Source: https://www.th-bingen.de/studium/studiengaenge/energie-betriebsmanagement/voraussetzungen/
Timestamp: 2018-02-21 15:26:17
Document Index: 255542922

Matched Legal Cases: ['§ 65', '§ 68', '§ 6', '§ 3', '§ 5', '§ 35', '§ 65']

Der derzeit geplante Abschnitt der Zugangsvoraussetzungen aus der Prüfungsordnung lautet wie folgt (verbindlich ist stets die aktuell gültige Prüfungsordnung):
(1) Die allgemeinen Zugangsvoraussetzungen nach § 65 HochSchG müssen erfüllt sein. Kriterien zum Versagen einer Einschreibung ergeben sich aus § 68 HochSchG.
(2) Zusätzlich zu Abs.1 müssen die Studierenden in der Regel den Nachweis eines mit gutem Ergebnis (Note 2,5 oder ECTS-Grad B nach § 6 Abs. 8 oder besser) bestandenen Bachelor- oder Diplom-Abschlusses auf einem fachlich entsprechenden Gebiet an einer deutschen Hochschule oder eines gleichwertigen ausländischen Abschlusses erbringen und ein Jahr qualifizierte Berufserfahrung nachweisen können.
(3) Liegt die Voraussetzung nach Abs. 2 hinsichtlich Note und ECTS-Grad nicht vor, so können im Einzelfall weitere für die Erlangung des Master-Abschlusses förderliche Aspekte (z.B. praktische fachbezogene Tätigkeit, Abschluss des Studiums in Regelstudienzeit, Fachschaftsarbeit, Auslandssemester) für die Zulassung berücksichtigt werden. Der Prüfungsausschuss kann eine Eignungsprüfung gemäß Abs. 8 verlangen.
(4) Bei Studierenden, die ihren ersten Abschluss in einem nach § 3 Abs. 2 geeigneten Studiengang einer anderen Hochschule abgelegt haben, stellt der Prüfungsausschuss fest, ob die notwendigen Grundlagen vorhanden sind. Insbesondere hat der Prüfungsausschuss die Möglichkeit, die Zulassung unter der Auflage vorzusehen, dass innerhalb längstens eines Jahres bestimmte benotete Leistungsnachweise oder Prüfungsleistungen aus einem fachlich entsprechenden Bachelorstudiengang erbracht werden.
(5) Liegen bei der Zulassung zum Masterstudium keine 210 Leistungspunkte aus einem vorausgehenden Bachelorstudium vor und können keine Leistungen als äquivalent anerkannt werden, so müssen die fehlenden Leistungspunkte nachgeholt werden. Die nachzuholenden Module werden vom Prüfungsausschuss festgelegt. § 5 Abs. 4 kann sinngemäß darauf angewandt werden.
(6) Zum Masterstudium kann vor dem Abschluss des Bachelorstudiengangs vorläufig zugelassen werden, wenn der Abgabetermin der Bachelorarbeit höchstens einen Monat nach Vorlesungsbeginn des ersten Master-Semesters liegt und alle anderen Module erfolgreich abgeschlossen sind. Über die Zulassung entscheidet der Prüfungsausschuss. Die Einschreibung erlischt, wenn die Zugangsvoraussetzungen nicht bis zum Ende des ersten Semesters nachgewiesen werden. In diesem Fall werden erbrachte Prüfungsleistungen bescheinigt.
(7) Bei Bewerbenden ohne Hochschulabschluss gelten die Zugangsvoraussetzungen nach § 35 Abs. 1 HochSchG. Insbesondere hat der Bewerber eine mindestens dreijährige qualifizierte Berufserfahrung nachzuweisen und sich einer Eignungsprüfung gemäß Abs. 8 zu unterziehen. Haben die Bewerbenden keine schulische Hochschulzugangsberechtigung gemäß § 65 Abs. 1 HochSchG, so haben Sie eine berufliche Ausbildung mit qualifiziertem Ergebnis nachzuweisen, die erforderliche qualifizierte Berufserfahrung beträgt insgesamt 5 Jahre.
(8) In der Eignungsprüfung müssen die Bewerbenden Fähigkeiten erkennen lassen, die einem Bachelorabsolventen mit Berufserfahrung gleichwertig sind. Sie sollen nachweisen, dass sie in der Lage sind, den Anforderungen an eine künftige berufliche Tätigkeit mit Führungsaufgaben und Anforderungen an das Management gerecht werden. Dieses geschieht in der Regel durch ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Des Weiteren müssen sie nachweisen, dass sie zu wissenschaftlichem Arbeiten fähig sind. Dies geschieht durch eine Klausur (60Min.) oder dadurch, dass sie vier Wochen vor dem Prüfungstermin ein dem Studiengang spezifisches Thema erhalten. In der Eignungsprüfung muss zu diesem Thema ein etwa 30 Minuten langes Referat gehalten werden. Danach schließt sich ein Kolloquium zu diesem Thema an. In diesem Kolloquium können auch Fragen gemäß Satz 2 gestellt werden. Das Kolloquium soll 30 Minuten nicht überschreiten. Die Eignung zum Masterstudium wird festgestellt, wenn die Klausur oder das Referat und das Kolloquium mit dem Ergebnis „bestanden“ abgeschlossen wurden. Eine Wiederholung der Eignungsprüfung ist ausgeschlossen.
Sprechzeiten Di von 13.30 bis 14.30 Uhr