Source: http://www.schornsteinfegermeister.de/index.php?var1=informationen&var2=feuerstaettenschau-feuerstaettenbescheid.html&print=ok&print=ok
Timestamp: 2018-02-21 07:34:26
Document Index: 380027653

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§3', '§4', '§15', '§ 1', '§15', '§ 15', '§ 1', '§ 15', '§ 6', '§1']

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Kommentar von _R. Richter am Donnerstag, 09. September 2010; 14:43:14 Uhr
Kommentar zu Die Feuerstättenschau und der Feuerstättenbescheid
welche Gebühren werden hierfür erhoben?
Gebühren nach der Kehr- und Überprüfungsordnung - KÜO (Anlage 3 = Gebührenverzeichnis)
Feuerstättenschau finden Sie unter Punkt: 3.9, 3.9.1 und 3.9.2
und den Feuerstättenbescheid unter Punkt: 5.8, 5.8.1 und 5.8.2
Hier finden Sie die Kehr- und Überprüfungsordnung - KÜO
Kommentar von _Kirsten Burscheid-Goronczy am Mittwoch, 29. September 2010; 11:58:17 Uhr
auch wenn wir diese Gebühren für den Bescheid wohl erstmal bezahlen müssen würde mich doch interessieren ob man gegen diese Gebühren Einspruch erheben kann und wenn dann wo?? Neue Gesetze sind ja schön und gut aber ich habe nicht um solch einen Bescheid gebeten und seh folglich nicht ein dafür zu zahlen zumal diese Gebühren ja immer wieder anfallen wenn ein neuer Bescheid ausgestellt wird.Die Vorteile für mich als Hauseigentümer ( Freie Wahl des Schornsteinfegers) sehe ich nicht, da ich mich mit der Materie Gastherme und deren Technik nicht auskenne.Was nützt es mich da wenn ich dann z.B. auch die Möglichkeit hätte einen Kaminkehrer aus sonstwo zu beauftragen??
Hallo Frau Burscheid-Goronczy,
Meinungsäusserungen die in die gleiche Richtung gehen habe ich auch schon von meiner Kundschaft gehört.
Aber die bisherige Gesetzeslage wurde nur geändert weil sie gegen europäisches Recht verstoßen hat und die EU-Kommission darauf gedrängt hat.
Die Wahlfreiheit wird offensichtlich per se als Verbesserung bewertet. In den tagtäglichen Gesprächen höre ich es aber anders, ähnlich wie bei Ihnen, wird in der Wahlfreiheit nicht wirklich einen Vorteil gesehen.
Zu Ihrer Frage: Bitte lesen Sie die Rechtsbehelfsbelehrung in Ihrem Feuerstättenbescheid.
Kommentar von _J.T. am Freitag, 01. Oktober 2010; 12:38:04 Uhr
Wenn der Feuerstättebescheid wird jetzt im Sept.2010 ausgestellt auf Grund der Besichtigung vom 27.01.2010 - was auch im Febr. 2010 bezahlt wurde - ist berechtigt jetzt die Besichtigung wieder in Rechnung zu stellen??
tut mir Leid ich verstehe Ihre Frage nicht. Ist der Feuerstättenbescheid oder die Feuerstättenschau gemeint?
Kommentar von _J.T. am Freitag, 01. Oktober 2010; 13:32:32 Uhr
Am 27.01.2010 wurde eine Überprüfung vorgenommen, Rechnung gestellt und auch bezahlt. Jetzt im Sept.2010 wurde der Feuerstättebescheid ausgehändigt, Rechnung gestellt, wo wieder in der Rechnung steht das Feuerstättenschau mit 11,11 € und Ausstellen eines Bescheides mit 10,10 € zuzügl. MwSt. Gleichzeitig ist mitgeteilt daß der Grundlage der Ausstellung dieses Bescheides ist die Besichtigung und Überprüfung vom 27.01.2010. Feuerstättenschau oder Besichtigung-Überprüfung ist nicht das gleiche??? Wenn ja dann ist jetzt weitemal abgerechnet...
es ist schwierig für mich Rechnungen, die ich nicht gestellt/-sehen habe, zu beurteilen.
Ich nehme an das bei Ihnen Ihre Heizungsanlage im Januar gemessen bzw. überprüft wurde. Gleichzeitig wurde wohl auch die Feuerstättenschau gemacht.
Die Feuerstättenschau ist NICHT dasselbe wie die Messung an einer Feuerstätte!
Offensichtlich haben Sie erst jetzt den dazu gehörigen Feuerstättenbescheid erhalten.
Sie sollten jetzt prüfen ob die Feuerstättenschau und auch der Feuerstättenbescheid schon im Januar mit abgerechnet worden ist.
Falls ja, fragen Sie bitte den Rechnungssteller warum er das getan hat.
Falls nein, diese Leistung ist natürlich auch kostenpflichtig und sie wurde ja auch noch nicht abgerechnet.
Kommentar von _J.T. am Freitag, 01. Oktober 2010; 14:32:32 Uhr
eine letzte Frage von mir,
Welche Tätigkeiten beinhaltet die Feuerstättenschau?
Die Feuerstättenschau gibt Aufschluss darüber, welche Reinigungs- und Kontrollarbeiten nach der Kehr- und Überprüfungsordnung an den Anlagen vorgenommen werden müssen, damit diese weiterhin sicher arbeiten können.
Diese Begutachtung (in Augenscheinnahme) aller Feuerungsanlagen (Feuerstätten einschließlich Abgasanlagen) dient dem vorbeugenden Brandschutz und der Betriebssicherheit. Die Aktualität der Daten der Feuerstätten oder auch der Belegungspläne werden ebenso überprüft.
Kommentar von _N. Schön am Dienstag, 05. Oktober 2010; 11:01:22 Uhr
ich vermisse im Feuerstättenbescheid die Benennung der auszuführenden Arbeiten. In meinem Feuerstättenbescheid wird lediglich auf die Rechtsgrundlage verwiesen, z.B. KÜO Anlage 1 Nr. 3.1. Ich müsste nun Gesetztestexte wälzen, um zu erfahren, was gemeint ist. Hier fehlt es an Transparenz für den Hausbesitzer. Wer kann mir sagen, was damit gemeint ist?
N.Schön
Hallo Herr/Frau Schön,
ich gebe Ihnen recht, als Laie hätte ich damit auch meine Probleme, auch ein Nachteil den bei der Änderung der Gesetze niemand berücksichtigt hat.
Ich selbst habe extra dafür einen kostenpflichtigen Lehrgang besucht. Den Eigentümern wird hiermit eine ganze Menge Eigenverantwortung übertragen.
Im Prinzip ist es wie mit allen anderen Gesetzen, jeder kann/muss/sollte sich selbst schlau machen.
Ich würde mal bei Ihren dort zuständigen Schornsteinfeger nachfragen.
Kommentar von _Dietrich, Falk am Dienstag, 12. Oktober 2010; 11:33:08 Uhr
Werter Herr Gärtner,
muß in meiner Mietwohnung auch der Schornstein begutachtet werden, obwohl kein Ofen oder ähnliches angeschlossen ist und die Wohnung zentral (Kessel im Haus) beheizt wird?
Hallo Herr/Frau Dietrich,
ja, das ist u.U. nötig.
Und zwar dann wenn der dort zuständige Schornsteinfeger die Feuerstättenschau durchführt und der benutzte Schornstein durch Ihre Wohnung führt.
Kommentar von _Frau Michaelis am Mittwoch, 17. November 2010; 10:56:32 Uhr
Hallo und guten Tag Herr Gärtner,
wir haben eine moderne Niedrig-Brennwertanlage und keine weiteren Feuerstätten oder Kamin.
Im April 2010 wurde bei uns die Emmissionsmessung durchgeführt, aber keine Feuerstättenschau!
Jetzt will unser Schornsteinfegermeister diese unbedingt noch 2010 nachholen. Meine Frage: Sind wir dazu noch in diesem Jahr verpflichtet oder reicht es auch im April 2012 bei der nächsten Messung?
Hallo Frau Michaelis,
wann die Feuerstättenschau gemacht wird ist abhängig davon wann die letzte Feuerstättenschau durchgeführt worden ist. Eine "Verschiebung" dieser Tätigkeiten in ein anderes Jahr ist da nicht vorgesehen.
Kommentar von _Angelika Norbey am Mittwoch, 17. November 2010; 13:30:15 Uhr
Unsere Feuerstätten wurden 2007 in Betrieb genommen und vom Schornsteinfegermeister geprüft. Wann ist dann eine Feuerstätten schau nötig
Mit freundlichen Grüßen Norbey
Hallo Frau Norbey,
wann die Feuerstättenschau gemacht wird ist abhängig davon wann die letzte Feuerstättenschau durchgeführt worden ist (bis zum 01.01.2013 noch alle 5 Jahre, danach in 7 Jahren zweimal). Wann die Letzte war kann Ihnen nur Ihr Schornsteinfeger sagen.
Kommentar von _Klaus Borchers am Donnerstag, 18. November 2010; 17:17:21 Uhr
die letzte Feuerstättenschau war bei mir im am 08.12.2008 und lt. Bescheid nur alle 5 Jahre erforderlich.
Bei der diesjährigen Rechnung ist auch ein Betrag von netto 10,10 EUR für einen Feuerstättenbescheid enthalten.
So wie ich es verstanden habe, wäre doch erst wieder eine Feuerstättenschau im Jahr 2013 notwendig gewesen. Warum wird dann jetzt ein Feuerstättenbescheid erteilt ???
Hallo Herr Borchers,
das ergibt sich aus § 17 Abs. 2 des Gesetzes über das Berufsrecht und die Versorgung im Schornsteinfegerhandwerk (Schornsteinfeger-Handwerksgesetz – SchfHwG):
"Für kehr- und überprüfungspflichtige Anlagen, bei denen bis zum 31. Dezember 2012 keine Feuerstättenschau mehr durchzuführen ist, haben die Bezirksschornsteinfegermeister den Feuerstättenbescheid auf der Grundlage der Daten des Kehrbuchs zu erstellen und den Eigentümern zuzustellen."
Kommentar von _Weiler Bettina am Sonntag, 23. Januar 2011; 20:19:01 Uhr
Hallo Hr. Gärtner,
bei uns im Mietshaus wurde im Januar eine normale Überprüfung und Messung gemacht, und eine Feuerstättenschau mit Feuerstättenbescheid. Der Schornsteinfeger sagte mir dabei, dass wir als Mieter nur die Überprüfungen bezahlen müssen und die Feuerstättenschau der Eigentümer. Dieser sagt jedoch das das als Umlage zu sehen ist, also doch von uns bezahlt werden muss. Können sie mir sagen, wie da die Rechtslage ist? Vielen Dank im voraus, schöne Grüße
Fr. Weiler
Hallo Frau Weiler,
das ist in Ihrem Mietvertrag geregelt. Mietverträge sind, je nach dem, unterschiedlich. Im Zweifel einfach mal bei einem Mieterverein nachfragen.
Kommentar von _Herr Henne am Donnerstag, 17. Februar 2011; 07:49:12 Uhr
Hallo Herr Gärtner. Habe Heute mein Feuerstättenbescheid für 2011 bekommen.Dort taucht ein Betrag von 10€ für die Ausstellung des Bescheides auf.Meine Frage ,Ist dies jetzt ein wichtiges Dokument,was Ich irgdend einen nachweisen muß(vieleicht Versicherung)oder sind das einfach nur Gebühren für die Ausstellung des Bescheides? Wenn ja,muß Ich das Begleichen.Mfg.Fam.Henne
Hallo Familie Henne,
was es speziell mit dem Feuerstättenbescheid auf sich hat konnten Sie ja schon auf dieser Seite nachlesen.
Ich selbst lege meinen Kunden zusätzlich noch ein Informationsblatt bei, darin wird nochmal erklärt worum es hierbei geht. Ich denke meine Kollegen werden das ähnlich machen.
Ja, es ist ein wichtiges Dokument und es ist auch kostenpflichtig (steht auch im Bescheid) und muss auch bezahlt werden.
Kommentar von _Thomas am Freitag, 04. März 2011; 04:18:48 Uhr
bei mir ist für dienstag eine Feuerstättenschau anberaumt, ich heize insgesamt mit 2 holzöfen (unter 5,5 kw) und ein oelofen ( 5,5 kw) die feuerstätten sind unverändert seit der letzten überprüfung. heisst dies neue gesetz nun, das ich einen feuerstättenbescheid bekomme, der circa 20€ kosten wird? oder wie darf ich das hier verstehen (niedersachsen)
desweiteren die frage, ist es zulässig das mir der Schornsteinfeger am Donnerstag gegen mittag einen Zettel in den Briefkasten wirft um anzukündigen das er am drauffolgenden Tag zum kehren bzw feuerstättenschau kommt? ist das nicht SEHR kurzfristig? gibts da vorschriften? und wie sieht das mit der "entsorgung" des "kehrgutes" aus den reinigungsklappen aus..war das nichtmal so das der schornsteinfeger das "entsorgen" muss weil sondermüll?
Frage 2: Erst schreiben Sie "ist für dienstag ... anberaumt" dann Fragen Sie ob eine anmeldung am Donnerstag für Freitag "sehr kurzfristig" ist. Ich kann Ihnen da nicht so ganz folgen.
Frage 3: Ja, §3 Abs. 1 (KÜO): "Die Bezirksschornsteinfegermeisterin oder der Bezirksschornsteinfegermeister hat den Termin der beabsichtigten Kehrung oder Überprüfung sowie der Feuerstättenschau spätestens fünf Werktage vor der Durchführung anzukündigen, soweit nicht die Eigentümerin oder der Eigentümer des Grundstücks oder der Räume oder deren Beauftragter auf die Ankündigung verzichtet."
Frage 4: Nein, §4 Abs. 2 (KÜO): "Die bei den Arbeiten anfallenden Rückstände sind von der Schornsteinfegerin oder dem Schornsteinfeger, der oder die die Arbeiten durchgeführt hat, zu entfernen und in die von der Eigentümerin oder vom Eigentümer des Grundstücks oder der Räume oder dessen Beauftragten bereitzustellenden geeigneten Behältnisse zu füllen."
Kommentar von _Cornelia am Mittwoch, 16. März 2011; 18:04:16 Uhr
Bei mir wurden in 12/10 1 Holzofen gekehrt,Abgaswegeprüfung an einer Brennwerttherme und Feuerstättenschau von einem Azubi- kam alleine- durchgeführt bzw berechnet.Einen Feuerstättenbescheid gibt es nicht.Von einer Feuerstättenschau habe ich nichts mitbekommen.Sind dies Aufgaben eines Azubis ? Muß ich alle Maßnahmen -volle Höhe ? zahlen? Vielen Dank
In einem Schornsteinfegerbetrieb beschäftigte Personen dürfen auch ohne Begleitung durch den Betriebsleiter oder die Betriebsleiterin Schornsteinfegerarbeiten ausführen, wenn sie als Mindestqualifikation eine Gesellenprüfung im Schornsteinfegerhandwerk oder eine vergleichbare Qualifikation besitzen.
Kommentar von _Wolfgang S. am Mittwoch, 30. März 2011; 13:26:53 Uhr
Habe heute zum ersten Mal den Begriff "Feuerstättenschau" gelesen und mich darauf hin ans Internet gesetzt...
Warum soll eigentlich eine "Feuerstättenschau" bei mir durchgeführt werden, wenn ich doch überhaupt keine Feuerstätte habe? Habe keinen Kamin zum verfeuern, heize nur mit Gas! Die Gasanlage wurde schon im lezten Jahr gepfrüft und ich mußte gut 60 Euro dafür zahlen. Ich denke, wenn ich verpfichtet wäre eine "Feuerstättenschau" bei mir durchführen zu lassen, hätte dies an diesem Termin passieren können. Worum muß der SChornsteinpfeger jedes Jahr nerven, außer um ein paar Gebühren zu kassieren?
Sie haben offensichtlich den obigen Text nicht vollständig gelesen, denn sonst hätten Sie auch gelesen das zur Feuerstättenschau auch die Abgasanlage gehört. Und auch Ihre Gasfeuerstätte hat eine Abgasanlage.
Wann die Feuerstättenschau gemacht wird ist abhängig davon wann die letzte Feuerstättenschau durchgeführt worden ist (bis zum 01.01.2013 noch alle 5 Jahre, danach in 7 Jahren zweimal). Wann die Letzte war kann Ihnen nur Ihr Schornsteinfeger sagen. Eine "Verschiebung" dieser Tätigkeiten in ein anderes Jahr ist da nicht vorgesehen.
Kommentar von _R. Staudinger am Sonntag, 03. April 2011; 21:33:22 Uhr
im August 2006 habe ich eine neue Brennwerttherme erhalten. Der Bezirksschornsteinfeger hat die Anlage abgenommen, also angesehen und begutachtet, seine Unterlagen ergänzt und natürlich seine Arbeit in Rechnung gestellt.
Nach seiner regelmäßigen Zwei - Jahresprüfung vor einer Woche erhielt ich dann eine Rechnung mit den Positionen : Feuerstättenschau und Ausstellung eines Bescheid für Feuerstätten.
Ich konnte nicht feststellen, dass für eine Feuerstättenschau eine zusätzliche Arbeitszeit angefallen ist, wofür auch? Bei einem noblen Stundenlohn von € 60,60 – ein Fachmonteur kostet heute ca. € 40,- pro Stunde – sind 10 Minuten berechnet.
Was sehe ich hier falsch
R. Staudinger
Hallo Herr/Frau Staudinger,
Die Feuerstättenschau ist Inaugenscheinnahme aller Feuerungsanlagen, also Feuerstätten einschließlich Abgasanlagen. Es wird u.a. die Betriebs- und Brandsicherheit der Anlagen überprüft. Gleichzeitig wird kontrolliert, ob die Daten in dem Kehrbuch korrekt sind oder ob zwischenzeitlich nicht gemeldete Änderungen an Anlagen, der Einbau neuer Anlagen oder die Inbetriebnahme stillgelegter Anlagen erfolgt sind. Insbesondere die Überprüfung der Abgasanlage (Schornstein) auf der gesamten Länge, im Rahmen der Feuerstättenschau ist auf jedenfall ein Mehraufwand.
Der Feuerstättenbescheid wird i.d.R. nicht Vorort erstellt sondern im Büro des Schornsteinfegers, insofern können Sie als sein Kunde diesen Mehraufwand Vorort nicht sehen.
Kommentar von _W.Orth am Montag, 23. Mai 2011; 11:32:24 Uhr
Hallo Herr Gaertner,
ich habe im September 2008 eine neue Pelletheizung ( unter 15 kWh ) in Betrieb genommen. Diese wurde abgenommen, dannach erfolgten die Kehrarbeiten am 29.5.09 / 27.8.10 bzw. 14.4.11.
Nun bekam ich die Ankuendigung zur Feuerstaettenschau.
Was hat es denn nun damit auf sich?
Ich waere Ihnen sehr verbunden, da etwas mehr Aufklaerung zu erhalten, denn es hiess doch bei der Errichtung der Anlage, dass da keine Ueberpruefungen mehr anfallen wuerden.
W.Orth
Hallo Herr/Frau Orth,
das ist eigentlich in dem obigen Artikel erklärt, was genau verstehen Sie daran nicht?
2008 konnte Ihr Schornsteinfeger noch garnicht wissen das sich die Gesetze 2010 ändern werden.
Kommentar von _dogols am Dienstag, 24. Mai 2011; 19:32:33 Uhr
alles eine Geldmacherei
Nirgendwo sind die Kosten exact nachzulesen
Hallo dogols,
na, warum denn so unfreundlich?
Aber es ist auch nicht so einfach zu finden, aber schauen Sie mal in Anlage 3 derKehr- und Überprüfungsordnung, dort befindet sich das Gebührenverzeichnis hier kann man die Kosten nachlesen.
Kommentar von _Robert Geyer am Montag, 20. Juni 2011; 16:37:10 Uhr
ich habe jetzt den Feuerstättenbescheid für unser Einfamilienhaus bekommen. Eine Rechtsbehelfsbelehrung, wie von Ihnen beschrieben, ist nicht dabei. Dabei ist allerdings ein Anschreiben in dem unser Bezirksschornsteinfeger darauf hinweist, dass er ab 2013 keine Arbeiten mehr bei uns durchführt, wenn wir nicht binnen 4 Wochen einen Vertag unterschreiben. In diesem Vertrag steht, daß er zukünftig keinen Feuertsättenbescheid an uns aushändigt. Er weist jedoch darauf hin, daß der Feuerstättenbescheid als uns zugestellt gilt, auch wenn wir diesen nicht erhalten! Weiterhin steht in diesem Vertrag, dass wir ihm mit allen nötigen (was auch immer nötig ist) arbeiten beauftragen und er diese unaufgefordert dann durchführen wird. Sollten wir diesen Vertag nicht unterschreiben, so droht er und damit, daß zukünftig massive Mehrkosten auf uns zukommen werden und er, wenn er will, bei einer Feuerstättenschau immer etwas findet!Jetzt meine Fragen:
Ist es rechtens, daß wir keinen Feuerstättenbescheid erhalten. Müssen wir einen Vertag unterschreiben und uns damit dem Schornsteinfeger bedingungslos ausliefern? Bei welcher
Behörde kann man sich über den Bezirksschornsteinfeger beschweren?
ich halte es für nahezu unmöglich das sich jemand so dämlich verhalten kann, ehrlich gesagt halte ich Ihre Anfrage für einen schlechten Scherz.
Beschwerde i.d.R. beim Landratsamt oder bei den Kreisfreien Städten.
Kommentar von _Peter Stuhlfelder am Sonntag, 10. Juli 2011; 10:11:29 Uhr
Wir haben am 6.April eine Europareise angetreten die bis zum 29.Juli dauern sollte(mit dem ADAC geplant-Wohnmobil). Im Vorfeld habe ich mich bei der Polizei schlau gemacht, wie man das Einfamilienhaus in sehr ruhiger Gegend absichern soll und das durchgeführt.Auch der Lagerservice der Post wurde beauftragt. Vor fünf Tagen(5.Juli) war unser Sohn beruflich in der Nähe des Hauses und wollte mal nach dem Rechten sehen. Dabei entdeckte er unter vieler Briefkasten- Müllwerbung drei gelbe Briefe vom Landratsamt als förmliche Zustellung.Im letzten Brief wurde angekündigt, daß dadurch, daß der Kaminkehrer nicht seine Arbeiten ausführen konnte, ein Schlüsseldienst beauftragt wird zusammen mit zwei Herren des Landratsamtes und dem Kaminkehrer das Haus "gewaltsam" geöffnet wird. Außerdem ist mit einer Geldbuse von 5.000€ zu rechnen. Wir haben uns sofort auf den Weg nach Hause gemacht um noch schlimmeres zu verhindern(Sicherheitsschlösser an allen Türen und Alarmanlage im kompletten Haus). Mein erster Weg war am nächsten Tag zum Landratsamt und was ich da an Bürokratie an den Kopf geworfen bekam schreit zum Himmel. Man hat mir 26 Seiten Kopien in die Hand gedrückt mit allen Rechten des Amtes und des Kaminkehrers und darunter z.B. den Hinweis, daß ich verpflichtet bin, laufend meine Post entgegenzunehmen und zu lesen oder z.B. daß ich jemanden beauftragen muß, während meiner Abwesenheit die "Haushoheit" zu übernehmen. Im Vorfeld wurde kein Hausbesitzer von der Feuerstättenaktion informiert. Sonst schreiben die Ämter allen Quatsch in Gemeindeblätter oder in die Zeitung, hier haben Innungen usw. alle geschlafen. Ich muß nun schriftlich mich an die Behörde wenden und dann abwarten was auf mich zukommen wird.Ich kann nur jedem Hausbesitzer raten, einen Ersatzschlüssel dem Kaminkehrer auszuhändigen, damit er nicht in die Fänge des deutschen Bürokratismus gelangt.
Hallo Herr Stuhlfelder,
toll wenn man so einen langen Urlaub machen kann
Zu Ihrer Geschichte fallen mir spontan zwei Worte ein: "Eigentum verpflichtet". Jeder kennt diese zwei Worte, aber eigentlich weiß kaum jemand was damit gemeint ist. Ihre Geschichte ist ein schönes Beispiel dafür.
Kommentar von _Henry am Dienstag, 26. Juli 2011; 18:07:57 Uhr
ich bin aus Niedersachsen und vor kurzem wurde bei uns im Haus Kehrarbeiten inkl. erstmaligem Feuerstättenschau durchgeführt. Wie üblich wurden der Schornstein innerhalb 2 min. gekehrt, auf meine Nachfrage, was die Feuerstättenschau beinhaltet bekam ich keine genau Antwort. Ich sah lediglich, dass in der Feuerstätte, wo gebrannt wird reingeschaut wurde, hier wurde auch schwarzer Schutt entfernt. Weiterhin wurde nichts vorgenommen.
Zu meinen Fragen: Welche Aufgaben beinhaltet der Feuerstättenschau?
Ohne meinen Willen wurde der Feuerstättenbescheid ausgestellt, für den ich nun knapp 11Euro berappen muss, darf er das bzw. kann ich hierzu Einspruch einlegen?
die Feuerstättenschau ist eine Begutachtung (in Augenscheinnahme) aller Feuerungsanlagen (Feuerstätten einschließlich Abgasanlagen) und dient dem vorbeugenden Brandschutz und der Betriebssicherheit. Sie gibt Aufschluss darüber, welche Reinigungs- und Kontrollarbeiten nach der Kehr- und Überprüfungsordnung an den Anlagen vorgenommen werden müssen. Die Aktualität der Daten der Feuerstätten oder auch der Belegungspläne werden ebenso überprüft.
Die Änderung des Schornsteinfeger-Handwerkergesetz (SchfHwG) verpflichtet den zuständigen Schornsteinfeger, für die Gebäude, in denen eine Feuerstättenschau durchgeführt wird, einen sogenannten Feuerstättenbescheid auszustellen.
Selbstverständlich kann man Einspruch einlegen, lesen Sie bitte hierzu die Rechtsbehelfsbelehrung im Bescheid.
Kommentar von _H. Frank, Wolfach am Freitag, 29. Juli 2011; 09:16:30 Uhr
Seit 1989 haben wir bereits ein Kachelkamin und unterstützen damit unsere Ölheizung regelm. im Winterhalbjahr. Jetzt benötigten wir eine neue Ölzentralheizung. Die neue Heizung wurde vom Kaminfeger bereits abgenommen. Nun erschien der Kaminfeger nochmals u. erklärte, er müsse auch nochmals nach dem Kaminofen, dem Kamin u. auch nach dem von uns benutzen Feuerholz sehen. Dauer der 'Untersuchung' ca. 20 Minuten, alles in Ordnung, Bescheid 160,--€. Wie kann das sein? Und das vielleicht noch alle 5 Jahre? Eine Information vom Kaminfeger über das, was sein muß und was insbes. finanziell auf mich zukommt erhielt ich vom Kaminfeger nicht.
Ja, wenn alles gleichzeitig durchgeführt wird kommt da ganz schön was zusammen, da haben Sie nicht unrecht. Feuerstättenschau/Feuerstättenbescheid, Überprüfung des Feuchtegehalt usw.
Möglich machen das mehrere Gesetzesänderungen die die Bundesregierung verabschiedet hat.
Kommentar von _Wutbürger am Sonntag, 14. August 2011; 19:21:31 Uhr
Rechnung für Feuerstättenschau und Feuerstättenbescheid
trotz der Vereinbarung nur gesetzlich geforderte Arbeiten vorzunehmen, wurde eine "Beratung des Betreibers von Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe" mit Arbeitswert 10,4 abgerechnet.
Wo ist diese verpflichtend vorge-schrieben und muss ich diese nun noch mehrfach erdulden und be-zahlen?
Die Grundgebühr (1.1.1 Anl.3 KÜO)+ Fahrpauschale (1.2) wurde zur Kehrung im Juli und zum 2.Mal zur Feuerstättenschau im August berechnet, wobei auf der 1.Rechnung für beide 1x pro Jahr steht.
Was verstehe ich da falsch?
Wenn an den Feuerstätten keine Änderungen vorgenommen wurden, warum dann alle paar Jahre ein neuer, voll kostenpflichtiger Feuerstättenbescheid ?
Bitte fachliche Begründung keine §.
das sind alles Fragen die Ihnen der Rechnungssteller besser beantworten kann, bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Ihren Schornsteinfeger.
Kommentar von _misspingelig am Sonntag, 28. August 2011; 15:01:18 Uhr
Verkauf des Hauses- Feuerstättenbescheid rechtskräftig
Wir haben unser Haus verkauft. Der bereits 2010 erteilte Feuerstättenbescheid, der uns namentlich persönlich in Verantwortung zieht, ist rechtskräftig und daher für uns nicht mehr angreifbar. Was passiert mit dem Bescheid bei Verkauf? Wird er von Amts wegen ungültig und aufgehoben? Ohne Aufhebung des Bescheides bleiben wir bis 2014 verpflichtet, an einem uns nicht mehr gehörenden Haus diese Arbeiten durchführen zu lassen... Das kann doch nicht gewollt sein?
der Feuerstättenbescheid geht, aufgrund der sogenannten "Zustandshaftung", auf den neuen Eigentümer über! Es muß deswegen nicht zwingend ein neuer Feuerstättenbescheid erstellt werden.
Kommentar von _peschule am Freitag, 09. September 2011; 07:58:04 Uhr
Auf der Rechnung des Schornsteinfegermeisters ist ein Feuerstättenbescheid ZBD nach KÜO Anl.3, Nr. 5.17.1 mit 10 Euro netto berechnet.
Zusätzlich erhalte ich eine weitere Rechnung für einen Feuerstättenbescheid nach KÜO Anl.3, Nr. 5.17.1. Es geht um dieselbe Anlage bis 3 Feuerungsanlagen.
Die aufgeführte Pos. kann ich nicht finden und ist es rechtens dieselbe Sache zweifach zu berechnen?
mit dem Feuerstättenbescheid teilt Ihnen Ihr Schornsteinfeger mit was, wann und wie häufig an Schornsteinfegerarbeiten in Ihrem Haus zutun ist.
Die Feuerstättenschau findet z.Z. noch im 5jahres-Rythmus statt und ab 2013 zweimal in 7 Jahren.
Unter Umständen können sich Änderungen auch zwischen den Jahren ergeben, z.B. wenn eine Heizung neu montiert oder auch entfernt wurde, in einem solchen Fall ändern sich dann u.U. auch die Überprüfungs-Rythmen ändern. Dann muss Ihnen der Schornsteinfeger natürlich hierfür einen neuen kostenpflichtigen Bescheid ausstellen.
Um es kurz zu halten, nur der Rechnungssteller kann Ihnen diese Frage beantworten.
Ihr Schornsteinfegermeister Andreas Gärtner
Kommentar von _David am Sonntag, 25. September 2011; 14:57:08 Uhr
in unserem Feuerstättenbescheid wird die Emissionsmessung gem. 1.BImSchV §15 nicht ausgewiesen. Demzufolge habe ich keine Prüffrist.
Muss der Feuerstättenbescheid nicht immer die Prüffristen für Abgaswegeüberprüfung + Emissionsmessung enthalten ?
Des Weiteren, warum wird im Feuerstättenbescheid die Abgaswegeüberprüfung gem. KüO in mehrere Teile geteilt, zumal mit gleicher Prüffrist?
Nr.1 Schornstein des Gas-Heizkessels(Keller, Aufstellraum Keller)
Nr.2 Schornstein
Nr.3 Gas-Hiezkessel (Keller, Aufstellraum Keller)
Rechtsgrundlage ist je die, Anlage 1 Nr. 3.1 zu § 1 Abs.4 KüO und somit ist ja die Abgaswegeprüfung gemeint, richtig?.
Vielen Dank vorweg für die Beantwortung.
1. Frage: Es gibt auch Anlagen an denen wird keine Messung nach der 1.BimSchV. durchgeführt, somit muß auch kein Überprüfungsrythmus mitgeteilt werden.
2.Frage: Nr. 1 müßte eigentlich "Abgasleitung" (anstatt Schornstein) heißen und Nr. 3 "Abgaswege des" Gas-Heizkessel. Abgaswege und Abgasleitung sind etwas völlig anderes!
Kommentar von _Ingo am Freitag, 21. Oktober 2011; 15:32:01 Uhr
Wenn ich die wiederkehrende Überprüfung und Reinigung durch meinen Bezirksschornsteinfeger mittels schriftlichen Kehrauftrag ausführen lasse, quasi so wie bisher - warum muss ich dann die Feuerstättenschau durchführen lassen, dieses kann doch wie bisher durch die regelmäßigen Besuche ausgeführt werden. Ich beabsichtige ja nicht jemanden anderes fegen zu lassen. Wenn ich dann den Auftrag woanders hin gebe, kann ich ja immer noch die Feuerstättenschau durchführen lassen.
Die Antwort ist recht simpel: Es gibt in dem Gesetz keine Ausnahme dafür.
Bei allen Gebäuden mit Feuerstätten muss die Feuerstättenschau durchgeführt werden, unabhängig davon ob Sie einen Auftrag mit Ihren zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister haben oder mit einem fremden Schornsteinfeger.
Kommentar von _Rolf am Mittwoch, 09. November 2011; 23:22:47 Uhr
Ich habe mal gehört, eine Feuerstättenschau darf nur vom Bezirksschornsteinfeger gemaccht werden. Stimmt das?
Kommentar von _Ich am Mittwoch, 07. Dezember 2011; 04:48:35 Uhr
ihr sieht ja doch das hier das ein SF nie Euch den richtigen Antwort geben wird, weill er ja auch sein Brot von die Blöde Rechnungen abgezockt wird!!!! Sehr Waage Antworten und viel Blödheit drinen!!! :-(
haben Sie sich mal das Gästebuch angeschaut?
Kommentar von _Otto D. Huber am Mittwoch, 07. Dezember 2011; 12:05:03 Uhr
Ich habe neben meiner Zentralheizung
einen Kaminofnen und eine Kaminkassette betrieben.
Kaminofen und Kassette sind seit
Febr.2011 stillgelegt.
Fallen diese Feuerrungsanlegen nach
der Stillegung unter die Feuerstättenschau?
Otto D. Huber
den Begriff "stillgelegt" gibt es in den einschlägigen Gesetzen nicht.
Es gibt Feuerstätten die dauerhaft unbenutzt sind (vielleicht meinen Sie ja das). Auch diese Feuerstätten unterliegen der Feuerstättenschau!
Kommentar von _Bertram am Sonntag, 11. Dezember 2011; 15:12:48 Uhr
ist es ab 1.1.2013 möglich, daß mein Wartungsingenier nach der Wartung meiner Brennwertanlage die gemessenen Emmissioswerte dem BSFM mitteilt? Alle mit Augenschein geprüften
Feuerstättenbescheide liegen vor.
B.Seidenspinner
Ab dem 1. Januar 2013 kann ein Hauseigentümer jeden Betrieb, der die handwerksrechtliche Berechtigung besitzt Schornsteinfegerarbeiten auszuführen, z. B. mit dem Schornsteinfegerhandwerk in die Handwerksrolle eingetragen ist, mit der Durchführung aller Schornsteinfegertätigkeiten beauftragen, die nicht dem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger vorbehalten sind.
Andere Handwerksbetriebe können somit beauftragt werden, wenn sie auch mit dem Schornsteinfegerhandwerk in die Handwerksrolle eingetragen sind.
Kommentar von _H. Salbert am Montag, 19. Dezember 2011; 11:50:48 Uhr
ich habe mittlerweile einen Feuerstättenbescheid erhalten. Auch ich bin gegen diese Art von Überregulierungen, die Allen (und damit meine ich auch die Schornsteinfeger) nur Zeit, Nerven und € kosten. Auch wenn es im Gesetz so steht, muss man auch mal fragen, ob das Gesetz nicht hätte anders aussehen können. Nun zu meinen Fragen:
Wieso muss ich für einen amtlichen Feuerstättenbescheid neben der Gebühr auch noch MwSt zahlen? Wo liegt hier die gesetzliche Grundlage? Wenn dies richtig ist:Haben wir das in Zukunft auch bei anderen behördlichen Bescheiden zu erwarten?
Ist es zulässig, den Arbeitswert zu 3.4.1 KÜO um Arbeits- u. Begehungspauschalen zu erhöhen?
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen zu antworten.
Der zuständige Schornsteinfegermeister ist nur ein beliehener Unternehmer und keine Behörde, somit sind alle Tätigkeiten des Schornsteinfegermeister im vollen Umfang mit der gesetzlich vorgschriebenen Umsatzsteuer bzw. Mehrwertsteuer zu belegen.
2.Frage: Ja
Kommentar von _Eva-Maria am Donnerstag, 26. Januar 2012; 21:33:08 Uhr
wir betreiben seit Nov. 2009 einen schadstoffarmen (geförderter) Holz-Vergaser Kessel des Typs ETA SH30 Baujahr 2009 (ETA Heiztechnik Österreich). Unser Bezirksschornsteinfegermeister ist der Meinung, er müsste 3x im Jahr(da Gesetzgeber bis zu 4x vorgibt)die Schornsteinreinigung vorzunehmen.
Anzahl der Kehrungen lt. §15 1. BlmSchV wiederkehrend zu überwachende Feuerstätte mit Einrichtungen zur Sicherstellung der Verbrennungsgüte (z.B. durch CO-Sensoren)sieht 1 Kehrung vor.
Lt. Hersteller bei ist bei uns sogar eine Lambdasonde vorhanden.
Warum will/muss er 3x Kehrungen bei uns vornehmen?
Er kehrt uns den Schornstein kaputt! :)
Was können wir tun? Müssen wir 3x kehren lassen oder kann ich mich auf die Verordnung berufen?
Über eine zeitnahe Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar und verbleibe mit freundlichen Grüßen
vielleicht erstmal der Schornstein "wird nicht kaputt gekehrt".
Die Antwort ist recht einfach, wenn Ihre Feuerstätte tatsächlich "nach § 15 1. BImSchV wiederkehrend überwacht wird" UND gleichzeitig "mit einer Einrichtungen zur Sicherstellung der Verbrennungsgüte (z.B. durch CO-Sensoren)" ausgestattet ist, dann sieht die Kehr- und Überprüfungsordnung (Anlage 1, Punkt 1.8) nur eine Kehrung im Kalenderjahr vor.
Einfach bei dem Schornsteinfeger mal nachfragen warum er das anders sieht, vielleicht gibt es ja nachvollziehbare Gründe.
Kommentar von _Schonsteinfeger Ade am Montag, 30. Januar 2012; 17:24:23 Uhr
Sehr geehrter Herr Schornsteinfeger.Wenn die Feuerstättenschau in meinem Haus durchgeführt wird,wiederspricht das nicht der Selbstbestimmung über meine Wohnung wer sie betreten darf?Hier werden meine Grundrechte als Eigentümer aufgehoben.
nicht "aufgehoben" sondern "insoweit eingeschränkt", die entsprechende Passage lautet:"Das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) wird insoweit eingeschränkt."
Vielfach nicht bekannt aber das GG erlaubt Einschränkungen eines Grundrechts auf Grund eines Gesetzes (Artikel 19 GG).
Kommentar von _holger buchholz am Sonntag, 12. Februar 2012; 07:12:25 Uhr
kann ich einen Feuerstättenbescheid auch von jemand anderes durchführen lasse, wenn ich ein gestörtes Verhältniss zu meinem Bezirksschornsteinfeger ( keine Angst, sind nicht sie :-)) durchführen lassen??
den Feuerstättenbescheid kann Ihnen nur ihr Bezirksschornsteinbfegermneister (ab 2013 bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger genannt) ausstellen.
Kommentar von _A. Lau am Sonntag, 04. März 2012; 20:02:05 Uhr
in meinem Haus habe ich einen Grundkachelofen(ca.2000kg schwer).
Nach meiner Meinung muss lt. dem 1. BImSchV der Grundofen nicht nachgerüstet werden. Mein Kaminfeger ist da anderer Meinung. Mein Grundofen wurde 1985 eingebaut und soll lt. dem Kaminfeger bis 2020 ohne Filter stillgelegt werden.
A. LaU
zwei Menschen = zwei verschiedene Meinungen, das kommt häufig vor.
Ich bin mir nicht sicher warum Sie mich darüber informieren, aber trotzdem danke.
Kommentar von _A. Lau am Donnerstag, 08. März 2012; 18:39:01 Uhr
Sie schreiben "2 Meinungen". Das ist richtig. Welche der Meinung ist nun die richtige?
jetzt fragen Sie gerade einen dritten Menschen nach seiner Meinung!
Grundöfen sind Wärmespeicheröfen aus mineralischen Speichermaterialien ohne vorgefertigten Heizeinsatz. Für solche Öfen gelten die Anforderungen nicht. Die Meisten haben aber einen vorgefertigten Heizeinsatz und sind somit keine Grundöfen.
Beide Meinungen können u.U. richtig sein, je nachdem ob es sich wirklich um einen Grundofen handelt oder nicht.
Kommentar von _Norby am Samstag, 28. April 2012; 13:01:52 Uhr
Hallo Hr.Gärtner,
Ich heize gelegentlch mit meinen Kaminofen den ich als Zusatzheizung betreibe.Seit 12 Jahren wir dessen Schornstein 1mal im Jahr gekehrt.
Bei der letzten Feuerstättenschau
war der Schornsteinfegermeister der
Meinung das der Schornstein in Zukunft 2mal im Jahr gekehrt wird.
Frage: Ist es richtig das der Schornsteinfegermeister die Erhöhung
der Kehrzahl wie in § 1 Absatz 5 der
KÜO steht bei der Aufsichtsbehörde
beantragen muss und die Genehmigung
einholen muss.
Hallo Norby
Der entsprechende Kommentar sagt, bei zweimaliger Kehrung pro Jahr:
"Hierbei handelt es sich in der Regel um Feuerstätten, die in Wohnungen, Nutzungseinheiten oder dergleichen, die mit Zentralheizung oder Etagenheizung ausgestattet sind, zusätzlich betrieben werden. In einigen Länder-KÜOs werden diese Feuerstätten als Zusatzfeuerstätten bezeichnet. Diese Feuerstätten sind bestimmungsgemäß dazu da, Räume zu beheizen. Sie dienen bei Gebäuden mit Zentral- oder Etagenheizung als zusätzliche Heizmöglichkeit bzw. als alternative Beheizung, beispielsweise in der Übergangszeit, oder in Heizpausen. Dies gilt sinngemäß auch bei Heizungsanlagen mit begrenzter Wärmequelle (z. B. Wärmepumpe) oder bei Heizungsanlagen, die den Wärmebedarf nicht vollständig abdecken, oder, wenn die Feuerstätte dazu dienen soll, Gas oder Öl für die zentrale Beheizung zu sparen. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass Raumheizer oder Kaminöfen, Heizkamine, Kachelöfen (Grundöfen), Kachelofen-Luftheizungen, Heizherde bei einer zentralen Beheizung „mehr als gelegentlich“ betriebene Feuerstätten im Sinne der KÜO sind. Dies gilt auch für zusätzliche Heizkessel, die in das Zentralheizungssystem eingebunden sind. Ausgenommen davon sind z. B. offen zu betreibende Kamine und dergleichen sowie Feuerstätten, die nur als Reservefeuerstätten für den Notfall aufgestellt sind".
Antwort: Nein, aber der Betreiber ist darüber zu informieren.
Kommentar von _mario am Freitag, 29. Juni 2012; 14:46:29 Uhr
wir haben im Januar 2010 einen Kaminofen aufgestellt und diesen durch den Schornsteinfeger abnehmen lassen. Jetzt will der "schwarze Mann" im Juli 2012 eine Feuerstättenschau durchführen.
Dazu meine Frage: Ist die Abnahme zum Inbetriebnehmen des Ofens nicht auch eine Art Feuerstättenschau und wäre somit die nächste Durchsicht erst in 5 Jahren ( seit 2010, also 2015 ) fällig?
Nach dem neuen Gesetz könnte ich mich ja noch mit einem Termin Mitte 2013 anfreunden, halte jedoch den Jetzigen für etwas verfrüht.
Sollte ich mit meiner Vermutung Recht haben, wäre es nett, wenn Ihre Antwort eine Quelle zum nachlesen beinhalten würde.
nein, eine Feuerstättenschau ist nicht dasselbe wie eine "Abnahme".
Auch mit Ihrer Vermutung haben Sie nicht Recht, denn wann eine Feuerstättenschau gemacht wird ist abhängig davon wann die letzte Feuerstättenschau durchgeführt worden ist (bis zum 01.01.2013 noch alle 5 Jahre, danach in 7 Jahren zweimal). Wann die Letzte war kann Ihnen nur Ihr Schornsteinfeger sagen.
Eine "Verschiebung" dieser Tätigkeiten in ein anderes Jahr ist da nicht vorgesehen.
Kommentar von _beate am Dienstag, 21. August 2012; 09:15:39 Uhr
muss die Beauftragung von mir als Mieter durchgeführt werden oder ist dafür der Eigentümer zuständig??? Da wir bislang selber für die Kosten zuständig waren, haben wir die Rechnungen selber bezahlt aber laut allen Aussagen ist der Eigentümer zuständig. Wer muss denn nun den Schornsteinfeger beauftragen ab 2013: Der Mieter, der eh die Kosten zu tragen hat, oder der Eigentümer der dann die Kosten weiter belasten kann über die Abrechnung? Oder beauftragt der Eigentümer und die Rechnung kommt dann wieder direkt an mich?
Eigentümer von Grundstücken und Räumen sind verpflichtet, fristgerecht die Reinigung und Überprüfung von kehr- und prüfungspflichtigen Anlagen sowie die nach der jeweils geltenden Fassung der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. März 1997 (BGBl. I S. 490), zuletzt geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 14. August 2003 (BGBl. I S. 1614), vorgeschriebenen Schornsteinfegerarbeiten zu veranlassen.
Im Prinzip können auch Mieter die Aufgaben in Auftrag geben, sollte aber eine Frist durch das Verschulden eines Bevollmächtigten (z.B. Mieter) versäumt werden, so würde dessen Verschulden dem Eigentümer zugerechnet werden.
Kommentar von _S. Dietrich am Dienstag, 21. August 2012; 11:02:53 Uhr
ich habe von meine Schornsteinfeger eine Info erhalten. (Es geht um eine Gastherme in der Wohnung). Danach sollen 1.) "Abgaswege des Gas-Kombiwasserheizers" untersucht werden. Dazu habe ich 3 "Termine" vorgeschlagen bekommen: Q4/2011 (erledigt) / Q4/2013 /Q4/2015.
Zudem soll 2.) bei dem Gas-Kombiheizer die "Messung gem. BImSchV § 15 Abs. 3" durchgeführt werden. Und zwar: Q4/2012 und Q4/2015.
-Welche der Arbeiten sind denn gesetzlich vorgeschrieben - 1.) oder 2.) oder alle beide?
-Da ich die Gastherme einmal jährlich warten lasse (von einer externen Firma)... Kann dann nicht 1.) oder 2.) von dieser Wartungsfirma gleich mit erledigt werden?
-Weiterhin sind mir die Terminvorgaben nicht ganz klar - ich hatte es so verstanden, dass der Feuerstättenbescheid innerhalb von 7 Jahren 2malig stattfinden muss. Mein Schornsteinfeger hat mir jedoch viel mehr Termine vorgegeben... Könnten Sie hier auch "Licht ins Dunkle bringen"?.
Vielen Dank für Ihre Informationen dazu!
nehmen Sie mir bitte nicht übel, aber ich kann nicht alles ausführlich erläutern, zumal es sich ja auch nur um eine "Info" handelt.
Im Prinzip können Wartungsfirmen ab 2013 auch einen Schornsteinfegermeister einstellen und der darf dann auch die im Feuerstättenbescheid genannten Arbeiten auch selbst aus führen. Die meisten Wartungsfirmen haben aber keinen Schornsteinfegermeister eingestellt.
Feuerstättenschau (ab 2013) zweimal in 7 Jahren, das ist richtig. Sie verwechseln offensichtlich die Termine im Feuerstättenbescheid (z.B. für Messung, Kehrung, Überprüfung usw.) mit der Feuerstättenschau. Messungen werden durchaus häufiger durchgeführt.
Kommentar von _Klaus D. am Mittwoch, 28. November 2012; 08:05:58 Uhr
ich habe einen Pelletkessel (Außenkamin Edelstahl) und einen weiteren Kamin an dem zwei Holzöfen (einmal Kaminofen im EG und einmal Holzofen Hobbyraum Keller) angeschlossen sind.
Von Ende März bis Ende Oktomber ist die Anlage fast durchgängig (zwei drei Ausnahmen wetterbedingt) abgeschaltet weil ich noch über erhebliche Solarkapazitäten verfüge.
Kann ich mich vom zweiten (meiner Ansicht nach unsinnigen) Kehren, nach der "Sommerpause" befreien lassen?
Grüße aus der Südpfalz!
das müssen Sie mit Ihrem dort zuständigen Schornsteinfeger abklären. Aus Kostengründen lohnt es sich i.d.R. nicht.
Kommentar von _Anke am Donnerstag, 24. Januar 2013; 23:59:35 Uhr
wir haben eine Ölheizung mit 2 Kesseln;
in unserem Feuerstättenbescheid wird uns nur ein Monat(1.-31.Oktober) Frist eingeräumt, um die einmal im Jahr durchzuführenden Arbeiten ausführen zu lassen. Auf telefonische Anfrage begründete unser Bezirksschornsteinfegermeister das mit verwaltungstechnischen Belangen. Sollten wir es versäumen, die Unterlagen pünktlich einzureichen, bräuchte er noch ausreichend Zeit zum Ende des Jahres, um uns einen neuen Termin zu setzten, usw.
Den Termin zumindestens um einen Monat zu verlängern, auch weil ja im Oktober meist 2 Wochen Schulferien liegen, lehnet er kategorisch ab.
So bleibt eigentlich nur der Weg der Klage, was wir eigentlich vermeiden wollten; wie händeln Sie denn das mit den Fristen?? "Einmal im Jahr" ist ja eine vage Vorgabe in den Gesetzen.
31 Tage Zeit für eine Überprüfung ist m.M. ausreichend, wenn man bedenkt das diese Überprüfung in max. 2 Stunden erledigt ist.
Je nach Arbeiten im Gebäude setze ich die Fristen unterschiedlich, i.d.R. zwischen 1-3 Monate.
Kommentar von _Frau Wagner am Donnerstag, 31. Januar 2013; 17:36:50 Uhr
Guten Tag Herr Gärnter,
wonach richten sich jetzt die Gebühren für die Feuerstättenschau und den Feuerstättenbescheid? Der § 6 der KÜO ist ja nicht mehr gültig?
Hallo Frau Wagner
die einzelnen Bundesländer haben das unterschiedlich gelöst, bitte fragen Sie Ihren zuständigen Bezirksschornsteinfeger danach (Stand: 31.01.2013).
Die "neue" bundeseinheitliche Gebührenordnung ist aber auf dem Weg.
Kommentar von _T.Müller am Montag, 13. Mai 2013; 16:19:50 Uhr
eine Feuerstättenschau muss ja innerhalb von 7 Jahren zweimal durchgeführt werden, aber wer entscheidet nun über Termin? Kann der Bezirksschornsteinfeger selbst einen Termin festlegen, der dann eingehalten werden muss, oder kann der Eigentümer darüber bestimmen? Und kann gleichzeitig mit der Feuerstättenschau auch die "normale" Überprüfung erledigt werden?
Hallo Herr/Frau Müller
Der zuständige Schornsteinfeger ist in der Handlungspflicht, der Eigentümer ist nur in der Duldungspflicht. Die Arbeiten können auch mit anderen Arbeiten in einem Arbeitsgang durchgeführt werden.
Kommentar von _Katharina am Montag, 01. Juli 2013; 12:24:24 Uhr
Sehr geehter Herr Gärtner,
gibt es einen verpflichtenden Zeitpunkt wann die Feuerstättenschau in einem Neubauhaus durchgeführt werden muss?
Ist es kurz nach Einzug notwendig oder ist es eher "Geldmacherei" und könnte auch später durchgeführt werden?
seit 2013 muss der bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger innerhalb von sieben Jahren zweimal eine Feuerstättenschau durchführen. Zwischen den beiden Feuerstättenschauen müssen mindestens drei Jahre liegen. Der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger hat einen gewissen Handlungsspielraum.
Kommentar von _Nussbaum am Montag, 26. August 2013; 07:25:25 Uhr
Ich wohne in einer Mietswohnung in einem 4 Fam. Haus.
Bei mir gibt es keinen Schornstein durch die Wohnung oder besitze in meiner Wohnung irgendwelche Feuerstaetten.
Muss ich dann trotzdemdem dem Schornsteinfeger Zutritt gewehren? Wenn ja, nach seinen Terminen? Mir bezahlt ja der Sch.-Feger meinen Arbeitsausfall auch nicht.
Vor allem, weil ich keinen Grund die Schau sehe.
MfG: Sven Nussbaum
Hallo Herr Nussbaum
wenn keine Feuerstätte, Schornstein oder Abgasanlage in Ihrer Wohnung vorhanden ist muß der Schornsteinfeger auch nicht in die Wohnung.
Kommentar von _kk am Donnerstag, 19. September 2013; 08:04:08 Uhr
hallo leztes jahr hatte der bezirksschornsteinfeger eine feuerstättenschau gemacht uns die anlage gespärt und im april dieses jahr wieder freigestellt jetze will er wieder ne schau machen verstehe ich nicht denke alle 3 jahre????
sind Sie sicher das wirklich eine Feuerstättenschau gemacht worden ist, vielfach wird die Feuerstättenschau mit der Messung/Überprüfung der Heizung verwechselt.
Kommentar von _Heiko Bergholz am Samstag, 21. September 2013; 12:26:52 Uhr
hallo, wir hatten vor kurzem ein feuerstättenschau und es wurde bemängelt das in der nächsten Etage (im Flur) ein Holzsockel drann ist (ca. 70cm hoch) er soll laut Schonsteinfager entfernt werden, weil eine Etage darunter ein Kaminofen mit ca 5kw Leistung steht, also gute 2,5m unter dem Socke. Meine frage also lautet müssen wir den Sockel abmachen?, obwohl die Tappete dran bleiben darf, die meines wissens eher in Flammen auf geht als der Sockel und wir müssen auch auf der Etage die Betten ca 20cm von der Wand weg nehmen wo der Schornstein lang geht, ist das alles nötig. Wir heizen so schon gut 50 Jahre in dem Haus, mit Sockel und Betten an der Wand und es ist nichts passiert und damals wahren nicht nur ein Kaminofen an dem Schornstein angeschlossen, sondern 5 Öfen die gleichzeitig beheizt wurden und es ist nicht passiert. Sorry für den langen Text aber ich hoffe Sie können mir eine gute Antwort geben. mfg Heiko B.
ich gehe davon aus das der dort zuständige Schornsteinfeger Ihnen mit dem Mangelbericht und auch mündlich die Rechtslage erklärt hat. Wenn Brandschutzabstände zu gering sind, was soll denn der Schornsteinfeger da machen?
Zitat des "Oberverwaltungsgericht Münster" zu ähnlicher Thematik:
Kommentar von _Anna Bauer am Donnerstag, 26. September 2013; 15:46:39 Uhr
im Oktober 2012 wurde vom damals zuständigen Bezirkskaminkehrermeister ein Feuerstättenbescheid erstellt. Ab 2013 wurde der Kehrbezirk neu vergeben und nun ist ein anderer bevollmächt.Bezirkskaminkehrermeister zuständig. Dieser hat vor ein paar Wochen die jährlich vorgeschriebenen Arbeiten und auch die Emissionsüberprüfung gemacht. Jetzt möchte er noch eine Feuerstättenschau durchführen.
Ist er aufgrund des neu vergebenen Bezirks berechtigt, dies jetzt schon zu machen oder müsste er bis 2015 warten ?
die FeuerstättenSCHAU wird unabhängig vom FeuerstättenBESCHEID in bestimmten Jahren durchgeführt.
Sie wird seit Anfang 2013 zweimal in 7 Jahren durchgeführt, wo bei zwischen den beiden Feuerstättenschauen mindestens 3 Jahre liegen müssen. Der zuständige bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger legt für alle Häuser, in seinen zu verwaltetenden Kehrbezirk, dies fest.
Kommentar von _Fred am Sonntag, 13. Oktober 2013; 18:19:24 Uhr
mich beschäftigt als hauseigentümer derzeit ein ähnliches problem:
unser vermietetes haus wird mit einer öl-zentralheizung beheizt, die erst vor 2 jahren erneuert wurde. unser neuer mieter stellte fest, das im wohnzimmer noch ein ungenutzter schornstein existiert und würde diesen gerne für einen kohleofen nutzen, um so vermeindlich heizkosten zu sparen.
da der schornstein nicht mehr in betrieb war und mit einer platte abgedeckt wurde, haben wir ihm die inbetriebnahme gestattet, wenn er für die notwendigen arbeiten und kosten aufkommt.
nun hat ER, der mieter, eine schornsteinfeger beauftragt. WIR bekommen ungewollt die rechnung des schornsteinfegers samt der schulungskosten des ofenbetreibers, leiten diese dem mieter weiter und dieser sagt jetzt ganz einfach, 'ich bezahle das nicht ... das ist sache des eigentümers' ... um die instandsetzung gem. mängelbericht kümmere ich mich auch nicht. jetzt haben wir schon die mahnung des schornsteinfegers auf dem tisch. was ist zu tun???
welches interesse hat ein VERmieter daran, das sein mieter, zusätzlich zur vorhandennen heizung, eine weitere heizmöglichkeit zur verfügung zu stellen?
Es gab wohl Absprachen zwischen Ihnen und dem Mieter und jetzt wird sich daran nicht gehalten!
Ich kann nicht nachvollziehen warum Sie mir das schreiben, denn das hat weder mit der Feuerstättenschau noch dem Feuerstättenbescheid zutun.
Kommentar von _Heiko Fröhlich am Dienstag, 05. November 2013; 16:48:18 Uhr
Super Gästebuch mit wirklich guten kompakten Antworten!
Ein Kollege aus Hamburg
Kommentar von _Reinhold Rabe am Montag, 25. November 2013; 12:01:56 Uhr
hatte im März 2013 von meinem bisherigen Bevollm. einen Feuerstättenbescheid erhalten.
Nun ist ein neuer Bev.Kaminfegermeister zuständig, welcher im Okt.2013 erneut eine Feuerstättenschau durchführte sowie Bescheid darüber ausstellte (einschl. eines Positivbescheides).
Ist dieser Pos.-bescheid zwingend vorgeschrieben??
Meine Anlage: Erdwärmepumpe, Kachelofen Nutzung va. 14 Mal jährlich ,offener Kamin max.1 x jährl.Benutzung.
MfG R.Rabe
nein, es bedeutet nur das er keine Mängel vorgefunden hat.
Dennoch muss er Ihnen aber über das Ergebnis der Feuerstättenschau eine Bescheinigung auststellen.
Kommentar von _Dietmar Drescher am Dienstag, 14. Januar 2014; 23:33:22 Uhr
Frage zur Feuerstättenschau
von Okt. 2011 datiert mein neuer (letzter) Feuerstättenbescheid.- Für den 22.1.14 hat sich der neu ernannte bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger zur Feuerstättenschau angemeldet. Da aber "zwischen den beiden Feuerstättenschauen ... mindestens drei Jahre liegen" müssen, ist die Frage, ob ich zur Wahrnehmung des o. g. Termines vepflichtet bin (das ist auch ein bisschen eine Frage der Kostenhäufung zum Jahresbeginn).
Alles Gute für 2014 von
Fam. Drescher
Hallo Fam. Drescher
die Frage ist nicht auf welches Datum der letzte FeuerstättenBESCHEID datiert ist, sondern wann die letzte FeuerstättenSCHAU war.
Oder anders ausgedrückt es müssen "mindestens drei Jahre" zwischen zwei Feuerstättenschauen liegen und nicht zwischen dem letzten FeuerstättenBESCHEID und der nächsten FeuerstättenSCHAU.
Fragen Sie einfach mal bei dem Schornsteinfeger nach ob er die FeuerstättenSCHAU nicht ein zwei Monate später machen kann.
Kommentar von _CFR aus München am Donnerstag, 16. Januar 2014; 17:01:28 Uhr
Ein Feuerstättenbescheid ist doch etwas behördliches. Auf Bescheide bekommt man sonst keine Mwst. berechnet. Warum wird dann auf den Feuerstättenbescheid die Mwst. berechnet? (so geschehen in unserer Rechnung)
die Frage wurde schon am 19. Dezember 2011 (11:50:48 Uhr) gestellt und von mir beantwortet.
Ein Blick in UStG (Umsatzsteuergesetz) unter §1 Abs. 1 Punkt 1 hilft Ihnen da weiter.
Kommentar von _Dorit am Samstag, 11. Oktober 2014; 08:49:57 Uhr
Guten Morgen Herr Gärtner
In meinem Haus wurde diese Woche die Feuerstättenschau durchgeführt. Ebenso wurde die Feuchtigkeitsgehalt des Holzes gemessen. Ich habe darauf hingewiesen, dass wir selber ein Messgerät haben und die Feuchte überprüfen. Nun ich erhielt die Rechnung, in der die Messung in Rechnung gestellt wurde.
Meiner Meinung ist diese Messung kein Bestandteil der Feurstättenschau sondern eine zusätzliche Leistung , die von den Parteien vereinbart werden muss. Dieses ist nicht geschehen. Es sind " Sonstige Arbeitsgebühren 3.1 "
Ich werde diese Kosten von der Rechnung abziehen. Liege ich mit meiner Meinung richtig ?
Hallo Dorit
Kommentar von _Heinrich am Mittwoch, 29. Oktober 2014; 14:42:30 Uhr
Ich wohne in einer Mietswohnung ohne Feuerstelle und die Heizung läuft mit Fernwärme. Nun hat sich der Bezirks-Schornsteinfeger angekündigt und würde gern den Lüftungsschacht in Bad/Küche anschauen.
Meine berufliche Situation schließt eine Untersuchung des Schornsteinfegers aus und extra Urlaub nehmen für etwas wo Ich keine Notwendigkeit sehe. Muss ich jetzt den Schornsteinfeger den Zutritt gewähren?
ich würde Ihnen empfehlen den Termin wahrzunehmen oder einen Ersatztermin mit dem Schornsteinfeger auszumachen.
Kommentar von _Heike am Dienstag, 18. November 2014; 13:46:01 Uhr
Der Feuerstättenbescheid beläuft sich bei uns auf 54,-EUR neben den herkömmlichen Kosten von 94,-EUR für Kehren und Emissionsmessung in diesem Jahr bei einem Einfamilienhaus.
Wir sollen exakt 54,-EUR nur für diesen Bescheid extra bezahlen.
In den Beiträgen lese ich immer 10 bis 20,-EUR. Wie hoch darf der Bescheid denn sein? Oder muss ich mir einen neutralen Rechtsbeistand suchen, der diese komplizierte Regelung versteht ?
sind Sie sich sicher das Sie 54,-EUR nur für den FeuerstättenBESCHEID berechnet wurden? Oder sind darin auch die Gebühren für die FeuerstättenSCHAU enthalten?
Kommentar von _Thomas am Montag, 09. Februar 2015; 16:01:15 Uhr
Habe vom meinem Kaminkehrer einen Termin zur Feuerstättenschau bekommen.
Brief kam am Samstag 7.2. Termin ist am 13.2.
um 8.00 Uhr festgesetzt.
Da bin ich aber nicht im Lande.
Kann ich den Kaminkehrer 3 andere Termine vorschlagen?
Ist dann die Terminverschiebung mit
Zusatzkosten verbunden?
selbstverständlich können Sie Vorschläge machen, allerdings würde ich Ihnen ein Terminabsprache empfehlen. Zu den Kosten müssen Sie Ihren Schornsteinfeger befragen.
Kommentar von _Oliver am Mittwoch, 04. März 2015; 17:26:34 Uhr
Muß derselbe Schornsteinfeger, der ohnehin seit Jahren zum regelmäßigen zweimaligen Kehren des Schornsteins und alle zwei Jahre zur Überprüfung einer Gasbrenntwerttherme kommt, zwangsläufig auch die Feuerstättenschau berechnen oder kann er auch (fairerweise) nur den auszustellenden Feuerstättenbescheid in Rechnung stellen.
Ofen, Therme und Schornstein werden schließlich ohnehin bei den regelmäßigen Arbeiten in Augenschein genommen. Eine Berechnunmg der "Feuerstättenschau" wäre dann ja quasi eine doppelte Berechnung für nochmaliges "Draufgucken"!?
die Feuerstättenschau ist Inaugenscheinnahme aller Feuerungsanlagen, also Feuerstätten einschließlich Abgasanlagen. Hierbei werden Feuerstätten/Abgasanlagen die keiner regelmäßigen Messung/Überprüfung/Kehrung in Augenschein genommen.
Es wird u.a. die Betriebs- und Brandsicherheit der Anlagen überprüft. Gleichzeitig wird kontrolliert, ob die Daten in dem Kehrbuch korrekt sind oder ob zwischenzeitlich nicht gemeldete Änderungen an Anlagen, der Einbau neuer Anlagen oder die Inbetriebnahme stillgelegter Anlagen erfolgt sind.
Antwort: Ja, die Arbeiten müssen in Rechnung gestellt werden.
Kommentar von _Harald Paproth am Freitag, 10. April 2015; 15:49:00 Uhr
Sehr geehrter Herr Gaertner,
ich habe ihre Beitraege mit grossem Interesse verfolgt. Auch ich zweifle, wie andere Nutzer an Sinn und Zweck des Gesetzes, da der Schornsteinfeger ja alle Brandstaetten/Kamine eines Hauses seit Jahren kennt.
Meine Frage: meine letzte (erste) Feuerstaettenschau war 4/2012, und seit gestern haben wir den neuen Bescheid. Wann ist demnach der naechste Termin? in 4 Jahren?
Herzlichen Dank fuer Ihre Muehe,
Harald Paproth
Hallo Herr Paproth
seit dem 01.01.2013 findet die Feuerstättenschau zweimal in 7 Jahren statt.
Die Frage müssen Sie dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger stellen, der hat die Termine für alle Gebäude in dem von ihm verwalteten Kehrbezirk festgelegt.
Kommentar von _Heinz am Montag, 13. April 2015; 20:10:37 Uhr
In meiner vom zuständigen Bezirksschornsteinfeger zugestellten Rechnung für die Feuerstättenschau 2015 wird eine Pos. berechnet mit folgender Bezeichnung:
"FBZ |Je zusätzliche Ausfertigung eines Feuerstättenbescheid |1|2,10€ + Mwst".
Ein Feuerstättenbescheid wurde auf meinem Namen ausgestellt, der zweite auf dem Namen meiner Frau (gleicher Inhalt.
Der zweite wurde nicht angefordert.
Warum nicht einen Bescheid auf Eheleute ausstellen?
der zuständige Schornsteinfeger legt gegenüber den Eigentümern durch schriftlichen Bescheid fest, welche Schornsteinfegerarbeiten nach den Rechtsverordnungen durchzuführen sind und innerhalb welchen Zeitraums dies zu geschehen hat (Feuerstättenbescheid).
Wenn es mehrere Eigentümer sind erhält jeder, unabhängig vom Verwandschaftsgrad, seinen eigenen Bescheid.
Kommentar von _Charly am Montag, 18. Mai 2015; 12:15:42 Uhr
bezüglich der Feuerstättenschau habe ich eine Frage, die den zeitlichen Übergang von der vorherigen zur jetzt gültigen Fassung sowie die damit verbundenen Gebühren betrifft.
Nach der vor dem 1.1.2013 gütigen Fassung wurde die FSS am 3.4.2012 durchgeführt. Die Rechnung enthielt den Hinweis, daß die nächste FSS im Jahr 2017 sein würde.
Frage: Ab welchem Datum kann frühestens nach der ab 1.1.2013 gültigen Fassung der FSS geprüft werden und, falls der Termin vor 2017 liegen sollte, wie wird der bereits bis zum Jahr 2017 entrichtete Betrag dann anteilsmäßig entsprechend der verkürzten Frist zurückerstattet?
Am 01.01.2013 ist das ´neue´ Schornsteinfeger-Handwerksgesetz Inkraft getreten. Seit dem wird die Feuerstättenschau zweimal innerhalb von 7 Jahren durchgeführt, wobei der Abstand zwischen den Beschauen wenigstens 3 Jahre zu betragen hat. Anders lautende Hinweise, auch auf Rechnungen, ersetzen nicht den Gesetzestext!
Die Gebühren werden nach Anlage 3 (Gebührenverzeichnis) der KÜO (Kehr- und Überprüfungsordnung) für die Tätigkeiten erhoben, welches bedeutet das nicht für ein ´Zeitraum´ sondern für das ausführen der Tätigkeiten bezahlt wird.
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