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Timestamp: 2017-09-24 21:14:03
Document Index: 95739865

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 25', '§ 25', 'Art 10', 'Art 24', 'Art 26', '§ 48', '§ 73', '§ 78', '§ 249', '§ 256', '§48', '§73', '§78', '§249', '§256', '§25', '§3', '§ 35', '§ 43', '§3', '§35', '§43', '§ 81', '§81', '§100', '§163', '§ 100', 'Art.2', '§100', '§ 100', '§ 344', '§ 46', '§ 79', '§ 80', 'Art.1', 'Art.2', '§100', '§344', '§46', '§80', '§24', '§3', '§46', '§100', '§ 46', 'Art. 103', '§ 19', '§ 20', '§ 46', '§ 155', '§ 264', 'Art.33', '§ 267', '§267', '§3', '§3', '§261', '§267', '§ 79', '§249', '§79', '§344', '§267', '§3', '§41', '§47', '§267', '§3', '§3', '§267', '§ 4', '§ 24', '§ 49', '§ 1', '§24', '§4', '§49', '§1', '§ 24', '§ 1', '§24', '§25', '§41', '§49', '§1', '§4', '§ 41', '§ 41', '§ 24', '§ 17', '§41', '§49', '§24', '§25', '§344', '§17', '§ 3', '§ 24', '§3', '§49', '§24', '§25', '§4', '§46', '§473', '§ 20', '§ 21', '§ 20', '§ 46', '§ 349', '§20', '§21', '§34', '§46', '§79', '§80', '§349', '§473', '§3', '§267', '§24', '§25', '§5', '§41', '§49', '§ 25', '§3', '§4', '§25', 'BGH', '§ 3', '§3', '§49', '§24', '§46', '§3', '§267', '§ 261', '§ 25', '§261', '§25', '§4', '§3', '§267', '§35', '§2', '§ 3', '§ 2', '§3', '§2']

Suchergebnisse 1 bis 50 von 52
2 (7) SsBs 212/15 - AK 108/15
Anforderungen an die Beweiswürdigung bei Einsatz eines von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zugelassenen Geschwindigkeitsmessgeräts
Aktenzeichen: 2(7)SsBs212/15 Paragraphen: Datum: 2015-07-17
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3 Ss OWi 710/15
Bußgeldverfahren in Bayern: Eichrechtliches Verwertungsverbot bei unterlassener behördlicher Untersuchung der Kabellänge zwischen Signalverstärker und Eingang eines Videonachfahrsystems
Ein eichrechtliches Verwertungsverbot (§ 25 Abs. 1 Nr. 3 i.V.m. Abs. 3 Nr. 1 EichG a.F.) folgt im Hinblick auf das Verkehrsüberwachungsgerät "ProViDa 2000 Modular" nicht daraus, dass die Eichbehörde die Kabellänge zwischen Signalverstärker und Eingang zum Videonachfahrsystem als sog. Zusatzgerät nicht selbst untersucht hat.
EichG vom 02.02.2007 § 25 Abs 1 Nr 3, § 25 Abs 3 Nr 1
VwVfG BY Art 10 S 2, Art 24 Abs 1, Art 26 Abs 1
Aktenzeichen: 3SsOWi710/15 Paragraphen: Datum: 2015-06-29
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OLG Frankfurt - AG Friedberg
1. Der Prüfungsumfang beim standardisierten Messverfahren
2. Die Rolle der PTB und der Gutachter im standardisierten Messverfahren
3. PoliScanSpeed und die Auswertesoftware TUFF-Viewer
StPO § 48, § 73, § 78, § 249, § 256 Abs 1
Aktenzeichen: 2Ss-OWi1041/14 Paragraphen: StPO§48 StPO§73 StPO§78 StPO§249 StPO§256 Datum: 2014-12-04
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1 (3) SsRs 569/11
Der Senat kommt zur Ansicht, dass bei der Anwendung des PoliScan-Speed-Messverfahrens eine verlässliche Geschwindigkeitsmessung auch allein auf den sog. Smear-Effekt gestützt werden kann.
Aktenzeichen: 1(3)SsRs569/11 Paragraphen: Datum: 2014-07-29
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OLG Oldenburg - AG Osnabrück
2 SsBs 364/13
1. Ein Kraftfahrer hat seine Geschwindigkeit grundsätzlich so einzurichten, dass er bereits beim Passieren eines die Geschwindigkeit regelnden Verkehrszeichens die vorgeschriebene Geschwindigkeit einhalten kann.
2. Allerdings trägt die Rechtsprechung möglichen Unwägbarkeiten bei der Einfahrt in eine Zone mit veränderter Geschwindigkeitsregelung bei der Frage des Ausmaßes des Verschuldens grundsätzlich Rechnung, indem sie dem Kraftfahrer zubilligt, dass er mit gewissen Abständen zwischen geschwindigkeitsregelndem Verkehrszeichen und Messstrecke rechnen kann. Dies hat sich in den in Niedersachsen geltenden Richtlinien für die Überwachung des fließenden Verkehrs durch die Straßenverkehrsbehörden (gem. RdErl. d. MI u.d. MW vom 25.November 1994, Nds. MBI. 1994, 1555; zul. geänd, d.VV vom 27.Oktober 210, Nds. MBI. 2010, 1016) niedergeschlagen, wo in Nr. 4 der Anlage "Einsatz von Geschwindigkeitsmessgeräten" geregelt ist, dass der Abstand bis zur Messstelle mindestens 150 m betragen soll und nur in begründeten Fällen (z.B. Gefahrenstellen, Gefahrzeichen, Geschwindigkeitstrichter) unterschritten werden kann.
3. Bei Nichteinhaltung der Abstandsvorschrift kann der Schuldgehalt einer Tat geringer bewertet werden mit der Folge, dass allein die Verwirklichung des Tatbestandes noch keine grobe Verletzung der Pflichten eines Kraftfahrers darstellt und im Einzelfall daher von einem Regelfahrverbot Abstand genommen werden kann (OLG Celle, NStZ-RR 2012, 26). (Leitsatz der Redaktion)
Aktenzeichen: 2SsBs364/13 Paragraphen: StVG§25 StVO§3 Datum: 2014-01-13
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III - 2 RBs 108/11
Zum Umfang der Feststellungen bei einer Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren zur Nachtzeit.
Aktenzeichen: III-2RBs108/11 Paragraphen: Datum: 2011-09-15
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311 SsRs 114/11
Entspricht eine Geschwindigkeitsmessung den Richtlinien für die Verkehrsüberwachung, weil die ausnahmsweise Unterschreitung des Mindestabstands zu dem geschwindigkeitsbegrenzenden Verkehrszeichen dadurch gerechtfertigt ist, dass kurz danach eine Gefahrenstelle folgt, so liegt auch dann kein besonderer Tatumstand vor, wenn die Unterschreitung des Mindestabstands bei Aufstellen eines Verkehrszeichens an einer vorgezogenen Position hätte vermieden werden können.
VwVfG § 35, § 43
Aktenzeichen: 311SsRs114/11 Paragraphen: StVO§3 VwVfG§35 VwVfG§43 Datum: 2011-07-25
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OLG Stuttgart - AG Waiblingen
4 Ss 261/11
In Baden-Württemberg steht einer Messung kurz vor dem Ende einer Geschwindigkeitsbegrenzung eine Verwaltungsvorschrift nicht entgegen (Aufgabe von OLG Stuttgart, Beschlüsse vom 3. Februar 2011 - 2 Ss 8/11 - und vom 16. Mai 2011 - 4 Ss 297/11).
Aktenzeichen: 4Ss261/11 Paragraphen: Datum: 2011-07-04
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3 Ws (B) 650/10
2 Ss 351/10
Wird eine Geschwindigkeitsmessung mit einem Messgerät vom Typ Laveg VL 101 in Bezug auf ein Motorrad vorgenommen, so liegt bei einer Messung aus einer Distanz von 199 Metern keine standardisierte Messmethode vor, da ein Motorrad kein reflektierendes vorderes Kennzeichen hat und bei einer Ausrichtung des Messstrahls auf Karosserieteile die Bedienungsanleitung dieses Messgeräts den Messbereich auf 30 bis 150 Meter einschränkt.
Aktenzeichen: 3Ws(B)650/10 Paragraphen: Datum: 2011-03-23
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OLG Düsseldorf - AG Mettmann
IV-3 RBs 36/10
1. Zur Verwertbarkeit von Messdaten bei Einsatz von Lasergeräten.
2. Die mit dem System Riegl FG-21P ermittelten Daten unterliegen keinem Beweisverwertungsverbot.
StPO §§ 81b, 100h Abs. 1 Nr. 1, 100h Abs. 2 Nr. 1, 163b Abs. 1 und 2
Aktenzeichen: IV-3RBs36/10 Paragraphen: StPO§81b StPO§100h StPO§163b Datum: 2010-05-06
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311 SsRs 41/10
Kein Beweisverwertungsverbot für Lichtbilder einer automatisierten und verdachtsabhängigen Geschwindigkeitsmessanlage.
StPO § 100 h Abs 1
Aktenzeichen: 311SsRs41/10 Paragraphen: GGArt.2 StPO§100h Datum: 2010-05-05
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2 Ss 349/09
Aktenzeichen: 2Ss349/09 Paragraphen: Datum: 2010-02-26
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OLG Bamberg - AG Miesbach
3 Ss OWi 206/10
StPO § 100h Abs 1 S 1 Nr 1, § 344 Abs 2 S 2
OWiG § 46 Abs 1, § 79 Abs 3 S 1, § 80 Abs 1
Aktenzeichen: 3SsOWi206/10 Paragraphen: GGArt.1 GGArt.2 StPO§100h StPO§344 IWiG§46 OWiG§80 StVG§24 StVO§3 Datum: 2010-02-25
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4 Ss 1525/09
Aktenzeichen: 4Ss1525/09 Paragraphen: OWiG§46 StPO§100h Datum: 2010-01-29
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5 Ss OWi 297/09
Bußgeldverfahren wegen Geschwindigkeitsüberschreitung: Natürliche Handlungseinheit bei kurz nacheinanderfolgenden Geschwindigkeitsüberschreitungen auf derselben Autobahnstrecke
1. Bei mehreren im Verlauf einer Fahrt begangenen Geschwindigkeitsüberschreitungen eines Kraftfahrers handelt es sich im Regelfall um mehrere Taten im materiellen und prozessualen Sinne. Eine einzige Tat im Sinne einer natürlichen Handlungseinheit und damit schon deshalb (nur) eine Tat im verfahrensrechtlichen Sinne liegt ausnahmsweise dann vor, wenn die einzelnen Verstöße einen derart unmittelbaren zeitlich-räumlichen und inneren Zusammenhang aufweisen, dass sich der besagte Vorgang bei natürlicher Betrachtung auch für einen unbeteiligten Dritten als einheitliches zusammengehörendes Tun darstellt. Ein derartiger Ausnahmefall ist gegeben, wenn beide Geschwindigkeitsverstöße im Abstand von nur einer Minute und 11 Sekunden auf einer 2,3 km langen Strecke derselben Autobahn begangen wurden, und sich im Zeitraum zwischen den Verstößen weder die Fahrgeschwindigkeit noch die äußere Verkehrssituation (bei zwischenzeitlich wiederholter Beschilderung der Geschwindigkeitsbeschränkung) erkennbar geändert hatte, so dass die Verstöße offenbar auf einer fortwährenden Missachtung der verkehrsüblichen Sorgfalt seitens des Fahrers beruht haben (Anschluss OLG Düsseldorf, 7. Februar 2002, 2a Ss (OWi) 284/00 - (OWi) 4/01 II, NZV 2001, 273 und OLG Köln, 1. März 1994, Ss 15/94 B - 13 B, NZV 1994, 292; Festhaltung OLG Hamm, 30. August 2007, 3 Ss OWi 458/07).
2. Selbst wenn man in einem solchen Fall von zwei tatmehrheitlich begangenen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgehen würde, wären die beiden Verstöße dann zumindest in verfahrensrechtlicher Hinsicht als eine Tat i.S.d. §§ 46 Abs. 1 OWiG, 155, 264 StPO und Art. 103 GG anzusehen, weil beide Vorgänge auf Grund ihres engen räumlich-zeitlichen Zusammenhangs innerlich derart verknüpft waren, dass ihre getrennte Aburteilung einen einheitlichen Lebensvorgang unnatürlich aufspalten würde.
3. Werden in diesem Fall zwei auf zwei nacheinander folgenden Geschwindigkeitsmessungen beruhende Verfahren eingeleitet, so ist das später eingeleitete Verfahren wegen des Verfahrenshindernisses der anderweitigen Verfolgung einzustellen.
OWiG § 19, § 20, § 46 Abs 1
StPO § 155, § 264
Aktenzeichen: 5SsOWi297/09 Paragraphen: Datum: 2009-06-09
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OLG Oldenburg - AG Norden
2 SsBs 42/09
Aktenzeichen: 2SsBs42/09 Paragraphen: GGArt.33 Datum: 2009-03-11
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3 Ss OWi 948/08
Messprotokolle sind auch dann keine Abbildungen im Sinne von § 267 Abs. 1 Satz 3 StPO, wenn sie auf einem Radarfoto eingeblendet sind.
Aktenzeichen: 3SsOWi948/08 Paragraphen: StPO§267 StVO§3 Datum: 2009-01-07
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=3438
82 Ss-OWi
Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren mit nicht justiertem Tacho - Höhe des Sicherheitsabzugs
Es ist daran festzuhalten, dass bei Geschwindigkeitsmessungen durch Nachfahren in einem Fahrzeug mit nicht justiertem Tachometer ein Sicherheitsabzug von 7 % des Skalenendwerts als Ausgleich für mögliche Eigenfehler des Tachometers und ein weiterer Abzug von 12 % der abgelesenen Geschwindigkeit für andere mögliche Ungenauigkeiten im Regelfall erforderlich ist. Der Einzelfall kann aber eine Reduzierung erfordern (hier: hinsichtlich der abgelesenen Geschwindigkeit nur 6 %).
Aktenzeichen: 82Ss-OWi Paragraphen: StVO§3 Datum: 2008-09-19
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=3291
Die von der obergerichtlichen Rechtsprechung aufgestellten Grundsätze für sogenannte standardisierte Messverfahren gelten nur dann, wenn das jeweilige Messgerät vom Bedienungspersonal auch standardmäßig, d.h. in geeichtem Zustand, seiner Bauartzulassung entsprechend und gemäß der vom Hersteller mitgegebenen Bedienungs-/Gebrauchsanweisung verwendet worden ist, und zwar nicht nur beim eigentlichen Messvorgang, sondern auch und gerade bei den ihm vorausgehenden Gerätetests.
Aktenzeichen: 2SsOWi229/08 Paragraphen: StPO§261 StPO§267 Datum: 2008-05-15
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=3165
Verkehrsdelikte Prozeßrecht - Geschwindigkeitsmessung Hauptverhandlung
OLG Hamm - AG Lübbecke
3 Ss OWi 582/07
Messprotokoll; Verlesung; Urkundenbeweis; Geldbuße; hohe; wirtschaftlichen Verhältnisse; Vorsatz; Feststellungen;
Schweigt das Hauptverhandlungsprotokoll über die Verlesung einer Urkunde (hier: Messprotokoll), so gilt diese als nicht erfolgt.
Bei der Verhängung einer relativ hohen Geldbuße, wie es jedenfalls bei der Verhängung einer Geldbuße von 750,00 € der Fall ist, ist es erforderlich, dass die Leistungsfähigkeit des Betroffenen berücksichtigt wird, da es von ihr abhängt, wie empfindlich oder nachhaltig die Geldbuße den Täter trifft.
OwiG § 79
Aktenzeichen: 3SsOWi582/07 Paragraphen: StPO§249 OWiG§79 StPO§344 StPO§267 Datum: 2008-04-22
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=3167
Aktenzeichen: 4Ss264/07 Paragraphen: Datum: 2007-10-24
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=2994
OLG Stuttgart - AG Heilbronn
Aktenzeichen: 4Ss264/07 Paragraphen: StVO§3 StVO§41 Datum: 2007-10-24
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=3014
10 OWi 89 Js 18/07 - 5/07
Zum Umgang mit einer fehlerhaften Eichung von Provida-Fahrzeugen nach Geschwindigkeitsmessung.
Aktenzeichen: 10OWi89Js18/07 Paragraphen: OWiG§47 Datum: 2007-03-27
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=2765
2 Ss OWi 297/06
Zur Höhe des Sicherheitsabschlags bei der Messung einer Geschwindigkeitsüberschreitung durch Nachfahren.
Aktenzeichen: 2SsOWi297/06 Paragraphen: StPO§267 StVO§3 Datum: 2006-08-31
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=2599
2 Ss OWi 512/05
Geschwindigkeitsüberschreitung; Messung durch Nachfahren, Anforderungen an die tatsächlichen
Zu den Anforderungen an die tatsächlichen Feststellungen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung, die duch Messung durch Nachfahren festgestellt worden ist.
Aktenzeichen: 2SsOWi512/05 Paragraphen: StVO§3 StPO§267 Datum: 2005-09-06
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=2193
OLG Koblenz - AG Trier
Aktenzeichen: 1Ss141/05 Paragraphen: Datum: 2005-08-12
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=2187
Verkehrsdelikte - Geschwindigkeitsmessung Abstandsmessung
OLG Dresden - AG Riesa
08.07.2005 Ss (OWi) 801/04
1. Bei der Abstandsmessung mit dem Verkehrsüberwachungsgerät VKS, Softwareversion 3.01 des Herstellers VIDIT handelt es sich um ein standardisiertes Messverfahren im Sinne der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes.
2. Bei einer Verurteilung wegen eines Verstoßes gegen §§ 4 Abs. 1, 49 Abs. 1 Nr. 4 StVO, dem eine Abstandsmessung mit diesem Gerät zugrunde liegt, muss der Tatrichter in den Urteilsgründen zur Messung grundsätzlich nur das angewendete Messverfahren, die gemessene Geschwindigkeit nebst Toleranzabzug sowie den ermittelten vorwerfbaren Abstandswert feststellen.
4. Ausführungen zur Ordnungsgemäßheit des Messverfahrens muss der Tatrichter in den Urteilsgründen nur dann machen, wenn entweder konkrete Anhalspunkte für einen Messfehler vorliegen oder ein solcher von dem Betroffenen oder einem anderen Verfahrensbeteiligten behauptet werden.
StVG §§ 24, 4 Abs. 1
StVO § 49 Abs. 1 Nr. 4
BKatV § 1
BKat Nr. 12.5
Aktenzeichen: Ss(OWi)801/04 Paragraphen: StVG§24 StVG§4 StVO§49 BKatV§1 Datum: 2005-07-08
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=2039
OLG Dresden - AG Risa
06.06.2005 Ss (OWi) 712/04
1. Nach der Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Überwachung des Straßenverkehrs vom 01. April 1998 (Az.: 31-1132.10/66) soll der Abstand zwischen dem die Geschwindigkeitsbeschränkung anordnenden Verkehrszeichen und der Messstelle mindestens 150 m betragen. Ein der Messstelle vorhergehender Geschwindigkeitsrichter begründete nach der Verwaltungsvorschrift einen Ausnahmefall, der ein Unterschreiten des Mindestabstands erlaubt und deshalb eine grobe Pflichtwidrigkeit der Geschwindigkeitsüberschreitung in subjektiver Hinsicht nicht entfallen lässt.
2. Dem Betroffenen ist in subjektiver Hinsicht auch dann eine grobe Pflichtwidrigkeit vorzuwerfen, wenn er bei Durchfahren eines Geschwindigkeitsrichters die der letzten Beschränkung vorhergehende Geschwindigkeitsbeschränkung bereis in erheblicher Weise (hier: um 16 km/h) überschritten hat.
StVG §§ 24, 25 Abs. 1 S. 1, 41 Abs. 2 Nr. 7, 49 Abs. 3 Nr. 4
BKatV §§ 1, 4 Abs. 1
BKat Nr. 11.3
Aktenzeichen: Ss(OWi)712/04 Paragraphen: StVG§24 StVG§25 StVG§41 StVG§49 BKatV§1 BKatV§4 BKatNr.11.3 Datum: 2005-06-06
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=1994
2 Ss OWi 817/04
Zur fahrlässigen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gemäß den §§ 41 Abs. 2 StVO.
Anforderung an die Urteilsbegründung bei Geschwindigkeitsmessung mit einem Messgerät MU VR 6 F
StVO § 41 II
StVG §§ 24, 25, 25 a, 25 a Abs. 2
OWiG § 17 Abs. 1
Aktenzeichen: 2SsOWi817/04 Paragraphen: StVO§41 StVO§49 StVG§24 StVG§25a StPO§344 OWiG§17 Datum: 2005-05-03
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=2120
2 Ss 214/04 - 3 Ws (B) 499/04
Gemessen worden ist ausweislich der Urteilsgründe beim Nachfahren mit dem Police-Pilot-System. Dabei handelt es sich um eine in der Rechtsprechung als standardisiertes Verfahren anerkannte Meßmethode. In einem solchen Fall reicht es aus, in den Urteilsgründen das Meßverfahren und die nach Abzug der Meßtoleranz ermittelte Geschwindigkeit mitzuteilen.
StVO §§ 3 Abs. 3, 49 Abs. 1 Nr. 3,
StVG §§ 24, 25 Abs. 1, 25 Abs. 2a
Aktenzeichen: 2Ss214/04 Paragraphen: StVO§3 StVO§49 StVG§24 StVG§25 BKatV§4 OWiG§46 StPO§473 Datum: 2005-03-16
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=2143
OLG Koblenz - AG Montabaur
23.02.2005 1 Ss 21/05
1. Der Senat folgt nicht der Auffassung des OLG Stuttgart (NZV 96, 417), selbst bei einer geeichten Waage sei ein Pauschalabschlag in Höhe von 5% des Bruttogewichts vorzunehmen, um auch bei ordnungsgemäßer Bedienung (von der in der zitierten Entscheidung ersichtlich ausgegangen wurde) nicht ausschließbare "systemimmanente Messfehler" (außerhalb des aus dem gerätespezifischen Eichschein zu entnehmenden Verkehrsfehlers) auszugleichen.
2. Der vom OLG Stuttgart (und 2. Strafsenat des OLG Koblenz) herangezogene "Toleranzenkatalog" des BMVerkehr vom 9. April 1984 (Verkehrsblatt 84, 182 ff.) dient der Festlegung von Maßtoleranzen, die bei Fahrzeugprüfungen zur Erteilung der allgemeinen (§ 20 StVZO) bzw. speziellen (§ 21 StVZO) Betriebserlaubnis noch hingenommen werden können. Sie betreffen die Abweichungen der am Fahrzeug (in der Regel vor dessen Inverkehrbringung) ermittelten Messwerte von den Sollwerten und dienen vor allem der Neutralisierung von "Fertigungssteuerungen und Einstellunterschieden" und damit einem Regelungszweck, der mit der (Einzel-)Messung (Wiegung) eines in Betrieb befindlichen, beladenen Fahrzeugs zur Ermittlung von dessen tatsächlichem aktuellem Gesamtgewicht ersichtlich nichts zu tun hat.
3. Eine Messung mittels gültig geeichter und vorschriftsmäßig bedienter Waage ist richtig; es ist dann nur noch der für diese spezielle Waage ermittelte und im Eichschein vermerkte Eichfehler-Grenzwert zu berücksichtigen und nach Maßgabe des belastungsabhängigen Multiplitators als sog. Verkehrsfehler, der beim Betrieb auch einer geeichten Waage aufgreten kann, in Abzug zu bringen. Für einen weitergehenden Abzug wegen sonstiger (unbenannter) "Systemimmanenter Messfehler" ist daneben kein Raum mehr.
StVZO §§ 20, 21, 34
OWiG §§ 46 Abs. 1, 79 Abs. 3, 80 a Abs. 2 Nr. 2
StPO §§ 349 Abs. 2, 349 Abs. 3, 473 Abs. 1
Aktenzeichen: 1Ss21/05 Paragraphen: StVZO§20 StVZO§21 StVZO§34 OWiG§46 OWiG§79 OWiG§80a StPO§349 StPO§473 Datum: 2005-02-23
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=1800
20.12.2004 4 Ss 490/04
1. Bei der Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren ist ein Abzug für Messungenauigkeiten durch technische Gesamtfehler (Tachoabweichung, Reifenzustand etc) von 10 % der abgelesenen Geschwindigkeit zuzüglich 4 km/h, ein weiterer Abzug von 3 % aus der nach dem Abzug für technische Gesamtfehler verbleibenden Geschwindigkeit für Abstandsschwankungen und 3 km/h Abzug für Ablesefehler bei einem nicht justierten Tachometer in der Regel rechtlich nicht zu beanstanden (im Anschluss an OLG Stuttgart, Beschluss vom 21. Februar 2001 - 1 Ss 21/01).
2. Der Abzug für Ablesefehler braucht dann nicht in Ansatz gebracht zu werden, wenn das Fahrzeug mit einem digitalen Tachometer ausgerüstet ist.
Aktenzeichen: 4Ss490/04 Paragraphen: StVO§3 Datum: 2004-12-20
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=1659
Weicht das Tatgericht von diesem anerkannten Toleranzabzug ab, bedarf es einer eingehenden auf Tatsachen gestützten Begründung, anhand derer das Rechtsbeschwerdegericht nachvollziehen kann, dass der abweichende Sicherheitsabschlag im konkreten Einzelfall zum Ausgleich sämtlicher Fehlerquellen ausreichend und erforderlich ist.
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=1520
OLG Hamm - AG Bochum
06.10.2004 2 Ss OWi 555/04
1. Stützt der Tatrichter den Schuldspruch auf ein Sachverständigengutachten, so ist in den Urteilsgründen eine verständliche in sich geschlossene Darstellung der dem Gutachten zugrunde liegenden Anknüpfungstatsachen, der wesentlichen Befundtatsachen und der das Gutachten tragenden fachlichen Begründung erforderlich.
2. Zwar steht der Umstand, dass ein Zeuge sich an einen konkreten Verkehrsvorgang nicht mehr erinnern kann, der Verwertbarkeit seiner Aussage nicht grundsätzlich entgegen. Allerdings muss in einem solchen Fall der Tatrichter klären, ob der Zeuge bereit und in der Lage ist, die Verantwortung für die Richtigkeit des Inhaltes der Anzeige zu übernehmen und muss ggf. erfragen, ob der Zeuge einen Irrtum ausschließen kann.
Aktenzeichen: 2SsOWi555/04 Paragraphen: StPO§267 Datum: 2004-10-06
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=1617
13.09.2004 1 Ss (OWi) 188 B/04
Es bedarf keiner konkreten Angabe der zugunsten des Betroffenen in Abzug gebrachten Messtoleranz, wenn der Bußgeldrichter den verwendeten Gerätetyp angegeben hat. (Leitsatz der Redaktion)
Aktenzeichen: 1Ss(OWi)188B/04 Paragraphen: StVG§24 StVG§25 StVO§5 StVO§41 StVO§49 Datum: 2004-09-13
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=1588
Verkehrsdelikte - Geschwindigkeitsüberschreitungen Fahrverbot Geschwindigkeitsmessung
OLG Hamm - AG Rheine
16.10.2003 4 Ss OWi 671/03
Geschwindigkeitsüberschreitung; grober Pflichtverstoß, Messung im Bereich des geschwindigkeitsreglenden Verkehrszeichens;
Ist aufgrund allgemeiner Umstände ein grober Pflichtenverstoß i.S.v. § 25 Abs. 1 StVG gegeben, ist die Verhängung eines Fahrverbotes auch dann gerechtfertigt, wenn der regelmäßig einzuhaltende Abstand von Messstellen zu geschwindigkeitsregelnden Verkehrszeichen nicht eingehalten wird, obwohl einer der in dem genannten Runderlass des Innenministers aufgeführten Ausnahmefälle nicht vorliegt.
Aktenzeichen: 4SsOWi671/03 Paragraphen: StVO§3 BKatV§4 StVG§25 Datum: 2003-10-21
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25.09.2003 2 Ss OWi 105/99
Geschwindigkeitsmessung mit dem Lasergerät Laveg
1. Die Angabe des Toleranzwertes ist auch nicht ausnahmsweise wegen des Vorliegens eines Geständnisses entbehrlich.
2. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH NJW 1993, 3081, 3084 m. w.N.) bedarf es nur dann der Angabe des Meßverfahrens und der Toleranzwerte nicht, wenn der Betroffene uneingeschränkt und glaubhaft gesteht, die vorgeworfene Geschwindigkeit - mindestens - gefahren zu sein. (Leitsatz der Redaktion)
StVO §§ 3 Abs. 3 Nr. 1, 49 Abs. 1 Nr. 3
Aktenzeichen: 2SsOWi105/99 Paragraphen: StVO§3 StVO§49 StVG§24 Datum: 2003-09-25
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21.7.2003 2 Ss OWi 388/02
Aktenzeichen: 3SsOWi388/02 Paragraphen: OWiG§46 Datum: 2003-07-21
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17.6.2003 3 Ss OWi 1073/02
Geschwindigkeitsüberschreitung; Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren; erforderlicher Umfang der Feststellungen; Nachtzeit; Sicherheitsabschlag
Da es sich bei der Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren nicht um ein standardisiertes Messverfahren mit herabgesetzten Anforderungen an die Darlegung der Ordnungsmäßigkeit der Messung handelt, müssen die Feststellungen erkennen lassen, wie sich der Tatrichter von der Zuverlässigkeit der Messung überzeugt hat, insbesondere anhand welcher Umstände etwa Begrenzungspfosten oder Rücklichter die Orientierungspunkte bei der Länge der Messstrecke und den gleichbleibenden oder veränderlichen Abstandsverhältnissen ermittelt wurden.
Aktenzeichen: 3SsOWi1073/02 Paragraphen: StVO§3 StPO§267 Datum: 2003-06-17
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04.06.2003 1 Ss 95/03
StVG § 261
StPO § 25
Aktenzeichen: 1Ss95/03 Paragraphen: StVG§261 StPO§25 BKatV§4 Datum: 2003-06-04
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13.3.2003 2 Ss OWi 201/03
Aktenzeichen: 2SsOWi201/03 Paragraphen: StVO§3 StPO§267 Datum: 2003-03-13
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Verkehrsdelikte - geschwindigkeitsüberschreitung Geschwindigkeitsmessung Prozeßrecht Augenblicksversagen
19.9.2002 4 Ss OWi 776/02
Die Freistellung eines Polizeibeamten von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung erfordert die Berücksichtigung aller Umstände, die die Dringlichkeit der Dienstaufgabe im Verhältnis zu den möglichen Gefahren der Verkehrsvorschriften belegen. Die Verletzung der Verkehrsregeln darf auch nicht zu einer unangemessenen, unverhältnismäßigen Beeinträchtigung kollidierender Belange führen, etwa zu einer konkreten Gefährdung von Leib oder Leben anderer Verkehrsteilnehmer. Das muss den getroffenen tatsächlichen Feststellungen zu entnehmen sein.
Aktenzeichen: 4SsOWi776/02 Paragraphen: StVO§35 BkatV§2 Datum: 2002-09-19
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9.9.2002 2 Ss OWi 643/02
Fahrlässiger Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit
Geschwindigkeitsüberschreitung, Messung durch Nachfahren, Nachtzeit, Anforderungen an die Feststellungen, Sicherheitsabschlag.
StVO § 3,
BkatVO § 2
Aktenzeichen: 2SsOWi643/02 Paragraphen: StVPO§3 BkatVO§2 Datum: 2002-09-09
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