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Timestamp: 2020-08-10 02:30:39
Document Index: 48453482

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 2', '§ 107', '§ 145', '§ 51']

17.07.2020 · Fachbeitrag aus Verkehrsrecht aktuell · Unfallschadensregulierung
Vollkasko ist kein Finanzierungsinstrument
Die Entscheidung des OLG München zu diesem Dauerthema ist auch unter folgenden Aspekten von Interesse: Nutzungswille, Warnpflicht („Armutshinweis“), Standkosten und Anwaltsgebühren. > lesen
OLG Frankfurt (22. ZS) entwickelt taggenaue Berechnung des Schmerzensgeldes weiter
Der 22. ZS des OLG Frankfurt a. M. nimmt den Unfall einer Frau beim Überqueren einer Straße sowie einen weiteren Unfall eines Mannes als Pannenhelfer zum Anlass, die von ihm favorisierte Methode der taggenauen Berechnung des Schmerzensgeldes gegen die Kritik in Rechtsprechung und Literatur zu verteidigen und zugleich weiterzuentwickeln. > lesen
Verweis: Werkstatt ist bei knapp 38 km nicht mühelos erreichbar
Ob die vom Haftpflicht-VR benannte freie Werkstatt unter dem Gesichtspunkt der Entfernung zum Wohnort des Geschädigten „mühelos und ohne Weiteres“ erreichbar ist, ist eine unendliche Geschichte. OLG-Entscheidungen gibt es dazu eher selten. Besondere Aufmerksamkeit verdient deshalb ein Urteil des OLG Düsseldorf. > lesen
Hier muss VR trotz zulässiger Verweisung
in der Klageerwiderung die Kosten tragen
Dass der Schädiger/Versicherer den Verweis auf eine günstigere Reparaturmöglichkeit noch im Rechtsstreit bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung platzieren kann, ist gefestigte BGH-Rspr. Welche kostenrechtlichen Konsequenzen ein derart später, aber nicht verspäteter Einwand hat, sagt das OLG Frankfurt a. M. > lesen
Restwertkarten neu gemischt:
Von „Paradigmawechsel“ ist die Rede (Ch. Huber). Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werde das Autohaus-Urteil des BGH vom 25.6.19, VI ZR 358/18, VA 19, 170 (Abruf-Nr. 210470 ) die Zahl der Auseinandersetzungen wieder ansteigen lassen – einschließlich möglicher Regressverfahren gegen Kfz-Sachverständige, so E. Fuchs (Der Kfz-Sachverständige 6/19, S. 20/22). Was hat es mit dieser Entscheidung wirklich auf sich? Ein Zwischenfazit nach rund 12 Monaten in 12 Punkten. > lesen
17.07.2020 · Nachricht aus Verkehrsrecht aktuell · Akteneinsicht
Keine Divergenzvorlage zum BGH
Der VerfGH Rheinland-Pfalz (15.1.20, VGH B 19/19, VA 20, 54) hatte moniert, dass das OLG Koblenz in einem Verfahren, in dem um die Akteneinsicht in Messunterlagen – Stichwort: Überlassung der Bedienungsanleitung eines Geschwindigkeitsmessgeräts und Messdaten – gestritten wurde, seine Pflicht zur Vorlage an den BGH wegen divergierender Rechtsprechung anderer OLG verletzt habe. Der VerfGH hatte darin eine Verletzung der Ansprüche auf effektiven Rechtsschutz und auf den gesetzlichen ... > lesen
17.07.2020 · Nachricht aus Verkehrsrecht aktuell · Fahrerlaubnis
Fahrerlaubnis auf Probe: Zwingende Maßnahmen bei Verstoß
Wird nach einem Verkehrsverstoß bei einem sog. Fahranfänger die Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger gemäß § 2b StVG getroffen, kann dieser mit Einwänden gegen die der Anordnung zugrunde liegenden Entscheidungen keinen Erfolg haben. Das folgt aus einer Entscheidung des VG Würzburg (28.4.20, W 6 S 20.510, Abruf-Nr. 216411 ). > lesen
17.07.2020 · Nachricht aus Verkehrsrecht aktuell · Drogenfahrt
Angemessene Frist für Vorlage Gutachten erforderlich
Im Verkehrsverwaltungsrecht ist die Frage der Zulässigkeit der (weiteren) Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Drogenkonsums ein Dauerbrennerthema. Rechtsmittel sind in solchen Verfahren meist erfolglos. Beim VG Koblenz hatte nun aber ein Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Widerspruchs eines Betroffenen gegen eine solche Fahrerlaubnisentziehung Erfolg (13.3.20, 4 L 181/20.KO, Abruf-Nr. 215902 ). Begründung des VG u. a.: Die dem Betroffenen gesetzte Frist zur Vorlage ... > lesen
Aktenversendungspauschale bei elektronisch geführter Akte?
Erfolgt die Akteneinsicht durch die Bußgeldstelle, welche zum Zeitpunkt der Gewährung der Akteneinsicht die Akte bereits elektronisch führte, ohne dass hierfür eine Rechtsgrundlage vorliegt, kann die Übersendung eines Ausdrucks dieser ohne Rechtsgrundlage geführten elektronischen Akte keine Aktenversendungspauschale nach § 107 Abs. 5 OWiG begründen. > lesen
17.07.2020 · Nachricht aus Verkehrsrecht aktuell · Prozessrecht
Der Wahlverteidiger, dessen Verteidigervollmacht sich im Zeitpunkt einer Zustellung, wie z. B. des Bußgeldbescheids, bei den Akten befindet, gilt auch im Bußgeldverfahren nach der § 145a Abs. 1 StPO entsprechenden Bestimmung des § 51 Abs. 3 S. 1 1. HS OWiG kraft Gesetzes und damit unabhängig vom Willen des Betroffenen als zustellungsbevollmächtigt. Deshalb erweist sich eine in die Vollmacht ausdrücklich aufgenommene Ausnahme für die „Empfangsvollmacht“ ebenso als unwirksam wie eine ... > lesen