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Timestamp: 2019-06-20 10:10:08
Document Index: 209152799

Matched Legal Cases: ['§ 607', '§ 2231', '§ 774', '§ 1369', '§ 254', '§ 254', '§ 278', '§ 665', '§ 17', '§ 2', '§ 442', '§ 169', '§ 1', '§ 35', '§ 8', 'Art. 347', '§ 17', '§ 330', '§ 4', '§ 445', '§ 175', '§ 333', '§ 711', '§ 75', '§ 198', '§ 725', '§ 65', '§ 93', '§ 69', '§ 584', '§ 75', '§ 232', '§ 564', '§ 15', '§ 22', '§ 15', '§ 25', '§ 25', '§ 54', '§ 10', '§ 165', '§ 38', '§ 28', '§ 54', '§ 5', 'Art. 112', 'Art. 343', 'Art. 345', 'Art. 349', '§ 467', '§ 2', '§ 17', '§ 1', '§ 3', '§ 136', '§ 29', '§ 56', '§ 94', '§ 261', '§ 493', '§ 774', '§ 273', '§ 290', '§ 290', '§ 433', '§ 655', '§ 584', '§ 246', '§ 103', 'Art. 306', '§ 211', '§ 29', '§ 99']

Jg. 43 = 6.F. Jg. 3
Förtsch, ...: Sind nach dem Rechte des B.G.B. die gesetzlichen Vertreter Besitzer der in ihren Händen befindlichen Sachen der von ihnen vertretenen Personen? 545
Oberneck, ...: ¬Das formelle Reichsgrundbuchrecht : (Fortsetzung) 689
Von Herrn Rechtsanwalt Dr. Oberneck in Berlin
Türk, Hugo: ¬Der Irrthum über die Zahlungsfähigkeit des Schuldners beim Vertragsschlusse nach dem B.G.B. 549
Von Herrn Rechtsanwalt Hugo Türk zu Berlin
Klemperer, ...: Zu § 607 Abs. 2 B.G.B. 567
Von Herrn Rechtsanwalt Klemperer in Berlin
Süßheim, ...: ¬Das Namensrecht von Frau und Kind im Bürgerlichen Gesetzbuch 579
Von Herrn Dr. jur. Süßheim in Füßen
Thümen, ...: ¬Die Ueberleitung der Preußischen Vormundschafts- und Pflegschaftssachen in das neue Recht 591
Von Herrn Gerichtsassessor Dr. Thümen in Potsdam
Eccius, ...: Haftung der Erben für Nachlaßverbindlichkeiten 603
Von Herrn Oberlandesgerichtspräsidenten Dr. Eccius
Mantey, ...: ¬Das Erforderniß richtiger Datirung des holographischen Testaments (§ 2231 Nr. 2 B.G.B.) 641
Von Herrn Amtsrichter a. D. Mantey in Berlin
Voß, ...: Ueber den Erbschein nach dem Bürgerlichen Gesetzbuche : Ausführungen unter Berücksichtigung des geltenden preußischen Rechts 655
Von Herrn Amtsgerichtsrath Voß in Bergen a. Rügen
Rassow, ...: Fassung der Urtheilsformel bei Immissions-Prozessen : Zur Anwendung des § 774 C.P.O. 681
Von Herrn Reichsgerichtsrath a. D. Dr. Rassow in Leipzig
Eccius, ...: Haftung der Erben für Nachlaßverbindlichkeiten : (Schluß) 801
Von Herrn Oberlandesgerichtspräsident Dr. Eccius
Boehm, ...: Zur Frage der Ertheilung des Erbscheins 831
Von Herrn Rechtsanwalt Boehm in Sagan
Mantey, ...: Zur Auslegung des § 1369 B.G.B. 833
Hagen, Otto: Vier Studien über Kostenentscheidung und Kostenfestsetzung 841
Von Herrn Landrichter Otto Hagen in Kottbus
Oberneck, ...: ¬Das formelle Reichsgrundbuchrecht : (Schluß) 867
Ramdohr, ...: ¬Das Recht zum Gebrauch eines Namens nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches 1
Von Herrn Landrichter Ramdohr in Gnesen
Brünneck, Wilhelm von: Schädigung der Jagd durch Truppenübungen 80
Von Herrn Dr. jur. Wilhelm von Brünneck, ordentlichem Honorar-Professor in Halle a./S.
Cohn, L.: Untersuchungen zu § 254 des Bürgerlichen Gesetzbuches 96
Von Herrn L. Cohn, Rechtsanwalt beim Königl. Kammergericht
Seuffert, Lothar: ¬Die Zwangsvollstreckung gegen Ehegatten nach der neuen Civilprozeßordnung 133
Von Herrn ord. Professor Dr. Lothar Seuffert in München
Oberneck, ...: ¬Das formelle Reichsgrundbuchrecht 151
Eccius, ...: ¬Die Gewährleistung wegen Mängel der Sache nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch 305
Pappenheim, Max: Ueber den Begriff der Schiffsbesatzung im deutschen Privatseerecht 342
Von Herrn Prof. Dr. Max Pappenheim in Kiel
Cohn, L.: Untersuchungen zu § 254 des Bürgerlichen Gesetzbuches : (Fortsetzung und Schluß) 376
Von Herrn L. Cohn, Rechtsanwalt beim Königlichen Kammergericht
Goldmann, Eduard: Ist nach den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches die Haftung des Erben für die Nachlaßverbindlichkeiten grundsätzlich eine beschränkte oder eine unbeschränkte? 428
Von Herrn Rechtsanwalt Eduard Goldmann in Berlin
Oberneck, ...: ¬Das formelle Reichsgrundbuchrecht : (Fortsetzung) 454
Rehbein, Dr. H., Reichsgerichtsrath: Das Bürgerliche Gesetzbuch mit Erläuterungen für das Studium und die Praxis. Erste und zweite Lieferung 520
Fitting, Dr. Hermann, Geh. Justizrath und ord. Professor der Rechte zu Halle: Der Reichscivilprozeß. Neunte Auflage: Nach der Civilprozeßordnung vom 20. Mai 1898 und den Nebengesetzen neu bearbeitet 535
Daubenspeck, Hermann, Reichsgerichtsrath a. D.: Referat, Votum und Urtheil. Eine Anleitung für praktische Juristen im Vorbereitungsdienst. Siebente verbesserte Auflage 536
Fischer, Landgerichtsrath in Gnesen: Das Verfahren der Zwangsversteigerung nach dem Reichsgesetze über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung vom 24. März 1897 an einem Rechtsfalle dargestellt 536
Keidel, Fritz, k. Amtsrichter: Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit vom 17. Mai 1898. Handausgabe mit Erläuterungen und ausführlichem Sachregister 537
Wellstein, Georg, Oberlandesgerichtsrath: Das Reichsgesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit vom 17. Mai 1898. (In der Fassung vom 20. Mai 1898) 537
Löwe, Dr. E.: Die Strafprozeßordnung für das Deutsche Reich, nebst dem Gerichtsverfassungsgesetz, und den das Strafverfahren betreffenden Bestimmungen der übrigen Reichsgesetze. Neunte Auflage bearbeitet von A. Hellweg, Reichsgerichtsrath 538
Neumann, Dr. Hugo, Rechtsanwalt am Königl. Kammergericht zu Berlin: Handausgabe des Bürgerlichen Gesetzbuchs für das Deutsche Reich unter Berücksichtigung der sonstigen Reichsgesetze nebst einem Anhang betreffend die Preußische Ausführungsgesetzgebung für Studium und Praxis. Erster Band 525
Friedrichs, R., Oberverwaltungsgerichtsrath: Das Gesetz betreffend die Anlegung und Veränderung von Straßen und Plätzen in Städten und ländlichen Ortschaften vom 2. Juli 1875. Nach dem Tode des Verfassers in vierter vermehrter und neu bearbeiteter Auflage herausgegeben von Dr. jur. Hugo von Strauß und Torney, Oberverwaltungsgerichtsrath 526
Philler, O., Landgerichtspräsident a. D.: Vorlesungen über das Bürgerliche Gesetzbuch 526
Weyl, Dr. jur. Richard, Privatdozent an der Universität Königsberg und Gerichtsassessor: Vorträge über das Bürgerliche Gesetzbuch für Praktiker. Im zwei Bänden. Erster Band. Einleitung, Allgemeiner Theil, Recht der Schuldverhältnisse 526
Roth, Paul von: Bayrisches Civilrecht. Zweiter Theil. Zweite gänzlich umgearbeitete Auflage besorgt von Heinrich Becher. Dritte Abtheilung 527
Roth, Paul von: Bayrisches Civilrecht. Dritter Theil. Zweite Auflage, unter Berücksichtigung des neuen Reichscivilrechts bearbeitet von Heinrich Becher. Erste und zweite Abtheilung 528
Immerwahr, Dr. jur. et phil. Walter, Privatdozent an der Universität Berlin: Die Kündigung 531
Dickel, Dr. Karl, Amtsrichter bei dem Amtsgericht I zu Berlin und Lehrer an der Forstakademie zu Eberswalde: Rechtsfälle. Zum Gebrauche bei Vorlesungen und juristischen Uebungen. Heft II. Gerichtsverfassung, Civilprozeß, Zwangsvollstreckung in das unbewegliche Vermögen, Konkurs 534
Fischer, Dr. Otto, ord. Professor der Rechte zu Breslau, und Henle, Wilhelm, Oberregierungsrath im kgl. bayer. Staatsministerium zu München: Bürgerliches Gesetzbuch vom 18. August 1896. Handausgabe mit Einleitung, erläuternden Anmerkungen und Sachregister. In Verbindung mit Eugen Ebert, Oberlandesgerichtsrath in Breslau, und Heinrich Schneider, Oberregierungsrath im kgl. bayer. Staatsministerium der Justiz zu München herausgegeben. Dritte durchgearbeitete und vermehrte Auflage 773
Johow, Reinhold, Geheimer Oberjustizrath: Jahrbuch für Entscheidungen des Kammergerichts in Sachen der nichtstreitigen Gerichtsbarkeit und in Strafsachen. Achtzehnter Band (1899) 788
Droop, Dr. Wirkl. Geheimer Rath: Der Rechtsweg in Preußen 789
Meyer, Dr. Fr., Kaiserl. Geh. Ober-Regierungsrath und vortragender Rath im Reichs-Justizamt: Die Gebührenordnung für Rechtsanwälte vom 7. Juli 1879. Dritte Auflage, vollständig neu bearbeitet von Richard Irmler, Rechtsanwalt bei dem Landgericht I zu Berlin 797
Petersen, Dr. Julius, Reichsgerichtsrath in Leipzig: Die Civilprozeßordnung für das Deutsche Reich in der Fassung des Gesetzes vom 17. Mai 1898. Nebst den Einführungsgesetzen. Unter Mitwirkung von Dr. Ernst Anger, Landrichter in Leipzig 798
Meyer, Hermann, Oberlandesgerichtsrath in Breslau: Anleitung zur Prozeßpraxis in Beispielen an Rechtsfällen. Fünfte auf Grund des Bürgerlichen Gesetzbuchs und des Civilprozeßordnung vom 20. Mai 1898 umgearbeitete Auflage. (In der Reihe der Abdrücke der zwölfte.) 800
Schneider, K., Landgerichtsrath in Cassel: Rechtsfälle zum Studium der Civilprozeßordnung in ihrer neuesten Fassung 800
Roth, Paul von: Bayrisches Civilrecht. Dritter Theil. Zweite Auflage, unter Berücksichtigung des neuen Reichscivilrechts bearbeitet von Heinrich Becher. I. und II. Abtheilung 773
Altsmann, R., Landgerichtsdirektor: Das Recht des Bürgerlichen Gesetzbuchs 774
Fuchs, August, Landrichter in Limburg a. Lahn: Das deutsche Vormundschaftsrecht unter Gegenüberstellung des preußischen Vormundschaftsrechts und unter Berücksichtigung des Gesetzes über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit 777
Taubert, Landgerichtsrath: Examinatorium über das Bürgerliche Gesetzbuch. Erste Abtheilung 777
Schiffner, Ludwig: Der Erbvertrag nach dem Bürgerlichen Gesetzbuche für das Deutsche Reich 778
Staub, Dr. Hermann, Rechtsanwalt in Berlin: Kommentar zum Handelsgesetzbuch (ohne Seerecht). Sechste Auflage, enthaltend das neue Handelsgesetzbuch. Erste und zweite Lieferung 780
Maurer, Dr., Landrichter in Stolp i. P.: Das Reichsgesetz betreffend die Erwerbs- und Wirthschaftsgenossenschaften. Zweite durchaus neu bearbeitete Auflage nebst einem Anhange, enthaltend: 1. die Bekanntmachung betr. die Führung des Genossenschaftsregisters etc. vom 11. Juli 1889, 2. den Text des Genossenschaftsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Mai 1898, unter Hinzufügung der alten Paragraphenzahlen, 3. eine vergleichende Zusammenstellung der Paragraphenzahlen des Kommentars und derjenigen der Fassung des Gesetzes nach der Bekanntmachung vom 20. Mai 1898, besorgt von F. Birkenbihl, Amtsrichter 786
Goßner, Konsistorialrath: Preußisches evangelisches Kirchenrecht. Führer durch das Recht der Landeskirche der neun älteren Provinzen, insbesondere für Geistliche und Selbstverwaltungs-Organe, Verwaltungsbeamte und Juristen 787
Kuhlenbeck, Ludwig, Dr. jur., Rechtsanwalt in Jena: Von den Pandekten zum Bürgerlichen Gesetzbuch. Eine dogmatische Einführung in das Studium des bürgerlichen Rechts. Erster Theil 925
Kuhlenbeck, Ludwig, Dr. jur., Rechtsanwalt in Jena: Das bürgerliche Gesetzbuch für das deutsche Reich nebst dem Einführungsgesetze. Im Auftrage des Vorstandes des Deutschen Anwaltvereins erläutert. Erster Band 926
Meisner, Dr. J., Oberlandesgerichtsrath: Das Bürgerlichen Gesetzbuch für das deutsche Reich nebst dem Einführungsgesetze kommentirt. Erstes Buch. Allgemeiner Theil 927
Endemann, Dr. F., ord. Professor der Rechte in Halle: Einführung in das Studium des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Lehrbuch des bürgerlichen Rechts. Dritter Band. Das Erbrecht. Dritte bis fünfte Aufl. 928
Hummel, H., Geh. Oberfinanzrath u. vortr. Rath im Finanzministerium, und Specht. F., Kammergerichtsrath: Das Stempelsteuergesetz vom 31. Juli 1895 nebst Ausführungsbestimmungen, dem Erbschaftssteuer-, Wechselstempelsteuer- und Reichsstempelgesetz. Kommentar für den praktischen Gebrauch. Lieferung 1 und 2 928
Krech, Dr. J., kaiserl. Geh. Regierungsrath, Mitglied des Bundesamtes für das Heimathwesen: Entscheidungen des Bundesamtes für das Heimathwesen. Heft 31, enthaltend die in der Zeit vom 1. September 1898 bis zum 1. September 1899 ergangenen wichtigeren Entscheidungen 929
Lehmann, Heinrich Otto, Professor der Rechte: Die Systematik der Wissenschaften und die Stellung der Jurisprudenz. Rede gehalten bei der Uebernahme des Rektorats der Universität zu Marburg am 17. Oktober 1898 929
Lehmann, Dr. Karl, ord. Professor der Rechte an der Universität Rostock: Das Recht der Aktiengesellschaften 276
Bitter, Dr., Amtsgerichtsrath: Kaufmännische Gesetzeskunde zum Gebrauch in Fachschulen und zum Selbstunterricht 277
Unger, Heinrich: Die Irrengesetzgebung in Preußen 278
Petrazycki, Leo von: Die Lehre vom Einkommen. Vom Standpunkt des gemeinen Civilrechts unter Berücksichtigung des Entwurfs eines Bürgerlichen Gesetzbuchs für das Deutsche Reich 279
Eger, Dr. Georg, Regierungsrath: Das Gesetz, betreffend das Pfandrecht an Privateisenbahnen und Kleinbahnen und die Zwangsvollstreckung in dieselben vom 19. August 1895 280
Demelius, Dr. Ernst, k. k. Gerichts-Adjunkt, Privatdozent an der Universität Wien: Das Pfandrecht an beweglichen Sachen nach österreichischem bürgerlichen Recht. Mit besonderer Berücksichtigung des Bürgerlichen Gesetzbuchs für das deutsche Reich 281
Hafner, Dr. H., Mitglied des schweiz. Bundesgerichts: Das Schweizerische Obligationenrecht mit Anmerkungen und Sachregister 284
Rohmer, Dr. Gustav, k. bayer. Bezirksamtsassessor: Die Handwerkernovelle. Ergänzungsband zur zweiten und dritten Auflage von Dr. Robert von Landmann's Kommentar zur Gewerbeordnung 284
Jahrbuch der internationalen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz 285
Landsberg, Ernst: Geschichte der deutschen Rechtswissenschaft. Dritte Abtheilung 286
Endemann, Dr. F., ord. Professor der Rechte in Halle: Einführung in das Studium des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Lehrbuch des bürgerlichen Rechts 265
Seitz, Dr. Carl Joseph: Die praktische Rechtsschule im Entwicklungskampfe mit den bisherigen doktrinären, historischen u. Naturrechtsschulen 286
Fleischmann, Dr. M.: Der Weg der Gesetzgebung in Preußen 287
Heiner, Franz, Doktor d. Theologie u. d. kan. Rechts, o. ö. Professor a. d. Universität Freiburg i. B.: Katholisches Kirchenrecht 288
Schmidt, Dr. Richard, Professor zu Freiburg: Lehrbuch des deutschen Civilprozeßrechts 290
Liebknecht, Dr. jur. et rer. pol., Karl: Vorbehaltszahlung und Eventualaufrechnung nach heute geltendem und künftigem Reichsrecht 291
Petersen, Dr. Julius: Kommentar zur deutschen Civilprozeßordnung 291
Stölzel, Adolf: Schulung für die civilistische Praxis. Zweiter Theil 291
A. Civilprozeßordnung und Gerichtsverfassungsgesetz nebst den Einführungsgesetzen in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Mai 1898 unter Hervorhebung der Aenderungen. (Vahlensche Ausgabe) Konkursordnung nebst dem Einführungsgesetze und dem Gesetze betreffend die Anfechtung von Rechtshandlungen eines Schuldners außerhalb des Konkursverfahrens in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Mai 1898 unter Hervorhebung der Aenderungen. (Vahlen'sche Ausgabe) B. Civilprozeßordnung für das deutsche Reich nebst dem Gerichtsverfassungsgesetze und den Einführungsgesetzen zu beiden Gesetzen. (Beck'sche Ausgabe) Konkursordnung für das deutsche Reich nebst dem Einführungsgesetze und dem Gesetze betreffend die Anfechtung von Rechtshandlungen eines Schuldners außerhalb des Konkursverfahrens. (Beck'sche Ausgabe) C. Guttentag'sche Sammlung von Reichsjustizgesetzen ohne Anmerkungen Civilprozeßordnung mit Gerichtsverfassungsgesetz und Einführungsgesetzen, ferner Konkursordnung mit Einführungsgesetz und Strafprozeßordnung für das deutsche Reich nebst Einführungsgesetz 293
Justiz-Statistik, Deutsche. Bearbeitet im Reichs-Justizamt. Jahrg. VIII 294
Dronke, Ernst, Amtsrichter: Das Reichsgesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit vom 17. Mai 1898 296
Siméon, Dr. P., Gerichtsassessor: Recht und Rechtsgang im Deutschen Reiche 265
Ebert, Eugen, Amtsgerichtsrath, Hülfsrichter am Oberlandesgericht Breslau, und Heinrich Dudek, Amtsgerichtsrath in Breslau: Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit 296
Schneider, Heinrich, Oberregierungsrath im k. Staatsministerium der Justiz: Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit vom 17. Mai 1898 298
Peters, Dr. Willibald, Kammergerichtsrath. Die Geschäftsordnung für die Gerichtsschreibereien der preußischen Amtsgerichte vom 14. Dezember 1896 299
Wanjek, Dr., Landgerichtsdirektor: Preußisches und Deutsches Civilrecht 266
Meisner, Dr. J., Oberlandesgerichtsrath: Das Recht der Schuldverhältnisse 267
Nußbaum, Dr. Arthur: Haftung für Hülfspersonen nach § 278 B.G.B. im Vergleich mit dem gemeinen und Landesrecht 270
Boehm, J., Rechtsanwalt und Notar: Das materielle und formelle Reichsgrundbuchrecht 273
Mantey, W., Amtsrichter a. D.: Das Eheschließungsrecht des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuchs zum praktischen Gebrauch für Standesbeamte, zugleich ein Wegweiser für Eltern und Vormünder 274
Protokolle der Kommission für die zweite Lesung des Entwurfs des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Im Auftrage des Reichsjustizamts bearbeitet von Dr. Achilles, Dr. Gebhard, Dr. Spahn Entwurf eines Bürgerlichen Gesetzbuchs und eines zugehörigen Einführungsgesetzes, sowie eines Gesetzes betreffend Aenderungen des Gerichtsverfassungsgesetzes, der Civilprozeßordnung, der Konkursordnung und der Einführungsgesetze zur Civilprozeßordnung und zur Konkursordnung 276
Ist die fürstl. Hohenzollernsche Hofkammer befugt, darüber zu entscheiden, ob ein mit der Verwaltung fürstlichen Stammvermögens betrauter, auf Lebenszeit angestellter Hofbeamter unter Verlust seines Anspruchs auf Gehalt und Emolumente aus seinem Dienste zu entlassen sei? Gehört der Minister des kgl. Hauses zu den Staatsministern? Hat eine vor Erlaß der preuß. Verfassungsurkunde ergangene Allerh. Kab.-Ordre auch ohne Publikation Gesetzeskraft? 481
Findet die Vorschrift des § 665 C.P.O. auch dann Anwendung, wenn die in Streit befangene Sache nach Beendigung des Prozesses durch Zwangsversteigerung veräußert ist? 510
Berechnung der Anwaltsgebühr im Falle des § 17 der Gebührenordnung für Rechtsanwälte vom 7. Juli 1879 513
Unzulässigkeit der Forderung eines Kostenvorschusses von einer armen Partei behufs Ausführung des beschlossenen Beweises 516
Sind einzelne Miteigenthümer eines Grundstücks, welche Namens aller Miteigenthümer ohne deren Vollmacht eine Eintragungsbewilligung abgegeben haben, an ihre Erklärung in Betreff der ihnen gehörigen Grundstücksantheile gebunden? 487
Welche Befugnisse hat bei einem Werkverdingungsvertrage der Besteller, wenn das abgelieferte Werk den vertragsmäßigen Bedingungen nicht entspricht? 489
1. Ist eine zwischen Kaufleuten getroffene Abrede, daß der Eigenthümer eines Grundstücks aus der persönlichen Haftung für eine Hypothek ausscheiden solle, wenn er das Grundstück verkaufen würde, ein Handelsgeschäft? 2. Darf der nicht eidlichen Aussage einer als Zeuge vernommenen Person, welche später Prozeßpartei geworden ist, Glauben geschenkt werden? 493
1. Wird die Vormundschaft durch Auswanderung eines Mündels beendigt? 2. Verpflichtung des Gerichtsschreibers, bei Beendigung der Vormundschaft die vom Kapitalvermögen des Pflegebefohlenen zu erhebenden Kosten bei Vermeidung eigener Verhaftung zu liquidiren. 3. Ist für die Verjährung eines Forderungsrechts das örtliche Recht der Obligation maßgebend? 496
Haftung der Telegraphenbeamten wegen unrichtiger Beförderung von Telegrammen. Erforderniß des subjektiven Verschuldens neben objektivem Versehen 500
Ist die Umwandlung einer Namensaktie in eine Inhaberaktie stempelpflichtig? 501
Muß nach dem preuß. Stempelsteuergesetze vom 31. Juli 1895 ( § 2 Abs. 1, Tarif Nr. 73) eine im Auslande errichtete Prozeßvollmacht, wenn der Bevollmächtigte im Inlande auf Grund derselben einen Antrag auf Konkurseröffnung stellt, mit 1,50 M. versteuert werden? 506
Ist ein Rechtsanwalt als Mitglied des Gläubigerausschusses im Konkurse oder als Vertreter des Konkursverwalters oder des Gläubigerausschlusses berechtigt, in Betreff Verhandlungen, bei welchen er thätig gewesen ist, sein Zeugniß zu verweigern? 509
1. kann der Zedent nach der Abtretung einer Forderung das ihm für diese zustehende Pfandrecht dem Zessionar übertragen? A.L.R. I. 11 §§ 442, 443. Gilt das auch für Hypothekenzinsen? 2. Ist bei der Zession einer Forderung an einen Dritten, der sie vor der Zession bezahlt hat, zu vermuthen, daß der Zessionar die Forderung nicht in der Absicht, sie zu tilgen, sondern sie zu erwerben bezahlt hat? Wie liegt die Sache bei der Zession von Hypothekenzinsen? 738
Kann gegen die Festsetzung der in einer einstweiligen Verfügung angedrohten Geldstrafe im Beschwerdewege geltend gemacht werden, daß kein Fall vorliege, in welchem eine Geldstrafe als Zwangsmittel angedroht werden durfte? Ist die Zurückschaffung von Sachen auf ein Grundstück eine Handlung, welche durch Dritte vorgenommen werden kann? Hängt die Zurückschaffung nicht ausschließlich vom Willen des Schuldners ab, wenn die fraglichen Sachen wegen des Pfandrechts eines Dritten versteigert sind? 767
Ist die Beschwerde das zulässige Rechtmittel, wenn über den Antrag auf Erlaß einer einstweiligen Verfügung in I. Instanz durch Beschluß, in II. Instanz nach vorheriger mündlicher Verhandlung durch Urtheil entschieden ist? 770
1. Kann die Gewährung eines Darlehns auch durch vertragsmäßige Anrechnung einer rechtsbeständigen Forderung des Gläubigers an den Darlehnsschuldner erfolgen? 2. Wirkung im Falle der Bejahung dieses Rechtssatzes für den Bürgen. 3. Tritt eine Aenderung der Sache für den Bürgen ein, wenn nach Abschluß des Darlehnsvertrages, für welchen Bürgschaft geleistet ist, der Gläubiger und der Schuldner verabreden, daß nur eine geringere als die früher verabredete Summe als Darlehn gegeben werden soll? 743
Enthält das Versprechen der Verschwiegenheit über ein Verbrechen (Unterschlagung) gegen Zahlung einer Geldsumme für sich allein, ohne weitere positive Handlung, einen Vergleich zur Verheimlichung eines Verbrechens, welches der Richter von Amtswegen rügen muß? 747
Ist der Orchester-Verband "Berliner philharmonisches Orchester" parteifähig? Unterschied zwischen einer Sozietät gemäß §§ 169 ff. A.L.R. I. 17 und einer erlaubten Privatgesellschaft im Sinne der §§ 1, 11 ff. A.L.R. II.6 749
Rechtliche Natur des Entschädigungsanspruchs wegen Rayonbeschränkungen. § 35 des Rayongesetzes vom 21. Dezember 1871. Ist die Einrede, daß das von der Rayonfestsetzung betroffene Grundstück nur noch den Beschränkungen des III. Rayons unterworfen sei, noch in II. Instanz zulässig? Wirkung derselben 752
Volle Entschädigung gemäß § 8 des Enteignungsgesetzes vom 11. Juni 1874. Müssen Nachtheile, welche dem Enteigneten nicht nur aus der Ausführung der Enteignung, sondern auch aus der Ausführung des Unternehmens (Beschränkungen in der Benutzung eines öffentlichen Flusses) erwachsen, abgegolten werden? 757
Haftung der elektrischen Straßenbahn für Unfälle beim Ueberschreiten des Straßengleises 760
Begriff der Ablieferung im Sinne des Art. 347 Hand.Ges.B. Ist sie erfolgt, wenn nach Ankunft der Waare die Eisenbahnverwaltung dem Empfänger deren Ankunft mittheilt, und ihm die Besichtigung gestattet? 762
Erforderniß der Strafandrohung, wenn in einem gerichtlich geschlossenen Vergleiche die Unterlassung einer Handlung bei Vermeidung einer bestimmten Geldstrafe stipulirt ist 765
Enthält jede Handlung eines Beamten, welche sich objektiv als Verletzung einer Dienstvorschrift darstellt, auch subjektiv ein Verschulden des Handelnden? A.L.R. I. 3 § 17. Enthält die Auszahlung einer Geldsumme aus einer öffentlichen Sache an einen Nichtberechtigten die Zufügung eines unmittelbaren Schadens? 914
1. Läuft der Einwand der Verjährung des Gewährleistungsanspruchs erst vom Tage der Erfüllung des Vertrages, oder von dem Zeitpunkt, in welchem der Käufer mit der Empfangnahme in Verzug gerathen ist? 2. Findet die Vorschrift des § 330 A.L.R. I. 5 betr. die Verpflichtung des Käufers, in die Augen fallende Fehler bei Empfangsnahme der Sache zu rügen, auch in dem Falle Anwendung, wenn der Käufer infolge rechtskräftiger Verurtheilung die Sache annehmen muß? 918
Wann ist anzunehmen, dass Bestimmungen in einem Testamente eine Erbeseinsetzung enthalten? A.L.R. I 12. § 4. Ungültigkeit von Bestimmungen, durch welche in einem testamentarisch vorbehaltenen Kodizill die Erbfolge geändert wird 920
Haftung der Stadtgemeinde bei Straßenveränderungen wegen des durch die Erhöhung einer Straße den Anliegern entstehenden Schadens. Servitutarisches Recht des Straßenanliegers 945
Erfordernisse und Rechtswirkungen eines Erbschaftskaufs. A.L.R. I. 11 §§ 445 ff. Abschluß desselben durch Entsagung eines Erben zu Gunsten der Miterben und stillschweigende Annahme dieser Entsagung seitens der Miterben. Kann eine derartige Entsagung nach Ablauf der Ueberlegungsfrist wirksam erfolgen? 976
Nach welchem Recht ist ein Vertrag zu beurtheilen, wenn die bindende Abrede im Inlande von einem dort wohnhaften Lieferanten mit einem Ausländer abgeschlossen, und die Waare vom Inlande nach dem Wohnsitze des Bestellers abgeschickt wird? Unterschied zwischen Werkverdingungs- und Lieferungsvertrag 979
Gewährleistung für Lasten. Zur Auslegung der §§ 175, 183 A.L.R. I. 11 und §§ 333 I. 5 981
Erfordernisse für die Haftung aus einer Kreditempfehlung 984
Ist ein von einem Flusse durchströmter See als Theil dieses Flusses oder als selbständiges Gewässer anzusehen? Unterschied zwischen Grenzscheidungs- und Grenzerneuerungsklage 986
1. Ist ein bedingtes Endurtheil, welches nur für den Fall der Eidesleistung eine Entscheidung in der Sache selbst trifft, gesetzlich zulässig? 2. Ist die Abrede, daß beim Rücktritt des Verpächters vom Pachtvertrage für eine bestimmte Zeit noch weiter Pacht gezahlt werden soll, nur als Konventionalstrafe, auf welche die Vertragsbestimmungen über Nichtzahlung der Pacht keine Anwendung finden, anzusehen? 3. Kann der Verpächter, obwohl er den Pachtvertrag fortsetzt, von dem für den Fall nicht pünktlicher Pachtzahlung ihm gestatteten Rücktrittsrecht Gebrauch machen? 4. Kann der Verpächter, welcher seine Forderung auf Pachtzahlung zedirt hat, das ihm vertragsmäßig zustehende Recht auf Rücktritt vom Vertrage im Prozesse geltend machen? 989
Kann der Hypothekengläubiger unbeschadet seiner persönlichen Forderung auf sein Pfandrecht ganz oder durch Vorrechtseinräumung verzichten? 998
Rechte eines antichretischen Pfandgläubigers. 1. Kann er bei Bezahlung von Hypothekenzinsen aus eigenen Mitteln, wenn ihm Cession von dem befriedigten Gläubiger ertheilt ist, dessen Rechte in der Zwangsversteigerung geltend machen? 2. Darf er angefangene Bauten, um das Pfandgrundstück nutzbar zu machen, fortsetzen? Welche Rechte haben die zu diesem Zwecke von ihm gemachten Auslagen in der Zwangsversteigerung? 1000
Stellt das eingebrachte Vermögen einer Ehefrau einen Inbegriff von Sachen, Rechten und Pflichten dar, so daß der Ehemann und dessen Gläubiger nicht die Befugniß besitzen, einzelne Nutzungen, (Miethzinsen von einem der Ehefrau gehörigen Hause) zum Objekt ihrer Befriedigung zu machen? oder ist ein zulässiges Angriffsobjekt der Gläubiger des Ehemanns nur der nach Abzug der Schulden und Lasten übrig bleibende Reinertrag des Grundstücks? 1004
Nichtgewährung des Unterhalts an die Frau als Ehescheidungsgrund. Ist die Frau verpflichtet, wenn der Mann eine Gefängnißstrafe verbüßt, das Anerbieten des Vaters des Mannes, sie in seinem Hausstand zu unterhalten, anzunehmen? Kommt es für die Frage, ob ein Ehevergehen aus § 711 A.L.R. II. 1 verwirkt ist, nur auf den Zeitpunkt der prozessualischen Geltendmachung desselben an? 1010
Ist ein Entschädigungsanspruch auf Grund des § 75 der Einl. z. A.L.R. begründet, wenn der Eingriff in das Privatrecht auf Grund eines Gesetzes erfolgt, welches keine Entschädigung zusichert? Gilt dieser Grundsatz auch für Anordnungen der Verwaltungsbehörden, welche eine nothwendige Folge der vom Gesetze selbst bestimmten Anordnungen sind? 950
Bildet der Pensionsanspruch eines Lehrers einen Bestandtheil des gütergemeinschaftlichen Vermögens? 1014
Finden die Vorschriften über den gerichtlichen Abschluß von Verträgen zwischen Mann und Frau (A.L.R. II. I §§ 198 ff.) auf Darlehnsverträge Anwendung? insbesondere wenn die Rückzahlung des Darlehns zu einer andern als gesetzlich vorgeschriebenen Zeit verabredet wird? 1015
Können Verträge über die Alimentation der Ehefrau durch den Ehemann für die Dauer ihres Getrenntlebens unter besonderen Umständen als unsittlich für rechtsungültig erklärt werden? A.L.R. II. 1 § 725. Welche Form ist für Verträge der gedachten Art vorgeschrieben? 1019
Pflicht des Vaters zum Unterhalt seiner Kinder nach der Ehescheidung. A.L.R. II. 2 §§ 65, 103. Unter welchen Voraussetzungen können Alimente für die Vergangenheit überhaupt gefordert werden? Ist der Vater zur Zahlung von Alimenten für einen außerhalb seines Haushaltes ernährten über 4 Jahre alten Sohn verpflichtet, wenn er von dem ihm zustehenden Recht (A.L.R. II. 2 §§ 93, 94), die Herausgabe des Kindes zu verlangen, keinen Gebrauch gemacht hat? Genügt zur Feststellung des Unvermögens des Vaters, Alimente zu zahlen, der Nachweis, daß er kein Vermögen besitzt, oder muß auch dargethan werden, daß er die Mittel nicht durch seine Arbeit beschaffen kann? Beweislast hierfür 1025
Umfang der Haftpflicht eines Gerichtsvollziehers in seiner Eigenschaft als Beamter 1031
1. Gehört ein Lehrer an einer städtischen Elementarschule zu den mittelbaren Staatsbeamten im Sinne des § 69 A.L.R. II. 10? Unter welchen Bedingungen steht demselben wegen Forderungen aus dem Dienstverhältniß der Rechtsweg offen? 2. Hat die im Wiederaufnahmeverfahren erfolgte Aufhebung eines Strafurtheils, durch welches dem Angeklagten die Ehrenrechte entzogen waren, die Rechtswirkung, daß der kraft Gesetzes mit der rechtskräftigen Verurtheilung eingetretene Verlust des Amtes als nicht geschehen anzusehen ist? 1034
Klage eines Kalkulators gegen den Justizfiskus auf Rückzahlung eines Geldbetrages, welcher ihm nach Einzahlung seitens des Verpflichteten aus der Gerichtskasse ausgezahlt, demnächst aber als theilweise zu viel erhoben, in Folge Befehls seines Amtsvorgesetzten an die Partei von ihm zurückgezahlt ist. Liegt darin die Klage auf Zahlung eines Gehaltsanspruchs? 1039
Haften Notare, welche gefälschte Unterschriften versehentlich beglaubigt haben, prinzipaliter wegen Schadensersatz, wenn auf Grund der Urkunden mit den gefälschten Unterschriften Werthpapiere an eine nicht legitimirte Person ausgehändigt sind? 1043
Kann die Dotation einer Pfarrstelle durch den Fiskus auf Grund konkludenter Handlungen festgestellt werden? 1046
Ist nach preuß. Recht (A.L.R. II. 11 §§ 584, 720 ff.) der Patron einer Kirche verpflichtet, zu dem Neubau eines durch das Wachsthum der Kirchengemeinde nöthig gewordenen zweiten Gotteshauses beizutragen? 1048
Ist ein Deichverband, welcher dem Fiskus demnächst ausgedeichte Grundstücke übereignet hat, berechtigt, vom Fiskus wegen der ihm entgehenden Beiträge Ersatz auf Grund des § 75 Einl. zum A.L.R. oder wegen ungerechtfertigter Bereicherung nach A.L.R. I. 13 §§ 232, 262 zu verlangen? 953
Findet die Vorschrift des § 564 A.L.R. II. 11, wonach ein neugewählter Küster dem Erzpriester oder Inspektor zur Prüfung vorgestellt werden soll, auch auf einen durch den Kirchenpatron gewählten Küster Anwendung? Ist das Konsistorium (oder der Superintendent, welcher die Prüfung vorgenommen hat) zur Entscheidung über die Qualifikation des gewählten Küsters befugt? 1051
1. Ist die auf Grund des Gesetzes wegen Aufhebung direkter Staatssteuern vom 14. Juli 1893 von den Gemeinden erhobene Grund- und Gebäudesteuer keine Staatssteuer, sondern eine Kommunalsteuer? 2. Ist das dingliche Patronatsrecht, welches vor dem Ges. vom 2. März 1850 dem Erbverpächter zustand, in Folge Erhebung des Rechts des Erbpächters zu vollem Eigenthum auf diesen übergegangen? 3. Erfordernisse der Ersitzung des Patronatsrechts 1053
Konnten gemeinsame Fischereiberechtigungen nach Maßgabe des Regulirungs-Edikts vom 14. September 1811, dessen Deklaration vom 29. Mai 1816 und der Gemeinheits-Theilungsordnung vom 7. Juni 1821 (also vor einem Verfahren nach dem Ges. vom 2. März 1850) den Gegenstand einer selbständigen Gemeinheitstheilung bilden? 1058
Findet § 15 des Vorfluthsedikts vom 15. November 1811 auch dann Anwendung, wenn einem Grundstück in Folge einer Anlage auf einem benachbarten Grundstücke nicht mehr und nicht schlechteres Wasser als früher zugeleitet wird? 1062
1. Kann nach § 22 Abs. 1 des Stempelsteuerges. vom 7. März 1822 die Nachbringung des Stempels und Entrichtung der Stempelstrafe gegen jeden Inhaber der stempelpflichtigen Urkunde verfolgt werden? Ist als Inhaber nur derjenige anzusehen, dessen Interesse Gegenstand der Urkunde ist? 2. Unterliegen nach dem R.G. vom 29. Mai 1885 Kauf- und Lieferungsverträge über Mengen von Sachen und Waaren, die zum Gebrauche als gewerbliches Betriebsmaterial bestimmt waren, weder dem Reichs- noch dem Landesstempel? Gehören Baumaterialien, welche zur Erbauung von Werkstätten, Schuppen etc., sowie zur Herstellung des Unterbaues einer Eisenbahn bestimmt sind, zum gewerblichen Eisenbahnbetriebe? 3. Darf bei einheitlicher Bestimmung des Entgelts für mehrere, verschiedenen Stempelsätzen unterliegende Gegenstände, ohne Angabe der Einzelwerthe in der Urkunde, der Stempel nach dem höchsten Steuersatze von dem Einzelbetrage berechnet werden? auch wenn sich unter den anzuschaffenden Gegenständen, ohne deren Bewerthung im Vertrage, auch solche befinden, die an sich bei der Stempelberechnung außer Betracht zu lassen wären? 1065
1. Ist die in einem Kaufvertrage ausgesprochene Verpflichtung, die Pflasterkosten für ein auf dem Kaufgrundstück zu erbauendes Haus zu übernehmen, außer dem Kaufstempel von dem Kaufgelde noch besonders zu versteuern? 2. Rechtliche Natur der Pflasterabgabe. Kann die Fälligkeit derselben durch Ortsstatut gemäß § 15 des Ges. vom 2. Juli 1875 vor Errichtung des Hauses bestimmt werden? 1076
Kann demjenigen, welcher mit dem Magistrat Namens der Stadt einen Vertrag abgeschlossen hat, die fehlende Genehmigung der Stadtverordneten nicht entgegen gehalten werden, wenn der Vertrag die Unterschrift des Bürgermeisters und eines Magistratsmitgliedes trägt? Liegt schon darin ein arglistiges Verhalten des Vertragsschließenden, daß ihm das Fehlen der Genehmigung des Vertrages durch die Stadtverordneten bekannt war, und er doch kontrahirt hat? Kann eine Stadt Verträge mit Mitgliedern ihres Magistrats abschließen? 1080
1. Hat das R.Haftpflichtgesetz vom 7. Juni 1871 rückwirkende Kraft? 2. Findet die Vorschrift des § 25 des preuß. G. vom 3. November 1838 auch auf Staatsbahnen Anwendung? Muß das preuß. Gesetz vom 3. Mai 1869, wonach die Eisenbahnen nicht befugt sind, die ihnen nach § 25 des Ges. vom 3. November 1838 obliegende Entschädigungsverbindlichkeit für Unfälle durch Vertrag (Reglement) im Voraus auszuschließen, bei Unfällen außer Anwendung bleiben, welche sich vor Erlaß des Gesetzes ereignet haben? 3. Beginnt die Verjährung aus § 54 A.L.R. I. 6 erst mit dem Eintritt des Schadens? 1085
Zur Auslegung der Vorschrift des § 10 des Eigenth.Erw.G. vom 5. Mai 1872, wonach die Auflassung die mangelnde Form des derselben zu Grunde liegenden Rechtsgeschäfts heilt. Kann in Folge des formlosen Vertrages die Auflassung selbst rückgängig gemacht werden? 1091
Kann demjenigen, welcher redlich und gegen Entgelt eine Hypothek erwirbt, die Einrede entgegengestellt werden, daß die Hypothek nicht dem eingetragenen Gläubiger zustehe? Gilt dieser Rechtssatz sowohl für freiwillig bestellte, als für Pfändungs-Pfandrechte? Beweislast 1094
Wirkung des bei der Subhastation eines Grundstücks zwischen einem Hypothekengläubiger und einem Bieter mündlich abgeschlossenen Uebereinkommens, der Gläubiger wolle den Bieter, falls er das Grundstück erwerbe, niemals persönlich wegen der Hypothekenforderung haftbar machen. A.L.R. 5 § 165. Liegt in der Nichterfüllung der Abrede eine Arglist? 957
1. Sind privatrechtliche Belastungen eines enteigneten Grundstücks geeignet, den vollen Werth des Grundstücks zu vermindern? 2. Welche Erfordernisse müssen vorliegen, damit eine Privatstraße in eine öffentliche umgewandelt wird? 1098
Haftung einer Stadtgemeinde, deren Magistrat ein verpfändetes Grundstück in eine öffentliche Straße verwandelt hat, für die dadurch erfolgte Entwerthung des Grundstücks gegenüber einem Hypothekengläubiger 1102
Hinterlegungsordnung vom 14. März 1879 § 38 Nr. 1. Sind die Beamten der Hinterlegungskasse dem Hinterleger gegenüber zur Ueberwachung der Ausloosung hinterlegter Werthpapiere verpflichtet? 1105
Gehören Patronatslasten zu denjenigen gemeinen Lasten, deren laufende Beiträge und zweijährigen Rückstände nach § 28 des Ges. vom 13. Juli 1883 an fünfter Stelle aus den Kaufgeldern vorweg zu berücksichtigen sind? In welchem Zeitpunkte tritt die Fälligkeit dieser Lasten ein? 1108
Wächst der Vortheil, der für ein versteigertes Grundstück daraus entsteht, daß es wegen einer Forderung, welche auch noch auf einem andern Grundstück ungetheilt haftet, nicht in Anspruch genommen wird, dem Ersteher (bezgl. dem spätern Erwerber) oder den Versteigerungsinteressenten zu? 1110
1. Wer hat nach dem Gesetze vom 20. April 1892 die Kosten der Heilung geschlechtskranker Prostituirter zu tragen, wenn deren Aufnahme in ein städtisches Krankenhaus auf Anweisung einer königl. Polizeidirektion erfolgt zu? 2. Erfordernisse der condictio indebiti. Muß der Irrthum (nach gemeinem Recht) ein entschuldbarer sein? 1113
Vergütigung für häusliche, im Auftrage des Gerichts vorgenommene Arbeiten der Feldmesser 1115
Ist die Bestallungsurkunde für Einnehmer einer Versicherungsgesellschaft, wenn die Einnehmer ermächtigt sind, Beiträge und Eintrittsgelder zu erheben und darüber zu quittiren, oder überhaupt Geschäfte rechtlicher Natur für die Gesellschaft vorzunehmen, stempelpflichtig? 1118
Ist die Vereinbarung, daß bei nicht pünktlicher Zinszahlung eine Hypothek auf Verlangen des Gläubigers sofort fällig sein solle, dem Kautionsstempel gemäß Pos. 59 des Tarifs zum Stempelsteuerges. vom 31. Juni 1895 unterworfen? 1123
Begriff einer Menge von Sachen oder Waaren im Sinne des preuß. Stempelsteuerges. vom 31. Juli 1895 Tarifstelle 32 1126
Ist die im § 54 A.L.R. I. 6 bestimmte Verjährungsfrist von dem Dasein des Schadens oder erst von dem Eintritt der Wirkungen der Verschlimmerung zu berechnen? Genügt ein allgemeiner Vorbehalt des Schadensanspruchs in einem Vorprozesse zur Ausschließung des Verjährungseinwandes? 963
Begriff des Ausdrucks: Mengen im preuß. Stempelges. vom 31. Juli 1895 Tarifpos. 32 Nr. 3 1131
Ist ein Leibrentenvertrag, wenn die Verpflichtung zur Zahlung der Rente nicht gegen Entgelt übernommen ist, stempelpflichtig? 1134
Zur Auslegung des Stempelsteuergesetzes vom 31. Juli 1895 § 5 d. Was ist unter öffentlichen Versorgungsanstalten zu verstehen? 1135
Ist, wenn zur Zeit des Erlasses der Gesetze vom 7. März 1822 und 31. Juli 1895 von einer Fideikommißstiftung ein Urkundenstempel nicht zu zahlen war, bei Vermehrung des Stiftungskapitals ein solcher Stempel zu erheben? 2. Ist ein Familienschluß, welcher eine Abänderung der Verwendung der Revenuen des Stiftungskapitals anordnet, als neue Stiftung dem Urkundenstempel unterworfen? 1139
Ist ein Vertrag über Lieferung von Eisenbahnschwellen nach Tarifstelle 32 Ziff. 3 des Stempelsteuergesetzes vom 31. Juli 1895 steuerfrei? Was ist unter Sachen, welche zum unmittelbaren Verbrauch in einem Gewerbe dienen sollen, zu verstehen? 1143
Gehören Eisenbahnschwellen zu den Sachen oder Waaren, welche zum unmittelbaren Gebrauch in einem Gewerbe dienen sollen? Unterschied zwischen Gebrauch und Verbrauch 1149
Entsteht eine stempelpflichtige Urkunde, wenn ein Bankier seinem Kunden ein gedrucktes Formular überschickt, welches die Bedingungen des Geschäftsverkehrs, insbesondere die Haftung der dem Bankier zur Aufbewahrung übergebenen Werthpapiere als Faustpfand für alle Verbindlichkeiten des Kunden feststellt, sobald der Kunde das Formular unterschreibt und zurückschickt? 1153
H.G.B. Art. 112. Kann, wenn die Vertretung einer Handelsgesellschaft nur durch alle Gesellschafter geschehen darf, der mit einem Gesellschafter Kontrahirende sich dennoch an alle Gesellschafter halten, wenn durch Verschulden eines Gesellschafters eine Unmöglichkeit der Vertragserfüllung entsteht? 1159
Selbsthilfeverkauf. H.G.B. Art. 343. Kann der Verkäufer bei der Versteigerung mitbieten? oder einen Dritten als Bieter vorschieben? Welches Rechtsverhältniß entsteht durch den Zuschlag an den Versteigerer? Kann der Anspruch auf vertragsmäßig versprochenen, aber noch nicht gebaggerten Kies im Wege des Selbsthilfeverkaufs veräußert werden? Einrede, daß die Baggerung des Kieses zur Zeit des Verkaufs objektiv unmöglich gewesen sei? 1162
Ist der Mäkler bei Vermittelung eines Grundstücksverkaufs ohne besondere Abrede verpflichtet, sich über die Vermögensverhältnisse des zugeführten Kaufliebhabers zu erkundigen, und darf er überhaupt nur einen vermögenden Mann als Kaufliebhaber stellen? 1166
Sind die Vorschriften des A.L.R. I. 6 auf den Entschädigungsanspruch aus der Verordnung vom 14. Juli 1797 (betr. Mißbräuche bei Versteigerungen) anwendbar? Ist nur der Vortheil des zurücktretenden Bietungslustigen dem Eigenthümer oder dessen Gläubigern herauszugeben? 966
Geht bei Uebersendung gekaufter Kohlen mittels Kahns nach Art. 345 H.G.B. die Gefahr nicht vor Herstellung der Kahnladung auf den Käufer über? 1170
In welchem Fällen findet nach Handelsrecht eine Klage auf Schadensersatz ohne Vornahme des Selbsthilfeverkaufs statt? 1176
Findet die Vorschrift des Art. 349 Abs. 2 H.G.B. (betreffend die Verjährung der Klage) auch dann Anwendung, wenn die mangelhafte Beschaffenheit der Kaufsache in einem dem Verkäufer zur Last fallenden Versehen ihren Grund hat? 1178
1. Wird die vertragsmäßige Einsetzung eines den gesetzlichen Bestimmungen entsprechenden Apotheken-Verwalters erst rechtsgültig, wenn sie die Regierung genehmigt hat? 2. Ist bei einem solchen Vertrage das Rechtsverhältniß der Kontrahenten nach dem Hand.G.B. zu beurtheilen? Gilt noch die Vorschrift des § 467 A.L.R. II. 8, daß der Provisor die Rechte und Pflichten eines Handelsfaktors hat? Entschädigungsanspruch desselben wegen unberechtigter Aufhebung des Vertrages durch den Eigenthümer der Apotheke 1180
Enthält die beim Ankauf eines Grundstücks übernommene und demnächst im Grundbuche eingetragene Verpflichtung, daß auf dem Grundstücke ohne Genehmigung des Verkäufers keine Gastwirthschaft betrieben werden dürfe, eine unzulässige Beschränkung der Gewerbefreiheit? 1187
1. Ist der Konkursverwalter einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung befugt, rückständige Einlagen der Gesellschafter unbedingt, auch wenn es nicht behufs Befriedigung von Gesellschaftsgläubigern nöthig ist, einzufordern? Konk.Ordn. §§ 2, 107. - Gehört die Behauptung, daß eine schon vor der Konkurseröffnung beschlossene Einforderung von Einlagen zur Deckung von Gesellschaftsschulden nöthig sei, zur Klagebegründung, oder muß der in Anspruch genommene Gesellschafter einredeweise darthun, daß dies nicht der Fall sei? 2. Inwiefern steht ein bei Abschluß des Gesellschaftsvertrages vorgekommener Irrthum oder Betrug den Rechten der Gesellschaft oder der Gesellschaftsgläubiger entgegen? 1189
Ist ein vor der Konkurseröffnung zwischen einem Gläubiger und dem späteren Kridar getroffenes Abkommen, wonach der Gläubiger bei Eintritt des Konkurses besser als andere Gläubiger gestellt wird, rechtswirksam? Haftet ein Dritter, welcher das Abkommen mit vollzogen hat, auf Grund der hierdurch übernommenen Verpflichtung dem Gläubiger? 1194
Hat der Verpächter, welcher beim Konkurse des Pächters von dem ihm nach § 17 Nr. 1 Konk.Ordn. zustehenden Kündigungsrecht Gebrauch macht, nach diesem Gesetze (oder nach gemeinem Recht) einen Entschädigungsanspruch an die Konkursmasse wegen Nichterfüllung des Pachtvertrages? 1196
Zulässigkeit des Rechtswegs über die Frage, ob Anlieger an einer früher nicht öffentlichen Straße ein privates Nutzungsrecht an derselben (oder das Recht auf einen Nothweg) geltend machen können, nachdem die Straße durch Beschluß der zuständigen Verwaltungsbehörde für eine öffentliche erklärt ist 1198
Zulässigkeit des Rechtswegs bei dem Anspruch auf Ersatz von Kosten behufs Räumung eines öffentlichen Flusses, welche durch gesetzwidrigen Erlaß einer Polizeibehörde von einer Stadt beigetrieben sind. Steht dem Verfahren vor dem ordentlichen Richter entgegen, daß bei der Entscheidung des privatrechtlichen Anspruchs über Fragen des öffentlichen Rechts geurtheilt werden muß? 1201
Haftpflicht desjenigen, welcher ohne polizeiliche Erlaubniß an bewohnten Orten mit Feuergewehr oder anderem Schießwerkzeuge schießt, für den dadurch entstandenen Schaden 967
Liegt ein von der elektrischen Straßenbahn - Gesellschaft zu vertretendes Versehen darin, daß bei einer Haltestelle der kreuzende Wagen nicht in langsamem Tempo an dem haltenden vorübergefahren, und dadurch ein Unfall entstanden ist? 1206
Reichs-Haftpflicht-Ges. vom 7. Juni 1871 § 1. Verpflichtungen der Bahnverwaltung zur Verhütung von Unglücksfällen beim Verlassen des Wagens 1208
Haftet die Eisenbahnverwaltung für Unfälle, welche durch Aussteigen von Reisenden aus einer unrichtigen Wagenthüre entstehen? Ist der Begriff des Verschuldens ausschließlich aus den Bestimmungen des Reichs - Haftpflichtgesetzes ohne Ergänzung durch partikularrechtliche Vermuthungen zu entnehmen? 1209
Hat ein auf Kündigung angestellter Beamter, wenn er zur Zeit seiner Entlassung keine im Besoldungsetat speziell aufgeführte Stelle bekleidet, einen Pensionsanspruch? Stehen seiner Wittwe und seinen Kindern Ansprüche auf Wittwen- und Waisengeld zu? 1211
Inwiefern begründet die Veränderung des Rechtsverhältnisses schon früher abgestempelter Aktien eine neue Stempelpflicht? 1213
Höhe des Streitwerthes, wenn ein Miterbe auf Löschung einer für den Erblasser eingetragenen Forderung, an welcher er nur zum Betrage seiner Erbquote betheiligt ist, klagt. Anwendbarkeit des § 3 C.P.O. 1215
Festsetzung der Höhe des Streitwerthes gemäß § 136 der R.Konk.O. Ist der Stand der Konkursmasse zur Zeit der Klageerhebung maßgebend? 1217
C.P.O. § 29. Hat in dem Falle, daß der Beweis der die Klage begründenden Thatsachen mit dem Beweis der Thatsachen, worauf die örtliche Zuständigkeit eines Gerichts gestützt wird, zusammenfällt, ein abgesondertes Beweisverfahren über die Zuständigkeitsfrage stattzufinden? 1219
Muß bei der Festsetzung der Gerichtskosten, wenn mehrere Personen verschiedene Ansprüche in einem Prozesse verfolgen (C.P.O. § 56), beim Ausscheiden des einen Klägers für die Kostenforderung an den anderen die Höhe der von den einzelnen Parteien geltend gemachten Forderungen berücksichtigt werden? 1221
Ist die Berufung gegen ein Urtheil, welches nach Befriedigung des Klägers die Klage abgewiesen und dem Kläger die Kosten auferlegt hat, gemäß § 94 C.P.O. unzulässig? 1223
Genügt derjenige, welcher durch seinen Bergbau ein fremdes Grundstück geschädigt hat, dem Anspruche des geschädigten Eigenthümers durch einmalige Wiederherstellung des früheren Zustandes oder ist er verpflichtet, dauernd für die Erhaltung des hergestellten Zustandes zu sorgen? 969
Sind die im Thatbestand des I. Urtheils enthaltenen Worte: "der Beklagte hat nicht bestritten, daß etc." als Geständniß im Sinne des § 261 C.P.O. aufzufassen, oder hindern sie die betreffende Partei nicht, in II. Instanz die unterbliebene Erklärung gemäß § 493 C.P.O. nachzuholen? 1225
1. Pflicht des Richters, die in der Klage gegen einen Ausländer anzuwendenden Gesetze oder Rechtsnormen selbständig - ohne Beweislast für den Beklagten - anzuwenden 2. Ist der gesetzliche Alimentationsanspruch der Kinder gegen den ehelichen Vater nach dem Rechte des Wohnorts des berechtigten oder des verpflichteten Theiles zu beurtheilen? 3. Erleidet die Regel, daß der von den Kontrahenten gewollte Sitz einer Obligation für das Recht aus dem Vertrage maßgebend ist, eine Ausnahme, wenn der eine Theil sich darin zu einer Handlung oder Unterlassung verpflichtet hat, welcher in dem Staate, dem er angehört, ein positives, die Privatwillkür ausschließendes Verbot entgegensteht? 1227
1. Liegt ein Verzicht auf Fehler bei der Zustellung vor, wenn dieselben nicht in der nächsten mündlichen Verhandlung gerügt werden? 2. Ist ein gerichtlicher Vergleich, durch welchen sich Jemand einem Anderen gegenüber verpflichtet, ein Kind auf Jahre in eine Idiotenanstalt zu bringen, als Vergleich über ein Privatrecht anzusehen, der gemäß § 774 C.P.O. vollstreckt werden kann? 1232
C.P.O. § 273. Unzulässigkeit eines Theilurtheils, durch welches nur über den Eventualantrag entschieden, dagegen die Entscheidung über den Prinzipalantrag vorbehalten wird 1234
1. Ist gegen den einen Berichtigungsbeschluß aufhebenden Beschwerdebescheid die weitere Beschwerde zulässig? Beschränkung des Rechts zur Berichtigung des Urtheilstenors gemäß § 290 C.P.O. 2. Kann über eine nur in den Schriftsätzen angekündigte Widerklage im Urtheilstenor (wenn auch nur in Betreff des Kostenpunktes) entschieden werden? Wem fallen die Kosten einer nur angekündigten Widerklage zur Last? 1236
Kann eine auf Grund unbestrittener Parteianführungen in den Urtheilstenor aufgenommene Thatsache nach der Rechtskraft des Urtheils in Folge neu angeführter Thatsachen gemäß § 290 C.P.O. berichtigt werden? 1238
Ist die Berichtigung der Urtheilsformel zulässig, wenn die Entscheidung dem Willen des Richters bei Erlaß des Urtheils entspricht, und der Irrthum nicht im Ausdruck, sondern in einer für den Willen maßgebenden unrichtigen Voraussetzung liegt? 1239
Findet der § 433 C.P.O. nicht bloß dann Anwendung, wenn der Schwurpflichtige erst nach der Zuschiebung und Auferlegung des Eides stirbt, sondern auch dann, wenn der Tod desjenigen, welchem der Eid auferlegt ist, schon früher während der Rechtshängigkeit eingetreten ist? 1241
Welche Einreden können im ordentlichen Verfahren nach vorangegangenem Urkundenprozesse geltend gemacht werden? 1243
Kann der durch eine einstweilige Verfügung Betroffene nach Aufhebung derselben, wenn auch die Vorschrift des § 655 Abs. 2 C.P.O. (betr. Rückerstattung des auf Grund eines vorläufig vollstreckbaren, in höherer Instanz aufgehobenen Urtheils Gezahlten) nicht anwendbar ist, alle Rechtsbehelfe (also im Ehescheidungsprozesse gemäß § 584 C.P.O. auch eine einstweilige Verfügung) behufs Verwirklichung des nach der Aufhebung der einstweiligen Verfügung zu seinen Gunsten veränderten Rechtszustandes geltend machen? 1244
Erfordernisse der Besitzklage beim Anspruch auf Herausgabe eines Sparkassenbuches. A.L.R. I. 7 §§ 246, 247. Ist die Einrede zulässig, daß das auf das Buch eingezahlte Geld nicht aus dem Vermögen des Klägers herrühre? Kann mit der Besitzklage nur Herausgabe der Sache oder auch Abgabe einer Willenserklärung behufs Wiederherstellung des entzogenen Besitzes gefordert werden? 973
Müssen die Kosten, welche durch eine vom Berufungsgericht erlassene einstweilige Verfügung entstanden sind, von diesem oder vom Gericht I. Instanz festgesetzt werden? 1247
1. Haftung von Blödsinnigen, welche nicht unter Vormundschaft gestellt sind, aus den von ihnen geschlossenen Verträgen. 2. Beweis des Blödsinns. 3. Begriff des unmittelbaren Schadens 187
Liegt ein vor einem deutschen Gericht abgeschlossener Vergleich vor, wenn die Partei zu gerichtlichem Protokoll erklären, daß sie sich nach Maßgabe der von ihnen überreichten Schriftstücke verglichen haben? 218
Bedingtes Versprechen einer Provision für Vermittelung eines Kaufvertrages. Bezieht sich für Vorschriften des § 103 A.L.R. I. 4, daß der bedingt Verpflichtete zum Nachtheil des dem Anderen zugedachten Rechtes nichts vornehmen dürfe, nur auf ein betrügerisches rechtswidriges Verhalten? 191
Rechtliche Folgen der Abrede, daß das Eigenthum an der Kaufsache erst nach vollständiger Bezahlung des Kaufpreises übergehen solle. Kann im Falle des Art. 306 H.G.B. die Uebergabe durch constitutum possessorium erfolgen? Braucht im Falle dieses Gesetzes die Redlichkeit des Erwerbers nur zur Zeit des Vertragsschlusses, oder muß sie bis zur Besitzübertragung vorhanden sein? 195
Rechtliche Natur des Eigenthums der Mitglieder einer offenen Handelsgesellschaft an dem Gesellschaftsvermögen. Enthält die Erklärung eines abgefundenen Gesellschafters, daß er seine Rechte an dem Gesellschaftsvermögen einem anderen Gesellschafter abtreten wolle, eine (stempelpflichtige) Veräußerung von Miteigenthum? 198
Haftpflichtgesetz vom 7. Juni 1871. Verliert eine Ehefrau den Anspruch auf eine Rente, welche ihr für einen als Mädchen erlittenen Eisenbahnunfall zugesprochen ist? Erwerbsunfähigkeit einer Ehefrau nach A.L.R. II 1 § 211 und kurmärkischem Provinzialrecht 203
Voraussetzung für die Zuständigkeit eines Gerichts als des Gerichts des Erfüllungsortes. C.P.O. § 29. Besteht eine thatsächliche Vermuthung, daß alle von dem Geschäftsinhaber am Sitze einer Zweigniederlassung abgeschlossenen Geschäfte zum Geschäftsbetriebe dieser Niederlassung gehören und deshalb an deren Sitze zu erfüllen sind? 206
Einrede der Kompensation. Kann der Richter, wenn er die eventuell zur Kompensation gestellten Forderung für begründet erachtet, sich einer Entscheidung darüber enthalten, ob die eingeklagte Forderung, gegen welche kompensiert werden soll, zu Recht besteht? 209
Ist ein Beschluß, durch welchen ein Kostenfestsetzungsgesuch wegen nicht vorliegender Verpflichtung des Gegners zur Kostenerstattung zurückgewiesen wird, ein Festsetzungsbeschluß, gegen welchen nach § 99 C.P.O. nur sofortige Beschwerde stattfindet? Kann der Litisdenunziat Kostenerstattung verlangen, obwohl das Urtheil über die Kosten der Litisdenunziation nicht entschieden hat? 212
Zulässigkeit des Urkundenprozesses, wenn in einer notariell beglaubigten Zession unbestritten der Name des Zessionars erst nach der Zession und deren Denunziation, aber vor Aufstellung der Klage, vom Zedenten eingerückt ist. Welcher Zeitpunkt ist für die Gutgläubigkeit des Zessionars maßgebend? 214
Uebersicht rechtswissenschaftlicher Zeitschriften mit Angabe der in denselben abgedruckten Abhandlungen 930
Preisausschreiben Hilse-Preis 943
Neumann, H.: Hamburger, K.: Joachim, A.: Koffka, E.: Regely, ...: Reimer, ...: Bericht über die Literatur zum Bürgerlichen Gesetzbuch nach der Reihenfolge des Gesetzbuchs : (Fortsetzung aus Jahrg. 42 S. 141 ff.) 220
Kurze Anzeigen 303