Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%202007,%20400
Timestamp: 2020-02-27 10:24:01
Document Index: 153902034

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 6', '§ 7', '§ 25', '§ 21', 'BGH', '§ 21', '§ 6', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW-RR 2007, 400 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 26.10.2006 | BGH, 23.03.2006
https://dejure.org/2006,525
BGH, 16.11.2006 - III ZR 57/06 (https://dejure.org/2006,525)
BGH, Entscheidung vom 16.11.2006 - III ZR 57/06 (https://dejure.org/2006,525)
BGH, Entscheidung vom 16. November 2006 - III ZR 57/06 (https://dejure.org/2006,525)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2006,525) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Provisionsverlangen seitens eines ein Objekt den Kaufinteressenten durch Zusendung oder Aushändigung eines Exposés mit einem entsprechenden Hinweis anbietenden Maklers; Voraussetzung des Abschlusses eines wirksamen Maklervertrages
Maklerprovision - Zusendung oder Aushändigung eines Exposés mit einem entsprechenden Hinweis
Eindeutiges Provisionsverlangen des Maklers gegenüber dem Käufer durch Aushändigung eines Exposés mit entsprechendem Hinweis
Provisionsverlangen des Maklers, Allgemeine Geschäftsbedingungen, Courtage, Exposé
Zur Frage eines eindeutigen Provisionsverlangens des Maklers, der ein Objekt den Kaufinteressenten durch Zusendung oder Aushändigung eines Exposés mit einem entsprechenden Hinweis anbietet
Vertragsschluß: Konkludente Annahme eines Vertragsangebots durch Inanspruchnahme der Leistung
Eindeutiges Provisionsverlangen
Mietrecht - Provisionsverlangen im Exposé - Anspruch auf Provision?
Provisionsverlangen im Exposé
Zum Umfang der Hinweispflicht eines Maklers auf Provision - Hinweis auf Provision muss deutlich sein
Beweisrecht - Makleranspruch nur bei ausdrücklichem Hinweis
Provisionspflicht des Kaufinteressenten bei Inanspruchnahme von Maklerdiensten
Anforderungen an eindeutiges Provisionsverlangen des Maklers (IMR 2007, 28)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 16.11.2006, Az.: III ZR 57/06 (Zustandekommen eines Maklervertrages mit Kaufinteressenten bei Angebot des Objekts durch Aushändigung eines Exposés ...)" von RA Ralf Mydlak, original erschienen in: ZfIR 2007, 237 - 238.
LG Hamburg, 09.06.2005 - 334 O 94/04
OLG Hamburg, 01.02.2006 - 8 U 65/05
NJW-RR 2007, 400
MDR 2007, 512
NZM 2007, 169
VersR 2007, 355
WM 2007, 662
So ist in der Entgegennahme von Maklerdiensten nicht in jedem Falle und nicht ohne Weiteres der Abschluss eines Maklervertrags zu erblicken (vgl. BGH, Urteil vom 16. November 2006 - III ZR 57/06, NJW-RR 2007, 400 Rn. 12;… BGH, NJW 2012, 2268 Rn. 10; BGH…, Urteil vom 17. Dezember 2015 - I ZR 172/14, NJW 2016, 2317 Rn. 13).
So ist in der Entgegennahme von Maklerdiensten nicht in jedem Falle und nicht ohne Weiteres der Abschluss eines Maklervertrags zu erblicken (vgl. BGH, Urteil vom 16. November 2006 - III ZR 57/06, NJW-RR 2007, 400 Rn. 12;… BGH, NJW 2012, 2268 Rn. 10; BGH, Urteil vom 17. Dezember 2015 - I ZR 172/14, NJW 2016, 2317 Rn. 13).
So ist in der Entgegennahme von Maklerdiensten nicht in jedem Falle und nicht ohne Weiteres der Abschluss eines Maklervertrags zu erblicken (vgl. BGH, Urteil vom 16. November 2006 - III ZR 57/06, NJW-RR 2007, 400 Rn. 12;… Urteil vom 3. Mai 2012 - III ZR 62/11, NJW 2012, 2268 Rn. 10;… Urteil vom 17. Dezember 2015 - I ZR 172/14, NJW 2016, 2317 Rn. 13).
Selbst die Besichtigung des Verkaufsobjekts zusammen mit dem Makler reicht bei dieser Sachlage für einen schlüssigen Vertragsschluss nicht aus (vgl. Senatsurteil vom 16. November 2006 - III ZR 57/06, NJW-RR 2007, 400, 401, Rn. 12).
Ein Kaufinteressent, der in Kenntnis des eindeutigen Provisionsverlangens, beispielsweise in einem ihm übersandten Objektnachweis oder Exposé, die Dienste des Maklers in Anspruch nimmt, gibt damit grundsätzlich in schlüssiger Weise zu erkennen, dass er den in dem Provisionsbegehren liegenden Antrag auf Abschluss eines Maklervertrags annehmen will (ständige Rspr.; vgl. Senatsurteile vom 16. November 2006, aaO, Rn. 13, vom 6. Dezember 2001 - III ZR 296/00, NJW 2002, 817, sowie vom 17. September 1998 - III ZR 174/97, NJW-RR 1999, 361, 362).
Ein Kaufinteressent, der in Kenntnis des eindeutigen Provisionsverlangens die Dienste des Maklers in Anspruch nimmt, gibt damit grundsätzlich in schlüssiger Weise zu erkennen, dass er den in dem Provisionsbegehren liegenden Antrag auf Abschluss eines Maklervertrags annehmen will (BGH, Urteil vom 6. Dezember 2001 - III ZR 296/00, NJW 2002, 817; Urteil vom 16. November 2006 - III ZR 57/06, NJW-RR 2007, 400 Rn. 13).
An einen konkludenten Vertragsschluss sind hohe Anforderungen zu stellen (…vgl. BGH, a.a.O.; BGH, Urteil vom 16.11.2006 - III ZR 57/06 - Rn. 9, juris).
Vielmehr bedarf es eines ausdrücklichen Provisionsverlangens durch den Makler für seine Tätigkeit und einer weiteren Inanspruchnahme der Maklerleistungen durch den Kunden in Kenntnis dessen (vgl. BGH, Urteil vom 16.11.2006 - III ZR 57/06 - Rn. 17, juris;… OLG Frankfurt a.M., Urteil vom 25.03.2011 - 19 U 217/10 - Rn. 15, juris).
Allein im Anfordern und Erhalten eines Exposés kann jedoch noch kein Vertragsschluss gesehen werden (vgl. BGH, Urteil vom 16.11.2006 - III ZR 57/06 - Rn. 9, juris; BGH…, Urteil vom 25.09.1985 - IVa ZR 22/84, Rn. 8, juris).
Erst die Inanspruchnahme weiterer Maklertätigkeiten nach Kenntnis von Provisionspflichtigkeit würde eine konkludente Annahme seitens des Kunden darstellen (vgl. BGH, Urteil vom 16.11.2006 - III ZR 57/06 - Rn. 17, juris;… vom 04.10.1995 - IV ZR 163/94 - Rn. 7 ff., juris).
Vielmehr kann der Kunde davon ausgehen, dass der Verkäufer die Maklerprovision bezahlt, insbesondere dann, wenn der Makler vom Verkäufer beauftragt wurde (vgl. BGH, Urteil vom 16.11.2006 - III ZR 57/06 - Rn. 12, juris).
Der Interessent darf nämlich, soweit ihm Gegenteiliges nicht bekannt ist, davon ausgehen, dass der Makler das Objekt von dem Verkäufer an die Hand bekommen hat, deshalb mit der angetragenen Weitergabe von Informationen eine Leistung für den Anbieter erbringen will und von diesem eine Provision erhält (BGH MDR 2007, 512; OLG Hamm NJW-RR 1999, 1237; OLG Hamburg, MDR 1997, 819).
Selbst die Besichtigung des Verkaufsobjekts zusammen mit dem Makler reicht bei dieser Sachlage für einen schlüssigen Vertragsschluss nicht aus (vgl. BGH Urteil vom 16. November 2006 - III ZR 57/06 - juris).
Ein Kaufinteressent, der in Kenntnis des eindeutigen Provisionsverlangens, beispielsweise in einem ihm übersandten Objektnachweis oder Exposé, die Dienste des Maklers in Anspruch nimmt, gibt damit grundsätzlich in schlüssiger Weise zu erkennen, dass er den in dem Provisionsbegehren liegenden Antrag auf Abschluss eines Maklervertrags annehmen will (BGH, Urteil vom 16. November 2006 - III ZR 57/06 - juris).
OLG Karlsruhe, 10.11.2009 - 15 U 15/09
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH, Urt. v. 16. November 2006 - III ZR 57/06, NJW-RR 2007, 400, 401 mwN) erklärt derjenige, der sich an einen Makler wendet, der mit "Angeboten" werbend im geschäftlichen Verkehr auftritt, damit noch nicht schlüssig seine Bereitschaft zur Zahlung einer Maklerprovision für den Fall, dass ein Vertrag über ein angebotenes Objekt zustande kommt.
AG München, 27.10.2011 - 222 C 5991/11
OLG Köln, 21.12.2010 - 24 U 152/09
https://dejure.org/2006,1081
BGH, 26.10.2006 - IX ZB 163/05 (https://dejure.org/2006,1081)
BGH, Entscheidung vom 26.10.2006 - IX ZB 163/05 (https://dejure.org/2006,1081)
BGH, Entscheidung vom 26. Januar 2006 - IX ZB 163/05 (https://dejure.org/2006,1081)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2006,1081) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Bestehen eines Beschwerderechts des vorläufigen Insovenzverwalters gegen die Aufhebung einer Verfügungsbeschränkung im Insolvenzverfahren; Herleitung eines Beschwerderechts des vorläufigen Insolvenzverwalters aus der Beschwerdemöglichkeit des endgültigen ...
Keine sofortige Beschwerde des vorläufigen Insolvenzverwalters gegen Aufhebung eines allgemeinen Verfügungsverbots
Aufhebung eines allgemeinen Verfügungsverbots
Kein Recht des vorläufigen Verwalters zur sofortigen Beschwerde gegen die Aufhebung eines allgemeinen Verfügungsverbots
InsO § 6 § 7 § 25
Zulässigkeit der sofortigen Beschwerde des vorläufigen Verwalters gegen die Aufhebung eines allgemeinen Verfügungsverbots
Vorläufiger Verwalter kein Recht zur sofortigen Besschwerde
Kein Recht des vorläufigen Verwalters zur sofortigen Beschwerde gegen die Aufhebung von Sicherungsmaßnahmen
AG Magdeburg, 03.03.2005 - 381 IN 13/03
LG Magdeburg, 14.06.2005 - 3 T 227/05
NJW-RR 2007, 400 (Ls.)
ZIP 2007, 47
NZI 2007, 99
WM 2007, 169
BB 2007, 127
Rpfleger 2007, 160
Ein eigenes Beschwerderecht räumt ihm die Insolvenzordnung weder gegen die Ablehnung angeregter noch gegen die Aufhebung einmal angeordneter Sicherungsmaßnahmen ein (vgl. § 21 Abs. 1 Satz 2 InsO; BGH, Beschl. v. 26. Oktober 2006 - IX ZB 163/05, ZInsO 2007, 34, 35;… MünchKomm-InsO/Haarmeyer, aaO § 21 Rn. 41).
Die Entscheidungen des Insolvenzgerichts unterliegen gemäß § 6 Abs. 1 Satz 1 InsO nur in den Fällen einem Rechtsmittel, in denen die Insolvenzordnung die sofortige Beschwerde einräumt (BGH, Beschluss vom 26. Oktober 2006 - IX ZB 163/05, WM 2007, 169 Rn. 6).
Die Befugnis zur Rechtsbeschwerde setzt voraus, dass die sofortige Beschwerde statthaft war (BGHZ 144, 78, 82; BGH, Beschl. v. 18. September 2003 - IX ZB 75/03, WM 2003, 2344; v. 16. Oktober 2003 - IX ZB 599/02, WM 2003, 2390; v. 7. April 2005 - IX ZB 63/03, WM 2005, 1246; v. 26. Oktober 2006 - IX ZB 163/05, WM 2007, 169).
Für das Ende des Amtes des Verwalters wegen Aufhebung des Eröffnungsbeschlusses gilt - ebenso wie für das Ende des Amtes des vorläufigen Verwalters durch Abweisung des Eröffnungsantrags (vgl. BGH, Beschl. v. 26. Oktober 2006 - IX ZB 163/05, WM 2007, 169 f) - nichts anderes.
https://dejure.org/2006,2360
BGH, 23.03.2006 - IX ZB 124/05 (https://dejure.org/2006,2360)
BGH, Entscheidung vom 23.03.2006 - IX ZB 124/05 (https://dejure.org/2006,2360)
BGH, Entscheidung vom 23. März 2006 - IX ZB 124/05 (https://dejure.org/2006,2360)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2006,2360) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Wegfall der Grundsatzbetreuung der Rechtssache nach Stellung des Antrags auf Gewährung von Prozesskostenhilfe für eine Rechtsbeschwerde
Zulässigkeit der Rechtsbeschwerde auch bei Wegfall der Grundsatzbedeutung der Rechtssache nach Einlegung
Fortbestehende Zulässigkeit der Rechtsbeschwerde nach PKH-Antragstellung auch bei Grundsatzentscheidung in anderen Verfahren (hier: vorzeitige Erteilung der Restschuldbefreiung)
Fortgeltung der grundsätzlichen Bedeutung nach Erlass einer höchstrichterlichen Entscheidung
Verfahrensrecht - PKH bei Wegfall der Grundsatzbedeutung
AG Mönchengladbach, 17.12.2004 - 10 K 146/04
LG Mönchengladbach, 15.02.2005 - 5 T 35/05
ZIP 2006, 920
MDR 2006, 1305
NZI 2006, 608