Source: https://schwarzwald.graja-tours.de/reisebedingungen/
Timestamp: 2018-05-27 11:31:05
Document Index: 302034373

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651']

Reisebedingungen - Wandern im Schwarzwald
Die hier veröf­fentlicht­en Reisen wer­den ver­anstal­tet von Gra­ja-Tours Deutsch­land UG (haf­tungs­beschränkt). Die Fir­ma arbeit­et auf Basis der Reisebe­din­gun­gen, die nach­fol­gend voll­ständig abge­druckt sind.
1.1 Mit der Buchung (Reisean­mel­dung) bietet der Kunde der Gra­ja-Tours Deutsch­land UG (haf­tungs­beschränkt) (im Fol­gen­den „Rei­sev­er­anstal­ter“) den Abschluss des Rei­sev­er­trages verbindlich an. Grund­lage dieses Ange­bots sind die Reiseauss­chrei­bung und die ergänzen­den Infor­ma­tio­nen des Rei­sev­er­anstal­ters für die jew­eilige Reise, soweit diese dem Kun­den vor­liegen.
1.2 Die Buchung kann schriftlich, mündlich, tele­fonisch, per Tele­fax oder auf elek­tro­n­is­chem Weg (E-Mail, Inter­net) erfol­gen.
1.3 Der Kunde hat für alle Ver­tragsverpflich­tun­gen von Mitreisenden, für die er die Buchung vorn­immt, wie für seine eige­nen einzuste­hen, soweit er diese Verpflich­tung durch aus­drück­liche und geson­derte Erk­lärung über­nom­men hat.
1.4 Der Ver­trag kommt mit dem Zugang der Buchungs­bestä­ti­gung (Annah­meerk­lärung) durch den Rei­sev­er­anstal­ter zus­tande. Sie bedarf kein­er bes­timmten Form. Bei oder unverzüglich nach Ver­tragss­chluss wird der Rei­sev­er­anstal­ter dem Kun­den eine Reisebestä­ti­gung schriftlich oder in Textform über­mit­teln.
1.5 Weicht der Inhalt der Annah­meerk­lärung des Rei­sev­er­anstal­ters vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Ange­bot des Rei­sev­er­anstal­ters vor, an das er für die Dauer von 10 Tagen gebun­den ist. Der Ver­trag kommt auf der Grund­lage dieses neuen Ange­botes zus­tande, wenn der Kunde inner­halb der Bindungs­frist dem Rei­sev­er­anstal­ter die Annahme durch aus­drück­liche Erk­lärung oder Anzahlung erk­lärt.
1.6 Bei Buchun­gen im elek­tro­n­is­chen Geschäftsverkehr (z.B. Inter­net) gilt für den Ver­tragsab­schluss: Der Kunde wird Schritt für Schritt durch den Buchungsvor­gang geleit­et. Ihm ste­ht zur Kor­rek­tur sein­er Eingaben, zur Löschung oder zum Zurück­set­zen des gesamten Onlineb­uchungs­for­mu­la­rs eine entsprechende Kor­rek­tur­möglichkeit zur Ver­fü­gung.
Mit Betä­ti­gung der Schalt­fläche „zahlungspflichtig buchen“ bietet der Kunde dem Rei­sev­er­anstal­ter den Abschluss des Rei­sev­er­trages verbindlich an. Die Über­mit­tlung der Buchung (Reisean­mel­dung) durch Betä­ti­gung des But­tons „zahlungspflichtig buchen“ begrün­det keinen Anspruch des Kun­den auf das Zus­tandekom­men eines Rei­sev­er­trages entsprechend sein­er Buchung (Reisean­mel­dung). Der Ver­trag kommt durch den Zugang der Buchungs­bestä­ti­gung des Rei­sev­er­anstal­ters beim Kun­den zus­tande.
2.1 Rei­sev­er­anstal­ter und Rei­sev­er­mit­tler dür­fen Zahlun­gen auf den Reisepreis vor Beendi­gung der Reise nur fordern oder annehmen, wenn dem Kun­den der Sicherungss­chein übergeben wurde. Nach Ver­tragsab­schluss wird gegen Aushändi­gung des Sicherungss­cheines eine Anzahlung in Höhe von 20 % (min­destens 200,-€, max­i­mal 250,-€) des Reisepreis­es zur Zahlung fäl­lig, die inner­halb von 7 Tagen nach Erhalt der Rech­nung zu bezahlen ist. Die Restzahlung wird 28 Tage vor Reise­be­ginn fäl­lig, sofern der Sicherungss­chein übergeben ist und die Reise nicht mehr aus dem in Zif­fer 6 genan­nten Grund abge­sagt wer­den kann.
2.2 Leis­tet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vere­in­barten Zahlungs­fäl­ligkeit­en, so ist der Rei­sev­er­anstal­ter berechtigt, nach Mah­nung mit Frist­set­zung vom Rei­sev­er­trag zurück­zutreten und den Kun­den mit Rück­trittskosten gemäß Zif­fer 4.2 Satz 2 bis 4.5 zu belas­ten.
3.1 Abwe­ichun­gen wesentlich­er Reise­leis­tun­gen von dem vere­in­barten Inhalt des Rei­sev­er­trages, die nach Ver­tragsab­schluss notwendig wer­den und vom Rei­sev­er­anstal­ter nicht wider Treu und Glauben her­beige­führt wur­den, sind nur ges­tat­tet, soweit die Abwe­ichun­gen nicht erhe­blich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beein­trächti­gen.
3.2 Eventuelle Gewährleis­tungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geän­derten Leis­tun­gen mit Män­geln behaftet sind.
3.3 Der Rei­sev­er­anstal­ter ist verpflichtet, den Kun­den über wesentliche Leis­tungsän­derun­gen unverzüglich nach Ken­nt­nis von dem Änderungs­grund zu informieren.
3.5 Der Rei­sev­er­anstal­ter behält sich vor, die aus­geschriebe­nen und mit der Buchung bestätigten Preise, ins­beson­dere im Fall der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bes­timmte Leis­tun­gen wie Hafen- oder Flughafenge­bühren, wie fol­gt zu ändern:
Wer­den die bei Abschluss des Rei­sev­er­trages beste­hen­den Abgaben wie Hafen- oder Flughafenge­bühren dem Rei­sev­er­anstal­ter gegenüber erhöht, so kann der Reisepreis um den entsprechen­den anteili­gen Betrag her­aufge­set­zt wer­den.
3.6 Eine Erhöhung ist nur zuläs­sig, sofern zwis­chen Ver­tragss­chluss und dem vere­in­barten Reiseter­min mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führen­den Umstände vor Ver­tragss­chluss noch nicht einge­treten und bei Ver­tragss­chluss für den Rei­sev­er­anstal­ter nicht vorherse­hbar waren.
3.7 Im Falle ein­er nachträglichen Änderung des Reisepreis­es wird der Rei­sev­er­anstal­ter den Kun­den unverzüglich informieren. Preis­er­höhun­gen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirk­sam. Bei Preis­er­höhun­gen von mehr als 5 % ist der Kunde berechtigt, ohne Gebühren vom Rei­sev­er­trag zurück­zutreten oder die Teil­nahme an ein­er min­destens gle­ich­w­er­ti­gen Reise zu ver­lan­gen, wenn der Rei­sev­er­anstal­ter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kun­den aus seinem Ange­bot anzu­bi­eten. Der Kunde muss diese Rechte unverzüglich nach Erk­lärung der Preis­er­höhung gel­tend machen.
4.1 Der Kunde kann jed­erzeit vor Reise­be­ginn von der Reise zurück­treten. Der Rück­tritt ist gegenüber dem Rei­sev­er­anstal­ter unter der in Zif­fer 16 angegebe­nen Anschrift zu erk­lären. Falls die Reise über ein Reise­büro gebucht wurde, kann der Rück­tritt auch diesem gegenüber erk­lärt wer­den. Dem Kun­den wird emp­fohlen, den Rück­tritt schriftlich zu erk­lären.
4.2 Tritt der Kunde vor Reise­be­ginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so ver­liert der Rei­sev­er­anstal­ter den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der Rei­sev­er­anstal­ter, soweit der Rück­tritt nicht von ihm zu vertreten ist oder ein Fall höher­er Gewalt vor­liegt, eine angemessene Entschädi­gung für die bis zum Rück­tritt getrof­fe­nen Rei­sevorkehrun­gen und seine Aufwen­dun­gen in Abhängigkeit von dem jew­eili­gen Reisepreis ver­lan­gen.
4.3 Der Rei­sev­er­anstal­ter hat diesen Entschädi­gungsanspruch zeitlich gestaffelt, d. h. unter Berück­sich­ti­gung der Nähe des Zeit­punk­tes des Rück­tritts zum ver­traglich vere­in­barten Reise­be­ginn in einem prozen­tualen Ver­hält­nis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berech­nung der Entschädi­gung gewöhn­lich ersparte Aufwen­dun­gen und gewöhn­lich mögliche ander­weit­ige Ver­wen­dun­gen der Reise­leis­tun­gen berück­sichtigt. Die Entschädi­gung wird nach dem Zeit­punkt des Zugangs der Rück­trittserk­lärung wie fol­gt berech­net:
Wan­der­reisen mit Eige­nan­reise
bis 46 Tage vor Reiseantritt 20 % des Reisepreis­es,
ab dem 45. bis 15. Tag vor Reiseantritt 30 % des Reisepreis­es,
ab dem 14. Tag vor Reiseantritt 80 % des Reisepreis­es,
am Tag der Abreise oder bei Nich­tantritt (no-show) 90 % des Reisepreis­es.
4.4 Unab­hängig vom Zeit­punkt des Rück­tritts gel­ten bei Stornierung von ver­mit­tel­ten Flugtick­ets die jew­eili­gen Stornobe­din­gun­gen des Beförderung­sun­ternehmens. Diese kön­nen von den vor­ge­nan­nten Rück­trittskosten abwe­ichen.
4.5 Dem Kun­den bleibt es in jedem Fall unbenom­men, dem Rei­sev­er­anstal­ter nachzuweisen, dass diesem über­haupt kein oder ein wesentlich niedriger­er Schaden ent­standen ist als die von ihm geforderte Pauschale.
4.6 Der Rei­sev­er­anstal­ter behält sich vor, anstelle der vorste­hen­den Pauschalen eine höhere, indi­vidu­ell berech­nete Entschädi­gung zu fordern, soweit der Rei­sev­er­anstal­ter nach­weist, dass ihm wesentlich höhere Aufwen­dun­gen als die jew­eils anwend­bare Pauschale ent­standen sind. In diesem Fall ist der Rei­sev­er­anstal­ter verpflichtet, die geforderte Entschädi­gung unter Berück­sich­ti­gung der ersparten Aufwen­dun­gen und ein­er etwaigen ander­weit­i­gen Ver­wen­dung der Reise­leis­tun­gen konkret zu bez­if­fern und zu bele­gen.
4.7 Das geset­zliche Recht des Kun­den, gemäß § 651 b BGB einen Ersatzteil­nehmer zu stellen, bleibt durch die vorste­hen­den Bedin­gun­gen unberührt.
5.1 Ein Anspruch des Kun­den nach Ver­tragsab­schluss auf Änderun­gen hin­sichtlich des Reiseter­mins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkun­ft oder der Beförderungsart (Umbuchung) beste­ht nicht. Wird auf Wun­sch des Kun­den den­noch eine Umbuchung vorgenom­men, kann der Rei­sev­er­anstal­ter bei Ein­hal­tung der nach­ste­hen­den Frist ein Umbuchungsent­gelt pro Reisenden erheben. Dieses set­zt sich bis 31 Tage vor Reiseantritt aus den indi­vidu­ell zu bez­if­fer­n­den konkreten Kosten zuzüglich ein­er Bear­beitungs­ge­bühr von 25 Euro zusam­men.
5.2 Umbuchungswün­sche des Kun­den, die nach Ablauf der Frist erfol­gen, kön­nen, sofern ihre Durch­führung über­haupt möglich ist, nur nach Rück­tritt vom Rei­sev­er­trag gemäß Zif­fer 4.2 bis 4.6 zu den Bedin­gun­gen und gle­ichzeit­iger Neuan­mel­dung durchge­führt wer­den.
5.3 Fall­en auf­grund fehler­hafter Angaben des Kun­den zusät­zliche Kosten an (z.B. wegen ein­er erforder­lichen kostenpflichti­gen Änderung ein­er Reservierung bei fehler­hafter oder unvoll­ständi­ger Namen­sangabe) greift eben­falls die unter 5.1 – 5.2 beschriebene Vorge­hensweise.
6.1 Ist in der Reiseauss­chrei­bung oder in son­sti­gen Unter­la­gen, die Ver­tragsin­halt gewor­den sind, eine Min­dest­teil­nehmerzahl fest­gelegt, so kann der Rei­sev­er­anstal­ter bis 30 Tage vor Reiseantritt vom Rei­sev­er­trag zurück­treten, falls die Min­dest­teil­nehmerzahl nicht erre­icht wird. Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchge­führt, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleis­tete Zahlun­gen unverzüglich zurück.
6.2 Bei einem Rück­tritt aus oben genan­ntem Grund übern­immt der Rei­sev­er­anstal­ter keine Erstat­tun­gen für Fremdleis­tun­gen wie z. B. Flüge, die der Kunde außer­halb des Leis­tungsange­botes des Ver­anstal­ters erwor­ben hat.
7.1 Der Rei­sev­er­anstal­ter kann den Rei­sev­er­trag ohne Ein­hal­tung ein­er Frist kündi­gen, wenn der Kunde ungeachtet ein­er Abmah­nung des Rei­sev­er­anstal­ters nach­haltig stört oder wenn er sich in solchem Maße ver­tragswidrig ver­hält, dass die sofor­tige Aufhe­bung des Ver­trages gerecht­fer­tigt ist.
7.2 Ist der Kunde den in der jew­eili­gen Reisebeschrei­bung genan­nten Anforderun­gen erkennbar kör­per­lich oder psy­chisch nicht gewach­sen, ist die Gra­ja-Tours Reise­leitung berechtigt, den Kun­den ganz oder teil­weise vom Reise­pro­gramm auszuschließen.
7.3 Bei Kündi­gung bzw. Auss­chluss behält der Rei­sev­er­anstal­ter den Anspruch auf den Reisepreis; er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwen­dun­gen sowie diejeni­gen Vorteile anrech­nen lassen, die er aus ein­er ander­weit­i­gen Ver­wen­dung der nicht in Anspruch genomme­nen Leis­tung erlangt, ein­schließlich der ihm von den Leis­tungsträgern gut­ge­bracht­en Beträge.
8.1 Män­ge­lanzeige
Wird die Reise nicht ver­trags­gemäß erbracht, so kann der Kunde Abhil­fe ver­lan­gen.
Der Kunde ist aber verpflichtet, dem Rei­sev­er­anstal­ter einen aufge­trete­nen Reise­man­gel unverzüglich anzuzeigen. Unter­lässt er dies schuld­haft, tritt eine Min­derung des Reisepreis­es nicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aus­sicht­s­los oder aus anderen Grün­den unzu­mut­bar ist.
Der Kunde ist verpflichtet, seine Män­ge­lanzeige unverzüglich der Reise­leitung am Urlaub­sort zur Ken­nt­nis zu geben. Ist eine Reise­leitung am Urlaub­sort nicht vorhan­den, sind etwaige Reisemän­gel dem Rei­sev­er­anstal­ter an dessen Sitz zur Ken­nt­nis zu geben. Über die Erre­ich­barkeit der Reise­leitung bzw. des Rei­sev­er­anstal­ters wird in der Leis­tungs­beschrei­bung, spätestens jedoch mit den Reise­un­ter­la­gen, unter­richtet. Die Reise­leitung ist beauf­tragt, für Abhil­fe zu sor­gen, sofern dies möglich ist. Sie ist jedoch nicht befugt, Ansprüche anzuerken­nen.
8.2 Frist­set­zung vor Kündi­gung
Will ein Kunde den Rei­sev­er­trag wegen eines Reise­man­gels der in § 651 c BGB beze­ich­neten Art nach § 651 e BGB oder aus wichtigem, dem Rei­sev­er­anstal­ter erkennbaren Grund wegen Unzu­mut­barkeit kündi­gen, hat er dem Rei­sev­er­anstal­ter zuvor eine angemessene Frist zur Abhil­feleis­tung zu set­zen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhil­fe unmöglich ist oder vom Rei­sev­er­anstal­ter ver­weigert wird oder wenn die sofor­tige Kündi­gung des Ver­trages durch ein beson­deres, dem Rei­sev­er­anstal­ter erkennbares Inter­esse des Kun­den gerecht­fer­tigt wird.
8.3 Reise­un­ter­la­gen
Der Kunde hat den Rei­sev­er­anstal­ter zu informieren, wenn er die erforder­lichen Reise­un­ter­la­gen nicht inner­halb der vom Rei­sev­er­anstal­ter mit­geteil­ten Frist erhält.
8.4 Pass­dat­en
Ist für die Durch­führung der Reise laut Auss­chrei­bung die Weit­er­leitung von Pass­dat­en notwendig, gehört es zur Mitwirkungspflicht des Kun­den diese in ein­er vor­ab fest gelegten Frist dem Rei­sev­er­anstal­ter zur Ver­fü­gung zu stellen.
9.1 Die ver­tragliche Haf­tung des Rei­sev­er­anstal­ters für Schä­den, die nicht aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit resul­tieren, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
a) soweit ein Schaden des Kun­den wed­er vorsät­zlich noch grob fahrläs­sig her­beige­führt wird oder
b) soweit der Rei­sev­er­anstal­ter für einen dem Kun­den entste­hen­den Schaden allein wegen eines Ver­schuldens eines Leis­tungsträgers ver­ant­wortlich ist.
9.2 Die Haf­tung des Rei­sev­er­anstal­ters auf Schadenser­satz aus uner­laubter Hand­lung für Sach­schä­den, die nicht auf Vor­satz oder grober Fahrläs­sigkeit beruhen, ist auf die Höhe des dreifachen Reisepreis­es pro Reisenden und Reise beschränkt.
9.3 Möglicher­weise darüber hin­aus­ge­hende Ansprüche nach dem Mon­treal­er Übereinkom­men bzw. dem Luftverkehrs­ge­setz bleiben von der Beschränkung unberührt.
9.4 Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet nicht für Leis­tungsstörun­gen, Per­so­n­en- und Sach­schä­den im Zusam­men­hang mit Leis­tun­gen, die als Fremdleis­tun­gen lediglich ver­mit­telt wer­den, wenn diese Leis­tun­gen in der Reiseauss­chrei­bung aus­drück­lich als Fremdleis­tun­gen so ein­deutig gekennze­ich­net wer­den, dass sie für den Kun­den erkennbar nicht Bestandteil der Reise­leis­tun­gen des Rei­sev­er­anstal­ters sind.
Der Rei­sev­er­anstal­ter haftet jedoch für Leis­tun­gen, welche die Beförderung des Kun­den vom aus­geschriebe­nen Aus­gang­sort der Reise zum aus­geschriebe­nen Zielort, Zwis­chen­be­förderun­gen während der Reise und die Unter­bringung während der Reise bein­hal­ten, oder wenn und soweit für einen Schaden des Kun­den die Ver­let­zung von Hin­weis-, Aufk­lärungs- oder Organ­i­sa­tion­spflicht­en des Rei­sev­er­anstal­ters ursäch­lich gewor­den ist.
10.1 Ansprüche nach den §§ 651 c bis f BGB hat der Kunde spätestens inner­halb eines Monats nach dem ver­traglich vorge­se­henen Zeit­punkt der Beendi­gung der Reise gel­tend zu machen. Die Gel­tend­machung kann frist­wahrend gegenüber dem Rei­sev­er­anstal­ter unter der in Zif­fer 16 angegebe­nen Anschrift erfol­gen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur gel­tend machen, wenn er ohne Ver­schulden an der Ein­hal­tung der Frist ver­hin­dert wor­den ist.
Die Frist gilt auch für die Anmel­dung von Gepäckschä­den oder Zustel­lungsverzögerun­gen beim Gepäck im Zusam­men­hang mit Flü­gen gemäß Zif­fer 8.3, wenn Gewährleis­tungsrechte aus den §§ 651 c Abs. 3, 651 d, 651 e Abs. 3 und 4 BGB gel­tend gemacht wer­den.
10.2 Ansprüche des Kun­den nach den §§ 651 c bis f BGB aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit, die auf ein­er vorsät­zlichen oder fahrläs­si­gen Pflichtver­let­zung des Rei­sev­er­anstal­ters oder eines geset­zlichen Vertreters oder Erfül­lungs­ge­hil­fen des Rei­sev­er­anstal­ters beruhen, ver­jähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz son­stiger Schä­den, die auf ein­er vorsät­zlichen oder grob fahrläs­si­gen Pflichtver­let­zung des Rei­sev­er­anstal­ters oder eines geset­zlichen Vertreters oder Erfül­lungs­ge­hil­fen des Rei­sev­er­anstal­ters beruhen.
10.3 Alle übri­gen Ansprüche nach den §§ 651 c bis f BGB ver­jähren in einem Jahr.
10.4 Die Ver­jährung nach Zif­fer 10.2 und 10.3 begin­nt mit dem Tag, der dem Tag des ver­traglichen Reiseen­des fol­gt.
10.5 Schweben zwis­chen dem Kun­den und dem Rei­sev­er­anstal­ter Ver­hand­lun­gen über den Anspruch oder die den Anspruch begrün­den­den Umstände, so ist die Ver­jährung gehemmt, bis der Kunde oder der Rei­sev­er­anstal­ter die Fort­set­zung der Ver­hand­lun­gen ver­weigert. Die Ver­jährung tritt früh­estens 3 Monate nach dem Ende der Hem­mung ein.
Zur Kündi­gung des Rei­sev­er­trages wird auf die geset­zliche Regelung im BGB ver­wiesen, die wie fol­gt lautet: „ (1) Wird die Reise infolge bei Ver­tragsab­schluss nicht vorausse­hbar­er höher­er Gewalt erhe­blich erschw­ert, gefährdet oder beein­trächtigt, so kön­nen sowohl der Rei­sev­er­anstal­ter als auch der Reisende den Ver­trag allein nach Maß­gabe dieser Vorschrift kündi­gen.
(2) Wird der Ver­trag nach Absatz 1 gekündigt, so find­en die Vorschriften des § 651e Abs. 3 Sätze 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwen­dung. Die Mehrkosten für die Rück­be­förderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tra­gen. Im Übri­gen fall­en die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.“
12.1 Hat sich bei Buchung eines hal­ben Dop­pelz­im­mers ca. sechs bis vier Wochen vor Reiseantritt kein gle­ichgeschlechtlich­er Zim­mer­part­ner angemeldet, erhält der Kunde automa­tisch ein Dop­pelz­im­mer zur Allein­be­nutzung oder ein Einzelz­im­mer. In diesem Fall berech­net der Rei­sev­er­anstal­ter 50 % des Einzelz­im­merzuschlags. Ist der Kunde damit nicht ein­ver­standen, hat er die Möglichkeit, entwed­er kosten­frei auf eine andere Grup­pen­reise aus dem Ange­bot des Ver­anstal­ters umzubuchen oder die gebuchte Reise kosten­los zu stornieren.
12.2 Bei Buchun­gen inner­halb eines Monats vor Abreise berech­net der Ver­anstal­ter den vollen Einzelz­im­merzuschlag, wenn kein Zim­mer­part­ner zur Ver­fü­gung ste­ht.
13.1 Bei der Buchung weit­er­er Fremdleis­tun­gen wie Ver­sicherun­gen oder Flüge, die nicht Teil der Leis­tungsauss­chrei­bung sind, haftet der Ver­anstal­ter auss­chließlich für die Ver­mit­tlung der Fremdleis­tung, nicht aber für die Erbringung der Leis­tungsin­halte.
13.2 Es gel­ten die All­ge­meinen Geschäfts­be­din­gun­gen und Stornobe­din­gun­gen des jew­eili­gen Ver­tragspart­ners.
Es wird der Abschluss ein­er Reis­erück­trittskosten­ver­sicherung und ein­er Ver­sicherung zur Deck­ung der Rück­führungskosten bei Unfall oder Krankheit emp­fohlen. Eine Ver­mit­tlung ist über Gra­ja-Tours möglich.
Gra­ja-Tours Deutsch­land UG (haf­tungs­beschränkt), Fried­hof­str. 27, 58453 Wit­ten
Han­del­sreg­is­ter: Amts­gericht Stuttgart HRB 760130
Geschäfts­führer: Ralf Hucht­meier