Source: https://www.haufe.de/thema/gewerblicher-grundstueckshandel/pc/?page=8
Timestamp: 2019-08-24 15:26:27
Document Index: 158134307

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 15', '§ 90', '§ 2', '§ 890', '§ 3', '§ 2', '§ 890', '§ 3', '§ 174', '§ 174', '§ 174', '§ 174', '§ 174', '§ 174', '§ 8', '§ 42', '§ 180', '§ 7', '§ 15', '§ 2', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 15', '§ 16', '§ 16', '§ 15', '§ 15', '§ 11', '§ 15']

Gewerblicher Grundstückshandel unterhalb der Drei-Objekt-Grenze
Leitsatz Selbst wenn eindeutig eine Wiederholungsabsicht auszuschließen ist, liegt ein gewerblicher Grundstückshandel auch unterhalb der Drei-Objekt-Grenze vor, wenn die unbedingte Veräußerungsabsicht von Anfang an besteht. Sachverhalt Ein Lagerarbeiter erwarb 1993 ein unbebautes Grundstück und errichtete unter erheblichen Eigenleistungen ein Mehrfamilienhaus mit drei Einheit...mehr
Veräußerung von mehr als drei Objekten in einem Vertrag erfüllt nicht immer die Voraussetzun- gen des gewerblichen Grundstückshandels
Leitsatz Das Überschreiten der Drei-Objekt-Grenze indiziert nicht die Nachhaltigkeit. Auch wenn mehr als drei Objekte mit einem einzigen Verkaufsgeschäft veräußert werden, ist das Kriterium der Nachhaltigkeit i.d.R. nur dann erfüllt, wenn sich aus den Umständen ergibt, dass noch andere derartige Grundstücksgeschäfte geplant waren. Normenkette § 15 Abs. 2 EStG Sachverhalt Die K...mehr
Veräußerung von mehr als drei Grundstücken durch ein einheitliches Geschäft allein kein hinreichendes Indiz für einen nachhaltigen und damit gewerblichen Grundstückshandel
Leitsatz Das Überschreiten der Drei-Objekt-Grenze indiziert nicht die Nachhaltigkeit. Auch wenn mehr als drei Objekte mit einem einzigen Verkaufsgeschäft veräußert werden, ist das Kriterium der Nachhaltigkeit in der Regel nur dann erfüllt, wenn sich aus den Umständen ergibt, dass noch andere derartige Grundstücksgeschäfte geplant waren. Sachverhalt Die beiden Kläger (der Gesc...mehr
Leitsatz Erwirbt der Miterbe in der Zwangsversteigerung das von ihm zu ½ geerbte Grundstück, so stellt sich für die Beurteilung eines gewerblichen Grundstückshandels nur der Erwerb des hälftigen Anteils des anderen Miterben als Anschaffungsgeschäft dar. Sachverhalt Eine Ärztin (A) erbte im Jahr 1979 - gemeinsam mit ihrer Schwester - ein Grundstück von ihrer Mutter, das mit ei...mehr
Erwerb eines bereits zur Hälfte geerbten Grundstücks
Leitsatz Erwirbt der Miterbe in der Zwangsversteigerung das von ihm zu ? geerbte Grundstück, so stellt sich für die Beurteilung eines gewerblichen Grundstückshandels nur der Erwerb des hälftigen Anteils des anderen Miterben als Anschaffungsgeschäft dar. Normenkette § 15 Abs. 2 EStG , § 90 ZVG Sachverhalt Die Klägerin, eine Ärztin, erbte im Jahr 1979 gemeinsam mit ihrer Schwest...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel; aneinander grenzende Mehrfamilienhäuser jeweils selbstständige Objekte
Leitsatz Bei der Anwendung der Grundsätze über die sog. Drei-Objekt-Grenze sind aneinander grenzende, rechtlich selbstständige Mehrfamilienhausgrundstücke grundsätzlich jeweils gesonderte wirtschaftliche Einheiten (vgl. § 2 Abs. 1 BewG), die auch durch eine Vereinigung bzw. Zuschreibung nach § 890 BGB, §§ 3 ff. der Grundbuchordnung nicht zu einem einzigen Objekt ("Häuserzeil...mehr
Mehrere aneinander grenzende Mehrfamilienhäuser gesonderte Objekte i.S.d. gewerblichen Grundstückshandels
Leitsatz Bei der Anwendung der Grundsätze über die sog. Drei-Objekt-Grenze sind aneinander grenzende, rechtlich selbstständige Mehrfamilienhausgrundstücke grundsätzlich jeweils gesonderte wirtschaftliche Einheiten (vgl. § 2 Abs. 1 BewG), die auch durch eine Vereinigung/Zuschreibung nach § 890 BGB, §§ 3 ff. GBO nicht zu einem einzigen Objekt ("Häuserzeile") werden können. Nor...mehr
Verkauf zweier in Eigentumswohnungen aufgeteilter Mehrfamilienhäuser als gewerblicher Grundstückshandel
Leitsatz 1. Werden zwei - in Eigentumswohnungen aufgeteilte - Mehrfamilienhäuser in zwei Kaufverträgen an zwei verschiedene Erwerber mit Gewinnerzielungsabsicht veräußert, liegt eine nachhaltige Tätigkeit vor. 2. Gleichheitsrechtlich unbedenklich ist es, die Veräußerung von zwei ungeteilten Mehrfamilienhäusern an zwei Erwerber im Rahmen der Drei-Objekt-Grenze nur als zwei Obj...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel durch Veräußerung mehrerer Eigentumswohnungen an zwei Erwerber
Leitsatz 1. Werden zwei – in Eigentumswohnungen aufgeteilte – Mehrfamilienhäuser in zwei Kaufverträgen an zwei verschiedene Erwerber mit Gewinnerzielungsabsicht veräußert, liegt eine nachhaltige Tätigkeit vor. 2. Gleichheitsrechtlich unbedenklich ist es, die Veräußerung von zwei ungeteilten Mehrfamilienhäusern an zwei Erwerber im Rahmen der Drei-Objekt-Grenze nur als zwei Obj...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel; Gesellschafter der Personengesellschaft sind im Klageverfahren gegen Gewinnfeststellungsbescheid nicht Dritte i. S. des § 174 Abs. 5 AO
Leitsatz 1. Im Klageverfahren einer Personengesellschaft gegen einen Gewinnfeststellungsbescheid sind die Gesellschafter nicht Dritte i. S. des § 174 Abs. 5 AO 1977. 2. Wird ein Gewinnfeststellungsbescheid durch ein finanzgerichtliches Urteil geändert, beginnt die Jahresfrist des § 174 Abs. 4 Satz 3 AO 1977 für die steuerlichen Folgerungen erst mit Eintritt der Rechtskraft de...mehr
Gewinnfeststellungsbescheid i.S.v. § 174 Abs. 4 AO gegen die am Klageverfahren nicht beteiligten Gesellschafter – Gewerblicher Grundstückshandel einer Personengesellschaft
Leitsatz 1. Im Klageverfahren einer Personengesellschaft gegen einen Gewinnfeststellungsbescheid sind die Gesellschafter nicht Dritte i.S.d. § 174 Abs. 5 AO. 2. Wird ein Gewinnfeststellungsbescheid durch ein finanzgerichtliches Urteil geändert, beginnt die Jahresfrist des § 174 Abs. 4 Satz 3 AO für die steuerlichen Folgerungen erst mit Eintritt der Rechtskraft des Urteils. 3. ...mehr
Notwendiges Betriebsvermögen eines gewerblichen Grundstückshandels
Leitsatz Zum notwendigen Betriebsvermögen eines durch Überschreiten der Drei-Objekt-Grenze entstandenen gewerblichen Grundstückshandels gehören nicht nur die Objekte, deren Veräußerung zur Annahme des gewerblichen Grundstückshandels geführt haben, sondern auch nicht in zeitlichem Zusammenhang mit ihnen veräußerte Objekte, die jedoch von vornherein zur Veräußerung bestimmt wa...mehr
Leitsatz Zum notwendigen Betriebsvermögen eines durch Überschreiten der Drei-Objekt-Grenze entstandenen gewerblichen Grundstückshandels gehören nicht nur die Objekte, deren Veräußerung zur Annahme des gewerblichen Grundstückshandels geführt hat, sondern auch nicht in zeitlichem Zusammenhang mit ihnen veräußerte Objekte, die jedoch von vornherein eindeutig zur Veräußerung bes...mehr
Gewerbesteuer: Gewinne aus der Veräußerung von Mitunternehmeranteilen an einer im gewerblichen Grundstückshandel tätigen Persongesellschaft als laufender Gewinn
Leitsatz Der Gewerbeertrag unterscheidet sich vom Gewinn aus Gewerbebetrieb durch die nach §§ 8 und 9 GewStG vorzunehmenden Hinzurechnungen und Kürzungen. Ferner ist der Gewinn aus Gewerbebetrieb um solche Bestandteile zu bereinigen, die nicht im Zusammenhang mit dem tätigen Gewerbebetrieb stehen.Hierzu gehören bei natürlichen Personen und Personengesellschaften nach ständig...mehr
Kein gewerblicher Grundstückshandel durch Erwerb, Sanierung und Weiterveräußerung eines schadstoffbelasteten Grundstücks
Leitsatz 1. Erwirbt ein Steuerpflichtiger ein einziges schadstoffbelastetes Grundstück (wirtschaftliche Einheit), das er nach der Durchführung von Sanierungsmaßnahmen veräußert, so ist die Grenze von der privaten Vermögensverwaltung zum Gewerbebetrieb nicht überschritten, wenn nicht feststellbar ist, dass die Sanierungsmaßnahmen in unbedingter Veräußerungsabsicht vorgenommen...mehr
Veräußerung eines schadstoffbelasteten Grundstücks nach Durchführung von Sanierungsarbeiten ist nicht notwendig gewerblicher Grundstückshandel
Kommentar Das BMF hat in einem umfangreichen Schreiben, das an die Stelle der bisherigen Verwaltungsanweisungen tritt, zum gewerblichen Grundstückhandel mit folgenden Schwerpunkten Stellung genommen: allgemeine Grundsätze (bebaute Grundstücke, unbebaute Grundstücke, Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr); gewerblicher Grundstückshandel wegen Überschreitung der Dr...mehr
Leitsatz Veräußert der Alleingesellschafter-Geschäftsführer ein von ihm erworbenes unaufgeteiltes Mehrfamilienhaus an "seine GmbH", die er zur Aufteilung bevollmächtigt und die die entstandenen vier Eigentumswohnungen noch im selben Jahr an verschiedene Erwerber veräußert, so können die Aktivitäten der GmbH nur dem Anteilseigner zugerechnet werden, wenn die Voraussetzungen e...mehr
Zwischenschaltung einer GmbH zur Vermeidung eines gewerblichen Grundstückshandels kann rechtsmissbräuchlich sein
Leitsatz 1. Veräußert der Alleingesellschafter-Geschäftsführer ein von ihm erworbenes unaufgeteiltes Mehrfamilienhaus an "seine GmbH", die er zur Aufteilung bevollmächtigt und die die entstandenen vier Eigentumswohnungen noch im selben Jahr an verschiedene Erwerber veräußert, so können die Aktivitäten der GmbH nur dem Anteilseigner zugerechnet werden, wenn die Voraussetzunge...mehr
Kein Gestaltungsmissbrauch durch sog. Outsourcing in irische Kapitalanlagegesellschaften ("Dublin Docks"); Schachtelprivileg nach DBA-Irland auch für irische "Unlimited Company"
Leitsatz 1. Die nicht nur vorübergehend angelegte Beteiligung einer inländischen Kapitalgesellschaft an einer Kapitalgesellschaft im niedrig besteuerten Ausland innerhalb der Europäischen Gemeinschaft (hier: an einer gemeinschaftsrechtlich geförderten sog. IFSC-Gesellschaft in den irischen Dublin Docks) ist jedenfalls nicht deshalb missbräuchlich i.S.d. § 42 Abs. 1 AO, weil ...mehr
Veräußerungsverlust als Werbungskosten bei Vermietungseinkünften abziehbar?
Leitsatz Es ist ernstlich zweifelhaft, ob einem Steuerpflichtigen, der ohne Gewinnerzielungsabsicht Wohnungen erwirbt und veräußert, um ein anderes Objekt weiterhin ohne Zahlung einer Zweckentfremdungsabgabe als Büroraum vermieten zu können, der Abzug eines Verlusts aus der Veräußerung der Wohnungen als Werbungskosten bei den Einkünften aus der Vermietung des zweckentfremdet...mehr
Verluste aus dem An- und Verkauf von Wohnungen - zur Vermeidung einer Zweckentfremdungsabgabe für vermieteten Büroraum - als Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung
Leitsatz Es ist ernstlich zweifelhaft, ob einem Steuerpflichtigen, der ohne Gewinnerzielungsabsicht Wohnungen erwirbt und veräußert, um ein anderes Objekt weiterhin ohne Zahlung einer Zweckentfremdungsabgabe als Büroraum vermieten zu können, der Abzug eines Verlustes aus der Veräußerung der Wohnungen als Werbungskosten bei den Einkünften aus der Vermietung des zweckentfremde...mehr
Keine Bindungswirkung des Feststellungsbescheids für die Ermittlung des Gewerbeertrags
Leitsatz Für die Ermittlung des Gewerbeertrags eines Steuerpflichtigen ist das FA an die gesonderte und einheitliche Feststellung der dem Steuerpflichtigen zuzurechnenden Einkünfte weder dem Grund noch der Höhe nach gebunden. Normenkette § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO , § 7 GewStG Sachverhalt Der Kläger hatte während der Streitjahre 1988 bis 1990 und danach Grundstücke bzw. A...mehr
Keine Bindung des Feststellungsbescheids für die Ermittlung des Gewerbeertrags
Leitsatz Für die Ermittlung des Gewerbeertrags eines Steuerpflichtigen ist das FA an die gesonderte und einheitliche Feststellung der dem Steuerpflichtigen zuzurechnenden Einkünfte weder dem Grund noch der Höhe nach gebunden. Sachverhalt Der Kläger hatte vor, während der Streitjahre und danach Grundstücke sowie Anteile an Grundstücken erworben und zum Teil wieder veräußert. T...mehr
Leitsatz Gehören im Zusammenhang mit der Gründung einer vermögensverwaltenden, gewerblich geprägten Personengesellschaft erworbene Grundstücke anfangs zum Anlagevermögen, so verlieren die zur Finanzierung aufgenommenen Darlehen ihren Dauerschuldcharakter nicht dadurch, dass später ein gewerblicher Grundstückshandel eröffnet wird und die Grundstücke nunmehr zum Umlaufvermögen...mehr
Doppelhaus auf ungeteiltem Grundstück ein Objekt gewerblichen Grundstückshandels
Leitsatz Zwei Doppelhaushälften auf ungeteiltem Grundstück bilden ein Objekt i.S.d. Rechtsprechung zum gewerblichen Grundstückshandel. Normenkette § 15 , 21 EStG , § 2 GwStG Sachverhalt Die Grundstückseigentümer, zusammen zur Einkommensteuer veranlagte Eheleute, besaßen in A ein selbst errichtetes Einfamilienhaus (Erwerb: 1980), das sie zunächst (von 1980 bis 1983) selbst bewo...mehr
Objekt des Grundstückshandels ist ein bürgerlich-rechtliches Grundstück
Leitsatz Zwei Doppelhaushälften auf ungeteiltem Grundstück bilden ein Objekt im Sinne der Rechtsprechung zum gewerblichen Grundstückshandel. Sachverhalt A streitet mit dem FA darüber, ob er ein gewerblicher Grundstückshändler ist. Es geht um folgende Transaktionen: A erwarb 1987 ein mit einem Doppelhaus mit je sechs Wohnungen bebautes Grundstück für 720.000 DM. Das Doppelhaus ...mehr
Leitsatz Die Fünf-Jahres-Haltefrist zwischen Anschaffung/Errichtung und Veräußerung ist keine starre - absolute - Grenze. Folglich bleiben Objekte, die nach mehr als fünf Jahren, aber nicht später als zehn Jahre nach Erwerb oder Errichtung veräußert werden, nicht generell außer Betracht, wenn sich auch die Indizwirkung der Veräußerungen mit zunehmendem Zeitraum stetig verrin...mehr
Überschreiten der Grenze der privaten Vermögensverwaltung zum gewerblichen Grundstückshandel
Leitsatz Der An- und Verkauf von Wertpapieren überschreitet grundsätzlich noch nicht den Rahmen einer privaten Vermögensverwaltung, wenn die entfaltete Tätigkeit nicht dem Bild eines "Wertpapierhandelsunternehmens" i.S. des § 1 Abs. 3d Satz 2 KredWG bzw. eines "Finanzunternehmens" i.S. des § 1 Abs. 3 KredWG vergleichbar ist. Sachverhalt Der Steuerpflichtige ist selbstständige...mehr
Abgrenzung des gewerblichen Wertpapierhandels von der privaten Vermögensverwaltung
Leitsatz Der An- und Verkauf von Wertpapieren überschreitet grundsätzlich noch nicht den Rahmen einer privaten Vermögensverwaltung, wenn die entfaltete Tätigkeit dem Bild eines "Wertpapierhandelsunternehmens" i.S.d. § 1 Abs. 3d Satz 2 KredWG bzw. eines "Finanzunternehmens" i.S.d. § 1 Abs. 3 KredWG nicht vergleichbar ist. Normenkette § 15 Abs. 2 EStG Sachverhalt Der Kläger betr...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel bei Errichtung eines Gebäudes auf fremden Grund und Boden
Leitsatz Verkauft eine GbR ein Grundstück an einen Dritten und verpflichtet sich gegenüber diesem darauf ein - bereits vorher geplantes - Gebäude zu erstellen, liegt gewerblicher Grundstückshandel und keine private Vermögensverwaltung mehr vor mit der Folge, dass der Veräußerungsgewinn zu versteuern ist. Es spielt keine Rolle, dass das Grundstück ursprünglich in der Absicht ...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel mit 3 Objekten bei kurzen Besitz- und Darlehenszeiten sowie Verkauf vor Fertigstellung
Leitsatz Ein gewerblicher Grundstückshandel kann auch angenommen werden, wenn innerhalb des maßgeblichen Zeitraumes von 5 Jahren nur 3 Objekte errichtet und veräußert wurden. Ein wesentliches Indiz ist dabei, wenn ein Gebäude bereits vor Fertigstellung des letzten Bauabschnitts veräußert wurde. Das gilt auch dann, wenn zu diesem Zeitpunkt lediglich ein bindendes Vertragsange...mehr
Leitsatz Das für die Annahme eines gewerblichen Grundstückshandels erforderliche Merkmal "Teilnahme am wirtschaftlichen Verkehr" ist auch dann erfüllt, wenn der Eigentümer Wohnungen nur an bestimmte Personen auf deren Wunsch veräußert. Eine bestimmte Zahl veräußerter Objekte und ein enger zeitlicher Abstand der maßgebenden Tätigkeiten zwingen im Regelfall zu dem Schluss, dass...mehr
Plötzliche Erkrankungen oder wirtschaftliche Notlagen hindern die Annahme eines gewerblichen Grundstückshandels nicht
Leitsatz 1. Das für die Annahme eines gewerblichen Grundstückshandels erforderliche Merkmal "Teilnahme am wirtschaftlichen Verkehr" ist auch dann erfüllt, wenn der Eigentümer Wohnungen nur an bestimmte Personen auf deren Wunsch veräußert. 2. Eine bestimmte Zahl veräußerter Objekte und ein enger zeitlicher Abstand der maßgebenden Tätigkeiten zwingen im Regelfall zu dem Schluss...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel bei Veräußerung einzelner Wohnungen nach Ablauf der Fünfjahresfrist
Leitsatz Werden Grundstücke mehr als 5 Jahre nach dem Erwerb veräußert, kommt es auf die Umstände des Einzelfalls an, ob diese Grundstücke für die Frage des gewerblichen Grundstückshandels mitzuzählen sind. Das FG Münster hat in einem Einzelfall die Auffassung vertreten, der Verkauf von 3 Wohnungen einer Wohnanlage 6 ½ Jahre nach dem Erwerb lasse nicht auf eine von Anfang an...mehr
Veräußerung von Umlaufvermögen bei Betriebsaufgabe nicht tarifbegünstigt
Leitsatz Die Veräußerung von Wirtschaftsgütern des Umlaufvermögens steht ungeachtet eines zeitlichen Zusammenfallens mit der Betriebsaufgabe nicht in dem - für die Annahme einer Veräußerung im Rahmen der Aufgabe des Betriebs i.S. des § 16 Abs. 3 Satz 2 EStG a.F. (später Satz 3, jetzt Satz 6) - erforderlichen wirtschaftlichen Zusammenhang mit der Betriebsaufgabe, wenn sie sic...mehr
Keine Tarifbegünstigung für Gewinn aus Veräußerung von Umlaufvermögen im Zusammenhang mit Betriebsaufgabe
Leitsatz Die Veräußerung von Wirtschaftsgütern des Umlaufvermögens steht ungeachtet eines zeitlichen Zusammenfallens mit der Betriebsaufgabe nicht in dem – für die Annahme einer Veräußerung im Rahmen der Aufgabe des Betriebs i.S.d. § 16 Abs. 3 Satz 2 EStG a.F. (später Satz 3, jetzt Satz 6) – erforderlichen wirtschaftlichen Zusammenhang mit der Betriebsaufgabe, wenn sie sich ...mehr
Kein gewerblicher Grundstückshandel bei Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums eines Grundstücks auf eine GmbH zwecks Bebauung und Verwertung
Leitsatz Die Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums an einem unbebauten Grundstück auf eine GmbH, an der der zivilrechtliche Grundstückseigentümer nicht beteiligt ist, sowie die Veräußerung des von der GmbH bebauten Grundstücks in Form von Wohn- und Teileigentum im Namen des Grundstückseigentümers, jedoch auf Rechnung der GmbH, führt nicht zu einem gewerblichen Grundstüc...mehr
Private Vermögensverwaltung - gewerblicher Grundstückshandel
Leitsatz Die Veräußerung einer Immobilie durch einen gewerblichen Grundstückshändler zwei Jahre nach deren Erwerb ist ein gewichtiges Indiz für ein dem Gewerbebetrieb zuzuordnendes Geschäft. Eine Zuordnung zur privaten Vermögensverwaltung kommt nur in Betracht, wenn der Erwerb eindeutig privat veranlasst ist und aufgrund der vorliegenden objektiven Tatsachen klar von den bet...mehr
Grundstücksveräußerungen eines gewerblichen Grundstückshändlers regelmäßig keine Vermögensverwaltung
Gewerblicher Grundstückshandel bei Veräußerung eines aus zehn Parzellen bestehenden Großobjekts
Leitsatz Eine Personengesellschaft (GbR), deren erklärter Gesellschaftszweck die Verwaltung ihres Vermögens ist, kann sich selbst dann als gewerbliche Grundstückshändlerin betätigen, wenn sie zehn (zusammenhängende) Grundstücksparzellen durch nur einen einzigen Kaufvertrag an einen Erwerber veräußert. Das trifft zu, wenn die Personengesellschaft nach Fassen des Veräußerungse...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel bei nur einem Veräußerungsgeschäft
Leitsatz Eine Personengesellschaft, deren erklärter Gesellschaftszweck die Verwaltung ihres Vermögens ist und die Eigentümerin von sechs Grundstücksparzellen ist, kann selbst dann gewerblich tätig werden, wenn sie diese Grundstücke durch nur einen Vertrag an eine Erwerberin veräußert. Dies ist dann der Fall, wenn sie ab dem Zeitpunkt des Veräußerungsentschlusses zahlreiche E...mehr
Fünf-Jahresfrist für gewerblichen Grundstückshandel beginnt erst nach Sanierung
Leitsatz Veräußert der Steuerpflichtige Eigentumswohnungen in einem von ihm sanierten Gebäude, so beginnt die für die Annahme eines gewerblichen Grundstückshandels bedeutsame Frist von fünf Jahren im Sinne der Drei-Objekt-Rechtsprechung mit Abschluss der Sanierungsarbeiten. Sachverhalt Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), deren beide Gesellschafter zugleich an Unterneh...mehr
Frist im Sinn der Drei-Objekt-Grenze beginnt bei Abschluss der Sanierung
Leitsatz Veräußert der Steuerpflichtige Eigentumswohnungen in einem von ihm sanierten Gebäude, so beginnt die für die Annahme eines gewerblichen Grundstückshandels bedeutsame Frist von fünf Jahren im Sinn der Drei-Objekt-Rechtsprechung mit Abschluss der Sanierungsarbeiten. Normenkette § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG , § 15 Abs. 2 EStG Sachverhalt Zwei Unternehmer der Baubranche ...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel - Veräußerung eines Kommanditanteils
Leitsatz Die Veräußerung eines 50 %igen Kommanditanteils an einer gewerblich geprägten Grundstücksgesellschaft ist steuerrechtlich als - anteilige - Übertragung so vieler Objekte im Sinne der Rechtsprechung zum gewerblichen Grundstückshandel (Indizwirkung der sog. Drei-Objekt-Grenze) zu werten, wie sich im Gesamthandseigentum der Personengesellschaft befinden (Fortentwicklun...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel durch Veräußerung von zwei Grundstücken und Kommanditanteil an Grundstücksgesellschaft
Leitsatz Die Veräußerung eines 50%igen Kommanditanteils an einer gewerblich geprägten Grundstücksgesellschaft ist steuerrechtlich als – anteilige – Übertragung so vieler Objekte im Sinn der Rechtsprechung zum gewerblichen Grundstückshandel (Indizwirkung der sog. Drei-Objekt-Grenze) zu werten, wie sich im Gesamthandseigentum der Personengesellschaft befinden (Fortentwicklung ...mehr
Leitsatz Dem Großen Senat wird gem. § 11 Abs. 2 FGO folgende Rechtsfrage zur Entscheidung vorgelegt: Ist die verbindliche Entscheidung über die Einkünfte eines betrieblich an einer vermögensverwaltenden Gesellschaft beteiligten Gesellschafters – sowohl ihrer Art als auch ihrer Höhe nach – durch das für die persönliche Besteuerung dieses Gesellschafters zuständige (Wohnsitz?)F...mehr
Eigengenutzte Wohnobjekte nicht in gewerblichen Grundstückshandel einzubeziehen
Leitsatz Immobilienobjekte sind in der Regel nicht in einen gewerblichen Grundstückshandel einzubeziehen, wenn sie zu eigenen Wohnzwecken erworben werden. Sachverhalt Der Kläger erwarb und veräußerte in den Jahren 1988 bis 1993 sieben Immobilienobjekte, darunter eine 1986 gekaufte und bis 1993 selbst genutzte Eigentumswohnung. Im August 1994 verzog er von Deutschland nach Spa...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel: eigen genutzte Wohnobjekte sind regelmäßig nicht einzubeziehen
Leitsatz Immobilienobjekte sind in der Regel nicht in einen gewerblichen Grundstückshandel einzubeziehen, wenn sie zu eigenen Wohnzwecken erworben werden. Normenkette § 15 Abs. 2 EStG Sachverhalt Der Kläger erwarb und veräußerte in den Jahren 1988 bis 1993 insgesamt 7 Immobilien (3 Eigentumswohnungen und 2 unbebaute Grundstücke). Eine der Eigentumswohnungen hatte er unmittelba...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel durch Einbringung von Grundstücken in eine selbst gegründete und als Alleingesellschafter-Geschäftsführer geführte GmbH
Leitsatz Die Einbringung eines Grundstücks in eine Kapitalgesellschaft durch ihren Alleingesellschafter gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten und Übernahme von grundstücksbezogenen Verbindlichkeiten kann eine Grundstücksveräußerung im Sinne der Rechtsgrundsätze zum gewerblichen Grundstückshandel sein. Sachverhalt Der selbständige Versicherungskaufmann gründete die T-GmbH u...mehr