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Timestamp: 2016-10-21 18:34:24
Document Index: 45863852

Matched Legal Cases: ['Art. 83', 'Art. 49', 'Art. 42', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 97', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 106', 'Art. 64', 'Art. 65', 'Art. 66']

2C_820/2011 (17.10.2011)
2C_820/2011
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer,
vom 3. September 2011.
Der 1975 geborene tunesische Staatsangeh�rige X.________ reiste im Herbst 2006 illegal und unter falscher Identit�t in die Schweiz ein. Der ihm im negativen Asylentscheid auferlegten Ausreiseverpflichtung kam er nicht rechtzeitig, sondern erst im Fr�hjahr 2008 nach. Am 8. Oktober 2008 reiste er erneut in die Schweiz ein. Am 10. November 2008 heiratete er eine um 20 Jahre �ltere Schweizer B�rgerin; gest�tzt auf die Ehe wurde ihm einen Aufenthaltsbewilligung erteilt und einmal bis zum 7. Oktober 2010 verl�ngert. Die eheliche Wohngemeinschaft wurde wohl schon im Juli 2010, m�glicherweise erst im Oktober 2010, sp�testens aber anfangs 2011 aufgegeben.
Am 17. Januar 2011 lehnte das Migrationsamt des Kantons Z�rich das Gesuch von X.________ um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab, verbunden mit der Wegweisung aus der Schweiz. Der gegen diese Verf�gung erhobene Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich blieb erfolglos. Mit Urteil vom 3. September 2011 wies das Verwaltungsgericht die gegen den Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion erhobene Beschwerde ab; die Ausreisefrist setzte es neu auf den 31. Oktober 2011 an.
Mit Rechtsschrift vom 5. Oktober 2011 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und es sei ihm die Aufenthaltsbewilligung weiterhin zu erteilen und zu verl�ngern.
Innert ihm hierf�r angesetzter Nachfrist hat der Beschwerdef�hrer am 12. Oktober 2011 ein vollst�ndiges Exemplar des angefochtenen Urteils nachgereicht.
Gem�ss Art. 83 lit. c Abs. 2 BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzul�ssig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umt. Der Beschwerdef�hrer ist zwar mit einer Schweizer B�rgerin verheiratet. Er wohnt jedoch seit L�ngerem nicht mehr mit ihr zusammen, ohne dass wichtige Gr�nde im Sinne von Art. 49 AuG f�r ein Getrenntwohnen geltend gemacht w�rden oder ersichtlich w�ren, sodass Art. 42 Abs. 1 AuG als einen Bewilligungsanspruch verschaffende Norm ausser Betracht f�llt. Da die eheliche Gemeinschaft sodann nicht mindestens drei Jahre gedauert hat, kann der Beschwerdef�hrer auch keinen Bewilligungsanspruch aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG ableiten. Schliesslich macht der Beschwerdef�hrer geltend, er habe wichtige pers�nliche Gr�nde, um in der Schweiz bleiben zu k�nnen. Sollte er damit Art. 50 Abs. 1 lit. b bzw. Abs. 2 AuG ansprechen, gen�gten seine diesbez�glichen Ausf�hrungen (nicht n�her spezifizierte Behandlung eines Schulterleidens) zur Begr�ndung eines auf diese Norm gest�tzten Anspruchs nicht. Schliesslich wird nicht in vertretbarer Weise geltend gemacht, inwiefern sich unter den gegebenen Umst�nden ein Anspruch auf Bewilligungsverl�ngerung aus Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV ableiten liesse. Da sich unter keinem Titel ein Bewilligungsanspruch ergibt, erweist sich die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten als unzul�ssig. Im �brigen wird in der Beschwerdeschrift weder eine qualifiziert mangelhafte Sachverhaltsermittlung noch die Verletzung schweizerischen Rechts durch die Vorinstanz dargetan (Art. 97 und 95 BGG), sodass es, w�re die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zul�ssig, ohnehin an einer hinreichenden, den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG gen�genden Beschwerdebegr�ndung fehlen w�rde (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Noch weniger w�ren die Begr�ndungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG erf�llt; die Entgegennahme des Rechtsmittels als subsidi�re Verfassungsbeschwerde fiele denn auch schon darum ausser Betracht.
Da die Beschwerde von vornherein als aussichtslos erschien, kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht entsprochen werden (vgl. Art. 64 BGG). Damit sind die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).