Source: https://portal-fischerei.de/bundeslaender/baden-wuerttemberg/
Timestamp: 2020-02-23 07:08:42
Document Index: 228820633

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 31', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14']

BMEL – Portal Fischerei: Baden-Württemberg
Baden-Württemberg (Aktuelle Seite)
Adressenliste der Fischereiverwaltung
Staatliche Forschungsinstitute und Fischbrutanstalten
Anmerkung zu fischereirelevante Institutionen
Oberste Fischereibehörde:
Fischereibehörden:
Fax: 07 11 / 9 04 - 1 11 90
Fischereireferent: Dr. Rainald Hoffmann
Tel.: 07 11/ 9 04 - 1 33 06
Fax: 07 11 / 9 04 - 1 30 90
rainald.hoffmann@rps.bwl.de
Schloßplatz 1-6
Fischereireferent: Dr. Frank Hartmann
Tel.: 07 21 / 9 26 37 41
Tel.: 07 61 / 2 08 - 0
Fischereireferent: Gerhard Bartl
Tel.: 07 61 / 2 08 12 97
Fax: 07 61 / 2 08 12 68
gerhard.bartl@rpf.bwl.de
Fax: 0 70 71 / 7 57 - 31 90
Fischereireferent: Dr. Manuel Konrad
Tel.: 0 70 71 / 7 57 - 33 42
Fax: 0 70 71 / 7 57 - 9 33 42
manuel.konrad@rpt.bwl.de
Staatliche Fischereiaufseher der Fischereibehörde:
stephan.huesgen@rpk.bwl.de
matthias.bopp@rpt.bwl.de
christian.wenzel@rpt.bwl.de
f.gloenkler@web.de
peter.weisser@rpf.bwl.de
felix.kuenemund@rpf.bwl.de
Chemisches und Verinäruntersuchungsamt Stuttgart
Dr. Elisabeth Nardy
Tel.: 07 11 / 34 26 - 18 95
Fax: 07 11 / 34 26 - 17 29
Chemisches und Verinäruntersuchungsamt Karlsruhe
Dr. Eleonora-Maria Constantin
Tel.: 07 21 / 9 26 - 72 23
Tel. Probenannahme: 07 21 / 9 26 - 55 11
Fax: 07 21 / 9 26- 55 39
Chemisches und Verinäruntersuchungsamt Freiburg
Dr. Stephanie Bornstein
Tel.: 07 61 / 15 02 - 1 76
Fax: 07 61 / 15 02 - 2 99
Staatl. Tierärztliches Untersuchungsamt Aulendorf, Diagnostikzentrum
Löwenbreitestr. 18/20
Dr. Bettina Schletz
Dr. Ina Holst
Tel.: 0 75 25 / 9 42 - 2 61
Fax: 0 75 25 / 9 42 - 2 00
beim LAZBW - Landwirtschaftliches Zentrum Baden-Württemberg
Leiter: BiolD Dr. Rainer Berg
Tel. 0 75 43 / 93 08 - 0, Fax 0 75 43 / 93 08 - 20
ffs@lazbw.bwl.de
Institut für Seenforschung der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg
Tel. 0 75 43 / 30 4 - 0, Fax 0 75 43 / 30 42 99
isf@lfula.lubw.bwl.de
Forschungszentrum Umwelt der Universität Karlsruhe
Fischbrutanstalten
Fischbrutanstalt der Besatzkommission
Tel. 0 75 43 / 41 74, Fax 0 75 43 / 20 52
Fischbrutanstalt Reichenau
Tel. 0 75 34 / 15 22
Präsident: Arnulf Freiherr von Eyb MdL
Tel.: 07 11 / 25 29 47 - 50
Fax: 07 11 / 25 29 47 - 99
Vorsitzender: Ulrich Hargina
Tel. 0 74 04 / 25 38
Fax 0 74 04 / 9 30 89 70
Präsident: Jürgen Hauck
Tel. 06 21 / 7 17 94 30
Fax 06 21 / 7 17 94 32
Andreas-Brugger-Str. 13
Tel. 0 75 43 / 24 64
Die LUBW (und damit auch das Institut für Seenforschung) gehört zum Ressort des Umweltministeriums,
die Staatliche Fischbrutanstalt Langenargen unterliegt der Aufsicht des Regierungspräsidiums Tübingen,
betrieben wird sie von der Besatzkommission der baden-württembergischen Bodenseefischer e. V.,
sie arbeitet für den Bodensee-Obersee,
die FBA Reichenau arbeitet für den Bodensee-Untersee und gehört dem dortigen Berufsfischerverein Untersee und Rhein e. V.
Fischereigesetz für Baden-Württemberg (FischG) (PDF, nicht barrierefrei)
Verordnung des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum zur Durchführung des Fischereigesetzes für Baden-Württemberg (Landesfischereiverordnung - LFischVO) (PDF, nicht barrierefrei)
Verordnung des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum über die Fischerei im Bodensee (Bodenseefischereiverordnung - BodFischVO) vom 24. April 2007 (PDF, nicht barrierefrei)
Gesetz zu dem Vertrag zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über die Fischerei im Untersee und Seerhein (Unterseefischereiordnung) (PDF, nicht barrierefrei)
Vertrag zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über die Fischerei im Untersee und Seerhein (Unterseefischereiordnung) Fassung entsprechend dem Änderungsvertrag vom 19. November 1991 und der Änderungsvereinbarung vom 24. November 1997 sowie vom 10. Oktober 2003 (PDF, nicht barrierefrei)
Verordnung des Ministerium Ländlicher Raum über die Aufzeichnung der Fänge der Berufsfischer und der Sportfischer in Bereich der Unterseefischereiordnung (UFischStatistikVO) (PDF, nicht barrierefrei)
Für die berufliche Ausbildung zum Fischwirt ist in Baden-Württemberg das Regierungspräsidium Freiburg zuständig.
Informationen zum Berufsbild Fischwirt/Fischwirtin sind zu finden unter dem Link der Fischereiforschungsstelle.
Die staatlich Fischerprüfung wird ein Mal im Jahr von den Landratsämtern und Stadtkreisen abgenommen, normaler Weise am zweiten Freitag im November. Sie ist landeseinheitlich. Die Anmeldung zur Prüfung muss spätestens einen Monat vor der Prüfung erfolgen.
Zur Fischerprüfung wird nur zugelassen, wer den vom Ministerium genehmigten Vorbereitungslehrgang des Landesfischereiverbands Baden-Württemberg absolviert hat. Der Verband gewährleistet, dass in jedem Landkreis mindestens ein qualifizierter Lehrgang angeboten wird, der meist kurz nach den Sommerferien beginnt. Die Lehrgänge werden von speziell geschulten Ausbildern durchgeführt, die sich regelmäßig fortbilden müssen.
Im Einzelnen werden in insgesamt mindestens 30 Pflichtstunden folgende Sachgebiete nach einem landeseinheitlichen Rahmenlehrplan behandelt:
Allgemeine Fischkunde (mind. 4 Std.): Geschichtliche Entwicklung, Zoologie, kurze schematische Übersicht, Anatomie und Physiologie der Fische,
Spezielle Fischkunde (mind. 4 Std.) Systematik, Beschreibung, Unterscheidungsmerkmale, Lebensraum und Lebensweise, Bestandssituation, Gefährdungsursachen von Fischen, Krebsen und Muscheln,
Gewässerökologie und Fischhege (mind. 8 Std.): Wasser - Allgemeines, Wassereigenschaften, Gewässergüteklassen, Bioindikatoren, Wasserpflanzen, Wassertiere, Gewässerarten, Bewertung von Gewässern, Fischbesatz und Fischhege, Maßnahmen bei Fischsterben, Fischkrankheiten, Gerätekunde, Fangtechnik und Behandlung und
Verwertung von Fischen: Theorie (mind. 3 Std.),
Praktische Ausbildung an Geräten (mind. 4 Std.), Versorgung und Verwerten gefangener Fische (mind. 2 Std.) und
Gesetzeskunde (mind. 5 Std.): für die Fischerei wichtige gesetzliche Bestimmungen wie z.B. Fischerei-, Wasser-, Naturschutz-, Tierschutz- und Tierseuchenrecht.
Die Fischerprüfung ist eine schriftliche Prüfung. Nur in Ausnahmefällen können die Fragen mündlich gestellt und beantwortet werden.
Es sind innerhalb von zwei Stunden 60 Fragen aus allen oben genannten Gebieten zu beantworten. Die Prüfung hat bestanden, wer mindestens 45 der gestellten Fragen und dabei mindestens die Hälfte aus jedem Sachgebiet richtig beantwortet hat. Nach bestandener Prüfung erhält der Bewerber von der Prüfungsbehörde ein Zeugnis.
Wer in Baden-Württemberg die Fischerei ausüben will, muss einen gültigen Fischereischein besitzen (§ 31 Abs. 1 Fischereigesetz). Die in anderen Bundesländern ausgestellten Fischereischeine gelten auch hier. Zieht jedoch jemand nach Baden-Württemberg um, dann gilt der in einem anderen Bundesland ausgestellte Fischereischein längstens bis zum Ende des dem Umzug nachfolgenden Kalenderjahres. Danach ist ein baden-württembergischer Fischereischein zu lösen. Man erhält ihn bei der Gemeinde, in der man seinen Wohnsitz hat.
Voraussetzung für den Erwerb des Fischereischeines in Baden-Württemberg ist der Nachweis der Sachkunde (§ 31 Abs. 2 FischG), der von den meisten Bewerbern durch die erfolgreiche Ablegung der Fischerprüfung erbracht wird (s. unten). In § 14 Abs. 2 und 3 der Landesfischereiverordnung ist geregelt, wer sonst noch ausreichende Kenntnisse hat und in welchen Fällen auf den Nachweis verzichtet wird.
In anderen Bundesländern absolvierte Fischerprüfungen gelten in der Regel auch in Baden-Württemberg (Ausnahme s. § 14 Abs. 4 LFischVO). Nach § 14 Abs. 2 Nr. 4 der Landesfischereiverordnung können von der Fischereibehörde (Regierungspräsidium) weitere Prüfungen anerkannt werden. Landesweit erfolgte dies bislang in folgenden Fällen:
Vor dem 1. Januar 1981 abgelegte Sportfischerprüfungen, über deren Beste­hen ein Zeugnis durch einen baden-württembergischen Landesfischereiverband, den Verband Deutscher Sportfischer e.V. oder einen von diesem autorisierten Verband oder Verein erteilt wurde,
die Sportfischerprüfung der US-Streitkräfte, deren Bestehen durch das "Prüfungszeugnis für Sportfischer" (AE-Form 215-145C vom April 1992) bestätigt wird und
die nach dem Recht des Kantons Thurgau von den Bezirksämtern abgenom­mene Sportfischerprüfung sowie die Prüfung zur Erlangung des "Schweizerischen Sportfischerbrevets", wobei § 14 Abs. 4 LFischVO zu beachten ist.
Die Gleichwertigkeit anderer als der oben genannten Prüfungen ist im Einzelfall von der Fischereibehörde zu beurteilen, sofern sie nicht allgemein durch Erlass bekannt gegeben wurde. Die für die Beurteilung notwendigen Unterlagen sind vom Antragsteller vorzulegen, bei Unterlagen in fremder Sprache mit Übersetzung.