Source: https://www.peterlang.com/view/9783653963564/chapter6.html
Timestamp: 2018-02-24 18:31:21
Document Index: 268212584

Matched Legal Cases: ['§ 1764', '§ 1307', '§ 173', '§ 1589', '§ 1592', '§ 1593', '§ 1599', '§ 1592', '§ 1592', '§ 1600', '§ 1600', '§ 1600', '§ 182', '§ 1600', '§ 1600', 'EuG', '§ 1600', '§ 1600', '§ 1598', '§ 167', '§ 1592', '§ 1686', '§ 1592']

6. Teil: Schlussbetrachtung : Wer hat das Recht zur rechtlichen Vaterschaft?
6. Teil: Schlussbetrac...
Vorschlag zur Neugestaltung der rechtlichen Stellung des biologischen Vaters im Abstammungsrecht bei Bestehen einer sozial-familiären Beziehung zwischen Kind und rechtlichem Vater
9783653963564
http://dx.doi.org/10.3726/978-3-653-05802-4
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2015. LXXVI, 281 S.
Abschließend werden die wesentlichen Ergebnisse dieser Arbeit zusammengefasst. Es folgen eine Gesamtbilanz sowie ein Ausblick auf die möglichen weiterführenden Forschungsfelder.
Die Vaterschaft vereinigt soziale, biologische und rechliche Aspekte in sich. Probleme sind immer dann vorprogrammiert, wenn sich die drei Aspekte der Vaterschaft auf mehr als nur einen Mann verteilen, wobei sich die Untersuchung auf die Konkurrenz zwischen rechtlich-sozialem und biologischem Vater innerhalb des Abstammungsrechts konzentriert hat. Da das geltende Abstammungsrecht, grob betrachtet, die Familienkonstellation mit einem rechtlich-sozialen und einem biologischen Vater aus Sicht des biologischen Vaters unbefriedigend löst, bedurfte es einer tiefgehenden Untersuchung, ob diese Ungleichbehandlung hinzunehmen ist oder ob Lösungsansätze, bei denen beide Vaterpositionen zufriedenstellend berücksichtigt werden, entwickelt werden können und sollten.
Die sozialhistorische Entwicklung des Vaterbildes in unserer Gesellschaft zeigt, dass heute ein engagierteres und an seinem Kind interessierteres Vaterbild besteht als noch vor einigen Jahrzehnten, wobei das Institut der Vaterschaft weiterhin einem steten Wandel unterworfen ist. Auf der einen Seite dominiert weiterhin das Bild der traditionellen bürgerlichen Kernfamilie, auf der anderen Seite gibt es eine Vielzahl alternativer Familienformen, die rechtlich noch wenig Berücksichtigung finden. Diese Wandlungstendenzen sind Indiz für einen rechtlichen Reformbedarf. Hierbei muss das Phänomen mehrfacher Vaterschaften stärker berücksichtigt werden. Die soziobiologischen und bindungstheoretischen Annahmen erklären, dass sowohl biologische als auch soziale Aspekte der Vaterschaft beim Mann Vateridentität bewirken können. Daher kann aus interdisziplinärer Sicht...
A. Begrifflichkeiten und familiäre Ausgangssituationen
I. Biologischer Vater
2. Sprachliche Differenzierung
a) Erzeuger
b) Natürlicher Vater
c) Genetischer Vater
d) Leiblicher Vater
II. Rechtlich-sozialer Vater
1. Sozialer Vater
2. Rechtlicher Vater
3. Deckung von sozialer und rechtlicher Vaterschaft
III. Familienkonstellationen
1. Familie mit rechtlich-sozialem und biologischem Vater
a) Kuckuckskinder
b) Künstliche Befruchtung
c) Geplante rechtlich-soziale Vaterschaft
a) Normalfamilie
b) Stieffamilie
aa) Eigenschaften der Stiefvaterfamilie
bb) Ähnlichkeiten zur Familie mit rechtlich-sozialem und biologischem Vater
cc) Unterschiede zur Familie mit rechtlich-sozialem und biologischem Vater
c) Adoptivfamilie
aa) Eigenschaften der Stiefkindadoptionsfamilie
B. Problemstellung, Zielsetzung und Gang der Untersuchung
1. Ausschluss des biologischen Vaters
2. Relevanz der Problematik
a) Anzahl von Familien mit rechtlich-sozialem und biologischem Vater
b) Interessenvertretungen von Vätern
c) Gesellschaftliche Entwicklung
2. Teil: Interdisziplinäre Aspekte der Vaterschaft
A. Sozialhistorischer Wandel von Familie und Vaterschaft
I. Familie und Vaterschaft in der vorindustriellen Zeit
1. Familie als Haus- und Wirtschaftsgemeinschaft
a) Wirtschaftliche Situation
b) Patriarchalische Strukturen
c) Beziehung der Ehegatten
d) Eltern-Kind-Beziehung
2. Herrschaft des Hausvaters über das ganze Haus
a) Pater familias als Ursprung des patriarchalischen Vaters
b) Legitimation des Patriarchats
c) Aufgaben des vorindustriellen Hausvaters
d) Schwerpunkt der Vaterfunktion
II. Wandel durch die Industrialisierung
1. Entstehung des Ideals der traditionellen bürgerlichen Kernfamilie
a) Reduktion auf die Kernfamilie
b) Neujustierung des Geschlechterverhältnisses
c) Emotionalisierung der Ehegattenbeziehung
d) Veränderung der Eltern-Kind-Beziehung
e) Durchsetzung der traditionellen bürgerlichen Kernfamilie
2. Rückzug des traditionellen bürgerlichen Vaters aus der Familie
a) Vaterabwesenheit
b) Degradierung der Vaterrolle
c) Aufgaben des traditionellen bürgerlichen Vaters
d) Verlagerung des Schwerpunkts der Vaterfunktion
III. Weiterentwicklung von Familie und Vaterschaft bis heute
1. Familiärer Wandlungsprozess seit den 1960er Jahren
a) Soziodemographische Trends
b) Pluralisierungstendenzen
aa) Abkehr von der Familie
bb) Lebensformen versus Familienformen
cc) Aktuelles Bild der Lebens- und Familienformen
aaa) Pluralisierungstendenz am Beispiel 35-jähriger Frauen
bbb) Familie in der Minderheit
ccc) Pluralisierungstendenzen aus der Perspektive minderjähriger Kinder
ddd) Resultat
c) Individualisierung
d) Auswirkungen auf Partnerschaft, Eheschließung und Familiengründung
e) Veränderung im Eltern-Kind-Verhältnis
2. Vaterschaft im Kontext des sozialen und familiären Wandlungsprozesses
a) Normativ-individuelle Einstellungsebene
b) Tatsächliche Wandlungstendenzen
c) Traditionalisierungseffekt
d) Verschiebung des Schwerpunkts der Vaterfunktion
B. Vateridentität
I. Biologischer Ansatz
a) Soziobiologische Grundannahmen
b) Kritik an der Soziobiologie
2. Väterliche Fürsorge als direktes genetisches Investment
a) Bevorzugung biologischer Kinder
b) Auswirkungen der Vaterschaftsunsicherheit
3. Väterliches Verhalten als Paarungsstrategie und Paarungsaufwand
a) Theoretischer Erklärungsansatz
b) Praktischer Anhaltspunkt
II. Psychologischer Ansatz
b) Grundzüge der Bindungstheorie
aa) Grundbedürfnis
bb) Bindungsverhalten
cc) Schutz versus Erkundung
dd) Fürsorgeverhalten
ee) Auswirkungen
2. Bindungstheorie in Bezug auf Vaterschaft
a) Väterliche Bindungsforschung
b) Kind-Vater-Bindung (Attachment)
c) Vater-Kind-Beziehung (Bonding)
3. Teil: Prinzipien und Historie des Abstammungsrechts des BGB
A. Prinzipien rechtlicher Vaterschaft im Abstammungsrecht
I. Statussystem
2. Statusklarheit
3. Statusstabilität
4. Statusformalität
5. Statuswirkung
6. Unität der Vaterschaft
a) Zeitliches Moment
aa) § 1764 Abs. 3 BGB
bb) Adoption mit Verwandtenvorbehalt
cc) § 1307 BGB
dd) §§ 173, 174 Abs. 1 Nr. 3 StGB
ee) Inzidente doppelte Vaterschaften
II. Abstammungswahrheit
3. Tatsächliche Ausformung
III. Wille der Beteiligten
1. Disposition des Abstammungsrechts
2. Möglichkeiten der Willensbetätigung
IV. Kenntnis der eigenen biologischen Identität
1. Recht des Kindes auf Kenntnis seiner biologischen Abstammung
2. Recht des Mannes auf Kenntnis seiner biologischen Nachkommenschaft
3. Reichweite des Anspruchs
V. Verhältnis gegenüber kindschaftsrechtlichen Folgen
2. Tatsächliche Ausgestaltung
B. Historische Entwicklung des Abstammungsrechts
I. Ursprungsfassung des BGB
2. Rechtliche Vaterschaft aufgrund Ehe mit der Kindsmutter
a) Pater-est-Regel
b) Ehelichkeitsanfechtung
3. Biologische, aber uneheliche Vaterschaft
a) Feststellung der Zahlvaterschaft und die Mehrverkehrseinrede
b) Anerkennung der Vaterschaft
II. Reformüberlegungen in der Weimarer Zeit
1. Vaterschaftsanerkennung und -feststellung
2. Abschafftung der Mehrverkehrseinrede
3. Änderung der Anfechtungsfristen
III. Zeit des Nationalsozialismus
1. Isolierte Abstammungsfeststellung
2. Familienrechtsänderungsgesetz von 1938
3. Entwurf eines zweiten Familienrechtsänderungsgesetzes
IV. Entwicklung nach 1945
V. Familienrechtsänderungsgesetz von 1961
1. Abschaffung des staatlichen Anfechtungsrechts
2. Einführung eines Anfechtungsrecht des Kindes und der Großeltern
3. Kein Anfechtungsrecht für die Mutter
4. Änderung der Anfechtungsfrist
5. Änderung im Verfahrensrecht
VI. Nichtehelichengesetz von 1969
2. Änderungen im Einzelnen
b) Verbesserung der Position nichtehelicher Kinder
aa) Abschaffung des § 1589 Abs. 2 BGB
bb) Einführung einer Statusvaterschaft für nichteheliche Kinder
cc) Abschaffung der Mehrverkehrseinrede
c) Änderung der Anfechtungsfrist
d) Einführung eines Anfechtungsrechts der Mutter
3. Nicht umgesetzte Reformüberlegungen
a) Anfechtungsrecht für den biologischen Vater
b) Rechte der Mutter
VII. Entwicklung des Abstammungsrechts in der DDR
VIII. Kindschaftsrechtsreform von 1998
1. Gründe und Ziele der Reform im Abstammungsrecht
a) Primärzuordnung Vater-Kind
bb) Zuordnung kraft Ehe mit der Mutter
cc) Vaterschaftsanerkennung
dd) Vaterschaftsfeststellung
ee) Folgerung
b) Anfechtung der Vaterschaft
aa) Anfechtungsfrist
bb) Anfechtungsrecht des Kindes
cc) Anfechtungsrecht der Mutter
dd) Anfechtungsrecht der Großeltern
ee) Vaterschaftsvermutung im Anfechtungsverfahren
3. Nicht umgesetzte Reformvorschläge
a) Wiederaufleben der Anfechtungsfrist
b) Recht auf Kenntnis der biologischen Abstammung
c) Eingeschränktes Anfechtungsrecht der Mutter
d) Anfechtungsrecht des biologischen Vaters
e) Kein Anfechtungsausschluss nach künstlicher Insemination
IX. Neuere Änderungen
1. Anfechtungsausschluss nach künstlicher Insemination
2. Anfechtungsmöglichkeit für den biologischen Vater
a) Bisherige Diskussion um ein Anfechtungsrecht des biologischen Vaters
b) Auftrag durch das Bundesverfassungsgericht
c) Gesetzliche Neuregelung
3. (Wieder)einführung eines staatlichen Anfechtungsrechts
4. Anspruch auf Einwilligung in eine Abstammungsklärung
a) Historische Diskussion um eine isolierte Abstammungsklärung
b) Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts
d) Nicht umgesetzte Überlegungen
aa) Neubeginn der Anfechtungsfristen
bb) Ausschluss des biologischen Vaters
5. Reform des Verfahrensrechts
X. Schlussfolgerung
4. Teil: Kritische Darstellung des geltenden Abstammungsrechts
A. Primäre Vater-Kind-Zuordnung
I. Vaterschaft aufgrund Ehe mit der Kindsmutter, § 1592 Nr. 1 BGB
1. Voraussetzung der Pater-est-Regel
2. Ausnahmen von der Pater-est-Regel
a) Erweiterung der Pater-est-Regel durch § 1593 BGB
b) Reduktion der Pater-est-Regel durch § 1599 Abs. 2 BGB
bb) Auswirkungen auf die Vaterschaftsanfechtung
3. Kritik an der Pater-est-Regel
a) Auseinanderfallen von rechtlicher und biologischer Vaterschaft
b) Begrenzung der Pater-est-Regel auf den Ehemann
aa) Lebenspartner
bb) Nichtehelicher Lebensgefährte
a) Mögliches Auseinanderfallen von biologischer und rechtlicher Vaterschaft
aa) Tolerieren des Auseinanderfallens bei regelmäßiger Übereinstimmung
bb) Soziologische Grundlagen
cc) Regelmäßige Übereinstimmung
b) Statusklarheit
a) Abschaffung der Pater-est-Regel
b) Modifikation der Pater-est-Regel
aa) Einschränkung der Pater-est-Regel bei Trennung der Ehegatten
bb) Erweiterung der Pater-est-Regel auf die Lebenspartnerschaft
II. Vaterschaft aufgrund Anerkenntnis, § 1592 Nr. 2 BGB
1. Voraussetzungen der Vaterschaftsanerkennung
aa) Formale Erfordernisse
bb) Wahrung des Prinzips der Unität der Vaterschaft
b) Erklärung des Anerkennenden
c) Zustimmungserfordernisse
2. Kritik aus der Perspektive des biologischen Vaters
a) Keine Berücksichtigung von biologischen (und sozialen) Beziehungen
b) Keine Beteiligung des biologischen Vaters
bb) Umgehung der Adoptionsvorschriften
aaa) Beteiligung des biologischen Vaters im Adoptionsverfahren
bbb) Keine Beteiligung im Vaterschaftsanerkennungsverfahren
cc) Verortung der Problematik auf das Anfechtungsrecht
c) Ausschluss der Anerkennung bei anderweitiger rechtlicher Vaterschaft
d) Zustimmungserfordernis der Mutter
3. Reformmöglichkeiten
a) Zustimmungserfordernis der Mutter
aa) Ersetzungsmöglichkeit
bb) Umwandlung in ein Widerspruchsrecht
cc) Wandlung der mütterlichen Zustimmung in Zustimmung des Kindes
aaa) Hintergrund der Regelung
bbb) Reformerwägung
(1) Zustimmung des Kindes, aber Vertretung durch die Mutter
(2) Möglichkeiten des biologischen Vaters
b) Beteiligung des biologischen Vaters
c) Negative Sperrwirkung bereits bei Abgabe der Anerkennungserklärung
III. Vaterschaft aufgrund gerichtlicher Feststellung, § 1592 Nr. 3 BGB
1. Voraussetzungen der Vaterschaftsfeststellung
a) Gerichtliche Feststellung nach § 1600d BGB
aaa) Positiver Abstammungsnachweis, § 1600d Abs. 1 BGB
bbb) Vaterschaftsvermutung, § 1600d Abs. 2 BGB
b) Gerichtliche Feststellung nach § 182 Abs. 1 FamFG
2. Kritik und Reformerwägungen
a) Vernachlässigung sozialer Aspekte der Vaterschaft
b) Problematik der Sperrwirkung
aa) Positive Sperrwirkung, § 1600d Abs. 4 BGB
bb) Negative Sperrwirkung, § 1600d Abs. 1 BGB
c) Einfluss der Mutter auf das Vaterschaftsfeststellungsverfahren
IV. Würdigung des gesamten Systems der Primärzuordnung
1. Argumente für eine Ausrichtung alleine an der Abstammungswahrheit
a) Verfassungsrechtliche Möglichkeit
b) Vereinfachung des Abstammungsrechts
2. Argumente für das geltende Primärzuordnungssystem
a) Lediglich Verortung der Problematik
b) Abwertung sozialer Vaterschaften
B. Aufhebung einer „falschen“ Vater-Kind-Zuordnung
I. Voraussetzungen der Vaterschaftsanfechtung im geltenden Recht
2. Besondere Voraussetzungen der jeweiligen Anfechtungsberechtigten
a) Rechtlicher Vater, Mutter und Kind
b) Biologischer Vater
aa) Zulässigkeitserfordernis
aaa) Keine sozial-familiäre Beziehung zwischen rechtlichem Vater und Kind
(1) Regelannahme für die Übernahme tatsächlicher Verantwortung
(a) Ehe der rechtlichen Eltern
(b) Längere häusliche Gemeinschaft zwischen rechtlichem Vater und Kind
(2) Tragen von tatsächlicher Verantwortung
(a) Maßgeblicher Zeitpunkt
(b) Beweislast
(c) Tatsächliche Verantwortung
(d) Tragen von tatsächlicher Verantwortung
bbb) Biologische Vaterschaft des Anfechtenden
(1) Abstammungsnachweis bei Bestehen einer sozial-familiären Beziehung
(b) Relevanz
(c) Entscheidung
(2) Nachweis bei Nichtbestehen einer sozial-familiären Beziehung
cc) Keine Hemmung der Anfechtungsfrist
3. Wirkung der Anfechtung
II. Kritik und Reformerwägungen
1. Sozial-familiäre Beziehung zwischen rechtlichem Vater und Kind
a) Abschaffung der Einschränkung für den biologischen Vater
aa) Argumente für eine Angleichung der Anfechtungsvoraussetzungen
bb) Argumente gegen eine Angleichung der Anfechtungsvoraussetzungen
b) Erstreckung auf übrige anfechtungsberechtigte Personen
aa) Kindeswohl
bb) Besondere Härte für den rechtlichen Vater, die Mutter und das Kind
cc) Trennung von Abstammungsklärung und Anfechtung
dd) Selbst- und Fremdbestimmung
2. Sozial-familiäre Beziehung zwischen biologischem Vater und Kind
a) Geltende Rechtslage
b) Kritik in der Literatur
aa) Zeitpunkt kurz nach der Geburt des Kindes
aaa) Ansichten innerhalb der Literatur
bb) Berücksichtigung zu einem späteren Zeitpunkt
c) Handhabung durch die Rechtsprechung
3. Fristen und Wirkung der Anfechtung
aa) Geltende Rechtslage
cc) Alternative Regelungsmöglichkeiten für den biologischen Vater
aaa) Verlängerung der Anfechtungsfrist für den biologischen Vater
bbb) Statt subjektiven Fristbeginn objektive Höchstfristen
ccc) Änderung bezüglich Fristbeginn, Fristhemmung oder Fristneubeginn
(1) Beginn der Anfechtungsfrist
(2) Hemmung der Anfechtungsfrist
(3) Neubeginn der Anfechtungsfrist
b) Wirkung
C. Klärung der biologischen Abstammung
I. Geltende Regelung
1. Berechtigte und Verpflichtete
2. Regelungsprinzipien, Anspruchsgrenzen und Normstruktur
II. Nichteinbeziehung des biologischen Vaters
1. Debatte im Gesetzgebungsverfahren
a) Nicht umgesetzte Gesetzentwürfe
b) Maßgeblicher Gesetzentwurf
2. Diskussion in der Rechtsprechung
a) Auftrag an den Gesetzgeber durch Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 13.02.2007
b) Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 13.10.2008
c) Urteil des EuGHMR vom 22.03.2012
d) Anschluss der Oberlandesgerichte an die höchstrichterliche Rechtsprechung
3. Meinung der Literatur
III. Reformerwägungen
1. Voraussetzungslose Klärungsberechtigung des biologischen Vaters
2. Eingeschränkte Klärungsberechtigung des biologischen Vaters
a) Voraussetzung des § 1600 Abs. 1 Nr. 2 BGB
b) Voraussetzung des § 1600 Abs. 2 und 4 BGB
c) Sozial-familiäre Beziehung zwischen biologischem Vater und Kind
3. Keine Berechtigung des biologischen Vaters im Rahmen des § 1598a BGB
a) Anderweitige Klärungsmöglichkeiten für den biologischen Vater
aa) Abstammungsklärung im Anfechtungsverfahren
bb) Abstammungsklärung im Vaterschaftsfeststellungsverfahren
cc) Weitere Möglichkeit der Abstammungsklärung für biologische Väter
b) Klärung nur zusammen mit Verantwortungsübernahme
c) Schutz der sozialen Familie
D. Exkurs: Umgangsrecht des Vaters
I. Umgangsrecht des rechtlichen Vaters
II. Umgangsrecht des sozialen Vaters
III. Umgangsrecht des biologischen Vaters
1. Rechtliche Situation vor dem 13.07.2013
2. Gesetz zur Stärkung der Rechte des leiblichen, nicht rechtlichen Vaters
a) Hintergrund der Neuregelung
b) Voraussetzungen von Umgangs- und Auskunftsrecht
aa) Biologische Vaterschaft der Antragstellers
aaa) Zulässigkeitsvoraussetzung nach § 167a Abs. 1 FamFG
bbb) Verfahren
ccc) Abstammungsklärung
(2) Anknüpfung an Verfahren in Abstammungssachen
(a) Verwendung privater Gutachten
(b) Duldungspflicht
(c) Verweigerungsmöglichkeit
ddd) Rechtsfolgen der Feststellung der biologischen Vaterschaft
bb) Sonstige Voraussetzungen
aaa) Rechtliche Vaterschaft eines anderen Mannes
bbb) Keine Subsidiarität zur Anfechtung
ccc) Ernsthaftes Interesse an dem Kind
ddd) Kindeswohl
(1) Kindeswohldienlichkeit beim Umgang
(2) Kein Widerspruch zum Kindeswohl bei Auskunft
(3) Folgerung
cc) Prüfungsreihenfolge der Voraussetzungen
aaa) Eidesstattliche Versicherung und ernsthaftes Interesse stets vorrangig
bbb) Zuerst Prüfung des Kindeswohls oder der biologischen Vaterschaft
(1) Biologische Vaterschaft vor Kindeswohl
(2) Kindeswohl vor biologischer Vaterschaft
(1) Einverständnis aller Beteiligten mit vorrangiger Abstammungsklärung
(2) Ablehnung der vorrangigen Abstammungsklärung durch Beteiligte
c) Würdigung der Neuregelung
5. Teil: Neugestaltung des Rechts des biologischen Vaters
A. Vorüberlegungen zu einer doppelten Vaterschaft
I. Orientierung am Kindeswohl
1. Kindeswohl im Abstammungsrecht
3. Doppelte Vaterschaft und Kindeswohl
a) Belastungen für das Kind
b) Förderung des Kindeswohls
aa) Schutz der sozialen Familie
bb) Kenntnis der biologischen Abstammung
II. Keine isolierte Abstammungsfeststellung
III. Verhältnis der beiden Vaterschaften zueinander
1. Keine zweite gleichwertige Vaterschaft
2. Abgestuftes System
3. Auswirkungen auf die Vaterschaft gemäß § 1592 BGB
IV. Bezeichnung
1. Sekundäre Vaterschaft
2. Vollwertige Vaterschaft
B. Berücksichtigung der abstammungsrechtlichen Prinzipien
1. Statusklarheit
a) Gerichtliche Feststellung
b) Eintragung ins Personenstandsregister
c) Abgrenzung beider Vaterschaften voneinander
2. Statusstabilität
a) Sekundäre Vaterschaft
b) Vollwertige Vaterschaft
3. Statusformalität
4. Statuswirkung
5. Unität der Vaterschaft
C. Ausgestaltung im Gesetz
a) Biologischer Vater
aa) Zulässigkeitshürde
bb) Ausschluss des Samenspenders
aa) Vorteil einer Antragsberechtigung des Kindes
bb) Nachteil einer Antragsberechtigung des Kindes
c) Rechtliche Eltern
2. Sonstige Beteiligung
II. Voraussetzungen zur Feststellung der sekundären Vaterschaft
1. Anderweitige vollwertige Vaterschaft
2. Feststellung der biologischen Abstammung
3. Ernsthaftes Interesse an dem Kind
4. Unmöglichkeit der Erlangung der vollwertigen rechtlichen Vaterschaft
a) Diskussion bei Einführung des § 1686a BGB
aa) Begründungsansatz
bb) Geltung des Begründungsansatzes im Abstammungsrecht
aaa) Kindesinteresse
bbb) Inzidentprüfung
ccc) Praktische Relevanz
aa) Prozessökonomie
bb) Anfechtungsverfahren als Indiz für Interesse an dem Kind
cc) Sinn und Zweck der sekundären Vaterschaft
dd) Voraussetzung des Nichtbestehens einer sozial-familiären Beziehung
III. Verortung im Gesetz
1. Verortung innerhalb von § 1592 BGB
2. Verortung innerhalb des Anfechtungsrechts
3. Neu einzuführender, eigenständiger Paragraph
1. Unmittelbare Rechtsfolgen
a) Eintragung ins Personenstandsregister
c) Reservevaterschaft
a) Anfechtungsrecht
b) Sorgerecht
aa) Vorteile einer Unterhaltsverpflichtung des sekundären Vaters
bb) Reformmöglichkeiten
cc) Unterhaltsregress zwischen vollwertigem und sekundärem Vater
B. Gesamtbilanz und Ausblick