Source: https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/428273_E3___5/
Timestamp: 2019-05-22 06:53:37
Document Index: 158018778

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 12', '§ 151', '§ 157', '§ 95', '§ 15', '§ 24', '§ 97', '§ 13', '§ 13']

ErbStH H E 3.5 - NWB Datenbank
ErbStH H E 3.5 (Zu § 3 ErbStG)
> BFH vom 20.5.1981 ( BStBl II S. 715)
> BFH vom 13.12.1989 ( BStBl 1990 II S. 322) und vom 20.5.1981 (BStBl II S. 715) sowie BVerfG vom 9.11.1988 ( BStBl 1989 II S. 938)
> BFH vom 24.10.2001 ( BStBl 2002 II S. 153)
Beruhen die Hinterbliebenenbezüge nicht auf einem Arbeitnehmer-Verhältnis des Gesellschafters zur Personengesellschaft, unterliegen sie grundsätzlich nach § 3 Absatz 1 Nummer 4 ErbStG der Erbschaftsteuer (> BFH vom 22.12.1976, BStBl 1977 II S. 420, vom 21.9.1983 , BStBl II S. 775, vom 27.11.1985 , BStBl 1986 II S. 265, vom 13.12.1989 , BStBl 1990 II S. 325, und vom 5.5.2010 , BStBl II S. 923, sowie BVerfG vom 5.5.1994, BStBl II S. 547). Bei den Hinterbliebenenbezügen handelt es sich um Sonderbetriebsvermögen der Personengesellschaft (§ 12 Absatz 5 ErbStG i. V. m. § 151 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2, § 157 Absatz 5, § 95 Absatz 1 BewG, § 15 Absatz 1 und 2 EStG), da sie nachträgliche Einkünfte aus Gewerbebetrieb bzw. selbstständiger Arbeit nach § 24 Nummer 2 EStG darstellen (> BFH vom 5.5.2010, BStBl II S. 923). Dies gilt unabhängig davon, ob der begünstigte Hinterbliebene vor dem Tod des Erblassers bereits an der Gesellschaft beteiligt war, durch den Tod des Erblassers eine Beteiligung an der Gesellschaft erwirbt oder auch nach dem Tod des Erblassers nicht an der Gesellschaft beteiligt ist. Die Hinterbliebenenbezüge sind mit ihrem Kapitalwert zu bewerten (§ 97 Absatz 1 und 1a Nummer 2 i. V. m. §§ 13, 14 BewG). Erwirbt der Hinterbliebene neben dem Sonderbetriebsvermögen von Todes wegen auch eine Beteiligung an der Gesellschaft, gehören der Anspruch auf die Hinterbliebenenbezüge und der Gesellschaftsanteil bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen zum begünstigten Vermögen im Sinne des § 13b Absatz 1 Nummer 2 ErbStG. Werden allein die Hinterbliebenenbezüge übertragen, liegt dagegen kein begünstigtes Vermögen vor (> R E 13b.5 Absatz 3 Satz 9).
ErbStH H E 3.5 ablegen in?