Source: http://immobilienbewertung24.info/immobilienbewertung-rechner.html
Timestamp: 2020-02-24 03:17:28
Document Index: 317980558

Matched Legal Cases: ['§ 199', '§ 194', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 21', '§ 10', '§ 193', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14']

Immobilien Verkehrswert zum Download + Schnell und zum besten Preis Ihre Immobilie verkaufen
Die kostenlose online Immobilienbewertung kann insbesondere für die Erbschaftssteuer einfach und schnell anhand des Ertragswerts selbst durchgeführt werden.
Mit dieser kostenlosen online Immobilienbewertung können Sie Ihre Immobilie nach dem Ertragswertfahren bewerten. Hier finden Sie weitere Informationen und die gesetzlichen Grundlagen zur Immobilienbewertung nach dem Ertragswertverfahren.
Die Immobilienbewertung ist insbesondere für die	Erbschaftssteuer geeignet. Wenn Sie der Meinung sind, dass die Immobilienbewertung nach dem Ertragswertverfahren nicht sachgerecht ist, dann finden Sie auf der Homepage von Steuerberater Michael Schröder in Berlin	www.immobilienbewertung-berlin.de ein besonderes Angebot: Kostenlose überschlägige Bewertung Ihrer Immobilie, ob sich ein Gutachten für Ihre Immobilie z.B. für die Erbschaftssteuer lohnt. Die Erbschaftssteuer können Sie mit unserem kostenlosen	Erbschaftssteuerrechner ermitteln.
Wenn Sie ein Unternehmen - insbesondere wieder für die Erbschaftssteuer - nach dem Ertragswertverfahren bewerten müssen, dann können Sie unsere kostenlose online Unternehmensbewertung nutzen.
Bei der Immobilienbewertung ist die Wertermittlungsverordnung für Immobilien anzuwenden. Die Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmowertV) über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken hat die alte Wertermittlungsverordnung (WertV) abgelöst. Auf Grund des § 199 Absatz 1 des Baugesetzbuchs hat die die Bundesregierung die Verordnung über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken (Immobilienwertermittlungsverordnung – ImmoWertV) vom 19. Mai 2010 erlassen.
Die Bewertung von Immobilien erfolgt nach dem Verkehrswert. Der Verkehrswert ist in § 194 BauGB gesetzlich definiert: "Der Verkehrswert wird durch den Preis bestimmt, der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre." Es gibt Kaufpreissammlungen die von dem Gutachterausschuss aus Grundstückskaufverträgen übernommen werden. Die allgemeinen Wertverhältnisse auf dem Grundstücksmarkt bestimmen sich nach der Gesamtheit der am Wertermittlungsstichtag für die Preisbildung von Grundstücken im gewöhnlichen Geschäftsverkehr (marktüblich) maßgebenden Umstände wie nach der allgemeinen Wirtschaftslage, den Verhältnissen am Kapitalmarkt sowie den wirtschaftlichen und demographischen Entwicklungen des Gebiets.
Der Immobilienbewertung sind die allgemeinen Wertverhältnisse auf dem Grundstücksmarkt am Wertermittlungsstichtag und dem Grundstückszustand am Bewertungsstichtag zugrunde zu legen. Zukünftige Wertentwicklungen wie beispielsweise absehbare anderweitige Nutzungen sind zu berücksichtigen, wenn sie mit hinreichender Sicherheit auf Grund konkreter Tatsachen zu erwarten sind. Zur Bewertung und zur Ableitung erforderlicher Daten für die Wertermittlung sind Kaufpreise und andere Daten wie Mieten und Bewirtschaftungskosten heranzuziehen, bei denen angenommen werden kann, dass sie nicht durch ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse beeinflusst worden sind.
Zur Immobilienbewertung gibt es verschiedene Bewertungsmethoden. Das sind das Vergleichswertverfahren (§ 15 ImmowertV) einschließlich des
Verfahrens zur Bodenwertermittlung (§ 16 ImmowertV),
das Ertragswertverfahren (§§ 17 bis 20 ImmowertV),
das Sachwertverfahren (§§ 21 bis 23 ImmowertV) oder
mehrere dieser Verfahren heranzuziehen.
Die Verfahren sind nach der Art des Wertermittlungsobjekts unter Berücksichtigung der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr bestehenden Gepflogenheiten und der sonstigen Umstände des Einzelfalls, insbesondere der zur Verfügung stehenden Daten, zu wählen; die Wahl ist zu begründen.
Der Verkehrswert ist vorrangig mit Hilfe des Ertragswertverfahren zu ermitteln, weil bei sich der Preis für Grundstücke nach dem Nutzen (= Ertrag) richtet. Dabei kann der Nutzen in Mieterträgen oder ersparten Aufwendungen (Eigennutzung) bestehen. In bestimmten Fällen kann eine Sachwertermittlung sachgerecht sein. Das Sachwertverfahren basiert auf der Ermittlung der Wiederbeschaffungskosten. Der Sachwert ist die Summe von Bodenwert, Wert der baulichen Anlagen (Wert der Gebäude, der besonderen Betriebseinrichtungen und der baulichen Außenanlagen) und dem Wert der sonstigen Anlagen.
Der Verkehrswert ist aus dem Ergebnis des oder der herangezogenen Verfahren unter Würdigung seines oder ihrer Aussagefähigkeit zu ermitteln. In den Wertermittlungsverfahren sind zu berücksichtigen:
Bodenrichtwerte (§ 10 ImmowertV) und sonstige für die Wertermittlung erforderliche Daten sind insbesondere aus der Kaufpreissammlung (§ 193 Absatz 5 Satz 1 des Baugesetzbuchs) auf der Grundlage einer ausreichenden Zahl geeigneter Kaufpreise unter Berücksichtigung der allgemeinen Wertverhältnisse zu ermitteln. Zu den sonstigen erforderlichen Daten gehören insbesondere Indexreihen (§ 11 ImmowertV), Umrechnungskoeffizienten (§ 12 ImmowertV), Vergleichsfaktoren für bebaute Grundstücke (§ 13 ImmowertV) sowie Marktanpassungsfaktoren und Liegenschaftszinssätze (§ 14 ImmowertV).
Kaufpreise solcher Grundstücke, die in ihren Grundstücksmerkmalen voneinander abweichen, sind im Sinne des Absatzes 1 Satz 1 nur geeignet, wenn die Abweichungen