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Timestamp: 2016-10-22 16:11:08
Document Index: 199431739

Matched Legal Cases: ['Art. 17', 'Art. 17', 'Art. 176', 'Art. 190', 'Art. 99', 'Art. 190', 'Art. 190', 'Art. 17', 'Art. 190', 'BGE', 'Art. 190', 'Art. 190', 'Art. 62', 'Art. 82', 'Art. 324', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 190', 'Art. 17', 'Art. 17', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 190', 'Art. 182', 'Art. 182', 'Art. 190', 'Art. 182', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 190', 'Art. 190', 'BGE', 'BGE']

4A_402/2010 (17.02.2011)
Internationales Schiedsgericht; rechtliches Geh�r,
A.a X.________ (Beschwerdef�hrerin), eine juristische Person mit Sitz in Istanbul, ist ein t�rkischer Fussballclub. Die Beschwerdef�hrerin ist Mitglied des t�rkischen Fussballverbands, der wiederum der F�d�ration Internationale de Football Association (FIFA; Verfahrensbeteiligte) mit Sitz in Z�rich angeh�rt.
A.b Seit der Saison 2003/2004 spielte der Beschwerdegegner f�r den italienischen Fussballclub Q.________. Im Juli 2005 stimmte der Q.________ gegen Erhalt einer Entsch�digung von EUR 8 Mio. einem Transfer des Beschwerdegegners zur Beschwerdef�hrerin zu. Im Zusammenhang mit diesem Transfer musste die Beschwerdef�hrerin zudem Solidarit�tsbeitr�ge an Dritte im Betrag von EUR 390'000.-- erbringen. Zudem zahlte sie dem Spielervermittler des Beschwerdegegners EUR 200'000.--.
Am 19. Juli 2005 schloss der Beschwerdegegner mit der Beschwerdef�hrerin einen Arbeitsvertrag mit einer festen Dauer vom 1. Juli 2005 bis 30. Juni 2009 ab. Der Vertrag sah neben einem sofort zahlbaren Handgeld ("signing fee") von EUR 250'000.-- f�r die vereinbarten vier Dienstjahre ein Jahressal�r von EUR 1.85 Mio. (1. Jahr), EUR 1.9 Mio. (2. Jahr), EUR 1.95 Mio. (3. Jahr) bzw. EUR 2 Mio. (4. Jahr) vor. Im Weiteren verpflichtete sich die Beschwerdef�hrerin, dem Beschwerdegegner einen Audi A4, eine m�blierte Wohnung sowie j�hrlich f�nf Flugscheine Istanbul - Y.________ - Istanbul zur Verf�gung zu stellen. Der Beschwerdef�hrerin wurde schliesslich das Recht einger�umt, das Arbeitsverh�ltnis einseitig um ein Jahr, d.h. f�r die Spielsaison 2009/2010, zu verl�ngern.
In der Folge unterzeichneten die Parteien einen weiteren, undatierten Arbeitsvertrag, der die Bedingungen der Vereinbarung vom 19. Juli 2005 best�tigte und einzelne Punkte erg�nzte. So wurde unter anderem der Betrag f�r die dem Beschwerdegegner zur Verf�gung zu stellende m�blierte Wohnung auf USD 3'000.-- beschr�nkt und eine erfolgsabh�ngige Pr�mie auf Grundlage des "incentive scheme" der Beschwerdef�hrerin vereinbart, die dem Spieler zus�tzlich zu seinem Sal�r zustehen soll. Der Beschwerdegegner verpflichtete sich zudem ausdr�cklich, die Reglemente der Beschwerdef�hrerin zu beachten, ihre Weisungen zu befolgen, seiner Gesundheit Sorge zu tragen und an den offiziellen Spielen, Freundschaftsspielen, Trainings und Trainingslagern der Beschwerdef�hrerin teilzunehmen.
Am 22. Juli 2005 unterzeichneten die Parteien einen dritten Vertrag, der dem Formularvertrag des t�rkischen Fussballverbands entspricht. Darin wiederholten sie im Wesentlichen die Bedingungen der beiden vorangehenden Vereinbarungen, mit Ausnahme der Vertragsdauer, die um einen Monat (d.h. bis zum 31. Mai 2009) verk�rzt wurde, sowie der Bestimmung, dass der versprochene Lohn ohne Abzug von Steuern ("free of taxes of the Player") zu entrichten sei.
A.c Im Januar 2007 verletzte sich der Beschwerdegegner anl�sslich eines Freundschaftsspiels in Ankara am linken Knie. Nachdem die Verletzung im M�rz 2007 noch nicht verheilt war, veranlasste die Beschwerdef�hrerin eine medizinische Untersuchung im R.________ Spital in Instanbul. Dabei wurde eine Sch�digung des Knorpels festgestellt, die einen operativen Eingriff erforderlich machte. Der Beschwerdegegner spielte jedoch noch bis zum Ende der Saison 2006/2007 weiter, in der die Beschwerdef�hrerin den t�rkischen Meistertitel gewann.
Am 24. Mai 2007 unterzog sich der Beschwerdegegner einer Operation. Dabei wurde in Anwendung eines besonderen Transplantationsverfahrens ("mosaicplasty") der besch�digte durch einen gesunden Knorpel ersetzt.
W�hrend der Erholungsphase nach durchgef�hrter Operation f�hrten der Beschwerdegegner und seine Berater Gespr�che mit anderen Fussballclubs. Am 11. Juli 2007 best�tigte der FC S.________ gegen�ber der Beschwerdef�hrerin sein Interesse an einer �bernahme des Spielers gegen eine Entsch�digung von EUR 4 Mio. Obwohl die Beschwerdef�hrerin dieses Angebot ablehnte, dr�ngten die Berater weiter auf einen Transfer, worauf die Beschwerdef�hrerin der FIFA beantragte, Sanktionen gegen die Berater des Beschwerdegegners und den deutschen Fussballclub zu verh�ngen.
Am 5. September 2007 wurde der Beschwerdegegner, nachdem er sich �ber Erm�dungs- und Atemnoterscheinungen sowie Husten beklagt hatte, wiederum in das R.________ Spital �berwiesen. Ein Lungenspezialist diagnostizierte daraufhin eine Asthmaerkrankung und verschrieb die Einnahme von Medikamenten.
Im Oktober 2007 nahm der Beschwerdegegner seine offizielle Wettkampft�tigkeit wieder auf. Er spielte im November 2007 anl�sslich eines Vierl�nderturniers f�r die Nationalmannschaft Y.________ und absolvierte am 1. Dezember 2007 sein letztes Wettkampfspiel f�r die Beschwerdef�hrerin.
Im Dezember 2007 wurde der Beschwerdegegner abermals in das R.________ Spital eingewiesen, da sich sein Gesundheitszustand nicht gebessert hatte. Diesmal stellten die �rzte eine akute Thrombose im linken Oberschenkel sowie eine Lungenembolie fest. Diese Diagnose wurde sodann auch von den italienischen �rzten best�tigt, die der Beschwerdegegner im Dezember 2007 bzw. Januar 2008 mit Zustimmung der Beschwerdef�hrerin konsultierte.
Am 12. Januar 2008 fand in Italien ein Treffen statt, an dem neben dem Beschwerdegegner sowie verschiedenen Vertretern der Beschwerdef�hrerin auch ein Arzt des R.________ Spitals und die vom Beschwerdegegner beauftragten �rzte teilnahmen. Anl�sslich dieses Treffens wurde der Beschwerdegegner erneut untersucht, wobei die italienischen �rzte diverse Blutgef�sserkrankungen im operierten linken Bein des Spielers sowie eine Lungenembolie feststellten. Noch w�hrend des Treffens kam es zwischen den medizinischen Experten der Parteien zu Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Diagnose, der erforderlichen Behandlung sowie der Frage, ab wann der Spieler wieder in der Lage sein sollte, zu trainieren und wettkampfm�ssig zu spielen.
Angesichts der verletzungsbedingten Spielunf�higkeit bat die Beschwerdef�hrerin den Beschwerdegegner um Aussetzung seiner Spielberechtigung bis zum letzten Spiel der Saison 2007/2008, das auf den 11. Mai 2008 angesetzt war, was der Beschwerdef�hrerin nach den anwendbaren Regeln des t�rkischen Fussballverbands erlaubt h�tte, einen anderen ausl�ndischen Spieler anstelle des Beschwerdegegners einzusetzen. Am 14. Januar 2008 best�tigte die Beschwerdef�hrerin gegen�ber dem Beschwerdegegner, dass er trotz Aussetzung seiner Spielberechtigung weiterhin seinen Lohn sowie andere vertragliche Leistungen erhalten und sein Arbeitsvertrag aufrechterhalten w�rde. Der Beschwerdegegner verweigerte seine Zustimmung, da ihm die m�glichen Folgen einer solchen Aussetzung seiner Spielberechtigung unklar waren.
Am 16. Januar 2008 bat die Beschwerdef�hrerin den Beschwerdegegner, der sich noch immer in Italien aufhielt, sich bis sp�testens 19. Januar 2008 zur�ck zur Mannschaft nach Istanbul zu begeben, um seine medizinische Behandlung und Rehabilitation unter der Aufsicht ihres Medizinalpersonals weiterzuf�hren. Dabei drohte sie ihm an, seinen Fall der FIFA zu melden, sollte er diese Anweisungen nicht befolgen. Der Beschwerdegegner erschien am 19. Januar 2008 nicht in Instanbul, sondern reiste nach Y.________, um zwischen 20. Januar und 10. M�rz 2008 dem Afrika Cup als Berater ("special adivsor") beizuwohnen.
Am 22. Januar 2008 erkl�rte die Beschwerdef�hrerin, ihr vertragliches Recht zur Verl�ngerung des Arbeitsverh�ltnisses um ein Jahr aus�ben zu wollen. Im Weiteren forderte sie den Beschwerdegegner auf, unverz�glich nach Istanbul zur�ckzukehren.
Am 25. Januar 2008 hielt die Beschwerdef�hrerin den Beschwerdegegner vergeblich dazu an, sich auf ihre Kosten f�r eine am 29. Januar 2008 vorgesehene Untersuchung in die T.________ Klinik, Arizona (USA), zu begeben.
A.d Am 28. Januar 2008 verh�ngte die interne Disziplinarkommission der Beschwerdef�hrerin eine Busse im Betrag von USD 73'500.-- gegen den Beschwerdegegner wegen Zuwiderhandlung gegen verschiedene Bestimmungen der internen Reglemente.
A.e Mit Schreiben vom 31. Januar und 4. Februar 2008 beschwerte sich die Beschwerdef�hrerin bei der FIFA und beantragte ihr unter anderem, es seien der Beschwerdegegner und seine Berater zu verwarnen, es sei der Beschwerdegegner zur R�ckkehr nach Istanbul aufzufordern und es seien sportliche Sanktionen zu verh�ngen. Es folgte ein Austausch verschiedener Eingaben.
Am 21. April 2008 leitete die Beschwerdef�hrerin bei der Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten der FIFA ("Dispute Resolution Chamber") ein Verfahren ein und beantragte, der Beschwerdegegner sei zur Zahlung einer Entsch�digung im Betrag von EUR 12 Mio. zu verpflichten und zudem w�hrend sechs Monaten f�r die Teilnahme an offiziellen Wettk�mpfen zu sperren.
Mit Entscheid vom 9. Januar 2009 sprach die Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten der Beschwerdef�hrerin eine Entsch�digung von EUR 2'281'915.-- zu; die Widerklage des Beschwerdegegners wies sie ab.
Im November 2009 unterzeichnete der Beschwerdegegner einen Einjahresvertrag mit dem Fussballclub FC Z.________ f�r ein Jahressal�r von ungef�hr EUR 200'000.-- netto. Bislang wurde er allerdings bei keinem offiziellen Spiel eingesetzt.
Am 25. Mai 2009 appellierte die Beschwerdef�hrerin beim Tribunal Arbitral du Sport (TAS) gegen den Entscheid der Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten der FIFA vom 9. Januar 2009 mit dem Antrag, es sei der angefochten Entscheid teilweise aufzuheben und der Beschwerdegegner zur Zahlung von EUR 12'131'178.-- sowie EUR 701'190.--, jeweils zuz�glich Zins, zu verpflichten.
Ebenfalls am 25. Mai 2009 erhob der Beschwerdegegner beim TAS Berufung gegen den Entscheid der Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten der FIFA vom 9. Januar 2009. Er beantragte, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und festzustellen, dass er gegen�ber der Beschwerdef�hrerin nicht haftbar sei, weil er sein Arbeitsverh�ltnis aus wichtigem Grund beendet habe, eventualiter weil der geschuldete Schadenersatz Null betrage. Zudem sei die Beschwerdef�hrerin widerklageweise wegen Vertragsverletzung und unerlaubter Handlung zu einer vom Schiedsgericht festzusetzenden Schadenersatzzahlung zu verurteilen.
Mit Schiedsspruch vom 7. Juni 2010 hiess das TAS die Berufung des Beschwerdegegners insoweit gut, als es den Entscheid der Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten der FIFA vom 9. Januar 2009 teilweise aufhob, das Klagebegehren der Beschwerdef�hrerin abwies und feststellte, dass der Beschwerdegegner keine Entsch�digung schulde.
Das TAS erwog gest�tzt auf die Reglemente der FIFA sowie das subsidi�r anwendbare schweizerische Recht, dass dem Beschwerdegegner eine Vertragsverletzung vorzuwerfen sei. Hinsichtlich der Vertragsdauer hielt es daf�r, dass die Beschwerdef�hrerin aufgrund ihrer Lohnzahlungen sowie ihres sonstigen Verhaltens zu Beginn des Jahres 2008 anerkannt habe, dass das bis Ende Mai 2009 befristete Arbeitsverh�ltnis mit dem Beschwerdegegner zun�chst bis Ende April 2008 aufrechterhalten wurde und zu diesem Zeitpunkt vorzeitig endete. Die von der Beschwerdef�hrerin geltend gemachte einseitige Vertragsverl�ngerung erachtete das TAS f�r ung�ltig. Es stellte fest, dass der Beschwerdegegner ab Anfang 2008 und mindestens bis zum vereinbarten Vertragsende aus gesundheitlichen Gr�nden nicht in der Lage war, Spiele auszutragen, ohne sich der Gefahr ernsthafter Gesundheitssch�den auszusetzen. In Bezug auf den Verm�gensschaden erwog das TAS in Anwendung von Art. 17 des FIFA-Reglements bez�glich Status und Transfer von Spielern, Ausgabe 2005, ("Regulations for the Status and Transfer of Players"; nachfolgend: FIFA-Transferreglement), dass die Beschwerdef�hrerin mit der vorzeitigen Beendigung des Arbeitsverh�ltnisses EUR 2'633'020.65 eingespart habe, indem sie dem Beschwerdegegner von Anfang Mai 2008 bis Ende Mai 2009 weder einen Lohn noch andere vertragliche Leistungen habe erbringen m�ssen. Der ihr aufgrund der ungerechtfertigten vorzeitigen Vertragsaufl�sung zustehende Ersatz entspreche demgegen�ber lediglich der Summe von EUR 2'445'106.35 f�r nicht amortisierten Transferaufwand sowie dem zus�tzlichen Schadenersatz ("supplementary damages") von EUR 51'172.50 (entsprechend der verh�ngten Disziplinarstrafe im Betrag von USD 73'500.--). Unter Ber�cksichtigung der "Besonderheit des Sports" ("specificity of sport") nach Art. 17 Abs. 1 des FIFA-Transferreglements stehe der Beschwerdef�hrerin, die durch die vorzeitige Vertragsaufl�sung EUR 136'741.80 mehr eingespart als verloren habe, kein Schadenersatz zu.
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 7. Juli 2010 beantragt die Beschwerdef�hrerin dem Bundesgericht, es sei der Schiedsentscheid des TAS vom 7. Juni 2010 aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an das Schiedsgericht zur�ckzuweisen.
Der Beschwerdegegner beantragt die Abweisung der Beschwerde, soweit �berhaupt darauf eingetreten werden k�nne. Das TAS beantragt die Abweisung der Beschwerde. Die FIFA hat auf eine aktive Beteiligung am Verfahren verzichtet.
Die Akten des Schiedsverfahrens wurden beigezogen. Mit einer weiteren Eingabe vom 7. Dezember 2010 nahm die Beschwerdef�hrerin Stellung zur Beschwerdeantwort sowie zur Vernehmlassung des TAS.
1.1 Der Sitz des Schiedsgerichts befindet sich vorliegend in Lausanne. Sowohl die Beschwerdef�hrerin als auch der Beschwerdegegner hatten im relevanten Zeitpunkt ihren Sitz bzw. Wohnsitz ausserhalb der Schweiz. Da die Parteien die Bestimmungen des 12. Kapitels des IPRG nicht schriftlich ausgeschlossen haben, gelangen diese zur Anwendung (Art. 176 Abs. 1 und 2 IPRG).
1.4 Die Beschwerdef�hrerin stellt ihren rechtlichen Vorbringen eine ausf�hrliche Sachverhaltsdarstellung voran, in der sie den Ablauf der Ereignisse sowie des Verfahrens aus ihrer Sicht darlegt. Sie weicht darin in verschiedenen Punkten von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz ab oder erweitert diese, ohne substantiiert Ausnahmen von der Sachverhaltsbindung geltend zu machen. So tr�gt sie etwa vor, das Schiedsgericht sei f�lschlicherweise davon ausgegangen, dass sie im Rahmen des Transfers des Beschwerdegegners effektiv lediglich einen Betrag von EUR 200'000.-- an den Spielervermittler bezahlt habe. Sie kritisiert in ihrer Sachverhaltsdarstellung zudem in appellatorischer Weise den angefochtenen Schiedsentscheid, als ob das Bundesgericht den Rechtsstreit von Grund auf neu beurteilen k�nnte. So stellt sie den Erw�gungen des TAS zum Zeitpunkt der Vertragsbeendigung sowie zur Schadensberechnung ihre eigene Ansicht entgegen. Sie bringt etwa vor, das Schiedsgericht sei f�lschlicherweise von der Ung�ltigkeit der von ihr erkl�rten Vertragsverl�ngerung ausgegangen. Auch habe es zu Unrecht daf�r gehalten, der Beschwerdegegner sei ab Januar 2008 bis zum Ablauf seines Arbeitsvertrags gesundheitlich nicht mehr in der Lage gewesen, Spiele zu bestreiten. Die Beschwerdef�hrerin tr�gt �ber mehrere Seiten vor, weshalb die Schadensberechnung sowie die Schadenersatzbemessung durch das TAS ihrer Meinung nach in tats�chlicher und rechtlicher Hinsicht an verschiedenen Fehlern leide. Ihre entsprechenden Ausf�hrungen, denen sich keine rechtsgen�gend begr�ndete R�ge nach Art. 190 Abs. 2 IPRG entnehmen l�sst, haben daher unber�cksichtigt zu bleiben.
Nach Art. 99 Abs. 1 BGG unzul�ssig ist die erstmals vor Bundesgericht aufgestellte Behauptung, der Beschwerdegegner sei an der FIFA-Weltmeisterschaft 2010 in mehreren Ernstk�mpfen eingesetzt worden. Diese ist f�r das Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht ebenso unbeachtlich wie die von der Beschwerdef�hrerin hierzu eingereichten neuen Beweismittel.
Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, das Schiedsgericht habe im Zusammenhang mit den eingeklagten Anspr�chen auf Lohnr�ckerstattung sowie Bezahlung der Disziplinarstrafe ein ihm unterbreitetes Rechtsbegehren unber�cksichtigt gelassen (Art. 190 Abs. 2 lit. c IPRG) und in verschiedener Hinsicht ihr rechtliches Geh�r verletzt (Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG).
2.1.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt, sie habe im Verfahren vor dem Schiedsgericht "drei komplett unterschiedliche Anspr�che" eingeklagt, n�mlich gest�tzt auf Art. 17 des Transferreglements Schadenersatz infolge unzul�ssiger vorzeitiger Vertragsaufl�sung im Umfang von EUR 12'131'178.--, die R�ckzahlung zu Unrecht bezahlter L�hne f�r den Zeitraum 19. Januar bis 30. April 2008 im Betrag von EUR 650'000.-- sowie die im Januar 2008 ausgesprochene Disziplinarstrafe im Betrag von EUR 51'190.10. Das Schiedsgericht habe sich jedoch mit dem Anspruch auf R�ckzahlung von EUR 650'000.-- �berhaupt nicht auseinandergesetzt, w�hrend es den Anspruch auf Bezahlung der Disziplinarstrafe �ber EUR 51'190.10 "in einem v�llig falschen Gesamtkontext abgehandelt" habe.
2.1.2 Das Schiedsgericht ging davon aus, dass der Beschwerdegegner ab Anfang 2008 und mindestens bis zum vereinbarten Vertragsende aus gesundheitlichen Gr�nden nicht ohne ernsthafte Gesundheitsgef�hrdung arbeiten bzw. spielen konnte. In Bezug auf den Lohn f�r die Monate Januar bis April 2008 hielt es fest, die Beschwerdef�hrerin habe dem Beschwerdegegner w�hrend dieser Zeit vorbehaltlos Lohn ausgerichtet. Obwohl sie am 21. April 2008 formell ein Verfahren bei der Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten der FIFA er�ffnet habe, sei dem Beschwerdegegner noch am 25. April 2008 der Lohn f�r den Monat April bezahlt worden. Aufgrund dieser Umst�nde ging das TAS davon aus, die Beschwerdef�hrerin habe anerkannt, dass das Arbeitsverh�ltnis bis Ende April 2008 Bestand hatte, bevor es vom Beschwerdegegner vorzeitig beendigt wurde.
Vor diesem Hintergrund kann der Beschwerdef�hrerin nicht gefolgt werden, wenn sie vorbringt, das TAS habe in Ziffer 222 des Schiedsspruchs selbst best�tigt, den von ihr geltend gemachten R�ckforderungsanspruch nicht beurteilt zu haben. Vielmehr ist davon auszugehen, dass das Schiedsgericht den von ihr nach Bereicherungsrecht geltend gemachten R�ckerstattungsanspruch f�r den von Januar bis April 2008 ausgezahlten Lohn mit seinen entsprechenden Erw�gungen zumindest sinngem�ss beurteilte, indem es f�r diese Zahlungen gerade von einem von der Beschwerdef�hrerin anerkannten Rechtsgrund ausging. Wenn das TAS entschied, dass der Beschwerdegegner der Beschwerdef�hrerin keine Entsch�digung schulde (Dispositiv-Ziffer 1) und alle weiteren Klagen abgewiesen werden (Dispositiv-Ziffer 4), so hat es damit auch den eingeklagten Bereicherungsanspruch im Betrag von EUR 650'000.-- f�r angeblich irrt�mlich bezahlten Lohn im Zeitraum vom 19. Januar 2008 bis 30. April 2008 abgewiesen. Dass es nicht ausdr�cklich auf den Bereicherungsanspruch Bezug nahm, verletzt unter diesen Umst�nden den Geh�rsanspruch der Beschwerdef�hrerin nicht. Aus dem Grundsatz des rechtlichen Geh�rs im Sinne von Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG ergibt sich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts kein Anspruch auf Begr�ndung des Schiedsspruchs (BGE 134 III 186 E. 6 S. 187 f. mit Hinweisen).
Das Schiedsgericht hat demnach weder ein Rechtsbegehren der Beschwerdef�hrerin unbeurteilt gelassen (Art. 190 Abs. 2 lit. c IPRG) noch den Grundsatz des rechtlichen Geh�rs verletzt (Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG). Wenn die Beschwerdef�hrerin in ihren weiteren Ausf�hrungen unter Berufung auf Art. 62 ff., Art. 82 und Art. 324a OR geltend macht, die Lohnzahlungen irrt�mlich vorgenommen zu haben, weshalb ihr ein bereicherungsrechtlicher oder gegebenenfalls vertraglicher R�ckerstattungsanspruch zustehe, kritisiert sie den angefochtenen Entscheid in inhaltlicher Hinsicht. Die materiellrechtliche �berpr�fung eines internationalen Schiedsentscheids durch das Bundesgericht ist jedoch auf die Frage beschr�nkt, ob der Schiedsspruch den Ordre public missachtet (BGE 121 III 331 E. 3a S. 333). Dass dies der Fall w�re, macht auch die Beschwerdef�hrerin nicht geltend.
2.2.1 In Bezug auf den geltend gemachten Anspruch von EUR 51'172.50 hielt das Schiedsgericht fest, dass der Beschwerdef�hrerin unter Ber�cksichtigung der von ihr am 28. Januar 2008 verh�ngten Disziplinarstrafe von USD 73'500.-- (entsprechend EUR 51'172.50) gegen den Beschwerdegegner f�r Zuwiderhandlungen gegen verschiedene Bestimmungen ihrer internen Reglemente grunds�tzlich ein zus�tzlicher Schadenersatzanspruch in diesem Betrag zustehe. Die Beschwerdef�hrerin habe aufgrund der Vertragsbeendigung jedoch EUR 2'633'020.65 eingespart, was den ihr an sich zustehenden Ersatzanspruch, bestehend aus dem nicht amortisierten Transferaufwand (EUR 2'445'106.35) und dem zus�tzlichen Schadenersatz (EUR 51'172.50), um EUR 136'741.80 �bersteige. Der Grundsatz der "Besonderheit des Sports" ("specificity of sport") nach Art. 17 Abs. 1 des FIFA-Transferreglements gebiete es angesichts der konkreten Umst�nde, insbesondere der nicht wieder gutzumachenden Gesundheitssch�den des Beschwerdegegners und deren Auswirkungen auf seine sportliche Laufbahn, dass der Beschwerdef�hrerin kein Schadenersatz zugesprochen werde, wenn sich schon erwiesen habe, dass sie infolge der Vertragsverletzung sogar Geld einsparte.
2.2.2 Die Beschwerdef�hrerin zeigt keine Geh�rsverletzung auf, wenn sie hierzu vortr�gt, das Schiedsgericht habe den von ihr geltend gemachten Anspruch auf Bezahlung der verh�ngten Disziplinarstrafe zwar nicht v�llig unerw�hnt gelassen, ihn jedoch "unter einem komplett falschen Gesamtkontext" abgehandelt. Ebenso wenig zeigt sie einen nach Art. 190 Abs. 2 IPRG vorgesehenen R�gegrund auf, indem sie dem TAS eine "krass falsche" und "absurde" Rechtsauffassung vorwirft und behauptet, es habe verkannt, dass dieser Anspruch "absolut nichts mit dem FIFA Transferreglement 2005 zu tun" habe. Sie kritisiert damit vielmehr in unzul�ssiger Weise die rechtlichen Erw�gungen des angefochtenen Entscheids.
Die Beschwerdef�hrerin bringt zudem zu Unrecht vor, das Schiedsgericht habe ihre wesentlichen Argumente nicht zur Kenntnis genommen, genauer den Umstand, dass sie ihren Anspruch auf Bezahlung der Konventionalstrafe unabh�ngig und separat vom Schadenersatzanspruch gest�tzt auf Art. 17 des FIFA-Transferreglements eingeklagt habe. Das Schiedsgericht hat den geltend gemachten Anspruch �ber USD 73'500.-- (entsprechend EUR 51'172.50) vielmehr als berechtigt erachtet, diesen jedoch - zusammen mit der Entsch�digung f�r den nicht amortisierten Transferaufwand - unter Ber�cksichtigung der "Besonderheit des Sports" gem�ss Art. 17 Abs. 1 des FIFA-Transferreglements gegen die noch h�heren Ersparnisse aufgerechnet. Die genannte Bestimmung stand im Zentrum des Verfahrens. Beiden Parteien, die im Schiedsverfahren je von mindestens zwei Rechtsanw�lten vertreten waren, musste das dem Schiedsgericht aufgrund der verwendeten unbestimmten Rechtsbegriffe einger�umte weite Ermessen bei Festsetzung der Entsch�digung bewusst sein, zumal die Bestimmung dazu anh�lt, die "Besonderheit des Sports" ("specificity of sport") sowie "alle anderen objektiven Kriterien" ("any other objective criteria") zu ber�cksichtigen. Der Einbezug der Konventionalstrafe in die �berlegungen des Schiedsgerichts unter diesem Titel erfolgte daher nicht in einer Weise, die es nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ausnahmsweise geboten h�tte, die Parteien zu dieser rechtlichen W�rdigung noch besonders anzuh�ren. Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht trifft nicht zu, dass die Beschwerdef�hrerin bez�glich der eingeklagten Konventionalstrafe mit der Erheblichkeit von Art. 17 des FIFA-Transferreglements vern�nftigerweise nicht habe rechnen m�ssen (vgl. BGE 130 III 35 E. 5 S. 39 f.; 126 I 19 E. 2c/aa S. 22; 124 I 49 E. 3c S. 52).
Ob die Aufrechnung der verschiedenen Posten zutreffend erfolgte, beschl�gt die schiedsgerichtliche Rechtsanwendung, die - mit Ausnahme einer vorliegend (zu Recht) nicht ger�gten Missachtung des Ordre public (Art. 190 Abs. 2 lit. e IPRG) - einer materiellen �berpr�fung durch das Bundesgericht nicht zug�nglich ist.
Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, das Schiedsgericht habe ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r in einem kontradiktorischen Verfahren verletzt, indem es feststellte, der Beschwerdegegner sei ab Anfang 2008 und mindestens bis zum vereinbarten Vertragsende (d.h. Ende Mai 2009) nicht in der Lage gewesen, ohne Gef�hrdung seiner Gesundheit Spiele auszutragen.
3.1 Nach Art. 182 Abs. 1 und 2 IPRG k�nnen die Parteien und allenfalls das Schiedsgericht die schiedsgerichtliche Verfahrensordnung selbst bestimmen. Als verfahrensrechtliche Minimalgarantien der Parteidisposition entzogen sind jedoch nach Art. 182 Abs. 3 IPRG die Anspr�che auf Gleichbehandlung der Parteien und auf rechtliches Geh�r in einem kontradiktorischen Verfahren. Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG l�sst die Anfechtung allein wegen der zwingenden Verfahrensregeln gem�ss Art. 182 Abs. 3 IPRG zu. Danach muss das Schiedsgericht insbesondere den Anspruch der Parteien auf rechtliches Geh�r wahren. Dieser entspricht - mit Ausnahme des Anspruchs auf Begr�ndung - dem in Art. 29 Abs. 2 BV gew�hrleisteten Verfassungsrecht (BGE 130 III 35 E. 5 S. 37 f.; 128 III 234 E. 4b S. 243; 127 III 576 E. 2c S. 578 f.). Die Rechtsprechung leitet daraus insbesondere das Recht der Parteien ab, sich �ber alle f�r das Urteil wesentlichen Tatsachen zu �ussern, ihren Rechtsstandpunkt zu vertreten, ihre entscheidwesentlichen Sachvorbringen mit tauglichen sowie rechtzeitig und formrichtig offerierten Mitteln zu beweisen, sich an den Verhandlungen zu beteiligen und in die Akten Einsicht zu nehmen (BGE 130 III 35 E. 5 S. 38; 127 III 576 E. 2c S. 578 f.; je mit Hinweisen).
3.2 Die Beschwerdef�hrerin verkennt die Tragweite des Geh�rsanspruchs in einem kontradiktorischen Verfahren, wenn sie unter Hinweis auf verschiedene Parteivorbringen im Rahmen des Schiedsverfahrens vorbringt, das Schiedsgericht verletze die in Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG erw�hnten Verfahrensrechte, indem es seinem Entscheid eine angeblich unbestritten gebliebene Tatsachenbehauptung nicht zugrunde gelegt habe, sondern von einem anderen Sachverhalt ausgegangen sei. Dies betrifft vielmehr die Beachtung der anwendbaren Verfahrensmaxime zur Feststellung des Sachverhalts, nicht jedoch das Recht der Beschwerdef�hrerin, ihren Standpunkt in das Verfahren einzubringen. Sie legt denn auch nicht dar, dass es ihr im Schiedsverfahren verunm�glicht worden w�re, zu den Vorbringen des Beschwerdegegners Stellung zu nehmen. Mit ihrem Vorbringen, sie habe in ihrer Beschwerdeantwort an das TAS vom 10. Dezember 2009 aufgezeigt, dass der Beschwerdegegner w�hrend der Saison 2008/2009 im Rahmen der Qualifikation f�r die FIFA-Weltmeisterschaft 2010 mindestens dreimal f�r die Nationalmannschaft von Y.________ im Einsatz gestanden habe, was vom Beschwerdegegner im Schiedsverfahren angeblich unbestritten geblieben sei, l�sst sich keine nach Art. 190 Abs. 2 lit. d IPRG zul�ssige R�ge begr�nden.
Abgesehen davon gibt die Beschwerdef�hrerin die Feststellungen des angefochtenen Entscheids ungenau wieder, wenn sie dem Schiedsgericht vorwirft, es sei angesichts der Tatsachenbehauptungen der Parteien "v�llig �berraschend" davon ausgegangen, der Beschwerdegegner sei bis zum Ablauf des Arbeitsvertrags (d.h. bis zum 31. Mai 2009) nicht in der Lage gewesen, wettkampfm�ssig Fussball zu spielen. Das Schiedsgericht sah es vielmehr f�r erwiesen an, dass dies nicht ohne ernsthafte Gef�hrdung seiner Gesundheit ("without exposing himself to majoir health complications") m�glich gewesen sei. Im �brigen ergibt sich - worauf der Beschwerdegegner zu Recht hinweist - aus der Darstellung der Parteivorbringen im angefochtenen Entscheid (Ziffer 89 S. 21), dass das Schiedsgericht die Behauptungen der Beschwerdef�hrerin zur Teilnahme des Beschwerdegegners an WM-Qualifikationsspielen durchaus zur Kenntnis genommen hat. Die R�ge der Beschwerdef�hrerin, sie sei mit ihren Vorbringen im Schiedsverfahren nicht geh�rt worden, ist unberechtigt.
Wenn die Beschwerdef�hrerin vorbringt, aus der Teilnahme des Beschwerdegegners an den erw�hnten Qualifikationsspielen folge - entgegen dem angefochtenen Entscheid - zwingend die Spiel- und Arbeitsf�higkeit des Spielers bis zum Ablauf der Vertragsdauer und damit ein hoher Ersatzanspruch der Beschwerdef�hrerin, legt sie lediglich in appellatorischer Weise ihren Standpunkt dar und zieht die materielle Richtigkeit des Schiedsspruchs in Zweifel. Der Geh�rsanspruch beinhaltet jedoch keinen Anspruch auf einen materiell richtigen Entscheid (BGE 127 III 576 E. 2b S. 577 f.). Entsprechendes gilt f�r die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin hinsichtlich der Dauer der verunm�glichten Amortisation des Transferaufwands infolge der Vertragsverletzung, die sich in unzul�ssiger Kritik an der Rechtsauffassung des Schiedsgerichts ersch�pfen.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt schliesslich eine Verletzung ihres Geh�rsanspruchs auch im Zusammenhang mit der dem Spielervermittler geschuldeten Provision f�r den Transfer des Beschwerdegegners.
4.1 Das Schiedsgericht ber�cksichtigte f�r die Berechnung der infolge vorzeitiger Vertragsaufl�sung verhinderten Amortisation des Transferaufwands neben der an den ehemaligen Fussballclub des Beschwerdegegners bezahlten Transfersumme von EUR 8 Mio., den Solidarit�tsbeitr�gen von EUR 390'000.-- sowie dem Handgeld von EUR 250'000.-- auch die von der Beschwerdef�hrerin geltend gemachten Provisionen zugunsten eines Spielervermittlers. Es erwog, dass die Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf eine vom 19. Juli 2005 datierende Vertragsurkunde zwar eine Provision von EUR 400'000.-- geltend gemacht habe, dass sie jedoch lediglich eine Zahlung �ber EUR 200'000.-- habe nachweisen k�nnen, w�hrend der angebliche Beleg f�r die Bezahlung des Restbetrags keinen Zusammenhang mit den Dienstleistungen des betreffenden Spielervermittlers erkennen lasse. Entsprechend ber�cksichtigte das TAS den Provisionsbetrag von EUR 200'000.--, anteilsm�ssig f�r die restlichen 13 Monate der insgesamt 47-monatigen Vertragsdauer.
4.2 Die Beschwerdef�hrerin bringt zu Unrecht vor, das TAS habe seinen Entscheid damit auf juristische Argumente gest�tzt, auf die sich die beteiligten Parteien nicht berufen h�tten und mit deren Erheblichkeit sie nicht habe rechnen m�ssen. Sie verkennt die Entscheidbegr�ndung des Schiedsgerichts, wenn sie in diesem Zusammenhang vorbringt, nicht einmal ein Laie komme auf die Idee, dass eine noch unbezahlte Schuld keine Schuld sei, weshalb sie zu dieser "schlicht und einfach unhaltbaren" Rechtsauffassung besonders anzuh�ren gewesen w�re. Das TAS hat die von der Beschwerdef�hrerin eingereichten Vertragsurkunden und Zahlungsbelege, mit denen sie die behauptete Bezahlung des Gesamtbetrags von EUR 400'000.-- in zwei Raten zu beweisen suchte, gew�rdigt und befunden, es seien dem Spielervermittler nur EUR 200'000 geschuldet. Die Ber�cksichtigung dieses Betrags beruht entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin nicht auf einem Rechtsgrund, mit dem sie nicht h�tte rechnen k�nnen, sondern ergibt sich folgerichtig aus der Beweisw�rdigung durch das Schiedsgericht. Von einer �berraschenden Rechtsanwendung, die vorg�ngig eine besondere Anh�rung erfordert h�tte (vgl. BGE 130 III 35 E. 5 S. 39; 126 I 19 E. 2c/aa S. 22; 124 I 49 E. 3c S. 52), kann keine Rede sein. Wie die Beschwerdef�hrerin im �brigen selbst einr�umt, w�re der (f�r die Restdauer des Vertrags anteilsm�ssig) geltend gemachte Mehrbetrag von EUR 200'000.-- angesichts der schiedsgerichtlichen Berechnung der Ersparnisse einerseits und der Ersatzforderung andererseits, die vor Bundesgericht vergeblich als unzutreffend ger�gt worden ist, ohnehin nicht entscheidrelevant.