Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Justiz/JJR_19720411_OGH0002_0040OB00522_7200000_001/JJR_19720411_OGH0002_0040OB00522_7200000_001.html
Timestamp: 2020-03-30 17:34:31
Document Index: 140366265

Matched Legal Cases: ['§313', '§1460', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RS0010140
4Ob522/72; 7Ob233/73; 7Ob11/74; 4Ob609/75 (4Ob610/75); 7Ob512/76; 7Ob703/78; 3Ob516/78; 8Ob508/79; 1Ob34/81 (1Ob35/81); 1Ob7/81 (1Ob8/81); 1Ob4/82; 5Ob658/82; 7Ob528/86; 4Ob1524/87; 2Ob532/87; 1Ob48/91; 7Ob1650/93; 4Ob515/95; 2Ob1524/95; 7Ob1735/95; 5Ob2090/96f; 9Ob2020/96s; 1Ob229/97a; 7Ob269/00k; 2Ob159/04b; 5Ob249/04k; 7Ob256/05f; 6Ob278/06k; 7Ob20/13m; 3Ob36/13k; 1Ob163/13x; 4Ob123/14p; 1Ob137/14z; 1Ob38/15t; 1Ob10/15z; 10Ob14/15d
ABGB §313; ABGB §1460
Die Ersitzung setzt Besitz eines Rechtes voraus, das seinem Inhalt nach dem zu erwerbenden Recht entsprechen muss. Es ist notwendig, dass die Ausübung des Rechtsinhaltes als Recht in Anspruch genommen worden ist; bloße Entgegennahme von Leistungen an sich genügt nicht (hier: unentgeltliche Stromlieferung für eine Kirche).
TE OGH 1972-04-11 4 Ob 522/72
Veröff: SZ 45/45
TE OGH 1974-01-10 7 Ob 233/73
nur: Die Ersitzung setzt Besitz eines Rechtes voraus, das seinem Inhalt nach dem zu erwerbenden Recht entsprechen muss. (T1)
nur T1; Beisatz: Erkennbare beiderseitige Willensbekundung. (T2)
TE OGH 1975-11-04 4 Ob 609/75
TE OGH 1976-03-04 7 Ob 512/76
nur T1; Veröff: JBl 1976,642 = NZ 1978,110
TE OGH 1978-10-19 7 Ob 703/78
TE OGH 1979-02-21 3 Ob 516/78
TE OGH 1979-05-10 8 Ob 508/79
TE OGH 1981-11-06 1 Ob 34/81
TE OGH 1981-12-16 1 Ob 7/81
nur: Die Ersitzung setzt Besitz eines Rechtes voraus, das seinem Inhalt nach dem zu erwerbenden Recht entsprechen muss. Es ist notwendig, dass die Ausübung des Rechtsinhaltes als Recht in Anspruch genommen worden ist. (T3)
Beisatz: Weshalb etwa die Benützung einer fremden Sache im Rahmen einer örtlichen Übung oder eines Gemeingebrauches nicht zur Ersitzung führt. (T4)
TE OGH 1983-03-22 5 Ob 658/82
TE OGH 1986-04-03 7 Ob 528/86
TE OGH 1988-04-12 2 Ob 532/87
nur T3; Beisatz: Berufung des Beklagten darauf, dass er einen öffentlichen Weg zu benützen vermeinte, ist mit einer Inanspruchnahme eines auf eigenen Rechtsbesitz gegründeten Rechtes zur Benützung nicht vereinbar. (T5)
nur T3; Beisatz: Auch die Ersitzung einer Reallast setzt ein für den Eigentümer des belasteten Gutes erkennbare Rechtsausübung voraus. (T6)
TE OGH 1994-02-23 7 Ob 1650/93
TE OGH 1995-03-28 4 Ob 515/95
TE OGH 1995-08-24 2 Ob 1524/95
TE OGH 1996-01-10 7 Ob 1735/95
TE OGH 1996-04-16 5 Ob 2090/96f
Vgl auch; Beisatz: doch bringen bäuerliche Nutzungen, die jemand aus eigener Machtvollkommenheit in Anspruch nimmt (hier: die Grasnutzung, das Ernten von Obst, die Pflege und das Pflanzen von Bäumen), bei landwirtschaftlichen Grundstücken die dem Eigentum wesentliche Zugehörigkeit zumindest dann ausreichend deutlich zum Ausdruck, wenn sie nach Art und Umfang ortsüblich sind. (T7)
TE OGH 1996-10-16 9 Ob 2020/96s
TE OGH 2004-09-23 2 Ob 159/04b
Auch; nur T3; Beisatz: Die Annahme des Miteigentümers, er nutze einen allgemeinen Teil des Hauses, hindert die Ersitzung. (T8)
Vgl; nur T1; nur T3; Beis wie T4; Beisatz: Die Jagdausübung ist keine taugliche Besitzergreifungshandlung; dies auch dann nicht, wenn die Flächen nicht land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden können. (T9)
TE OGH 2015-04-23 1 Ob 38/15t
TE OGH 2015-05-19 10 Ob 14/15d
ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0010140