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Timestamp: 2016-10-25 06:55:23
Document Index: 113585016

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 138', 'Art. 113', 'Art. 116', 'Art. 106', 'Art. 117', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 64', 'Art. 65', 'Art. 66']

2C_657/2015 (06.08.2015)
2C_657/2015 � � Urteil vom 6. August 2015
betreffend Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung; Rekursfrist,
Beschwerde gegen den Urteil vom des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Abteilung, vom 3. Juli 2015.
Das Migrationsamt des Kantons Z�rich lehnte mit Verf�gung vom 8. Oktober 2014 eine Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung der 1975 geborenen serbischen Staatsangeh�rigen A.________ ab und verf�gte ihre Wegweisung. Die Verf�gung wurde am 9. Oktober 2014 an der Adresse des damaligen Vertreters der Betroffenen zur Abholung gemeldet, von diesem jedoch innert der Abholungsfrist von sieben Tagen nicht abgeholt. Am 22. Dezember 2014 gelangte A.________ mit Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich, welche darauf mit Entscheid vom 17. M�rz 2015 nicht eintrat. Die gegen diesen Nichteintretensentscheid erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich mit Urteil vom 3. Juli 2015 ab, welches zudem die Ausreisefrist neu auf Ende August 2015 ansetzte. Gegen dieses Urteil hat A.________ am 5. August 2015 beim Bundesgericht Beschwerde erhoben und dessen Aufhebung beantragt. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.
Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form und in gezielter Auseinandersetzung mit den Erw�gungen der Vorinstanz darzulegen, inwiefern deren Entscheid schweizerisches Recht verletze. Hat das angefochtene Urteil eine verfahrensrechtliche Frage zum Gegenstand, hat sich die Beschwerdebegr�ndung darauf zu beziehen und zu beschr�nken.
�Das Verwaltungsgericht best�tigt, dass der Rekurs an die Sicherheitsdirektion versp�tet war, weil die Verf�gung des Migrationsamts in Ber�cksichtigung von Art. 138 ZPO, der gem�ss � 71 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Z�rich vom 24. Mai 1959 (VRG) auch im Verfahren vor Verwaltungsbeh�rden zur Anwendung komme, als zugestellt zu gelten habe, weil die - nicht bestrittene - S�umnis des Vertreters der Beschwerdef�hrerin dieser zuzurechnen sei. Dazu l�sst sich der Beschwerdeschrift nichts entnehmen. Soweit die Beschwerdef�hrerin sinngem�ss die Neuansetzung der Ausreisefrist bem�ngelt, betrifft dies die Modalit�ten der Wegweisung. Diesbez�glich ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzul�ssig und w�re h�chstens die subsidi�re Verfassungsbeschwerde gegeben (Art. 113 BGG). An bei diesem Rechtsmittel zul�ssigen R�gen fehlt es indessen (Art. 116 BGG bzw. Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG; vgl. BGE 137 II 305 E. 3.3 S. und 4 S. 310 ff.).
�Die Beschwerde enth�lt offensichtlich keine hinreichende Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG); es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
�Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann schon darum nicht entsprochen werden, weil die Beschwerde aussichtslos erschien (Art. 64 BGG). Damit sind die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).