Source: https://www.cssneuwied.de/?p=12899
Timestamp: 2020-06-03 11:40:58
Document Index: 174657664

Matched Legal Cases: ['§ 61', '§ 58', '§ 61', '§ 58', '§ 71', '§ 71', '§ 25']

Elterninformation zur Notengebung und Versetzung | Carmen-Sylva-Realschule plus · Neuwied-Niederbieber
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vermehrt erreichen uns Anfragen bezüglich Notengebung und Versetzung. Diesbezüglich möchten wir Ihnen an dieser Stelle, Auszüge aus den uns von der ADD zur Verfügung gestellten Informationen weiterleiten, die uns als Maßgabe für die Zeugniserstellung am Schuljahresende dienen.
Teil A betrifft alle Schülerinnen und Schüler in den Klassen der Jahrgangsstufen 9 und 10. Unabhängig davon, ob sie in den kommenden Wochen aktiv am Unterrichtsgeschehen in der Schule teilnehmen oder nicht.
Teil B betrifft entsprechend alle Schülerinnen und Schüler der Stufen 5,6,7 und 8.
A. Aufnahme des regulären Schulbetriebs bis spätestens 04.05.2020 (Stufen 9 und 10)
Auch wenn die Zahl der im zweiten Schulhalbjahr erbrachten Leistungsnachweise aufgrund der Schulschließungen geringer ist als in regulären Schulhalbjahren, reichen diese aus, um auf der Grundlage des § 61 ÜSchO eine aus den Leistungen des ersten und des zweiten Schulhalbjahres gebildete Zeugnisnote für das Jahreszeugnis zu bilden. Die nach der Verwaltungsvorschrift „Zahl der benoteten Klassenarbeiten“ für die Schulen der Sekundarstufe I vorgegebene Anzahl von Klassenarbeiten muss ausnahmsweise nicht erbracht werden. Die Tage der Schulschließung werden nicht als Fehltage gewertet. Die Zeugnisse enthalten keine Bemerkung, dass der reguläre Unterrichtsbetrieb aus Gründen der öffentlichen Gesundheitsvorsorge zeitweise nicht stattgefunden hat, weil es sich hierbei nicht um eine Angabe handelt, die für die Schullaufbahn von Bedeutung ist (§ 58 Abs. 3 ÜSchO).
2. Versetzungs-, Einstufungs-, Umstufungs- und Abschlussentscheidungen sowie Übergangsberechtigungen
Die Zeugnisnoten für das Jahreszeugnis werden gem. § 61 Abs.6 ÜSchO aufgrund der Leistungen im ersten Schulhalbjahr und der (wenigen bis keinen) Leistungen im zweiten Schulhalbjahr festgelegt, wobei das zweite Schulhalbjahr abweichend von dieser Bestimmung nicht stärker zu berücksichtigen ist. Im Extremfall sind die Noten des Halbjahreszeugnisses die Noten des Jahreszeugnisses. Die nach der Verwaltungsvorschrift „Zahl der benoteten Klassenarbeiten“ vorgegebene Anzahl von Klassenarbeiten muss ausnahmsweise nicht erbracht werden. Falls ein Fach nur im zweiten Halbjahr unterrichtet wurde und die Leistungsnachweise nicht ausreichen, um eine Zeugnisnote zu bilden, wird dieses Fach wie üblich nicht bewertet. Die Tage der Schulschließung werden nicht als Fehltage gewertet. Die Zeugnisse enthalten keine Bemerkung, dass der reguläre Unterrichtsbetrieb aus Gründen der öffentlichen Gesundheitsvorsorge zeitweise nicht stattgefunden hat, weil es sich hierbei nicht um eine Angabe handelt, die für die Schullaufbahn von Bedeutung ist (§ 58 Abs. 3 ÜSchO).
Die Versetzungsentscheidungen werden auf der Grundlage der Noten im Jahreszeugnis getroffen. Werden die Versetzungsbedingungen nicht erfüllt, erfolgt eine „Versetzung in besonderen Fällen“ gem. § 71 ÜSchO. Mit den Eltern ist ein Gespräch zu führen; falls sie eine Wiederholung wünschen, erfolgt keine Versetzung ​nach § 71 ÜSchO und die Schülerinnen oder Schüler wiederholen die besuchte Klassenstufe.
3. Einstufungen
Einstufungen erfolgen regulär nach § 25 Abs. 1 ÜSchO auf der Grundlage der Noten des Jahreszeugnisses. Aufgrund des Widerspruchsrechts der Eltern entsteht den Schülerinnen und Schülern kein Nachteil. ​Wenn Sie weitergehende Fragen haben, können Sie diese gerne an die Schulleitung senden (schleif@cssneuwied.de oder burke@cssneuwied.de). Bei Bedarf steht Ihnen auch jeden Tag ein Mitglied der erweiterten Schulleitung telefonisch bis 13:00 Uhr in der Schule zur Verfügung. Bei konkreten Fragen zu einzelnen Schülerinnen und Schülern wenden Sie sich bitte zunächst an die jeweilige Klassenlehrkraft.