Source: http://schraubertreff-ev.de/satzung.html
Timestamp: 2019-04-18 16:52:13
Document Index: 118603669

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', '§ 26', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9']

Satzung des Vereins „Schraubertreff“
Abs. 1: Der Verein führt den Namen „Schraubertreff“ und soll beim Amtsgericht in das Vereinsregister eingetragen werden und dann den Zusatz „e.V.“ führen.
Abs. 2: Er hat seinen Sitz in Machtolsheim
Abs. 1: Ziel des Vereins ist es
- interessierten Personen die KFZ-Technik und -Instandhaltung näherzubringen
- einen Treffpunkt für gleichgesinnte Personen zu schaffen
Abs. 2: Dies soll insbesondere erreicht werden durch
- die kostenlose Bereitstellung einer so gut wie möglich ausgestatteten Werkstatt in geeigneten Räumlichkeiten
- regelmäßige Herausgabe von Informationsmitteilungen
§ 3: Organe des Vereins
Abs. 2: Der Vorstand
§ 4: Vorstand
Abs. 1: Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, einem Stellvertreter, dem Schatzmeister und dem Protokollführer. Sie bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Die Vereiningung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.
Abs. 2: Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Der Vorstand bleibt darüber hinaus bis zur Bestellung des neuen Vorstandes im Amt.
Abs. 3: Zur rechtsverbindlichen Vertretung genügt die gemeinsame Zeichnung zweier Mitglieder des Vorstandes.
Abs. 4: Der Vorstand tagt mindestens monatlich, jedoch in der Regel alle zwei Wochen. Die zweiwöchigen Sitzungen können bei fehlendem Bedarf ausgesetzt werden.
Abs. 5: Die Vorstandssitzungen werden vom 1. Vorsitzenden geleitet.
Abs. 6: Der Vorstand ist nur bei voller Anwesenheit beschlussfähig.
Abs. 7: Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit aus, dann wählt der Vorstand aus den Reihen der Vereinsmitgliedern ein Ersatzmitglied für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen.
Abs. 1: Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung. Sie wird in der Regel vom Vorstandsvorsitzenden geleitet. Die Mitgliederversammlung stellt die Richtlinien für die Arbeit des Vereins auf und entscheidet über Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:
- Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Wirtschafts- und Investitionsplanes
Abs. 2: Zur Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung schriftlich mindestens vier Wochen vorher geladen. Sie tagt so oft es notwendig ist, jedoch mindestens ein mal im Jahr.
Abs. 3: Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens 25 % der Mitglieder sie unter Angabe von Gründen beim Vorstand verlangen. Sie muss längstens 5 Wochen nach Eingang des Antrages auf schriftliche Berufung tagen.
Abs. 4: Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 75 % der Mitglieder anwesend sind, ihre Beschlüsse werden mit Stimmmehrheit gefasst. Die Abstimmungen werden per Handzeichen ausgeführt. Über die Beschlüsse und, soweit erforderlich zum Verständnis über deren Zustandekommen, auch über den wesentlichen Verlauf der Verhandlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer unterschrieben.
§ 6: Rechte und Pflichten von Mitgliedern
Abs. 1: Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Diese werden in der Beitragsordnung festgelegt
Abs. 2: Die Beitragsordnung wird vom Vorstand beschlossen.
Abs. 3: Die Beitragsordnung wird vom Vorstand vierteljährlich überprüft. Das Bestreben soll darauf ausgerichtet sein, die Beiträge so gering wie möglich zu halten, jedoch so hoch, dass durch die Gesamtheit aller Beiträge alle regelmäßigen Kosten abgedeckt werden können, sofern sie nicht durch andere Einnahmen abgedeckt sind. Gegebenenfalls wird eine Anpassung durchgeführt.
§ 7: Beitritt von Mitgliedern
Abs. 1: Mitglied können alle natürlichen und juristischen Personen werden,die voll geschäftsfähig sind.
Abs. 2: Die Mitgliedschaft wird erworben durch Antragstellung beim Vorstand, der darüber abstimmen muss. Die Abstimmung muss mehrheitlich positiv ausfallen.
Abs. 3: Die Aufnahme erfolgt grundsätzlich mit einer Probezeit von drei Monaten. Wird dem Mitglied nicht mindestens zwei Wochen vor Ablauf der Frist eine schriftliche Absage zugestellt, besteht die Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit fort.
Abs. 4: Der Vorstand tagt nach Ablauf von zwei Monaten und berät über das Fortbestehen der Mitgliedschaft. Hierzu genügt die einfache Mehrheit.
Abs. 5: Eine Ablehnung des Aufnahmeantrags ist nicht anfechtbar und muss nicht begründet werden.
§ 8: Ausscheiden von Mitgliedern
Abs. 1: Mitglieder können auf eigenen Antrag beim Vorstand aus dem Verein ausscheiden. Dabei gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten jeweils zum ersten eines Monats. Findet die Kündigung in der Probezeit statt, entfällt die Kündigungsfrist
(1) Mitglieder können durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausscheiden, wenn sie ihren Verpflichtungen im Verein nicht nachkommen oder den Vereinszielen zuwider handeln. Gegen denBeschluss kann das Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig. Das Mitglied ist zu der Versammlung einzuladen und anzuhören.
(2) Dem Mitglied wird eine dreimonatige Kündigungsfrist eingeräumt. Wird die Kündigung aufgrund einer Straftat ausgesprochen, entfällt diese Kündigungsfrist.
Abs. 3: Das Mitglied kann aufgrund von nicht bezahlten Beiträgen, welche in der Beitragsordnung geregelt sind, ausgeschlossen werden. Befindet sich das Mitglied einen Monat im Verzug, wird es das erste mal vom Vorstand schriftlich abgemahnt. Befindet sich das Mitglied zwei Monate im Verzug, wird es zum zweiten mal vom Vorstand schriftlich abgemahnt. Befindet sich das Mitglied drei Monate im Verzug, erhält es vom Vorstand die fristlose Kündigung.
§ 9: Satzungsänderungen und Auflösung
Abs. 1: Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen, Zweckänderungen und zur Auflösung sind den stimmberechtigten Mitgliedern bis spätestens einen Monat vor der Sitzung zuzuleiten. Für eine Beschlussfassung ist eine Mehrheit von mindestens 75 % der anwesenden Mitgliedern erforderlich.
Abs. 2: Änderungen oder Ergänzungen, die vom Finanzamt oder von der Registrierbehörde vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung der Mitgliederversammlung. Sie müssen den anderen Mitgliedern spätestens an der nächsten Mitgliederversammlung mitgeteilt weden.
Abs. 3: Bei Auflösung des Vereins wird das Vereinsvermögen zu gleichen Teilen unter den Mitgliedern aufgeteilt. Sachwerte sind zuvor in Kapital umzuwandeln.