Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=16.01.1996&Aktenzeichen=XI%20ZR%2057/95
Timestamp: 2013-05-20 15:15:23
Document Index: 192990380

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 16.01.1996 - XI ZR 57/95 TelefonwerbungTelefonwerbung f�llt nicht in den Anwendungsbereich von � 1 HWiG;Anforderungen an eine (konkuldente) Verweigerung nach � 415 Abs. 2 BGB
GewO � 56 Abs. 1 Nr. 6 (a. F.); HWiG � 1 Abs. 1 Nr. 1
Haust�rwiderrufsgesetz: Keine Anwendung bei telefonischer Kontaktaufnahme und sp�terem Abschlu� eines Darlehensvertrages in den Gesch�ftsr�umen des Darlehensgebers
HWiG � 1Haust�rwiderrufsgesetz - Haust�rgesch�ft
Widerrufsrecht bei Telefonwerbung
Telefonwerbung und Haust�rwiderrufsgesetz
Kein Haust�rgesch�ft bei Telefonwerbung
finanztip.de (Ausz�ge)
Widerruf eines Darlehensvertrages nach Haust�rwiderrufsgesetz - Telefonwerbung f�llt nicht unter das HWiG
BGHZ 132, 1
NJW 1996, 929
GRUR 1996, 375
VersR 1996, 505
WM 1996, 390
Wird zitiert von ... (7) BGH, 16.01.1996 - XI ZR 116/95 Haust�rwiderrufsgesetz - Haust�rgesch�ftEine telefonische Kontaktaufnahme erf�llt nicht den Tatbestand der "m�ndlichen Verhandlungen" im Sinne des � 1 Abs. 1 Nr. 1 HWiG; das hat der erkennende Senat in der Parallelsache XI ZR 57/95 entschieden (Urteil vom 16. Januar 1996, zur Ver�ffentlichung bestimmt).
BGH, 08.06.2004 - XI ZR 167/02 Immobilienanlagen - Widerrufsbelehrung nach HWiG und VebrKrG n�tig!Daraus folgt aber nicht, da� eine telefonische Kontaktaufnahme auch ohne nachfolgenden Hausbesuch gen�gt, um die Voraussetzungen des � 1 Abs. 1 Nr. 1 HWiG a.F. zu erf�llen (Senat BGHZ 132, 1, 4 f.).
OLG Stuttgart, 29.06.1999 - 6 U 169/98 F�r das Eingreifen des HWiG gen�gt es, wenn die im Rahmen einer Haust�rsituation vorangegangenen Verhandlungen f�r den sp�teren Vertragsschlu� zumindest miturs�chlich waren (BGH v. 26.10.1993 - XI ZR 42/93, NJW 1994, 262; BGH v. 16.1.1996 - XI ZR 116/95, MDR 1996, 456 = BB 1996, 551;… Fischer/Machunsky, HWiG, 2. Aufl., � 1 Rz. 51).Nach dem weitreichenden Zweck des HWiG, den Verbraucher gegen die mit dem sog. Direktvertrieb verbundenen Gefahren zu sch�tzen, ist allein entscheidend, da� der Kunde ohne die vorherige anbieterinitiierte Kontaktaufnahme i.S.v. � 1 Abs. 1 HWiG seine Vertragserkl�rungen nicht, oder nicht so wie geschehen abgegeben h�tte (BGH v. 16.1.1996 - XI ZR 116/95, MDR 1996, 456 = NJW 1996, 926; BGH v. 17.9.1996 - XI ZR 197/95, MDR 1997, 25 = NJW 1996, 3416).Daher ist auch ein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen den Vertragsverhandlungen unter den Umst�nden des � 1 HWiG und der sp�teren Abgabe der Vertragserkl�rungen - unabh�ngig davon, ob dieser im vorliegenden Fall noch anzunehmen w�re - nicht erforderlich (OLG Stuttgart v. 4.3.1997 - 6 U 161/96, MDR 1998, 145; BGH v. 26.10.1993 - XI ZR 42/93, MDR 1994, 249; BGH v. 16.1.1996 - XI ZR 57/95, MDR 1996, 456).War dies ein Dritter, wie vorliegend der Vermittler M., so sind nach der im Schrifttum �berwiegend vertretenen Meinung die zu � 123 Abs. 2 BGB entwickelten Grunds�tze entsprechend anwendbar (…vgl. Fischer/Machunsky, HWiG, 2. Aufl., � 1 Rz. 57;… Palandt/Putzo, BGB, 58. Aufl., � 1 HWiG Rz. 5;… M�nchKomm, 3. Aufl. HWiG, � 1 Rz. 15; die Rechtsprechung hat hierzu differenzierte Auffassungen vertreten, vgl. OLG Hamm v. 29.6.1995 - 5 U 45/95, WM 1995, 1872; BGH v. 17.9.1996 - XI ZR 164/95, MDR 1997, 24 = NJW 1996, 3414; BGH v. 16.1.1996 - XI ZR 116/95, MDR 1996, 456 = NJW 1996, 926; einschr�nkend KG v. 19.1.1996 - 4 U 364/94, KGR 1996, 85 = MDR 1996, 570 = NJW 1996, 1480 und BGH v. 12.6.1991 - VIII ZR 178/90, MDR 1991, 837 = NJW-RR 1991, 1524 zur vergleichbaren Situation im Rahmen des � 1 Abs. 1 Nr. 2 HWiG sowie OLG Stuttgart v. 30.3.1999 - 6 U 141/98, OLGR Stuttgart 1999, 231).
BGH, 11.10.2004 - II ZR 322/03 Immobilienanlagen - Kreditvertrag unwirksam: Nur �bertragung der FondsanteileEin Telefonanruf des Anlage- und Kreditvermittlers am Arbeitsplatz des Beklagten zur Vereinbarung eines Beratungsgespr�chs in den R�umen des Vermittlers erf�llt die Voraussetzungen des � 1 Abs. 1 Nr. 1 Haust�rWG nicht (vgl. BGH, Urt. v. 16. Januar 1996 - XI ZR 57/95, ZIP 1996, 373, 374 f.).
LG D�sseldorf, 04.11.1997 - 4 O 343/97 Etwas anderes kann ausnahmsweise etwa dann gelten, wenn der Verletzer durch den Vertrieb qualitativ minderwertiger Ware die Wertsch�tzung beeintr�chtigt hat, die den Erzeugnissen des Schutzrechtsinhabers entgegengebracht wird (vgl. BGH GRUR 1996, 375, 378 - Me�mer-Tee II; BGH GRUR 1975, 85, 87 - Clarissa).Etwas anderes kann ausnahmsweise etwa dann gelten, wenn der Verletzer durch den Vertrieb qualitativ minderwertiger Ware die Wertsch�tzung beeintr�chtigt hat, die den Erzeugnissen des Schutzrechtsinhabers entgegengebracht wird (BGH GRUR 1996, 375, 378 - Me�mer-Tee II; BGH GRUR 1975, 85, 87 - Clarissa).
AG Hamburg-Altona, 16.12.2004 - 316 C 369/04 Widerrufsrecht bei R-Gespr�ch im FestnetzZwar hat der Bundesgerichtshof (Urt. v. 16.1.1996, NJW 1996, S. 929f) entschieden, der Anwendungsbereich des damaligen HWiG sei nicht auf telefonische Kontaktaufnahmen auszudehnen.
OLG Stuttgart, 04.09.2002 - 9 U 75/02 Vermittlung eines fremdfinanzierten Wohnungskaufs als Kapitalanlage: Haftung des …Telefonische Verhandlungen fallen nach der herrschenden Meinung (BGH NJW 96, 929/930 m.w.N.;… Palandt, BGB, 61. Aufl., 2002, � 1 HWiG, Rz. 20) auch unter W�rdigung der EG-Richtlinie nicht unter das HWiG.