Source: http://www.psychomotorik.or.at/statuten-des-vereins/
Timestamp: 2018-07-20 20:25:38
Document Index: 62965284

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 16', '§ 17']

Statuten des Vereins | Psychomotorik Österreich
1)Der Verein führt den Namen ”PMÖ – Psychomotorik Österreich“.
2)Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf die ganze Welt.
den Zusammenschluss von akademisch ausgebildeten Psychomotoriker und Psychomotorikerinnen, die berufliche Interessensvertretung derselben, Erfahrungsaustausch und Weiterbildung im Sinne einer Qualitätssicherung, Zusammenarbeit mit anderen Verbänden, Institutionen, Vereinen und Ausbildungsstätten.
die Aufklärung und Information von Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung sowie der Vertretung von Wissenschaft, Erziehung und Therapie über die gesundheitsfördernde, gesundheitserhaltende, pädagogische, präventive, therapeutische, und rehabilitative Bedeutung der Psychomotorik.
die Anregung, Förderung oder Herausgabe von Publikationen, die den gemeinsamen Aufgaben entsprechen.
die Anregung, Förderung und Trägerschaft von wissenschaftlichen Studien, die zur Fundierung der Grundlagen der Psychomotorik, deren Anwendung und Wirksamkeit beitragen.
die Fachberatung von angehenden & praktizierenden Psychomotorikern und Psychomotorikerinnen und interessierte Personen.
b) Einrichtung einer Datenbank
c) Fort – und Weiterbildungen
d) Organisation von Fachtagungen.
e) Einrichtung eines Materiallagers und einer Bibliothek
a) Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge. Der Verband erhebt Mitgliedsbeiträge, deren Höhe er innerhalb der Mitgliedsversammlung bestimmt.
b) Sponsoring.
c) Werbung.
d) Ebenso können Erlöse aus Aktivitäten und Unternehmungen des Vereins erzielt werden.
e) Spendengelder
g) Subventionen, Zuwendungen und Unterstützungen.
1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche, Ehrenmitglieder und fördernde Mitglieder.
2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines Mitgliedsbeitrags fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.
Ordentliche Mitglieder können akademisch ausgebildete Psychomotoriker und Psychomotorikerinnen oder Absolventen und Absolventinnen einer Ausbildung, deren Ausbildung in Umfang und Inhalt mindestens mit dem Masterlehrgang Psychomotorik des Postgraduate Centers vergleichbar sind, sowie Studierende einer akademischen Psychomotorik Ausbildung werden
Außerordentliche Mitglieder können all jene Personen werden, die an Psychomotorik und der Verbreitung dieses Bereiches interessiert sind.
Ein förderndes Mitglied kann jede natürliche Personen, jede juristische Person und jede Körperschaft werden.
1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, die in Paragraph 4 (2) erwähnte Voraussetzungen erfüllen werden.
2) Über die Aufnahme von ordentlichen, außerordentlichen, fördernden- und Ehrenmitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
3) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen, außerordentlichen, fördernden- und Ehrenmitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher, außerordentlicher, fördernder- sowie Ehrenmitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins.
4) Die Ernennung zum Ehrenmitglied und zum fördernden Mitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die Generalversammlung.
5) Das Aufnahmegesuch ist schriftlich mittels Aufnahmeformular beim Vorstand einzureichen.
2) Der Austritt kann nur zum 31.12 des laufenden Jahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens vier Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15) und Arbeitsgruppen (§ 16).
3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind die Vorstandsmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in dessen/deren Verhinderung eine der Stellvertreter/ Stellvertreterinnen. Wenn eine/einer dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
1) Der Vorstand besteht aus maximal sieben Mitgliedern. Diese Mitglieder sind ein Obmann/ eine Obfrau und zwei Stellvertreter/innen, eine Schriftführer/in und eine Stellvertreter/in, eine Kassier/in und eine Stellvertreter/in.
3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgtzwei Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
4) Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung von einem/einer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
7) Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung ein/eine Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.
8) Der Vorstand beauftragt Arbeitsgruppenleiter oder Arbeitsgruppenleiterinnen, bestimmte Aufgaben in Arbeitsgemeinschaften zu behandeln und den Vorstand über die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zu informieren.
9) Der Vorstand muss stets bei Stellungnahmen, die im Namen des Vereins veröffentlicht werden, zu Rate gezogen werden.
2) Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau und des Kassiers/der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
§ 16: Arbeitsgruppen
1) Bei den Arbeitsgruppen handelt es sich um Kleingruppen von Vereinsmitgliedern, die bestimmte Aufgabenbereiche behandeln. Sie werden innerhalb von Vereinssitzungen gebildet.
2) Die Arbeitsgruppen sind dazu verpflichtet ihre Arbeitsergebnisse, vor Veröffentlichung im Namen des Vereins, dem Vorstand zur Überprüfung vorzulegen.
§ 17:Freiwillige Auflösung des Vereins
2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.