Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/169104,10.html
Timestamp: 2019-01-18 10:19:01
Document Index: 120787004

Matched Legal Cases: ['§932', '§2018', '§2018', '§1007', '§985', '§1007']

Verfasst am: 06 Jan 2008 - 12:50:15 Titel:
Genau an diesem Problem hänge ich auch grad und bin total verwirrt und verzweifelt
Hab überhaupt keinen Plan, wie ih das in der HA aufbau-technisch verarbeiten soll.
Jedenfalls ist diese Kenntnis des N, die du ansprichst, glaube ich, Teil der 2.Frage.
Ich meine, dort die HerausgabeA von Aktien u Münze getrennt prüfen zu müssen, weil F ja wegen des PfandR zwar noch Eigentümer der Aktien war;
die Münze hat er B aber geschenkt, sodass S u T als Erbengemeinschaft deren EGT wurden. In einer solchen gemeinschaft hatte S aber kein alleiniges VerfügungsR über die Münze u konnte sie daher gar nicht wirksam an N veräußern.
Weiterhin überlege ich aber zu prüfen, ob N das EGT an der Münze durch gutgläubigen Erwerb iSd §932 erworben hat - dann hätten S u T ja keinen Anspruch aus §2018 (weil N eben nicht nur Besitzer, sond. auch EGT wäre)
Da ist dann meiner Meinung nach diese Kenntnis von N relevant. Im SV steht zwar jetzt, dann N den Inhalt des Testaments nicht kannte, aber B erwähnte, event. T als Erben einzusetzen.
Daher würde ich rein "gefühlsmäßig" sagen, dass sich N hätte informieren müssen, ob S wirklich Alleinerbe ist u alleiniges VerfügungsR über die Münze hatte.
Bei mir wäre N also eher nicht durch gutgläubigen Erwerb EGT der Münze geworden.
Er ist nur deren Besitzer, sodass S einen Anspruch aus §2018 hat.
Kann meinen Ausführungen noch jemand folgen od bestenfalls zustimmen
Verfasst am: 06 Jan 2008 - 21:07:32 Titel:
schreibe auch an der HA, stehe aber noch ziemlich am Anfang.
hätte aber eine Frage zum SV.
Dort steht"Paket mit auf den Inhaber lautenden Aktien". Stand also der Name des F auf den Wertpapieren? Wenn ja, wären die Aktien doch völlig wertlos für S oder N, weil diese zum Zeitpunkt des Verkaufs beide auf der einen Seite nicht wussten, dass es sich um eine Pfandsache handelt. bzw. wäre das auf der anderen Seite ein ziemlich suspektes Geschäft, wenn sie wüssten dass mit den Aktien, welche auf fremden Namen laufen nichts anzufangen ist und diese tortzdem untereinander handeln. Oder irre ich mir hier?
alles ein bisschen konfus, aber bin momentan ein bisschen verwirrt.
aber habe so das gefühl dass die Formulierung nicht ohne Grund im SV steht.
Verfasst am: 07 Jan 2008 - 12:04:38 Titel:
dein Hinweis ist wirklich wichtig u bestimmt nicht grundlos so formuliert
Leider weiß ich damit momentan aber auch noch nichts anzufangen
Schau mal ein paar Beitäge zurück - prüfst du in der 1.Frage die gleichen AGL
Wo siehst du die Schwerpunkte od welche Themen hast du vor, zu problematisieren
Verfasst am: 08 Jan 2008 - 15:30:20 Titel: Pfandrecht oder Sicherungsübereignung
Wie habt ihr es bewertet, dass im Sachverhalt steht, dass F das Aktienpaket an B verpfändet hat?? Ich habe in einigen Lehrbüchern gelesen, dass bei der Sicherung von Rechten das Pfandrecht in der Praxis weitgehend durch die Sicherungsübereignung verdrängt worden ist.
Könnt ihr mir weiterhelfen?? Ich bin am Verzweifeln
Verfasst am: 09 Jan 2008 - 13:10:13 Titel:
im sv steht nunmal als pfand, also denke ich mal muss man auch pfandrecht anwenden.
wegen AGL kann ich noch nich soviel sagen, will mich erst noch ein bisschen einlesen. also bis jetzt verwirrt mich diese HA oder besser gesagt der knappe SV noch ziemlich.
Verfasst am: 09 Jan 2008 - 18:59:52 Titel:
Habe mal eine kurze Frage zur AGL aus §1007,I in der 1.Frage:
Diese AGL bezieht sich ja eigentl. nur auf einen Gut-Glauben-Erwerb hinsichtl. des Besitzes
Weil der Besitz von Münze / Aktien ja definitv bei S war, kommt er doch als AGL für F gegen K nicht in Betracht oder
Verfasst am: 13 Jan 2008 - 11:39:38 Titel:
@Julchen: Die Frage der Bösggläbigkeit-du sagst, N hatte nicht gewustt, dass F PfandR über Aktien hat, deswegen verneinst du die Herausgabe aus §985....er wusste, aber doch, dass höchstwahrscheinlich nicht nur S Berechtigter ist, sondern auch T....
Verfasst am: 15 Jan 2008 - 16:27:23 Titel:
Worauf muss sich denn dann deiner M. nach die Bösgläubigkeit beziehen
1. es neben S auch noch T als Miterben gab - dann N nicht gutgläubig, weil B ja dahingehend Andeutungen machte
2. S nur ein PfandR an den Aktien hatte - dann war N gutgläubig, weil er laut SV ja nicht von den Geschäften des B mit F wusste.
stevemief
Verfasst am: 17 Jan 2008 - 15:06:27 Titel:
also erstmal: inhaberaktien sind solche, die nicht mit einem Namen versehen sind, also leichter zu handeln.
zu 985: bei der bestimmung, wer eigentümer ist... geht ihr da den ganzen weg, also über alle möglichen eigentümer....oder fangt ihr einfach sofort bei G an und prüft nur, ob der jetzt eigentümer ist?
Verfasst am: 17 Jan 2008 - 15:57:45 Titel:
Ich habe alle mögl. Formen des Eigentumsverlustes in der 1.Frage ausführl. u nacheinander "durchexerziert":
EGT-Verlust durch Übereignung S - N; N - K; K - G
In der 2.Frage ist es dann ja fast dasselbe, man kann dann aber verweisen oder sich kürzer fassen
Habt ihr den §1007 als AGL geprüft