Source: https://zertifizierungsstelle.bnotk.de/faq/
Timestamp: 2017-07-26 00:51:06
Document Index: 14701381

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 2', '§ 15', '§ 5', '§ 4']

Häufig gestellte Fragen | Zertifizierungsstelle der Bundesnotarkammer
Wir haben für Sie eine Auswahl von Antworten auf häufig gestellte Fragen aus dem Bereich der elektronischen Signatur zusammengestellt. Die FAQ sind nach Berufsträgern gegliedert, um Ihnen eine bessere Übersicht zu verschaffen.
FAQ - Signaturkarte für Gerichtsvollzieher
1. Wie viel kostet der Signaturkartensupport der Bundesnotarkammer?
Der Support ist kostenlos. Dies schließt auch eine eventuelle Fernwartung bei der Freischaltung der Karte ein.
2. Zu welchen Zeiten kann ich den Support erreichen?
Die Supportzeiten sind montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
3. An wen kann ich mich mit konkreten Fragen zum Antragsverfahren oder zu meiner Signaturkarte wenden?
Den Kundensupport der Zertifizierungsstelle der Bundesnotarkammer erreichen Sie per E-Mail unter zs@bnotk.de und telefonisch unter 0800 3550 400 (gebührenfrei).
4. Was tue ich bei Verlust/Diebstahl/Defekt der Karte?
Ist die Karte verlorengegangen oder gestohlen worden, sollte sie sofort gesperrt werden, damit sie nicht missbraucht werden kann. Die Sperrhotline ist unter der Telefonnummer 0800 - 3550 400 (gebührenfrei) zu erreichen. Zur Sperrung benötigen Sie das Sperrkennwort, das Sie im ursprünglichen Kartenantrag eingetragen haben. Eine Ersatzkarte kann in einem vereinfachten Verfahren beantragt werden. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an unseren Support, um schnellstmöglich eine Hilfestellung zu erhalten.
5. Was ist bei der Installation des Kartenlesegerätes zu beachten?
Im Allgemeinen liegt dem Gerät eine Installations-CD bei, mit der man das Lesegerät problemlos installieren kann. Bitte beachten Sie aber, dass die Treiber auf der CD bereits veraltet sein können, was zu Problemen im Zusammenspiel mit der Signaturkarte führen kann. Führen Sie daher nach der Installation in jedem Fall ein Update der Treiber-Software durch.
6. Können Sie mir ein kompatibles Kartenlesegerät empfehlen?
Der Hersteller des EGVP führt eine Liste der mit dem EGVP kompatiblen Kartenlesegeräte unter http://www.egvp.de/pdf/technik/KombinationenKartenLeserBS.pdf. Eine Liste der allgemein für die qualifizierte elektronische Signatur geeigneten Kartenlesegeräte finden Sie auf den Seiten der Bundesnetzagentur (www.bundesnetzagentur.de).
7. Kann ich meine Karte an meine Mitarbeiter weitergeben?
Da die qualifizierte elektronische Signatur die Unterschrift ersetzt, darf die Signaturkarte nur vom jeweiligen Inhaber persönlich verwendet werden.
8. Wie viele Signaturen kann ich unter einmaliger Eingabe der PIN mit den Signaturkarten der Bundesnotarkammer erstellen?
Signaturkarten der Bundesnotarkammer ermöglichen grundsätzlich bis zu 99 Signaturen pro PIN-Eingabe (sog. Mehrfach-, Multi- oder Stapelsignatur). Voraussetzung ist jedoch, dass die verwendete Signaturanwendung die Mehrfachsignatur erlaubt. Bei der EGVP-Software ist das bisher nicht der Fall.
9. Benötige ich in jedem Fall das Attribut „Gerichtsvollzieher" auf meiner Signaturkarte? Ist eine private Nutzung möglich?
Für Ihre Tätigkeit als Gerichtsvollzieher ist es Voraussetzung, dass das Zertifikat Ihrer Signaturkarte ein solches berufsbezogenes Attribut enthält. Gleichzeitig können Sie Ihre Karte aber auch für Signaturen im privaten Bereich nutzen.
10. Welche Daten stehen konkret im Zertifikat meiner Signaturkarte?
Die Zertifikate der Signaturkarten für Gerichtsvollzieher beinhalten grundsätzlich den Vor- und Nachnamen des Karteninhabers, die Zertifikatsnummer sowie das berufsbezogene Attribut "(Ober)Gerichtsvollzieher(in), Amtsgericht, Bundesland". Sofern gewünscht, kann auch eine E-Mail-Adresse hinterlegt werden.
11. Sind die Signaturkarten der Bundesnotarkammer mit meiner Software kompatibel?
Ja, da die Aufbringung der Signatur in der Signatur- und Kommunikationssoftware EGVP (www.egvp.de) erfolgt, die der Gerichtsvollzieher-Fachsoftware nachgelagert ist. Eventuelle Kompatibilitätsprobleme zwischen Fachsoftware und EGVP zu vermeiden, liegt im Verantwortungsbereich des jeweiligen Fachsoftwareherstellers.
12. Wo/Wie erhalte ich Signaturkarten für meine Mitarbeiter? Kann auf dieser Karte eine Vertretungsmacht hinterlegt werden?
Signaturkarten für Mitarbeiter können über den Online-Antrag unter https://zertifizierungsstelle.bnotk.de beantragt werden. In diesem Antrag besteht auch die Möglichkeit, eine Vertretungsmacht einzubinden. Diese Befugnis können Sie jederzeit durch eine telefonische Sperrung des Zertifikats widerrufen.
13. Sollte ich die Option "Das Zertifikat soll nicht über den Verzeichnisdienst abrufbar sein" nutzen?
Nein, da dies die Verwendbarkeit der Signaturen im vollstreckungsrechtlichen Kontext erschweren würde.
14. Im Antrag ist die Unterschriftsbeglaubigung durch den Amtsgerichtspräsidenten/Amtsgerichtsdirektor vorgesehen. Gibt es alternative Möglichkeiten?
Es besteht auch die Möglichkeit, die Unterschriftsbeglaubigung durch einen Notar durchführen zu lassen. Auch in diesem Fall muss jedoch die Bestätigung für das Gerichtsvollzieherattribut durch den für Sie örtlich zuständigen Amtsgerichtspräsidenten/Amtsgerichtsdirektor erteilt werden. Bitte senden Sie zu diesem Zweck die letzten drei Seiten Ihres Antrages an Ihr zuständiges Amtsgericht.
15. Warum ist bei der Beantragung einer Signaturkarte der Bundesnotarkammer eine Beglaubigung der Unterschrift unter dem Antrag erforderlich?
Zertifizierungsdiensteanbieter sind signaturgesetzlich dazu verpflichtet, Personen, die ein qualifiziertes Signaturzertifikat beantragen, zuverlässig zu identifizieren. Diese Identifizierung wird durch die identifizierende Person anlässlich der Unterschriftsbeglaubigung vorgenommen.
16. Wie viel kostet die Signaturkarte für Gerichtsvollzieher?
Die Signaturkarte der Bundesnotarkammer kostet jährlich 55,00 € zzgl. USt. Gleichzeitig mitbestellte Zweitkarten kosten jährlich 40,00 € zzgl. USt.
17. Ist es möglich, auch nachträglich eine Zweitkarte zu beantragen?
Eine weitere Signaturkarte kann jederzeit beantragt werden, jedoch nicht mit dem Kostenvorteil, der im Zusammenhang mit der Bestellung der Erstkarte gewährt wird. Wenden Sie sich dafür telefonisch 0800 3550 400 (gebührenfrei) oder per E-Mail an zs@bnotk.de an unseren Support und geben dabei die Seriennummer Ihrer Signaturkarte an.
18. Im Online-Antrag gibt es die Möglichkeit, eine Zweitkarte zu beantragen. Wofür benötige ich diese Karte?
Zweitkarten werden in der Praxis regelmäßig als Reservekarten verwendet für den Fall, dass die Erstkarte verloren geht oder unbrauchbar wird.
19. Wie lange dauert der Antragsvorgang?
Die derzeitige Lieferzeit für die Signaturkarten der Bundesnotarkammer beträgt im Durchschnitt zehn Tage ab Eingang aller vollständig ausgefüllten Unterlagen (Kartenantrag, Identifizierungsunterlagen, Bestätigung der Berufsträgereigenschaft durch das zuständige Amtsgericht) bei uns.
20. Wo kann ich eine Signaturkarte beim Zertifizierungsdiensteanbieter Bundesnotarkammer mit dem Attribut Gerichtsvollzieher bestellen?
Die Bestellung von Signaturkarten beim Zertifizierungsdiensteanbieter Bundesnotarkammer ist ausschließlich via Internet möglich. Bitte nutzen Sie für Ihre Bestellung den Online- Antrag unter https://zertifizierungsstelle.bnotk.de/bestellung . Dort finden Sie auch weitere Erläuterungen zum Antragsverfahren.
FAQ - Signaturkarte für Rechtsanwälte
1. Wann und wo kann ich eine beA-Karte bestellen?
Die beA-Karte können Sie voraussichtlich ab Anfang September auf https://bea.bnotk.de bestellen. Zuvor erhalten Sie noch ein Anschreiben mit Ihrer persönlichen Antragsnummer. Von Rückfragen bitten wir bis zum 15. September 2015 abzusehen.
2. Ist die beA-Karte das Gleiche wie die Signaturkarte der BRAK?
Nein. Die beA-Karte ist eine besondere Karte, mit der Sie Ihr beA-Postfach initialisieren können (beA-Karte Basis). Sie kann aber (auch nachträglich) mit einem qualifizierten Zertifikat ausgestattet werden, sodass sie zusätzlich dieselben Funktionen wie eine vollwertige Signaturkarte (wie die Signaturkarte der BRAK) besitzt (beA-Karte Signatur).
3. Was kostet die beA-Karte?
Die beA-Karte wird es als beA-Karte Basis für 29,90 Euro zzgl. USt. / Jahr und als beA-Karte Signatur für 49,90 Euro zzgl. USt. / Jahr geben.
4. Wo kann ich die Signaturkarte der BRAK beantragen?
Bitte nutzen Sie für Ihre Bestellung den Online-Antrag unter https://zertifizierungsstelle.bnotk.de/bestellung. Dort finden Sie auch weitere Erläuterungen zum Antragsverfahren.
5. An wen kann ich mich mit konkreten Fragen zu meiner Signaturkarte der BNotK und der BRAK wenden? Den Kundensupport der Zertifizierungsstelle der Bundesnotarkammer erreichen Sie per E-Mail unter zs@bnotk.de und telefonisch unter 0800 - 3550 400 (gebührenfrei).
6. Wie viel kostet die Signaturkarte der BRAK?
Die Signaturkarte der BRAK in Kooperation mit der BNotK kostet derzeit jährlich 65,00 € zzgl. USt.
7. Wie viele Dokumente kann man durch eine einmalige Eingabe der PIN mit den Signaturkarten der BRAK und der BNotK signieren?
Die Signaturkarten der BRAK und der BNotK ermöglichen bis zu 99 Signaturen mit einer PIN-Eingabe (sog. Mehrfach-, Multi- oder Stapelsignatur). Voraussetzung ist jedoch, dass die verwendete Signaturanwendung die Mehrfachsignatur erlaubt. Bei der EGVP-Software ist das bisher nicht der Fall.
8. Ist es möglich, eine Notar-Karte um das Attribut „Rechtsanwalt“ erweitern?
Nein, eine Signaturkarte der BNotK kann nur ein Berufsträgerattribut enthalten. Wird ein weiteres Berufsträgerattribut gewünscht, muss eine weitere Karte beantragt werden. Für das Mahnverfahren sind Berufsträgerattribute aber ohne Bedeutung.
9. Wie sieht die Signaturkarte der BNotK für Rechtsanwälte aus und was steht auf der Karte?
Auf den Kooperationssignaturkarten von BNotK und BRAK ist das BRAK-Logo aufgedruckt. Auf der Vorderseite befinden sich neben dem eigentlichen Chip folgende Informationen: „Bundesrechtsanwaltskammer“ „Vorname“ „Name“ des Karteninhabers „Kartennummer“"Gültig bis"
10. Gibt es nach dem 1.12.2008 für Rechtsanwälte noch eine Möglichkeit, ohne Signaturkarte am elektronischen Mahnverfahren teilzunehmen?
Diese Möglichkeit besteht. In allen Bundesländern kann ein Datenträger verschickt oder ein mit einem Barcode versehenes Papierformular eingereicht werden. Die elektronische Antragstellung dürfte aber bei der geschäftsmäßigen Bearbeitung von Mahnanträgen effizienter sein. Weitere Informationen zu diesem Themenbereich erhalten Sie beispielsweise unter http://www.brak.de/seiten/html/KammerInfo/2008/11_KammerInfo.htm oder http://www.mahngerichte.de/onlineverfahren/online_mba.htm.
11. Sind die Signaturkarten der BNotK und der BRAK mit meiner Mahnsoftware kompatibel?
Kompatibilitätsprobleme mit Mahnsoftware gibt es nicht, da beim elektronischen Mahnverfahren die qualifizierte elektronische Signatur in der EGVP-Software erstellt wird und beide Kartentypen EGVP-kompatibel sind.
12. Benötige ich in jedem Fall das Attribut Rechtsanwalt auf meiner Signaturkarte?
Für die Stellung eines Mahnantrags ist die Eigenschaft als Rechtsanwalt nicht Voraussetzung. Sie muss also auch nicht mit einem Attribut nachgewiesen werden. Signaturkarten der BNotK in Kooperation mit der BRAK enthalten dennoch das Attribut Rechtsanwalt, so dass bei allen mit diesen Karten erstellten Signaturen die Eigenschaft als Rechtsanwalt nachgewiesen ist. Das ist hilfreich für weitere und künftige Verfahren des elektronischen Rechtsverkehrs, insbesondere falls Dokumente in Verfahren mit Anwaltszwang elektronisch eingereicht werden sollen.
FAQ - Signaturkarte allgemein
1. Welche Daten werden in den Zertifikaten von BNotK-Signaturkarten hinterlegt?
BNotK-Signaturkarten der aktuellen Generation tragen drei Zertifikate: - für die qualifizierte elektronische Signatur (qsig) - für die Verschlüsselung (enc) - für die Authentisierung (auth)Ein qsig-Zertifikat beinhaltet in jedem Fall:- den Vornamen - den Nachnamen - die Zertifikatsnummer - den technischen Gültigkeitszeitraum der SignaturkarteErgänzend können bei Antragstellung noch folgende Daten in das Zertifikat aufgenommen werden:- ein berufsbezogenes Attribut inkl. der bestätigenden Stelle (z.B. ein Notar-Attribut) - ein Titel - eine sog. monetäre Beschränkung - eine Vertretungsmacht für eine natürliche oder eine juristische Person - eine E-Mail-AdresseDarüber hinaus besteht die Möglichkeit, Signaturkarten mit einem Pseudonym (z. B. „Notariat Max Mustermann“) zu bestellen. Karten mit einem Pseudonym sind für den Einsatz im (elektronischen) Rechtsverkehr nicht geeignet. In der Praxis werden solche Signaturkarten vor allem für Testzwecke oder zur Authentifizierung in Online-Portalen verwendet.
2. Typische Fragen bezüglich des elektronischen Rechtsverkehrs (ElRV) im Rahmen einer Geschäftsprüfung
A. Der Prüfer verlangt eine Herstellererklärung nach § 17 DONot§ 17 DONot betrifft nicht das Thema Signaturkarten und qualifizierte elektronische Signaturen, sondern die automationsgestützte Führung der Bücher und Verzeichnisse des Notars. Konkret geht es in § 17 Abs. 1 Satz 2 DONot um eine Bescheinigung des Herstellers der Software, dass keine nachträglichen Veränderungen der mit dem Ausdruck einmal abgeschlossenen Eintragungen mehr möglich sind. Zuständig für die Erstellung dieser Bescheinigung ist der Hersteller der im konkreten Fall verwendeten Notariatssoftware. Da XNotar und SigNotar für die in § 17 DONot erwähnten Funktionen nicht genutzt werden können, ist die Erteilung einer entsprechenden Herstellererklärung für XNotar und SigNotar daher weder erforderlich noch möglich. Vgl. weitergehend den Beitrag von Bettendorf, DNotZ 2005, 484 ff. (mit dem Muster einer Herstellerbescheinigung auf S. 508).B. Der Prüfer verlangt vorab oder während des Termins den Ausdruck eines PrüfberichtsStarten Sie SigNotar aus XNotar heraus.Klicken Sie auf Button "Beglaubigter Ausdruck".Klicken Sie im folgenden Fenster rechts unten auf "Signaturdatei öffnen".Wählen Sie im Auswahlfenster möglichst eine Signatur jüngeren Datums und bestätigen die Auswahl mit einem Klick auf "Öffnen".Das Ergebnis der Signaturprüfung wird angezeigt.Sofern unter Zertifikatstatus angezeigt wird: "Online-Sperrabfrage noch nicht durchgeführt", klicken Sie auf den Button "Online-Zertifikat-Prüfung". Anschließend wird das Ergebnis der Online-Zertifikatüberprüfung angezeigt. Klicken Sie links unten auf "Zurück" um in die Ergebnisübersicht zurückzukehren.Wählen Sie "Prüfbericht anzeigen". Der sich öffnende Bericht kann mit dem Butten "drucken" unten links ausgedruckt werden. Alternativ können Sie in der Ergebnisübersicht "Prüfbericht speichern" wählen. Speichern Sie den Bericht an einem Speicherort, den man leicht erreichen kann (z. B. den Desktop). Der Bericht wird im HTML-Format gespeichert. Die HTML-Datei können Sie mit Ihrem Standardbrowser öffnen und ausdrucken.Wichtig: Sollte es gelb oder rot markierte Felder im Prüfbericht geben, kontaktieren Sie bitte umgehend unsere Hotline unter 0800 3550 400 !C. Der Notar wird gebeten, einen Nachweis zu führen, dass seine Karte das berufsbezogene Attribut „Notar“ aufweistStarten Sie SigNotar aus XNotar heraus.Klicken Sie rechts auf den Button „Signaturkarte/Nutzer" und im folgenden Fenster auf „Zertifikate auslesen“.Die Karte wird zunächst geprüft. Anschließend klicken Sie bitte auf den Button „Zertifikatdetails“.Die Details Ihres Zertifikats werden angezeigt.Scrollen Sie mit dem Schieberegler rechts bis zum unteren Ende des Zertifikats.Nun sollten ungefähr in der Mitte des Bildschirms das „berufsbezogene Attribut“ stehen.Die Syntax lautet NOTAR(IN) in AMTSSITZ, BUNDESLAND, BESTÄTIGENDE STELLE Ist dies nicht der Fall, kontaktieren Sie bitte umgehend unsere Hotline unter 0800 3550 400!D. Der Prüfer verlangt einen Nachweis für die Akkreditierung des Zertifizierungsdiensteanbieters BundesnotarkammerFür die Erstellung von Beglaubigungen und sonstigen Zeugnissen in elektronischer Form dürfen Notare gem. § 2 a Abs. 1 DNotO nur die Signaturkarten eines akkreditierten Zertifizierungsdiensteanbieters verwenden. Die entsprechende Akkreditierung (§ 15 SigG) wurde der Bundesnotarkammer durch die Bundesnetzagentur erteilt und auf der Webseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter Signaturkarte und Informationen zur elektronischen Signatur.
3. Warum ist bei der Beantragung einer Signaturkarte der Bundesnotarkammer eine Beglaubigung der Unterschrift durch einen Notar bzw. für Angehörige der Justiz durch den Präsidenten oder Direktor eines deutschen Gerichts erforderlich?
Die zuverlässige Identifizierung des Inhabers eines qualifizierten Zertifikats durch den Zertifizierungsdiensteanbieter ist eine zentrale Anforderung des Signaturgesetzes (§ 5 Abs. 1 S. 1 SigG). Um die Identifizierung verlässlich zu gewährleisten, sieht das verbindliche Sicherheitskonzept (§ 4 Abs. 2 S. 4 SigG) der Bundesnotarkammer eine Beglaubigung der Unterschriftdurch einen Notar,für Angehörige der Justiz durch den Präsidenten oder Direktor eines deutschen Gerichtsunter dem Antrag auf Erteilung einer Signaturkarte vor. Die Beglaubigung ist jedoch in aller Regel nur bei der erstmaligen Beantragung einer Signaturkarte erforderlich. Folgekarten, Ersatzkarten oder weitere Signaturkarten werden regelmäßig ohne erneute Unterschriftsbeglaubigung erteilt.
4. An wen kann ich mich mit konkreten Fragen zu meiner Signaturkarte der BNotK und der BRAK wenden? Den Kundensupport der Zertifizierungsstelle der BNotK erreichen Sie per E-Mail unter zs@bnotk.de und telefonisch unter 0800 - 3550 400 (gebührenfrei).
5. Wie viele Dokumente kann man durch eine einmalige Eingabe der PIN mit den Signaturkarten der BRAK und der BNotK signieren?
Der Hersteller des EGVP führt eine Liste der mit dem EGVP kompatiblen Kartenlesegeräte: http://www.egvp.de/technik/index.php. Eine Liste der allgemein für die qualifizierte elektronische Signatur geeigneten Kartenlesegeräte findet sich auf den Seiten der Bundesnetzagentur (www.bundesnetzagentur.de). Die meisten dieser Geräte werden zu Preisen unter 100,-- € angeboten.
7. Was ist bei Einsatz von Cherry Smartboard Lesegeräten zu beachten?
Bei Verwendung von Lesegeräten der Firma Cherry, welche in die Computertastatur integriert sind (Cherry Smartboard), ist darauf zu achten, dass stets der aktuellste Gerätetreiber installiert ist. Das Signieren von Dokumenten ist sowohl über die CT-Api- als auch über die PC/SC-Schnittstelle möglich. Wir empfehlen aber, möglichst die PC/SC-Schnittstelle zu nutzen. Dies gilt auch für die Freischaltung und PIN-Änderung der Signaturkarten. Um die Schnittstelle einzustellen, sollten Sie bei der Suche nach dem Kartenlesegerät in SigNotar folgendermaßen vorgehen:Die Karte entfernenIn der Anzeige bei der Suche sollte bei „Schnittstelle“ PC/SC Port X erscheinen (wobei X eine Zahl darstellt)Ist dies nicht der Fall, nutzen Sie bitte die Schaltfläche „Weitersuchen“,bis PC/SC gefunden wirdAnschließend stecken Sie die Karte in das Lesegerät.Die Karte wird korrekt erkannt.
8. Wie ändere ich die PIN meiner Karte und was gibt es dabei zu beachten?
Für die Signaturkarten werden zwei PIN (= personal identification number [persönliche Geheimzahl]) benötigt:eine PIN für die Erstellung von qualifizierten elektronischen Signaturen undeine PIN für die Verschlüsselungs- bzw. Authentifizierungsfunktion.Diese PIN können mit SigNotar geändert werden. Klicken Sie hierzu in Hauptmaske von SigNotar auf die Schaltfläche „Signaturkarten / Nutzer“ und in der Folgemaske auf die Schaltfläche „PIN-Änderung“. Beachten Sie also bitte, dass z. B. nach Änderung der Verschlüsselungs-PIN auch die Authentifizierungs-PIN geändert ist. Insofern ist auch bedeutsam, dass eine Zerstörung der Verschlüsselungsfunktion ebenso die Zerstörung der Authentifizierungsfunktion nach sich zieht.
9. Wie kann ich mit meinen Kommunikationspartnern verschlüsselte Dokumente austauschen und hierfür meine Signaturkarte nutzen?
Die Ver- und Entschlüsselung eines Dokumentes geschieht mit Hilfe zweier unterschiedlicher Schlüssel, die sich beide auf der Signaturkarte befinden. Der öffentliche Schlüssel kann ausgelesen und versendet werden, während der private Schlüssel die Karte nicht verlässt. Um mit einem Kommunikationspartner verschlüsselte Dokumente mit Hilfe von Signaturkarten auszutauschen benötigt der jeweilige Absender den öffentlichen Schlüssel des jeweiligen Empfängers. Mit seinem nur auf der Signaturkarte vorhandenen privaten Schlüssel kann der Empfänger sodann das Dokument entschlüsseln. Ihren öffentlichen Schlüssel können Sie mit Hilfe von SigNotar speichern und Ihrem Kommunikationspartner sodann übermitteln. Klicken Sie hierzu in Hauptmaske von SigNotar auf die Schaltfläche „Signaturkarten / Nutzer“ und in der Folgemaske auf die Schaltfläche „Zertifikate auslesen“. Sodann können Sie das angezeigte Verschlüsselungszertifikat, welches den öffentlichen Schlüssel beinhaltet, speichern. Sollte Ihnen SigNotar nicht zur Verfügung stehen, können Sie auf das kostenfreie Programm SecCardAdmin zurückgreifen, das Sie unter https://www.seccommerce.de/de/products/seccardadmin.html finden. Für die Ver- und Entschlüsselung von Dokumenten benötigen Sie eine geeignete Software. Hierfür kommt beispielsweise das Programm SecSigner in Betracht, welches auch Bestandteil von SigNotar ist. Die Nutzung der in SigNotar enthaltenen SecSigner-Version ist jedoch nicht für die Verschlüsselung von Dokumenten verwendbar. Um den SecSigner zur Verschlüsselung von Dokumenten zu nutzen, laden Sie sich bitte die kostenlose Downloadversion von der Homepage des Herstellers www.seccommerce.de herunter und installieren anschließend das Programm. Dokumente können Sie verschlüsseln, indem Sie im Windows-Explorer das Dokument markieren und im Kontextmenü (rechte Maustaste) unter dem Menüpunkt „SecSigner“ den Untermenüpunkt „Daten nur verschlüsseln“ wählen. Anschließend brauchen Sie nur noch den öffentlichen Schlüssel des Empfängers auszuwählen und die nun verschlüsselte Datei an einem geeigneten Ort zu speichern. Diese Datei mit der Endung .pkcs7 übermitteln Sie sodann Ihrem Kommunikationspartner. Eine mit Ihrem öffentlichen Schlüssel verschlüsselte Datei können Sie mit dem SecSigner und Ihrer Signaturkarte durch Doppelklick auf die Datei entschlüsseln. Klicken Sie hierzu in dem sich öffnenden SecSigner zunächst auf die Schaltfläche „Signaturkarte suchen“ und sodann auf „Daten entschlüsseln“. Die entschlüsselte Datei wird automatisch in demselben Ordner gespeichert, in welchem die verschlüsselte Datei abgelegt ist. Hierbei ist zu beachten, dass für die Entschlüsselungsfunktion nicht die Signatur-PIN, sondern die PIN für die Verschlüsselungs- und Authentisierungsfunktion genutzt werden muss und eine dreimalige Fehleingabe zur Sperrung der Verschlüsselung und Authentisierungsfunktion führt.
10. Was bedeutet die Fehlermeldung von SigNotar: "Cannot verify PIN.Message from smart card authentication method blocked"?
Diese Fehlermeldung wird angezeigt, wenn die Signaturkartenfunktion wegen dreifacher Fehleingabe der Signatur-PIN gesperrt wurde.Pro PIN (Signatur-PIN bzw. Verschlüsselungs- und Authentifizierungs-PIN) sind nur zwei Fehlversuche bei der PIN-Eingabe erlaubt. Die dritte Fehleingabe führt zur Sperrung der entsprechenden Funktion. 11. Was muss ich tun, wenn meine Signaturkarte defekt bzw. abhanden gekommen ist ?
Ist die Karte verlorengegangen oder gestohlen worden, muss sie sofort gesperrt werden, damit sie nicht missbraucht werden kann. Die Sperrhotline ist unter der Telefonnummer 0800 - 3550 400 zu erreichen. Zur Sperrung benötigen Sie das Sperrkennwort, das Sie im ursprünglichen Kartenantrag eingetragen haben. Eine Ersatzkarte kann in einem vereinfachten Verfahren beantragt werden. Näheres entnehmen Sie bitte unserer Informationsseite: Ersatzkarte
12. Kann ich eine zusätzliche Signaturkarte zu meiner bereits vorhandenen erhalten?
Um sicherzustellen, dass auch im Fall von Verlust oder Defekt der eingesetzten Signaturkarte eine verzögerungsfreie Teilnahme am elektronischen Handelsregisterverfahren möglich ist, kann sich für Notare die Bestellung einer weiteren Signaturkarte empfehlen. Näheres entnehmen Sie bitte unserer Informationsseite: Weitere Signaturkarte.
13. Brauchen Notarvertreter eine eigene Signaturkarte?
Problem:Notarvertreter können ohne Signaturkarte z.B. keine HR-Anmeldung für den Notar durchführen. Lösung:Der Vertreter braucht eine eigene Karte, da die Verwendung der Karte des vertretenen Notars ausgeschlossen ist. Die eigene Karte kann den Vertreter zunächst nur als natürliche Person ausweisen, da die Vertretereigenschaft nicht generell, sondern lediglich im Hinblick auf die einzelne, zeitlich begrenzte Vertretung besteht. Der vertretene (oder ein anderer) Notar muss eine elektronische beglaubigte Abschrift des Beglaubigungsvermerks anfertigen, die der Vertreter seinen elektronischen beglaubigten Abschriften beifügt, indem er sie zusammen mit den Nutzdaten (der eigentlichen Urkunde) in eine Zip-Datei packt und diese signiert. Näheres entnehmen Sie bitte der Informationsseite unter www.elrv.info: Vom Notarvertreter erstellte Urkunden
14. Fehlerquellen bei der Verwendung einer BNotK-Signaturkarte mit OpenLimit
Problem:Obwohl die Signaturkarte gültig und freigeschaltet ist, scheitert die Prüfung der erstellten Signaturen bei Gericht.Lösung:Die Ursache liegt in der Regel in einer Option, die OpenLimit-Nutzer frei wählen können. OpenLimit lässt den Nutzern des Programms die Wahl, mit welchem Zertifikat signiert werden soll. Dies führt immer wieder dazu, dass Signaturen mit dem Authentisierungszertifikat durchgeführt werden. Im Auswahlmenü werden das Signaturzertifikat (Symbol: gelbe Feder – richtige Auswahl) und das Authentisierungszertifikat (Symbol: graues Dokument mit rotem Punkt – falsche Auswahl) angeboten. Nutzen Sie für Signaturen bitte stets das Signaturzertifikat! Wir empfehlen, stets die aktuelle Version von OpenLimit einzusetzen.