Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_30_ChancenG_Teilzeitbeschaeftigung_Telearbeit_und_-d7512835,31.html
Timestamp: 2016-10-27 09:28:45
Document Index: 224729251

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 30', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 30', '§ 30', '§ 29', '§ 31']

§ 30 ChancenG, Teilzeitbeschäftigung, Telearbeit und Beurlaubung zur Wahrnehmung von Familien- oder Pflegeaufgaben | Gesetze auf anwalt24.de
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Gesetz zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im öffent...…§ 30 ChancenG, Teilzeitbeschäftigung, Telearbeit und Beurlaubung zur Wahrnehmung...§ 31 ChancenG, Wechsel zur Vollzeitbeschäftigung, beruflicher Wiedereinstieg§ 32 ChancenG, Übergangsvorschrift§ 33 ChancenG, Evaluation
§ 30 ChancenG, Teilzeitbeschäftigung, Telearbeit und Beurlaubung zur Wahrnehmung von Familien- oder Pflegeaufgaben
§ 30 ChancenGGesetz zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg (Chancengleichheitsgesetz - ChancenG)Landesrecht Baden-WürttembergAbschnitt 5 – Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf für Frauen und MännerTitel: Gesetz zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg (Chancengleichheitsgesetz - ChancenG)Normgeber: Baden-WürttembergAmtliche Abkürzung: ChancenGGliederungs-Nr.: [keine Angabe]Normtyp: Gesetz(1) Die Dienststelle hat unter Einbeziehung der Beauftragten für Chancengleichheit für die Beschäftigten in allen Bereichen, auch bei Stellen mit Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben, ein ausreichendes Angebot an Teilzeitarbeitsplätzen zu schaffen, soweit zwingende dienstliche Belange nicht entgegenstehen. Die Wahrnehmung von Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben steht der Reduzierung der Arbeitszeit grundsätzlich nicht entgegen.(2) Im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten sollen die Dienststellen den Beschäftigten auch Telearbeitsplätze anbieten. Diese sollen bevorzugt durch Beschäftigte mit Familien- oder Pflegeaufgaben besetzt werden.(3) Teilzeitbeschäftigung, Telearbeit und Beurlaubung zur Wahrnehmung von Familien- oder Pflegeaufgaben dürfen sich nicht nachteilig auf den beruflichen Werdegang, insbesondere auf die dienstliche Beurteilung, auswirken. Teilzeitbeschäftigten sind die gleichen beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten und Fortbildungschancen einzuräumen wie Vollzeitbeschäftigten. Entsprechendes gilt für Beschäftigte an Telearbeitsplätzen. Teilzeit, Telearbeit und Beurlaubung zur Wahrnehmung von Familien- oder Pflegearbeiten dürfen nicht dazu führen, dass den Beschäftigten geringerwertige Aufgaben übertragen werden.(4) Die Dienststellen sind verpflichtet, Beschäftigte, die einen Antrag auf Teilzeitbeschäftigung oder Beurlaubung zur Wahrnehmung von Familien- oder Pflegeaufgaben stellen, ausdrücklich auf die allgemeinen beamten- und versorgungsrechtlichen, sozialversicherungs-, arbeits- und tarifrechtlichen Folgen hinzuweisen.(5) Beabsichtigt die Dienststelle, dem Antrag einer oder eines Beschäftigten mit Familien- oder Pflegeaufgaben auf Teilzeitbeschäftigung, Teilnahme an der Telearbeit oder Beurlaubung nicht zu entsprechen, ist die Beauftragte für Chancengleichheit zu beteiligen. Die Ablehnung des Antrags ist von der Dienststelle schriftlich zu begründen.
§ 29 ChancenG, Familien- und pflegegerechte Arbeitszeit§ 31 ChancenG, Wechsel zur Vollzeitbeschäftigung, beruflicher Wiedereinstieg