Source: https://www.iotiq.de/datenschutz
Timestamp: 2020-06-02 01:12:40
Document Index: 281171557

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 5', 'Art. 4', 'Art. 9', 'Art. 37', 'Art.6', '§ 5', 'Art. 33', '§ 27']

Datenschutz | IOTIQ
Datenschutzerklärung der IOTIQ GmbH
I. Ziele des Datenschutzkonzeptes
Der Schutz von personenbezogenen Daten ist für die IOTIQ GmbH wichtig. Mit Datenschutz soll das Recht auf informationelle Selbstbestimmung geschützt werden. Dieses Grundrecht ist als Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nach Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG das Recht des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner personenbezogenen Daten zu bestimmen. Dafür sind Regelungen zum Umgang mit den Daten nötig.
Mit den personenbezogenen Daten soll vertraulich umgegangen werden.
Datenschutz bedeutet Vertrauen. Vertrauen hat für die IOTIQ GmbH oberste Priorität. Deshalb ist der sorgfältige Umgang mit persönlichen Informationen dem Unternehmen besonders wichtig. Erhobene Daten werden stets unter strenger Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich behandelt. Dies gilt insbesondere für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten.
Diese Richtlinie regelt die datenschutzkonforme Informationsverarbeitung und die entsprechenden Verantwortlichkeiten bei der IOTIQ GmbH. ALLE Mitarbeiter sind zur Einhaltung dieser Richtlinie verpflichtet.
IV. Grundsätze des Datenschutzes und Begriffsdefinitionen
Die EU hat in der DSGVO die wichtigsten Punkte im Datenschutz zusammengefasst. Das nennt man Grundsätze. Die Grundsätze finden sich im Art. 5 der DSGVO. Die DSGVO verlangt, dass sie beim Umgang mit personenbezogenen Daten beachtet werden. Die Grundsätze sind wie ein Fundament, worauf das Handeln im Datenschutz aufbaut.
Rechtmäßigkeit, d.h. es muss grundsätzlich eine Erlaubnis geben für das Verarbeiten (zum Beispiel ein Gesetz oder eine Einwilligung).
Transparenz, d.h. das Arbeiten mit den personenbezogenen Daten muss nachvollziehbar sein (zum Beispiel, woher kommen Daten, wo werden sie gespeichert, wohin werden sie weitergeleitet).
Zweckbindung, d.h. es ist für jede Verarbeitung ein Grund zu bestimmen. Daten dürfen nicht für einen anderen Zweck verwendet werden.
Datenminimierung, d.h. dass nur so viele Daten wie nötig verarbeitet werden. Die Grundsätze Datenvermeidung und Datensparsamkeit aus dem BDSG a.F. werden zukünftig mit Datenminimierung zusammengefasst.
Richtigkeit, d.h. die Daten müssen stimmen. Sind sie falsch, müssen sie berichtigt oder gelöscht werden.
Speicherbegrenzung, d.h. die Daten müssen gelöscht werden, wenn sie nicht gebraucht werden.
Integrität, d.h. die Daten dürfen nicht von Unbefugten verändert werden.
Vertraulichkeit, d.h. die Daten müssen vertraulich behandelt werden. Unbefugte dürfen sie nicht einsehen.
Rechenschaftspflicht, d.h. der Verantwortliche muss die genannten Punkte zum Umgang mit den Daten einhalten und dies nachweisen können.
Im Art. 4 der DSGVO sind zahlreiche Begriffe für das Datenschutzrecht definiert. Sie helfen, das Recht zu verstehen. Wesentliche Punkte werden hier vereinfacht beschrieben.
Eine „betroffene Person“ ist eine natürliche Person, von der Daten verarbeitet werden. Die betroffene Person hat Rechte (siehe XIII.).
„Personenbezogene Daten“ sind die Informationen von einer natürlichen Person. Mit den Daten kann man auf die Person schließen. Dazu sagt man, sie ist identifizierbar. Das kann direkt durch den Namen passieren. Auch einzelne Informationen ohne Namen können auf eine Person schließen lassen, zum Beispiel eine Adresse.
Zu den „Besonderen Kategorien personenbezogener Daten“ zählen nach Art. 9 DSGVO unter anderem Angaben über rassische, ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder philosophische Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit oder Gesundheit.
Die “Verantwortliche Stelle” ist jede Person oder Stelle, die personenbezogene Daten für sich selbst erhebt, verarbeitet oder nutzt oder dies durch andere im Auftrag vornehmen lässt.
„Verarbeiten“ bedeutet das Vorgehen im Zusammenhang mit den personenbezogenen Daten. Das kann digital und in Papierform sein. Dazu zählt bei der Arbeit in der Beratungsstelle zum Beispiel, wenn personenbezogene Daten:
gedruckt werden,
„Pseudonymisierung“ bedeutet, dass die personenbezogenen Daten ohne zusätzliche Informationen (eine Art Schlüssel) nicht mehr eindeutig einer betroffenen Person zugeordnet werden können. Diese zusätzlichen Informationen müssen nach den Anforderungen des Datenschutzes aufbewahrt werden.
Bei der „Anonymisierung“ werden personenbezogene Daten so verändert, dass sie nicht mehr einer Person zugeordnet werden können. Anonymisierte Daten unterliegen nicht dem Datenschutz.
Geschäftsführer: Özer Aydemir
E-Mail: info@iotiq.de
Telefon: +49 341 219 194 47
VI. Name und Kontaktdaten der Datenschutzbeauftragten
Die DSGVO bestimmt, dass unter bestimmten Bedingungen ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter bestellt werden muss. Die Bedingungen sind im Art. 37 DSGVO benannt. Einen Datenschutzbeauftragten muss jedes Unternehmen bestellen, wenn es Tätigkeiten nachgeht, die einer besonderen Kontrolle unterliegen.
Es kann ein Mitarbeiter mit der erforderlichen Fachkunde oder ein externer Datenschutzbeauftragter bestellt werden. Der betriebliche Datenschutzbeauftragte der IOTIQ GmbH ist:
E-Mail: sven@iotiq.de
Der Datenschutzbeauftragte führt die Sensibilisierung der Mitarbeiter durch bzw. ist für die Organisation verantwortlich und:
verfügt über Fachwissen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzverfahren,
überwacht die Einhaltung der Bestimmungen der DSGVO,
unterstützt die Leitung,
wirkt auf die Umsetzung der Datenschutzanforderungen hin,
ist Ansprechpartner für Fragen in dem Bereich, für Mitarbeiter und Ratsuchende und
sollte das Datenschutzkonzept mindestens einmal im Jahr überprüfen und es bei Bedarf anpassen.
Soweit wir für Verarbeitungsvorgänge personenbezogener Daten eine Einwilligung der betroffenen Person einholen, dient Art.6 Abs.1 lita EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als Rechtsgrundlage.
VIII. Verpflichtung auf Datengeheimnis
Es besteht eine verbindliche Anweisung, nach der sich jeder Mitarbeiter, der Umgang mit personenbezogenen Daten hat, bei der Aufnahme seiner Tätigkeit schriftlich auf das Datengeheimnis (gem. § 5 BDSG) und die Einhaltung dieser Richtlinie verpflichtet.
IX. Verfahrensverzeichnis
Die IOTIQ GmbH verfügt über ein Verfahrensverzeichnis.
Das Verfahrensverzeichnis stellt ein hervorragendes Mittel zur Schaffung von Transparenz innerhalb des Unternehmens aber auch gegenüber Betroffenen dar.
Der betriebliche Datenschutzbeauftragte kann nach Einführung entsprechender Prozesse sehr gut beurteilen, ob geplante Verfahren besondere Risiken für die Rechte und Freiheiten der Betroffenen aufweisen und damit der Vorabkontrolle unterliegen.
X. Hard- und Softwarebestimmungen
Beschaffung und Umgang
Die Beschaffung von Arbeitsgeräten und -software erfolgt durch das Unternehmen. Die Mitarbeiter werden auf die sorgfältige Nutzung hingewiesen und verpflichten sich dazu schriftlich. Beim Austritt eines Mitarbeiters aus dem Unternehmen werden die Geräte zurück an das Unternehmen übergeben und die gespeicherten Daten gelöscht.
Die vom Unternehmen gestellten mobilen Geräte können privat genutzt werden. Berufliche Daten werden durch das unternehmenseigene Mobile Device Management MobiVisor gesichert.
Im Verlustfall eines Geräts werden die darauf gespeicherten Daten umgehend durch MobiVisor (MDM) gelöscht. Das betroffene Gerät wird zurückgesetzt. Im Fall einer Datenpanne wird der Meldepflicht (siehe X.3) nachgegangen.
Die Passwortdateien sind vor unbefugten Zugriffen zu schützen.
Die Software ist im Rahmen des technischen Standes so zu gestalten, dass folgendes überprüft und sichergestellt ist:
Die Passwörter sind aus einer Kombination von Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zusammengesetzt.
Die Passwörter sind aus einer Mindestlänge von 8 Stellen zusammengesetzt.
Passwörter, die leicht zu erraten sind oder in einem Sinnzusammenhang stehen, sind nicht vergeben.
Die Passwörter sind während der Eingabe nicht lesbar am Bildschirm zu erkennen.
Das Benutzerkonto ist nach 5-maliger fehlerhafter Passworteingabe zu sperren.
Benutzerkonten, die länger als 90 Tage nicht aktiviert wurden, sind zu sperren.
Spätestens nach 180 Tagen ist ein Wechsel der Passwörter zu betreiben.
Die Passwörter sind dem Stand der Technik entsprechend nur einwegverschlüsselt zu speichern.
Die Passwörter sind nur verschlüsselt im Netzwerk zu übertragen.
Nach der Datenschutz-Grundverordnung (gem. Art. 33, 34 DSGVO) müssen Datenschutzverstöße in bestimmten Fällen gemeldet werden.
Die Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten wird gegenüber der zuständigen Datenschutzbehörde innerhalb von 72 Stunden gemeldet, wenn aufgrund der Verletzung ein Risiko für die Rechte und Freiheiten einer betroffenen Person besteht.
Gegenüber der betroffenen Person wird unverzüglich Meldung erfolgen, wenn ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen zu erwarten ist.
XI. Bereitstellung der Website und Erstellung von Logfiles
Peterssteinweg 14 04107 Leipzig Deutschland
Telefon: +49 (0) 176 150 060 80
Vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Özer Aydemir
Registernummer: HRB 33576
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz: DE311875635
IOTIQ GmbH Peterssteinweg 14 04107 Leipzig Deutschland
Soweit besondere Bedingungen für einzelne Nutzungen dieser Website von den vorgenannten Paragraphen abweichen, wird an entsprechender Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen. In diesem Falle gelten im jeweiligen Einzelfall die besonderen Nutzungsbedingungen. Das Impressum ist gültig für die Unternehmensprofile der IOTIQ GmbH.
Our website address is: https://www.iotiq.de