Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_41_AzUVO_Inanspruchnahme-d1402307,42.html
Timestamp: 2016-10-27 15:27:16
Document Index: 18576706

Matched Legal Cases: ['§ 41', '§ 41', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 48', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 41', '§ 40', '§ 42']

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Verordnung der Landesregierung über die Arbeitszeit, den Urlaub, den Mutterschut...…§ 41 AzUVO, Inanspruchnahme§ 42 AzUVO, Teilzeitbeschäftigung§ 43 AzUVO, Verlängerung§ 44 AzUVO, Vorzeitige Beendigung§ 45 AzUVO, Entlassung§ 46 AzUVO, Krankenfürsorge§ 47 AzUVO, Erstattung von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen§ 48 AzUVO, Fernbleiben vom Dienst, Urlaub und Teilzeitbeschäftigung§ 48a AzUVO, Krankenfürsorge, Erstattung von Kranken- und Pflegeversicherungsbei...§ 48b AzUVO, Änderung der Inanspruchnahme von Pflegezeiten§ 49 AzUVO, Geltung arbeitsschutzrechtlicher Vorschriften§ 50 AzUVO, Ärztliche Untersuchungen§ 51 AzUVO, Änderung der Verordnung über die Zuständigkeiten des Landesamtes für...§ 52 AzUVO, Übergangsregelungen§ 53 AzUVO, In-Kraft-Treten
§ 41 AzUVOVerordnung der Landesregierung über die Arbeitszeit, den Urlaub, den Mutterschutz, die Elternzeit, die Pflegezeiten und den Arbeitsschutz der Beamtinnen, Beamten, Richterinnen und Richter (Arbeitszeit- und Urlaubsverordnung - AzUVO)Landesrecht Baden-Württemberg5. ABSCHNITT – ElternzeitTitel: Verordnung der Landesregierung über die Arbeitszeit, den Urlaub, den Mutterschutz, die Elternzeit, die Pflegezeiten und den Arbeitsschutz der Beamtinnen, Beamten, Richterinnen und Richter (Arbeitszeit- und Urlaubsverordnung - AzUVO)Normgeber: Baden-WürttembergAmtliche Abkürzung: AzUVOGliederungs-Nr.: 2030-33Normtyp: Rechtsverordnung(1) Die Elternzeit muss 1.für den Zeitraum bis zum vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes spätestens sieben Wochen und2.für den Zeitraum zwischen dem dritten Geburtstag und dem vollendeten achten Lebensjahr des Kindes spätestens 13 Wochen vor Beginn schriftlich beantragt werden. Bei Vorliegen dringender Gründe ist ausnahmsweise eine angemessene kürzere Frist möglich. Kann eine sich unmittelbar an die Mutterschutzfrist anschließende Elternzeit aus einem von der Mutter nicht zu vertretenden Grund nicht rechtzeitig beantragt werden, so kann dies innerhalb einer Woche nach Wegfall des Grundes nachgeholt werden.(2) Bei der Beantragung von Elternzeit nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 ist anzugeben, für welche Zeiträume innerhalb von zwei Jahren die Elternzeit beantragt wird. Nimmt die Mutter die Elternzeit im Anschluss an die Mutterschutzfrist, wird die Zeit der Mutterschutzfrist auf den Zweijahreszeitraum nach Satz 1 angerechnet. Nimmt die Mutter die Elternzeit im Anschluss an einen auf die Mutterschutzfrist folgenden Erholungsurlaub, werden die Zeit der Mutterschutzfrist und die Zeit des Erholungsurlaubs auf den Zweijahreszeitraum nach Satz 1 angerechnet.(3) Jeder Elternteil kann seine Elternzeit auf drei Zeitabschnitte verteilen. Eine Verteilung auf weitere Zeitabschnitte ist nur mit Zustimmung der Bewilligungsbehörde möglich. Die Bewilligungsbehörde kann die Inanspruchnahme eines dritten Abschnitts einer Elternzeit bei Entgegenstehen zwingender dienstlicher Belange ablehnen, wenn dieser Abschnitt im Zeitraum zwischen dem dritten Geburtstag und dem vollendeten achten Lebensjahr des Kindes liegen soll.(4) Bei beamteten Lehrkräften sowie beamteten hauptberuflich tätigen Mitgliedern von Hochschulen mit Lehrverpflichtungen sind Unterbrechungen der Elternzeit, die überwiegend auf die Ferien oder die vorlesungsfreie Zeit entfallen, nicht zulässig; bei Beginn und Ende der Elternzeit dürfen Ferien oder die vorlesungsfreie Zeit nicht ausgespart werden. Ein der Beamtin oder dem Beamten zustehender Erholungsurlaub kann jedoch innerhalb des Kalenderjahres in Anspruch genommen werden.
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