Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/635
Timestamp: 2018-08-16 10:15:40
Document Index: 319231085

Matched Legal Cases: ['§ 635', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', '§326', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§635', 'BGH', '§ 635', '§ 638', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', '§ 638', 'BGH', '§635', 'BGH', 'BGH', '§635', 'BGH', '§ 635', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 13', '§ 635', '§ 13', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', '§ 635', '§ 306', 'BGH', 'BGH', '§ 635', '§ 463', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', '§ 13', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', '§ 13', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', '§ 13', 'BGH', '§ 635', '§ 13', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', '§ 635', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', '§ 635', 'BGH', '§ 638', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', '§ 638', 'BGH', '§ 635', '§ 823', '§ 852', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', '§ 252', 'BGH', '§ 638', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 63', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', '§ 252', 'BGH', '§ 635', '§ 634', '§ 242', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', '§ 377', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', '§ 252', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 638', 'BGH', '§ 635', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', '§ 638', 'BGH', '§ 635', 'BGH', '§ 377', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH', 'BGH', '§ 635', 'BGH']

§ 635 BGB: Nacherfüllung
BGH, URTEIL vom 4.9.2012, Az. VII ZR 180/11 Es entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass bei der Beurteilung der Unverhältnismäßigkeit nach § 635 Abs.3 BGB das Verschulden des Unternehmers zu berücksichtigen ist (BGH, Urteil vom 23. Februar 1995 -VII ZR 235/93, BauR 1995, 540 = Zf BR 1995, 197; vgl. auch Urteil vom 27. März 2003 -VII ZR 443/01, BGHZ 154, 301; Urteil vom 10. November 2005 -VII ZR 64/04, BauR 2006, 377 = NZBau 2006, 110 = Zf BR 2006, 154).
BGH, URTEIL vom 4.9.2012, Az. VII ZR 179/11 Es entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass bei der Beurteilung der Unverhältnismäßigkeit nach § 635 Abs.3 BGB das Verschulden des Unternehmers zu berücksichtigen ist (BGH, Urteil vom 23. Februar 1995 - VII ZR 235/93, BauR 1995, 540 = Zf BR 1995, 197; vgl. auch Urteil vom 27. März 2003 -VII ZR 443/01, BGHZ 154, 301; Urteil vom 10. November 2005 -VII ZR 64/04, BauR 2006, 377 = NZBau 2006, 110 = ZfBR 2006, 154).
BGH, URTEIL vom 2.3.2012, Az. X ZR 76/11 Der Ersatzanspruch umfasst insbesondere den Ersatz des Aufwandes aus einem Deckungsgeschäft, das im Sinne einer Selbstabhilfe zur Behebung eines Mangels darauf gerichtet ist, dem Gläubiger den geschuldeten Leistungserfolg doch noch zu verschaffen (vgl. zu § 635 BGB aF: BGH, Urteile vom 10. März 2005 -VII ZR 321/03, NJW-RR 2005, 1039 unter II 2 a mwN; zu §326 BGB aF: vom 27. Mai 1998 - VIII ZR 362/96, NJW 1998, 2901 unter II 2 b).
BGH, URTEIL vom 4.6.2010, Az. VII ZR 77/08 Dabei handelt es sich um einen Schadensersatzanspruch, auf den der Besteller keinen (abrechnungspflichtigen) Vorschuss beanspruchen kann (vgl. BGH, Urteil vom 24. Mai 1973 -VIIZR 92/71, BGHZ 61, 28, 30 - zu §635 BGB a.F.).
BGH, URTEIL vom 4.6.2010, Az. VII ZR 77/08 Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts handelt es sich insoweit um sogenannte enge oder nahe Mangelfolgeschäden, die ebenfalls dem Regelungsbereich des § 635 BGB a.F. und damit der Verjährung nach § 638 Abs. 1 BGB a.F. unterfallen (st. Rspr. seit BGH, Urteil vom 20. Januar 1972 -VII ZR 148/70, BGHZ 58, 85).
BGH, URTEIL vom 4.6.2010, Az. VII ZR 171/08 Es geht auf der Grundlage der Rechtsprechung des Senats (BGH, Urteil vom 30. September 1999 -VII ZR 162/97, BauR 2000, 128 = NZBau 2000, 22 = ZfBR 2000, 97) davon aus, dass der schon vor der Abnahme für nicht mehr nachbesserungsfähige Mängel des Architektengewerks bestehende Schadensersatzanspruch des Bestellers aus § 635 BGB der Regelverjährung unterliege, weil § 638 BGB nicht eingreife, wenn der Besteller die Architektenleistungen weder abgenommen noch deren Abnahme endgültig verweigert habe.
BGH, URTEIL vom 4.6.2006, Az. VII ZR 276/05 Dazu gehört der Anspruch auf Rückzahlung der Vorauszahlung, der sich aus der Wahl des großen Schadensersatzanspruches gemäß §635 BGB ergibt (BGH, Urteil vom 9. Februar 2006 -VII ZR 228/04, BauR 2006, 828 = NZBau 2006, 371 = ZfBR 2006, 456).
BGH, URTEIL vom 4.2.2006, Az. VII ZR 268/04 Da die Parteien eine Kostenermittlung als Eigenschaft des geschuldeten Werks vereinbart haben, richten sich Ansprüche wegen mangelhafter Leistung nach §635 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 11. November 2004 - VII ZR 128/03, BauR 2005, 400, 405 = ZfBR 2005, 178 = NZBau 2005, 158).
LG Essen, Urteil vom 4.10.2005, Az. 18 O 299/05 Auch wenn § 635 BGB a.F. den Schadensersatzanspruch 'statt der Wandlung' vorsieht, wirkt sich der Ausschluss der Wandlung nicht auf das Bestehen des Schadensersatzanspruchs aus (OLG Hamm NJW 1998, 1031, 1031f.).
BGH, URTEIL vom 4.6.2005, Az. VII ZR 304/03 Bedenken gegen einen Schadensersatzanspruch gemäß § 635 BGB könnten jedoch bestehen, weil die Wohnungseigentümergemeinschaft nach dem in der Revisionsinstanz zu unterstellenden Sachverhalt vor der Beseitigung der Mängel am Gemeinschaftseigentum keinen Beschluß gefaßt hat, den Beklagten eine Frist mit Ablehnungsandrohung zu setzen und deshalb die Voraussetzungen für einen Schadensersatzanspruch nicht wirksam geschaffen worden sein könnten (vgl. BGH, Urteil vom 30. April 1998 - VII ZR 47/97, BauR 1998, 783 = ZfBR 1998, 245).
BGH, URTEIL vom 4.5.2005, Az. VII ZR 197/03 Soweit sich aus anderen Entscheidungen zu dem sogenannten kleinen Schadensersatzanspruch wegen Nichterfüllung aus § 635 BGB ergibt, daß eine Verrechnung von Werklohn und Gegenforderung in der Weise stattfindet, daß Aufrechnungsverbote keine Bedeutung haben (vgl. BGH, Beschluß vom 5. April 2001 - VII ZR 161/00, BauR 2001, 1928 unter Hinweis auf BGH, Urteil vom 19. Januar 1978 -VIIZR 175/75, BGHZ 70, 240, 247), hält der Senat daran nicht fest.
BGH, URTEIL vom 4.2.2005, Az. VII ZR 321/03 a)	Der Besteller kann, sofern er für bestimmte Mängel keine Minderung fordert, im Rahmen des kleinen Schadensersatzanspruchs nach § 635 BGB entweder den mangelbedingten Minderwert des Werkes oder den Betrag geltend machen, der für die Beseitigung des Mangels erforderlich ist (st. Rspr.; BGH, Urteile vom 11. Juli 1991 -VIIZR 301/90, BauR 1991, 744 = ZfBR 1991, 265 und vom 26. Oktober 1972 - VII ZR 181/71, BGHZ 59, 365, 366).
BGH, URTEIL vom 4.2.2005, Az. VII ZR 321/03 Der Anspruch nach § 635 BGB ist auf Geld gerichtet, und zwar auf den zur Mangelbeseitigung notwendigen Betrag (BGH, Urteil vom 6. November 1986 - VIIZR 97/85, BGHZ 99, 81, 84).
BGH, URTEIL vom 4.2.2005, Az. VII ZR 321/03 Im Grundsatz und in der Regel muß es jedoch bei den Folgen aus § 635 BGB verbleiben, so daß der Besteller im Wege des Schadensersatzes die Aufwendungen fordern kann, die erforderlich sind, um das geschuldete Werk in einen mangelfreien Zustand zu versetzen (BGH, Urteil vom 27. März 2003 - VII ZR 443/01, BGHZ 154, 301,305 und Urteil vom 26. Oktober 1972-VII ZR 181/71, BGHZ 59, 365, 367 f.).
BGH, URTEIL vom 4.6.2004, Az. VII ZR 275/03 BGB § 635 Der Schadensersatzanspruch aus § 635 BGB besteht auch dann in Höhe der zur Mängelbeseitigung erforderlichen Kosten fort, wenn der Besteller das Werk veräußert (Bestätigung von BGH, Urteil vom 6. November 1986 - VII ZR 97/85, BGHZ 99, 81).
BGH, URTEIL vom 4.6.2004, Az. VII ZR 275/03 Der erkennende Senat entscheidet in ständiger Rechtsprechung, der Schadensersatzanspruch aus § 635 BGB bestehe auch dann in Höhe der zur Mängelbeseitigung erforderlichen Kosten fort, wenn der Besteller das Werk veräußert habe (BGH, Urteil vom 6. November 1986 - VII ZR 97/85, BGHZ 99, 81; BGH, Urteil vom 25. April 1996 - VII ZR 157/94, BauR 1996, 735, 736).
BGH, URTEIL vom 4.6.2004, Az. VII ZR 232/01 § 13 Nr. 7 Abs. 1 VOB/B gilt für einen Schaden an der baulichen Anlage und hat im allgemeinen dieselbe Tragweite wie § 635 BGB, während § 13 Nr. 7 Abs. 2 VOB/B entferntere Mangelfolgeschäden betrifft (vgl. BGH, Urteil vom 27. April 1972 - VII ZR 144/70, BGHZ 58, 332, 340, st. Rspr.).
BGH, URTEIL vom 4.0.2004, Az. VII ZR 181/02 1. Der Erwerber kann im Rahmen des kleinen Schadensersatzes gemäß § 635 BGB den mangelbedingten Minderwert geltend machen oder die zur Mangelbeseitigung erforderlichen Kosten (BGH, Urteil vom 11. Juli 1991 - VII ZR 301/90, ZfBR 1991, 265 = BauR 1991, 744 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.0.2004, Az. VII ZR 181/02 Auch die auf der Basis des vereinbarten Erwerbspreises gezahlte Maklerprovision und die Grunderwerbssteuer können als frustierte Aufwendungen nach § 635 BGB anteilig erstattungsfähig sein, wenn der Kläger die entsprechenden Leistungen im Vertrauen darauf erbracht hat, daß der Bauträger die Wohnungen in der als vereinbart geltenden Größe erstellen werde und die Rentabilitätsvermutung nicht widerlegt wird (vgl. BGH, Urteil vom 19. April 1991 - V ZR 22/90, BGHZ 114, 193).
BGH, URTEIL vom 2.4.2003, Az. X ZR 57/02 Entgangenen Gewinn, der auf Mängeln des Werks beruht, kann der Besteller als Schadensersatz nach § 635 BGB a.F. fordern (BGHZ 72, 31,33 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.4.1998, Az. III ZR 229/97 Ausgangspunkt ist nach den insoweit rechtsfehlerfreien Ausführungen des Berufungsgerichts, daß der Beklagte aufgrund der Übernahme nicht nur der wirtschaftlichen, sondern auch der technischen Betreuung einschließlich der planerischen Gestaltung und Bauleitung verpflichtet war, die einwandfreie Herstellung des Bauwerks (auch) in technischer Hinsicht zu bewirken (vgl. etwa BGH, Urteil vom 30. Juni 1994 - VII ZR 116/93 - NJW 1994, 2825), und deshalb nach Werkvertragsrecht (§ 635 BGB) wegen von ihm zu vertretender Mängel des Schallschutzes zwischen den Reihenhäusern Nr. 27 und 25, 23 und 21 sowie 19 und 17 und teilweise auch innerhalb der
BGH, URTEIL vom 4.4.1998, Az. III ZR 229/97 Auch in diesem Fall muß der Beklagte die Kläger im Wege des Schadensersatzes nach § 635 BGB - der, soweit (teilweise) anfänglich objektive Unmöglichkeit der Leistung vorliegen sollte, § 306 BGB verdrängt (BGHZ 54,	236,	237	f; Palandt/Heinrichs
BGH, vom 2.6.1996, Az. X ZR 2/95 Denn § 635 BGB ergibt zugleich, daß der Besteller wie der Käufer im Falle des § 463 BGB ein Wahlrecht hat, Wandelung oder Schadensersatz zu verlangen, das erst mit der Vollziehung der Wandelung durch Einverständnis des Unternehmers oder mit Rechtskraft eines Urteils erlischt, das auf Wandelung oder Schadensersatz erkennt (BGH, Urt. v. 11.07.1990 - VIII ZR 219/89, NJW 1990, 2680, 2681 rn.w.N.).
BGH, URTEIL vom 2.11.1995, Az. X ZR 107/93 Bei einer solchen Vereinbarung kann unter den Voraussetzungen des § 635 BGB Ersatz wegen der dem Werk unmittelbar anhaftenden Schäden, der sogenannten Mangelschäden, verlangt werden, während Ausgleich für die darauf beruhenden weiteren, erst durch den Hinzutritt weiterer Ereignisse und an weiteren Rechtsgütern realisierten Einbußen nach den allgemeinen Grundsätzen der positiven Forderungsverletzung zu leisten ist (vgl. dazu Sen.Urt. BGHZ 115, 32, 34).
BGH, URTEIL vom 4.2.1992, Az. III ZR 117/90 Der Architekt haftet nämlich für Mängel des Bauwerks, die auf seine fehlerhafte Planung zurückzuführen sind, auch dann nach den Vorschriften des § 635 BGB (nicht aus positiver Vertragsverletzung), wenn ihm - wie hier - weder die Oberleitung noch die örtliche Bauaufsicht übertragen worden sind, seine Mitwirkung sich also auf die Herstellung der Planunterlagen beschränkt (BGH, Urteil vom 29. September 1988 - VII ZR 182/87 = BGHR BGB § 635 Architekt 1 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 3.1.1992, Az. VIII ZR 276/90 aa) In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist eine Eigentumsverletzung regelmäßig in den Fällen bejaht worden, in denen Schäden an Kraftfahrzeugen, Maschinen oder sonstigen Geräten dadurch eintraten, daß ein später eingebautes Ersatzteil oder eine Zusatzanlage mit Fehlern behaftet war und infolgedessen Schäden an anderen, bereits vorhandenen fehlerfreien Teilen des Geräts entstanden (BGHZ 55, 392, 394 f 'Achsaggregat'; BGH, Urteil vom 25. November 1971 - VII ZR 82/70 = LM § 635 BGB Nr. 25 unter II 2 'Leck-anzeigesicherungsgerät'; BGH, Urteil vom 7. Februar 1979 - VIII ZR 305/77 = NJW 1979, 2148 unter II 1 'Kartonmaschine').
BGH, URTEIL vom 4.6.1991, Az. VII ZR 301/90 a)	Der Besteller kann im Rahmen des 'kleinen' Schadensersatzanspruches nach § 635 BGB entweder den mangelbedingten Minderwert des Werkes oder den Betrag geltend machen, der für die Beseitigung des Mangels erforderlich ist (Senat BGHZ 59, 365, 366; Staudinger/Peters, BGB, 12. Aufl. S 635 Rdn. 34 f).
BGH, URTEIL vom 4.6.1991, Az. VII ZR 301/90 6 Gläubiger kann zwischen diesen beiden Berechnungsarten des kleinen Schadensersatzanspruchs nach § 635 BGB grundsätzlich auch noch während des Rechtsstreits wählen (Senat BGHZ 59, 365).
BGH, URTEIL vom 4.2.1990, Az. VII ZR 311/88 Dieser besteht darin, dem Auftragnehmer eine letzte Gelegenheit einzuräumen, das noch mit Mängeln behaftete Werk in den vertragsgemäßen Zustand zu versetzen, ehe an deren Stelle die finanziell regelmäßig belastendere Gewährleistung nach § 635 BGB tritt (im einzelnen vgl. Senatsurteil BGHZ 96, 221, 226 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.2.1990, Az. VII ZR 311/88 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist diese Anspruchsgrundlage heranzuziehen, wenn es darum geht, entferntere und deshalb nicht unter § 635 BGB fallende Mangelfolgeschäden auszugleichen (vgl. Senatsurteil NJW 1979, 1651; BGH Urteil vom 12. Juni 1980 - IVa ZR 3/80 = BauR 1980, 572, 573).
BGH, URTEIL vom 1.5.1989, Az. II ZR 128/88 Die Schadensursache, die fehlerhafte Planung, lag demnach im Gefahrenbereich der Beklagten zu 2.In solchen Fällen hat der Bundesgerichtshof für die positive Vertragsverletzung wie auch für die Haftung aus § 635 BGB entschieden, daß es Sache des Unternehmers ist, sich zu entlasten, soweit es um den Schuldvorwurf geht (vgl. BGH, Urt. v. 28. April 1983 - VII ZR 267/82, WM 1983, 916, 917 m.w.N.) Diese Entlastung ist der Beklagten zu 2 nicht gelungen.
BGH, URTEIL vom 4.11.1986, Az. VII ZR 22/86 Entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts gibt es beim Schadensersatzanspruch aus § 635 BGB keinen Anspruch auf 'Vorschuß' (Senatsurteil BGHZ 61, 28).
BGH, URTEIL vom 4.10.1986, Az. VII ZR 97/85 1.	Ist das von einem Unternehmer/Auftragnehmer aufgrund eines Werkvertrags errichtete Bauwerk mangelhaft, steht dem Besteller/Auftraggeber nach den Vorschriften der § 635 BGB oder § 13 Nr. 7 Abs. 1 VOB/B, die Regelungen von im allgemeinen gleicher Tragweite enthalten (vgl. Senatsurteile BGHZ 58, 332, 340; 96, 124, 129), ein Anspruch auf Schadensersatz zu.
BGH, URTEIL vom 4.10.1986, Az. VII ZR 97/85 6 vorsieht (BGHZ 81, 385, 388 m.w.N.), findet auf den Schadensersatzanspruch nach § 635 BGB oder § 13 Nr. 7 Abs. 1 VOB/B daher keine Anwendung.
BGH, URTEIL vom 4.10.1986, Az. VII ZR 97/85 2.	Als ein auf Geld, und zwar gerade auf den zur Mängelbeseitigung notwendigen Betrag (BGHZ 61, 28, 30; 61, 369, 372; 77, 134, 136/137; BGH NJW 1982, 1524, 1525) gerichteter Anspruch kann der dem Besteller/Auftraggeber zustehende Schadensersatzanspruch gemäß § 635 BGB oder § 13 Nr. 7 Abs. 1 VOB/B nicht mit der Begründung verneint werden, nach Veräußerung des Grundstücks im Wege der Zwangsversteigerung sei eine Schadensbeseitigung durch Neuherstellung nicht mehr möglich.
BGH, URTEIL vom 4.10.1986, Az. VII ZR 97/85 c)	Die 'Dispositionsfreiheit' des Geschädigten ist auch für den im vorliegenden Falle allein zu beurteilenden Schadensersatzanspruch des Bestellers/Auftraggebers eines Werkvertrags nach § 635 BGB oder § 13 Nr. 7 Abs. 1 VOB/B von Bedeutung (vgl. BGHZ 61, 28, 31).
BGH, URTEIL vom 4.10.1985, Az. VII ZR 270/83 Derartige Schäden fallen zwar nach der gefestigten Rechtsprechung des Senats unter § 635 BGB (vgl. BGHZ 58, 85, 87; 61, 203, 205; BGH NJW 1981, 2182, 2183 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.8.1983, Az. IVa ZR 154/81 Wie der Senat bereits im 'Statikerfall' (BGHZ 80, 284 = VersR 1981, 771 = NJW 1981, 1780, vgl. dazu Küpper, VP 1981, 273 ff. und Littbarski VersR 1982, 915) ausgeführt hat, können die Erwägungen, aus denen haftungsrechtlieh gewisse MangelfolgeSchäden in die Gewährleistungshaftung nach § 635 BGB einbezogen werden, im Deckungsprozeß des Versicherten gegen den Versicherer nicht durchgreifen.
BGH, URTEIL vom 4.3.1983, Az. VII ZR 267/82 In solchen Fällen hat der Bundesgerichtshof für die positive Vertragsverletzung wie auch für die Haftung aus § 635 BGB wiederholt entschieden, daß es Sache des Unternehmers ist, sich zu entlasten, soweit es um den Schuldvorwurf geht (BGHZ 23, 288, 290; 42, 16, 18/19; 48, 310, 312 m.w.N.;BGH NJW 1974, 188 Nr. 5, Senatsurteil vom 28. September 1978 - VII ZR 254/77 = BauR 1979, 159).
BGH, URTEIL vom 4.9.1982, Az. VII ZR 334/80 4* der Unternehmer, der sich auf eine Prüfung einläßt, aber nicht nur prüfen, ob dem Werk der behauptete Mangel anhaftet, sondern ebenso, ob er für den Mangel einzustehen hat* Das gilt auch für Schadensersatzansprüche nach § 635 BGB (vgl. auch BGHZ 66, 367, 370/371).
BGH, URTEIL vom 1.4.1982, Az. VII ZR 199/81 Die Revision hat damit keinen Erfolg: 1.	a) Wie der Senat bereits mehrfach entschieden hat, ist im Anwendungsbereich des § 635 BGB grundsätzlich von einem engen Schadensbegriff auszugehen (BGHZ 58, 85, 88; 67, 1, 5 f; BGH NJW 1969, 838, 839; NJW 1981, 2182, 2183; vgl, auch Glanzmann in BGB-RGRK, 12. Aufl., § 635 Rdn. 40, 41).
BGH, URTEIL vom 4.4.1981, Az. VII ZR 128/80 BGB §§ 635, 638 Zur Abgrenzung der Schadensersatzansprüche aus § 635 BGB und aus positiver Vertragsverletzung, wenn der Schaden auf mangelhafter geschäftlicher Oberleitung des Architekten beruht, das Bauwerk selbst aber mangelfrei ist (im Anschluß an BGHZ 58, 85 und 67, 1).
BGH, URTEIL vom 4.4.1981, Az. VII ZR 128/80 1. In seinem Urteil BGHZ 58, 85 hat sich der Senat für den Bereich des § 635 BGB zwar im Grundsatz zu einem engen, lediglich sog. Mangelschäden einschließenden Schadensbegriff bekannt (aaO S. 88).
BGH, URTEIL vom 4.4.1981, Az. VII ZR 128/80 Den sich dadurch ergebenden Mangelfolgeschaden hat der Senat deshalb wie einen nach § 635 BGB zu ersetzenden Mangelschaden am Bauwerk beurteilt (BGHZ 37, 341, 344; 58, 85, 89), so daß der Anspruch auf Ersatz dieses Schadens bereits nach fünf Jahren verjährt (§ 638 Abs. 1 Satz 1 BGB).
BGH, URTEIL vom 4.3.1981, Az. VII ZR 263/79 Diese Bestimmung hat im allgemeinen dieselbe Tragweite wie § 635 BGB (BGHZ 58, 332, 340).
BGH, URTEIL vom 4.6.1980, Az. VII ZR 139/79 Für Planungsfehler hat die Beklagte daher - ähnlich einem Architekten (Senatsurteil vom 27. Februar 1975 - VII ZR 138/74 = m 1975, 633) - gemäß § 635 BGB selbst einzustehen (Senatsurteile aaO; für die Baubetreuung vgl. auch BGHZ 70, 187, 190).
BGH, URTEIL vom 4.6.1980, Az. VII ZR 267/79 Für Planungsfehler hat die Beklagte daher - ähnlich einem Architekten (Senatsurteil vom 27. Februar 1975 - VII ZR 138/74 * VM 1975, 633) - gemäß § 635 BGB selbst einzustehen (Senatsurteile aaO; für die Baubetreuung vgl. auch BGHZ 70, 187, 190).
BGH, URTEIL vom 4.4.1979, Az. VII ZR 30/78 Schließlich umfaßt § 635 BGB auch Ansprüche wegen der Nachbesserung gar nicht zugänglicher Schäden (BGHZ 72, 31, 33/34).
BGH, URTEIL vom 4.2.1979, Az. VII ZR 133/78 BGB §§ 635, 638 Zur Abgrenzung der Schadensersatzansprüche aus § 635 BGB und aus positiver Vertragsverletzung (im Anschluß an BGHZ 58, 85 und 67, 1).
BGH, URTEIL vom 4.5.1978, Az. VII ZR 15/7 BGB § 635 Der Anspruch gegen den Architekten auf Schadensersatz gemäß § 635 BGB ist grundsätzlich auf Geld gerichtet (Aufgabe der in BGH NJW 1962, 390 Nr. 3 vertretenen Ansicht).
BGH, URTEIL vom 4.5.1978, Az. VII ZR 161/77 1.	Entgangenen Gewinn, der auf Mängeln des Werks beruht, kann der Besteller als Schadensersatz nach § 635 BGB fordern (vgl. BGHZ 35, 130, 132; 37, 341, 343; 46, 238, 240; 58, 85, 87; 67, 1, 6).
BGH, URTEIL vom 4.5.1976, Az. VII ZR 129/7 1. In seinem Urteil BGHZ 58, 85 hat sich der Senat für den Bereich des § 635 BGB zwar im Prinzip zu einem engen, lediglich sog« 'Mangelschaden' einschließen den Schadensbegriff bekannt (S. 88 aaO)• Er hat aber im Interesse einer zweckgerechten Anwendung des § 638 BGB gewisse nächste 'Mangelfolgeschäden' einbezogen (S. 89 aaO).
BGH, Urteil vom 1.4.1976, Az. VIII ZR 10/74 Aus diesem Grunde hat die Rechtsprechung bei der werkvertraglichen Gewährleistung - also in einem dem vorliegenden Fall verwandten Bereich - dem Besteller, dessen auf § 635 BGB gestützter vertraglicher Schadensersatzanspruch verjährt ist, ein Zurückgreifen auf den de-liktischen Schadensersatzanspruch wegen fahrlässiger Beschädigung seines Eigentums (§ 823 BGB) innerhalb der Verjährungsfrist des § 852 BGB nicht verwehrt (BGHZ 55, 392 m.w.Nachw.; vgl. auch BGHZ 61,.
BGH, URTEIL vom 3.9.1975, Az. VIII ZR 103/74 stellt bleiben, ob es sich insoweit um einen Anspruch aus positiver Vertragsverletzung handelt (so BGH Urt. v. 18. Juni 1959 - VII ZR 181/58 = LM BGB § 635 Nr. 4 und BGHZ 62, 83, 87), oder ob sich der Schadensersatzanspruch - wovon offenbar die Revision mit ihrer Bezugnahme auf die Entscheidungen des II. Zivilsenats des BGH vom 13. Dezember 1962 (II ZR 196 und 197/60 = NJW 1963, 805 und 811) ausgeht - aus einer entsprechenden Anwendung des § 635 BGB herleitet.
BGH, URTEIL vom 3.5.1975, Az. VIII ZR 55/74 Die Frage, inwieweit Ver-jährungsvorschriften, die für vertragliche Ersatzansprüche gelten, auf Ersatzansprüche aus unerlaubter Handlung übergreifen, ist für einzelne Rechtsgebiete jeweils unterschiedlich beantwortet worden (und zwar verneint für Schadensersatzforderungen, die gegen Spediteure, Lagerhalter und Frachtführer gerichtet sind = BGHZ 9, 301, 304, ebenso bei Schadensersatzansprüchen wegen eines Mangels des Werkes nach § 635 BGB = BGHZ 55, 392, 397, dagegen bejaht für Ersatzansprüche des Vermieters wegen Veränderungen oder Verschlechterungen der Mietsache = BGHZ 47, 53, 55).
BGH, URTEIL vom 3.3.1975, Az. IV ZR 4/74 Wenn die neuerere Rechtsprechung zu § 635 BGB unter Berücksichtigung der Eigenart des Einzelfalles in die Haftung auf Schadenersatz wegen Nichterfüllung - abgesehen von dem entgangenen Gewinn im Sinne des § 252 BGB - auch ’'gewisse nächste Folgeschäden” einbezieht, die eng mit dem Werkmangel Zusammenhängen (vgl. BGHZ 58, 85, 89 ff.), so muß dies im Blick auf § 638 BGB gesehen werden.
BGH, URTEIL vom 4.2.1975, Az. VII ZR 65/74 3.	Muß der Beklagte Schadensersatz wegen Nichterfüllung nach § 635 BGB leisten, so braucht die Klägerin auch für die von ihm erbrachten Leistungen keine Vergütung zu bezahlen, soweit diese Leistungen für sie wertlos sind (BGHZ 27, 215, 218; BGH Urteil vom 9. Dezember 1971 - VII ZR 211/69 = LM BGB § 63^ Nr. 12).
BGH, URTEIL vom 4.4.1974, Az. VII ZR 214/72 Zum anderen könnte die Beklagte als Schadensersatz nach § 635 BGB den für die Beseitigung der Mängel notwendigen Geldbetrag fordern, und zwar bereits vor der Behebung der Mängel (BGHZ 59, 365, 366; 61, 28, 30; 61, 369, 371).
BGH, URTEIL vom 4.1.1974, Az. VII ZR 52/72 Dem Berufungsgericht ist zuzustimmen, daß die Beklagte deshalb der Klägerin nach § 635 BGB Schadensersatz schuldet, der auch den entgangenen Gewinn umfaßt (BGHZ 35, 130, 132), welcher der Klägerin nach dem gewöhnlichen Laufe der Dinge oder nach den besonderen Umständen mit Wahrscheinlichkeit zugeflossen wäre (§ 252 BGB).
BGH, vom 4.11.1973, Az. VII ZR 287/79 c)	Auch ohne Abnahme des Werks kann der Besteller Schadensersatz wegen Nichterfüllung gemäß § 635 BGB jedenfalls dann verlangen, wenn die Voraussetzungen der §§ 634, 635 BGB im übrigen vorliegen und der Besteller die Abnahme ohne Verstoß gegen § 242 BGB verweigert (im Anschluß an BGH, Urt, v. 13.12.1973 - VII ZR 89/71, WM 1974, 311
BGH, URTEIL vom 4.10.1973, Az. VII ZR 110/71 Zwar tritt ein Mangel des Statikerwerks meist erst in Schäden des Bauwerks zutage, und deshalb ergibt sich ein Schadensersatzanspruch gegen den Statiker - so wie nach der ständigen Rechtsprechung des Senats auch ein auf Planungsfehler eines Architekten gestützter Schadensersatzanspruch wegen Fehler des Bauwerks (BGHZ 37, 341, 344; 42, 16, 18; 48, 257, 258) -aus § 635 BGB und nicht au® positiver Vertragsverletzung.
BGH, URTEIL vom 4.10.1973, Az. VII ZR 110/71 Anspruchsgrundlage ist deshalb auch insoweit § 635 BGB (BGH NJW 1969, 1710).
BGH, Urteil vom 4.10.1973, Az. VII ZR 86/73 Der Schadensersatzanspruch nach § 635 BGB bleibt dagegen erhalten (BGH Urteil vom 31. Januar 1966 - VII ZR 43/64 - = LM § 377 HGB Nr. 10; Urteil vom 25. Oktober 1968 - V ZR 80/65 -= WM 1969, 96, jeweils mit weiteren Nachweisen), es sei denn, auf ihn ist verzichtet worden.
BGH, URTEIL vom 4.6.1973, Az. VII ZR 177/72 im vorliegenden Fall - auf Ersatz entfernterer Mängelfolgeschäden an Sachen des Auftraggebers gerichtet sind« aa) Wie der Senat mehrfach zu dem Ausdruck gebracht hat (vgl. etwa BGHZ 55, 392; Urteil vom 25. November 1971 - VII ZR 82/70 - = LM § 635 BGB Nr. 25), sind miteinander konkurrierende werkvertragliche Schadensersatzansprüche und solche aus unerlaubter Handlung nach ihren Voraussetzungen und Rechtsfolgen grundsätzlich selbständig zu beurteilen, auch wenn sie auf eine mangelhafte Werkleistung zurückzuführen sind.
BGH, URTEIL vom 4.6.1973, Az. VII ZR 177/72 Insofern hat der Senat in langjähriger Rechtsprechung, an der er erst kürzlich nach erneuter Überprüfung festgehalten hat (vgl. BGHZ 58, 85 mit Nachweisen), folgende Unterscheidung getroffen: Unter § 635 BGB fallen der dem Werk unmittelbar anhaftende Schaden, der dieserhalb nach § 252 BGB entgangene Gewinn und die Folgeschäden, die eng und unmittelbar mit dem Mangel des Werks Zusammenhängen.
BGH, URTEIL vom 4.3.1972, Az. VII ZR 144/70 b)	Mit diesen Ausführungen stützt sich das Berufungsgericht auf die ständige Rechtsprechung des Senats über die Abgrenzung zwischen Schadensersatzansprüchen wegen Nichterfüllung nach § 635 BGB und solchen aus positiver Vertragsverletzung, wie sie der Senat neuerdings in seinem Urteil vom 20. Januar 1972 - VII ZR 148/70 -(BGHZ 58, 85 = NJW 1972, 625 - mit weiteren Nachweisen -) bestätigt hat.
BGH, URTEIL vom 4.0.1972, Az. VII ZR 148/70 Hier muß der am Bauwerk aufgetretene Schaden zu demjenigen gerechnet werden, für den der Architekt auf Grund der Gewährleistung nach § 635 BGB einzutreten hat; hier wird ein 'enger und unmittelbarer Zusammenhang' der Fehler des Planes mit den Schäden am Bauwerk angenommen (BGHZ 37» 342).
BGH, URTEIL vom 4.0.1972, Az. VII ZR 148/70 Unter § 635 BGB wurde auch der Schaden eingeordnet, der dem Bauherrn dadurch erwuchs, daß er, um die Ursache zutage getretener Mängel zu erforschen, genötigt war, sich ein Gutachten zu beschaffen (BGHZ 54, 352, 357).
BGH, URTEIL vom 4.0.1971, Az. YJI ZR 173/69 Hie Verjährung eines solchen Anspruchs richte sich nach § 638 BGB» Hie Revision hält dem unter Hinweis auf die Rechtsprechung des erkennenden Senats (u. a. BGHZ 35? 130» 135; 37, 349, 343; 46» 238; JS 1963, 596 und NJW 1969, 838) ent gegen» der Anspruch aus § 635 BGB setze einen engen und unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Mangel und dem Schaden voraus» während für eine Haftung aus positiver Ver tragsverletzung Nachteile in Betracht kämen» die dem Besteller als weitere, entferntere Folge des Mangels außerhalb des Werks erwachsen seien.
BGH, URTEIL vom 4.0.1969, Az. VII ZR 139/66 Der Schaden besteht . darin, daß die Klägerin von der Firma	in	Anspruch genommen wird (vgl. zur Abgrenzung von Schadensersatzansprüchen aus § 635 BGB und positiver Vertragsverletzung BGHZ 35, 150; 37, 341; 46, 238).
BGH, URTEIL vom 1.8.1967, Az. vil ZR 88/65 Die Unmittelbarkeit hat aber auch den Senat mit dazu bewogen, Schadensersatzansprüche aus Mängeln des Bauwerks, die auf Architektenfehlern beruhen, als Schadensersatz ansprüche aus Gewährleistung (§ 635 BGB) und nicht als solche aus positiver Vertragsverletzung zu behandeln (vgl. BGHZ 37, 341, 344).
BGH, URTEIL vom 1.4.1967, Az. VII ZR 294/64 Der Architekt hat gemäß § 635 BGB für Schäden einzustehen, die durch schuld hafte Verletzung der ihm obliegenden Verpflichtungen entstehen, und zwar unabhängig davon, ob sie die Aufsicht oder die Planung betreffen; ein besonderes Entgelt kann er hierfür nicht verlangen (vgl. BGHZ 42, 16, 18; Roth-Gaber, GOA, 8. Aufl. S. 299).
BGH, vom 4.1.1964, Az. VII ZR 99/62 Zwar beraißt das Berufungsgericht die Verjährungsfrist für den Anspruch auf Ersatz des Schadens, der durch die angeblich mangelhafte statische Berechnung und den auf ihr beruhenden Einsturz entstanden let, zutreffend auf 5 Jahre, Da8 gilt unabhängig davon, ob der Beklagte nur ile Pläne und die atat!8che Berechnung zu liefern hatte oder ob er «auch mit der Bauleitung befaßt war (BGH2 32, 206; 37; 34'i), Die mit der Klage geltend gemachten Schäden - die Koston des Y/iedcraufbaus - sind Schäden, die mit den Hangeln des Werks, auch denen des Architektenwerks, eng und unmittelbar Zusammenhängen und deshalb nur einen Ersatzanspruch nach § 635 BGB begründen (BGIIZ 37, 344), dessen Verjährung in § 638 BGB geregelt ist.
BGH, Urteil vom 2.10.1962, Az. VII ZR 239/62 Eine hiervon abweichende Regelung ist dem § 635 BGB nicht zu entnehmen (vgl. auch BGH in LM Nr, 1 zu § 377 HGB; BGH II ZR 61/54 vom 16.. Mai 1955).
BGH, vom 4.10.1961, Az. VII ZR 251/60 Es kann auf sich beruhen, ob dieser Anspruch mit dem Berufungsgericht aus einer positiven Vertragsverletzung herzuleiten ist oder aus § 635 BGB, weil dem Kläger durch die Mängel des Werks Gewinn entgangen ist (vgl. BGHZ 35, 130, 133).
BGH, Urteil vom 4.9.1961, Az. VII ZR 146/60 BGH VII ZR 97/58 vom 25. Juni 1959)* 2.) Der Schadensersatzanspruch v/egen Nichterfüllung (§ 635 BGB) umfaßt auch den vom Berufungsgericht angenommenen Minderwert des Gebäudes auf dem Grundstücksmarkt (BGHZ 9, 98).
BGH, Urteil vom 4.5.1959, Az. VII ZR 97/58 4) Ben Schadensersatzanspruch wegen Nichterfüllung aus § 635 BGB kann der Beklagte nach seiner Wahl grundsätzlich in zwei Formen geltend machen (BGHZ 27, 215)s