Source: https://hufschmiedeverein.de/satzung/
Timestamp: 2020-08-10 07:30:06
Document Index: 126384438

Matched Legal Cases: ['§ 57', '§11', '§ 8', '§ 26', '§ 12', '§ 13']

Satzung - Hufschmiede Vereinigung e.V.
Satzung Hufschmiede Vereinigung e.V.
1.	Der Verein führt den Namen „ Hufschmiede Vereinigung e.V.“
2.	Er hat den Sitz in Birstein und beantragt die Eintragung nach § 57 BGB beim zuständigen Amtsgericht in Hanau
1.	Die Gesundheit von Huf- und Klauentieren, insbesondere die Leistungsfähigkeit ihres Bewegungsapparates unter Berücksichtigung des Tierschutzes, durch einen sach-, fach- und tiergerechten Huf- und Klauenbeschlag, basierend auf gesicherten Erkenntnissen von Wissenschaft und Technik, zu erhalten und zu fördern.
3.	Die Mittel des Vereins werden nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet.
4.	Der Verein ist politisch, konfessionell und weltanschaulich neutral.
5.	Der Verein verwirklicht seine Zwecke insbesondere durch:
a) die Aus- und Weiterbildung seiner Mitglieder in Theorie und Praxis.
b) die Verbesserung der allgemeinen Arbeits- und Arbeitsplatzbedingungen sowie der Rechtssicherheit der Hufbeschlagschmiede.
c) die Schaffung eines Forums für den Austausch von Informationen, die zweckdienlich sind in Bezug auf Theorie und Praxis des Huf- und Klauenbeschlages, der Werkzeuge und den den damit verwendeten Produkten.
d) das Einholen und die Weitergabe von fachkundigem Rat für die Pferdebranche, die den Huf- und Klauenbeschlag betreffen.
e) die Unterstützung und die Teilnahme an Forschungen, zum Wohle der Tiere, die mit dem Huf- und Klauenbeschlag verbunden sind.
f) Einwicklung und/oder Verbesserung pädagogischer Normen für Aus- und Fortzubildende, Studenten, Lehrkräfte und Schulen.
g) die Förderung von fachlichen, pädagogischen Bemühungen innerhalb des Hufbeschlag- schmiedeberufs und Vertreter der Veterinärmedizin.
h) den Austausch von Fachleuten und Lehrlingen auf nationaler und internationaler Ebene.
i) die Entwicklung und Ergänzung einer genormten internationalen Fachsprache.
j) die Förderung von nationalen und internationalen Wettkämpfen für Hufbeschlagschmiede für alle Fähigkeitsstufen.
k) die Information der Tierhalter und sonstiger Interessenten auf fachbezogene Veranstaltungen und Messen, bezüglich der Huf- und Klauenversorgung
l) Erhaltung eines alten Traditionshandwerkes
m) moderne Serviceeinrichtung für Pferdebesitzer, Tierärzte und Hufschmiede
1.	Ordentliches Mitglied kann werden, wer entweder die deutsche staatliche Hufbeschlag- schmiedeprüfung mit Erfolg abgelegt hat und staatlich anerkannt ist, oder über eine, vom Vorstand zu prüfende vergleichbare ausländische Qualifikation verfügt.
2.	Außerordentliches Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden.
3.	Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar und nicht vererblich.
4.	Zu Ehrenmitglieder kann der Verein Mitglieder ernennen, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben. Ehrenmitglieder besitzen die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, sie sind von der Beitragszahlung befreit. Die Ehrenmitgliedschaft kann nur auf einer ordentlichen Mitgliederversammlung mit 2/3 der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten ausgesprochen werden. Sie kann aus wichtigem Grund mit gleichem Stimmenverhältnis wieder aberkannt werden.
Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden. Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand. Im Fall der Ablehnung braucht er die Gründe nicht bekannt zu geben. Gegen die Ablehnung kann innerhalb von 2 Wochen, schriftlich beim Vorstand eingehend, Einspruch bei der Mitgliederversammlung eingelegt werden, die unter Ausschluss des Rechtsweges abschließend entscheidet.
1.	Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Tod des Mitgliedes oder Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen. Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche Kündigung zum Ende des Geschäftsjahrs unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
2.	Ein Mitglied kann von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz Mahnung und Androhung der Streichung mit der Zahlung eines Jahresbeitrags im Rückstand ist. Die Streichung darf vom Vorstand erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des Mahnbescheids sechs Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen worden sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
3.	Ein Mitglied kann aus wichtigem Grund aus dem Verein ausgeschlossen werden. Dem Mitglied ist vor dem Ausschließungsbeschluss Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor im Falle
a)	Eines groben oder wiederholten Verstoßes gegen die Satzung, gegen Ordnungen oder gegen Beschlüsse des Vereins.
b)	Einer schweren Schädigung des Vereins.
4.	Gegen den Ausschluss kann innerhalb von drei Wochen schriftlich Einspruch beim Vorstand eingelegt werden. Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung. Ab Zustellung des Beschlusses über den Ausschluss bis zur endgültigen Entscheidung ruht die Mitgliedschaft.
1.	Jedes Mitglied hat das Recht
a)	An sämtlichen Fachtagungen, Mitgliederversammlungen oder sonstigen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
b)	Wünsche, Anliegen und Beschwerden dem Vorstand vorzutragen.
2.	Die Mitglieder sind verpflichtet, die Satzung, die Vereinsordnungen und die im Rahmen der Satzung getroffenen Beschlüsse zu beachten.
3.	Die Mitglieder sind mit Ausnahme der Ehrenmitglieder verpflichtet, die jährlichen Mitgliedsbeiträge an den Verein zu entrichten. Die Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrags setzt die Mitgliederversammlung fest. Der Verein kann für Fachtagungen oder sonstigen Vereinsveranstaltungen zur Kostendeckung zusätzlich Tagungsgebühren erheben. Die Höhe der Tagungsgebühren wird vom Vorstand festgesetzt.
4.	Für die Höhe der jährlichen Mitgliedsbeiträge, Förderbeiträge, Aufnahmegebühren, Umlagen, ist die jeweils gültige Beitragsordnung maßgebend, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird. Die Mitgliedsbeiträge werden im 2. Quartal eines Jahres fällig und werden im Bankeinzugsverfahren erhoben. Der Vorstand kann auf Antrag Ausnahmen zulassen. Mitglieder, die erst im dritten oder vierten Quartal eines Kalenderjahres eintreten, bezahlen für das Eintrittsjahr nur den halben Beitrag.
5.	Im Falle der Beendigung der Mitgliedschaft ist der volle Beitrag für das angefangene Kalenderjahr zu entrichten. Der Vorstand kann in besonders gelagerten Fällen den Beitrag ganz oder teilweise erlassen.
6.	Beitrags, Vereins- und Geschäftsordnung sind nicht Teil der Satzung.
2.	Vereinsämter können ausschließlich von volljährigen ordentlichen Mitgliedern bekleidet werden. Die im Rahmen der Vereinstätigkeit entstehenden Auslagen und Kosten werden nach den Regelungen in der Vereins- und Geschäftsordnung erstattet. Soweit es der Haushalt zulässt, kann der Vorstand eine Entschädigung bis zur Höhe der in $ 3 Abs.26a EStG vorgesehene Ehrenamtspauschale beschließen.
1.	Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie ist mindestens einmal im Laufe eines Jahres durch den Vorstand einzuberufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn es von 1/10 der Mitglieder schriftlich und begründet verlangt wird.
2.	Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Einladungsfrist von zehn Wochen in Textform ( E-Mail oder einfacher Brief) unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte von dem Mitglied dem Verein genannte Adresse gerichtet ist.
3.	Anträge für die Mitgliederversammlung können von jedem ordentlichen Mitglied gestellt werden. Sie müssen mindestens 4 Wochen vor der Mitgliederversammlung bei der Vereinsgeschäftsstelle eingereicht sein, mit Ausnahme von Dringlichkeitsanträgen.
4.	Die Mitgliederversammlung ist für alle grundlegenden Entscheidungen des Vereins zuständig, die nicht in den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes (§11) fallen (Grundlagengeschäfte). Sie beschließt insbesondere über:
a)	die Wahl des Vorstandes für die Amtsdauer von 2 Jahren
b)	die Wahl von zwei Kassenprüfern
c)	die Entlastung des Vorstandes auf Grundlage seines Rechenschaftsberichts
d)	die Genehmigung des Jahresabschlusses
e)	die Genehmigung des Haushaltsplans für das kommende Geschäftsjahr
f)	die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren
g)	Einsatz und Änderung der Geschäfts- und Vereinsordnung
h)	Die Änderung der Satzung, die Auflösung des Vereins oder den Zusammenschluss mit anderen Vereinen
5.	Die beiden Kassenprüfer werden jeweils für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Die Amtszeit der beiden Kassenprüfer soll stets zueinander versetzt sein, es wird demnach auf jeder ordentlichen Mitgliederversammlung ein Kassenprüfer gewählt.
6.	Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, geleitet. Ist auch dieser verhindert, oder stellt ein ordentliches Mitglied nach Feststellung der Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung, den Antrag, wählt die Mitgliederversammlung aus der Mitte der ordentlichen Mitglieder mit 2/3 Mehrheit der Stimmen den Versammlungsleiter.
1.	Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist mit 10% auf die erschienene Anzahl der Mitglieder beschlussfähig
2.	Jedes ordentliche und jedes Ehrenmitglied hat ein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Die Abstimmung erfolgt offen und mündlich. Sie hat geheim und schriftlich zu erfolgen, wenn 10% der Mitglieder dies beantragen.
3.	Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit erfasst, soweit die Satzung keine abweichende Regelung enthält. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Stimmenenthaltungen bleiben außer Betracht. Eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen ist erforderlich bei Beschlüssen
a)	über Satzungsänderungen
b)	Dringlichkeitsanträge nach § 8 Abs. 3.
c)	über Anträge auf Abberufung des Vorstandes oder eines Vorstandmitgliedes
d)	über die Auflösung des Vereins
4.	Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.
1.	Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus mindestens drei, regelmäßig vier gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern, jeweils zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein.
2.	Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
ein Stellvertretender Vorsitzender incl. Schriftführer
3.	Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Zum Vorstand können alle ordentlichen Mitglieder gewählt werden, die mindestens das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die unbegrenzte Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Der Vorstand bleibt im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist.
4.	Ein Vorstandsmitglied kann während seiner Amtsperiode aus wichtigem Grund durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit abberufen werden.
1.	Der Vorstand vertritt den Verein rechtsgeschäftlich und gerichtlich. Dem Vorstand obliegen alle Vereinsangelegenheiten, die nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Er führt die laufenden Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Geschäftsordnung im Sinne der satzungsmäßigen Zwecke und etwaigen Weisungen der Mitgliederversammlung.
2.	Der Vorstand regelt seine interne Ressortaufteilung, die Einberufung von Vorstandssitzungen, die Beschlussfassung sowie weitere Einzelheiten in einer einstimmig vom Vorstand zu beschließenden Geschäftsordnung (GO).
3.	Jedem Vorstandsmitglied kann durch Vorstandsbeschluss zur Durchführung bestimmter Aufgaben und Abschluss von Geschäften erteilt werden.
4.	Ebenso ist der Vorstand berechtigt, Dritte für den Verein zu beauftragen (z.B. Steuerberater oder Rechtsanwalt)
§ 12 Vereinsversicherungen
1.	Vereinshaftpflichtversicherung
Abschluss einer Vereinshaftpflichtversicherung. Der Versicherungsschutz der Vereinshaftpflichtversicherung gilt für Mitglieder des Vorstandes und sämtliche übrigen Vereinsmitglieder, bei der Ausübung von Tätigkeiten zu Vereinszwecken. Außerdem sind Angestellte des Vereins versichert, auch wenn sie nicht Vereinsmitglied sind.
2.	Vermögensschutzversicherung für Vorstände
Abschluss einer Vermögensschutzversicherung für Vorstände
§ 13 Vereins- und Geschäftsordnung
1.	Der Vorstand ist berechtigt unter der Beachtung der Satzung eine Vereins- und Geschäftsordnung zu erstellen. Bei Neuerstellung oder Änderungen muss diese der Mitgliederversammlung vorgelegt werden.
2.	Die Mitgliederversammlung beschließt die Vereins- und Geschäftsordnung mit einfacher Mehrheit der Stimmen.
1.	Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von ¾ der Mitglieder in der Mitgliederversammlung. Satzungsänderungen, die von Behörden (z.B. Registergericht, Finanzverwaltung) verlangt werden, kann der Vorstand selbständig beschließen.
2.	Anträge auf Satzungsänderung können nicht als Dringlichkeitsanträge gestellt werden. Sie sind mindestens 12 Wochen vor der Mitgliederversammlung an den Vorstand zu richten und von diesem der Mitgliederversammlung vorzulegen.
1.	Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit der Stimmen erfolgen
2.	Im Fall der Auflösung ernennt die Mitgliederversammlung die Liquidatoren.
3.	Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstige Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Tierschutzes verwenden muss.
1.	Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Rechte und Pflichten der Mitglieder ist die Anschrift des ersten Vorsitzenden.
Aktualisierte Satzung laut Vorstandssitzung vom 18.12.2017 19.30 Uhr