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Timestamp: 2019-02-17 22:56:14
Document Index: 231000916

Matched Legal Cases: ['§ 1836', '§ 1908', '§ 20', '§ 69', '§ 168', '§ 168', '§ 292', '§ 1836', '§ 2075', '§ 2075']

Rechtsprechung: FamRZ 2004, 1324 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Hamm, 12.02.2004 | LG Rostock, 31.07.2003
§ 1836 Abs 1 S 1 BGB; § 1908i BGB; § 20 Abs 1 FGG; § 69g Abs 1 S 2 FGG; OLG Frankfurt am Main, 26.02.2004 - 20 W 445/03
Betreuungsverfahren: Beschwerdeberechtigung der Staatskasse gegen Feststellung der berufsmäßigen Führung der Betreuung
Beschwerdeberechtigung der Staatskasse gegen die mit der Betreuerbestellung verbundene Feststellung über die berufsmäßige Führung der Betreuung; Betreuung durch einen Berufsbetreuer oder durch einen ehrenamtlichen Betreuer
(Betreuungsverfahren: Beschwerdeberechtigung der Staatskasse gegen Feststellung der berufsmäßigen Führung der Betreuung)
AG Offenbach - 14 XVII 983/00
LG Darmstadt, 04.11.2003 - 5 T 240/03
LG Darmstadt, 24.11.2003 - 5 T 240/03
FGPrax 2004, 122
FamRZ 2004, 1324 (Ls.)
Bemessung des Schonvermögens; Zulässigkeit der Festsetzung der Betreuervergütung ; Mittellosigkeit des Betreuten; Qualifikation als Berufsbetreuer ; Vergütung eines Betreuers; Vergütung des Betreuers aus dem Vermögen des Betreuten; Festsetzung der Vergütung gegen die Staatskasse
AG Witten, 22.11.2001 - 12 XVII E 2828
LG Bochum, 07.02.2003 - 7 T 183/02
Es entspricht deshalb einer verbreiteten und zutreffenden Auffassung, dass der Betreuer beide Ansprüche in einem Verfahren geltend machen kann (BayObLG FamRZ 2001, 377 f.;… Keidel/Engelhardt FamFG 18. Aufl. § 168 Rn. 22; Zimmermann FamRZ 2004, 921, 928; vgl. auch OLG Hamm OLGR 2004, 189, 190;… Prütting/Helms/Hammer FamFG 3. Aufl. § 168 Rn. 18;… Fröschle/Fischer in Praxiskommentar Betreuungs- und Unterbringungsverfahren 3. Aufl. Anh. zu § 292 FamFG Rn. 3).
Die Rechtsauffassung des Landgerichts widerspricht der bisherigen Rechtsprechung des Senats (vgl. etwa OLGR 2004, 189), der den Standpunkt eingenommen hat, die Feststellung der berufsmäßigen Führung der Betreuung könne auch noch im Vergütungsfestsetzungsverfahren nachgeholt werden.
Auch ist nach wie vor richtig, dass der erhöhte Freibetrag nach dem Bundesversorgungsgesetz mangels einer entsprechenden Verweisung in § 1836c Nr. 2 BGB nicht maßgeblich ist (vgl. BayObLG Beschluss vom 03.01.2002, Az. 3Z BR 242/01, FamRZ 2002, Seite 701; OLG Hamm Beschluss vom 12.02.2004, Az. 15 W 62/03, FamRZ 2004, Seite 1324).
Feststellung der berufsmäßigen Ausübung der Tätigkeit als Ergänzungsbetreuer …
Der Vergütungsanspruch knüpft nicht an die formale und nachprüfbare Feststellung der Berufsmäßigkeit an (vergleiche OLG Hamm, Beschluss vom 12.02.2004, Az. 15 W 62/03).
LG Rostock, 31.07.2003 - 2 T 54/02, 2 T 58/02
Rechtmäßigkeit der Einziehung eines Erbscheins; Erbeinsetzung unter der Auflage der Übernahme der Betreuung und Pflege eines Dritten im Haushalt der Erbengemeinschaft; Auslegung der Erklärungen eines Testaments anhand des wirklichen Willen des Erblassers bzw. anhand der Auslegungsregeln der §§ 2075, 2076 BGB; Beauflagung mit der Pflege eines Angehörigen als Bedingung im Sinne von § 2075 BGB; Abhängigkeit des Eintritts der auflösenden Bedingung von einem vorwerfbaren Verhalten der Vorerben; Geltendmachung des Anspruchs auf Erteilung eines gleich lautenden Erbscheines im Beschwerdeverfahren über die Einziehung
AG Rostock, 22.06.2002 - 90 VI 123/97
FamRZ 2004, 1324