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Timestamp: 2019-12-07 10:15:58
Document Index: 143923235

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 5', '§ 3', '§ 15', '§ 5']

Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen Unterlagen für spätere Arbeiten (Konkret... | Schriften | arbeitssicherheit.de Dokument der Schriften-Bibliothek | arbeitssicherheit.de
Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen Unterlagen für spätere Arbeiten (Konkret...
Anlage 1 RAB 32, Anlage A
Anlage 1 RAB 32
Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen Unterlagen für spätere Arbeiten (Konkretisierung zu § 3 Abs. 2 Nr. 3 BaustellV) (RAB 32)
Titel: Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen Unterlagen für spätere Arbeiten (Konkretisierung zu § 3 Abs. 2 Nr. 3 BaustellV) (RAB 32)
Amtliche Abkürzung: RAB 32
Anlage 1 RAB 32 – Anlage A
Die Anlage enthält vier Beispiele für Unterlagen:
1. Beispiel - Neubau Zentrallager
Das Beispiel beschreibt die Unterlage für ein Hochregallager, das an eine vorhandene Produktionsanlage angebaut wurde. Es zeichnet sich dadurch aus, dass betriebliche Belange in der Unterlage berücksichtigt worden sind. Die Unterlage ist in Form einer Tabelle erstellt worden, in der neben den notwendigen Angaben auch solche aufgeführt wurden, die im vorliegenden Fall während der Planungsphase von Bedeutung waren. Dies betrifft zum Beispiel die Positionen im Leistungsverzeichnis.
2. Beispiel - Unterführung Petershofer Damm
Das Beispiel "Unterführung Petershofer Damm" wurde für ein Ingenieurbauwerk erstellt, bei dem eine Straße unter eine Bahnlinie geführt wurde, um einen höhengleichen Bahnübergang zu beseitigen.
Die Unterlage selbst ist gegliedert nach der öffentlichen Beleuchtung, einem im Rahmen der Baumaßnahme zu erstellenden Regenrückhaltebecken, einer Lichtsignalanlage und dem Bauwerk selbst.
3. Beispiel - Bürogebäude
Im Beispiel 3 ist eine Unterlage für ein Bürogebäude wiedergegeben. Dieses Beispiel enthält für die einzelnen Teile der baulichen Anlage jeweils ein Blatt. Diese Art der Darstellung erlaubt, dass für spezifische spätere Arbeiten, zum Beispiel das Reinigen der Dachentwässerung, dem jeweils ausführenden Unternehmen genau jenes Blatt übergeben werden kann, in dem die Gefahren und die sicherheitstechnischen Einrichtungen und Maßnahmen für seine Tätigkeit zusammengefasst sind.
Die Unterlage gibt den Stand unmittelbar nach dem Zusammenstellen während der Planung der Ausführung wieder.
4. Beispiel - Bundesstraße
Im Beispiel 4 wird die Unterlage für eine Bundesstraße zwischen definierten Netzknoten dargestellt. Es werden innerhalb dieser Unterlage nur jene Teile der Anlage aufgeführt, bei denen sich die späteren Arbeiten von denen unterscheiden, die standardmäßig beim Straßenbau durchzuführen sind.
Anlage A zur RAB 32
Neubau Zentrallager
Unterlage für spätere Arbeiten gem. BaustellV
Objekt: Neubau Zentrallager
Aufgestellt, 16.08.2001 durch: Dipl.-Ing. Max Mustermann
Fortgeschrieben, ........... Koordinator
1.2 Verwendete Unterlagen
1.3 Allgemeine Grundsätze
Zusammenstellung der späteren Arbeiten
3.1 Außenanlagen
3.3 Fassade
3.4 Hohe Räume/Hochregallager
3.5 Betriebstechnische Einrichtungen
4.1 Hinweise auf Planer, ausführende Unternehmen
4.2 Hinweise auf Pläne (sind diesem Beispiel nicht beigefügt)
4.3 Hinweise auf Bedienungs-, Inspektions- und Wartungsbücher
Nach § 3 Absatz 2 Nr. 3 der Baustellenverordnung vom 10. Juni 1998 ist eine Unterlage mit den erforderlichen, bei möglichen späteren Arbeiten an der baulichen Anlage zu berücksichtigenden Angaben zu Sicherheit und Gesundheitsschutz zusammenzustellen.
Die Zusammenstellung der Unterlage erfolgte durch Dipl.-Ing. Max Mustermann, Koordinator mit Beauftragung durch den Bauherrn des Zentrallagers der Fa. Muster.
Diese Unterlage für spätere Arbeiten ersetzt nciht die Dokumentation des Gebäudes (Architektenleistung) und sonstige von den beauftragten Firmen zu übergebenden Unterlagen wie z.B. Bedienungsanleitungen und Wartungsbücher.
Die Unterlage wurde nach RAB 32 zusammengestellt; sie enthält neben den erforderlichen Angaben nach Abschnitt 4.2.1 weitere Angaben nach Abschnitt 4.2.2 RAB 32.
Diese Unterlage wurde auf Basis der durch die Planungsbeteiligten und Versorgungsträger übergebenen Dokumente und Angaben erstellt.
Trassenplan der Gasversorgung vom ......
Leitungsplan der Stromversorgung vom ......
Wasserleitungsplan der Verbandsgemeindewerke vom ......
Pläne des Architekten:
Grundriss Erdgeschoss Plan-Nr. .... vom ....
Schnitt Tunnel 1:50 Plan-Nr. .... vom ....
Übersichtsplan Dach Plan-Nr. .... vom ....
Übersichtsplan Außenanlagen Plan-Nr. .... vom ....
Die Unternehmer/Arbeitgeber, die mit späteren Arbeiten beauftragt werden, sind für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit nach Arbeitsschutzrecht verantwortlich. Die Beschäftigten sind verpflichtet, nach ihren Möglichkeiten sowie gemäß der Unterweisung und Weisung des Arbeitgebers für ihre Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Sorge zu tragen.
Jeder Arbeitgeber, der spätere Arbeiten an der baulichen Anlage ausführt, ist verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz durchzuführen, damit rechtzeitig Gefährdungen erkannt und abgestellt werden können.
Werden mehrere Unternehmer gleichzeitig oder nacheinander im selben oder angrenzenden Arbeitsbereichen tätig, haben diese sich so untereinander abzustimmen, dass sich ihre Beschäftigten nicht gegenseitig gefährden.
Bei der baulichen Anlage handelt es sich um ein vollautomatisches Hochregallager mit Kommissionierzone, Verladerampen und angegliedertem Bürotrakt.
Konstruktiv handelt es sich um eine sogenannte Silobauweise, d.h. die Stahlkonstruktion der Regale ist auch das tragende Bauteil für Dach und Wand, woraus folgt, dass diese nicht verändert werden darf.
Die vollautomatischen Förderanlagen und die Regalbediengeräte stellen eine besondere Gefährdung für Personen dar, wenn sie sich im Gefahrenbereich dieser Maschinen aufhalten. Daher ist es verboten, bei Betrieb der Anlage den Gefahrenbereich zu betreten. Als Sicherungsmaßnahme ist dieser Bereich durch einen 2 m hohen Zaun abgesichert. In den Zugängen befinden sich Türkontakte, die beim Öffnen die Gesamtanlage stilllegen.
Die bauliche Anlage ist mit einer RWA-Anlage (Rauch- und Wärmeabzugsanlage) ausgestattet, die regelmäßig gewartet werden muss.
Des weiteren sind die gesamte Lagerfläche und die Etagen des Hochregallagers mit einer Sprinkleranlage bestückt. Hierfür werden ein unterirdisches Wasserreservoir mit Nachspeisung aus dem öffentlichen Netz und eine Sprinklerzentrale mit Notaggregaten vorgehalten. Diese Anlagen sind regelmäßig zu warten. Eine besondere Gefahr ergibt sich durch das unterirdische Wasserreservoir.
3. Zusammenstellung der späteren Arbeiten
Siehe folgende Tabelle.
Unterlage für Hochregallager in 12345 Musterstadt
Anlage bzw. Bauteil Arbeiten
Art Häufigkeit Gefahren Sicherheits-
technische Einrichtungen, Maßnahmen Plan-Nr. Position(en) im LV Bemerkungen und Hinweise
Außenanlagen Übersichts-
Gesamtanlage Erdarbeiten nach Bedarf Stromschlag
Gasexplosion Bestandpläne mit erdverlegten Strom-
leitungen Revision 1 mal im Jahr Absturz
Faulgase, Sauerstoff-
mangel Steigeisen- gänge
Persönliche Schutzaus-
rüstung (PSA) gegen Absturz, Messungen Pos. 04.3.28
reservoir für Sprinkler-
anlage Revision 4 mal im Jahr Absturz
Ertrinken Pfostenständer mit Kunst-
stoffkette (8 Pfosten für 2 Deckel)
Steigleiter, ausziehbar
PSA gegen Absturz und Ertrinken Angebot von Firma ... Behälter ist ständig voll Wasser; Kontrolle der Schwimmer-
ventile erfolgt von der Hoffläche aus. Die Boden-
öffnungen sind zu sichern.
Lagerort Pfosten-
ständer: Sprinkler-
beleuchtung Reinigung der Leuchten 1 mal im Jahr nach Bedarf Absturz Stehleiter auf standfestem Untergrund (Pflaster)
beleuchtung Austausch
Leuchtmittel nach Bedarf Absturz Stehleiter auf standfestem Untergrund (Pflaster)
Dach Übersichts-
Dach Gebäude "N" Flachdach-
einläufe kontrol-
lieren 1 mal im Jahr nach Bedarf Absturz Dachausstieg mit Leiter durch zu öffnende Lichtkuppel, Brüstung am Dachrand Angebot von Firma ... Dachausstieg im Heizraum
fegen 1 mal im Jahr Absturz Dachausstieg mit Leiter durch zu öffnende Lichtkuppel, Brüstung am Dachrand Dachausstieg im Heizraum
Dach Hochregallager Inspektion Dachfläche 1 mal im Jahr Absturz Zugang: Steigleiter mit Steigschutz Angebot von Firma... Lagerort PSA für Personal des Bauherrn: Heizraum
Gebäude "N"
Arbeiten im Dachrand-
bereich Inspektion 1 mal im Jahr Absturz PSA gegen Absturz Anschlag an vorhandene Sekuranten
Revision an Rauch- und Wärmeabzugs- anlagen 1 mal im Jahr Zugang: Steigleiter mit Steigschutz
PSA gegen Absturz Anschlag an vorhandene Sekuranten Pos. 07.4.1 Dachausstieg im Heizraum
Auflage Bau-
einläufe kon-
trollieren 1 mal im Jahr Zugang: Steigleiter mit Steigschutz
PSA gegen Absturz Anschlag an vorhandene Sekuranten Pos. 07.2.8 Dachausstieg im Heizraum
Festverglasung Gebäude "N" Reinigung 2 mal im Jahr Absturz Hubarbeitsbühne Befestigte Standplätze um das Gebäude
Gebäude "N" Reinigung
Wartung nach Bedarf Absturz Hubarbeitsbühne Befestigte Standplätze um das Gebäude
Glasfassade Hochregallager Reinigung alle 4 Jahre Absturz Hubarbeitsbühne Befestigte Standplätze um das Gebäude
RWA-Anlage Revision an Zuluft-
jalousien in der Außenwand 1 mal im Jahr Absturz Stehleiter Auflage
Bauge-
Hohe Räume im Hochregallager
Leuchten Kommissionier-
zone Reinigung
Wartung nach Bedarf Absturz Hubarbeitsbühne Ebener Hallen-
Blaue Leuchten im Regalbereich Reinigung
Wartung nach Bedarf Absturz Arbeitsgerüst Regalbediengerät stilllegen im gesicherten Bereich auf ebenem Hallenboden Arbeits-
gerüst bis 12 m Standhöhe
Betriebstechnische Einrichtungen, die Bestandteil der baulichen Anlage sind
Regalbediengerät Wartung 4 mal im Jahr nach Bedarf Absturz Fest installierte Arbeitsebene mit Seitenschutz, PSA gegen Absturz, Anschlagpunkt für PSA Wartungsbuch Betriebs-
anlagen Wartung 4 mal im Jahr und nach Bedarf Quetschung Gefahrenbereich gesichert durch Zaun und Türen mit Kontakten zur Stilllegung und Schlüssel-
schaltung zur Wiederinbetrieb-
nahme der Förderanlage
förderer Wartung 4 mal im Jahr und nach Bedarf Absturz Senkrecht-
förderer stilllegen feste Steigleiter, fest installierte Arbeitsebene mit Seitenschutz
Brandschutztore am Tunneleingang Wartung 1 mal im Jahr Absturz Wartungsgang Schnitt
Tunnel Angebot von Firma... Zugang über Besucher-
Brandschutztore am Blocklager Wartung 1 mal im Jahr Absturz Stehleiter Angebot von Firma... Zugang über Besucher-
Rolltor Wartung 1 mal im Jahr Absturz Anlegeleiter oder Arbeitsbühne
Gebäude "N" Wartung 1 mal im Jahr Absturz Seitenschutz auf Kabinendach
Es kann für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage hilfreich sein, Informationen bei den Planungsbeteiligten und den ausführenden Firmen einzuholen.
Architekt: Dipl.-Ing. Max Mustermann
Tragwerksplaner: ...
Fachingenieure Elektro: ...
Fachingenieure H/S/L: ...
Firmenliste: siehe Objektdokumentation
Folgende Pläne sind Anlage zur Unterlage:
Grundriss Erdgeschoss Plan-Nr . ... vom .....
Schnitt Tunnel 1:50 Plan-Nr . ... vom .....
Übersichtsplan Dach Plan-Nr . ... vom .....
Übersichtsplan Außenanlagen Plan-Nr . ... vom .....
Für bestimmte spätere Arbeiten an der baulichen Anlage kann es notwendig und hilfreich sein, Bedienungs-, Inspektions- und Wartungsbücher einzusehen.
Unterlage für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage
Unterführung Petershofer Damm
23052 Oldensbüttel
3. Anpassung Blatt ... von ...........................
2. Anpassung Blatt ... von ........................... am ...............
1. Anpassung Blatt ... von ........................... am ...............
Zusammengestellt (Blatt 1 - 4) von
Max Mustermann am .......................
Diese Unterlage enthält die erforderlichen Angaben zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz bei möglichen späteren Arbeiten an der baulichen Anlage im Sinne der Baustellenverordnung.
Sie ersetzt nicht die vom Bauherrn und seinen Planern erstellten Pläne, Anweisungen und sonstige Dokumente. Diese sind je nach Art der späteren Arbeiten ergänzend beizuziehen.
Diejenigen, die spätere Arbeiten an der baulichen Anlage ausführen, werden hierdurch nicht von ihrer Verpflichtung befreit, Arbeitsschutz-, Unfallverhütungs- und sonstige Vorschriften bei der Durchführung der Arbeiten zu beachten. Sie entbindet Arbeitgeber insbesondere nicht davon, eine eigene Gefährdungsbeurteilung nach den geltenden Bestimmungen vorzunehmen.
Diese Unterlage ersetzt nicht die Dokumentation der Ergebnisse anderer an der Planung und Ausführung Beteiligter und stellt auch keine Betriebsanweisung oder Betriebsanleitung dar.
2. Geltungsbereich der Unterlage für die bauliche Anlage
Diese Unterlage gilt für die dargestellte Unterführung und die damit verbundenen Einrichtungen. Für das damit in Verbindung stehende Ver- und Entsorgungsbauwerk besteht eine eigene Unterlage.
3. Objektbeschreibung
Das Unterführungsbauwerk beseitigt einen höhengleichen zweigleisigen Bahnübergang einer stark frequentierten Straße im Hafengebiet. Es ist als vierspurige Straßenunterführung konzipiert. Fußgänger- und Radfahrerverkehr ist nicht vorgesehen, daher verfügt das Bauwerk lediglich über Notgehwege.
Je Fahrtrichtung sind zwei durchgehende Fahrstreifen mit zusätzlichen Abbiegespuren vorgesehen.
Die Gesamtlänge des Bauwerks beträgt 248 m und setzt sich aus
82,00 m Rampe Süd,
70,50 m Unterführung und
95,50 m Rampe Nord
Infolge der Kurvenaufweitung sowie der geplanten Abbiegespuren beträgt die lichte Weite zwischen den Außenwänden 20 bzw. 24 m. Die lichte Durchfahrtshöhe beträgt >- 4,70 m, die größte Längsneigung der Fahrbahn 4,9%.
Das Unterführungsbauwerk wurde als Stahlbetonbauwerk mit Tiefgründung erstellt. Neben Ortbetonrammpfählen leiten die seitlichen Spundwände lotrechte Lasten in den tragfähigen Baugrund ab. Die Spundwände werden durch geneigte Ankerpfähle gehalten.
Das anfallende Regenwasser wird in einem Rückhaltebecken unterhalb der Unterführung gesammelt und in ein Hafenbecken eingeleitet. Es ist so bemessen, dass der anfallende Regen einer Stunde, auch bei Pumpenausfall, gespeichert werden kann. Das Pumpwerk ist über einen auf der westlichen Seite der Südrampe angeordneten Betriebsschacht für Wartungs- und Kontrollzwecke erreichbar.
4. Hinweis auf weitere Dokumente
Zusätzliche Angaben enthalten das Bauwerksbuch und die Bauwerksakte.
5. Zusammenstellung der späteren Arbeiten
Blatt 1 Öffentliche Beleuchtung
Blatt 2 Regenrückhaltebecken
Blatt 3 Lichtsignalanlage
Blatt 4 Bauwerk
Bauvorhaben: Unterführung Petershofer Damm Blatt-Nr.: 1
Öffentliche Beleuchtung Index der letzten Änderung: b
Anlage bzw. Bauteil Art der Arbeit Häufigkeit Gefahr Sicherheits-
technische Einrichtungen/ Maßnahmen Hinweise
siehe Plan "Übersicht Öffentliche Beleuchtung" 1)
Mastleuchten Reinigung 2 mal jährlich - Absturz Hubarbeitsbühne
- Straßen-
verkehr Verkehrs-
sicherung, Warnkleidung StVO, ZTV-SA, RSA
Wartung 1 mal jährlich - Absturz Hubarbeitsbühne
- Stromschlag durch Oberleitung Bahn Strom-
abschaltung, Erdung und Einweisung durch Bahnbetreiber Leitungs-
bestandspläne, Richtlinien des Bahnbetreibers
- Bahnbetrieb Unterweisung über besondere Belange des Bahnbetriebes durch Netzbetreiber Richtlinien des Bahnbetreibers
Reparatur, Anstrich- und Korrosions-
schutzarbeiten nach Bedarf - Absturz Hubarbeitsbühne
1) Pläne sind diesem Beispiel nicht beigefügt
Bauvorhaben: Unterführung Petershofer Damm Blatt-Nr.: 2
Regenrückhaltebecken Index der letzten Änderung: c
siehe Plan "Übersicht Regenrückhalte- becken" 2)
Rückhaltebecken Revision 1 mal jährlich - Starker Wasseranfall Einstellen von Arbeiten Überschreiten des Aufnahmevermögens des Beckens
- Ertrinken Absturzsicherung
- Ersticken durch Faulgase Messungen mit Multiwarngerät, Betriebsanweisung
- Absturz ortsfest eingebaute Leiter
- Infektion durch übertragbare Krankheiten (Nagetiere) Schutzhandschuhe, Hygienemaßnahmen, Unterweisung z.B. Weillsche Krankheit
Straßenschächte Revision 1 mal jährlich - Absturz ortsfeste Leiter, Steigeisengänge
- Straßenverkehr Verkehrs-
Straßenabläufe Reinigung 2 mal jährlich - Straßenverkehr Verkehrs-
2) Pläne sind diesem Beispiel nicht beigefügt
Bauvorhaben: Unterführung Petershofer Damm Blatt-Nr.: 3
Lichtsignalanlage Index der letzten Änderung: b
siehe Plan "Übersicht Lichtsignal-
anlage" 3)
Signalgeber Reinigen 4 mal jährlich - Absturz Hubarbeitsbühne
Lampen austauschen 1 mal jährlich - Absturz Hubarbeitsbühne
Elektrische Anlagen/ Steuerungs-
einrichtungen Prüfung und Wartung 2 mal jährlich - Stromschlag Abschaltung, Unterweisung Bestandspläne
3) Pläne sind diesem Beispiel nicht beigefügt
Bauvorhaben: Unterführung Petershofer Damm Blatt-Nr.: 4.1
Bauwerk Index der letzten Änderung: e
siehe Plan "Übersichts-
zeichnung des Bauwerkbuches" 4)
Überbau Wartung nach Bedarf - Absturz Hubarbeitsbühne
- Schienenverkehr Unterweisung über besondere Belange des Netzbetreibers, Warnkleidung
Inspektion in Form von - Absturz Hubarbeitsbühne
* Prüfung jedes 3. Jahr - Straßenverkehr Verkehrs-
* Besichtigung 1 mal jährlich - Schienenverkehr Unterweisung über besondere Belange des Netzbetreibers, Warnkleidung
* Beobachtung 1 mal jährlich
- Infektion durch Ablagerung von Taubenkot Atemschutz, Schutzhandschuhe Hygienemaßnahmen, Unterweisung z.B. Papageien- krankheit
setzung nach Bedarf - Absturz Hubarbeitsbühne
- Schienenverkehr Unterweisung über besondere Belange des Netzbetreibers, Einstellen des Bahnbetriebes, Warnkleidung
- Stromschlag Stromabschaltung und Erdung, Einweisung durch Bahnbetreiber
- Infektion durch Ablagerung von Taubenkot Atemschutz, Schutz- handschuhe, Hygienemaßnahmen, Unterweisung z.B. Papageien-
4) Pläne sind diesem Beispiel nicht beigefügt
Bauvorhaben: Unterführung Petershofer Damm Blatt-Nr.: 4.2
zeichnung des Bauwerkbuches"
Unterbauten Wartung nach Bedarf - Absturz Hubarbeitsbühne
- Infektion durch Ablagerung von Taubenkot Atemschutz, Schutzhandschuhe, Hygienemaßnahmen, Unterweisung z.B. Papageien-
* Besichtigung 1 mal jährlich - Infektion durch Ablagerung von Taubenkot Atemschutz, Schutzhandschuhe, Hygienemaßnahmen, Unterweisung z.B. Papageien-
* Beobachtung 2 mal jährlich
Instandsetzung nach Bedarf - Absturz Hubarbeitsbühne
Unterlage für spätere Arbeiten am Bauwerk
Musterstraße in Dresden
1 Vorbemerkungen 27
1.1 Allgemeines 27
1.2 Verwendete Informationen und Pläne 27
1.3 Allgemeine Grundsätze 27
2 Objektbeschreibung 28
3 Zusammenstellung der späteren Arbeiten 29
3.1 Außenanlagen 30
3.2 Dächer 32
3.3 Fassaden 33
3.4 Hohe Räume 35
4 Verweise auf andere Dokumente 36
Nach § 3 Absatz 2 Nr. 3 der Baustellenverordnung vom 10. Juni 1998 ist "eine Unterlage mit den erforderlichen, bei möglichen späteren Arbeiten an der baulichen Anlage zu berücksichtigenden Angaben zu Sicherheit und Gesundheitsschutz zusammenzustellen."
Die Unterlage wurde durch den Koordinator Max Mustermann, "Musteringenieurbüro mib", zusammengestellt. Den Auftrag hierfür hat der Bauherr, Bau + Boden GmbH, während der Planung der Ausführung am 02.01.2002 erteilt.
Diese Unterlage für spätere Arbeiten ersetzt nicht die von Planern und Auftragnehmern erarbeiteten Ausführungspläne, einschließlich Anweisungen und Zeichnungen, die in einer Objektdokumentation nach § 15 HOAI, Leistungsphase 9 zusammengefasst sind.
1.2 Verwendete Informationen und Pläne
Die Grundlage für das Zusammenstellen der Unterlage sind Angaben, die von folgenden Planungsbeteiligten zur Verfügung gestellt wurden:
Fachingenieur für Brandschutz,
Fachingenieur für Heizung, Lüftung und Klimatechnik,
Die Angaben wurden ergänzt durch folgende Dokumente:
Grundriss EG, 1.OG, ...
Ansicht Nord,
Diese Unterlage für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage ist allen Unternehmern auszuhändigen, die solche Arbeiten ausführen.
Die Unternehmen, welche spätere Arbeiten ausführen, sind für die Erfüllung ihrer Arbeitsschutzpflichten nach den geltenden Vorschriften und Regeln zum Arbeitsschutz selbst verantwortlich.
Jeder Auftragnehmer hat die Angaben der Unterlage für spätere Arbeiten bei der Erfüllung seiner Arbeitsschutzpflichten zu berücksichtigen.
Zur Ausschreibung von späteren Arbeiten an der baulichen Anlage kann diese Unterlage mit verwendet werden.
Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, nach § 5 Arbeitsschutzgesetz eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, damit rechtzeitig Gefährdungen abgestellt werden können.
Das Bürogebäude liegt in Dresden im Gebiet Neustadt. Es ist einseitig angebaut. Die Erschließung erfolgt über die Hauptstraße und die Müllerstraße. Das Bauwerk besteht aus einem Kellergeschoss, einem Erdgeschoss und drei Obergeschossen gemäß den Planunterlagen des Büros "Muster-Architekten". Die Räume sind im Durchschnitt 2,70 m hoch. Der Eingangsbereich hat eine Raumhöhe von 3,80 m.
Das Bauwerk ist in Stahlbeton B 25 errichtet. Die Fundamente, Decken und Wände sind in Ortbeton, die Treppen sind als Fertigteile ausgeführt. Die nichttragenden Wände sind als Gipskarton-Ständerwände erstellt.
Die Außenwände sind Stahlbetonfertigteile mit Bekleidung aus grobgeschliffenem Naturwerkstein, befestigt mit nichtrostenden Stahlankern vor einer Wärmedämmung. An der Natursteinfassade kann ein Stand-Fassadengerüst gestellt werden. Spezielle Verankerungspunkte für die Gerüste befinden sich an den Gebäudefassaden. Die Fenster sind aus Aluminium und mit einem Dreh-Kipp-Beschlag versehen. Der Eingangsbereich besteht aus einer Aluminium-Glas-Fassade als Ständer-Riegel-Konstruktion mit Sonnenschutzlamellen. Der Bereich der Glasfassade ist mit einer Hubarbeitsbühne erreichbar.
Das Dach ist als Warmdach auf einer Stahlbetondecke mit 2% Gefälle, Wärmedämmung und zweilagiger Dachabdichtung aus Bitumenbahnen mit oberseitiger Abstreuung aus Schiefersplitt ausgeführt. Die Dachabdichtung ist teilflächig verklebt. Auf der Dachfläche wurden flächendeckend Sekuranten eingebaut, die für Wartungs-, Inspektions- und Instandsetzungsarbeiten zu nutzen sind. Über dem Eingangsbereich befindet sich eine 5 x 5 m große begehbare Lichtkuppel.
Die Innenräume haben üblichen Bürostandard. Die Fenster in den Treppenhäusern sind mit Stehleitern erreichbar. Der Treppenbelag ist in Naturstein ausgeführt, die Geländer bestehen aus lackiertem Stahl-Rundrohr. Die Fußböden im Keller bestehen aus einem Verbundestrich mit Anstrich, die Fußböden der Bürobereiche und Flure aus einem schwimmenden Estrich mit Teppichbelag, die Fußböden der Teeküchen und Toiletten aus Fliesen.
Die Büroräume und Treppenhäuser sind mit Aufputz-Deckenleuchten, die Eingangshalle mit direktstrahlenden Einbauleuchten ausgestattet.
Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Warmwasserzentralheizung mit Gaskessel, vollautomatisierter und außentemperaturgesteuerter Regelanlage. Alle Stahlradiatoren sind mit Thermostatventilen ausgestattet.
Für die Außenanlage existiert ein Leitungsplan, der, wie die anderen Ausführungspläne, in der Objektdokumentation enthalten ist. Besonderheiten für die begehbaren Schächte, sind den jeweiligen Detailblättern der späteren Arbeiten zu entnehmen.
3 Zusammenstellung der späteren Arbeiten
Auf den nachfolgenden Seiten erfolgt eine Zusammenstellung der späteren Arbeiten an der baulichen Anlage nach der Gliederung:
3.1 Außenanlagen A,
3.2 Dächer D,
3.3 Fassaden F,
3.4 Hohe Räume H.
Lfd. Nr. A 1.10
Teil der baulichen Anlage 1)
Gesamte Außenanlage
Art der Arbeiten 1)
spätere Erd- und Grabarbeiten, z.B. Verlegung neuer Leitungen
oder Reparatur vorhandener Leitungen
Gefahren 1)
Stromschlag durch E-Leitung
Sicherheitstechnische Einrichtungen und Maßnahmen 1)
Beachtung der Leitungsbestandspläne
Verweis auf Baupläne oder Leistungsverzeichnis 2)
Ordner Bestandspläne (GL 1) - Plannummer 243/888
Leitungsbestandspläne für Ver- und Entsorgung
Häufigkeit der Arbeiten
Inspektions- oder Wartungshandbücher
Hinweise, Bemerkungen und Bestimmungen
Datum erstellt/geändert am
Lfd. Nr. A 1.20
Abwasser Ver- und Entsorgung
Wartung, Inspektion und Instandsetzung der Ver- und Entsorgungsleitungen
Absturz, Explosion oder Sauerstoffmangel, Infektion
Geöffnete Einstiege sichern, begehbare Schächte
Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz und Infektion
Ordner Bestandspläne (GL 3) - Plannummer 243/999
Lfd. Nr. D 1.10
sämtliche Dachflächen
Reinigung der Dacheinläufe und Inspektion der Flachdächer
Inspektion der Blitzschutzanlage und der RWA Anlage
Lichtkuppel reinigen
Zugang zum Dach über Dachausstieg mit integrierter Einschubleiter
im Bereich Flachdach: PSA gegen Absturz
mit Sekuranten als Anschlagpunkte
Reinigen Dachrinne 2 x pro Jahr
Andere Arbeiten nach Bedarf oder Vorschrift
Lfd. Nr. F 1.10
Fassadenreinigung - Glas
Wartung/Reparatur Sonnenschutz
(Standplätze: siehe Plan)
Ordner Bestandspläne (GL 6) - Plannummer 123/486
(Pläne Ansicht Fassade Nr. 356)
Hubarbeitsbühnen (Standsicherheit im Bereich Lichtschächte nicht gegeben)
Lfd. Nr. F 1.20
Fassadenreinigungsarbeiten, Wartungsarbeiten an Fugen
Nordseite Arbeitsgerüst (als Standgerüst)
an der Fassade befestigt (vorhandene Verankerungspunkte)
alle anderen Seiten Hubsteiger
Ordner Bestandspläne (GL 6) - Plannummer 124/586
Fassadenplan mit Verankerungspunkten
Lfd. Nr. H 1.10
Räume, Höhe bis 3,80 m
Fensterreinigung (einschließlich Treppenhausfenster)
Leuchten reinigen, Lampen wechseln
Stehleitern, Standhöhe ca. 2,50 m
Anschlagösen am Fenster
Ordner Bestandspläne (GL 7) - Plannummer 123/456
1) Ist immer auszufüllen
2) falls bekannt, ist Ordner und Plannummer anzugeben
4 Verweise auf andere Dokumente
Nach Fertigstellung der Objektdokumentation empfiehlt sich im Rahmen der Fortschreibung der Unterlage ein Verweis auf diese Objektdokumentation. Insbesondere sollte auf folgende Dokumente hingewiesen werden:
Obersichts-, Lage- und Werkpläne,
Bedienungs-, Inspektions- und Wartungshandbücher für
Objekt: B 264, von NK 5105 033 nach NK 5106 013
Aufgestellt, 17.10.2002 durch: Dipl.-Ing. Mustermann
Nicht besonders aufgeführt werden Arbeiten, die durch spezielle Vorschriften bereits detailliert geregelt sind, wie z.B. Winterdienst, Grünpflege, Auswechseln von Schutzplanken und Reinigung von Fahrbahn, Beschilderung, Leitpfosten und Entwässerungsanlagen.
Bei all diesen Arbeiten sind die üblichen Arbeitsschutzbestimmungen und einschlägigen Vorschriften der Betriebssicherheit zu beachten.
Die Unterlage ersetzt nicht das Vorhalten der Leitungspläne und sonstiger Bestandsunterlagen.
B 264 Lage: von NK 5105 033 nach NK 5106 013
Hauptmerkmal: 7 bis 8 m breite Fahrbahn
Anlage oder Bauteil Art der Arbeit Häufigkeit Gefahr Sicherheits-
technische Einrichtungen/ Maßnahmen Bemerkungen/ Hinweise
Kreuzende Gasleitung
km 0,005 Rammen von Schutzplanken- pfosten bei Bedarf Explosion Gelber Gasleitungs-
hinweispfosten
ehemaliges Schlammabsetz-
km 0.500 Müll aufsammeln, Grünpflege, Kontrolle von Tor und Zaun jährlich Ertrinken Einzäunung und verschließbares Tor, Absperrung am Stellplatz.
Kennzeichnung des Gefahrenbereichs: "Lebensgefahr durch Ertrinken! Betreten verboten." Mit Piktogramm.
Bei Betreten Maßnahmen gegen Versinken treffen.
km 0.980 Wartung, Kontrolle nach Platzregen, Bedienung bei Öl- oder Chemieunfall jährlich und bei Bedarf Quetschungen, Verkehrs-
gefahr Bedienungs-
anleitung, Betriebsanweisung, Absicherung nach RSA, Haltebucht.
Unterführter Wirtschaftsweg
km 2.850 Wartung, Überflutung abpumpen. Überflutung bei Platzregen, Ertrinken Absperr-
möglichkeiten sind gelagert in SM Bergheim.
LSA Wartung, Reinigung, Lampenwechsel, Reparatur viertel-
jährlich und nach Bedarf Strom-
schlag, Verkehr Hubarbeitsbühne, Absicherung nach RSA.
NK 5106 071 -
Versickerungs-
km 1.900 Müll aufsammeln, Grünpflege, Entschlammung, Kontrolle von Tor und Zaun halbjährlich Ertrinken
Verkehr Einzäunung und verschließbares Tor, befestigte Zuwegung zum Schlammfang, Zufahrt vom Wirtschaftsweg benutzen.
Die Abbildung ist im BArbBl. 6/2003 auf der Seite 76 wiedergegeben
Die Abbildung ist im BArbBl. 6/2003 auf der Seite 79 wiedergegeben
Die Abbildung ist im BArbBl. 6/2003 auf der Seite 88 wiedergegeben
Abschnitt 1 RAB 32, Vorbemerkungen
Abschnitt 2 RAB 32, Anwendungsbereich
Abschnitt 3 RAB 32, Begriffsbestimmungen und Beispiele
Abschnitt 4 RAB 32, Anforderungen