Source: https://www.jura.uni-hannover.de/de/studium/im-studium/haeufig-gestellte-fragen/?amp;L=1
Timestamp: 2019-05-22 05:16:19
Document Index: 2780125

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 9', '§ 6', '§ 2', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 18', '§ 17']

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Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen und bis wann müssen entsprechende Nachweise vorgelegt werden?
Zulassungsvoraussetzungen sind (§ 7 SPPrO):
Vollständig ausgefüllter Antrag auf Zulassung zur Schwerpunktbereichsprüfung
Zulassungsvoraussetzungen müssen zum Zeitpunkt der Antragsstellung vorliegen und sind spätestens bis zu Beginn des ersten Schwerpunktsemesters nachzuweisen. Sollte die Leistung bereits erbracht sein, Sie aber noch kein Ergebnis haben (z.B. Methodenlehre), so können Sie den entsprechenden Nachweis nachreichen. Um eine Studienarbeit anfertigen zu dürfen, müssen Sie die erfolgreiche Teilnahme an einem Proseminar nachweisen. Den Nachweis können Sie schon bei der Anmeldung erbringen, spätestens müssen Sie ihn jedoch bis zur Ausgabe der Studienarbeit erbringen (§ 9 I 2 SPPrO).
Bis wann kann ich meine Vertiefung wechseln?
Ein Wechsel der Vertiefung sollte bis zur Abgabe der Erklärung über die 16 Semesterwochenstunden erfolgen.
Bis wann kann ich das Fach meiner Studienarbeit wechseln?
Das Fach in dem Sie ihre Studienarbeit schreiben möchten, können Sie bei Beginn im Wintersemester bis zum 30. November eines Jahres und bei Beginn im Sommersemester bis zum 30. April eines Jahres wechseln.
Sie können bis zur Ausgabe der Studienarbeit von der Schwerpunktbereichsprüfung zurücktreten, ohne dass dies als unternommener Versuch gewertet wird (§ 6 V 1 SPPrO).
In welchen Fächern kann ich meine Studienarbeit schreiben?
Sie können in jedem Ihrer Pflichtfächer und in Ihren jeweiligen Vertiefungsfächern Ihre Studienarbeit schreiben. Beachten Sie jedoch bitte, dass nicht alle Fächer im ersten Schwerpunktsemester und somit vor Ausgabe der Studienarbeit gelesen werden.
Was ist die 16-SWS-Erklärung, bis wann muss ich sie abgeben und wofür ist sie da?
Die Erklärung über die im Schwerpunktstudium belegten Lehrveranstaltungen dient dem Nachweis, dass Sie während des Schwerpunktes Lehrveranstaltungen mit einem Umfang von mind. 16 Semesterwochenstunden belegt haben (§ 2 II SPPrO). Aus dieser Erklärung lassen sich keine Inhalte der mündlichen Prüfungen ableiten. Sie wird jedoch Bestandteil der Prüfungsakte, die den jeweiligen Prüfern vorliegt. Die Erklärung ist zum Anfang des zweiten Schwerpunktsemesters abzugeben.
Für die Erarbeitung der Studienarbeit gibt es einige Formalia zu beachten:
Sie haben ab Ausgabe der Studienarbeit sechs Wochen Zeit zur Bearbeitung (§ 9 VI 1 SPPrO).
Neben der Reinschrift ist eine digitalisierte Version (bitte als Worddatei) auf einem einmalig beschreibbaren Datenträger (CD-Rom) abzugeben (§ 9 VI 1 SPPrO).
Die Bearbeitung (Texteil, nicht aber Gliederung, Literaturverzeichnis, Deckblatt, Anhänge, etc.) soll, inklusive Leerzeichen und Fußnoten, 85.000 Zeichen nicht überschreiten (§ 9 VI 7 SPPrO).
Zusammen mit der Studienarbeit ist eine Erklärung über die eigenständige Anfertigung der Arbeit einzureichen (§ 9 V SPPrO). Diese ist mit vollem Namen zu unterschreiben und nicht in die Arbeit einzubinden, sie wird Bestandteil Ihrer Prüfungsakte.
Die Arbeit, der Datenträger und die Worddatei sind nur mit Ihrer Kennziffer zu beschriften (§ 9 V SPPrO). Namen oder Matrikelnummer sind nicht anzugeben.
Wie setzt sich die Note im Schwerpunkt zusammen?
Die Gesamtnote im Schwerpunkt setzt sich aus drei Teilen zusammen, der Studienarbeit, dem Vortrag zur Studienarbeit und der mündlichen Prüfung. Die Studienarbeit geht zu 40 vom Hundert, der Vortrag zur Studienarbeit zu zehn vom Hundert und die mündliche Prüfung zu 50 vom Hundert in die Gesamtnote des Schwerpunktes ein.
Ich schreibe meine Studienarbeit, müsste aber im gleichen Zeitraum auch die mündliche Examensprüfung ablegen, was nun?
Sie können auf Antrag die mündliche Prüfung im Examen verschieben lassen, sodass diese erst nach der Abgabe der Studienarbeit erfolgt. Melden Sie sich hierzu im Fakultätsprüfungsamt, wir nehmen dann Kontakt zum Landesjustizprüfungsamt auf.
Wann kann ich Akteneinsicht nehmen?
Akteneinsicht können Sie innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe der Gesamtnote nehmen (§ 18 SPPrO). Eine vorherige Akteneinsicht ist nicht möglich.
Sobald die Noten zu Ihrer Studienarbeit vorliegen, werden Ihnen diese schriftlich bekanntgegeben. Auch die Gesamtnote wird Ihnen schriftlich bekanntgegeben.
Sobald Sie den Bescheid über Ihre Gesamtnote erhalten haben, können Sie sich Ihr Zeugnis im Fakultätsprüfungsamt abholen. Dieses wird nicht automatisch an Sie übersandt, auch findet keine Übermittlung an das LJPA statt (Sie müssen Ihr Zeugnis selbstständig beim LJPA einreichen.).
Was muss ich bei einem Wiederholungs- einem Notenverbesserungsversuch beachten?
Für einen Wiederholungsversuch (bei vorherigem erstmaligem Nichtbestehen) gelten keine gesonderten Fristen. Für einen Notenverbesserungsversuch gilt, dass Sie sich frühestens zu dem auf Ihren Durchgang folgenden Durchgang anmelden können, spätestens zu dem übernächsten (§ 17 III 1 SPPrO).
Ausgabe der Studienarbeit: Anfang Februar zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit.
Abgabe der Studienarbeit: Sechs Wochen nach der Ausgabe, in der Regel Mitte März.
Mündliche Prüfungen: In der Regel finden diese Ende Juni bis Anfang Juli in der letzten Woche der Vorlesungszeit statt.
Ausgabe der Studienarbeit: Mitte Juli zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit.
Abgabe der Studienarbeit: Sechs Wochen nach der Ausgabe der Studienarbeit, in der Regel Ende August.
Mündliche Prüfungen: In der Regel finden diese Ende Januar bis Anfang Februar in der letzten Woche der Vorlesungszeit statt.
Ja das ist auf Antrag möglich. Kommen Sie dazu bitte in das Fakultätsprüfungsamt und bringen Sie als Nachweis ihr Zeugnis über den staatlichen Teil der Ersten Prüfung mit.
Sollten Sie im Zeitraum der Erstellung der Studienarbeit erkranken, müssen Sie einen Antrag auf Verlängerung der Bearbeitungszeit im Fakultätsprüfungsamt stellen. Diesem ist ein amtsärztliches Attest beizufügen. Sollten Sie längerfristig erkrankt sein, kommt unter Umständen auch eine Unterbrechung der Schwerpunktbereichsprüfung in Betracht, so dass Sie dann die unterbrochene Prüfung in einem anderen Prüfungsdurchgang beenden.