Source: https://findok.bmf.gv.at/findok?execution=e100000s1&segmentId=31199785-2b9b-4a0d-a9b0-86d05144f430
Timestamp: 2019-02-15 21:58:24
Document Index: 200669666

Matched Legal Cases: ['§ 69', '§ 143', '§ 69', '§ 69', '§ 66', '§ 69', '§ 69']

Liegen Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit vor, ist Lohnsteuer gemäß §§ 69 Abs. 2 EStG 1988 69 Abs. 2 EStG 1988 auchauch bei Auszahlung der Krankengelder und bei Auszahlung der Krankengeldervon Rehabilitationsgeld gemäß § 143a ASVG durch den Krankenversicherungsträger einzubehalten. Seitens der auszahlenden Stelle ist dabei den Meldeverpflichtungen gemäß § 69 Abs. 2 EStG 1988 nachzukommen. Werden von einem Versicherungsträger auf Grundaufgrund verschiedener Versicherungsfälle mehrere Bezüge an einen Bezugsberechtigten geleistet, dann ist eine gemeinsame Versteuerung nur dann vorzunehmen, wenn die Leistungen steuerlich gleich zu behandeln sind. Diese Voraussetzung liegt vor, wenn die Leistungen entweder einheitlich gemäß § 69 Abs. 2 EStG 1988 oder einheitlich gemäß § 66 EStG 1988 zu versteuern sind. Leistungen aus einer gesetzlichen Krankenversorgung, die Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit zuzuordnen sind, gelten immer als vorübergehende Bezüge im Sinne des §§ 69 Abs. 2 EStG 1988 69 Abs. 2 EStG 1988. Der im §§ 69 Abs. 2 EStG 1988 69 Abs. 2 EStG 1988 vorgesehene vorgesehene Freibetrag von von 30 Euro (bis zum 31.12.2013 20 Euro) steht pro Tag zu. Erfolgt eine monatliche Abrechnung, so kann der Kalendermonat mit 30 Tagen angenommen werden; daraus ergibt sich ein monatlicher Freibetrag von 900 Euro (bis zum 31.12.2013 600 Euro). Werden vorübergehende Bezüge von mehreren Versicherungsträgern gezahlt, dann hat jeder dieser Versicherungsträger diesen Freibetrag zu berücksichtigen (siehe dazu auch Rz 1171 f). Die endgültige Besteuerung erfolgt im Zuge einer Pflichtveranlagung.
Findok-Nr: 19974.14, aufgenommen am: 08.01.2015 14:58:42, Dokument-ID: 3b876706-cad7-4800-acbd-24875b46d0b3, Segment-ID: 31199785-2b9b-4a0d-a9b0-86d05144f430