Source: http://praxis-geschwinde.de/Honorar/AGB-s/Impressum-etc
Timestamp: 2019-08-20 13:39:23
Document Index: 55697606

Matched Legal Cases: ['§ 611', '§ 612', '§ 612', '§ 315', '§ 8', '§ 13']

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zertifizierte Trauerbegleitung
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Meine Behandlungen dauern in der Regel ca. 60 Minuten und kosten 60,00 Euro pro Sitzung. Dieser Preis orientiert sich an den durchschnittlich gezahlten marktüblichen Honoraren.
Gesetzliche Krankenkassen in Deutschland übernehmen die Behandlungskosten bei Psychotherapeutischen Heilpraktikern in der Regel nicht - das bedeutet, Sie sind Selbstzahler. Beihilfe-, Privat- und Zusatzversicherte halten bitte Rücksprache mit ihrer Versicherung; die entstandenen Behandlungskosten können - je nach vereinbartem Tarif - ganz oder anteilig zurückerstattet werden.
Wenn Sie sich entschieden haben, mit mir zu arbeiten, können wir im allgemeinen sehr kurzfristig beginnen. Es sind keine ärztlichen oder psychologischen Gutachten, Überweisungen oder Anträge erforderlich. Ihre psychische Erkrankung wird nicht registriert. Ich bin nicht an Kassenvorgaben bezüglich der Psychotherapie gebunden (Begrenzung der Stundenzahl, Vorgabe der therapeutischen Methode etc.). Ich kann sehr individuell und methodenübergreifend mit Ihnen arbeiten. Während des Therapie- bzw. Beratungsprozesses kann ich immer wieder mit Ihnen persönlich abstimmen, was für Sie hilfreich und unterstützend ist.
Falls Sie trotz mehrfacher Versuche kurzfristig keinen Termin bei einem ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten mit Kassenzulassung bekommen, können Sie Ihre gesetzliche Krankenkasse um Kostenüber-nahme der Privatbehandlungen bei einem psychotherapeutischen Heilpraktiker bitten. Das ist laut Bundespsychotherapeutenkammer möglich, wenn Sie ansonsten mehr als 3 Monate auf einen Behandlungsplatz warten müßten. Als Nachweis protokollieren Sie bitte die vergeblichen Anrufe bei mindestens 3 bis 5 Therapeuten mit Kassenzulassung in Ihrer Nähe einschließlich der Wartezeiten.
Der psychotherapeutische Heilpraktiker schließt mit dem Klienten im gegenseitigen Einverständnis einen Arbeitsvertrag, der ihn zur Leistung der vereinbarten Dienste, wie das Bemühen um Erkennung, Heilung oder Linderung der Krankheit, verpflichtet und den Klienten zur Gewährung einer Vergütung. Nach § 611 BGB ist die Höhe der Vergütung der freien Vereinbarung zwischen psychotherapeutischen Heilpraktiker und Klient überlassen. Wenn beim Zustandekommen des Behandlungsvertrages über eine Vergütung nicht gesprochen wurde, so gilt sie doch nach § 612 BGB als vereinbart. Ist in Ermangelung einer Taxe die Höhe der Vergütung nicht bestimmt, so ist die übliche Vergütung als vereinbart anzusehen (§ 612, Abs. 2). Die Höhe der üblichen Vergütung resultiert aus der Bestimmung der Leistung nach billigem Ermessen (§ 315 BGB).
Die Gewährung der Vergütung ist nicht von einem Heilerfolg abhängig, es besteht jedoch für den psychotherapeutischen Heilpraktiker die Verpflichtung zu einer gewissenhaften Behandlung unter Beachtung der Aufklärungs- und Sorgfaltspflicht. Es gilt die Schweigepflicht!
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