Source: https://lawbrary.ch/en/browser/BewV/211_412_411__1/?plang=de
Timestamp: 2020-07-09 00:48:59
Document Index: 265663983

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 181', 'Art. 4', 'Art. 2', 'Art. 5', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 34', 'Art. 5', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 21', 'Art. 2', 'Art. 33', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 712', 'Art. 11', 'Art. 8', 'Art. 2', 'Art. 11', 'Art. 7', 'Art. 18', 'Art. 12', 'Art. 14', 'Art. 7', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 2', 'Art. 17', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 18', 'Art. 22', 'Art. 15', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 15', 'Art. 9', 'Art. 18', 'Art. 22', 'Art. 685', 'Art. 790', 'Art. 835', 'Art. 686', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 4', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 4', 'Art. 1', 'Art. 4', 'Art. 8', 'Art. 11', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 22', 'Art. 24']

Lawbrary | BewV - Verordnung über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland
Bewilligungspflicht (1 - 2)
Bewilligungs- und Verweigerungsgründe (3 - 13)
Behörden und Verfahren (15 - 20)
Schlussbestimmungen (21 - 22)
1Als Er­werb von Grund­stücken gel­ten auch:
die Be­tei­li­gung an der Grün­dung und, so­fern der Er­wer­ber da­mit sei­ne Stel­lung ver­stärkt, an der Ka­pi­tal­er­hö­hung von ju­ris­ti­schen Per­so­nen, de­ren tat­säch­li­cher Zweck der Er­werb von Grund­stücken ist (Art. 4 Abs. 1 Bst. e Be­wG), die nicht nach Ar­ti­kel 2 Ab­satz 2 Buch­sta­be a Be­wG oh­ne Be­wil­li­gung er­wor­ben wer­den kön­nen;
die Über­nah­me ei­nes Grund­stückes, das nicht nach Ar­ti­kel 2 Ab­satz 2 Buch­sta­be a Be­wG oh­ne Be­wil­li­gung er­wor­ben wer­den kann, zu­sam­men mit ei­nem Ver­mö­gen oder Ge­schäft (Art. 181 Ob­li­ga­tio­nen­recht, OR3) oder durch Fu­si­on, Spal­tung, Um­wand­lung oder Ver­mö­gens­über­tra­gung nach dem Fu­si­ons­ge­setz vom 3. Ok­to­ber 20034 (FusG), so­fern sich da­durch die Rech­te des Er­wer­bers an die­sem Grund­stück ver­meh­ren;
der Er­werb von An­tei­len an ei­ner Ge­sell­schaft, der ei­ne Woh­nung ge­hört, die dem Er­wer­ber der An­tei­le als Haupt-, Zweit- oder Fe­ri­en­woh­nung dient.
2Als an­de­re Rech­te, die dem Er­wer­ber ei­ne ähn­li­che Stel­lung wie dem Ei­gen­tü­mer ei­nes Grund­stückes ver­schaf­fen (Art. 4 Abs. 1 Bst. g Be­wG), gel­ten ins­be­son­de­re:
die lang­fris­ti­ge Mie­te oder Pacht ei­nes Grund­stückes, wenn die Ab­re­den den Rah­men des ge­wöhn­li­chen oder kauf­män­ni­schen Ge­schäfts­ver­kehrs spren­gen und den Ver­mie­ter oder Ver­päch­ter in ei­ne be­son­de­re Ab­hän­gig­keit vom Mie­ter oder Päch­ter brin­gen;
die Fi­nan­zie­rung des Kau­fes oder der Über­bau­ung ei­nes Grund­stückes, wenn die Ab­re­den, die Hö­he der Kre­di­te oder die Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se des Schuld­ners den Käu­fer oder Bau­herrn in ei­ne be­son­de­re Ab­hän­gig­keit vom Gläu­bi­ger brin­gen;
die Be­grün­dung von Bau­ver­bo­ten und ähn­li­chen Ei­gen­tums­be­schrän­kun­gen mit ding­li­cher oder ob­li­ga­to­ri­scher Wir­kung, wel­che ein Nach­bar­grund­stück be­tref­fen.
1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 10. Sept. 1997 (AS 1997 2122).
2 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 3 der Han­dels­re­gis­ter­ver­ord­nung vom 21. April 2004, in Kraft seit 1. Ju­li 2004 (AS 2004 2669).
Art. 2 Personen im Ausland
1Staats­an­ge­hö­ri­ge der Mit­glied­staa­ten der Eu­ro­päi­schen Ge­mein­schaft (EG) und der Eu­ro­päi­schen Frei­han­delsas­so­zia­ti­on (EFTA) gel­ten nicht als Per­so­nen im Aus­land, wenn sie in der Schweiz Wohn­sitz nach den Ar­ti­keln 23, 24 Ab­satz 1, 25 und 26 des Zi­vil­ge­setz­bu­ches2 (ZGB) ha­ben (Art. 5 Abs. 1 Bst. a Be­wG).
2Die Recht­mäs­sig­keit des Wohn­sit­zes setzt aus­ser­dem ei­ne gül­ti­ge Kurz­auf­ent­halts-, Auf­ent­halts- oder Nie­der­las­sungs­be­wil­li­gung EG-EFTA (Art. 4 Abs. 1 und Art. 5 der V vom 23. Mai 20013 über die Ein­füh­rung des frei­en Per­so­nen­ver­kehrs; VEP) zur Wohn­sitz­nah­me vor­aus.
3Als Per­so­nen, die nicht das Recht ha­ben, sich in der Schweiz nie­der­zu­las­sen (Art. 5 Abs. 1 Bst. abis Be­wG), gel­ten Aus­län­der oh­ne gül­ti­ge Nie­der­las­sungs­be­wil­li­gung (Art. 34 des Aus­län­der- und In­te­gra­ti­ons­ge­set­zes vom 16. Dez. 20054 (AIG)5.6
4Aus­län­der, die für ih­ren recht­mäs­si­gen Auf­ent­halt kei­ner Be­wil­li­gung der Frem­den­po­li­zei be­dür­fen (Art. 5 Abs. 3), un­ter­lie­gen der Be­wil­li­gungs­pflicht für den Er­werb von Grund­stücken wie Aus­län­der, die ei­ner Be­wil­li­gung der Frem­den­po­li­zei be­dür­fen.
1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 23. Jan. 2002, in Kraft seit 1. Ju­ni 2002 (AS 2002 1115).
3 [AS 2002 1729]. Heu­te: der V vom 22. Mai 2002 (SR 142.203).
6 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 2 der V vom 24. Okt. 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5627).
Art. 3 Erstellung und gewerbsmässige Vermietung von Wohnraum
Die Ver­wen­dung des Grund­stückes für die Er­stel­lung oder ge­werbs­mäs­si­ge Ver­mie­tung von Wohn­raum, der nicht zu ei­nem Ho­tel oder Ap­par­tho­tel ge­hört, be­grün­det kei­ne Be­triebs­stät­te im Sin­ne von Ar­ti­kel 2 Ab­satz 2 Buch­sta­be a Be­wG.
1Der Ver­äus­se­rer, der einen Här­te­fall gel­tend macht (Art. 8 Abs. 3 Be­wG), muss aus­ser sei­ner Not­la­ge nach­wei­sen, dass er die Woh­nung er­folg­los zu den Ge­ste­hungs­kos­ten Per­so­nen an­ge­bo­ten hat, die kei­ner Be­wil­li­gung be­dür­fen; die Ge­ste­hungs­kos­ten er­hö­hen sich um den Be­trag ei­ner an­ge­mes­se­nen Ver­zin­sung, wenn die Woh­nung dem Ver­äus­se­rer seit mehr als drei Jah­ren ge­hört.
2Der Er­werb ei­ner Fe­ri­en­woh­nung oder ei­ner Wohn­ein­heit in ei­nem Ap­par­tho­tel kann auch in ei­nem Här­te­fall nur in Frem­den­ver­kehrs­or­ten im Sin­ne des gel­ten­den (Art. 9 Abs. 3 Be­wG) oder des frü­he­ren Rechts (Art. 21 Abs. 2) be­wil­ligt wer­den.
1Der Wohn­sitz, der zum be­wil­li­gungs­frei­en Er­werb ei­ner Haupt­woh­nung be­rech­tigt (Art. 2 Abs. 2 Bst. b Be­wG), be­stimmt sich nach den Ar­ti­keln 23, 24 Ab­satz 1, 25 und 26 ZGB1.2
2Die Recht­mäs­sig­keit des Wohn­sit­zes setzt aus­ser­dem die gül­ti­ge Auf­ent­halts­be­wil­li­gung zur Wohn­sitz­nah­me (Art. 33 AIG3) oder ei­ne an­de­re ent­spre­chen­de Be­rech­ti­gung vor­aus.4
3Ei­ne an­de­re Be­rech­ti­gung steht zu, wenn im Üb­ri­gen die Vor­aus­set­zun­gen des Wohn­sit­zes vor­lie­gen, den Per­so­nen im Diens­te:
in­sti­tu­tio­nel­ler Be­güns­tig­ter nach Ar­ti­kel 2 Ab­satz 1 des Gast­staat­ge­set­zes vom 22. Ju­ni 20076, so­fern sie im Be­sitz ei­ner Le­gi­ti­ma­ti­ons­kar­te des Eid­ge­nös­si­schen De­par­te­ments für aus­wär­ti­ge An­ge­le­gen­hei­ten sind;
von Be­triebs­stel­len aus­län­di­scher Bahn-, Post- und Zoll­ver­wal­tun­gen mit Sitz in der Schweiz (Dienst­aus­weis).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 23. Jan. 2002, in Kraft seit 1. Ju­ni 2002 (AS 2002 1115).
4 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I 2 der V vom 24. Okt. 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5627).
5 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 5 der Gast­staat­ver­ord­nung vom 7. Dez. 2007 (SR 192.121).
1Als aus­ser­ge­wöhn­lich en­ge, schutz­wür­di­ge Be­zie­hun­gen, die zum Er­werb ei­ner Zweit­woh­nung be­rech­ti­gen (Art. 9 Abs. 1 Bst. c Be­wG), gel­ten re­gel­mäs­si­ge Be­zie­hun­gen, die der Er­wer­ber zum Ort der Zweit­woh­nung un­ter­hal­ten muss, um über­wie­gen­de wirt­schaft­li­che, wis­sen­schaft­li­che, kul­tu­rel­le oder an­de­re wich­ti­ge In­ter­es­sen zu wah­ren.
2Ver­wandt­schaft oder Schwä­ger­schaft mit Per­so­nen in der Schweiz und Fe­ri­en-, Kur-, Stu­di­en- oder an­de­re vor­über­ge­hen­de Auf­ent­hal­te be­grün­den für sich al­lein kei­ne en­gen schutz­wür­di­gen Be­zie­hun­gen.
2Die dau­ern­de ho­tel­mäs­si­ge Be­wirt­schaf­tung (Art. 10 Bst. b Be­wG) wird si­cher­ge­stellt, in­dem die Stock­werk­ei­gen­tü­mer im Be­grün­dungs­akt und im Ver­wal­tungs- und Nut­zungs­re­gle­ment (Art. 712d ff. ZGB2) dar­auf ver­pflich­tet wer­den; die Be­wil­li­gun­gen wer­den un­ter den da­für vor­ge­schrie­be­nen Auf­la­gen er­teilt (Art. 11 Abs. 2 Bst. g).
3Vor­be­hal­ten blei­ben die nach kan­to­na­lem Recht für einen Ho­tel­be­trieb er­for­der­li­chen Be­wil­li­gun­gen.
1 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V vom 10. Sept. 1997 (AS 1997 2122).
Art. 8 Erwerb einer Wohnung durch eine natürliche Person
Als Er­werb ei­ner Woh­nung durch ei­ne na­tür­li­che Per­son (Art. 2 Abs. 2 Bst. b, 7 Bst. j, 8 Abs. 3 so­wie 9 Abs. 1 Bst. c und Abs. 2 Be­wG) gilt der un­mit­tel­ba­re Er­werb auf de­ren per­sön­li­chen Na­men und bei Mie­terak­ti­en­ge­sell­schaf­ten, de­ren Grün­dung vor dem 1. Fe­bru­ar 1974 er­folg­te, der Er­werb von An­tei­len im ent­spre­chen­den Um­fang.
1Der An­hang 1 die­ser Ver­ord­nung führt die jähr­li­che ge­samtschwei­ze­ri­sche Höchst­zahl an Be­wil­li­gun­gen für Fe­ri­en­woh­nun­gen und Wohn­ein­hei­ten in Ap­par­tho­tels so­wie die kan­to­na­len Jah­res­kon­tin­gen­te auf (Art. 11 und 39 Be­wG).
2Die Be­wil­li­gun­gen wer­den im Zeit­punkt der Zu­si­che­rung an den Ver­äus­se­rer durch die zu­stän­di­ge Be­hör­de (Grund­satz­be­wil­li­gung) oder, wenn kei­ne Zu­si­che­rung vor­liegt, im Zeit­punkt der Er­tei­lung an den Er­wer­ber auf das Kon­tin­gent an­ge­rech­net.
3In ei­nem Jahr nicht ge­brauch­te Kon­tin­gents­ein­hei­ten wer­den auf das fol­gen­de Jahr über­tra­gen.1
4Wer­den sie auch bis zum 31. Ok­to­ber des fol­gen­den Jah­res nicht ge­braucht, so ver­teilt sie das Bun­des­amt für Jus­tiz auf die Kan­to­ne, die bis zu die­sem Zeit­punkt ihr Kon­tin­gent aus­ge­schöpft und um Zu­tei­lung wei­te­rer Ein­hei­ten nach­ge­sucht ha­ben.2
5Die An­zahl der zu­sätz­li­chen Ein­hei­ten für einen Kan­ton darf die Hälf­te sei­nes Jah­res­kon­tin­gents (An­hang 1) nicht über­schrei­ten.3
6Ver­lan­gen die Kan­to­ne mehr zu­sätz­li­che Ein­hei­ten, als zur Ver­fü­gung ste­hen, so er­folgt die Ver­tei­lung im Ver­hält­nis der Jah­res­kon­tin­gen­te der er­su­chen­den Kan­to­ne.4
7Die auf das fol­gen­de Jahr über­tra­ge­nen (Abs. 3) wie auch die vom Bun­des­amt für Jus­tiz zu­ge­teil­ten zu­sätz­li­chen Ein­hei­ten (Abs. 4) ver­fal­len, wenn sie bis zum 31. De­zem­ber die­ses Jah­res nicht ge­braucht wer­den.5
1 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 10. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. Aug. 1996 (AS 1996 2117).
2 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 10. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. Aug. 1996 (AS 1996 2117).
3 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 10. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. Aug. 1996 (AS 1996 2117).
4 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 10. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. Aug. 1996 (AS 1996 2117).
5 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 10. Ju­ni 1996, in Kraft seit 1. Aug. 1996 (AS 1996 2117).
2Die Net­to­wohn­flä­che von Zweit­woh­nun­gen im Sin­ne von Ar­ti­kel 9 Ab­satz 1 Buch­sta­be c Be­wG, Fe­ri­en­woh­nun­gen und Wohn­ein­hei­ten in Ap­par­tho­tels darf 200 m2 in der Re­gel nicht über­stei­gen.2
3Aus­ser­dem darf für Zweit­woh­nun­gen im Sin­ne von Ar­ti­kel 9 Ab­satz 1 Buch­sta­be c Be­wG und für Fe­ri­en­woh­nun­gen, die nicht im Stock­werk­ei­gen­tum ste­hen, die Ge­samt­flä­che des Grund­stückes 1000 m2 in der Re­gel nicht über­stei­gen.3
4Ein nach­träg­li­cher Meh­r­er­werb darf nur im Rah­men der zu­läs­si­gen Flä­che er­fol­gen.
5Führt ein Tausch von Woh­nun­gen oder ei­ne Grenz­be­rei­ni­gung da­zu, dass die zu­läs­si­ge Flä­che über­schrit­ten wird, so ent­fällt die für die­sen Er­werb vor­ge­se­he­ne Aus­nah­me von der Be­wil­li­gungs­pflicht (Art. 7 Bst. d und g Be­wG); der Grund­buch­ver­wal­ter ver­weist in die­sem Fal­le den Er­wer­ber an die Be­wil­li­gungs­be­hör­de (Art. 18 Abs. 1 Be­wG).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 28. Mai 2003, in Kraft seit 1. Ju­li 2003 (AS 2003 1635).
3 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 23. Jan. 2002, in Kraft seit 1. Ju­ni 2002 (AS 2002 1115).
1Der Er­werb ei­ner Zweit­woh­nung im Sin­ne von Ar­ti­kel 9 Ab­satz 1 Buch­sta­be c Be­wG, ei­ner Fe­ri­en­woh­nung oder ei­ner Wohn­ein­heit in ei­nem Ap­par­tho­tel darf, wenn dem Er­wer­ber, sei­nem Ehe­gat­ten, sei­ner ein­ge­tra­ge­nen Part­ne­rin oder sei­nem ein­ge­tra­ge­nen Part­ner oder ei­nem Kind un­ter 18 Jah­ren be­reits ei­ne sol­che Woh­nung ge­hört, nur un­ter der Be­din­gung be­wil­ligt wer­den, dass die­se Woh­nung vor­her ver­äus­sert wird (Art. 12 Bst. d Be­wG).1
2An die Be­wil­li­gun­gen sind in der Re­gel min­des­tens die fol­gen­den, im Grund­buch an­zu­mer­ken­den Auf­la­gen zu knüp­fen (Art. 14 Be­wG):
die Ver­pflich­tung, das Grund­stück dau­ernd zu dem Zwe­cke zu ver­wen­den, für den der Er­werb be­wil­ligt wird, und für je­de Än­de­rung des Ver­wen­dungs­zweckes die Ein­wil­li­gung der Be­wil­li­gungs­be­hör­de ein­zu­ho­len;
bei Bau­land die Ver­pflich­tung, den Bau in­nert be­stimm­ter Frist zu be­gin­nen und für al­le er­heb­li­chen Än­de­run­gen der Bau­plä­ne die Ein­wil­li­gung der Be­wil­li­gungs­be­hör­de ein­zu­ho­len;
bei Grund­stücken, die als Ka­pi­tal­an­la­ge aus­län­di­scher Ver­si­che­rer, der Per­so­nal­vor­sor­ge, ge­mein­nüt­zi­gen Zwe­cken oder dem so­zia­len Woh­nungs­bau die­nen, ei­ne vom Er­werb an ge­rech­ne­te zehn­jäh­ri­ge Sperr­frist für die Wie­der­ver­äus­se­rung;
bei Grund­stücken des so­zia­len Woh­nungs­baus das Ver­bot für den Er­wer­ber, Woh­nun­gen sel­ber zu be­nüt­zen;
bei Zweit­woh­nun­gen im Sin­ne von Ar­ti­kel 9 Ab­satz 1 Buch­sta­be c Be­wG die Ver­pflich­tung, sie in­nert zwei­er Jah­re zu ver­äus­sern, wenn der Er­wer­ber sie nicht mehr als sol­che ver­wen­det;
bei Fe­ri­en­woh­nun­gen das Ver­bot, sie ganz­jäh­rig zu ver­mie­ten;
bei Ap­par­tho­tels die Ver­pflich­tung, die Wohn­ein­heit dem Be­triebs­in­ha­ber zur Be­wirt­schaf­tung ge­mä­ss dem Be­grün­dungs­akt des Stock­werk­ei­gen­tums und dem Ver­wal­tungs- und Nut­zungs­re­gle­ment (Art. 7) zu über­las­sen;
beim Er­werb von An­tei­len an Im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaf­ten das Ver­bot, die An­tei­le wäh­rend der Sperr­frist (Bst. c) zu ver­äus­sern oder zu ver­pfän­den, und die Ver­pflich­tung, die Ti­tel auf den Na­men des Er­wer­bers bei ei­ner De­po­si­ten­stel­le, die der Kan­ton be­stimmt, un­wi­der­ruf­lich zu hin­ter­le­gen.
3Die Be­wil­li­gungs­be­hör­de kann wei­ter­ge­hen­de Auf­la­gen ver­fü­gen, um die Ver­wen­dung des Grund­stückes zu dem Zwe­cke si­cher­zu­stel­len, den der Er­wer­ber gel­tend macht.
4Als zwin­gen­der Grund für den gan­zen oder teil­wei­sen Wi­der­ruf ei­ner Auf­la­ge (Art. 14 Abs. 4 Be­wG) gilt ei­ne Ver­än­de­rung der Ver­hält­nis­se für den Er­wer­ber, wel­che die Er­fül­lung der Auf­la­ge un­mög­lich oder un­zu­mut­bar macht.
5Die Über­prü­fung der Ein­hal­tung der Auf­la­gen ist Sa­che der Be­wil­li­gungs­be­hör­de oder, wenn die­se nicht han­delt, der be­schwer­de­be­rech­tig­ten Be­hör­den.
1 Fas­sung ge­mä­ss An­hang 2 Ziff. 2 der V vom 28. Ju­ni 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 2923).
2 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 10. Sept. 1997 (AS 1997 2122).
1Die Be­wil­li­gung für den Er­werb ver­fällt, wenn die­ser nicht in­nert drei­er Jah­re er­folgt (Art. 14 Abs. 2 Be­wG).
2Die Be­wil­li­gungs­be­hör­de kann die­se Frist aus­nahms­wei­se und aus wich­ti­gen Grün­den er­stre­cken, wenn der Er­wer­ber vor Ab­lauf der Frist dar­um nach­sucht.
3Die Kan­to­ne re­geln den Ver­fall der Zu­si­che­run­gen von Be­wil­li­gun­gen an Ver­äus­se­rer (Grund­satz­be­wil­li­gun­gen).
4Grund­satz­be­wil­li­gun­gen, die nicht be­fris­tet wor­den sind, ver­fal­len am 31. De­zem­ber 2000, so­weit von ih­nen nicht Ge­brauch ge­macht wor­den ist.1
1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 10. Sept. 1997 (AS 1997 2122).
1Der Er­wer­ber er­sucht die Be­wil­li­gungs­be­hör­de um ih­ren Ent­scheid über die Be­wil­li­gungs­pflicht (Art. 2 und 4-7 Be­wG), wenn die­se sich nicht oh­ne wei­te­res aus­sch­lies­sen lässt (Art. 17 Abs. 1 Be­wG).1
2Steht der Ent­scheid ei­ner Bun­des­be­hör­de zu (Art. 7 Bst. h, 16 Abs. 1 Bst. a Be­wG), so rich­tet der Er­wer­ber sein Ge­such an die kan­to­na­le Be­wil­li­gungs­be­hör­de zu­han­den der Bun­des­be­hör­de. Die Ver­fah­ren für den Er­werb von Grund­stücken nach dem 3. Ka­pi­tel des Gast­staat­ge­set­zes vom 22. Ju­ni 20072 wer­den in der Gast­staat­ver­ord­nung vom 7. De­zem­ber 20073 ge­re­gelt (Art. 7a Be­wG).4
3Im Üb­ri­gen ent­schei­det die Be­wil­li­gungs­be­hör­de über die Be­wil­li­gungs­pflicht, wenn:
der Er­wer­ber auf Ver­an­las­sung des Grund­buch­ver­wal­ters, des Han­dels­re­gis­ter­füh­rers oder der Stei­ge­rungs­be­hör­de dar­um er­sucht (Art. 18 und 19 Be­wG);
ei­ne be­schwer­de­be­rech­tig­te kan­to­na­le Be­hör­de oder das Bun­des­amt für Jus­tiz dar­um er­sucht (Art. 22 Abs. 2 Be­wG);
der Zi­vil­rich­ter, der Straf­rich­ter oder ei­ne an­de­re Be­hör­de dar­um er­sucht.
4 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 5 der Gast­staat­ver­ord­nung vom 7. Dez. 2007 (SR 192.121).
Die Be­stim­mung über die ört­li­che Zu­stän­dig­keit im Fal­le des Er­wer­bes von An­tei­len an ei­ner Im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft mit Grund­stücken im Amts­be­reich meh­re­rer Be­hör­den (Art. 15 Abs. 2 Be­wG) ist auf einen an­de­ren Er­werb sinn­ge­mä­ss an­wend­bar.
1Die kan­to­na­len Be­hör­den er­öff­nen dem Bun­des­amt für Jus­tiz die Ver­fü­gun­gen der Be­wil­li­gungs­be­hör­de und die Be­schwer­de­ent­schei­de mit den im An­hang 2 die­ser Ver­ord­nung vor­ge­schrie­be­nen An­ga­ben in drei Ex­em­pla­ren und mit den voll­stän­di­gen Ak­ten (Art. 17 Abs. 3, 20 Abs. 4 und 24 Abs. 3 Be­wG).
2Das Eid­ge­nös­si­sche Jus­tiz- und Po­li­zei­de­par­te­ment kann für ei­ne au­to­ma­ti­sier­te sta­tis­ti­sche Aus­wer­tung ein er­gän­zen­des For­mu­lar vor­schrei­ben.
1Grund­buchamt, Han­dels­re­gis­ter­amt und Stei­ge­rungs­be­hör­de über­las­sen, un­ter Vor­be­halt der Ar­ti­kel 18a und 18b, ei­ne nä­he­re Prü­fung der Be­wil­li­gungs­pflicht und ge­ge­be­nen­falls die Be­weis­er­he­bung dar­über der Be­wil­li­gungs­be­hör­de, an die sie den Er­wer­ber ver­wei­sen (Art. 18 Abs. 1 und 2 so­wie 19 Abs. 2 Be­wG; Art. 15 Abs. 3 Bst. a).1
2Öf­fent­li­che Ur­kun­den er­brin­gen für durch sie be­zeug­te Tat­sa­che vol­len Be­weis, wenn die Ur­kunds­per­son dar­in be­schei­nigt, sich über die Tat­sa­chen aus ei­ge­ner Wahr­neh­mung ver­ge­wis­sert zu ha­ben, und wenn kei­ne An­halts­punk­te da­für be­ste­hen, dass die Tat­sa­chen nicht zu­tref­fen (Art. 9 ZGB2).
3All­ge­mei­ne Er­klä­run­gen, die le­dig­lich Vor­aus­set­zun­gen der Be­wil­li­gungs­pflicht be­strei­ten oder Vor­aus­set­zun­gen der Be­wil­li­gung be­haup­ten, er­brin­gen in kei­nem Fal­le Be­weis; vor­be­hal­ten blei­ben Er­klä­run­gen über die be­ab­sich­tig­te Nut­zung des Grund­stücks (Art. 18a).3
4Als Ge­schäfts­bü­cher (Art. 22 Abs. 3 Be­wG) gel­ten auch das Ak­ti­en­buch (Art. 685 OR4), das An­teil­buch (Art. 790 OR) und das Ge­nos­sen­schaf­ter­ver­zeich­nis (Art. 835 OR).
3 Zwei­ter Satz­teil ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 10. Sept. 19977 (AS 1997 2122).
4 SR 220. Sie­he heu­te Art. 686.
Art. 18a Prüfung durch Grundbuchamt und Steigerungsbehörde
1Für einen Er­werb nach Ar­ti­kel 2 Ab­satz 2 Buch­sta­be a Be­wG (Be­triebs­stät­te) ver­zich­ten das Grund­buchamt und die Stei­ge­rungs­be­hör­de auf die Ver­wei­sung des Er­wer­bers an die Be­wil­li­gungs­be­hör­de zur Ab­klä­rung der Be­wil­li­gungs­pflicht (Art. 18 Abs. 1), wenn:
der Er­wer­ber nach­weist, dass das Grund­stück für die Aus­übung ei­ner wirt­schaft­li­chen Tä­tig­keit ei­nes Un­ter­neh­mens dient;
er bei ei­nem Grund­stück, das nicht über­baut ist, schrift­lich er­klärt, es zu die­sem Zweck zu über­bau­en;
die Land­re­ser­ven für einen Aus­bau des Un­ter­neh­mens einen Drit­tel der ge­sam­ten Flä­che nicht über­stei­gen.
2Für einen Er­werb nach Ar­ti­kel 2 Ab­satz 2 Buch­sta­be b Be­wG (Haupt­woh­nung) ist auf die Ver­wei­sung zu ver­zich­ten, wenn:
der Er­wer­ber ei­ne gül­ti­ge Auf­ent­halts­be­wil­li­gung zur Wohn­sitz­nah­me (Aus­län­der­aus­weis B, Art. 5 Abs. 2) oder ei­ne an­de­re ent­spre­chen­de Be­rech­ti­gung (Art. 5 Abs. 3) vor­legt;
er schrift­lich er­klärt, das Grund­stück als Haupt­woh­nung zu er­wer­ben;
die Flä­che des Grund­stücks 3000 m2 nicht über­steigt.
3Für den Er­werb ei­ner Zweit­woh­nung durch einen Grenz­gän­ger in der Re­gi­on des Ar­beit­sorts (Art. 7 Bst. j Be­wG) ist auf die Ver­wei­sung zu ver­zich­ten, wenn:
der Er­wer­ber ei­ne gül­ti­ge Grenz­gän­ger­be­wil­li­gung EG-EFTA (Art. 4 Abs. 1 VEP2) vor­legt;
er schrift­lich er­klärt, das Grund­stück als Zweit­woh­nung zu er­wer­ben;
die Flä­che des Grund­stücks 1000 m2 nicht über­steigt.3
2 [AS 2002 1729]. Heu­te: der V vom 22. Mai 2002 (SR 142.203).
3 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 23. Jan. 2002, in Kraft seit 1. Ju­ni 2002 (AS 2002 1115).
Art. 18b Prüfung durch das Handelsregisteramt
Das Han­dels­re­gis­ter­amt ver­weist die an­mel­den­de Per­son in der Re­gel nur dann an die Be­wil­li­gungs­be­hör­de (Art. 18 Abs. 1), wenn die Ein­tra­gung in das Han­dels­re­gis­ter im Zu­sam­men­hang mit ei­ner Be­tei­li­gung ei­ner Per­son im Aus­land an ei­ner ver­mö­gens­fä­hi­gen Ge­sell­schaft oh­ne ju­ris­ti­sche Per­sön­lich­keit oder an ei­ner ju­ris­ti­schen Per­son steht, de­ren tat­säch­li­cher Zweck der Er­werb von Grund­stücken ist (Art. 4 Abs. 1 Bst. b und e Be­wG; Art. 1 Abs. 1 Bst. a und b), die nicht nach Ar­ti­kel 2 Ab­satz 2 Buch­sta­be a Be­wG oh­ne Be­wil­li­gung er­wor­ben wer­den kön­nen.
1Die Be­wil­li­gungs­be­hör­de holt, be­vor sie ent­schei­det, die Stel­lung­nah­me ein:
der Eid­ge­nös­si­schen Fi­nanz­mark­tauf­sicht1, wenn es sich um die Be­wil­li­gungs­pflicht für den Er­werb von An­tei­len an ei­nem Im­mo­bi­li­en­an­la­ge­fonds oh­ne re­gel­mäs­si­gen Markt oder an ei­nem ähn­li­chen Ver­mö­gen han­delt (Art. 4 Abs. 1 Bst. c Be­wG);
der Eid­ge­nös­si­schen Fi­nanz­mark­tauf­sicht2, wenn es sich um die Be­wil­li­gung für den Er­werb als An­la­ge aus­län­di­scher und aus­län­disch be­herrsch­ter Ver­si­che­rungs­ein­rich­tun­gen (Art. 8 Abs. 1 Bst. b Be­wG) oder um den Wi­der­ruf von Auf­la­gen (Art. 11 Abs. 4) han­delt;
der kan­to­na­len Steu­er­be­hör­de dar­über, ob der Er­wer­ber für das Grund­stück von der di­rek­ten Bun­des­steu­er be­freit ist, wenn es sich um die Be­wil­li­gung für den Er­werb zur Per­so­nal­vor­sor­ge in­län­di­scher Be­triebs­stät­ten oder zu ge­mein­nüt­zi­gen Zwe­cken han­delt (Art. 8 Abs. 1 Bst. c Be­wG);
der zu­stän­di­gen kan­to­na­len Be­hör­de, wenn das Grund­stück dem so­zia­len Woh­nungs­bau dient oder sich dar­auf sol­che neu er­stell­ten Woh­nun­gen be­fin­den (Art. 9 Abs. 1 Bst. a Be­wG);
der zu­stän­di­gen kan­to­na­len und Bun­des­be­hör­den dar­über, ob In­ter­es­sen vor­lie­gen, die den Er­werb ei­ner Zweit­woh­nung im Sin­ne von Ar­ti­kel 9 Ab­satz 1 Buch­sta­be c Be­wG recht­fer­ti­gen.
2Die Be­wil­li­gungs­be­hör­de kann die Stel­lung­nah­me an­de­rer Bun­des- oder kan­to­na­len Be­hör­den ein­ho­len, um einen Sach­ver­halt ab­zu­klä­ren (Art. 22 Abs. 1 und 24 Abs. 1 Be­wG).
1Die Sta­tis­tik über den Er­werb von Grund­stücken durch Per­so­nen im Aus­land (Art. 24 Abs. 3 Be­wG) er­fasst:
die An­zahl der Be­wil­li­gun­gen für den Er­werb von Fe­ri­en­woh­nun­gen und Wohn­ein­hei­ten in Ap­par­tho­tels, Ort, Art und Flä­che des Grund­stückes, Staats­an­ge­hö­rig­keit des Er­wer­bers und die ent­spre­chen­den Hand­än­de­run­gen;
den schwei­ze­ri­schen Rück­er­werb von Fe­ri­en­woh­nun­gen und Wohn­ein­hei­ten in Ap­par­tho­tels.
2Die Grund­buch­ver­wal­ter mel­den die ent­spre­chen­den Ein­tra­gun­gen dem Bun­des­amt für Jus­tiz un­ver­züg­lich und un­ent­gelt­lich mit dem For­mu­lar, das ih­nen das Bun­des­amt zur Ver­fü­gung stellt; die Kan­to­ne kön­nen be­stim­men, dass die Mel­dun­gen über die Be­wil­li­gungs- oder be­schwer­de­be­rech­tig­te Be­hör­de er­fol­gen.
3Das Bun­des­amt für Jus­tiz ver­öf­fent­licht all­jähr­lich einen Aus­zug aus der Sta­tis­tik in der «Volks­wirt­schaft».
4Der Aus­zug aus der Sta­tis­tik weist auch den aus­län­di­schen Er­werb oh­ne die Hand­än­de­run­gen zwi­schen aus­län­di­schen Ver­äus­se­rern und Er­wer­bern und oh­ne den schwei­ze­ri­schen Rück­er­werb aus (Net­to­zu­wachs).
5Ei­ne Ver­wen­dung von Per­so­nen­da­ten zu an­de­ren als sta­tis­ti­schen Zwe­cken ist nur zu­läs­sig, so­weit das Ge­setz es vor­sieht.
2 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V vom 23. Nov. 1988 (AS 1988 1998).
3 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 10. Sept. 1997 (AS 1997 2122).
1Es wer­den auf­ge­ho­ben:
die Ver­ord­nung vom 21. De­zem­ber 19731 über den Er­werb von Grund­stücken durch Per­so­nen im Aus­land;
die Ver­fü­gung vom 25. März 19642 des Eid­ge­nös­si­schen Mi­li­tär­de­par­te­men­tes be­tref­fend den Er­werb von Grund­stücken in der Nä­he wich­ti­ger mi­li­tä­ri­scher An­la­gen durch Per­so­nen im Aus­land.
2Auf­la­gen auf­grund von Be­wil­li­gun­gen, die nach dem frü­he­ren Recht (BB vom 23. März 19613 über den Er­werb von Grund­stücken durch Per­so­nen im Aus­land, BRB vom 26. Ju­ni 19724 be­tref­fend Ver­bot der An­la­ge aus­län­di­scher Gel­der in in­län­di­schen Grund­stücken und V vom 10. Nov. 19765 über den Er­werb von Grund­stücken in Frem­den­ver­kehrs­or­ten durch Per­so­nen im Aus­land) er­teilt wor­den sind, blei­ben in Kraft; vor­be­hal­ten blei­ben Ab­satz 2 der Schluss­be­stim­mun­gen der Än­de­rung vom 30. April 19976 so­wie die Schluss­be­stim­mun­gen der Än­de­run­gen vom 8. Ok­to­ber 19997 und 14. De­zem­ber 20018 des Be­wG.9
9 Zwei­ter Satz­teil ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 10. Sept. 1997 (AS 1997 2122). Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 23. Jan. 2002, in Kraft seit 1. Ju­ni 2002 (AS 2002 1115).
Die­se Ver­ord­nung tritt am 1. Ja­nu­ar 1985 in Kraft.