Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:214752-2020:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-06-01 03:09:26
Document Index: 131297275

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 124', '§ 123', '§ 124', '§ 47', '§ 43', '§ 123', '§ 124', '§ 160']

Dienstleistungen - 214752-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 214752-2020
08/05/2020 S90 Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
2020/S 090-214752
Offizielle Bezeichnung: IQTIG – Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen
Kontaktstelle(n): vergabestelle@iqtig.org
E-Mail: vergabestelle@iqtig.org
Hauptadresse: https://iqtig.org/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YJFDL2L/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YJFDL2L
Q-Portal Gesamtkonzept und Prototyp
Referenznummer der Bekanntmachung: V-PatB-2020-1
Das Vorhaben des vorliegenden Auftrags dient der nutzerzentrierten Entwicklung und Beschreibung einer responsiven, barrierefreien Website-Struktur und -funktion und visuellen Umsetzung basierend auf den grundlegenden Anforderungen, die Patientinnen und Patienten oder ihre Angehörigen an die Nutzung einer Website zur Krankenhauswahl stellen. Die Website muss in ansprechender Weise Kompetenz und Seriosität vermitteln, eine hohe Vertrauenswürdigkeit ausstrahlen und eine hohe Nutzerfreundlichkeit aufweisen.
Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen Katharina-Heinroth-Ufer 1 10787 Berlin
Die Ausschreibung umfasst folgende Leistungen durch den Auftragnehmer:
1. Durchführung der nutzerzentrierten Konzeption (gemäß den Anforderungen zum Themenkomplex B1),
2. Durchführung von 3 Workshops (gemäß den Anforderungen zum Themenkomplex B2).
a) Durchführung vor Ort,
b) Durchführung Remote.
3. Nutzertestung (teilweise optional):
— Zuarbeit zur und Berücksichtigung der Empfehlungen aus Nutzertestung (gemäß den Anforderungen zum Themenkomplex B3a);
— Durchführung der Nutzertestung (teilweise optional) (gemäß den Anforderungen zum Themenkomplex B3b).
4. Entwicklung der Gestaltung (gemäß den Anforderungen zum Themenkomplex B4),
5. Strategische Beratung und Unterstützung bei der Inhaltserstellung (gemäß den Anforderungen zum Themenkomplex B5),
6. Berücksichtigung der Empfehlungen aus externer Beratung (gemäß den Anforderungen zum Themenkomplex B6),
7. Testung der Barrierefreiheit (gemäß den Anforderungen zum Themenkomplex B7),
8. Technische Beratung und Durchführung einer Technik-Evaluation (gemäß den Anforderungen zum Themenkomplex B8),
9. Dokumentation und Ergebnislieferung (gemäß den Anforderungen zum Themenkomplex B9),
10. Projektleitung und -planung (gemäß den Anforderungen zum Themenkomplex B10),
1. Die Zahl der geeigneten Bewerber, die zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert werden, wird begrenzt, sofern genügend geeignete Bewerber zur Verfügung stehen. Es ist geplant, 3 bis 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufzufordern.
2. Der Auftraggeber wählt die Bewerber, die er zur Angebotsabgabe auffordert, aufgrund der nachfolgenden objektiven und nichtdiskriminierenden Eignungskriterien aus.
Die Anzahl der angegebenen vergleichbaren Referenzen wird folgendermaßen gewertet:
a) Nachgewiesene Erfahrung mit der nutzerzentrischen Konzeption und Gestaltung von Websites im öffentlichen Sektor oder im Gesundheitswesen: 3 oder mehr vergleichbare Referenzen = 20 Punkte; 2 vergleichbare Referenzen = 13 Punkte; 1 vergleichbare Referenz = 6 Punkte; keine Referenz = 0 Punkte (Ausschluss des Teilnahmeantrags),
b) Nachgewiesene Erfahrung mit der Konzeption und dem Design von Portal-Websites für die Öffentlichkeit, Bürgerinnen und Bürger oder Patientinnen und Patienten: 3 oder mehr vergleichbare Referenzen = 30 Punkte; 2 vergleichbare Referenzen = 20 Punkte; 1 vergleichbare Referenz = 10 Punkte; keine Referenz = 0 Punkte(Ausschluss des Teilnahmeantrags),
c) Nachgewiesene Erfahrung in der Aufbereitung bzw. Visualisierung von Kennzahlen für Laien auf Websites: 3 oder mehr vergleichbare Referenzen = 30 Punkte; 2 vergleichbare Referenzen = 20 Punkte; 1 Referenz = 10 Punkte; keine Referenz = 0 Punkte (Ausschluss des Teilnahmeantrags),
d) Nachgewiesene Erfahrung bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Nutzertestungen mittels kognitiver Testverfahren (z. B. User Feedback Days) sowie Umsetzung der Erkenntnisse in Konzept und Design im Gesundheitsbereich oder im öffentlichen Sektor: 3 oder mehr vergleichbare Referenzen = 30 Punkte; 2 vergleichbare Referenzen = 20 Punkte; 1 Referenz = 10 Punkte; keine Referenz = 0 Punkte (Ausschluss des Teilnahmeantrags),
e) Nachgewiesene Erfahrung in Konzeption und Design von barrierefreien Webangeboten nach BITV-Standards (z. B. durch Mitteilung der Erreichung einer Punktzahl aus einem BITV-Test oder des Erhalts einer vergleichbaren Bestätigung): 2 oder mehr vergleichbare Referenzen = 5 Punkte; 1 Referenz = 2 Punkte; Keine Referenz = 0 Punkte (Ausschluss des Teilnahmeantrags).
Eine Referenz kann – falls zutreffend – in mehreren Kriterien berücksichtigt werden. Es werden die 3 bis 5 Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die die meisten Gesamtpunkte auf sich vereinen. Bei gleicher Punktzahl und der Notwendigkeit einer Auswahl entscheidet das Los.
Die Einzelheiten sind Ziff. 11 von I.2_Informationsmemorandum zu entnehmen.
Vor Ort-Moderation und Durchführung der Nutzertests, ohne Incentives (ggf. bei Bedarf als synchrone Live-Remote-Testung).
1. Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (Ziffer III.1.1 der Auftragsbekanntmachung) hat der Bewerber folgende Angaben und Erklärungen abzugeben beziehungsweise Unterlagen als Nachweis vorzulegen:
— Handelsregisterauszug: Nachweis der Eintragung im Handelsregister des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist, der nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmeantragsfrist sein darf. Ist ein Bewerber nach dem Recht des Staates, in dem er niedergelassen ist, nicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister verpflichtet, hat er darüber und über die Gründe (z. B. die Rechtsform) eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben;
— Alternativer Nachweis: Sofern der Bewerber nicht im Handelsregister verzeichnet ist, genügt der Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise (z. B. Eintragung in ein Partnerschafts- oder Vereinsregister, Mitgliedschaft in einer wirtschaftsständischen Vereinigung).
2. Für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2014/18/EG, Abl. L 94 v. 28. März 2014, S. 65, aufgeführt.
3. Zur Nachweisführung ist die I.2.4_Erklärung Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung zu verwenden.
1. Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bieter folgende Erklärungen abzugeben:
— Erklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des hier zu vergebenden Auftrags für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vor Ablauf der Angebotsfrist (2017, 2018, 2019);
— Nachweis einer entsprechenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Der Nachweis darf nicht älter als 6 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmeantragsfrist sein und muss die mit dem Versicherungsunternehmen vereinbarten Deckungssummen ausweisen.
2. Zur Nachweisführung ist die I.2.5_Erklärung wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit zu verwenden.
Mindestanforderung: Die Betriebshaftpflichtversicherung muss je Schadenfall die folgenden Mindestdeckungssummen ausweisen:
— Personenschäden: mind. 500 000,00 EUR;
— Sachschäden: mind. 500 000,00 EUR;
— Vermögensschäden: mind. 500 000,00 EUR.
Sofern ein Bewerber über einen Versicherungsschutz verfügt, der die Mindestanforderungen nicht vollständig erfüllt, ist neben dem Nachweis über den bestehenden Versicherungsschutz eine Erklärung eines Versicherungsunternehmens einzureichen, nach der der Versicherer sich dazu bereit erklärt, den bestehenden Deckungsschutz so zu erweitern, dass die genannten Voraussetzungen vollständig erfüllt sind.
1. Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bieter die in den folgenden Absätzen genannten Erklärungen abzugeben bzw. Angaben zu machen.
Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Aufträge in Form einer Liste der in den letzten 10 Jahren vor Ablauf der Teilnahmefrist erbrachten wesentlichen Leistungen.
Bitte stellen Sie die Referenzen mit Blick auf die nachstehenden Mindestanforderungen und die unter Ziffer 11 genannten Auswahlkriterien zusammen.
Zu den Referenzen sind nachfolgende Angaben zu machen:
— Projektname;
— Auftraggeber/Ansprechpartner (soweit zulässig; andernfalls allgemeine Umschreibung des Auftraggebers/der Auftraggeberin);
— der Erbringungszeitraum;
— das finanzielle Volumen;
— kurze Projektbeschreibung (v.a. Ziel des Gesamtprojekts bzw. der Website sowie Zielgruppe der Website, soweit zulässig; andernfalls allgemeine Umschreibung);
— Zusammenfassung der eigenen erbrachten Leistung in übergeordneten Kategorien;
— Darstellung der eigenen erbrachten Leistungen gegliedert nach den Eignungskriterien;
— Zusätzlich zur Beschreibung des Projektes sind in der Anlage mindestens 1 Umsetzungsbeispiel für Eignungskriterien in Form von Screenshots oder PDF darzustellen. Von der Zusendung von Links bitten wir abzusehen.
2. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Zahl der fest angestellten Mitarbeiter des Bewerbers und die Zahl der Führungskräfte der letzten 3 Jahre (2019, 2018, 2017) vor Ablauf der Teilnahmeantragsfrist ersichtlich ist.
3. Unterauftragsvergabe: Angabe, welche Teile der Bewerber als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt, sofern eine derartige Aussage bereits möglich ist.
4. Zur Angabe der gemäß Absatz 1 geforderten Erklärungen ist der entsprechende Abschnitt in I.2.6_Erklärung technische und berufliche Leistungsfähigkeit auszufüllen und gegebenenfalls um eigene Anlagen zu ergänzen. Ergänzende Beschreibungen von referenzierten Aufträgen sollten einen Umfang von 2 DIN A4 Seiten je Referenz nicht überschreiten.
Zur Nachweisführung ist die I.2.6_Erklärung technische und berufliche Leistungsfähigkeit zu verwenden.
Mindestanforderung: Es wird der Nachweis von Erfahrungen im Bereich der hier zu vergebenden Leistungen durch Angabe von mindestens 4 verschiedenen, vergleichbaren und in den letzten 10 Jahren vor Ablauf der Angebotsfrist im Wesentlichen ausgeführten Referenzaufträgen gefordert. Mindestens eine vergleichbare Referenz pro Eignungskriterium (siehe unten: Eignungskriterien) muss nachgewiesen werden. Referenzen können mehrfach angegeben werden, eine Referenz kann also mehrere Kriterien erfüllen. Das heißt, dass die Mindestanforderung mit 4 Referenzen erfüllt werden kann, wenn eine der Referenzen 2 der nachstehenden Eignungskriterien erfüllt.
Die Vergleichbarkeit einer Referenz nach Art und Schwierigkeit ergibt sich insbesondere mit Blick auf das Thema der erbrachten Leistung und den Umfang der erbrachten Leistung (Aufgabenumfang). Eine Referenz ist sonach vergleichbar, wenn sie mindestens eines der in der nachstehend (siehe unten: Eignungskriterien) genannten Eignungskriterien / Merkmale erfüllt; die Vergleichbarkeit muss anhand der Angaben des Bieters überprüfbar sein.
Die Prüfung der Erfüllung der Mindestanforderungen erfolgt anhand einer binären Logik. Erfüllt mindestens eine vergleichbare Referenz ein Eignungskriterium vollständig, wird dieses mit „Ja“ bewertet. Wird ein Eignungskriterium durch keine der vorgelegten Referenzen erfüllt, wird dieses mit „Nein“ bewertet. In diesem Fall ist die Mindestanforderung nicht erfüllt. Um die Mindestanforderung zu bestehen, müssen alle 5 nachstehenden Eignungskriterien erfüllt sein. Bewerber, die die Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
1. Nachgewiesene Erfahrung mit der nutzerzentrischen Konzeption und Gestaltung von Websites im öffentlichen Sektor oder im Gesundheitswesen,
2. Nachgewiesene Erfahrung mit der Konzeption und dem Design von Portal-Websites für die Öffentlichkeit, Bürgerinnen und Bürger oder Patientinnen und Patienten,
3. Nachgewiesene Erfahrung in der Aufbereitung bzw. Visualisierung von Kennzahlen für Laien auf Websites,
4. Nachgewiesene Erfahrung bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Nutzertestungen mittels kognitiver Testverfahren (z. B. User Feedback Days) sowie Umsetzung der Erkenntnisse in Konzept und Design im Gesundheitsbereich oder im öffentlichen Sektor,
5. Nachgewiesene Erfahrung in Konzeption und Design von barrierefreien Webangeboten nach BITV-Standards (z. B. durch Mitteilung der Erreichung einer Punktzahl aus einem BITV-Test oder des Erhalts einer vergleichbaren Bestätigung).
1. Bewerber haben das Nichtvorliegen der in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe zu erklären. Für die Erklärung ist das Formblatt I.2.7_Erklärung Ausschlussgründe zu verwenden,
2. Ein Unternehmen kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten Dritter (z. B. Unterauftragnehmer) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Dritten bestehenden Verbindungen. Jeder Dritte, auf dessen Eignung sich der Bewerber bezieht, muss die I.2.3_Erklärung Eignungsleihe ausfüllen und mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Zudem muss dieser Dritte seine wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit nach Maßgabe der Anforderungen der Auftragsbekanntmachung und unter Verwendung der gestellten Formblätter in dem Umfang nachweisen, in dem sich der Bewerber darauf beruft. Unabhängig davon muss auch der Dritte, auf dessen Eignung sich der Bewerber beruft, seine Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sowie das Nichtvorliegen der in § 123 GWB und § 124GWB genannten Ausschlussgründe nach Maßgabe der Auftragsbekanntmachung und unter Verwendung der gestellten Formblätter individuell und vollständig nachweisen. Ein Bewerber kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Im Rahmen der Eignungsprüfung wird überprüft, ob das Drittunternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerberin Anspruch nehmen möchte, die entsprechenden Eignungskriterien erfüllt und ob Ausschlussgründe vorliegen. Erfüllt das Drittunternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht vollständig oder liegt ein zwingender Ausschlussgrund vor, muss der Bewerber dieses Unternehmen ersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Ersetzung des Drittunternehmens zu verlangen, wenn ein fakultativer Ausschlussgrund vorliegt. Hierfür wird dem Bewerber eine angemessene Frist gesetzt. Hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit wird verlangt, dass der Bewerber und das Drittunternehmen gemeinsam für die Vertragsdurchführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haften, § 47 Abs. 3 VgV,
3. Die Verfahrensteilnahme in gemeinschaftlicher Form (Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft) ist zulässig. Eine Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft wird wie ein Einzelbewerber bzw. -bieter behandelt (§ 43 Abs. 2S.1 VgV). Soweit in den Vergabeunterlagen von Bewerbern bzw. Bietern gesprochen wird, sind damit sowohl Einzelbewerber bzw. -bieter als auch Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften gemeint. Im Teilnahmeantrag haben die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit der I.2.2_Erklärung Bewerbergemeinschaft einen bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen. Der bevollmächtigte Vertreter steht in diesem Vergabeverfahren als Ansprechpartner der Bewerber- bzw.Bietergemeinschaft zur Verfügung. Die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung muss für jedes Mitgliedeiner Bewerbergemeinschaft mittels I.2.4_Erklärung Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung und das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe aus § 123 und § 124 GWB mit I.2.7_Erklärung Ausschlussgründe individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an. Insofern füllt jedes Mitglied die I.2.5_Erklärung wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit und die I.2.6_Erklärung technische und berufliche Leistungsfähigkeit nur soweit aus, wie es für dieses Mitglied zutrifft. Soweit im Wege der Eignungsleihe auf die Eignung eines Dritten zurückgegriffen wird, ist zusätzlich die I.2.3_Erklärung Eignungsleihe auszufüllen und einzureichen. Die Prüfung der Eignung erfolgt unter Berücksichtigung sämtlicher von der Bewerbergemeinschaft eingereichten Unterlagen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YJFDL2L.
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertagenach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.