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Timestamp: 2019-09-15 19:07:28
Document Index: 195229623

Matched Legal Cases: ['Art. 23', 'Art. 28', 'Art. 45', 'Art. 46', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 2', 'Art. 17', 'Art. 38', 'Art. 56', 'Art. 57', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 7', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 6', 'Art. 14', 'Art. 17', 'Art. 10', 'Art. 12', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 18', 'Art. 10', 'Art. 201', 'Art. 21', 'Art. 10', 'Art. 22', 'Art. 10', 'Art. 23', 'Art. 10', 'Art. 35', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 10', 'Art. 35', 'Art. 261', 'Art. 11', 'Art. 57', 'Art. 32', 'Art. 67', 'Art. 27', 'Art. 10', 'Art. 35', 'Art. 28', 'Art. 10', 'Art. 35', 'Art. 291', 'Art. 25', 'Art. 149', 'Art. 29', 'Art. 17', 'Art. 19', 'Art. 301', 'Art. 15', 'Art. 311', 'Art. 15', 'Art. 32', 'Art. 38', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 38', 'Art. 40', 'Art. 41', 'Art. 10', 'Art. 37', 'Art. 23', 'Art. 42', 'Art. 43', 'Art. 10', 'Art. 44', 'Art. 45', 'Art. 46', 'Art. 48', 'Art. 49', 'Art. 10', 'Art. 37', 'Art. 50', 'Art. 10', 'Art. 51', 'Art. 52', 'Art. 54', 'Art. 55', 'Art. 561', 'Art. 37', 'Art. 10', 'Art. 35', 'Art. 57', 'Art. 581', 'Art. 58', 'Art. 2', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 14', 'Art. 18', 'Art. 201', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 261', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 291', 'Art. 29', 'Art. 301', 'Art. 311', 'Art. 32', 'Art. 38', 'Art. 39', 'Art. 40', 'Art. 41', 'Art. 42', 'Art. 43', 'Art. 44', 'Art. 45', 'Art. 46', 'Art. 48', 'Art. 49', 'Art. 50', 'Art. 51', 'Art. 52', 'Art. 54', 'Art. 55', 'Art. 561', 'Art. 57', 'Art. 581', 'Art. 58']

Art. 23 Indicazioni sui collaboratori responsabili e sulle p...
Art. 28 Acquisto e alienazione di partecipazioni determinant...
Sezione 3: Disposizioni sui fondi propri, la ripartizione de...
Art. 45 Allestimento del conto annuale e delle chiusure inte...
Art. 46 Pubblicazione del rapporto di gestione del commercia...
Art. 58 Disposizione transitoria della modifica del 10 april...
Art. 58a Disposizione transitoria della modifica del 5 lugli...
(Börsenverordnung, BEHV)
vom 2. Dezember 1996 (Stand am 1. August 2017)
gestützt auf das Bundesgesetz vom 24. März 19951 über die Börsen und den Effektenhandel (BEHG, im folgenden Gesetz genannt),
Diese Verordnung enthält:
Begriffsumschreibungen (Art. 2-3);
b.-e.2 …
Bewilligungsvoraussetzungen für inländische Effektenhändler, einschliesslich Bestimmungen über die Geschäftsführung, die Eigenmittel, die Risikoverteilung und die Rechnungslegung sowie die Journalführungs- und Meldepflichten (Art. 17-31);
Bestimmungen für ausländische Effektenhändler (Art. 38-52);
Bestimmungen über die ausländische Beherrschung von Effektenhändlern (Art. 56);
Schluss- und Übergangsbestimmungen (Art. 57 und 58).
1 Fassung gemäss Anhang 1 Ziff. 12 der Finanzmarktinfrastrukturverordnung vom 25. Nov. 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 5413).
2 Aufgehoben durch Anhang 1 Ziff. 12 der Finanzmarktinfrastrukturverordnung vom 25. Nov. 2015, mit Wirkung seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 5413).
3 Fassung gemäss Anhang 1 Ziff. 12 der Finanzmarktinfrastrukturverordnung vom 25. Nov. 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 5413).
4 Fassung gemäss Anhang 1 Ziff. 12 der Finanzmarktinfrastrukturverordnung vom 25. Nov. 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 5413).
5 Aufgehoben durch Anhang 1 Ziff. 12 der Finanzmarktinfrastrukturverordnung vom 25. Nov. 2015, mit Wirkung seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 5413).
6 Fassung gemäss Anhang 1 Ziff. 12 der Finanzmarktinfrastrukturverordnung vom 25. Nov. 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 5413).
Art. 2 Effektenhändler
(Art. 2 Bst. d BEHG)
1 Effektenhändler im Sinne des Gesetzes sind Eigenhändler, Emissionshäuser und Derivathäuser, sofern sie hauptsächlich im Finanzbereich tätig sind.
2 Market Maker und Kundenhändler sind Effektenhändler im Sinne des Gesetzes, auch wenn sie nicht hauptsächlich im Finanzbereich tätig sind.
3 Nicht als Effektenhändler gelten:
Fondsleitungen im Sinne des Anlagefondsgesetzes vom 18. März 19941;
Versicherungseinrichtungen im Sinne des Versicherungsaufsichtsgesetzes vom 23. Juni 19782;
die Einrichtungen der beruflichen Vorsorge, auf welche Artikel 71 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 19823 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge anwendbar ist und die einer Aufsicht unterstehen.
1 [AS 1994 2523, 2000 2355 Anhang Ziff. 27, 2004 1985 Anhang Ziff. II 4, 2006 2197 Anhang Ziff. 135. AS 2006 5379 Anhang Ziff. I]. Siehe heute: das Kollektivanlagengesetz vom 23. Juni 2006 (SR 951.31).
2 [AS 1978 1836, 1988 414, 1992 288 Anhang Ziff. 66 733 SchlB Art. 7 Ziff. 3 2363 Anhang Ziff. 2, 1993 3204, 1995 1328 Anhang Ziff. 2 3517 Ziff. I 12 5679, 2000 2355 Anhang Ziff. 28, 2003 232, 2004 1677 Anhang Ziff. 4 2617 Anhang Ziff. 12. AS 2005 5269 Anhang Ziff. I 3]. Siehe heute: das BG vom vom 17. Dez. 2004 (SR 961.01).
Art. 3 Händlerkategorien
selber oder bei Dritten für diese Kunden Konten zur Abwicklung des Effektenhandels führen; oder
Effekten dieser Kunden bei sich oder in eigenem Namen bei Dritten aufbewahren.
in- und ausländische Banken und Effektenhändler oder andere staatlich beaufsichtigte Unternehmen;
Aktionäre oder Gesellschafter mit einer massgebenden Beteiligung am Schuldner und mit ihnen wirtschaftlich oder familiär verbundene Personen;
Art. 4 und 51
1 Aufgehoben durch Anhang 1 Ziff. 12 der Finanzmarktinfrastrukturverordnung vom 25. Nov. 2015, mit Wirkung seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 5413).
Art. 6-91
1 Aufgehoben durch Anhang Ziff. 9 der Finanzmarktprüfverordnung vom 15. Okt. 2008, mit Wirkung seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 5363).
1 Eingefügt durch Anhang Ziff. 4 der Finanzmarktprüfverordnung vom 5. Nov. 2014 (AS 2014 4295). Aufgehoben durch Anhang 1 Ziff. 12 der Finanzmarktinfrastrukturverordnung vom 25. Nov. 2015, mit Wirkung seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 5413).
Art. 14-161
3. Kapitel: Inländische Effektenhändler
1. Abschnitt: Bewilligungsvoraussetzungen
Art. 17 Bewilligungsgesuch
(Art. 10 Abs. 2 und Abs. 5, Art. 12-14, Art. 17 Abs. 1 BEHG)
1 Der Effektenhändler reicht der FINMA ein Bewilligungsgesuch ein. Dieses enthält alle Angaben, die zur Beurteilung erforderlich sind, namentlich Angaben über:
den Geschäftsbereich (Art. 18);
die Organisation (Art. 19);
das interne Kontrollsystem (Art. 20);
den Ort der Leitung (Art. 21);
das Mindestkapital oder die Sicherheitsleistung (Art. 22);
die verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die massgebend Beteiligten (Art. 23);
die Eigenmittel und die Risikoverteilung (Art. 29);
die Prüfgesellschaft (Art. 30).
2 Der Effektenhändler legt dem Bewilligungsgesuch die erforderlichen Unterlagen bei, namentlich seine Statuten oder Gesellschaftsverträge und die Reglemente.
1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 9 der Finanzmarktprüfverordnung vom 15. Okt. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 5363).
Art. 18 Umschreibung des Geschäftsbereichs
(Art. 10 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 BEHG)
1 Der Effektenhändler muss seinen Geschäftsbereich in den Statuten, den Gesellschaftsverträgen oder Reglementen sachlich und geografisch genau umschreiben.
2 Er gibt insbesondere an:
mit welcher Art von Effekten er handelt und welche anderen Geschäfte er betreibt;
an welchen Märkten er handelt;
für welche Art von Kunden er handelt.
3 Der sachliche und geografische Geschäftsbereich muss den finanziellen Mitteln und der Betriebsorganisation entsprechen.
4 Er gibt der FINMA an, bei welchen schweizerischen oder ausländischen Börsen er Mitglied werden will.
5 Will der Effektenhändler im Ausland eine Tochtergesellschaft, eine Zweigniederlassung oder eine Vertretung betreiben, so liefert er der FINMA alle Angaben, die sie zur Beurteilung der Tätigkeit im Ausland benötigt, namentlich:
einen Geschäftsplan, welcher insbesondere die Art der geplanten Geschäfte und die Organisationsstruktur beschreibt;
die Adresse der Geschäftsstelle im Ausland;
die Aufsichtsbehörde im Gastland.
1 Der Effektenhändler sorgt für eine wirksame betriebsinterne Funktionentrennung zwischen Handel, Vermögensverwaltung und Abwicklung. Die FINMA kann in begründeten Einzelfällen Ausnahmen gestatten oder die Trennung weiterer Funktionen anordnen.
2 Market Maker und Kundenhändler im Sinne von Artikel 2 Absatz 2, die nicht hauptsächlich im Finanzbereich tätig sind, müssen das Effektenhandelsgeschäft rechtlich verselbständigen.
3 Der Effektenhändler legt zur Erfassung, Begrenzung und Überwachung der Risiken nach Artikel 26 Absatz 11 in einem Reglement oder in internen Richtlinien fest:
die Grundzüge des Risikomanagements;
die Zuständigkeit und das Verfahren für die Bewilligung von risikobehafteten Geschäften.
1 Dieser Artikel hat heute eine neue Fassung.
Art. 201Internes Kontrollsystem
1 Der Effektenhändler sorgt für ein wirksames internes Kontrollsystem.
2 Er betraut insbesondere eine von der Geschäftsführung unabhängige Stelle mit der internen Revision (interne Revisionsstelle beziehungsweise Inspektorat). Diese überprüft auch die Einhaltung der Informations-, der Sorgfalts- und der Treuepflichten nach Artikel 11 des Gesetzes.
3 Die FINMA kann in begründeten Einzelfällen einen Effektenhändler von der Pflicht, eine interne Revisionsstelle zu bestellen, befreien.
Art. 21 Ort der Leitung
(Art. 10 Abs. 2 Bst. a, Abs. 3 und Abs. 5 BEHG)
1 Der Effektenhändler muss tatsächlich von der Schweiz aus geleitet werden. Vorbehalten bleiben allgemeine Weisungen und Entscheide im Rahmen der Konzernüberwachung, sofern der Effektenhändler Teil einer im Finanzbereich tätigen Gruppe bildet, welche einer angemessenen konsolidierten Aufsicht durch ausländische Aufsichtsbehörden untersteht.
2 Die mit der Geschäftsführung des Effektenhändlers betrauten Personen müssen an einem Ort Wohnsitz haben, wo sie die Geschäftsführung tatsächlich und verantwortlich ausüben können.
Art. 22 Mindestkapital und Sicherheitsleistung
(Art. 10 Abs. 2 Bst. b und Abs. 3 BEHG)
1 Der Effektenhändler muss über ein Mindestkapital von 1,5 Millionen Franken verfügen. Es muss voll eingezahlt sein. Bei Sacheinlagegründungen sind der Wert der eingebrachten Aktiven und der Umfang der Passiven durch eine zugelassene Prüfgesellschaft zu überprüfen. Dies gilt auch bei der Umwandlung eines bestehenden Unternehmens in einen Effektenhändler.1
2 Bei natürlichen Personen und Personengesellschaften gelten als Kapital:
die Guthaben der unbeschränkt haftenden Gesellschafter, sofern aus einer schriftlichen Erklärung hervorgeht, dass sie unwiderruflich im Falle der Liquidation, des Konkurses oder Sanierungsverfahrens den Forderungen aller übrigen Gläubiger im Rang nachgehen und dass sie weder mit Forderungen des Effektenhändlers verrechnet noch aus Vermögenswerten des Effektenhändlers sichergestellt werden.
3 Die Guthaben nach Absatz 2 können nur angerechnet werden, wenn aus einer bei der Prüfgesellschaft hinterlegten schriftlichen Erklärung die Verpflichtung des Effektenhändlers hervorgeht, keinen der zwei Kapitalbestandteile ohne vorgängige Zustimmung der Prüfgesellschaft so weit herabzusetzen, dass der Mindestkapitalbetrag unterschritten wird.
4 Die FINMA kann natürlichen Personen und Personengesellschaften gestatten, anstelle eines Mindestkapitals nach den Absätzen 2 und 3 eine Sicherheit von mindestens 1,5 Millionen Franken zu hinterlegen, zum Beispiel in Form einer Bankgarantie oder einer Bareinlage auf einem Sperrkonto bei einer Bank.
5 In begründeten Einzelfällen kann die FINMA einen anderen Mindestansatz festlegen.
6 Für Banken gelten die Bestimmungen der Eigenmittelverordnung vom vom 1. Juni 20123 (ERV).4
1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 der Finanzmarktprüfverordnung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 31. März 2004, in Kraft seit 1. Juli 2004 (AS 2004 2781).
3 SR 952.03
4 Fassung gemäss Anhang 6 Ziff. 3 der Eigenmittelverordnung vom 1. Juni 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 5441).
Art. 23 Angaben über die verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die massgebend Beteiligten
(Art. 10 Abs. 2 Bst. d, Abs. 3 und Art. 35 Abs. 2 BEHG)
1 Der Effektenhändler muss in seinem Bewilligungsgesuch Angaben über die verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und über die massgebend Beteiligten machen. Das Gesuch enthält insbesondere:
bei natürlichen Personen: Angaben über Nationalität, Wohnsitz, massgebende Beteiligungen an anderen Gesellschaften und hängige Gerichts- und Verwaltungsverfahren sowie einen unterzeichneten Lebenslauf, Referenzen und einen Strafregisterauszug;
bei Gesellschaften: die Statuten oder Gesellschaftsverträge, einen Auszug aus dem Handelsregister oder eine entsprechende Bestätigung, einen Beschrieb der Geschäftstätigkeiten, der finanziellen Situation und, gegebenenfalls, der Gruppenstruktur sowie Angaben über abgeschlossene oder hängige Gerichts- und Verwaltungsverfahren.
2 Das Bewilligungsgesuch enthält für die massgebend Beteiligten zusätzlich:
die Beteiligungsquoten;
die Erklärung nach Artikel 28 Absatz 2.
3 Verantwortliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Effektenhändlers nach Artikel 10 Absatz 2 Buchstabe d des Gesetzes sind:
die Mitglieder des Organs für Oberleitung, Aufsicht und Kontrolle sowie der Geschäftsführung;
die Leiterin oder der Leiter der internen Revisionsstelle.
4 Massgebend (qualifiziert) beteiligt nach Artikel 10 Absatz 2 Buchstabe d des Gesetzes sind natürliche und juristische Personen, die direkt oder indirekt mindestens 10 Prozent des Kapitals oder der Stimmrechte eines Effektenhändlers halten oder dessen Geschäftstätigkeit auf andere Weise massgebend beeinflussen können.
Art. 24 Eintragung ins Handelsregister
Ein neu gegründeter Effektenhändler darf sich erst zur Eintragung ins Handelsregister anmelden, wenn ihm die FINMA die Bewilligung zur Aufnahme der Geschäftstätigkeit erteilt hat.
2. Abschnitt: Geschäftsführung
Art. 25 Änderung der Bewilligungsvoraussetzungen
(Art. 10 Abs. 6 und Art. 35 Abs. 2 BEHG)
1 Der Effektenhändler meldet der FINMA jede Änderung der Bewilligungsvoraussetzungen, insbesondere:
jede Änderung der Statuten oder Gesellschaftsverträge und Reglemente;
die Absicht, im Ausland eine Tochtergesellschaft, eine Zweigniederlassung oder eine Vertretung zu errichten, mit den Angaben nach Artikel 18 Absatz 5;
die Aufgabe oder jede wesentliche Änderung der Geschäftstätigkeit der Tochtergesellschaft, der Zweigniederlassung oder der Vertretung im Ausland;
für die Tochtergesellschaft, die Zweigniederlassung oder die Vertretung im Ausland den Wechsel der Prüfgesellschaft oder der zuständigen ausländischen Aufsichtsbehörde.
2 Ein Wechsel der verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss nur der Prüfgesellschaft gemeldet werden.
3 Der Effektenhändler darf erst Statutenänderungen zur Eintragung ins Handelsregister anmelden und Reglementsänderungen in Kraft setzen, wenn die FINMA die entsprechenden Änderungen genehmigt hat.
Art. 261Verpfändungsverträge
(Art. 11a BEHG)
Für Verpfändungsverträge ist Artikel 332 der Bankenverordnung vom 17. Mai 19723 anwendbar.
2 Dieser Artikel ist aufgehoben. Siehe heute: das Bucheffektengesetz vom 3. Okt. 2008 (SR 957.1).
3 [1972 821, 1989 1772, 1995 253, 1996 45 3094, 1997 85 Art. 57 Ziff. 1, 1998 16, 2003 4077, 2004 2777 2875, 2005 4849, 2006 4307 Anhang 7 Ziff. 1, 2008 1199 5363 Anhang Ziff. 7, 2009 5279, 2011 3931, 2012 5435 5441 Anhang 6 Ziff. 2 7251 Art. 32. AS 2014 1269 Art. 67]. Siehe heute: die Bankenverordnung vom 30. April 2014 (SR 952.02).
Art. 27 Börsenmitgliedschaft
(Art. 10 Abs. 2 Bst. a und Abs. 6, Art. 35 Abs. 2 BEHG)
Der Effektenhändler meldet der FINMA jedes Jahr innert 60 Tagen nach Abschluss des Geschäftsjahres, bei welchen schweizerischen und ausländischen Börsen er Mitglied ist.
Art. 28 Erwerb und Veräusserung massgebender Beteiligungen
(Art. 10 Abs. 2 Bst. d, Abs. 6, und Art. 35 Abs. 2 BEHG)
1 Jede natürliche oder juristische Person hat der FINMA Meldung zu erstatten, bevor sie direkt oder indirekt eine massgebende Beteiligung an einem nach schweizerischem Recht organisierten Effektenhändler erwirbt oder veräussert. Diese Meldepflicht besteht auch, wenn eine massgebende Beteiligung in solcher Weise vergrössert oder verkleinert wird, dass die Schwellen von 20, 33 oder 50 Prozent des Kapitals oder der Stimmen erreicht oder über- beziehungsweise unterschritten werden.
2 Personen, die eine massgebende Beteiligung besitzen, müssen der FINMA eine Erklärung abgeben, ob sie die Beteiligung für eigene Rechnung oder treuhänderisch für Dritte erwerben und ob sie für diese Beteiligung Optionen oder ähnliche Rechte eingeräumt haben.
3 Der Effektenhändler meldet der FINMA die Personen, welche die Voraussetzungen nach Absatz 1 erfüllen, sobald er davon Kenntnis erhält.
4 Der Effektenhändler reicht der FINMA innert 60 Tagen nach Abschluss des Geschäftsjahres eine Aufstellung der an ihm massgebend Beteiligten ein. Die Aufstellung enthält Angaben über die Identität und die Beteiligungsquote aller am Abschlusstag massgebend Beteiligten sowie allfällige Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.
5 Die Meldungen nach den Absätzen 3 und 4 enthalten zusätzlich die Angaben und Unterlagen nach Absatz 2 und Artikel 23 Absatz 1, soweit die FINMA darüber nicht bereits aufgrund einer früheren Meldung verfügt.
3. Abschnitt: Eigenmittel-, Risikoverteilungs- und Rechnungslegungsvorschriften
Art. 291Eigenmittel, Risikoverteilung und Rechnungslegung
1 Die Bestimmungen der Eigenmittelverordnung vom 29. September 20062 sowie die Bestimmungen der Bankenverordnung vom 30. April 20143 (BankV) über die Jahresrechnung (Art. 25-42) gelten auch für Effektenhändler.4
2 In begründeten Einzelfällen kann die FINMA ausnahmsweise:
Erleichterungen gewähren;
Verschärfungen in Bezug auf die Eigenmittel und die Risikoverteilungsvorschriften anordnen, insbesondere kann sie verlangen, dass der Effektenhändler Eigenmittelausweise nach Artikel 13 der Eigenmittelverordnung vom 29. September 2006 in kürzeren zeitlichen Abständen erstellt.
3 Bei nicht dem Bankengesetz vom 8. November 1934 (BankG)5 unterstellten Effektenhändlern müssen die Eigenmittel mindestens einen Viertel der jährlichen Vollkosten betragen, wenn:
die Anforderungen nach Artikel 42 und 43 ERV6 geringer sind; und
das harte Kernkapital nach Artikel 21 ERV 10 Millionen Franken nicht erreicht.7
4 Als Vollkosten gelten die Aufwendungen, die in der Erfolgsrechnung des letzten Jahresabschlusses unter folgenden Positionen nach Anhang 1 der BankV ausgewiesen sind:
Sachaufwand;
Wertberichtigungen auf Beteiligungen sowie Abschreibungen auf Sachanlagen und immateriellen Werten;
Veränderungen von Rückstellungen und übrigen Wertberichtigungen sowie Verlusten, sofern ein Nettoaufwand ausgewiesen wird.8
1 Fassung gemäss Anhang 7 Ziff. 2 der Eigenmittelverordnung vom 29. Sept. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 4307).
2 [AS 2006 4307, 2008 5363 Anhang Ziff. 8, 2009 6101, 2010 5429 und 2012 3539. AS 2012 5441 Art. 149]. Siehe heute die V vom 1. Juni 2012 (SR 952.03).
4 Fassung gemäss Anhang 2 Ziff. 6 der Bankenverordnung vom 30. April 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 1269).
6 SR 952.03
7 Fassung gemäss Anhang 6 Ziff. 3 der Eigenmittelverordnung vom 1. Juni 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2012 5441).
8 Fassung gemäss Anhang 2 Ziff. 6 der Bankenverordnung vom 30. April 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 1269).
Art. 29a1Einlagensicherung
(Art. 17, Art. 19 und 36a BEHG)
1 Effektenhändler, die privilegierte Einlagen nach Artikel 37a des BankG2 besitzen, müssen im Umfang ihrer Sicherungspflicht nach Artikel 37h Absatz 3 des Bankengesetzes liquide Aktiva halten. Die zu haltenden liquiden Aktiva setzen sich aus Aktiva der Kategorie 1 oder 2 nach Artikel 15a beziehungsweise 15b der Liquiditätsverordnung vom 30. November 20123 zusammen. Die Anforderungen nach Artikel 18 Absätze 1, 2 und 4 der Liquiditätsverordnung sind entsprechend anwendbar.4
2 Die Prüfgesellschaft prüft im Rahmen ihrer Prüftätigkeit, ob die notwendige Zusatzliquidität vorhanden ist, und hält das Prüfergebnis in ihrem Prüfbericht fest.5
1 Eingefügt durch Ziff. III der V vom 30. Sept. 2005, in Kraft seit 1. Jan. 2006 (AS 2005 4849).
4 Fassung gemäss Anhang 4 Ziff. 2 der V vom 25. Juni 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 2321).
5 Fassung gemäss Anhang Ziff. 9 der Finanzmarktprüfverordnung vom 15. Okt. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 5363).
4. Abschnitt: Journalführungs- und Meldepflichten2
Art. 301Journalführungspflicht
(Art. 15 Abs. 1 BEHG)
1 Der Effektenhändler zeichnet sämtliche bei ihm eingegangenen Aufträge und von ihm getätigten Geschäfte in Effekten auf.
3 Die Aufzeichnungspflicht gilt sowohl für Geschäfte, die auf eigene Rechnung, als auch für Geschäfte, die auf Rechnung der Kundinnen und Kunden getätigt werden.
4 Die FINMA regelt, welche Angaben erforderlich und in welcher Form aufzuzeichnen sind.
Art. 311Meldepflicht
(Art. 15 Abs. 2-4 BEHG)
1 Der Effektenhändler meldet sämtliche von ihm getätigten Geschäfte in Effekten, die an einem Handelsplatz zum Handel zugelassen sind. Zu melden sind insbesondere:
3 Die Meldepflicht gilt sowohl für Geschäfte, die auf eigene Rechnung, als auch für Geschäfte, die auf Rechnung der Kundinnen und Kunden getätigt werden.
Geschäfte in Effekten, die an einem Handelsplatz in der Schweiz zum Handel zugelassen sind, und in daraus abgeleiteten Derivaten, sofern dem Handelsplatz die meldepflichtigen Tatsachen gestützt auf eine Vereinbarung nach Artikel 32 Absatz 3 FinfraG oder im Rahmen eines Informationsaustausches zwischen der FINMA und der zuständigen ausländischen Aufsichtsbehörde auf fortlaufender Basis mitgeteilt werden, wenn:
sie von der Zweigniederlassung eines schweizerischen Effektenhändlers oder von einem ausländischen zugelassenen Teilnehmer getätigt werden, und
Art. 32-371
4. Kapitel: Ausländische Effektenhändler
Art. 38 Ausländische Effektenhändler
(Art. 10 Abs. 3 und 4 BEHG)
1 Als ausländischer Effektenhändler gilt jedes nach ausländischem Recht organisierte Unternehmen, das:
im Ausland eine Bewilligung als Effektenhändler besitzt;
in der Firma, in der Bezeichnung des Geschäftszweckes oder in Geschäftsunterlagen den Ausdruck «Effektenhändler» oder einen Ausdruck mit ähnlicher Bedeutung verwendet; oder
den Effektenhandel im Sinne von Artikel 2 Buchstabe d des Gesetzes betreibt.
2 Wird der ausländische Effektenhändler tatsächlich in der Schweiz geleitet oder wickelt er seine Geschäfte ausschliesslich oder überwiegend in oder von der Schweiz aus ab, so muss er sich nach schweizerischem Recht organisieren und untersteht den Bestimmungen über die inländischen Effektenhändler.
(Art. 10 Abs. 3 und 4, und Art. 38 BEHG)
1 Ein ausländischer Effektenhändler bedarf einer Bewilligung der FINMA, wenn er:
in der Schweiz Personen beschäftigt, die für ihn dauernd und gewerbsmässig in der Schweiz oder von der Schweiz aus:
Effekten handeln, Kundenkonten führen oder ihn rechtlich verpflichten (Zweigniederlassung);
in anderer Weise als nach Ziffer 1 tätig sind, namentlich indem sie Kundenaufträge an ihn weiterleiten oder ihn zu Werbe- oder anderen Zwecken vertreten (Vertretung);
2 Erhält die FINMA Kenntnis von anderen grenzüberschreitenden Tätigkeiten, so kann sie die zuständigen ausländischen Aufsichtsbehörden unter den Voraussetzungen von Artikel 38 des Gesetzes informieren.
Art. 40 Anwendbares Recht
1 Für die Tätigkeit ausländischer Effektenhändler in der Schweiz gelten die Vorschriften des Gesetzes und dieser Verordnung über die inländischen Effektenhändler, soweit diese Verordnung keine besonderen Bestimmungen vorsieht.
2 Die FINMA kann ausländische Effektenhändler vollständig den Bestimmungen für inländische Effektenhändler unterstellen, sofern das Recht am Ort des Hauptsitzes des ausländischen Effektenhändlers den schweizerischen Effektenhändlern keine gleichwertigen Erleichterungen gewährt und kein Staatsvertrag entgegensteht.
2. Abschnitt: Zweigniederlassungen
Art. 41 Bewilligungsvoraussetzungen
(Art. 10 Abs. 3 und 4, und Art. 37 BEHG)
1 Die FINMA erteilt dem ausländischen Effektenhändler die Bewilligung zur Errichtung einer Zweigniederlassung, wenn:
der ausländische Effektenhändler hinreichend organisiert ist und über genügend finanzielle Mittel und qualifiziertes Personal verfügt, um in der Schweiz eine Zweigniederlassung zu betreiben;
der ausländische Effektenhändler einer angemessenen Aufsicht untersteht, welche die Zweigniederlassung mit einschliesst;
die zuständigen ausländischen Aufsichtsbehörden keine Einwände gegen die Errichtung der Zweigniederlassung erheben;
die zuständigen ausländischen Aufsichtsbehörden sich verpflichten, die FINMA unverzüglich zu benachrichtigen, wenn Umstände eintreten, welche die Kundenvermögen bei der Zweigniederlassung ernsthaft gefährden könnten;
die zuständigen ausländischen Aufsichtsbehörden in der Lage sind, der FINMA Amtshilfe zu leisten;
die Zweigniederlassung ihrer Geschäftstätigkeit entsprechend organisiert ist und über ein Reglement verfügt, das den Geschäftskreis genau umschreibt und eine ihrer Geschäftstätigkeit entsprechende Verwaltungsorganisation vorsieht;
die für die Geschäftsführung der Zweigniederlassung verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Art. 23 Abs. 3) Gewähr für eine einwandfreie Geschäftstätigkeit bieten;
der ausländische Effektenhändler nachweist, dass die Firma der Zweigniederlassung im Handelsregister eingetragen werden kann.
2 Die FINMA kann nach Artikel 37 des Gesetzes die Bewilligung verweigern.
3 Bildet der ausländische Effektenhändler Teil einer im Finanzbereich tätigen Gruppe, so kann die FINMA die Bewilligung von der Voraussetzung abhängig machen, dass er einer angemessenen konsolidierten Aufsicht durch ausländische Aufsichtsbehörden untersteht.
4 Die Artikel 12-14 des Gesetzes sind auf Zweigniederlassungen ausländischer Effektenhändler nicht anwendbar.
Art. 42 Eintragung ins Handelsregister
Der ausländische Effektenhändler darf die Zweigniederlassung erst zur Eintragung ins Handelsregister anmelden, wenn ihm die FINMA die Bewilligung zu ihrer Errichtung erteilt hat.
Art. 43 Mehrere Zweigniederlassungen
(Art. 10 Abs. 3 und Abs. 4 BEHG)
1 Errichtet ein ausländischer Effektenhändler mehrere Zweigniederlassungen in der Schweiz, so muss er:
2 Diese Zweigniederlassungen müssen die Voraussetzungen des Gesetzes und dieser Verordnung gemeinsam erfüllen. Es genügt ein Prüfbericht1.
1 Ausdruck gemäss Anhang Ziff. 9 der Finanzmarktprüfverordnung vom 15. Okt. 2008, in Kraft seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 5363). Die Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.
Art. 44 Sicherheiten
Die FINMA kann die Zweigniederlassung zur Leistung einer Sicherheit verpflichten, wenn der Schutz der Anleger es erfordert.
Art. 45 Erstellen der Jahresrechnung und der Zwischenabschlüsse der Zweigniederlassung
1 Die Zweigniederlassung kann ihre Jahresrechnungen und Zwischenabschlüsse nach den Vorschriften erstellen, die auf den ausländischen Effektenhändler Anwendung finden, soweit sie den internationalen Standards zur Rechnungslegung genügen.
2 Separat auszuweisen sind die Forderungen und Verpflichtungen:
gegenüber dem ausländischen Effektenhändler;
der ausländische Effektenhändler mit ihnen eine wirtschaftliche Einheit bildet, oder
anzunehmen ist, dass der ausländische Effektenhändler rechtlich verpflichtet oder faktisch gezwungen ist, einem solchen Unternehmen beizustehen.
4 Die Zweigniederlassung übergibt ihre Jahresrechnungen und Zwischenabschlüsse der FINMA in drei Exemplaren. Eine Veröffentlichung ist nicht erforderlich.
Art. 46 Publikation des Geschäftsberichtes des ausländischen Effektenhändlers
1 Die Zweigniederlassung stellt innert vier Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres den Geschäftsbericht des ausländischen Effektenhändlers der Presse und allen, die es verlangen, zur Verfügung und sendet der FINMA ein Exemplar.
2 Der Geschäftsbericht des ausländischen Effektenhändlers muss in einer schweizerischen Amtssprache oder in Englisch verfasst sein.
Art. 48 Aufhebung einer Zweigniederlassung
Der ausländische Effektenhändler holt vor der Aufhebung einer Zweigniederlassung die Genehmigung der FINMA ein.
3. Abschnitt: Vertretungen
Art. 49 Bewilligungsvoraussetzungen
(Art. 10 Abs. 4 und Art. 37 BEHG)
1 Die FINMA erteilt dem ausländischen Effektenhändler die Bewilligung zur Errichtung einer Vertretung, wenn:
der ausländische Effektenhändler einer angemessenen Aufsicht untersteht;
die zuständigen ausländischen Aufsichtsbehörden keine Einwände gegen die Errichtung der Vertretung erheben; und
die mit ihrer Leitung betrauten Personen Gewähr für eine einwandfreie Vertretungstätigkeit bieten.
3 Die Artikel 12-14, 16 und 17 des Gesetzes sind auf Vertretungen ausländischer Effektenhändler nicht anwendbar.
Art. 50 Mehrere Vertretungen
(Art. 10 Abs. 4 BEHG)
Errichtet ein ausländischer Effektenhändler mehrere Vertretungen in der Schweiz, so muss er:
Art. 51 Geschäftsbericht
Die Vertretung stellt der FINMA den Geschäftsbericht des vertretenen ausländischen Effektenhändlers innert vier Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres zu.
Art. 52 Aufhebung einer Vertretung
Der ausländische Effektenhändler teilt der FINMA die Aufhebung einer Vertretung mit.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 29. Juni 2011 (AS 2011 3461). Aufgehoben durch Anhang 1 Ziff. 12 der Finanzmarktinfrastrukturverordnung vom 25. Nov. 2015, mit Wirkung seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 5413).
4a. Kapitel: …
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. April 2013 (AS 2013 1111). Aufgehoben durch Anhang 1 Ziff. 12 der Finanzmarktinfrastrukturverordnung vom 25. Nov. 2015, mit Wirkung seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 5413).
Art. 54 und 551
Art. 55a-55g1
6. Kapitel: Verhältnis zum Ausland
Art. 561Ausländische Beherrschung
(Art. 37, Art. 10 Abs. 6 und Art. 35 Abs. 2 BEHG)
1 Nach schweizerischem Recht organisierte Effektenhändler gelten als ausländisch beherrscht, wenn ausländische Personen mit massgebenden Beteiligungen direkt oder indirekt mit mehr als der Hälfte der Stimmen an ihnen beteiligt sind oder auf sie in anderer Weise einen beherrschenden Einfluss ausüben.
2 Als ausländische Personen gelten:
3 Effektenhändler, die nachträglich ausländisch beherrscht werden, müssen die Genehmigung der FINMA einholen. Das Gleiche gilt, wenn bei ausländisch beherrschten Effektenhändlern ausländische Personen mit massgebenden Beteiligungen wechseln.
4 Die Mitglieder der Verwaltung und der Geschäftsführung des Effektenhändlers melden der FINMA alle Tatsachen, die auf eine ausländische Beherrschung des Effektenhändlers oder auf einen Wechsel von ausländischen Personen mit massgebenden Beteiligungen schliessen lassen.
Art. 57 Änderung bisherigen Rechts
1 Die Änderungen können unter AS 1997 85 konsultiert werden.
Art. 581Übergangsbestimmung zur Änderung vom 10. April 2013
1 Der Rückkauf eigener Beteiligungspapiere zum Marktpreis im Rahmen eines bei Inkrafttreten der Änderung vom 10. April 2013 laufenden Rückkaufprogramms ist unter Vorbehalt von Artikel 55c zulässig, wenn ab Inkrafttreten die Voraussetzungen gemäss Artikel 55b Absatz 1 Buchstaben c-h eingehalten werden. Artikel 55b Absätze 3 und 4 sind anwendbar.
2 Der Rückkauf eigener Beteiligungspapiere zum Festpreis oder durch die Ausgabe von Put-Optionen im Rahmen eines bei Inkrafttreten der Änderung vom 10. April 2013 laufenden Rückkaufprogramms ist unter Vorbehalt von Artikel 55c zulässig, wenn ab Inkrafttreten die Voraussetzungen gemäss Artikel 55b Absatz 2 Buchstaben c und d eingehalten werden. Artikel 55b Absätze 3 und 4 sind anwendbar.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. April 2013, in Kraft seit 1. Mai 2013 (AS 2013 1111).
Art. 58a1Übergangsbestimmung zur Änderung vom 5. Juli 2017
1 Die Pflichten nach den Artikeln 30 Absatz 2 und 31 Absätze 1 Buchstabe d und 2 sind spätestens ab dem 1. Oktober 2018 zu erfüllen. Zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 30. September 2018 eingetretene Sachverhalte, welche unter diese Pflichten fallen, sind bis spätestens 31. Dezember 2018 nachführend aufzuzeichnen und nachzumelden.
2 Ausländische Zweigniederlassungen von schweizerischen Effektenhändlern haben ihre Pflichten nach den Artikeln 30 Absatz 2 und 31 Absätze 1 Buchstabe d und 2 spätestens ab dem 1. Januar 2019 zu erfüllen.
3 Die Ausnahme von der Meldepflicht nach Artikel 31 Absatz 4 kann bis zum 31. Dezember 2017 ohne eine Vereinbarung nach Artikel 32 Absatz 3 FinfraG oder ohne einen Informationsaustausch zwischen der FINMA und der zuständigen ausländischen Aufsichtsbehörde in Anspruch genommen werden.
1 Eingefügt durch Anhang 1 Ziff. 12 der Finanzmarktinfrastrukturverordnung vom 25. Nov. 2015 (AS 2015 5413). Fassung gemäss Ziff. III der V vom 5. Juli 2017, in Kraft seit 1. Aug. 2017 (AS 2017 3715).
1 Diese Verordnung tritt unter Vorbehalt von Absatz 2 am 1. Februar 1997 in Kraft.
2 Das Inkrafttreten der Artikel 54, 55 und 58 Absätze 8-11 wird später festgelegt.1
1 Diese Bestimmungen wurden durch Art. 2 der V vom 13. Aug. 1997 (AS 1997 2044) auf den 1. Jan. 1998 in Kraft gesetzt.
AS 1997 85
1 SR 954.12 Eingefügt durch Anhang 1 Ziff. 12 der Finanzmarktinfrastrukturverordnung vom 25. Nov. 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 5413).
(Ordonnance sur les bourses, OBVM)
du 2 décembre 1996 (Etat le 1er août 2017)
vu la loi fédérale du 24 mars 1995 sur les bourses et le commerce des valeurs mobilières (LBVM, loi)1,
La présente ordonnance contient:
des définitions (art. 2 et 3);
b. à e.2
les conditions d'octroi de l'autorisation aux négociants suisses en valeurs mobilières, comprenant des dispositions sur la direction, les fonds propres, la répartition des risques et l'établissement des comptes, ainsi que les obligations de tenir un journal et de déclarer (art. 17 à 31);
des dispositions applicables aux négociants étrangers en valeurs mobilières (art. 38 à 52);
des dispositions sur les négociants en valeurs mobilières sous domination étrangère (art. 56);
des dispositions finales et transitoires (art. 57 et 58).
1 Nouvelle teneur selon le ch. 12 de l'annexe 1 à l'O du 25 nov. 2015 sur l'infrastructure des marchés financiers, en vigueur depuis le 1er janv. 2016 (RO 2015 5413).
2 Abrogées par le ch. 12 de l'annexe 1 à l'O du 25 nov. 2015 sur l'infrastructure des marchés financiers, avec effet au 1er janv. 2016 (RO 2015 5413).
3 Nouvelle teneur selon le ch. 12 de l'annexe 1 à l'O du 25 nov. 2015 sur l'infrastructure des marchés financiers, en vigueur depuis le 1er janv. 2016 (RO 2015 5413).
4 Nouvelle teneur selon le ch. 12 de l'annexe 1 à l'O du 25 nov. 2015 sur l'infrastructure des marchés financiers, en vigueur depuis le 1er janv. 2016 (RO 2015 5413).
5 Abrogée par le ch. 12 de l'annexe 1 à l'O du 25 nov. 2015 sur l'infrastructure des marchés financiers, avec effet au 1er janv. 2016 (RO 2015 5413).
6 Nouvelle teneur selon le ch. 12 de l'annexe 1 à l'O du 25 nov. 2015 sur l'infrastructure des marchés financiers, en vigueur depuis le 1er janv. 2016 (RO 2015 5413).
Art. 2 Négociants en valeurs mobilières
(art. 2, let. d, LBVM)
1 Les négociants opérant pour leur compte, les maisons d'émission et les fournisseurs de dérivés sont réputés négociants en valeurs mobilières (négociants) au sens de la loi lorsqu'ils exercent une activité principalement dans le domaine financier.
2 Les teneurs de marché et les négociants agissant pour le compte de clients sont réputés négociants au sens de la loi même s'ils n'exercent pas d'activités principalement dans le domaine financier.
3 Ne sont pas considérées comme négociants:
les directions des fonds au sens de la loi fédérale du 18 mars 1994 sur les fonds de placement1;
les institutions d'assurance au sens de la loi fédérale du 23 juin 1978 sur la surveillance des institutions d'assurance privées2;
les institutions de prévoyance professionnelle soumises à une surveillance et auxquelles s'applique l'art. 71 de la loi fédérale du 25 juin 1982 sur la prévoyance professionnelle vieillesse, survivants et invalidité3.
1 [RO 1994 2523, 2000 2355 annexe ch. 27, 2004 1985 annexe ch. II 4, 2006 2197 annexe ch. 135. RO 2006 5379 annexe ch. I]. Voir actuellement la loi du 23 juin 2006 sur les placements collectifs (RS 951.31).
2 [RO 1978 1836, 1988 414, 1992 288 annexe ch. 66 733 disp. fin. art. 7 ch. 3, 2363 annexe ch. 2, 1993 3204, 1995 1328 annexe ch. 2 3517 ch. I 12 5679 2000 2355 annexe ch. 28, 2003 232, 2004 1677 annexe ch. 4 2617 annexe ch. 12. RO 2005 5269 annexe ch. I 3]. Voir actuellement la loi du 17 déc. 2004 sur la surveillance des assurances (RS 961.01).
Art. 3 Catégories de négociants
1 Est réputé opérer pour son compte tout négociant qui fait le commerce de valeurs mobilières à court terme, à titre professionnel.
2 Sont réputés maisons d'émission les négociants qui, à titre professionnel, prennent ferme ou à la commission des valeurs mobilières émises par des tiers et les offrent au public sur le marché primaire.
3 Sont réputés fournisseurs de dérivés les négociants qui, à titre professionnel, créent eux-mêmes des dérivés et les offrent au public sur le marché primaire, pour leur compte ou pour le compte de tiers.
4 Sont réputés teneurs de marché les négociants qui, à titre professionnel, font le commerce de valeurs mobilières à court terme pour leur compte et proposent au public, en permanence ou sur demande, un cours pour certaines valeurs mobilières.
5 Sont réputés agir pour le compte de clients les négociants qui, à titre professionnel, font le commerce de valeurs mobilières en leur nom propre mais pour le compte de clients et qui:
tiennent eux-mêmes ou par l'intermédiaire de tiers, pour ces clients, des comptes servant à exécuter des transactions de valeurs mobilières, ou
conservent chez eux ou auprès de tiers, en leur nom propre, des valeurs mobilières de ces clients.
6 Ne sont pas considérés comme clients au sens de l'al. 5:
les banques et les négociants suisses et étrangers ou les autres entreprises faisant l'objet d'une surveillance étatique;
les actionnaires ou les sociétaires qui détiennent une participation prépondérante dans le capital du débiteur et les personnes qui ont des liens économiques ou familiaux avec eux;
les investisseurs institutionnels dont la trésorerie est gérée à titre professionnel.
7 Les offres à des personnes mentionnées à l'al. 6 ne sont pas considérées comme publiques au sens des al. 2 à 4.
Art. 4 et 51
1 Abrogés par le ch. 12 de l'annexe 1 à l'O du 25 nov. 2015 sur l'infrastructure des marchés financiers, avec effet au 1er janv. 2016 (RO 2015 5413).
1 Abrogé par selon le ch. 9 de l'annexe à l'O du 15 oct. 2008 sur les audits des marchés financiers, avec effet au 1er janv. 2009 (RO 2008 5363).
1 Introduit par le ch. 4 de l'annexe à l'O du 5 nov. 2014 sur les audits des marchés financiers (RO 2014 4295). Abrogé par le ch. 12 de l'annexe 1 à l'O du 25 nov. 2015 sur l'infrastructure des marchés financiers, avec effet au 1er janv. 2016 (RO 2015 5413).
Art. 14 à 161
Chapitre 3 Négociants suisses
Section 1 Conditions d'octroi de l'autorisation
(art. 10, al. 2 et 5, 12 à 14, et 17, al. 1, LBVM)
1 Le négociant dépose auprès de la FINMA une demande d'autorisation. Celle-ci contient toutes les informations nécessaires au traitement de la demande et concernant notamment: 1
le champ d'activité (art. 18);
l'organisation (art. 19);
le système de contrôle interne (art. 20);
le lieu de la direction effective (art. 21);
le capital minimum ou la garantie (art. 22);
les collaborateurs responsables et les personnes détenant une participation prépondérante (art. 23);
les fonds propres et la répartition des risques (art. 29);
la société d'audit3 (art. 30).
2 Le négociant joint à sa demande d'autorisation les documents nécessaires, notamment ses statuts ou ses contrats de société et ses règlements.
1 Nouvelle teneur selon le ch. 9 de l'annexe à l'O du 15 oct. 2008 sur les audits des marchés financiers, en vigueur depuis le 1er janv. 2009 (RO 2008 5363).
2 Nouvelle teneur selon le ch. 9 de l'annexe à l'O du 15 oct. 2008 sur les audits des marchés financiers, en vigueur depuis le 1er janv. 2009 (RO 2008 5363).
3 Nouvelle expression selon le ch. 9 de l'annexe à l'O du 15 oct. 2008 sur les audits des marchés financiers, en vigueur depuis le 1er janv. 2009 (RO 2008 5363).
Art. 18 Définition du champ d'activité
(art. 10, al. 2, let a et al. 3, LBVM)
1 Le négociant doit définir de façon précise le champ et le rayon géographique de ses activités dans ses statuts, ses contrats de société ou ses règlements.
2 Il indique notamment:
les genres de valeurs mobilières dont il fait le commerce et les autres affaires qu'il traite;
les marchés sur lesquels il opère;
le genre de clientèle pour laquelle il traite.
3 Le champ et le rayon géographique des activités doivent correspondre aux ressources financières et à l'organisation administrative du négociant.
4 Le négociant indique à la FINMA les bourses suisses et étrangères auxquelles il entend s'affilier.
5 Le négociant qui envisage d'exploiter à l'étranger une filiale, une succursale ou une représentation communique à la FINMA toutes les informations nécessaires à l'appréciation de cette activité à l'étranger et concernant notamment:
le programme d'activités contenant en particulier le type d'opérations envisagées et la structure de l'organisation;
la société d'audit;
l'autorité de surveillance du pays d'accueil.
(art. 10, al. 2, let. a, et al. 3, LBVM)
1 Le négociant veille sur le plan interne à une séparation efficace des fonctions entre le négoce, la gestion de fortunes et l'exécution des transactions. La FINMA peut, si les circonstances le justifient, accorder des dérogations ou ordonner une séparation d'autres fonctions.
2 Chez les teneurs de marché et les négociants agissant pour le compte de clients, au sens de l'art. 2, al. 2, qui n'exercent pas leur activité principalement dans le domaine financier, le commerce des valeurs mobilières doit être juridiquement autonome.
3 Afin de déterminer, limiter et contrôler les risques énumérés à l'art. 26, al. 1,1 le négociant fixe dans un règlement ou des directives internes:
les principes de gestion des risques;
les compétences et la procédure en matière d'octroi de l'autorisation d'effectuer des opérations à risques.
1 Cet art. a actuellement une nouvelle teneur.
Art. 201Système de contrôle interne
(art. 10, al. 2, let. a, et 3 LBVM)
1 Le négociant veille à ce qu'il y ait un système de contrôle interne efficace.
2 Il confie notamment la révision interne à un organe indépendant de la direction (organe interne de révision ou inspectorat). Celui-ci vérifie également le respect des devoirs d'information, de diligence et de loyauté au sens de l'art. 11 de la loi.
3 La FINMA peut, si les circonstances le justifient, exempter un négociant de l'obligation d'instituer un organe interne de révision.
Art. 21 Lieu de la direction effective
(art. 10, al. 2, let. a, al. 3 et 5, LBVM)
1 La direction effective du négociant doit se situer en Suisse. Sont réservées les directives générales et les décisions relatives à la surveillance d'un groupe, lorsque le groupe dont le négociant fait partie exerce une activité dans le domaine financier et est soumis à une surveillance des autorités étrangères sur une base consolidée appropriée.
2 Les membres de la direction du négociant doivent avoir leur domicile en un lieu qui leur permet d'exercer la gestion effective des affaires et d'en assumer la responsabilité.
Art. 22 Capital minimum et garantie
(art. 10, al. 2, let. b, et al. 3, LBVM)
1 Le négociant doit disposer d'un capital minimum s'élevant à 1,5 million de francs. Ce capital doit être entièrement libéré. Lorsque la fondation a lieu par apports en nature, la valeur des actifs apportés et le montant des passifs repris doivent être vérifiés par une société d'audit agréée. Il en est de même en cas de transformation d'une entreprise en négociant.1
2 Pour les personnes physiques et les sociétés de personnes, le capital comprend:
les comptes de capital; et
les avoirs des associés ayant une responsabilité illimitée, dans la mesure où il ressort d'une déclaration écrite qu'ils prennent irrévocablement rang après les créances de tous les autres créanciers en cas de liquidation, de faillite ou de procédure d'assainissement et ne peuvent être ni compensés avec des créances du négociant ni garantis par des actifs du négociant.
3 Les avoirs cités à l'al. 2 ne peuvent être pris en compte que si le négociant a pris l'engagement, par une déclaration écrite déposée auprès de la société d'audit, de ne réduire, sans l'accord préalable de la société d'audit, aucun des deux éléments du capital d'une manière telle que celui-ci tombe au-dessous du montant minimum.
4 La FINMA peut autoriser les personnes physiques et les sociétés de personnes à fournir, au lieu du capital minimum au sens des al. 2 et 3, une garantie s'élevant à 1,5 million de francs au moins, par exemple sous la forme d'une garantie bancaire ou d'un versement en espèces sur un compte bancaire bloqué.
5 Si les circonstances le justifient, la FINMA peut fixer un autre seuil de garantie.
6 Les banques sont soumises aux prescriptions de l'ordonnance du 1er juin 2012 sur les fonds propres (OFR)3.4
1 Nouvelle teneur selon le ch. 4 de l'annexe à l'O du 5 nov. 2014 sur les audits des marchés financiers, en vigueur depuis 1er janv. 2015 (RO 2014 4295).
2 Nouvelle teneur selon le ch. I à l'O du 31 mars 2004, en vigueur depuis le 1er juil. 2004 (RO 2004 2781).
4 Nouvelle teneur selon le ch. 3 de l'annexe 6 à l'O du 1er juin 2012 sur les fonds propres, en vigueur depuis le 1er janv. 2013 (RO 2012 5441).
Art. 23 Informations sur les collaborateurs responsables et les personnes détenant une participation prépondérante
(art. 10, al. 2, let. d, al. 3, et 35, al. 2, LBVM)
1 Dans la demande d'autorisation, le négociant doit fournir des informations sur les collaborateurs responsables et sur les personnes détenant une participation prépondérante. La demande doit notamment contenir:
pour les personnes physiques: des informations sur la nationalité, sur le domicile, sur les participations prépondérantes détenues dans le capital d'autres sociétés et sur d'éventuelles procédures judiciaires et administratives pendantes, ainsi qu'un curriculum vitae signé, des références et un extrait du casier judiciaire;
pour les sociétés: les statuts ou les contrats de société, un extrait du registre du commerce ou une attestation analogue, une description des activités, de la situation financière et, le cas échéant, de la structure du groupe ainsi que des informations sur d'éventuelles procédures judiciaires et administratives, pendantes ou terminées.
2 La demande d'autorisation doit en outre contenir, en ce qui concerne les personnes détenant une participation prépondérante:
l'indication des quotes-parts des participations;
la déclaration prévue à l'art. 28, al. 2.
3 Les collaborateurs responsables du négociant cités à l'art. 10, al. 2, let. d, de la loi sont:
les membres de l'organe chargé de la haute direction, de la surveillance et du contrôle et ceux de la direction;
le chef de l'organe interne de révision.
4 Sont réputés détenir une participation prépondérante (qualifiée), au sens de l'art. 10, al. 2, let. d, de la loi, les personnes physiques et morales qui détiennent, directement ou indirectement, au moins 10 pour cent du capital ou des droits de vote d'un négociant ou qui, de toute autre manière, peuvent exercer une influence notable sur sa gestion.
Art. 24 Inscription au registre du commerce
Un nouveau négociant ne peut demander son inscription au registre du commerce avant d'avoir reçu de la FINMA l'autorisation d'exercer son activité.
Art. 25 Modification des conditions d'autorisation
(art. 10, al. 6, et 35, al. 2, LBVM)
1 Le négociant communique à la FINMA toute modification des conditions d'autorisation, notamment:
toute modification des statuts ou des contrats de société et des règlements;
son intention de créer à l'étranger une filiale, une succursale ou une représentation, en y joignant les informations mentionnées à l'art. 18, al. 5;
la cessation ou toute modification notable de l'activité de la filiale, de la succursale ou de la représentation à l'étranger;
le changement de société d'audit ou d'autorité de surveillance étrangère compétente concernant la filiale, la succursale ou la représentation à l'étranger.
2 Un changement des collaborateurs responsables doit être communiqué uniquement à la société d'audit.
3 Le négociant ne peut demander l'inscription des modifications de statuts au registre du commerce ou mettre des modifications de règlement en vigueur avant que lesdites modifications n'aient été approuvées par la FINMA.
Art. 261Contrats de nantissement
L'art. 332 de l'ordonnance du 17 mai 1972 sur les banques3, relatif aux contrats de nantissement, est applicable.
2 Art. abrogé. Voir actuellement la LF du 3 oct. 2008 sur les titres intermédiés (RS 957.1).
3 [1972 821, 1989 1772, 1995 253, 1996 45 3094, 1997 85 art. 57 ch. 1, 1998 16, 2003 4077, 2004 2777 2875, 2005 4849, 2006 4307 annexe 7 ch. 1, 2008 1199 5363 annexe ch. 7, 2009 5279, 2011 3931, 2012 5435 5441 annexe 6 ch. 2 7251 art. 32. RO 2014 1269 art. 67]. Voir actuellement l'O du 30 avr. 2014 sur les banques (RS 952.02).
Art. 27 Affiliation à une bourse
(art. 10, al. 2, let. a, et al. 6, et 35, al. 2, LBVM)
Le négociant communique à la FINMA dans les 60 jours qui suivent la date de clôture des comptes annuels les noms des bourses suisses et étrangères auxquelles il est affilié.
Art. 28 Acquisition et aliénation de participations prépondérantes
(art. 10, al. 2, let. d, et al. 6, et 35, al. 2, LBVM)
1 Toute personne physique ou morale qui envisage d'acquérir ou d'aliéner, directement ou indirectement, une participation prépondérante dans le capital d'un négociant organisé selon le droit suisse est tenue d'en informer préalablement la FINMA. Ce devoir d'information vaut également lorsqu'elle envisage d'augmenter ou de diminuer une telle participation et que ladite participation atteint ou dépasse les seuils de 20, 33 ou 50 % du capital ou des droits de vote, ou descend en dessous de ces seuils.
2 Les personnes détenant une participation prépondérante doivent déclarer à la FINMA si elles acquièrent la participation pour leur propre compte ou à titre fiduciaire pour le compte de tiers et si elles ont accordé sur celle-ci des options ou d'autres droits de même nature.
3 Le négociant annonce à la FINMA le nom des personnes qui remplissent les conditions énumérées à l'al. 1 dès qu'il en a connaissance.
4 Le négociant annonce l'état des participations prépondérantes à la FINMA dans les 60 jours qui suivent la date de clôture des comptes annuels. L'annonce contient des informations sur l'identité et les quotes-parts de toutes les personnes détenant des participations prépondérantes à la date de clôture ainsi que les éventuelles modifications par rapport à l'année précédente.
5 Les annonces au sens des al. 3 et 4 contiennent en outre les informations et les documents cités à l'al. 2 et à l'art. 23, al. 1, si celles-ci n'ont pas encore été communiquées à la FINMA.
Section 3 Prescriptions applicables aux fonds propres, à la répartition des risques et à l'établissement des comptes
Art. 291Fonds propres, répartition des risques et établissement des comptes
1 Les dispositions de l'ordonnance du 29 septembre 2006 sur les fonds propres2 ainsi que les dispositions de l'ordonnance du 30 avril 2014 sur les banques (OB)3 concernant les comptes annuels (art. 25 à 42) s'appliquent également aux négociants en valeurs mobilières.4
2 Dans certains cas dûment motivés, la FINMA peut exceptionnellement:
octroyer des allégements;
ordonner des renforcements concernant les prescriptions sur les fonds propres et la répartition des risques, et exiger en particulier que le négociant en valeurs mobilières remette les états de fonds propres selon l'art. 13 de l'ordonnance du 29 septembre 2006 sur les fonds propres dans des délais plus courts.
3 Les négociants en valeurs mobilières qui ne sont pas soumis à la loi du 8 novembre 1934 sur les banques5 doivent disposer de fonds propres s'élevant à un quart au moins des coûts complets annuels, lorsque:
les exigences selon les art. 42 et 43 de l'OFR6 sont inférieures; et
les fonds propres de base durs selon l'art. 21 OFR sont inférieurs à 10 millions de francs.7
4 Les coûts complets correspondent aux charges du compte de résultat du dernier exercice enregistrées sous les positions suivantes selon l'annexe 1 de l'OB:
charges de personnel;
charges de biens et services;
réévaluations sur les participations et amortissements sur les immobilisations corporelles et incorporelles;
variations de provisions et autres réévaluations ainsi que pertes, pour autant que des charges nettes soient enregistrées.8
1 Nouvelle teneur selon le ch. 2 de l'annexe 7 à l'O du 29 sept. 2006 sur les fonds propres, en vigueur depuis le 1er janv. 2007 (RO 2006 4307).
2 [RO 2006 4307, 2008 5363 annexe ch. 8, 2009 6101, 2010 5429. RO 2012 5441 art. 149]. Voir actuellement l'O du 6 juin 2012 sur les fonds propres (RS 952.03).
4 Nouvelle teneur selon le ch. 6 de l'annexe 2 à l'O du 30 avr. 2014 sur les banques, en vigueur depuis le 1er janv. 2015 (RO 2014 1269).
7 Nouvelle teneur selon le ch. 3 de l'annexe 6 à l'O du 1er juin 2012 sur les fonds propres, en vigueur depuis le 1er janv. 2013 (RO 2012 5441).
8 Nouvelle teneur selon le ch. 6 de l'annexe 2 à l'O du 30 avr. 2014 sur les banques, en vigueur depuis le 1er janv. 2015 (RO 2014 1269).
Art. 29a1Garantie des dépôts
(art. 17, 19 et 36a LBVM)
1 Les négociants en valeurs mobilières qui possèdent des dépôts privilégiés au sens de l'art. 37a de la loi du 8 novembre 1934 sur les banques2 sont tenus de détenir des actifs liquides dans la mesure correspondant à leur obligation de garantie conforme à l'art. 37h, al. 3, de la loi sur les banques. Ces actifs liquides doivent se composer d'actifs des catégories 1 ou 2 au sens des art. 15a et 15b de l'ordonnance du 30 novembre 2012 sur les liquidités3. Les exigences définies à l'art. 18, al. 1, 2 et 4 de l'ordonnance sur les liquidités s'appliquent en conséquence.4
2 La société d'audit examine, dans le cadre de son activité d'audit, si les liquidités complémentaires nécessaires sont disponibles et elle expose le résultat de cet examen dans son rapport d'audit. 5
1 Introduit par le ch. III à l'O du 30 sept. 2005, en vigueur depuis le 1er janv. 2006 (RO 2005 4849).
4 Nouvelle teneur selon le ch. 2 de l'annexe 4 à l'O du 25 juin 2014, en vigueur depuis le 1er janv. 2015 (RO 2014 2321).
5 Nouvelle teneur selon le ch. 9 de l'annexe à l'O du 15 oct. 2008 sur les audits des marchés financiers, en vigueur depuis le 1er janv. 2009 (RO 2008 5363).
Section 4 Obligations de tenir un journal et de déclarer2
Art. 301Obligation de tenir un journal
(art. 15, al. 1, LBVM)
1 Le négociant en valeurs mobilières enregistre tous les ordres placé auprès de lui et les opérations effectuées sur valeurs mobilières.
2 L'obligation d'enregistrer s'applique également aux ordres et aux opérations sur dérivés découlant de valeurs mobilières admises à la négociation sur une plate-forme de négociation.
3 L'obligation d'enregistrer s'applique tant aux opérations effectuées pour compte propre qu'à celles effectuées pour le compte de clients.
4 La FINMA détermine quelles sont les informations nécessaires et sous quelle forme elles doivent être enregistrées.
Art. 311Obligation de déclarer
(art. 15, al. 2 à 4, LBVM)
1 Le négociant en valeurs mobilières déclare toutes les opérations effectuées sur des valeurs mobilières admises à la négociation sur une plate-forme de négociation. Doivent notamment être déclarés:
la désignation et le nombre de valeurs mobilières achetées ou vendues;
le volume, la date et l'heure de la conclusion de l'opération;
le cours, et
les informations permettant d'identifier l'ayant droit économique.
2 L'obligation de déclarer s'applique également aux opérations sur dérivés découlant de valeurs mobilières admises à la négociation sur une plate-forme de négociation.
3 L'obligation de déclarer s'applique tant aux opérations effectuées pour compte propre qu'à celles effectuées pour le compte de clients.
4 Ne doivent pas être déclarées les opérations effectuées à l'étranger énumérées ci-après:
les opérations sur valeurs mobilières admises à la négociation sur une plate-forme de négociation en Suisse de même que les dérivés qui en découlent, pour autant que les faits soumis à déclaration soient communiqués régulièrement à la plate-forme de négociation en vertu d'un accord selon l'art. 32, al. 3, LIMF ou dans le cadre d'un échange d'informations entre la FINMA et l'autorité de surveillance étrangère compétente, dès lors:
qu'elles sont conclues par la succursale d'un négociant en valeurs mobilières suisses ou par un participant étranger admis, et
que la succursale ou le participant étranger sont autorisés par l'autorité de surveillance étrangère compétente à pratiquer la négociation ou sont soumis à l'obligation de déclarer dans le pays concerné ou dans leur propre pays;
les opérations sur valeurs mobilières étrangères admises à la négociation sur une plate-forme de négociation en Suisse de même que les dérivés qui en découlent, qui sont effectuées sur une plate-forme de négociation étrangère reconnue.
5 La déclaration des informations peut être déléguée à des tiers.
Art. 32 à 371
1 Abrogés par selon le ch. 9 de l'annexe à l'O du 15 oct. 2008 sur les audits des marchés financiers, avec effet au 1er janv. 2009 (RO 2008 5363).
Chapitre 4 Négociants étrangers
Art. 38 Négociants étrangers
(art. 10, al. 3 et 4, LBVM)
1 On entend par négociant étranger toute entreprise organisée selon le droit étranger, qui:
dispose, à l'étranger, de l'autorisation d'exercer l'activité de négociant;
fait figurer le terme de «négociant en valeurs mobilières» ou un terme ayant une signification semblable dans sa raison sociale, dans la désignation de son but social ou dans ses documents commerciaux, ou
exerce une activité de négociant au sens de l'art. 2, let. d, de la loi.
2 Si la direction effective du négociant étranger se situe en Suisse ou si ce dernier exerce son activité exclusivement ou de manière prépondérante en Suisse ou depuis la Suisse, il doit être organisé selon le droit suisse et il est soumis aux dispositions légales applicables aux négociants suisses.
Art. 39 Activités soumises à une autorisation
(art. 10, al. 3 et 4, et 38, LBVM)
1 Un négociant étranger doit requérir l'autorisation de la FINMA:
lorsqu'il occupe en Suisse des personnes qui, à titre professionnel et permanent, en Suisse ou depuis la Suisse:
négocient pour lui des valeurs mobilières, tiennent des comptes pour ses clients ou l'engagent juridiquement (succursale),
agissent pour lui d'une autre manière qu'au sens du ch. 1, notamment en lui transmettant des mandats de clients ou en le représentant à des fins publicitaires ou dans d'autres buts (représentation);
2 Lorsque la FINMA a connaissance d'autres activités transfrontalières, elle peut en informer, aux conditions de l'art. 38 de la loi, les autorités de surveillance étrangères compétentes.
1 Abrogée par le ch. 12 de l'annexe 1 à l'O du 25 nov. 2015 sur l'infrastructure des marchés financiers, avec effet au 1er janv. 2016 (RO 2015 5413).
Art. 40 Droit applicable
1 Sauf dispositions particulières de la présente ordonnance, les prescriptions de la loi et de la présente ordonnance relatives aux négociants suisses sont applicables aux activités exercées en Suisse par les négociants étrangers.
2 La FINMA peut soumettre entièrement les négociants étrangers aux dispositions applicables aux négociants suisses lorsque le droit en vigueur au lieu du siège du négociant étranger ne prévoit pas d'assouplissements équivalents pour les négociants suisses et qu'aucun traité international ne s'y oppose.
Section 2 Succursales
Art. 41 Conditions d'octroi de l'autorisation
(art. 10, al. 3 et 4, et 37, LBVM)
1 La FINMA autorise le négociant étranger à ouvrir une succursale lorsque:
le négociant étranger dispose d'une organisation adéquate, de ressources financières suffisantes et du personnel qualifié nécessaire pour exploiter une succursale en Suisse;
le négociant étranger est soumis à une surveillance appropriée qui englobe la succursale;
les autorités de surveillance étrangères compétentes ne formulent aucune objection à l'ouverture d'une succursale;
les autorités de surveillance étrangères compétentes s'engagent à informer immédiatement la FINMA s'il survient des événements de nature à mettre sérieusement en danger les avoirs des clients auprès de la succursale;
les autorités de surveillance étrangères compétentes sont en mesure de fournir à la FINMA l'assistance administrative requise;
la succursale est organisée en fonction de son activité et dispose d'un règlement définissant exactement son champ d'activité et prévoyant une organisation administrative correspondant à cette activité;
les collaborateurs responsables de la direction de la succursale (art. 23, al. 3) présentent toutes garanties d'une activité irréprochable;
le négociant étranger apporte la preuve que la raison sociale de la succursale peut être inscrite au registre du commerce.
2 En vertu de l'art. 37 de la loi, la FINMA peut refuser l'autorisation.
3 Lorsque le négociant étranger fait partie d'un groupe exerçant une activité dans le domaine financier, la FINMA peut subordonner l'octroi de l'autorisation à la condition que le négociant soit soumis à une surveillance des autorités étrangères sur une base consolidée appropriée.
4 Les art. 12 à 14 de la loi ne sont pas applicables aux succursales de négociants étrangers.
Art. 42 Inscription au registre du commerce
Le négociant étranger ne peut pas requérir l'inscription de la succursale au registre du commerce avant que la FINMA ne l'ait autorisé à ouvrir ladite succursale.
Art. 43 Succursales multiples
1 Lorsqu'un négociant étranger ouvre plusieurs succursales en Suisse, il doit:
requérir une autorisation pour chacune d'entre elles;
désigner la succursale responsable des contacts avec la FINMA.
2 Les succursales doivent respecter collectivement les prescriptions de la loi et de la présente ordonnance. Un seul rapport d'audit1 suffit.
1 Nouvelle expression selon le ch. 9 de l'annexe à l'O du 15 oct. 2008 sur les audits des marchés financiers, en vigueur depuis le 1er janv. 2009 (RO 2008 5363).
Art. 44 Sûretés
La FINMA peut exiger d'une succursale qu'elle fournisse des sûretés lorsque la protection des investisseurs l'exige.
Art. 45 Etablissement des comptes annuels de la succursale et clôtures intermédiaires
1 La succursale peut établir ses comptes annuels et procéder à ses clôtures intermédiaires selon les prescriptions du droit applicable au négociant étranger, pour autant que ces prescriptions soient conformes aux normes internationales en matière d'établissement des comptes.
2 Le négociant doit faire figurer séparément ses créances et ses engagements:
envers le négociant étranger;
envers les entreprises actives dans le domaine financier ou les sociétés immobilières:
lorsque le négociant étranger forme avec elles une unité économique, ou
lorsqu'il y a lieu de supposer qu'il est de droit ou de fait tenu d'apporter son soutien à une telle entreprise.
3 L'al. 2 est aussi applicable aux opérations hors bilan.
4 La succursale remet trois exemplaires de ses comptes annuels et de ses clôtures intermédiaires à la FINMA. Elle n'est pas tenue de les publier.
Art. 46 Publication du rapport de gestion du négociant étranger
1 Dans un délai de quatre mois à compter de la date de clôture des comptes annuels, la succursale met à la disposition de la presse et de quiconque le demande le rapport de gestion du négociant étranger et en remet un exemplaire à la FINMA.
2 Le rapport de gestion du négociant étranger doit être rédigé dans une langue officielle suisse ou en anglais.
Art. 48 Dissolution d'une succursale
Le négociant étranger qui souhaite dissoudre une succursale demande préalablement l'autorisation de la FINMA.
Section 3 Représentations
Art. 49 Conditions d'octroi de l'autorisation
(art. 10, al. 4, et 37, LBVM)
1 La FINMA autorise le négociant étranger à ouvrir une représentation lorsque:
le négociant étranger est soumis dans son pays à une surveillance appropriée;
les autorités de surveillance étrangères compétentes ne formulent aucune objection à l'ouverture d'une représentation, et que
les personnes chargées de la direction de la représentation présentent toutes garanties d'une activité irréprochable de représentant.
3 Les art. 12 à 14, 16 et 17 de la loi ne sont pas applicables aux représentations de négociants étrangers.
Art. 50 Représentations multiples
(art. 10, al. 4, LBVM)
Lorsqu'un négociant étranger ouvre plusieurs représentations en Suisse, il doit:
désigner la représentation responsable des contacts avec la FINMA.
Art. 51 Rapport de gestion
Dans un délai de quatre mois à compter de la date de clôture des comptes annuels, la représentation remet à la FINMA le rapport de gestion du négociant étranger qu'elle représente.
Art. 52 Dissolution d'une représentation
Le négociant étranger qui dissout une représentation le notifie à la FINMA.
1 Abrogé par le ch. 12 de l'annexe 1 à l'O du 25 nov. 2015 sur l'infrastructure des marchés financiers, avec effet au 1er janv. 2016 (RO 2015 5413).
1 Introduit par le ch. I à l'O du 29 juin 2011 (RO 2011 3461). Abrogé par le ch. 12 de l'annexe 1 à l'O du 25 nov. 2015 sur l'infrastructure des marchés financiers, avec effet au 1er janv. 2016 (RO 2015 5413).
Chapitre 4a …
1 Introduit par le ch. I à l'O du 10 avr. 2013, en vigueur depuis le 1er mai 2013 (RO 2013 1111). Abrogé par le ch. 12 de l'annexe 1 à l'O du 25 nov. 2015 sur l'infrastructure des marchés financiers, avec effet au 1er janv. 2016 (RO 2015 5413).
Art. 54 et 551
Chapitre 5a …
Art. 55a à 55g1
1 Introduits par le ch. I à l'O du 10 avr. 2013, en vigueur depuis le 1er mai 2013 (RO 2013 1111). Abrogés par le ch. 12 de l'annexe 1 à l'O du 25 nov. 2015 sur l'infrastructure des marchés financiers, avec effet au 1er janv. 2016 (RO 2015 5413).
Chapitre 6 Relations internationales
Art. 561Domination étrangère
(art. 37, 10, al. 6 et art. 35, al. 2 LBVM)
1 Sont réputés être sous domination étrangère les négociants organisés selon le droit suisse lorsque des personnes étrangères détenant une participation prépondérante disposent directement ou indirectement de plus de la moitié des voix ou exercent d'une autre manière une influence dominante.
2 Sont réputées personnes étrangères:
les personnes physiques qui ne sont ni de nationalité suisse ni titulaires d'un permis d'établissement;
les personnes morales et les sociétés de personnes qui ont leur siège à l'étranger ou qui, si elles ont leur siège en Suisse, sont dans les mains de ressortissants étrangers au sens de la let. a.
3 Les négociants qui passent ultérieurement en mains étrangères doivent solliciter l'autorisation de la FINMA. Il en va de même en cas de changement des personnes étrangères détenant une participation prépondérante dans le capital d'un négociant sous domination étrangère.
4 Les membres de l'administration et de la direction du négociant communiquent à la FINMA tout fait permettant de conclure que le négociant est sous domination étrangère ou qu'un changement des personnes étrangères détenant une participation prépondérante s'est produit.
Art. 57 Modification du droit en vigueur
1 Les mod. peuvent être consultées au RO 1997 85.
Art. 581Disposition transitoire de la modification du 10 avril 2013
1 Sous réserve de l'art. 55c, le rachat de titres propres au prix du marché dans le cadre d'un programme de rachat en cours lors de l'entrée en vigueur de la modification du 10 avril 2013 est autorisé si les conditions énoncées à l'art. 55b, al. 1, let. c à h, sont respectées dès l'entrée en vigueur. L'art. 55b, al. 3 et 4, est applicable.
2 Sous réserve de l'art. 55c, le rachat de titres propres à un prix fixe ou par émission d'options de vente dans le cadre d'un programme de rachat en cours lors de l'entrée en vigueur de la modification du 10 avril 2013 est autorisé si les conditions énoncées à l'art. 55b, al. 2, let. c et d, sont respectées dès l'entrée en vigueur. L'art. 55b, al. 3 et 4, est applicable.
1 Nouvelle teneur selon le ch. I à l'O du 10 avr, 2013, en vigueur depuis le 1er mai 2013 (RO 2013 1111).
Art. 58a1Disposition transitoire de la modification du 5 juillet 2017
1 Les obligations énoncées aux art. 30, al. 2, et 31, al. 1, let. d, et 2, doivent être remplies au plus tard à compter du 1er octobre 2018. Les faits survenus entre le 1er janvier et le 30 septembre 2018 et entraînant ces obligations doivent faire l'objet d'un enregistrement et d'une déclaration rétroactifs au plus tard le 31 décembre 2018.
2 Les succursales étrangères de négociants suisses en valeurs mobilières doivent remplir les obligations énoncées aux art. 30, al. 2, et 31, al. 1, let. d, et 2, au plus tard à compter du 1er janvier 2019.
3 Jusqu'au 31 décembre 2017, la dérogation à l'obligation de déclarer prévue à l'art. 31, al. 4, peut être obtenue sans convention selon l'art. 32, al. 3, LIMF ni échange d'informations entre la FINMA et l'autorité de surveillance étrangère compétente.
1 Introduit par le ch. 12 de l'annexe 1 à l'O du 25 nov. 2015 sur l'infrastructure des marchés financiers (RO 2015 5413). Nouvelle teneur selon le ch. III de l'O du 5 juil. 2017, en vigueur depuis le 1er août 2017 (RO 2017 3715).
1 La présente ordonnance entre en vigueur le 1er février 1997, sous réserve de l'al. 2.
2 La date de l'entrée en vigueur des art. 54, 55 et 58, al. 8 à 11, sera fixée ultérieurement.1
1 L'entrée en vigueur a été fixée au 1er janv. 1998 par l'art. 2 de l'O du 13 août 1997 (RO 1997 2044).
RO 1997 85
1 RS 954.12 Introduit par le ch. 12 de l'annexe 1 à l'O du 25 nov. 2015 sur l'infrastructure des marchés financiers, en vigueur depuis le 1er janv. 2016 (RO 2015 5413).