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Timestamp: 2016-10-24 21:51:14
Document Index: 179465824

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 42', 'Art. 109', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 13', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

X.________ (geb. 1987) stammt nach eigenen Angaben aus Liberia. Der Migrationsdienst des Kantons Bern nahm ihn am 5. September 2007 in Ausschaffungshaft, welche das Haftgericht III Bern-Mittelland am 7. September 2007 bewilligte und am 29. November/4. Dezember 2007 bis zum 3. Juni 2008 verl�ngerte. Am 5. Dezember 2007 gelangte X.________ mit dem Antrag an den Haftrichter, er sei freizulassen, um nach Deutschland ausreisen zu k�nnen. Sein Schreiben wurde am 10. Dezember 2007 zust�ndigkeitshalber an das Bundesgericht weitergeleitet.
Die Eingabe, welche als Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zu behandeln ist (vgl. Art. 82 ff. BGG), erweist sich - soweit der Beschwerdef�hrer sich darin �berhaupt sachbezogen mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt (Art. 42 Abs. 2 BGG) - als offensichtlich unbegr�ndet und kann ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG erledigt werden:
2.1 Der Beschwerdef�hrer ist im Asylverfahren rechtskr�ftig aus der Schweiz weggewiesen worden und h�tte das Land seit Ende Januar 2006 verlassen m�ssen, was er nicht getan hat. Entgegen seinen Behauptungen d�rfte er nicht aus Liberia, sondern aus Nigeria stammen; von der entsprechenden Delegation konnte er am 14. September 2007 wegen seines renitenten Verhaltens (noch) nicht anerkannt werden. Es ist nun geplant, ihn im Fr�hjahr 2008 einer weiteren nigerianischen Expertenkommission vorzuf�hren. Der Beschwerdef�hrer, der hier wiederholt als Kleindealer festgenommen wurde, erf�llt den Haftgrund der "Untertauchensgefahr" (Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG [SR 142.20]; BGE 130 II 56 E. 3.1 S. 58 f.). Da auch alle �brigen Haftvoraussetzungen erf�llt sind - insbesondere nicht gesagt werden kann, dass sich seine Ausschaffung nicht in absehbarer Zeit organisieren liesse bzw. die Beh�rden sich nicht weiterhin mit dem n�tigen Nachdruck hierum bem�hen werden -, verletzt die angefochtene Haftverl�ngerung kein Bundesrecht.
2.2 Der Umstand allein, dass sich der Vollzug einer Wegweisung schwierig gestaltet, macht die Ausschaffung nicht bereits undurchf�hrbar (Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG; BGE 130 II 56 E. 4.1.2 und 4.1.3 mit Hinweisen). Gerade wegen solcher Schwierigkeiten hat der Gesetzgeber die Haftdauer erh�ht und die M�glichkeit der Haftverl�ngerung - inzwischen bis zu maximal achtzehn Monaten - geschaffen (BGE 133 II 1 E. 4.3.1). Der Beschwerdef�hrer kann seine administrative Festhaltung jederzeit verk�rzen, indem er seine richtige Identit�t bzw. Herkunft offen legt und mit den Beh�rden f�r die Beschaffung seiner Reisepapiere kooperiert. Soweit er geltend macht, bereit zu sein, freiwillig nach Deutschland zu reisen, ist nicht ersichtlich, wie er dies ohne g�ltige Reisepapiere rechtm�ssig tun k�nnte; grunds�tzlich ist einzig sein Heimatstaat verpflichtet, ihn zur�ckzunehmen (vgl. BGE 133 II 97 E. 4.2.2).