Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=28.01.1992&Aktenzeichen=XI%20ZR%20149/91
Timestamp: 2013-06-19 05:33:30
Document Index: 52753329

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Rechtsprechung BGH, 28.01.1992 - XI ZR 149/91 Volltextver�ffentlichungen (4)
Zahlung der Schulden einer GmbH mittels eines vom Alleingesellschafter-Gesch�ftsf�hrer auf sein Privatkonto gezogenen Schecks
Einmann-GmbH: Scheckrechtliche Verpflichtung
Kein Unternehmensbezug eines Schecks allein wegen Begleichung von Gesellschaftsschulden bei Ziehung auf das Privatkonto des GmbH-Gesch�ftsf�hrers
Scheckrechtliche Verpflichtung einer Gesellschaft bei Ausstellung eines auf das Konto des Gesellschafter-Gesch�ftsf�hrers gezogenen Schecks
NJW 1992, 1380
ZIP 1992, 475
MDR 1992, 860
WM 1992, 267
WM 1992, 567
BB 1992, 724
DB 1992, 727
Wird zitiert von ... (15) BGH, 04.04.2000 - XI ZR 152/99 Erkl�rungeneines GmbH-Gesch�ftsf�hrers; L�nge der AnnahmefristDie Darlegungs- und Beweislast f�r ein Handeln in fremdem Namen tr�gt, was das Berufungsgericht nicht ber�cksichtigt hat, derjenige, der ein Vertreterhandeln behauptet (Senatsurteil vom 28. Januar 1992 - XI ZR 149/91, WM 1992, 567, 568).Es handelt sich bei diesem Grundsatz nicht um eine Beweis-, sondern um eine Auslegungsregel, die voraussetzt, da� der Handelnde sein Auftreten f�r ein Unternehmen hinreichend deutlich macht (Senatsurteil vom 28. Januar 1992 - XI ZR 149/91, WM 1992, 267, 269; BGH, Urteil vom 13. Oktober 1994 - IX ZR 25/94, WM 1994, 2233, 2234, jew. m.w.Nachw.).
BGH, 23.04.2002 - XI ZR 136/01 Insolvenz - Verh�ltnis von Anfechtbarkeit zu SittenwidrigkeitDa� in der Frage der Rechtswahl das prozessuale Verhalten der Beteiligten als wesentliches Indiz f�r den hypothetischen urspr�nglichen Parteiwillen oder auch f�r eine nachtr�gliche stillschweigende Einigung gewertet werden kann, hat der Bundesgerichtshof wiederholt anerkannt (BGHZ 40, 320, 323 f.; 103, 84, 86; Senatsurteile vom 28. Januar 1992 - XI ZR 149/91, WM 1992, 567, 568 und vom 5. Oktober 1993 - XI ZR 200/92, WM 1993, 2119, jeweils m.w.Nachw.).
BGH, 12.05.1993 - VIII ZR 110/92 Internationale Zust�ndigkeit bei Proze�aufechnung mit Anspr�chen aus …Materiell-rechtlich richtet sich dies nach deutschem Recht, das die Parteien insoweit �bereinstimmend ihren Ausf�hrungen zugrundegelegt und damit eine Vereinbarung hinsichtlich der Rechtsanwendung getroffen haben (BGH, Urteil vom 28. Januar 1992 - XI ZR 149/91 = NJW 1992, 1380 m. Nachw.).
BGH, 05.10.1993 - XI ZR 200/92 Wechselakzept bei entgeltlichem Gesch�ft �ber �ffentliche �mter und TitelDies rechtfertigt nach st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs die Annahme, da� sich die Parteien jedenfalls im Rechtsstreit stillschweigend auf die Geltung deutschen Rechts verst�ndigt haben (BGHZ 103, 84, 86; BGH, Urteil vom 12. Dezember 1990 - VIII ZR 332/89, WM 1991, 464, 465; Senatsurteil vom 28. Januar 1992 - XI ZR 149/91, WM 1992, 567, 568).
BGH, 20.09.1995 - VIII ZR 52/94 Die Bundesrepublik kann "Zwangsvertreter" -Provisionen nicht geltend machenDie Anwendbarkeit deutschen materiellen Rechts folgt, worauf das Berufungsgericht ebenfalls zutreffend hinweist, jedenfalls daraus, da� beide Parteien ihrem Sachvortrag deutsches Recht zugrunde gelegt haben, worin eine stillschweigende Rechtswahl zu sehen ist (vgl. BGH, Urteile vom 28. Januar 1992 - XI ZR 194/91 unter II 1 = WM 1992, 567 und vom 12. Mai 1993 - VIII ZR 110/92 unter B II = WM 1993, 1755).
OLG D�sseldorf, 28.11.2002 - 23 U 263/01 Person des Vertragspartners bei betriebsbezogenen Gesch�ftenWer eine Willenserkl�rung im eigenen Namen abgegeben hat und sich darauf beruft, sie sei unternehmensbezogen und wirke daher gegen den mit ihm nicht personengleichen Unternehmensinhaber, hat deshalb im Streitfall die Betriebsbezogenheit des Gesch�fts zu beweisen (BGH NJW 1990, 2678; NJW 1992, 1380, 1381; NJW 1995, 43, 44; NJW-RR 1995, 991; NJW-RR 1997, 527, 528; NJW 2000, 2984, 2985;… Palandt-Heinrichs, aaO. und Rn. 18).Gelingt ihm dieser Nachweis, obliegt dem Vertragspartner die Beweislast f�r seine Behauptung, ungeachtet der Unternehmensbezogenheit des Gesch�fts sei eine eigene Verpflichtung des Handelnden gewollt gewesen (BGH NJW 1984, 1347, 1348; NJW 1990, 2678 f.; NJW 1991, 2627; NJW 1992, 1380, 1381 mwN.).
BGH, 05.10.2006 - I ZR 24/04 Zul�ssigkeit einer Geb�hrenvereinbarung bei Wahrnehmung von Terminen durch einen …b) Diese Beurteilung entspricht der Auslegungsregel, wonach von einem Eigengesch�ft auszugehen ist, wenn Zweifel verbleiben, ob ein Fremdgesch�ft oder ein Eigengesch�ft vorliegt (vgl. � 164 Abs. 2 BGB; BGHZ 85, 252, 258 f.; BGH, Urt. v. 28.1.1992 - XI ZR 149/91, NJW 1992, 1380, 1381;… Habermeier in Bamberger/Roth, BGB, � 164 Rdn. 47 m.w.N.).
OLG D�sseldorf, 28.11.2002 - 23 U 263/02 Werkvertrag - Objektiv unternehmensbezogenes Gesch�ftWer eine Willenserkl�rung im eigenen Namen abgegeben hat und sich darauf beruft, sie sei unternehmensbezogen und wirke daher gegen den mit ihm nicht personengleichen Unternehmensinhaber, hat deshalb im Streitfall die Betriebsbezogenheit des Gesch�fts zu beweisen (BGH NJW 1990, 2678; NJW 1992, 1380, 1381; NJW 1995, 43, 44; NJW-RR 1995, 991; NJW-RR 1997, 527, 528; NJW 2000, 2984, 2985;… Palandt-Heinrichs, aaO. und Rn. 18).Gelingt ihm dieser Nachweis, obliegt dem Vertragspartner die Beweislast f�r seine Behauptung, ungeachtet der Unternehmensbezogenheit des Gesch�fts sei eine eigene Verpflichtung des Handelnden gewollt gewesen (BGH NJW 1984, 1347, 1348; NJW 1990, 2678 f.; NJW 1991, 2627; NJW 1992, 1380, 1381 mwN.).
BGH, 01.04.1992 - VIII ZR 97/91 Beweislast bei Stellvertretung
OLG K�ln, 18.06.1999 - 19 U 211/98 Auftragserteilung durch Architekten: Wer wird verpflichtet?
LAG M�nchen, 28.10.2003 - 6 Sa 47/03 Beginn des Arbeitsverh�ltnisses