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Timestamp: 2016-10-27 09:15:16
Document Index: 285942717

Matched Legal Cases: ['Art. 100', 'Art. 48', 'Art. 117', 'Art. 108', 'Art. 116', 'Art. 42']

5D_154/2011 (09.09.2011)
5D_154/2011
Amtsgerichtspr�sident von Y.________,
Ausstandsbegehren gegen den Rechts�ffnungsrichter,
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 19. Juni 2010 des Obergerichts des Kantons Luzern (Justizkommission).
in die (vom Obergericht des Kantons Luzern zust�ndigkeitshalber dem Bundesgericht �bermittelte und von diesem als Verfassungsbeschwerde entgegengenommene) Eingabe gegen den Entscheid vom 19. Juni 2010 (JK 10 17) des Obergerichts des Kantons Luzern, das ein Ausstandsbegehren des Beschwerdef�hrers gegen den Beschwerdegegner (in einem Rechts�ffnungsverfahren mit einem Streitwert von Fr. 500.--) mangels konkreter Ausstandsgr�nde abgewiesen und dem Beschwerdef�hrer die unentgeltliche Rechtspflege (wegen Aussichtslosigkeit) verweigert hat,
dass sich die Verfassungsbeschwerde zum Vornherein als gegenstandslos erweist, soweit der Beschwerdef�hrer dem Obergericht im Verfahren JK 10 17 Rechtsverweigerung vorwirft, nachdem dessen Entscheid bereits am 19. Juni 2010 ergangen ist und - wegen Nichtabholens der eingeschriebenen Sendung bei der Post - als dem Beschwerdef�hrer am letzten Tag der postalischen Abholfrist, d.h. als am 2. Juli 2010 zugestellt gilt,
dass sodann Beschwerden an das Bundesgericht gem�ss Art. 100 Abs. 1 BGG innert 30 Tagen nach der Er�ffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu �bergeben sind (Art. 48 Abs. 1 BGG),
dass im vorliegenden Fall der Beschwerdef�hrer seine Eingabe erst am 1. September 2011 und damit lange nach Ablauf der am 2. Juli 2010 beginnenden Beschwerdefrist eingereicht hat,
dass auf die versp�tete und damit offensichtlich unzul�ssige Verfassungsbeschwerde, soweit nicht gegenstandslos, in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass die Verfassungsbeschwerde im �brigen den Begr�ndungsanforderungen der Art. 116 und 117/106 Abs. 2 BGG in keiner Weise entspricht und - dar�ber hinaus - auch deshalb unzul�ssig w�re, weil der Beschwerdef�hrer missbr�uchlich prozessiert (Art. 42 Abs. 7 BGG),
Lausanne, 9. September 2011