Source: https://www.herrenberg.de/amtsblatt-presse/Coronavirus/Formular-fuer-Ehepaare-Lebensgemeinschaften/Formular-fuer-Alleinerziehende
Timestamp: 2020-06-02 06:54:14
Document Index: 127299766

Matched Legal Cases: ['§1', '§ 2', '§ 6', '§ 67', '§ 36', '§ 1', '§ 1']

Formular für Alleinerziehende | Stadt Herrenberg
Formular zur Notfallbetreuung für Alleinerziehende
Die Stadt Herrenberg hat in den städtischen Kindertageseinrichtungen eine Notfallbetreuung eingerichtet, die sich auf den Zeitraum der bisherigen Betreuungszeit der Kinder erstreckt. Die Einteilung der Kinder obliegt der Stadt Herrenberg. Die Teilnahme an der Notbetreuung ist mit vorheriger Zusage möglich.
Alleinerziehende, die eine Notfallbetreuung für ihre Kita-Kinder brauchen, werden gebeten, das untenstehende Formular auszufüllen. Die Anmeldung wird dann geprüft und die Eltern erhalten möglichst schnell Bescheid.
Voraussetzung für die erweiterte Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen ist, dass beide Erziehungsberechtigte des Kindes oder die/der Alleinerziehende
einen Beruf ausüben, dessen zugrundeliegende Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur nach §1b (8) der aktuellen Corona-Verordnung des Landes vom 9. Mai 2020 beiträgt und unabkömmlich ist
außerhalb der Wohnung eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit wahrnehmen und dabei unabkömmlich sind.
Hinweise zur Unabkömmlichkeitsbescheinigung
Alle, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen möchten, müssen eine Erklärung ihres Arbeitgebers einreichen, die die Not bestätigt. Die Bescheinigung des Arbeitgebers kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden und muss dann - vollständig ausgefüllt und unterschrieben - im Online-Formular unten auf dieser Seite hochgeladen werden. Außerdem müssen die Erziehungsberechtigten oder die/der Alleinerziehende/r versichern, dass eine anderweitige Betreuung nicht möglich ist.
Wer hat den Vorrang, wenn die Betreuungskapazitäten einer Kita nicht ausreichen?
Sollten die Betreuungskapazitäten einer Einrichtung nicht ausreichen, um für alle Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen, haben Kinder Vorrang,
Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist,
Dies bedeutet: Bei Betreuungskapazitätsengpässen haben Familien, die nicht unter die oben genannten Kriterien fallen, keinen Anspruch auf eine Notbetreuung.
Da der reguläre Kitabetrieb weiterhin untersagt ist - erst ab Montag, 18. Mai, dürfen Kitas mit bis zu 50 Prozent wieder öffnen -, muss das Angebot weiterhin eine Notbetreuung bleiben und kann nicht für alle gelten. Um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, bittet die Stadtverwaltung deshalb um Verständnis, dass der Kreis der Berechtigten für eine Notbetreuung möglichst klein gehalten werden muss.
Hinweise zur Ausweitung der Notbetreuung
Die Corona-Verordnung (CoronaVO) wird auch über den 18. Mai 2020 hinaus den Betrieb der Kindertagesbetreuung prinzipiell untersagen. Ausgenommen hiervon wird der Betrieb sein, der in der CoronaVO explizit von dieser Untersagung ausgenommen ist. Der Kreis der berechtigten Personen für die Ausnahme der Untersagung wird wie seither in der CoronaVO benannt. Es ist von einer schrittweisen Ausweitung der berechtigten Personen auszugehen. Die öffentlich genannte Quote von 50 Prozent der betreuten Kinder wird vermutlich nicht mit dem Stichtag 18.05.2020 erfüllt werden. Es muss daher die entsprechende Änderung der CoronaVO abgewartet werden, um Aussagen treffen zu können, welche Kinder schrittweise in die Notbetreuung aufgenommen werden.
Hinweise zu anderen Betreuungsangeboten
Betreuungsangebote während der Schulzeit sowie Kernzeit- und Nachmittagsbetreuung sind direkt an der Schule anzumelden, und nicht über dieses Formular zur Notbetreuung.
Hinweise zu erkrankten Kindern
Vor allem in der derzeitigen Situation bitten wir sensibel darauf zu achten, ob Ihr Kind erkrankt. In den städtischen Kitas gelten die bisher gültigen Regelungen im Krankheitsfall. Die Krankheitssymptome des Coronavirus sind bei Kindern häufig deutlich geringer ausgeprägt als bei Erwachsenen. Kinder mit Symptomen einer Atemwegserkrankung oder Fieber sollten schnellstmöglich von den Eltern zur Abklärung der Symptomatik in den Kitas abgeholt werden.
Zur kritischen Infrastruktur zählen laut Corona-Verordnung des Landes:
die in den §§ 2 bis 8 der BSI-Kritisverordnung (BSI-KritisV) bestimmten Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr
die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste, auch soweit sie über die Bestimmung des Sektors Gesundheit in § 6 BSI-KritisV hinausgeht
die ambulanten Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe, die Leistungen nach §§ 67 ff. des Zwölften Buchs Sozialgesetzbuch erbringen, sowie gemeindepsychiatrische und sozialpsychiatrische Einrichtungen und Dienste, die einem Versorgungsvertrag unterliegen, und ambulante Einrichtungen und Dienste der Drogen- und Suchtberatungsstellen
Regierung und Verwaltung, Parlament, Organe der Rechtspflege, Justizvollzugs- und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge (einschließlich der Einrichtungen gemäß § 36 Absatz 1 Nummer 4 IfSG) sowie die in den § 1 Absatz 1 und § 1a genannten Einrichtungen
Polizei und Feuerwehr (auch Freiwillige) sowie Notfall- und Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz sowie die Einheiten und Stellen der Bundeswehr, die mittelbar oder unmittelbar wegen der durch das Virus SARS-CoV-2 verursachten Epidemie im Einsatz sind
Beschäftigte der Betreiber beziehungsweise Unternehmen für den öffentlichen Personennahverkehr und den Schienenpersonenverkehr sowie Beschäftigte der lokalen Busunternehmen, sofern sie im Linienverkehr eingesetzt werden
In welchem Bereich der kritischen Infrastruktur (siehe oben) sind Sie beruflich tätig?*
Bei welchem Unternehmen, welcher Institution, welcher Einrichtung sind Sie tätig?*
Welche Tätigkeit bzw. Funktion üben Sie an Ihrem Arbeitsplatz aus?*
Welchen Beschäftigungsumfang üben Sie aus (Voll- oder Teilzeit)?*
Angaben zu Ihrem Kind / Ihren Kindern:
Betreuung U3/Ü3*
Name der Einrichtung in Herrenberg, die das Kind regulär besucht*
Regulär gebuchte Betreuungszeit*
7 bis 14 Uhr (VÖ)
7 bis 15 Uhr (GT)
7bis 16 Uhr (GT)
7 bis 17 Uhr (GT)
Nur für Kinderhaus Alzental: Bitte regulär gebuchte Betreuungszeit hier eintragen.
Ab wann ist eine Notbetreuung erforderlich?*
An welchen Wochentagen benötigen Sie eine Notbetreuung?*
Welche Betreuungszeit benötigen Sie in der Notbetreuung?
7 bis 16 Uhr (GT)
Nur für Kinderhaus Alzental: Bitte Betreuungszeit, die Sie in der Notbetreuung brauchen, hier eintragen.
Angaben zu Kind 2:
Betreuung U3/Ü3
Name der Einrichtung in Herrenberg, die das Kind regulär besucht
Regulär gebuchte Betreuungszeit
Gewünschte Betreuungszeit während der Notfallbetreuung
Begründung warum die Betreuungszeit von der regulären Betreuung abweicht:
Ab wann ist eine Notbetreuung erforderlich?
An welchen Wochentagen benötigen Sie eine Notbetreuung?
Upload Unabkömmlichkeitsbescheinigung*
Erklärung des Arbeitgebers über die Unabkömmlichkeit sowie präsenzpflichtige Arbeit.
Bitte laden Sie hier die ausgefüllte und unterschriebene Erklärung Ihres Arbeitgebers über Ihre Unabkömmlichkeit sowie präsenzpflichtige Arbeit hoch.
Erklärung zur Betreuungssituation*
Hiermit versichere ich, dass alle oben genannten Angaben den Tatsachen entsprechen.
Einwilligungserklärung zur Nutzung meiner personenbezogener Daten*
Hiermit willige ich ein, dass meine genannten personenbezogenen Daten an das Amt für Familie, Bildung und Soziales der Stadt Herrenberg weitergeleitet werden dürfen. Der Zweck dieser Datenerhebung besteht darin, die Notfallbetreuung entsprechend der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg (Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2) in der jeweils aktuellen Fassung sowie das Schreiben der Ministerin vom 20.04.2020 in den Kindertageseinrichtungen der Stadtverwaltung Herrenberg zu organisieren und die Berechtigung zur Teilnahme an der Notbetreuung zu prüfen. Die Daten verbleiben beim Amt für Familie, Bildung und Soziales der Stadtverwaltung Herrenberg und werden nicht weitergegeben.
Nach Ende der Notbetreuung auf Grundlage der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg werden die Daten gelöscht. Gegenüber des Amtes für Familie, Bildung und Soziales der Stadtverwaltung Herrenberg besteht ein Recht auf Auskunft über Ihre personenbezogenen Daten, ferner haben Sie ein Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung, ein Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung und ein Recht auf Datenübertragbarkeit.
Der Datenschutzbeauftragte der Stadt Herrenberg steht Ihnen unter datenschutz@herrenberg.de zur Verfügung. Zudem steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der Datenschutzaufsichtsbehörde, dem Landesbeauftragten für den Datenschutz Baden-Württemberg zu.