Source: https://urbi.uni-graz.at/de/studieren/stipendien/foerderungsstipendien/
Timestamp: 2020-07-07 12:15:01
Document Index: 380668020

Matched Legal Cases: ['§ 63', '§ 2', '§ 24', '§ 2', '§ 18', '§ 19', '§ 63', '§ 67', '§ 18', '§19', '§ 67']

Förderungsstipendien - Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaften
Förderungsstipendien für 2019; Ausschreibung
Erlassen auf Grund der Ermächtigung des Studiendirektors, kundgemacht im Mitteilungsblatt vom 17. April 2019
Studierende folgender Studienrichtungen können sich an der URBI-Fakultät bewerben:
Masterstudium Gebirgs- und Klimageographie
Masterstudium Nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung
Masterstudium Geo Spatial Technologies
Masterstudium Weiterbildung – Lebensbegleitende Bildung
Diplomstudium Sportwissenschaften
Bachelorstudium Sport- und Bewegungswissenschaften
Bachelorstudium USW Geographie
Masterstudium USW Geographie
Bachelorstudium USW Betriebswirtschaftslehre
Masterstudium USW Betriebswirtschaftslehre
Bachelorstudium USW Volkswirtschaftslehre
Masterstudium USW Volkswirtschaftslehre
Unterrichtsfach Geographie und Unterrichtsfach Bewegung und Sport
Doktorate: Geographie, Pädagogik, Sportwissenschaften und USW
An der Karl-Franzens-Universität Graz gelangen für 2019 Förderungsstipendien gemäß §§ 63 bis 67 des Studienförderungsgesetzes 1992 (StudFG), BGBl. Nr.305/1992,i.d.g.F. nach folgenden Kriterien zur Ausschreibung:
Förderungsstipendien dienen zur Förderung nicht abgeschlossener wissenschaftlicher Arbeiten (Diplom- oder Masterarbeiten und Dissertationen) von Studierenden ordentlicher Studien, die besondere Kosten verursachen (z.B. Auslandsaufenthalt, aufwändige Literatursuche, empirische Untersuchungen). Antragsberechtigt sind ordentliche Studierende mit österreichischer Staatsbürgerschaft, gleichgestellte AusländerInnen, Staatenlose und Flüchtlinge (§ 2 StudFG).
Gemäß § 24 Satzungsteil "Frauenförderungsplan", verlautbart im Mitteilungsblatt Nr.34a vom 30.5.2012 werden Frauen zur Bewerbung besonders aufgefordert.
Ein Förderungsstipendium darf für ein Studienjahr 750 Euro nicht unterschreiten und 3.600 Euro nicht überschreiten. Die Zuerkennung erfolgt im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung. Ein Rechtsanspruch auf ein Förderungsstipendium besteht nicht. Die Vergabe ist von der sozialen Bedürftigkeit des Bewerbers/der Bewerberin unabhängig.
Die gesetzlichen Grundlagen dafür sind im Studienförderungsgesetz 1992 in den §§ 2 bis 5 (Begünstigter Personenkreis), § 18 StudFG und § 19 Abs 2 StudFG (Anspruchsdauer, Verlängerungsgründe) und §§ 63 bis 67 (Ausschreibung und Zuerkennung der Förderungsstipendien) enthalten.
2. Antragsfristen und Anforderungen
Bewerbungen können in der Zeit vom
im Dekanat der Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät eingereicht werden:
Die Stipendiatin/der Stipendiat hat bei Zuerkennung des Förderungsstipendiums die Verpflichtung zur Berichtslegung über die widmungsgemäße Verwendung der Fördermittel (§ 67 Abs 3 StudFG).
Generell erforderliche Nachweise:
Das entsprechende Formblatt (liegt im jeweiligen Dekanat auf bzw. kann über die Website des Dekanates abgerufen werden - doc).
Aktuelles Studienblatt (Ausdruck aus UNIGRAZonline).Inhaltliche Darstellung (Beschreibung) der geplanten Arbeit.
Vorlage von mindestens einem Gutachten einer Universitätslehrerin/eines Universitätslehrers – in der Regel der Betreuerin/des Betreuers – (bei Bewerbungen an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, zwei Gutachten von Universitätslehrerinnen/Universitätslehrern) zur Kostenaufstellung und darüber, ob die/der Studierende auf Grund der bisherigen Studienleistungen und ihrer/seiner Vorschläge für die Durchführung der Arbeit voraussichtlich in der Lage sein wird, die Arbeit mit überdurchschnittlichem Erfolg durchzuführen.
bei Überschreitung der Anspruchsdauer gem. § 18, §19 StudFG (z.B. wegen Karenz, Krankheit, Präsenz- oder Zivildienst, Auslandsaufenthalt) entsprechende Nachweise.
3. Ausschreibungsbedingungen an den einzelnen Fakultäten:
Das für die Vergabe der Stipendien an der jeweiligen Fakultät zuständige Organ wird ermächtigt, „Ausschreibungsbedingungen“ für die jeweilige Fakultät zu erlassen, in denen unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben und der in dieser Ausschreibung enthaltenen generellen Bestimmungen folgende Punkte näher geregelt werden können:
Auszahlung des Stipendiums in Teilbeträgen, insb. Auszahlung eines Teilbetrages von bis zu 25 % des Stipendiums unter der Voraussetzung der rechtzeitigen Vorlage des Berichtes (§ 67 Abs 3 StudFG)
Form und Inhalt sowie Fristsetzung für den von der Stipendiatin/vom Stipendiaten zu erbringenden Bericht,
Die individuellen Ausschreibungsbedingungen der Fakultäten sind zusätzlich zu den hier dargestellten generellen Bestimmungen auf der Webpage des jeweiligen Dekanates kundzumachen.
4. Verständigung über die Zuerkennung eines Förderungsstipendiums
Die Bewerberinnen/Bewerber sind von der Entscheidung über ihre Bewerbung unverzüglich durch das Dekanat der jeweiligen Fakultät zu verständigen.
5. Rückforderbarkeit des Förderungsstipendiums; Verfall von Teilbeträgen
Wird dem Auftrag zur Vorlage eines Berichtes über die widmungsgemäße Verwendung des Förderungsbetrages durch die Stipendiatin/den Stipendiaten nicht innerhalb der von der jeweiligen Fakultät gesetzten Frist entsprochen und/oder erfolgt eine nicht widmungsgemäße Verwendung der gewährten Mittel, wird die gewährte Fördersumme rückgefordert bzw. werden ev. gewährte noch nicht ausbezahlte Teilbeträge einbehalten.
Für Auskünfte steht Herr Mario Perner (380-8045) zur Verfügung.
Mitteilungsblatt 83. Sondernummer (27.c) Studiendekan und Vizestudiendekan e.h.