Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_45_SGB_V_Krankengeld_bei_Erkrankung_des_Kindes-d137489,59.html
Timestamp: 2017-01-17 15:53:24
Document Index: 111835878

Matched Legal Cases: ['§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 47', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 60', '§ 61', '§ 62', '§ 322', '§ 45', '§ 10', '§ 44', '§ 23', '§ 223', '§ 47', '§ 47', '§ 45', '§ 45', '§ 45', '§ 44', '§ 46']

§ 45 SGB V, Krankengeld bei Erkrankung des Kindes | Gesetze auf anwalt24.de
§ 45 SGB V, Krankengeld bei Erkrankung des Kindes Suche
Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) Gesetzliche Krankenversicherung Bundesre...…§ 45 SGB V, Krankengeld bei Erkrankung des Kindes§ 46 SGB V, Entstehen des Anspruchs auf Krankengeld§ 47 SGB V, Höhe und Berechnung des Krankengeldes§ 47a SGB V, Beitragszahlungen der Krankenkassen an berufsständische Versorgungs...§ 47b SGB V, Höhe und Berechnung des Krankengeldes bei Beziehern von Arbeitslose...§ 48 SGB V, Dauer des Krankengeldes§ 49 SGB V, Ruhen des Krankengeldes§ 50 SGB V, Ausschluss und Kürzung des Krankengeldes§ 51 SGB V, Wegfall des Krankengeldes, Antrag auf Leistungen zur Teilhabe§ 52 SGB V, Leistungsbeschränkung bei Selbstverschulden§ 52a SGB V, Leistungsausschluss§ 53 SGB V, Wahltarife§ 54 SGB V (weggefallen)§ 55 SGB V, Leistungsanspruch§ 56 SGB V, Festsetzung der Regelversorgungen§ 57 SGB V, Beziehungen zu Zahnärzten und Zahntechnikern§ 58 SGB V, Beitrag für Zahnersatz§ 59 SGB V (weggefallen)§ 60 SGB V, Fahrkosten§ 61 SGB V, Zuzahlungen§ 62 SGB V, Belastungsgrenze…§ 322 SGB V, Übergangsregelung zur Beitragsbemessung aus Renten und aus Versorgu...
§ 45 SGB VSozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) Gesetzliche KrankenversicherungBundesrechtFünfter Abschnitt – Leistungen bei Krankheit → Zweiter Titel – KrankengeldTitel: Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) Gesetzliche KrankenversicherungNormgeber: BundAmtliche Abkürzung: SGB VGliederungs-Nr.: 860-5Normtyp: Gesetz(1) 1Versicherte haben Anspruch auf Krankengeld, wenn es nach ärztlichem Zeugnis erforderlich ist, dass sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und versicherten Kindes der Arbeit fernbleiben, eine andere in ihrem Haushalt lebende Person das Kind nicht beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann und das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist. 2§ 10 Abs. 4 und § 44 Absatz 2 gelten.Absatz 1 Satz 1 geändert durch G vom 20. 12. 1991 (BGBl I S. 2325) und 19. 6. 2001 (BGBl I S. 1046). Satz 2 geändert durch G vom 17. 7. 2009 (BGBl I S. 1990).(2) 1Anspruch auf Krankengeld nach Absatz 1 besteht in jedem Kalenderjahr für jedes Kind längstens für 10 Arbeitstage, für alleinerziehende Versicherte längstens für 20 Arbeitstage. 2Der Anspruch nach Satz 1 besteht für Versicherte für nicht mehr als 25 Arbeitstage, für alleinerziehende Versicherte für nicht mehr als 50 Arbeitstage je Kalenderjahr. 3Das Krankengeld nach Absatz 1 beträgt 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts aus beitragspflichtigem Arbeitsentgelt der Versicherten, bei Bezug von beitragspflichtigem einmalig gezahltem Arbeitsentgelt (§ 23a des Vierten Buches) in den der Freistellung von Arbeitsleistung nach Absatz 3 vorangegangenen zwölf Kalendermonaten 100 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts aus beitragspflichtigem Arbeitsentgelt; es darf 70 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze nach § 223 Absatz 3 nicht überschreiten. 4Erfolgt die Berechnung des Krankengeldes nach Absatz 1 aus Arbeitseinkommen, beträgt dies 70 Prozent des erzielten regelmäßigen Arbeitseinkommens, soweit es der Beitragsberechnung unterliegt. 5§ 47 Absatz 1 Satz 6 bis 8 und Absatz 4 Satz 3 bis 5 gilt entsprechend.Absatz 2 neugefasst durch G vom 20. 12. 1991 (BGBl I S. 2325). Sätze 3 bis 5 angefügt durch G vom 23. 12. 2014 (BGBl I S. 2462).(3) 1Versicherte mit Anspruch auf Krankengeld nach Absatz 1 haben für die Dauer dieses Anspruchs gegen ihren Arbeitgeber Anspruch auf unbezahlte Freistellung von der Arbeitsleistung, soweit nicht aus dem gleichen Grund Anspruch auf bezahlte Freistellung besteht. 2Wird der Freistellungsanspruch nach Satz 1 geltend gemacht, bevor die Krankenkasse ihre Leistungsverpflichtung nach Absatz 1 anerkannt hat, und sind die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt, ist der Arbeitgeber berechtigt, die gewährte Freistellung von der Arbeitsleistung auf einen späteren Freistellungsanspruch zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege eines erkrankten Kindes anzurechnen. 3Der Freistellungsanspruch nach Satz 1 kann nicht durch Vertrag ausgeschlossen oder beschränkt werden.(4) 1Versicherte haben ferner Anspruch auf Krankengeld, wenn sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und versicherten Kindes der Arbeit fernbleiben, sofern das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist und nach ärztlichem Zeugnis an einer Erkrankung leidet,a)die progredient verläuft und bereits ein weit fortgeschrittenes Stadium erreicht hat,b)bei der eine Heilung ausgeschlossen und eine palliativ-medizinische Behandlung notwendig oder von einem Elternteil erwünscht ist undc)die lediglich eine begrenzte Lebenserwartung von Wochen oder wenigen Monaten erwarten lässt. 2Der Anspruch besteht nur für ein Elternteil. 3Absatz 1 Satz 2, Absatz 3 und § 47 gelten entsprechend.Absatz 4 angefügt durch G vom 26. 7. 2002 (BGBl I S. 2872). Satz 3 neugefasst durch G vom 23. 12. 2014 (BGBl I S. 2462).(5) Anspruch auf unbezahlte Freistellung nach den Absätzen 3 und 4 haben auch Arbeitnehmer, die nicht Versicherte mit Anspruch auf Krankengeld nach Absatz 1 sind.Absatz 5 angefügt durch G vom 26. 7. 2002 (BGBl I S. 2872).Zu § 45: Vgl. RdSchr. 73 b Tit. C, RdSchr. 88 c Zu § 45 SGB V, RdSchr. 91 d Tit. 4, RdSchr. 01 g Zu § 45 SGB V, RdSchr. 02 h.
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11.02.2011 - 992 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Jörg Reich aus Gießen, LahnWas ist, wenn mein Kind im Urlaub krank wird? Urlaub verwirkt oder gutgeschrieben? Arbeitsrecht aktuellArbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen haben, in dem Fall das die Pflege eines erkrankten Kindes das Fernbleiben von der Arbeit notwendig macht, grundsätzlich Anspruch auf bezahlten Urlaub. Die… mehr