Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%20286/63
Timestamp: 2019-02-17 06:57:11
Document Index: 371853419

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 317', '§ 317', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 170', 'BGH', '§ 317', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 317', 'BGH', 'BGH', '§ 317', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 198', '§ 198', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'OGH', '§ 310', '§ 315', '§ 315', 'BGH', '§ 317', 'BGH', '§ 317', 'BGH', '§ 317', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 10.06.1964 - VIII ZR 286/63 - dejure.org
BGH, 10.06.1964 - VIII ZR 286/63
MDR 1964, 916
VersR 1964, 848
DB 1964, 1333
Die darauf beruhende Rechtsprechung beschränkt sich deswegen auf Fälle, in denen eine beglaubigte Abschrift einer bereits vorliegenden Urteilsausfertigung zugestellt wurde (BGH Urteil vom 10. Juni 1964 - VIII ZR 286/63 - MDR 1964, 916 und Beschlüsse vom 1. Juli 1974 - VIII ZB 17/74 - BGHWarn 1974, 475 und vom 29. September 1959 - VIII ZB 5/59 - NJW 1959, 2117, 2118 m.w.N.).
Fehlt die Unterschrift unter dem Vermerk, so handelt es sich lediglich um den Entwurf einer Ausfertigung (BGH, Urt. v. 10. Juni 1964 - VIII ZR 286/63, LM ZPO § 317 Nr. 8;… Urt. v. 23. Januar 1975 - VII ZR 199/73, LM ZPO § 317 Nr. 11).
Denn er dürfe insoweit nicht lediglich auf Schlußfolgerungen verwiesen werden, weil ihm nicht zuzumuten sei, die Richtigkeit und Vollständigkeit der Abschrift bei der Zustellung nachzuprüfen (RGZ 159, 25, 26; BGHZ 24, 116, 118 [BGH 15.04.1957 - II ZR 23/56]; BGH, Urt. v. 10. Juni 1964 a.a.O.; Beschl. v. 1. Juli 1974 - VIII ZB 17/74, VersR 1974, 1129, 1130).
BGH, 26.10.1976 - VI ZR 249/75
Zustellung einer fehlerhaften Urteilsausfertigung
BGH, 01.07.1974 - VIII ZB 17/74
Urteilsausfertigung - Beglaubigte Abschrift - Urkundsbeamter - Unterschrift
Wird die Zustellung gemäß § 170 Abs. 1 ZPO durch Übergabe einer beglaubigten Abschrift der Urteilsausfertigung bewirkt, so hängt die Wirksamkeit der Zustellung davon ab, daß die Abschrift in allen wesentlichen Punkten mit der Ausfertigung übereinstimmt; insbesondere muß aus ihr auch ersichtlich sein, daß der Ausfertigungsvermerk von dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle unterschrieben worden ist (vgl. BGH Urt. vom 10. Juni 1964- VIII ZR 286/63 = LM ZPO § 317 Nr. 8 = MDR 64, 916; Beschl. vom 9. Februar 1971 - VI ZB 19/70 = VersR 1971, 470).
Sie ist dann nur ein Hinweis darauf, daß der Urkundsbeamte diesen Namen trägt, besagt aber nicht, daß der Ausfertigungsvermerk auf der vollstreckbaren Ausfertigung von ihm unterschrieben wurde (vgl. BGH Urt. vom 10. Juni 1964 a.a.O.).
Er darf insoweit nicht lediglich auf Schlußfolgerungen verwiesen werden, weil ihm nicht zuzumuten ist, die Richtigkeit und Vollständigkeit der Abschrift bei der Zustellung nachzuprüfen (vgl. BGH Urt. vom 10. Juni 1964 - VIII ZR 286/63 a.a.O. und BGH VersR 72, 975).
Das ist nicht der Fall, wenn der Ausfertigungsvermerk zwar in seinem vollen Wortlaut wiedergegeben ist, aber den Namen des Urkundsbeamten nur in Klammern gesetzt und ohne den Hinweis enthält, ob sich darüber oder daneben auch dessen Unterschrift befindet (BGH Urteil vom 10. Juni 1964 - VIII ZR 286/63 = LM ZPO § 317 Nr. 8; Beschluß vom 1. Juli 1974 - VIII ZB 17/74 = VersR 1974, 1129).
BGH, 12.12.1990 - VIII ZB 42/90
Zulässigkeit einer innerhalb laufender Rechtsmittelfrist erneut eingelegten …
Fehlt die Unterschrift unter dem Vermerk, so handelt es sich in Wahrheit nicht um eine Ausfertigung, sondern allenfalls um den Entwurf einer Ausfertigung (BGH, Urteil vom 10. Juni 1964 - VIII ZR 286/63 = LM § 317 ZPO Nr. 8; BGHZ 100, 234, 237).
BGH, 11.02.1980 - III ZR 144/77
Es war für die Wirksamkeit der Zustellung erforderlich, daß die zugestellte beglaubigte Abschrift oder Ablichtung der Urteilsausfertigung die Unterschriften (Namen) der Richter sowie den Ausfertigungsvermerk des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle mit dessen Unterschrift (Namen) wiedergab ( BGH Urt. vom 10. Juni 1964 VIII ZR 286/63 - MDR 1964, 916 = VersR 1964, 848; vom 23. Januar 1975 - VII ZR 199/73 = MDR 1975, 482 = NJW 1975, 781; vom 22. September 1977 - VII ZR 144/77 = MDR 1978, 131 = NJW 1978, 217).
Den Beklagten steht aber der Beweis offen, daß die zugestellte Abschrift nicht den gesetzlichen Erfordernissen für eine Urteilszustellung genügte und die Zustellung daher unwirksam ist (vgl. BGH Urt. vom 10. Juni 1964 aaO; vom 27. November 1951 - IV ZR 185/51 LM ZPO § 198 Nr. 1; das Senatsurteil vom 25. Januar 1960 - III ZR 9/59 = LM ZPO § 198 Nr. 10 = VersR 1960, 328 [BGH 26.01.1960 - VI ZR 4/59] ).
BGH, 26.09.1997 - IX ZB 6/97
Zustellung einer nicht unterzeichneten Vollstreckungsklausel; …
Ihre Zustellung ist unwirksam (vgl. für nicht unterschriebene Urteile BGHZ 42, 94, 96;… BGH, Urt. v. 14. Januar 1953 - VI ZR 50/52, NJW 1953, 622, 623 f, insoweit nicht in BGHZ 8, 303; OGH NJW 1950, 309; LAG Köln BB 1968, 768;… Stein/Jonas/Leipold, ZPO 20. Aufl. § 310 Rdn. 27;… Zöller/Vollkommer, ZPO 20. Aufl. § 315 Rdn. 3;… MünchKomm-ZPO/Musielak, § 315 Rdn. 12; für den nicht unterschriebenen Ausfertigungsvermerk eines Urteils auch BGH, Urt. v. 10. Juni 1964 - VIII ZR 286/63, LM § 317 ZPO Nr. 8).
BGH, 25.10.1977 - VI ZR 198/76
Wirksamkeit der Zustellung der Berufungsschrift bei in der Berufungsschrift …
Stellt der Anwalt nur eine abgekürzte Ausfertigung (§ 317 Abs. 2 ZPO) zu (bzw. eine beglaubigte Abschrift davon, was genügt, s. BGH Urt. v. 10. Juni 1964 - VIII ZR 286/63 = LM ZPO § 317 Nr. 8), können nur Tatbestand und Urteilsgründe entfallen.
BGH, 14.07.1965 - VII ZB 6/65
Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Übereinstimmung der Urschrift …
Beglaubigte Abschrift - Urteilsausfertigung - Beglaubigungsvermerk - …
BGH, 14.07.1964 - VIII ZB 3/64
Zustellung der Urteilsformel
BGH, 04.11.1977 - V ZB 12/77
Anforderungen an die beglaubigte Abschrift eines Urteils - Vorliegen eines …