Source: https://www.lohi-idl.de/beitragsordnung/
Timestamp: 2018-11-13 07:44:21
Document Index: 230489375

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 3', '§ 7', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 32', '§ 3']

Beitragsordnung / Lohnsteuerhilfe IDL e.V. – Wir machen Steuern einfach.
Der Verein erhebt einen jährlichen Mitgliedsbeitrag. Neu aufgenommene Mitglieder zahlen daneben eine Aufnahmegebühr. Darauf kann der Verein in bestimmten Fällen bzw. bei bestimmten Gruppen von Mitgliedern verzichten.
Für die Hilfeleistungin Steuersachen im Rahmen der Befugnis nach § 4 Nr. 11 Steuerberatungsgesetz darf neben dem Mitgliedsbeitrag kein besonderes Entgelt erhoben werden.
§ 2 Beitragsverpflichtung des Mitgliedes
Passive Mitglieder sind zur Zahlung eines nach sozialen Gesichtspunkten gestaffelten Mitgliedsbeitrages verpflichtet.
Von der Beitragspflicht befreit sind
b) Aktive Mitglieder im Sinne des § 3 der Vereinssatzung und
c) Passive Mitglieder, wenn sie in einem Arbeitsverhältnis zum Verein stehen.
Die Beitragsbefreiung erstreckt sich in diesen Fällen auch auf den Ehegatten.
1 Mindestbetrag* 41,18 € 7,82 € 49,00 €
2 bis 5.000 58,82 € 11,18 € 70,00 €
3 bis 17.500 78,99 € 15,01 € 94,00 €
4 bis 25.000 84,87 € 16,31 € 101,00 €
5 bis 32.500 96,64 € 18,36 € 115,00 €
6 bis 40.000 108,40 € 20,60 € 129,00 €
7 bis 45.000 116,81 € 22,19 € 139,00 €
8 bis 60.000 137,82 € 26,18 € 164,00 €
9 bis 70.000 163,87 € 31,13 € 195,00 €
10 bis 90.000 192,44 € 36,56 € 229,00 €
Aufnahmegebühr 14,71 € 2,79 € 17,50 €
* nur bei besonderen Umständen, etwa Bedürftigkeit eines Mitgliedes
Darüber hinaus pro 5.000 € zusätzlicher Einnahmen 5 € mehr Gebühr.
Beitragsbemessungsgrundlage bilden die steuerpflichtigen Einnahmen (z. B. Bruttoarbeitslohn, Rentenbezüge, Mieteinnahmen, Zinserträge usw.) und die steuerfreien Einnahmen (z. B. Arbeitslosengeld, Krankengeld, usw.) und das Kindergeld.
Die Grundsätze des gleichlautenden Ländererlasses der Obersten Finanzbehörden vom 30. Mai 1990 sind zu beachten.
Alle Vereinsmitglieder sind verpflichtet, diejenigen Angaben zu machen, die für die Festsetzung des jährlichen Beitrages notwendig sind. Bei Ehegatten, die das Wahlrecht zur Ehegattenveranlagung haben und infolgedessen nur eine Mitgliedschaft begründen, sind die Einnahmen zusammenzurechnen.
Die Höhe der Beiträge wird durch Aushang in der Beratungsstelle bekanntgegeben.
§ 4 Zahlung des Mitgliedsbeitrages
Der Mitgliedsbeitrag ist im Jahr des Vereinsbeitritts sofort, danach jeweils mit Ablauf des 02. Januar für das Kalenderjahr zur Zahlung fällig. Ein Anspruch auf Leistung besteht nur dann, wenn alle fälligen Beiträge bezahlt sind; dies ist auf Verlangen nachzuweisen. Der Mitgliedsbeitrag wird auch dann fällig, wenn die Leistungen des Vereins nicht in Anspruch genommen werden.
Verheiratete Mitglieder, die das Wahlrecht zur Ehegattenveranlagung haben, zahlen einen gemeinsamen Beitrag und nur eine Aufnahmegebühr, sie haften gesamtschuldnerisch.
Der Jahresbeitrag ist in bar, vor Inanspruchnahme des Vereins zu entrichten. Bei Vorliegen einer Einzugsermächtigung wird der Mitgliedsbeitrag abgebucht.
Die dem Verein im Rahmen der Beitragserhebung entstehenden Kosten, Gebühren und Auslagen für das außergerichtliche und gerichtliche Mahnverfahren sind vom Mitglied zu erstatten. Über die Maßnahmen zur Beitreibung der Mitgliedsbeiträge entscheidet der Vorstand.
Duisburg, den 17.01.2012
Der Verein erhebt einen jährlichen Mitgliedsbeitrag unabhängig davon, ob eine Leistung des Vereins in Anspruch genommen wird oder nicht.
Neu aufgenommene Mitglieder zahlen daneben eine Aufnahmegebühr. Darauf kann der Verein in bestimmten Fällen verzichten, z. B. bei Mitgliedern, die einer Gewerkschaft angehören, oder durch einen Vorstandsbeschluss. Ehegatten und Lebenspartner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, die das Wahlrecht der Zusammenveranlagung wählen, zahlen einen gemeinsamen Beitrag und nur eine Aufnahmegebühr.
Passive Mitglieder gemäß § 3 der Vereinssatzung sind zur Zahlung eines nach sozialen Gesichtspunkten gestaffelten Mitgliedsbeitrages verpflichtet.
Von der Beitragspflicht befreit sind gemäß § 7 Abs. 5 der Vereinssatzung
a) Ehrenmitglieder im Sinne § 3 der Vereinssatzung
c) passive Mitglieder im Sinne § 3 der Vereinssatzung, wenn sie in einem Arbeitsverhältnis zum Verein stehen
§ 3 Beitragsbemessungsgrundlage und Beitragshöhe
Beitragsbemessungsgrundlage sind alle Einnahmen des Kalenderjahres, das dem jeweiligen Veranlagungsjahr vorangeht.
Hiervon abweichend sind bei der Neuaufnahme eines Mitgliedes Beitragsbemessungsgrundlage alle Einnahmen des jeweiligen Veranlagungsjahres. Bei rückwirkendem Vereinsbeitritt findet die Beitragsordnung in der jeweils gültigen Fassung Anwendung.
Bemessungsgrundlage für die Beitragshöhe bilden
alle steuerpflichtigen Einnahmen, für die dem Verein Beratungsbefugnis gemäß §§ 4 Nr. 11, 13 Abs. 1 StBerG zusteht; insbesondere
Bruttoarbeitslohn, Bruttorentenbezüge, Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung einschließlich der vereinnahmten Umlagen,
Einnahmen aus Kapitalerträgen, Einnahmen aus privaten Veräußerungsgeschäften und Einnahmen aus Unterhaltsleistungen sowie
die steuerfreien Einnahmen, für die dem Verein Beratungsbefugnis gemäß §§ 4 Nr. 11, 13 Abs. 1 StBerG zusteht; insbesondere Lohn­ersatzleistungen sowie ausländische Einnahmen im Sinne des § 32 b Abs. 1 EStG, und steuerfreie Arbeitgebererstattungen
In die Beitragsbemessungsgrundlage fließen nicht ein der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung gemäß § 3 Nr. 62 EStG, das Kindergeld sowie Einnahmen aus einem Minijob.
Alle Mitglieder sind verpflichtet, die zur Festsetzung des Beitrags erforderlichen Angaben zu machen.
Die Grundsätze des gleichlautenden Ländererlasses der Oberen Finanzbehörden vom 30. Mai 1990 sind zu beachten.
Der Jahresbeitrag ergibt sich aus der folgenden Beitragstabelle, die auch für einen rückwirkenden Vereinsbeitritt maßgeblich ist. Der Beitrag ist nach oben hin begrenzt auf 370 €.
Erhöhungsbetrag pro volle tausend Euro der Beitragsbemessungsgrundlage 2,50 € 2,10 € 0,40 €
Aufnahmegebühr 17,50 € 14,71 € 2,79 €
Der Mitgliedsbeitrag ist im Jahr des Vereinsbeitritts sofort, danach jeweils mit Ablauf des 2. Januar für das Kalenderjahr zur Zahlung fällig. Ein Anspruch auf Leistung besteht nur dann, wenn alle fälligen Beiträge bezahlt sind; dies ist auf Verlangen nachzuweisen.
Ehegatten und Lebenspartner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft haften gesamtschuldnerisch.
Der Jahresbeitrag ist vor Inanspruchnahme von Leistungen des Vereins zu zahlen. Bei Vorliegen eines SEPA-Lastschriftmandats hat das Mitglied dafür Sorge zu tragen, dass eine ausreichende Deckung des Kontos bei Fälligkeit vorliegt.
Die dem Verein im Rahmen der erstmaligen Beitragserhebung entstehenden Kosten trägt der Verein. Gebühren und Auslagen, die für das außergerichtliche und gerichtliche Mahnverfahren entstehen, sind vom Mitglied im Rahmen der zivilrechtlichen Regelungen zu tragen. Über die Maßnahmen zur Betreibung der Mitgliedsbeiträge entscheidet der Vorstand.
Die Beitragsordnung tritt zum 1. 1. 2019 in Kraft.