Source: https://www.haufe.de/thema/bewertungsgesetz/pc/?page=112
Timestamp: 2020-02-22 21:42:37
Document Index: 157773007

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 4', '§ 5', '§ 2', '§ 3', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 51', '§ 15', '§ 51', '§ 34', '§ 2', '§ 122', '§ 127', '§ 28', '§ 128', '§ 125', '§ 46', '§ 123', '§ 21', '§ 123', '§ 125', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 121', '§ 121', 'Art. 1', '§ 124', '§ 124', '§ 122', '§ 122', '§ 123', '§ 50', '§ 125']

Rz. 21 § 13 EStG bestimmt, welche Einkünfte zu den Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft gehören. Knüpfen Regelungen des KStG (z. B. § 4 Abs. 1 S. 1 oder § 5 Abs. 1 Nr. 9 S. 3 KStG) oder des GewStG (z. B. § 2 Abs. 3 GewStG oder § 3 Nr. 6 GewStG) an den Begriff der Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft an, gelten die Grundsätze zu § 13 EStG. Im Rahmen des UStG gilt dies ...mehr
Rz. 78 Zu den Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft gehören nicht nur Einkünfte aus einer land- und forstwirtschaftlichen Tätigkeit i. S. v. § 13 Abs. 1 Nr. 1 S. 1 EStG, sondern auch solche aus landwirtschaftlicher Tierzucht und Tierhaltung i. S. v. § 13 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 EStG, wenn die in § 13 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 bis 4 EStG genannten Voraussetzungen vorliegen. Danach gehör...mehr
Rz. 124 Nur die nachhaltige Überschreitung der Mindestflächendeckung führt zu gewerblichen Einkünften aus Tierzucht und Tierhaltung (Rz. 78ff.). Dies folgt aus § 13 Abs. 1 Nr. 1 S. 4 EStG i. V. m. § 51 Abs. 2 S. 1 BewG und § 15 Abs. 2 EStG. Ein nur vorübergehendes Überschreiten der Mindestflächendeckung führt noch nicht zur Annahme eines Gewerbebetriebs. Hinsichtlich des Mer...mehr
Leitsatz Eine Deckhengsthaltung, die gemessen am Flächenschlüssel gemäß § 51 Abs. 1a BewG auf einer ausreichenden Futtergrundlage erfolgt, ist auch dann der landwirtschaftlichen Nutzung i.S.d. § 34 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a BewG zuzurechnen, wenn der Pferdesamen in einer betriebsfremden Besamungsstation gewonnen wird und die Hengste im Pferdesport als Dressurpferde verwendet we...mehr
Leitsatz Beim Kauf eines erbbaurechtsbelasteten Grundstücks durch den Erbbauberechtigten oder einen Dritten unterliegt lediglich der nach Abzug des Kapitalwerts des Erbbauzinsanspruchs vom Kaufpreis verbleibende Unterschiedsbetrag der Grunderwerbsteuer. Der Kaufpreis ist nicht nach der sog. Boruttau’schen Formel aufzuteilen (Änderung der Rechtsprechung). Normenkette § 2 Abs. ...mehr
Leitsatz Werden nicht nur Grundstücke, sondern auch Betriebsvorrichtungen vermietet, ist dies für die erweiterte Kürzung beim Gewerbeertrag schädlich. Entschieden wurde dies für die Vermietung eines Hotels mitsamt den Einrichtungsgegenständen der Hotelzimmer. Sachverhalt Eine GmbH vermietete Wohngebäude sowie einen Sport- und Gewerbepark mit Hotel. Bei der Berechnung des Gewe...mehr
Instandhaltungsrücklage / 3 Erbschaft- und Schenkungsteuer
Die Entscheidung des BFH im Urteil v. 9.10.1991, dass das gleichzeitig mit einer Eigentumswohnung erworbene Guthaben aus einer Instandhaltungsrücklage nicht in die grunderwerbsteuerliche Gegenleistung einzubeziehen ist, da das Guthaben aus der Instandhaltungsrücklage nach dem WEG eine mit einer Geldforderung vergleichbare Vermögensposition darstellt, die nicht unter den Grun...mehr
Kommentar Die OFD Nordrhein-Westfalen legt mit aktueller Verfügung dar, ob und wann Beeinträchtigungen durch Windkraftanlagen den Einheitswert eines Grundstücks mindern können. Die Weisung zeigt, dass die Hürden für einen Wertabschlag sehr hoch liegen und Grundstückseigentümer meist einen Gutachter einschalten müssen. Wie hoch die Grundsteuer für bebaute und unbebaute Grundst...mehr
Rz. 11 Nach § 122 Abs. 2 BewG i.d.F. vom 10.12.1965 waren nur Abmelkställe in Berlin (West) ohne Rücksicht auf den Umfang des Tierbestandes zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen zu rechnen. Rz. 12 Durch das Einführungsgesetz zur Abgabenordnung vom 14.12.1976 wurde durch Neufassung des Absatzes 2 im Rahmen einer Ermächtigung an den Senat von Berlin die Vergünstigung a...mehr
Kommentierung Rz. 1 Die Vorschrift des § 127 BewG wurde mit dem Einigungsvertrag vom 31.8.1990 in das Bewertungsgesetz eingefügt und seitdem nicht verändert. Die Vorschrift war erforderlich, da ansonsten keine Grundlage für die Anforderung einer Erklärung vorgelegen hätte. § 28 Abs. 1 BewG umfasst nur eine Erklärungspflicht im Zusammenhang mit einer Hauptfeststellung, die ab...mehr
Rz. 1 Die Vorschrift des § 128 BewG wurde mit dem Einigungsvertrag vom 31.8.1990 in das Bewertungsgesetz aufgenommen und ist seitdem im Wesentlichen unverändert. Eine redaktionelle Änderung erfolgte durch das Steueränderungsgesetz 2001. Hierbei handelte es sich allerdings nur um eine Folgeänderung, da bereits durch das Gesetz zur Fortsetzung der Unternehmenssteuerreform vom...mehr
Rz. 27 Mit dem in § 125 Abs. 2 Satz 1 BewG erstmals eingeführten Begriff "Ersatzwirtschaftswert" hat der Gesetzgeber einerseits eine Verbindung zur Einheitsbewertung dadurch geschaffen, dass in diesem Begriff der Wirtschaftswert i.S. des § 46 BewG mit angesprochen wird und andererseits durch den Begriffsteil "Ersatz" gleichzeitig deutlich gemacht wird, dass eine völlige Ide...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 123 Ermächtig ... / III. Ermächtigungsgrundlage 21 Abs. 1 BewG
Rz. 7 § 21 Abs. 1 BewG ist durch das Gesetz zur Fortsetzung der Unternehmenssteuerreform von 29.10.1997 geändert worden und enthält seitdem keine Ermächtigungsgrundlage mehr. Die Bezugnahme in § 123 BewG hat sich damit erledigt.mehr
Rz. 1 Mit dem Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik v. 31.8.1990 ist ab dem 1.1.1991 das Recht der Bundesrepublik Deutschland für die Besitz- und Verkehrssteuern im beigetretenen Teil Deutschlands in Kraft getreten. § 125 BewG ist die erste Vorschrift in dem durch den Einigungsvertrag neu angefügten Vierten Teil d...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 34 Betrieb de ... / 3. Zeitlicher Anwendungsbereich
Rz. 20 Die Vorschrift des § 34 BewG ist mit dem BewG 1965 in Kraft getreten und gilt daher erstmals für den Hauptfeststellungszeitpunkt zum 1.1.1964. § 34 Abs. 6a BewG wurde erst durch das BewÄndG 1971 eingefügt und ist erstmals zum Bewertungsstichtag 1.1.1974 anzuwenden. Rz. 21 Das Bewertungsgesetz ist insgesamt zum 1.2.1991neu bekannt gemacht worden. § 34 BewG hat in dies...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 121b
Kommentierung § 121b BewG ist durch Art. 1 Nr. 28 des Jahressteuergesetzes 1997 v. 20.12.1996 (BGBl. I 1996, 2049 = BStBl. I 1996, 1523) mit Wirkung ab 1.1.1997 aufgehoben worden.mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 124
Kommentierung § 124 BewG ist durch das Jahressteuergesetz 1997 v. 20.12.1996 (BGBl. I 1996, 2049 = BStBl. I 1996, 1523 mit Wirkung ab dem 1.1.1997 aufgehoben worden.mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 122 Besondere ... / 2. Sondervorschriften für das Grundvermögen und die Betriebsgrundstücke (Abs. 3 a.F.)
Rz. 14 § 122 Abs. 3 i.V.m. § 123 Abs. 1 BewG ermächtigte die Bundesregierung, mit Zustimmung des Bundesrates im Hinblick auf die besonderen Verhältnisse auf dem Grundstücksmarkt in Berlin (West) bestimmte, von dem im Übrigen Bundesgebiet geltenden Bewertungsrecht abweichende Bewertungsvorschriften für das Grundvermögen und die Betriebsgrundstücke zu erlassen. Bei den Probeb...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 50 Ertragsbedingungen
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 125 Land- und forstwirtschaftliches Vermögen