Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFH/NV%201997,%20425
Timestamp: 2020-03-28 15:54:19
Document Index: 294517804

Matched Legal Cases: ['Art. 3', '§ 9', 'Art. 3', '§ 9', 'Art. 3', '§ 9', '§ 115', '§ 115', '§ 76', '§ 115']

Rechtsprechung: BFH/NV 1997, 425 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BFH, 18.12.1996 | BFH, 18.12.1996 | BFH, 02.01.1997
https://dejure.org/1997,2242
BFH, 20.06.1997 - VI R 74/91 (https://dejure.org/1997,2242)
BFH, Entscheidung vom 20.06.1997 - VI R 74/91 (https://dejure.org/1997,2242)
BFH, Entscheidung vom 20. Juni 1997 - VI R 74/91 (https://dejure.org/1997,2242)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1997,2242) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
GG Art. 3; EStG § 9a Satz 1 Nr. 1
Vorlage an das BVerfG - Vereinbarkit mit Art. 3 GG
EStG § 9a S. 1 Nr. 1; GG Art. 3
Lohnsteuer; Verfassungsmäßigkeit der Kumulation des Arbeitnehmer-Pauschbetrags von 2 000 DM mit steuerfreiem oder pauschal versteuertem Werbungskostenersatz
BVerfG, 20.06.1997 - 2 BvL 20/93
BFHE 183, 495
NZA 1998, 810
BStBl II 1998, 59
BFH/NV 1997, 425
Dieser Begünstigungseffekt, der sich aus dem Zusammenwirken der Steuerbefreiung und der Werbungskostenpauschalierung nach § 9a EStG ergibt und gegen den in der Vergangenheit verfassungsrechtliche Bedenken erhoben wurden (vgl. den Vorlagebeschluss des BFH vom 19. Februar 1993 VI R 74/91, BFHE 170, 410, BStBl II 1993, 551), ist indes nicht gleichheitswidrig (BFH-Beschluss vom 20. Juni 1997 VI R 74/91, BFHE 183, 495, BStBl II 1998, 59) und deshalb hinzunehmen.
BFH, 18.12.1996 - XI B 144/96
https://dejure.org/1996,5479
BFH, 18.12.1996 - XI B 144/96 (https://dejure.org/1996,5479)
BFH, Entscheidung vom 18.12.1996 - XI B 144/96 (https://dejure.org/1996,5479)
BFH, Entscheidung vom 18. Dezember 1996 - XI B 144/96 (https://dejure.org/1996,5479)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1996,5479) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Hinreichende Darlegung von Gründen bei Einlegung einer Nichtzulassungsbeschwerde
Da das angefochtene Urteil den Klägern am 1. Juli 1997 zugestellt wurde, ist diese Präzisierung jedoch erst nach Ablauf der Beschwerdefrist von einem Monat (§ 115 Abs. 3 Satz 1 FGO) und damit zu spät erfolgt (vgl. z. B. BFH-Beschluß vom 18. Dezember 1996 XI B 144/96, BFH/NV 1997, 425).
Dazu hätte jedenfalls glaubhaft gemacht werden müssen, dass die Krankheit so erheblich gewesen ist, dass sie den Geschäftsführer gehindert hat, den Bevollmächtigten rechtzeitig mit der Einlegung und Begründung der Beschwerde zu beauftragen (Beschlüsse des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 18. Dezember 1996 XI B 150-152/96, BFH/NV 1997, 425;… vom 29. August 1997 V R 10/97, BFH/NV 1998, 336;… vom 16. Juni 1998 XI B 37/98, BFH/NV 1998, 1368).
FG Hamburg, 04.05.2005 - V 71/02
Versäumung der Antragsfrist auf Durchführung einer Einkommensteuerveranlagung …
Krankheit ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) nur dann ein Grund zur Wiedereinsetzung in den vorigen Stand, wenn sie so schwer und unvermutet eintritt, dass der Betroffene dadurch verhindert ist, seine steuerlichen Angelegenheiten selbst zu besorgen oder durch einen Dritten wahrnehmen zu lassen (BFH-Beschlüsse vom 10.3.1971, I B 50/70, BFHE 101, 466, BStBl II 1971, 401;… vom 6.5.1986, IX R 114/85, BFH/NV 1986, 620; vom 24.6.1992, IX B 162/91, nicht veröffentlicht; vom 18.12.1996, XI B 150-152/96, BFH/NV 1997, 425; Urteil vom 17.9.1987, III R 235/84, BFHE 151, 384, BStBl II 1988, 249).
BFH, 12.05.2000 - IV B 67/99
Beschwerdefrist - Wiedereinsetzung - Verschulden - Erkrankung - Prozessvertreter
Wird geltend gemacht, eine Frist sei infolge einer Erkrankung versäumt worden, muss vorgetragen und glaubhaft gemacht werden, dass die Krankheit plötzlich und unvorhersehbar eingetreten ist und Art und Schwere der Erkrankung den Steuerpflichtigen bzw. den Bevollmächtigten daran gehindert haben, die versäumte Handlung selbst vorzunehmen oder durch Dritte vornehmen zu lassen (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 18. Dezember 1996 XI B 150-152/96, BFH/NV 1997, 425, m.w.N).
BFH, 29.11.1999 - XI B 80/99
Innerhalb dieser Frist, die nicht verlängert werden kann, muß auch der Zulassungsgrund dargelegt sein (§ 115 Abs. 3 Satz 3 FGO; vgl. Senatsbeschluß vom 18. Dezember 1996 XI B 144/96, BFH/NV 1997, 425).
Dazu hätte jedenfalls glaubhaft gemacht werden müssen, daß die Krankheit so erheblich gewesen ist, daß sie den Kläger gehindert hat, den Bevollmächtigten rechtzeitig mit der Einlegung und Begründung der Bescherde zu beauftragen (BFH-Beschluß vom 18. Dezember 1996 XI B 150--152/96, BFH/NV 1997, 425).
BFH, 18.12.1996 - XI B 150-152/96, XI B 150/96, XI B 151/96, XI B 152/96
https://dejure.org/1996,17661
BFH, 18.12.1996 - XI B 150-152/96, XI B 150/96, XI B 151/96, XI B 152/96 (https://dejure.org/1996,17661)
BFH, Entscheidung vom 18.12.1996 - XI B 150-152/96, XI B 150/96, XI B 151/96, XI B 152/96 (https://dejure.org/1996,17661)
BFH, Entscheidung vom 18. Dezember 1996 - XI B 150-152/96, XI B 150/96, XI B 151/96, XI B 152/96 (https://dejure.org/1996,17661)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1996,17661) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Eingehende Darstellung des Geschehensablaufs zur Begründung eines Wiedereinsetzungsantrages
BFH, 02.01.1997 - VII B 185/96
https://dejure.org/1997,34968
BFH, 02.01.1997 - VII B 185/96 (https://dejure.org/1997,34968)
BFH, Entscheidung vom 02.01.1997 - VII B 185/96 (https://dejure.org/1997,34968)
BFH, Entscheidung vom 02. Januar 1997 - VII B 185/96 (https://dejure.org/1997,34968)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1997,34968) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Bei der Rüge mangelnder Sachaufklärung wegen Verletzung des Amtsermittlungsgrundsatzes (§ 76 Abs. 1 Satz 1 FGO), wie sie im Streitfall erhoben wird, muß dargelegt werden, welche Tatfrage aufklärungsbedürftig ist, welche Beweismittel zu welchen Beweisthemen das FG nicht erhoben hat und warum der Kläger, sofern er durch einen Prozeßbevollmächtigten vertreten war, nicht von sich aus einen entsprechenden Antrag gestellt hat, die Beweiserhebung sich aber dem FG --ohne besonderen Antrag-- hätte aufdrängen müssen (vgl. z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 31. Juli 1990 I R 173/83, BFHE 162, 236, BStBl II 1991, 66;… BFH-Beschlüsse vom 16. Juli 1997 XI B 9/96, BFH/NV 1998, 53; vom 2. Januar 1997 VII B 185/96, BFH/NV 1997, 425;… vom 7. Januar 1993 VII B 115/92, BFH/NV 1994, 37).
Zur Darlegung des Verfahrensfehlers mangelhafter Sachaufklärung gehört die Angabe, welche weiteren konkreten Aufklärungsmaßnahmen --ggf. welche weiteren Beweiserhebungen sich dem Gericht hätten aufdrängen müssen-- bzw. welche Unterlagen es vom Kläger hätte anfordern müssen, die dieser nicht von sich aus im Verfahren vorgelegt hat (vgl. BFH-Beschlüsse vom 2. Januar 1997 VII B 185/96, BFH/NV 1997, 425, …und vom 30. Juli 1997 XI B 218-221/95, BFH/NV 1998, 190).
BFH, 19.02.1998 - III B 65/97
inwieweit die als unterlassen gerügte Beweisaufnahme nach der insoweit maßgebenden materiell-rechtlichen Auffassung des FG zu einer anderen Entscheidung durch dieses hätte führen können (vgl. dazu BFH-Beschluß vom 2. Januar 1997 VII B 185/96, BFH/NV 1997, 425, 426, ständige Rechtsprechung).
BFH, 23.07.2004 - IX B 101/03
Gesondertes Verfahren auf Ablehnung eines Richters als Voraussetzung für eine …
d) inwieweit die als unterlassen gerügte Beweisaufnahme nach der insoweit maßgebenden materiell-rechtlichen Auffassung des FG zu einer anderen Entscheidung durch dieses hätte führen können (vgl. dazu BFH-Beschlüsse vom 2. Januar 1997 VII B 185/96, BFH/NV 1997, 425, 426, …und vom 9. Februar 1998 III B 65/97, BFH/NV 1998, 1249).
Die Rüge der Verletzung des Amtsermittlungsgrundsatzes erfordert gemäß § 115 Abs. 3 Satz 3 FGO , daß in der Beschwerdebegründung dargelegt wird, welche Tatfrage aufklärungsbedürftig ist, welche Beweismittel das FG zu welchem Beweisthema nicht erhoben hat, warum der Beschwerdeführer, insbesondere dann, wenn er durch einen Prozeßbevollmächtigten vertreten war, nicht von sich aus einen entsprechenden Beweisantrag gestellt hat, warum die Beweiserhebung sich dem FG - auch ohne besonderen Antrag - hätte aufdrängen müssen und inwieweit die als unterlassen gerügte Beweisaufnahme zu einer anderen Entscheidung des FG hätte führen können (…ständige Rechtsprechung vgl. u.a. BFH-Beschlüsse vom 11. April 1994 I B 195/93, BFH/NV 1995, 188, und vom 2. Januar 1997 VII B 185/96, BFH/NV 1997, 425).