Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?ResultFunctionToken=76259ffd-0d05-459a-a03d-a521aa391955&Abfrage=Bundesnormen&Kundmachungsorgan=&Index=79%2F07&Titel=&Gesetzesnummer=&VonArtikel=&BisArtikel=&VonParagraf=0&BisParagraf=&VonAnlage=&BisAnlage=&Typ=&Kundmachungsnummer=&Unterzeichnungsdatum=&FassungVom=23.08.2019&VonInkrafttretedatum=&BisInkrafttretedatum=&VonAusserkrafttretedatum=&BisAusserkrafttretedatum=&NormabschnittnummerKombination=Und&ImRisSeitVonDatum=&ImRisSeitBisDatum=&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=&Dokumentnummer=NOR30006051
Timestamp: 2019-10-20 14:45:54
Document Index: 104992429

Matched Legal Cases: ['§ 0', '§ 0', '§ 0', 'Art. 34', 'Art. 37', 'Art. 4', '§ 5', 'Art. 2']

RIS - Internationales Übereinkommen gegen Doping im Sport § 0 - Bundesrecht konsolidiert
Internationales Übereinkommen gegen Doping im Sport § 0
§ 0 gültig ab 01.09.2007 zuletzt geändert durch BGBl. III Nr. 87/2014
BGBl. III Nr. 108/2007 zuletzt geändert durch BGBl. III Nr. 87/2014
StF: BGBl III Nr. 108/2007 (NR: GP XXIII RV 44 AB 106 S. 24. BR: AB 7702 S. 746.)
BGBl. III Nr. 4/2009 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 117/2011 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 81/2014 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 87/2014 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 246/2014 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 93/2015 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 195/2015 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 138/2016 (K – Geltungsbereich)
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Der Abschluss des gegenständlichen Staatsvertrages – dessen Art. 34 Abs. 3 verfassungsändernd ist – wird bei Anwesenheit der verfassungsmäßig vorgesehenen Anzahl der Abgeordneten mit Zweidrittelmehrheit genehmigt.
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 19. Juli 2007 beim Generaldirektor der Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen hinterlegt; das Internationale Übereinkommen gegen Doping im Sport ist gemäß seinem Art. 37 Abs. 2 für Österreich mit 1. September 2007 in Kraft getreten.
Nach Mitteilungen des Generaldirektors der Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen haben folgende weitere Staaten das Internationale Übereinkommen gegen Doping im Sport ratifiziert, angenommen, genehmigt bzw. sind ihm beigetreten:
Vereinigtes Königreich (einschließlich Jersey, Guernsey und Alderney, Insel Man, Bermuda, Kaimaninseln und Falklandinseln)
Anlässlich der Hinterlegung ihrer Ratifikations- bzw. Annahmeurkunde haben folgende Staaten nachstehende Erklärungen abgegeben:
Die Argentinische Republik bekräftigt ihre Forderung nach der Ausdehnung der Anwendung des Internationalen Übereinkommens gegen Doping im Sport, das am 19. Oktober 2005 in Paris von der Generalkonferenz der UNESCO verabschiedet wurde, auf die Falklandinseln (Malvinen), wovon der Generaldirektor der UNESCO seitens des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland am 25. April 2006 informiert wurde, und bestätigt ihre Hoheitsrechte hinsichtlich der Falklandinseln, Südgeorgien und der Südlichen Sandwichinseln, die Bestandteil ihres Hoheitsgebietes sind und, unrechtmäßig durch das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland besetzt, Gegenstand eines Souveränitätsstreites zwischen beiden Ländern sind, was von verschiedenen Internationalen Organisationen anerkannt wird.
In diesem Sinn verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Resolutionen 2065 (XX), 3160 (XXVIII), 31/49, 37/9, 40/21, 41/40, 42/19 und 43/25, in welchen das Vorliegen eines Souveränitätsstreites im Zusammenhang mit der Frage der Falklandinseln anerkannt wird und die Republik Argentinien sowie das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland aufgefordert werden, Verhandlungen aufzunehmen, um so rasch als möglich eine friedliche und dauerhafte Lösung für den Souveränitätsstreit zu finden. Das Komitee der Vereinten Nationen für Dekolonialisierung hat sich wiederholt in diesem Sinn vernehmen lassen, zuletzt in seiner Resolution vom 15. Juni 2006. Ebenso veröffentlichte die Generalversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten am 6. Juni 2006 eine neue Mitteilung zu dieser Angelegenheit.
Das Übereinkommen findet bis auf weiteres keine Anwendung auf die Färöer Inseln und Grönland.
Neuseeland erklärt, dass gemäß des verfassungsmäßigen Status von Tokelau und im Hinblick auf die Verpflichtung der Regierung von Neuseeland zur Schaffung der Selbstverwaltung für Tokelau im Wege eines Selbstbestimmungsaktes im Rahmen der Charta der Vereinten Nationen, diese Ratifikation nicht auf Tokelau ausgedehnt wird, solange nicht eine Erklärung seitens der Regierung von Neuseeland beim Depositär nach entsprechender Rücksprache mit diesem Gebiet hinterlegt wird.
Gemäß Art. 4 Abs. 2 des Übereinkommens sind die Anhänge 1 bis 3 (Welt-Anti-Doping-Code, Internationaler Standard für Labors, Internationaler Standard für Kontrollen) lediglich zu Informationszwecken aufgeführt und nicht Bestandteil des Übereinkommens; sie werden aus Gründen der Publizität gemäß § 5 Abs. 1 Z 6 des Bundesgesetzblattgesetzes – BGBlG verlautbart.
Nach weiterer Mitteilung des Generaldirektors der Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen haben die Niederlande am 11. Juli 2008 mitgeteilt, dass das Internationale Übereinkommen über Doping im Sport auch auf Aruba Anwendung findet.
Nach Mitteilung des Generaldirektors der Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen haben die Niederlande am 11. Mai 2011 mitgeteilt, dass das Internationale Übereinkommen gegen Doping im Sport (BGBl. III Nr. 108/2007, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs BGBl. III Nr. 81/2014) mit Wirksamkeit vom 10. Oktober 2010 ebenso auf den karibischen Teil der Niederlande (die Inseln Bonaire, Sint Eustatius und Saba) sowie auf Curaçao und Sint Maarten Anwendung findet.
„Der Senat der Vereinigten Staaten von Amerika gab in seiner Resolution vom 21. Juli 2008 mit zwei Drittel der anwesenden Senatoren seine Zustimmung zur Ratifizierung des Übereinkommens vorbehaltlich folgender Erklärung:
Nach dem Verständnis der Vereinigten Staaten von Amerika kann nichts in diesem Übereinkommen die Vereinigten Staaten dazu verpflichten, der Welt-Anti-Doping-Agentur Guthaben zur Verfügung zu stellen.
Gemäß Art. 2 Abs. 4 wird der „Athlet“ für Zwecke der Dopingkontrolle definiert als „jede Person, die am Sport auf nationaler oder internationaler Ebene teilnimmt, wie von jeder nationalen Anti-Doping Organisation festgelegt und von den Vertragsparteien angenommen, sowie jede zusätzliche Person, die am Sport oder an Ereignissen auf niedrigerer Ebene teilnimmt wie von den Vertragsparteien angenommen“. Die Vereinigten Staaten von Amerika erklären, dass mit „Athlet“ für Zwecke der Dopingkontrolle jeder von der Anti-Doping-Agentur der Vereinigten Staaten bezeichnete Athlet gemeint ist, der dem Welt-Anti-Doping-Kodex unterliegt oder ihn angenommen hat.
Die Generalkonferenz der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, im Folgenden als „UNESCO“ bezeichnet, die vom 3. bis zum 21. Oktober 2005 in Paris zu ihrer 33. Tagung zusammengetreten ist –
1. Dokumentalistische Gliederung:
Anlage I = Anl. 1
Anlage II = Anl. 2
Anhang 1 = Anl. 3
Anhang 2 = Anl. 4
Anhang 3 = Anl. 5
2. Vorbehalte, Erklärungen etc. der Vertragsparteien wurden mit Stichtag 9.5.2014 eingearbeitet.
NOR30006051
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/iii/2007/108/P0/NOR30006051