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Timestamp: 2018-02-21 18:40:21
Document Index: 352992195

Matched Legal Cases: ['§ 1361', '§ 1568', '§ 1370', '§ 1568', '§ 2019', '§ 1370']

Hausrat & Hausratsteilung •§• SCHEIDUNG 2018
Scheidung und Hausrat – Wem gehört was?
Scheidung: Streit um den Hausrat
Zur Hausratsteilung bei einer Scheidung
Sonderfall: Mit in die Ehe gebrachte Objekte
Scheidung: Wie läuft die Aufteilung vom Hausrat ab?
Wer bekommt das Haustier?
Eine Trennung und anschließende Scheidung birgt viele Fragen, mit denen sich die Beteiligten beschäftigen müssen, die nicht nur die finanzielle Auseinandersetzung betreffen. Mit der Auflösung dieser engen, persönlichen Beziehung geht im Regelfall auch die Auflösung des gemeinsamen Haushalts einher. Doch was geschieht mit dem Hausrat nach einer Trennung? Wer hat im Falle einer Scheidung Anrecht auf Möbel und Haushaltsgegenstände? Und was zählt überhaupt zum Hausrat? Häufig entbrennt in solchen Fragen ein hitziger Trennungsstreit. Im Streitfall können Gerichte eine Entscheidung herbeiführen.
Bevor eine nähere Betrachtung der Aufteilung vom Hausrat bei einer Scheidung angestoßen werden kann, bedarf es vermutlich einer ersten Klärung, welche Gegenstände eigentlich zum Hausrat zählen.
Bei einer Scheidung wird der Hausrat zwischen den Parteien aufgeteilt.
“Haushaltsgegenstände, die den Ehegatten gemeinsam gehören, werden zwischen ihnen nach den Grundsätzen der Billigkeit verteilt.”
(§ 1361a Abs. 2 BGB)
Zum Hausrat gehören somit alle beweglichen Gegenstände, die von den Ehepartnern während der Ehe gemeinsam genutzt und in der Ehezeit angeschafft wurden – sofern das Alleineigentum eines Ehegatten nicht nachgewiesen werden kann.
Neben Möbeln und Einrichtungsgegenständen gehören hierzu auch Elektrogeräte wie Waschmaschine, Staubsauger und Unterhaltungselektronik.
Zum Hausrat gehören z. B.:
Unterhaltungselektronik (Fernseher, Stereoanlage usf.)
Nicht zum Hausrat gezählt werden Gegenstände, die nicht zum gemeinsamen Gebrauch bestimmt waren. Besonders Luxusgüter werden hier hinzugerechnet. Auf Grundlage von Paragraph 1361a des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) können Sie von Ihrem Ehepartner im Streitfall die Herausgabe Ihrer persönlichen Habe verlangen.
Diese Gegenstände befinden sich in der Regel im Alleineigentum einer Partei. Nur in seltenen Ausnahmefällen kann die Herausgabe nach einer Trennung vom Ehegatten verweigert werden.
Nicht zum Hausrat gehören z. B.:
persönliche Sammlungen (wie etwa CDs, Münzen, Briefmarken)
Musikinstrumente (Ausnahme: von allen Mitgliedern einer Familie genutzte Instrumente)
Auch Gegenstände, die zur Ausübung eines Berufs genutzt wurden – wie Arbeitskleidung und Werkzeuge -, werden bei der Auflistung des Hausrats ausgeklammert.
Sonderfall Pkw: War das Auto ausschließlich zu beruflichen Zwecken im Gebrauch oder wurde es nur von einem Ehepartner genutzt, kann es nicht als Hausrat gewertet werden. Diente es aber in größerem Umfang der gemeinsamen Lebensführung zum Beispiel für Einkäufe, Urlaub und für das Verbringen der Kinder zu Schule, AG u.a., kann es als Hausrat angesehen werden.
Wem gehört der Hausrat nach der Scheidung? Am Anfang steht immer die Annahme, dass sich die Gegenstände in der Ehewohnung im gemeinsamen Eigentum der Ehegatten befinden. Unerheblich ist dabei, wer die Haushaltsgegenstände gekauft hat. Ausschlaggebend ist die gemeinsame Nutzung während der Ehezeit.
Vorausgesetzt ist, dass sich die Eheleute im Güterstand einer Zugewinngemeinschaft befinden.
Schmuck: Zum Hausrat zählen meist keine Luxusgegenständen.
Die Eigentumsverhältnisse können jedoch im Streitfall Beachtung finden. Kann ein Ehegatte nachweisen, dass zum Beispiel die in der Ehezeit erworbene Stereoanlage von ihm vornehmlich zum Eigengebrauch gekauft wurde, ist die Annahme angebracht, dass sie sich in seinem alleinigen Eigentum befindet. Sie würde gegebenenfalls aus der Auflistung des Hausrats herausfallen.
Darüber hinaus kann A die Überlassung von Haushaltsgegenständen verlangen, wenn diese für das Auskommen der bei A lebenden Kinder vonnöten sind (§ 1568b BGB).
Gegenstände, die ein Partner in die Ehe mitbrachte, zählen in der Regel nicht zum gemeinsamen Hausrat, sind also nicht gemeinsames Eigentum. Sie werden deshalb auch bei der Teilung des Hausrats nicht mit in die Betrachtung einbezogen.
Dies gilt insbesondere auch für Anschaffungen, die in die Ehe mitgebrachte Geräte oder Gegenstände nach einem Defekt ersetzt haben – sogenannte Surrogate (§ 1370 BGB – weggefallen im Jahre 2009).
Beispiel für ein Surrogat:
Eine Waschmaschine wird von der Ehefrau in die Ehe mitgebracht und geht in der Ehezeit kaputt. Der Mann kauft eine neue Waschmaschine. Das neue Gerät gilt im Falle einer Scheidung dann in der Regel als Eigentum der Ehefrau und zählt damit nicht zum gemeinsamen Hausrat.
Haben sich die Ehepartner entschlossen, die Ehe und damit die gemeinsame Lebensführung aufzulösen, steht am Anfang oft die Auflistung von Gegenständen im gemeinsamen Haushalt. In vielen Fällen erfolgt sodann eine Verteilung vom Hausrat. Vor einer Scheidung steht zumeist bereits das Trennungsjahr, in dem die Auflösung der gemeinsamen Haushaltsführung und der ehelichen Wohnung vonstatten geht.
Es gibt verschiedene Regelungen zur Hausratsaufteilung, die zum Beispiel auch im Rahmen einer Trennungs- und Scheidungsfolgevereinbarung getroffen und festgehalten werden können.
Zum einen ist es möglich, dass einem Partner der gesamte Hausrat überlassen wird. In diesem Falle kann für den anderen eine finanzielle Entschädigung veranlagt sein.
Scheidung: Auch das Sofa kann zum Streitthema werden.
Für den bei einer Scheidung überlassenen Hausrat kann nach § 1568b Absatz 3 BGB eine Ausgleichszahlung veranlasst werden, da sich der Ehepartner, der bei einer Trennung auf den Hausrat verzichtet, komplett neu ausstatten muss. Sie ist jedoch eher die Ausnahme, da zumeist ein materieller Ausgleich angestrebt wird und werden sollte.
Zum anderen bleibt die Möglichkeit, den Hausrat zwischen den Ehepartnern aufzuteilen. Dies kann häufig zu Streitigkeiten führen, deren Sinnhaftigkeit so manches Mal in Zweifel gezogen werden kann. Die Zwischenschaltung eines unparteiischen Dritten, in aller Regel eines Scheidungsanwalts, kann den explosiven und emotional belasteten Gehalt der Auseinandersetzung herabsenken. Zumeist wird dann versucht, eine einvernehmliche und zugleich gerechte Verteilung der Haushaltsgegenstände zu vollziehen.
Im Rahmen einer Vereinbarung sollte auch festgehalten werden, dass die Gegenstände, die sich während der Trennungszeit im Besitz des jeweiligen Ehegatten befinden, mit der Scheidung auch in dessen Eigentum übergehen. So können später nachträgliche Forderungen der anderen Partei ausgeschlossen werden.
Unterscheidung Besitz und Eigentum:
Während der Trennungszeit befinden sich die aufgeteilten Hausratsgegenstände lediglich im Besitz des jeweiligen Ehepartners. Dies gleicht im Grunde einem Nutzungsrecht. Erst mit rechtskräftiger Scheidung gehen sie in das Eigentum der Person über, sofern dies zuvor vereinbart wurde.
Hausrat, der sich während der Trennungszeit nach Vereinbarung im Besitz zum Beispiel der Ehefrau befindet, muss daher nicht automatisch nach der Scheidung auch in ihr Eigentum übergehen. Dies bedarf einer eigenen schriftlichen Regelung bzw. einer bezeugten Absprache.
Wie bereits ersichtlich, werden Haustiere in vielen Fällen in den Hausrat eingerechnet. Nach deutschem Recht werden Tiere als “Gegenstände” geführt. Besonders durch die persönliche Bindung zum Tier sind strittige Fälle jedoch nicht selten.
Auch das gemeinsame Haustier kann zum Hausrat zählen.
Wer bekommt das Haustier? Eine Entscheidung über das “Wohl” des Tieres wird in der Regel nicht getroffen – es verhält sich damit anders als mit Kindern. Das bedeutet, dass der gemeinsame Hund nicht automatisch dem Ehepartner zugesprochen wird, bei dem er es vermeintlich besser hätte. Zumeist wird dem Ehepartner, der auf das Tier verzichten muss bzw. es auch willentlich in Kauf nimmt, ein größerer Teil unbelebter Hausratsgegenstände zugeteilt, damit eine Ausgeglichenheit annähernd hergestellt ist.
Kann ein Ehepartner jedoch nachweisen, dass sich das Haustier in seinem alleinigen Besitz bzw. Eigentum befindet, wird ihm das Tier zugesprochen. Als Beweis kann zum Beispiel herangeführt werden, dass sich der andere Ehepartner an der Erziehung und Pflege des Haustieres nicht beteiligte.
S. K. sagt: 17. April 2016 um 11:36 Uhr
Wie berechnet sich die Ausgleichszahung für den Hausrat. Wird der Neuwertpreis oder der aktuelle Restwert angesetzt?
Scheidung.org sagt: 21. April 2016 um 10:54 Uhr
angenommen wird der aktuelle Wert der Gegenstände. Ausgleichszahlungen sind jedoch in der Regel eher selten. Zumeist streben auch die Gerichte eine sachdingliche Einigung vor, das heißt eine ungefähr gleichmäßige Aufteilung der gemeinsamen Hausratsgegenstände.
Birgit sagt: 19. April 2016 um 22:45 Uhr
Ich verstehe folgendes nicht : wenn 1370 BGB abgeschafft wurde..wieso gehört dann die Waschmaschine trotzdem der Frau und wird im Hausrat nicht aufgeteilt ? Ist es also tatsächlich auch nach neuem Recht so, dass die Maschine allein bei der Frau bleibt ?
Scheidung.org sagt: 21. April 2016 um 10:17 Uhr
die Surrogatregelung findet sich auch noch in anderen Bereichen des BGB wieder (z. B. § 2019 I BGB). § 1370 wurde zugunsten der anderen Bestimmungen im BGB gelöscht. Die Regelung ist jedoch noch gesetzlich nachzuvollziehen.
Huber sagt: 31. Mai 2016 um 10:17 Uhr
Was geschieden mit einem großen Orientteppich der seit über 20 Jshren auf Parkettfußboden liegt und ein Hochzeitdgedchenk der Mutter der Ehefrau war. Starke Bodenverfärbung
Uwe sagt: 7. Juni 2016 um 11:20 Uhr
wie verhält es sich bei einer Trennung rechtlich, wenn während der Ehe ein Auto gekauft wurde und das Geld dafür von meinen Eltern stammte ?
Scheidung.org sagt: 13. Juni 2016 um 10:13 Uhr
handelt es sich um eine Schenkung, bei der nichts anderes für den Falle der Trennung geregelt wurde, können beide Ehegatten einen Anspruch auf das Fahrzeug erheben, sofern beide Eigentümer sind oder es sich um das Familienfahrzeug handelt.
Birte sagt: 8. Juni 2016 um 8:12 Uhr
Wenn die Ehepaar von einem Schwiegerelternteil Geld ausgeliehen haben, um die Gegenstände zu kaufen, wie teilt man solche Gegenstände?
Scheidung.org sagt: 13. Juni 2016 um 10:09 Uhr
sofern hinsichtlich des Darlehens keine weiteren Regelungen getroffen wurden und die Gegenstände zum gemeinsamen Hausrat gehören, ist eine hälftige Hausratsteilung zu vermuten.
Melanie sagt: 9. Juni 2016 um 0:51 Uhr
Hallo, wie kann man den Haustand gerecht aufteilen? Wie errechnet sich daß? Oder wie errechnet man die Ausgleichszahlung?
Scheidung.org sagt: 13. Juni 2016 um 9:40 Uhr
bei der Hausratsteilung wird stets versucht, einen annähernden Ausgleich der Sachwerte zu erzielen. Ausgleichszahlungen sind theoretisch möglich, in der Praxis geschieht dies jedoch eher selten. Der Ausgleich soll annähernd gleichmäßig verteilt werden.
Daniel sagt: 1. Juli 2016 um 8:04 Uhr
Guten Tag Scheidung.org Team,
ich hätte zwei Fragen an euch.
Ich weiß dass meine erste Frage oben in eurem Text an sich beantwortet ist aber vielleicht habe ich es nicht richtig verstanden oder brauche es einfach nur mal in meinen Worten bestätigt.
Wenn ich richtig verstanden habe ist es ja so dass wenn ein Ehepartner ein Tagesgeldkonto mit einer Summe von 20.000,- € besitzt und dies vor der Eheschließung besitzt.
Hat der andere Ehepartner der nicht das Tagesgeldkonto besitzt bei einer Scheidung Anspruch auf dieses Tagesgeldkonto?
Was wäre wenn ein Ehepartner sparsam lebt um sich später vielleicht eine Anzahlung für ein Haus oder ähnliches anzusparen.
Aber der andere Ehepartner dies nicht macht und es kommt zu einer Scheidung.
Beide Ehepartner haben dieselbe Steuerklasse und verdienen auch ca. dasselbe bei Ihrem Arbeitgeber.
Ehepartner A hat in der Beziehung dann 15.000,- € angespart.
Ehepartner B hat nichts angespart weil dieser gerne alles ausgibt was er verdient.
Hat der Ehepartner B bei einer Scheidung Anrecht auf das Angesparte Geld vom Ehepartner A?
scheidung.org sagt: 4. Juli 2016 um 10:59 Uhr
zu Frage 1: Vermögenswerte, die in die Ehe mitgebracht werden, sind nicht Teil des Zugewinns und werden nach der Ehe nicht “aufgeteilt”.
zu Frage 2: Ein Anspruch auf die Ersparnisse des Ehepartners kann durchaus bestehen. Allerdings werden hier auch materielle Vermögenswerte mit einbezogen. Hat sich Ehepartner B also ein schickes Auto gekauft, anstatt das Geld zu sparen, so ist das Auto Teil des Zugewinns.
Ein Anwalt kann Ihren konkreten Fall genau betrachten und entsprechende Informationen geben.
Daniel sagt: 6. Juli 2016 um 9:21 Uhr
Jürgen sagt: 11. Juli 2016 um 13:32 Uhr
ich habe insgesamt ca. 26000€ in drei Jahren durch Schenkung meines Vater in die Ehe einfließen lassen. Davon wurden Haushaltsgegenstände (TV, Sofa uvm. gekauft). Ich war der Hausmann und habe mich um die Belange des Haushaltes gekümmert. Ich habe kein Einkommen gehabt. Meine noch Frau ist arbeiten gegangen.
Die Berechnung des Zugewinnausgleiches verstehe ich nicht?
Scheidung.org sagt: 18. Juli 2016 um 8:32 Uhr
beim Zugewinnausgleich wird der Zugewinn (von Vermögen) der beiden Ehegatten während der Ehezeit einander gegenübergestellt. Die Hälfte der Differenz kann der Berechtigte als Ausgleichszahlung verlangen.
Mehr Informationen zum Zugewinnausgleich inklusive Beispielberechnung finden Sie auf der folgenden Seite: https://www.scheidung.org/zugewinnausgleich/
Jürgen sagt: 11. Juli 2016 um 13:47 Uhr
Am dem Tag der Heirat waren wir beide arbeitslos, wenn das eine Rolle spielt?
Birgit sagt: 2. August 2016 um 12:50 Uhr
mein Ehemann droht mit Scheidung. Ich habe während der Ehe nur gespart, mir nichts geleistet und dieses Geld auf ein Konto, wo ich nur Zugang habe mit meinem Namen in Sparbriefe angelegt. Die Sparbriefe darf ich aber nicht auflösen, da diese erst 2020 zugeteilt werden. Man Ehemann kann nicht mit Geld umgehen. Wenn die SCHUFA aber ermittelt, muss ich alles teilen. Es kann nicht sein, dass er von meinem mühsam ersparten Geld auch noch die Hälfte bekommt, oder ?
Scheidung.org sagt: 8. August 2016 um 10:53 Uhr
wenden Sie sich an einen Anwalt, um zu ergründen, welche Ansprüche Ihres Mannes tatsächlich begründet sind.
Frank sagt: 5. August 2016 um 10:41 Uhr
hat bei einer Scheidung der Mann keinen Anspruch auf Hausrat oder Ausgleichszahlung, wenn die Frau mit Kindern in der Wohnung bleibt? Das Gericht entscheidet zugunsten der Frau, weil die Haushaltsgegenständen für die Kinder notwendig seien?
scheidung.org sagt: 8. August 2016 um 9:35 Uhr
die Entscheidung des Gerichts kann durch das Rechtsmittel der Beschwerde angefochten werden. Besprechen Sie diesen Schritt zuvor eingehend mit einem Anwalt.
P. sagt: 16. August 2016 um 19:14 Uhr
Wie wird ein Guthaben gewertet, dass bereits 4 Jahre vor Ehebeginn abgetreten wurde an die darlehensgebende Bank fürs Eigenheim. Zählt das noch zum Anfangsbestand?
Scheidung.org sagt: 22. August 2016 um 10:04 Uhr
Vermögen, welches vor der Ehe bereits bestand, zählt zum Anfangsvermögen. Wenden Sie sich für eine genaue Berechnung an einen Anwalt.
Tom sagt: 20. August 2016 um 14:14 Uhr
Hallo Scheidungs.org-Team,
meine damalige Frau hat am Anfang der Trennung mehrere Tausend Euro vom gemeinsamen Konto abgehoben, obwohl sie ihr Gehalt mittlerweile auf ein eigenes Konto hat buchen lassen. Vermutlich hat sie von diesem Geld unter anderem sich eine neue Wohnung eingerichtet. Ich bin mit unserem Sohn im gemeinsamen Haus verblieben. Die Gegenstände, die sie in die Ehe mitgebracht hat, hat sie bereits aus dem Haus geholt. Jetzt verlangt sie die weitere Aufteilung des Hausrates. In wie fern hat sie noch Anspruch darauf und wie lässt ich das vorher abgeschöpfte Geld ausgleichen?
Scheidung.org sagt: 22. August 2016 um 10:18 Uhr
der Kontostand auf dem gemeinsamen Konto zum Zeitpunkt der Trennung kann im Nachgang noch zum Tragen kommen. Die Hausratsteilung betrifft nur gemeinsamen Hausrat, der während der Ehezeit von beiden Ehegatten genutzt bzw. erworben wurde. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.
Jana sagt: 28. August 2016 um 12:18 Uhr
ich hätte eine Frage zum Ablauf der Scheidung und Vermögensteilung.
Ich habe mit meinem Noch-Ehemann schon 1 1/2 Jahre Krieg über Anwälte bezüglich Vermögensteilung. Der Zugewinnausgleich wurde mit 5.000€ beziffert und dann würde mir noch 1/4 vom Reihenhaus zustehen. Es wurde durch die Anwälte von beiden Seiten versucht, außergerichtlich eine Einigung zu erlangen, was bis jetzt in einer angemessenen Größenordnung nicht möglich war.
Leider fühle ich mich von meinem Anwalt hier auch schlecht beraten, weil er augenscheinlich versucht alles nur zu seinem Vorteil zu regeln. Einen Kostenvoranschlag von 6.500€ habe ich schon. Und wegen meiner beiden kleinen Kinder gehe ich auch nur 6 Std. Arbeiten, so dass Geld ich nicht gerade im Überfluss habe.
Nun hatte ich vor, bei dem Scheidungstermin auf eine Vermögensauseinandersetzung zu verzichten, um dann mit der rechtskräftigen Scheidung eine Teilungsversteigerung bei Gericht zu beantragen. Das müsste doch auch ohne Anwalt funktionieren? Für die Beantragung des Zugewinnausgleichs habe ich dann noch 3 Jahre Zeit, ist das dann beim Familiengericht zu beantragen und brauche ich dafür noch einen Anwalt? Das entsprechende Vermögen am Anfang bzw. am Ende der
Ehe ist alles schon von den beiden Anwälten aufgelistet worden
Oder ist das ganze nur mit zwei getrennten Verfahren einmal Scheidung und zum anderen Vermögensteilung mit jeweils einem Anwalt zu bewältigen? Würde auf jeden Fall Kosten intensiver.
scheidung.org sagt: 29. August 2016 um 9:53 Uhr
für Anträge beim Familiengericht besteht prinzipiell Anwaltszwang.
Moe sagt: 29. August 2016 um 11:45 Uhr
Zum Thema Wertpapierdepot: wenn man ein Wertpapierdepot bereits vor der Ehe pflegt, welche Ansprüche hätte der Partner im Scheidungsfall? Immerhin ist es üblich, Wertpapiere im Depot immer wieder zu verkaufen und neu dazu zu kaufen. Außerdem werden darauf Zinsen und Dividenden gezahlt. Erfolgt auch hier der normale Zugewinnausgleich oder bleibt das Depot im alleinigen Besitz des Anlegers?
Scheidung.org sagt: 5. September 2016 um 9:53 Uhr
in diesem Fall ist zumiest ausschlaggebend, wer der Inhaber des Depots ist. Allerdings ist dies ein hoch komplexes Thema, beispielsweise ist auch zu beachten, was mit den Gewinnen während der Ehe passierte. Wir können Ihnen empfehlen eine sachkundigen Anwalt zu diese Thema zu befragen.
Bernd sagt: 30. August 2016 um 16:09 Uhr
Wie ist es wenn der Mann zu Beginn ein Sparkonto/Buch (weiß nicht genau was) besaß das an die 10000 Euro hatte. Die Frau hat aber ohne sein Wissen während der Ehe auf dieses Geld zugegriffen um Geschenke für Ihre Verwandten zu kaufen. So das keine 3000 Euro mehr auf dem Konto waren die dann für sein Auto ausgegeben wurden so das jetzt nichts mehr da ist
In wie fern gilt sowas mit zum Anfangs- und Endvermögen des Mannes?
Und kann er veranlassen das Geld wieder zu bekommen von ihr? Da sie es ihm quasi “gestohlen” hat
Scheidung.org sagt: 5. September 2016 um 9:23 Uhr
Vermögen, welches vor der Ehe bereits existierte, zählt zum Anfangsvermögen und ist bei der Scheidung entsprechend zu verrechnen.
Gerald sagt: 3. September 2016 um 12:36 Uhr
Hallo, wollte mal kurz nachfragen wie hier der rechtsstsnd ist….Wir haben einen Ehevertrag mit Gütertrennung……Es wurde eine Küche gekauft…..die Küche wurde über meine noch Frau bestellt und auch die Rechnung läuft auf sie, jedoch wurde die Küche von meinem Konto bezahlt und nicht vom gemeinschaftskonto……nun die Frage…..hat meine noch Frau Ansprüche auf die Küche obwohl ich sie bezahlt habe…..
scheidung.org sagt: 5. September 2016 um 9:36 Uhr
nach unserem Ermessen gehört die Küche offiziell Ihrer Frau, da Sie den Kaufvertrag abgeschlossen hat. In einem Gerichtsverfahren kann dies jedoch neu beurteilt werden.
Gerald sagt: 5. September 2016 um 12:36 Uhr
Hallo liebes Team, vielleicht ist das noch wichtig…wir haben eine Gütertrennung ohne zugewinnausgleich….das heiß jetzt für mich ich muss für die Küche zweimal bezahlen…….oder kann ich auch besten das die Küche fachgerecht ausgebaut werden muss und meine noch Frau diese mit nehmen muss…..
Scheidung.org sagt: 12. September 2016 um 9:21 Uhr
Hausrat wird regelmäßig geteilt. Insofern erhält ein Ehegatte die Küche und der andere einen entsprechenden Ausgleich. Gilt diese Regelung an dieser Stelle nicht, gehört die Küche wohl dem Vertragsunterzeichner. Wenden Sie sich hierzu an einen Anwalt, dieser kann Ihnen eine definitive Antwort geben.
Gerald sagt: 5. September 2016 um 12:15 Uhr
Hallo, wollte mal kurz nachfragen wie hier der rechtsstsnd ist….Wir haben einen Ehevertrag mit Gütertrennung ohne zugewinnausgleich….Es wurde eine Küche gekauft…..die Küche wurde über meine noch Frau bestellt und auch die Rechnung läuft auf sie, jedoch wurde die Küche von meinem Konto bezahlt und nicht vom gemeinschaftskonto……nun die Frage…..hat meine noch Frau Ansprüche auf die Küche obwohl ich sie bezahlt habe…..
Petra sagt: 12. September 2016 um 21:30 Uhr
Ich habe eine kurze Frage. Zum Zeitpunkt der Eheschließung hatte ich eine komplett eingerichtete Wohnung. Nun möchte ich mich trennen und mein noch Ehemann meinte der Hausstand gehoehre hälftig ihm. Obwohl er nichts mitbrachte ausser sich und Bekleidung. Für min empfinden gehört alles das, auch wenn es durch die Jahre erneuert wurde (Verschleiß, defekt) weiterhin mir, oder?
Scheidung.org sagt: 19. September 2016 um 9:00 Uhr
regelmäßig wird der Hausrat geteilt. Eine Ausnahme besteht allerdings, wenn eine Ehepartner Gegenstände mitbrachte, diese sind nicht zu teilen. Dies gilt auch, wenn Gegenstände wegen eines Defekts während der Ehe ersetzt wurden.
Andrea sagt: 22. September 2016 um 19:23 Uhr
Wie verhält es sich , wenn der Partner sein Endvermögen
in den Haushalt investiert, der eigentlich nicht notwendig war.
Im konkreten Fall hat der Partner die Arbeitsplatte einer 5 Jahre alten
Küche mit einer Granit -Platte ersetzen lassen.
Neues Auto gekauft obwohl altes Auto erst 6 Jahre alt war.
scheidung.org sagt: 26. September 2016 um 9:47 Uhr
die Bewertung des Einzelfalls liegt letztlich immer beim Familiengericht. Hausratsgegenstände, die in der Ehezeit gemeinsam genutzt wurden, sind in angemessener Weise unter den Ehegatten aufzuteilen. Es ist also zunächst unerheblich, wer die Gegenstände gekauft hat (oder was sie gekostet haben). Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihren konkreten Fall zu besprechen oder einigen Sie sich gütlich mit Ihrem Partner.
MarcoCo sagt: 27. September 2016 um 1:29 Uhr
Wie verhält es sich wenn ich ein Auto gekauft habe damit meine Frau die Kinder befördern kann etc., dies allein von meinem Geld bezahlt habe, die Papiere aber aus steuerlichen Gründen auf ihren Namen ausgestellt wurden da sie gerade eine Firma aufgemacht hat??!!
Scheidung.org sagt: 4. Oktober 2016 um 10:14 Uhr
da es sich um ein Familienauto handelt, darf Ihre Frau dieses behalten. Allerdings steht Ihnen dann wahrscheinlich ein entsprechender Anteil aus dem gemeinsamen Hausrat zu.
kiowan sagt: 9. Oktober 2016 um 14:49 Uhr
Meine Frau hat vor Jahren ohne mein Wissen das gemeinsame Konto aufgelöst. Ich war danach in der Lage Tagesgeldkonten einzurichten, auf denen mein Weihnachtsgeld, meine anteilige einkommensrueckerstatungen “geparkt” sind. Jetzt kommt die Scheidung. Frage:hat sie einen Anspruch auf einen Teil des Geldes ( ca 18000€). Zugewinngemeinschaft.
scheidung.org sagt: 10. Oktober 2016 um 9:44 Uhr
Hallo Kiowan,
beim Zugewinnausgleich wird betrachtet, inwieweit das Vermögen der Ehegatten individuell angestiegen ist. Dihe Höhe des Tagesgeldkontos wird hierfür auch zur Berechnung herangezogen. Ihre Frau hat dementsprechend unter Umständen Anspruch auf einen Ausgleich, nicht aber auf “einen Teil des Geldes” per se. Ein Anwalt kann Ihnen weiterhelfen.
Josi sagt: 26. Oktober 2016 um 12:21 Uhr
Wie sieht es eigtl. mit Schafen/Ziegen etc. aus? Gelten die als Haustiere oder Nutztiere?
Mein Mann behält bei der Scheidung das Haus/den Hof, ich werde ausgezahlt. Somit muss mein Noch-Mann komplett dafür aufkommen (Futter, Tierarzt, Vers.), da ich durch die Auszahlung jegliche Ansprüche an den Hof abgetreten habe, oder?
Scheidung.org sagt: 31. Oktober 2016 um 11:12 Uhr
regelmäßig ist es so, dass durch die Auszahlung die Rechte und Pflichten an den Auszahlenden übergehen. Ihr Mann wird also wahrscheinlich für die Kosten alleine aufkommen müssen.
Anna sagt: 27. Oktober 2016 um 17:50 Uhr
seit 1,5 Jahren lebe ich von meinem Mann getrennt.
Vor der Trennung hatte mein Mann mir ein gebrauchtes Auto von seinem Gehalt gekauft. Es kostete 10.000 Euro und durch die Inzahlungnahme meines alten Auto konnte ich leider lediglich 1000 € beisteuern.Ich fuhr damit die Kinder und fuhr in die Arbeit, Familienauto.
Beim Auszug kam das Thema Auto zur Sprache. Er wolle die Hälfte haben, da ich ja nicht nur das Auto , nein auch die Kinder mitgenommen habe. Wirkliche Sachwerte hat er alle behalten. Sprich sämtliche Elektrogeräte.
Gerne möchte ich eine außer gerichtliche Einigung erzielen.
Ist der aktuelle Wert des Autos Ausgangspunkt, oder der Wert als ich damals mich fluchtartig trennten musste?
Scheidung.org sagt: 31. Oktober 2016 um 11:51 Uhr
in aller Regel ist der aktuelle Gegenstandswert zugrunde zu legen. Allerdings kann dies mit anderen gemeinsamen Hausratsgegenständen aufgerechnet werden (Elektrogeräten, Mobiliar usf.). Eine Ausgleichszahlung ist bei der Hausratsteilung in aller Regel nicht nötig. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt.
Heike H. sagt: 6. November 2016 um 13:36 Uhr
Als mein Mann mich verlassen hat, hat er aus unserem gemeinsamen Haushalt mitgenommen, was er haben wollte. Alles andere hat er in unserem gemeinsamen Haus gelassen und mir schriftlich zugesichert, dass der gesamte Hausrat damit abschließend aufgeteilt ist. Zum Zeitpunkt der Trennung hat er sein Auto behalten, das größere Familienauto ist bei mir geblieben, da die Kinder bei mir geblieben sind.
Nun verlangt er nach 1 1/2 Jahren die Hälfte des Wertes des Familienautos. Hat er darauf noch einen Anspruch?
scheidung.org sagt: 7. November 2016 um 9:37 Uhr
diese Detailfrage ist schwierig zu beantworten. Es wird darauf ankommen, ob das Schriftstück seinerzeit notariell beglaubigt wurde. Jedenfalls müsste Ihr Ex-Mann im Zweifel den Weg über das Familiengericht gehen. Wenden Sie sich an einen Anwalt um die Situation zu besprechen.
Nancy S. sagt: 21. November 2016 um 11:30 Uhr
Mein Mann hat das Sofa mitgenommen! Er ist aber ziemlich schnell zu seiner neuen Freundin gezogen und ich bin der Meinung er hat das Sofa verkauft. Darf er das eigentlich obwohl wir noch nicht geschieden sind. Steht mir da nicht die Hälfte des Geldes zu?
Scheidung.org sagt: 28. November 2016 um 11:03 Uhr
der Hausrat ist hälftig zu teilen. Insofern steht Ihnen entweder die Hälfte des Verkaufserlöses zu oder an anderer Haushaltsgegenstand mit gleichem Wert.
Liv sagt: 23. November 2016 um 10:09 Uhr
wie ist die Regelung für Hausrat, der in einer außerehelichen Lebensgemeinschaft angeschafft wurde? Mein Mann und ich leben seit 2004 zusammen, haben aber erst 2008 geheiratet. Den Großteil unserer Möbel haben wir vor der Eheschließung gekauft. Zählen diese dennoch zum gemeinsamen Eigentum, ganz gleich wer die Möbel bezahlt hat?
Über eine Rückmeldung wäre ich sehr dankbar …
Scheidung.org sagt: 28. November 2016 um 11:33 Uhr
bei der Aufteilung des gemeinsamen Hausrats bei Scheidung finden in der Regel nur während der Ehezeit erworbene Gegenstände Beachtung.
Yvonne sagt: 18. Dezember 2016 um 7:01 Uhr
mein Mann hat, mit seinem Anwalt, schriftlich zugestimmt welchen Sachen er haben möchte.
Jetzt fordert er noch nachträglich Handtücher und droht mir die auch mit Anwalt oder Polizei raus zu holen.
Kann er nachträglich noch Sachen fordern? Und vorallem hat er das Recht meine Wohnung noch zu betreten?
Ich habe alles eingepackt was er haben wollte und besprochen war.
scheidung.org sagt: 19. Dezember 2016 um 10:36 Uhr
insofern es Ihre alleinige Wohnung ist, Ihr Mann also nicht im Mietvertrag steht, können Sie ihm den Zutritt verwehren. Die Herausgabe zusätzlicher Dinge können Sie ebenfalls verneinen; im Zweifel wird das Gericht entscheiden, wem Teile des Haushalts zustehen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um Rechtssicherheit zu erlangen.
M sagt: 27. Dezember 2016 um 18:57 Uhr
Ich habe eine Eigentumswohnung mit in die Ehe gebraucht. Diese ist immer als Kapitalanlage vermietet gewesen.
Wie wird diese ETW am Ende einer Ehe ohne Gütertrennung bewertet/verrechnet?
Derzeitige Wert minus Wert vor der Ehe? Differenz wird dann Aufgeteilt?
Die ETW bleibt ja in meinem Besitz und muss nicht mit in die Zugewinngemeinschaft und ihre Auflösung mit eingerechnet werden?
Scheidung.org sagt: 2. Januar 2017 um 12:23 Uhr
die Eigentumswohnung selbst fällt in das Anfangsvermögen. Jede Wertsteigerung und sämtliche durch diese generierte Einnahmen hingegen können im Zugewinnausgleich Beachtung finden und werden Ihnen als Zugewinn berechnet. Eine hälftige Teilung findet jedoch nicht automatisch statt, da die Zugewinne beider Ehegatten einander gegenübergestellt werden. Der Ehegatte mit dem geringeren Zugewinn kann dann zumeist die Hälfte der Differenz als Zugewinnausgleich einfordern. Wenden Sie sich für eine individuelle Beratung an einen Rechtsanwalt.
Claudia B sagt: 30. Dezember 2016 um 17:19 Uhr
Ich bin wegen häuslicher Gewalt freiwillig gegangen und habe alles im Haus zurück gelassen, bis auf das Kinderzimmer. Angefangen von Besteck, Töpfe, bis hin über komplettes Möbeliar musste ich mir neu anschaffen, ohne Unterstützung von meinem Ex Mann/ Kindsvater. Nun hat er alles an die Wand gefahren, angefangen von der Firma bishin zum Haus und dem Möbeliar, welches ich mit bezahlt habe. Welchen Anspruch habe ich gegen ihn bei der Scheidung als Ausgleich?
Scheidung.org sagt: 2. Januar 2017 um 11:01 Uhr
grundsätzlich haben beide Ehegatten hälftigen Anspruch auf den gemeinsamen Hausrat. Allerdings ist eine Auszahlung hier in aller Regel nicht angedacht, sondern nur die Aufteilung der Sachgegenstände. Ob in Ihrem speziellen Fall ein Anspruch auf monetäre Leistungen entsteht, kann an dieser Stelle nicht gesagt werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche zu prüfen.
F. sagt: 30. Dezember 2016 um 18:39 Uhr
Meine Ex-Frau und ich streiten bereits seit 2013 um den Hausrat.
Nachdem ich von zuhause ausgezogen bin, habe ich nur diverse Gegenstände aus der Garage mitgenommen. Bei diesen ist ungeklärt, ob sie gemeinsames Eigentum oder Alleineigentum sind.
Meine Ex-Frau nutzt Möbel, Bettwäsche etc. seit der Trennung alleine mit dem gemeinsamen Kind.
Ich wohnte nach der Trennung bei meiner Schwester und danach mit meiner neuen Lebensgefährtin zusammen. Außerdem hatte ich finanzielle Mittel in Höhe von 25.000€.
Kann ich trotzdem eine Ausgleichszahlung verlangen?
Scheidung.org sagt: 2. Januar 2017 um 11:04 Uhr
Ausgleichszahlungen sind eher selten. Die Hausratsteilung soll auf Basis der Aufteilung der einzelnen Sachgegenstände erfolgen. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt, um mögliche Ansprüche prüfen zu lassen.
L. sagt: 5. Januar 2017 um 9:39 Uhr
Hallo, lebe seit Februar 2016 getrennt. Da ich erst im April 2016 eine eigene Wohnung habe und diese neu einrichten musste zum teil hat er mir einige Gegenstände herausgegebrn. Seitdem verlange ich immer wieder meine Ptivaten Sachen die ich noch nicht erhalten habe. Durch Zufall habe ich nun erfshren das sie Sachen von mir weggeworfen bezw. Verkauft haben. Ist das rechtens?
Scheidung.org sagt: 9. Januar 2017 um 10:40 Uhr
über fremdes Eigentum darf in aller Regel nicht verfügt werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche gegenüber dem Schuldner zu prüfen.
Julia sagt: 5. Januar 2017 um 16:07 Uhr
Ich habe eine kurze Verständnisfrage…
Vor der Eheschließung bewohnte ich mit meiner Tochter eine vollausgestattete Wohnung in welche mein Mann mit lediglich zwei Kartons voll Kleidung einzog. Nach der Eheschließung kauften wir ein Haus – außer der hältigen Hauskosten habe ausschließlich ich alles bezahlt.
Verstehe ich richtig, dass wenn ich – vereinfacht gesagt – meinen zuvor in der Wohnung befindlichen Esstisch bei Einzug ins Haus gegen einen Neuen (wenn auch gleich größeren und teureren) getauscht habe, dieser dann nicht in die Hausratsteilung geht? Gleiches gilt für jeden Teller, Topf, Vorhang, Schrank etc. bis hin zu meinem Pkw, der im Laufe der Jahre ebenfalls gegen einen Anderen tauscht wurde.
Im Rahmen der Haushaltstrennung müsste doch alles meins bleiden – oder?
Wie verhält es sich mit den Möbeln der zwei Kinder, welche vor Eheschließung noch nicht geboren waren?
Scheidung.org sagt: 9. Januar 2017 um 10:31 Uhr
letztlich müsste in jedem Fall einzeln geprüft werden, was als Surrogat gelten kann und was unweigerlich in den gemeinsamen Hausrat hineinzählt. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um etwaige Ansprüche und Forderungen prüfen zu lassen.
Tobias sagt: 13. Januar 2017 um 15:24 Uhr
wie sieht es eigentlich mit Hausratgegenständen aus, die nach der der häuslichen Trennung aber vor der Hausratsaufteilung kaputt gehen? Im konkreten Fall ist es ein teurer Kaffeevollautomat, der meiner Frau “kaputt” gegangen ist … gibt es da eine Rechtsprechung?
Scheidung.org sagt: 16. Januar 2017 um 10:21 Uhr
sofern es sich um gemeinsamen Hausrat handelt, kann dieser Gegenstand bei der Teilung “verrechnet” werden. Hier ist jedoch der genaue Einzelfall zu betrachten. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt, um Ihre Möglichkeiten zu prüfen.
Ron sagt: 18. Januar 2017 um 15:08 Uhr
Hallo! Ich bin am verzweifeln. Reicht eine bankunterfertigte Bestätigung über die Konten (guthaben) am eheschliesungstag rechtlich aus als Beweis damit es nicht in die Scheidungsmasse fällt? Weiteres werden Kredite vom “Vermögen” abgerechnet?
scheidung.org sagt: 23. Januar 2017 um 11:31 Uhr
wenden Sie sich damit am besten an einen Anwalt.
Regin sagt: 26. Januar 2017 um 11:00 Uhr
Hallo,ich habe eine Frage
Und zwar..Mein noch Ehemann und ich haben eine gemeinsame Küche gekauft gehabt,auf der Rechnung steht sein Name aber ich bezahle die Küche ab…Wer hat dann das Recht auf die Küche..Wem gehört sie dann rechtlich?
scheidung.org sagt: 30. Januar 2017 um 9:23 Uhr
Hallo Regin,
wenn die Küche während der Ehe erworben wurde, gehört es zum gemeinsamen Vermögen bzw. Gesamtgut. Sie müssen sich also einig werden, wer von Ihnen die Küche behält.
maxi sagt: 31. Januar 2017 um 16:46 Uhr
Ich habe eine frage wegen meinem Eigentum, soviel ich weiß gehört mein Eigentum (Haus, Wohnung, Weingarten) auch nach der Scheidung mir, weil ich es auch schon vor der Ehe eingebracht habe, aber meine sorge ist die Ehe Wohnung oder Ehe Haus, muss ich dann bei einer Scheidung wirklich Angst haben das ich dann z.b. meine Wohnung verlieren kann oder auch zur Hälfte, weil meine Frau dann vielleicht Arbeit hat, aber selber keine Wohnung bzw Haus zur Verfügung hat in Österreich, weil sie asiatin ist und ein Kind hat ( was nicht adoptiert ist von mir ) ?????? ……und was wäre wenn ich z.b. meine Mutter auf meine Wohnung dazuschreiben würde, (auf das Haus ist meine Mutter schon dazugeschrieben) aber Eigentümer bin ich, könnte ich dann die Wohnung auch verlieren oder zur Hälfte verlieren ohne das meine Mutter einverstanden sein muss????
Scheidung.org sagt: 6. Februar 2017 um 11:06 Uhr
solange Sie im Grundbuch stehen, gehören Ihnen auch die Immobilien. Leben Sie in einer Zugewinngemeinschaft, steht Ihrer Frau der hälftige Zugewinn dieser Immobilien zu. Wie es sich mit dem Ehe-Haus bzw. Wohnung verhält, kommt ebenfalls auf das Grundbuch an. Ist Ihre Frau dort ebenfalls eingetragen, gehört Ihr auch die Hälfte. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt.
Lena H. sagt: 12. Februar 2017 um 21:14 Uhr
ich habe eine Frage bzgl. Darlehen + Zinsen zu einem Haus. Wir haben es gemeinsam vor der Ehe erworben, das Darlehen hierfür gemeinsam aufgenommen und standen gleichberechtigt (50/50) im Grundbuch. Ein Jahr später 2006 haben wir geheiratet.
Seit Anfang 2016 sind wir getrennt.
Das gemeinsame Haus (drei Mietparteien), wollte ich verkaufen, den Rest nach Darlehnstilgung, jew. zur Hälfte teilen.
Mein Noch-Ehemann jedoch nicht. Er wollte das Haus weiter behalten. Daher zahlte er mich aus. Hierzu gibt es eine notariell beglaubigte Scheidungsvereinbarung. Die Umschreibung im Grundbuch ist bereits erfolgt…das Haus steht nun alleine auf seinem Namen. Die Bank hat mich daraufhin mit sofortiger Wirkung aus der Gesamtschuld entlassen und meinen Noch-Ehemann als alleinigen Darlehnsnehmer eingetragen.
Nun fordert mein Noch-Ehemann, dass ich mich zumindest an den monatl. Zinsen beteilige, bis das Haus in ca. 20 Jahren, abbezahlt ist. Als Begründung wird der Erwerb des Hauses zu Ehezeiten bzw. aus wirtschaftlich gemeisamer Zeit genannt.
Da unsere gemeinsamen Kinder bei mir leben (9 und 11 Jahre), arbeite ich z.Zt. halbtags.
Sein Nettogehalt beträgt mehr als das Doppelte von meinem.
Eine zusätzliche monatl. Mehrbelastung würde meine Existenz, trotz Kindesunterhalt, ruinieren.
Das Darlehn trägt sich mit den Mieteinnahmen selbst. Es gibt sogar einen monatl. „Überhang“ von 200 Euro.
Scheidung.org sagt: 13. Februar 2017 um 10:22 Uhr
in der Regel können Nichteigentümer nicht für die Belastung einer Immobilie haftbar gemacht werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihres Ehemannes prüfen zu lassen.
Martine D. sagt: 14. Februar 2017 um 12:22 Uhr
Ich habe während der bestehenden eingetragenen Partnerschaft 2011 eine Küche gekauft für 7000€ und diese auch als alleiniger Kreditnehmer abgezahlt. Kurzzeitig hat meine damalige Partnerin mir die Hälfte der Rate in Höhe von 55.-€ dazugegeben. Nach meinem Auszug Mai 2013 noch bis das Haus auf sie überschrieben war,danach musste ich die Küche alleine abzahlen, obwohl sie diese im Haus behalten hat. Ich habe leider ein Schreiben ihrerseits beim Notar unterschrieben, das ich auf Ansprüche verzichte. Die Partnerschaft wurde 6/2015 vom Familiengericht aufgelöst, kann ich heute noch Schadenersatz für die von mir bezahlte Küche fordern und wenn ja auf welchem Weg? Familiengericht oder Zivilgericht?
Scheidung.org sagt: 20. Februar 2017 um 10:38 Uhr
da Sie die alleinige Kreditnehmerin sind, müssen Sie auch die Raten an die Bank begleichen. Es bestand die Möglichkeit, dies im Innenverhältnis zu klären. Da Sie allerdings damals auf Ansprüche verzichteten, besteht hier wohl keine Möglichkeit mehr, die Kosten erstattet zu bekommen.
Bernd sagt: 23. Februar 2017 um 22:36 Uhr
Wir sind seit 1993 Verheiratet. Nun will meine Frau die Scheidung. Ich habe in die Ehe das Auto, den Garten den Großteil der der Möbel und ein größeres Bargeldvermögen mitgebracht. Des weiterem bekam ich während der Ehe einen größeren Betrag aus einer Unfallversicherung und ich Erbte auch wehrend unserer Ehe. Wie werden die ganzen Gelder bei einer Scheidung aufgeteilt.
Vielen Dank in voraus Bernd
Scheidung.org sagt: 27. Februar 2017 um 11:29 Uhr
bei Auflösung einer Zugewinngemeinschaft besteht in aller Regel nur ein Ausgleichsanspruch bezüglich der während der Ehezeit erworbenen Vermögensmassen. Ausgenommen ist hier jedoch zumeist privilegierter Erwerb.
Wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich über die Trennungs- und Scheidungsfolgen informieren zu lassen.
Andreas sagt: 1. März 2017 um 21:36 Uhr
Meine Frau und ich leben getrennt. Die Scheidung steht bevor. Jetzt hat meine Frau sich während des Trennungsjahres die Mietwohnung für ca. 25.000 Euro neu eingerichtet (Küche, Architekten etc.)
Werden diese Werte zu Ihrem Endvermögen gerechnet oder ist es theoretisch so, dass ich quasi zur Hälfte diese Sache mitfinanziere?
Scheidung.org sagt: 6. März 2017 um 12:13 Uhr
als Fixpunkt beim Zugewinnausgleich ist die Rechtshängigkeit der Scheidung ausschlaggebend. Alle Vermögenswerte, die bis zu diesem Zeitpunkt hinzugewonnen werden, können somit noch in den Zugewinnausgleich fallen. Wenden Sie sich für eine Prüfung Ihres vorliegenden Falles an Ihren Rechtsanwalt.
Asalet sagt: 2. März 2017 um 3:42 Uhr
Hallo, im Jahr 2008 hat meiner Mutter ein Auto gekauft, und es mir geschenkt. Im Jahr 2011 habe ich geheiratet.. die ratenzahlung wurde aus meinem Konto abgebucht.. kommt das Auto mit ins vermögensteilung?
Scheidung.org sagt: 6. März 2017 um 12:15 Uhr
Hallo Asalet,
das ist abhängig von dem ehelichen Güterstand. In der Zugewinngemeinschaft werden bei der Vermögensaufteilung in aller Regel nur Werte betrachtet, die während der Ehezeit hinzugewonnen wurden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Behandlung einzelner Vermögen bei Scheidung zu prüfen.
F. sagt: 5. März 2017 um 14:59 Uhr
Was passiert, wenn ein Ehepartner nach gerichtlicher Anweisung Hausratsgegenstände als Alleineigentum zugesprochen bekommt, sie aber nach Abholung zur Entsorgung auf den Schrottplatz bringt? Hausratsgegenstände dürfen nicht rausgegeben werden, um sie in einer Lagerhalle unterzustellen.
Scheidung.org sagt: 6. März 2017 um 10:41 Uhr
mit Alleineigentum kann der Eigentümer verfahren, wie es ihm beliebt. Wenden Sie sich ggf. an Ihren Anwalt.
Viola sagt: 12. April 2017 um 0:25 Uhr
Hallo, die Mieteinnahme. Folgender Fall: Ehelleute leben seit Januar 2016 in Trennung im Doppelhaus. Ehemann in Trennung ist Vermieter und vermietet seine im notariell zugesprochene Haus-Hälfte. In Absprache mit der Nochfrau geht die Mieteinnahme auf das Konto der NochFrau(Ihre Bankverbindung ist im Mietvertrag eingetragen), da diese sämtliche Nebenkosten für das Doppelhaus alleine zahlt und den Anteil der Kaltmiete für ca. 1,5 Jahre als Tilgung für Scheidungskosten, Notarkosten ect. verwenden soll (mündliche Vereinbarung). Dafür wohnt der getrennte Mann noch in der Hälfte der Noch-Frau bis das Mietverhältnis beendet ist und der Exmann dort einziehen kann. Nun ist alles bezahlt, die Scheidung wenige Monate her und die vermietete Hälfte plötzlich frei geworden. Das Mietverhältnis ist also beendet und der geschiedene Exmann zieht in die ehemals vermietete Haushälfte. Jetzt fordert er genau die Summe der Kaltmiete zurück für den Zeitraum der er getrennt im HausTeil der Exfrau gelebt hat, also für 15 Monate. Bei der Scheidung war keine Rede davon, er hat es 15 Monate so gewollt und und jetzt plötzlich wittert er Geld und will von alldem nix mehr wissen. Er sagt, da er Vermieter sei und nicht ich , gehöre mir das Geld garnicht und ich müsse ich ihm zumindest die Kaltmiete wieder auszahlen. Da es ca. 5.000 Euro sind, ist es für mich garnicht machbar. Von der Absprache will er auch nix mehr wissen. Wie ist das gesetzlich zu sehen?
Scheidung.org sagt: 18. April 2017 um 9:54 Uhr
da es sich um eine mündliche Vereinbarung handelte, wird es schwierig, dies zu beweisen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der dies überprüft.
Wolfgang sagt: 19. April 2017 um 6:54 Uhr
Hallo, meine Frau (damals noch Freundin) ist 2008 zu mir in meine Wohnung gezogen, wir haben dann zu ihrem Einzug kleinere Renovierungsarbeiten vergenommen (neue Badfliesen,neue Wandfarbe im Schlafzimmer,Unterschranklampen in der Küche eingebaut),wo Sie damals besorgt und gezahlt hat. Nun haben wir uns Getrennt und Sie ist ausgezogen und möchte von mir das Geld dafür zurück haben. Muss ich Ihr den damaligen Neupreis zurück geben,oder nur einen Teil,oder ist das bereits abgeschrieben? Kann mir wer einen Rat geben?
Scheidung.org sagt: 24. April 2017 um 9:47 Uhr
das richtet sich danach, welche wirksame Vereinbarung Sie derzeit für den Fall der Trennung getroffen haben. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um den Sachverhalt genauer unter die Lupe zu nehmen.
Klaus sagt: 21. April 2017 um 12:00 Uhr
ich besitze seit dem Tod meines Vaters 1990 die Hälfte meines Elternhauses. Die andere Hölfte meine Mutter. Unser Notar sagt, dass dies in unserer Scheidungsfolgevereinbarung gelistet werden muss. Die Heirat war 2008.
Er verlangt den Brandversicherungswert des Hauses und meint, dass dies der Form halber als Altvermögen außerhalb des Zugewinns gelistet werden muss. Meiner Meinung nach ist die Aufnahme irrelevant, da die Haushälfte so oder so mir gehört und nicht aufgeteilt wird.
Durch die Listung in der Vereinbarung steigt mein Vermögen somit erheblich und damit auch die Gebühren des Notars.
Mein RA arbeitet mit dem Notar zusammen und hält das für erforderlich.
Sehe ich das falsch, oder werde ich hier vom Notar unnötig ausgepresst?
Scheidung.org sagt: 24. April 2017 um 9:30 Uhr
wir sind nicht befugt, Rechtsberatung zu erteilen. Haben Sie Zweifel an dem Vorgehen von Anwalt und Notar, holen Sie ggf. eine Zweitmeinung bei einem anderen Rechtsbeistand ein.
Jörg sagt: 21. April 2017 um 13:15 Uhr
Meine noch Frau behält alles unter Verschluss, so daß ich an nichts rankomme.
Ich hab mich im Februar getrennt.
Möchte jetzt mein Boot, Wohnwagen und Werkzeug haben.
Sie lässt mich aber nicht mehr ins Eigenheim und Grundstück. Gehört uns beiden.
Was kann ich machen um diese Gegenstände zu bekommen.
Scheidung.org sagt: 24. April 2017 um 9:28 Uhr
wenden Sie sich an einen Anwalt, um ggf. die Herausgabe auf dem rechtlichen Weg durchzusetzen. Dieser kann Ihnen auch weitere Schritte im Zuge der Trennung und Scheidung erläutern.
Conny sagt: 27. April 2017 um 11:01 Uhr
Trennung von meinem Mann nach 33 Jahren Ehe. Er sagt, er will “nur das Auto Wert 12.000 Euro und den Fernseher Wert 2000 Euro oder er lässt es mir und ich soll ihm dann die Hälfte derWerte auszahlen. Den Rest des Haushaltes braucht er nicht. Der Haushalt Möbel und restl. Geräte sind schon alt und haben keinen großen Wert mehr. Frage :kann er e das von mir verlangen? Wie kann ich mich richtig verhalten? Müsste mir ein Auto kaufen. Alles wurde während der Ehe angeschafft.
Scheidung.org sagt: 2. Mai 2017 um 9:44 Uhr
der Hausrat ist bei einer Scheidung zu teilen. Wem das Auto zusteht, lässt sich pauschal nicht beantworten. Hier kommt es beispielsweise darauf an, ob es sich um einen Familienwagen handelt. Sofern Sie Ihrem Mann Wertgegenstände zugestehen, können Sie einen entsprechenden Ausgleich verlangen.
Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Sie beraten kann.
Christian sagt: 27. April 2017 um 15:26 Uhr
meine Frau hat vor 20 Jahren ein erhebliches Erbe angenommen, von dem bei unserem Kennenlernen nur noch ein Bruchteil existent war. Sie hat vorehelich einen kleinen vierstelligen Betrag für den Kauf eines gemeinsamen Schlafzimmers davon verwendet, jetzt, in der Trennung, besteht sie auf die privligierte Verrechnung dieses Betrages beim Zugewinnausgleich. Meinem Verständnis nach gilt das doch aber nur für geerbte Beträge während der Ehe, oder täusch ich mich da?
Ein Ja, Nein auf die Frage mit dem Täuschen wäre schon klasse, danke! 🙂
Scheidung.org sagt: 2. Mai 2017 um 9:59 Uhr
ein Erbe zählt immer zum Anfangsvermögen, egal ob es vor oder während der Ehe hinzukam.
Sara sagt: 3. Mai 2017 um 18:51 Uhr
Hallo! Was ist denn wenn einer die Wohnung während der Abwesenheit des Ehepartners ausgeräumt und an sich nur wertloses “Zeug” zurück gelassen hat? Was kann man da tun?
Scheidung.org sagt: 8. Mai 2017 um 10:15 Uhr
es besteht u. a. die Möglichkeit, Strafanzeige zu stellen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die einzelnen Varianten in Ihrem Fall durchzuspielen (auch bezüglich des Kostenfaktors).
Anke sagt: 13. Mai 2017 um 9:49 Uhr
ich habe mal unverbindlich die Frage, was ist mit Möbeln die nach einer Trennung angeschafft wurden, fallen die in den Zugwinn?
Bin getrennt, Mann ausgezogen und kauft neue Möbel für sich und seine neue, sind aber noch lange ncht geschieden.
Scheidung.org sagt: 15. Mai 2017 um 9:32 Uhr
in den Zugewinnausgleich fallen in aller Regel alle Vermögensmassen, die bis zum Zeitpunkt der Rechtshängigkeit der Scheidung erwirtschaftete wurden. Wenden Sie sich für eine umfassende Beratung an einen Rechtsanwalt.
Dominik L. sagt: 15. Mai 2017 um 23:02 Uhr
Meine Lebensgefährtin hat sich von mir getrennt. Ich habe ein Annäherungsverbot, habe aber noch meine Sachen in der Wohnung und im Keller stehen.
Ich habe die Anwältin meiner ehemaligen Lebensgefährtin gebeten, das ich in Beisein einer Familienhilfe meine Sachen abholen möchte, damit kein Kontakt zustande kommt. Die Anwältin oder meine ehemalige Lebensgefährtin möchte das aber nicht. Wie soll ich an meine Sachen kommen? Ich habe niemanden der die Dinge abholen kann.
Scheidung.org sagt: 22. Mai 2017 um 8:59 Uhr
wenden Sie sich an einen Anwalt, der Sie in dieser Sache vertritt. Ggf. kann dieser mit Ihnen zu der Wohnung fahren.
Michael sagt: 30. Mai 2017 um 18:46 Uhr
Hallo Liebes Scheidungs.org-Team,
Wir haben uns getrennt und bei der rausgabe der Sachen hat sich herraus gestellt das alles was wir zusammen gekauft haben auf ihren Namen geliefert wurde. Auch der Kaufvertrag vom Auto und die zulassung erfolgte auf ihren Namen.
Mann doof und lernt daraus. Man solte alles zusammen unterschreiben!
bekomme ich die Sachen oder zumindest die Hälfte vom Kaufpreis?
Ihre Anwältin meint Nein und ich kann auch nicht das gemeinsame Auto nutzen
Gibt es da einen Möglichkeit oder hat Sie recht?
Scheidung.org sagt: 12. Juni 2017 um 10:42 Uhr
bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um mögliche Ansprüche Ihrerseits prüfen zu lassen. Wir sind an dieser Stelle nicht befugt, Rechtsberatung zu erteilen.
Dani sagt: 22. Juni 2017 um 20:37 Uhr
Momentan alles friedlich.. Sobald nochmann aus dem Haus ist.. wird er anders… Hab in der Ehe von meinem Papa, nach dem dieser mein Elternhaus verkauft hat, ein Teil des Geldes als kleiner erbe bekommen und das für Autokauf verwendet… Auto wurde nach Trennung nun wieder verkauft und Mann verlangt Geldanteil davon…. DAMIT ER SICH NEUES KAUFEN KANN UM SICH UM GEMEINSAMES KIND ZU KÜMMERN UND ZU BESUCHEN ODER ABHOLEN… da es in der Ehe angeschafft wurde…. Was ist richtig…
Scheidung.org sagt: 26. Juni 2017 um 10:07 Uhr
maßgeblich sind bei der Entscheidung, ob ein Auto in den Hausrat hineinfällt, ob das Fahrzeug als Familienwagen verwandt wurde. Ggf. kann der Verkaufserlös auch in den Zugewinnausgleich fallen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihres Ehemannes prüfen zu lassen.
Jörg sagt: 9. Juli 2017 um 14:30 Uhr
1. Meine Frau hat mich im Februar verlassen und ist zu ihrem neuen Partner gezogen und hat die Scheidung schon eingereicht. Jetzt verlangt sie das ich die Möbel verkaufe und ihr das Geld schicke. Die Sofas sind aber fleckig und die meisten Möbel schon über 15 Jahre alt. Sie hat mir geschrieben das die Sofas und der Couchtisch einen Wert von 2000 € hätten und und ich ihr sonst das Geld auszahlen müsste.
2. Ich habe nach der Trennung einen Wohnzimmer Schrank, ein Ehebett ( das andere war gebrochen) und einen Röhrefernseher geschenkt bekommen.
3. Der Gefrierschrank und den Kühlschrank habe ich schon vor der Ehe gehabt.
4. Ich habe ja auch nur das notwendigste an Einrichtung was zu einem Haushalt gehört. Sie hat doch durch ihren Partner eine komplette Einrichtung.
Muss ich dann trotzdem alles verkaufen.
Da ich Montag erst wieder arbeiten gefunden habe und nicht viel verdiene kann ich sie auch nicht auszahlen. Bin in der Privatinsolvenz, muss Strafbefehl und Steuerrücksstand abzahlen und noch Unterhalt für unsere Tochter die alleine wohnt.
Scheidung.org sagt: 10. Juli 2017 um 9:22 Uhr
bei der Hausratsteilung sind in aller Regel die tatsächlichen Sachwerte auszugleichen, Zahlungen sind zunächst nicht angedacht. Ggf. können einzelne Gegenstände dem Partner zur freien Verfügung überlassen werden.
Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihrer Frau genau prüfen zu lassen.
Siegfried sagt: 20. Juli 2017 um 6:33 Uhr
ich hätte da einmal eine Frage:
Meine Noch-Ehefrau ist im Mai ausgezogen. Hat mir fast komplett die Wohnung ausgeräumt (Wohnwand Wohnzimmer, Lederhosen, Stereoanlage etc.) Dann ist ihr ja auch nichts besseres eingefallen, dass sie mich bei der Polizei anzeigt wegen angeblicher Körperverletzung sowie angeblichen Diebstahl von Unterlagen.
Nun hab ich von Ihrem Anwalt ein Schreiben bekommen, indem sie folgendes fordert:
– Gefrierschrank (voll)
– Eckbankgarnitur
– Wohnzimmerregalwand
– 2 Fernsehgeräte (defekt und entsorgt)
– eine Küche (Alter ca. 15 Jahre soll von mir mit 800 € abgelöst werden)
Da sie ja aber bereits während ich in der Arbeit war, die Wohnung fast leer geräumt hat (ebenso meine Lederhosen sowie Lederwesten samt Wohnwand Wohnzimmer, Balkongarituren etc.) bin ich eigentlich nicht bereit mich auf dieses Niveau zu begeben.
Für eine Antwort, wie ich mich verhalten soll, wäre ich dankbar.
Scheidung.org sagt: 24. Juli 2017 um 10:01 Uhr
bitte wenden Sie sich Ihrerseits an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihrer Frau prüfen zu lassen und gegen ungerechtfertigte Forderungen ggf. vorzugehen.
Kerstin sagt: 2. August 2017 um 19:14 Uhr
Hallo. Ich bin im trennungsjahr und mein Mann zieht in eine vollstationäre wohngruppe. D.h. er kann Möbel und Geräte nicht mitnehmen. Muss ich ihn finanziell entschädigen?
Scheidung.org sagt: 7. August 2017 um 10:55 Uhr
sofern keine Hausratsteilung ermöglicht werden kann, ist im Einzelfall auch die monetäre Ausgleichszahlung möglich. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um zu ergründen, welche Möglichkeiten in diesem Zusammenhang zur Verfügung stehen.
Palle sagt: 27. August 2017 um 23:07 Uhr
Wenn mein Frau vor Ehe einen Schuld hatte von 5000€ wegen ihr Bafoeg, was ich bis die Trennung nicht wusste, und sie nun dies von unsere gemiensamen konto während die Trennung bezahlt hat, ohne mein Einverständnis, kann ich diese betrag von die monatlichen Unterhalt abziehen.
Die wohnt nun mit unsere 2 kinder in unsere gemeinsamen Haus und hat kein Einkommen. Vielen dank im voraus.
Scheidung.org sagt: 28. August 2017 um 7:41 Uhr
Hallo Palle,
bei Geldern auf einem gemeinsamen Konto können im Falle der Trennung im Einzelfall auch beidseitig hälftige Ansprüche bestehen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit in Ihrem Fall eine Verrechnung mit Unterhaltsleistungen möglich wäre.
Jasmin sagt: 30. August 2017 um 16:35 Uhr
Und zwar ich und mein noch Mann,leben bereits seid 5 Jahren getrennt.
Leider habe ich das mit der Scheidung immer bis jetzt hinaus gezögert.
Damals bin ich gegangen und hab nie irgendetwas von dem wohnungs Hausrat bekommen.
Natürlich möchte ich nun auch den teil der mir vom Hausrat zusteht, jedoch kann ich ja mit den Möbeln etc.leider nicht mehr wirklich was anfangen da ich mir ja Alles selbst neu gekauft habe.
Meine Frage wäre nun , ob es möglich ist das ich das ganze in Form von Geld bekommen könnte?
Scheidung.org sagt: 4. September 2017 um 11:53 Uhr
ein Ausgleich in Geld ist bei der Hausratsteilung zwar grundsätzlich theoretisch möglich, in der Regel aber streben die Gerichte und Anwälte den Ausgleich in Sachwerten an, um eben solche Ansprüche zu vermeiden. Ggf. kann der zugesprochene Hausrat nach der Teilung ja auch eigenhändig veräußert werden. Wenden Sie sich zur Klärung an Ihren Anwalt.
Anja sagt: 3. September 2017 um 16:06 Uhr
mein Mann hat sich von mir getrennt. Vor ca. 1,5 Jahren haben wir ein Haus gekauft. Das Haus sollte eigentlich zum Teil mit seinem Erbe bestückt werden aber leider wurde es viel später ausgezahlt das nur ein Teil von ca. 15.000 Euro mit in die Finanzierung gegangen ist. Zudem hat er von dem Erbe ein Auto gekauft und noch ein großen Barbetrag auf dem Konto.
Ich habe gar kein Vermögen mehr zur Verfügung da ich alles in das Haus gesteckt habe.
Wenn das Haus verkauft werden würde, würden wir einen hohen Verlust haben aufgrund der Zinsen und da wir mit Renovierungskosten nie den Betrag durch den Verkauf wieder rausbekommen bekommen würden.
Hab ich ein Anspruch auf das Auto das zur gemeinsamen Lebensführung genutzt wird (Kinder werden zum Kiga gebracht; Einkauf etc.)
Das Erbe das in das Haus gegangen ist, kann er das zurück verlangen oder wäre es ein fiktives Verlustgeschäft?
Was ist mit dem Erbe auf dem Konto?
Scheidung.org sagt: 4. September 2017 um 9:39 Uhr
1. Sofern ein Fahrzeug als Familienauto genutzt wurde, kann hier häufig ein Anspruch vonseiten des Partners erhoben werden, der die Kinder nach der Trennung dauerhaft betreut. Es fällt in diesem Fall oftmals in den gemeinsamen Hausrat, unabhängig der Eigentumsverhältnisse. Pauschale Lösungen gibt es hier jedoch nicht. Es bedarf der Betrachtung des Einzelfalls.
2. Erbschaften werden regelmäßig als privilegierter Erwerb betrachtet, der nicht in den Zugewinnausgleich fällt und somit nicht automatisch einen Anspruch des anderen Ehegatten begründen. Bei Einsatz von geerbten Vermögen gestaltet sich dies wiederum komplizierter. Auch hier muss der spezifische Einzelfall betrachtet werden.
Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche im Falle einer Scheidung prüfen und beziffern zu lassen.
Anonym sagt: 15. September 2017 um 8:34 Uhr
Ich möchte mich mal erkundigen nach dem Stand 2017. Ich lebe seit dem 1.5.2017 meiner Freundin zusammen und denke sie will sich kurzfristig von mir trennen.
Wo ich eingezogen bin, habe ich einiges an hochwertigen Möbel mit ins Haus gebracht und ich befürchte sie wird versuchen die zu behalten.
Wir sind weder verlobt moch verheiratet, aber meine Freundin hat 3 Kinder (aus einer früheren Ehe).
Wie sind die Ansprüche meiner Freundin nachdem wir 5 Monate zusammenleben?
Ich habe von einigen Möbeln noch die Rechnungen, aber von den Meisten nicht; habe aber die meisten Möbeln fotografiert. Kann ich damit vermeiden dass sie Ansprüche auf meinen Möbeln hat/bekommt? Außerdem investiere ich gerade so ziemlich in eine Renovierung der Eigentuswohnung meiner Freundin. Kann ich diese Kosten, bei einer Trennung evt. geltend machen bzw. zurückfordern?
Scheidung.org sagt: 18. September 2017 um 9:57 Uhr
ein rechtlicher Anspruch ergibt sich allein durch eine partnerschaftliche Beziehung regelmäßig nicht. Sofern Sie nachweisen können, welche Einrichtungsgegenstände Ihnen gehören, ist ein Anspruch oftmals zu verneinen. Wenden Sie sich zur Abklärung gerne auch an einen Anwalt.
Anonym sagt: 20. September 2017 um 8:03 Uhr
Frage hierbei wäre welche ‘Beweismittel’ hier ausreichen um nachzuweisen dass die Gegenstände mir gehören. Ich habe nicht von allen Gegenständen Rechnungen.
Scheidung.org sagt: 25. September 2017 um 12:21 Uhr
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen. Deshalb an dieser Stelle noch einmal der Hinweis auf die anwaltliche Beratung. Ein Rechtsanwalt kann Ihnen auch erläutern, welche Nachweise im Einzelfall ausreichend und beweiskräftig sein können.
Tonita sagt: 26. September 2017 um 6:27 Uhr
Kurz vor der Trennung habe ich eine grosse Badrenovierung für unsere Mietwohnung in Auftrag gegeben. Wir haben in einer Zugewinngemeinschaft gelebt. 24000 Euro sind von meinem Praxiskonto geflossen, 13000 vom gemeinsamen Konto, mit 8000 Euro hat sich der Eigentümer beteiligt. Ich musste nach der Scheidung mit meiner Tochter ausziehen, da wir nicht im Mietvertrag eingetragen waren. Wie wird jetzt das Bad im Rahmen der Hausratsaufteilung bewertet? Habe ich ein Anspruch ,genauso wie bei der von uns eingebauten Küche, auf ein Teil des Geldes?
Scheidung.org sagt: 9. Oktober 2017 um 12:25 Uhr
Hallo Tonita,
ausschlaggebend sind dabei oftmals getroffene Regelungen, die für den Trennungsfall getroffen wurden. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit sich aus den Ausgaben ein Anspruch Ihrerseits ergibt.
Katja R. sagt: 26. September 2017 um 19:37 Uhr
Wir haben uns getrennt. Die kinder und ich werden nun ausziehen, auch er nimmt sich eine wohnung. Er möchte keine möbel und mir auch unterschreiben das er dafür keine kosten verlangt. Kann bei der Scheidung trotzdem eine Zahlung mich zukommen?
Scheidung.org sagt: 9. Oktober 2017 um 12:37 Uhr
die Hausratsteilung wird nur auf Antrag gerichtlich verhandelt. Die Ehegatten können sich hierüber grundsätzlich auch außergerichtlich einigen, sollten dies jedoch im Rahmen einer notariellen Scheidungsfolgenvereinbarung tun, um Rechtssicherheit zu haben und spätere Ansprüche auszuschließen. Wenden Sie sich für eine Klärung bitte an Ihren Anwalt.
Otto sagt: 5. Oktober 2017 um 17:25 Uhr
Hallo. Meine Frau und ich leben seit einem Jahr getrennt. Sie möchte sich aus gesundheitlichen Gründen im Moment nicht mit einer Scheidung belasten, dem stimme ich zu.
Ich möchte mir jedoch mit meiner neuen Lebenspartnerin Eigentum anschaffen.
Welche Möglichkeit, zB eines Vertrages, besteht den Zugewinn auszuschließen damit meine Frau kein Anrecht auf die Immobilie bekommt und ist dieser Vertrag an einer Form gebunden?
Scheidung.org sagt: 9. Oktober 2017 um 16:37 Uhr
bitte wenden Sie sich zur Klärung dieser spezifischen Frage bitte an einen Anwalt. Dieser kann Ihnen ggf. auch bei der Vertragsaufsetzung helfen. Wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen.
Silvia sagt: 9. Oktober 2017 um 12:13 Uhr
Hallo Liebes Team ich hätte da einige Fragen bezüglich Zugewinn.
Zählen Dividendenzahlungen von mit in die Ehe gebrachten Geldanlagen zum Zugewinn?
Wie verhält es sich im Gegenzug bei einem Haus das noch verschuldet war, in der Ehezeit abgezahlt wurde und jetzt eine Wertsteigerung erfahren hat in den zurückliegenden Jahren allerdings nur der Partner eingetragen ist im Grundbuch?
Bei angeschafften Geräten zählt vermutlich der derzeitige Wert nehme ich an.
Scheidung.org sagt: 9. Oktober 2017 um 17:23 Uhr
Dividenden und Zinsen können im Einzelfall ebenfalls zum Zugewinn gerechnet werden.
Die Verringerung von Schulden geht mit einem Zugewinn einher. Auch die Wertsteigerung kann die Vermögenssteigerung aufseiten des Eigentümers begründen.
Wenden Sie sich für eine genaue Klärung der in Ihrem Fall anzurechnenden Werte bitte an Ihren Anwalt. Eine pauschale und verbindliche Klärung ist an dieser Stelle nicht möglich.
Claudia sagt: 9. Januar 2018 um 12:06 Uhr
Mein Mann möchte die Scheidung. Was kann er verlangen für die gemeinsam angeschaften Möbel. Die sollen in der Wohnung bleiben die ich weiter mit meinem Sohn bewohne.
Möbel sind 4 Jahre alt und die Küche 3 Jahre. Kann er den Neuwert verlangen oder gibt es da einen Zeitwert?
Scheidung.org sagt: 15. Januar 2018 um 16:52 Uhr
gemeinsamer Hausrat wird in der Regel nicht mit Auszahlungen ausgelöst. Hier findet vielmehr eine gleichmäßige Aufteilung zwischen den Ehegatten statt. Eine Auszahlung ist dennoch theoretisch möglich (aber kein Rechtsanspruch). Bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um sich über die Haushaltsteilung informieren zu lassen.
Stefan sagt: 25. Januar 2018 um 21:40 Uhr
ich habe eine Frage zur Aufteilung des Hausrats. Ich habe bereits gelesen, dass eine sachdingliche Einigung angestrebt werden soll. Ich bewohne derzeit noch mit meiner Frau eine gemeinsame Wohnung aus der sie ausziehen möchte. Diese Wohnung wird definitiv kleiner aus unsere jetztige, in der ich weiterhin wohnen werde, sein. Dementsprechend wird sie wenig Dinge des aufzuteilenden Hausrats mitnehmen und ich müsste ihr einen Ausgleich zahlen (Auto, Kühl-Gefrier-Kombi, Fernseher, Herd, Geschirrspüler etc.).
Ihr Vorschlag für die Auszahlung wäre, den Einkaufswert der Güter zu nehmen, ihn durch 2 zu teilen und die entsprechende Hälfte an sie zu zahlen. Ich sehe jedoch nicht ein ihr beispielsweise für einen Herd, der 400 € neu gekostet hat und bereits anderthalb Jahre genutzt wurde, 200 € zu geben. Ich könnte den Herd ja genauso wenig noch einmal für 400 € verkaufen.
Mein Vorschlag an sie wäre sämtliche Dinge des Hausrats zu nehmen und pro angefangenem benutzten Jahr 10% des ursprünglichen Einkaufswertes abzuziehen. Das würde für den Herd bedeuten, dass er im zweiten Jahr der Nutzung 20% weniger wert wäre (also 320€) und ich ihr lediglich 160€ dafür noch zahlen müsste.
Gibt es für solche Fälle eine Formel zur Berechnung des aktuellen Wertes?
Scheidung.org sagt: 6. Februar 2018 um 14:14 Uhr
da ein geldwerter Ausgleich in der Regel vermieden werden soll, gibt es nach hiesiger Kenntnis keine allgemeingültigen Vorgaben zur Bewertung des Hausrats bei Scheidung. Bitte wenden Sie sich für eine Klärung an einen Anwalt.
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