Source: https://www.geigenbauerverband.de/html/allg/inhalt/satzung.html
Timestamp: 2018-09-19 03:48:33
Document Index: 16442036

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 26', '§26', '§ 9', '§4', '§ 14', '§ 4', '§ 10', '§ 33', '§ 41']

1. Der Verein führt den Namen „VERBAND DEUTSCHER GEIGENBAUER UND BOGENMACHER e.V.“.
Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Stuttgart unter der Nr. VR-278 im Register eingetragen.
§ 2. Zweck und Aufgabe des Verbandes
1. Der Verband Deutscher Geigenbauer und Bogenmacher (VDG) erstrebt den Zusammenschluss der Geigenbau- und Bogenmachermeister/innen zum Zwecke der Förderung und Vertretung ihrer gemeinsamen Interessen.
2. Er hat das Ziel, die Kollegialität und die Freundschaft unter Meisterinnen und Meistern zu vertiefen, die Weiterbildung zu fördern und der Kunst des Geigenbauer- und Bogenmacher­handwerks in allen Bereichen zu Ansehen und Vertrauen zu verhelfen.
3. Der Verband ist parteipolitisch neutral. Er steht auch Meistern/innen anderer Nationalitäten offen.
4. Mittel des Verbandes dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Verbandes. Es darf keine Person durch Ausgaben, welche dem Zweck des Verbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
§ 3.	Erwerb der Mitgliedschaft
1. Einen Antrag auf Mitgliedschaft können stellen: Personen, die eine Lehre als Geigenbauer/in oder Bogenmacher/in in einer anerkannten Werkstatt oder Geigenbauschule abgeschlossen und die Meisterprüfung im erlernten Beruf abgelegt haben und selbständig sind oder als Werkstattleiter in einer anerkannten Meisterwerkstatt tätig sind.
2. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag. Dieser ist an den Vorstand zu richten. Dem Aufnahmeantrag ist der berufliche Werdegang unter Beifügung der Nachweise beizufügen. Der Aufnahmeantrag hat die Unterschrift von zwei VDG-Mitgliedern zu tragen.
3. Für Ausländer gilt sinngemäß die in ihrem Heimatland vergleichbaren Nachweise der Befähigung. Gibt es kein VDG-Mitglied in seinem Land, so hat sein Gesuch der Vorstand zu prüfen.
4. Der Vorstand prüft das Aufnahmegesuch und entscheidet in 1. Instanz darüber, ob der Antrag der Mitgliederversammlung vorgelegt wird.
5. Befürwortet der Vorstand die Bewerbung, ist diese der Mitgliederversammlung zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorzulegen. Über die Aufnahme entscheidet die Hauptversammlung auf der nachfolgenden Tagung mit 2/3 Mehrheit. Bei Ablehnung des Antrages besteht keine Verpflichtung, dem Antragsteller die Gründe zu nennen.
6. Mit seiner Aufnahme verpflichtet sich der Bewerber über verbandsinterne Angelegenheiten, die als solche erklärt werden, Stillschweigen zu bewahren.
7. Auf Vorschläge des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder oder Ehrenpräsidenten mit einfacher Mehrheit ernennen.
2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Schriftführer (Geschäftsstelle) und wird bei der nächsten Mitgliederversammlung verlesen. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei die Kündigungsfrist von zwei Monaten einzuhalten ist.
3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es mit der Zahlung der Mitgliederbeiträge für drei aufeinander folgende Jahre im Rück-stand ist. Gleiches gilt, wenn insgesamt fünf Jahresbeiträge ausstehen. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach Absendung der Mahnung durch den Kassenführer zwei Monate verstrichen sind. In der Mahnung ist auf die drohende Streichung hinzuweisen. Der Beschluss des Vorstandes über die gültige Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
4. Ein Mitglied kann auf Beschluss des Vorstandes aus dem Verband ausgeschlossen werden, wenn er schuldhaft in grober Weise durch seine Maßnahmen oder sonstiges Verhalten die Interessen des Verbandes verletzt, wenn er die Beschlüsse der Vereinigung nicht befolgt und wenn er sich unehrenhaft verhält. Vor der Beschlussfassung des Ausschlusses muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Beschluss des Vorstandes ist schriftlich zu begründen. Er ist dem Mitglied per Einschreiben zuzusenden. Gegen den Beschluss des Vorstandes kann das Mitglied binnen zwei Monaten nach Zustellung des Beschlusses Berufung vor der Mitgliederversammlung einlegen. Diese ist spätestens zwei Monate vor der nächsten Mitgliederversammlung dem Vorstand per Einschreiben zuzustellen. Über die Gültigkeit des Ausschlusses entscheidet die nächste Mitgliederversammlung nach Anhörung des Vorstandes sowie des betroffenen Mitgliedes mit 2/3 Mehrheit.
5. Mit dem Erlöschen der Mitgliedschaft enden alle Rechte und Ansprüche an den Verband und dessen Vermögen. Das Ende der Mitgliedschaft berührt nicht die Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge für das laufende Geschäftsjahr oder noch ausstehende Beiträge.
1. Der VDG erhebt von seinen Mitgliedern einen Jahresbeitrag, der im voraus zu entrichten ist. Dieser wird unaufgefordert zu Beginn des Kalenderjahres fällig. Mit Eintritt in den Verband fällt der Beitrag für das laufende Kalenderjahr an.
2. Die Höhe des Beitrages wird nach Vorschlag mit 2/3 Mehrheit der Mitgliederversammlung beschlossen.
3. Von der Beitragspflicht befreit sind Ehrenmitglieder, der Vorstand und diejenigen, welche ihr Gewerbe nach Erreichen der Altersgrenze abgemeldet haben.
Jedes Mitglied hat das Recht, nach Maßgabe der Satzung an der Gestaltung des Verbandes mitzuwirken. Es hat insbesondere das Recht, zu wählen, gewählt zu werden, Anträge zu stellen, an den Mitgliederversammlungen aktiv teilzunehmen und das Stimmrecht auszuüben.
1. Der Vorstand des Verbandes im Sinne § 26 BGB besteht aus:
2. Der Vorstand nach §26 BGB besteht aus fünf Personen; Vertretungsrecht des Präsidenten alleine, alle übrigen Vorstandsmitglieder je zwei gemeinsam.
3. Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist in der Weise beschränkt, daß zu Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert von über DM 5.000,- die einfache Mehrheit der Mitgliederversammlung notwendig ist.
§ 9. Zuständigkeit des Vorstandes
1. Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Verbandes zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Verbandes übertragen sind. Er hat insbesondere die Aufgaben:
2. Der Vorstand kann zu seiner Unterstützung Arbeitsausschüsse berufen, die mit einfacher Mehrheit Beschlüsse fassen können. Diese bedürfen der Zustimmung durch den Vorstand.
3. Der Vorstand kann zu seiner Entlastung eine Geschäftsstelle einrichten.
1.	Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Jedes Verbandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu den Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Verbandes gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im VDG endet auch das Amt eines Vorstandsmitgliedes.
2. Die Wahl des Präsidenten geschieht in geheimer Wahl durch die Mitgliederversammlung. Bei einer möglichen Wiederwahl kann hiervon Abstand genommen werden. Der Präsident hat ein Vorschlagsrecht für die Nominierung der Kandidaten für die weiteren Ämter. Bei mehreren Bewerbern für ein Amt ist in geheimer Abstimmung zu wählen.
1. Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung vom 2. und 3. Vorsitzenden, unter Angabe der Tagesordnung einberufen werden. Eine Einberufungsfrist von 4 Wochen soll eingehalten werden.
2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder eingeladen wurden und mindestens 2/3 seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten, bei dessen Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden. Eine Übertragung des Stimmrechtes ist nicht möglich.
3. Beruft der Vorstand einen weiteren Vorstand ein, so entscheidet der gewählte Vorstand mit einfacher Mehrheit über die Stimmberechtigung der zum erweiterten Vorstand eingeladenen Mitglieder. Es können nur Verbandsmitglieder stimmberechtigt sein.
1. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied gleiches Stimmrecht. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
2. Die schriftliche Bevollmächtigung eines anderen Mitgliedes ist übertragbar.
b) Genehmigung des von der Mitgliederversammlung durch zwei zu wählende Kassenprüfer geprüften Kassenberichtes
d) Festlegung der Höhe der Mitgliederbeiträge.
e) Beschlussfassung über Änderungen der Satzung. Änderungen der Satzung, die auf Verlangen des Registergerichtes notwendig werden, können durch den Vorstand beschlossen werden.
g) Ausschluss von Mitgliedern laut Satzung §4 Ziff. 4.
h) Beschlussfassung über Auflösung des Verbandes.
1. Einmal im Jahr soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung der Frist von mindestens zwei Monaten schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
2. Jedes Mitglied kann bis spätestens 4 Wochen vor einer Mitgliederversammlung Anträge zur Tagesordnung stellen. Diese sind schriftlich, unter Angabe der Gründe, beim Vorstand einzureichen. Über Anträge auf Ergänzung oder Änderung der Tagesordnung, die auf der Tagung gestellt werde, beschließt der Vorstand.
§ 14. Außerordentliche Mitgliederversammlung
1. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Verbandes dies erfordert, oder wenn 1/10 der Mitglieder dies schriftlich, unter Angabe des Zwecks und der Gründe, beim Präsidenten oder den zwei Stellvertretern beantragt hat.
2. Kommt der Vorstand dieser Aufforderung binnen zwei Wochen nicht nach, so sind die Mitglieder selbst zur Einladung berechtigt. Als Einberufungsfrist wird dann ein Monat festgelegt.
1. Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten oder dessen Stellvertreter geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Mitgliederversammlung den Versammlungsleiter.
2. Die Wahl des Vorstandes obliegt der Mitgliederversammlung. Die Art der Wahl bzw. Abstimmung bestimmt der Präsident oder der Versammlungsleiter. Ausnahmen: § 4 Ziff. 4 und § 10 Ziff. 2.
3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 25% der Mitglieder anwesend sind. Sollte dies nicht der Fall sein, so kann eine nochmalige Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung einberufen werden, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist, oder die einberufenen Sitzung geschlossen werden, um sie neu zu eröffnen, damit dann die Anwesenden beschlussfähig sind.
4. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit, sofern die Satzung keine anderen Mehrheiten vorsieht. Es zählen die gültigen abgegebenen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
5. Satzungsänderungen erfordern eine Mehrheit von 3/4 der gültigen Stimmen (§ 33 Abs. 20 BGB)
6. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Wenn nach zweifacher Wiederholung diese Mehrheit nicht erreicht wird, findet eine Stichwahl zwischen den beiden Erstplatzierten statt. Gewählt ist derjenige, der die einfache Mehrheit der gültigen Stimmen erreicht hat. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident oder sein Vertreter.
7. Über den Ablauf der Mitgliederversammlung sowie die Beschlüsse ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
1. Über die Auflösung des Vereins bestimmt ausschließlich die Mitgliederversammlung mit einer 3/4-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. (§ 41 Abs. 4 BGB)
2. Im Falle der Auflösung verfügt die letzte Mitgliederversammlung über die für die Abwicklung zu treffenden Maßnahmen und entscheidet über die Verwendung des Vermögens, welches nur einem gemeinnützigen Zweck zugeführt werden kann.
3. Falls nicht anders beschlossen, sind der Präsident und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.