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Timestamp: 2016-10-25 15:49:08
Document Index: 380463842

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'Art. 6', 'in dubio', 'Art. 305', 'Art. 4', 'Art. 29', 'Art. 4', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'Art. 257', 'Art. 308', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 29', 'Art. 4', 'BGE', 'in dubio', 'Art. 32', 'Art. 4', 'in dubio', 'in dubio', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 4', 'in dubio', 'in dubio', 'Art. 156', 'Art. 152', 'BGE', 'BGE', 'Art. 269', 'Art. 273', 'Art. 277', 'Art. 277', 'BGE', 'Art. 305', 'Art. 305', 'Art. 305', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 305', 'Art. 305', 'Art. 305', 'Art. 19', 'Art. 305', 'Art. 160', 'Art. 144', 'Art. 305', 'BGE', 'Art. 305', 'BGE', 'Art. 63', 'Art. 63', 'BGE', 'Art. 305', 'Art. 59', 'Art. 273', 'Art. 278', 'Art. 152']

Pr�sident des Kassationshofes, Bundesrichter Wipr�chtiger, Bundesrichterin Escher und Gerichtsschreiber Boog.
S.________, Albanien, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Gerhard Lanz, Schwanengasse 8, Bern,
Art. 9 BV, Art. 6 EMRK (Strafverfahren, willk�rliche
Beweisw�rdigung, Grundsatz "in dubio pro reo");
Geldw�scherei (Art. 305 StGB), Strafzumessung; (Staatsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts [1. Strafkammer] des Kantons Bern [Nr. 275/I/99] vom 14.10.1999), hat sich ergeben:
A.- S.________ wird vorgeworfen, in der Zeit von Mitte 1995 bis zum 20. Mai 1997 zusammen mit drei Mitt�tern bei Landsleuten in der Schweiz Geldbetr�ge in betr�chtlicher H�he, von denen er habe wissen bzw. annehmen m�ssen, dass sie deliktischer Herkunft waren, eingesammelt und anschliessend in Autos, per Luftfracht oder mittels Kurier, teilweise eingebaut in technische Ger�te, nach Albanien transportiert zu haben.
B.- Das Kreisgericht VIII Bern-Laupen erkl�rte S.________ mit Urteil vom 4. Februar 1999 der gewerbs- und bandenm�ssigen Geldw�scherei sowie der Widerhandlung gegen das ANAG schuldig und verurteilte ihn zu drei Jahren Zuchthaus, abz�glich 625 Tage Untersuchungshaft, sowie zu einer Busse von Fr. 20'000.--. Ferner verwies es ihn f�r acht Jahre des Landes (unbedingt). Das Obergericht verf�gte �berdies die Einziehung des Betrages von Fr. 361'292. 25 sowie der beschlagnahmten Gegenst�nde. Von der Anklage der Beteiligung sowie Unterst�tzung einer kriminellen Organisation sprach es S.________ frei. Eine gegen dieses Urteil vom Verurteilten und der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern gef�hrte Appellation wies das Obergericht des Kantons Bern mit Urteil vom 14. Oktober 1999 ab und best�tigte das erstinstanzliche Urteil.
C.- Gegen diesen Entscheid f�hrt S.________ sowohl staatsrechtliche Beschwerde als auch eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde, je mit dem Antrag, das angefochtene Urteil sei mit Ausnahme der in Rechtskraft erwachsenen Teile vollumf�nglich aufzuheben und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Ferner ersucht er um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege f�r beide Verfahren.
1.- a) Der Beschwerdef�hrer r�gt zun�chst eine Verletzung des Anspruchs auf richterlichen Entscheid, des Anklageprinzips sowie des rechtlichen Geh�rs. Er macht geltend, das Obergericht unterstelle in seinem Urteil sinngem�ss, alle seine Kunden seien Drogenh�ndler gewesen.
Im Einzelnen beanstandet er, der angefochtene Entscheid setze sich nicht mit jedem einzelnen Anklagepunkt auseinander. Der Anspruch auf rechtliches Geh�r und der Anklagegrundsatz w�rden nicht nur verletzt, wenn eine nicht angeklagte Tat beurteilt werde, sondern auch wenn ein zur Beurteilung �berwiesener Lebenssachverhalt, welcher nicht nachgewiesen sei, nicht zum Gegenstand eines freisprechenden Urteils oder zumindest eines Einstellungsbeschlusses gemacht werde. Der �berweisungsbeschluss f�hre detailliert aus, welche Lebenssachverhalte nach Auffassung der Staatsanwaltschaft den Tatbestand der Geldw�scherei erf�llten. Demgegen�ber laute das Urteilsdispositiv lediglich auf gewerbs- und bandenm�ssige Geldw�scherei durch Entgegennahme von Drogengeldern in unbestimmter H�he und Weiterleitung derselben nach Albanien.
Dem Dispositiv k�nne nicht entnommen werden, ob es das Obergericht als erwiesen erachtet habe, dass er bei den einzelnen Anklagepunkten als Mitt�ter beteiligt gewesen sei. Das Urteilsdispositiv nehme zu keiner einzigen konkreten Tat Stellung und schaffe daher nicht die notwendige Klarheit. Das angefochtene Urteil erkl�re ihn denn auch nicht der Begehung einer oder mehrerer konkreter Taten schuldig, sondern verurteile ihn wegen einer Zusammenfassung von Taten, die nicht einzeln genannt w�rden.
Er k�nne daher dem angefochtenen Urteil nicht entnehmen, welche konkreten Taten das Gericht als erwiesen erachtet habe, so dass er sich vor der Rechtsmittelinstanz nicht ad�quat habe verteidigen k�nnen. Ein Urteil, welches im Ergebnis nicht mehr sage, als dass sich ein Angeschuldigter der mehrfachen Geldw�scherei schuldig gemacht habe, weil er von unbekannten Personen Drogengeld in unbestimmter H�he entgegengenommen habe, und es dabei unterlasse, auf jeden einzelnen Anklagepunkt einzugehen, sei im Lichte von Art. 4 aBV nicht hinreichend begr�ndet. Wohl m�ssten nicht alle Umst�nde der als erwiesen erachteten strafbaren Vortaten dem Angeschuldigten im Detail bekannt gegeben werden. Wenn aber �ber die angebliche Vortat �berhaupt nichts N�heres bekannt sei, liesse sich nicht mehr von einem hinreichend pr�zisen Vorwurf sprechen, gegen den sich der Angeschuldigte zur Wehr setzen k�nne.
b) Der im Dispositiv des angefochtenen Urteils gegen den Beschwerdef�hrer festgeschriebene Schuldspruch lautet folgendermassen:
S.________ wird schuldig erkl�rt der Geldw�scherei,
20.5.1997 in Bern, Z�rich und anderswo, indem er gemeinsam mit R.K.________, Y.K.________ und C.________ gewerbs- und bandenm�ssig Erl�se in
unbestimmter H�he aus dem Verkauf von illegalen
Luftfracht bzw. pers�nlich nach Albanien transferierte.
Das Obergericht nimmt an, im zu beurteilenden Verfahren seien im �berweisungsbeschluss die einzelnen Abl�ufe und Vorg�nge genau umschrieben worden, sodass die Verteidigung gewusst habe, was den Angeschuldigten vorgeworfen worden sei. Entscheidend sei, dass das Gericht keinen Sachverhalt beurteilt habe, der nicht �berwiesen worden w�re. Das Tatgeschehen sei deshalb zusammengefasst worden, weil die Sachverhalte in den einzelnen detaillierten Abl�ufen nicht zu beweisen gewesen seien. Dies betreffe auch die einzelnen Geldbetr�ge in ihrer bestimmten H�he, zu denen die Angeschuldigten keine Auskunft h�tten geben wollen oder k�nnen. Deshalb habe die H�he der Geldsumme letztlich auch als unbestimmt angenommen werden m�ssen. Weil die Angeschuldigten gewusst h�tten, was ihnen im Einzelnen vorgeworfen wurde, und das erstinstanzliche Kreisgericht keine anderen Sachverhalte beurteilt habe, als im �berweisungsbeschluss aufgef�hrt worden sei, seien weder der Anklagegrundsatz noch das rechtliche Geh�r verletzt.
c/aa) Der Anklagegrundsatz dient dem Schutz der Verteidigungsrechte des Angeklagten und konkretisiert insofern das Prinzip der Geh�rsgew�hrung (Art. 29 Abs. 2 BV [Art. 4 aBV] und Art. 6 EMRK; BGE 120 IV 348 E. 2b). Nach diesem Grundsatz bestimmt die Anklage das Prozessthema.
Sie muss die Person des Angeklagten sowie die ihm zur Last gelegten Delikte in ihrem Sachverhalt so pr�zis umschreiben, dass die Vorw�rfe im objektiven und subjektiven Bereich gen�gend konkretisiert sind (Umgrenzungsfunktion).
Zum anderen vermittelt sie dem Angeschuldigten die f�r die Durchf�hrung des Verfahrens und die Verteidigung notwendigen Informationen. Sie dient insofern dem Schutz der Verteidigungsrechte des Angeklagten (Informationsfunktion).
Beiden Funktionen kommt gleiches Gewicht zu (BGE 126 I 19 E. 2a; 120 IV 348 E. 2b und c; 116 Ia 455 E. 3a/cc je mit Hinweisen; ferner BGE 103 Ia 6). Gegenstand des gerichtlichen Verfahrens k�nnen mithin nur Sachverhalte sein, die dem Angeklagten in der Anklageschrift vorgeworfen werden. Das Gericht ist an die Anklage gebunden, d.h. es darf dem Gerichtsverfahren und dem Urteil �ber Schuld oder Unschuld nur den in der Anklage enthaltenen Grundsachverhalt, der in der Umschreibung eines bestimmten Lebensvorganges besteht, zugrunde legen (Hauser/Schweri, Kurzlehrbuch des schweizerischen Strafprozessrechts,
4. Auflage, Basel 1999, 50.6 und 7; Schmid, Strafprozessrecht, 3. Aufl. , Z�rich 1997, N. 145 ff.).
bb) Aus dem in Art. 29 Abs. 2 BV (Art. 4 aBV) garantierten Anspruch auf rechtliches Geh�r folgt die grunds�tzliche Pflicht der Beh�rden, ihre Entscheide zu begr�nden. Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene �ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid st�tzt. Sie darf sich aber auf die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken und muss sich nicht ausdr�cklich mit jeder tats�chlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinander setzen (vgl. BGE 125 II 369 E. 2c; 124 II 146 E. 2a; 124 V 180 E. 1a; 112 Ia 107 E. 2b).
cc) Der Umfang des Anspruchs auf rechtliches Geh�r wird zun�chst durch die kantonalen Verfahrensvorschriften umschrieben, deren Auslegung und Anwendung das Bundesgericht unter dem Gesichtswinkel der Willk�r pr�ft.
Wo sich dieser kantonale Rechtsschutz als ungen�gend erweist, greifen die unmittelbar aus Art. 29 Abs. 2 BV (Art. 4 aBV) folgenden bundesrechtlichen Verfahrensregeln zur Sicherung des rechtlichen Geh�rs Platz, die dem B�rger in allen Streitsachen ein bestimmtes Mindestmass an Verteidigungsrechten gew�hrleisten; ob diese verletzt sind, beurteilt das Bundesgericht mit freier Kognition (BGE 125 I 257 E. 3a; 124 I 49 E. 3a und 241 E. 2; 120 Ia 220 E. 3a je mit weiteren Hinweisen).
Der Anspruch auf rechtliches Geh�r ist formeller Natur. Seine Verletzung f�hrt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides (BGE 125 I 113 E. 3; 122 II 464 E. 4a je mit Hinweisen).
d) Nach Art. 257 Ziff. 1 Abs. 3 StrV/BE bezeichnet der �berweisungsbeschluss, welcher im bernischen Strafverfahren die Funktion der Anklageschrift erf�llt, die der angeschuldigten Person zur Last gelegte Tat unter m�glichst genauer Angabe der Gesch�digten sowie von Ort, Zeit und soweit n�tig Art der Ausf�hrung. Im �berweisungsbeschluss wird bestimmt, was in der Hauptverhandlung Verfahrens- und Urteilsthema sein wird. Die �berweisung bezieht sich auf einen faktischen, historischen Lebensvorgang (J�rg Aeschlimann, Einf�hrung in das Strafprozessrecht, die neuen bernischen Gesetze, Bern etc. 1997, N 1426; Thomas Maurer, Das bernische Strafverfahren, Bern 1999, S. 381 f.). Gem�ss Art. 308 Abs. 1 StrV/BE bildet Gegenstand des Urteils die im �berweisungsbeschluss oder, wenn ein solcher nicht vorliegt, die in der Anzeige erw�hnte Tat, wie sie sich nach dem Ergebnis der Verhandlung darstellt. Die Bestimmung besagt, dass einerseits nichts beurteilt werden darf, was nicht Gegenstand des �berweisungsbeschlusses war, und andererseits alles zu beurteilen ist, was �berwiesen wurde (Aeschlimann, a.a.O., N 1598).
e) Der �berweisungsbeschluss des kantonalen Untersuchungsrichteramtes vom 4.6./18. 9.1998 �berweist den Beschwerdef�hrer zur Beurteilung wegen Geldw�scherei. Dem Beschwerdef�hrer wird vorgeworfen, er habe im Zeitraum von Mitte, eventl. April 1995 bis Ende 1996/anfangs 1997 sowie vom 4.3. bis zum 20.5.1997 gemeinsam mit verschiedenen Landsleuten von einer Vielzahl, gr�sstenteils unbekannter albanischer Staatsangeh�riger Erl�se aus dem Verkauf illegaler Drogen im Umfang von mindestens Fr. 9'417'706.-- entgegengenommen und diese Gelder versteckt in Autos bzw. in Postpaketen, mittels Kurieren oder selber f�r eine Provision von bis zu 10% nach Albanien transferiert. Im Anschluss an diese einleitende Zusammenfassung des Anklagevorwurfs folgt eine Auflistung aller bekannten Geldannahmen und -transfers, die im Zeitraum, in welchem der Beschwerdef�hrer f�r die Organisation t�tig war, erfolgten. Die einzelnen Anklagepunkte sind unterteilt nach Zeitabschnitten und Art der Geldsendungen.
Ziffer 1 des �berweisungsbeschlusses umfasst die Sendungen im Zeitraum von Mitte 1995 bis Ende 1996, bei welchen die transferierten Betr�ge in Motorfahrzeuge eingebaut wurden. Die Ziffer 2 des �berweisungsbeschlusses fasst die Transporte im Zeitraum vom 22.2. bis 24.8.1996 zusammen, die per Luftfracht erfolgten, Ziffer 3 diejenigen in der Zeit von Mitte 1995 bis zum 27.3.1997, bei denen der Mitangeklagte R.K.________ die Gelder als Kurier transportierte. Die Ziffer 4 des �berweisungsbeschlusses listet im Einzelnen diejenigen Geldentgegennahmen und -transporte im Zeitraum vom 4.3. bis zum 27.3.1997 (Wiedereinreise des Beschwerdef�hrers in die Schweiz bis zur Verhaftung des Mitangeklagten R.K.________) gem�ss den telefonischen Meldungen der Geld�berbringer sowie gem�ss der Weitermeldung der transferierten Geldbetr�ge an die Mitglieder der Organisation in Albanien auf. Dabei werden unter dieser Anklageziffer insgesamt 52 Einzelf�lle mit Geldbetr�gen zwischen Fr. 1'000.-- und Fr. 170'000.-- aufgef�hrt. Die nachfolgenden Ziffern 5, 6 und 7 handeln von drei Transporten von R.K.________ bzw. Y.K.________ nach �sterreich und Albanien. In Ziffer 8 folgt wiederum eine Auflistung von entgegengenommenen und weitergeleiteten Geldbetr�gen im Umfang von mindestens Fr. 2'434'700.-- in insgesamt 102 Einzelf�llen im Zeitraum vom 27.3 bis 20.5.1997. Dabei handelt es sich um Betr�ge zwischen Fr. 500.-- bis Fr. 131'000.--, die teils von einem, teils von mehreren Personen stammten. In einzelnen F�llen konnte der Geldbetrag nicht beziffert werden.
Die Ziffern 9 - 11 betreffen schliesslich die Kurierfahrt einer unbekannten Person und das Entgegennehmen zweier Geldbetr�ge und Verstecken derselben in einer Stereoanlage bzw. einem Aktenkoffer.
f/aa) Unbestritten ist zun�chst, dass im �berweisungsbeschluss die angeklagten Vorg�nge klar umschrieben sind und der Beschwerdef�hrer gewusst hat, wie die erhobenen Vorw�rfe im Einzelnen lauteten. Seine Verteidigungsrechte waren insofern gewahrt. Die kantonalen Instanzen haben auch nicht einen Sachverhalt beurteilt, der im �berweisungsbeschluss nicht angeklagt gewesen w�re.
Von daher hat das Obergericht eine Verletzung des Anklagegrundsatzes zu Recht verneint. Fraglich ist indessen, ob der durch den �berweisungsbeschluss bestimmte Prozessgegenstand, mithin s�mtliche �berwiesenen Anklagepunkte, durch das Dispositiv des angefochtenen Entscheids ersch�pfend erledigt wird.
Mit dem Strafurteil wird das Strafverfahren abgeschlossen und materiell �ber die Anklage entschieden.
Dementsprechend muss das Dispositiv alle �berweisungspunkte enthalten, �ber die das Gericht zu entscheiden hatte. Insbesondere muss es den im Schuldpunkt getroffenen Entscheid (Freispruch, Schuldspruch, keine weitere Folge) enthalten. Wird der Angeklagte von einzelnen Anklagepunkten freigesprochen, hat er Anspruch darauf, dass der Freispruch im Urteilsdispositiv aufscheint (Aeschlimann, a.a.O., N 1598, 1610 f.; Maurer, a.a.O., S. 433; vgl. auch Niklaus Oberholzer, Grundz�ge des Strafprozessrechts, Bern 1994, S. 451 f. mit Hinweisen). Andernfalls wird, wie der Beschwerdef�hrer zu Recht einwendet, der Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt. Dies ergibt sich im �brigen auch aus der Begr�ndungspflicht (vgl. BGE 125 II 369 E. 2c; 123 I 31 E. 2c; 112 Ia 107 E. 2; ferner J�rg Paul M�ller, Grundrechte in der Schweiz, 3. Aufl. , Bern 1999, S. 537 ff.), die einen Entscheid �berhaupt erst voraussetzt, und aus Art. 6 Ziff. 1 EMRK, wonach jeder Angeschuldigte Anspruch darauf hat, dass ein Gericht �ber die Stichhaltigkeit der gegen ihn erhobenen Anklage entscheidet. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers ist indes nicht ersichtlich, inwiefern der angefochtene Entscheid des Obergerichts diesen Anforderungen nicht gen�gte. Gegenstand des Anklagevorwurfs ist im vorliegenden Fall die Entgegennahme von aus Drogenhandel herr�hrenden Geldern und deren Transfer nach Albanien, mithin gewerbs- und bandenm�ssige Geldw�scherei. Im Falle von Gewerbs- und Bandenm�ssigkeit, wo schon das Gesetz strafsch�rfend auf eine Deliktsmehrheit Bezug nimmt, werden mehrere an sich selbstst�ndige Delikte unter rechtlichen Gesichtspunkten zu einer Einheit verbunden (Stratenwerth, Schweizerisches Strafrecht, Allg. Teil I,
2. Aufl. , Bern 1996, � 19 N 12/22). Werden die Einzelakte in der Anklageschrift in einer Anklageziffer zusammengefasst, folgt daraus in prozessualer Hinsicht, dass selbst dort, wo einzelne Handlungen nicht nachgewiesen werden k�nnen, formell keine (Teil-)Freispr�che erfolgen, sofern das Kollektivdelikt immer noch erf�llt ist. Es erfolgt bei dieser Sachlage immer noch ein einziger Schuldspruch f�r die Deliktseinheit, allenfalls lediglich "in einem bestimmten Umfang", was jedoch im Dispositiv nicht aufscheint.
In Bezug auf den zu beurteilenden Fall ergibt sich daraus, dass die zahlreichen, in den Ziffern 4 und 8 des �berweisungsbeschlusses aufgelisteten Entgegennahmen von Geldern im Urteilsdispositiv nicht einzeln aufgef�hrt werden m�ssen. Ein allf�lliger Freispruch m�sste allein dann ausdr�cklich ins Dispositiv aufgenommen werden, wenn die in einer Anklageziffer zusammengefasste Deliktsserie insgesamt nicht nachgewiesen w�re. Wie sich aus dem angefochtenen Urteil indes klar ergibt, ist dies hier nicht der Fall. Der Beschwerdef�hrer wird vielmehr f�r die Geldw�schereihandlungen w�hrend der gesamten Deliktsdauer, mithin in Bezug auf s�mtliche diesbez�glichen Ziffern des �berweisungsbeschlusses verurteilt. Insofern sind im angefochtenen Urteil alle Anklagepunkte erledigt worden, da sich auch s�mtliche Anklageziffern auf den selben Geldw�schereikomplex beziehen. Eine willk�rliche Verletzung von kantonalem Prozessrecht oder eine Verletzung der bundesrechtlich gew�hrleisteten Mindestgarantien liegt daher nicht vor.
bb) Nicht ersichtlich ist sodann eine Verletzung der Begr�ndungspflicht. Wohl trifft zu, dass das Obergericht das Tatgeschehen deshalb zusammenfasste, weil die Sachverhalte in den einzelnen detaillierten Abl�ufen nicht zu beweisen gewesen seien, was auch dazu gef�hrt habe, dass die H�he der Geldsummen letztlich als unbestimmt habe angenommen werden m�ssen. Auch hinsichtlich der Geldgeber f�hrt das Obergericht aus, es habe sich nicht eruieren lassen, welche Kunden des Beschwerdef�hrers und seiner Mitt�ter Drogenh�ndler gewesen seien.
Entscheidend seien aber die Schl�sse, die aus dem gesamten als erwiesen zu erachtenden Sachverhaltskomplex zu ziehen seien. Unter Verweisung auf das erstinstanzliche Urteil und gest�tzt auf die Aussagen der Beteiligten und die �brigen Beweise, namentlich die Telefonkontrollen, kommt das Obergericht zum Schluss, der Beschwerdef�hrer und seine Mitt�ter h�tten im �berwiesenen Zeitraum in der Schweiz von albanischen Landsleuten Geldbetr�ge in betr�chtlicher H�he eingesammelt und auf verschiedenen Wegen nach Albanien transferiert. Schliesslich gelangt das Obergericht in �bereinstimmung mit der ersten Instanz zum Ergebnis, dass es sich bei den verschobenen Geldern gr�sstenteils um Betr�ge handelte, welche aus Drogenerl�s stammten und dass der Beschwerdef�hrer und seine Mitt�ter dies gewusst h�tten oder zumindest aus den Umst�nden h�tten annehmen m�ssen. Mit diesen Erw�gungen bringt das Obergericht hinreichend klar zum Ausdruck, dass es die meisten Anklagepunkte als erwiesen erachtet, was auch der Beschwerdef�hrer einr�umt, und begr�ndet diesen Entscheid in ausreichendem Masse. Ob diese Begr�ndung in der Sache vor Bundesrecht standh�lt, ist im vorliegenden Zusammenhang ohne Belang. Entscheidend ist, dass dem Beschwerdef�hrer damit die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte bekannt waren und er ohne weiteres in der Lage war, den Entscheid sachgerecht anzufechten. Die R�ge erweist sich daher als unbegr�ndet.
2.- a) Der Beschwerdef�hrer beanstandet ferner, auf Grund der Erw�gung des Obergerichts, wonach er Kontakte zu U.________ unterhalten habe, der wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz verurteilt worden sei, m�sse darauf geschlossen werden, dass er insbesondere wegen Entgegennahme von Drogengeldern des betreffenden T�ters verurteilt worden sei. Er sei jedoch einer solchen Tat nie angeklagt worden. Jedenfalls sei U.________ im �berweisungsbeschluss nicht mit vollem Namen genannt worden.
b) Das Obergericht stellt im Zusammenhang mit dem Nachweis, dass die entgegengenommenen Gelder aus dem Drogenhandel stammten, unter anderem darauf ab, dass sowohl der Beschwerdef�hrer als auch einer seiner Mitt�ter mit dem als Dealer verurteilten U.________ Kontakt gehabt h�tten. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers l�sst sich aus dieser Erw�gung nicht zwingend ableiten, der Beschwerdef�hrer sei wegen Entgegennahme von Drogengeldern von U.________ verurteilt worden. Vielmehr ergibt sich aus dem Zusammenhang, dass das Obergericht die einschl�gigen Kontakte des Beschwerdef�hrers und der Mitt�ter zu Personen aus Drogenkreisen als Indiz daf�r wertet, dass sie wissentlich Drogengelder entgegennahmen. Ob der Beschwerdef�hrer ausdr�cklich auch einer �bergabe von Drogengeld von U.________ angeklagt war, kann daher offen bleiben. Eine Verletzung des Anklagegrundsatzes ist jedenfalls in diesem Punkt nicht gegeben. Die Beschwerde ist insofern unbegr�ndet.
3.- a) Der Beschwerdef�hrer macht sodann eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs geltend, weil sich das Obergericht mit seinen Vorbringen nicht auseinander gesetzt habe. Er habe detailliert begr�ndet, dass er erstmals am 4. M�rz 1997 in die Schweiz eingereist sei mit der Absicht, Geldgesch�fte zu t�tigen. F�r die Zeit vor dem 4. M�rz 1997 g�be es keine Beweise daf�r, dass er an den Gesch�ften der Familie K.________ beteiligt gewesen sei.
b) Hinsichtlich des Tatzeitraums nimmt das Obergericht an, der Beschwerdef�hrer habe zusammen mit seinen Mitt�tern in der Zeit von Mitte 1995 bis zum 20. Mai 1997 Erl�se in unbestimmter H�he aus dem Verkauf von illegalen Drogen entgegengenommen. Das Obergericht nimmt zum Zeitraum der Straftaten des Beschwerdef�hrers nicht explizit Stellung. Es f�hrt lediglich dessen Aussage vor dem Untersuchungsrichter an, wonach er vom 4. bis 27.3.1997 ca.
Fr. 30'000.-- und zwischen dem 27.3. und 20.5.1997 Fr. 140'000.-- eingesammelt habe. Das Kreisgericht VIII Bern-Laupen, auf dessen Erw�gungen das Obergericht verweist, nimmt an, der Beschwerdef�hrer habe sich vom April 1996 bis zum 3. April 1997 nicht in der Schweiz aufgehalten.
Dennoch k�nne seine Handlungsweise �ber die ganze Zeitspanne hinweg als ein gewerbsm�ssiges Delikt behandelt werden, da es an einer eigentlichen Z�sur fehle.
c) Der Anspruch auf rechtliches Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV (Art. 4 aBV) umfasst u.a. das Recht des Betroffenen, mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu �ussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 126 I 15 E. 2a/aa; 124 I 49 E. 3a und 241 E. 2 je mit Hinweisen). Ob der Strafrichter die Vorbringen des Angeschuldigten sorgf�ltig und ernsthaft gepr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt hat, ergibt sich in der Regel allein aus der Begr�ndung des Entscheides.
Aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r folgt dementsprechend die grunds�tzliche Pflicht der Beh�rden, ihren Entscheid zu begr�nden (vgl. hiezu E. 1 c/bb).
d) Dass das Obergericht den Beschwerdef�hrer f�r die gesamte Deliktszeit von Mitte 1995 bis 20. Mai 1997 schuldig spricht, ohne im Einzelnen auf dessen Argumente einzugehen, trifft zu. Indessen liegt darin keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs, da das angefochtene Urteil auf das Urteil des Kreisgerichts VIII Bern-Laupen verweist, das sich im erstinstanzlichen Verfahren mit denselben Einw�nden auseinander gesetzt hat. Das Kreisgericht nimmt an, die Angeschuldigten h�tten als Mitt�ter zusammengewirkt, so dass s�mtliche Tathandlungen allen Angeschuldigten anzurechnen seien. Das gelte auch f�r den Beschwerdef�hrer, obwohl dieser vom April 1996 bis zum 3. April 1997 nicht in der Schweiz geweilt habe. Die Handlungsweise des Beschwerdef�hrers sei f�r die gesamte Zeitspanne als ein gewerbsm�ssiges Delikt zu behandeln, da es an einer eigentlichen Z�sur fehle. Auch wenn er eine Zeitlang nicht in der Schweiz anwesend gewesen sei, sei seine Delinquenz in denselben Kreisen bei seiner R�ckkehr nahtlos weitergegangen, so dass von einem Unterbruch nicht die Rede sein k�nne. Ob dieser Schluss mit sachlichen Gr�nden haltbar ist, ist im Rahmen der �berpr�fung der Beweisw�rdigung zu beurteilen. Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegr�ndet.
4.- a) Der Beschwerdef�hrer bringt im Weiteren vor, das Obergericht habe sich mit einer pauschalen Verurteilung wegen Geldw�scherei in einem unbestimmten Deliktsbetrag begn�gt. Es habe erkannt, dass der konkrete Tatablauf (Drogenhandel des Kunden X, Kontaktnahme mit den Angeschuldigten, Umst�nde der Geld�bergabe, Wissen der Angeschuldigten um den deliktischen Hintergrund des Kunden X) in keinem einzigen Fall nachzuweisen gewesen sei.
Das Obergericht habe insbesondere darauf verzichtet zu pr�fen, welche Kunden tats�chlich Drogenh�ndler gewesen seien und welche nicht. Damit habe es zu erkennen gegeben, dass es Sache der Angeschuldigten gewesen sei, die detaillierten Abl�ufe bekannt zu geben und zu belegen.
Ein Urteil wegen Geldw�scherei, welches sich mit der Feststellung begn�ge, dass die in Frage stehenden Gelder aus (irgendwelchen) Drogengesch�ften stammten, verletze die Unschuldsvermutung in ihrer Funktion als Beweislastregel.
Der Beschwerdef�hrer r�gt �berdies, die stillschweigende Annahme des Obergerichts, alle eingesammelten Gelder stammten aus dem Drogenhandel, verletze den Grundsatz "in dubio pro reo" auch als Beweisw�rdigungsregel.
Es sei ausgeschlossen, dass s�mtliche der weit �ber 100 verschiedenen Kunden ausschliesslich schmutziges Geld besessen h�tten. Und diejenigen Geldgeber, die strafbare Handlungen begangen h�tten, seien keineswegs zwingend Drogenh�ndler gewesen. Insbesondere sage die H�he der sichergestellten Geldbetr�ge nichts dar�ber aus, von wie vielen Kunden diese Betr�ge stammten und ob sie von den fraglichen Kunden nicht w�hrend Monaten oder Jahren zusammengespart worden seien. Abgesehen davon �bers�hen die kantonalen Instanzen, dass die beschlagnahmten Gelder auch aus organisiertem Gl�cksspiel, Prostitution oder aus Verm�gensdelikten h�tten stammen k�nnen. Wenn das angefochtene Urteil so zu verstehen sei, dass alle Kunden Drogenh�ndler gewesen seien, dann sei dies zumindest in Bezug auf diejenigen Geldgeber, welche der Justiz zugef�hrt und nicht wegen qualifizierten Drogenhandels verurteilt wurden, unhaltbar. Wenn das angefochtene Urteil sodann zum Schluss gelange, die �berwiesenen Geldbetr�ge stammten aus Drogenhandel, weil solche Betr�ge von Albanern nicht redlich verdient werden k�nnten, sei dies jedenfalls dort unhaltbar, wo die fraglichen Kunden Betr�ge lediglich in der Gr�ssenordnung von bis zu Fr. 5'000.-- �bergeben h�tten.
b) Der in den Art. 32 Abs. 1 BV (Art. 4 aBV) und 6 Ziff. 2 EMRK verankerte Grundsatz "in dubio pro reo" bedeutet als Beweislastregel, dass es Sache der Anklagebeh�rde ist, die Schuld des Angeklagten zu beweisen, und nicht dieser seine Unschuld nachweisen muss. Wird eine Verletzung der Maxime "in dubio pro reo" als Beweislastregel ger�gt, pr�ft das Bundesgericht frei, ob sich bei objektiver Betrachtungsweise aus dem Urteil des Sachrichters ergebe, dieser sei zu einem Schuldspruch gelangt, weil der Angeklagte seine Unschuld nicht nachwies. Als Beweisw�rdigungsregel besagt die Maxime, dass sich der Strafrichter nicht von der Existenz eines f�r den Angeklagten ung�nstigen Sachverhalts �berzeugt erkl�ren darf, wenn bei objektiver Betrachtung erhebliche und nicht zu unterdr�ckende Zweifel bestehen, ob dieser sich so verwirklicht hat. Ob der Grundsatz als Beweisw�rdigungsregel verletzt ist, pr�ft das Bundesgericht unter dem Gesichtspunkt der Willk�r, d.h. es greift nur ein, wenn der Sachrichter den Angeklagten verurteilte, obgleich bei objektiver W�rdigung des Beweisergebnisses offensichtlich erhebliche bzw. schlechterdings nicht zu unterdr�ckende Zweifel an der Schuld des Angeklagten fortbestanden (BGE 124 IV 86 E. 2a; 122 IV 49 E. 1a; 120 Ia 31 E. 2 je mit Hinweisen).
Willk�r gem�ss Art. 9 BV (Art. 4 aBV) liegt nach st�ndiger Rechtsprechung nicht schon dann vor, wenn vom Sachrichter gezogene Schl�sse nicht mit der Darstellung des Beschwerdef�hrers �bereinstimmen oder wenn eine andere L�sung oder W�rdigung vertretbar erscheint, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widerspr�chlichen Beweisw�rdigung beruht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 125 I 166 E. 2a; 125 II 10 E. 3a; 124 I 247 E. 5 je zu Art. 4 aBV).
c) Eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" als Beweislastregel ist nicht ersichtlich. Das Obergericht f�hrt aus, das Tatgeschehen sei deshalb zusammengefasst worden, weil die Sachverhalte in den einzelnen detaillierten Abl�ufen nicht zu beweisen gewesen seien.
Dies treffe auch f�r die einzelnen Geldbetr�ge in ihrer bestimmten H�he zu, zu welchen die Angeschuldigten keine Auskunft h�tten geben wollen oder k�nnen. Deshalb habe die H�he der Geldsummen letztlich als unbestimmt angenommen werden m�ssen. Die Frage, welche der Kunden erwiesenermassen Drogenh�ndler gewesen seien, k�nne - jedenfalls auf eine bestimmte Person bezogen - kaum beantwortet werden.
Entscheidend seien aber die Schl�sse, die aus dem gesamten als erwiesen zu erachtenden Sachverhaltskomplex zu ziehen seien, insbesondere wenn es darum gehe, die Vortat zu beurteilen, mithin ob das Geld aus dem Drogenhandel stammte und die Angeschuldigten dies gewusst h�tten oder h�tten wissen m�ssen. In �bereinstimmung mit der ersten Instanz gelangt das Obergericht zum Schluss, bei den verschobenen Geldern habe es sich gr�sstenteils um Gelder gehandelt, welche aus Drogenerl�s stammten, und der Beschwerdef�hrer und seine Mitt�ter h�tten dies gewusst oder zumindest aus den Umst�nden annehmen m�ssen.
Es st�tzt sich hief�r namentlich auf die - sp�ter widerrufenen - Aussagen des Beschwerdef�hrers und des Mitangeklagten Y.K.________ sowie auf den Umstand, dass es sich um enorme Summen von mehreren hunderttausend Franken gehandelt habe, was allein schon offenbare, dass dieses Geld weder von den Angeklagten noch von den Geldgebern auf dem �blichen Erwerbsweg habe verdient werden k�nnen, sowie auf das gesamte Vorgehen der T�ter. Ausserdem ergebe sich aus der St�ckelung der sichergestellten Gelder, dass es sich um deliktisch erworbenes Geld gehandelt habe, und seien sowohl das aufgefundene Geld als auch die Couverts, in denen es teilweise verpackt gewesen sei, mit Drogenspuren kontaminiert gewesen. Schliesslich sei bekannt, dass Albanerkreise �ber l�ngere Zeit den Drogenhandel in der Schweiz beherrscht h�tten. Aus diesen Erw�gungen ergibt sich klar, dass das Obergericht aufgrund der vorhandenen Indizien auf die Schuld des Beschwerdef�hrers schliesst und diesen nicht deshalb verurteilt, weil er den Nachweis seiner Unschuld nicht erbracht hat.
Letztlich dreht sich die entscheidende Frage darum, in welchem Umfang im gegebenen Kontext die Vortaten nachgewiesen sein m�ssen. Dabei handelt es sich aber um eine Frage des Bundesrechts, die im Rahmen der Nichtigkeitsbeschwerde aufgeworfen werden muss.
Der Schuldspruch des Obergerichts verletzt auch den Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweisw�rdigungsregel nicht. Wie bereits ausgef�hrt, kommt das Obergericht zum Schluss, es habe sich bei den verschobenen Geldern "gr�sstenteils" um Drogengelder gehandelt, ohne sich zur H�he derselben im Einzelnen zu �ussern (vgl. E. 1 f/bb).
Somit trifft entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nicht zu, dass das Obergericht stillschweigend annimmt, s�mtliche eingesammelten Gelder stammten aus dem Drogenhandel. Was der Beschwerdef�hrer im Weiteren zu der m�glichen Herkunft der Geldbetr�ge ausf�hrt, mag durchaus einleuchten, ist bei dieser Sachlage aber ohne Bedeutung.
Dass der Schluss des Obergerichts, die Geldbetr�ge seien "gr�sstenteils" Erl�s aus Drogendelikten, mit sachlichen Gr�nden nicht zu halten und mithin unhaltbar w�re, behauptet der Beschwerdef�hrer schliesslich zu Recht nicht.
5.- a) Der Beschwerdef�hrer macht sodann auch insofern eine Verletzung der Unschuldsvermutung geltend, als das Obergericht ihn f�r den Zeitraum vor dem 4. M�rz 1997 der Geldw�scherei schuldig erkl�rt. Er habe stets geltend gemacht, er sei erstmals am 4. M�rz 1997 in die Schweiz eingereist, um Geldgesch�fte zu t�tigen. W�hrend seiner fr�heren Aufenthalte in der Schweiz im Dezember 1994 und in der Zeit von April 1995 bis April 1996 habe er ausschliesslich elektronische Artikel, K�hlschr�nke, Werkzeuge und Ersatzteile eingekauft und diese nach Albanien spediert. Die Akten enthielten keinen Hinweis darauf, dass sich darin Geld befunden h�tte. In der Zeit von April 1996 bis M�rz 1997 habe er sich sodann in Albanien aufgehalten. Schliesslich habe der Mitangeklagte Y.K.________ in der Voruntersuchung sowie in der erstinstanzlichen Hauptverhandlung best�tigt, dass er erst 1997 zu ihnen gestossen sei. Damit sei eine Beteiligung seinerseits an den Geldgesch�ften der Mitangeklagten in der Schweiz vor dem 4. M�rz 1997 ausgeschlossen.
b) Es trifft zu, dass der Mitangeklagte und Cousin des Beschwerdef�hrers Y.K.________ in der Einvernahme vom 5.6.1997 vor der Kantonspolizei Z�rich ausgesagt hat, der Beschwerdef�hrer sei erst zwei Monate vor ihrer Verhaftung zu ihnen gestossen. Die Aussage ist jedoch in ihrem Kontext zu w�rdigen. Auf die vorhergehende Frage, er solle im Detail schildern, wie er im Jahre 1997 nur noch Geld eingesammelt habe, f�hrt Y.K.________ aus, er selbst habe am 6.2.1997 damit angefangen. Aus der nachfolgenden Frage, wann der Mitangeklagte C.________ zur Organisation gestossen sei, ergibt sich, dass sich die Antworten des Angeschuldigten auf die Organisation in Z�rich beziehen, wo die T�ter offenbar nur noch Geld eingesammelt hatten.
Davon zu unterscheiden ist die Deliktsphase seit Mitte 1995, in welcher die T�ter einen Autohandel betrieben, jedoch nicht nur Autos nach Albanien verschoben, sondern daneben auch von Landsleuten eingesammeltes Geld. Wie der Beschwerdef�hrer in der Einvernahme vom 4.6.1997 vor der Kantonspolizei Z�rich aussagte, hielt er sich im Mai 1995 f�r ca. 10 Tage und zwischen Juni 1995 und April 1996 drei Mal f�r je einen Monat in der Schweiz auf. Von April 1996 bis zum 4.3.1997 sei er nicht in der Schweiz gewesen.
Der Schluss der kantonalen Instanzen, der Beschwerdef�hrer habe auch in der Zeit von Mitte 1995 an aus Drogenhandel stammende Gelder gewaschen, ist nicht schlechterdings unhaltbar. Sie st�tzen sich im Wesentlichen auf die - im weiteren Verlauf des Untersuchungsverfahrens allerdings wieder zur�ckgezogenen - Aussagen des Beschwerdef�hrers und von Y.K.________. Insbesondere Letzterer gab in der Einvernahme vom 5. Juni 1997 an, mit den nach Albanien verschobenen Autos sei jeweils ein Betrag von Fr. 50'000.-- mitgeschickt worden. Dieser Autohandel sei vor allem von den Angeklagten K.________ und C.________ betrieben worden. Der Beschwerdef�hrer, der sich in dieser Zeitspanne nur sporadisch in der Schweiz aufgehalten habe, sei daf�r ebenfalls verantwortlich. Die erste Instanz nimmt sodann an, der Beschwerdef�hrer habe in der Zeit vom 22. Februar bis 24. August 1996, mithin ebenfalls vor dem vom Beschwerdef�hrer anerkannten Zeitraum, zusammen mit R.K.________ und Y.K.________ mindestens 10 Pakete mit Fr. 50'000.-- bis 60'000.-- nach Albanien verschickt. Aufgrund der gemeinsamen Begehung der verschiedenen Einzelhandlungen, welche die vier Angeschuldigten in jeweils unterschiedlicher Zusammensetzung ausf�hrten, nehmen die kantonalen Instanzen an, die Beteiligten h�tten als Mitglieder einer einheitlichen Organisation und mithin als Mitt�ter gehandelt. Dieser Schluss ist aufgrund des Beweisergebnisses nicht schlechterdings unhaltbar. Dass eine andere L�sung oder W�rdigung vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, gen�gt f�r die Annahme von Willk�r praxisgem�ss nicht. Wenn dies nicht zu beanstanden ist, erweist sich der Schluss auf den Tatzeitraum seit Mitte 1995, f�r welchen der Beschwerdef�hrer zur Verantwortung gezogen wird, ebenfalls nicht als willk�rlich, auch wenn dieser zu jener Zeit nicht st�ndig in der Schweiz anwesend gewesen ist. Daran w�rde sich auch nichts �ndern, wenn man mit dem Beschwerdef�hrer davon ausgehen wollte, das Kreisgericht VIII Bern-Laupen habe den Mitangeklagten Y.K.________ falsch zitiert; dieser habe, als er in seiner Aussage vom 23. Juli 1997 angab, er habe "von L.________ geh�rt", dass in den Autos jeweils Fr. 25'000.-- nach Albanien transferiert wurden, L.K.________ und nicht ihn (den Beschwerdef�hrer) gleichen (Vor)Namens gemeint. Ob das Obergericht im �brigen zu Recht auf Mitt�terschaft geschlossen und s�mtliche Geldw�schereihandlungen allen T�ter zugerechnet hat, ist eine Frage von Bundesrecht. Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegr�ndet.
6.- a) Zuletzt beanstandet der Beschwerdef�hrer, dass das angefochtene Urteil im Zusammenhang mit konkreten Vortaten auf U.________ verweise, woraus geschlossen werden m�sse, er sei insbesondere wegen Entgegennahme von Drogengeldern von U.________ verurteilt worden. Dieser Schluss sei indessen nicht haltbar, da U.________ von der Anschuldigung der Geldw�scherei begangen durch �bergabe von Drogengeld an den Mitangeschuldigten K.________ freigesprochen worden sei.
b) Im Zusammenhang mit dem Nachweis der Vortat f�hrt das Obergericht unter anderem aus, die Angeschuldigten h�tten Kontakte zu Personen gepflegt, welche wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz verurteilt worden seien. So habe insbesondere der Beschwerdef�hrer mit U.________ gesprochen, welcher mit Urteil des Kreisgerichtes VIII Bern-Laupen am 16./ 18.9.1998 wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz und Geldw�scherei zu 3� Jahren Zuchthaus verurteilt worden sei.
c) Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegr�ndet.
Es ist bereits in E. 2b ausgef�hrt worden, aus der Erw�gung des Obergerichts lasse sich nicht zwingend ableiten, dass der Beschwerdef�hrer wegen Entgegennahme von Drogengeldern von U.________ verurteilt worden ist.
Dies gilt im selben Masse auch in diesem Zusammenhang, so dass ohne weiteres auf die betreffende Erw�gung verwiesen werden kann.
7.- Insgesamt erweist sich die staatsrechtliche Beschwerde als unbegr�ndet, soweit sie sich nicht in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil ersch�pft.
Aus diesen Gr�nden ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten (Art. 156 Abs. 1 OG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gem�ss Art. 152 OG kann bewilligt werden, da von der Bed�rftigkeit des Beschwerdef�hrers auszugehen und diese ausreichend belegt ist (vgl. BGE 125 IV 161 E. 4) und er den angefochtenen Entscheid �berdies mit vertretbaren Argumenten in Frage gestellt hat (vgl.
BGE 124 I 304 E. 2 mit Hinweisen). Dem Beschwerdef�hrer werden deshalb keine Kosten auferlegt. Seinem Vertreter wird aus der Bundesgerichtskasse eine angemessene Entsch�digung ausgerichtet.
8.- Die Nichtigkeitsbeschwerde kann nur damit begr�ndet werden, dass die angefochtene Entscheidung eidgen�ssisches Recht verletze (Art. 269 Abs. 1 BStP).
Ausf�hrungen, die sich gegen die tats�chlichen Feststellungen des Entscheides richten, sowie das Vorbringen neuer Tatsachen sind unzul�ssig (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Der Kassationshof ist im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde an den von der kantonalen Beh�rde festgestellten Sachverhalt gebunden (Art. 277bis Abs. 1 BStP).
Auf die Beschwerde kann somit nicht eingetreten werden, soweit darin eine unmittelbare Verletzung der Unschuldsvermutung ger�gt und von einem abweichenden Sachverhalt ausgegangen wird.
Gem�ss Art. 277 BStP hebt der Kassationshof das angefochtene Urteil auf und weist die Sache an die kantonale Beh�rde zur�ck, wenn die Entscheidung an derartigen M�ngeln leidet, dass die Gesetzesanwendung nicht nachgepr�ft werden kann. Die Bestimmung vermittelt dem Beschwerdef�hrer indes keinen selbst�ndigen Beschwerdegrund (BGE 117 Ia 1 E. 1b mit Hinweisen).
9.- a) Der Beschwerdef�hrer r�gt zun�chst eine Verletzung von Art. 305bis StGB. Der Tatbestand der Geldw�scherei erfordere neben dem Nachweis der Geldw�schereihandlung den Nachweis einer konkreten Vortat sowie den Nachweis, dass die fraglichen Verm�genswerte aus eben dieser Vortat stammten. Demgem�ss m�sse f�r jeden �berweisungspunkt der Nachweis erbracht werden, dass jeder einzelne der in Frage stehenden Kunden der Angeschuldigten �ber Drogengelder verf�gte und dass diese Kunden nicht nur telefonischen Kontakt mit den Angeschuldigten hatten, sondern ihnen tats�chlich auch Drogengelder �bergeben h�tten. Ausserdem sei in subjektiver Hinsicht erforderlich, dass die Angeschuldigten bei jeder einzelnen Geld�bergabe h�tten wissen m�ssen, dass es sich um Drogengelder handelte. Eine Gesetzesauslegung, welche auf den Nachweis der konkreten Umst�nde der Vortat verzichte, verletze die Unschuldsvermutung. Ein Gericht d�rfe einen mutmasslichen Geldw�scher somit nur verurteilen, wenn es gest�tzt auf die n�mliche Aktenlage auch den mutmasslichen Geldgeber - w�re er bekannt und zur Beurteilung �berwiesen - wegen der strafbaren Vortat (und wegen Geldw�scherei) verurteilen w�rde. Es k�nne nicht angehen, dass ein mutmasslicher Drogenh�ndler mangels konkreter Belastungen nicht verfolgt, der Abnehmer seines Geldes aber wegen Geldw�scherei verurteilt werde.
b) Die Vorinstanz nimmt unter Verweisung auf das erstinstanzliche Urteil an, dass s�mtliche dem Angeschuldigten vorgeworfenen Geldsammlungen und Transporte nach Albanien erfolgt seien. Die Vorinstanz gelangt weiter zum Schluss, der Beschwerdef�hrer und seine Mitt�ter h�tten schon angesichts der H�he der Betr�ge gewusst oder zumindest wissen m�ssen, dass es sich dabei gr�sstenteils um Gelder aus dem Drogenhandel gehandelt habe. Daf�r spr�chen namentlich die enormen Summen von mehreren hunderttausend Franken, welche allein schon offenbarten, dass dieses Geld weder von den Angeschuldigten noch von den Geldgebern auf dem �blichen Erwerbsweg und neben der Bestreitung des Lebensunterhalts habe gespendet werden k�nnen.
Ausserdem sei gerichtsnotorisch, dass Albanerkreise �ber l�ngere Zeit in der Schweiz den Drogenhandel geradezu beherrscht h�tten. Im Weiteren seien an zahlreichen Geldnoten und Kleidern Drogenspuren festgestellt worden.
Schliesslich h�tten die Beteiligten, insbesondere der Beschwerdef�hrer, zugestanden, es sei ihnen bekannt gewesen, dass es sich bei den gesammelten Betr�gen um "schmutziges Geld" gehandelt habe. Der Beschwerdef�hrer habe somit gewusst oder auf Grund der Umst�nde annehmen m�ssen, dass es sich bei den �berwiesenen Geldbetr�gen um Drogenerl�s gehandelt habe.
c) Gem�ss Art. 305bis Ziff. 1 StGB macht sich der Geldw�scherei schuldig, wer eine Handlung vornimmt, die geeignet ist, die Ermittlung der Herkunft, die Auffindung oder die Einziehung von Verm�genswerten zu vereiteln, die, wie er weiss oder annehmen muss, aus einem Verbrechen herr�hren. Ziff. 2 der genannten Bestimmung droht einen strengeren Strafrahmen an, wenn der T�ter als Mitglied einer Verbrechensorganisation, als Mitglied einer Bande oder gewerbsm�ssig handelt. Durch Geldw�scherei wird der Zugriff der Strafbeh�rden auf eine Verbrechensbeute vereitelt. Strafbar ist die Vereitelungshandlung als solche, unbesehen eines Vereitelungserfolgs. Tatobjekt der Geldw�scherei nach Art. 305bis StGB sind alle Verm�genswerte, die aus einem Verbrechen herr�hren (BGE 119 IV 242 E. 1b). Auch der Vort�ter kann sein eigener Geldw�scher sein (BGE 120 IV 323 E. 3; best�tigt in BGE 124 IV 274 E. 3).
Der Tatbestand der Geldw�scherei verlangt aufgrund seines akzessorischen Charakters neben dem Nachweis der Geldw�schereihandlung sowohl den Nachweis der Vortat als auch den Nachweis, dass die Verm�genswerte aus eben dieser Vortat herr�hren (Botschaft �ber die �nderung des Schweizerischen Strafgesetzbuches [Gesetzgebung �ber Geldw�scherei und mangelnde Sorgfalt bei Geldgesch�ften] vom 12.6.1989, BBl 1989, S. 1083; Ackermann, in: Niklaus Schmid (Hrsg.), Einziehung, Organisiertes Verbrechen, Geldw�scherei, Kommentar, Band I, Z�rich 1998, � 5/StGB 305bis, N 553). Nach der Rechtsprechung ist indes nicht ein strikter Nachweis erforderlich; insbesondere m�ssen weder der T�ter noch die genauen Umst�nde der Vortat bekannt sein (BGE 120 IV 232 E. 3d). Es gen�gt die Gewissheit, dass die Verm�genswerte aus einem Verbrechen stammen (Trechsel, Schweizerisches Strafgesetzbuch, Kurzkommentar,
2. Aufl. , Z�rich 1997, Art. 305bis, N 11; Corboz, Les principales infractions, vol. II., Bern 1999, S. 308 N 11; Niklaus Schmid, Anwendungsfragen der Straftatbest�nde gegen die Geldw�scherei, vor allem StGB Art. 305bis, in: Geldw�scherei und Sorgfaltspflicht, Schriftenreihe SAV, Band 8, Z�rich 1991, S. 115; kritisch Cassani, Commentaire du droit p�nal suisse, partie sp�ciale, vol. 9, Art. 305bis N 9).
d) Der Schuldspruch der gewerbs- und bandenm�ssigen Geldw�scherei verletzt kein Bundesrecht. Die Vorinstanz st�tzt sich f�r ihren Entscheid auf die Lehrmeinung, wonach der Gesetzeswortlaut es zulasse, in bestimmten F�llen vom konkreten Einzeltatnachweis abzusehen.
Wenn die Erscheinungsformen der Mittel oder die Art der Transaktion eindeutig darauf hinwiesen, dass die Verm�genswerte aus dem Drogenhandel stammten und es sich um erhebliche Betr�ge handle, k�nne daraus ohne weiteres auf eine Vortat i.S. von Art. 19 Ziff. 2 lit. a BetMG geschlossen werden (Ackermann, a.a.O., � 5/StGB 305bis, N 557; a.M. Cassani, Commentaire du droit p�nal suisse, partie sp�ciale, vol. 9, Art. 305bis N 9). Dies ist nicht zu beanstanden. Nach den Worten der Botschaft muss sich der Richter nach inl�ndischen Beweisvorschriften vom verbrecherischen Ursprung �berzeugen (Botschaft, a.a.O., S. 1083). Hinsichtlich des akzessorischen Charakters stimmt der Tatbestand der Geldw�scherei mit der Hehlerei �berein, wobei dieser Tatbestand grunds�tzlich von der k�rperlichen Identit�t zwischen dem durch die Vortat erlangten Sache und dem Objekt der hehlerischen Handlung ausgeht. Nach Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 StGB wird mit Zuchthaus bis zu 5 Jahren oder mit Gef�ngnis bestraft, wer eine Sache, von der er weiss oder annehmen muss, dass sie ein anderer durch eine strafbare Handlung gegen das Verm�gen erlangt hat, erwirbt, sich schenken l�sst, zum Pfande nimmt, verheimlicht oder ver�ussern hilft. Auch hier erfordert die Strafbarkeit den Nachweis einer tatbestandsm�ssigen und rechtswidrigen Vortat. Indes muss die Tat nicht rechtlich genau qualifizierbar sein, solange sie nur ein Verm�gensdelikt ist. Hehlerei ist aber selbst dann denkbar, wenn der Vort�ter nicht bekannt ist, sich aber beweisen l�sst, dass der aktuelle Besitzer einer Sache diese von einem unbekannten Dieb erworben haben muss (vgl. Walder, Die Hehlerei gem�ss StrGB Art. 144 - Kasuistik und Lehren, ZStR 103/1986, S. 253). Dies gilt in gleichem Masse auch hier. Wenn sich aus den objektiven Umst�nden, namentlich der H�he der eingesammelten Betr�ge, deren St�ckelung sowie der Beherrschung des Drogenhandels durch Albanerkreise, in klarer Weise ergibt und auch allen Beteiligten bewusst ist, dass die Verm�genswerte mindestens zu einem erheblichen Teil aus Drogenhandel stammen m�ssen, gen�gt dies f�r die richterliche �berzeugung, dass die Verm�genswerte aus einem Verbrechen stammen. Die blosse theoretische M�glichkeit, dass ein kleiner Teil der Werte auch legal erworben worden sein kann, �ndert daran nichts. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet.
e) Keine Verletzung von Bundesrecht liegt sodann in der Bejahung des subjektiven Tatbestandes. Nach Art. 305bis Ziff. 1 StGB muss der T�ter wissen oder annehmen, dass die Verm�genswerte aus einem Verbrechen herr�hren. Zur Erf�llung des Tatbestands gen�gt Eventualvorsatz.
Der T�ter muss unter anderem die verbrecherische Herkunft der Verm�genswerte zumindest in Kauf nehmen. Dabei muss er die Umst�nde kennen, die den Verdacht nahelegen, das Geld stamme aus einer verbrecherischen Vortat.
Es gen�gt, dass er mit der M�glichkeit gerechnet hat, das Geld k�nne etwa aus qualifizierten Bet�ubungsmitteldelikten stammen und dies in Kauf genommen hat, mit anderen Worten, dass er mit einem Sachverhalt gerechnet hat, der als qualifiziertes Bet�ubungsmitteldelikt zu w�rdigen ist (BGE 119 IV 242 E. 2b mit Hinweisen). Die Vorinstanz schliesst zu Recht darauf, der Beschwerdef�hrer und seine Mitangeklagten h�tten aufgrund der objektiven Umst�nde gewusst oder zumindest annehmen m�ssen, dass die gesammelten und transferierten Gelder gr�sstenteils aus Drogenhandel stammten. Wie der Beschwerdef�hrer und Y.K.________ im Untersuchungsverfahren eingestanden haben, ist ihnen dies tats�chlich auch bewusst gewesen. Auf diese Aussagen durften die kantonalen Instanzen ohne in Willk�r zu verfallen, ohne weiteres abstellen, auch wenn die Angeklagten ihre Angaben sp�ter widerrufen haben.
Dass der Beschwerdef�hrer in jedem einzelnen Fall h�tte wissen oder annehmen m�ssen, dass das bezogene Geld aus Drogenhandel stammte, ist auch in diesem Kontext nicht erforderlich.
Ausser Frage steht, dass der Transport der empfangenen Geldbetr�ge nach Albanien als Tathandlung im Sinne von Art. 305bis StGB zu qualifizieren sind, die geeignet ist, die Einziehung der Verbrechensbeute zu vereiteln (vgl. BGE 124 IV 274 E. 2). Die Beschwerde ist somit auch in diesem Punkt unbegr�ndet.
10.- a) Der Beschwerdef�hrer r�gt ferner eine Verletzung von Art. 63 StGB. Die Vorinstanz habe es unterlassen, das Ausmass des verschuldeten Erfolges zu pr�fen.
Den Urteilserw�gungen k�nne die H�he des als erwiesen erachteten Deliktsbetrages nicht entnommen werden.
Schliesslich habe die Vorinstanz auch nicht gepr�ft, ob sich sein Tatbeitrag in zeitlicher Hinsicht wesentlich von demjenigen der Mitangeklagten unterscheide.
b) Gem�ss Art. 63 StGB misst der Richter die Strafe nach dem Verschulden des T�ters zu; er ber�cksichtigt dabei als Tatkomponenten insbesondere das Ausmass des verschuldeten Erfolges, die Art und Weise der Herbeif�hrung dieses Erfolges und die Beweggr�nde sowie als T�terkomponenten das Vorleben und die pers�nlichen Verh�ltnisse des Schuldigen. Der Sachrichter hat im Urteil die wesentlichen schuldrelevanten Komponenten so zu er�rtern, dass festgestellt werden kann, ob alle rechtlich massgebenden Gesichtspunkte ber�cksichtigt und wie sie gewichtet wurden. Bei der Gewichtung der zu beachtenden Komponenten steht ihm ein erheblicher Spielraum des Ermessens zu. Das Bundesgericht greift in dieses auf Nichtigkeitsbeschwerde hin nur ein, wenn das kantonale Gericht den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn es von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten ausgegangen ist oder wenn es wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. falsch gewichtet hat (BGE 124 IV 286 E. 4a; 123 IV 49 E. 2a je mit Hinweisen).
c) Die Strafzumessung der Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht. Was der Beschwerdef�hrer dagegen einwendet, grenzt an Rabulistik. Dass dem Deliktsbetrag bei der Strafzumessung als Tatkomponente wesentliche Bedeutung zukommt, trifft zu. Indes bildet er lediglich einen unter mehreren Strafzumessungsfaktoren. Unerfindlich ist jedoch, inwiefern die H�he des Deliktsbetrages f�r die Strafzumessung gleichsam auf Heller und Pfennig feststehen muss. Um die Schwere des Verschuldens gewichten zu k�nnen, gen�gt durchaus, wenn der Sachrichter von einer Gr�ssenordnung ausgeht. In diesem Sinne stellt die Vorinstanz fest, der Beschwerdef�hrer und seine Mitt�ter h�tten betr�chtliche bzw. enorme Summen in der Gr�ssenordnung von mehreren hunderttausend Franken verschoben.
Etwas n�her bestimmt werden die approximativen Annahmen durch die Auflistung der von den Angeschuldigten in der Untersuchung gemachten Angaben. So ergibt sich aus den Aussagen von R.K.________ und Y.K.________, dass allein nur schon zusammen mit den nach Albanien verschobenen Autos Gelder in der Gr�ssenordnung von Fr. 500'000.-- bis Fr. 1'500'000.-- transferiert worden sind. Das erstinstanzliche Kreisgericht VIII Bern-Laupen fasst im Rahmen der Strafzumessung den Schuldvorwurf folgendermassen zusammen, die T�ter h�tten von Landsleuten Gelder in Millionenh�he gesammelt und nach Albanien geschafft. N�her eingrenzen l�sst sich der Deliktsbetrag aufgrund der erstinstanzlichen Beweisw�rdigung zu den einzelnen Punkten des �berweisungsbeschlusses. Inwiefern das angefochtene Urteil der Vorinstanz in Widerspruch zum Urteil des Kreisgerichts VIII Bern-Laupen stehen soll, ist nicht ersichtlich.
Dass die Vorinstanz den Deliktsbetrag in der Strafzumessung nicht feststellt und ber�cksichtigt, l�sst sich nach alledem nicht ernsthaft behaupten. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet.
Nicht eingetreten werden kann auf die Beschwerde, soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, die Vorinstanz habe nicht ber�cksichtigt, dass er sich erst ab dem
4. M�rz 1997 an den Geldgesch�ften beteiligt habe. Wie sich aus dem Entscheid zur staatsrechtlichen Beschwerde ergibt, hat die Vorinstanz dem Beschwerdef�hrer zu Recht die gesamte Deliktszeit seit Mitte 1995 zugerechnet. Ein Unterschied zu den �brigen Angeklagten ergibt sich hinsichtlich des Tatzeitraums daraus somit nicht. Im �brigen gewichtet die Vorinstanz die unterschiedlichen Rollen der Beteiligten durchaus unterschiedlich, was im verschieden hohen Strafmass f�r die einzelnen T�ter zum Ausdruck kommt.
11.- Soweit der Beschwerdef�hrer zuletzt r�gt, eine Verletzung von Art. 305bis StGB ziehe auch eine Verletzung von Art. 59 nach sich, da jedenfalls die Voraussetzungen f�r eine Einziehung nicht gegeben seien, ist auf die Beschwerde schon mangels ausreichender Begr�ndung (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP) nicht einzutreten.
12.- Aus diesen Gr�nden ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten (Art. 278 Abs. 1 BStP). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gem�ss Art. 152 OG kann nur zum Teil bewilligt werden, da die Beschwerde hinsichtlich der Strafzumessung ohne Aussicht auf Erfolg war. Dem Anwalt des Beschwerdef�hrers ist f�r das Verfahren der eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde daher eine reduzierte Entsch�digung auszurichten. Von der Erhebung von Gerichtskosten wird in diesem Fall abgesehen.
1.- Die staatsrechtliche Beschwerde und die eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde werden abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
4.- Dem Vertreter des Beschwerdef�hrers, F�rsprecher Gerhard Lanz, wird f�r die bundesgerichtlichen Verfahren eine Entsch�digung von Fr. 3'000.-- ausgerichtet.
5.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Generalprokurator und dem Obergericht (1. Strafkammer) des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.