Source: https://www.energieagentur.nrw/beratung/beteiligung/das_energiesammelgesetz_was_aendert_sich_im_erneuerbare-energien-gesetz1?l=1
Timestamp: 2019-09-16 12:59:34
Document Index: 35212491

Matched Legal Cases: ['§ 48', '§ 49', '§ 49', '§ 49', '§ 49', '§ 49', '§ 49']

— Fachbeitrag von Lisa Conrads und Pia Dagasan, EnergieAgentur.NRW —
Das im vergangenen November vom Bundestag verabschiedete Energiesammelgesetz trat zum 1. Januar 2019 in Kraft.
Foto: betexion/Pixabay
1. Februar 200 MW 200 MW 175 MW 100 MW 150 MW 200 MW
1. März 500 MW 300 MW 400 MW
1. Juni 200 MW 200 MW 150 MW 150 MW 100 MW 200 MW
1. Juli 300 MW 400 MW
1. September 400 MW 400 MW
1. Oktober 200 MW 200 MW 150 MW 150 MW 100 MW 200 MW
1. Dezember 500 MW 400 MW 400 MW
Die Summe der installierten Leistung aus grenzüberschreitenden Ausschreibungen aus dem Vorjahr
Die Summe der im Vorjahr in Betrieb genommenen Freiflächenanlagen, die eine gesetzlich festgelegte Vergütung erhalten (dies sind insbesondere Anlagen, die kleiner als 750 kWp installierte Leistung sind)
Die Hälfte der Summe der installierten Leistung, die im Zuge der gemeinsamen Ausschreibungen im Vorjahr bezuschlagt wurde, unabhängig von der Technologieverteilung der Zuschläge in den gemeinsamen Ausschreibungen
Die anzulegenden Werte für Photovoltaikanlagen zwischen 40 und 750 kWp auf Gebäuden werden mit der Gesetzesänderung verringert von ursprünglich 11,09 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) auf 9,87 ct/kWh zum 1.2.2019, auf 9,39 ct/kWh zum 1.3.2019 und auf 8,90 ct/kWh zum 1.4.2019 (§ 48 Absatz 2 Nr. 3).
Anlagen auf
Gebäuden und Lärmschutz-
wänden Anlagen auf
wänden Sonstige
Seit 1.1.2017 12,70 12,36 11,09 8,91
Ab 1.2.2019 Übliche Degression
nach § 49 EEG1 Übliche Degression
nach § 49 EEG1 9,87 Übliche Degression
nach § 49 EEG
Ab 1.3.2019 Übliche Degression
nach § 49 EEG1 9,39 Übliche Degression
Ab 1.4.2019 Übliche Degression
nach § 49 EEG1 8,90 Übliche Degression
Bei der Degression der Vergütungssätze, die in § 49 EEG geregelt ist, wird ergänzt, dass die monatliche Verringerung der anzulegenden Werte um 0,5%, ab dem 1.5.2019 wieder aufgenommen wird. Alle sonstigen Anlagengrößen unterliegen ohne Unterbrechung der monatlichen Degression. Bei der quartalsweisen Überprüfung und Anpassung der Degression wird künftig nicht der Gesamtzubau von Solaranlagen, sondern nur der Zubau von Solaranlagen, deren anzulegender Wert gesetzlich bestimmt ist, zugrunde gelegt. Der Schwellenwert zur Bestimmung der Degressionsanpassung wird von ursprünglich 2.500 MW auf 1.900 MW annualisierten Zubaus angepasst.
2019 Ausschreibungsvolumen
1. Die sich nach dem tatsächlichen Zubau richtenden aktuellen anzulegenden Werte werden quartalsweise von der Bundesnetzagentur für das Folgequartal veröffentlicht.