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Timestamp: 2020-08-12 03:17:46
Document Index: 322326008

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 12', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 51']

Kurzbericht der Gemeinderatsitzung vom 12.09.2019: Gemeinde Moos
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Kurzbericht der Gemeinderatsitzung vom 12.09.2019
Kurzbericht der Gemeinderatssitzung vom 12.09.2019
Vorhabenbezogener Bebauungsplan "Solarpark Moos"
-Aufstellungsbeschluss und frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit
Bürgermeister Krauss begrüßte Frau Siemensmeyer, Büro 360° und Herrn Dürr-Pucher von Solarcomplex zur Vorstellung des Vorhabens.
Im Juni 2018 wurde im Gemeinderat über das Vorhaben der Firma solarcomplex AG zur Errichtung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage berichtet. Auf der ehemaligen Industriemülldeponie auf Grundstück Flst. Nr. 1306/1 der Gemarkung Moos ist beabsichtigt, eine ca. 0,78 ha große Photovoltaik-Freiflächenanlage zu errichten. Der geplante Solarpark befindet sich im baurechtlichen Außenbereich nach § 35 BauGB, weshalb ein Bebauungsplan aufzustellen ist.
Die Vorarbeiten und Planung der Firma solarcomplex sind nun soweit fortgeschritten, dass in das Planaufstellungsverfahren eingetreten werden kann. Das Verfahren wird vom Büro 365° aus Überlingen begleitet.
Der Gemeinderat fasste folgende Beschlüsse einstimmig:
1. Der Gemeinderat stimmt der Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Solarpark Moos“ gemäß § 12 BauGB i.V.m. § 2 Abs.1 BauGB entsprechend dem im Vorentwurf des Bebauungsplanes dargestellten Bereich zu.
2. Der Bebauungsplanentwurf mit Umweltbericht in der Fassung vom 22.08.2019 wird gebilligt.
3. Die Verwaltung wird beauftragt, eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit (§ 3 Abs. 1 BauGB) durch Offenlage sowie eine frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange (§ 4 Abs. 1 BauGB) durchzuführen.
-Dritte Fortschreibung des Flächennutzungsplanes Höri
Wie dargelegt wird der vorhabenbezogene Bebauungsplan „Solarpark Moos“ nicht aus dem Flächennutzungsplan entwickelt. Dieser ist deshalb in diesem Bereich fortzuschreiben. Für die Fortschreibung ist der Gemeindeverwaltungsverband Höri zuständig.
1. Für den aus der vorgelegten Bereich wird eine Flächennutzungsplanänderung nach § 2 Abs. 1 BauGB beantragt.
2. Die Mitglieder der Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbandes Höri werden beauftragt, dem Aufstellungsbeschluss der 3. Änderung des Flächennutzungsplanes mit Begründung und Umweltbericht zuzustimmen.
3. Die Mitglieder der Verbandsversammlung werden zudem beauftragt, einer frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 BauGB durch Offenlage sowie einer frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange (§ 4 Abs. 1 BauGB) zuzustimmen.
Bewirtschaftungsplan 2020 für den Gemeindewald Moos
Bürgermeister Krauss begrüßte zu diesem Tagesordnungspunkt die Herren Beinhofer, Ehrminger und Lupberger vom Kreisfortstamt.
Das Kreisforstamt hat den Bewirtschaftungsplan 2020 vorgelegt, mit der Bitte, den Zustimmungsbeschluss nach § 51 Landeswaldgesetz herbeizuführen.
Herr Ehrminger und Herr Dr. Beinhofer haben den Bewirtschaftungsplan erläutert. Der Plan sieht Einnahmen in Höhe von 82.774,70 € und Ausgaben in Höhe von 81.801,00 € vor. Die in diesem Plan veranschlagten Einnahmen aus der Jagd sind im Gemeindehaushalt an anderer Stelle verbucht.
Entsprechend dem Forsteinrichtungsplan ist ein Holzeinschlag von 1400 Festmetern geplant. Ebenfalls wurde ein Zwischenbericht für das laufende Jahr 2019 geben.
Der Gemeinderat stimmte dem Bewirtschaftungsplan 2020 für den Gemeindewald Moos zu.
Informationen zur Forstneuorganisation Landkreis Konstanz
Das Kreisforstamt hat Maßnahmen der Forstneuorganisation im Landkreis Konstanz ergriffen. Im Juli 2019 wurde, laut Landratsamt, das Interessenbekundungsverfahren (IBV) abgeschlossen. Dieses Verfahren hat zur Folge, dass ab dem 01.01.20 die Gemeinde und ihre Wälder von Herrn Lupberger bereut werden.
Herr Lupberger hat sich bei der Gemeineratssitzung vorgestellt und gemeinsam mit den Kollegen Beinhofer und Ehrmiger über die Auswirkungen der Trockenheit auf die Gegenwart und Zukunft des Gemeindewaldes.
Gemeinderat hat die Informationen aus der Forstneuorganisation und die Situation im Gemeindewald zur Kenntnis genommen.
Jugendtreff in der Gemeinde Moos – Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendreferat
Bürgermeister Krauss begrüßte Herrn Gebauer und Frau Schulz vom Kreisjugendreferat, sie unterstützen das Projekt Jugendtreff in der Gemeinde Moos.
In den Gemeinderatsitzungen vom 23.05. und 06.06.2019 wurde über die zukünftige Nutzung des Feuerwehrhauses Bankholzen beraten. Man war sich einig, die Machbarkeit eines Jugendtreffs in der Gemeinde an diesem Standort zu prüfen. Weiter sollte im nächsten Schritt bei den Jugendlichen in der Gemeinde der Bedarf einer solchen Einrichtung und die Vorstellung zum Angebot abgefragt werden.
Die Verwaltung hatte in diesem Zusammenhang Kontakt mit dem Kreisjugendreferat (KJR) des Landratsamtes aufgenommen, die Machbarkeit geprüft und die möglichen Betreiberformen eines Jugendtreffs erarbeitet. Es wurde von Seitens der Verwaltung eine Betreiberform der Jugendlichen-Selbstverwaltung bevorzugt, welches laut KJR ohne weiteres, wie in anderen Gemeinden bereits praktiziert, möglich ist.
Das Kreisjugendreferat führt im Auftrag der Gemeinde eine Online Befragung der Jugendlichen durch. Nach Auswertung der Befragung werden die weiteren Maßnahmen besprochen.
Der Gemeinderat beschloss mehrheitlich das Einvernehmen zur Baugenehmigung zum Neubau einer Gemüselagerhalle mit Maschinen- und Leerguthalle auf Flst. Nr. 265, Gemarkung Weiler, Bühlsteig, 78345 Moos-Iznang zu erteilen.
Dem Änderungsantrag auf Baugenehmigung zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelcarport auf Flst. Nr. 1528, Gemarkung Moos, Zum Sängegraben, 78345 Moos wurde das Einvernehmen erteilt.
Dem Antrag auf Baugenehmigung zum Bau einer zusätzlichen Garage auf Flst. Nr. 420, Gemarkung Bankholzen, Im Loh 20, 78345 Moos-Bankholzen wurde das Einvernehmen erteilt.
Dem Antrag auf Baugenehmigung zum Aufsetzen von zwei Gauben und Anbau eines Balkons auf Flst. Nr. 127, Gemarkung Iznang, Höristraße 14 b, 78345 Moos-Iznang wurde zugestimmt.
Einem Antrag auf Baugenehmigung zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Abstellraum, Carport und Stellplatz auf Flst.Nr. 1532, Gemarkung Moos, Ferdinand-Stoffel-Straße, 78345 Moos wurde das Einvernehmen erteilt.
Dem Antrag auf Baugenehmigung zur Nutzungsänderung Dachgeschoss Scheune zu Wohnzwecken mit zwei Zimmern auf Flst.Nr. 54, Gemarkung Bankholzen, Deienmooserstraße 2, 78345 Moos-Bankholzen wurde zugestimmt.
Dem Antrag auf Baugenehmigung zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage auf Flst.Nr. 1550, Gemarkung Moos, Waldstraße, 78345 Moos wurde das Einvernehmen erteilt.
Der Gemeinderat nahm von vier Bauanträgen im Kenntnisgabeverfahren zur Kenntnis.
Schüler- und Kindergartenkinderbeförderung ab dem 01.01.2020
Die Beratung über diesen Tagesordnungspunkt wurde auf die nächste Sitzung verschoben da sich kurzfristig seitens des Landratsamtes Änderungen ergeben haben, welche erneut geprüft werden müssen.
Gemeindeverwaltungsverband „Höri“ – Jahresrechnung 2018
Im Verwaltungshaushalt waren Einnahmen und Ausgaben von 1.318 T€ geplant. Das Ergebnis der Jahresrechnung beträgt in Einnahmen und Ausgaben rd. 1.192 T€. Gegenüber dem Plan ergab sich damit eine positive Abweichung von rd. 126 T€. Die vorhandenen Haushaltsreste können nicht in das neue kommunale Haushaltsrecht übernommen werden und verbessern hierdurch das Ergebnis deutlich. Hinzu kommen insgesamt geringere Personalaufwendungen, sowie niedrigerer Sachaufwand.
Die Umlagen der Mitgliedsgemeinden waren im Haushaltsplan auf 827 T€ festgesetzt. Der Verband hat tatsächlich Umlagen von insgesamt rd. 747 T€ erhoben. Diese reduzierten sich damit um rd. 80 T€.
Die Gesamtkosten der Finanzverwaltung fielen um rd. 90 T€ geringer als geplant aus und betrugen insgesamt rd. 777 T€. Die vorgetragenen Haushaltsreste für Sach- und Dienstleistungen (77 T€) konnten nicht in Anspruch genommen werden. Die geplanten sonstigen ordentlichen Aufwendungen wurden nicht vollständig ausgeschöpft. Die Personalkosten zeigten sich leicht erhöht u. a. durch eine anteilige Abgeltung von Überstunden im Zusammenhang mit der Umstellung auf das neue kommunale Haushaltsrecht. Einsparungen ergaben sich hingegen bei den Versorgungsaufwendungen für Beamte und Pensionäre.
Die Zuführung vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt beträgt rd. 72 T€; sie liegt damit deutlich über dem Planansatz (rd. 45 T€). Durch die höhere Zuführung können der allgemeinen Rücklage zusätzliche Mittel zugeführt werden, um im Jahr 2020 anstehende Investitionen für den Komplettaustausch des Servers mitfinanzieren zu können. Der künftige Haushalt wird durch diese Maßnahme entlastet.
Des Weiteren trug die Rückstellung für das positive Budgetergebnis der JMS „Höri“, das in Folgejahre übertragen wird, hierzu bei.
Damit stehen bereits finanzierte Rücklagemittel für die zukünftig erforderliche Finanzierung der JMS zur Verfügung. Das Budget der Musikschule stellt sich wie folgt dar.
Die Einnahmen aus Unterrichtsentgelten waren mit rd. 200 T€ veranschlagt. Insgesamt konnten Entgelte in Höhe von rd. 172 T€ vereinnahmt werden, d. h. es wurden weniger Unterrichtsstunden, insbesondere im Einzelunterricht in Anspruch genommen.
Die privatrechtlichen Leistungsentgelte hängen dagegen damit zusammen, dass vermehrt diverse Auftritte und insbesondere Kooperationen durchgeführt wurden (rd. +4T€).
In Verbindung mit dem um rd. 4 T€ niedrigeren Zuschuss des Landes – abhängig u. a. auch von der Anzahl der Unterrichtsstunden bzw. den Personalkosten – ergaben sich damit Mindereinnahmen von insgesamt rd. 28 T€.
Die Personalkosten (Planansatz 308 T€) fielen um rd. 24 T€ geringer aus; sie betrugen rd. 284 T€ (Vj. rd. 282 T€). Darin beinhaltet sind auch die Vergütungen der Honorarkräfte. Der Personalaufwand spiegelt die Inanspruchnahme der Lehrkräfte wider. Die Stundenkontingente können auf Grund der neu abgeschlossenen Arbeitsverträge flexibel in Anspruch genommen werden. In den Personalkosten sind die regelmäßigen Tarifanpassungen enthalten.
Der sächliche Aufwand betrug unter Berücksichtigung von Haushaltsresten rd. 1 T€ (Vj. rd. 13 T€). Hinzu kommen noch der kalkulatorische Aufwand und die inneren Verrechnungen mit rd. 33 T€ (Vj. rd. 33 T€). Insgesamt reduzierte sich der sächliche Aufwand um rd. -38 T€.
Der vorgenommene Invest mit einem Betrag von rd. 5 T€ muss zu den Sachkosten aber noch dazu gerechnet werden und ist damit Teil des Budgets.
Die in den letzten Jahren mit 120 T€ „gedeckelte“ JMS-Umlage der Gemeinden verbleibt seit 2012 in Form eines Budgetübertrags bei der JMS, wenn sich wie in Vorjahren wieder ein Überschuss ergeben sollte.
Die tatsächlichen Aufwendungen überstiegen im Ergebnis 2012 den festgelegten Zuschussbetrag aber, so dass in der Folge ein negativer Budgetübertrag von -2.169 T€ verblieb. Dieser wurde konsequenterweise in das Folgejahr übertragen. Auf Grund der Ergebnisse 2013-2015 erhöhte sich dieser negative Budgetübertrag aus Vorjahren auf -3.916 €. Mit dem sehr positiven Budgetergebnis 2015 konnte aber der negative Budgetübertrag nicht nur ausgeglichen werden sondern es ergab sich sogar ein positiver Budgetübertrag. Diese Entwicklung setzte sich in den Jahren 2017 und 2018 fort.
Vortrag Budget 2017 25.140 €
Budgetergebnis 2018
24.423 €
Übertrag Budget 2018 49.563 €
Im Vermögenshaushalt wurden mehrere Büros mit neuem Mobiliar ausgestattet und das Rollarchiv der Gemeinde Gaienhofen übernommen und mit Regalböden ausgestattet. Die Erneuerung eines Serverteils wurde ebenfalls vorgenommen.
Die Investitionsausgaben wurden vollständig über eine Zuführung vom Verwaltungshaushalt finanziert. Die JMS „Höri“ hat ein gebrauchtes Klavier im Wert von 5 T€ beschafft.
Beim KVBW bestehen zum 31.12.2018 gesetzlich geregelte Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von rd. 1,0 Mio. €.
Der allgemeinen Rücklage (Mindestrücklage rd. 24 T€) wurden Mittel von rd. 68 T€ zugeführt und Beträgt zum Jahresende 172.443,67 €.
Der Verband hat keine Schulden.
Der Gemeinderat beauftragt die Verbandsvertreter der vorgelegten Feststellung der Jahresrechnung 2018 des Gemeindeverwaltungsverbandes „Höri“ zu zustimmen.
Prognose über die Entwicklung der Jahresrechnung 2019 - Herbstbericht
Die Verwaltung legt die Prognose über die Entwicklung der Jahresrechnung 2019 – Herbstbericht – vor.
Im Ergebnishaushalt zeichnet sich ertragsseitig eine Verbesserung von rd. 120 T€ ab.
Das höhere Gewerbesteueraufkommen und ein höherer Einkommenssteueranteil tragen dazu, bei Mindereinnahmen bei Entgelten aus öffentlichen und privaten Leistungen, sowie Erträgen aus Verkauf zu kompensieren. Die Erträge der saisonabhängigen Betriebe wie die Strandbäder und der Sporthäfen können auf Grund der andauernden Saison nur prognostiziert werden.
Auf der Aufwandsseite liegen die Personalaufwendungen insbesondere in den Bereichen Versorgungsaufwendungen und Sozialversicherung mit rd. 50 T€ über den Planansätzen. Angemietete und gepachtete Grundstücke verursachen Mehraufwendungen von rd. 20 T€. Für besondere Aufwendungen der Beschäftigten und ehrenamtlich Tätigen werden voraussichtlich 15 T€ mehr aufgewendet. Das ertragsseitig erhöhte Gewerbesteueraufkommen führt zu einer um rd. 40 T€ höheren Gewerbesteuerumlage.
Die Aufwendungen für die Unterhaltung der Grundstücke liegen hingegen derzeit mit rd. 100 T€ unterhalb des Planansatzes. Für die Unterhaltung des beweglichen Vermögens werden voraussichtlich 50 T€ nicht in Anspruch genommen. Die Aufwendungen für die Bewirtschaftung von Grundstücken liegen derzeit rd. 50 T€ unterhalb des Planansatzes.
Die besonderen Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen liegen ebenfalls nach derzeitiger Hochrechnung mit rd. 50 T€ unterhalb des Planansatzes. Bei den sonstigen ordentlichen Aufwendungen wird der Planansatz nicht vollständig in Anspruch genommen. Es stehen somit noch rd. 50 T€ an Haushaltsmitteln zur Verfügung. Hinzu kommt die voraussichtlich nicht beanspruchte Deckungsreserve von ebenfalls 50 T€.
Es zeichnet sich somit auf der Aufwandsseite eine Verbesserung von 225 T€ ab.
Im Ergebnis verbessert sich somit der Gesamtergebnishaushalt um rd. 345 T€ und kann nach neuem kommunalen Haushaltsrecht ausgeglichen abgeschlossen werden.
Die im Finanzhaushalt veranschlagten Investitionen konnten weitestgehend plangemäß umgesetzt werden. Die Fertigstellung der Halle ist für den Herbst vorgesehen. Der Kindergartenumbau Bankholzen kann voraussichtlich günstiger als geplant realisiert werden. Der Austausch der Heizung im Sportheim mit höheren Kosten als geplant, kann unter Berücksichtigung von weiteren Unterhaltungsmaßnahmen im Folgejahr(„Drei-von-sieben-Maßnahmen-Regel“), ausgeglichen werden. Der Erwerb einer Immobilie für Wohnzwecke kann voraussichtlich nicht realisiert werden und verbessert dadurch den Finanzhaushalt. Insgesamt werden voraussichtlich rd. 470 T€ an Investitionen in diesem Jahr nicht realisiert und verbessern ausgabeseitig den Finanzhaushalt.
Die geplanten Grundstücksverkäufe konnten noch nicht wie geplant vollzogen werden. Für die zwei Mehrfamilienhausgrundstücke fehlen derzeit ernsthafte Interessenten. Die zweite Vergaberunde der Bauplätze im Eichweg III ist für November vorgesehen. Eine Realisierung der Verkäufe wird voraussichtlich erst zu Beginn des Jahres 2020 erfolgen. Die geplanten Einnahmen von rd. 1,1 Mio. € stehen somit im Haushaltsjahr 2019 nicht zur Verfügung. Die Fachförderung für den Kindergarten Bankholzen kann erst nach Fertigstellung abgerufen werden. Die Kreditaufnahme konnte inzwischen wie beschlossen in Höhe von 2 Mio. € vollzogen werden.
Unter Berücksichtigung aller vorgenannten Entwicklungen werden zum Ausgleich der Abweichungen rd. 600 T€ an weiteren eigenen Zahlungsmitteln verwendet
Der Gemeinderat nimmt von der Prognose Kenntnis.
Elektronische Schließanlage für die Sporthalle Mooswald
Laut Ausschreibung ist für die Sporthalle eine Schließanlage mit mechanischen Schlössern und Schlüsseln vorgesehen, welche durch die Firma I&R eingebaut werden würde.
Eine Schließanlage mit mechanischen Schlössern und regulären Schlüssel sah man jedoch nach reiflicher Überlegung als nicht praktikabel an, da viele Nutzer der Halle, wie z.B. die Trainer und Lehrer Zugangsberechtigungen benötigen.
Der Gemeinderat hat den Auftrag zum Einbau einer digitalen Schließanlage für die Sporthalle Moos an die Firma Joseph Peter aus Konstanz zum Angebotspreis in Höhe von 6.188,00 €, brutto vergeben.
Neuorganisation des Gutachterausschusses
In der Vergangenheit wurde der Gemeinderat über die Vorbereitungen zur Bildung eines gemeinsamen Gutachterausschusses informiert. Mit der Stadt Radolfzell, der Verwaltungsgemeinschaft Stockach und den drei Höri-Gemeinden wurden Gespräche über einen Zusammenschluss der Gutachterausschüsse zu einem gemeinsamen Gutachterausschuss „Bodensee West“ geführt. Hintergrund der zukünftigen Zusammenarbeit und Zusammenlegung der Gutachterausschüsse ist, dass dadurch die Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben gewährleistet werden soll und die Gutachterausschüsse und ihrer Geschäftsstellen vereinheitlicht werden. Von den bisherigen Gutachtern würden sich Frau Kalkowski, Herr Brügel und Herr Fritz zur Verfügung gestellt
1. Der Gemeinderat stimmt der Kooperationsvereinbarung zur Bildung eines gemeinsamen Gutachterausschusses zu.
2. Vorschlag zu den von der Stadt Radolfzell zu bestellenden 3 Gutachtern für die Gemeinde Moos.
3. Die Bestimmung der/des stellvertretenden Vorsitzenden erfolgt aus der Mitte der insgesamt 9 Vertreter der 3 Höri-Gemeinden.
Wahl des Verbandsvorsitzenden und des Stellvertreters des GVV „Höri“
Der Verbandsvorsitzende und sein Stellvertreter des Gemeindeverwaltungsverbandes „Höri“ werden jeweils in der ersten Sitzung der Verbandsversammlung nach der im Turnus von fünf Jahren stattfindenden Kommunalwahl gewählt. Somit hat die Neuwahl des Vorsitzenden und seines Stellvertreters in der Verbandsversammlung am 19.09.2019 zu erfolgen. Der Vorsitz rolliert zwischen den Gemeinden, aus diesem Grund wird von Seiten der Verwaltung der Bürgermeister der Gemeinde Öhningen, Herr Andreas Schmid, als neuer Vorsitzender vorgeschlagen. Die Stellvertretung soll durch den Bürgermeister der Gemeinde Gaienhofen, Herrn Uwe Eisch, erfolgen.
Der Gemeinderat beauftragt die Verbandsvertreter Herrn Bürgermeister Andreas Schmid, Öhningen zum Verbandsvorsitzenden und Herrn Bürgermeister Uwe Eisch, Gaienhofen zum Stellvertreter zu wählen.
Bekanntgabe von Beschlüssen aus der nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung
Bürgermeister Krauss berichtet über den Beschluss dem Bauhofleiter für seine Bereitschaft über das übliche Maß eine Pauschale für Rufbereitschaft zu gewähren.
Bürgerfragestunde – Verschiedenes – Bekanntgaben – Anträge
14.1 Geschwindigkeitsmessung in der Radolfzeller Straße Moos
In der Zeit vom 28.05.2019 bis 03.06.2019 wurde in der Radolfzeller Straße in beide Fahrtrichtungen die Geschwindigkeit gemessen. In Fahrtrichtung Radolfzell kam es in dieser Zeit zu 25 in die Gegenrichtung zu 3 Geschwindigkeitsverstöße.
Gemeinderat Granser erkundigt sich bei dieser Gelegenheit nach einer Aufstellung von Geschwindigkeitsmesssäulen. Bürgermeister Krauss erklärt darauf, dass es sich bei dieser Straße um eine Landesstraße handelt und das Landratsamt daher auch zuständig ist.
14.2 Mittel Ausgleichstock
Bürgermeister Krauss gibt bekannt, dass die Gemeinde Moos für den Umbau und die Sanierung Kindergarten Bankholzen 200.000 € aus dem Ausgleichstock erhält. Beantragt wurden 500.000 € aber mit den erhaltenen 200.000 € kann man zufrieden sein. Andere Kommunen haben weit weniger Mittel erhalten.
14.3 Neue Straße in Partnergemeinde
In der französischen Partnergemeinde wurde eine neue Straße Rue de Moos benannt.
14.4. Situation der Beleuchtung im derzeitigen Baustellenbereich Schorengasse
Gemeinderat Bölli erkundigt sich ob es richtig ist, dass zunächst Bodenhülsen für eine Beleuchtung gesetzt wurden und diese nun mit dem Feinbelag wieder zugemacht wurden. Bürgermeister Krauss bestätigt dies da man sich noch nicht sicher ist welche Art von Beleuchtung an dieser Stelle angebracht wird. Gemeinderat Fritz spricht in diesem Zusammenhang nochmals die Zeiten der Beleuchtung an. An verschiedenen Stellen im Gemeindegebiet ist es sehr dunkel ohne Beleuchtung. Er schlägt daher vor eine nächtliche Betrachtung durchzuführen.
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