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Timestamp: 2018-01-18 04:01:26
Document Index: 197978928

Matched Legal Cases: ['Art. 61', 'Art. 52', 'Art. 63', 'Art. 67', 'Art. 70', 'Art. 18', 'Art. 105', 'Art. 35', 'Art. 25', 'Art. 26', 'Art. 12', 'Art. 47', 'Art. 64', 'Art. 103', 'Art. 44', 'Art. 46', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 69', 'Art. 49']

Glossar - Groupe Mutuel Versicherungen
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ABCEFGHKLMNOPRSTUV
Therapie, deren Grundlagen sich aus zwei, von den Chinesen im Laufe von Tausenden von Jahren ausgearbeiteten Grundbegriffen zusammensetzen: die körpereigene Energie und genau lokalisierte Hautzonen, die sogenannten Punkte.
Personen, die in einem Zimmer mit mehr als 2 Betten hospitalisiert sind, liegen auf der allgemeinen Abteilung eines Spitals.
Das KVG sieht in Bezug auf die obligatorische Krankepflegeversicherung sowie auf die Taggeldversicherung vor, dass der Versicherer die Möglichkeit hat, die Prämienbeiträge gemäss Eintrittsalter (Altersklasse) und Region abzustufen (Art. 61 und 76, Abs.3 KVG).Es unterscheidet deshalb in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung: Versicherte bis zum 18. vollendeten Altersjahr (Kinder), Versicherte von 19 Jahren und mehr (Erwachsene). Der Versicherer ist berechtigt, auch für die Versicherten, die das 25. Altersjahr noch nicht vollendet haben, eine tiefere Prämie als für ältere Erwachsene festzusetzen.
Eingriff, der in Hinsicht auf Personal und Material keine postoperative Überwachung in einer dafür eingerichteten Abteilung, sondern nach einer Operation lediglich eine ärztliche Kontrolle erfordert.
Hierbei handelt es sich um einen technischen Wortlaut, der in Zusammenhang mit dem Versicherungsantrag oder der Versicherungsänderung gebraucht wird, wenn der Versicherte absichtlich Tatsachen oder existierende bekannte Krankheiten verschwiegen hat.
Es handelt sich um eine Liste, der in der Rezeptur verwendeten Präparate, Wirk- und Hilfsstoffe mit Tarif, die für die magistrale Verordnung verwendet wird und deren Übernahme für den Versicherer obligatorisch ist. Der Tarif schliesst ebenfalls die Apothekerleistungen ein. Diese Liste wird regelmässig überarbeitet und erscheint grundsätzlich einmal pro Jahr. Sie wird vom Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) herausgegeben, dies nach Absprache mit den zuständigen Kommissionen (Art. 52 Abs.1. lit. a Ziff. 2 KVG; Art. 63 KVV).
Äthiopathie
Handgriffe am Rücken und an den Gliedern, die den Gelenken ihre Beweglichkeit wiedergeben und die Spannungen lösen sollen.
Dies ist die Abkürzung für: "Bundesamt für Gesundheit". Es ist beauftragt, die Anwendung des KVG und dessen Verordnungen zu überwachen sowie die finanzielle Kontrolle aller anerkannten Krankenversicherer in der Schweiz durchzuführen.
Die berufliche Vorsorge (2. Säule) gewährt Alters-, Todes- und Invaliditätsleistungen. Die Leistungen der BVG werden immer als Ergänzung zu den AHV- und IV-Leistungen ausgerichtet.
Heilverfahren mittels Handgriffen an verschiedenen Körperteilen, insbesondere an der Wirbelsäule.
Es handelt sich um eine Krankenversicherung die direkt zwischen einer Person und einer Krankenkasse oder einer Versicherungsgesellschaft abgeschlossen wird.
Siehe Akupunktur.
Betrag, den der Versicherte im Schadenfall selbst übernehmen muss; er wird von den Versicherungsleistungen abgezogen.
Es handelt sich um eine Versicherungsart, die dazu dient, den vollen oder teilweisen Lohnausfall infolge Krankheit, Mutterschaft oder Unfall zu decken. Das Anrecht auf Taggeldleistungen beginnt ohne gegenseitiges Abkommen ab dem 3. Tag nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit. Alle Personen, die in der Schweiz Wohnsitz haben oder erwerbstätig sind und das 15., aber noch nicht das 65. Altersjahr zurückgelegt haben, können eine Taggeldversicherung gemäss KVG abschliessen. Bei Schwangerschaft und Niederkunft wird das versicherte Taggeld ausgerichtet, wenn die Versicherte bis zum Tage ihrer Niederkunft während mindestens 270 Tage ohne Unterbrechung von mehr als drei Monaten versichert war (Art. 67-77 KVG).
Muss ein Versicherter unfreiwillig aus der Taggeldversicherung seines Versicherers austreten (Ausscheiden aus dem Tätigkeitsbereich des Versicherers, Wechsel des Arbeitsplatzes, Verpflichtung einem bestimmten Versicherer beizutreten usw.), wird ihm die volle Freizügigkeit gewährleistet (Art. 70-71 KVG). Das bedeutet, dass der neue Versicherer dem Versicherten die gleiche Deckung bieten muss, wie der bisherige Versicherer.
Man kann das Gebührenverzeichnis als komplette Aufzählung der medizinischen und paramedizinischen Eingriffe zulasten des Krankenversicherers definieren (Beilage zu einer Tarifvereinbarung).
Es handelt sich um eine durch das EDI genehmigte Einrichtung in Form einer Stiftung, die die Kosten für die gesetzlichen Leistungen anstelle von zahlungsunfähigen Versicherern übernimmt. Diese wird durch die Versicherer gegründet. Die gemeinsame Einrichtung führt den Risikoausgleich unter den Versicherern innerhalb der einzelnen Kantone durch. (Art. 18 Abs. 1 und 2 KVG / Art. 105 KVG und Verordnung über den Risikoausgleich in der Krankenversicherung).
Gesellschaft Schweizerischer Naturärzte.
Spitalaufenthalt, bei dem der Patient von besonderen Bedingungen profitiert: Zweibettzimmer, freie Wahl des Arztes.
Heilverfahren, bei dem mineralische, pflanzliche und tierische Stoffe stark verdünnt und dynamisiert werden.
Weist ein Patient, der in eine Privat- oder Halbprivatabteilung eines Spitals oder Klinik eingewiesen wird, keine genügende Deckung auf, muss dieser einen gewissen Geldbetrag hinterlegen. Dieser Betrag ist eine Sicherheit für die Heilanstalt. Für die allgemeine Abteilung ist diese Kaution jedoch nicht erforderlich.
Abkürzung für die Verordnung über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung bei Krankheit (Krankenpflege-Leistungsverordnung) vom 29. September 1995. Sie wird vom Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) erlassen.
Es handelt sich um einen Versicherungsvertrag zwischen Arbeitgebern, Arbeitgeberorganisationen und Berufsverbänden oder Arbeitnehmerorganisationen.
Die Versicherten beteiligen sich an den Kosten der für sie erbrachten Leistungen; diese Kostenbeteiligung besteht aus einem festen Jahresbetrag (Franchise), 10% der die Franchise übersteigenden Kosten (Selbstbehalt) und einer Beteiligung an die Spitalaufenthaltskosten.
Unternehmen (juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts), das keinen Erwerbszweck verfolgt, hauptsächlich die soziale Krankenversicherung und Zusatzversicherungen betreibt und vom Eidgenössischen Departement des Innern anerkannt ist.
Im Sinne des KVG umfasst sie die obligatorische Krankenpflegeversicherung und die freiwillige Taggeldversicherung.
Jede Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalles ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung erfordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat.
Das am 1. Januar 1996 in Kraft getretene Bundesgesetz über die Krankenversicherung regelt die soziale Krankenversicherung. Letzere umfasst die obligatorische Krankenpflegeversicherung sowie die freiwillige Taggeldversicherung.
Abkürzung für die Verordnung über die Krankenversicherung vom 27. Juni 1995. Sie wird vom Bundesrat erlassen.
Alle Beträge, welche die Versicherer den Versicherten zurückerstattet (tiers-garant) oder direkt den Leistungserbringern ausrichtet (tiers-payant).
Alle Versicherten eines Krankenversicherers haben das Recht auf Rückerstattung der Kosten, welche Ihnen von Ärzten, paramedizinischen Leistungserbringern, Apotheken und Spitälern in Rechnung gestellt werden, dies im Rahmen der statutarischen Bestimmungen.
Als Leistungserbringer werden angesehen: Ärzte - Apotheker - Chiropraktoren - Hebammen - Personen, die auf Anordnung oder im Auftrag eines Arztes Leistungen erbringen und Organisationen, die solche Personen beschäftigen - Laboratorien - Abgabestellen für Mittel und Gegenstände, die der Untersuchung oder Behandlung dienen - Spitäler - Einrichtungen, die der teilstationären Krankenpflege dienen - Pflegeheime – Heilbäder – Transport- und Rettungsunternehmen – Einrichtungen der ambulanten Krankenpflege durch Ärzte und Ärztinnen (Art. 35 KVG).
Mit der Taggeldversicherung bei Lohnausfall kann bei Krankheit oder Unfall ein Einkommen garantiert werden.
LPPV (Liste pharmazeutischer Präparate mit spezieller Verwendung)
Die in dieser Liste aufgeführten Präparate oder Produktgruppen werden weder von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung noch von den Zusatzversicherungen übernommen, weil sie in allen Läden frei verkäuflich sind. Es handelt sich hierbei um sogenannte Komfort- und Lifestylepräparate, die nicht zur Behandlung eingesetzt werden. Darunter zählen beispielsweise hormonelle Verhütungsmittel, Kosmetika, Nährmittel, Diätetica, künstliche Süssstoffe, Tabak und Spirituosen, Mineralwasser, Mischnährpräparate, Nahrungsergänzungsmittel oder andere Trink- und Sondernahrungen.
Liste der Mittel und Gegenstände, welche durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung gemäss den besonderen Bestimmungen der Krankenpflege-Leistungsverordnung, KLV vergütet werden.
Obligatorische Krankenpflegeversicherung - Einzelversicherung
Es handelt sich um die Grundversicherung. Sie deckt Arzt- und Arzneikosten sowie die Spitalkosten auf der allgemeinen Abteilung des Referenzspitals oder des Spitals des Wohnortes des Versicherten (Art. 25-31 KVG). Die Versicherten haben dabei die Kostenbeteiligungen selber zu tragen.
Handgriffe im Bereich der Wirbelsäule, der Organe und der Gelenke, die den ganzen Körper sowohl auf physischer, psychischer und energetischer Ebene umfassen.
Spitalaufenthalt, bei dem der Patient von besonderen Bedingungen profitiert: Einbettzimmer, freie Wahl des Arztes.
Vom Versicherten im Verhältnis zum versicherten Risiko geleisteter Betrag (monatlich, halbjährlich oder jährlich).
Prämienbetrag
Die Prämien können von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich sein. Die Prämienhöhe hängt normalerweise vom geschäftlichen Ergebnis, den vorhandenen Reserven des Versicherers sowie von der Prämienabstufung aufgrund der unterschiedlichen Kosten, je nach Kanton und Region ab. Das KVG sieht zwei Altersklassen vor.
Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die Kosten für bestimmte Untersuchungen zur frühzeitigen Erkennung von Krankheiten sowie für vorsorgliche Massnahmen zugunsten von Versicherten, die in erhöhtem Masse gefährdet sind (Art. 26 KVG / Art. 12 KLV).
Rahmentarif - vertragsloser Zustand
Kommt zwischen Leistungserbringern und Versicherern kein Tarifvertrag zustande, so setzt die Kantonsregierung nach Anhören der Beteiligten den Tarif fest (Vertragsloser Zustand). Können die Parteien sich nicht auf die Erneuerung eines Tarifvertrages einigen, so kann die Kantonsregierung den bestehenden Vertrag um ein Jahr verlängern. Kommt innerhalb dieser Frist kein Vertrag zustande, so setzt sie nach Anhören der Beteiligten den Tarif fest (Rahmentarif). Der Rahmentarif kommt beim Wegfall des Tarifvertrages zur Anwendung (Art. 47 KVG).
Es handelt sich um ein Element der Kostenbeteiligung des Versicherten. Das Behandlungsdatum ist für die Berechnung des Selbstbehalts wie auch für die Franchise massgebend. Der Selbstbehalt beträgt 10 bis 20% der Kosten, die den Betrag der jährlichen Franchise übersteigen. Der maximale jährliche Selbstbehalt beträgt Fr. 700.-- für Erwachsene und Fr. 350.- für Kinder (Art. 64 Abs. 2 lit. b KVG / Art. 103 Abs. 2 KVV).
Liste (durch das Bundesamt erstellt) der pharmazeutischen Spezialitäten und konfektionierten Arzneimittel mit Preisen.
Eingriff, der einen Aufenthalt und professionelle Pflege von mehr als 24 Stunden in einer geeigneten und fachgerecht eingerichteten Institution (medizinische Anstalt, Spital) erfordert.
Ist der grösste Teil der Leistungserbringer der Tarifvereinbarung beigetreten und wird der darin vorgesehene Tarif angewandt, so müssen die Leistungserbringer die festgesetzten Tarife und Preise respektieren, die durch die Vereinbarung oder durch die zuständige Behörde festgelegt wurden. Sie dürfen für erbrachte Leistungen keine höheren Tarife, als vom Gesetz vorgesehen, verlangen (Art. 44 KVG).
Es handelt sich um eine unterzeichnete Vereinbarung zwischen einem oder mehreren Versicherern, einem Kantonalverband der Versicherer oder dem Konkordat der Schweiz. Krankenversicherer (santésuisse) und den Leistungserbringern oder der Vereinigung der Leistungserbringer. Sie bezweckt, die Beziehung zwischen zwei Partnern zu regeln sowie den Tarif und die Taxpunktwerte zu bestimmen (Art. 46 KVG).
Tiers-Garant (TG)
Haben Versicherte und Leistungserbringer nichts anderes vereinbart, so schulden die Versicherten den Leistungserbringern die Vergütung der Leistung direkt. Die Versicherten haben in diesem Fall gegenüber dem Versicherer einen Anspruch auf Rückerstattung abzüglich der Kostenbeteiligung (System Tiers garant, Art. 42 Abs. 1 KVG).
Tiers-Payant (TP)
Versicherer und Leistungserbringer können vereinbaren, dass direkt der Versicherer dem Leistungserbringer die Vergütung ausrichtet. Die Kostenbeteiligung wird dem Versicherten in Rechnung gestellt (System Tiers payant; Art. 42 Abs. 2 KVG).
Leistungen der Krankenversicherung oder ihr Zusammentreffen mit anderen Sozial- versicherungsleistungen dürfen keine Überentschädigung des Versicherten zur Folge haben. Bei der Berechnung der Überentschädigung werden nur Leistungen gleicher Art und Zweckbestimmung berücksichtigt, die der anspruchsberechtigten Person aufgrund des Versicherungsfalles ausgerichtet werden (Art. 69 ATSG).
Man spricht von Überversicherung, wenn die Versicherungssumme den Versicherungswert übersteigt.
Die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit zur Folge hat.
Falls der Versicherte eine Entscheidung des Versicherers nicht akzeptiert, muss der Versicherer nach Erhalt der Anfrage des Versicherten eine beschwerdefähige Verfügung erlassen. Der Versicherer muss seine Verfügung begründen und die Rechtsmittel aufzeigen (Art. 49 ATSG)
Das Bundesgesetz über den Versicherungsvertag (VVG) regelt die Krankenzusatzversicherungen.