Source: http://ssv-foerste.de/Ueber-uns/satzung/
Timestamp: 2019-01-20 19:11:00
Document Index: 47119490

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 16', '§ 11', '§ 17', '§ 13', '§ 26', '§ 10', '§ 18', '§ 18']

Satzung SSV Förste
§ 1 Nr. 1 Der Verein führt den Namen „Sport- und Spielvereinigung Förste e.V.“.
Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hildesheim unter der Nr. 1083 eingetragen.
§ 1 Nr. 2 Der Verein hat seinen Sitz in Harsum, Ortsteil Klein Förste.
Er ist entstanden aus dem ehemaligen Sportverein Groß Förste und dem ehemaligen Sportverein Klein Förste. Die Vereinsfarben sind Schwarz – Weiß.
Gründungstag ist der 22. Mai 1947.
Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Niedersachsen e.V. mit seinen Gliederungen sowie den Landesfachverbänden und seinen Gliederungen entsprechend den vom Verein betriebenen Sportarten.
§ 2 Nr. 4 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 3 Nr. 1 Jede im Verein betriebene Sportart ist berechtigt, unter Vorsitz des Abteilungsleiters bzw. dessen Stellvertreters und dem von der Abteilung gewählten Beirat die fachlichen Belange selbst zu ordnen und zu regeln.
§ 3 Nr. 2 Jede betriebene Sportart kann eine selbständige Abteilung mit Abteilungsleiter bilden.
§ 3 Nr. 3 Sofern in den einzelnen Abteilungen Übungsleiter/Trainer tätig sind, bedarf auf Vorschlag des Abteilungsleiters bzw. dessen Stellvertreters die Zahlung einer Vergütung und deren Höhe der ausdrücklichen Zustimmung des Vorstandes.
§ 3 Nr. 4 Die Gründung einer neuen Abteilung bedarf der Zustimmung des Vorstandes.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet abschließend der Vorstand.
b) durch freiwillige Austritt,
Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Dem betroffenen Mitglied ist vor Ausschluss Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.
Gegen die Entscheidung des Vorstandes ist der Einspruch möglich.
Über den Einspruch entscheidet der Ältestenrat (§ 16) endgültig.
a) an den Beratungen und Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Zur Ausübung des Stimmrechts sind nur Mitglieder über 18 Jahre zugelassen.
a) die Satzung des Vereins, des Landessportbundes Niedersachsen e.V., der dem letzteren angeschlossenen Fachverbände, soweit sie deren Sportart ausüben, sowie auch die Beschlüsse der genannten Organisationen zu befolgen.
c) die durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegte Höhe und Fälligkeit der Beiträge zeitgerecht zu entrichten,
d) die durch die Mitgliederversammlung beschlossene tätige Mitarbeit u.a. am Bau und Unterhaltung des Clubhauses und der sportlichen Anlagen auszuüben.
Die Mitgliederversammlung kann auf Antrag des Vorstandes Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernennen, die sich in hervorragender Weise um den Sport im Verein verdient gemacht haben. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch von der Beitragsleistung befreit. Sie haben zu allen Veranstaltungen des Vereins freien Eintritt.
Der Vorstand kann Ehrennadeln verteilen:
1) Silberne Ehrennadel
a) Für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein oder einer anderen Sportbewegung.
b) Für besondere Verdienste bei der Wahrnehmung wichtiger Vereinsaufgaben oder außergewöhnliche Leistungen für den Verein.
2) Goldene Ehrennadel
a) Für 40-jährige Mitgliedschaft im Verein oder einer anderen Sportbewegung.
b) Für außergewöhnliche Leistungen für den Verein, wenn das Mitglied mindestens fünf Jahre Träger der silbernen Ehrennadel ist.
3) Goldene Ehrennadel mit Zahl und Urkunde
a) Für 50-jährige Mitgliedschaft im Verein oder einer anderen Sportbewegung.
b) Für 60-jährige Mitgliedschaft im Verein oder einer anderen Sportbewegung
c) Für 70-jährige Mitgliedschaft im Verein oder einer anderen Sportbewegung.
d) Ab 75-jährige Mitgliedschaft im Verein oder einer anderen Sportbewegung je in Fünfjahres-Schritten.
Die den Mitgliedern bezüglich der Vereinsleitung zustehenden Rechte werden in der Mitgliederversammlung als oberstes Organ des Vereins ausgeübt. Sämtliche Mitglieder über 18 Jahre haben eine Stimme. Mitgliedern unter 18 Jahren ist die Anwesenheit zu gestatten.
Die Mitgliederversammlung soll alljährlich einmal im Monat Februar als sogenannte Jahreshauptversammlung zwecks Beschlussfassung über die in § 11 genannten Aufgaben einberufen werden. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand durch Anschlag am „schwarzen Bett“ unter Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung mit einer Einberufungsfrist von mindestens 14 Tagen.
Anträge zur Tagesordnung sind 7 Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vereinsvorstand schriftlich einzureichen. Über Anträge, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand nach der obigen Vorschrift einzuberufen, wenn ein dringender Grund vorliegt oder 20% der Stimmberechtigten es beantragen.
Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende, im Verhinderungsfalle sein Vertreter oder ein anderes Vorstandsmitglied.
Das Verfahren der Beschlussfassung richtet sich nach den §§ 17 und18.
Der Mitgliederversammlung unterliegen insbesondere folgende Entscheidungen:
a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und die Entlastung des Vorstandes,
b) Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages,
c) die Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder,
d) die Wahl der Mitglieder des erweiterten Vorstandes,
f) die Wahl von 2 Kassenprüfern,
g) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins,
e) Wahl eines neutralen Wahlleiters bei Neuwahl des Vorstandes,
f) Neuwahlen, soweit sie anstehen,
c) dem/der 3. Vorsitzenden,
e) dem/der Schriftführer/in.
a) dem Vorstand gem. § 13Ziffer 1,
b) dem/der Hauptsportwart/in
c) dem /der Jugendwart/in,
d) dem/der stellvertretenen Kassenwart/in,
e) dem/der Gerätewart/in,
f) den von den Abteilungen gewählten Abteilungsleitern/innen,
g) der Frauenbeauftragten.
Die Mitglieder des Vorstandes und erweiterten Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Die Wiederwahl ist unbegrenzt zulässig. Eine Vereinigung mehrerer Ämter in einer Person ist möglich.
Die von den Abteilungen gewählten Abteilungsleiter sind zu bestätigen.
Zur Vertretung des Vereins im Sinne des § 26 BGB ist der/die 1. Vorsitzende allein oder der/die 2. Vorsitzende zusammen mit dem/der3. Vorsitzenden oder der/die 2. bzw. 3. Vorsitzende in Verbindung mit dem/der Kassenwart/in oder dem/der Schriftführer/in ermächtigt.
Der Vorstand hat die Geschäfte des Vereins nach den Vorschriften der Satzung und nach Maßgabe der durch die Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse zu führen. Der Vorstand ist notfalls ermächtigt, beim Ausscheiden oder sonstiger dauernder Behinderung von Mitgliedern von Vereinsorganen deren verwaistes Amt bis zur nächsten Mitgliederversammlung durch geeignete Mitglieder des Vereins zu besetzen. Zur Bearbeitung besonderer Fragen kann der Vorstand Ausschüsse bestellen.
Der erweiterte Vorstand wird vom Vorstand zur Beratung wichtiger Vereinsangelegenheiten zugezogen.
Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen, die Einberufung erfolgt durch den 1. Vorsitzenden bzw. seinen Vertreter.
Die von der Mitgliederversammlung auf jeweils ein Jahr zu wählenden zwei Kassenprüfer haben gemeinschaftlich vor der Mitgliederversammlung eine ins einzelne gehende Kassenprüfung vorzunehmen, deren Ergebnis sie in einem Protokoll niederlegen und dem 1. Vorsitzenden mitzuteilen haben. Die Kassenprüfer berichten in der Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung.
Von den zu wählenden zwei Kassenprüfern scheidet jährlich zur Mitgliederversammlung der Dienstälteste bzw. bei gleichzeitiger Wahl der altersmäßig Älteste aus. Die Wiederwahl des ausgeschiedenen Kassenprüfers ist nicht zulässig.
Der Ältestenrat setzt sich aus fünf Mitgliedern, die möglichst ein Mindestalter von 40 Jahren erreicht haben, zusammen. Seine Mitglieder dürfen kein anderes Amt im Verein bekleiden. Sie müssen dem Verein mindestens zwei Jahre angehören. Die Mitglieder des Ältestenrates werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt, Wiederwahl ist unbegrenzt zulässig.
Der Ältestenrat kann bei Vereinsangelegenheiten hinzugezogen werden, allerdings ohne Stimmrecht.
Der Ältestenrat entscheidet mit bindender Kraft über Streitigkeiten und Satzungsverstöße innerhalb des Vereins, soweit der Vorfall mit der Vereinszugehörigkeit im Zusammenhang steht und nicht die Zuständigkeit eines Sportgerichtes eines Fachverbandes gegeben ist. Er tritt auf Antrag jedes Mitgliedes zusammen und beschließt nach mündlicher Verhandlung, nachdem dem Betroffenen Zeit und Gelegenheit gegeben ist, sich wegen der erhobenen Anschuldigungen zu verantworten und zu entlasten.
d) Ausschluss von der Teilnahme am Sportbetrieb bis zu zwei Monate,
e) Ausschluss aus dem Verein,
f) Clubhausverbot bis zu einem Jahr.
Jede, dem Betroffenen belastende Entscheidung ist diesem und dem Vorstand schriftlich mitzuteilen und zu begründen
Sämtliche Organe sind beschlussfähig, ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder, sofern die Einberufung ordnungsgemäß erfolgt ist. Die Einberufung ist ordnungsgemäß, wenn sie drei Tage vor dem Versammlungszeitpunkt unter Bekanntgabe der Tagesordnung am „schwarzen Brett“ durch den Versammlungsleiter bekanntgegeben wurde. Die Vorschrift des § 10 bleibt unberührt.
Sämtliche Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Die Abstimmung geschieht öffentlich durch Handaufheben.
Über sämtliche Versammlungen ist ein Protokoll zu führen, welches vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben ist. Das Protokoll muss Angaben über die Anzahl der Erschienenen, die gestellten Anträge und das Abstimmungsergebnis enthalten. Gefasste Beschlüsse sind besonders hervorzuheben.
§ 18 Nr. 1 Zur Beschlussfassung über die Satzungsänderung ist eine Mehrheit von ¾ der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder, über die Vereinsauflösung eine Mehrheit von 4/5 unter der Bedingung, dass mindestens 4/5 der Stimmberechtigten anwesend sind, erforderlich. Erscheinen bei der Beschlussfassung über die Vereinsauflösung weniger als 4/5 der Stimmberechtigten, so ist die Abstimmung vier Wochen später nochmals zu wiederholen. Die Versammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.
§ 18 Nr. 2 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Harsum, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Die vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 06. Februar 2016 verabschiedet und ersetzt die bisherige Satzung vom 3. Februar 1996.
(Jordan Krstovic 1. Vorsitzender) (Klaus Wipprecht Schriftführer)