Source: http://www.mietrb.de/36113.htm
Timestamp: 2018-03-22 19:51:34
Document Index: 349694101

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 27', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 43', '§ 45', '§ 48']

In der aktuellen Ausgabe des MietRB (Heft 5, Erscheinungstermin: 5. Mai 2014) lesen Sie folgende BeitrÃ¤ge und Entscheidungen:
LG Berlin v. 27.2.2014 - 67 S 476/13 / Mettler, Ulrich C., Minderung: Bauarbeiten auf NachbargrundstÃ¼ck, MietRB 2014, 129-130
AG Frankfurt/M. v. 24.1.2014 - 33 C 3112/13 (67) / Rave, Nele, Saldoklage bei verfristetem Betriebskostenanteil, MietRB 2014, 130
LG Frankfurt/O. v. 17.12.2013 - 16 S 138/13 / Zich, RenÃ©, Heizkosten beim â€œLeerwohnenâ€œ eines Mehrfamilienhauses, MietRB 2014, 130-131
BGH v. 12.2.2014 - XII ZR 76/13 / Schach, Klaus, SchÃ¶nheitsreparaturen: Umwandlung des ErfÃ¼llungsanspruchs in Ausgleichanspruch, MietRB 2014, 131-132
BGH v. 5.2.2014 - XII ZR 65/13 / Pfeifer, Frank-Georg, BetriebskostenvorschÃ¼sse: Anpassung erfordert keine Schriftform, MietRB 2014, 132-133
BGH v. 22.1.2014 - XII ZR 68/10 / Kurek, Michael, Schriftform: Verpflichtung zur Nachholung bindet nicht GrundstÃ¼ckserwerber!, MietRB 2014, 133-134
OLG SaarbrÃ¼cken v. 19.3.2014 - 2 U 16/13 / Schmid, Michael J., Mieter- und Vermieterwechsel: Eindeutige Absprache erforderlich!, MietRB 2014, 134-135
OLG Celle v. 21.11.2013 - 8 U 179/13 / Bittner, Mark, Fristlose KÃ¼ndigung: Bindung des Vermieters an seine unwirksamen AGB, MietRB 2014, 135
OLG DÃ¼sseldorf v. 21.11.2013 - I-10 U 37/13 / Harsch, Robert, Betriebskosten: RÃ¼ckzahlungsanspruch des Mieters nach KÃ¼ndigung, MietRB 2014, 135-136
OLG SaarbrÃ¼cken v. 8.5.2013 - 2 U 3/13 / Pfeifer, Frank-Georg, Einfachverglaste Schaufensterscheibe ist kein Mietmangel, MietRB 2014, 136-137
OLG SaarbrÃ¼cken v. 8.5.2013 - 2 U 3/13 / Pfeifer, Frank-Georg, Betriebskosten-VorschÃ¼sse: Niedrige Kalkulation zulÃ¤ssig, MietRB 2014, 137-138
BGH v. 16.10.2013 - XII ZR 64/12 / Monschau, Norbert, Urkundenprozess: Unstatthaftigkeit bei unstreitigen MietmÃ¤ngeln aber streitiger Verursachung, MietRB 2014, 138-139
OLG KÃ¶ln v. 20.1.2014 - 17 W 204/13 / Burbulla, Rainer, Privatgutachten: Kosten bei einvernehmlicher Verwertung, MietRB 2014, 139-140
OLG Karlsruhe v. 20.9.2013 - 10 W 18/13 / Schneider, Norbert, Streitwert: Feststellung der Minderungsberechtigung, MietRB 2014, 140-141
BGH v. 6.3.2014 - VII ZR 266/13 / MÃ¼nch, Mathias, BautrÃ¤ger: Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung trotz Interessenkollision?, MietRB 2014, 141-142
BGH v. 21.2.2014 - V ZR 164/13 / Elzer, Oliver, Verwalter: Ãœbergang des Verwaltervertrags mit Verschmelzung, MietRB 2014, 142-143
BGH v. 20.2.2014 - III ZR 443/13 / Abramenko, Andrik, Verwalter: Nachweis der ErmÃ¤chtigung nach Â§ 27 Abs. 3 S. 1 Nr. 7 WEG, MietRB 2014, 143-144
BGH v. 19.7.2013 - V ZR 109/12 / DÃ¶tsch, Wolfgang, Anschlusszwang in Heizungsgemeinschaft?, MietRB 2014, 144
BGH v. 19.7.2013 - V ZR 109/12 / DÃ¶tsch, Wolfgang, GewillkÃ¼rte Prozessstandschaft fÃ¼r Verband?, MietRB 2014, 144-145
OLG MÃ¼nchen v. 4.2.2014 - 34 Wx 434/13 / Lehmann-Richter, Arnold, Sondernutzungsrechte: Zustimmung der GrundpfandsrechtsglÃ¤ubiger beim Austausch, MietRB 2014, 145-146
OLG MÃ¼nchen v. 31.1.2014 - 34 Wx 469/13 / Heinemann, JÃ¶rn, Verwalteramt: Auswirkung einer Abspaltung, MietRB 2014, 146-147
OLG Karlsruhe v. 16.12.2013 - 14 Wx 47/13 / Schultzky, Hendrik, Unterteilung von Wohnungseigentum, MietRB 2014, 147
LG Berlin v. 25.9.2013 - 85 S 57/12 WEG / Hogenschurz, Johannes, UmbaumaÃŸnahmen: Schallschutzgrenzwerte bei Errichtung maÃŸgeblich?, MietRB 2014, 147-148
BGH v. 20.2.2014 - VII ZR 172/13 / Ott, Andreas, BautrÃ¤gervertrag: NutzungsausfallentschÃ¤digung bei verspÃ¤teter Herstellung, MietRB 2014, 148-149
Schmid, Michael J., VerjÃ¤hrung des Anspruchs auf RÃ¼ckzahlung einer Barkaution, MietRB 2014, 150-152
Als noch die dreiÃŸigjÃ¤hrige VerjÃ¤hrungsfrist fÃ¼r die RÃ¼ckzahlung einer Mietkaution galt, war die VerjÃ¤hrung kein Thema. Bei der nunmehr geltenden dreijÃ¤hrigen VerjÃ¤hrungsfrist tauchen jedoch zunehmend VerjÃ¤hrungsprobleme auf. Problematisch ist dabei insbesondere der Beginn der VerjÃ¤hrungsfrist, vor allem deshalb, weil es keine gesetzliche Regelung Ã¼ber die FÃ¤lligkeit des KautionsrÃ¼ckzahlungsanspruches gibt. Der Mieter darf nicht zu frÃ¼h klagen, sonst riskiert er eine Klagabweisung, weil der Anspruch noch nicht fÃ¤llig ist. Er darf aber auch nicht zu spÃ¤t klagen, sonst riskiert er eine Klagabweisung wegen VerjÃ¤hrung.
Hoffmann, Jochen, Betriebspflicht des Mieters â€“ Vertragsgestaltung und Umsetzung, MietRB 2014, 152-155
Vor allem in VertrÃ¤gen Ã¼ber FlÃ¤chen in Einkaufszentren sind Regelungen Ã¼blich, die dem Mieter Betriebspflichten auferlegen. Der Vermieter will hierdurch die AttraktivitÃ¤t des Centers steigern. Dies gilt im Besonderen fÃ¼r die sog. Ankermieter, ohne die auch andere Ladenlokale kaum Ã¼berlebensfÃ¤hig sind. Fallen solche aus, ist der wirtschaftliche Erfolg anderer GeschÃ¤ftstreibender gefÃ¤hrdet. Dies kann wiederum zunehmende LeerstÃ¤nde zur Folge haben. Auch die Neuvermietung einer Einheit kann sich bei zuvor nicht betriebenem GeschÃ¤ft oder GaststÃ¤ttenbetrieb als schwieriger erweisen. Insbesondere fÃ¼r Mieter kleiner FlÃ¤chen sind solche Klauseln jedoch nicht ungefÃ¤hrlich. Der Beitrag beleuchtet die Bedeutung solcher Regelungen und zeigt dabei die MÃ¶glichkeiten des Vermieters fÃ¼r den Fall auf, dass der Mieter seiner Betriebspflicht nicht nachkommt.
Suilmann, Martin, Vertretungsbefugnis des Verwalters in WEG-Verfahren, MietRB 2014, 156-160
Der Verwalter einer WohnungseigentÃ¼mergemeinschaft ist notwendiger und unverzichtbarer Bestandteil fÃ¼r die Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums. Er ist fÃ¼r die Vorbereitung der EigentÃ¼merversammlung, fÃ¼r ihre Leitung und fÃ¼r die spÃ¤tere DurchfÃ¼hrung der dort gefassten BeschlÃ¼sse verantwortlich (Â§ 27 Abs. 1 Nr. 1 WEG). Um ihm eine sachgerechte Erledigung der ihm zugewiesenen Aufgaben zu ermÃ¶glichen, rÃ¤umt Â§ 27 Abs. 2 und 3 WEG ihm eine â€“ allerdings gegenstÃ¤ndlich beschrÃ¤nkte â€“ rechtsgeschÃ¤ftliche Vertretungsmacht sowohl fÃ¼r die WohnungseigentÃ¼mer als auch fÃ¼r die WohnungseigentÃ¼mergemeinschaft ein. Die WohnungseigentÃ¼mer sind berechtigt, diese gesetzlichen Vertretungsbefugnisse durch Vereinbarungen oder BeschlÃ¼sse zu erweitern (vgl. Â§ 27 Abs. 3 Satz 1 Nr. 7 WEG).Das Gesetz ermÃ¤chtigt den Verwalter aber nicht nur zur rechtsgeschÃ¤ftlichen Vertretung der WohnungseigentÃ¼mer, sondern auch zur Vertretung in Rechtsstreitigkeiten, die entweder gegen die rechtsfÃ¤hige Gemeinschaft (Â§ 27 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 und 6 WEG) oder gegen einzelne WohnungseigentÃ¼mer gem. Â§ 43 Nr. 1, Nr. 4 oder Nr. 5 WEG gefÃ¼hrt werden. Der Gesetzgeber rÃ¤umt dem Verwalter somit â€“ zumindest teilweise â€“ eine gesetzliche Befugnis zur (aktiven) Prozessvertretung ein. Daneben bestimmt Â§ 45 Abs. 1 WEG den Verwalter zum Zustellungsvertreter der WohnungseigentÃ¼mer, wenn diese Beklagte oder gem. Â§ 48 Abs. 1 Satz 1 WEG beizuladen sind (passive Prozessvertretung). Ziel dieser gesetzlichen Regelungen ist es, die HandlungsfÃ¤higkeit der Gemeinschaft auch bei etwaigen Rechtsstreitigkeiten sicherzustellen und dafÃ¼r Sorge zu tragen, dass Prozesse, an denen die WohnungseigentÃ¼mer oder ihre Gemeinschaft beteiligt sind, ohne groÃŸe zeitliche Verluste erledigt werden kÃ¶nnen. Die gesetzliche Regelung trÃ¤gt damit einem praktischen BedÃ¼rfnis Rechnung.Der nachfolgende Beitrag gibt einen kurzen Ãœberblick Ã¼ber die prozessualen Vertretungsbefugnisse des Verwalters.
Verlag Dr. Otto-Schmidt vom 23.04.2014 11:01