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Timestamp: 2016-05-25 05:26:55
Document Index: 99105551

Matched Legal Cases: ['§ 119', '§ 138', '§ 119', '§ 138', '§ 1371', '§ 891', '§ 29', '§ 119', '§ 138']

OLG-STUTTGART - 08.03.2005, 16 UF 3/05 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Oberlandesgericht Stuttgart > Beschluss vom 08.03.2005, Aktenzeichen: 16 UF 3/05 OLG-STUTTGART – Aktenzeichen: 16 UF 3/05Beschluss vom 08.03.2005
Leitsatz:§ 119 Abs. 1 S. 2 ZPO (keine Erfolgsprüfung bei Bewilligung von Prozesskostenhilfe zur Rechtsverteidigung im Rechtsmittelverfahren) ist nicht anzuwenden, wenn der in der Vorinstanz erfolgreiche Prozesskostenhilfe-Antragsteller vorwerfbar (unter Verstoß gegen § 138 Abs. 1 ZPO) ein unrichtiges Urteil herbeigeführt hat.Rechtsgebiete:ZPOVorschriften:§ 119 ZPO, § 138 ZPOVerfahrensgang:AG Ravensburg 8 F 677/04 vom 09.12.2004
VolltextUm den Volltext vom OLG-STUTTGART – Beschluss vom 08.03.2005, Aktenzeichen: 16 UF 3/05 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom OLG-STUTTGARTOLG-STUTTGART – Beschluss, 8 W 96/04 vom 08.03.2005Ist in einem Erbfall österreichisches Erbrecht neben deutschem Güterrecht anzuwenden, scheidet ein Ausgleich des Zugewinns durch Erhöhung der Erbquote gemäß § 1371 Abs. 1 BGB aus.OLG-STUTTGART – Beschluss, 8 W 39/05 vom 08.03.20051. Zur Widerlegung der Vermutung des § 891 BGB genügt es, wenn der Bucheigentümer mit allen im WEG-Verfahren zulässigen Beweismitteln den vollen Beweis seines Ausscheidens aus der Gesellschaft bürgerlichen Rechts erbringt, als deren Gesellschafter er im Wohnungsgrundbuch eingetragen ist. Er ist nicht auf einen Nachweis in der Form des § 29 GBO beschränkt (abw. zu OLG Hamm NJW-RR 1989, 655).
2. Im WEG-Verfahren kann davon ausgegangen werden, dass die in Ablichtung vorgelegten notariellen Urkunden existieren und die Ablichtung mit dem Original übereinstimmt, wenn die anderen Beteiligten die Vorlage der Kopie nicht rügen.OLG-STUTTGART – Beschluss, 16 UF 3/05 vom 08.03.2005§ 119 Abs. 1 S. 2 ZPO (keine Erfolgsprüfung bei Bewilligung von Prozesskostenhilfe zur Rechtsverteidigung im Rechtsmittelverfahren) ist nicht anzuwenden, wenn der in der Vorinstanz erfolgreiche Prozesskostenhilfe-Antragsteller vorwerfbar (unter Verstoß gegen § 138 Abs. 1 ZPO) ein unrichtiges Urteil herbeigeführt hat.
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