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Timestamp: 2016-10-28 06:33:57
Document Index: 20895261

Matched Legal Cases: ['Art. 97', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 42', 'Art. 108']

6B_783/2015 (11.11.2015)
6B_783/2015 � � Urteil vom 11. November 2015
Fahren in angetrunkenem Zustand mit qualifizierter Blutalkoholkonzentration, Sachbesch�digung usw.,
Das Obergericht des Kantons Bern verurteilte den Beschwerdef�hrer am 9. Januar 2015 im Berufungsverfahren wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand mit qualifizierter Blutalkoholkonzentration, Sachbesch�digung und unanst�ndigen Benehmens zu einer Geldstrafe von 40 Tagess�tzen zu Fr. 60.--, mit bedingtem Vollzug bei einer Probezeit von zwei Jahren, zu einer Verbindungsbusse von Fr. 600.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von zehn Tagen sowie zu einer �bertretungsbusse von Fr. 100.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von einem Tag. Der Beschwerdef�hrer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt einen Freispruch.
Die tats�chlichen Feststellungen bzw die Beweisw�rdigung im angefochtenen Urteil k�nnen vor Bundesgericht ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV sind. Willk�r liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Dass eine andere L�sung ebenfalls m�glich erscheint, gen�gt nicht (BGE 138 III 378 E. 6.1). Die angebliche Willk�r ist in der Beschwerde pr�zise zu r�gen, und die R�ge ist zu begr�nden (Art. 106 Abs. 2 und 42 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht stellt insoweit hohe Anforderungen. Appellatorische Kritik, wie sie z.B. im Berufungsverfahren vor einer Instanz mit voller Kognition vorgebracht werden kann, gen�gt zur Begr�ndung einer Beschwerde vor Bundesgericht nicht und ist unzul�ssig.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, der Entscheid sei nur gest�tzt auf die Aussage des Privatkl�gers ergangen. Diese sei sehr l�ckenhaft und teilweise falsch. Zudem habe die Vorinstanz viele Punkte, die f�r ihn spr�chen, ausser Acht gelassen.
Diese Vorbringen stellen unzul�ssige appellatorische Kritik dar, denn der Beschwerdef�hrer sagt nicht, welche angeblich falschen und l�ckenhaften Aussagen des Privatkl�gers er meint und um welche Punkte es ihm geht, die die Vorinstanz seiner Ansicht nach zu Unrecht nicht ber�cksichtigt hat. Eine insoweit mindestens rudiment�re Begr�ndung kann auch von einem juristischen Laien verlangt werden. Im �brigen wurde der Beschwerdef�hrer mit Verf�gung vom 17. August 2015 ausdr�cklich auf die Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG und die noch laufende Beschwerdefrist hingewiesen (act. 4). Dennoch hat er es unterlassen, seine Beschwerde noch zu erg�nzen. Darauf ist mangels einer tauglichen Begr�ndung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.