Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/372526_TGA-Planung_Neubau_Grundschule_Roedinghausen-Schwenningdorf_2017_Roedinghausen
Timestamp: 2019-03-24 00:38:17
Document Index: 96702286

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 56', '§ 47', '§ 47', '§ 75', '§ 75']

Öffentliche Ausschreibung 2017 TGA-Planung Neubau Grundschule Rödinghausen-Schwenningdorf. 2017-07-21
Ausschreibungen Rödinghausen
TGA-Planung Neubau Grundschule Rödinghausen-Schwenningdorf.
Hauptadresse: http://www.roedinghausen.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://nextcloud.wolter-hoppenberg.de/index.php/s/JoYxLVFXA4JbI8r
Telefon: +49 238192122474
Fax: +49 2381921227059
NUTS-Code: DEA54
Hauptadresse: http://www.wolter-hoppenberg.de
Die Gemeinde Rödinghausen plant den Neubau einer 2-zügigen Grundschule im Ortsteil Schwenningdorf. Eine nähere Beschreibung des Vorhabens findet sich in Abschnitt II.2.4) dieser Bekanntmachung.
Gegenstand des Verfahrens sind die Ingenieurleistungen zum Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung in allen Anlagengruppen mit Ausnahme der Anlagengruppe 7 (nutzungsspezifische Anlagen).
Der Auftrag umfasst die Anlagengruppen 1 bis 6 und 8 des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen (Näheres hierzu siehe Abschnitt II.2.11).
Zum Vorhaben im Detail:
Die Gemeinde Rödinghausen beabsichtigt eine Zusammenfassung des gesamten Grundschuldbetriebs im Norden des Gemeindegebiets an einem zentralen Grundschulstandort. Hierzu soll in unmittelbarer Nachbarschaft zum bereits bestehenden Standort der Gesamtschule Rödinghausen ein kompletter Neubau auf einem bislang unbebauten Grundstück errichtet werden. Der Standort befindet sich im Ortsteil Schwenningdorf an der Gemeindestraße "An der Stertwelle" und umfasst eine Gesamtgröße von ca. 0,94 ha. Er ist vollständig von Siedlungs- und Verkehrsflächen umschlossen, derzeit unbebaut und wird landwirtschaftlich genutzt (Grünland). In den zu errichtenden Gebäudekomplex sind neben der Grundschule selbst auch eine Media-/Bibliothek sowie eine Einfach-Sporthalle zu integrieren.
Für das Vorhaben existiert bereits ein von der Constrata Ingenieur-Gesellschaft mbH (Bielefeld) erstelltes Machbarkeitskonzept sowie ein Raumprogramm; beide Unterlagen stehen zusammen mit den Vergabeunterlagen für alle Interessenten zum Herunterladen bereits (Adresse siehe Abschnitt I.3 dieser Bekanntmachung). Das Büro Constrata berät die Gemeinde Rödinghausen auch im Rahmen dieses Vergabeverfahrens fachlich und ist damit als Bewerberin von vornherein ausgeschlossen.
Unvollständige und nicht fristgerechte Teilnahmeanträge bleiben ebenso unberücksichtigt wie Teilnahmeanträge, die nicht den Mindeststandards für die Eignung der Bewerber (siehe Abschn. III.1.3) entsprechen oder von sonst ungeeigneten oder gem. §§ 123, 124 GWB ausgeschlossenen Bewerbern eingereicht werden. Nachfordern von Unterlagen nach § 56 Abs. 2 VgV bleibt vorbehalten.
Verbleiben mehr Bewerber, als aufgefordert werden sollen, gelten für die Auswahl folgende Kriterien:
1) Referenzen des Büros über vergleichbare TGA-Planungsleistungen im Bereich Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen (HLS) seit 2010 gem. Abschn III.1.3 Ziff. 1 (Gewicht 45 %), Unterkriterien:
1.1) Allgemeine Vergleichbarkeit gem. Abschn. B der Bewerbungsunterlage (Gewicht 25 %);
1.2) zusätzl. zu 1.1 Planung für ein Schulgebäude (Gewicht 5 %);
1.3) zusätzl. zu 1.1 Bearbeitung auch der LPhen 6+8, Bauabnahme ist erfolgt (Gewicht 10 %);
1.4) zusätzl. zu 1.1 Durchführung der Bauvergaben nach VOB/A (Gewicht 5 %).
2) Referenzen des Büros über vergleichbare TGA-Planungsleistungen im Bereich Elektro- und Nachrichtentechnik (ELT/NT) seit 2010 gem. Abschn III.1.3 Ziff. 2 (Gewicht 45 %), Unterkriterien:
2.1) Allgemeine Vergleichbarkeit gem. Abschn. C der Bewerbungsunterlage (Gewicht 25 %);
2.2) zusätzl. zu 2.1 Planung für ein Schulgebäude (Gewicht 5 %);
2.3) zusätzl. zu 2.1 Bearbeitung auch der LPhen 6+8, Bauabnahme ist erfolgt (Gewicht 10 %);
2.4) zusätzl. zu 2.1 Durchführung der Bauvergaben nach VOB/A (Gewicht 5 %).
3) Personelle und finanzielle Leistungsfähigkeit (Gewicht 10 %) mit den Unterkriterien:
3.1) Anzahl qualifizierter fester Mitarbeiter im Bereich HLS (Gewicht 4 %);
3.2) Anzahl qualifizierter fester Mitarbeiter im Bereich ELT/NT (Gewicht 3 %);
3.3) durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Gewicht 3 %).
Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen. Es werden zunächst nur die Leistungen bis zur Leistungsphase 3 beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen kann der Auftraggeber zu einem späteren Zeitpunkt weiterbeauftragen, worauf der Auftragnehmer keinen Rechtsanspruch hat. Vorgesehen sind als 2. Beauftragungsstufe die LPhen 4 bis 6 und als 3. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 7 bis 9.
Nachweis der Berufsqualifikation als Ingenieur/in, siehe III.2.1.
Eignungskriterium für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist der durchschnittliche Jahresgesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Zur Nachweisführung genügt eine entsprechende Eigenerklärung im Bewerbungsformular.
Eignungskriterien für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit sind:
1. Referenzen des Büros für vergleichbare TGA-Planungsleistungen im Bereich Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen (HLS), bei denen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 zu den Anlagengruppen Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen für die Planung eines Gebäudes bearbeitet wurden und (von ggf. baubegleitenden Änderungen abgesehen) abgeschlossen sind, das Objekt in den drei genannten Anlagengruppen in die Honorarzone II oder III fiel, sich die Baukosten in den Kostengruppen 410, 420 und 430 zusammen auf mindestens 250 000 EUR (ohne MwSt.) beliefen und noch nach dem 1.1.2010 Planungsleistungen erbracht wurden, die der Bauabnahme vorausgingen.
2. Referenzen des Büros für vergleichbare TGA-Planungsleistungen im Bereich Elektro- und Nachrichtentechnik (ELT/NT), bei denen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 zu den Anlagengruppen Starkstromanlagen und Fernmelde-/informationstechnische Anlagen für die Planung eines Gebäudes bearbeitet wurden und (von ggf. baubegleitenden Änderungen abgesehen) abgeschlossen sind, das Objekt in den beiden genannten Anlagengruppen in die Honorarzone II oder III fiel, sich die Baukosten in den Kostengruppen 440 und 450 zusammen auf mindestens 200 000 EUR (ohne MwSt.) beliefen und noch nach dem 1.1.2010 Planungsleistungen erbracht wurden, die der Bauabnahme vorausgingen.
3. Angabe der Anzahl qualifizierter fester Mitarbeiter (m/w) im Bereich Fachplanung technische Ausrüstung, gegliedert nach den Bereichen HLS und Elektro-/Nachrichtentechnik.
Zur Nachweisführung genügen jeweils entsprechende Eigenerklärungen im Bewerbungsformular.
Der Bieter kann sich im Wege der Eignungsleihe auf Referenzen anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 1 Satz 3 VgV nur dann berufen, wenn diese Unternehmen die entsprechenden Arbeiten selbst ausführen.
Bewerber müssen - ggf. im Wege der Eignungsleihe gem. § 47 Abs. 1 VgV - zu den Ziffern 1 und 2 jeweils mindestens eine Referenz, die sämtliche genannten Anforderungen erfüllt, vorweisen, sonst gelten sie als nicht hinreichend geeignet. Weitere Mindestanforderung an die Eignung ist, dass die Anzahl qualifizierter fester Mitarbeiter sowohl im Bereich HLS (bezogen auf Ingenieure der Fachrichtung Versorgungstechnik) als auch im Bereich ELT/NT (bezogen auf Ingenieure der Fachrichtung Elektrotechnik) jeweils nicht unter 2,00 (Vollzeitstellen-Äquivalent) lag.
Zugelassen werden gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV nur Bewerber, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Ingenieur" zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind gem. § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die oben beschriebene Zulassungsvoraussetzung erfüllt.
1. Verpflichtungserklärung gemäß TVgG NRW zur Zahlung eines Entgelts mindestens in Höhe des allgemeinen Mindestlohns nach den Vorgaben des Mindestlohngesetzes für alle im Rahmen der Auftragsausführung in Deutschland tätigen Mitarbeiter (einschließlich Mitarbeiter von Nachunternehmern) sowie zur gleichen Entlohnung von Leiharbeitnehmern und regulär Beschäftigten bei gleicher Tätigkeit im Rahmen der Ausführung von Leistungen, die auf Grundlage dieses Vergabeverfahrens erbracht werden.
2. Verpflichtungserklärung zur Durchführung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gemäß TVgG NRW (gilt nur für Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten).
Die genannten Erklärungen sind von dem Bieter, dem der Zuschlag erteilt werden soll, nach Aufforderung durch den AG vorzulegen. Die Frist hierfür wird mind. 3 und max. 5 Werktage betragen. Die zugehörigen Vertragsbedingungen gemäß TVgG NRW bzw. RVO TVgG NRW werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil.
Rückfragen werden durch Bewerberinformationsschreiben für alle Interessenten beantwortet. Diese Bewerberinformationsschreiben werden unaufgefordert per E-Mail nur an die Interessenten verschickt, die sich ausdrücklich durch eine entsprechende Mitteilung an die Mailadresse unter Angabe des Betreffs "12035/15-2: TGA-Planung Grundschule Rödinghausen" als Interessenten registrieren lassen. Alle übrigen Interessenten werden aufgefordert, regelmäßig die in Abschnitt I.1 dieser Bekanntmachung angegebene Internetseite für das Herunterladen der Vergabeunterlagen aufzusuchen, um eventuelle Bewerberinformationsschreiben dort abzurufen.
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergaberechtsvorschriften schon vor Einreichendes Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,