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Timestamp: 2016-10-23 09:46:36
Document Index: 134177340

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'Art. 18', 'Art. 26', 'Art. 84', 'Art. 86', 'Art. 88', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 52', 'Art. 18', 'Art. 17', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 156', 'Art. 159']

1P.736/2001 (05.04.2002)
1P.736/2001/dxc
Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Andreas Tinner, Hermannweg 4, 8400 Winterthur,
Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Rolf Schmid, Sonneggstrasse 55, Postfach, 8023 Z�rich,
Baukommission Weisslingen, 8484 Weisslingen,
Art. 9, 26 und 29 Abs. 2 BV (Baubewilligung)
(Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 12. September 2001)
Die Baukommission Weisslingen hatte AX.________ und BX.________ am 10. Mai 1968 die Erstellung eines Schwimmbads auf dem Grundst�ck Kat. Nr. 644, Leisib�el 40, in Weisslingen bewilligt. Das Grundst�ck liegt nach der heute geltenden Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Weisslingen vom 5. November 1993 (BZO) in der Quartiererhaltungszone Leisib�el.
Im Jahre 1975 wurde das Schwimmbad ohne baurechtliche Bewilligung �berdacht. Im Fr�hjahr 1998 ersetzte die Bauherrschaft die bestehende �berdachung ebenfalls ohne Bewilligung durch eine neue Teleskop-�berdachung. Aufgrund einer Intervention des Nachbarn Y.________, Eigent�mer des �stlich an die Bauparzelle angrenzenden Grundst�cks Kat. Nr. 645, Leisib�el 42, wurden die Grundeigent�mer zur Einreichung eines (nachtr�glichen) Baugesuchs aufgefordert. Dieser Verpflichtung kamen diese am 15. September 1998 nach. Am 16. Februar 1999 verweigerte die Baukommission Weisslingen die baurechtliche Bewilligung wegen Unterschreitens des Grenzabstands um rund 1.5 m, verzichtete jedoch aus Gr�nden der Verh�ltnism�ssigkeit auf die Beseitigung der �berdachung.
Dagegen erhob der Nachbar Y.________ Rekurs bei der Baurekurskommission III des Kantons Z�rich und verlangte die Entfernung der �berdachung. Nach Durchf�hrung eines Augenscheins hiess die Rekurskommission den Rekurs am 24. November 1999 gut und lud die Baukommission ein, die zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands erforderlichen Massnahmen zu treffen. �ber die Unterschreitung des minimalen Grenzabstands hinaus stellte sie fest, dass das streitige Objekt wie eine massive, treibhaus�hnliche �berdachung wirke, angesichts ihrer Gr�sse und Ausgestaltung in der stark durchgr�nten Umgebung einen Fremdk�rper darstelle und sich deren Einordnung als ungen�gend erweise. Man k�nne daher nicht mehr von einer bloss geringf�gigen Abweichung vom erlaubten Zustand sprechen; dieser lasse sich einzig durch eine vollst�ndige Beseitigung der �berdachung erreichen. - Die von AX.________ und BX.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 13. April 2000 ab.
Daraufhin �nderten AX.________ und BX.________ das Projekt insofern ab, als sie das Schwimmbad auf den gesetzlichen Minimalabstand von 3.5 m von der Grenze zum Nachbargrundst�ck versetzten. Die H�he der �berdachung zwischen 1.20 m und 1.55 m blieb unver�ndert. Am 17. Oktober 2000 erteilte die Baukommission Weisslingen hierf�r die Baubewilligung. Sie begr�ndete ihren Entscheid damit, dass die Abstandswidrigkeit nun behoben sei und sich die �berdachung gut in die Umgebung einf�ge.
Gegen die Baubewilligung erhob der Nachbar Y.________ wiederum Rekurs an die Baurekurskommission III, welche diesen am 21. M�rz 2001 erneut guthiess und die Bauherrschaft verpflichtete, die Schwimmbad�berdachung binnen drei Monaten ab Rechtskraft des Urteils vollst�ndig zu beseitigen. In ihren Erw�gungen hielt die Baurekurskommission III im Wesentlichen fest, dass die geringf�gige Verschiebung von Schwimmbad und �berdachung an der im ersten Entscheid getroffenen W�rdigung �ber deren ungen�gende Einordnung nichts zu �ndern verm�ge. Diese sei nicht vom Standort abh�ngig, sondern ergebe sich aus der Gr�sse und Ausgestaltung im Zusammenhang mit der stark durchgr�nten Umgebung. Das Verwaltungsgericht und die Baurekurskommission III h�tten in ihren fr�heren Entscheiden unmissverst�ndlich festgehalten, dass die Schwimmbad�berdachung treibhausartig wirke und in ihrer Umgebung einen Fremdk�rper darstelle. Damit gen�ge sie den in der Quartiererhaltungszone Leisib�el zu beachtenden Gestaltungsanforderungen von Art. 18 BZO nicht. Des Weiteren vertrat die Baurekurskommission III die Auffassung, dass die mangelnde Einordnung rechtskr�ftig festgestellt worden sei und diese Frage daher im vorliegenden Verfahren nicht mehr neu aufgerollt werden k�nne. Die Baukommission Weisslingen und die Bauherrschaft h�tten sich daher mit den anderslautenden Entscheiden der Oberinstanzen abzufinden. Unter diesen Umst�nden er�brige sich auch die Durchf�hrung eines neuen Augenscheins.
Die von AX.________ und BX.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht am 12. September 2001 ab. Den Beschwerdef�hrern gab es einzig insofern Recht, als dass die Baukommission Weisslingen nach der Projekt�nderung befugt gewesen sei, die Einordnungsfrage neu zu beurteilen und zu einer andern W�rdigung als die Baurekurskommission III und das Verwaltungsgericht zu gelangen. Hingegen verneinte das Verwaltungsgericht die in diesem Zusammenhang ger�gte Geh�rsverweigerung. Es erwog dazu, dass sich nur die Lage des Schwimmbades, nicht aber die �ussere Erscheinung von dessen �berdachung ver�ndert habe. Unter diesen Umst�nden sei die Baurekurskommission III nicht gehalten gewesen, ihre im fr�heren Verfahren vom Verwaltungsgericht best�tigte Beurteilung der Einordnungsfrage ausf�hrlich zu wiederholen.
Gegen diesen Entscheid des Verwaltungsgerichts f�hren AX.________ und BX.________ staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung von Art. 26 und 29 Abs. 2 BV. Sie beantragen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben. Zudem ersuchen sie um Gew�hrung der aufschiebende Wirkung.
Der Nachbar Y.________ als Beschwerdegegner und das Verwaltungsgericht beantragen, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Baukommission Weisslingen stellt den Antrag, die Beschwerde sei vollumf�nglich gutzuheissen.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 20. September 2001 ist der staatsrechtlichen Beschwerde aufschiebende Wirkung beigelegt worden.
Beim angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid. Durch die Verpflichtung, die Schwimmbad�berdachung zu beseitigen, sind die Beschwerdef�hrer in ihren rechtlich gesch�tzten Interessen ber�hrt. Auf die form- und fristgerecht erhobene staatsrechtliche Beschwerde ist daher einzutreten (Art. 84 Abs. 1 lit. a, Art. 86 Abs. 1 und Art. 88 OG).
Die Beschwerdef�hrer verlangen zu Recht nicht die Aufhebung des unterinstanzlichen Entscheides der Rekurskommission III (vgl. zur M�glichkeit der Anfechtung unterinstanzlicher Entscheidungen BGE 125 I 492 E. 1a S. 493, mit Hinweisen). Hingegen d�rfen sie ihn insofern in Frage stellen, als sie sich �ber eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs durch die Rekurskommission III beschweren und die behauptete Geh�rsverletzung durch das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts nicht als behoben betrachten. In diesem Rahmen wird im Folgenden auch auf den Entscheid der Rekurskommission III einzugehen sein.
Die Beschwerdef�hrer machen in zweierlei Hinsicht eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV sowohl durch die Baurekurskommission III als auch durch das Verwaltungsgericht geltend. Zum einen vermag nach ihrer Auffassung der Entscheid der Baurekurskommission III den Anforderungen an die Begr�ndungsdichte nicht zu gen�gen. Die blosse Verweisung auf die Ausf�hrungen in den fr�heren Entscheiden der Baurekurskommission III und des Verwaltungsgerichts reiche keinesfalls aus. Die Baurekurskommission III h�tte sich vielmehr mit den neuen Vorbringen der Baukommission Weisslingen und der Beschwerdef�hrer zur Frage der Einordnung der Schwimmbad�berdachung im Detail auseinandersetzen m�ssen. Dieser Mangel habe auch durch das Verwaltungsgericht nicht geheilt werden k�nnen. Zum andern h�tten sie - nachdem die Rekurskommission III keinen Augenschein vorgenommen hatte - dem Verwaltungsgericht f�r den Fall, dass es selbst materiell entscheiden sollte, dringend die Durchf�hrung eines Augenscheins beantragt. Das Verwaltungsgericht habe jedoch �ber die Frage der Einordnung entschieden, ohne einen Augenschein durchzuf�hren. Damit habe es � 60 des z�rcherischen Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) und den aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessenden bundesrechtlichen Minimalanspruch an das rechtliche Geh�r verletzt.
2.1 Der Anspruch auf rechtliches Geh�r im Sinne von Art. 29 Abs. 2 BV umfasst die Rechte und Pflichten der Parteien auf Teilnahme am Verfahren und auf Einflussnahme auf den Prozess der Entscheidfindung. In diesem Sinne dient das rechtliche Geh�r einerseits der Sachaufkl�rung, andererseits stellt es ein pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56). Das Recht, angeh�rt zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des rechtlichen Geh�rs f�hrt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst grunds�tzlich zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Die ger�gte Verletzung des rechtlichen Geh�rs ist daher vorweg zu pr�fen (BGE 126 V 130 E. 2b S. 132; 124 V 389 E. 1 S. 389; 118 Ia 17 E. 1a S. 18). Der weiteren R�ge der Beschwerdef�hrer, dass das Verwaltungsgericht mit der Feststellung der erneuten materiellen Pr�fung durch die Baurekurskommission III ihren Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung gem�ss Art. 29 Abs. 1 BV verletzt habe, kommt neben der R�ge der Geh�rsverletzung keine selbst�ndige Bedeutung zu.
2.2 Der Umfang des Geh�rsanspruchs bestimmt sich in erster Linie nach den kantonalen Verfahrensvorschriften. Wo sich dieser kantonale Rechtsschutz als ungen�gend erweist, greifen die unmittelbar aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessenden bundesrechtlichen Minimalgarantien zur Sicherung des rechtlichen Geh�rs Platz. Deren Anwendung pr�ft das Bundesgericht mit freier Kognition (BGE 126 I 19 E. 2a S. 21 f., 15 E. 2a S. 16; 116 Ia 94 E. 3a S. 98).
Die Beschwerdef�hrer machen mit ihrer Beschwerde nicht geltend, eine Norm des kantonalen Rechts verpflichte die Beh�rde zu einer einl�sslicheren Begr�ndung ihres Entscheids, als dies Art. 29 Abs. 2 BV gebiete. Im Zusammenhang mit der R�ge, das Verwaltungsgericht habe mangels Vornahme eines Augenscheins das rechtliche Geh�r verletzt, berufen sie sich zwar auf � 60 VRG. Diese Bestimmung geht indessen nicht �ber den durch Art. 29 Abs. 2 BV gew�hrleisteten Rechtsschutz hinaus. Bei dieser Sachlage ist der angefochtene Entscheid einzig vor dem Hintergrund von Art. 29 Abs. 2 BV zu pr�fen.
Die Beschwerdef�hrer machen geltend, im ersten Entscheid der Baukommission vom 16. Februar 1999 habe sich diese noch mit keinem Wort zur Frage der Einordnung der Schwimmbad�berdachung ge�ussert. Die Frage der Einordnung sei somit erst im Entscheid der Baurekurskommission III vom 24. November 1999 thematisiert worden. Baurekurskommission und Verwaltungsgericht h�tten mithin im Rahmen des ersten Rechtsganges noch keine Veranlassung und auch keine M�glichkeit gehabt, sich mit der Auffassung der Baukommission zur Einordnung der Bassin�berdachung auseinanderzusetzen. Entsprechend k�nne es nicht angehen, die Argumente der Baukommission und der Beschwerdef�hrer im Rahmen des zweiten Rechtsganges kurzerhand mit einer Verweisung auf die zwei fr�heren Entscheide der Baurekurskommission III und des Verwaltungsgerichts beiseite zu schieben. Indem die Baurekurskommission III die Frage der Einordnung nicht n�her gepr�ft und in ihrem Entscheid nicht begr�ndet habe, habe sie den Beschwerdef�hrern das rechtliche Geh�r verletzt.
3.1 Aus der Garantie des rechtlichen Geh�rs wird der Anspruch abgeleitet, dass die Beh�rde die Vorbringen der in ihrer Rechtsstellung Betroffenen sorgf�ltig und ernsthaft pr�ft und beim Entscheid ber�cksichtigt. Folge dieser Pr�fungspflicht ist insbesondere die beh�rdliche Begr�ndungspflicht. Der B�rger soll wissen, warum die Beh�rde entgegen seinem Antrag entschieden hat. Zudem kann durch die Verpflichtung zur Offenlegung der Entscheidgr�nde verhindert werden, dass sich die Beh�rde von unsachlichen Motiven leiten l�sst. Die Begr�ndungspflicht erscheint so nicht nur als ein bedeutsames Element transparenter Entscheidfindung, sondern dient zugleich auch der wirksamen Selbstkontrolle der Beh�rde. Wie das Bundesgericht dazu in BGE 112 Ia 107 E. 2b S. 110 ausf�hrte, lassen sich aufgrund des allgemeinen verfassungsrechtlichen Anspruchs allerdings keine generellen Regeln aufstellen, denen eine Begr�ndung zu gen�gen hat. Die Anforderungen seien vielmehr unter Ber�cksichtigung aller Umst�nde des Einzelfalles sowie der Interessen der Betroffenen im Blick auf die in der Rechtsprechung des Bundesgerichts entwickelten Grunds�tze festzulegen. Die Begr�ndung eines Verwaltungsakts oder eines Entscheids muss so abgefasst sein, dass die Betroffenen ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten k�nnen. Das ist nur m�glich, wenn sich sowohl die Betroffenen als auch die Rechtsmittelinstanzen �ber die Tragweite des Entscheids ein Bild machen k�nnen. In diesem Sinne m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid st�tzt (BGE 126 I 97 E. 2b S. 102, 124 II 146 E. 2a S. 149, 123 I 31 E. 2c S. 34, mit Hinweisen). Das bedeutet jedoch nicht, dass sich die Beh�rde ausdr�cklich mit jeder tatbest�ndlichen Behauptung, mit jedem rechtlichen Einwand und mit jedem Beweismittel auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken. Weiter ist die verfassungsm�ssige Begr�ndungsdichte abh�ngig von der Entscheidungsfreiheit der Beh�rde und der Eingriffsintensit�t des Entscheids. Je gr�sser der Spielraum, welcher der Beh�rde infolge Ermessens oder unbestimmter Rechtsbegriffe einger�umt ist, und je st�rker ein Entscheid in die individuellen Rechte eingreift, desto h�here Anforderungen sind an die Begr�ndung eines Entscheids zu stellen (BGE 112 Ia 107 E. 2b S. 110 sowie die oben zitierte Rechtsprechung; vgl. auch Alfred K�lz/J�rg Bosshart/Martin R�hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Z�rich, 2. Auflage 1999, Rz. 11 f. zu � 8 und Rz. 39 zu � 10; Thomas Merkli/Arthur Aeschlimann/Ruth Herzog, Kommentar zum Gesetz �ber die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 1997, Rz. 5 ff. zu Art. 52).
3.2 Entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrer wurde die Einordnung der Schwimmbad�berdachung nicht erst durch die Baurekurskommission III in ihrem Entscheid vom 24. November 1999 thematisiert. Der benachbarte Beschwerdegegner machte bereits damals in seinem Rekurs eine gravierende Verletzung der Bau- und Zonenordnung, insbesondere der Vorschriften �ber die Quartiererhaltungszone Leisib�el, geltend, wies auf die un�bersehbare und st�rende Dominanz der treibhaus�hnlichen Halle hin und verlangte die unverz�gliche Entfernung. Die heutigen Beschwerdef�hrer liessen sich in ihrer damaligen Rekursantwort zu diesem Einwand nur kurz vernehmen, indem sie eine st�rende Wirkung bestritten und geltend machten, vom Grundst�ck des Rekurrenten aus sei die �berdachung aufgrund der bestehenden Bepflanzung kaum einsehbar. Irgendwelche Verfahrensr�gen brachten sie nicht vor. Die Baurekurskommission III und das Verwaltungsgericht hatten daher im damaligen Verfahren durchaus Anlass, auch die Frage der Einordnung der Schwimmbad�berdachung zu pr�fen.
Soweit die Beschwerdef�hrer nun im zweiten Verfahren wegen der Verweisung der Baurekurskommission III auf die im ersten Verfahren ergangenen Entscheide eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs erblicken, weil sie sich damals zur Frage der Einordnung nicht h�tten �ussern k�nnen, erweist sich ihr Einwand demnach von vornherein als unbegr�ndet.
Zutreffend ist jedoch, dass die Argumente der Baukommission �ber die Einordnung der Schwimmbad�berdachung damals noch gar nicht zur Diskussion standen. Es stellt sich daher die Frage, ob den Beschwerdef�hrern deshalb und zudem auch noch aus den weiteren, von ihnen geltend gemachten Gr�nden das rechtliche Geh�r verletzt wurde.
3.3 Das Verwaltungsgericht stimmte den Beschwerdef�hrern zu, dass die Baukommission entgegen der Auffassung der Baurekurskommission III befugt war, die Einordnungsfrage neu zu beurteilen und zu einer andern W�rdigung als diese und das Verwaltungsgericht zu gelangen. Dieser Punkt ist im vorliegenden Beschwerdeverfahren unbestritten geblieben, so dass nicht weiter zu pr�fen ist, ob die f�r eine Neubeurteilung erforderlichen Voraussetzungen gegeben waren. Ist somit davon auszugehen, dass die Baukommission auf das nachtr�glich abge�nderte Projekt zu Recht eingetreten ist und eine Neubeurteilung vornehmen durfte, so erweist es sich hierbei um ein neues, selbst�ndiges Baubewilligungsverfahren, das mit dem bereits durchgef�hrten nicht im Zusammenhang steht (Magdalena Ruoss Fierz, Massnahmen gegen illegales Bauen, unter besonderer Ber�cksichtigung des z�rcherischen Rechts, Z�rich 1999, S. 115). Daraus folgt, dass in diesem Verfahren auch zuvor nicht vorgebrachte Argumente f�r oder gegen das Bauvorhaben zu pr�fen sind.
3.3.1 Nach den Erw�gungen des Verwaltungsgerichts f�llt massgebend ins Gewicht, dass sich durch die Projekt�nderung nur die Lage des Schwimmbads, nicht aber die �ussere Erscheinung von dessen �berdachung ver�ndert hat. Die Baurekurskommission III sei daher nicht gehalten gewesen, ihre vom Verwaltungsgericht best�tigte Beurteilung der Einordnungsfrage ausf�hrlich zu wiederholen. Sie habe sich zur Bedeutung der Lageverschiebung ge�ussert und festgehalten, dass sich am Ergebnis nichts �ndere. Eine ausf�hrlichere Motivierung sei nicht geboten gewesen. Die Baurekurskommission III habe dadurch die Einordnungsfrage entgegen der gew�hlten Formulierung erneut materiell gepr�ft. Eine Geh�rsverweigerung liege somit nicht vor.
3.3.2 Gegen die Verweisung auf fr�here, in derselben Sache ergangene Entscheide ist grunds�tzlich nichts einzuwenden. Voraussetzung dazu ist jedoch, dass im neuen Verfahren im Vergleich zum fr�heren keine wesentlichen, neuen Behauptungen und/oder Beweisantr�ge vorgebracht bzw. gestellt werden. Andernfalls gebietet es das rechtliche Geh�r, dass sich die Beh�rde mit den neu vorgebrachten Argumenten auseinandersetzt und die dazu angebotenen Beweismittel abnimmt.
Vorliegend erwog die Baukommission Weisslingen im neuen Entscheid, dass sie sich mit der Einordnungsfrage der geplanten Schwimmbad�berdachung auseinandersetzen d�rfe. Sie k�nne das neue Projekt gutheissen, da es sich gut in die Umgebung einf�ge. Zudem k�nne die �berdachung zusammengeschoben werden. In der Vernehmlassung zum Rekurs des Beschwerdegegners an die Baurekurskommission III machte die Baukommission zur bestrittenen Einordnung geltend, die Quartiererhaltungszone Leisib�el beziehe sich vor allem auf die Hauptgeb�ude, indem nur Flachd�cher gestattet seien und die Geb�ude talseitig nicht mehr zweigeschossig in Erscheinung treten d�rften. Dies sei auch der Hauptgrund, weshalb die Quartiererhaltungszone �berhaupt in die kommunale Bauordnung aufgenommen worden sei. Die Schwimmbad�berdachung sei eine untergeordnete Baute. Die aus Glas bestehende �berdachung f�ge sich kubisch, farblich und architektonisch gut in die Umgebung ein, so dass eine Bewilligung habe erteilt werden k�nnen.
Die Bauherrschaft brachte in ihrer Vernehmlassung vor, im massgeblichen Quartiererhaltungszonenplan Leisib�el seien �berbaubare Fl�chen und Baubereiche bezeichnet. Diese w�rden gem�ss Art. 18 Abs. 1 BZO f�r Hauptgeb�ude gelten. Besondere Geb�ude seien auch ausserhalb dieser Baubereiche zul�ssig. Die Baukommission habe denn auch in st�ndiger Praxis Gartenhallen, Schopfbauten, Schwimmbad�berdachungen und �hnliches in der Quartiererhaltungszone Leisib�el auf den gesamten Grundst�cksfl�chen zugelassen. Solche Bauten seien in dieser Zone h�ufig anzutreffen. Dabei f�hrten die Beschwerdef�hrer verschiedene Liegenschaften in der n�heren Umgebung an und beantragten einen Augenschein. Des Weiteren machten sie geltend, die Quartiererhaltungszone gem�ss � 50a PBG wolle die Siedlungsqualit�t erhalten und f�rdern, nicht hingegen schutzw�rdige Objekte bewahren. Diese Bestimmung r�ume den Gemeinden bei der Ausgestaltung der Quartiererhaltungszone einen weit reichenden Spielraum ein. F�r die Auslegung und Handhabung der autonom erlassenen Art. 17 - 19 BZO �ber die Quartiererhaltungszone Leisib�el sei prim�r die Gemeinde zust�ndig. Auf die bauliche Umgebung bei Detailgestaltung, Materialwahl etc. sei gem�ss dem Einordnungsgebot von � 238 Abs. 1 PBG R�cksicht zu nehmen. Dabei werde den kommunalen Bewilligungsbeh�rden in Gestaltungs- und Einordnungsfragen nach st�ndiger Praxis eine weitgehende Entscheidungs- und Ermessensfreiheit zugestanden. Diesen Spielraum habe die Baukommission bei der Bewilligung der Schwimmbad�berdachung nicht �berschritten.
3.3.3 Die Baurekurskommission III hat sich mit diesen Argumenten der Baukommission und der Bauherrschaft in ihrem Entscheid vom 21. M�rz 2001 in keiner Weise auseinandergesetzt. Sie traf zwar gewisse Feststellungen, wonach die geringf�gige Verschiebung der Schwimmbad�berdachung an der am ersten Rechtstag getroffenen W�rdigung �ber die Einordnung klarerweise nichts �ndere und sich die unpassende Einordnung aus der Ausgestaltung als solcher (Gr�sse und Ausgestaltung) im Zusammenhang mit der stark durchgr�nten Umgebung ergebe. Diese Ausf�hrungen gen�gen den Anforderungen von Art. 29 Abs. 2 BV hinsichtlich Pr�fung und Auseinandersetzung mit den Vorbringen und in Bezug auf die Begr�ndung im Entscheid der Rekurskommission III nicht. Dieser Mangel wird auch durch die Verweisung auf die fr�heren Entscheide der Baurekurskommission III und des Verwaltungsgerichts nicht behoben, da sich daraus zu den im zweiten Rekursverfahren von der Baukommission und der Bauherrschaft vorgebrachten Einw�nden nichts entnehmen l�sst. Dies betrifft insbesondere den geltend gemachten Regelungsbereich von � 50a PBG und der gest�tzt darauf erlassenen kommunalen Bestimmungen einerseits und von � 238 Abs. 1 PBG andererseits. Auch mit der von der Bauherrschaft behaupteten Praxis der Baukommission und den dazu zum Beweis offerierten Beispielen in der n�heren Umgebung hat sich die Baurekurskommission III nicht auseinandergesetzt. �ber den geltend gemachten Ermessensspielraum der Gemeinde in Gestaltungs- und Einordnungsfragen und dar�ber, inwiefern die Baukommission diesen verletzt haben soll, l�sst sich dem zweiten Rekursentscheid gleich wie dem ersten Entscheid der Baurekurskommission III und des Verwaltungsgerichts, auf die jener verweist, nichts entnehmen.
3.3.4 Alle diese vor der Baurekurskommission III vorgebrachten Punkte sind von erheblichem Gewicht und nicht bloss von untergeordneter Bedeutung. Indem die Rekurskommission III diese nicht pr�fte und sich damit in der Begr�ndung ihres Entscheides nicht auseinandersetzte, gen�gte sie den verfassungsrechtlichen Anforderungen nicht. Insofern h�lt auch der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts, mit welchem das Vorgehen der Rekurskommission III als rechtm�ssig bezeichnet worden ist, vor der Verfassung nicht stand. Es wird daher weiter unten zu pr�fen sein (E. 5), ob der Mangel im verwaltungsgerichtlichen Verfahren geheilt worden ist.
Die Beschwerdef�hrer r�gen ferner eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs, weil weder die Rekurskommission III noch das Verwaltungsgericht einen Augenschein vorgenommen haben. Sie vertreten insbesondere die Auffassung, in Anbetracht der konkreten Prozesslage gen�ge der im ersten Verfahren von der Rekurskommission III vorgenommene Augenschein den verfassungsrechtlichen Anforderungen nicht.
4.1 Der verfassungsrechtliche Anspruch auf rechtliches Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV (bzw. Art. 4 aBV) r�umt den Verfahrensbeteiligten das Recht ein, Beweismassnahmen zu beantragen, und verpflichtet die Beh�rden, rechtzeitig und formgerecht angebotene Beweismittel zu behaupteten Tatsachen, die rechtserheblich sind, wirklich abzunehmen. Auf ein beantragtes Beweismittel kann nur dann verzichtet werden, wenn es eine nicht erhebliche Tatsache betrifft oder offensichtlich untauglich ist, wenn die Beh�rden den Sachverhalt aufgrund eigener Sachkunde oder nach den Akten hinreichend w�rdigen k�nnen oder wenn in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, dass ihre �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 124 I 208 E. 4a S. 211, 124 I 241 E. 2 S. 242, 122 I 53 E. 4a S. 55, 122 II 464 E. 4a S. 469, mit Hinweisen). Wird ein Augenschein beantragt, so steht der Entscheid, ob ein solcher angeordnet werden soll, im pflichtgem�ssen Ermessen der mit der Sache befassten Beh�rde. Eine dahingehende Pflicht besteht nur, wenn die tats�chlichen Verh�ltnisse auf andere Weise nicht abgekl�rt werden k�nnen. Hat die Beh�rde einen Augenschein durchgef�hrt, ist es zul�ssig, die hierbei gewonnenen Erkenntnisse auch in einem sp�teren Rechtsgang in der gleichen Sache zu verwenden. Ein zweiter Augenschein vor dem Neuentscheid ist unter diesen Umst�nden zwecks Wahrung des rechtlichen Geh�rs nicht erforderlich (vgl. K�lz/ Bosshart/R�hl, a.a.O., Rz. 42 und 45 zu � 7 und Rz. 14 zu � 60).
4.2 Die Baurekurskommission III lehnte einen erneuten Augenschein nicht mit der Begr�ndung ab, sie habe sich bereits im ersten Rekursverfahren in der gleichen Sache die �rtlichen Kenntnisse verschafft und k�nne sich nunmehr auf die damals gewonnenen Erkenntnisse abst�tzen. Sie begr�ndete ihre Ablehnung vielmehr damit, dass sich die Baukommission und die Bauherrschaft mit den anderslautenden Entscheiden der Oberinstanzen abzufinden h�tten. Nachdem diese Auffassung gem�ss den verbindlichen Feststellungen des Verwaltungsgerichts jedoch unzutreffend ist, erweist sich auch die Begr�ndung, mit der die Baurekurskommission III die Durchf�hrung eines erneuten Augenscheins ablehnte, als unhaltbar. Insoweit h�lt auch der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts, mit dem die Abweisung der Beweismassnahme durch die Rekurskommission III gebilligt worden ist, vor der Verfassung nicht stand. Auch in dieser Beziehung wird indessen zu pr�fen sein, ob der Mangel im verwaltungsgerichtlichen Verfahren geheilt worden ist (unten E. 5).
Aus den vorstehenden Erw�gungen ergibt sich, dass das Verfahren vor der Baurekurskommission III den verfassungsrechtlichen Anforderungen von Art. 29 Abs. 2 BV nicht gen�gte. Bei dieser Sachlage ist im Folgenden zu pr�fen, ob die oben festgestellten M�ngel im anschliessenden verwaltungsgerichtlichen Verfahren geheilt worden sind.
Eine Heilung in einem Rechtsmittelverfahren ist nur ausnahmsweise m�glich. Die M�glichkeit einer Heilung h�ngt namentlich von der Schwere und Tragweite der Geh�rsverletzung sowie davon ab, ob die Rechtsmittelinstanz den angefochtenen Entscheid in rechtlicher und tats�chlicher Hinsicht frei �berpr�fen kann (BGE 126 I 68 E. 2 S. 72; 126 V 130 E. 2b S. 132; 124 V 180 E. 4a S. 183; 120 V 357 E. 2b S. 363; 116 Ia 94 E. 2 S. 95).
Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kann jede f�r den Entscheid erhebliche unrichtige oder ungen�gende Feststellung des Sachverhalts (� 51 VRG) und jede Rechtsverletzung einschliesslich Ermessensmissbrauch und Ermessens�berschreitung (� 50 Abs. 1 und 2 VRG) geltend gemacht werden. Die Kognition des Verwaltungsgerichts ist jedoch insofern eingeschr�nkt, als eine Ermessenskontrolle grunds�tzlich ausgeschlossen ist (� 50 Abs. 3 VRG). Hingegen k�nnen mit Rekurs an die Baurekurskommission alle M�ngel des Verfahrens und der angefochtenen Anordnung, mithin auch Unangemessenheit, ger�gt werden (� 20 Abs. 1 VRG). Geht es jedoch wie vorliegend um die �sthetische Beurteilung einer Baute f�r sich und in ihrem Zusammenhang mit der baulichen und landschaftlichen Umgebung (� 238 Abs. 1 PBG), kommt den Gemeinden bei der Anwendung der diesbez�glichen kantonalen Bestimmung eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit zu. Insoweit geniessen diese einen gesch�tzten Autonomiebereich, was zu einer entsprechenden Kognitionsbeschr�nkung der Baurekurskommission f�hrt (K�lz/Bosshart/R�hl, a.a.O., Rz. 19 zu � 20). Die Kognition der Baurekurskommission geht folglich hinsichtlich der Anwendung von � 238 PBG nicht weiter als diejenige des Verwaltungsgerichts. Somit ist es grunds�tzlich m�glich, dass von der Baurekurskommission in diesem Zusammenhang begangene Geh�rsverletzungen im verwaltungsgerichtlichen Verfahren geheilt werden k�nnen. Es ist daher weiter zu pr�fen, ob diese Voraussetzungen hier gegeben sind.
5.1 Die Beschwerdef�hrer wandten sich in ihrer Beschwerde an das Verwaltungsgericht haupts�chlich gegen die von der Baurekurskommission III vertretene Auffassung, dass es sich bei der Frage der Einordnung um eine res iudicata handle. F�r den Fall, dass das Verwaltungsgericht wider Erwarten selbst materiell entscheiden sollte, ersuchten sie um Durchf�hrung eines Augenscheins. Das Verwaltungsgericht lehnte diesen Antrag mit der Begr�ndung ab, die Baurekurskommission III habe im ersten Rechtsgang einen Referentenaugenschein durchgef�hrt und dar�ber ein ausf�hrliches, fotografisch dokumentiertes Protokoll erstellt. Das ge�nderte Vorhaben unterscheide sich vom abge�nderten Projekt allein dadurch, dass es zwecks Einhaltung des gesetzlichen Grenzabstands um rund 1.5 m nach Westen verschoben worden sei. Hingegen bleibe die Gestaltung der Schwimmbad�berdachung unver�ndert. Unter diesen Umst�nden er�brige sich auch ein Augenschein durch das Verwaltungsgericht.
5.2 Geht es um Fragen der �sthetischen Beurteilung eines Bauobjekts f�r sich und in seinem Zusammenhang mit der baulichen und landschaftlichen Umgebung (� 238 Abs. 1 PBG), stellt ein Augenschein ein wesentliches Beweismittel dar. Die Ablehnung eines solchen erfordert daher eine entsprechende Begr�ndung. Diesen Anforderungen vermag das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts nicht zu gen�gen, auch wenn es die Zul�ssigkeit des Verzichts auf Durchf�hrung eines Augenscheins anders motivierte als die Baurekurskommission III. Die Beschwerdef�hrer wollten durch einen Augenschein unter anderem beweisen, dass nach st�ndiger Praxis der Baukommission in der n�heren Umgebung Bauten gleicher und �hnlicher Art wie die hier streitige Schwimmbad�berdachung bewilligt worden sind. Dabei f�hrten sie mehrere, namentlich genannte Liegenschaften auf. Dazu l�sst sich dem fotografisch dokumentierten Protokoll �ber den Referentenaugenschein vom 6. Juni 1999 jedoch nichts entnehmen. Aufgrund dessen und des Umstandes, dass die ge�bte kommunale Praxis erst im zweiten Rekursverfahren aufgeworfen wurde, ist davon auszugehen, dass sich der damalige Augenschein auf die beiden angrenzenden Parzellen der Beschwerdef�hrer und des Beschwerdegegners beschr�nkte. Weshalb sich trotz der neuen Vorbringen der Beschwerdef�hrer im zweiten Verfahren ein erneuter Augenschein, der auch die Umgebung ausserhalb der beiden Parzellen der im Streite liegenden Parteien miterfasst, er�brigte, geht aus dem Rekursentscheid nicht hervor. Damit erweist sich die vom Verwaltungsgericht zum abgelehnten Augenschein der Baurekurskommission III nachgeschobene Begr�ndung als unzureichend.
Dasselbe trifft auch zu, soweit das Verwaltungsgericht mit derselben Begr�ndung selbst einen Augenschein ablehnte. Die Beschwerdef�hrer wissen auch gest�tzt darauf nicht, aus welchen Gr�nden ein Augenschein bei den von ihnen namentlich genannten Liegenschaften entgegen ihrem Antrag abgelehnt wurde. Mit der vom Verwaltungsgericht angef�hrten Begr�ndung wurde daher die von der Baurekurskommission III begangene Geh�rsverletzung nicht geheilt.
5.3 Zu pr�fen ist, ob die Geh�rsverweigerung aus anderen, vom Verwaltungsgericht nicht direkt in diesem Zusammenhang vorgebrachten Gr�nden geheilt wurde. So erwog es, dass die von den Beschwerdef�hrern in der Rekursantwort aufgef�hrten Nebengeb�ude im Quartier Leisib�el keinen Einfluss auf die �sthetische Beurteilung h�tten. Bei den Gartenhallen und Gew�chsh�usern handle es sich um wenige und zudem andersartige Objekte, die in aller Regel einen deutlich kleineren Grundriss bedecken w�rden. Hierbei verwies es auf den von der Gemeinde Weisslingen mit der Bau- und Zonenordnung erlassenen Plan "Leisib�el - Quartiererhaltungszonenplan / Waldabstandslinienplan Nr. 7" (1:500). Auch bei der Schwimmbad�berdachung auf der Liegenschaft 14, welche deutlich kleiner als die streitbetroffene sei, st�tzte sich das Verwaltungsgericht auf diesen Plan ab. Damit stellt sich die Frage, ob sich durch den erw�hnten Plan die massgeblichen Verh�ltnisse schl�ssig kl�ren liessen, so dass das Verwaltungsgericht auf die Durchf�hrung eines Augenscheins verzichten durfte.
5.3.1 Die Beschwerdef�hrer machen zu Recht geltend, dass sich dieser Plan - jedenfalls im bundesgerichtlichen Verfahren - nicht bei den Akten des Verwaltungsgerichts befindet. Zur Datierung und Aktualit�t des Plans lassen sich daher keine Aussagen machen. Dem Augenscheinprotokoll der Baurekurskommission III vom 6. Juni 1999 ist allerdings zu entnehmen, dass die Gemeinde den Plan �ber die Quartiererhaltungszone zu den Akten reichen werde. Es kann wohl davon ausgegangen werden, dass dies geschehen ist und dem Verwaltungsgericht zum Zeitpunkt der Beurteilung der Streitsache ein aktueller Plan zur Verf�gung stand. Diese Frage braucht indessen nicht abschliessend beurteilt zu werden, zumal die Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs geltend machen. Hingegen machen sie geltend, dass sich aufgrund eines Situationsplans 1:500 zum Quartiercharakter keine schl�ssigen Aussagen machen liessen. Ein solcher Plan k�nne die pers�nliche Wahrnehmung mittels Augenschein keinesfalls ersetzen. Damit bringen sie zum Ausdruck, dass ein Augenschein unabdingbare Voraussetzung f�r einen sachgerechten Entscheid gewesen w�re und daher auch das Verwaltungsgericht ihr rechtliches Geh�r verletzt habe.
5.3.2 Ein Augenschein erweist sich vor allem in raum- und umweltrelevanten Angelegenheiten als sinnvoll und allenfalls auch als notwendig, da die zur Verf�gung stehenden Pl�ne vielfach nur unzureichende Anhaltspunkte �ber die tats�chlichen Verh�ltnisse zu liefern verm�gen. Dabei ist es durchaus zul�ssig, dass sich eine Rechtsmittelinstanz auf das Ergebnis eines vorinstanzlichen Augenscheins abst�tzt. Voraussetzung ist allerdings, dass sich alle wesentlichen, anl�sslich des Augenscheins gewonnenen Eindr�cke und gemachten Feststellungen aus den Akten ergeben (K�lz/Bosshart/R�hl, a.a.O., Rz. 45 zu � 7 und Rz. 14 zu � 60). Dies ist vorliegend jedoch nicht der Fall. Wie erw�hnt, lassen sich dem Protokoll �berhaupt keine Angaben �ber die von den Beschwerdef�hrern in der n�heren Umgebung bestehenden Bauten finden. Dass es hierauf bei der Beurteilung der Einordnung der Schwimmbad�berdachung in die n�here Umgebung im Vornherein nicht ankommen soll, wird vom Verwaltungsgericht nicht vorgebracht. Gegenteils, mit ihrer Auseinandersetzung �ber die von den Beschwerdef�hrern genannten Nebengeb�ude brachte es klar zum Ausdruck, dass auch diese in die Beurteilung �ber die Einordnung der Schwimmbad�berdachung in die bauliche und landschaftliche Umgebung im Sinne von � 238 Abs. 1 PBG miteinzubeziehen sind. Ob sich aus dem Plan, der dem Verwaltungsgericht zur Verf�gung stand, die Dimensionen der verschiedenen Nebenbauten hinreichend ermitteln lassen, kann offen bleiben, da es sich diesbez�glich bei Fragen der �sthetik nur um ein - wenn auch wesentliches - Kriterium handelt. Von Bedeutung hinsichtlich der Gesamtwirkung ist zudem insbesondere auch der bestehende Quartiercharakter, das Verh�ltnis der noch un�berbauten Grundst�cksfl�chen zur Gr�sse der Nebenbauten und die landschaftliche Umgebung. Die aus einer solchen Gesamtbetrachtung sich ergebenden Eindr�cke, welche f�r eine sachgerechte Beurteilung unerl�sslich sind, lassen sich kaum je aus Planunterlagen gewinnen. Hierf�r ist in der Regel ein Augenschein zwecks eigener, unmittelbarer Wahrnehmung unabdingbar. Gr�nde, um davon in Anbetracht des Quartiererhaltungszonenplans "Leisib�el" ausnahmsweise abzuweichen, sind vorliegend nicht ersichtlich.
5.4 Ein Augenschein durch das Verwaltungsgericht dr�ngte sich zudem auch hinsichtlich der �sthetischen Beurteilung der Schwimmbad�berdachung f�r sich und ihrer Einordnung in die gartenbauliche Umgebung der Liegenschaften der Parteien auf. Die dem Protokoll beigef�gten f�nf Fotos verm�gen einen Augenschein keineswegs zu ersetzen. Sie zeigen von verschiedenen Standorten der Liegenschaft des Beschwerdegegners aus gesehen einen Blick auf die Schwimmbad�berdachung. Diese Fotoaufnahmen verm�gen jedoch nur einen rudiment�ren Eindruck �ber die �sthetische Wirkung der Nebenbaute zu vermitteln. Sie geben bloss ein sektorielles Bild wieder und die Distanzen sind schwer abzusch�tzen. Einen zuverl�ssigen Gesamteindruck l�sst sich nur durch eine ganzheitliche Betrachtung der beiden aneinandergebauten Liegenschaften und deren Umschwung gewinnen. Ob die Fotos ein derartiges Bild wiedergeben oder ob sie f�r die Beurteilung wesentliche Teile der beiden Liegenschaften nicht erfassen, kann dem Augenscheinprotokoll nicht entnommen werden. Sodann ist unbestritten, dass anl�sslich des Referentenaugenscheins vom 6. Juni 1999 schlechtes Wetter herrschte und es daher zumindest fraglich erscheint, ob die damals aufgenommenen Fotos ein zuverl�ssiges Bild dar�ber vermitteln, wie sich die Schwimmbad�berdachung in der Regel pr�sentiert. Solche Zweifel ergeben sich vor allem aufgrund des Umstandes, dass sich nach Meinung der mit den �rtlichen Verh�ltnissen vertrauten Baukommission Weisslingen - im Gegensatz zur Auffassung der Baurekurskommission III - die aus Glas bestehende �berdachung kubisch, farblich und architektonisch gut in die Umgebung einf�gt. Bei einer derart unterschiedlichen Beurteilung h�tte es sich nachgerade aufgedr�ngt, dass sich das Verwaltungsgericht selbst an Ort und Stelle gest�tzt auf seine eigenen Wahrnehmungen einen Eindruck verschafft, um die sich entgegenstehenden Meinungen sachgerecht w�rdigen zu k�nnen. Indem sich das Verwaltungsgericht auf das fotografisch dokumentierte Augenscheinsprotokoll der Vorinstanz abst�tzte, dem aus den dargelegten Gr�nden nur eine beschr�nkte Aussagekraft zukommt, verletzte es das ihm bei Fragen der Beweisabnahme zustehende Ermessen und damit das rechtliche Geh�r der Beschwerdef�hrer.
Die Beschwerdef�hrer machen des Weiteren geltend, dass sich auch das Verwaltungsgericht weder zu den Ausf�hrungen der Baukommission Weisslingen �ber die Einordnung der Schwimmbad�berdachung noch zu der von ihnen in diesem Zusammenhang angerufenen Gemeindeautonomie ge�ussert habe.
Die Beschwerdef�hrer hatten bereits gegen�ber der Baurekurskommission III auf die Ausf�hrungen der Baukommission Weisslingen verwiesen und vorgebracht, dass den z�rcherischen Gemeinden bei der Anwendung von � 238 Abs. 1 PBG ein erheblicher Beurteilungsspielraum zukomme, und dass die Baukommission Weisslingen diesen Spielraum bei der Bewilligung der Schwimmbad�berdachung nicht �berschritten habe. Wie erw�hnt (E. 3.3.2), hat sich die Baurekurskommission III mit dieser Argumentation der Beschwerdef�hrer nicht auseinandergesetzt. In der Beschwerde an das Verwaltungsgericht machten die Beschwerdef�hrer unter anderem auch deswegen eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs geltend und wiederholten, dass die Baurekurskommission III gehalten gewesen w�re, die Einordnungsfrage mit der praxisgem�ss zustehenden, eingeschr�nkten Kognition zu pr�fen. Dazu ist jedoch auch dem verwaltungsgerichtlichen Entscheid nichts zu entnehmen. Nachdem das Verwaltungsgericht die Sache nicht an die Vorinstanz zur�ckwies, sondern hier�ber selbst entschied, h�tte es sich auch zu diesen Vorbringen der Beschwerdef�hrer �ussern m�ssen. Bei diesen handelt es sich nicht um solche von derart untergeordneter Bedeutung, als dass das Verwaltungsgericht dar�ber stillschweigend hinweggehen durfte. Hat das Verwaltungsgericht das in diesem Punkt von der Vorinstanz Vers�umte nicht nachgeholt, so ist auch in dieser Hinsicht keine Heilung der Geh�rsverletzung eingetreten.
Damit ist vorliegend festzustellen, dass sowohl die Baurekurskommission III als auch das Verwaltungsgericht das rechtliche Geh�r der Beschwerdef�hrer in mehrfacher Hinsicht verletzt haben. Diese Rechtsverletzungen stellen aufgrund ihrer H�ufung und angesichts des durch die verf�gte Abbruchverf�gung schweren Eingriffs in das Eigentum der Beschwerdef�hrer einen schwerwiegenden Verfahrensmangel dar, weshalb eine Heilungsm�glichkeit entf�llt (BGE 124 V 180 E. 4b S. 183 f.). Ist der angefochtene Entscheid bereits aus diesem Grunde aufzuheben, er�brigt es sich, auf die weiteren R�gen der Beschwerdef�hrer einzugehen.
Die staatsrechtliche Beschwerde ist somit gutzuheissen und der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts aufzuheben. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdegegner aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Er hat zudem die anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren angemessen zu entsch�digen (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG).
Die staatsrechtliche Beschwerde wird gutgeheissen und der Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 12. September 2001 aufgehoben.
Der Beschwerdegegner hat die Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 3'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Baukommission Weisslingen und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.