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Timestamp: 2019-07-15 20:53:57
Document Index: 142607898

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BGH 2 StR 244/18 - 12. März 2019 (LG Köln) · hrr-strafrecht.de
BGH 2 StR 244/18 - 12. März 2019 (LG Köln) [= HRRS 2019 Nr. 442]
BGH 2 StR 244/18:
HRRS-Nummer: HRRS 2019 Nr. 442
Zitiervorschlag: BGH, 2 StR 244/18, Beschluss v. 12.03.2019, HRRS 2019 Nr. 442
BGH 2 StR 244/18 - Beschluss vom 12. März 2019 (LG Köln)
Gespräche, die Angaben über konkret begangene Straftaten enthalten, gehören nicht zum unantastbaren Kern privater Lebensgestaltung.
Dass das Landgericht von der durch die Nebenklägerin heimlich gefertigten Audioaufzeichnung des mit dem Angeklagten am 10. Februar 2017 geführten Telefongesprächs zu Beweiszwecken Gebrauch gemacht hat, begründet nach Abwägung der widerstreitenden Interessen kein Beweisverwertungsverbot; entgegen der Auffassung der Revision gehören Gespräche, die Angaben über konkret begangene Straftaten enthalten, nicht zum unantastbaren Kern privater Lebensgestaltung (BVerfG, Urteil vom 3. März 2004 - 1 BvR 2378/98, 1084/99, BVerfGE 109, 279, 319; Beschluss vom 26. Juni 2008 - 2 BvR 219/08, StraFo 2008, 421; BGH, Urteil vom 10. August 2005 - 1 StR 140/05, BGHSt 50, 206, 212; Senat, Urteil vom 22. Dezember 2011 - 2 StR 509/10, BGHSt 57, 71, 77 Rn. 18).