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Timestamp: 2016-09-01 03:33:40
Document Index: 222552405

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 52', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 52', '§ 32', '§ 52', '§ 52', '§ 32', '§ 43', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 25', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 32', '§ 25', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 4']

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Mit weniger Aufwand zur Steuerrückerstattung. Jetzt Steuererklärung starten Start Service Steuertipps Arbeitnehmer und Angestellte A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Einkommensteuertarif Inhaltsverzeichnis 1. Bemessungsgrundlage für die tarifliche Einkommensteuer 2. Tarifaufbau 2003 bis 2006 3. Tarif 2007 und 2008 3.1. Tarifaufbau 3.2. Tarifbegrenzung des § 32c EStG 3.3. Tarifbegrenzung für nicht entnommene Gewinne ab 2008 4. Tarif 2009 und 2010 5. Tarif 2013 und ab 2014 6. Gesonderter Steuertarif für Einkünfte aus Kapitalvermögen 7. Veranlagungsarten und Tarif bis 2012 7.1. Allgemeiner Überblick bis 2012 7.2. Allgemeiner Überblick ab 2013 7.3. Besonderheiten der Ehegattenveranlagung 8. Literaturhinweise 9. Verwandte Lexikonartikel Zurück zur Übersicht »E« 1. Bemessungsgrundlage für die tarifliche Einkommensteuer
Der Tarif hat folgenden Verlauf:Nullzone1. linear-progressive Zone2. linear-progressive ZoneProportionalzone20037 235 €von 19,9 % bis 23 %von 7 236 € bis 9 251 €von 23 % bis 48,5 %von 9 252 € bis 55 007 €48,5 %ab 55 008 €20047 664 €von 16 % bis 24,05 %von 7 665 € bis 12 739 €von 24,05 % bis 45 %von 12 740 € bis 52 151 €45 %ab 52 152 €200520067 664 €von 15 % bis 23,97 %von 7 665 € bis 12 739 €von 23,97 % bis 42 %von 12 740 € bis 52 151 €42 %ab 52 152 €
Durch das Steueränderungsgesetz 2007 vom 19.7.2006 (BGBl I 2006, 1652) wird die sog. »Reichensteuer« eingeführt. Die höhere Besteuerung von Spitzenverdienern mit einem zu versteuernden Einkommen von mehr als 250 000 € wird dadurch erreicht, dass der Spitzensteuersatz nach § 32a Abs. 1 Nr. 5 EStG von 42 % auf 45 % angehoben wird. Gleichzeitig wird für Gewinneinkünfte nach § 32c EStG eine Tarifbegrenzung eingeführt.Nullzone1. linear-progressive Zone2. linear-progressive ZoneProportionalzone IProportionalzone II20077 664 €von 15 % bis 23,97 %von 7 665 € bis 12 739 €von 23,97 % bis 42 %von 12 740 € bis 52 151 €42 %ab 52 152 €45 %ab 250 001 €
Die Tarifbegrenzung des § 32c EStG gilt nur für den VZ 2007 (§ 52 Abs. 44 EStG), da die Entlastung der Gewinneinkünfte im Rahmen der Unternehmenssteuerreform ab 2008 in anderer Weise geregelt werden soll (» Tarifbegrenzung für nicht entnommene Gewinne bei der Einkommensteuer).
Der Teil des zu versteuernden Einkommens oberhalb von 250 000 € beträgt 200 000 €. Die Bemessungsgrundlage für den Entlastungsbetrag beträgt nach § 32c Abs. 2 Satz 1 EStG 50 % von 200 000 € = 100 000 €. Der Entlastungsbetrag beträgt nach § 32c Abs. 2 Sätze 2 und 3 EStG 3 % von 100 000 € = 3 000 €.
Die tarifliche ESt beträgt im Kj. 2007 nach § 32a Abs. 1 Nr. 5 EStG:0,45 × 450 000 € ./. 15 414 € =187 086 €abzgl. Entlastungsbetrag § 32c EStG./. 3 000 €festzusetzende ESt185 086 €
Die tarifliche ESt beträgt ab dem Kj. 2008 nach § 32a Abs. 1 Nr. 5 EStG:0,45 × 450 000 € ./. 15 414 € =187 086 €
Ein Stpfl. (Anwendung der Grundtabelle) hat folgende Einkünfte:Einkünfte aus Gewerbebetrieb./. 1 500 000 €Einkünfte aus selbstständiger Arbeit2 500 000 €Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung./. 500 000 €
Zunächst ist der Anteil der Gewinneinkünfte an der Summe der Einkünfte zu berechnen (§ 32c Abs. 1 Satz 2 EStG).Einkünfte aus Gewerbebetrieb./. 1 500 000 €Einkünfte aus selbstständiger Arbeit2 500 000 €Anteil Gewinneinkünfte1 000 000 €Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung./. 500 000 €Summe der Einkünfte500 000 €
Der Teil des zu versteuernden Einkommens oberhalb von 250 000 € beträgt 230 000 €. Die Bemessungsgrundlage für den Entlastungsbetrag beträgt nach § 32c Abs. 2 Satz 1 EStG 100 % von 230 000 € = 230 000 €. Der Entlastungsbetrag beträgt nach § 32c Abs. 2 Sätze 2 und 3 EStG 3 % von 230 000 € = 6 900 €.
Die tarifliche ESt beträgt nach § 32a Abs. 1 Nr. 5 EStG:0,45 × 480 000 € ./. 15 414 € =200 586 €abzgl. Entlastungsbetrag § 32c EStG./. 6 900 €festzusetzende ESt193 686 €
Die Vergünstigung ist betriebs- und personenbezogen ausgestaltet. Ob die Voraussetzungen für die Steuerermäßigung erfüllt sind, ist für jeden Betrieb oder Mitunternehmeranteil des Stpfl. gesondert zu prüfen. Damit wird demjenigen Stpfl. eine Vergünstigung gewährt, der durch den Verzicht auf die private Verwendung von Gewinnen seinem Betrieb erwirtschaftetes Kapital weiterhin zur Verfügung stellt und damit die Eigenkapitalbasis seines Unternehmens nachhaltig stärkt. Soweit der begünstigt besteuerte Gewinn in späteren Jahren vom Stpfl. entnommen und damit die Eigenkapitalbasis des Unternehmens wieder geschwächt wird, entfällt der Begünstigungsgrund und es ist insoweit eine Nachversteuerung i.H.v. 25 % vorzunehmen. Zu weiteren Einzelheiten siehe » Tarifbegrenzung für nicht entnommene Gewinne bei der Einkommensteuer.
Durch das Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland (Konjunkturpaket II) vom 2.3.2009 (BGBl I 2009, 416) wird der Grundfreibetrag ab 2009 auf 7 834 € und ab 2010 auf 8 004 € erhöht (§ 52 Abs. 41 EStG). Durch die Anhebung des Grundfreibetrages auf 7 834 € (ab 2010 auf 8 004 €) bei gleichzeitiger Senkung des Eingangssteuersatzes auf 14 % sowie Anhebung der Tarifgrenzen um 400 € (ab 2010 um weitere 330 €) werden alle Stpfl. entlastet. Der in § 32a Abs. 1 EStG i.d.F. des Konjunkturpaketes II normierte Einkommensteuertarif gilt nach der allgemeinen Anwendungsregelung des § 52 Abs. 1 EStG i.d.F. des Jahressteuergesetzes 2009 (BGBl I 2008, 2794) für den VZ 2009 und wird ab dem VZ 2010 durch den Einkommensteuertarif in § 52 Abs. 41 EStG i.d.F. des Konjunkturpaketes II ersetzt.Nullzone1. linear-progressive Zone2. linear-progressive ZoneProportionalzone IProportionalzone II200720087 664 €von 15 % bis 23,97 %von 7 665 € bis 12 739 €von 23,97 % bis 42 %von 12 740 € bis 52 151 €42 %ab 52 152 €45 % (Reichensteuer)ab 250 001 €20097 834 €von 14 % bis 23,97 %von 7 835 € bis 13 139 €von 23,97 % bis 42 %von 13 140 € bis 52 551 €42 %ab 52 55245 %250 401 €20108 004 €von 14 % bis 23,97 %von 8 005 € bis 13 469 €von 23,97 % bis 42 %von 13 470 € bis 52 881 €42 %ab 52 88245 %ab 250 731 €
5. Tarif 2013 und ab 2014
Durch das Gesetz zum Abbau der kalten Progression vom 20.2.2013 (BGBl I 2013, 283 Abs. 6) i.d.F. des Gesetzes vom 1.11.2011 (BGBl I 2011, 2131) wird der Grundfreibetrag für 2013 auf 8 130 € und ab 2014 um weitere um 224 € auf 8 354 € erhöht.Nullzone1. linear-progressive Zone2. linear-progressive ZoneProportionalzone IProportionalzone II200720087 664 €von 15 % bis 23,97 %von 7 665 € bis 12 739 €von 23,97 % bis 42 %von 12 740 € bis 52 151 €42 %ab 52 152 €45 % (Reichensteuer)ab 250 001 €20097 834 €von 14 % bis 23,97 %von 7 835 € bis 13 139 €von 23,97 % bis 42 %von 13 140 € bis 52 551 €42 %ab 52 55245 %250 401 €20108 004 €von 14 % bis 23,97 %von 8 005 € bis 13 469 €von 23,97 % bis 42 %von 13 470 € bis 52 881 €42 %ab 52 88245 %ab 250 731 €20138 130 €von 14 % bis 23,97 %von 8 131 € bis 13 469 €von 23,97 % bis 42 %von 13 470 € bis 52 881 €42 %52 882 € bis 250 730 €45 %ab 250 731 €20148 354 €von 14 % bis 23,97 %von 8 354 € bis 13 469 €von 23,97 % bis 42 %von 13 470 € bis 52 881 €42 %52 882 € bis 250 730 €45 %ab 250 731 €
Zukünftig werden alle im Privatvermögen zufließenden Kapitaleinkünfte einheitlich mit einer 25 %igen Abgeltungsteuer belegt (§ 32d Abs. 1 i.V.m. § 43 Abs. 5 EStG; » Einkünfte aus Kapitalvermögen, » Abgeltungsteuer).
7. Veranlagungsarten und Tarif bis 2012
7.1. Allgemeiner Überblick bis 2012TarifGrundtarif (§ 32a Abs. 1 EStG)SplittingtarifVeranlagungsformEhegattensplitting (§ 32a Abs. 5 EStG)Witwensplitting (§ 32a Abs. 6 Nr. 1 EStG)Gnadensplitting (§ 32a Abs. 6 Nr. 2 EStG)Einzelveranlagung (§ 25 EStG)Normalfallin dem auf das Todesjahr des anderen Ehegatten folgenden Veranlagungszeitraum.im Jahr der Auflösung der Ehe, wenn der bisherige Ehegatte wieder geheiratet hat und die neue Ehegattengemeinschaft die Voraussetzungen des § 26 Abs. 1 Satz 1 EStG erfüllt.getrennte Veranlagung (§ 26a EStG)einzige Möglichkeitbesondere Veranlagung (§ 26c EStG)NormalfallWitwer (Witwe) heiratet in dem auf das Todesjahr folgenden Kj.Zusammenveranlagung (§ 26b EStG)einzige Möglichkeit
7.2. Allgemeiner Überblick ab 2013TarifGrundtarif (§ 32a Abs. 1 EStG)SplittingtarifVeranlagungsformEhegattensplitting (§ 32a Abs. 5 EStG)Witwensplitting (§ 32a Abs. 6 Nr. 1 EStG)Gnadensplitting (§ 32a Abs. 6 Nr. 2 EStG)Einzelveranlagung (§ 25 EStG)Normalfallin dem auf das Todesjahr des anderen Ehegatten folgenden Veranlagungszeitraumim Jahr der Auflösung der Ehe, wenn der bisherige Ehegatte wieder geheiratet hat und die neue Ehegattengemeinschaft die Voraussetzungen des § 26 Abs. 1 Satz 1 EStG erfülltEinzelveranlagung für Ehegatten (§ 26a EStG)NormalfallWitwer (Witwe) heiratet in dem auf das Todesjahr folgenden Kj.Zusammenveranlagung (§ 26b EStG)einzige Möglichkeit
Zu den weiteren Voraussetzungen der Ehegattenveranlagung s. » Ehegattengemeinschaft. Zu der Ehegattenveranlagung im Trennungs- und Scheidungsjahr s. » Scheidung.
» Ehegattengemeinschaft
» Tarifbegrenzung für nicht entnommene Gewinne bei der Einkommensteuer
Autor(en): David Jauch Steuer-Rechner 15000 60000 120000 Bruttojahresgehalt (€): 0 5 10 Anzahl Ihrer Kinder: Weiter Verwandte Lexikonartikel Ehegattengemeinschaft Getrennte Veranlagung Scheidung Tarifbegrenzung für nicht entnommene Gewinne bei der Einkommensteuer Weitere Lexikonartikel mit »E« EHUG, Gesetz über das elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister Ehegatten-Miteigentumsanteile bei der Eigenheimzulage Ehegattengemeinschaft Eheliches Güterrecht Ehrenamtliche Tätigkeit: Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 26 UStG Eidesstattliche Versicherung Eigenheimrentengesetz Eigenheimzulage Eigenheimzulage bei Tod eines Ehegatten Eigenkapital Interessante Steuertipps Abschluss von Versicherungen seit 2005 Haftpflichtversicherung Spende und Ehrenamt Verbilligte Wohnungsvermietung Verkauf eines Mietwohngrundstücks Geldanlagen als Altersvorsorge smartsteuer Blog In vier Schritten den Steuerbescheid prüfen Steuerliche Stolperfalle: Riesterrente Arbeiten von zuhause aus – was kann man dabei steuerlich geltend machen? Geld stinkt nicht. Oder: Was sind eigentlich Steuern? Kaffee oder Tee? Was alles versteuert wird Top-Themen bei smartsteuer Lohnsteuerklassen Vorsorgepauschale Entfernungspauschale Photovoltaikanlage Nebenberufliche Tätigkeit Einsatzwechseltätigkeit Eigenheimzulage Gewerbesteuerrechner Weitere Tipps Steuer online Abgabefristen Steuererklärung Steuererklärungspflicht Vorsorgeaufwendungen Altersentlastungsbetrag Doppelte Haushaltsführung Steuertipps Freiberufler Geringwertige Wirtschaftsgüter Technischer Support (Kundenservice) (0800) 7 238 222 7 Tage die Woche, rund um die Uhr –kostenfrei! Oder senden Sie uns einfach jederzeit eine E-Mail an die Adresse hilfe@smartsteuer.de Impressum AGB Presse Datenschutz Bestellung und Zahlung Partnerprogramm Jobs Newsletter Kann man das absetzen? steuern.de ©