Source: https://beak-pankow.de/faq/
Timestamp: 2018-06-19 14:15:47
Document Index: 254576358

Matched Legal Cases: ['§78', '§14', '§ 15', '§ 14', '§ 15', '§24', '§4', '§5', '§7', '§6', '§45', '§10', '§14', '§11', '§28', '§11', '§3']

FAQ | BEAK-Pankow
Welche Ziele hat der BEAK ?
Der Bezirkselternausschuss Kita (BEAK) vertritt die Interessen der Kita-Kinder und Eltern gegenüber den Funktionsträgern im Bezirk (Jugendamt) und den Kita-Trägern. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Qualitätsverbesserungen in der Bildung für unsere Kinder. So engagieren wir uns in Arbeitsausschüssen der Kita-Träger im Rahmen der AG§78, sind beratendes Mitglied im Kinder- und Jugendhilfeausschuss und vertreten unseren Bezirk auf Landesebene (LEAK). Außerdem nehmen wir teil an Sitzungen des Verkehrsausschusses, der Spielplatz-Komission sowie des Bezirkselternausschusses Schule (BEA). Natürlich sind wir auch Anlaufstelle für oder vermitteln bei Problemen und Fragen der Eltern, die nicht mehr direkt vor Ort in der Kita gelöst werden können.
Viermal im Jahr laden wir alle Eltern im Bezirk zu unseren Plenum im BVV-Saal in der Fröbelstr. ein (siehe unsere Termine). Wir beginnen stets mit einem informativen Teil, zu dem wir einen passenden Fachreferenten laden, und besprechen in der zweiten Hälfte Fragen und Anregungen aus der Elternschaft.
Der Begriff Erziehungspartnerschaft beschreibt die Zusammenarbeit von Eltern und Institutionen (Kita).Es handelt sich um eine Zusammenarbeit, d.h. nicht um einen einseitigen Informationsfluss, ausgehend von den Erziehern hin zu den Eltern sondern die Erziehungspartnerschaft ist vielmehr ein gemeinsamer Lernprozess:
Eltern und Erzieher diskutieren über Ziele und Methoden der Erziehung von Kindern, die dabei auftauchenden Probleme und Lösungsvorschläge.
Weitere Informationen hierzu sind im KitaFöG enthalten. (§14 und § 15 KitaFöG)
Welche Rechte hat man als Eltern?
In Alltagsgesprächen, Entwicklungsgesprächen und Elternabenden hat man die Möglichkeit sich auszutauschen. Hierzu gehören auch der Zugang zum Sprachlerntagebuch, Einsicht ins Konzept und Hospitationen in der Kita (§ 14 und § 15 KitaFöG).
Gesetzliche Grundlagen – Wo kann ich mich über die Ziele, Aufgaben, Betreuungsumfang, Förderungsmöglichkeiten, Ausstattung, Elternbeteilung u.v.m. in Kitas informieren?
Gesetz zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege (Kindertagesförderungsgesetz – KitaFöG)
Weitere Gesetzliche Grundlagen (Rechtsvorschriften für den Bereich Jugend und Familie)
Kita-Platz und Kosten
Welchen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz haben Eltern in Berlin?
Anspruch auf einen Kita-Platz besteht ab dem ersten Geburtstag des Kindes generell und bis zum ersten Geburtstag, wenn es für seine Entwicklung geboten ist oder die Eltern bzw. Sorgeberechtigten erwerbstätig, arbeitssuchend oder in einer (Hoch)Schul-, Weiter- oder Ausbildung befindlich sind (siehe §24 SGB VIII). Der Anspruch auf den jeweiligen Betreuungsumfang ist hier ebenfalls geregelt sowie im §4 KitaFöG in Verbindung mit §5 KitaFöG.
Wozu benötige ich einen Kita-Gutschein?
Der Anspruch bzw. Bedarf des erforderlichen Betreuungsumfangs wird mit dem Kitagutschein gemäß §7 KitaFöG bescheinigt, für jedes Kind separat!
Wenn Ihr Kind in eine Kindertagesstätte oder eine Kindertagespflegestelle gehen soll, benötigen Sie dafür diesen Kita-Gutschein. Über den Gutschein werden den Kitas die Betreuungskosten vom Land Berlin erstattet, die nicht durch die Elternbeiträge gedeckt sind.
Den Gutschein können die Eltern in einer Berliner Tageseinrichtung Ihrer Wahl einlösen, wenn dort ein Platz frei ist. Der Gutschein ist in ganz Berlin gültig, muss bei einem Umzug innerhalb Berlins also nicht neu beantragt werden.
Wo beantrage ich einen Kita- Gutschein?
Bezirksamt Pankow Jugendamt Fachdienst 5, Gutscheinstelle, Haus 4,
Wann beantrage ich einen Kita- Gutschein?
Wichtig ist der rechtzeitige Antrag: Bitte stellen Sie den Antrag frühestens 9 und spätestens 2 Monate bevor Ihr Kind in die Kita gehen soll. Bitte stellen Sie den Antrag erst nach der Geburt des Kindes.
Hier geht’s zum Online Antrag.
Wie hoch sind die Kita-Kosten in Berlin?
Die Kostenbeteiligung für die Kindertagesbetreuung wird derzeit schrittweise abgeschafft. Ab dem 01.08.2017 müssen Sie in den letzten 5 Jahren vor der regelmäßigen Schulpflicht keinen Betreuungsanteil mehr zahlen. Ab dem 01.08.2018 ist die Kita für alle kostenfrei. Nur den Verpflegungsanteil müssen Sie weiterhin bezahlen. (23,00 Euro monatlich)
Weitere Informationen, auch zu den Zuzahlungen, die manche Kitas erheben, erhalten Sie hier.
Wo finde ich einen Kita-Platz? Gibt es eine zentrale Anlaufstelle, wenn die Kita in meiner Umgebung keine freien Plätze hat?
Prinzipiell sollten sich die Eltern so schnell wie möglich auf die Suche nach einem Kitaplatz machen. Auf Wunsch unterstützt das Jugendamt bei der Platzsuche. Das Jugendamt hat einen freien geeigneten Platz in einer Kita auf Verlangen der Eltern nachzuweisen. Dabei ist zu beachten, dass dieser freie Platz im Umkreis von 30 min unter Verfügbarkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein muss oder auf dem Arbeits-/Ausbildungsweg der Eltern liegen soll (siehe §6 VOKitaFöG).
Eine Anmeldung in der Kita auf Warteliste o.ä. begründet keinen Platzanspruch. Der Platz ist erst dann sicher, wenn ein Betreuungsvertrag mit der Kita auf Basis des Kitagutscheins geschlossen wurde.
Kann man auf einer Geschwisterregelung bestehen?
Es gibt eine Geschwisterermäßigung bei den Kitakosten, siehe oben. Viele Kitas halten die Plätze für Geschwisterkinder auf Bitten der Eltern vor. Es gibt aber keinen Rechtsanspruch darauf, denn der Platz wird erst mit dem Betreuungsvertrag auf Basis des Kitagutscheins verbindlich festgeschrieben.
Was lernen die Kinder in der Kita? Gibt es eine Grundlage?
Das “Berliner Bildungsprogramm für Kitas und Kindertagespflege” ist die Grundlage der Arbeit aller Berliner Kitas. Es bietet einen verbindlichen, wissenschaftlich begründeten und fachlich erprobten Orientierungsrahmen für die Erzieherinnen und Erzieher.
Weitere Infos hier: Zur Qualität in der Kindertagesbetreuung.
Wer erstellt das Konzept für die Kita bzw. Gruppe? Kann man es einsehen? Hat man darauf Einfluss?
Jede Kita oder Kindertagespflegestelle verfügt über eine schriftliche Konzeption. Dort finden Eltern Informationen zu den pädagogischen Schwerpunkten, zu den Räumen, den Öffnungszeiten und Vielem mehr.
Das Konzept erstellt die Kita bzw. der Träger. Es muss sich am Berliner Bildungsprogramm orientieren. Eltern können zur Weiterentwicklung und Einhaltung/praktischer Ausgestaltung im Rahmen der Elternbeteiligung beitragen. Die Verantwortung für die Konzeption liegt aber bei den Kitas bzw. Trägern. Sie ist Grundlage für die Betriebserlaubnis der Kita.
Weitere Informationen und gesetzliche Grundlagen: §45 SGB VIII und §10 KitaFöG.
Was ist ein Sprachlerntagebuch und wozu dient es?
Ihr Kind erhält in der Kita ein Sprachlerntagebuch. Es begleitet Ihr Kind während der gesamten Zeit, die es in der Kita verbringt.
Das Berliner Sprachlerntagebuch bildet die verbindliche Grundlage für die Dokumentation der Fortschritte in der (verbalen) Ausdrucksfähigkeit eines Kindes. Mit dem Sprachlerntagebuch werden die Bildungs- und Entwicklungswege der Kinder bis zu ihrem Schuleintritt kontinuierlich begleitet. Die Kinder selbst und ihre Eltern sind daran aktiv beteiligt. Es wird ergänzt durch weitere Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren, die ebenfalls die Potentiale der Kinder ins Zentrum stellen. Diese Beobachtungsverfahren und das Sprachlerntagebuch sind Grundlage für die individuellen Entwicklungsgespräche mit den Eltern.“ (BBP 2, S. 34)
Weitere Informationen und Download-Möglichkeiten erhalten Sie hier.
Warum gibt es keine “Vorschule” in Vorbereitung auf die Schule mehr?
Die Vorschulzeit beginnt mit dem Eintritt in die Kita. Das heißt während der gesamten Kitazeit werden die Kinder auf die Schule vorbereitet.
In dieser Phase geht es darum, Kindern mit Geduld und Zuwendung in ihrer Selbstständigkeit und ihrem Selbstbewusstsein zu unterstützen. Die Kita bereitet das Kind daher in Partnerschaft mit den Eltern auf seinen zukünftigen Bildungsweg vor und zwar vom ersten Tag an, nicht erst kurz vor Schulbeginn.
Die wesentlichste Vorbereitung auf die Schule ist die Sprachförderung des Kindes sowie die Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins und entsprechender Selbständigkeit. Einige Kitas legen in den letzten zwei Kita-Jahren auch verstärkt Aufmerksamkeit auf die Feinmotorik oder die Konzentrationsfähigkeit, was dem Kind später hilft, die Stifte richtig zu halten und dem Unterricht zu folgen. Lesen, Schreiben, Rechnen usw. wird aber nicht explizit geschult, dafür ist die Grundschule da.
Weitere Informationen erhalten Sie im Berliner Bildungsprogramm und in folgendem Flyer der Senatsverwaltung für den Übergang Kita-Schule.
Fachkräfte bzw. Betreuungsumfang
Wird in meiner Kita der Betreuungsschlüssel eingehalten?
Das nachzuprüfen ist für die Eltern nahezu unmöglich, denn dafür müssten sie alle Betreuungsverträge der Kinder kennen UND alle Arbeitsverträge der Erzieher. Das ist schon allein aus Datenschutzgründen nicht machbar, weder für einzelne Eltern noch für Elternvertreter.
Die Elternvertreter können von der Kitaleitung aber Auskunft verlangen, ob bzw. wie gut der Betreuungsschlüssel eingehalten wird (siehe §14 (4) KitaFöG).
Der Betreuungsschlüssel in Berlin ist NICHT personengebunden, also es heißt nicht etwa, ein*e Erzieher*in darf maximal 14 Kinder betreuen. Der Schlüssel ist nach dem erforderlichen Betreuungsumfang für ALLE Kinder einer Einrichtung nach Stunden ausgelegt mit sog. Vollzeitäquivalenten (VZÄ). So heißt es in §11 KitaFöG in Verbindung mit §28 KitaFöG z.B.
„[…]38,5 Wochenarbeitsstunden pädagogisches Fachpersonal sind vorzusehen[…]
– für jeweils elf Kinder bei Teilzeitförderung […]“ usw.
So sind z.B. für ein 3 Jahre altes Kind mit Teilzeitförderung also einem Betreuungsumfang von 5-7h = 38,5h/11 = 3,5 h pro Woche pädagogisches Fachpersonal zu berücksichtigen. 38,5 h entsprechen einem Vollzeitäquvalent oder einer Vollzeitstelle. 3,5h sind dann also 0,091 Stellen. Für ein 23 Monate altes Kind mit Ganztagsvertrag (7 -9 h) sind es 38,5h/14 = 2,75 h pro Woche oder 0,071 Stellen. (Für die Personalkosten werden aber ab 01.12.17 nur 98% davon angesetzt, da 38,5 h nur 98% der tariflichen Arbeitszeit bei Vollzeit von dann 39,4h sind (siehe hierzu RV Tag-Anlage 7 und Kostenblätter nach RV Tag).
Die Vollzeitäquivalente bzw. Stellenanteile werden für alle Kinder einer Einrichtung zusammengerechnet. Hinzu kommen dann noch die Zuschläge für die Kitaleitung, besondere Sprachförderung, erweiterte Ganztagsbetreuung usw. Alles zusammen bildet den Soll-Personalbedarf bzw. die notwendige Anzahl an Wochenstunden pädagogischen Fachpersonals = 100%.
Die vorhandene Anzahl Wochenstunden pädagogischen Fachpersonals bzw. die vorhandenen Stellen ergeben sich aus den Arbeitsverträgen der Erzieher*innen, deren Wochenstunden ebenfalls zusammengerechnet werden, denn es gibt hier Teilzeitverträge mit z.B. 20 h, berufsbegleitende Erzieherinnen mit max. 28,5 h oder auch Vollzeit-Verträge mit mehr als 40h /Woche.
Insgesamt muss der Träger bzw. die Kita sicherstellen, dass sie den Soll-Personalbedarf zu mindesten 95% decken. Dann ist der Betreuungsschlüssel also erfüllt. siehe hierzu auch die Kindertagesförderungsverordnung – VOKitaFög §§11-20.
Wichtig ist dabei noch zu beachten, dass der Betreuungsschlüssel wie oben erklärt alle Ausfallzeiten der Erzieher, ihre Nebentätigkeiten wie Evaluation, Dokumentation, Dienstbesprechungen sowie Fortbildungen usw. bereits abschließend berücksichtigt. Krankheit und Urlaub von Erziehern sind hier also schon eingerechnet und müssen von der Kita bzw. vom Träger nicht separat kompensiert werden! Praktisch ist es also möglich, dass alle Erzieher krank sind und die Betreuung unmöglich, der Schlüssel aber trotzdem erfüllt ist.
Ja das klingt verrückt, aber das Gesetz ist leider so geschrieben.
Was können Eltern tun, wenn sie den Eindruck haben, der Betreuungsschlüssel wird nicht eingehalten?
Beim Betreuungsschlüssel entzündet sich immer wieder Streit, weil viele Eltern meinen, die Erzieher betreuen zu viele Kinder und die Träger bzw. Kitas trügen dafür die Verantwortung. Doch der Betreuungsschlüssel sagt nichts über die maximal zulässige Anzahl der Kinder pro Erzieher aus, siehe oben. Er gilt für die ganze Einrichtung, nicht für eine Gruppe. I.d.R. stöhnen die Erzieher und Kitas auch über zu viele Kinder pro Erzieher, sie sind genauso Leidtragende wie die Kinder bzw. die Eltern.
Daher gilt es, gemeinsam mit den Kitas und Erziehern Lösungswege zu finden und v.a. temporäre Personalengpässe zusammen zu lösen. Das größte Problem ist meist die fehlende Kommunikation darüber. Daher sprechen Sie als Eltern die Probleme offen aber lösungsorientiert und konstruktiv an. Pauschale Kritik an der Kita-Leitung führt meist nur dazu, dass die Leitung sich auf die gesetzliche Regelung beruft, nach der der Betreuungsschlüssel erfüllt ist.
Die Kitas und Träger sind auch nur Leidtragende des Betreuungs- und Finanzierungsschlüssels, denn sie erhalten nur 93% der Kosten vom Land Berlin erstattet, wenn es keine Eigenbetriebe sind. Die Kosten ergeben sich aus dem o.a. SOLL-Personalbedarf und den Sachkosten, wie z.B. Mieten, die in Berlin kontinuierlich steigen. Details hier: RV Tag-Anlage 7 & Kostenblätter nach RV Tag.
Hinzu kommt der weiterhin hohe Fachkräftemangel. Selbst wenn die Träger wollten, können sie daher in vielen Fällen kein qualifiziertes Personal finden oder es aufgrund des Betreuungsschlüssels nicht finanzieren.
In den Randbezirken von Berlin ist der Fachkräftemangel besonders spürbar, da Brandenburg höhere Erzieherentgelte bezahlt und die Erzieher dann eher in Brandenburger Kitas arbeiten. Siehe dazu auch hier.
Kann die Kita die Öffnungszeiten einfach kürzen oder die Kita wegen Personalmangel spontan schließen?
Wer legt die Schließzeiten fest und gibt es Regelungen zur max. Anzahl?
Die Schließzeiten legt die Kita bzw. der Träger fest. Gemäß §3(4) RV Tag dürfen die Regelschließzeiten 25 Werktage nicht überschreiten und die Kitaleitung hat in Abstimmung mit den Eltern eine Ersatzbetreuung ggf. bei einem Kooperationspartner zu gewährleisten.
Wann wird mein Kind schulpflichtig, wie läuft die Schulanmeldung?
In Berlin ist derzeit der 30.09. eines Jahres Stichtag für die Schulbesuchspflicht. Kinder die bis zum 30.09. eines Jahres 6 Jahre alt sind bzw. werden, müssen also mit Schulbeginn dieses Jahres in die Schule gehen. So ist z.B. im Sommer 2019 regulärer Schulbeginn für alle Kinder, die zwischen dem 01.10 2012 und dem 30.09.2013 geboren sind.
Die Eltern werden gut ein Jahr vorher von der für sie zuständigen Einzugs-Grundschule angeschrieben. Die Anmeldung erfolgt stets in der zuständigen Einzugs-Grundschule in der Regel Anfang Oktober des Vorjahres, also für Schulbeginn im Sommer 2019 Anfang Oktober 2018 (siehe Infoflyer-2018).
Ja, wenn es keinen Sprachförderbedarf hat und spätestens bis 31.03. des auf die Einschulung folgenden Jahres 6 alt wird. Für die Einschulung in 2019 muss es also spätestens bis 31.03.2020 6 Jahre alt werden.
Wie melde ich mein Kind für die ergänzende Förderung und Be-treuung (ehemals Hort) in der Grundschule an?
Die Anmeldung kann bei der Schulanmeldung in der Grundschule erfolgen. Die Formulare erhalten Eltern in der Schule oder online.
Die „Hortgutscheine“ sind analog zu den Kita-Gutscheinen zu beantragen, also der Bedarf ist nachzuweisen und der Umfang zu begründen. Außerdem ist die Hort-Betreuung wieder kostenpflichtig, abhängig vom Einkommen! Infos gibt es hier.
Wie lange geht das Kind in die Kita, wann beginnt die Schule?
Wichtig ist zu beachten, dass der Kita-Platz im Jahr des Schulbeginns immer nur bis zum 31.07. belegt werden kann. Die Schule beginnt in aller Regel später, in 2018 z.B. am 27.08. Für die Zwischenzeit benötigen die Eltern dann entweder einen entsprechenden Hort-Platz mit Ganztagsbetreuung oder müssen das Kind selbst betreuen. Eine Betreuung in der Kita ist nach dem 31.07. nicht mehr möglich.
Fallen Sommer-Schließzeiten der Kita vor den 31.07. müssen die Eltern dies berücksichtigen oder eine von der Kita zu organisierende Ersatzbetreuung bis 31.07. in Anspruch nehmen. Eine Betreuung im Hort ist vor dem 01.08. nicht möglich!
Die Termine für Schulbeginn und Einschulungsfeier sind hier zu finden.
Wie funktioniert eine Rückstellung?
Was kann ich tun, wenn die Rückstellung vom Schularzt abgelehnt bzw. nicht befürwortet wird?
Bei der schulärztlichen Untersuchung werden nur die sprachliche und kognitive Entwicklung des Kindes überprüft, ähnlich wie bei der U9 beim Kinderarzt. Sollten aber aus Sicht der Eltern psychologische oder verhaltensbedingte Gründe für die Rückstellung sprechen, wird dies kaum bei der Schulärztlichen Untersuchung auffallen. Hier empfiehlt es sich, frühzeitig eine entsprechende Einschätzung der Kita und/oder des Kinderarztes einzuholen und sich damit NACH der schulärztlichen Untersuchung an den Schulpsychologischen Dienst zu wenden. Wenn dieser der Rückstellung zustimmt, wird das Schulamt dieser Empfehlung in der Regel auch folgen, sofern ein Kitaplatz vorhanden ist.
Was ist bei der Rückstellung bzgl. des Kita-Platzes zu beachten?