Source: https://de.openlegaldata.io/case/bsg-2013-12-18-b-12-kr-1511-r
Timestamp: 2020-02-25 00:31:40
Document Index: 341881602

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 227', '§ 57', '§ 240', '§ 240', '§ 6', '§ 206', '§ 163', '§ 206', '§ 5', '§ 240', '§ 18', '§ 28', '§ 10', '§ 223', '§ 240', '§ 240', '§ 240', '§ 227']

Urteil vom Bundessozialgericht (12. Senat) - B 12 KR 15/11 R - Open Legal Data
B 12 KR 15/11 R
Urteil vom Bundessozialgericht (12. Senat) - B 12 KR 15/11 R
a) Im noch streitigen Zeitraum erfolgte die Beitragsbemessung der nach § 5 Abs 1 Nr 13 SGB V in der GKV pflichtversicherten Personen, zu denen nach der bestandskräftigen Feststellung der Beklagten im Bescheid vom 18.1.2008 auch der Kläger gehört, gemäß § 227 SGB V - für die sPV iVm § 57 Abs 1 S 1 SGB XI (hier idF des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes vom 26.3.2007, BGBl I 378) - in entsprechender Anwendung des § 240 SGB V. Danach war die Beitragsbemessung für diesen Personenkreis - ebenso wie für freiwillige GKV-Mitglieder - einheitlich durch den Spitzenverband Bund der Krankenkassen (Name im Rechts- und Geschäftsverkehr laut Satzung: GKV-Spitzenverband; im Folgenden: SpVBdKK) zu regeln (§ 240 Abs 1 S 1 SGB V idF des GKV-WSG). Zur Erfüllung dieses Regelungsauftrags hat der SpVBdKK die "Einheitlichen Grundsätze zur Beitragsbemessung freiwilliger Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung und weiterer Mitgliedergruppen sowie zur Zahlung und Fälligkeit der von Mitgliedern selbst zu entrichtenden Beiträge" vom 27.10.2008 erlassen (BeitrVerfGrsSz - hier idF vom 17.12.2008 sowie der Änderungen vom 17.2.2010, 6.5.2010 und 30.5.2011, jeweils veröffentlicht im elektronischen Bundesanzeiger am 4.11.2008, 23.12.2008, 25.2.2010, 18.5.2010 und 1.7.2011). Nach § 6 Abs 5 S 1 BeitrVerfGrsSz (in bisher unveränderter Fassung) sind - worauf sich die Beklagten stützen - für die weitere Beitragsbemessung für den Kalendertag beitragspflichtige Einnahmen in Höhe von 1/30 der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze zugrunde zu legen, "sofern und solange Nachweise auf Verlangen der Krankenkasse nicht vorgelegt werden". Diese letztgenannte Voraussetzung - welche an die Nichterfüllung der Mitteilungs- und Auskunftspflichten der Versicherten nach § 206 Abs 1 SGB V anknüpft - war im noch streitigen Zeitraum erfüllt, weil der Kläger nach den nicht mit Revisionsrügen angegriffenen und daher für den Senat bindenden (§ 163 SGG) tatsächlichen Feststellungen des LSG den ihm im Juni 2009 von den Beklagten übersandten Einkommensfragebogen nicht beantwortete.
§ 206 Abs 1 SGB V 1x (nicht zugeordnet)
§ 5 Abs 1 Nr 13 SGB V 4x (nicht zugeordnet)
§ 240 Nr 6; BSG 1x (nicht zugeordnet)
§ 18 SGB IV 1x (nicht zugeordnet)
§ 28f Abs 2 SGB IV 1x (nicht zugeordnet)
§ 10 SGB V 1x (nicht zugeordnet)
§ 223 SGB V 1x (nicht zugeordnet)
§ 240 Nr 9; BSG 1x (nicht zugeordnet)
§ 240 Abs 4 SGB V 1x (nicht zugeordnet)
§ 240 SGB V 3x (nicht zugeordnet)
§ 227 SGB V 1x (nicht zugeordnet)