Source: http://wiete.de/betaeubungsmittelstrafrecht.html
Timestamp: 2017-12-15 23:29:33
Document Index: 333351464

Matched Legal Cases: ['§ 29', '§ 31', '§ 31', '§ 35', '§ 37', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 29', '§ 30', '§ 30', '§ 31', '§ 35', '§ 37']

Betäubungsmittelstrafrecht | Rechtsanwalt und Strafverteidiger Wiete in Nordhorn (Grafschaft Bentheim)
Betäubungsmittelstrafsachen werden in der Umgangssprache oft als Drogendelikte bezeichnet. Hierunter versteht man alle Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Strafverteidigungen im Betäubungsmittelstrafrecht erfordern fundierte Kenntnisse zu den Vorschriften des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) und der hierzu ergangenen höchstrichterlichen Rechtsprechung. Die einzelnen Strafvorschriften des BtMG (§§ 29, 29a, 30, 30a BtMG) drohen beim unerlaubten Umgang mit Drogen hohe Strafen an. Zur Aufklärung von Drogendelikten betreiben Polizei und Staatsanwaltschaft im Ermittlungsverfahren oft großen Aufwand. Hinzu kommt, dass Verstöße gegen das BtMG der Fahrerlaubnisstelle mitgeteilt werden. Diese überprüft die Fahreignung des Betroffenen, so dass es unter Umständen zum Entzug der Fahrerlaubnis kommen kann.
Sowohl bei kleineren Verstößen und erst recht bei größeren Verfahren ist die frühestmögliche Hinzuziehung eines im Betäubungsmittelstrafrecht erfahrenen Strafverteidigers dringend anzuraten. Hierdurch können "Fehler" vermieden werden, die im weiteren Verlauf des Verfahrens nur schwerlich oder gar nicht "korrigiert" werden können. Sollten Sie vom Betäubungsmittelstrafrecht betroffen sein oder haben sie Fragen bezüglich der genauen Tatbestände, können Sie mich gerne kontaktieren. Als erfahrener Strafverteidiger kann ich Sie im Bereich des Betäubungsmittelstrafrechts (Drogenrechts) in der Grafschaft Bentheim, aber auch bundesweit, qualifiziert beraten und vertreten.
Häufigst bearbeitete Fallgestaltungen sind:
Einfuhr von Betäubungsmitteln (in nicht geringer Menge, ggfls. teils zum Handeltreiben teils zum Eigenkonsum)
Handeltreiben mit Betäubungsmitteln (in nicht geringer Menge)
Besitz von Betäubungsmitteln (in nicht geringer Menge)
Anbau / Herstellen / Abgabe / Erwerb von Betäubungsmitteln
Gerade das BtM-Recht bietet zahlreiche Möglichkeiten der Einflussnahme durch den Strafverteidiger auf das Strafverfahren, die es im sonstigen Strafrecht nicht gibt. Die Vorschrift des § 31 BtMG etwa bietet unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit einer Strafmilderung oder gar eines Absehens von Strafe. Nach § 31a BtMG kann bei geringe Mengen betreffenden Eigenverbrauchsdelikten von der Strafverfolgung abgesehen werden. Eine (weitere) Besonderheit des Betäubungsmittelstrafrechts ist etwa die Möglichkeit der Zurückstellung der Strafvollstreckung nach § 35 BtMG oder die Möglichkeit des Absehens von der Anklageerhebung nach § 37 BtMG. In jedem Fall sollten Sie - schon wegen Verteidigungsmöglichkeiten, die vom Gesetz befristet sind und nur im Ermittlungsverfahren ergriffen werden können - frühzeitig einen Rechtsanwalt aufsuchen, um mit diesem die für Sie besten Verteidigungsmöglichkeiten zu besprechen. Gerne berate ich Sie in allen Fragen des Betäubungsmittelstrafrechts.
Sollte es dem Beschuldigten aufgrund seiner Festnahme nicht möglich sein, selbst kurzfristigen Kontakt zu mir aufzunehmen, können Sie als Angehörige selbstverständlich auch kurzfristig telefonischen Kontakt mit mir aufnehmen.
Handeltreiben im Sinne der § 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMG ist jede eigennützige auf den Umsatz von Betäubungsmitteln gerichtete Tätigkeit.
Einfuhr bedeutet das Verbringen eines Betäubungsmittels aus dem Ausland über die Grenze in das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland. Dabei ist gleichgültig, ob die Betäubungsmittel auf dem Land-, Luft- oder Wasserweg, per Auto, Eisenbahn, Schiff, Flugzeug, Post oder zu Fuß ins Land verbracht werden.
Besitz im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes setzt ein bewusstes tatsächliches Innehaben, ein tatsächliches Herrschaftsverhältnis sowie Besitzwillen und Besitzbewusstsein voraus, die darauf gerichtet sind, sich die Möglichkeit ungehinderter Einwirkung auf das Betäubungsmittel im Sinne einer sicheren Verfügungsmacht zu erhalten.
Anbau ist die Aussaat von Samen, die Pflege und Aufzucht von in den Anlagen I bis III zum BtMG genannten Pflanzen mit dem Ziel, Betäubungsmittel mit (auch klein-) landwirtschaftlichen Mitteln zu produzieren (Körner, BtMG 6. Aufl., § 29 Rdn. 73; Weber, BtMG 3. Aufl. § 29 Rdn. 45).
§ 29 BtMG - Strafvorschriften
§ 29a BtMG - Straftaten
§ 30 BtMG - Straftaten
§ 30a BtMG - Straftaten
§ 31a BtMG - Absehen von der Verfolgung
§ 35 BtMG - Zurückstellung der Strafvollstreckung
§ 37 BtMG - Absehen von der Erhebung der öffentlichen Klage