Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/267788,60.html
Timestamp: 2019-12-06 06:21:00
Document Index: 300688480

Matched Legal Cases: ['§ 426', '§ 765', '§ 398', '§ 426', '§ 105', '§ 426', '§ 399']

Verfasst am: 10 Sep 2010 - 19:53:45 Titel:
Ich meine, dass es rein gesetzlich keine AGL auf Abtretung der Grundschuld zugunsten des Bürgen, und andersrum gibt. Beim normalen "Wettlauf der Sicherungsgeber" würde in der Regel (rein akzessorische Sicherungen) der zuerst in Anspruch genomme Sicherunggeber alle akzessorischen Sicherungen per cessio legis bekommen . im Verhältnis akzessorische/nicht akzessorische Sicherung tritt genau der andere effekt ein. Hier würde der zuerst in Anspruch genomme alles zahlen müssen, ohne Anpruch auf Abtreung der anderen Sicherung
Deshalb wird ja der Sicherungsgeberausgleich "konstruiert" wobei alle Sicherungsgeber i.S.d 426 I haften, im Zweifel zu gleichen Anteilen.
Demnach kommt für mich als ALG nur 426 II in Betracht.
Verfasst am: 11 Sep 2010 - 02:10:31 Titel:
Und wie baust du das ganze dann auf ?
Mach mal ne Skizze
"Anspruch des B gegen D auf abtretung der grundschuld gem. § 426 BGB "
Verfasst am: 11 Sep 2010 - 14:51:50 Titel:
-muss man überhaupt D gegen S prüfen ??? siehe http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/235285,0.html
das steht: Sofern der Frage nach der Rechtslage eine Konkretisierung vorgeschaltet ist, darf der Fall nur in diese Richtung untersucht werden (Olzen/Wank, Zivilrechtliche Klausurenlehre, 5. Aufl., 2007, S. 15).
D will B in Anspruch nehmen. S interesiert ihn gar nicht mehr.
- ist 426 II alleine eine AGL ?? das ist doch cesio legis
Verfasst am: 12 Sep 2010 - 17:18:39 Titel:
Macht ihr das also als eigene Anspruchsgrundlage oder wie verpackt ihr das sonst ?
Verfasst am: 12 Sep 2010 - 17:27:56 Titel:
noch mal nur ganz kurz ne frage zum Bürgschaftsfall: D geg B § 765 I BGB
habt ihr euch beim Forderungsübergang ALG §§ 398, 401 BGB kurz gefasst weil unproblematisch, oder habt ihr das ganze Schema der Abtretung zerkaut.
Verfasst am: 12 Sep 2010 - 18:58:15 Titel:
Atif hat folgendes geschrieben:
§ 426 I 1 BGB ist eine eigene Anspruchsgrundlage, siehe Kaiser, Bürgerliches Recht, Rn. 515.
Verfasst am: 12 Sep 2010 - 19:12:14 Titel:
Ich habe noch eine Frage zu der Abwandlung:
G ist ja wegen medikamentenmissbrauchs vorübergehend nicht fähig zur freien Willensbildung - Die Veräußerung der Forderung + GS ist demnach nichtig gem. § 105 II bgb.
C ist somit nicht Eigentümer der GS + Forderung geworden.
G ist also Inhaber der Forderung, jedoch ist die GS wahrscheinlich auf D übergegangen da dieser Gutgläubig die GS von C erworben hat.
Das heißt: G ist Forderugnsinhaber D Grundschuldinhaber.
Aus was ergibt sich nun der Anspruch auf Abtretung ?
B will von G die Grundschuld haben, E von D die Bürgschaftsforderung.
G hat allerdings die Grundschuld ja nicht mehr und E nicht die Bürgschaftsforderung.
G könnte ja, wenn C nicht in gutem glauben gewesen wäre gegen C einen Anspruch auf Ersatz geltend machen. Kann B irgendeinen Anspruch gegen G geltend machen, da dieser ja medikamentenmissbrauch betrieben hat ?
Wie kann E von D etwas verlangen, dass dieser garnicht besitzt ?
Untereinander haben sie zwar einen Anspruch gem. § 426 auf ausgleich, allerdings ist ja nur das Verhältnis G - C und D-E gefragt.
Hat jemand darauf eine Antwort ?
Verfasst am: 13 Sep 2010 - 13:20:35 Titel:
Hast du dich hinsichtlich Abtretungsverbote informiert? Oder nachträgliche Nichtigkeitsgründe?
Verfasst am: 13 Sep 2010 - 14:08:05 Titel:
Abtretungsverbote gem. § 399 können sich aus dem Sicherheitsvertrag ergeben wenn sie Explizit darin aufgenommen wurden - Gemäß dem Sachverhalt ist das nicht gegeben.
Eine Abtretung ist somit möglich. Sonst hätte schon beim Grundfall schon nicht abgetreten werden können.
Was genau meinst du mit nachträglichen Nichtigkeitsgründen ?
Verfasst am: 13 Sep 2010 - 17:32:47 Titel: