Source: https://360.lexisnexis.at/d/rechtsnorm-ris/beinstg_7g_/L-10008253-A2_P7G
Timestamp: 2018-06-24 22:26:28
Document Index: 150146590

Matched Legal Cases: ['Art. 2', '§ 7', 'Art. 2', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7']

Art. 2 § 7g BEinstG | Lexis 360®
Art. 2 § 7g BEinstG
Aktuelle FassungIn Kraft seit 1.8.2013
1.8.2013 (BGBl. I Nr. 107/2013)
1.1.2006 bis 31.07.2013 (BGBl. I Nr. 82/2005)
​Sonstige Rechtsfolgen der Diskriminierung im Zusammenhang mit einem Dienstverhältnis
§ 7g.
​(1) Erhält ein behinderter Dienstnehmer wegen Verletzung des Diskriminierungsverbots des ​§ 7b Abs. 1 Z 2 durch den Dienstgeber für gleiche Arbeit oder für eine Arbeit, die als gleichwertig anerkannt wird, ein geringeres Entgelt als ein anderer Dienstnehmer, so hat er gegenüber dem Dienstgeber Anspruch auf Bezahlung der Differenz und eine Entschädigung für die erlittene persönliche Beeinträchtigung.
​(2) Bei Verletzung des Diskriminierungsverbots des ​§ 7b Abs. 1 Z 3 hat der Dienstnehmer Anspruch auf Gewährung der betreffenden Sozialleistung oder auf Ersatz des Vermögensschadens sowie auf eine Entschädigung für die erlittene persönliche Beeinträchtigung.
​(3) Bei Verletzung des Diskriminierungsverbots des ​§ 7b Abs. 1 Z 4 hat der Dienstnehmer Anspruch auf Einbeziehung in die entsprechenden betrieblichen Aus- und Weiterbildungs- sowie Umschulungsmaßnahmen oder auf Ersatz des Vermögensschadens sowie auf eine Entschädigung für die erlittene persönliche Beeinträchtigung.
​(4) Bei Verletzung des Diskriminierungsverbots des ​§ 7b Abs. 1 Z 6 hat der behinderte Dienstnehmer Anspruch auf Gewährung der gleichen Arbeitsbedingungen wie ein anderer Dienstnehmer oder auf Ersatz des Vermögensschadens sowie auf eine Entschädigung für die erlittene persönliche Beeinträchtigung.
​Zu dieser Bestimmung gibt es im HELP folgenden Artikel: Allgemeines zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
​Ausbildungsmaßnahme, Weiterbildungsmaßnahme
​NOR40151331