Source: https://media.zwp-online.info/archiv/pub/gim/sp/2011/sp0111/
Timestamp: 2017-07-20 14:48:42
Document Index: 367114446

Matched Legal Cases: ['§36', '§36', '§36', '§115', '§23', '§26', '§3', '§14', '§37', '§2', '§2', '§2', '§2', '§4', '§ 8', '§ 9', '§ 7', '§ 6', '§ 5', '§ 11', '§ 2', '§ 3', '§37', '§ 2', '§ 86', '§ 96']

Kein Kurztext vorhanden. Schauen Sie in die PDF. Editorial: Aufbereitung von Medizinprodukten – vermehrt Urteile mit großer Auswirkung
Die verschärften Hygienerichtlinien haben bislang schon zahlreiche Adaptionen in Zahnarztpraxen gefordert. Doch damit nicht genug. Weiterhin aktuell bleibt das Thema der Aufbereitung von Medizinprodukten... Grundlagen: Praxischeck Hygiene und MPG
Exzellente Hygiene ist das Aushängeschild jeder gut geführten Zahnarztpraxis. Sie schützt Ihre Patienten, Mitarbeiterinnen und Sie selbst. Sie ist integraler Bestandteil jedes modernen Qualitätsmanagements und gewinnt auch im Bereich der Forensik an Bedeutung. Mit anderen Worten: Exzellente Hygiene nützt, exzellente Hygiene schützt. Sie ist rechtlich gefordert, liegt im eigenen Interesse und wird vom Patienten „als Basisanforderung“ zu Recht erwartet. Instrumentenständer: sicher und passend
Welche Eigenschaften verbindet der Zahnarzt zuerst mit einem Instrumentenständer? Übersichtlichkeit, einfache Reinigung, Desinfektion und Sterilisation, und eine lange Haltbarkeit. Bei KOMET kommt jetzt ein neuer Aspekt hinzu: die große Vielfalt, die in jedem Fall die individuellen Bedürfnisse des Anwenders trifft. Dokumentation: Vertrauen schenken durch gezielte Kommunikation
Der EU-Gesundheitskommissar hat die Hygienesituation an vielen europäischen Krankenhäusern als alarmierend bezeichnet, und auch der neueste Hygieneskandal im Klinikum Fulda ver-unsichert viele Patienten. Wie sicher kann ein Patient noch sein, dass die Instrumente, die bei seiner Behandlung benutzt werden, ihn nicht noch kränker machen als er schon ist. Fortbildung: Sauber ist nicht gleich hygienisch rein!
Im „Seminar zur Hygienebeauftragten“ erläutert Iris Wälter-Bergob anschaulich, welche rechtlichen Rahmenbedingungen für ein Hygienemanagement ausschlaggebend und verbindlich und welche Maßnahmen erforderlich sind. Detailinformationen zu den einzelnen Gesetzen und Verordnungen helfen dabei, einen klaren Überblick zu bekommen und die Übertragung der geforderten Punkte in der eigenen Praxis anzugehen. Seminar zur Hygienebeauftragten
Seit einigen Jahren müssen sich auch Zahnarztpraxen mit neuen Verordnungen und zunehmenden Vorschriften auseinandersetzen. Der neue Hygieneplan der Bundeszahnärztekammer enthält klare Vorgaben für die Durchführung und Dokumentation der Hygienemaßnahmen und ist somit unentbehrlich für jede Praxis. Aufgrund der Aktualität der Problematik bietet die OEMUS MEDIA AG im Rahmen verschiedener Kongresse „Seminare zur Hygienebeauftragten“ mit Frau Iris Wälter-Bergob an – bekannt als renommierte Referentin auf diesem Gebiet. Die Teilnehmer werden ausführlich über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen an das Hygienemanagement und die Aufbereitung von Medizinprodukten informiert. Das Seminar wird nach den Anforderungen an die hygienische Aufbereitung von Medizinprodukten im Sinne der RKI-Empfehlungen durchgeführt. Am Ende des Seminartages erfolgt die schriftliche Lernerfolgskontrolle in Form eines Multiple-Choice-Tests. Den Teilnehmern wird eine äußerst informative Veranstaltung geboten, die das Praxisteam sich nicht entgehen lassen sollte. Produkte
Kein Kurztext vorhanden. Schauen Sie in die PDF. enretec Dental GmbH
EDITORIAL Iris Wälter-Bergob IWB Consulting, Meschede 1+2/2011 ZWP s p ezi al 03 Aufbereitung von Medizinprodukten – vermehrt Urteile mit großer Auswirkung Die verschärften Hygienerichtlinien haben bis- lang schon zahlreiche Adaptionen in Zahnarztpra- xen gefordert. Doch damit nicht genug. Weiterhin aktuell bleibt das Thema der Aufbereitung von Medizinprodukten. Die Empfehlung der Kommission für Kranken- haushygiene und Infektionsprävention des Ro- bert Koch-Instituts fordert die Einteilung der Ins - trumente in unkritisch, semikritisch oder kritisch mit entsprechenden Untergruppierungen. Aus die ser Kategorisierung ergibt sich das korrekte Prozedere der Aufbereitung. Es muss mit validier- ten Verfahren gearbeitet werden, deren Eignung für die tägliche Routinearbeit nachzuweisen ist. Dabei ist die maschinelle der manuellen Aufberei- tung klar vorzuziehen. In diesem Rahmen ist eine einwandfreie Dokumentation und Freigabe uner- lässlich. Außerdem ist für jedes Medizinprodukt innerhalb einer Risikobewertung einmal schrift- lich festzulegen, ob, wie oft und nach welchem Verfahren die Aufbereitung erfolgt. Die geforderten Maßnahmen bedeuten für die meisten Praxen unvermeidbare Anpassungen und nicht zuletzt einen monetären und personellen Mehraufwand. Doch ist die Einhaltung mittler- weile unabdingbar, wie verschiedene Urteile zu abgeschmetterten Klagen in diesem Bereich zei- gen (vgl. beispielsweise Oberverwaltungsgericht NRW, 13 A 2422/09 und 13 B 894/09): In diesen und weiteren vergleichbaren Verfahren wurde die von Praxen durchgeführte manuelle Reinigung und Desinfektion von kritischen Me - dizinprodukten der Klasse „kritisch B“ als nicht ausreichend verurteilt, da hiermit kein validiertes und gesetzlich haltbares Verfahren zugrunde läge. Die praktizierte manuelle Reinigungs- und Des - infektionsmethode belegt, laut Urteil, nicht die- selbe Wirksamkeit wie eine maschinelle Aufberei- tung mit einem geeigneten validierten Verfahren. Selbst dem vorgelegten Gutachten über die Eig- nung von Sprays zur Reinigung von Hand- und Winkelstücken zufolge könne eine exakte Repro- duzierbarkeit, bei Anwendung dieses Verfahrens durch den Menschen, nicht garantiert werden. Als Folge dieses Urteils könnte die zuständige Behörde die Nutzung und Verwendung der betrof- fenen Medizinprodukte untersagen, beschrän- ken oder von bestimmten Auflagen abhängig machen. Alternativ könnte ein Rückruf oder die Sicherstellung der Medizinprodukte angeordnet werden. Dies bedeutet, dass die Praxis die fest - gestellten schwerwiegenden Mängel hinsichtlich der hy gienerechtlichen Aufbereitung kritischer Medizinprodukte schnellstmöglich zu beseitigen hat, wenn sie nicht Gefahr laufen möchte, schwer- wiegende Restriktionen auferlegt zu bekommen. Ziel dieser Vorschriften ist die Sicherstellung der Gesundheit von Patienten und Anwender. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist schon heute damit zu rechnen, dass die Einhaltung absolut obliga - torisch wird. Daher ist es empfehlenswert, sich frühzeitig auf die kommenden – mit Sicherheit bald verpflichtenden – Regulatorien vorzuberei- ten und diese entsprechend umzusetzen. Iris Wälter-Bergob 4
GRUNDLAGEN Exzellente Hygiene ist das Aushängeschild jeder gut geführten Zahnarztpraxis. Sie schützt Ihre Patienten, Mitarbeiterinnen und Sie selbst. Sie ist integraler Bestandteil jedes modernen Qualitäts- managements und gewinnt auch im Bereich der Forensik an Bedeu- tung. Mit anderen Worten: Exzellente Hygiene nützt, exzellente Hy- giene schützt. Sie ist rechtlich gefordert, liegt im eigenen Interesse und wird vom Patienten „als Basisanforderung“ zu Recht erwartet. Praxischeck Hygiene und MPG Autor: Dr. Hendrik Schlegel Die Einhaltung der zahllosen Vorschriften mit Hygienebezug unterliegt der Überwachung. – Risikobewertung – Infektionspräventive Maßnahmen am Pa- Rechtsgrundlage für die Überwachung Die Rechtsgrundlage für die Überwachung der allgemeinen Hygiene in Zahnarztpraxen ist §36 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG). Hier ist einerseits eine „Kann“-Überwachung (§36 Abs. 2 IfSG) und andererseits eine „Muss“- Überwachung (§36 Abs. 1 IfSG) vorgesehen. Einer Muss-Überwachung unterliegen nur die Praxen, die ausnahmsweise zu den Einrichtun- gen des ambulanten Operierens zählen (sta- tionsersetzende Eingriffe im Sinne des §115b SGB V). Alle anderen Zahnarztpraxen unter - liegen der Kann-Überwachung, die entweder anlassbezogen oder stichprobenartig erfolgt. Wenn die allgemeine Hygiene in Zahnarztpra- xen überwacht wird, erfolgt dies auf der Grund- lage der RKI-Empfehlung 4/2006 (Infektions- prävention in der Zahnheilkunde – Anforde- rungen an die Hygiene), die auf §23 Abs. 2 IfSG basiert (s. u.). Zuständige Behörde tienten – Infektionspräventive Maßnahmen des Be- handlungsteams – Aufbereitung von Medizinprodukten (Ver- bindlichkeit fraglich, da für Medizinprodukte das BfArM zuständig ist) – Wasserführende Systeme – Reinigung und Desinfektion von Abformun- gen und zahntechnischen Werkstücken – Flächendesinfektion und Reinigung – Waschen von Berufs- und Schutzkleidung – Entsorgung – Qualitätssicherung – Bauliche Anforderungen – Rechtliche Rahmenbedingungen Praxischeck – allgemeine Hygiene Wenn Sie wissen wollen, ob Ihre Praxis die we- sentlichen Vorgaben der allgemeinen Hygiene erfüllt, verwenden Sie die nachfolgende Check- liste, die in Westfalen-Lippe Verwendung findet. Bedeutung der hygienischen Auf- bereitung nach dem MPG Zuständig für die Überwachung ist die Untere Gesundheitsbehörde, d.h. das jeweilige Ge- sundheitsamt. Die RKI-Empfehlung 4/2006 hat folgende In- halte: Der Zahnarzt verwendet im Rahmen seiner Be- handlung zahlreiche Medizinprodukte (z.B. Ins - trumente), die steril oder keimarm am Patienten zur Anwendung kommen. Solche Medizinpro- dukte sind entsprechend ordnungsgemäß auf- zubereiten. Geschieht dies nicht, so kann dies die Gesundheit der Patienten, des Personals und des Zahnarztes selbst gefährden. Eine ord- nungsgemäße Aufbereitung ist ein Muss! Überwachung Die Einhaltung der einschlägigen Vorschrif- ten unterliegt der Überwachung. Rechtsgrundlage für die Überwachung Rechtsgrundlage für die Überwachung von Zahnarztpraxen nach dem MPG ist §26 MPG. Überprüft werden kann das Herstellen, (...) Be- treiben, (...) Anwenden oder die Aufbereitung von Medizinprodukten, die bestimmungsgemäß keimarm oder steril zur Anwendung kommen. Tatsächlich überwacht wird aber nur die hygie- nische Aufbereitung von Medizinprodukten. Der Begriff der Aufbereitung von bestimmungs- gemäß keimarm oder steril zur Anwendung kommenden Medizinprodukten ist in §3 Nr. 14 MPG gesetzlich definiert. Durch diese Definition wird klargestellt, dass zur Aufbereitung nicht nur Reinigung, Desinfektion und Sterilisation einschließlich der damit zusammenhängenden Arbeitsschritte gehören, sondern dass diese auch die Prüfung und ggf. Wiederherstellung der technisch-funktionellen Sicherheit umfasst. In §14 MPG wird gefordert, dass das Errichten, Betreiben, Anwenden und Instandhalten von 04 ZWP s p ezi al 1+2/2011 5
GRUNDLAGEN CHECKLISTE – Hygiene für Zahnarztpraxen I. Räumliche Bedingungen Aufbereitungsraum für das Instrumentarium? Räumliche oder organisatorische Trennung zwischen reinem und unreinem Bereich? Be- und Entlüftung gewährleistet? Röntgenraum mit Händedesinfektionsmittelspender? Raum für Abfallentsorgung und Putzmittel mit einer Kalt-Warm-Wasserentnahmestelle und Wasserausgussbecken sowie Spender für Flüssigseife und einmal zu benutzende Handtücher? Personalraum/Sozialraum? Toiletten für Personal und Patienten getrennt? II. Allgemeine Angaben Erfolgt eine regelmäßige Anamneseerhebung zu Infektionskrankheiten? Liegt ein Hygieneplan vor? Gibt es einen Verantwortlichen für die Hygiene? Erfolgt die regelmäßige Überprüfung der wasserführenden Systeme? Erfolgt die 2-Min. Durchspülung sämtlicher wasserführender Systeme zu Beginn des Behandlungstages? Erfolgt eine 20-Sek. Durchspülung der benutzten Wasserentnahmestellen nach jedem Patienten? Erfolgt eine Desinfektion von Abformungen, Bissnahmen und zahntechnischen Werkstücken etc.? Erfolgt die Desinfektion der patientennahen Oberflächen nach jedem Patienten? Erfolgt die Desinfektion der Schläuche, Kupplungen, Köcher nach jedem Patienten? Erfolgt die Desinfektion sämtlicher Arbeitsflächen am Ende des Behandlungstages? Erfolgt die Desinfektion grundsätzlich als Scheuer-/Wischdesinfektion? Sind alle Flächen unbeschädigt, leicht zu reinigen und desinfektionsmittelbeständig? III. Hygienische Anforderungen a) Händehygiene und weitere persönliche Schutzausrüstung Hygienische Händewaschplätze in jedem Behandlungsraum vorhanden? Sind Wandspender für Flüssigseife, Desinfektionsmittel, Hautschutzmittel und einmal zu benutzende Handtücher angebracht? Liegt ein Hautschutzplan vor? Werden bei den Behandlungen Einmalhandschuhe getragen? Erfolgt eine Händedesinfektion vor und nach jeder Behandlung? Werden bei den Behandlungen Mund-Nasenschutz getragen? Werden bei den Behandlungen Schutzbrillen getragen? Wird die persönliche Schutzausrüstung vom Zahnarzt/von der Zahnärztin und dem Mitarbeiter/der Mitarbeiterin getragen? Wird die Arbeitskleidung von der Privatkleidung getrennt aufbewahrt? Wird die Arbeitskleidung bei Verlassen der Praxis abgelegt? b) Instrumentenaufbereitung Beschäftigen Sie für die Instrumentenaufbereitung fach- und sachkundige Mitarbeiter? Aufbereitung im Autoklaven? Fraktioniertes Dampf-Vakuum-Verfahren? Validiertes Aufbereitungsverfahren? Überprüfung des Sterilisationsvorgangs mittels Prozessindikatoren? Führung des Kontrollbuches über den Betrieb des Steris? Bei manueller Aufbereitung: Vorheriges Einlegen der Instrumente in Desinfektionsmittellösung (Zeitkontrolle)? Benutzen Sie geschlossene Desinfektionswannen? Täglicher Wechsel der Desinfektionsmittellösung? Aufbereitung der Instrumente in Reinigungs-/Desinfektionsautomaten? Vorreinigung der Instrumente mittels Ultraschall? (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein 06 ZWP s p ezi al 1+2/2011 7
GRUNDLAGEN CHECKLISTE – Hygiene für Zahnarztpraxen IV. Staubgeschützte/kontaminationssichere Lagerung von Medizinprodukten, z. B. Instrumenten Sterile Medizinprodukte (z. B. Instrumente)? Desinfizierte Medizinprodukte (z. B. Instrumente)? Praxiswäsche? V. Praxiswäsche Wie erfolgt die Aufbereitung der Schmutzwäsche? – Fremdreinigung? – Waschmaschine in der Praxis? – Separate Waschmaschine zu Hause? – Wird eine desinfizierende Reinigung vorgenommen? VI. Desinfektionsmittel/-verfahren Anwendungsbereich Hände Flächen Instrumente/Geräte Desinfektionstücher Sprühdesinfektion Wäsche Sonstiges VAH zertifiziert (cid:31) ja (cid:31) nein (cid:31) ja (cid:31) nein (cid:31) ja (cid:31) nein (cid:31) ja (cid:31) nein (cid:31) ja (cid:31) nein (cid:31) ja (cid:31) nein (cid:31) ja (cid:31) nein VII. Aufbereitung der Reinigungsmaterialien (z. B. Mopps etc.) Hygienische Aufbereitung in separater Waschmaschine? Lagerung separat und trocken? VIII. Entsorgung der Praxisabfälle Werden scharfe oder zerbrechliche Gegenstände wie Spritzen/Kanülen in stichfeste Behälter entsorgt? Wird mit Blut, Sekreten etc. behafteter Müll gesondert gesammelt? *) Wird in der Praxis Recapping vermieden? (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja Name (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) ja (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein (cid:31) nein *) Entsorgung erfolgt über den Hausmüll. Medizinprodukten nur nach Maßgabe der Rechtsverordnung nach §37 Abs. 5 MPG (Medi- zinprodukte-Betreiberverordnung/MPBe- treibV) erfolgen darf. Medizinprodukte dürfen nicht betrieben und angewendet werden, wenn sie Mängel aufweisen, durch die Patienten, Be- schäftigte oder Dritte gefährdet werden können. Medizinprodukte-Betreiber - verordnung (MPBetreibV) Die MPBetreibV trifft in den §§2 und 4 Rege- lungen zur Aufbereitung. Es wird klargestellt, dass die Aufbereitung nach den Vorschriften der MPBetreibV, den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften zu erfolgen hat (§2 Abs. 1 MPBetreibV). Die Aufbereitung darf nur qualifiziertem Personal übertragen werden (§2 Abs. 2 MPBetreibV). Paragraf 4 Abs. 2 Satz 1 MPBetreibV ist die zentrale Vorschrift zur Regelung der Aufberei- tung. Er schreibt vor, dass die Aufbereitung von bestimmungsgemäß keimarm oder steril zur Anwendung kommenden Medizinprodukten – unter Berücksichtigung der Angaben des Her- stellers – mit geeigneten validierten Verfahren so durchzuführen ist, dass der Erfolg dieser Ver- fahren nachvollziehbar gewährleistet ist und die Sicherheit und Gesundheit von Patienten, Anwendern oder Dritten nicht gefährdet wird. Eine ordnungsgemäße Aufbereitung wird ver- mutet, wenn die Gemeinsame Empfehlung von RKI und BfArM (11/2001)zu den Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Me - dizinprodukten beachtet wird. Die §§2 Abs. 2 und 4 Abs. 1 MPBetreibV for - mulieren grundsätzliche Anforderungen an die Qualifikation der mit der Aufbereitung befass - ten Personen und an die sächliche Ausstattung. Nach der Vorschrift des §4 Abs. 3 MPBetreibV sind die Voraussetzungen des Abs. 1 erfüllt, wenn die mit der Instandhaltung Beauftragten auf- grund ihrer Ausbildung und praktischen Tätigkeit über die erforderlichen Sachkenntnisse bei der Instandhaltung von Medizinprodukten und über die hierfür erforderlichen Räume – einschließ- lich deren Beschaffenheit, Größe, Ausstattung und Einrichtung, sowie über die erforderlichen Geräte und sonstigen Arbeitsmittel – verfügen. Personalqualifikation (Zahnarztpraxis) Personen, die mit der Aufbereitung von Medizin- produkten, z.B. in der Praxis eines Arztes, Zahn- arztes oder Heilpraktikers, betraut sind, müssen mindestens eine einschlägige Ausbildung und Kenntnisse entsprechend dem 40-stündigen Sachkundelehrgang der DGSV für die spezifi- 1+2/2011 ZWP s p ezi al 07 8
GRUNDLAGEN Nr. Fragestellung Ja Nein CHECKLISTE MPG 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 Wird ein Bestandsverzeichnis geführt (§ 8 MPBetreibV)? Sind die Gebrauchsanweisungen der energetisch betriebenen MP zugänglich (§ 9 MPBetreibV)? Werden die Medizinproduktebücher geführt (§ 7 MPBetreibV)? Werden nur energetisch betriebene MP mit gültiger sicherheitstechnischer Kontrolle (STK) – soweit gefordert – eingesetzt (§ 6 MPBetreibV)? Werden diese MP nur von Behandlern betrieben, deren Einweisung schriftlich dokumentiert ist (§ 5 MPBetreibV)? Werden nur MP mit gültigen messtechnischen Kontrollen eingesetzt (soweit gefordert) (§ 11 MPBetreibV)? Werden die energetisch betriebenen MP regelmäßig gem. BGV A3 geprüft (§ 2 MPBetreibV)? Ist die Meldepflicht bei Vorkommnissen im Umgang mit MP praxisindividuell geregelt (§ 3 Abs. 2 MPSV)? Ist der konkrete Kreislauf der Instrumentenaufbereitung, beginnend vom Ablegen der benutzten Instrumente bis hin zum Vorhalten der Instrumente zur Anwendung am Patienten, geregelt? Ist die Verwendung von Hand- und Winkelstücken plausibel dargelegt? Sind die wichtigsten Arbeitsschritte bei der Aufbereitung schriftlich dokumentiert und validiert? Sind die Instrumente grundsätzlich in die verschiedenen Aufbereitungsklassen – gem. RKI-Empfehlung – eingeordnet? Sind vom Hersteller der Instrumente max. Aufbereitungszyklen vorgegeben und wie ist sichergestellt, dass diese eingehalten werden? Liegen schriftliche Informationen bzgl. des Aufbereitungsweges seitens des Herstellers, der als kritisch klassifizierten Instrumente nach DIN EN ISO 17664 – insbesondere für Übertragungsinstrumente und Implantatsätze – vor? Ist schriftlich festgelegt, wer die Freigabe durchführen darf? Wird ein für das zu sterilisierende Gut geeigneter Sterilisator verwendet und ordnungsgemäß betrieben (DIN EN 13060)? Ist Ihr Sterilisationsprozess validiert (DIN EN 554 und DIN 58946-6)? Sind die Desinfektionsmittel geeignet? Werden die Forderungen der RKI-Empfehlung zur Hygiene in der Zahnarztpraxis 4/2006 umgesetzt (Fragestellungen zu semikritisch A/semikritisch B/Kritisch A und B Produkten)? Wird sichergestellt, dass Rekontamination und Kreuzkontamination von Instrumenten während des Aufbereitungsprozesses vermieden wird? Wird sichergestellt, dass das für die Sterilisation benötigte Wasser die notwendige Qualität nach Vorgabe des Herstellers des Steris besitzt? Ist eine räumliche, baulich getrennte Aufteilung oder eine organisatorische Aufteilung in „unrein“ und „rein“ bei der hygienischen Aufbereitung möglich? Werden in Räumen, in denen MP hygienisch aufbereitet werden, grundsätzlich keine anderen Nutzungen oder Arbeiten durchgeführt? Ist eine ordnungsgemäße, kontrollierte Belüftung des Aufbereitungsraumes möglich? Sind ausreichend hygienische Handwaschplätze und Desinfektionsmittelspender zur Händedesinfektion bedarfsgerecht vorhanden? Ist sichergestellt, dass Unbefugte keinen Zutritt zum Aufbereitungsraum haben? Ist sichergestellt, dass Unbefugte keinen Zugriff auf Sterilgut haben? Wird entsprechende Bereichskleidung im Aufbereitungsraum getragen? Wird geeignete persönliche Schutzausrüstung im Aufbereitungsraum getragen? Sonstige Fragestellungen: … Anwendung von Checklisten: Die Anwendung von Checklisten ist eine einfache Maßnahme im Rahmen des QM. Hiermit stellen Sie den Ist-Zustand in Ihrer Praxis fest. Aus dem Ist-Zustand leitet sich ein Maßnahmenplan ab, den es abzuarbeiten gilt, um den bestehenden Zustand zu verbessern. Es gilt – wie immer im QM – das Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung. sche Disziplin nachweisen. Bei nachgewiesener Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachange- stellten/zur Zahnmedizinischen Fachangestell- ten (ZFA), bei der diese Inhalte in den Lehrplänen verankert und erfolgreich vermittelt wurden, entfällt der Nachweis eines Lehrgangs. Wenn Inhalte im Rahmen der Ausbildung nicht bzw. nicht im aktuellen Stand vermittelt wurden, sind die Kenntnisse durch erfol g - reiche Teilnahme an geeigneten Veranstal - tungen nachzuweisen. (Vgl. „Anforderung an die hygienische Aufbereitung von Medi- 08 ZWP s p ezi al 1+2/2011 9
ANZEIGE MASSNAHMENPLAN Was? Wer? Zu beteiligen? Bis wann? Erledigt? … Beispiel für einen Maßnahmenplan: Teilen Sie die Gesamtaufgabe in Teilaufgaben und vermerken Sie jeweils, wer –was – bis wann –unter Beteiligung von –zu erledigen hat. Hygiene und MPG sind Teamaufgaben! Der Zahn- arzt kann sie nur zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen erledigen. zinprodukten in Nord rhein-Westfalen“, Stand: 05.06.2008) Für die Überwachung zuständige Behörden Im föderalen System der BRD existieren unter- schiedliche Strukturen der für den Vollzug des MPG zuständigen Behörden. Im Bereich der Aufbereitung von Medizinprodukten gibt es auch Schnittstellen für die für den Vollzug des IfSG zuständigen Behörden. Dies hat bislang dazu geführt, dass die Überwachung in den einzelnen Bundesländern z.T. unterschiedlich gehandhabt wurde. Hinweis: In NRW sind die Bezirksregierungen zuständig. Einheitliche Überwachung nach einer Verwaltungsvorschrift des Bundes? Durch das Gesetz zur Änderung medizinpro- dukterechtlicher Vorschriften vom 29. Juli 2009 (Einfügen des §37a in das MPG) wurde die Möglichkeit geschaffen, dass die Bundesre - gierung – mit Zustimmung des Bundesrates – die zur Durchführung des MPG erforderlichen allgemeinen Verwaltungsvorschriften, insbe- sondere zur Durchführung und Qualitätssiche- rung der Überwachung, zur Sachkenntnis der mit der Überwachung beauftragten Personen, zur Ausstattung, zum Informationsaustausch und zur Zusammenarbeit der Behören, erlässt. Hiermit besteht erstmalig die Möglichkeit, durch eine Verordnung des Bundes bundes- weit einheitliche Vorgaben bzgl. der Überwa- chung herbeizuführen. Allerdings steht die entsprechende Verordnung noch aus. Erkun- digen Sie sich also bei Ihrer Zahnärztekam- mer, welche Stelle für die Überwachung in Ih- rem Bundesland zuständig ist und welche An- forderungen sie im Einzelnen stellt. Praxischeck – Aufbereitung von Medizinprodukten Wenn Sie wissen wollen, ob Ihre Praxis die wesentlichen Vorgaben im Hinblick auf die ordnungsgemäße Aufbereitung von Medi - zinprodukten erfüllt, können Sie die nachfol- gende Checkliste (Anforderungen in NRW) durchgehen. Rechtsgrundlagen und Standards – Medizinproduktegesetz (MPG) – Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) – Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung (MPSPV) – Gemeinsame Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprä- vention beim Robert Koch-Institut und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medi- zinprodukte zu den Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizin- produkten, Bundesgesundheitsblatt 11/2001 – Die Variante der Creutzfeld-Jakob-Krankheit (vCJK) – Abschlussbericht der Task Force vCJK – Normen zur Aufbereitung von Medizinpro- dukten – Mindestanforderungen an die hygienische Aufbereitung in NRW3 Literaturfundstellen: www.dimdi.de, www.rki.de, www.aki.de, www. bzaek.de, www.zahnaerzte-wl.dek kontakt Dr. Hendrik Schlegel Geschäftsführender Zahnarzt der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe Auf der Horst 29 48147 Münster Tel.: 02 51/5 07-5 10 E-Mail: Dr.H.Schlegel@zahnaerzte-wl.de www.zahnaerzte-wl.de 10
HYGIENESORTIMENT · HERSTELLERINFO Welche Eigenschaften verbindet der Zahnarzt zuerst mit einem Instrumentenständer? Übersichtlichkeit, einfache Reinigung, Desinfektion und Sterilisation, und eine lange Haltbarkeit. Bei KOMET kommt jetzt ein neuer Aspekt hinzu: die große Vielfalt, die in jedem Fall die individuellen Bedürfnisse des Anwenders trifft. Instrumentenständer: sicher und passend Autorin: Dorothée Holsten Abb. 1 rotierende Instrumente in Deutschland hat sofort erkannt: Ein vernünftiges Abwägen zwi- schen Wirtschaftlichkeit und Sicherheit kann nur durch ein breites Angebot an Instrumen - ten ständern auf logische Weise gelöst werden. Die großen Gemeinsamkeiten Die neueren Instrumentenständer von KOMET bestehen aus rostfreiem Edelstahl bzw. ther- mostabilen Kunststoffen, es wurde bei der Fer - tigung gänzlich auf Aluminium verzichtet. Da gibt es keine Vertrübungen oder Kontaktkorro- sion, sie behalten ihre glänzende Ästhetik bei. Und: Es gibt keine Einschränkungen bei der Aufbreitung. Die Reinigung und Desinfektion der Ins trumente kann wahlweise im Ins trumen - ten- oder Ultraschallbad (in geschlossenem Zu- stand) oder im Thermodesinfektor (in geöffne- tem Zustand) erfolgen. Letzteres ist mit vielen am Markt befindlichen Ständern gar nicht mög- lich, da sie aus eloxiertem Aluminium bestehen. Für die Sterilisation im Autoklav sind die KOMET-Ständer natür- lich ebenfalls geeignet. Die zweite große Gemein- samkeit: Durch die blauen Silikonstopfen der Edelstahl- ständer, die zur Aufnah me von FG- und Winkelstückins trumenten geeignet sind, können die Ins tru - mente nicht herausfallen, selbst wenn das Tray einmal nicht exakt waage- recht aufgestellt ist. Abb. 1: Instrumentenständer REF 9933L3. Groß, klein, hoch, tief 9931: Durch sein modernes Design wirkt der 9931 einfach cool! Er nimmt neun FG- bzw. Winkelstückinstrumente auf, ist formschön und gleichzeitig ergonomisch und wertet das zahnärztliche Arbeiten nicht nur optisch auf. 9933L3: Wem das Material und die Aufnahme in Silikonstopfen wichtig ist, aber weniger das einzigartige Design, kann auf den 9933L3 ausweichen (Abb. 1). In zwei Reihen können bis zu 12 FG- bzw. Winkelstückinstrumente aufgenommen werden. 9949L3: Er besitzt blaue Silikonstopfen für 24 (3 Reihen à 8) Instrumente. Der 9931, 9933L3 und 9949L3 bieten Platz für Instrumente mit einer maximalen Länge von 28mm. 9945: Er ist der neue „Riese“ unter den Ins trumentenständern, Zielgruppe sind Universitäten und Aufbereitungsinsti- tute. Mit einem Platzangebot für 40 Instrumente, die bis zu 45mm lang sein dürfen, erlaubt der 9945 den Ins trumenteneinsatz im großen Stil. Eine weitere Besonderheit: die inte- grierte Ablageschale. Abb. 3: Set 4588 EasyShape. Abb. 2: Instrumentenständer REF 9890L5. Eigentlich ist es logisch: Oralchirurgen be- nötigen andere Instrumentenständer als kon- servativ tätige Kollegen, Kliniken arbeiten mit anderen Umfängen als Praxiszahnärzte. Zu den praktischen Aspekten gesellen sich außerdem wichtige Fragen rund um Hygiene und Sicher- heit hinzu: Während früher auf großen Ins - trumentenständern 30 und mehr Ins trumente Platz fanden und für eine Behandlung alle samt vor dem Patienten ausgebreitet wurden, ist in den Praxen zunehmende Übersichtlichkeit an- gesagt. Der Grund: die RKI-Empfehlung 2006. Sie besagt, dass alles vor dem Patienten Aus - gepackte wieder aufbereitet werden muss – da möglicherweise Aerosol-belastet. Auf die - se Empfehlung hat KOMET spontan reagiert und den Trend hin zu kleineren Sets losgetre- ten. Das führende Traditionsunternehmen für 10 ZWP s p ezi al 1+2/2011 11
9890L4, 9890L5 und 9890L7: Diese drei Ins - trumentenständer hat KOMET speziell für Oral- chirurgen konzipiert. Die drei bieten jeweils Platz für 6 FG, Hand- bzw. Win kelstück ins - trumente und unterscheiden sich nur durch die Höhe: Die maximale Instrumentenlänge ist einmal auf 37mm (9890L4), auf 47mm (9890L5, Abb. 2) und auf 67mm (9890L7) ausgelegt. S-Serie: Die bewährte Serie zur Aufnahme von FG- und Winkelstücken gibt es in zwei Deckelhö- hen für unterschiedliche Instrumentenlängen. Jede Art der Wiederaufbereitung ist möglich. Abb. 4: Waschbox REF 9955 und Inserttray. Dank eines Langzeitfilters kann auf das Ein- schweißen verzichtet werden. HERSTELLERINFO · HYGIENESORTIMENT gestellt (Abb. 4). Für den Reinigungsvorgang empfiehlt KOMET das mild alkali sche DCTherm. Variantenreiche Ins tru men tenstän der, Insert - trays, Ste rilcontainer, Waschbox, ma terial scho - nen de Reinigungs- und Desinfektionsmittel wie das oben genann te DCTherm zur maschi- nellen Aufbereitung sowie das mild alkalische, aldehyd- und alkoholfreie DC1 zur manuellen Aufbereitung – das Sortiment zeigt eindrucks- voll, wie KOMET für die Praxis immer mit Sys- tem mitdenkt.3 kontakt Inserttrays und Sterilcontainer Praktische Waschbox für die Chirurgie und Endodontie Für die Archivierung und Sterilisation von Ins trumenten für chirurgische und endodon- tische Eingriffe hat KOMET ebenfalls durch- dachte Lösungen parat: Perfekt abgestimmte Inserttrays und Sterilcontainer sind für die Systeme EasyShape (REF 4588, Abb. 3), AlphaKite (REF 4579), Endo universell (REF 4580) und MaxilloPrep konzipiert worden. Eine Waschbox ergänzt das Programm auf ide- ale Weise: Sie ist für die maschinelle Reinigung und Desinfektion von chirurgischen und endo - donti schen Instrumenten im Thermodesinfek- tor bestimmt. Die vorgereinigten Ins trumente werden einfach in den entsprechenden Insert- trays positioniert und darin in die Waschbox KOMET/GEBR. BRASSELER GmbH & Co. KG Trophagener Weg 25 32657 Lemgo Tel.: 0 52 61/7 01-7 00 Fax: 0 52 61/7 01-2 89 E-Mail: info@brasseler.de www.kometdental.de ANZEIGE Die Reichweite entscheidet. Super ergiebige und super schlagfertige Desinfektion. mikrozid® AF wipes premium 24 wipes | 48 wipes mikrozid® sensitive wipes premium 24 wipes | 48 wipes Schülke & Mayr GmbH Customer Care | Telefon: 040 / 521 00-666 | Fax: 040 / 521 00-660 | www.schuelke.com | info@schuelke.com 1+2/2011 ZWP s p ezi al 00 12
DOKUMENTATION · HERSTELLERINFO Der EU-Gesundheitskommissar hat die Hygienesituation an vielen europäischen Krankenhäusern als alarmierend bezeich- net, und auch der neueste Hygieneskandal im Klinikum Fulda ver - unsichert viele Patienten. Wie sicher kann ein Patient noch sein, dass die Instrumente, die bei seiner Behandlung benutzt werden, ihn nicht noch kränker machen als er schon ist. Vertrauen schenken durch gezielte Kommunikation Autor: Manfred Korn nem Doppelklick für Transparenz sorgen. Darin enthalten sind alle dem Patienten zu- geordneten Sterilisationschargen inklusive Datum und Uhrzeit ihrer Anwendung sowie die zugrunde liegenden Chargendokumente des jeweiligen Aufbereitungsprozesses. Alle diese Dokumente sind mit der fortgeschritte- nen digitalen Signatur derjenigen Person versehen, die die entsprechende Sterilisa- tionscharge freigegeben hat. Diese Signatur gilt im Sinne des deutschen Signaturgesetzes (§ 2 Nr. 2 SigG) als „elektronischer Echtheits- nachweis“. Somit ist die mittels SegoSoft erstellte Hy gienedokumentation als Beweis- mittel für die Echtheit der Dokumente vor Ge- richt zulässig (ZPO), § 86 Strafprozessord- nung (StPO), § 96 Abs. 1 Verwaltungsgerichts- ordnung (VwGO). Hier herrscht gleich eine doppelte Transparenz, denn im Falle einer Praxisbegehung oder einer haftungsrecht- lichen Auseinandersetzung kann der patien- tenbezogene Nachweis der Instrumenten- aufbereitung problemlos geführt werden. Die einfache Zuweisung der rechtssicheren SegoSoft-Dokumente der Sterilisationschar- gen zum Patienten kann von einem belie - bigen Arbeitsplatz direkt aus der Behand- lungsakte des Verwaltungssystems erfolgen. Die Verbindung wird über die in allen gän - gigen Praxismanagement- und Patienten- verwaltungssystemen integrierte standardi- sierte VDDS-Media-Schnittstelle hergestellt. Dies geschieht auf einfache Art und Weise. Dieses Misstrauen wird von Skandal zu Skandal größer und gelangt unweigerlich auch in die Zahnarztpraxen. Der Arzt hat das Problem, auch wenn alle vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen durchgeführt werden, das Vertrauen des Patienten wiederzuge- winnen. Durch gezielte Kommunikation der qualita - tiven Ausstattung im Aufbereitungsbereich einer Praxis kann hier wieder Vertrauen geschaffen werden. Die Wichtigkeit dieses Bereichs, der normalerweise außerhalb des Blickwinkels des Patienten liegt, nimmt im- mer mehr zu. Transparenz durch digitale Behandlungsdokumentation Der Anwender der Dokumentationssoftware SegoSoft kann mit der Erweiterung Sego - Assign eine digitale Behandlungsdoku - mentation durchführen. Die freigegebenen Hygienedokumente von der Aufbereitungs- charge der zu verwendeten Instrumente kön- nen direkt aus der digitalen Behandlungs- akte dem Patienten auf dem Behandlungs- stuhl gezeigt werden. Auch die Dokumen - tation der Instrumentenaufbereitung von schon erfolgten Behandlungen kann mit ei- 12 ZWP s p ezi al 1+2/2011 13
HERSTELLERINFO · DOKUMENTATION Die Zahnmedizinische Fachangestellte öff- net in der Behandlungsakte die SegoAssign- Eingabemaske, woraufhin die Patienten- und Behandlungsdaten automatisch über- nommen werden. Durch das Einlesen der auf dem Sterilgut vorhandenen Barcode-Etiket- ten mittels eines Scanners werden die Infor- mationen der Charge dem zu behandelnden Patienten zugewiesen. Alternativ besteht na- türlich auch die Möglichkeit einer manuellen Eingabe von Chargennummern, Bemerkun- gen und anderen relevanten Daten. Ebenso einfach wie die Zuweisung ist auch das Arbeiten mit SegoSoft. Die Software sammelt, verwaltet und archiviert auto - matisch die Daten des Thermodesinfektors und Sterilisators mit einem Höchstmaß an Datensicherheit. Die hygienebeauftragte Person muss lediglich das zu benutzende Aufbereitungsgerät sachgerecht bestücken und das Aufbereitungsprogramm starten. Die Software erkennt selbstständig den Be- ginn und das Ende des ausgewählten Pro- gramms. Nach Beendigung der Aufbereitung erinnert SegoSoft das verantwortliche Personal an die notwendige Instrumentenfreigabe in Form eines am Bildschirm erscheinenden Frei - gabedialogs. Dieser enthält RKI-konforme Checklisten, die einmalig bei dem Einrichten von SegoSoft ausgearbeitet wurden und innerhalb von Sekunden alle notwendigen Parameter für eine erfolgreiche Freigabe be- stätigen. SegoSoft speichert die Prozessdaten mani- pulationsgeschützt, versieht sie mit der di- gitalen Signatur der freigebenden Person und wandelt sie automatisch in das für die Langzeitarchivierung geeignete PDF-For- mat um. Dadurch ist sichergestellt, dass nur autorisiertes Personal den Aufbereitungs- prozess und die Beladung freigeben kann. Mit der Umwandlung der Daten in das PDF- Format wird die Wiedergabe der Hygiene- dokumentation nach der gesetzlichen Auf- bewahrungsfrist problemlos ermöglicht, unabhängig von der verwendeten Soft- ware-Version. Mithilfe von SegoSoft ist es möglich, dass alle am Aufbereitungszyklus beteiligten Geräte (z. B. Thermodesinfektor, Sterilisator und Siegelgerät), die relevante Prozessdaten pro- duzieren, über eine einheitliche Benutzer- oberfläche automatisch bearbeitet werden. Das System unterstützt alle gängigen Her- steller und Systeme und ist kompatibel zu allen gängigen Praxismanagement- und Pa- tientenverwaltungssystemen.3 kontakt Comcotec Messtechnik GmbH Gutenbergstraße 3 85716 Unterschleißheim Tel.: 0 89/3 27 08 89-0 Fax: 0 89/3 27 08 89-89 E-Mail: info@segosoft.info www.comcotec.org ANZEIGE Kraus Dentalsysteme GmbH MILLENNIUM NEU Innovative Sterilisationstechnik Strukturierte Datenarchivierung heißt: unbesorgt arbeiten · leistungsfähig · efﬁ zient · leise · schnell :gissälrevuz · das ist Millennium Unterschiedliche Abmessungen, gleichbleibend hohe Qualität Besuchen Sie uns auf der IDS in Köln Halle 11.1, Stand B019/A018 bei MOCOM Tel. 0 76 33/80 63 83 Fax 0 76 33/80 63 88 Breisacher Str. 19 79258 Hartheim 1+2/2011 ZWP s p ezi al 13 14
FORTBILDUNG Im „Seminar zur Hygienebeauftragten“ erläutert Iris Wälter-Bergob anschaulich, welche recht- lichen Rahmenbedingungen für ein Hygienema- nagement ausschlaggebend und verbindlich und welche Maßnahmen erforderlich sind. De- tailinformationen zu den einzelnen Gesetzen und Verordnungen helfen dabei, einen klaren Überblick zu bekommen und die Übertragung der geforderten Punkte in der eigenen Praxis an- zugehen. Sauber ist nicht gleich hygienisch rein! Autorin: Iris Wälter-Bergob Hygiene in der Zahnarztpraxis ist seit ei- nigen Jahren in aller Munde. Und dies noch vielmehr, seit RKI-Richtlinien und DIN-Nor- men zahlreiche Rahmenbedingungen vor - geben und weiter verschärfen. Der Hygiene- plan der Bundeszahnärztekammer enthält klare Vorgaben für die Durchführung und Do- kumentation der Hygienemaßnahmen und ist somit unentbehrlich für die Praxis. Darü- ber hinaus hat der Gesetzgeber mittlerweile Voraussetzungen geschaffen, die es ermög- lichen, dass staatliche Stellen auch ohne Ver- dachtsgründe Praxisbegehungen vorneh- men können und müssen. Umso mehr obliegt es jeder Praxis, ein gangbares Hygienesys- tem zu etablieren, kontinuierlich weiterzu- entwickeln und zu leben. Das Hygieneseminar Zunächst wird im „Seminar zur Hygienebe- auftragten“ eine geeignete Infrastruktur be- nötigt, die garantiert, dass ein Hygienesystem funktionieren kann, z. B. werden personelle, bauliche und technische Gegebenheiten ana- lysiert und beleuchtet. Hierzu werden wert- volle Tipps und Anregungen während des Seminars vermittelt. Im nächsten Schritt wird eine Materie behan- delt, die jeder Praxis wohlbekannt ist: Das um- fangreiche und komplizierte Thema der Auf- bereitung von Medizinprodukten. Die Emp- fehlung der Kommission für Krankenhaushy- giene und Infektionsprävention des Robert Koch-Instituts fordert die Einteilung der Ins - trumente in unkritisch, semikritisch oder kri- tisch mit entsprechenden Untergruppierun- gen. Aus dieser Kategorisierung abgeleitet er- gibt sich letztlich das korrekte Prozedere der Aufbereitung. Sterilisieren oder genügt desin- fizieren? Welche Pflege muss ein Hohlkörperinstru- ment erfahren? Welche Schritte sind bei Tex- tilien oder anderen porösen Artikeln nötig? Optimale Aufbereitung Im Rahmen der Aufbereitung ist eine ein- wandfreie Dokumentation und Freigabe un - erlässlich. Es muss mit validierten Verfahren gearbeitet werden, deren Eignung für die tägli- che Routinearbeit nachzuweisen ist. Weiter- hin dürfen nur Personen, die über die notwen- dige Sachkenntnis verfügen, die Aufbereitung durchführen und freigeben. Durch die jewei- lige Unterschrift bestätigt die freigebende Per- son, in die Hygienerichtlinien gemäß RKI ein- gewiesen worden zu sein. Anforderungen an die Ausstattungen von Auf- bereitungsräumen beinhalten die Definition von sterilen und unsterilen Bereichen, die Bereitstellung von Aufbereitungsgeräten und -materialien. Auch die Kleidung des Personals muss bestimmten Richtlinien genügen. Die Diskussion maschinelle versus manuelle Auf- bereitung bildet den nächsten Seminarpunkt. Gemäß RKI-Richtlinien ist die maschinelle der manuellen Aufbereitung vorzuziehen. Vor- und Nachteile und Berücksichtigung von Schutz- maßnahmen werden genau besprochen. Außerdem ist für jedes Medizinprodukt inner- halb einer Risikobewertung einmal schriftlich festzulegen, ob und wie oft und nach welchem Verfahren die Aufbereitung erfolgt. Vor dem Hintergrund, wie die zahlreichen Anforderun- gen an ein Hygienemanagement in die Praxis umgesetzt werden können, wird das Erstellen von Hygieneplänen, Instrumentenlisten so- wie eindeutiger, verständlicher Arbeitsan- weisungen einschließlich der Festlegung von Prozess- und Qualitätskontrollen vermittelt. Vor dem praktischen Seminarteil wird per Multiple-Choice-Test das Erlernte überprüft und vertieft.3 14 ZWP s p ezi al 1+2/2011 15
SEMINAR ZUR HYGIENEBEAUFTRAGTEN REFERENTIN: IRIS WÄLTER-BERGOB/MESCHEDE Seit einigen Jahren müssen sich auch Zahnarztpraxen mit neuen Verordnungen und zunehmenden Vorschriften auseinandersetzen. Der neue Hygieneplan der Bundeszahnärztekammer enthält klare Vorgaben für die Durchführung und Dokumentation der Hygienemaßnahmen und ist somit unentbehrlich für jede Praxis. Aufgrund der Aktualität der Problematik bietet die OEMUS MEDIA AG im Rahmen verschiedener Kongresse „Seminare zur Hygienebeauftragten“ mit Frau Iris Wälter-Bergob an – bekannt als renom- mierte Referentin auf diesem Gebiet. Die Teilnehmer werden ausführlich über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen an das Hygienemanagement und die Aufbereitung von Medizinprodukten informiert. Das Seminar wird nach den Anforderungen an die hygienische Aufbereitung von Medizinprodukten im Sinne der RKI-Empfehlungen durchgeführt. Am Ende des Seminartages erfolgt die schriftliche Lernerfolgskontrolle in Form eines Multiple-Choice-Tests. Den Teilnehmern wird eine äußerst informative Veranstaltung geboten, die das Praxisteam sich nicht entgehen lassen sollte. KURSINHALTE TERMINE 2011 Rechtliche Rahmenbedingungen für ein Hygienemanagement Informationen zu den einzelnen Gesetzen und Verordnungen, Aufbau einer notwendigen Infrastruktur Anforderungen an die Aufbereitung von Medizinprodukten Anforderungen an die Ausstattungen der Aufbereitungsräume, Anforderungen an die Kleidung, Anforderungen an die maschinelle Reinigung und Desinfektion, Anforderungen an die manuelle Reinigung Wie setze ich die Anforderungen an ein Hygienemanagement in die Praxis um? Risikobewertung, Hygienepläne, Arbeitsanweisungen, Instrumentenliste Überprüfung des Erlernten Multiple-Choice-Test, Praktischer Teil, Übergabe der Zertifikate 02.04.2011 09.04.2011 06.05.2011 14.05.2011 21.05.2011 28.05.2011 02.06.2011 Landsberg am Lech 09.00–18.00 Uhr Krems 09.00–18.00 Uhr Berlin 09.00–18.00 Uhr Hotel Pullman Schweizerhof München 09.00–18.00 Uhr Hilton Hotel Tucherpark Siegen 09.00–18.00 Uhr Siegerlandhalle Warnemünde 09.00–18.00 Uhr Hotel Neptun München 09.00–18.00 Uhr Hilton Hotel Tucherpark PREISE VERANSTALTER/ANMELDUNG Kursgebühr Tagungspauschale (Kaffeepausen, Tagungsgetränke, Mittagessen) Die Tagungspauschale ist für jeden Teilnehmer zu entrichten. 75,– € zzgl. MwSt. 45,– € zzgl. MwSt. OEMUS MEDIA AG, Holbeinstraße 29, 04229 Leipzig Tel.: 03 41/4 84 74-3 08, Fax: 03 41/4 84 74-3 90 event@oemus-media.de, www.oemus.com Anmeldeformular per Fax an 03 41/4 84 74-3 90 oder per Post an OEMUS MEDIA AG Holbeinstr. 29 04229 Leipzig Für das SEMINAR ZUR HYGIENEBEAUFTRAGTEN am ❏ 02.04.2011 LANDSBERG AM LECH ❏ 09.04.2011 KREMS ❏ 06.05.2011 BERLIN ❏ 14.05.2011 MÜNCHEN ❏ 21.05.2011 SIEGEN ❏ 28.05.2011 WARNEMÜNDE ❏ 02.06.2011 MÜNCHEN melde ich folgende Personen verbindlich an: Name, Vorname Praxisstempel Name, Vorname Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der OEMUS MEDIA AG erkenne ich an. ZWP spezial 1+2/11 Datum, Unterschrift 16
PRODUKTE · HERSTELLERINFO Innovative Reinigungs- und Desinfektionstücher schülke auf Tuchfühlung mit Dentalpraxen und -laboren: Die neue Premium-Range zeichnet sich durch verbesserte Tuchqualität, be- nutzerfreundliche Verpackung und einer doppelt so hohen Reich- weite wie bei handelsüblichen Fertigtüchern aus. Sie ergänzt die bereits erfolgreich im Markt etablierten Produktlinien mikrozid® AF wipes, mikrozid® sensitive wipes und kodan® wipes. Flauschiger, handlicher, effektiver – dreimal schülke wipes pre- mium, erstmalig im Softpack: mikrozid® AF wipes premium: Tücher zur alkoholischen Schnell- desinfektion von Medizinprodukten sowie allen Bereichen mit er- höhtem Infektionsrisiko (24 oder 48 Tücher je Softpack). mikrozid® sensitive wipes premium: Tücher zur alkoholfreien Schnelldesinfektion von Medizinprodukten und empfindlichen Ober flächen (24 oder 48 Tücher je Softpack). kodan® wipes premium: Tücher zur antimikrobiel- len Behandlung begrenzter Hautareale sowie zur Des- infektion nicht medizinischer Flächen. Durch die hochwertige Tuchqualität sind die neuen Tücher flau- schiger und griffiger als die sonst gebräuchlichen dünneren Tü- cher, wodurch auch die Reichweite erhöht wird. Die Kosten-Nut- zen-Analyse hat ergeben, dass sich die neuen wipes premium als günstigste Variante – im Vergleich zu selbst getränkten Desinfek- tionstüchern – zur Flächendesinfek- tion erweisen. Was in Anbetracht der RKI- und DAHZ-Emp- fehlungen, dass das Wischen dem Sprühen vorzuziehen ist, si- cherlich ein bedenkenswerter Aspekt ist. Die neuen mikrozid®AF wipes premium, mikrozid®sensitive wipes premium und kodan® wipes premium von schülke sind ab sofort im Handel erhältlich. Zuverlässiger Schutz vor Biofilmverkeimung Die Wasserhygiene in Zahnarztpraxen, speziell in den Dental - einheiten, die unter laufendem Betrieb allmählich verkeimen, ist für viele ein Problem. Vor allem in Silikonschläuchen setzt eine ständige Kolonisierung von Keimen und Bakterien ein, ein sichtbarer Biofilm entsteht. Dieses an einer langsamen Ver- färbung der Schläuche erkennbare Phänomen stellt eine mikro- biologische Besiedelung dar, aus der heraus ständig Keime, Algen, Pilze und Bakterien in das austretende Wasser ge- schwemmt werden. Wer dauerhafte Wasserhygiene schaffen will, muss über das nö- tige Wissen in Sachen Mikrobiologie verfügen und gleichzeitig technisches Verständnis haben. Beides steckt in der TrustwaterTM Technologie. Wasser, Salz und Strom sowie das TrustwaterTM Know-how erzeugen das TrustwaterTM Konzentrat, das auf Erre- ger nach dem gleichen Prinzip einwirkt wie die körpereigene Im- munabwehr. Keime und Erreger werden oxidiert – für Resisten- zen gibt es keine Chance. TrustwaterTM entfernt Biofilme im Trinkwasser bei richtiger Anwendung dauerhaft und zuverlässig, ohne toxisch zu wirken. Die Validität ist durch eine Vielzahl internationaler wissen- schaftlicher Studien belegt. Und eine Reihe großer Universi - tätskliniken in skandinavischen Ländern setzen diese ge - räteschonende Technologie erfolgreich ein. Auch in Zahnarzt- praxen hat sich diese Technologie bewährt. Das TrustwaterTM Konzentrat ist kostengünstig, es wird vor Ort hergestellt. Die Installation ist ebenso einfach wie die Bedienung und Hand - habung. Auf der IDS in Köln wird David Coleman, Professor für orale und angewandte Mikrobiologie an der Uni- versität Dublin, die Ergeb- nisse seiner Studien zur Wirksamkeit und toxiko- logischen Unbedenklich- keit der Trustwater™ K+P GmbH Technologie am 23. März 2011 ab 16.00 Uhr auf der Speaker’s Corner (Halle 3.1, nahe Eingang Süd) vorstellen. TrustwaterTM Deutsch- land freut sich auf Ihren Besuch am IDS-Stand A78 B79/Halle 2.2. Schülke & Mayr GmbH Tel.: 0 40/5 21 00-0 www.schuelke.com K+P GmbH Tel.: 0800/87 87 89 28 www.trustwater.de 16 ZWP s p ezi al 1+2/2011 Die Beiträge in dieser Rubrik basieren auf den Angaben der Hersteller und spiegeln nicht immer die Meinung der Redaktion wider. 17
enretec – der Partner des deutschen Fachhandels für Entsorgungslösungen im Dental- und Medizinbereich Auch ich gehöre zu einer Minderheit … ... denn noch bin ich einer der wenigen Zahnärzte, der die Vorteile des Entsor- gungssystems meines Dental-Depots nutzt. Meine Erfahrung zeigt: Gesondert zu entsorgender Praxisabfall wird immer weniger. Feste Entsorgungs- termine und Entsorgungspauschalen, die ich nicht ausnutzen kann, passen nicht zu meiner Praxis. Deswegen habe ich mich für das Entsorgungsmo- dell meines Dental-Depots entschieden! enretec als Entsorgungspartner meines Dental- Depots kann ich jedem empfehlen. Für weitere Informationen rufen Sie uns an oder informieren Sie sich auf unserer Home- page über unsere Entsorgungslösungen! Kostenfreie Servicehotline: 0800 / 3 67 38 32 www.enretec.de 18
PRODUKTE · HERSTELLERINFO Neue Wischtücher: Alkoholfrei und 100% biolo- gisch abbaubar Das Unisepta® Oberflächen- und Inventar-Angebot wird mit den neuen Unisepta® Foam Wipes breiter. Die Unisepta® Foam Wipes sind alkoholfreie und zu 100 % biologisch abbaubare Viskose tücher zur schnellen Rei nigung und Desinfektion von Medizinprodukten. Be sonders geeignet für empfindliches Material, wie das Polster des Zahnarztstuhles. Mit einem breiten an ti mikrobiellen Spektrum sind die Unisepta® Foam Wipes ab einer Minute wirksam. Im Rahmen des EcoEngage-Konzepts ver- pflichtet sich Unident, Produkte zu entwickeln, die einem hohen Qualitätsstandard entsprechen, unter Berücksichtigung von Mensch und Umwelt. Revolution in der Wiederaufbereitung iCare+ ist das weltweit erste Gerät zur automatischen Reinigung, Desinfektion und Pflege dentaler Übertragungsinstrumente ohne thermischen Stress. Vier Instrumente durchlaufen die Reinigungs-, Desinfektions- und Pflegezyklen in insgesamt weniger als zehn Mi- nuten. Die Kombination aus iCare+ sowie den Produkten N-Clean (für den Reinigungsprozess) und N-Cid (für den Desinfektionszy- klus) gewährleistet eine Elimination von Viren und Bakterien mit ei- ner Effektivität von 99,999%. Dies wurde in umfangreichen Tests, die gemäß ISO 15883 in verschiedenen europäischen Instituten, z.B. dem Institut Dr. Brill in Deutsch- land und Microsept in Frankreich, durchgeführt wurden, evaluiert und eindrucksvoll nachgewiesen. Das Reinigungsmittel N-Clean hat einen reinigenden bakteriostati- schen und fungistatischen Effekt. Das Desinfektionsmittel N-Cid hat einen bakteriziden (inkl. TB, MRSA), fungiziden (Candida al - bicans) und viruziden Effekt ge- gen behüllte Viren (inkl. HBV, HCV, HIV), Herpes simplex, In- fluenza (inkl. H1N1 und H5N1) und den unbehüllten Adeno- Virus. N-Oil dient der abschließenden Schmierung und Pflege der Instrumente. Mit der revolutionären Weltneuheit iCare+ wird der Reinigungs- und Desinfektionsprozess automatisiert. Unident S.A. Anios International Dental Group Tel: +41-22/839 79 00 www.unident.ch NSK Europe GmbH Tel.: 0 61 96/7 76 06 -0 www.nsk-europe.de Weitere Informationen zu diesem Unternehmen befinden sich auf www.zwp-online.info Die Beiträge in dieser Rubrik basieren auf den Angaben der Hersteller und spiegeln nicht immer die Meinung der Redaktion wider. IMPRESSUM Verlagsanschrift OEMUS MEDIA AG, Holbeinstraße 29, 04229 Leipzig, Tel.: 03 41/4 84 74-0, Fax: 03 41/4 84 74-1 90, kontakt@oemus-media.de Ein Supplement von Chefredaktion Dipl.-Päd. Jürgen Isbaner Tel.: 03 41/4 84 74-3 21 isbaner@oemus-media.de Redaktion (V.i.S.d.P.) Carla Senf Antje Isbaner Tel.: 03 41/4 84 74-1 21 Tel.: 03 41/4 84 74-1 20 c.senf@oemus-media.de a.isbaner@oemus-media.de Anzeigenleitung Stefan Thieme Tel.: 03 41/4 84 74-2 24 s. thieme@oemus-media.de Grafik/Satz Josephine Ritter Tel.: 03 41/4 84 74-1 19 j.ritter@oemus-media.de Druck Dierichs Druck + Media GmbH, Frankfurter Straße 168, 34121 Kassel 18 ZWP s p ezi al 1+2/2011 19
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AUTOMATISCHES REINIGUNGS-, DESINFEKTIONS- und PFLEGESYSTEM für dentale Übertragungsinstrumente DESINFEKTION REINIGUNG PFLEGE REINIGUNGS-/DESINFEKTIONS- PRODUKTE für iCare+ Im ständigen Bestreben, Produkte zu entwickeln, die den Tagesablauf für Zahnarztpraxen und Kran- kenhäuser erleichtern und Prozesse verbessern, hat NSK sein Produktprogramm ausgebaut und stellt mit dem iCare+ ein revolutionäres Gerät zur Wiederaufbereitung von dentalen Übertragungsinstrumen- ten vor. iCare+ reinigt und desinﬁ ziert dentale Übertragungsinstrumente innen und außen in aufein- anderfolgenden Aufbereitungszyklen. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, vier Instrumente in weniger als 10 Minuten zu reinigen, zu desinﬁ zieren und zu schmieren. NSK Europe GmbH, Elly-Beinhorn-Str. 8, 65760 Eschborn, Germany Tel.: +49 (0) 61 96/77 606-0, Fax: +49 (0) 61 96/77 606-29 www.nsk-europe.de POWERFUL PARTNERS E T N E M R I N STRU V I E W E N I G E R A L S 10 MINUTE N F Ü R