Source: https://www.windsonne-alternativeenergien.net/informationen/
Timestamp: 2019-07-17 21:33:35
Document Index: 266781789

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 33', '§ 16', '§ 33', '§32', '§ 32', '§ 33', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 6', '§ 30', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 6', '§ 29', '§ 6', '§ 29', '§ 6']

Wind Sonne-alternative Energien GbR - Informationen
Auszug dem neuen
vom 04. August 2011 (EEG 2012)
6. Zu § 32 und § 33 EEG: Vergütungen für Strom aus solarer Strahlungsenergie
Die Degression für Strom aus Solaranlagen verändert sich in Abhängigkeit der in Deutschland jährlich neu installierten Leistung (Marktvolumen). Die Basisdegression beträgt 9 Prozent. Abhängig von der im jeweiligen Vorjahreszeitraum installierten Leistung kann die Degression jedoch höher oder niedriger ausfallen.
Wenn die installierte Leistung zum 30.09. des jeweiligen Vorjahres innerhalb der vorangegangenen zwölf Monate zwischen 2.500 und 3.500 Megawatt liegt, verändert sich die Degression von 9% am Jahresende nicht. Übersteigt die gemeldete installierte Leistung in diesem Zeitraum 3.500 MW, 4.500 MW, 5.500 MW, 6.500 MW oder 7.500 erhöht sich die Degression entsprechend zusätzlich um jeweils 3, 6, 9, 12 oder 15 Prozentpunkte. Sie verringert sich jeweils um 2,5, 5 oder 7,5 Prozentpunkte, wenn 2.500 MW, 2.000 MW oder 1.500 MW unterschritten wurden. Die Degression wird von dem Vergütungssatz berechnet, der am 1. Januar des Jahres galt.
Die Vergütungen können ab dem Jahr 2012 auch zum 1. Juli eines Jahres absinken: Die Vergütungssätze verringern sich um 3, 6, 9, 12 oder 15 Prozentpunkte, wenn die installierte Leistung nach dem 30. September des Vorjahres und vor dem 1. Mai des im jeweiligen Jahres registrierten Anlagen (mit 12 multipliziert und durch den Wert 7 dividiert) 3.500 MW, 4.500 MW, 5.500 MW, 6.500 MW oder 7.500 überschreitet. Auch diese Absenkung wird von dem Vergütungssatz berechnet, der am 1. Januar des Jahres gilt.
Die gemeldete installierte Leistung und den für das Folgejahr resultierenden Prozentsatz der Degression sowie die Vergütungssätze teilt die Bundesnetzagentur (BNetzA) in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bis zum 31. Oktober jeden Jahres im Bundesanzeiger mit. Zum 30. Mai teilt die BNetzA die Vergütungssätze mit, die ab 1. Juli des jeweiligen Jahres gelten.
Im Zeitraum vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2011 wurden der Bundesnetzagentur nach § 16 Absatz 2 Satz 2 EEG Anlagen gemeldet, die in Summe eine Leistung von rund 5 200 Megawatt aufwiesen. Damit ist der Schwellenwert von 4 500 Megawatt überschritten und der Schwellenwert von 5 500 Megawatt unterschritten. Die BNetzA hat mitgeteilt, dass zum 1.1.2012 ein Degressionssatz von 15 Prozent gilt. 14)
Nach § 33 Absatz 2 EEG besteht auch dann ein Anspruch auf eine (geringere) Vergütung, wenn Strom aus solarer Strahlungsenergie nicht in das Netz eingespeist, sondern selbst verbraucht wird (Eigenverbrauchsvergütung). Dies setzt voraus, dass der Betreiber der Anlage oder ein Dritter diesen Strom in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Anlage verbraucht hat und der Strom nicht durch ein Netz der öffentlichen Versorgung durchgeleitet worden ist.
Das Vorliegen der Voraussetzungen muss der Anlagenbetreiber durch eine Messung nachweisen. Hierzu wird ein Zähler benötigt, der sowohl den Strombezug als auch die Einspeisemenge misst. Die Differenz mit dem Solarstromzähler ergibt den Eigenverbrauch. Technische Details sind in den Richtlinien des Forums Netztechnik/Netzbetrieb (FNN) geregelt. Es handelt sich nicht mehr um Eigenverbrauch, wenn der Strom durch ein öffentliches Netz durchgeleitet wird.
Um die Regelung zum Eigenverbrauch nach dem neuen EEG 2012 in Anspruch nehmen zu können, muss die Anlage zudem folgende weitere Voraussetzungen erfüllen:
Sie muss zwischen dem 1. Januar 2012 und dem 31. Dezember 2013 errichtet werden
und sich an oder auf einem Gebäude befinden.
Ihre installierte Leistung darf maximal 500 Kilowatt betragen.
Sie muss über einen Netzanschluss verfügen.
14)www.bundesnetzagentur.de/cln_1912/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetGas/ErneuerbareEnergienGesetz/VerguetungssaetzePVAnlagen/VerguetungssaetzePhotovoltaik_Basepage.html?nn=135464 .
6.1. Solare Strahlungsenergie (§32) 14)
Freiflächenvergütung:
Zubau im Jahr 2011 (neu
installierte Leistung)
Degression zum
Freiflächenanlagen und
bauliche Anlagen, die keine
Gebäude sind in
Anlagen auf versiegelten
Flächen und Kon-
versionsflächen
~ 5.200 MW
14) Diese Vergütungssätze gelten auch für Anlagen auf baulichen Anlagen, die nicht als Gebäude eingestuft werden können. Voraussetzung für den Anspruch auf Vergütung bei Freiflächenanlagen ist die Einhaltung der Flächenkategorien, die im EEG § 32 festgelegt sind Freiflächenanlagen auf Ackerflächen erhalten keine Vergütung mehr.
6.2. Anlagen in, an oder auf Gebäuden (§ 33)
Degression: 9 % zzgl. bzw. abzgl. atmender Deckel, Vergütungszeitraum 20 Jahre
Vergütung für Strom, der in das öffentliche Netz eingespeist wird (Einspeisevergütung)
Zubau im Jahr 2011
(neu installierte
Degression für das
ab 1MW
Vergütung für den selbst verbrauchten Strom (Eigenverbrauchsvergütung)
Eigenverbrauchsvergütung in ct/kWh
5. Zu §§ 29 - 31 EEG: Vergütungen für Strom aus Windenergie
5.1. Windenergie an Land
ct/kWh9)
leistungsbonus10)
Repowering11)
Kleinwind bis 50
kW in ct/kWh12)
9) Die erhöhte Anfangsvergütung wird fünf Jahre gewährt. Sie verlängert sich nach § 29 Abs. 2 um je zwei Monate je 0,75 % des Referenzertrages, um den der Ertrag der Anlage 150 % des Referenzertrages unterschreitet. Siehe auch Punkt 6.2 unten.
10) Der Systemdiensteilungsbonus (SDL-Bonus) wird nach § 29 Abs. 2 für Neuanlagen für den Zeitraum der erhöhten Anfangsvergütung gezahlt, sofern diese vor dem 31.01.2015 in Betrieb gehen. Die Anforderungen nach § 6 Absatz 5 EEG sind nachweislich zu erfüllen.
11) Der Repowering Bonus nach § 30 für den Ersatz vorhandener Windenergieanlagen am selben oder an benachbarten Standorten wird für den Zeitraum der erhöhten Anfangsvergütung gewährt, sofern die ersetzten Anlagen vor dem 1.1.2002 in Betrieb genommen wurden.
12) Für Kleinwindanlagen bis einschließlich 50 kW entfällt nach § 29 Abs. 3 die Referenzertragsberechnung. Für diese Anlagen wird ein Referenzertrag von 60 Prozent angenommen. Dies bedeutet, dass sie die Anfangsvergütung für den gesamten Vergütungszeitraum in Anspruch nehmen können.
5.2. Verlängerung der erhöhten Anfangsvergütung
Referenzertrag in (%)
Anfangsförderung
nach § 29 Abs. 2
Satz 1 in Jahren
Anfangsförderung nach
§ 29 Abs. 2 in Jahren
Anfangsförderung in
Kleinwindanlagen bis einschließ-
lich 50kW unabhängig von ihrem
Berechnungsbeispiel I für Windenergie an Land
Windenergieanlage an einem Standort in Küstennähe, die nach § 29 Abs. 2 innerhalb eines Zeitraumes von fünf Jahren ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme 120 % des Referenzertrages erbringt (gemäß Anlage 3 EEG 2012). Die Anforderungen des § 6 Abs. 5 EEG zur Systemdienstleistungsverordnung werden erfüllt; Inbetriebnahme im Jahr 2012.
Gewährung der erhöhten Anfangsvergütung: 11 Jahre, 8 Monate
Berechnung: (30 / 0,75) * 2 = 80 (Monate)
80 Monate = 6 Jahre und 8 Monate zzgl. fünf Jahre Anfangsvergütung = 11 Jahre, 8 Monate
= 9,41ct/kWh
= 9,27ct/kWh
Durchschnittliche Vergütung: (11,67 / 20 * 8,93) + (11,67 / 20 * 0,48) + (8,33 / 20 * 4,87) = 7,52 cent/kWh(gerundet).
Berechnungsbeispiel J für Windenergie an Land
Windenergieanlage an einem Binnenlandstandort, die nach § 29 Abs. 2 innerhalb eines Zeitraumes von fünf Jahren ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme 90 % des Referenzertrages erbringt (gemäß Anlage 3 EEG 2012). Die Anforderungen des § 6 Abs. 5 EEG zur Systemdienstleistungsverordnung werden erfüllt; Inbetriebnahme im Jahr 2012.
Gewährung der erhöhten Anfangsvergütung: 18 Jahre, 3 Monate Berechnung: (60 / 0,75) * 2 = 160 (Monate) 160 Monate = 13 Jahre und 3 Monate zzgl. fünf Jahre Anfangsvergütung = 18 Jahre, 3 Monate
Durchschnittliche Vergütung: (18,25 / 20 * 8,93) + (18,25 / 20 * 0,48) + (1,75 / 20 * 4,87) = 9,00 cent/kWh(gerundet).
Berechnungsbeispiel K für Windenergie an Land
Windenergieanlage an einem Binnenlandstandort, die nach § 29 Abs. 2 innerhalb eines Zeitraumes von fünf Jahren ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme 82,5 % des Referenzertrages erbringt (gemäß Anlage 3 EEG 2012). Die Anforderungen des § 6 Abs. 5 EEG zur Systemdienstleistungsverordnung werden erfüllt; Inbetriebnahme im Jahr 2012.
Gewährung der erhöhten Anfangsvergütung: 20 Jahre Berechnung: (67,5 / 0,75) * 2 = 180 (Monate) 180 Monate = 15 Jahre zzgl. fünf Jahre Anfangsvergütung
Durchschnittliche Vergütung: 8,93 + 0,48 = 9,41 cent/kWh (gerundet).
Wind Sonne-alternative Energien GbR
Mail:windsonne@gmx.net