Source: http://www.squittkat.de/joomlahs/index.php/preise/2012-09-04-12-55-27
Timestamp: 2020-07-12 17:21:28
Document Index: 100835291

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 6', '§ 9', '§ 10']

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Vertragsbedingungen zur Tierpension
§ 1 – Terminvereinbarung
Ein Termin gilt erst dann als verbindlich gebucht, wenn spätestens 21 Tage vor Pensionsantritt eine Anzahlung von 50 % des Gesamtbetrags geleistet wurde und eine schriftliche Bestätigung vorliegt. Die Anzahlung kann bar entrichtet werden oder per Überweisung erfolgen. Sollte der Termin nicht wahrgenommen werden, so ist eine Rückerstattung der Anzahlung nicht möglich. Diese wird als Ausfallentschädigung gerechnet.
Für die Annahme eines Pensionstieres muss grundsätzlich ein gültiger Impfschutz (Grundimmunisierung und Boosterimpfung) vorhanden sein (Nachweis durch Impfpass oder tierärztliche Bescheinigung). Die letzte Impfung darf nicht länger als 12 Monate zurückliegen. Das Tier muss auch vorsorglich gegen Endo- und Ektoparasiten behandelt sein. Hunde müssen zusätzlich mit einem Transponder (Mikrochip) versehen, registriert und selbstverständlich versichert sein. Er muss anleinbar und leinenführig sein, darf kein unzoziales oder aggressives Verhalten zeigen.
Folgende Impfungen sind einzuhalten:
Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose, Tollwut;
evtl. Zwingerhusten, Borreliose
Katzenseuche, Katzenschnupfen;
evtl. Tollwut, Leukose und FIP
§ 3 – Auskunftspflicht und Vorsorge
Der Tiereigentümer hat vor Pensionsbeginn Auskunft über evtl. Krankheiten oder Risiken zu geben und entsprechende Vorsorge zu treffen. Notwendige Medikamente sind in erforderlicher Menge mit exakter Dosieranleitung vom Tiereigentümer bereitzustellen. Hunde müssen mit schmerzfreien, passgerechten Halsbändern versehen sein, die für die Dauer der Pension getragen werden. Katzenhalsbänder sind zu entfernen oder müssen mit einem Gummizug versehen sein um Gefahren zu vermeiden.
§ 4 – Annahmeverweigerung
Bei einem Tier, das nicht über einen gültigen Impfschutz verfügt, erkrankt ist oder Auffälligkeiten zeigt, kann die Annahme verweigert werden. Der Tiereigentümer muss in diesem Fall eine Ausfallentschädigung in Höhe von 50% auf die Gesamtpensionsdauer (ohne Endreinigung) leisten. Im Ausnahmefall kann jedoch nach Absprache eine notwendige Impfung oder weiterführende Behandlung auf Kosten des Tiereigentümers während des Pensionsaufenthalts durchgeführt werden. Zusätzliche Kosten für die Unterbringung in einer Quarantänestation sind ebenfalls vom Tiereigentümer zu tragen.
Silvia Quittkat verpflichtet sich für die Pensionszeit das Tier nach geltendem Tierschutzgesetz unterzubringen und zu versorgen. Sollte ein Tier in der Haltung ruhestörenden Lärm, Probleme (Angriff, Beißattacke) oder Schäden verursachen, kann das Tier zum Schutz auf Kosten des Tiereigentümers anderweitig untergebracht werden. Evtl. Mehrkosten muss der Tiereigentümer tragen.
§ 6 – Erkrankung während des Aufenthalts
Ein Tier, das während des Pensionsaufenthalts erkrankt oder unter starken psychischen Störungen leidet wird nach vorheriger Rücksprache, wenn diese möglich ist, einem Tierarzt vorgestellt und bei Bedarf behandelt. Geht von dem Tier eine Infektionsgefahr aus, so dass andere Tiere oder Menschen gefährdet sind oder das Pensionstier in eine lebensbedrohliche Lage gerät, ist der Eigentümer zur sofortigen Abholung verpflichtet. Die damit verbundenen Kosten, auch der evtl. zusätzlich infizierten Tiere, trägt der Tiereigentümer. Das Tierarzthonorar zzgl. evtl. Transport- oder Quarantänekosten sind spätestens bei Abholung des Tieres zu zahlen und werden separat im Pensionsvertrag aufgeführt.
Der Tiereigentümer haftet für sämtliche Schäden die sein Tier während des Pensionsaufenthalts verursacht. Sollte eine Tierhalterhaftpflicht-/Tierhüterversicherung bestehen, so ist diese unverzüglich vom Schadensfall zu unterrichten. Haftungsansprüche gegenüber der Tierpension können nur im Rahmen einer nachweislich grobfahrlässigen oder vorsätzlichen Handlung geltend gemacht werden. Ebenso führt ein ungewollter Deckakt nicht zur Haftung der Tierpension, wenn der Eigentümer sein Einverständnis zur Gruppenhaltung bzw. dem Gruppenauslauf erklärt hat.
§ 9 – Pfandrecht / Veräußerung
Wird ein Tier nicht zum vereinbarten Termin abgeholt, kann es sofort anderweitig untergebracht oder nach 7 Tagen veräußert werden. Für eine anderweitige Unterbringung kommt der Tiereigentümer in vollem Umfang auf. Evtl. können die Unterbringungskosten höher als das vereinbarte Pensionsentgelt sein. Der Erlös aus einer Veräußerung wird mit dem Pensionsentgelt bis zur Übereignung zzgl. Vermittlungskosten verrechnet. Bei Nicht- oder Teilzahlung des Pensionsentgelts ist Silvia Quittkat berechtigt das Tier bis zur vollständigen Zahlung des offenen Betrags einzubehalten bzw. das Tier nach 7 Tagen zu veräußern. Die daraus resultieren Mehrkosten sind vom Tiereigentümer zu tragen.
§ 10 – Salvatoresche Klausel
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen zur Wirksamkeit der Schriftform. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein oder unwirksam werden, so wird die Gültigkeit des Vertrages im Übrigen dadurch nicht berührt. Die Beteiligten haben die unwirksame Klausel durch eine wirtschaftlich gleichwertige wirksame Bestimmung zu ersetzen.