Source: http://www.anwalt24.de/urteile/bgh/2015-04-01/iv-zr-372_14
Timestamp: 2017-02-26 11:00:30
Document Index: 76108225

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 103', '§ 321', '§ 321', 'Art. 103', 'BGH', 'Art. 103']

BGH, 01.04.2015 - IV ZR 372/14 - Notwendigkeit des Vorbringens neuer und eigenständiger Verletzungen bei der Anhörungsrüge | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 01.04.2015 - IV ZR 372/14 - Notwendigkeit des Vorbringens neuer und eigenständiger Verletzungen bei der Anhörungsrüge
BundesgerichtshofBeschl. v. 01.04.2015, Az.: IV ZR 372/14Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 01.04.2015Referenz: JurionRS 2015, 14000Aktenzeichen: IV ZR 372/14 Verfahrensgang:vorgehend:LG Karlsruhe - 09.11.2012 - AZ: 8 O 293/12OLG Karlsruhe - 20.05.2014 - AZ: 19 U 220/12Rechtsgrundlagen:Art. 103 Abs. 1 GG§ 321a ZPODer IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Vorsitzende Richterin Mayen, die Richterin Harsdorf-Gebhardt, die Richter Dr. Karczewski, Lehmann und die Richterin Dr. Brockmöller am 1. April 2015 beschlossen:Tenor:Die Anhörungsrüge wird auf Kosten des Beklagten zurückgewiesen.Gründe1Die gemäß § 321a ZPO statthafte Anhörungsrüge des Beklagten ist nicht begründet.2Nach der vom Bundesverfassungsgericht gebilligten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs können mit der Anhörungsrüge nur neue und eigenständige Verletzungen des Art. 103 Abs. 1 GG durch das Rechtsmittelgericht gerügt werden (vgl. BGH, Beschlüsse vom 20. November 2007 - VI ZR 38/07, NJW 2008, 923 Rn. 5; vom 12. Mai 2010 - I ZR 203/08, GRUR-RR 2010, 456; BVerfG NJW 2008, 2635 [BVerfG 05.05.2008 - 1 BvR 562/08]). Derartige selbständige Verstöße des Senats gegen Art. 103 Abs. 1 GG liegen nicht vor. Das Vorbringen des Beklagten erschöpft sich vielmehr in einer Wiederholung der in der Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde vorgetragenen Argumente, die der Senat bereits bei seiner Entscheidung berücksichtigt hat.Mayen Harsdorf-Gebhardt Dr. KarczewskiLehmann Dr. BrockmöllerHinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.