Source: https://studieninstitut-aachen.de/seminare/liste/id/7
Timestamp: 2019-08-23 18:01:11
Document Index: 285185872

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 5', '§ 6', '§ 642', '§ 8', '§ 12', '§ 14', '§ 13', '§ 4', '§ 4', '§ 13', '§ 69', '§ 69', '§31', '§31', '§ 13', '§ 11', '§ 33', '§ 69']

Nr. 041219 „Einführung in die VOB/B“
11.9.2019, 9:00-16:00
Prof. Dr. Sebastian Baldringer
Zielgruppe: Leiter-/innen und Mitarbeiter-/innen des öffentlichen Dienstes, die in ihrer täglichen Arbeit mit dem Vergaberecht in Berührung kommen, z.B. In Bau-, Bauverwaltungs- oder Rechnungsprüfungsämtern
Das Seminar soll einen Überblick über die Inhalte und die Systematik der VOB/B geben. Im Mittelpunkt stehen dabei die einzelnen, dem typischen Bauablauf entspr mehr >
Das Seminar soll einen Überblick über die Inhalte und die Systematik der VOB/B geben. Im Mittelpunkt stehen dabei die einzelnen, dem typischen Bauablauf entsprechenden, Regelungsbereiche der VOB/B sowie die damit verbundenen Problemkreise. Neben den notwenigen Grundkenntnissen sollen den Teilnehmern auch Praxistipps an die Hand gegeben werden.
I. Vergabeunterlagen
• Leistungsbeschreibung (Baubeschreibung, Leistungsverzeichnis, Vorbemerkungen)
• Allgemeine, Besondere und Zusätzliche Vertragsbedingungen
• Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen
• VOB/C – Nebenleistungen und Besondere Leistungen
• Grundsätze der eindeutigen und erschöpfenden Beschreibung
• Grundsätze der produktneutralen Ausschreibung
II. Nachträge, § 2 VOB/B
• Einheitspreis- und Pauschalpreisvertrag
• Mengenmehrung/Mengenminderungen, § 2 Abs. 3 VOB/B
• Geänderte und zusätzliche Leistungen, § 2 Abs. 5 und 6 VOB/B
• Eigenmächtige Ausführung durch den Auftragnehmer, § 2 Abs. 8 VOB/B
• Prüfung von Nachträgen und notwendige Nachtragsdokumentation
• Leistungsverweigerungsrechte des Auftragnehmers bei Nichtbeauftragung von Nach-trägen
III. Störungen im Bauablauf
• Termine und Fristen, Bauzeitenplan, § 5 VOB/B
• Einzelne Behinderungstatbestände, insbes. verspätete oder fehlerhafte Pläne, Vorun-ternehmerverzögerungen etc.
• Behinderungsanzeige und Reaktionsmöglichkeiten
• Rechtsfolgen der Behinderung (Verlängerung der Bauzeit, Ansprüche des Auftragneh-mers gem. § 6 Abs. 6 VOB/B oder § 642 BGB)
• Bauzeitennachträge und bauablaufbezogene Darstellung
• Dokumentation des Bauablaufs
• Verzug des Auftragnehmers
IV. Kündigung des Bauvertrags durch den Auftraggeber/-nehmer, §§ 8 und 9 VOB/B
V. Abnahme, § 12 VOB/B
• Formen der Abnahme (ausdrückliche, konkludente, fiktive, förmliche, technische Ab-nahme sowie Teilabnahme)
• Wirkungen der Abnahme und Abnahmeverweigerung
IV. Abrechnung, §§ 14, 15 und 16 VOB/B
• Prüffähigkeit von Abschlags- und Schlussrechnung
• Fälligkeit und Verjährung der Vergütungsansprüche
• Sonderfall: Abrechnung von gekündigten (Pauschal-)Verträgen
• Zahlung unter Vorbehalt und Vorbehalt des Auftragnehmers gegenüber der Schluss-zahlung
• Leistungsverweigerungsrechte des Auftragnehmers bei Zahlungsverweigerung
• Zinsen, Skonto, Nachlass, Einbehalte
• Exkurs: Stundenlohnarbeiten (Beauftragung, Abrechnung und Stundenlohnzettel)
VII. Rechte bei Mängeln, § 13 VOB/B
• Was ist ein Mangel? Bedeutung der allgemein anerkannten Regeln der Technik, der Herstellerrichtlinien etc.
• Bedeutung der Prüf- und Hinweispflicht aus § 4 Abs. 3 VOB/B
• Mängelansprüche vor und nach Abnahme, § 4 Abs. 7 und § 13 Abs. 5 VOB/B
• Ausgewählte Probleme der Verjährung
• Beweissicherung und Dokumentation
Die Anerkennung dieser Veranstaltung durch die Architektenkammer NRW ist genehmigt. Der Anerkennungsumfang beträgt 8 Unterrichtsstunden zu 45 Min
Nr. 041519 „Einführung in das Abweichungsverfahren nach § 69 BauO NRW ins besondere für Gemeinden ohne Bauaufsichtsbehörde“
16.9.2019, 9:00-16:00
Manfred Müser
Zielgruppe: Leiter/innen und Mitarbeiter/innen kommunaler Bau- und Planungsbehörden
Die neue Landesbauordnung NRW ist am 01.01.2019 in Kraft getreten und hinterlässt eine erhebliche Unsicherheit gerade bei den Gemeinden, die bisher keine bauor mehr >
Die neue Landesbauordnung NRW ist am 01.01.2019 in Kraft getreten und hinterlässt eine erhebliche Unsicherheit gerade bei den Gemeinden, die bisher keine bauordnungsrechtlichen Tätigkeiten durchzuführen hatten. Durch die Überarbeitung der Abweichungsregelungen und der Einführung eines Trägerverfahrens für die planungsrechtliche Befreiung und Ausnahme wurde die Bedeutung dieser rechtlichen Ermessensausübung erheblich angehoben. Weiterhin resultiert hieraus die mögliche Verlagerung der Abweichungsprüfung auf die gemeindliche Ebene, auch dann, wenn dort bisher keine Fachkompetenz vorhanden ist. Das Seminar möchte gerade diesen Gemeinden eine Einführung in das Abweichungsverfahren geben, in dem das Verfahren und die Rechtsgrundlagen vorgestellt und die Konsequenzen durch Erfahrungen aus der Praxis und Rechtsprechung aufgezeigt werden.
1.Die neue Landesbauordnung NRW
a.Gebäudeklassen
b.Der Vollgeschossbegriff
c.Genehmigungsfreie Bauvorhaben
d.Beseitigung von Anlagen
e.Beteiligung der Angrenzer
2.Abweichungen nach § 69 BauO NRW
a.Bauordnungsrechtliche Abweichungen
b.Ausnahme nach §31 (1) BauGB
c.Befreiung nach §31 (2) BauGB
3.Von der Antragstellung zum Bescheid
a.Vollständigkeit des Antrages
b.Begründungspflicht
c.Ermessensausübung
d.Form des Bescheides
e.Bestimmtheitsgrundsatz
4.Rechtsprechung
Manfred Müser, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Baurecht und Fachdienstleiter Bauordnung und Denkmalschutz, Stadt Voerde
Nr. 041619 „Innerstädtischer Straßenbau“
30.10.2019, 9:00-16:00
Dr. Sissis Kamarianakis
Ralf Ottensmann
Zielgruppe: nicht spezifiziert
- Grundlagen des Straßenbaus
- Zusammenhänge zwischen Tief- und Straßenbau
- klassiche Fehler, die beim Rückbau auftreten
- Einblicke in das Tagesgeschäft einen S mehr >
- Einblicke in das Tagesgeschäft einen Straßenbauers
- Oberbau, Schichten und Straßenbeläge
- Standing in Baubesprechnungen und Ihre
Planungskompetenz verbessern
Nr. 041319 „Aktuelle Fragen des Städtebaurechts“
11.11.2019, 9:00-16:00
Prof. Dr. jur. Michael Krautzberger
Prof. Dr. jur. Bernhard Stüer
Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bauämtern und Bauordnungsbehörden
- Beschleunigtes und vereinfachtes Verfahren; Einbeziehung von Außenbereichsflächen:§§ 13a und 13b
- §§ 11, 12: Städtebauliche Verträge
- Bauleitplanverfahren mehr >
- Bauleitplanverfahren: aktuelle Rechtsprechung
- neueste höchstrichterliche Rechtsprechung zum Bauplanungsrecht
- Naturschutzrechtliche Eingriffsregelung
Nr. 040719 „Die Sonderbauverordnung NRW – Eine Einführung“
19.11.2019, 9:00-16:00
Zielgruppe: Leiter/innen und Mitarbeiter/innen kommunaler Bauaufsichtsbehörden sowie Entwurfsverfassern
Wer Sonderbauten zur Baugenehmigung als Sachbearbeiter vorliegen hat oder mit der Durchführung von wiederkehrenden Prüfungen betraut ist, sollte sich mit den I mehr >
Wer Sonderbauten zur Baugenehmigung als Sachbearbeiter vorliegen hat oder mit der Durchführung von wiederkehrenden Prüfungen betraut ist, sollte sich mit den Inhalten der Sonderbauverordnung auskennen. Dieses Gesetz wurde in 2017 novelliert und steht auch weiterhin im Fokus rechtlicher Anpassungen. Dies bezieht sich nicht nur auf den Brandschutz, sondern vor allem auf den steigenden Regelungsbedarf im Bereich der Barrierefreiheit. Das Seminar möchte den Einstieg in dieses Themengebiet erleichtern und versteht sich deshalb als Grundlagenseminar. Aktuelle Novellierungen und Rechtsprechung werden im erforderlichen Maße themenbezogen umgesetzt.
1. Abschnitt: Rechtliche Änderungen bei Versammlungsstätten
- Rauchabteilung
- Brandschutzordnung und Räumungskonzept
2. Abschnitt: Rechtliche Änderungen bei Beherbergungsstätten
- Alarmierungseinrichtungen, Brandmeldeanlagen
- Anforderungen an die Barrierefreiheit
- Brandschutzordnung
3. Abschnitt: Rechtliche Änderungen bei Verkaufsstätten
- Tragende Wände, Pfeiler, Stützen
- Rauchableitung
- Brandschutzordnung, Räumungskonzept
4. Abschnitt: Rechtliche Änderungen bei Garagen
- Automatische Garagen
- Garagenboxen
- Feuerlöscheinrichtungen
Nr. 040120 „Grundlagen der Bauleitplanung“
13.2.2020, 9:00-16:00
Zielgruppe: Mitarbeiter/innen kommunaler Bauaufsichts- und Planungsbehörden sowie allen weiteren kommunalen Mitarbeiter/innen, Kommunalpolitiker/innen
Die Grundlagenveranstaltung ist für Mitarbeiter/innen kommunaler Behörden vorgesehen, die entweder als Anfänger in einer Planungsbehörde einsteigen oder für fa mehr >
Die Grundlagenveranstaltung ist für Mitarbeiter/innen kommunaler Behörden vorgesehen, die entweder als Anfänger in einer Planungsbehörde einsteigen oder für fachfremde Mitarbeiter/innen, die nur im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens mit den planungsrechtlichen Rechtsgrundlagen in Berührung kommen, wie z.B. Schulbehörde, Gebäude- und Flächenmanagement oder Wirtschaftsförderung. Mit diesem Seminar sollen Sie in die Lage versetzt werden, einerseits einen Überblick über Planungsverfahren zu erhalten und andererseits entsprechende Bauleitpläne lesen und verstehen zu können. Die Neuerungen der Städtebaurechtsnovelle werden hierbei thematisiert.
1. Grundbegriffe der Planung
2. Die Planungsinstrumente
a. Flächennutzungsplan
c. Vorhabenbezogener Bebauungsplan
d. Satzungen
3. Die einzelnen Verfahrensschritte im Bauleitplanverfahren
a. Aufstellungsbeschluss
b. Beteiligungen
c. Offenlage
d. Satzungsbeschluss
4. Sicherungsinstrumente und Ausnahmeregelungen in der Bauleitplanung
a. Veränderungssperre
b. Zurückstellung eines Baugesuchs
c. Stand § 33 BauGB
d. Ausnahmen, Befreiungen, Abweichungen
Die Anerkennung dieser Veranstaltung ist durch die Architektenkammer NRW beantragt. Der Anerkennungsumfang beträgt 8 Unterrichtsstunden zu 45 Min.
Nr. 040220 „Bauordnungsrecht für Einsteiger“
9.3.2020, 9:00-16:00
Zielgruppe: Mitarbeiter/innen kommunaler Behörden, Kommunalpolitiker/innen
Das Bauordnungsrecht ist nicht nur komplex und vielschichtig, sondern bekommt am 01.01.2019 auch eine umfassende Novellierung. Die Einführung wird für jede unt mehr >
Das Bauordnungsrecht ist nicht nur komplex und vielschichtig, sondern bekommt am 01.01.2019 auch eine umfassende Novellierung. Die Einführung wird für jede untere Bauaufsicht eine große Herausforderung, was im besonderen Maße für neue Kollegen/innen und fachfremde Mitarbeiter/innen einer Verwaltung gilt. Neben den Bauaufsichtsbehörden haben nämlich viele kommunale Mitarbeiter, z.B. aus den Bereichen der Schulbehörde, Gebäude- und Flächenmanagement oder Wirtschaftsförderung und Planung immer wieder Berührungspunkte mit dem Baurecht. Gerade in diesen Behörden müssen die Grundlagen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt werden. Denn durch die Novellierung und den gestiegenen Anforderungen insbesondere an Bauvorlagen und die Barrierefreiheit wird eine rechtskonforme Antragstellung und Umsetzung schwieriger. Das Seminar soll einen Überblick über die wichtigsten gesetzlichen bauordnungsrechtlichen Vorgaben und ihren Umgang in der Praxis geben.
1. Grundbegriffe der BauO NRW
2. Neue Anforderungen durch die Novellierung
3. Baulasten und Abstandflächen
5. Stellplatzsatzung
6. Die am Bau Beteiligten
7. Baugenehmigungsverfahren
8. Rohbau- und Schlussabnahme
9. Bautechnische Nachweise
10. Bußgeldtatbestände
Nr. 040320 „Baustelle Schule ! – Schulbaurichtlinie und andere bauliche Rechtsgrundlagen “
28.4.2020, 9:00-16:00
Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bauaufsichts- und Schulbehörden sowie des Gebäudemanagements, Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure
In keinem Bereich des kommunalen Bauens treffen so viele rechtliche Grundlagen zusammen, wie bei einer Schule. Neben der Schulbaurichtlinie sind Sonderbauveror mehr >
In keinem Bereich des kommunalen Bauens treffen so viele rechtliche Grundlagen zusammen, wie bei einer Schule. Neben der Schulbaurichtlinie sind Sonderbauverordnung, Prüfverordnung und natürliche novellierte Landesbauordnung zu beachten. Hinzu kommt die anhaltende schulpolitische Diskussion um verschiedene Schulformen und den sich hieraus ergebenen ständigen Anpassungsbedarf der bestehenden Schulgebäude durch Um- oder Neubau. Dieses Thema ist deshalb gerade für die Hochbauabteilungen so aktuell, dass man sich auf einen aktuellen rechtlichen Stand bringen sollte.
Neben den Rechtsgrundlagen geht der Referent aber auch auf eigene Erfahrungswerte im Umgang mit Schulen im Rahmen von Baugenehmigung und wiederkehrenden Prüfung ein und reflektiert dabei die sich wandelnden Anforderungen durch Barrierefreiheit und schulfremden Nutzungen. Wer ist für was zuständig und warum? Die Ausführungen erfolgen wie gewohnt aus der Praxis für die Praxis
• Schulbaurichtlinie
o Anforderungen an Bauteile
o Rettungswege
o Technische Anlagen
• Wiederkehrende Prüfung unter Anwendung der PrüfVO NRW
o Eigenverantwortlichkeit des Eigentümers
o Prüfsachverständige
o Prüfungszeiträume
o Grundsätze der PrüfVO NRW
• Anwendung der Sonderbauverordnung (SBauVO Teil 1) auch in Schulgebäuden
o Foyer und Turnhalle als temporäre Veranstaltungsorte
o Rettungswege von Versammlungsstätten
o Sicherheitskonzept
Nr. 040420 „Einführung in das Abweichungsverfahren nach § 69 BauO NRW ins besondere für Gemeinden ohne Bauaufsichtsbehörde“
13.5.2020, 9:00-16:00
Nr. 040520 „Die Sonderbauverordnung NRW – Eine Einführung“
5.11.2020, 9:00-16:00