Source: https://gesetze-in-app.de/MarkenG/24
Timestamp: 2019-05-20 02:40:03
Document Index: 389465917

Matched Legal Cases: ['§ 24', 'BGH', '§ 24', 'BGH', '§24', '§ 24', 'BGH', '§ 24', 'BGH', '§ 561', 'BGH', '§ 24', 'BGH', 'BGH', '§ 24', 'BGH', '§ 24', 'BGH', '§ 24', '§ 24', 'BGH', 'BGH', '§ 24', 'BGH', 'BGH', '§ 24', 'OGH', 'BGH', '§ 24', 'EuG', 'BGH', 'BGH', '§ 24', 'Art. 7', 'EuG', 'BGH', '§24', 'BGH', 'BGH', '§ 24', 'Art. 13', '§ 23', 'Art. 12', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 24', 'BGH', '§ 24', 'BGH', 'BGH', '§ 24', 'BGH', 'BGH', '§ 24', '§ 30', 'BGH', 'BGH', '§24', 'BGH', 'BGH', '§ 24', 'Art. 7', 'BGH', 'BGH', '§24', 'BGH', 'BGH', '§24', 'BGH', 'BGH', '§ 24', 'BGH', 'BGH', '§ 4', '§ 24', 'BGH', 'BGH', '§ 24', 'BGH', 'BGH', '§ 24', 'EuG', '§24', '§ 24', '§ 24', 'BGH', 'BGH', '§ 24', 'EuG', '§ 24', '§ 24', '§ 24', 'EuG', '§ 24', 'BGH', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 14', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', 'BGH', '§ 24', 'BGH', '§ 24', 'BGH', '§ 24', 'BGH', '§ 24', '§ 24', '§ 23', 'BGH']

§ 24 MarkenG: Erschöpfung
BGH, URTEIL vom 3.5.2004, Az. I ZR 13/02 Denn die Produktänderung i.S. von § 24 Abs. 2 MarkenG erfordert nicht die Feststellung einer Verschlechterung der mit der Marke gekennzeichneten Originalware (vgl. BGH GRUR 1998, 696 - Rolex-Uhr mit Diamanten; OLG Köln GRUR 1998, 54, 56; OLG Hamburg GRUR 2001, 749, 751; Fezer aaO §24 Rdn. 38; Ingerl/Rohnke aaO § 24 Rdn. 59).
BGH, URTEIL vom 4.9.2003, Az. Die Revision der Klägerin hätte mithin auf der Grundlage des nationalen Rechts wegen fehlenden hinreichenden Vortrags der Beklagten zu den Voraussetzungen des § 24 Abs. 1 MarkenG an sich Erfolg (vgl. BGH GRUR 2000, 879, 881 - stüssy); sie ist aber gleichwohl zurückzuweisen, weil sich die klageabweisende Entscheidung des Berufungsgerichts aus anderen Gründen als richtig darstellt (§ 561 ZPO).
BGH, URTEIL vom 4.6.2002, Az. Deshalb ist die Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften hierzu auch zur Auslegung des § 24 MarkenG heranzuziehen (BGH, Urt. v. 19.10.2000 - I ZR 89/98, GRUR 2001, 422, 423 = WRP 2001,549 - ZOCOR; Urt. v. 29.3.2001 - I ZR 263/98, GRUR 2002, 57, 58 = WRP 2001, 1326 - Adalat).
BGH, URTEIL vom 4.1.2007, Az. I ZR 63/04 Es ist zutreffend davon ausgegangen, dass die Klägerin die Parfümtester i.S. von § 24 Abs. 1 MarkenG in den Verkehr gebracht hat, als sie ihren Depositären die Parfümtester mit der Befugnis übergeben hat, das darin befindliche Parfüm vollständig zu verbrauchen (a.A. OLG Düsseldorf, Urt. v. 19.9.2006 -1-20 U 68/06; OLG Frankfurt a.M., Urt. v. 18.1.2007-6 U 134/06).
BGH, URTEIL vom 4.1.2007, Az. I ZR 63/04 21	2. Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass die Erschöpfungswirkung nicht gemäß § 24 Abs. 2 MarkenG ausgeschlossen ist (a.A. OLG München, Beschl. v. 17.7.2006 - 6 W 1863/06).
BGH, URTEIL vom 4.3.2011, Az. I ZR 33/10 Nach der Rechtsprechung des Senats stellt es allerdings keinen die Wirkung der Erschöpfung nach § 24 Abs. 1 MarkenG aufhebenden berechtigten Grund im Sinne des § 24 Abs. 2 MarkenG dar, wenn der Händler in der Werbung statt der Wortmarke die Bildmarke des Herstellers verwendet (vgl. BGH, Urteil vom 7. November 2002 -1 ZR 202/00, GRUR 2003, 340, 342 = WRP 2003, 534 -Mitsubishi; Urteil vom 17. Juli 2003 -1 ZR 256/00, GRUR 2003, 878, 880 -WRP 2003, 1231 - Vier Ringe über Audi).
BGH, URTEIL vom 4.1.2011, Az. 1 ZR 26/10 Von einem Inverkehrbringen im Sinne des § 24 Abs. 1 MarkenG ist auszugehen, wenn der Markeninhaber die Verfügungsgewalt über die Markenware willentlich auf den Erwerber übertragen hat (BGH, Urteil vom 27. April 2006 - I ZR 162/03, GRUR 2006, 863 Rn. 15 = WRP 2006, 1233 - ex works, mwN).
BGH, vom 4.1.2000, Az. des Rates 89/10 Soweit im Schrifttum (Pickrahn, GRUR 1996, 383, 385; wohl auch Meyer-Kessel, GRUR 1997, 878, 879) die Meinung vertreten wird, die Darle-gungs- und Beweislast für die Voraussetzungen des § 24 Abs. 1 MarkenG müsse in Umkehrung der allgemeinen Grundsätze dem aus dem Markenrecht Klagenden auferlegt werden (im Ergebnis ebenso: öOGH, Beschl. v. 15.2.2000 - 4 Ob 29/00v), kann dem nicht beigetreten werden.
BGH, vom 4.1.2000, Az. des Rates 89/10 Damit würde auch die durch die Markenrechtsrichtlinie zwingend erforderte und durch § 24 Abs. 1 MarkenG umgesetzte (nur) europaweite Erschöpfung (vgl. EuGH GRUR 1998, 919, 920 Tz. 21 f. - Silhouette; BGHZ 131,308, 312 f. - Gefärbte Jeans) in ihrer Wirkung tatsächlich in einem Umfang eingeschränkt, die sie nahezu obsolet machen könnte, obwohl der angegriffene Verletzer als Abnehmer der Ware deren Ursprung leicht feststellen und gegebenenfalls darlegen und beweisen könnte.
BGH, URTEIL vom 4.5.2007, Az. C-348/04 Der vom Berufungsgericht vorgenommenen Unterscheidung zwischen einzelnen Blisterstreifen steht weiter entgegen, dass die Feststellung, ob die Voraussetzungen einer Erschöpfung der Rechte des Markeninhabers nach § 24 Abs. 1 und 2 MarkenG (Art. 7 Abs. 1 und 2 MRRL) eingetreten sind, im Hinblick auf bestimmte Warenstücke zu treffen ist (vgl. EuGH, Urt. v. 1.7.1999 -C-173/98, Slg. 1999, 1-4103 Tz. 19 = GRUR Int.
BGH, URTEIL vom 4.6.2002, Az. 1 ZR 245/99 Die hierzu ergangene Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften ist deshalb zur Auslegung des §24 MarkenG heranzuziehen (BGH, Urt. v. 19.10.2000 - I ZR 89/98, GRUR 2001, 422, 423 = WRP 2001, 549 - ZOCOR; Urt. v. 29.3.2001 - I ZR 263/98, GRUR 2002, 57, 58 = WRP 2001, 1326 - Adalat).
BGH, URTEIL vom 3.6.2013, Az. Die Bestimmungen des § 24 Abs. 1 MarkenG und des Art. 13 GMV stellen in ihrem Anwendungsbereich gegenüber den Vorschriften des § 23 Nr. 2 MarkenG und des Art. 12 Buchst, b GMV vorrangige Sonderregelungen dar (vgl. auch BGH, Urteil vom 14. April 2011-1 ZR 33/10, GRUR 2011, 1135 Rn. 28 = WRP 2011, 1602 - GROSSE INSPEKTION FÜR ALLE).
BGH, vom 0.0.1995, Az. I ZR 210/93 In Abweichung zu den früheren, im Zeitpunkt der Entscheidung des Berufungsgerichts noch anzuwendenden Grundsätzen der Rechtsprechung zur Erschöpfung im Warenzeichenrecht (vgl. BGHZ 41, 84, 88 - Maja; 60, 185, 191 - Cinzano) tritt gemäß § 24 Abs. 1 MarkenG eine Erschöpfung des Rechts aus der Marke nicht bereits ein, wenn sein Inhaber die Ware unter der Marke irgendwo in der Welt in Verkehr gebracht hat oder mit seiner Zustimmung in Verkehr hat bringen lassen, sondern erst dann, wenn die Ware mit der Marke von ihm oder mit seiner Zustimmung im Inland, in einem der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum in Verkehr gebracht worden ist.
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2005, Az. I ZR 255/02 Die Aufhebung der Sperre (SIM-Lock) der Mobiltelefone stellte eine Produktveränderung dar, die die Erschöpfung nach § 24 Abs. 1 MarkenG ausschloß (vgl. BGH WRP 2005, 106, 108 - SIM-Lock).
BGH, URTEIL vom 4.6.2002, Az. I ZR 219/99 Deshalb ist die Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften hierzu auch zur Auslegung des § 24 MarkenG heranzuziehen (BGH, Urt. v. 19.10.2000 - I ZR 89/98, GRUR 2001, 422, 423 = WRP 2001, 549 - ZOCOR; Urt. v. 29.3.2001 - I ZR 263/98, GRUR 2002, 57, 58 = WRP 2001, 1326 - Adalat).
BGH, Urteil vom 4.1.2002, Az. aa) Die Entfernung oder Veränderung der - legitimen Zwecken dienenden -Kontrollnummer führt im allgemeinen dazu, daß eine markenrechtliche Erschöpfung nicht eintritt (§ 24 Abs. 2 MarkenG), so daß dem Hersteller als Inhaber oder gegebenenfalls als Lizenznehmer (§ 30 Abs.3 MarkenG) auch markenrechtliche Ansprüche gegen die Weiterverbreitung der veränderten Ware zustehen (BGHZ 143, 232, 243 - Außenseiteranspruch II).
BGH, URTEIL vom 4.6.2002, Az. 1 ZR 244/99 Die hierzu ergangene Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften ist deshalb zur Auslegung des §24 MarkenG heranzuziehen (BGH, Urt. v. 19.10.2000 - I ZR 89/98, GRUR 2001, 422, 423 = WRP 2001, 549 - ZOCOR; Urt. v. 29.3.2001 - I ZR 263/98, GRUR 2002, 57, 58 = WRP 2001,1326- Adalat).
BGH, URTEIL vom 4.0.1998, Az. I ZR 259/95 § 24 Abs. 1 MarkenG (Art. 7 Abs. 1 MarkenRL) ausgegangen (BGHZ 131, 308, 313 - Gefärbte Jeans).
BGH, URTEIL vom 4.6.2002, Az. Die hierzu ergangene Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften ist deshalb zur Auslegung des §24 MarkenG heranzuziehen (BGH, Urt. v. 19.10.2000 - I ZR 89/98, GRUR 2001, 422, 423 = WRP 2001, 549 - ZOCOR; Urt. v. 29.3.2001 - I ZR 263/98, GRUR 2002, 57, 58 = WRP 2001, 1326 - Adalat).
BGH, URTEIL vom 4.6.2002, Az. I ZR 35/00 Die hierzu ergangene Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften ist deshalb zur Auslegung des §24 MarkenG heranzuziehen (BGH, Urt. v. 19.10.2000 -1 ZR 89/98, GRUR 2001, 422, 423 = WRP 2001, 549 - ZOCOR; Urt. v. 29.3.2001 -1 ZR 263/98, GRUR 2002, 57, 58 = WRP 2001, 1326 - Adalat).
BGH, URTEIL vom 4.8.2004, Az. I ZR 207/02 Bei einer solchen Zeichenersetzung ist der Anwendungsbereich des § 24 MarkenG nicht eröffnet (BGH, Urt. v. 11.7.2002 -1 ZR 219/99, GRUR 2002, 1059, 1060 = WRP 2002, 1163 - Zantac/Zantic).
BGH, Urteil vom 4.9.2000, Az. Auch die Verneinung eines Unterlassungsanspruchs der Klägerinnen aus §§ 4, 14 Abs. 2 Nr. 1, Abs.3 Nr. 2 und Abs.5, § 24 Abs. 2 MarkenG (vgl. BGHZ 143, 232, 243 - Außenseiteranspruch II) hält der revisionsrechtlichen Nachprüfung nicht stand.
BGH, Urteil vom 2.11.1999, Az. X ZR 61/98 § 24 Abs. 1 MarkenG sieht nurmehr eine EU-weite Erschöpfung vor (vgl. dazu BGHZ 131, 308, 312 ff. - Gefärbte Jeans).
BGH, URTEIL vom 4.3.2006, Az. 1 ZR 162/03 Ein Inverkehrbringen i.S. des § 24 Abs. 1 MarkenG ist deshalb nicht schon anzunehmen bei unternehmensinternen Warenbewegungen zwischen verschiedenen Betrieben des Markeninhabers oder bei einem Warenverkehr innerhalb eines Konzernverbundes, bei dem einem verbundenen Konzernunternehmen die Waren zu dem Verkauf zur Verfügung gestellt werden (vgl. EuGH GRUR 2005, 507, 509 Tz 44 - Peak Holding/Axolin-Elinor; OLG Köln GRUR 1999, 346; Fezer aaO §24 Rdn. 7d; Ingerl/Rohnke, Markengesetz, 2. Aufl., § 24 Rdn. 22; Hacker in Ströbele/Hacker aaO § 24 Rdn. 23; vgl. auch BGH, Urt. v. 6.5.1981 -1 ZR 92/78, GRUR 1982, 100, 102 - Schallplattenexport).
BGH, URTEIL vom 4.3.2006, Az. 1 ZR 162/03 Vereinbarungen über eine räumliche Beschränkung des Vertriebsgebiets hindern den Eintritt der Erschöpfung nach § 24 Abs. 1 MarkenG nicht (vgl. EuGH GRUR 2005, 507, 509 Tz 54 f. - Peak Holding/Axolin-Elinor).
LG Köln, Urteil vom 4.4.2008, Az. 31 O 258/08 Der Eintritt der Erschöpfungswirkung beschränkt sich auf das konkrete Warenstück, das mit Zustimmung des Markeninhabers in den Verkehr gebracht worden ist, und erstreckt sich nicht auf andere, gleich beschaffene Stücke der identischen Ware (vgl. Ingerl/Rohnke § 24 MarkenG Rn. 15; Ströbele/Hacker § 24 MarkenG Rn. 39).
LG Köln, Urteil vom 2.2.2009, Az. 33 O 285/08 Auch das Recht des Markeninhabers, die Ware mit der Marke (neu) zu kennzeichnen oder die Marke auf der Verpackung anzubringen und die Ware mit dieser Verpackung zu vertreiben, kann der Erschöpfung nach § 24 Abs. 1 MarkenG unterliegen (vgl. EuGH NJW 1997, 1627, 1629 Rn. 37 – Bristol-Myers Squibb u.a./Paranova;
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.11.1999, Az. 4 O 137/99 § 24 MarkenG stellt unter Aufgabe der internationalen Erschöpfung (vgl. BGH, GRUR 1996, 271 - gefärbte Jeans; OLG München, GRUR 1996, 137 - GP ALL TERRA; Kammer, GRUR 1996, 66, 67 f - adidas-Import; Fezer, Markenrecht, 2. Aufl., § 24 Rdnr. 7 a, 15; Ingerl/Rohnke, Markengesetz, § 24 Rdnr. 8) den Grundsatz der EU-weiten und EWR-weiten europarechtlichen Erschöpfung der Kennzeichenrechte auf.Nach dieser Vorschrift hat der Inhaber einer Marke oder einer geschäftlichen Bezeichnung nicht das Recht, einem Dritten die Benutzung der Marke oder der geschäftlichen Bezeichnung für solche Waren zu untersagen, die unter dieser Marke oder dieser geschäftlichen Bezeichnung von dem Kennzeicheninhaber selbst oder mit Zustimmung des Kennzeicheninhabers in den Verkehr gebracht worden sind.
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.11.1999, Az. 4 O 137/99 Bei der Auslegung des Tatbestandsmerksmals des Inverkehrbringens ist zwischen einen Inverkehrbringen im Sinne des Erschöpfungsrechts nach § 24 MarkenG und einem Inverkehrbringen im Sinne des Kollisionsrechts nach § 14 Abs.3 Nr. 2 MarkenG zu unterscheiden (vgl. Fezer, a.a.O., § 24 Rdnr. 7d; a. A. allerdings Ingerl/Rohnke, a.a.O., § 24 Rdnr. 7).
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.11.1999, Az. 4 O 137/99 Denn dadurch, daß die Ware einem Frachtführer zu dem Zwecke des Exports in einen Drittstatt übergeben wird, gelangt die Ware noch nicht zu dem Zwecke des Absatzes in den freien Wettbewerb auf den Markt des in § 24 Abs. 1 MarkenG bezeichneten Territoriums (vgl. allerdings OLG Stuttgart, NJW-RR 1998, 482; Ingerl/Rohnke, a.a.O., § 24 Rdnr. 7).
LG München, vom 2.8.2015, Az. Aus den oben unter B.l ausgeführten Gründen sind die Beklagten für das Vorliegen der Zustimmung der Klägerin als Schutzrechtsinhaberin wie auch für das Vorliegen der Voraussetzungen der Schutzschranke der Erschöpfung nach § 24 Abs. 1 MarkenG darlegungsund beweispflichtig (vgl. BGH GRUR 2012, 626 - Converse I), und haben diese den entsprechenden Nachweis nicht erbracht, wohingegen die Klägerin in Erfüllung ihrer sekundären Darlegungslast substantiiert dargetan hat, warum es sich bei den streitgegenständlichen Datenträgern um Fälschungen handele.
LG München, vom 2.8.2015, Az. Aus den oben unter B.l ausgeführten Gründen sind die Beklagten für das Vorliegen der Zustimmung der Klägerin als Schutzrechtsinhaberin wie auch für das Vorliegen der Voraussetzungen der Schutzschranke der Erschöpfung nach § 24 Abs. 1 MarkenG darlegungsund beweispflichtig (vgl. BGH GRUR 2012, 626 - Converse I) und haben diese den entsprechenden Nachweis nicht erbracht, wohingegen die Klägerin in Erfüllung ihrer sekundären Darlegungslast substantiiert dargetan hat, warum es sich bei den streitgegenständlichen Echtheitszertifikaten um verfälschte COAs handele, nämlich weil die die Zeichen Microsoft“, „Windows“ und „DELL“ aufweisenden COAs einer Datenbankrecherche zufolge nicht an DELL geliefert worden seien, sondern für einen anderen OEM-Partner bestimmt gewesen seien bzw. weil die COA-Nummer und der Product Key auf einem anderen Label Stock in den Verkehr gebracht worden seien.
LG München, vom 2.8.2015, Az. Klägerin als Schutzrechtsinhaberin bzw. für das Vorliegen der Voraussetzungen der Schutzschranke der Erschöpfung nach § 24 Abs. 1 MarkenG darlegungsund beweispflichtig (vgl. BGH GRUR 2012, 626 - Converse I), Beweiserleichterungen zu ihren Gunsten greifen vorliegend nicht (vgl. B.I.4).
LG München, vom 2.8.2015, Az. a) Obwohl die markenrechtliche Erschöpfung an den Vertrieb eines körperlichen Gegenstands anknüpft, kann in entsprechender Anwendung von § 24 Abs. 1 MarkenG auch das Recht des Markeninhabers erschöpft sein, seine Marke für nichtkörperliche Kopien von Computerprogrammen zu benutzen, auf die sich das urheberrechtliche Verbreitungsrecht erstrecken und erschöpfen kann (vgl. BGH GRUR 2014, 264 - UsedSoft II, Tz. 50; Ströbele/Hacker/Hacker, MarkenG, 11. Auflage, § 24 Rdnr. 135).
LG München, vom 2.8.2015, Az. Die Bestimmungen des § 24 Abs. 1 MarkenG stellen in ihrem Anwendungsbereich gegenüber den Vorschriften des § 23 MarkenG vorrangige Sonderregelungen dar (vgl. BGH GRUR 2014, 264 - UsedSoft II, Tz. 52).