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Timestamp: 2018-07-18 18:30:50
Document Index: 371021337

Matched Legal Cases: ['§ 145', '§309', '§ 309', '§ 140', '§ 140', '§ 140', '§ 136', '§ 145', '§ 145', '§ 66', '§ 145']

Aussteuerung durch die Krankenkasse, jedoch Restanspruch ALG I - Wie gehts nun weiter? - Seite 2 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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22.01.2017, 18:56 #26
AW: Aussteuerung durch die Krankenkasse, jedoch Restanspruch ALG I - Wie gehts nun weite
Moinsen Asor und willkommen hier ...!
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Aussteuerung KK mit RA ALG I, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
04.02.2017, 05:35 #27
vor ein paar Tagen habe ich Post von der AfA erhalten. Mir wurde mitgeteilt, dass mein Antrag aus folgenden Gründen noch nicht entschieden werden konnte:
…. da das Ergebnis Ihrer ärztlichen Untersuchung noch nicht vorliegt.
… die Bescheinigung über den Bezug der Lohnersatzleistung Krankengeld noch nicht vorliegt.
Darauf habe ich der AfA geantwortet:
1. Ich habe bis jetzt weder einen Termin noch andere Informationen über eine bevorstehende ärztliche Untersuchung erhalten.
2. Die Bescheinigung der Krankenkasse nachweislich am 19.01.2017 per Einschreiben zugestellt worden ist. Eine Kopie der Bescheinigung sowie den Einlieferungsbeleg der Deutschen Post habe ich beigefügt. Außerdem habe ich aufgefordert mir den Erhalt der Bescheinigung nun zu bestätigen. Eine Bestätigung habe ich bis heute nicht erhalten. Jetzt hoffe ich nur, dass die kein Theater machen, weil meine KK nicht das Originalformular der AfA sondern ein eigenes (gleicher Inhalt, gleicher Aufbau) mit dem Logo der KK links und dem der AfA rechts verwendet haben.
Gestern hatte ich einen Termin beim Facharzt, der mir mitteilte, dass er von der AfA angeschrieben wurde (Schweigepflichtentbindung für diesen Arzt hatte ich befristet auf 3 Monate unterschrieben). Die Anfrage läge noch unbeantwortet in seinem noch zu erledigenden Stapel … Außerdem meint er, es wäre unabdingbar, dass ich jetzt doch mal in eine Rehaklink gehe. Andernfalls würde ich mit keiner Erhöhung von GdB 40 auf 50 rechnen können. Ich höre immer wieder, dass die gängige Praxis der Reha-Kliniken ist, arbeitslose Patienten prinzipiell arbeitsfähig zu entlassen. Welche Auswirkung hat das dann auf meinen Nahtlosigkeitsantrag ?
Heute kam von der AfA diese persönliche Einladung zur ärztlichen Untersuchung (§309 SGB III).
Darin steht u.a. ich soll meine Medikamente mitbringen. Ich hoffe nur, die wollen kein Medikamentenscreening per Bluttest machen, so wie Doppeloma es an anderer Stelle über eine Untersuchung bei Ihrem Männe berichtet hat. Ich habe in den vielen Beiträgen (alle konnte ich nicht lesen) unterschiedliche Aussagen darüber gefunden, ob ich eine Blutentnahme (ohne Nachteile für mich) verweigern kann. Es liegt mir ein Laborbericht (großes Blutbild) vom 19.12.16 vor. Das kann die Ärztin vom ÄD gerne einsehen, wenn Sie meint, dass Sie es für Ihr Gutachten braucht.
Ich finde es auch ganz schön happig, dass ich meine Ärzte aufsuchen soll und die leihweise Überlassung meiner Krankheitsunterlagen für den ÄD verlangen soll. Mein Hausarzt hat erst vor kurzem darüber gejammert, dass er min. 80 Seiten (Arztberichte und Befunde) für das Versorgungsamt an einem WE zusammengestellt und verschickt hat. Ich glaube nicht, dass er begeistert sein wird, denselben Aufwand schon wieder für die AfA betreiben zu müssen. Die Dokumente sind ja elektronisch archiviert und werden nur bei Bedarf ausgedruckt. Ein paar Arzt-Berichte habe ich in meinen Unterlagen. Keine Ahnung ob die die ich habe, genau die sind, die mir in diesem Fall weiterhelfen (möglichst bis zu einer möglichen Rente ALG I zu beziehen ohne ständig bei der Vermittlerin etc. antanzen oder irgendwelche schwachsinnige Maßnahmen mitmachen zu müssen.
Außerdem habe ich jetzt doch ganz schön Bammel vor dem bevorstehenden Termin beim ÄD. Wie geht es mit meinem Nahtlosigkeitsantrag weiter, wenn der ÄD zu dem Schluss kommt, ich wäre mind. 15 Stunden arbeitsfähig? Könnte ich dann trotzdem EM beantragen ? Und wie verhalte ich mich dem ÄD gegenüber bezüglich meiner fortlaufenden AU Bescheinigung ?
Kann schon jetzt nicht mehr schlafen …
, wenn es diesmal etwas lang geworden ist.
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04.02.2017, 17:51 #28
Hallo Asor,
Das Ergebnis der ÄD-Untersuchung ist zunächst mal irrelevant für deinen Anspruch auf ALGI nach der Aussteuerung, es ist nicht dein Problem wenn die damit nicht "aus dem Quark" kommen, die Bescheinigung der KK ist zwar wichtig aber wenn du die nachweislich schon nachgeliefert hast kann zumindest ein "vorläufiger" Bescheid erstellt werden.
Für den zu langen "Dienstweg" deiner Unterlagen innerhalb der AfA bist du nicht verantwortlich zu machen.
Immerhin hat die AfA schon "Schulden" bei dir, denn Zahltag für die Januar-Tage war am 31.01.2017.
2. Die Bescheinigung der Krankenkasse nachweislich am 19.01.2017 per Einschreiben zugestellt worden ist. Eine Kopie der Bescheinigung sowie den Einlieferungsbeleg der Deutschen Post habe ich beigefügt.
Damit hast du deinen Part zunächst mal fristgerecht erledigt, ob denen das Formular der KK gefällt oder nicht kann dir egal sein, darüber müssen die sich dann bei der KK beschweren wenn sie das für nötig halten.
Gestern hatte ich einen Termin beim Facharzt, der mir mitteilte, dass er von der AfA angeschrieben wurde (Schweigepflichtentbindung für diesen Arzt hatte ich befristet auf 3 Monate unterschrieben). Die Anfrage läge noch unbeantwortet in seinem noch zu erledigenden Stapel …
Da siehst du doch wieder welcher Unsinn dabei rauskommt, warum hast du nicht direkt einen aktuellen Arztbericht (in Kopie) eingefordert für den ÄD der AfA, schon immer wieder interessant wie wichtig die behandelnden Ärzte das so nehmen, dass davon dein Lebensunterhalt abhängig ist und sie das deswegen zeitnah erledigen sollten ...
Außerdem meint er, es wäre unabdingbar, dass ich jetzt doch mal in eine Rehaklink gehe. Andernfalls würde ich mit keiner Erhöhung von GdB 40 auf 50 rechnen können.
Ob du in eine Reha-Klinik gehst oder nicht hast letztlich du selber zu entscheiden, der GdB ist dafür ganz sicher KEIN plausibler Grund, das Versorgungsamt hat eigene Kriterien, die interessiert das nicht besonders was in einer DRV-Reha-Klinik gewesen ist ...
Hoffendlich hat er solchen Unsinn nicht in den Bericht für den AfA-ÄD geschrieben, dann wird man dich nämlich auffordern eine medizinische Reha zu beantragen, um deine "Erwerbsfähigkeit" wieder zu verbessern und dich (angeblich) besser "vermitteln" zu können.
Auch die AfA muss zumindest nicht mehr zahlen in der Zeit wo du dann in Reha bist (es gibt ja dann Übergangsgeld von der DRV), auch wenn der Anspruch sich dadurch nicht verringert (wie bei der KK), hofft man sicher auch auf deine "Spontangenesung", um dich dann besser "nerven" zu können.
Ich höre immer wieder, dass die gängige Praxis der Reha-Kliniken ist, arbeitslose Patienten prinzipiell arbeitsfähig zu entlassen. Welche Auswirkung hat das dann auf meinen Nahtlosigkeitsantrag ?
Im Prinzip erst mal keinen, da du zusätzlich auch arbeitslos ist wird man dir erklären, dass du nun (entsprechend dem Reha-Ergebnis) dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen musst wie ein "normaler Arbeitsloser" auch, wenn du meinst das geht nicht gesundheitlich, dann gibt es eben kein Geld mehr.
Das ist aber bei "Anerkennung" der Nahtlosigkeit auch nicht viel anders, du musst dich ja mt deinem "Restleistungsvermögen" auch der Vermittlung zur Verfügung stellen, ALGI ist eben KEIN "Ersatz-Krankengeld", KEINE Verfügbarkeit = KEIN ALGI ...
Heute kam von der AfA diese persönliche Einladung zur ärztlichen Untersuchung (§ 309 SGB III).
Dann hat man entweder endlich was von deinem Arzt bekommen oder keine Lust mehr länger zu warten oder es genügt dem ÄD nicht um zu entscheiden, wie man bei der AfA weiterhin mit dir umgehen sollte ... sonst wird meist nach "Aktenlage" begutachtet, schon weil es "preiswerter" ist.
Darin steht u.a. ich soll meine Medikamente mitbringen. Ich hoffe nur, die wollen kein Medikamentenscreening per Bluttest machen, so wie Doppeloma es an anderer Stelle über eine Untersuchung bei Ihrem Männe berichtet hat.
Das ist NORMAL, was da geschrieben steht ist Standard bei solchen "Einladungen", du brauchst weder deinen Medizinschrank mitnehmen noch deine "Krankenakte" bei den Ärzten ausleihen.
Es genügt eine Liste der Medikamente / Wirkstoffe, die du regelmäßig einnehmen musst (also das Rezeptpflichtige) und die Einahmezeiten (morgends / mittags / abends) / Dosierungen ... wie die Schachteln aussehen sollte einem Arzt bekannt sein.
Ich weiß nicht aus welchem Jahrhundert diese "Vorlagen" stammen für die Einladungen aber bei den Gutachtern (DRV/ Gericht) war das auch so ähnlich was man so mitbringen sollte, kein normaler Mensch schleppt dafür seine Medikamente wirklich mit zum Termin.
Die Liste hat immer genügt und man wird bei der AfA auch ganz sicher kein Geld für Blustentnahme und Labor-Untersuchungen ausgeben wollen um deinen Medikamenten-Spiegel zu überprüfen ... das ist viel zu TEUER ...
Was ich dazu geschrieben habe betraf ein Gutachten der DRV für die Entscheidung zum EM-Renten-Antrag, der Orthopäde war sowieso ein "spezielles Kaliber" und wollte damit beweisen (können), dass Männe keine EM-Rente braucht wenn er nur bereit ist mehr BTM zu schlucken ...
Ich habe in den vielen Beiträgen (alle konnte ich nicht lesen) unterschiedliche Aussagen darüber gefunden, ob ich eine Blutentnahme (ohne Nachteile für mich) verweigern kann. Es liegt mir ein Laborbericht (großes Blutbild) vom 19.12.16 vor. Das kann die Ärztin vom ÄD gerne einsehen, wenn Sie meint, dass Sie es für Ihr Gutachten braucht.
Ich glaube du machst dir da bei der AfA ganz unnötige Sorgen und warum willst du was "verweigern" wenn du nichts "zu verbergen" hast (Drogen /Alkohol-Probleme), ob du deine Tabletten wirklich nimmst wird den ÄD eher weniger interessieren.
Wenn du eine aktuelle Blutuntersuchung vorlegen kannst ist doch prima, da spart man bestimmt gerne die Kosten dafür ein (falls man es vor haben würde, was ich nicht glaube), zusätzlich wären auch einige (wenige) aktuelle Arztberichte nicht schlecht (Kopien einfordern bei deinen Ärzten), da weißt du wenigstens SELBER genau was der ÄD zu lesen bekommt.
Mehr ist überflüssig, die sollen dich ja nicht behandeln sondern nur deine aktuelle Leistungsfähigkeit (deine "Restleistungsfähigkeit"") für die Arbeitsvermittlung feststellen, mit der man dich dann gerne vermitteln darf.
Ich finde es auch ganz schön happig, dass ich meine Ärzte aufsuchen soll und die leihweise Überlassung meiner Krankheitsunterlagen für den ÄD verlangen soll.
Du musst es ja nicht machen, jedenfalls NICHT in der "vorgeschlagenen" Form, es ist deine Entscheidung und es gibt nicht ohne Grund keine Rechtsgrundlagen (in der Einladung) für diese "Wünsche" ...
Du brauchst dir gar nichts "leihen" bei deinen Ärzten, du solltest dir mal anfangen eine eigene "Krankenakte" zu Hause anzulegen, mit Kopien der wichtigsten ärztlichen Unterlagen, dann kannst du bei Bedarf selber entscheiden was / wer für welchen Zweck als Kopie bekommen soll und was (besser) nicht ...
Mein Hausarzt hat erst vor kurzem darüber gejammert, dass er min. 80 Seiten (Arztberichte und Befunde) für das Versorgungsamt an einem WE zusammengestellt und verschickt hat.
Traurig wenn der darüber so "jammert", vermutlich waren das auch viele Unterlagen die dem Versorgungsamt gar nicht weiter geholfen haben für deinen Antrag, manchmal ist auch da "weniger und gezielt" besser als eine Sammlung aus X Jahren ...
Den GdB bekommt man nicht für "früher mal gewesen", sondern für aktuelle Probleme, sonst hätte man auch "früher" schon den Antrag stellen sollen.
Ich glaube nicht, dass er begeistert sein wird, denselben Aufwand schon wieder für die AfA betreiben zu müssen. Die Dokumente sind ja elektronisch archiviert und werden nur bei Bedarf ausgedruckt. Ein paar Arzt-Berichte habe ich in meinen Unterlagen.
Das tut mir aber "furchtbar" leid, dein Arzt ist aber verpflichtet dir das (notfalls ALLES) auszudrucken, denn du hast schon als Patient einen gesetzlichen Anspruch auf Einsicht in deine Patienten-Unterlagen ...
Patientenrechtegesetz - Einsichtnahme Patientenakte - Patientenrechte
Wenn du möglichst aktuelle Arztberichte bereits zu Hause hast, dann sichte das und entscheide ob das reichen könnte, du bist gar nicht verpflichtet zu machen was da geschrieben steht und meinen Arzt würde ich mit solchen Schreiben / Einladungen der AfA besser gar nicht belästigen wenn es sich vermeiden lässt.
Keine Ahnung ob die die ich habe, genau die sind, die mir in diesem Fall weiterhelfen (möglichst bis zu einer möglichen Rente ALG I zu beziehen ohne ständig bei der Vermittlerin etc. antanzen oder irgendwelche schwachsinnige Maßnahmen mitmachen zu müssen.
Es gibt KEINE Arztberichte die dich davor "automatisch" schützen können und je mehr du selbst betonst "gar nicht arbeiten zu können" (und das noch medizinisch belegst), umso eher lieferst du dem ÄD und damit der AfA die Möglichkeiten ALGI abzulehnen, weil du überhaupt NICHT "vermittlungsbereit" bist.
Die tatsächlichen Möglichkeiten dich mit deinem "Restleistungsvermögen" noch wieder in Arbeit zu bringen sind eher theoretischer Natur UND zudem immer abhängig vom § 140 SGB III, das ist dein (wichtigster) Baustein bei den Vermittlern und die Grenzen deiner Restleistungsfähigkeit vom ÄD ...
ABER, das MUSS der ÄD so einschätzen und NICHT du selber und je deutlicher deine Arztberichte dazu eine "andere Sprache" sprechen, wird der ÄD das aufgreifen und das kann zu deinem Vorteil sein aber auch zu denme Nachteil wenn die Ärzte schon meinen sollten "der kann überhaupt nicht mehr arbeiten" ...
Ich war damals (2009) auch zur Untersuchung einbestellt (4 MONATE nach der Aussteuerung), wurde sogar noch ziemlich gründlich untersucht (ohne Blutabnahme übrigens, die war da gar kein Thema), ich bekam auch schon lange mein ALGI pünktlich überwiesen, man machte das also noch nicht "von der Entscheidung des ÄD" abhängig, wie es inzwischen "Mode" ist ...
Außerdem habe ich jetzt doch ganz schön Bammel vor dem bevorstehenden Termin beim ÄD. Wie geht es mit meinem Nahtlosigkeitsantrag weiter, wenn der ÄD zu dem Schluss kommt, ich wäre mind. 15 Stunden arbeitsfähig?
Dann wird man dir erklären, dass du der Vermittlung zur Verfügung zu stehen hast und sonst kein Geld bekommen wirst, du bekommst Termine beim Arbeitsvermittler, die du auch einhalten musst, weil die AU (zur ausgesteuerten Krankheit) bei der AfA dafür keine Bedeutung mehr hat (darum gibt man die auch NICHT mehr dort ab).
Im ÄD-"Gutachten" (Teil B) sollten dann auch die Einschränkungen aufgeführt sein, die der Vermittler dabei zu beachten hat, dann soll er dich mal beraten was du mit dieser "Restleistungsfähigkeit" am umliegenden Arbeitsmarkt (Tagespendelbereich gemäß § 140 SGB III) so anfangen könntest ... dafür werden die doch schließlich bezahlt ...
Mir wurde damals (schriftlich) im Ergebnis mitgeteilt, dass ich weniger als 15 Wochenstunden vermittelbar bin aus gesundheitlichen Gründen und innerhalb 1 Monat die Antragstellung auf EM-Rente nachweisen soll, sonst würde man das ALGI einstellen ...
Na, wenn der ÄD das so "beschlossen" hatte sollte es mir Recht sein, mein letzter Reha-Bericht sprach ja eher nicht "für eine EM-Rente", daher hatte ich den Antrag vorher noch nicht gestellt ...
Habe das dann fristgerecht erledigt und nachgeiwesen, damit hatte ich dann Ruhe vor der AfA bis mein Anspruch dort abgelaufen war, wurde auch nie eingeladen, um irgendwas mit mir zu besprechen ...
Könnte ich dann trotzdem EM beantragen ?
Du kannst IMMER EM-Rente beantragen, wenn du das für nötig und sinnvoll halten möchtest, da bist du nicht an die Feststellungen irgendwelcher "Amtsärzte" gebunden, zu diesem Antrag entscheidet die Rentenkasse und NUR die Rentenkasse, mein Antrag wurde ja auch abgelehnt, obwohl die AfA das doch ganz anders gesehen hatte ...
Das "juckt" die DRV nicht sonderlich, ob die AfA dazu eine andere Mainung hat ...
Und wie verhalte ich mich dem ÄD gegenüber bezüglich meiner fortlaufenden AU Bescheinigung ?
Wenn gefragt wird antwortest du wahrheitsgemäß, dass du wegen der bisherigen Krankheit noch immer AU geschrieben wirst, dich aber trotzdem mit dem (heute festzustellenden) "Restleistungsvermögen" der Vermittlung zur Verfügung stellst = FERTIG ...
In der Regel fragen die gar nicht danach, weil die Ausgesteuerten meist /immer noch weiter AU geschrieben sind, du darfst dich bei der AfA sowieso nicht mehr darauf berufen ... man darf dort NICHT komplett krank sein, dann ist man nicht vermittelbar und hat keinen Anspruch auf ALGI ...
Das ist schwer zu verstehen aber so ist das nun mal rechtlich geregelt, wer nicht wenigstens subjektiv "arbeiten WILL" mit den noch so "schäbigen gesundheitlichen Resten" hat keinen Anspruch auf ALGI, auch nicht nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld.
Das gilt auch beim ÄD, der macht diese Untersuchung nicht für dich sondern für die AfA ... also sondiere deine Arztberichte danach, dass noch solche "Reste" erkennbar" sind und dann brauchst du vor dem Termin auch keine Angst zu haben ...
DU WILLST ARBEITEN ...unter Berücksichtigung deiner gesundheitlichen Einschränkungen ...
Ich WOLLTE damals auch (habe ich auch beim ÄD immer wieder betont), irgendwann schaute mich diese Ärztin an und meinte zu mir : "Haben Sie denn noch nicht genug gearbeitet in ihrem Leben ???" ...
Solche Ärzte gibt es aber selten oder gar nicht mehr beim ÄD der AfA, sie war offenbar auch nicht bereit ihr Gutachten später zu "korrigieren", als die DRV dann den Renten-Antrag abgelehnt hatte und ich in Widerspruch gegangen bin ...
Inzwischen ist auch das wohl eher kein Problem mehr ... dann wird man "spontan gesund begutachtet" bei Ablehnung der EM-Rente (macht inzwischen schon der Arbeitsvermittler) und hat gleich wieder Stress mit der AfA ...
Nimm dir eine Begleitung mit, dann fühlst du dich sicherer und dann lass dich einfach überraschen, meist ist das schneller vorbei als du erwarten würdest ...
09.02.2017, 06:10 #29
AW: Aussteuerung durch die Krankenkasse, jedoch Restanspruch ALG I - Wie gehts nun we
Liebe Doppeloma, ich muss es einfach mal loswerden: es ist phänomenal mit welchem Einsatz Du in diesem Forum unterwegs bist !!! Ich weiß gar nicht was ich mehr bewundere, Dein Engagement, Dein Sachverstand oder wie Du uns hier mit klaren Ansagen auf den Boden der Tatsachen holst und gleichzeitig den Rücken stärkst.
Danke, es tut sehr gut in dieser schwierigen Lebensphase auch mal positive Erfahrungen zu machen !!!
Ich hab viel nachgedacht und bin zu folgenden Erkenntnissen gekommen:
Auch die AfA muss zumindest nicht mehr zahlen in der Zeit wo du dann in Reha bist (es gibt ja dann Übergangsgeld von der DRV), auch wenn der Anspruch sich dadurch nicht verringert (wie bei der KK), hofft man sicher auch auf deine "Spontangenesung", um dich dann besser "nerven" zu können
Inzwischen sind wir (mein Mann und ich) uns einig, sollte es notwendig sein, eine medizinische Reha zu beantragen, werde ich mich nicht mehr sperren. Ich verspreche mir zwar davon nicht sooo viel für meine Gesundheit. Aber ich möchte mir nicht vorwerfen lassen (von Ärzten, AfA, DRV, etc.) nicht alles für meine Genesung getan zu haben.
Ich werde mich hüten, dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung zu stehen. Aber nüchtern betrachtet, hab ich wenig zu befürchten (solange ich die Nerven behalte). Der AfA konnte mir schon in den ersten 12 Monaten vor meiner Erkrankung, aufgrund meines bisherigen Einkommen, keine zumutbare Beschäftigung nach § 140 Absatz (3) vermitteln. Außerdem bin ich jetzt schon 3,5 Jahre aus dem Beruf. Das ist in der IT Branche der Zug schon abgefahren. Was anderes kann ich nicht. Jedenfalls nichts mit mir zumutbaren Verdienstaussichten. Ich denke, der Bestandschutz gilt weiter!?
Es wurde mal versucht mich in irgend welche 50+ Programme (weiß gar nicht mehr, ob das so hieß) zu stecken, aber mein "Nein-Danke" wurde ohne Sanktionen akzeptiert.
Auch wenn ich jetzt ein unangenehmerer "Kunde" bin, so wird sich die AfA trotzdem an das SGB halten müssen. Nur leider hängt diese Zuversicht bei mir sehr stark von meiner Tagesform ab ...
Aber dieses Forum hilft mir sehr dabei. Danke !!!
Drückt mir die Daumen, nächste Woche hab ich am Dienstag den Termin beim ÄD. Danach melde ich mich wieder.
09.02.2017, 19:13 #30
Heute kam der vorläufige Bewilligungsbescheid ALG gem. $ 136 SGB III.
Anspruchdauer = 420 Kalendertagen (14 Monate)
vom 18.01.2017 bis 16.03.2018
Ab 01.09.2014 wurden mir 540 Tage Anspruchdauer bewilligt. Als ich ab 01.09.2015 in den Krankengeldbezug (bis zur Aussteuerung) ging hatte ich noch einen ALG I Restanspruch von 180 Tage.
Warum mir jetzt 14 Monate bewilligt wurden, kann ich nicht nachvollziehen.
Ergänzen will ich nochmal dazu wiederholen, dass bereits zum 30.08.2013 per Aufhebung mein Arbeitsvertrag gekündigt wurde. Ich habe mich aber erst 12 Monate später (zur Vermeidung von Sperr- und Ruhenszeiten) arbeitslos gemeldet.
Ich weiß, ich hatte diese Frage schon einmal im #1 gestellt, aber evtl. kann mir doch noch jemand hier erklären wie sich das berechnet. Toll wäre natürlich die entsprechende Rechtsgrundlage.
Des Weiteren habe ich noch eine Frage zur AU Bescheinigung. Bis zur Aussteuerung aus der KK hat mein Hausarzt diese erstellt. Danach hat mein Facharzt die AU bescheinigt. Allerdings benutzt er dazu nicht die üblichen gelben Durchschlagzeiten, sondern die blauen Vordrucke (ohne Durchschlag und ohne Diagnose). Ich habe diese bisher, so wie ich es hier gelernt habe, nur bei mir abgeheftet. Jetzt habe ich aber gelesen, man solllte es zumindest der Krankenkasse weiterleiten, wegen evtl. spät. EU Rentenanträge?
10.02.2017, 00:16 #31
Ganz einfach, weil aus dem Krankengeld auch Beiträge an die AfA gezahlt werden und sich daraus ein (neuer) zusätzlicher Anspruch auf ALGI ergeben hat ...
Ein Restanspruch wird dann dazu "addiert", soweit der altersgemäß höchstmögliche Anspruch nicht überschritten wird.
Soweit mal die "allgemeinverständliche Erklärung", die Rechtsgrundlage habe ich gerade nicht zur Hand, sei doch froh wenn man dir mehr Anspruch zubilligt, als du erwartet hattest.
§ 136 ist auch in Ordnung und wenn der Betrag stimmt, dann ist zumindest diese Hürde erst mal genommen.
Damit kenne ich mich nicht so genau aus, eine Sperre ist jedenfalls nach 12 Monaten NICHT mehr möglich (Sperrtatbestand ist verjährt) und Beiträge gibt es in der Zeit natürlich auch nicht aber Restansprüche verjähren nach meiner Kenntnis erst nach 4 Jahren ...
Habe jetzt echt keine Lust das herauszusuchen, wo das steht im SGB III, freu dich einfach über den Bescheid und hinterfrage mal nicht weiter ...
Des Weiteren habe ich noch eine Frage zur AU Bescheinigung. Bis zur Aussteuerung aus der KK hat mein Hausarzt diese erstellt. Danach hat mein Facharzt die AU bescheinigt. Allerdings benutzt er dazu nicht die üblichen gelben Durchschlagzeiten, sondern die blauen Vordrucke (ohne Durchschlag und ohne Diagnose).
Was für "blaue Vordrucke" ???
Es gibt eine offizelle (vorgeschriebene ) AU-Bescheinigung, meines Wissens ist die auch nach einer Aussteuerung weiterhin zu benutzen, gerade wegen der Durchschläge für die (vielleicht) verschiedenen Stellen ...
Die KK muss auch nur die offiziellen AU-Formulare anerkennen, da ist ja extra ein Exemplar (mit Diagnose) für die KK dabei ...
Ich habe diese bisher, so wie ich es hier gelernt habe, nur bei mir abgeheftet. Jetzt habe ich aber gelesen, man solllte es zumindest der Krankenkasse weiterleiten, wegen evtl. spät. EU Rentenanträge?
Richtig, das geht aber mit dieser Bescheinigung nicht (ist wohl für privat Versicherte gedacht oder bei Erkrankung von Kindern, soweit habe ich was "Blaues" dazu gefunden), da fehlen ja die entsprechenden Durchschriften ...
Was du vorher hattest war das Richtige, es hat keine Bedeutung, dass du kein Krankengeld mehr bekommst, es ist trotzdem wichtig die KK zur weiteren AU immer zu informieren, z.B. auch Falle die DRV mal Rückfragen hat, ob du oft und lange AU gewesen bist und mit welchen Diagnosen.
Was ist denn das für ein merkwürdiger Facharzt, das sollte der doch wissen, wie wichtig es ist deine AU auch auf dem korrekten Formular zu bescheinigen ...
Von dem was du da bisher hast kannst du ja nur eine Kopie ziehen (lassen) und bei der KK einreichen, ob die das so akzeptieren müssen ist mir nicht bekannt ...
10.02.2017, 17:50 #32
Ein Restanspruch wird dann dazu "addiert", soweit der altersgemäß höchstmögliche Anspruch nicht überschritten wird. ...
... Soweit mal die "allgemeinverständliche Erklärung", die Rechtsgrundlage habe ich gerade nicht zur Hand, sei doch froh wenn man dir mehr Anspruch zubilligt, als du erwartet hattest.
Das ist nicht mehr, sondern WENIGER.
Ich habe 180 Tage (6 Monate) Restanspruch aus 2015, da ich von meinen ursprünglichen 18 Monaten (damaliges Alter 57 Jahre) 12 Monate verbraucht hatte.
M. E. habe ich durch 72 Wochen Krankengeldbezug nochmal 360 Tage (12 Monate) neuen Anspruch zusätzlich erworben. Ergibt 540 Tage (18 Monate) Gesamtanspruch oder sehe da was falsch? Bewilligt wurden mir aber 420 Tage 14 Monate
Wenn ich keinen Denkfehler habe, oder es irgend einen Paragraphen gibt, denn ich nicht gefunden dabe, dann muß ich Widerspruch einlegen!
11.02.2017, 01:42 #33
Das ist leider ein Irrtum von dir, aus 360 Tagen Beiträge (von der KK) ergibt sich nur ein (neuer) Anspruch auf 6 Monate ALGI, aus den 18 Monaten Krankengeld nur insgesamt 8 Monate ...
Berechnungsgrenze (geleistete Beiträge) bei 16 Monaten (= 8 Monate ALGI), nächste Stufe erst bei 20 Monaten Vorversicherungszeit, mehr bekommst du leider nicht.
Auch da hat sich einiges geändert in den letzten Jahren, für neue 12 Monate ALGI braucht man inzwischen die Beiträge aus 24 Monaten Versicherungspflicht, das erreichst du ja mit dem Krankengeld gar nicht.
Addierst du dann deinen Rest-Anspruch dazu stimmt es ganz genau ... = 14 Monate ALGI, wie dir auch bewilligt wurde.
Schau mal etwas tiefer in die Tabelle rein ...
Den Widerspruch kannst du dir sparen.
17.02.2017, 01:29 #34
mein Termin beim ÄD ist geschafft und verlief wie folgt:
Die Ärztin (um die 60) sehr höflich und um einen umfassenden Überblick bemüht, begann mit diversen
Befragungen zu Schulbildung, Berufsausbildung, beruflicher Werdegang. Außerdem zu Aufgaben u. Inhalte sowie Vertragsstatus des letzten Arbeitsverhältnis und den Umständen der Arbeitsbeendigung.
Danach kamen Fragen zu Familienstand, Kinderkrankheiten, Besondere Erkrankungen der Eltern, OPs und derzeitige Beschwerten und Therapien. Es folgte eine körperliche Untersuchung sowie div. neurologische Tests.
Wie vermutet wird Sie der Leistung mitteilen, dass ich eine Reha machen soll. Sie hat mir 2 Wege zur Auswahl gestellt.
1. Sie leitet Ihr Gutachten der DRV weiter, dann muss ich mich bis zum Abschluss einer Reha und deren evtl. Ergebnis nicht der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen. Der anschließenden Bewilligung einer EU Rente hält sie aber derzeit für aussichtslos.
2. Ich stelle mich der Vermittlung zur Verfügung, die Sie aber sehr einschränken würde (keine Nachtarbeit, keine Reisetätigkeit, Tätikeit ohne Erfolgsdruck und mit zeitlicher Einschränkung (wieviel Stunden hat sie nicht gesagt). Aber dennoch soll auch in diesem Fall eine Reha beantragt werden.
In beiden Fällen würde ich aber Geld von der AfA bekommen. Sie meinte dann noch: "Ich merke, Sie fühlen sich jetzt überrollt. Das möchte ich nicht". Ich soll mir das zwei Tage überlegen und sie dann nochmal anrufen um ihr meine Entscheidung mitzuteilen.
Wenn ich schon so oder so aufgefordert werde eine Reha zu beantragen, dann denke ich werde ich mich für Variante 1 entscheiden. Oder spricht was dagegen?
21.02.2017, 20:16 #35
hab gerade von der Vermittlerin der AfA eine E-Mail mit folgendem Wortlaut erhalten:
... das ärztliche Gutachten hat ergeben, dass sie voraussichtlich länger als 6 Monate unter 3 Stunden arbeitsfähig sein werden.
Bitte leiten Sie die von der Agentur für Arbeit in diesem Fall empfohlenen Schritte ein.
Welche das sind, teilt Sie mir nicht mit. Ich hoffe nur, dass das jetzt nicht bedeutet, das ich kein ALG I bekomme.
Bin mir nicht sicher ob ich anrufen soll, der E-Mail antworten, schriftlich Anfrage oder erst gar nicht reagiere bis ein Bescheid kommt
Hoffe nur die Ärztin vom ÄD hat mir nicht "einen vom Pferd erzählt" als Sie mir sagte ich bekomme in beiden "Fällen" weiter Geld von der AfA.
22.02.2017, 04:07 #36
die haben dir einen Brief zu schreiben, so ganz normal auf dem Postweg wie sich das gehört, WARUM haben die überhaupt deine Mail ...
Du bist gar nicht verpflichtet täglich nach Mails zu sehen, also ICH wäre mir nicht sicher, dass ich was bekommen habe von der AfA ... und die SB kann sich da auch nicht sicher sein oder hast du eine "Lese-Bestätigung" gegeben.
Na. wenn da nicht steht, was du nun "einleiten" sollst, dann kannst du auch nichts "einleiten" ... du bist nicht verpflichtet zu erraten was die von dir wollen, das hat man dir schriftlich und mit zutreffenden Rechtsgrundlagen mitzuteilen und bis dahin machst DU GAR NICHTS ...
Per Mail kann man dir nicht rechtsgültig mitteilen, dass du kein ALGI mehr bekommen wirst, da wird man sich schon die Mühe machen müssen begründet (und schriftlich per Post) den aktuellen Leistungsbescheid aufzuheben.
Du machst am Besten GAR NICHTS, diese Mitteilung hat überhaupt keine rechtliche Relevanz, sie bedeutet grob gesagt aktuell sieht man dich nicht als "vermittelbar" an (der ÄD sieht keinerlei "Restleistungsvermögen") und das für voraussichtlich länger als 6 Monate = voller Anspruch auf Anwendung des § 145 SGB III und was man als Folge davon jetzt von dir erwartet, hat man dir schon klar und verständlich noch auf dem üblichen Postweg mitzuteilen.
Im aktuellen Fall bekommst du 100 % weiter dein Geld, mach dich doch nicht gleich wieder verrückt wegen so einer sinnfreien Mail ...
Druck sie (für dich) zur Sicherheit aus und dann warte ab was mal per Post kommen wird, man wird dich auffordern (müssen) Reha oder EM-Rente zu beantragen ... die Ärztin hat dir nichts Falsches erzählt, letztlich hat sie aber auch nicht zu entscheiden, ob du ALGI bekommst oder nicht.
28.02.2017, 00:34 #37
@Doppeloma:
Die haben die noch aus meiner AL Zeit vor meinem KK Bezug. Ich hab die Löschung absichtlich nicht verlangt. Ich denke das könnte bei einer kurzfristig notwendig werdenden Ortsabwesenheit ganz nützlich sein.
Inzwischen hab ich jede Menge Post bekommen.
1. Einen abschließenden Bewilligungsbescheid über Leistung gem. Paragraph 136 SGB III
(keine Änderungen zum vorläufigen Bescheid)
2. Aufforderung zum Antrag auf Rehabilitationsleistung oder Erwerbsminderung innerhalb eines Monats.
Wie ist folgendes zu verstehen:
... "Sie können ihn bei der DRV oder bei der AfA stellen. Bitte verwenden Sie das beiliegende Formular" ...
Ja was jetzt? Wenn ich den Antrag auch direkt bei der DRV stellen kann, dann doch nicht mit dem AfA Formular, oder?
Wenn ich das richtig sehe, kann ich verschiedene Wege wählen um einen Reha-Antrag bei der DRV zu stellen:
1. bei der DRV (Berlin) direkt
2. über die AfA
3. über meine KK bei der DRV
Welchen würdet Ihr empfehlen? Bzw. welche Vor- und Nachteile bieten erfahrungsgemäß diese Wege (z.B. Bearbeitungszeit, Mitsprache bei zeitlicher Lage usw.)?
Das ist für mich sehr wichtig. Ich habe vor 10 Tagen Widerspruch gegen meinen GdB 40 eingereicht. Die letzten neuen Befundberichte muss ich aber noch nächste Woche nachreichen.
Gerne würde ich die Reha erst nach der Entscheidung des Versorgungsamt antreten. Sollte ich damit Erfolg haben und eine Erhöhung auf GdB 50 zuerkannt bekommen, würde ich entspannter die Reha antreten können und mich wirklich auf meine Gesundheit konzentrieren ohne darauf zu achten was sich wie auf den Entlassungsbericht auswirkt.
Auf der anderen Seite will ich unbedingt die letzte Juliwoche und die erste Augustwoche NICHT von Zuhause weg sein. Mein Sohn lebt im Ausland und hat anläßlich meines 60. Geburtstag bereits für sich und seine Familie für diesen Zeitraum Flugtickets gekauft. Wir haben uns schon seit 2 Jahren nicht gesehen ...
Hmm, ob ich das so steuern kann? Evtl. kann man, sobald die Rehaklinik feststeht, das mit denen absprechen? Gibt es hierzu Erfahrungen?
01.03.2017, 05:34 #38
Muss jeder selber wissen, meine Mail hatte die AfA nie und OAW habe ich während der Nahtlosigkeit auch nicht beantragt, wenn ich weg wollte dann war ich eben weg aber man hat mich ja auch damals noch fast die ganzen 18 Monate in Ruhe gelassen, jedenfalls nachdem ich die EM-Rente beantragt und nachgewiesen hatte ...
Dann hast du ja jetzt "Vertrauens-Schutz" für diesen Bescheid und eine Aufhebung darf nur noch sehr gut begründet für die Zukunft erfolgen oder eben wenn dein Anspruch abgelaufen ist.
Das ist so üblich nach dem Ergebnis der Begutachtung durch den ÄD ...
Wenn du das bei der AfA einreichst, dann geben die das an die DRV weiter (denn die sollen das ja bezahlen) und die DRV schickt dir den regulären Reha-Formular-Antrag zum Ausfüllen ...
Du kannst dir den Antrag auch direkt bei der DRV herunterladen und fertig ausgefüllt (per Einschreiben) zur DRV schicken ODER du machst per Fax (an die DRV) einen formlosen Antrag auf medizinische Reha und hast gleich einen Nachweis für die Antragstellung bei der DRV (Sendebericht kopieren / einreichen gegen Empfangsbestätigung und fertig).
Im Ergebnis wird dir die DRV ebenfalls einen Formular-Antrag auf med. Reha (bzw. allgemein auch Leistungen zur Teilhabe) schicken, es ist also (fast) "gehupft wie gesprungen" ... bearbeitet wird bei der DRV erst der reguläre Antrag, wenn der dort vorliegt.
Ich persönlich würde einen Antrag immer bei der Behörde einreichen, die auch für die Entscheidungen dazu zuständig ist und das ist für med. Reha (in deinem Falle) die DRV, zudem wäre mir die AfA zu neugierig, die brauchen deinen Antrag an die DRV nicht zu lesen ...
Ist also die 1. Wahl und der direkte Weg dort hin wo es auch hin gehört ...
Verzögert alles (weil die AfA nicht zuständig ist) und wird dann auch an die DRV weitergegeben ... Rest siehe oben ...
Was hat deine KK damit noch zu tun, die geben das auch nur weiter an die DRV, vermutlich auch nicht ohne sich vorher noch für den Inhalt des Antrages zu interessieren ...
Eigentlich logisch, dass der direkte Weg (an die DRV) auch der schnellste zur Bearbeitung deines Antrages sein dürfte ... und vermeidet die Neugierde anderer Behörden (KK/ AfA) zu befriedigen ...
Vergiss nicht deinen Klinik-Wunsch (Zettel an den Antrag antackern) anzugeben (möglichst auch einen zum Ausweich), sonst bekommst du eine Klinik von der DRV "zugewiesen", das ist meist nicht so empfehlenswert.
Denn die belegen natürlich immer gerne schnell die "weniger beliebten" Kliniken ... in den weniger beliebten Reha-Zeiträumen ( Feiertage / Sommersaison) ...
Mitsprache beim Anreisetermin hast du generell nur sehr begrenzt bis gar nicht, du folgst mit der Antragstellung der Aufforderung der AfA, das Dispositionsrecht (Bestimmungsrecht) liegt also dafür bei der AfA und nicht bei dir.
Die wollen ja bald wissen wie die Reha gelaufen ist und ob man dich nicht doch irgendwie bald wieder in (andere) Arbeit vermitteln könnte.
Was dir dabei wichtig ist, interessiert weder die DRV noch die AfA besonders, das Versorgungsamt noch weniger, was dort mal sein wird hat weder für die AfA noch für eine DRV-Reha-Maßnahme besondere Bedeutung.
Gerne würde ich die Reha erst nach der Entscheidung des Versorgungsamt antreten.
Das kann noch Monate dauern wenn du gerade erst Widerspruch eingelegt hast, eine genaue Beschreibung deiner gesundheitlichen Einschränkungen im Alltag ist dabei viel wichtiger als weitere Befundberichte, da steht nicht drin was dir im normalen Leben besondere Schwierigkeiten bereitet im Gegensatz zu früher.
Natürlich ganz unabhängig vom aktuellen Lebensalter, denn für "Alters- und Verschleißerscheinungen" gibt es keinen GdB zugesprochen, es müssen immer langfristige / dauerhafte Einschränkungen sein, die im gleichen Lebensalter an sich noch "untypisch" sind.
Sollte ich damit Erfolg haben und eine Erhöhung auf GdB 50 zuerkannt bekommen, würde ich entspannter die Reha antreten können und mich wirklich auf meine Gesundheit konzentrieren ohne darauf zu achten was sich wie auf den Entlassungsbericht auswirkt.
Das Eine hat mit dem anderen fast NICHTS zu tun, Versorgungsämter interessieren sich in der Regel gar nicht für Reha-Berichte und Reha-Kliniken kaum für einen Schwerbehinderten-Ausweis oder hohen GdB ...
In die Rente für Schwerbehinderte kannst du ja vorerst auch noch nicht gehen, ob du das (vielleicht bald) könntest interessiert aber das Versorgungsamt nicht bei der Entscheidung zum GdB und die Reha-Klinik wird dafür bezahlt dich wieder fitt für den Arbeitsmarkt zu machen ...
Je nachdem in welche Klinik du dann kommen wirst, hast du ohnehin wenig bis gar keinen Einfluss darauf, was mal in den Reha-Bericht kommen wird.
Dann solltest du deine Reha eher beschleunigen, damit das bis dahin schon durch ist, auf die Entscheidung zum GdB warten zu wollen ergibt sowieso keinen Sinn, der hilft dir in der Reha auch nicht weiter und hat keinen Einfluss auf den Reha-Bericht.
Eine Besserung deines Befindens soweit möglich sollte doch in jedem Falle dein Interesse sein und dafür alle Möglichkeiten zu nutzen, die dir in der Reha dann geboten werden.
Da kannst du wahrscheinlich nur wenig "steuern" und die Klinik steht bereits fest wenn die DRV eine Reha per Bescheid bewilligt hat, dann kommt in der Regel auch sehr bald der Anreisetremin und die lassen oft nicht mit sich reden, gerade weil die AfA dich aufgefordert hat (wäre bei der KK genau so gewesen).
Die Erfahrungen sind also sehr unterschiedlich, es kommt meist darauf an, ob man die Reha freiwillig oder auf "Wunsch" einer Behörde beantragt hat ... also wer gerade das volle Entscheidungsrecht dafür besitzt (in deinem Falle ist das aktuell die AfA).
01.03.2017, 08:34 #39
ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen , das diese Rehafälle , immer im Eilverfahren erledigt werden.
Du kannst damit rechnen inerhalb der nächsten 6 Wochen einen Anreisetermin zu bekommen.
20.04.2017, 20:13 #40
nach meinen Reha-Antrag war bis heute Stille.
Heute kam der Bescheid der DRV mit der Ablehnung.
Unter Hinweis teilt man mit mit:
"Wir halten für Sie jedoch eine Krankenhausbehandlung für angezeigt.
Nach unserer Feststellung lässt Ihr derzeitiger Gesundheitszustand eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation nicht zu. Wir empfehlen Ihnen, sich mit Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung zu setzen. Sollte dieser zu einem späteren Zeitpunkt eine Leistung befürworten, können Sie einen neuen Antrag stellen.
Dringend spezifische Akutbehandlung (stationär oder teilstationär) in einem Fachkrankenhaus indiziert."
Ebenfalls heute schreibt mich die AfA an:
... "bitte teilen Sie uns mit, wie der Stand der Bearbeitung Ihres Rentenantrags ist."
Ich habe morgen einen Termin bei dem Facharzt (war schon vorher ausgemacht), mit dem ich den Reha-Antrag gestellt habe.
Zusätzlich muss ich Anfang Mai noch zum Onkologen zur Ausschließung einer onkol. Erkrankung. Hoffe, das das nicht auch noch auf mich zukommt .
Aus diesem Grunde würde ich gerne das ganze noch ein wenig hinziehen. Der AfA will ich erst mal eine Kopie des Anlehungsbescheides der DRV zukommenlassen und mitteilen, dass ich das weitere Vorgehen mit meinem behandelnden Arzt abklären muss (ob Widerspruch oder Klinikaufenthalt).
Den Widerspruch muss ich halt notfalls erst mal einreichen und ggf. zurückziehen (wenn ich doch noch ins Krankenhaus muss).
Was ratet Ihr mir? Was erwartet mich dbzgl. Von der AfA?
PS: Der Widerspruch zum GdB (40) läuft noch
22.04.2017, 01:14 #41
Du hattest also med. Reha beantragt (und das bei der AfA fristgerecht nachgewiesen ???), dann solltest du jetzt den Antrag auf EM-Rente hinterher schieben, denn ohne Widerspruch gegen die Reha-Ablehnung (den ich für wenig sinnvoll halte), läuft kein Antrag mehr bei der DRV wo deine Erwerbsfähigkeit (lt. Rentenrecht) noch irgendwie "geprüft" werden könnte.
Und das ist "tiefere Sinn" der Nahtlosigkeit, das soll u. A. die Wartezeit auf eine Entscheidung der DRV finanziell "überbrücken" ...
Du bist aktuell KEIN Reha-Fall sondern ein Behandlungs-Fall, ob du eventuell ein EM-Rentenfall werden könntest wird dann die DRV zu prüfen haben, wenn der entsprechende Antrag von dir gestellt wurde.
Wie kommen die darauf, dass ein EM-Renten-Antrag schon gestellt wurde ???
Kann es sein, dass die noch immer eine gültige Schweigepflicht-Entbindung von dir für die DRV haben ???
Dann wissen die wahrscheinlich schon Bescheid, dass die Reha abgelehnt wurde, allerdings meinen sie nun wohl irrigerweise direkt, dass man dir eine "Umdeutung" (des Reha-Antrages) angeboten haben könnte ...
Anders ist das für mich nicht nachvollziehbar, dass diese Anfrage ausgerechnet JETZT kommt, wo dir gerade die Reha abgelehnt wurde.
Danach klingt der Bescheid der DRV allerdings NICHT, dann würde man nicht darauf hinweisen, dass nach Besserung ein neuer Antrag auf med. Reha gestellt werden sollte, man hat ja noch "Hoffnung" wenn du in Akut-Klinische Behandlung gehen solltest.
Diesen Bescheid solltest du der AfA auf keinen Fall vorlegen, denen hat es zu genügen wenn du mitteilst, dass der Antrag abgelehnt wurde und du nun EM-Rente beantragen wirst ... warum du das jetzt machen wirst, solltest du besser für dich behalten.
Ich glaube kaum, dass die AfA dir weiterhin "abkaufen" wird, dass du mit deinem "Restleistungs-Vermögen" der Vermittlung zur Verfügung stehst, wenn du lt. DRV erst mal eine Weile in Akut-Kliniken "verschwinden" sollst ...
Bei deinem Arzt bist du ja nun inzwischen gewesen, was sagt der so zu der Ablehnung, irgendwie hatte ich ja schon mal den Eindruck, dass der auch nicht richtig weiß, was der mit dir anfangen soll also meint er du sollst eine Reha machen ... nun sieht die DRV da aber aktuell keinen Sinn drin ... ich würde mich NICHT auf einen Widerspruch einlassen.
Dann kannst du auch einen Antrag auf EM-Rente vergessen, so lange der Widerspruch zur Reha bearbeitet wird, man wird dir dann (wahrscheinlich) lieber eine sinnlose Reha bewilligen als direkt eine EM-Rente zahlen zu müssen ... ob du das so dann wirklich brauchst kann ich nicht beurteilen.
Aus diesem Grunde würde ich gerne das ganze noch ein wenig hinziehen.
Die AfA wird aber sehr bald wissen wollen wie es nun weitergeht bei dir, ich würde sie erst mal mit der Aussicht auf die Antragstellung von EM-Rente "hinhalten", lass dir doch einen Termin dafür geben bei einer DRV-Beratungsstelle, das dauert inzwischen auch schon mal länger.
Der AfA will ich erst mal eine Kopie des Anlehungsbescheides der DRV zukommenlassen und mitteilen, dass ich das weitere Vorgehen mit meinem behandelnden Arzt abklären muss (ob Widerspruch oder Klinikaufenthalt).
Auf keinen Fall, was du mit deinem Arzt zu klären hast geht die AfA NICHTS an und je weniger vom Inhalt der Ablehnung die wissen, umso besser für dich, das ist DEIN Bescheid, den musst du der AfA NICHT zur Verfügung stellen.
Du solltest besser einfach einen Antrag auf EM-Rente "ankündigen", weil der Reha-Antrag abgelehnt wurde wenn du eine Terminvereinbarung für die Hilfe und Beratung bei der DRV (als Nachweis wie es um deinen Renten-Antrag steht ) beifügen kannst, sollte das erst mal genügen.
Deine Verfügbarkeit wird klar "angezweifelt" in dem Ablehnungsbescheid und die AfA schließt sich sehr gerne solchen Feststellungen der DRV an ... das könnte für die ein Grund sein dein ALGI aufzuheben.
Du schreibst selber, dass du wahrscheinlich noch in die Klinik musst, was plant denn dein Arzt jetzt so mit dir nach dieser Ablehnung ... an deiner Stelle würde ich KEINEN Widerspruch einlegen und besser EM-Rente beantragen, es ist durchaus möglich, dass die DRV dann noch selber zurück rudert und dir doch erst eine Reha "aufdrückt".
Dann wird man sehen wie weit du mit deiner Gesundheit gerade bist, von längeren Klinik-Aufenthalten sollte die AfA so wenig wie möglich mitbekommen, da fallen denen schnell ganz unangenehme Sachen zu ein, denn in dieser Zeit kannst du der Vermittlung nicht mal "fiktiv / theoretisch" "zur Verfügung" stehen.
Leider ist auch ALGI und die AfA nach der Aussteuerung kein Zeitraum, um in relativer Ruhe gesünder werden zu dürfen, jedenfalls nicht in deiner aktuellen Konstellation.
10.05.2017, 14:43 #42
Hallo, und nochmals Danke an Doppeloma,
Du hattest also med. Reha beantragt (und das bei der AfA fristgerecht nachgewiesen ???),
Ja, habe ich persönlich bei der DRV abgegeben. Die AfA hat mir wie von mir verlangt den fristgerechten Erhalt des Nachweises bestätigt.
… an deiner Stelle würde ich KEINEN Widerspruch einlegen und besser EM-Rente beantragen, es ist durchaus möglich, dass die DRV dann noch selber zurück rudert und dir doch erst eine Reha "aufdrückt"
Nachdem ich dem Rat von Doppeloma gefolgt bin, habe ich keinen Widerspruch zum Ablehnungsbescheid meines Reha-Antrages gestellt (Frist läuft am 20.05. aus). Stattdessen habe ich wie empfohlen einen Beratungstermin für die Einreichung der EM-Rente bei der DRV online für den 04.07.17 vereinbart und den Nachweis darüber der AfA zugeschickt.
Die DRV rudert jetzt, wie von Doppeloma vorausgesagt, wieder zurück. Ich habe vor 8 Tagen wieder Post von der DRV erhalten. Darin werde ich aufgefordert innerhalb 14 Tage mitzuteilen welchen der 3 vorgeschlagenen Gutachter ich für die Begutachtung aufsuchen will
Nach telefonischer Nachfrage wurde mir mitgeteilt, die AfA hätte der DRV erst nach deren Ablehnung meines Reha-Antrages angezeigt, dass ein Nahtlosigkeits-Antrag vorliegt. Daher hätte man das Gutachten eingeleitet um erneut über meinen Reha-Antrag zu entscheiden. Es viel auch die Aussage: „Reha vor Rente“. Aber bei dem Gutachten geht es um die Reha!!! Ich hab extra nochmal nachgefragt. Was s o l l das??? Ist ein Bescheid der DRV nicht rechtsgültig? Vor allem, nach dem ich keinen Widerspruch eingereicht habe!!?
Was würde den passieren wenn ich zu keinem Gutachter gehe und einfach das mit dem EM-Antrag vorantreibe? Ich habe doch einen rechtsgültigen Bescheid!?
Du schreibst selber, dass du wahrscheinlich noch in die Klinik musst, was plant denn dein Arzt jetzt so mit dir nach dieser Ablehnung ...
Dann wird man sehen wie weit du mit deiner Gesundheit gerade bist, von längeren Klinik-Aufenthalten sollte die AfA so wenig wie möglich mitbekommen, da fallen denen schnell ganz unangenehme Sachen zu ein, denn in dieser Zeit kannst du der Vermittlung nicht mal "fiktiv / theoretisch" "zur Verfügung" stehen
Morgen weiß ich hoffentlich abschließend etwas zu meiner onkologischen Diagnose (Besprechungstermin nach Laboruntersuchungen - bin aber zwischenzeitlich dbzgl. guter Dinge, dass ich keine Chemo brauche).
Am 19.05. habe ich dann den letzten Termin bei meinem Neurologen der mich bis jetzt auch AU geschrieben hat. Er geht danach ab Juni in Rente und eine neue junge Ärztin wird die Praxis übernehmen. Wir waren bei meinem letzten Termin so verblieben, dass ich mir überlegen soll, ob ein Widerspruch auf den Ablehnungs-Bescheid (will ich ja zwischenzeitlich nicht) oder eine Einweisung in eine Fachklinik von ihm noch eingeleitet werden soll. Er würde beides befürworten (will ich aber eigentlich auch nicht – nur wenn es für den EM-Antrag unbedingt notwendig bzw. hilfreich wäre).
Aber vielleicht kommt ja in der Zwischenzeit der Bescheid auf meinen Widerspruch zu den bewilligten 40 GdB. Wenn ich hier mind. 50 erhalten würde, dann könnte ich mir den ganzen Affen-Zirkus sparen. Selbst wenn ein EM Antrag ablehnt wird, muss ich nur die Zeit bis Mai 2018 bei der AfA irgendwie überstehen und kann ab Juli 2018 dann in vorzeitiger Rente für Schwerbehinderte gehen. Ich hab eine aktuelle Rentenauskunft angefordert, die dies bestätigt.
Allerdings wäre hiernach eine volle EM-Rente etwas höher als die Altersrente zum heutigen Zeitpunkt gerechnet. Wie man aus Presseberichten hört und liest soll ja ab 01.01.2018 die Berechnungsgrundlage für neue EM-Rentenbescheide auf 65 Jahre (statt 62) hochgerechnet werden. Das würde für mich wahrscheilich bedeuten, dass ich dann noch ein wenig mehr EM-Rente als Altersrente wg. Schwerbehinderung erhalten würde, oder? Aber keine Ahnung ob ich den Nerv und die Kraft habe diesen Weg voranzutreiben.
11.05.2017, 02:09 #43
Zu welchem Zweck soll diese Begutachtung erfolgen, der Reha-Antrag wurde doch bereits abgelehnt ???
Nach telefonischer Nachfrage wurde mir mitgeteilt, die AfA hätte der DRV erst nach deren Ablehnung meines Reha-Antrages angezeigt, dass ein Nahtlosigkeits-Antrag vorliegt.
Schon wieder Telefonate wo du NICHTS dazu in der Hand hast, wie kommt denn die AfA überhaupt dazu der DRV irgendwas "mitzuteilen", auf dem Reha - Antrag hast du doch auch (bestimmt) schon angegeben, dass die AfA dich aufgefordert hat ...
Haben die bei der AfA immer noch irgendwelche Schweigepflichtentbindungen von dir (besonders für die DRV) ??? ...
Daher hätte man das Gutachten eingeleitet um erneut über meinen Reha-Antrag zu entscheiden. Es viel auch die Aussage: „Reha vor Rente“.
Das mit "Reha vor Rente" ist ja so neu nicht und die Begründung dafür, dass man nun wegen der AfA meint eine andere Meinung zu haben als vorher, zu einer Reha für dich ist schon wieder mehr als Haarsträubend.
Wenn man gerade meinte, du musst behandelt werden und kannst im Moment nicht in eine Reha-Maßnahme, ändert das doch NICHTS an deinem Gesundheitszustand wenn man nun erfährt, dass du ein "Nahtlosigkeitsfall" bist ...
Aber bei dem Gutachten geht es um die Reha!!! Ich hab extra nochmal nachgefragt. Was s o l l das??? Ist ein Bescheid der DRV nicht rechtsgültig? Vor allem, nach dem ich keinen Widerspruch eingereicht habe!!?
Na sicher ist der rechtlich verbindlich, die können doch nicht Bescheide erstellen und dann einfach selber ignorieren, wie hat man dir denn diesen Gutachter-Termin begründet ???
Das solltest du die DRV fragen und zwar schriftlich, warum man dich nun gründlicher untersuchen möchte, nachdem doch die von dir beantragte Reha (nach gründlicher Prüfung deiner Gesundheit) als aktuell sinnlos abgelehnt wurde ...
Du bist bereit dich dem zu fügen, hast keinen Widerspruch eingelegt und wirst zunächst deine Behandlungen intensiv fortführen, dass Reha (in der Regel, wenn sinnvoll) VOR EM-rente geht ist dir auch schon bekannt gewesen.
Aber die Enscheidung dagegen (Bescheid vom XX) hast schließlich nicht du selbst getroffen, du fühlst dich durch die angesetzte Begutachtung zu einem Reha-Antrag den es gar nicht mehr gibt unter Druck gesetzt, was der Besserung und Stabilisierung deiner Gesundheit ganz sicher nicht dienlich ist.
Noch steht ja kein Termin fest für die Begutachtung, wenn du dir zunächst mal aus "3 unbekannten Ärzten" einen aussuchen darfst / sollst ... da sollte die DRV das vielleicht noch mal komplett überdenken, ob nun für die "Wünsche der AfA" ein anderes Ergebnis angestrebt wird, als man dir auf deinen Antrag mitgeteilt hat.
Oder ob es nicht einzig darum gehen sollte, was FÜR DICH und deine Gesundheit erforderlich und aktuell möglich ist ... ???
Das hört sich ja gut an für dich, trotzdem solltest du eine klare schriftliche Antwort bei der DRV einfordern, welchem Zweck dieses Gutachten nun wirklich dienen soll, es ist eigentlich NICHT üblich, dass ohne laufenden Antrag (oder Widerspruch gegen eine Ablehnung) von der DRV Gutachten durchgeführt werden.
Ob du vor hast eine EM-rente zu beantragen oder nicht hat doch damit gar nichts zu tun, der Antrag wurde doch noch gar nicht gestellt, zudem soll ja wegen Reha begutachtet werden (schreibst du) und nicht wegen Antrag auf EM-Rente, das ist schon bei der "Auswahl" der Gutachter ein sehr großer Unterschied.
Bei Renten-Gutachten darf man sich keinen "aussuchen", da muss man den nehmen der beauftragt wird ... ob man bei Reha den Richtigen auswählen wird (kommt ja auch noch drauf an was man als "richtig" im Ergebnis erwartet) ist allerdings auch nicht sicher, wer kennt schon die vorgeschlagenen Ärzte wirklich ???
Am 19.05. habe ich dann den letzten Termin bei meinem Neurologen der mich bis jetzt auch AU geschrieben hat. Er geht danach ab Juni in Rente und eine neue junge Ärztin wird die Praxis übernehmen.
Wenn erforderlich (und von dir gewünscht), dann darf auch sie dich weiter behandeln und AU schreiben, du kannst natürlich auch in eine ganz andere Praxis wechseln.
Bei der "Unentschlossenheit" dieses Arztes was er überhaupt mit dir anfangen soll wäre das wohl längst angebracht gewesen ...
Wir waren bei meinem letzten Termin so verblieben, dass ich mir überlegen soll, ... oder eine Einweisung in eine Fachklinik von ihm noch eingeleitet werden soll. Er würde beides befürworten (will ich aber eigentlich auch nicht – nur wenn es für den EM-Antrag unbedingt notwendig bzw. hilfreich wäre).
Also weiß er doch nicht weiter mit dir, wenn eine Fachklinische Behandlung erforderlich wäre (aus seiner Sicht), dann bringt dir doch das Warten auf eine Widerspruchs-Entscheidung bei der DRV auch keine Besserung ...
Aber vielleicht kommt ja in der Zwischenzeit der Bescheid auf meinen Widerspruch zu den bewilligten 40 GdB. Wenn ich hier mind. 50 erhalten würde, dann könnte ich mir den ganzen Affen-Zirkus sparen.
Nun beginnen schon wieder deine "Planungen" mit sehr vielen "Unbekannten" ...
Selbst wenn ein EM Antrag ablehnt wird, muss ich nur die Zeit bis Mai 2018 bei der AfA irgendwie überstehen und kann ab Juli 2018 dann in vorzeitiger Rente für Schwerbehinderte gehen. Ich hab eine aktuelle Rentenauskunft angefordert, die dies bestätigt.
Und im EM-Renten-Antrag wird auch abgefragt, ob noch irgendwelche Anträge / Verfahren beim Versorgungs-Amt laufen ... sollte dir der Bescheid zum GdB 50 / Schwerbehinderten-Ausweis inzwischen vorliegen ist das natürlich auch anzugeben.
Allerdings wäre hiernach eine volle EM-Rente etwas höher als die Altersrente zum heutigen Zeitpunkt gerechnet.
Deien Altersrente wird auch für später nicht mehr höher werden, wo soll da noch was herkommen wenn du keine Beiträge aus pflichtversicherter Tätigkeit mehr einzahlen kannst und wirst ???
Die DRV kann aber auch "gut rechnen" und wird dir sicher nur sehr ungerne eine höhere EM-Rente noch bewilligen (wollen) die du dann auch als Betrag der Altersrente weiter beziehen wirst, denn weniger darf es ja dann nicht mehr werden.
Ein GdB / Schwerbehinderten-Ausweis hat also keinen besinderen Einfluss darauf ob man dich für EM halten wird oder nicht, aber es wird "indirekt" sicher einen Einfluss haben auf die Prüfungen zur EM-Rente, wenn du doch sehr bald eine andere Rentenart in Anspruch nehmen kannst, die auf die Dauer günstiger für die DRV ist.
Wie man aus Presseberichten hört und liest soll ja ab 01.01.2018 die Berechnungsgrundlage für neue EM-Rentenbescheide auf 65 Jahre (statt 62) hochgerechnet werden.
Vergiss es doch einfach, davon wirst du NICHTS mehr ab bekommen, wenn man dir aktuell noch eine EM-Rente bewilligt, dann wird man sehr gerne den Reha - Antrag in EM-Rente "umdeuten", es gilt der "Eintritt des Leistungsfalles" und nicht die "bessere" finanzielle Ausgangsposition" für dich.
Bis das in Kraft treten wird (mit Stichtag für EM-Renten bewilligt ab 01.01.2018) ist deine EM-Rente längst bewilligt ODER du bekommst ohnehin keine mehr ... weil die auch abgelehnt wird.
Das würde für mich wahrscheilich bedeuten, dass ich dann noch ein wenig mehr EM-Rente als Altersrente wg. Schwerbehinderung erhalten würde, oder?
Du wählst gerade die (vermeintlich) bessere Rente aus zwei "möglichen" aber noch längst nicht sicher bewilligten Renten-Arten ... zudem fehlt dir für die Schwebi-Rente noch der GdB 50 (als wichtige Voraussetzung) ansonsten bleiben nur die anderen (späteren) Altersrenten übrig.
Aber keine Ahnung ob ich den Nerv und die Kraft habe diesen Weg voranzutreiben.
Leider wirst du wohl noch viel Kraft und Nerven brauchen bis da mal Klarheit herrscht und irgendwie muss es ja noch weitergehen bis du mal in den endgültigen Ruhestand kannst ... egal wie die Rente dann heißen wird ...
Die Unterschiede zwischen EM-Rente und regulärer / vorgezogener Altersrente liegen in den Berechnungen, bei den Altersrenten gibt es keine "Zurechnungs-Jahre", was an Beiträgen fehlt (auch die Zeit bis zur regulären Altersrgrenze mit 65 + X) das kannst du nicht mehr nachholen ...
22.05.2017, 04:02 #44
in der Zwischenzeit habe ich einen Bescheid vom Versorgungsamt erhalten. Aufgrund meines Widerspruchs wurde mir jetzt der GdB 50 anerkannt. Dies gibt mir jetzt die Möglichkeit alles weitere etwas entspannter anzugehen. Mit dieser Sicherheit in der Hinterhand, habe ich mich nun doch entschieden das von der DRV gewünschte Gutachten durchführen zu lassen.
Nachdem ich meine Auswahl aus den vorgeschlagenen Gutachter mit Hilfe der Bewertungen in den entsprechenden Internet-Portalen (ist mir schon klar, dass man nur bedingt danach gehen kann) der DRV mitgeteilt habe, habe ich auch schon von der Gutachterin einen Termin Anfang Juni erhalten. Sie hat mir auch schon einen Fragebogen zum Krankheitsverlauf zugeschickt und ich soll die Arztberichte vom behandelnden Arzt mitbringen. Mir wurde mitgeteilt, dass die Untersuchung bis zu 3 1/2 Stunden dauern kann.
Sollte mir die DRV aufgrund dieses Gutachten doch noch die Reha genehmigen, dann werde ich dieser gelassen entgegensehen. Falls nicht, werde ich wie geplant den Termin im Juli wahrnehmen um EM-Rente zu beantragen. Bis zum Frühjahr nächsten Jahres sollte ich dann wissen ob ich die vorzeitige Altersrente ab Juli beantrage.
wie kommt denn die AfA überhaupt dazu der DRV irgendwas "mitzuteilen", auf dem Reha - Antrag hast du doch auch (bestimmt) schon angegeben, dass die AfA dich aufgefordert hat ...
Na klar, habe ich das angegeben ...
Ja, ich hatte mich mit der Ärztin die das Gutachten für die AfA gemacht hat, auf folgendem Wortlaut geeinigt und vor Ort unterschrieben: "Im Rahmen der Nahtlosigkeitsabklärung bin ich mit der Weitergabe des Gutachten und der ärztlichen Unterlagen an die DRV einverstanden".
... Wenn erforderlich (und von dir gewünscht), dann darf auch sie dich weiter behandeln und AU schreiben, du kannst natürlich auch in eine ganz andere Praxis wechseln.
Es ist wahr, so ganz glücklich war ich mit diesem Facharzt nicht. Aber ich muss zugeben, er wollte mich schon immer wieder dazu bringen mich stationär behandeln zu lassen. Nur gegen meinen Willen konnte er mich ja nicht einweisen. Den Kurantrag hat er mir deshalb ausgefüllt, damit ich meinen Nahtlosigkeitsstatus nicht verliere. Wahrscheinlich war er auch der Meinung besser eine Reha als gar nichts.
Mein Hausarzt, zu dem ich ein gutes Vertrauensverhältnis habe, riet mir bis zur Pensionierung des Facharztes im Juni und der Übergabe an die neue Ärztin in der Praxis auszuharren, da er sie persönlich kennt und von deren Fachkompetenz überzeugt ist. Leider hab ich jetzt den ersten Termin bei ihr erst im Juli. Eine Übergabetermin mit dem alten Arzt, der neuen Ärztin und mir konnte leider aus terminlichen Gründen nicht stattfinden.
Muss bzw. Sollte ich der AfA mitteilen, dass ich jetzt die Anerkennung einer Schwerbehinderung habe?
Sollte die DRV zurückrudern und mir jetzt doch noch die Reha bewilligen, wäre es nicht günstiger einen evtl. EM-Rentenantrag erst nach der Kur zu stellen und den hierfür online vereinbarten Termin wieder abzusagen? Blöd ist nur, dass ich nach der Ablehnung meines Rehaantrages den Termin der AfA mitteilen musste um die Nahtlosigkeit weiter aufrecht zu erhalten.
30.12.2017, 14:22 #45
AfA verlangt, den Reha Antrag bei der DRV zurückzuziehen
nachdem mir hier schon einmal geholfen wurde (siehe mein Beitrag: „Aussteuerung durch Krankenkasse, jedoch Restanspruch ALG I - Wie geht es nun weiter“) Muss ich mich erneut an euch wenden. Leider ist es mir nicht gelungen den Beitrag hier zu verlinken.
Ich möchte euch eine chronologische Zusammenfassung bzw. Ergänzung meiner Vorgeschichte geben:
- Nach Aussteuerung, Bewilligung ALG I nach Nahtlosigkeitsregelung bis März 2018. Der ÄD der AfA stellte in seinem Gutachten fest, dass ich für mehr als 6 Monate unter 3 Stunden arbeitsfähig bin und empfiehlt Reha
- Ich stellte Reha Antrag bei der DRV
- Reha Antrag wurde abgelehnt (Begründung: Ich sei zu krank für Reha)
- Die AfA erkundigte sich schriftlich, nach dem Stand der Dinge
- Darauf hin teilte ich die Ablehnung der Reha der AfA mit. Außerdem teilte ich der AfA mit, dass ich nun beabsichtige EMR zu beantragen (Online-Termin Bestätigung)
- Plötzlich schickt mich die DRV zu einem Gutachter um meine Reha-Tauglichkeit zu prüfen (man währe von der AfA über den Nahtlosigkeitsantrag informiert worden - obwohl ich bei meinem Antrag bereits angegeben hatte, dass ich den Antrag auf Veranlassung der AfA stelle
- Darauf hin stornierte ich erst mal meinen Termin bei der DRV und beantrage erst mal keine EMR
- Nach erfolgtem Gutachten bewilligte die DRV nun doch die Reha
Am 22.11.2017 sollte ich die Reha für 5 Wochen antreten
- 14 Tage vor dem geplanten Termin bekam mein Mann eine schlimme Diagnose. Er musste sich am 18.12.2017 einer großen OP unterziehen. Sofort nach Kenntnis informierte ich die Reha Klinik, dass ich die Reha nicht wie geplant antreten kann und beantragte bei der DRV den Termin auf Ende Februar verschieben zu dürfen
Sonderbarer Weise bestellte mich kurz darauf die AfA ein, um über meine berufliche Zukunft zu sprechen (einem Austausch von Informationen zwischen AfA und DRV hatte ich ausdrücklich nicht zugestimmt - angeblich war die Vorladung zu diesem Zeitpunkt purer Zufall)
- Ich erklärte die Situation und legte ein Attest meines Hausarztes vor, dass ich aufgrund familiärer Probleme derzeit bis auf weiteres nicht rehafähig bin. Er empfiehlt darin die Reha zu verschieben. Die Arbeitsvermittlerin zeigte sich sehr verständnisvoll und drückte mir ihr Mitgefühl aus. Das Attest nahm ich nach Augenschein wieder mit.
- Die DRV bewilligte die Verschiebung des Reha-Antritts bis 28.02.2018
Nun schreibt mich die AfA an. Darin werde ich von der Leistung aufgefordert die Reha abzusagen bzw. meinen Antrag auf Reha zurückzuziehen und einen Antrag auf EMR bei der DRV zu stellen. Den Nachweis darüber soll ich bis 14.01.2018 erbringen, da sonst die weiteren Zahlungen eingestellt würden.
Des Weitern soll ich bis bis 14.01.2018 erklären, ob ich aufgrund der Pflege meines Mannes nicht mehr Vollzeit arbeiten könne.
Mein Mann ist (Gott-sei-Dank) kein Pflegefall. Er braucht nur während seines KH Aufenthalt und der Zeit seiner Rekonvaleszenz meine Unterstützung. Wie sollte ich mich da zeitgleich auf eine Reha einlassen?
Ergänzend zu der o. a. Aufstellung ist noch anzumerken, dass ich kurz nach dem Reha Antrag einen GdB beim Versorgungsamt gestellt habe. Letztlich habe ich GdB 50 anerkannt bekommen. Aufgrund dessen kann ich mit dann 61 Jahren ab Juli 2018 in vorgezogener Altersrente gehen. Dies habe ich bis jetzt nicht der AfA mitgeteilt.
Mein eigener Gesundheitszustand ist derzeit wesentlich besser. Ich glaube nicht, dass der Antrag auf EMR erfolgversprechend wäre. Erschwerend kommt noch dazu, dass der mich bis vor Kurzem behandelnde Facharzt, zwischenzeitlich in Rente ist. Ich habe mir keinen neuen gesucht sonder gehe jetzt nur noch zum Hausarzt.
Trotzdem plane ich den Antrag auf EMR wie von der AfA verlangt zu stellen und evtl. nach Auslaufen des AfA Anspruches zurückzuziehen und vorgezogene Altersrente zu beantragen, um die weiteren ALG I Zahlungen nicht zu gefährten. Allerdings bin ich nicht bereit den Reha Antrag zurückzuziehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die AfA berechtigt ist dies zu verlangen. Ich möchte auf diesen Punkt gar nicht eingehen. Wie sehen das hier die Experten?
Würde mich besonders u. a. über eine Antwort von Doppeloma freuen.
PS: Falls ich den Beitrag nicht unter die richtigen Rubrik gestellt habe, bitte ich die Admins diesen umzuhängen. Danke!
30.12.2017, 23:47 #46
AW: Aussteuerung durch die Krankenkasse, jedoch Restanspruch ALG I - Wie gehts nun weiter?
Dann mal Willkommen zurück und ich habe mir erlaubt, das an dein altes Thema anzufügen und die ganze Geschichte in den Bereich hier zu verlegen.
Ich denke mal da passt es insgesamt jetzt besser hin und der Überblick über deinen Fall geht nicht verloren.
Lasse die "gekürzte Zusammenfassung" mal stehen, für User die nicht alles erst nachlesen möchten ...
Bis hierher wurde alles geklärt aber nun fehlt mir etwas der "Anschluss" zum aktuellen Stand, leider hast du zum Ausgang des DRV-Reha-Gutachtens (liegt es dir inzwischen vor ???) dann nicht mehr berichtet und was die AfA danach von dir erwartet hat auch nicht ...
Die "Nahtlosigkeit" bei der AfA hat dich also nun bei der DRV plötzlich Reha-Fähig gemacht und wie hat der Gutachter diesen "Wandel" begründet ???
Dein Antrag war doch bereits abgelehnt und du hattest KEINEN Widerspruch eingelegt, nun solltest du also Reha nach abgelehntem Reha-Antrag machen ???
Wie hat dir denn die DRV das plausibel erklären können, oder hast du das mal wieder gar nicht erst "hinterfragt" ???
Ich kann der Reha-Bewilligung noch immer NICHT folgen, es gab doch nur den bereits abgelehnten Antrag dazu, so "großzügig" sind die doch sonst auch nicht ... schon die Begutachtung hätte ich schriftlich in Frage gestellt ...
Hatte ich dir oben auch empfohlen, wenn ich das richtig nachgelesen habe, wenn es KEINEN laufenden Antrag mehr gibt (weil der bereits abgelehnt wurde) dann ist auch ein Gutachten überflüssig.
Die betonen doch sonst auch IMMER, dass man keine Ansprüche stellen kann OHNE einen Antrag darauf und der wurde bereits rechtsgültig abgelehnt ...
Wenn ich mich recht erinnere war sogar die Widerspruchsfrist bereits abgelaufen, weil du selbst gar keinen Widerspruch einlegen wolltest.
Dazu kann dich auch die AfA NICHT verpflichten.
Offenbar hast du ja einem Informations-Austausch doch irgendwann zugestimmt, schreibst du doch oben auch, dass du dazu was unterschrieben hast bei der AfA ... da beschränken die sich nicht mehr auf "bestimmte Sachen" ... da nehmen die ALLES was sie bekommen können ...
Wer lt. AfA-ÄD-Gutachten vorerst NICHT "Vermittlungsfähig" ist und deswegen eine Reha beantragen sollte braucht auch nicht wegen seiner "beruflichen Situation" eingeladen werden ...
Ich denke NICHT, dass es besonders klug von dir gewesen ist den Antragstermin für die EM-Rente abzusagen, anstatt die AfA (UND die DRV) damit nachweislich "vor vollendete Tatsachen" zu stellen.
Aktuell gibt es KEINEN offiziellen Antrag mehr der bei der DRV noch "bearbeitet" wird, das Reha-Verfahren ist im Prinzip offiziell bereits abgeschlossen ... der Antrag auf Reha wurde abgelehnt und du hast KEINEN Widerspruch eingelegt.
In der angeratenen medizinischen Behandlung bist du aber (durch die Geschichte mit deinem Mann verständlicherweise) auch noch nicht gewesen ...
Das macht einen Reha-Antritt allerdings vorerst noch sinnloser als zur Zeit der Ablehnung wegen nötiger Akut-Behandlungen.
Und dann soll es dir (angeblich) gut genug dafür gehen können, dich wieder für den Arbeitsmarkt "fitt zu machen" ... worauf stützt denn die DRV diese Zuversicht ???
Wann wurde das verschoben, hattest du da den Schwerbehinderten-Ausweis schon vorliegen ... hast du diese Verschiebung schriftlich von der DRV ???
Nun schreibt mich die AfA an. Darin werde ich von der Leistung aufgefordert die Reha abzusagen bzw. meinen Antrag auf Reha zurückzuziehen und einen Antrag auf EMR bei der DRV zu stellen.
Und womit (Rechtsgrundlage ???) begründen die das nun wieder ???
Einen Reha-Antrag der bereits rechtskräftig abgelehnt wurde KANNST du nicht mehr zurück ziehen, die Reha musst du letztlich sowieso NICHT mehr antreten, weil es gar keinen Antrag von dir mehr als Grundlage dafür gibt.
An dieser "Verwirrung" scheint mir aber die AfA nicht ganz unschuldig zu sein, mit ihren "heimlichen Info-Kontakten" zur DRV hat sie das doch irgendwie erst in Gang gebracht, dass du plötzlich (trotz rechtskräftig abgelehntem Antrag) doch zur Reha solltest.
Den Nachweis darüber soll ich bis 14.01.2018 erbringen, da sonst die weiteren Zahlungen eingestellt würden.
Man merkt nun langsam "welcher Bock" da geschossen wurde und nun sollst DU das wieder "ausbaden" müssen.
Kannst du das Schreiben bitte mal anonymisiert einstellen, welche Rechtsgrundlagen werden denn dafür benannt, dass du nun EM-Rente beantragen sollst und auf die Reha den Verzicht erklärst ???
Die AfA hatte dich doch zu dieser Antragstellung auch schon (schriftlich) aufgefordert, hat doch so gute Beziehungen zur DRV (angeblich) dann sollen die das dort doch selber "stornieren" ...
Soviel zum "vollen Verständnis" und "Bedauern" der SB bei der du gewesen bist, wann hast du denn das jetzt bekommen, schon die Frist dürfte zu kurz gewählt sein ... außerdem fehlt mir eine plausible Begründung dafür WARUM du nun EM-Rente beantragen sollst ???
Andererseits sollst du aber mitteilen, ob du (wegen deinem Mann) nicht mehr "Vollzeit zur Vermittlung" bereit stehen kannst ... "Nachtgall ick hör dir trapsen", das ist doch uninteressant wenn du lt. ÄD ohnehin NICHT vermittelt werden könntest und nun EM-Rente beantragen sollst ...
Die tun ja gerade so als hätten sie einen "Sack voll" Arbeits-Angebote für dich und nun kannst du vielleicht gar nicht mehr Vollzeit arbeiten ... dann muss man natürlich auch dein ALGI kürzen (einen Satz davor will man es noch ganz einstellen, wenn du keine EM-Rente beantragst) ...
Das ist doch der AfA egal, du siehst doch, dass man dein "Vertrauen" in dem Meldetermin gerade wieder versucht zu deinem Nachteil auszunutzen, es bringt leider GAR NICHTS bei den Behörden auf "menschliches Verständnis" zu hoffen für akute familiäre Probleme ...
Die lesen (in dem Attest vermutlich) was "von PFLEGE" und basteln sich daraus gleich eine eingeschränkte "Verfügbarkeit", damit man dein ALGI z.B. auf Teilzeit kürzen könnte.
Ergänzend zu der o. a. Aufstellung ist noch anzumerken, dass ich kurz nach dem Reha Antrag einen GdB beim Versorgungsamt gestellt habe. Letztlich habe ich GdB 50 anerkannt bekommen.
Das ändert (zumindest für dich) natürlich Einiges zum "Positiven", denn die AfA erhofft sich ja aus dem Antrag auf EM-Rente eine eventuelle Rückerstattung von Leistungen, wenn die DRV dir die noch rechtzeitig bewilligen würde.
Mit der Forderung nun die Reha zurück zu ziehen "schneiden" die sich aber auch "ins eigene Fleisch", denn eine EM-Rente würde sicher nicht mehr aus einer "Umdeutung" dieses Reha-Antrages erfolgen können.
Die Reha wurde ja abgelehnt und der Grund war NICHT, dass deine Erwerbsfähigkeit dadurch nicht mehr zu bessern sei ... sondern akuter Behandlungsbedarf.
Eine EM-Rente würde also auch frühestens ab Antragstellung bewilligt werden und vielleicht sogar noch befristet, dann gibt es Rentengeld erst ab dem 7. Monat nach der Antragstellung, also KEINE Erstattungen mehr für die AfA ...
Aufgrund dessen kann ich mit dann 61 Jahren ab Juli 2018 in vorgezogener Altersrente gehen. Dies habe ich bis jetzt nicht der AfA mitgeteilt.
Dazu warst du ja auch NICHT verpflichtet, denn in eine vorgezogene Altersrente darf dich die AfA ja nicht schicken, dafür gibt es keine Rechtsgrundlage im SGB III.
Mein eigener Gesundheitszustand ist derzeit wesentlich besser. Ich glaube nicht, dass der Antrag auf EMR erfolgversprechend wäre.
Das musst du ja dann auch nicht entsprechend begründen, wenn du selbst gar kein Interesse mehr hast eine EM-Rente bewilligt zu bekommen und lieber die Rente für Schwerbehinderte in Anspruch nehmen möchtest.
Man verlangt den Antrag darauf, was du konkret in den Antrag schreibst geht die AfA ja NICHTS an.
Erschwerend kommt noch dazu, dass der mich bis vor Kurzem behandelnde Facharzt, zwischenzeitlich in Rente ist. Ich habe mir keinen neuen gesucht sonder gehe jetzt nur noch zum Hausarzt.
Na-Ja, vom bisherigen Facharzt sollte es ja trotzdem noch Unterlagen geben, die solltest du dir schon im eigenen Interesse noch sichern, ehe die in irgendeinem Archiv verschwinden.
Lass mal deine komplette Patienten-Akte von deinem Hausarzt anfordern, das sollte KEIN Problem sein.
Du hast ein gesetzliches Recht auf deine Patienten-Unterlagen bei jedem Arzt wo du in Behandlung bist oder schon warst.
Trotzdem plane ich den Antrag auf EMR wie von der AfA verlangt zu stellen und evtl. nach Auslaufen des AfA Anspruches zurückzuziehen und vorgezogene Altersrente zu beantragen, um die weiteren ALG I Zahlungen nicht zu gefährten.
Mich würde erst mal interessieren, ob du das DRV-Gutachten vorliegen hast, sonst solltest du das mal "für deine Unterlagen" bei der DRV anfordern, auch darauf hast du einen Rechtsanspruch.
Die DRV wird das auf jeden Fall auch mit einbeziehen, wenn du EM-Rente beantragst auch wenn es (unter sehr kuriosen Umständen) für eine Reha gemacht wurde.
Dann würde ICH (ganz frech) den Antrag auf EM-Rente stellen (weil die AfA das verlangt hat) UND DIREKT dazu "ersatzweise" auf Rente für Schwerbehinderte ab Tag X erweitern, sofern eine EM-Rente nicht als erforderlich angesehen wird.
Ich würde das sogar zunächst formlos machen (hast du die Möglichkeit ein Fax zu verschicken mit Sendebericht ???) und um die Zusendung der notwendigen Formulare dafür bitten.
Es ist im Prinzip der genau gleiche Antrag, du machst nur dein Kreuz an einer anderen Stelle und für die Schwebi-Rente brauchst du natürlich nicht mehr so viel ausfüllen und nachweisen, wie für eine EM-Rente ...
Allerdings bin ich nicht bereit den Reha Antrag zurückzuziehen.
Den KANNST du gar nicht mehr zurück ziehen, weil der bereits rechtskräftig abgelehnt (also dazu bereits abschließend entschieden) wurde, das sollte den "Experten" bei der AfA eigentlich auch schon bekannt sein.
Man KANN Anträge nur so lange zurück nehmen, wie noch KEIN Bescheid dazu ergangen ist (auch ein Ablehnungs-Bescheid ist ein solcher Bescheid) ... diese Forderung kannst du also gar nicht erfüllen, da endet deine "Mitwirkungspflicht".
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die AfA berechtigt ist dies zu verlangen. Ich möchte auf diesen Punkt gar nicht eingehen. Wie sehen das hier die Experten?
Wenn die AfA das anders sehen möchte soll sie das selber bei der DRV regeln, wird ihr NICHT gelingen und die Forderung, dass du jetzt EM-Rente beantragen sollst, ist auch noch nicht rechtlich geklärt.
Die können nicht einfach "nach Gutsherren-Art" (ohne Benennung von Rechtsgrundlagen) Anträge verlangen und die Rücknahmen fordern, wie es ihnen gerade in den Kram passt.
Um das genauer zu beurteilen, wüsste ich gerne (grob) was in dem DRV-Gutachten steht und ziemlich GENAU was in dem Schreiben mit den aktuellen Forderungen steht.
Dann sollte man zur Klärung mal über eine Anfrage in Nürnberg nachdenken ...
Dafür solltest du schon mal alle relevanten Schreiben der AfA und der DRV parat haben und einscannen, damit die dann mitgeschickt werden können.
Jetzt komm erst mal gut ins Neue Jahr und mach dir nicht so viele Gedanken, ich bin (ab 02.01.) bis zum 07.01. dann verreist aber das schaffen wir danach auch noch.
Dann werden wir (wenn du magst) mal deiner AfA ein wenig "die Hammelbeine lang ziehen" (lassen) ...
31.12.2017, 19:17 #47
beigefügt erst einmal die Schreiben von DRV und AfA.
Auf Deine Fragen werde ich noch gesondert antworten.
Vielen herzlichen Dank und nochmals alles Gute!
02.01.2018, 00:12 #48
Dann schau ich mir das mal noch in Ruhe an, denn morgen früh geht es erst mal auf Reisen, da werde ich ich (vermutlich) auch nicht groß im Internet sein, weiß noch gar nicht ob es überhaupt geht in unserem Quartier.
Zunächst mal fällt auf, dass man sich auf einen "angeblichen" Reha-Antrag von dir vom 21.04.2017 bezieht, den du ja offenbar selbst nie gestellt hast.
Die Ablehnung deines Reha-Antrages (gestellt am 20.03.2017) ist vom 18.04.2017 datiert, Widerspruch hast du nicht eingelegt ... also WER bitte hat denn da am 21.04. in deinem Namen einen Reha-Antrag gestellt ???
Wo die DRV dir doch 3 Tage zuvor schreibt, dass deine Erwerbsfähigkeit durch eine Reha zumindest aktuell NICHT wiederhergestellt werden kann, weil erst medizinische Maßnamen durchgeführt werden müssen.
Das ging ja dann überraschend schnell mit deiner gesundheitlichen Besserung, leider hast du es versäumt das umgehend zu hinterfragen (schriftlich), aktuell kann man dir natürlich nun vorhalten, dass du das auch hättest früher merken müssen.
Angeraten hatte ich dir ja oben bereits, das zu hinterfragen, besonders als du dann zum Gutachter solltest wegen der Reha ... der beurteilt dich nun plötzlich am 12.06.2017 (auf Grund welcher ärztlicher Unterlagen / Behandlungsergebnisse bitte) für Vollzeit Erwerbsfähig mit gewissen Einschränkungen, die aber wohl in einer Reha zu beheben wären.
Kennt die AfA dieses Gutachten auch, wenn nicht, dann belasse es auch dabei ... sonst fällt denen noch mehr Unsinn ein ...
Nun zu dem letzten Schreiben der AfA, schon der Beginn ist ja nicht korrekt, die Reha wurde (mit Einverständnis der DRV) verschoben, die Gründe dafür sind (eigentlich) unerheblich, es bedeutet aber NICHT, das die nun gar nicht mehr stattfinden wird.
Bereits diese Schlußfolgerung der AfA ist falsch, natürlich möchten die nun ungerne auf deinen Reha - Antritt im Februar warten müssen aber wenn das nun mal wichtig ist für deine Erwerbsfähigkeit, dann sollen sie die "Suppe auch auslöffeln" die sie dir offenbar nach der Ablehnung selber eingebrockt haben...
Dein "Leistungsvermögen" wurde ja bereits durch das DRV-Gutachten (am 12.06.2017) eingeschätzt und diese Einschätzung (damit man dich in Reha schicken kann) sieht so gar nicht nach einer Aussicht auf EM-Rente aus ...
Besonders frech ist die Fordeung einen Antrag auf "Umdeutung des Reha-Antrages" zu verlangen, den du selbst gar nicht gestellt hast und zudem gibt es einen solchen Antrag überhaupt NICHT, darum fehlen auch im gesamten Schreiben mal wieder jegliche Rechtsgrundlagen für das was so gefordert wird.
Umdeutungen finden NUR DIREKT bei der DRV und auf Entscheidung der DRV statt, das sollte sogar bei der AfA schon bekannt sein, die KANN man gar nicht selbst beantragen.
Einen Reha-Antrag, den du gar nicht gestellt hast, kannst du auch nicht zurück nehmen, dein Antrag von März 2017 wurde rechtkräftig abgelehnt und das NICHT um den "umdeuten" zu wollen ... das geht klar aus der Begründung hervor, dass du ein Behandlungsfall bist (das ist aber auch KEIN Rentenfall) ...
Um deine Leistung nicht zu gefährden kann ich dir NUR noch raten den Antrag auf EM-Rente zu stellen und das bis zum 14.01. bei der AfA nachzuweisen, wobei das sinnigerweise auch noch ein Sonntag ist ...
Ich denke mal die DRV wird den sehr bald ablehnen und sich dabei auf das Reha-Gutachten stützen, was ja von "möglicher Besserung" und nun (durch Reha) von möglicher Wiederherstellung deiner Erwerbsfähigkeit ausgeht.
Kann natürlich sein, dass die DRV parallel weiter darauf warten wird / will ob du nun im Februar eine Reha antreten kannst, die können das ja trotzdem verlangen um dort auch gleich für deinen EM-Renten-Antrag die Erwerbsfähigkeit zu prüfen.
Diese Entscheidung wird wohl auch die AfA nun der DRV überlassen müssen, im Bezug auf die Vereinbarungen zum Reha-Antritt im Februar würde ich jetzt GAR NICHTS machen bei der DRV.
Das entscheidet dann schon die DRV selber wenn dein Antrag auf EM-Rente dort landet, ob doch noch eine Reha gemacht werden soll oder nicht, auch die AfA kann nicht heute "HÜ" und morgen "HOTT" verlangen, die haben doch selbst für diesen Reha-Mist gesorgt ...
Der letzte Abschnitt ist (wie schon vermutet) ein Versuch dein ALGI reduzieren zu können, dein Anspruch hängt aber nicht vom Befinden deines Ehemannes ab.
Sondern NUR von deiner persönlichen Bereitschaft mit deiner "Restleistungsfähigkeit" (gemäß Gutachten der AfA !!!) dem Arbeitsmarkt auch weiterhin VOLLZEIT zur Verfügung zu stehen, so wie das bisher auch der Fall war.
Dazu würde ich nur kurz anmerken, dass sich an deiner Verfügbarkeit (Vollzeit) NICHTS geändert hat, "sofern du mal wieder gesund genug bist" ... im Übrigen lässt § 145 SGB II eine "Reduzierung" des ALGI nicht zu, wegen der bereits bekannten gesundheitlichen Einschränkungen.
Ich hätte schon Lust dazu auch noch eine Beschwerde für Nürnberg zu verfassen, aber erst wenn ich wieder zurück bin, das muss gut überlegt sein, dafür habe ich jetzt nicht mehr den Nerv und die Ruhe.
Kümmere du dich um den Antrag auf EM-Rente (den Termin hättest du besser nie abgesagt) und sei es erst mal "formlos", damit du schnellstens einen Nachweis darüber für die AfA bekommst.
Ist eine Beratungsstelle in deiner Nähe kannst du den formlosen Antrag auch dort einreichen und dir die Abgabe bestätigen lassen.
ICH würde (an deiner Stelle) direkt "hilfsweise" den Antrag auf Rente für Schwerbehinderte (ab dem XX) mit in den formlosen Antrag schreiben, dann gilt das auch gleichzeitig dafür schon als Antragsdatum.
Kommt ja nur zum Tragen wenn die DRV EM-Rente sowieso ablehnen würde und nach deren eigenem Reha-Gutachten (vom 12.06.) ist das mehr als wahrscheinlich ... die Reha wurde ja vorwiegend aus anderen (privaten) Gründen verschoben und nicht weil du selbst gesundheitlich nicht Reha-Fähig warst.
Mehr würde die AfA von mir dazu nicht bekommen und bei Bedarf gerne noch einen "Einlauf" aus Nürnberg, für diese ganze zweifelhafte Vorgehensweise mit (angeblich) "deinem" Reha-Antrag ...
Sorge unbedingt dafür, dass du die fristgerechte Abgabe / Zustellung (bei der AfA) auch beweisen kannst, die stellen sonst wirklich (wenn auch völlig unberechtigt) die Zahlungen ein "bis zur Nachholung deiner Mitwirkung" nach § 66 SGB I ...
Für ihre ganzen Forderungen fehlen allerdings jegliche Rechtsgrundlagen oder gar plausible Begründungen ... das ALGI bekommst du weil du nach der Aussteuerung darauf einen Rechtsanspruch hast und es soll ja gerade Entscheidungen der DRV "überbrücken" ...
Werde gleich noch versuchen ein Antwortschreiben zu formulieren, was du dann natürlich noch korrekt anpassen und vor Allem noch durch den Beleg (mach dir davon erst selbst eine Kopie) über die Antragstellung von EM-Rente ergänzen musst.
Schick das dann unbedingt früh genug per "Übergabe-Einschreiben" an die AfA (so ganz allgemein, NICHTpersönlich an deine SB), damit auch noch ein paar andere SB "ihre Freude" daran haben können.
Melde mich dann später noch mal aber für Nürnberg machen wir dann erst (wenn du willst) was fertig wenn ich von der Nordsee zurück bin.
02.01.2018, 02:42 #49
hier mal eine Vorlage, wie ICH das Schreiben von der AfA beantworten würde.
Bitte nachlesen, ergänzen, korrigieren und natürlich auch verändern, was dir nicht zusagt oder nicht stimmt.
Achte aber bitte darauf, dass der Zusammenhang nicht verloren geht, natürlich dürfen auch andere Betroffene oder Interessierte User diese Vorlage für sich übernehmen und entsprechend bearbeiten.
Ich bin dann erst mal weg, glaube nicht, dass ich auf dem Tablet was schreiben werde, selbst wenn ich Internetzugang haben könnte ... lesen vielleicht aber der Rest ist mit zu "winzig und zu anstrengend" ...
ELO - Asor 01.01.2018 - Kopie.doc (23,5 KB, 31x aufgerufen)
06.01.2018, 09:23 #50
vielen, vielen lieben Dank für Deine großartige Unterstützung. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass Du trotz Jahreswechsel und Urlaubsvorbereitung Dir so viel Zeit für mich genommen hast.
Leider waren die letzten Tage für mich sehr turbulent. Bei meinem Mann sind postoperative Komplikationen aufgetreten. Er wird z.Z. nach einem erneuten Krankenhausaufenthalt regelmäßig nachstationär im KH behandelt. Das bedeutet für mich zum einen, dass ich nur selten dazu komme online zu gehen und zum anderen bin ich nicht sicher ob ich meine Reha tatsächlich bis Ende Februar antreten werden kann. Daher plane ich erst am 10. Januar zur DRV wegen dem EM-Antrages zu gehen (am 9. ist die nächste Behandlung im KH - ich hoffe danach eine Entscheidung bzgl. REHA treffen zu können) und im Anschluss den Brief direkt an die AfA abzuschicken.
Ich hoffe viele Deiner o. g. Fragen haben sich durch die eingestellten Dokumente erübrigt. Ergänzend möchte ich noch anmerken:
Ich habe bei der DRV sehr wohl hinterfragt, warum ich plötzlich nach der Ablehnung meines REHA-Antrages zum Gutachter soll. Allerdings erst einmal telefonisch (ja ja, ich weiß, Du empfiehlst immer nur schriftlich). Man hat mir gesagt, dass die DRV zum Zeitpunkt der Ablehnung nicht darüber informiert war, dass ich bei der AfA einen Nahtlosigkeitsantrag gestellt habe (ich hatte aber angekreuzt, dass ich auf Veranlassung der AfA den Antrag stelle). In diesem Fall müsse die DRV einen Gutachter hinzuziehen.
Wer weiß, ob die mir diese Vorgehensweise so schriftlich offen gelegt hätten. Außerdem war ich zu dieser Zeit nicht mehr abgeneigt mich auf eine REHA einzulassen und den Antrag auf EM-Rente ggf. auf Danach zu verschieben.
Ich weiß, rückblickend war mein Fehler, die AfA nicht davon in Kenntnis zu setzen, dass ich den EM-Antrag bis zu einer erneuten Prüfung meiner REHA-Fähigkeit zurückstellen wollte bzw. die Beantragung davon abhängig machen wollte.
Die AfA hatte mich aber nie explizit dazu aufgefordert einen EM-Antrag zu stellen.
Die Arbeitsvermittlern hatte mir folgende Nachrichten per E-Mails geschickt:
das ärztliche Gutachten hat ergeben, dass sie voraussichtlich länger als 6 Monate unter 3 Stunden arbeitsfähig sein werden. Bitte leiten Sie die von der Agentur für Arbeit in diesem Fall empfohlenen Schritte ein.
Am 20.04.17
bitte teilen Sie uns mit, wie der Stand der Bearbeitung Ihres Rentenantrags ist.
mit Bescheid vom 18.04.2017, den ich am 20.04.2017 erhalten habe, wird mir mitgeteilt, das man meinem Antrag auf Leistung zur medizinischen Rehabilitation nicht entsprechen kann.
Ich werde daher jetzt einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen. Hierzu habe ich einen Beratungstermin bei der Deutschen Rentenversicherung vereinbart. Den Nachweis füge ich bei.
Danach habe ich bis zu der Vorladung für den 7.12.2017 keinerlei Nachricht von der AfA bekommen.
Am 6.12. habe ich bei der DRV angerufen, da ich auf meinen schriftlichen Antrag, den Antritt der REHA zu verschieben zu dürfen, nach vier Wochen immer noch keine Antwort hatte. Angeblich war mein Antrag nicht auffindbar, obwohl ich einen Sendebericht mit Kopie der übertragenen Seite habe. Nach wiederholter Zusendung sagte man mir interessanter Weise, die AfA müsse der Verschiebung zustimmen, da ich ALG beziehe. Vermutlich ist das die gängige (evtl. nicht legale) Vorgehensweise. Nach dem Gespräch haben sie vermutlich erst bemerkt, dass ich dem Austausch von Informationen zwischen den Behörden, explizit NICHT zugestimmt habe. Das würde erklären, warum die Zustimmung zur Verschiebung von der DRV VOR dem Brief der AfA zugestellt wurde, in dem diese fordert die REHA abzusagen.
In meinem Antwortschreiben möchte ich gerne auch darauf hinweisen, dass der ÄD in seinem Gutachten aus agenturärztl. Sicht eine REHA-Behandlung empfiehlt (wenn ich überhaupt hin kann)!
Wie man vielleicht nachvollziehen kann, habe ich gegenwärtig nicht den Nerv für einen Kampf mit der AfA. Ich bin aber darauf angewiesen meinen vollständigen ALG I Restanspruch bis 16.03. zu erhalten. Außerdem hoffe ich durch das Übergangsgeld im Falle einer REHA noch weitere 5 Wochen Bezüge herauszuschlagen. Das würde mir helfen, die Zeit bis zum Rentenbezug im Juli zu überbrücken.
Den Weg einer Beschwerde über Nürnberg würde ich nur gehen wollen, wenn die Leistungsabteilung sich weiterhin bockig zeigt.
Ich möchte Deine und meine Kraft und Zeit nicht unnötig verschwenden.
Nochmal D A N K E für Alles.
eilt, Erneut ALG I nach 78W KG, hilfe, reha, verlangt
Aussteuerung durch Krankenkasse u. ALG 1 Antrag lauraka89 Aussteuerung / Nahtlosigkeit (§ 145 SGB III) 61 24.11.2016 05:37
Aussteuerung Krankenkasse, ALG1 wie geht es weiter AstraRotlicht ALG I 5 26.10.2015 17:52
Aussteuerung durch die Krankenkasse Übergang in ALG 1 vater2006 ALG I 23 17.11.2014 03:22
Aussteuerung durch Krankenkasse, LTA genehmigt, Krankmeldung beim AG ? Pani46 Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 4 23.09.2014 08:55