Source: https://issuu.com/kv-intern/docs/3-2019_kv-intern
Timestamp: 2019-03-22 13:18:51
Document Index: 261270295

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 31', '§ 5', '§ 31', '§ 31', '§ 103']

KV-Intern 03/2019 by Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg - Issuu
KVBB-Vertreterversammlung: TSVG und Bereitschaftsdienst im Fokus Die Regressgefahr sinkt: MUDr./ČS Peter Noack zur neuen Prüfvereinbarung Informationen für den Praxisalltag: Termine per Mausklick melden Neue Laboruntersuchungen im EBM Heilmittel-Praxisbesonderheiten 2019
dieser Ausgabe von „KV-Intern“ haben wir Ihnen eine Broschüre mit den wichtigsten Regeln der ab dem 1. April geltenden Prüfvereinbarung beigelegt. Es war ein langer Weg dahin, der letztlich über das Schiedsamt ging – und vermutlich wird es bald wieder Änderungen geben. Denn die Wirtschaftlichkeits- und Abrechnungsprüfungen sind ein Bestandteil des geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) des Bundesgesundheitsministers. Der aktuelle Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Prüfungsfrist von vier auf zwei Jahre verkürzt wird. Das ist ein guter und richtiger Schritt, der auf Initiative der KVBB Eingang in das TSVG gefunden hat. Verordnungen aus den vergangenen zwei Jahren sind mir schlichtweg präsenter als die vor vier Jahren. Die Verkürzung der Antragsfrist ist deshalb im Sinne der Ärzte. Die Krankenkassen lehnen natürlich die Passage im Gesetzesentwurf ab. Positiv ist auch, dass mit dem TSVG möglicherweise auch die Zufälligkeitsprüfung entschärft werden soll. Künftig müsste dann ein begründeter Antrag einer Krankenkasse oder einer KV vorliegen, um eine Wirtschaftlichkeitsprüfung ärztlicher Behandlungen vornehmen zu können.
Die Regressgefahr ist aber auch mit den neuen Gesetzesplänen nicht gebannt. Der KBV-Vorstandsvorsitzende, Dr. Andreas Gassen, verwies in der Gesetzesanhörung zu Recht darauf, dass der Regress ein Hemmschuh für die Niederlassung sei. Denn nach einer aktuellen Umfrage unter Medizinstudenten beurteilen rund 50 Prozent der Befragten die Regressbedrohung als ein wesentliches Niederlassungshemmnis, obwohl in der Praxis nur in seltenen Ausnahmefällen Regresse vollzogen werden. Mit der angekündigten Lockerung hat der Gesundheitsminister zumindest einige Forderungen der KVen aufgegriffen. Aber dennoch gilt: Am besten wäre es, die Regresse abzuschaffen. Kollegiale Grüße
MUDr./ČS Peter Noack Vorsitzender des Vorstands der KV Brandenburg AUSGABE 3 / 2019 | Seite 1
Digitalisierung klappt nur mit Ärzten
Die Regressgefahr sinkt MUDr./ČS Peter Noack zur neuen Prüfvereinbarung Abgabe Quartalsabrechnung I/2019
Individuelle Abrechnungsberatungen in Cottbus und Frankfurt (Oder)
Einhaltung von Überweisungsinhalten
EBM: Zwei neue Laboruntersuchungen
Heilmittel: Neue Praxisbesonderheiten ab 2019
Ärztliche Bereitschaftspraxis Nummer zehn startet
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Folgen schwierig abschätzbar KVBB-Vertreterversammlung diskutierte TSVG und Bereitschaftsdienstordnung
Wie wirkt Bereitschaftsdienst 4.0 vor Ort? Drei Fragen an Dr. Benjamin Möpert
Digitale Hilfe für die Ersteinschätzung KVBB testet neue Software in Koordinierungsstelle und Bereitschaftspraxis Bernau
Entscheidungen Zulassungsausschuss Januar 2019
Dr. Digital: Was bringt die Digitalisierung den Arztpraxen?
Weiterbildungsnetzwerk Südbrandenburg startet in aktive Umsetzung Onkologie im Land Brandenburg – immer in Bewegung 6. Krebskongress bot breites Programm
Aufklären, unterstützen, Ängste nehmen Interview mit Birgit Christensen von der ILCO Impressum
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KVBB-Vertreterversammlung diskutierte TSVG und Bereitschaftsdienstordnung Änderungsanträge ohne Ende. Das geplante Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG), das mit Erscheinen dieser Ausgabe von „KV-Intern“ wohl vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde, stand auch bei der jüngsten Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) am 8. März wieder auf dem Programm. Dr. Noack stellte in seinem Bericht an die VV einige der zahlreichen TSVGÄnderungsantrage vor. Beispielsweise sollen die Behandlung von Neupatienten sowie das Angebot offener Sprechstunden extrabudgetär vergütet werden, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der KVBB. Bisher sah der Gesetzesentwurf dafür Zuschläge vor. Weitere Änderungen betreffen die Terminservicestelle. Die soll künftig auch Termine für die U-Untersuchungen von Kindern vermitteln sowie über die Barrierefreiheit von Arztpraxen informieren. Zudem soll der Starttermin für die 24/7-Terminservicestelle auf spätestens 1. Januar 2020 verschoben werden. Noch sei es schwierig, die Folgen des Gesetzes für Brandenburg einzuschätzen, räumte Dr. Noack ein. Die KVBB sei jedoch gut aufgestellt, um die Um-
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setzung des TSVG in gute Bahnen für die Brandenburger Ärzte und Psychotherapeuten zu lenken, gab er sich zuversichtlich. Auf der VV-Klausur im Juni soll die Umsetzung des dann beschlossenen TSVG diskutiert werden.
Haus- und fachärztliche Versorgerpraxen, insbesondere auf dem Land, werden durch das TSVG benachteiligt, kritisierte Dr. Karin Harre. Diese arbeiteten bereits am Limit, um die Versorgung aufrecht zu erhalten. Neue Patienten oder zusätzliche Sprechzeiten seien für sie nicht möglich. Von dem zusätzlichen Geld, das es dafür geben soll, würde dort kaum etwas ankommen, monierte die Allgemeinmedizinerin aus Walsleben. Mehr Geld für Investitionen in den Praxen forderte Dr. Stephanie Lenke. „Uns geht das Personal aus“, warnte
die Senftenberger Allgemeinmedizinerin. Krankenhäuser und Pflegeheime würden derzeit massiv versuchen, über Vergütungsanreize das medizinische Fachpersonal aus den ambulanten Praxen abzuwerben. Hier müsse man gegensteuern. Mit den steigenden Personalkosten würden die Niedergelassenen jedoch allein gelassen.
Dipl.-Med. Andreas Schwark präsentierte der Vertreterversammlung aktuelle Zahlen aus der Terminservicestelle (TSS). So seien die berechtigten Patientenanrufe zwischen Oktober 2018 und Januar 2019 um 26 Prozent gestiegen, sagte der stellvertretende KVBBVorstandsvorsitzende. Die Terminmeldungen der Ärzte seien in der gleichen Zeit um 21 Prozent gesunken, die der Psychotherapeuten sogar um 49 Prozent. Im Januar habe es erstmals mehr Patientenanrufe als gemeldete Termine gegeben. „Wir haben ein Problem.“ Er warb deshalb auch, den elektronischen Terminservice (eTS) zu nutzen, über den die Ärzte und Psychotherapeuten jetzt auch schnell und ein-
fach Termine an die KVBB melden können. (Siehe auch Artikel auf Seite 12).
Holger Rostek, stellvertretender Vorsitzender der KVBB, stellte die Themen Digitalisierung und Verwaltung der KVBB in den Mittelpunkt seines Vortrags an die Vertreterversammlung. Die Digitalisierung der ambulanten Versorgung und der Medizin sei in vollem Gange, so der KVBB-Vize. „Die Digitalisierung lässt sich aber nicht stoppen. Daher ist es so wichtig, dass wir unsere Pflöcke einschlagen und eigene Lösungen anbieten. So können AUSGABE 3 / 2019 | Seite 5
wir den Prozess im Sinne der ambulant tätigen Ärzte und Psychotherapeuten mitgestalten. Ansonsten werden wir gestaltet.“
Aus der Verwaltung der KVBB berichtete Herr Rostek, dass viele der geplanten und angekündigten Struktur- und Prozessveränderungen entweder schon abgeschlossen seien oder sich aktuell in der Umsetzung befänden. So wurden unter anderem eine zentrale Beschaffungs- und Vergabeabteilung gegründet, die Bereiche Kommunikation/Presse und Marketing zur neuen Stabsstelle Unternehmenskommunikation zusammengelegt und die Personalabteilung neu organisiert. Darüber hinaus wird gegenwärtig ein Informationssicherheits-ManagementSystem eingeführt. „Wir sind auf einem sehr guten Weg, aber eine Verwaltung lässt sich nicht von heute auf morgen modernisieren und zukunftsfähig aufstellen.“ Ute Menzel/Christian Wehry
Digitalisierung klappt nur mit Ärzten Landestelematikkonferenz diskutierte Chancen der Vernetzung Digitalisierung darf kein Selbstzweck sein. Der Einsatz von Telemedizin, E-Health-Anwendungen und künstlicher Intelligenz müsse für die Ärzte einen Mehrwert haben, betonte Holger Rostek bei einer Podiumsdiskussion auf der 14. Landeskonferenz Telematik im Gesundheitswesen am 27. Februar in Potsdam. Digitale Lösungen werden ein fester Bestandteil der ambulanten Versorgung werden, davon zeigte sich der
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stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) überzeugt. Deshalb sei es wichtig, dass sich die Selbstverwaltung aktiv in die Gestaltung einbringe. Genauso wichtig aber sei es, bei den Ärzten Ängste und Bedenken abzubauen und sie davon zu überzeugen, dass manche digitale Lösung die Versorgung sinnvoll unterstützt. Die Selbstverwaltung hatte in der gematik lange genug Zeit, den Digita-
lisierungsprozess zu gestalten, habe sich aber bislang nicht unbedingt durch Innovationsfreude hervorgetan, kritisierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Tino Sorge. Er unterstütze deshalb den Vorstoß seines Parteikollegen Jens Spahn, dass das Bundesgesundheitsministerium mit 51 Prozent Mehrheitsgesellschafter der gematik werde. Zudem sprach er sich dafür aus, auch externe Partner, wie Start-up-Unternehmen, in das System zu integrieren. „Hauen Sie nicht nur auf die Ärzte ein, sondern nehmen Sie sie mit“, entgegnete Vincent Zimmer von der Ada Health GmbH. Ehe eine Innovation wirken könne, müsse sie eingeführt werden. Das kostet Zeit und Geld. Darauf müsse man die Ärzte vorbereiten. An die Ärzteschaft appellierte Zimmer: „Reden Sie mit uns.“
Eine Einladung, die KVBB-Vize Rostek dankend annahm. In der KVBB gründe sich gerade ein Digitalisierungsbeirat
aus Ärzten und Verwaltung. Sehr gerne wolle man in dieser Runde auch mit Startups wie Ada Health diskutieren.
Digitalisierung mit Mehrwert: Holger
Rostek (rechts) warb für Praxis-AnwenEinig waren dungen Foto: KVBB/Ute Menzel sich die Diskutanten, dass sich in der Vergütungssystematik für die Ärzte noch einiges ändern muss, sollen sich Telemedizin und Co. im Versorgungsalltag durchsetzen. Hier seien auch die Krankenkassen gefordert, sinnvolle Pilotprojekte zu begleiten und, wenn sie sich bewähren, rasch in die Regelversorgung zu überführen. Die Telemedizin dürfe jedoch nicht zu einer eingenständigen Säule in der Versorgung werden, auch darüber war man sich bei der Telematikkonferenz in Potsdam einig. ute
Die Regressgefahr sinkt
MUDr./ČS Peter Noack zur neuen Prüfvereinbarung
Ab dem 1. April 2019 gilt in Brandenburg eine neue Prüfvereinbarung. Eine Broschüre mit den neuen Regelungen liegt dieser Ausgabe von „KV-Intern“ bei. Im folgenden Interview erläutert MUDr./ČS Peter Noack, Vorstandsvorsitzender der KVBB, zentrale Punkte der Vereinbarung.
Herr Dr. Noack, worauf müssen sich Ihre Kollegen mit der neuen Prüfvereinbarung einstellen? Vieles bleibt beim Alten. Die zentrale Veränderung ist, dass ab dem 1. April die Prüfung nach Richtwerten die bisherige Richtgrößenprüfung für Arzneiund Heilmittel ersetzt. AUSGABE 3 / 2019 | Seite 7
Positiv ist, dass die Aufgreifkriterien für die Prüfung nach Richtwerten entschärft wurden, weiterhin Praxisbesonderheiten vereinbart werden konnten sowie der Grundsatz mehr Beratung, weniger Prüfung gilt.
Sie haben über zwei Jahre mit den Krankenkassen um die neue Vereinbarung gerungen. Am Ende musste doch das Schiedsamt entscheiden. In welchen Punkten konnte sich die KVBB durchsetzen? Wir konnten vor dem Schiedsamt die kollektive Haftung aller Ärzte mit der Gesamtvergütung verhindern. Das ist für die Kollegen ein sehr gutes Verhandlungsergebnis. Darüber hinaus ist es uns gelungen, für fast alle Fachgruppen realistische Zielquoten festzulegen, die in der neuen Richtwertprüfung entlastend wirken. Zudem werden fachübergreifende Praxen jetzt getrennt nach Arztgruppen geprüft. Bisher wurden die Praxen jeweils insgesamt geprüft, ohne genauer zu betrachten, wer genau unwirtschaftlich agiert. Das führte in vielen Fällen zu Ungerechtigkeiten.
Welche Themen hat das Landesschiedsamt anders entschieden? Leider ist es uns nicht gelungen, den Brandenburger „Freischuss“ beizubehalten. In der Vergangenheit war es möglich, einen Erstverstoß anzuerkennen und man wurde nicht in Regress genommen. Auf Antrag der Krankenkassen sind jedoch einige Praxisbesonderheiten
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aus Anlage 2, die den Arzt „von Amts wegen“ entlasten, weggefallen. Eine Prüfung von Praxisbesonderheiten auf Wirtschaftlichkeit wird möglich.
Steigt die Regressgefahr mit der neuen Prüfvereinbarung? Im Gegenteil, die Regressgefahr sollte sinken. Neue Kollegen dürfen in den ersten zwei Jahren nicht nach Richtwerten geprüft werden. Für alle anderen gilt: Beratung vor Regress. Außerdem wird der Regress im ersten Prüfjahr auf 25.000 Euro gedeckelt. Damit es erst gar nicht so weit kommt, stellen wir allen Kollegen aussagekräftige quartalsbezogene Verordnungsstatistiken zur Verfügung und bieten umfangreiche Präventivberatungen an, und in einer Vorauswahl zur Prüfung können individuelle Praxisbesonderheiten berücksichtigt werden. Herr Dr. Noack, danke für das Gespräch. Die neue Prüfvereinbarung finden Sie über den DatenNerv der KVBB im geschützten Bereich in der Rubrik Verträge.
Abgabe Quartalsabrechnung I/2019 Frist endet am 5. April 2019
Weiterhin sind einige Unterlagen neben der Online-Abrechnung auch in Papierform mit der Abrechnung einzureichen.
Die ergänzenden Unterlagen wie: • Erklärung zur Vierteljahresabrechnung • Erklärung zu abgerechneten Behandlungen in Selektivverträgen nach Kapitel 35.2 EBM, der psychotherapeutischen Sprechstunde gemäß der GOP 35151 EBM und der psychotherapeutischen Akutbehandlung gemäß der GOP 35152 EBM und sofern keine Versichertenkarte vorlag und eine Abrechnung über die KVBB möglich ist: • Abrechnungsscheine für Polizei und Feuerwehr • Abrechnungsscheine für Asyl- und Sozialämter • Abrechnungsscheine für Bundesversorgungsgesetz (BVG) und verwandte Rechtskreise senden Sie per Fax an die 0331/23 09 545. Oder Sie schicken die Unterlagen per Post oder mittels Kurier an: KV Brandenburg, Pappelallee 5, 14469 Potsdam. Wollen Sie sie persönlich einreichen, ist das zu folgenden Zeiten möglich:
1. bis 5. April 2019, 9 bis 17 Uhr bei der KVBB in Potsdam
Gemäß der Abrechnungsordnung ist die Abrechnung vollständig und quartalsgerecht zu den festgesetzten Terminen einzureichen. Die Abgabefrist gilt auch für die Abrechnung im Rahmen der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV). Anträge auf Verlängerung der Abgabefrist richten Sie bitte vor Fristablauf schriftlich mit Begründung an die KVBB. Die Abrechnungsdaten werden über das Onlineportal übertragen. Dort finden Sie auch direkt auf der Startseite die Möglichkeit, eine Verlängerung der Abgabefrist zu beantragen.
Zentrale Formularbestellung in Potsdam Fax: 0331/98 22 98 04 Tel.: 0331/98 22 98 05 Angabe der Absenderadresse mit Betriebsstättennummer bitte nicht vergessen Seite 10 | AUSGABE 3 / 2019
Aufgrund der starken Nachfrage bieten wir Ihnen am 15. Mai 2019 sowohl in Cottbus als auch in Frankfurt (Oder) wieder individuelle Beratungen zu folgenden Inhalten an: • •
Umfassende Erörterung Ihrer Honorarunterlagen und Ihrer Abrechnung Weitere Themen rund um die Abrechnung
Anschrift: Datum:
Wir bitten Sie um vorherige Terminvereinbarung und Mitteilung Ihrer Beratungsthemen! Unsere Kontaktdaten: Telefon: 0331/98 22 98 03, Fax: 0331/23 09 543, E-Mail: ebmhotline@kvbb.de
Die Restzahlung für das Quartal IV/2018 erfolgt am 25. April 2019. Ansprechpartner: Fachbereich Widerspruch/Honorar, Sachgebiet Arztkontokorrent/Nachverrechnungen (Frau Schrader) 0331/23 09 409
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eTerminservice für Mitglieder im KVBB-Abrechnungsportal Seit Ende Februar können Fachärzte und Psychotherapeuten freie Termine mit wenigen Klicks direkt an die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) melden. Möglich ist das mit der Software eTerminservice im Sicheren Netz der KVen. (Siehe auch „KV-Intern“ 12/2018.) Mit dieser Anwendung können Ihre Praxismitarbeiter Termine für die Terminservicestelle selbstständig eintragen und verwalten. Hat die Terminservicestelle einen Ihrer Termine gebucht, erhalten Sie automatisch eine Nachricht. Sie können die gebuchten Termine inklusive Namen und Kontaktdaten des Patienten jederzeit über den eTerminservice einsehen. Die bisherige etwas umständliche Meldung freier Termine sowie die Buchungsmitteilung per Fax entfallen damit.
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Wichtige Funktionen des eTerminservice •
Ihr angezeigtes Praxisprofil kann eigenständig bearbeitet werden Abbildung/Auswahl des Leistungsspektrums Ihrer Praxis Anlegen von Einzelterminen, Terminserien- und -blöcken Eingetragene Termine können geblockt und gebuchte Termine abgesagt werden Ungebuchte Termine können automatisch freigegeben werden
Unser Service für Sie: Informationsdienst 0331/98 22 98 01
Einhaltung von Überweisungsinhalten Wird eine Praxis auf Überweisung tätig, so ist der Umfang der Überweisung vollumfänglich durchzuführen.
Eine Abänderung oder Erweiterung einer Überweisung als Zielauftrag bedarf der Zustimmung des Vertragsarztes, der den Auftrag erteilt hat. Die Veränderung ist auf dem Vordruck zu vermerken. Sofern keine medizinischen Gründe dagegen sprechen, sind beauftragte Untersuchungen an einem Termin durchzuführen. Werden beispielsweise
zwei Röntgen- oder CT-Untersuchungen beauftragt, sind diese auch zusammenhängend – auch im selben Quartal – durchzuführen. Eine Splittung aus vergütungsoptimierenden Gründen ist nicht zulässig.
Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags ist die KVBB verpflichtet, zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Unser Service für Sie: Abrechnungsberatung 0331/98 22 98 03
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EBM: Zwei neue Laboruntersuchungen Der Nachweis von Antikörpern gegen Velmanase alfa und die Vorbehandlung von roten Blutkörperchen mit Dithiothreitol werden zum 1. April 2019 als neue Leistungen in den EBM aufgenommen. Unter einer Enzymersatztherapie mit dem Wirkstoff Velmanase alfa können sich spezifische Antikörper entwickeln, die eine schwere Immunreaktion auslösen können oder die therapeutische Wirkung des Arzneimittels reduzieren.
Zum Ausschluss oder zur Sicherung der Verdachtsdiagnose ist eine Untersuchung auf Antikörper gegen Velmanase alfa vorgesehen. Zum 1. April 2019 wird dafür die neue GOP 32480 in den Abschnitt 32.3.5 EBM aufgenommen (Bewertung je Untersuchung: 18,65 Euro).
Die Therapie von hämatologischen Neoplasien mit dem monoklonalen Antikörper Daratumumab verursacht Interferenzen bei Blutkompatibilitätstests. Sie erfordern in der transfusionsmedizinischen Versorgung eine aufwändige Vorbehandlung von Testbeziehungsweise Spendererythrozyten.
Dafür wird ebenfalls zum 1. April 2019 die GOP 32557 neu in den EBM aufgenommen. Diese wird als Zuschlag je Untersuchung zu den GOP 32545 (Antikörpersuchtest in mehreren Techniken) oder 32556 (Kreuzprobe mit indirektem Antiglobulintest) bis zu viermal am Behandlungstag extrabudgetär vergütet (Bewertung: 19,20 Euro). Den Beschluss finden Sie auf der Internetseite der KBV unter www.kbv.de/984706
Unser Service für Sie: Abrechnungsberatung 0331/98 22 98 03
Heilmittel: Neue Praxisbesonderheiten ab 2019 Rückwirkend zum 1. Januar 2019 wurde die Diagnoseliste der bundesweit geltenden besonderen Verordnungsbedarfe erweitert.
In Folge der jährlichen Revision des ICD-10-GM wurden diese Diagnosen ergänzt:
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G90.5- Komplexes regionales Schmerzsyndrom, Typ I G90.6- Komplexes regionales Schmerzsyndrom, Typ II G90.7- Komplexes regionales Schmerzsyndrom, sonstiger und nicht näher bezeichneter Typ
Bei diesen Diagnosen werden physiotherapeutische Behandlungen in den Indikationsschlüsseln EX2, EX3, LY2 und PN automatisch für ein Jahr als Praxisbesonderheit anerkannt. Dies gilt ebenso für ergotherapeutische Behandlungen in SB2 und SB6. Bei den Erkrankungen des Nervensystems wurde für die Diagnosen S14.3 und S14.4 die Ergotherapie im Indikationsschlüssel EN4 zusätzlich aufgenommen.
Für die geriatrischen Syndrome wurden unter den Diagnosen R26.0, R26.1, R26.2 und R26.9 der Indikationsschlüssel EX3 ergänzt.
Die vollständige und aktualisierte Liste der Diagnosen für den langfristi-
gen Heilmittelbedarf und den besonderen Verordnungsbedarf finden Sie auf der Homepage der KVBB: www.kvbb.de/praxis/verordnungen/ heilmittel
Bitte beachten Sie, dass die Verordnungskosten für den langfristigen Heilmittelbedarf und den besonderen Verordnungsbedarf nur dann automatisch aus dem Verordnungsvolumen herausgerechnet werden können, wenn der korrekte ICD-10 auf die Verordnung übernommen wird und die Heilmittel aus den aufgeführten Indikationsschlüsseln des Heilmittelkataloges ausgesucht werden. Unser Service für Sie: Beratender Arzt, Beratende Apotheker 0331/98 22 98 11
Probleme bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen?
Rechtsanwalt Josef H. Mayer Am Neuen Garten 27  14469 Potsdam info@anwaltpotsdam.de  Tel. 0331 740-3960 www.anwaltpotsdam.de
Vorsitzender des Beschwerdeausschusses in Berlin von 2012 bis 2018 Vorsitzender des Prüfungs- bzw. Beschwerdeausschusses in Hessen von 2004 bis 2009
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Blankoformularbedruckung Zur Erinnerung: Es besteht für alle Praxen die Möglichkeit, die Blankoformularbedruckung zu nutzen. So können Sie über Ihr Praxisverwaltungssystem die aktuell gültigen „Formulare“ einfach erzeugen. Eine Genehmigung hierzu ist nicht mehr notwendig.
Bei der Blankoformularbedruckung können Praxen spezielles Sicherheitspapier mit den Inhalten der Formulare
bedrucken. Dieses Sicherheitspapier beziehen Sie kostenfrei über die KVBB. Damit müssen Sie nicht von jedem Formular einen Vorrat anlegen, sondern nur eine ausreichende Menge an Sicherheitspapier vorhalten. Unser Service für Sie: Formularbestellung 0331/98 22 98 05 Benutzerservice DatenNerv/ KV-Safenet 0331/98 22 98 06
Das Formular für die Krankenbeförderung (Muster 4) wird zum 1. April 2019 geändert. Die Änderung ist mit einer Stichtagsregelung verbunden. Das heißt, ab dem 1. April 2019 dürfen die alten Formulare nicht mehr verwendet werden.
Der Formularaufbau wurde neu strukturiert und folgt nun den Verordnungsschritten in der Praxis: • Grund für die Beförderung • Tag und Frequenz sowie Ort der Behandlung • Art der Beförderung Zukünftig ist auf den ersten Blick ersichtlich, ob eine genehmigungsfreie oder genehmigungspflichtige Fahrt verordnet wird. Durch diese Seite 16 | AUSGABE 3 / 2019
Neuerung kann auch der Patient schnell erkennen, ob er vor der Krankenbeförderung eine Genehmigung seiner Krankenkasse einholen muss.
Beachten Sie bitte: Die kurzfristig eingeführte Regelung, dass bestimmte pflegebedürftige und schwerbehinderte Patienten • mit Merkzeichen „aG“, „Bl“ oder „H“ im Schwerbehindertenausweis • oder mit Pflegegrad 3 und dauerhafter Mobilitätsbeeinträchtigung • oder mit Pflegegrad 4 oder Pflegegrad 5 bei Taxi- und Mietwagenfahrten keine Genehmigung ihrer Krankenkasse mehr einholen müssen, konnte auf-
grund langer Vorlaufzeiten bei Krankenkassen und Transportunternehmen noch nicht berücksichtigt werden. Die gesetzliche Neuerung gilt seit Jahresbeginn und soll bei der nächsten Überarbeitung des Formulars umgesetzt werden.
Bis dahin gilt folgende Übergangsregelung: Ärzte und Psychotherapeuten kreuzen weiterhin an, dass es sich um eine genehmigungspflichtige Taxioder Mietwagenfahrt handelt.
Der Patient muss jedoch die Verordnung nicht vorab zur Genehmigung der Krankenkasse vorlegen, sondern kann sie unmittelbar an den Transporteur weiterreichen. Weitere Informationen zur Verordnung einer Krankenbeförderung stellt die KBV in einer Praxisinformation zur Verfügung: www.kbv.de/ media/sp/Praxisinformation_ Krankenbefoerderung.pdf
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Wie wirkt Bereitschaftsdienst 4.0 vor Ort?
Drei Fragen an Dr. Benjamin Möpert, Hausarzt in Halbe und ärztlicher Koordinator der Bereitschaftspraxis in Königs Wusterhausen Foto: Privat
In Ihrer Region werden Anrufe für die 116117 bereits seit zwei Jahren durch die KVBB-Koordinierungsstelle in Potsdam angenommen und disponiert. Wie macht sich das für Sie und Ihre Kollegen im Bereitschaftsdienst bemerkbar? Die Disposition der Anrufe durch die Koordinierungsstelle hat im Wesentlichen zwei Effekte. Zunächst entsteht eine Art Filterfunktion: Anfragen von Patienten, die keine ärztliche Beratung benötigen, werden durch die Mitarbeiter der Koordinierungsstelle direkt beantwortet. Für Anliegen, die einen Arztkontakt benötigen, übernimmt die Koordinierungsstelle die Patientensteuerung. Mobile Patienten werden der zuständigen ärztlichen Bereitschaftspraxis oder dem Vertragsarzt am nächsten Tag zugewiesen. Können Patienten aus medizinischen Gründen nicht in die Bereitschaftspraxis gehen, geben die Mitarbeiter der Koordinierungsstelle ihr Anliegen an den mobilen
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Einsatzarzt weiter. Dieser kann nach der Kontaktaufnahme mit dem Patienten über das weitere Vorgehen entscheiden. Auf diese Weise haben sowohl die Anzahl der zu leistenden Besuche als auch die zu beantwortenden Anrufe für den mobilen Einsatzarzt deutlich abgenommen. Die Zahl der Anrufe für den diensthabenden Arzt ging beispielsweise um zwei Drittel zurück.
Was schätzen Sie am Dienst in der ärztlichen Bereitschaftspraxis? Seit Eröffnung der Praxis hat sich diese sehr gut entwickelt. Die nichtärztlichen Kolleginnen sind gut eingearbeitet, die Praxis ist unter Patienten zunehmend bekannt geworden und wird entsprechend gut angenommen. Die Zusammenarbeit mit der Notaufnahme, an die die Praxis angegliedert ist, funktioniert sehr gut. Und man hilft sich gegenseitig. Die Patienten werden nach individuellem Versorgungsbedarf zeitnah behandelt, und die Notaufnahme wird entlastet. Die Wege sind kurz, denn sollte sich ein Fall doch als Notfall herausstellen oder zu einem Notfall entwick-
eln, dann ist der Patient ja praktisch bereits in der Notaufnahme. Im Unterschied zu früher verbringt der Diensthabende seine Zeit nicht vornehmlich auf der Straße auf dem Weg zum Patienten, sondern in der Patientenversorgung. Die Dienstzeit ist definiert und endet so, dass man auch am Folgetag die Sprechstunde in der eigenen Praxis ohne durchwachte Nacht durchführen kann. Und die Vergütung ist (endlich) angemessen.
Warum finden Sie die Weiterentwicklung des Bereitschaftsdienstes nötig und sinnvoll? Die Weiterentwicklung des Bereitschaftsdienstes ist nicht nur nötig und
sinnvoll – sie ist unumgänglich, nicht nur im Zuge des TSVG. Die Inanspruchnahme medizinischer Dienste durch Patienten unterliegt einer Wandlung, und es gilt, Patientenströme zu steuern und Ressourcen zu konzentrieren. Die Installation von Bereitschaftsdienstpraxen ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Das DEMAND-Projekt mit der Entwicklung eines standardisierten softwaregestützten Ersteinschätzungssystems für Bereitschaftsdienstpraxen und die 116117 ist der nächste Schritt, an dem die KV Brandenburg aktiv und gestaltend teilnimmt.
Die Fragen stellte Ute Menzel
KVBB kooperiert in Herzberg (Elster) mit Klinikum und KV Sachsen-Anhalt
Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) eröffnet am 1. April in Herzberg (Elster) die zehnte ärztliche Bereitschaftspraxis im Land Brandenburg. Auf dem Gelände des Klinikums Elbe-Elster erhalten Patienten medizinische Hilfe bei akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen zu den Zeiten, in denen Arztpraxen in der Regel geschlossen sind.
Die KVBB betreibt die Praxis in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Elbe-Elster.
Mit der Praxiseröffnung wurde auch die Bereitschaftsdienstregion Herzberg (Elster) neu strukturiert: Dafür wurden die bisherigen Dienstbezirke Herzberg (Elster), Falkenberg/ Doberlug-Kirchhain, Bad Liebenwerda, Finsterwalde sowie das sachsen-
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anhaltinische Jessen zu der neuen vergrößerten Dienstregion zusammengefasst. Erstmals arbeitet die KVBB im Bereitschaftsdienst damit länderübergreifend mit der KV Sachsen-Anhalt zusammen.
Die niedergelassenen Ärzte aus der Region werden im Bereitschaftsdienst ab April auch von Patientenanrufen entlastet. Alle Anrufe über die einheitliche Bereitschaftsdienstnummer 116117 gehen mit Praxiseröffnung zentral in der KVBB-Koordinierungsstelle in Potsdam ein. Die medizinisch geschulten Mitarbeiter nehmen die Anrufe entgegen, beraten die Patienten und steuern sie bei Bedarf direkt in die ärztliche Bereitschaftspraxis.
Die Dienste in der neuen Bereitschaftspraxis werden von den niedergelassenen Ärzten aus der Region absolviert: sowohl aus Brandenburg als auch aus Sachsen-Anhalt. In den Nachtstunden decken – in Kooperation mit dem Klinikum Elbe-Elster – Krankenhausärzte die Versorgung mit ab.
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Wenn auch Sie in der ärztlichen Bereitschaftspraxis am Krankenhaus in Herzberg (Elster) Dienste übernehmen möchten, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter des Praxismanagements der KVBB, Tel. 0331/23 09 639 oder -652.
Ärztliche Bereitschaftspraxis am Elbe-Elster Klinikum Alte Prettiner Straße 04916 Herzberg (Elster) Öffnungszeiten:
Wochenende, Feiertage sowie 24. und 31.12.
19 bis 21 Uhr 15 bis 21 Uhr
KVBB testet neue Software in Koordinierungsstelle und Bereitschaftspraxis Bernau Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) testet ab 1. April eine neue Software zur medizinischen Ersteinschätzung in ihrer Koordinierungsstelle 116117 sowie in der ärztlichen Bereitschaftspraxis Bernau. SmED steht für „Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland“ und soll den Anwendern helfen, den Versorgungsbedarf der Patienten schnell und adäquat einzuschätzen. Die Erprobung erfolgt im Rahmen des bundesweiten Innovationsfonds-Projektes DEMAND zunächst für ein Jahr.
SmED unterstützt die Mitarbeiter der KVBB-Koordinierungsstelle Foto: KVBB/Ute Menzel
„SmED wird das medizinische Fachpersonal der Koordinierungsstelle sowie der Bereitschaftspraxis bei der systematischen Abfrage von SympSeite 22 | AUSGABE 3 / 2019
tomen, Krankheitsbildern, Vorerkrankungen und Risikofaktoren unterstützen“, erläutert die KVBB-Projektleiterin Uta Ripperger. Die Antworten der Patienten werden direkt im Programm dokumentiert und die Informationen von dem hinterlegten Algorithmus verarbeitet. Am Ende steht eine Entscheidungsgrundlage zur Dringlichkeit sowie zum Ort der Versorgung.
Es sind allerdings auch „Abkürzungen“ einprogrammiert. Erkennt SmED während der Abfrage anhand der eingegebenen Informationen einen bedrohlichen Zustand, erscheint sofort ein großer roter Warnhinweis „Notfall“. Die Mitarbeiter in der KVBBKoordinierungsstelle können dann zum Beispiel direkt die Rettungskette auslösen. „SmED ist eine Entscheidungshilfe für die Mitarbeiter unserer Koordinierungsstelle 116117 und in der ärztlichen Bereitschaftspraxis“, sagt Frau Ripperger. Ob der Patient ein Fall für die ärztliche Bereitschaftspraxis, den Einsatzarzt, der die Patienten telefonisch konsultiert oder zum Hausbesuch fährt, den Fach- oder Hausarzt am nächsten Werktag oder die Rettungsstelle ist, entscheiden letzten Endes immer noch die medizinisch
geschulten KVBB-Disponenten und das medizinische Fachpersonal in der ärztlichen Bereitschaftspraxis Bernau. Um die künftigen Nutzer für den Umgang mit SmED fit zu machen, hat die KVBB Anwender-Schulungen in Bernau und Potsdam durchgeführt.
Der Test von SmED in Brandenburg ist Teil des bundesweiten Innovationsfonds-Projektes „DEMAND – Implementierung einer standardisierten Ersteinschätzung als Basis eines Demand Managements in der ambulanten Notfallversorgung“. Ziel des Projektes ist
es, die Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Behandlungsanlässen zielgerichtet indikationsbezogen in die ambulante Versorgung zu steuern. Neben der KVBB beteiligen sich zehn weitere Kassenärztliche Vereinigungen an der Studie zu SmED. Der Einsatz der Software wird im Rahmen des Projektes wissenschaftlich evaluiert und von einem medizinischen Beirat fortlaufend weiterentwickelt, sodass eine bundesweite Einführung und Nutzung erfolgen kann.
Weitere Informationen rund um SmED finden Sie unter: www.hcqs.de Unser Service für Sie: Uta Ripperger, Projektleiterin 0331/23 09 395
Das kann SmED •
Schnelle Identiﬁzierung gefährlicher Krankheitsverläufe mit hoher Behandlungsdringlichkeit Zuweisung der Behandlungsanlässe in die zutreffende Versorgungsebene Einfache Dokumentation/Erstellung von Übergabeprotokollen
Die Vorteile • • • • •
Handlungssicherheit durch strukturierte Abfrage und Dokumentation hohe Patientensicherheit einheitlicher Standard Qualitätssicherung durch evidenzbasierte, transparente und strukturierte Vorgehensweise führt zu efﬁzienterer Ressourcennutzung in der Akut- und Notfallversorgung
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Entscheidungen Zulassungsausschuss Januar 2019 Nachstehende Entscheidungen haben noch keine Bestandskraft erlangt, sodass dagegen noch Widerspruch eingelegt werden kann. Neuzulassungen
Dr. med. Karoline Kiok Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie halber Versorgungsauftrag Helene-Lange-Str. 11 14469 Potsdam ab 01.04.2019
Dr. med. Clemens Kiok Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie halber Versorgungsauftrag Helene-Lange-Str. 11 14469 Potsdam ab 01.04.2019
Dipl.-Soz. arb./Soz. Päd. Malte Kostwald Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Erhöhung der bestehenden Sonderbedarfszulassung auf einen vollen Versorgungsauftrag Goethestr. 1 14470 Brandenburg an der Havel ab 29.01.2019 Dr. med. Stephanie Lehmann Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin Schönower Str. 43
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16341 Panketal ab 01.04.2019
Dipl.-Psych. Katrin Lieb Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Erhöhung der bestehenden Sonderbedarfszulassung auf einen vollen Versorgungsauftrag Kaellenstr. 25 14470 Brandenburg an der Havel ab 29.01.2019 Dr. med. Annett Maschke Fachärztin für Innere Medizin/ Hausärztin Zum Alten Krug 1 15569 Woltersdorf ab 01.10.2019
Anke Möckel Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Johann-Carl-Sybel-Str. 1 14776 Brandenburg an der Havel ab 01.07.2019
Dr. med. Julia Schmitter Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten Kurfürstenstr. 19 14469 Potsdam ab 01.07.2019
Dr. med. Charles Schupet Facharzt für Allgemeinmedizin Dr.-Kurt-Schumacher-Str. 23 39576 Stendal Genehmigung einer Zweigpraxis am Standort: Buckower Str. 8 14715 Milower Land/OT Nennhausen ab 01.02.2019 Anstellungen
Berufsausübungsgemeinschaft Dr. med. Anja Gross Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin Dr. med. Julia Rakob Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin Bernhard-Kellermann-Str. 17 14542 Werder/Havel Anstellung auf Grund Sonderbedarfsfeststellung: Dr. med. Katrin Groß-Riemann Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin ab 01.04.2019
Gordon Westphal Facharzt für Anästhesiologie Lindenweg 17 14798 Havelsee/OT Hohenferchesar Anstellung: Nicolas Englisch Facharzt für Anästhesiologie ab 14.02.2019
Lausitz MVZ Forst GmbH Robert-Koch-Str. 35 03149 Forst (Lausitz) Anstellung auf Grund Sonderbedarfs-
feststellung: Amr Gaber Mahmoud Facharzt für Urologie 01.02.2019
MVZ Ärztliches Labor Dr. Frank Berthold & Kollegen Am Kleistpark 1 15230 Frankfurt (Oder) Anstellung: Dr. med. Stefan Lentz Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie ab 21.01.2019
ASB Gesundheitszentrum Frankfurt (Oder)/ASB MVZ Mitte Heilbronner Str. 24 15230 Frankfurt (Oder) Anstellung: Marek Wiatr Facharzt für Chirurgie ab 21.01.2019
Medizinische Einrichtungsgesellschaft Fürstenwalde/Spree Karl-Liebknecht-Str. 21 15517 Fürstenwalde/Spree Anstellung: Lueji Pia Junqueira Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie ab 21.01.2019 Poliklinik im Krankenhaus Hennigsdorf Marwitzer Str. 91 16761 Hennigsdorf Anstellung: Dr. med. Nicolle Reinhold Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
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Dr. med. Elke Keil Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Sabrina Naumann Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dr. med. Nadine Pohl Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe für die ausschließliche Tätigkeit in der Zweigpraxis Berliner Str. 106 16515 Oranienburg ab 01.04.2019 MVZ DaVita Elsterland Frankfurter Str. 16 B 04916 Herzberg (Elster) Anstellung: Joseph Ndoung Facharzt für Innere Medizin/ SP Nephrologie ab 21.01.2019
Poliklinik Ernst von Bergmann GmbH Charlottenstr. 72 14467 Potsdam Anstellung: Dr. med. Susanne Engelbrecht-Schnür Fachärztin für Radiologie Dr. med. Reinhard Dahlmann Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie ab 21.01.2019 Ermächtigungen
Dr. med. Wolfram Beyer Facharzt für Neurologie, Asklepios Fachklinikum Lübben, in Lübben ermächtigt auf Überweisung von zuSeite 26 | AUSGABE 3 / 2019
gelassenen und angestellten Fachärzten für Neurologie und Fachärzten für Nervenheilkunde zur Versorgung von Parkinson-Patienten mit Apomorphin-Pumpen, Duodopa-Pumpen und Hirnschrittmachern. Die Ermächtigung berechtigt nicht zur Überweisung. für den Zeitraum 01.04.2019 bis 31.03.2022
Anna-Lena Friedo Fachärztin für Neurologie, Epilepsiezentrum Berlin-Brandenburg/Epilepsieklinik Tabor, in Bernau ermächtigt auf Überweisung von zugelassenen und angestellten Fachärzten für Neurologie und Psychiatrie für Epilepsiepatienten mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Die Ermächtigung berechtigt zur Überweisung an Fachärzte für Radiologie, Psychiatrie, Dermatologie, Innere Medizin, Orthopädie, Chirurgie und Labormedizin. Bei Patienten mit Tuberöser Sklerose besteht die Möglichkeit zur Überweisung an Fachärzte für Humangenetik, Kardiologie, Nephrologie, Pulmologie, Fachärzte für Augenheilkunde und Labormedizin. für den Zeitraum 01.02.2019 bis 31.12.2020
Dr. med. Dieter Hüsemann Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Barnim GmbH, WernerForßmann-Krankenhaus, in Eberswalde ermächtigt auf Überweisung von zugelassenen und angestellten Ärzten zur sonographischen Diagnostik und auf dem Gebiet der Kinder-Endokrino-
logie und -Diabetologie. Die Ermächtigung berechtigt zur Überweisung ausschließlich an Fachärzte für Humangenetik, Labormedizin, Pädiatrie, Radiologie, Kinderchirurgie sowie Kinderkardiologie. für den Zeitraum 01.04.2019 bis 31.03.2022
Georgi Marinov Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kreiskrankenhaus Prignitz gGmbH, in Perleberg Erweiterung der Ermächtigung gemäß § 31 a Abs. 1 Nr. 1 Ärzte-ZV für die Betreuung von Patienten mit pathologischer Gravidität für die ambulante weiterführende fetale Sonographie. für den Zeitraum 17.01.2019 bis 31.03.2019
Georgi Marinov Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kreiskrankenhaus Prignitz gGmbH, in Perleberg ermächtigt auf Überweisung von zugelassenen und angestellten Fachärzten für Frauenheilkunde und Geburtshilfe gemäß § 31 Abs. 2 Ärzte-ZV i. V. m. § 5 Abs. 2 BMV-Ä und den Mutterschaftsrichtlinien gem. Teil B Nr. 6 zur Planung der Geburtsleitung, gemäß § 31 a Abs. 1 Nr. 1 Ärzte-ZV für die Betreuung von Patientinnen mit pathologischer Gravidität zur ambulanten CTG-Kontrolle, gemäß § 31 a Abs. 1 Nr. 1 Ärzte-ZV für die Betreuung von Patienten mit pathologischer Gravidität für die ambulante weiter-
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führende fetale Sonographie. Die Ermächtigung berechtigt nicht zur Überweisung. für den Zeitraum 01.04.2019 bis 31.03.2021
Ralf Nyszkiewicz Facharzt für Chirurgie, Klinikum Barnim GmbH, Werner-ForßmannKrankenhaus, in Eberswalde ermächtigt auf Überweisung von zugelassenen und angestellten Fachärzten für Chirurgie und Orthopädie sowie von Ärzten mit der Schwerpunktbezeichnung Rheumatologie zur konsiliarischen Mitbehandlung zur Entscheidung einer operativen Behandlungsoption bei komplexen handchirurgischen Krankheitsbildern zur Nachsorge komplexer handchirurgischer Verletzungs- und Krankheitsbilder nach Operation. Die Ermächtigung berechtigt zur Überweisung ausschließlich an Fachärzte für Labormedizin und Pathologie. für den Zeitraum 01.04.2019 bis 31.03.2022
Ioannis Papastergios Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Klinikum Frankfurt (Oder) ermächtigt auf Überweisung von zugelassenen und angestellten Fachärzten für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde zur Betreuung von Problemfällen im Rahmen des Konsiliarauftrags, auf dem Gebiet der Tumornachsorge. Die Ermächtigung berechtigt zur Überweisung ausschließlich an Fachärzte
für Radiologie und Pathologie. für den Zeitraum 01.02.2019 bis 31.12.2020
Dr. med. Daniel Pink Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie, Helios Klinikum Bad Saarow ermächtigt auf Überweisung von zugelassenen und angestellten Fachärzten für Innere Medizin/Schwerpunkt Internistische Hämatologie und Onkologie für eine internistische Sarkomsprechstunde ausschließlich für die Behandlung von Patienten mit den gesicherten ICD-Diagnosen C40 und C41 sowie C45 bis C49. für den Zeitraum 01.04.2019 bis 31.03.2022
Prof. Dr. med. Hans-Beatus Straub Facharzt für Neurologie, Epilepsiezentrum Berlin-Brandenburg/Epilepsieklinik Tabor, Bernau bei Berlin Die bestehende Ermächtigung wird neben der schon erteilten Möglichkeit zur Überweisung an Fachärzte für Radiologie, Psychiatrie, Dermatologie, Innere Medizin, Orthopädie, Chirurgie und Labormedizin, nur bei Patienten mit der Erkrankung Tuberöser Sklerose um die Möglichkeit zur Überweisung an Fachärzte für Humangenetik, Kardiologie, Nephrologie, Pulmologie, Augenheilkunde und Labormedizin erweitert. für den Zeitraum 01.10.2017 bis 30.09.2020
Änderung Praxisanschrift/ Praxisverlegungen
Dr. med. Deniz Akdere Fachärztin für Allgemeinmedizin Neue Adresse: Hans-Grade-Allee 18 12529 Schönefeld bei Berlin ab 01.04.2019 Dr. med. Jens Burghardt Facharzt für Chirurgie/SP Visceralchirurgie Neue Adresse: Seebad 84 15562 Rüdersdorf bei Berlin Michael Paul Holton Facharzt für Allgemeinmedizin Neue Adresse: Karl-Marx-Str. 14 15517 Fürstenwalde/Spree ab 01.07.2019
Dr. med. Carsten Stecker Facharzt für Allgemeinmedizin Neue Adresse: Bahnhofstr. 5 14929 Treuenbrietzen
Dr. med. Wolfram Steinborn Facharzt für Innere Medizin/Hausarzt Neue Adresse: Ernst-Thälmann-Str. 1 15306 Seelow
ASB Gesundheitszentrum Frankfurt (Oder)/ASB MVZ Mitte Neue Adresse: Heilbronner Str. 24 15230 Frankfurt (Oder)
AUSGABE 3 / 2019 | Seite 29
Hausärzte: Mittelbereiche Beeskow, Eisenhüttenstadt, Forst, Guben, Herzberg (Elster), Kyritz, Lauchhammer-Schwarzheide, Lübben, Lübbenau, Pritzwalk-Wittstock/ Dosse, Schwedt/Oder, Seelow, Senftenberg-Großräschen, Spremberg
Augenheilkunde: Mittelbereiche Eisenhüttenstadt, Kyritz, Lübben, Prenzlau, Zehdenick-Gransee sowie der Praxisstandort Guben (Stadt) Frauenheilkunde: Mittelbereiche Eberswalde, Forst, Guben, Seelow
Kinderheilkunde: Mittelbereiche Eisenhüttenstadt, Elsterwerda-Bad Liebenwerda, Finsterwalde, Senftenberg-Großräschen Dermatologie: Mittelbereiche Beeskow, Pritzwalk-Wittstock/Dosse, Zehdenick-Gransee sowie der Praxisstandort Frankfurt (Oder) (Stadt) HNO-Heilkunde: Mittelbereich Perleberg-Wittenberge
Seite 30 | AUSGABE 3 / 2019
Entscheidungen des Landesausschusses für Ärzte und Krankenkassen Die aktuellen Beschlüsse des Landesausschusses über Zulassungssperren bzw. Zulassungsmöglichkeiten sowie Zulassungsförderungen finden Sie auf der Website der KV Brandenburg unter www.kvbb.de Geben Sie den Webcode web007 in das Suchfeld ein, und Sie gelangen direkt zu den Beschlüssen.
AUSGABE 3 / 2019 | Seite 31
In Gebieten, für die der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen eine Zulassungssperre angeordnet hat, schreibt die KV Brandenburg gem. § 103 Abs. 4 SGB V nach Antragstellung folgende Vertragsarztsitze zur Nachbesetzung aus: laufende Bewerbungs- Fachrichtung kennziffer 27/2019
28/2019 29/2019 30/2019 31/2019 32/2019 33/2019 34/2019 35/2019 36/2019
(½ Versorgungsauftrag)
Bewerbungsfrist bis 3.5.2019
Planungsbereich Mittelbereich Teltow Mittelbereich Prenzlau Land Brandenburg
Frankfurt(Oder)/ Oder-Spree Frankfurt(Oder)/ Oder-Spree
Brandenburg (Stadt)/ Potsdam-Mittelmark Brandenburg (Stadt)/
42/2019 43/2019
01.07.2020 2019 2019
Raumordnungsregion Uckermark-Barnim
(½ Versorgungsauftrag, Anst.) Potsdam-Mittelmark
Raumordnungsregion Oderland-Spree Barnim
2019 2019 01.10.2019 01.07.2020 schnellstmöglich 01.01.2020
Bewerbungsfrist bis 5.4.2019
23/2019 24/2019 26/2019
Frauenheilkunde Kinderheilkunde
Brandenburg (Stadt)/ Potsdam-Mittelmark
Cottbus/Stadt Oberhavel
Brandenburg (Stadt)/ Potsdam-Mittelmark Barnim
31.12.2019 2019
schnellstmöglich 01.08.2019 01.04.2019 schnellstmöglich
• Ihre schriftliche Interessenbekundung für die ausgeschriebenen Vertragsarztsitze schicken Sie per Mail an boersen@kvbb.de. Sie muss die Bewerbungskennziffer, die Anschrift, die Telefonnummer, die Facharztanerkennung (bei Psychotherapeuten das Richtlinienverfahren und Approbationsdatum) sowie Angaben zum möglichen Praxisübernahmezeitpunkt enthalten. Die von Ihnen übermittelten Kontaktdaten werden mit der Bitte um Kontaktaufnahme an den Praxisabgeber weitergeleitet.
• Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass für die Entscheidung des Zulassungsausschusses über die Nachbesetzung einer Praxis ein vollständiger Antrag auf Zulassung innerhalb der Bewerberfrist bei der Geschäftsstelle des Zulassungsausschusses einzureichen ist. Ihre Interessenbekundung ist kein Antrag.
Ferner weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass in der Warteliste eingetragene Ärzte/Psychotherapeuten nicht automatisch als Bewerber für die ausgeschriebenen Vertragsarztpraxen gelten. •
Weitere Informationen über Angebote für Praxisübernahmen: www.kvbb.de > Börsen > Praxisbörse Ansprechpartnerinnen: Iris Kalsow Tel.: 0331/23 09 322 Karin Rettkowski Tel.: 0331/23 09 320
AUSGABE 3 / 2019 | Seite 33
•Nachfolger für hausärztliche Praxis in Doberlug-Kirchhain (Mittelbereich Finsterwalde) gesucht. Abgabezeitpunkt verhandelbar (07/2020 oder 12/2020 oder 07/2021) Praxis/Ausstattung: 2 Praxisräume, 1 Anmeldung, 1 Wartezimmer und Aufenthaltsraum auf insgesamt 69 m², EKG, Spirometrie, automatischer Defi, Entfernung von Berlin/Zentrum ca. 120 km und Dresden/Zentrum 80 km. Chiffre: PA/26/2018
•Hausarzt in Cottbus sucht im 3. Quartal 2020 Nachfolger/In! Zum Praxisschwerpunkt gehören derzeit Chirotherapie, Neuraltherapie, Spezielle Schmerzmedizin und Sportmedizin. Praxis/Ausstattung: 8 Räume auf ca. 170 m² in zentraler Lage, EKG, Ergo, Lufu u.a. Personal: 2 MFA (Vollzeit). Großzügige Parkmöglichkeiten sowie Tram-Haltestelle vor der Tür. Kontakt: bernd.malak@arcor.de
•Psychotherapeutische Einzelpraxis (VT) in Schwarzheide (OberspreewaldLausitz) sucht Nachfolger/In für einen hälftigen Versorgungsauftrag baldmöglichst. Kontakt: 035752/96 695 s.saering@online.de Seite 34 | AUSGABE 3 / 2019
•Nachfolger/In für großzügige hausärztliche Praxis im Mittelbereich Hennigsdorf, ca. 10 km nördlich von Berlin gesucht. Die Übergabe sollte spätestens 2022 erfolgen. Praxis/Ausstattung: 3 Behandlungszimmer, 1 Labor/EKG-Raum, 1 Anmelderaum, Wartebereich, 1 Büro, 1 kleiner Archiv-/Büroraum, 1 Pausenraum, 1 Elektro-/Hauswirtschaftsraum, barrierefrei, zur Miete, Parkplätze direkt vor dem Haus, EKG, Langzeit-RR, diverse RR-Geräte, 1 BIA-Gerät zur Bestimmung der Körperzusammensetzung, 1 CoaguChek-Gerät zur INRMessung, div. Waagen. Personal: 3 MFA in Teilzeit, 1 Auszubildende aktuell im 1. Ausbildungsjahr. Chiffre: PA/06/2019
•Kleine steigerungsfähige psychosomatisch ausgerichtete Hausarztpraxis in Potsdam sucht Ende 2018/Anfang 2019 eine(n) Nachfolger/In. Die Weiternutzung der Praxisräume am bisherigen Standort ist nicht möglich, da sie sich in einer privaten Immobilie befinden. Kennziffer: 125/2018 •Etablierte, umsatzstarke allgemeinärztliche Hausarztpraxis in Fürstenwalde/Spree, zentrale Lage, Regionalbahnanschluss RE1 (5 min. Fußweg), aktuell Praxisgemeinschaft, bietet ab Juli 2019 Möglichkeit für ärztliche
Tätigkeit (KA-Sitz/Praxisgemeinschaft/ Anstellung/Weiterbildung), breite gerätetechnische Ausstattung (Ergo/ Ekg/Lufu/LZRR), großzügige räumliche Situation (auch fachübergreifende Tätigkeit möglich), barrierefrei, engagiertes, erfahrenes, breit ausgebildetes Personal (DMP/NÄPA/schulungszertifiziert/Wundversorgung) vorhanden. Chiffre: PA/02/2019
•Hausärztliche Praxis im Mittelbereich Falkensee sucht ab 2019 eine(n) Nachfolger/In. Vorherige Anstellung zur Einarbeitung möglich. Praxis/Ausstattung: 6 Räume auf 110 m², Sonographie, Mikrowelle, EKG, LZ-RR, Reizstromgerät. Personal: 1 Arzthelferin, 1 Kranken- und OP-Schwester (Teilzeit, 12 Std./Woche). Kontakt: 0173/52 49 659
•Sie möchten dem Trubel der Großstadt Berlin entfliehen und suchen eine Tätigkeit in einer überschaubaren Kleinstadt mit reizvoller Umgebung? Gynäkologische Praxis in Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree) sucht ab 2020 eine(n) Nachfolger/In. Mit dem Regionalexpress nur 30 Minuten von Berlin entfernt. Praxis/Ausstattung: 7 Räume auf insgesamt 110 m² in einem Ärztehaus zur Miete, Fahrstuhl, 2 Sprechzimmer, US-Gerät, CTG. Personal: 2 Krankenschwestern (Teilzeit). Chiffre: PA/04/2019
•Dringend Nachfolger/In für meine Hausarztpraxis mit geriatrischem Schwerpunkt gesucht! Die Praxis befindet sich im zentral gelegenen Landstädtchen Dahme/Mark mit ca. 7.000 Einwohnern. Mit dem Auto ist man in einer Stunde im Zentrum von Potsdam, Berlin, Ludwigsfelde oder Lutherstadt Wittenberg. Sie erwarten eine ausbaufähige, rollstuhlgerechte Praxis mit üblicher Ausstattung und zwei erfahrene Helferinnen. Auf Wunsch ist die übergangsweise Einarbeitung in Form einer Praxisgemeinschaft möglich. Der Übergabezeitraum ist verhandelbar. Chiffre: PA/38/2018 Praxissuche
•Fachärztin für Allgemeinmedizin sucht ab 4. Quartal 2019 eine Praxis zur Übernahme. Qualifikation: DMP Asthma, COPD, KHK, Diabetes, Abdomensonographie. Bevorzugte Region: Falkensee, Nauen, Potsdam, Teltow, Werder/Havel. Kontakt: 0157/77 83 65 40 heikemasi@arcor.de
•Facharzt für Allgemeinmedizin sucht ab sofort eine Praxis zur Übernahme. Bevorzugte Region: Bad Belzig, Ludwigsfelde, Potsdam, SchönefeldWildau, Teltow, Werder/Havel-Beelitz (max. 60 km von Potsdam entfernt). Chiffre: PG/03/2019
•Fachärztin für Allgemeinmedizin sucht ab 2020 eine Praxis zur Übernahme.
AUSGABE 3 / 2019 | Seite 35
Bevorzugte Region: Bernau bei Berlin, Eberswalde. Chiffre: PG/04/2019
•Facharzt für Gynäkologie sucht ab Mai 2019 eine Praxis zur Übernahme. Vorherige Anstellung möglich. Qualifikation: Basis-Ultraschall (WFM Berlin 2014), Dopplersonografie des feto-maternalen Gefäßsystems (WFM Berlin 2015). Bevorzugte Region: Barnim, MärkischOderland, Oberhavel, Uckermark. Chiffre: PG/05/2019 •Fachärztin für Gynäkologie sucht ab sofort eine Praxis zur Übernahme. Bevorzugte Region: Havelland, Oberhavel. Chiffre: PG/06/2019
•Facharzt für Nervenheilkunde sucht in Potsdam eine Praxis zur Übernahme. Derzeit im KV-Bereich Schleswig-Holstein sowohl neurologisch als auch psychiatrisch tätig. Langjährige Erfahrungen bezüglich EEG und Dopplersonographie vorhanden. Der Zeitpunkt der Übernahme ist verhandelbar. Chiffre: PG/02/2019 Anstellungs- und Kooperationsangebote und -gesuche
•Große Augenarztpraxis im Havelland bietet eine Anstellungsmöglichkeit mit der Option der späteren Übernahme. Gute ÖPNV-Anbindung nach Berlin. Praxis/Ausstattung: in zentraler Lage, ca. 260 m² zur Miete, OP, IVOM, Laser,
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Personal: 4 MFA, 1 Orthoptistin, Weiterbildungsassistent. Chiffre: AnKo/04/2019
•Fachübergreifende Berufsausübungsgemeinschaft (Hausarzt, Kinderarzt) in Potsdam bietet eine Anstellungsmöglichkeit für eine(n) Facharzt/ Fachärztin für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin/HA. Anstellungsumfang ca. 20 Wochenstunden (Arbeitstage/-zeiten verhandelbar, möglichst Mo-Mi oder Mi-Fr). Chiffre: AnKo/05/2019 •MVZ bietet ab 1. Juli 2019 in der Betriebsstätte in Märkisch-Oderland eine Anstellungsmöglichkeit für eine(n) Facharzt/Fachärztin für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin/HA. Anstellungsumfang verhandelbar. Kontakt: kathrin.adam@diakonissenhaus.de
•Facharzt für Gynäkologie sucht ab Mai 2019 eine Anstellungsmöglichkeit in einer Praxis oder Berufsausübungsgemeinschaft, gern mit der Option der späteren Übernahme. Anstellungsumfang verhandelbar. Qualifikation: Basis-Ultraschall (WFM Berlin 2014), Dopplersonografie des feto-maternalen Gefäßsystems (WFM Berlin 2015). Bevorzugte Region: Barnim, Uckermark. Kontakt: marek_kaczmarczyk@yahoo.com •Facharzt für Allgemeinmedizin sucht ab Mai 2019 eine neue Herausforderung nördlich/nordöstlich Berlins.
Wichtig ist mir eine evidenzbasierte und leitliniengerechte Medizin, bei der der Patient im Mittelpunkt steht. Ich strebe eine langfristige Mitarbeit in einem größeren (auch interdisziplinären) Team an, um den interkollegialen Austausch zu pflegen. Bevorzugte Region: Barnim, MärkischOderland, Oberhavel. Kontakt: allgemeinmedizinevimed@gmx.de
•Fachärztin für Innere Medizin sucht ab sofort eine fachinternistische Anstellungsmöglichkeit in Potsdam (Teilzeit). Chiffre: AnKo/06/2019
•Verkaufe preisgünstig voll funktionsfähiges Ultraschallgerät Siemens Sonoline G40, Baujahr 2009, 2 Schallköpfe (Curved Array CH5-2 und Linear Array VF 10-5) und Drucker. Kontakt: dr.wanckel@gmx.de
•Voll ausgestattete chirurgische Praxis/ OP-Zentrum im Ärztehaus Alte Poliklinik Frankfurt (Oder) sucht Nachmieter. Gerne auch fachfremd zum Beispiel Dermatologie, Orthopädie, Gutachterpraxis, operativ tätige Kollegen/Innen aller Fachrichtungen zur Kooperation. Kontakt: info@chirurgie-federlein.de
Ansprechpartner für Chiffre-Anzeigen: Fachbereich Sicherstellung, Frau Kalsow, 0331/23 09 322, IKalsow@kvbb.de KVBB, Pappelallee 5, 14469 Potsdam
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08.05.2019 14.00 – 19.00 11.05.2019 09.00 – 18.00 Cottbus 22.05.2019 15.00 – 18.00 Potsdam
25.05.2019 09.00 – 15.00 Potsdam
05.06.2019 14.00 – 19.00 Teltow
Behandlungs- und Schulungsprogramm für Patienten mit Hypertonie (ZI) Michela-Doreen Gereke, FÄ f. Innere Medizin Fortbildungspunkte
Die GOÄ – Abrechnung leicht gemacht Daniela Bartz, PVS berlin-brandenburg-hamburg
100 Euro pro Arzt, 150 Euro pro Praxismitarbeiter (Teampreise auf Anfrage) 40 Euro
DiSko-Schulungsprogramm – wie Diabetiker zum Sport kommen Dr. med. Karsten Milek, FA f. Allgemeinmedizin Dr. Susanne Milek, Gesundheitswissenschaftlerin, Supervisorin/Coach Fortbildungspunkte
Medizinprodukte-Aufbereitung – Refresher Cornelia Görs, Sterilisationsassistentin und Hygienebeauftragte Torsten Kasper, Sterilisierfachkraft Alexander Gehse, Hygieneberater
Ausgebucht sind: • DatenNerv, KV-Connect und Telematikinfrastruktur am 10.04.2019 • Behandlungs- und Schulungsprogramm für Typ-2-Diabetiker, die Insulin spritzen am 10.04./12.04.2019 • Der fordernde Patient – das tägliche Dilemma in der Arztpraxis am 15.05.2019
05.04.2019 15.00 – 18.00 Frankfurt (O.)
Basisseminar Verträge für Hausärzte Abrechnungsberater der KVBB Fortbildungspunkte
15.05.2019 14.00 – 18.00 Potsdam
Anstellung? So klappt´s in der Praxis KVBB & Kooperationspartner
22.05.2019 13.00 – 19.00 Potsdam
Das „akute Kind“ im Notfall- und Bereitschaftsdienst Dr. med. Klaus Gerrit Gerdts, FA f. Allgemeinmedizin, Jugendmedizin und Kinderheilkunde – Notfallmedizin
Fortbildungspunkte 05.06.2019 15.00 – 18.00 Frankfurt (O.)
05.06.2019 15.00 – 18.00 Potsdam
Erfolgreiche Praxisabgabe – besser früher schon an später denken Karin Rettkowski, Niederlassungsberaterin der KVBB Michael Stillfried, Betriebswirtschaftlicher Berater der KVBB Fortbildungspunkte
Die moderne Wundversorgung Catrin Räther, Podologin DDG, Wundassistentin DDG
für KVBBMitglieder kostenfrei, NichtMitglieder 45 Euro
AUSGABE 3 / 2019 | Seite 39
Aktuelles Seminarangebot Praxispersonal Termin | Ort
07.06.2019 15.00-18.00 Cottbus
Basisseminar Verträge für hausärztliche Praxismitarbeiter Abrechnungsberater der KVBB
08.05.2019 15.00 – 17.00 Potsdam
12.06.2019 15.00 – 18.00 Brandenburg an der Havel
Sprechstundenbedarfsvereinbarungen im Land Brandenburg Beratende Apothekerin der KVBB
Notfälle in der Praxis – schnell und richtig handeln! Lehrrettungsassistenten der Johanniter-UnfallHilfe e. V.
Ausgebucht sind: • Der Papiertiger hinter dem Tresen – ein Basisseminar für BürokratieDompteure am 03.04.2019 • Basisseminar EBM für hausärztliche Praxismitarbeiter am 22.05.2019 • Der Praxismanager – ein Leitfaden für Führungskräfte in der Arztpraxis am 25.05.2019 Unser Service für Sie: SG Fortbildung 0331/98 22 98 02
DMEA 2019: Gemeinsame Veranstaltung der KVBB und KV Berlin
Wie verändern digitale Technologien die Diagnostik und Therapie in den Arztpraxen? Wie kann die neue Technik arztunterstützend eingesetzt werden? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt der gemeinsamen Veranstaltung von Kassenärztlicher Vereinigung Brandenburg (KVBB) und Kassenärztlicher Vereinigung Berlin auf der Messe „DMEA - Connecting Healthcare IT“, Europas größter VerSeite 40 | AUSGABE 3 / 2019
anstaltung der Gesundheits-IT-Branche vom 9. bis 11. April auf dem Messegelände Berlin. Der spannende Talk der KV Berlin und den Kollegen aus der KVBB findet statt am:
10. April 2019, 17 - 18 Uhr, Stage B, Halle 2.2
Die Gesprächspartner sind Dr. Margret Stennes, Vorstandsvorsitzende der KV Berlin und Holger Rostek, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVBB.
Freikarten für die DMEA
Wollen Sie bei der DMEA und dem KVBB-Talk dabei sein? Dann schreiben Sie eine E-Mail an DMEA@kvbb.de Wir haben ein Kontingent an Freikarten, die wir gern – solange der Vorrat reicht – an Sie weitergeben. Anzeige
AUSGABE 3 / 2019 | Seite 41
Intern KV COMM
Weiterbildungsnetzwerk Südbrandenburg startet in aktive Umsetzung Junge Ärzte für Region begeistern und langfristig binden Südbrandenburg braucht junge Ärzte, die sich in der Region wohlfühlen und bleiben. Ein wichtiger Faktor, um Ärzte zu binden, ist die Arbeitgeberattraktivität. Für jeden angehenden Arzt ist es verlockend, sein Berufsleben in einer Praxis oder Klinik zu starten, deren leitenden Ärzten die praktische Ausbildung ihrer Assistenzärzte am Herzen liegt. Deshalb ist ein vielschichtiges und strukturiertes Weiterbildungskonzept ein großer Anreiz für Medizinstudierende.
Leitern Dr. med. Stephanie Zaussinger und Götz Ritter sowie den teilnehmenden Ausbildungsstätten vor. Es zeigt, wie eine praxisorientierte Weiterbildung für Ärzte organisiert und koordiniert werden kann. Künftig wird das Netzwerk nicht nur bei der Weiterbildung unterstützen, sondern sich umfassend um den medizinischen Nachwuchs der Region kümmern – egal ob Wohnung, Kitaplatz oder Sportverein. Es soll eine umfassende Betreuung der angehenden Fachärzte in Südbrandenburg erfolgen – abseits vom Lärm großer Städte.
Das Weiterbildungsnetzwerk Südbrandenburg stellt sich mit seinen ärztlichen
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Es ist mir ein Bedürfnis, mitzuhelfen, den Studenten und angehenden Ärzten und Ärzten in Weiterbildung erfahrene Kollegen zur Seite zu stellen, die sie ein Stück weit an die Hand nehmen. Nur so entsteht schnell die erforderliche Praxiserfahrung, die sie bei allen unseren Praxisstellen reichlich bekommen können.
Dies war einer der Gründe, warum das Weiterbildungsnetzwerk SüdbranWeiterbildungsnetzwerke denburg (WNSB) im Jahr 2016 startete. Um die Rahmenbedingungen in der Mit einer großen WillkommensveranWeiterbildung zum Facharzt zu verstaltung am 5. April 2019 in Finsterwalde geht es nun in die praktische bessern, wurden im Land BrandenUmsetzungsphase. Dazu sind alle burg Weiterbildungsnetzwerke ins Leben gerufen. Diese Netzwerke sind angehenden Ärzte und Ärzte aus der Region sowie an der Zukunft der meZusammenschlüsse von stationären dizinischen Versorgung in Südbrandenburg Dr. med. Stephanie Zaussinger, Interessierte herzlich Gynäkologische Praxis eingeladen. Herzberg
Intern und ambulanten Einrichtungen mit dem Ziel, an einem Ort eine kontinuierliche und reibungslose Weiterbildung nach einem individuellen, auf die Belange des angehenden Facharztes abgestimmten Rotationsplan anzubieten.
Diesen Rotationsansatz kann das Netzwerk in Südbrandenburg mit seinen Partnern, der Ärztenetz Südbrandenburg e.V., die Elbe-Elster MVZ GmbH, die Elbe-Elster Klinikum GmbH, die MVZ Epikur GmbH und die ANSB med Zentrum GmbH bieten. Sie haben einen Netzwerkvertrag zum Weiterbildungsnetzwerk Südbrandenburg geschlossen. Basierend auf der Rahmenvereinbarung zur Etablierung von regionalen Weiterbildungsnetzwerken koordiniert das WNSB die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin sowie weiterer Facharztrichtungen durch Absicherung eines kontinuierlichen Ablaufs der Weiterbildungsordnung.
Ziel des Weiterbildungsnetzwerkes ist es einerseits, möglichst viele erfahrene Ärzte für die Weiterbildungsbefugnis zu interessieren bzw. diejenigen, die bereits über diese Ausbildungserlaubnis verfügen, bei organisatorischen oder bürokratischen Fragen zu unterstützen. „Auf der anderen Seite sollen potentielle Ärzte in Weiterbildung von den Vorzügen der hausärztlichen Tätigkeit und der Attraktivität des Landkreises Elbe-Elster überzeugt werden“,
Götz Ritter, FA für Innere Medizin, Elbe-Elster-Klinikum Meine Überzeugung ist, dass gute Ärzte nur durch eine enge Verzahnung von Praxis in der ambulanten und der stationären Behandlung ausgebildet werden können, um dann die für Patienten notwendige optimale Versorgung sicher zu stellen. Dafür setze ich mich ein.
KC COMM
erläutert Andrea Trunev, Geschäftsführerin der KV Consult- und Managementgesellschaft mbH, die das Netzwerkmanagement für das Ärztenetz Südbrandenburg übernommen hat.
Ankommen • Weiterbilden • Leben • Arbeiten • Bleiben
Wissensvermittlung in einem guten Mix aus kleinen Praxen und einem großen Klinikum Alle Weiterbildungsschritte und die Rotation auf die Belange des Weiterzubildenden organisieren und abstimmen Weiterbildungen sind in einem räumlich begrenzten Gebiet möglich Hilfe bei der Wohnungssuche Hilfe bei der Suche nach Kinderbetreuung Praktische Unterstützung beim Umzug in die Region
Darüber hinaus leistet auch der Landkreis Elbe-Elster seit mehreren Jahren seinen Beitrag, um die medizinische Versorgung in der Region sicherzustellen und bietet eine StudienAUSGABE 3 / 2019 | Seite 43
beihilfe für Medizinstudenten an und unterstützt das Weiterbildungsnetzwerk aktiv. „Die Einwohnerinnen und Einwohner in unserem Landkreis brauchen eine gute ärztliche Versorgung, auf die sie sich verlassen können. Das Weiterbildungsnetzwerk Südbrandenburg leistet dazu einen ganz praktischen Beitrag, den ich voll und ganz unterstütze“, so der Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.
Haben Sie Fragen zum Weiterbildungsnetzwerk Südbrandenburg oder wollen Sie sich für die Veranstaltung am 5. April 2019 in Finsterwalde anmelden? Dann wenden Sie sich bitte an: Katja Schneider Tel. 0331/23 09 796 info@wb-sb.de
Weitere Informationen zu Weiterbildungsnetzwerken: www.kvbb.de mit dem Webcode web032
Die KV COMM präsentiert sich am 2. und 3. April auf dem Kongress für Gesundheitsnetzwerker. Im Rahmen eines Unternehmensworkshops wird der Versorgungsansatz „Die Präventionsberater“ vorgestellt.
Unter dem Titel: „Paradigmenwechsel. Die Arztpraxis als Ort der Gesundheit – Ein Praxisbeispiel aus Brandenburg“ geht es um die Fragestellungen: Wie wird der Patient gestärkt und wie entwickelt sich die Arztpraxis zu einem Ort der Gesundheit? Kann der Ansatz des Präventionsberaters mit dem gezielten Einsatz von digitalen Anwendungen bzw. Patienten-Apps unterstützt werden?
Informationen zum Kongress: www.gesundheitsnetzwerker.de
Gerne kommen wir mit Ihnen ins Gespräch – besuchen Sie die KV COMM am Informationsstand. Ansprechpartner: Wenke Marquardt, Projektkoordinatorin, Tel. 0331/23 09 793 wenke.marquardt@kv-comm.de
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6. Krebskongress bot breites Programm und Raum für Nachwuchs
Über 500 Ärzte, Pflegende und Beschäftigte weiterer Berufsgruppen trafen sich am 22. und 23. Februar zum 6. Brandenburger Krebskongress in Potsdam. Unter dem Motto „Onkologie im Land Brandenburg – immer in Bewegung“ diskutierten sie aktuelle Erkenntnisse aus Medizin, Pflegeforschung und Gesundheitswissenschaft. Im Fokus standen aber auch strukturelle und politische Entwicklungen im Land.
Krebs wird – entgegen der Aussage von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Vorfeld des Weltkrebstages – nicht in zehn bis 20 Jahren besiegt werden, da sind sich die Kongressveranstalter, die Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg e.V. (LAGO) und das Tumorzentrum Land Brandenburg e.V. (TZBB), sicher. Umso wichtiger ist es, dass die Brandenburger Fachwelt regelmäßig zusammenkommt, um über Behandlungsmethoden, Therapien und Prävention zu sprechen und sich mit neuen Wegen in der Medizin zu beschäftigen. Auch für niedergelassene Ärzte hielt die größte Fachtagung zum Thema
Die LAGO beim Krebskongress: Dr. Anja Bargfrede, Uta Kilian-Zech, Christiane Eisold, Jana Ehrlich-Repp (v.l.n.r.) Foto: Michael Lüder
onkologische Versorgung in Brandenburg wieder viele interessante Angebote bereit. Nebenwirkungen der modernen Krebstherapeutika, kardiovaskuläre Toxizitäten und sinnvolle supportive Therapien gehören zu den häufigen Themen, die in der Praxis bei der Betreuung der Krebspatienten von Bedeutung sind. Aber auch: Was ist zu tun bei anstehenden Impfungen und Infektionen?
Für den medizinischen und wissenschaftlichen Nachwuchs Brandenburgs gab es erstmalig Möglichkeiten und Räume zum Austausch sowie zur Präsentation ihrer Projekt- und Forschungs-
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ergebnisse. Dort gab es unter anderem auch eine Poster-Ecke in Zusammenarbeit mit der KV Consult- und Managementgesellschaft mbH (KV COMM). Hier wurden aktuelle Studienergebnisse präsentiert. Dazu Felix Mühlensiepen, Projektleiter der KV COMM: „Forschungsergebnisse dürfen nicht verstauben. Sie müssen raus in die Öffentlichkeit, damit sie zur Verbesse-
rung der onkologischen Versorgung beitragen können.“
In diesem Sinne rufen wir den medizinischen Nachwuchs zur Beteiligung im Rahmen des nächsten Brandenburger Krebskongresses auf. Jana Ehrlich-Repp/ Felix Mühlensiepen
Aufklären, unterstützen, Ängste nehmen
„KV-Intern“ sprach mit Birgit Christensen, ehrenamtliche Sprecherin der ILCO für die Region Brandenburg
Wofür steht die Abkürzung ILCO? ILCO setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von Ileum (Dünndarm) und Colon (Dickdarm) zusammen.
Was macht die ILCO? Die Deutsche ILCO ist die Solidargemeinschaft von Stomaträgern und Menschen mit Darmkrebs sowie deren Angehörigen. Wir bieten umfangreiche Informationen zum Thema Leben mit Darmkrebs/Stoma an. Sei es in Form von Informationsbroschüren, Gesprächen am Krankenbett, in der Rehaklinik, in den Selbsthilfegruppen oder am Informationsstand. Wir setzen uns in der Politik und im Gesundheitswesen für die Interessen
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von Darmkrebspatienten und Stomaträgern ein, sind als Selbsthilfevertreter in vielen Gremien wie im GBA oder in der LAGO aktiv.
Wie sieht Ihre Arbeit in unserer Region aus? In Brandenburg gibt es neun ILCOSelbsthilfegruppen, in Berlin 13. Dort trafen sich 2018 insgesamt 2.123 Menschen. Aktuell bieten wir in zehn Brandenburger Darmzentren und Akutkliniken sowie in 38 Berliner Einrichtungen unseren Besuchsdienst an. So haben im vergangenen Jahr unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter insgesamt 710 Patienten in Akutkliniken und 392 Patienten in den Rehakliniken be-
Birgit Christensen erkrankte mit 33 Jahren an Darmkrebs. Seit 2007 ist sie Mitglied in der Deutschen ILCO und seit 2012 ehrenamtliche Sprecherin der Region Brandenburg. sucht. An unseren Seminaren in Pflegeschulen nahmen 287 Schüler teil.
Sie engagieren sich auch für die Darmkrebsvorsorge? Richtig. Wir als Betroffene möchten dazu beitragen, dass diese schlimme Krankheit gar nicht erst entsteht. Viele dieser Krebserkrankungen des Dickdarms oder des Enddarms ließen sich mit der richtigen Vorsorge verhindern. Dennoch nehmen sehr viele die Möglichkeiten der Darmkrebs-Früherkennung nicht wahr. Hier wollen wir weiter aufklären und die Angst vor einer Darmspiegelung nehmen.
Können auch ambulant tätige Ärzte bei Ihnen mitarbeiten? Ja, sehr gerne. Wir freuen uns immer, wenn uns Ärzte bei unserer
Arbeit unterstützen. Das ist beispielsweise möglich, indem sie zu Gesprächsrunden oder Vorträgen in die Selbsthilfegruppen vor Ort kommen.
Sehr wichtig finden wir auch, dass der behandelnde Arzt oder seine Praxismitarbeiter betroffene Patienten auf unsere Unterstützungsangebote in der Region hinweisen. Gerade wenn man eine solch schlimme Diagnose erhält, kann der Kontakt und der Austausch mit Betroffenen viel Unterstützung bieten. Gerne können die Ärzte auch unsere Info-Flyer in ihren Praxen auslegen. Diese können sie kostenfrei bei uns bestellen.
Frau Christensen, vielen Dank für das Gespräch.
ILCO im Land Brandenburg
• Region Brandenburg mit 5 Selbsthilfegruppen • Region Niederlausitz mit 1 Selbsthilfegruppe • Region Uckermark mit 3 Selbsthilfegruppen
Bestellung Info-Flyer Die ILCO-Flyer „Treffen und Kontakte im Land Brandenburg“ sowie „Darmkrebs-Früherkennung“ können Sie kostenfrei bei der ILCO bestellen (Telefon 030/77 53 642). Weitere Informationen gibt es unter www.ilco.de
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Redaktionsschluss: 13. März 2019 Redaktionelle Beiträge, die der Ausgabe beigelegt werden, sind nach Redaktionsschluss eingegangen. Satz und Layout: KV Brandenburg, Bereich Kommunikation Telefon: 0331/23 09 196 Telefax: 0331/23 09 197
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