Source: https://regional-koda-nw.de/kavo/anlagen/bestimmungen-ueber-fort-und-weiterbildung-6a-kavo-anlage-25
Timestamp: 2020-07-08 08:15:20
Document Index: 19807204

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 5', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9']

Bestimmungen über Fort- und Weiterbildung (§ 6a KAVO) (Anlage 25)
»Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Anspruch auf berufliche Fort- und Weiterbildung. Diese umfassen die fachlichen Erfordernisse, aber genauso die ethischen und religiösen Aspekte des Dienstes. Hierbei müssen auch Fragen des Glaubens und der Wertorientierung sowie die Bewältigung der spezifischen Belastungen der einzelnen Dienste angemessen berücksichtigt werden.«
(Artikel 9 der Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse vom 22.09.1993).
§ 1 Zielsetzung
§ 2 Ruhen des Arbeitsverhältnisses
§ 3 Anspruch, Verpflichtung, Verhältnis zu anderen Bestimmungen
§ 4 Arbeitsbefreiung, Kostenübernahme
(1) Bei Fort- oder Weiterbildungsmaßnahmen, die überwiegend im dienstlichen Interesse liegen, erfolgt Arbeitszeitbefreiung (bei Teilzeitbeschäftigten: Arbeitszeitanrechnung bis zur Höhe der Sollarbeitszeit eines Vollbeschäftigten nach § 14 KAVO) unter Fortzahlung der Vergütung; § 14a Abs. 7 i. V. m. § 14b Abs. 1 Buchstabe a KAVO findet keine Anwendung. Die notwendigen Reisekosten werden gemäß Anlage 15 erstattet. Die Kosten für die Maßnahme trägt der Dienstgeber.
(3) Bei Fort- oder Weiterbildungsmaßnahmen, die überwiegend im Interesse des Mitarbeiters liegen, kann unbezahlte Arbeitsbefreiung (d. h. keine Arbeitszeitanrechnung) gewährt werden; die Kosten der Maßnahme – inklusive der Reisekosten – trägt der Mitarbeiter. In begründeten Fällen kann eine Kostenbeteiligung des Dienstgebers in Höhe von bis zu 50 v. H. erfolgen.
§ 5 Rückzahlungsverpflichtung
(1) Der Mitarbeiter ist verpflichtet, dem Dienstgeber die Aufwendungen für eine Fort- oder Weiterbildung im Sinne des § 4 Abs. 1 oder 2 zu ersetzen, wenn das Arbeitsverhältnis auf Wunsch des Mitarbeiters oder aus einem von ihm zu vertretenden Grunde endet. Für jeden vollen Monat der Beschäftigung nach dem Ende der Fort- oder Weiterbildung werden 1/36 des Aufwendungsbetrages erlassen.
(2) Eine Rückzahlungsverpflichtung besteht nicht, wenn die Mitarbeiterin wegen Schwangerschaft oder wegen Niederkunft in den letzten drei Monaten kündigt oder einen Auflösungsvertrag geschlossen hat.
(3) In besonders gelagerten Fällen kann von der Rückzahlungsregelung zugunsten des Mitarbeiters abgewichen werden.
§ 6 Verfahren
§ 7 Zusätzliche Regelungen, Dienstvereinbarungen
§ 8 Unfallversicherungsschutz
§ 9 In-Kraft-Treten
Diese Bestimmungen treten am 01.10.2002 in Kraft; sie gelten für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, die nach dem 31.12.2002 vereinbart werden.