Source: https://buecker-hb-uuo.ch/organisation.shtml
Timestamp: 2020-07-11 23:48:01
Document Index: 49665520

Matched Legal Cases: ['Art 10', 'Art 11', 'Art 59', 'Art 15', 'Art 59', 'Art. 60']

Buecker HB UUO
Am 03. April 2007 wurde der Bückerverein offiziell gegründet.
Organisationsstruktur HB – UUO
Für sämtliche zugelassene Piloten ist es zwingend, die Vereinsorganisation und Betriebsreglemente zu studieren
Betriebsreglement Bücker HB-UUO
Der Betrieb des Bückers HB - UUO wird durch den Halterverein „Bücker HB - UUO organisiert.
Dieses Reglement regelt die Details für den Betrieb und Unterhalt des Flugzeugs ergänzend zum AFM.
Einsatz des Flugzeuges
Den Mitgliedern des Vereins Bücker HB - UUO soll ein „Oldtimer“ Kunstflugzeug zur Verfügung stehen, um den Wünschen: Erlebnis Kunstflug, Oltimer-Rundflüge und Flüge an Veranstaltungen zu entsprechen. Der Betriebsleiter resp. der Vorstand koordiniert alle Aktivitäten.
Reservationen müssen im Kalender auf der Homepage des Haltervereins Bücker HB - UUO gemacht werden. Der Zugang zum Reservationssystem wird vom Vorstand nach
nach Erfüllung der Voraussetzung für das Pilotieren des Bückers freigeschaltet.
Pilotenkreis
Der Pilotenkreis besteht aus den aktiven Mitgliedern des Haltervereins mit gültigen Ausweisen und dem geforderten Trainingsnachweis von total min. 500 Std. davon min. 50 Std. mit Heckradflugzeugen.
Zu Beginn der Saison sind der Mitgliederbeitrag sowie die Flugpauschale zu Gunsten des Vereins einzubezahlen.
Grundsätzlich ist zu Beginn der Saison ein Kontrollflug mit einem vom Vorstand bestimmten Fluglehrer zu absolvieren. Es wird an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen appelliert. Aus nahmen sind Piloten mit aktueller Qualifikation (3 Landungen in den letzten 2 Monaten) und die vom Vorstand bestimmten Fluglehrer resp. Piloten. Die Absolvierung des Saison-kontrollflugs ist im Flugreisebuch einzutragen und dem Präsidenten zu melden.
Der Fluglehrerkreis wird durch den Vorstand des Vereins bestimmt. Auch diese müssen Mitglieder des Vereins sein. Damit sind diese für ihre Tätigkeit im Rahmen des Vereins versichert (exklusive Kunstflugschulung). Die Pauschale wird nur fällig, wenn sie private Flüge durchführen wollen.
Preise für die Flugzeit
Die Preise für Eigentümer resp. andere Piloten für die Flugminute (FTC) wird durch die Miteigentümerversammlung so angesetzt, dass alle anfallenden Kosten gedeckt sind (nasse Vermietung). Auswärtiges Auftanken ist vom Piloten direkt zu bezahlen; die Auslagen werden nach Vorlage der Belege rückerstattet. Es erfolgt eine monatliche Abrechnung.
Der Bücker ist zu einem Wert von Fr. 175‘000.- vollkasko versichert. Der Selbstbehalt beträgt Fr. 5‘000.-
Bei unsachgemässer oder gar fahrlässiger Beschädigung des Flugzeugs, hat der verantwortliche Pilot die Reparatur des Schadens resp. den Selbstbehalt zu bezahlen.
Der Betrieb des Bückers erfolgt gemäss dem AFM resp. der Checkliste HB-UUO
Besondere Beachtung gilt folgenden Punkten:
- Überprüfung der Eintragungen im Flugreisebuch (Spalte Bemerkungen)
- Kontrolle des Flight Time Counters (FTC)
- Oelstand mindestens 4 Quarts ( maximal 6 Quarts für Akroflüge)
- nach Beendigung eines Flugs ist das Flugzeug zu reinigen, zu tanken und in ordentlichem
Zustand zu hangarieren.
- Das Flugreisebuch ist nach jedem Flug nachzuführen; Eintrag der Flugzeiten resp. des
Zählerstands des FTC (Basis für Verrechnung); Art des Fluges und Ticket Nr. bei
Passagierflügen.
- Landungen auf anderen Flugplätzen als der Home Base bedürfen der Einführung resp. der
Rücksprache mit einem Fluglehrer und dem Betriebsleiter.
- Starts und Landungen finden wenn immer möglich auf Graspisten statt (LSZG Piste Süd)
- Starts und Landungen auf Hartbelagpiste nach Einführung durch einen Fluglehrer.
Der Unterhalt für den sicheren Betrieb wird durch den Verantwortlichen „Technik“ organisiert.
Zulässig sind alle Figuren welche am Doppelsteuer geübt und sicher beherrscht werden.
Rückenvrille, Männchen und gerissene Figuren sind verboten. Nach dem Kunstflug ist der
G-Messer abzulesen und die max. postitive / negative Beschleunigung zu registrieren.
Kunstflüge Solo oder mit Passagieren erfolgen ausschliesslich in den definierten Sektoren über den Flugplätzen nicht unterhalb 3000ft AGL / 900m AGL.
Kunstflüge mit Passagieren richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen und den
Weisungen des BAZL (im Anhang). Mit Passagieren dürfen keine Figuren mit negativen Beschleunigungen geflogen werden. Anhang Seite 3.
Inkraftsetzung durch Beschluss der Versammlung vom 2.4.2012
Für den Vorstand: Robert Mathys
Auszug aus dem Luftrecht
Der vorliegende Auszug erhebt kein Anspruch auf Vollständigkeit.
VVR Art 10: Mit einem Luftfahrtzeug darf nur so viel Lärm verursacht
werden, wie es bei rücksichtsvollem Verhalten und
sachgemässer Bedienung unvermeidbar ist.
VVR Art 11: In den Lufträumen B,C und D sowie über Flugplätzen
dürfen Kunstflüge nur mit Bewilligung der zuständigen
Flugverkehrsleitstelle oder wenn eine solche fehlt, mit
Bewilligung des Flugplatzleiters durchgeführt werden.
Die Mindesthöhe bei Kunstflügen beträgt 500m über
Grund. Über dichtbsiedelten Zonen von Ortschaften
sowie bei Nacht sind Kunstflüge untersagt.
RFP Art 59: Der Träger der Erweiterung für Kunstflug ist, sofern er die
Bedingungen von Art 15 Absätze 1 und 2 erfüllt berechtigt:
a. mit Flugzeugen nichtgewerbemässige Kunstflüge
ohne Passagiere durchzuführen.
b. nichtgewerbemässige Kunstflüge mit Passagieren
nach den Weisungen des BAZL und unter Aufsicht des
Flugplatzleiters oder eines Fluglehrers durchzuführen.
Weisung BAZL vom 1.1.1986 über Kunstflug mit Passagieren
Der Träger der Erweiterung für Kunstflug ist gestützt auf Art 59 b Bzw. 153 b
und c des RFP berechtigt, unter Aufsicht des Flugplatzleiters oder eines
Fluglehrers Kunstflüge mit Passagieren durchzuführen, wenn er
a. in den letzten 30 Tagen auf dem betreffenden Luftfahrzeugmuster
wenigstens ein Kunstflugprogramm, bei welchem mindestens die
vorgesehenen Figuren einwandfrei geflogen wurden, ausgeführt hat.
b.den Passagier über das vorgesehene Kunstflugprogramm orientiert hat.
c. sich vergewissert hat, dass dieser richtig angegurtet ist. Sofern möglich,
soll der Steuerknüppel auf dem Passagiersitz entfernt werden.
Kunstflüge mit Passagieren mit Unterschreiten der gesetzlich vorgeschriebenen
Mindestflughöhe bedürfen einer speziellen Bewilligung des BAZL
Kunstflüge mit Passagieren im Rahmen öffentlicher Flugveranstaltungen sind untersagt.
Mit einem Luftfahrtzeug darf nur so viel Lärm verursacht werden, wie es bei rücksichtsvollem Verhalten und sachgemässer Bedienung unvermeidbar ist
Checkliste Bücker HB-UUO
Statuten: Halterverein Bücker HB - UUO
Unter dem Namen „Halterverein Bücker HB-UUO“ besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB als juristische Person. Der Verein besteht auf unbestimmte Dauer.
Der Verein hat seinen Sitz beim jeweiligen Präsidenten oder Betriebsleiter.
Von der Eigentümergemeinschaft Bücker HB - UUO (EGBü) erhält der Verein gemäss Miteigentümer- Vereinbarung vom 3.4.2007 den Bücker HB - UUO zur Nutzung.
Zu diesem Zweck erlässt der Verein ein Betriebsreglement, schliesst die notwendigen Versicherungen ab und organisiert den zum Erhalt der Lufttüchtigkeit notwendigen Unterhalt.
Der Halterverein tritt gegenüber dem BAZL als Halter auf.
Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, welche Ziel und Zweck des Vereins anerkennen und zu fördern bereit sind. Der Verein besteht aus Aktivmitgliedern (Piloten) und Passivmitgliedern (Gönner). Alle Bücker HB-UUO - Piloten müssen Mitglied des Vereins sein.
Aufnahmegesuche sind schriftlich (e-mail) an den Präsidenten zu richten. Ueber die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einer Zweidrittel-Mehrheit.
Die Anzahl der Mitglieder des Haltervereins Bücker HB-UUO ist nicht limitiert.
Jedes Aktivmitglied und Passivmitglied hat einen von der Hauptversammlung jährlich festzusetzenden Jahresbeitrag zu leisten.
Jedes Aktivmitglied (aktive Piloten ) hat jährlich eine Flugpauschale von Fr. 1'000.- zu entrichten. Diese wird weder verzinst noch zurückerstattet. Daraus ergibt sich das Anrecht, während einem Jahr das Flugzeuge zu den von den Eigentümern jährlich festgelegten Flugpreisen zu benutzen.
Zudem hat jeder Pilot zu Beginn der Saison einen Kontrollflug mit einem der bestimmten Fluglehrer nachzuweisen.
Aktivmitglieder sind aktive, qualifizierte Piloten. Die Aktivmitglieder haben volles Stimmrecht.
Passivmitglieder (Gönner) haben kein Stimmrecht.
a) Austritt / nicht Erneuerung b) Ausschluss c) Todesfall
Der Austritt kann auf Ende eines Kalenderjahres erfolgen. Erfolgt der Austritt aus gesundheitlichen Gründen oder wegen fehlender Fluglizenz, so entscheidet der Vorstand betreffend die Rückvergütung der Flugpauschale.
Der Ausschluss kann vom Vorstand mit Zweidrittel-Mehrheit gegen jedes Mitglied ausgesprochen werden, welches sich eines unehrenhaften Verhaltens schuldig macht, welches die Interessen des Vereins schädigt oder nicht mehr fliegerisch aktiv ist. Der Beschluss des Ausschlusses erfolgt in der Regel nur nach Anhörung des Mitgliedes, wird diesem schriftlich mitgeteilt und gilt sofort. Gegen diesen Beschluss besteht eine Rekursmöglichkeit an die Hauptversammlung.
Die Organe des Haltervereins: Bücker HB-UUO sind:
Die ordentliche Hauptversammlung findet alljährlich vor Beginn der Flugsaison statt.
Die Einladung zur Hauptversammlung erfolgt unter Einhaltung einer Frist von mindestens 20 Tagen schriftlich durch den Vorstand unter Angabe der Traktanden.
Anträge zuhanden der Hauptversammlung sind spätestens eine Woche im Voraus schriftlich an den Präsidenten zu richten.
a) Abnahme des Jahresberichts, der Jahresrechnung und der Bilanz sowie des Berichts der Revisionsstelle
b) Entlastung des Vorstandes, des Betriebsleiters und der Revisionsstelle
c) Festsetzung des Jahresbudgets und der Jahresbeiträge
d) Wahl des Präsidenten, der übrigen Vorstandsmitglieder und der Revisionsstelle
e) Behandlung von Anträgen des Vorstandes und der Mitglieder, Erledigung von Rekursen
h) Beschluss der Versicherungslösung
i) Erlass eines Betriebsreglements
Beschlüsse an der Hauptversammlung werden in offener Abstimmung mit einfachem Mehr gefasst.
Die Abstimmung erfolgt nur dann geheim, wenn dies ausdrücklich von der Mehrheit der anwesenden Mitglieder verlangt wird. Bei Stimmengleichheit hat der Präsident den Stichentscheid.
Alle anwesenden Aktivmitglieder haben das gleiche Stimmrecht. Stellvertretung ist bei den natürlichen Personen nicht zulässig. Die juristischen Personen gelten als ein Mitglied und üben das Stimmrecht durch einen bevollmächtigten Vertreter aus.
Die Beschlüsse werden protokolliert.
Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern und wird von der Hauptversammlung auf eine Amtsdauer von zwei Jahren gewählt. Mit Ausnahme des Präsidenten konstituiert dieser sich selbst. Der Vorstand ist beschlussfähig, sofern mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Er wird einberufen auf Antrag des Präsidenten oder auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes. Auch bei Stimmen-gleichheit zählt die Stimme des Präsidenten einfach.
Scheiden Vorstandsmitglieder während der Amtsdauer aus, ergänzt sich der Vorstand bei Bedarf von selbst. Ergänzungsmitglieder sind an der nächsten Hauptversammlung zu bestätigen.
e) Betriebsleiter
a) Vorbereitung und Durchführung der ordentlichen und ausserordentlichen
b) Wahl der Fluglehrer
d) Ausarbeiten von Statuten, Anträgen und Reglementen
Der Vorstand vertritt den Verein nach aussen. Die Mitglieder zeichnen kollektiv zu Zweien.
c) Betriebsleiter
Der Betriebsleiter ist zuständig für die Organisation des Flugbetriebs und den Unterhalt des Flugzeugs. Dieser zeichnet in Zusammenhang mit diesen Aufgaben einzeln. Unvorhergesehene grosse Reparaturen resp. Erneuerungen sind mit den Miteigentümern abzusprechen.
Das Geschäftsjahr fällt mit dem Kalenderjahr zusammen. Jeweils auf den 31. Dezember, erstmals auf den 31.12.07, wird die Jahresversammlung mit Bilanz und Erfolgsrechnung abgeschlossen.
Die Revisoren prüfen die Jahresrechnung und erstatten der Hauptversammlung schriftlichen Bericht. Sie stellen der Hauptversammlung Antrag auf Erteilung oder Verweigerung der Décharge gegenüber Kassier und Vorstand.
Die Hauptversammlung bestimmt die Anzahl der Revisoren, mindestens aber zwei. Sie kann auch Ersatzrevisoren vorsehen. Die Revisoren werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
Mitglieder des Vorstandes können nicht gleichzeitig Mitglied der Revisionsstelle sein.
Anstelle einer natürlichen Person kann auch eine Treuhandgesellschaft in Form einer juristischen Person mit dem Revisionsmandat beauftragt werden.
Das Vermögen des Vereins wird finanziert durch die Jahresbeiträge der Mitglieder, die überschüssigen Flugpauschalen, allfällige Überschüsse aus der Betriebsrechnung oder aus Veranstaltungen sowie über eventuelle Sponsorbeiträge und Darlehen.
Für eine Statutenänderung oder die Auflösung des Vereins ist die Zustimmung von zwei Drittel aller anwesenden Aktivmitglieder nötig.
Im Falle der Auflösung des Vereins bestimmt die Hauptversammlung über die Aufteilung des Liquidationserlöses.
Die Statuten wurden in der vorliegenden, revidierten Form an der Hauptversammlung vom 18. März 2009 in Bettlach genehmigt und sind sofort in Kraft getreten.
Copyright 2007, Halterverein Bücker HB-UUO