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Timestamp: 2016-10-23 12:07:25
Document Index: 271757137

Matched Legal Cases: ['Art. 36', 'BGE', 'Art. 72', 'BGE', 'Art. 152', 'Art. 135', 'Art. 134']

I 44/01 (20.08.2001)
A.________, 1958, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Adrian Fiechter, Poststrasse 6, 9443 Widnau,
Mit Verf�gung vom 23. M�rz 1998 lehnte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen den Rentenanspruch der A.________ u.a. gest�tzt auf die Ergebnisse eines Gutachtens vom 22. Oktober 1997 der Medizinischen Abkl�rungsstelle der Invalidenversicherung (MEDAS) am Spital X.________ ab.
A.________ f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Rechtsbegehren auf Aufhebung des kantonalen Entscheides und Zusprechung einer ganzen Invalidenrente; eventualiter sei die Sache zur "Neubeurteilung an die Sozialversicherungsanstalt zur�ckzuweisen" und "durch das Gericht ein neutrales Gutachten anzufordern". In prozessualer Hinsicht wird um die Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeist�ndung ersucht.
1.- In materiell- und beweisrechtlicher Hinsicht hat das kantonale Gericht die zur Beurteilung des Rentenanspruchs erwerbst�tiger Personen massgeblichen Rechtsgrundlagen gem�ss Gesetz und Rechtsprechung im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG).
2.- a) Der kantonale Gerichtsentscheid ist mit der Feststellung zu best�tigen, dass das Gutachten der MEDAS vom 22. Oktober 1997 hinsichtlich Gesundheitszustand und Arbeitsf�higkeit und bezogen auf die Verh�ltnisse, wie sie bis zum Erlass der ablehnenden Verwaltungsverf�gung vom 23. M�rz 1998 eingetreten und f�r die sozialgerichtliche Beurteilung nach st�ndiger Rechtsprechung (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) massgeblich sind, voll beweiskr�ftig ist. Die MEDAS als speziell f�r solche Begutachtungen verordnungsm�ssig vorgesehenes (Art. 72bis IVV) und nach der Rechtsprechung neutrales, der Objektivit�t verpflichtetes und unabh�ngiges Abkl�rungsorgan (BGE 123 V 175) hat in der Expertise vom 22. Oktober 1997 den Gesundheitszustand umfassend aufgearbeitet. Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemachten Schmerzen und Beeintr�chtigungen sind in der Stellungnahme der MEDAS-�rzte zur Arbeitsf�higkeit ber�cksichtigt worden.
b) Nun enth�lt der letztinstanzlich nachgereichte Bericht des Dr. med. L.________, Rheumatologie FMH, vom 9. Februar 2001, welcher auf Untersuchungen der Beschwerdef�hrerin am 19. Januar und 1. Februar 2001 beruht, neu die Diagnose einer Fibromyalgie, welche nach Auffassung des Rheumatologen die Arbeitsf�higkeit in den bisherigen T�tigkeiten aufhebt und f�r leichte und optimal angepasste Arbeiten auf 20 % herabsetzt. Da indessen zwischen der MEDAS-Begutachtung, welche der Ablehnungsverf�gung zu Grunde liegt, und den Untersuchungen durch Dr. med. L.________ mehr als drei Jahre verflossen sind, ist der gutachtliche Bericht vom 9. Februar 2001 nicht geeignet, die medizinischen Entscheidgrundlagen und die darauf fussende Beurteilung f�r den Zeitpunkt des Verf�gungserlasses im M�rz 1998 in Zweifel zu ziehen. Daran vermag die Berufung auf die haus�rztlichen Atteste nichts zu �ndern, wie die Vorinstanz zutreffend dargetan hat.
Fehl gehen auch die �brigen Einw�nde in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, namentlich jener im Zusammenhang mit der anwendbaren Invalidit�tsbemessungsmethode. Selbst wenn es sich so verhalten sollte, dass die Beschwerdef�hrerin wegen ihres Leidens - schmerzbedingt - Anfang 1995 ihre bisherige Ganz- auf eine Halbtagesarbeit reduzierte, kann darin keineswegs der medizinisch gesicherte Nachweis erblickt werden, dass der Beschwerdef�hrerin im Zeitpunkt des Verf�gungserlasses nur noch ein Halbtagespensum im Rahmen der angestammten Berufsarbeit zumutbar gewesen sei.
Die Vorinstanz hat sie daher zu Recht als Erwerbst�tige qualifiziert und die Invalidit�tsbemessung nach den hief�r geltenden Grunds�tzen �berpr�ft. Weder auf Grund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde noch nach der Aktenlage besteht Anlass, die vorinstanzlich best�tigte Invalidit�tsbemessung in Frage zu stellen.
3.- Da sich die sozialversicherungsgerichtliche Pr�fungspflicht auf die Verh�ltnisse bis zum Erlass der Verwaltungsverf�gung beschr�nkt, hatte die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nach dem Gesagten keine Aussicht auf Erfolg.
Die anbegehrte unentgeltliche Verbeist�ndung kann daher nicht gew�hrt werden (Art. 152 Abs. 1 OG in Verbindung mit Art. 135 OG). Das Gesuch um Befreiung von den Gerichtskosten ist gegenstandslos (Art. 134 OG).
IV.Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, der Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung