Source: https://ausschreibungen.dtad.com/details/Dienstleistungen_von_Architektur_und_Ingenieurbueros_sowie_planungsbezogene_Leistungen_28215_Bremen-15819716
Timestamp: 2020-07-08 09:44:55
Document Index: 222085209

Matched Legal Cases: ['§ 76', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 122', '§ 75', '§ 33', '§ 45', '§ 33', '§ 75', '§ 33', '§ 75', '§ 75', '§ 33', '§ 73', '§ 17']

Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Bremen (Bahnhofsvorstadt) (ID:15819716)
Öffentliche Ausschreibungen Ausschreibungen in Bremen DTAD-ID: 15819716
DTAD-ID: 15819716
Aufgrund der steigenden Schülerzahlen soll im Auftrag der Senatorin für Kinder und Bildung der bestehende Schulstandort in der Valckenburghstraße 1-3 in Bremen-Huckelriede eine Erweiterung erfahren und zu einem Campus ausgebaut werden. Derzeit befin…
Deutschland-Bremen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - Objektplanung – Erweiterung des Kaisen Campus in Bremen Huckelriede
Aufgrund der steigenden Schülerzahlen soll im Auftrag der Senatorin für Kinder und Bildung der bestehende Schulstandort in der Valckenburghstraße 1-3 in Bremen-Huckelriede eine Erweiterung erfahren und zu einem Campus ausgebaut werden. Derzeit befinden sich auf dem Schulgrundstück die Gebäude der Wilhelm-Kaisen-Oberschule, der Turnhalle, der Hausmeisterwohnung, der allgemeinen Berufsschule sowie einige Nebenanlagen.
Zum einen umfassen die geplanten Maßnahmen eine bauliche Erweiterung der bestehenden Wilhelm-Kaisen-Oberschule um 3 Klassenzüge, sowie den Neubau der Helene-Kaisen-Grundschule. Die Flächenvorgaben belaufen sich hierbei auf ca. 3 400 m2 BGF für den dreigeschossigen Erweiterungsbau der Oberschule und ca. 3 400 m2 BGF für den zweigeschossigen Grundschulneubau.
Weiteres siehe II. 2.4.
Zum anderen soll die Infrastruktur durch den Neubau einer gemeinsam genutzten Mensa und Mehrzweckhalle mit ca. 1 200 m2 BGF ergänzt werden. Die auf dem Grundstück vorhandene Turnhalle soll einem Neubau mit ca. 1 650 m2 BGF weichen, der als eine DIN-gerechte Zweifeldturnhalle geplant werden soll. Der Abriss der Bestandshalle ist erst nach Fertigstellung der Zweifeldhalle zu planen. Durch die genannten Maßnahmen soll eine Unterbringung von zusätzlich ca. 288 Grundschülern und 288 Oberschülern ermöglicht werden.
Das eingeschossige Hausmeistergebäude wird für die Erstellung der Mensa rückgebaut. Für den dort zurzeit befindlichen Jugendraum Huckelriede sollen im Bereich der Neubauten neue Räumlichkeiten vorgesehen werden.
Das Gesamtinvestitionsvolumen der Baumaßnahme (KG 200-700) wird mit ca. 27,8 Mio. EUR brutto geschätzt. Davon entfallen ca. 10,8 Mio. EUR netto auf die KG 300 und ca. 5 Mio. EUR netto auf die KG 400.
Der Fokus in der Umsetzung des Projektes soll auf eine zügige, kompakte Bauphase gelegt werden. Die schwierige Situation in Bezug auf das Bauen im laufenden Schulbetrieb ist hier besonders zu berücksichtigen. Die Fertigstellung der Neubauten ist für das 2. Quartal 2025 vorgesehen. Es wird derzeit angenommen, das Vorhaben als ein Generalübernehmer-Projekt im weiteren Verlauf zu führen.
Daneben dürfen die städtebauliche und architektonische Qualität sowie die Funktionalität für einen zukunftsfähigen Schulbau nicht außer Acht gelassen werden. Ein besonderes Augenmerk ist dabei auch auf die Gestaltung der Freiräume zu legen.
Zur Lösung der Aufgabe wurde 2017 das Büro Architektengruppe Rosengart + Partner BDA mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Diese berücksichtigt bereits den Grundschulneubau, die Erweiterung der Oberschule, sowie den Mensaneubau und ist der Planung zugrunde zu legen. Die Machbarkeitsstudie bildet die Ausgangsbasis für die weitere Planung und wird allen Teilnehmenden als Anlage zur Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt. Das Büro Architektengruppe Rosengart + Partner BDA ist nicht von der Teilnahme an dem vorliegenden Verfahren ausgeschlossen.
Ergänzend zu der Machbarkeitsstudie sind die zusätzlichen, weiteren Aufgaben und die Entwicklung auf dem Grundstück zu berücksichtigen. Die Erweiterung der Oberschule und geringfügig auch der Neubau der Grundschule sind durch weitere Bedarfe im Flächenvolumen gestiegen. Der Neubau einer Zweifeldturnhalle, sowie Abriss der Bestandsturnhalle sind zu beachten.
Ein Masterplan für das Plangebiet befindet sich zurzeit in Erarbeitung und wird mit der Angebotsaufforderung als Grundlage für die weitere städtebauliche und architektonische Qualifikation zur Verfügung gestellt.
Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sollen die ausgewählten Bieter gem. § 76 (2) VgV eine Lösungsskizze erstellen. Das voraussichtliche Leistungsbild kann den Verfahrenshinwiesen entnommen werden.
— Leistungsphasen 1-2 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI,
— Leistungsphasen 3-4 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
— Leistungsphasen 5-9 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
— Funktionale Leistungsbeschreibung als optionale Besondere Leistung,
— Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Vertreter aus behördlichem Kontext und Vertreter der Schule werden neben dem Auswahlgremium der Vergabestelle ggf. in beratender Funktion an den Vergabeverhandlungen teilnehmen.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV Verhandlungsverfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
Hauptort der Ausführung: Valckenburghstraße 1-328201 Bremen
3543.47 PL
Qualitätskriterium - Name: Fachlicher Wert / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Lösungskonzept / Gewichtung: 40
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Kommunikation und Verfügbarkeit / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium - Name: Ausführungszeitraum / Gewichtung: 10
Angaben der Bewerber gemäß §§ 122 GWB bzw. § 75 VgV. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen elektronisch einzureichen:
— ausgefüllter und unterschriebener Bewerbungsbogen,
— Anlage 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen (Vordruck),
— Anlage 1B: Eigenerklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen/zur Zusammenarbeit (Vordruck),
— Anlage 1C: Eigenerklärung zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck),
— Anlage 1D: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes (Vordruck),
— Anlage 1E: Vollmacht des Vertreters im Falle einer Bietergemeinschaft (Vordruck),
— Anlage 1F: Angaben zu Auftragsteilen in der Bietergemeinschaft (Vordruck),
— Anlage 1G: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für Bietergemeinschaften (Vordruck),
— Anlage 1H: Eigenerklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragnehmern (Vordruck),
— Anlage 2A: Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2) genannten Deckungssummen (Vordruck), bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.2; sowie Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall
— Anlage 3A1: Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen (Kopie),
— Anlage 3A2: Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung (Kopie),
— Anlage 3B: Darstellung von Referenzprojekten für die Leistungen der Objektplanung
Gem. §§ 33 HOAI (siehe II.2.9, III.1.3) mit Referenzschreiben.
Näheres siehe Auswahlbogen.
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten.
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Die Bewerbung ist in Textform zu unterschreiben. Die Firmenzugehörigkeiten von Bietergemeinschaften und/oder Nachunternehmern sind auf den entsprechenden Formularen zu benennen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht fristgerecht eingehen, führen zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
Näheres siehe Verfahrenshinweise, diese sind zwingend zu beachten und bindend.
A) Eigenerklärung Berufshaftpflichtversicherung.
Bei Bietergemeinschaften ist mit den Bewerbungsunterlagen eine Eigenerklärung der Bietergemeinschaft einzureichen, im Auftragsfalle eine zusätzliche Versicherung gemeinsam mit allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft abzuschließen. Eine Eigenerklärung ist als Nachweis zulässig. Die Eigenerklärung ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
B) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers.
Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht
§ 45 Abs. 5 VgV aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).
Zu A) Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung (mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden).
Es ist in der Eigenerklärung zu bestätigen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h., dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall:
Es ist eine Eigenerklärung zur Erhöhung der Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall einzureichen. Die Deckungssummen sollen wie folgt angehoben werden: Für Personenschäden auf 5,0 Mio. EUR (pro Schadensfall, 2-fach maximiert) und für sonstige Schäden auf 2,0 Mio. EUR (pro Schadensfall, 2-fach maximiert).
Mit den Bewerbungsunterlagen ist eine Erklärung von Bietergemeinschaften einzureichen, im Auftragsfalle eine zusätzliche Versicherung gemeinsam mit allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft abzuschließen. Eine Eigenerklärung ist als Nachweis zulässig. Die Eigenerklärung ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen.
Zu B) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers gem. §§ 33 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren. Der durchschnittliche Jahresumsatz muss mindestens 800 000 EUR (netto) erreichen.
Mit dem Angebot ist ein Nachweis über die vollständige Entrichtung der Sozialabgeben (in Kopie, von einem Sozialversicherungsträger oder einer Sozialkasse, alternativ durch Erklärung des Steuerberaters) und die Bescheinigung über die vollständige Entrichtung der Steuern des jeweiligen Finanzamtes (gültig und nicht älter als 12 Monate) einzureichen.
Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen sind bzgl. der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zwingend zu beachten und bindend.
A) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen;
B) Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung;
C) Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten;
D) Eigenerklärung über die Beschäftigtenzahl durch Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter mit entsprechender fachlicher Qualifikation der letzten 3 Geschäftsjahre.
Zu A) Architekt/-in gem. § 75 (1) VgV (Kammereintrag).
Zu B) Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen (mindestens FH, Nachweis durch Studiennachweis).
Zu C) Öffentlicher Auftraggeber oder mit öffentlich geförderten Maßnahmen.
Zu D) Für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI sind 8 festangestellte Architekten oder Bauingenieure bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre nachzuweisen.
Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen sind bzgl. der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit zwingend zu beachten und bindend.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VD5CB/documents
Kontaktstelle(n): Bereich Vergabe
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VD5CB
Andere Tätigkeit: Immobilienverwaltung
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert.
Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung eingereichten 2 besten Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 7 Jahre (Stichtag 1.1.2012) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sind, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-5,5 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte), vergleichbare angestrebte Qualität (0-8 Punkte) und jeweils die Vorlage eines Referenzschreibens oder Referenzbestätigung vom Auftraggeber, welche/s nach dem Abschluss der beauftragten Leistung ausgestellt wurde (0-1 Punkt). Mit den 2 besten eingereichten Referenzprojekten können maximal 37 erreicht werden. Mit den eingereichten Referenzen oder separaten Referenzen können insgesamt 4 Zusatzpunkte erreicht werden. 1 Zusatzpunkt wird vergeben, wenn der Nachweis erbracht wird, dass die Referenz ein Gebäude im Passivhausstandard ist, dass kein Wohnhaus ist. 3 weitere Zusatzpunkte werden vergeben, wenn der Nachweis erbracht wird, dass bei der entsprechenden Referenz die Leistungsphasen 1-4 abgeschlossen und eine funktionale Leistungsbeschreibung erstellt wurde. Die separaten Referenzprojekte müssen innerhalb der vergangenen 7 Jahre (Stichtag 1.1.2012) mit der Leistungsphase 8 abgeschlossen worden sein. Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 41 Punkte erreicht werden. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.
Um die eingereichten Referenzprojekte anhand der vorgegebenen Kriterien prüfen zu können ist es wichtig, die dafür notwendigen Parameter der Referenzprojekte zu benennen. Wir bitten darum, die Referenzprojekte anhand der in den Bewerbungsbogen vorgegebenen Formulare zu dokumentieren.
Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl gemäß § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 (1) VgV.
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/in für die Leistungen gem. §§ 33 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.
Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
Tag: 09.12.2019
Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase werden nur in anonymisierter Form ebenfalls auf der vorgenannten Plattform veröffentlicht.
Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail erfolgt nicht.
Während der Angebotsphase werden „Fragen und Antworten" nur in anonymisierter Form über die bekanntgegebene Vergabeplattform übermittelt. Die Aufforderung zur Finalen Angebotsabgabe gem. § 17 VgV erfolgt ebenfalls über die bekanntgegebene Vergabeplattform.
Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens:
Versendung der Angebotsaufforderung in der 4. KW 2020; Einreichung der Honorarangebote in der 8. KW 2020, Verhandlungsgespräche in der 10. KW 2020.
Der zu schließende Vertrag unterliegt dem Bremer Informationsfreiheitsgesetz (BremIFG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des BremIFG im elektronischen Informationsregister der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem BremIFG sein.
Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweisen sind zwingend zu beachten und bindend.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9VD5CB
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Tag: 07.11.2019