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Timestamp: 2018-12-15 05:23:18
Document Index: 111292528

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 26', '§ 9', '§ 10', '§ 13', '§14', '§14']

Satzung des Baumgeister e.V.
Home Baumgeister e.V. Satzung
« ...einzeln und frei wie ein Baum, geschwisterlich wie ein Wald... »
Baumgeister ziehen sich durch die Entwicklung der Menschen seit Anbeginn der Zeit. Die ältesten Zeugnisse der Verehrung von Bäumen stammen aus der Jungsteinzeit. Bevor es eine Schriftsprache gab, war das Symbol des Baumes weit verbreitet. Der Baum als Himmelsleiter stand für die Verbindung der Menschen mit dem unfassbar Göttlichen und wurde oft selbst als lebendiger Sitz von gottähnlichen Wesen - Geistern - verehrt. Diese Geister standen in enger Wechselbeziehung zu ihren Bäumen und galten als Beschützer der Natur. Die griechische Mythologie kennt die Dryaden, die arabischen Jinn lebten oft in Bäumen, die keltischen und germanischen Stämme Europas verehrten die Bäume gar als Sitz ihrer Götter.
Der Verein „Baumgeister“ findet sich in dieser Tradition der Baumbeschützer unter dem Motto „einzeln und frei wie ein Baum geschwisterlich wie ein Wald“ zusammen. Der Verein setzt sich zum Ziel, das Bewusstsein um den lebendigen Reichtum der Natur zu fördern. Zugleich pflegen
seine Mitglieder die Liebe zur Natur als Quelle der Gesundheit und Inspiration. Dazu gehört das unmittelbare Erleben der Jahreszeiten und ihrer Wandlungsphasen, in einer möglichst unberührten Natur, von Bäumen und Blüten, sauberer Luft und klaren Gewässern.
Die „Baumgeister“ sehen sich dem Engagement bei der Renaturierung von Naturgebieten, Baumpflanzungen und ähnlichen Projekten zur Förderung des Natur- und Landschaftsschutzes verpflichtet. Zugleich sollen durch kulturelle Veranstaltungen (vor allem Aktivitäten in freier
Natur, aber auch Konzerte, Lesungen und Vorträge) dieses Verständnis in der Gesellschaft befördert werden und Traditionen und Volksbräuche (Jahreszeiten-Feste, Kreistänze, Ernteriten, etc.) lebendig gehalten werden.
Historiker und Ethnologen begreifen die Erforschung des Keltentums und seiner Verbreitung längst als einen Bereich europäischer Heimatkunde. Aus dieser Epoche speisen sich nicht nur Märchen und alte Bräuche, sondern auch archetypisches Gedankengut, das bis heute fortwirkt.
Die Weltsicht der keltischen Berater- und Priesterkaste, die unter dem Namen „Druiden“ (wörtlich etwa „Eichenkundler, Baumweise“) bekannt ist, umfasst vor allem die friedliche Einheit der Menschen, die zyklische Natur des Jahreskreises, und die lebendige Verbundenheit von Mensch und Natur.
Das Druidentum als Weltanschauung wird in diesem Sinne als Bestandteil menschlicher Weisheitslehren überhaupt begriffen: Basierend auf dem Glauben an Würde und Wert aller Lebewesen setzt es sich die Erhaltung des Reichtums der Natur und ihrer Heilkraft zum obersten Ziel. Seine Werte sind Toleranz und Völkerverständigung, Gleichwertigkeit der Geschlechter und verschiedener Menschen, gleich welchen Besitzstands, welcher Begabung oder Herkunft. So fügt es sich nahtlos in moderne Begriffe von Menschenrechten und der Pflege der natürlichen Lebensgrundlagen für spätere Generationen ein.
« ...wir geloben, in Frieden und Liebe zu stehen, Herz an Herz und Hand in Hand...»
(1) Der Verein mit dem Namen Baumgeister ist ins Vereinsregister eingetragen und führt mit der Eintragung den Zusatz „e.V.“ im Namen.
(2) Vereinssitz ist 34582 Borken (Hessen).
§ 2 Zielsetzungen und Vereinszweck
(2) Zweck des Vereins ist die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege, der Heimatkunde, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur, einer internationalen Gesinnung und des Völkerverständigungsgedankens sowie der Kunst und Kultur im Allgemeinen.
(3) Der Vereinszweck wird insbesondere durch folgende Mittel verwirklicht:
1. Teilnahme an der Renaturierung von Naturgebieten, Baumpflanzungsprogrammen und ähnlichen Naturschutzprojekten;
2. Jugend und Erwachsenenbildung in Bezug auf Baum und Pflanzenkunde, Erhaltung naturnaher Landschaften und nachhaltiger Landbewirtschaftung;
3. Aktivitäten in freier Natur zum Verständnis von Naturspiritualität und persönlichem Kontakt mit der natürlichen Welt;
4. Organisation und Durchführung von Seminaren und Arbeitsgruppen zum Verständnis alter Bräuche und Traditionen und zur Erforschung historischer, kultureller und gesellschaftlicher Zusammenhänge hinsichtlich dem Keltentum und zur Weiterbildung und Völkerverständigung durch Vergleich von Naturspiritualität anderer Völker;
5. Sonstige Veranstaltungen im Vereinszweck.
(4) Der Verein ist religiös und parteipolitisch ungebunden. Die Mitglieder sind in weltanschaulicher Hinsicht zu Offenheit und Toleranz verpflichtet, und bekennen sich zu einer freiheitlich-pluralistischen Gesellschaft und der Würde aller Lebewesen.
(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnauszahlungen oder ähnliche leistungsunabhängigen Zuwendungen aus dem Vereinsvermögen.
(1) Die Mitgliedschaft steht allen natürlichen, unbeschränkt geschäftsfähigen Personen offen.
(2) Der Verein hat stimmberechtigte Mitglieder, Fördermitglieder, und Ehrenmitglieder.
(3) Stimmberechtigtes Mitglied kann werden, wer sich zu den Vereinszielen bekennt, aufgrund seiner Qualifikation die Arbeit des Vereins aktiv mitgestalten kann und dazu bereit ist, sich durch entsprechende Mitarbeit an der Vereinsarbeit zu beteiligen. Die Aufnahme erfolgt auf schriftlichen Antrag.
(4) Fördermitglieder sind Mitglieder, die die Ziele und Zwecke des Vereins materiell und ideell fördern, aber kein eigenes Stimmrecht besitzen.
(5) Zum Ehrenmitglied können Personen ernannt werden, die sich in besonderer Weise um den Verein oder seine ideellen Zwecke verdient gemacht haben. Für deren Ernennung ist die Mitgliederversammlung oder eine von ihr benannter Ausschuss zuständig.
(1) Die Aufnahme erfolgt nur auf schriftlichen Aufnahmeantrag, für den ein vom Verein zur Verfügung gestelltes Formular zu verwenden ist.
(2) Über die Aufnahme, und den Ausschluss von Vereinsmitgliedern sowie die Bestellung zu Ehrenmitgliedern entscheidet der erweiterte Vorstand per Beschluss. Im Falle der Ablehnung müssen die Gründe nicht mitgeteilt werden. Die Mitgliedschaft entsteht erst mit Zugang der
schriftlichen Bestätigung des Vorstandes.
(3) Die Mitgliedschaft endet mit Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein. Ausscheidende Mitglieder haben in keinem Fall Anspruch auf Anteile des Vereinsvermögens. Ein Austritt kann jederzeit erfolgen. Bereits entrichtete Mitgliedsbeiträge werden grundsätzlich nicht zurückerstattet.
(4)Ein Mitglied kann aus wichtigem Grund durch Beschluss des erweiterten Vorstands ausgeschlossen werden. Ein solcher Grund liegt insbesondere vor, wenn es dem Vereinszweck grob zuwiderhandelt, das Ansehen des Vereins schädigt, nachhaltig Unfrieden im Verein stiftet, oder trotz zweimaliger Mahnung mit einem vollen Mitgliedsbeitrag im Verzug ist. Dem Mitglied ist vor dem Ausschluss Gelegenheit zu geben sich schriftlich oder mündlich zu den Vorwürfen zu äußern. Liegt ein Sachverhalt vor, der zum Ausschluss berechtigen würde, kann der Vorstand auch Ordnungsmittel verhängen, wie den Ausspruch einer Abmahnung, zeitweiliges Ruhen der Mitgliedschaft oder Entzug des Rederechts oder Stimmrechts für eine bestimmte Mitgliederversammlung.
(5) Die Beschlüsse über Ausschluss und andere Ordnungsmittel werden mit Zugang beim Mitglied wirksam. Der Zugang wird mit der üblichen Postlaufzeit fingiert, wenn das Schreiben an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene und in der Mitgliederkartei verzeichnete Adresse versendet wurde.
(6) Die Mitgliedschaft ruht ohne besondere Anordnung und Mitteilung:
1. ab Eröffnung des Ausschlussverfahrens bis zur Entscheidung des Vorstandes über den Ausschluss,
2. für den Fall, dass ein Mitglied mit seinem Mitgliedsbeitrag ganz oder teilweise in Verzug ist, ab der ersten Mahnung bis zur Beendigung des Verzugs.
(7) Wer aus dem Verein ausgeschlossen wurde, kann erst nach Ablauf einer Jahresfrist einen erneuten Antrag auf Mitgliedschaft stellen.
(1) Die Mitglieder sind zur Zahlung eines Mitgliedsbeitrages verpflichtet, über dessen Höhe jeweils die Mitgliederversammlung entscheidet. Der Beitrag ist im Voraus zu zahlen und wird jeweils zum 31. März eines jeden Jahres, ohne besondere Aufforderung fällig.
Bei Neueintritt tritt an die Stelle des Jahresbeitrages eine Mitgliedergebühr in der Höhe eines Jahresbeitrages, die sofort bei Eintritt fällig wird.
(2) Ist ein Mitglied zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages nicht in der Lage, kann ein formloser Härtefallantrag gestellt werden, über den der erweiterte Vorstand beschließt.
(3) Alle Mitglieder haben das Recht der Teilnahme und Diskussion in der Mitgliederversammlung sowie Anträge zur Tagesordnung zu machen. Stimmberechtigte Mitglieder haben die gesetzlichen Rechte (Wahlrecht und Wählbarkeit) und sollen sich dementsprechend am Vereinsleben beteiligen.
(4) Fördermitglieder haben das Recht, sich über Vereinsaktivitäten zu informieren, sowie an der Mitgliederversammlung beratend mit Rederecht teilzunehmen. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie Fördermitglieder, sind aber von der Zahlung eines Mitgliedsbeitrages befreit.
(1) Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder einen Vorstand, der aus mindestens zwei, höchstens drei Personen in folgenden Ämtern besteht:
3. Zweite(r) Stellvertretende(r) Vorsitzende(r) und Kassenwart
(2) Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB, wobei jedes Vorstandsmitglied den Verein allein vertreten kann. Dabei sollen die Stellvertreter jeweils nur bei Verhinderung der/des Vorsitzenden tätig werden.
(3) Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung des Vereines. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungskreis fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
1. Vorschlag durchzuführender Veranstaltungen oder zu fördernder Personen.
2. Die laufende Geschäftsführung des Vereins und der Abschluss von Verträgen und Vereinbarungen von einem unter 1.000 Euro je Einzelgeschäft oder Dauerschuldverhältnissen von unter 300 Euro pro Jahr. Darüber hinaus ist ein Vorabbeschluss der Mitgliederversammlung einzuholen.
3. Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
4. Ordnungsgemäße Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens, außer bei Auflösung.
5. Abfassung eines Jahresberichtes und Rechnungsabschluss.
6. Vorbereitung, Einberufung und Leitung der Mitgliederversammlung.
(4) Die Vorstandsmitglieder sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig, erhalten aber nachgewiesene Auslagen ersetzt.
§ 9 Verfahren (Vorstandswahl, Kooption)
(1) Der Vorstand wird auf fünf Jahre ins Amt gewählt, mit der Maßgabe, dass jedes Amt bis zur erfolgreichen Neuwahl des Nachfolgers fortbesteht. Eine Briefwahl ist zulässig, soweit die Wahlunterlagen spätestens zugleich mit der Einladung zur Wahlversammlung allen Mitgliedern zugehen.
(3) Der Vorstand bleibt beschlussfähig, solange mindestens zwei Vorstandsmitglieder im Amt sind. Fällt die Zahl unter diese Grenze, ist unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die eine Neuwahl durchführt. Tritt der Vorstand als Ganzes zurück, so benennt er ein stimmberechtigtes Mitglied, das zur unverzüglichen Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum Zwecke der Neuwahl ermächtigt wird.
(1) Jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme bei Beschlussfassungen. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden. Bei Bedarf lädt die/der Vorsitzende schriftlich, auch in elektronischer Form, zu Vorstandssitzungen
ein. Der förmlichen Mitteilung einer Tagesordnung bedarf es dabei nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder geladen sind, und mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Den Vorsitz hat die/der 1. Vorsitzende, wenn nicht zu Beginn der Sitzung etwas anderes
(2) Einer Vorstandssitzung bedarf es nicht, wenn allen Vorstandsmitgliedern Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben wird (Umlaufverfahren). Dieses Verfahren ist auch in elektronischer Form möglich, wenn sichergestellt ist, dass alle Mitglieder die technische Möglichkeit der Teilnahme
haben und kein Vorstandsmitglied im Einzelfall widerspricht. Der Verlauf des Verfahrens muss ausreichend dokumentiert sein und die Identitätswahrung bei der Stimmabgabe technisch gewährleistet. Anderenfalls werden die Beschlüsse erst wirksam, wenn das Protokoll von den
teilnehmenden Personen nachträglich eigenhändig unterzeichnet wurde.
(3) Vom Ergebnis einer Vorstandssitzung ist ein schriftliches Protokoll anzufertigen, das allen Vorstandsmitgliedern oder als elektronisches Dokument zu übermitteln ist.
(1) Zur Unterstützung des Vorstandes bei der Führung der Vereinsgeschäfte und zur Beschlussfassung über wichtige Angelegenheiten wird durch Vorstandsbeschluss ein Beirat mit der Maßgabe bestellt, dass die Amtszeit der Beisitzer zugleich mit der des kooptierenden Vorstandes endet. Dies gilt auch, wenn die Beisitzer im Laufe der Amtszeit nachträglich bestellt worden sind. Beisitzer können alle Vereinsmitglieder werden, sowie solche externe Berater, die den ideellen Vereinszweck teilen.
(2) Die Zahl der Beisitzer soll mindestens drei und nicht mehr als neun betragen. Dabei sollen den Beisitzern bestimmte Fach- und Themenbereiche zur Beratung übertragen werden.
(3) Beirat und Vorstand beschließen gemeinsam als erweiterter Vorstand über folgende Vereinsangelegenheiten:
1. Entscheidung über die Aufnahme und den Ausschluss der Mitglieder.
2. Aufstellung eines Haushaltsplans.
3.Erstellen einer Geschäftsordnung für den Verein, die den Geschäftsvorgänge im Detail regelt.
4. Auswahl und Betreuung von Arbeitsgruppen, Veranstaltungen und Projekten.
5. Satzungsänderungen in den folgenden Fällen: Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Steuerbefreiung bestimmte Satzungsinhalte entgegen und ist deshalb eine Anpassung der Satzung notwendig, oder sollen redaktionelle Änderungen ohne sachlichen Gehalt, insbesondere die Korrektur von Schreibfehlern erfolgen, kann dies ohne Mitwirkung der Mitgliederversammlung vom erweiterten Vorstand beschlossen werden.
(4) Die Beschlussfassung erfolgt nach den in § 10 festgelegten Regeln, mit der Maßgabe, dass der erweiterte Vorstand beschlussfähig ist, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder, darunter mindestens ein Vorstandsmitglied anwesend sind oder wenn alle Mitglieder Vorab per Umlaufverfahren beteiligt worden sind.
(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan; ihr sind folgende Aufgaben vorbehalten:
1. Wahl und Abberufung des Vorstandes.
2. Entgegennahme des Jahresberichtes und des Rechnungsabschlusses sowie die Entlastung des Vorstandes.
3. Satzungsänderungen in allen nicht dem Vorstand zugewiesenen Fällen.
4. Festsetzung der Höhe des Mitgliederbeitrages für das nächste Geschäftsjahr.
5. Genehmigung von Verträgen und Vereinbarungen, bei einem Volumen ab 1.000 Euro je Einzelgeschäft oder Dauerschuldverhältnissen ab 300 Euro pro Jahr.
6. Beratung und Beschlussfassung über sonstige Fragen der Tagesordnung, soweit sie nicht dem Vorstand vorbehalten sind, und wenn eine Beschlussfrage vom Vorstand ausdrücklich der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorgelegt wird.
(2) Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr durch den Vorstand einzuberufen, sowie wenn es das Interesse des Vereins erfordert. Zudem ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung in dem Fall einzuberufen, dass 1/3 der Vereinsmitglieder dies unter Angabe eines Grundes schriftlich verlangen.
(3) Die Mitgliederversammlung ist grundsätzlich nicht öffentlich. Gäste können auf Beschluss der Mitgliederversammlung zugelassen werden.
§ 13 Ladung und Tagesordnung
(1) Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss schriftlich mit einer Frist von 14 Tagen unter Angabe einer Tagesordnung erfolgen. Die Tagesordnung muss alle beabsichtigten Gegenstände zur Beschlussfassung enthalten. Entscheidend für die Fristwahrung ist der Zugang beim Mitglied. Der Zugang wird mit der üblichen Postlaufzeit fingiert, wenn das Schreiben an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene und in der Mitgliederkartei verzeichnete Adresse versendet wurde. Förder- und Ehrenmitglieder sind wie stimmberechtigte Mitglieder
unter der Maßgabe zu laden, dass Ladungsmängel bei Förder- und Ehrenmitgliedern nicht zur Anfechtung eines in der Sitzung gefassten Beschlusses berechtigen.
(2) Die Tagesordnung wird vom Vorstand nach pflichtgemäßen Ermessen in der Weise erstellt, dass sie in sich verständlich ist, alle relevanten Beschlussanträge enthält, keine zeitliche und inhaltliche Überfrachtung vorliegt und Anregungen der Mitglieder angemessen berücksichtigt werden.
(3) Stimmberechtigte Mitglieder haben das Recht, rechtzeitig, bis zu 21 Tage vor dem Termin der Versammlung, Anträge zur Tagesordnung einzureichen. Der Vorstand nimmt diese Anträge in die Tagesordnung auf, wenn es sich um Beschlussanträge handelt und diese nach pflichtgemäßem Ermessen des Vorstandes dem Vereinszweck nicht widersprechen. Eine Ablehnung wird dem Mitglied schriftlich oder in elektronischer Form mitgeteilt. Verspätete Anträge werden als Antrag für die darauf folgende Mitgliederversammlung bewertet.
(4) In dringlichen Fällen können Beschlüsse der Mitgliederversammlung auch im Umlaufverfahren getroffen werden, wenn allen stimmberechtigten Mitgliedern Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben wird. Dieses Verfahren ist auch in elektronischer Form möglich, wenn sichergestellt ist,
dass alle Mitglieder die technische Möglichkeit der Teilnahme haben und kein stimmberechtigtes Mitglied im Einzelfall widerspricht. Im Übrigen gilt §14.
§14 Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. In der Mitgliederversammlung hat jedes stimmberechtigte Mitglied eine Stimme. Jedes Mitglied kann bis zu zwei andere mit schriftlicher Vollmacht vertreten.
(2) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Eine Satzungsänderung oder die Abberufung des Vorstandes erfordert eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen. Die Auflösung des Vereins muss einstimmig beschlossen werden. Die Abstimmung erfolgt per
Handzeichen. Sofern ein Mitglied geheime Abstimmung verlangt, muss geheim abgestimmt werden.
(3) Die Beschlüsse sind in einem Protokoll festzuhalten, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer, zu unterzeichnen ist.
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur einstimmig in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, werden zwei vertretungsberechtigte Liquidatoren aus dem Vorstand durch Vorstandsbeschluss bestimmt. Dies
gilt entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
(2)Bei Auflösung des Vereins und bei Wegfall seiner steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die gemeinnützige Stiftung Kreis der Bäume, sollte diese zum Zeitpunkt der Auflösung nicht mehr existieren, hilfsweise an ROBIN WOOD e.V., welche es jeweils
unmittelbar und ausschließlich für die Förderung des Natur- und Landschaftsschutzes zu verwenden haben; sollten beide vorgenannten Organisationen zum Zeitpunkt der Auflösung nicht mehr existieren, dann fällt das Vermögen an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft nach
Wahl der Liquidatoren, welche es unmittelbar und ausschließlich für die Förderung des Natur und Landschaftsschutzes zu verwenden hat.