Source: https://wiwi24.com/gob-grundsaetze-ordnungsmaessiger-buchfuehrung-leicht-erklaert-tz566/
Timestamp: 2020-06-02 07:34:39
Document Index: 164898953

Matched Legal Cases: ['§ 240', '§ 240', '§ 239', '§ 239', '§ 244', '§ 239', '§ 239']

Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, wenn sie regelmäßig ersetzt werden und ihr Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist, dürfen mit einer gleichbleibenden Menge und einem gleichbleibenden Wert angesetzt werden.
(§ 240 Abs. 3 HGB) Gleichartige Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens sowie andere gleichartige Vermögensgegenstände und Schulden dürfen jeweils zu einer Gruppe zusammengefasst und mit dem gewogenen Durchschnittswert angesetzt werden. (§ 240 Abs. 4 HGB)
Ohne Ausnahme alle buchungspflichtigen Geschäftsvorfälle sind im Jahresabschluss zu erfassen. Zusätzlich müssen in der Buchhaltung und im Jahresabschluss auch solche Veränderungen erfasst werden, die nicht als Geschäftsvorfall erkennbar sind, wie z. B. Schwund und Verderb.
Für derartige Fälle sind Ersatzbelege zu erstellen. Risiken, die bis zum Bilanzstichtag noch nicht in der Buchführung berücksichtigt wurden, sind zu erfassen und Rückstellungen sind zu bilden.
Änderungen müssen erkennbar sein (§ 239 HGB).
Es muss eine lebende Sprache verwendet werden (§ 239 HGB).
Der Jahresabschluss ist in deutscher Sprache und in Euro aufzustellen (§ 244 HGB).
Die vorgeschriebenen Aufbewahrungsfristen sind einzuhalten (§ 239 HGB).
Alle erforderlichen Aufzeichnungen müssen vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet vorgenommen werden (§ 239 HGB) (chronologische und zeitnahe Verbuchung).
Keine Buchung ohne Beleg! Jedem Geschäftsvorfall muss ein Beleg zugrunde liegen. Für Geschäftsvorfälle, für die keine Fremdbelege vorliegen, sind Eigenbelege zu erstellen.
Die Belege müssen sachlich und rechnerisch richtig sein.
Grundsatz der Bilanzübersichtlichkeit
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