Source: http://www.saalfelder-energienetze.de/netznutzung/strom/netzentgelte/
Timestamp: 2018-10-16 01:19:13
Document Index: 7835992

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 26', '§ 64', '§ 66', '§ 27', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 26', '§ 19', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 29']

Netzentgelte - Saalfelder Energienetze
Die Kalkulation der Netzentgelte erfolgt nach den Vorgaben des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) sowie der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV). Die für die Saalfelder Energienetze GmbH von der Bundesnetzagentur festgelegte Erlösobergrenze ist gemäß § 17 Abs. 1 Anreizregulierungsverordnung (ARegV) in Entgelte für den Zugang zum Elektrizitätsverteilernetz der Saalfelder Energienetze GmbH umgesetzt worden. Die auf diese Weise gebildeten Entgelte werden ab dem 01.01.2009 angewandt und jährlich entsprechend den Vorgaben der ARegV angepasst.
Netzentgelte – gültig ab 01.01.2019 (unter Vorbehalt)
Netzentgelte – gültig ab 01.01.2018
Die Abrechnung der KWK-Umlage gemäß § 26 Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG-2017) erfolgt zu den auf der Interetseite der Übertragungsnetzbetreiber unter » www.netztransparenz.de veröffentlichten Preisen. Danach beträgt die KWK-Umlage:
Jahr Bestands-
LV-Gr. A
in ct/kWh Bestands-
LV-Gr. B
LV-Gr. C
in ct/kWh sonstige
2018 0,345 0,160 0,120 0,345
2017 0,438 0,080 0,060 0,438
2016 0,445 0,040 0,030
Bestandskunden: Letztverbraucher, die an der Abnahmestelle im Jahr 2016 eine Jahresstrommenge von mehr als 1.000.000 kWh selbst verbrauchten und die im Jahr 2016 die Begünstigung gemäß § 26 Abs. 2 KWKG-2016 in Anspruch genommen hatten oder hätten in Anspruch nehmen können. Voraussetzung für die Zuordnung der über 1.000.000 kWh hinausgehenden Strommenge zu den Letztverbrauchergruppen B und C ist gemäß § 26 Abs. 2 KWKG-2016, dass (a) es sich um selbstverbrauchte Strombezüge handelt und (b) der Letztverbraucher bis 31. März des auf die Begünstigung folgenden Jahres unter Mitteilung des im Vorjahr aus dem Netz bezogenen und selbstverbrauchten Stroms erklärt, dass er die Begünstigung gemäß § 26 Abs. 2 Satz 1 und 2 KWKG-2016 in Anspruch nehmen will; andernfalls erfolgt ab dem Jahr 2016 die Zuordnung der über 1.000.000 kWh hinausgehenden Strommenge für das betreffende Jahr zu der Letztverbrauchergruppe A.
Letztverbrauchergruppe A: Strommenge von Bestandskunden für die ersten 1.000.000 kWh je Jahr und Abnahmestelle.
Letztverbrauchergruppe B: Strommenge von Bestandskunden für den 1.000.000 kWh übersteigenden Verbrauchsanteil.
Letztverbrauchergruppe C: Strommenge für den 1.000.000 kWh übersteigenden Verbrauchsanteil von Bestandskunden, die im Jahr 2016 dem produzierenden Gewerbe, dem schienengebundenen Verkehr oder der Eisenbahninfrastruktur zuzuordnen sind und deren Stromkosten 4 % des Umsatzes im Jahr 2015 überstiegen haben.
Sonstige Letztverbraucher: Letztverbraucher, die keine Bestandskunden sind.
Hinweis: Ist ein Letztverbraucher ein stromkostenintensives Unternehmen nach § 64 EEG oder ist ein Antrag nach § 66 EEG gestellt worden, wird die nach § 27 Abs. 1 KWKG-2017 begrenzte KWKG-Umlage nicht von der Saalfelder Energienetze GmbH erhoben sondern direkt zwischen dem Letztverbraucher und dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH abgewickelt.
Umlage § 19 StromNEV:
Die Abrechnung der Umlage gemäß § 19 Abs. 2 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) erfolgt zu den auf der Interetseite der Übertragungsnetzbetreiber unter » www.netztransparenz.de veröffentlichten Preisen. Danach beträgt die § 19 StromNEV-Umlage:
Jahr LV-Gr. A
in ct/kWh LV-Gr. B
in ct/kWh LV-Gr. C
2017 0,388 0,050 0,025
2016 0,378 0,050 0,025
Letztverbrauchergruppe A: Strommenge von Letztverbrauchern für die ersten 1.000.000 kWh je Jahr und Abnahmestelle.
Letztverbrauchergruppe B: Strommenge von Letztverbrauchern für den 1.000.000 kWh übersteigenden Verbrauchsanteil.
Letztverbrauchergruppe C: Strommenge für den 1.000.000 kWh übersteigenden Verbrauchsanteil von Letztverbrauchern, die dem produzierenden Gewerbe, dem schienengebundenen Verkehr oder der Eisenbahninfrastruktur zuzuordnen sind und deren Stromkosten im vorangegangenen Kalenderjahr 4 % des Umsatzes überstiegen haben.
Voraussetzung für die Zuordnung der über 1.000.000 kWh hinausgehenden Strommenge zu den Letztverbrauchergruppen B und C ist gemäß § 19 Abs. 2 Satz 15 StromNEV i.V.m. § 26 Abs. 2 KWKG-2016, dass (a) es sicht um selbstverbrauchte Strombezüge handelt und (b) der Letztverbraucher bis 31. März des auf die Begünstigung folgenden Jahrens unter Mitteilung des im Vorjahr aus dem Netz bezogenen und selbstverbrauchten Stroms erklärt, dass er die Begünstigung gemäß § 19 Abs. 2 Satz 15 Teilsatz 2 StromNEV in Anspruch nehmen will; andernfalls erfolgt ab dem Jahr 2016 die Zuordnung der über 1.000.000 kWh hinausgehenden Strommenge für das betreffende Jahr zu der Letztverbrauchergruppe A.
Die Abrechnung der Offshore-Haftungsumlage gemäß 17 f Abs. 5 EnWG erfolgt zu den auf der Interetseite der Übertragungsnetzbetreiber unter » www.netztransparenz.de veröffentlichten Preisen. Danach beträgt der Offshore-Haftungsumlage:
2018 0,037 0,049 0,024
2017 -0,028 0,038 0,025
2016 0,040 0,027 0,025
Letztverbrauchergruppe C: Strommenge für den 1.000.000 kWh übersteigenden Verbrauchsanteil von Letztverbrauchern, die dem produzierenden Gewerbe zuzuordnen sind und deren Stromkosten im vorangegangenen Kalenderjahr 4 % des Umsatzes überstiegen haben.
Die Abrechnung der Umlage für abschaltbare Lasten gemäß 18 AbLaV erfolgt zu den auf der Interetseite der Übertragungsnetzbetreiber unter » www.netztransparenz.de veröffentlichten Preisen. Danach betrug der AbLaV-Umlage:
Jahr in ct/kWh
Die Höhe der Konzessionsabgabe richtet sich nach dem geltenden Konzessionsvertrag mit der Gemeinde, in der sich die Marktlokation befindet, in Verbindung mit der Konzessionsabgabenverordnung (KAV). Unser Elektrizitätsverteilernetz befindet sich in der Stadt Saalfeld/Saale (AGS 16073077). Die Konzessionsabgabe beträgt für Marktlokationen in Gemeinden:
0,61 ct/kWh Tarifkunden – Schwachlaststrom (§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 a) KAV)
1,32 ct/kWh Tarifkunden (§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 b) KAV)
0,11 ct/kWh Sondervertragskunden (§ 2 Abs. 3 Nr. 1 KAV)
1,59 ct/kWh Tarifkunden (§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 b) KAV)
Als Hochtarifzeiten (HT) gelten Montag bis Freitag jeweils von 06:00 bis 22:00 Uhr sowie Samstag von 06:00 bis 13:00 Uhr. Alle sonstigen Zeiten einschließlich der gesetzlichen Feiertage im Freistaat Thüringen gelten als Schwachlast-/Niedertarifzeiten (NT), sofern und sowiet die Schwachlastregelung zur Anwendung kommt.
Beliefert der Lieferant Tarifkunden im Sinne der Konzessionsabgabenverordnung (KAV) im Rahmen eines Schwachlasttarifs oder der dem Schwachlasttarif entsprechenden Zone eines zeitvariablen Tarifs (Schwachlaststrom), wird der Netzbetreiber mit dem Netzentgelt für Entnahmen im Rahmen eines Schwachlasttarifs bzw. zeitvariablen Tarifs nur den nach § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 KAV maximal zulässigen Höchstbetrag an Konzessionsabgabe vom Lieferanten fordern.
Voraussetzung für die Schwachlastregelung ist, dass
der Lieferant auf Verlangen und nach Wahl des Netzbetreibers vorab in geeigneter Form einen entsprechenden Nachweis über die Kunden erbringt, die mit einem Schwachlasttarif abgerechnet werden,
der Energiepreis des Lieferanten gegenüber seinem Kunden in der Preisspreizung größer ist als die Differenz zwischen der hohen gemeindegrößenabhängigen Konzessionsabgabe (§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 b) KAV) und der Konzessionsabgabe für Lieferungen in der Schwachlastzeit (§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 a) KAV); dieser Nachweis ist auf Verlangen und nach Wahl des Netzbetreibers vor Belieferung in geeigneter Form (z. B. Kundenverträge oder Wirtschaftsprüfertestat) zu erbringen,
der Lieferant eine GPKE-konforme Meldung gegenüber dem Netzbetreiber abgibt,
an der betreffenden Entnahmestelle der Schwachlast-Verbrauch gemäß den veröffentlichten Schwachlastzeiten des Netzbetreibers gesondert gemessen wird; eine rechnerische Ermittlung der Schwachlastmenge sowie eine rückwirkende Verrechnung ist ausgeschlossen, und
die Messstelle des Letztverbrauchers nicht mit modernen Messeinrichtungen gemäß § 29 Abs. 3 MsbG ausgestattet ist.
Sonstige Leistungen – gültig ab 01.06.2018
Ergänzende Bedingungen zur NAV (inklusive Preisblatt) – gültig ab 01.03.2018
Tel.: 03671 590-144