Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BVerwG_06_08_2009_BVerwG_2_B_45_09_Belehrung_eines_Beamten_v-d3813654.html
Timestamp: 2016-12-09 23:50:37
Document Index: 106629436

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 69', '§ 26', '§ 105', '§ 132', '§ 160', '§ 164', '§ 26', '§ 20', '§ 17']

BVerwG, 06.08.2009 - BVerwG 2 B 45.09 - Belehrung eines Beamten vor Einleitung eines gesetzlich geordneten Disziplinarverfahrens; Verhinderung der Verwertung von unter Verstoß gegen die gesetzliche Belehrungspflicht zustande gekommenen Beweismitteln; Verfahrensmangel i.R.e. Verstoßes gegen das Gebot der richtigen und vollständigen Protokollierung der Zeugenaussagen; Voraussetzungen für ein Verstoß gegen die Denkgesetze; Verwertungsverbot i.R.e. unterbliebenen Belehrung über Recht auf anwaltlichen Beistand | Urteile auf anwalt24.de
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BundesverwaltungsgerichtBeschl. v. 06.08.2009, Az.: BVerwG 2 B 45.09Gericht: BVerwGEntscheidungsform: BeschlussDatum: 06.08.2009Referenz: JurionRS 2009, 20143Aktenzeichen: BVerwG 2 B 45.09 Verfahrensgang:vorgehend:VG Wiesbaden - 16.02.2004 - AZ: VG 25 BK 69/03VGH Hessen - 30.11.2004 - AZ: VGH 26 BD 1109/04BVerwG - 21.12.2005 - AZ: BVerwG 2 B 7.05 (künftig 2 C 30.05)BVerwG - 03.05.2007 - AZ: BVerwG 2 C 30/05VGH Hessen - 23.01.2009 - AZ: VGH 26 A 1389/07.DRechtsgrundlagen:§ 20 BDG§ 69 BDG§ 26 BDO§ 105 VwGO§ 132 VwGO§ 160 ZPO§ 164 ZPOFundstellen:DÖV 2009, 959DSB 2010, 24NVwZ 2010, 254-256PersV 2010, 277RiA 2009, 286StRR 2009, 363 (amtl. Leitsatz)VR 2010, 34ZBR 2010, 125-127Amtlicher Leitsatz:Der Beamte ist auch dann nach § 26 Abs. 2 Satz 2 und 3 BDO (nunmehr § 20 Abs. 1 Satz 2 und 3 BDG) zu belehren, wenn er wegen eines gegen ihn gerichteten konkreten Tatverdachts vernommen wird, bevor das gesetzlich geordnete Disziplinarverfahren eingeleitet wird (im Anschluss an den Beschluss vom 18. November 2008 - BVerwG 2 B 63.08 - Buchholz 235.1 § 17 BDG Nr. 1).Der Beamte kann die Verwertung von Beweismitteln, die unter Verstoß gegen die gesetzliche Belehrungspflicht zustande gekommen sind, nur verhindern, wenn er der Verwertung spätestens in der mündlichen Verhandlung, in der sie erstmals eingeführt werden, widerspricht.In der Verwaltungsstreitsache ... hat der 2. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 6. August 2009durchden Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Herbert und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Heitz und Dr. Maidowski beschlossen:Tenor:Die Beschwerde der Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 23. Januar 2009 wird zurückgewiesen.Die Beklagte trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.
13.05.2016 - 487 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Dr. Matthias Schütte aus HannoverVorbereitung und Einleitung des Disziplinarverfahrens – Verhaltenstipps für den betroffenen BeamtenDer Beitrag behandelt die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Einleitung eines Disziplinarverfahrens. Dargestellt werden die Verfahrensrechte des betroffenen Beamten, die bereits während der… mehr