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Timestamp: 2020-07-10 15:37:07
Document Index: 158310348

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21', '§ 21']

Unbemannte Luftfahrtsysteme (Drohnen) und Flugmodelle, Aufstiegserlaubnis beantragen | Vogtlandkreis
Unbemannte Luftfahrtsysteme (Drohnen) und Flugmodelle, Aufstiegserlaubnis beantragen
Erteilung der Betriebserlaubnis für unbemannte Luftfahrtsysteme und Flugmodelle gemäß Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO)
Für den Betrieb eines Flugmodells oder unbemannten Luftfahrtsystems kann eine Erlaubnis erforderlich sein. Ob Sie eine Erlaubnis brauchen, ist gerät- und ortsabhängig.
Keine Erlaubnis erforderlich ist, wenn Ihr Fluggerät:
in einer Entfernung von größer 1,5 Kilometern zu der Begrenzung von Flugplätzen (d. h.: Flughäfen, Verkehrs- und Sonderlandeplätzen sowie Segelfluggeländen) betrieben wird,
den kontrollierten Luftraum (z B. Kontrollzonen an den Flughäfen) nicht benutzt,
der Flug über bestimmte Gebiete, Anlagen und Eirichtungen nicht generell verboten ist.
Falls mindestens eine der genannten Bedingungen nicht zutrifft, benötigen Sie für das Gebiet in Sachsen eine Betriebserlaubnis von der Landesdirektion Sachsen und gegebenenfalls noch zusätzlich die Flugverkehrskontrollfreigabe vom Tower der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) des Flughafens.
?>?Formulare und Downloads (Luftverkehr)
Landesdirektion Sachsen, Referat Luftverkehr
Das Steuern der Drohne fällt unter die § 21a Abs. 1 oder § 21b Abs. 1 Luftverkehrsordnung
Hinweis: Über die einzelnen Bestimmungen informieren Sie sich bitte auf der Internetseite "Drohnen und Flugmodelle" der Landesdirektion Sachsen.
Beantragen Sie die Aufstiegserlaubnis schriftlich bei der Landesdirektion Sachsen ("zuständige Stelle"). Das erforderliche Antragsformular beziehen Sie hier über Amt24 oder über das Portal der Landesdirektion.
Reichen Sie den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag einschließlich Unterlagen bei der zuständigen Stelle ein.
Zur Prüfung Ihres Antrags holt die Luftverkehrsbehörde die Stellungnahme anderer Beteiligter ein.
Nachweise und Erklärungen
Eine detaillierte Auflistung aller erforderlichen Unterlagen finden Sie im Antragsvordruck, Einzelheiten stimmen Sie bitte mit der zuständigen Stelle ab.
Gültigkeit (allgemeine Aufstiegserlaubnis): 2 Jahre
Verfahrensgebühr: aufwandsabhängig
An den Verkehrsflughäfen Dresden und Leipzig/Halle gibt es sogenannte Kontrollzonen (Dresden und Leipzig). Diese können für jeden einzelnen Flughafen bei der DFS eingesehen werden. Innerhalb der Kontrollzonen benötigen Sie eine Flugverkehrskontrollfreigabe (§ 21 Abs. 1 Nr. 2 bzw. Nr. 5 LuftVO), wenn Sie ihr unbemanntes Fluggerät
höher als 50 Meter über Grund oder Wasser oder
§ 21 Abs. 1 Nr. 2 bzw. Nr. 5 Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) ? Nutzung des kontrollierten Luftraums und des Luftraums über Flugplätzen mit Flugverkehrskontrollstelle
§ 21a Abs. 1 und 3 LuftVO ? Erlaubnisbedürftiger Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen
Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten (Drohnen-Verordnung)
§ 21b Abs. 3 LuftVO ? Verbotener Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen
Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen zur Erteilung der Betriebserlaubnis für unbemannte Luftfahrtsysteme und Flugmodelle gemäß § 21a Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) und Zulassung von Ausnahmen von Betriebsverboten gemäß § 21b LuftVO für den Freistaat Sachsen
Sächsische Staatskanzlei, Redaktion Amt24. 24.01.2019