Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20R%2030/74
Timestamp: 2019-11-20 14:25:06
Document Index: 225010321

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 81', '§ 23', '§ 81']

BFH, 28.06.1977 - VIII R 30/74 - dejure.org
https://dejure.org/1977,899
BFH, 28.06.1977 - VIII R 30/74 (https://dejure.org/1977,899)
BFH, Entscheidung vom 28.06.1977 - VIII R 30/74 (https://dejure.org/1977,899)
BFH, Entscheidung vom 28. Juni 1977 - VIII R 30/74 (https://dejure.org/1977,899)
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Abgabe des Meistgebots - Abtretung der Rechte - Zwangsversteigerung - Anschaffungsgeschäft - Veräußerungsgeschäft - Anschaffungskosten - Vermerkungsberechtigter Auflassungsgläubiger
BFHE 123, 27
DB 1977, 2213
BStBl II 1977, 827
Jedenfalls steht in Anlehnung an das BFH-Urteil vom 28. Juni 1977 VIII R 30/74 (BFHE 123, 27, BStBl II 1977, 827: Abgabe eines Meistgebots als Anschaffungsgeschäft und Abtretung der Rechte daraus als Veräußerung des Grundstücks) der Erwerb eines Restitutionsanspruchs der Anschaffung des von diesem erfassten Grundstücks gleich.
Die Abgabe des Meistgebots in der Zwangsversteigerung erfüllt die Merkmale eines Anschaffungsgeschäfts i. S. des § 23 EStG (BFH-Urteil vom 28. Juni 1977 VIII R 30/74, BFHE 123, 27, BStBl II 1977, 827).
Die Abgabe des Meistgebots in der Zwangsversteigerung erfüllt die Merkmale eines Anschaffungsgeschäfts i.S. des § 23 EStG (BFH-Urteil vom 28. Juni 1977 VIII R 30/74, BFHE 123, 27, BStBl II 1977, 827).
Zwar muß das veräußerte und das erworbene Wirtschaftsgut identisch sein (Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 30. November 1976 VIII R 202/72, BFHE 120, 522, 529, BStBl II 1977, 384; vom 28. Juni 1977 VIII R 30/74, BFHE 123, 27, 31, BStBl II 1977, 827).
Das veräußerte Wirtschaftsgut muß mit dem erworbenen zumindest wirtschaftlich identisch sein (BFH-Urteile vom 30. November 1976 VIII R 202/72, BFHE 120, 522, BStBl II 1977, 384; vom 28. Juni 1977 VIII R 30/74, BFHE 123, 27, BStBl II 1977, 827; vom 19. Juli 1983 VIII R 161/82, BFHE 139, 251, BStBl II 1984, 26).
Für den Bereich der Veräußerungen von Grundstücken hat der BFH entschieden, dass etwa die Abgabe eines Meistgebots bei einer Zwangsversteigerung und Abtretung der Rechte daraus in ihrer Wirkung dem Abschluss eines Kaufvertrags über ein Grundstück gleichkomme (BFH-Urteil vom 28. Juni 1977, VIII R 30/74, BStBl II 1977, 827).
FG Berlin, 27.11.2002 - 6 K 6388/00
Übertragung eines Anspruchs auf Rückübertragung nach dem VermG als Anschaffung im …
So hat der Bundesfinanzhof -BFH- im Jahre 1977 entschieden, dass die Abgabe des Meistgebots in der Grundstückszwangsversteigerung in seiner Wirkung dem Abschluss eines schuldrechtlichen Kaufvertrages über ein Grundstück entspricht und damit den Anschaffungstatbestand im Sinne des § 23 Abs. 1 EStG erfüllt, obwohl das Eigentum am Grundstück durch Hoheitsakt, nämlich den Zuschlagsbeschluss des Versteigerungsgerichts, gemäß §§ 81 Abs. 1, 90 Abs. 1 Zwangsversteigerungsgesetz - ZVG - übertragen wird (BFH, Urteil vom 28. Juni 1977, VIII R 30/74, Bundessteuerblatt Teil II -BStBl II- 1977, 827 ).
Andererseits hat der BFH die Abgabe des Meistgebotes in der Grundstückszwangsversteigerung in seiner Wirkung dem Abschluss eines schuldrechtlichen Kaufvertrages über ein Grundstück gleichgestellt und damit den Anschaffungstatbestand im Sinne des § 23 Abs. 1 EStG als erfüllt angesehen, obwohl das Eigentum am Grundstück unmittelbar durch Hoheitsakt, nämlich den Zuschlagsbeschluss des Versteigerungsgerichts gem § 81 Abs. 1, 90 Abs. 1 ZVG übertragen wird (BFH, Urteil vom 28. Juni 1977, BFHE 123, 27, BStBl II 1977, 827 ).