Source: https://www.wko.at/service/kollektivvertrag/kv-arbeiter-vulkaniseure-2019.html
Timestamp: 2020-03-31 03:23:34
Document Index: 71027871

Matched Legal Cases: ['§ 1154', '§ 82', '§ 82', '§ 376', '§ 82', '§ 15']

Rahmenkollektivvertrag für ArbeiterInnen im Vulkaniseurgewerbe gültig seit 1.1.2019 - WKO.at
Rahmenkollektivvertrag für ArbeiterInnen im Vulkaniseurgewerbe gültig seit 1.1.2019
Kollektivvertrag (Rahmen) für ArbeiterInnen im Vulkaniseurgewerbe gültig seit 1.1.2019
Bundesinnung der Kraftfahrzeugtechnik
Berufszweig der Vulkaniseure
Verbrauch der Zeitguthaben (Guthabenstunden und Zeitzuschläge)
Abgeltung von Zeitguthaben (Guthabenstunden und Zeitzuschläge)
VII. Beschäftigung außerhalb des ständigen Betriebes
IXa. Anrechnung von Elternkarenz
Muster Dienstzeugnis
3. Persönlich: Für alle in den Betrieben beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen sowie für die gewerblichen Lehrlinge, im Folgenden ArbeitnehmerInnen genannt.
6. Wenn es die betrieblichen Notwendigkeiten erfordern, kann die Wochenarbeitszeit innerhalb eines Zeitraumes von höchstens 9 Wochen so verteilt werden, dass sie im wöchentlichen Durchschnitt die geltende Normalarbeitszeit nicht überschreitet. Die tägliche Normalarbeitszeit kann bei regelmäßiger Verteilung der Gesamtwochenarbeitszeit auf vier Tage auf bis zu 10 Stunden ausgedehnt werden. Der arbeitsfreie Tag darf nicht auf einen Feiertag fallen.
Auf Stunden bezogene Entgeltteile (z. B. Zulagen, Zuschläge) werden nach den geleisteten Stunden abgerechnet. Scheidet der(die) Arbeitnehmer(in) durch Kündigung seitens des(der) Arbeitgebers(in), durch Austritt mit wichtigem Grund oder Entlassung ohne sein(ihr) Verschulden aus, gebührt für die bis zum Ausscheiden im Verhältnis zur durchschnittlichen Normalarbeitszeit zuviel geleistete Arbeit Überstundenentlohnung, in den anderen Fällen der Stundenverdienst.
Verbrauch der Zeitguthaben: (Guthabenstunden und Zeitzuschläge)
Abgeltung von Zeitguthaben: (Guthabenstunden und Zeitzuschläge)
Diese Verpflichtung ist dann nicht gegeben, wenn persönliche Verhinderungsgründe gemäß § 1154b ABGB oder Verhinderungsgründe nach sonstigen gesetzlichen Vorschriften (z. B. Bildungsfreistellung, Pflegefreistellung) vorliegen.
Die Internatskosten, die durch den Aufenthalt des Lehrlings in einem für die Schüler(innen) der Berufsschule bestimmten Schülerheim zur Erfüllung der Berufsschulpflicht entstehen, hat der(die) Lehrberechtigte dem Lehrling zu bevorschussen, an das Internat zu überweisen und so zu ersetzen, dass dem Lehrling für den Zeitraum, der Dauer des Internats entspricht, mindestens 100 Prozent seiner(ihrer) Lehrlingsentschädigung verbleiben.
1. Als Überstunde gilt jede Arbeitszeit, welche außerhalb der auf Grundlage der geltenden wöchentlichen Normalarbeitszeit, Abschnitt III, Punkt 1, sowie der Mehrarbeit gemäß Abschnitt IIIa vereinbarten täglichen Arbeitszeit liegt.
Der Kollektivvertragslohn einer Lohngruppe stellt keine Begrenzung des IstLohnes einer niedrigeren Lohngruppe dar. Ebenso wenig kann aus der Tatsache, dass der eingestufte Monatslohn des(der) Arbeitnehmers(in) den Mindestlohn höherer Lohngruppen als derjenigen übersteigt, in die der(die) Arbeiter(in) auf Grund seiner(ihrer) Qualifikation einzureihen ist, ein Anspruch auf Einreihung in eine höhere Lohngruppe abgeleitet werden.
IV. Besonders qualifizierter Arbeitnehmer(innen):
Eine Schmutzzulage gebührt jenen(r) Arbeitnehmern(in) (ausgenommen Lehrlingen), deren Tätigkeit die dem Vulkaniseurgewerbe typische Arbeitsverrichtungen umfasst, sowie den Chauffeuren(innen).
Bei Übernachtung werden die tatsächlichen Kosten gegen Bestätigung vergütet. Vergütung für Kost und Quartier: Für Arbeitnehmer, die sich in Kost und Quartier befinden, können folgende Abzüge vom Monatslohn durchgeführt werden:
Volle Kost und Quartier ...... 55,28 Euro
Quartier .............................. 12,49 Euro
Kost ..................................... 42,80 Euro
4. Zusammentreffen von Zuschlägen:
1. Die Abrechnungsperiode und der Auszahlungstag werden zwischen Betriebsleitung und Betriebsrat*) vereinbart. Die Auszahlung erfolgt im vereinbarten Turnus und während der Arbeitszeit.
4. Der(die) Arbeitnehmer(in) ist zur sofortigen Überprüfung des ausgezahlten Geldbetrages verpflichtet.
5. Die Art der Lohnauszahlung bedarf einer Vereinbarung mit dem(der) Arbeitnehmer(in). Bei bargeldloser Lohnauszahlung gelten die Punkte 1-3 sinngemäß.
5. Arbeitnehmer(innen), deren Arbeitsverhältnis vor Verbrauch eines Urlaubes endet, haben Anspruch auf den aliquoten Teil des Urlaubszuschusses, entsprechend ihrer im Arbeitsverhältnis zurückgelegten Dienstzeit (je Woche 1/52). Dieser Anspruch entfällt, wenn der(die)
Arbeitnehmer(in) selbst kündigt bzw. wenn er(sie) gemäß § 82 GewO 1859*) (ausgenommen lit. h) entlassen wird oder er(sie) ohne wichtigen Grund gemäß § 82 a GewO*) vorzeitig austritt.
*) Übergangsbestimmung § 376 Z 47 GewO 1973 Für Lehrlinge gelten an Stelle §§ 82 und 82a GewO die Bestimmungen § 15 BAG.
6. Endet das Arbeitsverhältnis eines(r) Arbeitnehmers(in), der(die) den Urlaubszuschuss für das laufende Arbeitsjahr bereits erhalten hat, vor Ablauf dieses Arbeitsjahres, so ist der verhältnismäßig zuviel bezahlte Anteil des Urlaubszuschusses, der auf den restlichen Teil des Arbeitsjahres entfällt, bei der Anrechnung in Abzug zu bringen.
Das gilt nicht, wenn der(die) Arbeitgeber(in) den(die) Arbeitnehmer(in) gekündigt hat oder unberechtigt entlassen hat.
1. je drei Tage: Bei Todesfällen (einschließlich der Beerdigung) der Eltern, des/der Ehegatt(in), des/der Lebensgefährten(in), des/der eingetragenen Partner(in) iSd. EPG BGBl I 135/2009 idgF., sowie der leiblichen Kinder, der Stief-, Adoptiv- oder Pflegekinder, sofern sie mit dem(der) Arbeitnehmer(in) in der Hausgemeinschaft lebten.
a) Bei Teilnahme an der Beerdigung der Eltern, der leiblichen Kinder, der Stief-, Adoptiv- oder Pflegekinder sofern sie nicht mit dem(der) Arbeitnehmer(in) in der Hausgemeinschaft lebten. Ferner bei Beerdigung der Geschwister, Stief-, Groß- und Schwiegereltern. Bei sonstigen Familienmitgliedern nur, wenn sie mit dem(der) Arbeitnehmer(in) im gemeinsamen Haushalt lebten.
d) Bei Eheschließung oder Verpartnerung der leiblichen Kinder, der Stief-, Adoptiv- oder Pflegekinder).
4. die nachweislich notwendige Zeit innerhalb eines Arbeitsjahres in folgenden Fällen:
1 Jahr ...................................... 2 Wochen
5 Jahren .................................. 4 Wochen
20 Jahren ................................ 8 Wochen
3. Während der Kündigungsfrist ist dem(der) Arbeitnehmer(in) auf sein(ihr) Verlangen zum Aufsuchen eines neuen Arbeitsplatzes in jeder Woche eine Freizeit bis zum Höchstausmaß eines Arbeitstages unter Fortzahlung des Lohnes zu gewähren.
11. Bei Entlohnung in akkordähnlichem (z. B. arbeitswissenschaftlichem) Leistungslohn, bei dem die in einer im voraus bestimmten Zeiteinheit (Vorgabezeit, Minutenfaktor) erbrachte Leistung die Höhe des Lohnes bestimmt, sowie bei Fließarbeiten, die takt- und leistungsgebunden sind, sind die Bestimmungen der Punkte 1. bis 10. sinngemäß anzuwenden.
Mit Wirksamkeitsbeginn dieses Kollektivvertrages tritt für dessen Geltungsbereich der Kollektivvertrag für Vulkaniseure vom 10. Dezember 2014 außer Kraft.
Herr/Frau: ....................................................................................................
3. Auf Grund der Zugehörigkeit des Unternehmens/des Betriebes zur Bundesinnung der Kraftfahrzeugtechniker (Berufszweig der Vulkaniseure) gilt der Kollektivvertrag für das Vulkaniseurgewerbe, der an folgendem Ort aufliegt:
4. Beginn des Arbeitsverhältnisses: ............................................................
Die Probezeit beträgt .................................................................................*).
Das Dienstverhältnis ist bis ....................................................... befristet *).
6. Gewöhnlicher Arbeits- (Einsatz-) Ort, erforderlichenfalls Hinweis auf wechselnde Arbeits- (Einsatz-) Orte:
7. Einstufung in die kollektivvertragliche Lohngruppe:
im Inland  Ja  Nein
im Ausland  Ja  Nein
Fälligkeit der Auszahlung, soweit nicht kollektivvertraglich geregelt .................
Ihre Normalarbeitszeit beträgt ............................................................. Stunden *)
Bei Teilzeitbeschäftigung: Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt ........ Stunden *)
12. Weiters gelten nach Maßgabe ihres Geltungsbereiches, die zwischen Betriebsinhaber(in) und den jeweils zuständigen Organe der gesetzlichen Arbeitnehmervertretung auf Betriebs- bzw. Unternehmerseite abgeschlossenen Betriebsvereinbarungen im Sinne des Arbeitsverfassungsgesetzes,
..................................., am ..................................... (Ort) (Datum)
Dienstzeugnis, das den gesetzlichen Mindesterfordernissen entspricht:
Herr/Frau .................................................... geboren am ...............................
wohnhaft in .......................................................................................................
Adresse: ......................................................................
von ....................... bis .......................... als ............................................................... beschäftigt.
Das/Die Arbeitsgebiet/e umfasste/n: ........................................................................
..........................., am .......................... (Ort) (Datum)