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Timestamp: 2019-11-21 11:36:38
Document Index: 269551965

Matched Legal Cases: ['§1', '§3', '§3', '§1', '§3', '§17', '§17']

Beiträge von dw-mhtr - Seite 3 - myDRG - Forum Medizincontrolling, Kodierung & Krankenhausabrechnung
Fallzusammenführung und OPS-Kodierung / OPS-Rhythmen
Hallo Herr Neubecker,
Nur, um sicherzugehen, dass wir uns richtig verstehen, nach obiger Kodierregel hat Ihr System Recht, es entstehen drei OPS-Codes für die Behandlungsperioden, da das Datum der jeweiligen Codes nicht angepasst wird. Lediglich über den zweiten OPS- Code für die Regelbehandlung könnte man streiten, wobei die Auswirkungen ja überschaubar sind.
Ihre Fallkonstellation ist in der DKR-Psych PP005 geregelt:
"Bezugsdatum von Leistungsperioden bei Fallzusammenführung
Bei mehreren Aufenthalten, die gemäß der Vereinbarung über die pauschalierenden Entgelte für die Psychiatrie und Psychosomatik (PEPPV) zu einem Abrechnungsfall zusammengefasst werden müssen, ist hinsichtlich der Angabe des Bezugsdatums für die jeweiligen Leistungsperioden folgendes zu beachten:
Für den in der chronologischen Reihenfolge ersten Aufenthalt, ist als Bezugsdatum für die jeweils zu kodierende Leistungsperiode der erste Tag der vom Kode bestimmten Periode anzugeben (siehe auch Beispiel 1).
Dies gilt gleichermaßen für alle Aufenthalte, die gemäß PEPPV zu einem Abrechnungsfall zusammengefasst werden müssen. Das bedeutet, dass keine Anpassung der Bezugsdaten an den ersten bzw. einen anderen vorherigen Aufenthalt erfolgt, der unter die Regel der Fallzusammenführung fällt. "
Sollten Sie allerdings eine Entlassung eines Eintagesfalles und Wiederaufnahme am selben Tag haben, bekommen Sie das Problem, dass Sie in einer Fehler-PEPP landen und die Daten wohl manuell "frisieren" müssen.
Welche HD bei Entlassung bei Aufnahmetag
genau, es resultiert die unbewertete PA16Z. Die sollten Sie aber im Vorfeld schon im Rahmen der Budgetverhandlungen mit verhandelt haben.
die F06.0 ist vollkommen richtig dafür.
Syndrom oder Manifestation?
Hallo Haagcor,
per definitionem ist doch ein Syndrom ein Bündel von Symptomen, oder? Das mag ich in Ihrem Fall nicht zu erkennen.
Eine isoliert auftretende Fehlmündung der Vv. pulmonales macht ja noch kein Syndrom.
Daher zieht hier eher die D002f , "Zuweisung der zugrundeliegenden Krankheit als Hauptdiagnose".
Btw, mich würde ja interessieren wie der Arzt die Menge ausrechnen will
Besonders, weil wir bei der Beschichtung von 2-3 µg/mm² sprechen..... . Die kleinste codierbare Menge fängt ja erst bei 1320 mg an.
in Ihrem Fallbeispiel ist es ja umgekehrt als in dem von Dr.S.P., Aufnahmetag = Verlegungstag. Der Tag gilt demnach als Aufnahmetag und ist abrechnungsfähig (§1 Abs.3 PEPPV).
Im oberen Fall ist es aber durch die Fallzusammenführung eben kein Aufnahmetag mehr, daher auch nicht abrechenbar (§3 Abs.3 PEPPV, s.a. die Ausführungen von ck-pku).
sorry, Tuschke und ck-pku, Sie haben Recht, ich hatte im Beispiel die Fallzusammenfassung übersehen. Damit wird ein Schuh draus .
Allerdings ist die Begründung der Kasse immer noch falsch.
Zwar gilt nach §3 Abs.3 bei interner Verlegung , dass von der verlegenden Abteilung der Verlegungstag nicht abgerechnet werden kann.
Aber nach §1 Abs.3 PEPPV gilt der Tag als Aufnahmetag und nicht als Verlegungstag und kann somit auch abgerechnet werden.
§3 Abs.3 gilt somit nur bei Verlegung nach mehrtägigem Aufenthalt im BPflV-Bereich.
Guten Morgen Keia und herzlich willkommen hier im Forum,
Um Ihre Frage zu beantworten müsste man wissen, ob sie im somatischen Bereich arbeiten, oder in einer Psychiatrie, d.h. nach DRG oder BPflV/PEPP abrechnen.
Die von Ihnen genannten Kodes dürfen nur im Geltungsbereich des §17b KHG verwendet werden, also in der Somatik.
Die Psychiatrie fällt unter den §17d KHG.
Siehe hierzu auch den Hinweis unter den entsprechenden OPS-Kodes (1-900, 1-901, 1-902).