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Timestamp: 2017-10-17 20:45:23
Document Index: 390209979

Matched Legal Cases: ['§ 652', '§ 14', '§ 56', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Die Bedeutung von Maklerklauseln in notariellen Grundstückskaufverträgen – ZfIR 21/2012, Seite 765
Autor: Christoph Altbammer, Freiburg
Die gesetzgeberische Ausgestaltung des Maklerrechts in § 652 BGB ist unzureichend und weitgehend der einzelfallabhängigen Rechtsprechung überlassen. Insoweit ist es verständlich, dass Immobilienmakler Interesse an der Aufnahme einer provisionssichernden Maklerklausel in den notariellen Grundstückskaufvertrag haben. Jedoch entspricht eine derartige Vertragsgestaltung nicht immer den Interessen der Beteilig ten (§ 14 BNotO), welche der beurkundende Notar im Blick haben sollte. Unsicherheiten hinsichtlich der Auslegung derartiger Klauseln resultieren überdies aus dem der Maklertätigkeit immanenten personellen Dreiecksverhältnis
„Wucherzinsen" nach einer Zwangsversteigerung? – ZfIR 21/2012, Seite 774
Der Ersteher einer Immobilie hat ab dem Zuschlag, mit dem er sie in der Zwangsversteigerung erwirbt, deren Lasten zu tragen. Hierzu gehören auch die Zinsen einer in das geringste Gebot fallenden Grundschuld. Bisher wird vor allem diskutiert, ob der Grundschuldgläubiger verpflichtet ist, Zinsen geltend zu machen; der nachfolgende Beitrag untersucht, ob er im Hinblick auf die Regelung des § 56 ZVG hierzu berechtigt ist.
Möglichkeiten und Grenzen der Inanspruchnahme des Nachbargrundstücks für die Durchführung eigener Baumaßnahmen – ZfIR 21/2012, Seite 777
Autor: Florian Kirchhof, Düsseldorf
Mit der Renaissance der innerstädtischen Wohnbebauung rückt das private Nachbarrecht wieder in den Fokus auch der Rechtsberatung. Eine verdichtete Bebauung erfordert oft eine quasi logistische Einbindung von Nachbargrundstücken in eigene Bauvorhaben. Rechte, solche Ansprüche auch durchzusetzen, sind in den Nachbar rechten der Länder verankert, insbesondere durch das Institut des Hammerschlags und Leiterrechts. Zwar suggeriert die Begrifflichkeit „Hammerschlags- und Leiter recht", dass es sich nur um eine archaische Skurrilität handelt. Dabei geht es in der Tat aber weniger um Hammer und Leiter, sondern vielmehr um Gerüste und Betoninjektionen. Insoweit kämpfen hochmoderne Bauvorhaben mit alten Begrifflichkeiten. Dessen ungeachtet bieten die nachbarrechtlichen Vorschriften der Länder grundsätzlich einen tauglichen Rahmen für den gerechten Interessenausgleich benachbarter Bauherren bzw. Eigentümer.
LG Zwickau, Urt. v. 29.6.2012 - 1 O 553/11 - Keine Unzumutbarkeit der Naturalrestitution bei Belastung des streitbefangenen Grundstücks weit über dessen Verkehrswert – ZfIR 21/2012, Seite 787
Autor: Detlef Schmidt, Berlin
BFH, Urt. v. 23. 5.2012 - HR 21/10 - Zur Grunderwerbsteuerbefreiung bei mit gemischter Schenkung (im Vater-Sohn Verhältnis) herbeigeführter Anteilsvereinigung einer grundbesitzenden GmbH	– ZfIR 21/2012, Seite 792
Autor: Björn Demuth/Markus Eberhard, Stuttgart
BGH, Urt. v. 12.7.2012 - V ZB 130/11 - Rechtsmissbräuchlicher Antrag auf Sicherheitsleistung bei symbolisch festgesetztem Grundstückswert – ZfIR 21/2012, Seite 796
Autor: Erhard Alff, Hamburg
OLG Brandenburg, Urt. v. 15. 8.2012 - 3 U 128/11 - Unentgeltliche Nutzung aller Räume des beschlagnahmten Objekts durch Ehefrau des Schuldners – ZfIR 21/2012, Seite 800
Keine Unzumutbarkeit der Naturalrestitution bei Belastung des streitbefangenen Grundstücks weit über dessen Verkehrswert (m. Anm. D. Schmidt) – ZfIR 21/2012, Seite 784
Autor: LG Zwickau, 29.6.2012 – 1 O 553/11
Zur Grunderwerbsteuerbefreiung bei mit gemischter Schenkung (im Vater-Sohn Verhältnis) herbeigeführter Anteilsvereinigung einer grund besitzenden GmbH (m. Anm. Demuth/Eberbari) – ZfIR 21/2012, Seite 789
Autor: BFH, 23.5.2012 – II R 21/10
Rechtsmissbräuchlicher Antrag auf Sicherheitsleistung bei symbolisch festgesetztem Grundstückswert (m. Anm. Alff) – ZfIR 21/2012, Seite 794
Autor: BGH, 12.7.2012 – V ZB 130/11
Unentgeltliche Nutzung aller Räume des beschlagnahmten Objekts durch Ehefrau des Schuldners (m. Anm. Engels) – ZfIR 21/2012, Seite 797
Autor: OLG Brandenburg, 15.8.2012 – 3 U 128/11
Bedeutung von negativer Feststellungsklage und Aufrechnungserklärung für Verjährung eines Anspruchs auf Auszahlung geleisteter Mietkaution – ZfIR 21/2012, Seite 802
Autor: BGH, 15.8.2012 – XII ZR 86/11
Kostenerstattung für Wärmedämmung nach Abriss eines Gebäudes mit gemeinsamer Giebelwand – ZfIR 21/2012, Seite 802
Autor: BGH, 27.7.2012 – V ZR 2/12
Keine Voreintragung des Rechtsnachfolgers bei Insolvenzvermerk wegen Sonderinsolvenz über Vermögen als Eigentümer eingetragener aber vollbeendeter KG – ZfIR 21/2012, Seite 803
Autor: Kammergericht 28.8.2012 – 1 W 72/12
Nachweis der Vollmacht bei Antrag auf Grundbuchberichtigung wegen Gesamtrechtsnachfolge in privatschriftlicher Form ausreichend – ZfIR 21/2012, Seite 803
Autor: OLG Hamm, 13.7.2012 – 15 W 267/11
Richtigstellung des Grundbuchs bei nachgewiesener Umwandlung von GbR in OHG – ZfIR 21/2012, Seite 803
Autor: OLG Zweibrücken, 14.2.2012 – 3 W 80/11
Keine Nichtigkeit des Eigentümerbeschlusses bei Versagung der erforderlichen Zustimmung zur Veräußerung ohne wichtigen Grund – ZfIR 21/2012, Seite 803
Autor: BGH, 20.7.2012 – V ZR 241/11
Statthaftigkeit der Nichtzulassungsbeschwerde in WEG-Sachen bei Verwerfung der Berufung durch Urteil – ZfIR 21/2012, Seite 803
Autor: BGH, 19.7.2012 – V ZR 255/11
Eingeschränkte Verwertung von Messergebnissen nicht mehr geeichter Zähler im Wohnungseigentumsverhältnis – ZfIR 21/2012, Seite 803
Autor: OLG München, 6.9.2012 – 32 Wx 32/12
Abzug nach Veräußerung eines Objekts angefallener Schuldzinsen als nachträgliche Werbungskosten – ZfIR 21/2012, Seite 804
Autor: BFH, 20.6.2012 – IX R 67/10
Kein Regress des Gebäudeversicherers gegen Zwangsverwalter nach dessen Festhalten an Versicherungsschutz – ZfIR 21/2012, Seite 804
Autor: LG Nürnberg/Fürth, 20.7.2012 – 12 O 438/12