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Timestamp: 2016-10-23 20:28:35
Document Index: 222826122

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 73', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 73', 'Art. 34', 'Art. 4', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

I 353/03 (16.12.2003)
I 353/03
B.________, 1968, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Hans Schmidt, Bahnhofstrasse 10, 8700 K�snacht,
B.________, geboren 1968, erlitt bei einem Motorradunfall am 18. M�rz 1989 eine drittgradig offene distale Unterschenkelquerfraktur (Tibiaschr�gfraktur und Fibulaquerfraktur) links und eine untere Schambeinfraktur rechts. Er wurde notfallm�ssig im Spital X.________ hospitalisiert und operiert. Der Heilungsprozess der Unterschenkelfraktur verz�gerte sich. Ende August 1989 wurden vom Hausarzt Dr. med. R.________, Allgemeine Medizin FMH, erstmals intermittierende Sehst�rungen, eine Geh�reinbusse und eine eventuelle Commotio cerebri nach dem Unfall erw�hnt. Im weiteren Verlauf traten wechselnde multiple Beschwerden auf, insbesondere Schmerzen am linken Unterschenkel und in der rechten Leiste, R�cken-, Nacken- und Kopfschmerzen.
Bis Februar 1990 war B.________ 100 % arbeitsunf�hig, konnte aber seine Lehre als B�cker-Konditor im April 1989 abschliessen. Danach arbeitete er stundenweise in der B�ckerei-Konditorei seiner Eltern. Wegen einer Mehlstauballergie wurde er im Rahmen einer beruflichen Eingliederungsmassnahme der Invalidenversicherung (IV) zum Sozialp�dagogen umgeschult. Die Ausbildung dauerte von Januar 1991 bis November 1994. Ab 22. August 1994 war B.________ im Kinderheim A.________ als Sozialp�dagoge mit einem Arbeitspensum von 80 % angestellt. Die "Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Z�rich") richtete aus der obligatorischen Unfallversicherung f�r eine Arbeitsunf�higkeit von 20 % Taggelder aus.
Am 6. Juni 1995 beantragte B.________ bei der IV-Stelle des Kantons Z�rich medizinische Massnahmen und eine Teilrente, da er an st�ndigen Schmerzen leide und auf l�ngere Sicht nur 60 % arbeiten k�nne. Per Ende August 1996 k�ndigte er das Arbeitsverh�ltnis mit dem Kinderheim A.________ aus gesundheitlichen und pers�nlichen Gr�nden. Mit zwei Verf�gungen vom 31. Juli 1997 lehnte die IV-Stelle die Leistungsbegehren ab. Beide Verf�gungen erwuchsen unangefochten in Rechtskraft.
Von April 1997 bis Juli 1999 war B.________ wiederum als Sozialp�dagoge angestellt (80%-Pensum), sein letzter effektiver Arbeitstag war der 14. Januar 1999. Am 11. M�rz 1999 beantragte er erneut eine Invalidenrente. Die Verwaltung holte Berichte unter anderem des Hausarztes Dr. med. G.________, Allgemeine Medizin und Tropenkrankheit, der Rheumatologen Dr. med. S.________ und Dr. med. D.________ sowie der Psychiatrischen Klinik X.________ ein. Weiter zog sie die Akten der "Z�rich" bei. Diese enthalten unter anderem ein polydisziplin�res Gutachten von Dr. med. W.________, Oberarzt am Spital Y.________, Rheumaklinik und Institut f�r Physikalische Medizin vom 23. M�rz 2001. Anschliessend stellte die IV-Stelle dem Versicherten in Aussicht, sein Leistungsbegehren abzulehnen, da die Arbeitsunf�higkeit gem�ss Gutachten lediglich 10 % betrage (Vorbescheid vom 11. Juni 2001). B.________ erhob daraufhin verschiedene Einw�nde gegen den Inhalt des Gutachtens und die Person des Gutachters. Mit Verf�gung vom 13. Juli 2001 lehnte die IV-Stelle das Rentenbegehren ab.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ab (Entscheid vom 26. M�rz 2003).
B.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren. Er beantragt, der kantonale Entscheid sei aufzuheben und "die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm die gesetzlich geschuldeten Leistungen zu erbringen, insbesondere eine Invalidenrente zu bezahlen; eventuell sei die Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen zur rechtskonformen Begr�ndung und medizinischer Abkl�rung; unter Entsch�digungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin." Er legt mehrere Untersuchungsberichte und weitere Stellungnahmen ins Recht.
1.1 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird - wie schon im kantonalen Verfahren - eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r durch die IV-Stelle ger�gt. Diese sei auf die im Vorbescheidverfahren erhobenen Einw�nde des Beschwerdef�hrers nicht eingegangen. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz sei der Verfahrensmangel im kantonalen Verfahren nicht geheilt worden.
1.2 Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Invalidenversicherungsbereich ge�ndert worden. W�hrend in materiellrechtlicher Hinsicht - nach einem allgemeinen �bergangsrechtlichen Grundsatz - der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen f�hrende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen), verh�lt es sich mit den verfahrensrechtlichen Neuerungen anders. Diese sind mangels gegenteiliger �bergangsbestimmungen mit dem Tag des In-Kraft-Tretens sofort und in vollem Umfang anwendbar (BGE 129 V 115 Erw. 2.2 mit Hinweisen). Die im ATSG enthaltenen und die gest�tzt darauf in den Spezialgesetzen auf den 1. Januar 2003 ge�nderten Verfahrensbestimmungen gelangen daher vorliegend bereits zur Anwendung.
1.3 Gem�ss Art. 73bis Abs. 1 IVV in der bis 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen Fassung hatte die IV-Stelle, bevor sie �ber die Ablehnung eines Leistungsbegehrens beschloss, dem Versicherten oder seinem Vertreter Gelegenheit zu geben, sich m�ndlich oder schriftlich zur geplanten Erledigung zu �ussern und die Akten des Falles einzusehen. Das Vorbescheidverfahren bezweckte - nebst der Entlastung der Verwaltungspflegeorgane - dem Versicherten den Anspruch auf rechtliches Geh�r zu gew�hrleisten (BGE 124 V 182 Erw. 1c mit Hinweisen).
1.4 Nach der Rechtsprechung kann die Verletzung der Anh�rungspflicht schon deshalb schwerwiegend sein, weil eine nach Erlass des Vorbescheids eingereichte Stellungnahme unber�cksichtigt geblieben ist, indem auf die vorgebrachten Einwendungen nicht eingegangen wurde (BGE 124 V 182 f. Erw. 2; Urteil G. vom 24. Juli 2002, I 584/01, Erw. 2 mit Hinweisen). Vorliegend hat die IV-Stelle in ihrer Verf�gung vom 13. Juli 2001 im Wesentlichen die Begr�ndung des Vorbescheides vom 11. Juni 2001 wiederholt, ohne sich mit den verschiedenen Einw�nden des Beschwerdef�hrers auseinander zu setzen. Das kantonale Gericht hat demnach zu Recht eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r festgestellt.
1.5 Entgegen der Meinung der Vorinstanz ist hier aber nicht entscheidend, ob eine R�ckweisung an die Verwaltung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unn�tigen Verz�gerungen f�hren w�rde (vgl. BGE 116 V 187 Erw. 3d; Urteil F. vom 19. April 2000, I 30/00, Erw. 3). Eine R�ckweisung zur Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs ist nicht mehr m�glich, da mit dem In-Kraft-Treten des ATSG am 1. Januar 2003 der Art. 73bis Abs. 1 IVV ersatzlos aufgehoben wurde (AS 2002 3723). Das ATSG regelt das Sozialversicherungsverfahren in den Art. 34 ff. und kennt kein Vorbescheidverfahren. Somit besteht auf Grund der ge�nderten Verfahrensbestimmungen keine M�glichkeit mehr, ein in verfahrensrechtlicher Hinsicht korrektes Vorbescheidsverfahren nachzuholen, weshalb die Sache nicht zu diesem Zweck an die Verwaltung zur�ckzuweisen ist (SVR 2003 IV Nr. 25 S. 76 f. Erw. 1).
2.1 Das kantonale Gericht hat die massgeblichen Bestimmungen zum Invalidit�tsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG) und zur Bemessung des Invalidit�tsgrades (Art. 28 Abs. 2 IVG) sowie die Rechtsprechung zur allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (BGE 128 V 30 Erw. 1) und zur Aufgabe der �rztin oder des Arztes bei der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Richtig ist auch, dass im vorliegenden Verfahren die materiellen Bestimmungen des ATSG nicht anwendbar sind, da die streitige Verf�gung vom 13. Juli 2001 vor dessen In-Kraft-Treten erlassen worden ist (vgl. Erw. 1.2 hievor).
2.2 Zu erg�nzen bleibt, dass hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes entscheidend ist, ob der Bericht f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begr�ndet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis).
Streitig und zu pr�fen ist, ob die Verwaltung und die Vorinstanz insbesondere gest�tzt auf das polydisziplin�re Gutachten von Dr. med. W.________ vom 23. M�rz 2001 - welches eine neuropsychologische Untersuchung von Dr. phil. U.________ vom 16. Februar 2001 sowie eine psychiatrische Begutachtung von Dr. med. K.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 13. Juli 2000 enth�lt - zu Recht von einer 90%igen Arbeitsf�higkeit des Versicherten als Sozialp�dagoge ausgegangen sind.
3.1 Der Beschwerdef�hrer bestreitet, dass das Gutachten von Dr. med. W.________ eine ausreichende Grundlage zur Beurteilung seiner Leistungsanspr�che darstelle. Er r�gt im Wesentlichen, der Gutachter sei fachlich nicht qualifiziert, um ein polydisziplin�res Gutachten in seinem Fall zu erstellen, so fehlten beispielsweise Untersuchungen und Beurteilungen aus orthop�discher und neurologischer Sicht. Dem Gutachter habe ein Teil der Akten nicht zur Verf�gung gestanden - so insbesondere die IV-Akten und die Sch�tzung des Integrit�tsschadens durch Dr. med. S.________. Zudem beantworte das Gutachten die von der Invalidenversicherung gestellten Fragen nicht, sondern beschr�nke sich auf die Fragen nach den unfallbedingten Einschr�nkungen. Es enthalte ausserdem keine Fremdanamnese zu den Problembereichen Bewusstseinsverlust, Amnesie und Schmerzverlauf. Die Diskrepanz zwischen der gutachterlich bescheinigten Arbeitsunf�higkeit von 10 % und derjenigen von 100 % gem�ss Attest des Hausarztes werde nicht gekl�rt. Weiter sei der Gutachter befangen gewesen.
3.2 Die R�ge, Dr. med. W.________ sei befangen, ist nach der f�r sachverst�ndige Personen sinngem�ss anwendbaren Rechtsprechung zur Unabh�ngigkeit und Unparteilichkeit des Richters oder der Richterin (BGE 120 V 364 Erw. 3a; RKUV 1999 Nr. U 332 S. 193 mit Hinweisen) zu beurteilen. Demnach kann bei der Beurteilung des Anscheins der Befangenheit und der Gewichtung solcher Umst�nde namentlich nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Misstrauen muss vielmehr in objektiver Hinsicht als begr�ndet erscheinen (BGE 120 V 365 Erw. 3a, 119 V 465 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Auch wenn an die Unparteilichkeit des Gutachters ein strenger Massstab anzulegen ist (BGE 123 V 176 Erw. 3d; AHI 1997 S. 306 Erw. 3d, je mit Hinweis), ergeben sich aus dem zur Diskussion stehenden Gutachten keine Anhaltspunkte, welche auf eine mangelnde Objektivit�t oder Voreingenommenheit des Experten schliessen liessen. Wie die Vorinstanz zutreffend ausgef�hrt hat, vermag eine dem Beschwerdef�hrer nicht genehme �rztliche Beurteilung keine Befangenheit des Gutachters zu begr�nden. Ebenso wenig kann allein aus der Tatsache, dass Dr. med. W.________ das vom Unfallversicherer in Auftrag gegebene Gutachten abschloss, ohne die Zusatzfragen der IV zu beantworten, ein Anschein der Befangenheit abgeleitet werden.
3.3 Zu den weiteren in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemachten M�ngeln des Gutachtens ist zun�chst festzuhalten, dass sich das kantonale Gericht eingehend mit den - im Wesentlichen gleichen - R�gen und den vom Beschwerdef�hrer eingereichten Berichten und Stellungnahmen auseinander gesetzt hat. Daraufhin ist die Vorinstanz zum Schluss gekommen, der Beschwerdef�hrer sei in einer seinen Leiden angepassten T�tigkeit (z.B. als Sozialp�dagoge) zu rund 90 % arbeitsf�hig.
3.3.1 Die R�ge, im Gutachten fehlten Untersuchungen und Beurteilungen aus neurologischer und orthop�discher Sicht, ist unbegr�ndet. Wie die Vorinstanz zutreffend ausgef�hrt hat, wurden im Gutachten mehrere neurologische und orthop�dische Stellungnahmen ber�cksichtigt. Es trifft ebenfalls zu, dass aus dem Bericht von Dr. med. M.________, Leitender Oberarzt Orthop�die in der Klinik Z.________, zum Arthro-MRI des rechten H�ftgelenks vom 3. Juli 2001 - welcher bei der Erstellung des Gutachtens noch nicht vorlag - nicht ersichtlich ist, inwiefern der festgestellte Knorpelschaden zu einer Arbeitsunf�higkeit f�hren soll. Kenntnis hatte Dr. med. W.________ aber offensichtlich vom Bericht des Dr. med. E.________, Medizinische Radiologie FMH, an Dr. med. P.________, Innere Medizin FMH, betreffend MRI des Beckeng�rtels und der H�ftgelenke vom 18. Januar 2001. Dieser Bericht wird vom Gutachter bei der Beurteilung der Leistenschmerzen ber�cksichtigt. Als Rheumatologe war Dr. med. W.________ - entgegen der Meinung des Beschwerdef�hrers - durchaus kompetent, Befunde wie Coxarthrose oder Arthrosezeichen fachgerecht zu beurteilen.
3.3.2 Weiter r�gt der Beschwerdef�hrer, dem Gutachter h�tten nicht alle Akten zur Verf�gung gestanden. Zum fehlenden Schreiben von Dr. med. S.________ kann auf die Ausf�hrungen der Vorinstanz verwiesen werden. Nicht gefolgt werden kann auch dem Einwand, das psychiatrische Teilgutachten von Dr. med. K.________ leide an einem Mangel, weil diesem Arzt die im IV-Dossier enthaltene psychiatrische Diagnose des Spitals X.________ nicht vorgelegen habe. Im psychiatrischen Teilgutachten werden sowohl der Bericht der Psychiatrischen Klinik vom 25. Mai 1999 an den Unfallversicherer als auch der Bericht vom 21. Juni 1999 an Dr. med. F.________, Innere Medizin FMH, - welchen sie sp�ter der IV einreichte - ber�cksichtigt. Die Psychiatrische Klinik stellte die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung, verzichtete aber ausdr�cklich darauf, sich zur Arbeits(un)f�higkeit genauer zu �ussern. Demgegen�ber kam Dr. med. K.________ zum Ergebnis, dass beim Versicherten keine anhaltende somatofome Schmerzst�rung im Sinne von ICD-10 (F45.4) vorliege, weil keine Anhaltspunkte f�r emotionale Konflikte oder psychosoziale Probleme gefunden wurden, die schwerwiegend genug sind, um als entscheidende urs�chliche Einfl�sse der Schmerzen zu gelten. Die Beurteilung von Dr. med. K.________ erweist sich als schl�ssig und entspricht den Anforderungen der Rechtsprechung (Erw. 2.2 hievor). Da er keine psychiatrische Diagnose stellte und sich somit aus psychiatrischer Sicht auch keine Arbeitsunf�higkeit ergab, h�tte eine Integration in die Gesamtbeurteilung von Dr. med. W.________ zu keinem anderen Ergebnis f�hren k�nnen. Die R�ge, das polydisziplin�re Gutachten sei mangelhaft, weil die psychiatrische Sicht nicht integriert worden sei, ist demnach unbegr�ndet.
3.3.3 Zur Kritik, das Gutachten enthalte keine Fremdanamnese, kann auf die zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz verwiesen werden. Zu ber�cksichtigen ist hier auch, dass der �ber zehnj�hrige Prozess seit dem Unfallereignis im Jahre 1989 in verschiedenen Gutachten und Berichten ausf�hrlich dokumentiert ist und diese Stellungnahmen dem Gutachter zur Verf�gung standen. Unter diesen Umst�nden war es gerechtfertigt, auf die Erhebung einer eigenen Fremdanamnese zu verzichten.
Im Hinblick auf die weiteren Einw�nde kann ebenfalls auf die zutreffenden Ausf�hrungen im kantonalen Entscheid verwiesen werden.
3.4 Zu pr�fen bleibt, ob die vom Beschwerdef�hrer letztinstanzlich neu ins Recht gelegten Berichte das in sich schl�ssige Gutachten von Dr. med. W.________ in Zweifel zu ziehen verm�gen.
3.4.1 Der Bericht vom 6. September 2001 an Dr. med. P.________ �ber ein Erstgespr�ch in der Schmerzklinik des Zentrums W.________ enth�lt neben einer Beurteilung und Therapieplanung auch den Hinweis, der Patient w�nsche eine Behandlung in Wohnortn�he und werde deshalb an die Klinik T.________ verwiesen. Ob die Behandlung dort begonnen worden ist und wenn ja, mit welchem Erfolg, geht aus den Akten nicht hervor.
Die Beurteilung einer Skelettszinigraphie vom 8. Oktober 2001 enth�lt folgende Befunde: minimale Arthrosezeichen des OSG, diskrete Fibroostose an der Malleolenspitze fibul�r links, leicht vermehrter Umbau des rechten ISG, Verdacht auf asymmetrische Belastung unter Bevorzugung der rechten Seite.
Dr. med. B.________, Neurologie FMH, schreibt in seinem Bericht vom 28. Januar 2002 an Dr. med. L.________, Orthop�dische Chirurgie FMH: "Es scheint kaum m�glich, die mannigfaltigen Beschwerden im linken Unterschenkel einzelnen anatomischen Strukturen zuzuordnen." Als einzigen objektivierbaren pathologischen Befund stellt er eine schwere axonale L�sion des linken Nervus suralis fest. Diese k�nne f�r die Ber�hrungs�berempfindlichkeit im Bereich des linken Aussenkn�chels und die Par�sthesien am linken Fussaussenrand verantwortlich sein. Die �brigen Beschwerden liessen sich dadurch aber nicht erkl�ren und eine anderweitige neurogene Schmerzursache am linken Unterschenkel und Fuss liesse sich nicht feststellen. Eine Neurolyse empfiehlt er nicht, da die anamnestischen Angaben und das Verhalten des Patienten eher auf eine Schmerzverarbeitungsst�rung schliessen liessen.
Dr. med. I.________, Facharzt f�r Orthop�dische Chirurgie FMH, beschreibt in seinem Bericht vom 18. April 2002 an Dr. P.________ eine massive Hyper�sthesie des in der Narbe eingepackten Nervus peroneus und wahrscheinlich des Nervus saphenus. Er empfiehlt eine Neurolyse. Auch Dr. med. V.________, Orthop�dische Chirurgie FMH, empfiehlt in seinem Bericht vom 15. Mai 2002 �ber die Ganganalyse eine Neurolyse.
Keiner dieser Berichte �ussert sich zur Frage der Arbeits(un)f�higkeit.
3.4.2 Auch unter Ber�cksichtigung der vom Beschwerdef�hrer mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichten neueren �rztlichen Berichte ist festzustellen, dass trotz einer Vielzahl von seit dem Unfallereignis im Jahre 1989 durchgef�hrten Untersuchungen, die Ursachen der multiplen Schmerzen nicht schl�ssig beantwortet werden konnten. Soweit pathologische Befunde erhoben worden sind, wurden sie jeweils als "diskret", "angedeutet", "minimal" oder "leichtgradig" bezeichnet oder konnten nur einen kleinen Teil der Beschwerden erkl�ren. In verschiedenen - auch neueren - Berichten wird vielmehr (sinngem�ss) darauf hingewiesen, es bestehe eine grosse Diskrepanz zwischen den geklagten Schmerzen und den Untersuchungsbefunden oder die vielf�ltigen Beschwerden liessen sich nur mit der - in der neuropsychologischen Untersuchung festgestellten - Aggravationstendenz erkl�ren.
3.4.3 In Anbetracht der sich mit Bezug auf Schmerzen naturgem�ss ergebenden Beweisschwierigkeiten gen�gen die subjektiven Schmerzangaben der versicherten Person f�r die Begr�ndung einer (teilweisen) Invalidit�t allein nicht; vielmehr muss im Rahmen der sozialversicherungsrechtlichen Leistungspr�fung verlangt werden, dass die Schmerzangaben durch damit korrelierende, fach�rztlich schl�ssig feststellbare Befunde hinreichend erkl�rbar sind, andernfalls sich eine rechtsgleiche Beurteilung der Rentenanspr�che nicht gew�hrleisten liesse (Urteil R. vom 2. Dezember 2002, I 53/02, Erw. 2b mit Hinweis). Vorbehalten bleibt der Tatbestand, dass somatisch nicht begr�ndbare Schmerzsyndrome mit psychischen Befunden vergesellschaftet sind, die f�r sich oder im Verein mit den - subjektiv erlebten - Schmerzen die Arbeitsf�higkeit dauernd oder erheblich beeintr�chtigen, eine Erwerbsunf�higkeit bewirken und zur Invalidit�t f�hren. Diese Konstellation ist jedoch vorliegend nicht gegeben, denn gem�ss dem psychiatrischen Teilgutachten liegt keine psychische Erkrankung, insbesondere keine somatoforme Schmerzst�rung vor (Erw. 3.3.2 hievor). Nicht zu ber�cksichtigen sind nach der Rechtsprechung Einschr�nkungen der Leistungsf�higkeit, die nach �rztlicher Einsch�tzung allein durch Aggravation von psychischen oder k�rperlichen Beschwerden verursacht sind, da aggravierendes Verhalten als solches als nicht krankheitswertig und damit invalidit�tsfremder Faktor gilt (Urteil R. vom 2. Dezember 2002, I 53/02, Erw. 2b mit Hinweis).
3.5 Mit Blick auf diese Grunds�tze ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz - gest�tzt auf das polydisziplin�re Gutachten und unter Ber�cksichtigung der �brigen �rztlichen Stellungnahmen - von einer 90%igen Arbeitsf�higkeit in einer seinen Leiden angepassten T�tigkeit, zum Beispiel als Sozialp�dagoge, ausgegangen ist. F�r eine R�ckweisung an die Verwaltung zur Durchf�hrung weiterer medizinischer Abkl�rungen besteht nach dem Gesagten kein Anlass.
Die Vorinstanz hat schliesslich auf der Grundlage einer Arbeitsunf�higkeit von 10 % als Sozialp�dagoge mit Recht auf einen Einkommensvergleich verzichtet. Sie durfte auch davon ausgehen, dass der Beschwerdef�hrer - nach erfolgter Umschulung vom B�cker-Konditor zum Sozialp�dagogen - richtig eingegliedert ist, weshalb sie auf die vom Beschwerdef�hrer am Schluss der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kurz aufgeworfene Frage einer allf�lligen, wegen seiner Mehlstauballergie allerdings auf die administrativen und unternehmerischen Aspekte beschr�nkten, �bernahme des elterlichen B�ckereibetriebes nicht n�her einzugehen hatte.