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Timestamp: 2016-10-21 13:16:54
Document Index: 205127437

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'BGE', 'Art. 66']

Z�rich Versicherungs-Gesellschaft, Mythenquai 2, 8002 Z�rich,
Die 1959 geborene R.________ arbeitete seit 1998 als Krankenschwester im Spital X.________ und war dadurch bei der Alpina Versicherungen (heute: "Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft, Z�rich [nachfolgend: Z�rich]) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen versichert. Am 11. September 2000 stiess ein von hinten herannahendes Automobil in das Heck des von der Versicherten gelenkten Personenwagens, das durch die Wucht des Aufpralls in das davorstehende Fahrzeug katapultiert wurde (Polizeirapport vom 17. Oktober 2000). Der unmittelbar nach der Kollision aufgesuchte Dr. med. W.________, Arzt f�r Allg. Medizin FMH, stellte zunehmende Nackenverspannungen und Kopfschmerzen mit deutlicher paravertebraler Druckdolenz und Verspannung sowie Bewegungseinschr�nkung im Bereich der Hals- und Brustwirbels�ule (HWS und BWS) ohne neurologische Ausf�lle und ohne oss�re L�sionen fest (Bericht vom 18. September 2000). Die Z�rich erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Nach umfangreichen medizinischen Abkl�rungen veranlasste sie eine Begutachtung durch das Spital Y.________ (undatiertes, bei der Z�rich am 11. August 2005 eingegangenes Gutachten der Klinik f�r Rheumatologie und Rehabilitation mitsamt angeforderter psychiatrischer Teilexpertise des Dr. med. S.________, Spezialarzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie f�r Erwachsene vom 7. Juli 2005), die ein chronisches Zervikovertebral- und Zervikozephalsyndrom bei geringen degenerativen Ver�nderungen mit fehlender radikul�rer Symptomatik bei Status nach HWS-Distorsion, Verdacht auf zwanghafte Pers�nlichkeitsstruktur sowie rezidivierende depressive Episoden (derzeit leichtgradig ausgepr�gt [ICD-10: F33.0]) ergab; T�tigkeiten, die weder Verrichtungen �ber Kopf, noch in st�ndiger Zwangshaltung der HWS mit repetitivem Heben und Tragen von Lasten �ber 5 kg erforderten, waren der Explorandin im Umfang von mindestens 50 % zumutbar. Mit Verf�gung vom 8. M�rz 2007 verneinte die Z�rich eine �ber den 31. Oktober 2006 hinausgehende Leistungspflicht mangels Kausalzusammenhang der geltend gemachten Beschwerden mit dem Unfall vom 11. September 2000. Eine Einsprache lehnte sie ab (Entscheid vom 1. Oktober 2007).
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst R.________ beantragen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids seien ihr ab 1. November 2006 "die Taggeldleistungen und weitere gem�ss UVG ihr zustehende Leistungen im Rahmen ihres Anspruchs und im Rahmen des noch festzusetzenden Arbeitsunf�higkeitsgrades auszurichten." Eventualiter sei "die Sache ... an die Vorinstanz zur�ckzuweisen; die Vorinstanz habe den Sachverhalt in Bezug auf das Unfallereignis genauer abzukl�ren/zu erg�nzen und die Sache im Sinne der nachfolgenden Ausf�hrungen neu zu beurteilen...".
Das kantonale Gericht hat die Rechtsgrundlagen �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und eingetretenem Schaden (vgl. auch Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 4 ATSG und BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f., 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) und dessen Wegfall bei einmal anerkannter Leistungspflicht zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Ausf�hrungen zur Beurteilung des weiter erforderlichen ad�quaten Kausalzusammenhangs von nat�rlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv nachweisbaren Beschwerden, wobei zu wiederholen ist, dass bei Schleudertraumen und �quivalenten Traumen der HWS sowie Sch�delhirntraumen im Gegensatz zu psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten zu verzichten ist (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit Hinweisen). Zutreffend sind schliesslich die Darlegungen zu dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. auch BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) und den bei der beweism�ssigen Auswertung medizinischer Berichte zu beachtenden Regeln (vgl. auch BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125 mit Hinweisen).
Streitig und zu pr�fen ist zun�chst, ob die von der Beschwerdef�hrerin �ber den 31. Oktober 2006 hinaus geklagten Beschwerden nat�rlichkausale Folgen des beim Unfall vom 11. September 2000 erlittenen HWS-Schleudertraumas sind.
3.1.1 Das kantonale Gericht erwog, die Gutachterin des Spitals Y.________ habe �berzeugend begr�ndet, dass der status quo sine aus rheumatologischer Sicht im September 2002 erreicht gewesen sei. Dieses Ergebnis stehe zudem in Einklang mit der medizinischen Erfahrungstatsache, wonach die Symptome eines Schleudertraumas der HWS in der Regel nach zwei Jahren abkl�ngen. Das Krankheitsgeschehen sei durch die unfallbedingten psychiatrischen Befunde dominiert worden, weshalb insgesamt das bunte Beschwerdebild nach HWS-Schleudertrauma, welches durch ein Gemenge physischer und psychischer Symptome gekennzeichnet sei, nicht mehr vorgelegen habe.
3.1.2 Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, die vorinstanzliche Feststellung, die gesundheitlichen Beeintr�chtigungen seien haupts�chlich auf psychische Probleme zur�ckzuf�hren, sei mit der Beurteilung der Gutachterin des Spitals Y.________ zum Arbeitsprofil nicht vereinbar. Diesem schon im angefochtenen Entscheid aufgedeckten Widerspruch sei das kantonale Gericht in Verletzung des Willk�rverbots und des ihr obliegenden Untersuchungsgrundsatzes nicht nachgegangen. Statt einer Gesamtsicht teile es den Krankheitsverlauf in zwei Phasen auf (Abklingen der physischen, Fortbestehen der psychischen Beschwerden), um so das Vorliegen eines typischen Beschwerdebildes nach HWS-Distorsion zu verneinen.
3.2.1 Gem�ss Gutachten des Spitals Y.________ ergab ein Vergleich der radiologischen Aufnahmen vom 17. Oktober 2000 mit denjenigen vom 14. September 2004 im Bereich der HWS keine in zeitlichem Zusammenhang mit dem Unfall vom 11. September 2000 stehende Zunahme beziehungsweise Ausbildung degenerativer Ver�nderungen. Es fehlten zudem (in �bereinstimmung mit den klinischen Befunden) Anhaltspunkte f�r eine Instabilit�t. Eine Myelon- oder Kompression der abgehenden Nervenwurzeln war auszuschliessen. Diese an sich �berzeugenden Ausf�hrungen belegen, dass ein unfallbedingter Gesundheitsschaden zu keinem Zeitpunkt radiologisch verifizierbar war. Entgegen der vorinstanzlichen Auffassung ist daraus aber nicht zu schliessen, dass die erlittene HWS-Distorsion ab September 2002 keine klinisch fassbaren Folgen mehr hatte. Aus dem Abschlussbericht der Psychiatrischen Poliklinik des Universit�tsspitals A.________ vom 10. Juni 2002, wo die Versicherte ab 31. Juli 2001 neurologisch und neuropsychologisch abgekl�rt und mittels Injektionen sowie Schmerzbew�ltigungstraining therapiert wurde (vgl. Verlaufsberichte vom 2. August und 6. Dezember 2001 sowie 7. Februar 2002), ergibt sich zwar, dass der Zustand aktuell bei Status nach HWS-Distorsion mit belastungsabh�ngigen zerviko-zephalen Beschwerden nahezu asymptomatisch war; prognostisch war jedoch ungewiss, ob dieser Zustand angesichts der in der Vergangenheit aufgetretenen besseren und schlechteren Phasen von Dauer sein w�rde; die Arbeitsf�higkeit lag zudem weiterhin bei 50 %, welche laut Verlaufsberichten des Hausarztes Dr. med. W.________ (vom 9. und 26. September 2002 sowie 9. September und 7. Oktober 2003; vgl. auch Bericht des Prof. Dr. med. V.________, Spezialarzt Chirurgie FMH vom 8. April 2003) nicht verbessert werden konnte. Der Umstand, dass die Versicherte im September 2002 nebenberuflich eine Ausbildung zur Heilp�dagogin begann, l�sst ebenfalls nicht auf ein l�ngerdauerndes beschwerdefreies Intervall mit vollst�ndiger Arbeitsf�higkeit schliessen, wie die Z�rich in der kantonalen Beschwerdeantwort vorbrachte und wovon die Vorinstanz auszugehen scheint. Es mag zutreffen, dass diese die Zwischenpr�fungen nach einem Jahr auch wegen der vom Universit�tsspital A.________ bei den Testsituationen festgestellten phobischen Pr�fungsangst (bei anamnestisch bestehenden Pr�fungs�ngsten) nicht bestand. Dieser Umstand stellt jedoch lediglich ein Indiz dar und l�sst nicht auf ein beschwerdefreies Intervall schliessen. So ist dem Gutachten des Dr. med. S.________ vom 7. Juli 2005 zu entnehmen, dass mit dem Beginn der Ausbildung und dem damit einhergehenden Verlust des langj�hrigen Arbeitsorts im vertrauten Spital eine psychodynamische Entwicklung eingesetzt habe, die jedenfalls teilweise zum Abbruch der Ausbildung gef�hrt habe. Weiter stellte die Gutachterin des Spitals Y.________ anl�sslich der klinischen Pr�fung schmerzbedingt als traumatisierend erlebte erhebliche Beweglichkeitseinschr�nkungen der HWS und der Schultern fest, begleitet von ausgepr�gt verspannter zervikaler Muskulatur sowie Irritationszonen entlang der gesamten HWS ab Halswirbelk�rper C2/3. Diese Befunde stimmten laut genannter Expertin mit denjenigen im Bericht des Prof. Dr. med. Z.________ vom 13. Dezember 2004 erw�hnten (schwere ligament�r-irritierte und schmerzhaft irritierbare Segmentbewegungsst�rung des zerviko-thorakalen �berganges) �berein. Unter diesen Umst�nden ist davon auszugehen, dass die Beschwerdef�hrerin auch nach September 2002 ohne Unterbrechung an klinisch �berpr�fbaren typischen Symptomen des HWS-Schleudertraumas litt.
3.2.2 Zu pr�fen ist schliesslich, ob die zum typischen Beschwerdebild des HWS-Schleudertraumas geh�renden Beeintr�chtigungen im Vergleich zu einer davon zu unterscheidenden ausgepr�gten psychischen Problematik ganz in den Hintergrund getreten sind, mithin die schleudertraumaspezifischen Beschwerden im Verlauf der Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt gesamthaft nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben (vgl. BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103, 123 V 98; Urteile 8C_957/2008 vom 1. Mai 2009 E. 4.2 [publ. in. SVR 2009 UV Nr. 49 S. 173], 8C_669/2008 vom 25. Februar 2009 E. 4.2 f. [publ. in: SVR 2009 UV Nr. 29 S. 101] und U 238/05 vom 31. Mai 2006 E. 4.1, je mit Hinweisen). Je nach Beantwortung dieser Frage sind die Regeln der Schleudertrauma- (BGE 134 V 109 E. 10 S. 126 ff.) oder aber diejenigen der Psychopraxis (BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff.) anzuwenden.
Laut Gutachten des Dr. med. S.________ vom 7. Juli 2005 waren die somatischen Befunde nicht von den aus psychiatrischer Sicht zu diagnostizierenden rezidivierenden depressiven Episoden und neuropsychologischen Beeintr�chtigungen zu trennen. Die Expertin des Spitals Y.________ schloss sich dieser Auffassung aufgrund der auch nach wiederholten und umfassenden Besprechungen mit dem psychiatrischen Gutachter schwierig zu beurteilenden Situation an. Damit steht fest, dass ein vielschichtiges somatisch-psychisches Beschwerdebild, mithin ein komplexes Gesamtbild unfallbedingter psychischer und ebenfalls unfallkausaler organischer St�rungen vorlag, welches aus medizinischer Sicht einer Differenzierung nicht zug�nglich war (vgl. RKUV 2000 Nr. U 397 S. 327 [U 160/99]). Die Vorinstanz �bersieht zum einen, dass Dr. med. S.________ explizit eine pathologische Pers�nlichkeitsst�rung, die das Krankheitsgeschehen h�tte beeinflussen k�nnen, ausschloss, zum anderen, dass depressive Episoden gleichsam zum typischen Beschwerdebild eines HWS-Schleudertraumas geh�ren.
3.2.3 Insgesamt ist nach dem Gesagten davon auszugehen, dass die Beschwerdef�hrerin im Zeitpunkt bei Erlass des Einspracheentscheids vom 1. Oktober 2007 an die Arbeitsf�higkeit beeintr�chtigenden und medizinisch nicht objektivierbaren, klinisch aber fassbaren nat�rlich unfallkausalen Beschwerden nach HWS-Schleudertrauma litt, weshalb die weiter zu pr�fende Ad�quanz des Kausalzusammenhangs nach den in BGE 134 V 109 E. 10 S. 126 ff. Regeln zu beurteilen ist.
4.1 Das Bundesgericht hat in BGE 134 V 109 (Urteil U 394/06 vom 19. Februar 2008) die Praxis zur Kausalit�tspr�fung bei Unfall mit Schleudertrauma, �quivalenter Verletzung der HWS oder Sch�del-Hirntrauma ohne organisch objektiv ausgewiesene Beschwerden (sog. Schleudertrauma-Praxis) in mehrfacher Hinsicht pr�zisiert. Am Erfordernis einer besonderen Ad�quanzpr�fung bei Unf�llen mit solchen Verletzungen wird festgehalten (E. 7-9 S. 118 ff. des erw�hnten Urteils). Die bew�hrten Grunds�tze �ber die bei dieser Pr�fung vorzunehmende Einteilung der Unf�lle nach deren Schweregrad und den abh�ngig von der Unfallschwere gegebenenfalls erforderlichen Einbezug weiterer Kriterien in die Ad�quanzbeurteilung sind nicht zu �ndern (E. 10.1 S. 126). Das Bundesgericht hat aber die ad�quanzrelevanten Kriterien teilweise modifiziert. Dies betrifft zun�chst das Kriterium der "ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung", das nur dann vorliegt, wenn nach dem Unfall fortgesetzt spezifische und die versicherte Person belastende �rztliche Behandlung im Zeitraum bis zum Fallabschluss notwendig gewesen war (E. 10.2.3 S. 128). Weiter wird f�r die Erf�llung des Kriteriums "Dauerbeschwerden" vorausgesetzt, dass diese erheblich sind, was aufgrund glaubhaft geltend gemachter Schmerzen und nach der Beeintr�chtigung, welche die verunfallte Person im Lebensalltag erf�hrt, zu beurteilen ist (E. 10.2.4 S. 128 f.). Hinsichtlich des Kriteriums "Grad und Dauer der Arbeitsunf�higkeit" ist nicht die Dauer an sich, sondern eine erhebliche Arbeitsunf�higkeit als solche massgeblich, die zu �berwinden die versicherte Person ernsthafte Anstrengungen unternimmt (E. 10.2.7 S. 129).
Zusammenfassend hat das Bundesgericht den Katalog der bisherigen ad�quanzrelevanten Kriterien (BGE 117 V 359 E. 6a S. 367, 369 E. 4b S. 383) in BGE 134 V 109 wie folgt neu gefasst (E. 10.3 S. 130):
4.2.1 Mit dem kantonalen Gericht ist die Kollision vom 11. September 2000 den Unf�llen im mittleren Bereich im engeren Sinne zuzuordnen. Der Auffassung der Beschwerdef�hrerin, anhand der sp�rlichen und unvollst�ndigen Akten sei es nicht m�glich, die Schwere des Unfalles festzustellen, weshalb hiezu weitere Abkl�rungen notwendig seien, ist nicht beizupflichten. Es liegt ein fachgerecht erstellter Polizeirapport vom 17. Oktober 2000 vor. Die darin erw�hnte Fotodokumentation war zwar, wie Nachforschungen der Z�rich bei der Polizei sowie dem Amtsstatthalteramt B.________ ergaben, nicht mehr auffindbar (vgl. Schreiben der Z�rich vom 22. Juni 2007). Immerhin lag gem�ss unfallanalytischem Gutachten vom 4. Dezember 2006 eine Fotografie des Heckschadens mitsamt Reparaturkalkulation desjenigen Automobils vor, in das der Personenwagen der Versicherten katapultiert wurde. Zusammen mit den aufgrund der Angaben im Polizeirapport zu treffenden Annahmen, die unter anderem auch die Masse der beteiligten Fahrzeuge ber�cksichtigte, war es dem Unfallanalytiker m�glich (vgl. auch dessen Stellungnahme vom 20. Februar 2007), die kollisionsbedingte Geschwindigkeits�nderung des von der Versicherten gelenkten Personenwagens sowohl beim Heckaufprall (Delta-v = 15.5 bis 22.6 km/h), als auch beim nachfolgenden Frontalzusammenstoss (Delta-v = 10.2 bis 15.4 km/h) gen�gend zuverl�ssig zu berechnen. Der weitere Einwand zur vorinstanzlich beurteilten Schwere des Unfalls, es habe eine Mehrfachkollision stattgefunden, beschl�gt das unfallbezogene Ad�quanzkriterium der besonders dramatischen Begleitumst�nde oder besonderen Eindr�cklichkeit, welches hier eindeutig ebensowenig gegeben ist (vgl. z.B. Sachverhalt und E. 6.2.2 des Urteils 8C_661/2007 vom 11. April 2008, wo es um eine Mehrfachkollision in einem Tunnel ging), wie dasjenige der Schwere oder besonderen Art des erlittenen HWS-Schleudertraumas oder der �rztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat. Die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs kann daher nur bejaht werden, wenn ein einzelnes der weiter zu pr�fenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise oder gesamthaft betrachtet mehrere davon erf�llt sind.
4.2.2.1 Entgegen den Vorbringen der Beschwerdef�hrerin gelten regelm�ssige haus�rztliche Verlaufskontrollen und medizinische Abkl�rungsmassnahmen praxisgem�ss nicht als fortgesetzt spezifische, belastende �rztliche Behandlungen. Die Vorinstanz hat zutreffend festgehalten, dass die Versicherte die von Dr. med. W.________ am 7. M�rz 2001 angemeldete station�re Behandlung in der Rehaklinik E.________ nicht antrat, weil sie einen Arbeitsversuch im Spital X.________ halbtags mit leichten Arbeiten im administrativem Bereich der Krankenpflege unternehmen wollte. Die �rztlichen Behandlungen ersch�pften sich im Wesentlichen in der regelm�ssig durchgef�hrten Physiotherapie und der Einnahme von Medikamenten. Erst nach den Ergebnissen des die Versicherte begutachtenden Dr. med. S.________ in der psychiatrischen Expertise vom 7. Juli 2005 begann sie eine psychotherapeutische Behandlung (vgl. Bericht der Frau L.________, Psychotherapeutin SPV/ASP, dipl. Heilp�dagogin von 19. August 2005). Insgesamt liegt damit das zur Diskussion stehende unfallbezogene Kriterium nicht vor.
4.2.2.2 Das Kriterium der erheblichen Beschwerden ist mit den Vorbringen der Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf die Angaben im Gutachten des Spitals Y.________ vom 11. August 2005 zu bejahen. Gem�ss der konsiliarisch eingeholten psychiatrischen Expertise des Dr. med. S.________ vom 7. Juli 2005 lagen keine Hinweise f�r einen sekund�ren Krankheitsgewinn vor; die Explorandin wirkte authentisch leidend und beschrieb die Beschwerden transparent und widerspruchslos; mit den glaubhaften Schilderungen schien nach nunmehr f�nf Jahren anhaltender Beschwerden nachvollziehbar, dass die Explorandin schneller mit Schmerzen reagierte, wenn sie belastenden Momenten ausgesetzt war. Diese �rztlichen Feststellungen lassen allerdings die Annahme der beschwerdeweise geltend gemachten besonderen Auspr�gung des zu pr�fenden Ad�quanzkriteriums nicht zu. Der Versicherten war es m�glich, neben einer 50%-igen Erwerbst�tigkeit eine in Z�rich stattfindende Ausbildung zur Hygienefachfrau mit langen Anreisezeiten zu beginnen, deren Abbruch nicht allein auf das medizinsche Krankheitsbild zur�ckzuf�hren war, sondern auch mit den im Universit�tsspital A.________ anl�sslich der neuropsychologischen Testungen festgestellten (unfallfremden) phobischen Pr�fungsangst zusammenh�ngen d�rfte (Berichte vom 7. Februar und 10. Juni 2002). Daraus ist zu schliessen, dass die Versicherte Alltagsaktivit�ten immer noch in einem gr�sseren Ausmass wahrzunehmen vermochte. Zum anderen hat sie die vom Spital Y.________ und dem psychiatrischen Experten empfohlene, prognostisch als g�nstig bezeichnete, medikament�s zu unterst�tzende Schmerzbew�ltigungstherapie in einer Gruppe sowie individuelle Psychotherapie offenbar nur teilweise absolviert, was darauf schliessen l�sst, dass der Leidensdruck im Zeitraum zwischen Unfall und Fallabschluss per 31. Oktober 2006 (vgl. BGE 134 V 109 E. 10.2.4 S. 128) nicht im geltend gemachten Ausmass bestand. Eine besondere Auspr�gung des Kriteriums der erheblichen Beschwerden ist jedenfalls zu verneinen.
4.2.2.3 Das weitere Vorbringen der Beschwerdef�hrerin, sie habe trotz regelm�ssig durchgef�hrter Therapien weder Beschwerdefreiheit noch vollst�ndige Arbeitsf�higkeit wiedererlangt, ist nicht stichhaltig. Solche Umst�nde sind bei der Beurteilung der beiden Teilsaspekte des Kriteriums des schwierigen Heilverlaufs und der erheblichen Komplikationen, welche nicht kumulativ erf�llt sein m�ssen (BGE 117 V 359 E. 7b S. 369), praxisgem�ss nicht zu ber�cksichtigen (Urteile 8C_252/2007 vom 16. Mai 2009 E. 7.6 und 8C_57/2008 vom 16. Mai 2008 E. 9.6.1, je mit Hinweisen).
4.2.2.4 Das Bundesgericht hat in BGE 134 V 109 E. 10.2.7 S. 129 f. festgehalten, dass bei leichten bis mittelschweren Schleudertraumen der HWS ein l�ngerer oder gar dauernder Ausstieg aus dem Arbeitsprozess vom medizinischen Standpunkt aus eher ungew�hnlich ist. Nicht die Dauer der Arbeitsunf�higkeit ist daher massgebend, sondern eine erhebliche Arbeitsunf�higkeit als solche, die zu �berwinden die versicherte Person ernsthafte Anstrengungen unternimmt. Darin liegt der Anreiz f�r die versicherte Person, alles daran zu setzen, wieder ganz oder teilweise arbeitsf�hig zu werden. Gelingt es ihr trotz solcher Anstrengungen nicht, ist ihr dies durch Erf�llung des Kriteriums anzurechnen. Konkret muss ihr Wille erkennbar sein, sich durch aktive Mitwirkung raschm�glichst wieder optimal in den Arbeitsprozess einzugliedern. Solche Anstrengungen der versicherten Person k�nnen sich insbesondere in ernsthaften Arbeitsversuchen trotz allf�lliger pers�nlicher Unannehmlichkeiten manifestieren. Dabei ist auch der pers�nliche Einsatz im Rahmen von medizinischen Therapiemassnahmen zu ber�cksichtigen. Sodann k�nnen Bem�hungen um alternative, der gesundheitlichen Einschr�nkung besser Rechnung tragende T�tigkeiten ins Gewicht fallen. Nur wer in der Zeit bis zum Fallabschluss nach Art. 19 Abs. 1 UVG in erheblichem Masse arbeitsunf�hig ist und solche Anstrengungen auszuweisen vermag, kann das Kriterium erf�llen (BGE 134 V 109 E. 10.2.7 S. 129 mit Hinweisen; Urteil 8C_252/2007 vom 16. Mai 2008 E. 7.7.1 mit Hinweis).
Gem�ss den im Einspracheentscheid der Z�rich vom 1. Oktober 2007 zitierten haus�rztlichen Attesten war die Beschwerdef�hrerin nach dem Unfall vom 11. September 2000 vollst�ndig oder teilweise, zuletzt zu 80 % (ab 22. August 2005), arbeitsunf�hig gewesen. Die Anstellung als Krankenschwester im Kantonalen Spital X_______, wo ihr leichtere Verrichtungen zugewiesen wurden, gab sie im September 2002 auf. Am 30. September 2002 begann sie eine Ausbildung zur Infektionspr�ventions- und Hygienefachfrau sowie promotionsbedingt gleichzeitig ein Praktikum zu einem Pensum von 50 % beim Pflegeheim D.________ (vgl. Arbeitsvertrag vom 2./5. Juli 2002). Im August 2003 brach sie die Ausbildung ab. Das Pensum der weiter ausge�bten Besch�ftigung beim Pflegeheim D.________ reduzierte sie in der Folge stufenweise auf 20 %. Die gesamte Entwicklung der haus�rztlich dokumentierten Arbeitsunf�higkeit ist angesichts der hievor zitierten Rechtsprechung sowie anhand der Akten wenig nachvollziehbar. Das Spital Y.________ stellte im Gutachten vom 11. August 2005 eine mindestens 50%-ige Arbeitsf�higkeit fest, die mit den vorgeschlagenen schmerz- und psychotherapeutischen Massnahmen prognostisch verbessert werden konnte. Die unmittelbar danach vom Hausarzt ab 22. August 2005 best�tigte Arbeitsunf�higkeit von 80 % �berzeugt daher, auch unter Ber�cksichtigung der Berichte der die Beschwerdef�hrerin therapierenden Frau L.________ vom 28. Februar und 4. Mai 2006, nicht. Eine besondere Auspr�gung des Kriteriums der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen ist gesamthaft betrachtet jedenfalls ohne weiter durchzuf�hrende Abkl�rungen zu verneinen.
4.3 Zusammengefasst liegen allenfalls zwei der massgebenden unfallbezogenen Kriterien (erhebliche Beschwerden; erhebliche Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen) vor, weshalb in Best�tigung des vorinstanzlichen Ergebnisses der ad�quate Kausalzusammenhang des Unfalles vom 11. September 2000 und dessen Folgen mit den �ber den 31. Oktober 2006 hinaus geltend gemachten gesundheitlichen Beschwerden zu verneinen ist.
Die Gerichtskosten werden der unterliegenden Beschwerdef�hrerin auferlegt (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).