Source: https://dejure.org/Drucksachen/Bundestag/BT-Drs%2018/11205
Timestamp: 2019-10-16 11:06:31
Document Index: 44068612

Matched Legal Cases: ['§ 83', '§ 240', '§ 33', '§ 139', '§ 127', '§ 127', '§ 127', '§ 31', '§ 31', '§ 117', 'Art. 1', 'Art. 3', '§ 295', '§ 33', '§ 5', '§ 56', '§ 5', '§ 6', '§ 66', '§ 127']

Bundestag: BT-Drs. 18/11205 - dejure.org
Bundestag - Drucksache 18/11205
BGBl. I 2017 S. 778
https://dejure.org/2017,9940
BGBl. I 2017 S. 778 (https://dejure.org/2017,9940)
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 19, ausgegeben am 10.04.2017, Seite 778
Ab 01.01.2018 werden die Krankenversicherungsbeiträge für Selbstständige auf neue Weise festgesetzt
Reichweite der Beitragsbefreiung nach dem neuen HHVG
04.11.2016 BT Reform der Heil- und Hilfsmittelversorgung
10.11.2016 BT Vesorgung mit Heil- und Hilfsmitteln soll besser werden
15.11.2016 BT Grüne für Heilmittel-Blankoverordnung
30.11.2016 BT Kritik an Heil- und Hilfsmittelreform
30.11.2016 BT Experten befürworten Reform der Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln
30.01.2017 BT Anhörung zu Änderungen am Heil- und Hilfsmittel­versorgungsgesetz
07.02.2017 BT Regierung will Qualität der Hilfsmittel­versorgung verbessern
13.02.2017 BT Diagnosen nicht unzulässig beeinflussen
23.02.2017 BT Ausnahmeregelung für Honorarnotärzte
28.02.2017 BR Patientenversorgung - Bessere Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln
10.03.2017 BR Patientenversorgung - Bundesrat billigt Reform der Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln
Für die Zeit seit dem 11.4.2017 schließt § 83 Satz 4 SGB V idF des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes vom 4.4.2017 (BGBl I 778) kassenindividuelle und kassenartenspezifische Vereinbarungen über zusätzliche Vergütungen für Diagnosen als Gegenstand der Gesamtverträge aus.
Es handelt sich um eine eng auszulegende Einzelfallkodifizierung für eine bestimmte Berufsgruppe (Bundestagsdrucksache 18/11205, S. 79;… vgl. auch: Dr. Porten, Sozialversicherungsfreiheit für Notärzte - Bestandsaufnahme einer Neujustierung -, NZS 2017, S. 495 (497)).
Nur ergänzend weist der Senat darauf hin, dass sich die mit der nachlaufenden Zuordnung von Arbeitseinkommen einhergehenden Unstimmigkeiten mit dem Inkrafttreten des neuen § 240 Abs. 4a SGB V (idF des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes - HHVG - vom 4.4.2017, BGBl I 778) erledigt haben dürften.
Aus dem Umstand, dass der Wortlaut des neuen § 33 Abs. 1 S 5 SGB V mit Wirkung zum 11.4.2017 (Gesetz vom 4.4.2017, BGBl I 778) durch das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz - HHVG) dahin gefasst wurde, dass der Anspruch auf ein Hilfsmittel "auch zusätzlich zur Bereitstellung des Hilfsmittels zu erbringende, notwendige Leistungen wie die notwendige Änderung ..." umfasst, folgt nichts anderes.
Vielmehr ging es insoweit nur um "zusätzlich zur Bereitstellung des Hilfsmittels zu erbringende notwendige Leistungen" mit dem Ziel, eine redaktionelle Angleichung an die Regelungen der Qualitätssicherung bei Hilfsmitteln in § 139 Abs. 2 S 3 SGB V herbeizuführen (vgl Gesetzentwurf der Bundesregierung zum vorgenannten Gesetz, BR-Drucks 490/16 S 22 Zu Nummer 2 ) .
Dieses an Wortlaut und Systematik des Gesetzes anknüpfende Ergebnis deckt sich mit der in den Gesetzesmaterialien zum Ausdruck kommenden Vorstellung des Gesetzgebers (vgl. BT-Drs. 18/10186, S. 33, und BT-Drs. 18/11205, S. 68).
Dieses Auslegungsergebnis entspricht auch der aus den Gesetzesmaterialien ersichtlichen Regelungsabsicht des Gesetzgebers bei Schaffung des § 127 Abs. 1b SGB V (vgl. BT-Drs. 18/10186, S. 33; BT-Drs. 18/11205, S. 68).
Da nach dem Vorstehenden bereits die Leistungsbeschreibung der Antragsgegnerin die in § 127 Abs. 1b Satz 3 SGB V genannten qualitativen Aspekte in einem Umfang berücksichtigt, der über die Mindestanforderungen des Hilfsmittelverzeichnisses hinausgeht, kann dahinstehen, ob es - mit Blick auf den Sinn und Zweck der Vorschrift - nach § 127 Abs. 1b SGB V auch zulässig wäre, wenn die Leistungsbeschreibung lediglich die Mindestanforderungen des Hilfsmittelverzeichnisses wiederholte und weitergehende qualitative Anforderungen daneben als qualitative Zuschlagskriterien vorgesehen würden (vgl. insoweit BT-Drs. 18/11205, S. 68, dort zu Buchstabe b, 1. Absatz am Ende).
Die Behandlung durch Ärzte der Hochschulambulanz erweitert nicht den Anspruch Versicherter auf vertragsärztliche Versorgung mit Arzneimitteln zu Lasten der GKV (…vgl BSGE 109, 211 = SozR 4-2500 § 31 Nr. 19, RdNr 25 f - BTX/A;… vgl dazu und zur - hier vom LSG nicht festgestellten - teilstationären Behandlung ausführlich BSG Urteil vom 13.12.2016 - B 1 KR 1/16 R - Juris RdNr 25 ff mwN, für SozR 4-2500 § 31 Nr. 28 und BSGE vorgesehen - Intratect; nichts geändert hieran hat das Inkrafttreten des § 117 Abs. 4 SGB V mWv 11.4.2017 aufgrund Art. 1 Nr. 6a, Art. 3 Abs. 1 Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung vom 4.4.2017, BGBl I 778) .
Die durch das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG vom 4.4.2017, BGBl I 778) mWv 11.4.2017 vorgenommene Ergänzung in § 295 Abs. 2 S 1 Nr. 5 SGB V (Angabe der Uhrzeit einer Behandlung, soweit erforderlich) ist für den Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens, der nur den Zeitraum bis einschließlich des Quartals II/2016 umfasst, ohne Belang.
(...) Die Weitergabe der Uhrzeit ist zudem erforderlich, um die Prüfung der Plausibilität von Art, Häufigkeit und Struktur der Leistungen durchführen zu können" (BT-Drucks 18/11205 S 77 - zu Nr. 18a ).
Rechtsgrundlage des geltend gemachten Anspruchs ist § 33 SGB V (idF des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes vom 04.04.2017, BGBl I 778).
Für die Klägerin ließe sich daher nur dann etwas anderes herleiten, wenn sie von der zum 01.08.2017 (durch Gesetz vom 04.04.2017, BGBl. I, S. 778) eingeführten Regelung des § 5 Abs. 2 S. 3 SGB V profitieren würde: Nach dieser Regelung wird auf die nach Abs. 1 Nr. 11 erforderliche Mitgliedszeit für jedes Kind, Stiefkind oder Pflegekind (§ 56 Abs. 2 Nr. 2 Sozialgesetzbuch Erstes Buch - SGB I -) pauschal eine Zeit von drei Jahren angerechnet.
Der Gesetzesbegründung zu § 5 Abs. 2 S. 3 SGB V (BT-Drs. 18/11205, S. 60) lässt sich mit keinem Wort entnehmen, dass zugleich der von § 6 Abs. 3a SGB V bezweckte Schutz der Solidargemeinschaft vor kostenintensiven Spätwechslern aus der privaten Versicherung im fortgeschrittenen Alter (vgl. BT-Drs. 14/1245, S. 59 f.) preisgegeben bzw. die allgemeine Systematik der Ausschlusstatbestände abbedungen werden sollte.
Hilfsmittelversorgung - Ausschreibung - Vergabeverfahren - hoher …
VK Bund, 14.03.2018 - VK 2-14/18
Hilfsmittelausschreibung; Qualitätskriterien
Sozialgerichtliches Verfahren - einstweiliger Rechtsschutz - Zwischenstreit zur …
BSG, 27.06.2019 - B 12 KR 10/19 B
Anspruch auf Aufnahme in die Krankenversicherung der Rentner
Unzulässigkeit des Sozialrechtswegs beim Streit um die Frage der Zweckmäßigkeit …
LSG Baden-Württemberg, 08.08.2018 - L 5 KR 1591/18
Krankenversicherung - Unterstützungsleistung nach § 66 SGB 5 steht nur dem …
LSG Mecklenburg-Vorpommern, 07.12.2018 - L 6 KR 70/17
(Krankenversicherung - Beitragsbemessung freiwilliger Mitglieder - verspäteter …
LSG Bayern, 21.03.2018 - L 5 KR 81/18
Vergabeverfahren zur Versorgung von Versicherten mit Hilfsmitteln zur …
LSG Mecklenburg-Vorpommern, 11.04.2019 - L 6 KR 80/17
Krankenversicherung - Beitragsbemessung freiwilliger Mitglieder - verspätet …
LSG Bayern, 20.03.2018 - L 5 KR 81/18
Rechtsweg zu den Sozialgerichten bei Fragen der Zweckmäßigkeit einer …
Zweckmäßigkeit bei Ausschreibung von Hilfsmitteln, § 127 Abs. 1b SGB V als …
LSG Nordrhein-Westfalen, 01.09.2017 - L 1 KR 471/17
Krankenversicherung; Einstweiliger Rechtsschutz; PKH-Verfahren; Maßgeblicher …
LSG Mecklenburg-Vorpommern, 11.04.2019 - L 6 P 23/18
Pflegeversicherung - Beitragsbemessung freiwillig Krankenversicherter - verspätet …
VK Bund, 15.02.2018 - VK 1-161/17
SG Dortmund, 17.09.2019 - S 34 BA 58/18
BSG, 11.04.2018 - B 3 KR 48/17 B
BVerwG, 22.06.2017 - 1 WB 15.17
Einstellung des Verfahrens; Qualifizierung zum Notfallsanitäter
BVerwG, 22.06.2017 - 1 WB 14.17
Anspruch eines Soldaten auf Nachqualifizierung zum Notfallsanitäter während der …
VG Düsseldorf, 13.09.2018 - 15 K 7494/17
VG Düsseldorf, 12.07.2017 - 15 L 3111/17
Krankenpflege; Prüfung; Zulassung; Ausbildung; Unterbrechung; Krankheit; Fehlzeit
VK Bund, 15.05.2018 - VK 1-41/18
VK Bund, 02.03.2018 - VK 1-165/17