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Timestamp: 2016-09-27 22:15:39
Document Index: 235887545

Matched Legal Cases: ['Art. 131', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 131', 'Art. 131', 'Art. 131', 'Art. 131', 'Art. 131', 'BGE', 'Art. 131', 'Art 131', 'Art. 260', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 728', 'Art. 725', 'Art. 635', 'Art. 631', 'Art. 54', 'Art. 59', 'Art. 61', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 108', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 56', 'Art. 57', 'Art. 62', 'Art. 57', 'Art. 728', 'Art. 728', 'Art. 729', 'BGE', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 62', 'Art. 15', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 35', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 152', 'Art. 221', 'Art. 66', 'Art. 68', 'BGE']

4A_574/2015 (11.04.2016)
4A_574/2015 � � Urteil vom 11. April 2016
beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Romano Kunz,
1. C.________AG,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Rico A. Camponovo,
Verantwortlichkeit aus Umwandlung,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Schwyz, 1. Zivilkammer, vom 11. September 2015.
A.a.�Mit Umwandlungsplan vom 23. Juni 2009 �nderte die F.________GmbH ihre Rechtsform in die F.________AG (nachfolgend: F.________). Bei dieser Umwandlung wirkte die C.________AG (Beklagte 1, Beschwerdegegnerin 1) als Gr�ndungsrevisionsgesellschaft (damals noch unter der Firma G.________AG) mit. D.________ (Beklagter 2, Beschwerdegegner 2) war zu diesem Zeitpunkt einzelzeichnungsberechtigter Direktor und zust�ndiger Revisor der Beklagten 1. Als Gr�nder der F.________ war schliesslich E.________ (Beklagter 3, Beschwerdegegner 3) ebenfalls an der Umwandlung und AG-Gr�ndung beteiligt. Die F.________ wurde am 1. Juli 2009 im Handelsregister des Kantons Schwyz eingetragen.
A.b.�Am 2. August 2011 er�ffnete der Einzelrichter am Bezirksgericht Schwyz �ber die F.________ den Konkurs. Mit Verf�gung vom 25. Oktober 2011 wurde der Konkurs mangels Aktiven eingestellt. Die A.________AG (Kl�gerin 1, Beschwerdef�hrerin 1) und B.________ (Kl�gerin 2, Beschwerdef�hrerin 2) sind Gl�ubigerinnen der F.________. Mit Bescheinigung vom 13. Juni 2012 erm�chtigte das Betreibungsamt Arth die Kl�gerinnen im Sinne von Art. 131 Abs. 2 SchKG, die gepf�ndeten Forderungen u.a. gegen die Beklagten in der H�he von insgesamt Fr. 138'130.-- im eigenen Namen sowie auf eigene Rechnung und Gefahr geltend zu machen.
Gest�tzt auf diese Bescheinigung reichten die Kl�gerinnen am 2. Oktober 2012 beim Bezirksgericht Schwyz Klage ein und beantragten, die Beklagten seien in solidarischer Haftbarkeit kostenf�llig zu verpflichten, ihnen Schadenersatz im Betrag von Fr. 150'000.-- samt Zins zu 5 % seit 23. Juni 2009 zu bezahlen. Zur Begr�ndung machten sie geltend, die Beklagten 1 und 2 h�tten die f�r die Umwandlung der F.________GmbH in eine AG notwendige Pr�fungsbest�tigung vom 23. Juni 2009 nicht abgeben d�rfen, weil die zu G runde liegende Bilanz nicht werthaltige Aktiven enthalten habe, insbesondere aktivierte Gr�ndungs- und Organisationskosten und ein nicht werthaltiges Darlehen gegen�ber der H.________AG. Die F.________ sei bereits vor bzw. bei der Gr�ndung �berschuldet gewesen, weshalb die Beklagten 1 und 2 h�tten den Richter benachrichtigen m�ssen. Der Beklagte 3 sei als Gr�nder der F.________ und Verwaltungsrat der H.________AG �ber die Nichtwerthaltigkeit des entsprechenden Aktivums bei der F.________ im Bilde gewesen und h�tte deshalb die Umwandlung verhindern m�ssen.
Mit Urteil vom 28. November 2013 wies das Bezirksgericht Schwyz die Klage ab. Eine von den Kl�gerinnen gegen dieses Urteil erhobene Berufung wies das Kantonsgericht Schwyz mit Urteil vom 11. September 2015 a b, soweit es darauf eintrat.
Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragen die Beschwerdef�hrerinnen dem Bundesgericht, das Urteil des Kantonsgerichts kostenf�llig aufzuheben und ihre Klage gutzuheissen; eventuell die Sache zur Neubeurteilung an das Kantonsgericht zur�ckzuweisen.
Die anwaltlich vertretenen Beschwerdegegner 1 und 2 beantragen, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten (Ziff. 1). Sie sei vollumf�nglich abzuweisen und das angefochtene Urteil zu best�tigen (Ziff. 2). Der nicht anwaltlich vertretene Beschwerdegegner 3 schliesst sich diesen Antr�gen an. Die Beschwerdef�hrerinnen und die Beschwerdegegner 1 und 2 haben je eine weitere Eingabe eingereicht, w�hrend sich der Beschwerdegegner 3 wiederum der Eingabe der Beschwerdegegner 1 und 2 angeschlossen hat.
Die Eintretensvoraussetzungen geben keinen Anlass zu Bemerkungen. Auf die Beschwerde ist unter Vorbehalt einer rechtsgen�glichen Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 BGG) einzutreten.
2.1.�Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Mit Blick auf die allgemeinen Begr�ndungsanforderungen an eine Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) behandelt es aber grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind; es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen).
Die Begr�ndung hat in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen. Die beschwerdef�hrende Partei darf eine allf�llige Replik nicht dazu verwenden, ihre Beschwerde zu erg�nzen oder zu verbessern. Zul�ssig sind nur Vorbringen, zu denen erst die Ausf�hrungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten Anlass geben (vgl. BGE 135 I 19 E. 2.2 S. 21; 132 I 42 E. 3.3.4 S. 47; Urteil 4A_279/2013 vom 12. November 2013 E. 2).
2.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Dazu geh�ren sowohl die Feststellungen �ber den streitgegenst�ndlichen Lebenssachverhalt als auch jene �ber den Ablauf des vorinstanzlichen Verfahrens, also die Feststellungen �ber den Prozesssachverhalt (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f. mit Hinweisen). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV (BGE 140 III 115 E. 2 S. 117 mit Hinweis). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Die Partei, welche die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substantiiert aufzeigen, inwiefern diese Voraussetzungen erf�llt sein sollen (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 18 mit Hinweisen). Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f.; 129 I 8 E. 2.1 S. 9; je mit Hinweisen).
Wer den Sachverhalt erg�nzen will, hat zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass er entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (BGE 140 III 86 E. 2 S. 90 mit Hinweisen). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde n�her darzulegen ist (BGE 133 III 393 E. 3 S. 395).
Die Beschwerdef�hrerinnen erg�nzen an vielen Stellen den Sachverhalt, ohne eine gen�gende Sachverhaltsr�ge im oben dargelegten Sinn zu erheben. Darauf ist, soweit erforderlich, im Sachzusammenhang zur�ckzukommen.
Die Beschwerdef�hrerinnen beanstanden, dass die Vorinstanz die eingeklagte Forderung von Fr. 150'000.-- vorweg im Teilbetrag von Fr. 11'870.-- abwies.
3.1.�Die Vorinstanz begr�ndete dies mit der Formulierung der vom Betreibungsamt am 13. Juni 2012 ausgestellten Bescheinigung. Darin seien die Forderungen der Beschwerdef�hrerinnen gegen die Beschwerdegegner sowie gegen Herrn I.________ [recte: und Herrn J.________] aufgef�hrt und mit je Fr. 138'130.-- beziffert. Sodann w�rden die Beschwerdef�hrerinnen als Pf�ndungsgl�ubigerinnen erm�chtigt, "diese Forderungsrechte" im eigenen Namen und auf eigene Rechnung und Gefahr geltend zu machen. Die Vorinstanz schloss, aus der Bezifferung der Forderungen sowie aus dem Hinweis, dass diese Forderungen in eigenem Namen geltend gemacht werden k�nnten, ergebe sich, dass die gem�ss Art. 131 Abs. 2 SchKG �berwiesenen Forderungen auf den Gesamtbetrag von Fr. 138'130.-- beschr�nkt worden seien.
3.2.�Die Beschwerdef�hrerinnen r�gen, damit verwechsle die Vorinstanz (direkten) Gl�ubigerschaden und Gesellschaftsschaden. Bei der gepf�ndeten Forderung, welche die Beschwerdef�hrerinnen in eigenem Namen im Sinne von Art. 131 Abs. 2 SchKG in diesem Prozess geltend machen w�rden, handle es sich um den Verantwortlichkeitsanspruch der konkursiten AG gegen�ber den Beschwerdegegnern. Es gehe um den Schaden der Gesellschaft und nicht um die Forderungen der Beschwerdef�hrerinnen gegen�ber der AG. Letztere br�uchten ihnen weder abgetreten zu werden, noch - als ihre eigenen Forderungen - gepf�ndet zu werden. Der gepf�ndete Verantwortlichkeitsanspruch sei den Beschwerdef�hrerinnen in nicht bezifferter H�he zur Eintreibung �berlassen worden. Soweit er ihre eigenen Forderungen �bersteige, sei die Differenz dem Betreibungsamt gem�ss Art. 131 Abs. 2 SchKG abzuliefern, was auch auf der R�ckseite der Bescheinigung erl�utert werde.
3.3.�Was die Beschwerdef�hrerinnen zur Abgrenzung des direkten Gl�ubigerschadens vom Gesellschaftsschaden ausf�hren, ist zutreffend; und ebenfalls, dass ihre eigenen Forderungen gegen�ber der Gesellschaft nicht gepf�ndet zu werden brauchen. Sie machen weiter zu Recht geltend, dass auch gepf�ndete Forderungen, deren H�he nicht beziffert ist, den Gl�ubigern zur Eintreibung i.S.v. Art. 131 Abs. 2 SchKG �berlassen werden k�nnen (RUTZ/ROTH, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs, 2. Aufl. 2010, N. 16 zu Art. 131 SchKG; BGE 74 III 6, E. 2 S. 8; vgl. auch Urteil 4C.170/2002 vom 12. November 2002 Ziff. B). Jedoch ist der Vorinstanz nicht vorzuwerfen, sie habe dies verkannt. Die entscheidende Frage ist vielmehr, ob der Verantwortlichkeitsanspruch (als Gesellschaftsschaden) beziffert und damit beschr�nkt wurde, oder ob der (gepf�ndete) Verantwortlichkeitsanspruch gegen�ber den Beschwerdegegnern ein unbezifferter war. Die Beschwerdef�hrerinnen behaupten Letzteres, ohne jedoch anzugeben, worauf sie sich abst�tzen. Um darzulegen, dass es sich um einen Verantwortlichkeitsanspruch handelt, verweisen sie selber auf die Zahlungsaufforderungen des Betreibungsamtes an die Beschwerdegegner vom 16. Mai 2012. Darin forderte das Betreibungsamt diese auf, die "solidarische Schadenersatzforderung aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit (...) in der H�he von rund 140'000.00" zu begleichen. Das Betreibungsamt ging mithin davon aus, der gepf�ndete Verantwortlichkeitsanspruch betrage rund Fr. 140'000.--. Entsprechend f�hrte es in der Bescheinigung nach Art. 131 Abs. 2 SchKG vom 13. Juni 2012 einen Forderungsbetrag von Fr. 138'130.-- auf, also rund Fr. 140'000.--. Die Vorinstanz hat sich an den Wortlaut dieser Bescheinigung gehalten, wobei sie angesichts der Formulierung von einer Begrenzung des zur Eintreibung �berlassenen (Gesellschafts-) Schadenersatzanspruchs auf Fr. 138'130.-- ausgehen durfte. Ob die Beschwerdef�hrerinnen tats�chlich eine unbezifferte Forderung pf�nden liessen und das Betreibungsamt f�lschlicherweise von einer Bezifferung und damit einer Beschr�nkung ausging, kann dahingestellt bleiben. Denn die Forderungs�berweisung nach Art 131 Abs. 2 SchKG ist ebenso wie die Abtretung nach Art. 260 SchKG Sache des Betreibungs- und Konkursamtes. Bei allf�lligen Unstimmigkeiten hat der Gl�ubiger Beschwerde gem�ss Art. 17 ff. SchKG zu f�hren; es ist nicht am Zivilgericht, die Verf�gung auf ihre Rechtm�ssigkeit zu �berpr�fen (vgl. auch BGE 132 III 342 E. 2.2.1 S. 346) oder gar zu �ndern.
In grunds�tzlicher Hinsicht erwog die Vorinstanz, eine f�r die Umwandlung beigezogene Revisionsexpertin sei nicht zur Erstattung einer �berschuldungsanzeige gem�ss Art. 728c Abs. 3 OR verpflichtet. Die in den Art. 725 ff. OR verankerten Anzeigepflichten seien auf die ordentliche Revisionsstelle bzw. auf einen ad-hoc Revisor zur Pr�fung einer Zwischenbilanz zugeschnitten. Im �brigen sei die Argumentation der Beschwerdef�hrerinnen widerspr�chlich. Stelle eine Gr�ndungspr�ferin fest, dass die Gr�ndungsvoraussetzungen nicht erf�llt sind, d�rfte sie gem�ss Art. 635a OR keinen positiven Pr�fungsbericht ausstellen. Ohne einen solchen k�nnte aber eine Aktiengesellschaft nach Art. 631 Abs. 2 Ziff. 3 OR nicht gegr�ndet werden, weshalb nicht ersichtlich sei, wie es der Gr�ndungspr�ferin m�glich sein sollte, in Sachen der (nicht gegr�ndeten) AG eine �berschuldungsanzeige zu machen. Eine Pflichtverletzung durch Unterlassen einer �berschuldungsanzeige liege somit nicht vor, weshalb offen bleiben k�nne, ob die von den Beschwerdef�hrerinnen behauptete �berschuldung �berhaupt bestanden habe.
In der Folge pr�fte die Vorinstanz, ob eine Verantwortlichkeit aus mangelhafter Gr�ndungsrevision gegeben sei. Sie verneinte dies, weil die Beschwerdef�hrerinnen den Schaden nicht hinreichend substanziiert h�tten. Daher k�nne offen bleiben, ob die Pr�fung mangelhaft gewesen sei und damit eine Pflichtwidrigkeit vorgelegen habe. Ebenso er�brige sich grunds�tzlich die Pr�fung des ad�quaten Kausalzusammenhangs. "Nur der Vollst�ndigkeit halber" f�gte sie aber an, das Bezirksgericht habe zu Recht ausgef�hrt, es w�re zumindest fraglich, ob im Falle einer verweigerten positiven Pr�fungsbest�tigung durch die Beschwerdegegner 1 und 2 die bereits bestehende GmbH nicht einfach weiter existiert h�tte, der behauptete Schaden also nicht gleichermassen entstanden w�re. Da gegen�ber dem Beschwerdegegner 3 derselbe nicht substanziierte Schaden geltend gemacht werde, verneinte die Vorinstanz auch dessen Haftung.
Mit der �ffentlichen Beurkundung vom 23. Juni 2009 fand eine Umwandlung einer GmbH in eine Aktiengesellschaft gem�ss Art. 54 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 3. Oktober 2003 �ber Fusion, Spaltung, Umwandlung und Verm�gens�bertragung (FusG; SR 221.301) statt. Das oberste Leitungs- und Verwaltungsorgan muss hierf�r einen Umwandlungsplan (Art. 59 f. FusG) und einen Umwandlungsbericht (Art. 61 FusG) erstellen. Die Gesellschaft muss den Umwandlungsplan, den Umwandlungsbericht und die der Umwandlung zu Grunde liegende Bilanz von einer zugelassenen Revisionsexpertin oder von einem zugelassenen Revisionsexperten pr�fen lassen (Art. 62 Abs. 1 FusG). Diese bzw. dieser muss pr�fen, ob die Voraussetzungen f�r die Umwandlung erf�llt sind, insbesondere, ob die Rechtsstellung der Gesellschafterinnen und Gesellschafter nach der Umwandlung gewahrt bleibt (Art. 62 Abs. 4 FusG). Mit Zustimmung aller Gesellschafter k�nnen kleine und mittlere Unternehmen auf diese Pr�fung verzichten (Art. 62 Abs. 2 FusG). Ein Mangel in der Durchf�hrung der Pr�fung kann zur Verantwortlichkeit des Revisionsexperten gem�ss Art. 108 FusG f�hren (LUKAS GLANZMANN, Umstrukturierungen, 3. Aufl. 2014, S. 218 Rz. 522; ST�PHANE KONKOLY, in: Z�rcher Kommentar zum Fusionsgesetz, 2. Aufl. 2012, N. 12 zu Art. 62 FusG).
Bei der Pr�fung nach Art. 62 Abs. 4 FusG geht es in erster Linie um die in Art. 56 FusG vorgesehene Wahrung der Anteils- und Mitgliedschaftsrechte und die in Art. 57 FusG enthaltenen Vorschriften in Bezug auf die Gr�ndung (Botschaft vom 13. Juni 2000 zum Bundesgesetz �ber Fusion, Spaltung, Umwandlung und Verm�gens�bertragung, BBl 2000 4456 Ziff. 2.1.4.4, zu Art. 62 E-FusG; nachfolgend: Botschaft FusG). Die Umwandlung bewirkt lediglich einen Wechsel der Rechtsform und f�hrt nicht zur Neugr�ndung einer Gesellschaft. Trotzdem m�ssen die auf die neue Rechtsform anwendbaren spezifischen Gr�ndungsvoraussetzungen eingehalten werden (Botschaft FusG, 4451 f. Ziff. 2.1.4.3, zu Art. 57 E-FusG). Angesichts dieses Zwecks unterscheidet sich die Umwandlungspr�fung von der ordentlichen und der eingeschr�nkten Revision, die der Kontrolle der Konformit�t der Jahresrechnung mit den gesetzlichen und statutarischen Vorschriften (Art. 728a und 729a OR) dienen und f�r welche je eine (subsidi�re) Anzeigepflicht bei offensichtlicher �berschuldung statuiert ist (Art. 728c Abs. 3 und Art. 729c OR).
Der Vorinstanz ist somit zuzustimmen, dass der Umwandlungspr�fer keine �berschuldungsanzeige an das Gericht machen muss. Es kann auf die diesbez�glichen Ausf�hrungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden. Vorliegend geht es vielmehr darum, ob die Gr�ndungsvoraussetzungen der neuen Rechtsform der Aktiengesellschaft eingehalten wurden, was mit dem positiven Pr�fungsbericht best�tigt wurde, und ob diesbez�glich eine Pflichtverletzung vorlag, weil trotz der von den Beschwerdef�hrerinnen behaupteten �berschuldung ein positiver Pr�fungsbericht abgegeben und damit die Umwandlung erm�glicht wurde. Die Frage kann mit der Vorinstanz offen bleiben, wenn mit ihr der Nachweis des Schadens zu verneinen ist, was nachfolgend zu pr�fen ist.
6.1.�Die Vorinstanz stellte fest, die Beschwerdef�hrerinnen st�tzten ihre Behauptungen zum Schaden auf die Differenz zwischen der von ihnen korrigierten Bilanz vom 31. Dezember 2008 und der ebenfalls von ihnen erstellten Bilanz zum Konkurszeitpunkt gem�ss Replik S. 35 ff. Es gelte daher, diese beiden Bilanzen auf ihre jeweilige Tauglichkeit f�r die Berechnung des Konkursverschleppungsschadens zu pr�fen.
Hinsichtlich der Ausgangsbilanz hielt die Vorinstanz fest, auch bei einem negativen Pr�fungsbericht w�re der Konkurs nicht schon am Tag der Umwandlung er�ffnet worden. Da sich die Beschwerdef�hrerinnen aber dazu nicht �usserten, fehlten bereits aus diesem Grund substanziierte Behauptungen zum Schaden. Aber selbst wenn auf den Zeitpunkt der Umwandlung abzustellen w�re, w�re die von den Beschwerdef�hrerinnen pr�sentierte Bilanz vom 31. Dezember 2008 inhaltlich nicht hinreichend substanziiert. Diese gebe nicht den genauen Verm�gensstand der Gesellschaft im Umwandlungszeitpunkt wieder. Bei der Berechnung des Verschleppungsschadens m�sse eine hypothetische Konkursbilanz zu Liquidationswerten erstellt werden, die den Verm�gensstand im Zeitpunkt der hypothetischen Konkurser�ffnung aufzeige. Die Bilanz vom 31. Dezember 2008 erfasse aber allf�llige buchhalterische Bewegungen zwischen dem 31. Dezember 2008 und dem 23. Juni 2009 nicht.
Die von den Beschwerdef�hrerinnen erstellte Bilanz zum Zeitpunkt der tats�chlichen Konkurser�ffnung sei ebenfalls nicht geeignet f�r die Berechnung des Konkursverschleppungsschadens. Denn zum einen k�nne aus der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven nicht geschlossen werden, es seien �berhaupt keine Aktiven mehr vorhanden gewesen, sondern bloss, dass diese jedenfalls nicht gen�gten, um die Kosten eines summarischen Konkursverfahrens zu decken. �ber die H�he der noch verbliebenen Aktiven l�gen keine substanziierten Behauptungen vor. Zum andern sei die Bilanz im effektiven Konkurszeitpunkt auch auf Seite der Passiven unzureichend substanziiert. Dies aus zwei Gr�nden: Die Beschwerdef�hrerinnen gingen vom gleichen Kreditorenbestand aus wie gem�ss Ausgangsbilanz vom 31. Dezember 2008; es fehlten aber buchhaltungsbezogene Beweisofferten daf�r, dass zwischenzeitlich keine R�ckzahlungen an Kreditoren stattgefunden h�tten. Anderseits behaupteten die Beschwerdef�hrerinnen neu entstandene Passiven von mindestens Fr. 64'000.--, wobei sie sich daf�r zum grossen Teil auf einen Betreibungsregisterauszug st�tzten; ein solcher stelle jedoch keine substanziierte Behauptung der darin enthaltenen Forderungen dar. Es k�nne offen bleiben, ob einzelne Teilbetr�ge allenfalls hinreichend substanziiert seien, da eine Gegen�berstellung zweier Bilanzen zu Liquidationswerten auch in diesem Fall nicht vorl�ge.
6.2.�Die Vorinstanz pr�fte einen Konkursverschleppungsschaden, also einen der�
Gesellschaft entstandenen Schaden�(vgl. dazu BGE 136 III 322 E. 3.2 S. 325). Auch die Beschwerdef�hrerinnen betonen in ihren Ausf�hrungen zur Teilabweisung der Klage im Betrag von Fr. 11'870.--, dass sie einzig den ihnen vom Betreibungsamt zur Eintreibung �berlassenen Schadenersatzanspruch der konkursiten Gesellschaft einklagen. Dieser Schaden besteht im Anwachsen der �berschuldung bis zum Zeitpunkt des effektiven Konkurses, also in der Vernichtung von Aktiven und der Begr�ndung weiterer Passiven.
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist das Anwachsen der Verschuldung selbst dann f�r die Bestimmung des Schadens relevant, wenn die Gesellschaft bereits im Zeitpunkt der hypothetischen Konkurser�ffnung massiv �berschuldet war und daher schon damals keine Aussicht auf Befriedigung der Gl�ubiger mehr bestand (Urteile 4C.363/2006 vom 13. M�rz 2007 E. 5 und 5.2 sowie 4A_188/2008 vom 9. September 2008 E. 4.4; CLAUDIA SUTER, Der Schaden bei der aktienrechtlichen Verantwortlichkeit, 2010, S. 188 f.). Dies muss gleichermassen gelten, wenn der Fortf�hrungsschaden nicht aus der Konkursverschleppung abgeleitet wird, sondern als Folge eines pflichtwidrigen positiven Pr�fungsberichts im Rahmen einer Umwandlung in eine AG, wenn bei negativem Pr�fungsbericht zur Liquidation der bisherigen Gesellschaft geschritten worden w�re, wie es die Beschwerdef�hrerinnen geltend machen.
6.3.�Die Vorinstanz bezieht sich in ihren Ausf�hrungen zum Schaden auf die von den Beschwerdef�hrerinnen in der Replik angef�hrten Bilanzen und den dort behaupteten Schaden. Die Bilanz f�r den 31. Dezember 2008, welche auch als Umwandlungsbilanz diente, weist folgende Aktiven aus: Bank: Fr. 180.70; Debitoren: Fr. 23'572.14; KK H.________AG: Fr. 100'000.--; EDV und B�roger�te: Fr. 2'000.--; Projektkosten X und Y: Fr. 299'089.85; Projektkosten Z: Fr. 2'325.30; Gr�ndungskosten: Fr. 2'400.--. Die Beschwerdef�hrerinnen hatten erstinstanzlich einen Fortf�hrungsschaden von mindestens Fr. 167'752.84 geltend gemacht, wovon sie Fr. 150'000.-- einklagten. Der Betrag setzt sich zusammen aus einer Vernichtung von Aktiven in der H�he von Fr. 103'752.84 (Bank: Fr. 180.70; Debitoren: Fr. 23'572.14; EDV und B�roger�te: Fr. 2'000.--; einbezahltes Aktienkapital: Fr. 78'000.--) und neu entstandenen Passiven von mindestens Fr. 64'000.--.
6.4.�Bevor auf die einzelnen Begr�ndungen der Vorinstanz bzw. die Einw�nde der Beschwerdef�hrerinnen dazu eingegangen wird, ist festzuhalten, dass jedenfalls der Verlust des einbezahlten Aktienkapitals von Fr. 78'000.-- nicht als von den Beschwerdegegnern zu verantwortender, im Gesellschaftsverm�gen eingetretener Fortf�hrungsschaden zu werten ist. Wie dargelegt, ist die (allf�llig) pflichtwidrige Handlung seitens der Beschwerdegegner 1 und 2 die Abgabe eines positiven Pr�fungsberichts bzw. seitens des Beschwerdegegners 3 als Mitgr�nder die Abgabe der von ihm mitverantworteten Gr�ndungsunterlagen. Diese pr�sumtive Pflichtwidrigkeit l�ste den Zufluss des Betrages von Fr. 78'000.-- aus, dessen Vernichtung durch Fortf�hrung der Aktiengesellschaft behauptet wird. Im Gesellschaftsverm�gen bewirkte die potentielle Pflichtwidrigkeit insofern im schlechtesten Fall ein Resultat von Null. H�tten die Beschwerdegegner die ihnen vorgeworfenen Pflichtwidrigkeiten nicht begangen, w�re es gem�ss den Beschwerdef�hrerinnen zur Liquidation der GmbH statt zur Umwandlung in eine AG und damit einer Erh�hung des Mindestgesellschaftskapitals von Fr. 20'000.-- auf Fr. 100'000.-- gekommen. Es h�tte infolgedessen keiner Liberierung von zus�tzlichen Fr. 78'000.-- bedurft, weshalb der Gesellschaft kein Kapital in ebendieser H�he zugeflossen w�re, das alsdann h�tte vernichtet werden k�nnen.
6.5.�Einen Schaden von Fr. 25'752.84 begr�nden die Beschwerdef�hrerinnen wie erw�hnt mit der Vernichtung der gem�ss der (ordentlichen) Bilanz per 31. Dezember 2008 vorhandenen, ihres Erachtens werthaltigen Aktiven (Bank: Fr. 180.70; Debitoren: Fr. 23'572.14; EDV und B�roger�te: Fr. 2'000.--). Es ist zu pr�fen, ob sie sich f�r den Nachweis des Verm�gensstands im hypothetischen Handlungszeitpunkt auf die Bilanz vom 31. Dezember 2008 st�tzen k�nnen.
6.5.1.�Entgegen der Vorinstanz kann nichts daraus abgeleitet werden, dass keine Bilanz f�r den Tag der mutmasslichen Konkurser�ffnung erstellt wurde, denn hier besteht die allf�llige Pflichtverletzung nicht in einer unterlassenen �berschuldungsanzeige. Wie dargelegt, ist die massgebliche (allf�llig) pflichtwidrige Handlung die Abgabe eines positiven Pr�fungsberichts, der dann als Grundlage f�r die �ffentliche Beurkundung am 23. Juni 2009 diente, resp. die Abgabe der Gr�ndungsunterlagen. Stichtag f�r die Entstehung eines m�glichen Schadens ist daher der 23. Juni 2009.
6.5.2.�Auch der fehlende Nachweis einzelner Verm�gensver�nderungen zwischen dem 31. Dezember 2008 und dem 23. Juni 2009 kann den Beschwerdef�hrerinnen nicht entgegengehalten werden. Zu den Pflichten des Umwandlungspr�fers geh�rt n�mlich auch die Pr�fung, ob die ordentliche Bilanz als Grundlage f�r die Umwandlung dienen kann (GLANZMANN, a.a.O., S. 216 f. Rz. 520; LAMBERT/HASLER, in: Basler Kommentar, Fusionsgesetz, 2. Aufl. 2015, N. 13 zu Art. 62 FusG; OLIVER TRIEBOLD, in: Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 3. Aufl. 2016, N. 5 zu Art. 62 FusG; HENRY PETER, in: Commentaire LFus, 2005, N. 10 zu Art. 62 FusG bei Fn. 19 i.V.m. N. 36 zu Art. 15 FusG). Das ist nicht der Fall, wenn die ordentliche Bilanz mehr als sechs Monate alt ist oder wichtige �nderungen in der Verm�genslage eingetreten sind (Art. 58 Abs. 1 FusG). Die erste Tatbestandsvariante liegt hier unbestritten nicht vor. Wichtige �nderungen sind dann gegeben, wenn das ausgewiesene Eigenkapital betroffen ist, namentlich bei Verlusten aus dem laufenden Gesch�ftsjahr oder bei Aussch�ttungen (TREUHAND-KAMMER [HRSG.], Schweizer Pr�fungsstandards [PS], Ausgabe 2010, PE 800-1 Pr�fungen nach Fusionsgesetz Rz. 131, S. 546; PESTALOZZI/ESSEBIER, in: Z�rcher Kommentar, a.a.O., N. 10 zu Art. 58 FusG; DIETER GERICKE, in: Basler Kommentar, Fusionsgesetz, 2. Aufl. 2015, N. 10 zu Art. 58 FusG mit Hinweis auf die entsprechende Praxis des Eidgen�ssischen Handelsregisteramtes). Als Faustregel wird in der Lehre zum Teil vertreten, eine Zwischenbilanz wegen Ver�nderungen in der Verm�genslage sei u.a. zu erstellen, wenn das Eigenkapital bzw. die Nettoaktiven um mindestens 10 % kleiner sind als bei der letzten ordentlichen Bilanz (WATTER/B�CHI, in: Basler Kommentar, Fusionsgesetz, 2. Aufl. 2015, N. 13 zu Art. 35 FusG; PETER B�CKLI, Schweizer Aktienrecht, 4. Aufl. 2009, S. 360 � 3 Rz. 81; zu Gunsten einer Einzelfallbetrachtung ablehnend etwa GERICKE, a.a.O., N. 10 zu Art. 58 FusG). Das Fremdkapital der GmbH betrug gem�ss Bilanz vom 31. Dezember 2008 Fr. 407'519.31 bei Aktiven von Fr. 429'567.99, die Nettoaktiven (inklusive der von den Beschwerdef�hrerinnen als nicht werthaltig bezeichneten Aktiven) somit Fr. 22'048.68. Eine geringf�gige �nderung der Nettoaktiven von nur rund Fr. 2'000.-- w�re daher gem�ss der genannten Faustregel schon als wichtige �nderung einzustufen gewesen. Der Nachweis des aktuellen Nettoverm�gens per Umwandlungstag war umso mehr angezeigt, als die wesentlichsten Verm�genswerte aktivierte Projekt- und Gr�ndungskosten waren. Lieferte der Beschwerdegegner 3, der als Mitgr�nder die Gr�ndungsunterlagen mit zu verantworten hat, keine Zwischenbilanz, und unterliessen es die Pr�fer, auf die Notwendigkeit einer solchen hinzuweisen, entspricht es einem venire contra factum proprium, wenn sie den Beschwerdef�hrerinnen jetzt den fehlenden Nachweis allf�lliger Verm�gensver�nderungen zwischen dem 31. Dezember 2008 und dem 23. Juni 2009 vorwerfen. Zwar k�nnten auch erfolgsneutrale Vorg�nge den Umfang sowie die Zusammensetzung der Aktiven - ohne Folgen f�r das Nettoverm�gen, jedoch mit Auswirkungen auf die Liquidationswerte - ver�ndern. Der Umwandlungspr�fer m�sste aber auch diesfalls im Rahmen seiner Pr�fung zumindest gekl�rt haben, dass diese Vorg�nge keine wichtigen �nderungen i.S.v. Art. 58 Abs. 1 FusG sein k�nnen.
6.5.3.�Die Vorinstanz erachtete die Bilanz vom 31. Dezember 2008 auch deshalb als ungen�gend, weil es sich nicht um eine Bilanz zu Liquidationswerten handle. Die Beschwerdef�hrerinnen halten dem entgegen, sie h�tten bereits in der Berufung argumentiert, die Bilanz vom 31. Dezember 2008 enthalte bloss eine einzige Position, bei der der Liquidationswert und der Fortf�hrungswert auseinander fallen k�nnten, n�mlich der Posten EDV und B�roger�te im Betrag von Fr. 2'000.--. Bei allen anderen Aktiven verm�ge die Bewertung zu Liquidationswerten statt zu Fortf�hrungswerten nichts zu �ndern. Auf diesem ohnehin geringen Betrag sei im Jahr 2008 eine Abschreibung von Fr. 1'142.-- get�tigt worden, sodass er "m�glicherweise bereits auf den Liquidationswert hin korrigiert worden" sei. Der Betrag von Fr. 2'000.-- k�nne, wie sie schon in der Berufung dargelegt h�tten, einfach ausser Acht gelassen werden, da der Fortf�hrungsschaden mindestens Fr. 167'752.84 betrage, sie aber nur Fr. 150'000.-- eingeklagt h�tten. Die Vorinstanz sei darauf mit keinem Wort eingegangen.
Die Vorinstanz ging zu Recht davon aus, dass Ausgangspunkt der Berechnung eines Fortf�hrungsschadens die Liquidationswerte sind. Die Beschwerdef�hrerinnen f�hren nicht weiter aus, weshalb einzig die Position EDV und B�roger�te einen vom Fortf�hrungswert abweichenden Liquidationswert soll haben k�nnen. Das liegt, ausser bei der Position Bank von Fr. 180.70, auch nicht ohne weiteres auf der Hand. In der Lehre wird festgestellt, alle nicht bargeldm�ssigen Teile des Umlaufverm�gens (d.h. Kasse, Bank) w�rden tiefere Liquidationswerte aufweisen (B�CKLI, a.a.O., S. 1849 � 13 Rz. 771), also auch die Debitoren, zu denen sich die Beschwerdef�hrerinnen nicht �ussern. Mangels weiterer Ausf�hrungen fehlen ebenso die Grundlagen, um diese Werte allenfalls nach Art. 42 Abs. 2 OR zu sch�tzen. Ein (Teil-) Schaden von Fr. 25'752.84 durch Vernichtung von Aktiven zufolge Umwandlung und Fortf�hrung der GmbH als AG ist daher nicht ausgewiesen.
6.6.�Das schliesst nicht aus, dass der restliche Teil des von den Beschwerdef�hrerinnen geltend gemachten Schadens - mindestens Fr. 64'000.-- durch die Schaffung zus�tzlicher Passiven seit der Umwandlung - ausgewiesen sein k�nnte, auch wenn die Beschwerdef�hrerinnen dies nicht mit einer ordnungsgem�ssen Buchhaltung und einer Liquidationsbilanz per Konkurser�ffnung nachweisen k�nnen. Es gen�gt, wenn die Beschwerdef�hrerinnen alle Umst�nde, die f�r den Eintritt des Schadens sprechen und dessen Absch�tzung erlauben oder erleichtern, soweit m�glich und zumutbar behaupten und beweisen (BGE 122 III 219 E. 3a S. 221 f.; Urteil 4C.292/2003 vom 25. Mai 2004 E. 4.4.3; B�CKLI, a.a.O., S. 2490 � 18 Rz. 373). Anderseits kann - wie die Vorinstanz zutreffend dargelegt hat - aus dem Fehlen von einschl�gigen Konkursakten nicht umgekehrt abgeleitet werden, nicht die (f�r den Schaden beweisbelasteten) Beschwerdef�hrerinnen, sondern die Beschwerdegegner tr�gen die prozessualen Folgen f�r die Unvollst�ndigkeit der Konkursakten. Denn weder die Beschwerdegegner 1 und 2 als Pr�fer des Gr�ndungsberichts im Jahr 2009 noch der Beschwerdegegner 3 als Gr�nder sind nach den Feststellungen der Vorinstanz seit der Gr�ndung als Organe der AG t�tig gewesen. Sie sind also ebenso Aussenstehende wie die Beschwerdef�hrerinnen.
Zum Beweis der Nettoneuverschuldung gen�gt der Nachweis lediglich der neu entstandenden Schulden, d.h. der behaupteten Fr. 64'000.--, noch nicht. Erforderlich ist vielmehr zudem der Nachweis, dass im Umwandlungszeitpunkt vorhandene Schulden nach wie vor bestehen, d.h., dass diese nicht zwischenzeitlich abgebaut wurden.
6.6.1.�Die Vorinstanz erachtete wie erw�hnt die Passiven im effektiven Konkurszeitpunkt aus zwei Gr�nden als nicht erwiesen. Zuerst, weil sich die Beschwerdef�hrerinnen hinsichtlich des Postens Kreditoren wiederum auf die Bilanz vom 31. Dezember 2008 st�tzten, damit aber nicht nachgewiesen sei, dass bis zur Konkurser�ffnung am 2. August 2011 nicht allenfalls R�ckzahlungen an diese Kreditoren - und damit eine Reduktion der Verschuldung - erfolgten. Buchhaltungsbezogene Beweisofferten dazu fehlten.
6.6.2.�Die Beschwerdef�hrerinnen wenden ein, die Beschwerdegegner h�tten nicht behauptet, dass R�ckzahlungen an die am 31. Dezember 2008 bilanzierten Kreditoren erfolgt seien - und schon gar nicht, in welcher H�he. Aus den R�ckzahlungen w�rden die Beschwerdegegner eine Schadenminderung ableiten und daf�r seien sie behauptungs- und beweisbelastet. Diese Argumentation ist nicht stichhaltig. Es geht nicht um Schadenminderung, sondern um die H�he der Nettoneuverschuldung, wof�r die Beschwerdef�hrerinnen die Beweislast tragen. Es gen�gt, wenn die Beschwerdegegner die diesbez�glichen Angaben der Beschwerdef�hrerinnen bestreiten. Nachdem sie ebenfalls Aussenstehende sind (vgl. E. 6.6 hiervor), kann von ihnen keine substanziiertere Bestreitung verlangt werden.
6.6.3.�Die Feststellung der Vorinstanz, buchhaltungsbezogene Beweisofferten w�rden fehlen, r�gen die Beschwerdef�hrerinnen als aktenwidrig. Sie h�tten vor Vorinstanz den Eventualantrag auf R�ckweisung an das Bezirksgericht zur Durchf�hrung des Beweisverfahrens gestellt. Sie r�gen in diesem Zusammenhang eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV). Sie h�tten vor Erst- und Vorinstanz u.a. die Edition der Kontoausz�ge und Einzelbelege zum Konto Nr. XXX der F.________ f�r die Zeit seit Juni 2009 bis zum Konkurs am 2. August 2011 bei der Bank W.________ verlangt. Diese Belege h�tten gezeigt, dass die F.________ schlechthin keinen Ertrag erzielt habe, keine der Schulden laut Bilanz zum 31. Dezember 2008 bis zum Konkurs getilgt worden seien und das Konto h�chstens einen minimalen Restbestand aufgewiesen habe. Beide Instanzen h�tten auf diese Beweisabnahmen verzichtet, ohne dies rechtsgen�glich zu begr�nden.
6.6.4.�Der aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessende Anspruch auf rechtliches Geh�r verleiht der betroffenen Partei das Recht, in einem Verfahren, welches in ihre Rechtsstellung eingreift, mit rechtzeitig und formg�ltig angebotenen Beweisantr�gen geh�rt zu werden, soweit diese erhebliche Tatsachen betreffen und nicht offensichtlich beweisuntauglich sind (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 131 I 153 E. 3 S. 157; je mit Hinweisen). Auch Art. 8 ZGB gibt der beweispflichtigen Partei in allen bundesrechtlichen Zivilstreitigkeiten bloss dann einen Anspruch darauf, f�r rechtserhebliche Vorbringen zum Beweis zugelassen zu werden, wenn ihr Beweisantrag nach Form und Inhalt den Vorschriften des anwendbaren Prozessrechts entspricht (vgl. BGE 133 III 295 E. 7.1 mit Hinweisen). Gem�ss den einschl�gigen Bestimmungen in der Zivilprozessordnung ist ein Beweismittel nur dann formgerecht angeboten, wenn sich die Beweisofferte eindeutig der damit zu beweisenden Tatsachenbehauptung zuordnen l�sst und umgekehrt. In der Regel sind die einzelnen Beweisofferten unmittelbar im Anschluss an die Tatsachenbehauptungen aufzuf�hren, die damit bewiesen werden sollen. Dies ergibt sich ohne weiteres aus dem Wortlaut von Art. 152 Abs. 1 i.V.m. Art. 221 Abs. 1 lit. e ZPO (Recht auf Abnahme von Beweismitteln bei "Bezeichnung der einzelnen Beweismittel�
zu�den behaupteten Tatsachen"). Das Gericht ist nicht gehalten, zur Kl�rung einer Frage Beweismittel abzunehmen, die nicht in diesem Zusammenhang angeboten wurden (vgl. zum Ganzen Urteil 4A_56/2013 vom 4. Juni 2013 E. 4.4 mit umfassenden Literaturhinweisen).
Die Beschwerdef�hrerinnen legen in ihrer Beschwerde nicht mit Aktenhinweisen dar, dass und wo sie im erstinstanzlichen Verfahren einen in diesem Sinn formg�ltigen Beweisantrag auf Edition der Bankbelege gestellt h�tten (vgl. E. 2.2 hiervor). Allf�llige diesbez�gliche Ausf�hrungen in ihrer Beschwerdereplik w�ren versp�tet, da bereits in der Beschwerde Anlass dazu bestanden h�tte (vgl. E. 2.1 hiervor). Daher ist auf dieses Vorbringen nicht einzugehen und ihre R�ge geht damit fehl (vgl. auch Urteil 4A_488/2015 vom 9. Dezember 2015 E. 3.1).
6.6.5.�Die Vorinstanz legte sodann dar, dass die Beschwerdef�hrerinnen diesen Beweis auch nicht anderweitig erbringen k�nnen, namentlich nicht mit der Vereinbarung vom 24. November 2008 zwischen den (der F.________ nahestehenden) Kreditoren K.________AG, L.________ und J.________ betreffend u.a. die Voraussetzungen der R�ckzahlung der Schulden, da diese Vereinbarung nicht geeignet sei, Entwicklungen im Zeitraum zwischen Umwandlung und Konkurs zu belegen.
Die Beschwerdef�hrerinnen m�ssten darlegen k�nnen, dass diese Beweisw�rdigung willk�rlich ist (vgl. E. 2.2 hiervor). Das behaupten sie nicht einmal. Ihre Einw�nde sind appellatorischer Natur. Erneut machen sie geltend, angesichts der vertraglich vereinbarten Voraussetzungen sei die R�ckzahlung "kein Thema" gewesen, ohne sich mit der Vorinstanz auseinander zu setzen, die implizit annimmt, eine Vereinbarung k�nne auch ge�ndert werden und besage daher nichts zu einer sp�teren Entwicklung. Diesbez�glich liegt deshalb eine ungen�gende R�ge vor (vgl. E. 2.1 hiervor). Willk�r ergibt sich ferner nicht aus dem Einwand, es seien ja schlicht keine Geldquellen vorhanden gewesen, mit denen Kredite h�tten getilgt werden k�nnen, da nie Ertr�ge aus dem Verkauf einer Wohnung erwirtschaftet worden seien. Dies namentlich, weil die Beschwerdef�hrerinnen weder nachgewiesen haben, dass nach der Umwandlung keine Ertr�ge mehr erzielt wurden, noch dass die Mittel aus der Kapitalerh�hung nicht f�r eine R�ckzahlung verwendet wurden. Insofern berufen sie sich in der Beschwerde zwar wie erw�hnt auf den Editionsantrag betreffend die Kontoausz�ge bei der Bank W.________. Nachdem die F.________ keine Kasse gef�hrt hat, h�tte es sich hierbei an sich um einen geeigneten Beweisantrag gehandelt. Da die Beschwerdef�hrerinnen aber nicht aufzeigen, dass sie diesen Beweisantrag im kantonalen Verfahren prozesskonform eingebracht haben (vgl. E. 6.6.4 hiervor), k�nnen sie daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten.
6.6.6.�Zusammenfassend ist somit nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz den Schaden als ungen�gend substanziiert bzw. als nicht erwiesen erachtete, ohne dass noch darauf eingegangen werden muss, inwieweit die behaupteten neuen Schulden von Fr. 64'000.-- erstellt sind. Ebenso kann offen bleiben, ob die Vorinstanz zu Recht davon ausging, allenfalls seien im Konkurszeitpunkt noch Aktiven vorhanden gewesen.
Damit kann offen gelassen werden, ob die Vorinstanz zu Recht die Passivlegitimation des Beschwerdegegners 2 verneinte. Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend werden die Beschwerdef�hrerinnen kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG). Da der Beschwerdegegner 3 nicht anwaltlich vertreten ist, ist ihm - anders als den Beschwerdegegnern 1 und 2 - keine Parteientsch�digung zuzusprechen (BGE 133 III 439 E. 4 S. 446), zumal ein besonderer Aufwand des Beschwerdegegners 3 weder dargetan noch ersichtlich ist.
Die Gerichtskosten von Fr. 5'500.-- werden unter solidarischer Haftbarkeit den Beschwerdef�hrerinnen auferlegt.
Die Beschwerdef�hrerinnen haben unter solidarischer Haftbarkeit die Beschwerdegegner 1 und 2f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit insgesamt Fr. 6'500.-- zu entsch�digen.
Dem Beschwerdegegner 3 wird keine Parteientsch�digung zugesprochen.