Source: http://wordpress.berliner-literarische-aktion.de/ueber-uns/satzung/
Timestamp: 2017-09-20 00:03:08
Document Index: 273475877

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 11', '§ 16', '§ 26', '§ 10', '§ 16', '§ 10']

» Satzung :: Berliner Literarische Aktion
Mittwoch, 20. September, 19:30 Uhr
Literatur am Fenster – KANDINSKY als Poet Kulturhaus Karlshorst
Literatur am Fenster – mit Sabine Rennefanz Kulturhaus Karlshorst
PARATAXE presentation Brotfabrik
Montag, 6. November, 10:00 Uhr
„Literaturmarkt für Einsteiger“ – Workshop Lettrétage
Literatur am Fenster – mit Eugen Ruge Kulturhaus Karlshorst
Donnerstag, 23. November, 10:00 Uhr
PARATAXE Symposium II – OSTPOL BERLIN. LCB
Montag, 27. November, 10:00 Uhr
„Schreiben heißt Teamarbeit“ – Workshop gemeinsam mit Dr. Patrick Baumgärtel Lettrétage
PARATAXE presentation Maschinenhaus (Kulturbrauerei)
Vereinssatzung Berliner Literarische Aktion e.V.
Der Verein führt den Namen „Berliner Literarische Aktion“.
Er führt mit der Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e.V.“.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Präsentation deutscher und internationaler literarischer Autoren und der Literatur anderer Länder in Deutschland sowie des Kulturaustauschs. Der Verein hat das Ziel, über alle Bereiche der Literatur und der verwandten Genres aufzuklären, öffentliche Lesungen, Diskussionen, künstlerische Aktionen und Symposien zu ermöglichen, sowie wechselseitig Publikationen von Übersetzungen zu fördern. Der Verein leistet auch Bildungsarbeit. Er fördert und präsentiert gesellschaftlich engagierte Autoren und Literatur aus aller Welt, die dem Geist von Demokratie und Menschenrechten, freier Meinungsäußerung, gegenseitiger Toleranz und Freiheit der Kunst verpflichtet sind. Zudem organisiert und fördert der Verein die Interaktion mit anderen Kunstgenres und soziokulturellen Projekten. Der Verein ist Plattform für einen Kulturaustausch zwischen internationalen und deutschen Künstlern und Medienschaffenden, deren Anliegen es ist, über die unterhaltenden Aspekte von Literatur hinaus inhaltlich ein humanistisches Anliegen zu vertreten.
Dabei verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung“. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für den satzungsmäßigen Zweck verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft im Inland zwecks Verwendung zur Förderung des internationalen Kulturaustauschs.
Deutsche und internationale Autoren sollen die Möglichkeit erhalten, in Deutschland Lesungen, Präsentationen, Festivals und Aufführungen und durchzuführen, sowie Unterstützung bei Übersetzung und Publikation ihrer Texte zu erhalten. Besondere Aufmerksamkeit gilt gesellschaftlich engagierter Literatur im oben genannten Sinne, die aus kommerziellen Gründen wenig Aussicht auf mediale Präsenz in Deutschland hat. In Informationsveranstaltungen, Seminaren und Workshops werden Mitglieder und Interessierte an die Literatur und ihre Hintergründe herangeführt. Gleichzeitig soll der Austausch und die Kooperation deutscher Autoren mit internationalen Gästen gefördert werden.
Die Tätigkeit des Vereins wird durch Mitgliederbeiträge, Spenden und sonstige Förderungen finanziert.
Mitglied des Vereins kann jede voll geschäftsfähige natürliche Person und jede juristische Person werden, die bereit und fähig ist, den Vereinszweck zu fördern.
Die Mitgliedschaft entsteht durch Beitritt zum Verein. Sie ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Im Aufnahmegesuch ist die Art der Förderung des Vereinszwecks darzulegen.
Über den Aufnahmeantrag entscheidet die Mitgliederversammlung einstimmig.
Die Ablehnung der Aufnahme ist nicht anfechtbar. Ein Rechtsanspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht.
Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen nur zum Schluss eines Kalenderjahres möglich. Der Austritt ist gegenüber dem Vorstand schriftlich zu erklären. Zur Einhaltung der Kündigungsfrist ist der rechtzeitige Zugang der Austrittserklärung an ein Mitglied des Vorstands erforderlich.
Der Ausschluss aus dem Verein ist nur aus wichtigem Grund zulässig. Der Ausschluss bedarf des einstimmigen Beschlusses der Mitgliederversammlung und ist sofort wirksam. Das auszuschließende Mitglied hat kein Stimmrecht. Schon eingezahlte Beiträge verbleiben im Vereinsvermögen.
Ein Mitglied kann aus der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn sich das Mitglied mit der Zahlung des Beitrages in Verzug befindet (vereinfachter Ausschluss). In diesem Fall erfolgt der Ausschluss, wenn
das Mitglied mit seinem Jahresbeitrag mehr als drei Monate im Verzug ist und
In der Mahnung soll auf eine beabsichtigte Streichung hingewiesen werden. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand einstimmig. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschluss wird mit der Beschlussfassung sofort wirksam. Er ist dem Mitglied unter Angabe des Grundes unverzüglich bekannt zu machen. Die Bekanntgabe erfolgt durch eingeschriebenen Brief.
Der Verein erhebt jährlichen einen Mitgliedsbeitrag in Höhe von € 20,00 (Mindestbeitrag).
Ein Mitglied kann sich bis auf Widerruf verpflichten, einen den Mindestbeitrag übersteigenden Jahresbeitrag zu erbringen (Unterstützungsbeitrag).
Zur Änderung der Höhe des Beitrags ist die Mehrheit von ¾ der auf der Mitgliederversammlung erschienen Mitglieder erforderlich.
Der Mitgliedsbeitrag wird jeweils zum 31.1. des laufenden Geschäftsjahres oder zum Zeitpunkt des Beitritts fällig.
Über die Erhebung und die Höhe einer Aufnahmegebühr entscheidet die Mitgliederversammlung.
der Vorstand ( §§ 9,10).
die Mitgliederversammlung (§§ 11-15).
das Kuratorium (der Beirat – § 16)
Der Vorstand (§ 26 BGB) vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Er besteht aus dem Vorsitzenden und höchstens drei weiteren von der Mitgliederversammlung gewählten Mitgliedern.
Die Vorstandsmitglieder sind nur gemeinsam zur Vertretung des Vereins berechtigt.
Die Mitglieder des Vorstands müssen Vereinsmitglieder und dürfen nicht Arbeitnehmer des Vereins sein.
Für Rechtsgeschäfte, die das Vermögen des Vereins im Einzelfall mit mehr als € 5.000,00 belasten, bedarf der Vorstand der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
Die Beschränkung der Vertretungsmacht des Vorstandes auf Rechtsgeschäfte im Wert von bis zu 5.000,00 € gem. § 10 der Vereinssatzung vom 26.11.2005 entfaltet keine Wirkung gegen Dritte und gilt insbesondere nicht im Verhältnis zur kontoführenden Bank. In diesem Verhältnis gilt der Vorstand als unbegrenzt vertretungsberechtigt.
bei Ausscheiden eines Mitglieds des Vorstands binnen drei Monaten und
wenn 1/10 der Mitglieder dies verlangen.
Zur Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich oder per Email unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen einzuladen.
Beschlussfähig ist jede ordentlich einberufene Mitgliederversammlung unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder.
Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Enthaltungen und Neinstimmen werden addiert.
Das Protokoll ist von den Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben.
§ 16 Das Kuratorium (Beirat)
Das Kuratorium wird vom Vorstand ernannt. Es besteht aus maximal 12 (zwölf) Persönlichkeiten des internationalen literarischen und kulturellen Lebens. Das Kuratorium (der Beirat) berät Vorstand und Verein in künstlerischen und personellen Angelegenheiten bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen oder Publikationen.
(Beschlossen in Berlin am 26. November 2005. Absatz 2 zu § 10 ergänzt und rechtsgültig beschlossen in Berlin am 04.12. 2016.)