Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20K%2033/10
Timestamp: 2018-10-23 23:47:45
Document Index: 291825990

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', 'Art. 100', '§ 8', '§ 8', 'Art. 3', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 69']

FG Hamburg, 04.04.2011 - 2 K 33/10 - dejure.org
§ 8c S. 1 KStG
BVerfG-Vorlage zur Verfassungsmäßigkeit der Verlustabzugsbeschränkung bei Körperschaften
Körperschaftsteuergesetz: Verlustabzugsbeschränkung bei Körperschaften nach § 8c KStG verfassungswidrig?
BVerfG soll über Verfassungsmäßigkeit des § 8c KStG entscheiden
Verlustabzugsbeschränkung bei Körperschaften nach § 8c KStG verfassungswidrig?
§ 8c KStG auf den verfassungsrechtlichen Prüfstand
BVerfG bestätigt Finanzgericht Hamburg
Finanzgericht Hamburg hält Vorschrift des § 8c Körperschaftsteuergesetz für verfassungswidrig
Kurznachricht zu "Verfassungswidrigkeit des § 8c KStG - eine Bestandsaufnahme" von RA/StB Prof. Dr. Joachim Lang, original erschienen in: GmbHR 2012, 57 - 63.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des FG Hamburg vom 04.04.2011, Az.: 2 K 33/10 (Verlustabzug: Beschränkung der Verrechnung bei Gesellschafterwechsel nach § 8c KStG verfassungswidrig?)" von WP/StB Dr. Frank Roser, original erschienen in: GmbHR 2011, 718 - 719.
Kurznachricht zu "§ 8c KStG im "Zangengriff" von Europa- und Verfassungsrecht - Sanierungsklausel und Beihilferecht nach der Negativentscheidung der EU-Kommission" von RA Dr. Gottfried E. Breuninger und RA/StB Dr. Markus Ernst, LL.M., original erschienen in: GmbHR 2011, 673 - 684.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des FG Hamburg vom 04.04.2011, Az.: 2 K 33/10 (Beschränkung des Verlustabzugs nach § 8c S. 1 KStG verfassungsgemäß?" von StB Manfred Köplin und RA/FASteuerR/StB Dr. Jan Sedemund, LL.M., original erschienen in: BB 2011, 1891 - 1896.
ZIP 2011, 1713
BB 2011, 1891
DB 2011, 1259
EFG 2011, 1460
Mit Beschluss vom 4. April 2011 (2 K 33/10) setzte das Finanzgericht Hamburg das Verfahren gemäß Art. 100 Abs. 1 GG aus und legte es dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung über die Frage vor, ob § 8c Satz 1 KStG in der Fassung des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 (im Folgenden: § 8c Satz 1 KStG) mit Art. 3 Abs. 1 GG insoweit vereinbar ist, als bei der unmittelbaren Übertragung innerhalb von fünf Jahren von mehr als 25 Prozent (im Streitfall 48 Prozent) des gezeichneten Kapitals an einer Körperschaft an einen Erwerber (schädlicher Beteiligungserwerb) insoweit die bis zum schädlichen Beteiligungserwerb nicht ausgeglichenen oder abgezogenen negativen Einkünfte (nicht genutzte Verluste) nicht mehr abziehbar sind.
Die Entscheidung des Rechtsstreits hängt ganz oder zum Teil davon ab, in welcher Weise das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) über den Vorlagebeschluss des Finanzgerichts (FG) Hamburg vom 4. April 2011 2 K 33/10 (Entscheidungen der Finanzgerichte 2011, 1460) entscheidet.
Zwar mag einiges für die Auffassung des Finanzgerichts Hamburg (Vorlagebeschluss vom 4.4.2011 - 2 K 33/10, Entscheidungen der Finanzgerichte -EFG- 2011, 1460, BVerfG-Az.: 2 BvL 6/11) sprechen, dass die Vorschrift in den Veranlagungszeiträumen 2008 und 2009 verfassungswidrig war.
Denn es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass § 8 Abs. 4 KStG 1996 eine überschießende Wirkung in dem Sinne hätte, dass der Gesetzgeber eigentlich nur sog. Verlustmäntel hätte erfassen wollen, also das äußere rechtliche Kleid einer Kapitalgesellschaft ohne nennenswertes Vermögen und ohne Geschäftsbetrieb (zum Begriff FG Hamburg, Beschluss vom 04.04.2011 2 K 33/10, EFG 2011, 1460;… Dötsch in Dötsch/Pung/Möhlenbrock, KStG, § 8 Abs. 4 a. F. Rz. 14).
Das Finanzgericht Hamburg habe hierzu in der Sache zutreffende Ausführungen gemacht (Beschluss vom 04.04.2011, 2 K 33/10, EFG 2011, 1460).
Für ernstliche Zweifel spricht im Streitfall deutlich die ausführliche Begründung des FG Hamburg im Vorlagebeschluss vom 04.04.2011, 2 K 33/10.
Auch das FG Münster hat am 01.08.2011 ( 9 V 357/11 K,G) beschlossen, dass die Begründung des FG Hamburg in dem Vorlagebeschluss vom 04.04.2011 2 K 33/10 hinreichend tragfähig ist, um davon auszugehen, dass die Verfassungsmäßigkeit des § 8c Abs. 1 KStG ernstlich zweifelhaft i.S.v. § 69 Abs. 3 S. 1 i.V.m. Abs. 2 S. 2 1 Fall FGO ist.
FG Schleswig-Holstein, 28.08.2015 - 1 K 21/14
Verletzung des Grundsatzes des dem Steuerpflichtigen die periodenübergreifende …