuwenden. 2Wird die Dissertation an der ausländischen Universität/Fakultät eingereicht, so ist § 23 anzuwenden.
(4) Sämtliche Publikationen und Tagungs- sowie Kongressbeiträge, die aus gemeinsam betreuten Dissertationen hervorgehen, haben als Herkunftsadresse beide Universitäten anzugeben.
§ 22 Einreichung an der TUM
1Während der Durchführung des Promotionsverfahrens erfolgt die Betreuung durch jeweils einen gemäß § 10 Prüfungsberechtigten der TUM nach Maßgabe von § 6 Abs. 3 und einem Hochschullehrer der ausländischen Universität/Fakultät. 2Der Vorsitzende der Prüfungs-kommission, die paritätisch zu besetzen ist, muss Professor der TUM sein. 3Die Bestimmungen der Promotionsordnung (§§ 11-20) sind zu beachten. 4Die Durchführung der Betreuung muss in der Vereinbarung nach § 21 Abs. 1 Nr. 1 geregelt sein.
§ 23 Einreichung an der ausländischen Universität/Fakultät
(1) 1Hat die ausländische Fakultät die Dissertation angenommen, so entscheidet die promotionsführende Fakultät der TUM gemäß §§ 12 und 13 nach Vorlage aller erforderlichen Gutachten unter Einbeziehung des Gutachtens des Betreuers der TUM über die Annahme der Dissertation. 2Der Dekan sorgt für die Sicherstellung der sonstigen Anforderungen der Vereinbarung.
(2) 1Wird die Dissertation an der TUM abgelehnt, so ist das gemeinsame Verfahren beendet. 2Die abgelehnte Dissertation darf nicht erneut bei der TUM eingereicht werden.
(3) 1Hat die ausländische Universität/Fakultät die Dissertation abgelehnt, so ist das gemeinsame Verfahren beendet. 2Abs. 2 Satz 2 gilt entsprechend.
§ 24 Promotionsurkunde
(1) Nach erfolgreichem Abschluss des Promotionsverfahrens in gemeinsamer Betreuung mit einer ausländischen Universität/Fakultät wird eine von beiden Hochschulen ausgefertigte gemeinsame Promotionsurkunde ausgehändigt, aus der sich ergibt, dass es sich um einen von den beteiligten Hochschulen gemeinsam verliehenen Doktorgrad für eine eigenständige wissenschaftliche Leistung handelt.
(2) Die Vereinbarung nach § 21 Abs. 1 Nr. 1 stellt sicher, dass
1. in einer gegebenenfalls zusätzlich verliehenen ausländischen Urkunde ein Hinweis auf das gemeinsame Promotionsverfahren mit der TUM enthalten ist;
2. die Maßgabe gemäß § 21 Abs. 4 Gegenstand der Vereinbarung ist.
Datum aktuelle Fassung 12.03.2012
Fundstelle Veröffentlichung der Hochschule
zuletzt geändert am 01.09.2013
Die Technische Universität München (TUM) ist eine der forschungsstärksten Technischen Universitäten Europas. An der TUM haben Nobelpreisträger und Erfinder wie Rudolf Diesel, Carl von Linde und Rudolf Mößbauer geforscht. 2006 und 2012 wurde sie als Exzellenzuniversität ausgezeichnet. In internationalen Rankings gehört die TUM regelmäßig zu den besten Universitäten Deutschlands. Weltweit ist sie mit einem Campus in Singapur sowie Verbindungsbüros auf mehreren Kontinenten vertreten.
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Die Universität wählt ihre Studierenden zumeist selbst aus. Nicht nur die Abiturnote entscheidet, sondern auch die Begabung der Bewerberinnen und Bewerber. Deswegen hat fast kein Fach einen Numerus clausus (NC).
Forschung an gesellschaftlichen Zukunftsfragen
Ihre Forschung richtet die TUM auf wichtige Zukunftsthemen aus: Gesundheit und Ernährung, Energie und Rohstoffe, Umwelt und Klima, Information und Kommunikation, Mobilität und Infrastruktur. Zahlreiche Technologie-Unternehmen sind bereits aus Erfindungen und Entdeckungen hervorgegangen, die an der TUM entstanden sind.
Mit ihrem Tenure-Track-Modell nach amerikanischem Vorbild hat die TUM ein modernes Karrieresystem für Professorinnen und Professoren geschaffen: Sie beruft vielversprechende Talente auf eine befristete W2-Professur (W2) und eröffnet ihnen von Anfang an die realistische Aussicht, auf eine unbefristete W3-Professur aufzusteigen.
Doktorandinnen und Doktoranden erhalten umfassende Unterstützung: Sie werden bei ihrer Forschungsarbeit von erfahrenen Wissenschaftler/innen betreut. Zudem fördert die TUM Graduate School ihre überfachliche Qualifikation und Vernetzung.
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