Source: http://www.cmskali.de/stadtsanierung
Timestamp: 2017-05-23 22:30:33
Document Index: 310779596

Matched Legal Cases: ['§ 143', '§ 136', '§ 7', '§ 144', '§ 144', '§ 154', '§ 127', '§ 135']

Stadtsanierung – Katlenburg-Lindau StartseiteInformationenFeuerwehrenGeschichteGeschichtliche EntwicklungIm Wandel der ZeitGesundheitswesenApothekenÄrztePflegediensteSeniorenheimeKulturGemeinschaftshäuser und FesthallenVeranstaltungenLeitbildLinksOrtspläneOrtsteileBerkaElvershausenGillersheimKatlenburgFlecken LindauSuterodeWachenhausenTourismusGastronomieRadwegeÜbernachtungenVereineZahlen, Daten, FaktenBürgerserviceBekanntmachungenFormulareKontaktMitarbeiter/innenÖffnungszeitenOrganigrammWas erledige ich woPolitikGremienAusschüsseBrandschutzausschussFinanz- und PersonalausschussSchulausschussSozial-, Jugend-, Gleichstellungs- und SportausschussUmlegungsausschussUmweltschutz-, Planungs- und BauausschussGemeinderatOrtsräteOrtsrat BerkaOrtsrat ElvershausenOrtsrat GillersheimOrtsrat KatlenburgOrtsrat LindauOrtsrat SuterodeOrtsrat WachenhausenVerwaltungsausschussOrtsrechtProtokolleWahlenBauenAusschreibungenAbwasserverbandBaugrundstücke / BaulückenDorferneuerungGewerbegebieteStadtsanierungVer- & EntsorgungFinanzenBankverbindungenDoppikSteuern, Gebühren, BeiträgeBildung / SozialesFlüchtlingshilfeJugendKindertagesstättenKirchenSchulenSeniorenserviceSozialesSport
Allgemeines zur StadtsanierungSeit vielen Jahren bemüht sich die Gemeinde Katlenburg-Lindau um Aufnahme ihrer beiden größten Ortschaften Katlenburg und Lindau in das Städtebauförderungsprogramm. So wurden zum Beispiel für die Ortschaft Lindau bereits in den 90er Jahren regelmäßig entsprechende Aufnahmeanträge gestellt.Im Jahr 2004 ist die Gemeinde Katlenburg-Lindau nunmehr mit den beiden genannten Grundzentren in das Städtebauförderungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen worden.
Die Ziele der StadtsanierungDie Gemeinde Katlenburg-Lindau hat für die Ortskerne Katlenburg und Lindau jeweils ein Gebiet (siehe beigefügte Karten) als Sanierungsgebiet förmlich festgelegt, welches für Katlenburg noch um den Bereich der Burgbergschule erweitert wurde. Die Ziele der Stadtsanierung sind die möglichst behutsame Behebung städtebaulicher Missstände und Mängel. Es sollen die geschichtlich gewachsenen Strukturen und das Ortsbild bewahrt werden.Die finanziellen Mittel, die zu je 1/3 von Bund, Land und der Gemeinde Katlenburg-Lindau bereitgestellt werden, sollen für öffentliche Maßnahmen wie zum Beispiel das Herrichten öffentlicher Straßen, öffentlicher Plätze und Gebäude ebenso wie für private Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen der Bürgerinnen und Bürger der Ortskerne von Katlenburg und Lindau eingesetzt werden.Im bisherigen Förderzeitraum sind in Katlenburg bereits mehrere konkrete öffentliche Maßnahmen erfolgreich durchgeführt worden. Einerseits wurde die Weinberghalle einer umfassenden Sanierung unterzogen (Fassadenarbeiten, Malerarbeiten, Sanitärräume, Fußboden etc.) und erstrahlt nunmehr “in neuem Glanz”. Darüber hinaus wurden diverse Sanierungsmaßnahmen auf dem Burgbergkomplex (Schwammsanierung im Haupthaus, Toilettenerneuerung im “Schweinehaus”, Pflasterarbeiten, 1. und 2. Bauabschnitt, Sanierung des kleinen Bettenhauses – Einbau von Sanitärbereichen mit Dusche und WC in allen Räumen, Elektro- und Malerarbeiten -, Errichtung einer Außenterrasse, Malerarbeiten und teilweise Erneuerung der Dachrinnen am Hauptgebäude, Erweiterung des Stromanschlusses im Zusammenhang mit der Neuanlegung weiterer Parkplätze, Ausbau eines Weinkellers, Einbau einer Küche in das Hauptgebäude, Erweiterung der Straßenbeleuchtung, Einrichtung des “Burgstübchens”, Absicherung und Verbesserung der Empfangssituation im Haupthaus, Anlegung von weiteren sechs Parkplätzen vor dem “Kuhstall”) sowie die Instandsetzung von Teilbereichen der “Bahnhofstraße” aus Städtebaufördermitteln bezuschusst. Schließlich konnte auch die Neugestaltung der Außenanlagen am Dorfgemeinschaftshaus sowie die Verkleidung der Heizkörpernischen in diesem Objekt erfolgreich umgesetzt und gefördert werden. Darüber hinaus wurde die Schädlingsbekämpfung in der Friedhofskapelle Katlenburg teilweise ebenfalls aus Stadtsanierungsmitteln finanziert. Die Abrissmaßnahmen am alten REWE-Markt-Gebäude in der Ortsmitte im Zusammenhang mit der Neuansiedlung eines PENNY-Marktes sind ferner in Form einer Ordnungsmaßnahme gefördert worden.Einen wesentlichen Schwerpunkt der öffentlichen Stadtsanierungsmaßnahmen im Jahr 2011 bildete die abschließende Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses. Dank umfangreicher Arbeiten (Heizungserneuerung, Sanitär-, Elektro-, Abbruch- und Maurer-, Estrich-, Fliesen-, Maler-, Tischlerarbeiten, Einbau neuer WC-Trennwände, neue Eingangstüren) mit einem Gesamtausgabevolumen von rund 210.000  haben dieses Gebäude in einem modernen und zeitgemäßen Zustand versetzt und werden darüber hinaus in den kommenden Jahren zu deutlichen Einsparungen bei den Energiekosten führen.In Lindau konnten bisher fünf konkrete öffentliche Maßnahmen erfolgreich abgewickelt werden. Dabei lag das Hauptaugenmerk zunächst in der umfassenden Komplettsanierung der Mehrzweckhalle (Dachsanierung, Fassaden, Sanitärräume, Hallenfußboden und -anstrich, Fenstererneuerung etc.). Darüber hinaus konnte mit der “Walthausenstraße” der erste Straßenzug im Altdorf saniert werden. Schließlich wurden im Rahmen einer städtebaulichen Ordnungsmaßnahme die Objekte “Marktstraße 8” und “Brückenstraße 1” zunächst von der Gemeinde übernommen und anschließend abgerissen, um ausreichenden Freiraum für eine Überplanung der Gestaltung des Umfeldes des bisherigen Feuerwehrgerätehauses zu schaffen. Erstes sichtbares Zeichen der dortigen Neugestaltung ist die mittlerweile erfolgte Anlegung von Parkplätzen, welche zur Entlastung der unbefriedigenden Parksituation auf dem Lindauer Marktplatz beitragen sollen.Einen wesentlichen Schwerpunkt der öffentlichen Stadtsanierungsmaßnahmen im Jahr 2011 bildete die Gestaltung des Platzes um die katholische Kirche unter finanzieller Beteiligung der Kirche an den anfallenden Baukosten. Die über rund neun Monate laufenden Bauarbeiten wurden mittlerweile abgeschlossen, wobei das Areal um das Ehrenmal zusätzlich noch durch eine Sandsteinmauer eingefriedet wurde. Die Gesamtkosten der Maßnahme beliefen sich auf rund 400.000 .Darüber hinaus ist im letzten und in diesem Jahr der erste Bauabschnitt der grundlegenden Sanierung der “Schützenallee” als weiterem Investitionsschwerpunkt begonnen worden; der zweite Bauabschnitt läuft zur Zeit. Die Straßenbaumaßnahme wird überwiegend über GVFG-Mittel, ergänzend allerdings auch durch Inanspruchnahme von Städtebaufördermitteln gefördert.Der Zuspruch von Privatleuten ist hinsichtlich der Stadtsanierungsmaßnahmen erfreulich sehr hoch. Mehr als 70 Anträge für Katlenburg und Lindau liegen bereits vor und konnten größtenteils erfolgreich abgewickelt werden. Besonders belebend für das Ortschaftsbild in Lindau waren dabei der als Ordnungsmaßnahme finanzierte Abbruch der bisherigen Gebäude an der Ecke “Schützenallee” / “Bundesstraße” im Zusammenhang mit dem Neubau und der Erweiterung des St. Marienstiftes sowie ortsbildprägende Sanierungs- und Umnutzungsmaßnahmen an markanten Gebäuden entlang der Ortsdurchfahrt sowie in der “Sackstraße” und auf dem “Markt”. In jüngster Zeit zeichnen sich darüber hinaus erfreulicherweise umfangreiche Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten an lange Zeit im Ortskern Lindau leerstehenden Gebäuden ab, die zu einer Wiedernutzung durch junge Familien führen werden.In Katlenburg sind diesbezüglich die umfassende Sanierung des historischen Gebäudes “Klosterhof 1”, der Umbau der “Steinscheune” zu einer kulturellen Begegnungsstätte sowie ortsbildprägende Sanierungs- und Umnutzungsmaßnahmen an markanten Gebäuden entlang der Ortsdurchfahrt der B 247 (“Herzberger Straße”) und in den Gemeindestraßen “Bahnhofstraße”, “Buschgarten” sowie “Im Büh” zu nennen.
Die SanierungsbeteiligtenFür die komplexe Aufgabe der Stadtsanierung steht der Gemeinde Katlenburg-Lindau ein von ihr beauftragter “Sanierungsträger”, die DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH mit Regionalbüro in Hannover, zur Seite. Die Ingenieurbüros Braun, Adelebsen (für die Ortschaft Katlenburg) und Brudniok, Göttingen (für die Ortschaft Lindau) sind für die Erstellung der Rahmenplanung zuständig. Diese Planung beruht auf einer Untersuchung des Sanierungsgebietes und ist die Basis für das weitere Vorgehen und die Beantragung von Fördermitteln. Die Ingenieurbüros Braun und Brudniok beraten auch für ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereich die Bürgerinnen und Bürger bei privaten Maßnahmen, zum Beispiel darüber, wie die geplante neue Gebäudefassade oder die neuen Fenster und Haustüren gestaltet werden können.
Die Aufgaben eines SanierungsträgersFür die Gemeinde Katlenburg-Lindau ist die Mitarbeit eines treuhänderischen, mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Stadtsanierung tätigen Sanierungsträgers von großem Vorteil.Treuhänder heißt, die DSK handelt im Auftrag der Gemeinde und nimmt mit ihrem speziellen Fachwissen vielfältige Aufgaben für die Gemeinde wahr, zum Beispiel:Beratung der Bürgerinnen und Bürger in allen verwaltungstechnischen, juristischen und finanziellen Fragen zur SanierungEinwerben öffentlicher FördermittelVorbereiten und Koordinieren von ModernisierungsmaßnahmenAusarbeiten und Umsetzen von SozialplänenVerwaltung des Sanierungskontosdas Ausführen von Nachweisen über die Verwendung öffentlicher Mittel
Förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet Nach § 143 Absatz 2 Baugesetzbuch (BauGB) hat die Gemeinde Katlenburg-Lindau dem zuständigen Grundbuchamt des Amtsgerichts Northeim die durch den Gemeinderat beschlossene Sanierungssatzung mitgeteilt und gebeten, den so genannten Sanierungsvermerk in die Grundbücher der im Geltungsbereich der Sanierungsgebiete in Katlenburg und Lindau gelegenen Grundstücke einzutragen. Die Eintragung in Abteilung II des Grundbuches erfolgte ohne erneute Beteiligung der jeweiligen Eigentümerinnen und Eigentümer. Die Eigentümerinnen und Eigentümer haben eine entsprechende Mitteilung vom Grundbuchamt des Amtsgerichts Northeim erhalten. Mit diesem Sanierungsvermerk wird kenntlich gemacht, dass das jeweilige Grundstück in einem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet liegt. Der Sanierungsvermerk weist ferner darauf hin, dass eine Sanierung durchgeführt wird und dass dabei die Bestimmungen des BauGB – und hier das besondere Städtebaurecht gemäß § 136 ff. BauGB – zu beachten sind. Der Sanierungsvermerk hat nur hinweisenden Charakter und belastet das betroffene Grundstück nicht. Der Sanierungsvermerk wird nach Abschluss des städtebaulichen Sanierungsverfahrens – also nach etwa 10 bis 12 Jahren – im Grundbuch gelöscht, ohne dass den Eigentümerinnen und Eigentümern Kosten entstehen. Welche Vorteile ergeben sich durch das Sanierungsgebiet? Durch die finanzielle Unterstützung des Bundes und des Landes Niedersachsen sollen – wie bereits erwähnt – in einem Zeitraum von 10 bis 12 Jahren eine Vielzahl von Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Dafür wurden die planerischen Grundlagen erarbeitet, mit den Bürgerinnen und Bürgern in Form von Informationsveranstaltungen erörtert und abschließend in den Gremien der Gemeinde Katlenburg-Lindau beraten und beschlossen. Förderungen: Zuschüsse / Darlehen Durch die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes (= Fördergebiet) und den Einsatz von Städtebauförderungsmitteln können Maßnahmen verschiedenster Art finanziell unterstützt werden. Grundsätzlich können dabei sowohl Maßnahmen der Gemeinde Katlenburg-Lindau im Bereich des Hoch- und Tiefbaus als auch private Bau- und Ordnungsmaßnahmen bezuschusst und mitfinanziert werden. Im Einzelfall kann es sich um umfangreiche Modernisierungen, um Teilmodernisierungen, aber auch um Abbruchmaßnahmen handeln. Neubaumaßnahmen können nicht gefördert werden. H I N W E I S EVoraussetzung für die Gewährung einer Förderung (Zuschuss oder Darlehen) ist in jedem Fall der Abschluss eines Vertrages zwischen der Gemeinde Katlenburg-Lindau und der Eigentümerin / dem Eigentümer. Städtebauförderungsmittel müssen in ausreichender Höhe bereit stehen, ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Beginn der geplanten privaten Maßnahme beim Sanierungsträger über die unterschiedlichen Förderungsmöglichkeiten. Hinweis zu steuerrechtlichen Vorteilen Nach §§ 7h, 10f und 11a des Einkommensteuergesetzes können bestimmte Herstellungs- und Anschaffungskosten sowie der Erhaltungsaufwand bei Gebäuden in förmlich festgelegten Sanierungsgebieten erhöht steuerlich abgesetzt werden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass über die durchzuführenden Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen vor Maßnahmebeginn eine vertragliche Regelung (Modernisierungs- und Instandsetzungsvertrag) – auch wenn keine Fördermittel eingesetzt werden – mit der Gemeinde Katlenburg-Lindau abzuschließen ist. Wird vorab keine vertragliche Vereinbarung abgeschlossen, so kann nach Baubeginn und Abschluss der Maßnahme keine Bescheinigung im Sinne des Einkommensteuerrechts ausgestellt werden. Es wird ferner ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die hier gegebenen Hinweise keine steuerliche Beratung ersetzen und gegebenenfalls weitere Auskünfte von einem Steuerberater einzuholen sind. Die Angaben sind als allgemeine Hinweise zu verstehen. Eine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit im steuerlichen Sinne kann von der Gemeinde Katlenburg-Lindau oder dem Sanierungsträger nicht übernommen werden. Was habe ich im Sanierungsgebiet zu beachten? Die förmliche Festlegung als Sanierungsgebiet und die Eintragung des Sanierungsvermerks können der Eigentümerin / dem Eigentümer Vorteile bringen oder ihrem / seinem Schutz dienen, aber es sind auch einige Pflichten zu beachten. Hier sind insbesondere zu nennen die Auskunftspflicht und die Genehmigungspflicht. a) Auskunftspflicht Während der Vorbereitung und Durchführung der Sanierung besteht für Eigentümerinnen und Eigentümer, Mieterinnen und Mieter, Pächterinnen und Pächter sowie Sonstige (oder auch deren Berechtigte) gegenüber der Gemeinde Katlenburg-Lindau oder dem Sanierungsträger Auskunftspflicht. Sie müssen die Gemeinde Katlenburg-Lindau oder dem Sanierungsträger alle Auskünfte erteilen, die diese für die Vorbereitung und Durchführung der Sanierungsmaßnahme benötigen. Selbstverständlich werden alle personenbezogenen Daten vertraulich behandelt und unterliegen dem gesetzlichen Datenschutz. b) Genehmigungspflichtige Vorhaben und Rechtsvorgänge In einem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet unterliegen bestimmte Rechtsgeschäfte, Vorhaben bzw. Maßnahmen der Genehmigungspflicht entsprechend den §§ 144 und 145 BauGB. Zur Absicherung der mit der Gebietsfestlegung durch die Gemeinde Katlenburg-Lindau verfolgten Sanierungsziele bedürfen nach § 144 BauGB die nachstehend genannten Vorhaben und Rechtsvorgänge einer vorherigen Genehmigung durch die Gemeinde: Baumaßnahmen Wertsteigernde Veränderungen am Grundstück und an baulichen Anlagen (Durchführung von Baumaßnahmen). Genehmigungspflichtige Baumaßnahmen sind unter anderem: Veränderungen von Öffnungen für Fenster und TürenAustausch von Fensterläden und RollädenVeränderungen von Außenwandverkleidungen, Verblendungen und AußenputzVeränderungen und Erneuerungen von DacheindeckungenVeränderungen im Grundriss (Raumaufteilung des Gebäudes)AbbruchmaßnahmenVerkaufDie rechtsgeschäftliche Veräußerung des Grundstückes / Wohnungseigentums sowie die Bestellung und rechtsgeschäftliche Veräußerung eines ErbbaurechtesSchuldrechtliche Verträge, in denen eine Verpflichtung zur Grundstücksveräußerung begründet wird (Tausch- / Schenkungsverträge)Belastungen / VeränderungenBelastungen von Grundstücken / Wohnungseigentum (Grundschuld- und Hypothekenbestellung, Eintragung von Grunddienst- und Dienstbarkeiten)Die Begründung, Änderung oder Aufhebung von BaulastenJegliche Veränderung der Grundstücksgrenzen (Grundstücksteilungen oder Grundstücksvereinigungen, Flurstückszerlegungen)Schuldrechtliche Vereinbarungen über den Gebrauch oder die Nutzung des Grundstücks oder des Gebäudes (Miet- und Pachtverträge) mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr (einschließlich Vertragsverlängerungen)Die Bau- und Sanierungsgenehmigung Für die Bearbeitung und Genehmigung des Bauantrages ist auch im Sanierungsgebiet der Landkreis Northeim als Baugenehmigungsbehörde zuständig. In diesem Falle erteilt der Landkreis Northeim auch die sanierungsrechtliche Genehmigung. Die Sanierungsgenehmigung bei baugenehmigungsfreien Maßnahmen (zum Beispiel Erneuerung von Dächern, Fassaden, Fenstern oder Türen) ist vor Beginn der Maßnahme bei der Gemeinde Katlenburg-Lindau, Bauamt, Bahnhofstraße 6, 37191 Katlenburg-Lindau, zu beantragen. Sofern bei Abschluss von Grundstückskaufverträgen der beurkundende Notar zur Vertragsdurchführung bevollmächtigt wird, ist dieser auch zur Antragstellung berechtigt. Über die Genehmigung ist binnen eines Monats nach Eingang des Antrages zu entscheiden. Unter bestimmten Umständen kann die Frist um 3 Monate verlängert werden. Die Genehmigung darf nur versagt werden, wenn die geplante Maßnahme bzw. das geplante Rechtsgeschäft die Sanierung wesentlich erschwert oder unmöglich macht oder dem Sanierungszweck zuwider läuft. Die Antragstellung für die Sanierungsgenehmigung kann formlos durch schriftlichen Antrag erfolgen. Verfahrensschritte bei der Beantragung von Städtebauförderungsmitteln1. Schritt: Vorbereitung / Beratung Gespräch – eventuell Ortsbesichtigung mit den Ingenieurbüros Braun (für die Ortschaft Katlenburg) bzw. Brudniok (für die Ortschaft Lindau), Gemeindeverwaltung und gegebenenfalls eigenem Architekten nach Wahl 2. Schritt: Planung Planung, Einholung von Angeboten (in der Regel 2 pro Gewerk), gegebenenfalls Modernisierungsgutachten, Kostenberechnung durch Architekten 3. Schritt: Antragstellung – bei Gemeindeverwaltung wegen Städtebauförderungsmittel (formlos) – Gegebenenfalls bei anderen Förderanträgen bei jeweiliger Stelle: WohnungsbauförderungUntere DenkmalschutzbehördeLandesamt für Denkmalpflege4. Schritt: Modernisierungsvertrag oder Modernisierungsvereinbarung Nachdem alle Vorbereitungen getroffen sind, kann auf der Basis der vom Gemeinderat festgesetzten Höhe des Förderbetrages – in der Regel 30 % der förderfähigen Kosten – die Modernisierungsvereinbarung abgeschlossen werden. Die Modernisierungsvereinbarung ist ein öffentlich-rechtlicher Vertrag. Er wird zwischen dem Bauherrn und der Gemeinde Katlenburg-Lindau abgeschlossen und bildet die vertragliche Voraussetzung für eine Förderung mit Städtebauförderungsmitteln. In diesem Vertrag werden festgelegt:Art und Umfang der Maßnahme (Maßnahmenplan),die Kosten anhand der Kostenberechnung,die Dauer der Gebäudemodernisierung sowiedie dafür gewährte Förderung.5. Schritt: Baubeginn Mit den Bauarbeiten kann begonnen werden, sobald die schriftlichen Bewilligungen für alle beantragten Förderungen und – falls nötig – die Baugenehmigung vorliegt. Voraussetzung ist in jedem Fall die Erteilung einer sanierungsrechtlichen Genehmigung und das Vorliegen einer von beiden Vertragsparteien unterzeichneten Modernisierungsvereinbarung. Bodenwertermittlungen und Ausgleichsbeträge Mit Aufhebung der Sanierungssatzung und damit Abschluss der Sanierungsmaßnahme ist die Gemeinde Katlenburg-Lindau gesetzlich gehalten, so genannte Ausgleichsbeträge von den Eigentümerinnen und Eigentümern der Grundstücke und Wohnungen im Sanierungsgebiet zu erheben. Hierbei handelt es sich um eine Anteilsfinanzierung der Anliegerinnen und Anlieger und zwar in Höhe eines Betrages, der dem Differenzbetrag zwischen dem Wert des Grund und Bodens vor und nach der Sanierung entspricht. Abgeschöpft wird somit ausschließlich die durch die Sanierungsmaßnahme bewirkte Bodenwertsteigerung und nicht die durch Inflation bedingte Wertsteigerung im Allgemeinen. Nach diesen Vorschriften haben die Eigentümerinnen und Eigentümer – stark vereinfacht ausgedrückt – für die ausschließlich durch die Sanierung verursachten Bodenwertsteigerungen ihrer Grundstücke einen entsprechenden Ausgleichsbetrag an die Gemeinde Katlenburg-Lindau zu zahlen. Grundstücksgeschäfte unterliegen zudem in diesem Umfang einer Kontrolle und Wertbegrenzung. Im Gegenzug entfallen insoweit Erschließungs- und Ausbaubeiträge. Die Wertermittlungen der “sanierungsbedingten Bodenwerterhöhungen” übernimmt der Gutachterausschuss für Grundstückswerte des ehemaligen Katasteramtes, heute Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) Northeim. Ob und in welcher Höhe sanierungsbedingte Bodenwertsteigerungen zu erwarten sind, kann zum heutigen Zeitpunkt nicht gesagt werden! Erschließungs- bzw. Ausbaubeiträge nach dem BauGB Nach § 154 Absatz 1 BauGB werden im Sanierungsgebiet für die Herstellung, Erweiterung oder Verbesserung von Erschließungsanlagen im Sinne des § 127 Absatz 2 BauGB (zum Beispiel öffentliche Straßen, Wege, Plätze etc.) keine Anliegerbeiträge von den Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern erhoben. Es wird auch kein Kostenerstattungsbetrag nach § 135 a BauGB für Ausgleichsmaßnahmen erhoben. KontaktFür weitere Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:Gemeinde Katlenburg-Lindau
Internet: www.katlenburglindau.deHerr Hans-Ulrich Wiese
Telefon: 05552 / 9937-15
Telefax: 05552 / 9937-51
E-Mail: wiese@katlenburglindau.deHerr Volker Mönnich
Telefon: 05552 / 9937-28
E-Mail: moennich@katlenburglindau.deTreuhänderischer Sanierungsträger der Gemeinde Katlenburg-Lindau:
DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, Mailänder Straße 2, 30539 Hannover
Herr Hans-Henning Hinrichs
Telefon: 0511 / 53098-21
Telefax: 0511 / 53098-99
E-Mail: hans-henning.hinrichs@dsk-gmbh.deStädtebauliche Beratung zur Altdorfsanierung
Ortsteil Katlenburg
Telefon: 05506 / 7074
Telefax: 05506 / 7076Ortsteil Lindau
Planungsbüro Hajo Brudniok
Else-Lasker-Schüler-Eck 27, 37085 Göttingen
Telefon: 0551 / 82084747
Telefax: 0551 / 82084748
E-Mail: info@hajobrudniok.de Bitte tragen Sie mit dazu bei, dass die Stadtsanierung in Katlenburg und Lindau zum Erfolg wird. Lassen Sie uns mit Hilfe der Städtebauförderungszuschüsse – im Regelfall werden unserer Gemeinde pro Jahr 600.000  bewilligt, die ein Ausgabevolumen für öffentliche und private Maßnahmen von insgesamt jeweils 900.000  für Katlenburg und Lindau generieren – unsere Gemeinde weiter positiv entwickeln. Nehmen Sie für die privaten Maßnahmen vor Durchführung unsere Beratung in Anspruch, damit Ihnen steuerliche VorteileZuweisungen von in der Regel 30 % der zuwendungsfähigen Ausgabennicht verloren gehen!DruckenE-MailFacebookTwitter