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Timestamp: 2016-10-24 23:36:03
Document Index: 226749314

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 28', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 61', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 105', 'BGE']

Mit Verf�gung vom 6. Dezember 2007 wies die IV-Stelle des Kantons St. Gallen unter anderem nach Einholung eines Gutachtens beim Zentrum X.________ vom 16. Februar 2007 sowie einer erg�nzenden Stellungnahme dieses Instituts vom 22. November 2007 einen Rentenanspruch der 1959 geborenen W._________ mangels rentenbegr�ndender Invalidit�t ab.
W._________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei die Sache zur Erg�nzung des Sachverhalts und zur Neubeurteilung an die IV-Stelle des Kantons St. Gallen, eventualiter an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Eventualiter sei ihr in Aufhebung des angefochtenen Entscheides eine "Invalidenrente, deren Grad nach Abschluss des Beweisverfahrens zu beziffern sei", zuzusprechen.
2.1 Streitig und zu pr�fen ist der Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung. Die Vorinstanz hat die Bestimmungen �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 8 ATSG), zum Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. Dezember 2007 g�ltigen Fassung) und zur Bestimmung des Invalidit�tsgrades nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348 f. mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Erw�gungen zur Aufgabe des Arztes oder der �rztin bei der Invalidit�tsbemessung (vgl. auch BGE 132 V 93 E. 4 S. 99 f. mit Hinweisen), zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung von medizinischen Berichten und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.), zum Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG; BGE 130 V 64 E. 5.2.5 S. 68 f.) sowie zum Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125). Darauf wird verwiesen.
2.2 In pflichtgem�sser W�rdigung der Aktenlage hat das kantonale Gericht zutreffend dargelegt, weshalb f�r die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit auf das als beweiskr�ftig bezeichnete Gutachten des Zentrums X.________ vom 19. Februar 2007 und deren zus�tzliche Stellungnahme vom 22. November 2007 abzustellen ist, wonach der Versicherten eine adaptierte T�tigkeit (aus rheumatologisch-orthop�discher Sicht: leichte bis mittelschwere Wechselt�tigkeit, ohne notwendige vermehrte Pausen, jedoch unter Ausschluss l�nger dauernder �berkopfarbeiten; aus psychiatrischer Sicht: empfohlene Umstellung in eine Verkaufst�tigkeit, bei welcher nicht das gleiche Mass an Konzentrationsf�higkeit und Kundenkontakt wie als Kassiererin notwendig ist) zu 80 % zumutbar und eine rentenbegr�ndende Invalidit�t nicht ausgewiesen ist. Insbesondere hat die Vorinstanz einl�sslich dargetan, weshalb der Bericht des Spitals Y.________, Departement Innere Medizin, Rheumatologie und Rehabilitation, vom 15. November 2007 nicht geeignet ist, die Schl�ssigkeit des Gutachtens in Frage zu stellen.
2.3 Die Beschwerdef�hrerin bem�ngelt unter Verweis auf einzelne im Bericht des Spitals Y.________ vom 15. November 2007 erhobene Befunde und Diagnosen (statisch degeneratives HWS-Syndrom mit inkompletter Blockwirbelbildung, pathologischer Weichteilbefund, Verdacht auf Medianuskompressionssyndrom rechts sowie Wirbels�ulenfehlstatik mit Verschleisszeichen) im Wesentlichen, die Annahme, dass diese im Gutachten des Zentrums X.________ bereits ber�cksichtigt worden seien und keine neuen Diagnosen darstellten, seien reine Mutmassungen der Vorinstanz. Ob damit neue Diagnosen vorl�gen, sei fach�rztlich nicht beantwortet. Das Gutachten des Zentrums X.________ sei damit weder vollst�ndig noch schl�ssig, weshalb bez�glich dieser Diagnosen die Begr�ndungs- sowie die Abkl�rungspflicht und damit ihr Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt worden sei.
2.4 Diese Argumentation geht im Lichte der gesetzlichen Sachverhaltskognition (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) fehl: Die Vorinstanz hat f�r s�mtliche von der Beschwerdef�hrerin ins Feld gef�hrten Befunde und Diagnosen des Spitals Y.________ nachvollziehbar und zum Teil unter Verweis auf die w�hrend des vorinstanzlichen Beschwerdeverfahrens eingeholte Stellungnahme des RAD vom 9. Mai 2008 dargelegt, weshalb diese bereits in der Einsch�tzung des Gutachtens des Zentrums X.________ enthalten sind und keine neuen Diagnosen darstellen, welche die Arbeitsf�higkeit zus�tzlich limitieren. Weshalb diese Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig sein sollen, legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar und ist auch sonst nicht ersichtlich. Vielmehr verdeutlicht ihre Argumentation zur Wirbels�ulenfehlstatik bzw. -fehlhaltung, dass die Vorinstanz eine vertretbare Sachverhaltsfeststellung getroffen hat.
Sodann ist weder eine rechtsfehlerhafte Beweisw�rdigung noch eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes auszumachen. Der Vorinstanz ist es unbenommen, im Rahmen antizipierter Beweisw�rdigung (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 124 V 90 E. 4b S. 94) auf die Einholung einer weiteren Stellungnahme des RAD und der Gutachter des Zentrums X.________ oder einer anderen fach�rztlichen Abkl�rung zu verzichten, wenn sie einen bestimmten Sachverhalt willk�rfrei nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als gegeben und die Aktenlage als schl�ssig erachtet. Das kantonale Gericht hat mit einleuchtender und hinreichender Begr�ndung dargelegt, weshalb die fraglichen Diagnosen des Berichts des Spitals Y.________ - soweit �berhaupt f�r die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit massgebend - bereits in die Arbeitsf�higkeitssch�tzung des Gutachtens des Zentrums X.________ eingeflossen sind. Dies gilt f�r den neu auf Grund der Bildgebung festgestellten Blockwirbel der HWS, wonach dessen funktionelles Ausmass bereits von den Gutachtern auch ohne Bildgebung habe erfasst werden k�nnen und eine angeborene Normvariante darstelle, ebenso wie f�r den pathologischen Weichteilbefund, welcher bereits als Weichteilschmerzsyndrom im Gutachten des Zentrums X.________ festgehalten worden sei. Schliesslich wird im vorinstanzlichen Entscheid auch zum Medianuskompressionssyndrom (= Karpaltunnelsyndrom) unter Verweis auf die Stellungnahme des RAD nachvollziehbar begr�ndet, dass die alleinige Verdachtsdiagnose zur Anerkennung eines dauerhaften invalidisierenden Gesundheitsschadens nicht ausreicht. Damit ist der Einwand einer Verletzung des rechtlichen Geh�rs im Rahmen der Begr�ndungspflicht nicht stichhaltig.
Soweit die Beschwerdef�hrerin in erwerblicher Hinsicht vorbringt, die vom Zentrum X.________ als zumutbar erachtete "andere Verkaufst�tigkeit" mit geringeren Anforderungen betreffend die Konzentrationsf�higkeit und weniger Kundenkontakt sei v�llig realit�tsfremd, kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden, stehen der Beschwerdef�hrerin doch mit diesem Zumutbarkeitsprofil eine Reihe verschiedenartiger T�tigkeiten zur Verf�gung, zumal ihr, wie bereits die Vorinstanz zutreffend ausgef�hrt hat, auch andere Hilfst�tigkeiten und zudem ein Pensum von 80 % zumutbar sind.