Source: http://www.geschichtsverein-fulda.de/die-satzung-des-fuldaer-geschichtsvereins/
Timestamp: 2018-07-22 08:45:34
Document Index: 223489173

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 8', '§ 26', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 14', '§ 4']

Die Satzung des Fuldaer Geschichtsvereins – Fuldaer Geschichtsverein e.V.
Die Satzung des Fuldaer Geschichtsvereins
Der am 1. August 1896 gegründete „Fuldaer Geschichtsverein“ hat seinen Sitz in Fulda. Er ist als e.V. in das Vereinsregister Fulda eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Fuldaer Geschichtsverein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, nämlich der Erforschung und Darstellung der Geschichte, Kultur und Wirtschaft des Gebietes der ehemaligen Fürstabtei Fulda sowie anderer Gebiete, soweit sie mit diesen in Verbindung stehen.
Alle ihm zufließenden Mittel dürfen nur für die in der Satzung festgelegten Zwecke verwendet werden. Keine Person darf durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten keinerlei Gewinne oder sonstige Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Der Fuldaer Geschichtsverein besteht aus ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.
(a) Ordentliches Mitglied kann jeder werden, der sich für die Ziele des Geschichtsvereins interessiert und den Verein unterstützen will. Die Aufnahme erfolgt nach schriftlicher oder mündlicher Anmeldung durch den Vorstand.
(b) Zu Ehrenmitgliedern können vom Vorstand Persönlichkeiten vorgeschlagen werden, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben. Die Mitgliederversammlung entscheidet über den Vorschlag. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung des Beitrages befreit.
Die Mitglieder haben das Recht, in der Mitgliederversammlung durch Stimmabgabe über die Geschicke des Vereins zu entscheiden. Sie haben die Pflicht, die Ziele des Vereins nach Kräften zu fördern.
Aus der Mitte des Fuldaer Geschichtsvereins können Sektionen im Fuldaer Geschichtsverein gebildet werden, sofern für eine Sektion eine eigenständige Gegenstandsbeschreibung in Übereinstimmung mit § 2 der Satzung definiert wird. Der Vorstand überprüft die Übereinstimmung des eigenständigen Gegenstandsbereichs mit § 2 der Satzung.
Jedes Mitglied leistet einen Jahresbeitrag, dessen Höhe durch die Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Dafür erhalten die Mitglieder bevorzugt die von dem Verein herausgegebenen Veröffentlichungen.
Der Austritt aus dem Verein hat durch schriftliche Abmeldung zu geschehen, doch ist der Beitrag für das laufende Jahr zu entrichten.
Zur Leitung der Geschäfte des Vereins wählt die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit den Vorstand.
§ 8 Der Vorstand wird auf 4 Jahre gewählt und bleibt darüber hinaus bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Er besteht aus dem 1. Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Schriftleiter der Fuldaer Geschichtsblätter, zwei Schriftführern, einem Kassenwart und sieben Beisitzern. Scheidet ein Mitglied aus dem Vorstand aus, so wählt sich dieser selbst einen Nachfolger bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Wenn Sektionen mindestens 25 Mitglieder zählen, haben sie Anspruch auf einen Sitz im Vorstand. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je 1 Mitglied des Vorstandes alleine vertreten. Die Tätigkeit in den Organen ist ehrenamtlich.
§ 9 Der Vorstand tritt so oft zusammen, als es die Geschäfte des Vereins erfordern. Er beschließt über die Veröffentlichungen und wissenschaftlichen Veranstaltungen des Vereins und verfügt über die vorhandenen Geldmittel. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von 4 Mitgliedern beschlußfähig. Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
§ 10 Die Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn der 10. Teil der Mitglieder die Berufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt. Die Mitgliederversammlung wird wenigstens einmal im Jahr von dem Vorsitzenden einberufen. Dies geschieht durch Bekanntgabe in den Fuldaer Tageszeitungen oder durch schriftliche Mitteilung (Drucksache). Auf ihr werden die Vereinsangelegenheiten behandelt. Arbeits- und Finanzberichte entgegengenommen, der Voranschlag aufgestellt und der Vorstand gewählt. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder gefaßt. Sie sind zu Protokoll zu nehmen, das vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter zu unterzeichnen ist.
§ 11 Bücherei
Die Bücherei des Fuldaer Geschichtsvereins wird als Leihgabe in der Hochschul- und Landesbibliothek Fulda aufbewahrt und steht jedem zur Benutzung zur Verfügung.
Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3-Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Anträge müssen 2 Wochen vor der Versammlung den Mitgliedern schriftlich mitgeteilt sein.
Der Verein kann nur durch Beschluss einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung auf Grund eines allen Mitgliedern mindestens 4 Wochen vorher mitgeteilten Antrages aufgelöst werden. Der Auflösungsbeschluss bedarf einer Mehrheit von 2/3, wobei 2/3 sämtlicher Mitglieder erschienen sein müssen. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, ist binnen Monatsfrist eine 2. einzuberufen, die dann mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder entscheidet. Darauf ist bei der Einladung besonders hinzuweisen.
§ 14 Im Falle der Auflösung des Vereins fällt das gesamte Vermögen der Stadt Fulda zu mit der Maßgabe, es für die Heimatpflege im Sinne des Vereins zu verwenden. Die Mitglieder erhalten im Falle der Auflösung weder finanzielle noch sachliche Vermögenswerte.
In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 17. Juli 1997 wurde die Satzung in den §§ 4 und 8 ergänzt und in der vorstehenden Form von den anwesenden Mitgliedern ohne Gegenstimme bei einer Stimmenthaltung beschlossen.
Fulda, 07. 9.2010