Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-marburg-auftragsbekanntmachung-8/
Timestamp: 2020-07-03 23:51:45
Document Index: 276069252

Matched Legal Cases: ['§46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 13', '§ 45', '§ 13', '§ 122', '§ 42', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 46', '§ 13', '§ 46', '§ 46']

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Marburg: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de
2020/S 108-262388
Offizielle Bezeichnung: Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement Zentrale
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1725646ad45-a56f2d5447e9904
A 45 Ersatzneubau Talbrücke Sechshelden
Referenznummer der Bekanntmachung: VG-0459-2020-0025
Das Projekt: A45, Ersatznaubau Talbrücke Sechshelden mit sechsstreifigem Streckenausbau beginnt bei Betr.-km 132,600 (Bau-km 0+112) und endet bei Betr.-km 134,775 (Bau-km 2+286,46). Dies entspricht einer Baulänge von 2,175 km. Gemäß RAA 2008, Bild 3 wird der zu untersuchende Autobahnabschnitt der Entwurfsklasse EKA 1 A zugeordnet. Dadurch ergibt sich zusammen mit der prognostizierten Verkehrsbelastung ein Regelquerschnitt RQ 36. Für den Be-reich der Talbrücke gilt der Brückenquerschnitt RQ 36B (Bild 8) mit 3 Fahrspuren und Stand-streifen.
Das Projekt beinhaltet den Ersatzneubau der Talbrücke Sechshelden unter Berücksichtigung des sechsstreifigen Ausbaus der A45, unter Einbindung der AS Dillenburg und der PWC Anlage „Auf dem Bon“, den Ausbau der PWC Anlage „Am Schlierberg“, den Neubau von 2 Regenrückhaltebecken, den Ersatzneubau der Stützwand am Klangstein und den Neubau der Stützwand am WL Dortmund sowie die Ergänzung der bestehenden Lärmschutzanlagen.
Ergänzung bei der Bekanntmachung bei Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb: Die im Einzelnen zu erbringenden Ingenieurleistungen sind unter Punkt II.2.4) der Auftragsbekanntmachung näher aufgeführt.
— Objektplanung Verkehrsanlage Lph. 6 und 7;
— Objektplanung Ingenieurbauwerke Lph. 6 und 7;
— Fachplanung Tragwerksplanung Lph. 6;
Späteste Zuschlagserteilung: 1.12.2020
Kriterium (§46 (3) Nr.1 VgV):
Ausführung von Leistungen in den letzten 5 Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. (Bei der Wertung des Kriteriums werden die folgenden Aufgabenbereiche berücksichtigt:
— Unterkriterium 1: Aufgabenbereich Planung Verkehrsanlage;
— Unterkriterium 2: Aufgabenbereich Planung Brücke.
— 5 Punkte: Kriterium bestmöglich erfüllt;
— Anzahl der wertbaren Referenzprojekte, die den Mindestanforderungen entsprechen. (Die Anzahl der Referenzprojekte, die vom Bewerber maximal einzureichen sind, sind im Vordruck „Anlage zur Eigenerklärung zur Eignung (Vordruck zum Nachweis der Eignung gemäß § 46 (3) Nr. 1 VgV und § 46 (3) Nr. 2 VgV)“ vorgegeben.) und insbesondere au;
Kriterium (§ 46 (3) Nr. 1 VgV): 100 %, es entfallen auf die Unterkriterien:
— Unterkriterium 1: Aufgabenbereich Planung Verkehrsanlage 50 %;
— Unterkriterium 2: Aufgabenbereich Planung Brücke 50 %.
Bei einem Einsatz von Unterauftragnehmer sind die Erklärungen auch für diese abzugeben. Präqualifizierte andere Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag im Hessischen Präqualifikationsregister der Auftragsberatungsstelle Hessen e. V. oder in vergleichbaren Präqualifikationsregistern (§ 13 Abs.2 HVTG) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mindestens das 2-fache der genannten Deckungssummen pro Jahr beträgt. Als Beleg hierfür ist eine Bestätigung der Versicherung (z. B. in Form einer Kopie der Versicherungspolice) den Angebotsunterlagen beizufügen. Bei Unterschreitung der geforderten Berufshaftpflichtversicherungsdeckungssumme ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass im Auftragsfall der Versicherungsschutz auf die geforderten Deckungssummen erhöht wird. Im Rahmen einer Bietergemeinschaft ist dies für jedes Unternehmen getrennt zu erbringen. Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen [§ 45 Abs. 2 VgV] Alle Angaben und die dazugehörigen Unterlagen sind mit dem Angebotsunterlagen vorzulegen. Bei einem Einsatz von Unterauftragnehmer sind die Erklärungen auch für diese abzugeben. Präqualifizierte andere Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag im Hessischen Präqualifikationsregister der Auftragsberatungsstelle Hessen e. V. oder in vergleichbaren Präqualifikationsregistern (§ 13 Abs.2 HVTG) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
— § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV: Leistungsfähigkeit der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen. Benennung der für die Projektbearbeitung vorgesehenen verantwortlichen Person / Personen, insbesondere mit der Angabe über vergleichbare Leistungen, die von dieser Person bearbeitet wurden.
Angaben zu folgender Funktion werden gefordert werden gefordert:
— Sicherheits- und Gesundheitskoordinator;
— § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: Ausführung von Leistungen in den letzten 5 Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
— Planung Verkehrsanlage;
— Planung Brücke;
— Planung Regenrückhaltebecken.
— § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV: Durchschnittliche jährliche Beschäftigungszahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren.
Der Bewerber hat zum Nachweis der Eignung (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV) Referenzprojekte zu benennen; diese Referenzprojekte müssen gemäß den Teilnahmeunterlagen bestimmten Mindestanforderungen hinsichtlich Leistungsumfang und Projektbeschaffenheit entsprechen. Die Referenzprojekte sind für den Nachweis der Eignung nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV durch ausgestellte und unterschriebene Bescheinigungen des jeweils zuständigen Auftraggebers zu belegen, die Vorlage einer Kopie ist ausreichend. Die Unterlagen sind zusammen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Sofern die vorbenannten Leistungen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV von Unterauftragnehmern erbracht werden bzw. sofern sich der Bewerber auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmers (Eignungsleihe) beruft, so sind im Teilnahmeantrag an den entsprechenden Stellen die Nachweise und Angaben der für die Leistungserbringung vorgesehenen Unterauftragnehmer / des anderen Unternehmers (Eignungsleihe) vorzulegen.
Bei Einsatz von Unterauftragnehmern bzw. anderen Unternehmern (Eignungsleihe) sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Präqualifizierte andere Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag im Hessischen Präqualifikationsregister der Auftragsberatungsstelle Hessen e. V. oder in vergleichbaren Präqualifikationsregistern (§ 13 Abs.2 HVTG) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
— Berufserfahrung des vorgesehenen Mitarbeiters größer 5 Jahre;
— Nachweis gemäß RAB 30.
— Nachweis von mindestens einem Referenzprojekt aus dem Aufgabenbereich Planung Verkehrsanlage, das in den letzten 5 Jahre erbracht wurde;
— Nachweis von mindestens einem Referenzprojekt aus dem Aufgabenbereich Planung Brücke, das in den letzten 5 Jahre erbracht wurde;
— Nachweis von mindestens einem Referenzprojekt aus dem Aufgabenbereich Planunng Regenrückhaltebecken, das in den letzten 5 Jahre erbracht wurde;
— Die Referenzprojekte aus den Aufgabenbereichen Planung Verkehrsanlage, Planung Brücke und Planung Regenrückhaltebecken müssen jeweils bestimmten Mindestanforderungen gemäß dem Vordruck „Anlage zur Eigenerklärung zur Eignung (Vordruck zum Nachweis der Eignung gemäß § 46 (3) Nr. 1 VgV und § 46 (3) Nr. 2 VgV)“ genügen.