Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=StV%201990,%20348
Timestamp: 2019-12-10 15:29:13
Document Index: 41602275

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 63', '§ 51', '§ 52', 'BGH', '§ 51', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 51', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 46', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 143', 'BGH']

Rechtsprechung: StV 1990, 348 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 25.04.1990 | BGH, 19.04.1990 | BGH, 14.03.1990 | OLG Düsseldorf, 08.03.1990
https://dejure.org/1990,3088
BGH, 12.01.1990 - 3 StR 407/89 (https://dejure.org/1990,3088)
BGH, Entscheidung vom 12.01.1990 - 3 StR 407/89 (https://dejure.org/1990,3088)
BGH, Entscheidung vom 12. Januar 1990 - 3 StR 407/89 (https://dejure.org/1990,3088)
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Berücksichtigung einer getilgten oder tilgungsreifen Verurteilung bei der Strafzumessung
Damit hat das Landgericht, was auf die Sachrüge zu berücksichtigen ist, das gesetzliche Beweisverwertungsverbot des § 63 Abs. 4 BZRG in Verbindung mit § 51 Abs. 1 BZRG verletzt, das eine dem Angeklagten nachteilige Würdigung seiner Persönlichkeit - von den Fällen des § 52 BZRG, die hier nicht vorliegen, abgesehen, - verbietet (BGH NJW 1973, 523, 524;… Rebmann/Uhlig, Bundeszentralregistergesetz § 51 Rdn. 33; vgl. auch BGHSt 25, 64, 65 [BGH 06.12.1972 - 2 StR 499/72]; 28, 338, 340 und BGH, Beschluß vom 12. Januar 1990 - 3 StR 407/89).
OLG Köln, 30.11.2006 - 83 Ss 88/06
Dies folgt aus dem Verwertungsverbot des § 51 Abs. 1 BZRG, welches nicht nur die Tatsache der Vorverurteilung als solche, sondern auch die Berücksichtigung der Warnfunktion einer früheren getilgten Verurteilung z.N. des Angeklagten untersagt (BGH StV 90, 348).
https://dejure.org/1990,4881
BGH, 19.04.1990 - 4 StR 139/90 (https://dejure.org/1990,4881)
BGH, Entscheidung vom 19.04.1990 - 4 StR 139/90 (https://dejure.org/1990,4881)
BGH, Entscheidung vom 19. April 1990 - 4 StR 139/90 (https://dejure.org/1990,4881)
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Annahme fortgesetzter Handlungen aufgrund eines Gesamtvorsatzes - Beschwer gegenüber einer Verurteilung wegen jeweils selbständiger Taten
Die Bestrafung wegen Diebstahls soll abgelten, daß der Täter dem Eigentümer die Sache in Zueignungsabsicht entzogen hat (BGHR StGB § 46 Abs. 3 Diebstahl 2).
Nicht nur fehlte es dem Angeklagten nach den Feststellungen an jeglicher Vorstellung des angestrebten Gesamterfolgs (vgl. BGH StV 1990, S. 348; wistra 1990 S. 189), die einzelnen Untreuehandlungen waren vielmehr darüberhinaus noch durch "auftretenden Geldbedarf" in jeweils ungewisser Höhe bedingt.
Abgesehen davon, daß die Annahme einer fortgesetzten Handlung im Fall II. 1. durchgreifenden Bedenken unterliegt (vgl. Senatsbeschlüsse vom 19. April 1990 - 4 StR 139/90 - und 28. Mai 1990 - 4 StR 200/90 -), die insoweit verhängte Freiheitsstrafe den Angeklagten jedoch nicht beschwert, ist auch die Bildung der elfmonatigen Gesamtfreiheitsstrafe unter Einbeziehung der im Fall II. 3. (Tatbeginn 16. März 1987, UA 14) verhängten Freiheitsstrafe von zwei Monaten rechtlich zu beanstanden.
https://dejure.org/1990,7312
BGH, 14.03.1990 - 2 StR 87/90 (https://dejure.org/1990,7312)
BGH, Entscheidung vom 14.03.1990 - 2 StR 87/90 (https://dejure.org/1990,7312)
BGH, Entscheidung vom 14. März 1990 - 2 StR 87/90 (https://dejure.org/1990,7312)
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OLG Düsseldorf, 08.03.1990 - 2 Ws 80 - 81/90, 2 Ws 80/90, 2 Ws 81/90
https://dejure.org/1990,6063
OLG Düsseldorf, 08.03.1990 - 2 Ws 80 - 81/90, 2 Ws 80/90, 2 Ws 81/90 (https://dejure.org/1990,6063)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 08.03.1990 - 2 Ws 80 - 81/90, 2 Ws 80/90, 2 Ws 81/90 (https://dejure.org/1990,6063)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 08. März 1990 - 2 Ws 80 - 81/90, 2 Ws 80/90, 2 Ws 81/90 (https://dejure.org/1990,6063)
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MDR 1990, 847
Die Rücknahme einer Pflichtverteidigerbestellung ist nach allgemeiner Meinung auch zulässig, wenn infolge nachträglich veränderter Umstände die Notwendigkeit der Mitwirkung eines Verteidigers nicht mehr besteht (…vgl. Laufhütte in Karlsruher Kommentar zur StPO , 3. Auflage, § 143 Rdn.4; BGHSt 7, 69, (71); OLG Düsseldorf MDR 1990, 847 ).
OLG Köln, 01.03.2012 - 2 Ws 153/12
Der Senat folgt mit seiner Entscheidung der Rechtsprechung des KG sowie des OLG Düsseldorf, die ebenfalls zutreffend davon ausgehen, dass die Bestellung von Sicherungsverteidigern zurückzunehmen ist, wenn mit Beendigung der Hauptverhandlung und Verkündung des Urteils das Sicherungsbedürfnis nicht mehr besteht ( vgl. KG Beschluss vom 1.9.99 - 5 Ws 515/99 - und vom 13.6.01 - 3 Ws 312/01-; OLG Düsseldorf Beschluss vom 8.3.1990 - 2 Ws 80-81/90 - , alle zitiert bei juris.).