Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WRP%202000,%20722
Timestamp: 2016-09-29 03:20:51
Document Index: 387474691

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 27.01.2000 - I ZR 241/97 Volltextver�ffentlichungen (16)
AGBG �� 8, 9 A, Bl; UWG � 1
UWG � 1, AGBG �� 8, 9Telefonwerbung VI
Wettbewerbswidrige Telefonwerbung - Vereinbarung eines Besuchstermins - Abschlu� eines Versicherungsvertrages - Er�ffnung eines Sparkontos - Vorformulierte Klausel - Kein wirksames Einverst�ndnis
Telefonwerbung VIUWG � 1; AGBG � 8; AGBG � 9Telefon-Werbung
Telefonwerbung, Einverst�ndnis in AGB eines Kreditinstituts
Unzul�ssige telefonische Werbung einer mit einer Bank kooperierenden Versicherung bei Ausnutzung in AGB erteilter Einwilligung zur Beratung in Geldangelegenheiten ("Telefonwerbung VI")
Vorformuliertes Einverst�ndnis mit Telefonwerbung durch die Bank?
Telefonwerbung VI; Einverst�ndnis mit Telefonwerbung in finanziellen Angelegenheiten
UWG ��1; AGBG ���8, 9Unzul�ssige telefonische Werbung einer mit einer Bank kooperierenden Versicherung bei Ausnutzung in AGB erteilter Einwilligung zur Beratung in Geldangelegenheiten ("Telefonwerbung VI")
Telefonwerbung - Was Verbraucher gegen ungewollte Kaufvertr�ge tun k�nnen
UWG � 1; AGBG �� 8, 9Unzul�ssige telefonische Werbung einer mit einer Bank kooperierenden Versicherung bei Ausnutzung in AGB erteilter Einwilligung zur Beratung in Geldangelegenheiten ("Telefonwerbung VI")
Vorformulierte Einverst�ndniserkl�rungen des Bankkunden mit Telefonwerbung
WRP 2000, 722
Wird zitiert von ... (55) BGH, 16.07.2008 - VIII ZR 348/06 Zur datenschutzrechtliche Einwilligung - PaybackMit R�cksicht auf ihren Schutzzweck sind die �� 305 ff. BGB auch auf eine vom Verwender vorformulierte einseitige Erkl�rung des anderen Teils anzuwenden, die im Zusammenhang mit dem Vertragsverh�ltnis steht (BGH, Urteil vom 27. Januar 2000 - I ZR 241/97, GRUR 2000, 818 = WRP 2000, 722, unter II 3 a - Telefonwerbung VI).
BGH, 11.03.2004 - I ZR 81/01 E-Mail-WerbungNach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist unerbetene Telefonwerbung gegen�ber Privatpersonen grunds�tzlich unzul�ssig (BGH, Urt. v. 27.1.2000 - I ZR 241/97, GRUR 2000, 818, 819 = WRP 2000, 722 - Telefonwerbung VI).Zu diesen geh�rt bei E-Mail-Werbung das die Wettbewerbswidrigkeit ausschlie�ende Einverst�ndnis (vgl. zur Telefonwerbung: BGH GRUR 2000, 818, 819 - Telefonwerbung VI: zur E-Mail-Werbung: KG MMR 2002, 685;… zum Einverst�ndnis bei der Telefaxwerbung: OLG Koblenz WRP 1995, 1069 = CR 1996, 207; OLG Oldenburg NJW 1998, 3208).
BGH, 25.10.2012 - I ZR 169/10 Einwilligung in Werbeanrufe IIEine Einwilligung ist nicht bereits deshalb unwirksam, weil sie im Rahmen einer vorformulierten Erkl�rung abgegeben wurde, die der Kontrolle nach �� 305 ff. BGB unterliegt (im Anschluss an BGH…, Urteil vom 16. Juli 2008, VIII ZR 348/06, BGHZ 177, 253 Rn. 29, 33 - PayBack; Aufgabe von BGH, Urteil vom 27. Januar 2000, I ZR 241/97, GRUR 2000, 818 = WRP 2000, 722 - Telefonwerbung VI und Urteil vom 2. November 2000, I ZR 154/98, VersR 2001, 315).Bei der von seinem Kunden abzugebenden Erkl�rung nimmt der Verwender die rechtsgesch�ftliche Gestaltungsfreiheit f�r sich ebenso in Anspruch wie bei der Vorformulierung eines Vertragstextes, wobei der Kunde lediglich entscheiden kann, ob er die Erkl�rung abgeben will, auf ihren Inhalt aber keinen Einfluss hat (vgl. BGH, Urteil vom 16. M�rz 1999 - XI ZR 76/98, BGHZ 141, 124, 126; Urteil vom 27. Januar 2000 - I ZR 241/97, GRUR 2000, 818, 819 = WRP 2000, 722 - Telefonwerbung VI).Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind die �� 305 ff. BGB auf vom Verwender vorformulierte einseitige Erkl�rungen des anderen Teils anzuwenden, die im Zusammenhang mit einer Sonderverbindung stehen (vgl. BGHZ 141, 124, 126; BGH, GRUR 2000, 818, 819 - Telefonwerbung VI).Soweit fr�heren Entscheidungen des Senats etwas Abweichendes entnommen werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 27. Januar 2000 - I ZR 241/97, GRUR 2000, 818 = WRP 2000, 722 - Telefonwerbung VI; Urteil vom 2. November 2000 - I ZR 154/98, VersR 2001, 315), wird daran nicht festgehalten.
BGH, 12.12.2000 - XI ZR 138/00 Umfassender Haftungsausschlu� f�r Zugangsst�rungen beim Online-Banking unzul�ssigDiese Auslegung der von der Beklagten bundesweit verwandten Klausel, die der Senat uneingeschr�nkt nachpr�fen kann (BGHZ 129, 297, 300; BGH, Urteile vom 8. Oktober 1998 - III ZR 278/97, WM 1998, 2432, 2434 und vom 27. Januar 2000 - I ZR 241/97, WM 2000, 1264, 1265), ist nicht zu beanstanden.
BGH, 20.12.2001 - I ZR 227/99 Werbefinanzierte Telefongespr�chea) Das Landgericht ist bei seiner Beurteilung allerdings zutreffend davon ausgegangen, da� ein Telefonanruf zu Werbezwecken im privaten Bereich grunds�tzlich gegen die guten Sitten im Wettbewerb verst��t und nur dann ausnahmsweise zul�ssig ist, wenn der Angerufene zuvor ausdr�cklich oder konkludent sein Einverst�ndnis mit einem solchen Anruf erkl�rt hat (st. Rspr.; vgl. BGH, Urt. v. 27.1.2000 - I ZR 241/97, GRUR 2000, 818, 819 = WRP 2000, 722 - Telefonwerbung VI, m.w.N.).Die strengere deutsche Rechtsprechung zur Telefonwerbung bleibt demnach von der Fernabsatzrichtlinie grunds�tzlich unber�hrt (BGH GRUR 2000, 818, 820 - Telefonwerbung VI;… BGH, Urt. v. 25.1.2001 - I ZR 53/99, GRUR 2001, 1181, 1184 = WRP 2001, 1068 - Telefonwerbung f�r Blindenwaren).
BGH, 02.11.2000 - I ZR 154/98 Formularm��ige Zulassung von TelefonwerbungDie Kl�gerin ist als rechtsf�higer Verband, zu dessen satzungsgem��en Aufgaben es geh�rt, die Interessen der Verbraucher durch Aufkl�rung und Beratung wahrzunehmen, gem�� � 13 Abs. 2 Nr. 3 UWG befugt, den auf � 1 UWG gest�tzten Unterlassungsanspruch geltend zu machen, da unerbetene Telefonwerbung in erheblichem Ma�e die pers�nlichen Belange des privaten Endverbrauchers beeintr�chtigt und damit wesentliche Belange der Verbraucher ber�hrt (vgl. zuletzt BGH, Urt. v. 27.1.2000 - I ZR 241/97, GRUR 2000, 818, 819 = WRP 2000, 722 - Telefonwerbung VI, m.w.N.).Dies gilt auch f�r Anrufe, die - wie hier - der Vorbereitung eines h�uslichen Vertreterbesuchs dienen (BGH GRUR 2000, 818, 819 - Telefonwerbung VI, m.w.N.).Dabei ist es - entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts - ohne Bedeutung, ob der Kunde die Wahl zwischen bestimmten, vom Verwender vorgegebenen Alternativen hat (…vgl. BGH, Urt. v. 3.12.1991 - XI ZR 77/91, NJW 1992, 503 f.;… Urt. v. 7.2.1996 - IV ZR 16/95, NJW 1996, 1208, m.w.N.; BGH GRUR 2000, 818, 819 - Telefonwerbung VI).b) Die Auslegung der hier in Rede stehenden vorformulierten Einverst�ndniserkl�rung der Kundin durch das Berufungsgericht ist vom Revisionsgericht uneingeschr�nkt nachzupr�fen (vgl. BGHZ 129, 297, 300;… BGH, Urt. v. 13.11.1997 - X ZR 135/95, WRP 1998, 615, 618), da die Allgemeine Gesch�ftsbedingung von allen V. banken verwendet wird (vgl. BGH GRUR 2000, 818, 819 - Telefonwerbung VI).Denn wie der Senat in der Entscheidung Telefonwerbung VI, auf deren Begr�ndung Bezug genommen wird, entschieden hat, ist die streitgegenst�ndliche Klausel selbst dann, wenn das Einverst�ndnis der Kundin zur - auch telefonischen - Beratung in Geldangelegenheiten weit auszulegen w�re und dementsprechend (auch) in Telefonwerbung f�r den Abschlu� einer Kapitallebensversicherung bei der Beklagten eingewilligt worden w�re, jedenfalls als unangemessene Benachteiligung nach � 9 AGBG unwirksam (BGH GRUR 2000, 818, 819 - Telefonwerbung VI; vgl. auch BGHZ 141, 124 ff.; 141, 137 ff.).
OLG K�ln, 29.04.2009 - 6 U 218/08 Unwirksamkeit einer vorformulierten Klausel im Rahmen eines Internet-Gewinnspielsa) �� 305 ff. BGB sind ihrem Schutzzweck entsprechend auch auf vom Verwender vorformulierte einseitige Erkl�rungen des anderen Teils anzuwenden, die im Zusammenhang mit einem Vertragsverh�ltnis stehen (BGH GRUR 2008, 1010, 1011 - Payback; BGH GRUR 2000, 818, 819 - "Telefonwerbung VI").Entscheidend ist, dass der Verwender - wie im vorliegenden Fall - bei der abzugebenden Erkl�rung die rechtsgesch�ftliche Gestaltungsfreiheit f�r sich in gleicher Weise in Anspruch nimmt wie bei der Vorformulierung eines Vertragstextes, und dass der Kunde nur darauf, ob er die Erkl�rung abgeben will, nicht aber auf ihren Inhalt Einfluss hat (BGH GRUR 2000, 818, 819 - "Telefonwerbung VI").Ob dieser Auffassung uneingeschr�nkt zuzustimmen ist oder der Auffassung der Vorzug geb�hrt, dass nur diejenige vorformulierte Einverst�ndniserkl�rung zu einer unangemessenen Benachteiligung f�hrt, die auch �ber die Belange des bereits bestehenden bzw. des konkret anzubahnenden Vertrages hinausgehende Werbung umfasst (vgl. BGH GRUR 2000, 818, 820 - "Telefonwerbung VI"; OLG K�ln WRP 2008, 1130 = GRUR-RR 2008, 316 …und Urteil vom 5.12.2008 - 6 U 114/08, nicht ver�ffentlicht;… ebenso Hefermehl/K�hler/Bornkamm, Wettbewerbsrecht, 27. Aufl., � 7 Rn. 140), kann der Senat offenlassen.
OLG M�nchen, 28.09.2006 - 29 U 2769/06 Zul�ssiger Inhalt datenschutzrelevanter VertragsbedingungenMit R�cksicht auf den Schutzzweck des Gesetzes ist es indes geboten, auch eine vom Verwender wie hier vorformulierte einseitige rechtsgesch�ftliche Erkl�rung des anderen Teils, die im Zusammenhang mit einem Vertragsverh�ltnis steht, den Regelungen der �� 307 ff. BGB zu unterstellen (vgl. BGH MMR 2000, 607, 608 m.w.N. - Telefonwerbung VI).
OLG Hamm, 15.08.2006 - 4 U 78/06 Au�erhalb einer Kundenbeziehung vorgenommene Telefonwerbung ohne vorheriges …Denn dieser wird unangemessen benachteiligt, wenn sich die vorformulierte Erkl�rung erkennbar nicht nur auf Werbung im Rahmen des angebahnten oder bestehenden Vertragsverh�ltnisses beschr�nkt, sondern zudem die Werbung f�r sonstige Vertragsschl�sse erm�glichen soll (vgl. BGH GRUR 2000, 818, 820 -Telefonwerbung VI).
BGH, 25.01.2001 - I ZR 53/99 Telefonwerbung f�r Blindenwaren
BGH, 23.01.2013 - VIII ZR 143/12 Mietkaution: R�ckzahlungsanspruch gegen fr�heren Vermieter
OLG K�ln, 30.03.2007 - 6 U 249/06 Unbegr�ndete Beanstandung der Gesch�ftsbedingungen eines Mitbewerbers - kein …
OVG Nordrhein-Westfalen, 26.09.2008 - 13 B 1329/08 OLG K�ln, 28.01.2011 - 6 U 41/10 Festsetzung einer Vertragsstrafe aus einer strafbewehrten Unterlassungserkl�rung; …
OLG Frankfurt, 08.02.2001 - 6 U 182/00 Wettbewerbsversto�: Gezieltes individuelles Ansprechen von Passanten im …
KG, 26.08.2010 - 23 U 34/10 Allgemeine Gesch�ftsbedingungen: Inhaltskontrolle bei einer vorgedruckten …
OLG D�sseldorf, 05.03.2002 - 20 U 7/02 OLG K�ln, 23.11.2001 - 6 U 133/01 UWG -Recht und Verbraucherrecht: unlautere Telefonakquisition
LG D�sseldorf, 28.11.2007 - 12 O 52/07 OLG K�ln, 30.11.2001 - 6 U 158/01 UWG -Recht; Nicht erbetene Telefonwerbung
OLG Karlsruhe, 24.01.2001 - 6 U 167/00 Zu den Voraussetzungen eines Wettbewerbsversto�es bei Abwerbung von Mitarbeitern …
LG Hamburg, 21.01.2010 - 315 O 289/09 LG Karlsruhe, 06.11.2009 - 14 O 44/09 Anrufe f�r Lotto und Internetgewinnspiele sind wettbewerbswidrig
LG Berlin, 20.06.2007 - 26 O 433/06 Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.