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Timestamp: 2016-10-27 05:19:00
Document Index: 115682175

Matched Legal Cases: ['Art. 137', 'BGE', 'Art. 137', 'Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'BGE']

U 402/05 (23.08.2007)
U 402/05
B.________, 1963, Rechtsanw�ltin, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Volker Pribnow, Stadtturmstrasse 10, 5400 Baden,
Z�rich Versicherungsgesellschaft, 8022 Z�rich, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Adelrich Friedli, Stationsstrasse 66a, 8907 Wettswil.
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 6. September 2005.
B.________, geboren 1963, ist Mutter von vier Kindern (geboren 1988, 1990, 1992 und 1997). Ihre Ehe ist seit 15. Oktober 2000 gerichtlich getrennt. 1992 absolvierte sie die Lizentiatspr�fungen zu ihrem Studium der Rechtswissenschaft an der Universit�t W.________. 1999 dissertierte sie an derselben Universit�t zum Thema Familienmediation. Dann folgte die Ausbildung zur Wirtschaftsmediatorin. Ab 1. April 2000 arbeitete sie in einem Teilzeitpensum von 60% als Substitutin/ Mediatorin f�r die Anwaltskanzlei N.________ (nachfolgend: Arbeitgeberin). Seit Herbst 2001 stand die Versicherte in den z�rcherischen Anwaltspr�fungen; im September 2002 bestand sie die schriftliche Repetitionspr�fung und h�tte folglich innert sechs Monaten 2003 zu den m�ndlichen Pr�fungen antreten m�ssen. Gem�ss ihren eigenen Angaben vom 3. Dezember 2002 war geplant, dass sie vom 11. bis 14. Dezember 2002 ein Seminar leiten w�rde, wof�r sie mit Fr. 20'000.- entsch�digt worden w�re. Zuletzt erwirtschaftete sie aus ihrer T�tigkeit f�r die Arbeitgeberin am 18. und 19. November 2002 einen Lohn von total Fr. 1'353.50. In dieser Eigenschaft war sie bei der "Z�rich" Versicherungsgesellschaft (nachfolgend: "Z�rich" oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen Unf�lle und Berufskrankheiten versichert.
Am 19. November 2002 nach 18 Uhr sass sie in Z.________ am Steuer eines Chrysler Grand Voyager (1838 kg schwerer Personenwagen) am Ende einer Kolonne vor einem Rotlicht auf dem Bremspedal stehend, als ein nachfolgender Fiat Seicento (810 kg schwerer Personenwagen) in ihr Fahrzeug fuhr. Gem�ss einer von der "Z�rich" angefertigten Unfallanalyse vom 11. M�rz 2003 betrug f�r den Chrysler Grand Voyager die Geschwindigkeits�nderung bei der Kollision maximal 4,5 km/h. Die Polizei wurde nicht zum Unfallort beigezogen und es wurde kein Unfallprotokoll erstellt. Die Versicherte fuhr mit ihrem Personenwagen nach Hause. Noch am Abend des Unfalltages begab sie sich zur notfallm�ssigen Untersuchung ins Spital X.________ (Notfallbericht vom 19. November 2002 zuhanden des nachbehandelnden Hausarztes; nachfolgend: Notfallbericht). Dort wurde ein paravertebraler Hartspann und Muskelschmerz der Halswirbels�ule (HWS) rechts erhoben und ein HWS-Distorsionstrauma diagnostiziert. Es fanden sich keine Anzeichen f�r neurologische Ausf�lle, keine Kribbelpar�sthesien, keine Prellmarken und keine r�ntgenologischen Hinweise auf oss�re L�sionen. Das Vorliegen einer commotio cerebri verneinten die Notfall�rzte. Die Untersuchung der Hirnnerven und Innervation der oberen Extremit�ten ergab blande Befunde. Gem�ss Anamnese begann die Versicherte gut eine halbe Stunde nach dem Unfall ziehende HWS-Schmerzen paravertebral rechts mit Ausstrahlung ins Occiput und fragliche Kribbelpar�sthesien an der Streckseite des Oberarmes und auf dem Handr�cken rechts zu sp�ren. Sie beklagte sich weder �ber �belkeit noch Erbrechen. Gem�ss Notfallbericht wurde eine viert�gige Bettruhe bei voller Arbeitsunf�higkeit verordnet. Am 25. November 2002 meldete der damalige Rechtsvertreter die Versicherte bei der Firma Y.________ zur Betreuung an. Gleichentags begab sich B.________ wegen zunehmender Schmerzen in die Sprechstunde zu Frau Dr. med. R.________. Diese erw�hnte neu eine Hyp�sthesie C7/8 rechts sowie neurovegetative St�rungen wie Nausea, Zittern, Konzentrationsschw�che und L�rmempfindlichkeit und �berwies die Versicherte mit Bericht vom 26. November 2002 zur rheumatologischen Behandlung und neurologischen Beurteilung in die Klinik Z.________, an Dr. med. H.________. Es folgten station�re Aufenthalte vom 27. November bis 16. Dezember 2002 in der Klinik Z.________ sowie vom 9. Januar bis 20. Februar 2003 in der Klinik E.________.
Nachdem die "Z�rich" ihre Leistungspflicht f�r die Folgen des Unfalles vom 19. November 2002 anerkannt hatte, stellte sie mit Verf�gung vom 17. September 2003 die Taggeldzahlungen und die Heilbehandlung per Ende August 2003 ein mit der Begr�ndung, es fehle an der Ad�quanz des Kausalzusammenhanges zwischen dem banalen Unfallereignis und den geltend gemachten unfallbedingten Einschr�nkungen. F�r die Dauer vom 1. Mai bis 31. August 2003 erh�hte die "Z�rich" den UVG-Taggeldansatz und sprach der Versicherten eine Nachzahlung zu. Auf Einsprache der Versicherten und ihres obligatorischen Krankenpflegeversicherers (SWICA Gesundheitsorganisation) hin hielt die "Z�rich" an der Verf�gung fest (Einspracheentscheid vom 15. M�rz 2004).
Die hiegegen erhobene Beschwerde der B.________, womit diese unter Aufhebung der Verf�gung und des Einspracheentscheides der "Z�rich" um Feststellung ersuchte, dass auch nach dem 31. August 2003 eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin bestehe, wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 6. September 2005 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst B.________ sinngem�ss ihr vorinstanzliches Rechtsbegehren erneuern.
W�hrend die "Z�rich" auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung.
Am 19. April, 18. Mai, 14. Juni und 28. November 2006 sowie per Fax vom 22. August 2007 l�sst die Versicherte und mit Datum vom 10. August 2007 die "Z�rich" unaufgefordert weitere Akten einreichen.
Am 23. August 2007 hat das Bundesgericht eine partei�ffentliche Beratung durchgef�hrt.
2.1 Gem�ss Rechtsprechung k�nnen nach Ablauf der Rechtsmittelfrist - ausser im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels - keine neuen Akten mehr eingebracht werden. Vorbehalten bleiben Aktenst�cke, die neue erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG darstellen und als solche eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen k�nnten (BGE 127 V 353; SVR 2005 KV Nr. 27 S. 96 E. 1, K 166/03).
2.2 Laut dem am 22. August 2007 per Fax eingereichten Bericht vom 21. August 2007 f�hrte Dr. med. A.________ von der Firma M.________ am 12. Juli 2007 eine funktionelle MRI-Untersuchung durch und fand dabei an der Wirbels�ule der Versicherten "Bandscheibensch�den (Anulusrisse) bei C4/5, C5/6 und C6/7", welche er offensichtlich in einen urs�chlichen Zusammenhang mit dem Unfall vom 19. November 2002 stellte. Ob von diesem Bericht mit Blick auf das Urteil U 417/06 vom 19. Juni 2007 E. 3.3 mehr Erkenntnisse als von anderen, bisher get�tigten und ber�cksichtigten Untersuchungsergebnissen zu erwarten sind, w�re gegebenenfalls unter revisionsrechtlichem Gesichtswinkel im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu pr�fen. Angesichts des Zeitpunktes der Einreichung dieses Berichtes am Abend vor der partei�ffentlichen Beratung durfte das Bundesgericht schon deshalb nicht darauf abstellen, weil es der Beschwerdegegnerin hiezu das rechtliche Geh�r nicht mehr gew�hren konnte. Im �brigen finden sich unter den nachtr�glich eingereichten Unterlagen in revisionsrechtlicher Hinsicht weder neue erhebliche Tatsachen noch entscheidende Beweismittel, weshalb diese Aktenst�cke bei der Beurteilung des vorliegenden Falles ausser Acht zu bleiben haben.
Streitig und zu pr�fen ist mit Blick auf das in Art. 6 Abs. 1 UVG angelegte Anspruchserfordernis der Kausalit�t, ob der (allenfalls zu Arbeits-, Erwerbsunf�higkeit, Integrit�tseinbusse usw. f�hrende) Gesundheitszustand, wie ihn die Beschwerdef�hrerin nach dem 31. August 2003 aufweist, in einem rechtserheblichen Kausalzusammenhang (BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181) zum versicherten Unfall vom 19. November 2002 steht. Das kantonale Gericht hat die dabei rechtsprechungsgem�ss erforderlichen Grunds�tze, namentlich die Ad�quanzpr�fung bei den Folgen eines Unfalles mit Schleudertrauma der HWS oder �quivalenten Verletzungen ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle (BGE 117 V 359), zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
4.1 Die Vorinstanz erkannte richtig, dass sich die Versicherte beim Unfall vom 19. November 2002 nach den �bereinstimmenden medizinischen Unterlagen eine HWS-Distorsion zugezogen habe und das f�r diesen Verletzungsmechanismus typische bunte Beschwerdebild (BGE 117 V 359 E. 4b S. 360) bereits einige Stunden nach dem Ereignis teilweise aufgetreten sei. Inwieweit die gesamte Vielzahl von funktionellen Beschwerden tats�chlich mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall st�nden, liess das kantonale Gericht offen. Es fand in den Akten Anhaltspunkte daf�r, dass die Beschwerdef�hrerin schon vor dem Unfall gelegentlich an R�cken- und Schulterverspannungen gelitten habe. Die grossen famili�ren und beruflichen Belastungen (Betreuung von vier Kindern, Trennung vom Ehemann mit Unterhaltsstreitigkeiten, hohe Leistungserwartungen im Beruf sowie Anwaltspr�fung), welchen sich die Versicherte ausgesetzt habe, seien erfahrungsgem�ss geeignet, �hnliche Beschwerdebilder hervorzurufen. Die Vorinstanz qualifizierte die Auffahrkollision als banales Ereignis und verneinte die Ad�quanz des Kausalzusammenhanges der in der Folge des Unfalles geklagten gesundheitlichen Beeintr�chtigungen und dem Ereignis.
4.2 Die Beschwerdef�hrerin bestreitet demgegen�ber, unter einem Vorzustand mit gelegentlichen R�cken- und Schulterverspannungen gelitten zu haben. Bis zum Unfall sei das Leben der Versicherten frei von irgendwelchen (psychosozialen) Belastungen gewesen. Ihr zugegebenermassen grosses Pensum habe sie stets uneingeschr�nkt und erfolgreich geleistet. Ihre Arbeitskraft habe sie pr�ventiv durch hom�opathische Behandlungen st�rken lassen. Selbst wenn eine gewisse Vulnerabilit�t bestanden h�tte - was vehement bestritten werde -, d�rfe dies nicht zur Verneinung des nat�rlichen Kausalzusammenhanges f�hren. Die Ad�quanzpr�fung gem�ss strittiger Leistungseinstellung sei unzul�ssig, da sich die Beschwerdef�hrerin �ber den 31. August 2003 hinaus und noch heute in intensiver medizinischer Behandlung befinde. Daher sei erstellt, dass von einer Fortsetzung der �rztlichen Behandlung nach wie vor eine Besserung des Gesundheitszustands erwartet werden k�nne. Tats�chlich habe die Versicherte die Arbeitsf�higkeit von 30% (Ende 2003) auf heute 40% erh�hen k�nnen. Der Unfall k�nne nicht einfach gest�tzt auf die Unfallanalyse als banal qualifiziert werden. Auffahrunf�lle m�ssten praxisgem�ss vielmehr immer als Unfallereignisse im mittleren Bereich eingestuft werden. Die Unfallanalyse sei weder nachvollziehbar noch �berpr�fbar. Auch aus den Fotos der Unfallfahrzeuge k�nne nicht auf die Heftigkeit der Kollision geschlossen werden, da die Fotos nicht am Unfalltag, sondern erst mehr als einen Monat nach dem Unfall entstanden seien, weshalb diese nicht die Originalbesch�digung des Unfallfahrzeugs unmittelbar nach dem Unfall wiederg�ben. Zu Unrecht sei nicht auf die Angabe der Kollisionsgegnerin abgestellt worden, welche die Aufprallgeschwindigkeit mit 20 bis 30 km/h beziffert h�tte. Der Ex-Ehemann der Unfallverursacherin sei Mitarbeiter der "Z�rich" und habe vermutlich Manipulationen am Unfallhergang und am Auto veranlasst. Falls die Ad�quanzpr�fung zul�ssig sei, m�sse sie nach BGE 117 V 367 erfolgen, da keine psychischen Beschwerden vorl�gen, welche in den Vordergrund getreten seien. Die massgebenden Kriterien nach dieser Ad�quanzpr�fung seien in geh�ufter Form gegeben, weshalb der ad�quate Kausalzusammenhang zu bejahen und die "Z�rich" �ber den 1. September 2003 hinaus die gesetzlichen Leistungen zu erbringen habe.
5.1 Gem�ss Austrittsbericht der Klinik E.________ vom 3. April 2003 steht fest, dass die Beschwerdef�hrerin nach dem sechsw�chigen station�ren Aufenthalt ab 20. Februar 2003 folgende Behandlungen fortsetzen sollte: ambulante Physiotherapie inklusive Craniosacraltherapie zwei- bis dreimal pro Woche, selbstst�ndige Thermalbadbesuche, medizinische Trainingstherapie sowie ein neuropsychologisches Coaching durch Frau Dr. phil. W.________ einmal pro Woche. Die zuletzt erw�hnte Behandlung begann am 24. Februar 2003. Dr. phil. W.________ erl�uterte das Behandlungskonzept am 30. Dezember 2003 dahingehend, dass sie die neuropsychologische Therapie nach den Vorgaben der Klinik E.________ aufgenommen habe. Die Behandlung sei "weitgehend metakognitiv erfolgt", das heisse, sie habe die neuropsychologischen Wirkmechanismen erkl�rt und die Versicherte habe zu Hause selber ge�bt. Die Sitzungen seien deshalb in gr�sseren Abst�nden erfolgt. Die Craniosacral- und Wassertherapie war bereits w�hrend dem station�ren Aufenthalt in der Klinik Z.________ vom Dezember 2002 begonnen und w�hrend dem sechsw�chigen Aufenthalt in der Klinik E.________ fortgesetzt worden. Ebenfalls seit Januar 2003 stand die Beschwerdef�hrerin in intensiver physiotherapeutischer Behandlung. Ab Mai 2003 liess sie sich zudem psychiatrisch durch Dr. med. F.________ am Institut f�r Psychotraumatologie behandeln. Weiter besuchte sie zur Linderung der gesundheitlichen Beschwerden Hatha Yoga und nahm an atemtherapeutischen �bungen teil. Trotz all diesen intensiven, umfassenden, teils station�r durchgef�hrten multidisziplin�ren Behandlungsbem�hungen war in Bezug auf die anhaltende volle Arbeitsunf�higkeit seit dem Unfall nicht die geringste Verbesserung zu verzeichnen. War im Monatsbericht der Firma Y.________ vom 11. April 2003 von kleinen Heilbehandlungsfortschritten die Rede, so ist dem Monatsbericht vom 26. Juni 2003 zu entnehmen, dass anhaltend Verspannungsgef�hle, brennende Schmerzen im Bereich des Hinterkopfes bzw. der Schultern mit Ausstrahlung in die Schulter-Armregion rechts, Kraftverminderung in den Armen, mildes Kopfweh, welches sich etwa alle drei Tage migr�neartig verst�rke, ein gef�hlloser linker Fuss sowie Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust feststellbar seien. Obwohl sich die Konzentrations-, Merk- und Lernf�higkeit gem�ss Schlussbericht der Firma Y.________ vom 25. September 2003 soweit verbessert hatte, dass die Versicherte "wieder f�hig [war], Romane zu lesen", vermochte sie gleichzeitig juristische Fachliteratur angeblich nur "w�hrend maximal einer Stunde [zu] lesen, wonach sie eine l�ngere Pause ben�tigte, in welcher sie sich hinlegen m�sse. Die behandelnde Neuropsychologin Dr. phil. W.________ best�tigte am 30. Dezember 2003, dass das gr�sste Problem bis heute unver�ndert in der enormen kognitiven Erm�dung und damit auch in der kognitiven Dauerbelastung best�nde. Ebenso berichtete Dr. med. O.________ auch am 25. Juni 2004 �ber anhaltende Kopf- und Nackenschmerzen sowie neuropsychologische Beschwerden ("erh�hte Erm�dbarkeit, Vergesslichkeit, Konzentrationsschw�che, Wortfindungsst�rungen, verminderte intellektuelle Leistungsf�higkeit und Stressintoleranz").
5.2 Die "Z�rich" stellte bei gegebener Aktenlage zu Recht darauf ab, dass von einer Fortsetzung der facettenreichen Behandlung ab Ende August 2003 prognostisch keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG) mehr zu erwarten war, zumal allein die Hoffnung auf eine positive Beeinflussung der Beschwerden hief�r nicht gen�gt (Urteile des Bundesgerichts U 104/06 vom 16. August 2007 E. 5 und U 254/06 vom 6. M�rz 2007 E. 6.3 sowie Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgericht U 158/05 vom 8. August 2005 E. 3.1). Soweit aus �rztlicher Sicht teilweise gegenteilige Auffassungen vertreten wurden, spricht das im August 2003 gezeigte Heilbehandlungsresultat angesichts der zwischenzeitlich durchgef�hrten umfangreichen Behandlungsmassnahmen gegen eine noch erzielbare namhafte Besserung des Gesundheitszustandes. Mangels eines durchschlagenden Erfolges der seit dem Unfall intensivst station�r und ambulant betriebenen therapeutischen Bem�hungen ist deshalb bei den Beschwerden der hier vorliegenden Art nach unfallmedizinischer Erfahrung nicht anzunehmen, dass sich hieran durch weitere Therapien noch etwas �ndern w�rde (Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgericht U 158/05 vom 8. August 2005 E. 3.1). War demnach von einer Fortsetzung der Heilbehandlung im August 2003 keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten, erfolgte die von der "Z�rich" vorgenommene Ad�quanzpr�fung unter den gegebenen Umst�nden im richtigen Zeitpunkt.
6.1 Nach der Unfallanalyse vom 11. M�rz 2003 betrug die kollisionsbedingte Geschwindigkeits�nderung (delta-v) maximal 4,5 km/h, was aus biomechanischer Sicht deutlich unter der f�r solche Unf�lle im Normalfall angenommenen Harmlosigkeitsgrenze von 10 - 15 km/h liegt (Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 265/05 vom 21. Juni 2006 E. 3.1; vgl. auch Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts U 206/06 vom 17. Juli 2006 E. 2.1). Auf eine leichte Kollision deuten auch die beim Unfall entstandenen Fahrzeugsch�den hin. Nach den bei den Akten liegenden Fotos von der Heckstossstange des Chrysler Grand Voyager sind abgesehen von einer minimalsten Vertiefung keinerlei Sch�den, nicht einmal Kratzer, sichtbar. Folglich ist von einem leichten Unfall auszugehen (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 360 E. 4.2 [U 193/01] mit Hinweisen). Bei leichten Unf�llen ist der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen Ereignis und nachfolgenden Gesundheitsst�rungen in der Regel ohne weiteres zu verneinen (BGE 117 V 359 E. 6a S. 366).
6.2 Unter Ber�cksichtigung der Zeitdauer vom Unfall bis gegen Ende August 2003, als von einer Fortsetzung der Heilbehandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten gewesen war (E. 5.2 i.f. hievor), zeigt eine Gesamtw�rdigung des Unfallgeschehens und der unfallbezogenen objektiv erfassbaren Umst�nde, dass weder eines der f�r die Ad�quanzbeurteilung massgebenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist noch die zu ber�cksichtigenden Kriterien in geh�ufter oder auffallender Weise (vgl. Urteile U 37/06 vom 22. Februar 2007 [E. 7.8], U 41/06 vom 2. Februar 2007 [E. 10.7] und U 372/06 vom 12. Januar 2007 [E. 7.4]) gegeben sind. Das leichte Unfallereignis vom 19. November 2002 war nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung nicht geeignet, einen erheblichen Gesundheitsschaden hervorzurufen, welcher �ber den 31. August 2003 hinaus einen Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung begr�ndet. Die Unfallad�quanz der ab 1. September 2003 geklagten Befindlichkeitsst�rungen ist daher zu verneinen. Der Einspracheentscheid vom 15. M�rz 2004 besteht folglich zu Recht, weshalb der diesen best�tigende, hier angefochtene Entscheid im Ergebnis nicht zu beanstanden ist.
Dieses Urteil wird den Parteien, der SWICA Gesundheitsorganisation, Winterthur, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich und dem Bundesamt f�r Gesundheit zugestellt.