Source: https://blogs.pwc.de/accounting-aktuell/date/2018/
Timestamp: 2020-08-05 20:00:38
Document Index: 336841181

Matched Legal Cases: ['§ 162', '§ 6', 'BGH', '§ 342', '§ 290', '§ 11', '§ 285', '§ 342', '§ 342', '§ 290', '§ 11']

2018 - Accounting Aktuell
21. Dezember 2018 ,Dr. Sebastian Heintges
IASB veröffentlicht ED/2018/2: Belastende Verträge – Kosten der Vertragserfüllung
Am 13. Dezember hat der IASB den Entwurf von Änderungen an IAS 37 „Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen“ (ED/2018/2) veröffentlicht. Den Änderungen war eine Anfrage an das IFRS Interpretation Committee vorangegangen: Es wurde gefragt, welche Kosten in die Bilanzierung eines belastenden Vertrages einzubeziehen sind. Mit den geplanten Änderungen an IAS 37 wird klargestellt, dass die Kosten einzubeziehen sind, die dem Vertrag direkt zurechenbar sind und nicht nur die durch den Vertrag zusätzlich entstehenden Kosten (incremental cost). […]
16. November 2018 ,Dr. Bernd Kliem
DPR ergänzt ESMA-Prüfungsschwerpunkte
Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung e.V. (DPR) hat gestern die von der European Securities and Markets Authority (ESMA) bereits angekündigten einheitlichen europäischen Prüfungsschwerpunkte (wir berichteten in unserem Blog am 29. Oktober) übernommen und um zwei nationale Punkte ergänzt. Damit sind insgesamt folgende Schwerpunkte für die Prüfung der Abschlüsse kapitalmarktorientierter Unternehmen im Rahmen des Enforcement-Verfahrens in Deutschland für das Jahr 2019 einschlägig: Ausgewählte Anwendungsfragen zur Implementierung von IFRS 15 „Erlöse aus Verträgen mit Kunden“ Ausgewählte Anwendungsfragen […]
8. November 2018 ,Dr. Bernd Kliem
Kodexreform 2019: Entwurf sieht Streichung der DCGK-Mustertabellen zur Vorstandsvergütung vor
Am 6. November 2018 hat die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex den Entwurf eines grundlegend überarbeiteten Kodex veröffentlicht. Einer der Schwerpunkte der Überarbeitung ist die Neufassung der Regelungen zur Vorstandsvergütung, bedingt unter anderem durch die Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie der EU in das deutsche Recht. Über den Referentenentwurf dieses Gesetzes, das sogenannte ARUG II, habe ich in meinem Blogbeitrag vom 15. Oktober 2018 berichtet. Zum neuen Vergütungsbericht börsennotierter Unternehmen nach § 162 AktG-E, der individualisierte […]
29. Oktober 2018 ,Dr. Bernd Kliem
ESMA veröffentlicht Prüfungsschwerpunkte für 2019
Ende letzter Woche hat die European Securities and Markets Authority (ESMA) ihre Prüfungsschwerpunkte für die in 2019 durchzuführenden Prüfungen verkündet. Im Rahmen des Enforcement-Verfahrens wird dabei bei der Prüfung der Abschlüsse und Lageberichte kapitalmarktorientierter Unternehmen besonderes Augenmerk insb. auf folgende Themen gelegt: ausgewählte Anwendungsfragen zur Implementierung von IFRS 15 „Erlöse aus Verträgen mit Kunden“ und von IFRS 9 „Finanzinstrumente“, Anhangangaben zu den erwarteten Auswirkungen der künftigen Anwendung von IFRS 16 „Leasingverhältnisse“, bilanzielle Auswirkungen aus der […]
25. Oktober 2018 ,Andreas Bödecker
Nachdem bereits im Juni 2016 ein Entwurf zur Änderung der Definition eines Geschäftsbetriebs (business) veröffentlicht wurde und die hierzu in der Folge geführten Diskussionen Anfang dieses Jahres abgeschlossen wurden, hat der IASB erst jetzt die entsprechenden Änderungen an IFRS 3 veröffentlicht. Warum der Prozess so lange dauerte, ist schwer nachvollziehbar. Es ist allerdings zu konstatieren, dass die im Entwurf verfassten Beispiele überarbeitet und erweitert wurden, so dass die Umsetzung der geänderten Definition hoffentlich nicht mehr […]
23. Oktober 2018 ,Dr. Sebastian Heintges
BMF-Schreiben zur Anerkennung der neuen Heubeck Richttafeln 2018 G zur Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen veröffentlicht
Am 22. Oktober 2018 hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) durch ein BMF-Schreiben, datierend auf den 19. Oktober 2018, auf seiner Internetseite bekannt gegeben, dass die neuen Richttafeln für ertragsteuerliche Zwecke als “mit den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen im Sinne von § 6a Absatz 3 Satz 3 EStG übereinstimmend anerkannt” werden. Diese Anerkennung durch das BMF für ertragsteuerliche Zwecke stellt nach Auffassung des HFA einen wesentlichen Indikator für die allgemeine Anerkennung der RT 2018 G dar. […]
19. Oktober 2018 ,Dr. Bernd Kliem
Regierungsentwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Umwandlungsgesetzes veröffentlicht
– Grenzüberschreitende Hereinverschmelzung auf eine Personenhandelsgesellschaft aus Anlass des Brexit – In der Bundesrepublik Deutschland existieren ca. 8.000 bis 10.000 nach britischem Recht errichtete Limited Companies (company limited by shares; Ltd.), die ihren Verwaltungssitz im Inland haben. Mit dem Wirksamwerden des Brexit werden diese haftungsbeschränkten Kapitalgesellschaften als solche nicht mehr in der Bundesrepublik anerkannt und wären danach zukünftig nach der Rechtsprechung des BGH nach einer der hierfür zur Verfügung stehenden Auffangrechtsformen zu behandeln, d.h. als […]
15. Oktober 2018 ,Dr. Bernd Kliem
Referentenentwurf der Neuregelungen zum Vergütungsbericht veröffentlicht
Ende letzter Woche hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz den lange erwarteten Referentenentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie veröffentlicht. Diese EU-Richtlinie ist bis zum 10. Juni 2019 in deutsches Recht umzusetzen. Eine Vielzahl der Neuregelungen, beispielsweise zu Geschäften mit dem Unternehmen nahestehenden Unternehmen und Personen („related party transactions“) oder zur besseren Identifikation und Information von Aktionären („know your shareholder“) haben keine Auswirkungen auf die handelsrechtliche Unternehmensberichterstattung. Anders sieht es beim Vergütungsrecht […]
28. September 2018 ,Dr. Sebastian Heintges
Anpassungsbedarf an den Heubeck-Richttafeln RT 2018 G
Die Heubeck AG hat am 26. September 2018 mittels einer Pressemitteilung über Inkonsistenzen in Bezug auf die verwendeten Datengrundlagen in den im Juli veröffentlichten Heubeck-Sterbetafeln RT 2018 G informiert. Diese Unzulänglichkeiten führen zur Überschätzung der Lebenserwartung und damit auch der ermittelten Pensionsrückstellungen, eine genauere Schätzung der Effekte ist derzeit nicht möglich. Die Korrektur der Richttafeln soll voraussichtlich innerhalb von 14 Tagen abgeschlossen sein. Zu den Auswirkungen der RT 2018 G auf IFRS- und HGB-Abschlüsse sowie […]
10. September 2018 ,Dr. Sebastian Heintges
IDW veröffentlicht Berichterstattung zur Anwendung der Heubeck-Richttafeln RT 2018 G
Am 20. Juli 2018 sind neue Heubeck-Sterbetafeln (RT 2018 G) erschienen. Die bisherigen Heubeck-Sterbetafeln (RT 2005 G) werden bislang von vielen Unternehmen als biometrische Grundlagen für die Bewertung ihrer deutschen Pensionsverpflichtungen verwendet. Anlässlich dieser Veröffentlichung stellt sich die Frage, bis wann eine Bewertung auf der Grundlage der RT 2005 G noch zulässig ist. Zu dieser Frage hat der Hauptfachausschuss (HFA) des IDW am 5. September 2018 eine Berichterstattung veröffentlicht. Nach Auffassung des IDW stellt die […]
19. Juli 2018 ,Dr. Bernd Kliem
DRSC verabschiedet DRS 26 und DRS 27
Der HGB-Fachausschuss des DRSC hat auf seiner Sitzung am 17.7.2018 DRS 26 „Assoziierte Unternehmen“ und DRS 27 „Anteilmäßige Konsolidierung“ verabschiedet und wird diese in Kürze an das BMJV zur Veröffentlichung nach § 342 Abs. 2 HGB weiterleiten. DRS 26 und DRS 27 sind nach ihrer Bekanntmachung durch das BMJV verpflichtend auf handelsrechtliche Konzernabschlüsse anzuwenden, die aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung (§§ 290 ff. HGB bzw. §§ 11 ff. PublG) oder freiwillig für Geschäftsjahre beginnend nach dem 31.12.2019 aufgestellt […]
28. Juni 2018 ,Karsten Ganssauge
Discussion Paper DP/2018/1 „Financial Instruments with Characteristics of Equity“
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat heute das Discussion Paper DP/2018/1 „Financial Instruments with Characteristics of Equity“ veröffentlicht. Im Fokus des Projekts „Financial Instruments with Characteristics of Equity“ (FICE-Projekt) des IASB steht die Klassifizierung von Finanzinstrumenten als finanzielle Verbindlichkeit oder Eigenkapital aus Sicht des Emittenten, die gegenwärtig m Standard IAS 32 „Finanzinstrumente: Darstellung“ geregelt ist. Mit dem FICE-Projekt reagiert der IASB insbesondere auf in der Praxis zunehmend auftretende Zweifelsfälle bei der praktischen Anwendung der […]
25. Juni 2018 ,Dr. Bernd Kliem
IDW veröffentlicht überarbeitete Verlautbarung zu Anhangangaben zu Finanzinstrumenten
Am letzten Freitag hat das IDW bekannt gegeben, dass die überarbeitete Fassung einer Verlautbarung vom Hauptfachausschuss des IDW in seiner Sitzung am 8. Juni 2018 verabschiedet worden ist. Dabei handelt es sich um den Rechnungslegungshinweis zu den Anhangangaben nach § 285 Nr. 18, 19 und 20 HGB zu bestimmten Finanzinstrumenten bzw. zu den entsprechenden Angaben im Konzernanhang (IDW RH HFA 1.005). Im Rahmen der Überarbeitung wurde insbesondere ein neuer Abschnitt zur Auslegung des durch das […]
In der Praxis ist es üblich, IFRS-Zwischenberichte in verkürzter Form nach IAS 34 zu erstellen (sog. condensed interim financial statements). Für diese Zwischenberichte sieht IAS 34 bestimmte verpflichtende Angaben – teilweise durch Verweis auf andere Standards – vor. Weitere Angaben, die für jährliche Abschlüsse verpflichtend sind, müssen im Zwischenabschluss nicht gemacht werden. Die direkten Angabepflichten des IAS 34 sind jedoch teilweise auslegungsbedürftig. So fordert IAS 34.16A(a), Art und Auswirkung von Änderungen von Rechnungslegungsmethoden zu beschreiben, […]
6. April 2018 ,Karsten Ganssauge
EU endorsiert IFRIC 22 zu Vorauszahlungen bei Fremdwährungstransaktionen
Mit Verordnung (EU) 2018/519 vom 28. März 2018 hat die Europäische Union die IFRIC-Interpretation 22 „Fremdwährungstransaktionen und im Voraus erbrachte oder erhaltene Gegenleistungen“ übernommen. IFRIC 22 stellt klar, dass für Zwecke der Bestimmung des Wechselkurses bei Fremdwährungstransaktionen mit einer oder mehreren Vorauszahlungen, als Transaktionszeitpunkt auf den Tag der erstmaligen Erfassung der als nicht-finanzieller Vermögenswert bzw. Verbindlichkeit erfassten Vorauszahlung abzustellen ist. Bei mehreren Vorauszahlungen sind die Transaktionszeitpunkte und Wechselkurse für jede Vorauszahlung gesondert zu ermitteln. Die […]
Das IFRS IC veröffentlicht regelmäßíg sog. NIFRICs, d. h. Entscheidungen zur Nichtaufnahme von Fragestellungen auf seine Agenda. Diese Ablehnungsentscheidungen enthalten oft auch materielle Aussagen zur IFRS-Bilanzierung, denen zwar keine direkte Rechtswirkung zukommt, die jedoch die Auffassung des IFRS IC zu einer standardkonformen Bilanzierung abbilden, so dass ihnen eine faktische Bedeutung zukommt. In ED/2018/1 schlägt der IASB Erleichterungen für die bilanzielle Abbildung freiwilliger Änderungen von Rechnungslegungsmethoden aufgrund derartiger NIFRICs vor. Bislang sieht IAS 8 vor, Änderungen […]
Mit Verordnung (EG) Nr. 2018/498 vom 22. März 2018 hat die Europäische Union die Änderungen an IFRS 9 zu Vorfälligkeitsregelungen mit negativer Ausgleichsleistung übernommen. Ein praktisches Anwendungsbeispiel für eine solche negative Ausgleichsleistung ist eine vertragliche Klausel, wonach bei Kündigung eines Darlehensvertrags durch den Schuldner eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig wird, die unter Berücksichtigung des Marktzinses im Kündigungszeitpunkt ermittelt wird und sowohl positiv als auch negativ sein kann. Für eine weitergehende Darstellung der geänderten Regelungen verweisen wir auf […]
Die Änderungen an IFRS 2 „Anteilsbasierte Vergütung“ sind am 27.2.2018 in EU-Recht übernommen worden. Für Berichtsperioden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen, gilt jetzt: Bewertung anteilsbasierter Vergütungstransaktionen mit Barausgleich (sog. cash-settled grants) Zukünftig ist die Bewertung von „cash-settled-grants“ im Einklang mit den Bewertungsvorschriften für „equity-settled grants“ vorzunehmen. Leistungsbedingungen sowie Nicht-Marktbedingungen sind daher in der Anzahl der voraussichtlich unverfallbar werdenden (virtuellen) Eigenkapitalinstrumente zu berücksichtigen. Sofern das Erreichen von Leistungs- oder Nicht-Marktbedingungen als unwahrscheinlich […]
12. Februar 2018 ,Dr. Bernd Kliem
DRSC veröffentlicht E-DRS 34 „Assoziierte Unternehmen“ und E-DRS 35 „Anteilmäßige Konsolidierung“
Das DRSC hat am 12.2.2018 E-DRS 34 „Assoziierte Unternehmen“ und E‑DRS 35 „Anteilmäßige Konsolidierung“ auf seiner Homepage veröffentlicht. Bis zum 11.5.2018 besteht die Möglichkeit zur schriftlichen Stellungnahme zu den beiden Standardentwürfen. Nach einer Finalisierung und der Bekanntmachung durch das BMJV nach § 342 Abs. 2 HGB soll E‑DRS 34 den bisherigen DRS 8 „Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen im Konzernabschluss” und E-DRS 35 den bisherigen DRS 9 „Bilanzierung von Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen im Konzernabschluss” ersetzen. Die neuen […]
9. Februar 2018 ,Andreas Bödecker
Änderungen an IFRS 12 gelten noch für 2017er-Abschlüsse
Im Amtsblatt der EU vom 8. Februar wurden die Jährlichen Verbesserungen der IFRS (Zyklus 2014-2016) veröffentlicht und damit in EU-Recht übernommen (Endorsement). Dabei hat die EU trotz des erst jetzt erfolgten Endorsements für die Änderungen an IFRS 12 bewusst am verpflichtenden Erstanwendungszeitpunkt 1. Januar 2017 festgehalten. Dies bedeutet für Unternehmen, deren Abschluss noch nicht zur Veröffentlichung freigegeben wurde, dass diese die Änderungen noch in ihren IFRS-Konzernabschlüssen zum 31.12.2017 umsetzen müssen. Inhaltlich besagen die Änderungen, dass – […]
8. Februar 2018 ,Dr. Bernd Kliem
DRSC verabschiedet DRS 25 „Währungsumrechnung im Konzernabschluss“
Der HGB-Fachausschuss des DRSC hat auf seiner heutigen Sitzung DRS 25 „Währungsumrechnung im Konzernabschluss“ verabschiedet, der dem BMJV zur Veröffentlichung nach § 342 Abs. 2 HGB zugeleitet werden soll. DRS 25 ist nach seiner Bekanntmachung durch das BMJV verpflichtend auf handelsrechtliche Konzernabschlüsse anzuwenden, die aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung (§§ 290 ff. HGB bzw. §§ 11 ff. PublG) oder freiwillig für die Geschäftsjahre beginnend nach dem 31.12.2018 aufgestellt werden. DRS 25 konkretisiert die Grundsätze zur Umrechnung von […]
IDW trifft weitere Entscheidungen zum neuen Entgeltbericht
Nach dem Gesetz zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern – kurz „Entgelttransparenzgesetz“ – müssen Unternehmen mit in der Regel mehr als 500 Beschäftigten, die zur Aufstellung eines Lageberichts nach dem HGB verpflichtet sind, in Abhängigkeit von der Tarifanwendung alle drei bzw. fünf Jahre einen sogenannten Entgeltbericht erstellen. Diese Pflicht greift erstmals in 2018. Berichtszeitraum des ersten Entgeltberichts ist das Kalenderjahr 2016, unabhängig vom Geschäftsjahr des Unternehmens. Dieser Entgeltbericht ist bei kalenderjahrgleichem Geschäftsjahr dem […]