Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2013_II_284/BGBLA_2013_II_284.html
Timestamp: 2020-05-26 03:07:54
Document Index: 350731891

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 32', '§ 13', '§ 12', '§ 3', 'Art.\n1', '§ 32']

Ausgegeben am 1. Oktober 2013
284. Verordnung:
Agrarstrukturstatistik-Verordnung 2013
284. Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betreffend die Statistik über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe im Jahr 2013 (Agrarstrukturstatistik-Verordnung 2013)
Auf Grund der §§ 4 bis 10 und § 32 Abs. 4 Z 1 des Bundesstatistikgesetzes 2000, BGBl. I Nr. 163/1999, zuletzt geändert durch Bundesgesetz BGBl. I Nr. 111/2010 wird im Einvernehmen mit dem Bundeskanzler, hinsichtlich des § 13 zusätzlich im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen und hinsichtlich des § 12 auf Grund des § 3 des LFBIS-Gesetzes, BGBl. Nr. 448/1980, zuletzt geändert durch Bundesgesetz BGBl. Nr. 505/1994, verordnet:
Die Bundesanstalt Statistik Österreich (Bundesanstalt) hat zur Erfüllung der Verpflichtungen Österreichs aufgrund der Verordnung (EG) Nr. 1166/2008 über die Betriebsstrukturerhebungen und die Erhebung über landwirtschaftliche Produktionsmethoden sowie zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 571/88 des Rates, ABl. Nr. L 321 vom 1.12.2008 S. 14, in der Fassung der Berichtigung ABl. Nr. L 308 vom 24.11.2009 S 27, entsprechend dieser Verordnung Erhebungen durchzuführen und auf Grundlage der erhobenen Daten bis zum 31. Dezember 2014 Statistiken zu erstellen.
Viehhaltung mit drei Rindern, fünf Schweinen, zehn Schafen oder zehn Ziegen oder mindestens 100 Stück Geflügel aller Art.
1. April 2013 hinsichtlich der Merkmale gemäß Anlage Punkt 3.
15. Mai 2013 hinsichtlich der Merkmale gemäß Anlage Punkt 1.3. und
31. Oktober 2013 hinsichtlich der übrigen Erhebungsmerkmale.
1. November 2012 bis 31. Oktober 2013 hinsichtlich der Merkmale gemäß Anlage Punkt 4.2., 5. und 6.,
1. Oktober 2012 bis 30. September 2013 hinsichtlich der Merkmale gemäß Anlage Punkt 2.,
1. Jänner 2011 bis 31. Dezember 2013 hinsichtlich der Merkmale gemäß Anlage Punkt 7. und
das Kalenderjahr 2013 hinsichtlich der Merkmale gemäß Anlage Punkt 3., wenn bei einem viehhaltenden Betrieb zum Stichtag 1. April 2013 kein Tier der gehaltenen Tierart vorhanden ist.
das Merkmal gemäß Anlage Punkt 1.1. durch Heranziehen von Statistikdaten,
die Merkmale gemäß Anlage Punkt 1.3., 2.1. bis 2.9., 3.2. und 7. durch Heranziehen von Verwaltungsdaten der Agrarmarkt Austria und
(3) Die Auswahl der Stichprobenbetriebe hat von der Bundesanstalt auf Grund einer geschichteten Zufallsstichprobe zu erfolgen.
(2) Sind die technischen Möglichkeiten für eine elektronische Meldung beim Auskunftspflichtigen nicht vorhanden, so hat der Auskunftspflichtige dies innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt der Zugangsberechtigung für den elektronischen Fragebogen der Bundesanstalt schriftlich mitzuteilen. Der Auskunftspflichtige hat in diesem Fall seiner Auskunftspflicht innerhalb von sechs Wochen nach schriftlicher Bekanntgabe (Poststempel der Mitteilung) nachzukommen.
Die Bundesanstalt hat die Hauptergebnisse der Statistik unverzüglich nach Übermittlung der Detailergebnisse der Statistik an das Statistische Amt der Europäischen Kommission (Eurostat) kostenlos im Internet der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft leistet der Bundesanstalt in den Jahren 2013 und 2014 einen Kostenersatz gemäß § 32 Abs. 4 Z 1 des Bundesstatistikgesetzes 2000 in Höhe von jeweils 151 481,50 €.
Die Verordnung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2015 außer Kraft.
Landwirtschaftlich genutzte Fläche des Betriebs, die gemäß Verordnung (EG) Nr. 834/2007 bewirtschaftet wird
vom Landeshauptmann/von Landeshauptfrau anerkannt (Ar)
in Umstellungsphase (Ar)
biologische bewirtschaftete Fläche insgesamt (Ar)
Sonstige Pflanzen (Faserpflanzen etc.)
Winter-/Sommer-Roggen
Winter-/Sommer-Hafer
Winter-/Sommer-Triticale
Winterraps zur Ölgewinnung
Sommerraps und Rübsen
Frühe und mittelfrühe Speisekartoffeln (einschl. Saatkartoffeln)
Blüh- und Brachefläche, für die keine Beihilfe gewährt wird
Blüh- und Brachefläche, die einer Beihilfenregelung unterliegt
GLÖZ A
GLÖZ G
Sonstige unproduktive Flächen
Bewässerung, Energiepflanzen
Fläche, die in den vorangegangenen 12 Monaten mindestens einmal bewässert wurde
Energiepflanzenfläche insgesamt: Anbauflächen für Biokraftstoffe oder sonstige erneuerbare Energien
Betriebseigene Maschinen und Geräte (Stück)
unter 40 kW (54 PS)
40 bis unter 60 kW (82 PS)
60 bis unter 80 kW (109 PS)
80 bis unter 100 kW (135 PS)
100 bis unter 120 kW (163 PS)
120 kW (163 PS) und mehr
Motorhacken, Motorfräsen, Motormäher und Einachstraktoren
Kartoffelvollerntemaschinen
Rübenvollerntemaschinen
Sonstige Erntemaschinen und -geräte für Grünfutter, Heu etc. (Mähwerk, Zetter, Schwader, Ladewagen, Rundballenpressen, Quaderballenpressen, Feldhäcksler, Ballenwickelmaschine etc.)
Einsatz betriebsfremder Maschinen am eigenen Betrieb (ja/nein)
Einrichtungen: Zur Erzeugung von erneuerbarer Energie verwendete Einrichtungen nach Art der Energiequelle:
Biomasse – feste und flüssige Biomasse
Biomasse – Biogas (Methan)
Land- und forstwirtschaftliche Arbeiten im Betrieb und außerbetriebliche Erwerbstätigkeiten (nichtland- und nichtforstwirtschaftliche Arbeiten im Betrieb und Arbeiten außerhalb des Betriebs)
hauptberuflich ausgeübte Tätigkeiten
nebenberuflich ausgeübte Tätigkeiten
Andere Erwerbstätigkeiten – unmittelbar mit dem Betrieb in Verbindung stehende Tätigkeiten:
Inanspruchnahme von Agrardienstleistungen (z. B. Maschinenring u.ä.)
NEBENTÄTIGKEITEN (AUSSERBETRIEBLICHE ERWERBSTÄTIGKEITEN) DES BETRIEBS (die direkt mit dem Betrieb in Verbindung stehen und finanzielle Auswirkungen auf den Betrieb haben)
Bedeutung der Nebentätigkeiten (außerbetrieblichen Erwerbstätigkeiten), die direkt mit dem Betrieb in Verbindung stehen: Anteil am Gesamtumsatz des Betriebs in %
Direktverkauf an den Endverbraucher/Konsumenten (Ab-Hof-Verkauf, Bauernmarkt etc.): Anteil des Direktverkaufs am Gesamtverkauf (kein Direktverkauf, bis einschl. 50%, mehr als 50%)
Betrieb war in den vergangenen 3 Jahren Nutznießer einer der folgenden Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums:
darunter im Rahmen der biologischen Landwirtschaft