Source: https://www.kostenlose-urteile.de/BGH_XII-ZR-2306_BGH-Keine-Obliegenheit-des-Unterhaltsschuldners-zur-Einleitung-der-Verbraucherinsolvenz-zwecks-Sicherung-des-Ehegattenunterhalts.news5294.htm
Timestamp: 2019-11-12 08:49:10
Document Index: 247983618

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1603', 'BGH']

Urteil > XII ZR 23/06 | BGH - BGH: Keine Obliegenheit des Unterhaltsschuldners zur Einleitung der Verbraucherinsolvenz zwecks Sicherung des Ehegattenunterhalts < kostenlose-urteile.de
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Mit Urteil vom 23. Februar 2005 - XII ZR 114/03 - (BGHZ 162, 234) hatte der BGH entschieden, dass einen Unterhaltsschuldner im Verhältnis zu seinen minderjährigen Kindern grundsätzlich eine Obliegenheit zur Einleitung der Verbraucherinsolvenz trifft, wenn dieses Verfahren geeignet ist, den laufenden Unterhaltsansprüchen Vorrang vor sonstigen Verbindlichkeiten zu verschaffen. Denn ihren minderjährigen Kindern gegenüber sind die Eltern verpflichtet, alle verfügbaren Mittel zu ihrem und der Kinder Unterhalt gleichmäßig zu verwenden (§ 1603 Abs. 2 BGB; sog. gesteigerte Unterhaltspflicht).
Quelle: ra-online, Pressemitteilung Nr. 192/2007 des BGH vom 12.12.2007
Amtsgericht Kassel, Urteil vom 07.04.2005
[Aktenzeichen: 540 F 91/03]
Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 30.11.2005
[Aktenzeichen: 2 UF 166/05]
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom 12.12.2007 [Aktenzeichen: XII ZR 23/06]
Bundesgerichtshof, Entscheidung vom 30.04.2008 [Aktenzeichen: XII ZR 23/06]
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Dokument-Nr. 5294
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