Source: http://bushido-beelitz.de/unsere-vereine/satzung-bushido-beelitz-e-v/
Timestamp: 2019-06-18 09:44:43
Document Index: 46045444

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 6', '§5', '§ 6', '§ 4', '§ 9', '§ 13']

Satzung Bushido Beelitz e.V. – Bushido Beelitz e.V. und Bushido Potsdam e.V
Der am 25.04.2002 in Beelitz gegründete Verein führt den Namen „Bushido Beelitz“.
Der Sitz des Vereins ist Beelitz.
§ 2 Zusatz
Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Potsdam eingetragen und führt den Zusatz „e.V.“
II. Gegenstand und Aufgaben
„steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports sowie die
Arbeit mit Kindern und der Jugend auf dem Gebiet des Karatesports.
Der Verein verfolgt das Ziel der Popularisierung des Karatesports und der Gesunderhaltung der Mitglieder und Gäste durch regelmäßige sportliche Betätigung.
Jede natürliche Person kann sich als Gast über Ziele und das Vereinsleben informieren. In der Regel wird hierfür eine Zeit von 4 Wochen festgelegt. In dieser Zeit kann jede oben genannte Person am Vereinsleben nach den Regeln der Satzung teilnehmen.
III. Mitgliedschaft, Ordnungsmaßnahmen
1. ordentliche Mitglieder (Volljährige, die am Trainingsbetrieb teilnehmen)
2. passive Mitglieder (Erziehungsberechtigte von Mitgliedern unter 16 Jahren, die selbst nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen)
3. Kinder (bis incl. 13 Jahre)
4. Jugendliche (14–17 Jahre)
6. Ruhende Mitglieder, Mitglieder, die nicht aktiv am Trainingsbetrieb teilnehmen.
Der Aufnahmeantrag muss schriftlich an den Vorstand des Vereins gerichtet werden. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s)/in erforderlich.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Ablehnung muss dem/der Antragsteller/in schriftlich mitgeteilt werden. Gegen die Entscheidung des Vorstandes kann Einspruch erhoben werden. Dieser hat innerhalb von 14 Tagen schriftlich zu erfolgen. Die Entscheidung obliegt dann der Mitgliederversammlung.
Teilnehmer an Kursen haben die Möglichkeit Mitglieder auf kurze Zeit zu werden. (Kurzzeitmitglieder).
§ 6 Mitgliederrechte und Ordnungsmaßnahmen
Das aktive und passive Wahlrecht haben ordentliche Mitglieder und passive Mitglieder (§5).
Stimmberechtigt sind ausschließlich:
Ordentliche Mitglieder: 1 Stimme pro Mitglied
Jugendliche ab 16 Jahren: 1 Stimme pro Mitglied
Passive Mitglieder; 1 Stimme pro Mitglied
Das Stimmrecht ist grundsätzlich nicht übertragbar.
Bei Verstoß gegen die Satzung sowie Störungen des Sportbetriebes, hierzugehören auch die Diskreditierung des Vereins und kriminelle Handlungen, können folgende Rechts- und Ordnungsmaßnahmen gegen die Mitglieder zur Anwendung gebracht werden:
Verminderung der Mitgliedsrechte
Diese Rechts- und Ordnungsmaßnahmen gegen Mitglieder dürfen nur im Einklang mit den Rechts- und Ordnungsmaßnahmen der zuständigen Fachverbände stehen. Diese Rechts-und Ordnungsmaßnahmen werden durch den Vorstand beantragt und durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen. Zuvor ist dem Mitglied die Gelegenheit des rechtlichen Gehörs zu gewähren. Gegen die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist kein Einspruch möglich.
durch Kündigung, der 4 Wochen vor Ablauf des Quartals zum Ende des laufenden Quartals gegenüber dem Vorstand schriftlich zu erklären ist.
durch Ausschluss bei vereinsschädigendem Verhalten. Der Vorstand beschließt den Ausschluss.
Dem Auszuschließenden ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschlussbeschluss ist dem Auszuschließenden schriftlich mit Begründung bekanntzugeben. Gegen den Ausschlussbeschluss kann der Auszuschließende schriftlich die nächste Mitgliederversammlung anrufen, die endgültig entscheidet (§ 6).
durch Streichung aus dem Mitgliedsverzeichnis, wenn ein Mitglied 3 Monate mit der Entrichtung der Vereinsbeiträge in Verzug ist und trotz erfolgter schriftlicher Mahnung diese Rückstände nicht bezahlt oder sonstige finanzielle Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht erfüllt hat. Die Streichung erfolgt aufgrund Vorstandsbeschluss.
Mitglieder, die den Verein durch Kündigung oder Ausschluss verlassen, verlieren jeglichen Anspruch auf Vereinseigentum, einschließlich des Vereinsvermögens.
Die finanziellen Verpflichtungen eines Mitgliedes gegenüber dem Verein bleiben trotz Beendigung des Mitgliedsverhältnisses bestehen. Die Forderung des Vereins wächst bis zum Datum der Streichung, des Ausschlusses oder dem Wirksamwerden der Kündigung weiter an.
Die Mitgliederversammlung ist von dem Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von dem stellvertretenden Vorsitzenden, mindestens einmal im Jahr einzuberufen. Die Einladung erfolgt unter Angabe der Tagesordnung schriftlich mindestens 14 Tage vor der Versammlung. Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist ebenfalls auf schriftlichen Antrag von 30 % der ordentlichen Mitglieder einzuberufen. Für die 6 außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Einladungsformalitäten der ordentlichen Mitgliederversammlung. Die Einladung erfolgt durch Aushang, Medien bzw. Bekanntgabe durch die jeweiligen Trainer/in während der Trainingszeiten. Mitglieder, die sich zu dieser Zeit schriftlich entschuldigt haben, werden postalisch benachrichtigt.
Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen. Die Entscheidung über die Auflösung des Vereins sowie über Satzungsänderungen sind mit ⅔- Mehrheit zu fällen. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegeben und werden nicht mitgezählt.
Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen. Sie ist von dem/der Versammlungsleiter/in und von dem/der Protokollführer/in zu unterzeichnen und muss in der nächsten Versammlung genehmigt werden.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorstand vertreten. Jeweils 2 Mitglieder des Vorstandes sind zusammen vertretungsberechtigt.
Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer gewählt ist. Die Legislaturperiode des Vorstand es beträgt 2 Jahre. Bei ausscheidenden Vorstandsmitgliedern kann ein stimmberechtigtes Mitglied adaptiert werden, zum vollen Mitglied bedarf es der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
Der/die Vorsitzende, im Verhinderungsfall der/die stellvertretende Vorsitzende, beruft und leitet die Sitzung des Vorstandes. Er/sie ist verpflichtet, den Vorstand einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder aber dies von der Mehrheit der Vorstandsmitglieder verlangt wird.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmgleichheit entscheidet der/die Vorstandsvorsitzende. Ist dieser nicht zugegen, fällt dieses Recht dem/der Stellvertreter/in zu.
Der Vorstand kann zur Wahrnehmung bestimmter Aufgaben Referenten ernennen, die ihn bei der Erfüllung seiner Aufgaben unterstützen und beraten.
Die Aufnahmegebühr und die Mitgliedsbeiträge regelt die Gebührenordnung.
Im Verein dürfen Gäste entsprechend § 4 trainieren. Die Höhe des Beitrages regelt die Gebührenordnung.
Mit den Mitgliedsbeiträgen werden die erforderlichen Ausgaben des Vereins getilgt. Die Ausgaben werden durch den Vorstand definiert und entsprechend der Satzung der Mitgliederversammlung, wie in § 9 festgelegt, zur Prüfung vorgelegt.
Alles Weitere regelt die Gebührenordnung. Sie wird durch den Vorstand erarbeitet und durch die Mitgliederversammlung beschlossen.
§ 13 Auflösung/Aufhebung
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken, insbesondere der unmittelbaren und ausschließlichen Förderung und Verbreitung des Karatesports zu verwenden.