Source: https://www.streifler.de/gesetze/seearbg/abschnitt-6/unterabschnitt-1
Timestamp: 2020-08-05 10:13:31
Document Index: 393044578

Matched Legal Cases: ['§99', '§100', '§101', '§102', '§103', '§ 100', '§ 100', '§ 100', '§ 102', '§ 102', '§ 103', '§ 103', '§ 104', '§ 104', '§ 104', '§ 104', '§ 104', '§ 100', '§ 100', '§ 102', '§ 102', '§ 103', '§ 103']

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Seearbeitsgesetz (SeeArbG) : Anspruch auf medizinische Betreuung an Bord und an Land
Seearbeitsgesetz: Inhaltsverzeichnis
(1) Das Besatzungsmitglied hat für die Dauer des Heuerverhältnisses im Falle einer Erkrankung oder Verletzung auf Kosten des Reeders Anspruch auf unverzügliche und angemessene medizinische Betreuung, wie sie im Allgemeinen den Arbeitnehmern an Land zur Verfügung steht, bis es wieder gesund ist oder bis die Krankheit oder Erwerbsunfähigkeit als dauernd eingestuft ist, soweit die §§ 100
§ 100 Besonderheiten bei der medizinischen Betreuung im Inland § 100 Besonderheiten bei der medizinischen Betreuung im Inland
§ 102 Ruhen des Anspruchs auf medizinische Betreuung auf Kosten des Reeders § 102 Ruhen des Anspruchs auf medizinische Betreuung auf Kosten des Reeders
Weigert sich ein Besatzungsmitglied ohne berechtigten Grund, die angebotene Heilbehandlung oder Krankenhausbehandlung anzunehmen, so ruht der Anspruch auf medizinische Betreuung auf Kosten des Reeders für die Dauer der unberechtigten Weigerung.
§ 103 Ende der medizinischen Betreuung auf Kosten des Reeders § 103 Ende der medizinischen Betreuung auf Kosten des Reeders
(1) Die medizinische Betreuung auf Kosten des Reeders endet, sobald ein Besatzungsmitglied, das in der gesetzlichen Krankenversicherung oder der privaten substitutiven Krankenversicherung versichert ist, an einem inländischen Ort das Schiff verlässt. Die medizinische Betreuung ist jedoch, wenn mit der Unterbrechung Gefahr verbunden ist, fortzusetzen, bis die zuständige Krankenversicherung oder die zuständige Unfallversicherung mit Leistungen beginnt.
(2) Ist ein Besatzungsmitglied im Ausland zurückgelassen worden, so endet die medizinische Betreuung auf Kosten des Reeders, wenn das Besatzungsmitglied, das in der gesetzlichen Krankenversicherung oder der privaten substitutiven Krankenversicherung versichert ist, nach Deutschland heimgeschafft oder zurückgekehrt ist. Die medizinische Betreuung auf Kosten des Reeders endet für jedes Besatzungsmitglied spätestens mit dem Ablauf der 26. Woche, nachdem es das Schiff verlassen hat. Bei Verletzung infolge eines Arbeitsunfalls endet die medizinische Betreuung, sobald die zuständige Unfallversicherung mit ihren Leistungen beginnt.
nichts anderes bestimmen. Sofern das Schiff in einem inländischen Hafen liegt, hat das Besatzungsmitglied entsprechend Satz 1 Anspruch auf vorbeugende Maßnahmen, die zur Verhütung und Früherkennung von Krankheiten und deren Verschlechterung notwendig sind und die Programme zur Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung umfassen.
(1) Hat ein Besatzungsmitglied das Schiff im Ausland wegen Krankheit oder Verletzung verlassen müssen, so kann das Besatzungsmitglied vom Reeder Heilbehandlung und Verpflegung in einem zumutbaren Krankenhaus verlangen.
(2) In den Fällen des Absatzes 1 hat der Reeder dem Besatzungsmitglied zur Befriedigung notwendiger persönlicher Bedürfnisse ein angemessenes Tagegeld zu zahlen, sofern nicht die Heuer nach § 104
§ 104 Fortzahlung der Heuer im Krankheitsfall § 104 Fortzahlung der Heuer im Krankheitsfall
fortzuzahlen ist.
§ 104 Fortzahlung der Heuer im Krankheitsfall§ 104 Fortzahlung der Heuer im Krankheitsfall
§ 100 Besonderheiten bei der medizinischen Betreuung im Inland§ 100 Besonderheiten bei der medizinischen Betreuung im Inland
§ 102 Ruhen des Anspruchs auf medizinische Betreuung auf Kosten des Reeders§ 102 Ruhen des Anspruchs auf medizinische Betreuung auf Kosten des Reeders
§ 103 Ende der medizinischen Betreuung auf Kosten des Reeders§ 103 Ende der medizinischen Betreuung auf Kosten des Reeders