Source: https://www.rechtslupe.de/verwaltungsrecht/geruchsprognose-fuer-den-schweinestall-329329
Timestamp: 2020-07-15 05:18:35
Document Index: 84208599

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 3', '§ 5', '§ 6', 'Art. 229', '§ 38']

Geruchsprognose für den Schweinestall | Rechtslupe
Geruchs­pro­gno­se für den Schwei­ne­stall
Zu den Anfor­de­run­gen an eine Geruchs­pro­gno­se im immis­si­ons­schutz­recht­li­chen Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren für einen Schwei­ne­stall im sog. Über­schrei­tungs­ge­biet muss­te jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg in einem bei ihm anhän­gi­gen Ver­fah­ren Stel­lung neh­men – und ver­sag­te einen Anspruch auf die Ertei­lung von immis­si­ons­schutz­recht­li­chen Geneh­mi­gun­gen für die geplan­ten Schwei­ne­mast­stäl­le:
Rechts­grund­la­ge für die gel­tend gemach­ten Geneh­mi­gungs­an­sprü­che ist § 6 Abs. 1 Nr. 1 BIm­SchG. Nach der Vor­schrift ist die Geneh­mi­gung, wel­che hier gemäß §§ 4 Abs. 1 Satz 3 BIm­SchG, 1 Abs. 1 4. BIm­SchV i. V. m. Nr. 7.1 g) Spal­te 2 des Anhangs für einen Schwei­ne­mast­stall der hier bean­trag­ten Art erfor­der­lich ist, zu ertei­len, wenn sicher­ge­stellt ist, dass u. a. die sich aus § 5 BIm­SchG erge­ben­den Pflich­ten erfüllt wer­den. Nach § 5 Abs. 1 Satz 1 BIm­SchG sind geneh­mi­gungs­be­dürf­ti­ge Anla­gen so zu errich­ten und zu betrei­ben, dass zur Gewähr­leis­tung eines hohen Schutz­ni­veaus für die Umwelt ins­ge­samt u. a. schäd­li­che Umwelt­ein­wir­kun­gen und sons­ti­ge Gefah­ren, erheb­li­che Nach­tei­le und erheb­li­che Beläs­ti­gun­gen für die All­ge­mein­heit und die Nach­bar­schaft nicht her­vor­ge­ru­fen wer­den kön­nen (Nr. 1) sowie Vor­sor­ge gegen schäd­li­che Umwelt­ein­wir­kun­gen und sons­ti­ge Gefah­ren, erheb­li­che Nach­tei­le und erheb­li­che Beläs­ti­gun­gen getrof­fen wird, ins­be­son­de­re durch die dem Stand der Tech­nik ent­spre­chen­den Maß­nah­men (Nr. 2). Bei dem Betrieb der von den Klä­ge­rin­nen geplan­ten Schwei­ne­mast­stäl­le mit einem Besatz von jeweils 1.984 Mast­schwei­nen wer­den Geruchs­stof­fe, mit­hin Luft­ver­un­rei­ni­gun­gen bewirkt, die schäd­li­che Umwelt­ein­wir­kun­gen im Sin­ne von § 3 Abs. 1 BIm­SchG dar­stel­len kön­nen. Den Geneh­mi­gun­gen steht ent­ge­gen, dass der Beklag­te zu Recht die Vor­la­ge eines ergän­zen­den Geruchs­gut­ach­tens nach den Grund­sät­zen der Geruchsim­mis­si­ons-Richt­li­nie (GIRL) unter Berück­sich­ti­gung eines wei­ter gefass­ten Beur­tei­lungs­ge­bie­tes for­dert, die Klä­ge­rin­nen sich wei­gern, die­ses ergän­zen­de Gut­ach­ten vor­zu­le­gen, und dass des­halb nicht abschlie­ßend fest­ge­stellt wer­den kann, ob die o. g. Geneh­mi­gungs­vor­aus­set­zun­gen jeden­falls im Hin­blick auf die immis­si­ons­schutz­recht­li­che Schutz­pflicht des § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BIm­SchG, wel­cher – anders als der Rege­lung in Nr. 2 – dritt­schüt­zen­de Wir­kung zukommt (vgl. dazu: BVerwG, Urteil vom 11.12.2003 – 7 C 19.02, BVerw­GE 119, 329)), erfüllt wer­den.
Soweit der beklag­te Land­kreis zur Beur­tei­lung der Geruchs­si­tua­ti­on hier eine Bewer­tung nach den Rege­lun­gen der GIRL [1] für erfor­der­lich hält, ist dies recht­lich nicht zu bean­stan­den. Zwar ist für die Beur­tei­lung von Geruchsim­mis­sio­nen bei der Schwei­ne­hal­tung grund­sätz­lich und zunächst auf die VDI-Richt­li­nie 3471 als Ent­schei­dungs­hil­fe zurück­zu­grei­fen. Erst bei Nicht­ein­hal­tung der danach ermit­tel­ten Abstän­de sowie bei in der Pra­xis auf­tre­ten­den Pro­blem­kon­stel­la­tio­nen ist dar­über hin­aus eine Prü­fung nach den wei­te­ren Ver­fah­rens­schrit­ten der GIRL vor­zu­neh­men. Von die­ser gestuf­ten Ver­fah­rens­wei­se geht die GIRL selbst aus. In Nr. 1 der Richt­li­nie, die für (immis­si­ons­schutz­recht­lich) nicht geneh­mi­gungs­be­dürf­ti­ge Anla­gen sinn­ge­mäß ange­wandt wer­den kann, heißt es, dass bei nicht geneh­mi­gungs­be­dürf­ti­gen Tier­hal­tun­gen die Behör­de ihre Ent­schei­dung auf die Ein­hal­tung der Abstän­de nach den ent­spre­chen­den Richt­li­ni­en VDI 3471 und VDI 3472 grün­den und in die­sen Fäl­len auf die Ermitt­lung der Kenn­grö­ßen nach Nr. 4 der GIRL ver­zich­ten kön­ne. In dem Gemein­sa­men Rund­erlass nie­der­säch­si­scher Minis­te­ri­en vom 23. Juli 2009 [2], mit dem die GIRL in der Fas­sung des Län­der­aus­schus­ses für Immis­si­ons­schutz (LAI) vom 29. Febru­ar 2008 mit einer Ergän­zung vom 10. Sep­tem­ber 2008 in Nie­der­sach­sen ein­ge­führt wor­den ist, wird bemerkt, dass für den Bereich der Land­wirt­schaft zunächst die TA Luft sowie die VDI-Richt­li­ni­en 3471 "Emis­si­ons­min­de­rung Tier­hal­tung-Schwei­ne" und 3472 "Emis­si­ons­min­de­rung Tier­hal­tung-Hüh­ner" im Rah­men ihres Gel­tungs­be­rei­ches anzu­wen­den sei­en. Falls sich damit in der Pra­xis auf­tre­ten­de Pro­blem­kon­stel­la­tio­nen nicht lösen lie­ßen, kämen die wei­te­ren Ver­fah­rens­schrit­te der GIRL zur Anwen­dung [3]. So liegt der Fall hier. Nach über­schlä­gi­gen Berech­nun­gen hat der Beklag­te fest­ge­stellt, dass die Min­dest­ab­stän­de zu den umlie­gen­den Wohn­häu­sern nach der TA Luft bzw. der Richt­li­nie VDI 3471 nicht ein­ge­hal­ten wür­den. Die Klä­ge­rin­nen haben die­se Befund nicht in Abre­de gestellt und (wei­ter­hin) Geruchs­pro­gno­sen stets auf der Grund­la­ge der GIRL vor­ge­legt. Auch die Kam­mer hat kei­ne Zwei­fel, dass der Beklag­te nach den o. g. Grund­sät­zen die Vor­la­ge eines Geruchs­gut­ach­tens auf der Grund­la­ge der GIRL for­dern durf­te, zumal dies schon allein auf­grund der vor­han­de­nen sehr erheb­li­chen Vor­be­las­tung (auch) in der Orts­la­ge E. gebo­ten sein dürf­te.
Die Klä­ge­rin­nen haben Geruchs­gut­ach­ten des TÜV Nord nebst Ergän­zun­gen, die "ent­spre­chend den Bestim­mun­gen der Geruchsim­mis­si­ons-Richt­li­ne" erstellt wor­den sind, vor­ge­legt. Die die­sen zu ent­neh­men­den Erkennt­nis­se rei­chen jedoch auch nach Auf­fas­sung des Ver­wal­tungs­ge­richts nicht aus, um die Fra­ge der Geneh­mi­gungs­fä­hig­keit der jeweils geplan­ten Anla­ge im Hin­blick auf die Geruchs­si­tua­ti­on mit dem nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 BIm­SchG erfor­der­li­chen Maß an Sicher­heit beur­tei­len zu kön­nen.
Gegen­stand der bis­lang ein­ge­reich­ten Gut­ach­ten sind – neben der Anga­be der Zusatz­be­las­tung an den bei­den nächst­ge­le­ge­nen Wohn­häu­sern – die Dar­stel­lung der Kenn­grö­ße der Zusatz­be­las­tung der Geruchsim­mis­sio­nen aller Betriebs­tei­le der Hof­s­tel­le bzw. aller Betriebs­tei­le der Hof­s­tel­le S. und des Sauen­stal­les der L. Für eine Aus­sa­ge dar­über, ob der nach der GIRL maß­geb­li­che Immis­si­ons­wert nach Nr. 3.1 – Tabel­le 1 – (hier ange­sichts der benach­bar­ten im Außen­be­reich gele­ge­nen Wohn­häu­ser und der durch gemeind­li­che Bau­leit­pla­nung aus­ge­wie­se­nen Gebie­te in Höhe von 15 % der Jah­res­stun­den) ein­ge­hal­ten wer­den kann oder vor­aus­sicht­lich über­schrit­ten wird, kommt es auf die Kenn­grö­ße der Gesamt­be­las­tung an. Die­se ergibt sich aus der Addi­ti­on der Kenn­grö­ßen für die vor­han­de­ne Belas­tung und die zu erwar­ten­de Zusatz­be­las­tung (vgl. Nr. 4.2, 4.6 der GIRL). Die von den Klä­ge­rin­nen ein­ge­reich­ten Gut­ach­ten berück­sich­ti­gen jedoch nur einen Teil der vor­han­de­nen Belas­tung, näm­lich die­je­ni­ge, die von den auf der Hof­s­tel­le S. vor­han­de­nen Anla­gen und von dem Stall der L. aus­geht. In der wei­te­ren Umge­bung der geplan­ten Mast­schwei­ne­stäl­le befin­den sich aller­dings noch wei­te­re geruch­s­e­mit­tie­ren­de Anla­gen, die sich auf die Nach­bar­schaft aus­wir­ken (kön­nen). Die­se wer­den in den vor­han­de­nen Gut­ach­ten nicht berück­sich­tigt. In den Gut­ach­ten wird zwar ein "Beur­tei­lungs­ge­biet" von der Grö­ße 2 km x 2 km dar­ge­stellt, jedoch wer­den die übri­gen in die­sem Bereich vor­han­de­nen Geruch­s­e­mit­ten­ten bei der Ermitt­lung der Vor­be­las­tungs­si­tua­ti­on nicht berück­sich­tigt, augen­schein­lich des­halb, weil der Gut­ach­ter ledig­lich sol­che vor­han­de­nen, sich geruchs­be­las­tend aus­wir­ken­de Anla­gen ein­be­zo­gen hat, die sich inner­halb eines Krei­ses mit einem Radi­us von 600 m um die geplan­ten Stäl­le befin­den.
Die For­de­rung des Beklag­ten, auch außer­halb eines 600 m‑Radius vor­han­de­ne Anla­gen mit geruchs­be­las­ten­den Aus­wir­kun­gen in die Betrach­tung nach der GIRL mit ein­zu­be­zie­hen, ist recht­lich nicht zu bean­stan­den.
Die Über­prü­fung der Immis­si­ons­si­tua­ti­on darf nicht sche­ma­tisch erfol­gen. Viel­mehr sind die ört­lich spe­zi­fi­schen Aspek­te (z.B. Oro­gra­phie, Nut­zung der Grund­stü­cke ent­spre­chend den Fest­set­zun­gen in Bebau­ungs­plä­nen, Bestands­schutz, his­to­ri­sche Ent­wick­lung unter­schied­li­cher Nut­zun­gen, Rück­sicht­nah­me­ge­bot im Nach­bar­schafts­ver­hält­nis, Geruchs­in­ten­si­tät, Hedo­nik, vege­ta­ti­ons­ty­pi­sche Gerü­che, sons­ti­ge aty­pi­sche Ver­hält­nis­se) in die Ent­schei­dungs­fin­dung ein­zu­be­zie­hen. Die inten­si­ve Ein­zel­fall­prü­fung erfolgt unter Abwä­gung aller Rand­be­din­gun­gen [4]. Dies gilt nach Ansicht der Kam­mer nicht nur für die Fest­set­zung eines abwei­chen­den Immis­si­ons­wer­tes, son­dern auch für die Beur­tei­lung der Vor­be­las­tungs­si­tua­ti­on, und zwar um so mehr, wenn das geplan­te Vor­ha­ben – wie hier – in einem Gebiet ver­wirk­licht wer­den soll, wel­ches bekann­ter­ma­ßen auf­grund einer extre­men Besatz­dich­te ganz erheb­lich von Geruchsim­mis­sio­nen betrof­fen ist (Über­schrei­tungs­ge­biet). Zudem hat der Beklag­te Erkennt­nis­se dar­über gewon­nen, dass sich ein Schwei­ne­mast­stall mit 2.000 Tier­plät­zen noch bis zu einer Ent­fer­nung von 1.050 m rele­vant, d. h. in einer Geruchs­häu­fig­keit von mehr als 2% der Jah­res­stun­den, aus­wir­ken kann. Die von ihm inso­weit vor­ge­nom­me­nen Aus­brei­tungs­rech­nun­gen für einen Mus­ter­stall, wel­che auch die Klä­ge­rin­nen nicht anzwei­feln, bie­ten nach Auf­fas­sung der Kam­mer eine aus­rei­chen­de Grund­la­ge für die­se Ein­schät­zung. Außer­dem hat der Beklag­te auf eine vor­läu­fi­ge Geruchs­aus­brei­tungs­rech­nung des TÜV Nord hin­ge­wie­sen, wonach der Wert von 15 % der Jah­res­ge­ruchs­stun­den im süd­li­chen Bereich der Bebau­ungs­plä­ne der Gemein­de E. Nr. 13 a bis c (Indus­trie­ge­biet) schon jetzt über­schrit­ten ist.
Rege­lun­gen der GIRL ste­hen der For­de­rung des Beklag­ten nach der Betrach­tung eines grö­ßer zu bemes­sen­den Beur­tei­lungs­ge­bie­tes nicht ent­ge­gen. Soweit es dort unter Nr. 4.4.2 heißt, dass das Beur­tei­lungs­ge­biet die Sum­me der Beur­tei­lungs­flä­chen, die sich voll­stän­dig inner­halb eines Krei­ses um den Emis­si­ons­schwer­punkt mit einem Radi­us befin­den, der dem 30fachen der nach Nr. 2 der Richt­li­nie ermit­tel­ten Schorn­stein­hö­he ent­spricht, ist und als kleins­ter Radi­us 600 m zu wäh­len sind, ver­steht die Kam­mer die­se Rege­lung ins­ge­samt als Min­dest­an­for­de­rung. Nach Nr. 4.4 gilt sie (direkt) ohne­hin nur für die Bestim­mung der vor­han­de­nen Belas­tung durch Ras­ter­be­ge­hung, wel­che hier nicht statt­ge­fun­den hat. Für das hier zugrun­de geleg­te Ver­ständ­nis spricht schließ­lich auch der Aus­le­gungs­hin­weis zu Nr. 4.4.2 der GIRL. Danach ist das Beur­tei­lungs­ge­biet stets so zu legen bzw. von der Grö­ße her so zu wäh­len, dass eine sach­ge­rech­te Beur­tei­lung des jewei­li­gen Pro­blems ermög­licht wird. Auch hier­aus wird deut­lich, dass nicht starr auf eine fes­te Grö­ße des Beur­tei­lungs­ge­bie­tes abzu­stel­len ist. Auch bei Quell­hö­hen von weni­ger als 20 m kann im jewei­li­gen Ein­zel­fall über einen Radi­us von 600 m hin­aus gegan­gen wer­den, ins­be­son­de­re dann, wenn meh­re­re räum­lich von­ein­an­der getrenn­te Quel­len ursäch­lich für die Geruchsim­mis­si­ons­be­las­tung an für die Beur­tei­lung rele­van­ten Immis­si­ons­or­ten sind. Bei einer Ermitt­lung der vor­han­de­nen Belas­tung im land­wirt­schaft­li­chen Bereich mit­tels Aus­brei­tungs­rech­nung dürf­te dies eher der Regel­fall sein. In eine Pro­gno­se müs­sen dann die Geruchs­emis­sio­nen der vor­han­de­nen Quel­len (Vor­be­las­tung) und die der neu­en Quel­len (Zusatz­be­las­tung) in einer gemein­sa­men Rech­nung Ein­gang fin­den, wobei wich­tig ist, dass in die­sem Fall alle das Beur­tei­lungs­ge­biet beauf­schla­gen­de Geruchs­quel­len in der Aus­brei­tungs­rech­nung erfasst wer­den [5].
Auf die Ermitt­lung der vor­han­de­nen Belas­tung der Geruchsim­mis­sio­nen kann auch nicht ver­zich­tet wer­den. Nach Nr. 4.4.1 der GIRL kommt dies nur dann in Betracht, wenn fest­ge­stellt wird, dass die Kenn­grö­ße für die Vor­be­las­tung nicht mehr als 50% des Immis­si­ons­wer­tes der Tabel­le 1 beträgt, oder wenn die Zusatz­be­las­tung der zu geneh­mi­gen­den Anla­ge das Irrele­vanz­kri­te­ri­um nach Nr. 3.3 (0,02, also 2% der Jah­res­stun­den) erfüllt. Dass dies hier ange­nom­men wer­den könn­te, lässt sich schon den bis­lang vor­ge­leg­ten Gut­ach­ten der Klä­ge­rin­nen nicht ent­neh­men.
Der Beklag­te hat schließ­lich auch zu Recht bemän­gelt, dass die Gut­ach­ten der Klä­ge­rin­nen die nach Nr. 4.6 der GIRL erfor­der­li­che Berech­nung einer beläs­ti­gungs­re­le­van­ten Kenn­grö­ße bezo­gen auf die Tier­art Mast­schwei­ne nicht ent­hal­ten.
Aus den obi­gen Aus­füh­run­gen ergibt sich auch, dass die Vor­ge­hens­wei­se des Beklag­ten gegen­über den Klä­ge­rin­nen nicht will­kür­lich ist, zumal sein Kon­zept aus fach­li­cher Sicht nicht zu bean­stan­den­den ist und er die­ses, wie er in der münd­li­chen Ver­hand­lung bestä­tigt hat, seit­her in stän­di­ger Ver­wal­tungs­pra­xis zur Anwen­dung bringt.
Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg, Urteil vom 13. April 2011 – 5 A 2047/​09
nun­mehr i. d. F. des LAI vom 29.02.2008 mit einer Ergän­zung vom 10.09.2008[↩]
Nds. MBl. 2009, 794[↩]
vgl. zum Vor­ste­hen­den auch: Nds. OVG, Urteil vom 12.11.2008 – 12 LB 17/​07; Beschluss vom 27.06.2007 – 12 LA 14/​07, RdL 2007, 240[↩]
vgl. zum Vor­ste­hen­den näher: Nds. OVG, Urteil vom 26.04.2007 – 12 LB 62/​07, Nds.VBl. 2008, 128 m. w. N.; vgl. auch Nr. 1 des Ein­füh­rungs­er­las­ses, a. a. O.[↩]
vgl. Aus­le­gungs­hin­weis zu Nr. 4.6 der GIRL[↩]
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