Source: https://issuu.com/uniseminar/docs/uzh_privatrecht2_karteikarten
Timestamp: 2017-01-24 11:22:22
Document Index: 175914867

Matched Legal Cases: ['Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 19', 'Art. 28', 'Art. 52', 'Art. 74', 'Art. 107', 'Art. 2', 'Art. 58', 'Art. 43', 'Art. 55', 'Art. 41', 'Art. 60', 'Art. 127', 'Art. 60']

UZH_Privatrecht2_Karteikarten by Uniseminar - issuu
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Inhaltsverzeichnis I / III
I / XV
Einleitung……………………………………………………………........................................................ IV – XV
Kapitel 1: Rechtsfähigkeit……………………………………………….......................................... 002 – 006
Kapitel 2: Anfang und Ende der Persönlichkeit…………………........................................ 007 – 013
Kapitel 3: Beweis von Leben und Tod………..…………………….......................................... 014 – 016
Kapitel 4: Verschollenheit……………………………………………….......................................... 017 – 019
Kapitel 5: Handlungsfähigkeit………………………………………….......................................... 020 – 029
Kapitel 6: Verwandtschaft und Schwägerschaft..............………………………….............. 030 – 033
Kapitel 7: Wohnsitz und Heimat……..……………………………….......................................... 034 – 041
Kapitel 8: Allgemeines zum Persönlichkeitsschutz….………..........................................
042 – 048
Kapitel 9: Persönlichkeitsschutz nach Art. 27 ZGB........................................................... 049 – 053
Kapitel 10: Persönlichkeitsschutz nach Art. 28 ZGB………...…....................................... 054 – 073
Kapitel 11: Sonderfragen im Zusammenhang mit Art. 28 ZGB.................................... 074 – 079
Inhaltsverzeichnis II / III
Kapitel 12: Klagen des Persönlichkeitsschutzes………………............................................ 080 – 094
Kapitel 13: Gegendarstellungsrecht.........................………………........................................... 095 – 100
Kapitel 14: Name.............................................................…………………......................................... 101 – 115
Kapitel 15: Die juristischen Personen im Allgemeinen…….............................................. 116 – 143
Kapitel 16: Verein……………………...................………………………….......................................... 144 – 170
Kapitel 17: Stiftung……………………….......................………………….......................................... 171 – 193
Kapitel 1: Ehe und eingetragene Partnerschaft.................………………………….............. 195 – 224
Kapitel 2: Schutz……..……………………….................................……….......................................... 225 – 235
Kapitel 3: Scheidung...............................................................….……….......................................... 236 – 249
Kapitel 4: Au�lösung der Partnerschaft.................................................................................... 250 – 252
Kapitel 5: Einfache Lebensgemeinschaft........................………...…....................................... 253 – 256
Kapitel 6: Kinder................................………….................................................................................. 257 – 268
Inhaltsverzeichnis III / III
III / XV
Kapitel 7: Adoption…….........................................................…………........................................... 269 – 276
Kapitel 8: Elternverantwortung.................................………………........................................... 277 – 297
Kapitel 9: Verwandtenunterstützung.....................…………………......................................... 298 – 300
Haftp�lichtrecht
Kapitel 1: Schaden und immaterielle Unbill…….................................................................. 302 – 316
Kapitel 2: Kausalzusammenhang…............………………………….......................................... 317 – 328
Kapitel 3: Widerrechtlichkeit………………………................……….......................................... 329 – 336
Kapitel 4: Verschulden und Verschuldenshaftung..........………………………….............. 337 – 339
Kapitel 5: Einfache Kausalhaftung……..….............................……….......................................... 340 – 371
Kapitel 6: Gefährdungshaftung.........................................….……….......................................... 372 – 377
Kapitel 7: Schadenersatz............................................................................................................... 378 – 384
Kapitel 8: Genugtuung...........................................................………...…....................................... 385 – 386
Kapitel 9: Haftungskonkurrenz und Schuldnermehrheit............................................... 387 – 393
Kapitel 10: Verjährung................................................................................................................... 394 – 394
XIII / XV
Bei Fragen zu unseren Lernunterlagen, Seminaren und anderen Dienstleistungen kannst Du uns jederzeit gerne kontaktieren. Dabei stehen die folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
Schreibe uns eine E-­‐Mail an: uzh@uniseminar.ch .
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Rufe uns an unter 044 586 39 94 (Festnetz) oder 079 296 01 99 (Handy).
XIV / XV
  Hausheer Heinz / Aebi-­‐Müller Regina E.: Das Personenrecht des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, 2. Au�lage, Stämp�li Verlag AG Bern 2008.
  Büchler Andrea / Vetterli Rolf: Ehe Partnerschaft Kinder, Eine Einführung in das Familienrecht der Schweiz, 2. Au�lage, Helbling Lichtenhahn Verlag Basel 2011.
  Schnyder Anton K. / Portmann Wolfgang / Markus Müller-­‐Chen: Ausservertragliches Haftp�lichtrecht, Schulthess Zürich 2008.
  Prof. Dominic Jakob, Vorlesungsunterlagen.
  Prof. Tanja Domej, Vorlesungsunterlagen.
  Prof. Peter Breitschmid, Vorlesungsunterlagen.
Kapitel 1 – Rechtsfähigkeit
Worin liegt der Unterschied zwischen aktiver und passiver Rechtsfähigkeit?
-­‐ De�inition -­‐
Die aktive Rechtsfähigkeit ist die Möglichkeit Träger von Rechten zu sein.
Die passive Rechtsfähigkeit ist die Möglichkeit Träger von P�lichten zu sein.
Kapitel 5 – Handlungsfähigkeit
Die 15-­‐Jährige Anna kauft sich in einem Laden einen Computer ohne das Wissen ihrer Eltern. Sie ist diesbezüglich handlungsfähig.
-­‐ Richtig / Falsch -­‐ 26 / 394
A ist urteilsfähig, aber minderjährig. Sie gilt als beschränkt handlungsunfähig.
Der Grundsatz aus Art. 19 Abs. 1 ZGB gilt, wonach das Rechtsgeschäft die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erfordert. Dies kann formlos erfolgen, ausdrücklich oder stillschweigend im Voraus; oder durch nachträgliche Genehmigung. Die Eltern könnten die Genehmigung nachträglich erteilen.
Kapitel 10 – Persönlichkeitsschutz nach Art. 28 ZGB
Welche Formen können ehrverletzende Äusserungen haben?
-­‐ 2 Punkte -­‐
65 / 394
  Tatsachenbehauptung
  Werturteil uniseminar.ch
Kapitel 15 – Die juristische Personen im Allgemeinen
Welche juristischen Personen entstehen auch ohne Handelsregistereintrag?
-­‐ 4 Punkte -­‐ 126 / 394
  Öffentlich-­‐rechtliche Körperschaften und Anstalten
  Vereine, die nicht wirtschaftliche Zwecke verfolgen
  Familien-­‐ und kirchliche Stiftungen
  Kantonalprivatrechtliche juristische Personen
Art. 52 Abs. 2 ZGB
Kapitel 16 – Der Verein
Welche weiteren Rechte kann ein Vereinsmitglied noch haben?
-­‐ 2 Punkte -­‐ 164 / 394
  Gewisse Benützungsrechte (Benützung von Vereinsmaterialien, Lokalen und Anlagen; oder Auskunft und Beratung)
  Schutzrechte (vor Zweckumwandlung und unzulässigen Vereinsbeschlüssen Art. 74/75 ZGB und Gleichbehandlung der Mitglieder)
Kapitel 1 – Ehe und eingetragene Partnerschaft
Andrea heiratet den wohlhabenden Christian. Nach der Eheschliessung stellt sie fest, dass er hoch verschuldet ist. Sie beruft sich auf Irrtum nach Art. 107 Ziff. 2 ZGB. Ist dies möglich?
-­‐ Antwort und Erläuterung -­‐ 209 / 394
Als Irrtum gilt, wenn sich einer der Brautleute über die Bedeutung des Aktes geirrt hat oder über die Person (z.B. die eineiige Zwillingsschwester der Verlobten). Irrtum über die Vermögensverhältnisse oder Eigenschaften des Verlobten können nicht angefochten werden.
Kapitel 3 – Scheidung
Von welchen Grundsätzen wird der nacheheliche Unterhalt beherrscht?
245 / 394
  Grundsatz der Eigenversorgung
  Subsidiär: nacheheliche Solidarität
Kapitel 6 – Kinder Hat der Anerkennende zu beweisen, dass er der Vater des Kindes ist?
-­‐ 1 Punkt -­‐
264 / 394
Kapitel 6 – Kinder Nein. Die Mutter muss bekannt sein und das väterliche Kindesverhältnis fehlen. Die Anerkennung ist eine formbedürftige Erklärung und begründet das Kindesverhältnis.
Kapitel 8 – Elternverantwortung
Nach welchen Leitsätzen richtet sich der Kindesschutz?
-­‐ 5 Punkte -­‐ 292 / 394
  Subsidiarität: wenn Eltern nicht selbst handeln und keine Hilfe annehmen
  Komplementarität: soll die Fähigkeiten der Eltern ergänzen und nicht verdrängen
  Qualität: soll zur Förderung des Kindeswohls geeignet sein
  Quantität: erforderlich und kein milderer Eingriff möglich
  Proportionalität: Risiken müssen in einem vernünftigen Verhältnis zum erhofften Nutzen stehen uniseminar.ch
Kapitel 2 – Kausalzusammenhang
Es liegt eine Konkurrenz von Gesamtursachen vor, aber nur ein Schädiger trifft die volle Haftp�licht. Welche Art der Konkurrenz ist gegeben?
-­‐ 2 Punkte -­‐ 321 / 394
  Überholende Konkurrenz (Gesamtursache würde Schaden herbeiführen, aber der tatsächliche Schaden wird durch eine andere adäquate Ursache bewirkt)
  Hypothetische Konkurrenz (Schaden ist tatsächlich durch ein Primärereignis verursacht worden, wäre aber auch durch eine spätere Ursache entstanden)
Kapitel 5 – Einfache Kausalhaftung
Zähle die allgemeinen Voraussetzungen einer Kausalhaftung auf.
-­‐ 4 Punkte -­‐ 343 / 394
  Schaden
  Adäquater Kausalzusammenhang
  Widerrechtlichkeit
  Besonderer haftp�lichtbegründender Tatbestand (z.B. Herrschaft über ein Tier oder ein Wert etc.)
Wie kann sich der Inhaber des Signaturschlüssels befreien?
-­‐ 2 Punkte -­‐ 353 / 394
  Sorgfaltsbeweis: die nach den Umständen notwendigen und zumutbaren Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat, um den Missbrauch des Signaturschlüssels zu verhindern
  Befreiungsbeweis: ist nicht vorgesehen, muss aber auch hier offen möglich sein
Welche Ursachen kommen für den mangelhaften Zustand eines Werkes in Frage?
-­‐ 2 Punkte -­‐ 361 / 394
  Fehlerhafte Anlage oder Herstellung
  Mangelhafter Unterhalt
Welche Person gilt als Herstellerin?
-­‐ 4 Punkte -­‐
368 / 394
  Person, die das Endprodukt herstellt
  Person, die einen Grundstoff oder ein Teilprodukt herstellt
  Person, die sich als Herstellerin ausgibt
  Importeur
Art. 2 PrHG
Kapitel 6 – Gefährdungshaftung Ein Fahrzeug rollt den Hügel runter. Der Motor ist dabei ausgeschaltet. Haftung nach Art. 58 Abs. 1 SVG?
376 / 394
Kapitel 6 – Gefährdungshaftung Das schadenstiftende Motorfahrzeug muss in Betrieb sein, d.h. es muss sich durch eigenen Antrieb bewegen. Dabei kann der Motor auch ausgeschaltet sein.
Kapitel 7 – Schadenersatz
Zähle die Faktoren auf, die bei der Berechnung des Versorgerschadens relevant sind.
-­‐ 5 Punkte -­‐ 380 / 394
  Mutmassliches Einkommen des Verstorbenen
  Mustmassliche Unterstützungsquote
  Dauer der Unterstützung
  Erbe und Anwartschaften der versorgten Person
  Aussichten auf Wiederverheiratung
In welcher Form kann Schadenersatz geleistet werden?
-­‐ 2 Punkte -­‐ 384 / 394
  Geldersatz (Kapital oder Rente)
  Naturalersatz (Ersatzbeschaffung oder Reparatur) Art. 43 Abs. 1 OR
Kapitel 9 – Haftungskonkurrenz und Schuldnermehrheit
Welche Haftung ist exklusiv anwendbar?
-­‐ 3 Punkte -­‐
388 / 394
  Kausalhaftung, wenn in Konkurrenz mit Art. 55 oder Art. 41 OR
  Gefährdungshaftung, wenn in Konkurrenz mit einer einfachen Kausalhaftung
  Privatrechtliche Haftung des Staates, wenn in Konkurrenz mit einer öffentlich-­‐rechtlichen Staatshaftung
Kapitel 10 -­‐ Verjährung
Welche Verjährungsfristen sind im ausservertraglichen Haftp�lichtrecht vorgesehen?
Kapitel 10 – Verjährung
  Relative Frist: 1 Jahr Art. 60 Abs. 1 OR
  Absolute Frist: 10 Jahre (Art. 127 OR)
  Art. 60 Abs. 2 OR Frist des Strafrechts
UZH_Privatrecht2_Karteikarten