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Timestamp: 2016-10-28 19:53:03
Document Index: 305478116

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 44', 'Art. 44', 'Art. 43', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 105', 'Art. 28']

I.________ meldete sich im M�rz 2009 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Abkl�rungen (u.a. Gutachten des Dr. med. A.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 4. November 2010) und nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren verneinte die IV-Stelle des Kantons Z�rich mit Verf�gung vom 7. April 2011 den Anspruch auf eine Invalidenrente.
Die Beschwerde der I.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 10. Juli 2012 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst I.________ beantragen, der Entscheid vom 10. Juli 2012 sei aufzuheben und ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, eventualiter die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen zwecks Einholung eines psychiatrischen Gerichtsgutachtens.
Einem �rztlichen Bericht kommt Beweiswert zu, wenn er f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt und in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, wenn die Beschreibung der medizinischen Situation und Zusammenh�nge einleuchtet und die Schlussfolgerungen des Arztes begr�ndet sind (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352). Auf einen diesen Anforderungen an sich gen�genden �rztlichen Bericht darf jedoch dann nicht abgestellt werden, wenn Umst�nde vorliegen, die in objektiver Weise und nicht bloss aufgrund des subjektiven Empfindens der Partei geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit und Unvoreingenommenheit des Verfassers zu erwecken (BGE 137 V 210 E. 6.1.2 S. 267; 132 V 93 E. 7.1 S. 109 mit Hinweis; Urteil 9C_1061/2009 vom 11. M�rz 2010 E. 4.1; Urteil 9C_104/2012 vom 12. September 2012 E. 3.1).
Die Beschwerdef�hrerin bestreitet den Beweiswert des Gutachtens des Dr. med. A.________ vom 4. November 2010, auf das IV-Stelle und Vorinstanz abgestellt haben.
2.1 In formeller Hinsicht macht sie geltend, es best�nden erhebliche Zweifel an der pers�nlichen Integrit�t des Experten und an dessen pflichtgem�sser Aus�bung der Gutachtert�tigkeit, weshalb ein Ablehnungsgrund im Sinne von Art. 44 ATSG vorliege. Was sie zur Begr�ndung dieses Einwandes anf�hrt, ist indessen nicht stichhaltig:
Gem�ss dem Medizinalberuferegister des Bundesamtes f�r Gesundheit BAG (abrufbar unter www.medregom.admin.ch) verf�gt Dr. med. A.________ seit 2006 �ber eine Berufsaus�bungsbewilligung im Kanton ..., wo er auch t�tig ist. Darauf wurde im �brigen auch in der vorinstanzlich angefochtenen Verf�gung hingewiesen. Die weiteren Eintragungen sind zwar insofern unklar, als unter 'Beruf/Jahr/Land' Arzt/2008/Schweiz, unter 'Weiterbildungstitel/Jahr/Land' Psychiatrie und Psychotherapie/.../Schweiz angegeben wird. Dies hiesse, dass Dr. med. A.________ den Facharzttitel in einem Zeitpunkt erwarb, als er noch gar nicht Arzt gewesen war, was angesichts der im Jahr 2006 erteilten Berufsaus�bungsbewilligung auf ein offensichtliches Versehen hindeutet. Die Vorinstanz hat sich dazu nicht ge�ussert und das Fehlen eines Ablehnungsgrunds nach Art. 44 ATSG anders begr�ndet. Es w�re indessen der Beschwerdef�hrerin im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht bei der Sachverhaltsabkl�rung (vgl. Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG; BGE 125 V 193 E. 2 S. 195) zumutbar gewesen, beim BAG nachzufragen, wie die betreffenden unklaren Angaben im Medizinalberuferegister zu verstehen sind. Es bestehen keine Anhaltspunkte und es ist auch nicht anzunehmen, dass Dr. med. A.________ im Zeitpunkt der Begutachtung nicht �ber eine g�ltige Bewilligung zur Aus�bung des Berufs als Spezialarzt in Psychiatrie und Psychotherapie verf�gte.
Das (tats�chliche) Vorbringen, die im ... 2006 als Aktiengesellschaft gegr�ndete Klinik X.________, wo Dr. med. A.________ als Chefarzt t�tig ist, besitze erst seit dem ... 2012 eine Institutionenbewilligung, ist wie die dazu vor Bundesgericht eingereichte Mail des Leiters Amt f�r Gesundheit des Kantons ... vom 11. September 2012 neu und daher unzul�ssig (Art. 99 Abs. 1 BGG).
2.2 Materiell bringt die Beschwerdef�hrerin einzig vor, der psychiatrische Administrativgutachter habe die von ihr erw�hnte schwere Vergangenheit mit sexuellen �bergriffen nicht gen�gend abgekl�rt und nicht wenigstens mit den behandelnden �rzten Kontakt aufgenommen. Auch dieser Einwand ist nicht stichhaltig:
Vorab stand sie damals, entgegen ihren Vorbringen, nicht in regelm�ssiger Psychotherapie. Dr. med. A.________ gegen�ber hatte sie angegeben, sie habe sich im Mai 2010 in psychiatrische Behandlung begeben wegen der Schmerzen. Nach vier bis f�nf Sitzungen habe sie im Juni 2010 aufgeh�rt, weil sie gemerkt habe, dass es nichts bringe. Unter diesen Umst�nden ist fraglich, bei welchen behandelnden �rzten der psychiatrische Gutachter wegen der geschilderten Vorkommnisse in ihrer Jugendzeit h�tte r�ckfragen k�nnen und sollen. Abgesehen davon w�rdigte Dr. med. A.________ die Angaben der Explorandin im Lichte der gesamten Anamnese sowie der klinischen Befunde. Daraus folgerte er nachvollziehbar und schl�ssig, dass keine psychiatrische Diagnose mit Krankheitswert gestellt werden k�nne.
Somit ist von einer Arbeitsf�higkeit von 100 % in der angestammten und jeder anderen adaptierten T�tigkeit sp�testens seit September 2009 auszugehen, wie die Vorinstanz f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG), dies zumindest bis zum Gutachten vom 4. November 2010. Damit kann aber vor Erlass der Verf�gung vom 7. April 2011 kein Rentenanspruch entstanden sein (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG). Die Vorinstanz durfte daher die Frage offen lassen, ob sich der Gesundheitszustand sp�testens seit Eintritt ins Spital Y.________ am 18. M�rz 2011 voraussehbar dauernd und in anspruchsrelevanter Weise verschlechtert hat, und die Akten zu entsprechender Abkl�rung an die IV-Stelle �berweisen.