Source: https://www.jura.uni-passau.de/studium/studienangebote/zusatzqualifikationen/moot-courts/ehrmcc-moot-court-egmr/
Timestamp: 2020-04-05 08:57:08
Document Index: 346161894

Matched Legal Cases: ['EGMR', 'EGMR', 'EGMR', 'Art. 34', 'EGMR', 'EGMR']

EHRMCC - Moot Court EGMR - Universität Passau
ELSA EMC2 WTO Law Moot Court
Moot Court im Steuerrecht
EHRMCC - Moot Court EGMR
Lehrstuhl Prof. Dr. Esser
Der EHRMC² gehört zu den klassischen international ausgerichteten Moot Court-Wettbewerben. Im Mittelpunkt stehen beim EHRMC² Fragestellungen aus dem Bereich des europäischen und internationalen Menschenrechtsschutzes.
Die Schirmherrschaft über den EHRMC² hat ELSA International übernommen. Partner des EHRMC² sind der Europarat (Council of Europe), der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) und die European Human Rights Association.
Der zur Bearbeitung ausgegebene Fall basiert auf einem fiktiven Individualbeschwerdeverfahren (Art. 34 EMRK) und kann strafrechtliche Bezüge aufweisen (Haftbedingungen, Festnahme von Tatverdächtigen, Folterverbot, Anspruch auf ein faires Verfahren), aber auch andere völker-/menschenrechtliche Themenstellungen – etwa aus dem Bereich des Lebensschutzes, der Diskriminierungsverbote, des Privat- und Familienlebens, der Meinungsfreiheit, des Umweltschutzes oder des Flüchtlingsrechts – zum Gegenstand haben.
In Kooperation mit ELSA Passau erfolgt jeweils Anfang Juni die Ausschreibung für das sich anschließende Kalenderhalbjahr über den Lehrstuhl für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht und Strafprozessrecht sowie Wirtschaftsstrafrecht (Prof. Dr. Robert Esser).
Die Auswahlentscheidung und Zusammenstellung des Teams der Universität Passau erfolgt im Juli.
Nach einem schriftlichen Vorverfahren (August bis November), in dessen Verlauf jeweils zwei Schriftsätze von rund 20 Seiten (aus Sicht des Beschwerdeführers und eines betroffenen fiktiven Vertragsstaates) zu fertigen sind, werden aus dem Kreis der Teilnehmer (rund 100 Universitäten aus ganz Europa) insgesamt 16 Gruppen (bestehend aus je 2 bis 4 Personen) zur fünftägigen Finalrunde (Mitte Februar) vor dem EGMR in Straßburg eingeladen. Die Studierenden plädieren dort in mehreren Runden vor einem aus Richtern des EGMR und Menschenrechtsexperten aus anderen Gremien zusammengesetzten Panel.
Das Passauer Team wird durch Coaches des Lehrstuhls von Prof. Dr. Robert Esser und Logistik der Forschungsstelle Human Rights in Criminal Proceedings (HRCPtypo3/#_msocom_1) unterstützt.
Die Teilnahme am EHRMC² bietet Studierenden des juristischen Haupt- und Schwerpunktstudiums nicht nur eine praxisorientierte Möglichkeit der Vertiefung von Kenntnissen im Bereich des Menschenrechtsschutzes und des Völkerrechts sondern auch eine ideale Vorbereitung auf eine spätere Tätigkeit im internationalen Rechtssektor, sei es bei einer internationalen Organisation (UN, EU, Europarat), einem internationalen Gerichtshof (ICC), einer NGO oder auch als Anwalt in Mandaten mit internationalem Kontext. Geschult wird neben der juristischen Kreativität (bei der Abfassung der Schriftsätze und des späteren Plädoyers) auch die Rhetorik (freie Rede; Präsentationstechniken; in englischer Sprache) – eine Gelegenheit, die sich im herkömmlichen Studium der Rechtswissenschaft nur selten bietet.
Für weitere Informationen und Auskünfte wenden Sie sich bitte direkt an den Lehrstuhl für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht und Strafprozessrecht sowie Wirtschaftsstrafrecht /HRCP (robert.esser@uni-passau.de).
Website des EHRMC²
© Copyright Universität Passau Letzte Änderung: 28.01.2019