Source: https://www.lecturio.de/jura/erstes-staatsexamen/formnichtige-rechtsgeschaefte.vortrag
Timestamp: 2020-02-20 00:09:22
Document Index: 309592360

Matched Legal Cases: ['§ 125', '§ 125', '§ 125', '§ 126', '§ 126', '§ 129', '§ 8', '§ 128', '§ 8', '§ 128', '§ 125']

Formnichtige Rechtsgeschäfte: Formvorschriften & Formmängel
Formnichtigkeit (§ 125 BGB)
Formnichtigkeit (§ 125 BGB) von RA Mario Kraatz
Der Vortrag „Formnichtigkeit (§ 125 BGB)“ von RA Mario Kraatz ist Bestandteil des Kurses „1. Staatsexamen | von Lilien & Kraatz | Studio-Rep“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Arten gesetzlicher Formvorschriften
Fallbeispiel: Ungewollte Ermäßigung
Dem Grundsatz nach sind Rechtsgeschäfte ...
formbedürftig.
Zweck von Formerfordernissen ist es ...
Sachverhalte zu beweisen und klarzustellen.
eine Beratung der Parteien zu gewährleisten.
die Parteien vor Rechtsfolgen zu warnen.
Dritten per se den Einblick in das abgeschlossene Rechtsgeschäft zu ermöglichen.
Bei formbedürftigen Rechtsgeschäften wird unterschieden zwischen ...
dem gewillkürten und dem gesetzlichen Formzwang.
ökonomisch für beide Parteien sinnvollen Rechtsgeschäften und solchen Rechtsgeschäften, die für eine Partei einen finanziellen Verlust darstellen.
Rechtsgeschäften von natürlichen Personen und Rechtsgeschäften, an denen eine juristische Person beteiligt ist.
Verfügungs- und Verpflichtungsgeschäften.
Dem Formerfordernis der Textform (126 b BGB) entsprechen folgende Übermittlungsmedien:
Dem Formerfordernis der Schriftform (§§ 126 I, 126 a BGB) entsprechen folgende Übermittlungsmedien:
gedrucktes Dokument mit Unterschrift
Brief mit Unterschrift, übermittelt per Fax
Brief mit Unterschrift, übermittelt per E-Mail.
Bei einer wirksamen Vertretung bezieht sich das Erfordernis der Eigenhändigkeit der Unterschrift bei §§ 126 I, 126 a BGB auf ...
die Person des Erklärenden (also auf den Vertreter).
die Person, für welche das Rechtsgeschäft gilt (also auf den Vertretenen).
auf den Vertreter und den Vertretenen.
Bei einer öffentlich beglaubigten Erklärung nach § 129 I BGB wird ...
die Unterschrift vom Notar beglaubigt.
der Erklärungsinhalt vom Notar beglaubigt.
die Unterschrift und der Erklärungsinhalt beglaubigt.
die Erklärung vom Notar an einem zentralen Platz vor der Öffentlichkeit verlesen.
Bei der notariellen Beurkundung nach §§ 8 ff. BeurkG, § 128 BGB wird ...
neben der Unterschrift auch die Erklärung ihrem Inhalt nach von dem Notar beglaubigt.
nur die Unterschrift von dem Notar beglaubigt.
nur die Erklärung von dem Notar beglaubigt.
der Vertrag auch auf korrekte Rechtschreibung überprüft.
Bei der notariellen Beurkundung nach §§ 8 ff. BeurkG, § 128 BGB ist die gleichzeitige Anwesenheit der Parteien ...
Ein Rechtsgeschäft, welches die gesetzlichen Formerfordernisse nicht erfüllt, ist ...
bis zur Heilung des Formmangels schwebend unwirksam.
Ein Rechtsgeschäft, welches die privatparteilich vereinbarten Formerfordernisse nicht erfüllt, ist ...
nur nichtig, wenn eine Auslegung der Formvereinbarung nichts anderes ergibt.
stets wirksam.
Bewirkt eine Partei die Leistung, deren Erbringung mittels eines der Form nach nichtigen Rechtsgeschäftes geschuldet war, so ...
hat diese Leistungserbringung nur heilende Wirkung, wenn dieser Fall gesetzlich auch normiert ist.
gilt der Formmangel grundsätzlich als geheilt.
kann diese Partei die Rückgewähr der Leistung nie mehr verlangen.
hat diese Leistungserbringung nur heilende Wirkung, wenn dieser Fall auch parteilich vereinbart wurde.
Abänderungen eines formbedürftigen Rechtsgeschäftes bedürfen zur Wirksamkeit ...
der gleichen Form als das ursprüngliche Geschäft.
nur der Willensübereinstimmung der Parteien.
der Form, die nach dem Formerfordernis für das Basisgeschäft den nächst höheren Schutz bietet (z. B. bei Erfordernis der Schriftform im ersten Geschäft dann Erfordernis der Textform für die Abänderung).
einer anderen Form als das ursprüngliche Geschäft.
Dozent des Vortrages Formnichtigkeit (§ 125 BGB)