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Timestamp: 2017-04-29 23:16:26
Document Index: 112938898

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 9', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 172', '§ 173', '§ 1', '§ 635', 'Art. 3']

OLG-KARLSRUHE - 29.10.2002, 17 U 140/01 - JuraForum.de
OLG-KARLSRUHE – Aktenzeichen: 17 U 140/01Urteil vom 29.10.2002
Leitsatz:1. Eine Belehrung nach dem VerbrKrG stellt keine ordnungsgemäße Belehrung nach § 2 Abs. 1 HWiG a.F. dar.
5. Zum Umfang der Aufklärungspflicht der finanzierenden Bank beim Erwerb von Wohnungseigentum.Rechtsgebiete:VerbrKrG, HWiG, BGBVorschriften:§ 9 Abs. 1 VerbrKrG, § 2 Abs. 1 HWiG, § 3 Abs. 1 HWiG, § 4 a.F. HWiG, § 172 BGB, § 173 BGBVerfahrensgang:LG Mannheim 11 O 258/98 vom 05.06.2001
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:83 + S; echs = Weitere Entscheidungen vom OLG-KARLSRUHEOLG-KARLSRUHE – Beschluss, 3 Ws 195/02 vom 28.10.20021. Eine nachträgliche Unterbringung eines rückfallgefährdeten Drogenhändlers nach dem StrUBG kommt grundsätzlich nicht, vielmehr nur in eng begrenzten Ausnahmefällen in Betracht.
2. Zweck des StrUBG ist der Schutz der in dessen § 1 Abs. 1 abschließend aufgezählten höchstpersönlichen Rechtsgüter anderer. Das Allgemeingut "Volksgesundheit" fällt hierunter nicht.OLG-KARLSRUHE – Beschluss, 7 U 87/02 vom 28.10.20021. Verletzt der Unternehmer die ihm obliegende Prüfungs- und Hinweispflicht, führt dies zur werkvertraglichen Gewährleistungshaftung und nicht zu einem Schadensersatzanspruch aus pVV.
2. Auch wenn der Unternehmer über die Erbringung der eigenen Werkleistung hinaus Planungs- und Bauleitungspflichten hinsichtlich der folgenden Gewerke übernommen hat, begründet ein Mangel in diesem Bereich lediglich eine Haftung aus § 635 BGB und nicht aus pVV.OLG-KARLSRUHE – Beschluss, 2 UF 74/02 vom 25.10.2002Da es auf die tatsächlichen Verhältnisse und nicht auf formale Anknüpfungspunkte ankommt, ist es unerheblich, dass das Kind in den Niederlanden angemeldet war und die Mutter dort Sozialhilfe und Kindergeld bezog, wenn sich z.B. aus den ärztlichen Bescheinigungen eine in etwa gleichverteilte Behandlung in den Niederlanden und Deutschland ergibt. Kann aufgrund laufenden Ortswechsels ein (alleiniger) gewöhnlicher Aufenthalt nicht festgestellt werden, ist der Tatbestand des Art. 3, 4 HKÜ nicht erfüllt.
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