Source: http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&query=BerSchulGym3V%20BW&psml=bsbawueprod.psml&max=true&aiz=true
Timestamp: 2017-06-27 07:05:34
Document Index: 53004430

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 1', '§ 8', '§ 35', '§ 3', '§ 18', '§ 88', '§ 1', '§ 1', '§ 1']

InhaltAktuelle GesamtausgabeGesamtausgaben-ListeÄnderungshistoriejuris-Abkürzung:BerSchulGym3V BWAusfertigungsdatum:23.12.1982Gültig ab:02.02.1983
VerordnungQuelle:Fundstelle:GBl. 1983, 183,K.u.U. 1983, 33Gliederungs-Nr:2228Verordnung des Kultusministeriums über die
Vom 23. Dezember 1982Zum 27.06.2017 aktuellste verfügbare Fassung der GesamtausgabeNichtamtliches InhaltsverzeichnisTitelGültig abVerordnung des Kultusministeriums über die Aufnahme in die beruflichen Gymnasien der dreijährigen Aufbauform (Aufnahmeverordnung berufliche Gymnasien - dreijährige Aufbauform) vom 23. Dezember 198202.02.1983Eingangsformel02.02.1983§ 1 - Aufnahmevoraussetzungen01.08.2012§ 2 - Aufnahmeantrag01.08.2012§ 3 - Auswahlverfahren01.08.2012§ 4 - Inkrafttreten02.02.1983
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: §§ 1, 2 und 3 geändert durch Artikel 13 der Verordnung vom 11. April 2012 (GBl. S. 334, 355)
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Auf Grund von § 8
Abs. 4 Nr. 8, § 35
Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 und Abs. 3 des Schulgesetzes für Baden-Württemberg (SchG) in der Fassung vom 23. März 1976 (GBl. S. 410), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 24. November 1981 (GBl. S. 565), wird verordnet:
1. der Realschulabschluß oder der am Ende der Klasse 10 an der Werkrealschule erworbene, dem Realschulabschluß gleichwertige Bildungsstand oder die Fachschulreife, wobei ein Durchschnitt von mindestens 3,0 aus den Noten der Fächer Deutsch, Mathematik sowie der am aufnehmenden Beruflichen Gymnasium weiterzuführenden ersten Pflichtfremdsprache (Englisch oder Französisch) und in jedem dieser Fächer mindestens die Note "ausreichend" erreicht sein müssen, oder
2.das Versetzungszeugnis in die Klasse 10 oder in die
Jahrgangsstufe 11 eines Gymnasiums des achtjährigen Bildungsgangs, in die Klasse 11 eines Gymnasiums des neunjährigen Bildungsgangs oder die Übergangsmöglichkeit in die Klasse 10 des achtjährigen oder in die Klasse 11 des neunjährigen Bildungsgangs nach § 3
Abs. 3 Satz 1 der Versetzungsordnung Gymnasien.
1. ein Lebenslauf in tabellarischer Form mit Angaben über den bisherigen Bildungsweg;
2. eine beglaubigte Abschrift des Zeugnisses, das die Voraussetzung für die Aufnahme nachweist; sofern das Zeugnis zum Anmeldetermin noch nicht vorliegt, ist die Abschrift unverzüglich nachzureichen und dem Aufnahmeantrag einstweilen eine beglaubigte Abschrift des letzten Schulzeugnisses beizufügen;
3. eine Erklärung des Bewerbers darüber, ob und gegebenenfalls mit welchem Ergebnis er schon an einem Aufnahmeverfahren für das Berufliche Gymnasium teilgenommen oder ein Gymnasium besucht und an welche Schule der Bewerber ebenfalls einen Aufnahmeantrag gerichtet hat.
1. bei voller Ausschöpfung der vorhandenen personellen, räumlichen und sächlichen Gegebenheiten sowie
2. bei Abstimmung der Aufnahmefähigkeit benachbarter Schulen und entsprechender Zuweisung der Bewerber (§ 18
Abs. 1 und § 88
Abs. 4 SchG)
1. 95 vom Hundert nach der in Absatz 3 festgelegten Rangfolge,
2. 5 vom Hundert für außergewöhnliche Härtefälle (Absatz 4).
(3) Bei der Vergabe der Plätze nach Absatz 2 Nr. 1 werden aufgenommen:
1. Bewerber mit dem Realschulabschluss oder dem am Ende der Klasse 10 der Werkrealschule erworbenen dem Realschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand oder mit Fachschulreife, bis 85 Prozent der Plätze besetzt sind,
2. Bewerber mit dem Versetzungszeugnis in die Klasse 10 oder 11 oder die Jahrgangstufe 11 eines Gymnasiums, bis 15 Prozent der Plätze besetzt sind.
Die von einer Bewerbergruppe nicht beanspruchten Plätze stehen für die andere Bewerbergruppe zur Verfügung. Die für die Vergabe nach Eignung und Leistung innerhalb der Bewerbergruppe nach Satz 1 Nr. 1 zur Verfügung stehenden Plätze werden entsprechend dem jeweiligen Bewerberanteil verteilt auf die Gruppe der Bewerber
1. mit Fachschulreife,
2. mit Realschulabschluss,
3. mit einem dem Realschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand nach Abschluss der Klasse 10 der Werkrealschule
Die Rangfolge innerhalb der Bewerbergruppen nach Satz 1 Nr. 2 und Satz 3 bestimmt sich nach dem auf eine Dezimale errechneten Durchschnitt aus den Noten des Zeugnisses nach § 1 Abs. 1 oder der Leistungsfeststellung nach § 1 Abs. 2 in den Fächern Deutsch, Mathematik und der am aufnehmenden Gymnasium weiterzuführenden Pflichtfremdsprache, bei gleicher Rangfolge nach dem auf eine Dezimale errechneten Durchschnitt aus den Noten in allen Fächern mit Ausnahme der Arbeitsgemeinschaften. Bei Bewerbern, die am allgemein bildenden Gymnasium des achtjährigen Bildungsgangs in die Jahrgangsstufe 11 versetzt wurden, wird das Zeugnis nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 zu Grunde gelegt, das der Bewerber im Auswahlverfahren vorlegt.
(3a) [1]
Für das Aufnahmeverfahren im Schuljahr 2009/2010 kann das Kultusministerium über die an beruflichen Gymnasien bestehende Kapazität hinaus gezielt weitere Schulplätze für die zusätzliche Aufnahme von Bewerbern aus dem achtjährigen Bildungsgang des allgemein bildenden Gymnasiums zur Verfügung stellen und die in Absatz 3 festgelegten Prozentsätze entsprechend anpassen. Die Bewerber aus dem achtjährigen Bildungsgang des allgemein bildenden Gymnasiums werden in dem in Satz 1 genannten Aufnahmeverfahren als eigene Bewerbergruppe behandelt.
Fußnoten[1] Absatz 3a tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2009 außer Kraft