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Timestamp: 2019-03-21 04:42:09
Document Index: 18569844

Matched Legal Cases: ['§ 620', '§ 620', '§ 620', '§ 620', '§ 620', '§ 620', 'Art. 2', '§ 620', '§ 620', '§ 620', '§ 620', '§ 620', '§ 620', '§ 620', '§ 620', '§ 620', '§ 41', '§ 620', '§ 14', '§ 111']

Rechtsprechung: DB 1983, 613 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: LAG Hessen, 21.09.1982
Zur Zulässigkeit befristeter Arbeitsverträge mit Lehrern
ArbG Stuttgart, 09.10.1979 - 12 Ca 480/79
BAGE 40, 176
BAGE 40, 177
NJW 1983, 1444
DB 1983, 613
Der erkennende Senat hat es bereits mit Urteil vom 29. September 1982 (- 7 AZR 147/80 - EzA Nr. 58 zu § 620 BGB, zum Abdruck in der Amtlichen Sammlung des Gerichts bestimmt) als sachlich gerechtfertigt angesehen, mit einer Lehrkraft, die im Laufe des Schuljahres die Zweite Staatsprüfung bestanden hat, einen bis zum Ende des laufenden Schuljahres befristeten Arbeitsvertrag abzuschließen, um im Interesse eines möglichst kontinuierlichen Unterrichts einen Lehrerwechsel während des Schuljahres zu vermeiden und um der Schulverwaltung bis zum Ende des Schuljahres die Erarbeitung einer genauen Prognose über die Zahl der endgültig einzustellenden Lehrkräfte zu ermöglichen.
Eine nachprüfbare Rechtsverletzung liegt insoweit nur vor, wenn der Rechtsbegriff selbst verkannt, Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungssätze verletzt oder wesentliche Umstände bei der Bewertung übersehen worden sind (vgl. BAGE 40, 177, 179 [BAG 29.09.1982 - 7 AZR 147/80] = AP Nr. 70 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag, zu III 1 der Gründe, m.w.N.).
Nach dieser Rechtsprechung (vgl. Beschluß des Großen Senats vom 12. Oktober 1960 - GS 1/59 - BAG 10, 65 = AP Nr. 16 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag; ferner z.B. Urteile des erkennenden Senats BAG 40, 177 und BAG 41, 110 = AP Nr. 70 und 72 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag; BAG 38, 372 und BAG 39, 38 = AP Nr. 67 und 68 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag und BAG 42, 203 = AP Nr. 76 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag, sowie das zur Veröffentlichung in der Fachpresse bestimmte Senatsurteil vom 6. Juni 1984 - 7 AZR 458/82 -) ist die Vereinbarung befristeter Arbeitsverträge wegen des Grundsatzes der Vertragsfreiheit (Art. 2 Abs. 1 GG) und gemäß § 620 Abs. 1 BGB grundsätzlich zulässig.
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts muß ein befristeter Arbeitsvertrag auch hinsichtlich der Dauer der Befristung sachlich gerechtfertigt sein, wobei die von den Parteien vereinbarte Dauer an den Sachgründen der Befristung zu orientieren ist (BAG 31, 40, BAG 39, 38, BAG 40, 177 = AP Nr. 46, 68 und 70 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag; Urteile vom 28. November 1963 - 2 AZR 140/63 -, vom 16. Juni 1976 - 2 AZR 630/74 -, vom 25. Januar 1980 - 7 AZR 69/78 -, vom 7. März 1980 - 7 AZR 177/78 - und vom 10. Januar 1980 - 2 AZR 25/78 - AP Nr. 26, 40, 52, 54 und 56 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag).
Dabei handelt es sich um kein Drittinteresse, das nicht zu berücksichtigen wäre, sondern um das Eigeninteresse des beklagten Landes an einem möglichst wirksamen Unterricht (BAGE 40, 177, 181 f. = AP Nr. 70 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag, zu III 2 c aa der Gründe).
bb) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts muß ein befristeter Arbeitsvertrag auch hinsichtlich der Dauer der Befristung sachlich gerechtfertigt sein, wobei die von den Parteien vereinbarte Dauer an den Sachgründen der Befristung zu orientieren ist (BAG Urteile vom 28. November 1963-2 AZR 140/63 -, vom 16. Juni 1976 - 2 AZR 630/74 -, vom 2. August 1978 - 4 AZR 58/77 - BAGE 31, 40, vom 25. Januar 1980 - 7 AZR 69/78 -, vom 7. März 1980 - 7 AZR 177/78 -, vom 10. Januar 1980 - 2 AZR 25/78 - BAGE 32, 274, vom 13. Mai 1982 - 2 AZR 87/80 - BAGE 39, 38 und vom 29. September 1982 - 7 AZR 147/80 - BAGE 40, 177 [BAG 29.09.1982 - 7 AZR 147/80] = AP Nr. 26, 40, 46, 52, 54, 56, 68 und 70 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag).
gerechtfertigt sein, wobei die von den Parteien vereinbarte Dauer an den Sachgründen der Befristung zu orientieren ist (BAG 31, 40 = AP Nr. 88 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag; BAG 39, 38 = AP Nr. 68 zu § 620 Befristeter Arbeitsvertrag; BAG 40, 177 = AP Nr. 70 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag).
allgemeine Erfahrungssätze verletzt oder wesentliche Umstände bei der Bewertung übersehen worden sind (ständige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts; vgl. etwa BAG 40, 177, 179 = AP Nr. 70 zu § 620 BGB Befristeter Arbeitsvertrag, unter III 1 der Gründe, mit Nachweisen aus der früheren Rechtsprechung).
LAG Brandenburg, 21.11.2000 - 1 Sa 445/00
Aufhebungsvertrag: Wirksamkeit - § 41 Abs. 4 SGB VI
etwa BAG vom 12.9.1996 - 7 AZR 790/95, DB 1997 S. 232 oder BAG vom 29.9.1982 - 7 AZR 147/80, DB 1983 S. 613.
Insoweit ist anerkannt, dass der Zweck einer zielgerichteten Fort- oder Weiterbildung zum Beispiel eine Befristung des Arbeitsvertrages rechtfertigen kann, da derartige Verträge für beide Parteien erkennbar und von beiden Parteien gewollt ihrem Zweck nach nicht auf Dauer angelegt sind (BAG 29.09.1982 - 7 AZR 147/80 -, EZA § 620 BGB Nr. 58;… Kittner/Däubler/Zwanziger, a. a. O., § 14 TzBfG, Randziffer 135).
BAG, 08.05.1985 - 7 AZR 183/84
BAG, 23.03.1983 - 7 AZR 543/81
LAG Hessen, 21.09.1982 - 4 Ta BV Ga 94/82
Einstweilige Verfügung des Betriebsrats zur Sicherung seiner Mitwirkungsrechte bei geplanter Betriebsänderung
Kündigung; Interessenausgleich; Betriebsbedingte Kündigung
Betriebsrat: einstweiliger Rechtsschutz bis zum Abschluss oder zum Scheitern von Verhandlungen über einen Interessenausgleich
ZIP 1983, 358
BB 1984, 145
Dass auch die Verletzung der Mitbestimmungstatbestände nach §§ 111, 112 BetrVG einen Unterlassungsanspruch auslöst, entspricht der ständigen Rechtsprechung zumindest des überwiegenden Teiles der hessischen Arbeitsgerichte (vgl. etwa LAG Frankfurt/Main, 21. September 1982 - 4 TaBVGa 94/82 - DB 1983/613; 30. August 1984 - 4 TaBVGa 114/84 - DB 1985/178, zu 2. b); Arbeitsgericht Frankfurt/Main - 8 BVGa 61/98 - AuR 1998/497), der die Kammer folgt.
Dem folgt das Landesarbeitsgericht Frankfurt mit Beschlüssen vom 21. September 1982 (DB 1983, 613 ) und vom 30. August 1984 (DG 1985, 178), das den Standpunkt vertritt, dass das Recht des Betriebsrats auf Unterrichtung und Beratung dem gerichtlichen Rechtsschutz zugänglich ist, unabhängig davon, dass dem Betriebsrat für den Interessenausgleich kein erzwingbares Mitbestimmungsrecht zuerkannt wird.
LAG Köln, 01.09.1995 - 13 Ta 223/95
Einstweilige Verfügung: Ablehnung - Beschwerde; Betriebsrat: Kein …
ArbG Kaiserslautern, 19.12.1996 - 7 BVGa 2493/96
Einstweilige Verfügung auf Unterlassen einer Betriebsschließung bis zum Abschluss …
ArbG Frankfurt/Main, 02.09.1982 - 4 BVGa 28/82