Source: https://m.hausarbeiten.de/document/91428
Timestamp: 2020-01-26 18:00:08
Document Index: 83856866

Matched Legal Cases: ['§ 267', '§ 5', '§ 272', '§ 266', '§ 270', '§ 264', '§ 267', '§ 272']

Mezzanine Kapital - Alternative Mittelstandsfinanzierung unter ...
1.1 Begriffsdefinition „Mittelstand“
1.2 Eigenkapital- und Fremdkapitalbeschaffung mittels „traditioneller“ Finanzmittel
1.2.1 Herausforderung an die Finanzierung des Mittelstandes
1.2.2 Eigenkapital und Eigenkapitalbeschaffung
1.2.3 Fremdkapital, Bedeutung und Beschaffung
1.2.4 Traditionelle vs. alternative Finanzierung
1.3 Was ist Mezzanine Kapital?
1.4 Formen und Abgrenzungen des Mezzanine Kapitals
1.4.1 Vorteile für Kapitalgeber und Kapitalnehmer
1.4.2 Nachteile für Kapitalgeber und Kapitalnehmer
2 Rechtliche Gestaltung und Einordnung von Mezzanine Kapital
2.1 Eigenkapitalähnliche Finanzierung - Equity Mezzanine
2.1.1 Genussrechte
2.1.2 Atypisch stille Beteiligung
2.2 Hybride Finanzierung - Hybride Mezzanine
2.2.1 Wandel- und Optionsanleihen
2.3 Fremdkapitalähnliche Finanzierung - Debt Mezzanine
2.3.1 Typisch stille Beteiligung
2.3.2 Partiarische Darlehen
3 Bilanzierung von Mezzanine Kapital nach HGB und IFRS
3.1.2 Typisch und atypisch stille Gesellschaft
3.1.3 Wandel- und Optionsanleihen
3.1.4 Nachrangdarlehen
3.1.5 Partiarisches Darlehen
4 Rechtliche Betrachtung des Mezzanine Kapitals in der Insolvenz
4.1 Eigenkapitalähnliche Finanzierung - Equity Mezzanine
4.1.1 Genussrechte
4.1.2 Atypisch stille Beteiligung
4.2 Hybride Finanzierung - Hybride Mezzanine
4.2.1 Wandel- und Optionsanleihen
4.3 Fremdkapitalähnliche Finanzierung - Debt Mezzanine
4.3.2 Partiarisches Darlehen
4.3.3 Typisch stille Beteiligung
A.I.: Überblick: Formen und Rahmenbedingungen der Mezzanine Kapitale
A.II.: Bilanzierungsübersicht von Mezzanine Kapital nach HGB und IAS/IFRS
Darstellung 1: Schlüsselzahlen zum Mittelstand
Darstellung 2: Größeneinteilung der KMU nach Definition des IfM-Bonn
Darstellung 3: KMU - Schwellenwerte der EU seit 01.01.2005
Darstellung 4: Bedeutung von Finanzierungsquellen im Jahr 200611
Darstellung 5: Drei Säulen-Prinzip nach Basel II
Darstellung 6: Entwicklung der Eigenkapitalquote von Unternehmen
Darstellung 7: Grundsätzliche finanzwirtschaftliche Merkmale von Eigen- und Fremd- finanzierung
Darstellung 8: Rendite-Risiko-Möglichkeiten des Mezzanine Kapitals
Darstellung 9: Bilanzstruktur mit Einordnung des Mezzanine Kapitals
Darstellung 10: Entwicklung der Insolvenzfälle zwischen den Jahren 2000 bis 2006
Während meines Studiums beschäftigte ich mich ausführlich mit der Finanzwelt, ihren Herausforderungen an Privatpersonen und insbesondere an die Unternehmen. In den letzten Jahren war in der einschlägigen Fachliteratur immer wieder zu lesen, dass die mittelständischen Unternehmen vor Finanzierungsproblemen stehen und immer schwe- rer eine Kreditfinanzierung bei ihren jewe iligen Hausbanken erhalten. Neben einer Rei- he möglicher Finanzierungsalternativen tauchte immer wieder das Finanzinstrument Mezzanine Kapital auf. Dies weckte ein gewisses Interesse in mir, mich mit der Thema- tik des Mezzanine Kapitals auseinander zu setzen, was schließlich in dieser Arbeit mündete. Während meines Praktikums bei der Kasseler Bank eG wurde meine Ansicht das Mezzanine Kapital als Finanzierungsalternative in meiner Arbeit zu behandeln wei- ter gestärkt.
An dieser Stelle möchte ich allen Dank sagen, die mich bei der Erstellung der Arbeit fachlich und persönlich unterstützt haben. Bei Herrn Andreas Buschmeier bedanke ich mich für die Überlassung des Themas und die Betreuung der Diplomarbeit, bei Herrn Jörg Gunkel von der Kasseler Bank eG für die Übernahme der Co-Betreuung als Men- tor.
Den Herren Rechtsanwalt Dr. Fritz Westhelle und Wolf Albrecht Brandt möchte ich meinen Dank aussprechen für die fachliche Unterstützung, die sie mir bei speziellen Fragen gaben.
Anne-Kathrin Schwalm, Claudia Wiedmann und Rigo Seidel möchte ich danken, für das Korrekturlesen und die konstruktiven Verbesserungsvorschläge. Meiner Lebensgefährtin Anja Herbig danke ich ganz besonders für ihr Verständnis und ihrer fortwährend ausdauernde Geduld, in den Wochen meiner Diplomarbeit. Zum Schluss gilt mein ganz besonderer Dank meinen Eltern, die mich während meines Studiums jederzeit tatkräftig unterstützten und mich stets in meinen Plänen und Vorha- ben bekräftigten.
Der Mittelstand muss sich neben den sich ändernden politischen und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen auch den Herausforderungen des globalen Wettbewerbs und der EU-Osterweiterung stellen. Das eröffnet zum einen neue Absatzmärkte für die mittel- ständischen Unternehmen und erschwert zum anderen ihre ökonomischen Planungen. Zugleich stellen die veränderten Rahmenbedingungen eine Herausforderung an die Un- ternehmensfinanzierung dar.
Die Unternehmensfinanzierung war lange Zeit durch klassische Finanzinstrumente ge- prägt, die heutzutage oft nicht mehr ausreichend sind für anstehende Investitionsvorha- ben. Das führt zu einer Finanzierungslücke, durch die zusätzliches Kapital von außen dem Unternehmen zugeführt werden muss, da viele Unternehmen - aufgrund ungenü- gender Eigenkapitalausstattung - diese Lücke nicht schließen können. Der zusätzliche Kapitalbedarf, der nicht von klassischen Finanzierungsmodellen bedient werden kann, führt zu einer Hemmung des Unternehmenswachstums und zu einer Ver- schiebung bzw. Nichtrealisierung anstehender Investitionsvorhaben. In dieser Dilemmasituation zwischen steigendem Mittelbedarf und restriktiv geführter Darlehenspolitik der Banken nach Basel II kommen seit einigen Jahren, neben den sich bewährten Alternativen Leasing und Factoring, auch zunehmend die Finanzierungsin- strumente Private Equity und Mezzanine Kapital zur Anwendung. Private Equity und Mezzanine Kapital sind zwei Finanzierungsinstrumente, die den mittelständischen Un- ternehmen helfen können, ihre Eigenkapitalschwäche und der damit verbundenen schlechteren Bonitätseinstufung seitens der Banken entgegenzuwirken. Für die Unternehmen erfordern die neuen Eigenkapitalrichtlinien eine Suche nach alter- nativen Finanzierungsquellen, was eine Überwindung der Skepsis und Zurückhaltung gegenüber dem Beteiligungskapital unerlässlich macht.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung mezzaniner Finanzinstrumente, bei der gezeigt werden soll, ob das Mezzanine Kapital als alternative Finanzierung genutzt werden sollte und wenn ja, warum.
Das erste Kapitel befasst sich mit den Fragen: Was ist unter Mittelstand zu verstehen?
Welche Unternehmen zählen dazu? Wie wird der Mittelstand definiert? Der Beantwor- tung dieser Fragen folgt eine Betrachtung des Eigen- und Fremdkapitals. Dabei soll deren Zusammensetzung, die Beschaffung durch klassische Finanzinstrumente und die Auswirkungen der Umsetzung von Basel II auf die Unternehmensfinanzierung unter- sucht werden. Nach erfolgter Darstellung der Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung, soll die Beantwortung der Fragen zum Finanzinstrument Mezzanine Kapital im Mittelpunkt stehen: Was ist Mezzanine Kapital? Welche Formen mezzaniner Finanzinstrumente gibt es? Welche Vor- und Nachteile bringt das Mezzanine Kapital für den Kapitalgeber und den Kapitalnehmer mit sich?
Kapitel 2 befasst die rechtliche Ausgestaltung der einzelnen Formen des Mezzanine Kapitals. Schwerpunkt dieser Betrachtung sind neben der rechtlichen Ausgestaltung die Besonderheiten, die bei der Vertragsgestaltung zu beachten sind, um auf diese Weise das gewählte Mezzanine Kapital den eigen- oder fremdkapitalähnlichen Finanzinstrumenten zuordnen zu können.
Im Kapitel 3 werden bilanzielle Auswirkungen der einzelnen mezzaninen Finanzin- strumente auf das zu finanzierende Unternehmen bearbeitet. Zunächst soll die Bilanzie- rung nach den Regeln des HGB untersucht werden, wobei auf die wesentlichen Krite- rien zur Einordnung zum bilanziellen Eigen- oder Fremdkapital näher eingegangen wird. Dem schließt sich die Bilanzierung des Mezzanine Kapitals nach den Standards internationaler Rechnungslegung an, wobei die Unterschiede zur Bilanzierung nach dem HGB hervorgehoben werden sollen.
Kapitel 4 dieser Arbeit gibt Antworten auf die Fragen: Welche Auswirkung hat eine Insolvenz des Beteiligungsunternehmens auf das Mezzanine Kapital? Wie wird es im Insolvenzverfahren behandelt? Sind Besonderheiten im Insolvenzverfahren zu beach- ten?
In der Schlussbetrachtung wird ein Ausblick auf die weitere Entwicklung des mezzaninen Kapitalmarktes gegeben und eine kritische Würdigung vorgenommen.
Um das Unternehmertum in den meisten Ländern der Welt statistisch erfassen und sie miteinander vergleichbar zu machen, werden „kleine und mittlere Unternehmen“ (KMU) bzw. „small and medium-sized enterprises“ (SME) anhand ihrer Größenord- nung charakterisiert. In dem typisch deutschen Begriff „Mittelstand“ sind viele quantita- tive Charakterzüge wie wirtschaftliche, soziale und psychologische Komponenten ent- halten.1 Allgemein betrachtet steht der Begriff „Mittelstand“ für alle kleinen und mittle- ren Unternehmen unabhängig von der Rechtsformwahl für eine Unternehmenskultur, die geprägt ist durch ihre Inhaber, flache Hierarchien, hohe Innovationsfähigkeit und schnelle Reaktionsfähigkeit auf sich verändernde Märkte. Der deutsche Mittelstand bil- det das wirtschaftliche Rückgrat mit 99,7 % aller Unternehmen in Deutschland und be- schäftigt 70,9 % aller Arbeitnehmer, wie die nachfolgende Graphik des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (nachfolgend IfM-Bonn genannt) verdeutlicht.2
Neben den quantitativen Gesichtspunkten sind auch die qualitativen Kriterien zu nen- nen, wie Familienunternehmen oder Inhabergeführte Unternehmen, die jedoch für den weiteren Verlauf dieser Arbeit zu vernachlässigen sind. Somit stellt sich die Frage, wel- che Unternehmen nun zum Mittelstand zählen. Eine genaue Definition, was Mittelstand ist, gibt es nicht.
Nimmt man die restriktive Größenbestimmung aus dem § 267 HGB3, werden die Un- ternehmen anhand der drei Kriterien Anzahl der Beschäftigten, Bilanzsumme und Um- satz in drei Größenklassen eingeteilt wie die Darstellung 2 aufzeigt.4 Die deutsche Un- ternehmerlandschaft ist überwiegend durch kleine und mittlere Betriebe geprägt, die nach der allgemein akzeptierten Definition des IfM-Bonn aufgeteilt werden.5 So defi- niert das IfM-Bonn kleine Unternehmen, als solche mit bis zu neun Arbeitnehmern (im Folgenden AN genannt) respektive weniger als 1 Mio. € Jahresumsatz. Unternehmen mit 10 bis 499 AN bzw. einem Umsatz p.a. von 1 Mio. € bis 50 Mio. €, werden als mitt- lere Unternehmen eingestuft. Zu den größeren Unternehmen, zählen demzufolge alle Unternehmen mit 500 und mehr AN respektive mit Jahresumsätzen ab 50 Mio. €.
In enger Anlehnung an die KMU-Definition des IfM-Bonn fand auch die Europäische Union eine Obergrenze für KMU, die in den letzten Jahren an Bedeutung gewann. Nach der EU-Definition wird der Mittelstand in mikro, klein und mittelgroße Unternehmen aufgeteilt mit den Obergrenzen 50 Mio. € Jahresumsatz, Bilanzsumme 43 Mio. € und eine Mitarbeiterzahl von 250 AN.6 Die EU hat diese Obergrenzen mit dem Zweck definiert, dass bei Unternehmen aufgrund ihrer Größe Ausnahmen vom Verbot staatlicher Beihilfe nach Artikel 87 EG-Vertrag gemacht werden dürfen.7 Seit dem 06.05.2003 gelten die Kommissions-Empfehlung und die Schwellenwerte der EU seit dem 01.01.2005 wie die Darstellung 3 verdeutlicht.
Festzuhalten ist, dass es eine eindeutige Definition für KMU nicht gibt, sondern in Abhängigkeit der zu betrachtenden Thematik getroffen werden muss. Für den weiteren Verlauf der Arbeit orientiert sich der Verfasser an der Definition des IfM-Bonn.
Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist Deutschland seit Jahren stets Exportwelt- meister und zählt zu den Wirtschaftsnationen schlechthin. Diese Stellung in der Welt- wirtschaft führt dazu, dass Deutschland und insbesondere der Mittelstand, sich dem zunehmenden Wettbewerb, der durch die „magischen Worte“ Internationalisierung und Globalisierung geprägt ist, stellen muss.8 Diese weltwirtschaftliche Entwicklung beein- flusst nicht nur die Volkswirtschaft, sondern schlägt sich auch in der Unternehmenspoli- tik und der Finanzierung der mittelständischen Unternehmen nieder.9 Das heißt der Mit- telstand muss seine Finanzierung für bevorstehende Investitionen flexibel gestalten, um schnell auf sich verändernde Situationen reagieren zu können. Für die KMU bedeutet dies eine Herausforderung hinsichtlich ihrer Kapitalzusammensetzung und eine Verän- derung der Gewichtung von Eigen- und Fremdkapital. Neben der teilweise mangelhaf- ten Ausstattung mit Eigenkapital bei vielen KMU, besteht die Tatsache, dass das Kern- problem des Mittelstandes in der Beschaffung von Beteiligungs- und Kreditkapital liegt. Die Mittelstandsfinanzierung war in den letzten Jahrzehnten stark durch die so genannte „Hausbankkultur“ geprägt, die qualitativ durch eine meist Jahre währende Kunden- Bank-Beziehung bestimmt war und somit die erforderliche Kreditlinie bestimmte. Bei dieser Art von Kreditvergabe wurde weniger stark auf die Profitabilität und somit weder auf die Entwicklung des Cash Flows, noch auf die Entwicklung des Eigenkapitals ge- achtet, da dieses durch günstige Bankkredite ersetzt wurde.10
Die in der Darstellung 4 gezeigte Bedeutung von Finanzierungsquellen für das Jahr 2006 und deren Verteilung mit Schwerpunkt auf die traditionellen Finanzierungsformen „Innenfinanzierung“ bzw. „lang- und kurzfristige Bankkredite“ unterstreicht das zuvor Gesagte recht deutlich.12
Mit Blick auf den Jahresanfang 2007 begann, so Henrik Damm und Jörg Uwer von der Concilios GmbH, für die Banken eine neue Zeitrechnung.13 Gemeint sind die neuen Kapitaladäquanzrichtlinien, besser bekannt als Basel II, und deren Umsetzung in deut- sches Recht, insbesondere in das Kreditwirtschaftsrecht (KWG). Die meisten Kreditin- stitute halten sich in der Praxis schon jetzt an diese EU-Richtlinie. Basel II ist eine Wei- terentwicklung der schon seit 1988 bestehenden Regelungen nach „Basel I“, die zur Harmonisierung der Bankenaufsicht diente und die Eigenkapitalvorschriften für die Kreditinstitute definierte. Das Ziel, welches durch Basel II verfolgt wird, ist die Stabili- sierung der Kredit- und Finanzmärkte, indem die Bonität des einzelnen Kreditnehmers in einem Ratingverfahren bewertet wird, um die Eigenkapitalunterlegung besser darzu- stellen. Daneben dient Basel II zur Gewährleistung der Stabilität, der Verschärfung von Berichtspflichten und einer stärkeren aufsichtsrechtliche Überprüfung der Banken.14 Die dem Basel II zugrunde liegenden Überlegungen lassen sich durch ein auf drei Säulen gestütztes Finanzsystem darstellen, wie Darstellung 5 belegt. Steiner/Schiffel15 definie- ren das drei Säulen-Prinzip wie folgt: „Die erste Säule definiert die Mindesteigenkapi- talanforderungen der Kreditinstitute, wobei die Bereiche der Adressausfallrisiken unter Einreichung von Kreditsicherheiten, Marktrisiken und operationellen Risiken unterlegt werden müssen. Säule zwei stellt im Rahmen von aufsichtsrechtlichen Überprüfungs- prozessen qualitative Anforderungen an Banken. Ziel der dritten Säule ist die Stärkung der Marktdisziplin durch eindeutig vorgegebene Anforderungen an Offenlegung und Transparenz.“. Diese lässt den Schluss zu, dass die Ausstattung mit genügend Eigenka- pital des Mittelstandes für die langfristige Finanzierung der Unternehmen von großer Wichtigkeit geworden ist.
Quelle: Kasseler Bank eG
Durch Inkrafttreten von Basel II gewinnt die Ausstattung der Unternehmen mit ausrei- chend Eigenkapital, für zukünftige Investitionen und insbesondere bei der Vergabe von Krediten durch die Banken, stark an Bedeutung.16 So auch die DZ Bank in ihrem Mit- telstands-Brief Ausgabe 32 4/2006.17 Darin stellte sie fest, dass durch die unzureichende Eigenkapitaldecke von durchschnittlich 15 % bei deutschen KMU die zukünftige Ver- sorgung mit genügend Kapital nicht ausreichen könnte, was zur Folge hat, dass Investi- tionen nicht realisiert werden oder können und der Mittelstand somit im Wettbewerb ins Hintertreffen gerät. Bevor im weiteren Verlauf dieser Arbeit alternative Finanzierungs- formen neben der klassischen Fremdfinanzierung durch Bankenkredite aufgezeigt und vorgestellt werden, ist zu klären, was unter Eigenkapital zu verstehen ist. Dabei geht es um die Zusammensetzung, die Bedeutung und Funktion des EK, sowie die Möglichkei- ten der Beschaffung des Eigenkapitals.
Für Kapitalgesellschaften gelten gesetzliche Mindest-Eigenkapitalanforderungen, so schreibt der § 5 GmbHG für die GmbH ein Stammkapital von mindestens 25.000,00 € und für die AG von mindestens 50.000,00 € vor. Für die Personengesellschaften sind laut HGB und BGB keine Mindestanforderungen an die Eigenkapitalhöhe gestellt.18 Daneben schreibt der Gesetzgeber in der Insolvenzordnung (InsO) vor, dass ein Unter- nehmen bei negativem Eigenkapital das Insolvenzverfahren einzuleiten hat.19 Aus die- sen gesetzlich vorgeschriebenen Mindest-Eigenkapitalausstattungen lässt sich das bilan- zielle EK ableiten. Nach § 272 Abs. 1 S. 1 HGB ist das Eigenkapital das gezeichnete Kapital (Stammkapital), auf das die Haftung der Gesellschafter für Verbindlichkeiten der Kapitalgesellschaft gegenüber Gläubigern beschränkt ist.20 Hinzu kommen auszuweisende Kapitalrücklagen und Gewinnrücklagen, sowie die nach § 266 Abs. 3 A. IV und V HGB entsprechenden Ergebnisverwendungen. Daneben sind für die Kapitalgesellschaft der § 270 HGB und für die Personengesellschaften der § 264c Abs. 2 S. 1 HGB für das bilanzielle Eigenkapital von Bedeutung.21
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist das Eigenkapital Risikokapital, das dem Unternehmen vom Gesellschafter zur Verfügung gestellt wird. Daneben steht das EK dem Unternehmen unbefristet zur Verfügung, verleiht finanzielle Stabilität und dient der Vorsorge für Krisenzeiten.22 Im Falle der Insolvenz ist das EK stets letztrangig und dient der Befriedigung der Gläubiger. Als Ausgleich für das eingegangene Haftungsrisiko weist das EK Gewinnbeteiligungsfunktion auf, d.h. eine Beteiligung am Gewinn im Verhältnis des Eigenkapitalanteils. Aufzuführen ist auch die Einflussmöglichkeit des Eigenkapitalgebers auf die Geschäftsführungsfunktion und die entsprechenden Kontroll- und Informationsrechte, sowie die Stimmrechtsfunktion.23
Welche Möglichkeiten stehen dem Unternehmen neben der Einlage von Haftungs- kapital durch den/die Gesellschafter für eine Erhöhung der EK-Quote noch zur Verfü- gung?
Eine Erhöhung der EK-Quote kann dadurch erfolgen, dass es zur Einbringung/ Erhö- hung durch neue Gesellschaftereinlagen kommt oder aber bestehende Gesellschafterdar- lehen in EK umgewandelt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Gewäh- rung neuer Gesellschafterdarlehen, die das EK nominal nicht erhöhen, jedoch nach Er- füllung bestimmter Voraussetzungen Eigenkapitalcharakter besitzen und diesem wirt- schaftlich gesehen zugerechnet werden.24 Auch im Bereich der Innenfinanzierung be- stehen für das Unternehmen eine Anzahl an Auswahlmöglichkeiten zur Liquiditätsver- besserung, die im Folgenden kurz aufgezählt werden. Die Innenfinanzierung zählt für die KMU zu den wichtigsten Quellen der Finanzierung.25 Dazu zählen die Gewinnthe- saurierung26, die Abschreibung und Rückstellungen, die Finanzierung durch Vermö- gensumschichtung und die Finanzierung durch Rationalisierungsmaßnahmen.27
Die zuvor genannten Gesellschafterbeiträge für die Eigenkapitalfinanzierung zeigen wie beschränkt die Möglichkeiten auf der Unternehmensseite sind, um bereits bestehende oder sich andeutende Lücken im Eigenkapital zu schließen. Zur Schließung der EKLücken, stehen den mittelständischen Unternehmen eine Vielzahl alternativer Quellen zur Verfügung, die im Punkt 1.2.4 kurz behandelt werden.
Die Darstellung 6 verdeutlicht, dass im deutschen Mittelstand durch Einführung von Basel II ein Umdenken über die Bedeutung der Ausstattung mit genügend Eigenkapital stattgefunden hat. Besonders in den Jahren 2003 bis 2005 ist diese Entwicklung deutlich zu erkennen, und auch zukünftig wird die EK-Beschaffung weiter an Bedeutung gewin- nen.
Richtet man den Blick weiterhin auf die Passivseite der Bilanz, erkennt man die Wichtigkeit des Fremdkapitals in Gestalt des Kredits neben dem Eigenkapital und dessen Bedeutung im Rahmen der Gesamtfinanzierung.
Das Wort Kredit lässt sich aus dem lateinischen Wort credere ableiten und bedeutet soviel wie vertrauen, glauben. Das heißt ein Kreditgeber, der Gläubiger, schenkt dem Kreditnehmer, dem Schuldner, das Vertrauen in die Bereitschaft und Fähigkeit seine Verbindlichkeiten zu erfüllen.28
Die in der Darstellung 4 gezeigte Gewichtung der Finanzierungsquellen lässt erkennen, dass den lang- und kurzfristigen Krediten und den Lieferantenkrediten ein hoher Stel- lenwert beigemessen wird. Das dieser Art der Fremdfinanzierung in den KMU auch heute, nach weitgehender Öffnung der Kapitalmärkte, noch so viel Bedeutung beige- messen wird, liegt wohl zum einen an der Tatsache, dass die Unternehmen durch die „Hausbankkultur“ über Jahre hinweg an ihren Hausbanken gebunden waren und zum anderen, dass ihnen der Zugang zu den Kapitalmärkten erschwert bzw. verwehrt worden ist, was auf ihre Unternehmensgröße oder Rechtsform zurückzuführen ist.29 Charakteristisch für die Fremdfinanzierung durch Kredite ist, dass der Kapitalgeber nur sekundär das Unternehmensrisiko trägt, die Kredite durch das Eigenkapital bis zur Haf- tungsgrenze abgesichert sind und, da eine schuldrechtliche Verbindung zwischen Gläu- biger und Schuldner besteht, auch ein Rückzahlungsanspruch seitens des Gläubigers zum Tragen kommt.30 Bei der Analyse der Kreditvergabe berücksichtigen die Banken vorwiegend die quantitativen und qualitativen Kriterien, die durch eine umfangreiche Informationspolitik des Kreditnehmers eine maßgeschneiderte individuelle Beratung ermöglichen.31
Weitere charakteristische Merkmale sind die zeitliche Begrenzung und die feste Verzinsung der Kredite während der Zinsbindefrist. Hauptmerkmal bei der Kreditvergabe ist, dass dem Schuldner der Kredit sofort zur Verfügung steht und er die Gegenleistung, die Schuldtilgung, dem Gläubiger gegenüber erst später erbringt. Diese Sofortleistung lässt sich der Kreditgeber durch eine Reihe von Sicherheiten ausgleichen, beispielsweise durch die Grundschuld im Grundbuch, Pfändungspfandrechte an Warenlager oder beweglichen Gegenständen, die Abtretung von Ansprüchen aus Lebensversicherungen oder Wertpapierdepots und gibt dem Schuldner zusätzliche Auflagen, wie die Vorlage von Jahresbilanzen oder langfristige Liquiditätsplanungen.32
Neben den klassischen Bankkrediten und Kontokorrentkrediten, die traditionell den Großteil des kreditfinanzierten Fremdkapitals bilden, gibt es noch alternativ eine Vielzahl von Förderprogrammen der öffentlichen Hand, Kredite von Privatpersonen, sowie den Lieferantenkredit.
Der Punkt 1.2.4 stellt abschließend die traditionellen Formen der Finanzierung, den alternativen Finanzierungsformen gegenüber, um aufzuzeigen welche anderen Möglichkeiten den mittelständischen Unternehmen für die Sicherstellung der Unternehmensfinanzierung zur Verfügung stehen.
Nach wie vor haben die traditionellen Finanzierungsformen Hausbankkredit und die Eigenkapitalfinanzierung einen hohen Stellenwert für viele Mittelständler.33 Ungeachtet der Einstellung des Mittelstandes zu ihren Finanzierungsquellen, befinden sich die unternehmerische Umwelt und die Banksysteme im Wandel als Folge der Globalisierung und des Inkrafttreten von Basel II.34
Die zentrale Herausforderung an die KMU ist daher, die stetige Gewährleistung der Zahlungsbereitschaft sicherzustellen, die Minimierung der Kapitalkosten und ihre Einstellung zu alternativen Finanzierungsformen zu überdenken.35
Wie aus dem Kapitel 1.2.2 ersichtlich wird, erstreckt sich die Eigenfinanzierung der KMU beispielsweise auf die Zuführung und Erhöhung des EK mittels Einlagen und Thesaurierung von Gewinnen, dass somit das Haftungskapital für Verbindlichkeiten oder sonstige Haftungsansprüche stellt.
Das Fremdkapital, was hauptsächlich durch Kredite von außen aufgenommen wird, ist durch eine Vielzahl von Rechten und Ansprüchen des Kapitalgebers charakterisiert. Die folgende Abbildung stellt, die wesentlichen Merkmale beider Finanzierungsarten abschließend unter Außerachtlassung der steuerlichen Belastung, die mit abgebildet ist, aber im Folgenden nicht weiter thematisiert wird gegenüber.
Darstellung 7: Grundsätzliche finanzwirtschaftliche Merkmale von Eigen- und Fremdfinanzierung
Neben den Veränderungen durch Basel II und den ökonomischen Herausforderungen mit Auswirkung auf die Finanzierung der KMU rücken alternative Finanzierungsformen vermehrt in den Mittelpunkt der Betrachtung, da die Ausstattung mit ausreichender Liquidität zur Achillesferse wird, so auch Björn M. Broda.36
Alternativen zu den traditionellen Finanzierungsformen stehen den KMU in jeder Phase der Unternehmensentwicklung zur Auswahl. Junge Unternehmen und Unter- nehmensgründer haben die Möglichkeiten auf öffentliche Förderprogramme der KfW- Bankengruppe oder der Länder zurückzugreifen. Parallel dazu stehen ihnen Business Angel oder Venture Capital zur Auswahl, welche den Unternehmen für einen bestimmten Zeitraum mit begrenzten finanziellen Mitteln und Erfahrungen zur Seite stehen. In der Phase des Wachstums oder in Vorbereitung des Börsenganges, dem so genannten IPO (Initial Public Offering), besteht die Alternative des Private Equity, das sind Beteiligung am Unternehmen durch Gesellschaften, denen je nach Beteiligungsform ein gewisser Grad an Mitbestimmung eingeräumt wird.
Weitere Wahlmöglichkeiten um das Portfolio an Finanzierungsmöglichkeiten zu ver- vollständigen sind das Turn around-Kapital, welches dem Unternehmen in Verlustpha- sen oder zur Sanierung zufließen, sowie das Private Placement, eine vorbörsliche Platzierung von Aktien und die Mitarbeiterbeteiligung als Generierung von EK.37 Auch auf der Aktivseite der Bilanz stehen den KMU seit einigen Jahren Alternativen zur Liquiditätsverbesserung zur Seite. Hier seien die Leasingfinanzierung im Bereich des Anlagevermögens und das Factoring, der Forderungsverkauf, als Alternativen zum Bankkredit erwähnt.38 Eine weitere Form auf der Aktivseite stellen ABS (Asset-Backed Securities), durch Aktiva gedeckte Wertpapiere, die durch Verbriefung von Forderun- gen entstehen, dar.39
Die innovativste Alternative für die KMU stellt hingegen das Mezzanine Kapital dar, das den Themenschwerpunkt der weiteren Arbeit bilden wird.
Neben Eigen- und Fremdkapital gibt es noch eigenkapitalnahe Finanzierungs- instrumente, die durch Übernahme einzelner Merkmale beider Instrumente zu hybriden Finanzierungsformen kombiniert werden, die in der Mitte (mezzanine) von EK und FK liegen.40 Der Begriff Mezzanine ist eine Ableitung des italienischen „il mezzanino“ und bezeichnet das aus der Architektur bekannte Zwischenstockwerk, das zwischen zwei Hauptgeschossen liegt.41 Die Finanzierung von Leverage Buy-Out und M & A- Transaktionen sind der Ursprung des Mezzanine Marktes in Deutschland, neben denen hauptsächlich durch Banken und Fremdkapitalgeber ein reichhaltiges Angebot von mehr oder weniger standardisierten Produkten entwickelt wurden.42 Mezzanine Kapital zielt als hybrides Finanzinstrument auf die Beseitigung bestehender oder sich abzeich- nender EK-Lücken ab.43 Sie werden oft als „Innovationen“ klassifiziert, obwohl bei genauer Betrachtung der Produkte der Wirkungsmechanismus, auf dem sie basieren, althergebracht ist.44 Innovativ hingegen sind die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten des Mezzanine Kapitals, da sie sich die Vorteile des EK und des FK zu Eigen machen und sie flexibel kombinierbar sind. Dies kann sich vornehmlich auf die Gestaltung der Volumina, der Laufzeit, der Rückzahlungsmodalitäten und die vom Kapitalgeber erwar- tete Rendite beziehen.45 Trotz Vielzahl der Gestaltungsformen ist das Mezzanine Kapi- tal hauptsächlich durch die folgenden Merkmale gekennzeichnet:46
- Nachrangstellung im Insolvenzfall gegenüber anderen Gläubigern
- Vorrangstellung gegenüber Gesellschaftern
- Laufzeit befristet auf 5 bis 10 Jahre
- Vertragsgestaltung ist flexibel und vielseitig
- Zinszahlungen als handels- und steuerrechtlicher Aufwand abzugsfähig mit Ausnahme der atypisch stillen Beteiligung.
Dadurch übernehmen Mezzanine Investoren ein Risiko, welches dem des EK-Gebers ähnelt und somit zur Stärkung der Sicherheiten vorrangiger Gläubiger beiträgt, unter der Voraussetzung, dass die Gesellschafterstruktur unverändert bleibt und kein Mitsprache- recht für den Kapitalgeber entsteht.47 Diese rechtliche Grundstellung Mezzaniner Kapi- tale macht sie für KMU zu einer interessanten Alternative zum bisherigen Beteiligungs- kapital, die trotz stabilem Cash-Flow zur Bedienung der Verbindlichkeiten ihre Kredit- linien ausgereizt haben.
Mezzanine Kapital als hybrides Konstrukt bedient sich aus seit Jahren bestehenden Fi- nanzierungsformen und ist somit kein eigenständiges Finanzierungsinstrument. Es tritt im Wesentlichen in sechs Erscheinungsformen auf, die je nach Bedarf individu- ell ausgestaltet werden können. Hierzu zählen die Genussrechte, die (typi- sche/atypische) stille Beteiligung, Wandel- und Optionsscheine, das Nachrangdarlehen, das partiarische Darlehen und das Verkäuferdarlehen. Durch die Flexibilität und Viel- seitigkeit lässt sich das Mezzanine Kapital in beliebiger Weise kombinieren und führt zu einer Aufteilung in Equity Mezzanine und Debt Mezzanine. Equity Mezzanine geben dem Kapitalgeber eine Stellung, die der eines Gesellschafters ähnlich ist. Debt Mezza- nine hingegen geben dem Kapitalgeber eine umgekehrte Stellung, die sich der eines Fremdkapitalgebers annähert. Beide Positionen ergeben für den Mezzanine Investor unterschiedliche Rendite-Risiko-Möglichkeiten, wie die nachfolgende Graphik zeigt. Eine weitere Klassifizierung teilt das Mezzanine Kapital nach der Handelbarkeit in Pri- vate Mezzanine, die privat platzierbar sind und in Public Mezzanine, die am Kapi- talmarkt handelbar sind, ein.48 Public Mezzanine sind sowohl öffentlich als auch privat platzierbar.
In Abweichung zur Entwicklung des Mezzanine Marktes in den USA, welcher Kapi- talmarkt orientiert ist, sind die Märkte in Europa durch rechtliche Rahmenbedingungen und den relevanten Finanzsystemen abweichend entwickelt. Anzuführen sind hier z.B. die unterschiedlichen Insolvenz- und Steuerrechte, sowie die verschiedenen Publizitäts- vorschriften.49
Deutschland ist gemessen am investierten Mezzanine Kapital mit 13 % drittgrößter Mezzanine Markt Europas, trotz einer Bedeutung von lediglich 5,4 % als zukünftige Finanzierungsquelle (siehe Darstellung 5) deutscher KMU.50 Nachrangdarlehen, partia- risches Darlehen, Wandel- und Optionsscheine, Genussrechte, Verkäuferdarlehen und die stille Beteiligung sind die in Deutschland die gängigsten Formen von Mezzanine Kapital, die im Anhang I anhand ihrer spezifischen Kriterien gegenübergestellt sind.
Anzumerken ist, dass Genussscheine durch ihre rechtliche Komplexität eine deutsche Spezialität sind und daher international eine untergeordnete Rolle einnehmen.51 Trotz dieser geringen Bedeutung von 5,4 % als Finanzierungsquelle für die KMU ist das Mezzanine Kapital durch die Variantenvielfalt als alternative Finanzierungsformen nicht außer Acht zulassen.
Die folgenden zwei Abschnitte sollen die generellen Vor- und Nachteile sowohl für die Unternehmen als auch für die Kapitalgeber hervorheben.
Durch die Aufnahme von Mezzanine Kapital sind sowohl auf Seiten der Kapitalnehmers, als auch auf der Seite der Kapitalgeber eine Reihe von Erwartungen an das Investment, welches idealerweise in hohem Maße an gemeinsame Interessen geknüpft sein sollten, gestellt.52 Dieses gegenseitige Verständnis der Parteien für ihre Interessen birgt natürlich Vor- und Nachteile in sich.
Die wesentlichen Vorteile für den Kapitalgeber lassen sich wie folgt zusammenfassen. Mezzanine Investoren bieten sich, losgelöst vom Kapitalmarkt, Anlagemöglichkeiten im eigenkapitalnahen Bereich, deren Renditen annähernd denen des Eigenkapitals entsprechen. Im Vergleich zur reinen EK-Finanzierung ist dem Investor durch die Nach- rangstellung ein gewisser Kapitalschutz geboten, da das Investment im Falle der Insol- venz den Status von Fremdkapital einnimmt. Die Nachrangigkeit lässt sich mittels ver- traglicher Ausgestaltung für den Mezzanine Investor attraktiv gestalten, indem ein Equi- ty Kicker implementiert wird. Equity Kicker treten je nach Ausgestaltung und Form des Mezzanine Kapitals in unterschiedlichen Varianten auf, so beispielsweise als Bezugs- recht in Abhängigkeit bestimmter Ereignisse (Börsengang, Verkauf des Unternehmens, etc.) mit der Möglichkeit durch Wandel- und Optionsanleihen Gesellschafteranteile zu erwerben und profitiert von der Unternehmensentwicklung.53
Eine weitere Möglichkeit neben dem Equity Kicker ist die vertragliche Einbeziehung von Covenants in die AGB, eine Verpflichtungserklärung des Mezzanine Nehmers, be- stimmte Ereignisse zu unterlassen bzw. deren Eintritt zu verhindern, die für den Mezza- nine Investor ein Kündigungsrecht einräumen und das investierte Kapital fällig stellen.54 Covenants werden vereinbart, da das Mezzanine Kapital nachrangig ist und aus dem zukünftigen Cash Flow bedient wird. Durch Covenants und zusätzliche Informations- pflichten will der Mezzanine Investor seine Risikoübernahme laufend eingegrenzt und einzuschätzen wissen.
Für den Mezzanine Nehmer ergeben sich erheblich größere Vorteile. So stehen dem KMU unmittelbar notwendige Mittel für die weitere Unternehmensentwicklung zur Verfügung, trotz erschöpfter Möglichkeiten der EK-Beschaffung bzw. bei ausgereizten Kreditlinien. Mittelbar führt die Nutzung von Mezzanine Kapital zu einer besseren Be- ziehung des EK zum FK, was sich im Ratingprozess bei den Banken positiv auswirkt. Dies führt zu einer Bonitätsverbesserung und langfristig gesehen zu einer günstigeren Kreditfinanzierung, da die Banken Mezzanine Kapital zumeist als eigenkapitalähnlich akzeptieren. Mit den positiven Auswirkungen auf die KMU werden die relativ hohen Zinsen auf das Mezzanine Kapital kompensiert. Weiterhin weisen sie den Vorteil auf, dass die KMU sich eigenkapitalähnliche Mittel in Unabhängigkeit des Kapitalmarktes oder direkter Beteiligung beschaffen können, was wiederum eine Verwässerung der Eigentümerverhältnisse verhindert und somit die infrage kommenden KMU „Herr im eigenen Haus“ bleiben.55 Dies ist eines der wichtigsten Kriterien, da die meisten Mez- zanine Geber auf Mitsprache- und Mitbestimmungsrechte in der Regel verzichten, da sonst die Nachrangigkeit nicht gegeben wäre. Durch die nachrangige Stellung in Ab- hängigkeit der gewählten Form gibt Mezzanine Kapital den normalen Fremdkapitalge- bern eine zusätzliche Sicherheit für den Fall der Insolvenz des KMU.
Die auf Mezzanine Kapital zu zahlenden Zinsen sind, je nach gewählter Form für die KMU, als steuerlicher Betriebsaufwand abzugsfähig.56 Die Flexibilität von Mezzanine Kapital zeichnet sich auch in der Vergütungsstruktur aus, da sich Verzinsung und Rück- zahlung an die Liquiditätssituation anpassen lassen. Die Variabilität beruht auf den zu- meist eingebauten Equity Kicker, da in ihm der Großteil der erwarteten Rendite enthal- ten ist und er sich somit für den Mezzanine Investor erst beim erwarteten Unterneh- menserfolg auszeichnet.57 Neben Vorteilen für den Kapitalgeber und -nehmer trägt jede Investition auch ein gewisses Potenzial an Nachteilen mit sich, die Gegenstand der nachfolgenden Betrachtung sind.
Für Mezzanine Investoren kann sich die Abhängigkeit vom zukünftigen Cash Flow, der zusammen mit der Profitabilität der KMU als Voraussetzung der erwarteten Rendite ist, unter Umständen als nachteilig herausstellen, wenn diese Voraussetzungen nicht eintre- ten. Als Nachteil können sich Interessenkonflikte herausstellen, bei denen Fremdkapi- talgeber und Mezzanine Investor ein und dieselbe Institution darstellen, was bei Art, Umfang und Rangstellung der Besicherung durchaus von hoher Bedeutung ist, so auch Föcking.58 Bevor Mezzanine Investoren einem KMU Kapital zukommen lassen, bedarf es einen erhöhten Analyseaufwand (Due Diligence - Unternehmensbewertung), der sich über mehrere Wochen bis zur Entscheidungsfindung hinzieht, in erheblicher Abwei- chung zur Kreditwürdigkeitsprüfung.59 Dem schließt sich ein intensives Monitoring (Überwachung) des KMU nach Kapitalüberlassung an.60 Beides stellt einen hohen Kos- tenfaktor für den Mezzanine Investor dar.
Ein wesentlicher Nachteil auf Kapitalgeberseite liegt im Ausfallrisiko des Investment durch die Insolvenz des KMU, was verschiedene Ursachen haben kann. Dieser Aspekt wird im Punkt 4 näher betrachtet. Mezzanine Programme werden an Unternehmen in bestimmten Entwicklungsphasen (Wachstums-, Expansionsphase, Nachfolgeregelung, Gesellschafterwechsel) und entsprechender EK-Quote vergeben, wobei der Mezzanine Investor trotz Due Diligence und Monitoring unter Umständen nicht weiß, ob in dem EK nicht schon Mezzanine Kapital enthalten ist. Diese Ungewissheit kann sich als nachteilig herausstellen, wie einige Fälle Anfang des Jahres 2007 bewiesen.
1 vgl. Ciecior, Dana, Paradigmenwechsel in der Mittelstandsfinanzierung, Tectum Verlag Maburg, 1. Auflage 2003, S.3.
2 vgl. Hauser, Christian, Institut für Mittelstandsforschung Bonn, Vortrag anlässlich des 6th Russian German Young Leaders Forum am 15.06.2007 in Hamburg, Internetquelle 1.
3 § 267 HGB, Handelsgesetzbuch, Beck-Texte in dtv, 39. Auflage 2002.
4 vgl. Schierenbeck, Henner, Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre, R. Oldenbourg Verlag, München/Wien, 15. Auflage, 2000, S.
5 vgl. Paul, Stephan/Stein, Stefan, Rating, Basel II und die Unternehmensfinanzierung, Bank-Verlag Köln, 1. Auflage, 2002, S. 8; Mugler, Josef, Handelsblatt Wirtschaftslexikon - Das Wissen der Betriebswirtschaftslehre, Schäffer-Poeschel-Verlag, Stuttgart; Band 8, 4023 - 4030; Steiner, Manfred/Schiffel, Simon, Teil I. Betriebswirtschaft, In: Bösl, Konrad/Sommer, Michael (Hrsg.), Mezzanine Finanzierung - Betriebswirtschaft - Zivilrecht - Steuerrecht - Bilanzrecht, Verlag C.H. Beck OHG, München, 1. Aufla- ge, 2006, S. 1 f.
6 vgl. Steiner, Manfred/Schiffel Simon, Teil I. Betriebswirtschaft, In: Bösl, Konrad/Sommer, Michael (Hrsg.), (Fn. 5), S. 1 f.
7 vgl. Mugler, Josef; (Fn 5), Band 8, 4023 - 4030.
8 vgl. Fischer, Thomas R., Landesgirokasse Stuttgart, in Innovation im Mittelstand - Strategisches Management, Finanzierung, Kooperation, Schlaumeier Verlag GmbH, Stuttgart, 1. Auflage 1997, S. 95.
9 vgl. Brenken, Anke (Bearbeiterin), „Die Globalisierung des Mittelstandes: Chancen und Risiken“, Studie der KfW-Bankengruppe, Berlin, 13.Februar 2006, S. 6 ff, Internetquelle 2.
10 vgl. Müller-Stewens, Günter/Roventa, Peter/Bohnenkamp, Guido, Wachstumsfinanzierung für den Mittelstand - Ein Leitfaden zur Zukunftssicherung durch Unternehmensbeteiligung, Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart, 2. Auflage, 1996, S. 7.
12 vgl. Hauser Christian, (Fn 2), Internetquelle 1.
13 vgl. Damm, Henrik/Uwer, Jörg, Geschäftsführer der Concilios GmbH, „Firmen müssen sich an Basel II anpassen“, In: Handelsblatt, Ausgabe Nr. 121, Mittwoch, 27. Juni 2007, Beilage Mittelstandsfinanzierung, S. B3.
14 vgl. Steiner, Manfred/Schiffel, Simon, Teil I. Betriebswirtschaft, In: Bösl, Konrad/Sommer, Michael (Hrsg.), (Fn. 5), S. 2 f.
15 Steiner, Manfred/Schiffel, Simon, Teil I. Betriebswirtschaft, In: Bösl, Konrad/Sommer, Michael (Hrsg.), (Fn. 5), S. 3.
17 vgl. DZ Bank, „Herausforderung Globalisierung“, Mittelstands-Brief Ausgabe 32 4/2006, S. 2 ff, Internetquelle 3.
18 vgl. Peridon, Louis/Stein Manfred, Finanzwirtschaft der Unternehmung, Verlag Franz Vahlen, München, 14. Auflage, 1999, S. 351 f.
19 vgl. Leopold, Günter/Frommann, Holger/Kühr, Thomas, Private Equity - Venture Capital, Verlag Franz Vahlen, München, 1. Auflage, 2003, S. 11.
20 § 272 Abs. 1 S. 1 HGB, Handelsgesetzbuch, Beck-Texte in dtv, 39. Auflage, 2002, S. 69.
21 vgl. Baetge, Jörg/Kirsch, Hans-Jürgen/Thiele, Stefan, Bilanzierung, IDW Verlag GmbH, Düsseldorf, 7. Auflage, 2003, S. 417 - 424.
22 vgl. Brezski, Eberhard/Kinne, Konstanze, Finanzmanagement und Rating kompakt, Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart, 1. Auflage, 2004, S. 82 f.
23 vgl. Lorenz, Inga-Ulrike, Mezzanine-Finanzinstrumente - Darstellung und Bilanzierung nach handelsrechtlichen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften im Vergleich, Edition Wirtschaft und Recht, Band 2, Wien, Andreas (Hrsg.), Tectum Verlag, Marburg, 1. Auflage, 2007, S. 19 f.
24 vgl. Brezski, Eberhard/Kinne, Konstanze, (Fn 22), S. 84.
25 vgl. DZ Bank, „Finanzierungsinstrumente und Risikomanagement“, Mittelstand im Mittelpunkt, Ausgabe Frühjahr/Sommer 2007, S. 10, Internetquelle 4.
26 Einbehaltung erwirtschafteter Gewinne, die nicht an die Gesellschafter gehen; Hofmann-Werther, Sebastian, Konvergenz der internationalen Risikokapitalmärkte - Neue Herausforderung in der Mittelstandsfinanzierung, Tectum Verlag, Marburg, 1. Auflage 2003, S. 17; Creditreform, „Wirtschaftslage und Finanzierung im Mittelstand“, Frühjahr 2007, S. 17, Internetquelle 5.
27 vgl. Brezski, Eberhard/Kinne, Konstanze, (Fn 22), S. 67 - 82.
28 vgl. Becker, Hans Paul, Bank Betriebslehre, Friedrich Kiehl Verlag GmbH Ludwigshafen, 2. Auflage 1994, S. 97.
29 vgl. Hofmann-Werther, Sebastian, (Fn 26), S. 38.
30 vgl. Hofmann-Werther, Sebastian, (Fn 26), S. 17.
31 vgl. Baumgartner, Hans/Bühler, Simon, „Nachfolgemanagement in KMU als interdisziplinäre Herausforderung“, Der Schweizer Treuhänder 5/2007, S. 348 ff, Internetquelle 6.
32 vgl. Peridon, Louis/Steiner, Manfred, (Fn 18), S. 375.
33 vgl. DZ-Bank, Mittelstand im Mittelpunkt, (Fn 25), S. 12 ff.
34 vgl. Wimmer, Rudolf, Ratingreport Deutschland - „Was der Mittelstand über Basel II denkt“, Universität Witten/Herdecke - Deutsche Bank Institut für Familienunternehmen, 2001, S. 5 ff, Internetquelle 7.
35 vgl. Winkeljohann, Norbert, „Innovatives Eigenkapital jetzt auch für den Mittelstand“, PricewaterhouseCoopers AG, Internetquel- le 8.
36 vgl. Broda, Björn M, „Finanzierungsalternative für KMU zum Bankkredit?“, Der Schweizer Treuhänder 6-7/2003, S. 467 ff, Internetquelle 9.
37 vgl. Brezski, Eberhart/Kinne, Konstanze, (Fn 22), S. 82 ff.
38 vgl. Winkeljohann, Norbert, „Alternative Finanzierungsformen für den Mittelstand“, PricewaterhouseCoopers AG, Internetquelle 10.
39 vgl. Böhmer, Martina, Die arbitragefreie Bewertung von Asset-Backed Securities und der zugrunde liegenden Finanzaktiva mittels eines zeit- und zustandsdiskreten optimierten Ansatzes, Europäische Hochschulschriften, Reihe V, Volks- und Betriebswirtschaft, Peter Lang GmbH Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt a.M., 1. Auflage, 1996, S. 17.
40 vgl. Nathusius, Klaus, Grundlagen der Gründungsfinanzierung - Instrumente - Prozesse - Beispiele, Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden, 1. Auflage, 2001, S. 75; Broda, Björn M., (Fn 36), S. 469, Internetquelle 9.
41 vgl. Reents, Heino, „Die Ernte selber einfahren“, Handelsblatt, Ausgabe Nr. 122, Mittwoch, 28.06.2006, Beilage Mittelstandsfinanzierung, S. B2.
42 vgl. Brezski, Eberhard, Teil II. Der Markt für Mezzanine Kapital in Deutschland. In: Bösel, Konrad/Sommer, Michael (Hrsg.), Fn 5, S. 14; Achleitner, Ann-Kristin/Ehrhart, Nick/Zimmermann, Volker, „Beteiligungsfinanzierung nach der Marktkonsolidierung - Anhaltende Defizite in Frühphase“, KfW-Bankengruppe, April 2006, S. 57, Internetquelle 11.
43 vgl. Baumgartner, Hans, „Mezzanine - Finanzierungen für KMU im Aufbruch“, Der Schweizer Treuhänder 8/2006, S. 560; Internetquelle 12; Brezski, Eberhard, (Fn 42), 13 f.
44 vgl. Broda, Björn M., (Fn 36), S. 469, Internetquelle 9.
45 vgl. Enz, Thomas/Ravara Cesare, „Mezzanine Finance - Mischform mit Zukunft“, Credit Suisse, Economic Briefing Nr. 42, 2006, S. 6, Internetquelle 13.
46 vgl. Häger, Michael/Elkemann-Reusch, Manfred, Mezzanine Finanzierungsinstrumente - Stille Gesellschaft - Nachrangdarlehen - Genussrechte, Erich Schmidt Verlag GmbH & Co., Berlin, 1. Auflage, 2004, S. 23.
47 vgl. Brezski, Eberhard/Kinne, Konstanze, (Fn 22), S.99; Achleitner, Ann-Kristin/Ehrhart, Nick/Zimmermann, Volker, (Fn 42), S. 57, Internetquelle 11.
48 vgl. Hinz, Holger, Teil IV. Einsatzmöglichkeiten von Mezzanine Kapital, In: Bösl, Konrad/Sommer, Michael (Hrsg.), (Fn 5), S. 37 ff; Enz, Thomas/Ravara, Cesare, (Fn 45), S. 6, Internetquelle 13.
49 vgl. Enz, Thomas/Kraenzlin, Sébastian/Ravara Cesare, „Systeme der Unternehmensfinanzierung“, In Economic Briefing Nr. 39, Credite Suisse, Ausgabe 2005, S. 18 ff, Internetquelle 14.
50 vgl. Enz, Thomas/Ravara, Cesare, (Fn 45), S. 14.
51 vgl. Everling, Oliver/Trieu, My Linh, Teil VIII. Stellenwert des Mezzanine Kapital im Rahmen des Unternehmensrating, In: Bösl, Konrad/Sommer, Michael (Hrsg.), (Fn 5), S. 90.
52 vgl. Föcking, Michael, Teil III. Formen, Ausstattungsmerkmale und Preisgestaltung von Mezzanine Kapitale, In: Bösl, Konrad/Sommer, Michael (Hrsg.), (Fn 5), S.34.
53 vgl. Dörscher, Martin, „Mezzanine Capital als Wachstumskapital für KMU - Ein Fallbeispiel“, In: Finanz Betrieb 3/2004, S.161 ff, Internetquelle 15.
54 vgl. ausführlich Häger, Michael/Elkemann-Reusch, Manfred, (Fn 46), S. 40 ff.
55 vgl Fiesel, Tobias J., Bilanzierung von mezzaninen Finanzierungsformen nach HGB und IFRS, Band 43, Schriftenreihe des ESB Research Institute, Altmann, Jörn (Hrsg.), ibidem-Verlag Stuttgart, 2007.
56 vgl. Golland, Frank, Teil VII. Mezzanine Kapital übernimmt die Rolle von Minderheitsbeteiligungen, In: Bösl, Konrad/Sommer, Michael (Hrsg.), (Fn. 5), S. 74.
57 vgl. Enz, Thomas/Ravara, Cesare, (Fn 45), S. 10, Internetquelle 13; ausführlich Dörscher, Martin, „Mezzanine Capital - Ein flexibles Finanzierungsinstrument für KMU“, In: Finanz Betrieb 10/2003, S. 606-610, Internetquelle 16.
58 vgl. Föcking, Michael, (Fn 52), S.34.
59 vgl. Dörscher, Martin, (Fn 57), S. 609,Internetquelle 16; ausführlich Beck, Martin/Hofmann, Günter/Weinand, Andrea, Teil. VI. Der Prozess der Mezzanine Kapitalaufnahme und typische Anforderungen an das Unternehmen, In: Bösl, Konrad/Sommer Michael (Hrsg.), (Fn 5), S. 59 ff.
60 vgl. Enz, Thomas/Ravara, Cesare, (Fn 45), S. 9, Internetquelle 13.
9783638945950
DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Abt. Kassel – Diploma - Europäische Hochschulen
Mezzanine Kapital Alternative Mittelstandsfinanzierung Berücksichtigung Insolvenzfalls