Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=25.06.1963&Aktenzeichen=VI%20ZB%205%2F63
Timestamp: 2020-04-04 18:57:59
Document Index: 124039176

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 234', 'BGH', '§ 519', 'BGH', '§ 234', '§ 329', 'BGH', '§ 234', '§ 234', '§ 234', 'BGH', '§ 234', 'BGH', '§ 234', '§ 234', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 234', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 234', 'BGH']

BGH, 25.06.1963 - VI ZB 5/63 - dejure.org
BGH, 25.06.1963 - VI ZB 5/63
https://dejure.org/1963,1106
BGH, 25.06.1963 - VI ZB 5/63 (https://dejure.org/1963,1106)
BGH, Entscheidung vom 25.06.1963 - VI ZB 5/63 (https://dejure.org/1963,1106)
BGH, Entscheidung vom 25. Juni 1963 - VI ZB 5/63 (https://dejure.org/1963,1106)
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NJW 1963, 1780
MDR 1963, 836
VersR 1963, 1084
Das hat der Bundesgerichtshof auch für den Fall bejaht (noch zum Armenrecht), daß dem Antrag der Partei nur für einen Teil des beabsichtigten Berufungsbegehrens stattgegeben worden ist, denn sie könne Berufung einlegen, ohne sich schon darüber schlüssig werden zu müssen, mit welchen Anträgen sie das Rechtsmittel durchführen wolle (Beschluß vom 25. Juni 1963 - VI ZB 5/65, LM ZPO § 234 B Nr. 17 = NJW 1963, 1780).
Nach ständiger Rechtsprechung bedarf der Beschluss über die Bewilligung von Prozesskostenhilfe dabei keiner förmlichen Zustellung; ausreichend ist vielmehr eine formlose Mitteilung (vgl. Senatsbeschluss vom 25. Juni 1963 - VI ZB 5/63 - aaO, 1085 sowie BGHZ 30, 226, 229).
Der Klägerin verblieb für diese Überlegung eine ausreichend lange Zeit bis zu der erst mit der Berufungsbegründung notwendigen Erklärung, inwieweit das Urteil angefochten werde (§ 519 Abs. 3 Nr. 1 ZPO; vgl. dazu BGH LM ZPO § 234 B Nr. 17 = NJW 1963, 1780).
Vielmehr genügt es, daß er den Parteien nach § 329 Abs. 2 Satz 1 ZPO formlos mitgeteilt wird (BGHZ 5, 157, 160; 30, 226, 229;… Urt. v. 21.3.1951 - IV ZR 13/50 = LM ZPO § 234 Nr. 1; Beschl. v. 6.2.1957 - IV ZB 19/57 = LM ZPO § 234 Nr. 17; Beschl. v. 25.6.1963 - VI ZB 5/63 = LM ZPO § 234 (B) Nr. 17).
BGH, 31.01.1978 - VI ZB 7/77
Beantragung des Armenrechts zur Durchführung der Berufung - Zustellung des …
Das Berufungsgericht geht zutreffend davon aus, daß das in der Armut einer Partei zu sehende Hindernis i.S. von § 234 Abs. 2 ZPO dann behoben ist, wenn dieser oder ihrem Prozeßbevollmächtigten der die Armenrechtsbewilligung enthaltende Beschluß zugegangen ist (BGH Beschl. v. 10. Mai 1961 - IV ZB 142/61 = LM ZPO § 234 [B] Nr. 14 und Beschluß vom 25. Juni 1963 - VI ZB 5/63 = LM ZPO § 234 [B] Nr. 17).
BGH, 14.12.1965 - VI ZR 182/65
Die Rechtsprechung nimmt daher an, daß die Wiedereinsetzungsfrist grundsätzlich bereits 1 bis 2 Tage (= Überlegungszeit für die Einlegung des Rechtsmittels) nach der Bekanntgabe der Armenrechtsentscheidung an die Partei oder an deren Vertreter beginnt, der für diese um die Gewährung des Armenrechts nachgesucht hat (BGH Beschluß vom 25. Juni 1963 - VI ZB 5/63 - VersR 1963, 1084, 1085; BGHZ 4, 55; BGH Beschluß vom 10. Mai 1961 - VI ZB 142/61 - LM § 234 (B) ZPO Nr. 14 = VersR 1961, 672; BGHZ 30, 226, 228, 229 [BGH 22.06.1959 - III ZR 52/58]; BGH Beschluß vom 13. Juli 1965 - III ZB 12/65 - VersR 1965, 1049, 1050) [BGH 13.07.1965 - III ZB 12/65].
OLG Nürnberg, 18.11.1980 - 7 UF 1194/80
Unterhaltsklage des minderjähigen Kindes gegen den unterhaltspflichtigen Vater; …
Hiermit entfiel das Hindernis, das bislang einer Berufungseinlegung entgegenstand; zugleich begann die zweiwöchige Frist für den Antrag auf Wiedereinsetzung ( § 234 Abs. 1 und 2 ZPO ; BGH NJW 63, 1780 f.).