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Timestamp: 2016-10-22 13:39:14
Document Index: 194553498

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 146', 'BGE', 'Art. 146', 'BGE', 'Art. 426', 'Art. 422', 'Art. 428', 'BGE', 'Art. 426', 'BGE', 'Art. 426', 'Art. 66']

6B_347/2012 (10.10.2013)
6B_347/2012 � � Urteil vom 10. Oktober 2013
Versuchte Beg�nstigung, Urkundenf�lschung; Willk�r,
�X.________ (Parallelverfahren 6B_120/2013) schloss am Abend des 8. September 2009 in B.________ mit der A.________ GmbH, vertreten durch C.________, einen Kaufvertrag �ber ein Fahrzeug MG A Roadster, Jahrgang 1956 zum Preis von CHF 35'000.--. Y.________ hatte X.________ zuvor bei zwei Gespr�chen mit C.________ begleitet. Nach dem Vertragsschluss �bernahm X.________ den Wagen mit den Kontrollschildern von C.________ und erkl�rte, er werde den Kaufpreis am folgenden Tag zusammen mit den Schildern in bar �berbringen. Anschliessend f�hrte er das Fahrzeug zu Y.________. Tags darauf wurde es auf ihren Namen eingel�st. Eine Pr�fung des Wagens durch den TCS am 10. September ergab, dass es im aktuellen Zustand nicht fahrt�chtig war und Reparaturen notwendig waren. In der Folge hielt X.________ C.________ anl�sslich verschiedener Telefonate hin. Mit E-Mail vom 19. September 2009 teilte er ihm mit, das Fahrzeug sei nicht fahrt�chtig gewesen, weshalb er es bereits weiterverkauft habe. Ausserdem behauptete er unter Hinweis auf eine im schriftlichen Kaufvertrag enthaltene Klausel, er habe den Kaufpreis von CHF 35'000.-- f�r dem MG A Roadster sowie eine Anzahlung von CHF 15'300.-- f�r weitere Gegenst�nde bereits bei Vertragsschluss vom 8. September 2009 bezahlt.
�Y.________ wird vorgeworfen, sie habe bei der Erlangung des Fahrzeugs mit X.________ zusammengewirkt. Ausserdem habe sie gemeinsam mit jenem am 29. September 2009 eine auf den 8. September 2009 datierte Quittung angefertigt, nach welcher sie ihm f�r den Kauf des MG A Roadster CHF 35'000.-- und f�r den Kauf weiterer Gegenst�nde weitere Fr. 15'300.-- �bergeben habe. Mit dem Schriftst�ck sollte den Strafverfolgungsbeh�rden gegen�ber belegt werden, dass X.________ �ber die finanziellen Mittel zum Kauf des Wagens verf�gt habe. Die Quittung sei indes allein zur Plausibilisierung der behaupteten Zahlung an C.________ erstellt worden. In Wirklichkeit habe Y.________ X.________ kein Geld �bergeben.
�Das Regionalgericht Bern Mittelland sprach Y.________ mit Urteil vom 26. August 2011 von der Anschuldigung des Betruges, eventuell der Gehilfenschaft dazu, eventuell der versuchten Beg�nstigung sowie von der Anschuldigung der Urkundenf�lschung frei. Die Zivilklage verwies es auf den Zivilweg. Ferner verf�gte es, die Beschlagnahme �ber das sichergestellte Fahrzeug MG A Roadstar werde ab Rechtskraft des Urteils aufgehoben und die beiden Laptops an X.________ und Y.________ herausgegeben.
�Gegen diesen Entscheid erhoben die Staatsanwaltschaft und die A.________ GmbH Berufung. Das Obergericht des Kantons Bern stellte mit Urteil vom 25. Mai 2012 fest, das erstinstanzliche Urteil sei insoweit in Rechtskraft erwachsen, als Y.________ von der Anschuldigung des Betruges, eventuell der Gehilfenschaft dazu freigesprochen wurde. Es erkl�rte Y.________ der versuchten Beg�nstigung sowie der Urkundenf�lschung schuldig und verurteilte sie einer Geldstrafe von 65 Tagess�tzen zu CHF 110.--, mit bedingtem Strafvollzug bei einer Probezeit von 2 Jahren, sowie zu einer Verbindungsbusse von CHF 1'650.--, bei schuldhaftem Nichtbezahlen umwandelbar in eine Ersatzfreiheitsstrafe von 15 Tagen. Die Beschlagnahme �ber das mit Verf�gung vom 1. Oktober 2009 bzw. 29. Dezember 2010 sichergestellte Fahrzeug MG A Roadster hob es auf und verurteilte Y.________ dazu, das Fahrzeug bis am 5. Juni 2012 der Kantonspolizei Luzern zuhanden der A.________ GmbH herauszugeben. Die dar�ber hinaus gehende Zivilforderung der A.________ GmbH verwies es auf den Zivilweg. Ferner entschied es �ber die Herausgabe der weiteren beschlagnahmten Gegenst�nde. Schliesslich auferlegte es Y.________ anteilsm�ssig die Verfahrenskosten sowie die Interventionskosten der A.________ GmbH vor beiden Instanzen.
�Y.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht. Sie beantragt, sie sei von der Anklage der versuchten Beg�nstigung und der Urkundenf�lschung freizusprechen. Der MG A Roadster sei ihr zu unbeschwertem Eigentum zu �berlassen. Eventualiter seien die anteilsm�ssigen erst- und zweitinstanzlichen Verfahrens- und Interventionskosten zu reduzieren. Ferner stellt sie ein Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung.
�Das Obergericht und die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern sowie die A.________ GmbH nahmen zum Gesuch um aufschiebende Wirkung Stellung. Der Pr�sident der Strafrechtlichen Abteilung erteilte der Beschwerde mit Verf�gung vom 18. M�rz 2013 die aufschiebende Wirkung, soweit das Gesuch nicht gegenstandslos geworden war.
1.1.�Die Beschwerdef�hrerin wendet sich gegen die Feststellung des Sachverhalts. Sie macht geltend, der Kauf des Fahrzeugs sei vom Mitangeklagten X.________ abgewickelt worden. Sie habe ihm hief�r das Geld �bergeben. Von allf�lligen Machenschaften von seiner Seite habe sie keine Kenntnis gehabt. Die von ihr und dem Mitangeklagten X.________ unterzeichnete Quittung sei wahr gewesen. Es sei nicht aussergew�hnlich, dass sie einen Betrag in dieser H�he zu Hause aufbewahrt habe. Aufgrund des Umstands, dass sie in Deutschland zwei Erbschaften angetreten habe und von der Mutter anl�sslich von Besuchen in Deutschland mit Bargeld beschenkt worden sei, sei dies auch plausibel. Zudem entspreche der quittierte Betrag dem Kaufvertrag vom 8. September 2009. Danach habe nur eine Anzahlung von zwei Dritteln des Kaufpreises geleistet werden m�ssen, wenn der Kaufgegenstand nicht mitgenommen worden w�re. Der Mitangeklagte X.________ habe den MG A Roadster am 8. September 2009 indes abgeholt, was auch auf dem Vertragsformular best�tigt worden sei. Damit sei auch der Empfang des Geldes quittiert worden. F�r die �brigen Kaufgegenst�nde im Wert von CHF 23'000.--, die vorerst noch zur�ckgelassen worden seien, habe der Mitangeklagte X.________ eine Anzahlung von CHF 15'300.-- geleistet. Aufgrund des Kaufvertrages habe sie davon ausgehen k�nnen, dass der Mitangeklagte X.________ das von ihr erhaltene Geld dem Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 �bergeben habe (Beschwerde S. 3 ff.).
1.2.�Die Vorinstanz st�tzt sich f�r den Schuldspruch des Mitangeklagten X.________ wegen Betruges im Wesentlichen auf die Aussagen des Vertreters der Beschwerdegegnerin 2. Der Kaufvertrag liefere f�r sich allein keinen Beweis f�r die Geld�bergabe. Der Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 habe in der Untersuchung erkl�rt, er handhabe die Klausel, nach welcher bei Abschluss des Vertrages zwei Drittel des Kaufpreises zu bezahlen seien, nicht so streng. Es k�me immer wieder vor, dass er den Kaufvertrag unterschreibe, obwohl er kein Geld erhalten habe. In diesen F�llen werde den K�ufern jeweils ein Einzahlungsschein mitgegeben. Es sei auch schon vorgekommen, dass ein Kunde die Waren ohne Anzahlung mitgenommen habe. Der Mitangeklagte X.________ habe zudem bei der Abholung des MG A Roadster sein eigenes Auto zur�ckgelassen. Dar�ber hinaus habe ihm dieser auch versichert, er k�nne sich auf ihn verlassen, er sei ein Ehrenmann (vgl. angefochtenes Urteil S. 19 f.). Die Vorinstanz erachtet diese Aussagen als glaubhaft. Sie erg�ben ein stimmiges, einheitliches Ganzes. Demgegen�ber erwiesen sich die Erkl�rungen des Mitangeklagten X.________ teilweise als falsch, in anderen Punkten als unglaubw�rdig. Insgesamt gelangt sie zum Schluss, es spreche nichts daf�r, dass ein schlitzohriger Verk�ufer unberechtigterweise versucht habe, eine doppelte Bezahlung zu erwirken und einen Unschuldigen aufgrund seiner Vergangenheit zu erpressen (angefochtenes Urteil S. 26 ff.; vgl. Beschwerde S. 9).
�In Bezug auf die vom Mitangeklagten X.________ und der Beschwerdef�hrerin unterzeichnete und zum Nachweis der finanziellen Leistungsf�higkeit der Polizei �bergebene "Quittung f�r Zahlung/Auftrag MGA, Colabar, Mercedes Scooter, Pontiacsofa" vom 8. September 2009 nimmt die Vorinstanz an, das Dokument sei erst nachtr�glich erstellt worden und habe lediglich dazu gedient, die behauptete Zahlung an C.________ plausibel zu machen. Sie st�tzt sich hief�r auf die technische Auswertung des auf den beschlagnahmten Laptops der Beschuldigten gefundenen Dokuments "AutoRecovery save of MGA.doc", einer Sicherungskopie des im Original nicht mehr vorhandenen Dokuments "MAG.doc", welches teilweise den Inhalt der als Beweismittel eingereichten Quittung vom 8. September 2009 wiedergebe. Die Ergebnisse der computertechnischen Abkl�rungen lieferten zumindest ein starkes Indiz f�r den Nachweis des Sachverhalts. Es sei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass am 29. September 2009, an welchem Tag der Mitangeklagte X.________ bei seiner ersten polizeilichen Befragung die fragliche Quittung in Kopie einreichte, auf dem sichergestellten Notebook ein Dokument mit dem Namen "MGA.doc" und mit �hnlichem Inhalt wie die physisch vorhandene Quittung vom 8. September 2009 auf nicht bestimmbare Art und Weise bearbeitet, z.B. ge�ffnet, gel�scht, gespeichert, �berschrieben, abge�ndert oder ausgedruckt worden sei. In diesem Zusammenhang sei von Bedeutung, dass die Beschwerdef�hrerin und der Mitangeklagte X.________ offen gelassen h�tten, wo die Originaldatei urspr�nglich abgespeichert bzw. ob, wann und warum sie allenfalls gel�scht worden sei, obwohl sich das Vorhandensein der Originaldatei bei ihrer Gutgl�ubigkeit f�r sie h�tte entlastend auswirken k�nnen. Die erstmals im Rahmen des Parteivortrags in der zweitinstanzlichen Hauptverhandlung vorgebrachte Erkl�rung f�r den Verm�genszuwachs der Beschwerdef�hrerin sei als reine Schutzbehauptungen zu qualifizieren. Zudem seien deren Aussagen zum Betrag, welche sie dem Mitangeklagten X.________ �bergeben haben wolle, �usserst widerspr�chlich. Schliesslich weise der Inhalt der Quittung mehrere Widerspr�che zum Kaufvertrag bzw. zu den erwiesenen Umst�nden der Vertragsschliessung auf. Eine Gesamtw�rdigung aller Umst�nde zeige, dass die Darstellungen der Beschwerdef�hrerin und des Mitangeklagten X.________ unlogisch, widerspr�chlich, in h�chstem Masse unglaubhaft und zum Teil schlichtweg falsch seien. Es sei daher davon auszugehen, dass zwischen der Beschwerdef�hrerin und dem Mitangeklagte X.________ kein Geld geflossen sei, dass die Quittung erst am 29. September 2009, mithin nach dem 8. September 2009, zur Plausibilisierung der behaupteten Zahlung von CHF 50'300.-- angefertigt worden sei und dass die Beschwerdef�hrerin gegen�ber der Kantonspolizei Bern durch ihre wahrheitswidrigen Ausk�nfte versucht habe, sich und den Mitangeklagten X.________ der Strafverfolgung zu entziehen (angefochtenes Urteil S. 11 ff., 32 ff.).
2.1.�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ist in der Begr�ndung der Beschwerde in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdef�hrer wenigstens kurz mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt (BGE 134 II 244 E. 2.1). Die massgeblichen Ausf�hrungen m�ssen in der Beschwerdeschrift selber enthalten sein. Ein Verweis auf fr�here Rechtsschriften oder auf die Verfahrensakten ist unzul�ssig (vgl. BGE 133 II 396 E. 3.1, mit Hinweisen).
2.2.1.�Was die Beschwerdef�hrerin gegen die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz vorbringt, ersch�pft sich weitgehend in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, auf welche das Bundesgericht nicht eintritt. Die Beschwerdef�hrerin h�tte klar und substantiiert darlegen m�ssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sind oder mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, und dass die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdr�ngen. Die Beschwerdef�hrerin beschr�nkt sich im Wesentlichen darauf, noch einmal alle Einwendungen vorzubringen, die sie bereits im kantonalen Verfahren erhoben hat, namentlich dass sich aus dem vom Mitangeklagten X.________ und dem Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 unterzeichneten Kaufvertrag ergebe, dass der Kaufpreis f�r den Personenwagen bar bezahlt worden sei (Beschwerde S. 10 ff.). Es mag zutreffen, dass eine W�rdigung der Beweise, wie sie die Beschwerdef�hrerin als richtig ansieht, ebenso in Betracht gezogen werden k�nnte oder gar vorzuziehen w�re, doch gen�gt dies praxisgem�ss nicht, um Willk�r zu bejahen (BGE 138 V 74 E. 7;136 III 552 E. 4.2).
�Dies gilt insbesondere, soweit die Beschwerdef�hrerin die Erw�gung der Vorinstanz beanstandet, sie (die Beschwerdef�hrerin) habe zu ihrer finanziellen Situation "trotzig-karge" Angaben gemacht (Beschwerde S. 4 f.; angefochtenes Urteil S. 33 f.). Abgesehen davon, dass nicht ersichtlich ist, inwiefern diese W�rdigung ihrer Aussagen durch die Vorinstanz entscheidrelevant sein soll, ist darauf hinzuweisen, dass sich jedenfalls die Verteidigung der Beschwerdef�hrerin veranlasst sah, im Rahmen des Parteivortrags im vorinstanzlichen Verfahren den Verm�genszuwachs n�her zu erkl�ren. Nicht zu beanstanden ist sodann, wenn die Vorinstanz zum Schluss gelangt, aus den Feststellungen des Fachbereichs Computer- und Wirtschaftskriminalit�t der Kantonspolizei Bern (FCWK) zum Dokument "AutoRecovery save ofMGA.doc" liessen sich bedeutsame Schl�sse ziehen. Dass es sich bei dem Dokument "AutoRecovery save ofMGA.doc" nicht um die Datei handle, welche f�r die Quittung ausgedruckt wurde, weil es offensichtlich nicht den selben Inhalt hat wie die fragliche Quittung, und dass das sichergestellte File "AutoRecovery save ofMGA.doc" zum letzten Mal am 9. M�rz 2009 um 16.34 ausgedruckt wurde (vgl. Beschwerde S. 5 f.), steht dem nicht entgegen. Der Sachverst�ndige hat hiezu Stellung genommen und einen denkbaren Ablauf der Vorg�nge dargestellt (vgl. angefochtenes Urteil S. 13 f.). Dass dieser schlechterdings unhaltbar w�re, legt die Beschwerdef�hrerin nicht hinreichend dar und ist auch nicht ersichtlich. Im �brigen st�tzt sich die Vorinstanz nicht ausschliesslich auf die Auswertung des sichergestellten Dokuments, sondern w�rdigt sie nur als ein Indiz im Kontext der �brigen Beweismittel.
�Keine Willk�r liegt ferner darin, dass die Vorinstanz annimmt, die Quittung habe unm�glich vor der Vertragsunterzeichnung und der �bergabe des MG A Roadsters am Abend des 8. September 2009 erstellt worden sein k�nnen, weil erst zu diesem Zeitpunkt und in Abwesenheit der Beschwerdef�hrerin definitiv festgelegt worden sei, welche zus�tzlichen Gegenst�nde der Mitangeklagte X.________ zu welchem Preis habe kaufen wollen (vgl. Beschwerde S. 6). Es mag zutreffen, dass bei den vorg�ngigen Treffen �ber den Kaufpreis des Sportwagens gesprochen worden war. Dass damals bereits verbindlich festgelegt war, welche weiteren Gegenst�nde der Mitangeklagte X.________ erwerben wollte, ergibt sich daraus nicht. Im �brigen weist die Vorinstanz zu Recht darauf hin, dass der Standpunkt der Beschwerdef�hrerin auch den Aussagen des Vertreters der Beschwerdegegnerin 2 widerspricht (vgl. Untersuchungsakten act. 113 f.).
�Nichts anderes ergibt sich, soweit die Vorinstanz Ungereimtheiten in Bezug auf die Zahlungsmodalit�ten feststellt. Die Vorinstanz nimmt in diesem Zusammenhang an, daf�r dass bereits im Vorfeld eine "zwei-Drittel-ein-Drittel-Bezahlung vereinbart worden sei, l�gen keine bzw. sogar eher gegenteilige Anhaltspunkte vor. Umso mehr erstaune, dass bereits in der angeblich zuvor erstellten Quittung von einer (teilweisen) zwei-Drittel-Anzahlung die Rede sei (angefochtenes Urteil S. 35). Es mag zutreffen, dass es wahrscheinlicher und �blicher ist, die Zahlungsmodalit�ten bei Kaufvertr�gen �ber einen Betrag im Bereich von CHF 60'000.-- nicht erst beim letzten Treffen, sondern bereits im Vorfeld zu regeln (Beschwerde S. 7). Dies gen�gt indes f�r die Annahme von Willk�r nicht, zumal die Vorinstanz davon ausgeht, dass bis zuletzt gar nicht klar war, welche Gegenst�nde der Mitangeklagte X.________ neben dem Sportwagen im Einzelnen kaufen wollte. An diesem Gesamtergebnis �ndert nichts, dass die Vorinstanz zu Unrecht annimmt, der Mitangeklagte X.________ habe ausgehend von seiner Darstellung zuviel bezahlt (Beschwerde S. 8; angefochtenes Urteil S. 35 f.). Dasselbe gilt, soweit die Vorinstanz Widerspr�che in der Aussage der Beschwerdef�hrerin hinsichtlich des Betrages erblickt, den sie am 9. September 2009 dem Mitangeklagten X.________ angeblich �bergeben habe (Beschwerde S. 9; angefochtenes Urteil S. 34).
�Nicht zu beanstanden ist schliesslich, dass die Vorinstanz auf die Aussagen des Vertreters der Beschwerdegegnerin 2 abstellt, soweit sie diese als glaubhaft erachtet. Der Umstand allein, dass sich der Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 mit seiner Darstellung beg�nstigt (Beschwerde S. 9), �ndert daran nichts. Das angefochtene Urteil w�re nur dann als willk�rlich aufzuheben, wenn - selbst bei anfechtbaren Bewertungen in einzelnen Punkten - das Ergebnis der Beweisw�rdigung insgesamt nicht haltbar w�re. Dies ist hier nicht der Fall.
2.2.2.�In Bezug auf die rechtliche W�rdigung des Sachverhalts als Falschbeurkundung und als versuchte Beg�nstigung ficht die Beschwerdef�hrerin das vorinstanzliche Urteil zu Recht nicht an. Der Mitangeklagte X.________ hat nach dem willk�rfrei festgestgellten Sachverhalt das fragliche Schriftst�ck zusammen mit der Beschwerdef�hrerin zum Nachweis der angeblichen Zahlung an den Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 hergestellt und auf den 8. September 2009, den Tag, an welchem das Fahrzeug abgeholt wurde, r�ckdatiert. Damit sollte der Mitangeklagte X.________, der beim betr�gerischen Kauf des MG A Roadster und der �brigen Gegenst�nde im Vordergrund agierte, bei der polizeilichen Befragung vom Verdacht des Betruges entlastet werden. In diesem Kontext kommt dem Schriftst�ck erh�hte Glaubw�rdigkeit zu. Dass der Angeschuldigte im Strafverfahren nicht zur wahrheitsgem�ssen Aussage verpflichtet ist, �ndert an diesem Ergebnis nichts, da das Recht, sich nicht selbst belasten zu m�ssen dort seine Grenze findet, wo durch die falsche Angabe ein Straftatbestand erf�llt wird (vgl. BGE 122 IV 332 E. 2c, S. 339).
�Die Beschwerde erweist sich demnach als unbegr�ndet, soweit sie �berhaupt den Anforderungen an die Beschwerdebegr�ndung gen�gt (BGE 138 I 49 E. 7.1 und 305 E. 4.3; 138 V 74 E. 7; 137 I 1 E. 2.4).
3.1.�Eventualiter macht die Beschwerdef�hrerin geltend, der Mitangeklagte X.________ habe sich, selbst wenn man den Anklagesachverhalt als nachgewiesen erachten wollte, nicht des Betruges schuldig gemacht. Es fehle an einem besonders raffinierten Handeln oder an einem L�gengeb�ude, so dass das Merkmal der Arglist nicht erf�llt sei. Ausserdem habe der Vertreter der Beschwerdegegnerin 2, indem er dem Mitangeklagten X.________ den Wagen ohne Bezahlung des Kaufpreises herausgegeben und auf n�here Erkundigungen �ber diesen verzichtet habe, leichtfertig gehandelt (Beschwerde S. 12 f.).
3.2.�Die Vorinstanz nimmt an, der Mitangeklagte X.________ habe dem Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 Leistungsf�higkeit und Erf�llungswillen vorget�uscht und damit den Irrtum und die unmittelbare Verm�gensdisposition bewirkt. Es k�nne zwar nicht von einer eigentlichen Inszenierung gesprochen werden, doch habe der Beschwerdef�hrer nach einem raffinierten Plan gehandelt. Es sei nie von einem Kreditkauf die Rede gewesen, so dass sich f�r den Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 keine Abkl�rungen hinsichtlich der Bonit�t aufgedr�ngt h�tten. Zudem habe der Mitangeklagte X.________ jenen mehrmals aufgesucht und sei als fachkundiger und solventer Kaufinteressent aufgetreten. Eine Abkehr vom urspr�nglich beabsichtigten Zug-um-Zug Gesch�ft sei sehr kurzfristig und auf Betreiben des Beschwerdef�hrers erfolgt. Der Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 habe unter den gegebenen Umst�nden den fehlenden Erf�llungswillen nicht erkennen k�nnen und eine �berpr�fung der Erf�llungsf�higkeit sei nicht mehr m�glich gewesen (angefochtenes Urteil S. 37 f.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 36 ff.).
3.3.�Gem�ss Art. 146 Abs. 1 StGB macht sich des Betruges u.a. schuldig, wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtm�ssig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdr�ckung von Tatsachen arglistig irref�hrt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Verm�gen sch�digt. Der Tatbestand erfordert eine arglistige T�uschung. Arglist ist gegeben, wenn der T�ter ein ganzes L�gengeb�ude errichtet oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe bedient. Dar�ber hinaus wird Arglist bejaht bei einfachen falschen Angaben, wenn deren �berpr�fung nicht oder nur mit besonderer M�he m�glich oder nicht zumutbar ist, und wenn der T�ter das Opfer von der m�glichen �berpr�fung abh�lt oder er nach den Umst�nden voraussieht, dass dieses die �berpr�fung der Angaben aufgrund eines besonderen Vertrauensverh�ltnisses unterlassen werde (BGE 135 IV 76 E. 5.2 S. 81 f.; 128 IV 18 E. 3a; je mit Hinweisen).
3.4.�Wie das Bundesgericht im Parallelverfahren in Bezug auf den Mitangeklagte X.________ ausf�hrt, hat dieser den Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 durch sein Verhalten dazu bestimmt, ihm den MG A Roadster ohne vorg�ngige Bezahlung zu �bergeben. Diesen hat er anschliessend auf die Beschwerdef�hrerin zu Eigentum �bertragen. Die Vorinstanz begr�ndet das Merkmal der Arglist vornehmlich mit der T�uschung �ber den Erf�llungswillen und die Erf�llungsf�higkeit. Nach der Rechtsprechung ist die Vorspiegelung des Leistungswillens grunds�tzlich arglistig im Sinne von Art. 146 StGB, weil sie eine innere Tatsache betrifft, die vom Vertragspartner ihrem Wesen nach nicht direkt �berpr�ft werden kann. Arglist scheidet nur aus, soweit die Behauptung des Erf�llungswillens mittels Nachforschungen �ber die Erf�llungsf�higkeit �berpr�fbar ist und sich aus der m�glichen und zumutbaren Pr�fung ergeben h�tte, dass der andere zur Erf�llung nicht f�hig ist (BGE 118 IV 359 E. 2 mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall bestand f�r den Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 solange kein Anlass f�r Abkl�rungen �ber die wirtschaftliche Leistungsf�higkeit des Mitangeklagten X.________, als kein Kreditkauf beabsichtigt war. Nach den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz ist ein solcher kurzfristig sp�tabends vereinbart worden, so dass zu jenem Zeitpunkt Erkundigungen nicht mehr m�glich waren. Ausserdem habe der Mitangeklagte X.________ durch sein Auftreten als erfolgreicher Gesch�ftsmann, der schon bei verschiedenen Gesch�ftspartnern der Beschwerdegegnerin 2 Waren gekauft habe, bei deren Vertreter allf�llige Bedenken zerstreut und ihn dazu bewogen, von Erkundigungen abzusehen. Dass die Vorinstanz das Merkmal der Arglist bejaht, verletzt kein Bundesrecht.
4.1.�Die Beschwerdef�hrerin beantragt schliesslich f�r den Fall der Best�tigung des angefochtenen Urteils in der Sache die Reduktion der erstinstanzlichen Verfahrenskosten von CHF 4'320.-- auf einen Anteil von 1/3, und davon wiederum auf 3/5, d.h. auf CHF 864.--, sowie der anteilsm�ssigen zweitinstanzlichen Kosten von CHF 6'000.-- auf einen Anteil von 1/3, d.h. CHF 2'000.--. Desgleichen schliesst sie auf eine Reduktion der anteilsm�ssigen erst- und zweitinstanzlichen Interventionskosten der Beschwerdegegnerin 2 auf einen Anteil von 1/3, mithin CHF 2'764.70 bzw. CHF 1'656.95. Sie macht geltend, Drahtzieher im zu beurteilenden Fall sei klarerweise der Mitangeklagte X.________ gewesen. Dieser sei wegen Betruges und Urkundenf�lschung angeklagt worden, w�hrend ihr selber nur versuchte Beg�nstigung und Urkundenf�lschung vorgeworfen werde. Zudem sei jener auch deutlich strenger bestraft worden. Diesen Umst�nden sei bei der Verlegung der Kosten Rechnung zu tragen, weshalb eine Kostenverteilung im Verh�ltnis zwei zu eins angebracht sei (Beschwerde S. 13).
4.2.�Die Vorinstanz nimmt an, die Kosten seien h�lftig auf die Beschwerdef�hrerin und den Mitangeklagten X.________ aufzuteilen. Dabei habe die Beschwerdef�hrerin mit Blick auf den rechtskr�ftigen Freispruch von der Anklage des Betruges nur drei F�nftel ihres Anteils zu tragen. Die restliche Anteil gehe zu Lasten des Staates. Die zweitinstanzlichen Verfahrenskosten w�rden aufgrund des Unterliegens der Beschwerdef�hrerin und des Mitangeklagten X.________ je zur H�lfte auferlegt (angefochtenes Urteil S. 46).
4.3.�Gem�ss Art. 426 StPO tr�gt die beschuldigte Person die Verfahrenskosten (vgl. Art. 422 StPO), wenn sie verurteilt wird (Abs. 1). Wird das Verfahren eingestellt oder die beschuldigte Person freigesprochen, so k�nnen ihr die Verfahrenskosten ganz oder teilweise auferlegt werden, wenn sie rechtswidrig und schuldhaft die Einleitung des Verfahrens bewirkt oder dessen Durchf�hrung erschwert hat (Abs. 2). Kosten, welche die Strafbeh�rden von Bund und Kantonen durch unn�tige oder fehlerhafte Verfahrenshandlungen verursachten, k�nnen der beschuldigten Person nicht auferlegt werden (Abs. 3 lit. a). Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien gem�ss Art. 428 Abs. 1 StPO nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens.
4.4.�Die Verlegung der Kosten richtet sich nach dem Grundsatz, wonach Kosten zu tragen hat, wer sie verursacht (BGE 138 IV 248 E. 4.4.1). So gr�ndet die Kostentragungspflicht des Beschuldigten im Falle eines Schuldspruchs (Art. 426 Abs. 1 StPO) auf der Annahme, dass er Einleitung und Durchf�hrung des Strafverfahrens als Folge seiner Tat veranlasst hat und daher zur Tragung der Verfahrenskosten verpflichtet sein soll (BGE 138 IV 248 E. 4.4.1 mit Hinweisen; NIKLAUS SCHMID, Praxiskommentar, Art. 426 N 1; ders., Handbuch des Schweizerischen Strafprozessrechts, 2009, N 1782). Wird das Verfahren gegen mehrere Angeklagte gef�hrt, verf�gt das Gericht bei der Verlegung der Kosten �ber einen Ermessensspielraum. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur ein, wenn das kantonale Gericht sein Ermessen �berschreitet oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt.
�Am 1. Oktober 2009 wurde die Strafverfolgung gegen den Mitangeklagte X.________ wegen Betruges er�ffnet und am 5. Mai 2010 um den Vorwurf der Urkundenf�lschung erweitert. Mit selbem Datum wurde das Strafverfahren auf die Beschwerdef�hrerin wegen Urkundenf�lschung und Betruges, eventuell wegen Gehilfenschaft zum Betrug sowie Beg�nstigung ausgedehnt. Der Mitangeklagte X.________ wurde wegen Betruges und Urkundenf�lschung �berwiesen, die Beschwerdef�hrerin wegen Betruges, eventuell wegen Gehilfenschaft zum Betrug, subeventualiter wegen versuchter Beg�nstigung. Es mag zutreffen, dass der Mitangeklagte X.________ bei den Verhandlungen mit dem Vertreter der Beschwerdegegnerin 2 im Vordergrund agiert hat. Daraus ergibt sich indes nicht, dass die Beschwerdef�hrerin im Verfahren geringere Kosten verursacht hat. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die erstinstanzlichen Kosten den beiden Angeklagten grunds�tzlich je zur H�lfte auferlegt hat. Jedenfalls hat sie dadurch ihr Ermessen nicht verletzt.
�Ebenfalls kein Bundesrecht verletzt die Verlegung der Kosten im Rechtsmittelverfahren. Die Beschwerdef�hrerin ist mit ihren Antr�gen im zweitinstanzlichen Verfahren im selben Masse unterlegen wie der Mitangeklagte X.________. Von daher besteht kein Anlass f�r eine abweichende Verlegung der Kosten.
�Aus diesen Gr�nden ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang tr�gt die Beschwerdef�hrerin die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG).