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Timestamp: 2016-10-22 19:57:17
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Matched Legal Cases: ['Art. 44', 'Art. 265', 'Art. 48', 'BGE', 'Art. 265', 'Art. 265', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 265', 'Art. 265', 'BGE', 'Art. 265', 'Art. 265', 'Art. 12', 'BGE', 'Art. 133', 'BGE', 'Art. 265', 'Art. 265', 'Art. 265', 'Art. 265', 'Art. 12', 'Art. 55', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 63', 'BGE', 'Art. 265', 'Art. 43', 'in fine', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 156', 'Art. 153', 'Art. 152']

5C.251/2001 (19.04.2002)
5C.251/2001/bmt
Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Hohl
X.________, Berufungskl�gerin, vertreten durch Rechtsanw�ltin Dr. Caterina N�geli, Grossm�nsterplatz 9, 8001 Z�rich,
Y.________, Berufungsbeklagte, Obergericht des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer,
Absehen von der Zustimmung der Mutter zur Adoption, hat sich ergeben:
A.-Mit Urteil vom 26. Dezember 1988 wurde die Ehe von A.________ und X.________ in der T�rkei geschieden, wobei die elterliche Gewalt �ber die gemeinsame Tochter, B.________ (geb. am 26. M�rz 1987), dem Vater �bertragen wurde, in dessen Obhut das Kind sich bereits befand. Der Mutter wurde ein Besuchsrecht einger�umt, das sie jedoch nie aus�bte. Die einzigen Kontakte zwischen Mutter und Kind fanden kurz vor der m�ndlichen Verhandlung betreffend Adoption des Kindes statt und beschr�nkten sich auf eine sehr knappe Korrespondenz sowie auf ein einziges Telefongespr�ch, das jedoch wegen Sprachschwierigkeiten zu keiner richtigen Kommunikation f�hrte.
Der Vater des Kindes, A.________, ist seit dem
3. September 1993 mit Y.________ verheiratet und tr�gt seither den Namen "Y.________". B.________ lebt bei ihrem Vater und ihrer Stiefmutter.
B.-Da sich die leibliche Mutter des M�dchens weigerte, die Zustimmung zu einer Adoption durch die Stiefmutter zu geben, sah der Bezirksrat Horgen in seinem Beschluss vom 2. Oktober 2000 von der Zustimmung ab und sprach die Adoption des M�dchens durch seine Stiefmutter aus.
Den gegen diesen Beschluss erhobenen Rekurs der leiblichen Mutter wies das Obergericht des Kantons Z�rich am 21. August 2001 ab und best�tigte den Beschluss des Bezirksrates.
C.-Gegen diesen Beschluss hat die leibliche Mutter Berufung ans Bundesgericht erhoben. Sie beantragt, den angefochtenen Beschluss aufzuheben und festzustellen, dass von ihrer Zustimmung zur Adoption des M�dchens nicht abgesehen werden darf. F�r das bundesgerichtliche Verfahren ersucht sie um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung.
Es ist keine Berufungsantwort eingeholt worden. Das Obergericht hat auf Gegenbemerkungen verzichtet.
D.-Die gegen den obergerichtlichen Beschluss erhobene Nichtigkeitsbeschwerde wurde vom Kassationsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 5. Februar 2002 abgewiesen, soweit darauf einzutreten war.
1.-Gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Z�rich ist die Berufung zul�ssig, soweit mit ihm von der Zustimmung der Berufungskl�gerin zur Adoption mit der Begr�ndung abgesehen wurde, sie habe sich nicht ernsthaft um das Kind gek�mmert (Art. 44 lit. c OG, Art. 265c Ziff. 2 ZGB, Art. 48 Abs. 1 OG; BGE 108 II 523 E. 1).
2.- Gem�ss Art. 265a Abs. 1 ZGB bedarf die Adoption der Zustimmung des Vaters und der Mutter des Kindes. Von der Zustimmung eines Elternteils kann nach Art. 265c Ziff. 2 ZGB abgesehen werden, wenn dieser sich nicht ernstlich um das Kind gek�mmert hat.
a) Das Bundesgericht hat in seiner �lteren Praxis unter Hinweis auf die Lehre einzig darauf abgestellt, ob im massgebenden Zeitpunkt eine lebendige Beziehung zwischen dem zustimmungsberechtigten Elternteil und seinem Kind, das adoptiert werden soll, bestehe. Der Grund, aus dem eine solche Beziehung nicht hergestellt oder unterhalten werden konnte, sollte dabei ausser Acht bleiben (objektivierte Beurteilung; BGE 107 II 18 E. 5 S. 22 f.). In BGE 108 II 523 E. 3 S. 524 ff. hat es diese Praxis pr�zisiert und ausgef�hrt, dass die Rechtsprechung, die in erster Linie das Kindesinteresse vor Augen hatte, nicht allen Lebenslagen gerecht zu werden vermag. Das Gesetz will die in der Pers�nlichkeit des betroffenen Elternteils begr�ndeten Interessen nicht einfach �bergehen. Ohne Zustimmung des Vaters oder der Mutter f�llt eine Adoption, so w�nschenswert sie auch erscheinen mag, deshalb nur in Betracht, wenn das Fehlen einer Beziehung zwischen dem betreffenden Elternteil und dem Kind darauf zur�ckzuf�hren ist, dass sich dieser nicht um sein Kind gek�mmert hat; massgebend ist somit sein Verhalten.
Dieses muss von Fall zu Fall beurteilt werden. Im in BGE 109 II 382 publizierten Fall hat das Bundesgericht festgehalten, dass von der Zustimmung nicht abgesehen werden darf, wenn selbst ein unabl�ssiges Bem�hen einer Mutter um ihr Kind wegen einer Verkettung ungl�cklicher �usserer Umst�nde erfolglos geblieben ist und zu keiner gelebten Beziehung zum Kind gef�hrt hat, weil es bei Art. 265c Ziff. 2 ZGB darum geht, einem allenfalls objektiv als missbr�uchlich zu wertenden Verhalten des nicht zustimmenden Elternteils zu begegnen (S. 386). Diese neuere Praxis hat das Bundesgericht sp�ter verschiedentlich best�tigt und sich dabei auch mit der von Hegnauer (Berner Kommentar, N. 25c und 25d zu Art. 265c ZGB; ZVW 39/1984 S. 110 ff.) und Schnyder (ZBJV 120/1984, S. 129 ff. und 121/1985 S. 93 ff.) ge�usserten Kritik auseinander gesetzt (BGE 111 II 317 E. 3b S. 322 f.; 113 II 381 E. 2 S. 382 f., mit einer �bersicht �ber die Entwicklung der Rechtsprechung; 118 II 21 E. 3d S. 25).
Sie kann daher als grunds�tzlich gefestigt gelten. Die umrissene neuere Praxis ist in der Lehre teilweise auf Zustimmung gestossen (Stettler, Le droit suisse de la filiation, in: TDPS III/2, 1, S. 132 ff.); zum Teil ist ihr allerdings auch noch in j�ngerer Zeit ernst zu nehmende Kritik erwachsen (Breitschmid, Basler Kommentar, N. 13 f.
zu Art. 265c ZGB).
b) In einem weiteren Entscheid (Urteil 5C.4/2001 vom 26. April 2001) hat das Bundesgericht seine Rechtsprechung weiterentwickelt. Danach muss im Zusammenhang mit der Auslegung von Art. 265c ZGB ber�cksichtigt werden, dass der Bundesgesetzgeber dem Willen des Kindes hinsichtlich der Regelung seiner familienrechtlichen Situation in den letzten Jahren verst�rktes Gewicht beigemessen hat (Art. 12 des �bereinkommens vom 20. November 1989 �ber die Rechte des Kindes [SR 0.107], f�r die Schweiz in Kraft getreten am 26. M�rz 1997; dazu BGE 124 III 90 E. 3b S. 93; Art. 133 Abs. 2 ZGB in der seit dem 1. Januar 2000 geltenden Fassung; s. bereits BGE 122 III 401 E. 3b). Namentlich dieser Umstand ruft nach einem st�rkeren Einbezug des Kindesinteresses bzw.
-wunsches auch bei der Anwendung von Art. 265c ZGB, wenn die innere Koh�renz der Rechtsordnung gewahrt werden soll. Vor diesem Hintergrund hat jedenfalls das Interesse des die Adoption ablehnenden Elternteils dann gegen�ber dem Kindesinteresse zur�ckzutreten, wenn ein zu adoptierendes, urteilsf�higes Kind den haupts�chlichen Teil seiner Kindheit bei den Pflegeeltern verbracht hat und zu diesen eine so gute Beziehung unterh�lt, dass der beidseitige Adoptionswunsch besteht, w�hrend die Beziehung zum die Adoption ablehnenden Elternteil als schlecht oder erheblich gest�rt bezeichnet werden muss. Der Schutz der Pers�nlichkeit des Kindes beansprucht in solchen F�llen grunds�tzlich den Vorrang vor dem Schutz der Pers�nlichkeitsrechte des ablehnenden Elternteils (vgl. Hegnauer, a.a.O., N. 23a zu Art. 265c ZGB; Breitschmid, a.a.O., N. 12 zu Art. 265c ZGB; anderer Meinung: Weimar, Die Zustimmung der Eltern zur Adoption, in: ZVW 2001 S. 128 ff.). Eine andere, sich an der bisherigen Rechtsprechung orientierende Betrachtungsweise erscheint dagegen nach wie vor als gerechtfertigt, wenn das Kind noch nicht urteilsf�hig ist und damit seinen W�nschen nicht zuverl�ssig Ausdruck zu geben vermag, oder wenn es nur verh�ltnism�ssig kurze Zeit bei den adoptionswilligen Pflegeeltern verbracht hat. Wollte man die bisherige Rechtsprechung aber unver�ndert auch f�r urteilsf�hige und bei den Pflegeeltern verwurzelte Kindern aufrecht erhalten, entst�nde eine Diskrepanz zur Gewichtung der Kindesinteressen in anderem familienrechtlichem Zusammenhang (siehe zum Ganzen das ausf�hrliche Urteil 5C.4/2001 vom 26. April 2001 E. 2).
c) Die Vorinstanz hat sich im Wesentlichen auf den vorgenannten Entscheid gest�tzt und hat sodann betont, die heutige Berufungskl�gerin, welche die Zustimmung zur Adoption verweigere, habe seit 1988 keinen Kontakt mehr zu ihrer Tochter unterhalten. Wohl h�tten der Vater und die Stiefmutter f�r das Wohl der Tochter gesorgt, doch bedeute dieser Zustand noch keine vollst�ndige Integration des Kindes in ihre Familie. Die rechtliche Stellung des Kindes gegen�ber seinem Stiefelter sei somit im Vergleich zum Kindesverh�ltnis im technischen Sinne die deutlich schw�chere. Entgegen der in der Lehre vertretenen Auffassung (Breitschmid, Basler Kommentar, N. 17 zu Art. 265c ZGB) rechtfertige es sich nicht, die Stiefkinderadoption bei fehlender Zustimmung eines Elternteils gegen�ber anderen Adoptivsituationen zu erschweren, zumal die Interessenlage des Betroffenen keine andere sei. Die Vorinstanz hat sodann wichtige Gr�nde, welche gegen ein Absehen von der Zustimmung sprechen, verneint.
d) Nach den verbindlichen tats�chlichen Feststellungen lebte die Berufungskl�gerin in der T�rkei und hatte angesichts finanzieller Schwierigkeiten und mangels Einladung ihres fr�heren Ehemannes kaum die M�glichkeit, ein Visa f�r die Einreise in die Schweiz zu erhalten. Versuche, mit der Tochter zu telefonieren, scheiterten aus nicht gekl�rten Umst�nden, wobei nicht erstellt ist, ob dies auf die schlechte Beziehung zu ihrem fr�heren Ehemann zur�ckzuf�hren ist. Immerhin hat sich die Berufungskl�gerin zu Beginn des Adoptionsverfahrens darum bem�ht, das M�dchen zu sehen und ein neues Verh�ltnis zu ihm aufzubauen. Wie die Vorinstanz zu Recht festh�lt, ist der mangelnde Kontakt im Wesentlichen auf objektive Gr�nde zur�ckzuf�hren, welche der Berufungskl�gerin nicht angelastet werden k�nnen; sie trifft - wenn �berhaupt - ein geringes Verschulden daran, dass sie �ber die Jahre keine Beziehung mit der Tochter hat aufbauen k�nnen.
Unter diesen Umst�nden aber kann ihr ein Interesse an der Aufrechterhaltung des rechtlichen Bandes zum Kind und an der Belebung des ihr zustehenden Besuchsrechts nicht abgesprochen werden.
e) Das Interesse der Mutter hat hier aber jenem der Tochter zu weichen. Das 1987 geborene, nunmehr 14-j�hrige M�dchen hat praktisch die ganze bisherige Kindheit bei ihrem Vater und der Stiefmutter verbracht und zudem deutlich den Wunsch ge�ussert, von der Stiefmutter adoptiert zu werden; es verletzte sein Pers�nlichkeitsrecht, w�rde eine Adoption durch die Stiefmutter verweigert. Abgesehen davon entspricht die Adoption des Kindes auch in wirtschaftlicher Hinsicht dem Kindeswohl, w�hrend keine wichtigen Gr�nde daf�r sprechen, nicht von der Zustimmung der Mutter zur Adoption abzusehen.
Zwar erlischt das Kindesverh�ltnis der Mutter zu ihrer Tochter mit der Adoption. Doch gilt es dabei nicht ausser Acht zu lassen, dass durch die Adoption keine lebendige Beziehung zwischen der Berufungskl�gerin und ihrer Tochter zerst�rt wird. Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene Beschluss mithin nicht als bundesrechtswidrig.
3.-Was die Berufungskl�gerin gegen den angefochtenen Entscheid vorbringt, ist nicht geeignet, diesen als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen.
a) Die Berufungskl�gerin wendet sich nicht gegen die Rechtsprechung des Bundesgerichts (Urteil 5C.4/2001 vom 26. April 2001). Sie ist aber der Ansicht, die vom Bundesgericht darin aufgezeigten Kriterien, wie die Dauer des Pflegeverh�ltnisses, die Urteilsf�higkeit des zu adoptierenden Kindes, dessen ge�usserter Adoptionswunsch sowie die fehlende Mutter-Kind-Beziehung resp. die Gr�nde f�r deren Fehlen stellten sich bei jeder Adoption und seien f�r die Interessenabw�gung gleichermassen massgebend. Trotz des Wortlautes von Art. 12 des �bereinkommens vom 20. November 1989 �ber die Rechte des Kindes (SR 0.107) sei eine Interessenabw�gung vorzunehmen, wobei nicht nur die Interessen des Kindes, sondern auch jene der Mutter in Betracht zu ziehen seien. �berdies g�lten f�r die Stiefkinderadoption strengere Voraussetzungen f�r ein Absehen von der elterlichen Zustimmung.
Mit dieser sehr allgemein gehaltenen Kritik setzt sich die Berufungskl�gerin indes nicht in der erforderlichen Weise mit den Argumenten des angefochtenen Entscheides auseinander (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 116 II 745 E. 3 S. 749). Sodann zeigt sie auch nicht auf, welche ihrer Ansicht nach strengeren Voraussetzungen erf�llt sein m�ssten, damit von der Zustimmung der leiblichen Mutter zur Adoption abgesehen werden k�nnte. Insoweit ist daher auf die Berufung nicht einzutreten.
b) Nach dem angefochtenen Entscheid ist das Kind im Auftrag des Gerichts zur Frage der Adoption ausf�hrlich befragt worden. Das nunmehr 14-j�hrige M�dchen zeigte sich �ber die wesentlichen Folgen der Annahme an Kindesstatt zutreffend informiert und es wusste �berzeugend zu begr�nden, weshalb die Adoption seinem eigenen Wunsch entspricht.
Die Berufungskl�gerin behauptet, der Adoptionswille des M�dchens sei nicht gefestigt; das M�dchen sei sich �ber die Adoption nicht im Klaren, zumal es die entsprechenden Informationen nur von seinem Vater und seiner Stiefmutter erhalten habe und nicht s�mtliche Umst�nde, die seine leibliche Mutter betreffen, habe in Betracht ziehen k�nnen. Mit diesen Ausf�hrungen kritisiert die Berufungskl�gerin jedoch in unzul�ssiger Weise die Beweisw�rdigung der Vorinstanz.
Insoweit ist daher auf die Berufung nicht einzutreten (BGE 120 II 97 E. 2b S. 99; 114 II 289 E. 2a; 125 III 78 E. 3a).
c) Die Berufungskl�gerin macht geltend, die Vorinstanz gehe ohne eingehende Begr�ndung von der Urteilsf�higkeit des Kindes mit Bezug auf die Frage der Adoption aus und st�tze diese Auffassung einzig auf �usserungen des Kindes sowie mit dem lapidaren Hinweis darauf, dass die Urteilsf�higkeit bei einem 14-j�hrigen M�dchen ohnehin zu vermuten sei. Da in Fragen der Kinderbelange die Offizialmaxime gelte, h�tte die Vorinstanz die Frage der Urteilsf�higkeit n�her abkl�ren m�ssen, was aber in Verletzung von Bundesrecht unterblieben sei. Sodann verstosse es gegen Art. 8 ZGB, ihr die Beweislast f�r die wesentlichen Tatsachen aufzub�rden.
Zudem lasse der dem angefochtenen Beschluss zu Grunde liegende Sachverhalt keineswegs auf Urteilsf�higkeit des Kindes schliessen, weshalb die vorinstanzliche Beweisw�rdigung Art. 8 ZGB verletze.
Die Berufungskl�gerin macht nicht geltend, die Vorinstanz sei von einem falschen Begriff der Urteilsf�higkeit ausgegangen (BGE 91 II 327 E. 8 S. 338). Nach dem angefochtenen Entscheid ist das Kind im Auftrag des Gerichts zur Frage der Adoption ausf�hrlich befragt worden. Das nunmehr 14-j�hrige M�dchen zeigte sich �ber die wesentlichen Folgen der Annahme an Kindesstatt zutreffend informiert und es wusste �berzeugend zu begr�nden, weshalb die Adoption seinem eigenen Wunsch entspricht. Damit hat das Obergericht im Rahmen der Beweisw�rdigung eingehend begr�ndet, weshalb es das Kind als urteilsf�hig betrachtet. Hat es sich aber aufgrund der Befragungen ein schl�ssiges Bild �ber die entscheidenden Tatsachen zur Bejahung der Urteilsf�higkeit machen k�nnen, so war es nicht gehalten, zu weiteren Abkl�rungen zu schreiten (vgl. Urteil C.496/1987 vom 28. April 1988, E. 2b). Von einer Verletzung der Offizialmaxime kann daher keine Rede sein. Wo der Richter - wie hier das Obergericht - in W�rdigung von Beweisen zur �berzeugung gelangt, eine Tatsache sei bewiesen, ist die Beweislastverteilung gegenstandslos (BGE 114 II 289 E. 2a S. 291). Nicht verletzt ist Art. 8 ZGB sodann durch die Beweisw�rdigung, zumal er diese Frage gar nicht regelt (BGE 114 II 289 E. 2a S. 291). Soweit die Berufungskl�gerin schliesslich von einem anderen als dem vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt ausgeht, ist auf die Berufung nicht einzutreten (Art. 63 Abs. 2 OG; BGE 120 II 97 E. 2b S. 99).
d) Nach den vorinstanzlichen Ausf�hrungen hat die Berufungskl�gerin zwischen 1987 und 1988 1 3/4 Jahre mit dem Kind verbracht. Nach Ansicht der Vorinstanz hat dieser Umstand jedoch keinen Einfluss auf das Adoptionsverfahren, zumal die Mutter seit 1988 �berhaupt keinen Kontakt mit ihrer Tochter unterhalten hat.
Die Berufungskl�gerin macht geltend, aus der Tatsache, dass keine Beziehung mit der Tochter bestehe, lasse sich nicht schliessen, dass die Mutter-Kind-Beziehung als schlecht bzw. gest�rt im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung angesehen werden k�nne (Urteil 5C.4/2001 vom 26. April 2001, E. 2c). Dass zwischen Mutter und Tochter keine Beziehung bestehe, d�rfe der Berufungskl�gerin nicht angelastet werden, zumal dieser Umstand laut den vorinstanzlichen Feststellungen auf objektiven Gr�nden beruhe.
Relevant sei schliesslich, dass im vorliegenden Fall die Tochter ihre Mutter kennenlernen m�chte, was jedoch auf den Fall nicht zugetroffen habe, welcher vom Bundesgericht am 26. April 2001 beurteilt wurde. Diesen Aspekt habe die Vorinstanz bei seiner Interessenabw�gung nicht ber�cksichtigt und damit Art. 265c Ziff. 2 ZGB verletzt.
Entgegen den Behauptungen der Berufungskl�gerin hat die Vorinstanz dieses vom Fall 5C.4/2001 abweichende Element keineswegs �bersehen. Es vermag indes nicht einzuleuchten, weshalb der vorliegende Fall allein wegen dieses Unterschiedes anders zu beurteilen w�re. Die Vorinstanz hat f�r das Bundesgericht verbindlich festgestellt, dass zwischen Mutter und Tochter seit 1988 keine Beziehung mehr besteht. Nur weil keine gest�rte, sondern �berhaupt keine Beziehung zwischen Tochter und Mutter gegeben ist, kann nicht gesagt werden, das Absehen von der m�tterlichen Zustimmung zur Adoption verletze Bundesrecht. Dass das Kind seine Mutter kennenlernen m�chte, spricht nicht gegen den vorhandenen und deutlich ge�usserten Adoptionswunsch des Kindes.
e) Die Berufungskl�gerin wirft dem Obergericht vor, es habe bei seiner Interessenabw�gung nicht gen�gend ber�cksichtigt, dass das zu adoptierende Kind erst 14 Jahre alt sei. Die rechtliche Gleichstellung mit der Halbschwester stelle kein gewichtiges Element f�r die Adoption dar.
Schliesslich seien die Unterschiede zwischen einem Stiefkindverh�ltnis und der Adoption entgegen der Auffassung der Vorinstanz keineswegs erheblich.
Mit diesen Ausf�hrungen kritisiert die Berufungskl�gerin indes nicht, die Vorinstanz sei von einem falschen Begriff der Interessenabw�gung ausgegangen; sie wendet sich vielmehr gegen die Gewichtung der einzelnen Elemente durch das Obergericht; inwiefern das Obergericht dabei sein Ermessen unrichtig ausge�bt haben k�nnte, bleibt unerfindlich.
f) Die Berufungskl�gerin macht sodann geltend, ihr sei das rechtliche Geh�r verweigert worden, indem das Obergericht auf ihre Beweisantr�ge ohne Begr�ndung und ohne formellen Entscheid nicht eingetreten sei. Nicht begr�ndet worden sei ferner, weshalb die Zeugenliste nicht in Betracht gezogen wurde. Damit r�gt die Berufungskl�gerin indes eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte, die nicht mit Berufung, sondern mit staatsrechtlicher Beschwerde zu r�gen gewesen w�re (Art. 43 Abs. 1 in fine OG).
g) Die Berufungskl�gerin r�gt schliesslich in allgemeiner Form, die Vorinstanz habe die in Kinderbelangen herrschende Offizialmaxime verletzt, indem sie den Sachverhalt mit Bezug auf die Frage nicht n�her abgekl�rt habe, weshalb �ber so lange Zeit kein Kontakt zwischen Mutter und Tochter bestanden habe. Erst aufgrund dieser Abkl�rungen h�tte die wesentliche Frage beantwortet werden k�nnen, weshalb sich die Mutter nicht um das Kind k�mmern konnte. Damit habe die Vorinstanz die Offizialmaxime sowie Art. 8 ZGB verletzt.
Der Vorwurf erweist sich als unbegr�ndet. Die Berufungskl�gerin hat sich im Rahmen des Adoptionsverfahrens zu den streitigen Punkten ge�ussert, und die entsprechenden Ausf�hrungen finden sich im angefochtenen Urteil. Die Vorinstanz hat �berdies unbestrittenermassen festgestellt, dass seit 1988 kein Kontakt der Berufungskl�gerin mehr mit der Tochter bestanden habe, wobei dieser Umstand - wenn �berhaupt - nur in geringem Masse dem Verschulden der Berufungskl�gerin zuzuschreiben sei. Unter diesen Umst�nden ist nicht ersichtlich, inwiefern die Offizialmaxime bzw. Art. 8 ZGB verletzt sein k�nnten.
4.-Damit ist die Berufung abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann; der angefochtene Beschluss ist folglich zu best�tigen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Berufungskl�gerin kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG). Bei der Bemessung der Gerichtsgeb�hr ist allerdings ihren finanziellen Verh�ltnissen Rechnung zu tragen (Art. 153a Abs. 1 OG). Die Berufungskl�gerin schuldet der Berufungsbeklagten keine Entsch�digung f�r das bundesgerichtliche Verfahren, da keine Berufungsantwort eingeholt worden ist.
Da sich die Berufung von Anfang an als aussichtslos erwiesen hat, kann dem Gesuch der Berufungskl�gerin um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung nicht entsprochen werden (Art. 152 Abs. 1 OG).
1.-Die Berufung wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist, und der Beschluss des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, vom 21. August 2001 wird best�tigt.
3.-Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 1'000.-- wird der Berufungskl�gerin auferlegt.
4.-Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.