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Timestamp: 2016-10-22 16:13:54
Document Index: 255006119

Matched Legal Cases: ['Art. 69', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

8C_116/2012 (13.06.2012)
(Kausalzusammenhang; Arbeitsunf�higkeit),
Der 1973 geborene V.________ war Service-Mitarbeiter bei der M.________ AG und bei den Winterthur-Versicherungen, heute AXA Versicherungen AG (nachfolgend AXA), obligatorisch unfallversichert. Am 4. M�rz 1996 verunfallte er mit dem Auto. Das Spital X.________, wo er am 12. M�rz 1996 operiert wurde, diagnostizierte eine komplexe Fussfraktur links mit Pilon-, Talus- und Calcaneusfraktur. Die AXA erbrachte Heilbehandlung und Taggeld. Am 29. Mai 1997, 2. Mai 2000 und 21. M�rz 2001 erfolgten weitere Operationen am linken Fuss. Vom Mai bis Oktober 2003 liess die AXA den Versicherten detektivisch �berwachen. Mit Verf�gung vom 4. Januar 2005 er�ffnete sie ihm, bis zum Vorliegen des vorgesehenen Gutachtens w�rden die Heilkosten durch die Krankenkasse erbracht. Die Taggelder seien auf den 30. September 2003 eingestellt worden. Bei einem unpr�judiziell festgestellten Invalidit�tsgrad von 40 % per 1. Oktober 2003 bestehe Anspruch auf monatliche Renten-�-Konto-Zahlungen von Fr. 1'306.- bzw. ab 1. Januar 2005 von Fr. 1'325.-. Nach Eingang des Gutachtens w�rden der Invalidit�tsgrad bzw. die monatlichen Leistungen definitiv festgelegt. Der Integrit�tsschaden f�r den linken Fuss werde vergleichsweise auf 30 % festgesetzt. Danach zog die AXA unter anderem ein zuhanden der IV erstelltes Gutachten des arbeitsmedizinischen Zentrums Z.________ vom 27. Juli 2005 bei, in dessen Rahmen der Psychiater Dr. med. Dr. phil. B.________ ein Teilgutachten vom 5. Juni 2005 erstattete. Am 21. Januar bzw. 14. Februar 2006 beantworteten Dr. med. Dr. phil. B.________ und das arbeitsmedizinische Zentrum Z.________ Zusatzfragen der AXA. Sie er�ffnete dem Versicherten mit Verf�gung vom 24. Mai 2006, die nat�rliche Unfallkausalit�t der psychischen und k�rperlichen Beschwerden, ausgenommen die Fussverletzung, sei nicht �berwiegend wahrscheinlich. Per 31. M�rz 2006 werde die Rente revisionsweise eingestellt, da der Invalidit�tsgrad betreffend die Fussproblematik 0 % betrage. Gem�ss Art. 69 ATSG resultiere eine �berentsch�digung von Fr. 37'461.05; zusammen mit den vom 1. April 2004 bis 31. M�rz 2006 zu viel bezahlten Renten ergebe sich ein Total von Fr. 73'008.05. Betreffend die Fussproblematik werde sie ein Viertel der im IV-Gutachten erw�hnten Kosten (MTT-Therapie w�hrend vier bis sechs Monaten, anschliessend Kr�ftigungstherapien im Abonnement) w�hrend zwei Jahren (bis 31. M�rz 2008) �bernehmen. Unfallbedingt notwendige Schuh- bzw. Schuheinlagenanpassungen werde sie bis auf Weiteres ungek�rzt bezahlen. Die dagegen erhobene Einsprache hiess sie teilweise gut, indem sie feststellte, dass f�r die Zeit vom 7. M�rz bis 30. September 2003 keine �berentsch�digung bestehe, weshalb dem Versicherten Fr. 37'461.05 auszuzahlen seien. Im �brigen wies sie die Einsprache ab (Entscheid vom 13. M�rz 2007). Die Beschwerde des Versicherten wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen ab, soweit es darauf eintrat (Entscheid vom 3. Juni 2008). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht - soweit es darauf eintrat - in dem Sinne gut, dass es die Entscheide aufhob und die Sache an die AXA zur�ckwies, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Leistungsanspruch neu verf�ge (Urteil 8C_684/2008 vom 5. Januar 2009).
Die AXA holte diverse Arztberichte und ein Gutachten der Begutachtungsstelle C.________ vom 21. Dezember 2009 ein. Mit Verf�gung vom 21. Januar 2010 stellte sie fest, die R�cken- (inkl. Scapula links), rechtsseitigen H�ft- und die linksseitigen Kniebeschwerden sowie die psychische Problematik seien nicht �berwiegend wahrscheinlich nat�rlich-unfallkausal; die Kosten f�r die unfallbedingt notwendigen Schuh- bzw. Schuheinlagenanpassungen werde sie weiter �bernehmen; ein Rentenanspruch bestehe nicht; die Integrit�tsentsch�digung betrage Fr. 19'440.-; eine R�ckforderung der zu viel bezahlten Entsch�digung von Fr. 9'720.- behalte sie sich vor. Die dagegen erhobene Einsprache hiess die AXA insoweit gut, als sie einen R�ckforderungsanspruch f�r die bereits ausgerichtete Integrit�tsentsch�digung verneinte; im �brigen wies sie die Einsprache ab (Entscheid vom 28. Juli 2010).
Die hiegegen gef�hrte Beschwerde wies das kantonale Gericht mit Entscheid vom 14. Dezember 2011 ab.
Mit Beschwerde beantragt der Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides seien ihm r�ckwirkend die gesetzlichen Leistungen, insbesondere eine angemessene Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung zuzusprechen. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Ein Schriftenwechsel wurde nicht durchgef�hrt.
Die Beschwerde kann wegen Rechtsverletzung nach Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Immerhin pr�ft es grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; nicht publ. E. 1.1 des Urteils BGE 138 V 63 mit Hinweisen).
Die Vorinstanz hat die Grundlagen �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Gesundheitsschaden im Allgemeinen (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.), die erforderliche ad�quate Unfallkausalit�t psychischer Beschwerden im Besonderen (BGE 115 V 133), die Invalidit�tsbemessung nach dem Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG) und den Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen.
3.1 In somatischer Hinsicht stellte die Vorinstanz mit einl�sslicher Begr�ndung - auf die verwiesen wird - auf das interdisziplin�re (chirurgische, neuropsychiatrische, orthop�dische und rheumatologische) Gutachten der Begutachtungsstelle C.________ vom 21. Dezember 2009 ab. Die Feststellungen der Gutachter st�nden im Einklang mit dem Ergebnis der von der AXA veranlassten privatdetektivlichen Observation des Versicherten im Zeitraum von Mai 2003 bis Oktober 2003. Die Einschr�nkungen aufgrund der Fussverletzung links und die Beckenkammschmerzen links (Spongiosaentnahmestelle f�r die Osteosyntheseoperation vom 12. M�rz 1996) seien �berwiegend wahrscheinlich nat�rlich-kausal auf den Unfall vom 4. M�rz 2006 zur�ckzuf�hren; f�r das thorako- und lumbovertebrale Schmerzsyndrom sowie die linksseitigen Kniebeschwerden treffe dies nicht zu. Somatischerseits bestehe in einer leidensangepassten T�tigkeit (Wechselbelastung mit 2/3 sitzender und 1/3 stehender und gehender T�tigkeit ohne Notwendigkeit des Hebens und Tragens schwerer Gewichte [�ber 10 kg], insbesondere repetitiv) uneingeschr�nkte Arbeitsf�higkeit; die Integrit�tseinbusse betrage 20 %. Der Einkommensvergleich ergebe keinen rentenbegr�ndenden Invalidit�tsgrad, weshalb die Einstellung der Invalidenrente per 31. M�rz 2006 nicht zu beanstanden sei. Die Rechtsbest�ndigkeit der dem Versicherten mit Verf�gung vom 4. Januar 2005 vergleichsweise gew�hrten Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 30 % lasse sich nicht in Frage stellen.
Dem vorinstanzlichen Ergebnis ist beizupflichten. Der Versicherte erhebt keine R�gen, welche die Sachverhaltsfeststellungen zur Unfallkausalit�t des Gesundheitsschadens sowie zur Arbeitsf�higkeit und Integrit�tseinbusse als unrichtig oder unvollst�ndig (Art. 97 Abs. 2 BGG) oder den angefochtenen Entscheid als rechtsfehlerhaft nach Art. 95 BGG erscheinen lassen. Festzuhalten ist insbesondere Folgendes:
3.2 Soweit der Versicherte auf seine vorinstanzlichen Ausf�hrungen verweist und sie zum integrierenden Bestandteil der letztinstanzlichen Beschwerde erkl�rt, ist dies unzul�ssig (BGE 134 II 244; SVR 2010 UV Nr. 9 S. 35 E. 6 [8C_286/2009]).
3.3 Die Zul�ssigkeit der von der AXA veranlassten Observation (hierzu vgl. BGE 137 I 327, 135 I 169) wird nicht substanziiert bestritten.
3.4 Der Versicherte bringt vor, entgegen der Vorinstanz gehe es um Anspr�che ab 1. Oktober 2003 (auf diesen Zeitpunkt seien die Taggelder eingestellt worden) und nicht um diejenigen erst ab April 2006. Hierzu ist festzuhalten, dass ihm die AXA bis 31. M�rz 2006 eine Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 40 % ausrichtete. Die Vorinstanz hat somit richtig erkannt, dass zu pr�fen ist, ob die Leistungseinstellung auf den letztgenannten Zeitpunkt zu Recht erfolgte.
3.5.1 Betreffend das strittige thorako- und lumbovertebrale Schmerzsyndrom macht der Versicherte im Wesentlichen geltend, gem�ss dem Gutachten der Begutachtungsstelle C.________ vom 21. Dezember 2009 seien die R�ckenbeschwerden durch Bewegungsst�rungen des Iliosakralgelenks entstanden. Sodann h�tten die Gutachter der Begutachtungsstelle C.________ erkl�rt, diese Krankheitshypothese lasse sich radiologisch untermauern, ohne dies allerdings auch nur ansatzweise zu konkretisieren. Soweit sie angegeben h�tten, die lumbalen Beschwerden seien statisch bedingt durch Fehl- und �berlastung im Zusammenhang mit der vorbestehenden Torsionsskoliose, sei dies weder nachvollziehbar noch �berzeugend. Sie widerspr�chen sich, wenn sie einerseits behaupteten, �ber die Hintergr�nde der strukturellen und funktionellen St�rungen im rechten Iliosakralgelenk k�nne nur spekuliert werden, und anderseits erkl�rten, die R�ckenbeschwerden seien auf einen Vorzustand zur�ckzuf�hren. Nicht nachvollziehbar sei, woraus die Vorinstanz die Gewissheit nehme, dass den Gutachtern der Begutachtungsstelle C.________ die Lendenwirbels�ule (LWS)-Aufnahmen vom 28. Dezember 1999 und 7. Mai 2001 (erw�hnt im Bericht des Spitals Y.________ vom 30. Mai 2001) sowie die Skelettszintigrafie vom 13. Juli 2000 (erw�hnt im Bericht des Spitals Y.________ vom 14. September 2000) vorgelegen habe. Denn sie h�tten die Ergebnisse der fr�heren bildgebenden Abkl�rungen nirgends erw�hnt oder gar diskutiert und auch nicht zur Frage der Ver�nderung der bildgebenden Befunde Stellung genommen. Gerade im Hinblick auf die Frage, ob die R�ckenbeschwerden durch unfallbedingte Fehlbelastungen wegen Fuss- und Beinverletzungen sowie der aktenkundigen Beinl�ngenverk�rzung entstanden seien, h�tten die Gutachter der Begutachtungsstelle C.________ nicht nur die Ergebnisse der Skelettszintigrafie aus dem Jahr 2009, sondern auch diejenigen der Skelettszintigrafie vom 13. Juli 2000 und des Bildmaterials aus dem Jahr 1999 beschreiben und miteinander vergleichen m�ssen. Es sei jedenfalls f�r einen medizinischen Laien nicht nachvollziehbar, weshalb die Aufnahmen aus dem Jahre 2009 geeignet sein sollten, zur Entstehung der mehr als zehn Jahr zuvor aufgetretenen R�ckenschmerzen Aufschluss zu geben, aber die Aufnahmen aus den Jahren 1999-2001 unbedeutend seien. Dies h�tten die Gutachter der Begutachtungsstelle C.________ erkl�ren m�ssen. Entgegen der Vorinstanz gebe die im Jahre 2003 durchgef�hrte �berwachung keinen Aufschluss �ber seinen Gesundheitszustand im Jahre 1999, als die LWS-Beschwerden erstmals aktenkundig geworden seien.
3.5.2 Im Rahmen des Gutachtens der Begutachtungsstelle C.________ vom 21. Dezember 2009 wurden radiologische Abkl�rungen des linken Fusses und oberen Sprunggelenks (OSG), des linken Knies, des Beckens und der LWS vom 18. August 2009, eine 3-Phasen-Ganzk�rperszintigrafie vom 10. November 2011 und ein natives CT der LWS vom 17. November 2009 durchgef�hrt. Bei der Darstellung der Aktenlage wurden die vom Versicherten angerufenen Berichte des Spitals Y.________ vom 14. September 2000 und 30. Mai 2001, worin die Ergebnisse der LWS-Aufnahmen vom 28. Dezember 1999 und 7. Mai 2001 sowie der Skelettszintigrafie vom 13. Juli 2000 dargelegt wurden, zusammengefasst wiedergegeben; auch im Rahmen ihrer Beurteilung gingen die Gutachter der Begutachtungsstelle C.________ auf diese Berichte ein. Hievon abgesehen sind bei der Begutachtung weder Untersuchungen in jede erdenkliche Richtung noch bei der Darlegung des medizinischen Sachverhalts eine Auseinandersetzung mit jedem anamnestisch dokumentierten Befund erforderlich. Vielmehr gen�gt es, wenn ein Gutachten im Hinblick auf die gesundheitlichen Beeintr�chtigungen und die darauf beruhende Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit auf das Wesentliche beschr�nkt wird, solange es einleuchtet, begr�ndet und nachvollziehbar ist (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; Urteil 9C_423/2010 vom 17. Juni 2010 E. 3.2.4). Dies trifft auf das Gutachten der Begutachtungsstelle C.________ vom 21. Dezember 2009 zu. Hieran �ndert nichts, dass darin dargelegt wurde, �ber die Hintergr�nde der strukturellen und funktionellen St�rungen im rechten Iliosakralgelenk k�nne nur spekuliert werden. Denn es wurde schl�ssig dargelegt, dass eine statisch bedingte Fehl- und �berlastung im Zusammenhang mit der Torsionsskolisierung, der lumbalen Hyperlordose und dem Sacrum actum bez�glich der Genese an erster Stelle zu sehen sei, weshalb die R�ckenschmerzen nicht �berwiegend wahrscheinlich unfallkausal seien. Wenn die Vorinstanz auf dieses Gutachten abstellte, ist dies somit nicht zu beanstanden.
3.6 Umstritten ist weiter das linksseitige Knieleiden. Diesbez�glich wurde im Gutachten der Begutachtungsstelle C.________ vom 21. Dezember 2009 eine Chondropathia patellae diagnostiziert, wobei weder klinisch noch radiologisch posttraumatische Ver�nderungen mit Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit erkannt wurden; dieses Knieleiden sei weder direkt noch indirekt nat�rlich-unfallkausal. Der Versicherte wendet im Wesentlichen ein, die Gutachter der Begutachtungsstelle C.________ h�tten sich nicht mit dem Bericht des arbeitsmedizinischen Zentrums Z.________ vom 14. Februar 2006 auseinandergesetzt, wonach die Kniebeschwerden auf eine �berlastungssymptomatik zur�ckzuf�hren seien; sie h�tten auch nicht erkl�rt, weshalb sie eine nicht unfallkausale Chondropathia patellae diagnostiziert h�tten. Die Vorinstanz verweise zwar zur St�tzung des Gutachtens der Begutachtungsstelle C.________ auf Alfred M. Debrunner, Orthop�die/Orthop�dische Chirurgie, 4. Aufl., Bern 2002, lasse aber ausser Acht, dass dieser auf S. 1050 betone, die Chondropathia patellae trete meist gleichzeitig an beiden Kniegelenken auf; bei ihm best�nden aber nur Beschwerden am linken Knie. Diese Einwendungen sind unbehelflich. Die Gutachter der Begutachtungsstelle C.________ haben am 18. August 2009 eine radiologische Abkl�rung des linken Knies (ap/seitlich liegend) vorgenommen und dieses eingehend klinisch untersucht. Sie hatten Kenntnis vom Gutachten des arbeitsmedizinischen Zentrums Z.________ vom 27. Juli 2005 und Bericht des arbeitsmedizinischen Zentrums Z.________ vom 14. Februar 2006, wonach die linksseitigen Kniebeschwerden als eine �berlastungssymptomatik beschrieben wurden. Das Gutachten der Begutachtungsstelle C.________ gen�gt auch diesbez�glich den Anforderungen an eine medizinische Beurteilungsgrundlage (vgl. E. 3.5.2 hievor). Hieran vermag auch die vom Versicherten ins Feld gef�hrte Literaturstelle nichts zu �ndern.
3.7 Von weiteren medizinischen Abkl�rungen ist abzusehen, da hievon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 137 V 64 E. 5.2 S. 69, 136 I 229 E. 5.3 S. 236).
4.1 Streitig und zu pr�fen ist weiter die psychische Problematik. Diesbez�glich wurden im Gutachten der Begutachtungsstelle C.________ vom 21. Dezember 2009 folgende Diagnosen gestellt: sch�dlicher Alkoholgebrauch (ICD-10 F10.1), Verdacht auf Alkoholabh�ngigkeitssyndrom (ICD-10 F10.24) mit psychischen (affektiven) und verhaltensm�ssigen (Aggressivit�t) Beeintr�chtigungen, m�glicherweise prim�r vor dem Hintergrund der Anpassungsproblematik aus multifacett�ren Gr�nden (entsprechend mannigfaltigen psychosozialen Belastungen [ICD-10 Z59.-/Z63.7]). Die psychiatrischen Diagnosen seien nicht unfallkausal. Fest stehe, dass in der konsiliarischen Untersuchung des Spitals Y.________ vom 23. August 2000, als der Versicherte aufgrund der massiven Zunahme der Beschwerden und Komplikationen auf dem H�hepunkt der negativen gesundheitlichen Entwicklung gestanden habe, eine psychische St�rung bzw. psychiatrische Diagnose explizit verneint worden sei. Der behandelnde Psychiater Dr. med. P.________ habe im Bericht vom 25. Oktober 2005 die erste depressive Krise im Dezember 2003 angegeben. Die zu diesem Zeitpunkt aufgetretenen psychischen Beschwerden seien nicht als Folge der unfallbedingten Beschwerden zu interpretieren, wenn ber�cksichtigt werde, dass der Versicherte zwischen Anfang Mai und Ende Oktober 2003 �berwacht worden sei und aufgrund der Aktivit�ten, die er entfaltet habe, keine �berm�ssigen Beschwerden h�tten nachgewiesen werden k�nnen. In subjektiver Interpretation des Versicherten h�tten die psychischen Probleme begonnen, als er mit dem Ergebnis der durchgef�hrten Observation konfrontiert worden sei. Aufgrund der verf�gbaren Informationen, insbesondere betreffend die erhebliche Latenz bis zur Erstmanifestation der psychischen St�rung Ende 2003 seien weder der Unfall vom 4. M�rz 1996 noch die mit der Behandlung der Unfallfolgen im Zusammenhang stehenden Komplikationen als Ausl�ser oder als massgebende Ursache der psychischen St�rung zu postulieren.
4.2.1 Es ist m�glich, dass psychische Beschwerden erst nach einer l�ngeren Latenzzeit auftreten; je gr�sser jedoch der zeitliche Abstand zwischen Unfall und Eintritt psychischer St�rungen ist, desto strengere Anforderungen sind an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des nat�rlichen Kausalzusammenhangs zu stellen. Denn medizinische Aussagen �ber den Kausalverlauf bei psychischen Beschwerden, welche - bei beschwerdefreiem Intervall - erst mehrere Jahre nach einem Unfall auftreten, werden mit zunehmender zeitlicher Distanz zum Unfall immer schwieriger und hypothetischer. Bei konkurrierenden Ursachen kommt einem Unfall daher nicht ohne Weiteres die Bedeutung einer massgeblichen Teilursache zu. Diese setzt vielmehr voraus, dass die �rzte einen urs�chlichen Zusammenhang klarerweise bejahen und insbesondere �berzeugend zu begr�nden verm�gen, weshalb ein lange zur�ckliegender Unfall mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit eine psychische Fehlentwicklung erm�glicht oder beg�nstigt hat. Andernfalls l�sst sich die Gefahr nicht mehr von der Hand weisen, dass schon bei nicht auszuschliessender oder bloss m�glicher Kausalkette der nat�rliche Kausalzusammenhang angenommen oder einfach unterstellt und damit das die Unfallversicherung beherrschende Kausalit�tsprinzip unterlaufen wird (in RKUV 1996 Nr. U 249 S. 179 nicht ver�ffentlichte E. 9 des Urteils U 202/95 vom 24. April 1996; Urteil U 180/02 vom 8. Mai 2003 E. 3.3.1).
4.2.2 Die Vorinstanz liess die Frage der nat�rlichen Unfallkausalit�t des psychischen Leidens offen, weil die Ad�quanz fehle. Ob Letzteres zutrifft kann indessen offenbleiben. Denn die Einsch�tzung gem�ss dem Gutachten der Begutachtungsstelle C.________ vom 21. Dezember 2009, dass die psychische Problematik im Lichte der Latenzzeit bis zu ihrem Auftreten nicht nat�rlich unfallkausal sei, ist nicht zu beanstanden. Nicht stichhaltig ist der Einwand des Versicherten, im Gutachten der Begutachtungsstelle C.________ werde ausser Acht gelassen, dass das vermutete Alkoholproblem erst seit zwei Jahren bestehe und somit nicht Grundlage der psychischen Probleme bilden k�nne. Dieser Einwand erfolgt zu pauschal und missachtet die gutachterliche Feststellung, dass der Alkoholkonsum gem�ss Angaben des Versicherten seit einigen Monaten bestanden habe und seine prim�re Grundlage durchaus in der fr�her postulierten Anpassungsst�rung liegen k�nne. Damit erachteten die Gutachter der Begutachtungsstelle C.________ den sch�dlichen Alkoholgebrauch als Folge bzw. Teil der - aufgrund der langen Latenzzeit - nicht unfallkausalen psychischen Problematik. Auch in dieser Hinsicht sind daher weitere Abkl�rungen nicht erforderlich.
Gegen den vorinstanzlichen rentenausschliessenden Einkommensvergleich werden keine substanziierten Einw�nde vorgebracht, womit es sein Bewenden hat (Urteil 8C_830/2011 vom 9. M�rz 2012 E. 8).