Source: https://www.dav-altdorf.de/Sektionsjugendordnung
Timestamp: 2019-06-24 21:16:58
Document Index: 147394671

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 4', '§ 1', '§ 1', '§ 5', '§ 9', '§7']

Sektionsjugendordnung | DAV Sektion Altdorf bei Nürnberg
Bücherei und Ausleihe
Geführte Touren (GT)
Organisierte Touren und Skifahrten (OT)
Die Sektionsjugendordnung (SJO) hat für die Arbeit in den Sektionen grundlegende Bedeutung. Die SJO regelt die Grundzüge der Arbeit der JDAV und die Zusammenarbeit mit dem DAV auf Sektionsebene.
Die Mustersektionsjugendordnung (MSJO) wurde vollständig überarbeitet und im Herbst 2017 durch den Bundesjugendleitertag und die DAV Hauptversammlung beschlossen. Sie gilt seit 1.1.2018 und muss ab 1.1.2019 verpflichtend umgesetzt werden. Daraus ergibt sich eine Übergangsphase von einem Jahr in 2018.
Die Sektionsjugendordnung der Sektion Altdorf des Deutschen Alpenvereins wurde am 25. Januar 2019 in der Jugendvollversammlung beschlossen. Wirksam wird sie durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung der Sektion Altdorf am 12. März 2019.
Andrea Schwarzbauer,Jugendreferentin und stellvertretende Vorsitzende
Download als PDF Sektionsjugendordnung (PDF)
Grundlagen der Sektionsjugendordnung der JDAV der Sektion Altdorf des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V. sind die Satzung der Sektion Altdorf des DAV e.V., die Satzung des DAV (DAV-Satzung), die Bundesjugendordnung (BJO) der JDAV sowie die „Grundsätze, Erziehungs- und Bildungsziele der JDAV“ in der jeweils geltenden Fassung.
Die Sektionsjugend der Sektion Altdorf des DAV e.V. ist Teil der JDAV, der Jugendorganisation des Deutschen Alpenvereins e.V.
Mitglieder der Sektionsjugend sind alle Mitglieder der Sektion Altdorf des DAV e.V. bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, alle Jugendleiter*innen mit gültiger JL-Marke sowie alle gewählten JDAV-Funktionsträger*innen.
Die Sektionsjugend vertritt ihre Interessen innerhalb der Sektion und ihrer Gremien, in den Gremien der JDAV und des DAV sowie gegenüber Politik und Gesellschaft. Sie führt und verwaltet sich selbständig im Rahmen der Satzung der Sektion Altdorf e.V.
Die Aufgaben und Ziele ergeben sich aus den Grundsätzen, Erziehungs- und Bildungszielen der Jugend des Deutschen Alpenvereins:
die Förderung der Chancengleichheit aller jungen Menschen und Eintreten für Geschlechtergerechtigkeit.
Umsetzung der Aufgaben und Ziele
Die Jugendarbeit innerhalb der Sektion wird von der Sektionsjugend selbst organisiert in eigener Verantwortung wahrgenommen. Die Umsetzung der Aufgaben und Ziele erfolgt insbesondere durch die Arbeit in den Kinder- und Jugendgruppen, die gemeinsame Willensbildung in der Jugendvollversammlung, die Vertretung der Sektionsjugend im geschäftsführenden Sektionsvorstand sowie auf dem Landes- und Bundesjugendleitertag.
Die Jugendvollversammlung ist das höchste Entscheidungsgremium der Sektionsjugend.
Teilnahme- und stimmberechtigt in der Jugendvollversammlung sind alle Mitglieder der Sektionsjugend ab 12 Jahren bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres. Eine Stellvertretung ist nicht zulässig.
Teilnahmeberechtigt sind ferner alle Jugendleiter*innen, alle gewählten JDAV-Funktionsträger*innen, alle Leiter*innen von Kinder- und Jugendgruppen der Sektion, der Sektionsvorstand sowie Gäste auf Einladung des Jugendausschusses.
Die Jugendvollversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde.
Der*die Jugendreferent*in, im Fall seiner*ihrer Verhinderung ein Mitglied des Jugendausschusses, leitet die Jugendvollversammlung. Die Moderation der Versammlung kann von dem*der Versammlungsleiter*in auf Dritte übertragen werden.
Die ordentliche Jugendvollversammlung findet jährlich statt. Sie wird vom Jugendausschuss (siehe § 7) vorbereitet und ist mit einer Frist von wenigstens einem Monat durch Einladung in schriftlicher Form unter Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung an den in Abs. 2 und Abs. 3 genannten Personenkreis einzuberufen. Ein Antrag auf Änderung der Sektionsjugendordnung muss mit der Einladung bekannt gegeben werden.
Der*Die Jugendreferent*in kann jederzeit aus dringlichem Grund eine außerordentliche Jugendvollversammlung einberufen. Er*Sie muss eine außerordentliche Jugendvollversammlung einberufen, wenn dies entweder von der Mehrheit der Mitglieder des Jugendausschusses gefordert oder schriftlich von mindestens 20 Prozent der in Abs. 2 genannten Mitglieder der Sektionsjugend unter Angabe des Beratungsgrundes beantragt wird.
Die außerordentliche Jugendvollversammlung muss spätestens zwei Monate nach Antragsstellung stattfinden und ist spätestens zwei Wochen vorher in schriftlicher Form unter Bekanntgabe der Tagesordnung an die in Abs. 2 und Abs. 3 genannten Mitglieder der Sektionsjugend einzuberufen.
Aufgaben der Jugendvollversammlung
b) Wahl der Mitglieder des Jugendausschusses bis zur nächsten ordentlichen Jugendvollversammlung
c) Wahl der Delegierten für den Landes- und Bundesjugendleitertag aus dem Kreis derjenigen, die zum Zeitpunkt der jeweilig nächsten Tagung voraussichtlich die Teilnahmevoraussetzung erfüllen, bis zur nächsten ordentlichen Jugendvollversammlung
g) Erteilung von Arbeitsaufträgen an den*die Jugendreferent*in und den Jugendausschuss
h) Entgegennahme und Diskussion des Arbeits- und Finanzberichts des*der Jugendreferent*in
Geschäftsordnung der Jugendvollversammlung
Antragsberechtigt sind die in § 4 Abs. 2 genannten stimmberechtigten Mitglieder der Sektionsjugend, alle Jugendleiter*innen, alle gewählten JDAV-Funktionsträger*innen sowie alle Leiter*innen von Kinder- und Jugendgruppen der Sektion. Anträge, die bis spätestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich bei dem*der Jugendreferent*in eingehen, sind auf die Tagesordnung zu setzen. Nicht fristgerecht eingereichte Anträge werden nur behandelt, wenn dies die Versammlung mehrheitlich beschließt. Anträge auf Änderung der Sektionsjugendordnung müssen mit der Einladung im Wortlaut bekannt gegeben werden.
Die Jugendvollversammlung beschließt grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt
Wahlen in der Jugendvollversammlung erfolgen schriftlich und geheim, wenn nicht einstimmig die offene Wahl beschlossen wird. Der*Die Jugendreferent*in ist in einem gesonderten Wahlgang zu wählen. Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen (ohne Enthaltungen und ungültige Stimmen) auf sich vereinigt. Stehen bei einem gesonderten Wahlgang mehrere Kandidaten*innen zur Wahl und erhält keine*r mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen (absolute Mehrheit), so findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidat*innen statt, die die meisten Stimmen erhalten haben. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt.
Über die Jugendvollversammlung ist ein Protokoll zu führen, das alle Beschlüsse im Wortlaut und die Wahlergebnisse enthält. Das Protokoll ist von dem*der Versammlungsleiter*in zu unterzeichnen. Das Protokoll ist den in § 1 genannten Personen sowie dem Vorstand der Sektion zugänglich zu machen.
Dem Jugendausschuss gehört/gehören neben den gewählten Mitgliedern der*die Jugendreferent*in an. Über Größe und Zusammensetzung entscheidet die Jugendvollversammlung.
Anträge an den Jugendausschuss können von Mitgliedern des Jugendausschusses, Mitgliedern der Sektionsjugend gemäß § 1 sowie Leiter*innen von Kinder- und Jugendgruppen gestellt werden.
Sitzungen des Jugendausschusses werden von dem*der Jugendreferenten*in geleitet. Die Sitzungsleitung kann delegiert werden. Der*die Jugendreferent*in muss eine Sitzung des Jugendausschusses einberufen, wenn dies von mindestens der Hälfte der Mitglieder des Jugendausschusses verlangt wird.
Aufgaben des Jugendausschusses
Zwischen den Jugendvollversammlungen nimmt der Jugendausschuss grundsätzlich deren Aufgaben wahr. Ausgenommen hiervon sind die ausschließlich der Jugendvollversammlung vorbehaltenen Aufgaben nach § 5 a), b), c), f), i), j) und k).
Dem Jugendausschuss obliegen insbesondere folgende Aufgaben:
d) Wahl des*der kommissarischen Jugendreferent*in nach § 9 Abs. 3
Geschäftsordnung des Jugendausschusses
Der Jugendausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
Der Jugendausschuss beschließt mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.
Bei lang andauernder Verhinderung oder vorzeitigem Ausscheiden der*des Jugendreferent*in wählt der Jugendausschuss eine*n kommissarische*n Jugendreferent*in bis zur nächsten Jugendvollversammlung. Der Jugendausschuss schlägt sie*ihn dem zuständigen Sektionsgremium zur Berufung in den Sektionsvorstand vor.
Jugendreferent*in
Der*Die Jugendreferent*in leitet die Sektionsjugend und ist Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der Sektion. Er*Sie, sowie sein*e Stellvertreter*in, muss volljährig sein.
Der*die Jugendreferent*in wird von der Jugendvollversammlung für die Dauer der in der Sektionssatzung festgelegten Amtszeiten für Vorstandsmitglieder gewählt und der Mitgliederversammlung der Sektion zur Wahl in den Vorstand vorgeschlagen.
Aufgaben des*der Jugendreferent*in
g) Fristgerechte Meldung der Delegierten für die Landes- und Bundesjugendleitertage.
h) Vertretung der Sektionsjugend im Kreisjugendring
Vertretung der Sektionsjugend in den Gremien der Sektion
Jugendetat
Solange eine Sektion keine Sektionsjugendordnung beschließt, gilt für die Sektionsjugend gemäß §7 Abs. 1 der Bundesjugendordnung die Mustersektionsjugendordnung.
Beschlossen von der Jugendvollversammlung am 25.01.2019
Muss von der Mitgliederversammlung am 12.03.2019 genehmigt werden.
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