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Timestamp: 2016-10-23 03:17:01
Document Index: 13935878

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 16', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 137', 'BGE', 'Art. 152', 'Art. 135', 'BGE']

U 430/06 (17.08.2007)
U 430/06
C.________, 1954, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Marino Di Rocco, Bahnhofstrasse 148, 8622 Wetzikon,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 21. Juni 2006.
Mit Verf�gung vom 4. Februar 2005 sprach die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) dem 1954 geborenen C.________, der am 6. M�rz 2000 eine unfall�hnliche K�rpersch�digung erlitt, indem zu Hause beim Aufstehen das rechte Knie zur Seite knickte und am 2. Oktober 2002 einen R�ckfall zu verzeichnen hatte, eine Invalidenrente von 10 % ab 1. Dezember 2004 sowie eine Integrit�tsentsch�digung basierend auf einer Integrit�tseinbusse von 10 % zu. Auf Einsprache hin hielt sie an ihrem Standpunkt fest (Einspracheentscheid vom 6. Juni 2005).
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 21. Juni 2006 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst der Versicherte erneut beantragen, in Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides sei ihm eine 50%ige Rente zuzusprechen. Sodann wird um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung ersucht.
Mit Eingabe vom 3. November 2006 l�sst der Versicherte einen Bericht der Uniklinik B.________ (vom 12. Oktober 2006) sowie ein Arztzeugnis des behandelnden Arztes Dr. med. S.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin FMH (vom 25. Oktober 2006), nachreichen.
Im angefochtenen Gerichtsentscheid und im Einspracheentscheid werden die gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Invalidit�tsbegriff (Art. 8 ATSG), die Invalidit�tsbemessung (Art. 16 ATSG), den Rentenanspruch in der Unfallversicherung (Art. 18 UVG) sowie die Rechtsprechung zur Aufgabe des Arztes und der �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (vgl. auch BGE 125 V 256 E. 4 S. 261 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben hat das kantonale Gericht auch die Rechtsprechung zum f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 402 E. 4.3.1 S. 406, 123 V 43 E. 2b S. 45, 119 V 335 E. 1 S. 337, je mit Hinweisen), und zum im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 181 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
3.1 In sorgf�ltiger und �berzeugender W�rdigung der medizinischen Akten hat die Vorinstanz zu Recht erkannt, dass die nebst den unfallbedingten Kniebeschwerden aufgetretenen H�ftbeschwerden des Versicherten mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 6. M�rz 2000 oder zum R�ckfall vom 2. Oktober 2002 stehen. Sie st�tzte sich dabei auf den Bericht des Dr. med. L.________, Facharzt f�r Orthop�dische Chirurgie FMH, FA Manuelle Medizin SAMM, Abteilung Versicherungsmedizin der SUVA (vom 14. Oktober 2005), welcher die Zumutbarkeitsbeurteilung des Kreisarztes Dr. med. F.________ (vom 8. Mai 2003) als korrekt best�tigte. Danach ist dem Versicherten mit der Vorinstanz unfallbedingt noch ein ganzt�giger Arbeitseinsatz mit T�tigkeiten ohne Heben von schweren Lasten �ber 20 kg und ohne regelm�ssiges Tragen von Lasten �ber 10 kg zumutbar, sofern er das Kniegelenk durch sitzende Besch�ftigung im Rahmen von 50 % der Gesamtarbeitszeit �ber den Tag hin und wieder entlasten kann und es sich weder um T�tigkeiten in ung�nstiger Stellung, wie kniend und in der Hocke handelt, noch um solche, bei welchen diese Stellung repetitiv eingenommen werden muss. Den einl�sslichen Erw�gungen im angefochtenen Entscheid kann vollumf�nglich beigepflichtet werden.
3.2 Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise. Insbesondere sprechen keinerlei Anhaltspunkte gegen die Zuverl�ssigkeit der �berzeugend begr�ndeten versicherungsinternen Beurteilung des Dr. med. L.________ (vom 14. Oktober 2005), weshalb die Vorinstanz zu Recht darauf abgestellt hat (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f.). Entgegen den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers ist in den Berichten der �rzte der Uniklinik B.________ nirgends eine 100%ige Arbeitsunf�higkeit zufolge unfallbedingten persistierenden Kniebeschwerden attestiert worden. Zudem wird im Bericht vom 28. Juli 2005 mit keinem Wort best�tigt, dass dem Versicherten eine unfallbedingte leidensangepasste T�tigkeit lediglich zu 50 % zumutbar sei. Vielmehr wird darin eine leichte k�rperliche Arbeit als nicht mehr m�glich beurteilt und festgestellt, dass dabei vor allem die H�ft- sowie Oberschenkelbeschwerden im Vordergrund st�nden. Fest steht, dass in den vom Beschwerdef�hrer angef�hrten medizinischen Unterlagen bei der Beurteilung der Einschr�nkung in der Arbeitsf�higkeit nicht zwischen unfallkausalen und nicht unfallkausalen Faktoren differenziert wird, weshalb sich daraus nichts im Hinblick auf den konkreten Fall ableiten l�sst. �berdies k�nnen die nach Ablauf der Rechtsmittelfrist aufgelegten Aktenst�cke (Bericht der Uniklinik B.________ vom 12. Oktober 2006 und Arztzeugnis vom 25. Oktober 2006) nicht ber�cksichtigt werden, da diese weder neue erhebliche Tatsachen noch entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit. b OG enthalten, die eine Revision des Gerichtsurteils rechtfertigen k�nnten (BGE 127 V 353). Damit hat es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden. Zu Recht erhebt der Beschwerdef�hrer keine Einw�nde gegen die Invalidit�tsbemessung. Den in allen Teilen zutreffenden Ausf�hrungen des kantonalen Gerichts ist nichts beizuf�gen.
Die unentgeltliche Verbeist�ndung kann wegen Aussichtslosigkeit der Rechtsvorkehr nicht gew�hrt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG; BGE 125 V 201 E. 4a S. 202 und 371 E. 5b S. 372, je mit Hinweisen).