Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_10_VergabeVO_Stiftung_Auswahlverfahren_der_Hochsch-d3377205,11.html
Timestamp: 2016-10-27 17:17:45
Document Index: 382942431

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 7', '§ 22', '§ 23', '§ 11', '§ 10', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 11', '§ 14', '§ 19']

Verordnung über die zentrale Vergabe von Studienplätzen (Vergabeverordnung Stift...…§ 10 VergabeVO Stiftung, Auswahlverfahren der Hochschulen§ 11 VergabeVO Stiftung, Auswahl in der Abiturbestenquote§ 12 VergabeVO Stiftung, Landesquoten§ 13 VergabeVO Stiftung, Zurechnung zu den Landesquoten§ 14 VergabeVO Stiftung, Auswahl nach Wartezeit§ 15 VergabeVO Stiftung, Auswahl nach Härtegesichtspunkten§ 16 VergabeVO Stiftung, Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber mit besonderer H...§ 17 VergabeVO Stiftung, Auswahl für ein Zweitstudium§ 18 VergabeVO Stiftung, Nachrangige Auswahlkriterien§ 19 VergabeVO Stiftung, Auswahl nach einem Dienst aufgrund früheren Zulassungsa...§ 20 VergabeVO Stiftung, Verteilung der in der Abiturbestenquote Ausgewählten au...§ 21 VergabeVO Stiftung, Verteilung der nach § 7 Abs. 3 Ausgewählten auf die Stu...§ 22 VergabeVO Stiftung, Teilstudienplätze§ 23 VergabeVO Stiftung, Aufhebung bisherigen Rechts, InkrafttretenAnlage 1 VergabeVO Stiftung, In das zentrale Vergabeverfahren einbezogene Studie...Anlage 2 VergabeVO Stiftung, Ermittlung der Durchschnittsnote (zu § 11 Abs. 3 Sa...Anlage 3 VergabeVO Stiftung, Ermittlung der Messzahl bei der Auswahl für ein Zwe...Anlage 4 VergabeVO Stiftung, Ermittlung der Punktzahl der Gesamtqualifikation (z...Anlage 5 VergabeVO Stiftung, Zuordnung der Kreise und kreisfreien Städte zu den ...
§ 10 VergabeVO StiftungVerordnung über die zentrale Vergabe von Studienplätzen (Vergabeverordnung Stiftung für Hochschulzulassung)Landesrecht HessenDRITTER TEIL – Quotierung und VerfahrensablaufTitel: Verordnung über die zentrale Vergabe von Studienplätzen (Vergabeverordnung Stiftung für Hochschulzulassung)Normgeber: HessenRedaktionelle Abkürzung: VergabeVO Stiftung,HEGliederungs-Nr.: 70-251gilt ab: 15.07.2015Normtyp: Rechtsverordnunggilt bis: [keine Angabe]Fundstelle: GVBl. I 2008 S. 706 vom 30.05.2008(1) 11Das Auswahlverfahren der Hochschulen nach § 4 Abs. 1 Nr. 3 des Gesetzes zum Staatsvertrag über die Vergabe von Studienplätzen wird von den einzelnen Hochschulen nach Maßgabe der Vorschriften der Vergabeverordnung Hessen vom 30. Juni 2006 (GVBl. I S. 363) in der jeweils geltenden Fassung durchgeführt, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist. 21Hochschulen können die Stiftung damit beauftragen, Zulassungs- sowie Ablehnungsbescheide zu erstellen und im Namen und Auftrag der Hochschule zu versenden. 21Hochschulen können bei der Durchführung ihrer Auswahlverfahren durch Überbuchung der Zulassungszahlen berücksichtigen, dass Studienplätze voraussichtlich nicht besetzt werden.(2) 11Am Auswahlverfahren der Hochschulen wird nicht beteiligt, wer1. unter die Quoten nach § 6 Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 und 3 fällt,2.im Zulassungsantrag keinen gültigen Studienortwunsch für dieses Verfahren genannt hat oder3.nach § 7 Abs. 2 oder Abs. 3 Satz 5 von der Stiftung zugelassen worden ist.21Liegen die Voraussetzungen nach Satz 1 Nr. 2 vor, erlässt die Stiftung für das Auswahlverfahren der Hochschulen im eigenen Namen einen Ausschlussbescheid.(3) 11Die Stiftung teilt den Hochschulen für das Sommersemester bis zum 10. Februar, für das Wintersemester bis zum 10. August mit, welche Bewerberinnen und Bewerber an ihren Auswahlverfahren zu beteiligen sind, und übermittelt dabei studiengangweise folgende Angaben:1.Namen, Anschrift und E-Mail- Adresse sowie Tag und Ort der Geburt,2.die Ortspräferenz für die jeweilige Hochschule,3.die nach § 11 Abs. 3 bis 5 ermittelte Durchschnittsnote,4.die nach § 14 ermittelte Wartezeit,5.Einzelnoten der Hochschulzugangsberechtigung,6.das Ergebnis eines fachspezifischen Studierfähigkeitstests, sofern es der Stiftung vorliegt,7.die Art einer Berufsausbildung und die Dauer einer Berufstätigkeit oder eines Praktikums,8.die Erfüllung der Voraussetzungen für eine erneute Zulassung nach § 19 Abs. 2 Satz 2.(4) 11Soweit der Stiftung Verfahrensergebnisse der Hochschulen in Form von Ranglisten für das Sommersemester bis zum 25. Februar, für das Wintersemester bis zum 25. August vorliegen, werden Bewerberinnen und Bewerber, die nach diesen Ranglisten eine Zulassungsmöglichkeit für die von ihnen in höchster nach einer eventuellen Vorauswahl verbliebener Präferenz gewählte Hochschule haben, von dieser Hochschule zugelassen. 21Die Stiftung teilt den Hochschulen für das Sommersemester bis zum 5. März, für das Wintersemester bis zum 2. September mit, welche Bewerberinnen und Bewerber unter Satz 1 fallen. 21Die Hochschulen erteilen in diesen Fällen Zulassungsbescheide. 21Die Zugelassenen nehmen am weiteren Verfahren nicht mehr teil. 21Die Hochschulen teilen der Stiftung die Einschreibergebnisse für das Sommersemester bis zum 16. März, für das Wintersemester bis zum 16. September mit.(5) 11Die Hochschulen teilen der Stiftung für das Sommersemester bis zum 18. März, für das Wintersemester bis zum 18. September ihre Verfahrensergebnisse in Form von Ranglisten mit, soweit die Ranglisten nicht bereits nach Abs. 4 übermittelt worden sind. 21Die Stiftung gleicht sämtliche Ranglisten ab, indem in den Fällen mehrerer Zulassungsmöglichkeiten für eine Bewerberin oder einen Bewerber nur diejenige für die in höchster Präferenz genannte Hochschule bestehen bleibt, und übermittelt den Hochschulen für das Sommersemester bis zum 22. März, für das Wintersemester bis zum 22. September die bereinigten Ranglisten. 21Die Hochschulen erteilen nach Maßgabe dieser Ranglisten Zulassungs- und Ablehnungsbescheide. 21Die Zugelassenen nehmen am weiteren Verfahren nicht mehr teil. 21Die Hochschulen teilen der Stiftung die Einschreibergebnisse für das Sommersemester bis zum 30. März, für das Wintersemester bis zum 30. September mit.(6) 11Sind danach Studienplätze noch verfügbar oder werden Studienplätze wieder verfügbar, schreibt die Stiftung die Ranglisten nach Maßgabe des Abs. 5 Satz 2 fort und übermittelt sie für das Sommersemester bis zum 2. April, für das Wintersemester bis zum 2. Oktober an die Hochschulen. 21Die Hochschulen führen auf dieser Grundlage ein Nachrückverfahren durch, dabei werden keine Ablehnungsbescheide erteilt. 21Die Zugelassenen nehmen am weiteren Verfahren nicht mehr teil. 21Die Hochschulen teilen der Stiftung die Einschreibergebnisse für das Sommersemester bis zum 8. April, für das Wintersemester bis zum 8. Oktober mit.(7) 11Nach Abschluss des Nachrückverfahrens werden Studienplätze, die noch verfügbar sind oder wieder verfügbar werden, von der Hochschule durch Los an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die bei der Hochschule die Zulassung beantragt haben. 21Die Hochschule bestimmt Form und Frist der Antragstellung und gibt sie in geeigneter Weise bekannt. 21Im Losverfahren zugelassene Bewerberinnen und Bewerber erhalten unverzüglich einen Zulassungsbescheid; Bewerberinnen und Bewerber, die nicht ausgelost worden sind, erhalten keinen Ablehnungsbescheid. 21Das Ergebnis des Losverfahrens wird von der Hochschule in geeigneter Weise bekannt gegeben.