Source: http://www.24-stunden-pflege.net/thema/anregung-einer-gesetzlichen-betreuung
Timestamp: 2019-02-18 14:56:24
Document Index: 340178161

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 104', 'BGH', '§ 275', '§ 1905', '§ 278', '§ 279', '§ 278', '§ 278', 'Art. 2', '§ 8', '§ 279', '§ 280', '§ 282', '§ 283', '§ 302', '§ 1846', '§ 39', '§ 1896', '§ 41', '§ 308', '§ 293', '§ 1809', '§ 299', '§ 58', '§ 70']

Anregung einer Gesetzlichen Betreuung | Vorschlag zur rechtlichen Unterstützung
Zur Anregung einer Unterstützung beim Landgericht Lübeck schlage ich eine Unterstützung vor. Die betroffene Person stimmt der Einrichtung der Pflege zu: ja nein. Vorschlag der rechtlichen Unterstützung nach. Der Vorschlag zur Rechtshilfe erfolgt beim Amtsgericht des Wohnortes der betreffenden Person und kann schriftlich eingereicht werden. Stützpunkt -> blaues Kästchen rechts) und füllen Sie es am Computer aus.
mw-headline" id="Zuständigkeit_bei_Gericht">Zerepetence bei Gericht[Bearbeitung | /span>Quelltext bearbeiten]>
Das Pflegegericht entscheidet in einem Pflegeverfahren über den Pflegeauftrag nach dem Pflegegesetz. So gibt es keine Zivilkläger und Beklagten, sondern nur Parteien des Verfahrens oder die betreute Person als Klägerin, wenn es darum geht, auf eigenen Wunsch einen Vormund zu bestellen. Zuständiges Gericht ist das Pflegegericht, eine Dienststelle des Amtsgerichts. Das Besondere im Württemberger Teil Baden-Württembergs: Die Aufgabe des Pflegegerichts wird vom zuständigen Notar nach § 37 des Landesrechtspflegegesetzes übernommen.
Internationaler Gerichtsstand der Bundesrepublik Deutschland (§ 104 FamFG) für: Vorraussetzung für die Ernennung eines Beraters ist, dass die betreffende Person aufgrund einer Geisteskrankheit oder einer physischen, mentalen oder spirituellen Beeinträchtigung nicht in der Lage ist, ihre Geschäfte ganz oder zum Teil zu erledigen. Die Ermittlung der Pflegebedürftigkeit und die Ernennung eines Pflegepersonals erfolgt auf Wunsch der betreffenden Person, entweder von dritter Stelle oder von Amtes wegen.
Das heißt, jeder kann dem Pflegegericht einen Tipp erteilen, dass jemand eine Pflegekraft braucht. Der Fürsorge eines Erwachsenen gegen seinen eigenen Willen kann dabei erst entsprochen werden, wenn der Betroffene die Möglichkeit vermisst, einen eigenen Freiwilligen zu formen und den Sinn der Unterstützung für seine Lebensorganisation zu erkennen und anzuerkennen ( 1896 1a BGB; BGH, 13. Jänner 2015, XII ZB 352/14).
Dies auch dann, wenn die Pflege für den Betreffenden sachlich von Vorteil ist. Pflegeverfahren basieren in der Regel auf Vorschlägen der Pflegebehörde, die gemäß 7 BtBG Informationen an das zuständige Amtsgericht weiterleiten kann. Die betreffende Partei wird über den Beginn des Verfahrens unterrichten. Die betreuende Person ist jederzeit in der Lage, in eigenen pflegerischen Angelegenheiten vorzugehen (§ 275 FamFG).
So kann er im Rahmen des gerichtlichen Verfahrens Anmeldungen einreichen, die Akteneinsicht vornehmen ( 13 FamfG), einen Bevollmächtigten (z.B. einen Rechtsanwalt) benennen und Berufung eingelegen. Die Ernennung einer Verfahrensschwester ( 276 FamFG) verändert diese Prozessfähigkeit nicht. Beanstandet die unterstützte Person die Ernennung der unterstützten Person, ist keine zeitliche Begrenzung zu wahren.
Ist der Betreffende nicht in der Lage, sich im Verlauf des Verfahrens selbst zur Verfügung zu stehen, ist auch zu überprüfen, ob ein Verfahrenshüter zu benennen ist, der die Rechte des Betreffenden im Sinne dieser Vormundschaft wahrnehmen soll. Die Kuratorin ist für die Vertretung der Verfahrensinteressen zuständig und kann Anmeldungen einreichen, Berufung eingelegen und an den Verhandlungen mitwirken.
Der Betroffene hat dem Beteiligten zu erklären, wie das Gerichtsverfahren geführt wird, und ihm den Inhalt und die Kommunikation des Gerichts zu erörtern. Er übermittelt auch die Anliegen der betreffenden Person an das zuständige Gericht. 2. 276 FamilienFG betont insbesondere drei Fällen, in denen in der Regel ein Kurator zu benennen ist: wenn auf die persönliche Vernehmung der betreffenden Person in Ausnahmefällen verzichtet werden soll; wenn es um die Bestellung der Pflege in allen Belangen geht; wenn die Entscheidung über die Zustimmung der Pflegeperson zur Sterilisierung (Verhütung) getroffen werden soll (§ 1905 BGB).
Bevor er über die Ernennung eines Vorgesetzten entscheidet, muss der Aufsichtsrichter die betreffende Person - mit Ausnahme einiger weniger Ausnahmefälle - selbst hören und sich einen sofortigen Überblick über sie machen (§ 278, § 279 FamFG). Damit soll gewährleistet werden, dass das zuständige Gericht ausreichende Informationen über die Person des Betreffenden erhält. Ist ein Verfahrenshüter ( 276 FamFG) ernannt worden, so findet die Verhandlung in seiner Anwesenheit statt.
In diesem Stadium des Gerichtsverfahrens kann auch ein Sachverständiger hinzugezogen werden. Nach § 278, 279 FFG kann die Vernehmung in Ausnahmefällen entfallen, wenn für die betreffende Person wesentliche gesundheitliche Beeinträchtigungen bestehen oder sie offenkundig nicht in der Lage ist, ihren Wunsch zu äußern. Lediglich in dringlichen Fällen großer Dringlichkeit kann ein Berater vorübergehend ohne Verhandlung ernannt werden, doch dann findet die Verhandlung sofort statt.
Das Bundesverfassungsgericht kann nach seiner ständigen Rechtsprechung nur dann auf eine vorherige Verhandlung verzichten, wenn das Bundesverfassungsgericht andere freiheitsentziehende Massnahmen ergreift, wobei der Termin in Familien- oder zivilrechtlichen Angelegenheiten ggf. verschoben werden muss. Lehnt die betreffende Person die Teilnahme an der mündlichen Verhandlung ab, so hat die Aufsichtsbehörde sie zur mündlichen Verhandlung ( 278 FamFG) und zur Prüfung durch den Gutachter (§ 278 FamFG) auf Anordnung des Gerichts vorzulegen.
Das erzwungene Vorbringen von Betreffenden zu Vernehmungen und Ermittlungen ist ein schwerwiegender Verstoß gegen die persönlichen Rechte der Betreffenden (Art. 2 GG). Eine Vertrauensperson kann auf Antrag der betroffene Partei an der Verhandlung mitwirken. Der Richter kann die Teilnahme anderer Menschen zulassen, jedoch nicht gegen den Willen der betreffenden Partei.
Oft sind diese Menschen Angestellte der Pflegebehörde oder des eventuellen Pflegepersonals, so dass der Betreffende die Möglichkeit hat, sich einen ersten Überblick über sie zu verschaffen. Die Betreuungsinstanz kann die Gemeinde mit der Klärung des Sachverhalts betrauen (§ 8 BtBG). So sollte die Pflegebehörde z.B. enge Verwandte interviewen und Anregungen zur Ernennung eines Pflegepersonals, zu eventuellen Aufgabenbereichen und zur Wahl eines passenden Pflegepersonals geben.
Auch die Pflegebehörde sollte die Möglichkeit haben, sich zu äußern, wenn sie der Aufklärung des Sachverhalts dienlich ist oder der Betreffende dies wünscht (§ 279 FamFG). Für die Bestellung eines Supervisors ist ein Sachverständigengutachten über den Überwachungsbedarf im gerichtlichen Auftrag vorzusehen. Eine ärztliche Bescheinigung (von der betreffenden Person vorgelegt) ist nur dann aussagekräftig, wenn die betreffende Person die Bestellung eines Betreuers anstrebt.
Die Begutachtung soll Angaben über die Erforderlichkeit der Förderung bzw. der zu bewilligenden Maßnahme machen (§ 280 FamfG). Fakten, Geschichte, Forschungsergebnisse, Bewertung mit Vorhersage, Zusammenfassen. Vor Erteilung des Sachverständigengutachtens hat der Gutachter die betreffende Personen selbst zu vernehmen oder zu durchleuchten. Kommt der Gutachter zu dem Schluss, dass ein Unterstützungsbedarf vorliegt, muss er in seinem Bericht auch den Umfang und die Laufzeit der Unterstützung angeben.
Im Pflegeverfahren ist die Qualifizierung des Gutachters (anders als im Beherbergungsverfahren) nicht rechtlich festgelegt. Es ist seit dem 1. 7. 2005 vorgesehen, dass das Landgericht im Bereich der Krankenpflegeversicherung auch auf ein Sachverständigengutachten des MDK anstelle eines speziell bestellten Gutachtens zugreifen kann (§ 282 Abs. 1a FamFG).
Für eine angemessene Verwertung des Sachverständigengutachtens ist die Einwilligung der betreffenden Person oder ihrer Verfahrensschwester erforderlich. Für die Erstellung des Sachverständigengutachtens kann der Betreffende auf Anordnung des Gerichts provisorisch aufgenommen und seiner Freiheit beraubt werden (§ 283 FamfG). Diese Demonstration wird auf Antrag des Gerichts von der Pflegebehörde durchgeführt. Reichen diese Fristen nicht aus, um die für die Stellungnahme notwendigen Informationen zu erhalten, kann die Unterkunft bis zu einer Gesamtfrist von drei Monaten ausgedehnt werden.
Oftmals ist jedoch schnelles Handeln zum Nutzen des Betreffenden erforderlich. Danach kann das zuständige Gericht eine vorläufige Aufsicht ernennen, einen provisorischen Zustimmungsvorbehalt verfügen, eine Aufsicht abberufen oder den Aufgabenbereich einer ernannten Aufsicht ( 300 FamFG) in einem erleichterten Verfügungsverfahren vorübergehend ausweiten. Ein Beschluss im Rahmen einer vorläufigen Verfügung kann nur in Erwägung gezogen werden, wenn zwingende Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Bedingungen für die Bestellung einer Aufsicht oder für die Bestellung eines Zustimmungsvorbehalts gegeben sind und dass der Vertag mit einer Gefährdung einhergeht.
Hierfür muss ein medizinisches Gutachten über den Gesundheitszustand der betreffenden Person vorgewiesen werden. Die betreffende Person und, falls eine solche ernannt wurde, der Verfahrenshüter müssen im Prinzip selbst gehört worden sein. Die Geltungsdauer einer solchen einstweiligen Verfügung darf 6 Monate nicht übersteigen. Er kann nach Rücksprache mit einem Experten durch weitere vorläufige Maßnahmen erweitert werden.
Dringende Massnahmen dürfen unter keinen Umständen über einen Zeitraum von höchstens einem Jahr aufrechterhalten werden (§ 302 FamFG). Das Pflegegericht kann in besonders dringenden Angelegenheiten anstelle eines Hausmeisters die erforderlichen Massnahmen selbst ergreifen, solange er noch nicht ernannt ist oder seine Aufgaben nicht erfüllt (§ 1846 BGB). In solchen besonders dringenden Angelegenheiten beschließt das Landgericht oft über Unterkünfte, die die Freiheit berauben.
Der Berufungsbeschluss muss angeben, für wen ein Vorgesetzter ernannt wird, den Namen des Vorgesetzten (für Verbands- und Behördenaufseher auch den Namen des Aufsichtsverbandes oder für Aufsichtsbehörden), den Aufgabenbereich des Vorgesetzten, ob und ggf. für welchen Aufgabenbereich ein Zustimmungsvorbehalt besteht, den Zeitpunkt der Prüfung des Berufungsbeschlusses (spätestens nach 7 Jahren) und Anweisungen zu Rechtsmitteln (§§ 39, 286 FamFG).
Es ist gesondert zu beachten, wenn die Aufsicht das Recht haben soll, den Mail- oder Fernsprechverkehr der beaufsichtigten Person einzuschränken (§ 1896 Abs. 4 BGB). Bei professioneller Betreuung ist dies zu beachten ( 1836 Abs. 1 S. 2 BGB). Die Entscheidung ist der beaufsichtigten Person, ihrem Verfahrenshüter, der Aufsicht und der Aufsichtsbehörde mitzuteilen (§§ 41, 287, 288 FamFG).
Bundeswahlleitung, Einwohnermeldeamt (§§ 308-311 FamFG) und die Wohnung, in der die betreffende Person wohnt. Auch nach der Ernennung von Pflegekräften können weitere Pflegemaßnahmen erforderlich werden, z.B. zur Ausweitung oder Beschränkung von Zuständigkeitsbereichen, Bestellung oder Widerruf von Zustimmungsvorbehalten oder Widerruf der Gesamtpflege, Wechsel von Pflegekräften. Auf verfahrensrechtliche Handlungen kann unter gewissen Voraussetzungen z. B. bei nur geringfügigen Veränderungen in den Zuständigkeitsbereichen oder innerhalb von 6 Monaten verzichtet werden (vgl. § 293 FamFG).
Bei der Betreuung braucht die verantwortliche Person eine richterliche Erlaubnis für eine Vielzahl von Rechtsakten. Bewilligungsvoraussetzungen bestehen auch für eine Vielzahl von Entscheiden im Vermögensverwaltungsbereich (§§ 1809 - 1831 BGB, § 299 FamFG). Die Berufung ist eine Klage, die innerhalb eines Monats oder zwei Wochen einzureichen ist (vgl. §§ 58 ff, 303-304 FamFG).
Unter gewissen Bedingungen kann beim Bundesgerichtshof Berufung eingelegt werden (§ 70 FamFG). Außer dem Betreffenden und seinem Vormund haben andere Menschen und Stellen ein Rechtsmittel, z.B. die Pflegebehörde. Coeppicus: Fragen des Rechts auf Pflege und Unterbringung. In der ISBN 3-170-16333-7 Fiala, Stenger: Erlaubnis zur Pflege und Erziehung.
In der ISBN 3-898-17279-1: Praktischer Kommentar zu den Pflegeverfahren. In der ISBN 3-887-84919-1. Probst: Pflege- und Unterkunftsverfahren. Bundesjustizministerium, ISBN 3503087451. Verordnung vom 16. Mai 2006, Bayer GVBl. S. 170. Sondergutachten: Pflegegesetz.