Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHSt%206,%20260
Timestamp: 2019-07-20 08:47:19
Document Index: 371332873

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 28', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 401', '§ 396', 'BGH', 'BGH', '§ 50', '§ 401', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 401', '§ 50', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 50', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 28', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 13.07.1954 - 1 StR 464/53 - dejure.org
BGH, 13.07.1954 - 1 StR 464/53
https://dejure.org/1954,292
BGH, 13.07.1954 - 1 StR 464/53 (https://dejure.org/1954,292)
BGH, Entscheidung vom 13.07.1954 - 1 StR 464/53 (https://dejure.org/1954,292)
BGH, Entscheidung vom 13. Juli 1954 - 1 StR 464/53 (https://dejure.org/1954,292)
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BGHSt 6, 260
NJW 1954, 1695
MDR 1954, 655
MDR 1955, 52
aa) In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs wird zwischen täterbezogenen persönlichen Merkmalen, die als besondere persönliche Merkmale im Sinne des § 28 Abs. 1 StGB behandelt werden, und tatbezogenen persönlichen Merkmalen, auf welche die Vorschrift keine Anwendung findet, unterschieden (BGHSt 6, 260, 262; 8, 70, 72; 17, 215, 217; 22, 375, 378; 23, 39; 23, 103, 105; 24, 106, 108; 39, 326; BGH wistra 1994, 139).
BGH, 29.09.1993 - 2 StR 336/93
Beischlaf unter Verwandten; Verwandtschaft ist kein besonderes persönliches …
Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs unterscheidet bei der Anwendung dieser Vorschrift zwischen täterbezogenen Merkmalen, die als besondere persönliche Merkmale behandelt werden, und tatbezogenen Merkmalen, für die die Vorschrift keine Anwendung finden kann (BGHSt 6, 260, 262; 8, 70, 72; 17, 215, 217; 22, 375, 378; 23, 39 und 103, 105; 24, 106, 108).
Denn gesetzgeberisches Motiv für die erhöhte Strafdrohung bei der Gewerbsmäßigkeit ist der - im Vergleich zum Durchschnittstäter - verstärkte Eigennutz des gewerbsmäßig handelnden Täters (vgl. BGHSt 6, 260), der eine Tatwiederholung von Anfang an in seinen Tatplan einbezieht und damit eine erhöhte Rechtsgutsgefährdung bewirkt.
BGH, 04.05.1956 - 2 StR 29/56
Im übrigen sei darauf hingewiesen, daß § 401 b RAbgO keine selbständige Straftatbestände, sondern nur hervorgehobene, mit schwererer Strafe bedrohte Fälle der nach § 396 RAbgO strafbaren Steuerhinterziehung enthält; demnach liegt nicht Tateinheit zwischen verschiedenen Tatbeständen vor, wenn beide Erschwerungsmomente der Gewerbsmäßigkeit und der Bandenmäßigkeit bei einer Tat gegeben sind (BGHSt 6, 260 [BGH 13.07.1954 - 1 StR 464/53]).
Gewerbsmäßigkeit ist aber nach der feststehenden Rechtsprechung eine besondere persönliche Eigenschaft im Sinne des § 50 Abs. 2 StGB; eine darauf beruhende Strafschärfung, wie sie § 401 b Abs. 1 RAbgO vorsieht, trifft daher von mehreren Tatbeteiligten nur den Täter, bei dem sie vorliegt (BGHSt 6, 260 [BGH 13.07.1954 - 1 StR 464/53]; 8, 70) [BGH 13.07.1955 - StE 68/52].
BGH, 22.11.1955 - 2 StR 320/55
Bei Verurteilung des A. nach § 401 b RAbgO wegen Vorteilsbeihilfe zum gewerbsmäßigen Schmuggel des Rubinstein übersieht das Landgericht, daß die Gewerbsmäßigkeit eine persönliche Eigenschaft im Sinne des § 50 Abs. 2 StGB ist, daß es also nicht auf gewerbsmäßiges Handeln des Haupttäters sondern des Angeklagten A. ankommt (BGHSt 6, 260, 261) [BGH 13.07.1954 - 1 StR 464/53], Die Feststellungen der Strafkammer lassen aber deutlich erkennen, daß dieser gewerbsmäßig und seines Vorteils wegen gehandelt hat.
Hinsichtlich seiner Person fehlt es auch an einer Feststellung, daß er gewerbsmäßig gehandelt hat (BGHSt 6, 260 [BGH 13.07.1954 - 1 StR 464/53]; 8, 70) [BGH 13.07.1955 - StE 68/52].
BGH, 21.06.1955 - 2 StR 271/54
Es ist ferner richtig, dass § 50 Abs. 2 StGB auf strafbegründende Merkmale schon nach seinem Wortlaut keine Anwendung findet (BGHSt 2, 251, 255 [BGH 22.01.1952 - 1 StR 485/51]; 5, 75, 81 [BGH 10.11.1953 - 5 StR 445/53]; 6, 260 [BGH 13.07.1954 - 1 StR 464/53]; 8, 70, 72 [BGH 21.06.1955 - 2 StR 271/54]; 8, 205, 208) [BGH 06.10.1955 - 3 StR 279/55].
BGH, 11.12.1956 - 1 StR 182/56
Gewerbsmäßigkeit setzt Handeln zu eigenem Nutzen voraus (BGHSt 1, 41, 43 [BGH 20.02.1951 - 3 StR 64/50]; 6, 260 f [BGH 13.07.1954 - 1 StR 464/53]; ZfZ 1954, 311).
KG, 30.06.2003 - 1 Ss 112/03
Gewerbsmäßiges unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln durch den …
Dieses stellt eine besondere persönliche Eigenschaft im Sinne des § 28 Abs. 2 StGB dar, so dass die darauf beruhende Strafschärfung daher von mehreren Tatbeteiligten nur denjenigen trifft, bei dem sie vorliegt (vgl. BGHSt 6, 260 [261]); bei dem Angeklagten ist das der Fall.
BGH, 26.11.1954 - 1 StR 655/53
BGH, 21.05.1968 - 5 StR 99/68
BGH, 06.11.1956 - 1 StR 171/56
BGH, 20.04.1956 - 2 StR 52/56
BGH, 22.09.1955 - 4 StR 310/55
BGH, 30.06.1955 - 3 StR 851/53
BGH, 18.09.1959 - 4 StR 267/59
BGH, 30.01.1959 - 4 StR 506/58
BGH, 30.01.1957 - 2 StR 510/56
BGH, 23.01.1957 - 2 StR 584/56
BGH, 13.07.1956 - 2 StR 264/56
BGH, 13.07.1956 - 2 StR 263/56
BGH, 24.05.1955 - 2 StR 27/55
BGH, 09.12.1954 - 4 StR 522/54