Source: http://www.juraforum.de/urteile/bag/bag-urteil-vom-20-05-1999-az-2-azr-32098
Timestamp: 2013-05-19 19:05:51
Document Index: 363763450

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 123', '§ 124', '§ 142', '§ 242', 'Art. 33']

BAG - 20.05.1999, 2 AZR 320/98 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > BAG > Urteil vom 20.05.1999, Aktenzeichen: 2 AZR 320/98 BAG – Aktenzeichen: 2 AZR 320/98Urteil vom 20.05.1999
Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers für die geschuldete Tätigkeit (im Fall: Einstellung in den Polizeivollzugsdienst) kann es je nach den Umständen zulässig sein, daß der Arbeitgeber den Bewerber auch nach laufenden Ermittlungsverfahren fragt bzw. verpflichtet, während eines längeren Bewerbungsverfahrens anhängig werdende einschlägige Ermittlungsverfahren nachträglich mitzuteilen.
Die wahrheitswidrige Beantwortung einer danach zulässigen Frage nach Vorstrafen und laufenden Ermittlungsverfahren bzw. die pflichtwidrige Unterlassung der nachträglichen Mitteilung eines Ermittlungsverfahrens rechtfertigen unter den Voraussetzungen der §§ 123, 124 BGB die Anfechtung des Arbeits- vertrages.
Aktenzeichen: 2 AZR 320/98
- 2 AZR 320/98 -
- 8 Ca 3303/96 -
- 2 Sa 664/97 -
Urteil vom 27. Januar 1998Rechtsgebiete:BGB, GGVorschriften:BGB § 123, BGB § 124, BGB § 142 Abs. 1, BGB § 242, GG Art. 33 Abs. 2, Stichworte:Anfechtung des Arbeitsvertrages wegen arglistiger Täuschung, VolltextUm den Volltext vom BAG – Urteil vom 20.05.1999, Aktenzeichen: 2 AZR 320/98 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen	Weitere Entscheidungen der Gerichte
Sie lesen gerade das Thema "BAG - 20.05.1999, 2 AZR 320/98" © JuraForum.de — 2003-2013