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Timestamp: 2016-10-22 03:41:20
Document Index: 204021678

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 56', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 6', 'Art. 109', 'Art. 102', 'Art. 109', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 64']

8C_604/2012 (17.10.2012)
8C_604/2012
Unfallversicherung (Kausalzusammenhang; Kostenverg�tung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 4. Juni 2012.
Der 1976 geborene F.________ war seit 2. Juni 2008 �ber die Firma X.________ Personal AG als Bauarbeiter im Einsatz und �ber dieses Anstellungsverh�ltnis bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) u.a. gegen die Folgen von Berufsunf�llen versichert. Am 5. M�rz 2010 kippte auf einer Baustelle eine grosse Schalttafel um und begrub den Versicherten unter sich, wodurch er sich ein stumpfes Thoraxtrauma mit mehreren Rippenfrakturen und eine Radiusfraktur links zuzog. Am 10. M�rz 2010 erfolgte die operative Versorgung der Radiusfraktur, am 24. M�rz 2010 diejenige des Thorax. Nachdem der behandelnde Arzt Dr. med. G.________, FMH Innere Medizin, am 4. Mai 2010 im Rahmen eines �rztlichen Zwischenberichts den dringenden Verdacht auf einen traumatischen Zahnschaden ge�ussert hatte, holte die SUVA diverse medizinische Ausk�nfte ein. Gest�tzt darauf lehnte sie einen Leistungsanspruch infolge Fehlens des nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 5. M�rz 2010 bzw. den nachfolgenden Operationen und der geklagten Zahnsch�digung ab (Verf�gung vom 7. Januar 2011). Daran wurde auf Einsprache und Beizug von weiteren kreis�rztlichen Stellungnahmen hin mit Entscheid vom 20. Mai 2011 festgehalten.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern ab (Entscheid vom 4. Juni 2012).
F.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die SUVA zu verpflichten, ihm die kieferorthop�dischen Massnahmen zu bezahlen bzw. die Kosten der Zahnsanierungen zu erstatten; eventualiter sei die Sache zur Neu�berpr�fung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Ferner ersucht er um unentgeltliche Rechtspflege.
1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Immerhin pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind. Es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
2.1 Streitig und zu pr�fen ist, ob der geklagte Zahnschaden mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit in einem nat�rlich kausalen Zusammenhang zum Unfallereignis vom 5. M�rz 2010 oder zu den im Nachgang erforderlichen Operationen vom 10. und 24. M�rz 2010 (bzw. der dabei notwendigen Intubationsan�sthesie) steht.
2.2 Die f�r die Beurteilung der Streitsache massgeblichen Rechtsgrundlagen wurden im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen (Art. 109 Abs. 3 Satz 2 BGG).
3.1 Die Vorinstanz ist in eingehender W�rdigung der umfassend dargestellten medizinischen Aktenlage, namentlich der Berichte der Dres. med. K.________, Chefarzt, und P.________, Assistenzarzt, Klinik Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie, vom 7. Juni und 2. August 2010, des Dr. med. R.________, Chefarzt, An�sthesie und Intensivmedizin, vom 23. August 2010, der beratenden Zahn�rztin Frau Dr. med. dent. L.________, Stans, vom 11. November und 28. Dezember 2010 sowie des SUVA-Kreisarztes Dr. med. Mark, Facharzt Orthop�dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 28. M�rz und 18. April 2011, zum Ergebnis gelangt, dass die geltend gemachten Zahnbeschwerden weder nat�rlich kausal auf das Unfallereignis vom 5. M�rz 2010 zur�ckzuf�hren sind, noch Folgen der im Anschluss daran durchgef�hrten Heilbehandlung darstellen.
3.2 Die letztinstanzlich dagegen vorgebrachten Einwendungen f�hren, zumal sie sich im Wesentlichen in einer Wiederholung der bereits im kantonalen Verfahren erhobenen und entkr�fteten R�gen ersch�pfen, zu keinem anderen Resultat.
3.2.1 Soweit der Beschwerdef�hrer sich erneut auf die Aussagen des - den gegenteiligen Standpunkt vertretenden - Dr. med. G.________ (u.a. festgehalten in den Berichten vom 4. Mai, 29. Juni, 16. Juli und 3. Dezember 2010) beruft, kann vollumf�nglich auf die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Die Vorinstanz hat sich darin einl�sslich mit den Vorbringen des Hausarztes auseinandergesetzt und dargetan, weshalb dessen singul�re Sichtweise die Beweiskraft der �brigen, einhelligen �rztlichen Beurteilungen nicht zu ersch�ttern vermag.
3.2.2 Ebenfalls fehl geht sodann der Einwand, auf die Stellungnahmen der beratenden Zahn�rztin Frau Dr. med. dent. L.________ (vom 11. November und 28. Dezember 2010) k�nne mangels Beachtung der Mitwirkungsrechte des Versicherten bei deren Abfassung nicht abgestellt werden. Wie es sich damit verh�lt, braucht nicht weiter gekl�rt zu werden. Selbst wenn das rechtliche Geh�r des Beschwerdef�hrers durch die Vorgehensweise des Unfallversicherers verletzt worden w�re, h�tte einer Heilung des Mangels im kantonalen Gerichtsverfahren nichts entgegengestanden, handelt es sich bei der Beschwerde nach Art. 56 ff. ATSG doch um ein vollkommenes Rechtsmittel, welches eine uneingeschr�nkte �berpr�fung des angefochtenen Entscheids in tats�chlicher und rechtlicher Hinsicht erm�glicht. Im �brigen w�re rechtsprechungsgem�ss von einer R�ckweisung der Sache zur Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs an die Verwaltung selbst bei einer schwer wiegenden Verletzung des rechtlichen Geh�rs abzusehen, wenn und soweit die R�ckweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unn�tigen Verz�gerungen f�hren w�rde, die mit dem (der Anh�rung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer bef�rderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren w�ren (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390 mit Hinweis; Urteil [des Bundesgerichts] 9C_127/2007 vom 12. Februar 2008 E. 2.2).
3.2.3 Da schliesslich von zus�tzlichen medizinischen Abkl�rungsmassnahmen keine neuen entscheidwesentlichen Erkenntnisse zu erwarten gewesen w�ren, durften Beschwerdegegnerin und Vorinstanz - auch vor dem Hintergrund von BGE 137 V 210 (sowie f�r den Bereich der Unfallversicherung: Urteil [des Bundesgerichts] 8C_336/2012 vom 13. August 2012, zur Publikation vorgesehen) - auf weitergehende insbesondere gutachtliche Erhebungen verzichten (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f.; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94). Darin kann weder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes nach Art. 43 ATSG noch des Grundrechts auf ein faires Verfahren gem�ss Art. 6 EMRK erblickt werden.
4.1 Die offensichtlich unbegr�ndete Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG - ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels, mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den kantonalen Entscheid (Art. 102 Abs. 1 und Art. 109 Abs. 3 BGG) - abgewiesen.
4.2 Ausgangsgem�ss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 65 Abs. 4 lit. a und Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Seinem Gesuch um unentgeltliche Prozessf�hrung und Verbeist�ndung kann infolge Aussichtslosigkeit der Rechtsvorkehr nicht stattgegeben werden (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG).