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Timestamp: 2018-12-13 09:43:40
Document Index: 117301386

Matched Legal Cases: ['Art.\n3', 'Art. 1', 'Art. 48', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 11', 'Art. 65', 'Art. 48']

Pensionskasse Stadt Chur Reglement über technische Rückstellungen und Reserven - PDF
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1 Pensionskasse Stadt Chur Reglement über technische Rückstellungen und Reserven
2 Pensionskasse Stadt Chur Reglement über Rückstellungen (Stand 1. Januar 2015) 2 Inhaltsverzeichnis Zweck... 1 Vorsorgekapitalien... 2 Allgemeine Feststellungen zu den technischen Rückstellungen... 3 Versicherungstechnische Grundlagen... 4 Technischer Zinssatz... 5 Arten von Rückstellungen und Reserven... 6 Rückstellungen für pendente Versicherungsfälle... 7 Risikoschwankungsreserve... 8 Rückstellung für Senkung des technischen Zinssatzes auf dem Vorsorgekapital der Rentenbeziehenden... 9 Rückstellung für Übergangsbestimmungen betreffend die Senkung des Umwandlungssatzes Rückstellung für Kompensation einer Senkung des Umwandlungssatzes Weitere Rückstellungen Inkrafttreten, Reglementsänderungen Art.
3 Pensionskasse Stadt Chur Reglement über Rückstellungen (Stand 1. Januar 2015) 3 Reglement über technische Rückstellungen und Reserven der Pensionskasse Stadt Chur Beschlossen von der Verwaltungskommission am 24. Mai 2011 Teilrevidiert durch die Verwaltungskommission am 12. November 2013 Art. 1 Zweck 1 Dieses Reglement bestimmt die technischen Grundlagen für die Berechnung von Deckungskapitalien und die Regeln zur Bildung von technischen Rückstellungen sowie Reserven, welche die Pensionskasse Stadt Chur (nachstehend Pensionskasse) gemäss Art. 48e BVV2 festzulegen hat. 2 Die Regeln über die Bildung der Wertschwankungsreserve sind im Anlagereglement der Pensionskasse festgelegt. Art. 2 Vorsorgekapitalien 1 Das Vorsorgekapital für die aktiven Versicherten entspricht der Summe der reglementarischen Freizügigkeitsleistungen, die gemäss Artikel 15, 17 und 18 FZG (Bundesgesetz über die Freizügigkeit in der beruflichen Vorsorge) ermittelt wird. 2 Das Vorsorgekapital der Rentner entspricht dem zur Finanzierung der Leistungen (Renten und Teuerungszulagen) notwendigen Deckungskapital (Barwert der Leistungen). Art. 3 Allgemeine Feststellungen zu den technischen Rückstellungen 1 Über die Bildung und Auflösung von technischen Rückstellungen und Reserven entscheidet die Verwaltungskommission. Sie stützt sich dabei auf die Berechnungen und Empfehlungen des Experten für berufliche Vorsorge. Die technischen Rückstellungen werden im versicherungstechnischen Gutachten des Experten für berufliche Vorsorge beschrieben, berechnet und überprüft. 2 Die Rückstellung bzw. die Reserve ist entweder als fester Sollwert definiert oder sie kann sich innerhalb einer Bandbreite, die durch einen Mindestbetrag und einen Zielwert festgelegt wird, bewegen. 3 Ist für die Rückstellung bzw. die Reserve ein Sollwert vorgegeben, dann ist dieser Betrag zwingend zurückzustellen. Abweichungen zum Sollwert werden über die Betriebsrechnung ausgeglichen. 4 Ist ein Mindestbetrag für die technische Rückstellung bzw. die Reserve innerhalb einer Bandbreite definiert, so kann eine Erhöhung der Rückstellung bzw. der Reserve über den Mindestbetrag hinaus ebenfalls zu Lasten der Betriebsrechnung erfolgen. Wird der
4 Pensionskasse Stadt Chur Reglement über Rückstellungen (Stand 1. Januar 2015) 4 Zielwert einer technischen Rückstellung bzw. der Reserve überschritten, wird der Teil der Rückstellung bzw. der Reserve, der über dem Zielwert liegt, zugunsten der Betriebsrechnung aufgelöst. Art. 4 Versicherungstechnische Grundlagen Die Berechnungen erfolgen anhand der aktuellsten technischen Grundlagen VZ 1 Generationentafel. Art. 5 Technischer Zinssatz 1 Der technische Zinssatz wird von der Verwaltungskommission festgelegt. Sie stützt sich dabei auf die Empfehlungen des Experten für berufliche Vorsorge. Es kann dabei zwischen dem technischen Rechnungszinssatz und dem technischen Bewertungszinssatz unterschieden werden. 2 Mit dem technischen Rechnungszinssatz werden die Beiträge und der Umwandlungssatz berechnet. 3 Mit dem technischen Bewertungszinssatz wird das Vorsorgekapital der Rentner (Rentnerdeckungskapital) berechnet. Art. 6 Arten von Rückstellungen und Reserven 1 In der Pensionskasse können folgende technische Rückstellungen geführt werden: a) Rückstellung für pendente Versicherungsfälle; b) Risikoschwankungsreserve (für Leistungen bei Tod und Invalidität vor dem Rentenalter); c) Rückstellung für Senkung des technischen Zinssatzes auf dem Vorsorgekapital der Rentenbeziehenden; d) Rückstellung für Übergangsbestimmungen betreffend die Senkung des Umwandlungssatzes; e) Rückstellung für Kompensation einer Senkung des Umwandlungssatzes f) Weitere Rückstellungen. 2 Weitere technische Rückstellungen können auf Beschluss der Verwaltungskommission gebildet werden; dies insbesondere im Falle einer Teilliquidation, wenn sie für den Fortbestand der Pensionskasse notwendig sind. Die Verwaltungskommission stützt sich dabei auf die Empfehlungen des Experten für berufliche Vorsorge. Art. 7 Rückstellung für pendente Versicherungsfälle 1 Zur Deckung von Ansprüchen auf Risikoleistungen aus offenen Versicherungsfällen, die nicht durch die Rückversicherung abgedeckt sind, werden Rückstellungen für 1 Versicherungstechnische Grundlagen, herausgegeben von der Pensionskasse Stadt Zürich
5 Pensionskasse Stadt Chur Reglement über Rückstellungen (Stand 1. Januar 2015) 5 pendente Versicherungsfälle gebildet. Dazu gehören insbesondere Prämienbefreiungen und Invalidenrenten mit Anspruchsbeginn vor Ablaufen der vertraglichen Wartefrist bei der Rückversicherung. 2 Als Sollwert der Rückstellung für pendente Versicherungsfälle gilt ein Prozent der im entsprechenden Geschäftsjahr erhaltenen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge. Art. 8 Risikoschwankungsreserve 1 Die Pensionskasse hat die Risikoleistungen bei einer Versicherungsgesellschaft soweit wie möglich rückversichert. 2 Um einerseits nichtrückversicherte reglementarische Risikoleistungen zu erbringen und andererseits auf einseitige Vertragsänderungen durch die Rückversicherung reagieren zu können, werden Risikoschwankungsreserven gebildet. 3 Als Sollwert der Risikoschwankungsreserve gelten zehn Prozente der im entsprechenden Geschäftsjahr erhaltenen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge. Art. 9 Rückstellung für Senkung des technischen Zinssatz auf dem Vorsorgekapital der Rentenbeziehenden 1 Um gegebenenfalls eine Senkung des technischen Zinssatzes an das aktuelle Zinsumfeld finanzieren zu können, werden Rückstellungen für die Senkung des technischen Zinssatzes auf dem Vorsorgekapital der Rentenbeziehenden gebildet. 2 Die Höhe der Rückstellung wird von der Verwaltungskommission festgelegt. Sie stützt sich dabei auf die Empfehlungen des Experten für berufliche Vorsorge. Art. 10 Rückstellung für Übergangsbestimmungen betreffend die Senkung des Umwandlungssatzes 1 Für die Finanzierung von Übergangsmassnahmen zur Abfederung einer allfälligen Senkung des Umwandlungssatzes werden Rückstellungen für Übergangsbestimmungen betreffend die Senkung des Umwandlungssatzes gebildet. 2 Die Höhe der Rückstellung wird von der Verwaltungskommission festgelegt. Sie stützt sich dabei auf die Empfehlungen des Experten für berufliche Vorsorge. Art. 11 Rückstellung für Kompensation einer Senkung des Umwandlungssatzes 1 Für die Finanzierung der Kompensation einer weiteren notwendigen Senkung des Umwandlungssatzes wird eine Rückstellung für die Kompensation dieser Senkung des Umwandlungssatzes gebildet. 2 Die Rückstellung wird gemäss Entscheid der Verwaltungskommission aus freien Mitteln geäufnet. Der maximale Betrag der Rückstellung für Kompensation einer Senkung
6 Pensionskasse Stadt Chur Reglement über Rückstellungen (Stand 1. Januar 2015) 6 des Umwandlungssatzes beträgt zehn Prozent aller Altersguthaben der aktiven Versicherten und der Invalidenrentenbeziehenden. (Berechnungsgrundlage: VZ 2010 Generationentafel 2013 mit 3.0% technischem Zinssatz ergibt im 2018 einen rechnerischen UWS von 5.54%). Art. 12 Weitere Rückstellungen Weitere Rückstellungen wie insbesondere für Besserverzinsungen oder Teuerungszulagen auf die Renten werden nach fachlichen Grundsätzen und unter Beachtung des Stetigkeitsprinzips gebildet. Art. 13 Inkrafttreten, Reglementsänderungen 1 Das vorliegende Reglement wurde anlässlich der Verwaltungskommissions-Sitzung vom 24. Mai 2011 genehmigt. 2 Das Reglement findet Anwendung auf Rückstellungen und Reservebildung ab 1. Januar Die Anpassung von Artikel 6 und der neue Art. 11 gelten rückwirkend ab 1. Januar 2013.
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