Source: https://www.haufe.de/thema/rechnungslegung/pc/?page=38
Timestamp: 2019-11-16 23:46:20
Document Index: 310001338

Matched Legal Cases: ['§ 2197', '§ 293', '§ 292', '§ 291', '§ 28', '§ 675', '§ 28', '§ 675', '§ 259', '§ 666', '§ 28', '§ 259', '§ 152']

Steuerberater-Haftungsfalle: Testamentsvollstreckung / 1 Zweck der Testamentsvollstreckung und Folgen
Die Testamentsvollstreckung, geregelt in §§ 2197 ff. BGB, beruht vor allem auf dem Interesse des Erblassers am künftigen Schicksal seines Vermögens. Die mit der Testamentsvollstreckung verbundene sachkundige, fremdnützige und unparteiische Willensvollstreckung dient der Absicherung von Nachfolgegestaltungen und der Verwirklichung der Zielvorstellungen des Erblassers. Im Normal...mehr
Blersch/Goetsch/Haas, InsO § 293 Vergütung des Treuhänders / 1. Allgemeines
Rn 1 Der im Restschuldbefreiungsverfahren bestellte Treuhänder hat die ihm im Wesentlichen durch § 292 (und den Ankündigungsbeschluss des Insolvenzgerichts, § 291 a. F.) übertragenen Aufgaben zu erfüllen. Diese umfassen im Durchschnittsfall die Unterrichtung der Gläubiger, die Annahme, Sammlung, Verwaltung der vom Schuldner abgetretenen Beträge und Verteilung an die Gläubige...mehr
Leitsatz In die Abrechnung sind sämtliche im Wirtschaftsjahr getätigte Ausgaben einzustellen, und zwar unabhängig davon, ob sie nachvollziehbar oder durch Kontoauszüge belegt sind. Auch solche Ausgaben sind in die Abrechnung aufzunehmen, die zu Unrecht erfolgt sind oder bei denen wegen fehlender Kontounterlagen oder Belege jedenfalls eine Prüfung, ob sie sachlich zu Recht er...mehr
Gewinn- und Verlustrechnung und sonstiges Gesamtergebnis ... / 2.1.4 Trennung von Periodenergebnis und sonstigem Gesamtergebnis
Rz. 17 Obwohl allein die GuV-Rechnung und das sonstige Gesamtergebnis als ein Rechnungslegungsinstrument im Sinne der IFRS-Rechnungslegung gilt und die GuV-Rechnung keinen eigenständigen Stellenwert als Rechnungslegungsinstrument besitzt, bleibt auch bei Offenlegung der Gesamtergebnisrechnung in einem einzigen Abschlussinstrument der Grundsatz gewahrt, dass erfolgswirksam er...mehr
Zusammenfassung Begriff Gemäß § 28 Abs. 4 WEG können die Wohnungseigentümer durch Mehrheitsbeschluss jederzeit vom Verwalter Rechnungslegung verlangen. Dieser Anspruch entspricht dem Auskunftsanspruch gemäß §§ 675, 666 BGB. Im Gegensatz zur Verpflichtung der Aufstellung des Wirtschaftsplans sowie der Jahresabrechnung, die nur einmal jährlich zu erfüllen ist, können die Wohnun...mehr
Die Verpflichtung zur Rechnungslegung betrifft den Zeitraum zwischen letzter Jahresabrechnung und dem Zeitpunkt des Ausscheidens. Zu diesen Zeitpunkten ist der ausgeschiedene Verwalter zur Rechnungslegung verpflichtet Beispiel für unterjährige Verpflichtung Die jeweilige Wirtschaftsperiode innerhalb der Gemeinschaft entspricht dem Kalenderjahr. Der Verwalter legt am 15.7.2016...mehr
Rechnungslegung / 3.2 Muster zur Rechnungslegung
Darstellung einer Rechnungslegung Rechnungslegung – Zeitraum 1.1. bis 31.7.2016 (alle Angaben in EUR)mehr
Die Rechnungslegung ist in Bezug auf Inhalt und Form mit der Jahresgesamtabrechnung vergleichbar. Grundsätzlich muss die Jahresabrechnung eine geordnete und übersichtliche inhaltlich zutreffende Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben in dem betreffenden Kalenderjahr enthalten. Sie ist eine schlichte Einnahmen- und Ausgabenberechnung, welche die tatsächlich angefallenen Beträ...mehr
Rechnungslegung / 2.1 Amtierender Verwalter
Das Verlangen nach Rechnungslegung trifft in aller Regel den ausgeschiedenen oder abberufenen Verwalter. Daneben kann die Eigentümergemeinschaft eine Rechnungslegung jedoch auch vom amtierenden Verwalter verlangen. Dies wird insbesondere der Fall sein, wenn Zweifel an einer ordnungsmäßigen Kassenführung oder Finanzverwaltung des Verwalters bestehen. In diesen Fällen ist der...mehr
Begriff Gemäß § 28 Abs. 4 WEG können die Wohnungseigentümer durch Mehrheitsbeschluss jederzeit vom Verwalter Rechnungslegung verlangen. Dieser Anspruch entspricht dem Auskunftsanspruch gemäß §§ 675, 666 BGB. Im Gegensatz zur Verpflichtung der Aufstellung des Wirtschaftsplans sowie der Jahresabrechnung, die nur einmal jährlich zu erfüllen ist, können die Wohnungseigentümer da...mehr
Rechnungslegung / 3 Form und Inhalt
Die inhaltlichen Anforderungen an die Rechnungslegung sind in § 259 BGB geregelt. Hiernach hat der Verwalter eine geordnete Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben vorzunehmen sowie die zugehörigen Belege vorzulegen. Eng verknüpft mit dem Anspruch auf Rechnungslegung ist ein korrespondierender Anspruch der Gemeinschaft auf Unterlageneinsicht. 3.1 Formbild entsprechend Jah...mehr
Rechnungslegung / 1 Prozessablauf
Rechnungslegung / 2.2 Ausgeschiedener Verwalter
Der Verwalter ist ganz allgemein nach Beendigung des Verwalteramts zur Rechnungslegung verpflichtet. Der Anspruch auf Auskunft und Rechnungslegung geht nicht mit dem Vertragsende unter. Dies ergibt sich aus der Bestimmung des § 666 BGB, wonach der Beauftragte "nach der Ausführung des Auftrags Rechenschaft abzulegen" hat. Den ausgeschiedenen oder abberufenen Verwalter trifft ...mehr
Nach der Bestimmung des § 28 Abs. 5 WEG beschließen die Wohnungseigentümer nicht nur über die Jahresabrechnung und den Wirtschaftsplan, sondern auch über die Rechnungslegung des Verwalters. Freilich besteht aber keine Verpflichtung der Wohnungseigentümer, einen entsprechenden Beschluss zu fassen. Der Beschluss über die Genehmigung der Rechnungslegung ist wie jeder andere Bes...mehr
Rechnungslegung / 6 Rechtsprechungsübersicht
Amtsbeendigung Der Verwalter ist verpflichtet, den Wohnungseigentümern nach Beendigung seiner Tätigkeit Rechnung zu legen und Guthaben auf den Gemeinschaftskonten an sie herauszugeben. Ausgeschiedener Verwalter Der Verwalter ist aufgrund des Verwaltervertrags grundsätzlich gemäß den §§ 259, 260, 666, 675 BGB verpflichtet, auf Verlangen jederzeit Auskunft über den Stand seiner V...mehr
Rechnungslegung / 2.4 Schadensersatzanspruch bei Ersatzvornahme
Kommt insbesondere der ausgeschiedene Verwalter seiner Rechnungslegungsverpflichtung nicht in der gebotenen Art und Weise nach und ist daher die Eigentümergemeinschaft gezwungen, einen Dritten mit der ordnungsgemäßen Erstellung zu beauftragen, so ist der Verwalter im Hinblick auf den hierfür entstandenen Aufwand zum Schadensersatz verpflichtet. Erstellung trotz fehlender Ve...mehr
Rechnungslegung / 2 Grundsätze
2.1 Amtierender Verwalter Das Verlangen nach Rechnungslegung trifft in aller Regel den ausgeschiedenen oder abberufenen Verwalter. Daneben kann die Eigentümergemeinschaft eine Rechnungslegung jedoch auch vom amtierenden Verwalter verlangen. Dies wird insbesondere der Fall sein, wenn Zweifel an einer ordnungsmäßigen Kassenführung oder Finanzverwaltung des Verwalters bestehen. ...mehr
Hausgeldinkasso: Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gegen Woh ... / 5.2.4 Verwaltung des Wohnungseigentums durch Zwangsverwalter
Der Zwangsverwalter rückt in die Stellung des Wohnungseigentümers ein, soweit sich dies ausdrücklich aus seinem Pflichtenkreis heraus ergibt. Er hat gem. § 152 Abs. 1 ZVG das Recht und die Pflicht, alle Handlungen vorzunehmen, die erforderlich sind, um das Grundstück in seinem wirtschaftlichen Bestand zu erhalten und ordnungsgemäß zu benutzen. Daneben spielen u. a. folgende P...mehr
Die Kapitaldienstfähigkeit ist im Rahmen eines Kreditverhältnisses von Bedeutung und bezeichnet die Eigenschaft eines Kreditnehmers, zukünftig und nachhaltig den vereinbarten Kapitaldienst aus allen bestehenden Kreditverhältnissen tragen zu können. Der Kapitaldienst ist definiert als Summe aller Zins- und Tilgungszahlungen und beinhaltet auch Tilgungssurrogate. Bei Privatpers...mehr
Im Rahmen der internationalen Rechnungslegung nach IFRS oder US-GAAP ist die Cashflow-Rechnung (Kapitalflussrechnung) gleichberechtigt zu Bilanz, GuV und Anhang. Sie ist wie diese Pflichtbestandteil der jährlichen Rechnungslegung. Die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sehen eine entsprechende Verpflichtung nur für Konzernabschlüsse und kapitalmarktorientierte Kapital...mehr