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Timestamp: 2019-03-18 19:20:07
Document Index: 243372285

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 47', '§ 1', '§ 160', '§ 160']

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Deutschland : Saarbrücken - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Gegenstand der zu vergebenden Architektenleistungen ist das Leistungsbild gemäß § 34 HOAI 2013. Geplant ist die Vergabe der Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß § 34 HOAI, wobei in einer ersten Stufe die Leistungsphasen 1 bis 4 vergeben werden soll. Alle weiteren Leistungsphasen sind optional und sollen stufenweise beauftragt werden. Teile der Leistungsphasen 1 und 2 sind bereits erbracht. Gegenstand des Realisierungswettbewerbs ist das hochbauliche Konzept für den Erweiterungsneubau der Grundschule Saarbrücken Ost. Das historische und erhaltenswerte Bestandsgebäude erhielt in den Jahren 2010 bis 2016 eine umfassende Gesamtsanierung. Die Erweiterung soll daher als Neubau im unmittelbaren Umfeld des Schulgebäudes realisiert werden, mit einer zusammenhängenden barrierefreien Erschließung von Bestandsgebäude und Erweiterungsneubau. Gleichzeitig sind die weiterhin erforderlichen Flächen für die Außenanlagen, insbesondere für den Schulhof, zu berücksichtigen und einzubeziehen. Für die Erweiterung besteht einschließlich Nebenräumen und Erschließung ein zusätzlicher Flächen- bzw. Raumbedarf von ca. 3 000 qm BGF bzw. ca. 13 500 cbm BRI. Das erforderliche Baubudget wird auf rund 5 000 000 EUR (brutto) Kostengruppe 300 und 400 nach DIN 276 ohne Baunebenkosten geschätzt.
2017/S 106-213273
Die Wettbewerbsarbeiten werden vom Preisgericht nach folgenden Kriterien bewertet (die Listung stellt keineRangfolge dar):
Funktionalität (Anforderungen des Raumprogramms);
Erfüllung der in der Auslobung geforderten Anforderungen und Leistungen;
Gestalterische und architektonische Qualität;
Städtebauliche Qualität und Einbindung;
Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit, Ökologie.
Im Anschluss an den Wettbewerb fand unter den Preisträgern ein Verhandlungsverfahren statt. Die Preisträger wurden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Von den aufgeforderten Preisträgern werden folgende Angaben bzw. Nachweise verlangt, wobei eine Eignungsleihe gem. § 47 VgV zulässig ist. Diese sind bei Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen:
b) Nachweis/Eigenerklärung über die Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssummen: 1 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für sonstige Schäden). Die Maximierung der Ersatzleistung muss je Versicherungsjahr mindestens das 2-fache der Versicherungsleistung betragen. Ein Nachweis der Versicherung über die Deckung der geforderten Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss eingereicht werden (zu erbringen jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft, im Falle von Bietergemeinschaften muss die Tätigkeit in einer ARGE mitversichert sein);
c) Abgabe einer Verpflichtungserklärung nach § 1 Abs. 1 des Saarländischen Tariftreuegesetzes (STTG). Analog zu erbringen auch von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft;
d) Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Planungsleistungen Hochbau) der letzten 3 Geschäftsjahre (2016, 2015, 2014); analog zu erbringen von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft.
Die Vergabeunterlagen werden den Preisträgern mit Einladung zum Verhandlungsverfahren zusammen mit dem Link, unter dem die Unterlagen abgerufen werden können, bekannt gegeben.
Folgende Zuschlagskriterien werden den Vergabeverhandlungen zugrunde gelegt. Diese werden den Preisträgern mit der Einladung zum Verhandlungsverfahren nochmals mitgeteilt.
1) Vorstellung des Bieters zu Organisation und Ablauf im Auftragsfall; interne und externe Projektorganisation Planung (z.B. Organisation des Datenaustauschs, Kontakt zwischen den Mitgliedern der Bietergemeinschaft, Kontakt zum Auftraggeber, u.ä.). Herangehensweise u.a. vor dem Hintergrund des Wettbewerbsergebnisses.
Gewichtung: 40
2) Personelle Besetzung:
— Projektleiter (Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Durchsetzungsvermögen des Projektleiters entsprechend dem Eindruck bei der persönlichen Präsentation),
— Bauleiter (Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Durchsetzungsvermögen des Bauleiters entsprechend dem Eindruck bei der persönlichen Präsentation),
— Personaleinsatzplan mit namentlicher Benennung der Personen, die die Leistungen tatsächlich erbringen, Projektteam für die einzelnen Aufgabenbereiche (Planung, Ausschreibung, Bauleitung).
3) Qualität der Präsentation im Bietergespräch
Gewichtung: 15
4) Maßnahmen zur Kostensicherung und Termineinhaltung
5) Honorarangebot.
Es wird auf die Rügeobliegenheiten des Bewerbers bzw. Bieters gem. § 160 GWB hingewiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
+49 681-5014994
+49 681-5013506
http://www.saarland.de/3339.htm