Source: https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/428273_E13c/
Timestamp: 2019-05-19 13:07:54
Document Index: 199718916

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13']

ErbStH H E 13c - NWB Datenbank
ErbStH H E 13c (Zu § 13c ErbStG)
Aufteilung des Grundbesitzwerts
Im Nachlass des H befindet sich ein bebautes Grundstück. In dem Gebäude sind drei Wohnungen zu Wohnzwecken vermietet. Außerdem befindet sich in dem Gebäude eine Arztpraxis. Der festgestellte Grundbesitzwert beträgt 1 200 000 EUR. Die Summe der Wohnflächen der drei Wohnungen beträgt 300 qm. Die Arztpraxis hat eine Nutzfläche von 100 qm.
Auf die vermieteten Wohnungen entfällt ein Anteil von 300 qm : 400 qm = 0,75
begünstigter Teil des Grundbesitzwerts 1 200 000 EUR × 0,75 = 900 000 EUR
Der Befreiungsabschlag beträgt 10 % von 900 000 EUR
Im Nachlass des H befindet sich ein ausschließlich zu Wohnzwecken vermietetes Grundstück. Erbe E muss vermächtnisweise der Tante T ein unentgeltliches Nutzungsrecht an einer darin belegenen Wohnung einräumen.
Der Erwerb des Grundstücks durch E ist teilweise begünstigt. Die Einräumung eines unentgeltlichen Nutzungsrechts ist nicht der Vermietung zu Wohnzwecken gleichzustellen.
Schuldenkürzung
Tochter T erbt von ihrem Vater V ein ausschließlich zu Wohnzwecken vermietetes Grundstück mit einem Grundbesitzwert von 2 000 000 EUR. Im Zusammenhang mit der Anschaffung steht eine Darlehensschuld, die noch mit 500 000 EUR valutiert.
Zu Wohnzwecken vermietetes Grundstück (begünstigt)
Befreiungsabschlag 10 % von 2 000 000 EUR =
Nicht abzugsfähig 10 % von 500 000 EUR =
./. 450 000 EUR
Erblasser E wird von seiner Tochter T und seinem Sohn S je zur Hälfte beerbt. Zum Nachlass gehört ein Grundstück mit einem zu Wohnzwecken vermieteten Grundstück und einem Grundbesitzwert von 1 000 000 EUR. Das Grundstück ist mit einer Grundschuld von 100 000 EUR belastet. Zum Nachlass gehört außerdem ein Bankguthaben von 1 000 000 EUR.
Im Rahmen der Erbauseinandersetzung übernimmt die Tochter auch die andere Hälfte des Grundstücks gegen eine Ausgleichszahlung aus dem Nachlass von 500 000 EUR. Die Grundschuld tragen beide entsprechend ihren Erbteilen.
+ 1 000 000 EUR
1 889 700 EUR
944 850 EUR
Steuerbefreiung nach § 13c ErbStG
Davon steuerbegünstigt 10 %
Werterhöhung Ausgleichszahlung in Höhe von 500 000 EUR, davon steuerbegünstigt 10 %
+ 50 000 EUR
Steuerbefreiung § 13c ErbStG
Grundschuld (½ entsprechend Erbteil)
Davon abzugsfähig nach dem Verhältnis
Wert des Grundstücks nach Anwendung des § 13c ErbStG
400 000 EUR : 500 000 EUR = 80,00 %
50 000 EUR × 80,00 %
= Bereicherung der T
854 850 EUR
Erblasser E hat seine Frau F zur Alleinerbin eingesetzt. Sein Neffe N soll das ausschließlich zu Wohnzwecken vermietete Grundstück mit einem gemeinen Wert von 2 000 000 EUR durch Vermächtnis erhalten. Neben dem Grundstück gehört zum Nachlass Kapitalvermögen von 1 500 000 EUR.
Nach § 13c Absatz 1 ErbStG würde ihr zunächst der Verschonungsabschlag von 10 % zustehen. Wegen der Weitergabeverpflichtung auf Grund des Vermächtnisses kann sie diesen jedoch nicht in Anspruch nehmen. Die sich aus ihrem Erwerb ergebende Bereicherung ist wie folgt zu ermitteln:
Zu Wohnzwecken vermietetes Grundstück (nicht begünstigt)
+ 1 500 000 EUR
Vermächtnislast
./. 2 000 000 EUR
Nach § 13c Absatz 1 ErbStG steht ihm der Verschonungsabschlag von 10 % zu. Seine Bereicherung berechnet sich wie folgt:
Befreiungsabschlag 10 % von 2 000 000 EUR
Die Kinder K1 und K2 sind Erben zu je ½. Der Nachlass besteht aus einem ausschließlich zu Wohnzwecken vermieteten Grundstück mit einem Grundbesitzwert von 1 000 000 EUR sowie Kapitalvermögen im Wert von 1 500 000 EUR. Im Rahmen der Erbauseinandersetzung übernimmt Kind K1 auch die andere Hälfte des Grundstücks gegen eine Ausgleichszahlung aus dem Nachlass von 500 000 EUR.
Berechnung des Erwerbs für K1
Werterhöhung gegen Ausgleichszahlung in Höhe von
Befreiungsabschlag 10 % von 1 000 000 EUR
Erbanteil K1
Bereicherung des K1
Berechnung des Erwerbs für K2
Erbanteil K2
Befreiungsabschlag
Bereicherung des K2
ErbStH H E 13c ablegen in?