Source: http://www.jurablogs.com/2011/10/31/gema-verdient-groesse-weihnachtsmarktes
Timestamp: 2017-02-28 15:05:15
Document Index: 187294075

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BlogsRechtslupeOktober 2011GEMA verdient nach Größe des WeihnachtsmarktesFür Musikaufführungen bei Freiluftveranstaltungen wie Straßenfesten oder Weihnachtsmärkten ist die GEMA berechtigt, die Vergütung nach der Größe der gesamten Veranstaltungsfläche zu bemessen.So hat der Bundesgerichtshof in zwei Fällen entschieden. Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) streitet sich in zwei Verfahren mit Nutzern über die Bemessung der Vergütung für Musikaufführungen bei Freiluftveranstaltungen, die in den Jahren 2004 bis 2008 durchgeführt wurden. In dem einen Rechtsstreit geht es um Veranstaltungen in Bochum, nämlich den “Weihnachtsmarkt”, den “Gerther Sommer” und die “Bochumer Westerntage”. Das andere Verfahren betrifft die Stadt- bzw. Straßenfeste “Barmen Live”, “Bottrop Live”, “Elberfelder Cocktail” und “Hammer Straße” (in Münster).Die GEMA nimmt die ihr von Komponisten, Textdichtern und Musikverlegern eingeräumten urheberrechtlichen Nutzungsrechte an Musikwerken wahr. Sie hatte zum Zeitpunkt der Veranstaltungen keinen eigenen Tarif für solche Musikaufführungen im Freien aufgestellt. Sie ermittelte die Vergütung deshalb nach einem Tarif, der für Musikaufführungen in Räumen gilt und bei dem sich die Höhe der Vergütung nach der Größe des Veranstaltungsraumes richtet. Sie berechnete die Vergütung dementsprechend nach der Größe der Veranstaltungsfläche, gerechnet vom ersten bis zum letzten Stand und von Häuserwand zu Häuserwand.Die Veranstalter der Musikaufführungen halten diese Berechnungsweise für unangemessen. Sie sind der Ansicht, es dürfe nur auf den Teil der Veranstaltungsfläche abgestellt werden, der von der Bühne mit Musik beschallt werde ...Zum vollständigen Artikel24 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Berechnung des Lizenzschadens wenn GEMA keinen Tarif erstellt hat165 LeserKurz Pfitzer Wolf & Partner:Verjährung bei Filesharing erst nach 10 Jahren?10 verwandte ArtikelGEMA-Gebühr richtet sich nach der BruttoflächeBGH: GEMA -Vergütung für Musikaufführung bei StrassenfestenBGH: GEMA-Vergütung für Musikaufführungen bei Straßenfesten nach Größe der VeranstaltungsflächeBGH: Schlechte Nachricht für Weihnachtsmärkte – GEMA darf Vergütung für Musikaufführungen bei Freiluftveranstaltungen nach Größe der
gesamten Veranstaltungsfläche berechnenBGH: Bei Straßenfesten mit Musikaufführungen sind GEMA-Gebühren zu zahlenEventrecht: GEMA darf Vergütung nach Größe des Weihnachtsmarktes bemessen!Teurer GEMA-Tarif bestätigt - BGH verdirbt Weihnachtsmärkten die LauneGEMA: Süßer die Kassen nie klingeln...BGH: GEMA kann Vergütungen für Musikaufführungen bei Freiluftveranstaltungen wie Straßenfesten oder Weihnachtsmärkten nach der Größe der
gesamten Veranstaltungsfläche bemessenGEMA-Tarif für Starßenfeste und WeihnachstmärkteÜber den ArtikelVeröffentlicht October 31, 2011 5:09am im Blog Rechtslupe.KategorienZivilrechtThemenZivilrecht, Gema, Hammer, VergütungsbemessungTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresWar es wirklich Mord? Zum Urteil des LG Berlin im Fall des tödlichen Autorennens auf dem Kurfürstendammvon Henning Ernst Müller / beck-blogHerzlos-Arbeitgeber: Kind stirbt in Elternzeit, Mutter erhält eine Woche später die Kündigungvon Thorsten Blaufelder / Kanzlei BlaufelderLG Berlin: Tötung Unbeteiligter bei Autorennen innerorts kann Mord seinvon Alessandro Fuschi / SoWhy Not?Illegales Straßenrennen: Raser zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteiltvon RechtsindexGegen die Verrichtung der männlichen Notdurft in Frauenmündervon Fachanwalt für IT-RechtAls nächstes lesen - bislang 224 Leser:LG Berlin: Tötung Unbeteiligter bei Autorennen innerorts kann Mord sein