Source: http://www.bq-meldorf.de/arbeitsmarktdienstleistungen/fuer-junge-erwachsene-u25/ausbildungsbegleitende-hilfen?tmpl=component&print=1
Timestamp: 2019-09-19 15:08:38
Document Index: 8227351

Matched Legal Cases: ['§ 75', '§ 16', '§ 75', '§ 78', '§ 78', '§ 117']

Ausbildungsbegleitende Hilfen (§ 75 SGB III sowie § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m.§ 75 SGB III) abH
Die BQM ermöglicht jungen Menschen in dieser Maßnahme die Aufnahme, Fortsetzung sowie den erfolgreichen erstmaligen Abschluss einer Berufsausbildung bzw. einer erforderlichen Zweitausbildung sowie eine berufliche Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt.
Zur Zielgruppe gehören insbesondere junge Menschen ohne berufliche Erstausbildung, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben.
Förderungsbedürftig sind gemäß § 78 Abs. 1 SGB III lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte junge Menschen, die wegen der in ihrer Person liegenden Gründe ohne die Förderung eine Einstiegsqualifizierung oder eine Berufsausbildung nicht beginnen, fortsetzen oder erfolgreich beenden können.
Förderungsbedürftig sind auch Auszubildende, bei denen ohne eine Förderung ein Abbruch ihrer Ausbildung droht sowie Auszubildende im Rahmen einer zweiten Berufsausbildung, sofern diese für eine dauerhafte berufliche Eingliederung erforderlich ist und deren Abbruch droht (§ 78 Abs. 2 SGB III).
Menschen mit Behinderung, die nicht auf besondere Leistungen (§ 117 SGB III) angewiesen sind, können gefördert werden, wenn sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen.
Für junge Menschen, die an einer Einstiegsqualifizierung (EQ) teilnehmen, sollen abH die erfolgreiche Absolvierung einer EQ ermöglichen und die Chancen auf einen Übergang in eine sich anschließende Berufsausbildung verbessern.
Ausbildungsbegleitende Hilfen gehen über die Vermittlung von betriebs- und ausbildungsüblichen Inhalten in einer betrieblichen Berufsausbildung und über die vom Betrieb im Rahmen einer EQ zu vermittelnden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten hinaus.
Hierzu gehören folgende Angebote:
Stütz-/Förderunterricht und sozialpädagogische Begleitung sind hier als gleichrangig anzusehen. Grundsätzlich wird eine individuelle Förderung erfolgen. Diese individuelle Förderung wird auch in Gruppen durchgeführt und wird eine maximale Gruppengröße von acht Teilnehmern nicht überschreiten.
Die inhaltliche Ausrichtung aller Aktivitäten im Zusammenhang mit einer betrieblichen Berufsausbildung orientiert sich an den gültigen Ausbildungsordnungen und den Ausbildungsrahmenplänen der Ausbildungsberufe der Teilnehmer.
Die inhaltliche Ausrichtung der zu vermittelnden Lerninhalte orientiert sich bei EQ-Teilnehmenden, die berufsschulpflichtig sind und in Fachklassen unterrichtet werden, insbesondere an den Inhalten des Berufsschulunterrichtes. Bei den EQ-Teilnehmenden, die nicht zur Berufsschule gehen oder nicht in Fachklassen unterrichtet, werden sich die Lernangebote an den Inhalten des 1. Ausbildungsjahres der Ausbildungen ausrichten, auf die im Rahmen einer EQ vorbereitet werden soll.
Die Förderung von Teilnehmern, die sich in einer Umschulung oder Weiterbildung befinden, ist mit ausbildungsbegleitenden Hilfen nicht möglich.