Source: http://www.steuerlinks.de/richtlinie/aeao/abs167.html
Timestamp: 2018-02-19 17:22:51
Document Index: 291628543

Matched Legal Cases: ['§ 218', '§ 218', '§ 37', '§ 152', '§ 254', '§ 129', '§ 218', '§ 129', '§ 204', '§ 205', '§ 206', '§ 207', '§ 208', '§ 218', '§ 219', '§ 220']

Abschnitt 167 AEAO hier in der aktuellen Fassung
> Abschnitt 167 AEAO AEAO zu § 218 - Verwirklichung von Ansprüchen aus dem Steuerschuldverhältnis:
Abschnitt 167 AEAO
AEAO zu § 218 - Verwirklichung von Ansprüchen aus dem Steuerschuldverhältnis:
[ Abschnitt 166 AEAO ]
[ Abschnitt 168 AEAO ]
Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis ( § 37 AO ) werden durch Verwaltungsakt konkretisiert. Der - ggf. materiell-rechtlich unrichtige - Verwaltungsakt beeinflusst zwar nicht die materielle Höhe des Anspruchs aus dem Steuerschuldverhältnis, solange er jedoch besteht, legt er fest, ob und in welcher Höhe ein Anspruch durchgesetzt werden kann. Maßgebend ist allein der letzte Verwaltungsakt (z. B. der letzte Änderungsbescheid oder der letzte Abrechnungsbescheid). Der einheitliche Anspruch aus dem Steuerschuldverhältnis kann deshalb bei - ggf. mehrfacher - Änderung einer Festsetzung nicht in unterschiedliche Zahlungs- und Erstattungsansprüche aufgespalten werden (BFH-Urteil vom 6.2.1996, VII R 50/95, BStBl 1997 II S. 112).
Der Verwaltungsakt wirkt konstitutiv, wenn es sich um steuerliche Nebenleistungen handelt, deren Festsetzung in das Ermessen der Finanzbehörde gestellt ist, z. B. beim Verspätungszuschlag ( § 152 AO ).
Bei Säumniszuschlägen bedarf es keines Leistungsgebotes, wenn sie zusammen mit der Steuer beigetrieben werden ( § 254 Abs. 2 AO ).
Über Streitigkeiten, die die Verwirklichung von Ansprüchen aus dem Steuerschuldverhältnis betreffen, entscheiden die Finanzbehörden durch Abrechnungsbescheid. Als Rechtsbehelf ist der Einspruch gegeben. Die Korrekturmöglichkeiten richten sich nach den §§ 129 bis 131 AO .
Eine Verfügung über die Anrechnung von Steuerabzugsbeträgen, Steuervorauszahlungen und anrechenbarer Körperschaftsteuer (Anrechnungsverfügung) ist ein Verwaltungsakt mit Bindungswirkung. Diese Bindungswirkung muss auch beim Erlass eines Abrechnungsbescheids nach § 218 Abs. 2 AO beachtet werden. Deshalb kann im Rahmen eines Abrechnungsbescheids die Steueranrechnung zugunsten oder zuungunsten des Steuerpflichtigen nur dann korrigiert werden, wenn eine der Voraussetzungen der §§ 129 bis 131 AO gegeben ist (vgl. BFH-Urteil vom 15.4.1997, VII R 100/96, BStBl II S. 787).
Abschnitt 162 AEAO - AEAO zu § 204 - Voraussetzung der verbindlichen Zusage:
Abschnitt 163 AEAO - AEAO zu § 205 - Form der verbindlichen Zusage:
Abschnitt 164 AEAO - AEAO zu § 206 - Bindungswirkung:
Abschnitt 165 AEAO - AEAO zu § 207 - Außerkrafttreten, Aufhebung und Änderung der verbindlichen Zusage:
Abschnitt 166 AEAO - AEAO zu § 208 - Steuerfahndung, Zollfahndung:
Abschnitt 167 AEAO - AEAO zu § 218 - Verwirklichung von Ansprüchen aus dem Steuerschuldverhältnis:
Abschnitt 168 AEAO - AEAO zu § 219 - Zahlungsaufforderung bei Haftungsbescheiden:
Abschnitt 169 AEAO - AEAO zu § 220 - Fälligkeit: