Source: http://www.lenzing.com/investoren/hauptversammlung/2014/beschlussvorschlaege.html
Timestamp: 2016-10-22 13:26:05
Document Index: 337729504

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 98', '§ 8', '§ 8', '§ 87', '§ 87', '§ 65', '§ 65', '§ 228', '§ 65', '§ 192', '§ 65', '§ 9', '§ 9', '§9']

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BeschlussvorschlägeErstellungsdatum: 31.03.2014Letztes Änderungsdatum: 31.03.2014Download Beschlussvorschläge
70. ordentliche Hauptversammlung der Lenzing AktiengesellschaftMontag, 28. April 2014, 10:30 Uhr
I. Beschlussvorschlag zu Punkt 2. der Tagesordnung:
Beschlussfassung über die Verwendung des im Jahresabschluss 2013 ausgewiesenen Bilanzgewinnes
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Hauptversammlung möge folgenden
„Die Verwendung des im Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2013 ausgewiesenen Bilanzgewinns in Höhe von EUR 151.216.955,03 wird entsprechend dem Gewinnverteilungsvorschlag des Vorstands, der vom Aufsichtsrat gebilligt wurde, wie folgt vorgenommen:Je dividendenberechtigte Aktie wird eine Dividende in der Höhe von EUR 1,75 an die Aktionäre ausbezahlt. Der Gesamtbetrag der Dividende beträgt daher EUR 46.462.500,00.die Auszahlung der Dividende erfolgt am 05.05.2014der verbleibende Restbetrag von EUR 104.754.455,03 wird auf neue Rechnung vorgetragen.“II. Beschlussvorschlag zu Punkt 3. der Tagesordnung:Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2013
„Den im Geschäftsjahr 2013 amtierenden Mitgliedern des Vorstands der Lenzing Aktiengesellschaft wird für diesen Zeitraum die Entlastung erteilt.“III. Beschlussvorschlag zu Punkt 4. der Tagesordnung:Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013
fassen: „Den im Geschäftsjahr 2013 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats der Lenzing Aktiengesellschaft wird für diesen Zeitraum die Entlastung erteilt.“IV. Beschlussvorschlag zu Punkt 5. der Tagesordnung:Beschlussfassung über die Festsetzung der Vergütung an die Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2013
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Hauptversammlung möge in Übereinstimmung mit § 13 der Satzung und § 98 AktG folgenden
fassen: „Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder für das Geschäftsjahr 2013 beträgt:a. für den Vorsitzenden des Aufsichtsrats: EUR 30.000,00b. für den stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats: EUR 25.000,00c. für jedes weitere Mitglied des Aufsichtsrats: EUR. 20.000,00d. für den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses und des Strategieausschusses, sowie für den Finanzexperten: EUR 5.000,00e. für den Vorsitzenden des Nominierungsausschusses und des Vergütungsausschusses, sowie für jedes Mitglied eines Ausschusses des Aufsichtsrats: EUR 2.500,00Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält ein Anwesenheitsgeld für jede Aufsichtsratssitzung im Geschäftsjahr 2013 in Höhe EUR 1.000,00Jedes Ausschussmitglied erhält ein Anwesenheitsgeld für jede Ausschusssitzung im Geschäftsjahr 2013 in Höhe EUR 500,00 sofern diese nicht am selben Tag wie eine Aufsichtsratssitzung stattfindet“V. Beschlussvorschlag zu Punkt 6. der Tagesordnung:Wahl von zwei Personen in den Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Hauptversammlung möge folgende
fassen:„Herr Dr. Hanno M. Bästlein, geboren am 19.04.1963, wird mit Wirkung ab Beendigung dieser Hauptversammlung bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2016 beschließt, in den Aufsichtsrat der Lenzing Aktiengesellschaft gewählt“Herr Mag. Andreas Schmidradner, geboren am 18.04.1961, wird mit Wirkung ab Beendigung dieser Hauptversammlung bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2016 beschließt, wieder in den Aufsichtsrat der Lenzing Aktiengesellschaft gewählt“ Begründung
Gemäß § 8 Abs 2 der Satzung der Gesellschaft, scheiden alljährlich mit Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung mindestens zwei Mitglieder aus dem Aufsichtsrat aus. Die ausscheidenden werden wie folgt bestimmt: in erster Linie scheiden diejenigen Mitglieder aus, deren Funktionsperiode abläuft. Trifft dies nicht mindestens auf zwei Mitglieder zu, scheiden diejenigen Mitglieder aus, die in ihrer Funktionsperiode am längsten im Amt sind. Ist die Zahl der hiernach für das Ausscheiden in Betracht kommenden Mitglieder größer als erforderlich, entscheidet unter den Mitgliedern das Los. Das Los entscheidet auch dann, wenn nach den vorstehenden Vorschriften die Ausscheidenden noch nicht bestimmt sind. Die ausscheidenden sind sofort wieder wählbar. Mit Beendigung der Hauptversammlung am 28. April 2014 scheidet Mag. Martin Payer auf eigenen Wunsch aus.
Mit Beendigung der Hauptversammlung am 28. April 2014 scheidet Mag. Andreas Schmidradner gemäß § 8 Abs 2 der Satzung der Gesellschaft aus. Um die Zahl von neun gewählten Mitgliedern aufrecht zu erhalten, sind in der kommenden Hauptversammlung demnach zwei Mitglieder in den Aufsichtsrat zu wählen.
Der Aufsichtsrat schlägt daher vor, Mag. Andreas Schmidradner wieder in den Aufsichtsrat zu wählen. Die Wiederwahl erfolgt ab Beendigung der kommenden Hauptversammlung bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Aufsichtsrats-Mitglieder für das Geschäftsjahr 2016 beschließt.
Der Aufsichtsrat schlägt weiters vor, dass Dr. Hanno M. Bästlein neu in den Aufsichtsrat gewählt wird. Die Wahl erfolgt ab Beendigung der kommenden Hauptversammlung bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Aufsichtsrats-Mitglieder für das Geschäftsjahr 2016 beschließt. Dr. Bästlein wird den Aufsichtsrat insbesonders durch seine Industrieexpertise verstärken.
Die vorgeschlagenen Kandidaten für die Wahl und die Wiederwahl in den Aufsichtsrat haben jeweils eine Erklärung gemäß § 87 Abs 2 AktG abgegeben. Diese ist ebenfalls auf der Internetseite der Gesellschaft zugänglich.
Gemäß § 87 Abs 3 AktG ist es vorgesehen, über jede zu besetzende Stelle in der kommenden Hauptversammlung gesondert abzustimmen.VI. Beschlussfassung zu Punkt 7. der Tagesordnung:Beschlussfassung über die bis maximal 30 Monate ab dem Tag der Beschlussfassung gültige Ermächtigung des Vorstandes, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, eigene Aktien gem. § 65 Abs 1 Z 8 AktG in einem Volumen von bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben sowie über die Festsetzung der Rückkaufsbedingungen
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Hauptversammlung möge folgenden
fassen„Der Vorstand wird gemäß § 65 Abs 1 Z 4 und 8 sowie Abs 1a und 1b AktG ermächtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft im Ausmaß von bis zu 10% des Grundkapitals der Gesellschaft während einer Geltungsdauer von 30 Monaten ab 28. April 2014 über die Börse zu erwerben, wobei der niedrigste Gegenwert nicht mehr als 20 % unter und der höchste Gegenwert nicht mehr als 10 % über dem durchschnittlichen Börsenschlusskurs der letzten 3 Börsetage vor Erwerb der Aktien liegen darf. Der Handel in eigenen Aktien ist als Zweck des Erwerbs ausgeschlossen. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise oder auch in mehreren Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft, durch ein Tochterunternehmen (§ 228 Abs 3 UGB) oder für Rechnung der Gesellschaft durch Dritte ausgeübt werden.Der Vorstand wird ferner ermächtigt, erforderlichenfalls das Grundkapital durch Einziehung dieser eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss gemäß § 65 Abs 1 Z 8 letzter Satz iVm § 192 AktG herabzusetzen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Einziehung von Aktien ergeben, zu beschließen.“ Begründung
§ 65 Abs 1 Z 8 Aktiengesetz ermöglicht börsennotierten Gesellschaften, wie die Lenzing AG, die Möglichkeit, zweckneutral eigene Aktien rück zu erwerben. Durch den Beschluss soll der Vorstand der Lenzing AG ermächtigt werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats - selbstverständlich unter Beachtung der umfangreichen gesetzlichen Veröffentlichungspflichten - ein Aktienrückerwerbsprogramm durchzuführen. Mit dieser Möglichkeit zur Durchführung eines Aktienrückerwerbsprogramms soll die Gesellschaft rasch und flexibel auf Marktchancen reagieren können und etwa bei fallenden Kursen kursstabilisierende Aktienrückerwerbe durchführen.
Der Gesellschaft wird weiters die Möglichkeit eröffnet, liquide Mittel zu attraktiven Konditionen in eigene Anteile zu investieren.
Ein Aktienrückerwerb führt zu einem Liquiditätstransfer von der Gesellschaft zu ihren Aktionären, insbesondere wenn der Aktienrückerwerb, wie im vorliegenden Beschluss vorgesehen, ausschließlich über die Börse erfolgen soll. Durch die mit dem Aktienrückerwerb verbundene erhöhte und transparente Kaufnachfrage auf dem Kapitalmarkt erhalten die Aktionäre ein zusätzliches Ausstiegsrecht - sie können ihre Aktien verkaufen.
Die im Beschluss vorgesehen Möglichkeit, das Grundkapital durch Einziehung der Aktien herabzusetzen, soll die Flexibilität der Gesellschaft beim Umgang mit den allenfalls rückerworbenen Aktien erhöhen. Eine Einziehung der Aktien würde zu einer Verringerung der ausgegeben Aktien und damit zu einem höheren Anteilswert der verbleibenden Aktien an der Lenzing AG führen.
Die Durchführung eines Aktienrückkaufprogramm ist grundsätzlich vorteilhaft für die Aktionäre, sie profitieren einerseits von den kursstabilisierenden Effekten, andererseits erhalten sie auf Grund der gesetzlich umfangreichen Veröffentlichungspflichten vor und während der Durchführung eines Rückkaufprogrammes eine transparente Verkaufsmöglichkeit bei vollständiger Gleichbehandlung.VII. Beschlussfassung zu Punkt 8. der Tagesordnung:Beschlussfassung über Änderung der Satzung in § 9 (1) und (3)
„Beschlussfassung über die Änderung der Satzung im § 9 (1) und (3), wie folgt:
§9 (1) Der Aufsichtsrat wählt alljährlich nach der ordentlichen Hauptversammlung aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen oder mehrere Stellvertreter.
(3) Erklärungen des Aufsichtsrates und etwaiger Aufsichtsratsausschüsse werden namens des Aufsichtsrates von seinem Vorsitzenden oder einem seiner Stellvertreter abgegeben.“
Durch diese Änderung der Satzung soll die Möglichkeit eingeräumt werden, dass der Aufsichtsrat nicht bloß einen sondern mehrere Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden wählen kann.VIII. Beschlussvorschlag zu Punkt 9. der Tagesordnung:Wahl des Abschlussprüfers für den Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2014
Im Sinne der Empfehlung des Prüfungsausschusses schlägt der Aufsichtsrat vor, die Hauptversammlung möge folgenden
„Deloitte Audit Wirtschaftsprüfungs GmbH, Wien wird zum Abschlussprüfer für den Jahresabschluss und den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2014 bestellt.“