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Timestamp: 2018-11-15 10:25:28
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Matched Legal Cases: ['Art. 23', 'Art. 25', 'Art. 28', 'Art. 14', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 16', 'Art. 24', 'Art. 12', 'Art. 1', 'Art. 5', 'Art. 7', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 11', 'Art. 7']

22e demi-brigade de ligne • Thema anzeigen - Der Tagesablauf im Lager
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Der Tagesablauf im Lager
Betreff des Beitrags: Der Tagesablauf im Lager
Verfasst: Mo 18. Feb 2013, 23:19
Registriert: Di 4. Dez 2012, 19:53
Der Tagesablauf im Lager.
Die Tambours der Wache schlagen die Diane [Service des places 1768, Tit. 12, Art. 23, Service de campagne 1792, Tit. 31, Art. 25].
Der Lieutenant oder Sous-Lieutenant de Semaine besucht die Zelte, überzeugt sich, daß die Leute sauber sind und Essen zubereiten, und berichtet dem Capitaine [Service de campagne 1792, Tit. 12, Art. 28].
Die Chefs de Bataillon senden dem Chef de Bataillon de Brigade datierte und von ihnen unterzeichnete Appelzettel [billets], die die Anzahl der Abwesenden sowie der ins Hospital eingetretenen wie der daraus zurückgekehrten enthalten [Service de campagne 1792, Tit. 12, Art. 14 und 15]. Die Chefs de Bataillon der Brigade bilden daraus einen Apellzettel, den sie an den Chef de Bataillon de Division senden, letzterer sendet eine daraus gebildete Generalübersicht [général] an den Chef de l'État-Major der Armee [Service de campagne 1792, Tit. 12, Art. 16]. Dieser fügt die Generalübersichten zu einer Gesamtaufstellung [appel total] zusammen, die er zur Stunde der ordre dem kommandierenden General übergibt. [Service de campagne 1792, Tit. 12, Art. 17].
Zeitpunkt des Morgenmahls [la soupe du matin]:
10 Uhr [Service intérieur 1792, Tit. 4, Art. 16].
Zeitpunkt des Abendmahls [la soupe du soir]:
1. Oktober bis 1. April um 16 Uhr, sonst um 17 Uhr [Service intérieur 1792, Tit. 4, Art. 24].
Vor jedem Mahl [à l'heure de la soupe]:
Appell der Kompanien, die sich in einem Glied [en haie] in den großen Zeltgassen aufstellen. Der Lieutenant oder Sous-Lieutenant de Semaine führt diesen Appel durch und erstattet dem Capitaine der Kompanie Bericht [Service de campagne 1792, Tit. 12, Art. 12].
Der Zapfenstreich [retraite] wird geschlagen, in 25 Wiederholungen [Service de campagne 1792, Tit. 12, Art. 1 und 2]. Der Sergent-Major jeder Kompanie deckt die Gewehrpyramiden seiner Kompanie mit dem Gewehrmantel zu und zählt sie in Anwesenheit der Offiziere des Piketts nach [Service de campagne 1792, Tit. 12, Art. 5 und 6]. Die Kochfeuer werden ausgelöscht, die Marketender schenken keine Getränke mehr aus [Service de campagne 1792, Tit. 12, Art. 7].
Nach dem Zapfenstreich:
Appell der Kompanien, die sich in einem Glied [en haie] in den großen Zeltgassen aufstellen [Service de campagne 1792, Tit. 12, Art. 9 und 10]. Der Lieutenant oder Sous-Lieutenant de Semaine führt diesen Appel durch und datiert und unterzeichnet den Appellzettel [billet], der die Stärke, Namen der Abwesenden und Veränderungen zum letzten Apell angibt [Service de campagne 1792, Tit. 12, Art. 10]. Diese Appelzettel werden zum Offizier des Piquets des Bataillons gebracht, der sie alle zusammen dem Chef de Bataillon de Semaine übergibt [Service de campagne 1792, Tit. 12, Art. 11]. Anschließend erstattet der Lieutenant de Semaine dem Capitaine der Kompanie Bericht [Service de campagne 1792, Tit. 12, Art. 11].
1 Stunde nach Sonnenuntergang:
Die Soldaten begeben sich in die Zelte [Service de campagne 1792, Tit. 12, Art. 7].
Il n'est rien d'impossible à un grenadier français.
Betreff des Beitrags: Re: Der Tagesablauf im Lager
Verfasst: Di 19. Feb 2013, 09:58
Registriert: Do 6. Dez 2012, 09:05
..giebt es abbildungen von diesen gewehrmantel ? wie sah er aus und aus was für material bestand er ?
Verfasst: Di 19. Feb 2013, 10:14
Nein, im Ernst, ich kenne keine Abbildung. Vermutlich sahen sie ähnlich aus wie die preußischen: eine Art kleiner kreisrunder Zelte.
Zusammen mit den Zelten werden auch die Gewehrmäntel seit den Revolutionskriegen in der Regel nicht mehr im Gebrauch gewesen sein.
Verfasst: Mi 20. Feb 2013, 08:03
gab es wirklich ! auch noch zur zeit der befreiungskriege,
sah aus wie ein kleines zelt und waren eher für längere
biwakaufenthalte vorgesehen (es werden sogar noch
nachbauten angeboten),das es die zu empirezeiten bei
den franzosen noch gegeben..haben sollte?scheint frag-