Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%2014/68
Timestamp: 2019-09-22 11:20:51
Document Index: 64918851

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 202', '§ 116', '§ 372', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 372', 'BGH', 'BGH', '§ 202', '§ 205', 'BGH', '§ 202', '§ 205', 'BGH']

BGH, 20.06.1969 - VI ZR 14/68 - dejure.org
BGH, 20.06.1969 - VI ZR 14/68
https://dejure.org/1969,820
BGH, 20.06.1969 - VI ZR 14/68 (https://dejure.org/1969,820)
BGH, Entscheidung vom 20.06.1969 - VI ZR 14/68 (https://dejure.org/1969,820)
BGH, Entscheidung vom 20. Juni 1969 - VI ZR 14/68 (https://dejure.org/1969,820)
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Fehlende Aktivlegitimation - Gerichtliche Geltendmachung - Verjährungshemmung - Schadensersatzansprüche - Sozialversicherungsträger - Tödlicher Unfall des Versicherten - Übergang eines Rechtes - Hinterbliebenenrente - Ablehnung der Zahlung
BGB § 202 Abs. 1; SGB X §§ 116, 1127
NJW 1969, 1661
VersR 1969, 856
Aus § 372 BGB folgt überdies keine Pflicht zur Hinterlegung, sondern nur ein Recht hierzu (vgl. nur BGH, Urt. v. 20. Juni 1969 - VI ZR 14/68, NJW 1969, 1661, 1662; RGZ 61, 245, 250).
Vielmehr kann eine Hemmung "im allgemeinen immer dann angenommen werden, wenn dem Berechtigten vorübergehend durch ein rechtliches Hindernis die Durchsetzung seines Anspruchs unmöglich gemacht wird" (…BGH, Urt. v. 26. September 1969 - V ZR 122/65, WM 1969, 1348, 1349; ähnlich BGHZ 10, 310, 311 m.w.N.; BGH, Urt. v. 20. Juni 1969 - VI ZR 14/68, NJW 1969, 1661).
Denn § 372 BGB verpflichtet den Schuldner nicht zur Hinterlegung, sondern räumt ihm lediglich ein Recht hierzu ein, auf dessen Wahrnehmung ein Gläubiger keinen Anspruch hat (BGH NJW 1969, 1661, 1662).
Sie ist vielmehr auch auf Fälle anzuwenden, in denen der Durchsetzung des an und für sich fortbestehenden Anspruchs vorübergehend ein rechtliches Hindernis entgegenstand (BGH, Urteil vom 20.06.1969, VI ZR 14/68, NJW 1969, 1661; KG, Urteil vom 30.10.1980, 12 U 1229/80, VersR 1981, 1080;… Palandt/Heinrichs, BGB, 61. Aufl., § 202 Rn. 9).
LG Duisburg, 30.05.2016 - 2 O 298/15
Geltendmachung von Honoraransprüchen als Masseverbindlichkeit durch den …
Dies wäre insbesondere auch im unmittelbaren Anwendungsbereich von § 205 BGB ebenfalls möglich, weshalb dies nach gesetzlicher Wertung der anderweitigen Hemmung nicht entgegensteht (BGH NJW 1969, 1661 Rz. 21 zu § 202 a.F., der ausdrücklich die Hemmung für den Fall der Stundung oder des Bestehens eines anderweitigen Leistungsverweigerungsrechts des Schuldners vorsah;… für die heutige Rechtslage: Staudinger, BGB, 2014, § 205 Rn. 19).
Eine Hemmung kann im allgemeinen immer dann angenommen werden, wenn dem Berechtigten vorübergehend durch ein rechtliches Hindernis die Durchsetzung seines Anspruchs unmöglich gemacht wird (vgl. BGHZ 10, 310; Urteil vom 20. Juni 1969 - VI ZR 14/68 S. 6).