Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201992,%20257
Timestamp: 2020-04-02 20:02:05
Document Index: 340877824

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 194', 'BGH', 'BGH', '§ 193', '§ 153', '§ 61', '§ 130', '§ 153', '§ 130', '§ 122', 'BGH', '§ 193', 'BGH', '§ 130', '§ 21', '§ 119', '§ 138', '§ 138', '§ 117', '§ 132', '§ 138', '§ 117', '§ 132']

Rechtsprechung: NJW 1992, 257 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 07.11.1990
https://dejure.org/1991,3281
BVerwG, 23.09.1991 - 2 B 99.91 (https://dejure.org/1991,3281)
BVerwG, Entscheidung vom 23.09.1991 - 2 B 99.91 (https://dejure.org/1991,3281)
BVerwG, Entscheidung vom 23. September 1991 - 2 B 99.91 (https://dejure.org/1991,3281)
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VG Schleswig, 27.10.1988 - 5 A 243/87
OVG Schleswig-Holstein, 06.06.1991 - 3 L 214/91
NJW 1992, 257
NVwZ 1992, 162 (Ls.)
DVBl 1992, 776
Ausnahmsweise kommt eine Entscheidung im sog. Umlaufverfahren, also die schriftliche Beratung und Abstimmung aufgrund eines Entscheidungsentwurfs in Betracht, wenn die beteiligten Richter mit diesem Verfahren einverstanden sind (…vgl. BGH 28. November 2008 - LwZR 4/08 - aaO; siehe auch BVerwG 23. September 1991 - 2 B 99.91 - NJW 1992, 257; Zöller/Lückemann § 194 GVG Rn. 1) .
Ausnahmsweise kommen aus Zweckmäßigkeitsgründen auch vereinfachte Formen der Beratung und Abstimmung in Betracht, etwa - über einfache Fragen - durch kurze, formlose Verständigung im Sitzungssaal (BGH, Beschluss vom 31. Juli 1992 - 3 StR 200/92, NJW 1992, 3181 f.; Urteil vom 14. Juli 1971 - 3 StR 73/71, BGHSt 24, 170, 171; RGSt 42, 85, 86 - jeweils zur Frage, ob nachträgliche Erkenntnisse aus der weiteren Verhandlung das zuvor beratene Ergebnis in Frage stellen;… Kissel/Mayer, GVG, 7. Aufl., § 193 Rn. 32) oder durch Entscheidung im sogenannten Umlaufverfahren, also durch schriftliche Beratung und Abstimmung aufgrund eines Entscheidungsentwurfs (Senat…, Urteil vom 28. November 2008 - LwZR 4/08, NJW-RR 2009, 286 Rn. 8;… Versäumnisurteil vom 24. April 2009 - LwZR 3/08, juris Rn. 8 [insoweit nicht in GuT 2010, 110 abgedruckt]; BVerwG, NJW 1992, 257; BSG…, Beschluss vom 11. Februar 2000 - B 2 U 324/99, juris Rn. 6 [für Entscheidungen nach § 153 Abs. 4 SGG, an denen ausschließlich Berufsrichter beteiligt sind];… ausdrücklich beschränkt auf Berufsrichter Keller in: Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 10. Aufl., § 61 Rn. 9a; ablehnend zum Umlaufverfahren insgesamt: Papsthart, DRiZ 1971, 18 f.; Künzl, ZZP 104 (1991), 150, 187 [bezogen auf ehrenamtliche Richter]).
Anerkannt ist dies etwa für Beschlüsse nach § 130a VwGO (BVerwG 23. September 1991 - 2 B 99/91 -) und § 153 Abs. 4 SGG (BSG 11. Februar 2000 - B 2 U 324/99 B -) .
BVerwG, 13.11.2017 - 4 B 23.17
Dies gilt jedenfalls, wenn alle beteiligten Richter mit dieser Form der Beratung und Abstimmung einverstanden sind (BVerwG, Beschluss vom 23. September 1991 - 2 B 99.91 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 2 S. 2).
OVG Nordrhein-Westfalen, 08.07.2009 - 13 C 93/09
Anforderungen einen substantiierten Vortrag betreffend rechtlich beachtliche …
vgl. BVerwG, Beschluss vom 23. September 1991 2 B 99.91 , NJW 1992, 257; Kopp/Schenke, VwGO, 15. Aufl. 2007, § 122 Rn. 4.
Ausnahmsweise kommt eine Entscheidung im sogenannten Umlaufverfahren, also die schriftliche Beratung und Abstimmung aufgrund eines Entscheidungsentwurfs, in Betracht, wenn die beteiligten Richter mit diesem Verfahren einverstanden sind (BVerwG NJW 1992, 257).
Unter dem Blickwinkel der Gewährung rechtlichen Gehörs zulässig ist deshalb auch ein gerichtlicher Beschluss, der im Umlaufverfahren erlassen wird (vgl. BVerwG NJW 1992, 257;… BGH Urt. vom 11. Mai 1988 - 3 StR 566/87).
OLG Brandenburg, 27.08.2018 - 1 U 18/11
Haftung des Sparkassenvorstands für pflichtwidrige Kreditvergabe: …
Hier gelten auch bei den Gremien der Sparkassen keine anderen Kriterien als etwa für die Beschlussfassung des Gerichts in Landpachtsachen §§ 193, 194 GVG (BGH NJW-RR 2009, 286; 2012, 879), beim OVG nach § 130a VwGO (BVerwG NJW 92, 257), für die Entscheidung des Gerichtspräsidiums nach §§ 21e, 21 i GVG (BVerwG NJW 1992, 254) oder die Beschlussfassung von Gesellschaftern allgemein (…vergl. Baumbach-Hopt, HGB 35. Aufl. § 119 RZ 26).
Das kann der Fall sein, wenn sich aus den besonderen Umständen des Falles deutlich ergibt, dass das Gericht das Vorbringen eines Beteiligten überhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder doch bei seiner Entscheidung ersichtlich nicht in Erwägung gezogen hat (BVerwG, B.v. 23.9.1990 - 2 B 99/91 - NJW 1992, 257, juris Rn. 6 m.w.N.), z.B. wenn die gerichtliche Entscheidung vor Ablauf der einem Beteiligten gesetzten Äußerungsfrist gefasst wurde und deshalb ein fristgerecht eingegangener Schriftsatz nicht berücksichtigt wurde (…BVerwG a.a.O.).
BSG, 11.02.2000 - B 2 U 324/99 B
OVG Nordrhein-Westfalen, 18.04.2006 - 12 A 5099/05
Einsatz des Vermögens im Rahmen von Sozialhilfeleistungen; Angemessene …
BSG, 01.07.2008 - B 1 KR 1/08 B
BVerwG, 07.11.1990 - 7 B 130.90
https://dejure.org/1990,2892
BVerwG, 07.11.1990 - 7 B 130.90 (https://dejure.org/1990,2892)
BVerwG, Entscheidung vom 07.11.1990 - 7 B 130.90 (https://dejure.org/1990,2892)
BVerwG, Entscheidung vom 07. November 1990 - 7 B 130.90 (https://dejure.org/1990,2892)
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Zulassungsfreie Revision - Beschwerde gegen die Nichtzulassung
VG Bayreuth, 10.07.1984 - B 3 K 82 A.278
VGH Bayern, 08.11.1988 - 8 B 84 A.2700
NJW 1992, 257 (Ls.)
NVwZ 1991, 672
DVBl 1991, 160
DÖV 1991, 564
Selbst wenn dies nicht der Fall gewesen sein sollte, könnte das Urteil auf einem solchen Verstoß nicht beruhen, weil die Entscheidungsformel schon vorher verkündet worden ist, das Urteil dadurch also nicht beeinflusst sein kann (Beschluss vom 7. November 1990 - BVerwG 7 B 130.90 - Buchholz 310 § 138 Ziff. 6 VwGO Nr. 22 S. 16).
Zwar hat das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung (vgl. zuletzt Beschluß vom 7. November 1990 - BVerwG 7 B 130.90 - Buchholz 310 § 138 Ziff. 6 VwGO Nr. 22 - DVBl 1991, 160 m.w.N.) entschieden, daß ein nach seiner Verkündung unter Verstoß gegen § 117 Abs. 4 VwGO verzögert abgefaßtes Urteil nicht auf diesem Verstoß im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 3 VwGO "beruhen" könne, weil die Entscheidungsformel schon vor diesem Verstoß verkündet worden sei.
BVerwG, 15.09.1995 - 4 B 175.95
Verwaltungsprozeßrecht: Begriff des mit Gründen versehenen Urteils
Zwar hat das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung (vgl. zuletzt Beschluß vom 7. November 1990 - BVerwG 7 B 130.90 - Buchholz 310 § 138 Ziff. 6 VwGO Nr. 22, DVBl 1991, 160, m.w.N.) entschieden, daß ein nach seiner Verkündung unter Verstoß gegen § 117 Abs. 4 VwGO verzögert abgefaßtes Urteil nicht auf diesem Verstoß im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 3 VwGO "beruhen" könne, weil die Entscheidungsformel schon vor diesem Verstoß verkündet worden sei.