Source: http://www.steuerlinks.de/richtlinie/esth-2010/hin46.3.html
Timestamp: 2018-03-23 01:00:37
Document Index: 192187544

Matched Legal Cases: ['§ 39', '§ 13', '§ 24', '§ 46', '§ 13', '§ 24', '§ 34']

[ Hinweis 46.2 EStH 2010 ]
[ Hinweis 48 EStH 2010 ]
Ein Arbeitnehmer, der im Jahr 2005 das 65. Lebensjahr vollendet hatte und auf dessen Lohnsteuerkarte ein Freibetrag i. S. d. § 39a Abs. 1 Nr. 5 EStG eingetragen worden ist, hat neben seinen Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit (Ruhegeld) in 2010 folgende Einkünfte bezogen:
Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft 2.000 €
Verlust aus Vermietung und Verpachtung - 300 €
positive Summe dieser Einkünfte 1.700 €
Summe der einkommensteuerpflichtigen Einkünfte, die nicht dem Steuerabzug vom Arbeitslohn unterlagen 1.700 €
Abzug nach § 13 Abs. 3 EStG 670 €
Altersentlastungsbetrag nach § 24a EStG (40 % aus 1.700 € =) + 680 € - 1.350 €
Härteausgleich nach § 46 Abs. 3 EStG :
Betrag der einkommensteuerpflichtigen (Neben-)Einkünfte 1.700 €
Abzug nach § 13 Abs. 3 EStG - 670 €
Altersentlastungsbetrag nach § 24a EStG - 680 €
Vom Einkommen abziehbarer Betrag 350 €
Anwendung der §§ 34 , 34b und 34c EStG
Würden Einkünfte, die nicht der Lohnsteuer zu unterwerfen waren, auf Grund eines Härteausgleichsbetrags in gleicher Höhe unversteuert bleiben, ist für die Anwendung dieser Ermäßigungsvorschriften kein Raum (>BFH vom 29.5.1963 - BStBl III S. 379 und vom 2.12.1971 - BStBl 1972 II S. 278).