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Timestamp: 2016-10-26 04:01:26
Document Index: 11261028

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'BGE', 'in fine', 'Art. 6', 'Art. 10', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 102', 'Art. 65', 'Art. 66']

8C_834/2014 (26.02.2015)
8C_834/2014 {T�0/2} � � Urteil vom 26. Februar 2015
Unfallversicherung (nat�rliche Kausalit�t),
A.________ (Jg. 1954), nebenberuflich mit einem Teilpensum als Lehrbeauftragter im Berufsbildungszentrum B.________ besch�ftigt, stiess am 3. September 2008 mit dem linken Knie gegen die Kante einer Tischschublade, als sein Lehrerstuhl w�hrend des Unterrichts unter ihm zusammenbrach. Nebst einer Verletzung am rechten Handgelenk wurde eine Meniskusruptur festgestellt. In der Folge kam zun�chst die Sanitas Krankenversicherung f�r die Heilbehandlung auf, w�hrend die Z�rich Versicherungs-Gesellschaft AG Taggelder aus einer privaten Kollektiv-Krankentaggeldversicherung erbrachte. Am 30. September 2009 wurde eine Arthroskopie am linken Knie mit arthroskopisch kontrollierter Teilmeniskektomie medial und Synovektomie durchgef�hrt und am 5. Mai 2010 erhielt A.________ linksseitig eine Knieprothese.
Die Bildungsdirektion des Kantons Z�rich als Arbeitgeber meldete der AXA Winterthur (heute: AXA-Versicherungen AG; nachstehend: AXA) als Unfallversicherer am 2. November 2010 - unter Beilage einer am 29. Oktober 2010 vom Versicherten selbst unterzeichneten Unfallmeldung und einer Kopie ihrer nicht datierten Bagatellunfallmeldung - einen R�ckfall zum Unfall vom 3. September 2008. Mit Schreiben vom 18. M�rz 2011 erkl�rte sich die AXA r�ckwirkend zur Leistungserbringung bis zur Knieprothesenversorgung vom 5. Mai 2010 bereit. Mit der Begr�ndung, zw�lf Wochen nach der Arthroskopie, sp�testens aber im Zeitpunkt des Knieprotheseneinsatzes am 5. Mai 2010, sei der status quo sine wieder erreicht worden, schloss sie den Fall - wie schon am 18. M�rz 2011 angek�ndigt - am 20. Mai 2011 verf�gungsweise per 4. Mai 2010 unter Einstellung ihrer bisherigen Leistungen (Heilbehandlung und Taggelder) ab. Mit Einspracheentscheid vom 16. Mai 2012 hielt sie daran im Ergebnis fest, wobei sie zur Begr�ndung nunmehr vorbrachte, mangels nat�rlicher Unfallkausalit�t w�re sie gar nie leistungspflichtig gewesen. Von einer R�ckforderung schon erbrachter Leistungen sah sie ab.
Nachdem das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich eine dagegen erhobene Beschwerde am 14. November 2013 abgewiesen hatte, hob das Bundesgericht diesen Entscheid mit Urteil vom 27. Juni 2014 auf und wies die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ck. Am 2. Oktober 2014 wies diese die Beschwerde erneut ab.
A.________ l�sst - wie schon in der Beschwerde gegen den kantonalen Entscheid vom 14. November 2013 - beschwerdeweise beantragen, ihm seien unter Aufhebung des kantonalen Entscheides vom 2. Oktober 2014 die gesetzlichen Leistungen weiterhin auch �ber den 4. Mai 2010 hinaus zu erbringen; insbesondere seien ihm Taggelder auszurichten und es sei f�r die Heilbehandlung aufzukommen, wobei der Taggeldansatz anders zu berechnen sei; nach Erlangung des medizinischen Endzustandes seien ihm eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung zu gew�hren. Zudem verlangt er die �bernahme von Gutachterkosten in H�he von Fr. 2'750.- durch die AXA f�r eine von ihm im ersten kantonalen Beschwerdeverfahren in Auftrag gegebene Expertise beim Orthop�den Dr. med. C.________ welche am 22. August 2012 erstattet worden war.
1.1.�Bez�glich der in Beschwerden in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) ans Bundesgericht in Betracht fallenden Beschwerdegr�nde und der diesem in solchen Verfahren je nach streitiger Leistungsart zustehenden �berpr�fungsbefugnis wird auf die entsprechenden Erw�gungen in dessen ebenfalls den heutigen Beschwerdef�hrer betreffenden Urteil vom 27. Juni 2014 verwiesen.
1.2.�Die rechtlichen Grundlagen f�r die Beurteilung der geltend gemachten Leistungsanspr�che sind bereits im vorinstanzlichen Entscheid vom 14. November 2013 dargelegt worden. Weitere Ausf�hrungen dazu er�brigen sich.
2.1.�Aufgrund der Aktenlage ist davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin offenbar erst aufgrund der "R�ckfallmeldung" des Arbeitgebers vom 2. November 2010 vom Geschehen vom 3. September 2008 �berhaupt Kenntnis erhalten hat. Ihre darauf in die Wege geleiteten Erhebungen f�hrten dazu, dass sie dieses Ereignis als Unfall anerkannte und auch dessen nat�rliche Kausalit�t f�r die angegebenen linksseitigen Kniebeschwerden zun�chst bejahte. Aus dieser am 15. M�rz 2011 vorerst telefonisch erfolgten und am 18. M�rz 2011 auch noch schriftlich best�tigten Leistungszusage kann der Beschwerdef�hrer jedoch nichts zu seinen Gunsten ableiten.
2.2.�Die Vorinstanz hat ausf�hrlich dargelegt, weshalb es am nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 3. September 2008 und der geltend gemachten Meniskusverletzung fehlt. Sie hat auch begr�ndet, weshalb daran das Gutachten von Dr. med. C.________ nichts zu �ndern vermag. Es kann auf die zutreffenden Erw�gungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden.
Dem steht der Umstand, dass die AXA ihre Leistungspflicht mit Schreiben vom 18. M�rz 2011 bis zum 5. Mai 2010 anerkannt hat, nicht entgegen. Sie begr�ndete n�mlich diese Befristung damit, dass der status quo ante bereits zu jenem Zeitpunkt - also rund sechs Monate vor der Unfallmeldung und zehn Monate vor ihrem Schreiben - eingetreten sei. Dies best�tigte sie mit ihrer Verf�gung vom 20. Mai 2011. Eine �ber den 5. Mai 2010 hinausgehende Anerkennung auf eine unbestimmte Dauer erfolgte seitens der AXA demnach in der Verf�gung nicht. Im Einspracheentscheid - der die Verf�gung ersetzt (BGE 132 V 368 E. 6.1 in fine, S. 374 f.) - hat sie die Unfallkausalit�t (ohne R�ckforderung der erbrachten Leistungen) zu Recht von Anfang an verneint. Die Rechtsprechung zur Umkehr der Beweislast (SVR 2009 UV Nr. 3 = 8C_354/2007 vom 4. August 2008 E. 2.2) findet daher auf die vorliegende Konstellation entgegen den Darlegungen des Beschwerdef�hrers keine Anwendung.
2.3.�Besteht zwischen dem Unfallereignis und den behandelten Folgen kein nat�rlicher Kausalzusammenhang, entf�llt auch eine Haftung f�r sch�digende Folgen dieser Behandlung nach Art. 6 Abs. 3 UVG oder - wie der Beschwerdef�hrer meint - Art. 10 UVV. Die Regelung in den Art. 6 Abs. 3 UVG (Sch�digung bei Heilbehandlung) und 10 UVV (Sch�digung bei medizinischer Abkl�rungsuntersuchung) gelangt nur so lange zur Anwendung als mit der sch�digenden medizinischen Vorkehr auch tats�chlich eine Unfallfolge angegangen worden ist (SVR 2012 UV Nr. 11 S. 37 [= Urteil 8C_708/2011 vom 9. November 2011 E. 5]). Der Unfallversicherer hat aufgrund einer dieser beiden Bestimmungen also nur f�r Sch�digungen aufzukommen, die in einem nat�rlich (und ad�quat) kausalen Zusammenhang mit den durch den versicherten Unfall erfolgten Heilbehandlungen und medizinischen Abkl�rungsuntersuchungen stehen (BGE 128 V 169 E. 1c S. 171 f. mit Hinweisen).
2.4.�Was die Kostentragung f�r das vom Beschwerdef�hrer im ersten kantonalen Rechtsmittelverfahren beigebrachte Gutachten des Orthop�den Dr. med. C.________ vom 22. August 2012 anbelangt, ist auf die vorinstanzlichen Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid zu verweisen, welchen seitens des Bundesgerichts nichts beizuf�gen bleibt.
Daraus ergibt sich, dass die Beschwerde - ohne Schriftenwechsel (Art. 102 Abs. 1 BGG) - vollumf�nglich abzuweisen ist. Diesem Ausgang entsprechend sind die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG) vom Beschwerdef�hrer als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).