Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-der-feuer-und-rettu-71358
Timestamp: 2020-02-25 02:41:22
Document Index: 209566658

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 34', '§ 33', '§ 75', '§ 33', '§ 8', '§ 33', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 14', '§ 160', '§ 160']

Ergebnis: Neubau der Feuer- und Rettungswache Nord in Kiel-Holtenau
1. Preis: Bayer & Strobel Architekten, Kaiserslautern
Neubau der Feuer- und Rettungswache Nord	, Kiel-Holtenau/ Deutschland
wa-2024095
07.-21.12.2018
Mitwirkende: Selina Reh · Thorsten Rheinheimer
Maren Richter · Johannes Ackermann
Mitwirkende: Plamen Tringov
Mitwirkende: André Rossmann
3. Preis: bbp: architekten brockstedt.bergfeld.petersen, Kiel
Nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil, mit Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV
Im Realisierungsteil des Wettbewerbs soll der Neubau der Feuerwache mit ca. 1.930 m² NUF auf zwei Vollgeschossen und einem Untergeschoss sowie das erste Moduls der Rettungswache mit ca. 270 m² NUF geplant werden. Die zu errichtende Feuerwache ist mit einem Löschzug sowie zwei Sonderfahrzeugen vorgesehen. Die optionale Erweiterung der Rettungswache um bis zu drei weitere Module mit insgesamt ca. 400 m² NUF bildet den städtebaulichen Ideenteil des Wettbewerbs.
Für den Neubau der Feuer- und Rettungswache (Realisierungsteil) sieht die Auftraggeberin Bauwerkskosten in Höhe von ca. 4,48 Mio. Euro (netto, KG 300 und 400) vor. Die Bauwerkskosten für die im Ideenteil zu behandelnde Erweiterung der Rettungswache betragen ca. 740.000,- Euro (netto, KG 300 und 400).
Termin: 07. bis 21. Dezember 2018
Ort: im Rathaus
vor Büro 463
(4. Stock – Treppenhaus
Eingang Waisenhofstraße)
02/06/2018 S104 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Kiel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2018/S 104-238083
Landeshauptstadt Kiel, Der Oberbürgermeister
Kontaktstelle(n): Immobilienwirtschaft, Frau Ann-Marie Mark
Telefon: +49 4319013591
E-Mail: ann-marie.mark@kiel.de
Fax: +49 431901743591
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YHMYKNL
Kontaktstelle(n): Frau Sofia Chuhuyevets
Landeshauptstadt Kiel; Rechtsamt – Zentrale Vergabestelle
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle, Frau Wischhusen
E-Mail: zentralevergabestelle@kiel.de
Hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil, mit Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem.VgV–Neubau der Feuer-und Rettungswache Nord in Kiel-Holtenau
Referenznummer der Bekanntmachung: 60.4.910.18
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau einer Feuer- und Rettungswache im Norden der Landeshauptstadt Kiel. Durch die am Standort Boelckestraße in Kiel-Holtenau zu errichtende Nordwache soll eine Sicherheitslücke geschlossen werden und somit das Schutzziel, nach Alarmierung innerhalb von acht Minuten mit einem Löschzug am Brandort zu sein, erreicht werden. Im Realisierungsteil des Wettbewerbs soll der Neubau der Feuerwache mit ca. 2 450 m2 BGF auf zwei Vollgeschossen und einem Untergeschoss geplant werden. Die zu errichtende Feuerwache ist mit einem Löschzug sowie 2 Sonderfahrzeugen vorgesehen. Die optionale Erweiterung der Feuerwache um eine Rettungswache mit ca. 490 m2 BGF bildet den städtebaulichen Ideenteil des Wettbewerbs. Für den Neubau der Feuerwache (Realisierungsteil) sieht die Auftraggeberin anrechenbare Kosten in Höhe von ca. 3,88 Mio. EUR vor (netto, KG 300 und 400). Die anrechenbaren Kosten für die im Ideenteil zu behandelnde Rettungswache betragen ca. 460 000 EUR (netto, KG 300 und 400). Die Fertigstellung des Gebäudes ist für das 3. Quartal 2021 vorgesehen.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Insgesamt sollen 5 Büros an dem Wettbewerb teilnehmen. Die Teilnehmer sollen im Rahmen eines Teilnahmewettbewerbs ausgewählt werden. „Anforderungen an die Bewerber“ Die in den Dokumenten „Verfahrenshinweise“, „Auswahlbogen“ und „Bewerbungsbogen“ aufgeführten „Formalen Kriterien“ sind zwingend zu erfüllen. Darüber hinaus sind von allen Bewerbern folgende „Mindestanforderungen“ zu erfüllen: — Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,3 Mio. EUR für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert); — Nachweis der Erlaubnis zur Berufsausübung der/des für die Erbringung der Leistung Verantwortlichen (Inhaber oder Führungskräfte); — Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung. — Nachweis eines Jahresumsatzes von mind. 300 000 EUR (netto) für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 33 ff HOAI im Durchschnitt der vergangenen 3 Geschäftsjahre; — Nachweis, dass im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre mind. 3 festangestellte Architekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur (mind. FH, Vollzeitkräfte) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. beschäftigt waren; — Nachweis der Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich der Erfahrung mit vergleichbaren Projekten, bestehend aus dem Nachweis der Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder öffentlich geförderten Baumaßnahmen sowie dem Nachweis der Erfahrung mit der Bearbeitung der Leistungsphasen 5 – 8 gem. § 34 HOAI anhand von je mind. 1 Referenzprojekt. Die Nichterfüllung der formalen Kriterien oder der o. g. Mindestanforderungen führt zum Ausschluss aus dem Verfahren. Auf die Möglichkeit, Bietergemeinschaften zu bilden oder Unterauftragnehmer zu benennen, um die genannten Anforderungen zu erfüllen, wird explizit hingewiesen. „Teilnahmewettbewerb“ Für die Teilnahme am Teilnahmewettbewerb ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen fristgerecht in Papierform einzureichen. Der Poststempel gilt nicht! Bewerbungen, die nach dem unter IV.2.2) genannten Termin eingehen, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen per E-Mail oder Fax sind nicht zulässig. Die Bekanntmachung des Verfahrens sowie die Bewerbungsunterlagen stehen auf der Internetseite www.kiel.de für einen uneingeschränkten und gebührenfreien Zugang zum Download bereit. Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post. Fragen während der Bewerbungsphase sind schriftlich zu richten an zentralevergabestelle@kiel.de. Die während der Bewerbungsphase eingegangenen Fragen und deren Beantwortung werden in anonymisierter Form auf der Internetseite www.kiel.de veröffentlicht. Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail erfolgt nicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich auf der genannten Internetseite über eingegangene Bewerberfragen und deren Beantwortung zu informieren. Detaillierte Angaben zum Teilnahmewettbewerb und zu den einzureichenden Bewerbungsunterlagen sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“, „Auswahlbogen“ und „Bewerbungsbogen“ zu entnehmen. Die genannten Dokumente sind zwingend zu berücksichtigen! „Auswahl der Teilnehmer“ Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 33 ff HOAI einzureichenden Referenzprojekte. Detaillierte Angaben zur Auswahl der Büros sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“ und „Auswahlbogen“ zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen.
Beruf angeben: Als Berufsqualifikation wird gem. § 75 (1) VgV der Beruf Architekt/-in für die Leistungen gem. § 33 ff HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die Beurteilung erfolgt nach den Kriterien. Formalleistungen; Städtebauliche Qualität; Hochbauliches Konzept; Funktionales Konzept. Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien wird im Verfahrensteil der Auslobung bekannt gegeben. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Ausloberin stellt eine Wettbewerbssumme von insgesamt 43.900,- EUR (netto) bereit. Von der Gesamtsumme sollen 23.900,- Euro (netto) für 2 Preise zur Verfügung gestellt werden: 1) Preis: 15 000 EUR (netto) 2) Preis: 8 900 EUR (netto) Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen. Es ist beabsichtigt, einen Teil der Gesamtwettbewerbssumme (20 000 EUR ) in Form von Aufwandsentschädigungen auszuschütten und zu gleichen Teilen an die Teilnehmer des Wettbewerbs für die Erfüllung der in der Auslobung definierten Leistungen zu verteilen (siehe IV.3.2).
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer: Die gemäß RPW 2013 ermittelte Wettbewerbssumme von 43 900 EUR (netto) wird anteilig als Aufwandsentschädigung (20 000 EUR ) zu gleichen Teilen an die Wettbewerbsteilnehmer für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen einschließlich Modell ausgezahlt (bei fristgerechter Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit und vollständiger Erbringung der geforderten Wettbewerbsleistungen).
: Das Verfahren wird mit der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein abgestimmt. Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und entsprechend § 8 (2) RPW 2013 einen der Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen gem. § 33 ff HOAI beauftragen, sofern das Projekt umgesetzt wird und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht. Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus: — Leistungsphasen 2 bis 5 Objektplanung gem. § 34 HOAI; — Leistungsphasen 6 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Ausloberin (ggf. in noch von der Ausloberin festzulegenden Stufen); — Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Ausloberin. Ein Vertragsentwurf wird mit den Bekanntmachungsunterlagen zur Verfügung gestellt. Die Ausloberin beabsichtigt, die ausgeschriebenen Leistungen gem. § 14 (4) Nr. 8 an den Gewinner (d.h. an den 1. Preisträger) des hochbaulichen Wettbewerbs zu vergeben, sofern das Projekt umgesetzt wird und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht. Der Gewinner des hochbaulichen Wettbewerbs wird im Anschluss an den Wettbewerb zur Abgabe eines Honorarangebots aufgefordert (Erstangebot), zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen und anschließend zur Abgabe eines finalen Angebots aufgefordert. Sofern einer Beauftragung des 1. Preisträgers ein wichtiger Grund entgegensteht und ein Vertragsschluss nicht zustande kommt, wird die Ausloberin mit dem 2. Preisträger über die ausgeschriebenen Leistungen verhandeln. Nähere Informationen zum Verhandlungsverfahren sind dem Dokument „Verfahrenshinweise“ zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 – 4 GWB unzulässig, soweit. 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind)