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Timestamp: 2020-01-28 18:10:46
Document Index: 276224203

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 4', '§ 1', '§ 5', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 10', '§ 14', '§8', '§ 16', '§ 21', '§ 20', '§ 1', '§ 4', '§5', '§ 46', '§ 2']

1918 / 49 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger)
1918 / 49 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
Bezugsscein.
Jede Abgabe der tim § 1 genaunten GVegen!liänte da: f nur gegen vorherige Emp'ancnahme etnes von der Riemen-Freigab--Stelle aus gestelten Bezuzs\cheir es er'olgen Eines Bezugs'ch(eines bedarf cuÿŸ die Ababe zur Berwendung im etzenen Betrtese.
Die Abgabe voa TLreibriemêtn, F. lhämmerriemen, Tranf- portbärdern und Eiev-torgvrten, welhe unter Verwendung von L-der, Gommi, auch Guüummwiregenerat, Balata, Sutta- p2rch3, Baum»oll?, Ku stbaumœwolle, Wolle, Kuustwolle, Kamelbaar, Wèiohir, Alp ko, Kishmir und soriti en Laare-, eurovä\chem oder
außer uropáishem Han!, Fla&8, Jute oder anderen Pflaanzenfasfer: bergestellt sid — mit Ausnahme der aus Pap'er hergeit:Utea Treib- riemen usw., die nit mehr als 10 vH ter vorauf„e‘ührien Fastr-
stoffe enthalten, — dur Personen, die weder Herneller nochÞ ¿11 Erwe: ber die v-rh-:rige Au?
gelassene Händler sind, iegt für jedea
stellu-g_ eines auf ihn [l -utenten Bezugsheins und die Vorlcaung die'es Sch:ins durch dea Veräußercr bei der Ri men- Freigabe- Stelle, Abteilung B. schiagnabhwe, behufs Vermerks des Berfaufs voraus (val. avch § 4 d:r Bekanntmachung Nr. L. 400/1. 17. K. N. A., betr-ffend Beschlagnahme und Bestand8echebung von Treibriemen, vom 15. März 1917).
Keines B ‘1n18\Geînes bedarf die BV?räußerung und L'eferung von Treibriemen u}w., die dur die im vamebenden Paragzravken genannte Bekanntmachung bei agnahmt fino und sch am 15. März 1917 im Besiy ein:8 Händlers oder Verbrauhe1s beiunden baer, an die Kriegsleder Aktiengesell\b-f, Beclin W. 9, Budav-sler Straße 11/12, doh ist von derartigen V iläufen der Niemen-Freigabe-Stele, Ab- teilun: Bes&lagnabme, unverzü..!!ch Miiteilu»g zu machen.
Netnes Bezuuescheines beda:f die Abgabe von Niemen“ücken zu Ausb. } run szwecken aus den unter Aussicht der Niem: n-Freigade- Stelle siebenden Aus*ess-rungslagtrn, teren Namen in den „Mit- teilungen der R emen-Frei.c be-Stelle* veröffentlckcht wercken. Daéselve gtit für die Abgabe von Stücken von LCr-ibiiemen, Förderbändern und Elebvatorgurten aus Zellst. ff bis zu 4 Péeter Lärge zu Aus- b-fseruag8zwecken, j:edoch besteht hierfür vie Pflicht der Bericht- erstattung.
Keines Bezucs\cheines beda:f die Abzaobe ven Treibriem-nstücken und forstigen Lederariik ln, die von Saltlern, Brunnen- und Puampentauern aus terj-nigen Ledermengen bergestelit werden, die ibren durch B'zugikaite zur Ausführvng kleiner Austesseruncen und Ergänzungen abgrgeben we: den. Die Namen dieser Sattler, Biunr ens und Pumveabauer werden tin ten „Miüiteilungen ter Riemen-Frei- gabe-Stelle* veröffentlckt. e 7
J- le
Die Abgabe der im § 1 angegekenen Gegenstände, soweit sie niht tm § 5 gerannt siad, dar Personen, die weder Hersteller nech zugelafsene Händler sizd, ist rur gegen vorherige Gen:hmigung der Numwmer-Fr: ivabe-Stele zulässig, fofern nicht nah dera Wortlaut des Bezugbsscheines eiu Weiterverkouf von vornherein genehmigt war.
Die B:ugsscheine werden 1 allgemeinen auf den Nckmen des Berbrauhe1s und nur für seinen e'genen Bedarf ausgestellt. Fabriken landwt:ts{attlicher Mascktren werden gegen naGtiä liche Abiehrung für die in dies: M-shinen einzukauenden Tretbriemen cls Veib'aucher ang:scben, dasselbe gilt von Pumpenfabriken für Pampenmanschetten, die in die voa thnen zu lieeinven Pumpen cin- gebaut weden.
Bezug®!\cheine avf Textil- und Zellftoffriemen werden mit einem abtrernbaren Abchuitt hergestellt, auf dem der Name dcs Verbiauchers eingetrag:n wirb.
Vei jolchen Bezugt seinen dünfen die zugelass-nen Hänbler de Abscknitte cbtrcer nen, weich: den Namen deé WLexrbroucters enthalten. Ste haben den vedleibend-n Hauptteil es Hewgsshtne?, mit ihrem Firmersiempel v-rsehen, dem Hertieller einzutcida, während fie bte Abschaitie eordnet auf:ubewa!rst}n baben.
Die B zuus!h-ine sind g-ordnet afzubewcbrer ; der Leferer hat
die Be uge sgeiue mit Belicferunaëve:merk zu vi sehen. S 9, Die Her!feller sind nit ber bit, etnen Verkauf zu veriveigerr, sofe:n ihnen ein ordnu"c2gemäter Beugtich tn im Detuiral veratlet wird und sie die zur Autfthrung b s'elven ertord-riihen Nobsioffe Und Cixr'chtu- gen b:sigen. H gî elu Haisteller Zweifel über die Ordnungémäßigkeit eines Bezu.eiceines, so ba! er unverzüich vor Belite*erung t eôfelben an die niemen-*F'etgabe- Stelle zu beriien,
Die E lebvigung der et: gebe; den Bezugsicheine haf, soweit di: € im Rahmen eincs saGuemäßen t chnish-n Betci: bs mda! ift, nad der Niihenfolge des Enganzues zu gesch-n, falis nizi von ter MNiemen-Freigate-Stelle Nusncbm-n pugel en oder vorges:iebcn sid, tosbefond-re Fehält die Niem-n-Fieigabe-Stelle ßch ror, de Bel'eferung bestimmter Bezugs cheine unter Borrang vor“ allei Übrigen vorzusch{chteib n.
Andereiseits sid die avddrüdl ch als Vorrat: bezuz8\ckeie bes zetPneten Bezuzéschetne e:st nah den gewöhnli&.n cder Bezalfés- bezugssheinea zu beiiefern.
Verkaufs)retTe, S 10;
De Ri-men-Fretaafe. Stelle tat das Ret, för bestimmte Arten von Gege: ständen Richlprets* oder fonfige Véatnchmen zur Uzher- wahung uno Nege!ung der Preis esialung ¿. B. Döochitau'sc;läge für den Handel festzusegen. Vie fest„eiepien oder genehmigteun Preise dürfen unter feiner Form über'cheitten werden, wobl aber bleibt es unbenommen, vnter diesen Preisea zu verkaufen.
Fur Verpackung und Fracht düufen nur die naHzeislißen Bar- auslagen berechnet werden.
Die von der Rt-men-Freizabe-Stelle erhobenen, von den Her- stell-rn miitelbar oder u'mittelbar zu entrichtenden Gebühres düifen nur in die Verkaufspieije eingerechnet, aber ni&t besonders be- rechnet werden.
Ein Verkauf darf ni&t von Bedinzungen abtängig gemacht werden, die dein Berfäufer einen besondecen Voiteil veiitaßen fcllen, ¿. D. daf ni&t verlangt werden, daß Au'ti&ge auf cndzre Waren er‘eilt oder jrühere Lieferunzsverträge ganz oèùer letiweise aufgehoben wecden.
ENE. Guaibefiimmungen {ür Serftelter, 1. welche hauptiächlih Robstoffe verarbeiten, bie von der Riemen-Frelgabe-Stelle zugetecilt stud. L Die von der Niemer-Freigab-- Stelle zuget?ilten Robstcfe dürfen,
soweit nicht bte Verarb iung auf best:mmte Gecenfténde Vorge {rieben wird, nur auf* die im § 1 angeföbrten Begeniiänte re - arbeitet weden. Aufnahmen bedürfen in j:dem Falle vorheriger
scrittliher Gerehmitzung der !Kiemen-Fretgabe- Stelle.
Dte Herjteller sind verpflih et, die zaete.lten MNobstoffmenzen fa@männiich et zulcern und so zu h: wir1\chafien, daß bet ter Her» fellurg der Srzeuantfse ein möulist gertnger Prozenis2y von Atfall entfiebht und die Grieugnisse sel t die bestmdgiihe Leistungsfähigkeit und längste Haltbarkeit gezxähileisten.
Die bei der Verarbeitung von Robitcffen enistehenden Abfälle find, soweit sie einer Beschlograhme unterliegen, sorgfältig eir zu!agern und den vorgesriebenen S'eli-n in ordnngömäßiger Weise regels mäßig anzudtenzn, soweit die Niemen-Freigabz-St.Pe nit befonburs darüber y*rsügt.
Als Abfälle Knd urbes@adet zu treffender Fe
oberer Vesiims
mungeo lo'che Nobstofe zu ve steher, melde ni&t mehr auf Gegen- stände der im § 1 angezebenen Arien verarbcitet werdeu kénnen,
/ I: 14, Her stellez ist ein besonderes sonlitgen GescFäftsbüczerr, zu
Lagerbub, ge-
ührer, aus
trenni voa den
Augänge au LageT-
(Fine g2ng ist die Nummer und tas Vatum des Zuteilungtscheines, Name
Eingänge an Nobstoffen und die ccnau erfihtlih fein müssen. Das naWgetragen wetden. Vei jedem
wel@em die fertigen Artikeln buch muß laufend
des Lie'ere1ns, Ti d-r Etrlagerung, Quaiitätstczeihnung sowte bis ‘¿ = + n (A ay +Î 4 2 * 5 voltänroió A
Vengenasgabe in Stüdiabl, Gewicht uad Einfaujeeinheltépreis ans- gebe Bt j-dem Avegañg int anzugeben die Nummer und das
ZUgeDen. 0 T s - Vatum des vorgelegten Bezrgésckciars, Name des Veibrauchers, auf
velhen dec Bezugsschein lautet, bzw. des Händlers, an den die Ware geliefert und bereFnet wird, Tag der Avliefecunga, Art und Ubmcfsäanzen der gelirferten Gegensiände (bet teGnis{Gen Lererartikeln alle erxforderlihen Plaße), Kewit jeter Sorte und Lbmessung, Ver-
aufteinhettép:eis, ferrer monctlih das Gewict des bet der Heis- t-Vurg entstandenen Nbfalles an zugetetlien Hohstosfen. Ueber die Abjâlle ist in dem vorgeschriebenen Lagerbuch ein besonderes Konto zu führen, aus welhem die monatliGen Zu- und Abgänge genau zu ersehen tein müßen. Von diesem „#bfall.Konto* ift ‘ter Hiemen- éretigab--Stelle monailih eine AbsGnift eixiurcihen. Die Besiner von zugeteiiten Rohstoff n fiud ve: pflichtet, das Lageibuch regelmäßig abu'chließen und der Niemen-Fretaabr-St-lie etne genaue Abichrist der Bachungen, die auf d-n yerflessenen Zeit- raum Bezug haben, auf den von ter NRiemen-Freizabe-SttYe anzu- fordernden Vordrucken etnzusenden. Die Hersteller der im § 1 be- zeichneten Gegeni!ände au8 Leder haber den Ybihluß monati:ch vor- zunehmen; die ,Vèonatiberid&te* müssen pätestens am 5. Taze ra B°-rlauf etnes Kalendermonats im Besitze der temen-*#rei1abe- Stelle set. Die Heastiüer von Treibriemen usw. aus Textilstcffen oder aus Teriilose- over Papierzarn haben den Abs{&luß rotchentiih vorzu nebmen; die ,Wochenberihte“ müss-n späte)teus am d. Tage nah Ablauk der W ch- im Besiye der Kiemen-Freigate Stelle sein
Um Cade jedes Vierteljahres ist eire gerave auf ter Wage zuftclende Bestand8aufnahme ber vorhandenen Nohbjioff-, Halb- und Fertigfabrifate (unter Abzug des óewiies ter Zwprägnierung) zu maden. Sollten fich dabei Gewichtsunte:ihiere gegenüber dem budz- mäßigen Lagerbetstaud ergeben, so ist darüber unvezzüglih an bte
d) Îy
Niemen-Freigabe-Stelle zu berichten.
Für die Herfleller der im § 1 bezeiGnet:n Gegenstände aus Le der gelten außerdem folgende Beslimmun,en:
a, Die zugetcilten Mengen von Leder türfen rur auf Gruühd vorher in Empfang genrmmener Bezuasscheire in Verarbeitung ge- nowmen werden. Die Luferung und Berechnung hat rur an den- jentgen zu erfol.en, auf den der Bezuge schein gutgestelli i, soweit ott die Diemen-Fretgabe-Stelle auf dem Bezugs|cein oter sonst andere Wetitung erteilt.
b. Es ist niht zulôisig, das \pez!fise Gewicht der zugeteilten Mengen von Tre!b:iemericder und anderem teh: isen Leter dur ch Imp äâgnterung, Bôver usw. ohne besonde.e Änweisurg ter Hiemwen- &retg: be-Stelle zu verärdern. Ausnahmen be: ürfen derx vorhertgen Genehmiqung der Niemen-Freiaab--Stelle.
c. Dle nister von Tretbriemen find verrfliGtet, ten Ver- brau von Nâhiicmen au? etne mögli geri-ge Menge zu best änken, sofern die Verwendungtart der angefordert-n Treibriemen das Naben derselben unbedingt erio:derlich maht. Auf jeden Fall haben die Hetrsteller von Tece'brtemen darauf zu atten, deß unter besonderer Berücksichtigurg des ber!sckchenden Ledermangels tn- den meisten Fäleu die Verwendung vou Nähtriemen zu vermeiden i, und baben dafür teforgt zu sein, daß die in threm Bititete herzußzellenden T: eibrtemen au in nur geieimtem Zustande ausreichende Sicherheit bezüglich Letsiung8fäh!gke t und Haltbarkeit bieten.
d. Der Hersteller, dem die gemäß den Bestimmungen ter Niemer-F:eigate-St-lle für den Verkauf von fretzegebencm Treib- ttemenledec uvd anderem technischen L-ver vom l. Januar 1917 (Vétite!sluvarn der Mien er-F eigcbe- Stelie Nr. 1) rom Gezrber zu be- zahlenden Gebühren tn Necdznurg geiellt fud, ijt vaxflichtet, fie dem Geber zu erstatten. (Val. au § 10 Abf. 3.)
Für die Herstell-r von CLreibriemen usw. aus Textil- stof\-n (mit Autnohme von T'xtilose und Papi:rgarn) gelten außer cen Sd 2 bis 14 folg-nde Vorich:ift-n:
a. Vie dur Bermittlung der Ht men-Freigabz-Stelle odstr von der #rtegt-NHohttoff-Ai tellung des Kiteswinisteitumws zugewteser et Mobstoffmeagen türfen rue auf Treibriemen, Fall äwmeiriemen, Förberb: der und Eleoitorguite vrgbettet werden.
b. Die L'eferung uvd Berech: ung bat bei WBezuecssh-inen mit anbärgendera Wbschriit an denjenigen zu erfoloen, auf den der Be- zvgschetn avêgrstclt ift, bet abzetrenuiem Abschnitt an denjenigen pundler, dn dem der Vezugslchein eingereickt tit.
c. Der Ricwer-Freigtbe-Stelle ist außer den im § 14 vorge- s{:iebenen Aujitelungen monail-ch eice Auftiellung ter Lagé1vo: râte an fertigen Treibitimzn usw. getrenut nah Socten und Breiten ein- zuret@en.
d. Z«r Ledung der Urfoîten der Riemen-Fr-igaße- Stelle werten bis guf welteres jür je:e: Ki'ogranim verkaufte Textiltreibrtemen, nav dem Gewibt im Augenblick ter Kbiteferunz einthiteEiid ber Zwprägntezuns, 20 Pfennig Gebükren vom Hezrsleßer echoben.
© Die Heisteller von Lcxitirtemen sind verpfl'Miet, monatli) binnen 10 Tag r na Ablauf des Kal-ndermonatsé ene auf tie etn» geret{ten Geitte über velliogene Ablicferuncen (vg! & 14 Abs, 2) bezuant haiende fummarishe Berechnung der zu entiih enden (Bebüöhren ber Miene: -Featgabe-Sielle einein umd galeiÆzitg ten Betrag auf ibr Bant! der Véittelveutsen Cred:tbauk, Builin C. 2, Burgstraße 24, einzuzahlen,
Für dle Heisteller von Treibriemen usw. aus Terxtilose- oder Paptergarn gçgelien außer den §8 2 bis 14 noch foigente Borschristen : i:
a. Die tuch B
i Bermittlung der Niemen- Freigabe-Etelle d-n Ver. arbeitern zugewtesenen Roheffmengen düfen nur ui Treibui: mer, Förderbänder oder Eleyatorgurte verarbettet werden. i
b. Zur Herstellurg von reinen Zellstofftreibriemen ust, dürfen nur Pap'e:caine bezo. Gewebe veiwerdet wérden, wee ten ven der Niemen-F eigabe-StelUe fistgéstel (en Mindestar forderungen ent'preeen. Abweichungen bedürfen ter Senehmigung der Ricmenr-Fretgabe- Stelle, — Bie je ¡en ‘Minbestanforterungyen werben entreder allcemein „Mitteilungen ber Niemzien-Freigabe-
rurd Beröffentliung in den Sielle“ oder von Fall zu Fall vorge{(hrieben.
c. Werden die einem Hersteler freigegebenen Pohy!ergarne zunächst Lurch einen Duitteo verwebt, so hat der Hersteller dafür zu soren daß der Niemen-/! i 10 Tagen ersehen ift:
1) für die Papscrgarne: Einçangtdatuzn, Name und Woêknort
des Life:ers, Angabe de: Freigabe, Menge und Q ualitit; r die abzetteserren Gewebe: Uusgan, 6 atiw, Name und Wohno!:t des Empfängers, Menge und Q talität,
Außerdem ist von jeder Garuitecterun; und von jeder
cvelieferung eine verfiegelie Probe von rund 100 c und, sas Imprägnierung des Setvebes stailfindet, je elne versfiegeite Probe bon rund 100 g beg rohen und des impräunlerien Gewebe? etuzureichen.
d. Der Riemen-Freigave.St. Uz ist moratlih eine Busse ling der Lagervorräte an fertigen Treibriemen usro. getrennt naß Sorten und Bretien etnzuret{che?n.
Auf Anfordern der Niemen-Fr: igabe-Stelle Faben die Herst: ller Piobeabscritte der erz ugten Treibriemen usw. der Miemen-Freigahes Stille foltenlos einzureiden. j i
e. Die cem Heist ller etnes Z-Uloffriemens erteilte Herstellung? - erlaub: is gilt zur für di je: igen N. tei von Tictbriemen usw., tte von ihm der Rtemen-Fretgabe- Ste [l* eingereiht und von dkeser unter etnem vom H aebenzen Namen zur Herificllong iuglessen sind. Aenderur gen in der Bauzrt und dem N.men eins Miernri 8 ebenso wie die Aufrabme der Hersieliung und des Vertriebes von Tieibriemen ujw. ei er anderen Bauatit bedürfen vorheriger (Seuch
Freigabe. Stelle n onatliche Aufstellungen binnen Atonaleschiuß einzerelht weiden, aus denen Zil
C0 TE as «i ¡tee {12
migung der Nlemen-Fretigabe-St-clle. Els Aeuderungen i gelten auch wesentliche Aenderungen in her Imp ägnteru; Art der verarbetieten Rohstoffe.
n der Bauart ig oder in der
f) Für dic Liefecrvrg und Bereuung geîten RnngemÖß di» m \Hriften des § 16 Psf, Þ. E REDIe
uvg und Abfößrurg yon en des S 16 Dot. d und e,
g) Beircffffs Bere Et E r í 4 sinngemäß die Vo:s&tift
{& h r Cbbbren gelten
2. Besondere VorsZHriften für Meritelles mofA, x ! | L t, Wehe hauyt
[ami Wobitofle Derarbeiten, die von Mars c? ! Ä E j ¿ T 4 "Ler Crelgabde-Stelle nicht zugetetilt find. Ae
S 10+ s Tos L A Ï A C IT é Cafû e. y
Vie Bernt deitung von Nobjtosfen oder Halbfabri?aten tis vo
F L A Bn E A « L P S dd dd V D der Niermen-Fueigabe-St: lle nit tugeteilt fino, orf der autr d. t E E E Z P ¿ C —® UULLTUCs lien voherigen Genehmtgung der Riemer-Fre - Stelle. js Z » Sie
unterliegt ebenso wie der Vertrieb ber erzeugten T ‘ibriemen uj den Bestimmurgen ber S8 2 bis 11 uad ben folgenden Varschriften:
Die Lieferung und Berechnung bat vur an denjenigen zu folgen, auf den der Bezugs\czein lautet, sofern nit die R Freigabe » Stelle auf dem Bezugsschein oder sonit andexe W E erteilit.
S 19, Die Her steller find verpslichiet, der MNiemen-Fretigabe-Sielle üb den Vezug derartizer Nobitoffe oder Halbfabrikate wöentlic Ee bertGten, und war über Art, Menge, Gewicht, Bezu.equelle n G:nheiutspre:s, Auf Aniordern dex itiémen-Kr tgaber-Etelle find ibr kostenlos Proben dex zu vezaibeltenten Yohsiefie bezw Da!bfadzikato sowie Piobead'chaite und auch ganze Prebestüce E
ie S L A Ì o 4 Segrnitande êtnzureicen.
ck o 4 &ETE C1 ¿éuuten
Tie He! sieller siad vepflicztet, binnen 5 Tagen nas Ablauf jeder Woche der Riemen, Freizade-Sktelie in Weiltu W, 35, ots, damer St1aße 122 a/b, bu eingeshriebenen Bricf eine Nachwe:fung CEINZzuTreie, aus ¿es ¿t crithen Jeîn auß:
Wienge der Crieaguni8s, geiiennt na ven versGiedenen Reten:
Menge und Ait ber verwerdeten Nvohtioffe bzw. Halbfabuitkaic:
Nummern der beliefertei Bezugdscheine ;
Name un» Wohnort der Empfäuger;
Taz der Bblieferung;
genaue -Bez chnung der den etnzelncn Emp'ängern gtlleferten ESegenitänte wie Länge, Breite, Stäike, GBerwicht, gegebenen- falis Fabrilmarfte, scwie die bercneten Preiss;
Berehzaung der abzuführenden Gebühren (val. § 21);
Vöôhe der Vorrâie an Rohslvssen und Halbjabritaten sowie an ferliger Ware.
Zur Deckung ber Unkojen der Niemen-Freigabe-Sltelie w-rden bis auf weiteres füc jedes Kilcgratmam verfaufter d: rarliger Treib riemen usw. na) tem Geaichle der Ablieferung 20 Pfennig Ges bühren vom Hersteller erhoben.
Die Niemer-Freig .be-Stelle bebält fi ver, die Höbe oder die Berechnungsart dexr Gebühuen in besoudezen Fällen anters fest zulegen.
Die Hers!eller slnd verpflitet, monatli kinnen zebn Tacen nach Ablauf des Kale. dermongis eine auf die elngeri iten LBeridite über bullzcgene Ablieserungen (vgl. § 20) bezugnehwende fummarischz Berehrung der zu entrihtenveu Sebuhiin der Hitemen-fFretgabes Stelle einzurctWen und chaEzeilig den Betrag auf ibx Baukk1.10 bei der BVitieldeuishen Crebitbark, Bezrltn C. 2, Burgstraße 24, einzuzahlen.
F. Zusahbestimmuugen sür zugelasscae Händler. 22.
Die „zugclasséren Händler" haben tür die von ihnen vexrtricbezen, im § 1 argeutbenen Gegenj.änte, geizieurt ven ihien sonstigen Ge- s{ustebüdein, ein besorde:cs Veikauf:tuch zu führen, aus dem für lede eincelne Sendang uno Waien„attung zu ersehen seta müssen: laufend im Eingang: Vatum d:5 Eingangs, Lieferer, genaue Bi zIWuung dex Mence,
11, Dimensionen, Gewicht, gegebenen{alls Fabrikinarkfe, ferner Cinkgufsenbeitspicis; 1m Uutgang: Nummer und L'atum des Veugsscckzeincs, G:avtänger, genaue Bezeichnung wte vors- Hehend, feruer Verkaufscinbeittp.:18.
Die „zugelaffenen Pär dler“ haben mconailih bis zum 15. j:des Falendeimorats duch eingeschriebenen Brief ter Riemen-ürct,„abe- Stelle eine Abschriit der Luchungen des vergeictiebenen Veikauft- buches, die auf ben veflofsenen Monat Bezug haven, einzureichen.
23 fen nur unter dem von tem Hersteller ihren n Be:kchr gebraczt werden.
V. Gültigkeit. S 24 Dise Beslimmungen treten mit dem 1. März 1918 in Kraft, Sie gelten als die gemäß § 4 der Befanntmahung L. 400/1. 17. L, N. A, betreffend Bschlamnahme und Bestandgerhebunz voa Tretbriemen, vom 15. März 1917 zu treffenden Bejiuummungen. S 20.
Zelt riemen bü gegebeuen Namen in de
Aufgehoben wz:den hiermit: O l. die von der Niemen-Freigabe-Stelle unier dem 1. Mai 1917 erlassenen Bistimmungen für die Hereller von Treibriemen (vergl. Deuilcher Nelchéanzeiger und Königiich Preußi cher Staatsanzeiger vom 2. Mai 1917 Nr. 104 und Mitteizungen ter Riemen - Freigabe- Stelle Nr. 6), E z. tie in diefen Bestiznmungen angezogenen „Besiimmungen für die Herstelung von Tretbriemen und tehms{chea Lederartikeln, vom L BAUnae L, A 3. die „Bestimmunçen für die Fabrikanten von Textilriemen (mit Ausnahme von Textilose- und P.pierrlemen) vom 1. Zanuar 1917* (Mittellungen der Niemen-Freigabes Stelle Ir. 1 und Nr. 6), 4. die „Bestimmungen für die Hersteller von Zellitoffriemen d ihren Haibfabritkaten" (Mittellungea der NRiemen-Fieigabe-Stele Nr. 6), E 9. bie „Besttmmungen der Niemen-Fretgabe-Stelle sür die Htr- itellucg und den Vertrieb ton Treibriemen und sonßiigen unter die Zuständigkeit der Niemer-Fretgabe-Stelle fallenden Actikein, von ol, Januar 1918* (Miiteilungen der MKiemen - Freigabe - Stelle vir. 2 (16) uod Deter Reichsanzetger und Königlich Preußischer Staatsanzeiger vom 31. Fanuar 1918 Ne. 27).
Berlin, den 26. Februar 1918. NRiemen-Freigabe-Stelle. &r. Hupfeld.
Anmerkung. Zuwiderhandlungen gegen vorstehende Bestimmungen
unterliegen den im F 2 der . Bekanntmachung, betreffend Ausführung® g es i 5 Treibriemen,
bestimmungen zu der: Verordnung. über dén - Verkehr mit N vom 17, Januar 1918“ anaedrohten Strafen, ‘Toweit nicht nach L fin gemeinen Strafgeseßen schärfere Strafen Anwendung finden. Van
finden die Strafbestimmungen der Bekanntmachung Über Auskunfi8p vom 12. Juli 1917, der Bekanntmachung L. 400/1, 17. K. R. A, treffend Beschlagnahme und B. standserhebung von Treibriemen, 15 15. Mârz 1917 sowie der fonstigen Bekanntmachungen über Be!h1as nahmen Anwendung.
flicht be-
BelklanntmacGung.
Auf Erund der Bekanntmachung zur Fernhaltung unzuverlässiger Personen rom Hantel vom 23. September 1915 ilt ia taufmanrn Ferbinand Franz Benz in Hamburg, Be ° Strohhause 79, der Handel mit Nabhrungs- und B mitteln aller A:t fowie mit sonjigen Gegenständen n täglichen Bedarfs, mit Ausnahme von Werkzeugen ert Pespubmitteln, legtere hergestellt in der Benzichen L: in Wilhein eburg, untersagt worden. Desgleichen ist 2) es des Friedrtch Gufiav Baur hier, Erlenkamp 15 p, Mitarde e zu 1 gena»ntea Kaufmanns Beuz, der Handel mit Lebe
ndFuttermitteln und sonstigenGegenfts izalihen Bedarfs untersagt worden. Fn T aan hes
Hamburg, den 23. Februar 1918,
Die Deputation für Handel, S&iffahrt und Gewerbe. Sthamer.
Die von heute ab zur Ausgabe gelangende Nummer 26 des Reihs-Gesegblatts enthält unter : e
Nr. 6249 eine Verordnung zur Abänderung der Verord- mmg über die Sicherung der Aer- und Gartenbestellung, vom 99, Februar 1918.
Berlin W. 9, den 25. Februar 1918.
Vet, betreffend weitere Verlängerung der Geltungsdauer der Verordnung über Sicherstellung des kommunalen Wahlrechts der Kriegsteilnehmer vom 7. Ulli TO T5 (Geseßsamml. S. 111). Vom 11. Februar 1918. Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen 2c., verordnen, mit Zustimmung der Monarchie, was folgt: Einziger Paragraph. Die Geltungsdauer der Verordnuna, betreffend Sicher- stellung des kommunalen Wahlrechts der Kriegs8teilnehmer, vom
7. Juli 1915 (Geseßsamml. S. 111) wird weiter auf das Jahr 1918 e: streckt.
Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem Königlichen Änfiegel händig [rif
Gegeben Großes Hauptquartier, den 11. Februar 1918. (Siegel.) Wilhelm. Qr en von Breitenbach. Sydow. von Stein. C
raf von Noedern. von Waldow. Spahn. Drews. Schmidt. von Eisenhart-Rothe. Hergt. Wallraf.
der beiden Häuser des Landtags
Beo Tonn dq wegen Ahänderung der Verordnung vom 15. No- vember 1899, betreffend das Verwaltungszwangs8- verfahren wegen Beitreibung von Geldbeträgen. (Geseysamml. S. 545.)
Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König oon Preußen 2c.,
verordnen gemäß §5 des Ausführungsgesezes zur Zivilprozeß- ordnung, was foigt: E D L C .
Im § 46 der Verordnung vom 15. Novewker 1899, betreffend das Verwa liurgszwangdörerfahre«a wegen Bettre:buna von Geld- U (Seseysammk. S. 545), erhält der leyte Absag folgende afsung:
Bezüc lich der Zulässigkeit der P'ändung des Arbeits- oder Dienft- lohns verbleibt es bei den Bestimmungen tes Riichsceletes vom 21, Junt 1869 (Bunde?-Geseubl. 1869 S. 242 uud 1871 S. 63) und der Verordnung über Lohnpfändung vom 13. Dezember 1917 (Neihs-Gesepbl. S. 1102). Die Vorschrificn der 8&8 1, 2 und 4 dieser Veroctnung finden auf die P‘ändung des NRubevcl-es der Per- sonen, die in einem privaten Arbeits- oder Dienstvarhältuisse be- schäftigt gewesen sind, entsprechende Auwendung.
Artitel 2, Die zur Ausführung dieser Verordnung erfórderlichen Anordnungen haben dte beteiligten Minister gemeinschaftlich zu erlassen. Artikel 3.
Diese Verort nung tritt mit dem Tage der Veiküntung in Kraft: Sie tritt gleichzeitig mit der Verordrung über Lohrp\ä: dung vom 13, Dezember 1917 (Netckch#-Gese bl. S. 1102) außer Kraft.
Sow’it mit dem Iuktasltreten der Verordnung eine Erweiterung des der Pfändung richt unterworfenen Teiles des Ruhe, eides ein- tritt, finven die Vorschriften des § 2 der Verorduung über Lohn- piändur g vom 13. Dejember 1917 (Reich2-Geseßbl. S. 1102) ert- \prehende Anwendung. ; :
Gegeben Großes Hauptquartier, den 11. Februar 1918.
(Stegel.) Wilhelm. Graf von Hertling. Friedberg. von Breitenbach. Sydow. von Stein. Giaf von Roedern. von Waldow.
Spahn. Drews. Schmidt. von Eisenhart-Rothe. Hecgt. Wallraf.
Der Königliche Hof legt heute für Seine Königliche Hoheit den Großherzog von Mecklenbura-Streli ß die Trauer auf zwei Wochen — bis einschließlih den 10. März d. J. — an.
Der Ober-Zeremonienmeister Freiherr von Reisch ah.
Finanzministerium. Dem Reglerungsassessor Voat ist vom 1. März 1918 ab die planmäßige Stelle eines Vorstands bei dem Stempel- und Erbschaftssteueramt in Berlin verliehen worden.
Dem Kolonfa!warenhändker Wilhelm Stecher, geboren am 6, Dezember 1876 in Sennfe!d, wohnhaft in Frankfurt a. M., Bockenheime: landstrafe Nr. 103, wtro hierdu ch der Handel mit Gegenständen des täglihen Bedarfs vom heutigen Tage ab wieder gestattet. Frankfurt a. M., ten 22. Februar 1918, Der Poltzetipräsident. von Rieß.
BektannimaBunqg „Dem Metger Wilhelm Rink, geboren am 8. 1867 tn Wallau, wehnhait in Frankfurta. M, Culengasse ò1, Ge\{chäftslotkal ebenda, wird bierdurch der Handel mit Wegen- ständen des tägliwen Bedarfs vom heutigen Tage ab wieder gejiattet. Frankfurt a. M., den 23. Februar 1918. Der Polizeipräfident. F. V.: ven Klenck.
Cepicimoer
VBeranntwaGu na „Dem Laufmonn Wilkelm Catwinkel, Mittcislraße 18, ift dur Verfügung vom 9. Februar 1918 ber Handel utt Seife und Seitfeersäßmitteln wegen ÜUnzuverlässigkeit «uf Srunck ber Berordnung d-es Bundes1ats vom 223. September 1315 u ntersagt worden. — Die Koîten der Beröffentlichur g dieser Bekfanr.t:nahung hat Catwinfel zu tragen. Barmer, den 22. Februar 1918, Die Polizeiverwaltung. I. V.: L873
I eck e cs _
Auf G-und der Bondesratsveror murg vom 23. GeziemB:r 1915, r A 7 j
betreffend die Fernhaliuog unzuberli Personen vou - H
und der Ausführungsbestimmungen vom 27. September 1915
2. August 1916 it dem Meßtgezrmeiiter Bernbard S92?meye hter, Langenbergstraßke Nr. 4, duzch Berfügung vom Heutigen Tage der Handel mit Vieh, Fleisch und Fletshwaren wezen Ur- zuverläifiglelt in bezug auf diesen Handelsbetrieb untersagt.
Bocholt, den 7. Febiuar 1918, Die Ortspoltzeibehörde. Der Ersie Bürgermeisier.
Wescemann.
Der Chesrau des Jo un Geuer, ta Bonn, Am Hof Nr. 2, wohnhaft, habe lh auf Grund des J 1 her Bundesratsoero:dnunz vom 23, September 1915 (NGBl. S. 6093) bie Ausüûübunca des Handels mit Lebens- und Futtermitteln aller Act Uer da g.
Boun, den 19. Februar 1918.
Der Okerbürgermeister. &. V, : Qr. von Garten.
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Dekbtanntmachung
Nach Vorschrift des Geseges vem 10, April 1872 (Seseßsamumlk. S. 357) sind betannt gematt: /
1. ber Alleriöhîte Erlaß vom 25, Dezernber 1917, betreffend Abänderung der Allerböchsten Kene!sioneurkunde vom 20. August 1900 über den Œrwerß und Betrieb der Helle: bacher Talhahn dur die Bröithaler Gisenbabn-Afktlengesel\cGaft, du: ch die Amtsblätter
der Königlichen Negterung in Cöln Nr. 3 S. 13, ausgegeben am 19 Januar 1918, und
der Köntaliden Regierung in Koblenz Nr. 3 S. 9, ausgegeben am 19. Januar 1918;
2. ber auf Güund Allerhöchster E-m5tigung vom 16. August 1914 (Gesezsamml. S. 153) ergangene Erlaß des Staaremintiteciums dom 31. Dezember 1917, betzeffend die Berlängerung der Gülttg- ketisdauer des dem P: ootnziaiverbande der Provinz Westpreußen dur Aezhö%fien Glaß vom 12. Aust 1914 för den Bau eines el-:ktris {en Kraftwerkes bei Grodreed Im Kreise Sw: verliehenen Ent- eignungérech!s, bur) das Antsdlalt der Königlichen Regierung in PVailenwerder Nr. 3 S. 15, ausgegeben am 19. Januar 1918:
3, der auf Grund Aberhöhver Ermächtigung vem 16. August 1914 (‘Besey!amml. S. 153) e gavgene E:!aß des Staatimtntite: tum vom 16. Januar 1918, be'reffei: d die Verlängerung der Göltigk-it3- dauer des dem MFlektrizitäieverbande Neumark, Zweckverband ta Zielenzig im Kreise Dstnernbe g, iurch die 2lerhöchsten Erlasse vom 5. Ault und 3 November 1913 far die Anlzcei zur L'itung und Bert!eiluna des eleftrisd-n Stcomes innerhalb der Kreise Laudshirg (Land), Osisternberg, Weststernbera, Krossen, Lebus, Sa)din, Fiiede- berg i. Nm. uad Gub n (Land) verii-henen Entetonungs1 eta, dur das Amtsblatt der Königlichen Negteruyg {n Frankfurt a. O. Nr. 6 S. 30, ausgegeb:n am 9. F bruar 1918;
4. ter au? &rund All-r6ôöchitecr ErmäLtiguvg vcm 16, August 1914 (Vefegsamm!. S. 153) ergangene Erloß des Staa18mintsteriuras vcm 17. Januar 1918, betr-fend die Verleihung des (Entetgnungs- rets an den Reichs» (Vétlitär-) F's'us für die Anlage einex Pcivat- anichlußbatn bon dem nôrdl- den Gadpuafte des weitlih der Staats- bah. st: ede N-rdinaen—ODppum \ich hinz!'ehenden Auslä fers der Klietn- bahn der Statt Crefeld (Hafenklrinb1hu) nach der Wiltäifliegerstation Gr feld, dwich das Amtsblatt der Königlichn Peg!erung ln Düsseldor} ir. 5 S. 27, auétgezcben am 2. Februar 1918.
Nichtamltlices. Deutsches Nei ch.
Preußen. Berlin, 26. Februar 1918
Seine Malsestät der Kaiser und König hat aus Anlaß der Rückkehr des Hilfskreuzers „Wolf“ an den Kommandanten, Fregattenkapitän Nerger laut Meldung des „Wolsfschen Telegraphenbüros“ folgendes Telegramm ge- richtet: G Ih beiße Ste und Zire tapfere Besaßeng nach lkTanger erfolg- reiher Kreuifahrt dur alle Dz-zane herzlich willkommen in ter Heimat. Jadem Ich Zhnen h:ermit ben Orden Pour ls mörits veilelh-, lasse Jch für den Stab un» die Besaßung des Hiljskireuzers eine Antabl Ci]erner K1euze ecster v»nd zwetter Klafse folgen. Zhnen allen wün|che Jch frohes Wiederschen mit den Zhbrigea und gute Erholung uach klangen Entbehrungen uny Anstrengungen.
Einem aus landwirtschoftlichen Kreisen geäußerten Wunsche gemäß hat das Reichsshaßamt, wie „Wolffs Telegraphen- büro“ mitteilt, im “Einvernehmen mit ‘dem Kriegsminister be- schlossen, daß nach der Demobilmachung beim Verkauf entbebr- liher Bestände der Heeresverwaltung, insbesondere von Pferden, Kriegsanleihe, vnd zwar zum Ausgabewert, in ahlung genommen wird, sodaß, wenn sih der Wert der Satte innerhalb des Kaufpreises hält, Herauszahlungen in barem Gelde nicht erforderlich sind.
Der gestrige Geburtstag Seiner Majestät des Königs wurde auf Allerhöchstdessen ausdrücklichen Wunsch bereits am Sonntag und in aller Stille gefeiert. Wie „W, T. B.“ meldet, waren zur Feier Jhre Königlichen Hoheiten der Thronfolger, Generalfeldmarschall Herzog von Württemberg, der Herzog Ulrich von Württemberg aus dem Felde und außerdem der Erbprinz von Württemberg zum Besuche in
Stutigart eingetroffen. Am Sonnabend abend gatten sich eiwa 200 Altersgenoßen Seinec Majestät des Konigs aus der Siadt Stuttgart zu einer intimea Xeter zusammenge-
funden, an der auch der König teislnahm und in deren Verlauf er auf das Hoch mit markigen Vorten antwortete, indem er der großen Zeit mit allen ihren Opfern gedad te und darauf hinwies, {ti 3eshlecht heranzubilden,
daß es gelte, das fünfti ( Damit es veritehen lerne, was es denen schGulDig sel, die d
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ihr Blut verqießen. Am Sonntaq fand Vorn! iitags Festgottes- dienst stait, Nachmittags wurden Seiner Y tät dem Köntg ck e A Lat A E E T A v apa t von den Fugendorganijsattonen Huldigungen bargedöracht. Gut Ç fast ale Ly g ti MecXtenburg-Streligz. Qa Gt vie A did E E: aile E 2 E chVBie Die „Landeszeituna“ meldet, haben hre Majestäten 4 4 A PS t . e O a4 y 4+ l Art) T lan y der Kal)er und die Kaiserin gestern felgendes Tetegramm gejandt (Cv nt pw 4 But L Í S A „FÎ Bros erzo ta Slifabeth boa Ved r: DIreit3. 7 f 9 R 4,5 ï F - A 7 - Dejite exs@üttert dwch die Nahiht vom plöglicken
Deir es Sohnes, syrectea Wie Vir Unser von Hereea
‘ ck g f D + F f H "es Beileid aus. Gott gebe Lir Kraft in dieser schweren war erx uoch fo fish im Haupt- » fz ka3 Land. n : N ; «vi Wikbelm. Viktoria.
Die Landeszeitung veröffentlicht ferner folgende Bekannt - machung des Staatsministeriums:
16 bekanntgewmach'en, am gef!rizen
Hoheit tes Gioßs
Staat s-
Go E Wegen des heut: beso
iFrteduch Vil. ord:
Abend e Seiner Königlichen berzcegs Udoli et das unterzeihnete miatjierium wm tr Vorb: halt we terer Tandeeh-r: ider Bestirmungen 07, taß bs zum Tage ra der Beiï tung in allen Kircheu des i oßlenoaiums Macbmittans 12 big 1 Uyr mit all-n GBlok.n ge- läutet werder fol. T2 s gleien A:liroums türfen Sdau- spiele, Licht!ple!le und Tanzmusiken nicht statifinden. Die öffent- lidea Behörden haben fi secks WeHen hinzurch tes s{hwarzen Siene!s zu bedtenen, Neustreliy, 24. Februar 1918. Großherzogli; Meckie: burgish:2 Siaatsministerium.
Dossart. von Dewißp. Dr. Selmer.
Kricgsnachrichten. Berlin, 25. Februar, Abends. (W. T. B.) Stadt und Festung Reval wurden heute 10,30 Vor- miltags nah Kampf besetzt. Plesfkau (Pskow) südlich vom Peipus-See ist in unserer Hand.
Berlin, 25. Februar. (W. T. B.) Ueber den Vorstoß der Franzosen am 23. d. M. wird noch gemeldet:
Am 23. Februar feuctte der Franzo)e im Sundg.u von 10 Uhr 30 Varmittags ab ous 52 Batterien, Kaliber bis zu 28 em, und aus {weren Migenwerteru an 30000 Artillezie- geshosse und 450 {hre Flügelminen gegen unjere vorderen
Linten, da3 Batt:riegelôönde und ti: Straßen im Abschnitt Nieberaspach— (Exhrüdte—Nitederburnhaupt. Um 1 Uhr Mittags
bltes er aus dem Kreuzroalo gegen Niederctvach Gas ay, das über Norden nach Nort weslten drehte und in das Thanvrer Tal zoa. Buch mit (ranaten sucte er den Abschnitt zu vergaf:-r. Noch seben- siüdigemn Feuer filiumten drei vêllig auégeruhte, durh Wochen hinter dr Foat wmn Lngriff geschulte Bataillone heran. Säireckenweise brach der Sturm hon in unserm Feuer nieder. Bei Exrbiüce wurde er tm Kau pf Mann gegen Mann erstickt. In Niederaëpach trang der Feind ein. Die Besazung war an Zahk unterl?-gen, ges{chwächt, erschüttert, bet&ubt von zahllosen Detonationen — aber sie iögerte keine Seckunte, sie wartete keine Reserven, keine Hilfe ab, fie griff den Feind an und warf ihz hinaus. Die ganze vordere Licte ist fest În unserer Hanb. Funfanterte und Arttlerie haben ßch glänzend ge- schlagen. Ver Feind hat in ihr m Feuer {wer bluten müßen. Die (B. fangene wissen davon zu erzählen.
Großes Hauptquartier, 26. Februar. (W T B.) Destliher Kriegs\chaupiag8. Heeresgruppe Eichhorn.
Vier Tage nah Ueberschreiten des Moon-Sundes haben gestern vo:mitiag die auf Reval angeseßten Truppen — Radfahrer, Kavall: rie und Maschinengeweh: scha fhüßen an der Spiße — unter Führung des Generalleutnants Freiherrn von Seckendorff nach Kampf die Festung genommen.
Ja Livland haben viele Städte bei unserem Einzuge geslaggt, zahireihe, durch Russen verhaftete Landeseinwohner wurden befreit.
Südlich von Pleskau (Pskow) stießen unsere Regimenter auf starlen Widerstand. In heftigem Kampf schlugen sie den Feind. Die Stadt wurde genommen.
Feiudiiche Kräfte warfen sich unseren in der Ukraine längs des Pripet vordringenden Abteilungen bei Kolenko- witschi entgegen. Ja schneidigem Angriff wurde der Feind geworfen, Stadt und Bahnhof erftürmt.
In wenigen Tagen haben die Truppen der Heeres- gruppe Linsingen zu Fuß, mit der Bahn und auf Krast- wagen unter großen Anstrengungen und Entbehrungen mehr a!s 300 Kilometer zurückgelegt. Im Verein mit ufrainishen Truppen haben sie große Teile des Landes von plündernden Banden befreit. s
Die ukrainische Regierung hat in den vom Feinde ge- säuberten Gebieten die Nuhe und Ordnung wiederhergestellt.
An Gefangenen wurden an der Ostfront neuer- dings eingebracht: 3 Divisionsstäbe, 180 Offiziere und 3676 Mann. Gefangenenzahl und Beute aus Reval und Pleskau lassen sich noch nicht übersehen.
Von den anderen Kriegsschaupläzen nichts Neues.
Wien, 25. Februar. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet:
An der Piave war die Artillerietätigkeit lebhaft.
Bei der Heeresgruppe Linsingen haben deutshe Vor- truppen in Shitomir die Verbindung mit den ukrai- nishen Truppen aufgenommen.