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Timestamp: 2019-05-20 04:43:59
Document Index: 348279999

Matched Legal Cases: ['Art. 5', 'Art. 3', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 7', 'Art. 20', 'Art. 20']

173.540.12
Jahrgang 1995 Nr. 200 ausgegeben am 10. November 1995
über die Zulassungsprüfung für Wirtschaftsprüfer (Prüfungsreglement)
Aufgrund von Art. 5 Abs. 4 des Gesetzes vom 9. Dezember 1992 über die Wirtschaftsprüfer und Revisionsgesellschaften, LGBl. 1993 Nr. 441, verordnet die Regierung:
I. Ansuchen und Zulassung zur Prüfung
Über die Zulassung zur Prüfung für Wirtschaftsprüfer entscheidet auf Antrag des Bewerbers die Finanzmarktaufsicht (FMA).
Dem Antrag auf Zulassung zur Prüfung für Wirtschaftsprüfer sind folgende Unterlagen beizulegen:
b)	zum Nachweis der Vertrauenswürdigkeit eine Bescheinigung über die disziplinäre Unbescholtenheit, eine Bescheinigung der Konkursfreiheit und ein polizeiliches Führungszeugnis;
d)	der Nachweis über eine mindestens dreijährige praktische Betätigung, die der in Art. 3 des Gesetzes geforderten Tätigkeit entspricht;
f)	die Bestimmung der Wahlfächer für die schriftliche Prüfung;
g)	die Quittung über die Einzahlung der Prüfungsgebühr.4
II. Zulassungsprüfung
1) Für die Abnahme der Zulassungsprüfung ist die Prüfungskommission für Wirtschaftsprüfer zuständig.
3) Die Zulassungsprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Sie ist in deutscher Sprache abzulegen.
Die Aufgaben für die schriftliche Prüfung sind dem Arbeitsgebiet des Wirtschaftsprüfers zu entnehmen. Die schriftliche Prüfung umfasst eine Arbeit aus dem Bereich der Revision und des Gesellschaftsrechts sowie eine Arbeit aus den Bereichen des Steuerrechts und Abgabenrechts oder des Gesellschaftsrechts und Sachenrechts. Die Prüfungsbereiche beinhalten im einzelnen die folgenden Sachgebiete:
g)	Handelsregister;5
-	Personalvorsorge;
Sofern ein Kandidat in einem der Prüfungsgebiete
-	Revision und Gesellschaftsrecht,
-	Steuerrecht und Abgabenrecht oder Gesellschaftsrecht und Sachenrecht
eine Prüfung nicht besteht, gilt die schriftliche Prüfung als nicht bestanden und der Kandidat kann nicht zur mündlichen Prüfung zugelassen werden.
2) Gegenstand der mündlichen Prüfung ist neben dem Fachbereich, der nicht Gegenstand der schriftlichen Prüfung war, das Berufsrecht der Wirtschaftsprüfer.
2) Der Kandidat kann auch bei sonstigen erheblichen Verstössen gegen das Prüfungsreglement von der Prüfung ausgeschlossen werden.
X. Entschädigungen6
1) Aufgehoben7
2 Art. 1 abgeändert durch LGBl. 1999 Nr. 119 und LGBl. 2004 Nr. 293.
3 Art. 2 Bst. e aufgehoben durch LGBl. 2008 Nr. 52.
4 Art. 2 Bst. g abgeändert durch LGBl. 2007 Nr. 165.
5 Art. 7 Ziff. 2 Bst. g abgeändert durch LGBl. 2013 Nr. 12.
6 Überschrift vor Art. 20 abgeändert durch LGBl. 2007 Nr. 165.
7 Art. 20 Abs. 1 aufgehoben durch LGBl. 2007 Nr. 165.