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Timestamp: 2016-10-25 10:19:31
Document Index: 150281434

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

I 462/00 (17.12.2001)
I 462/00 Gb
Widmer; Gerichtsschreiberin Helfenstein Franke
A.- Der 1968 geborene O.________ arbeitete seit
18. Juli 1995 bei der Firma Z.________ AG als Lagermitarbeiter/Mitfahrer.
Bereits 1992 und 1994 war er wegen R�ckenbeschwerden in �rztlicher Behandlung. Am 25. Oktober 1995 zog er sich bei der Arbeit beim Transportieren eines etwa 400 kg schweren Computer-Racks ein Verhebetrauma am R�cken zu und war daraufhin vom 26. Oktober bis 15. November 1995 im Spital X.________ hospitalisiert. Die SUVA stellte mit Verf�gung vom 14. August 1996 ihre Versicherungsleistungen per 19. April 1996 ein, da der Status quo ante ab diesem Datum mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erreicht sei, was mit Einsprache-Entscheid vom 18. Februar 1998 und Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 24. Februar 1999 best�tigt wurde.
Bereits am 20. November 1995 hatte sich O.________ bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Leistungen angemeldet und dabei berufliche Massnahmen beansprucht. Die IV-Stelle des Kantons Aargau (nachfolgend: IV-Stelle) holte in der Folge einen Arbeitgeberbericht vom 11. Januar 1996, Berichte der behandelnden �rzte Dr. med. L.________ vom 23. Juli 1998 und des Spitals X.________ vom 17. November 1995 und 5. Januar 1996 sowie ein Gutachten der Rehabilitationsklinik Y.________ vom 22. Januar 1998 mit einem konsiliarischen psychiatrischen Gutachten des Externen Psychiatrischen Dienstes (EPD) vom 13. Januar 1998 ein. Sie zog die Akten der SUVA bei und veranlasste eine berufliche Abkl�rung vom 18. Juni bis 19. September 1997 in der Eingliederungsst�tte f�r Behinderte (VEBO; Bericht vom 6. Oktober 1997). Gest�tzt darauf ermittelte die IV-Stelle einen Invalidit�tsgrad von 58 % und sprach O.________ mit Verf�gung vom 15. April 1999 eine halbe Rente der Invalidenversicherung nebst Zusatzrente f�r die Ehefrau ab Oktober 1996 zu.
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 4. Juli 2000 ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt O.________ die Zusprechung einer ganze Rente und die Einholung weiterer �rztlicher Gutachten; gleichzeitig erneuert er seinen vorinstanzlichen Beweisantrag auf Erhebung der Vergleichseinkommen.
1.- Die Vorinstanz hat die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen �ber den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG), die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG) sowie die Rechtsprechung zur Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 115 V 134 Erw. 2 mit Hinweisen) und zur Beweisw�rdigung von medizinischen Berichten (BGE 125 V 352 Erw. 3a) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.- Es steht fest, dass der Beschwerdef�hrer auf Grund seiner gesundheitlichen Beeintr�chtigungen in seiner Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt ist. Streitig und zu pr�fen ist hingegen das Ausmass dieser Einschr�nkung und wie sich diese in erwerblicher Hinsicht auswirkt.
Die Vorinstanz geht mit der IV-Stelle davon aus, der Versicherte sei in einer leichten Hilfsarbeitert�tigkeit zu 50 % arbeitsf�hig und k�nne damit ein Invalideneinkommen von Fr. 19'888.- erzielen, was im Vergleich zum unbestrittenen hypothetischen Einkommen ohne Invalidit�t (Valideneinkommen) von Fr. 48'000.- einen Invalidit�tsgrad von 58 % und damit Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung ergebe. Der Beschwerdef�hrer hingegen macht im Wesentlichen geltend, er sehe ausser einer Vollrente keine M�glichkeit zu existieren. Er wehrt sich insbesondere gegen die Beurteilung durch den EPD und die Feststellung, dass er als Hilfsarbeiter noch zu 50 % arbeitsf�hig sei, da man in dieser T�tigkeit st�ndig etwas tragen oder heben m�sse.
3.- a) Was zun�chst die Arbeitsf�higkeit betrifft, ergibt sich aus den Akten Folgendes:
aa) Im Bericht der Dres. med. W.________ und F.________, Spital X.________, vom 17. November 1995 �ber die station�re Behandlung vom 26. Oktober bis 15. November 1995 wurde eine medio-laterale Diskushernie L5/S1 mit lumboradikul�rem Schmerzsyndrom sowie ASR-Abschw�chung rechts diagnostiziert. Seit Mitte Oktober leide der Versicherte an ins rechte Bein ausstrahlenden R�ckenschmerzen, die sich unter NSAR-Medikation gebessert h�tten. Am 25. Oktober habe er ein Verhebetrauma mit massiver Schmerzexacerbation erlitten.
Vorerst bestehe eine Arbeitsunf�higkeit von 100 % bis mindestens 25. November 1995. L�ngerfristig dr�nge sich wohl eine berufliche Umstellung auf, m�sse doch der Patient als Speditionsbeifahrer unausweichlich immer wieder schwere Lasten heben.
Im Bericht des gleichen Spitals vom 5. Januar 1996 wurde ebenfalls eine Arbeitsunf�higkeit bis 25. November 1995 attestiert. Im Verlaufsbericht vom 22. Februar 1996 wurde zudem festgehalten, der Patient sei ab 26. Februar 1996 zu 50 % arbeitsf�hig geschrieben worden.
bb) Der SUVA-Kreisarzt Dr. med. A.________ erkl�rte im Anschluss an eine Untersuchung vom 16. Januar 1996, unter den gegebenen Umst�nden komme eine Arbeitsaufnahme in der bisherigen T�tigkeit �ber l�ngere Sicht kaum in Frage, andererseits sei bereits jetzt eine berufliche Neuorientierung zur Diskussion zu stellen. Im Bericht der kreis�rztlichen Untersuchung vom 29. M�rz 1996 stellte er fest, auf Grund der Beschwerden, die bis zu diesem Tag andauerten und nach einem Arbeitsversuch erneut exacerbiert h�tten, habe die Arbeit nicht aufgenommen werden k�nnen. Wegen des heutigen Beschwerdebildes, das auf Grund einer gewissen Verdeutlichungstendenz nicht genau objektiviert werden k�nne, sei eine Arbeitsf�higkeit auch heute nicht realistisch durchzusetzen.
cc) Dem Gutachten der Rehabilitationsklinik Y.________ vom 22. Januar 1998 ist zu entnehmen, dass der Versicherte an einer chronischen lumbospondylogenen Schmerzkrankheit mit somatoformer Komponente und Hinweisen auf Aggravation sowie einer narzisstischen Pers�nlichkeitsst�rung leidet.
Aus rheumatologischer Sicht bestehe keine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit. S�mtliche ambulanten und station�ren therapeutischen Massnahmen h�tten zu keiner bleibenden Besserung der Beschwerden gef�hrt. Initial habe eine Korrelation zur computertomographisch nachgewiesenen Diskusherniation L5/S1 bestanden. Diese Situation habe sich je l�nger je mehr verw�ssert. Die Beschwerden w�rden immer mehr generalisieren und in den Vordergrund trete eine Pers�nlichkeitsst�rung des Versicherten. Betreffend Zuordnung zur strukturellen Diskopathie L5/S1 falle auf, dass der Versicherte ein diskrepantes Verhalten zeige. Im Sitzen und im Liegen w�rden deutlich unterschiedliche M�glichkeiten und Verhaltensmuster aufgezeigt. Auch die Kompression im Rumpfbereich erkl�re nicht die im Kreuz dabei empfundenen Schmerzen. In der Selbstbeurteilung der k�rperlichen F�higkeiten entspr�chen die gemachten Angaben, soweit dies auf Grund des Verhaltensmusters w�hrend der Untersuchung verglichen werden k�nne, nicht der Realit�t. Kein strukturelles Korrelat, auch nicht die Diskusherniation L5/S1 k�nne die beklagten Beschwerden erkl�ren. Vielmehr habe eine Chronifizierung und Generalisierung stattgefunden. Inwiefern auch eine Aggravation eine Rolle spiele, k�nne nur vermutet werden. Aus rheumatologisch/neurologischer Sicht bestehe keine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit. Unter Ber�cksichtigung der narzisstischen Pers�nlichkeitsst�rung m�sse von einer Arbeitsf�higkeit von 50 % ausgegangen werden.
In seinem konsiliarischen Gutachten vom 13. Januar 1998 diagnostizierte der EPD eine narzisstische Pers�nlichkeitsst�rung gem�ss ICD-10 F60. 8 und sch�tzte die Arbeitsf�higkeit des Versicherten aus psychiatrischer Sicht auf 50 %. Es sei diesem eine halbt�gige T�tigkeit zumutbar, ja therapeutisch erw�nscht, bei der er abwechselnd sitzen, stehen und gehen k�nne. Auf Grund seiner intellektuellen und sprachlichen F�higkeiten scheine eine nicht zu anspruchsvolle Aufgabe ad�quat. Es werde Arbeitsvermittlung der Invalidenversicherung empfohlen. Die Voraussetzungen f�r eine Umschulung seien nicht gegeben. Daneben solle eine Psychotherapie durchgef�hrt werden.
dd) In seinem Bericht vom 23. Juli 1998 f�hrte Dr.
med. L.________ aus, beim Versicherten habe sich eine eigentliche psychosomatische Schmerzkrankheit entwickelt.
Gepr�gt sei diese Erkrankung durch chronische Schmerzzust�nde vorwiegend im unteren R�ckenbereich weichteilrheumatischer Art sowie eine depressive Verstimmung verbunden mit der Vorstellung "alle seien gegen ihn". Obwohl die Entwicklung dieser Erkrankung zeitlich gesehen nach dem Unfallereignis eingesetzt habe, k�nnten nicht alle Elemente kausal analytisch mit dem Unfall in Zusammenhang gebracht werden.
Obwohl die Prognose dieser Erkrankung schlecht sei, seien seiner Meinung nach die Massnahmen und Kl�rungen zur beruflichen Wiedereingliederung nicht ausgesch�pft. Nach wie vor halte er an einer Arbeitsunf�higkeit von 100 % fest.
ee) Med. pract. H.________ gab in seinem Zeugnis vom 25. Februar 1999 an, der Versicherte leide an ausgepr�gten, chronischen R�ckenbeschwerden bei bekannten Bandscheibenproblemen.
In der Folge habe sich auch eine reaktive Depression entwickelt. Er kenne den Versicherten seit Oktober 1998 und habe bisher nie den Eindruck erhalten, dieser m�chte nicht gesund/arbeitsf�hig werden. In seiner Stellungnahme vom 8. Juni 1999 f�hrte er aus, da der Versicherte trotz Schmerzen immer arbeitswillig gewesen sei und damit dieser Gelder der Arbeitslosenversicherung beziehen konnte, habe er ihn ab Oktober 1998 zu 25 % arbeitsf�hig (mit Einschr�nkung von Seiten des R�ckens) geschrieben.
ff) Im Bericht vom 20. Januar 2000 f�hrte Dr. med.
B.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie, aus, die bereits vom EPD erw�hnte andauernde Pers�nlichkeits�nderung gem�ss ICD 10 F62 scheine sich immer mehr zu verfestigen.
Der Versicherte sei aus psychiatrischer Sicht nicht arbeitsf�hig.
gg) Dr. med. S.________, Spezialarzt FMH f�r Rheumatologie, attestierte am 24. Februar 2000 eine Arbeitsunf�higkeit von 100 % bis auf Weiteres und f�hrte aus, der Versicherte sei seit 8. April 1999 bei ihm in Behandlung.
Die Anzahl der akuten lumbal radikul�ren Schmerzen habe in den letzten sechs Monaten zugenommen, sodass das Krafttrainingsprogramm aufgegeben werden musste, was ebenfalls zur psychischen Verschlechterung des Zustandes gef�hrt habe.
b) Vorinstanz und Verwaltung haben in W�rdigung dieser medizinischen Unterlagen zu Recht auf das Gutachten der Rehabilitationsklinik Y.________ sowie das psychiatrische Konsilium des EPD abgestellt und eine Arbeitsf�higkeit von 50 % in einer leichten Hilfsarbeitert�tigkeit angenommen.
Es besteht kein Anlass, die Zuverl�ssigkeit dieser auf eingehenden Abkl�rungen beruhenden spezial�rztlichen Beurteilungen in Frage zu stellen. So liegen keinerlei Anhaltspunkte f�r die Annahme vor, die begutachtenden �rzte h�tten es an der erforderlichen Sorgfalt und Objektivit�t fehlen lassen. Die beiden Gutachten gen�gen den von der Rechtsprechung herausgebildeten Kriterien f�r ein medizinisches Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a); sie sind umfassend, beruhen auf allseitigen Untersuchungen, ber�cksichtigen die beklagten Beschwerden, sind in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden und leuchten in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge ein. Sie w�rdigen die medizinische Gesamtsituation in hinreichender und schl�ssiger Weise und stehen entgegen der Auffassung des Versicherten nicht im Widerspruch zu den Berichten des Spitals X.________, welches bereits ab 26. Februar 1996 wieder eine Arbeitsf�higkeit von 50 % im angestammten Beruf attestierte. Insbesondere �berzeugt die Schlussfolgerung, dass auf Grund einer Generalisierung die rheumatologischen Beschwerden gegen�ber einer Pers�nlichkeitsst�rung in den Hintergrund getreten sind, weshalb aus rheumatologischer Sicht keine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit mehr besteht. Die Gutachten stehen auch nicht im Widerspruch zum Bericht der VEBO, in welchem festgehalten wurde, der Versicherte m�sse als nicht vermittelbar bezeichnet werden, da dieser nicht die Frage nach der Zumutbarkeit einer Arbeit beantwortet und auch nicht beantworten kann; dies ist Sache des Arztes. Die VEBO hat denn auch selbst eine medizinische Begutachtung als notwendig erachtet. Erg�nzender Abkl�rungen, wie sie der Beschwerdef�hrer beantragt, bedarf es daher nicht, da hievon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweisw�rdigung, BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 II 469 Erw. 4a).
Daran �ndern auch die �brigen, zum Teil nach Verf�gungserlass erstellten Arztberichte nichts. Die beiden knappen Berichte des med. pract. H.________ �berzeugen medizinisch nicht, nachdem dieser zur Begr�ndung der Arbeitsunf�higkeit angibt, er habe bisher nie den Eindruck erhalten, der Versicherte m�chte nicht arbeitsf�hig werden, und auf die Arbeitslosenversicherung verweist. Auch der knappe Bericht des Dr. med. L.________ vermag die ausf�hrlich begr�ndeten Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen, wie die Vorinstanz zu Recht ausgef�hrt hat. Schliesslich tragen die fast ein Jahr nach Verf�gungserlass erstellten Berichte der Dres. med. B.________ und S.________ nichts weiter zur Feststellung des Sachverhaltes bei, wie er sich bis zum Verf�gungserlass - Grenze der richterlichen �berpr�fungsbefugnis (BGE 121 V 366 Erw. 1b) - verwirklicht hat. Soweit der Versicherte eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes f�r den Zeitraum nach Verf�gungserlass geltend machen sollte, kann dies im vorliegenden Verfahren nicht ber�cksichtigt werden, jedoch allenfalls einen Grund f�r ein Revisionsverfahren darstellen.
4.- Zu pr�fen bleibt, wie sich diese Arbeitsunf�higkeit in erwerblicher Hinsicht auswirkt.
a) Die IV-Stelle hat f�r das Valideneinkommen auf die Auskunft des Arbeitgebers abgestellt, wonach der Versicherte im Jahr 1998 einen Lohn von monatlich Fr. 3'900.- plus Gratifikation von Fr. 1'200.- = j�hrlich Fr. 48'000.- erzielt h�tte. Beim Invalideneinkommen st�tzte sie sich auf die vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung 1994 (LSE), passte den Zentralwert f�r einfache und repetitive T�tigkeiten von Fr. 4'225.- an die Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 1998 an und k�rzte diesen statistischen Lohn auf Grund des tiefen Valideneinkommens um 10.5 %. Unter Ber�cksichtigung der Arbeitsf�higkeit von 50 % und eines leidensbedingten Abzuges in der H�he von 15 % resultierte ein Invalideneinkommen von Fr. 19'888.- und damit ein Invalidit�tsgrad von 58 %.
b) Grunds�tzlich ist dieses Vorgehen nicht zu beanstanden, da zum einen bei der Ermittlung des ohne invalidisierenden Gesundheitsschaden erzielbaren Einkommens (des sog. Valideneinkommens) entscheidend ist, was die versicherte Person im Zeitpunkt des Rentenbeginns auf Grund ihrer beruflichen F�higkeiten und pers�nlichen Umst�nde nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit ohne den Gesundheitsschaden verdienen w�rde (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 Erw. 3b mit Hinweis) und zum andern zur Festsetzung des Invalideneinkommens praxisgem�ss auf die Tabellenl�hne der LSE abzustellen ist, da der Beschwerdef�hrer keine Verweisungst�tigkeit aufgenommen hat (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb mit Hinweisen).
Es sind jedoch einige Korrekturen anzubringen. Bei der Festlegung von Validen- und Invalideneinkommen ist praxisgem�ss (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) der Zeitpunkt der Verf�gung, d.h. das Jahr 1999, massgebend. Damit sind sowohl der erzielte Verdienst wie auch der statistische Wert unter Ber�cksichtigung der Nominallohnentwicklung auf das Jahr 1999 aufzurechnen. Grundlage des statistischen Wertes bildet dabei die neuste Lohnstrukturerhebung 1998, auch wenn sie der Vorinstanz mangels Ver�ffentlichung noch nicht bekannt war, da sie - als Teil des rechtlich erheblichen Sachverhalts - im Verf�gungszeitpunkt massgebend war.
Zudem ist der statistische Wert von 40 Stunden auf die betriebs�bliche Arbeitszeit von 41.8 Stunden aufzurechnen (Die Volkswirtschaft, Heft 10, Tabelle B 9.2). Schliesslich ist beim Vergleich des Valideneinkommens mit dem Branchendurchschnitt entgegen dem Vorgehen der IV-Stelle die Gratifikation miteinzubeziehen, da auch bei den Werten der LSE der 13. Monatslohn mitber�cksichtigt ist.
c) Damit ergibt sich folgender Einkommensvergleich:
Gem�ss Tabelle A1 der LSE 1998 betr�gt der Zentralwert f�r die mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden besch�ftigten M�nner monatlich Fr. 4'268.-. Angepasst an die Lohnentwicklung f�r 1999 (+ 0.3%, Die Volkswirtschaft, Heft 10, Tabelle B. 10.2) und aufgerechnet auf die betriebs�bliche Wochenarbeitszeit von 41.8 Stunden im Jahre 1999 resultiert ein j�hrliches Einkommen von Fr. 53'681. 30. Das an die Lohnentwicklung f�r das Jahr 1999 angepasste Valideneinkommen in der H�he von Fr. 48'144.- (48'000.- + 0.3 %) erweist sich damit um 10.3 % tiefer als der Branchendurchschnitt. Der Betrag von Fr. 53'681. 30 ist deshalb im entsprechenden Rahmen zu reduzieren (Urteil N. vom 22. Februar 2000, U 121/99), da invalidit�tsfremde Gr�nde, welche der Einkommenserzielung entgegenstehen oder diese vermindern, sofern sie zu einem unterdurchschnittlichen Einkommen f�hren, praxisgem�ss entweder sowohl beim Validen- wie beim Invalideneinkommen oder �berhaupt nicht zu ber�cksichtigen sind (ZAK 1989 S. 456 Erw. 3b, RKUV 1993 Nr. U 168 S. 97 Erw. 5a und b), was wiederum den Wert des Valideneinkommen von Fr. 48'144.- und bei einer h�lftigen Arbeitsf�higkeit Fr. 24'072.- ergibt.
Ein behinderungsbedingter Abzug beim Invalideneinkommen ist gem�ss BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa bis cc im Einzelfall zu bestimmen und betr�gt maximal 25 %, erfolgt aber nicht automatisch, sondern nur dann, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte bestehen, dass der Versicherte seine gesundheitlich bedingte Restarbeitsf�higkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wegen Lebensalter, Anzahl Dienstjahren, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad nur mit unterdurchschnittlichem Erfolg verwerten kann (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa). Verwaltung und Vorinstanz haben einen Abzug von 15 % vorgenommen, was in Anbetracht des Umstandes, dass der Beschwerdef�hrer leichte Hilfsarbeiten, bei denen er abwechslungsweise sitzen, stehen und gehen kann, infolge seiner Behinderung nur noch halbtags, indes ohne weitere Einschr�nkungen aus�ben kann, im Rahmen der Ermessenskontrolle nicht zu beanstanden ist. Das massgebliche Invalideneinkommen betr�gt deshalb Fr. 20'461. 20. Im Vergleich zum Valideneinkommen ergibt sich ein Invalidit�tsgrad von 57.5 %. Dabei ist der Vollst�ndigkeit halber festzuhalten, dass selbst bei einem maximal zul�ssigen leidensbedingten Abzug von 25 % mit einem Invalidit�tsgrad von 62,5 % (Invalideneinkommen: Fr. 18'054.-, Valideneinkommen:
Fr. 48'144.-) die Grenze f�r die Zusprechung einer ganzen Rente (66 2/3 %) nicht erreicht w�re.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, der Ausgleichskasse der Z�rcher Arbeitgeber und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung