Source: https://www.springerprofessional.de/strukturierung-von-immobilieninvestitionen/10823602
Timestamp: 2020-06-04 14:22:19
Document Index: 148138442

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 43', '§ 43', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 47', '§ 47']

Strukturierung von Immobilieninvestitionen | springerprofessional.de
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4. Strukturierung von Immobilieninvestitionen
Die Strukturierung der Akquisition einer Einzelimmobilie oder eines Portfolios – wie aber auch einer Projektentwicklung – wird durch drei Faktoren determiniert: durch den Gegenstand selbst und die an ihm bestehenden rechtlichen Verhältnisse, durch die vom Verkäufer vorgegebene Struktur und schließlich durch die vom Käufer gewählte für ihn günstigste Struktur, die wiederum maßgeblich von seiner Investitionsstrategie und dazugehörigen steuerlichen Erwägungen bestimmt ist.
﻿Dies gilt nur, wenn kein Beherrschungsvertrag besteht, ein herrschendes Unternehmen jedoch seinen Einfluss dazu nutzt, eine abhängige Aktiengesellschaft ein für sie nachteiliges Rechtsgeschäft vornehmen zu lassen.﻿
﻿Es gibt ferner noch die Partnerschaftsgesellschaft, die aber in der Immobilienwirtschaft keine Rolle spielt.﻿
﻿Der Gesellschaftsvertrag kann aber hiervon abweichende Einlagen des Kommanditisten im Innenverhältnis vorsehen.﻿
﻿Ausnahmen können beispielsweise bei Verstößen gegen die Grundsätze der Kapitalerhaltung möglich sein, wie sie insbesondere bei der Sicherheitenstruktur des Share Deals eine Rolle spielen können; s. Abschn. 4.3.3.3.﻿
﻿Beispiele für GbRs sind Lotto-Tippgemeinschaften oder Bietergemeinschaften (Bau), die sich für einen gemeinschaftlichen Geschäftszweck zusammenschließen.﻿
﻿Hierbei sind allerdings dann Change of Control-Klauseln zu beachten; s. Beitrag 7 Abschn.​ 1.﻿
﻿Nach § 1 Abs. 1 lit. a REIT-Gesetz darf ein REIT nicht in vor 2007 errichtete Wohnimmobilien investieren.﻿
﻿Dies bezieht sich auf die sog. Außenfinanzierung, während die Innenfinanzierung anderen Anforderungen folgt; s. IWL Bd. I Beitrag E.4 Abschn.​ 1.​3.﻿
﻿Dies sieht in den USA bereits anders aus, wo verstärkt CMBS aufgelegt werden.﻿
Zurück zum Zitat Vgl. Rottke, N., in: Immobilienwirtschaftslehre Bd. I, E3.2 sowie INREF: INREF Guidelines, Amsterdam, 2008, S. 447 ff. Vgl. Rottke, N., in: Immobilienwirtschaftslehre Bd. I, E3.2 sowie INREF: INREF Guidelines, Amsterdam, 2008, S. 447 ff.
Zurück zum Zitat S. EStR 15, 8 Abs. 6 sowie nachfolgend Beitrag D2 Abschnitt 5.2. S. EStR 15, 8 Abs. 6 sowie nachfolgend Beitrag D2 Abschnitt 5.2.
Zurück zum Zitat Vgl. Rottke, N. und Rebitzer, D. (Hrsg.): Handbuch Real Estate Private Equity, Köln 2006. Vgl. Rottke, N. und Rebitzer, D. (Hrsg.): Handbuch Real Estate Private Equity, Köln 2006.
Zurück zum Zitat Vgl. Diehm, A., Akquisitionsfinanzierungen, § 43 Rn. 94 ff., 3. Aufl., München 2013. Vgl. Diehm, A., Akquisitionsfinanzierungen, § 43 Rn. 94 ff., 3. Aufl., München 2013.
Zurück zum Zitat Allgemeiner Ausfluss aus § 13 Abs. 2 GmbHG, s. nur Michalski, L./Funke, I. GmbHG § 13 E.I.1. Rn. 305, 2. Aufl., München 2010. Allgemeiner Ausfluss aus § 13 Abs. 2 GmbHG, s. nur Michalski, L./Funke, I. GmbHG § 13 E.I.1. Rn. 305, 2. Aufl., München 2010.
Zurück zum Zitat Vgl. Diem, A., a. a. O., § 47 Rn. 35 ff. mit weiteren Nachweisen. Vgl. Diem, A., a. a. O., § 47 Rn. 35 ff. mit weiteren Nachweisen.
https://doi.org/10.1007/978-3-658-06987-2_4