Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/634924_Dienstleistung_fuer_die_technische_Betriebsfuehrung_des_Abwasserbetriebs_der_Gemeinde_2020_Tholey
Timestamp: 2020-03-31 18:55:17
Document Index: 344008552

Matched Legal Cases: ['§ 44', '§ 75', '§ 123', '§ 21', '§ 98', '§ 19', '§ 124', '§ 135']

Öffentliche Ausschreibung 2020 Dienstleistung für die technische Betriebsführung des Abwasserbetriebs der Gemeinde Tholey Referenznummer der Bekanntmachung: GTHO-2020-0004 2020-03-20
Dienstleistung für die technische Betriebsführung des Abwasserbetriebs der Gemeinde ...
Dienstleistung für die technische Betriebsführung des Abwasserbetriebs der Gemeinde Tholey Referenznummer der Bekanntmachung: GTHO-2020-0004
Offizielle Bezeichnung: Gemeindeverwaltung Tholey
Postanschrift: Im Kloster 1
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.saarland/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-170f7398a30-5bbd769b3de8e086
Dienstleistung für die technische Betriebsführung des Abwasserbetriebs der Gemeinde Tholey
Referenznummer der Bekanntmachung: GTHO-2020-0004
Dienstleistungen für die technische Betriebsführung des Abwasserbetriebes der Gemeinde Tholey.
Abwasserbetrieb der Gemeinde Tholey
Gegenstand des abzuschließenden Dienstleistungsvertrages ist eine rationelle, technisch-wirtschaftlichoptimierte Unterstützung des Abwasserbetriebes der Gemeinde Tholey. Die ingenieurtechnischen Dienstleistungen betreffen das gesamte Abwassersystem, Frischwasserzuführungen, Kanäle, Abwasserkataster, und umfassen alle in diesem Zusammenhang stehenden Tätigkeiten wie dem Betrieb, der Kontrolle und Inspektion, Zustandsbewertungen und Dokumentation, Sanierung, Investition, Projektabwicklung, Koordination und Abwicklung von Fremdleistungen und sonstige Dienstleistungen im Komplex des Kanalsystems. Insbesondere fallen unter diese Tätigkeiten die Kanalreparaturen, Hausanschlüsse, Schachtrahmenregulierungen, Klärgrubenentleerung, Unterhaltung, Pflege von Regenrückhaltebecken, Sinkkastenreinigung, Rattenbekämpfung, Rufbereitschaft, Fortführung und ständige Aktualisierung des Abwasserkatasters, Lage- und Bauwerksdaten (Lagepläne, Längsschnitte, Bauwerkszeichnungen; bisheriges GIS-System: Tiffany), Hydraulische Berechnungen, Zustandsdaten, Sanierungsplanungen, Indirekteinleiterkataster, Erstellung und Aktualisierung von Sanierungskonzepten mit Prioritätenkatalog, Erarbeitung von Vorschlägen für den jährlichen Investitions- und Maßnahmenplan, Vorbereitung von Beschlussvorlagen und Teilnahme an Gremiensitzungen, Projektsteuerung und Bauoberleitung von Einzelprojekten aus den Investitionsprogrammen, Selbständige Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung von kleineren Maßnahmen, Abwicklung der gesamten technischen Betriebsführung (Planung, Arbeitsvorbereitung, Vergabe, Einweisung, Überwachung, Abrechnung, Dokumentation) für den störungsfreien Betrieb der gemeindlichen Abwasseranlagen, insbesondere: Wartung, Inspektion und Instandsetzung der gemeindlichen Abwasseranlagen. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.
Ende: 13/09/2025
Der Vertrag kann maximal 5 Mal um je ein Jahr verlängert werden. Die Höchstlaufzeit des Vertrags ist 10 Jahre.
Verlängerung (siehe II.2.7)
Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten.
Für die Durchführung der Leistungen werden gemäß § 44 VgV folgende Berufsqualifikationen gefordert (für die Punkte 1 bis 4 sind als Nachweise Urkunden, persönliche Referenzen, Eigenerklärungen, Ernennungsurkunden und/oder, soweit vorhanden, die Eintragungen im jeweiligen Berufsregister bzw. Kammerorgan in Kopie vorzulegen):
1. Die Auftragsausführung leitende Person der Auftragnehmerin soll die Qualifikation eines/r Bau-Ingenieur/in der Siedlungswasserwirtschaft oder eine vergleichbare Berufsqualifikation besitzen und diese seit mehr als 2 Jahren ausüben.
2. Die Auftragnehmerin beschäftigt zur Ausführung des Auftrages mindestens eine/n Bautechniker/in mit Schwerpunkt Tiefbau oder mit vergleichbarer Berufsqualifikation.
3. Die Auftragnehmerin beschäftigt zur Ausführung des Auftrages mindestens eine/n Bauzeichner/in (Tief-, Straßen- und Landschaftsbau) oder mit vergleichbarer Berufsqualifikation.
4. Die Auftragnehmerin beschäftigt zur Ausführung des Auftrages mindestens eine/n Anlagenbuchhalter/in oder mit vergleichbarer Berufsqualifikation.
5. Für die Punkte 1 bis 4 hat der Auftragnehmer für den Fall der Abwesenheit des Hauptpersonals qualifizierte Vertreter vorzuhalten, zu benennen und die in einem Vertretungsplan vorgesehenen Vertretungsregeln vorzulegen.
6. Der Nachweis über die Berufsqualifikation ist bei Auftragnehmern, die in einem anderen Staat der Europäischen Union niedergelassen sind als Deutschland, nach Maßgabe der Rechtsvorschrift nachzuweisen, die in diesem Staat die Berufsqualifikation regelt.
7. Juristische Personen sind nach § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabeverantwortliche Berufsangehörige gemäß den vorangegangenen Ausführungen benennen. Gleiches gilt bei Bietergemeinschaften.
8. Erklärung, ob die im § 123 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmerentsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes) und des § 124 GWB vorliegen.
1. Erklärung über einen Mindestjahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 3 Geschäftsjahre von im Mittel wenigstens 200 000,00 EUR ohne Umsatzsteuer. Bei Bietergemeinschaften müssen Angaben zu dem Jahresumsatz für deren Mitglieder bezogen auf den jeweiligen Tätigkeitsbereich im Rahmen der hier zu vergebenden Leistung gemacht werden. Dabei muss die Summe der Einzelumsätze der Mitglieder der BiGe dem geforderten Mindestjahresumsatz für die letzten 3 Geschäftsjahre von im Mittel wenigstens 200 000,00 EUR ohne Umsatzsteuer entsprechen.
2. Aktueller gültiger Nachweis über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung, der nicht älter als 12 Monate ist und Personenschäden mit mindestens 2 Mio. EUR, Sachschäden mit mindestens 1 Mio. EUR Haftungssumme abdeckt. Dieser Versicherungsnachweis ist unaufgefordert jedes Jahr erneut vorzulegen. Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bieter, die Betriebshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben ist als Nachweis ausreichend. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung je Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Bei Bietergemeinschaften (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung für jedes ARGE-Mitglied vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist. Aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist. In diesem Fall müssen die Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die jährliche Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
1. Nachweis der erbrachten Leistungen für ein vergleichbares Projekt, welches innerhalb der letzten 3 Jahre realisiert und vergleichbar mit den vorliegenden Auftragsanforderungen umgesetzt wurde. Aus den eingereichten Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers/der Bewerberin hinsichtlich seiner/ihrer Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Die Referenzen sind unter Verwendung des Formblatts 444 gemäß dem VHB Bund einzureichen,
2. Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht,
3. Beschreibung der technischen Ausrüstung,
5. Erklärung, aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt,
6. Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
1. Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen: Angebote von Bietern, die sich im Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren an einer unzulässigen Wettbewerbsbeschränkung beteiligen, werden ausgeschlossen. Zur Bekämpfung der Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs hat der Bieter auf Verlangen Auskünfte darüber zu geben, ob und auf welche Art er mit anderen Wirtschaftsteilnehmern Vereinbarungen getroffen hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbsbezwecken oder bewirken. Dies gilt insbesondere auch für Bietergemeinschaften.
2. Bieter haben als Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot entweder die in der Auftragsbekanntmachung oder der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots angegebenen Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen, Formblätter und sonstige Nachweise) oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als vorläufigen Nachweis vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen sind die Unterlagen/die EEE auch für diese abzugeben.
3. Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung gemäß VHB Formblatt 234 abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Angebots gebildet haben, werden nicht zugelassen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bietergemeinschaft sind ggf. in einem Organigramm anzugeben.
4. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn der Bietergemeinschaft bzw. dem konkurrierenden Mitgliedsunternehmen der Nachweis, dass die Angebote vollkommen unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.
5. Ein Wechsel der Identität des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft ist nicht zugelassen.
Postanschrift: Franz-Josef-Röder-Str 17
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nummer 2.
Offizielle Bezeichnung: wie oben Ziffer IV.4.1