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Timestamp: 2016-10-21 16:49:27
Document Index: 341996831

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

I 41/02 (05.08.2002)
V.________, 1948, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Felix Schmid, Oberer Graben 42, 9000 St. Gallen,
18. Oktober 1993 bei der X.________ AG als Maurer. Nach einer Diskushernien-Operation im August 1997 konnte er seine Arbeit nicht mehr aufnehmen und leidet noch immer an einem residuellen lumbospondylogenen Syndrom. Am 5. Februar 1998 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung) an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen holte Berichte der Klinik Y.________, Rheuma- und Rehabilitationszentrum, vom 19. M�rz 1998, des Dr. med. H.________ vom 8. Juni 1998, des Dr. med. S.________, Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. Juli und vom 2. Oktober 1998 sowie des Dr. med.
M.________, Spezialarzt FMH f�r Innere Medizin, spez.
Rheumatologie, vom 9. September 1998 ein und kl�rte die erwerbliche Situation ab. Nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens sprach sie dem Versicherten mit Wirkung ab
1. Juli 1998 eine halbe Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 63 % zu (Verf�gung vom 19. M�rz 1999).
C.- V.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren um Aufhebung des angefochtenen Entscheides und Zusprechung einer ganzen Invalidenrente; eventualiter sei die Sache an die IV-Stelle zur�ckzuweisen, damit sie erg�nzende medizinische und berufliche Abkl�rungen treffe.
1.- Die Vorinstanz hat die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen �ber den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG), die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG) unter Zuhilfenahme von Tabellenl�hnen sowie die Rechtsprechung zur Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 115 V 134 Erw. 2 mit Hinweisen) und zur richterlichen W�rdigung von medizinischen Berichten und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen, 122 V 160 Erw. 1c) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.- a) Unbestritten ist, dass der Beschwerdef�hrer in seiner angestammten T�tigkeit als Maurer vollst�ndig arbeitsunf�hig ist. W�hrend Verwaltung und Vorinstanz gest�tzt auf die �rztlichen Berichte eine leidensangepasste T�tigkeit zu 50 % als zumutbar erachteten, macht der Versicherte geltend, die medizinische Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit sei nicht schl�ssig.
b) Die �rzte der Klinik Y.________ und der von der IV-Stelle zur Begutachtung beauftragte Dr. med. M.________ legten die Arbeitsf�higkeit bei wechselbelastender und leichter k�rperlicher Arbeit �bereinstimmend mit 50 % fest (Austrittsbericht der Klinik Y.________ vom 19. M�rz 1998 und Gutachten des Dr. med. M.________ vom 9. September 1998). Eine Erwerbst�tigkeit in diesem Umfang ist dem Versicherten gem�ss Bericht des Dr. med. S.________ vom 2. Oktober 1998 auch mit R�cksicht auf das depressive Syndrom (Schmerzverarbeitungsst�rung) zumutbar. Der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt ist mit diesen Berichten umfassend und hinreichend abgekl�rt und insbesondere wurden bei der Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit auch die psychisch bedingten Einschr�nkungen ber�cksichtigt. IV-Stelle und Vorinstanz haben sich daher zu Recht auf sie gest�tzt und ebenfalls eine 50 %ige Arbeitsf�higkeit angenommen.
Bez�glich der abweichenden Beurteilung der Arbeitsf�higkeit durch den Hausarzt Dr. med. H.________ (Bericht vom 8. Juni 1998) wird auf die zutreffenden Erw�gungen des kantonalen Gerichts verwiesen.
c) Die Einwendungen des Beschwerdef�hrers verm�gen an diesem Ergebnis nichts zu �ndern. Aus der Rechtsprechung zur Bedeutung der psychosozialen und soziokulturellen Faktoren f�r die Invalidit�t (BGE 127 V 294 ff., insbesondere 298 Erw. 4c und 299 Erw. 5) vermag er nichts zu seinen Gunsten abzuleiten, da der Psychiater Dr. med. S.________ die dadurch bedingte Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit in der Sch�tzung auf 50 % bereits einbezogen hat (Bericht vom 2. Oktober 1998). Die Einholung des beantragten Obergutachtens und ein Arbeitsversuch er�brigen sich daher.
3.- Mit der Vorinstanz ist der auf Grund der �rztlich bescheinigten Arbeitsf�higkeit von 50 % mutmasslich noch erzielbare Verdienst (Invalideneinkommen) unter Zuhilfenahme der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung zu ermitteln (BGE 126 V 75 Erw. 3b/aa und bb mit Hinweisen). Praxisgem�ss und sachgerecht ist auf die Durchschnittsl�hne abzustellen und die vom Beschwerdef�hrer beantragte Expertise bez�glich der L�hne ausl�ndischer Hilfsarbeiter daher abzulehnen. Das kantonale Gericht hat die einzelnen Berechnungsfaktoren zutreffend dargelegt und das Invalideneinkommen von Fr. 26'824.- entsprechend einem 50 %-Pensum mit R�cksicht auf die Teilzeitarbeit und die Behinderung um den h�chstzul�ssigen Abzug von 25 % (vgl. BGE 126 V 78 ff. Erw. 5) gek�rzt, sodass ein Betrag von Fr. 20'118.- resultiert. Das unbestrittene hypothetische Einkommen im Gesundheitsfall (Valideneinkommen) bel�uft sich demgegen�ber gem�ss Angaben des Arbeitgebers vom 12. M�rz 1998 auf Fr. 53'600.-. Aus dem Einkommensvergleich ergibt sich ein Invalidit�tsgrad von 62,47 %. Mit einer leidensangepassten T�tigkeit k�nnte der Beschwerdef�hrer demnach - ohne dass es hiezu, wie beschwerdeweise beantragt, besonderer Eingliederungsmassnahmen bed�rfte - selbst bei Gew�hrung des h�chstm�glichen Abzugs von 25 % ein eine ganze Rente ausschliessendes Erwerbseinkommen erzielen. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist demgem�ss unbegr�ndet.