Source: http://moselkommission.org/index.php?id=168&L=5%5C%5C%27%60%28%5B%7B%5E~
Timestamp: 2017-03-26 09:07:31
Document Index: 30508133

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 10', '§ 72', '§ 1', '§ 6', '§ 1']

Moselkommission Lexikon Wir über unsWer wir sindStruktur der Moselkommission & ihre DelegiertenUnsere AusschüsseDas ständige SekretariatWas wir tunDie MoselGeographie & EinzugsgebietHistorieInternationale MoselSchifffahrtTourismus & PersonenschifffahrtAusgewählte ProjekteFacts & FiguresUmwelt & EnergiegewinungHäfenDownloadsBroschürenMoselkommissionAndereInfos zur MoselkommissionOrganisatorischesKooperationenJahresberichteRegelwerkeMoselvertragPolizeiverordnung Mosel (MoselSchPV)Abgaben auf der MoselAbgabentarifAusführungsbestimmungen zum AbgabentarifWeitere Dokumente zu AbgabenAndere RegelwerkeEmpfehlungen der MoselkommissionSperrzeiten und VerkehrSperrzeiten auf der MoselVerkehrsberichteMoselkommission und PressePresserundschauPressemeldungen201620152014ServicesGalerieHistorisches BildarchivWörterbuchLinksKontakte SchifffahrtsgewerbeKontakte Tourist-InfoLexikon
Abfallmauer
Abfallmauerbezeichnet eine Mauer, über die das Wasser hinweg und in den unteren Vorhafen abfällt. Abfluss
Abflussbezeichnet die vorgegebene Fließrichtung des Gewässers durch Gefälle.
Abladetiefe
Abladetiefebezeichnet den einem bestimmten Beladungszustand entsprechenden Tiefgang eines Schiffes im Ruhestand.
Ankerplatzist Teil einer Wasserstraße oder eines Hafens auf dem ein Wasserfahrzeug vor Anker liegt.
Anlegedalben
Anlegedalbenist ein im Wasser stehender Bock aus eingerammten Pfählen zum Festmachen oder Führen von Schiffen.
Anlegestelle
Anlegestelleist eine zum Anlegen von Wasserfahrzeugen, besonders der Fahrgastschifffahrt, bestimmte Uferstelle.
ausgebauter Fluss
ausgebauter Flussist ein bezüglich Wassertiefe und Wasserbreite für die Schifffahrt ausgelegter Fluss.
Ausmündung
Ausmündungist die Mündung eines Flusses in einen anderen Fluss. Beispiel ist das Deutsche Eck in Koblenz. Hier mündet die Mosel in den Rhein.
Backbordbezeichnet die linke Seite z.B. des Schifffes in Fahrtrichtung.
Baggerung
Baggerungbezeichnet den Vorgang des Abtragens von z.B. Ablagerungen wie Sand usw. am Grund eines Gewässers.
Bebakung der Fahrrinne
Bebakung der Fahrrinneentspricht der Bezeichnung der Fahrrinne. Dabei handelt es sich um einen meist durch Bojen gekennzeichneten Bereich des Flusses. Um die Schifffahrt zu ermöglichen, wird eine gewisse Fahrrinnenbreite und Fahrrinnentiefe garantiert.
Begegnen der Schiffe verboten
Begegnen der Schiffe verbotenauf bestimmten Streckenabschnitten ist das Begegnen der Schiffe auf Grund zu geringer Fahrwasserbreite/-tiefe verboten.
Beibootbezeichnet ein Boot zum Transport-, Rettungs-, Bergungs- oder Arbeitseinsatz.
Bergfahrt
Bergfahrtauf Flüssen bezeichnet dies die Richtung zur Quelle, auf Kanälen nach der Festlegung in der Binnenschifffahrtsstraßenordnung und bei Häfen die Fahrt von der Hafeneinfahrt in den Hafen.
Bermebezeichnet einen waagrechten oder schwach geneigten Absatz in einer Böschung.
Binnenschiffbezeichnet ein Wasserfahrzeug, das vorwiegend für die Fahrt auf Binnengewässern vorgesehen ist.
Binnenschifffahrtbezeichnet die gewerbsmäßige Beförderung von Gütern und Personen auf Binnenwasserstraßen (Flüssen, Seen, Kanälen), ohne Küstenschifffahrt, aber einschließlich Seeverkehr der Binnenhäfen.
Blechhaut
Blechhautist ein Material, welches zum Bau von Schleusentoren verwendet wird.
Bootsgasse
Bootsgasseist eine Schussrinne zum Überwinden einer Fallstufe für z.B. Kanus.
Bootsschleuse
Bootsschleusebezeichnet eine Schiffsschleuse für den Verkehr mit kleinen Wasserfahrzeugen, insbesondere Sportbooten.
Bord an Bord drehen
Bord an Bord drehenals Bord an Bord drehen bezeichnet man es, wenn Schiffe nebeneinander fahren oder nebeneinander vor Anker liegen.
Bordokumente
Bordokumentees handelt es sich hierbei um Dokumente, welche zum Führen eines Fahrzeuges an Bord mitgeführt werden müssen (z.B. Schiffsattest, Sprechfunkzeugnis usw.). Die Auflistung der Dokumente, die auf der Mosel mitzuführen sind, finden sich in § 1.10 der Moselschifffahrtspolizeiverordnung (MoselSchPV).
Die MoselSchPV können Sie sich in der Rubrik Downloads/Regelwerke herunterladen.
Bordpersonal
Bordpersonalbezeichnet alle Beschäftigten an Bord eines Fahrgastschiffes, die nicht zur Besatzung gehören.
Böschung
Böschungbezeichnet eine Neigung des Geländes zwischen verschiedenen hohen Ebenen. Gegen Erdrutsch werden Böschungen durch Bepflanzungen oder Steinabdeckung gesichert; hohe Böschungen werden durch Stufen unterbrochen, um die Erosion durch herabströmendes Wasser zu mindern.
Brücke / Deck
Brücke / Deckbezeichnet im Sinn von „Abdeckung“ zunächst den oberen horizontalen Abschluss des Schiffsrumpfs (Hauptdeck oder auch Oberdeck). Das Dach von Aufbauten wird Deck genannt, wenn es begehbar ist.
Buhne
Buhneist ein quer zum Ufer liegendes Bauwerk zur seitlichen Einengung des Abflussquerschnitts bei geringen Abflüssen und/oder zum Schutz des Ufers, z. B. Flussbuhne als Regelungsbauwerk im Fluss.
bunkernbedeutet lagern, vorhalten von beispielsweise Treibstoff.
Cahier de l'éclusier
Cahier de l'éclusierhierbei handelt es sich um eine von Voies Navigables de France (VNF) entwickelte Anwendung, welche die elektronische Speicherung der dynamischen Nutzung ihrer Wasserkorridore erlaubt. Dank dieser Funktion der Berechnung der Reiseroute werden bereits an der ersten Schleuse, die das Schiff passiert, alle Informationen bezüglich seiner Ladung und seiner geplanten Route erfasst und an alle Schleusen, die das Schiff nach und nach passieren wird, weitergeleitet. Die nachfolgenden Schleusenwärter können zum einen vorausschauend auf das Verkehrsaufkommen an der Schleuse reagieren und dieses optimieren, und zum anderen können sie die Beladung und das Gewicht der Schiffe überprüfen. Zusätzlich sind sie vor eventuellen schifffahrtspolizeilichen Anordnungen gewarnt, die auf dem Parcours des Schiffes veröffentlicht wurden. Grundsätzlich kann dieses Werkzeug auch den Weg von Gefahrengütern nachvollziehen und die Verkehrsdatensammlung optimieren.
Containerbezeichnet meist Großraum-Behälter zur Lagerung und zum Transport von Gütern. Um den Warenumschlag zu vereinfachen, sind die Conatainer normiert. Sie liegen in der Dimension 20-Fuß (16-18 Tonnen) und 40-Fuß (22-24 Tonnen) vor.
Containerschiffein schnelles Spezialfrachtschiff, das seine Ladung in den meist ca. 20 t tragenden, genormten Landtransportbehältern (Containern) an Bord nimmt.
ContainerterminalBezeichnung für Umschlagsbetriebe und -anlagen in Häfen und auf Bahnhöfen.
Dammwird auch Staudamm genannt und bezeichnet ein Absperrbauwerk aus überwiegend natürlichen Baustoffen als Ergänzung einer Wehranlage oder als Bestandteil einer Talsperre.
Dienstwegbezeichnet beispielsweise einen Weg entlang eines Flusses, der ausschließlich von Beschäftigten der zuständigen Verwaltung benutzt und befahren werden darf.
Drahtschotterkasten
Drahtschotterkastenwird auch Steinkorb genannt und ist ein mit Steinen gefüllter Drahtkorb. Er wird als Stützwand eingesetzt.
Drempelist die Bezeichnung für eine Schwelle im Schleusenboden, gegen die sich das geschlossene Schleusentor stützt.
Dükerbezeichnet ein Kreuzungsbauwerk, in dem ein frei fließendes Gewässer unter einem anderen Gewässer, Geländeeinschnitt oder tiefliegendem Hindernis überwiegend unter Druck hindurchgeführt wird.
Durchfahrtshöhenanzeige
Durchfahrtshöhenanzeigeist ein Schifffahrtsanzeiger zur Darstellung der nutzbaren Höhe bei einem nach oben begrenzten Fahrwasser.
Durchsickerung
DurchsickerungDurchdringen von Wasser z.B. ins Erdreich.
Echolotist ein Gerät, das Wassertiefen oder Flughöhen nach dem Echoprinzip misst. Eine (Ultra-) Schallquelle sendet Impulse in Richtung auf das Objekt aus, das die Schallwellen reflektiert. Aus dem halben Zeitunterschied bis zum Echoempfang und der Schallgeschwindigkeit im Wasser (bzw. in der Luft) errechnet sich die Entfernung.
Einzugsgebietist jener Bereich, der alle Niederschläge und die daraus entstehenden Abflüsse in ein Gewässersystem ableitet und es damit speist.
Eisbrecherist ein Spezialschiff, das nach Bauart und Maschinenleistung vor allem für den Eisbrechdienst vorgesehen ist.
Fähreist ein Wasserfahrzeug, das dem Übersetzungsverkehr von Ufer zu Ufer im Zuge eines Landverkehrsweges dient.
Fahrgastschiffein zur Beförderung von mehr als 12 Fahrgästen gebautes und eingerichtetes Tagesausflugs- oder Kabinenschiff.
Fahrgastkabinenschiff
Fahrgastkabinenschiffbezeichnet ein Fahrgastschiff mit Kabinen für die Übernachtung von Fahrgästen.
FahrrinneTeil des Fahrwassers, in dem für den durchgehenden Schiffsverkehr bestimmte Breiten und Tiefen vorhanden sind, deren Erhaltung im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren angestrebt wird.
Fahrrinnentiefe
FahrrinnentiefeSolltiefe der Fahrrinne.
Fahrrinnenvertiefung
Fahrrinnenvertiefungdiese erfolgt durch die Ausbaggerung des Flusses und erhöht somit den Tiefgang des Gewässers. An der Mosel erfolgte eine solche beispielsweise in den Jahren 1992-1999 auf dem Abschnitt zwischen Koblenz und Richemont und in den Jahren 2000-2001 zwischen Richemont und Frouard.
Fahrwasserist der nach dem jeweiligen Wasserstand für die durchgehende Schifffahrt bestimmte Teil der Wasserstraße.
Fallhöhebezeichnet den Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterwasserstand an einer Fallstufe (Schleuse oder Hebewerk). Sie wird auch Hubhöhe genannt.
Faschine
Faschineist ein Reisig- oder Strauchbündel von einigen Metern Länge, welches das Rutschen von Erdmassen überwiegend am Hang verhindern soll. Auch im Bereich von Unterwasserbauten werden diese zur Stabilisierung des Bodens verwendet.
Fischpass
Fischpasswird auch Fischweg oder Fischtreppe genannt und bezeichnet eine Einrichtung an einer Wehranlage, die Fischen das Überwinden einer Staustufe ermöglicht.
Flusskreuzfahrtbezeichnet eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff, in deren Rahmen verschiedene touristische Ziele, entlang einer bestimmten Route, angelaufen werden.
Frachtbrief
Frachtbriefhierbei handelt es sich um eine einseitige schriftliche Erklärung des Absenders über den Inhalt eines mit dem Frachtführer vereinbarten Frachtvertrags. Es stellt kein Wertpapier dar, unterrichtet den Frachtführer jedoch über Gut und Empfänger. Der Frachtbrief begleitet das Frachtgut auf dem Transport und wird dem Empfänger mit der Sendung ausgehändigt.
Frachtgutbezeichnet Waren, die gegen Entgeld befördert werden.
Frachtkran
Frachtkranist ein Kran, der zum Umschlagen von Gütern (Containern, Schüttgut) genutzt wird.
Freibord
Freibordbezeichnet den senkrechten Abstand zwischen dem Freideck und der Schwimmwasserlinie eines Schiffes. Um einen Restauftrieb des beladenen Schiffes und somit die Seetüchtigkeit sicherzustellen, sind Mindest-Freiborde international festgelegt.
gekuppeltes Fahrzeug
gekuppeltes Fahrzeugbezeichnet eine Zusammenstellung von längsseits starr gekuppelten Fahrzeugen, von denen sich keines vor dem Fahrzeug mit Maschinenantrieb befindet, welches die Zusammenstellung fortbewegt.
Geotextilist ein flächenhaftes, durchlässiges und polymeres Textil. Es wird z.B. zur Erosionssicherung von Böschungen verwendet.
GroßregionDie europäische Großregion Saar-Lor-Lux-Rheinland-Pfalz-Wallonie-Französische und Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens erstreckt sich zwischen Rhein, Mosel, Saar und Maas über eine Gesamtfläche 65.401 km². 11,2 Millionen Menschen leben in der Großregion; das entspricht 3% der Gesamtbevölkerung der 15 EU-Mitgliedsstaaten. In derselben Größenordnung trägt die Großregion auch zum BIP der Gemeinschaft bei.
Großschifffahrtstraße
Großschifffahrtstraßeist eine Wasserstraße welche für 1.500 Tonnen-Schiffe schiffbar ist. Der Ausbau der Mosel zur Großschifffahrtstraße wurde im Jahr 1958 begonnen. Im Jahr 1964 konnte die Eröffnung der Mosel zur Großschifffahrtstraße in feierlichem Rahmen stattfinden.
Grundbelag
Grundbelagwird auch als Sohle bezeichnet und steht für den Untergrund über den das Wasser hinweg fließt.
Gütermotorschiff
Gütermotorschiffist ein zur Güterbeförderung bestimmtes Schiff, das mit eigener Treibkraft alleine fahren kann und kein Tankmotorschiff ist.
Güterschubleichter
Güterschubleichterist ein zur Güterbeförderung bestimmtes und zur Fortbewegung durch Schieben gebautes oder eigens eingerichtetes Schiff ohne eigene Triebkraft oder mit eigener Triebkraft, die nur erlaubt, außerhalb eines Schubverbandes kleine Ortsveränderungen vorzunehmen. Güterverkehrszentrum
GüterverkehrszentrumHierbei handelt es sich um eine Modellkonzeption eines zentralen Güterverteilungssystems, bei dem Logistik- und Verkehrsbetriebe an einem verkehrsgünstigen Standort mit Anschluss möglichst vieler Verkehrsträger (Straße, Schiene, Wasserstraße) kooperieren. Die Flächen und Räume der Gemeinschaftsanlage werden auf Mietbasis vergeben, sodass im Gegensatz zur Modellkonzeption Güterverteilzentren, die i.d.R. von einem Logistikdienstleister betrieben werden, die Selbstständigkeit der Unternehmen erhalten bleibt. Neben der Umschlags- und Kommissionierfunktion werden durch diese auch Verpackungs-, Lager- und Servicefunktionen wahrgenommen. Zielsetzung bei der Einrichtung von Güterverkehrszentren ist die Nutzung der Systemstärken der verschiedenen Verkehrsträger, eine bessere Nutzung der Verkehrsinfrastruktur und eine Zusammenfassung zersplitterter Transporte.
Hafenbeschreibt eine Wasserfläche außerhalb des Fahrwassers - von der Wasserstraße durch Bauwerke getrennt oder nicht getrennt - und Landflächen in einem festgelegten Gebiet mit Einrichtungen für das Liegen, Laden, Löschen und dergleichen von Wasserfahrzeugen sowie zum Lagern von Gütern. Das Foto zeigt den Hafen Mertert.
Hafenbeckenist der wesentliche und zumeist flächenmäßig größte Teil eines Hafens. Als Becken bezeichnet, wird in erster Linie der dem Ankern, Be- und Entladen von Schiffen dienende Haupt-Wasserbereich eines Hafens, einschließlich der dieses Becken einfassenden Uferbefestigungen. Das Bild zeigt das Hafenbecken im Neuen Hafen Metz.
HauptDas Haupt bezeichnet den Teil der Schleuse, an dem sich das Obertor bzw. das Untertor befindet, und welches die Verschlussvorrichtung enthält. Es erfolgt eine Aufteilung in Oberhaupt und Unterhaupt. Das Foto zeigt ein Haupt an der Schleuse Koenigsmacker.
Havariebezeichnet einen Unfall im Schiffsverkehr mit Schäden an einem/mehreren Schiffen und/oder an Anlagen der Wasserstraße und/oder mit Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs. Das Bild zeigt die Havarie der Ikarus, die sich 1978 an der Trittenheimer Brücke in Trier ereignete.
Hochwasserbett
Hochwasserbettbezeichnet ein speziell angelegtes Überflutungsgebiet bei Hochwasser
HochwassermarkeEs handelt sich hierbei um Kennzeichen, welche die Schiffen in Zeiten von Hochwasser leiten. Für die Mosel sind in der Moselschifffahrtspolizeiverordnung (MoselSchPV) drei Hochwassermarken festgelegt, welche in §§ 10.01 und 10.02 geregelt sind.
Die MoselSchPV können Sie im Bereich Download/Regelwerke herunterladen.
Hochwassersperrtor
Hochwassersperrtorist ein Bauwerk in einem Schifffahrtskanal oder Schleusenkanal mit Verschlussvorrichtung zum Schutz gegen Hochwasser eines angrenzenden Flusses.
HSWDie Abkürzung HSW steht für höchsten schiffbaren Wasserstand. Wird dieser überschritten, wird die Schifffahrt gesperrt/eingestellt, weil die Strömung zu stark wird, bzw. die Schiffe nicht mehr unter Brücken oder unter Hochspannungsleitungen hindurchgelangen können.
Internationale Mosel-Gesellschaft mbH
Internationale Mosel-Gesellschaft mbHdie Internationale Mosel-Gesellschaft mbH (IMG) wurde am 29.01.1957 gegründet, um die Finanzierung des Bauvorhabens "Ausbau der Großschifffahrtsstraße Mosel" abzuwickeln. Sie hat ihren Sitz in Trier. Ihre Gesellschafter sind die drei Uferstaaten Deutschland, Frankreich und Luxemburg.
Kabinenschiff
Kabinenschiffist ein Fahrgastschiff mit Kabinen für die Übernachtung von Fahrgästen.
Kabotagebezeichnet das Erbringen von Transportdienstleistungen innerhalb eines Landes durch ein ausländisches Verkehrsunternehmen.
Kanalist ein künstlich errichteter Wasserlauf.
Kanalisierungist eine Art des Flussbaus, durch die vorzugsweise die Schiffbarkeit der Flüsse ermöglicht oder verbessert werden soll, aber auch die Landeskultur gehoben und die Industrie gefördert werden kann. Wenn ein Fluss zuzeiten so wenig Wasser führt, dass durch bloße Einengung des Niederwasserbettes auf die mit dem Bestand des Flussbettes verträgliche Breite die Fahrwassertiefe immer noch zu gering bliebe, um die Fortdauer der Schiffahrt zu sichern, dann ist die Kanalisierung des Flusses zu erwägen.
Kanalüberführung
Kanalüberführungwird auch Kanalbrücke genannt. Es handelt sich um ein Bauwerk, welches über einen Kanal führt und somit die Überquerung desselben ermöglicht.
Kleinfahrzeug
Kleinfahrzeugauf deutschen Binnenschifffahrtstraßen gilt ein Wasserfahrzeug als Kleinfahrzeug, wenn es weniger als 20 m lang ist. Nach der Binnenschifffahrtsstraßenordnung gibt es allerdings auch Fahrzeuge, die zwar kürzer als 20 m sein können, rechtlich aufgrund ihrer Art aber keine Kleinfahrzeuge darstellen, wie zum Beispiel Fahrgastschiffe, die für mindestens 12 Personen zugelassen sind, Fähren, oder schwimmende Geräte.
Kondominiumist die gemeinschaftlich ausgeübte Herrschaft mehrerer Herrschaftsträger über ein Gebiet. Auch das Gebiet selbst wird als Kondominium bezeichnet. Die Mosel ist am Dreiländereck auf einer Strecke von 36 km Kondominium des Großherzogtums Luxemburg und der Bundesrepublik Deutschland.
Korridorbeschreibt eine Zone, die ca. 1 km breit ist und in der ein Verkehrsweg laufen soll.
Küstenmotorschiff
Küstenmotorschiffist ein motorisiertes, kleineres Frachtschiff zum Einsatz in küstennahen Gewässern und auf Flüssen zum Transport von Stück- und Schüttgut.
Laderaumein nach vorn und hinten durch Schotte begrenzter, offener oder durch Lukendeckel geschlossener Teil des Schiffes, der für die Beförderung von Gütern in Versandstücken, in losen Schüttungen oder für die Aufnahme der vom Schiffskörper unabhängigen Tanks bestimmt ist.
Ladungwird auch Schüttgut genannt und bezeichnet ein körniges oder auch stückiges Gemenge, das in einer schüttfähigen Form vorliegt. Bestimmt werden die Eigenschaften von Schüttgut durch die Korngröße und die Kornverteilung, sowie die Schüttdichte, den Schüttwinkel, die Feuchtigkeit und die Temperatur.
Landebrücke
Landebrückebeinhaltet eine vom Ufer augehende feste oder mit dem wasserseitigen Ende schwimmende Brücke zum Anlegen von Wasserfahrzeugen an einer Anlegestelle. In kleinen Dimensionen wird es als Landesteg bezeichnet.
Laufstegist eine Art schmale Brücke mit Geländer beispielweise zum Überqueren einer Schleusenkammer. Oft werden Laufstege aus Gittern gebaut, die gleichzeitig guten Halt für darüberlaufende Personen bieten und zudem für Flüssigkeiten (Regenwasser, Kondenswasser usw.) durchlässig sind.
Leitwand
Leitwanddient der Uferbefestigung und ist eine Alternative zu Buhnen und Spundwänden.
LichtsignalIn der Binnenschifffahrt leuchtet das Signallicht von allen Seiten, fortdauernd und gleichmäßig, beispielsweise von Laternenmasten, um die Sicherheit der Nutzer der Wasserstraße zu gewährleisten.
lichte Höhe
lichte Höhebezeichnet generell die senkrecht gemessene nutzbare Höhe einer Öffnung. Bei Brücken ist diese durch den Wasserstand veränderlich.
Liegeplatzist der nach den Regelabmessungen eines Schiffes oder Schiffsverbandes bemessene Teil einer Liegestelle, einer Reede oder eines Hafens.
Liegestelle
Liegestelleaußerhalb eines Hafens zum Stillliegen von Wasserfahrzeugen bestimmter Teil einer Wasserstrasse am Ufer mit oder ohne Landzugang, wobei die Wasserfahrzeuge ganz oder teilweise im Fahrwasser liegen können.
Liegetage
Liegetagesind die zum Laden und Löschen ausdrücklich festgesetzten Zeiten. Liegetage werden auch Ruhepausen genannt, welche zwischen der Vertauung der Schiffe und der Abfahrt liegen.
Maschinenraumbezeichnet einen Raum, in dem Verbrennungskraftmaschinen aufgestellt sind.
Meldesystemesind Überwachungssysteme beispielsweise für Gefahrguttransporte auf dem Wasser (z.B. MIB – Melde- und Informationssystem Binnenschifffahrt). Siehe hierzu auch die Erläuterungen zu MIB, MOVES und Cahier de l'éclusier.
MIBdie Abkürzung MIB steht für Melde- und Informationssystem Binnenschifffahrt. Dieses Meldesystem dient der Steigerung der Sicherheit im Schiffstransport. Im MIB werden die Transportdaten der Fahrzeuge zu Beginn einer Reise von den Revierzentralen und Meldestellen erfasst und während der Reise aktualisiert. Bei Schiffsunfällen werden die Daten an die zuständigen Einsatz- und Rettungskräfte weitergeleitet. Dadurch können diese schnell handeln und dem Schutz der Schiffsbesatzungen, der Bevölkerung und der Umwelt bestmöglich dienen.
Molebezeichnet ein in das Wasser hereinragendes Uferbauwerk zum Schutz eines Hafens gegen Versandung in Folge der Strömung und gegen Wellenschlag.
Molenkopf
Molenkopfbezeichnet das abgerundete Ende der Mole.
Moselschifffahrtspolizeiverordnung
MoselschifffahrtspolizeiverordnungDie Moselschifffahrtspolizeiverordnung enthält alle für den Abschnitt der internationalen Mosel gültigen Bestimmungen. Sie ist angelehnt an die Rheinschifffahrtspolizeiverordnung und wird regelmäßig im Rahmen des Ausschusses für Schifffahrtspolizei und Fahrwasserbezeichnung der Moselkommission an die geltenden Gegebenheiten und Anforderungen angepasst. Die aktuell gültige Version der Moselschifffahrtspolizeiverordnung findet sich in der Rubrik Downloads.
Moselvertrag
Moselvertragdie offizielle Bezeichnung dieses Vertragswerks lautet "Vertrag vom 27. Oktober 1956 zwischen der Bundesrepublik Deutschland, der Französischen Republik und dem Großherzogtum Luxemburg über die Schiffbarmachung der Mosel". In ihm verpflichteten sich die Vertragsparteien den Mosellauf auf der rund 270 Kilometer langen Strecke zwischen Thionville und Koblenz für 1.500 Tonnen-Schiffe und damit die Großschifffahrt schiffbar zu machen. Den Vertragstext können Sie in der Rubrik Downloads/Regelwerke einsehen.
Motorbootbezeichnet ein Schiff ohne Laderaum oder Ladefläche, jedoch gelegentlich mit Arbeitsdeck, mit einer Verdrängung unter 15 m3 und einer fest installierten Maschinenleistung über 22 kW, das von der Bauart her keinem überwiegenden Verwendungszweck zugeordnet werden kann.
MOVESMOVES ist die Abkürzung für Moselverkehrserfassungssystem. Es ist ein Meldesystem und dient dazu, Schiffsdaten aller Fahrzeuge zusammen mit ihren Ankunfts-, Einfahrts- und Ausfahrtszeiten an der jeweiligen Schleuse zu erfassen. Mit Hilfe dieser Daten sollen die Wartezeiten an den Schleusen ermittelt und analysiert werden. Die Daten werden als Grundlage für weitere Untersuchungen zur Optimierung des Verkehrs auf der Mosel verwendet.
Niedrigwasserbezeichnet den niedrigsten Wasserstand beziehungsweise Abfluss eines Binnengewässers in einem bestimmten Zeitraum. Allgemein spricht man von Niedrigwasser auch bei einem Wasserstand, der erheblich unter dem mittleren Wasserstand liegt.
Niedrigwasserbett
Niedrigwasserbettist der Teil des Gewässerbetts, der unter dem durchschnittlich niedrigsten Grenzwert der Wasserstände liegt.
Normalwasserstand
Normalwasserstandbezeichnet den üblichen Wasserstand, sprich kein Hoch- und kein Niedrigwasser.
Pegellatte
Pegellattebezeichnet die einfachste Vorrichtung zur Wasserstandsmessung. Es handelt sich hierbei um einen Stab aus Metall oder Holz mit Maßeinteilung.
Peilschiff
Peilschiffbezeichnet ein Spezialschiff mit elektronischen Einrichtungen für Tiefenmessungen auf Wasserstraßen.
Penichedieser Begriff bezeichnet ein Binnenschiff, das eine Länge von 38,5 m und eine Breite von 58,05 m nicht überschreitet und gewöhnlich auf dem Rhein-Rhône-Kanal verkehrt, jedoch auch auf der Mosel zu finden ist.
Planfeststellungsverfahrenwird angewendet auf den Gebieten des Verkehrs-, Wege- und Wasserrechts und der öffentlichen Versorgung (Verwaltungsverfahrensgesetz §§ 72 bis 78). Planfeststellungsverfahren sind Verwaltungsverfahren mit Beteiligung der Planungsbetroffenen. Elemente des Verfahrens sind: Anordnung des Verfahrens durch Rechtsvorschrift, Anhörungsverfahren, Planfeststellungsbeschluss.
Poldersind zum Schutz gegen Überflutung eingedeichte Niederungen.
Pollerist ein am Ufer stehender, kurzer, starker Pflock aus Holz, Eisen oder Stahlbeton zum Festmachen der Schiffe, der auch Haltepfahl genannt wird.
Pontonbezeichnet eine schwimmende Anlage z.B. für das Ausführen von Arbeiten.
Prahm
Prahmbezeichnet ein großes, flaches, länglich viereckiges Wasserfahrzeug zur Vornahme von Bauarbeiten im Wasser, wie z.B. Baggern, Einrammen und Ausziehen von Pfählen und Ähnlichem.
Radargerät
Radargerätbezeichnet eine elektronische Navigationshilfe zur Erfassung und Darstellung der Umgebung und des Verkehrs.
Radarreflektorbezeichnet eine Zusatzeinrichtung an festen oder schwimmenden Objekten, die Radarwellen in die Richtung optimal reflektieren, aus der sie einfallen.
Revisionsverschluss
Revisionsverschlusswird auch Notverschluss genannt. Es handelt sich hierbei um eine Verschlusseinrichtung für Wartung und Instandsetzung, die statt des im normalen Betrieb verwendeten Verschlusses vorübergehend eingesetzt wird.
Ro-Ro-Schiff
Ro-Ro-Schiffsteht für Roll on Roll off und bezeichnet moderne Transportschiffe, welche die Güter im RoRo-Verfahren transportieren. Die Ladung wird auf das Schiff gefahren. Dabei handelt es sich meist um eine Kombination aus Fahrzeugen wie PKW oder LKW, die selbst an Bord fahren. Zum Be- und Entladen besitzen RoRo-Schiffe Bug-, Seiten-, und/oder Heckluken durch die die Fahrzeuge mittels Rampen an Bord fahren können.
Seeschiffist ein Wasserfahrzeug, das vorwiegend für die Fahrt auf Küstengewässern und auf dem übrigen Meer geeignet ist.
Sektorwehr
Sektorwehrbeschreibt ein Wehr, das an seiner Spitze drehbar gelagert ist. Das Wasser läuft in den Hohlraum und der Sektor senkt sich aufgrund des Wasserdrucks nach hinten.
Sohlschwelle
Sohlschwellehierbei handelt es sich um eine Konstruktion, die sich auf dem Grund einer Schleusenkammer befindet. Sie dient dazu, dem Einsinken des Flussbettes entgegenzuwirken, das auf Grund von Ausbaggerungen oder Ähnlichem entstehen kann.
Solltiefe
Solltiefebezeichnet die Wassertiefe unter einem Bezugswasserstand, deren Einhaltung angestrebt wird.
Sparkammer
Sparkammerwird auch Sparbecken genannt und bezeichnet ein zusätzliches Wasserbecken neben der Schleuse, in dem Wasser gesammelt wird und wieder in bestimmtem Anteil bei der nächsten Schleusung verwendet werden kann.
Sportfahrzeug
Sportfahrzeugein für Sport- oder Erholungszwecke bestimmtes Schiff, das kein Fahrgastschiff ist.
Spundbohle
SpundbohleSpundbohlen sind Bauelemente aus Stahlbeton, Stahl oder Holz (Schnittholz, etwa 8 bis 10 cm dick, 20 bis 30 cm breit) zur Herstellung der Spundwände.
Spundwandist ein Stützbauwerk zur Sicherung eines Geländesprungs oder gegen drückendes Wasser. Die Spundwand erhält ihre Standsicherheit durch eine Einbindung in den Boden und gegebenenfalls durch zusätzliche Stützungen.
Schallsignal
Schallsignalhierbei handelt es sich um Schallwellen mit Kennung als Zeichen einer Schifffahrtszeichenanlage.
Scheuerleiste
Scheuerleistebezeichnet eine das Schiff umgebende Leiste zum Schutz der Bordwände.
Schleusezwischen den Schleusenhäuptern liegender Teil einer Schiffsschleuse, in dem die Schiffe bei der Schleusung gehoben oder gesenkt werden.
SchifffahrtSeit 1964 ist die Großschifffahrt auf der Mosel zwischen Koblenz und Thionville für 1.500 t-Schiffe und Schubverbände bis 3.500 t Ladung frei gegeben. Heute verkehren auf der Mosel vorwiegend große und moderne Gütermotorschiffe bis 135 m Länge und Schubverbände bis 172 m Länge. Hinzu kommen Fahrgastschiffe von 25 bis 60 m Länge sowie Fahrgastkabinenschiffe von bis zu 110 m Länge. Des Weiteren sind regelmäßig Containerschiffe, Küstenmotorschiffe sowie Sport- und Freizeitschiffe anzutreffen. Schifffahrtsabgaben
Schifffahrtsabgabenbeschreibt die Tarife, welche für die Benutzung der Wasserstraße Mosel und ihrer Anlagen erhoben werden. Die Abgabenpflicht entsteht im Wesentlichen für die Beförderung von Gütern und Personen und die Nutzung der Schleusen. Den aktuellen Abgabentarif auf der Mosel finden Sie im Bereich Downloads.
Schifffahrtsfreiheit
Schifffahrtsfreiheitdiese besagt, dass alle Staaten das Recht haben, Schiffe unter ihrer Flagge fahren zu lassen und die ausschließliche Hoheitsgewalt über das Schiff auszuüben. Die Schifffahrtsfreiheit basiert also auf der Souveränität der Staaten. Sie bezieht auch die Vertrags- und Handelsfreiheit mit ein.
Schifffahrtspegel
Schifffahrtspegelbezeichnet die in einer Wasserstraße fest eingebaute Messlatte für die Höhe des Wasserspiegels über oder unter einem festen Bezugshorizont zum unmittelbaren Ablesen durch die Schifffahrt.
Schifffahrtspolizeiliche Anordnung
Schifffahrtspolizeiliche Anordnungwird auch schifffahrtspolizeilicher Hinweis genannt und bezeichnet z.B. Meldungen bei Störungen und Beeinträchtigungen der Schifffahrt. Die für die Mosel geltenden schifffahrtspolizeilichen Anordnungen finden Sie in der Grafik direkt auf der Startseite unserer Website, die sich mit einem Klick öffenen lässt.
Schifffahrtszeichenbezeichnen verkehrstechnische Anlagen als visuelle Zeichen mit oder ohne Einrichtungen zum Erzeugen und Aussenden von Lichtzeichen, Schallzeichen und/oder Funksignalen.
Schiffausrüstung
Schiffausrüstungumfasst alle an Bord eines Schiffes aber nicht zum Schiffskörper gehörenden Anlagen und Einrichtungen, die für den Schiffsbetrieb und die Erfüllung des Schiffszwecks notwendig sind (z.B. Rettungsmittel, Feuerlöschmittel usw.).
Schiffsbergung
Schiffsbergungim Seerecht die Rettung eines Schiffs oder seiner Ladung aus Seenot durch Dritte, insbesondere nachdem die Schiffsbesatzung die Gewalt darüber verloren hat.
Schiffsführer
SchiffsführerJedes Fahrzeug sowie jeder Schwimmkörper muss unter der Führung einer hierfür geeigneten Person stehen. Diese wird als "Schiffsführer" bezeichnet. Seine Eignung gilt auf der Mosel als vorhanden, wenn er eine der in der Verordnung über das Führen von Fahrzeugen auf der Mosel vorgesehenen Urkunden für die von ihm geführte Fahrzeugart besitzt (§ 1.02 MoselSchPV).
SchiffshebewerkVorrichtung in Binnenwasserstraßen und Kanälen zum Heben und Senken von Schiffen bei mehr als 8 m Höhenunterschied von einer Kanalsohle zur anderen; das Schiff wird in einen großen Trog gefahren, der senkrecht hoch gehoben (oder herabgelassen) wird. Das Gewicht des Trogs einschließlich Wasser und Schiff ist bei gleichem Wasserstand immer gleich und wird durch Gegengewichte oder durch getauchte Auftriebskörper ausgeglichen. Deshalb werden zum Heben oder Senken nur kleine Kräfte und Leistungen benötigt.
Schiffsmaß
Schiffsmaßwird auch als Rauminhalt bezeichnet. Darunter versteht man unterschiedliche technische Daten wie Masse- und Raumangaben, Verdrängung, Tragfähigkeit, Tiefgang, Länge und Geschwindigkeit eines Schiffes.
Schlepperbezeichnet ein Spezialschiff zum Bewegen havarierter, bewegungsbehinderter oder motorloser Schiffe oder schwimmender Gegenstände auf Binnenwasserstraßen, oft als Schubschlepper.
schleppenbezeichnet das Ziehen eines Schiffes durch einen Schlepper.
Schleppverband
Schleppverbandbezeichnet eine Zusammenstellung von einem oder mehreren Fahrzeugen, schwimmenden Anlagen oder Schwimmkörpern, die von einem oder mehreren zum Verband gehörigen Fahrzeugen mit Maschinenantrieb geschleppt wird.
Schleusenkammer
Schleusenkammerbeschreibt den zwischen den Schleusenhäuptern liegenden Teil einer Schiffsschleuse, in dem die Schiffe bei der Schleusung gehoben oder gesenkt werden. Schleusensperrzeiten
Schleusensperrzeitenbezeichnet den Zeitraum, in dem die Schleusen auf der Mosel außer Betrieb genommen werden um beispielsweise Instandsetzungsarbeiten durchzuführen. Die Dauer der Sperre variert je nach Moselabschnitt und Umfang der Arbeiten. In der Regel dauert diese auf dem deutschen und luxemburgischen Abschnitt acht und auf dem französischen Abschnitt zehn Tage. Eine Übersicht der Schleusensperrzeiten auf der internationalen Mosel finden Sie in der Rubrik Downloads.
Schleusentorist ein Tor mit dem die Wassermenge in der Schleusenkammer eingeschlossen wird.
Schleusungbeschreibt den Vorgang, bei dem Schiffe mit Hilfe einer Schiffsschleuse oder Bootsschleuse Fallstufen überwinden. Er umfaßt: Einfahrt der Schiffe, Schließen des Tores, Füllen oder Leeren der Schleusenkammer, Öffnen des anderen Tores, Ausfahrt der Schiffe.
Schubboot
Schubbootbezeichnet ein Schiff in der Binnenschifffahrt, welches selbst keine Ladung befördert und ein oder mehrere Schubleichter schiebt.
Schubleichter
Schubleichterist ein antriebsloser, schwimmender Ladungsbehälter, der im Schubverband bewegt wird. Es handelt sich um ein besatzungsloses Fahrzeug.
Schubverband
Schubverbandbezeichnet eine starre Verbindung von Fahrzeugen, von denen sich mindestens eines vor dem oder den beiden Fahrzeugen mit Maschinenantrieb befindet, das oder die den Verband fortbewegt oder fortbewegen und als "schiebendes Fahrzeug" oder "schiebende Fahrzeuge" bezeichnet werden; als starr gilt auch ein Verband aus einem schiebenden und einem geschobenen Fahrzeug, deren Kupplungen ein gesteuertes Knicken ermöglichen.
Schwimmbake
Schwimmbakebezeichnet einen verankerten zylindrischen schwimmfähigen Körper als Schifffahrtszeichen mit zusätzlicher Kennung durch Farbe, i.d.R. mit aufgesetztem Leuchtfeuer.
schwimmende Anlage
schwimmende Anlagebezeichnet eine schwimmende Einrichtung, die in der Regel nicht zur Fortbewegung bestimmt ist, wie eine Badeanstalt, ein Dock, eine Landebrücke, ein Bootshaus.
schwimmendes Gerät
schwimmendes Gerätbezeichnet eine schwimmende Konstruktion mit auf ihr vorhandenen Arbeitseinrichtungen, wie Krane, Bagger, Rammen, Elevatoren.
Schwimmstange
Schwimmstangebezeichnet einen verankerten schwimmfähigen Körper als Schifffahrtszeichen in Form einer Stange oder eines langen Zylinders i.d.R. mit zusätzlicher Kennung durch Farbe.
Staubecken
Staubeckenbezeichnet einen vom Absperrbauwerk und Gelände, ggf. auch von Dämmen umschlossenen Raum zum Stauen und/oder Speichern (Speicherbecken) von Wasser.
Staubereich
Staubereichist die Strecke oberhalb einer Staustufe, in der sich der Stau auf die Wasserstände auswirkt.
Stauhaltung
Stauhaltungist die Strecke zwischen zwei benachbarten Staustufen.
Stauhöhe
Stauhöhebezeichnet die Höhe des Stauspiegels über dem ungestauten natürlichen Wasserstand.
Staustufe
Staustufeist die Gesamtheit der Anlagen (z.B. Schiffsschleuse, Bootsschleuse, Wehr, Wasserkraftwerk) an der Stufe eines staugeregelten Flussabschnittes.
Stauziel
Stauzielhierbei handelt es sich um einen Staupegel, der mit Hilfe einer Pegelregelung eingehalten werden soll (Sollwert).
Steinböschung
Steinböschungist eine geneigte unbefestigte Seite eines künstlich erstellten Erdkörpers oder eine abfallende Fläche im Gelände, ein natürlicher oder künstlicher Geländesprung oder ein Absatz zwischen einer höher und einer tiefer gelegenen schwächer geneigten oder ebenen Fläche.
Steuerbordrechte Seite z.B. des Schiffes in Fahrtrichtung.
Steuerhaus
Steuerhausist der Raum, in dem die zur Führung des Schiffes notwendigen Bedienungs- und Überwachungseinrichtungen vereinigt sind.
Stützwand
Stützwandist ein Bauwerk, welches zur Sicherung von Dammböschungen dient.
Talfahrer
Talfahrerbezeichnet Schiffe, welche sich in Fließrichtung fortbewegen. Siehe auch Definition Bergfahrer.
Talsperrebezeichnet ein Absperrbauwerk, das über den Querschnitt eines Flusses hinaus den ganzen Talquerschnitt mit Staubecken absperrt.
Tankmotorschiff
Tankmotorschiffbezeichnet ein zur Güterbeförderung in festverbunden Tanks bestimmtes Schiff, das mit eigener Triebkraft fahren kann.
Tankschubleichter
Tankschubleichterist ein zur Güterbeförderung in festverbundenen Tanks bestimmes und zur Fortbewegung durch Schieben gebautes Schiff ohne eigene Triebkraft oder mit eigener Triebkraft. Die eigene Antriebskraft erlaubt jedoch außerhalb eines Schubverbandes nur kleine Ortsveränderungen vorzunehmen.
TEUist die Abkürzung für Twenty-foot Equivalent Unit (20-Fuß-Container). Es handelt sich hierbei um ein Maß für Kapazitäten von Containerschiffen und Hafenumschlagsmengen.
Tiefenmessung
Tiefenmessungbezeichnet die Aufnahme der Stromsohle und der Fahrrinnen von schiffbaren Binnenflüssen. Die Tiefenmessung erfolgt heute hauptsächlich durch Echolot, die Lagevermessung durch GPS oder Abfahren von Profilen.
Tiefgangist der Abstand zwischen dem tiefsten Punkt eines Schiffes in Ruhe und der Ebene des Wasserspiegels.
Tonneist ein verankerter rotationssymmetrischer schwimmfähiger Körper, auch mit Aufbau, als Schifffahrtszeichen mit Kennung durch Form, Farbe, Aufschrift und/oder Toppzeichen.
Tonnenkilometer
Tonnenkilometerhierbei handelt es sich um eine Berechnungseinheit der Transportleistungen und -kosten auf dem Land-, Wasser- oder Luftweg. Das Produkt aus Gewicht und Strecke (Tonnen mal Kilometer) ergibt die Tonnenkilometer.
Torflügelbezeichnet den Teil des Schleusentors, welcher die Wassermenge in der Schleusenkammer einschließt.
Trägerschiffsleichter
Trägerschiffsleichterist ein Schubleichter, der für die Beförderung an Bord eines Seeschiffes und für die Fahrt auf Binnengewässern gebaut ist.
Tragfähigkeitgibt die vom Hersteller angegebene maximal zulässige Belastung eines lastenaufnehmenden Elementes an, ohne dabei dynamische Kräfte zu berücksichtigen. Für Handelsschiffe wird die Tragfähigkeit als Maß für die Zuladefähigkeit (dwt = dead weight tons, entspricht der Zuladung, die das Schiff gerade nicht mehr tragen kann) angegeben.
Trimodalität
Trimodalitätbezeichnet die Verknüpfung der Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße.
Umschlagstelle
Umschlagstellehierbei handelt es sich um einen außerhalb eines Hafens zum Be- und/oder Entladen von Wasserfahrzeugen bestimmten Uferbereich einer Wasserstraße. Die Wasserstraßenfahrzeuge können ganz oder teilweise im Fahrwasser liegen.
UmweltverträglichkeitsprüfungAls Umweltverträglichkeitsprüfung wird die pflichtige Überprüfung der Vereinbarkeit eines Vorhabens mit der Umwelt innerhalb eines Verwaltungsverfahrens bezeichnet. Die Behörde, die für die Zulassung des (genehmigungsbedürftigen) Vorhabens zuständig ist, ist auch für die Durchführung der Umweltverträglichkeitsprüfung verantwortlich. Die Umweltverträglichkeitsprüfung dient der Entscheidungsfindung über die Zulässigkeit des Vorhabens. Zweck der Prüfung ist es, vor der behördlichen Genehmigung die zukünftigen Auswirkungen des Vorhabens auf Menschen, Tiere, Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft sowie auf Kultur- oder sonstige Sachgüter zu ermitteln, zu beschreiben und zu bewerten.
Untiefebezeichnet einen örtlich begrenzten Bereich einer Wasserstraße, der wegen seiner geringen Wassertiefe für den Schiffsverkehr gefährlich ist.
Verladerbezeichnet den Teilnehmer in der Transportkette, der die Ladung erstmals aufgibt. Unter einem Verlader versteht man auch ein Unternehmen, das Logistikdienstleistungen bei einem Logistikdienstleister in Auftrag gibt.
Vorschleusungsrecht
Vorschleusungsrecht§ 6.29 der Moselschifffahrtspolizeiverordnung sieht für bestimmte Schiffe bei Erfüllung bestimmter Vorraussetzungen ein Vorschleusungsrecht vor. Prinzipiell erfolgt die Schleusung der Schiffe nach der Reihenfolge des Eintreffens an der Schleuse (Prinzip "first come - first serve"). Das Vorschleusungrecht wird primär Rettungsschiffen oder unter bestimmten Vorraussetzungen der Fahrgastschifffahrt zugestanden. Letzterer soll es dadurch insbesondere während der Hochsaison ermöglicht werden, die Fahrplanzeiten einzuhalten. Die Moselschifffahrtpolizeiverordnung finden Sie im Downloadbereich.
Wasserkraftwerkist ein Kraftwerk, das die mechanische Energie des Wassers in elektrischen Strom umwandelt. Damit wird die Wasserkraft für den Menschen nutzbar gemacht. Weitergehende Informationen zu den Wasserkraftwerken an der Mosel, finden Sie auch in der Rubrik Energiegewinnung. Die Fotos zeigen das Wasserkraftwerk in Enkirch und das Wasserkraftwerk in Fankel.
Wasserstandsanzeiger
Wasserstandsanzeigerist ein Schifffahrtsanzeiger, durch den der jeweilige Wasserstand, der an einem bestimmten Ort herrscht, angezeigt wird. Bei Bedarf gibt er auch Auskunft über die Tendenz seiner Änderung.
Wassertiefeist der Abstand zwischen Wasserspiegel und z.B. Gewässersohle.
Wehrbezeichnet ein mit festen oder mit beweglichen Verschlüssen versehenes Absperrbauwerk, überwiegend als Teil einer Staustufe, zur Hebung des Wasserstandes und meist auch zur Regelung des Abflusses. Das Foto zeigt das Wehr Apach auf dem französischen Moselabschnitt.
Wendestelle
Wendestellebezeichnet einen zum Wenden von Wasserfahrzeugen bestimmten Teil einer Wasserstraße oder eines Hafens.
Windebezeichnet ein Fördermittel zum Heben und Senken oder zum Heranziehen von Lasten. Im Zusammenhang mit einer Schleuse ist die Winde sozusagen der Arm des hydraulischen Systems, der es möglich macht, die Wehrtore zu öffnen und zu schließen.
Zufluss
Zuflussbezeichnet das Wasservolumen, das einem bestimmten Raum oder Gebiet in einer festgelegten Zeiteinheit zufließt.
Copyright © 2009 - Sekretariat der Moselkommission, Trier | Impressum
Suchwort: Suchen in: Überschriften und SchlagwörterSeiteninhalt Benutzeranmeldung
Finanzielle Anreize bei Benutzung des VELI-Tools
Der Verwaltungsrat von Voies navigables de France (VNF) hat am 19. Dezember 2016 darüber abgestimmt, dass die Maßnahme verlängert wird, die finanzielle Anreize für die Nutzung der [...weiterlesen]
Neue gültige MoselSchPV ab 01.01.2017
Ab dem 1. Januar 2017 ist eine neue Moselschifffahrtspolizeiverordnung (MoselSchPV) auf der Mosel gültig.
Die Änderung betrifft § 1.07 Nr. 4 und dient der Klarstellung der Vorschr
[...weiterlesen]
Plenarsitzung der Moselkommission am 23.11.2016
Die Moselkommission hat am 23. November 2016 in Metz getagt.
Die Pressemeldung zu dieser Veranstaltung finden Sie [...weiterlesen]
Neu: Digitales Historisches Bildarchiv
Ab [...weiterlesen]
Lesen Sie weitere Beiträge in unserem Newsarchiv