Source: http://archiv.soz-kult.fh-duesseldorf.de/studium/ordnungen/bapokind2014.html
Timestamp: 2017-09-24 05:02:54
Document Index: 247041086

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 64', '§ 58', '§ 49', '§ 1', '§ 75', '§ 49', '§ 65', '§ 7', '§ 64', '§ 63', '§ 48', '§ 1', '§ 52', '§ 4', '§ 16', '§ 10', '§ 65', '§ 42', '§ 44', '§ 65', '§ 21', '§ 17', '§ 28', '§ 1', '§ 9', '§ 63']

FH D | FB SK | Studium | Ordnungen | Bachelor Kindheit (2014)
für den Bachelor-Studiengang „Pädagogik der Kindheit und Familienbildung“ (BaPO)“ an der Hochschule Düsseldorf vom 1.7.2014, geändert durch Änderungssatzung vom 28.11.2016.
Aufgrund des § 2 Absatz 4 und des § 64 Absatz 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz HG) vom 31. Oktober 2006 (GV.NRW S. 474) in der aktuell gültigen Fassung hat die Hochschule Düsseldorf die folgende Prüfungsordnung als Satzung erlassen.
PDF-Version der Prüfungsordnung im Verkündungsblatt der Fachhochschule Düsseldorf Nr. 380 vom 1.7.2014
http://fhdd.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2014/862/pdf/vb380.pdf >>
1. Änderungssatzung der Prüfungsordnung im Verkündungsblatt der Hochschule Düsseldorf Nr. 493 vom 28.11.2016
http://fhdd.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2016/1012/pdf/vb493.pdf >>
Anlage 4: Multiple-Choice Prüfungen >>
Diese Prüfungsordnung gilt für das Studium in dem Bachelor-Studiengang „Pädagogik der Kindheit und Familienbildung“ des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften der Fachhochschule Düsseldorf.
Das Bachelor-Studium der Pädagogik der Kindheit und Familienbildung soll den Studierenden unter Beachtung der allgemeinen Studienziele gem. § 58 HG NRW ermöglichen, wissenschaftlich begründete Handlungsfähigkeit für die spätere Berufspraxis zu erwerben und entsprechende Fach, Methoden-, Sozial- und Subjektkompetenzen zu entwickeln.
Das Studium bereitet die Studierenden auf die Bachelorprüfung vor.
Die Bachelorprüfung bildet den ersten berufsqualifizierenden Abschluss des Studiums.
Aufgrund der bestandenen Bachelorprüfung verleiht die Hochschule Düsseldorf den akademischen Grad „Bachelor of Arts“, abgekürzt „B.A.“. Zugleich wird die staatliche Anerkennung als „Kindheitspädagogin / Kindheitspädagoge“ verliehen.
die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife oder eine vom zuständigen Ministerium als gleichwertig anerkannte Vorbildung. Weiterhin wird gemäß § 49 Abs. 6 HG NRW zum Studium zugelassen, wer sich ohne Vorliegen der Voraussetzungen gemäß Satz 1 erfolgreich einer Zugangsprüfung gemäß § 1 der Zugangsprüfungsordnung der Hochschule in der jeweils gültigen Fassung unterzieht und
der Nachweis eines Vorpraktikums von 6 Wochen Dauer (Vollzeit); alternativ kann das Praktikum auch in Teilzeit über eine Dauer von maximal 12 Wochen, dann bei einer Arbeitszeit von mindestens 50 % der regelmäßigen Vollzeit-Arbeitszeit in der Einrichtung, erbracht werden.
Der Nachweis nach Absatz 1, Nummer 2 gilt als erbracht, wenn der Studienbewerber oder die Studienbewerberin die Qualifikation für das Studium durch das Zeugnis der Fachhochschulreife einer Fachoberschule für Sozialpädagogik erworben hat.
Einschlägige Ausbildungs- und Berufstätigkeiten, einschließlich anrechenbarer Zeiten des Zivil oder Bundesfreiwilligendienstes, werden auf das Vorpraktikum angerechnet, sofern sichergestellt ist, dass der Praktikant / die Praktikantin überwiegend für pädagogische Tätigkeiten in Einrichtungen gemäß Absatz 5 eingesetzt wurde.
Das Vorpraktikum ist vor Aufnahme des Studiums abzuleisten und bei der Einschreibung nachzuweisen
Das Vorpraktikum soll dem Praktikanten oder der Praktikantin einen Einblick in Aufgaben und Arbeitsweisen der Pädagogik der Kindheit und Familienbildung verschaffen. Es kann in Institutionen zur außerschulischen Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern im Alter von 0-10 Jahren und in Einrichtungen der Familienbildung in öffentlicher oder freier Trägerschaft abgeleistet werden. Dazu gehören insbesondere Kindertageseinrichtungen, Familienzentren, Ganztagsgrundschulen, Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie Familienbildungsstätten. Der Träger der Einrichtung muss anerkannter Träger der Jugendhilfe gemäß § 75 SGB VIII sein. Hierbei muss gesichert sein, dass der Praktikant oder die Praktikantin überwiegend für Tätigkeiten im Bereich der Pädagogik der Kindheit und Familienbildung eingesetzt wird.
Studienbewerber oder Studienbewerberinnen, die die für ein erfolgreiches Studium erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten auf andere Weise als durch ein Studium erworben haben, sind nach dem Ergebnis einer Einstufungsprüfung nach § 49 Abs. 12 HG NRW berechtigt, das Studium in dem diesem Ergebnis entsprechenden Abschnitt des Studiums aufzunehmen, soweit nicht Regelungen über die Vergabe von Studienplätzen entgegenstehen.
Das Nähere über Art, Form und Umfang der Einstufungsprüfung regelt die Fachhochschule Düsseldorf durch die Zugangs- und/oder Einstufungsprüfungsordnung in der jeweils gültigen Fassung.
Das Studium gliedert sich in die Studieneingangs-, Studienaufbau- und Studienabschlussphase. Die Zuordnung der Module und Prüfungen ergibt sich aus dem Prüfungsplan in Anlage 2.
Der Gesamtstudienumfang beträgt 116 Semesterwochenstunden (SWS). Die Verteilung der Semesterwochenstunden im Einzelnen ergibt sich aus dem Studienverlaufsplan in Anlage 1.
Für das gesamte Studium werden insgesamt 210 Creditpoints (CP) vergeben. Hiervon entfallen 84 CP auf die Studieneingangs-, 72 CP auf die Studienaufbau- und 54 CP auf die Studienabschlussphase.
Der Fachbereich erstellt studiengangbezogene Veranstaltungskommentare mit verbindlichen Angaben zu den Modulprüfungen und weiteren Inhalten, die sich aus dem Modulhandbuch ergeben.
Es wird für alle Studiengänge des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften ein gemeinsamer Prüfungsausschuss gebildet. Der Prüfungsausschuss ist zuständig für die Organisation der Prüfungen und die durch diese Prüfungsordnung zugewiesenen weiteren Aufgaben. Der Prüfungsausschuss wird vom Fachbereichsrat gewählt und besteht aus 5 Personen:
einem weiteren Mitglied aus dem Kreis der Lehrkräfte für besondere Aufgaben bzw. den wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und
Für jede der in den Nr. 1 bis 3 genannten Gruppen soll auch ein Ersatzmitglied gewählt werden. Die Amtszeit der hauptberuflich an der Hochschule tätigen Mitglieder und ihrer Vertreter oder Vertreterinnen beträgt vier Jahre, die der studierenden Mitglieder und ihrer Vertreter oder Vertreterinnen ein Jahr. Die Wiederwahl ist zulässig.
Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn die oder der Vorsitzende oder eine stellvertretende Vorsitzende oder ein stellvertretender Vorsitzender anwesend ist und wenn insgesamt mindestens zwei Professorinnen oder Professoren und insgesamt mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des oder der Vorsitzenden. Die studierenden Mitglieder des Prüfungsausschusses wirken bei pädagogisch-wissenschaftlichen Entscheidungen, insbesondere bei der Anrechnung oder sonstiger Beurteilung von Studien- und Prüfungsleistungen und der Bestellung von Prüfern oder Prüferinnen und Beisitzern und Beisitzerinnen nicht mit. An der Beratung und Beschlussfassung über Angelegenheiten, die die Festlegung von Prüfungsaufgaben oder ihre eigene Prüfung betreffen, nehmen sie nicht teil.
Der Prüfungsausschuss bestellt die Prüfer oder Prüferinnen sowie die Beisitzer oder Beisitzerinnen. Er stellt die Eignung der Prüfenden und der Beisitzenden gem. § 65 Abs. 1 HG NRW fest. Als Prüfende werden nur solche Personen bestellt, die mindestens die entsprechende Bachelor- oder Diplomprüfung oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt oder eine vergleichbare Qualifikation erworben haben. Als Beisitzende dürfen nur solche Personen bestellt werden, die mindestens die entsprechende Bachelor- oder Diplomprüfung oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt oder eine vergleichbare Qualifikation erworben haben. Die Prüfenden sind in ihrer Prüfungstätigkeit unabhängig.
Werden Studienzeiten sowie die dabei erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen gemäß § 7 angerechnet, so werden die erworbenen Creditpoints gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (European Credit Transfer System, ECTS) auf die laut Studienplan zugewiesene Anzahl an Creditpointsn des entsprechenden Moduls an der Hochschule Düsseldorf angerechnet.
Die Prüfungssprache ist in der Regel deutsch. Über Ausnahmen entscheidet auf Antrag des oder der zu Prüfenden, vorbehaltlich der Zustimmung durch die Prüferin oder den Prüfer, der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses.
Das Bachelor-Studium und die Prüfungsverfahren sind so zu gestalten, dass das gesamte Studium einschließlich der Bachelor-Thesis und des Kolloquiums mit Ablauf des siebten Semesters abgeschlossen sein kann. Prüfungsverfahren müssen die Inanspruchnahme der gesetzlichen Mutterschutzfristen, der Fristen des Bundeserziehungsgeldgesetzes über die Elternzeit und der Pflege von Personen im Sinne von § 64 Abs. 2 Nr. 5 HG NRW ermöglichen.
Der oder die zu Prüfende kann sich nach der Anmeldung zu einer Modulprüfung bis spätestens eine Woche vor der Prüfung ohne Angabe von Gründen wieder abmelden.
Eine Prüfung gilt als „nicht bestanden“ oder als 'nicht ausreichend' (5,0) bewertet, wenn der oder die zu Prüfende später als in Absatz 1 vorgesehen zurücktritt, ohne hinreichende Gründe nicht erscheint oder wenn er oder sie nach Beginn der Prüfung ohne hinreichende Gründe von der Prüfung zurücktritt oder die Prüfungsleistung nicht vor Ablauf der Prüfung erbringt.
Ein Plagiat ist ein Täuschungsversuch im Sinne des Absatzes 4. Ein Plagiat liegt insbesondere vor, wenn bei einer Ausarbeitung maßgebliche Teile des Inhaltes aus anderen Werken ohne Angabe der Quelle übernommen oder übersetzt werden. Plagiate sind für eine interne Verwendung aktenkundig zu machen. Im ersten Fall ergeht eine schriftliche Verwarnung mit der Androhung des Verlustes des Prüfungsanspruches im Wiederholungsfall. Wird dem bzw. der Studierenden danach ein weiteres Plagiat nachgewiesen, so handelt es sich um einen schwerwiegenden und mehrfachen Täuschungsversuch im Sinne von § 63 Abs. 5 Satz 6 HG. In diesem Fall wird der bzw. die Studierende von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen ausgeschlossen.
Zur Bachelorprüfung kann nur zugelassen werden, wer an der Hochschule Düsseldorf gemäß § 48 HG NRW in den unter § 1 aufgeführten Bachelor-Studiengang eingeschrieben oder gemäß § 52 Abs. 1 oder 2 HG NRW als Zweithörer oder Zweithörerin zugelassen ist und die Voraussetzungen nach § 4 erfüllt.
Die Bachelorprüfung besteht aus studienbegleitenden Modulprüfungen, der Bachelor-Thesis und dem Kolloquium. Die Modulprüfungen gliedern sich jeweils in einen Pflichtbereich und/oder einen Wahlpflichtbereich.
- ME Mentoring (2 CP)
- PP Propädeutik (10 CP)
- E 1.1 Orte für Kinder, Konzepte pädagogischen Handelns und Bildung in der Kindheit (11 CP)
- E 1.2 Kommunikation mit Kindern und Selbstreflexion (4 CP)
- E 2.1 Einführung in Theorie und Geschichte der Erziehungswissenschaften (9 CP)
- E 2.2 Förderung von Entwicklung und Gesundheit von Kindern (6 CP)
- E 2.3 Grundlagen der Zusammenarbeit mit Eltern und Grundlagen der Familienbildung (6 CP)
- E 3.1 Kind und Familie im Sozialraum (6 CP)
- E 3.2 Soziale und politische Rahmungen von Kindheit und Familie (6 CP)
- E 4.1 Rechtliche Rahmenbedingungen (6 CP)
- E 5.1 Grundlagen Ästhetischer Bildung (6 CP)
- E 5.2 Literatur (6 CP)
- E 5.3 Grundlagen ausgewählter Bildungsbereiche (6 CP)
- H 1.1 Forschungsmethoden und Forschungspraxis (6 CP)
- H 1.2 Theorien und Modelle der Kommunikation und Beratung (6 CP)
- H 2.1 Theorien und Methoden der Erwachsenen- und Familienbildung (6 CP)
- H 2.2 Einführung in die Diagnostik (6 CP)
- H 3.1 Diversität von Kindheit und Familie - Einführung (6 CP)
- H 3.2 Diversität von Kindheit und Familie - exemplarische Vertiefung (6 CP)
- H 4.1 Management und Evaluieren als Leitungsaufgabe (6 CP)
- H 5.1 Musik (incl. Tanz) (6 CP)
- H 5.2 Bewegung (incl. Tanz) (6 CP)
- PR Modul zur Erlangung der staatlichen Anerkennung (30 CP)
- WA Wahlmodul (6 CP)
- THB Bachelor-Thesis-Begleitmodul (4 CP)
2. einer Modulprüfung in einem der Schwerpunktmodule:
- SP 1 Schwerpunkt Bildung und Erziehung im internationalen und interkulturellen Kontext (18 CP)
- SP 2 Schwerpunkt Beratung (18 CP)
- SP 3 Schwerpunkt Bewegungs- und Erlebnispädagogik (18 CP)
- SP 4 Schwerpunkt Bildung und Soziale Arbeit (18 CP)
- SP 5 Schwerpunkt Digitale Medien, Massenmedien und computervermittelte Kommunikation (18 CP)
- SP 6 Schwerpunkt Exklusion – Inklusion – Diversity (18 CP)
- SP 7 Schwerpunkt Gesundheit (18 CP)
- SP 8 Schwerpunkt Kulturarbeit / Kulturpädagogik (18 CP)
- SP 9 Schwerpunkt Menschenrechte (18 CP)
- SP 10 Schwerpunkt Entwicklungsförderung (18 CP)
- SP 11 Schwerpunkt PKF Variabel
3. der Bachelor-Thesis TH1 (12 CP)
4. dem Kolloquium TH2 (2 CP)
Die Modulprüfungen werden studienbegleitend durchgeführt. Sie sind Bestandteil der Bachelorprüfung. Jedes Modul wird mit einer Prüfungsleistung oder mehreren Prüfungsleistungen in den modulzugehörigen Lehrveranstaltungen gemäß Anlage 2 abgeschlossen. Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls werden dem oder der zu Prüfenden die in § 16 Abs. 4 den Modulen zugewiesenen Creditpoints im Prüfungsregister gutgeschrieben.
Die einzelnen Prüfungen sind bestimmten Lehrveranstaltungen direkt zugeordnet. Die Aufteilung der Prüfungen auf die Module und die Studienphasen ergibt sich aus dem Prüfungsplan in Anlage 2.
Die erfolgreich abgeschlossenen Prüfungsleistungen im Bachelor-Thesis-Begleitmodul, im Modul zur Erlangung der staatlichen Anerkennung und im Wahlmodul werden mit dem Ergebnis „bestanden“ bewertet.
Klausurarbeiten nach dem Multiple-Choice-Verfahren sind möglich, sowohl als reine Multiple-Choice-Prüfungen als auch in Form von Mischklausuren mit einem unterschiedlich hohen Anteil an Multiple-Choice-Aufgaben. Bei Mischklausuren sind der Anteil der Multiple-Choice-Aufgaben und der Anteil anderer Aufgaben an der Bewertung vor der Prüfung durch den Prüfer oder die Prüferin festzulegen. Die Bewertung der im Multiple-Choice-Verfahren erbrachten Prüfungsleistung erfolgt nach dem in Anlage 4 der Prüfungsordnung geregelten Verfahren. Bei Mischklausuren richtet sich die Bewertung der gesamten Prüfungsleistung nach dem in Anlage 4 geregelten Verfahren, wenn die Voraussetzungen des Abs. 2 der Anlage 4 vorliegen.
Besondere Prüfungsleistungen sind z.B. Referate, Hausarbeiten, Protokolle und Präsentationen. Besondere Prüfungsleistungen können auch als Gruppenarbeit von mehreren zu Prüfenden erbracht werden. Bei Gruppenarbeiten muss der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag des Einzelnen oder der Einzelnen aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar sein.
Die Praxisanteile des Studiums bestehen aus den Modulen E 1.1 „Orte für Kinder, Konzepte pädagogischen Handelns und Bildung in der Kindheit“, E 3.1 „Kind und Familie im Sozialraum“ sowie E 5.3 „Grundlagen ausgewählter Bildungsbereiche“ in der Studieneingangsphase; den Modulen H 2.1 „Theorien und Methoden der Erwachsenen- und Familienbildung“ sowie H 4.1 „Management und Evaluieren als Leitungsaufgabe“ in der Studienaufbauphase und PR „Modul zur Erlangung der staatlichen Anerkennung“ in der Studienabschlussphase. Sie belaufen sich auf insgesamt mindestens 100 Tage Vollzeit-Praxiserfahrung.
In den Praxisanteilen gemäß Abs. 1 finden drei Prüfungen statt, deren Anforderungen sich aus der Anlage 3 ergeben.
Im Modul zur Erlangung der staatlichen Anerkennung (PR) sowie im Praxisanteil der Veranstaltung „Bildung in der Kindheit“ (Prüfung E1.1.2) wird der oder die Studierende auf der Basis eines vom Fachbereich genehmigten Vertrages zwischen dem oder der Studierenden und der jeweiligen Praxisstelle tätig.
Die erfolgreiche Ableistung der in Abs. 3 genannten Praxisanteile wird jeweils durch Bescheinigungen der Praxisstellen nachgewiesen.
Das Modul zur Erlangung der staatlichen Anerkennung (PR) kann nur einmal wiederholt werden.
Die Bachelor-Thesis soll zeigen, dass der oder die zu Prüfende befähigt ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist eine Themenstellung aus dem Bereich der Pädagogik der Kindheit und Familienbildung sowohl in ihren modulbezogenen Einzelheiten als auch in den kompetenzübergreifenden Zusammenhängen mit wissenschaftlichen und fachpraktischen Methoden selbständig zu bearbeiten.
Jeder nach § 10 Abs. 1 prüfungsberechtigter Professor und jede prüfungsberechtigte Professorin ist zur Themenstellung und Betreuung der Bachelor-Thesis berechtigt. Auf Antrag des oder der zu Prüfenden kann der Prüfungsausschuss auch andere Lehrende, dessen oder deren Qualifikation dem § 65 Abs. 1 HG NRW entspricht, zum Betreuer oder zur Betreuerin bestellen, wenn feststeht, dass das vorgesehene Thema nicht durch einen oder eine der für die betroffenen Module zuständigen Professor oder Professorin betreut werden kann. Lehrkräfte für besondere Aufgaben, die gem. § 42 i.V.m. § 44 Abs. 2 HG NRW eine selbständige Lehrtätigkeit ausüben, können auf Antrag des oder der zu Prüfenden zum Betreuer oder zur Betreuerin bestellt werden, wenn das Thema der Bachelor-Thesis in einem inhaltlichen Zusammenhang zu dem ihnen übertragenen Lehrgebiet steht. Andere Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen dürfen gem. § 65 HG NRW keine Prüfer oder Prüferinnen sein.
Die Bachelor-Thesis kann auch in Form einer Gruppenarbeit von zwei zu Prüfenden zugelassen werden; § 21 Abs. 1 Satz 3 gilt entsprechend.
Zur Bachelor-Thesis wird zugelassen, wer mindestens 168 Creditpoints erworben hat.
Zum Kolloquium wird zugelassen, wer mindestens 208 Creditpoints erworben hat.
Das Kolloquium findet als mündliche Prüfung durch die an der Bachelor-Thesis beteiligten Prüfer oder Prüferinnen statt. Die Dauer des Kolloquiums beträgt in der Regel für jeden zu Prüfenden 30 Minuten.
Prüfungsleistungen werden gem. § 17 Abs. 9, 10 und 11 durch die Bewertung 'bestanden', „nicht bestanden“ oder mit Noten gemäß Abs. 3 differenziert beurteilt. Die Bewertungen der Prüfungsleistungen werden von den jeweiligen Prüfenden festgesetzt.
Aus den Noten der Hauptmodulprüfungen sowie des Schwerpunktmoduls, der Bachelor-Thesis und des Kolloquiums wird eine Gesamtnote gebildet. Bei der Bildung der Gesamtnote fließen die Noten der neun Hauptmodule gemäß der modulbezogenen Creditpoints gleich gewichtet mit insgesamt 60% ein, die Note des Schwerpunktmoduls wird mit 15 %, die Note der Bachelor-Thesis mit 20% und die Note des Kolloquiums mit 5% gewichtet.
die Namen der studienbegleitenden Module der Studieneingangsphase gegliedert nach den Studienbereichen gem. Anlage 2,
die Noten der studienbegleitenden Module der Studienaufbauphase – gegliedert nach den Studienbereichen gem. Anlage 2 – und der Studienabschlussphase,
die nach § 28 Abs. 7 gebildete Gesamtnote,
Ist die Bachelorprüfung endgültig nicht bestanden oder gilt sie als endgültig nicht bestanden, erteilt der bzw. die Vorsitzende des Prüfungsausschusses dem oder der betreffenden zu Prüfenden hierüber einen schriftlichen Bescheid, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist.
Diese Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang gemäß § 1 des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften an der Hochschule Düsseldorf tritt am 01.09.2014 in Kraft. Sie gilt für alle Studierenden des Bachelor-Studiengangs „Pädagogik der Kindheit und Familienbildung“, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2014/15 aufgenommen haben.
Für Studierende, die ihr Studium im Bachelor-Studiengang „Pädagogik der Kindheit und Familienbildung“ vor In-Kraft-Treten dieser Prüfungsordnung aufgenommen haben, gelten nur die Bestimmungen des § 9. Sie werden auf Antrag in den gesamten Geltungsbereich dieser Prüfungsordnung übernommen. Bisherige Prüfungsleistungen werden gemäß § 63 Abs. 2 HG NRW anerkannt. Die Prüfungsordnung vom 02.03.2010 (Amtliche Mitteilungen, Verkündungsblätter der Fachhochschule Düsseldorf Nr. 228, Nr. 352, Nr. 370) wird zum Ende des Sommersemesters 2020 außer Kraft treten. Die Prüfungsordnung vom 25.09.2008 (Amtliche Mitteilungen, Verkündungsblätter der Fachhochschule Düsseldorf Nr. 179, Nr. 289) wird zum Ende des Sommersemesters 2016 außer Kraft treten. Dieser Zeitpunkt gilt auch für Wiederholungsprüfungen.
Module der Studieneingangsphase Prüfungen SWS CP
ME Mentoring
ME.1 2 2
PP Propädeutik
PP. 1 4 4
PP. 2 4 6
Studienbereich Professionelle Identität Prüfungen SWS CP
E1.1 Orte für Kinder, Konzepte pädagogischen Handelns und Bildung in der Kindheit
Orte für Kinder und Konzepte pädagogischen Handelns E1.1.1 2 3
Bildung in der Kindheit E1.1.2 4 8
E1.2 Kommunikation mit Kindern und Selbstreflexion
Selbstreflexion E1.2.1 2 2
Kommunikation mit Kindern E1.2.2 2 2
Studienbereich Menschliche Entwicklung im sozialen Umfeld Prüfungen SWS CP
E2.1 Einführung in Theorie und Geschichte der Erziehungswissenschaften
Grundlagen der Erziehungswissenschaft E2.1.1 2 3
Kind, Kindererziehung und Familie E2.1.2 4 6
E2.2 Förderung von Entwicklung und Gesundheit von Kindern E2.2.1 4 6
E2.3 Grundlagen der Zusammenarbeit mit Eltern und Grundlagen der Familienbildung E2.3.1 4 6
Studienbereich Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen Prüfungen SWS CP
E3.1 Kind und Familie im Sozialraum E3.1.1 4 6
E3.2 Soziale und politische Rahmungen von Kindheit und Familie E3.2.1 4 6
Rechtliche, sozialpolitische, institutionelle und sozialwirtschaftliche Bedingungen Prüfungen SWS CP
E4.1 Rechtliche Rahmenbedingungen E4.1.1 4 6
Studienbereich Bildungsb. in KÄM und anderen Bereichen Prüfungen SWS CP
E5.1 Grundlagen Ästhetischer Bildung E5.1.1 4 6
E5.2 Literatur E5.2.1 4 6
E5.3 Grundlagen ausgewählter Bildungsbereiche E5.3.1 4 6
E5.3.1 2 3
E5.3.2 2 3
Module der Studienaufbauphase
H1.1 Forschungsmethoden und Forschungspraxis H1.1.1 4 6
H1.2 Theorien und Modelle der Kommunikation und Beratung H1.2.1 4 6
H2.1 Theorien und Methoden der Erwachsenen- und Familienbildung H2.1.1 4 6
H2.2 Einführung in die Diagnostik H2.2.1 4 6
Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen Prüfungen SWS CP
H3.1 Diversität von Kindheit und Familie - Einführung H3.1.1 4 6
H3.2 Diversität von Kindheit und Familie - exemplarische Vertiefung H3.2.1 4 6
H4.1 Management und Evaluieren als Leitungsaufgabe H4.1.1 4 6
Studienbereich Bildungsbereiche in Kultur, Ästhetik, Medien Prüfungen SWS CP
H5.1 Musik (incl. Tanz) H5.1.1 4 6
H5.2 Bewegung (incl. Tanz) H5.2.1 4 6
Schwerpunkt Prüfungen SWS CP
SPa Schwerpunktmodul (a: Auswahl aus SP1 bis SP11) SPa 12 18
SPa.1 4 6
SPa.2 4 6
SPa.3 4 6
Module der Studienabschlussphase Prüfungen SWS CP
PR Modul zur Erlangung der staatlichen Anerkennung
Praxis PR.1 - 26
Begleitseminar PR.2 4 4
WA Wahlmodul WA.1 4 6
THB Thesis-Begleitmodul THB.1 2 4
TH Bachelor-Thesis TH.1 - 12
TK Kolloquium TK.1 - 2
Modulhandbuch [PDF, 600 KB] >>
Anlage 4: Multiple-Choice Prüfungen
In Klausurarbeiten, die ganz oder teilweise nach dem Multiple-Choice-Verfahren durchgeführt werden, wird der Multiple-Choice Prüfungsteil im Antwortwahlverfahren (Multiple-Choice) erbracht. Hierbei werden schriftliche Aufgaben gestellt, die durch die Angabe der für zutreffend befundenen Antwort (eine oder mehrere) aus einem Katalog vorgegebener Antwortmöglichkeiten gelöst werden.
Für Mischklausuren gelten die Bestimmungen dieser Anlage für die gesamte Klausurarbeit, wenn die Bewertungspunkte, einschließlich etwaiger Gewichtungsfaktoren nach Absatz 10, die für den Anteil von Aufgaben im Multiple-Choice-Verfahren vergeben werden, mehr als 40 % beträgt und/oder in dem Teil im Multiple-Choice-Verfahren eine bestimmte Anzahl von Bewertungspunkten erreicht werden muss. Finden die Bestimmungen dieser Anlage gemäß Satz 1 Anwendung, sind für alle Teile vor Durchführung der Prüfung die jeweils erzielbaren Punkte und die Gesamtpunktesumme festzulegen. Sofern in einzelnen Teilen eine bestimmte Anzahl von Bewertungspunkten erreicht werden muss, um die gesamte Prüfung zu bestehen, ist diese festzulegen. Ferner ist für die gesamte Prüfung die für das Bestehen erforderliche Mindestpunktzahl festzulegen. Diese Angaben sind mit der Aufgabenstellung auszuweisen. Für die gesamte Prüfung sind die Festlegungen gemäß den Absätzen 7 und 11 zu treffen.
Bei Ein-Antwort-Aufgaben (1 aus n) folgen auf eine Frage, auf eine unvollständige Aussage usw. n Antworten, Aussagen oder Satzergänzungen. Hier ist je nach Aufgabenstellung die einzig richtige, einzig falsche oder die beste Antwort auszuwählen und zu kennzeichnen.
Bei Mehrfach-Antwort-Aufgaben (x aus n) folgen auf eine Frage, eine unvollständige Aussage usw. n Antworten, Aussagen oder Satzergänzungen von denen mehrere (x) Antworten richtig oder falsch sind. Bei jeder Antwort ist zu entscheiden, ob sie für die Aufgabenstellung zutrifft oder nicht. Die Aufgabenstellung kann mit dem Hinweis versehen werden, wie viele der vorgegebenen Antworten zutreffen.
Die Aufgaben müssen auf die mit dem Modul zu vermittelnden Inhalte und Kompetenzen abgestellt sein und zuverlässige Prüfungsergebnisse ermöglichen.
Bei den Aufgaben ist vom Prüfer oder von der Prüferin vorab festzulegen, welche Antworten als zutreffend anerkannt werden. Vor Durchführung der Prüfung sind die Aufgaben und die festgelegten Antworten von einer zweiten prüfungsberechtigten Person darauf zu überprüfen, ob sie den Anforderungen des Absatzes 5 genügen.
Vor Durchführung der Prüfung ist eine Beschreibung des Multiple-Choice Prüfungsteils – bzw. im Falle des Absatz 2 der gesamten Prüfung – anzufertigen. Diese enthält
- den Namen des Prüfers oder der Prüferin, die die Prüfung abnimmt, und der weiteren prüfungsberechtigten Person nach Absatz 6;
- eine Musterlösung, die bei der Einsicht in die Studierendenakten bereitzuhalten ist. Aus der Musterlösung muss die Aufgabenart gemäß Absatz 3 oder 4, die maximal zu erreichende Gesamtpunktesumme G, die für das Bestehen der Prüfung erforderliche Mindestpunktzahl M sowie ein Zuordnungsschema von Punkten zu Noten gemäß Absatz 11 hervorgehen.
Bei Ein-Antwort-Aufgaben wird für jede Aufgabe ein Bewertungspunkt vergeben, wenn genau die festgelegte Antwort gegeben wurde. Kein Bewertungspunkt wird vergeben, wenn eine andere Antwort, mehrere Antworten oder gar keine Antwort gegeben wurden.
Bei Mehrfach-Antwort-Aufgaben wird für jede zutreffende und markierte Antwort sowie für jede nicht zutreffende und nicht markierte Antwort, also bei Übereinstimmung zwischen festgelegter und tatsächlicher Antwort, ein Bewertungspunkt vergeben. Besteht keine Übereinstimmung zwischen festgelegter und tatsächlicher Antwort, so wird kein Bewertungspunkt vergeben; ein Punktabzug findet nicht statt. Es werden ebenfalls keine Bewertungspunkte vergeben, wenn keine der Antworten gewählt wurden, auch wenn dabei nicht zutreffende Antworten korrekt nicht markiert worden sind, und wenn alle Antworten markiert wurden, auch wenn dabei zutreffende Antworten korrekt markiert wurden. Enthält die Aufgabenstellung einen Hinweis darauf, wie viele der vorgegebenen Antworten zutreffen, werden ebenfalls keine Bewertungspunkte vergeben, wenn insgesamt weniger oder mehr Antworten als die festgelegte Anzahl markiert werden. Die Bewertungsregeln einschließlich der Gesamtpunktesumme G und der Mindestpunktzahl M werden jeweils mit der Aufgabenstellung ausgewiesen.
Bemerkungen und Texte, mit denen die Aufgaben diskutiert und Antwortalternativen in Frage gestellt oder als teilweise richtig und teilweise falsch bezeichnet werden, werden bei der Bewertung von Aufgaben im Multiple-Choice Prüfungsteil nicht berücksichtigt.
Jede Aufgabe kann einen Gewichtungsfaktor erhalten, mit dem die Bewertungspunkte vor der Berechnung der Gesamtpunktesumme multipliziert wird. Der Gewichtungsfaktor ist mit den Aufgaben auszuweisen.
Für das Zuordnungsschema gilt als Grundsatz: Wurde die für das Bestehen des Multiple-Choice Prüfungsteils – bzw. im Falle des Absatz 2 der gesamten Prüfung – erforderliche Mindestpunktzahl M erreicht, so lautet die Note
(1,0) wenn mindestens 90 %,
(1,7) wenn mindestens 70 % bis unter 80 %,
(2,7) wenn mindestens 40 % bis unter 50 %,
(3,7) wenn mindestens 10 % bis unter 20 %,
Wird eine Aufgabe gemäß den Absätzen 13, 14 oder 15 nach Durchführung des Multiple-Choice Prüfungsteils nicht berücksichtigt, so erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die entsprechende Aufgabe die maximal mögliche Bewertungspunktzahl. Gesamtpunktesumme und Mindestpunktzahl bleiben unverändert.
Stellt sich nach Durchführung des Multiple-Choice Prüfungsteils heraus, dass eine oder mehrere Aufgaben im Multiple-Choice Prüfungsteil fehlerhaft sind, ist diese bzw. sind diese entsprechend Absatz 12 nicht zu berücksichtigen
Stellt sich nach einer ersten Bewertung der Aufgaben heraus, dass es eine oder mehrere Aufgaben gibt, bei denen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Null Bewertungspunkte erzielt haben, so ist diese bzw. sind diese entsprechend Absatz 12 nicht zu berücksichtigen.
Stellt sich nach einer Bewertung der Aufgaben heraus, dass weniger als 20 Prozent aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Note besser oder gleich 2,3 erreicht haben, so ist eine neue Bewertung vorzunehmen. Hierbei ist diejenige Aufgabe bzw. eine derjenigen Aufgaben, bei welcher die maximal mögliche Bewertungspunktzahl von den wenigsten Teilnehmerinnen und Teilnehmern erzielt wurde, entsprechend Absatz 12 nicht mehr zu berücksichtigen. Das Verfahren ist nötigenfalls zu wiederholen.
2014-09-29 10:54 Uhr