Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/umsatzsteuersatz
Timestamp: 2020-07-12 05:46:21
Document Index: 245775379

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 64', '§ 12', '§ 51', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12']

Umsatzsteuersatz | Rechtslupe
Ist im Gebiet einer Gemein­de der Ver­kehr mit PKW all­ge­mein unzu­läs­sig, kann ein umsatz­steu­er­recht­lich begüns­tig­ter Ver­kehr mit Taxen auch ohne Per­so­nen­kraft­fahr­zeu­ge (z.B. mit Pfer­de­fuhr­wer­ken) vor­lie­gen, wenn die übri­gen Merk­ma­le des Taxi­ver­kehrs in ver­gleich­ba­rer Form gege­ben sind. Nicht nur Bahn­fah­ren wird durch die Redu­zie­rung des Umsatz­steu­er­sat­zes preis­wer­ter. Auch die Per­so­nen­be­för­de­rung mit
Die Lie­fe­rung von Pflan­zen bil­det mit den damit im Zusam­men­hang ste­hen­den Gar­ten­bau­ar­bei­ten eine ein­heit­li­che kom­ple­xe Leis­tung, wenn auf der Grund­la­ge eines Gesamt­kon­zepts etwas selb­stän­di­ges Drit­tes (Gar­ten­an­la­ge) geschaf­fen wird. Gemäß § 3 Abs. 1 UStG sind Lie­fe­run­gen eines Unter­neh­mers Leis­tun­gen, durch die er einen Drit­ten befä­higt, im eige­nen Namen über einen Gegen­stand zu
Die steu­er­satz­be­güns­tig­te Ein­tritts­be­rech­ti­gung für Muse­en gilt auch für Kunst­samm­lun­gen, die eigens für die Aus­stel­lung zusam­men­ge­stellt wur­den. Dies hat der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt zu einem sog. Eis­muse­um ent­schie­den. Im hier ent­schie­de­nen Fall ging es um zwei wäh­rend der Win­ter­mo­na­te im Streit­jahr 2010 ver­an­stal­te­te the­men­be­zo­ge­ne Aus­stel­lun­gen mit Eis­skulp­tu­ren, die von inter­na­tio­na­len Künst­lern eigens
Umsatz­steu­er­satz­ermä­ßi­gung für Boots­lie­ge­plät­ze?
Der Bun­des­fi­nanz­hof sieht es als mög­lich an, dass die im Umsatz­steu­er­recht gel­ten­de Steu­er­satz­ermä­ßi­gung für die kurz­fris­ti­ge Ver­mie­tung von Cam­ping­flä­chen auch auf die Ver­mie­tung von Boots­lie­ge­plät­zen anzu­wen­den ist. Er hat daher dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on die Rechts­fra­ge zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt, ob ein Hafen bei glei­cher Funk­ti­on wie ein Cam­ping­platz zu
Die Steu­er­satz­ermä­ßi­gung nach § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. d UStG gilt nicht für orts­ge­bun­de­ne Schau­stel­lungs­un­ter­neh­men. Die Frei­zeit­park­be­trei­be­rin erbringt mit der Ver­schaf­fung der Ein­tritts­be­rech­ti­gung zur all­ge­mei­nen Nut­zung der Ein­rich­tun­gen ihres Frei­zeit­parks eine ein­heit­li­che Leis­tung. Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on, der sich der Bun­des­fi­nanz­hof ange­schlos­sen hat, ist in der
Holz­hack­schnit­zel – und der Umsatz­steu­er­satz
Die Lie­fe­rung von aus bei Wald­ar­bei­ten ange­fal­le­nem Holz gewon­ne­nen Holz­hack­schnit­zel unter­liegt nicht dem ermä­ßig­ten Steu­er­satz gemäß Nr. 48 der Anla­ge 2 zu § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG. Aus Roh­holz gewon­ne­ne Holz­hack­schnit­zel sind zoll­ta­rif­lich ‑je nach Hol­z­art- ent­we­der in die Unter­pos. 4401 21 KN (Nadel­holz in Form von Schnit­zeln) oder in die
Wiesnbrezn auf dem Okto­ber­fest – umsatz­steu­er­be­güns­tigt
Ver­kauft ein Bre­zel­ver­käu­fer auf den Okto­ber­fest in Fest­zel­ten "Wiesnbrezn" an die Gäs­te des per­so­nen­ver­schie­de­nen Fest­zelt­be­trei­bers, ist der ermä­ßig­te Umsatz­steu­er­satz von 7 % für Lebens­mit­tel anzu­wen­den. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof und wies damit zugleich die Rechts­auf­fas­sung der Finanz­ver­wal­tung zurück, die im Ver­kauf der Bre­zeln durch den Bre­zel­ver­käu­fer einen restau­ran­tähn­li­chen Umsatz gese­hen
Die Wiesnbrezn auf dem Okto­ber­fest
Die Steu­er­satz­ermä­ßi­gung für Jugend­her­ber­gen gemäß § 12 Abs. 2 Nr. 8 Buchst. a Sät­ze 1 und 2 UStG i.V.m. §§ 64, 68 Nr. 1 Buchst. b AO gilt nicht für Leis­tun­gen an allein rei­sen­de Erwach­se­ne. § 12 Abs. 2 Nr. 8 Buchst. a Satz 1 UStG ord­net eine Steu­er­satz­ermä­ßi­gung für die Leis­tun­gen der nach §§ 51 ff. AO steu­er­be­güns­tig­ten Kör­per­schaf­ten
Par­ty­ser­vice – und die Umsatz­steu­er
Für die Leis­tun­gen eines Par­ty­ser­vice­un­ter­neh­mens gilt der ermä­ßig­te Steu­er­satz gemäß § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG grund­sätz­lich nur dann, wenn es sich um rei­ne Lie­fe­rung von Stan­dard­spei­sen han­delt. Bei einem erheb­li­chen Dienst­leis­tungs­an­teil bei der Spei­se­zu­be­rei­tung bzw. Dar­rei­chung (spe­zi­el­le Fer­ti­gung nach Kun­den­wunsch und Lie­fe­rung zu einer bestimm­ten Zeit) oder zusätz­li­chen Dienst­leis­tungs­ele­men­ten (z.
Auf Erlö­se aus dem Ver­kauf von Mes­se­ka­ta­lo­gen ist gemäß § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG i.V.m. Nr. 49 Buchst. a der Anla­ge zu § 12 UStG der ermä­ßig­te Steu­er­satz anzu­wen­den. Als nicht über­wie­gend Wer­be­zwe­cken die­nen­de Druckerzeug­nis­se fal­len die Mes­se­ka­ta­lo­ge nicht unter die Pos. 4911 KN ("Ande­re Dru­cke …", u.a. "Wer­be­dru­cke …"), son­dern
Stadt­rund­fahr­ten, die im nach­träg­lich geneh­mig­ten Lini­en­ver­kehr durch­ge­führt wer­den, unter­lie­gen dem ermä­ßig­ten Umsatz­steu­er­satz. Die Umsatz­steu­er ermä­ßig­te sich inso­weit nach § 12 Abs. 2 Nr. 10 Buchst. b UStG a.F. auf 7 % u.a. für "die Beför­de­run­gen von Per­so­nen … im geneh­mig­ten Lini­en­ver­kehr mit Kraft­fahr­zeu­gen … aa) inner­halb einer Gemein­de oder bb) wenn die Beför­de­rungs­stre­cke
Die rei­ne Autoren­le­sung vor Publi­kum ist weder eine Thea­ter­vor­füh­rung noch eine den Thea­ter­vor­füh­run­gen ver­gleich­ba­re Dar­bie­tung. Eine Autoren­le­sung vor Publi­kum kann jedoch thea­ter­ähn­lich sein, so dass die Ein­tritts­be­rech­ti­gun­gen hier­für dem ermä­ßig­ten Umsatz­steu­er­satz unter­lie­gen. Die Ent­gel­te für Autoren­le­sun­gen vor Publi­kum sind umsatz­steu­er­pflich­tig. Die Vor­aus­set­zun­gen der im Streit­fall allein in Betracht kom­men­den natio­na­len
Mes­se­ka­ta­lo­ge – und der ermä­ßig­te Umsatz­steu­er­satz
Mes­se­ka­ta­lo­ge fal­len unter die in § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG i.V.m. der Anla­ge 2 Nr. 49 Buchst. a genann­ten Erzeug­nis­se des gra­phi­schen Gewer­bes, die nicht über­wie­gend Wer­be­zwe­cken die­nen. Mes­se­ka­ta­lo­ge ent­hal­ten all­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen über Öff­nungs­zei­ten u.ä., Wer­­be-Anzei­­gen, ein alpha­be­ti­sches Ver­zeich­nis der Aus­stel­ler mit Kon­takt­da­ten und ihren Stand­or­ten in den Mes­se­hal­len sowie ein sys­te­ma­ti­sches
Son­den­nah­rung – umsatz­steu­er­lich gese­hen
Diä­te­ti­sche Lebens­mit­tel in flüs­si­ger Form, die ver­schie­de­ne Nähr­stof­fe ent­hal­ten, für Per­so­nen mit feh­len­der oder ein­ge­schränk­ter Fähig­keit zur aus­rei­chen­den nor­ma­len Ernäh­rung bestimmt sind und auch über eine Magen- und Darm­son­de ver­ab­reicht wer­den kön­nen (sog. Son­den­nah­rung), sind in die Pos. 2202 KN ein­zu­rei­hen. Ihre Lie­fe­rung unter­liegt dem Regel­steu­er­satz der Umsatz­steu­er. Soweit ent­spre­chen­de