Source: http://praxis-jespersen.de/html/qualitatsmanagement.html
Timestamp: 2017-06-26 08:37:19
Document Index: 91260119

Matched Legal Cases: ['§135', '§ 137', '§136', '§ 135', '§ 115', '§ 116', '§ 137']

Arthroskopie ambulante Operation Oldenburg Hyaluronsäure Weichteiltumorentfernung Schnellender Finger Qualitätsmanagement
Unsere Praxis arbeitet nach den Richtlinien des QEP Qualitätsmanagement- Programms.
Nutzen von QualitätsmanagementQualitätsmanagement (QM) ist ein sinnvolles Instrument der Unternehmensführung. Es dient dazu, Arbeitsabläufe zu optimieren und die Qualität von Produkten und Dienstleistungen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Wesentliches Merkmal ist der sogenannte PDCA-Zyklus (plan -planen; do - handeln; check - überprüfen, hinterfragen; act - anpassen, reagieren), der immer wieder durchlaufen wird. Mit QM können relevante Vorgänge und Abläufe in einer Praxis geplant und strukturiert werden. Dies bezieht sich sowohl auf die medizinischen Prozesse, als auch auf die organisatorischen Aspekte einer Praxis. Wenn alle Vorgänge und Abläufe systematisch, mit geklärten Verantwortlichkeiten geplant und durchgeführt sowie im Hinblick auf Verbesserungsmöglichkeiten hinterfragt werden, kann dies zur Stabilisierung der Abläufe einer Praxis beitragen. Dies führt nicht nur zu einer weiter verbesserten Patientenversorgung, sondern auch zu Ressourceneinspar- ungen in der Praxis. Nutzen für Patienten
Eine Umfrage der Bertelsmann-Stiftung ergab, dass sich die Mehrheit der Versicherten mehr Transparenz in der Qualität der Versorgung wünschen. Genau das leistet QM. Eine effiziente Praxisorganisation ermöglicht dem Arzt mehr Zeit für die Patienten zu haben. Durch die lückenlose Dokumentation und die Verbesserung des Informationsflusses zu anderen Ärzten und Einrichtungen der Gesundheitsversorgung wird die Kontinuität der Behandlung gewährleistet. Die Zufriedenheit der Patienten wird in Befragungen ermittelt. Hintergrund
Zum 01.01.2004 wurde das fünfte Sozialgesetzbuches geändert:(Gesetz zur Modernisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung) §135a (2) Vertragsärzte, medizinische Versorgungszentren, zugelassene Krankenhäuser (...) sind (...) verpflichtet, (...) einrichtungsintern ein Qualitätsmanagement einzuführen und weiterzuentwickeln."
Der Gesetzgeber hat nicht festgelegt, in welcher Form und bis zu welchem Zeitpunkt ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement (QM) eingeführt werden soll. Diese Aufgabe obliegt dem Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA)
§ 137 (1) (Fassung ab 01.07.2008, vormals §136a (1))„Der Gemeinsame Bundesausschuss bestimmt für die vertragsärztliche Versorgung und für zugelassene Krankenhäuser durch Richtlinien (...) 1. die verpflichtenden Maßnahmen der Qualitätssicherung nach § 135a Abs. 2, § 115b Abs. 1 Satz 3 und § 116b Abs. 4 Satz 4 und 5 unter Beachtung der Ergebnisse nach § 137a Abs. 2 Nr. 1 und 2 sowie die grundsätzlichen Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement (...).“
Die 'Qualitätsmanagement-Richtlinie vertragsärztliche Versorgung' des GBA ist zum 1. Januar 2006 in Kraft getreten. In ihr werden Grundelemente und Instrumente des QM konkret benannt sowie Übergangsfristen zur Einführung und zum Nachweis eines internen Qualitätsmanagement festgelegt. Es besteht keine Pflicht zur Zertifizierung nach einem QM-System.