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Timestamp: 2016-10-27 13:03:26
Document Index: 72858568

Matched Legal Cases: ['Art. 17', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 45', 'BGE', 'BGE', 'Art. 45', 'Art. 132']

Arbeitsamt Graub�nden, Grabenstrasse 8, Chur, Beschwerdegegner,
Mit Verf�gung vom 24. Juli 2000 stellte das Arbeitsamt Graub�nden (KIGA) den 1963 geborenen S.________ wegen Nichtbefolgung von Weisungen des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) f�r 40 Tage in der Anspruchsberechtigung ein.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden mit Entscheid vom 19. September 2000 ab.
S.________ f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde, indem er sinngem�ss beantragt, die vorinstanzlich best�tigte Einstellungsverf�gung sei aufzuheben.
Das KIGA verzichtet auf eine Vernehmlassung, w�hrend sich das Staatssekretariat f�r Wirtschaft nicht vernehmen l�sst.
1.- Die Vorinstanz hat die massgebenden Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen �ber die Pflichten des Versicherten (Art. 17 Abs. 1-3 AVIG), die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen Nichtbefolgens von Kontrollvorschriften oder Weisungen des Arbeitsamtes (Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG) sowie die vom Grad des Verschuldens abh�ngige Dauer der Einstellung (Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG in Verbindung mit Art. 45 Abs. 2 AVIV) im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.- Streitig und zu pr�fen ist, ob KIGA und Vorinstanz den Beschwerdef�hrer zu Recht wegen Nichtbefolgung der amtlichen Weisungen f�r 40 Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt haben.
a) Mit Schreiben vom 26. April 2000 hatte das RAV dem Beschwerdef�hrer eine Stelle als K�chengehilfe im Restaurant S.________ zugewiesen. Auf dem Formular "Ergebnis der Stellenzuweisung" antwortete der Beschwerdef�hrer am 2. Mai 2000 gegen�ber dem RAV (Posteingang beim RAV am 17. Mai 2000), er habe sich am 2. Mai 2000 um die ihm zugewiesene Arbeitsstelle als K�chengehilfe beworben, ohne dass es zu einer Anstellung gekommen sei, da die Stelle angeblich schon besetzt gewesen sei. Demgegen�ber erkl�rte Frau D.________ vom Restaurant S.________ auf dem Formular "R�ckmeldung" am 12. Mai 2000 unterschriftlich, dass sich der Beschwerdef�hrer in der Folge der Stellenzuweisung nicht bei ihr gemeldet habe. Im Rahmen der Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs liess der Beschwerdef�hrer am 4. Juni 2000 sodann gegen�ber dem KIGA verlauten, er habe sich pers�nlich im Restaurant S.________ beworben. Nachdem dies von Arbeitgeberseite bestritten worden sei, sei er nochmals pers�nlich vorbeigegangen. Abweichend von seinen Aussagen vom 4. Juni 2000 machte der Beschwerdef�hrer jedoch im vorinstanzlichen Verfahren geltend, er habe sich zuerst telefonisch beworben und habe erst dann pers�nlich beim Restaurant S.________ vorgesprochen, als man ihm vorgeworfen habe, dass er sich nicht um diese zugewiesene Stelle beworben h�tte.
Infolge der widerspr�chlichen und wenig glaubw�rdigen Angaben des Versicherten ist nicht zu beanstanden, wenn die verf�gende Verwaltung und mit ihr die Vorinstanz den Aussagen der Frau D.________ gefolgt und mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 125 V 195 Erw. 2, 121 V 47 Erw. 2a, 208 Erw. 6b mit Hinweis) davon ausgegangen sind, dass der Beschwerdef�hrer eine fristgerechte Bewerbung innert zweier Tage um die ihm mit Schreiben vom 26. April 2000 zugewiesene Stelle unterlassen hat.
b) Was mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiegegen vorgebracht wird, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu f�hren.
Nachdem der rechtserhebliche Sachverhalt hinreichend abgekl�rt wurde und von zus�tzlichen Beweismassnahmen keine neuen Erkenntnisse erwartet werden k�nnen, die zu einem anderen Ergebnis zu f�hren verm�chten, ist dem Beweisantrag auf Gegen�berstellung des Beschwerdef�hrers und der Wirtin des Restaurants S.________ nicht stattzugeben (antizipierte Beweisw�rdigung; vgl. BGE 122 II 469 Erw. 4a, 122 III 223 Erw. 3c, 120 Ib 229 Erw. 2b, 119 V 344 Erw. 3c mit Hinweisen).
c) Da der Versicherte innerhalb der Rahmenfrist bereits wiederholt in der Anspruchsberechtigung hatte eingestellt werden m�ssen, hat die Verwaltung die nach dem Grad des Verschuldens bemessene Einstellungsdauer zu Recht nach Art. 45 Abs. 2bis AVIV angemessen erh�ht. In W�rdigung aller Umst�nde ist die von der Verwaltung im unteren Bereich des schweren Verschuldens festgesetzte und von der Vorinstanz best�tigte Einstellungsdauer von 40 Tagen auch im Rahmen der Ermessenskontrolle (Art. 132 OG) nicht zu beanstanden.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graub�nden, dem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Graub�nden, der �ffentlichen Arbeitslosenkasse
Graub�nden und dem Staatssekretariat