Source: http://www.jurablogs.com/2016/12/21/eugh-ga-das-freihandelsabkommen-mit-singapur-kann-nur-von-der-eu-und-ihren-mitgliedstaaten-gemeinsam-abgeschlossen-werden
Timestamp: 2017-02-23 11:55:53
Document Index: 228594524

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 218', 'EuG', 'BGH']

EuGH (GA): Das Freihandelsabkommen mit Singapur kann nur von der EU und ihren Mitgliedstaaten gemeinsam abgeschlossen werden
BlogsBayerischer Rechts- und Verwaltungsreport (BayRVR)Dezember 2016EuGH (GA): Das Freihandelsabkommen mit Singapur kann nur von der EU und ihren Mitgliedstaaten gemeinsam abgeschlossen werdenEuGH (GA): Das Freihandelsabkommen mit Singapur kann nur von der EU und ihren Mitgliedstaaten gemeinsam abgeschlossen werden21. Dezember 2016 by Klaus KohnenDa nicht alle Teile des Abkommens in die ausschließliche Zuständigkeit der EU fallen, kann es nur unter Beteiligung aller Mitgliedstaaten abgeschlossen werdenDie Schlussanträge der Generalanwältin sind endgültig, können aber noch redaktionell überarbeitet werden, wenn alle Sprachfassungen vorliegen.Am 20.09.2013 paraphierten die Europäische Union und die Republik Singapur den Wortlaut eines Freihandelsabkommens (EUSTFA). Das EUSTFA sieht vor, dass es als Abkommen zwischen der EU und Singapur ohne Beteiligung der Mitgliedstaaten abgeschlossen wird.Die Kommission ersucht den Gerichtshof um ein Gutachten nach Art. 218 Abs. 11 AEUV über die Zuständigkeitsverteilung zwischen der EU und den Mitgliedstaaten in Bezug auf das EUSTFA. Dieses Verfahren ermöglicht es einem Mitgliedstaat, dem Europäischen Parlament, dem Rat oder der Kommission, eine Stellungnahme des Gerichtshofs zur Vereinbarkeit einer Übereinkunft zwischen der EU und einem Drittland mit den Unionsverträgen einzuholen. Ist das Gutachten ablehnend, kann die Übereinkunft nur in Kraft treten, wenn sie oder die Verträge geändert werden.Die Kommission ist der Meinung, die Europäische Union verfüge über die ausschließliche Zuständigkeit für den Abschluss des Abkommens. Das Europäische Parlament stimmt der Kommission grundsätzlich zu. Der Rat und die Regierungen aller Mitgliedstaaten, die schriftliche Erklärungen eingereicht haben[1], machen geltend, dass die EU das EUSTFA nicht allein abschließen könne, weil für bestimmte Teile davon eine gemischte Zuständigkeit der EU und der Mitgliedstaaten oder sogar eine ausschließliche Zuständigkeit der Mitgliedstaaten bestehe ...Zum vollständigen Artikel4 verwandte ArtikelEuropäische Grundrechte-Charta und das Verbot der DoppelbestrafungEndstation Karlsruhe? Was von der CETA-Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht zu erwarten istSupranationale Demokratie als Demokratieflucht: Die Kommission im FreihandelsmodusEuGH: Dienstleistungen als Bestandteil eines Gesamtauftrags nicht ausschreibungspflichtig, wenn der Hauptgegenstand des Auftrags nicht
ausschreibungspflichtig istÜber den ArtikelVeröffentlicht December 21, 2016 10:43am von Klaus Kohnen im Blog Bayerischer Rechts- und Verwaltungsreport (BayRVR).ThemenRechtsprechung, Rechtsentwicklung, Europa (Eugh, Egmr)Täglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteres„Ethik“-Unterricht an bayerischen Grundschulenvon Michael Gleiten / RechthaberSchön, dass ich zuverlässig binvon Thomas Will / STRAFSACHENGeheim heißt auch wirklich geheimvon Thorsten Blaufelder / Kanzlei Blaufelder„Verkaufen“von Udo Vetter / LawBlogNie wirklich Geldvon Kai Behrens / Handelsvertreter BlogAls nächstes lesen - bislang 81 Leser:BGH: Bausparkasse kann Bausparvertrag 10 Jahre nach Zuteilung ...