Source: https://www.dtad.de/details/Erdgas_29223_Celle-10849164_3
Timestamp: 2018-03-24 06:41:48
Document Index: 533269

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 21', '§ 4', '§ 21', '§ 101', '§ 101']

Ausschreibung - Erdgas in Celle (ID:10849164)
> DTAD-ID: 10849164
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gas-Verbrauchsstellen von L-Gas auf H-Gas in ihrem Gas-Netzgebiet im Zeitraum Januar 2016 bis etwa Dezember 2018. Als Umstellungszeitpunkt, also die Einspeisung des H-Gases in die Leitungen ist derzeit der Zeitraum von März bis Oktober 2018 avisiert. Es bestehen etwa 41 000 Gasentnahmestellen mit geschätzt 49 000 Gasgeräten. Diese etwa 49 000 Gasgeräte müssen überprüft und angepasst werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2) für dieses Projekt. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt die Ausschreibung zur Erhebung und Anpassung aller Gasgeräte. Um keine Vermischung der Kompetenzbereiche und der Verantwortlichkeiten herbeizuführen und insbesondere zur Vermeidung einer „Eigenüberwachung“ der beauftragen Unternehmen, legt die Auftraggeberin großen Wert darauf, dass das Projektmanagement und die Qualitätssicherung einerseits sowie die Erhebung und die Anpassung der Gasgeräte andererseits nicht von demselben Unternehmen erbracht werden. Es ist daher zu beachten, dass der oder die spätere(n) Auftragnehmer der Lose 1 (Projektmanagement) und 2 (Qualitätssicherung) nicht auch als Auftragnehmer für die Erhebungs- und Anpassungsleistungen in Betracht kommt/kommen. Diese Leistungen müssen jeweils von unterschiedlichen Unternehmen ausgeführt werden. Im Rahmen des Loses 1 (Projektmanagement) hat der Auftragnehmer das Projekt umfassend zu begleiten und zu managen. So sollen insbesondere eine Vorplanung, eine Detailplanung und Projektvorbereitung, eine Abwicklungs- und Überwachungsorganisation, eine aktive Kundenbetreuung, das Datenmanagement, eine Dokumentation und Auswertung sowie das Terminmanagement erbracht werden. Der Projektmanager soll als „verlängerter Arm“ der Auftraggeberin fungieren und das gesamte Projekt von Beginn bis Ende begleiten. Der Projektmanager wird in dieser Funktion mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, sowohl mit der Auftraggeberin, als auch mit den Unternehmen, die die Erhebungs- und Anpassungsleistungen erbringen werden sowie gegebenenfalls den betroffenen Anschlussnehmern und anderen Dienstleistern. Um bei der Vorbereitung der Umstellung und der Erhebungs- und Anpassungsleistungen unterstützen zu können, ist beabsichtigt, dass der Projektmanager seine Tätigkeit bereits im Oktober 2015 beginnt. Grundlage der Leistungen des Projektmanagers bilden die Anforderungen des DVGW Regelwerkes G 680, Umstellung und Anpassung von Gasgeräten, November 2011 sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1- Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen), Oktober 2011. Für das Projektmanagement ist es erforderlich, dass während der gesamten Auftragsphase ein Projektleiter (Ingenieur) sowie ein Stellvertreter (Ingenieur/Techniker) zur Verfügung steht, wobei die Verfügbarkeit des Projektleiters in Räumlichkeiten vor Ort zu leisten ist. Er hat dazu ein „Erdgasbüro“ zu betreiben. Die Räumlichkeiten werden ihm von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellt. Näheres hierzu ergibt sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Das Los 2 umfasst die Leistung der Qualitätssicherung der von Drittunternehmen durchgeführten Erfassungs- und Anpassungsleistungen. Die Qualitätssicherung soll durch Qualitätskontrollen erfolgen. Jeweils in der Erhebungs- und in der Anpassungsphase sollen etwa 10 Prozent der 49 000 Gasgeräte vom Auftragnehmer überprüft werden (2 x 4 900). Insgesamt müssen daher ca. 9 800 Geräte qualitätsgesichert werden. Im Rahmen der Qualitätssicherung sind daher insbesondere nachfolgende Tätigkeiten zu erbringen: Durchführung von Qualitätskontrollen vor Ort, Qualitätsüberwachung und -überprüfung von mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten vor Ort beim Kunden und zwar jeweils in der Erhebungsphase und in der Anpassungsphase. Ferner sollen mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten an gewerblich genutzten Gasgeräten einer Qualitätsüberwachung und -überprüfung unterzogen werden. Gegebenenfalls wird die Sperrung von Gasgeräten bei festgestellten Mängeln erfo...
Org. Dok.-Nr: 205760-2015
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.Celle-UelzenNetz.de
Production transport distribution gas heat Strom
Projektmanagement und Qualitätssicherung im Rahmen der Marktraumumstellung „L-/H-Gas-Anpassung“.
Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 11 Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Stadt Celle und Landkreis Celle. NUTS-Code DE931
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gas-Verbrauchsstellen von L-Gas auf H-Gas in ihrem Gas-Netzgebiet im Zeitraum Januar 2016 bis etwa Dezember 2018. Als Umstellungszeitpunkt, also die Einspeisung des H-Gases in die Leitungen ist derzeit der Zeitraum von März bis Oktober 2018 avisiert. Es bestehen etwa 41 000 Gasentnahmestellen mit geschätzt 49 000 Gasgeräten. Diese etwa 49 000 Gasgeräte müssen überprüft und angepasst werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2) für dieses Projekt. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt die Ausschreibung zur Erhebung und Anpassung aller Gasgeräte. Um keine Vermischung der Kompetenzbereiche und der Verantwortlichkeiten herbeizuführen und insbesondere zur Vermeidung einer „Eigenüberwachung“ der beauftragen Unternehmen, legt die Auftraggeberin großen Wert darauf, dass das Projektmanagement und die Qualitätssicherung einerseits sowie die Erhebung und die Anpassung der Gasgeräte andererseits nicht von demselben Unternehmen erbracht werden. Es ist daher zu beachten, dass der oder die spätere(n) Auftragnehmer der Lose 1 (Projektmanagement) und 2 (Qualitätssicherung) nicht auch als Auftragnehmer für die Erhebungs- und Anpassungsleistungen in Betracht kommt/kommen. Diese Leistungen müssen jeweils von unterschiedlichen Unternehmen ausgeführt werden. Im Rahmen des Loses 1 (Projektmanagement) hat der Auftragnehmer das Projekt umfassend zu begleiten und zu managen. So sollen insbesondere eine Vorplanung, eine Detailplanung und Projektvorbereitung, eine Abwicklungs- und Überwachungsorganisation, eine aktive Kundenbetreuung, das Datenmanagement, eine Dokumentation und Auswertung sowie das Terminmanagement erbracht werden. Der Projektmanager soll als „verlängerter Arm“ der Auftraggeberin fungieren und das gesamte Projekt von Beginn bis Ende begleiten. Der Projektmanager wird in dieser Funktion mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, sowohl mit der Auftraggeberin, als auch mit den Unternehmen, die die Erhebungs- und Anpassungsleistungen erbringen werden sowie gegebenenfalls den betroffenen Anschlussnehmern und anderen Dienstleistern. Um bei der Vorbereitung der Umstellung und der Erhebungs- und Anpassungsleistungen unterstützen zu können, ist beabsichtigt, dass der Projektmanager seine Tätigkeit bereits im Oktober 2015 beginnt. Grundlage der Leistungen des Projektmanagers bilden die Anforderungen des DVGW Regelwerkes G 680, Umstellung und Anpassung von Gasgeräten, November 2011 sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1- Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen), Oktober 2011. Für das Projektmanagement ist es erforderlich, dass während der gesamten Auftragsphase ein Projektleiter (Ingenieur) sowie ein Stellvertreter (Ingenieur/Techniker) zur Verfügung steht, wobei die Verfügbarkeit des Projektleiters in Räumlichkeiten vor Ort zu leisten ist. Er hat dazu ein „Erdgasbüro“ zu betreiben. Die Räumlichkeiten werden ihm von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellt. Näheres hierzu ergibt sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Das Los 2 umfasst die Leistung der Qualitätssicherung der von Drittunternehmen durchgeführten Erfassungs- und Anpassungsleistungen. Die Qualitätssicherung soll durch Qualitätskontrollen erfolgen. Jeweils in der Erhebungs- und in der Anpassungsphase sollen etwa 10 Prozent der 49 000 Gasgeräte vom Auftragnehmer überprüft werden (2 x 4 900). Insgesamt müssen daher ca. 9 800 Geräte qualitätsgesichert werden. Im Rahmen der Qualitätssicherung sind daher insbesondere nachfolgende Tätigkeiten zu erbringen: Durchführung von Qualitätskontrollen vor Ort, Qualitätsüberwachung und -überprüfung von mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten vor Ort beim Kunden und zwar jeweils in der Erhebungsphase und in der Anpassungsphase. Ferner sollen mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten an gewerblich genutzten Gasgeräten einer Qualitätsüberwachung und -überprüfung unterzogen werden. Gegebenenfalls wird die Sperrung von Gasgeräten bei festgestellten Mängeln erforderlich. Die Qualitätssicherung ist zu dokumentieren und der Auftraggeberin eine Auswertung der Daten zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus können Sonderprüfungen und die Erstellung von Sondergutachten für Gasinstallationen erforderlich werden. Grundlage für die auszuführenden Leistungen bilden ebenfalls die bereits genannten DVGW Regelwerke G 680 und G 676 B1. Detaillierte Informationen zur auszuführenden Leistung werden sich aus der Leistungsbeschreibung ergeben, die den aufzufordernden Bewerbern mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt wird.
9123000 Beschreibung: 9123000
Projektmanagement für ca. 41 000 Netzausspeisepunkte (ca. 49 000 Verbrauchsgeräte bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,2) Qualitätssicherung für ca. 10 % der Verbrauchsgeräte sowohl in der Erhebungs- als auch in der Anpassungsphase (je 4 900 Geräte, insgesamt also etwa 9 800 zu überprüfende Geräte).
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja Beginn der Bauarbeiten: Beginn 01.10.2015 Abschluss 31.12.2018
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Ausschreibung des Projektmanagements und der Qualitätssicherung der Umstellung von L- auf H-Gas erfolgt in einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. § 6 Abs. 1 SektVO. Für jedes Los ist ein gesonderter Teilnahmeantrag abzugeben, auch wenn sich der Bewerber auf beide Lose bewirbt. Bei einer Bewerbung auf beide Lose hat der Bewerber im Anschreiben zu vermerken, dass er sich auf beide Lose bewirbt und daher 2 Teilnahmeanträge abgibt. Ebenfalls hat er bei einer Bewerbung auf beide Lose im Anschreiben oder in einer Anlage zum Anschreiben darzustellen, welche Vorteile und Synergien sich aus seiner Sicht ergeben werden, wenn er den Zuschlag auf beide Lose erhält. Dieses kann bspw. eine geringere erforderliche Personalausstattung, Kostenvorteile usw. sein, wobei sich die Angaben des Bewerbers im Teilnahmeantrag lediglich auf eine allgemeine Darstellung beschränken. Bei der Angebotserstellung wäre dieser Punkt dann gegebenenfalls konkreter zu fassen. Der Teilnahmeantrag ist nach der im Folgenden genannten Reihenfolge für jedes Los gesondert zu gliedern. Fehlen Unterlagen in einem Teilnahmeantrag, behält sich die Auftraggeberin eine Nachforderung von Unterlagen und Nachweisen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ausdrücklich vor. Es werden für jedes Los höchstens 5 Bewerber zugelassen. Erfüllen mehr als fünf Bewerber die Anforderungen, werden davon pro Los nur die 5 nach den folgenden Kriterien besten Bewerber zum Verhandlungsverfahren zugelassen. Eine Auswahl der Bewerber erfolgt für jedes Los gesondert anhand nachfolgender Kriterien: Auswahlkriterien Los 1: 1. Erfahrungen im Bereich des Projektmanagements (50 %); 2. Aussagekraft und Inhalt des Kurzkonzepts (50 %). Auswahlkriterien Los 2: 1. Erfahrung im Bereich der Qualitätssicherung (50 %); 2. Aussagekraft und Inhalt des Kurzkonzepts (50 %). Der Teilnahmeantrag hat die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise zu enthalten. Die Erklärungen und Nachweise sollen in der angegebenen Reihenfolge (1) – (15) (siehe Nachweise, die in den Ziffern III.2.1)-III.2.3) dieser Bekanntmachung aufgeführt sind) zusammengefasst werden und als ganzes, bestenfalls durchnummeriertes Dokument abgegeben werden. Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben. (1) Der Bewerber hat seinem Teilnahmeantrag ein Anschreiben voran zu stellen, aus dem folgende Informationen deutlich werden: a. Auf welche Leistung (Los 1 oder/und Los 2) er sich bewirbt; b. Gegebenenfalls, welche Vorteile und Synergien er vermutet, wenn er den Zuschlag auf beide Lose erhält. (2) Der Bewerber hat darzulegen, wer sich um den Auftrag bewirbt, also ob es sich um einen Einzelbieter oder eine Bietergemeinschaft handelt. (3) Wenn die Bildung einer Bietergemeinschaft geplant ist, müssen Bietergemeinschaften mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abgeben: a. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird; b. in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet wird; c. in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Bietergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin vertritt. Ist keine Bietergemeinschaft geplant, braucht zur Ziffer (3) kein Nachweis erbracht werden, der Bieter hat seinen Teilnahmeantrag ohne einen Nachweis zu Ziffer (3) abzugeben und mit dem Nachweis zu Ziffer (4) fortzufahren. (4) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts (möglichst nicht älter als 6 Monate oder mindestens noch 6 Monate gültig). (5) Bescheinigung der Berufsgenossenschaft (Gültigkeit bis zum Abschluss des Teilnahmewettbewerbs). (6) Vorlage einer Versicherungsbestätigung über das Vorliegen einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (Gültigkeit mindestens für das laufende Kalenderjahr) bzw. eine Eigenerklärung des Bewerbers, in der er die Bereitschaft erklärt, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Ausländische Bieter können gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (7) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 Ziffern 1-4 SektVO. a. Insolvenz oder gerichtliches Vergleichsverfahren. b. Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. c. Verurteilung aus Gründen, die die berufliche Zuverlässigkeit des Dienstleisters in Frage stellen. d. schwere Verfehlung, die keine Zuverlässigkeit erwarten lässt. e. Abgabe von vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen im Vergabeverfahren. f. eine vom Bieter verweigerte Aufklärung im Vergabeverfahren. g. Nichteinhaltung von Verpflichtungen in Bezug auf die Zahlung von Sozialbeiträgen. h. Nichtbeachtung der Verpflichtungen zum Schutz der Arbeitnehmerrechte. (8) Eigenerklärung, dass die Bestimmungen des „Niedersächsisches Gesetz zur Sicherung von Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge“ (Niedersächsisches Tariftreue- und Vergabegesetz – NTVergG) vom 31. Oktober 2013 (Nds. GVBl. Nr. 20/2013 vom 7.11.2013) eingehalten werden. Sollte in Bezug auf die dort in § 4 benannten Standards ein anderweitiger, bundesweit für allgemeinverbindlich erklärter Tarifvertrag bestehen, kommt dieser ergänzend zur Anwendung. (9) GuV-Rechnungen mind. der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit das Unternehmen bereits so lange besteht. Ansonsten sind die GuV-Rechnungen aus den Jahren des Bestehens des Unternehmens vorzulegen. (10) Angabe zur Unternehmensgröße, also Anzahl der festangestellten Mitarbeiter, aufgeteilt nach Berufsgruppen. (11) Erklärung, dass keine rechtskräftige Bußgeldentscheidungen wegen einer Ordnungswidrigkeit nach § 21 Absatz 1 oder Absatz 2 Mindestlohngesetz (Verstoß gegen Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes oder Mindestlohngesetz) vorliegt.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (12) Der Bewerber muss über eine entsprechende Zertifizierung der DVGW (Anwendungsbereich Wartungs-/Umbauunternehmen für Gasgeräte nach DVGW G 676 B1) verfügen, wobei für das Los 1 eine Zertifizierung nach Zertifizierungsumfang Gruppe C (Projektmanagement/Engineering von Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasgeräten) erforderlich ist. Für das Los 2 ist eine Zertifizierung nach Gruppe B (Kontrolle von Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasgeräten) nachzuweisen. Ein akkreditiertes Prüfunternehmen muss nicht über eine Zertifizierung verfügen, es kann entweder den Nachweis der Zertifizierung oder den Nachweis der Akkreditierung vorlegen. Die Qualifikationsanforderungen zur Erlangung dieser Zertifizierung ergeben sich für die Gruppe C (relevant für Los 1) aus den Ziffern 7.2 und 8.2, für die Gruppe B (relevant für Los 2) aus den Ziffern 7.1, 8.1 und 8.2 des DVGW- Arbeitsblattes G 676 B1. (13) Nachweis (Referenzen) über die Erfahrung des Projektleiters bezüglich Projektmanagement (Los 1) bzw. Qualitätssicherung (Los 2) in L-/H-Gas-Projekten für verschiedene Netzbetreiber und/oder erfolgreiche Durchführung des Projektmanagements (Los 1) und / oder der Qualitätssicherung (Los 2) bei L-/H-Gas Anpassungsmaßnahmen. Bei den Referenzen kann es sich um Eigenerklärungen handeln. In diesem Fall hat der Bewerber folgende Angaben zu machen: a. Angabe des Zeitraums, in dem die Leistungen erbracht wurden; b. Umfang des Projekts; c. Grobe Skizzierung der durchgeführten Aufgaben; d. Adresse, Telefonnummer und Ansprechpartner des damaligen Auftraggebers für etwaige Nachfragen durch die jetzige Auftraggeberin. (14) Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazität für den auszuführenden Auftrag zum Zeitpunkt der Auftragserteilung. (15) Angabe des Projektleiters und dessen Stellvertreters bzw. etwaiger weiterer Führungskräfte mit Darstellung der Qualifikation und eines kurzen Lebenslaufs. (16) Einreichung einer Kurzkonzeption (etwa 2-5 DIN A4 Seiten, es wird keine Mindest- oder Höchstseitenzahl vorgegeben, die Auftraggeberin bittet aber um eine kompakte Darstellung): Bei Los 1 soll der Bewerber im Rahmen des Kurzkonzeptes grob skizzieren, wie er sich den konkreten Ablauf des Projektmanagements vorstellt, also z.B. welche Leistungen er für erforderlich hält, wie er den Personaleinsatz plant, wie die Zusammenarbeit mit der Auftraggeberin und etwaigen Dritten ausgestaltet sein soll, in welchem zeitlichen Ablauf die Maßnahmen durchgeführt werden sollen, wie er auf Hindernisse reagiert, ob Mitarbeiter vor Ort sein sollen oder eine telefonische Erreichbarkeit gegeben ist etc. Bei Los 2 soll das Kurzkonzept Angaben zum Ablauf der Qualitätssicherung erhalten, z. B. (aber nicht zwingend) Auswahl der zu überprüfenden Anschlüsse, Reaktion auf gefundene Fehler, Zusammenarbeit mit Auftraggeberin bei Qualitätsmängeln, Reaktionszeiten usw.
CUNG MBO 15
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Auf der Hude 2 21339 Lüneburg Deutschland E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de Telefon: +49 4131151334 Fax: +49 4131152943
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101 a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Erdgas 30.10.2015 Vergebener Auftrag