Source: http://www.buzer.de/gesetz/4560/a63216.htm
Timestamp: 2017-07-23 16:38:41
Document Index: 52932606

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 28', '§ 30', '§ 29', '§ 29', '§ 4', '§ 40', '§ 123', '§ 12', '§ 4', '§ 40', '§ 28', '§ 30', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 17', '§ 34', '§ 38', '§ 3', '§ 13', '§ 5', '§ 21', '§ 6', '§ 23', '§ 10', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 11', '§ 5']

§ 29 StAG Staatsangehörigkeitsgesetz buzer.de
Sie sind amtlich bestens informiert? Wozu buzer.de?Werben auf buzer.deSie sind hier: Start > Inhaltsverzeichnis StAG > § 29Mail bei Änderungen § 29 - Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG)G. v. 22.07.1913 RGBl. S. 583; zuletzt geändert durch Artikel 3 G. v. 11.10.2016 BGBl. I S. 2218Geltung ab 01.01.1964; FNA: 102-1 Staatsangehörigkeit14 frühere Fassungen | wird in 60 Vorschriften zitiert § 28 ←→ § 30§ 29 § 29 hat 2 frühere Fassungen und wird in 23 Vorschriften zitiert(1) 1Optionspflichtig ist, wer1. die deutsche Staatsangehörigkeit nach § 4 Absatz 3 oder § 40b erworben hat,2. nicht nach Absatz 1a im Inland aufgewachsen ist,3. eine andere ausländische Staatsangehörigkeit als die eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder der Schweiz besitzt und4. innerhalb eines Jahres nach Vollendung seines 21. Lebensjahres einen Hinweis nach Absatz 5 Satz 5 über seine Erklärungspflicht erhalten hat.2Der Optionspflichtige hat nach Vollendung des 21. Lebensjahres zu erklären, ob er die deutsche oder die ausländische Staatsangehörigkeit behalten will. 3Die Erklärung bedarf der Schriftform.(1a) 1Ein Deutscher nach Absatz 1 ist im Inland aufgewachsen, wenn er bis zur Vollendung seines 21. Lebensjahres1. sich acht Jahre gewöhnlich im Inland aufgehalten hat,2. sechs Jahre im Inland eine Schule besucht hat oder3. über einen im Inland erworbenen Schulabschluss oder eine im Inland abgeschlossene Berufsausbildung verfügt.2Als im Inland aufgewachsen nach Satz 1 gilt auch, wer im Einzelfall einen vergleichbar engen Bezug zu Deutschland hat und für den die Optionspflicht nach den Umständen des Falles eine besondere Härte bedeuten würde.(2) Erklärt der Deutsche nach Absatz 1, dass er die ausländische Staatsangehörigkeit behalten will, so geht die deutsche Staatsangehörigkeit mit dem Zugang der Erklärung bei der zuständigen Behörde verloren.(3) 1Will der Deutsche nach Absatz 1 die deutsche Staatsangehörigkeit behalten, so ist er verpflichtet, die Aufgabe oder den Verlust der ausländischen Staatsangehörigkeit nachzuweisen. 2Tritt dieser Verlust nicht bis zwei Jahre nach Zustellung des Hinweises auf die Erklärungspflicht nach Absatz 5 ein, so geht die deutsche Staatsangehörigkeit verloren, es sei denn, dass dem Deutschen nach Absatz 1 vorher die schriftliche Genehmigung der zuständigen Behörde zur Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit (Beibehaltungsgenehmigung) erteilt wurde. 3Ein Antrag auf Erteilung der Beibehaltungsgenehmigung kann, auch vorsorglich, nur bis ein Jahr nach Zustellung des Hinweises auf die Erklärungspflicht nach Absatz 5 gestellt werden (Ausschlussfrist). 4Der Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit tritt erst ein, wenn der Antrag bestandskräftig abgelehnt wird. 5Einstweiliger Rechtsschutz nach § 123 der Verwaltungsgerichtsordnung bleibt unberührt.(4) Die Beibehaltungsgenehmigung nach Absatz 3 ist zu erteilen, wenn die Aufgabe oder der Verlust der ausländischen Staatsangehörigkeit nicht möglich oder nicht zumutbar ist oder bei einer Einbürgerung nach Maßgabe von § 12 Mehrstaatigkeit hinzunehmen wäre.(5) 1Auf Antrag eines Deutschen, der die Staatsangehörigkeit nach § 4 Absatz 3 oder § 40b erworben hat, stellt die zuständige Behörde bei Vorliegen der Voraussetzungen den Fortbestand der deutschen Staatsangehörigkeit nach Absatz 6 fest. 2Ist eine solche Feststellung nicht bis zur Vollendung seines 21. Lebensjahres erfolgt, prüft die zuständige Behörde anhand der Meldedaten, ob die Voraussetzungen nach Absatz 1a Satz 1 Nummer 1 vorliegen. 3Ist dies danach nicht feststellbar, weist sie den Betroffenen auf die Möglichkeit hin, die Erfüllung der Voraussetzungen des Absatzes 1a nachzuweisen. 4Wird ein solcher Nachweis erbracht, stellt die zuständige Behörde den Fortbestand der deutschen Staatsangehörigkeit nach Absatz 6 fest. 5Liegt kein Nachweis vor, hat sie den Betroffenen auf seine Verpflichtungen und die nach den Absätzen 2 bis 4 möglichen Rechtsfolgen hinzuweisen. 6Der Hinweis ist zuzustellen. 7Die Vorschriften des Verwaltungszustellungsgesetzes finden Anwendung.(6) 1Der Fortbestand oder Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit nach dieser Vorschrift wird von Amts wegen festgestellt. 2Das Bundesministerium des Innern kann durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates Vorschriften über das Verfahren zur Feststellung des Fortbestands oder Verlusts der deutschen Staatsangehörigkeit erlassen.Text in der Fassung des Artikels 1 Zweites Gesetz zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes G. v. 13. November 2014 BGBl. I S. 1714 m.W.v. 20. Dezember 2014§ 28 ←→ § 30 Inhaltsverzeichnis | nach obenFrühere Fassungen von § 29 StAG
vergleichen mitmWv (verkündet)neue Fassung durchaktuell vorher 20.12.2014Artikel 1 Zweites Gesetz zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzesvom 13.11.2014 BGBl. I S. 1714aktuell vorher 28.08.2007Artikel 5 Gesetz zur Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Unionvom 19.08.2007 BGBl. I S. 1970aktuellvor 28.08.2007früheste archivierte Fassung
Bitte beachten Sie, dass rückwirkende Änderungen - soweit vorhanden - nach dem Verkündungsdatum des Änderungstitels (Datum in Klammern) und nicht nach dem Datum des Inkrafttretens in diese Liste einsortiert sind. Inhaltsverzeichnis | nach obenZitierungen von § 29 StAGSie sehen die Vorschriften, die auf § 29 StAG verweisen. Die Liste ist unterteilt nach Zitaten in StAG selbst, Ermächtigungsgrundlagen, anderen geltenden Titeln, Änderungsvorschriften und in aufgehobenen Titeln. interne Verweise§ 17 StAG§ 34 StAG§ 38 StAG Inhaltsverzeichnis | nach obenZitat in folgenden NormenBundesmeldegesetz (BMG)Artikel 1 G. v. 03.05.2013 BGBl. I S. 1084; zuletzt geändert durch Artikel 2 G. v. 11.10.2016 BGBl. I S. 2218§ 3 BMG Speicherung von Daten§ 13 BMG Aufbewahrung von DatenPassgesetz (PassG)Artikel 1 G. v. 19.04.1986 BGBl. I S. 537; zuletzt geändert durch Artikel 3 G. v. 07.07.2017 BGBl. I S. 2310§ 5 PassG Gültigkeitsdauer§ 21 PassG PaßregisterPersonalausweisgesetz (PAuswG)Artikel 1 G. v. 18.06.2009 BGBl. I S. 1346; zuletzt geändert durch Artikel 2 G. v. 07.07.2017 BGBl. I S. 2310§ 6 PAuswG Gültigkeitsdauer; vorzeitige Beantragung; räumliche Beschränkungen§ 23 PAuswG PersonalausweisregisterZweite Bundesmeldedatenübermittlungsverordnung (2. BMeldDÜV)V. v. 01.12.2014 BGBl. I S. 1950; zuletzt geändert durch Artikel 22 Abs. 11 G. v. 11.11.2016 BGBl. I S. 2500§ 10 2. BMeldDÜV Datenübermittlung an das Bundesverwaltungsamt Inhaltsverzeichnis | nach obenZitate in ÄnderungsvorschriftenErste Verordnung zur Änderung der Zweiten BundesmeldedatenübermittlungsverordnungV. v. 20.06.2015 BGBl. I S. 1006Artikel 1 1. BMeldDÜV2ÄndV Änderung der Zweiten BundesmeldedatenübermittlungsverordnungErstes Gesetz zur Änderung des Bundesmeldegesetzes und weiterer VorschriftenG. v. 11.10.2016 BGBl. I S. 2218Artikel 1 1. BMGuaÄndG Änderung des BundesmeldegesetzesArtikel 3 1. BMGuaÄndG Änderung des StaatsangehörigkeitsgesetzesGesetz zur Änderung des Passgesetzes und weiterer VorschriftenG. v. 20.07.2007 BGBl. I S. 1566; 2007 I. 2316Artikel 1 PassGuaÄndG Änderung des PassgesetzesGesetz zur Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen UnionG. v. 19.08.2007 BGBl. I S. 1970, 2008 I S. 992Artikel 5 EUAufhAsylRUG Änderung des StaatsangehörigkeitsgesetzesArtikel 7 EUAufhAsylRUG Änderung von VerordnungenVerordnung zur Änderung von Verordnungen auf der Grundlage des BundesmeldegesetzesV. v. 11.10.2016 BGBl. I S. 2249Artikel 2 MeldeRÄndV Änderung der Zweiten BundesmeldedatenübermittlungsverordnungZweite Verordnung zur Änderung der Zweiten BundesmeldedatenübermittlungsverordnungV. v. 21.10.2009 BGBl. I S. 3668Artikel 1 2. BMeldDÜV2ÄndVZweites Gesetz zur Änderung des StaatsangehörigkeitsgesetzesG. v. 13.11.2014 BGBl. I S. 1714Artikel 1 2. StAGÄndG Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes Inhaltsverzeichnis | nach obenZitate in aufgehobenen TitelnGesetz über Personalausweiseneugefasst durch B. v. 21.04.1986 BGBl. I S. 548; aufgehoben durch Artikel 7 G. v. 18.06.2009 BGBl. I S. 1346§ 2 PersAuswG Gültigkeit§ 2a PersAuswG PersonalausweisregisterMelderechtsrahmengesetz (MRRG)neugefasst durch B. v. 19.04.2002 BGBl. I S. 1342; aufgehoben durch Artikel 4 G. v. 03.05.2013 BGBl. I S. 1084; 2014 BGBl. I S. 1738§ 2 MRRG Speicherung von DatenZweite Bundesmeldedatenübermittlungsverordnung (2. BMeldDÜV)V. v. 31.07.1995 BGBl. I S. 1011; aufgehoben durch § 11 Abs. 2 V. v. 01.12.2014 BGBl. I S. 1950; 2015 BGBl. I S. 1006§ 5d 2. BMeldDÜV Datenübermittlungen an das BundesverwaltungsamtLink zu dieser Seite: http://www.buzer.de/gesetz/4560/a63216.htm Inhaltsverzeichnis | nach oben Für Ihr Blog oder Forum - Gesetze verknüpfenFür Ihre Internetseite -Ticker aktuellste GesetzesänderungenImpressumDatenschutz