Source: http://dedocz.com/doc/772760/kvwl-kompakt-1---2015---kassen%C3%A4rztliche-vereinigung-westf.
Timestamp: 2017-01-17 02:52:24
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Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

KVWL kompakt 1 / 2015 - Kassenärztliche Vereinigung Westfalen
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Nr. 1 | 27. Januar 2015
Selbstverwaltung in Westfalen-Lippe:
Kann die Basis noch etwas bewegen?
Kommen Sie in Kontakt! Finden Sie Ihren Praxisnachfolger!
Praxisb&ouml;rsentag und Niederlassungsseminar am 14. M&auml;rz 2015
&gt; Seite 13
neuen Abrech
nungsrichtlin
der KVWL ab Se
Selbstverwaltung in Westfalen-Lippe: Kann die Basis noch etwas bewegen?
„Unter meinen Kommilitonen bin ich eine Exotin“: Medizinstudentin Maria
Lieberum aus Minden und ihre Vorliebe f&uuml;r die Landarztpraxis
5. Westf&auml;lischer Praxisb&ouml;rsentag und Niederlassungsseminar
am 14. M&auml;rz 2015 im &Auml;rztehaus Dortmund
Augen&auml;rzte in Westfalen-Lippe profitieren von neuem Selektivvertrag
Weniger Papierkram, mehr Zeit f&uuml;r Patienten
KVWL und BARMER GEK: Formularlabore arbeiten erfolgreich daran,
Mustervordrucke zu entb&uuml;rokratisieren
Was darf, was muss gute Versorgung kosten? Gesundheitskongress des
Westens 2015 bietet Themen speziell f&uuml;r Niedergelassene
Zertifizierung von Praxisnetzen: Westfalen-Lippe ist Spitze!
Aus dem K&ouml;rper oder &uuml;ber den Kl&auml;rweg direkt in unsere Gew&auml;sser
Sicherung der ambulanten Versorgung: F&ouml;rdermittel f&uuml;r folgende
27 Feststellung des Haushaltsvoranschlages
der KVWL f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 2015 /
Feststellung des Wirtschaftsplanes der Kur&auml;rztlichen
Verwaltungsstelle f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 2015
28 Abrechnungsrichtlinien der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung
35 Ausschreibungen von Vertragsarzt- /
Dabei ist f&uuml;r mich die unverr&uuml;ckbare und nicht
zu verhandelnde Basis: &Auml;rzte sind Freiberuﬂer!
Leider m&uuml;ssen wir diesen Grundsatz immer
wieder gegen Einﬂ&uuml;sse von au&szlig;en verteidigen.
Das Versorgungs-St&auml;rkungs-Gesetz (VSG),
dessen Entwurf zurzeit diskutiert wird, ist so
ein Einﬂuss. Was mir wirklich Sorgen macht, ist
die offenkundige Missachtung des Prinzips der
Freiberuﬂichkeit, nach dem wir arbeiten. Und
damit auch der Leistungen, die mehr als
150.000 Kolleginnen und Kollegen in freiberuflicher T&auml;tigkeit jeden Tag f&uuml;r die Menschen in
Deutschland anbieten. Kommt das VSG unver&auml;ndert &uuml;ber uns, ist das der erste Schritt in die
Staatsmedizin mit Praxisschlie&szlig;ungen und
kommunalen MVZ, mit einer St&auml;rkung der
nicht-&auml;rztlichen Berufe und mit der ambulanten &Ouml;ffnung der Kliniken. Deshalb m&uuml;ssen wir
und deshalb werden wir uns auf der Bundesebene gemeinsam gegen dieses VersorgungsSchw&auml;chungs-Gesetz wehren.
Aber es reicht mir als Vorstand einer Kassen&auml;rztlichen Vereinigung nicht aus, nur auf &auml;u&szlig;ere Einﬂ&uuml;sse zu reagieren. Ich k&auml;mpfe weiter
entschlossen f&uuml;r die Anerkennung und die
vern&uuml;nftige Honorierung der &auml;rztlichen und
psychotherapeutischen Arbeit in WestfalenLippe. Mit der deutlichen Steigerung des Gesamthonorars in den beiden zur&uuml;ckliegenden
Jahren, in denen ich f&uuml;r die KVWL am Verhandlungstisch mit den Krankenkassen Platz
genommen habe, ist bereits ein erstes Etappenziel erreicht.
Weitere wichtige Etappen stehen an, aktuell
laufen die regionalen Honorarverhandlungen
f&uuml;r das Jahr 2015. Und Sie k&ouml;nnen sicher sein:
F&uuml;r 2015 und 2016 — die Jahre, in denen ich
noch in der Verantwortung f&uuml;r die Honorarverhandlungen stehe — habe ich gemeinsam mit
meinen Vorstandskollegen klare Ziele vor Augen. Ich werde mich auch weiterhin stark machen f&uuml;r eine Verg&uuml;tung, die dem hohen Qualit&auml;tsstandard, den Sie Tag f&uuml;r Tag in Ihren
Praxen neu unter Beweis stellen, gerecht wird.
wei Drittel der laufenden Amtsperiode sind vorbei. Ein guter Zeitpunkt,
Zwischenbilanz zu ziehen. Stimmen
die Koordinaten noch? Beﬁnde ich
mich mit meiner t&auml;glichen Arbeit als Vorstand
noch auf dem Weg, f&uuml;r den ich von der Vertreterversammlung der KVWL gew&auml;hlt worden
Ein Interview mit den Sprechern von Haus&auml;rzten, Fach&auml;rzten und Psychotherapeuten aus der
Vertreterversammlung der KVWL
Strukturell ist die Selbstverwaltung
in Westfalen-Lippe &auml;hnlich aufgebaut wie auf der Bundesebene: Das
h&ouml;chste Gremium ist die Vertreterversammlung (VV), die den dreik&ouml;pﬁgen Vorstand der KVWL kontrolliert und unter anderem das
Haushaltsrecht aus&uuml;bt. Die von der
Vertreterversammlung zu treffenden Entscheidungen werden auf der
Arbeitsebene von einer ganzen
Reihe an Aussch&uuml;ssen vorbereitet.
Neben jenen Aussch&uuml;ssen, die alle
KVWL-Mitglieder, also die niedergelassenen Haus&auml;rzte, Fach&auml;rzte und
Psychotherapeuten in WestfalenLippe gleicherma&szlig;en betreffen (zum
Beispiel Finanzen, Telematik, Satzungsfragen), gibt es drei beratende
Fachaussch&uuml;sse, die sich jeweils mit
den ihren Versorgungsbereich betreffenden Fragen besch&auml;ftigen. Alle
Aussch&uuml;sse w&auml;hlen aus den Reihen
ihrer Mitglieder einen Vorsitzenden,
der das Gremium als Sprecher nach
au&szlig;en vertritt.
Um Antworten auf ihre Fragen nach
dem berufspolitischen Alltag und
der Atmosph&auml;re zwischen Haus&auml;rzten, Fach&auml;rzten und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe zu bekommen, hat die Redaktion von
KVWL kompakt die Sprecher von
Haus&auml;rzten, Fach&auml;rzten und Psychotherapeuten in der KVWL-VV zu
einem gemeinsamen Interview eingeladen: Dr. med. Carl Hans Biedendieck als Sprecher der Haus&auml;rzte,
Dr. med. Ulrich Oeverhaus als Vertreter der Fach&auml;rzte sowie Dipl.Psych. Gebhard Hentschel, der dem
beratenden Fachausschuss der Psychotherapeuten vorsteht. Aus der
Sicht des Vorsitzenden der KVWLVertreterversammlung beantwortete Dr. med. Volker Schrage die Fragen, die Andreas Daniel, Leiter des
Stabsbereiches Politik und Public
Affairs der KVWL, stellte.
Die Akzeptanz der Selbstverwaltung
k&ouml;nnte h&ouml;her sein. Viele Kollegen
haben nach wie vor keine Vorstellung davon, was wir hier machen.
Fotos (8): KVWL/Hedergott
us berufspolitischer Sicht
war das vergangene Jahr
gepr&auml;gt von intensiven
zwischen Haus- und Fach&auml;rzten auf
der Bundesebene. Vorhandene Konflikte wurden offen — und auch &ouml;ffentlich — ausgetragen, es wurde diskutiert und polemisiert. R&uuml;ckblickend
war die Au&szlig;endarstellung der verfassten &Auml;rzteschaft teilweise verheerend. F&uuml;r die Redaktion von KVWL
kompakt Grund genug, den Blick aus
der Hauptstadt nach Westfalen-Lippe zu richten. Was kann die Basis
heute &uuml;berhaupt noch leisten und
entscheiden? Lohnt es sich auch in
Zukunft noch, sich einzumischen
und in der Selbstverwaltung mitzuarbeiten? Ist die Situation zwischen
Haus- und Fach&auml;rzten in WestfalenLippe &auml;hnlich angespannt?
Dr. med. Volker Schrage, Vorsitzender der
KVWL-Vertreterversammlung
Aber: Wer sich bisher nicht darum
gek&uuml;mmert hat, sollte dies mal
langsam tun, denn es ist unsere
Selbstverwaltung. Ich glaube, dass
es vielen Kollegen leichter fallen
w&uuml;rde, bestimmte Zusammenh&auml;nge
zu verstehen, wenn sie aktiver teilnehmen w&uuml;rden. Wir brauchen mehr
Selbstverwaltung bedeutet f&uuml;r mich als Psychotherapeuten . . .
. . . ein spannendes Bet&auml;tigungsfeld f&uuml;r eine ehrenamtliche T&auml;tigkeit, aber
auch das Bohren dicker Bretter!
Dipl.-Psych. Gebhard Hentschel, Psychotherapeut aus M&uuml;nster
G. Hentschel:
Ich sehe uns Psychotherapeuten
keinweswegs nur in der Rolle der
Mehheitsbeschaffer der Fach&auml;rzte.
Grunds&auml;tzlich werden immer unterschiedliche Meinungen vertreten.
Aber wer in der Politik seine Ziele
erreichen will, kann das nur &uuml;ber
Mehrheiten schaffen. Und die Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe
gehen immer mit dem n&ouml;tigen
Selbstbewusstsein in vorbereitende
Gespr&auml;che, um f&uuml;r ihre Anliegen
eine Mehrheit zu ﬁnden.
Sowohl in der &Auml;rztekammer
als auch in anderen Heilberufler-Parlamenten gibt es
festgelegte Fraktionen. In der
nicht – oder ensteht der Fraktionszwang durch die Zugeh&ouml;rigkeit zur Gruppe der
Haus- bzw. Fach&auml;rzte oder
C. H. Biedendieck:
Die Haus&auml;rzte unterliegen in konﬂiktiven Abstimmungen immer. Das
liegt auch daran, dass die VV im
Endeffekt zu 50 Prozent aus Fach&auml;rzten besteht. Damit sind die Abstimmungsergebnisse vorher klar.
Allerdings hat das noch nie zu
ernsthaften Konﬂikten gef&uuml;hrt.
U. Oeverhaus:
Jeder ist in seinen Entscheidungen
frei, es gibt keinen Fraktionszwang.
Unterschiedliche Meinungen m&uuml;ssen sein. Lassen wir die Formalia
mal au&szlig;er Acht, geh&ouml;ren die Psychotherapeuten nicht zum Fach&auml;rzteblock. Sie bilden sich ihre eigene
Meinung und stimmen mal mit den
Haus&auml;rzten, mal mit den Fach&auml;rzten
ab. So sind die Mehrheiten in der VV
immer variabel — das hat man zum
Beispiel bei der Diskussion um die
Notfalldienstkosten gesehen.
Welche Rolle spielen vor diesem Hintergrund die beratenden Fachaussch&uuml;sse? Wie
der Aussch&uuml;sse?
Dr. med. Ulrich Oeverhaus, Vorsitzender
des beratenden Fachausschusses f&uuml;r die
V. Schrage:
Die Aussch&uuml;sse arbeiten hervorragend zu — das muss mal gesagt
werden. Und dort zeigt sich auch,
dass wir an der Basis sehr wohl
Ich nenne als Beispiel das Haushaltsrecht. Sowohl die beratenden
Fachaussch&uuml;sse als auch der Hauptund der Finanzausschuss haben in
den letzten Jahren sehr gut gearbeitet. So sorgen wir unter anderem
daf&uuml;r, dass das Geld der Kollegen
vern&uuml;nftig verwaltet wird.
Carl Hans Biedendieck:
Zur Basisn&auml;he geh&ouml;rt ja nicht nur
die Vertreterversammlung, sondern
auch die Bezirksstelle und andere
Gremien auf kommunaler Ebene.
Insgesamt sind wir „drau&szlig;en“ oft
die b&ouml;se KV. Da gibt es durchaus
einen Unwillen, sich mit der KV zu
besch&auml;ftigen. Insofern beschr&auml;nkt
sich die Mitwirkung vieler Kollegen
leider oft auf Kritik an der Selbstverwaltung. Ich w&uuml;rde da von einer
gewissen Ambivalenz in der Wahrnehmung der KV-Arbeit sprechen.
Selbstverwaltung bedeutet f&uuml;r mich als Facharzt . . .
. . . Freiberuflichkeit!
Dr. med. Ulrich Oeverhaus, Facharzt f&uuml;r Augenheilkunde aus Rietberg
Wir haben in Westfalen-Lippe etwas,
was im Bund nicht so oft vorkommt:
Parit&auml;t — und zwar sowohl in der VV
als auch in den Aussch&uuml;ssen. Das
verleiht den Fachaussch&uuml;ssen eine
gro&szlig;e Bedeutung. Diese Parit&auml;t in
den Gremien wird eingehalten und
Wie ist es denn um die berufspolitische Zusammenarbeit
von Haus- und Fach&auml;rzten in
Westfalen-Lippe bestellt?
Da m&uuml;ssen wir jetzt nicht wieder den
„Westf&auml;lischen Frieden“ bem&uuml;hen
— der Begriff ist jetzt mal durch. Die
Als Psychotherapeuten f&uuml;hlen wir
uns schon gut vertreten. Ich m&ouml;chte
aber nicht verhehlen, dass die Psychotherapeuten in der VV eine
Legislaturperiode lang doch sehr
verschnupft waren, da sie im Hauptausschuss nicht vertreten waren.
Vor diesem Hintergrund w&auml;re aus
unserer Sicht ein gr&ouml;&szlig;erer Vorstand
anzustreben, damit wir auch in diesem Gremium vertreten sind.
Die Arbeit ist so wie sie ist gut. Aus
meiner Sicht hat sich die Struktur
unserer Selbstverwaltung bew&auml;hrt.
Durch die Arbeit der Aussch&uuml;sse
werden alle Entscheidungen zun&auml;chst in kleinen Gremien vorbereitet, bevor sie der VV zum Beschluss
vorgelegt werden. Anders w&uuml;rde es
gar nicht funktionieren, weil wir uns
schnell im Klein-Klein wiederfinden
Dr. med. Carl Hans Biedendieck, Sprecher
der Haus&auml;rzte in der KVWL-Vertreterversammlung
Haus&auml;rzte sind auch in Berlin immer
unterrepr&auml;sentiert. Dort haben wir
teilweise eine 80:20-Verteilung in
entscheidenden Aussch&uuml;ssen. Diese
Situation ist in den letzten 30 Jahren entstanden. Da ist die Politik
Wie schon gesagt, sehe ich uns
Haus&auml;rzte auch in der VV der KVWL
in der st&auml;ndigen Minderheit, allerdings gehen wir hier alle vern&uuml;nftig
miteinander um. Um es deutlich zu
sagen: Aus meiner Sicht geht es um
die getrennte Honorarentwicklungen in einer gemeinsamen KV!
Das Thema Honorar sollte endlich
mal zur&uuml;ckgestellt werden. Wir m&uuml;ssen &uuml;ber Versorgung reden. Wir
leisten die Versorgung der Bev&ouml;lkerung, daf&uuml;r bekommen wir unser
Geld — und zwar Haus&auml;rzte wie
Fach&auml;rzte. Das klappt in WestfalenLippe sehr gut. Wir sollten als &Auml;rzte
insgesamt niemandem auf den Leim
gehen, der versucht, einen Keil zwischen Haus- und Fach&auml;rzte zu treiben.
Wir sitzen als Vertrags&auml;rzte alle in
einem Boot der ambulanten Versorgung. Ich glaube, wir haben in der
Vergangenheit die Unterschiede von
Haus- und Fach&auml;rzten viel zu stark
in den Vordergrund ger&uuml;ckt. Wenn
wir mehr Gemeinsamkeit in der
politischen Diskussion zeigen w&uuml;rden, w&auml;ren wir heute schon viel
Selbstverwaltung bedeutet f&uuml;r mich als Hausarzt . . .
. . . viel Arbeit, viel Neues lernen und man trifft viele nette, engagierte Leute!
Dr. med. Volker Schrage, Hausarzt aus Legden und Vorsitzender der KVWL-Vertreterversammlung
Nicht nur in der Versorgung,
sondern auch in der Selbstverwaltung fehlen Nachwuchskr&auml;fte. F&uuml;hrt der Weg
in die VV f&uuml;r den berufspolitischen Nachwuchs immer &uuml;ber
die Berufsverb&auml;nde?
Zwar besteht theoretisch auch die
M&ouml;glichkeit, sich in die VV w&auml;hlen zu
lassen, aber da sind wir wieder beim
Thema Mehrheiten. Und deshalb ist
f&uuml;r mich der Weg &uuml;ber die Berufsverb&auml;nde der sinnvollste. Zudem bekomme ich nat&uuml;rlich &uuml;ber die Berufsverb&auml;nde auch eine Menge an
Wissen, das ich ganz konkret in meinem Praxisalltag gebrauchen kann.
Allerdings m&uuml;ssen wir auch sehen,
wo wir als KV selbst verantwortlich
sind. Und ich meine, dass wir da auf
einem guten Weg sind. Unsere Ver-
Dipl.-Psych. Gebhard Hentschel, Vorsitzender des beratenden Fachausschusses f&uuml;r
treterversammlungen sind ebenso
&ouml;ffentlich, wie die Arbeit der Bezirksstellenbeir&auml;te vor Ort. Alle Kollegen sind willkommen und ich lade
Da w&uuml;rde ich Volker Schrage absolut
zustimmen. Formal ginge es auch
ohne einen Berufsverband im R&uuml;cken, in der Praxis w&auml;re das jedoch
kaum zu stemmen. Sie brauchen ja
Stimmen, Sie m&uuml;ssen Ihre Standpunkte klarmachen und Mehrheiten
bekommen, da hilft die Verbandsstruktur. Ein Berufsverband bietet
eine gute Plattform, um sich vorzustellen und w&auml;hlbar zu werden.
Die Arbeit in der VV bzw. der lokalen und regionalen Selbstverwaltung ist die Basis der berufspolitischen Arbeit. Es hat sich in den
vergangenen Jahren gezeigt, dass
die KVWL schon noch mitentscheiden und etwas bewegen kann. Als
Beispiel nenne ich den Honorarvertrag und die Bedarfsplanung. Es
gibt noch viele weitere Bereiche, in
denen die KV gestalterisch t&auml;tig
Aber es bleibt auch noch einiges zu
tun: In den Reihen der Psychotherapeuten w&auml;chst in letzter Zeit der
Unmut &uuml;ber den Verg&uuml;tungsr&uuml;ckstand. F&uuml;r uns bleibt die Honorarangleichung daher ein wichtiges Ziel,
denn wir erwirtschaften im Durchschnitt die H&auml;lfte des Ertrages, den
vergleichbare Facharztgruppen
erwirtschaften. Auch wenn das in
erster Linie ein Thema f&uuml;r die Bundesebene ist — hier ist der Bewertungsausschuss gefragt — ist die
regionale Wahrnehmung unserer
Interessen sehr wichtig.
Das Engagement au&szlig;erhalb der
Berufsverb&auml;nde ist marginal. Inzwischen ﬁnden Sie kaum noch jemanden, der bereit ist, sich zu engagieren. Fr&uuml;her hatten wir auch auf
kommunaler Ebene immer mehrere
Bewerber, wenn es darum ging,
Posten in berufspolitischen Gremien
zu besetzen — die Zeiten sind vorbei. Meine Botschaft lautet: Man
kann was bewegen, wenn man will.
In zwei Jahren wird die VV
neu gew&auml;hlt. Was hat die jetzige dann hinterlassen, was
sehen Sie noch als Aufgabe
f&uuml;r die kommenden Jahre?
. . . den Unbill, der von au&szlig;en kommt, den Kollegen vor Ort so ertr&auml;glich wie
m&ouml;glich zu machen!
Dr. Carl Hans Biedendieck, Hausarzt aus Herford
Ein ganz pers&ouml;nliches Anliegen ist
die weitere Vernetzung innerhalb
der VV, auch innerhalb der Aussch&uuml;sse.
Zu tun gibt es noch einiges: Wir
m&uuml;ssen die Konvergenz hinkriegen
— das geht nicht anders! Es geht
nicht, dass wir f&uuml;r weniger Geld als
in anderen Teilen der Bundesrepublik die Versorgung gew&auml;hrleisten.
Zudem m&uuml;ssen die Regresse deﬁnitiv weg! Es ist doch so: Wir haben
inzwischen alle verstanden, dass wir
wirtschaftlich arbeiten m&uuml;ssen. Die
Regressgefahr wird aber vor allem
von den nachfolgenden Kollegen als
Damoklesschwert &uuml;ber der Niederlassung empfunden.
Als gr&ouml;&szlig;te Herausforderung f&uuml;r die
KVWL sehe ich die Sicherstellungsproblematik — gerade auch im haus&auml;rztlichen Bereich. Aus meiner ganz
pers&ouml;nlichen Erfahrung kann ich
sagen, dass die haus&auml;rztliche Versorgung heute schon in vielen Gegenden am Rande der Belastbarkeit
ist. Wohlgemerkt auch in solchen
Gegenden, die aus der Sicht der
Politik gut versorgt sind. Ich bef&uuml;rchte, dass diese Gefahr schneller
auf uns zukommt, als uns lieb ist
und ich sehe, zumindest im Moment,
niemanden, der eine Idee hat, wie
wir das Problem l&ouml;sen k&ouml;nnen.
Ich glaube, unsere Erfolge sind
deutlich sichtbar. Nehmen wir als
Beispiel die letzte Honorarrunde:
Die Verwerfungen aus Berlin konnten regional gut ausgeglichen werden, es wurde einiges ins Lot gebracht. Und diese Erfolge haben wir
auch einer starken, nach au&szlig;en
geschlosssen auftretenden Vertreterversammlung zu verdanken.
Ich ﬁnde, dass es uns in WestfalenLippe immer sehr gut gelingt, einen
Kompromiss zu ﬁnden und zu einem
fairen Interessensausgleich zu kommen! -ms
Alle 16 Minuten erkrankt jemand an Blutkrebs. Der 12-j&auml;hrige
Tim war einer von ihnen. Dass er leben darf, verdankt er einer
Stammzellspende von Udo K. und dessen uneigenn&uuml;tzigem
Einsatz. Wenn auch Sie vielleicht einem Blutkrebspatienten
wie Tim das Leben retten wollen, registrieren Sie sich in der
DKMS. Ihr Registrierungsset und weitere Informationen erhalten
„Unter meinen Kommilitonen bin ich eine Exotin“
Medizinstudentin Maria Lieberum aus Minden und ihre Vorliebe f&uuml;r die Landarztpraxis
aria Lieberum ist Medizinstudentin, und das
aus Leidenschaft. Eine Passion, die sie sich
wohl schon in jungen Jahren vom Gro&szlig;vater,
der als Kinderarzt t&auml;tig war, abgeschaut hat.
„Menschen helfen zu k&ouml;nnen, wieder gesund zu werden
— das hat mich schon immer fasziniert.“ Schon mit 13
Jahren stand daher f&uuml;r die Hobby-Musikerin fest: „Ich
werde &Auml;rztin“. Dieser Entschluss f&uuml;hrte Maria Lieberum
nach dem Abitur an die Universit&auml;t zu L&uuml;beck. Aber die
Kraft der Mindener Heimatwurzeln hat nie nachgelassen.
Bester Beweis daf&uuml;r: Obwohl die KV Schleswig-Holstein
die vorgeschriebene Famulatur f&uuml;r Medizinstudenten
ﬁnanziell mit 110 Euro pro Monat unterst&uuml;tzt, hat Maria
Lieberum sich daf&uuml;r entschieden, in einer haus&auml;rztlichen
Famulatur in einer Landarztpraxis:
Was hat Sie daran gereizt und was
haben Sie sich von dieser Entscheidung versprochen?
Seit dem Fr&uuml;hjahr 2013 ist es im Rahmen der Approbationsordnung f&uuml;r
&Auml;rzte Pﬂicht, einen Monat bei einem
Hausarzt zu famulieren. Selbst h&auml;tte
ich ehrlicherweise zu diesem Zeitpunkt nicht so entschieden. Dann
ergab sich die M&ouml;glichkeit, in der
Gemeinschaftspraxis von Tilo Polonius in Holzhausen-Hille zu famulieren,
Gemeinschaftspraxis in Minden zu famulieren. „Diese
Entscheidung hat den Blick auf meine beruﬂichen Ziele
grundlegend ver&auml;ndert“, sagt der 23-j&auml;hrige AustralienFan. Maria Lieberum kann sich nun sehr wohl mit dem
Gedanken anfreunden, in einigen Jahren als Haus&auml;rztin
auf dem Land zu praktizieren. „Ich wei&szlig;, unter meinen
Kommilitonen z&auml;hle ich damit zu den Exoten. Aber es
w&uuml;rden bestimmt mehr Medizinstudenten meine Ansicht
teilen — wenn sie besser an das Berufsfeld des Allgemeinmediziners herangef&uuml;hrt w&uuml;rden.“ Aktuell steckt
Maria Lieberum im Uni-Pr&uuml;fungs-Stress. Trotzdem nahm
sie sich die Zeit, um mit der Redaktion von KVWL kompakt &uuml;ber ihren Bezug zur Arbeit in der ambulanten Versorgung zu sprechen.
also in meiner Mindener Heimat. F&uuml;r
diese M&ouml;glichkeit habe ich dann auf
die Famulatur-Unterst&uuml;tzung aus
L&uuml;beck verzichtet. Der Reiz an der
Allgemeinmedizin, gerade auch in
l&auml;ndlicheren Gebieten, ist f&uuml;r mich,
dass in der t&auml;glichen Praxisarbeit
Patienten aller Altersstufen mit unterschiedlichen Beschwerden die
Sprechstunden aufsuchen. Auf dem
Land ist der Arzt noch Ansprechpartner, Vertrauter und Ratgeber in Personalunion. So entwickelt sich ein
enger Kontakt zu den Patienten, der
oft auch generationen&uuml;bergreifend
funktioniert. Hier hatte ich Zeit f&uuml;r
ausf&uuml;hrliche Anamnesen und Untersuchungen.
Wie haben Sie als Famulantin den
Praxisalltag erlebt?
Ich wurde von Anfang an in alle
Praxisabl&auml;ufe und anfallenden Arbeiten eingebunden, durfte viel
selbst untersuchen und wurde intensiv angeleitet. Beispielsweise
hat dieses Interesse nur noch best&auml;rkt.
Wie bewerten Sie die Rahmenbedingungen in der Ausbildung angehender Mediziner, die sp&auml;ter gern
in der Niederlassung t&auml;tig werden
F&uuml;r meinen Studienort L&uuml;beck habe
ich mich entschieden, weil es hier
noch pers&ouml;nlicher zugeht als an
anderen Universit&auml;ten. Au&szlig;erdem
wollte ich nach dem Abitur mal
raus, was anderes sehen. Aber das
Interesse, wieder zur&uuml;ckzukehren,
war immer da. Ich denke, dass an
dieser Stelle ﬁnanzielle Anreize
greifen k&ouml;nnten — wie eben die Famulaturunterst&uuml;tzung, die &Uuml;bernahme von Benzinkosten f&uuml;r l&auml;ngere
Wegstrecken oder das Stellen einer
Unterkunft beim Praktikum in entlegenen Gebieten. Auch m&uuml;ssten gerade mit Blick auf die Famulatur
beide Seiten — also &Auml;rzte und Stu-
denten — wissen, was auf sie zukommt, was sie erwarten k&ouml;nnen
und was sie vermitteln bzw. mitnehmen sollen. Denn nicht jeder Arzt,
der einen Famulanten aufnimmt,
k&uuml;mmert sich auch optimal um ihn.
Allgemein ﬁnde ich, dass im Medizinstudium der Einblick in die Allgemeinmedizin als Basis der Patientenversorgung einfach zu kurz
kommt. Bei mir waren es neben den
sechs Famulatur-Wochen noch lediglich zwei Wochen Blockpraktikum. Ob es allerdings sinnvoll ist,
ein Pﬂichttertial Allgemeinmedizin
im Praktischen Jahr einzuf&uuml;hren,
bezweiﬂe ich. Im Curriculum sollte
daf&uuml;r aber mehr Zeit einger&auml;umt
werden, auch f&uuml;r Informationen
&uuml;ber die ambulante Versorgung an
sich. Man kann sich schlie&szlig;lich in
vielen Fachdisziplinen niederlassen.
Oftmals ist das Aufgabenspektrum
zwar &auml;hnlich wie in der Klinik, aber
doch in einigen Fachdisziplinen et-
Hat die Famulatur in der Landarztpraxis Einﬂuss genommen auf die
Pl&auml;ne f&uuml;r Ihre sp&auml;tere Berufs-Laufbahn?
Patientenorientiertes Arbeiten ist
gro&szlig;artig. Am Anfang des Medizinstudiums erwartet man noch etwas
blau&auml;ugig, dass das Arbeiten am und
mit dem Patienten im Fokus steht.
Sp&auml;testens in der Klinik wird man
dann oft von der Realit&auml;t eingeholt,
denn auch hier gibt es viel Papierkram, der erledigt werden muss.
Aber f&uuml;r mich ist gerade der enge
Kontakt zu den Patienten so faszinierend. Ich m&ouml;chte mit meinen Patienten gern eine langfristige Verbindung aufbauen. Das ist in einer
Hausarztpraxis auf dem Land eben
sehr gut m&ouml;glich. Zumindest besser
als in der Stadt, wo viele Patienten
schnell und h&auml;uﬁg ihren Arzt wechseln und der kontinuierliche Kontakt
eher weniger zum Tragen kommt.
Ein gewisses grundlegendes Interesse an der Arbeit in der ambulanten
Versorgung hatte ich schon von Anfang an. Meine Famulatur bei Tilo
Polonius, der f&uuml;r mich inzwischen so
etwas wie ein Mentor geworden ist,
Foto: Lieberum/privat
habe zun&auml;chst ich Patienten untersucht, danach hat der Arzt seine
Untersuchung vorgenommen und
wir haben unsere Ergebnisse verglichen. Oder wir haben gemeinsam
mit den Patienten die Befunde aus
Facharztpraxen besprochen und den
Patienten deren Bedeutung erkl&auml;rt.
Das hat mir fachlich unheimlich viel
gebracht. Aber auch die Patienten
begegneten mir sehr offen. Einige
sprachen mich sogar direkt darauf
an, wann ich denn fest in die &ouml;rtliche Praxis einsteigen w&uuml;rde. Nat&uuml;rlich waren die sehr ausgedehnten
Arbeitszeiten in der Hausarztpraxis
anstrengend, aber es hat sich jede
Minute gelohnt. Sich immer wieder
in die individuelle Problematik des
Patienten hineinzudenken, war die
gro&szlig;e Herausforderung. Besonders
beeindruckt hat mich die tiefe und
ehrliche Dankbarkeit der Patienten
gegen&uuml;ber dem Arzt.
was anders. Ich bin &uuml;berzeugt davon, dass dann auch mehr Studenten Gefallen ﬁnden werden an der
Arbeit in der ambulanten Versorgung, auch in Kleinst&auml;dten oder auf
Wie bewerten Sie die Angebote
und Hilfestellungen der KVWL f&uuml;r
den medizinischen Nachwuchs?
Was ist gut, was k&ouml;nnte verbessert
Ich habe mir die Homepage www.
praxisstart.info genauer angesehen
und ﬁnde die grundlegenden Punkte, die ich zur Arbeit in der Niederlassung kennen muss, direkt alle
wieder. Die Informationen sind sehr
anschaulich und ausf&uuml;hrlich, es gibt
gute Hilfeangebote. M&ouml;glicherweise
wird der Einstieg in die Niederlassung hier aber als zu leicht dargestellt. Eine eigene Praxis ist und
bleibt eine gro&szlig;e Herausforderung.
Ich denke, dass die Kassen&auml;rztlichen
Vereinigungen mehr an den Universit&auml;ten vertreten sein sollten. Die
KVen als K&ouml;rperschaften waren mir
zwar bekannt, ich wusste nur nicht,
wie sie organisiert sind und wo die
genauen Aufgabenfelder liegen.
Infoveranstaltungen an den Unis
k&ouml;nnten schon wichtige Weichen
stellen. Au&szlig;erdem sollten m&ouml;gliche
F&ouml;rderprogramme der KVen nicht
studienabh&auml;ngig sein, sondern zum
Beispiel an den Standort der Famulatur gebunden werden.
Ihre Einsch&auml;tzung: Liegt die Arbeit
in der Landarztpraxis als Perspektive f&uuml;r Medizinstudenten wieder
Unter den Medizinstudenten und
leider auch &auml;rztlichen Kollegen ist
der Ruf der Allgemeinmedizin immer noch schlecht. Man hat das
Gef&uuml;hl, dass sie bel&auml;chelt wird. Das
ist schade, denn Allgemeinmedizin
ist die Basis. Ohne sie w&uuml;rde das
System der ambulanten Versorgung
nicht funktionieren. Nat&uuml;rlich ist der
Allgemeinmediziner auch eine verteilende Schnittstelle zu den Fach&auml;rzten, aber hier werden wichtige
diagnostische Grundlagen geschaffen. Hinzu kommt, dass viele Studenten nach der Abwechslung in
der Stadt streben und die Arbeit auf
dem Land als zu unattraktiv bewerten. Aber mit meiner positiven Einstellung zur Arbeit in einer Landarztpraxis bin ich auch nicht ganz
alleine. Haupts&auml;chlich sind es Kommilitoninnen, die sich von der Arbeit
in der eigenen Hausarztpraxis auch
eine ﬂexiblere Zeiteinteilung mit
Blick auf die eigene Familie erhoffen. Grunds&auml;tzlich aber ist es wirklich so, dass den Medizinstudenten
immer wichtiger wird. Und den ﬁndet man nun mal am unmittelbarsten in einer Hausarztpraxis. vity
Famulatur in Westfalen-Lippe: F&ouml;rderung seit Anfang 2015
Seit Anfang des Jahres k&ouml;nnen Medizinstudenten eine finanzielle F&ouml;rderung ihrer Famulatur bei der KVWL beantragen. Gef&ouml;rdert werden die Famulaturen von Medizinstudenten in einer haus&auml;rztlichen Praxis oder in einer Praxis
der allgemeinen fach&auml;rztlichen Versorgung mit bis zu 400 Euro pro Monat. Die F&ouml;rderung l&auml;uft &uuml;ber maximal zwei
Monate und richtet sich an angehende &Auml;rzte, die an den Universit&auml;ten Bochum, M&uuml;nster, Witten/Herdecke sowie an
der Universit&auml;t Essen Humanmedizin studieren. Die Famulaturpraxis muss sich in Westfalen-Lippe befinden.
Die KVWL wird eine Liste mit Praxen erstellen, die sie als f&ouml;rderungsw&uuml;rdig einstuft. Diese Liste wird zeitnah auf der
Internetseite www.praxisstart.info ver&ouml;ffentlicht.
„Mit der Famulaturf&ouml;rderung m&ouml;chten wir angehenden &Auml;rzten einen Anreiz geben, fr&uuml;hzeitig die vielf&auml;ltigen Aufgaben eines Hausarztes oder eines Arztes der allgemeinen fach&auml;rztlichen Versorgung kennenzulernen“, sagt Dr.
Wolfgang-Axel Dryden, 1. KVWL-Vorsitzender. „Vor allem durch die Vermittlung in grundversorgende Praxen, bevorzugt in l&auml;ndlichen Regionen, sollen die Studierenden die Herausforderungen der t&auml;glichen ambulanten Versorgung hautnah erleben.“
Weitere Informationen zum Themen erhalten Sie im Service-Center der KVWL unter
5. Westf&auml;lischer Praxisb&ouml;rsentag und Niederlassungsseminar am 14. M&auml;rz 2015 im &Auml;rztehaus Dortmund
edizinstudentin Maria
Lieberum ist mit ihrem
in der ambulanten Versorgung nicht allein. Viele &Auml;rzte
spielen mit dem Gedanken, sich als
Freiberuﬂer niederzulassen. Die
Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vielf&auml;ltig: der
Wunsch nach selbstst&auml;ndiger Arbeit,
der Ausstieg aus den kr&auml;ftezehrenden Schichtdienst-M&uuml;hlen in der
station&auml;ren Versorgung oder — wie
im Fall von Maria Lieberum — der
Spa&szlig; am engen, kontinuierlichen
Patientenkontakt. Andersherum
w&uuml;nschen sich viele &Auml;rzte kurz vor
dem wohlverdienten Ruhestand, ihre
Praxis an einen kompetenten Nach-
folger abgeben zu k&ouml;nnen und ihren
Patientenstamm damit auch f&uuml;r die
Zukunft gut versorgt zu wissen. Was
auch immer &Auml;rzte bewegt, in die
Niederlassung zu gehen oder die
eigene Praxis abzugeben: Die KVWL
macht ihnen den Weg frei. Zum f&uuml;nften Mal veranstaltet die K&ouml;rperschaft am Samstag, 14. M&auml;rz 2015, in
der Zeit von 8.30 bis 16.30 Uhr im
&Auml;rztehaus in Dortmund den Westf&auml;lischen Praxisb&ouml;rsentag. Im Foyer
haben Praxisabgeber und Praxis&uuml;bernehmer wieder einmal ausreichend Gelegenheit, ihre Praxis bzw.
ihr Praxis-Gesuch per Chiffre-Inserat
an Pinnw&auml;nden auszuh&auml;ngen, die
f&uuml;r alle Besucher zug&auml;nglich sind.
Chiffre-Anzeige —
▶ Im Internet unter www.kvwl.de/
praxisboerse ﬁnden Sie ein InseratFormular, das Sie bequem zu Hause
am PC ausf&uuml;llen, anschlie&szlig;end ausdrucken und dann an die KVWL
senden k&ouml;nnen.
▶ Alternativ ist in dieser Ausgabe
von KVWL kompakt das Inserat zum
Ausschneiden auf der Seite 16 abgedruckt.
F&uuml;llen Sie den Vordruck aus und
faxen Sie ihn an Fax: 0231 / 94 32 31
33. Einsendeschluss ist der 9. M&auml;rz
▶ Sie haben Fotos oder weiterf&uuml;hrendes Informationsmaterial zu
Ihrer Praxis? Dann lassen Sie uns
dieses Material (Format DIN A 4) im
Vorfeld zukommen.
▶ In Ausnahmef&auml;llen k&ouml;nnen Sie
sich auch noch vor Ort dazu entscheiden, ein Inserat bei der KVWLPraxisb&ouml;rse aufzugeben. Die Mitarbeiter der KVWL helfen Ihnen dabei.
Wie verl&auml;uft am Praxisb&ouml;rsentag
die Kontaktaufnahme?
▶ Die abgegebenen Inserate erhal-
ten Chiffre-Nummern und werden
nach Fachgruppen und Regierungsbezirken geordnet an den Pinnw&auml;nden im Foyer des &Auml;rztehauses ausgeh&auml;ngt.
▶ Ein Besucher m&ouml;chte auf Ihr
Inserat reagieren oder Sie selbst
wollen Kontakt aufnehmen mit einem Inserenten? Sie haben zwei
M&ouml;glichkeiten: Sie lassen die Chiffre-Nummer am Meeting-Point ausrufen oder Sie tragen die entsprechende Chiffre-Nummer und Ihre
pers&ouml;nlichen Kontaktdaten auf ein
ausliegendes Kontaktformular ein
und deponieren es in den aufgestellten Sammelboxen. Sollte im Laufe
des Praxisb&ouml;rsentages kein Gespr&auml;ch zustande kommen, leitet die
KVWL alle abgegebenen Anfragen
an die jeweiligen &Auml;rzte weiter.
Begleitet wird der Praxisb&ouml;rsentag
von den Experten der KVWL, die
vormittags Doppelvortr&auml;ge halten
zu den Themengebieten „Vorgehen
bei einer Praxisabgabe“ und „M&ouml;glichkeiten der Praxisb&ouml;rse im Internet“ (9 bis 10.30 Uhr sowie 11 bis
12.30 Uhr). Eine Anmeldung zu den
Vortr&auml;gen ist zur besseren Planung
ausschlie&szlig;lich am Veranstaltungstag m&ouml;glich, die Teilnehmerzahl ist
Dar&uuml;ber hinaus veranstaltet die
KVWL am 14. M&auml;rz parallel auch ihr
etabliertes Niederlassungsseminar
f&uuml;r alle &Auml;rzte, die an einer T&auml;tigkeit
in der ambulanten Versorgung interessiert sind. Beim Niederlassungsseminar werden im Zeitraum von 10
bis 16.30 Uhr grundlegende rechtliche und wirtschaftliche Aspekte
rund um das Thema Niederlassung
beleuchtet. Prof. Dr. jur. Vlado Bicanski referiert zum Thema „Wege
und M&ouml;glichkeiten zur erfolgreichen
Praxisf&uuml;hrung“ und Rechtsanwalt
Theo Sander spricht zu den „M&ouml;glichkeiten der Berufsaus&uuml;bung im
ambulanten Sektor“.
Die Experten der KVWL stehen den
G&auml;sten au&szlig;erdem den ganzen Tag
zur Beantwortung individueller Fragen zur Verf&uuml;gung. Bitte melden Sie
sich zum Niederlassungsseminar
rechtzeitig an, da die Teilnehmer-
zahl begrenzt ist. Bitte bringen Sie
au&szlig;erdem am Veranstaltungstag
Ihren Barcode und die Anmeldebest&auml;tigung mit, damit Ihnen die
ausgeschriebenen Fortbildungspunkte problemlos angerechnet
Die Teilnahme sowohl am Praxisb&ouml;rsentag als auch am Niederlassungsseminar ist kostenlos. Das Niederlassungsseminar ist au&szlig;erdem im
Rahmen der &auml;rztlichen Fortbildung
der &Auml;rztekammer Westfalen-Lippe
mit drei Punkten zertiﬁziert. vity
Praxisb&ouml;rsentag und das Niederlassungsseminar finden Sie im
www.kvwl.de/praxisboerse.
Tel.: 0231 / 94 32 35 73
Fax: 0231 / 94 32 31 33
E-Mail: mona.dominas@kvwl.de
Zur Gutschrift Ihrer Fortbildungspunkte bringen Sie bitte
Ihren Barcode und die Anmeldebest&auml;tigung mit.
Augen&auml;rzte in Westfalen-Lippe
proﬁtieren von neuem Selektivvertrag
Gut besuchte Info- und Fortbildungsveranstaltung zum IVOM-Vertrag im Dortmunder &Auml;rztehaus
Der IVOM-Vertrag wurde zun&auml;chst
mit der AOK NORDWEST, dem BKKLandesverband NW f&uuml;r die teilnehmenden BKKn und der Knappschaft
geschlossen. Den &uuml;brigen an den
bisherigen &Uuml;bergangsvereinbarungen teilnehmenden Kostentr&auml;gern
hat die KVWL ebenfalls den Beitritt
zu diesem Vertrag angeboten; die
Gro&szlig;e Resonanz: &Uuml;ber 140 Augen&auml;rzte aus Westfalen-Lippe nutzten die Gelegenheit,
sich &uuml;ber den neuen Selektivvertrag zur IVOM-Therapie zu informieren.
Entscheidung dieser Kostentr&auml;ger
steht zurzeit noch aus.
Konservative und operierende
Augen&auml;rzte proﬁtieren
Gegenstand des Vertrages ist die
Behandlung der feuchten altersabh&auml;ngigen Makuladegeneration
(AMD), diabetischer Makula&ouml;deme
(DM&Ouml;), Makula&ouml;deme nach retinalen
Venenverschl&uuml;ssen (RVV), choroidalen Neovaskularisation (CNV) bei
pathologischer Myopie sowie akuten
posterioren Uveitis mittels der intravitrealen operativen Medikamentenapplikation (IVOM) von VEGF-Hemmern/Steroiden.
„Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass nunmehr bei allen oben
genannten Indikationen — im Gegensatz zum EBM — die Verlaufskontrolle
mittels SD-OCT erbracht und abge-
rechnet werden kann“, erl&auml;uterte
Bj&ouml;rn Kammering aus dem Gesch&auml;ftsbereich Vertr&auml;ge der KVWL.
Vertragsbestandteil ist auch weiterhin die medizinisch notwendige
Nachsorge — auch durch nicht operierende Augen&auml;rzte. -ms
Wie bereits berichtet, war es der
KVWL gelungen, einen neuen Vertrag
zur besonderen ambulanten augenchirurgischen Versorgung zum 1. Januar 2015 zu vereinbaren (s. praxis
intern 12/2014). Dabei konnte eine
drohende Absenkung der Honorare
auf EBM-Niveau verhindert werden,
so dass die bisherigen attraktiven
Verg&uuml;tungen f&uuml;r Westfalen-Lippe
erhalten werden konnten. In seinem
Gru&szlig;wort stellte KVWL-Vorstand Dr.
Gerhard Nordmann das besondere
Engagement der K&ouml;rperschaft heraus. Er dankte dabei vor allem den
Kollegen aus dem Gesch&auml;ftsbereich
Vertr&auml;ge der KVWL, die die drohende Verschlechterung im Rahmen
der EBM-Reform schon fr&uuml;h erkannt
und alles drangesetzt h&auml;tten, dieser
Entwicklung mit Hilfe eines neuen
Selektivvertrages zu begegnen.
Foto: KVWL/Steinberg
ber 140 Augen&auml;rzte nahmen am 10. Dezember 2014
an einer mehrst&uuml;ndigen
Informations- und Fortbildungsveranstaltung in den R&auml;umen
der KVWL in Dortmund teil. Im Zentrum der Veranstaltung stand ein
neuer Selektivvertrag zur IVOM-Therapie (intravitreale operative Medikamentengabe).
Vertrag mit Anlagen im Internet
Den kompletten „Vertrag zur besonderen ambulanten augenchirurgischen Versorgung“ mit allen
Anlagen finden Sie im Internet
unter www.kvwl.de in den Rubriken Mitglieder, Rechtsquellen/
Vertr&auml;ge oder bequem &uuml;ber den nebenstehenden QRCode.
Vor zahlreichen Medienvertretern stellten Anfang Januar in Berlin der BARMER GEK-Vorstandsvorsitzende
Dr. Christop Straub, KVWL-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel und Wolf-Michael Catenhusen vom Nationalen Normenkontrollrat (v. l.) Ergebnisse und Erfahrungen ihrer Zusammenarbeit vor. Fotos (2): Hedergott/KVWL
KVWL und BARMER GEK: Formularlabore arbeiten erfolgreich daran, Mustervordrucke zu entb&uuml;rokratisieren
napp acht Wochenarbeitsstunden muss ein Vertragsarzt laut &Auml;rztemonitor im Schnitt investieren,
um den b&uuml;rokratischen Aufwand in
seiner Praxis im Griff zu behalten.
Stunden, die f&uuml;r die Behandlung von
Patienten regelm&auml;&szlig;ig verlorengehen.
Weniger „Papierkram“, mehr Zeit f&uuml;r
Patienten — wie das praktisch funktioniert, zeigen jetzt erstmals die
KVWL und die BARMER GEK. Beide
arbeiten seit dem Jahr 2011 daran,
im Gesundheitswesen unn&uuml;tze B&uuml;rokratie zu identiﬁzieren und Verbesserungen vorzuschlagen. Kernanliegen dabei ist, Mustervordrucke und
Kassenanfragen so zu gestalten,
dass sie passgenaue Informationen
f&uuml;r eine hochwertige Versorgung
liefern. KVWL-Vorstandsmitglied Dr.
Thomas Kriedel stellte zusammen
mit Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK und
Wolf-Michael Catenhusen, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Nationalen Normenkontrollrates, Anfang Januar in Berlin Ergebnisse und
Erfahrungen der Kooperation vor.
„F&uuml;r viele Niedergelassene sind
Formulare und Dokumentationsvor-
larlabore. Gemeint sind damit Arbeitsgruppen bestehend aus niedergelassenen &Auml;rzten, Mitarbeitern der
BARMER GEK, &Auml;rzten des Medizinischen Dienstes und der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung. Sie sichten
formfreie Arztanfragen genauso wie
auf Bundesebene entwickelte Mustervordrucke, ver&auml;ndern und testen
sie zugunsten einer besseren Praxistauglichkeit. Solche Labore arbeiten ehrenamtlich derzeit in Borken,
M&uuml;nster und Dortmund.
schriften inzwischen ein rotes
Tuch“, erl&auml;uterte Dr. Thomas Kriedel vor zahlreichen Medienvertretern. „Die Zusammenarbeit mit der
BARMER GEK zeigt, dass konkrete
Verbesserungen m&ouml;glich sind.“ Und
Dr. Christoph Straub erg&auml;nzte:
„Trotz aller Bem&uuml;hungen gibt es
immer noch unn&uuml;tze B&uuml;rokratie im
Gesundheitswesen. Es lohnt sich,
das zu &auml;ndern.“
Die KVWL und die BARMER GEK
arbeiten bereits seit 2011 zusammen
daran, unn&ouml;tige B&uuml;rokratie zu identiﬁzieren und Verbesserungen vorzuschlagen. Dreh- und Angelpunkt
sind dabei die sogenannten Formu-
Und das mit nachweislichem Erfolg:
In den Formularlaboren wurde bislang eine ganze Reihe von im Praxisalltag sehr h&auml;uﬁg genutzten Formularen deutlich vereinfacht. So
wurden die Vordrucke f&uuml;r AU-Bescheinigungen und Krankengeld
zusammengef&uuml;hrt und ein Muster
f&uuml;r Rehabilitationen im Umfang
halbiert. „Unsere Vorschl&auml;ge zum
B&uuml;rokratieabbau sind aus der Praxis
f&uuml;r die Praxis gemacht“, so Kriedel.
Ziel sei, dass alle Endnutzer ein
Formular problemlos verstehen und
in ihrer Praxis einsetzen k&ouml;nnten.
Kriedel unterst&uuml;tzte zugleich Straubs
Forderung, auf Bundesebene geeignete Rahmenbedingungen f&uuml;r einen
Unterst&uuml;tzt werden die Entb&uuml;rokratisierungsbem&uuml;hungen von KVWL und BARMER GEK unter anderem von
den KVen aus Niedersachsen (im Bild der stellv. Vorstandsvorsitzende Dr. J&ouml;rg Berling, l.) und Bayern (im Bild
die 2. stellv. Vorstandsvorsitzende Dr. Ilka Enger) sowie von der KBV (im Bild Dr. Bernhard Gibis, Leiter des
Gesch&auml;ftsbereichs Sicherstellung und Versorgungsstruktur, r.).
„Die Bundesregierung weist bereits
seit dem Jahr 2006 in allen Entw&uuml;rfen f&uuml;r Gesetze und Verordnungen
B&uuml;rokratiekosten und seit dem Jahr
2011 s&auml;mtliche Folgekosten aus“,
f&uuml;hrte der stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Normenkontrollrates, Wolf-Michael Catenhusen,
aus. Sein Gremium habe dabei &auml;hnliche Erfahrungen wie BARMER GEK
und KVWL gemacht. „Klare Erfolgsfaktoren f&uuml;r die Reduzierung von
B&uuml;rokratie sind die gemeinsame
Analyse und die gemeinsame Entwicklung von Vereinfachungsma&szlig;nahmen durch alle relevanten Akteure. Die Verursacher von B&uuml;rokratie
sind in allen Ebenen zu suchen. Um
so mehr ist der B&uuml;rokratieabbau in
den Praxen ein gemeinsamer, kontinuierlicher Auftrag“, so Catenhusen.
Entb&uuml;rokratisierung braucht offene Ohren
Die erfolgreichste Umsetzung entb&uuml;rokratisierender Ma&szlig;nahmen
ist die, die niemand bemerkt. Aber genau da liegt die besondere
Herausforderung im Umgang mit dem Thema. &Uuml;berbordende B&uuml;rokratie im Praxisalltag wird zu Recht angeprangert. Nur leider
kann Entb&uuml;rokratisierung nicht &uuml;bers Knie gebrochen werden. Zu
viele Faktoren m&uuml;ssen bedacht, zu viele Beteiligte m&uuml;ssen ber&uuml;cksichtigt werden. Schnellsch&uuml;sse sind da mit Blick auf sinnvolle und nachhaltige &Auml;nderungen nicht m&ouml;glich. Wir arbeiten
unter Hochdruck daran, b&uuml;rokratische Unget&uuml;me abzubauen. Bis
unsere Bem&uuml;hungen aber im Praxisalltag sp&uuml;rbar werden, kann
es dauern. Schnell entsteht so beim niedergelassenen Arzt der
Eindruck, unser Einsatz zur Entb&uuml;rokratisierung sei ein reines
Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der BARMER GEK zeigt,
dass das nicht der Fall ist. Gemeinsam gehen wir Probleme an,
von deren L&ouml;sung alle profitieren. Die niedergelassenen &Auml;rzte,
weil sie wieder mehr Zeit f&uuml;r die Patientenbehandlung haben,
und die Patienten selbst, die m&ouml;glichst einfach die ihnen zustehenden Versorgungsleistungen in Anspruch nehmen k&ouml;nnen sollen. Nicht jede KV braucht Formularlabore wie wir sie etabliert
haben. Es gen&uuml;gen Unterst&uuml;tzung und Akzeptanz f&uuml;r unsere Vorschl&auml;ge. Und das auch auf der entscheidenden Bundesebene vom
GKV-Spitzenverband und dem Gemeinsamen Bundesausschuss.
F&uuml;r erfolgreiche Entb&uuml;rokratisierung braucht es offene Ohren.
Davon kann es in Zukunft gern mehr geben — auf allen Ebenen.
Praxischeck von Formularen zu
schaffen. „Bei Tests k&ouml;nnen wichtige
regionale Faktoren unmittelbar &uuml;berpr&uuml;ft und unter Umst&auml;nden auch
verworfen werden.“ Die Erfahrungen
aus Westfalen-Lippe sto&szlig;en in anderen KV-Bereichen auf offene Ohren,
wie in Niedersachsen und Bayern.
„Besonders wichtig ist auch die gute
Zusammenarbeit mit der KBV, ohne
deren Einﬂuss auf Bundesebene viele
Vorschl&auml;ge nicht umgesetzt werden
k&ouml;nnten“, so das KVWL-Vorstandsmitglied weiter.
K&Ouml;LN | Kongresszentrum G&uuml;rzenich
MITT WOCH 25. M&Auml;RZ 2015
WISO S. E. Consulting GmbH, Kongressleitung
Eugen M&uuml;nch
Dr. Ingrid V&ouml;lker
Aufsichtsratsvorsitzender, RH&Ouml;N-Klinikum AG
Ministerin Svenja Schulze, MdL
i. V. der Ministerpr&auml;sidentin des Landes
Kaufm&auml;nnische Direktorin und Stellv. Vorstandsvorsitzende, Universit&auml;tsklinikum Heidelberg
Staatssekret&auml;r Karl-Josef Laumann
Lehrstuhl f&uuml;r Gesundheits&ouml;konomie
und -management, Universit&auml;t Bielefeld
Wiss. Leiter des Kongresses
Beauftragter der Bundesregierung f&uuml;r die Belange der Patientinnen und Patienten
sowie Bevollm&auml;chtigter f&uuml;r Pflege
Ministerium f&uuml;r Innovation, Wissenschaft und
&Auml;rztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender, Universit&auml;tsklinikum Essen
MITTAGSPANEL 14:45 bis 16:15
Patientenorientierung in der
Gut f&uuml;r die Patienten – aber
auch gut f&uuml;r &Auml;rzte?
Muss gute Qualit&auml;t teuer
sein? &Ouml;konomische Anreize
als Mittel zur
Qualit&auml;tssteigerung?
Qualit&auml;t und Effizienz:
Sorgen neue Versorgungsstrukturen f&uuml;r eine
verbesserte Qualit&auml;t?
Vom Teilen des Kuchens –
Welche Kriterien muss eine
gerechte Verteilung der Mittel im
ambulanten Bereich erf&uuml;llen?
Patientengerechte Versorgung:
Was bringt das Versorgungsst&auml;rkungsgesetz?
Mehr Strukturqualit&auml;t, bessere
Ergebnisqualit&auml;t – die palliativmedizinische Versorgung in Westfalen-Lippe
Wege durch den Honorardschungel –
wie muss ein Arzthonorar kalkuliert
Beauftragter der Bundesregierung f&uuml;r die
Hartmannbund - Verband
der &Auml;rzte Deutschlands e. V.
Dr. Wolfgang E&szlig;er
Kassenzahn&auml;rztliche Bundesvereinigung
Dr. Carsten J&auml;ger
Prof. Dr. G&uuml;nter Neubauer
&Auml;rztenetz S&uuml;dbrandenburg
Direktor, IfG Institut f&uuml;r Gesundheits&ouml;konomik
Pr&auml;sident, &Auml;rztekammer Nordrhein
Saale-Klinik Halle und IVM plus GmbH
Leiter der Landesvertretung NRW
Vorstandssprecherin, Konferenz Onkologischer
Kranken- und Kinderkrankenpflege (KOK)
NRW-Landesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer, BARMER GEK
Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Unternehmensentwicklung
und -steuerung, Kassen&auml;rztliche Vereinigung
Prokuristin, Gesundheitspolitische Kontakte und
Kommunikation, Deutsche Apotheker- und &Auml;rztebank
Das komplette Kongressprogramm und ONLINEANMELDUNG – EINFACH UND SCHNELL
Registrieren Sie sich f&uuml;r Mittwoch, den 25. M&auml;rz 2015 zum Sondertarif Niedergelassene*
in H&ouml;he von 80,00 EUR (+19% MwSt. = 95,20 EUR)
* Niedergelassene &Auml;rztinnen und &Auml;rzte k&ouml;nnen den Sondertarif in Anspruch nehmen. Informationen &uuml;ber den Sondertarif
f&uuml;r den 2. Kongresstag und Teilnahmebedingungen erhalten Sie im Kongressb&uuml;ro.
FORTBILDUNGSPUNKTE – Die Zertifizierung als &auml;rztliche Fortbildung ist beantragt.
Kongressb&uuml;ro Gesundheitskongress des Westens
Telefon +49 (0) 2234 - 95322-51
E-Mail info@gesundheitskongress-des-westens.de
Was darf, was muss gute Versorgung kosten?
Gesundheitskongress des Westens 2015 bietet Themen speziell f&uuml;r Niedergelassene
Mit dem Thema „Priorisierung bzw.
Rationierung medizinischer Leistungen“ k&ouml;nnen Politiker bei den W&auml;hlern nicht punkten. Deshalb ist es
schwer, ofﬁzielle Stellungnahmen zu
diesem Thema zu bekommen. Unbestritten ist jedoch, dass eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung Geld kostet, das in einem
komplexen Gesundheitssystem
m&ouml;glichst gerecht verteilt werden
muss. Dabei betrifft das Problem
des efﬁzienten Einsatzes der Ressourcen — ein Schwerpunktthema
des diesj&auml;hrigen Gesundheitskongresses — sowohl den ambulanten
als auch den station&auml;ren medizinischen Bereich.
Westfalen-Lippe redet mit ...
In Kooperation mit den Kongressveranstaltern hat sich der Vorstand
Westfalen-Lippe daf&uuml;r eingesetzt,
einzelne Veranstaltungen speziell
auf die Interessen der niedergelas-
senen &Auml;rzte und Psychotherapeuten
abzustimmen. Und Westfalen-Lippe
redet mit: So h&auml;lt der 1. Vorsitzende
der KVWL, Dr. Wolfgang-Axel Dryden, am ersten Kongresstag einen
Impulsvortrag zum Thema „Mehr
Strukturqualit&auml;t, bessere Ergebnisqualit&auml;t — die palliativmedizinische
Versorgung in Westfalen-Lippe“.
Nach den positiven Erfahrungen der
letzten Jahre gilt die westf&auml;lischlippische Initiative zur Versorgung
von Palliativpatienten inzwischen als
bundesweites Leuchtturmprojekt.
... auch beim Thema Honorar
Wird im Zusammenhang mit der
medizinischen Versorgung &uuml;ber
Geld gesprochen, r&uuml;ckt immer wieder das Arzthonorar in den Mittelpunkt der Diskusssion. In der &ouml;ffentlichen Debatte wird das Honorar
dabei schnell zum Gegenstand populistischer Debatten. Dazu wird
f&auml;lschlicherweise das Arzthonorar
mit dem Ertrag einer Praxis gleichgesetzt. Faktoren wie zum Beispiel
die Betriebs- und Personalkosten
oder Investitionen in die Infrastruktur einer Praxis fallen dabei oft unter den Tisch. Mit seinem Vortrag
„Wege durch den Honorardschungel
— wie muss ein Arzthonorar kalku-
liert werden?“ will KVWL-Vorstand
Dr. Gerhard Nordmann dazu beitragen, die Honorardebatte zu versachlichen, indem er detailliert erl&auml;utert,
warum die schlichte Formel „brutto
gleich netto“ mit der Realit&auml;t in
einer Arztpraxis nichts zu tun hat.
Insgesamt haben die Veranstalter
Programm auf die Beine gestellt, das
neben dem &uuml;bergeordneten Finanzierungsthema auch aktuelle politische Entwicklungen wie das Versorgunsgst&auml;rkungsgesetz aufgreift. Sie
erwarten am 25. und 26. M&auml;rz in den
traditionsreichen R&auml;umen des K&ouml;lner G&uuml;rzenich rund 900 Fachbesucher zu spannenden Vortr&auml;gen und
interessanten Podiumsdiskussionen.
Weitere Informationen zum Gesundheitskongress des Westens 2015
ﬁnden Sie auf der linken Seite. Das
komplette Programm ist im Internet
abrufbar unter www.gesundheitskongress-des-westens.de. Am ersten
Kongresstag (Mittwoch, 25. M&auml;rz
2015 ) gilt ein Sondertarif f&uuml;r Niedergelassene (95 Euro).
nter dem Motto „Gute
Medizin — eine Frage des
Geldes?“ ﬁndet am 25.
und 26. M&auml;rz der Gesundheitskongress des Westens 2015 im
K&ouml;lner G&uuml;rzenich statt.
Zertiﬁzierung von Praxisnetzen:
Gesundheitsnetz Unna GmbH
ine durchweg positive Bilanz kann
die Gesch&auml;ftsstelle „Neue Versorgungsformen und Praxisnetze“ der
KVWL ziehen: Bereits im ersten Jahr
ihres Bestehens konnten Vertreter von acht
Praxisnetzen aus den H&auml;nden des zust&auml;ndigen KVWL-Vorstands Dr. Gerhard Nordmann
ihre Anerkennungsurkunden entgegennehmen. Damit hat die KVWL bei der Zertifizierung von &Auml;rzte- bzw. Praxisnetzen bundesweit
deutlich die Nase vorn. Nach den Zusammenschl&uuml;ssen in Siegen, B&uuml;nde, Witten und der
Region Lippe sind nun auch die Netze aus
Unna, Bochum, Borken und Marl offiziell von
der KVWL anerkannt. Weitere sechs Praxisnetze haben bereits entsprechende
Antr&auml;ge eingereicht.
Marler Arzt Netz Berufsband e.V.
Wie bereits berichtet, hatte der
Gesetzgeber der KBV aufgegeben,
Rahmenvorgaben f&uuml;r die Zertiﬁzierung von Praxisnetzen zu erarbeiten. Unmittelbar nachdem die bundesweite Richtlinie 2013 in Kraft
getreten ist, hat die KVWL den Ball
aufgenommen und die „Richtlinie
Westfalen-Lippe zur Anerkennung
von Praxisnetzen“ erarbeitet, die
seit dem 1. Januar 2014 g&uuml;ltig ist.
Hier sind alle Anforderungen formuliert, die Praxisnetze erf&uuml;llen m&uuml;s-
Ihr Kontakt: Die Gesch&auml;ftsstelle „Neue Versorgungsformen und Praxisnetze“
Alle Informationen zum Thema Praxisnetze in Westfalen-Lippe bekommen Sie von der Gesch&auml;ftstelle „Neue Versorgungsformen und Praxisnetze“ der KVWL. Die Mitarbeiter der Gesch&auml;ftsstelle sind auch abseits des Zertifizierungsverfahrens Ansprechpartner f&uuml;r Praxisnetze und freuen sich, wenn Vertreter m&ouml;glichst vieler Netze aus WestfalenLippe den Kontakt suchen.
Ansprechpartnerin: Diane Weber, Tel.: 0231 / 94 32 32 04, E-Mail: Diane.Weber@kvwl.de
Westfalen-Lippe ist spitze!
sen, um zertiﬁziert zu werden, so zum Beispiel die Anzahl der Praxen im Netz, welche
sich interdisziplin&auml;r zusammensetzen oder die
Betriebsst&auml;tten, die ein zusammenh&auml;ngendes
Gebiet versorgen. Weitere Voraussetzungen
sind eine bestimmte Gesellschaftsform, eine
eigene Gesch&auml;ftsstelle, ein Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer
sowie ein &auml;rztlicher Leiter/Koordinator. Zudem muss das Netz seit mindestens drei Jahren bestehen.
MedNet &Auml;rztenetz Borken und Umgebung e.V.
Fotos: KVWL/Steinberg, Hedergott
Mit der z&uuml;gigen Umsetzung der Bundesvorgaben und vor allem mit der Einrichtung einer
eigenen Gesch&auml;ftsstelle „Neue Versorgungsformen und Praxisnetze“ greift die KVWL die
lange Tradition von Praxisnetzen und Zusammenschl&uuml;ssen in Westfalen-Lippe auf. „Die
gro&szlig;e Netzafﬁnit&auml;t der westf&auml;lisch-lippischen
&Auml;rzte und Psychotherapeuten begr&uuml;&szlig;en wir.
Sie ist ein Beleg daf&uuml;r, dass die Beteiligten die
zuk&uuml;nftigen Herausforderungen der ambulanten Versorgung gemeinsam bew&auml;ltigen wollen. Das ist vor allem auch
ein starkes Signal an den &auml;rztlichen
Nachwuchs, der bekanntlich gro&szlig;en
Wert auf Kooperation legt. Hier in
Westfalen-Lippe sind die Voraussetzungen daf&uuml;r besser als in vielen
anderen Regionen,“ kommentiert
des Zen-tralstabs Unternehmensentwicklung der KVWL. -ms
Medizinisches Qualit&auml;tsnetz Bochum e.V.
Aus dem K&ouml;rper oder &uuml;ber
den Kl&auml;rweg direkt in unsere Gew&auml;sser
Arzneimittel im Wasser: Info-Veranstaltung Ende Februar im &Auml;rztehaus in Dortmund
&uuml;ckst&auml;nde von Arzneimitteln wurden erstmals Anfang der 1990er Jahre in
Berliner Trinkwasserquellen gefunden. Seitdem werden in
nahezu allen deutschen Gew&auml;ssern
immer wieder Spuren dieser Stoffe
gemessen. Wie sie dorthin gelangen
und was das f&uuml;r unsere Gew&auml;sser,
f&uuml;r die Umwelt und auch f&uuml;r unsere
Gesundheit bedeutet, thematisieren
die KVWL und die Emschergenossenschaft in Zusammenarbeit mit
der Stadt Dortmund und dem Marienhospital Gelsenkirchen im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung zum Thema „Arzneimittel im
Wasser — Herausforderung f&uuml;r Medizin und Technik“ am Donnerstag, 26.
Februar, ab 18 Uhr im Dortmunder
&Auml;rztehaus.
Dass Arzneimittelr&uuml;ckst&auml;nde in
Gew&auml;ssern vorkommen, ist ein ungewollter Nebeneffekt ihres bestimmungsgem&auml;&szlig;en Gebrauchs. Damit
Arzneimittel im K&ouml;rper wirksam
werden k&ouml;nnen, m&uuml;ssen gen&uuml;gend
Wirkstoffmolek&uuml;le in der erkrankten
Zelle ankommen, bevor sie im K&ouml;rper abgebaut werden. Um dieses
Ziel zu erreichen, werden Arzneimittel auf Stabilit&auml;t optimiert. Deshalb
werden die Wirkstoffe nicht vollst&auml;ndig im menschlichen K&ouml;rper
abgebaut, sondern vorwiegend &uuml;ber
den Urin wieder ausgeschieden. So
gelangen R&uuml;ckst&auml;nde von Humanarzneimitteln ins Abwasser von
Haushalten und Krankenh&auml;usern.
Oder sie werden durch unsachgem&auml;&szlig;ge Entsorgung &uuml;ber Toiletten
oder Ausg&uuml;sse dem Wasserkreislauf
zugesetzt. Aktuell sind die Konzentrationen von Arzneimitteln in unseren Gew&auml;ssern f&uuml;r den Menschen
noch ungef&auml;hrlich, f&uuml;r die Tierwelt
k&ouml;nnen sie aber schon jetzt Auswirkungen haben. &Auml;rzte und Psychotherapeuten, die in der ambulanten
Versorgung t&auml;tig sind, k&ouml;nnen ihre
Patienten f&uuml;r dieses Thema sensibiliseren und als Multiplikatoren f&uuml;r
die richtige Entsorgung nicht mehr
ben&ouml;tigter Medikamente agieren.
Die Info-Veranstaltung „Arzneimittel
im Wasser — Herausforderung f&uuml;r
Medizin und Technik“ greift verschiedene Aspekte der Problematik
auf. Diese k&ouml;nnen dann im Rahmen
von Workshops weiter vertieft werden. vity
&uuml;r folgende Standorte oder Planungsbereiche in Westfalen-Lippe wird dar&uuml;ber hinaus ein besonderer
Sicherstellungsbedarf festgestellt:
Vertreterversammlung lehnt
GKV-VSG in jetziger Form ab
Die Vertreterversammlung der KVWL hat in ihrer Sitzung Mitte Dezember ihre Ablehnung des GKV-Versorgungsst&auml;rkungsgesetzes in seiner jetzigen Form bekr&auml;ftigt. Einstimmig verabschiedeten die Delegierten hierzu
eine Resolution, in der sie sich in allen Punkten den Anfang Dezember in Berlin von der Vertreterversammlung
der Kassen&auml;rztlichen Bundesvereinigung gefassten Resolutionen sowie der dort ge&auml;u&szlig;erten Kritik am GKVVersorgungsst&auml;rkungsgesetz anschlie&szlig;en.
Auch die Mitglieder der KVWL-Vertreterversammlung
sehen in dem aktuellen Gesetzentwurf einen Angriff auf
die &auml;rztliche Freiberuflichkeit und die funktionierenden
Strukturen der &auml;rztlichen Selbstverwaltung.
Die vollst&auml;ndige Resolution der KBV-Vertreterversammlung finden Sie im Internet unter
www.kbv.de und den Rubriken Aktuell,
Politik sowie Stellungnahmen oder bequem &uuml;ber den nebenstehenden QRCode.
Tel. 0231 / 94 32 0
Titelbild: Hedergott/KVWL
der KVWL f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 2015
Feststellung des Wirtschaftsplanes der
Kur&auml;rztlichen Verwaltungsstelle f&uuml;r das
Die Vertreterversammlung der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe hat in ihrer 21. ordentlichen Sitzung
der XIV. Amtsperiode am 13. Dezember 2014 den Haushaltsvoranschlag der KVWL f&uuml;r das Jahr 2015 festgestellt.
Der Wirtschaftsplan der Kur&auml;rztlichen Verwaltungsstelle
wird auf der Grundlage der vorliegenden Unterlagen f&uuml;r
das Jahr 2015 mit Ertr&auml;gen und Aufwendungen in H&ouml;he
von 337.700,00 EUR festgestellt.
Er schlie&szlig;t ab mit einer Gesamth&ouml;he von 119.956.100,00
Euro, davon der Investitionshaushalt mit Ausgaben in H&ouml;he
von 3.716.200,00 Euro und der Verwaltungshaushalt mit
Ertr&auml;gen und Aufwendungen in H&ouml;he von 116.239.900,00
Euro. Der nach &sect; 24 Abs. 2 der Satzung der KVWL einzubehaltende Verwaltungskostenanteil wird f&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr 2015 (Abrechnungsquartal 4/2014 bis 3/2015) weiterhin auf 2,3 % festgesetzt.
Der Verwaltungskostenprozentsatz wird f&uuml;r das Gesch&auml;ftsjahr 2015 (Abrechnungsquartal 4/2014 — 3/2015) f&uuml;r manuell abrechnende Leistungserbringer auf 6,9 % und f&uuml;r
die EDV abrechnenden Leistungserbringer auf 4,9 % festgesetzt.
Das Stellensoll 2015 der KVWL betr&auml;gt 763,25 Stellen zuz&uuml;glich 3,725 Stellen bei der Kur&auml;rztlichen Verwaltungsstelle = 766,975 Stellen.
Der Haushaltsvoranschlag kann in den Service-Centern der
KVWL in Dortmund und M&uuml;nster in der Zeit vom 02.02.2015
bis 16.02.2015 von den Mitgliedern der KVWL eingesehen
Abrechnungsrichtlinien der Kassen&auml;rztlichen
Diese Abrechnungsrichtlinien legen auf der Grundlage von &sect; 87b SGB V i. V. m. &sect; 9
Abs. 1 Ziff. 5 f Satzung der KVWL die bei der Abrechnung von Leistungen &uuml;ber die
KVWL einzuhaltenden Form-, Frist- und sonstigen Erfordernisse fest.
Sie gelten f&uuml;r alle zugelassenen &Auml;rzte1, Psychologischen Psychotherapeuten und
Medizinische Versorgungszentren (MVZ), erm&auml;chtigten &Auml;rzte, in Vertragsarztpraxen
und MVZ angestellten &Auml;rzte und Psychologische Psychotherapeuten, sowie f&uuml;r &auml;rztlich geleitete Einrichtungen2. Sie sind auch f&uuml;r die Abrechnung von Leistungen in
Notf&auml;llen in Anspruch genommener Nicht-Vertrags&auml;rzte und nicht an der vertrags&auml;rztlichen Versorgung teilnehmender Einrichtungen/Krankenh&auml;usern verbindlich.
Abrechnungszeitraum und Einreichung der Abrechnung
1. Abrechnungszeitraum ist das Kalendervierteljahr (Quartal).
2. Die Abrechnung ist nach den Vorgaben der Kassen&auml;rztlichen Bundesvereinigung (KBV)3 leitungsgebunden elektronisch zu &uuml;bermitteln. Die Abrechnung umfasst die Abrechnungsdaten, die abrechnungsbegr&uuml;ndenden Daten einschlie&szlig;lich der Dokumentationen und der Qualit&auml;tsindikatoren sowie ggf. erg&auml;nzende
Daten/Anforderungen nach der vom Vorstand der KVWL erlassenen Richtlinie
zur IT-gest&uuml;tzten Quartalsabrechnung (IT-Richtlinie KVWL)4.
3. Der Vertragsarzt kann die R&uuml;ckmeldungen der Pr&uuml;fprotokolle im KV-Mitgliederportal einsehen und die Abrechnungsdaten ggf. entsprechend korrigieren.
Abrechnungsf&auml;hige Leistungen
1. Abrechnungsf&auml;hig sind nur die vom Vertragsarzt pers&ouml;nlich erbrachten Leistungen
sowie Leistungen, die zul&auml;ssigerweise von &auml;rztlichen und nicht&auml;rztlichen Hilfspersonen unter seiner &Uuml;berwachung und Verantwortung erbracht worden sind.
2. Abrechnungsf&auml;hig sind nur Leistungen, die Gegenstand der vertrags&auml;rztlichen
Versorgung nach &sect;&sect; 73 Abs. 2, 87 Abs. 1 SGB V i. V. m. &sect;&sect; 2 und 3 Bundesmantelvertrag-&Auml;rzte (BMV-&Auml;) sind oder im Rahmen von Vertr&auml;gen mit den regionalen
Landesverb&auml;nden der Krankenkassen als abrechnungsf&auml;hig vereinbart sind.
Der Begriff &Auml;rzte und Psychotherapeuten wird hier geschlechtsneutral verwendet.
Im Folgenden alle als „Vertragsarzt“ bezeichnet.
Richtlinien der Kassen&auml;rztlichen Bundesvereinigung f&uuml;r den Einsatz von IT-Systemen in der Arztpraxis
zum Zweck der Abrechnung gem&auml;&szlig; &sect; 295 Abs. 4 SGB V.
Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Abrechnungsrichtlinien der KVWL vom Vorstand noch nicht erlassen.
3. Der Vertragsarzt kann die von Vertretern und Assistenten ausgef&uuml;hrten Leistungen nur abrechnen, wenn die in den &sect;&sect; 32, 32a &Auml;rzte-ZV genannten Voraussetzungen erf&uuml;llt waren.
4. Die Abrechnungsf&auml;higkeit der Leistungen setzt zudem voraus, dass sie in &Uuml;bereinstimmung mit dem f&uuml;r die vertrags&auml;rztliche Versorgung geltenden Regelwerk
(z. B. SGB V, erg&auml;nzende untergesetzliche Normen, BMV-&Auml;, EBM, Vertr&auml;ge/Normen und Vorgaben der KVWL) erbracht worden sind.
Kennzeichnung von Leistungen
Voraussetzung f&uuml;r die Abrechnung von vertrags&auml;rztlichen Leistungen ist die arztbezogene Leistungskennzeichnung durch den Arzt, der die Leistungen erbracht hat
und abrechnet, unter Angabe
- seiner lebenslangen Arztnummer (LANR) sowie
- der Betriebs- oder ggf. Nebenbetriebsst&auml;ttennummer (BSNR/NBSNR).
Etwas anderes gilt nur, wenn der Teilnehmer an der vertrags&auml;rztlichen Versorgung
keine LANR erhalten hat. In diesen F&auml;llen ist anstelle der LANR der LANRErsatzwert zu verwenden.
Formale Abrechnungsvoraussetzungen
1. Die Diagnosen sind nach den gesetzlichen Bestimmungen mit Diagnose- sowie
ggf. Operations- und Prozedurenschl&uuml;sseln zu kodieren (&sect; 295 Abs. 1 SGB V).
Diese Angaben geh&ouml;ren nach den Vorgaben im EBM zur Vollst&auml;ndigkeit der Leistungserbringung (vgl. z. B. Ziffer 2.1 Allgemeinen Bestimmungen EBM) und sind
Voraussetzung f&uuml;r Berechnungsf&auml;higkeit der Geb&uuml;hrenordnungspositionen (GOP).
3. F&uuml;r die Abrechnung beleg&auml;rztlicher Leistungen nach &sect; 121 SGB V gelten die mit
den Verb&auml;nden der Krankenkassen getroffenen Vereinbarungen.
2. In &Uuml;berweisungsf&auml;llen sind die nach &sect; 24 BMV-&Auml;rzte erforderlichen Angaben in
die Abrechnungsdaten zu &uuml;bernehmen.
4. F&uuml;r die Abrechnung sind die Abrechnungshinweise der KVWL sowie die Vordruckvereinbarung nach Anlage 2 BMV-&Auml; verbindlich.
Besondere Abrechnungsbestimmungen
1. Werden quartals&uuml;bergreifend Laborleistungen aus einem K&ouml;rpermaterial bestimmt,
sind s&auml;mtliche Laborbestimmungen erst in dem Quartal und unter dem Datum abzurechnen, an dem die letzte(n) Einzelbestimmung(en) erfolgt ist bzw. sind.
2. Haben mehrere &Auml;rzte an der Erbringung eines Leistungskomplexes mitgewirkt, ist
dieser von dem Vertragsarzt abzurechnen, der den zeitlich letzten Leistungsbestandteil erbracht hat.
3. Von einem Vertragszahnarzt ausgestellte &Uuml;berweisungen, kennzeichnet der die
Leistung abrechnende Vertragsarzt im Leistungsfeld mit der Symbolnummer
(SNR) 90911.
4. F&uuml;r die Abrechnung von Wegegeb&uuml;hren gelten die mit den Verb&auml;nden der Krankenkassen getroffenen Vereinbarungen.
5. Kosten k&ouml;nnen ausschlie&szlig;lich nach den im EBM vorgesehenen Kostenpauschalen oder nach den mit den Verb&auml;nden der Krankenkassen getroffenen Vereinbarungen abgerechnet werden.
Abrechnung von Leistungen bei Urlaubs- und Krankheitsvertretung, in
Notf&auml;llen und im zentral organisierten Notfalldienst
1. Erbringt ein Arzt in seiner eigenen Praxis Leistungen in Vertretung eines zuerst in
Anspruch genommenen Vertragsarztes, weil dieser z. B. durch Krankheit oder Urlaub verhindert ist, rechnet der Vertreter diese Leistungen als Urlaubs- bzw.
Krankheitsvertretung ab.
2. Wird ein Arzt vertretungsweise in der Praxis des vertretenen Arztes t&auml;tig, rechnet
der vertretene Arzt die vom Vertreter erbrachten und dokumentierten Leistungen
– in Abweichung von &sect; 3 – unter Angabe seiner LANR ab.
3. Zudem gelten f&uuml;r die Vertretung folgende Voraussetzungen:
- Eine Vertretung ist nur innerhalb desselben Versorgungsbereiches m&ouml;glich.
- Der Vertreter muss &uuml;ber eine abgeschlossene Facharztweiterbildung in dem
Zulassungsfachgebiet des Vertretenen verf&uuml;gen; qualifikationsgebundene
Leistungen darf er nur erbringen, wenn er entsprechend qualifiziert ist und
&uuml;ber die ggf. erforderlichen (Abrechnungs-)Genehmigungen verf&uuml;gt.
- Nicht vertrags&auml;rztlich t&auml;tige &Auml;rzte m&uuml;ssen die erforderlichen Qualifikationen
&uuml;ber Testate einer Kassen&auml;rztlichen Vereinigung nachweisen.
3. L&auml;sst sich ein Vertragsarzt im &auml;rztlichen Notfalldienst durch einen Nichtvertragsarzt vertreten, rechnet der vertretene Vertragsarzt die vom Nichtvertragsarzt erbrachten Notfallleistungen &uuml;ber seine eigene LANR ab.
4. Wird f&uuml;r einen Belegarzt ein an demselben Krankenhaus t&auml;tiger Belegarzt der
gleichen Fachgruppe im Vertretungsfall t&auml;tig, gilt dies als Vertretung im Sinne der
Zulassungsverordnung f&uuml;r Vertrags&auml;rzte. Die Abrechnung der im Vertretungsfall
erbrachten Leistungen erfolgt, wie im Fall der Vertretung in der Praxis des Vertretenen (Abs. 2).
Erkl&auml;rung zur Vierteljahresabrechnung
1. Der Vertragsarzt hat gegen&uuml;ber der KVWL auf dem der Abrechnung beizuf&uuml;genden Vordruck „Erkl&auml;rung zur Vierteljahresabrechnung“ (&sect; 35 Abs. 2 BMV-&Auml;)
schriftlich zu best&auml;tigen, dass die zur Abrechnung gestellten Leistungen unter Beachtung der Vorgaben nach &sect; 2 Abs. 1 tats&auml;chlich erbracht worden sind und die
Abrechnung sachlich-rechnerisch richtig ist. Die Vorlage des unterschriebenen
Vordrucks „Erkl&auml;rung zur Vierteljahresabrechnung“ ist Abrechnungsvoraussetzung.
2. Bei der Abrechnung von Leistungen durch Gemeinschaftspraxen ist der Vordruck
von allen der Gemeinschaftspraxis angeh&ouml;renden Vertrags&auml;rzten zu unterzeichnen. Von dieser Vorgabe kann abgesehen werden, wenn der die Erkl&auml;rung
unterzeichnende Vertragsarzt eine Vertretungsbefugnis f&uuml;r den oder die nicht unterzeichnenden Partner der Gemeinschaftspraxis nachweist. Bei der Abrechnung
von Medizinischen Versorgungszentren in Rechtsform einer GmbH ist die Sammelerkl&auml;rung von dem gesetzlich bestimmten Vertreter oder von einer hierzu gesondert bevollm&auml;chtigten Person abzugeben.
3. Der Vordruck „Erkl&auml;rung zur Vierteljahresabrechnung“ ist in seiner jeweils g&uuml;ltigen
Fassung zu verwenden. Der Vorstand der KVWL ist berechtigt, den Wortlaut im
Benehmen mit den Verb&auml;nden der Krankenkassen (vgl. &sect; 35 Abs. 3 BMV-&Auml;) inhaltlich anzupassen, sofern dies f&uuml;r die Sicherstellung einer sachlich richtigen Abrechnung erforderlich ist.
1. Der Vertragsarzt ist verpflichtet, wesentliche &Auml;nderungen der tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnisse, die dem Erlass eines beg&uuml;nstigenden Verwaltungsakts mit Dauerwirkung zugrunde gelegen haben und durch die die Voraussetzungen f&uuml;r den Erlass des Verwaltungsaktes ganz oder teilweise entfallen, der KVWL unverz&uuml;glich
schriftlich mitzuteilen. Zu den beg&uuml;nstigenden Verwaltungsakten mit Dauerwirkung z&auml;hlen insbesondere Abrechnungsgenehmigungen f&uuml;r bestimmte vertrags&auml;rztliche Leistungen oder die Bewilligung von Ausnahmen wie z. B. der Anerkennung von Praxisbesonderheiten bei der Honorarfestsetzung.
2. Der Vertragsarzt ist verpflichtet, unverz&uuml;glich alle Umst&auml;nde mitzuteilen, die sich
auf das zu erwartende Honorar - im Vergleich zum Vorjahresquartalshonorar - mindernd auswirken (z. B. Praxisschlie&szlig;ung, Erkrankungen, nennenswerter Fallzahlr&uuml;ckgang, Einschreibung von Patienten in bereinigungspflichtige Selektivvertr&auml;ge),
um Honorar&uuml;berzahlungen durch &uuml;berh&ouml;hte Abschlagszahlungen zu vermeiden.
3. Erf&uuml;llt der Vertragsarzt seine Mitteilungspflichten nicht, kann dies mit einem Disziplinarverfahren geahndet werden. Zudem k&ouml;nnen Honorar&uuml;berzahlungen mit den
anstehenden Abschlags- oder Restzahlungen vollst&auml;ndig verrechnet werden, bis
die &Uuml;berzahlungen ausgeglichen sind.
Abgabefrist f&uuml;r die Abrechnung
1. Der Vertragsarzt hat die Abrechnungsdaten einschlie&szlig;lich der erforderlichen Abrechnungsunterlagen zu der von der KVWL festgesetzten und bekanntgegebenen
Abgabefrist zu &uuml;bermitteln. Die Abgabefrist kann auf Antrag in begr&uuml;ndeten Ausnahmef&auml;llen verl&auml;ngert werden. Der Antrag ist schriftlich vor Ablauf der Abgabefrist
zu stellen. Zur Begr&uuml;ndung sind die Hinderungsgr&uuml;nde im Einzelnen darzulegen.
2. Wird die Abrechnung nicht innerhalb der Abgabefrist bzw. der verl&auml;ngerten Frist
nach Abs. 1 Satz 2 eingereicht, kann die KVWL zur Deckung des mit der Bearbeitung
einer versp&auml;teten Abrechnung verbundenen h&ouml;heren Aufwandes zus&auml;tzliche Verwaltungskosten erheben. Diese betragen pauschaliert 0,1 % des Gesamthonorars
(inkl. Kosten) f&uuml;r jeden Kalendertag der Frist&uuml;berschreitung, mindestens jedoch
50,00 Euro, h&ouml;chstens jedoch insgesamt 10 % des Gesamthonorars.
3. Bei nicht fristgerechter Abgabe der Abrechnung ist die KVWL berechtigt, die H&ouml;he
der Abschlagszahlungen neu festzusetzen bzw. sie ganz auszusetzen.
4. Behandlungsf&auml;lle, die noch nicht mit der Abrechnung des entsprechenden Leistungsquartals &uuml;bermittelt worden sind, sind sp&auml;testens mit den Abrechnungsdaten
des &uuml;bern&auml;chsten Quartals zu einzureichen. Eine sp&auml;tere Abrechnung ist ausgeschlossen.
5. F&uuml;r nachtr&auml;glich eingereichte Behandlungsf&auml;lle innerhalb der in Abs. 4 genannten
Frist gilt Folgendes:
Innerhalb der Abgabefrist f&uuml;r die Abrechnung nachgereichte Behandlungsf&auml;lle werden der Abrechnung quartalsgleich zugeordnet.
Nach Ablauf der Abgabefrist eingereichte Behandlungsf&auml;lle werden der
zum Abgabezeitpunkt laufenden Quartalsabrechnung zugeordnet und in
dieser Quartalsabrechnung ausgewiesen (quartalsversetzt).
Es gelten die f&uuml;r das jeweilige Einreichungsquartal geltenden Abrechnungs- und Honorarverteilungsbestimmungen.
6. Eine Erg&auml;nzung oder nachtr&auml;gliche Berichtigung bereits zur Abrechnung eingereichter Behandlungsf&auml;lle ist ausgeschlossen.
7. Abrechnungsdaten, die von der KVWL technisch nicht zu verarbeiten sind oder als
„Testabrechnung“ &uuml;bermittelt werden, gelten als nicht eingereicht.
Pr&uuml;fung der Abrechnung
1. Die vom Vertragsarzt eingereichte Abrechnung wird grunds&auml;tzlich quartalsgleich
auf sachlich-rechnerische Richtigkeit gepr&uuml;ft und wenn notwendig berichtigt. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen sachlich-rechnerische Berichtigungen der Abrechnung r&uuml;ckwirkend bis zu 4 Jahre nach Bekanntgabe des entsprechenden Abrechnungsbescheides vorgenommen werden. Weitergehende Berichtigungsm&ouml;glichkeiten nach
&sect; 45 Abs. 2 S. 3 SGB X bleiben unber&uuml;hrt.
2. Der Vertragsarzt erh&auml;lt &uuml;ber die Berichtigung seiner Abrechnung einen rechtsmittelf&auml;higen Bescheid. Dies gilt nicht, wenn die Berichtigung auf Ausschlussbestimmungen des EBM oder spezialvertraglichen Regelungen (z. B. Belegarztvertrag) beruht oder der Wert der Berichtigung insgesamt geringer als
50,00 Euro – berechnet auf der Grundlage der Euro-Geb&uuml;hrenordnung - ist. In
diesen F&auml;llen erfolgt der Nachweis &uuml;ber die dem Abrechnungsbescheid beigef&uuml;gten oder elektronisch abrufbaren Honorarunterlagen.
3. Die &Uuml;berwachung der Wirtschaftlichkeit der vertrags&auml;rztlichen Versorgung wird
nach der Vereinbarung zur Wirtschaftlichkeitspr&uuml;fung nach &sect; 106 SGB V durchgef&uuml;hrt.
Abrechnungsnachweise und Honorarzahlungen
1. Die KVWL setzt nach Pr&uuml;fung der sachlich-rechnerischen Richtigkeit und unter
Ber&uuml;cksichtigung der Entscheidungen der Wirtschaftlichkeitspr&uuml;fgremien nach &sect;
106 SGB V das Honorar fest. Die Festsetzung steht unter dem Vorbehalt weiterer
nachtr&auml;glicher sachlich-rechnerischer Berichtigungen insbesondere im Rahmen
der Plausibilit&auml;tskontrolle sowie weiterer Ma&szlig;nahmen der Pr&uuml;fungseinrichtungen.
2. Der Honoraranspruch des Vertragsarztes wird erst f&auml;llig, wenn diese Berichtigungen und Ma&szlig;nahmen der Pr&uuml;fgremien durchgef&uuml;hrt und rechtswirksam geworden
sind. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Zahlungen an den Vertragsarzt aufrechnungsf&auml;hige und ggf. r&uuml;ckzahlungspflichtige Abschlagszahlungen.
4. Unter Ber&uuml;cksichtigung der mit den Krankenkassen vertraglich vereinbarten Zahlungsweise erh&auml;lt der Vertragsarzt monatliche Abschlagszahlungen, die in der
Regel je 25 % der Nettohonorargutschrift des entsprechenden Vorjahresquartals
betragen. Die H&ouml;he der Abschlagszahlungen an Krankenh&auml;user, Polikliniken und
erm&auml;chtigte &auml;rztlich geleitete Einrichtungen kann abweichend geregelt werden
5. Bei neu zugelassenen Vertrags&auml;rzten oder Statuswechseln bzw. &Auml;nderungen in
der personellen Zusammensetzung einer Berufsaus&uuml;bungsgemeinschaft oder eines MVZs setzt die KVWL die H&ouml;he der Abschlagszahlung - in Abweichung von
dem Grundsatz nach Abs. 4 - angemessen fest. Satz 1 gilt entsprechend, wenn
das Vorjahresquartalshonorar wegen Ver&auml;nderungen i. S. v. &sect; 8 Abs. 2 als Bezugsgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r die Abschlagszahlungen ungeeignet ist.
3. Der Vertragsarzt erh&auml;lt &uuml;ber das festgesetzte Honorar nach Abzug der Beitr&auml;ge
bzw. Geb&uuml;hren i. S. v. &sect; 24 Abs. 2 und 3 der Satzung f&uuml;r jeden Abrechnungszeitraum, d. h. jedes Quartal, einen Abrechnungsbescheid (Kontoauszug in Verbindung mit den Nachweisen &uuml;ber die Abrechnung), aus dem die Abschlags- und
Restzahlungen sowie die Verrechnungen ersichtlich sind. Zudem erh&auml;lt er eine
Honorar&uuml;bersicht, die erkennen l&auml;sst, aus welchen Leistungsbereichen sich das
Gesamthonorar zusammensetzt. Es k&ouml;nnen weitere detailliertere Nachweise zur
Abrechnung, wie z. B. H&auml;ufigkeitsstatistiken, ggfs. auch &uuml;ber das Mitgliederportal
der KVWL zur Verf&uuml;gung gestellt werden.
6. Die Restzahlung erfolgt unmittelbar nach Fertigstellung des Abrechnungsbescheides nach Abs. 3. Ist eine endg&uuml;ltige Honorarfestsetzung – generell oder im Einzelfall – nicht m&ouml;glich, wird eine weitere Abschlagszahlung geleistet.
7. Bei &Uuml;berzahlungen ist die KVWL zur Verrechnung mit den n&auml;chsten Zahlungen
8. Der Vorstand ist berechtigt, zur vorl&auml;ufigen Sicherung von zu erwartenden oder
festgestellten Anspr&uuml;chen aus R&uuml;ckforderungs-/Wirtschaftlichkeitspr&uuml;f- oder
Schadensersatzverfahren Honorare des Vertragsarztes in angemessener H&ouml;he
einzubehalten. Der Vertragsarzt oder seine Erben k&ouml;nnen die Einbehaltung durch
eine Sicherheitsleistung (Bankb&uuml;rgschaft etc.) abwenden.
9. Erhalten Vertrags&auml;rzte w&auml;hrend eines laufenden Quartals aufgrund eines zulassungsrechtlichen Statuswechsels eine neue Betriebsst&auml;tten- und/oder Honorarnummer, werden die Verg&uuml;tungsregelungen mit Quartalsbezug f&uuml;r jeden an eine
Honorarnummer gekoppelten Zeitraum (je Status) quartalsanteilig angewandt und
ausgewiesen. Im Falle der &Auml;nderung der BSNR sind dar&uuml;ber hinaus f&uuml;r jede
BSNR getrennte Abrechnungen einzureichen.
10. Bei der Honorarfestsetzung von Leistungen erm&auml;chtigter Krankenhaus&auml;rzte ist &sect;
120 Abs. 1 S. 3 SGB V zu beachten.
Die Abrechnungsrichtlinien treten mit Wirkung zum 01.01.2015 in Kraft.
Diese Ausfertigung stimmt mit der Beschlussfassung der Vertreterversammlung der
Kassen&auml;rztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe vom 13.12.2014 &uuml;berein.
20.02.2015 (Eingang KV). Ein Musterbewerbungsschreiben k&ouml;nnen Sie von unserer Homepage (www. kvwl.de)
Ende der Bewerberfrist: 20.02.2015
Hausarztpraxis im MB Dortmund (auch 2 h&auml;lftige Zulassungen m&ouml;glich
- auch Anstellung m&ouml;glich - neuer Partner f&uuml;r Gemeinschaftspraxis)
Hausarztpraxis im MB Dortmund (auch 2 h&auml;lftige Zulassungen m&ouml;glich)
Hausarztpraxis im MB Dortmund (neuer Partner f&uuml;r Gemeinschaftspraxis)
Hausarztpraxis im MB Dortmund (neuer Partner f&uuml;r Gemeinschaftspra3/15
xis - auch 2 h&auml;lftige Zulassungen m&ouml;glich - auch Anstellung m&ouml;glich)
Hausarztpraxis im MB Lippstadt (neuer Partner f&uuml;r Gemeinschaftspraxis)
Hausarztpraxis im MB Lippstadt (auch 2 h&auml;lftige Zulassungen m&ouml;glich)
Hausarztpraxis im MB Bochum (neuer Partner f&uuml;r Gemeinschaftspraxis) nach Vereinbarung
Hausarztpraxis im MB Bochum (neuer Partner f&uuml;r Gemeinschaftsraxis)
Hausarztpraxis im MB Hagen (neuer Partner f&uuml;r Gemeinschaftspraxis
Hausarztpraxis im MB Bottrop
Hausarztpraxis im MB M&uuml;nster (2 neue Partner f&uuml;r Gemeinschaftspraxis)
HNO-Arztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (auch 2 h&auml;lftige Zulassungen m&ouml;glich)
HNO-Arztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (neuer Partner f&uuml;r Gemeinschaftspraxis)
Hautarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (auch 2 h&auml;lftige Zulassungen m&ouml;glich)
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Unna (auch 2 h&auml;lftige Zulassungen m&ouml;glich)
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Dortmund (h&auml;lftiger Versorgungsauftrag)
Urologische Praxis in der krfr. Stadt Dortmund
Urologische Praxis in der krfr. Stadt Hamm (h&auml;lftiger Versorgungsauftrag)
Frauenarztpraxis in der krfr. Stadt Hagen (auch 2 h&auml;lftige Zulassungen m&ouml;glich)
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Ennepe-Ruhr-Kreis (neuer Partner f&uuml;r MVZ)
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Siegen-Wittgenstein (h&auml;lftiger Versorgungsauftrag)
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt Bochum (auch 2 h&auml;lftige Zulassunsofort
Nervenarztpraxis im M&auml;rkischen Kreis (auch 2 h&auml;lftige Zulassungen
Nervenarztpraxis im M&auml;rkischen Kreis (neuer Partner f&uuml;r &uuml;ber&ouml;rtliche Gemeinschaftspraxis)
Orthop&auml;dische Praxis in der krfr. Stadt Hagen (neuer Partner f&uuml;r Gemeinschaftspraxis)
Orthop&auml;dische Praxis in der krfr. Stadt Hagen (h&auml;lftiger Versorgungsauftrag, auch Anstellung m&ouml;glich - neuer Partner f&uuml;r Gemeinschafts- 2/15
Orthop&auml;dische Praxis im Kreis Olpe (auch 2 h&auml;lftige Zulassungen
Augenarztpraxis im Kreis Lippe (auch 2 h&auml;lftige Zulassungen m&ouml;glich)
Chirurgische Praxis in der krfr. Stadt Bielefeld
Frauenarztpraxis im Kreis G&uuml;tersloh (auch 2 h&auml;lftige Zulassungen
Frauenarztpraxis im Kreis G&uuml;tersloh (neuer Partner f&uuml;r Gemeinschaftspraxis)
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Lippe (auch 2 h&auml;lftige Zulassungen m&ouml;glich)
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Minden-L&uuml;bbecke (auch 2
Kinder- und Jugendmedizinpraxis im Kreis Paderborn (auch 2 h&auml;lftige
Nervenarztpraxis im Kreis Lippe (auch 2 h&auml;lftige Zulassungen m&ouml;glich - auch Anstellung m&ouml;glich)
Nervenarztpraxis im Kreis Lippe (auch 2 h&auml;lftige Zulassungen m&ouml;glich) nach Vereinbarung
Nervenarztpraxis im Kreis Minden-L&uuml;bbecke (neuer Partner f&uuml;r &uuml;ber&ouml;rtliche Gemeinschaftspraxis)
Chirurgische Praxis, Schwerpunkt Unfallchirurgie, in der krfr. Stadt Gelnach Vereinbarung
senkirchen (h&auml;lftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung m&ouml;glich)
Hautarztpraxis im Kreis Coesfeld (auch 2 h&auml;lftige Zulassungen m&ouml;glich)
Nervenarztpraxis in der krfr. Stadt M&uuml;nster (neuer Partner f&uuml;r Gemeinschaftspraxis)
b/p827
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (VT) in der krfr.
Stadt Bochum (h&auml;lftiger Versorgungsauftrag - auch Anstellung m&ouml;glich)
a/p829
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutenpraxis (VT) im MB Brilon
(Hochsauerlandkreis) (lokaler Sonderbedarf)
b/p826
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) im M&auml;rkischen Kreis
d/p824
&Auml;rztliche Psychotherapeutenpraxis (TP und VT) in der krfr. Stadt Bielefeld (h&auml;lftiger Versorgungsauftrag)
d/p825
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (TP) in der krfr. Stadt Bielefeld (h&auml;lftiger Versorgungsauftrag)
m/p823
Psychologische Psychotherapeutenpraxis (VT) im Kreis Recklinghausen (h&auml;lftiger Versorgungsauftrag)
* In Klammern ist die ausge&uuml;bte Therapieform des Praxisinhabers(VT
= Verhaltenstherapie; TP = tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Psychoanalyse) angegeben. Bei einem eventuell stattfindenden Auswahlverfahren ber&uuml;cksichtigt der Zulassungsausschuss
u.a. die bislang angebotene Therapieform.
Internistische Praxis, Schwerpunkt Rheumatologie in der ROR Dortmund (krfr. Stadt Dortmund) - h&auml;lftiger Versorgungsauftrag - neuer
Partner f&uuml;r MVZ - auch Anstellung m&ouml;glich -
2 Neue GOP 04356 EBM
11 Triage: Mehr Sicherheit und
effizientere Abl&auml;ufe
3 &Auml;nderung: Einsatz von Kortikoiden
bei wirbels&auml;ulennahen Injektionen
13 Angebot f&uuml;r Qualit&auml;tszirkel
3 Zytologische Untersuchung:
Seit 1. Januar 2015 neues Muster 39
13 KV-CONNECT: Komfortabler Datenaustausch
4 &Auml;nderung des &sect; 22 der PsychotherapieRichtlinie sowie Aufnahme einer weiteren
Methode (EMDR bei posttraumatischen
Belastungsst&ouml;rungen)
4 Anpassung der UV-GO&Auml; zum 1. Januar 2015
5 Zahlungstermine und Termine zur Abgabe der
14 Auslaufende Microsoft-Betriebssysteme nicht
15 Veranstaltung „Sichere Patientenversorgung
durch Teamarbeit und Kommunikation“
16 Medizinisches Risikomanagement
16 Befreiung von der
5 Anpassung der GOP 03360 EBM
6 Neue Abrechnungssystematik im Notfalldienst ab dem 1. Januar 2015
7 Neue Abrechnungsrichtlinien der KVWL sind
zum 1. Januar 2015 in Kraft getreten
17 Workshop- und Seminarangebote
8 Aut-idem:
Substitutionsausschlussliste in Kraft
9 Informationen zu &Auml;nderungen der Richtlinien
11 Wichtiges zur Rezeptausstellung: Zus&auml;tze bei
Mehrfachverordnungen von Arzneimitteln
Neue GOP 04356 EBM seit 1. Januar 2015
Die sozialp&auml;diatrische Betreuung
von Kindern und Jugendlichen wird seit
-DQXDUƆƄƅƉEHVVHUYHUJWHW.LQGHUXQG
Jugendmediziner mit entsprechender
4XDOL&Agrave;NDWLRQ HUKDOWHQ HLQHQ =XVFKODJ
IUGLHZHLWHUIKUHQGHVR]LDOSlGLDWULVFK
RULHQWLHUWH9HUVRUJXQJ'DPLWVROOGHUHU
K|KWH $XIZDQG EHL GHU %HWUHXXQJ YRQ
.LQGHUQXQG-XJHQGOLFKHQEHLVSLHOVZHL
VH PLW PRWRULVFKHQ NRJQLWLYHQ RGHU
HPRWLRQDOHQ$XŲlOOLJNHLWHQ(UNUDQNXQ
JHQ RGHU HLQHU %HKLQGHUXQJ EHVVHU EH
UFNVLFKWLJWZHUGHQ
'LHQHXH/HLVWXQJZLUGDOV=XVFKODJ]XU
*23ƄƈƇƉƉYHUJWHWZHQQQDFKGHUVR
zialp&auml;diatrisch orientierten Beratung,
(U|UWHUXQJ XQGRGHU $ENOlUXQJ HLQH
ZHLWHUIKUHQGH VR]LDOSlGLDWULVFKH 9HU
VRUJXQJHUIROJW'D]XZXUGH]XPƅ-D
QXDU ƆƄƅƉ GLH *23 ƄƈƇƉƊ QHX LQ GHQ
(%0 DXIJHQRPPHQ 6LH LVW PLW ƅƍƉ
3XQNWHQEHZHUWHW'LH9HUJWXQJHUIROJW
DXHUKDOEGHUPRUELGLWlWVEHGLQJWHQ*H
VDPWYHUJWXQJ XQG GDPLW H[WUDEXGJH
WlU XQG RKQH 0HQJHQEHJUHQ]XQJ ]XP
YHUHLQEDUWHQ3UHLV
'LH$EUHFKQXQJLVW]ZHLPDOLP.UDQN
KHLWVIDOO P|JOLFK G K ]ZHLPDO LQQHU
KDOE YRQ YLHU 4XDUWDOHQ EHL %HGDUI
DXFK]ZHLPDOLQQHUKDOEHLQHV4XDUWDOV
9RUDXVVHW]XQJ IU GLH $EUHFKQXQJ LVW
HLQSHUV|QOLFKHU$U]W3DWLHQWHQ.RQWDNW
RGHUHLQSHUV|QOLFKHU.RQWDNWGHV$U]
tes zu einer Bezugsperson des Kindes
RGHU -XJHQGOLFKHQ YRQ PLQGHVWHQV ƅƉ
0LQXWHQ 'LH /HLVWXQJ XPIDVVW XQWHU
DQGHUHP GLH (UKHEXQJ XQGRGHU GDV
0RQLWRULQJ YRQ PRWRULVFKHQ NRJQLWL
YHQ HPRWLRQDOHQ XQGRGHU RUJDQEH
GLQJWHQ (LQVFKUlQNXQJHQ XQGRGHU
$XŲlOOLJNHLWHQVRZLHGLH%HUDWXQJEHU
ZHLWHUIKUHQGH0DQDKPHQ
'D GLH *23 ƄƈƇƉƊ QLFKW LVROLHUW VRQ
GHUQQXUDOV=XVFKODJVSRVLWLRQ]XU*23
ƄƈƇƉƉDEJHUHFKQHWZHUGHQNDQQPXVV
HLQH GHU LQ GHU $QPHUNXQJ ]XU *23
ƄƈƇƉƊJHQDQQWHQ'LDJQRVHQYRUOLHJHQ
'LH $QJDEH GHV HQWVSUHFKHQGHQ ,&amp;'
&amp;RGHVLVW]ZLQJHQGHUIRUGHUOLFK
Qualiﬁkationsvoraussetzungen
8P HLQH $EUHFKQXQJVJHQHKPLJXQJ ]X
HUKDOWHQ PVVHQ .LQGHU XQG -XJHQG
lU]WHHLQHVR]LDOSlGLDWULVFKH4XDOL&Agrave;NDWL
RQ YRQ PLQGHVWHQV ƈƄ :RFKHQVWXQGHQ
QDFKZHLVHQ JHPl GHP &amp;XUULFXOXP
&Aring;(QWZLFNOXQJV XQG 6R]LDOSlGLDWULH IU
GLH NLQGHU XQG MXJHQGlU]WOLFKH 3UD[LV&acute;
GHU %XQGHVlU]WHNDPPHU $OWHUQDWLY
ZLUG HLQH lU]WOLFKH 7lWLJNHLW YRQ PLQ
GHVWHQV VHFKV 0RQDWHQ &sup2; DXFK LP 5DK
PHQ GHU :HLWHUELOGXQJV]HLW &sup2; LQ HLQHP
6R]LDOSlGLDWULVFKHQ =HQWUXP EH]LH
hungsweise in einer interdisziplin&auml;ren
)UKI|UGHUVWHOOHDQHUNDQQW
'LH 3UD[HQ PVVHQ DXHUGHP PLW /R
JRSlGHQ 3K\VLRWKHUDSHXWHQ (UJRWKH
UDSHXWHQ )DFKlU]WHQ IU .LQGHU XQG
-XJHQGSV\FKLDWULHXQGSV\FKRWKHUDSLH
VRZLH HLQHP 6R]LDOSlGLDWULVFKHQ =HQ
WUXPNRRSHULHUHQ
&Uuml;bergangsregelung bis 30. Juni 2016
'LH*23ƄƈƇƉƊ(%0NDQQLP5DKPHQ
HLQHU hEHUJDQJVUHJHOXQJ ELV ]XP ƇƄ
-XQL ƆƄƅƊ DXFK RKQH 1DFKZHLV GHU
4XDOL&Agrave;NDWLRQDEJHUHFKQHWZHUGHQ9RU
DXVVHW]XQJ GDIU LVW GDVV GLH .LQGHU
XQG -XJHQGlU]WH GLH *23 ƄƈƇƉƉ (%0
LP9RUMDKUHVTXDUWDOXQGGHPGDUDXŲRO
genden Quartal in durchschnittlich
PLQGHVWHQV ƉƄ %HKDQGOXQJVIlOOHQ MH
4XDUWDO DEJHUHFKQHW KDEHQ ,Q GLHVHQ
)lOOHQ ZLUG GLH *HQHKPLJXQJ EHIULVWHW
HUWHLOW
(LQHQ HQWVSUHFKHQGHQ $QWUDJ &Agrave;QGHQ
Sie im Internet unter www.kvwl.de
und den Rubriken Mitglieder, Qualit&auml;t,
Genehmigung sowie Sozialp&auml;diatrie.
&Auml;nderung: Einsatz von Kortikoiden bei wirbels&auml;ulennahen Injektionen
,Q GHQ $XVJDEHQ ƄƌƆƄƅƇ VRZLH
ƄƉƆƄƅƈ YRQ .9:/ NRPSDNW ZXUGH
EHUGHQ=XODVVXQJVVWDWXVYRQ.RUWLNR
LGHQ ]XU ZLUEHOVlXOHQQDKHQ ,QMHNWLRQ
SHULUDGLNXOlU HSLSHULQHXUDO RGHU HSL
GXUDOVRZLHEHUGLH$EUHFKHQEDUNHLW
der Leistung zulasten der GKV infor
PLHUW*UXQGODJHZDUHLQH6WHOOXQJQDK
PHGHV%XQGHVLQVWLWXWVIU$U]QHLPLWWHO
XQG 0HGL]LQSURGXNWH %I$U0 'DULQ
ZXUGH HLQH DU]QHLPLWWHOUHFKWOLFKH =X
ODVVXQJ IU GLH JHQDQQWHQ $QZHQ
GXQJVZHLVHQ EHL DOOHQ YHUNHKUVIlKLJHQ
SDUHQWHUDOHQ.RUWLNRLGHQYHUQHLQW$Q
gesichts der eindeutigen arzneimittel
UHFKWOLFKHQ 9RUJDEHQ XQG GHV *UXQG
VDW]HV GHU 8QWUHQQEDUNHLW YRQ
Leistungen teilten wir damals mit, dass
weder die Verordnung noch die Appli
NDWLRQYRQ.RUWLNRLGHQZLHEHVFKULHEHQ
]XODVWHQGHU*.9P|JOLFKVLQG
'DV %I$U0 KDW GLH ,QGLNDWLRQ IU GDV
$U]QHLPLWWHO9RORQ$ƈƄ.ULVWDOOVXVSHQ
VLRQ ƅ PO E]Z Ɖ PO LP 5DKPHQ HLQHU
bQGHUXQJVDQ]HLJH QXQPHKU HUZHLWHUW
'LH=XODVVXQJGLHVHU$U]QHLPLWWHOEHLQ
KDOWHWMHW]WDXFKGLHLQWUDIRNDOH$QZHQ
GXQJEHLGHU%HKDQGOXQJYRQ
▶ Perineuritis
▶ 3HULDUWKULWLVEHL6SRQG\ODUWKURSDWKLH
▶ 5DGLNXORSDWKLH
'LH ,QGLNDWLRQVHUZHLWHUXQJ EHUXKW DXI
([SHUWHQJXWDFKWHQ/LWHUDWXUGDWHQXQG
3RVWPDUNHWLQJ'DWHQ
'DV %I$U0 ZHLVW LP 5DKPHQ GHU ,QGL
NDWLRQVHUZHLWHUXQJ YRQ 9RORQ $ ƈƄ
Kristallsuspension auf zwei wichtige
$VSHNWHKLQ
▶ (LQVFKUlQNXQJ
DXI GHQ ODWHUDOHQ
H[WUDGXUDOHQ=XJDQJVZHJ3ULQ]LSLHOO
H[LVWLHUHQ ]ZHL =XJDQJVZHJH XP GHQ
:LUNVWRŲ 7ULDPFLQRORQDFHWRQLG DQ GLH
1HUYHQZXU]HO ]X DSSOL]LHUHQ GHU =X
gangsweg von lateral mit perineurofo
UDPLQDOHU$SSOLNDWLRQDQGLHDXVWUHWHQ
GH :XU]HO H[WUDGXUDO XQG GHU
HSLGXUDOH =XJDQJVZHJ EHL GHP VLFK
GHU :LUNVWRŲ YRP (SLGXUDOUDXP DXV
HQWODQJ GHU :XU]HO QDFK NDXGDO YHU
WHLOW9RORQ$ƈƄ.ULVWDOOVXVSHQVLRQƅPO
E]Z Ɖ PO VLQG DXVVFKOLHOLFK IU GHQ
ODWHUDOHQ H[WUDGXUDOHQ =XJDQJVZHJ
zugelassen, die epidurale Anwendung
LVWKLHUYRQDXVJHVFKORVVHQ
▶ $QZHQGXQJ EHL HLQHU SHULUDGLNXOl
UHQ7KHUDSLH357LVWP|JOLFK
'DV %I$U0 EHVWlWLJW GDVV GLH $QZHQ
GXQJYRQ9RORQ$ƈƄ.ULVWDOOVXVSHQVLRQ
ƅ PO E]Z Ɖ PO DXFK LP 5DKPHQ HLQHU
357 XQWHU &amp;7.RQWUROOH ]XJHODVVHQ LVW
'LHV JLOW EHL %HDFKWXQJ GHU ]XJHODVVH
QHQ ,QGLNDWLRQHQ XQG EHL %HDFKWXQJ
GHUJHQDQQWHQ(LQVFKUlQNXQJKLQVLFKW
OLFKGHV=XJDQJVZHJHV
'LH$SSOLNDWLRQYRQ9RORQ$ƈƄ.ULVWDOO
VXVSHQVLRQƅPOE]ZƉPOEHLGHQ]XJH
ODVVHQHQ,QGLNDWLRQHQNDQQVRPLW]%
PLWGHU*23ƇƈƉƄƈEHLGHUGLH$SSOLND
WLRQ XQWHU &amp;7.RQWUROOH HUIROJW DEJH
UHFKQHWZHUGHQ
Zytologische Untersuchung: Seit 1. Januar 2015 neues Muster 39
=\WRORJHQ PVVHQ GLH .UHEVIUKHUNHQQXQJV%HIXQGH
VHLWGHPƅ-DQXDUƆƄƅƉDXIGHPQHXHQ0XVWHUƇƍGRNXPHQ
WLHUHQ$OWH9RUGUXFNHGUIHQQLFKWPHKUYHUZHQGHWZHUGHQ
6HLWGHPƅ-XOLƆƄƅƈJLOWIUGLHJ\QlNRORJLVFKH=\WRGLDJQRV
WLNGHU&amp;HUYL[XWHUL*HElUPXWWHUKDOVHLQQHXHV.ODVVL&Agrave;NDWL
RQVPRGHOO GLH 0QFKQHU 1RPHQNODWXU ,,, =XP ƅ -DQXDU
ƆƄƅƉZXUGHGLH4XDOLWlWVVLFKHUXQJVYHUHLQEDUXQJ=HUYL[=\WR
ORJLH DQ GLH QHXH 1RPHQNODWXU ,,, DQJHSDVVW 'LH 9HUHLQED
UXQJVFKUHLEWYRUGDVVbU]WHGLHQHXH9HUVLRQ,,,VRZRKOEHL
GHU%HIXQGGRNXPHQWDWLRQDOVDXFKIUGLH-DKUHVVWDWLVWLNDE
GHP%HULFKWVMDKUƆƄƅƉYHUZHQGHQPVVHQ
$XV*UQGHQHLQHUHLQKHLWOLFKHQVWDWLVWLVFKHQ(UIDVVXQJN|Q
QHQGLHELVODQJJOWLJHQ9RUGUXFNHIUGLH%HIXQGGRNXPHQWD
WLRQQLFKWZHLWHUYHUZHQGHWZHUGHQ
'DPLW bU]WH DXI %DVLV GHU QHXHQ .ODVVL&Agrave;NDWLRQ GRNXPHQWLH
UHQN|QQHQZXUGHQGLH%HULFKWVE|JHQƇƍE&Aring;$XVIHUWLJXQJIU
GHQXQWHUVXFKHQGHQ$U]W&acute;XQGƇƍG&Aring;$XVIHUWLJXQJIUGHQ=\
WRORJHQ&acute;DQJHSDVVW.RQNUHWJHlQGHUWZXUGHGDV)HOG&Aring;=\WROR
JLVFKHU%HIXQG&acute;+LHULVWQXQPHKUGLH&Aring;*UXSSH&acute;YRUJHGUXFNW
XQGGLHHQWVSUHFKHQGH%H]HLFKQXQJLVWLP)UHLWH[WIHOG]XHU
JlQ]HQ'DUEHUKLQDXVZXUGHQHLQLJHUHGDNWLRQHOOH$QSDV
VXQJHQYRUJHQRPPHQ
'LH3UD[LVYHUZDOWXQJVV\VWHPH396ZXUGHQPLWGHP8SGDWH
IUGDVƅ4XDUWDOƆƄƅƉDNWXDOLVLHUW3UD[HQPLW%ODQNRIRUPX
ODUEHGUXFNXQJ EUDXFKHQ GDV 3968SGDWH QXU HLQ]XVSLHOHQ
XPGLHQHXHQ)RUPXODUHDXV]XGUXFNHQ
&Auml;nderung des &sect; 22 der Psychotherapie-Richtlinie sowie Aufnahme einer
weiteren Methode (EMDR bei posttraumatischen Belastungsst&ouml;rungen)
$PEXODQWH 3V\FKRWKHUDSLH GDUI DXFK EHL GHU %HKDQG
OXQJGHU.HUQV\PSWRPDWLNYRQ6FKL]RSKUHQLHXQGDŲHNWLYHQ
SV\FKRWLVFKHQ6W|UXQJHQDOV*.9/HLVWXQJYHURUGQHWZHUGHQ
,QVHLQHU6LW]XQJDPƅƊ2NWREHUƆƄƅƈPDFKWHGHU*%$PLW
HLQHUVSUDFKOLFKHQ$QSDVVXQJYRQƆƆ$EVƆ1UƈGHU3V\
FKRWKHUDSLH5LFKWOLQLHGHXWOLFKGDVVDPEXODQWH3V\FKRWKHUD
SLHEHL3V\FKRVHQQLFKWQXU]XU%HKDQGOXQJYRQ%HJOHLW)RO
JH RGHU 5HVLGXDOV\PSWRPDWLNHQ HLQJHVHW]W ZHUGHQ NDQQ
VRQGHUQDXFKDOV]XVlW]OLFKH%HKDQGOXQJVRSWLRQLQGHU$NXW
SKDVH ]XU 9HUIJXQJ VWHKW 'HU *%$ EHWRQW LQ VHLQHU %H
VFKOXVVEHJUQGXQJ GDVV QDFK GHQ JHOWHQGHQ /HLWOLQLHQ ]XU
%HKDQGOXQJ YRQ SV\FKRWLVFKHQ 6W|UXQJHQ LP ,GHDOIDOO HLQH
.RPELQDWLRQVEHKDQGOXQJ YRQ 3V\FKRSKDUPDND XQG 3V\FKR
WKHUDSLH LQ $EVWLPPXQJ GHU 7KHUDSHXWHQ XQWHUHLQDQGHU
VWDWW&Agrave;QGHQVROOWH
FUGLH%HKDQGOXQJJHVHW]OLFKNUDQNHQYHUVLFKHUWHU3DWLHQWHQ
GLHDQHLQHUSRVWWUDXPDWLVFKHQ%HODVWXQJVVW|UXQJ37%6OHL
GHQVWHKW]XNQIWLJHLQHZHLWHUHSV\FKRWKHUDSHXWLVFKH0HWKR
GH ]XU 9HUIJXQJ (\H0RYHPHQW'HVHQVLWL]DWLRQ DQG 5HSUR
FHVVLQJ (0'5 NDQQ NQIWLJ DOV %HKDQGOXQJVPHWKRGH LP
5DKPHQHLQHVXPIDVVHQGHQ%HKDQGOXQJVNRQ]HSWHVGHU9HUKDO
tenstherapie, der tiefenpsychologisch fundierten Psychothera
SLHRGHUGHUDQDO\WLVFKHQ3V\FKRWKHUDSLHDQJHZHQGHWZHUGHQ
'DV .HUQVWFN GHU %HKDQGOXQJ ELOGHW QDFK GHU %HJUQGHULQ
GHU 86$PHULNDQHULQ )UDQFLQH 6KDSLUR GLH &Aring;'HVHQVLELOLVLH
UXQJ&acute; 'DEHL VROO GXUFK NXU]]HLWLJHV ,QNRQWDNWWUHWHQ PLW GHU
EHODVWHQGHQ(ULQQHUXQJEHLJOHLFK]HLWLJHUELODWHUDOHU6WLPXODWL
RQ ZLH UK\WKPLVFKH $XJHQEHZHJXQJHQ 7|QH RGHU NXU]H %H
UKUXQJHQHWZDGHV+DQGUFNHQVGLH%ORFNLHUXQJDXIJHKREHQ
XQGHLQH]JLJH9HUDUEHLWXQJGHUEHODVWHQGHQ(ULQQHUXQJHU
m&ouml;glicht werGHQ
Anpassung der UV-GO&Auml; zum 1. Januar 2015
'LH +|KH GHU *HEKUHQ IU SV\
FKRORJLVFKH7HVWXQWHUVXFKXQJHQEHL3D
WLHQWHQQDFKHLQHP$UEHLWVRGHU:HJH
XQIDOO ZHUGHQ ]XP ƅ -DQXDU ƆƄƅƉ
DQJHSDVVW.RQNUHWJHKWHVXPGLH*H
EKUHQRUGQXQJVQXPPHUQƌƉƉƌƉƊXQG
ƌƉƋGHU89*2b'LHVHN|QQHQNQIWLJ
SUR 7HVW DEJHUHFKQHW ZHUGHQ %LVODQJ
HUKDOWHQ bU]WH HLQH 3DXVFKDOH XQDE
KlQJLJ YRQ GHU =DKO GHU GXUFKJHIKU
WHQ7HVWV
'HXWOLFK EHVVHU KRQRULHUW ZHUGHQ GLH
VWDQGDUGLVLHUWHQ7HVWYHUIDKUHQ]XU(QW
ZLFNOXQJV XQG ,QWHOOLJHQ]GLDJQRVWLN
1UƌƉƊbU]WHEHNRPPHQVHLWGHPƅ
-DQXDUƆƄƅƉIUMHGHQ7HVWƈƉ(XURELV
ODQJZDUHQHVHLQPDOLJƇƅƄƅ(XUR$X
&szlig;erdem wurde die Leistungslegende
XPQHXH7HVWYHUIDKUHQHUZHLWHUW
'LH *HEKUHQRUGQXQJVQXPPHUQ ƌƉƉ
XQGƌƉƋN|QQHQHEHQIDOOVPHKUPDOVDE
JHUHFKQHW ZHUGHQ %HL GHU *HEKUHQ
RUGQXQJVQXPPHUƌƉƉLVWGLH+|KHGHU
9HUJWXQJDXIƇƄ(XURSUR7HVWJHVXQ
NHQ ELVKHU ƊƆ (XUR IU HLQHQ RGHU
PHKUHUH 7HVWV %HL GHU *HEKUHQRUG
F&uuml;r Ihre Patienten ﬁnden wir schnell anhand st&auml;ndig
aktualisierter Daten den passenden psychotherapeutischen
Therapieplatz.
Ihr Kontakt: Telefon 0231 / 04 32 96 00
8.30 – 10.00 Uhr, 12.00 – 14.30 Uhr
QXQJVQXPPHUƌƉƋLVWGLH9HUJWXQJDXI
ƅƉ (XUR IU HLQHQ RGHU PHKUHUH 7HVWV
JHVWLHJHQELVKHUƍƍƊ(XUR
:HLWHUKLQ LVW LQ 7HLO $ GHV /HLVWXQJV
XQG *HEKUHQYHU]HLFKQLVVHV GHU 8Q
fallversicherung eine Klarstellung zur
$EUHFKQXQJ YRQ *HZHEHNOHEVWRŲ HU
IROJW(UNDQQGHPQDFKVHLWGHPƅ-D
QXDUƆƄƅƉVHSDUDWEHUHFKQHWZHUGHQ
Bei R&uuml;ckfragen zu Ihren Zahlungsein- und -ausg&auml;ngen oder zu den
Terminen wenden Sie sich bitte an das Team Arztkontokorrent,
Tel.: 0231 / 94 32 30 30
Anpassung der GOP
03360 EBM
'DVKDXVlU]WOLFKJHULDWULVFKH%DVLV
DVVHVVPHQW QDFK GHU *23 ƄƇƇƊƄ (%0
ZXUGH]XPƅ-DQXDUƆƄƅƉLPREOLJDWHQ
Leistungsinhalt um den pers&ouml;nlichen
$U]W3DWLHQWHQ.RQWDNWHUJlQ]W'DVEH
deutet, dass ohne einen pers&ouml;nlichen
$U]W3DWLHQWHQ.RQWDNW GLH $EUHFKQXQJ
des geriatrischen Basisassessment aus
JHVFKORVVHQLVW
Abgabe der Quartalsabrechnung 1/2015
Der sp&auml;teste Termin f&uuml;r die Abgabe Ihrer Quartalsabrechnung 1/2015 ist
Bitte beachten Sie, dass eine versp&auml;tete Abgabe der Quartalsabrechnung zu Honorarabz&uuml;gen f&uuml;hren kann (vgl. Abrechnungsrichtlinien).
Sie k&ouml;nnen uns Ihre begleitenden Unterlagen zu der Quartalsabrechnung mit der Post oder einem anderen Dienstleistungsunternehmen
zusenden. Selbstverst&auml;ndlich haben Sie auch die M&ouml;glichkeit, Ihre Abrechnung pers&ouml;nlich bei uns abzugeben.
Dar&uuml;ber hinaus ist ge&ouml;ffnet am:
W&auml;hrend unserer &Ouml;ffnungszeiten sind die Mitarbeiter des ServiceCenters als Ansprechpartner f&uuml;r Sie da.
M&ouml;chten Sie die Abgabe der Abrechnung mit einem pers&ouml;nlichen Beratungsgespr&auml;ch verbinden, vereinbaren Sie bitte einen Termin in
Dortmund oder M&uuml;nster mit dem Service-Center der KVWL, Tel.: 0231
/ 94 32 10 00. Sie erreichen uns telefonisch montags bis donnerstags
von 7.30 bis 17.30 Uhr und freitags von 7.30 bis 15 Uhr.
Alternativ stehen Ihnen diese Informationen immer aktuell auf
unserer Internetseite www.kvwl.de in der Rubrik Terminkalender
unter dem Suchbegriff „Abrechnung“ oder &uuml;ber den nebenstehenden QR-Code zur Verf&uuml;gung.
Neue Abrechnungssystematik im Notfalldienst ab dem 1. Januar 2015
'HU%HZHUWXQJVDXVVFKXVVKDWGLH9HUJWXQJGHUDPEX
ODQWHQ 1RWIDOOYHUVRUJXQJ QHX JHUHJHOW $XIJUXQG HLQHV 8U
WHLOVGHV%XQGHVVR]LDOJHULFKWV]XU+|KHGHU9HUJWXQJIULP
.UDQNHQKDXV HUIROJWH 1RWIDOOEHKDQGOXQJHQ ZDU HLQH UFN
ZLUNHQGH $QSDVVXQJ GHU /HLVWXQJHQ GHU 1RWIDOOYHUVRUJXQJ
LP(%0QRWZHQGLJ
)U%HVXFKHLP1RWIDOOGLHQVWJLOWDXVVFKOLHOLFKGLHQHXH
*23Ƅƅƈƅƌ(%0'HU%HVXFKLP1RWIDOOGLHQVWZXUGHDXV
GHUELVKHULJHQ*23Ƅƅƈƅƅ(%0DXVJHJOLHGHUW
GOP Wertigkeit
oder Besuch im Rahmen der Notfallversorgung durch Krankenh&auml;user, Institute
und nicht an der vertrags&auml;rztlichen
'LH*23ƄƅƆƅƄ(%0ZXUGH]HLWOLFKGLŲHUHQ]LHUWXQGDXIgespalten in zwei GOP.
Versorgung teilnehmende &Auml;rzte.
Die Uhrzeit der Inanspruchnahme ist
Notfallpauschale zwischen 7 und 19 Uhr
(au&szlig;er an Samstagen, Sonntagen, gesetzl. Feiertagen und am 24. und 31. Dezember).
Wichtig! =XU *23 ƄƅƆƅƄ ƄƅƆƅƆ ƄƅƆƅƈ ƄƅƆƅƊ ƄƅƆƅƌ XQG
Ƅƅƈƅƌ (%0 PXVV GLH 8KU]HLW GHU ,QDQVSUXFKQDKPH DQJHJH
EHQZHUGHQ'LHDQ]XJHEHQGH8KU]HLWGHU,QDQVSUXFKQDKPH
LVWDOV=XVDW]DQJDEH]XU*23XQWHU&Aring;8KU]HLW&acute;)HOGNHQQXQJ
ƉƄƄƊHLQ]XWUDJHQ
Notfallpauschale zwischen 19 und 7 Uhr
des Folgetages sowie ganzt&auml;gig an
6DPVWDJƅƄ-DQXDUƆƄƅƉ
ƅ$3. ƄƅƆƅƆƄƍƄƄ
Samstagen, Sonntagen, gesetzl. Feiertagen und am 24. und 31. Dezember
&Auml;nderung der Bewertung der GOP 01214, 01216 und
01218 EBM
GOP Wertigkeit alt
Wertigkeit neu
'LH *23 ƄƅƆƅƅ ƄƅƆƅƉ ƄƅƆƅƋ XQG ƄƅƆƅƍ (%0 IU GLH %HVXFKVEHUHLWVFKDIWZXUGHQJHVWULFKHQ
6RQQWDJƅƅ-DQXDUƆƄƅƉ
ƅ$3. ƄƅƆƅƊƅƆƈƉ
Ɔ$3. ƄƅƆƅƌƆƇƄƄ
ƄƅƈƅƌƅƆƈƉ'.0Ɗ
ƄƅƈƅƌƆƇƄƄ'.0Ɗ
6lPWOLFKH /HLVWXQJHQ HLQHV $U]W3DWLHQWHQ.RQWDNWHV $3.
VLQGPLWGHUVHOEHQ8KU]HLWDQJDEH]XNHQQ]HLFKQHQ'LH8KU
]HLWDQJDEHLQQHUKDOEHLQHV$3.GDUIQLFKWGD]XIKUHQGDVV
DXWRPDWLVFKHLQH7DJWUHQQXQJYROO]RJHQZLUG
,KUH$EUHFKQXQJVP|JOLFKNHLWHQIUGDV4XDUWDOƅƆƄƅƉ
6RIHUQ ,KU 6RIWZDUHKHUVWHOOHU ]HLWQDK HLQH DNWXDOLVLHUWH *H
EKUHQRUGQXQJV6WDPPGDWHL IU ,KU 3UD[LVYHUZDOWXQJVV\V
WHP 396 ]XU 9HUIJXQJ VWHOOW VROOWHQ 6LH GLH 1HXHUXQJHQ
LP(%0EHL,KUHU$EUHFKQXQJIUGDV4XDUWDOƅƆƄƅƉEHUHLWV
EHUFNVLFKWLJHQ
)DOOVIU,KU396NXU]IULVWLJNHLQHDNWXDOLVLHUWH*HEKUHQRUG
QXQJV6WDPPGDWHL ]XU 9HUIJXQJ JHVWHOOW ZLUG N|QQHQ 6LH
DOWHUQDWLYLPƅ4XDUWDOƆƄƅƉGLHJHZRKQWHQ&Aring;DOWHQ&acute;*23LP
1RWIDOOXQGLP]HQWUDORUJDQLVLHUWHQ1RWIDOOGLHQVWMHZHLOVXQ
WHU $QJDEH GHU 8KU]HLW GHU ,QDQVSUXFKQDKPH DEUHFKQHQ
(LQH8PVHW]XQJLQGLHQHXHQ*23HUIROJWLQGLHVHP4XDUWDO
HLQPDOLJGXUFKGLH.9:/
Neue Abrechnungsrichtlinien der KVWL sind zum
1. Januar 2015 in Kraft getreten
0LW :LUNXQJ ]XP ƅ -DQXDU ƆƄƅƉ
VLQG GLH QHXHQ $EUHFKQXQJVULFKWOLQLHQ
GHU .9:/ LQ .UDIW JHWUHWHQ 'LHV VLQG
GLHZLFKWLJVWHQbQGHUXQJHQ
▶ Jeder Arzt muss die durch ihn er
EUDFKWHQ XQG DEJHUHFKQHWHQ YHUWUDJV
lU]WOLFKHQ/HLVWXQJHQPLWVHLQHUOHEHQV
ODQJHQ $U]WQXPPHU /$15 VRZLH GHU
%HWULHEVRGHUJJI1HEHQEHWULHEVVWlWWHQ
QXPPHU%6151%615NHQQ]HLFKQHQ
Teilnehmer an der vertrags&auml;rztlichen
9HUVRUJXQJGLHNHLQH/$15HUKDOWHQKD
EHQZLH]%bU]WHLQHUPlFKWLJWHQ,QVWL
WXWHQRGHU1RWIDOODPEXODQ]HQYHUZHQ
GHQ DQVWHOOH GHU /$15 GHQ (UVDW]ZHUW
&Aring;ƍƍƍƍƍƍƍƄƄ&acute;
Ƈ6lW]HƅXƆGHU$EUHFKQXQJVULFKW
OLQLHQ
Vertritt ein Arzt in seinen eigenen
3UD[LVUlXPHQ HLQHQ QLHGHUJHODVVHQHQ
.ROOHJHQGKVXFKHQGLH3DWLHQWHQGHV
Kollegen den vertretenden Arzt in sei
QHU 3UD[LV DXI GDQQ NHQQ]HLFKQHW GHU
$U]WGLHYRQLKPHUEUDFKWHQ/HLVWXQJHQ
PLW VHLQHU /$15 XQG GHU %615 VHLQHU
3UD[LV(VLVWHLQ9HUWUHWXQJVIDOODXI9RU
GUXFNPXVWHUƅƍDQ]XOHJHQ
Ɗ$EVƅGHU$EUHFKQXQJVULFKWOLQLHQ
Vertritt dagegen ein Arzt einen Kollegen
LQGHVVHQ3UD[LVNHQQ]HLFKQHWGHU$U]W
GLH HUEUDFKWHQ XQG GRNXPHQWLHUWHQ
/HLVWXQJHQ PLW GHU /$15 XQG %615
GHV9HUWUHWHQHQ
Ɗ$EVƆGHU$EUHFKQXQJVULFKWOLQLHQ
▶ ,P )DOOH HLQHU 9HUWUHWXQJ PXVV GHU ▶ 'LH$EVFKODJV]DKOXQJHQZHUGHQEHL
9HUWUHWHUEHUHLQHDEJHVFKORVVHQH)DFK
DU]WZHLWHUELOGXQJ LQ GHP =XODVVXQJV
IDFKJHELHW GHV 9HUWUHWHQHQ YHUIJHQ
4XDOL&Agrave;NDWLRQVJHEXQGHQH
/HLVWXQJHQ
GUIHQYRP9HUWUHWHUQXUGDQQHUEUDFKW
werden, wenn er die erforderliche Qua
OL&Agrave;NDWLRQ EHVLW]W GK DOV 9HUWUDJVDU]W
EHU GLH HQWVSUHFKHQGH TXDOL&Agrave;NDWLRQV
JHEXQGHQH $EUHFKQXQJVJHQHKPLJXQJ
RGHUDOV1LFKW9HUWUDJVDU]WEHUHLQYRQ
einer Kassen&auml;rztlichen Vereinigung aus
JHVWHOOWHV VRJ 4XDOL&Agrave;NDWLRQVWHVWDW YHU
IJW YJO DXFK $UWLNHO DXV .9:/ .RP
SDNW&sup2;SUD[LVLQWHUQƄƌƆƄƅƇ6ƆI
Ɗ$EVƇGHU$EUHFKQXQJVULFKWOLQLHQ
▶ 'HU 9HUWUDJVDU]W LVW YHUS&Aacute;LFKWHW XQ
YHU]JOLFK DOOH 8PVWlQGH PLW]XWHLOHQ
GLHVLFKDXIGDV]XHUZDUWHQGH+RQRUDU
LP9HUJOHLFK]XP9RUMDKUHVTXDUWDOPLQ
GHUQG DXVZLUNHQ ]XP %HLVSLHO 3UD[LV
VFKOLHXQJ (UNUDQNXQJ QHQQHQVZHU
WHU )DOO]DKOUFNJDQJ (LQVFKUHLEXQJ
YRQ 3DWLHQWHQ LQ EHUHLQLJXQJVS&Aacute;LFKWLJH
6HOHNWLYYHUWUlJHXP+RQRUDUEHU]DK
OXQJHQ GXUFK EHUK|KWH $EVFKODJV]DK
OXQJHQ]XYHUPHLGHQ
ƌ$EVƆGHU$EUHFKQXQJVULFKWOLQLHQ
neu zugelassenen Vertrags&auml;rzten oder
EHL 6WDWXVZHFKVHO E]Z bQGHUXQJHQ LQ
GHU SHUVRQHOOHQ =XVDPPHQVHW]XQJ HL
QHU%HUXIVDXVEXQJVJHPHLQVFKDIWRGHU
HLQHV09=GXUFKGLH.9:/LQDQJHPHV
VHQHU +|KH IHVWJHVHW]W *OHLFKHV JLOW
ZHQQGDV9RUMDKUHVTXDUWDOVKRQRUDUDOV
%H]XJVJU|H IU GLH $EVFKODJV]DKOXQ
gen wegen Ver&auml;nderungen (wie zum
%HLVSLHO3UD[LVVFKOLHXQJQHQQHQVZHU
YRQ3DWLHQWHQLQEHUHLQLJXQJVS&Aacute;LFKWLJH
6HOHNWLYYHUWUlJHXQJHHLJQHWLVW
 ƅƅ $EV Ɖ 6lW]H ƅ X Ɔ GHU $EUHFK
QXQJVULFKWOLQLH
'LH QHXH $EUHFKQXQJVULFKWOLQLHQ VLQG
YROOVWlQGLJ LQ GHQ DPWOLFKHQ %HNDQQW
PDFKXQJHQLQGLHVHU$XVJDEHDE6HLWH
Ɔƌ.9:/NRPSDNWYHU|ŲHQWOLFKW
▶ 9RUTXDUWDOVIlOOH VLQG VSlWHVWHQV PLW
GHQ $EUHFKQXQJVGDWHQ GHV EHUQlFKV
WHQ 4XDUWDOV HLQ]XUHLFKHQ (LQH VSlWHUH
$EUHFKQXQJLVWDXVJHVFKORVVHQ
ƍ$EVƈGHU$EUHFKQXQJVULFKWOLQLHQ
Aut-idem: Substitutionsausschlussliste in Kraft
*%$ KDW GHQ $XIWUDJ GHV *HVHW]JH
EHUV IULVWJHUHFKW XPJHVHW]W ELV (QGH
6HSWHPEHUƆƄƅƈGLHVRJHQDQQWH6XEVWL
WXWLRQVDXVVFKOXVVOLVWH ]X HUVWHOOHQ
+LHUPLWZHUGHQ$U]QHLPLWWHOIHVWJHOHJW
GLH LQ GHU $SRWKHNH QLFKW GXUFK HLQ
ZLUNVWRŲJOHLFKHV )HUWLJDU]QHLPLWWHO HU
VHW]W ZHUGHQ GUIHQ 'HU $SRWKHNHU
GDUI DOVR LQ NHLQHP )DOO HLQ DQGHUHV
$U]QHLPLWWHO PLW GHP JOHLFKHQ :LUN
VWRŲ DOV GDV YRP $U]W QDPHQWOLFK YHU
RUGQHWH DEJHEHQ 'HU %HVFKOXVV LVW
QDFK9HU|ŲHQWOLFKXQJLP%XQGHVDQ]HL
JHUDPƅƄ'H]HPEHUƆƄƅƈLQ.UDIWJH
WUHWHQ'LH5HJHOXQJLVW%HVWDQGWHLOGHU
$XWLGHP$QODJH 9,, GHU $U]QHLPLWWHO
5LFKWOLQLH ,Q GHQ QlFKVWHQ 0RQDWHQ
ZLUGGHU*%$EHUZHLWHUH:LUNVWRŲH
EHUDWHQ GLH JJI LQ GLH 6XEVWLWXWLRQV
DXVVFKOXVVOLVWH DXIJHQRPPHQ ZHUGHQ
=XU]HLWJLOWGLH6XEVWLWXWLRQVDXVVFKOXVV
OLVWHIUDFKW:LUNVWRŲHE]Z:LUNVWRŲ
NRPELQDWLRQHQ LQ GHQ JHQDQQWHQ 'DU
UHLFKXQJVIRUPHQ V 7DEHOOH %HL
9HURUGQXQJHQ IU GLH :LUNVWRŲH GHU
6XEVWLWXWLRQVDXVVFKOXVVOLVWH JLOW GDVV
GHU $SRWKHNHU NHLQH :DKOP|JOLFKNHLW
zwischen den vorhandenen Arzneimit
WHOQ KDEHQ GDUI 'DV $XVWDXVFKYHUERW
JLOWVRZRKOIU$U]QHLPLWWHOPLW5DEDWW
YHUWUlJHQDOVDXFKLP1RWXQG1DFKW
GLHQVW'HVKDOEPVVHQ6LHEHLGHU9HU
RUGQXQJ GDV YRQ ,KQHQ JHZQVFKWH
$U]QHLPLWWHOHLQGHXWLJIHVWOHJHQ
Betaacetyldigoxin
Levothyroxin-Natrium + Kaliumiodid
(fixe Kombination)
Bei allen anderen Arzneimitteln,
die nicht in der Substitutionsausschlussliste genannt sind, gilt
▶ XQWHU $QJDEH YRQ :LUNVWRŲ :LUN
Setzen des Aut-idem-Kreuzes nur
bei medizinischer Notwendigkeit.
Was Sie zu der Verordnung von
Arzneimitteln der Substitutionsausschlussliste wissen sollten:
Ein Aut-idem-Kreuz ist in keinem Fall
'DV6HW]HQRGHU1LFKWVHW]HQGHV$XW
LGHP.UHX]HVEOHLEWZLUNXQJVORVGDIU
GLHVH$U]QHLPLWWHOHLQDEVROXWHV6XEVWL
WXWLRQVYHUERW IU GHQ $SRWKHNHU EH
VWHKW
6LHN|QQHQNHLQH:LUNVWRŲ,11
'D EHL GHU 9HURUGXQJ GHU $U]W DOOHLQH
EHUGDV$U]QHLPLWWHOHQWVFKHLGHQGDUI
LVW HLQH ,119HURUGQXQJ 9HURUGQXQJ
XQWHU :LUNVWRŲQDPHQ IU GLH $U]QHL
PLWWHO GHU 6XEVWLWXWLRQVDXVVFKOXVVOLVWH
QLFKWP|JOLFK
Sie k&ouml;nnen nur
▶ XQWHU +DQGHOVQDPHQ PLW $QJDEH
YRQ $Q]DKO1RUPJU|H XQG 'DUUHL
chungsform oder
VWlUNH $Q]DKO1RUPJU|H 'DUUHL
FKXQJVIRUPXQG=XVDW]GHV+HUVWHOOHU
QDPHQVYHURUGQHQ
1XU VR LVW GLH %HOLHIHUXQJ GXUFK GHQ
$SRWKHNHU P|JOLFK $QGHUQIDOOV PV
VHQ GLH $SRWKHNHU QDFKIUDJHQ XQG 6LH
PVVHQ HLQH QHXH 9HURUGQXQJ DXVVWHO
OHQRGHUGLHYRUKHULJHNRUULJLHUHQXQG
nochmals mit Datum und Unterschrift
YHUVHKHQ
%LWWH%HIUDJHQ6LH,KUH3DWLHQWHQEHL
,QGHU9HUJDQJHQKHLWN|QQHQ,KUH3DWL
enten ein anderes Arzneimittel als das
YRQ ,KQHQ YHURUGQHWH LQ GHU $SRWKHNH
HUKDOWHQKDEHQZHQQGHU$SRWKHNHU
▶ HLQHQ5DEDWWYHUWUDJEHGLHQWKDW
▶ PLW HLQHP NRVWHQJQVWLJHQ $U]QHL
PLWWHOVXEVWLWXLHUWKDW
Mit Einf&uuml;hrung der Substitutionsausschlussliste hat der G-BA in
der Arzneimittel-Richtlinie auch
die Vorgaben f&uuml;r das Setzen des
Aut-idem-Kreuzes durch den Arzt
bei anderen Wirkstoffen pr&auml;zisiert und die medizinische Notwendigkeit unterstrichen.
:LU HPSIHKOHQ GDVV 6LH ,KUH 3DWLHQWHQ
IUDJHQ XQG GDQQ EHU ,KUH :HLWHUYHU
RUGQXQJHQWVFKHLGHQ6RN|QQHQ6LHXQ
JHZROOWH0HGLNDPHQWHQZHFKVHOYHUPHL
GHQ GD GHU $SRWKHNHU QLFKW PHKU YRQ
VLFK DXV GDV ELVKHU DEJHJHEHQH $U]QHL
PLWWHO OLHIHUQ GDUI 1DFK HLQHU .UDQNHQ
hausentlassung mit Vorverordnungen
XQG9HURUGQXQJVHPSIHKOXQJHQVLQG6LH
ZHLWHUKLQQLFKWDQGLH.UDQNHQKDXVHPS
IHKOXQJJHEXQGHQ6LHHQWVFKHLGHQDOOHL
QH EHU GDV YRQ ,KQHQ LQ GHU 7KHUDSLH
HLQJHVHW]WH)HUWLJDU]QHLPLWWHO
Informationen zu &Auml;nderungen der Richtlinien des Gemeinsamen Bundesauschusses
,P)ROJHQGHQKDEHQZLUGLH%HVFKOVVHXQGbQGHUXQJHQGHV*HPHLQVDPHQ%XQGHVDXVVFKXVVHV*%$LQHLQHUDN
WXHOOHQhEHUVLFKW]XVDPPHQJHVWHOOWXQGXPZLFKWLJH+LQZHLVHIUGLH3UD[LVHUJlQ]W'LHYROOVWlQGLJHQ%HVFKOVVHPLW
]XVlW]OLFKHQ,QIRUPDWLRQHQ]XGHQ(QWVFKHLGXQJHQLP'HWDLO&Agrave;QGHQ6LHMHZHLOVDXIGHQ,QWHUQHWVHLWHQGHV*%$ZZZJ
EDGH=XGHPZHLVHQZLUMHZHLOVGDUDXIKLQZHQQGLH.9:/RGHUGLH.%9]XP%HLVSLHOLP$5=1(,0,77(/,1)26(5
9,&amp;($,6KLHU]XQRFKDXVIKUOLFKHUH,QIRUPDWLRQHQJHJHEHQKDEHQ
6WDQG-DQXDU5HGDNWLRQVVFKOXVV
rer Wirkstoffe
F&uuml;r die Wirkstoffe Betaacetyldigoxin, Digitoxin und Digoxin, Tacrolimus und Ciclosporin, Levothyroxin-Natrium und Levothyroxin Natrium + Kaliumiodid (fixe Kombination) sowie das Antiepileptikum Phenytoin wurde festgelegt, dass deren Ersetzung in jeweils definierter
Darreichungsform durch ein wirkstoffgleiches Arzneimittel ausgeschlossen ist. Bei der Verordnung dieser Wirkstoffe muss der Arzt
kein Aut-idem-Kreuz setzen, der Apotheker wird das namentlich ver-
KVWL vom Dezember 2014;
Januar 2015, Seite
ordnete Arzneimittel abgeben.
Hydromorphon — Festbetrag
(z.B. Retardtabletten) liegt der ab 1.1.2015 geltende Festbetrag
bei 72,11 € &uuml;r 50 Tab/RTB. &aacute; 4mg. Zur Zeit (01.01.2015) liegen
fast alle im oder unter dem Festbetrag, bis auf vereinzelte Hersteller (Reimporteure).
Montelukast — Festbetrag
F&uuml;r orale Darreichungsformen (Granulat, Tablette, Filmtabletten, Kautabletten) liegt der Festbetrag bei 129,96 € f&uuml;r 100 Tab. &aacute; 10 mg. Zur
Zeit (01.01.2015) liegt die Preisspanne f&uuml;r Montelukast 10 mg in der
N3-Packung (100 FTA) bei 48,75 € bis 168,21 € Apothekenabgabepreis. Cave: Nicht alle Hersteller haben auf den Festbetrag abgesenkt.
Hiermit sind deutliche Patientenzuzahlungen m&ouml;glich. Preisg&uuml;nstige
Packungen k&ouml;nnen dagegen sogar zuzahlungsfrei sein.
Pramipexol — Festbetrag
F&uuml;r das Parkinsonmittel ist die Herstellerreaktion auf die Festbetragsfestsetzung und somit die Preissituation zur Zeit nicht einheitlich. So
liegt der ab 1.1.2015 geltende Festbetrag bei 35,69 € f&uuml;r 100 Tab./Retardtabletten &aacute; 0,18mg. F&uuml;r die Packungsgr&ouml;&szlig;e 100 Tab. &aacute; 0,18mg liegt
am 01.01.2015 die Preisspanne bei 19,99 € bis 133,90 €. Hiermit entstehen f&uuml;r das Original Sifrol Patientenkosten von 103,20 €. Bei anderen/
h&ouml;heren Dosierungen liegt auch das Original im Festbetrag, die Reimporte mit altem Preisniveau k&ouml;nnen Patientenkosten von &uuml;ber 500 €
verursachen. Bis zur Bereinigung der Marktsituation und Abbildung in
Ihrer Software empfehlen wir dringend die Wirkstoffverordnung (INN).
Clopidogrel — Festbetrag
F&uuml;r die orale Darreichungsform — Filmtabletten — von clopidogrelhaltigen Arzneimitteln hat der GKV-Spitzenverband den Festbetrag festgesetzt, er gilt ab dem 1.1.2015 und liegt bei 50,49 € f&uuml;r 100 FTB &aacute;
75mg. Die Preisspanne f&uuml;r die N3-Packung mit 100 FTB liegt am
1.1.2015 bei 25,97€ bis 273,83 €. Hiermit entstehen jetzt insbesondere
f&uuml;r Original und Reimporte deutliche h&ouml;here Patientenkosten, z. B. f&uuml;r
Plavix 228,30 €. Informieren Sie Ihre Patienten vor der Verordnung.
F&uuml;r die Wirkstoffe Donepezil, Galantamin und Rivastigmin aus
der Gruppe der Cholinesterasehemmer wurde f&uuml;r die Indikation
Alzheimer-Demenz die therapeutische Vergleichbarkeit festgestellt und eine Festbetragsgruppe f&uuml;r feste, orale Darreichungsformen (z. B. Filmtabletten, retardierte Hartkapseln, Schmelztabletten) gebildet. So wird es demn&auml;chst f&uuml;r vergleichbare
Dosierungen in entsprechender Packungsgr&ouml;&szlig;e einheitliche
Festbetr&auml;ge geben. Zur Zeit (1.1.2015) liegt die Preisspanne f&uuml;r
z. B. Rivastigmin 1,5mg in der N3-Packung (112 FTB) bei 47,77 €
bis 225,02 €.
Mirabegron/ Betmiga&reg;
F&uuml;r Betmiga&reg; wurde bei der symptomatischen Therapie von im-
perativem Harndrang, erh&ouml;hter Miktionsfrequenz und/oder
Dranginkontinenz bei Erwachsenen mit &uuml;beraktiver Blase kein
Zusatznutzen gegen&uuml;ber bisher eingesetzten Arzneimittlen
festgestellt (Darifenacin, Fesoterodin, Propiverin, Solifenacin,
Tolterodin oder Trospiumchlorid).
Mit BioBag&reg; und BioMonde&reg; Freie Larven stehen jetzt zugelas-
BioBag /BioMonde Freie
senene Arzneimittel zur Verf&uuml;gung, die in der GKV verord-
nungsf&auml;hig sind. Lebende Larven von Lucilia sericata werden
Lebende Larven von Lucilia/
eingesetzt zum Debridement belegter chronischer oder schwer
heilender Wunden, wenn eine instrumental-chirurgische Behandlung nicht erw&uuml;nscht ist. Sie d&uuml;rfen nur von medizinischem
Fachpersonal mit Erfahrung in der Therapie mit Fliegenlarven
angewendet werden. Da der Hersteller keine/unvollst&auml;ndige Unterlagen beim G-BA eingereicht hat, gilt ein Zusatznutzen als
nicht belegt. F&uuml;r bestimmt Patienten bzw. Wunden k&ouml;nnte die
Behandlung gleichwohl eine Option sein. (Wir raten zu ausf&uuml;hrlicher Dokumentation mit Angaben zum Ausschluss m&ouml;glicher
Therapiealternativen.)
Simeprevir/Olysio
Simeprevir (Olysio&reg;) ist bei erwachsenen Patienten in Kombina-
tion mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der chronischen
Hepatitis C (CHC) zugelassen. In einer differenzierten Betrachtung unter Ber&uuml;cksichtigung von z. B. Erkrankungsstadium, Vorbehandlung , Genotyp und Vergleichstherapie) kommt der G-BA
zu Bewertungen, die Hinweise f&uuml;r einen betr&auml;chtlichen Zusatznutzen, Anhaltspunkt f&uuml;r einen geringen Zusatznutzen oder einen Zusatznutzen als nicht belegt sehen.
Siltuximab/Sylvant&reg;
Das Orphan-Drug-Arzneimittl Siltuximab (Sylvant&reg;) ist angezeigt
zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit multizentri-
scher Castleman-Krankheit, die HIV-negativ und HHV-8-negativ
sind. Das Ausma&szlig; eines Zusatznutzens sieht der G-BA als nicht
quantifizierbar an.
Insulin degludec/Tresiba
Auch f&uuml;r die Kombination von Insulin degludec mit GLP-1-Rezep-
tor-Agonisten zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 bei
Erwachsenen sieht der G-BA einen Zusatznutzen gegen&uuml;ber Behandlung mit Insulin degludec (Tresiba&reg;)Metformin plus Humaninsulin als nicht belegt.
VERORDNUNG FORUM 11
Triage: Mehr Sicherheit und efﬁzientere Abl&auml;ufe
Zus&auml;tze bei Mehrfachverordnung
Ben&ouml;tigt ein Patient zwei oder
PHKU3DFNXQJHQHLQHV$U]QHLPLWWHOVDOV
4XDUWDOVEHGDUILVWKLHUIUDXIGHP5H
]HSW HLQ EHVRQGHUHU 9HUPHUN QRWZHQ
GLJ$OVEHVRQGHUHU9HUPHUNJLOWEHLHL
QHU 1Ƈ3DFNXQJVJU|H YRQ ƅƄƄ
7DEOHWWHQEHLVSLHOVZHLVHGHU=XVDW]
▶ &Aring;H[DNWH0HQJH&acute;&Aring;0HQJHlU]WOLFKJH
ZQVFKW&acute;RGHU
▶ GLH :LHGHUKROXQJ GHU 6WFN]DKO DOV
DXVJHVFKULHEHQHV :RUW DOVR Ɔ[1Ƈ
]ZHLKXQGHUW
'LHVH =XVlW]H EHL HLQHU 0HKUIDFKYHU
RUGQXQJIKUHQQLFKW]X$EJDEHVFKZLH
ULJNHLWHQLQGHU$SRWKHNH
1LFKW]XOlVVLJH$QJDEHQEHL
%LWWH EHDFKWHQ 6LH DXFK GDVV GLH $SR
WKHNHQ IU YHURUGQXQJVIlKLJH $U]QHL
PLWWHO NHLQH *HQHKPLJXQJHQ YRQ GHQ
.UDQNHQNDVVHQHLQKROHQN|QQHQ*HQH
UHOO OHKQHQ GLH .UDQNHQNDVVHQ GLH *H
QHKPLJXQJ PLW GHP +LQZHLV DXI JH
VHW]OLFKH XQG YHUWUDJOLFKH 5HJHOXQJHQ
DE 6RPLW IKUHQ =XVlW]H ZLH &Aring;QDFK
vorheriger Genehmigung durch die
.UDQNHQNDVVHQ&acute; RGHU GLH $QJDEH GHU
Diagnose zu Verunsicherung in der
$SRWKHNH %HL GHU 9HURUGQXQJ YRQ ]X
gelassenen verordnungsf&auml;higen Arznei
PLWWHOQ VLQG NHLQH ZHLWHUHQ $QJDEHQ
DXIGHP5H]HSWQ|WLJ
'LHPHGL]LQLVFKH(UVWHLQVFKlW]XQJ
YRQ$OOWDJVEHVFKZHUGHQ&sup2;DXFKPHGL]L
QLVFKH7ULDJHJHQDQQW&sup2;LVWHLQHYHUDQW
ZRUWXQJVYROOH $XIJDEH (LQH XQVWUXN
WXULHUWH 9RUJHKHQVZHLVH EHL GHU
'ULQJOLFKNHLWVHLQVFKlW]XQJELUJWHUKHE
OLFKHV)HKOHUSRWHQ]LDO'LHVEHOHJWHLQH
6WXGLHGHU6WLIWXQJIU3DWLHQWHQVLFKHU
KHLWEHLGHUPHKUDOVƊƄƄ*HVXQGKHLWV
IDFKSHUVRQHQ DXV 6FKZHL]HU +DXVDU]W
SUD[HQEHIUDJWZXUGHQƅƆƄ3UR]HQW
GHUEHIUDJWHQbU]WHXQG0HGL]LQLVFKHQ
)DFKDQJHVWHOOWHQ0)$JDEHQDQGDVV
es mindestens monatlich am Telefon zu
HLQHU )HKOHLQVFKlW]XQJ LQ LKUHU 3UD[LV
NRPPW $XFK ]HLJWHQ GLH (UJHEQLVVH
dass solche Fehleinsch&auml;tzungen mit ei
QHPUHOHYDQWHQ6FKDGHQVSRWHQ]LDOYHU
EXQGHQ VLQG ƉƊ 3UR]HQW GHU 6WXGLHQ
WHLOQHKPHUEHULFKWHWHQGDVVHVEHLGHU
OHW]WHQ)HKOHLQVFKlW]XQJLQLKUHU3UD[LV
]X HLQHU PLQGHVWHQV JHULQJHQ 6FKlGL
JXQJ GHV 3DWLHQWHQ NDP LQ ]ZHL 3UR
zent sogar zu einem schwerwiegenden
6FKDGHQRGHU7RGHVIDOO
=ZHLKROOlQGLVFKH6WXGLHQ]HLJWHQGLHV
EH]JOLFK HEHQIDOOV HUKHEOLFKH /FNHQ
DXI Ɔ Ƈ (LQ )QIWHO GHU $QUXIH GLH
EHL GHQ QDWLRQDOHQ 7HOHIRQ]HQWUDOHQ
eingingen, wurden zu unvorsichtig tria
JLHUW 'LH PHGL]LQLVFKHQ )DFKSHUVRQHQ
DP 7HOHIRQ VWHOOWHQ QXU JHUDGH Ɔƅ 3UR
]HQW GHU )UDJHQ GLH IU HLQH NRUUHNWH
(LQVFKlW]XQJ GHU )lOOH QRWZHQGLJ JH
ZHVHQ ZlUHQ /HGLJOLFK LQ Ɖƌ 3UR]HQW
GHU )lOOH ZXUGH GLH 'ULQJOLFKNHLW GHU
%HVFKZHUGHQ ULFKWLJ EHXUWHLOW :HLWHUH
6WXGLHQ]HLJHQKLQJHJHQGDVVGLH(LQ
VFKlW]XQJGHU'ULQJOLFKNHLWDP7HOHIRQ
TXDOLWDWLYJXWXQGVLFKHUHUEUDFKWZHU
GHQ NDQQ ZHQQ GLH GDPLW EHWUDXWHQ
Gesundheitsfachpersonen gezielt ge
VFKXOWXQGGXUFK&amp;RPSXWHUV\VWHPHJH
HLJQHWXQWHUVWW]WZHUGHQƈ
,P9RUGHUJUXQGVWHKHQGLHV\PSWRPED
VLHUWH (YDOXDWLRQ GHU 'ULQJOLFKNHLW GHU
Beschwerden und die Festlegung wei
WHUIKUHQGHU0DQDKPHQ'LH'LDJQR
VHVWHOOXQJ HUIROJW HUVW VHNXQGlU %HXU
WHLOXQJHQ YRQ 'ULQJOLFKNHLWHQ &Agrave;QGHQ
LPPHGL]LQLVFKHQ.RQWH[WQLFKWQXUDP
7HOHIRQ VRQGHUQ JUXQGVlW]OLFK EHL MH
Die Firma in4medicine wird von
Dr. Andreas Meer geleitet und befasst sich in der Schweiz seit Jahren mit dem Thema Einsch&auml;tzung
von medizinischen Dringlichkeiten. Dr. Andreas Meer ist Allgemeininternist und Leitender Notfallarzt am Freiburger Spital (CH).
Er hat zahlreiche Publikationen
zum Thema der medizinischen
Triage ver&ouml;ffentlicht und zusammen mit einem Team von &auml;rztlichen und nicht-&auml;rztlichen Gesundheitsfachpersonen verschiedene
Weiterbildungen sowie eine webbasierte Software (SMASS-Triage)
zur medizinischen Ersteinsch&auml;tzung von Alltagsbeschwerden entwickelt.
GHP 3DWLHQWHQNRQWDNW VWDWW 0DQFKPDO
UHLFKHQ HLQ %OLFN XQG GLH %HXUWHLOXQJ
GHUDOOJHPHLQHQ%H&Agrave;QGOLFKNHLWGHV3DWL
HQWHQXPDEZlJHQ]XN|QQHQREVLFK
HLQ JHIlKUOLFKHU 9HUODXI DQEDKQW %H
VRQGHUV EHL GHU WHOHIRQLVFKHQ .RQWDNW
aufnahme von Patienten ist das nicht
P|JOLFK*H]LHOWH)UDJHQ]XP|JOLFKHQ
$ODUP]HLFKHQ N|QQHQ PHKU 6LFKHUKHLW
EHL GHU %HXUWHLOXQJ GHU 'ULQJOLFKNHLW
der seitens der Patienten geschilderten
%HVFKZHUGHQ JHEHQ 'DPLW GLH (LQ
sch&auml;tzung rasch und sicher erfolgen
NDQQ EHGDUI HV HLQHUVHLWV HLQHU JHHLJ
QHWHQ *HVSUlFKVWHFKQLN DQGHUHUVHLWV
PVVHQGLHMHZHLOLJHQ$ODUP]HLFKHQ]X
HLQHU EHVWLPPWHQ %HVFKZHUGH EHNDQQW
VHLQ RGHU GXUFK JHHLJQHWH +LOIVPLWWHO
] % 3URWRNROOH &amp;RPSXWHUSURJUDP
PH UDVFK LQ (ULQQHUXQJ JHUXIHQ ZHU
GHQN|QQHQXQGJH]LHOWHUIUDJWZHUGHQ
$XFKLQ'HXWVFKODQG&Agrave;QGHQLQGHQ3UD
[HQ GHU QLHGHUJHODVVHQHQ bU]WH EHL
VSLHOVZHLVHLP5DKPHQGHU6SUHFKVWXQ
GHQSODQXQJ RGHU LP 1RWIDOOGLHQVW
MHGHQ7DJ]DKOUHLFKHPHGL]LQLVFKH(UVW
HLQVFKlW]XQJHQ VWDWW %LVODQJ JLEW HV
GD]X MHGRFK NHLQH ZLVVHQVFKDIWOLFKHQ
6WXGLHQ 'LH .9:/ JHKW GDYRQ DXV
GDVV VLFK GLH 6WUXNWXUHQ XQG $EOlXIH
GHU 'HXWVFKHQ $U]WSUD[HQ KLQVLFKWOLFK
GHU 'ULQJOLFKNHLWVHLQVFKlW]XQJ QLFKW
wesentlich von den schweizerischen
XQG KROOlQGLVFKHQ 3UD[HQ XQWHUVFKHL
GHQ XQG DXFK KLHU]XODQGH +DQGOXQJV
EHGDUI EHVWHKW $XV GLHVHP *UXQG KDW
VLFKGLH.9:/GD]XHQWVFKORVVHQLQ=X
VDPPHQDUEHLWPLWGHU)LUPDLQƈPHGLFL
QH VLHKH .DVWHQ 6HLWH ƅƅ VFKULWWZHLVH
HLQ )RUWELOGXQJVDQJHERW DXI]XEDXHQ
XQG ,QVWUXPHQWH ]X HWDEOLHUHQ ZHOFKH
QLFKWlU]WOLFKH XQG lU]WOLFKH *HVXQG
KHLWVIDFKSHUVRQHQ XQWHUVWW]HQ GLH
fachlichen und organisatorischen Vor
DXVVHW]XQJHQ IU HLQH TXDOLWDWLY KRFK
ZHUWLJH XQG VLFKHUH PHGL]LQLVFKH (LQ
VFKlW]XQJ GHU 'ULQJOLFKNHLWHQ LQ LKUHQ
MHZHLOLJHQ,QVWLWXWLRQHQ]XYHUEHVVHUQ
Die Fortbildung beinhaltet drei Module:
▶ ,Q0RGXOƅZHUGHQGLH7HLOQHKPHQ
GHQ GDULQ XQWHUVWW]W JHPHLQVDP
VWUXNWXUHOOHXQGRUJDQLVDWRULVFKH0D
QDKPHQ]XHQWZLFNHOQGLHGLH6LFKHU
KHLW GHU (UVWHLQVFKlW]XQJ LQ LKUHQ MH
ZHLOLJHQ,QVWLWXWLRQHQ]%$U]WSUD[HQ
0HGL]LQLVFKH9HUVRUJXQJV]HQWUHQ1RW
DU]WSUD[HQ VWlUNHQ 'DV GUHLVWQGLJH
0RGXOZXUGHDXIGHU%DVLVHLQHV3UD[LV
OHLWIDGHQVGHU6FKZHL]HULVFKHQ6WLIWXQJ
IU3DWLHQWHQVLFKHUKHLW]XP7KHPDGHU
0HGL]LQLVFKHQ7HOHIRQWULDJHHQWZLFNHOW
Ɖ'LHVHV0RGXOULFKWHWVLFKDQ3UD[LV
LQKDEHUXQGOHLWHQGH$QJHVWHOOWH
▶ 0RGXOƆXQGƇVLQGMHZHLOVYLHUVWQ
GLJH :RUNVKRSV LQ GHQHQ GLH 7HLOQHK
PHQGHQ GDULQ XQWHUVWW]W ZHUGHQ GLH
6LFKHUKHLW GHU 'ULQJOLFKNHLWVHLQVFKlW
]XQJGXUFK6WlUNXQJLKUHUPHGL]LQLVFK
IDFKOLFKHQ7ULDJH.RPSHWHQ]HQXQGLK
UHU.RPPXQLNDWLRQVIlKLJNHLWHQ]XYHU
EHVVHUQ'LH7HLOQHKPHQGHQOHUQHQGLH
Alarmzeichen ausgew&auml;hlter Leitsymp
WRPH NHQQHQ XQG EHQ 0HWKRGHQ ]XU
raschen und zielsicheren Beurteilung
GHU'ULQJOLFKNHLWPHGL]LQLVFKHU$OOWDJV
EHVFKZHUGHQ 'LHVH 0RGXOH ULFKWHQ
sich an alle Gesundheitsfachpersonen,
GLHLQLKUHQ(LQULFKWXQJHQ'ULQJOLFKNHL
WHQHLQVFKlW]HQPVVHQ
,P5DKPHQGHU)RUWELOGXQJZHUGHQGL
YHUVH +LOIVPLWWHO HLQJHVHW]W ] % *H
VSUlFKVOHLWIDGHQ 3URWRNROOH XQG GLH
6RIWZDUH60$667ULDJHYRUJHVWHOOWƊ
60$667ULDJH LVW HLQ ,QWHUQHWSUR
JUDPP ZHOFKHV GLH %HQXW]HU EHL GHU
zielgerichteten, raschen und sicheren
(UVWHLQVFKlW]XQJ YRQ $OOWDJVEHVFKZHU
GHQ XQWHUVWW]HQ NDQQ 'LH 6RIWZDUH
KLOIW EHL GHU *HVSUlFKVIKUXQJ XQG
EHLP %HIUDJHQ GHU $ODUP]HLFKHQ =X
GHP ZLUG GDV *HVSUlFK PLW GHU 6RIW
ZDUH DXWRPDWLVFK GRNXPHQWLHUW hEHU
HLQH0DLOLQJOLVWHNDQQHLQH=XVDPPHQ
IDVVXQJ GHU (LQVFKlW]XQJ HLQHP GH&Agrave;
QLHUWHQ(PSIlQJHUNUHLV]%$U]W/HL
WHQGH
GDWHQVFKXW]NRQIRUP
]XJHVWHOOW ZHUGHQ 0HGL]LQLVFK LQKDOW
OLFK UHIHUHQ]LHUW 60$667ULDJH DXI GDV
3URMHNWXQGGLH3XEOLNDWLRQ&Aring;5HG)ODJV&acute;
GHV ,QVWLWXWHV IU +DXVDU]WPHGL]LQ GHU
8QLYHUVLWlW%HUQƋ(LQHHű]LHQWHXQG
HŲHNWLYH 'ULQJOLFKNHLWVHLQVFKlW]XQJ LP
(1) Gehring, K./Schwappach, D.L./Battaglia, M./Buff, R./, Huber, F,/Sauter, P./Wieser, M.: Frequency
of and harm associated with primary care safety incidents. Am J Manag C 2012;18: 323-37.
(2) Giesen, P./Ferwarda, R./Tijssen, R./Mokkink, H./Drijver, R./van den Bosch, W. et al. Safety of telephone triage in general practitioner cooperatives: do triage nurses correctly estimate urgency.
Qual Saf. Health Care. 2007;16:181-4.
(3) Derkx, H./Rethans, J./Muijtjens, A./Maiburg, D./Winkens, R./van Rooij, H./Knott-nerus, J.: Quality of clinical aspects of call handling atDutch out of hours centres: cross sectional national study.
BMJ. 2008;337;a1264.
(4) Meer, A./Gwerder, T./Zumbrunnen, N./Duembgen, L./Zimmermann, H.: Is computerassisted telephone triage safe? A prospective surveillance study in walkin patients with non-life-threatening
medical conditions. Emerg Med J. 2012 ;29(2):124-8.
(5) Gehring, K./Schwappach, D.: Telefon-Triage unter der Lupe. Praxisleitfaden f&uuml;r &Auml;rztinnen und
&Auml;rzte und Medizinische Praxisassistentinnen in der Grundversorgung. Patientensicherheit Schweiz
(Hrsg.), Schriftenreihe Nr. 6, 2013.
(6) www.smass.ch
(7) Schaufelberger M, Furger Ph, Derkx H, Meer A et al. Red FLAGS – Alarmsymptome der Medizin.
Editions D&amp;F 2013.
Veranstaltungen der KVWL
Triage — Die richtige Behandlung
zur richtigen Zeit (Modul 1)
Dienstag, 21. April 2015, 19 bis 22
Uhr, &Auml;rztehaus Dortmund;
Mittwoch, 22. April 2015, 9 bis 12
Mittwoch, 17. Juni 2015, 15 bis 18
Uhr, VHS Bielefeld.
zur richtigen Zeit (Modul 2)
Mittwoch, 22. April 2015, 15 bis 19
Mittwoch, 17. Juni 2015, 15 bis 19
Teilnehmergeb&uuml;hr: 150 Euro
Jasmin Lindemann,
Tel.: 0231 / 94 32 15 02
E-Mail: jasmin.lindemann@kvwl.de
3UD[LVDOOWDJGHUQLHGHUJHODVVHQHQbU]WH
HUK|KWQLFKWQXUGLH6LFKHUKHLWGHU3DWL
HQWHQEHWUHXXQJVLHIKUWDXFK]XHű]L
HQWHUHQ XQG HŲHNWLYHUHQ 3UD[LVDEOlX
IHQ (LQH )HKOHLQVFKlW]XQJ GHU
'ULQJOLFKNHLW HLQHU .RQVXOWDWLRQ NDQQ
]XXQQ|WLJHU+HNWLNXQG]XSO|W]OLFKHQ
DXHURUGHQWOLFKHQ0DQDKPHQIKUHQ
EHLVSLHOVZHLVH EHL HLQHU XQJHSODQWHQ
.UDQNHQKDXVHLQZHLVXQJDXIJUXQGHLQHV
YHUSDVVWHQ1RWIDOOV%HLGHVEHODVWHWGHQ
6SUHFKVWXQGHQDOOWDJXQGLVWGXUFKHLQH
JXWH PHGL]LQLVFKH 'ULQJOLFKNHLWVEHXU
WHLOXQJ YHUPHLGEDU 'LH 5FNPHOGXQ
gen der Teilnehmenden zeigten, dass sie
GXUFK GLH )RUWELOGXQJVVHPLQDUH P|JOL
FKH0DQDKPHQ]XU9HUEHVVHUXQJGHU
(UVWHLQVFKlW]XQJ DQ LKUHQ MHZHLOLJHQ
,QVWLWXWLRQHQHUNDQQWXQGPHKU6LFKHU
KHLWLQGHU%HXUWHLOXQJGHU'ULQJOLFKNHLW
medizinischer Beschwerden gewonnen
KDEHQ $XIJUXQG GHU SRVLWLYHQ 5FN
PHOGXQJHQKDWVLFKGLH.9:/GD]XHQW
VFKORVVHQ GDV 6HPLQDUDQJHERW ZHLWHU
]XIKUHQXQGDXV]XEDXHQ
Angebot f&uuml;r Qualit&auml;ts- KV-CONNECT: Komfortabler Datenaustausch
'HU VLFKHUH 1DFKULFKWHQGLHQVW .9
.9&amp;211(&amp;7$QZHQGXQJHQ
zirkel hat sich etabliert &amp;211(&amp;7HUP|JOLFKW,KQHQ$U]WEULHIH
▶ (OHNWURQLVFKHU$U]WEULHI
9LHU-DKUHJLEWHVQXQGLH0RGHUD
WRUHQWDJHGHU.9:/XQGLKUHU7XWRUHQ
$QKDQG YRQ SUD[LVQDKHQ 0RGXOHQ ELO
GHQ GLH 7XWRUHQ GLH 0RGHUDWRUHQ IRUW
0RGXOH VLQG 4XDOLWlWV]LUNHOEDXVWHLQH
GLH DXVJHZlKOWH 7KHPHQ GLGDNWLVFK
DXIEHUHLWHQ %HUHLWV ]HKQ 0RGXOH YRQ
&Aring;+\JLHQHPDQDJHPHQW&acute; EHU &Aring;3DWLHQ
WHQIDOONRQIHUHQ]&acute; ELV KLQ ]XU &Aring;9HUQHW
]XQJ IUKHU +LOIHQ EHL .LQGHVZRKOJH
IlKUGXQJ&acute; ZHUGHQ LQ 4XDOLWlWV]LUNHOQ
HLQJHVHW]W:HLWHUHVLHEHQQHXH0RGXOH
ZHUGHQ LQ GLHVHP -DKU DQJHERWHQ
-HW]WLPIQIWHQ-DKUGHU0RGHUDWRUHQ
WDJH ELHWHQ ZLU HLQLJH 0RGXOH DXFK
EORFNZHLVHDQVRGDVV6LHDQHLQHP0R
GHUDWRUHQWDJ ]ZHL 0RGXOH K|UHQ N|Q
QHQ ]XP %HLVSLHO &Aring;1RWIDOOPDQDJH
PHQW&acute; XQG &Aring;0XOWLPHGLNDWLRQ&acute; RGHU
&Aring;([SHUWHQLQWHUYLHZ&acute; XQG &Aring;3DWLHQWHQEH
UDWXQJVWRROV&acute;
'DPLW P|JOLFKVW DOOH 0LWJOLHGHU YRQ
GHP $QJHERW IU 4XDOLWlWV]LUNHO SUR&Agrave;
WLHUHQN|QQHQJLOWHVGLHJXWHQ9RUVlW]H
]XP -DKUHVEHJLQQ XP]XVHW]HQ /DVVHQ
6LH VLFK ]XP 4XDOLWlWV]LUNHOPRGHUDWRU
DXVELOGHQ RGHU VXFKHQ 6LH VLFK HLQHQ
4XDOLWlWV]LUNHO LQ GHQ 6LH VLFK HLQEULQ
JHQ 6LH VHW]HQ GDPLW HLQHQ ZHVHQWOL
FKHQ%HLWUDJ,KUHVHOEVWEHVWLPPWH)RUW
ELOGXQJ LQ HLJHQHQ +lQGHQ ]X KDOWHQ
'LH0RGHUDWRUHQWDJHƆƄƅƉ&Agrave;QGHQDPƇƅ
-DQXDU ƇƄ 2NWREHU XQG Ɔƌ 1RYHPEHU
VWDWW 6LH P|FKWHQ WHLOQHKPHQ RGHU KD
EHQ )UDJHQ&quot; 0HOGHQ 6LH VLFK JHUQH EHL
7HOƄƆƇƅƍƈƇƆƅƄƇƉ
7HOƄƆƇƅƍƈƇƆƅƄƇƈ
(0DLOT]#NYZOGH
:HLWHUH ,QIRUPDWLRQHQ XQG GLH 2QOLQH$QPHOGXQJ &Agrave;QGHQ 6LH DXI GHU
Internetseite der KVWL unter www.
NYZOGHPRGHUDWRUHQWDJ
1DFKULFKWHQ $EUHFKQXQJV XQG 'RNX
PHQWDWLRQVGDWHLHQGDWHQVFKXW]NRQIRUP
GLUHNW DXV ,KUHP 3UD[LVYHUZDOWXQJVV\V
tem zu versenden und in diesem zu
HPSIDQJHQ .9&amp;211(&amp;7 LVW LQ DOOHQ
YRQGHU.%9]HUWL&Agrave;]LHUWHQ3UD[LVYHUZDO
WXQJVV\VWHPHQ396LQWHJULHUW
So funktioniert KV-CONNECT
.9&amp;211(&amp;7 EHGLHQW VLFK GHV (0DLO
3ULQ]LSVXQGIXQNWLRQLHUWGDKHUDXFKVR
HLQIDFK -HGHU %HQXW]HU HUKlOW HLQH (
0DLO$GUHVVHEHUGLHHUIUDQGHUH.9
&amp;211(&amp;71XW]HU HUUHLFKEDU LVW =XP
9HUVHQGHQHLQHU1DFKULFKWUXIHQ6LHDOV
1XW]HU GLH HQWVSUHFKHQGH )XQNWLRQ LQ
,KUHP 396 DXI VFKUHLEHQ ,KUH 1DFK
richt oder suchen eine Datei aus, w&auml;h
OHQ DXV GHP $GUHVVEXFK GLH $GUHVVH
GHV (PSIlQJHUV XQG NOLFNHQ DXI &Aring;VHQ
GHQ&acute;0HKUPVVHQ6LHQLFKWWXQ
Sichere Daten&uuml;bertragung
'DV %HVRQGHUH DQ .9&amp;211(&amp;7 LVW
GDVV MHGH 1DFKULFKW MHGHV 'RNXPHQW
GDV EHU GLHVHQ .RPPXQLNDWLRQVNDQDO
YHUVFKLFNWZLUGEHLP6HQGHUYHUVFKOV
VHOWXQGHUVWEHLP(PSIlQJHUHQWVFKOV
VHOW ZLUG =XVlW]OLFK VLQG GLH 'DWHQ
EHLP 7UDQVSRUW JHVFKW]W GHQQ .9
&amp;211(&amp;7 ZLUG DXVVFKOLHOLFK LP 6L
FKHUHQ 1HW] GHU .9HQ .96DIH1HW
EHUHLWJHVWHOOW
Einbindung in die Prim&auml;rsysteme
hEHUGLH6LFKHUKHLWVYRUWHLOHKLQDXVELHWHW
.9&amp;211(&amp;7 HLQ ]XVlW]OLFKHV 3OXV 'LH
6RIWZDUHKlXVHUHUKDOWHQGLHVHWHFKQLVFKH
/|VXQJ IU GLH ,QWHJUDWLRQ LQ GLH 3UD[LV
YHUZDOWXQJVV\VWHPH YRQ GHP %HWUHLEHU
GHU.97HOHPDWLN*PE+HLQHU7RFKWHUJH
VHOOVFKDIWGHU.%9NRVWHQIUHL'DUEHUKL
QDXVJLEWGLH.97HOHPDWLN*PE+LQ)RUP
YRQ6SH]L&Agrave;NDWLRQHQGHQ6RIWZDUHKlXVHUQ
YRUZLHHLQH$QZHQGXQJLQGDV396HLQ
]XELQGHQLVW'DGXUFKLVW]%JHZlKUOHLV
tet, dass der Datenaustausch zwischen
,KQHQ XQG ,KUHQ .ROOHJHQ IXQNWLRQLHUW
XQDEKlQJLJ GDYRQ ZHOFKHV 3ULPlUV\V
WHPLP(LQVDW]LVW
▶ (OHNWURQLVFKH1DFKULFKW
▶ ƅ&amp;OLFN$EUHFKQXQJ 9HUVDQG
4XDUWDOVDEUHFKQXQJDQGLH.9
▶ H'RNX 9HUVDQG GHU 4XDOLWlWVVLFKH
UXQJV'RNXPHQWDWLRQHQ
$OOH IU GLH $EUHFKQXQJ ]HUWL&Agrave;]LHUWHQ
6RIWZDUHKlXVHU XQWHUVWW]HQ GHQ 9HU
VDQGGHU.9$EUHFKQXQJEHU.9&amp;21
1(&amp;7 %LWWH IUDJHQ 6LH ,KUHQ 6RIW
ZDUHDQELHWHU ZHOFKH GHU DQGHUHQ
$QZHQGXQJHQEHUHLWVLQ,KUHP6\VWHP
YHUIJEDU VLQG ,P /DXIH GHV -DKUHV
ZLUGGDV$QJHERWGHU$QZHQGXQJHQHU
ZHLWHUW ,Q GHU 8PVHW]XQJ EH&Agrave;QGHQ
▶ H'03 9HUVDQG GHU '03'DWHQ DQ
GLH'DWHQDQQDKPHVWHOOH
▶ H.RORVNRSLHXQGH+.69HUVDQGGHU
'RNXPHQWDWLRQHQDQGLH.9
▶ /DERUGDWHQWUDQVIHU %HDXIWUDJXQJ
XQG(UJHEQLV
▶ '$/(899HUVDQGGHU%HULFKWHXQG
5HFKQXQJHQ DQ GLH 8QIDOOYHUVLFKH
UXQJVWUlJHU
:LU WHLOHQ ,KQHQ UHFKW]HLWLJ GHQ =HLW
SXQNW PLW DE GHP GLH QHXHQ $QZHQ
GXQJHQEHUHLWVWHKHQ
1XW]XQJYRQ.9&amp;211(&amp;7
6LHEHQ|WLJHQLQ,KUHU3UD[LV
▶ HLQHQ.96DIH1HW=XJDQJ
▶ GLH %HUHLWVWHOOXQJ GHU JHZQVFKWHQ
Anwendung und die Freischaltung von
.9&amp;211(&amp;7 GXUFK ,KUHQ 6\VWHPEH
▶ .9&amp;211(&amp;7=XJDQJVGDWHQ XQG
,KUH(0DLO$GUHVVHYRQ,KUHU.9:/
8QWHU ZZZNYZOGH XQG GHQ 5XEULNHQ
0LWJOLHGHU 'LHQVWH VRZLH ,76HUYLFH
.9&amp;211(&amp;7&Agrave;QGHQ6LH,QIRUPDWLRQHQ
]X.9&amp;211(&amp;7HLQVFKOLHOLFKGHV$Q
WUDJVIU,KUHQ=XJDQJVRZLH$XVNQIWH
]X.96DIH1HW:lKOHQ6LH7HOƄƆƇƅ
ƍƈƇƆƍƍƈƄIUSHUV|QOLFKH5FNIUDJHQ
RGHUVFKUHLEHQ6LHHLQH(0DLODQ,7$
.RQWDNW#NYZOGH
USA, in firmenm&auml;&szlig;iger oder vertraglicher Verbindung steht.
Auslaufende MicrosoftBetriebssysteme nicht
'LH %HWULHEVV\VWHPH :LQGRZV ;3
XQG :LQGRZV 9LVWD ZHUGHQ VHLW GHP
OHW]WHQ -DKU YRQ 0LFURVRIW QLFKW PHKU
EHWUHXWXQGVLQGGDPLWVLFKHUKHLWVWHFK
QLVFK QLFKW DXI GHP DNWXHOOHQ 6WDQG
(LQ(LQVDW]GLHVHU6\VWHPHLVWGDKHUIU
GLH1XW]XQJYRQ.9)OH[1HWQLFKWPHKU
$XFKRKQHGLH1XW]XQJYRQ.9)OH[1HW
VLQG 5HFKQHU PLW GLHVHQ %HWULHEVV\VWH
PHQ XQG ,QWHUQHW]XJDQJ HLQ 6LFKHU
KHLWVULVLNR DXIJUXQG GHU IHKOHQGHQ 6L
FKHUKHLWVXSGDWHV
Veranstaltung „Sichere Patientenversorgung
'DV 7KHPD 6LFKHUKHLW KDW LQ GHU
3DWLHQWHQYHUVRUJXQJ K|FKVWH 3ULRULWlW
Analysen von Behandlungsfehlern zei
JHQ GDVV GLH 8UVDFKHQ LQ GHU 5HJHO
QLFKWLQGHUXQ]XUHLFKHQGHQ4XDOL&Agrave;ND
WLRQ GHU %HWHLOLJWHQ ]X VXFKHQ VLQG
9LHOPHKUEHJQVWLJHQKlX&Agrave;J.RPPXQL
NDWLRQV.RRSHUDWLRQVXQG.RRUGLQDWL
RQVPlQJHO GDV $XIWUHWHQ YRQ )HKOHUQ
'LH .9:/9HUDQVWDOWXQJ &Aring;6LFKHUH 3DWL
HQWHQYHUVRUJXQJGXUFK7HDPDUEHLWXQG
.RPPXQLNDWLRQ&acute; ZLOO GD]X EHLWUDJHQ
GLHVH )HKOHUTXHOOHQ DXI]XGHFNHQ $XV
JHULFKWHWDQGHQ%HGUIQLVVHQXQG+HU
DXVIRUGHUXQJHQ YRQ DPEXODQW WlWLJHQ
bU]WLQQHQXQGbU]WHQZHUGHQ(LQ&Aacute;XVV
IDNWRUHQLQ%H]XJDXIGDV7KHPD3DWL
HQWHQVLFKHUKHLWGDUJHVWHOOWXQGGLHNUL
WLVFKH 5H&Aacute;H[LRQ GHV HLJHQHQ +DQGHOQV
DQJHUHJW XP VR NRQNUHWH 9HUEHVVH
UXQJVPDQDKPHQDE]XOHLWHQ
PLW3DWLHQWHQLP7HDPGXUFKDNWLYHV
=XK|UHQ
▶hEHUZLQGHQYRQ0RWLYDWLRQVEORFND
GHQEHL3DWLHQWHQ0LWDUEHLWHUQ
Ƈ 3DWLHQW0LW:HUWVFKlW]XQJ7UDQVSDUHQ]XQG2ŲHQKHLWGLH*HVXQGKHLW
▶ 3DWLHQWHQEHWHLOLJXQJLP%HKDQGOXQJV
y%HGUIQLVRULHQWLHUWH*HVSUlFKVIK
y%H]LHKXQJVJHVWDOWXQJDOV3ODFHER
(ŲHNW&quot;
y9HUWUDXHQVFKDŲW,QIRUPDWLRQ
▶3DWLHQWHQEHWHLOLJXQJLP6FKDGHQVIDOO
y,QGLYLGXHOOH%HZHUWXQJYRQ)HKOHUQ
y.RPPXQLNDWLRQLP6FKDGHQVIDOO
▶ Gespr&auml;chsleitf&auml;den
▶ +DQGOXQJV*HVSUlFKVDQZHLVXQJHQ
ƅ .RQVWUXNWLYH%H]LHKXQJVJHVWDOWXQJ
IUGHQJHPHLQVDPHQ(UIROJ
▶7HDPSKDVHQ7HDPHQWZLFNOXQJVXKU
▶6DFKYV%H]LHKXQJVHEHQHLP7HDP
y)KUHQYRQ7HDPV
y Beziehungsgestaltung im Team
▶7HDP&sup2;(UOHEHQYRQ7HDPHUIROJ
▶0HKUDOVGLH6XPPHGHU7HLOH
6\QHUJLHHŲHNWHQXW]HQEHJQVWLJHQ
▶7HDPNOLPD$EIUDJH
▶6WUXNWXUHOOH$GDSWLRQHQ
]%$XIJDEHQYHUWHLOXQJ7HDP]X
VDPPHQVHW]XQJ
Ɔ 0LWHLQDQGHUUHGHQPDFKW
▶ Bedeutung von Beziehung &amp; Appell
IUGLH.RPPXQLNDWLRQ
▶ Grundlagen der Beziehungsgestaltung
y0RWLYH%HGUIQLVVH
y,PDJH$SSHOO
▶ $NWLYHV=XK|UHQXQGZHUWVFKlW]HQGH
▶9LGHRV6LPXODWLRQVEXQJHQ
▶'HHVNDODWLRQYRQ.RQ&Aacute;LNWVLWXDWLRQHQ
Informationen &amp; Anmeldung
„Sichere Patientenversorgung
Mittwoch, 29. April 2015, 15 bis 19
Uhr, &Auml;rztehaus Dortmund
Teilnehmergeb&uuml;hr: 50 Euro
Die Teilnahmebedingungen sowie
ein Anmeldeformular finden Sie im
Internet unter www.kvwl.de in der
Rubrik Termine.
Medizinisches Risikomanagement in der ambulanten Versorgung
,P -DQXDU ƆƄƅƈ KDW GHU *HPHLQVDPH %XQGHVDXVVFKXVV
0LQGHVWVWDQGDUGV ]XP $XIEDX YRQ 5LVLNRPDQDJHPHQW XQG
)HKOHUPHOGHV\VWHPHQIUYHUWUDJVlU]WOLFKHXQGYHUWUDJV]DKQ
lU]WOLFKH3UD[HQVRZLH.UDQNHQKlXVHUIHVWJHOHJW
8PGLHQLHGHUJHODVVHQHQbU]WH]HLWQDKEHUGLHVHQHXHQ$Q
IRUGHUXQJHQ ]X LQIRUPLHUHQ XQG GHQ +DQGOXQJVEHGDUI IU
9HUDQWZRUWOLFKH LQ *HVXQGKHLWVHLQULFKWXQJHQ GHU DPEXODQ
WHQ9HUVRUJXQJ]XYHUGHXWOLFKHQELHWHWGLH$EWHLOXQJ3DWLHQ
WHQVLFKHUKHLW GHV *HVFKlIWVEHUHLFKV 9HUVRUJXQJVTXDOLWlW %D
VLVNXUVH ]XP 7KHPD 5LVLNRPDQDJHPHQW LQ .RRSHUDWLRQ PLW
GHU*HVHOOVFKDIWIU5LVLNREHUDWXQJ*5%DQ'LH*5%LVWHLQ
HUIDKUHQHU6FKXOXQJVDQELHWHUPLWNRPSHWHQWHQ5HIHUHQWHQ
FKHUKHLWVDXGLWV )HKOHUNRPPXQLNDWLRQ &amp;,56 )DOODQDO\VHQ
3DWLHQWHQDXINOlUXQJ XQG NOLQLVFKH 'RNXPHQWDWLRQ 3DWLHQ
WHQEHWHLOLJXQJDQ0DQDKPHQ]XU)|UGHUXQJGHU3DWLHQWHQVL
FKHUKHLW6LFKHUKHLWVNXOWXULQGHUDPEXODQWHQ9HUVRUJXQJ
(VZHUGHQIROJHQGH,QKDOWHYHUPLWWHOW
▶ 3DWLHQWHQVLFKHUKHLWLPLQWHUQDWLRQDOHQ.RQWH[W
▶ )HKOHUTXHOOHQ .RPSOLNDWLRQVSRWHQ]LDOH XQG 6FKDGHQHU
HLJQLVVHLQGHUDPEXODQWHQ9HUVRUJXQJ5LVLNRLGHQWL&Agrave;]LHUXQJ
EHZHUWXQJEHZlOWLJXQJNRQWUROOH
▶ ,QVWUXPHQWH GHV PHGL]LQLVFKHQ 5LVLNRPDQDJHPHQWV 6L
0LWWZRFKƅƅ0lU]ƆƄƅƉƅƊELVƅƍ8KUbU]WHKDXV'RUWPXQG
'LHGDUJHVWHOOWHQ,QKDOWHVROOHQLQ)RUPYRQ9RUWUlJHQ)DOO
EHLVSLHOHQ 'LVNXVVLRQHQ +DQGRXWV XQG HLQHP $NWLRQVSODQ
IUGLH3UD[LVYHUGHXWOLFKWZHUGHQ'LH7HLOQDKPHJHEKUEH
WUlJWƉƄ(XURSUR3HUVRQELWWHEHDFKWHQ6LHXQVHUH7HLOQDK
PHEHGLQJXQJHQ
Medizinisches Risikomanagement f&uuml;r
&Auml;rzte in der ambulanten Versorgung
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Befreiung von der Rentenversicherungspﬂicht
hilft Ihnen bei allen Fragen rund
um die vertrags&auml;rztliche und psychotherapeutische T&auml;tigkeit.
Angestellte &Auml;rztinnen und &Auml;rzte
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Befreiung erst mit dem Datum des An
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Erneute Befreiung
bei Besch&auml;ftigungswechsel
Das Bundessozialgericht hat mit Urteil
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neuen Befreiungsantrag von der Versi
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eine Befreiungszeit seinerzeit einmal
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Weiterbildungsangebot der Akademie f&uuml;r medizinische Fortbildung der &Auml;KWL und der
› Hautkrebsscreening
› Vom EBM zum Honorar
› ADHS im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter — Diagnostik und Therapie
› Ausgew&auml;hlte psychiatrische Aspekte bei
› Die kleine Chirurgie im &auml;rztlichen Alltag
› Techniken des Gewebe– und Wundver-
› Die therapeutische Beziehung (5), Balint-
arbeit paradox: Hemmungslos angeben
› GO&Auml; 2015: Chancen und Risiken — Liquidation privat&auml;rztlicher Leistungen nach GO&Auml;
› EKG-Seminar
› Endoskopiepraxiskurs
› Gespr&auml;chsf&uuml;hrung in schwierigen klini-
› Interaktives Fallseminar: Schmerztherapie
› Klinische Tests an Knochen, Gelenken,
› Klinisch-neurologischer Untersuchungskurs im S&auml;uglingsalter
› Laktose-, Fruktose-, Nahrungsmittelintoleranzen und -allergien
› Leistenschmerz
› Lungenfunktionsseminar
› Manuelle Untersuchungsmethoden und
Termin: Samstag, 7. Februar 2015
Medizinethik und Medizinrecht
Sozialmedizin und Begutachtung
Theorie und Praxis des Schr&ouml;pfens und
› Transkulturelle Kompetenz — Behandlung
› Motivation, Mentale St&auml;rke &amp; Flow
› Stressbew&auml;ltigung durch Achtsamkeit
› Kommunikation in stressintensiven Kon-
› Yoga-Praxisworkshop
› Notf&auml;lle in der Praxis — Notfallmedizini-
sche Grundlagen - Reanimations&uuml;bungen
› Notf&auml;lle in der Praxis — Erweiterte Ma&szlig;-
nahmen der Cardiopulmonalen Reanima-
› Kindliche Notf&auml;lle
› Fit f&uuml;r den Notfall — Wissenswertes f&uuml;r
› Radiologie/Notfallradiologie
› KV aktuell — Betriebswirtschaftliche
KV aktuell — Arznei- und Heilmittel
KV aktuell — IT in der Arztpraxis
KV aktuell — Serviceangebote der KVWL
KV aktuell — Niederlassungsseminar
KV aktuell — Wissenswertes f&uuml;r psycho-
therapeutisch t&auml;tige &Auml;rzte/innen
› Verhaltenstherapie bei chronisch depres-
› Verhaltenstherapeutische Gruppentherapie
› Autismus-Spektrum-St&ouml;rungen &uuml;ber die
Psychotherapie — tiefenpsychologisch
› Psychodynamische Gruppenpsychotherapie
› Traumafolgest&ouml;rungen
Termine: Modul I: Mittwoch, 4. M&auml;rz 2015,
f&uuml;r Medizin und Technik
Workshopveranstaltung
bei der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe
Am Donnerstag, den 26. Februar 2015 um 18:00 Uhr