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Timestamp: 2016-10-28 06:37:12
Document Index: 286192540

Matched Legal Cases: ['Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 13', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 12', 'Art. 11', 'Art. 1', 'Art. 14', 'Art. 37', 'Art. 23', 'Art. 23', 'Art. 41', 'Art. 6', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 5', 'Art. 14', 'Art. 5', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 2', 'BGE', 'Art. 6']

C 259/02 (07.07.2003)
C 259/02
Pr�sident Borella, Bundesrichter Lustenberger und nebenamtlicher Richter B�hler; Gerichtsschreiberin Amstutz
L.________, 1963, Beschwerdef�hrer,
Industrie-Arbeitslosenkasse Winterthur, Eduard-Steiner-Strasse 7, 8401 Winterthur, Beschwerdegegnerin
Der 1963 geborene L.________ war ab 1. Januar 1998 als Gymnasiallehrer an der Schweizerschule S.________ t�tig, k�ndigte dieses Arbeitsverh�ltnis auf den 31. Dezember 2001 und kehrte im Januar 2002 in die Schweiz zur�ck. Am 25. Januar 2002 stellte er bei der Industrie-Arbeitslosenkasse Winterthur (im Folgenden: Kasse) Antrag auf Ausrichtung von Arbeitslosenentsch�digung ab 22. Januar 2002. Mit Verf�gung vom 13. M�rz 2002 verf�gte die Kasse, dass er ab 22. Januar 2002 f�nf Wartetage zu bestehen habe, bevor er Arbeitslosenentsch�digung beanspruchen k�nne. Zur Begr�ndung wurde (sinngem�ss) angef�hrt, L.________ sei im Rahmen seiner Lehrt�tigkeit an der Schweizerschule in S.________ freiwillig in der Alters-Hinterlassenen- und Invalidenversicherung versichert gewesen, weshalb ein Anspruch auf Arbeitslosenentsch�digung gest�tzt auf Art. 13 Abs. 1 AVIG (Erf�llung der Mindestbeitragszeit) wegen fehlender beitragspflichtiger Besch�ftigung w�hrend mindestens sechs Monaten innerhalb der Rahmenfrist f�r die Beitragszeit entfalle; hingegen sei er aufgrund des Umstands anspruchsberechtigt, dass er als R�ckkehrer aus dem Ausland w�hrend eines Jahres von der Erf�llung der Beitragszeit befreit sei (Art. 14 Abs. 3 Satz 1 AVIG); f�r diesen Fall aber sei gem�ss Art. 6 Abs. 2 AVIV eine Wartezeit von f�nf Tagen zu bestehen.
Die hiegegen erhobene Beschwerde des L.________ mit dem sinngem�ssen Antrag, seine T�tigkeit an der Schweizerschule S.________ sei als beitragspflichtige Besch�ftigung anzuerkennen, wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 18. September 2002 ab.
L.________ f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde und erneuert sinngem�ss sein vorinstanzliches Rechtsbegehren.
Die Kasse sowie das Staatssekretariat f�r Wirtschaft (seco) haben auf eine Vernehmlassung verzichtet.
2.1 Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist im vorliegenden Fall nicht anwendbar, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung (hier: 13. M�rz 2002) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b).
2.2 Der Versicherte hat Anspruch auf Arbeitslosenentsch�digung, wenn er u.a. die Beitragszeit erf�llt hat oder von der Erf�llung der Beitragszeit befreit ist (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG).
2.2.1 Die Beitragszeit hat erf�llt, wer innerhalb der daf�r vorgesehenen Rahmenfrist f�r die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) w�hrend mindestens sechs Monaten eine beitragspflichtige Besch�ftigung ausge�bt hat (Art. 13 Abs. 1 Satz 1 AVIG). Die Beitragspflicht f�r die Arbeitslosenversicherung erstreckt sich gem�ss Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG auf alle Arbeitnehmer, die nach dem Bundesgesetz �ber die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) obligatorisch versichert und f�r Einkommen aus unselbst�ndiger T�tigkeit beitragspflichtig sind. Vom AHV-Versicherungsobligatorium erfasst sind gem�ss Art. 1 Abs. 1 lit. c AHVG (in der seit 1. Januar 2001 g�ltigen Fassung) auch Schweizer B�rger, die im Ausland t�tig sind:
- im Dienste der Eidgenossenschaft (Ziff. 1);
- im Dienste der internationalen Organisationen, mit denen der Bundesrat ein Sitzabkommen abgeschlossen hat und die als Arbeitgeber im Sinne von Art. 12 AHVG gelten (Ziff. 2);
- im Dienste privater, vom Bund namhaft subventionierter Hilfsorganisationen nach Art. 11 des Bundesgesetzes vom 19. M�rz 1976 �ber die internatio- nale Entwicklungszusammenarbeit und humanit�re Hilfe".
Art. 1 Abs. 3 lit. a AHVG (in der seit 1. Januar 2001 g�ltigen Fassung) sieht zudem die M�glichkeit einer Weiterf�hrung der obligatorischen Versicherung f�r jene Personen vor, die f�r einen Arbeitgeber mit Sitz in der Schweiz im Ausland t�tig sind und von ihm entl�hnt werden, sofern dieser sein Einverst�ndnis erkl�rt.
2.2.2 Von der Erf�llung der Beitragszeit sind w�hrend eines Jahres Schweizer befreit, die nach einem Auslandaufenthalt von �ber einem Jahr in die Schweiz zur�ckkehren, sofern sie sich �ber eine entsprechende Besch�ftigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen k�nnen (Art. 14 Abs. 3 Satz 1 AVIG). Der Unterschied zwischen Versicherten mit erf�llter Beitragszeit und solchen, die von deren Erf�llung befreit sind, besteht darin, dass bei ersteren als versicherter Verdienst der im Sinne der AHV-Gesetzgebung massgebende Lohn gilt, der w�hrend des Bemessungszeitraumes (vgl. dazu Art. 37 AVIV) aus einem oder mehreren Arbeitsverh�ltnissen normalerweise erzielt wurde (Art. 23 Abs. 1 Satz 1 AVIG). Demgegen�ber gelten f�r den versicherten Verdienst von Personen, die von der Erf�llung der Beitragszeit befreit sind, die gest�tzt auf Art. 23 Abs. 2 AVIG vom Bundesrat in Art. 41 AVIV festgelegten Pauschalans�tze pro Tag. Aus dem Ausland zur�ckgekehrte, von der Erf�llung der Beitragszeit befreite Schweizer haben �berdies eine Wartezeit von f�nf Tagen zu bestehen (Art. 6 Abs. 2 AVIV).
Streitig und zu pr�fen ist, ob die vom 1. Januar 1998 bis 31. Dezember 2001 an der Schweizerschule S.________ ausge�bte Lehrt�tigkeit als beitragspflichtige Besch�ftigung im Sinne von Art. 13 Abs. 1 Satz 1 AVIG zu qualifizieren ist, was nach dem unter Erw. 2.2.1 hievor Gesagten voraussetzt, dass der Beschwerdef�hrer w�hrend jener Zeitspanne - nach damals geltendem Recht (vgl. BGE 125 V 44 Erw. 2b, 123 V 71 Erw. 2g mit Hinweis) - im Rahmen der AHV obligatorisch versichert war und der Beitragspflicht unterstand.
3.1 Unbestrittenermassen f�llt die an der Schweizerschule S.________ ausge�bte Lehrt�tigkeit unter keine der in Art. 1 Abs. 1 lit. c AHVG aufgef�hrten, obligatorisch versicherten Auslandt�tigkeiten von Schweizer B�rgern. Hingegen ergibt sich das in Frage stehende obligatorische Versicherungsverh�ltnis nach Auffassung des Beschwerdef�hrers gest�tzt auf Art. 1 Abs. 3 lit. a AHVG (vgl. Erw. 2.1 hievor), welche Bestimmung entgegen dem von Vorinstanz und Verwaltung vertretenen Standpunkt auf den vorliegenden Fall anwendbar sei.
3.2 Art. 1 Abs. 3 lit. a AHVG in der seit 1. Januar 2001 g�ltigen Fassung entspricht bis auf grammatikalische �nderungen dem Wortlaut von Art. 1 Abs. 3 Satz 1 AHVG, wie er mit der 10. AHV-Revision am 1. Januar 1997 in Kraft getreten war. Vorher waren Schweizer B�rger, die im Ausland f�r einen Arbeitgeber in der Schweiz t�tig waren und von diesem entl�hnt wurden, gem�ss Art. 1 Abs. 1 lit. c AHVG (in der bis 31. Dezember 1996 g�ltig gewesenen Fassung) in wesentlich weiterem Umfang obligatorisch versichert als nach der heute geltenden, limitativen Aufz�hlung der Versicherungsvoraussetzungen in Art. 1 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 - 3 AHVG. Mit der im Zuge der 10. AHV-Revision am 1. Januar 1997 in Kraft getretenen Bestimmung von Art. 1 Abs. 3 AHVG wurde f�r die obligatorische Versicherung von im Ausland f�r einen Arbeitgeber in der Schweiz t�tigen Schweizer B�rgern ein vorbestehendes Versicherungsverh�ltnis vorausgesetzt und lediglich dessen Weiterf�hrung erm�glicht. Als Ankn�pfungspunkt f�r die obligatorische Versicherung von im Ausland t�tigen Personen gen�gte das Arbeitsverh�ltnis mit einem schweizerischen Arbeitgeber und die Entl�hnung durch diesen nicht mehr. Damit sollte der Gefahr von Missbr�uchen begegnet werden, welche die alte, wesentlich weiter gehende Regelung des Versicherungsobligatoriums vom im Ausland f�r einen Arbeitgeber in der Schweiz t�tigen Schweizern erm�glicht hatte (Botschaft des Bundesrates �ber die zehnte Revision der Alters- und Hinterlassenenversicherung vom 5. M�rz 1990, BBl 1990 II 78; Hanspeter K�ser, Unterstellung und Beitragswesen in der obligatorischen AHV, 2. Auflage, Bern 1996, Rz 1.95).
3.3 Mit Bezug auf die weitergehende, bis 31. Dezember 1996 g�ltig gewesene Versicherungsvoraussetzung von Art. 1 Abs. 1 lit. c AHVG hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht erkannt, dass ein Schweizer B�rger dann f�r einen Arbeitgeber in der Schweiz t�tig sei, wenn zwischen ihm und der Person bzw. der Unternehmung in der Schweiz in wirtschaftlicher bzw. arbeitsorganisatorischer Hinsicht ein Unterordnung- und Abh�ngigkeitsverh�ltnis besteht, und er als durch einen Arbeitgeber in der Schweiz entl�hnt gelte, wenn die Verg�tung des Arbeitsentgelts zu dessen Lasten erfolge sowie als Lohn aus dessen B�chern ersichtlich sei. Dabei sei unerheblich, ob der Arbeitgeber den Lohn direkt bezahle oder durch Vermittlung eines Dritten bezahlen lasse (BGE 118 V 72 f. Erw. 4a; vgl. auch SVR 1998 AHV Nr. 1 S. 2 unten f. Erw. 6a mit Hinweis; ZAK 1987 S. 294 f. Erw. 2a, 1979 S. 494 Erw. 3b). Diese Rechtsprechung ist f�r die Auslegung der seit 1. Januar 2001 g�ltigen Versicherungsvoraussetzung von Art. 1 Abs. 3 lit. a AHVG nach wie vor massgebend. Zu beachten ist indessen, dass unter der neuen, mit der 10. AHV-Revision eingef�hrten restriktiveren Versicherungsvoraussetzung der Erwerbst�tigkeit im Ausland f�r einen Arbeitgeber in der Schweiz stets ein vorbestehendes Versicherungsverh�ltnis erforderlich ist, das unmittelbar vor Aufnahme der T�tigkeit im Ausland mindestens f�nf Jahre gedauert haben muss (Art. 5 Abs. 1 lit. a AHVV in der seit 1. Januar 1997 g�ltigen Fassung). Mit diesem Erfordernis eines w�hrend mindestens f�nf Jahre vorbestandenen Versicherungsverh�ltnisses ist die unter dem alten Recht (vgl. ZAK 1961 S. 483) bedeutsame Frage, ein wie grosser Teil der Gesamtentl�hnung f�r die im Ausland ausge�bte Erwerbst�tigkeit in der Schweiz ausbezahlt werden muss, damit die Versicherungsvoraussetzung erf�llt ist, obsolet geworden. Da im Ausland f�r einen schweizerischen Arbeitgeber t�tige und von diesem entl�hnte Personen nur noch ein vorbestehendes Versicherungsverh�ltnis weiterf�hren k�nnen, ist ohne Belang, ob und in welcher H�he ihnen die Entl�hnung in der Schweiz ausgerichtet wird. Die Weiterf�hrung des vorbestehenden Versicherungsverh�ltnisses beinhaltet auch die uneingeschr�nkte Beitragsabrechungs- und -zahlungspflicht des schweizerischen Arbeitgebers gem�ss Art. 14 AHVG sowohl f�r den in der Schweiz als auch f�r den im Ausland ausgerichteten massgebenden Lohn im Sinne von Art. 5 AHVG.
4.1 Obwohl kein Auszug aus den individuellen Konti des Beschwerdef�hrers bis 1. Januar 1998 bei den Akten liegt, kann davon ausgegangen werden, dass er beim Antritt der Lehrt�tigkeit an der Schweizerschule S.________ bereits w�hrend mindestens 5 Jahren obligatorisch AHV-rechtlich versichert war. Zu pr�fen bleibt, ob die in Art. 1 Abs. 3 AHVG (in der seit 1. Januar 1997 geltenden Fassung) umschriebenen Voraussetzungen einer Weiterf�hrung dieses obligatorischen Versicherungsverh�ltnisses mit Blick auf die Auslandt�tigkeit erf�llt sind.
4.1.1 Gem�ss Art. 2 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber die F�rderung der Ausbildung junger Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer vom 9. Oktober 1987 (Auslandschweizer-Ausbildungsgesetz, AAG; SR 418.0) leistet der Bund Finanzhilfen an Schweizerschulen im Ausland (Schulen), die von einer Auslandschweizervereinigung auf privater Basis getragen werden und vom Bundesrat als beitragsberechtigt anerkannt worden sind. Zu dem in Art. 3 AAG geregelten Anerkennungsvoraussetzungen geh�rt u.a., dass die Schule f�r einen ausreichenden Sozialversicherungsschutz der schweizerischen Lehrkr�fte sorgt (Abs. 7). Gem�ss Art. 6 Abs. 1 der Auslandschweizer-Ausbildungsverordnung vom 29. Juni 1988 (AAV; SR 418.01) gelten f�r Schulen, deren Schweizer Lehrkr�fte der schweizerischen AHV/IV und den damit verbundenen Versicherungszweigen (EO/ALV) zwingend unterstellt sind, die ihnen von dieser Gesetzgebung vorgeschriebenen Arbeitgeberpflichten.
4.1.2 Das Arbeitsverh�ltnis des Beschwerdef�hrers mit der Schweizerschule S.________ wurde geregelt durch:
- den brasilianischen Arbeitsvertrag zwischen dem Beschwerdef�hrer und der Schweizerschule S.________;
- die Rechtsnormen der brasilianischen Arbeitsgesetzgebung CLT;
- die Dienst- und Besoldungsordnung der Schweizerschule S.________ vom 28. August 1998; Lehrkr�fte mit Anstellungs- verh�ltnis von drei Jahren;
- die Vereinbarung zwischen der Stiftung f�r Schweizerschulen im Ausland und dem Beschwerdef�hrer (undatiert).
Die vom Beschwerdef�hrer mit der Stiftung f�r Schweizerschulen im Ausland (im Folgenden: Stiftung) geschlossene, nicht datierte Vereinbarung enthielt folgende, im vorliegenden Zusammenhang relevante Bestimmungen:
"1. Die vorliegende Vereinbarung regelt die H�he der Vorsorge- und Unter- st�tzungsleistungen, nachfolgend Entsch�digung genannt, welche Hein- rich Lehmann, 28. M�rz 1963, nachfolgend Lehrkraft genannt, in der Schweiz zukommen. Die Lehrkraft hat Anspruch auf eine Entsch�digung w�hrend der Dauer ihres Arbeitsverh�ltnisses an der Schweizerschule S�o Paulo.
2. Zweck dieser Entsch�digung ist die Vermeidung von wirtschaftlichen Nachteilen, die bei einer vor�bergehenden beruflichen T�tigkeit an der Schweizerschule S�o Paulo entstehen, wie zum Beispiel Beitragsl�cken in der schweizerischen Sozial- und Krankenversicherung und in der Pensi- onskasse. Ausserdem erleichtert die Entsch�digung die Wiedereingliede- rung und das wirtschaftliche und berufliche Fortkommen der Lehrkraft.
3. Die Entsch�digung gem�ss der vorliegenden Vereinbarung stammt im wesentlichen aus Subventionen des Bundes und wird der Lehrkraft durch die Stiftung in monatlichen Betr�gen aufgrund der nachfolgenden Bestim- mungen auf das von ihr bezeichnete Bankkonto in der St. Gallischen Kan- tonalbank, St. Gallen, Konto Nr.________ �berwiesen. Die Rechtsnatur dieser Entsch�digung ist eine andere als diejenige, welche aufgrund des Arbeitsverh�ltnisses zwischen der Lehrkraft und der Schweizerschule S�o Paulo geschuldet ist.
5. Die von der Stiftung an die Lehrkraft auszurichtende Entsch�digung und der gem�ss Arbeitsvertrag mit der Schweizerschule S�o Paulo ver- einbarte Lohn betragen gesamthaft CHF 100'174.56 (23 Lektio- nen/Gymnasium) j�hrlich. Die Stiftung achtet darauf, dass dieser oder ein sp�ter vertraglich ge�nderter Gesamtwert durch entsprechende An- passung der Entsch�digung nicht unterschritten wird. Die Lehrkraft erh�lt �ber die ausbezahlten und einbezahlten Beitr�ge der Stiftung eine j�hrli- che Abrechnung.
6.5 Die Mitgliedschaft in der AHV/IV ist f�r die Lehrkraft obligatorisch. Ebenfalls muss sie sich bei der Eidgen�ssischen Versicherungskasse (EVK) oder bei einer kantonalen oder privaten Pensionskasse versichern lassen. Ferner ist der Abschluss einer schweizerischen Kranken- und Unfallversicherung obligatorisch (gem�ss schweizeri- scher Gesetzgebung).
Die Stiftung �bernimmt die in der Schweiz �blichen Arbeitgeberbeitr�ge f�r AHV/IV und f�r die Pensionskasse. Im Auftrage der Lehrkraft �berweist die Stiftung die entsprechenden Arbeitnehmerbeitr�ge sowie die Pr�mien der Kranken- und Unfallversicherung. Diese Arbeitnehmer- beitr�ge werden von dem in Art. 5 erw�hnten Gesamtwert abgezogen."
Aus diesen vertraglichen Vereinbarungen geht hervor, dass die Stiftung mit dem Beschwerdef�hrer einen aus zwei Teilen bestehenden Gesamtlohn vereinbarte und ihm dessen Mindesth�he garantierte (Ziff. 5). Der im Wesentlichen aus den Bundessubventionen finanzierte Lohnanteil wurde ihm in der Schweiz ausbezahlt (Ziff. 3), der von der Schweizerschule S.________ zu tragende Lohnanteil in Brasilien. Mit der Auszahlung des Lohnanteils der Stiftung in der Schweiz wurde u.a. die Vermeidung von AHV-Beitragsl�cken bezweckt (Ziff. 2). Die "Mitgliedschaft in der AHV/IV" wurde als "obligatorisch" vereinbart, und die Stiftung verpflichtete sich, abweichend von Art. 6 Abs. 1 AAV, an Stelle der Schweizerschule S.________ die Abrechnung und Bezahlung der parit�tischen Sozialversicherungsbeitr�ge zu �bernehmen (Ziff. 6.5). Diese Vertragsregelungen k�nnen objektiv nur so verstanden werden, dass der Beschwerdef�hrer - entgegen der Auffassung von Vorinstanz und Verwaltung - nicht nur in einem Arbeitsverh�ltnis mit der Tr�gerorganisation der Schweizerschule S.________, sondern zus�tzlich in einem wirtschaftlichen Unterordnungs- und Abh�ngigkeitsverh�ltnis mit der Stiftung stand, welche einen massgeblichen Lohnanteil ausrichtete, und dies gerade zum Zweck, ihm die Weiterf�hrung der in der Schweiz obligatorischen Sozialversicherungen (AHV/IV/UV/KV und berufliche Vorsorge) im Sinne von Art. 1 Abs. 3 lit. a AHVG zu erm�glichen. Damit sind s�mtliche Voraussetzungen eines Fortbestehens des AHV-Versicherungsobligatoriums (mit entsprechender parit�tischer Beitragspflicht) w�hrend der Lehrt�tigkeit in S.________ gegeben, weshalb diese (auch) arbeitslosenversicherungsrechtlich als beitragspflichtige Besch�ftigung zu qualifizieren ist (Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG). Mit deren Aus�bung vom 1. Januar 1998 bis 31. Dezember 2001 wurde die (sechsmonatige) Mindestbeitragszeit gem�ss Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 Satz 1 AVIG ohne weiteres erf�llt.
4.2 Nach st�ndiger Rechtsprechung ist f�r die Frage der Arbeitnehmereigenschaft in der Arbeitslosenversicherung (Art. 2 Abs. 1 lit a. AVIG das formell rechtskr�ftig geregelte AHV-Beitragsstatut massgebend, wenn sich dieses nicht als offensichtlich unrichtig erweist (BGE 126 V 213 Erw. 2a, 119 V 158 Erw. 3a mit Hinweisen).
Aus den Akten geht hervor, dass die AHV des Beschwerdef�hrers w�hrend der Lehrt�tigkeit an der Schweizerschule S.________ als freiwillige Versicherung weitergef�hrt wurde, was nach dem unter Erw. 4.1 hievor Gesagten offensichtlich unrichtig ist und daher f�r die arbeitslosenversicherungsrechtliche Beurteilung der Arbeitnehmereigenschaft und Beitragspflicht nicht massgebend sein kann. Dass die Stiftung f�r Schweizerschulen im Ausland die Weiterf�hrung des Versicherungs- und Beitragsstatuts lediglich in der AHV/IV und hier bloss im Status des freiwillig Versicherten tolerierte, gleichzeitig in Verletzung der mit dem Beschwerdef�hrer abgeschlossenen (undatierten) Vereinbarung ihre AHV-rechtlichen Beitragsabrechnungs- und -zahlungspflichten als Arbeitgeberin nicht erf�llte und demgem�ss auch ihrer analogen ALV-rechtlichen Beitragsabrechnungs- und -zahlungspflicht (Art. 6 Abs. 1 AVIG) nicht nachkam, stellt eine Pflichtwidrigkeit dar, die dem Beschwerdef�hrer nicht zum Nachteil gereichen darf und daher ohne Einfluss auf seine Rechtsstellung in der Arbeitslosenversicherung nach der R�ckkehr in die Schweiz im Januar 2002 bleiben muss.
In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 18. September 2002 und die Verf�gung der Industrie-Arbeitslosenkasse Winterthur vom 13. M�rz 2002 aufgehoben, und es wird die Sache an die Verwaltung zur�ckgewiesen, damit sie im Sinne der Erw�gungen �ber den Anspruch auf Arbeitslosenentsch�digung neu verf�ge.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, demAmt f�r Wirtschaft und Arbeit, Arbeitslosenversicherung, Z�rich, und dem Staatssekretariat f�r Wirtschaft zugestellt.