Source: http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/burdach_propaedeutik_1800?p=246
Timestamp: 2019-03-25 04:26:17
Document Index: 227539454

Matched Legal Cases: ['§ 718', '§ 719', '§ 720', '§ 722', '§ 718', '§ 719', '§ 720', '§ 722']

1. Eigene Uebung in der klinischen Anstalt ist jetzt das
vorzüglichste Geschäft des studirenden Arztes. Es versteht sich
von selbst, daß er nur solche Patienten behandelt, deren
Krankheit schon in den klinischen Vorlesungen abgehandelt
4. Literatur der Heilkunst. Nothwendig muß
zu dieser Kenntniß schon auf Universitäten hinlänglicher
Grund gelegt werden, auf welchen man sodann als Prakti-
ker weiter bauen kann. Die Vernachlässigung derselben rä-
chet sich anhaltend und sicher.
Boerhaavc methodus studii medici. Ed. Hal-
ler. Francof. 751. 4. 5 thl.
Halleri bibliotheca medico-practica. Ebroduni
776--87. IV tom. gr. 4. 13 thl.
-- -- chirurgica. Ebroduni 774--75.
II tom. gr. 4. 6 thl. 8 gr.
Hartenkeils medicinisch-chirurgische Zeitung.
Salzburg, 8. (wöchentlich erscheinen 2 Bogen).
5. Die medicinische Polizey setzt Kenntnisse der
Physiologie, Pathologie und speciellen Therapie voraus,
und kann deshalb auch hier erst ihre Stelle finden.
1. Eigene Uebung in der kliniſchen Anſtalt iſt jetzt das
vorzuͤglichſte Geſchaͤft des ſtudirenden Arztes. Es verſteht ſich
von ſelbſt, daß er nur ſolche Patienten behandelt, deren
Krankheit ſchon in den kliniſchen Vorleſungen abgehandelt
4. Literatur der Heilkunſt. Nothwendig muß
zu dieſer Kenntniß ſchon auf Univerſitaͤten hinlaͤnglicher
Grund gelegt werden, auf welchen man ſodann als Prakti-
ker weiter bauen kann. Die Vernachlaͤſſigung derſelben raͤ-
chet ſich anhaltend und ſicher.
Boerhaavc methodus ſtudii medici. Ed. Hal-
776—87. IV tom. gr. 4. 13 thl.
— — chirurgica. Ebroduni 774—75.
Hartenkeils mediciniſch-chirurgiſche Zeitung.
Salzburg, 8. (woͤchentlich erſcheinen 2 Bogen).
5. Die mediciniſche Polizey ſetzt Kenntniſſe der
Phyſiologie, Pathologie und ſpeciellen Therapie voraus,
und kann deshalb auch hier erſt ihre Stelle finden.
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[228/0246] Dritter Theil. § 718. 1. Eigene Uebung in der kliniſchen Anſtalt iſt jetzt das vorzuͤglichſte Geſchaͤft des ſtudirenden Arztes. Es verſteht ſich von ſelbſt, daß er nur ſolche Patienten behandelt, deren Krankheit ſchon in den kliniſchen Vorleſungen abgehandelt worden iſt. § 719. 4. Literatur der Heilkunſt. Nothwendig muß zu dieſer Kenntniß ſchon auf Univerſitaͤten hinlaͤnglicher Grund gelegt werden, auf welchen man ſodann als Prakti- ker weiter bauen kann. Die Vernachlaͤſſigung derſelben raͤ- chet ſich anhaltend und ſicher. § 720. Literatur. Handbuch: Boerhaavc methodus ſtudii medici. Ed. Hal- ler. Francof. 751. 4. 5 thl. Hauptwerk: Halleri bibliotheca medico-practica. Ebroduni 776—87. IV tom. gr. 4. 13 thl. — — chirurgica. Ebroduni 774—75. II tom. gr. 4. 6 thl. 8 gr. Journal: Hartenkeils mediciniſch-chirurgiſche Zeitung. Salzburg, 8. (woͤchentlich erſcheinen 2 Bogen). §. 721. 5. Die mediciniſche Polizey ſetzt Kenntniſſe der Phyſiologie, Pathologie und ſpeciellen Therapie voraus, und kann deshalb auch hier erſt ihre Stelle finden. § 722.
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Zitationshilfe: Burdach, Karl Friedrich: Propädeutik zum Studium der gesammten Heilkunst. Leipzig, 1800, S. 228. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/burdach_propaedeutik_1800/246>, abgerufen am 25.03.2019.