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Timestamp: 2016-10-28 10:23:13
Document Index: 145596887

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 134', 'Art. 135', 'Art. 159']

P.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Hans Schmidt, Ulrichstrasse 14, Z�rich,
A.- Der 1945 geborene P.________ war seit 1. Juni 1990 bei den Verkehrsbetrieben der Stadt Z�rich (VBZ) als Lastwagenchauffeur in der Bahnbauwerkstatt angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Neben der T�tigkeit bei der VBZ besorgte er die Hauswartung der Liegenschaften X.________ Nr. 21, 23 und 25 in Y.________. Am 25. April 1993 kollidierte P.________ als Lenker eines Motorrads mit einem Personenwagen und erlitt dabei eine Patellal�ngsfraktur am linken Knie. Nach einem gescheiterten Arbeitsversuch am 28./29. Juni 1993 arbeitete er bis zu seiner Entlassung Ende August 1995 im Wesentlichen zu 50 % in der Bahnbauwerkstatt der VBZ. Die Erledigung der Hauswartarbeiten hat er nach dem Unfall seinem Sohn �bertragen.
Mit Verf�gung vom 26. September 1995 stellte die SUVA die Heilkosten- und Taggeldleistungen per 30. September 1995 ein und verneinte gleichzeitig einen Anspruch auf Rentenleistungen und auf eine Integrit�tsentsch�digung. Die hiegegen erhobene Einsprache wies sie nach weiteren Abkl�rungen mit Entscheid vom 12. Februar 1996 ab.
B.- P.________ liess gegen den Einspracheentscheid Beschwerde f�hren und beantragen, die SUVA habe ihm auch nach dem 30. September 1995 die gesetzlichen Leistungen f�r den am 25. April 1993 erlittenen Unfall zu erbringen und es seien ihm demgem�ss eine angemessene Invalidenrente, eventuell Taggeldleistungen sowie eine angemessene Integrit�tsentsch�digung auszurichten. Zudem ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung. Nachdem das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich P.________ einen unentgeltlichen Rechtsbeistand bestellt hatte, liess der Versicherte zus�tzlich beantragen, die SUVA habe die Kosten der spezial�rztlichen Untersuchung durch Dr. med. K.________, Spital A.________, zu �bernehmen. Mit Entscheid vom 17. August 1999 wies das Sozialversicherungsgericht die Beschwerde ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst P.________ wiederum die Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen, insbesondere einer Rente und einer Integrit�tsentsch�digung, sowie die �bernahme der Kosten der spezial�rztlichen Untersuchung durch die SUVA beantragen und um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung ersuchen.
1.- Das kantonale Gericht hat die f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten Erfordernisse des nat�rlichen und des ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Gesundheitsschaden (Art. 6 Abs. 1 UVG; BGE 121 V 49 Erw. 3a, 119 V 337 Erw. 1 und 406 Erw. 4a, je mit Hinweisen) sowie die Rechtsprechung zur Ad�quanzbeurteilung von psychischen Gesundheitsst�rungen nach Unf�llen einschliesslich der dabei zu beachtenden Kriterien (BGE 123 V 99 Erw. 2a, 115 V 135 Erw. 4 ff.) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. Entsprechendes gilt f�r die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 und 25 Abs. 1 UVG; BGE 124 V 32 Erw. 1 mit Hinweisen) und f�r die Ausf�hrungen �ber den Beweiswert �rztlicher Berichte (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweisen).
Der Vollst�ndigkeit halber zu erw�hnen ist, dass eine versicherte Person Anspruch auf eine Invalidenrente hat, wenn sie infolge des Unfalls invalid wird (Art. 18 Abs. 1 UVG), wobei als invalid gilt, wer voraussichtlich bleibend oder f�r l�ngere Zeit in seiner Erwerbsf�higkeit beeintr�chtigt ist (Art. 18 Abs. 2 UVG). F�r die Bestimmung des Invalidit�tsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidit�t und nach Durchf�hrung allf�lliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k�nnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen k�nnte, wenn sie nicht invalid geworden w�re.
2.- a) Die Vorinstanz hat nach sorgf�ltiger W�rdigung der umfangreichen medizinischen Berichte ausf�hrlich dargelegt, weshalb auf die Beurteilungen des Kreisarztes Dr. med. S.________ (vom 2. Juli 1993, 4. Juli 1994, 12. Oktober 1994, 8. Dezember 1994, 17. Januar 1995, 7. Juni 1995), des Vertrauensarztes der VBZ Dr. med. B.________, Z�rich (15. April 1994, 19. September 1994, 14. Juli 1995), der Klinik F.________, vom 16. November 1993 und 16. Juni 1994, des Spitals B.________, vom 6. Juni 1994, der Rehabilitationsklinik C.________ vom 16. August 1994 sowie der Klinik D.________, vom 27. M�rz 1995, und nicht auf diejenigen der Klinik E.________ f�r Orthop�die und Sportmedizin, vom 15. November 1995, sowie des Dr. med. K.________, Spital A.________, vom 27. April 1998 abzustellen ist. Diesen medizinischen Beurteilungen ist grunds�tzlich zu folgen und es ist daher gest�tzt auf die erw�hnten Berichte, die sich eingehend, nachvollziehbar und schl�ssig mit dem Gesundheitsschaden des Beschwerdef�hrers befassen, davon auszugehen, dass somatische Beschwerden - meist wird von Restbeschwerden gesprochen - mit einer psychischen (funktionellen) �berlagerung vorliegen. Letztere kommt namentlich in den Berichten des Dr. med. B.________ vom 19. September 1994 und 14. Juli 1995 �berzeugend zum Ausdruck.
b) W�hrend die Beschwerden mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit einen nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 25. April 1993 aufweisen, ist der ad�quate Kausalzusammenhang bez�glich der psychischen St�rungen - wie dies das kantonale Gericht ausf�hrlich und zutreffend darlegt - nach den Kriterien der Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts f�r Unf�lle im mittleren Bereich, zu welchen das vorgefallene Ereignis unbestrittenermassen z�hlt, zu verneinen. Insbesondere sind die Dauer der Arbeitsunf�higkeit und des Heilungsverlaufs gr�sstenteils psychisch, nicht physisch bedingt. Ausschlaggebend f�r die Beurteilung einer allf�lligen unfallbedingten Invalidit�t sind somit die somatischen Restbeschwerden.
3.- a) Vorinstanz und SUVA gehen gest�tzt auf die medizinische Aktenlage davon aus, dass der Beschwerdef�hrer in seinem angestammten Beruf als Lastwagenchauffeur nicht mehr arbeitsf�hig sei, dass ihm jedoch eine ganzt�gige knieschonende T�tigkeit als Fahrer eines Schmierwagens mit automatischem Getriebe zumutbar w�re. Auch die Nebenerwerbst�tigkeit als Hauswart k�nne der Versicherte - allenfalls mit Verlangsamung - uneingeschr�nkt aus�ben, sodass er keine unfallbedingte Erwerbseinbusse erleide.
b) Dieser optimistischen Beurteilung der Erwerbsf�higkeit kann indessen nicht gefolgt werden. Zutreffend ist, dass der Beschwerdef�hrer als Lastwagenchauffeur nicht mehr arbeitsf�hig ist und dass die �rzte im massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheids grossmehrheitlich eine ganzt�gige T�tigkeit als Chauffeur auf einem Fahrzeug mit automatischer Kupplung als zumutbar erachten (vgl. Berichte des Dr. med. B.________ vom 14. Juli 1995 und der kreis�rztlichen Abschlussuntersuchung durch Dr. med. S.________ vom 7. Juni 1995). Die VBZ w�re denn auch bereit gewesen, auf den Versicherten R�cksicht zu nehmen und ihm ein Schmierfahrzeug mit automatischem Getriebe zur Verf�gung zu stellen, dies jedoch unter der unabdingbaren Voraussetzung, dass er in dieser T�tigkeit voll einsatzf�hig w�re (Berichte der Telefongespr�che mit Frau Z.________, Leiterin Sozialdienst, VBZ, vom 5. und 7. Juli 1995). Damit er keine massgebliche Einkommenseinbusse erleiden w�rde, m�sste der Beschwerdef�hrer demzufolge das Schmierfahrzeug im vollen Pensum mit Schichtarbeiten verrichten und nebstdem auch die Hauswartstelle vollumf�nglich versehen k�nnen. Diese Anforderungen kann der Versicherte aber gest�tzt auf die medizinischen Beurteilungen entgegen der Auffassung von Vorinstanz und SUVA nicht erf�llen. Der Einsatz auf dem Schmierfahrzeug setzt n�mlich einen Fahrer voraus, welcher der Arbeitgeberin Gew�hr bietet, dass er den Dienst mit den f�r einen Gesunden �blichen wenigen Absenzen versieht. Ein solcher Fahrer ist der Versicherte, auch wenn nur somatisch bedingte Beschwerden ber�cksichtigt werden, nicht. Diese Restbeschwerden werden �rztlicherseits nicht negiert (vgl. kreis�rztliche Abschlussuntersuchung vom 7. Juni 1995), und die Klinik D.________ attestierte am 27. M�rz 1995, also in einem Zeitpunkt, in welchem die Diskussion �ber den Einsatz des Beschwerdef�hrers auf dem Schmierfahrzeug bereits eingesetzt hatte oder zumindest unmittelbar bevorstand, lediglich eine Arbeitsf�higkeit von 75 %. Der Berechnung der Einkommenseinbusse des Beschwerdef�hrers k�nnen demzufolge nicht - wie dies SUVA und Vorinstanz getan haben - ein vollumf�nglicher Einsatz auf dem Schmierfahrzeug mit Schichtarbeit und erst noch eine Nebenerwerbst�tigkeit als Hauswart zu Grunde gelegt werden. Vielmehr hat die SUVA zu pr�fen, welche anderen T�tigkeiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt f�r den Beschwerdef�hrer unter Ber�cksichtigung der somatischen Restbeschwerden in Frage kommen, gest�tzt darauf den Einkommensvergleich vorzunehmen und �ber allf�llige Leistungen an den Beschwerdef�hrer neu zu verf�gen.
4.- Was das Begehren um Bezahlung des Gutachtens des Dr. med. K.________ vom 27. April 1998 durch die SUVA anbelangt, ist der Vorinstanz darin beizupflichten, dass dessen Einholung angesichts der umfassenden medizinischen Abkl�rungen unn�tig war, weshalb dieser Antrag zu Recht abgewiesen worden ist.
5.- Vorliegend geht es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen, sodass von der Auferlegung von Gerichtskosten abzusehen ist (Art. 134 OG). Dem Prozessausgang entsprechend ist dem Beschwerdef�hrer eine Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 OG). Das Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung erweist sich damit als gegenstandslos.
versicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 17. Au-
aufgehoben werden und die Sache an die SUVA zur�ckge-
wiesen wird, damit sie im Sinne der Erw�gungen verfah-
re und �ber die Leistungen neu verf�ge. Im �brigen
�ber die Neuverlegung der Parteikosten f�r das kanto-