Source: http://nordhaeuseradler.de/fanclub/fanclub/satzung.html
Timestamp: 2020-05-25 03:49:47
Document Index: 187335651

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 8', '§ 7', '§ 7', '§ 13', '§ 19', '§ 15', '§ 6']

Satzung des EFC Nordhäuser Adler
1. Der Fanclub führt den Namen “Eintracht Frankfurt Fanclub Nordhäuser Adler” und wurde am 23. Februar 2007 in Nordhausen (Thüringen) von Sabine Reimer, Kerstin Weiß und Juliane Himmel gegründet.
2. Der Fanclub soll als “offizieller Fanclub von Eintracht Frankfurt e.V.” registriert werden.
3. Der Fanclub hat seinen Sitz in Frankfurt.
1. Zweck des Fanclubs ist
c) Maßnahmen zur Förderung des Fairplay-Gedankens, insbesondere durch ein korrektes Auftreten bei Auswärtsspielen der Frankfurter Eintracht
d) die Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls zwischen Eintracht Frankfurt (Verantwortlichen, Mannschaft usw.) und den Fans durch Förderung des Kontakts zwischen Eintracht Frankfurt und dem Fanclub.
2. Der Fanclub ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Fanclubs dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Fanclubs. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Fanclubs fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Alle Inhaber von Fanclubämtern sind ehrenamtlich tätig.
1. Mitglied des Fanclubs kann jede natürliche und juristische Person werden, welche den Zweck des Fanclubs unterstützt. Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand abschließend.
2. Der Antrag muss bei natürlichen Personen den Vor- und Zunamen, das Geburtsdatum, den Beruf, die vollständige Anschrift des Antragstellers sowie eine gültige E-Mail-Adresse (soweit vorhanden), unter welcher der Antragsteller erreichbar ist, enthalten; er ist vom Antragsteller zu unterschreiben. Bei minderjährigen Antragstellern ist die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters erforderlich.
4. Ein Antragsformular ist vom Fanclubvorstand auf Anfrage erhältlich.
5. Die Mindestmitgliedschaft beträgt 1 Jahr.
d) durch Ausschluss aus dem Fanclub.
4. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Fanclubsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstands aus dem Fanclub ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Eine schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist sämtlichen Vorstandsmitgliedern bekannt zu geben. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mit Rückschein bekannt zu machen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung. Sie muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Ist die Berufung nicht rechtzeitig eingelegt, so verwirft sie der Vorstand durch dem Betroffenen bekannt zu machenden Beschluss. In diesem Fall, wie auch im Falle der Nichteinlegung der Berufung, unterwirft sich das Mitglied dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als mit Zugang des Ausschließungsbeschlusses beendet gilt.
§ 5 Die Mittel des Fanclubs sowie das Fanclubvermögen
1. Die Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben erhält der Fanclub durch:
2. Die Mitglieder haben keinen Anteil am Fanclubvermögen.
1. Von den Mitgliedern werden monatliche Beiträge, in Ausnahmefällen Sonderbeiträge, erhoben. Die Höhe des Beitrags sowie dessen Zahlweise und Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung in einer Beitragsordnung bestimmt, ebenso die Voraussetzungen für die Erhebung von Sonderbeiträgen sowie deren Höhe, Zahlweise und Fälligkeit.
1. Die ordentliche Fanclubmitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme und Abstimmung bei den Mitgliederversammlungen sowie zur Stellung von Anträgen, ferner zur Teilnahme an sämtlichen vom Fanclub zur Verfügung gestellten Kommunikationsplattformen.
2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Satzung einzuhalten, die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu befolgen und die festgesetzten Beiträge zu zahlen. Die Mitglieder sind gehalten, Zweck und Aufgaben des Fanclubs tatkräftig, nach den individuellen Möglichkeiten auch durch Spenden, zu unterstützen.
4. Der Fanclub sowie seine Mitglieder unterstützen in keiner Weise für Zuschauer, Spieler, Schiedsrichter oder Dritte gefährliche Handlungen wie das Abbrennen jedweder Pyro-Artikel im Stadion, soweit diese Handlungen rechtswidrig, d.h. verboten sind, und distanzieren sich hiervon, insbesondere auch von Aufrufen zu verbotenen Handlungen.
§ 8 Die Organe des Fanclubs
a) der Vorstand; b) die Mitgliederversammlung.
1. Der Vorstand des Fanclubs besteht aus drei Personen, nämlich dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und dem Schatzmeister. Zum Schriftführer bestimmt der Vorstand durch Beschluss eines der Vorstandsmitglieder.
2. Der Fanclub wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstands vertreten. Der Vorstand kann einem oder mehreren seiner Mitglieder durch Beschluss die Vollmacht erteilen, die jeweiligen Vorstandsbeschlüsse nach außen zu erklären.
3. Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert von über 1.000,00 Euro sind für den Fanclub nur verbindlich, wenn die Mitgliederversammlung ihnen zugestimmt hat. In jedem Fall hat der Vorstand die Grundsätze einer kostensparenden und satzungsgemäßen Mittelverwendung zu beachten.
1. Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Fanclubs zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:
f) Organisation von Auswärtsfahrten und sonstigen fancluborientierten Unternehmungen, wobei insoweit der Vorstand ein oder mehrere Mitglieder des Fanclubs, auch wenn diese nicht dem Vorstand angehören, mit der Organisation beauftragen kann.
2. Der Vorstand ist berechtigt, in allen wichtigen Angelegenheiten seiner Zuständigkeit die Meinung der Mitglieder einzuholen. Dies kann durch Befragung per E-Mail, Telefon oder schriftlich geschehen.
1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahre, vom Tage der Wahl an gerechnet, bestimmt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Fanclubmitglieder.
1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse grundsätzlich schriftlich im Umlaufverfahren per E-Mail oder per Post, an welchem jedes Vorstandsmitglied zu beteiligen ist. Dabei ist vom Antragsteller den übrigen Vorstandmitgliedern eine Frist von 30 Tagen zur Stimmabgabe zu setzen. In eiligen Ausnahmefällen kann die Frist angemessen abgekürzt werden. Es entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, falls er sich an der Abstimmung beteiligt hat. Nach der Abstimmung sind die jeweiligen Antworten von dem Antragsteller zu sammeln und in einem vom Vorstand zu führenden Beschlussbuch zu Beweiszwecken aufzubewahren.
e) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Fanclubs;
1. Mindestens einmal im Jahr, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand nach den Regelungen in § 7 unter Einhaltung einer Frist von mindestens acht Wochen schriftlich per E-Mail oder Brief unter Angabe der Tagesordnung an die zuletzt von dem jeweiligen Mitglied schriftlich per E-Mail oder Brief mitgeteilte (E-Mail-)Adresse einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Tag. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
2. Den Ort der Mitgliederversammlung setzt der Vorstand nach billigem Ermessen fest. Dabei muss es sich nicht um den Sitz des Fanclubs handeln.
3. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn die Mehrheit der bei der Abstimmung anwesenden Mitglieder dies beantragt. Die Wahl der Vorstandsmitglieder und der Rechnungsprüfer erfolgt per Handzeichen.
5. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist stets beschlussfähig; allerdings müssen bei Abstimmungen über eine Änderung der Satzung mindestens ein Viertel der Mitglieder, bei der Abstimmung über die Auflösung des Fanclubs mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend sein.
6. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Fanclubs eine solche von vier Fünfteln erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Fanclubs kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden. Die schriftliche Zustimmung i.S.v. § 7 der in der Mitgliederversammlung nicht anwesenden Mitglieder kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
Das Protokoll wird zeitnah in geeigneter Weise veröffentlicht.
1. Die Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung jährlich für ein Jahr gewählt. Sie müssen Mitglieder des Fanclubs und dürfen nicht Mitglieder des Vorstands sein. Die Rechnungsprüfer prüfen die Fanclubrechnung und berichten der Mitgliederversammlung.
1. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Fanclubs es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Zehntel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 13, 14, 15 und 16 entsprechend.
§ 19 Auflösung des Fanclubs und Anfallberechtigung
1. Die Auflösung des Fanclubs kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in § 15 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der Finanzvorstand gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Fanclub aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
Mit der Auflösung des Fanclubs oder der Entziehung der Rechtsfähigkeit fällt das Vermögen des Fanclubs an Eintracht Frankfurt e.V. zum Zwecke der Förderung der Amateur- und Jugendarbeit.
Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 23.02.2007 errichtet.
Die Mitgliederversammlung des EFC Nordhäuser Adler gibt sich auf der Grundlage des § 6 der Satzung folgende Beitragsordnung:
1. Jedes Mitglied entrichtet einen Mitgliedsbeitrag. Dieser beträgt EUR 1,- monatlich. Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr entrichten einen Mitgliedsbeitrag von 0,50 EUR monatlich, Kleinkinder bis einschließlich 2 Jahre sind beitragsfrei.
Am Tage der Gründung des Eintracht Frankfurt Fanclubs „EFC Nordhäuser Adler“
Sabine (Suppe) Reimerm, Präsident Kerstin Weiß, Vizepräsident Juliane Himmel, Schatzmeister
Nordhausen, den 23. Februar 2007
EFC Nordhäuser Adler Sabine Reimer Amöneburgerstraße 31 60433 Frankfurt