Source: http://www.hensche.de/Arbeitsvertrag_Mustervertrag_Arbeitsvertrag_leitender_Angestellter.html
Timestamp: 2017-04-27 15:01:41
Document Index: 375161335

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15']

Im fol­gen­den fin­den Sie ein Ver­trags­mus­ter „Ar­beits­ver­trag lei­ten­der An­ge­stell­ter“. Wenn Sie sich an die­sem Mus­ter­ver­trag „Ar­beits­ver­trag lei­ten­der An­ge­stell­ter“ ori­en­tie­ren möch­ten oder die­sen über­neh­men wol­len, soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass Ih­nen sei­ne Be­deu­tung als Bei­spiels­text in al­len Ein­zel­hei­ten wirk­lich klar ist. Be­den­ken Sie bit­te, dass Sie mit der Ent­schei­dung für ei­nen be­stimm­ten Ver­trags­text Rechts­fol­gen her­bei­füh­ren, die in Ih­rem kon­kre­ten Fall aber viel­leicht nicht die rich­ti­gen sind. Soll­te Ih­nen da­her ir­gend et­was un­klar sein, las­sen Sie lie­ber vor­her an­walt­lich be­ra­ten. Bit­te be­ach­ten Sie, dass die hier ge­ge­be­nen For­mu­lie­rungs­vor­schlä­ge un­ver­bind­lich sind, d.h. kei­ne Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar­stel­len. Wir über­neh­men da­her kei­ne Ge­währ für Rich­tig­keit oder Voll­stän­dig­keit.
Herrn Mo­ritz Mus­ter­mannMus­ter­mann­stra­ße 1, 11111 Mus­ter­stadt- im fol­gen­den: „An­ge­stell­ter“ -
b) Weih­nachts­geld oder in Hö­he ei­nes hal­ben Mo­nats­ge­halts, zahl­bar mit dem No­vem­ber­ge­halt. (4) Die Ge­sell­schaft stell­te dem An­ge­stell­ten ei­nen Dienst­wa­gen, der auch für pri­va­te Fahr­ten ge­nutzt wer­den kann. Das Recht zur Pri­vat­nut­zung des Dienst­wa­gens wird ent­spre­chend den steu­er­recht­li­chen Vor­ga­ben ge­mäß der Ein-Pro­zent-Re­ge­lung ver­steu­ert. Das nä­he­re re­gelt ei­ne ge­son­der­te Dienst­wa­gen­ver­ein­ba­rung.
(2) Für den Mehr­ur­laub gilt ab­wei­chend von den ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen zum Ur­laub fol­gen­des: Der An­spruch auf Mehr­ur­laub ver­fällt zum En­de des Ka­len­der­jah­res, wenn er bis da­hin nicht ge­währt und ge­nom­men wur­de, wo­bei es auf die Grün­de für die Nicht­ge­wäh­rung bzw. den Nicht­an­tritt des Ur­laubs nicht an­kommt. Ei­ne Über­tra­gung auf das Fol­ge­jahr fin­det nur im Fal­le ei­ner aus­drück­li­chen Über­tra­gungs­ver­ein­ba­rung statt und höchs­tens bis zum 31. März des Fol­ge­jah­res. Der über­tra­ge­ne Ur­laubs­an­spruch ver­fällt am 31. März des Fol­ge­jah­res auch dann, wenn der Ur­laub in­fol­ge ei­ner Er­kran­kung nicht ge­nom­men wer­den kann. (3) Er­teilt die Ge­sell­schaft Ur­laub, wird da­mit zu­nächst bis zu des­sen voll­stän­di­ger Er­fül­lung der ge­setz­li­che Ur­laubs­an­spruch er­füllt.
§ 8 Krank­heits­be­ding­te Ar­beits­un­fä­hig­keit Der An­ge­stell­te hat je­de krank­heits­be­ding­te Ar­beits­un­fä­hig­keit und de­ren vor­aus­sicht­li­che Dau­er un­ver­züg­lich der Ge­sell­schaft an­zu­zei­gen und ein ärzt­li­ches At­test vor­zu­le­gen.
(2) Die Auf­nah­me ei­ner un­ent­gelt­li­chen Ne­ben­tä­tig­keit ist der Ge­sell­schaft vor Be­ginn der Tä­tig­keit le­dig­lich an­zu­zei­gen. § 10 Ge­heim­hal­tung
Der An­ge­stell­te ist da­zu ver­pflich­tet, über al­le Be­triebs- und Ge­schäfts­ge­heim­nis­se so­wie über An­ge­le­gen­hei­ten, die die Ge­sell­schaft als ver­trau­lich be­zeich­net hat, drit­ten Per­so­nen ge­gen­über Still­schwei­gen zu be­wah­ren. Die­se Pflicht gilt auch über die Be­en­di­gung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses hin­aus. § 11 Nach­ver­trag­li­ches Wett­be­werbs­ver­bot
(2) Der An­ge­stell­te er­hält für die Dau­er des Wett­be­werbs­ver­bots ge­mäß Abs.1 ei­ne Ka­ren­zent­schä­di­gung von 50 Pro­zent der zu­letzt be­zo­ge­nen Ver­gü­tung. § 12 Aus­schluss­frist, Ver­fall­sklau­sel
(1) Al­le An­sprü­che aus dem Ar­beits­ver­hält­nis ver­fal­len, d.h. sie ge­hen end­gül­tig un­ter, wenn sie nicht bin­nen sechs Mo­na­ten nach Fäl­lig­keit ge­gen­über der an­de­ren Ver­trags­par­tei schrift­lich, per Fax oder per E-Mail gel­tend ge­macht wer­den. Zah­lungs­an­sprü­che sind un­ter Hin­weis auf ih­ren Gel­tungs­grund zu be­zif­fern. (2) Die in Abs.1 ge­re­gel­te Aus­schluss­frist be­trifft nicht An­sprü­che, de­nen ei­ne Haf­tung we­gen Vor­sat­zes zu­grun­de liegt.
§ 13 Gel­tung von Ta­rif­ver­trä­gen und Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen (1) Ta­rif­ver­trä­ge sind auf das Ar­beits­ver­hält­nis nicht an­zu­wen­den. (2) Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen sind auf das Ar­beits­ver­hält­nis nicht an­zu­wen­den. § 14 Ne­ben­ab­re­den, Ver­trags­än­de­run­gen
(2) Ver­trags­än­de­run­gen sind nur wirk­sam, wenn sie schrift­lich ge­trof­fen wer­den. Das gilt auch für die Ab­be­din­gung die­ser Schrift­for­ma­bre­de. (3) Das Schrift­for­mer­for­der­nis nach Abs.2 gilt nicht, wenn Ver­trags­än­de­run­gen in­di­vi­du­ell ver­ein­bart wer­den. In­di­vi­du­ell aus­ge­han­del­te Ver­trags­än­de­run­gen sind form­los wirk­sam. § 15 Schluss­be­stim­mun­gen
____________________(Un­ter­schrift Ge­sell­schaft)
____________________(Un­ter­schrift An­ge­stell­ter)
Letzte Überarbeitung: 16. März 2017
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