Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Ingenieurbueros_80335_Muenchen-11023953_3
Timestamp: 2018-04-22 00:07:15
Document Index: 106399168

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 5', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 51', '§ 5']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in München (ID:11023953)
> DTAD-ID: 11023953
Der Bayerische Rundfunk plant unter dem Stichwort „BR hoch drei“ im Laufe der nächsten ca. 10 Jahre in mehreren Bauabschnitten, die ihrerseits wiederum in mehrere Unterbauabschnitte gegliedert...
Kontaktstelle: Vergabemanager
E-Mail: br-elt@lutzabel.com
Planung Technische Ausrüstung ELT, Bauabschnitt 1 Standortentwicklung Freimann.
Der Bayerische Rundfunk plant unter dem Stichwort „BR hoch drei“ im Laufe der nächsten ca. 10 Jahre in mehreren Bauabschnitten, die ihrerseits wiederum in mehrere Unterbauabschnitte gegliedert sind, umfangreiche Neubau- und Umbaumaßnahmen an den neu zu gliedernden Münchener Standorten in Freimann und in der Innenstadt (Funkhaus), mit denen die Trimedialität des Bayeri-schen Rundfunks als medienübergreifend (Fernsehen, Hörfunk und Internet) vernetztes Unternehmen strukturell umgesetzt werden soll. Die Trennung zwischen den Verbreitungswegen Hörfunk, Fernsehen und Internet soll damit auch baulich aufgehoben werden. Die Gliederung erfolgt zukünftig nach Inhalten (aktuell, nonaktuell, Verwaltung und Technik), wobei aufgrund der personellen Vernetzung der Inhaltsbereiche auch insoweit räumliche Nähe erforderlich ist. Die Trimedialität soll durch die entsprechende Strukturierung und Gliederung der Bauten und Bauwerke an den entsprechend neu zu gestaltenden Standorten zum Ausdruck kommen. Das Ziel ist es, möglichst viele (trimedial arbeitende) Einheiten an einem Standort zusammenzufassen.
Gegenstand des 1. Bauabschnitts (nur Standort Freimann), für den mit diesem Verfahren ein Auf-tragnehmer ausgewählt wird, sind
— der Neubau eines Aktualitätenzentrums inkl. Bistro (ca. 17.000 m2 BGF)
— der Neubau eines Wellenhaus (ca. 12.500 m2 BGF)
— der Neubau eines Rechenzentrums (ca. 2700 m2 BGF)
(Bruttogrundflächen BGF gem. DIN 277) am Standort Freimann mit Fertigstellung bis Ende 2020 (Planungsbeginn geplant ab 08/2015, Baubeginn geplant ab Frühjahr 2018).
Für den gesamten Standort Freimann fand ein städtebaulicher Ideenwettbewerb statt, für die Maßnahmen des 1. Bauabschnitts darüber hinaus ein Realisierungswettbewerb mit sich nun anschließendem VOF-Verfahren für die Objektplanung Gebäude und Freianlagen. Die Anordnung und Gestaltung der Gebäude steht daher noch nicht final fest. Die Gebäude sollen aber in unmittelbarer Nähe zueinander errichtet werden, da sie über zahlreiche wichtige Workflowbeziehungen miteinander verknüpft sind.
Das Aktualitätenzentrum mit Redaktions-, Produktions- und Studioräumen soll die journalistischen Kompetenzen des Bayerischen Rundfunks in der Aktualität sowie auch das Fachwissen für die Aktualität bündeln. Herzstück des Aktualitätenzentrums soll der Newsroom werden. Mit ihm und in ihm werden alle Formate, Sendungen, Themenfelder, die sich mit aktuellen Informationen beschäftigen, vernetzt sein.
Im Wellenhaus sollen alle Hörfunkwellen des Bayerischen Rundfunks mit ihren Redaktions-, Produktionsfläche und Studioflächen unter einem Dach vereint werden – mit Ausnahme der Informationswelle B5 aktuell, die aufgrund ihres Profils im Aktualitätenzentrum untergebracht wird. Als besondere Nutzung soll ein neues Hörspiel-Studio aufwändigste Audioproduktionen ermöglichen.
Entweder im Aktualitätenzentrum oder im Wellenhaus soll ein gemeinsames Bistro untergebracht werden.
Alle Gebäude werden einfach unterkellert, dabei ist eine unterirdische Gesamtfläche von 15.725 m2 BGF heute bereits konkret mit Nutzungen belegt. Neben Lagerflächen soll auch ein Rechenzentrum mit einer Größe von ca. 2.350 qm BGF in der Unterkellerung des Aktualitätenzentrums oder des Wellenhauses mit einer TIER III / IV Architektur entstehen. Die Bereiche Stromversorgung, Kühlung und Netzwerk sind damit vollständig redundant ausgelegt.
Der technischen Erschließung im Gebäude und Gelände (Planung der Versorgungsräume und Versorgungswege sowie der Revisionierbarkeit im laufenden Betrieb und der Berücksichtigung der EMV) ist eine besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Die Anforderungen an die EMV sind in allen Gewerken zu beachten. Die Vermeidung von aufwändigen Entstörmaßnahmen ist mit integrierter Planung in der Entwurfsplanung sicherzustellen.
Die Planung der Technischen Ausrüstung soll einen energieeffizienten, ökologischen und wirtschaftlichen Betrieb der Gebäude ermöglichen. Der Energie- und Ressourcenbedarf (Strom, Heizung, Kühlung, Warmwasser usw.) soll minimiert werden.
Die langfristigen Instandhaltungs- und Sanierungskosten sind ein großer Anteil der Lebenszykluskosten, daher sind diese zu minimieren.
Der Auftraggeber setzt für die Summe der Herstellkosten (KG 300-400) für beide Nutzungseinheiten, das Aktualitätenzentrum und das Wellenhaus, eine Obergrenze in Höhe von maximal netto 82 Mio. Euro fest. Die Herstellkosten (Summe KG 300 und 400) im Verhältnis zur BGF bilden ein wesentliches Kriterium zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit des Entwurfs.
Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Planung Technische Ausrüstung gem. §§ 53 ff HOAI, Leistungsphasen 1-9, Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Ziffer 4 (Starkstromanlagen) und 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) und 7 (nutzungsspezifische Anlagen) sowie 8 (Gebäudeautomation) HOAI, für die o. g. Baumaßnahme (1. Bauabschnitt Freimann), im Wege der stufenweisen Beauftragung.
Gegenstand des Auftrags sind die Grundleistungen der Planung Technische Ausrüstung gem. §§ 53 ff HOAI,
Leistungsphasen 1-9, Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Ziffer 4 (Starkstromanlagen) und 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) und 7 (nutzungsspezifische Anlagen) sowie 8 (Gebäudeautomation) HOAI, für die o. g. Baumaßnahme (1.Bauabschnitt Freimann) sowie in den Vergabeunterlagen näher bezeichnete Besondere Leistungen (z. B. Bedarfsanalyse, Betriebskostenberechnung, Berechnung von Lebenszykluskosten, gewerkeübergreifende Brandschutzmatrix, Prüfen und Werten von Nebenangeboten, Leistungs- und Funktionsprüfungen, Fortschreiben der Ausführungspläne, Prüfen und Anerkennen von Schalplänen, jeweils im Wege der stufenweisen Beauftragung.
271411-2015
2015/S 147-271411
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder
Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von
ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf,
dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
(2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber
vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Das Bewerbungsformular ist bei der unter I.1. genannten Stelle
per Email anzufragen.
(3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem
(4) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und dem Bewerbungsformular
(nebst den dort geforderten Anhängen und Anlagen) keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer ausgegeben.
(5) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per Email zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen
beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.
(6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag
gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4)
abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
(7) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer (1)
keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderungsfrist fruchtlos abgelaufen ist, zum Ausschluss aus dem
(8) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte
Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
(11) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen
zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der
Bewerbergemeinschaft beteiligt ist.
(12) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5.000.000,00 EUR für Personenschäden und von mindestens 5.000.000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens; die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen.
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen; bei
Bewerbergemeinschaften gelten diese Anforderungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft:
(1) Soweit der Bewerber dort eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Berufs-, Partnerschafts- oder
Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus dem vergleichbaren Register desHerkunftslandes des Bewerbers, sowie Eigenerklärung des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen
Eintragungsstand wiedergibt;
(2) Eigenerklärung, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF unabhängig
von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden;
(3) Eigenerklärung, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers
mit anderen Unternehmen bestehen;
(4) Eigenerklärung, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF der Bewerber auf den Auftrag bezogen in
relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet;
(5) Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 lit. a)-g) VOF vorliegen und dass der
— sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet, nicht seine Tätigkeit eingestellt hat, und sich
nicht aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer
entsprechenden Lage befindet,
— nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche
Zuverlässigkeit in Frage stellen,
— sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, nicht in
erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig machen wird oder diese Auskünfte nicht unberechtigter Weise
(6) Nachweis gem. § 5 Abs. 4 a) VOF über die bestehende Berufshaftpflichtversicherung
des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften: jedes Bewerbergemeinschaftsmitglieds), die
den Anforderungen der Ziffer III.1.1.) dieser Bekanntmachung genügt (Mindestanforderung).
Im Falle von geringeren Deckungssummen oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als
in Ziffer III.1.1) genannt, ist es ausreichend, aber auch zwingend erforderlich, dass mit dem
Teilnahmeantrag zusätzlich eine schriftliche Bestätigung der Versicherungsgesellschaft eingereicht wird, aus
der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an die Anforderungen nach Ziffer III.1.1.) dieser
Bekanntmachung angepasst werden wird.
(7) Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 4 c) VOF über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende
Dienstleistungen (Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Ziffer 4 (Starkstromanlagen) und 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) und 7 (nutzungsspezifische Anlagen) sowie 8 (Gebäudeautomation)) des Bewerbers, jeweils der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre (2012-2014), jeweils in EUR netto. Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher
Jahresumsatz des Bewerbers für entsprechende Dienstleistungen (Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen gem .§ 53 Abs. 2 ZIffer 4 (Starkstromanlagen) und 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) und 7 (nutzungsspezifische Anlagen) sowie 8 (Gebäudeautomation)) in
den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren von mindestens jeweils netto 1.000.000,00 EUR. Wird die
Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers. Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zuaddieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt fürdie jeweiligen Umsätze für entsprechende Dienstleistungen (Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen gem .§ 53 Abs. 2 ZIffer 4 (Starkstromanlagen) und 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) und 7 (nutzungsspezifische Anlagen) sowie 8 (Gebäudeautomation)). Letztere Summe ist bei Bewerbergemeinschaften maßgeblich für die Einhaltung der vorgenannten Mindestanforderung. Wird dieMindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss der Bewerbergemeinschaft.
Mindestanforderungen gem. IIII.2.2 (6) und (7).
(8) Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der Beschäftigten des Bewerbers jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012-2014) ersichtlich sind. Bei Bewerbergemeinschaften sind dabei je abgeschlossenem Geschäftsjahr (2012-2014) die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren. Für alle Bewerber gilt, dass nur solche Beschäftigte anzugeben sind, die über ein Diplom, Master oder Bachelor im Bereich Elektrotechnik, Energietechnik oder Techniker oder Meister im Bereich der Technischen Ausrüstung (Energietechnik) verfügen. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens 13 Beschäftigten in jedem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2012-2014).
(9) Nachweise (Eigen- und Fremderklärungen gem. nachfolgenden Anforderungen) über mindestens 1, höchstens 4 Referenzprojekte über Leistungen der Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Ziffer 4, 5, 7 und 8, für Neubau von Gebäuden (§§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI) des Bewerbers aus den letzten 5 Jahren (2010 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4), mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung mit Beschreibung der erbrachten Leistungen:
a) Mindestanforderungen an die Referenzprojekte sind:
Die Referenzprojekte werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen zu den nachfolgenden Mindestanforderungen aa)-ee) (bis auf ee): Fremderklärung) gemacht werden und diese Mindestanforderungen erfüllt sind. Mindestanforderungen an die Referenzprojekte sind jeweils:
aa) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 440, 450, 470 und 480 nach DIN 276:2008-12: mindestens 250.000,00 EUR netto. Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang des Bewerbers erfasst sind (z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht).
bb) Mindestens dem Bewerber im Referenzprojekt beauftragte und von ihm erbrachte Anlagengruppen nach § 53 Abs. 2 HOAI (bzw. § 51 Abs. 2 HOAI 2009): Anlagengruppen gem. ZIffer 4 (Starkstromanlagen) und 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen).
cc) Mindestens dem Bewerber im Referenzprojekt beauftragte und von ihm erbrachte Leistungsphasen der Planung Technische Ausrüstung nach HOAI: Leistungsphasen 1 bis einschließlich Leistungsphase 8.
dd) Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4: Leistungsphase 8 fertiggestellt.
ee) Vorlage einer Auftraggeberbescheinigung (Fremderklärung) über das Referenzprojekt gemäß § 5 Abs. 5b) VOF, falls Referenzprojekt-Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist.
Werden nicht alle Mindestanforderungen nach III.2.3) (9) a) aa)-ee) erfüllt, wird das hiervon betroffene Referenzprojekt nicht gewertet.
b) Ein Referenzprojekt, das die vorstehend unter (9) a) aa)-ee) genannten Mindestanforderungen erfüllt, erhält folgende Punkte:
aa) Netto-Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 440, 450, 470 und 480 nach DIN 276:2008-12: 250.000,00. EUR bis < 1 Mio. EUR: 1 Punkt; 1 Mio. EUR bis < 5 Mio. EUR: 2 Punkte; ab 5 Mio. EUR: 3 Punkte; Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang des Bewerbers erfasst sind (z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht).
bb) Die referenzgegenständlichen Leistungen beinhalten auch Produktions- oder Studiotechnik für Audio- oder Videoaufzeichnung oder -bearbeitung mit hoher technischer Ausstattung und Medientechnik (z. B. Hörfunk, Film/Fernsehen, Theatersäle oder Konzertsäle): 3 Punkte.
cc) Das Referenzprojekt beinhaltet die EMV-gerechte Auslegung von Anlagen oder Geräten im Bereich von Audio-/Video-Aufzeichnungen sowie Störfestigkeit in der Umgebung von Sendeanlagen: 2 Punkte.
dd) Das Referenzprojekt beinhaltet eine Mittel- und Niederspannungsnetzberechnung für Kurzschluss, Selektivität, und Spannungsabfall sowie Lastflussberechnung mit einem Referenzberechnungsprogramm (z.B.: DIgSilent, Powerfactory): 2 Punkte.
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 10 Punkte erzielt werden, für die maximal 4 zulässigen Referenzprojekte gemäß Ziffer (9) also insgesamt maximal 40 (10 x 4) Punkte.
Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die vorgenannte Maximalzahl von Referenzprojekten benannt werden.
Mindestanforderungen gem. IIII.2.2 (8) und (9).