Source: http://trial-erlebnis.de/info/satzung.html
Timestamp: 2019-02-15 20:04:12
Document Index: 295886408

Matched Legal Cases: ['§ 75', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 26', '§ 27']

Trial/Verein/Satzung
Satzung des Trial-Erlebnis e.V.
Der Verein führt den Namen "Trial-Erlebnis". Er hat seinen Sitz in Köln, Geschäftsstelle ist, solange kein eigenes Büro angemietet wird, die Anschrift des / der Vorsitzenden.
Der Verein ist ins Vereinsregister eingetragen worden und als gemeinnützig im Bereich Jugendpflege vom Finanzamt Köln anerkannt.
Wir sind gem. § 75 Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt.
Der Verein setzt sich mittlerweile zusammen aus Jugendlichen und PädagogInnen, die in den unterschiedlichsten Sparten der Jugendarbeit tätig sind.
Frauen und Männer sind bei uns gleichermaßen vertreten.
§ 1 (2) Zweck
Zweck des Vereins ist die Planung, Durchführung und finanzielle Unterstützung von abenteuer- und erlebnispädagogischen Maßnahmen mit dem Zweirad, hier insbesondere dem Trialsport.
§ 1 (3) Maßnahmen
Dazu gehört z.B. die Durchführung von Freizeiten, Kursen, Aus- und Fortbildungen von Betreuern und Trainern, die Anmietung und der Ankauf eines trialtauglichen Geländes, die Anmietung und der Kauf von Maschinen, Werkstätten, Unterstellmöglichkeiten und Transportmitteln. Zu diesem Zweck können auch Mitarbeiter eingestellt und beschäftigt werden, soweit die Finanzmittel dafür ausreichen. Der Verein kann auch die Trägerschaft über Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe übernehmen, sofern sie den erlebnispädagogischen Ansatz verfolgen.
§ 1 (4) Zielgruppe
Der Verein "Trial-Erlebnis" ist im Bereich der Jugendpflege und Jugendförderung tätig. Hauptzielgruppe sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, insbesondere aus dem Kölner Raum.
§ 1 (5) Geschlechtsspezifischer Ansatz Gerade beim Umgang mit Technik, Motoren, Fahrrädern und Motorrädern sind bei Jungen und Mädchen Unterschiede erkennbar, die auf geschlechtsspezifische Ursachen zurückzuführen sind. Der Verein macht es sich zur Aufgabe, durch geschlechtsspezifische Förderung hier kompensatorisch zu wirken.
§ 1 (6) Umweltschutz
Aufgrund der besonderen Bedeutung sind alle Maßnahmen und Programme des Vereins vorher auf Ihre Umweltverträglichkeit zu prüfen. Wenn die Belastungen der Umwelt größer sind, als die Akzeptanz und der aktuelle Diskussionsprozeß unserer Gesellschaft zulassen, soll auf die Veranstaltung verzichtet werden. Der Umweltschutzgedanke und die alltäglichen und besonderen Probleme des Schutzes unserer Umwelt sind in das pädagogische Konzept einzuarbeiten. Dabei ist es Ziel des Vereins, den scheinbaren Widerspruch zwischen Technik und Natur, durch gleichwohl differenzierte, wie jugendgemäße Betrachtungen und Aktionen zu erhellen. Der Verein macht es sich zu Aufgabe, den schonenden Umgang mit der Natur in der Freizeitwelt zum selbstverständlichen Bestandteil werden zu lassen.
§ 3 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. § 4 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins dem "Kölner Jugendpark" zu, welcher es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Eine Auflösung des Vereins ist nur mit einer Mehrheit von ¾ aller Mitglieder möglich. Das Votum kann auch schriftlich erfolgen.
Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Der Verein erstellt für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Jahresabschluß.
Mitglieder können natürliche oder juristische Personen sein. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Mitgliedsantrag, der an den Vorstand gerichtet sein muß. Der Vorstand entscheidet darüber, ob dem Aufnahmeantrag stattgegeben wird.
Die Mitglieder sind verpflichtet, nach Kräften den Vereinszweck zu fördern. Die Tätigkeit ist grundsätzlich ehrenamtlich, jedoch können Kosten, die aus der Mitwirkung an der Vereinsarbeit zwangsläufig entstehen, erstattet werden. Mitgliedsbeiträge: Juristische Personen, wie Vereine und Institutionen 100,-- DM pro Jahr Natürliche Personen: Erwachsene 24,-- DM pro Jahr und Jugendliche 12,-- DM pro Jahr Kinder bis zum vollendeten 13. Lebensjahr sind beitragsfrei.
Die Mitgliedschaft endet bei natürlichen Personen durch Tod, durch schriftliche Austrittserklärung, durch Ausschluß oder durch Kündigung bei Angestellten des Vereins. Der Ausschluß von Mitgliedern erfolgt, bei wichtigem Grund, durch den Vorstand mit 2/3 Mehrheit. Wichtige Gründe können sein z.B. gröbliches Zuwiderhandeln gegen den Zweck des Vereins oder unehrenhaftes Verhalten. Der Ausschluß ist wirksam mit dem Tage des Eingangs bzw. Zustellung einer vom Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied unterzeichneten Ausfertigung des Ausschlußbeschlusses bei dem ausgeschlossenen Mitglied. Die Kündigung der Mitgliedschaft von juristischen Personen kann nur durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen werden. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
Die MV ist oberstes Organ des Vereins und ist insbesondere zuständig für:
- Wahl des Vorstandes und seine Entlastung
- Wahrnehmung der durch die Satzung weiterhin festgelegten Aufgaben
Die MV ist mindestens einmal im Jahr durch den / die Vorsitzenden mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin unter Angabe der vorgesehenen Tagesordnung einzuberufen. Eine außerordentliche MV ist einzuberufen, wenn drei Vorstandsmitglieder oder ¼ der Mitglieder dies beantragen. Die MV ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder erschienen ist. Ist eine zweite MV wegen Beschlußunfähigkeit mit gleicher Tagesordnung nötig, ist diese MV mit mindestens sieben Mitgliedern beschlußfähig. Beschlüsse und Wahlen werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Alle gefaßten Beschlüsse sind schriftlich innerhalb der Sitzung festzuhalten und von einem Mitglied des Vorstandes zu unterzeichnen.
Der Vorstand nach § 26 BGB setzt sich zusammen aus dem / der Vorsitzenden einem Stellvertreter / einer Stellvertreterin und bis zu fünf Beisitzer bzw. Beisitzerinnen. Ein Vorstandsmitglied verwaltet die Kasse.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam, darunter der/die Vorsitzende oder den/die stellvertretende Vorsitzende vertreten. Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren mit einfacher Mehrheit von der MV gewählt. Ersatzwahlen sind für die Dauer der Amtsperiode jederzeit möglich.
Einem Vorstandsmitglied kann durch die Mehrheit der Stimmberechtigten in der MV bei vorliegen eines wichtigen Grundes (vgl. § 27, Abs. 2 BGB) jederzeit das Mißtrauen ausgesprochen werden. Es muß dann zurücktreten. Dem betroffenen Vorstandsmitglied ist jedoch vor der Abstimmung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
Der / die Vorsitzende (bei Verhinderung der Stellvertreter / die Stellvertreterin) beruft unter Angabe der Tagesordnung die Vorstandssitzungen ein. Eine Einberufungsfrist von einer Woche muß eingehalten werden.
Der Vorstand hat die Aufgabe, sämtliche geschäftlichen Handlungen vorzunehmen, für welche die Mitgliederversammlung nicht satzungsgemäß zuständig ist. Der Vorstand ist berechtigt, seine Zuständigkeit in bestimmten Angelegenheiten auf einzelne Bevollmächtigte zu übertragen. Derartige Beschlüsse sind, sowohl was den genauen Aufgabenrahmen, als auch die zugestandene Kompetenz angeht, schriftlich festzuhalten. Der Vorstand kann zur Erledigung der laufenden Geschäfte des Vereins eine natürliche Person als Geschäftsführer bestellen.