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Timestamp: 2018-02-23 18:10:25
Document Index: 310173733

Matched Legal Cases: ['§ 45', '§ 623', '§ 32', '§ 3', '§ 1', '§ 47', '§ 11', '§ 850', '§ 850', '§52', '§967', '§965', '§971', '§970']

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cogbyte - Ticker - Archiv 2009 - 2016
BAföG wird spürbar reformiert - Teil 2
Die wichtigsten Neuregelungen sind u. a.:
Die Einkommensfreibeträge werden ebenfalls um 7 Prozent angehoben. Damit wird der Kreis der Geförderten um rund 110.000 Studierende und Schüler ausgeweitet.
Quelle: www.bmbf.de/de/modernes-bafoeg-fuer-eine-gute-ausbildung-1688.html
Das Deutschlandstipendium ermöglicht leistungsstarken Studierenden Bildungschancen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und dem Standort ihrer Hochschule. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie privaten Förderern.
Die Hochschulen übernehmen die zentrale Vermittlerrolle bei diesem Studium. Sie sprechen potenzielle Unterstützer an, wählen die Stipendiaten aus und organisieren die Förderung. Auch Studierende mit Flüchtlingshintergrund können das Deutschlandstipendium erhalten, wenn sie an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland immatrikuliert sind, die am Deutschlandstipendium teilnimmt.
Bis 2017 sollen mit dem Deutschlandstipendium bis zu zwei Prozent der Studierenden an deutschen Hochschulen gefördert werden. Die Höchstförderquote pro Hochschule wird dabei Schritt für Schritt angehoben. Seit August 2013 können Hochschulen bis zu 1,5 Prozent ihrer Studierenden mit einem Deutschlandstipendium fördern. Darüber hinaus können durch eine neue Regelung bis zu 2 Prozent der Studierenden einer Hochschule ein Stipendium erhalten, wenn im jeweiligen Bundesland andere Hochschulen ihr Kontingent nicht ausgeschöpft haben.
Die Förderung beläuft sich auf 300 Euro im Monat und ist unabhängig vom Einkommen und BAföG. Die Förderzeit beträgt zwei Semester. Eine erneute Bewerbung für das Deutschlandstipendium ist möglich.
Quelle: Rossmann-Kundenmagazin „Centaur“ April 2016
Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) eröffnet jungen Menschen seit 1971 Bildungschancen. Es unterstützt die jungen Frauen und Männer dabei, unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familie eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren zu können.
Schüler und Studierende, die eine Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungs­förderungsgesetz (BAföG) bekommen, sollen ab Herbst 2016 sieben Prozent mehr Geld erhalten. Der Kreis der Empfänger wird erweitert.
Mit dem 25. BAfög-Änderungsgesetz hat der Bund mit Jahresbeginn 2015 die volle Finanzierung der Geldleistungen übernommen. Er entlastet die Länder um rund 1,17 Milliarden Euro jährlich, damit sie ihrer Finanzierungsverantwortung für Hochschulen und Schulen besser gerecht werden können.
Mit Beginn des Schuljahres 2016 beziehungsweise des Wintersemesters 2016/2017 wird das BAfög auch inhaltlich verändert: Bedarfssätze und Einkommensfreibeträge werden angehoben. "Diese Reform bedeutet für Schüler und Studierende deutlich spürbare Verbesserungen, wir werden das BAföG an ihre Lebens- und Ausbildungswirklichkeit anpassen", sagte Bildungsministerin Johanna Wanka.
Wie jedes Jahr gibt es auch 2016 viele Neuregelungen und Gesetze. Hier Drei Beispiele:
Sparer sollten ihre Freistellungsaufträge jetzt kontrollieren. Denn ab 1. Januar 2016 werden alle Freistellungsaufträge ohne die persönliche Steuer-Identifikationsnummer (ID-Nummer) unwirksam. Das hat zur Folge, dass die Banken für Zinsen und andere Kapitalerträge bereits ab dem ersten Euro Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer einbehalten und an das Finanzamt abführen. Die ID-Nummer gehört auf alle Freistellungsaufträge, die seit 2011 gestellt wurden. Wer noch Altaufträge hat, sollte sich rechtzeitig vor dem Jahreswechsel bei der Bank erkundigen, ob die ID-Nummer dort vorliegt.Neu ab Januar 2016 ist der Mustervordruck der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU-Bescheinigung), die der Arzt kranken Beschäftigten ausstellt. Dieser besteht aus einem vierteiligen, gelben Formular aus selbstdurchschreibendem Papier. Es umfasst je eine Ausfertigung für die Krankenkasse, den Arbeitgeber, den Versicherten und den Arzt. Die Bescheinigung wird künftig für die gesamte Dauer der Arbeitsunfähigkeit ausgestellt.Ab 1. Januar 2016 steigen die Unterstützungsleistungen für alle, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können. Das gilt für die Sozialhilfe, die Grundsicherung für Arbeitsuchende ("Hartz IV") und für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Auch Asylbewerber bekommen höhere Leistungen. Der Regelsatz für Alleinstehende steigt um fünf auf dann 404 Euro, bei Paaren beträgt der Satz jeweils 364 Euro (+4).Quelle: www.augsburger-allgemeine.de
Je nach Zuständigkeit haben ehrenamtliche Richter unterschiedliche Bezeichnungen: In Deutschland heißen ehrenamtliche Richter gemäß § 45a Deutsches Richtergesetz (DRiG) in der Strafgerichtsbarkeit Schöffe, bei den Kammern für Handelssachen Handelsrichter oder in sonstiger Verwendung ehrenamtliche Richter.
Das Schöffenamt ist ein wichtiges Element des demokratischen Rechtsstaates. Es findet seine verfassungsrechtliche Grundlage im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (Artikel 20 GG). Darin heißt es: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. (...)“ Der Schöffe als Teil des Volkes übt in der Rechtsprechung einen Teil der Staatsgewalt aus. Damit gilt er in der Rechtsprechung als wichtiges Bindeglied zwischen Bürgern und Staat. Das Schöffenamt ist ein verantwortungsvolles Ehrenamt. Deshalb ist jeder als Schöffe berufene Bürger zur Übernahme dieses Amtes verpflichtet, nur in wenigen begründeten Ausnahmefällen dürfen sie ablehnen.
Als Schöffe berufen werden können alle deutschen Staatsbürger, die 25 bis 70 Jahre alt sind und seit mindestens einem Jahr in der jeweiligen Gemeinde oder Stadt leben. Ausgeschlossen sind Personen, die wegen einer vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt worden sind, gegen die ein Ermittlungsverfahren läuft, welches den Verlust der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter zur Folge haben kann, oder die in ihrer Verfügung über ihr Vermögen beschränkt sind.
Die Wahl der Schöffen findet alle 5 Jahre statt. Sie werden aus einer Vorschlagsliste gewählt, die von der Gemeindevertretung mit einer Zweidrittel-Mehrheit beschlossen wird – und zwar im Jahr vor Beginn der neuen Amtsperiode. An den Jugendstrafkammern wird diese Liste vom Jugendhilfeausschuss der Gemeinde aufgestellt. Hier liegt das Augenmerk auf erzieherisch befähigten und in der Jugenderziehung erfahrenen Personen.
Entlohnt werden Schöffen nicht. Sie bekommen aber eine Aufwandsentschädigung von derzeit 6 Euro pro Stunde und je nach Dauer des Verfahrens eine Entschädigung für den Verdienstausfall, denn der Arbeitgeber muss einen Schöffen für die Verhandlungstermine freistellen. Außerdem werden die Fahrtkosten erstattet.
Quelle: RossmannKundenmagazin – Centaur 8/2015
Als Staatsangehörige/-r eines EU-Landes ist man automatisch auch Unionsbürger/-in.
Damit sind wichtige Rechte verbunden:
Das Recht, sich in der gesamten EU frei zu bewegen und aufzuhalten
Schutz vor Diskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit
aktives und passives Wahlrecht in Kommunal- und Europawahlen unabhängig vom Wohnort in der EU
in Nicht-EU-Ländern ohne konsularische Vertretung des eigenen Landes gleicher Anspruch auf die Unterstützung der Botschaft oder des Konsulats eines anderen EU-Landes wie dessen Staatsangehörige.
Wem steht das Recht auf Freizügigkeit zu?
Jeder Unionsbürger hat das Recht auf Aufenthalt im Hoheitsgebiet eines anderen Mitgliedstaats für einen Zeitraum bis zu drei Monaten, wobei er lediglich im Besitz eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses sein muss und ansonsten keine weiteren Bedingungen zu erfüllen oder Formalitäten zu erledigen braucht.
Nach den ersten drei Monaten müssen EU-Bürger – je nach ihrem Status im Aufnahmemitgliedstaat – bestimmte Bedingungen für ihren Aufenthalt erfüllen. Studierende und andere nichterwerbstätige Personen – wie etwa Rentner – und ihre Familienangehörigen haben das Recht auf einen Aufenthalt von über
drei Monaten nur dann, wenn sie über eine umfassende Krankenversicherung und ausreichende finanzielle Mittel für sich und ihre Familie verfügen, so dass sie das Sozialhilfesystem des Aufnahmemitgliedstaats nicht belasten.
Arbeitsuchende können sich – ohne weitere Bedingungen zu erfüllen – bis zu sechs Monate in einem anderen Mitgliedstaat aufhalten oder gegebenenfalls länger, wenn sie nachweisen, dass sie realistische Aussichten auf einen Arbeitsplatz haben.
Nach fünf Jahren erhalten EU-Bürger und ihre Familienangehörigen das Recht auf Daueraufenthalt.
Ein Mittel des Arbeitskampfes ist der Streik. Ein Streik hat aber nicht nur Auswirkungen auf das Unternehmen, sondern auch auf jeden einzelnen Bürger.
Beispiel: Streik bei der Post:
Wenn im Rechtsverkehr Schriftstücke bis zu einem bestimmten Termin beim Empfänger eingehen müssen – sei es bei einem Gericht, einer Behörde oder einer Privatperson – dient ein Poststreik nicht als Ausrede, wenn diese Frist verpasst wird.
Der Absender eines Briefes trägt das Risiko dafür, dass seine Postsendung auch rechtzeitig beim Adressaten eingeht. Dies gilt besonders für die sogenannten empfangsbedürftigen Willenserklärungen, wie zum Beispiel Kündigungen, aber auch für alle anderen Dokumente, für die die Schriftform vorgeschrieben ist.
Die Post haftet schon im normalen Geschäftsverkehr nicht für eine rechtzeitige Zustellung, es sei denn, dass eine Express-Sendung aufgegeben wurde.
Im Falle eines Streiks der Post empfiehlt es sich daher entweder ein Konkurrenzunternehmen zu beauftragen, sofern dies möglich ist, oder das Kündigungsschreiben persönlich oder durch einen Boten zu übergeben. Sinnvoll ist es dann, sich den Empfang bestätigen zu lassen oder zumindest einen Zeugen für die Übergabe benennen zu können.
Ein Fax oder eine E-Mail wären in diesen Fällen keine Alternativen: § 623 BGB verlangt für Kündigungen durch den Arbeitgeber wie auch durch den Arbeitnehmer die Schriftform ohne jede Ausnahme. Die elektronische Form lässt das Gesetz ausdrücklich nicht zu.
Quelle: Info – BKK-VBU-Service 3/2015
Jeder Mensch vom Baby bis zum Greis entwickelt und hat im Laufe seines Lebens bestimmte Farbvorlieben. So glaubt Harald Braem, Farbcoach und Leiter des Instituts für Farbpsychologie, dass
Kinder eher alle Grundfarben, aber kaum Mischfarben bevorzugen.
Jüngere Menschen eher helle, lebhafte Farben mögen.
Erwachsene eine Vorliebe für satte, glänzende Farben, aber auch für Mischtöne haben.
Ältere Menschen überwiegend dunkle, abgeschwächte Farben bevorzugen.
Personen mit höherem Einkommen Pastelltöne, Farbkompositionen und abgestufte Farbnuancen (Ton in Ton) sowie zarte, gediegene Farben vorziehen.
Wer wenig verdient, eher glänzende, unkomplizierte Farben, aber auch knallige Töne mag.
Städter zumeist auf eher kältere Farben stehen und hier vor allem auf Grün-, Blau- und Pastelltöne stehen.
Man auf dem Land lieber satte Farben hat – gerne rot und auch mit Mustern.
Die Lieblingsfarbe von „Kopfarbeitern“ häufig blau ist, die von „Handarbeitern“ eher rot.
Introvertierte (verschlossene) Menschen zumeist schwere, dunkle Farben sowie Mischfarben bevorzugen.
Extrovertierte (aufgeschlossene) Menschen eine Vorliebe für stark glänzende Farben und für Vollfarben haben.
Quelle: Harald Braem: Die Macht der Farben. / Verlag Langen/Müller 2012; ISBN-10: 3854364334.
Es kann natürlich auch alles anders sein – wie das Leben so spielt!
Alkohol und Alkoholmissbrauch - Zahlen und Fakten
135,4 Liter pro Kopf - Im Jahr 2012 betrug der Pro-Kopf-Konsum an alkoholischen Getränken in Deutschland 135,4 Liter. Das entspricht 9,5 Liter reinem Alkohol.
96,4 Prozent trinken Alkohol - 96,4 Prozent der Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 64 Jahren trinken Alkohol.
1,61 Millionen trinken missbräuchlich - Etwa 1,61 Millionen Männer und Frauen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren trinken missbräuchlich Alkohol. Sie nehmen körperliche, psychische und soziale Folgen in Kauf. Männer trinken durchschnittlich deutlich mehr als Frauen.
1,77 Millionen sind alkoholabhängig - Rund 1,77 Millionen Männer und Frauen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren sind alkoholabhängig.
74.000 Todesfälle jährlich - Schätzungen für Deutschland belaufen sich auf etwa 74.000 Todesfälle, die durch riskanten Alkoholkonsum oder durch den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak verursacht werden.
Alkohol wird relativ immer billiger - Nach aktuellen Analysen für Deutschland sind innerhalb der letzten 40 Jahre alkoholische Getränke im Vergleich zur sonstigen Lebenshaltung um 30 Prozent billiger geworden. Dabei sanken die Verbraucherpreise für Wein um 38 Prozent, für Spirituosen um 33 Prozent und für Bier um 26 Prozent.
26,7 Milliarden € Krankheitskosten - Die Kosten alkoholbedingter Krankheiten werden pro Jahr auf 26,7 Milliarden Euro geschätzt.
3,3 Milliarden € staatliche Einnahmen - Im Jahr 2012 betrugen die staatlichen Einnahmen aus Bier-, Schaumwein- und Spirituosensteuer 3,3 Milliarden Euro. Auf Wein wird in Deutschland keine Steuer erhoben.
15.130 Unfälle im Straßenverkehr - Im Jahr 2012 registrierte das Statistische Bundesamt 15.0130 Unfälle im Straßenverkehr, bei denen mindestens einer der Beteiligten unter Alkoholeinfluss stand. Dabei wurden 338 Menschen getötet.
280.351 Tatverdächtige unter Alkoholeinfluss - Insgesamt haben 280.351 Tatverdächtige ihre Tat unter Alkoholeinfluss begangen. Das sind 13,4 Prozent aller Tatverdächtigen.
55.448 Gewalttaten unter Alkoholeinfluss - 2012 wurden insgesamt 55.448 Gewalttaten unter Alkoholeinfluss verübt. Das ist ein Drittel aller aufgeklärten Fälle im Bereich der Gewaltkriminalität. Insbesondere bei schwerer und gefährlicher Körperverletzung prägt Alkoholeinfluss weiterhin die Tatbegehung in erheblichem Umfang.
Quellen: - Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, Jahrbuch Sucht 2014 - BKA Bundeskriminalamt Wiesbaden, www.bka.de
Viele Firmen schicken neue Mitarbeiter vor Abschluss eines Arbeitsvertrages und Arbeitsantritts zu einer Einstellungsuntersuchung zum Arzt. Der Mediziner soll die Arbeitsfähigkeit beurteilen. Eine solche Untersuchung darf ein Arbeitgeber verlangen. Der Mediziner darf aber nur überprüfen, ob der Mitarbeiter zum Zeitpunkt der Untersuchung die geplante Arbeit ausführen kann.
Der Arzt unterliegt der Schweigepflicht. Gegenüber dem Arbeitgeber darf er nur eine Gesamtbeurteilung hinsichtlich “tauglich”, “bedingt tauglich” oder “nicht tauglich” aussprechen. Er darf keine Aussagen zu Diagnosen, Krankheitsverläufen, Kinderkrankheiten, Schwangerschaft machen. Ansonsten macht er sich schadensersatzpflichtig oder sogar strafbar. Die Ergebnisse und Befunde der Untersuchungen bleiben beim Arzt und gehören nicht in die Personalakte. Ausnahme: Die Zustimmung über eine umfassende Weitergabe der Untersuchungsergebnisse liegt vor.
Der aufzusuchende Arzt kann vom Arbeitgeber nicht vorgeschrieben werden. Allerdings muss er die Anforderungen am zu besetzenden Arbeitsplatz kennen, um die körperliche Eignung beurteilen zu können. Daher wird in der Regel ein Werks- oder Betriebsarzt der Firma empfohlen.
- Arbeitgeber will gesunde Mitarbeiter
- Check, ob Bewerber aus gesundheitlicher Sicht die Anforderungen des Arbeitsplatzes bewältigt
- Laboruntersuchung von Blut und Urin, um Entzündungen, Zuckerkrankheit oder Leberkrankheiten
- Test auf Drogen- und Alkoholkonsum
- Fragen zu einer Schwangerschaft oder ein Schwangerschaftstest
- Fragen nach persönlichen Gewohnheiten, Verhalten usw., soweit sie nichts mit der Arbeit zu tun
Vorgeschrieben ist eine (betriebs-)ärztliche Untersuchung
- bei Jugendlichen unter 18 Jahren aufgrund von § 32 Jugendarbeitsschutzgesetz
- beim Umgang mit Gefahrstoffen oder Strahlenbelastungen, z.B. Röntgenassistenten
- bei Personen mit besonderer Verantwortung für andere, z.B. Piloten, Busfahrer, Lokführer, Ärzte
- bei Verbeamtung, auch auf Probe
Der Betriebsrat hat bei vorgeschriebenen Einstellungsuntersuchungen kein Mitbestimmungsrecht.
Quelle: www.arbeitsratgeber.com/einstellungsuntersuchung-betriebsaerztliche-untersuchung
Der Deutsche Wanderverband ruft auf zum bundesweiten Schulwander-Wettbewerb 2015.
Preise gibt es für Wanderaktionen, die sich altersgemäß mit dem Thema biologische Vielfalt befassen. Beteiligen können sich Schulklassen, Hortgruppen, AG´s und andere Schülergruppen aller Altersstufen, die ihre Wanderung zwischen dem 1. Mai und dem 31. Juli durchführen. Die Preise sind z.B. eine vom Jugendherbergswerk gestiftete Klassenfahrt im Wert von 1.500 Euro, Koffer mit GPS-Geräten für die gesamte Klasse oder Entdecker-Rucksäcke.
Alle, die am Wettbewerb teilnehmen möchten erhalten für die Vorbereitung Ihrer Wanderung ein Ideenset zugesandt. Der Wettbewerb ist Teil des Bundesprogramms „leben.natur.vielfalt“ und wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.“
Die Bewertung geschieht getrennt für die drei Altersgruppen - 1. und 2. Klasse, 3. bis 5. Klasse und alle ab der 6. Klasse.
Biologische Vielfalt: wie wurde das Thema umgesetzt und die Kinder und Jugendlichen dafür sensibilisiert?
Beteiligung: Werden Ideen und Wünsche die Kinder und Jugendlichen erfragt und berücksichtigt? Sind sie mit ihren Ideen und Wünschen in die Planung und Durchführung der Wanderung eingebunden?
Wissen und Erlebnis: Wie gelungen ist die Verknüpfung von Wissensvermittlung mit Erlebnis und Spannung?
Zielgruppenorientierung: Entspricht die Wanderung dem Alter der Zielgruppe? Ist sie kinder- und jugendgerecht?
Erlebnis / Erfahrung / Sinne: Wie erlebnisreich ist die Wanderung? Bietet die Wanderung besondere, alltagsfremde Erlebnisse? Können die Kinder und Jugendlichen außergewöhnliche Erfahrungen machen? Sind vielfältige Sinneserfahrungen möglich?
Ab der 6. Klasse zusätzlich: Ideensammlung der Schüler/-innen zu Handlungsmöglichkeiten wie sie sich selbst für den Schutz der Arten und Lebensräume einzusetzen können.
Quelle: Alnatura Magazin Mai 2015
Auch 2015 werden die besten Schüler-Wirtschaftsprojekte Deutschlands, Österreichs, Luxemburgs, Liechtensteins und der Schweiz gesucht.
Teilnehmen darf jedes Schüler-Wirtschaftsprojekt in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Liechtenstein und der Schweiz. – aus allen Schulformen. Das kann eine Schülerfirma sein, aber auch jede andere Schüler-Initiative, die mit Wirtschaft zu tun hat. Berufsschüler und Azubis dürfen natürlich auch mitmachen.
Die Kategorien sind: „Frauenpower“, „New Economy“ und „Lokale Helden“.
Bewerber-Projekte, die im vorigen Jahr in die Top Ten gewählt wurden, sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Einfach fünf Fotos zu eurem Projekt hochladen und kurz beschreiben, was das Projekt so einzigartig macht. Im großen Online-Voting können Freunde und Familie einmal täglich für das Projekt abstimmen.
Anmeldeschluss ist der 10. Juni 2015.
Die vier Gewinnerteams werden nach Berlin zum Tag der offenen Tür des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie eingeladen. Jeweils bis zu fünf Personen und eine begleitende Lehrkraft dürfen hier ihre Projekte präsentieren und nehmen an einem PR-Workshop teil.
Mehr gibt es unter: www.unternehmergeist-macht-schule.de
So essen die Deutschen ihr Brot
Zusammensetzung der Euro-Münzen
Rund sieben von zehn geringfügig Beschäftigten (69,4 Prozent) haben mit Monotonie am Arbeitsplatz zu kämpfen. Das geht aus einer Erwerbstätigen-Befragung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua) hervor.
Ständig wiederkehrende Aufgaben sind bei ihnen deutlich häufiger ein Problem als bei anderen Beschäftigten. Insgesamt beklagt sich rund jeder zweite Arbeitnehmer (50,4 Prozent) darüber.
Bei den Minijobbern wurden nur jene berücksichtigt, die mindestens zehn Stunden pro Woche arbeiten. Befragt wurden 18 815 Personen.
Quelle: Berliner Abendblatt /dpa-Magazin / mag
Rund 600 000 Praktikanten gibt es in Deutschland, die meisten sind Studenten. Vier bis fünf Praktika macht ein Hochschulabsolvent durchschnittlich, bevor er eine feste Stelle findet. Etwa 300 000 Betriebe beschäftigen Praktikanten, mehrheitlich handelt es sich um kleine Unternehmen. Fünf Monate dauert ein Praktikum durchschnittlich. Rund 150 000 Menschen steigen jährlich über ein Praktikum in den Beruf ein. 748,24 Euro verdient ein Praktikant im Durchschnitt. Fast jeder zweite Akademiker findet über ein Praktikum eine feste Stelle.
Auch für Praktikanten gilt die Mindestlohngrenze von 8,50 Euro pro Stunde.
Ein Vollzeit beschäftigter Praktikant käme also auf rund 1300 Euro im Monat. Allerdings gelten hier eine Reihe von Ausnahmen. Der Mindestlohn gilt weder für Schul- und Pflichtpraktika noch für Mitarbeiter, die jünger als 18. Jahre sind, sofern sie zuvor nicht ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Bei freiwilligen Praktika muss der Mindestlohn erst nach drei Monaten gezahlt werden.
Quelle: DAK-Magazin – praxis und recht 1/2015
Der statistische Durchschnittsmensch
Die folgenden Personen wird man nie im realen Leben treffen, denn sie wurden von den Statistikern erfunden und entsprechen einem statistischen Mittelmaß hinsichtlich Konsumverhalten, Körpergröße, Körpergewicht oder Alter.
Besonders in der Konsum- und Werbebranche ist diese fiktive, männliche Person mit seinen durchschnittlichen Bedürfnissen bei seinen Wohnverhältnissen, Einkaufsgewohnheiten oder Freizeitverhalten anzutreffen. Die Daten, die der Durchschnittsmensch Otto Normalverbraucher liefert, spiegeln grundsätzlich die der Mehrheit aller Verbraucher wieder.
Sie ist das weibliche Pendant zu "Otto Normalverbraucher". Auch sie repräsentiert das statistische Mittelmaß. Oft wird auch vom Typ "Lieschen Müller" gesprochen und dann wird damit, eine einfältige, naive, dumme Person beschrieben.
Da "Otto Normalverbraucher" und "Lieschen Müller" in ihrem Konsumverhalten immer unberechenbarer werden, musste ein neuer Zielgruppen-Repräsentant geschaffen werden. Er heißt "Markus Möglich" und verkörpert den lifestyleorientierten Bürger mit seinem wechselnden und in allen Zielgruppen-Richtungen möglichen (daher auch Markus Möglich) Konsumverhalten. Er ist empfänglich für neue Trends im Medienbereich, bei Sportangeboten oder beim Wohnambiente und folgt diesen Strömungen. Man kann sagen, er lässt sich so leicht in keine Schublade zwängen.
Quelle: http://www.code-knacker.de/normalos.htm
Die fiktive Musterstadt in Deutschland
So wie für die Statistik Otto Normalverbraucher oder Lieschen Müller oder Erika Mustermann fiktiv geschaffen wurden, gibt es in Deutschland auch eine statistische Musterstadt. Der Unterschied zu den Personen ist jedoch, dass es diese Stadt tatsächlich gibt.
Die Musterstadt in Deutschland ist die 20.000-Einwohner-Gemeinde Haßloch in Rheinland-Pfalz. Hier leben Otto Normalverbraucher, Lieschen Müller in Harmonie mit dem deutschen Eckrentner. Hier ist hinsichtlich der deutschen Bevölkerungsstruktur der typische Deutsche ansässig.
So spiegelt in dieser Stadt die Alters- und Sozialschichtenstruktur als auch die Einkommensstruktur in hohem Maße den deutschen Durchschnitt wieder und gilt daher als repräsentativ.
Diese Besonderheit macht sich die Konsumforschung (GfK) zunutze und hat diese Gemeinde zum Testgebiet ausgewählt. Um teure Markteinführungen von Produkten auf ein mögliches Kaufinteresse hin zu testen, werden hier die zu testenden Produkte anonym platziert als auch für die teilnehmenden Haushalte entsprechende TV-Werbespots eingeblendet.
Nach einer Testphase wird das betreffende Produkt ausgewertet. Was hier von den Testhaushalten angenommen wurde, geht in die Serienproduktion und ist nach der Markteinführung in den Einzelhandelsregalen in ganz Deutschland zu finden. Die Erfahrungen, die die GfK hier macht, stimmen zu 90 Prozent mit späteren Marktdaten überein.
Quelle: www.code-knacker.de/normalos.htm
Am 1. September 2014 traten neue Vorgaben für Staubsauger in Kraft. Die Geräte müssen weniger Strom verbrauchen und robuster gebaut sein.
Hersteller und Lieferanten dürfen ab 1. September nur noch Staubsauger mit einer Leistung unter 1.600 Watt auf den Markt bringen. In einer zweiten Stufe ab dem 1. September 2017 dürfen nur noch Staubsauger mit einer Leistung unter 900 Watt in den Handel kommen. EU-weit könnten mit der Neuregelung bis zum Jahr 2020 knapp 5 Kraftwerke eingespart werden.
Hilfreich bei der Kaufentscheidung ist das neue EU-Energielabel. Alle Staubsauger müssen es tragen, die ab dem 1. September 2014 neu vermarktet werden. Erstmals ausgewiesen werden die beiden wichtigsten Qualitätsmerkmale des Staubsaugers: die Staubaufnahme und die Staubemissionsklasse. Auf einer Skala von A bis G lässt sich so erkennen, wie gut das Gerät auf Hart- oder Teppichboden saugt und in welchem Maß, es Staub zurückhält. Daneben weist das Etikett die bekannten Energie-Effizienzklassen A bis G, den Jahresstromverbrauch und die Lautstärke in Dezibel aus.
Der menschliche Körper besteht zum großen Teil aus Wasser. Etwa 50 bis 55 Prozent des Körpergewichts bestehen aus Wasser. Etwa 5 Prozent davon verliert man täglich durch Urin und Schweiß.Der tägliche Flüssigkeitsbedarf eines Erwachsenen beträgt unter normalen Bedingungen etwa 2 bis 3 Liter. Der Flüssigkeitsbedarf ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Erwachsene sollten pro Kilogramm Körpergewicht etwa 35 ml Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen. Bei älteren Menschen über 65 Jahren reichen täglich 30 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht.Einen Teil der benötigten Flüssigkeit nimmt der Körper mit der Nahrung auf. Dieser Anteil macht, je nach Ernährung, bis zu einem Liter aus. Etwa 300 ml Flüssigkeit produziert der Körper sogar selbst in Form des sogenannten Oxidationswassers. Somit bleiben etwa 1,5 bis 2 Liter, die getrunken werden sollten.Bei hohen Temperaturen im Sommer oder bei Erkrankungen wie Fieber oder Durchfall steigt der Wasserbedarf erheblich. Auch Sportler müssen mehr trinken. Bei Fieber sollte man beispielsweise für jedes Grad Temperatur über 37 Grad etwa 0,5 bis 1 Liter Flüssigkeit zusätzlich trinken.Die tägliche Trinkmenge sollte gleichmäßig über den Tag verteilt werden. Es empfiehlt sich, immer ein Getränk am Arbeitsplatz, zu Hause oder in der Freizeit in sichtbare Nähe zu stellen. So wird man daran erinnert, ausreichend zu trinken.Zu jeder Mahlzeit sollte mindestens ein Getränk gehören. Die übrige Flüssigkeitsmenge sollten Sie auf Getränke über den Tag verteilen. Am besten stellen Sie sich morgens hierfür mindestens eine Flasche Wasser bereit, die Sie über den Tag verteilt austrinken.
Siemens und das Institut für Talententwicklung GmbH (IfT) verleihen Schüler-Patent-Preis
Während ihrer Schulzeit kommen Jugendliche immer wieder auf ganz besondere Ideen, die so ausgeklügelt sind, dass sie zum Patent angemeldet werden. Jungen und Mädchen nehmen sich der unterschiedlichsten Themen an. Jahr für Jahr entdecken sie neue hochwertige Produkte und technische Lösungen.
Durch den Schüler-Patent-Preis, den Siemens und das Institut für Talententwicklung GmbH (IfT) künftig jährlich verleihen, werden ab 2015 regelmäßig Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet, die während ihrer Schulzeit (inkl. Berufsschulzeit) für ihre Ideen Patente angemeldet haben.
Geplant ist die Verleihung von jährlich bis zu drei Schüler-Patent-Preisen im Gesamtwert von
Bewerbungen für den Schüler-Patent-Preis 2015 werden erbeten per E-Mail (im PDF-Format) bis zum 28. Februar 2015. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
r.stintzing(at)if-talent.de
Umfragen zu Job und Arbeit
96 Prozent der Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen halten eine wertschätzende Unternehmenskultur und ein gutes Betriebsklima für die wichtigsten Maßnahmen zur langfristigen Mitarbeiterbindung.78 Prozent der Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen halten die Work-Life-Balance für wichtig, aber nur jeder zweite Betrieb achtet darauf. Der Begriff Work-Life-Balance steht für einen Zustand, in dem Arbeits- und Privatleben miteinander in Einklang stehen.Laut einer Studie der GfK Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag der Online-Jobbörse Monster ist für drei Viertel der Beschäftigten die Arbeit „nur ein Job“. Lediglich ein weiteres Viertel sieht sie als Karriereweg. Allerdings hängt die Einschätzung der Arbeit stark vom Gehalt ab, denn: Neun von zehn Geringverdienern sehen ihre Beschäftigung als reinen Job, während 27 Prozent der Top-Verdiener die Karriere betonen.Jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland ist unzufrieden mit seinem Job. Und nur 30 Prozent würden ihren Freunden empfehlen, beim eigenen Arbeitgeber anzufangen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Personalvermittlers Manpower hervor.Eine Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ergab: 56 Prozent der Arbeitnehmer arbeiten oft gehetzt und nur 45 Prozent gehen davon aus, unter diesen Bedingungen bis zum gesetzlichen Rentenalter durchhalten zu können. Geklagt wird auch über das Einkommen: Für 43 Prozent der Beschäftigten reicht das Einkommen nicht oder gerade so aus.Quellen: de.wikipedia.org / KKH news+ - 2/2014 / www.spiegel.de / www.welt.de
Gegen die innere Uhr - Blaues Licht hält wach
Der menschliche Organismus weiß vieles von Natur aus. Zum Beispiel, wann es am besten ist, zu schlafen, denn in unseren Augen befinden sich Rezeptoren, die der inneren Uhr des Körpers signalisieren, ob es Tag oder Nacht ist. Früher sind die Menschen bei Anbruch der Dunkelheit von alleine müde geworden. Heute wird der Abend mit Kunstlicht beliebig bis in die Nacht hinein verlängert.
Problematisch ist vor allem das blaue Licht, das von LED-Computerbildschirmen und Fernsehern ausgestrahlt wird. Das steigert zwar die Konzentration. Es hält aber auch künstlich wach. Durch die blaue Strahlung wird nämlich das Hormon Melatonin unterdrückt, das den Körper auf den Schlaf vorbereitet. Melatonin ist ein Hormon, das aus Serotonin produziert wird und den Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers steuert.
Wer also seinen Rhythmus wieder mehr der inneren Uhr anpassen will, sollte nach Sonnenuntergang blaues Licht vermeiden oder zumindest nicht mehr unmittelbar vor dem Schlafengehen am Computer sitzen. Morgens ist es ratsam, möglichst viel Tageslicht einzufangen. Zum Beispiel zu Fuß zur Arbeit zu laufen, oder zumindest zur S-Bahn-Station. Das macht fitter, als es anschließend die Glühbirne im Büro schafft.
Quellen: Praxis + recht – Magazin der DAK 2/2014 / jetzt.sueddeutsche.de /
Nach dem spektakulären Kunstfund in der Münchner Wohnung von Cornelius Gurlitt rückt die Provenienzforschung weiter in den Fokus der Öffentlichkeit.
Die Provenienzforschung (auch Provenienzrecherche) widmet sich der wissenschaftlichen Erforschung der Herkunft (Provenienz) und der wechselnden Besitzerverhältnisse eines Kunstwerks, Kultur- oder Archivguts in Museen, Bibliotheken, Archiven, aber auch im Kunst- und Antiquitätenhandel. Einerseits werden Daten ausgewertet, die sich direkt am betreffenden Objekt befinden: Rückseitenbeschriftungen, Künstler- und Eigentümervermerke bei Gemälden, handschriftliche Einträge, Marginalien, Widmungen, Initialen, Stempel oder Exlibris bei Büchern und Archivalien. Andererseits werden aber auch externe Materialien, wie Kataloge, Aktenbestände, Verkaufsunterlagen des Kunsthandels, Auktions- und Ausstellungskataloge oder Briefe auf Hinweise von früheren Besitzern untersucht. Die Erforschung früherer Besitz- oder Obhutsverhältnisse dient unter anderem der Bestätigung der Originalität von Kulturgütern und insbesondere Kunstwerken und kann zu deren Wertsteigerung beitragen. Insbesondere dient sie auch der Feststellung der Eigentumsverhältnisse.
Gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien wurde 2008 die „Arbeitsstelle für Provenienzforschung“ ins Leben gerufen. Museen, Bibliotheken und Archive erhalten hier die nötigen Mittel, um sowohl einzelne Rechercheprojekte als auch die systematische Erforschung ihrer Sammlungsbestände voranzutreiben.
Seit Einsetzung der Arbeitsstelle für Provenienzforschung sind insgesamt mehr als 12.000 Kunstobjekte zurückgegeben und insgesamt 90.000 Kunstobjekte in deutschen Museen und mehr als eine halbe Million Bücher und Drucke auf ihre Herkunft überprüft worden.
Der Bund stellt für Rechercheprojekte jährlich ca. zwei Millionen Euro zur Verfügung, die Länder beteiligen sich an der Arbeitsstelle mit knapp 360.000 Euro. Gegenwärtig gibt es bundesweit 80 Provenienzforscher.
Besondere Bedeutung kommt der Provenienzforschung heute im Zusammenhang mit Kunstwerken zu, die in der NS-Zeit jüdischen Eigentümern geraubt oder auf andere Weise entzogen wurde. In der "Washingtoner Erklärung" von 1998 verpflichteten sich 44 Staaten, darunter auch Deutschland, von den Nazis beschlagnahmte Kunstwerke ausfindig zu machen und für deren rechtmäßige Besitzer eine faire Lösung zu finden. Vielfach gingen diese Bilder, Skulpturen oder Schriften in öffentliche oder private Sammlungen über. Noch heute finden sich Schätzungen zufolge bis zu einer Million Objekte unerkannt in Museen oder Privatbesitz.
Die Bundesregierung will die Initiativen zur Suche nach NS-Raubkunst in der Zukunft unter dem Dach eines neuen "Deutschen Zentrums Kulturgutverluste" zusammenfassen. Dazu gehören wird die Magdeburger Koordinierungsstelle mit ihrer Datenbank Lostart.de, die Beratende Kommission für Streitfälle (Limbach-Kommission) sowie die Berliner Arbeitsstelle für Provenienzforschung. Auch die Forschungsstelle für "Entartete Kunst" der Freien Universität Berlin sowie die temporär eingerichtete Taskforce "Schwabinger Kunstfund" sollen in das geplante Zentrum integriert werden.
www.arbeitsstelle-provenienzforschung.de de.wikipedia.org /
Vegetarismus ist Ernährung ausschließlich durch pflanzliche Lebensmittel mit Verzicht auf Fleisch, manchmal auch auf alle tierische Lebensmittel (z.B. Fisch, Milchprodukte, Honig und Eier).Als Vegetarier bezeichnet man Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen auf den Verzehr von Fleisch und Fisch verzichten. Der Begriff kommt von "vegetable", englisch für "Gemüse, pflanzlich".Hier kann man prüfen ob ein Produkt vegan oder vegetarisch ist: www.vegpool.de/zutatencheck.In Deutschland leben derzeit nach Schätzungen des Vegetarierbundes Deutschland (VEBU) rund sechs bis acht Prozent Vegetarier. Aktuell hat der VEBU etwa 7.000 Mitglieder und ist somit im deutschsprachigen Raum die größte Organisation vegetarisch lebender Menschen.Die Europäische Vegetarier-Union (EVU) ist eine Dachorganisation der meisten vegetarischen Organisationen Europas. Das Ziel der EVU ist, die Zusammenarbeit der europäischen Organisationen zu fördern und die Öffentlichkeit zu informieren. Die Verbindung zwischen den einzelnen Mitgliedsorganisationen wird in erster Linie durch die Zeitschrift «European Vegetarian» gefördert, die viermal pro Jahr erscheint und über alle Ereignisse, Trends, Entwicklungen, Initiativen und Aktivitäten berichtet, die für Vegetarier von Interesse sind. Das Label wird in Deutschland, Österreich, Frankreich, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Russland, USA, Kanada, Nigeria angewendet.
Die didacta – die Bildungsmesse findet in der Zeit vom 25.03. bis 29.03.2014 zum achten Mal auf dem Gelände der Messe Stuttgart statt. Die Öffnungszeit ist täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr. Als Europas größte Fachmesse rund um Bildung bietet sie Angebote von rund 900 Ausstellern und ein umfangreiches Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte, Erzieher, Ausbilder, Trainer und Personalentwickler.
Als weltweit größte und Deutschlands wichtigste Bildungsmesse bietet die didacta den perfekten Überblick über Angebote, Trends und aktuelle Themen in den Bereichen
Bildung / Technologie
Weiterbildung / Beratung.
Beispiel: Am Stand des Kultusministeriums Baden-Württemberg in der Halle 4 gehören zum abwechslungsreichen Programm Themen wie: Individuelles Lernen, der neue Bildungsplan, die Gemeinschaftsschule, die regionale Schulentwicklung, Inklusion sowie das Sonderthema "2014 - Jahr der Kinder- und Jugendrechte". Im Gläsernen Klassenzimmer werden diese Themen praxisorientiert vermittelt. Schulklassen und Lerngruppen zeigen authentisch vor Ort, wie vielseitig Unterricht, Bildung und Förderung in Baden-Württemberg gestaltet werden.
Veranstalter sind neben der jeweiligen Messegesellschaft des Veranstaltungsorts seit 1999 der Didacta Verband e. V. und der Verband Bildungsmedien e. V.. Die didacta ist Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung. Sie findet jährlich an wechselnden Standorten, derzeit im Wechsel zwischen Stuttgart, Köln und Hannover statt.
Die didacta gilt als "Fortbildungsveranstaltung anderer Träger", Lehrkräfte können bei Anerkennung des dienstlichen Interesses unter Berücksichtigung der schulischen Situation vom Unterricht freigestellt werden.
www.kultusportal-bw.de / www.didacta.de/
Neuregelungen bei Online-Shops
Hier einige Beispiele für Neuregelungen:
Es gibt eine einheitliche Muster-Widerrufsbelehrung, die für ganz Europa gilt.
Verbraucher müssen ihren Widerruf zukünftig ausdrücklich erklären, die kommentarlose Rücksendung der Ware ist nicht mehr ausreichend.
Der Widerruf kann auch telefonisch mitgeteilt werden, die vorgeschriebene Textform entfällt.
Auch bei einer falschen Widerrufsbelehrung erlischt das Widerrufsrecht zukünftig nach einem Jahr und 14 Tagen.
Die Kosten für die Rücksendung trägt zukünftig unabhängig vom Warenwert der Verbraucher, sofern der Händler ihn darüber belehrt hat. Die 40-Euro-Klausel entfällt ersatzlos.
Beim Widerruf muss der Händler bereits gezahlte Beträge innerhalb von 14 Tagen erstatten. Erstmals erhält er allerdings ein Zurückbehaltungsrecht, bis er die Ware erhalten hat, zugesprochen.
Eine weitere Neuregelung betrifft digitale Downloadprodukte wie E-Books, Musikdateien oder Software. Zukünftig erlischt das Widerrufsrecht automatisch, wenn mit der Übertragung der gekauften Datei begonnen wurde. Erforderlich ist hierfür allerdings, dass der Kunde zur Kenntnis nimmt, dass er durch den Start des Downloads sein Widerrufsrecht verliert.
In Onlineshops muss ab Juni 2014 zu jedem Produkt ein verbindlicher Liefertermin angegeben werden, bis zu dem spätestens geliefert wird. Sofern Lieferbeschränkungen bestehen, muss der Verbraucher darüber informiert werden.
http://www.fwpshop.org
Rot ist die Farbe des Blutes, der Liebe, der Lebensfreude, der Leidenschaft und Lebensenergie. Die dynamischste, aber auch aggressivste Farbe. Rot symbolisiert Feuer, aber auch Blut, Kampf und Wut. Zu viel Rot erzeugt Reizbarkeit, Stress, Wut und Aggressionen, es beunruhigt und kann eine einengende Raumwirkung vermitteln.
Grün ist die Farbe der Natur, der Harmonie, des Lebens der Ruhe, Erholung und Entspannung. Mit grün verbinden wir Frühling, Hoffnung, Wohlbefinden, Gleichgewicht, Willenskraft und beginnende Liebe. Grün ist herbe Frische, sauer, bitter, gesund, aber auch Unreife.
Blau gilt als tiefgründige Farbe und schafft eine ruhige, entspannte und stabilisierende Atmosphäre. Sie wird mit vielen positiven Eigenschaften assoziiert: Sympathie, Harmonie, Freundlichkeit, Friedfertigkeit, Zufriedenheit, Heiterkeit, Ausgeglichenheit, Gelassenheit, Frieden und Freundschaft.
Gelb ist die Farbe der Sonne, der geistigen Vitalität und Wärme. Die hellste und heiterste unter den Farben gilt auch als „gute Laune“ – und kommunikative Farbe. Es ist die Farbe des Ideenreichtums, der Gedankenkraft, des Sprachtalents und des Erinnerungsvermögens. Sie steht für Gelassenheit und Heiterkeit.
Schwarz gilt als die Farbe der Trauer und negativen Gefühle. Sie kann schwermütig machen und einengen (allerdings nur in bestimmten Kulturen, wie z.B. der Europäischen). Aber schwarz bedeutet auch: Eleganz ohne Risiko, Modernität, Sachlichkeit, Eindeutigkeit und Funktionalität.
Seit dem 1. August 2013 gibt es die obligatorische Anschlussversicherung.
Danach sind Personen freiwillig gesetzlich krankenversichert, wenn sie keine anderweitige Absicherung haben und nicht innerhalb von 14 Tagen nach dem Hinweis ihrer Krankenkasse ihren Austritt erklären. Dies ist aber nur möglich, sofern sie eine anderweitige Absicherung nachweisen. Diese Regelung gilt, wenn eine Versicherungspflicht oder Familienversicherung endet, ohne dass sich nahtlos ein neuer Versicherungstatbestand ergibt.
Diese Anschlussversicherung kommt nicht zum Tragen, wenn der Versicherte über eine Familienversicherung abgesichert werden kann oder einen so genannten nachgehenden Leistungsanspruch hat (Leistungen können für maximal einen Monat beansprucht werden, ohne dass eine Mitgliedschaft besteht).
Der erhöhte Säumniszuschlag von 5 Prozent wurde in diesem Zusammenhang auch abgeschafft. Es gilt nur noch der reguläre Säumniszuschlag von 1 Prozent des rückständigen Beitrags für jeden angefangenen Monat der Säumnis. Viele Beitragsschuldner können sich über Beitragsermäßigungen bzw. -erlasse freuen, die mit diesem Gesetz einhergehen.
Mit diesem Gesetz wurde auch rechtlich klargestellt, dass für versicherungsfreie Berufsanfänger und Rückkehrer aus dem Ausland die Mitgliedschaft bereits mit der Beschäftigungsaufnahme beginnt. Zuvor galt das Datum der Mitgliedschaftserklärung, wenn die Beschäftigung vorher bereits begonnen hatte.
Versicherungsschutz für Teilnehmer an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen
Beschäftigte sind unfallversichert, wenn sie an vom Arbeitgeber veranlassten Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Fortbildung extern stattfindet oder vom Betrieb selbst organisiert wird. Der Versicherungsschutz beginnt mit der Anreise zum Schulungsort, umfasst die Zeit im Seminar und endet mit der Abreise.
Nehmen Arbeitnehmer außerhalb des Beschäftigungsverhältnisses aus eigener Initiative und auf eigene Kosten an einer beruflichen Bildungsmaßnahme teil, besteht ebenfalls Versicherungsschutz, wenn die Weiterbildung die beruflichen Chancen verbessert und nicht nur rein privaten, hobbymäßigen Interessen dient. Das gilt auch für Arbeitslose, die eine von der Bundesagentur für Arbeit geförderte berufliche Weiterbildungsmaßnahme absolvieren.
Zuständiger Unfallversicherungsträger ist in beiden Fällen die für die Bildungseinrichtung zuständige Berufsgenossenschaft.
Quelle: Sicherheitsreport – Das Magazin der VBG – 4/2013
Der 2. deutsche Kaffeereport
Kaffee ist das am häufigsten konsumierte Getränk in Deutschland. Er ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. Schon seit Jahrhunderten lieben Menschen in der ganzen Welt dieses einzigartige Getränk mit seinem intensiven Duft und Aroma. Kaffee ist vor allem auch wegen seiner belebenden Wirkung bekannt.
Auch belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien, dass Kaffee in Maßen genossen (vier bis fünf Tassen pro Tag) nicht nur gesundheitlich unbedenklich ist, sondern sogar gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzt.
Vor allem die Antioxidantien im Kaffee haben eine erwiesenermaßen gesundheitsfördernde Wirkung. Indem sie freie Radikale binden, verhindern diese Inhaltsstoffe Schäden der Zellen, insbesondre der Erbsubstanz. André Nkondjock von der Universität Ottawa entdeckte, dass sechs Tassen Kaffee täglich das Brustkrebsrisiko bei Frauen um bis zu 70 Prozent senken könne. Weiterhin könne das Getränk vor Blasen- und Dickdarmkrebs schützen.
Bei übermäßigem Konsum von Kaffee oder anderen koffeinhaltigen Getränken können aber auch folgende negative Nebenwirkungen und toxische Symptome auftreten.
Konvulsionen (Schüttelkrampf)
2013 gibt es nun den 2. deutschen Kaffeereport. Er wurde erstellt von Tschibo, Brand eins Wissen und statista. Hierzu wurden 5.000 Menschen befragt.
Hier nun einige Zahlen aus diesem Report:
In Deutschland werden pro Sekunde 2.315 Tassen Kaffee getrunken. Das sind pro Tag 200.000.000 Tassen und im Jahr 73.000.000.000 Tassen.
Am besten schmeckt der Kaffee den Deutschen zu Hause (50,3%), dann im Cafe (23,7%) und dann erst im Büro (2,5 %).
Im deutschen Kaffeepreis stecken an Steuern, Zölle, Frachtkosten = 44,9 %, vom Einzelhandel = 23,7 %, Kosten für Händler und Röster = 17,8 %, Kosten der Plantagenbesitzer = 8,5 % und die Löhne der Arbeiter mit 5,1 %.
Die Kaffeesteuer in Deutschland beträgt pro Kilogramm geröstetem Kaffee = 2,19 €. Bei löslichem Kaffee beträgt diese 4,78 €.
Die staatlichen Einnahmen durch die Kaffeesteuer sind von 1950 bis 2011 um 491 Prozent gestiegen.
www.kaffeeverband.de / www.tchibo.com / www.biotechnologie.de / de.wikipedia.org /
Die Dialekt-Tastatur
Der Büroalltag kann manchmal schon recht stupide und ernsthaft sein. Seit einiger Zeit bringen neue Computertastaturen mit einer besonderen Tastaturbeschriftung etwas Abwechslung in den Büroalltag. Es ist die Dialekt-Tastatur.
Das Erkennungsmerkmal einer solchen Tastatur ist nicht nur das Länderwappen anstelle des Herstellerlogos, sondern auch ein bestimmter Leitsatz der jeweils auf der Leertaste steht. Zum Beispiel: „Ick bin ein Berliner“, (Berlin) „Erbarme! Die Hesse komme“, (Hessen) „Wia samma: Guad samma“ (Oberpfalz) oder „Sigsd das, do host das“ (Österreich). Außerdem hat jede Taste dialektbezogene Bezeichnungen. „Z“ heißt im österreichischen Layout „Zach“, im berlinerischen „Zwitschern“, im bayerischen „Zefix!“ und im oberpfälzerischen „Zintara“.
Beispiel die sächsische Tastatur:
Die Pfeiltasten sind mit nuff (hoch), rundor (runter), nübor (nach links) und rübor (nach rechts) beschriftet. Die F1-Hilfetaste heißt Für Bleede, die backspace-Taste, mit der man die Zeichen links von der Schreibmarke (Cursor) löschen kann, ist funktional als Raddschorr (Radiergummi) tituliert. Weiter geht es mit Knast-Dasde (Raute) sowie der Fertsch!-Dasde (Enter) sowie der Leerzeichentaste mit der Hommage an die hübschen, sächsischen Mädels: Saggs, wo de schönsden Mädchn waggsn!
Die einzelnen Buchstabentasten (von links oben nach rechts unten):
Quaddsch, Wurschtln, Eiverbibbsch, Rännbabbe, Zuhdschn, Urscht, Iezsch, Ooch, Pulle, Übermorchn, Abbl, Schmieche, Diddsch, Fi, Gaffee, Huddelei, Jäddse, Läborworscht, Ällgaweh, Ybbselonn, Iggs, Chemnitz, Muschebubu.
Was die Ausstattung betrifft, entspricht die Dialekt-Tastatur einer normalen Windowsstandard-Tastatur mit gutem Schreibgefühl und ist somit auch für ernsthaftes Arbeiten geeignet.
www.catapult.de/geschenk/4025112072987/Saeggssche-Dasdadur.html
Jetzt ist das Standardwerk „Duden – Die deutsche Rechtschreibung“, in der 26., völlig neu bearbeiteten und erweiterten Auflage erschienen.
Der Duden ist ein Wörterbuch der deutschen Sprache, das erstmals am 7. Juli 1880 von Konrad Duden veröffentlicht wurde und ursprünglich nur ein orthographisches Wörterbuch war.
Besonders wichtig ist der Rechtschreibduden. Er galt von Ende 1955 bis 1996 in der Bundesrepublik Deutschland als maßgeblich für die amtliche deutsche Rechtschreibung. Durch die Reform der deutschen Rechtschreibung von 1996 wurde ihm der Sonderstatus jedoch entzogen. Durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts wurde außerdem festgestellt, dass die amtliche Rechtschreibung nur für begrenzte Teile der Schriftproduktion bindend ist, während im Übrigen ein jeder nach eigenem Gutdünken schreiben darf, auch nach frei erfundenen oder veralteten Regeln. Die letzte Entscheidung hierzu stammt aus dem Jahr 2006.
In der neuen 26. Auflage des Dudens hat der Stichwortteil erheblich an Umfang zugenommen: Hatte die 25. Auflage noch ca. 135.000 Einträge, so sind es nunmehr 140.000.
Das Wörterverzeichnis beachtet dabei auch die neuen Entwicklungen in der deutschen Gegenwartssprache. Erfasst sind neben Erb-, Lehn- und Fremdwörtern auch umgangssprachliche Wörter und Begriffe aus Fach-, Gruppen- und Sondersprachen und viele neue Wörter. Neue Wörter die aufgenommen wurden sind z. B. Abzippen, Wellnessen, Vorständin, Schüttelbrot und Rabaukin.
Mehr dazu gibt es in unserem Arbeitsblatt unter http://www.cogbyte.de/project/Deutsch.2644.0.html
Quelle: Newsletter der Dudensprachberatung / de.Wikipedia.org
Rechte und Pflichten volljähriger Schüler
Die Rechte und Pflichten von Schülern sind in der Allgemeinen Schulordnung (ASchO) - § 3 festgelegt. Im Absatz 5 geht es um die Wahrnehmung der Rechte und Pflichten von volljährigen Schülern. Hier heißt es, dass die in der Allgemeine Schulordnung (ASchO) geregelten Rechte und Pflichten der Erziehungsberechtigten vom volljährigen Schüler selbst wahrgenommen werden. Das geht im Extremfall soweit, dass sie ihre Entschuldigungen selbst unterschreiben dürfen und die Eltern keine Informationen mehr über das Betragen ihres Kindes erhalten.
Der Schüler darf auch Verweise und Zeugnisse selbst unterschreiben, so dass die Eltern außen vor bleiben. Manche Bundesländer haben diese Regelung jedoch gelockert. So ist es den Schulen in diesen Ländern erlaubt, die Eltern zu informieren, wenn der Schüler Verhaltensauffälligkeiten zeigt.
In seiner Bewegungsfreiheit darf die Schule den volljährigen Schüler in keinem Fall mehr einschränken. So ist es an fast allen Schulen verboten, während der Unterrichtszeit und in den Pausen das Schulgelände zu verlassen, da die Schule minderjährigen Schülern gegenüber eine Aufsichtspflicht hat. Erwachsene sind jedoch für ihre Sicherheit selbst verantwortlich, weshalb der volljährige Schüler das Schulgelände verlassen kann, wann immer er möchte.
Mitteilungen der Schule sind an den volljährigen Schüler selbst zu richten; Anträge werden von ihm selbst gestellt.
Unbeschadet der Rechte des volljährigen Schülers können auch seine Eltern sowie die Personen, denen die gesetzliche Vertretung bis zum Eintritt der Volljährigkeit zugestanden hat, Auskunft von der Schule erhalten, soweit das grundsätzliche Einverständnis des Volljährigen besteht und vorliegt.
Volljährige Schüler haben also ein umfassendes Selbstbestimmungsrecht, an die Verordnungen der Schule müssen sie sich jedoch nach wie vor halten.
Quelle: www.hirnwindungen.de/schule/ascho_allg.html / http://www.paradisi.de /
Telefonischer Service und Sonderrufnummern
Ab 01. Juni 2013 gilt: Die Wartezeit bei Sonderrufnummern, die pro Minute abgerechnet werden, muss vollständig kostenfrei sein. Ebenfalls kostenlos muss dann die Zeit während der Weiterleitung des Telefonats sein. Dieses gilt unabhängig davon, ob vom Festnetz- oder Mobilfunkanschluss angerufen wird.
Diese Regelungen gelten nicht für
ortsgebundene Rufnummern (etwa 030 für Berlin),
Rufnummern, die den ortsgebundenen Rufnummern gleichgestellt sind (zum Beispiel 115 für die Behördenauskunft),
Mobilfunknummern (beispielsweise 0177),
komplett entgeltfreie 0800er- Rufnummern
Rufnummern, für die ein Festpreis gilt (etwa 20 Cent/Anruf).
Unternehmen, die telefonischen Service zum Festpreis bieten, müssen Anrufer zu Beginn der ersten Warteschleife über den Festpreis sowie die Dauer der Warteschleife informieren. Diese Ansagepflicht gilt auch für die Firmen mit kostenfreier Warteschleife. Wer gegen Vorschriften zum Einsatz von Warteschleifen verstößt, dem droht ein Bußgeld und muss der Anrufer für das Gespräch nicht zahlen.
Gut zu wissen - Informationen für Jedermann
Mädchen, die 1997 in Deutschland geboren wurden, haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 80,38 Jahren. Jungs mit dem gleichen Geburtsjahr werden hingegen nur 74,03 Jahre alt.
76 Prozent der Jugendlichen glauben, dass man eine Familie braucht, um wirklich glücklich leben zu können.
Um grob einschätzen zu können, wie groß man später wird, werden häufig folgende Berechnungsmöglichkeiten genannt:
Möglichkeit 1: (Körpergröße des Vaters in cm + Körpergröße der Mutter in cm + 13cm) : 2 = Körpergröße als männlicher Erwachsener in cm
Möglichkeit 2: (Körperlänge der Mutter + Körperlänge des Vaters) x 0,5 + 6cm = Körpergröße als männlicher Erwachsener in cm
Möglichkeit 1: (Körpergröße des Vaters in cm + Körpergröße der Mutter in cm – 13cm) : 2 = Körpergröße als weibliche Erwachsene in cm
Möglichkeit 2: (Körperlänge der Mutter + Körperlänge des Vaters) x 0,5 – 6cm = Körpergröße als weibliche Erwachsene in cm
www.tippsio.de
In Deutschland besteht Ausweispflicht. Das bedeutet, dass jeder Bürger verpflichtet ist, einen gültigen Ausweis (Personalausweis oder Reisepass) zu besitzen und diesen auf Verlangen einer Behörde jederzeit vorzulegen.
Die Personen, die bei der Besorgung aller ihrer Angelegenheiten betreut werden oder voraussichtlich dauernd in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder ähnlichen Einrichtungen untergebracht sind und selbst nicht mehr in der Lage sind, einen neuen Ausweis zu beantragen, können von der Ausweispflicht befreit werden. In der Regel ist hier ein formloser Antrag bzw. ein vorgegebenes Antragsformular bei der zuständigen Meldebehörde nötig. Die Beantragung und Ausstellung eines solchen Schreibens ist in der Regel kostenlos.
Bei der Beantragung sind folgende Unterlagen notwendig:
Ein Nachweis über die Immobilität, z. B. vom Hausarzt, Krankenhaus, Pflegeheim oder Pflegedienst.
Die ungültigen Ausweisdokumente.
Bei Beantragung durch Dritte: eine Vollmacht, dass Sie die Befreiung von der Ausweispflicht vornehmen dürfen bzw. aktueller Betreuerausweis.
Gültiges Ausweisdokument der Person, die den Befreiungsantrag vorlegt.
Die Rechtsgrundlage für die Befreiung von der Ausweispflicht ist § 1 Abs. 3 Gesetz über Personalausweise und den elektronischen Identitätsnachweis.
Wichtig: Da in jedem Bundesland andere Regelungen zur Befreiung von der Ausweispflicht bestehen, sollte man sich vor der Antragstellung bei der zuständigen Behörde erkundigen, welche Dokumente eventuell noch notwendig sind und ob eine Gebühr anfällt. Dem entsprechend kann der Antrag auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich aussehen.
Zum Ausweisen dient ab Erteilung der Befreiung ein vom Meldeamt gesiegeltes Schreiben, woraus die Befreiung von der Ausweispflicht hervorgeht.
Quelle: www.experto.de / www.halver.de / de.wikipedie.org
Viele Deutschen wollen keine Kinder
In seiner Mitte Dezember 2012 veröffentlichten Studie „(Keine) Lust auf Kinder? – Geburtenent­wicklung in Deutschland“ hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) die Einstellung der Deutschen zu Ehe, Familie und Elternschaft unter­sucht. Das Institut kommt zu dem Ergebnis, dass die Deutschen zwar der Familie einen relativ hohen Wert beimessen, nicht aber einer eigenen Elternschaft. Im Vergleich sind den Befragten die Lebensbereiche „Ausbildung/Berufliche Interessen“, „Kontakte zu Freunden“, „Hobbys“ und „Partnerschaft“ weitaus wichtiger. Zudem glaubt nicht einmal die Hälfte der Kinderlosen zwischen 18 und 50 Jahren, dass ein Kind ihre Lebensfreude und Zufriedenheit verbessern würde. Dennoch gaben 81 % der Kinderlosen an, eine eigene Familie gründen zu wollen. Der Kinder­wunsch ist dabei stark von der Lebensform abhängig. Von den Singles gaben insgesamt 48 % an, keine eigenen Kinder zu wünschen. Von den männlichen Singles wollen sogar zwei Drittel kinderlos bleiben. Die niedrige Geburtenrate hänge auch mit den sehr hohen Ansprüchen zusammen, die Deutsche an das Elternsein stellten, so der Direktor des BiB Norbert Schneider. Das Risiko eines Scheiterns erschwere vielen jungen Menschen die Entscheidung für ein Kind.
Menschen in Deutschland wechseln rund 5 Mal den Wohnort
Über den gesamten Lebensverlauf hinweg betrachtet wechseln Menschen in Deutschland fast fünfmal den Wohnort - Männer mit 4,9 Mal etwas häufiger als Frauen (4,8). Bei den ersten drei Umzügen sind Frauen im Schnitt ein bis zwei Jahre jünger als Männer; den vierten Umzug vollziehen Männer rein rechnerisch mit 50 Jahren deutlich vor den Frauen mit 56. Auf diese Ergebnisse weist das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) hin, das in einer Analyse alle Wanderungen über die Gemeindegrenzen im Jahr 2010 untersucht hat.
Besonders mobil zeigen sich junge Frauen zwischen 20 und 26 Jahren. Mit bis zu 187 Umzügen bezogen auf 1.000 Frauen in dieser Altersklasse wechseln sie die Wohnorte weitaus häufiger als alle anderen Gruppen. Gleichaltrige Männer kommen höchstens auf 169 Umzüge. "Frauen verlassen das Elternhaus für Ausbildung, Lehre oder Studium im Allgemeinen früher als Männer und wechseln auch öfter den Wohnort. Im weiteren Lebensverlauf holen Männer die Umzüge aber nach", so Dr. Christian Fiedler vom BiB. Zwischen dem 28. und dem 74. Lebensjahr liegt die Umzugshäufigkeit von Männern über dem Niveau der Frauen.
Markante Verläufe zeigt auch das Umzugsverhalten von Kindern und Senioren. Umzüge im Kleinkindalter basieren auf Wanderungsentscheidungen der Eltern während der Phase der Familienbildung - hier ist der Umzug oft mit dem Wunsch nach größerem Wohnraum oder einem anderen Wohnumfeld verbunden. Hinter dem Anstieg der Umzugshäufigkeit im hohen Alter ab 80 Jahren verbirgt sich der Zuzug in ein Heim, in eine Pflegeeinrichtung oder in die Nähe zu Verwandten.
Neuregelungen für das Jahr 2013
Wie jedes Jahr wird es auch 2013 viele Neuregelungen und Gesetzesänderungen geben. Hier nun eine kleine Auswahl:
2013 will die Europäische Zentralbank neu gestaltete Eurobanknoten heraus geben. Die neuen Scheine sollen über einen Zeitraum von mehreren Jahren in Umlauf gebracht werden. Sie sollen sich äußerlich kaum von den bisherigen Euroscheinen unterscheiden, aber mit neuen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet sein.
Ab 1. Januar 2013 muss jeder Haushalt Beitragsätze für Rundfunkgeräte zahlen. Pro Haushalt wird eine Grundpauschale für alle Geräte berechnet. Jeder Haushalt zahlt dann monatlich 17,98 Euro. Dabei ist es egal, welche Geräte im Haushalt zur Verfügung stehen und genutzt werden. Aus der altbekannten "GEZ-Gebühr" wird "AZDBS" - der "ARD-ZDF-Deutschlandradio-Beitragsservice".
Zum 19.01.2013 tritt die so genannte dritte EU-Führerscheinrichtlinie in Kraft. Das bedeutet: Alle Führerscheine, die die Behörden ab dem 19. Januar erteilen oder verlängern sind unabhängig von der zugrunde liegenden Fahrerlaubnis automatisch auf 15 Jahre befristet. Alle vor dem 19. Januar 2013 ausgehändigten Führerscheine bleiben bis zum 18. Januar 2033 gültig. Erst dann müssen sie getauscht werden.
Ab Januar 2013 gilt die Neufassung der Düsseldorfer Tabelle. Die Düsseldorfer Tabelle legt neue und erhöhte Selbstbehalte für Unterhaltspflichtige fest. Die Höhe der Selbstbehalte richtet sich nach der Höhe der Grundsicherungsleistungen, die mit Wirkung zum 01. Januar 2013 auch erhöht werden.
Gebühren für Pfändungsschutzkonto sind unzulässig
Das Pfändungsschutzkonto (kurz: P-Konto) ist ein auf Guthabenbasis zu führendes Girokonto einer natürlichen Person mit dem Zusatzvermerk „P-Konto“, das im Falle einer Pfändung dem Schuldner die Verfügung über den monatlichen pfändungsfreien Betrag ermöglicht
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Kreditinstitute für die Führung eines Pfändungsschutzkontos (P-Kontos) keine zusätzlichen Gebühren erheben dürfen. Demnach dürfen für ein Pfändungsschutzkonto keine höheren Gebühren verlangt werden als für ein normales Girokonto. Höhere Gebühren sind in der Regel unwirksam. Dessen ungeachtet werden jedoch die Mehrkosten anderweitig umgelegt - voraussichtlich auf Kosten der Gesamtheit der Girokunden.
Nach Aussage der Deutschen Kreditwirtschaft entstehe durch die Prüfung von Dokumenten wie beispielsweise Sozialleistungsbescheiden ein Mehraufwand. Insbesondere Echtheitsprüfungen seien infolge der "komplizierten, umfangreichen und sehr unterschiedlichen" Formulierungen zeitintensiv. Es ist daher davon auszugehen, dass die Banken den Rahmen ihrer Preisgestaltung ausschöpfen und diese Mehrkosten umlegen.
Das P-Konto wurde 2010 eingeführt. Es soll überschuldeten Bankkunden den Lebensunterhalt sichern. Wird ein solches Konto von einem Gläubiger gepfändet, kann der Inhaber automatisch über einen bestimmten pfändungsfreien Betrag verfügen, ohne dass er wie vorher gegen den Pfändungsbeschluss Beschwerde einlegen und per Gericht die Freigabe seines Kontos erwirken muss mit dem Argument, dass sich auf dem Konto unpfändbares Arbeitseinkommen oder auch Sozialleistungen befunden haben. So wurden die Gerichte entlastet, die Banken haben allerdings jetzt einen höheren Verwaltungsaufwand.
Quellen: http://de.wikipedia.org / http://www.focus.de / http://www.tarife-verzeichnis.de / h
Am 18. Juli 2012 entschied der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts in seinem Urteil, dass sowohl die Barbeträge als auch die Grundleistungsbeträge zu niedrig sind und gegen das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums verstoßen.
Im Kern begründeten die Richter ihr Urteil damit, dass das Existenzminimum für alle Menschen gleich ist - unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit. In Deutschland gilt der Hartz-IV-Regelsatz als Existenzminimum. Er liegt aktuell bei 374 Euro. Daran muss sich der Gesetzgeber bei der Neuregelung des Asylbewerberleistungsgesetzes orientieren - und daran orientierte sich auch das Gericht bei der Festsetzung der Übergangsregelung.
Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Asylbewerberleistungsgesetz / http://www.tagesschau.de/inland/asylhilfe102.html
Das Bundesinnenministerium empfiehlt den von der Änderung betroffenen Eltern, bei geplanten Auslandsreisen rechtzeitig neue Reisedokumente für die Kinder bei ihrer zuständigen Passbehörde zu beantragen. Als Reisedokumente für Kinder stehen Kinderreisepässe, Reisepässe und - je nach Reiseziel - Personalausweise zur Verfügung. Der Ausweis kostet acht Euro und ist sechs Jahre lang gültig.
Bei Reisen außerhalb Europas muss es ein Kinderreisepass mit Lichtbild in Frontalansicht sein. Er kostet 13 Euro. Dieser Pass ist ebenso sechs Jahre gültig und kann bis maximal zum zwölften Lebensjahr verlängert werden, die Verlängerung kostet 6 Euro. Eine Aktualisierung des Fotos ist möglich. Die früher üblichen Kinderausweise werden nicht mehr ausgestellt, behalten aber ihre Gültigkeit bis zum eingetragenen Ablaufdatum.
Alle Ausweispapiere müssen mit einem biometrischen Foto versehen sein, das heißt, das Kind darf nicht lächeln. Auch die Fingerabdrücke des Kindes werden auf dem Dokument gespeichert. Für die Beantragung benötigt die Behörde die Geburtsurkunde und die Einverständniserklärung beider Sorgeberechtigten bzw. den Sorgerechtsnachweis bei nur einem Elternteil. Die Papiere sollten sechs bis acht Wochen vor Reiseantritt beantragt werden.
Der Kinderreisepass ist in allen Ländern gültig - für einige Länder benötigt man zusätzlich ein Visum. Auch für Reisen in die USA muss entweder vor Reisestart ein Visum im Kinderreisepass eingetragen werden oder das Kind muss einen ePass haben. Der elektronische Reisepass verfügt über einen Chip, auf dem die Daten des Kindes sowie ein biometrisches Passfoto und Fingerabdrücke gespeichert sind. Der ePass kostet 37,50 Euro und ist damit günstiger als das Visum für die USA.
Quelle: http://www.bmi.bund.de / http://www.rund-ums-baby.de
Fernsehsender mit einheitlicher Lautstärke
Kritiker bezweifelten jedoch, dass die Richtlinie einen richtigen Nutzen habe: Es sei unwahrscheinlich, dass sich alle deutschen Sender daran beteiligen. Unter anderem ARD, ZDF, ORF und das Schweizer Fernsehen gehören der EBU an, nicht aber ProSiebenSat.1 und die RTL-Gruppe.
Umso überraschender kommt daher nun die Ankündigung, dass tatsächlich private und öffentlich-rechtliche Sender die Regelung zum Start der IFA am 31. August umsetzen und ihre Programme mit einer einheitlichen Lautstärke ausstrahlen wollen. Dies gilt grundsätzlich für alle Beiträge und schließt etwa auch Werbung und Trailer ein, heißt es in einer von der ARD-Geschäftsführung veröffentlichten Erklärung.
Quelle: golem.de / heise.de
Deutschland auf einen Blick: Zahlen, Fakten, Informationen
Die Bundesrepublik Deutschland ist seit 1949 ein demokratischer parlamentarischer Bundesstaat, bestehend aus 16 Ländern jeweils mit Verfassung, Parlament und Regierung. Die höchste Staatsgewalt liegt beim Bund. Neben dem Deutschen Bundestag ist der Bundesrat mit Delegierten der Landesregierungen an der Gesetzgebung des Bundes beteiligt. Das Grundgesetz ist die rechtliche und politische Grundordnung des Staates.
Deutschland ist die größte Volkswirtschaft in der Europäischen Union und die viertgrößte der Welt. Weltweit ist das Land die zweitstärkste Exportnation. Deutsche Unternehmen genießen international einen ausgezeichneten Ruf. Sie stehen für das Qualitätssiegel „Made in Germany“, für Innovation, Qualität und technischen Vorsprung. Neben bekannten „Global Playern“ prägen auch viele Weltmarktführer aus dem Mittelstand die industriegetriebene deutsche Wirtschaft.
Rund 120 Millionen Menschen sprechen Deutsch als Muttersprache, in der Europäischen Union ist Deutsch die meistgesprochene Muttersprache. Weltweit lernen derzeit rund 17 Millionen Menschen Deutsch als Fremdsprache an Institutionen.
Deutschland in Zahlen (Stand Dezember 2010)
Gesamtfläche (in km²)
Landesgrenze (km)
Küste (km)
7.198.946
41,497 Millionen
2,320 Millionen
2,809 Millionen
www.tatsachen-ueber-deutschland.de / www.welt-in-zahlen.de / www.statistik-portal.de
Drogenstatistik in Deutschland
Bei den Jugendlichen ging der Konsum von Alkohol, Tabak und Cannabis nach einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in den letzten zehn Jahren kontinuierlich zurück.
Der regelmäßige Alkoholkonsum der 12- bis 17-Jährigen ist von 17,9 Prozent (2001) auf 14,2 Prozent (2011) zurückgegangen.In Deutschland werden pro Jahr durchschnittlich pro Kopf zehn Liter reiner Alkohol konsumiert. Etwa 9,5 Millionen Menschen trinken Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Etwa 1,3 Millionen gelten als alkoholabhängig und jedes Jahr sterben über 73.000 Menschen an den Folgen ihres Alkoholmissbrauchs.
Der Tabakkonsum von Jugendlichen erreichte im Jahr 2011 den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung. Im Vergleich zu 2001 mit 27,5 Prozent hat sich die Zahl der rauchenden Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren im Jahr 2011 mit 11,7 Prozent mehr als halbiert.
Jährlich sterben in Deutschland etwa 110.000 Menschen an den direkten Folgen des Rauchens. Zusätzlich ist von etwa 3.300 Todesfällen durch Passivrauchen auszugehen. Durchschnittlich verlieren starke Raucher über zehn Jahre ihrer Lebenserwartung. Mehr als die Hälfte aller regelmäßigen Raucher stirbt vorzeitig. Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko unserer Zeit und wesentliche Ursache für vorzeitige Sterblichkeit.
Die Konsumsituation illegaler Drogen in Deutschland ist weiterhin stabil. Jeder vierte in Deutschland lebende Erwachsene (26,5 Prozent) im Alter von 18 bis 64 Jahren hat schon einmal eine illegale Droge probiert, die Mehrheit Cannabisprodukte. Beim Cannabiskonsum ging der Anteil Jugendlicher, die mindestens einmal im Leben Cannabis probiert haben, weiter zurück. Er sank vom bislang höchsten Wert mit 15,1 Prozent im Jahr 2004 auf 6,7 Prozent im Jahr 2011.
7,4 Prozent der Erwachsenen haben Erfahrung mit dem Konsum anderer illegaler Substanzen, wie Heroin, Kokain oder Amphetaminen. Jüngere Erwachsene unter 30 Jahren konsumieren häufiger illegale Substanzen als ältere Erwachsene.
Die Zahl der polizeilich erstauffälligen Konsumenten harter Drogen (EKhD) stieg 2011 auf 21.315 Personen an, was einem Zuwachs von 14 Prozent entspricht. Damit erreicht die Zahl den höchsten Stand seit 2001.
Immer häufiger bieten Ärzte zusätzliche Diagnose- und Behandlungsmethoden an, die nicht zum Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenkassen gehören. Diese Leistungen werden IGel-Leistungen genannt.
IGeL(Individuelle Gesundheitsleistungen) sind medizinische Leistungen die von den gesetzlichen Krankenkassen(GKV) nicht finanziert werden und die daher von den Patienten selbst bezahlt werden müssen. Diese Diagnose- und Behandlungsmethoden werden den Kassenpatienten zusätzlich angeboten und müssen bei Inanspruchnahme aus der eigenen Tasche bezahlt werden.
Die Preise für die Individuellen Gesundheitsleistungen können von Praxis zu Praxis variieren. Der Arzt darf jedoch die Kosten nicht willkürlich festlegen, die Vergütung regelt sich nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).
Voraussetzung, dass der Arzt die Behandlung privat in Rechnung stellen darf, ist eine Vereinbarung, die folgende Punkte enthalten muss:
Vereinbarte Leistung mit Angabe der entsprechenden Kennziffer der GOÄ und des angewandten Steigerungssatzes
Voraussichtliche Höhe des Honorars
Bestätigung des Patienten, dass er darüber aufgeklärt wurde, dass die Behandlung nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung gehört und die Rechnung somit nicht bei der Krankenkasse zur Kostenerstattung eingereicht werden kann
Wird keine schriftliche Vereinbarung getroffen, sind Patientinnen und Patienten nicht zahlungspflichtig. Wer lediglich eine IGeL-Leistung in Anspruch nimmt, muss dafür keine Praxisgebühr entrichten.
Zusätzliche ärztliche Leistungen sorgen nicht automatisch für mehr Sicherheit, führen nicht unbedingt zum erwünschten Heilungserfolg und sollten deshalb kritisch hinterfragt werden.
Quelle und weitere Informationen: Igel-Verzeichnis / http://www.vz-nrw.de
Wissenswertes für den Schulbereich
Im Rahmen des Projektes "Paducation" bekommen 70 Schülerinnen und Schüler des Kurt-Körber- Gymnasiums (Billstedt) ein iPad als persönliches Lernwerkzeug zur Verfügung gestellt.
Verwaltungsgericht Koblenz - Beschluss vom 28.07.2011 - 7 L 616/11.KO: Eine Berufsbildende Schule (BBS) darf einen Schüler, der eine Schlägerei anzettelt u. dabei andere erheblich verletzt, von der Schule auf Dauer ausschließen.
Lehrer dürfen bei der Notenvergabe von der errechneten Leistung aus mündlichen Noten und Klassenarbeiten abweichen. Das geht aus einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Braunschweig (AZ 6 B 149/10) hervor. Demnach müssen die Lehrkräfte nicht unbedingt die Note vergeben, die sich rechnerisch aus den Einzelleistungen eines Schülers ergibt. Sie müssen jedoch nachvollziehbar begründen können, dass ein tragfähiger Grund dafür bestehe, vom rechnerischen Durchschnittswert abzuweichen. Nach Angaben eines Gerichtssprechers hat das Urteil grundsätzliche Bedeutung.
Am 1. Januar 2013 startet der Rundfunkbeitrag und löst damit die Rundfunkgebühr ab. Wer wie viele Geräte zu welchem Zweck bereithält, spielt zukünftig keine Rolle mehr. Für Einrichtungen des Gemeinwohls wie Schulen oder gemeinnützige Vereine sowie Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, Zivil- und Katastrophenschutz bringt der neue Rundfunkbeitrag Entlastungen. Für sie gilt: Es ist maximal ein Rundfunkbeitrag von monatlich 17,98 Euro pro Betriebsstätte zu zahlen. Es spielt zukünftig keine Rolle mehr, über wie viele Radios, Fernseher und Computer eine Einrichtung verfügt.
Schulfernsehen und Schulfunk (Hörfunksendungen) haben in Bezug auf den Urheberrechtsschutz eine Sonderstellung. Gemäß dem deutschen Urheberrecht dürfen die nach § 47 UrhG Berechtigten (Schulen, Medienzentren, Institutionen der Lehrerbildung und vergleichbare Institutionen) alle Sendungen des Schulfernsehens auf VHS aufzeichnen und im Unterricht, bis zum Ende des auf die Ausstrahlung folgenden Schuljahres, einsetzen. Wird die Sendung innerhalb von zwei Jahren erneut ausgestrahlt, beginnt die Frist von vorne. Die Vorführung von Mitschnitten im Unterricht aus Hörfunk und Fernsehen ist für Sendungen zulässig, die als „Schulfernsehen“ bzw. „Schulfunk“ bei der Ausstrahlung gekennzeichnet sind.
Neues Anerkennungsgesetz für im Ausland erworbene Berufsabschlüsse
Der demografische Wandel in Deutschland verschärft auch den Personalnotstand in den Firmen. Viele Unternehmen sind deshalb auch auf Fachkräfte und Akademiker aus dem Ausland angewiesen. Doch bei der Anerkennung von Qualifikationen und Berufsabschlüssen gab es immer wieder Schwierigkeiten.
Das soll sich mit dem neuen "Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen" ändern, das am 1. April 2012 in Kraft tritt.
Dann haben qualifizierte Zuwanderer einen Rechtsanspruch auf ein Anerkennungsverfahren und müssen zum Beispiel als ausgebildete Ingenieure nicht mehr länger Taxi fahren.
Die Regelung im Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz, die bestimmt, dass über den Antrag innerhalb von drei Monaten entschieden sein muss, tritt nach Artikel 62 Abs. 2 am 1. Dezember 2012 in Kraft.
Schätzungen des Bundesministeriums für Forschung und Bildung zufolge könnten rund 300.000 Menschen von dem Gesetz profitieren. Darüber hinaus wird Deutschland für qualifizierte Zuwanderer attraktiver.
Ansprechpartner für Personen mit ausländischen Abschlüssen sind die Industrie- und Handelskammern (lHKs). Sie prüfen, ob die Anforderungen erfüllt werden. Aber auch, wenn das nicht zu 100 Prozent der Fall ist, können Berufserfahrung oder sonstige Befähigungsnachweise das Manko noch ausgleichen.
Weitere Informationen bei den Industrie- und Handelskammern.
Quelle: Nahdran – BARMER GEK Magazin
Unfall beim Einkauf während der Arbeitspause – nicht immer ein Arbeitsunfall!
Mal eben in der Mittagspause Einkäufe erledigen oder sich beim Betriebsausflug die Beine vertreten – und schon passiert ein Unfall.
Während der Ausflug samt Hin- und Rückweg als Arbeitszeit gilt und von der gesetzlichen Unfallversicherung abgedeckt wird, bestehen beim Versicherungsschutz für den Einkauf in der Pause bestimmte Ausnahmen. Passiert der Unfall auf dem direkten Weg zum Einkauf von Pausenverpflegung – gleichgültig, ob in Kantine, Restaurant oder Supermarkt –, gilt er als Arbeitsunfall.
Ein aktuelles Urteil des Sozialgerichts Frankfurt differenziert jedoch danach, welchem Zweck die Einkäufe dienen. Denn die Tätigkeit des Versicherten muss zum Unfallzeitpunkt der versicherten Tätigkeit zuzurechnen sein. Für den Pauseneinkauf bedeutet dies, dass nur der Weg zum Einkauf von während der Arbeitszeit zu verzehrendem Proviant bzw. Getränken versichert ist. Wird jedoch eingekauft, um die Waren später mit nach Hause zu nehmen, ist dies nicht der versicherten Tätigkeit zuzurechnen, sondern eine private Angelegenheit – und folglich nicht versichert.
Quelle: DAK "Paxis und Recht" 3/11
Der Europäische Rat hat gemeinsam mit dem Europäischen Parlament das Jahr 2012 zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ ausgerufen.
Zum Auftakt findet am 06.02.2012 hierzu eine Fachkonferenz in Berlin statt. Auch die 28. Berliner Seniorenwoche vom 25.08.2012 bis zum 06.09.2012 wird im Zeichen des EU-Jahres stehen.
Auch im mit Beginn des neuen Jahres 2012 gibt es wieder gesetzliche Veränderungen, von denen wir hier einige vorstellen möchten.
Zum ersten Januar 2012 fällt die Einkommensprüfung für das Kindergeld ersatzlos weg: Kinder unter 25 Jahren, die sich in einer ersten Berufsausbildung oder in einem Erststudium befinden, werden ab 2012 unabhängig von ihren Einkünften stets als Kind berücksichtigt.
Ein wirksamer Kontopfändungsschutz ist ab 1. Januar 2012 nur mit einem Pfändungsschutzkonto (P-Konto) gewährleistet: Sozialleistungen können bei laufender Pfändung dann nicht mehr innerhalb von zwei Wochen nach Eingang abgehoben werden.
Die gesetzliche Ausführungsfrist für Aufträge wird generell einen Tag betragen. Dies gilt für alle Überweisungen in Deutschland und in Europa (Staaten der EU bzw. des EWR). Lediglich bei Überweisungen auf dem Papier, die erst noch für die automatisierte Zahlungsverarbeitung umzuwandeln sind, können die Fristen um einen weiteren Geschäftstag verlängert werden.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2012 wird die Rente mit 67 stufenweise eingeführt. So gilt künftig sowohl für Riester-Renten, Basis-Renten (Rürup-Renten), private Renten- und Lebensversicherungen als auch für betriebliche Altersvorsorgeprodukte eine frühestmögliche steuerlich bevorzugte Rentenleistung erst ab dem vollendeten 62. Lebensjahr.
Ab dem 1. Januar 2012 gelten neue Regelbedarfe in der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Die Höhe der Regelbedarfsstufen ab 1.1.2012 im Einzelnen:
allein stehende und allerziehende Leistungsberechtigte: 374€
für zwei in einem gemeinsamen Haushalt zusammenlebende Partner jeweils: 337€
erwachsene Leistungsberechtigte, die keinen eigenen und keinen gemeinsamen Haushalt mit einem Partner führen: 299€
Jugendliche von 14 bis unter 18 Jahre: 287€
Kinder von 6 bis unter 14 Jahre: 251€
Kinder von 0 bis unter 6 Jahre: 219€.Januar 2012
Oft erleben Apothekenmitarbeiter erstaunte Gesichter ihrer Kunden, wenn diese feststellen müssen dass das vor Wochen ausgestellte Rezept nicht mehr zu Lasten ihrer Krankenkasse abgerechnet werden kann. Den bis heute hält sich der Irrglaube, das ein Kassenrezept für ein ganzes Quartal gültig ist.
Die Rezepte können verschiedene Farben haben – rot, gelb, blau oder grün. Jede Farbe hat in Bezug auf die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ihre eigene Bedeutung. Für alle Rezepte gilt: maximal 3 Arzneimittel dürfen darauf verordnet werden.
Das rote Rezept (Umgangssprache“Kassenrezept“) wird am meisten verwendet, die Kosten werden abzüglich des Eigenanteils von der Kasse übernommen. Es gilt 4 Wochen ab Ausstellungsdatum.
Das blaue Rezept ist für Privatversicherte gedacht, deren Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Aber auch gesetzlich Versicherte erhalten dieses, wenn das verordnete Präparat nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehört und dir diese im vollen Umfang selbst bezahlen müssen. Die Gültigkeit beträgt 3 Monate ab Ausstellungsdatum.
Das gelbe Rezept wird für Medikamente die dem Betäubungsmittelgesetz (BTM) unterliegen benutzt. Diese muss innerhalb von 7 Tagen eingelöst werden.
Das grüne Rezept ist eine Besonderheit, es stellt lediglich die Empfehlung des Arztes für ein rezeptfreies Arzneimittel da. Es ist unabhängig vom Ausstellungsdatum unbegrenzt gültig.
November 2011 / Teil 2
Wer eine Stromkostenerstattung seines Anbieters erhält, muss sich die Erstattung beim Jobcenter nicht als Einkommen anrechnen lassen. Diese Erstattung darf nicht auf den ALG II Bezug angerechnet werden, urteilte das Bundessozialgericht in Kassel mit den Aktenzeichen: B 14 AS 185/10 R und B 14 AS 186/10 R.
In den Vorinstanzen des Sozialgerichtes Neuruppin (AZ: S 18 AS 1063/09 und S 18 AS 1064/09) ging es um die Frage, ob eine Rückerstattung zu viel gezahlter Stromkosten durch die Energieversorger gemäß § 11 Absatz 1 S 1 SGB II als Einkommen bei ALG II Beziehern zu berücksichtigen ist.
Mit Erfolg, denn die Bundessozialrichter sahen die Kürzung als rechtswidrig an. Die Klägerin sollte nicht für ihre Ersparnis bestraft werden. Die Rückzahlung werde demnach nicht als Einkommen gewertet.
November 2011 / Teil 1
Am 1. & 2. November 2011 findet im FEZ Berlin die 5. Internationale Schülerfirmenmesse statt. Schülerfirmen aus Deutschland und Europa treffen sich und stellen neben ihrer Arbeit, auch ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Es werden Workshops zu verschiedenen Themen und eine Ausbildungsbörse für alle Interessierten geboten.
Internet und Web 2.0 für Schülerfirmen
Thema: Wie baue ich eine eigene Webseite auf?
Wie nutze ich Web 2.0 für die Arbeit als Schülerfirma?
Einen Onlineshop selber machen? - „Virtuemart“ in der Praxis
Rechtliche Grundlagen zur wirtschaftlichen Arbeit im Internet
„Net-Ikette“ - Umgangsformen im Internet
Basics für Schülerfirmenmesse
Finanzen: Buchführung und Rechnungserstellung
Vom/von der SchülerIn zum/r UnternehmerIn (nur am 1. November)
Wie gründe ich eine Schülerfirma? (nur am 2. November)
Sponsoring – ein Weg zur Mittelbeschaffung
Im Rahmen der Bildungsbörse stellen sich unter anderem vor:
Der Polizeipräsident in Berlin (Berliner Polizei)
TeenKom c/o Caiju e.V. (2.11.)
FAHRSCHULE allroad (2.11.)
JOBSTARTER-Projekt goFAMS c/o Institut für Aus- und Weiterbildung gGmbH
Diessner GmbH & Co.KG
FSJ-Programm Landesjugendring Berlin e.V.
Handwerkskammer Berlin, BOB-Projekt
Wehrdienstberatung Berlin Treptow-Köpenick (2.11)
Deutsche Bahn AG (2.11.)
IHK (2.11.)
AOK-Projekte FUTURE FOR US und Kuhpernikus
Veranstaltungsort: FEZ-Berlin, Kinder-, Jugend- und Familienzentrum, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin
Schülerwettbewerb 2012: Gesucht werden Umwelt- und Klimaschützer
Die neue Runde des Schülerwettbewerbs der Siemens Stiftung in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik ist gestartet. Das diesjährige Thema lautet: „Einfach UmWeltspitze! Neue Ideen für Umwelt- und Klimaschutz.“ Bis zum 11. November 2011 können sich Lehrkräfte aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und von Deutschen Auslandsschulen in Europa mit ihren Schülerinnen und Schülern online für den Wettbewerb anmelden.
Auf die Gewinner warten Geldpreise zur Studienfinanzierung im Gesamtwert von rund 100.000 Euro. Mitmachen können Schülerinnen und Schüler der oberen Jahrgangsstufen in Deutschland (ab Klasse 10), Anmeldeschluss für den Schülerwettbewerb 2012 ist der 11. November 2011, Einsendeschluss für die Arbeiten ist der 13. Januar 2012.
Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) für Computerspiele
Die Verbände der Computerspielwirtschaft führen im Wege der Selbstverwaltung eine freiwillige Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) innerhalb der Bundesrepublik Deutschland durch. Diese erfolgt durch die Freiwillige Selbstkontrolle Unterhaltungssoftware GmbH mit Sitz in Berlin.
Am Ende eines Prüfverfahrens vergeben staatliche Vertreter die Alterskennzeichen. Es wird dabei sicher gestellt, dass Computerspiele nur an Kinder und Jugendliche abgegeben werden, wenn deren Inhalte für ihre Altersgruppe freigegeben sind. Die Einstufungen erfolgen unter Berücksichtigung des Jugendschutzgesetzes.
Mehr Informationen gibt es unter: http://www.usk.de/.
Strengere Richtlinien für chemische Substanzen und Schwermetalle in Kinderspielzeug
In der EU trat am 20.07.11 Mittwoch eine Richtlinie in Kraft, die Kinder besser vor gefährlichem Spielzeug schützen soll. In Deutschland und den 26 anderen EU-Staaten gelten strengere Grenzwerte etwa für chemische Substanzen, die Krebs auslösen oder das Erbgut schädigen können. Sie dürfen sich nicht mehr in "zugänglichen Teilen" der Spielsachen befinden. Besonders giftige Schwermetalle wie Blei oder Quecksilber sind ganz verboten. Allerdings können Spielsachen weiterhin "Spuren" solcher Schwermetalle enthalten, die bei der Herstellung entstehen. Die Grenzwerte für Nickel wurden gesenkt.
Allerdings gilt für diese Stoffe noch eine Übergangsfrist von zwei Jahren. Die neuen Vorschriften für giftige Schwermetalle und Chemikalien sind erst bei Spielsachen, die ab dem 20. Juli 2013 auf den Markt kommen verbindlich.
Neu! Ab 1. Juli 2011 – Erhöhung der Pfändungsfreigrenzen um ca. 4,4% !
Die aktuelle Pfändungstabelle erfasst alle zur Auszahlung kommenden Arbeitseinkommen bzw. pfändbaren Sozialleistungen und zeigt an, wie viel bei einer Lohnpfändung vom Einkommen gepfändet werden kann.
Bestimmte Einkommensbestandteile wie zum Beispiel Aufwandsentschädigungen, Gefahrenzulagen, Erziehungsgelder und Studienbeihilfen sind unpfändbar (§ 850a ZPO). Andere Bezüge wie zum Beispiel unterschiedliche Renten- und Unterstützungsleistungen sind nur bedingt pfändbar (§ 850b ZPO).
Die Pfändungstabelle erlangt besonders dann Bedeutung, wenn sich eine Person im Verfahren der Verbraucherinsolvenz befindet.
Hier geht es zur Verlinkung der neuen Pfändungstabelle, herausgegeben durch das Bundesministerium der Justiz.
Wasser ist ein kostbares Nass.
Ohne Wasser wäre auf unserer Erde kein Leben möglich. Hier einige Informationen zum Wasserverbrauch:
Jeder Bundesbürger verbraucht am Tag etwa 124 l/Tag
44 l für Duschen, Baden, Körperpflege
15 l fürs Wäschewaschen
11 l fürs Kleingewerbe
7 l für die Raumreinigung
7 l für das Geschirrspülen
5 l für Trinken und Essenszubereitung
sind 83 Kisten Mineralwasser (a 12 l)
sind 5.000 Tassen Kaffee
sind 45.000 Eiswürfel
ist 5.000 mal Zähneputzen
ist 20 Tage duschen
ist 400 mal Händewaschen
ist für den Hund an 600 Tage was zu trinken
Neue Bestimmungen zur Zulassung auf dem deutschen Arbeitsmarkt
Ab 01.05.2011 gilt für Arbeitnehmer aus den EU-Beitrittsländern Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn die volle Arbeitnehmer-Freizügigkeit. Für die Arbeitsmarktzulassung ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die weiterhin einer Arbeitsmarktzulassungspflicht unterliegen (zum Beispiel Arbeitnehmer aus Nicht-EU-Staaten), gilt daher ab 1. Mai 2011 ein neues Verfahren. Ab diesem Tage betreuen nicht mehr Agenturen für Arbeit, sondern die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) in Bonn das Zulassungsverfahren.
Der Zugang für ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist durch das Zuwanderungsgesetz geregelt. Staatsangehörige der neuen EU-Mitgliedsstaaten benötigen vor der Aufnahme einer Beschäftigung in Deutschland eine Arbeitserlaubnis-EU. Bürger aus Ländern, die nicht dem Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz angehören, benötigen eine Aufenthaltserlaubnis, die die Ausübung einer Beschäftigung gestattet. Diese Erlaubnis setzt in der Regel die Zustimmung einer Dienststelle der Bundesagentur für Arbeit voraus.
Hallo Wissenschaftsfans!
Habt ihr schon mal was von Lange Nacht der Wissenschaften, Nacht des Wissens oder Wissenschaftstage gehört. Solltet ihr aber. Viele Städte Deutschlands, z.B. Rostock, Hamburg, Berlin/Potsdam, Dresden, Nürnberg/Fürth/Erlangen oder Heidelberg, präsentieren interessante Einblicke in Hochschulen oder wissenschaftliche Einrichtungen.
Forscher und Forscherinnen bieten Kindern und Erwachsenen Wissenschaft zum Anfassen. Dabei werden die Türen von Hörsäalen, Laboren und Forschungseinrichtungen geöffnet und laden zum Ansehen, Anfassen und Nachfragen ein.
WWOOFen ... Was ist das?
WWOOF-Deutschland wurde im Herbst 1987 nach britischem Vorbild gegründet und ist als gemeinnütziger Verein "Freiwillige Helfer auf ökologischen Höfen e. V." eingetragen.
Es bietet Interessenten die Chance, mit ökologischen Höfen Kontakt aufzunehmen.Dort kannst Du mindestens 2 Tage oder länger im Tausch gegen Kost und Logis mithelfen (Vorkenntnisse sind dafür nicht erforderlich)
Mit der Anmeldung wirst du für ein Jahr Mitglied und erhältst Adressen von ca. 230 deutschen Höfen (Das kostet dich online 18 Euro oder für die gedruckte Liste 25 Euro). Dort suchst du nach einem entsprechenden Hof und stellst dich frühzeitig (3 bis 4 Wochen vorher) schriftlich mit deinem Alter und Fähigkeiten vor. Für die Reise bist du selbst verantwortlich.
Wenn du im Ausland WWOOFen möchtest, kannst du als Mitglied von WWOOF-Deutschland auch die Liste von WWOOF-Independent (UK) einsehen.
Hier erfährst du mehr www.wwoof.de Quelle: WWOOF-Deutschland
- das Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit zur Förderung der aktiven Bürgerschaft
- das Internationales Jahr der Wälder
Tiere und Pflanzen 2011
Die Große Kerbameise ist „Insekt des Jahres 2011“
Die Elsbeere (Sorbus torminali) ist "Baum des Jahres 2011"
Der Luchs ist "Tier des Jahres 2011"
Verbraucherstudie zur E-Mail-Nutzung
ContactLab, ein Spezialanbieter für digitales Direktmarketing, hat eine repräsentative Verbraucherstudie in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien zum Thema E-Mail-Verbraucherverhalten durchgeführt.
Hier einige Daten zu Deutschland:
48 % der Befragten besitzen zumindest ein Postfach bei Web.de und 46 % bei GMX (Hotmail 26 %, Yahoo 23 %, Gmail 17 %).
Im Durchschnitt werden in Deutschland 6,3 Newsletter pro Nutzer abonniert.
49 % derjenigen, die Newsletter-Inhalte über soziale Netze weiterleiten, tun dies, weil sie Freunde oder Bekannte auf Rabatte oder Sonderangebote aufmerksam machen wollen.
22 % der deutschen Internetnutzer (entspricht ca. 9 Millionen Nutzern) verwenden zur Abfrage ihrer E-Mails kompakte Geräte (Smartphone, Apple iPod, Apple iPad, PDA, etc.).
Quelle: www.pressemeldungen.at/144829/grose-verbraucherstudie-zu-e-mail-nutzung-von-contactlab/
Telefonwerbung ohne vorheriges Einverständnis ist nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) wettbewerbswidrig und damit verboten.
Am 4. August 2009 trat das Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen in Kraft. Unerlaubte Telefonwerbung kann mit bis zu 50.000 € Geldbuße bestraft werden.
Fragen und Beschwerden zum Thema Rufnummernmissbrauch nimmt die Bundesnetzagentur unter 0291 995 52 06 oder per E-Mail entgegen. Online steht hierfür auch ein Beschwerdeformular zum Download bereit. Anlaufstellen für Beschwerden sind auch die Verbraucherzentralen und die Wettbewerbszentrale.
Um dagegen angehen zu können, ist es aber notwendig nachfolgende Fragen zu stellen und die Antworten zu notieren:
- Für welches Unternehmen rufen Sie an?
- Was ist der Grund Ihres Anrufes?
Außerdem werden Datum und Uhrzeit des Anrufs sowie gegebenenfalls die übermittelte Rufnummer benötigt.
Simulationskonferenz der Vereinten Nationen für Studierende
Das National Model United Nations, eine Simulationskonferenz der Vereinten Nationen für Studierende, findet vom 19. bis 23. April 2011 in New York statt. Mehr als 4000 Teilnehmer aus Europa, Asien, Nord- und Südamerika werden erwartet.
Zur Vorbereitung der deutschen NMUN Delegationen findet im Frühjahr das German Model United Nations (GerMUN) 2011 statt und wird von der MUNBonn Gruppe organisiert.
Die Teilnahme an einer Model UN Konferenz ist mit Kosten verbunden. Dazu zählen die Kosten für die Anreise, Unterkunft und Verpflegung und die von den Organisatoren zumeist erhobenen Teilnahmegebühren.
Model United Nations (MUN) sind authentische Simulationen der Vereinten Nationen. Es handelt sich hierbei um eine interaktive, interdisziplinäre Lehrmethode, bei der die komplexen Strukturen und Arbeitsgebiete internationaler Organisationen auf besondere Art und Weise nähergebracht werden können: Die Teilnehmer werden aktiv in den Entscheidungsprozeß eines Gremiums, beispielsweise des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, durch die Übernahme der Repräsentation eines UN-Mitgliedstaates einbezogen. Hierdurch lernen sie anhand eigener Erfahrungen als „Diplomaten“ und politische Akteure Geschichte, Funktionsweisen und Aufgabenbereiche der Vereinten Nationen kennen und erwerben wertvolles Wissen über Verhandlungsstrategien und Konfliktlösungsmechanismen
www.fu-berlin.de/sites/mun/un/
In Großbritannien wird der richtige Umgang mit dem Internet ab 2011 zum Schul-Pflichtfach. Britische Schüler sollen im Unterricht Medienkompetenz lernen. Um das Problem nachhaltig anzugehen, werden unter dem Motto "Click Clever, Click Safe" eigenständige Unterrichtseinheiten zum Umgang mit dem Internet eingeführt. Schon fünfjährige Schulanfänger sollen in England das Fach ab September 2011 verpflichtend besuchen, um ein Problembewusstsein zu schaffen. Anhand ihrer Alltagswirklichkeit werden die Kinder dann unter anderem lernen, welche Bedeutung der Datenschutz im Internet hat, wie sie sich gegen unerwünschte Belästigungen schützen können oder wo sich illegale und zwielichtige Inhalte melden lassen.
In Bayern wurde der “Medienführerschein Bayern" bereits im ersten Schritt für den schulischen Bereich entwickelt und basiert auf freiwilliger Basis. Gestartet werden soll mit einer begrenzten Klassenanzahl in den Jahrgangsstufen 3 und 4 der Grundschulen. Nach einer Untersuchung über das Schuljahr 2009/2010 soll das Angebot ab dem Schuljahr 2010/2011 auf alle Klassen der Jahrgangsstufen 3 und 4 sowie auf die weiterführenden Schulen ausgeweitet werden.
Quellen: Vgl. www.onlinekosten.de/news / www.bayern.de/Medienfuehrerschein-Bayern
Gegen Werbesendungen im Briefkasten
Für viele ist die tägliche Flut von Werbeprospekten im Breifkasten belastend. Um dem entgegen zu wirken kann sich jeder kostenlos in die Robinsonliste eintragen lassen und schützt sich so besser vor unangeforderten Werbesendungen und Telefonanrufen.
Jeder mit Wohnsitz in Deutschland, deutscher Anschrift und seinen in Deutschland angemeldeten Telefonnummern. Einträge mit Wohnsitz im Ausland können aktuell nicht verarbeitet werden. Das Schutzkonto ist für alle Verbraucher kostenlos.
Die Registrierung in der Robinsonliste ist auch online möglich. Der kostenlose Eintrag auf www.ichhabediewahl.de schützt nur vor namentlich adressierter Werbepost von Unternehmen, bei denen man kein Kunde ist.
Wie trägt man sich ohne Internet ein?
Verbraucher ohne Internet schicken einen Antrag per Post oder Fax. Er muss die relevanten Daten des Einzutragenden enthalten und unterschrieben sein. Betreuer fügen ihre entsprechende Vollmacht in Kopie bei.
Tel. 01805 – 450 650 * – Fax 01805 – 450 651 *
E-Mail: info@robinsonliste.de
Bei Verlust oder Diebstahl eines Handys sollte man umgehend den Mobilfunkprovider kontaktieren, um die SIM-Karte sperren zu lassen. Für die Sperrung der Karte wird allerdings das Kundenkennwort benötigt. Man sollte es also wissen und griffbereit haben.
Zur Sperrung der SIM-Karte rufen Kunden
von T-Mobile 0180/330 22 02
von Vodafone 0800/172 12 12
von E-Plus 0177/10 00
von O2 0179/552 22 an.
Als Schutz gegen Missbrauch bieten viele Mobiltelefone u. a. die Möglichkeit, einen Sperrcode für die Tastensperre einzurichten.
Wer sich zusätzlich vor dem materiellen Verlust schützen möchte, kann eine spezielle Handy-Versicherung abschließen. Die Preise für eine solche Versicherungen liegen ca. zwischen zwei bis sechs Euro im Monat. Für den Großteil der Handy-Nutzer ist eine spezielle Versicherung nicht sinnvoll. Die monatlichen Prämien sind so hoch, dass sich eine Absicherung nur bei sehr hochwertigen Handys lohnt. Bei teuren Handys ist meistens davon auszugehen, dass eine Selbstbeteiligung fällig wird.
Ab dem 1. Juli 2010 müssen Bioprodukte in der Europäischen Union das neue EU-Bio-Siegel tragen. Dieses schreibt die neuen EU-Öko-Verordnung, die am 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist, vor.
Die Europäische Kommission hat das neue Logo für Bioprodukte im Amtsblatt der Europäischen Union (ABl. L 84/19 vom 31.03.2010, S. 19.) veröffentlicht. Es ist ab 1. Juli 2010 verbindlich vorgeschrieben und wird in einem Übergangszeitraum von zwei Jahren auf dem Markt eingeführt.
Ziel ist es, dass alle Bürger und Reisenden Bio-Produkte in ganz Europa an einem einheitlichen Siegel erkennen können.
Zwingend ist das Logo von Juli 2010 an für alle verpackten neuen Bioprodukte vorgeschrieben, die innerhalb der Europäischen Union hergestellt wurden. Für eingeführte Produkte kann es verwendet werden, muss aber nicht. Das Bio-Siegel garantiert, dass bei der Herstellung und Kontrolle der Produkte die Anforderungen der EU-Öko-Verordnung erfüllt wurden. Eine missbräuchliche Verwendung ist strafbar. Neben dem EU-Logo können weiterhin die nationalen Logos verwendet werden, aber auch regionale oder private Logos wie die von Anbauverbänden wie Demeter oder Bioland.
Staatlich zertifizierte Öko-Kontrollstellen kontrollieren einmal jährlich die Einhaltung der Bio-Kriterien.
Neuregelung zum Kontopfändungsschutz
Ab 1. Juli 2010 werden Schuldner bei Kontopfändungen besser geschützt. Grund ist die Reformierung des Kontopfändungsschutzes. Bisher führte die Kontopfändung in der Regel zur vollständigen Blockade des Bankkontos. Das bedeutete, dass keine Überweisungen und keine Daueraufträge (auch nicht für Miete und Versicherungen) mehr durch die Bank ausgeführt wurden. Eine Ausnahme gab es nur, wenn der Kontoinhaber das Vollstreckungsgericht einschaltete. Der mit der Kontopfändung verbundene Aufwand und Ärger führt meist dazu, dass Banken (obwohl es die freiwillige Verpflichtung der Banken gibt, mindestens ein Girokonto für jeden auf Guthabenbasis einzurichten) die Kontoverbindung kündigen.
Nach dem neuen Recht gilt: Unter Wah­rung der In­ter­es­sen der Gläu­bi­ger ver­blei­ben einem Schuld­ner ohne auf­wän­di­ges und bü­ro­kra­ti­sches Ver­fah­ren die Geld­mit­tel, die er zur Be­strei­tung des exis­ten­ti­el­len Le­bens­be­darfs be­nö­tigt. Kün­di­gun­gen von Gi­ro­kon­ten wegen des Zu­griffs von Gläu­bi­gern wer­den in Zu­kunft nur noch in Aus­nah­me­fäl­len vor­kom­men.
KKH-Chef Kailuweit fordert aus Gründen der Wirtschaftlichkeit eine Verminderung der Krankenkassenanzahl. Er sagt: "Wir brauchen große Kassen, die das Geschäft verstehen und auf Augenhöhe mit den Leistungserbringern Verhandlungen führen können." Er stellte weiterhin fest: "Voraussichtlich wird sich die Zahl der Krankenkassen dauerhaft bei 30 bis 50 Kassen einpendeln." Quelle: Vgl. www.guenstige-krankenversicherung.de/nachrichten
Nach einer Umfrage des Leipziger Instituts für Markforschung sind zwei Drittel der Deutschen dafür, die Zahl der Krankenkassen weiter zu reduzieren. Jedem Zweiten (51 Prozent) würde es reichen, wenn es nur eine einzige Krankenkasse geben würde.
Laut einer Untersuchung der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Ernst & Young wird es 2012 nur noch 100 gesetzliche Krankenkassen geben. Heute sind es noch 169. Bis 2015 soll sich die Anzahl sogar noch bis auf 50 verringern.
Quelle: Vgl. BZ v. 30.03.2010
Schulstudien der Bertelsmann Stiftung
In einer Studie von Prof. Dr. phil. Klaus Klemm im Auftrag der Bertelsmann Stiftung 2009 macht der Bildungsforschers deut­lich, dass Sitzenbleiben pädagogisch wirkungslos ist. Es hat vielmehr auf viele Schülerinnen und Schüler eine demotivierende Wirkung, verbunden mit Schulunlust und Selbstzweifeln. Des Weiteren ist Sitzenbleiben auch ein Kostenfaktor. Der Studie zufolge betragen die jährlichen Gesamtausgaben für Klassenwiederholungen in Deutschland 931 Millionen Euro.
In einer weiteren Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung 2010 untersuchten Prof. Dr. phil. Klaus Klemm und Annemarie Klemm die Wirksamkeit und den Kostenfaktor „Nachhilfeunterricht“. Danach nehmen 1,1 Millionen Schüler in Deutschland Nachhilfeunterricht in Anspruch. Dafür geben ihre Eltern zwischen 0,9 und 1,5 Milliarden Euro pro Jahr aus.
Quelle: Vgl. www.bertelsmann-stiftung.de
Der "intelligente" Stromzähler
Aufgrund EU-rechtlicher Vorgaben sind ab 01.01.2010 in neu an das Stromnetz angeschlossene Gebäude bzw. in renovierte Gebäude mit über 1.000 m2 Nutzfläche die neuen „intelligenten“ Stromzähler (Smart Meter) einzubauen. Im Gegensatz zu den klassischen Drehstromzählern erfassen sie den Stromverbrauch elektronisch und senden die Verbrauchsdaten des Stromanschlusses selbständig an das Versorgungsunternehmen. Bis zum Jahr 2020 sollen nach den Vorstellungen der EU-Kommission 80 Prozent aller Haushalte mit den neuen Zählern ausgerüstet sein. Wer im Altbau wohnt und schon früher einen "Smart Meter" haben will, kann ab Januar den Einbau der zwischen 60 und 100 € teuren Geräte auf eigene Kosten bei seinem Stromanbieter beantragen.
Wer sich solch ein Gerät in die Wohnung installieren lässt, braucht, um die Daten lesen zu können, nicht nur einen PC, sondern auch einen DSL-Anschluss.
Februar 2010 / Teil 2
Bei der Klärung dieser Frage hilft sehr oft als Beweis ein DNA-Test. Die Desoxyribonukleinsäure (kurz DNA oder DNS) ist ein in allen Lebewesen und DNA-Viren vorkommendes Biomolekül und die Trägerin der Erbinformation.
In der Kriminalistik gilt der DNA-Beweis als erfolgreichstes Instrument bei der Identifizierung von Tätern und der Zuordnung von Tatspuren.
In der Bundesrepublik Deutschland wurde die DNA-Datei 1998 durch den Bund und die Länder eingerichtet. Sie wird vom Bundeskriminalamt (BKA) zentral betrieben. In der Datei sind 820.194 Datensätze gespeichert (Stand Sept. 2009). Davon sind 658.525 Personendatensätze (genetischer Fingerabdruck von bekannten Personen) und 161.669 Spurendatensätze (Tatortspuren von unbekannten Personen). Jeden Monat kommen noch ca. 10.000 Datensätze hinzu.
Vgl. Berliner Zeitung 04.02.2010
Februar 2010 / Teil 1
Auch 2010 findet wieder Deutschlands größtes Existenzgründerplanspiel für Schüler statt. Noch gibt es die Möglichkeit sich bis zum 12. Februar für eine Teilnahme zu bewerben.
Voraussetzung ist, dass ihr mindestens 16 Jahre alt seid und auf eine allgemein- oder berufsbildende Schule geht. Alles, was ihr noch braucht, sind ein paar Mitstreiter.
Während der viermonatigen Spielphase lösen die Schülerteams Aufgaben
und beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Aspekten der
Betriebswirtschaftslehre, wie etwa der Erstellung eines Finanzierungsplans
oder der Entwicklung von Marketing-Aktivitäten. Die theoretischen Inhalte
werden dabei immer mit praktischen Beispielen illustriert.
Die zehn besten Teams werden zur Siegerehrung nach Hamburg eingeladen und erhalten Geldpreise in Höhe von insgesamt 6.000 Euro. Die fünf besten Teams fahren im Herbst 2010 ins Future Camp, ein speziell für die Teilnehmer entwickeltes Management- und Persönlichkeitstraining.
Hier geht es zur Anmeldung: www.dgp-schueler.de/toplevel/
Versand bunter Briefumschläge
Regelung: Wer bunte Briefumschläge verschickt, muss mehr Porto bezahlen. So kostet ein Standardbrief statt 55 Cent 90 Cent und eine Postkarte statt 45 Cent auch 90 Cent.
Grund: Farbige Umschläge und Karten sind nicht maschinell lesbar und müssen durch die Post per Hand sortiert werden.
Gute Nachricht: Diese Regelung besteht zwar schon lange, kommt durch die Post in der Regel aber nicht zur Anwendung.
Frage: Müssen Eltern das Kindergeld an die Kinder weitergeben?
Antwort: Nein, denn der staatliche Zuschuss ist allein für die Erziehungsberechtigten gedacht. Nur wenn sie nicht für ihre Kinder sorgen, können die Kinder gerichtlich durchsetzen, dass ihnen das Kindergeld direkt ausgezahlt wird.
Hinweis: Ab 01.01.2010 gibt es eine Erhöhung des Kindergeldes.
Die Altersgrenze für die Zahlung von Kindergeld liegt bei
- Geburtsjahr bis 1981 = bis Vollendung des 27. Lebensjahres
- Geburtsjahr 1982 = bis Vollendung des 26. Lebensjahres
- Geburtsjahr ab 1983 = bis Vollendung des 25. Lebensjahres
(§52 Abs. 40 Satz 6 EStG)
Was beim Drachensteigen lassen zu beachten ist!
Im Herbst ist es für viele ein großer Spaß selbstgebaute bzw. gekaufte Drachen und Flieger in die Lüfte steigen zu lassen.
Prinzipiell gilt: In Natur- und Schutzgebieten sowie im Umkreis von Flughäfen, Landeplätzen und Segelfluggeländen, in unmittelbarer Nähe von Industriegebieten, dicht besiedelten Wohngebieten, Autobahnen, Hochspannungsleitungen und elektrifizierten Bahngleisen, haben Drachen nichts zu suchen.
Doch wie bei allen anderen Sachen, gilt es auch hier gesetzliche Vorschriften zu beachten. Dieses wären die Luftverkehrsordnung (LuftVO) und die Luftverkehrszulassungsordnung (LuftVZO).
Nach Paragraf 15 a und 16 der LuftVO ist es verboten, in einer Entfernung von weniger als 1,5 Kilometern von der Begrenzung von Flugplätzen Drachen steigen zu lassen.
Der Paragraf 16 LuftVO schreibt vor, dass es einer Erlaubnis der örtlich zuständigen Behörde (z. B. des Ordnungsamtes) bedarf, wenn die Flugmodelle mehr als fünf Kilogramm wiegen, der Treibsatz des Raketenantriebs mehr als 20 Gramm beträgt, mit Verbrennungsmotor in einer Entfernung von weniger als 1,5 Kilometern von Wohngebieten aufsteigen oder mit einem Seil von über 100 Metern gehalten werden.
Seit Inkrafttreten der Änderungen der LuftVZO am 11. August 2005 gilt auch für leichtgewichtige Modellflieger (Drachen und Modellflugzeuge mit weniger als fünf Kilogramm Gewicht und ohne Verbrennungsmotor) eine gesetzliche Versicherungspflicht. Diese Flugobjekte waren bis dato in der Regel in der privaten Haftpflichtversicherung mitversichert. Jetzt brauchen sie eine spezielle Police für Luftfahrzeuge. Lediglich reines Spielzeug ist davon ausgenommen
Quelle: Berliner Woche Nr. 44 / 28.10.2009
In unserem Newsletter Oktober 2009 haben wir uns mit der Belastung der Umwelt bei der Verwendung von Wasser zur Herstellung und Produktion von Lebensmittel beschäftigt.
Nun gibt es eine Untersuchung von Wissenschaftlern aus Pittsburg und Stanford, die den CO2-Ausstoß beim Lieferweg einer CD im klassischen Einzelhandel, der elektronischen Bestellung von CDs per Fracht und Luftpost, den reinen Downloads sowie den Downloads in Verbindung mit dem Brennen auf einen Rohling zum Inhalt hat. Sie kommen zu dem Ergebnis:
Das Herunterladen von Musik schont die Umwelt
Laut dieser Studie ist der CO2-Verbrauch beim klassischen Einzelhandel um 40 Prozent höher als der beim Download -vorausgesetzt, der Nutzer brennt das Album anschließend auf einen CD-Rohling. Nutzt der Käufer das Album nur digital, reduziert sich der CO2-Ausstoß gar um 80 Prozent.
Quelle: Berliner Zeitung 26.08.2009 Nr. 198/0
Ein Schulabschluss gilt als Mindestvoraussetzung für den Einstieg in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Doch jeder 13. Jugendliche in Deutschland verlässt die Schule ohne Abschluss.
Der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) hat mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) das Internetportal „ich-will-lernen.de“ entwickelt, das Jugendliche beim Nachholen eines Schulabschlusses unterstützt.
Die kostenlose Lernplattform „ich-will-lernen.de“ ist das größte offene Lernportal in Europa. Das Angebot zur Unterstützung beim Nachholen von Schulabschlüssen umfasst mehr als 9.000 interaktive Übungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch in frei wählbaren Lernstufen. Die Inhalte orientieren sich an den Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz und bieten einen Querschnitt des Lernstoffes für das Nachholen eines Hauptschulabschlusses.
Weitere Informationen gibt es unter www.ich-will-lernen.de und www.dvv-vhs.de
Ab 01. September traten wieder einige neue Gesetze in Kraft. Hier nun eine kleine Auswahl:
Die Energiesparlampe ersetzt die Glühlampe
Glühlampen verbrauchen sehr viel Energie. Nur ganze 5 % des Verbrauches dienen der Erzeugung von Licht – der Rest ist Wärme. Das bedeutet 95 % der Energie wird verschwendet. Laut EU-Beschluss dürfen ab dem 01. September 2009 in der gesamten EU keine Glühlampen mehr ab 80 Watt aufwärts produziert werden. Nur die Lagerbestände dürfen noch verkauft werden. In den kommenden Jahren sollen alle Glühlampen schrittweise durch Energiesparlampen ersetzt werden.
Neues für Inline-Skater und Radfahrer
Neu für Inline-Skater: Entsprechend einer Änderung der Straßenverkehrsordnung werden Inline-Skater ab sofort wie Fußgänger behandelt und müssen ab dem 01.09.2009 die Fußgängerwege benutzen. Andere Bereiche dürfen nur dann befahren werden, wenn sie mit dem Schild „Skaten frei“ gekennzeichnet sind. Verstöße oder rücksichtsloses Skaten kostet zwischen zehn und 35 Euro.
Neu für Radfahrer: Auch mit dem Anhänger sind die Radwege zu benutzen und künftig gilt eine gesetzliche Tempobegrenzung in Fahrradstraßen von maximal 30 km/h.
Dass die Bräune aus dem Solarium nicht nur schön ist, sondern auch die Haut schädigt, müsste inzwischen Jedem bekannt sein. Deshalb ist es jetzt, für alle unter 18 Jahren gesetzlich verboten, eine Sonnenbank zu besuchen.
Jetzt zur Sommerzeit passiert es vielen – sie verlieren Dies und Das oder finden auch etwas. Wie verhalte ich mich nun; was habe ich für Rechte und Pflichten?
1. Das Fundbüro
Wenn man nicht weiß, wem die „Fundsache“ gehört, dann gehört sie ins Fundbüro oder zur Polizei, den es besteht die Ablieferungspflicht (Fundrecht §967 BGB). Dort werden die Fundstücke sechs Monate aufbewahrt. Kann in dieser Zeit kein Eigentümer ermittelt werden, darf der ehrliche Finder darüber verfügen. Liegt der Wert unter 10 €, besteht keine Anzeigepflicht nach §965 BGB wegen Geringfügigkeit.
2. Belohnung/Finderlohn (§971 BGB)
Bei Meldung der Fundsache können alle Aufwendungen (§970 BGB) in Rechnung gestellt werden, die im Zusammenhang zum Fund stehen (Fahrt zum Fundbüro u.a.). Der Finder kann vom Eigentümer ein Finderlohn verlangen. Bei Werten bis 500 € = 5%, bei höheren Werten = 3%. Bei Tierfunden gibt es 3% Finderlohn.
3. Bestrafung:
Wer Fundsachen nicht abgibt, macht sich wegen Unterschlagung strafbar. Dies kann mit einer Geldstrafe oder bis zu 3 Jahren Gefängnis geahndet werden.
Juli 2009/Teil 2
Juli 2009/Teil 1
Lehrer, Schüler und Studenten im Streik
Tausende Schüler, Studenten und Lehrer haben sich in der Woche vom 15. bis 19.06.2009 an den bundesweiten Aktionen für bessere Bedingungen an den Schulen und Universitäten beteiligt.
So fand z. B. am Mittwoch der Protestwoche „Bildungsstreik 2009“ eine Demonstration am Roten Rathaus in Berlin mit ca. 20.000 Streik-Teilnehmern statt. Dafür blieben sie dem Unterricht und den Vorlesungen fern und demonstrierten für mehr Bildungsgerechtigkeit, für die Abschaffung der Bachelorstudiengänge, für mehr Pädagogen und gegen die Verkürzung der Zeit bis zum Abitur. Die Schüler forderten u.a. kostenlose Schulbücher und weniger Schüler in der Klasse.
Wie überall reihten sich auch in Berlin viele angestellte Lehrer in den Protestzug ein. Hier war besonders die geplante Schulreform ab dem Schuljahr 2010/2011 bis 2015 ein Thema. Es ist geplant die rund 160 Haupt-, Real- und Gesamtschulen in der neuen Schulform Sekundarschule zusammenzulegen. So sollen auch die Gymnasien zu Ganztagsschulen umgebaut werden.
Es gilt jetzt abzuwarten, inwieweit diese Proteste bei den Politikern Wirkung zeigen und sie zum handeln veranlassen.
Alkoholprobleme – Jeder zehnte Jugendliche ist betroffen
Aus dem Drogenbericht der Bundesregierung geht hervor, dass Alkohol immer früher und in immer größeren Mengen konsumiert wird. Bei den Jugendlichen ist dabei immer mehr dass sogenannte „Koma-Saufen“ in Mode gekommen. Sicherlich kennt ihr auch dieses Problem.
Jeder fünfte deutsche Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren ist mindestens einmal im Monat volltrunken und fast jeder zehnte hat einen hohen Alkoholkonsum und muss nach einem Vollrausch stationär betreut werden.
Die Grafik zeigt die Entwicklung von 2000 bis 2007 bei der stationären Behandlung von Jugendlichen mit Alkoholproblemen. In diesem Zeitraum gab es eine Steigerung um 143 Prozent.
Als positiv ist zu vermerken, dass weniger Jugendliche überhaupt Alkohol trinken, waren es 2001 noch 21,2 Prozent, sind es 2007 noch 17,2 Prozent.
(Vgl. Berliner Zeitung / Nr. 103 vom 05.05.2009)
Milch, Fruchtsäfte, Limonade, Zucker, Schokolade, Mehl, Wasser oder Bier – bislang wussten wir genau, wie viel in einer Packung oder Flasche ist.
Das kann jetzt anders werden, denn die festen Verpackungsvorschriften sind in Europäischen Union ab 11.04.2009 gefallen. Die Hersteller dürfen nun für Waren des täglichen Bedarfs beliebig kleinere oder größere Schachteln, Dosen oder Flaschen anbieten. Für Wein, Sekt und Spirituosen gilt weiter die gewohnte feste Größe.
In den Regalen der Supermärkte können nun Milchtüten mit 900 ml auftauchen oder Schokoladentafeln, die 95 g wiegen. Butter kann mit 230 g angeboten werden, Säfte und Wasser mit 900 ml. Aber es gibt Unter- und Obergrenzen: bei Schokolade zwischen 85 – 500 Gramm, bei Bier zwischen 0,005 und 10 Litern.
Verbraucher haben jetzt viel mehr Auswahl, müssen aber genauer auf den Preis schauen. Denn die Hersteller können die neuen Regeln für versteckte Preiserhöhungen nutzen. Die neuen Verpackungen sehen den alten zum Verwechseln ähnlich, und – gleicher Preis – aber am Inhalt fehlen 10, 20 oder 30 Gramm bzw. Milliliter.
Alleinstehende sind sicherlich froh über kleinere Packungen, denn bei den Kilo - Packungen gab es oft Reste, die sie wegwerfen mussten
(Quelle: FREIZEIT REVUE Nr. 14/2009)
EU-Beschluss: Kinder erhalten ab kommendem Sommer Schul-Obst
© ZEIT online, Tagesspiegel | 19.11.2008 16:45
Gesunde Schulkost: Die europäischen Landwirtschaftsminister haben am Mittwoch ein Programm verabschiedet, das ab kommendem Sommer Obst für alle Schüler garantiert. Entgegen der bisherigen Pläne können Eltern laut EU-Beschluss an den Kosten beteiligt werden.
Ab dem kommenden Sommer soll jedes Kind in der Schule Obst erhalten. Dies sieht ein Programm der EU-Kommission vor, dem am Mittwoch die europäischen Landwirtschaftsminister in Brüssel zustimmten. Anders als bisher geplant soll das Obst aber nicht überall gratis verteilt werden. Die Mitgliedstaaten können nach Kommissionsangaben verlangen, dass die Eltern Geld beisteuern. Das Programm, das zu Beginn des Schuljahrs 2009/2010 anläuft, soll zum Kampf gegen Übergewicht beitragen und die Kinder an eine gesündere Ernährung gewöhnen. In der EU sind 22 Millionen Kinder zu dick.
Die Kosten belaufen sich auf 90 Millionen Euro jährlich. Nach Angaben des Europaparlaments reicht die in der EU-Verordnung vorgesehene Summe nur für ein Stück Obst pro Woche und Kind. Die Abgeordneten hatten deshalb am Dienstag eine Verfünffachung der Mittel auf 500 Millionen Euro verlangt, um Vor- und Grundschulkindern pro Tag mindestens eine Frucht zu genehmigen. (goe/AFP)
Seit dem 01.01.2009 gilt die neue Abgeltungssteuer. Von ihr sind alle Kapitalerträge betroffen. Dies können z. B. Zinsen auf Sparguthaben, Dividenden aus Aktien, Erträge aus Investmentfonds und Zertifikaten sowie Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften sein. Sie werden pauschal mit 25% besteuert. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag i. H. von 5,5 % der Steuer. Bei einer Kirchensteuerpflicht kommt die Kirchensteuer dazu. Besteuert werden nur Erträge, die über dem gesetzlichen Sparerpauschbetrag (bei Ledigen: 801,- € und bei Verheirateten: 1.602,-€) liegen. Die „1-Jahres-Spekulationsfrist“ ist abgeschafft. Damit sind alle Erträge sofort nach deren Entstehung als steuerpflichtig zu behandeln. Das dürfte in aller Regel zum Ende eines Kalenderjahres sein. Die Abgeltungssteuer wird von dem Institut, in welchem das Investment angelegt wurde, direkt an das zuständige Finanzamt abgeführt.
Der ledige Hans Müller erzielte aus einem Investment Zinserträge i. H. von 1.801,- €. Hans Müller lebt in Berlin und ist kirchensteuerpflichtig.
Erträge: 1.801,- €
Abzüglich Sparerfreibetrag: 801,- €
Steuerpflichtige Erträge: 1.000,- €
Steuersatz 25 % von 1.000,- € Abgeltungssteuer : 250,00 €
+ darauf Solidaritätszuschlag : 250,- € x 5,5 % 13,75 €
+ darauf Kirchensteuer: 250,- € x 9,0 % (Berlin) 22,50 €
Gesamtsteuerbelastung: 286,25 €
Das Berliner Ehepaar Mauser haben in 2009 eine Dividende aus Aktien i. H. von 1.600,- € erzielt. Beide sind evangelisch.
Erträge: 1.600,- €
Abzüglich Sparerfreibetrag: 1.602,- €
Steuerpflichtige Erträge 0,- €
Damit haben die Eheleute auf ihre Erträge, keine Abgeltungssteuer und darauf keinen Solidaritätszuschlag und keine Kirchensteuer zu zahlen.
Didacta-Bildungsmesse
in Hannover 10.02. bis 14.02.2009 www.didacta-hannover.de
An dieser Bildungsmesse werden 100 Schulen aus 21 Staaten teilnehmen und sich vorstellen. Hier erhalten u. a. Schulen, die für ihre Schüler ein internationales Austauschprojekt planen, bei der Suche nach geeigneten Partnern Unterstützung. Unter dem Motto "PartnerSchulen – Deutsche Schulen weltweit vernetzt" führen der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz und das Auswärtige Amt am 10. und 11. Februar 2009 eine internationale Partnerbörse im NordLB-Forum direkt bei Halle 17 auf dem Messegelände durch. Rund 50 deutsche Schulen und 50 Schulen aus dem Ausland werden sich und ihre Projektideen dort vorstellen und zum Gespräch einladen. Die Veranstaltung ist Teil der Partnerschulinitiative des Auswärtigen Amtes. Ihr Ziel ist es, ein weltumspannendes Netz von mindestens 1.000 Partnerschulen aufzubauen und damit bei jungen Menschen Interesse und Begeisterung für das moderne Deutschland und seine Gesellschaft zu wecken. Unsere Aktivitäten u. a. auch auf Messen könnt ihr unter www.cogbyte.de/project/Aktivitaeten.1046.0.html nachlesen.
Ab Januar neu bei uns!
Das Cogbyte-Team hat im Januar 2009 das Angebot der Internet-Plattform um zwei Möglichkeiten euer Wissen zu vervollständigen bzw. zu testen erweitert.
Unser erstes neue Angebot: Ab Januar beginnen wir mit der schrittweisen Freischaltung unseres neuen Wissensmoduls „Gesunde Ernährung“. Hier könnt ihr viel interessantes rund um die gesunde Ernährung nachlesen. Den Button für dieses Modul findet ihr unter „Schule – Wirtschaft – Wissen“ und dann unter „Schüleralltag“.
Unser zweites neue Angebot: „Teste Dich“ - das ist der Name unseres neuen Wissenstests. Hier könnt Ihr eure Kenntnisse auf den verschiedensten Gebieten abfragen. Am Ende bekommt ihr dann eine Auswertung. Den entsprechenden Button findet ihr rechts oben auf dieser Seite.
Wir wünschen euch bei der Nutzung unserer beiden neuen Angebote viel Spaß.