Source: http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=07.01.2011_5A_159/2010
Timestamp: 2013-05-20 00:16:41
Document Index: 116422209

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 90', 'Art. 74', 'BGE', 'Art. 74', 'Art. 74', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 106', 'BGE']

Mit Urteil vom 8. Mai 2008 verpflichtete das Arbeitsgericht Koblenz die Z.________, Deutschland, zur Bezahlung einer Bruttoarbeitsverg�tung von insgesamt EUR 8'411.13 nebst Zins an X.________, Deutschland (EUR 12'500.-- f�r den Zeitraum September 2007 bis Januar 2008 nebst Zins zu 5% �ber dem jeweiligen Basiszinssatz seit 17. April 2008, abz�glich je EUR 1'636.29 Insolvenzgeld f�r die Monate Oktober, November und Dezember 2007 und EUR 970.-- Arbeitslosengeld f�r Januar 2008 [Ziff. 2], zuz�glich EUR 2'500.-- f�r Februar 2008 nebst Zins zu 5% �ber jeweiligen Basiszinssatz seit dem 20. Februar 2008, EUR 2'500.-- f�r M�rz 2008 nebst Zins zu 5% �ber dem jeweiligen Basiszinssatz seit 20. M�rz 2008, und EUR 2'500.-- f�r April 2008 nebst Zins zu 5% �ber dem jeweiligen Basiszinssatz seit 20. April 2008, abz�glich EUR 970 Arbeitslosengeld f�r Februar 2008, EUR 2'370.-- anderweitiger Verdienst im M�rz 2008 und EUR 2'370.-- anderweitiger Verdienst im April 2008 [Ziff. 3].
Mit Begehren vom 22. Mai 2009 betrieb X.________ die Z.________ AG mit Sitz an der A.________strasse in B.________ f�r eine Forderung von Fr. 21'368.66 (EUR 14'053.71 zum Kurs vom 22. Mai 2009 von 1.5205) nebst aufgelaufenem Zins von Fr. 2'676.47 (EUR 1'759.60 zum Kurs vom 22. Mai 2009 von 1.5205) und laufendem Zins sowie f�r Fr. 3'538.20 (Ziff. 5 des Entscheids; EUR 2'327.-- zum Kurs vom 22. Mai 2009 von 1.5205; Betreibung-Nr. 125925 des Betreibungsamts B.________).
Nachdem die Z.________ AG Rechtsvorschlag erhoben hatte, erteilte der Einzelrichter im summarischen Verfahren des Bezirks Z�rich X.________ mit Verf�gung vom 18. August 2009 definitive Rechts�ffnung f�r Fr. 12'789.12 (EUR 8'411.13 zum Kurs vom 22. Mai 2009 von 1.5205) samt laufendem Zins sowie aufgelaufenem Zins von Fr. 2'675.47 (EUR 1'759.60 zum Kurs vom 22. Mai 2009 von 1.5205). Im Mehrbetrag wies er das Rechts�ffnungsbegehren ab.
Gegen diesen ihr am 27. Januar 2010 zugestellten Entscheid hat X.________ (Beschwerdef�hrerin) mit einer am 24. Februar 2010 der Post aufgegebenen Eingabe beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen eingereicht. Sie beantragt, ihr sei in der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes B.________ f�r den Betrag von Fr. 21'368.66 (EUR 14'053.71) als Hauptforderung nebst Zins zu 6.62% seit dem 1. Juni 2009, Fr. 2'675.37 (EUR 1'759.60) an aufgerechnetem Zins bis 31. Mai 2009, Fr. 3'538.20 (EUR 2'327.--) als weitere Hauptforderung ohne Zinsen und die Kosten des Zahlungsbefehls von Fr. 100.-- definitive Rechts�ffnung zu gew�hren.
Die Beschwerdef�hrerin hat ihre Beschwerde mit Eingabe vom 31. Mai 2010 erg�nzt.
Angefochten ist ein Rekursentscheid des Obergerichts des Kantons Z�rich betreffend definitive Rechts�ffnung, mit dem vorfrageweise �ber die Anerkennung eines ausl�ndischen Urteils befunden worden ist. Damit liegt ein Endentscheid �ber eine Schuldbetreibungs- und Konkurssache im Sinn von Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG vor (Art. 90 BGG; Urteil 5A_840/2009 vom 30. April 2010 E. 1). Obwohl das Betreibungsverfahren aufgrund des Entscheides des Arbeitsgerichts Koblenz �ber eine arbeitsrechtliche Forderung eingeleitet worden ist, liegt keine verm�gensrechtliche Streitigkeit im Sinn von Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG mit einem Streitwerterfordernis von Fr. 15'000.-- vor (BGE 135 III 470 E. 1.2 S. 472 f.; Urteil 5D_155/2009 vom 9. Dezember 2009, die definitive Rechts�ffnung �ber eine arbeitsrechtliche Forderung betreffend). Vor Obergericht waren Fr. 27'581.-- und somit weniger als Fr. 30'000.-- streitig (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen ist folglich nur zul�ssig, wenn sich eine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung stellt (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG), was die Beschwerdef�hrerin zwar behauptet, aber nicht den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG entsprechend begr�ndet (zur Begr�ndungspflicht: BGE 133 III 645 E. 2.4 S. 648). Auf die Beschwerde ist somit im Verfahren nach Art. 109 Abs. 1 BGG nicht einzutreten.
Die Beschwerdef�hrerin legt nicht dar, welche verfassungsm�ssigen Rechte und inwiefern die Vorinstanz solche Rechte verletzt haben soll. Da die vorliegende Eingabe somit die qualifizierten Begr�ndungsanforderungen nicht erf�llt (Art. 106 BGG), die an die subsidi�re Verfassungsbeschwerde gestellt werden, kann sie auch nicht als solche entgegengenommen werden (BGE 133 II 396 E. 3.1 und 3.2).