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Timestamp: 2020-05-28 01:41:47
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Matched Legal Cases: ['§ 1', 'Art. 3', 'Art. 3', '§ 1', 'Art. 3', '§ 1', 'Art. 3', '§ 1', '§ 1', '§ 11', '§ 2', '§ 1', '§ 116', '§ 128']

BGBl. I 1996 S. 604 - Verordnung zur Anpassung der für die Kostengesetze in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet geltenden Ermäßigungssätze (Ermäßigungssatz-Anpassungsverordnung -... - dejure.org
BGBl. I 1996 S. 604
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 22, ausgegeben am 22.04.1996, Seite 604
Verordnung zur Anpassung der für die Kostengesetze in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet geltenden Ermäßigungssätze (Ermäßigungssatz-Anpassungsverordnung - KostGErmAV)
Von dieser Ermächtigung ist mit der Verordnung zur Anpassung der für die Kostengesetze in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet geltenden Ermäßigungssätze (Ermäßigungssatz-Anpassungsverordnung - KostGErmAV) vom 15. April 1996 (BGBl I S. 604) Gebrauch gemacht worden.
Allerdings hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts im Urteil vom 28. Januar 2003 - 1 BvR 487/01 - (…BGBl I S. 274 = NJW 2003, S. 737 ff.) den Gebührenabschlag für Rechtsanwälte mit Kanzlei in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nach Anlage I Kapitel III Sachgebiet A Abschnitt III Nr. 26 Buchstabe a Satz 1 des Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands - Einigungsvertrag - vom 31. August 1990 (BGBl II S. 889 ) in Verbindung mit § 1 der Verordnung zur Anpassung der für die Kostengesetze in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet geltenden Ermäßigungssätze (Ermäßigungssatz-Anpassungsverordnung - KostGErmAV) vom 15. April 1996 (BGBl I S. 604) für nicht mehr mit Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar gehalten; geringere Gebühren für die Tätigkeit von Rechtsanwälten mit Kanzlei im Beitrittsgebiet seien nach Aufgabe des Lokalisationsprinzips und nach dem Wegfall der daran anknüpfenden Beschränkungen der Postulationsfähigkeit durch das Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Neuordnung des Berufsrechts der Rechtsanwälte und der Patentanwälte vom 17. Dezember 1999 (BGBl I S. 2448) sachlich nicht mehr gerechtfertigt.
Die Gebührenermäßigung nach Anlage I Kapitel III Sachgebiet A Abschnitt III Nr. 26a Satz 1 des Einigungsvertrags in der Fassung des Gesetzes vom 15.04.1996 (BGBl I 604) ist nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 28.01.2003 (1 BvR 487/01 - BVerfGE 107, 133), das eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2003 eingeräumt hatte, seit dem 01.01.2004 nicht mehr anwendbar.
34 Nach Anlage I Kapitel III Sachgebiet A Abschnitt III Nr. 26 Buchstabe a) Satz 1 des Einigungsvertrags in der Fassung des Gesetzes vom 15.04.1996 (BGBl I 604) galt die BRAGO mit der Maßgabe, dass sich die Gebühren bei der Tätigkeit von Rechtsanwälten, die ihre Kanzlei in dem in Art. 3 des Vertrages genannten Gebiet eingerichtet haben, um 10 vom Hundert ermäßigen.
Diesen besonderen Verhältnissen ist bei der Besoldung der Gerichtsvollzieher bereits durch die Absenkung der Vollstreckungsgebühren durch § 1 der Verordnung zur Anpassung der für die Kostengesetze in dem in Art. 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet geltenden Ermäßigungssätze (Ermäßigungssatz-Anpassungsverordnung - KostGErmAV) vom 15. April 1996 (BGBl I S. 604) Rechnung getragen.
Allerdings hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts im Urteil vom 28. Januar 2003 - 1 BvR 487/01 - (…BGBl I S. 274 = NJW 2003, S. 737 ff.) den Gebührenabschlag für Rechtsanwälte mit Kanzlei in Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nach Anlage I Kapitel III Sachgebiet A Abschnitt III Nr. 26 Buchstabe a Satz 1 des Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands - Einigungsvertrag - vom 31. August 1990 (BGBl II S. 889 ) in Verbindung mit § 1 der Verordnung zur Anpassung der für die Kostengesetze in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet geltenden Ermäßigungssätze (Ermäßigungssatz-Anpassungsverordnung - KostGErmAV) vom 15. April 1996 (BGBl I S. 604) für nicht mehr mit Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar gehalten; geringere Gebühren für die Tätigkeit von Rechtsanwälten mit Kanzlei im Beitrittsgebiet seien nach Aufgabe des Lokalisationsprinzips und nach dem Wegfall der daran anknüpfenden Beschränkungen der Postulationsfähigkeit durch das Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Neuordnung des Berufsrechts der Rechtsanwälte und der Patentanwälte vom 17. Dezember 1999 (BGBl I S. 2448) sachlich nicht mehr gerechtfertigt.
LSG Thüringen, 14.03.2001 - L 6 B 3/01
Diese Gebühren ermäßigen sich für die Tätigkeit der Rechtsanwälte im Beitrittsgebiet bis zum 30. Juni 1996 um 20 v.H., danach um 10 v.H. (vgl. Anlage I, Kapitel III, Sachgebiet A, Abschnitt 3 Nr. 26 des Einigungsvertrages ; §§ 1 und 3 der Verordnung zur Anpassung der für die Kostengesetze in dem Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet geltenden Ermäßigungssätze vom 15. April 1996 - BGBl. I S. 604).
Die vom Familiengericht vorgenommene Ermäßigung der Gebühren um 10 % entspricht Anl. 1 Kap. III Sachgeb. A Abschn. III Nr. 26a Satz 1 Einigungsvertrag vom 31. August 1990 (BGBl. II, 889) i.V.m. § 1 Ermäßigungssatz-Anpassungsverordnung vom 15.04.1996 (BGBl. I, 604).
Sie sind auf der Grundlage des vom Bundesverwaltungsgericht festgesetzten Streitwerts entsprechend den auf die Beigeladenen entfallenden Anteilen von je einem Vierzehntel zutreffend mit jeweils 2 108, 93 DM oder, soweit die Beigeladenen ihren Wohnsitz im Beitrittsgebiet haben, mit jeweils 1 687, 14 DM berechnet worden (§ 11 Abs. 2 GKG i.V.m. Nrn. 2130 und 2133 des Kostenverzeichnisses sowie Anlage I Kapitel III Sachgebiet A Abschnitt III Nr. 19 Buchst. a des Einigungsvertrags vom 31. August 1990 <BGBl II S. 885, 935> i.V.m. § 2 der Ermäßigungssatz-Anpassungsverordnung vom 15. April 1996 <BGBl I S. 604>).
Der Senat hält angesichts der Umstände des Falls eine Erhöhung der (nach dem Einigungsvertrag i.V.m. § 1 der Ermäßigungssatz-Anpassungsverordnung vom 15. April 1996 (BGBl. I S. 604)) um 10 v.H. gekürzten Mittelgebühr um 30 v.H. für angemessen (355,00 EUR /. 35, 50 EUR = 319, 50 EUR + 95, 85 EUR = 415, 35 EUR).
BVerfG, 22.10.1997 - 1 BvR 1178/97
Verfassungsmäßigkeit des "Gebührenabschlags Ost"
gegen Anlage I Kapitel III Sachgebiet A Abschnitt III Nr. 26 a des Einigungsvertrages vom 31. August 1990, geändert durch die Verordnung zur Anpassung der für die Kostengesetze in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet geltenden Ermäßigungssätze (Ermäßigungssatz-Anpassungsverordnung - KostGErmAV) vom 15. April 1996 (BGBl I S. 604).
LG Berlin, 09.07.1997 - 87 T 57/97
BFH, 29.10.2002 - VII E 11/02
Abschaffung der Beschwerdemöglichkeit in PKH-Sachen - Entstehung einer Gebühr …
LSG Thüringen, 08.02.2000 - L 6 B 71/99
Gebührenbestimmung in Streitigkeiten über eine Dauerrente aus der gesetzlichen …
OLG Naumburg, 26.02.2002 - 12 W 29/02
OLG Naumburg, 04.12.2001 - 13 W 636/01
Kostenfestsetzung - Zur Berücksichtigung der ungekürzten Rechtsanwaltsgebühren …
BVerwG, 23.06.2003 - 1 KSt 1.03
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Gebührenabschlag für Rechtsanwälte im Beitrittsgebiet
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HÃ¶he von RechtsanwaltsgebÃ¼hren;; BRAGO Â§ 116 Abs. 1; BRAGO Â§ 128 Abs. 4
LSG Thüringen, 17.05.1999 - L 6 B 34/98
KG, 24.09.2002 - 1 W 508/01
BVerwG, 27.10.1999 - 8 KSt 15.99
LSG Thüringen, 02.07.1999 - L 6 B 12/99
BVerwG, 20.10.2003 - 7 KSt 10.03
BVerwG, 23.07.2003 - 1 KSt 2.03
LSG Thüringen, 17.05.1999 - L 6 SF 426/98