Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Ingenieurbueros_81671_Muenchen-10741694_3
Timestamp: 2018-06-23 02:40:00
Document Index: 138892459

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 4', '§ 4', '§ 19', '§ 55', '§ 55', '§ 53', '§ 107']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in München (ID:10741694)
> DTAD-ID: 10741694
10741694
Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung, §§ 53 ff. HOAI, Lph. 1-9, Anlagengruppen 1, 2 und 3 für den Untersuchungsauftrag Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Neues Rathaus in München.
Org. Dok.-Nr: 165798-2015
Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung, §§ 53 ff. HOAI, Lph. 1-9, Anlagengruppen 1, 2 und 3 für den Untersuchungsauftrag Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Neues Rathaus.
Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12 Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Marienplatz 8, 80331 München. NUTS-Code DE212
Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung, §§ 53 ff. HOAI, Lph. 1-9, Anlagengruppen 1, 2 und 3 für den Untersuchungsauftrag Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Neues Rathaus in München. Die Landeshauptstadt München plant die Durchführung einer umfassenden Objektuntersuchung und die Erstellung eines Gesamtkonzeptes hinsichtlich Brandschutz, Vorgaben aus der Trinkwasserverordnung, allgemeinem Sanierungsbedarf und nutzungsbedingten Anforderungen. Auf der Grundlage von konstruktiven Bestandsuntersuchungen an wesentlichen Stellen sowie in Bereichen, in denen Eingriffe in den Bestand aufgrund von sonstigen Umbaumaßnahmen angedacht sind, sollen hierbei mit allen Planungsbeteiligten und dem Auftraggeber keine Einzelmaßnahmen, sondern eine gewerkeübergreifende Mängelbehebung in sinnvollen Abschnitten geplant und bei laufendem Betrieb realisiert werden. Zum jetzigen Stand werden u. a. eine Heizungssanierung (Primärenergieumstellung), die Sanierung der WC-Anlagen, neue vertikale Versorgungstrassen, das Schließen der horizontalen Ringtrassen und ein flächendeckendes Kühlwassernetz als erforderlich angesehen. Notwendige (kleinere) Maßnahmen des Bauunterhalts bleiben davon unberührt. Aufgrund der Komplexität des Rathauses wird die Umsetzung einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen. Das Neue Rathaus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude mit hoher technischer Ausstattung und großer Nutzungsvielfalt (z. B. Verwaltung, Kultur, Läden, Werkstätten, Bibliothek, Veranstaltungsräume und Großgaststätte). Es wurde von 1867 bis 1909 in drei Bauabschnitten durch den Architekten Georg von Hauberrisser im neugotischen Baustil errichtet. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude teilweise massive Schäden. Der in Bauabschnitten durchgeführte Wiederaufbau dauerte bis in die 1950er Jahre. Danach fanden immer wieder punktuelle Wiederherstellungs-, Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, auch aufgrund von Bedarfsänderungen, statt. Von Anfang bis Mitte der 1980er Jahre wurden im Rathaus umfassendere Sanierungsarbeiten durchgeführt, die auch eine Zentralisierung der Heizungsanlage, den umfangreichen Einbau von Lüftungsanlagen, die Sanierung der WC-Anlagen und die Installation eines Kältenetzes beinhalteten. Seit dieser Zeit wurden jährlich die erforderlichen Bauunterhaltsarbeiten vorgenommen. Umbau- bzw. Sanierungsmaßnahmen erfolgten vorwiegend punktuell. Gebäudedaten: BGF: ca. 52 000 m²; NGF: ca. 41 000 m (Summe aus Nutz-, Verkehrs- u. Technischer Funktionsfläche); Gesamtluftumsatz: ca. 100 000 m /h; Heizleistung: ca. 1 MW; Kühlleistung: ca. 0,5 MW.
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Erste Stufe: Lph. 1-3. Die weiteren Leistungsphasen werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein Beginn der Bauarbeiten: Beginn 01.09.2015 Abschluss 31.12.2025
Im Auftragsfall ist folgende Versicherung nachzuweisen: Berufshaftpflichtversicherung über mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist (siehe Ziff. II.3)) z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 Buchst. a-g und Abs. 9 Buchst. a-d VOF. 2.) Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen nach § 4 Abs. 2 VOF. 3.) Nachweise der geforderten Qualifikation des Bewerbers (Büro). Sofern es sich beim Bewerber um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation des verantwortlichen Berufsangehörigen nachzuweisen, § 19 Abs. 3 VOF (siehe auch Ziff. III.3.2)). Zugelassen werden (Diplom) Ingenieure (FH/Univ.) der Fachrichtung Versorgungstechnik oder Bauingenieurwesen oder vergleichbare Qualifikationen. 4.) Erklärung der Bereitschaft zur Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1.) Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (Wichtung 5 %). 2.) Erklärung über die Anzahl der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren (Wichtung 5 %). 3.) Erklärung über die Verfügbarkeit der eingesetzten Projektleitung/Leistungserbringenden in der Planungsphase innerhalb von max. 12 h und in der Bauausführung innerhalb von max. 2 h im Büro des Auftraggebers bzw. auf der Baustelle (Ausschlusskriterium). 4.) Erklärung des Bewerbers durch Unterschrift der Bewerbung, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung im Sinne der Ziffer III.1.1) vorgelegt wird. 5.) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen und für sie und ggf. für noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1.) Vorlage von maximal drei Referenzen vergleichbarer Leistungen des Büros aus dem Zeitraum 2007 - Ende der Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung insgesamt 90 %; also 30 % je Referenz): — Öffentlicher Auftraggeber, — Instandhaltung / Instandsetzung, Umbau- oder Modernisierung (kein Neubau), — Umsetzung im laufenden Betrieb mit Interimsmaßnahmen, — Denkmalschutz-Status des Objektes, gemäß DSchG oder vergleichbar, — Öffentliche Verwaltung als Hauptnutzung, — Weitere Nutzungsarten als Planungsgegenstand, — Im Referenzzeitraum eigenständig und vollständig erbrachte Leistungsphasen gem. § 55 HOAI, — Leistungen für die Anlagengruppen 1, 2 und 3, — Gesamtkosten KGR 400 brutto. Die Referenzen sind so anschaulich zu präsentieren, dass eine Bewertung der o.g. Kriterien ermöglicht wird (je Referenz max. 2 DIN A3 oder 4 DIN A4 Seiten). Darüber hinausgehende Darstellungen, insbesondere pauschale Bürobroschüren, werden nicht bewertet. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix, die mit dem Bewerbungsbogen (s. Ziff. VI.3) versendet wird. Für jede Referenz ist darüber hinaus der Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer) zu nennen. Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung einer Referenz ist die vollständige Erbringung von mindestens zwei der Leistungsphasen 1 - 8 gem. § 55 HOAI im Referenzzeitraum 2007 – Ende der Bewerbungsfrist. Wenn die Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung einer Referenz nicht erfüllt ist, wird die gesamte Referenz nicht gewertet. Zum Ausschluss führt dies aber nicht. Die als erbracht angegebenen Leistungsphasen müssen innerhalb des Referenzzeitraums begonnen und vollständig abgeschlossen sein, nicht aber das Gesamtprojekt. Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.2.3 wird nur erreicht, wenn drei Referenzen die o.g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o.g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung. 2.) Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte und die Darstellung des beim Bewerber vorhandenen Qualitätsmanagementsystems.
VOF-Verfahren Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung, §§ 53 ff. HOAI, Lph. 1 - 9, Anlagengruppen 1, 2 und 3 für den Untersuchungsauftrag Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Neues Rathaus
Das in II.3 genannte Datum zum Ende der Auftragsausführung stellt nur einen groben Anhaltspunkt dar. Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail. Die Anforderung des Bewerbungsbogens ist mittels einer dieser Übertragungswege möglich. Sofern nichts abweichendes vom Bewerber verlangt wird, werden die Unterlagen per E-Mail übermittelt, wenn eine E-Mail-Adresse des Bewerbers in der Anforderung angegeben ist. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht gewertet. Die Bewerbung muss in Schriftform (unterschriebenes Schriftstück, per Post oder persönlich (Adresse siehe Ziff. I.1) ) unter Verwendung des mitgelieferten Bewerbungsaufklebers eingereicht werden. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem ARGE-Partner bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt! Es darf jedoch pro Bewerber (inklusive evtl. Nachunternehmer) nur die max. zulässige Anzahl (siehe Ziff. III.2.3) an Referenzen abgegeben werden. Auskünfte zum technischen Inhalt, zur Auswahl der Bewerber und zur Wertung erteilt: Auskünfte werden grundsätzlich nur in Textform und nur auf schriftliche Anfrage hin (Brief, Fax, Mail) erteilt. Herr Stübl, Baureferat – Hochbau 14, Fax-Nr. +49 8923360585 E-Mail: andreas.stuebl@muenchen.de Herr Grünwald, Baureferat - Hochbau 14, Fax-Nr. +49 8923360585 E-Mail: peter.gruenwald@muenchen.de Auskünfte zum Verfahren: Herr Prell, Baureferat - VZ 1, Fax. +49 8923360105 E-Mail: egon.prell@muenchen.de (Mittwoch bis Freitag) oder Herr Strohal, Bareferat - VZ 1, Fax. +49 8923360105 E-Mail: stephan.strohal@muenchen.de Auskünfte zum Erhalt des Bewerbungsbogens: Frau Wessig, Frau Schraufstetter, Baureferat - VZ - Submissionsbüro, Fax: +49 8923360215 E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de,
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs.3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Weitere Auskünfte zur Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt die in Ziffer VI.4.1 genannte Stelle.
siehe VI.4.1 siehe VI.4.1 Deutschland
Dienstleistungen von Ingenieurbüros 18.01.2017 Vergebener Auftrag