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Timestamp: 2017-03-24 20:04:07
Document Index: 7687283

Matched Legal Cases: ['§1', '§2', '§3', '§4', '§5', '§6', '§7', '§8', '§9']

Kurzbeschreibung | KLIWA - Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft
Suche	Stand: 01|17257187 Besucher seit 01|14	Was ist KLIWA?
KLIWA ist die Abkürzung für das Kooperationsvorhaben "Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft".
Die Länder Baden-Württemberg und Bayern sowie der Deutsche Wetterdienst kamen im April 1999 überein, in Erkenntnis, dass infolge des anthropogen verursachten "Treibhauseffektes" für die nächsten ca. 100 Jahre u.a. eine Erhöhung der mittleren globalen Temperatur um 1,5 bis 3,5 K prognostiziert wird und mit dieser signifikanten "Klimaveränderung" erhebliche Auswirkungen auf den Wasserhaushalt verbunden sein werden, in der gegenwärtigen Unkenntnis darüber, wie sich die Veränderungen des Wasserhaushalts auf die verschiedenen Bereiche der Wasserwirtschaft auswirken werden bzw. können,
in Ermangelung der erforderlichen "Zahlen, Daten und Fakten", insbesondere aus der Zeitreihenanalyse, für die Bewertung der künftigen Entwicklungen des Wasserhaushaltes Erkennung der möglichen Gefahren und Risiken und somit die Festlegung zukunftsorientierter, nachhaltiger wasserwirtschaftlicher Handlungsstrategien und -konzepte
Die damaligen drei Kooperationspartner schlossen darüber eine Rahmenvereinbarung ab, um den Willen zur Zusammenarbeit zu dokumentieren die Fortführung der Arbeiten längerfristig zu sichern den Rahmen für das gemeinsame Vorhaben in organisatorischer und fachlicher Hinsicht zu regeln und den Austausch und die Bündelung des Fachwissens unter Nutzung der sich anbietenden Synergieeffekte sowie eine effektive und zügige Bearbeitung zu sichern.
Am 01.01.2007 trat Rheinland-Pfalz als vierter Kooperationspartner dem Vorhaben bei.
Weitere Informationen zu Zweck und Gegenstand der Untersuchungen sowie zu organisatorischen Regelungen enthält die geschlossene Vereinbarung, die am 15.04.1999 in Kraft getreten ist und im Dezember 2006 anlässlich des Beitritts des neuen Kooperationspartners Rheinland-Pfalz ergänzt und verabschiedet wurde. Die Rahmenvereinbarung umfasst eine Präambel sowie neun Paragraphen, die folgende Punkte regeln: §1 Zweck §2 Gegenstand (der Zusammenarbeit) Ermittlung bisheriger Veränderungen des Klimas und des Wasserhaushalts Abschätzung der Auswirkungen möglicher Klimaveränderungen auf den Wasserhaushalt Mess- und Auswerteprogramm zur Erfassung künftiger Veränderungen des Klimas und des Wasserhaushaltes Entwicklung nachhaltiger wasserwirtschaftlicher Vorsorgekonzepte
Öffentlichkeitsarbeit §3 Steuerungsgruppe und Arbeitskreis
§4 Umsetzung der Einzelprojekte
§5 Datenbereitstellung
§6 Nutzung der Ergebnisse
§7 Haushaltstechnische Abwicklung
§8 Unwirksamkeit von Bestimmungen
§9 Inkrafttreten, Kündigung