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Timestamp: 2019-10-21 13:04:17
Document Index: 271584177

Matched Legal Cases: ['Art. 54', 'Art. 42', 'Art. 70', 'BGE', 'Art. 123', 'Art. 66', 'Art. 68']

4A_662/2018 14.05.2019
4A_662/2018
A.a. FC A.________ (Gesuchstellerin) ist ein Fussballclub mit Sitz in U.________.
Am 27. April 2015 leitete FC A.________ beim Tribunal Arbitral du Sport (TAS) ein Schiedsverfahren gegen FC B.________ ein und verlangte im Wesentlichen eine zusätzliche Zahlung von EUR 3.5 Mio. Zudem stellte FC A.________ ein Editionsbegehren bezüglich aller Verträge zwischen FC B.________ und FC C.________ im Zeitraum des Transfers von D.________ sowie weiterer Dokumente rund um diesen Transfer.
Mit Eingabe vom 18. Dezember 2018 ersucht FC A.________ das Bundesgericht unter Berufung auf fünf Medienartikel vom 19. September 2018 sowie eine darin publizierte E-Mail vom 9. Juni 2014um Revision des Schiedsentscheids des TAS vom 15. Dezember 2016.
Nach Art. 54 Abs. 1 BGG ergeht der Entscheid des Bundesgerichts in einer Amtssprache, in der Regel in jener des angefochtenen Entscheids. Wurde dieser Entscheid in einer anderen Sprache abgefasst, bedient sich das Bundesgericht der von den Parteien verwendeten Amtssprache. Der zur Revision beantragte Entscheid ist in englischer Sprache abgefasst. Da es sich dabei nicht um eine Amtssprache handelt und die Parteien ihre dem Bundesgericht eingereichten Rechtsschriften in Übereinstimmung mit Art. 42 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 70 Abs. 1 BV auf Deutsch (Gesuchstellerin) und auf Französisch (Gesuchsgegnerin) verfassten, ergeht der Entscheid des Bundesgerichts praxisgemäss in der Sprache des Gesuchs (vgl. BGE 142 III 521 E. 1).
Die Gesuchstellerin beruft sich auf nachträglich entdeckte Tatsachen und Beweismittel (Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG).
Das Revisionsgesuch ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang wird die Gesuchstellerin kosten- und entschädigungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 22'000.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt.
Die Gesuchstellerin hat die Gesuchsgegnerin für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 24'000.-- zu entschädigen.