Source: https://www.juedischerfrauenverein-dresden.de/satzung/
Timestamp: 2018-08-21 23:19:03
Document Index: 112387553

Matched Legal Cases: ['§ 26', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 8', '§10', '§2']

Satzung Jüdischer Frauenverein Dresden Jüdischer Frauenverein Dresden e.V
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Der Verein führt den Namen “Jüdischer FrauenVerein Dresden”.
Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und danach den Zusatz “e. V.” führen.
Die Integration jüdischer Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion ist Zweck und Aufgabe des Vereins. Diese Gründungsideologie des Vereins wird verwirklicht durch:
Beratung und Betreuung jüdischer Neuzuwanderer als deren Anlaufstelle
Kennenlernen der deutschen und deutsch-jüdischen Geschichte
Pflege der jüdischen Tradition, der jüdischen Geschichte, Kunst und Kultur
Unterstützung beim Wiedererlernen jüdischen Brauchtums im Fest- und Feiertagskreis
Begegnungen mit jüdischen und nicht jüdischen Vereinen
Begleitung hilfsbedürftiger Mitglieder zu Ärzten und Behörden
Gedenkstättenarbeit mit Dresdner Schulen und Gymnasien
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmässige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismässig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Mitglied des Vereins kann jede weibliche Person werden, die eine jüdische Mutter oder einen jüdischen Vater hat, oder die durch Konversion zum Judentum kam (Konvertitin). Sie muss das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Mitglied des Vereins kann weiterhin jede Nicht-Jüdin werden, die einen jüdischen Ehemann hat.
Darüber hinaus können männliche Personen, welche selbst Juden sind oder eine jüdische Ehefrau haben, als assoziierte Mitglieder aufgenommen werden.
Assoziiertes Mitglied kann weiterhin jeder Ehemann eines Vereinsmitgliedes werden.
Assoziierte Mitglieder unterstützen die satzungsmäßigen Ziele und Aufgaben des Vereins, in Form eines Freundeskreises, der dem Vorstand des FrauenVereins untersteht und nicht juristisch selbständig ist.
Außerordentliche Mitglieder besitzen die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder, jedoch mit Ausnahme des aktiven und passiven Wahlrechts.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluss oder durch Wegzug aus der Region, soweit ein Beitritt zum Jüdischen FrauenVerein dieser anderen Region erfolgt.
Ihren Austritt muss ein Mitglied durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mitteilen; er ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich.
Der Ausschluss eines Mitgliedes kann wegen schuldhaftem, wiederholtem Verletzen der Satzung oder der Interessen des Vereins, sowie wegen säumiger Beitragszahlung trotz schriftlicher Mahnung unter Ausschlussandrohung vom Vorstand beschlossen werden.
Dieser Beschluss bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, in der Mitgliederversammlung zu den Gründen des Ausschlusses Stellung zu nehmen. Diese sind dem Betroffenen mindestens zwei Wochen vorher mitzuteilen.
Eine Ausnahme bildet die Streichung bei säumiger Beitragszahlung.
Da die Beitragszahlung eine Bringe-Pflicht für jedes Mitglieds ist, entscheidet bei Nichtzahlung der Vorstand allein über die Beendigung der Mitgliedschaft.
Jedes Mitglied hat die Pflicht, die Interessen des Vereins zu fördern, übernommene Aufgaben auszuführen und Veranstaltungen und deren Organisation nach besten Kräften durch seine Mitarbeit zu unterstützen.
Der monatliche Mitgliedsbeitrag beträgt 1 EUR (ein Euro).
Er ist möglichst als Jahresbeitrag von 12 EUR im ersten Quartal eines jeden Jahres an die Schatzmeisterin zu entrichten.
Der Verein wird nach außen, sowie gerichtlich und außergerichtlich gemäß § 26 BGB durch die Vorsitzende allein, oder durch die Stellvertreterin und die Schatzmeisterin gemeinsam vertreten.
Der Vorstand besteht aus der Vorsitzenden, der Stellvertreterin, der Schatzmeisterin und zwei Beisitzerinnen. Eine dieser Beisitzerinnen fungiert als Schriftführerin.
Jedes Vorstandsmitglied wird einzeln gewählt. Es muß Mitglied des Vereins sein.
Mit seinem Ausscheiden aus dem Verein endet auch seine Vorstandsmitgliedschaft.
Scheidet ein Mitglied während seiner Amtszeit aus, so kann der Vorstand bis zur Neuwahl eines Nachfolgers ein Vereinsmitglied in den Vorstand kooptieren.
Für eine solche Kooptierung ist der Vorstand, nicht die Mitgliederversammlung, zuständig.
Die Neuwahl hat spätestens in der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu erfolgen.
Der Vorstand tritt nach Bedarf, aber mindestens einmal im Vierteljahr zusammen.
Er ist beschlussfähig, wenn mindestens drei von fünf Mitgliedern anwesend sind.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Vorsitzenden, bei deren Nichtanwesenheit die ihrer Stellvertreterin.
Vorbereitung und schriftliche Einberufung der Mitgliederversammlung mit Angabe der Tagesordnung unter Einhaltung einer Zwei-Wochen-Frist
Wahl eines Tagungsleiters
Vorbereitung des Jahres- und des Haushaltsplanes
Erstellung des Tätigkeits- und des Finanzberichtes
Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschlüsse von Mitgliedern
Alle Beschlüsse des Vorstandes sind lückenlos zu protokollieren, danach von der Protokollführerin und der Vorsitzenden bzw. bei Nichtanwesenheit der Vorsitzenden von ihrer Stellvertreterin zu unterschreiben.
Diese Einberufung hat schriftlich durch einen einfachen Brief und unter Angabe der Tagesordnung an alle Mitglieder zu erfolgen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn mindestens ein Viertel aller Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen beantragt, oder das Interesse des Vereins es erfordert.
Die Mitgliederversammlung leitet die Vorsitzende bzw. ihre Stellvertreterin.
Über den Verlauf und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen. Es ist von der Protokollführerin und von der Vorsitzenden zu unterschreiben.
Bei Nichtanwesenheit der Vorsitzenden in der Versammlung unterschreibt ihre Stellvertreterin das Protokoll.
Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes und Entlastung des Vorstandes
Entscheidung über Neuaufnahme und Ausschluß von Mitgliedern
Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltplanes
Beschlussfassung über die Mitgliedschaft und Mitarbeit des Vereins in nationalen und internationalen Verbänden und Vereinigungen
Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens ein Drittel aller Vereinsmitglieder anwesend ist.
Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Die Vorsitzende kann Gäste zulassen.
Die Mitgliederversammlung beschließt über die Anwesenheit von Medienvertretern.
Bei Auflösung des Vereins als Beschluss der Mitgliederversammlung, bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke oder der Beendigung aus anderen Gründen, sind die Vorsitzende und ihre Stellvertreterin gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung.
Die Satzungsänderungen gegenüber der seit dem 25. Januar 2002 gültigen Satzung wurden für die Paragrafen § 2, § 3, § 4 notwendig und:
am 13. Dezember 2006 in der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen
am 27. Februar 2007 unter UR-Nr. 468 / 2007 beim Registergericht Dresden angemeldet
am 3. August 2009 im Vereinsregister des Amtsgerichtes Dresden als Änderung des § 8 unter VR 4050 eingetragen.
am 9.Dezember 2016 in der Mitgliederversammlung als Änderung des §10 einstimmig angenommen.
am 17.März 2017 in der Mitgliederversammlung als Änderung des §2 einstimmig angenommen.
Die Gemeinnützigkeit ist beim Finanzamt Dresden seit 2002 unter Steuernummer 201/140/17834 und geändert seit dem 1. November 2011 unter Steuernummer 203/140/16239 anerkannt.