Source: http://www.nuclearmarket.com/proc/exp.cfm?IDNotice=63036
Timestamp: 2019-02-19 03:35:45
Document Index: 21022427

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 12', '§ 15', '§ 15', '§ 6']

Nuclear Business Opportunity - Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe Rückbau- und Entsorgungs-GmbH (WAK)
Construction structures and materials; auxiliary products to construction (except electric apparatus) [construction of a storage facility for radwaste - lot 6 gates, fire doors, shielding doors, go through barriers, etc]
Purchaser: Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe Rückbau- und Entsorgungs-GmbH (WAK)
05/12/2015 S236 - - Works - Contract notice - Restricted procedure
Germany-Eggenstein-Leopoldshafen: Construction structures and materials; auxiliary products to construction (except electric apparatus)
2015/S 236-427278
Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe Rückbau- und Entsorgungs-GmbH (WAK)
Construction structures and materials; auxiliary products to construction (except electric apparatus).
12.1.2016 - 14:30
Deutschland-Eggenstein-Leopoldshafen: Baukonstruktionen und Baustoffe; Bauhilfsprodukte (elektrische Apparate ausgenommen)
Errichtung Lagergebäude L566, Los 6: Tore, Objektschutztüren und Durchfahrsperren.
Die WAK Rückbau- und Entsorgungs-GmbH (WAK GmbH) ist ein Bundesunternehmen und für den Rückbau und die Entsorgung kerntechnischer Anlagen verantwortlich. Zur WAK GmbH gehören verschiedene kerntechnische Anlagen. Diese befinden sich auf dem Gelände des Karlsruher Instituts für Technologie – Campus Nord (KIT-CN) nördlich der Stadt Karlsruhe.
Die WAK GmbH betreibt auf dem Gelände der HDB die Teilbetriebsstätte Lagergebäude für mittelradioaktive Abfälle L563. Zur Erweiterung der Lagerkapazität ist direkt angrenzend an L563 eine weitere Teilbetriebsstätte mit der Bezeichnung Lagergebäude L566 geplant.
Das Lagergebäude L566 besteht aus folgenden Gebäudebereichen:
Lagerkammern A+B mit Materialzugang und Bediengang zur fernbedienten Handhabung des Lagergutes im Erdgeschoss.
Technische Infrastruktur im Kellergeschoss:
Das Gebäude wird als zweigeschossiges, fensterloses Lagergebäude mit Flachdach ausgeführt. Die lichte Höhe des Untergeschosses beträgt 2,65 m und die des Erdgeschosses im Bereich der Be- und Entladezelle 7,70 m. Die tragende Stahlbetonkonstruktion besteht aus einer Bodenplatte, Wänden und Decken. Die äußeren Abmessungen des Lagergebäudes L566 sind:
Länge ca. 39,4 m;
Breite ca. 38,7 m;
Höhe ca. + 10,6 m (Höhe Attika, Lagergebäude);
bzw. ca. + 17,0 m (Höhe Fortluftkamin);
ca. + 12,9 m (Höhe der Lüftungshutze).
Die Baustrukturen für das Hauptgebäude sind mit folgenden Stärken dimensioniert:
Bodenplatte (Stahlbeton) ca. 200 cm;
Außenwände (Stahlbeton) ca. 180 cm-260 cm;
Dachdecke (Stahlbeton) ca. 180 cm;
Decke über UG (Stahlbeton) ca. 65 cm-130 cm;
Innenwände (Stahlbeton, tragend) ca. 140 cm;
Innenwände (nichttragend) ca. 30 cm.
Das Lagergebäude L566 wird mit einer durchgehenden 200 cm starken Bodenplatte nach vorhergehender Bodenverbesserung auf ca. 5,50 m ab Oberkante Gelände (OKG + 110,5 m Ü NHN) auf einer Sauberkeitsschicht d = 10 cm flach gegründet. Die Bodenplatte wird fugenlos aus Stahlbeton ausgeführt. Das Untergeschoss wird ca. 0,6 m über OKG auf ± 0,00 = 111,10 m in Ü NHN als Weiße Wanne aus wasserundurchlässigem Beton ausgeführt.
Die Außenwände aus Stahlbeton werden mit einer vorgehängten Metallfassade einschl. Wärmedämmung verkleidet. Die Innenwände werden aus Stahlbeton hergestellt. Die Trennwand vom Treppenhaus (Raum 106) zur Emissionsüberwachung (Raum 108) wird in Trockenbau ausgeführt.
Die Dachdecke wird in Stahlbetonbauweise mit umlaufender Attika ausgeführt. Der Dachaufbau wird als Warmdach mit Dämmung, Folienabdichtung und Kiesschüttung ausgebildet. Zur Entwässerung wird das Dach mit einem Gefälle zum Dachrand (Attika-Ablauf) versehen. An den Längsseiten des Gebäudes werden entlang der Attika Dacheinläufe mit Fallleitungen und Anschlüssen an die Kanalisation für Regenwasser sowie der Notentwässerungen angeordnet. Auf der Dachdecke wird auf Ebene + 6,0 m ein ca. 11 m hoher Fortluftkamin aus Stahl errichtet.
Die gemäß dieser Bekanntmachung zu erbringenden Bauleistungen ist das Los 6 (Tore, Objektschutztüren und Durchfahrsperren):
Detail-, Werkstatt- und Montageplanungen;
Vorprüfunterlagen für Gutachterbeteiligungen;
Abschirmtore X01 und X02;
Abschirmtore X03 und X04;
Wartungstür X12;
Außentüren X08 und X11;
Innentüren X05, X06, X07, X09, X10;
Durchfahrsperre Tor Nordseite.
Die Türen und Tore erfüllen je nach Einbausituation Abschirmfunktionen, brandschutztechnische sowie anlagensicherungstechnische Anforderungen. Ergänzend zu diesen Anforderungen besitzen einige Türen/Tore Anforderungen zur Erdbebenfunktionalität (z. T. Standsicherheit bzw. Standsicherheit und Funktionsfähigkeit).
Schnittstellen und Arbeiten anderer Gewerke sind bei der Leistungserbringung zu berücksichtigen, baubegleitende Tätigkeiten (u. a. Einbauteile, -rahmen) sind Bestandteil dieses Loses.
05.2016 bis 04.2019.
Beginn 2.5.2016. Abschluss 30.4.2019
Die Deckungssummen der abzuschließenden Haftpflichtversicherung betragen je Versicherungsfall mindestens 2 500 000 EUR für Personenschäden; 2 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden. 2 500 000 EUR für Planungsschäden.
Die Deckungssummen müssen mindestens auf das Zweifache für alle Versicherungsfälle je Versicherungsjahr nachgewiesen werden.
Die jeweilige Deckungssumme der Versicherung ist keine Haftungsbegrenzung.
Sicherheit für die Vertragserfüllung ist in Höhe von 5 v. H. der Bruttoauftragssumme zu leisten;
Sicherheit für Mängelansprüche ist in Höhe von 3 v. H. der Abrechnungssumme (Bruttoauftragssumme einschließlich der Nachträge) zu leisten.
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen; gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter; von allen Mitgliedern ist eine Erklärung vorzulegen, dass die Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet.
Es muss ein Alleinvertretungsberechtigter bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Eigenerklärung über vorhandene wirtschaftliche Verknüpfungen und deren Art (Es ist zu beachten, dass Firmen, die in die Planung und Projektsteuerung des Bauvorhabens involviert sind bzw. mit diesen wirtschaftlich verknüpft sind, vom Wettbewerb ausgeschlossen werden.);
— Angabe der PQV – Registrier – Nr. falls zutreffend;
— die Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes, § 6, Abs. 3, Nr. 2d), VOB/A, Stand 2012;
— Erklärung welche Teilleistungen von Nachunternehmern erbracht werden sollen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. § 6, Abs. 3, Nr. 2a), VOB/A, Stand 2012;
— Angaben ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde, § 6, Abs. 3, Nr. 2e), VOB/A, Stand 2012;
— Angaben ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet, § 6, Abs. 3, Nr. 2f), VOB/A, Stand 2012;
— Angaben dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt; § 6, Abs. 3, Nr. 2 g), VOB/A, Stand 2012;
— Angaben dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde, § 6, Abs. 3, Nr. 2 h), VOB/A, Stand 2012;
— Angaben dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat, § 6, Abs. 3, Nr. 2i), VOB/A, Stand 2012;
— Nachweis einer entsprechenden Haftpflichtversicherung.
Die Deckungssummen der abzuschließenden Haftpflichtversicherung betragen je Versicherungsfall mindestens:
2 500 000 EUR für Personenschäden;
2 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden;
2 500 000 EUR für Planungsschäden.
— die Ausführung von Leistungen in den letzten 8 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, § 6, Abs. 3, Nr. 2b), VOB/A, Stand 2012 nachgewiesen durch mindestens 2 vergleichbare Projektreferenzen in kerntechnischen Bereichen in den letzten 8 Jahren.
— Erfahrungen im Umgang mit den Lastannahmen zur Auslegung kerntechnischer Anlagen und Einrichtungen gegen Störmaßnahmen oder sonstiger Einwirkungen Dritter (SEWD-Richtlinie).
— die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal, § 6, Abs. 3, Nr. 2c), VOB/A, Stand 2012.
— Benennung der Anzahl an zuverlässigkeitsüberprüftem Personal nach § 12b), AtG.
— Nachweis oder Eigenerklärung Qualitätsmanagement gemäß DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig.
— Zertifikat für das Arbeits- und Umweltschutz-Management-System SCC oder gleichwertiger Nachweis.
— Nachweis über die Genehmigung nach § 15, StrlSchV. Erfolgt der Einsatz von Nachunternehmern für Arbeiten in den Kontrollbereichen des L563 ein, müssen diese im Besitz einer eigenen Genehmigung nach § 15 StrlSchV sein.
— Bescheinigung der Handwerkskammer hinsichtlich Fachbetrieb Gerüstbau. Beim Einsatz von Nachunternehmern, nur für den Nachunternehmer erforderlich.
— Nachweis der Qualifikation als Hersteller gem. DIN EN 1090-1 für die Durchführung von Stahlbauarbeiten im bauaufsichtlichen Bereich. Beim Einsatz von Nachunternehmern, nur für den Nachunternehmer erforderlich.
— Nachweis der Qualifikation als Schweißtechnischer Betrieb gem. DIN EN ISO 3834 für die Durchführung von Schweißarbeiten. Zur Anwendung kommende Schweißverfahren für metallische Werkstoffe müssen gem. DIN EN ISO 15607 qualifiziert sein.
Beim Einsatz von Nachunternehmern, nur für den Nachunternehmer erforderlich.
— Eigenerklärung darüber, dass ausreichend Einsatzpersonal mit folgenden Qualifikationen zur Verfügung steht: für Tätigkeiten in L563 gemäß StrSchV mindestens beruflich strahlenexponiertes Personal der Kategorie A mit gültigen Strahlenpass und arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchung G26.2.
Sicherheitsunterweisung für Elektrofachkraft gemäß DIN VDE 0105,
min. eine Person als qualifizierter Kranbediener nach BGV D6,
min. eine Person mit Ausbildung als Fahrer von Flurförderzeugen mit Fahrersitz und Fahrerstand (BGG 925) bei Nutzung von Staplern des AN,
Unterweisung in Arbeitssicherheit gemäß Arbeitsschutzgesetz.,
Befähigung nach BGI 663 (Umgang mit Arbeits- und Schutzgerüsten),
Qualifikation des Schweißpersonals gem. DIN EN ISO 9606-ff,
verantwortliche Schweißaufsicht gem. DIN EN ISO 14731.
Für die Durchführung von zerstörungsfreien Prüfungen (ZfP) eine Personalqualifikation gem. DIN EN ISO 9712.
— die Ausführung von Leistungen in den letzten 8 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, § 6, Abs. 3, Nr. 2b), VOB/A, Stand 2012 nachgewiesen durch mindestens 2 vergleichbare Projektreferenzen in deutschen kerntechnischen Bereichen in den letzten 8 Jahren.
Ausschlusskriterien: nicht vorgelegte Nachweise und Eigenerklärungen gem. Abschnitt III.
2. Einsatz von Nachunternehmern. Gewichtung 10
3. Technischer Wert (ausführlich gem.Ausschreibungsunterlagen). Gewichtung 20
15/0174/UH
Abweichungen davon führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages/der Bewerbung.
Zusätzlich sind die Unterlagen in digitaler Form (auf CD) einzureichen.