Source: http://www.jurablogs.com/2014/03/04/website-kopierten-texten-zitierrecht-vs-textklau
Timestamp: 2017-03-24 20:42:35
Document Index: 394787370

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGE']

Website mit kopierten Texten - Zitierrecht vs. Textklau
Blogskanzlei.bizMärz 2014Website mit kopierten Texten - Zitierrecht vs. TextklauUrteil des AG Charlottenburg vom 29.11.2012, Az.: 201 C 263/12 Werden auf einer Internetseite Texte eingestellt, ohne hierfür eine Lizenz zu haben, wird das Urheberrecht der Autorin jedenfalls dann verletzt, wenn die Verwendung der Texte nicht durch das Zitierrecht gedeckt ist. Dies setzt voraus, dass eine innere Verbindung zwischen dem Text und den eigenen Gedanken des Zitierenden hergestellt wird. Bei einer Zeitungsmeldung, die durch eine sachliche und neutrale Berichterstattung geprägt ist, wäre eine Darstellung in solcher Art und Intensität nicht möglich, wenn der Zitierende hier darauf verwiesen würde, nicht zitieren zu dürfen und die berichteten Fakten in eigener Sprache zusammenfassen zu müssen.AG CharlottenburgUrteil vom 29.11.2012Az.: 210 C 263/12Tenor 1. Der Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 300,00 � nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 16. November 2010, Dokumentationskosten in Höhe von 25,00 � sowie vorgerichtliche Rechtsanwaltskosten in Höhe von 46,41 � zu zahlen. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen. 2. Von den Kosten des Rechtsstreits haben die Klägerin 2/3 und der Beklagte 1/3 zu tragen, mit Ausnahme der durch die Verweisung entstandenen Kosten, welche die Klägerin gänzlich zu tragen hat. 3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Dem Beklagten wird nachgelassen, die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des vollstreckbaren Betrags abzuwenden, wenn nicht die Klägerin vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. Tatbestand Die Parteien streiten um urheberrechtliche Schadensersatzansprüche aufgrund der Verwendung von Texten durch den Beklagten. Die Klägerin ist eine Nachrichtenagentur, der Beklagte veröffentlicht auf seiner Internet-Seite www.s...-f....de Erörterungen zu verschiedenen gesellschaftspolitischen und philosophischen Themen. Der Gesamtumfang dieser Seite betrug im April 2010 etwa 41,1 Megabyte ...Zum vollständigen Artikel28 LeserNIETZER & HÄUSLER:BGH: Bundesgerichtshof zur Vergütung für das Einstellen von Texten in das Intranet von ...79 LeserJustillon - kuriose Rechtsnachrichten:Wesenheit „Theobald“ aus dem Jenseits beschäftigt Obersten Gerichtshof in Österreich7 Leserrechtsportlich.net:Zulässigkeit von Vorschaubildern in Internetsuchmaschinen66 Leserurheberrecht–blog.info:Bundesgerichtshof zur Übernahme von Exklusivinterviews in Fernsehsendungen10 verwandte ArtikelUniversitäten dürfen Bücher zur kostenlosen Nutzung online bereitstellenAG Hamburg: Wenn Sie eine Website kaufen, verlassen Sie sich nicht auf die Zusage des Verkäufers, “seine” Inhalte seien urheberrechtlich
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