Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/apotheker
Timestamp: 2019-11-17 03:24:41
Document Index: 63371108

Matched Legal Cases: ['§ 78', '§ 1', '§ 3', '§ 42', '§ 42', 'Art. 3', '§ 21', '§ 78']

Apotheker | Rechtslupe
Wenn ein Apo­the­ker mit Säu­re um sich spritzt
Einem Apo­the­ker, der mit einer ätzen­den Säu­re­lö­sung aus sei­nem Labor eine Kör­per­ver­let­zung begeht, hat in erheb­li­cher Wei­se gegen die all­ge­mei­ne Berufs­pflicht eines Apo­the­kers ver­sto­ßen, die in der Apo­the­ke ver­füg­ba­ren Stof­fe und Sub­stan­zen nur ver­ant­wor­tungs­voll und ent­spre­chend ihrer phar­ma­zeu­ti­schen Zweck­be­stim­mung ein­zu­set­zen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln in dem hier
Ein Ver­stoß gegen die Bestim­mun­gen des § 78 Abs. 2 Satz 2 und 3, Abs. 3 Satz 1 AMG, § 1 Abs. 1 und 4, § 3 AMPreisV ist auch dann nicht geeig­net, die Inter­es­sen von Mit­be­wer­bern und sons­ti­gen Markt­teil­neh­mern spür­bar zu beein­träch­ti­gen, wenn bei einem Rezept, auf dem zwei oder mehr ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Arz­nei­mit­tel ver­schrie­ben wor­den
Die Wer­bung eines Apo­the­kers
Mit der Gewäh­rung von 1‑Eu­ro-Wer­t­gut­­schei­­nen für die Ein­lö­sung von Rezep­ten über­schrei­ten Apo­the­ker die Baga­tell­gren­ze und ver­sto­ßen gegen die gesetz­li­chen Vor­schrif­ten über die Arz­nei­mit­tel­preis­bin­dung. So das Berufs­ge­richt für Heil­be­ru­fe bei dem Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin, das acht Apo­the­kern, die mit 1‑Eu­ro-Wer­t­gut­­schei­­nen für die Ein­lö­sung von Rezep­ten gewor­ben haben, wegen Ver­sto­ßes gegen ihre Berufs­pflich­ten
Bekommt ein Kun­de in einer Apo­the­ke für die Ein­lö­sung eines Rezepts pro ver­schrei­bungs­pflich­ti­gem Arz­nei­mit­tel einen Ein­kaufs­gut­schein im Wert von 1 Euro geschenkt, so stellt die­ses Ver­hal­ten eine Berufs­pflicht­ver­let­zung dar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­be­rufs­ge­richt für Heil­be­ru­fe bei dem Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz auf Antrag der Lan­de­s­apo­the­ker­kam­mer einen Apo­the­ker wegen eines
Kon­kur­ren­ten­kla­gen unter Ver­sand­apo­the­ken
Ein Apo­the­ker, der die einem an­de­ren Apo­the­ker er­teil­te Er­laub­nis zum Ver­sand apo­the­ken­pflich­ti­ger Arz­nei­mit­tel an­ficht, ist nur dann nach § 42 Abs. 2 VwGO kla­ge­be­fugt, wenn er durch den Ver­sand­han­del des Kon­kur­ren­ten un­zu­mut­ba­re tat­säch­li­che Wett­be­werbs­nach­tei­le er­lei­det. Eine Anfech­tungs­kla­ge ist nach § 42 Abs. 2 VwGO zuläs­sig, wenn der Klä­ger gel­tend macht, durch den
Ist ein Stu­di­en­ab­schluss in der Pro­mo­ti­ons­ord­nung nicht auf­ge­führt, so dass ohne eine Gleich­wer­­ti­g­keits-Aner­ken­­nung der­zeit der erfor­der­li­che Vor­bil­dungs­nach­weis fehlt, lie­gen die Zulas­sungs­vor­aus­set­zun­gen nach der Pro­mo­ti­ons­ord­nung nicht vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz die Kla­ge eines Apo­the­kers abge­wie­sen. Der Klä­ger pro­mo­vier­te nach erfolg­rei­chem Stu­di­um der Phar­ma­zie bereits im Jahr 2000
Das von einem Apo­the­ker vor­ge­nom­me­ne Abfül­len von Fer­tig­sprit­zen aus einem unter Ver­wen­dung bio­tech­no­lo­gi­scher Ver­fah­ren her­ge­stell­ten, gemäß Art. 3 Abs. 1 VO (EG) 726/​2004 zen­tral zuge­las­se­nen Prä­pa­rat unter­liegt als "Her­stel­lung" eines Arz­nei­mit­tels im Sin­ne der VO 726/​2004 eben­falls dem Erfor­der­nis zen­tra­ler Zulas­sung. Die im natio­na­len Recht (hier: § 21 Abs. 2 AMG) vor­ge­se­he­nen Ein­schrän­kun­gen
Ein Apo­the­ker, der sei­nen Kun­den bei Ein­sen­dung eines Rezepts über ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Arz­nei­mit­tel einen Rezept­bo­nus gewährt, der bei der nächs­ten Bestel­lung von frei­ver­käuf­li­chen Apo­the­ken­ar­ti­keln mit dem Kauf­preis ver­rech­net wird, ver­stößt unab­hän­gig davon, wie die­ses Ver­hal­ten wett­be­werbs­recht­lich zu qua­li­fi­zie­ren ist, gegen die Arz­nei­mit­tel­preis­bin­dung. Gemäß § 78 Abs. 2 Satz 2, Abs. 3 Satz 1 AMG
Weil er der Lan­de­s­apo­the­ker­kam­mer kei­nen Aus­bil­dungs­ver­trag für sei­ne Aus­zu­bil­den­de zur Geneh­mi­gung vor­ge­legt hat, hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz (Berufs­ge­richt für Heil­be­ru­fe) einem Apo­the­ker wegen Ver­let­zung sei­ner Berufs­pflich­ten einen Ver­weis erteilt und ihm eine Geld­bu­ße in Höhe von 7.000,– € auferlegt.Der Apo­the­ker beschäf­tig­te in sei­ner Apo­the­ke eine jun­ge Frau im Rah­men ihrer