Source: https://www.de.gaggalacka.de/verein/satzung/
Timestamp: 2020-08-15 16:58:29
Document Index: 354910252

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 3', '§ 12', '§ 7', '§ 8', '§ 9']

Satzung | Gaggalacka e.V.
Gaggalacka e.V. » Verein » Satzung
1. Der Verein führt den Namen Gaggalacka e.V. Er ist eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichts Dresden.
1. Förderung von Kunst und Kultur.
Der Verein macht sich die Bereitstellung einer Plattform für kreative Äußerungen und die Ermöglichung interkultureller Kommunikation zur Aufgabe.
Des Weiteren möchte der Verein in der Gesellschaft Anregung und Motivation zur eigeninitiativen „Selbstverwirklichung durch soziale, kulturelle oder künstlerische Tätigkeiten“ geben.
Diesen Zweck erfüllt der Verein dadurch, dass er:
– Räume und Flächen anmietet und in diesen Räumen kulturelle Veranstaltungen durchführt, z.B.:
– Musikveranstaltungen mit jungen Künstlern aus gering repräsentierten Nischen- bzw. subkulturellen Musikrichtungen;
– Darbietung und Unterstützung neuer, innovativer, bildender und darstellender Kunstformen.
– Werkstatt- und Workshop-Möglichkeiten in eigenen oder fremden Räumen anbietet, in denen Interessierte und Mitglieder Fähigkeiten entdecken und/oder ausbauen können, um somit die eigene Lebensqualität und auch die Lebensqualität Anderer durch Eigeninitiative zu erhöhen.
– ausschließlich GEMA-freie und unkommerzielle Musik bzw. Künstler unterstützen und nutzen, z.B. Werke mit einer Creativ Common Licence und Werke anderer Urheber/Komponisten welche nicht von einer kommerziellen Verwertungsgesellschaft für künstlerische Werke vertreten werden.
Der Verein versteht sich des als Anlaufpunkt, Ideenschmiede und Projekt-Förderer für künstlerische bzw. auch spielerischen Tätigkeiten unkommerzieller und gemeinschaftlicher Art.Im Vordergrund steht z.B. die Unterstützung und die Erweiterung gemeinsamer kreativer Prozesse und Gefüge und deren inspirierender Einfluss auf das gemeinsame soziale Umfeld bzw. die zeitgenössische Kultur im Allgemeinen.
6. Da das Bestehen des Vereins durch Vereinstreffen und den organisierten Veranstaltungen basiert, gehören alle Mittel, die zu diesen Zwecken eingesetzt werden müssen zu den satzungsgemäßen Zwecken.
1. Der Verein erfüllt seine Aufgaben durch Darbietungen aus diversen Kunst-, Musik- und Kulturrichtungen.
2. Weiterhin verfolgt der Verein seine Ziele durch die Erfüllung der Aufgabe des gegenseitigen Austausches. Zudem pflegt der Verein zu allen Mitgliedern regelmäßigen Kontakt über diverse Medien.
3. Jedem Mitglied soll die Möglichkeit gegeben werden, seinen persönlichen Stil und seine Kreativität vollständig zu verwirklichen.
1. Der Gesamtverein gliedert sich in:
• die aktiven Mitglieder, bestehend aus:
– 2x Vorstand (Vorstand gemäß § 26 BGB),
– Beirat (gehört nicht dem Vorstand an);
• die Fördermitglieder;
2. Für alle Organe der Gesellschaft gelten folgende Grundsätze:
• Jedes Organ arbeitet im Rahmen der Vorgaben dieser Satzung und der
Beschlüsse der Mitgliederversammlung frei und eigenständig;
• alle Organe der Gesellschaft sollen den Mitgliedern und deren Initiativen dienen.
2. Der Vorstand wird durch eine einfache Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder (Aktive Mitglieder) gewählt.
3. Der Vorstand wird für eine Dauer von 2 Jahren gewählt, bleibt aber bis zur Neuwahl der Vorstandschaft im Amt.
4. Der Vorstand kann nur aus den vorhandenen aktiven Mitgliedern gewählt werden.
5. Der Vorstand kann für seine Tätigkeit eine Vergütung im Rahmen der Ehrenamtspauschale nach § 3 Nr. 26a EStG erhalten.
6. Der Verein kann von jedem Vorstandsmitglied allein vertreten werden. Ausgenommen hierfür ist die Liquidation des Vereins (siehe § 12)
1. Mitglied kann jede voll geschäftsfähige natürliche Person werden, die die Ziele des Vereins fördern möchte.
2. Alle Mitglieder können den Verein auch über den normalen Mitgliedsbeitrag hinaus finanziell fördern.
§ 7- Beginn und Ende der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden. Über den Aufnahmeantrag entscheiden der Vorstand und der Beirat mit einfacher Stimmenmehrheit. Weder der Vorstand, noch der Beirat sind verpflichtet, dem Antragsteller Ablehnungsgründe mitzuteilen.
2. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Tod.
3. Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche Kündigung zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von 30 Tagen gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
4. Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund kann dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand-Vorsitzende.
5. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis.Eine Rückerstattung von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.
§ 8- Rechte und Pflichten der Mitglieder
1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, soweit die Veranstaltung nicht auf eine Personenanzahl begrenzt ist und Plätze verfügbar sind.
2. Sie haben das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen.
3. Aktive Mitglieder sind die im Verein direkt mitarbeitenden und stimmberechtigten Mitglieder; Fördermitglieder verpflichten sich zur Unterstützung der Ziele des Vereins vorrangig durch ihre Spenden und die Steigerung seines Bekanntheitsgrades. Sie nehmen beratend an den Mitgliederversammlungen teil und verzichten auf die Ausübung ihres Stimmrechtes.
4. Im Sinne des Vereinszwecks stattfindender Veranstaltungen und Aktionen sollen die aktiven Mitglieder teamleitende Funktionen für die einzelnen Bereiche übernehmen. Die Verteilung dieser Aufgaben wird mit der Vorstandschaft besprochen und beschlossen. Zur Erfüllung des Vereinszwecks stattfindender Veranstaltungen und Aktionen können die Fördermitglieder ehrenamtliche Dienste übernehmen.
5. Alle aktiven Mitglieder, ausgenommen der Vorstand, bilden den Beirat, welcher beratend tätig ist.
6. Die Berufung passiver Mitglieder zum Aktiven-Status, und damit zum Beirat, obliegt dem Vorstand. Dies kann auch für einen zeitlich begrenzten Rahmen geschehen und bedarf einer schriftlichen Fixierung (Dauer ect.) in der Mitgliederliste.
7. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck – auch in der Öffentlichkeit – in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.
8. Die Planung und Durchführung von Veranstaltungen unter dem Vereinsnamen obliegt dem Vorstand.
§ 9 – Mitglieder
1. Der Vorstand übernimmt und koordiniert verantwortlich die unterschiedlichen Aufgabenbereiche des Vereins, insbesondere Planung der Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliederangelegenheiten und Finanzen, sowie gerichtliche und außergerichtliche Angelegenheiten. Der Vorstand kann formelle Satzungsänderungen, die vom Registergericht oder einer anderen zuständigen Behörde verlangt werden, selbständig beschließen.
2. Die Haftung der Mitglieder ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.
3. Die Mitarbeit aller Mitglieder des Vereins, einschließlich des Vorstandes, ist grundsätzlich ehrenamtlich.
4. Jedem Mitglied des Vereins steht es frei, im Rahmen der Zweckbestimmung des Vereins Initiativen allein oder mit anderen Mitgliedern gemeinsam zu entfalten.
4.1. Die Mitglieder können sich regional und überregional zu sog. Kollektiven auf unbestimmte Zeit oder für eine begrenzte Zeitdauer zusammenschließen. Kollektive organisieren sich selbst. Satzungen von Kollektiven, auch soweit sie sich als selbständige Rechtsträger organisieren, dürfen dieser Satzung nicht widersprechen.
4.2. Soweit Kollektive – nach entsprechender Beauftragung durch den Vorstand des Vereins – Finanzmittel des Vereins verwalten, stellen sie ihren Jahresabschluss zum Zwecke derAufstellung des konsolidierten Abschlusses des Gesamtvereins zeitnah zur Verfügung und sind dem Vorstand gegenüber für die Einhaltung der Regeln der Gemeinnützigkeit und für die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung verantwortlich. Jedes Kollektiv benennt eine/n verantwortliche/n Kollektivleiter/in.
4.3. Ihre Gründung sind dem Vorstand anzuzeigen und bedarf der Kenntnisnahme der Mitgliederversammlung. Bei Bedarf sind sie der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig.
4.4. Soweit die Kollektive Finanzmittel benötigen, sind diese für die Aufbringung dieser Mittel selbst verantwortlich. Finanzmittel des Vereins können sie nur in Anspruch nehmen, wenn und soweit dies beim Vorstand beantragt und von diesem beschlossen wird.
1. Die Mitgliederversammlung dient der Kommunikation und der gegenseitigen Wahrnehmung der Mitglieder, der Organe und Initiativen, dem Austausch von Erkenntnissen und Erfahrungen sowie der Beschlussfassung über alle Angelegenheiten des Vereins, die nicht in der Zuständigkeit der Organe liegen.
2. Stimmberechtigt sind nur die aktiven Mitglieder.
3. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein weiteres aktives Mitglied ist zulässig.
4. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies von mindestens einem Drittel der aktiven Mitglieder oder dem Vorstand beantragt wird.
Jedes Mitglied des Vereins kann Anträge einbringen und sich an der Aussprache beteiligen.
5. Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt unter Angabe der Tagesordnungspunkte spätestens 4 Wochen vor der Versammlung, schriftlich, durch den Vorstand an alle Mitglieder bzw. deren letzte, dem Verein mitgeteilte Adresse und eMail-Adresse.
6. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen mindestens 2 Wochen vor der Versammlung beim Vorstand oder dem berufenen Moderator/in eingegangen sein. Anträge zur bekannt gegebenen Tagesordnung sollen spätestens eine Woche vor der Versammlung vorliegen.
7. In der Versammlung erstattet der Vorstand einen Rechenschaftsbericht über seine Tätigkeit und legt den Jahresabschluss des Berichtsjahres zur Genehmigung vor.
Er informiert über die aktuelle Finanzlage und das Budget für das Folgejahr.
8. Außerdem erstatten der Vorstand und die aktiven Mitglieder Vorblicke auf ihre Tätigkeit, soweit dies von der Versammlung gewünscht wird.
9. Beschlüsse werden in der Versammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
10. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden von einem vom Vorstand vorgeschlagenen und von den anwesenden Mitgliedern mit einfacher Mehrheit gewählten Schriftführer niedergelegt und vom Vorstand sowie von dem/der Versammlungsleiter/in unterzeichnet.
1. Der Jahresmitgliedsbeitrag wird einmalig jährlich gezahlt und muss innerhalb des Kalenderjahres auf das Bankkonto des Vereins überwiesen werden. Ist das Mitglied mindestens ein Jahresmitgliedsbeitrag säumig, wird das Mitglied durch einstimmigen Beschluss von der Mitgliederliste gestrichen.
2. Die Mindestmitgliedsdauer beträgt 12 Monate.
3. Der Mitgliedsbeitrag wird vom Vorstand festgelegt und den Mitgliedern mitgeteilt.
4. Eine Änderung des Mitgliedsbeitrags wird den Mitgliedern schriftlich an die letzte, dem Verein mitgeteilte Adresse und per E-Mail mitgeteilt.
5. Der Mitgliedsbeitrag findet wie folgt Verwendung:
• Finanzierung der Vereinsziele bzw. Vereinszwecke
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Drittel beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vereinsvermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte gemeinnützige Körperschaft zum ausschließlichen und unmittelbaren Zwecke der Förderung der Jugendhilfe.
Gründungsdatum: 01.03.2014
Änderungsdatum: 20.08.2019 (Beschluss vom 01.12.2018)