Source: http://www.rewi.hu-berlin.de/sp/kvv/2003ss
Timestamp: 2017-05-26 20:42:01
Document Index: 335392268

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', 'EuG', '§ 1', '§ 6', '§ 8', 'Art. 13', 'Art. 3']

Stand: 2. April 2003
Kommentar: Die Vorlesung behandelt die Rechtsgeschichte der Antike, insbesondere Roms, sowie Grundzüge des Römischen Rechts (Schwerpunkt: Römisches Privatrecht). Die Rechtsgeschichte des Mittelalters und der Neuzeit ist Gegenstand der jeweils im Wintersemester angebotenen Vorlesung Rechtsgeschichte II. Die Vorlesungen bauen nicht aufeinander auf und können in beliebiger Reihenfolge besucht werden. Der Erwerb des Grundlagenscheins gem. § 1 I 1 Nr. 2b JAG setzt voraus, dass die Semesterabschlussklausuren zu beiden Vorlesungen bestanden werden.
Literatur: Das Skript zur Vorlesung kann von den Internetseiten des Lehrstuhls (s.u.) kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Literaturhinweise finden sich îm Skript und werden auch zu Beginn der Vorlesung gegeben.
R. Poscher
Kommentar: Die Vorlesung unternimmt einen Durchgang durch die Epochen der Rechts- und Staatsphilosophie anhand exemplarisch ausgewählter Philosophen, um so ein rechtsphilosophisches Orientierungs- und Grundwissen zu vermitteln. Sie setzt keine Vorkenntnisse voraus, aber die vorlesungsvorbereitende Lektüre kleinerer Textpassagen des jeweils zu besprechenden Autors, die den Teilnehmern der Vorlesung zur Verfügung gestellt werden.
Literatur: Böckenförde, Geschichte der Rechts- und Staatsphilosophie, 2002, Einleitung; Hofmann, Einführung in die Rechts- und Staatsphilosophie, 2000.
WWW-Seite: http://www.poscher.org/
Kommentar: Die Vorlesung gibt einen Überblick über die von Juristen bei ihrer (immer noch) überwiegenden Tätigkeit, dem Lösen von Fällen verfolgten Methoden und Strategien. Literatur: Karl Engisch, Einführung in das juristische Denken, 9. Aufl., Stuttgart, 1997 (1.Aufl.1956) Arthur Kaufmann, Winfried Hassemer (Hrsg.), Einführung in die Rechtsphilosophie und Rechtstheorie der Gegenwart, 6. Aufl., Heidelberg, 1994 (1.Aufl.1977)
Kommentar: Die Vorlesung führt in das Studium des Bürgerlichen Rechts ein. Zu Beginn werden deshalb die methodischen Grundlagen speziell der zivilrechtlichen Arbeit mitbehandelt, verstärkt dogmatisches Basiswissen vermittelt und die Prinzipien der Arbeit am Zivilrechtsfall erläutert. Gegenstand der Vorlesung sind die Grundlagen des Bürgerlichen Rechts, der im Allgemeinen Teil des BGB geregelte Rechtsstoff sowie Teile des Schuldrechts (Leistungsstörungsrecht). Behandelt werden die Rechtsgeschäftslehre einschließlich der Beteiligung von Vertretern, das Recht der natürlichen und juristischen Person am Beispiel des Vereinsrechts, die Rechtsobjekte sowie die vertraglichen Leistungsstörungen.
Literatur: Literaturangaben erfolgen zu Beginn der Vorlesung. Bei der Verwendung älterer Literatur ist zu beachten, dass es im Jahr 2002 zu tiefgreifenden Veränderungen des Normenmaterials auf den Gebieten des Verjährungsrechts, Schadenersatzrechts und des Schuldrechts gekommen ist.
T. Henne
Kommentar: Es werden Übungsfälle besprochen. Inhaltlicher Schwerpunkt der Hausarbeit ist das Sachenrecht. In den drei angebotenen Klausuren werden vorrangig Leistungsstörungen, Rechts- und Sachmängel, Geschäftsführung ohne Auftrag, ungerechtfertigte Bereicherung, unerlaubte Handlung und Eigentümer-Besitzer-Verhältnis behandelt
Kommentar: Gesetzliche und gewillkürte Erbfolge, Testament und Erbvertrag, Miterbengemeinschaft im Innen- und Außenverhältnis, Erbenhaftung und ihre Begrenzung, Zuwendungen unter Lebenden auf den Todesfall
Literatur: wird in der Vorlesung ausgegeben
E. Schwark
Kommentar: Thema der gesellschaftsrechtlichen Pflichtveranstaltung sind die Grundlagen des Gesellschaftsrechts, das Recht der Personengesellschaften (GbR, OHG, KG), ausgewählte Fragen des GmbH-Rechts (Errichtung und Haftung im Gründungsstadium, Vermögensbildung, Rechte und Pflichten der Gesellschafter, Vertretung und Geschäftsführung) sowie Grundfragen des Aktienrechts (Kapitalerhaltung, Organe, Rechte und Pflichten des Aktionärs)
Literatur: Grunewald, Gesellschaftsrecht, 5. Aufl. 2002 K. Schmidt, Gesellschaftsrecht, 4. Aufl. 2002 Raiser, Recht der Kapitalgesellschaften, 3. Aufl. 2001 Wiedemann, PdW, Gesellschaftsrecht, 6. Aufl. 2002
Kommentar: Die Veranstaltung behandelt - in Grundzügen - die Grundlagen des Zivilprozessrechts und das Erkenntnisverfahren der ZPO. Die Vorlesung orientiert sich am Ablauf eines Zivilprozesses bis hin (z.B.) zum rechtskräftigen Urteil unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen an die forensische anwaltliche Tätigkeit.
Literatur: C. Paulus, Zivilprozessrecht, 3. Aufl., 2003 (erscheint zu Beginn des Sommersemesters) weitere Literaturhinweise zu Beginn der Vorlesung
Kommentar: Die Vorlesung führt in das Staats- und Verfassungsrecht ein. Sie soll schwerpunktmässig einen Überblick über die Funktionen des Staatsorganisationsrechts der Bundesrepublik Deutschland als einen international offenen und in die EU integrierten Verfassungsstaat geben. Einbezogen werden auch die begleitenden Probleme des Verfassungsprozessrechts.
Kommentar: Gegenstand der Veranstaltung sind die Grundrechte des Grundgesetzes. Sie werden in ihrer Eigenschaft als Eingriffsabwehrrechte und als Schutzpflichten behandelt. Nach den fuer alle Grundrechte geltenden Regeln folgt eine exemplarische Besprechung einzelner Grundrechte. Der Umgang mit den Grundrechten, insbesondere in ihrem Einfluss auf andere Rechtsgebiete, wird anhand praktischer Faelle geuebt. Literatur: Empfehlungen in der Vorlesung.
Kommentar: Die Vorlesung wird auf der Grundlage der vor allem in den Artikeln 16, 16 a, 23 - 26, 32, 59 und 87 a des Grundgesetzes angelegten Bezüge zum Völker- und Europarecht die Grundprinzipien und Grundstrukturen beider mit dem deutschen Recht verzahnten Rechtsordnungen herausarbeiten und einschlägige Fälle behandeln.
Literatur: Schweitzer, Staatsrecht III, 2000; Geiger, Grundgesetz und Völkerrecht, 2003
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/sdl/lehre.html
Kommentar: Die Veranstaltung bei Herrn Bumke beginnt aus organisatorischen Gründen erst am 28. April. 10206
Öffentliches Recht - Grundkurs V (Polizeirecht)
Kommentar: Die Veranstaltung bei Herrn Bumke beginnt aus organisatorischen Gründen erst am 28. April. 10207
Öffentliches Recht - Grundkurs VI (Übung für Fortgeschrittene)
Kommentar: Die Übung bietet eine Hausarbeit und drei Klausuren zum Erwerb des Scheines. Die Veranstaltungen konzentrieren sich auf die dogmatischen und lösungstechnischen Probleme der Falllösung im Verwaltungsrecht. Kenntnisse im allgemeinen und besonderen Verwaltungsrecht und im Verwaltungsprozessrecht werden vorausgesetzt. Literatur: Fallsammlungen und Musterklausuren zum Verwaltungsrecht
Öffentliches Recht - Grundkurs VI (Baurecht, Grundzüge)
Kommentar: Die Vorlesung gibt einen Überblick über das Bauplanungs-, Bauordnungs- sowie Raumordnungsrecht.
Literatur: Brohm, Öffentliches Baurecht, 3. Aufl., 2002, Dürr/Korbmacher, Baurecht für Berlin, 2. Aufl. 2001, Finkelnburg/Ortloff, Öffentliches Baurecht, Bd. I, 5. Aufl., 1998; Bd. II, 4. Aufl., 1998
Öffentliches Recht - Grundkurs VI (Kommunalrecht, Grundzüge)
Kommentar: Gegenstand der Vorlesung ist die verfassungsrechtliche Gewährleistung der kommunalen Selbstverwaltung und deren Regelungen in den Kommunalgesetzen der Länder, dargestellt anhand der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg.
Literatur: v. Mutius, Kommunalrecht, 2. Aufl., JuS-Schriftenreihe, H.130, 1998; A. Gern, Deutsches Kommunalrecht, 2. Aufl., 1997; Muth/Plaumann/Wendt, Potsdamer Kommentar zur Gemeindeordnung des Landes Brandenburg, 1999
Kommentar: Die Vorlesung behandelt zunächst die Grundzüge des Strafrechts, Strafverfahrensrechts, Sanktionenrechts und der Kriminologie im Überblick. Im weiteren Verlauf des Semesters werden dann die Grundzüge des Straftatsystems (Tatbestandsmäßigkeit, Rechtswidrigkeit, Schuld) und die Methode der Behandlung von Strafrechtsfällen vermittelt.
Literatur: Kühl, Kristian (2002): Strafrecht: Allgemeiner Teil. 4. Aufl. München: Vahlen Naucke, Wolfgang (2002): Strafrecht: eine Einführung. 10. Aufl. Neuwied: Luchterhand Wessels, Johannes; Beulke, Werner (2002): Strafrecht Allgemeiner Teil: die Straftat und ihr Aufbau. 32. Aufl. Heidelberg: C.F. Müller WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/index.php?path=./jura/lv/dss/lehre
Kommentar: In der Veranstaltung sollen die maßgeblichen Prinzipien des deutschen Strafverfahrensrechts erörtert werden. Zu diesem Zweck wird der Gang des Strafverfahrens von seiner Einleitung über die verschiedenen Zwischenstadien einschließlich der in Betracht kommenden Ermittlungen bis hin zu seinem Abschluss durch die Vollstreckung einer rechtskräftigen Entscheidung dargestellt werden. Dabei wird so oft wie möglich versucht werden, Bezüge zur Praxis herzustellen.
Literatur: Beulke, Strafprozessrecht Roxin, Strafverfahrensrecht Schäfer, Praxis des Strafverfahrens
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/ls/mxn/lehre/
Kommentar: Die Veranstaltung behandelt die Eigentums- und Vermögensdelikte des Besonderen Teils des StGB. Zugleich wird die Möglichkeit zum Erwerb des großen Scheins im Strafrecht angeboten. Der Schein wird erteilt, wenn eine Klausur und eine Hausarbeit bestanden wurden. Die Hausarbeit kann als vorausgehende oder nachfolgende Ferienhausarbeit geschrieben werden. Im Rahmen der Veranstaltung werden drei Klausuren angeboten.
Literatur: Eine Liste der zur Begleitung der Vorlesung empfohlenen Literatur wird in der ersten Vorlesungsstunde besprochen.
Ökonomische Theorie des Rechts und des Staates
C. Kirchner, C. Blankart
Texte zur theoretischen Rechtssoziologie
Kolloquium zur Rechts- und Staatsphilosophie (für Examenskandidaten)
Kommentar: Das Kolloquium wird speziell für Examenskandidaten durchgeführt. Es findet an folgenden vier Terminen statt: 18. und 25. Juni, 2. und 9. Juli 2003
J. Schmidt-Ott
Nationsbildung durch Recht im Deutschen Kaiserreich
DOR 24, 407
T. Henne,
Deutsche Wirtschaftsrechtsgeschichte des 19. Jahrhunderts: rechtshistorische und ökonomische Perspektive im Vergleich
C. Kirchner, K. Richter
Familienverfahrensrecht, Freiwillige Gerichtsbarkeit
M. Schöpflin
Klausurenkurs / Übung
Seminar zum nationalen und europäischen Wirtschaftsrecht (siehe WFG 5)
K. Herkenroth
Kommentar: Nach Einführung in die Bearbeitung von Klausuren auf dem Gebiet des Aktien-, Konzern- und Umwandlungsrechts werden wesentliche Probleme des Rechtsgebiets anhand von Fällen gemeinsam erörtert. Es werden sechs Klausuren geschrieben. Die Veranstaltung ist für höhere Semester der WFG 4 vorgesehen. Literatur: K. Schmidt, Gesellschaftsrecht, 4. Aufl. 2002 Raiser, Recht der Kapitalgesellschaften, 3. Aufl. 2001 Emmerich/Sonnenschein/Habersack, Konzernrecht, 4. Aufl. 2001
Kommentar: Behandelt werden zivilrechtliche, gesellschaftsrechtliche und wirtschaftsrechtliche Themen mit Bezug zum Gegenstand des Seminars. Teilnahmevoraussetzung ist der große BGB-Schein. Die Themenvergabe und Vorbesprechung erfolgt am Ende des WS 02/03. Ein Teil des Seminars findet als Wochenendseminar im Jagdschloß Glienicke statt.
Moot-Court im Zivilrecht
W.-G. Frhr. v. Rechenberg, K.-M. Schmidt
Examensklausurenkurs Wettbewerbs- und Markenrecht
Kommentar: Ziel ist es, die Lösung der Klausuren in den examensrelevanten Bereichen zu üben und zu erproben. Dabei steht das anwendungsbezogene Wissen im Vordergrund. Es werden insgesamt drei Klausuren angeboten, von denen zwei als Voraussetzung des Leistungsnachweises bestanden sein müssen. 10646
US - Law
Klausurenkurs IPR und Rechtsvergleichung
Kommentar: Gegenstand der Vorlesung ist eine Einführung in die Kriminologie als interdisziplinärer Wissenschaft von der Kriminalität und der Kriminalitätskontrolle. Dazu wird ein Überblick über theoretische Ansätze und empirische Forschungsergebnisse, zu den Forschungsmethoden, zur registrierten Kriminalität und zur Kriminalität im "Dunkelfeld" gegeben.
Literatur: Kaiser, Günther (1997): Kriminologie: eine Einführung in die Grundlagen. 10. Aufl. Heidelberg: C.F. Müller Kunz, Karl-Ludwig (2001): Kriminologie: eine Grundlegung. 3. Aufl. Bern: Haupt WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/index.php?path=./jura/lv/dss/lehre
Strafvollzugsrechtliches Seminar
Kommentar: Sowohl die Theorie als auch die Praxis des Strafvollzuges verdeutlichen, dass die Formel, Freiheitsstrafe erschöpfe sich in der Entziehung der Fortbewegungsfreheitt, unzutreffend ist. Da der Freiheitsentzug unter den organisatorischen Bedingungen einer Strafanstalt erfolgt, gehört zum vorgesetzlichen Begriff der Freiheitsstrafe die Übelszufügung durch anstaltsmäßige Einschränkungen. Diese betreffen die Fortbewegungsfreiheit und weitere, zumindest notwendigerweise mit der Einschränkung der Fortbewegungsfreiheit verbundeen Rechtseinbußen für den Strafgefangenen. Das Seminar befasst sich mit einzelnen Formen von Rechtseinbußen der Strafgefangenen. In Betracht kommen Aspekte der Menschenwürde, des Famileinlebens und der Sexualität, der beruflichen Tätigkeit, der körperlichen und geistigen Gesundheit sowie der Freizeitgestaltung. Interessen der TeilnehmerInnen werden berücksichtigt. Literatur: Michael Walter, Strafvollzug, 2. Aufl. Stuttgart u.a. 1999, S. 54 ff.; Manfred Seebode, Strafvollzug - Recht und Praxis. 1. Teil: Grundlagen. Lingen 1997, S. 78 ff.
Aggressivität und Kriminalität V
Gesundheitsamt Friedrichshain/
H.-H. Fröhlich
Kommentar: Kriminologie ist in ihren Grundlagen interdisziplinär und empirisch. Das wird am Lehrbeispiel Aggressivität besonders anschaulich. Biologische Grundlagen, psychologische Verarbeitungsweisen, soziologische und kulturelle Rahmenbedingungen sowie soziale und individuelle Auswirkungen werden ins juristische (rechtsphilosophische, strafrechtsdogmatische, sanktionelle) Blickfeld gerückt.
Literatur: Eine Liste von Grundlagenliteratur wird in der Einführungsveranstaltung ausgehändigt.
Kommentar: Die Vorlesung beschäftigt sich mit den Aufgaben und Handlungsformen der Verwaltung sowie den Faktoren, die das Verwaltungshandeln steuern; also dem Personal der Verwaltung (Rekrutierung und Personalentwicklung), der Organisation der Verwaltung, Verwaltungsreformen (New Public Management) sowie der Kontrolle des Verwaltungshandelns (Verwaltungsgerichte, Rechnungshöfe, Kontrolle durch die Öffentlichkeit).
Straßen- und Baurecht
H. Schlarmann
Kommentar: Im ersten Teil der Vorlesung werden das Straßenrecht als Teil des öffentlichen Sachenrechts sowie insbesondere das Straßenplanungsrecht und allgemeine Grundlinien des Fachplanungsrechts behandelt. Im zweiten Teil der Vorlesung werden aktuelle Entwicklungen des Bauplanungs- und Bauordnungsrechts sowie des Rechts der Raumordnung dargestellt und vertieft.
Literatur: Battis, Öffentliches Baurecht und Raumordnungsrecht, 4. Aufl. 1999; Hoppe/Bönker/Grotefels, Öffentliches Baurecht, 2. Aufl. 2002; Finkelnburg/Ortloff, Öffentliches Baurecht, Bd. I, Bauplanungsrecht, 5. Aufl. 1998 , Bd. II, Bauordnungsrecht, 4. Aufl. 1998; Kodal/Krämer, Straßenrecht, 6. Aufl. 1999; Hoppe/Schlarmann/Buchner, Rechtsschutz bei der Planung von Straßen und anderen Verkehrsanlagen, 3. Aufl. 2001.
BE1, 229
Kommentar: Die Vorlesung wendet sich an fortgeschrittene Studentinnen und Studenten, die ihre Kenntnisse im allgemeinen und besonderen Verwaltungsrecht vertiefen und Grundkenntnisse im Umweltrecht erwerben wollen. Sie deckt einThema der Wahlfachgruppe 9 ab, vertieft und wiederholt aber zugleich examensrelevante Themen des allgemeinen Verwaltungsrechts.
Planspiel Datenschutz- und Internetrecht
Schein gem. § 1 Abs. 2 JAG
U. Battis, K. v. Lewinski
Kommentar: Planspiele mit Praktikerunterstützung. Als Teilnehmer schlüpfen Sie in die Rolle eines Verfahrensbeteiligten. Aus dessen Perspektive analysieren Sie eine aktuelle Frage aus dem Internet- und Datenschutzbereich. Im Seminar vertreten Sie dessen Position in einer gespielten Verhandlung. U.a. stehen folgende Themen zur Auswahl: - Telekommunikationsüberwachung - Elektronische Patientenakte - Videoüberwachung - Website-Gestaltung - Internetnutzung am Arbeitsplatz - Autobahnmaut - Die Vorbereitung wird durch „Mentoren“ aus der Praxis unterstützt. Hierfür haben sich u.a. der Berliner Verfassungsschutz, der Berliner und der HU-Datenschutzbeauftragte, verschiedene Bundesministerien, Unternehmen und Rechtsanwälte zur Verfügung gestellt. - Das Seminar findet als Blockveranstaltung gegen Ende des Sommersemesters 2003 statt. Vorbesprechung: 12. Februar 2003 (Mittwoch), 16 Uhr c.t., Raum 303 (Lehrstuhl Prof. Battis) Literatur: (wird themenbezogen bekanntgegeben) Allgemein: Roßnagel, Handbuch Datenschutzrecht, erscheint 2003 Kloepfer, Informationsrecht, München 2002 Tionnefeld/Ehmann, Datenschutzrecht, 3. Aufl. Köln 1998 WWW-Seite: mailto:anwaltsinstitut@rewi.hu-berlin.de
Verbraucherschutz und Regulierung in der Telekommunikation
B. Schlink, G. Oldenburg, M. Spittmann
Kommentar: Nach Preisstürzen von teilweise über 90 Prozent steigen die Telefonkosten in letzter Zeit wieder. Schlagzeilen sind vor allem negativ, etwa zum Betrug mit 0190-Nummern. Müsste nicht eigentlich vor der Anwahl einer außerordentlich teuren, aber ohne Preisangabe beworbenen Rufnummer ein Hinweis auf die Kosten erfolgen? Genügen die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Bekämpfung des Missbrauchs von Mehrwertdiensten? Nimmt die Regulierungsbehörde unzulässig viel Rücksicht auf den Telekom-Haupteigner Bundesrepublik Deutschland? Kann die UMTS-Versteigerung rückabgewickelt werden? Darf ein Staat Ressourcen wie Mobilfunk-Frequenzen überhaupt versteigern? Neben grundlegenden Aspekten des Telekommunikationsrechts wie dem Verhältnis von Regulierung und Selbstregulierung oder den Rechtsgrundlagen und der Arbeit der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post behandelt das Seminar Rechtsprobleme des Internet wie digitale Signatur oder Sperrungsverfügungen gegen Internet-Provider sowie Fragen des Verbraucherschutzes wie den Missbrauch von Mehrwertdienstenummern oder Schwierigkeiten bei der Mitnahme von Rufnummern im Mobilfunk.
Deutsch-Griechisches Seminar zum Verfassungsrecht (Fortsetzung vom Wintersemster 2002/2003)
R. Will, Dr. Antoniou
J. Prölls
Kommentar: Die Vorlesung behandelt das institutionelle Recht der Europäischen Union. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Darstellung des Zusammenwirkens der Gemeinschaftsorgane, des Rechtsschutzsystems sowie der Außenwirkung der Gemeinschaft.
Literatur: Herdegen, Europarecht, 2002; Streinz, Europarecht, 2001
Die neue Europäische Verfassung im Lichte des "multilevel constitutionalism"
Kommentar: Im Sommersemester 2003 sollen in einer sehr kritischen Phase der Weltpolitik die Grundprinzipien der heutigen Völkerrechtsordnung dargestellt werden. Diese Grundprinzipien sind sämtlich in der Charta der Vereinten Nationen niederlegt. Nach den Verheerungen, die das Dritte Reich in ganz Europa angerichtet hatte, wollte die internationale Völkergemeinschaft im Jahre 1945 einen neuen Anfang machen, der die Friedlichkeit in den internationalen Beziehungen auf Dauer sichern sollte. Gewaltverbot und Menschenrechte gehören zu den Hauptpfeilern der heutigen Weltordnung. Aufgegeben wurde allerdings nicht das klassische Prinzp der souveränen Gleichheit der Staaten. Neu hinzu kam ferner das Selbstbestimmungsrecht. Eine Konkordanz zwischen diesen verschieden Prinzipien lässt sich nicht immer spannungsfei herstellen. Die Vorlesung wird versuchen, hier ein schlüssiges Gesamtbild zu entwerfen. Die Vorlesung orientiert sich weitgehend an meiner im Jahre 1999 an der Haager Akademie für internationales Recht gehaltenen Vorlesung "International Law: Ensuring the Suvival of Mankind on the Eve of a New Century", Recueil des Cours 281 (2001).
Literatur: Literatur wird zu Beginn des Semesters ausgegeben.
WWW-Seite: www.voelkerrecht.org
Kommentar: Die Vorlesung gibt eine fallorientierte Darstellung des Rechts der internationalen Organisationen, speziell des UN-Systems, des Rechts der internationalen Sicherheit, der Grundzüge des Kriegsrechts, der völkerrechtlichen Verantwortlichkeit, des Umweltschutzes mit völkerrechtlichen Mitteln sowie der Grundzüge des Diplomaten- und Konsularrechts.
Literatur: Ipsen (Hrsg.), Völkerrecht, 1999; Vitzthum (Hrsg.), Völkerrecht, 1999; Döhring, Völkerrecht, 2001
Kommentar: Das Kolloquium wird in englischer Sprache abgehalten. So wie gute Rechtskenntnisse sind daher auch gute Sprachkenntnisse erforderlich. Zu jeder Stunde steht ein Text zur Verfügung, der einen neuen Vorgang auf dem Gebiet des Völkerrechts dokumentiert. Gleichzeitig dient das Kolloquium als Repetitorium, in dem die Teilnehmer durch die unterschiedlichen rechtsgestaltenden Instanzen der heutigen Völkerrechtsordung hindurchgeführt und mit ihnen vertraut gemacht werden.
Menschenrechtsschutz im Völkerrecht
Kommentar: Die Vorlesung hat zum Ziel, die Grundzüge des internationalen Systems zum Schutz der Menschenrechte zu vermitteln. Dargestellt wird zunächst der Ursprung des Menschenrechtsgedankens im Völkerrecht. Es folgen dann Überlegungen zum Zusammenhang zwischen nationalem und internationalem Menschenrechtsschutz. Den Hauptteil bildet eine Schilderung des komplexen Systems der Vereinten Nationen, wie es sich über mehr als ein halbes Jahrhundert entwickelt hat, sowie der Beschwerdeverfahren vor dem Straßburger Menschenrechtsgerichtshof. Ausblicke werden auch auf dem amerikanischen Kontinent und auf Afrika geboten.
Übung im Völkerrecht
Kommentar: Die Übung setzt sich zum Ziel, eine Anleitung zur Lösung praktischer Fälle aus dem gesamten Gebiet des Völkerrechts zu geben. Neben dem allgemeinen Völkerrecht wird auch das Recht der internationalen Organisationen und der europäischen Integration einbezogen. Die erlernten Fertigkeiten sollen sodann in drei Klausuren überprüft werden. Damit wird gleichzeitig eine gewisse Vorbereitung für das erste juristische Staatsexamen geleistet.
Kommentar: Die AG richtet sich an Studierende in der Examensvorbereitung. Sie ist nicht vorlesungsbegleitend konzipiert und baut auf bereits erworbenen Kenntnissen im Völkerrecht auf. Anhand von ("großen") Fällen wird die völkerrechtliche Fallbearbeitung geübt. Außerdem werden wir eine mündliche Prüfung simulieren und in einer Stunde von den Teilnehmern klassische Völkerrechtsfälle zusammenfassen und vorstellen lassen.
Literatur: Ipsen, Völkerrecht, 4. A., München 1999 (bzw. Neuauflage); Czarnecki/Lenski, Fallrepetitorium Völkerrecht, Heidelberg 2003.
Menschenrechte im Völker- und Europarecht
26.4., 3.5., 17.5.
Kommentar: Kommentar: Die Vorlesung gibt eine Einführung in die völkervertragsrechtlichen Grundlagen des Menschenrechtsschutzes, insbesondere die Bestimmungen des IPbpR (CCPR) und der EMRK. Auf die EU-Grundrechtscharta wird ebenfalls eingegangen.
Literatur: Mein Skript (auf der WWW-Seite); D. Ehlers (Hg.), Europäische Grundrechte und Grundfreiheiten, 2003, S. 21-145; M. Nowak, CCPR Commentary, 1993, oder CCPR-Kommentar, 1989; J.A. Frowein/ W. Peukert, EMRK-Kommentar, 2. Aufl. 1996; A.H. Robertson/ J.G. Merrils, Human Rights in Europe, 4. Aufl. 2001; J.-F. Renucci, Droit européen des droits de l´homme, 2001
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/index.php?path=./jura/etc/slg
19 bis 21.30
Kommentar: Das Seminar ist zwei Hauptthemen gewidmet, nämlich erstens der Geschichte der Lehre des Völkerrechts an der Berliner Universität von der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zur Zeit des Nationalsozialismus, und zweitens Problemen der Rechtsdurchsetzung im Völkerrecht. Im zweiten Teil steht das Recht der Gegenmassnahmen (Repressalien) imVordergrund. Jeder Teilnehmer muss eine schriftliche Seminararbeit vorlegen und in Form eines Referates vortragen.
Kommentar: Unterstützt durch Quellenlektüre werden wir uns mit den philosophischen, historischen und sprachwissenschaftlichen Grundlagen der Rechtssprache beschäftigen. Neben den theoretischen Überlegungen, ob, wo und wann es besonderen juristischen Sprachgebrauch gibt, wird sich die Veranstaltung durch Analyse von Schriftsätzen und Vertragsentwürfen aus der Praxis und Urteilskritik von Anfang an dem praktischen juristischen Sprachgebrauch widmen. Methodische Fragen der Fallösung werden in ihrem Zusammenhang mit Sprachfragen untersucht. Kurzreferate zu ausgewählten Spezialthemen werden am Ende des Semesters die Veranstaltung vertiefen und sind Voraussetzung für den Erwerb des Grundlagenscheins. Auf Wunsch der Mehrheit der Teilnehmer können die Kurzreferate durch eine am Ende des Semesters zu bestehende Klausur ersetzt werden. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende aller Semester. Literatur: Aktuelle Literaturhinweise werden in der ersten Stunde der Veranstaltung ausgegeben. Hattenhauer, Hans: Zur Geschichte der deutschen Rechts- und Gesetzessprache.
Staat und Religion in Israel SG
I. Englard
Kommentar: Die Vorlesung behandelt die Beziehungen zwischen Staat und Religion im heutigen Israel, eine Materie die ungefähr dem Staatskirchenrecht in christlichen Ländern entspricht. Im Rahmen der Veranstaltung wird zuerst der historisch-ideologische Hintergrund des Konfliktes zwischen Judentum und modernem jüdischen Staat erörtert sowie dessen aktuelle Bedeutung. Daraufhin wird der rechtshistorische Hintergrund des heutigen Systems erklärt, das dem ottomanischen Recht entlehnt wurde (dem sog. Milletsystem). Weitere Themen bilden die Stellung der nichtjüdischen Religionsgemeinschaften in Israel, das religiöse Recht und die religiöse Gerichtsbarkeit in Sachen des Personenstandes, die Stellung des Rabbinats im heutigen israelischen Recht, die Spannung zwischen individueller und kollektiver Religionsfreiheit sowie das Problem der heiligen Stätten. Die Veranstaltung beginnt am 7. Mai 2003.
Seminar zu den Grundlagen des Jüdischen Rechts
Kommentar: Themen siehe gesonderten Aushang. Interessenten können sich bei Prof. Dr. Benöhr anmelden. Die Veranstaltung beginnt am 7. Mai 2003; die Vorbesprechung findet am 23. April um 14.30 Uhr im Raum E 02 statt.
Literatur: Eine Übersicht über die zu den einzelnen Themen einschlägige Literatur kann bei Frau Münchberg, Sekretariat Prof. Dr. Schlink, abgeholt werden.
Rechtsbeugung in der Justizgeschichte des 20. Jahrhunderts
Neuere Entwicklungen im Vertragsrecht unter Berücksichtigung des Internets
Kommentar: 1. Der Gerichtsstand und die Anwendung deutschen Rechts bei Internetsachverhalten 2. Deutsche, europäische und internationale Entwicklungslinien für Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs 3. Die Gestaltung von Fernabsatzangeboten im Internet: rechtliche Vorgaben vor Vertragsabschluss 4. Netzspezifische Probleme bei Internet-Vertragsabschlüssen und dem Einsatz elektronischer Agenten? 5. Gewährleistungshaftung und Verbraucherschutz beim elektronischen Geschäftsverkehr 6. Vertrags- und verbraucherschutzrechtliche Fragen speziell bei Internetauktionen 7. Missbrauchsrisiken beim Online-Banking: Haftung, Darlegung und Beweislastverteilung 8. Rechtsfragen beim Online-Wertpapierhandel und bei der Veranstaltung von Internetbörsen 9. Online-Glück oder keins: Rechtsfragen zu Glücksspielen, Lotterien und Wetten im Internet 10. Unzulässige Werbung im Internet unter besonderer Berücksichtigung von Anwaltswerbung und dem Schutz vor unerwünschter E-Mailwerbung (sog. Spamming) 11. Rechtsfragen der betrieblichen E-Mailnutzung durch Arbeitnehmer 12. Sicherheit durch Signatur: Rechtsprobleme bei den verschiedenen Signaturverfahren 13. Anbieterhaftung und Haftung der Informationsvermittler für die Inhalte in Kommunikationsnetzen 14. Das Haftungsrecht des TDG (nach dem EGG) am Beispiel von Internet-Suchmaschinen Literatur: MMR - MultiMedia und Recht (Zeitschrift); K & R - Kommunikation & Recht (Zeit-schrift); Hoeren, Grundzüge des Internet-rechts. E-commerce/Domains/Urheberrecht, 2. Aufl. 2002; Bräutigam/Leupold, On-line-Handel, 2002; Lehmann, Electronic Business in Europa. Internatio-nales, europäisches und deut-sches Online-Recht, 2002; Dilger, Verbraucherschutz bei Vertragsab-schlüssen im Internet, 2002; Roßnagel, Recht der Multimedia-Dienste. Kommentar zum EGG u.a., 2002; F. Schuster, Vertragshandbuch Telemedia. Vertragspraxis im Telekommu-nikations-, Multime-dia- und Internetrecht, 2001; Spindler/Wiebe, Inter-netauktio-nen, 2001; Horn, Verbraucherschutz bei Internetgeschäften, MMR 2002; 209; H. Hoffmann, Zivilrechtliche Haftung im Internet, MMR 2002, 284; Cornelius, Vertragsabschluss durch autonome elektronische Agenten, MMR 2002, 353; Hoenike/ Hülsdunk, Die Ge-staltung von Fernabsatzangeboten im elektronischen Geschäfts-verkehr nach neuem Recht - Gesetzesübergreifende Systematik und rechtliche Vorgaben vor Vertragsschluss, MMR 2002, 415; Köster/Jürgens, Haftung professioneller Informationsvermittler im Internet, MMR 2002, 420; Th. Schulte/U. W. Schulte, Unzulässige Werbung von Anwälten im Internet?, MMR 2002, 585; Wernicke/ Hoppe, Die neue EuGVVO - Auswirkungen auf die internationale Zustän-digkeit bei Internetverträgen, MMR 2002, 643; Stögmöller, Glücksspiele, Lot-terien und Sportwetten im Internet, K & R 2002, 27; Fiebig, Die Haftung beim Missbrauch von Kredit-kartendaten im Internet, K & R 2002, 447; Wastl/Schlitt, MMR 2000, 387 (Internetbörsen); Roßnagel, MMR 2002, 215; Lüdemann/Adams, K & R 2002, 8 (Signaturver-fah-ren); Koch, K & R 2002, 120 (TDG, Internetsuchmaschinen); Jofer/Wegerich, K & R 2002, 235 (betriebliche E-Mailnutzung)..
Schuld- und sachenrechtliche Aspekte des Bank- und Kapitalmarktsrechts
S. Kümpel
Kommentar: 14. Mai 2003	Einführung/Rechtsgrundlagen 15. Mai 2003	Einlagengeschäft/Rechtsfragen des Bankkontos 21. Mai 2003	Rechtliche Aspekte der Banküberweisung 22. Mai 2003	Scheck, Kreditkarte, Geldkarte, "Internetgeld" 04. Juni 2003	Kreditarten 05. Juni 2003 Grundzüge des Kreditsicherungsrechts 11. Juni 2003	Effektengeschäft/Depotgeschäft 12. Juni 2003 Grundzüge des Kapitalmarktrechts und der Börsenorganisation 10717
Kommentar: In einem ersten Teil werden Problemkomplexe des nationalen, deutschen Insolvenzrechts behandelt, der zweite Teil wird sich mit Fragen des europäischen Insolvenzrechts nach der EuInsVO beschäftigen. Zu den genauen Themen und zum Termin der Vorbesprechung vgl. Aushang. Das Seminar wird als Blockveranstaltung gegen Semesterende stattfinden.
Einführung in das EDV-Vertragsrecht anhand der anwaltlichen Begleitung eines EDV-Projektes
C. Paulus, R. Pawlak, N. Müller
Kommentar: In diesem Seminar werden die spezifischen Probleme des EDV-Rechts aus anwaltlicher Sicht vermittelt. Dabei werden juristische Probleme in den verschiedenen Phasen (Pflichtenheft, Realisierung, Abnahme, Gewährleistung, Pflege) eines konkreten Projektes angesprochen. Das Seminar soll zeigen, wie wichtig die anwaltliche Beratung bereits im Vorfeld eines Projektes ist und wie durch die richtige Vertragsgestaltung kostenintensive und risikoreiche Rechtsstreitigkeiten vermieden werden können. Rechtsanwalt Norman Müller ist als Rechtsanwalt seinem langen mit Problemen des EDV-Rechts befasst. Er berät Firmen bei der Durchführungen von EDV-Projekten.
Familienrechtliche Verträge und Vertragsfreiheit
DOR 24, 205
Kommentar: - Erarbeitung von Vertragstechniken aus anwaltlicher und notarieller Sicht - Vertiefung familien- und zivilrechtlicher Kenntnisse - Entwicklung von Vertragslösungen Themenbeispiele - „normale“ Ehevertrag - eheliches Güterrechtes - unbenannte ehebedingte Zuwendungen - ehelicher Unterhalt - Kindsunterhalt - Innenverhältnis einer Bruchteilsgemeinschaft - Innenverhältnis eines Gesamtschuldverhältnisses Literatur: Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 6. Febr. 2001 zum Entscheidung der BVerfG zum Ehevertrag (im Internet zu finden unter www.bundesverfassungsgericht.de | Entscheidungen | Februar 2001 | 6. Februar)
Gewaltenteilung und Föderalismus in der Russischen Föderation
Kommentar: Die Vorlesung befaßt sich mit der Machtverteilung in der Russischen Föderation: sowohl zwischen den föderalen Staatsorganen wie auch zwischen der Russischen Föderation und den Subjekten der Föderation (d.h. den Ländern). Nach einer Einführung in die verfassungsrechtlichen Regelungen wird sowohl die verfassungskonkretisierende Gesetzgebung wie auch die einschlägige Rechtsprechung des russischen Verfassungsgerichts dargestellt werden. Die Vorlesung ist eine Veranstaltung im Rahmen des Zertifikats des Osteuropäischen Rechts.
Gemeinsames Praktikerseminar "Bau- und Planungsrecht"
U. Battis, M. Krautzberger, K. Finkelnburg
Moot-Prüfung - Mut zur Prüfung. Simulation der mündlichen Prüfung im öffentlichen Recht
Kommentar: Mut zur Prüfung – die Moot-Prüfungen im öffentlichen Recht In der Veranstaltung erhalten Studierende die Möglichkeit, eine mündliche Prüfung des ersten juristischen Staatsexamens im öffentlichen Recht zu simulieren. In einem möglichst realistischen Szenario – wenn auch nur in einem Fach – werden jede Woche fünf Studierende etwa 40 Minuten geprüft. Im Anschluss wird die Prüfung bewertet und im Hinblick auf fachliche Aspekte, aber auch hinsichtlich der Präsentation und des Prüfungsverhaltens besprochen. Die Prüfungen sind – für andere Studierende - öffentlich. Wer geprüft werden möchte, melde sich bitte ab sofort an (sekretariat.baer@rewi.hu-berlin.de). Die Mail muss enthalten: Name, Semester, Zeitpunkt der mündlichen Prüfung, ggf. Vorliegen einer Ladung, Vornoten im öffentlichen Recht (Scheine, ggf. Examen). Examenskandidatinnen und –kandidaten haben Vorrang, doch können sich auch andere Studierende bewerben. Sie erhalten dann rechtzeitig eine „Ladung“ zum Termin Literatur: Literatur: Zum Termin müssen Sartorius, Schönfelder und Trojahn mitgebracht werden.
WWW-Seite: demnächst auf homepage baer
Vorlesung zum Versammlungsrecht
Kommentar: Die Vorlesung gibt einen systematischen Überblick über die verfassungs- und einfach-rechtlichen Fragen des Versammlungsrechts. Nach einer Einführung in die Grundlagen soll ein Schwerpunkt der Veranstaltung auf aktuelle Fragen des Versammlungsrechts gelegt werden, die sich auf eine Analyse der neueren Rechtsprechung stützt. Die Veranstaltung setzt Grundkenntnisse des Polizei- und Ordnungsrechts voraus. Die Vorlesung wird einstündig von 14 - 15 Uhr gehalten.
Literatur: Dietel/Ginzel/Kniesel, Demonstrations- und Versammlungsfreiheit, 12. Aufl., 2000, Kommentierung zu § 1 VerslG
WWW-Seite: http://www.poscher.org/start.html
Einführung in das Kassenarztrecht
Kommentar: Rund 90 % der Bevölkerung sind gesetzlich krankenversichert. Ihre ambulante Versorgung obliegt den sog. Vertrags- oder Kassenärzten. Das Rechtssystem, in dem sich dies vollzieht, ist unübersichtlich, in vielem atypisch und veränderungsbedürftig. Im Laufe des Sommers sind Reformvorschläge der Bundesregierung zu erwarten. Die Lehrveranstaltung erschließt das Verständnis für die Versorgungs- und Regelungsstrukturen, übt Kritik und befaßt sich mit den diskutierten Reformansätzen. (ab 5. Semester) Beginn der Lehrveranstaltung: 24. 04. 2003
Literatur: Benötigter Text: SGB V, Gesetzliche Krankenversicherung mit Nebenbestimmungen, Beck-Texte im dtv, 11. Aufl. 2002, 8,50 € Schnapp/Wigge, Handbuch des Vertragsarztrechts (leider teuer), Beck-Verlag 2002; Schulin, Handbuch des Sozialversicherungsrechts Bd. I (Krankenversicherungsrecht), Beck-Verlag 1994 Barbara Berner, Einführung in das Vertragsarztrecht, Stand: Januar 2001 Dietfried Herles, Die gesetzliche Krankenversicherung, Stand: Juni 2000 Die beiden letzten Manuskripte sind kostenlos aus dem Internet herunterladbar unter: www.kbv.de/publikationen/hefte.htm
Aktuelle staats- und verwaltungsrechtliche Probleme
WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/index.php?path=./jura/ex/myr
Die Reform des Verwaltungsrechts und der Verwaltungsrechtswissenschaft
Kommentar: Im Sommersemester 2003 biete ich ein Seminar zur Reform des Verwaltungsrechts und der Verwaltungsrechtswissenschaft an. Das Seminar verfolgt ein doppeltes Ziel: Zum einen sollen die Teilnehmer mit einer der wichtigsten Debatten der Verwaltungsrechtswissenschaft der vergangenen Jahre vertraut gemacht werden. In deren Mittelpunkt stehen die von Wolfgang Hoffmann-Riem und Eberhard Schmidt-Aßmann geleiteten DFG-Rundgespräche, deren Erträge sich in den "Schriften zur Reform des Verwaltungsrechtsrechts" zusammengestellt finden. Diese Debatte ist auch deshalb interessant, weil mit ihr erstmals in der Geschichte der neueren Verwaltungsrechtswissenschaft eine Reformdiskussion die Theoretikerdachstuben verlassen und Einfluss auf die konkrete Arbeit der Verwaltungsrechtswissenschaft gewonnen hat. Das zweite Ziel besteht darin, Aufgabenfelder der Verwaltungsrechtswissenschaft aufzuzeigen, die jenseits von gutachterlichen Stellungnahmen, der kritischen Begleitung von Gerichtsentscheidungen oder der Lösung aktueller Rechtsprobleme liegen. Ein solches für die Verwaltungsrechtswissenschaft in seiner Bedeutung kaum zu unterschätzendes Gebiet bildet das Selbstgespräch über Aufgaben, Leistungen und Grenzen des Faches. An der Reformdebatte, die Teil dieses Selbstgesprächs ist, lässt sich dieses Aufgabenfeld anschaulich studieren und so ein Einblick in einen der zentralen Bereiche rechtswissenschaftlicher Arbeit gewinnen. Das Seminar wendet sich an Studierende im höheren Semester sowie an Promovierende. Es wird sich aus zwei Teilen zusammensetzen. Im ersten Teil sollen einige zentrale Texte der Reformdebatte gemeinsam gelesen werden sollen. Es handelt sich um folgende Texte: E. Schmidt-Aßmann, Zur Reform des Allgemeinen Verwaltungsrechts. Reformbedarf und Reformansätze, in: W. Hoffmann-Riem/E. Schmidt-Aßmann/G. F. Schuppert (Hrsg.), Reform des Allgemeinen Verwaltungsrechts. Grundfragen, Baden-Baden 1993, S. 11-63. W. Hoffmann-Riem, Ermöglichung von Flexibilität und Innovationsoffenheit im Verwaltungsrecht. Einleitende Problemskizze, in: Wolfgang Hoffmann-Riem, Eberhard Schmidt-Aßmann (Hrsg.), Innovation und Flexibilität des Verwaltungshandelns, Baden-Baden 1994, S. 9-66. H.-H. Trute, Funktionen der Organisation und ihre Abbildung im Recht, in: E. Schmidt-Aßmann/W. Hoffman-Riem (Hrsg.), Verwaltungsorganisationsrecht als Steuerungsressource, Baden-Baden 1997, S. 249-295. F. Schoch, Die Europäisierung des Allgemeinen Verwaltungsrechts und der Verwaltungsrechtswissenschaft, in: Die Wissenschaft vom Verwaltungsrecht, Die Verwaltung, Beiheft 2, Berlin 1998, S. 135-154. A. Voßkuhle, Die Reform des Verwaltungsrechts als Projekt der Wissenschaft, Die Verwaltung 32 (1999), S. 545-554. H. Schulze-Fielitz, Zusammenspiel von öffentlich-rechtlichen Kontrollen der Verwaltung, in: Eberhard Schmidt-Aßmann, Wolfgang Hoffmann-Riem (Hrsg.), Verwaltungskontrolle, Baden-Baden 2001, S. 291- 323. A. Voßkuhle, "Schlüsselbegriffe" der Verwaltungsrechtsreform. Eine kritische Bestandsaufnahme, VerwArch 92 (2001), S. 184-215. C. Möllers, Theorie, Praxis und Interdisziplinarität in der Verwaltungsrechtswissenschaft, VerwArch 93 (2002), S. 22-61. Der zweite Teil besteht - je nach Teilnehmerzahl - aus einer ein- bis zweitägigen Blockveranstaltung zu folgenden Themenstellungen: - Verwaltungsrechtswissenschaft als dogmatisch arbeitende Disziplin - Der Umgang der Verwaltungsrechtswissenschaft mit nicht dogmatisch arbeitenden Disziplinen - Verwaltungsrechtswissenschaft als Steuerungswissenschaft - Die Idee des Gewährleistungsstaates - Von der Erfüllungs- zur Gewährleistungsverantwortung des Staates - Idee eines Gewährleistungsverwaltungsrechts - Wandel des staatlichen Selbstverständnisses - Reformdiskussion und Strategien der Privatisierung - Das Konzept der Verantwortungsteilung - Neue Arbeitsinstrumente: Schlüsselbegriffe, Systemdenken, Denken in Skalen, Typen etc. - Reformansätze: New Public Management, Aktivierender Staat, Good Governance - Gedanke einer Aufgabenkritik - Regulierungsstrategien: hoheitliche Regulierung, regulierte Selbstregulierung, gesellschaftliche Selbstregulierung - Herausbildung neuer Typen von Verwaltungsverfahren: Qualitätssicherungsverfahren, Risikoverfahren, Verteilungsverfahren - Grundformen der Verwaltungskontrolle/ Öffentlichkeitskontrolle Der Erwerb eines Seminarscheins ist möglich. Interessenten wenden sich bitte an mich: Lehrstuhl Prof. Dr. Schuppert, Raum 307, Tel. 3507, email: christian.bumke@rewi.hu-berlin.de. 1.3.4
Völkerstrafrechtliches Kolloquium
G. Werle, F. Jessberger
Kommentar: Das Kolloquium behandelt aktuelle Entwicklungen des Völkerstrafrechts.
Neuere strafrechtliche Rechtsprechung (Internet-Publikation "Fall des Monats")
Höchstrichterliche Grundlagenentscheidungen zu Kernfragen des Strafrechts in den letzten 15 Jahren
Kommentar: Mit der Vorlesung wird der Einstieg in die Grundlagen des Deutschen Rechts für Sokratesstudierende vorbereitet. Es werden die Grundstrukturen und die Grundzüge in den drei Kerngebieten des Rechts (Privates Recht, Öffentliches Recht und Strafrecht) und in die Prozessrechte vermittelt. Weiterhin werden die Studierenden in die Arbeit mit den Rechtsgrundlagen, den Kommentaren, der Rechtsprechung und der Literatur eingeführt. Schließlich wird das ECTS-Studienprogramm erörtert.
Literatur: Jus-Studienführer, 4. Auflage 1997; Gerhard Robbers, Einführung in das Deutsche Recht, Baden Baden 1994
L. Viellechner
Kommentar: Die Lehrveranstaltung ist auf LL.M.-Studierende zugeschnitten; sie soll in die juristische Methodenlehre einführen, Grundbegriffe der Falllösungstechnik vermitteln und den Einstieg in die Begriffswelt des deutschen Rechtswissenschaftlers erleichtern. Im Hinblick auf die Leistungsnachweise (§ 6) und die Magisterarbeit (§ 8 der Magisterordnung) soll die schriftliche Bewältigung komplexer Rechtsprobleme geprobt werden.
Literatur: wird im Laufe des Kolloquiums bekannt gegeben
DOR 24, 307
Tutorium im Zivilrecht (zum GK II)
Tutorium im Öffentlichen Recht (zum GK II)
Antidiskriminierungsrecht: Die EU, Deutschland und andere Staaten
Kommentar: Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, sich mit den dogmatischen und theoretischen Grundlagen sowie den aktuellen Entwicklungen von Recht gegen Diskriminierungen auseinander zu setzen. Aktuell fordern europäische Richtlinien umfassende Diskriminierungsverbote. Hintergrund ist ein bestimmtes Grundrechtsverständnis zu Art. 13 EGV, aber auch zur Auslegung des Art. 3 GG. Zu klären sind auch aus rechtsvergleichender Sicht Reichweite und Grenzen der Wirkung des Gleichheitsrechts, soweit dieses mit anderen Grundrechten – z.B. auf Vertragsfreiheit – kollidiert. Zuvor ist zu diskutieren, worum es sich bei „Diskriminierung“ überhaupt handelt: um Ungleichbehandlung, Benachteiligung, Willkür, die Herabsetzung aufgrund von Stigmatisierungen? Literatur: Baer, „Ende der Privatautonomie“ oder grundrechtlich fundierte Rechtsetzung?, 35 ZRP 7/2002, S. 290 Baer, Recht gegen Fremdenfeindlichkeit und andere Ausgrenzungen, ZRP 34 (2001), S. 500 WWW-Seite: bald auf lehrstuhl baer 10776
Tradition oder Barbarei. Ein transdisziplinärer Blick auf den Umgang mit weiblicher Genitalverstümmelung
DOR 24, 103
Kommentar: In diesem Seminar wird das hochsensible Thema „Weibliche Genitalverstümmelung“ aus einer transdisziplinären Perspektive behandelt, die neben den Beiträgen der Rechtswissenschaft auch die unterschiedlichen Perspektiven der Ethnologie, Soziologie, Kulturwissenschaft und Politikwissenschaft einschließt. JuristInnen wird hiermit ein Angebot unterbreitet, vorhandenes Fachwissen (insbesondere zum Ausländergesetz, Asylrecht, Medizinrecht und Menschenrechten) zu vertiefen sowie die Herangehensweise und Fragestellungen anderer Fächer kennenzulernen. Literatur: Gruenbaum, Ellen. The Female Circumcision Controversy: An Anthropological Perspective. U. of Pennsylvania Press, 2000. Rosenke, Marion. Die rechtlichen Probleme im Zusammenhang mit der weiblichen Genitalverstümmelung, Peter Lang, 2000. Schnüll, Petra. Weibliche Genitalverstümmelung: Eine fundamentale Menschenrechtsverletzung. Terre Des Femmes, 1999. Von Braun, Christina und Inge Stephan, Hrsg. Gender Studien: Eine Einführung. Metzler, 2000. WWW-Seite: in Bearbeitung (über Lehrstuhl Baer)
Kommunale Versorgungswirtschaft im Umbruch - Auswirkungen der Liberalisierung und Privatisierung in der kommunalen Energie- und Wasserversorgung -
25.4.,9.5.,23.5.,6.6.
Examens-Arbeitsgemeinschaft: Anwaltsklausuren
K. v. Lewinski, K.-M. Schmidt
Kommentar: Nach der Reform der Juristenausbildung vom letzten Jahr können Anwaltsklausuren nicht nur Gegenstand der Scheinklausuren, sondern bald auch des Staatsexamens sein. Bisher gibt es für Studenten nur wenig methodische und inhaltliche Fingerzeige. Das Anwaltsinstitut bietet deshalb im Sommersemester 2003 einen Anwaltsklausurenkurs an. In ihm werden Klausuren aus den drei Hauptrechtsgebieten besprochen und anwaltliche Methodik und Arbeitsweise erklärt. Die Fälle sind auf Studenten in der Examensvorbereitung und kurz vor dem Examen zugeschnitten. Die Veranstaltung beginnt am 23. April 2003.
Literatur: Raiser/Schmidt/Bultmann, Anwaltsklausuren, München 2003 Barton/Jost, Anwaltsorientierung im rechtswissenschaftlichen Studium, Hamburg 2002
Kommentar: Einführung in das Anwaltsrecht. Themen sind unter anderem: - Mandatsvertrag. Pflichtverteidigung. Interessenkollision - Mandatsführung. Handakte. Fristenkontrolle. Fremdgelder - Verschwiegenheit. Datenschutz - Haftung. Versicherung. Anwaltsgerichtsbarkeit - Honorar. BRAGO - Werbung. Briefbogen - Kanzleiorganisation. Sozietät - Organisation der Anwaltschaft. Zulassung. Kammern. DAV - Berufsrecht für Notare, Schiedsrichter, Mediatoren (Überblick) Die Veranstaltung beginnt am 23. April 2003. Literatur: Römermann/Hartung, Anwaltliches Berufsrecht, München 2002 Zuck, Rüdiger, Anwalts-ABC, Köln 1999
Junge Juristen berichten aus der Praxis
5th International Summer School on Dispute Resolution
Kommentar: Die Veranstaltung findet vom 27. Juli bis zum 10. August , organisiert von dem Institut für Anwaltsrecht an der Humboldt-Universität und der Tulane Law School, Louisiana, USA, an der Humboldt-Universität statt. Für zwei Wochen werden Teilnehmer aus Deutschland, den USA und der ganzen weiten Welt zusammenkommen, um Mediation, Verhandlungsmanagement, internationales Prozess- und Schiedsverfahrensrecht miteinander zu lernen. Die Dozenten kommen aus den USA und Deutschland, aus Universitäten, Kanzleien, Unternehmen und Verbänden. Unterrichtssprache wird Englisch sein. WWW-Seite: http://www.rewi.hu-berlin.de/jura/inst/ifa/
Praktiker-Seminar: Rechtliche Rahmenbedingungen für Webdesign
25.4., 9.5., 23.5.
G. Oldenburg, R. Pawlak, M. Spittmann
10 bis 18.30
Kommentar: MitarbeiterInnen von Internet-Firmen und Studierende erarbeiten gemeinsam technische Möglichkeiten und rechtliche Rahmenbedingungen für die Gestaltung von Internet-Auftritten und Web-Shops. Inhalt: Technische Möglichkeiten und Anwendung derselben (Vorstellung bereits realisierter WWW-Projekte der Firmen); Grundlagen des Datenschutzes; spezielle Rechtsgrundlagen für das Internet. Am Samstag werden in gemischten Kleingruppen aus PraktikerInnen und JuristInnen Lösungen für konkrete Problemstellungen erarbeitet.
Recht und Geschlecht: Perspektiven in der Rechtswissenschaft
Kommentar: Für die Konstruktion des Geschlechts ist das Recht von großer Bedeutung. Es trägt auf mehreren Ebenen dazu bei, "Männer" und "Frauen," Männlichkeit und Weiblichkeit, Hetero-, Homo- und Transsexualität sowie die geschlechtsspezifische Verteilung von Aufgaben und Rollen zu konstruieren. An der Auseinandersetzung mit Recht im Geschlechterverhältnis läßt sich exemplarisch zeigen, welche Bedeutung die Kategorie Geschlecht für ein angemessenes Verstehen soziokultureller Hintergründe hat. Die Vorlesung gibt einen historischen und auch international vergleichenden Überblick über die Frauen (rechts-) bewegungen wie auch die Entwicklung kritischer Ansätze in der Rechtswissenschaft. Zudem zeigt sie anhand einzelner Problemfelder, wie und was das Steuerungsmittel Recht im Geschlechterverhältnis und hinsichtlich weiterer Ausgrenzungsdynamiken bewirkt.
Literatur: in der Vorlesung, Reader
WWW-Seite: bald unter Lehrstuhl Baer
Rechtsgeschäftslehre (4 Wochen)
Vertragliche Schuldverhältnisse (6 Wochen)
Gesetzliche Schuldverhältnisse (4 Wochen)
C. Kirchner, R. Schröder, C. Paulus, E. Schwark
Staatsorganisationsrecht (5 Wochen)
Bezüge zum Völker- und Europarecht (2 Wochen)
Grundrechte (7 Wochen)
K. Marxen, K. Geppert
Kommentar: Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die sich auf das Erste Juristische Staatsexamen vorbereiten. Behandelt werden die examensrelevanten Problembereiche des Allgemeinen Teils des Strafrechts in systematischer Abfolge. In der ersten Semesterhälfte finden die Veranstaltungen an der Humboldt-Universität (Prof. Dr. K. Marxen), in der zweiten Semesterhälfte an der Freien Universität (Prof. Dr. Geppert) statt.
Kommentar: Termine: 10.3.03 23./24.5.03 27./28.6.03 18./19.7.03
Kommentar: Termine: 10.4.03 (Klausur vom 10.3.03) 26.5.03 (Klausur vom 23./24.5.03) 30.6.03 (Klausur vom 27./28.6.03) 21.7.03 (Klausur vom 18./18.7.03)
DOR 65, 354
L .Helge
DOR 24, 411
FRS II/2 - Englisch (Englisches Recht)
DOR 24, 310
FRS I/2 - Französisch
S. Deléglise/S. Prévot
FRS II/2 - Französisch
FRS I/2 - Italienisch
BE 1a, F 4
FRS II/2 - Italienisch
FRS I/2 - Russisch
FRS II/2 - Russisch
FRS II/2 - Spanisch
FRS I/2 - Türkisch
BE 1a, F 5
FRS II/2 - Türkisch
BE 1a, F 1
FRS I/2 - Portugiesisch (Brasilianisches Recht)
FRS II/2- Portugiesisch (Brasilianisches Recht)
FRS - Japanisches Recht
FRS II/2 - Chinesisch
BE 1a, F 2
SPA 1, 202