Source: http://bsv-knobben-poggenort.de/satzung/
Timestamp: 2019-11-20 09:50:18
Document Index: 198999656

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 5', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 20', '§ 26', '§ 26']

Satzung – BSV Knobben-Poggenort e.V.
Knobben-Poggenort
Juniorenkönig
Kemperpokal
Markenkönige
Markenkönigskette
Markenschießwart
Satzungen des Bürgerschützenvereins
Knobben – Poggenort e.V.
§ 3 Der Vorstand
§ 5 Erlöschen der Mitgliedschaf
§ 9 Regelmäßige Punkte der Tagesordnung der Generalversammlung
§ 10 Neuwahl des Vorstandes
§ 11 Offiziere
§ 12 Verwaltung der Ämter
§ 15 Versammlung
§ 16 Schützenfest und Schützenkönig
§ 17 Veranstaltungen
§ 18 Tod eines Mitgliedes
§ 20 Bevollmächtigung
Der Bürgerschützenverein “Knobben – Poggenort“ mit Sitz in Hörstel führt nach Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Ibbenbüren den Namen
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung
Schießsportförderung und Ausbildung.
Beteiligung an schießsportlichen Wettbewerben und Veranstaltungen.
Ausbildung und Unterhaltung eines Spielmannszuges.
Der Verein verfolgt keine wirtschaftlichen Interessen und ist nur selbstlos tätig. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Der Vorstand im rechtlichen Sinne des § 26 BGB besteht aus:
Diese beiden Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich sowie außergerichtlich und haben die Stellung eines gesetzlichen Vertreters. Wenn einer oder beide verhindert sind, werden sie insoweit durch ihre Stellvertreter ersetzt. Ferner hat der Verein einen internen Vorstand.
dem 1. Vorsitzenden und dessen Stellvertreter
dem 1. Kassierer und dessen Stellvertreter
dem 1. Schriftführer und dessen Stellvertreter
dem 1. Schiesswart und dessen Stellvertreter.
Zum erweiterten Vorstand gehören der Oberst, der Hauptmann und die Vertrauensleute. Ferner die Vorsitzenden oder Sprecher der einzelnen Abteilungen und die Ehrenvorstandsmitglieder. Stimmrecht haben die Vorstandsmitglieder. Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes haben beratende Funktion.
Mitglied des Vereins kann jede achtbare und unbescholtene Person werden, die das 16. Lebensjahr vollendet hat und die Vereinssatzung anerkennt. Die Anmeldung erfolgt beim Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen vom Vorstand abgelehnt werden. Ferner werden Erwachsene, Jugendliche und Kinder für den Spielmannszug aufgenommen.
Erlöschen der Mitgliedschaf
durch Ausschuss
durch Nichtzahlung des Jahresbeitrages bis zum von der Generalversammlung festgesetzten Stichtag.
Die Austrittserklärung erfolgt schriftlich gegenüber deinem Vorstand. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Vereinsgut ist unaufgefordert zurückzugeben. Ausscheidende oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anteil am Vereinsvermögen.
Der Verein erhebt jährlich Beiträge von den Mitgliedern. Über die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge beschließt die Generalversammlung mit einfacher Mehrheit. Außerdem können Umlagen beschlossen und erhoben werden.
Die ordentliche Generalversammlung hat wenigstens einmal im Jahr stattzufinden. Die Einberufung der Generalversammlung erfolgt durch den Vorstand mit einer Frist von einer Woche unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Eine außerordentliche Generalversammlung kann bei triftigen Gründen vom Vorstand einberufen werden. Ferner können mindestens 1/3 der Mitglieder durch einen gemeinsamen schriftlichen Antrag, der an den Vorstand (§ 26 BGB) zu richten ist, die Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung innerhalb von 20 Tagen verlangen.
Regelmäßige Punkte der Tagesordnung der Generalversammlung
Kassenbericht: und Prüfung
Festsetzung des jährlichen Beitrages.
In der Generalversammlung findet die Neuwahl des Vorstandes statt. In jedem Jahr scheiden vier Vorstandsmitglieder aus. In allen ungeraden Jahreszahlen der 1. Vorsitzende. der 1. Kassierer, der 1. Schriftführer und der 1. Schießwart. In allen geraden Jahreszahlen der 2. Vorsitzende, der 2. Kassierer, der 2. Schriftführer und der 2. Schießwart. Die Wahl erfolgt durch Handzeichen oder auf Antrag durch geheime Wahl. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl der Sprecher bzw. Vorsitzenden der einzelnen Unterabteilungen erfolgt nach demokratischen Prinzipen in den einzelnen Abteilungen.
Der Verein wählt bei der Generalversammlung aus seinen Mitgliedern den Oberst und den Hauptmann für jeweils 2 Jahre mit einfacher Mehrheit. Die Wahl erfolgt durch Handzeichen oder auf Antrag durch geheime Wahl. Wiederwahl ist zulässig.
Verwaltung der Ämter
Die Vorstandsmitglieder verwalten ihre Ämter unentgeltlich. Jedes Mitglied des Vereins haftet für das ihm mit seiner Einwilligung übertragene Amt und das Ihm anvertraute Vereinsgut.
Das Geschäftsjahr geht von Generalversammlung zu Generalversammlung.
Über die Generalversammlung ist eine vom Vorsitzenden (oder seinem Stellvertreter) und dem Schriftführer zu unterzeichnende Niederschrift aufzunehmen, die mindestens die Beschlüsse und Wahlergebnisse enthalten muss.
Die Versammlungen und die Vorstandssitzungen haben die Aufgabe, durch Aussprache und Beschlüsse auf dem Wege der Abstimmung der Zielsetzung des Vereins dienliche Entscheidungen herbeizuführen. Alle Versammlungen werden von 1. Vorsitzenden, bei Verhinderung von einem Stellvertreter geleitet.
Alle Beschlüsse werden durch Stimmenmehrheit gefasst, soweit diese Satzung oder das Gesetz nicht anderes vorschreibt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Der Vorstand ist bei der Durchführung seiner Aufgaben an das Abstimmungsergebnis gebunden. Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
Schützenfest und Schützenkönig
Das Mitglied des Vereins, welches beim Königschiessen die höchste Ringzahl erreicht hat, ist König und trägt als Zeichen die Königskette, welche Eigentum des Vereins ist. Der König erhält einen von der Generalversammlung festgesetzten Zuschuss. Er hat der Königskette auf seine Kosten sein Namensschild mit der Jahreszahl anzuhängen. Form und Inschrift des Schildes müssen würdig sein und dürfen keinen Anstoss erregen. In Zweifelsfällen entscheidet der Vorstand.
Lehnt der Schütze mit der höchsten Ringzahl die Königswürde ab, so hat er einen von der Generalversammlung beschlossenen Betrag an die Vereinskasse zu zahlen. König kann nur werden, wer mindestens 21 Jahre alt ist, wer seine Verpflichtungen dem Verein gegenüber erfüllt hat und 2 Jahre ununterbrochen Mitglied ist. Wer König gewesen ist, kann frühestens nach 5 Jahren wieder König werden. Der König wählt sich seine: Königin, die Königin ihre Ehrendamen, die Ehrendamen wählen sich die Ehrenherren. Der organisatorische Ablauf des SchÜtzenfestes liegt im Einvernehmen mit dem Vorstand in den Händen der Offiziere und den dazu bestimmten Ordnern.
Jeder Teilnehmer hat sich bei allen Veranstaltungen des Vereins den Anordnungen des Vorstandes in jeder Hinsieht zu fügen. Zuwiderhandlungen können den Ausschluss nach sich ziehen. Hierüber entscheidet der Vorstand. Gäste von Auswärts können durch Mitg1ieder zu den Festlichkeiten eingeführt werden. Das Mitglied haftet dem Verein gegenüber in jeder Hinsicht für den Eingeführten. Die Entscheidung über jede Einführung trifft der Vorstand.
Tod eines Mitgliedes
Ist ein Mitglied gestorben, so ist es Ehrenpflicht eines jeden Schützenbruders, dem toten Kameraden das letzte Geleit zu geben, wenn er nicht dienstlich oder sonst dringend verhindert ist Falls keine Träger vorhanden sind, werden diese vom Verein gestellt. Jedes verstorbene Mitglied erhält vorn Verein einen Kranz. Der Vorstand legt den Preis für den Kranz fest.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck mit einer Frist von zwei Wochen einzuberufenden außerordentlichen Generalversammlung mit einer Mehrheit von 4/5 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Bei Auflösung des Vereins ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
Der Vorstand ist ermächtigt, etwaige zur Genehmigung der Satzung erforderliche formelle Änderung und Ergänzungen der Satzung vorzunehmen.
Hörstel, den 19.November 1994
1. Vorsitzender Franz Winnemöller
1. Kassierer Wilfried Gebbe
1. Schriftführer Ludger Hinterding
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