Source: https://inside-in.at/AGB-Datenschutz/
Timestamp: 2020-08-15 19:11:02
Document Index: 98538454

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 6', '§ 8', '§ 11', 'Art.5', 'Art. 6', 'Art.3', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 18', 'Art. 21', 'Art. 35', 'Art. 6']

Arbeitspsychologie & Prävention
Interimsmanagement & Projekte
Laienhelfertum
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Bestandteil von Werkverträgen, die eine fachmännische Beratung von AuftraggeberInnen durch gewerbliche UnternehmensberaterInnen in den u. a. im Berufsfeld der UnternehmensberaterInnen dargestellten Beratungsbereichen im Rahmen der allgemein anerkannten Berufsgrundsätze und Standesregeln zum Gegenstand haben.
Der/die UnternehmensberaterIn ist berechtigt, den Beratungsauftrag durch ExpertInnen und oder KooperationspartnerInnen (ganz oder teilweise) durchführen zu lassen.
Der/die AuftraggeberIn sorgt dafür, dass die organisatorischen Rahmenbedingungen bei Erfüllung des Beratungsauftrages an seinem Geschäftssitz ein möglichst ungestörtes, dem raschen Fortgang des Beratungsprozesses förderliches Arbeiten erlauben.
Der/die AuftraggeberIn sorgt dafür, dass dem/der UnternehmensberaterIn auch ohne dessen besondere Aufforderung alle für die Erfüllung und Ausführung des Beratungsauftrages notwendigen Unterlagen zeitgerecht vorgelegt werden und ihm/ihr von allen Vorgängen und Umständen Kenntnis gegeben wird, die für die Ausführung des Auftrages von Bedeutung sind. Dies gilt auch für alle Unterlagen, Vorgänge und Umstände, die erst während der Tätigkeit des/der BeraterIns bekannt werden.
Der/die AuftraggeberIn sorgt dafür, dass seine MitarbeiterInnen und die gesetzlich vorgesehene und gegebenenfalls eingerichtete Arbeitnehmervertretung (Betriebsrat/rätin) bereits vor Beginn der Beratungstätigkeit von dieser informiert werden.
Das Vertrauensverhältnis zwischen dem/der AuftraggeberIn und dem/der UnternehmensberaterIn bedingt, dass der/die BeraterIn über vorher durchgeführte und/oder laufende Beratungen - auch auf anderen Fachgebieten - umfassend informiert wird.
Alle Beratungsaufträge und sonstige Vereinbarungen, wie Lieferungen und andere Leistungen sind nur dann rechtsverbindlich, wenn sie vom/von der AuftraggeberIn bestätigt und firmenmäßig gezeichnet werden und verpflichten gegenseitig nur in dem in der schriftlichen vertraglichen Vereinbarung (Anbot) angegebenen Umfang. Bei Projekten des Interimsmanagement kann davon abweichend auch vereinbart werden, dass wöchentlich im Nachhinein gelieferte Stundenlisten ebenso als Beauftragung anerkannt sind und vom/von der AuftraggeberIn gegengezeichnet werden.
§ 3 Aufklärungspflicht des/der AuftraggeberIn/Vollständigkeitserklärung
Siehe dazu Präambel (5) in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen
Der/die UnternehmensberaterIn verpflichtet sich, über seine/ihre Arbeit, die seiner/ihrer MitarbeiterInnen und auch die seiner/ihrer KooperationspartnerInnen schriftlich Bericht zu erstatten.
Der/die AuftraggeberIn und der/die UnternehmensberaterIn stimmen überein, dass für den Beratungsauftrag eine dem Arbeitsfortschritt entsprechende einmalige Berichterstattung bzw. Abschlusspräsentation als vereinbart gilt.
§ 6 Schutz des geistigen Eigentums des/der UnternehmensberaterIn/Urheberrecht/Nutzung
Der/die AuftraggeberIn ist verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die im Zuge des Beratungsauftrages vom/von der UnternehmensberaterIn, seinen/ihren MitarbeiterInnen und KooperationspartnerInnen erstellten Angebote, Berichte, Analysen, Leistungsbeschreibungen, Datenträger und dergleichen nur für Auftragszwecke Verwendung finden. Insbesondere bedarf die entgeltliche und unentgeltliche Weitergabe beruflicher Äußerungen, jeglicher Art, an Dritte die schriftliche Zustimmung des/der UnternehmensberaterIn. Eine Haftung des/der UnternehmensberaterIn Dritten gegenüber wird damit nicht begründet.
Der/die UnternehmensberaterIn ist berechtigt und verpflichtet, nachträglich bekannt werdende Unrichtigkeiten und Mängel an seiner Beratungsleistung zu beseitigen. Er ist verpflichtet, den Auftraggeber hiervon unverzüglich in Kenntnis zu setzen.
Der/die AuftraggeberIn hat Anspruch auf kostenlose Beseitigung von Mängeln, sofern diese vom/von der UnternehmensberaterIn zu vertreten sind. Dieser Anspruch erlischt sechs Monate nach Erbringung der beanstandeten Leistung (Berichtslegung bzw. Abschlusspräsentation).
Der/die AuftraggeberIn hat bei Fehlschlägen der Nachbesserung etwaiger Mängel Anspruch auf Minderung oder - falls die erbrachte Leistung infolge des Fehlschlages der Nachbesserung für den Auftraggeber zu Recht ohne Interesse ist - das Recht der Wandlung. Soweit darüber hinaus Schadenersatzansprüche bestehen, gelten die Bestimmungen des § 8.
Der/die UnternehmensberaterIn und seine/ihre MitarbeiterInnen handeln bei der Durchführung der Beratung nach den allgemein anerkannten Prinzipien der Berufsausübung. Er/sie haftet für Schäden nur im Falle, dass ihm/ihr Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann, und zwar im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften. Dies gilt auch für Verletzung von Verpflichtungen durch beigezogene KollegInnen.
Wird die Tätigkeit unter Einschaltung eines Dritten, z.B. eines datenverarbeitenden Unternehmens, eines Wirtschaftstreuhänders oder eines Rechtsanwaltes durchgeführt und der/die AuftraggeberIn hiervon benachrichtigt, so gelten nach dem Gesetz und den Bedingungen des Dritten entstehende Gewährleistungs- und Haftungsansprüche gegen den Dritten als an den/der AuftraggeberIn abgetreten.
Der/die UnternehmensberaterIn, seine/ihre MitarbeiterInnen und die hinzugezogenen KollegInnen verpflichten sich, über alle Angelegenheiten, die ihnen im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit für den/der AuftraggeberIn bekannt werden, Stillschweigen zu bewahren. Diese Schweigepflicht bezieht sich sowohl auf den/die AuftraggeberIn als auch auf dessen Geschäftsverbindungen.
Die Schweigepflicht gilt auch für die Zeit nach Beendigung des Auftrages. Ausgenommen sind Fälle, in denen eine gesetzliche Verpflichtung zur Auskunftserteilung besteht.
Der/die BeraterIn hat als Gegenleistung zur Erbringung seiner/ihrer Beratungsleistungen Anspruch auf Bezahlung einesangemessenen Honorars durch den/die AuftraggeberIn.
Wird die Ausführung des Auftrages nach Vertragsunterzeichnung durch den/die AuftraggeberIn verhindert (z.B. wegen Kündigung), so gehört dem Berater gleichwohl das vereinbarte Honorar nach folgender Staffelung:
Für die Stornierung von erteilten und bereits terminisierten Aufträgen gelten folgende Bedingungen:
- Storno bis sechs Wochen vor vereinbarten Beginn ist kostenfrei
- Storno zwischen sechs Wochen und vier Wochen vor vereinbarten Beginn Stornosatz 30% der Auftragssumme
- Storno zwischen vier Wochen und zwei Wochen vor vereinbarten Beginn Stornosatz 50% der Auftragssumme
- Storno kürzer als zwei Wochen vor dem Beginn - Stornosatz 100% der Auftragssumme
Für die Stornierung von bereits terminisierten Coaching -Einheiten gelten folgende Bedingungen:
- Fixierte Termine können bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei verschoben werden, für Absagen zwischen 48 Stunden und dem vereinbarten Termin wird 50% des vereinbarten Honorars verrechnet.
- Bei Nicht-Wahrnehmung des Termins ohne vorherige Kontaktaufnahme ist der volle Betrag fällig.
Unterbleibt die Ausführung des Auftrages durch Umstände, die auf Seiten des/der BeraterIn einen wichtigen Grund darstellen, so hat er nur Anspruch auf den seinen bisherigen Leistungen entsprechenden Teil des Honorars.
§ 11 Honorarhöhe und Honorarfälligkeit
Sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wird, richtet sich die Höhe des Honorars nach dem vorgelegten Anbot. Die Leistungen werden nach geleisteten Beratungstagen/ -stunden in Rechnung gestellt und sind prompt nach Rechnungslegung auf das Konto bei der Sparkasse Neusiedl am See, IBAN: AT832021621691935000 BIC: SPHBAT21XXX zu überweisen.
Für den Auftrag, seine Durchführung und die sich daraus ergebenden Ansprüche gilt nur österreichisches Recht.
Erfüllungsort wird jeweils vereinbart.
Für Streitigkeiten ist das Gericht am Unternehmensort des Auftragnehmers zuständig.
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Aufträge und Projekte werden gemäß der Berufsgrundsätze und Standesregeln der Wirtschaftskammer Österreich / Fachgruppe Unternehmensberatung und IT, gemäß der ÖNORM EN 16114 (Unternehmensberaterdienstleistungen) durchgeführt.
Bei meiner Arbeit als Gerichtssachverständige gelten die Standesregeln der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachversständigen. Als Psychologin arbeite ich nach dem PsychologInnengesetz 2013, sowie den Richtlinien für Ethik und der Erstellung von klinisch-psychologischen und gesundheitspsychologischen Befunden und Gutachten. Sind Sie meine KundIn im Rahmen von Dienstleistungen nach Psychologengesetz 2013, so sind gemäß Art.3a Abs. 2 Psychologengesetz 2013 die Rechte und Pflichten gemäß Art. 13 („Informationspflicht bei Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person“, Art. 14 („Informationspflicht, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben wurden“), Art. 18 („Recht auf Einschränkung der Verarbeitung“) und Art. 21 („Widerspruchsrecht“) der DSGVO ausgeschlossen. Die Aufbewahrungsfrist für personenbezogene Daten beträgt gemäß Art. 35 Psychologengesetz 2013 mindestens 10 Jahre.
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