Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202015,%202880
Timestamp: 2020-02-27 18:43:38
Document Index: 125739142

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 677', '§ 677', '§ 670', '§ 662', '§ 677', '§ 561', '§ 670', '§ 677', '§ 683', '§ 670', '§ 677', '§ 683', '§ 677', 'BGH', 'BGH', '§ 662', '§ 662', 'BGH', 'BGH', '§ 662']

BGH, 23.07.2015 - III ZR 346/14 - dejure.org
https://dejure.org/2015,18791
BGH, 23.07.2015 - III ZR 346/14 (https://dejure.org/2015,18791)
BGH, Entscheidung vom 23.07.2015 - III ZR 346/14 (https://dejure.org/2015,18791)
BGH, Entscheidung vom 23. Juli 2015 - III ZR 346/14 (https://dejure.org/2015,18791)
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BGB §§ 677, 683 Satz 1, 670
§§ 677, 683 Satz 1, § 670 BGB, § 662 BGB, §§ 677 ff BGB, § 561 ZPO
§ 670 BGB, § 677 BGB, § 683 S 1 BGB
Transport minderjähriger Mitglieder eines Amateursportvereins durch Familienangehörige zu Sportveranstaltungen als Gefälligkeit
Es handelt sich um eine Gefälligkeit, wenn Kinder zu Sportveranstaltungen gefahren werden
Einordnung des Fahrens minderjähriger Mitglieder eines Amateursportvereins zu Sportveranstaltungen von ihren Familienangehörigen als Gefälligkeit im Verhältnis zum Sportverein; Reine Gefälligkeit im außerrechtlichen Bereich; Unterscheidung zwischen einem Auftrags- und ...
Fahrt zum Fußballtunier der Enkelin stellt eine reine Gefälligkeit dar
Fahrt zu einer Sportveranstaltung - Auftrag oder Gefälligkeit?
BGB § 670; BGB § 677; BGB § 683 S. 1
Gefälligkeit im Verein, Vereinsrecht
Vereinsrecht: Haftungsfragen bei Vereinsfahrten - Zum Gefälligkeitsverhältnis
Geschäftsführung ohne Auftrag - Fahrt zum Sport ist Gefälligkeit
Beim Transport von Kindern zu Sportveranstaltungen handelt es sich um reine Gefälligkeiten
Keine Haftung eines Amateursportvereins bei Fahrt minderjähriger Mitglieder zu Auswärtsspiel
Fahrt von Kindern zu Sportveranstaltung auf eigene Gefahr
Zur Haftung beim Transport von Kindern zu Sportveranstaltungen
Oma fährt Enkelin zum Fußballturnier - Wenn Familienangehörige bei einer Gefälligkeit verunglücken, haftet dafür nicht der Sportverein
Wer haftet bei Autounfall in der Freizeit?
Keine Schadensersatzansprüche aus Geschäftsführung ohne Auftrag beim privaten Transport von Kindern zu Amateursportveranstaltungen
Versicherungsschutz bei der Fahrt zum Vereinsturnier
Kinder zum Auswärtsspiel des Vereins gefahren - wer haftet bei Unfall?
Kein Schmerzensgeld für verunfallte Großmutter auf dem Weg zum Fußballturnier
Wenn Kinder von den Eltern oder deren Freunden zu Sportveranstaltungen gefahren werden
Gefälligkeit - Transport von minderjährigen Vereinsmitgliedern zu Veranstaltungen des Vereins
Fahrt zum Auswärtsspiel im Vereinssport: Bei Unfall haftet der Verein nicht
Versicherungsschutz bei der Fahrt zum Vereinsturnier II
Keine Aufwendungsersatzansprüche gegen den Sportverein beim Transport von Kindern zu Sportveranstaltungen
§§ 677, 683 S. 1, 670
Kein GoA bei Gefälligkeitsfahrten
Ist reine Gefälligkeit
Abgrenzung GoA - Gefälligkeit ohne Auftrag
zeitschrift-jse.de , S. 36 (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)
Fahrgemeinschaft als Gefälligkeitsverhältnis
Kurznachricht zu "Keine Haftung des Vereins für Gefälligkeitsfahrten zu Sportveranstaltungen - Anmerkung zum Urteil des BGH vom 23.07.2015" von Jan Singbartl und Notar a.D. Dr. Josef Zintl, original erschienen in: NJW 2015, 2880 - 2882.
Kurznachricht zu "Zu den Grundsätzen der Geschäftsführung ohne Auftrag" von RA Dr. Paul Lambertz und Mario Wistuba, original erschienen in: r+s 2016, 168 - 170.
LG Stade, 11.12.2013 - 2 O 304/12
OLG Celle, 16.10.2014 - 5 U 16/14
BGHZ 206, 254
NJW 2015, 2880
MDR 2015, 1001
NZV 2015, 483
NJ 2015, 477
FamRZ 2015, 1714
FamRZ 2015, 714
VersR 2015, 1430
JR 2016, 374
Denn im Streitfall wirkten sich noch unmittelbar durch den Fahrbetrieb hervorgerufene Umstände aus, ist doch das Kurzschlussgeschehen nach den Feststellungen des Berufungsgerichts durch den Verkehrsunfall vom 7. April 2015 angelegt worden (…vgl. OLG Düsseldorf, NJW-RR 2011, 317, juris Rn. 21 ff.; Burmann/Jahnke, DAR 2016, 313, 319;… Kaufmann in Geigel, Haftpflichtprozess, 27. Aufl., Kap. 25 Rn. 59).
Dabei ist das LSG von einem richtigen Verständnis des Rechtsbegriffs "Auftrag" iS des § 662 BGB ausgegangen und hat zutreffend das Vorliegen eines Auftrags bejaht: Ob jemand als Auftragnehmer ein Geschäft iS des § 662 BGB unentgeltlich besorgt bzw sich als Auftraggeber besorgen lässt oder nur eine (außerrechtliche) Gefälligkeit erweist oder sich erweisen lässt, hängt vom wechselseitigen Rechtsbindungswillen ab (BGH vom 23.7.2015 - III ZR 346/14 - BGHZ 206, 254 RdNr 8 mwN;… Fikentscher/Heinemann, Schuldrecht, 10. Aufl 2006, RdNr 28;… Sprau in Palandt, BGB, 78. Aufl 2017, Einf v § 662 RdNr 4).