Source: http://thorwart-online.de/Frame_Lexikon.htm
Timestamp: 2018-10-23 22:16:10
Document Index: 312177006

Matched Legal Cases: ['§ 101', '§ 101', '§ 18', '§ 13', '§ 21', '§ 13', '§ 13', '§ 21', '§ 13', '§ 14', '§ 87', '§ 14', '§ 79', '§ 14', '§ 90', '§ 1', '§ 77', '§ 13', '§ 14', '§ 90', '§ 99', '§ 100', '§ 14', '§ 132', '§ 7', '§ 14', '§ 11', '§ 11', '§ 1', '§ 7', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 5', '§ 2', '§ 73', '§ 72', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 87', '§ 12', '§ 7', '§15', '§ 11', '§ 11', '§ 96', '§ 1', '§ 28', '§ 19', '§ 116', '§ 119', '§ 31', '§ 31', '§ 24', '§ 119', '§ 95', '§ 95', '§ 32', '§ 32', '§ 8', '§ 33', '§ 15', '§ 19', '§ 24', '§ 33', '§ 24', '§ 15', '§ 33', '§ 19', '§ 37', '§ 37']

Lexikon zur Berufspolitik
Lexikon zur Berufspolitik: Abkürzungen, Institutionen & Fachbegriffe (im Aufbau!)
Die Zahl der Institutionen, Bezeichnungen und Abkürzungen im Bereich des Gesundheitswesens (hier speziell der Psychotherapie) ist zwischenzeitlich so umfangreich geworden, daß auch ExpertInnen den Überblick verlieren können. Daher hier der Versuch einen systematischen Überblick zu geben.
Zur Systematik: Die Einträge sind alphabetisch sortiert - bezogen auf die Abkürzungen; Umlaute wie 'Ä' sind unter 'AE' eingeordnet). Der erste Teil des jeweiligen Buchstabens beinhaltet einschlägige Organisationen (ohne Anspruch auf Vollzähligkeit und Aktualität), der zweite Teil wichtige Begriffe der Berufspolitik.
Anmerkung 1: Da ich u. a. auf das nützliche "Kleine Lexikon für psychotherapeutische Laien" des Bundesverbands der Vertragspsychotherapeuten e.V. (www.bvvp.de) zurückgegriffen habe, ist diese Quelle bei den Beiträgen jeweils genannt, wenn sie weitgehend übernommen wurden.
Anmerkung 2: Am Ende des Lexikons habe ich das Glossar aus dem Bundesmantelvertrag (BMV-Ä, Stand 1.10.2013) wiedergegeben. Der vorliegende BMV-Ä führt die bisher gültigen Bundesmantelverträge mit den Primär- und Ersatzkassen (BMV-Ä und BMV-Ä/EKV) zusammen. Damit gibt es nunmehr nur noch einen Vertrag, der die Rahmenbedingungen der vertragsärztlichen Versorgung regelt. Er ist bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unter Rechtsquellen/Mantelvertrag zu finden
Anmerkung 3: Für den Bereich der Telematik habe ich die entsprechenden Einzelbegriffe unter dem Buchstaben T(elematik) zusammengefaßt.
Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie (Gründung 2010). Ihr gehören folgende Verbände an: Deutsche Vereinigung für Gestalttherapie (●DVG), Deutsche Gesellschaft für Körperpsychotherapie (●DGK), Deutsche Gesellschaft für Transaktionsanalyse (●DGTA), Deutsche Psychologische Gesellschaft für Gesprächspsychotherapie (●DPGG), Deutscher Dachverband Gestalttherapie für approbierte Psychotherapeuten (●DDGAP), Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse in Deutschland (●GLED), Deutsche Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse (●DGLE), Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (●GwG), Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im BDP (●VPP ●BDP), Deutscher Fachverband für Psychodrama (●DFP) und Deutsche Gesellschaft für integrative Therapie, Gestalttherapie und Kreativitätsförderung (●DGIK)
Arbeitsgemeinschaft Psychotherapeutischer Fachverbände - Zusammenschluß von Verbänden der früheren Erstattungspsychologen (●AGPT)
Arbeitsgemeinschaft Psychotherapie - Zusammenschluß der Verbände der früheren Erstattungspsychologen (●AGPF, ●BDP, ●DFT, ●DGPs, ●DGVT, ●DPTV, ●GNP, ●GwG, ●VPP). Sie vertritt deren gemeinsame Interessen. Diese Verbände werden im Zuge der Integration der Erstattungspsychologen in die ●GKV im Verlauf des Jahres 1999 zunehmend Richtlinientherapeuten als Mitglieder haben (●AGR)
Arbeitsgemeinschaft der Psychotherapeutenverbände in der Gesetzlichen Krankenversicherung, Richtlinienverbände. Die AGR ist eine Arbeitsgemeinschaft solcher Richtlinienverbände, in denen - ausschließlich oder auch - Psychologische Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten organisiert sind (zur Zeit ●bvvp, ●DGAP, DGAPT,●DGIP, ●DGPT, ●DPG, ●DPV, ●DVT, ●VAKJP, ●Vereinigung, ●VIVT). Die AGR vertritt gemeinsame Interessen von ●PP und ●KJP, die nach der Psychotherapie-Richtlinie ausgebildet und niedergelassen sind (●AGPT)
Ergänzender ●Selektivvertrag
Analytische/r Kinder- und JugendlichenspsychotherapeutIn (●KinderanalytikerInnen ●KJP)
Ärztliche/r PsychotherapeutIn
(ausschließlich psychotherapeutisch tätige)
Überwiegend oder ausschließlich psychotherapeutisch tätige ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen bilden eine Arztgruppe im Sinne § 101 Absatzes 2 SGB V. Bis Ende 2013 können sich überwiegend oder ausschließlich psychotherapeutisch tätige ÄrztInnen auch in überversorgten Gebieten niederlassen (bis zu einem Versorgungsanteil von 25 %, bei ausschließlich psychotherapeutischer Versorgung von Kindern und Jugendlichen 20 %) ●ÄrztInnen (überwiegend psychotherapeutisch tätige) ●ÄP
(überwiegend psychotherapeutisch tätige)
Überwiegend oder ausschließlich psychotherapeutisch tätige ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen bilden eine Arztgruppe im Sinne § 101 Absatzes 2 SGB V. Überwiegend psychotherapeutisch tätige ÄrztInnen werden in der Versorgung mit dem Faktor 0,7 berücksichtigt. Bis Ende 2013 können sich überwiegend oder ausschließlich psychotherapeutisch tätige ÄrztInnen auch in überversorgten Gebieten niederlassen (bis zu einem Versorgungsanteil von 25 %, bei ausschließlich psychotherapeutischer Versorgung von Kindern und Jugendlichen 20 %) ●ÄrztInnen (ausschließlich psychotherapeutisch tätige) ●ÄP
Einer von 4 Versorgungsbereichen der Bedarfsplanung. Räumliche Zuordnung/●Einzugsbereich: Kreise (typisiert nach Mitversorgung in fünf Kreistypen). Arztgruppen: AugenärztInnen, ChirurgInnen, FrauenärztInnen, HautärztInnen, HNO-ÄrztInnen, KinderärztInnen, NervenärztInnen, OrthopädInnen, ●PsychotherapeutInnen, Urologen (siehe auch: ●Versorgung)
(von Psychotherapie/GKV)
Psychotherapie im Rahmen der ●Psychotherapie-Richtlinie (§ 18: Anwendungsformen) kann in folgenden Formen Anwendung finden:
Anwendung der unter § 13 und § 21 genannten Behandlungsformen bei der Behandlung einer einzelnen oder eines einzelnen Kranken.
Anwendung der unter § 13 genannten Verfahren, sofern die Interaktion zwischen mehreren Kranken therapeutisch erforderlich ist und die gruppendynamischen Prozesse entsprechend genutzt werden.
Anwendung der unter § 13 und § 21 genannten Verfahren unter Berücksichtigung der altersspezifischen Bedingungen, ggf. unter Einbeziehung von Bezugspersonen aus dem engeren Umfeld.
4. Behandlung von Kindern und Jugendlichen in Gruppen: Anwendung der unter § 13 genannten Verfahren unter Berücksichtigung der altersspezifischen Bedingungen und unter Nutzung gruppendynamischer Prozesse bei der Behandlung mehrerer Kinder, ggf. unter Einbeziehung von Bezugspersonen aus dem engeren Umfeld.
1. psychoanalytisch begründeten Verfahren 6 bis 9
2. der Verhaltenstherapie 2 bis 9
3. den übenden Interventionen 2 bis 10
Analytische Psychotherapie: ●Richtlinienverfahren (●TfP, ●VT)
Definition in der ●Psychotherapie-Richtlinie (§ 14b):
"Die analytische Psychotherapie umfasst jene Therapieformen, die zusammen mit der neurotischen Symptomatik den neurotischen Konfliktstoff und die zugrunde liegende neurotische Struktur der Patientin oder des Patienten behandeln und dabei das therapeutische Geschehen mit Hilfe der Übertragungs-, Gegenübertragungs- und Widerstandsanalyse unter Nutzung regressiver Prozesse in Gang setzen und fördern."
Staatliche Zulassung (lat. approbare: billigen, genehmigen, anerkennen); berufsrechtliche Voraussetzung zur Ausübung der heilkundlichen Psychotherapie im Sinne des ●PTG ; geregelt in ●PsychTh-APrV und ●KJPsychTh-APrV
Berufsverband der Ärztlichen Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker in der ●DGPT
Bundesarbeitsgemeinschaft der Verbände staatlich anerkannter Ausbildungsinstitute für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten; Geschäftsstelle (2015) dvt Münster; www.bag-psychotherapie.de
Berufsverband Bayerischer Psychoanalytiker, Landesverband der ●DGPT
Berufsverband Deutscher Neurologen (●SPiZ)
Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (●VPP)
Berufsverband Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (BDPM) e.V. Mitglied im Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (●SpiFa)
Berufsverband der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und Kinder- und
Berufsverband für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und -psychotherapie, Mitglied im Spitzenverband ZNS (●SPiZ)
Bundespsychotherapeutenkammer - Arbeitsgemeinschaft der Landespsychotherapeutenkammern (analog ●BÄK) bvvp
Berufsverband der Fachärzte für Psychotherapeutische Medizin Deutschlands
Berufsverband der Psychologischen Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker in der ●DGPT
Berufsverband Deutscher Nervenärzte, Mitglied im Spitzenverband ZNS (●SPiZ)
Berufsverband Deutscher Psychiater, Mitglied im Spitzenverband ZNS (●SPiZ)
Bundesverband der KlinikpsychotherapeutInnen
Bundesverband der VertragspsychotherapeutInnen. Der bvvp ist derzeit mitgliederstärkster Richtlinienpsychotherapeutenverband Deutschlands. Niedergelassene Richtlinienpsychotherapeuten (Vertragspsychotherapeuten) aller sozialrechtlich zugelassen Grundberufe (ÄrztInnen, ●PP und ●KJP) und Ausbildungsrichtungen (●AP, ●TfP, ●VT) können Mitglied in seinen 17 Landesverbänden werden. Der Verband vertritt integrativ und gleichberechtigt die berufspolitischen Interessen dieser Gruppen (●AGR)
Bachelor of Arts. Studienabschluß in Sozial-, Sprach-, Kultur-, Informations- und Wirtschaftswissenschaften. (●M. A. ●M. Sc.) wikipedia
Bachelor of Science. Studienabschluß in Natur-, Human-, Ingenieur-, Wirtschafts-, Ingenieurswissenschaften sowie in Mathematik und (in aller Regel) Informatik. (●M. A. ●M. Sc.) wikipedia
Die Bedarfsplanung stellt den Stand der vertragsärztlichen Versorgung dar und dient u. a. als Grundlage für die Entscheidungen der ●Landesausschüsse (ÄrztInnen und Krankenkassen) und als Ausgangspunkt für Sicherstellungsmaßnahmen (so etwa die Vermeidung von Unter- aber auch Überversorgung). Die Inhalte des Bedarfsplans sind in der ●Bedarfsplanungs-Richtlinie und in der Zulassungsverordnung für Vertragsärzte (Ärzte-ZV) definiert. Der Bedarfsplan gliedert sich in drei Teile: Teil 1 beschreibt die regionale Versorgungssituation, Teil 2 enthält Informationen zu den regionalen Grundlagen der Bedarfsplanung und Teil 3 enthält die sogenannten Planungsblätter und dokumentiert den Stand der vertragsärztlichen Versorgung. Fragen der Zulassung vor Ort werden von den jeweiligen ●Zulassungsausschüssen getroffen.
Am 20.12.12 wurde eine neue ●Bedarfsplanungs-Richtlinie vom Gemeinsamen Bundesausschuß (●G-BA) beschlossen und trat zum 1.01.13 in Kraft.
Die Arztgruppen werden nunmehr in 4 Versorgungsebenen eingeteilt:
die ●hausärztliche Versorgung
die ●allgemeine fachärztliche Versorgung
die ●spezialisierte fachärztliche Versorgung
die ●gesonderte fachärztliche Versorgung.
Weitere Information der ●KBV zur Bedarfsplanung an 2013 finden Sie hier.
Die Bedarfsplanungs-Richtlinie wird vom ●G-BA beschlossen (Link G-BA Bedarfsplanungs-Richtlinie), inhaltlich zuständig ist der GBA-Unterausschuß Bedarfsplanung (●Bedarfsplanung)
Die Bedarfsplanungs-Richtlinie beinhaltet insbesondere Regelungen zum Bedarfsplan, den ●Versorgungsebenen, den Arztgruppen, den ●Planungsbereichen, den ●Verhältniszahlen (Ärztin/Arzt-Einwohner-Relation).
Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der ÄrztInnen/PsychotherapeutInnen und Krankenkassen. Ihm gehören je drei von der ●KVB und vom ●GKV-Spitzenverband (●GKV) benannte Mitglieder an. Die Geschäftsführung des Bewertungsausschusses wird durch das Institut des Bewertungsausschusses wahrgenommen. Gesetzliche Grundlage des Bewertungsausschusses: § 87 Absatz 1 SGB V. Dort ist in festgelegt, daß der Bewertungsausschuss den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (●EBM) und Änderungen dazu sowie Regelungen zur vertragsärztlichen Vergütung beschießt. Die Beschlüsse sind für die ●KVen und die gesetzlichen Krankenkassen (●GKV) und damit auch für die VertragsärztInnen/-psychotherapeutInnen bindend. Die Rechtsaufsicht obliegt dem BMG. ●EBM
Bundesmantelvertrag-Ärzte (●Psychotherapie-Vereinbarungen); Krankenkassen: Regionalkassen (AOK), Betriebskrankenkassen, Innungskrankenkassen, landwirtschaftlichen Krankenkassen, See-Krankenkasse Hamburg, Knappschaft Bochum
BMV-EKV
Bundesmantelvertrag-Ärzte/Ersatzkassen (●Psychotherapie-Vereinbarungen); Ersatzkassen
Betriebsstättennummer (z. B. 64/7074100) ●LANR
Festgelegtes maximales Honorarvolumen für die Gesamtvergütung sämtlicher ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen, für eine Fachgruppe (z.B. PsychotherapeutInnen) oder einzelne Personen einer Fachgruppe
Festlegung einer Arztgruppe (z.B. PsychotherapeutInnen) im ●HVM oder eines einzelnen Arztes oder Psychotherapeuten auf ein maximales Honorarvolumen.
Deutsche Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie - Zusammenschluss der früheren ●DAGG (1 )- Sektionen Analytische Gruppenpsychotherapie, Klinik und Praxis und Intendierte dynamische Gruppenpsychotherapie (gegründet: 2011)
Der Deutscher Arbeitskreis für Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik hat sich
zum 31.12.2011 aufgelöst; aus den früheren Sektionen haben sich eigenständige Organisationen (Vereine) entwickelt: ●DFP, ●DGGO, ●DG3S und ●D3G (siehe auch: ●DAGG [2])
Im Mai 2012 haben der ●DFP,die ●DGGO,die ●DG3S und - als neues Mitglied - der ●DAKBT den Deutschen Arbeitskreis für Gruppenarbeit und Gruppenforschung konstituiert
Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Familientherapie - seit 2000 mit der ●DFS aufgegangen in die ●DGSF
Deutscher Arbeitskreis für Konzentrative Bewegungstherapie ●DAGG (1) ●DAGG (2)
DDGAP
Deutscher Dachverband Gestalttherapie für approbierte Psychotherapeuten (●AGHPT)
Deutscher Fachverband für Psychodrama (vormals Sektion Psychodrama im DAGG [1]); ●AGHPT ●DAGG (1) ●DAGG (2)
Dachverband für Familientherapie und systemisches Arbeiten - seit 2000 mit der (●DAF) aufgegangen in die (●DGSF)
Deutsche Gesellschaft für Systemisch-kontruktivistische Beratung, Sozialtherapie und Supervision (vormals Sektion Sozialtherapie und psychosoziale Praxis im DAGG) ●DAGG (1) ●DAGG (2)
Deutsche Gesellschaft Analytische Psychologie [C.G. Jung]
Deutsche Gesellschaft für Analytische Psychotherapie und Tiefenpsychologie (analytischer Fachverband in den neuen Bundesländern)
(vormals Sektion Gruppendynamik im ●DAGG [1]); siehe auch ●DAGG (2)
Deutsche Gesellschaft für integrative Therapie, Gestalttherapie und Kreativitätsförderung (●AGHPT)
Deutsche Gesellschaft Individualpsychologie [A. Adler]
Deutsche Gesellschaft für Körperpsychotherapie (●AGHPT)
Deutsche Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse (●AGHPT)
Deutsche Deutsche Gesellschaft für Psychotherapeutische Medizin
Deutsche Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde
Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie e. V. (Hamburg). Mit ca. 3.500 größte Fach- und Berufsgesellschaft von PsychoanalytikerInnen (ärztliche und psychologische PsychoanalytikerInnen); Dachverband der vier psychonalytischen Fachgesellschaften ●DGAP, ●DGIP, ●DPG und ●DPV sowie der ●Freien Institute (in der DGPT)
Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (Stand 3/2013: 5.0000 Mitglieder)
Deutsche Gesellschaft für Transaktionsanalyse (●AGHPT)
Deutsches Krankenhausgesellschaft (www.dkgev.de)
Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft; "provisional society of council" der International Psychoanalytic Association/Internationale Psychoanalytische Vereinigung (●IPA ●IPV)
Deutsche Psychologische Gesellschaft für Gesprächspsychotherapie (●AGHPT)
Deutsche PsychotherapeutenVereinigung. Zusammenschluss der früheren Vereinigung der Kassenpsychotherapeuten und des Deutschen Psychotherapeutenverbandes/DPTV. Mitgliederstärkster Verband v. a. für ●PP und ●KJP
Deutsche Psychoanalytische Vereinigung; Zweiggesellschaft der International Psychoanalytic Association/Internationale Psychoanalytische Vereinigung (●IPA ●IPV)
Deutsche Vereinigung für Gestalttherapie (●AGHPT)
Verfahren, das bis 1999 Diplom-PsychologInnen und ●KJP die Teilnahme an der GKV-Versorgung mit dem Status eines sog. Heilhilfsberufs erlaubte. Die daran teilnehmenden PsychologInnen und ●KJP behandelten formal nicht eigenverantwortlich und selbstständig, sondern unter der Verantwortung ärztlicher PsychotherapeutInnen (●ÄP). Das ●PTG beseitigt ab 1.1.1999 diesen Mißstand und schuf die ÄrztInnen gleichberechtigten Heilberufe des ●PP und ●KJP bvvp
Desease Management Programm: Von den Krankenkassen aufgelegte Programme zum Management von meist schweren Erkrankungen, die bisher zu wenig Beachtung fanden. Beispiel: Diabetes bvvp
Dynamische Psychotherapie (Dührssen)
Methode der ●TfP: § 14a Abs. 3 Nr. 3 ●Psychotherapie-Richtlinie
Europäischer Verband für Psychotherapie = ●ECP
European Association for Psychotherapy = ●EAP
Einheitlicher Bewertungsmaßstab. Bemessungsgröße ärztlicher und psychotherapeutischer Leistungen in Punktzahlen und Zeitwerten. Der EBM wird zwischen ●KBV und Spitzenverbänden der Krankenkassen im Bewertungsausschuß beschlossen. Dieser ist paritätisch mit Ärzten und Kassenvertretern besetzt. bvvp
Wirksamkeit unter Alltagsbedingungen ●Wirksamkeit ●Effizienz ●Evidenz
Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen ●Wirksamkeit ●Effektivität ●Evidenz
Extrabudgetäre Gesamtvergütung (EGV); im Grunde handelt es sich um eine Etra-●MGV. Mittels der EGV können besonders förderungswürdige Leistungen vergütet werden mit dem Vorteil, daß die Werte nicht floaten und auch höhere Punktwerte (Vergütungen) pro Leistung verhandelt werden können. Die Leistungen werden über die KVen abgerechnet und werden direkt von den Kassen für das Quartal erstattet (●MVG ●Vergütung)
Die ●Versorgungsbereiche der ●Bedarfsplanung orientieren sich räumlich an Einzugsbereichen:
●Mittelbereiche
●Kreise (typisiert nach Mitversorgung in 5 Kreistypen)
●Raumordnungsregionen
●KV-Bezirke
Diplom-PsychologInnen, die über keine Kassenzulassung verfügen. Nach Inkrafttreten des PTG (1999): PsychotherapeutInnen ohne Kassenzulassung.
Die in Rechnung gestellten Honorare müßen von den PatientInnen selbst bei ihrer Krankenkasse (●GKV) eingereicht werden. Die Gesetzlichen Krankenkassen haben bis 1999 die Aufwendungen insbesondere dann erstattet, wenn VertragspsychotherapeutInnen nicht zur Verfügung stand. Die Erstattungspsychotherapie sollte durch das PTG weitgehend beseitigt werden, was jedoch nicht geschehen ist (Quelle: bvvp mit erheblichen Veränderungen)
"Evidenz nennt man wissenschaftliche Belege aus gut durchgeführten, hochwertigen wissenschaftlichen Studien, die sorgfältig zur Beantwortung spezifischer Fragen geplant wurden. Für verschiedene Arten von Fragen sind jeweils unterschiedliche wissenschaftliche Untersuchungsmethoden (Studientypen) am besten geeignet, solide Antworten auf diese Fragen zu finden. So sind beispielsweise randomisierte kontrollierte Studien die beste Möglichkeit, um zuverlässige Evidenz über die Wirksamkeit von Behandlungsmaßnahmen (Interventionen) zu bekommen. Dieser Studientyp stellt allerdings nicht für alle denkbaren Fragen die beste Form von Evidenz dar und liefert auch nicht für jede Art von Fragen die besten Antworten. So gibt es z.B. so genannte epidemiologische Studien, die sehr geeignet sind, fundierte Belege für die Ausbreitung von Krankheiten in der Bevölkerung zu erbringen." ●Wirksamkeit ●Effektivität ●Effizienz IQWiG: Glossar
(in der DGPT)
Die Freien Institute stellen neben den vier psychoanalytischen Fachgesellschaften ●DGAP, ●DGIP, ●DPG und ●DPV als einen Zusammenschluß von derzeit (2013) 17 psychoanalytischen Ausbildungsinstituten dar und stellen etwa 50% der DGPT-Mitglieder
●PsychiaterInnen. FachärztInnen für Psychiatrie ohne psychotherapeutische Zusatzausbildung behandeln vorwiegend mit Kurzgesprächen und Psychopharmaka bvvp
●Nervenärztinnen. Aufgrund der i. d. R. somatisch ausgerichteten Ausbildung hat der besteht oftmals keine spezifische psychotherapeutische Vorbildung. Ohne psychotherapeutische Zusatzausbildung behandeln sie vorwiegend mit Kurzgesprächen und Psychopharmaka bvvp
Neue Berufsbezeichnung für FachärztInnen für Psychiatrie (●PsychiaterInnen). Aufgrund der in der Weiterbildungsordnung geforderten psychotherapeutischen Vorbildung sind sie zur Teilnahme an der ●Richtlinien-Psychotherapie berechtigt; dasselbe gilt für ●NervenärztInnen, die i. d. R. psychotherapeutisch ausgebildet sind bvvp
Die Fachärztliche Versorgung beinhaltet 3 Versorgungsbereiche (●Bedafsplanung, ●Versorgung):
●Allgemeine fachärztliche Versorgung
●Spezialisierte fachärztliche Versorgung
●Gesonderte fachärztliche Versorgung
Vierter Versorgungsbereich: ●Hausärztliche Versorgung
Fachausschuß Psychotherapie
Bei den ●KVen und der ●KVB gebildetes Gremium. Der Ausschuß besteht aus fünf ●PP und einer/m ●KKP sowie Vertretern der ÄrztInnen in gleicher Zahl, die von der Vertreterversammlung aus dem Kreis der Mitglieder ihrer Kassenärztlichen Vereinigung in unmittelbarer und geheimer Wahl gewählt werden. Dem Ausschuß ist vor Entscheidungen der ●KVen und der ●KVB in den die Sicherstellung der psychotherapeutischen Versorgung berührenden wesentlichen Fragen rechtzeitig Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben und diese ist in die jeweils zu treffende Entscheidung einzubeziehen (§ 79 SGB V)
Methode der ●TfP: § 14a Abs. 3 Nr. 2 ●Psychotherapie-Richtlinie
Gemeinsamer Bundesausschuß (www.g-ba.de)
Juristische Person des öffentlichen Rechts; gebildet von den vier großen Spitzenorganisationen der Selbstverwaltung: der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ●KBV und Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung ●KZBV, der Deutschen Krankenhausgesellschaft ●DKG sowie dem GKV-Spitzenverband ●SpiBu (die PatientenvertreterInnen sind antrags- jedoch nicht stimmberechtigt). Kernaufgabe: Einheitliche und verbindliche Vorgaben für die konkrete Umsetzung des SGB in der Praxis (v.a. Richtlinien); wichtige Unterausschüsse: Methodenbewertung, Psychotherapie, Qualitätssicherung, Bedarfsplanung; Rechtsaufsicht: Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)
Das Gemeinsame Landesgremium wird in § 90 a SGB V definiert:
Bayern: Arbeit ab Herbst 2015; Geschäftsstelle: Bayerisches Gesundheits- und Pflegeministerium
(●Landesausschüsse ●Zulassungsausschüsse ●Bedarfsplanung)
(der Psychotherapie-verbände)
Im Gesprächskreis II haben sich die Verbände Psychologischer PsychotherapeutInnen, Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen, sowie gemischten Verbände (●PP, ●KJP, ●ÄP) zusammengeschlossenen; die Verbände der ärztlichen PsychotherapeutInnen sind nicht vertreten ●GK II). Teilnehmende Verbände (Stand 2010):
Arbeitsgemeinschaft Psychotherapeutischer Fachverbände (●AGPF)
Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation (●AVM)
Berufsverband der approbierten Gruppenpsychotherapeuten (●BAG)
Jugendlichenpsychotherapeuten (●BKJ)
Bundesverband der KlinikpsychotherapeutInnen (●BVKP)
Berufsverband der Psychologischen Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker (●BPP) in der ●DGPT
Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (●bvvp)
Bundesvereinigung Verhaltenstherapie im Kindes- und Jugendalter (●BVKJ)
Deutsche Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (●DFT)
Deutscher Fachverband für Verhaltenstherapie (●DVT)
Deutsche Gesellschaft für Analytische Psychologie (●DGAP)
Deutsche Gesellschaft für Analytische Psychotherapie und Tiefenpsychologie (●DGAPT)
Deutsche Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie (●DGH)
Deutsche Gesellschaft für Individualpsychologie (●DGIP)
Deutsche Gesellschaft für Körperpsychotherapie (●DGK)
Deutsche Gesellschaft für Psychologie - Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie (●DGPs)
Deutsche Gesellschaft für psychologische Schmerztherapie und -forschung (●DGPSF)
Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung (●DGfS)
Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie (●DGSPS)
Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (●DGSF)
Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (●DGVT)
Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (●DPG)
Deutsche Psychologische Gesellschaft für Gesprächspsychotherapie (●DPGG)
Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (●DPtV)
Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (●DPV)
Gesellschaft zur Förderung der Methodenvielfalt in der Psychologischen Psychotherapie (●GMVPP)
Gesellschaft für Neuropsychologie (●GNP)
Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (●GwG)
Milton Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose (●M.E.G.)
Neue Gesellschaft für Psychologie (●NGfP)
Sektion Analytische Gruppenpsychotherapie im ●DAGG
Systemische Gesellschaft (●SG)
Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten (●VAKJP)
Verband für Integrative Verhaltenstherapie (●VIVT)
Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im ●BDP (●VPP)
Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB): Offizielle Vertretung der FachärztInnen Deutschlands in allen Versorgungsbereichen (ambulant, stationär, Rehabilitation); www.gfb-facharztverband.de
Für 2015 ist der Zusammenschluß mit dem Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (●SpiFa) zu einer einheitlichen fachärztlichen Vertretung in Deutschland in einem Dachverband geplant (mit dann über 200.000 FachärztInnen der mitgliederstärkste fachärztliche Verband)
●Gesprächskreis II
Siehe (●SpiBu)
Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse in Deutschland (●AGHPT)
GMVPP
Gesellschaft zur Förderung der Methodenvielfalt in der Psychologischen Psychotherapie
Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (alt); neuer Name ab 4/2013: Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung (●AGHPT)
Einer von 4 Versorgungsbereichen der Bedarfsplanung. Räumliche Zuordnung/●Einzugsbereich: KV-Bezirk. Arztgruppen: HumangenetikerInnen, LaborärztInnen, NeurochirurgInnen, NuklearmedizinerInnen, PathologInnen, Physikalische- und Reha-MedizinerInnen, StrahlentherapeutInnen, TransfusionsmedizinerInnen (siehe auch ●Versorgung)
●Gesprächskreis II; ●DPGG
Gebührenordnung für Ärzte (●GOP)
Gebührenordnung für für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten; § 1 verweist auf die ●GOÄ
(Richtlinienverfahren GKV)
Nach Abschluß der probatorischen Sitzungen beantragt die/der PatientIn - ergänzt durch entsprechende Formulare (PTV 2, ggf. Konsiliarbericht ●Konsiliarverfahrn) und einen Bericht der/des Psychotherapeutin/en an die/den GutachterIn - eine Psychotherapie bei der zuständigen Krankenkasse. Die/der GutachterIn entscheidet aufgrund der vorgelegten Unterlagen (anonymisierten Berichts der/s Therapeutin/en über die/den Patientin/en, Konsiliarbereicht und Formular PTV 2) nach Aktenlage über die Notwendigkeit und Indikation der geplanten psychotherapeutischen Behandlung.
Einer von 4 Versorgungsbereichen der Bedarfsplanung. Räumliche Zuordnung/●Einzugsbereich: Mittelbereiche. Arztgruppen: AllgemeinärztInnen, Praktische ÄrztInnen, Hausärztliche InternistInnen (siehe auch: ●Fachärztliche Versorgung)
Neben ●ÄP, ●PP, ●KJP zur Ausübung von heilkundlicher Psychotherapie berechtigte Berufsgruppe ohne staatlich geregelte Ausbildung; auch eine Beschränkung auf das Gebiet der Psychotherapie ist (obwohl gesetzlich nicht vorgesehen) möglich (HP beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie); der Begriff des/r Psychotherapeutin/en (oder ähnlicher Begriffe, die eine Verwechslung erlauben) darf von ihnen nicht geführt werden (●PsychotherpeutIn); Ursprünglich war die auf das Gebiet der Psychotherapie beschränkte Erlaubnis (ab 1985) nur Diplom-PsychologInnen (mit Schwerpunkt Klinische Psychologie) vorbehalten. Seit 1993 besteht diese Möglichkeit unabhängig vom Grundberuf für BewerberInnen, die die Voraussetzungen des ●HPG erfüllen (Vollendung des 25.Lebensjahres, polizeiliches Führungszeugnis, Gesundheitsattest und "charakterliche Eignung"); eine psychotherapeutische Aus- oder Fortbildung ist (skandalöserweise) nicht Voraussetzung
●HeilpraktikerIn
Heilpraktikergesetz (●HeilpraktikerIn ●HP)
Das Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts und zentrale Einrichtung der Länder, die die bei der Durchführung der bundeseinheitlichen schriftlichen Prüfungen nach den Approbationsordnungen für Ärzte und Apotheker sowie nach dem Psychotherapeutengesetz unterstützt. So erstellt das IMPP u. a. die Prüfungsaufgaben mit den dazugehörigen Antwortmöglichkeiten dem Psychotherapeutengesetz (●PTG)
International Psychoanalytic Association (●IPV)
Internationale Psychoanalytische Vereinigung (●IPA)
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Das Institut erstellt Gutachten mit dem Ziel, Vor- und Nachteile medizinischer Leistungen für PatientInnen objektiv zu überprüfen; Auftraggeber sind ausschließlich der ●GBA und das ●BMG. Das IQWiG kann allerdings auch in eigener Verantwortung Themen aufgreifen.
Kassenärztliche Bundesvereinigung. 1955 als Rechtsnachfolgerin der Kassenärztlichen Vereinigung Deutschlands gegründet (§ 77 Absatz 4 SGB V). Politische Interessensvertretung der VertragsärztInnen und -psychotherapeutInnen auf Bundesebene; die KBV organisiert die flächendeckende wohnortnahe ambulante Gesundheitsversorgung und ist der Dachverband der 17 Kassenärztlichen Vereinigungen ●KV(en)
KV(en)
Kassenärztliche Vereinigung(en): Derzeit bestehen 17 Kassenärztliche Vereinigungen, deren räumliche Zuständigkeit zumeist mit den Grenzen der Bundesländer übereinstimmen (Ausnahme: Nordrhein und Westfalen-Lippe); Einrichtung der ärztlichen Selbstverwaltung und Körperschaft des öffentlichen Rechts
KZVK(en)
Kassenzahnärztliche Vereinigung(en)
Methode der ●TfP
KinderanalytikerIn
●AKJP
Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutIn (●AKJP)
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen
Der Konsiliarbericht, der vor der Aufnahme einer Psychotherapie von ●PP und ●KJP einzuholen ist (●ÄP können den Bericht selbst erstellen), beinhaltet eine ärztliche Untersuchung mit Angaben zu Beschwerden, psychischem und somatischem Befund, relevanten anamnestischen Daten, medizinischen Diagnosen, Parallelbehandlungen und Befunden, die eine Begleitbehandlung (bzw. Abklärung) erforderlich machen.
Ist eine Krankenkasse nicht in der Lage eine notwendige Behandlung ihrer Versicherten rechtzeitig (und in zumutbarer Entfernung vom Wohnort der Versicherten) sicherzustellen (z. B. wegen langer Wartezeiten bei PsychotherapeutInnen am Ort) und sind den Versicherten für eine selbst beschaffte Leistung Kosten entstanden, ist die Krankenkasse nach § 13 Absatz 3 SGB V dazu verpflichtet, die Ausgaben erstatten. In diesem Fall kann die psychotherapeutische Behandlung auch in einer Privatpraxis (PsychotherapeutIn ohne Kassenzulassung) erfolgen. Über den Umfang von Kostenerstattungsbehandlungen ist kaum etwas bekannt - im Einzelfall werden Behandlungen aber sogar auch von nicht ausreichend qualifizierten Personen (z. B. Diplom-PsychologInnen ohne Approbation, HeilpraktikerInnen) durchgeführt; vgl. Broschüre der BPtK: Kostenerstattung. Ein BPtK-Ratgeber für psychisch kranke Menschen (Stand: April 2012)
Kurztherapie - nicht zu verwechseln mit Kurzzeitzeittherapie (●KZT): Methode der ●TfP:
§ 14a Abs. 3 Nr.1 ●Psychotherapie-Richtlinie
Kurzzeittherapie: (Bis zu 25) Stunden ●VT oder ●TfP; weitere Informationen dazu finden sich unter dem Menüpunkt Psychotherapie
Die Landesausschüsse werden nach § 90 SGB V gebildet:
(2) Die Landesausschüsse bestehen aus einem unparteiischen Vorsitzenden, zwei weiteren unparteiischen Mitgliedern, neun Vertretern der Ärzte, drei Vertretern der Ortskrankenkassen, drei Vertretern der Ersatzkassen, je einem Vertreter der Betriebskrankenkassen und der Innungskrankenkassen sowie einem gemeinsamen Vertreter der landwirtschaftlichen Krankenkasse und der Knappschaft-Bahn-See (...).
Die Mitglieder der Landesausschüsse sind an Weisungen nicht gebunden. Aufgaben der Landesausschüsse sind insbesondere die Beratung und ggf. Aufstellung oder Fortentwicklung der Bedarfspläne zur Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung (§ 99 Abs. 3 SGB V), die Feststellung über das Vorliegen oder Drohen einer ärztlichen Unterversorgung und die Feststellung und ggf. Anordnung von Zulassungsbeschränkungen bei Überversorgung (§ 100 SGB V).
Die ●Landesausschüsse legt anhand der vom ●G-BA festgelegten ●Verhältniszahlen fest, ob bestimmte Zulassungsbereiche (Stadt- und Landkreise) ausreichend versorgt, über- oder unterversorgt sind. Das führt zur Sperrung (ab 110%) oder Öffnung des jeweiligen Bereiches.
(siehe auch: ●Bedarfsplanung ●Gemeinsames Landesgremium; ●Zulassungsausschüsse)
Die organisatorische Abwicklung der Approbationsprüfungen (ÄrztInnen, ApothekerInnen, PsychotherapeutInnen) in den Ländern obliegt dem jeweiligen Landesprüfungsamt. Dort melden sich die Studierenden bzw. AusbildungsteilnehmerInnen zur Prüfung an und erhalten die Zulassung und den Prüfungsbescheid. Zur möglichst einheitlichen und damit die Chancengleichheit wahrenden Durchführung der bundeseinheitlichen Examina arbeiten Landesprüfungsämter und ●IMPP eng zusammen. Liste der Landesprüfungsämter
Langzeittherapie. Die Kontingente sind je nach Therapieverfahren (●VT, ●TfP ●AP), PatientInnen (Erwachsene, Kinder, Jugendliche) und Setting (Einzel-, Gruppenbehandlung) unterschiedlich; weitere Informationen dazu finden sich unter dem Menüpunkt Psychotherapie
Master of Arts. Studienabschluß in Sozial-, Sprach-, Kultur-, Informations- und Wirtschaftswissenschaften. (●B. A. ●B. Sc.) wikipedia
Master of Science. Studienabschluß in Natur-, Human-, Ingenieur-, Wirtschafts-, Ingenieurswissenschaften sowie in Mathematik und (in aller Regel) Informatik. (●B. A. ●B. Sc.) wikipedia
Im Wesentlichen werden alle Leistungen der ambulanten Versorgung (nicht stationärer Bereich!) durch die Morbiditätsbedingte Gesamtvergütung (MGV) abgedeckt (ca. 75% des von den Kassen zur Verfügung gestellten Volumens). Hinzu kommen die extrabudgetäre Gesamtvergütung (●EGV); ●Vergütung
●FachärztInnen für Neurologie und Psychiatrie
Niederfrequente Therapie
Methode der TfP: ●Niederfrequente Therapie in einer längerfristigen haltgewährenden therapeutischen Beziehung (§ 14a Abs. 3 Nr. 4 ●Psychotherapie-Richtlinie)
Orientierungspunktwert: siehe ●Punktwert
Pauschalisiertes Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik: Ab 2013 können psychiatrische und psychosomatische Kliniken auf freiwilliger Basis mit Tagespauschalen abrechnen, ab 2015 ist das System verpflichtend anzuwenden.
Informationen: InEK GmbH – Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (PEPP 2013)
Doctor of Philosophy (neulateinisch: philosophiae doctor; auch DPhil). In englischsprachigen Ländern der wissenschaftliche Doktorgrad in fast allen Fächern und der höchste Abschluss des Postgraduiertenstudiums. In diesen Ländern ist der Ph.D.-Abschluss in aller Regel mit der Berechtigung verbunden, an einer Universität zu lehren. wikipedia
Psychologische PsychotherapeutInnen in Ausbildung; Achtung: Die Verwendung dieser Bezeichnung durch nichtapprobierte Aus- bzw. WeiterbildungsteilnehmerInnen stellt nach der derzeitigen Rechtslage einen Titelmißbrauch (§ 132 StGB) dar - es hat bereits eine Verurteilung gegeben! (●PsychotherapeutInnen)
Die Planungsbereiche ergeben sich aus der ●Bedarfsplanungsrichtlinie. Für Bayern hat die ●KVB eine Tabelle für Bayern erstellt, aus der die Planungsbereiche in Bezug auf die ●Versorgungsebenen und Arztgruppen hervorgeht. (●Bedarfsplanung ●Bedarfsplanungs-Richtlinie)
Zahl der Arztgruppen
Stadt-/Landkreise bzw. Kreisregionen
Raumordnungs-einheiten
Quelle: ●KVB (KVB Forum 3/2013: 8) und vgl. Bedarfsplanungs-Richtlinie 2012: § 7
Zur Abklärung der Voraussetzungen für die Durchführung einer Psychotherapie übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für dafür notwendige Vorgespräche (= probatorische Sitzungen - es gibt auch KollegInnen, die von Probatorik sprechen) pro aufgesuchter/m PsychotherapeutIn:
● 5 probatorische Sitzungen bei ●KZT (●VT, ●TfP), bei ●LZT (●VT, ●TfP) und
● 8 Sitzungen bei ●AP
Die Vorgespräche können von PatientInnen (auch innerhalb eines Quartals) mehrmals bei verschiedenen PsychotherapeutInnen in Anspruch genommen werden (Vorlage der Versichertenkarte)
●FachärztInnen für Psychiatrie
ÄrztInnen und ●PP die eine Ausbildung in ÄP und TfP (in seltenen Fällen auch nur eine ÄP) absolviert haben (●Richtlinienverfahren); kein geschützter Titel! Als ●KinderanalytikerInnen werden zumeist ●AKJP bezeichnet (ebenfalls kein geschützter Titel)
Psychoanalytische begründete Verfahren i. S. der Psychotherapie-Richtlinie sind die ●TfP und die ●AP (§§ 14 Abs. 2, 14a, 14b)
Die psychosomatische Grundversorgung ist in § 11 und 21 ff der ●Psychotherapie-Richtlinie geregelt. Es besteht die Möglichkeit zu übenden und suggestiven (Autogenes Training, Jacobsonsche Relaxationstherapie, Hypnose) sowie verbalen Interventionen. im ersten Fall soll nur jeweils ein Verfahren pro Behandlungsfall zur Anwendung kommen, i. d. Regel begrenzt auf 12 Sitzungen. Verbale Interventionen unterliegen keiner Begrenzung, dürfen aber nicht neben einer ●KZT oder ●LZT erbracht werden (●Psychotherapeutisches Gespräch)
Definition in § 11 Satz 3 ●Psychotherapie-Richtlinie
Die psychosomatische Grundversorgung umfasst seelische Krankenbehandlung durch verbale Interventionen und durch übende und suggestive Interventionen bei akuten seelischen Krisen, auch im Verlauf chronischer Krankheiten und Behinderungen.
Der allseits und in verschiedenen Zusammenhängen (●BPtK Landespsychotherapeutenkammer) verwendete Begriff ist problematisch: Denn genau handelt es sich um Kammern, deren Mitglieder (Pflichtmitgliedschaft) ●PP und ●KJP, nicht aber ÄrztInnen und damit auch ●ÄP sind. ÄrztInnen sind ihrerseits Pflichtmitglieder der jeweiligen Landesärztekammer
"Die Bezeichnung "Psychotherapeut" oder "Psychotherapeutin" darf von anderen Personen als Ärzten, Psychologischen Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten nicht geführt werden" (§ 1 Abs. 1 ●PTG); (●PiA); niedergelassene vertragsärztliche und -nichtärztliche PsychotherapeutInnen ●(PP, ●KJP) gehören zum ●Versorgungsbereich der ●Allgemeinen Fachärztlichen Versorgung
Definition des ●WBP:
Kriterien einer zur Behandlung einer oder mehrerer Störungen mit Krankheitswert geeigneten Psychotherapiemethode:
● eine Theorie der Entstehung und der Aufrechterhaltung dieser Störung bzw. Störungen und eine Theorie ihrer Behandlung,
● Indikationskriterien einschließlich deren diagnostischer Erfassung,
● die Beschreibung der Vorgehensweise und
● die Beschreibung der angestrebten Behandlungseffekte
(vgl. ●Psychotherapiemethode)
Eine psychotherapeutische Technik ist eine konkrete Vorgehensweise, mit deren Hilfe die angestrebten Ziele im Rahmen der Anwendung von psychotherapeutischen Methoden und Verfahren erreicht werden sollen, z. B. im Bereich des psychodynamischen Verfahrens: die Übertragungsdeutung zur Bewusstmachung aktualisierter unbewusster Beziehungsmuster, oder in der Verhaltenstherapie: Reizkonfrontation in vivo
Definition in § 7 der ●Psychotherapie-Richtlinie:
Die Ziffer 23220 "Psychotherapeutisches Gespräch (Einzelbehandlung)" gehört nicht zur ●Psychosomatischen Grundversorgung und kann sowohl von ●ÄP, wie auch ●PP und ●KJP auch neben einer laufenden Psychotherapie (Kapitel 35.1 und 35.2) abgerechnet werden - begrenzt auf 15 Leistungen pro Quartal/PatientIn mit jeweils 10 Minuten, das entspricht 3 Stunden (a 50 Minuten) im Quartal. Es gibt jedoch einen Pferdefuß: Wird die Grundpauschale (Ziffern 23210, 23211, 23212, 23214) am gleichen Tag abgerechnet (Nebeneinanderberechnung - d.h. im Rahmen einer Konsultation), verlängert sich das Gespräch auf 20 Minuten, da die Grundpauschalen bereits ein 10-minütiges Gespräch beinhalten! Ausgehend von einer 50-minütigen Sitzung könnte zu Beginn des Quartals an einem Tag entweder die Grundpauschale und 4 x 23200 abgerechnet werden. Akzeptiert wird aber offensichtlich auch die Angabe verschiedener Uhrzeiten (im Sinne verschiedener Konsultationen mit unterschiedlichen Leistungsinhalten). Kein Problem ergibt sich, wenn die Grundpauschale an einem anderen Datum abgerechnet wird.
Kriterien eines zur Krankenbehandlung geeigneten Psychotherapie-Verfahrens:
● eine umfassende Theorie der Entstehung und Aufrechterhaltung von Krankheiten und ihrer Behandlung beziehungsweise verschiedene Theorien der Entstehung und Aufrechterhaltung von Krankheiten und ihrer Behandlung auf der Basis gemeinsamer theoretischer Grundannahmen, und
● eine darauf bezogene psychotherapeutische Behandlungsstrategie für ein breites Spektrum von Anwendungsbereichen oder mehrere darauf bezogene psychotherapeutische Behandlungsmethoden für ein breites Spektrum von Anwendungsbereichen, und
● darauf bezogene Konzepte zur Indikationsstellung, zur individuellen Behandlungsplanung und zur Gestaltung der therapeutischen Beziehung
(vgl. ●Psychotherapieverfahren)
Unspezifischer, nicht geschützter Begriff für eine unüberschaubare Zahl von (nur in wenigen Fällen wissenschaftlich überprüften) Verfahren zur Behandlung psychischer Erkrankungen
Definition in § 4 Abs. 1-3 der ●Psychotherapie-Richtlinie: Übergreifende Merkmale von Psychotherapie
(1) Psychotherapie dieser Richtlinie wendet methodisch definierte Interventionen an, die auf als Krankheit diagnostizierte seelische Störungen einen systematisch verändernden Einfluss nehmen und Bewältigungsfähigkeiten des Individuums aufbauen.
(2) Diese Interventionen setzen eine bestimmte Ordnung des Vorgehens voraus. Diese ergibt sich aus Erfahrungen und gesicherten Erkenntnissen, deren wissenschaftliche Reflexion zur Ausbildung von Behandlungsverfahren und -methoden, die in einen theoriegebunden Rahmen gemäß § 5 Absatz 1 Nummer 1 und § 6 Absatz 1 Nummer 1 eingebettet sind, geführt hat.
(3) In der psychotherapeutischen Intervention kommt, unabhängig von der Wahl des Therapieverfahrens, der systematischen Berücksichtigung und der kontinuierlichen Gestaltung der Therapeut-Patient-Beziehung eine zentrale Bedeutung zu
(vgl. ●Psychotherapie, heilkundliche ●Psychotherapie, wissenschaftliche)
§ 6 Abs. 1 ●Psychotherapie-Richtlinie: Definition Psychotherapiemethode
1. eine Theorie der Entstehung und der Aufrechterhaltung dieser Störung bzw. Störungen und eine Theorie ihrer Behandlung,
4. die Beschreibung der angestrebten Behandlungseffekte
(vgl. ●Psychotherapeutische Methode)
§ 5 Abs. 1 ●Psychotherapie-Richtlinie: Definition Psychotherapieverfahren
Ein zur Krankenbehandlung geeignetes Psychotherapieverfahren ist gekennzeichnet durch
2. eine darauf bezogene psychotherapeutische Behandlungsstrategie für ein breites Spektrum von Anwendungsbereichen oder mehrere darauf bezogene psychotherapeutische Behandlungsmethoden für ein breites Spektrum von Anwendungsbereichen und
3. darauf bezogene Konzepte zur Indikationsstellung, zur individuellen Behandlungsplanung und zur Gestaltung der therapeutischen Beziehung
(vgl. ●Psychotherapeutisches Verfahren)
Psychotherapie, heilkundliche
Unspezifischer, nicht geschützter Begriff für Verfahren, die von den zur Ausübung heilkundlicher Psychotherapie berechtigten Berufsgruppen angewandt werden: ●ÄP, ●PP, ●KJP und ●HeilpraktikerIn
Psychotherapie, wissenschaftliche
Psychotherapieverfahren, die vom ●WBP wissenschaftlich anerkannt sind: ●AP, ●TfP, ●VT sowie ●Systemische Therapie, ●Gesprächspsychotherapie; letztere sind damit berufsrechtlich anerkannt, jedoch nicht (sozialrechtlich) zur kassenärztlichen Versorgung (Richtlinienverfahren) zugelassen.
Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Durchführung der Psychotherapie (Psychotherapie-Richtlinie) in der Fassung v. 19.02.2009 (letzte Änderung: 14.04.2011)
Vereinbarungen über die Anwendung von Psychotherapie in der vertragsärztlichen Versorgung (Anlagen 1 ●BMV-Ä und ●BMV-EKV). Gegenstand dieser Vereinbarungen ist die Anwendung von Psychotherapie (●VT, ●TfP, ●AP sowie psychotherapeutische Maßnahmen im Rahmen der ●Psychosomatischen Grundversorgung)
● Vereinbarung über die Anwendung von Psychotherapie in der vertragsärztlichen Versorgung (Psychotherapie-Vereinbarung) - Anlage zum Bundesmantelvertrag-Ärzte (●BMV-Ä) in der Fassung v. 7.12.1998 zuletzt geändert am 30.10.2007)
● Vereinbarung über die Anwendung von Psychotherapie in der vertragsärztlichen Versorgung (Psychotherapie-Vereinbarung) - Anlage zum Arzt-/Ersatzkassenvertrag (●BMV-EKV) in der Fassung v. 7.12.1998 zuletzt geändert am 30.10.2007)
PTG (PsychthG)
Berechnungsgröße für ärztliche und psychotherapeutische Leistungen in Cent. Derzeit (2013) liegt der von ●KBV und den Krankenkassen festgelegte Punktwert bei 3,5363 Cent - regionale Unterschiede sind möglich. Näheres unter: ●Vergütung ●OPW
(RKI-BMG)
Das Robert Koch-Institut (RKI) ist ein Bundesinstitut (Geschäftsbereich des ●BMG). Es ist die zentrale Einrichtung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention sowie der anwendungs- und maßnahmenorientierten biomedizinischen Forschung. Kernaufgaben: Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, (insbesondere Infektionskrankheiten) sowie das die Generierung wissenschaftlicher Erkenntnisse als Basis für gesundheitspolitische Entscheidungen, so im Bereich der epidemiologischen und medizinischen Analyse und Bewertung von Krankheiten mit hoher Gefährlichkeit, hohem Verbreitungsgrad oder hoher öffentlicher oder gesundheitspolitischer Bedeutung. Das RKI hat spezialgesetzlich zugewiesene Vollzugsaufgaben, vor allem im Bereich des Infektionsschutzes, bei der Konzeption, der inhaltlichen Durchführung und Koordinierung der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) ●BMG
RCT (-Standard)
Randomized Controlled Trial. Die randomisierte kontrollierte Studie ist heute das Standardverfahren ('Goldstandard') bei der wissenschaftlichen Überprüfung von Hypothesen und dem Nachweis von Wirksamkeit. Es gibt ernstzunehmende Bedenken, entsprechende Nachweise bei Psychotherapie nur auf den RCT-Standard zu stützen, ohne zusätzlich naturalistische (Feld-)Studien angemessen zu würdigen (Quelle: bvvp mit Änderungen)
Die in der Psychotherapie-Richtlinie (und Psychotherapievereinbarungen) der ●GKV geregelten Formen von Psychotherapie, die zur Versorgung zugelassen sind (●Richtlinienverfahren ●Psychotherapie-Richtlinie)
Psychotherapieverfahren, die im Rahmen der Kassenärztlichen Versorgung nach der Psychotherapie-Richtlinie als Leistung der ●GKV erbracht werden können; derzeit (2013) zugelassen sind die Verfahren: ●AP, ●TfP, ●VT (●Richtlinien-Psychotherapie ●Psychotherapie-Richtlinie) bvvp
Das Regelleistungsvolumen beschreibt ein Honorarverteilungsverfahren (vgl. ●HVM), das bei Honorardeckelung für einen garantierten Punktwert für die Leistungsmenge innerhalb der RLV-Grenzen sorgen und Mengenausweitungen einschränken soll. Es wird dabei eine bestimmte reguläre Leistungsmenge (Regelleistung) einer Arztgruppe definiert, die mit einem angemessenen Punktwert vergütet wird. Darüber hinausgehende abgerechnete Leistungen werden dann nur noch mit gestaffeltem Abschlag/Restpunktwerten (meist deutlich unter 1 Cent) vergütet, um solche Ausweitungen unattraktiv zu machen. Auch für PsychotherapeutInnen bestand in früheren Jahren ein RLV, bis Ende 2012 dann ein Minutenbudget (zeitbezogene Kapazitätsgrenze), ab 2013 erfolgt die Vergütung im Rahmen der ●EGV; ●Vergütung bvvp
SpiBu
Spitzenverband Bund - auch ●GKV-Spittzenverband. Zentrale Interessenvertretung der Gesetzlichen Krankenversicherung mit Sitz in Berlin. Vor dem Hintergrund des GKV-WSG wurde von den nunmehr 241 gesetzlichen Krankenkassen der Spitzenverband Bund (SpiBu) gegründet. Der neue Dachverband der Krankenkassen nimmt ab Juli 2008 die Aufgaben der Einzelverbände auf Bundesebene wahr; Der SpiBu ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und untersteht der Aufsicht des Bundesgesundheitsministeriums. Die Verbandsgründung wurde gegen den Willen der Krankenkassen umgesetzt. Vorsitzende des Vorstands: Dr. Doris Pfeiffer (2013)
Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (●bdpm); 2005/2006 als informeller Gesprächskreis verschiedener fachärztlicher Berufsverbände unter dem Namen "Potsdamer Runde" ins Leben gerufen - mit dem Ziel eines Austauschs über die Anliegen der FachärztInnen.
Für 2015 ist der Zusammenschluß mit der Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände(●GFB) zu einer einheitlichen fachärztlichen Vertretung in Deutschland in einem Dachverband geplant (mit dann über 200.000 FachärztInnen der mitgliederstärkste fachärztliche Verband). Der Zusammenschluß wurde heute (24.04.15) vollzogen.
Spitzenverband ZNS: Zusammenschluß verschiedener Berufsverbände im Bereich Neurologie/Psychiatrie:
Berufsverband Deutscher Nervenärzte (●BVDN), Berufsverband Deutscher Neurologen (●BDN), Berufsverband Deutscher Psychiater (●BVDP) sowie Berufsverband für Kinder- und Jugendlichen-Psychiatrie und -Psychotherapie (BKJPP).
Definition in der ●Psychotherapie-Richtlinie: § 2 Seelische Krankheit:
(1) In dieser Richtlinie wird seelische Krankheit verstanden als krankhafte Störung der Wahrnehmung, des Verhaltens, der Erlebnisverarbeitung, der sozialen Beziehungen und der Körperfunktionen. Es gehört zum Wesen dieser Störungen, dass sie der willentlichen Steuerung durch die Patientin oder den Patienten nicht mehr oder nur zum Teil zugänglich sind.
(4) Auch Beziehungsstörungen können Ausdruck von Krankheit sein; sie sind für sich allein nicht schon Krankheit im Sinne dieser Richtlinie, sondern können nur dann als seelische Krankheit gelten, wenn ihre ursächliche Verknüpfung mit einer krankhaften Veränderung des seelischen oder körperlichen Zustandes eines Menschen nachgewiesen wurde.
Vertrag zwischen Leitungserbringern und Krankenkassen (i. d. R. ohne Beteiligung der KVen), der neben dem üblichen Vertragsbehandlung im Rahmen des ●Sicherstellungsauftrags der ●KVen) geschlossen wird. Es gibt ergänzende Selektivverträge (●Add-on-Vertrag) oder ersetzende Selektivverträge (Rechtsgrundlage: § 73 ff SGB V); Quelle: bvvp mit Änderungen/Ergänzungen
Sozialgesetzbuch Fünftes Buch: Gesetzliche Krankenversicherung
Die KVen (analog ●KZVen) sind verpflichtet, die (ambulante) ärztlich-psychotherapeutische Versorgung der Versicherten sicherzustellen. Dazu zählt ein den Bedarf deckendes Versorgungsangebot sowie die Versorgung zu den sprechstundenfreien Zeiten (Notdienst). Weiter beinhaltet er die Gewährleistung dafür, daß die Versorgung mit den gesetzlichen Vorgaben im ●SGB V übereinstimmt (vgl. § 72 ff SGB V)
Einer von 4 Versorgungsbereichen der Bedarfsplanung. Räumliche Zuordnung/●Einzugsbereich: Raumordnungsregionen (18 in Bayern). Arztgruppen: AnästhesistInnen, FachinternistInnen, Kinder- und JugendpsychiaterInnen, RadiologInnen (siehe auch ●Versorgung)
STÄKO (2)
● Die Ständige Konferenz ärztlicher psychotherapeutischer Verbände ist eine Arbeitsgemeinschaft aller relevanten Verbände ärztlicher Psychotherapeuten
● Zusammenschluss aller Institute in der Bundesrepublik Deutschland, die zum Analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ausbilden (gegründet 1973); ihre Richtlinien beschreiben die Ausbildung zum AKJP als wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren, das bereits seit 1971 Teil der kassen- bzw. vertragsärztlichen Versorgung ist
Vom ●WBP 2008 als wissenschaftliches Psychotherapieverfahren anerkannt und zur vertieften Ausbildung nach dem PTG empfohlen. Kein im Bereich der kassenärztlichen Versorgung (●GKV) zugelassenes ●Richtlinienverfahren
TfP (auch TP)
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie: ●Richtlinienverfahren; nicht zu verwechseln mit: TFP (Transferred focussed Psychotherapy); vgl. ●TiefenpsychologInnen
Besondere Methoden der TfP als Richtlinienverfahren:
●Kurztherapie (nicht Kurzzeittherapie: ●KZT): § 14a Abs. 3 Nr.1 ●Psychotherapie-Richtlinie
●Fokaltherapie: § 14a Abs. 3 Nr. 2
●Dynamische Psychotherapie (Dührssen): § 14a Abs. 3 Nr. 3
●Niederfrequente Therapie in einer längerfristigen haltgewährenden therapeutischen Beziehung: § 14a Abs. 3 Nr. 4
●Katathymes Bilderleben (Leuner)
Definition in der ●Psychotherapie-Richtlinier (§ 14a Abs. 1 und 2):
(1) Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie umfasst ätiologisch orientierte Therapieformen, mit welchen die unbewusste Psychodynamik aktuell wirksamer neurotischer Konflikte und struktureller Störungen unter Beachtung von Übertragung, Gegenübertragung und Widerstand behandelt werden.
Thematisch zusammengehörende Begriffe:
gSMC-K: Gerätespezifische Security Module Smartcard, Typ Konnektor
gSMC-KT: Gerätespezifische Secure Module Card vom Typ Kartenterminal
HBA: Heilberufsausweis
Der elektronische Heilberufsausweis ist ein personenbezogener Ausweis im Gesundheitswesen, der an Heilberufler ausgegeben wird. Er beinhaltet (neben einer visuellen Ausweisfunktion) die Dienste Authentifizierung, Verschlüsselung sowie elektronische Signatur und ermöglicht den Zugriff auf Daten der elektronischen Gesundheitskarte
HSM-B: Hardware Security Module – Typ B
Der HSM-B ist funktional äquivalent zur SMC-B, kann aber höhere Anforderungen an die Verarbeitungsgeschwindigkeit erfüllen
MobKT: Mobiles Kartenterminal
Das mobile Kartenterminal kommt hauptsächlich außerhalb der Vertragsarztpraxis – z.B. bei Hausbesuchen oder Behandlungen in Heimen – zum Einsatz. Es soll dem Leistungserbringer ermöglichen, außerhalb seiner Vertragsarztpraxis die Versichertenstammdaten seiner Patienten zu Abrechnungszwecken zu erfassen
KT: Kartenterminal
Zu unterscheiden ist zwischen stationären und mobilen Kartenterminals (MobKT).Onlinefähige stationäre Kartenterminals der Telematikinfrastruktur werden auch eHealth-Kartenterminals genannt. Sogenannte eHealth-BCS-Kartenterminals, teilweise auch BCS-Kartenterminals genannt, sind nicht für die Online-Anbindung an die Telematikinfrastruktur geeignet
QES: Qualifizierte elektronische Signatur
SMC-B: Secure Module Card Typ B.
Die SMC-B ist ein Schlüsselspeicher für die privaten Schlüssel, die eine Einheit oder Organisation des Gesundheitswesens (z.B. Praxis, Apotheke, Krankenhaus) ausweisen.Diese Schlüssel dienen als Ausweis gegenüber der eGK und gegenüber anderen Komponentender Telematikinfrastruktur
TI: Telematikinfrastruktur
Quelle: Deutsches Ärzteblatt (2017), Jg. 114 Heft 27–28 (10. Juli 2017): A 1404
TiefenpsychologInnen
Eine bislang wenig - mit Inkrafttreten des PTG - mehr gebräuchliche Bezeichnung für PsychotherapeutInnen, die über eine Ausbildung in ●TfP verfügen. Früher konnte die Ausbildung in ●TfP nur in Verbindung mit der ●AP erworben werden - sogenannte verklammerte Ausbildung zur/m ●PsychoanalytikerIn
Die VKD ist eine neue berufpolitische Gruppierung, die im Juli 2012 als Forum im deutschen Ärztenachrichtendienst ihre Gründung erfahren hat. Das Ziel der VKD ist, das deutsche Gesundheitssystem grundlegend zu verändern, um der Arzt-Patientenbeziehung wieder zur von gegenseitigem Vertrauen geprägten Normalität zu verhelfen.
Verband für Integrative Verhaltenstherapie. Verhaltenstherapeutischer Fachverband in den neuen Bundesländern bvvp
Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im BDP (●BDP ●AGHPT)
Die Vergütung für ärztliche und psychotherapeutische Leistungen ergibt sich aus der Multiplikation der für eine Leistung angesetzten EBP-Punkte mit dem jeweils gültigen Punktwert.
Ab 2013 (für voraussichtlich zunächst 4 Jahre) werden psychotherapeutische Leistungen ohne Mengenbegrenzung (Leistungen des ●EBM-Kapitel 35.2 = genehmigungspflichtige Psychotherapie einschließlich probatorischer Sitzungen 35150) außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung direkt von den den Kassen vergütet. Bei 35.2-Leistungen wird der feste ●Punktwert allen, bei probatorischen Sitzungen nur den in § 87 b Abs. 2 Satz 3 SGB V genannten Arztgruppen (●PP, ●KJP, der Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, der Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, der Fachärzte für Nervenheilkunde, der Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie der ausschließlich psychotherapeutisch tätigen Ärzte) gezahlt
Die ●Bedarfsplanungs-Richtlinie gibt das Verhältnis zwischen Ärztin/Arzt und EinwohnerIn bezogen auf bestimmte Arztgruppen der Versorgungsebenen vor.
Die allgemeine bedarfsgerechte Verhältniszahl für HausärztInnen je EinwohnerIn beträgt 1: 1,671
Für die Allgemeine Fachärztliche Versorgung ergeben sich je nach Kreistyp folgende Verhältniszahlen
(stark mitver-sorgend)
(Dualver-sorgung)
(stark mitversorgt)
(mitversorgt)
(Eigen-versorgung)
(Bezug: weibl. Bevölkerung)
OthopädInnen
(Bezug: unter 18-jährige)
Quelle: ●Bedarfsplanungs-Richtlinie 2012: § 12 Abs. 4
Anmerkung: Diese Zahlen sind nach wie vor statistischer Art - haben also mit der tatsächlichen Versorgung nur bedingt etwas zu tun. Daher finden Sie hier auch einen Vergleich der zuvor gültigen Verhältniszahlen: Verhältniszahlen – vor und nach in Krafttreten der Bedarfs-Richtlinie des G-BA 2012 (Word-Dokument des Autors). An der absurden Planungsgrundlage (für die Ermittlung wurden vor 2013 die Zahlen der im Jahr 1999 zugelassenen PsychotherapeutInnen verwendet!) hat sich bis heute nichts geändert - auch in der Bedarfsplanungsrichtlinie 2012 - Anlage 5 Ermittlung der Verhältniszahlen: § 7 werden die Zahlen von 1999 zugrunde gelegt. Daß sich die Verhältniszahlen sich dennoch (dramatisch) geändert haben, liegt an der Veränderung anderer Faktoren (z. B. geänderte Raumgliederung).
ÄrztInnen, ●PP oder ●KJP, die eine Verhaltenstherapie (●Richtlinienverfahren) absolviert haben
Versorgung, Versorgungsebenen, (Versorgungsbereiche)
●Hausärztliche Versorgung
Siehe unter ●Versorgung
●ÄP, ●PP oder KJP, die über eine von der GKV anerkannte Psychotherapieausbildung (●Richtlinienverfahren) verfügen und von der jeweiligen ●KV (bzw. ●Zulassungsausschuß (Quelle: bvvp mit erheblichen Veränderungen)
Verhaltenstherapie: ●Richtlinienverfahren ●TfP ●AP
Definition nach der ●Psychotherapie-Richtlinie (§15 Abs. 1-3):
(1) Die Verhaltenstherapie als Krankenbehandlung umfasst Therapieverfahren, die vorwiegend auf der Basis der Lern- und Sozialpsychologie entwickelt worden sind. Unter den Begriff „Verhalten" fallen dabei beobachtbare Verhaltensweisen sowie kognitive, emotionale, motivationale und physiologische Vorgänge. Verhaltenstherapie im Sinne dieser Richtlinie erfordert die Analyse der ursächlichen und aufrechterhaltenden Bedingungen des Krankheitsgeschehens (Verhaltensanalyse). Sie entwickelt ein entsprechendes Störungsmodell und eine übergeordnete Behandlungsstrategie, aus der heraus die Anwendung spezifischer Interventionen zur Erreichung definierter Therapieziele erfolgt.
1. Stimulus-bezogene Methoden (z. B. systematische Desensibilisierung),
2. Response-bezogene Methoden (z. B. operante Konditionierung, Verhaltensübung),
4. Methoden der kognitiven Umstrukturierung (z. B. Problemlösungsverfahren, Immunisierung gegen Stressbelastung),
5. Selbststeuerungsmethoden (z. B. psychologische und psychophysiologische Selbstkontrolltechniken).
(3) Die Komplexität der Lebensgeschichte und der individuellen Situation der oder des Kranken erfordert eine Integration mehrerer dieser Interventionen in die übergeordnete Behandlungsstrategie.
(Psychotherapie GKV)
In der Fachöffentlichkeit (also unter PsychotherapeutInnen) kursiert nach wie vor die Auffassung, nach einer abgeschlossenen Therapie müsse grundsätzlich eine Wartezeit von zwei Jahren vor einer erneuten Antragstellung (Psychotherapie ) eingehalten werden. Dies ist eindeutig falsch. Zwar muß die/der TherapeutIn auf einem Formblatt (PTV2: Angaben des Therapeuten zum Antrag des Versicherten bzw. zum Bericht an den Gutachter) ankreuzen, ob "innerhalb der letzten 2 Jahre (...) bereits eine Psychotherapie durchgeführt" wurde. Das spielt jedoch nur insoweit eine Rolle, als nach der vorhergehenden Therapie jetzt eine Kurzzeittherapie durchgeführt werden soll: Für den Fall, daß dies innerhalb der Zweijahresfrist geschieht, ist in jedem Fall ein Bericht an die/den GutachterIn zu schreiben. Hintergrund: Erfahrene PsychotherapeutInnen sind bei Kurzzeittherapien von der ●Gutachterpflicht befreit, sie müssen also in diesem Fall keinen Bericht schreiben (die Begutachtung entfällt); verhindert werden soll mit der Regelung, daß Kurzzeittherapien (ohne Einschaltung der GutachterInnen) aneinandergereiht werden (vgl. ●Psychotherapie-Vereinbarungen § 11 Abs. 4)
●Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie
(efficiacy)
Therapeutische Wirksamkeit bzw. Wirkpotential unter Studien- bzw. Idealbedingungen ●Effektivität ●Effizienz ●Evidenz
Der ●WBP wird von der Bundespsychotherapeutenkammer (●BPtK) und der Vertretung der ärztlichen PsychotherapeutInnenen in der Bundesärztekammer (●BÄK) gebildet. Er besteht aus zwölf Mitgliedern: Sechs von der BÄK (Bereiche Psychiatrie & Psychotherapie, Psychosomatische Medizin & Psychotherapie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie) und sechs von der BPtK berufene Mitglieder (●PP und ●KJP); Rechtsgrundlage des ●WBP: § 11 PsychThG
(Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung)
Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland. Das ZI der KBV unterstützt die ●KBV bei der Erfüllung ihres Auftrages eine qualitativ gute ärztlich-psychotherapeutische Versorgungssituation in ganz Deutschland zu gewährleisten. Dies geschieht in Form von wissenschaftlichen Analysen, Studien, Software und weiteren Services. Durch praxisbezogene Forschung wird dafür gesorgt, daß Daten über die aktuelle und zukünftige ambulante Versorgungssituation vorliegen, beispielsweise zu den Fragen:
● Wie wirkt sich der demografische Wandel auf die Anzahl und regionale Lage der Arztpraxen aus?
● Welche Erkrankungen werden wie häufig diagnostiziert?
● Welche Arzneimittel werden in welchem Umfang verordnet?
● Wie lässt sich die Versorgung möglichst wirtschaftlich gestalten?
Zeitbezogene Kapazitätsgrenze (Minutenbudget)
Bis Ende 2012 galt zur Leistungsbegrenzung – statt des früheren ●RLV – eine zeitbezogene Kapazitätsgrenze der PsychotherapeutInnen im Quartal jeweils erbrachten (psychotherapeutischen) Leistungen. Ab 2013 gilt eine neue Regelung: ●Vergütung
Die Zulassungsausschüsse bestehen aus Vertretern der ÄrztInnen und der Krankenkassen in gleicher Zahl und sind - ungeachtet der Tatsache, daß ihre Geschäfte bei den Kassenärztlichen Vereinigungen geführt werden - an Weisungen nicht gebunden. Sie entscheiden über alle Fragen der Zulassung. Die Beschlüsse des ●Landesausschusses (z. B. Zahl der Freien Sitze) sind bindend für die Zulassungsschüsse (§ 96 SGB V)
Ärztlicher Zusatztitel (hier: Psychoanalyse), der von FachärztInnen nach entsprechender Zusatzweiterbildung (gemäß der Bestimmungen der jeweiligen Weiterbildungsordnung und -richtlinie der zuständigen Landesärztekammer) geführt werden darf
Ärztlicher Zusatztitel (hier: Psychotherapie), der von FachärztInnen nach entsprechender Zusatzweiterbildung (gemäß der Bestimmungen der jeweiligen Weiterbildungsordnung und -richtlinie der zuständigen Landesärztekammer) geführt werden darf; die Weiterbildung erfolgt entweder in der Grundorientierung Psychodynamische/tiefenpsychologische Psychotherapie oder Verhaltenstherapie
§ 1a Begriffsbestimmungen (Glossar)
1. Die nachstehenden Bezeichnungen "Vertragsarzt / Vertragspsychotherapeut, Arzt oder Psychotherapeut" werden einheitlich und neutral für Vertragsärzte und Vertragsärztinnen, Vertragspsychotherapeuten und Vertragspsychotherapeutinnen, Ärzte und Ärztinnen sowie Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen verwendet.
3. Psychotherapeut: Psychotherapeut entspricht der Definition in § 28 Abs. 3 SGB V; danach sind „Psychotherapeuten" Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Im jeweiligen Sachzusammenhang kann der Begriff „Psychotherapeut" Vertragspsychotherapeut, angestellter Psychotherapeut, ermächtigter Psychotherapeut bedeuten.
4. Vertragsarzt/Vertragspsychotherapeut: Arzt oder Psychotherapeut im vollen Zulassungsstatus oder mit Teilzulassung (s. 4a).
4a. Teilzulassung: In § 19a Ärzte-ZV geregelter hälftiger Versorgungsauftrag.
5. Ermächtigter Arzt oder Psychotherapeut: Arzt oder Psychotherapeut im Ermächtigungsstatus gemäß § 116 SGB V (Krankenhausarzt) oder gemäß § 119b Absatz 1 Satz 4 SGB V (Heimarzt) oder § 31, § 31a Ärzte-ZV (ermächtigter Arzt) oder § 24 Abs. 3 Satz 3 Ärzte-ZV (zur weiteren Tätigkeit ermächtigter Arzt).
7a. Ermächtigte Pflegeeinrichtung: Stationäre Pflegeeinrichtung nach § 119b Absatz 1 Satz 3 SGB V.
8. Angestellter Arzt/angestellter Psychotherapeut: Arzt mit genehmigter Beschäftigung in einer Arztpraxis oder einem Medizinischen Versorgungszentrum ge-mäß § 95 Abs. 9 SGB V bzw. § 95 Abs. 1 SGB V; dasselbe gilt für Psychotherapeuten.
9. Assistenten: Weiterbildungs- oder Sicherstellungsassistenten gemäß § 32 Abs. 2 Ärzte-ZV; dasselbe gilt für Psychotherapeuten; sie können auch als Ausbildungsassistenten gemäß § 32 Abs. 2 Ärzte-ZV i.V.m. § 8 Abs. 3 PsychThG beschäftigt sein.
11. Tätigkeitsformen: Tätigkeitsformen in der vertragsärztlichen Versorgung sind Kooperationsformen in Form von Berufsausübungsgemeinschaften, Teilberufsausübungsgemeinschaften, Leistungserbringergemeinschaften, auch in KV-bereichsübergreifender Form (Definitionen s. Nrn. 12 bis 15).Bundesmantelvertrag – Ärzte (BMV-Ä)8
12a. Berufsausübungsgemeinschaften sind nicht Praxisgemeinschaften, Apparategemeinschaften oder Laborgemeinschaften und andere Organisationsgemeinschaften.
13. Teilberufsausübungsgemeinschaft: Teilberufsausübungsgemeinschaften sind im Rahmen von § 33 Abs. 3 Satz 2 Ärzte-ZV i.V.m. § 15a Abs. 5 erlaubte auf einzelne Leistungen bezogene Zusammenschlüsse zu Berufsausübungsgemeinschaften bei Vertragsärzten, Vertragspsychotherapeuten und Medizinischen Versorgungszentren in Entsprechung zu der vorstehenden Nr. 12.
14a. Laborgemeinschaften sind Gemeinschaftseinrichtungen von Vertragsärzten, welche dem Zweck dienen, laboratoriumsmedizinische Analysen regelmäßig in derselben gemeinschaftlich genutzten Einrichtung zu erbringen.
1. gleichzeitig als Vertragsarzt mit zwei Teilzulassungen nach § 19a Ärzte-ZV oder als Vertragsarzt und gemäß § 24 Ärzte-ZV ermächtigter Arzt an einem weiteren Tätigkeitsort (Zweigpraxis) in Bereichen von mindestens zwei Kassenärztlichen Vereinigungen tätig ist; dasselbe gilt für ein Medizinisches Versorgungszentrum, wenn es in Bereichen von mindestens zwei Kassenärztlichen Vereinigungen an der vertragsärztlichen Versorgung teilnimmt;
2. als Beteiligter einer Berufsausübungsgemeinschaft tätig ist, deren Vertragsarztsitze (Orte der Zulassung) in Bereichen von mindestens zwei Kassenärztlichen Vereinigungen gelegen sind (§ 33 Abs. 2 Satz 2 Ärzte-ZV);
5. als angestellter Arzt in einer Arztpraxis und/oder eines Medizinischen Versorgungszentrums in Bereichen von mindestens zwei Kassenärztlichen Vereinigungen tätig ist.
20. Ausgelagerte Praxisstätte: Ein zulässiger nicht genehmigungsbedürftiger, aber anzeigepflichtiger Tätigkeitsort des Vertragsarztes, Vertragspsychotherapeuten oder eines Medizinischen Versorgungszentrums in räumlicher Nähe zum Vertragsarztsitz (vgl. § 24 Abs. 5 Ärzte-ZV); ausgelagerte Praxisstätte in diesem Sinne ist auch ein Operationszentrum, in welchem ambulante Operationen bei Versicherten ausgeführt werden, welche den Vertragsarzt an seiner Praxisstätte in Anspruch genommen haben.
21. Betriebsstätte: Betriebsstätte des Vertragsarztes oder Vertragspsychotherapeuten oder des Medizinischen Versorgungszentrums ist der Vertragsarztsitz. Betriebsstätte des Belegarztes ist auch das Krankenhaus. Betriebsstätte des ermächtigten Arztes ist nach Nr. 5 der Ort der Berufsausübung im Rahmen der Ermächtigung. Betriebsstätte des angestellten Arztes ist der Ort seiner Beschäftigung. Betriebsstätte einer Berufsausübungsgemeinschaft sind die örtlich übereinstimmenden Vertragsarztsitze der Mitglieder der Berufsausübungsgemeinschaft, bei örtlich unterschiedlichen Vertragsarztsitzen der Mitglieder der Berufsausübungsgemeinschaft ist Betriebsstätte der gewählte Hauptsitz im Sinne von § 15a Abs. 4 BMV-Ä bzw. § 33 Abs. 3 Satz 3 Ärzte-ZV.
26. Präsenzpflicht: Der zeitliche Umfang des Zur-Verfügung-Stehens des Vertragsarztes/Vertragspsychotherapeuten bzw. der Ärzte / Psychotherapeuten des Medizinischen Versorgungszentrums am Vertragsarztsitz und gegebenenfalls Nebenbetriebsstätten, in Form von angekündigten Sprechstunden.
28. Behandlungsfall: Die gesamte von derselben Arztpraxis (Nr. 18) innerhalb desselben Kalendervierteljahres an demselben Versicherten ambulant zu Lasten derselben Krankenkasse vorgenommene Behandlung gilt jeweils als Behandlungsfall; Behandlungsfälle beziehen sich auf die Rechtsbeziehungen zwischen Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen im Abrechnungswesen.
29. Betriebsstättenfall: Die gesamten innerhalb desselben Kalendervierteljahres in derselben Betriebsstätte oder Nebenbetriebsstätte bei demselben Versicherten zu Lasten derselben Krankenkasse vorgenommenen Behandlungsleistungen gelten jeweils als Betriebsstättenfall. Ein Betriebsstättenfall liegt auch vor, wenn die ärztlichen Leistungen bei demselben Versicherten von einem angestellten Arzt des Vertragsarztes oder einem angestellten Arzt des Medizinischen Versorgungszentrums in einer Betriebsstätte oder Nebenbetriebsstätte erbracht werden und von diesem nicht selbst, sondern dem Träger der Betriebsstätte abgerechnet werden. Werden von demselben Arzt bei demselben Versicherten ärztliche Leistungen an unterschiedlichen Betriebsstätten erbracht, in welchen der Arzt in einem jeweils unterschiedlichen vertragsarzt-rechtlichen Status tätig ist (Vertragsarzt, angestellter Arzt, Arzt im Medizinischen Versorgungszentrum, ermächtigter Arzt, Arzt in genehmigter Berufsausübungsgemeinschaft), liegt jeweils ein gesonderter Betriebsstättenfall (insoweit auch ein gesonderter Behandlungsfall nach Nr. 28) vor. Ein jeweils gesonderter Betriebsstättenfall liegt auch vor, wenn ein Vertragsarzt an zwei Orten gemäß § 19a Ärzte-ZV zugelassen ist.
30. Arztfall: Alle Leistungen bei einem Versicherten, welche durch denselben Arzt unabhängig vom vertragsarztrechtlichen Status in der vertragsärztlichen Versorgung in demselben Kalendervierteljahr und unabhängig von der Betriebsstätte/Nebenbetriebsstätte zu Lasten derselben Krankenkasse erbracht werden.
30a. Leistungsfall: Ein Leistungsfall liegt vor, sofern im Behandlungsfall oder im Arztfall mindestens eine Leistung eines definierten Leistungskataloges abgerechnet worden ist.
31. Arztnummer: Eine nach § 37a BMV-Ä vorgeschriebene Kennzeichnung der Vertragsärzte und sonstiger Ärzte und entsprechend Psychotherapeuten. Die Arztnummer ist unabhängig vom Status oder der Betriebsstätte gültig.
32. Betriebsstättennummer: Eine nach § 37a BMV-Ä vorgeschriebene Kennzeichnung von Betriebsstätten- und Nebenbetriebsstätten. Die Betriebsstättennummer ermöglicht die Zuordnung ärztlicher Leistungen zum Ort der Leistungserbringung.
33. Arztpraxisübergreifende Behandlung: Arztfall in zwei oder mehreren Arztpraxen. Die Bestimmung eines arztpraxisübergreifenden Behandlungsfalls dient als Grundlage für besondere einzelne Abrechnungsregelungen im EBM,
34. Versichertenkarte: Versichertenkarte ist der Oberbegriff für die elektronische Gesundheitskarte bzw. die Krankenversichertenkarte.
Anmerkung: Hervorhebungen (Fettdruck) v. Administrator.