Source: https://easyct.de/forum/viewthread.php?thread_id=3928
Timestamp: 2019-02-17 10:45:43
Document Index: 313746543

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 19', '§ 4', '§ 4', '§ 4']

EasyCash&Tax Website - Forum: § 4 Nr. 21a (bb) Umsatzsteuergesetz (UStG)
17.02.2019 11:45:43
· Mitglieder insgesamt: 14,250
· Neuestes Mitglied: oberbrandstiffter
§ 4 Nr. 21a (bb) Umsatzsteuergesetz (UStG)
Geschrieben am 27.11.2018 14:35:20
meine Betriebseinnahmen werden bisher als umsatzsteuerlicher Kleinunternehmer ohne Umsätze aus § 19 Abs. 3 Nr. 1 und 2 verbucht.
Ab 2019 müsste ich grundsätzlich Umsatzsteuer zahlen, da die 17500 € in 2018 überschritten sind. Ich habe allerdings ab dem 01.01.2019 einen Grundlagenbescheid vorliegen, so dass ich nach § 4 Nr. 21a ,bb Umsatzsteuergesetz (UStG) wg. berufliche Bildungsmaßnahmen hiervon befreit sein werde.
1. Wo verbuche ich künftig die MItgliedsbeiträge.
2. Was ist mit den Trainingsanzügen und anderweitiger Ausstattung die ich in diesem Zusammenhang verkaufe, da der Jahresbetrag relativ gering ist und niemals die 17500 € Grenze überschreiten würde. Fallen diese Einnahmen ebenfalls unter § 4 Nr. 21a, bb UStG oder weiterhin unter die Kleinunternehmerregelung. Oder muss ich ggf. für diese eher geringen Einnehmen eine Umsatzsteuervoranmeldung durchführen.
Geschrieben am 27.11.2018 15:27:44
Mitgliedsbeiträge sind grundsätzlich von der Umsatzsteuer befreit. Wenn es aber eine direkte Gegenleistung gibt, wie Kursgebühren, unterliegen die normalerweise der USt, aber wegen Deiner Befreiung wohl nicht.
Nimmst Du das Feld "ust-freie Betriebseinnahmen" (EÜR 103).
Das ist eine sehr spezielle Frage und wahrscheinlich sind hier Details wichtig. Hier würde ich bei Unsicherheit wirklich mal den Steuerberater fragen.
Nur soviel: Die 17500 € Kleinunternehmergrenze kommt nach Deiner Schilderung für 2019 ja sowiewo nicht in Betracht. Die Befreiung nach § 4 Nr. 21a bb ist für Dich aber auch viel wertvoller, weil Du die USt. auf Kursmaterialien vom Finanzamt erstattet bekommst.
Geschrieben am 06.12.2018 12:04:24
habe heute (20.12.2018) nochmal mit dem Finanzamt gesprochen:
Die Einnahmen, die neben dem Grundlagenbescheid anfallen (als da z.B. wären, Sponsoreinnahmen, Verkaufte Artikel und Prüfungsgebühren) werden bei den Steuerpflichtigen Einnahmen eingesetzt. Da im Jahr 2018 die 17500 € Grenze überschritten wird, sind diese Einnahmen natürlich im Jahr 2019 umsatzsteuerpflichtig. Dafür darf dann aber 2019 auch Vorsteuer geltend gemacht werden.
Welche Ausgaben Vorsteuerabzugsberechtigt und welche Einnahmen Umsatzsteuerpflichtig sind, ist mir auch nach aktueller Anfrage beim FA nicht ganz klar, so dass ich im neuen Jahr wohl einen Steuerberater einschalten muss. Allerdings hab ich dafür dann etwas Zeit, da 2019 dann das 3. Jahr ist und die Umsatzsteuererklärung lt. telef. Auskunft FA dann auch erst im Rahmen der Einkommenssteuererklärung und EüR abgegeben werden muss, also nicht monatlich oder vierteljährlich.
Bearbeitet von fischej am 20.12.2018 12:17:35
13,796,825 eindeutige Besuche