Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/3-nr-3-grestg
Timestamp: 2020-03-29 06:56:20
Document Index: 313922777

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 13', '§ 1', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 1', '§ 11', '§ 1']

3 nr. 3 grestg | Rechtslupe
3 nr. 3 grestg
Schlagwort: 3 nr. 3 grestg
Hat eine noch nicht aus­ein­an­der­ge­setz­te Erben­ge­mein­schaft ein zum Nach­lass gehö­ren­des Grund­stück ver­kauft, ist sie selbst gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. § 13 Nr. 1 GrEStG Steu­er­schuld­ne­rin. Die Erben­ge­mein­schaft ist selb­stän­di­ger Rechts­trä­ger im Sin­ne des Grund­er­werb­steu­er­rechts . Sie kann ein Grund­stück aus dem Nach­lass ver­äu­ßern oder für den Nach­lass erwer­ben. Dem
Bemes­sungs­grund­la­ge der Grund­er­werb­steu­er beim Erwerb eines Grund­stücks durch den Nieß­brauchs­be­rech­tig­ten im Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­ren ist das Meist­ge­bot ein­schließ­lich des Wer­tes des bestehen­den blei­ben­den Nieß­brauchs­rechts. Der Grund­er­werb­steu­er unter­liegt nach § 1 Abs. 1 Nr. 4 GrEStG das Meist­ge­bot im Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­ren für ein inlän­di­sches Grund­stück. Die Steu­er bemisst sich nach dem Wert der Gegen­leis­tung (§ 8 Abs. 1 GrEStG).
Der Gegen­stand des Erwerbs­vor­gangs, nach dem sich gemäß § 8 Abs. 1 i.V.m. § 9 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG die als Bemes­sungs­grund­la­ge der Grund­er­werb­steu­er anzu­set­zen­de Gegen­leis­tung rich­tet, wird zunächst durch das den Steu­er­tat­be­stand des § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG erfül­len­de zivil­recht­li­che Ver­pflich­tungs­ge­schäft bestimmt. Ergibt sich jedoch aus wei­te­ren Ver­ein­ba­run­gen, die mit die­sem Rechts­ge­schäft in
Ist die Bemes­sung der Grund­er­werb­steu­er nach Grund­be­sitz­wer­ten ver­fas­sungs­wid­rig? Der Bun­des­fi­nanz­hof jeden­falls hat jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ange­ru­fen, weil er von der Ver­fas­sungs­wid­rig­keit des Ansat­zes der nur noch für die Grund­er­werb­steu­er maß­geb­li­chen Grund­be­sitz­wer­te als Ersatz-Bemes­­sungs­­grun­d­la­ge über­zeugt ist. Es wird die Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts dar­über ein­ge­holt, ob § 11 GrEStG in der im
Der Erwerb einer mit­tel­ba­ren Betei­li­gung an einer grund­be­sit­zen­den Gesell­schaft unter­liegt nach § 1 Abs. 3 Nr. 3 GrEStG der Grund­er­werb­steu­er, wenn die Betei­li­gungs­quo­te von 95% auf jeder Betei­li­gungs­stu­fe erreicht wird. Eine Ermitt­lung der für die Tat­be­stands­ver­wirk­li­chung maß­geb­li­chen Betei­li­gungs­quo­te durch Mul­ti­pli­ka­ti­on der auf den jewei­li­gen Betei­li­gungs­stu­fen bestehen­den Betei­li­gungs­quo­ten kommt nicht in Betracht. Beim Erwerb