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Timestamp: 2017-07-23 16:43:53
Document Index: 291701456

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 7', '§ 15', '§ 15', '§ 16', '§ 35', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art 103', '§ 96', '§ 119', '§ 163', '§ 22', '§ 7', '§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 7', '§ 13', '§ 15', '§ 168', '§ 662', '§ 347', '§ 40', '§ 44', '§ 46', '§ 14', '§ 15', '§ 12', '§ 2', '§ 12', '§ 4', 'Art. 4', 'Art. 12', 'EuG', '§ 12', '§ 12', 'Art. 12', 'EuG', 'Art. 4', 'Art. 12', 'Art. 4', 'Art. 12', '§ 165', '§ 171', '§ 88', '§ 165', '§ 169', '§ 170', '§ 171', '§ 173', '§ 181', '§ 96', '§ 193', '§ 193', '§ 193', '§ 88', '§ 193', '§ 200', '§ 46', '§ 69', '§ 34', '§ 254', '§ 38', '§ 41', '§ 17', '§ 130', '§ 143', '§ 144', '§ 130', '§ 130', '§ 131', '§ 130', '§ 131', '§ 36', '§ 34', '§ 35', '§ 69', '§ 823', '§ 38', '§ 41', '§ 42', '§ 64', '§ 129', '§ 266', '§ 155', '§ 41', '§ 15', 'Art. 7', 'Art. 11', '§ 180', '§ 33', '§ 33', '§ 1585', '§ 10', '§ 22', '§ 33', '§ 33', '§ 4', '§ 9', '§ 21', '§ 48', '§ 15', '§ 19', '§ 1', '§ 32', 'Art. 3', '§ 8', '§ 8', '§ 19', '§ 38', '§ 38', '§ 19', '§ 11', '§ 8', '§ 19', '§ 2', '§ 10', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 10', '§ 371', '§ 76', '§ 96', '§ 1', '§ 4', '§ 4', '§ 15', 'Art. 6', 'Art. 17', '§ 1']

EStG 1997 § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7, § 7 Abs. 1 Satz 6.
Vorinstanz: FG Düsseldorf vom 9. August 2007 16 K 840/05 F (EFG 2008, 122)
BFH-Urteil vom 6.11.2008 (IV R 51/07) BStBl. 2009 II S. 303
Ein Grundstück im Sonderbetriebsvermögen, das bisher alleinige wesentliche Betriebsgrundlage des Betriebs einer Personengesellschaft war, kann auch dann Gegenstand einer Betriebsverpachtung sein, wenn die Personengesellschaft liquidiert wurde.
EStG § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, § 15 Abs. 2, § 16.
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg vom 22. März 2006 12 K 22/05 (EFG 2008, 790)
EStG § 35a Abs. 2 Satz 2, Abs. 2 Satz 5; GG Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1.
Vorinstanz: FG des Landes Sachsen-Anhalt vom 28. Februar 2008 1 K 791/07 (EFG 2008, 1028)
BFH-Urteil vom 11.11.2008 (IX R 14/07) BStBl. 2009 II S. 309
Erklärt der Berichterstatter ausdrücklich auch im Namen seiner Senatskollegen im Rahmen mehrerer eingehend begründeter Berichterstatterschreiben, die Klage werde Erfolg haben, so stellt es eine Verletzung des rechtlichen Gehörs wie auch der Anforderungen an ein faires Gerichtsverfahren dar, wenn das FG die Klage nach einem Wechsel des Berichterstatters ohne einen entsprechenden Hinweis an den Kläger abweist.
GG Art 103 Abs. 1; FGO § 96 Abs. 2, § 119 Nr. 3; AO § 163; EStG § 22 Nr. 3.
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg, Außensenate Karlsruhe, vom 13. September 2006 7 K 71/02 (EFG 2007, 1137)
BFH-Urteil vom 28.10.2008 (IX R 53/06) BStBl. 2009 II S. 310
EStG § 7a Abs. 1 und 2; FördG § 1, § 3 Satz 2, § 4 Abs. 1 und 2.
Vorinstanz: FG Köln vom 19. Juli 2006 14 K 4381/04
BFH-Urteil vom 10.12.2008 (II R 34/07) BStBl. 2009 II S. 312
ErbStG § 7 Abs. 1 Nr. 1, § 13a; EStG § 15 Abs. 3; BGB § 168 Satz 2, § 662.
Vorinstanz: FG Rheinland-Pfalz vom 27. April 2006 4 K 2164/03
BFH-Urteil vom 19.4.2007 (V R 48/04) BStBl. 2009 II S. 315
1. Wird nach erfolglosem Untätigkeitseinspruch eine Untätigkeitsklage erhoben und ergeht daraufhin ein Steuerbescheid, der dem Antrag des Steuerpflichtigen ganz oder teilweise nicht entspricht, kann die Untätigkeitsklage als Anfechtungsklage fortgeführt werden.
2. Ein Unternehmer, der alle Maßnahmen getroffen hat, die vernünftigerweise von ihm verlangt werden können, um sicherzustellen, dass seine Umsätze nicht in einen Betrug - sei es eine Mehrwertsteuerhinterziehung oder ein sonstiger Betrug - einbezogen sind, kann auf die Rechtmäßigkeit dieser Umsätze vertrauen, ohne Gefahr zu laufen, sein Recht auf Vorsteuerabzug zu verlieren.
3. Der Umstand, dass eine Lieferung an einen Steuerpflichtigen vorgenommen wird, der weder wusste noch wissen konnte, dass der betreffende Umsatz in einen vom Verkäufer begangenen Betrug einbezogen war, steht dem Vorsteuerabzug nicht entgegen.
4. Ob ein Steuerpflichtiger wissen konnte oder hätte wissen müssen, dass er sich mit seinem Erwerb an einem Umsatz beteiligte, der in eine Mehrwertsteuerhinterziehung einbezogen war, ist im Wesentlichen tatsächliche Würdigung, die dem FG obliegt. Nach den maßgebenden Beweisregeln trägt der den Vorsteuerabzug begehrende Unternehmer die Feststellungslast für die Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen. Das gilt grundsätzlich auch für das Wissen oder Wissenkönnen vom Tatplan eines Vor- oder Nachlieferanten.
AO § 347 Abs. 1 Satz 2; FGO § 40 Abs. 1 Satz 1, § 44 Abs. 1, § 46; UStG 1999 § 14 Abs. 4, § 15 Abs. 1 Nr. 1.
Vorinstanz: Hessisches FG vom 30. Juni 2004 6 K 4328/01 (EFG 2004, 1558)
BFH-Urteil vom 8.10.2008 (V R 61/03) BStBl. 2009 II S. 321
Die Verbindung des Wasser-Verteilungsnetzes mit der Anlage des Grundstückseigentümers (sog. Legen eines Hausanschlusses) durch ein Wasserversorgungsunternehmen gegen gesondert berechnetes Entgelt fällt unter den Begriff "Lieferungen von Wasser" i.S. von § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG i.V.m. Nr. 34 der Anlage zum UStG und ist deshalb mit dem ermäßigten Steuersatz zu versteuern, wenn die Anschlussleistung an den späteren Wasserbezieher erbracht wird.
UStG 1999 § 2 Abs. 3 Satz 1, § 12 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. Nr. 34 der Anlage zum UStG; KStG § 4 Abs. 3; Richtlinie 77/388/EWG Art. 4 Abs. 5 Unterabs. 3 i.V.m. Anhang D Nr. 2, Art. 12 Abs. 3 Buchst. a Unterabs. 3 i.V.m. Anhang H Kategorie 2; BMF-Schreiben vom 27. Dezember 1983 Tz. 92 (BStBl I 1983, 567, 581); vom 4. Juli 2000 (BStBl I 2000, 1185) und vom 5. August 2004 Tz. 119 (BStBl I 2004, 638, 676).
(Nachfolgeentscheidung zum EuGH-Urteil vom 3. April 2008 Rs. C-442/05, Zweckverband zur Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Torgau-Westelbien, UR 2008, 432, BFH/NV Beilage 2008, 212)
BFH-Urteil vom 8.10.2008 (V R 27/06 ) BStBl. 2009 II S. 325
Die Verbindung des Wasser-Verteilungsnetzes mit der Anlage des Grundstückseigentümers (sog. Legen eines Hausanschlusses) durch ein Wasserversorgungsunternehmen gegen gesondert berechnetes Entgelt fällt auch dann unter den Begriff "Lieferungen von Wasser" i.S. von § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG i.V.m. Nr. 34 der Anlage zum UStG und ist deshalb mit dem ermäßigten Steuersatz zu versteuern, wenn die Anschlussleistung nicht an den späteren Wasserbezieher, sondern an einen Bauunternehmer oder Bauträger erbracht wird.
UStG 1993 § 12 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. Nr. 34 der Anlage zum UStG; Richtlinie 77/388/EWG Art. 12 Abs. 3 Buchst. a Unterabs. 3 i.V.m. Anhang H Kategorie 2; BMF-Schreiben vom 27. Dezember 1983, Tz. 92 (BStBl I 1983, 567, 581); vom 4. Juli 2000 (BStBl I 2000, 1185).
Vorinstanz: FG Düsseldorf vom 17. Februar 2006 1 K 975/03 U (EFG 2006, 938)
EuGH-Urteil vom 3.4.2008 (C-442/05) BStBl. 2009 II S. 328
1. Art. 4 Abs. 5 und Anhang D Nr. 2 der Sechsten Richtlinie 77/388/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Umsatzsteuern – Gemeinsames Mehrwertsteuersystem: einheitliche steuerpflichtige Bemessungsgrundlage sind dahin auszulegen, dass unter den Begriff „Lieferungen von Wasser“ im Sinne dieses Anhangs das Legen eines Hausanschlusses fällt, das wie im Ausgangsverfahren in der Verlegung einer Leitung besteht, die die Verbindung des Wasserverteilungsnetzes mit der Wasseranlage eines Grundstücks ermöglicht, so dass eine Einrichtung des öffentlichen Rechts, die im Rahmen der öffentlichen Gewalt tätig wird, für diese Leistung als Steuerpflichtiger gilt.
2. Art. 12 Abs. 3 Buchst. a und Anhang H Kategorie 2 der Sechsten Richtlinie 77/388 sind dahin auszulegen, dass unter den Begriff „Lieferungen von Wasser“ das Legen eines Hausanschlusses fällt, das wie im Ausgangsverfahren in der Verlegung einer Leitung besteht, die die Verbindung des Wasserverteilungsnetzes mit der Wasseranlage eines Grundstücks ermöglicht. Zudem können die Mitgliedstaaten konkrete und spezifische Aspekte der „Lieferungen von Wasser“ – wie das im Ausgangsverfahren fragliche Legen eines Hausanschlusses – mit einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz belegen, vorausgesetzt, sie beachten den Grundsatz der steuerlichen Neutralität, der dem gemeinsamen Mehrwertsteuersystem zugrunde liegt.
Sechste Richtlinie 77/388/EWG Art. 4 Abs. 4, Art. 12 Abs. 3 Buchst. a, Anhänge D und H.
Urteil vom 3. April 2008 Rs. C-442/05 "Zweckverband zur Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Torgau-Westelbien"
Vorlegendes Gericht: Bundesfinanzhof vom 3. November 2005 V R 61/03 (BStBl II 2006, 149)
BFH-Urteil vom 4.9.2008 (IV R 1/07) BStBl. 2009 II S. 335
Die Ungewissheit i.S. von § 165 AO i.V.m. § 171 Abs. 8 AO, ob ein Steuerpflichtiger mit Einkünfteerzielungsabsicht tätig geworden ist oder ob Liebhaberei vorliegt, ist beseitigt, wenn die für die Beurteilung der Einkünfteerzielungsabsicht maßgeblichen Hilfstatsachen festgestellt werden können und das FA davon positive Kenntnis hat.
AO § 88, § 165, § 169 Abs. 2 Nr. 2, § 170 Abs. 2 Nr. 1, § 171 Abs. 4, Abs. 8 Satz 1, § 173, § 181 Abs. 1 Satz 1, Abs. 5; FGO § 96 Abs. 1 Satz 2.
Vorinstanz: Schleswig-Holsteinisches FG vom 29. September 2005 5 K 149/00 (EFG 2007, 977)
BFH-Urteil vom 26.7.2007 (VI R 68/04) BStBl. 2009 II S. 338
1. Das für eine Außenprüfung nach § 193 Abs. 2 Nr. 2 AO erforderliche Aufklärungsbedürfnis liegt jedenfalls dann vor, wenn dem Steuerpflichtigen im Prüfungszeitraum aufgrund außerordentlich hoher Einkünfte ("Einkunftsmillionär") erhebliche Beträge zu Anlagezwecken zur Verfügung standen und der Steuerpflichtige nur Kapitaleinkünfte in geringer Höhe erklärt sowie keine substantiierten und nachprüfbaren Angaben zur Verwendung der verfügbaren Geldmittel gemacht hat.
2. Die Entscheidung des FA über die Zweckmäßigkeit einer Außenprüfung nach § 193 Abs. 2 Nr. 2 AO ist ermessensfehlerfrei, wenn eine Vielzahl von Belegen zu überprüfen und insoweit mit zahlreichen Rückfragen zu rechnen ist.
3. Die Außenprüfung nach § 193 Abs. 2 Nr. 2 AO kann auch in den Räumen des FA durchgeführt werden. Sie ist insoweit von einer Prüfung an Amtsstelle durch Maßnahmen der Einzelermittlung i.S. der §§ 88 ff. AO zu unterscheiden.
4. Die Entscheidung des FA, die Außenprüfung in den eigenen Amtsräumen durchzuführen, ist ermessensfehlerfrei, wenn der Steuerpflichtige weder über Geschäftsräume noch über einen inländischen Wohnsitz verfügt. Eine Wohnung des Steuerpflichtigen im Ausland kann das FA bei der Festlegung des Prüfungsortes unberücksichtigt lassen.
AO § 193 Abs. 2 Nr. 2, § 200 Abs. 2 Satz 1; FGO § 46 Abs. 1.
Vorinstanz: FG Düsseldorf vom 23. Juli 2004 1 K 2437/02 AO (EFG 2005, 922)
BFH-Urteil vom 11.11.2008 (VII R 19/08) BStBl. 2009 II S. 342
AO § 69, § 34 Abs. 1; BGB § 254; EStG § 38 Abs. 3, § 41a; InsO § 17, § 130, § 143, § 144.
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg vom 5. Februar 2008 1 K 226/05 (EFG 2008, 998)
BFH-Urteil vom 9.12.2008 (VII R 43/07) BStBl. 2009 II S. 344
1. Ein rechtswidriger begünstigender Verwaltungsakt kann nach § 130 Abs. 2 AO nur dann zurückgenommen werden, wenn bei seinem Erlass von einem tatsächlich nicht gegebenen Sachverhalt ausgegangen oder das im Zeitpunkt seines Erlasses geltende Recht unrichtig angewandt worden ist; eine nachträgliche Änderung der Sach- oder Rechtslage hingegen macht einen ursprünglich rechtmäßigen Verwaltungsakt grundsätzlich nicht i.S. des § 130 AO rechtswidrig, es sei denn, es läge ein Fall steuerrechtlicher Rückwirkung vor. 2. Zur Frage, ob eine Verfügung über die Anrechnung der durch Steuerabzug erhobenen Einkommensteuer Geltung nur im Hinblick auf das Steuerschuldverhältnis beansprucht, wie es im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung ("Stichtag") besteht, also stillschweigend unter einer auflösenden Bedingung dergestalt steht, dass bei einer Änderung des Steuerbescheids erneut über die Anrechnung zu entscheiden ist. 3. Eine "nachträglich eingetretene Tatsache" i.S. des § 131 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 AO kann auch die steuerrechtliche Beurteilung eines Sachverhalts in einem anderen Bescheid sein, der Bindungswirkung für den zu widerrufenden Bescheid hat.
AO § 130 Abs. 2 und 3, § 131 Abs. 2; EStG § 36 Abs. 2 Nr. 2.
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg vom 2. März 2007 9 K 40/03
AO § 34, § 35, § 69; BGB § 823 Abs. 2; EStG § 38, § 41a, § 42d; GmbHG § 64; InsO § 129; StGB § 266a.
Vorinstanz: FG Köln vom 12. September 2005 8 K 5677/01 (EFG 2006, 86)
AO §§ 155, 164, 167 Abs. 1 Satz 1, 168; EStG §§ 41a Abs. 1, 41c Abs. 3, 42d Abs. 1 Nr. 1.
Vorinstanz: FG Köln vom 10. November 2004 14 K 459/02 (EFG 2005, 756)
BFH-Urteil vom 17.10.2007 (I R 5/06) BStBl. 2009 II S. 356
EStG § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2; DBA-USA Art. 7 Abs. 1 und 2, Art. 11 Abs. 1 und 3; AO § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a und Abs. 5.
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg vom 22. November 2005 8 K 400/97 (EFG 2006, 677)
BFH-Urteil vom 29.5.2008 (III R 48/05) BStBl. 2009 II S. 361
EStG § 33a Abs. 1 Satz 3.
Vorinstanz: FG Düsseldorf vom 28. Juni 2005 17 K 1731/03 E (EFG 2005, 1441)
BFH-Urteil vom 29.5.2008 (III R 23/07) BStBl. 2009 II S. 363
EStG § 33a Abs. 1 Satz 2.
Vorinstanz: Niedersächsisches FG vom 20. Februar 2007 13 K 206/05 (EFG 2007, 1169)
BGB § 1585 Abs. 2; EStG § 10 Abs. 1 Nr. 1, § 22 Nr. 1a, § 33, § 33a.
Vorinstanz: FG Köln vom 10. November 2004 14 K 3586/02 (EFG 2006, 414)
BFH-Urteil vom 24.9.2008 (X R 58/06) BStBl. 2009 II S. 368
Der Steuerpflichtige muss die dem FA gegenüber wirksam getroffene Entscheidung, den Gewinn durch Einnahmen-Überschussrechnung zu ermitteln, nicht jährlich wiederholen.
EStG § 4 Abs. 3.
Vorinstanz: Schleswig-Holsteinisches FG vom 3. März 2005 3 K 348/03 (EFG 2006, 631)
EStG § 9 Abs. 1, § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1.
Vorinstanz: FG München vom 13. September 2006 11 K 1802/02 (EFG 2008, 207)
BFH-Urteil vom 17.12.2008 (IV R 65/07) BStBl. 2009 II S. 371
Die Annahme des FG, ein vom Gesellschafter der Besitzpersonengesellschaft erworbenes Grundstück sei für eine "betriebliche Nutzung" durch die Betriebs-GmbH bestimmt, rechtfertigt für sich genommen nicht den Schluss, dass es sich um Sonderbetriebsvermögen des Gesellschafters bei der Besitzpersonengesellschaft handelt.
FGO § 48 Abs. 1 Nr. 1; EStG § 15 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2.
Vorinstanz: FG München, Außensenate Augsburg, vom 14. September 2006 15 K 5276/04 (EFG 2008, 194)
EStG §§ 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 38, 40, 40a, 41a, 42d; LStDV § 1 Abs. 2.
Vorinstanz: Sächsisches FG vom 9. November 2005 2 K 2709/03
BFH-Urteil vom 26.11.2008 (X R 53/06) BStBl. 2009 II S. 376
EStG § 32b Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b; GG Art. 3.
Vorinstanz: FG Düsseldorf vom 9. Oktober 2006 11 K 5157/04 E (EFG 2007, 418)
BFH-Urteil vom 18.12.2008 (VI R 34/07) BStBl. 2009 II S. 381
EStG § 8 Abs. 1, § 8 Abs. 2 Satz 2, § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1.
Vorinstanz: FG Schleswig-Holstein vom 1. Dezember 2006 1 K 81/04
BFH-Urteil vom 20.11.2008 (VI R 25/05) BStBl. 2009 II S. 382
Räumt der Arbeitgeber selbst handelbare Optionsrechte ein, gelangt der für den Zufluss von Arbeitslohn maßgebliche Vorteil in Gestalt eines Preisnachlasses auf gewährte Aktien erst aufgrund der Verwertung der Option in das wirtschaftliche Eigentum des Optionsnehmers (Arbeitnehmer).
EStG § 38 Abs. 1, § 38a Abs. 1 Satz 3, § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 11 Abs. 1 Satz 3, § 8 Abs. 1 und 2 Satz 1.
Vorinstanz: FG Berlin vom 13. Dezember 2004 9 K 9090/03 (EFG 2005, 1354)
BFH-Urteil vom 11.12.2008 (VI R 9/05) BStBl. 2009 II S. 385
EStG § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1; LStDV 1990 § 2 Abs. 2 Nr. 3 Satz 1.
Vorinstanz: FG Köln vom 24. November 2004 12 K 5350/01 (EFG 2005, 1438)
BFH-Urteil vom 26.11.2008 (X R 20/07) BStBl. 2009 II S. 388
1. Will die Finanzbehörde nach Eingang einer wegen des Vorliegens eines Sperrgrunds nicht wirksamen strafbefreienden Erklärung zunächst ergangene Steuerbescheide ändern, dann muss sie nicht zuvor die nach § 10 Abs. 2 Satz 1 StraBEG bewirkte Steuerfestsetzung aufheben.
2. I.S. des § 7 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b StraBEG ist eine Tat entdeckt, wenn nach den für den Betroffenen erkennbaren Verdachtsmomenten von der Wahrscheinlichkeit einer strafgerichtlichen Verurteilung auszugehen ist.
StraBEG § 7 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b, § 8 Abs. 1 Satz 1, § 10 Abs. 2 und 3; AO § 371 Abs. 2 Nr. 2; FGO § 76 Abs. 1 Satz 1, § 96 Abs. 1 Satz 1.
Vorinstanz: FG Rheinland-Pfalz vom 13. Juni 2006 1 K 2590/05 (EFG 2007, 1312)
BFH-Urteil vom 8.10.2008 (XI R 58/07) BStBl. 2009 II S. 394
Eine Grundstücksgemeinschaft, die ein Gebäude zum Teil steuerfrei an eine Arztpraxis vermietet und es im Übrigen den Gemeinschaftern für private Wohnzwecke überlässt, hat keinen Anspruch auf Vorsteuerabzug aus den Herstellungskosten des Gebäudes.
UStG 1993 § 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. b, § 4 Nr. 12 Satz 1 Buchst. a, § 4 Nr. 28 Buchst. b, § 15 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1; Richtlinie 77/388/EWG Art. 6 Abs. 2 Satz 1 Buchst. a, Art. 17 Abs. 2.
Vorinstanz: FG Düsseldorf vom 17. Januar 2007 5 K 3659/04 U (EFG 2007, 1385)
BFH-Urteil vom 27.11.2008 (V R 8/07) BStBl. 2009 II S. 397
1. Ein steuerbarer Leistungsaustausch und kein Zuschuss liegt vor, wenn ein Verein gegenüber einem Mitglied, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, journalistische Medienarbeit (insbes. Herstellung, Erwerb, Verbreitung und Vertrieb von Rundfunkprogrammen) erbringt und hierfür einen als "Finanzzuweisung" bezeichneten Jahresbetrag erhält.
2. Auch eine durch einen Haushaltsbeschluss gedeckte Ausgabe der öffentlichen Hand oder einer Körperschaft des öffentlichen Rechts kann mit einer Gegenleistung des Empfängers in unmittelbarem Zusammenhang stehen (Abgrenzung zu UStR Abschn. 150 Abs. 8). Maßgebend ist nicht die haushaltsrechtliche Befugnis zur Ausgabe, sondern der Grund der Zahlung.
UStG § 1 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1.
Vorinstanz: Schleswig-Holsteinisches FG vom 12. Dezember 2006 4 K 71/05 (EFG 2007, 1195)