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Timestamp: 2016-10-26 07:44:28
Document Index: 384418283

Matched Legal Cases: ['Art. 8', 'Art. 15', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

C 242/00 (31.10.2000)
H.________, 1977, Beschwerdef�hrer,
A.- Der 1977 geborene H.________ arbeitete nach Abschluss der Lehre als Automechaniker ab 1. August 1998 bei der Garage G.________ & Co. Die Arbeitgeberin k�ndigte das Arbeitsverh�ltnis auf 30. April 1999. Am 26. April 1999 stellte H.________ den Antrag auf Arbeitslosenentsch�digung ab 1. Mai 1999 und am 29. April 1999 meldete er sich beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Liestal an (Stempelbeginn: 1. Mai 1999). Per 30. Juni 1999 meldete er sich von der Arbeitsvermittlung ab. Am 12. Juli 1999 musste H.________ in die Rekrutenschule einr�cken.
Mit Verf�gung vom 25. Juni 1999 verneinte das RAV die Vermittlungsf�higkeit und somit den Anspruch auf Arbeitslosenentsch�digung f�r die Zeit ab 29. April 1999 (recte
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt H.________ sinngem�ss wiederum die Bejahung der Vermittlungsf�higkeit und die Gew�hrung von Arbeitslosenentsch�digung.
Das RAV verzichtet auf eine Stellungnahme. Das Staatssekretariat f�r Wirtschaft hat sich nicht vernehmen lassen.
1.- Die Vorinstanz hat die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Vermittlungsf�higkeit als eine der Voraussetzungen f�r den Anspruch auf Arbeitslosenentsch�digung (Art. 8 Abs. 1 lit. f in Verbindung mit Art. 15 Abs. 1 AVIG) sowie die dazu ergangene Rechtsprechung (BGE 125 V 58 Erw. 6a, 123 V 216 Erw. 3, 120 V 388 Erw. 3a mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden.
Richtig ist insbesondere auch, dass nach der Rechtsprechung eine versicherte Person, die auf einen bestimmten Termin anderweitig disponiert hat und deshalb f�r eine neue Besch�ftigung nur noch w�hrend relativ kurzer Zeit zur Verf�gung steht, in der Regel als nicht vermittlungsf�hig gilt (BGE 123 V 217 Erw. 5a mit Hinweisen). In einem solchen Fall sind n�mlich die Aussichten, f�r die verbleibende Zeit von einem andern Arbeitgeber angestellt zu werden, verh�ltnism�ssig gering. Entscheidend f�r die Beurteilung des Einzelfalles ist dabei, ob mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit angenommen werden kann, dass ein Arbeitgeber die versicherte Person f�r die konkret zur Verf�gung stehende Zeit noch einstellen w�rde (BGE 110 V 208 Erw. 1 mit Hinweisen; SVR 2000 AlV Nr. 1 S. 1 Erw. 2b; ARV 1991 Nr. 3 S. 24 Erw. 2b, 1990 Nr. 14 S. 84 Erw. 2a; Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], S. 86 Rz 216).
2.- a) Aus den Akten ersichtlich und unbestritten ist, dass sich der Beschwerdef�hrer ab 1. Mai 1999 zur Arbeitsvermittlung angemeldet und ab diesem Datum um Ausrichtung von Arbeitslosenentsch�digung ersucht hat. Per 30. Juni 1999 hat er sich von der Arbeitsvermittlung wieder abgemeldet und ist am 12. Juli 1999 in die Rekrutenschule einger�ckt.
b) Entscheidend f�r die in Frage stehende Vermittlungsf�higkeit ab 1. Mai bis 30. Juni 1999 sind nicht in erster Linie die Arbeitsbem�hungen oder der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer in dieser Zeit effektiv f�r einige Tage eine Besch�ftigung gefunden hat, sondern - wie in Erw. 1 dargelegt - vielmehr die Aussichten, von einem Arbeitgeber f�r die noch zur Verf�gung stehende Zeit von zwei Monaten angestellt zu werden. Diesbez�glich verweist die Vorinstanz zu Recht auf die st�ndige Rechtsprechung, wonach ein Versicherter, der bis zum Einr�cken in den Milit�rdienst nur w�hrend kurzer Zeit einsetzbar gewesen w�re, auf dem in Betracht fallenden Arbeitsmarkt nicht vermittelbar ist (BGE 123 V 217 Erw. 5a; ARV 1998 Nr. 21 S. 104 und Nr. 29 S. 160 Erw. 2b). Wie das kantonale Gericht darlegt werden die Chancen, f�r die kurze Zeit eine Anstellung zu finden, vorliegend noch verkleinert durch die mangelnde Berufserfahrung des Beschwerdef�hrers. Daran vermag - wie die Vorinstanz ausf�hrt - der Umstand nichts zu �ndern, dass sich der Versicherte in subjektiver Hinsicht gen�gend um Arbeit bem�ht hat und auch sonst seinen Pflichten unbestrittenermassen nachgekommen ist. Nicht weiter helfen dem Beschwerdef�hrer auch die �brigen, nicht sachbez�glichen, Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde.
Einzur�umen ist, dass dieses Ergebnis in Anbetracht der Pflicht zur Leistung von Milit�rdienst f�r den betroffenen Arbeitslosen unbefriedigend ausf�llt; allf�llige Abhilfe hat jedoch - wie das Eidgen�ssische Versicherungsgericht schon mehrfach festgehalten hat - der Gesetzgeber zu schaffen (ARV 1998 Nr. 29 S. 160 Erw. 2b; vgl. auch BGE 118 V 173 Erw. 2b mit Hinweisen). Der Vollst�ndigkeit halber kann erw�hnt werden, dass entsprechende Gesetzgebungsarbeiten zur Zeit in Vorbereitung sind.
c) Aus dem Gesagten folgt, dass die Vermittlungsf�higkeit des Beschwerdef�hrers in der hier streitigen Periode zu Recht verneint worden ist.