Source: https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/778041_25/
Timestamp: 2019-07-23 19:50:13
Document Index: 391161775

Matched Legal Cases: ['§ 60', '§ 46', '§ 46', '§ 25', '§ 46', '§ 56', '§ 46', '§ 171']

EStH H 25 - NWB Datenbank -
(> BMF vom 17.10.2018 – BStBl I S. 1038 und vom 26.11.2018 – BStBl I S. 1216).
§ 60 Abs. 4 EStDV stellt eine wirksame Rechtsgrundlage für die Pflicht zur Abgabe der Anlage EÜR dar. Die Aufforderung zur Einreichung der Anlage EÜR ist ein Verwaltungsakt (> BFH vom 16.11.2011 – BStBl 2012 II S. 129).
§ 46 Abs. 3 und 5 EStG ist auch bei solchen Arbeitnehmern anzuwenden, die mangels Vornahme eines Lohnsteuerabzugs nicht gem. § 46 EStG, sondern nach § 25 Abs. 1 EStG zu veranlagen sind, z. B. bei ausländischem Arbeitgeber (> BFH vom 27.11.2014 – BStBl 2015 II S. 793).
Ist der Stpfl. nach § 46 Abs. 2 Nr. 8 EStG nur auf seinen Antrag hin zur Einkommensteuer zu veranlagen, kommt er mit der Abgabe der Einkommensteuererklärung nicht nur seiner Erklärungspflicht gem. § 56 Satz 2 EStDV nach, sondern stellt zugleich einen Veranlagungsantrag i. S. d. § 46 Abs. 2 Nr. 8 Satz 2 EStG, der wiederum die Ablaufhemmung des § 171 Abs. 3 AO auslöst (> BFH vom 30.3.2017 – BStBl II S. 1046).
Kehrt ein ausländischer Arbeitnehmer auf Dauer in sein Heimatland zurück, kann dessen Einkommensteuer-Erklärung ausnahmsweise durch einen Bevollmächtigten unter Offenlegung des Vertretungsverhältnisses unterzeichnet werden (> BFH vom 10.4.2002 – BStBl II S. 455).
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