Source: https://www.fhoev.nrw.de/studium/studieren-an-der-fhoev/zugang-zulassung/zulassung-zum-studium/
Timestamp: 2019-02-19 05:17:01
Document Index: 150640092

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 3', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 45', '§ 53', '§ 42', '§ 3', '§ 22', '§ 4', '§ 4']

Zulassung | Zulassung zum Bachelorstudium an der FHöV NRW
Zulassung zum Bachelorstudium an der FHöV NRW
Nachweis der Fach-/Hochschulreife
Zugelassen zum Bachelorstudium werden Bewerber mit:
Einer anderen gleichwertigen Qualifikation
Ein im Land NRW erworbenes Zeugnis der Fachhochschulreife von einer Fachoberschule.
Ein im Land NRW erworbenes Zeugnis der Fachhochschulreife der dreijährigen höheren Berufsfachschule, des Abendgymnasiums, des Kollegs, des Telekollegs II, der Nichtschülerprüfung sowie einer Einrichtung der Weiterbildung gemäß § 6 Weiterbildungsgesetz.
Ein Zeugnis, das uneingeschränkt zum Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule des Landes NRW berechtigt.
Ein außerhalb des Landes NRW im Geltungsbereich des Grundgesetzes erworbenes Zeugnis der Fachhochschulreife von einer Fachoberschule und der Nichtschülerprüfung, welches den Vereinbarungen der Kultusministerkonferenz (KMK) entspricht.
Ein sonstiges außerhalb des Landes NRW im Geltungsbereich des Grundgesetzes erworbenes Zeugnis, das aufgrund einer Vereinbarung mit einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland oder aufgrund einer Vereinbarung der KMK vom Kultusministerium NRW als Fachhochschulreife für das Land NRW anerkannt worden ist.
Das an der Bundeswehrfachschule in den Fachrichtungen Technik, Wirtschaft und Sozialpädagogik erworbene Abschlusszeugnis des Lehrgangs zur Erlangung des Bildungsstandes, der der Fachhochschulreife entspricht.
Für ein Studium an der FHöV NRW ist die volle Fachhochschulreife erforderlich. Diese setzt sich in der Regel aus einem schulischen und einem praktischen Teil zusammen.
Regelungen zum Erwerb der vollen Fachhochschulreife finden Sie in der Verordnung über die Gleichwertigkeit von Bildungsnachweisen mit der Hochschulreife und der Fachhochschulreife ( Gleichwertigkeitsverordnung – GlVO NRW). Danach ist die volle Fachhochschulreife erreicht:
1. Wenn beim Besuch eines Gymnasiums oder einer Gesamtschule ein Abgangszeugnis ausgestellt wird, auf dem der schulische Teil der Fachhochschulreife bescheinigt wird, in Verbindung mit
einer mindestens zweijährigen abgeschlossenen Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht
oder dem Nachweis über ein einjähriges gelenktes Praktikum (48 Wochen) in Vollzeit.
2. Beim Besuch der zweijährigen Höheren Berufsfachschule am Berufskolleg, mit dem Nachweis des dort erworbenen schulischen Teils der Fachhochschulreife, in Verbindung mit
einem Nachweis über ein halbjähriges einschlägiges Praktikum (24 Wochen) in Vollzeit,
oder einer mindestens zweijährigen Berufstätigkeit.
3. Beim Besuch eines Weiterbildungskollegs (Abendgymnasium und Kolleg) in NRW und dem Nachweis des dort erworbenen schulischen Teils der Fachhochschulreife, in Verbindung mit
einer mindestens zweijährigen abgeschlossenen Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht,
einer mindestens zweijährigen Berufstätigkeit
Informationen zum Erwerb der vollen Fachhochschulreife und unter welchen Voraussetzungen Sie zum Beispiel ein halbjähriges oder ein einjähriges Praktikum absolvieren müssen, erhalten Sie auf den Seiten des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen. ( Mehr Informationen)
Wenn Sie über einen ausländischen Schulabschluss verfügen, müssen Sie diesen Bildungsnachweis in Nordrhein-Westfalen in der Regel als deutsche (Fach-)hochschulreife anerkennen lassen. Zuständig für die Anerkennung von Schulabschlüssen der Sekundarstufe II sind die Bezirksregierungen:
Länder des ehemaligen Jugoslawiens, Türkei, Österreich, Schweiz und Griechenland:
+49 211 475-0
Polen, Rumänien, Slowakei und Tschechien:
Bezirksregierung Arnsberg Dezernat 48
+49 2931-82-0
Albanien, Bulgarien, Ungarn, Staaten der ehemaligen UdSSR:
Bezirksregierung Detmold Dezernat 48
+49 5231-71-0
Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Spanien:
Bezirksregierung Köln Dezernat 48
+49 221-147-0
Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden und alle außereuropäischen Staaten:
Bezirksregierung Münster Dezernat 48
+49 251-411-0
Zugang zum Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (FHöV NRW) für in der Beruflichen Bildung Qualifizierte (Berufsbildungshochschulzugangsverordnung)
Bewerber ohne Fachhochschulreife haben - gemäß § 3 Abs. 1, Satz 3, Hs. 2, Gesetz über die Fachhochschulen für den öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen (FHGöD) - Studienzugang, wenn sie eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung besitzen. Dies ist für in der Beruflichen Bildung Qualifizierte nach der Berufsbildungshochschulzugangsverordnung (BBHZVO) der Fall.
Diesem Personenkreis eröffnen sich zwei Möglichkeiten zur Aufnahme des Studiums an der FHöV NRW - vorausgesetzt, Sie werden der Fachhochschule von einer Ausbildungsbehörde als Studierender zugewiesen.
Zugang zum Studium gem. § 2 BBHZVO
Bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 2 BBHZVO besteht die Möglichkeit der direkten Bewerbung bei einer Ausbildungsbehörde.
§ 2 Zugang aufgrund beruflicher Aufstiegsfortbildung
(1) Zugang zum Studium hat, wer einen der folgenden Abschlüsse einer Aufstiegsfortbildung erlangt hat:
Meisterbrief im Handwerk nach §§ 45 oder 51a der Handwerksordnung.
Gleichwertiger Fortbildungsabschluss, für den Prüfungsregelungen nach §§ 53 oder 54 des Berufsbildungsgesetzes oder nach §§ 42 oder 42a der Handwerksordnung bestehen.
Abschluss einer Fachschule entsprechend der Rahmenvereinbarung über Fachschulen der Kultusministerkonferenz.
Abschluss einer gleichwertigen landesrechtlich geregelten Fortbildung für Berufe im Gesundheitswesen sowie im Bereich der Sozialpflege und der Sozialpädagogik.
Abschluss einer sonstigen vergleichbaren bundes- oder landesrechtlich geregelten Fortbildung.
(2) Die Qualifikation nach Absatz 1 berechtigt zur Aufnahme des Studiums in jedem Studiengang. Dies gilt auch, wenn der Fortbildungsabschluss ausnahmsweise ohne vorherige Berufsausbildung erworben werden durfte.
Zugang zum Studium an der FHöV NRW aufgrund einer entsprechenden fachlichen Berufsausbildung und einer beruflichen Tätigkeit gem. § 3 BBHZVO
Zugang zum Studium an der FHöV NRW hat demnach, wer
einen Abschluss einer sonstigen nach Bundes- oder Landesrecht geregelten mindestens zweijährigen Berufsausbildung und
eine danach erfolgte mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit im Ausbildungsberuf oder in einem fachlich entsprechenden Beruf nachweist (für Stipendiatinnen und Stipendiaten des Aufstiegsstipendienprogramms des Bundes sind zwei Jahre ausreichend),
vorausgesetzt, Sie werden der FHöV NRW von der Ausbildungsbehörde als Studierender zugewiesen.
Das Vorliegen der Studienzugangsvoraussetzungen wird von der FHöV NRW gemäß § 22 Abs. 1, Satz 3 FHGöD nach der Zuweisung durch die Ausbildungsbehörde geprüft. Die Bewerber müssen somit erst das Auswahlverfahren bei der Ausbildungsbehörde (für den Studiengang Polizeivollzugsdienst beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten – LAFP) erfolgreich durchlaufen.
Neben den bereits oben genannten Varianten wird für Bewerber, die unter die Voraussetzungen des § 4 BBHZVO fallen, eine Zugangsprüfung angeboten.
An der Zugangsprüfung nehmen Bewerber teil, die
einen Abschluss einer nach Bundes- oder Landesrecht geregelten mindestens zweijährigen Berufsausbildung und
eine danach erfolgte mindestens dreijährige (bei Stipendiatinnen und Stipendiaten des Aufstiegsstipendienprogramms des Bundes mindestens zweijährige) berufliche Tätigkeit auch in einem der Ausbildung nicht fachlich entsprechenden Beruf nachweisen oder über den entsprechenden Zeitraum Erziehungs- oder Pflegezeiten beziehungsweise anrechenbare berufliche Tätigkeiten gemäß § 4 Abs. 2 BBHZVO nachweisen können.
Weitere Informationen zu dieser Zugangsprüfung