Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VII%20R%2014/79
Timestamp: 2019-09-22 00:52:46
Document Index: 93465613

Matched Legal Cases: ['Art. 12', '§ 1', 'Art. 12', '§ 1', '§ 62', 'Art. 4', '§ 62', '§ 3', 'Art. 12', '§ 3', 'Art. 12', 'Art. 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', 'Art. 12', '§ 3', 'Art. 12', '§ 3', '§ 80']

BFH, 28.07.1981 - VII R 14/79 - dejure.org
https://dejure.org/1981,540
BFH, 28.07.1981 - VII R 14/79 (https://dejure.org/1981,540)
BFH, Entscheidung vom 28.07.1981 - VII R 14/79 (https://dejure.org/1981,540)
BFH, Entscheidung vom 28. Juli 1981 - VII R 14/79 (https://dejure.org/1981,540)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1981,540) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
GG Art. 12 Abs. 1; StBerG §§ 1 bis 7
Hilfeleistung in Steuersachen - Steuerangelegenheit - Auslegung des Begriffs der Hilfeleistung
GG Art. 12 Abs. 1; StBerG §§ 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
BFHE 134, 206
BStBl II 1982, 43
BFH, 19.02.2002 - VIII R 83/00
Ein Geschichtskurs von wöchentlich 2 1/2 Zeitstunden im Rahmen eines …
An einer Sachentscheidung dieses Inhalts ist der Senat nicht deshalb gehindert, weil der Kläger im Revisionsverfahren nicht durch einen Bevollmächtigten nach § 62a FGO (i.V.m. Art. 4 des Zweiten Gesetzes zur Änderung der Finanzgerichtsordnung und anderer Gesetze vom 19. Dezember 2000, BGBl I 2000, 1757) vertreten ist (ständige Rechtsprechung; vgl. den nicht veröffentlichten Teil des BFH-Urteils vom 28. Juli 1981 VII R 14/79, juris;… Spindler in Hübschmann/Hepp/Spitaler, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 62a FGO Rz. 11).
c) Die Beschwerde weckt auch keine Zweifel, dass § 3 StBerG, der die geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen dem dort bezeichneten Personenkreis vorbehält, mit der nach Art. 12 Abs. 1 des Grundgesetzes garantierten Berufsfreiheit in Einklang steht (vgl. Senatsurteile vom 28. Juli 1981 VII R 14/79, BFHE 134, 206, BStBl II 1982, 43, und vom 1. März 1983 VII R 27/82, BFHE 138, 129, BStBl II 1983, 318).
Ebenso wenig besteht Grund zu der Annahme, § 3 StBerG, der die geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen dem dort bezeichneten Personenkreis vorbehält, stehe nicht mit der nach Art. 12 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) garantierten Berufsfreiheit und dem allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG im Einklang (vgl. BFH-Urteile in BFHE 134, 206, BStBl II 1982, 43, und vom 1. März 1983 VII R 27/82, BFHE 138, 129, BStBl II 1983, 318).
Nach dem Sinn und Zweck der §§ 3 ff. StBerG umfasst der Begriff der Hilfeleistung in Steuersachen auch die Beratung in weniger bedeutsamen Steuerangelegenheiten (vgl. BFH-Urteil vom 28.7.1981 VII R 14/79, BStBl. II 1982, 43).
Sie ist geschäftsmäßig, wenn sie selbständig, das heißt in eigener Verantwortung und auf eigene Rechnung, wiederholt (häufig) oder mit Wiederholungsabsicht, also nicht nur aus Anlass eines besonderen Einzelfalls geleistet wird (vgl. BFH-Urteile vom 24.7.1973 VII R 58/72, BStBl. II 1973, 743 und vom 28.7.1981 VII R 14/79, BStBl. II 1982, 43).
Dieser Begriff kann nach Sinn und Zweck des StBerG nicht eng ausgelegt werden; unter ihn fällt daher selbst die Beratung in weniger bedeutsamen Steuerangelegenheiten, z. B. bezüglich eines Antrags auf Steuerstundung oder Herabsetzung von Steuervorauszahlungen (vgl. BFH-Urteil vom 28. Juli 1981 VII R 14/79, BFHE 134, 206, BStBl II 1982, 43).
Sie verletzt auch nicht das Prinzip der Verhältnismäßigkeit (vgl. dazu auch das Urteil des Senats vom 28. Juli 1981 VII R 14/79, BFHE 134, 206, BStBl II 1982, 43).
Nach dem Sinn und Zweck der §§ 3 ff. StBerG umfasst der Begriff der Hilfeleistung in Steuersachen auch die Beratung in weniger bedeutsamen Steuerangelegenheiten (vgl. BFH-Urteil vom 28.7.1981 VII R 14/79, BStBl II 1982, 43).
Sie ist geschäftsmäßig, wenn sie selbständig, d.h. in eigener Verantwortung und auf eigene Rechnung, wiederholt (häufig) oder mit Wiederholungsabsicht, also nicht nur aus Anlass eines besonderen Einzelfalls geleistet wird (BFH-Urteile vom 24.7.1973 VII R 58/72, BStBl II 1973, 743, und vom 28.7.1981 VII R 14/79, BStBl II 1982, 43).
Ebenso wenig besteht Grund zu der Annahme, § 3 StBerG, der die geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen dem dort bezeichneten Personenkreis vorbehält, stehe nicht mit der nach Art. 12 Abs. 1 des Grundgesetzes garantierten Berufsfreiheit in Einklang (vgl. BFH-Urteile vom 28. Juli 1981 VII R 14/79, BFHE 134, 206, BStBl II 1982, 43, und vom 1. März 1983 VII R 27/82, BFHE 138, 129, BStBl II 1983, 318).
d) Die Beschwerde weckt auch keine Zweifel, dass § 3 StBerG, der die geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen dem dort bezeichneten Personenkreis vorbehält, mit der nach Art. 12 Abs. 1 des Grundgesetzes garantierten Berufsfreiheit in Einklang steht (vgl. BFH-Urteile vom 28. Juli 1981 VII R 14/79, BFHE 134, 206, BStBl II 1982, 43, und vom 1. März 1983 VII R 27/82, BFHE 138, 129, BStBl II 1983, 318).
Nach dem Sinn und Zweck der §§ 3 ff StBerG umfasst der Begriff der Hilfeleistung in Steuersachen auch die Beratung in weniger bedeutsamen Steuerangelegenheiten (vgl. BFH-Urteil vom 28.07.1981 VII R 14/79, BStBl II 1982, 43).
Die Hilfeleistung ist geschäftsmäßig, wenn sie selbstständig, d.h. in eigener Verantwortung und auf eigene Rechnung wiederholt oder mit Wiederholungsabsicht, also nicht nur aus Anlass eines besonderen Einzelfalls, geleistet wird (vgl. BFH-Urteile vom 24.07.1973 VII R 58/72, BStBl II 1973, 743 und vom 28.07.1981 VII R 14/79, BStBl II 1982, 43).
BFH, 19.05.2005 - VII B 8/05
FG Hessen, 30.09.1996 - 2 K 2970/95
Anforderungen an die Überschusserzielungsabsicht; Voraussetzungen der Einordnung …
FG Nürnberg, 14.09.2012 - 4 K 1870/10
Zurückweisung eines Bevollmächtigten nach § 80 Abs. 5 AO
FG München, 27.06.1995 - 1 K 1645/94
Erzielung von Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit; Voraussetzungen für die …