Source: https://www.hagen-law-school.de/fachanwaltslehrgaenge/verkehrsrecht
Timestamp: 2018-02-18 10:47:33
Document Index: 97209066

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 2', 'BGH', '§ 4', '§ 15', '§ 5', '§ 14']

Die 120 Zeitstunden umfassende Fachanwaltsausbildung im Verkehrsrecht behandelt in zwölf Kurseinheiten entsprechend §§ 4, 14d FAO unter Einbeziehung der jeweiligen verfassungs-, europa- und menschenrechtlichen Bezüge gem. § 2 Abs. 3 FAO folgende Themen:
RA, FA für VerkR Andy Ziegenhardt
Anwaltssozietät Dr. Eick & Partner, Erfurt
RA, FA für VersR Uwe Human, LL.M.
Anwaltssozietät Dr. Eick & Partner, Dresden
Besonderheiten der Verfahrens- und Prozessführung im Verkehrsrecht
RA, FA für VersR und StrafR Jörg Schneider
RAin, FAin für VersR Judith Sattel
Hofmann, Sattel, Schmitt, Zweibrücken
RiBGH a.D. Dr. h.c. Klaus Detter
RA, FA für VerkR und VersR Torsten Bendig, LL.M.
KLKB Rechtsanwälte, Heide
Sachverständigenbeweis im Verkehrsrecht
Dipl.-Ing. Michael Weber
Institut für Unfallanalysen, Hamburg
RAin, FAin für VersR und MedR Isabell Knöpper
Nach §§ 4 Abs. 1, 14d FAO muss der Lehrgangsteilnehmer an einem vorbereitenden anwaltsspezifischen Lehrgang teilgenommen haben, der eine Gesamtdauer von 120 Zeitstunden aufweist und die „besonderen Kenntnisse“ des Fachanwalts für Verkehrsrecht vermittelt.
Wird der Antrag auf Verleihung der Fachanwaltschaft nicht in dem Kalenderjahr gestellt, in dem der Lehrgang begonnen hat, ist ab diesem Jahr Fortbildung in Art und Umfang von § 15 FAO nachzuweisen. Dabei werden Lehrgangszeiten jedoch angerechnet. Sofern Sie nicht anderweitig Fortbildung nachweisen können, müssen während der Dauer Ihres Fachanwaltslehrgangs in jedem Jahr mindestens zwei Lernkontrollaufgaben bearbeitet und zur Bewertung hochgeladen werden.
Der Nachweis „besonderer praktischer Erfahrungen“ gemäß § 5 Abs. 1 FAO ist i.d.R. erbracht, wenn der Bewerber innerhalb der letzten drei Jahre vor Antragstellung im Fachgebiet Verkehrsrecht als Rechtsanwalt persönlich und weisungsfrei bearbeitet hat:
160 Fälle, davon mindestens 60 gerichtliche Verfahren. Die Fälle müssen sich auf mindestens 3 verschiedene Bereiche des § 14d Nr. 1 bis 4 beziehen, dabei auf jeden dieser drei Bereiche mindestens 5 Fälle.
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