Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/multitalent-gesucht-umba-79486
Timestamp: 2019-06-27 00:57:03
Document Index: 87936525

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 69', '§ 78', '§ 34', '§ 34', '§ 42', '§ 34', '§ 39']

Ergebnis: Multitalent gesucht - Umbau Ossietzky-Hof, Nordhausen
Multitalent gesucht - Umbau Ossietzky-Hof	, Nordhausen/ Deutschland
wa-2024701
Architekten. Die Bildung von Arbeits-/Bewerbergemeinschaften von Architekten (federführend) mit Ingenieuren (Fachplaner für die Technische Ausrüstung) und mit Landschaftsarchitekten wird zwingend vorgeschrieben
Städtische Wohnungsges. Nordhausen mbH
16.-25.01.2019
Deutschland 1/6 Sanierung im städtischen Bereich, Altstadtsanierung 1 Städtebau 1/8 Strukturplanung, Flächennutzungsplanung, Landschaftsplanung 1 Städtebau 2 Wohnungsbau 10/1 Gestaltung von Straßen und Plätzen, Fußgängerzonen 10 Verkehr Nicht offener Wettbewerb
und mit eZeit Ingenieure, Berlin
und mit ZRS Architekten GvA mbH, Berlin
Mitarbeiter, Studierende etc.:
Johanna Kiesewetter · Sophia Albrecht · Franziska Heidecker
Ludwig Niebuhr · Philipp Eckelt · Frank Schönert
Fachplaner: Uwe Seiler · Karsten Sroka
Hilfskräfte: Lisa-Marie Kolbinger · Leah Karmaker
und mit E7 Energie Marktanalyse GmbH, Wien
Miriam Pollak · Lisa Germany
Fachplaner: Claudia Steinbacher · Daniela Bachner
und mit Treibhaus Landschaftsarchitektur, Hamburg
und mit Bauart Konstruktions GmbH & Co.KG, München
Stefan Burghard
Laura Pastior · Laura Laubender · Julia Gäckle · Chistopher Dyvik
Isabel Pietri · Ivana Cobejova · Simon Jüttner
und mit Trag Werk Ingenieure Dökin + Purtak, Dresden
Matthias Hauschild · Vincent Kanig
Fachplaner: Thomas Glieme, FWU Ingenieurbüro
und mit TEUBER + VIEL, München
Anna Cipriano · Marco Zardini Lacedelli · Lorenzo Ricco
Saira Akram · Verena Schmaus · Jessica Bauer · Josua Gansel
Judith Burgerova · Simon Winkler · Vincent Wenk
Nichtoffener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren nach RPW 2013 § 3 und VgV § 69 ff. und § 78 ff.
Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen wollen die Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen und die Stadt Nordhausen übertragbare Antworten auf die zukunftsfähige Weiterentwicklung von Plattenbauquartieren finden. Anhand des Modellquartiers Ossietzky-Hof in Nordhausen-Nord werden integrierte Lösungen gesucht, die Wohnen, Soziales, Freiraum, Mobilität, Energie, Wasser und Versorgung auf Quartiersebene zusammendenken. Neue und vorbildliche Standards zur ressourcenbewussten Gestaltung von differenzierten Wohn-, Gemeinschafts- und Freiraummodellen sollen den alten und neuen Bewohnern Möglichkeiten der gemeinschaftlichen und individuellen Aneignung bieten.
Ziel ist das Aufzeigen einer Umstrukturierung des ausgewählten Hofes zu einem neuen „Multitalent“ mit nachvollziehbaren und umsetzbaren Angeboten für lokal verankerte und klimagerechte Lebensentwürfe einer sozial und demografisch vielfältigen Bewohnerschaft. Im Kontext der IBA soll das Ergebnis einen Beitrag zum nationalen und internationalen Diskurs von Klimaschutz und Klimaanpassung auf Quartiersebene darstellen.
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Bauwerksplanung zur Sanierung und ggf. zur baulichen Ergänzung der Liegenschaften Albert-Traeger-Str. 43, Dr.-Robert-Koch-Str. 4 – 18 und Carl-von-Ossietzky-Str. 3 – 6 sowie die Freianlagenplanung für das unmittelbare Wohnumfeld (Eigentum SWG: Realisierungsteil) und für die angrenzenden öffentlichen Verkehrs- und Freiflächen (Eigentum Stadt Nordhausen / DRK: Ideenteil).
Die Ausstellung der eingereichten Arbeiten ist im Zeitraum vom
16. bis zum 25. Januar 2019 montags bis freitags geöffnet.
Ort: Begegnungszentrum Nordhaus
Stolberger Str. 131, 99734 Nordhausen
07/08/2018 S150 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Nordhausen: Dienstleistungen von Architekturbüros
2018/S 150-345422
Telefon: +49 3631920466
E-Mail: S.Stolze@swg-ndh.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.umbaustadt.de/projekte/multitalent-gesucht/
Kontaktstelle(n): Vinzenz Dilcher
Telefon: +49 3643808432
E-Mail: nordhausen@umbaustadt.de
Fax: +49 3643808467
Planungswettbewerb nach RPW 2013: Gegenstand des Wettbewerbs ist die Bauwerksplanung zur Sanierung und ggf. zur baulichen Ergänzung der Liegenschaften Albert-Traeger-Str. 43, Dr.-Robert-Koch-Str. 4 – 18 und Carl-von-Ossietzky-Str. 3 – 6 in Nordhausen sowie die Freianlagenplanung für das unmittelbare Wohnumfeld (Realisierungsteil) und für die angrenzenden öffentlichen Verkehrs- und Freiflächen (Ideenteil).
Anhand des Modellquartiers „Ossietzky-Hof“ sollen im Rahmen der IBA Thüringen und in Kooperation mit der Stadt Nordhausen übertragbare Antworten auf die zukunftsfähige Weiterentwicklung von Plattenbauquartieren gefunden werden. Gesucht werden dabei integrierte Lösungen, die sich durch neue und vorbildliche Standards zur ressourcenbewussten Gestaltung von differenzierten Wohn-, Gemeinschafts- und Freiraummodellen auszeichnen. Ziel ist das Aufzeigen einer Umstrukturierung des Modellquartiers zu einem neuen „Multitalent“ mit nachvollziehbaren und umsetzbaren Angeboten für lokal verankerte und klimagerechte Lebensentwürfe einer sozial und demografisch vielfältigen Bewohnerschaft. Hierfür sollen im Wettbewerb alternative Lösungsvorschläge durch Teams aus Architekten, Ingenieuren für die technische Gebäudeausrüstung und Landschaftsarchitekten erarbeitet werden.
Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen wird im Anschluss an den Wettbewerb, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts, einem der Preisträger (Architekten mit Ingenieuren und Landschaftsarchitekten) die für die Ausführung der Wettbewerbsaufgabe notwendigen weiteren Planungsleistungen gemäß §§ 34, 39 und 55 HOAI – beschränkt auf den Realisierungsteil – in objektweiser und stufenweiser Beauftragung (Stufenvertrag) übertragen, sobald und soweit die Aufgabe realisiert wird und die Finanzierung des Vorhabens gesichert ist. Die Beauftragung erfolgt in Anlehnung an die entsprechenden Vertragsmuster der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau). Dem Honorar für Planungsleistungen für die Objektplanung (§ 34 HOAI) wird die Honorarzone III zugeordnet.
Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt befugt sind. Die Bildung von Arbeits-/Bewerbergemeinschaften von Architekten (federführend) mit Ingenieuren (Fachplaner für die Technische Ausrüstung) und mit Landschaftsarchitekten wird zwingend vorgeschrieben. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, Ingenieur bzw. Landschaftsarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der 2013/55/EU entspricht.
Die Vorlage der erforderlichen Eignungsnachweise erfolgt im Zuge des Verhandlungsverfahrens.
Architekten in Bewerbergeminschaft mit Ingenieuren (Fachplaner für die Technische Ausrüstung) und mit Landschaftsarchitekten
Naumann Wasserkampf Architekten, Weimar + Station C23, Leipzig + emutec GmbH, Jena
Praeger Richter Architekten, Berlin + el:ch landschaftsarchitekten, München/Berlin + Ingenieurbüro Lüttgens, Berlin
deckert mester architekten, Erfurt + WLA | Wengemuth Landschaftsarchitektur, Erfurt + HKL Ingenieurgesellschaft, Erfurt
Hütten & Paläste Architekten, Berlin + ZRS Architekten, Berlin + herrburg Landschaftsarchitekten, Berlin + eZeit Ingenieure, Berlin
ORTSBiLD Architektur- und Ingenieurbüro, Nordhausen + LA21 Landschaftsarchitektur, Nordhausen + Ingenieurbüro Albers, Gleichen
KOPPERROTH Architektur und Stadtumbau, Berlin + bbz landschaftsarchitekten, Berlin + ENERLYT Technik, Potsdam + Transsolar Energietechnik, Stuttgart
03 Architekten, München + ver.de landschaftsarchitektur, Freising + TEUBER+VIEL, München
bogevischs buero, München + studio B Landschaftsarchitektur, München + Jaspers-Röder Planungsbüro, Geisenhausen + Ampere Planung, Garching
einszueins architektur, Wien + YEWO LANDSCAPES, Wien + e7 Energie Markt Analyse, Wien
— Entwurfsidee und Gesamtkonzept
— Innovationscharakter
— Umsetzung Raum- und Flächenprogramm
— technische Realisierbarkeit
Als Wettbewerbssumme stehen insgesamt 82 000 EUR netto zur Verfügung.
1) Preis: 32 800 EUR netto
2) Preis: 20 500 EUR netto
3) Preis: 12 300 EUR netto
Anerkennungen: 16 400 EUR netto
Es werde keine Bearbeitungshonorare ausgeschüttet.
Prof. Verena von Beckerath, Architektin; Fachpreisrichterin
Florian Köhl, Architekt; Fachpreisrichter
Andreas Krauth, Architekt; Fachpreisrichter
Prof. Ingo Andreas Wolf, Architekt und Stadtplaner; Fachpreisrichter
Prof. Antje Stokman, Landschaftsarchitektin; Fachpreisrichterin
Felix Harbig, Architekt; ständig anwesender stellvertretender Fachpreisrichter
Kai Buchmann; Oberbürgermeister Stadt Nordhausen; Sachpreisrichter
Dr. Marta Doehler-Behzadi; Geschäftsführerin IBA Thüringen; Sachpreisrichterin
Prof. Dr. Dagmar Everding; Hochschule Nordhausen; Sachpreisrichterin
Inge Klaan; Geschäftsführerin der SWG mbH Nordhausen; Sachpreisrichterin
Kerstin Faber; Projektleiterin IBA Thüringen; ständig anwesende stellvertretende Sachpreisrichterin
Manfred König; 1. ehrenamtlicher Beigeordneter Stadt Nordhausen; Sachpreisrichter
Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hausladen, beratender Ingenieur (Bauwesen); Fachpreisrichter
Eine Bewerbung ist nur mit dem von der Ausloberin ausgegebenen formalisierten Bewerbungsbogen möglich. Der Bewerbungsbogen kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: www.umbaustadt.de/projekte/multitalent-gesucht/
Mit dem Bewerbungsbogen ist der Nachweis der Berufszulassung der beteiligten Planungspartner (Architekten, Ingenieure, Landschaftsarchitekten) in Kopie einzureichen.
Zum Auswahlverfahren wird nur zugelassen, wer den o. g. Bewerbungsbogen verwendet und vollständig sowie fristgerecht in Papierform bei der unter I.3 genannten Kontaktstelle (UmbauStadt GbR) eingereicht hat. Den unter III.1.10 genannten formalen Kriterien müssen die Bewerber, wenn sie zum Auswahlverfahren zugelassen werden wollen, ausnahmslos genügen.
Sofern mehr Bewerber die anhand der Bewerbungsunterlagen geforderten Kriterien erfüllen als Teilnehmer vorgesehen sind, erfolgt eine Auswahl durch Losziehung unter Aufsicht einer unabhängigen Rechtsaufsicht.
Vor den Vertragsverhandlungen bzw. dem Verhandlungsverfahren wird die Ausloberin prüfen, ob die Preisträger des Wettbewerbs eine einwandfreie Ausführung der Planungsleistungen gewährleisten können. Hinsichtlich der rechtlichen, wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit werden Eignungskriterien mit Mindestanforderungen gestellt. Der Nachweis der Eignung wird anhand der folgenden Kriterien geprüft:
— Eigenerklärung des Preisträgers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 (1) und (2) VgV und Formular „Einheitliche Europäische Eigenerklärung“ (EEE)
— Nachweis des Preisträgers (natürliche Personen, juristische Personen, Bewerbergemeinschaften) zur beruflichen Befähigung für die Projektverantwortlichen. Befähigt sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortliche zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt, Ingenieur bzw. Landschaftsarchitekt befugt sind. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, Ingenieur bzw. Landschaftsarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht,
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung. Nachzuweisen ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und über 1,0 Mio. EUR für Sachschäden,
— Eigenerklärung zur Eignungsleihe
— Eigenerklärung zur beabsichtigten Untervergabe von Teilleistungen
— abgeschlossene hochbauliche Planung (mind. LPH 2 bis 9 entsprechend § 34 Abs. 3 HOAI) in den vergangenen 7 Jahren mit Herstellungskosten (KGr. 300 / 400 nach DIN 276, netto) von mind. 2,5 Mio. EUR pro Objekt
— abgeschlossene Freiraumplanung (mind. LPH 2 bis 9 entsprechend § 39 Abs. 3 HOAI) in den vergangenen 7 Jahren mit anrechenbaren Kosten in Höhe von mind. 250.000 EUR netto
Es ist beabsichtigt, zunächst nur mit dem ersten Preisträger Verhandlungen zur Beauftragung durchzuführen. Sofern die Verhandlungen zu keinem Abschluss führen, wird die Auftraggeberin Verhandlungen mit dem zweiten und dritten Preisträger durchführen.
Sofern Verhandlungen mit allen Preisträgern durchgeführt werden, wird das Ergebnis des Planungswettbewerbes als Zuschlagskriterium mit mind. 50 % in die Bewertung eingehen. Im Fall einer weiteren Beauftragung werden im Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsbeitrag in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Frist für Teilnahmeanträge: 3.9.2018, bis 14.00
Versand der Unterlagen: 7.9.2018
Teilnehmerkolloquium: 17.9.2018
Abgabe Wettbewerbsleistungen: 2.11.2018, bis 16.00
Preisgericht: 27.11.2018