Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/276
Timestamp: 2019-05-21 16:28:15
Document Index: 32513753

Matched Legal Cases: ['§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', '§ 347', '§ 43', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', '§ 227', '§ 227', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', '§ 346', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', '§ 7', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 6', 'BGH', 'Art. 229', '§ 22', '§ 276', '§ 676', 'BGH', '§ 276', 'EuG', 'EuG', 'Art. 267', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', '§ 254', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§276', 'BGH', '§276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', '§ 324', '§ 326', '§ 326', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', '§ 278', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 1', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 828', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 511', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 6', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', '§ 249', 'BGH', 'BGH', '§ 276', '§667', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 164', 'BGH', '§ 276', '§ 307', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§276', 'BGH', 'BGH', '§ 839', 'Art. 34', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 276', 'BGH', 'BGH', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 651', '§ 276', '§ 276', '§ 276', 'BGH', '§ 276', '§ 276', '§ 276', '§ 831', '§ 276', '§ 276', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', 'BGH', '§ 276', '§ 823', '§ 276', '§ 651', '§ 276', 'BGH']

§ 276 BGB: Verantwortlichkeit des Schuldners
BGH, vom 4.0.1964, Az. II ZR 141/62 In der Rechtsprechung (BGHZ 14, 313, 318;.RGZ 120, 249, 252) ist eine eigene Haftung des Vertretci’s bei Verschulden aus Vertragsschluß (§ 276 BGB) anerkannt, wenn er an dem Geschäftsabschluß ein wirtschaftliches Interesse gehabt hat.
BGH, Urteil vom 2.4.2013, Az. II ZR 83/12 Insoweit gilt ein objektivierter, an den rechtlichen Maßstäben der § 276 BGB, § 347 HGB, § 43 GmbHG orientierter Maßstab (BGH, Urteil vom 7. November 1994 - II ZR 270/93, BGHZ 127, 336, 347).
BGH, , Az. Vielmehr kann der, der die Verhandlungen abgebrochen hat, nur dann zu dem Ersatz von Aufwendungen seines Verhandlungspartners verpflichtet sein, wenn er durch sein früheres Verhalten in diesem schuldhaft das Vertrauen geweckt oder genährt hatte, der Vertrag werde mit Sicherheit Zustandekommen (vgl. BGH Hä Pa 3j 11 zu § 276 BGB).
BGH, URTEIL vom 2.4.1987, Az. VI ZR 157/86 Es ist auch richtig, daß den Beklagten die irrige Annahme, bei dem Kläger und seinem Kollegen handele es sich um Einbrecher, die von ihrer Schußwaffe Gebrauch machen, nach den zur Putativnotwehr entwickelten Grundsätzen nur dann von der deliktischen Haftung befreit, wenn dieser Irrtum nicht i.S. von § 276 BGB auf Fahrlässigkeit beruhte (RGZ 88, 118, 120; RG JW 1924, 1968; Senatsurteile vom 23. September 1975 - VI ZR 232/73 - VersR 1975, 1146, 1148 m.w.N. - und vom 18. November 1980 - VI ZR 151/78 - VersR 1981, 376, 377; vgl. ferner BGB-RGRK, 12. Aufl., § 227 Rdn. 18; MünchKomm- v. Feldmann, BGB, 2. Aufl., § 227 Rdn. 11).
BGH, , Az. I ZR 4/56 zerstört oder beträchtlich erschüttert, ist der Rücktritt wegen positiver Vertragsverletzung berechtigt (RAG SeuffArch Bd 90 Nr 191 BGHZ 16, 388 /39.1/? vgl auch RGZ HO, 378 /385/j RGZ 161, 330 /337/j BGH Idnd-I/Iöhr Nr 1 zu § 276 BGB /Hd/)e Der Rücktritt ist in einem solchen Palle auch nicht auf einen Teil des Vergleiches beschränkt« Ebenso wie von einem einheitlichen Vertrage, auch wenn er sich äußerlich als eine Mehrheit von Verträgen darstellt, nur einheitlich zurückgetreten werden kann (RGZ 67, 101 /l04/$ RGR Xomm Bern 1 zu § 346 BGB), kann der Rücktritt auch bei einem Vergleich nur einheitlich geschehen«
BGH, URTEIL vom 2.11.1968, Az. 1; Es besteht kein Anlaß zur Prüfung der Frage, ob etwa der Beklagte, obschon er als Vertreter der GSH gehandelt hatte, deshalb auch (neben .ihr) persönlich haftet, weil er an dem von ihm abgeschlossenen Geschäft persönlich wirtschaftlich Interessiert war (vgl. BGHZ 14, 313, 318; Senatßurteil vom 21. März 1967 - VI ZR 164/65 - LM § 276 BGB /naf Kr.
BGH, URTEIL vom 2.6.2008, Az. VI ZR 212/07 Vielmehr erscheint eine Inanspruchnahme des haftungsprivilegierten Schädigers im Wege des Rückgriffs nur dann gerechtfertigt, wenn eine auch subjektiv schlechthin unentschuldbare Pflichtverletzung vorliegt, die das in § 276 Abs. 1 BGB bestimmte Maß erheblich überschreitet (Senatsurteile vom 12. Januar 1988 -VI ZR 158/87 - VersR 1988, 474, 475 und vom 30. Januar 2001 -VI ZR 49/00 - aaO, m.w.N.; vgl. ferner BGHZ 119, 147, 149).
BGH, URTEIL vom 2.8.1986, Az. VI ZR 136/85 Dieser knüpft zudem für das Fahrverhalten nicht an den Verschuldensmaßstab des § 276 BGB an, sondern an den auf die Zurechnungsgesichtspunkte der Gefährdungshaftung bezogenen Maßs'tab des § 7 Abs. 2 StVG, der über den gewöhnlichen Fahrerdurchschnitt erheblich hinausgehende Aufmerksamkeit, Geschicklichkeit und Umsicht sowie geistesgegenwärtiges und sachgemäßes Handeln im Augenblick der Gefahr in den Grenzen des Menschenmöglichen verlangt (st.Rspr.; vgl. BGHZ 24, 90, 94; Senatsurteile vom 12. Mai 1959 - VI ZR 40/58 - VersR 1959, 789 m.w.N.; vom 28. November 1961 - VI ZR 89/61 - VersR 1961, 164, 165; und vom 10. Oktober 1972 - VI ZR 104/71 - VersR 1973, 83, 84).
BGH, Urteil , Az. VII ZR 37/59 Benn es fehlen hinreichende Angaben darüber, inwiefern die Beklagte eine Verpflichtung zur Sachaufklärung schuldhaft verletzt hat (vgl. u.a. BGH LM § 276 BGB Fb Nr. l).
BGH, URTEIL vom 4.5.1987, Az. IX ZR 123/86 Unter Umständen wäre auch ein Schadensersatzanspruch aus positiver Vertragsverletzung (§ 276 BGB) wegen der Folgeschäden in Betracht gekommen (vgl. BGHZ 77, 215, 218, 219?
BGH, URTEIL vom 2.4.2006, Az. XI ZR 111/04 Dahinstehen kann schließlich, ob die Auffassung, ein Verschulden der Kreditinstitute sei mit Rücksicht auf die Vorgaben des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften nicht erforderlich (OLG Bremen WM 2006, 758, 764; Habersack JZ 2006, 91, 93; Hoffmann ZIP 2005, 1985, 1991; Reich/Rörig VuR 2005, 452, 453; Wielsch ZBB 2006, 16, 20), haltbar ist, obwohl nach § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB a.F., sofern nichts anderes bestimmt ist, nur für Vorsatz und Fahrlässigkeit gehaftet wird (vgl. auch Lang/Rösler WM 2006, 513, 517; Thume/Edelmann BKR 2005, 477, 482).
BGH, URTEIL vom 2.2.1965, Az. V ZB 226/62 Der erkennende Senat hat in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Reichsgerichts und der herrschenden Lehre wiederholt entschieden, daß § 276 BGB im Rahmen des nachbarlichen Gemeinsehaftsverhältnisses nicht zur Anwendung kommt (zuletzt BGHZ 42, 374)« Unter Grundstücksnachbarn bestehen, soweit nicht besondere Verhältnisse vorliegen, nur die allgemeinen Ansprüche aus dem Eigentum und, nicht anders als gegenüber anderen Personen, die allgemeinen Verkehrssicherungspflichten, aber kein gesetzliches Schuldverhältnis.
BGH, URTEIL vom 2.4.2011, Az. VI ZR 196/10 Vielmehr erscheint ein solcher Vorwurf nur dann als gerechtfertigt, wenn eine auch subjektiv schlechthin unentschuldbare Pflichtverletzung vorliegt, die das in § 276 Abs. 2 BGB bestimmte Maß erheblich überschreitet (st. Rspr.; vgl. Senatsurteile vom 12. Juli 2005 -VI ZR 83/04, VersR 2005, 1559, insoweit in BGHZ 163, 351 nicht abgedruckt und vom 30. Januar 2001 -VI ZR 49/00, VersR 2001, 985, 986; BGH, Urteil vom 29. Januar 2003 -IVZR 173/01, VersR 2003, 364).
BGH, URTEIL vom 4.1.1992, Az. IX ZR 95/91 Somit hat der Beklagte zu 1) - ausgehend vom Klagevortrag -die erforderliche Umsicht und Sorgfalt außer acht gelassen und die Belehrung des Klägers fahrlässig unterlassen (§ 276 BGB; vgl. BGH, Urt. v. 14. Januar 1975 - VI ZR 102/74, VersR 1975, 425, 426).
BGH, URTEIL , Az. -15- c) Die Revision kann ferner nicht mit den Vorbringen durchdringen, die Beklagte habe die Wasserabgaben an den Kläger bei der Belieferung des Tannenhofes künstlich verkürzt (§§ 276, 826 BGB)„ Das Berufungsgericht hat den vorinstanzlichen Vortrag des Klägers (insbesondere in den Schriftsätzen vom 9» September 1961, So 3 ff und vom 9» Novembei’ 1962, S05, 6), wie die Bezugnahme im Tatbestand des angefochtenen Urteils erweist, nicht übersehen0 Wenn es sich in den Entscheidungsgründen nicht ausdrücklich damit befaßt hat, liegt darin kein Verfahrensverstoßo Der Urteils-zusammenhang ergibt, daß eine sachentsprechonde Beurteilung auch dieses Punktes stattgefunden hato Da3 Oberlandesgericht war nicht gehalten, auf jedes einzelne Vorbringen des Klägers einzugehen und sich ausdrücklich damit auseinanderzusetzen (vgl* BGHZ 3? 162, 175) <> Der von der Revision in Bezug genommene frühere Vortrag ergibt keinen hinreichenden Anhaltspunkt dafür, daß ein das V/iderklageverlangen ausschließender Umgehungsversuch der Beklagten hinsichtlich ihrer Vertragspflicht oder, wie der Kläger meint, ein dieselbe Folge zeitigendes mißbräuchliches Verhalten im Sinn des § 6 StAnpG vorliegt0 Dem Vorbringen des Klägers ist die Beklagte mit dem nicht zu beanstandenden Hinweis entgegengetreten, daß sie sich aus wirtschaftlichen Erwägungen und nicht zu dem Zweck, das Einkommen des Klägers zu schmälern, dafür entschieden habe, dem Verdienst aus dem Betrieb des Freibades bei Zahlung eines monatlichen Zinses an den Arzt Dr, Z^pl vor dem geringeren Gewinn aus einer bloßen Qucllwasserlieferung den Vorzug zu geben; der Badebetrieb werde im	mit	der	Begründung durch-
BGH, URTEIL vom 2.3.2012, Az. XI ZR 96/11 Mangels anderweitiger vertraglicher Ausgestaltung des Haftungsmaßstabes genügte nach der vor dem 31. Oktober 2009 geltenden Rechtslage, die das Berufungsgericht seiner Entscheidung zutreffend zugrunde gelegt hat (Art. 229 § 22 Abs. 1 Satz 2 EGBGB), gemäß § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB für ein haftungsbegründendes Verschulden des Bankkunden daher regelmäßig einfache Fahrlässigkeit (vgl. MünchKommBGB/Casper, 5. Aufl., § 676a Rn. 20; Karper, DuD 2006, 215, 216; Kind/Werner, CR 2006, 353, 354).
BGH, URTEIL vom 2.3.2012, Az. XI ZR 96/11 Da die von der Revision vor Ablauf der Umsetzungsfrist befürwortete Reduktion des Haftungsmaßstabs des § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu einer vom Gemeinschaftsrecht nicht gebilligten (EuGH, Slg. 2006, 1-6057 Rn. 110) Auslegung contra legem des nationalen Rechts führen würde, ist die Einholung einer Vorabentscheidung des EuGH nach Art. 267 Abs.3 AEUV nicht geboten.
BGH, Urteil vom 4.11.1999, Az. IX ZR 129/99 Es ist davon auszugehen, daß diese Unterlassung vom Beklagten zu vertreten ist (§ 276 BGB; vgl. BGHZ 94, 380, 387; 129, 386, 391).
BGH, URTEIL , Az. VI ZR 277/63 a) Das Berufungsgoricht ist von der Kenntnis der Beklagten um die Gefährlichkeit der Pistole ausgegangen, die es aus ihrem ausdrücklichen Gebot, nur in ihrer Ge-gegenwart und unter ihrer Aufsicht zu schießen, und aus dem vor dem Kinde sicheren Aufbewahren des dazugehörigen Pfeiles entnommen hat« Die weitere Annahme, sie hätten voraussehen müssen, daß ihr knapp 4-jähriger Junge und dessen gleichaltriger Spielgefährte, die beide unter der Aufsicht der beklagten Ehefrau schon mit der Pistole geschossen hatten, auf den Gedanken kommen und ihn durchführen könnten, statt des weggelegten Pfeiles ein anderes ähnliches Holz als Geschoß zu benutzen, ist rechtsbedenkenfrei« Zutreffend verweist das Berufungsgericht darauf, daß sogar eines der vorjährigen Kinder auf diesen Gedanken gekommen ist« Erst recht spricht für die Fahrlässigkeit, daß die Beklagten die Pistole bei den übrigen Spielsachen, unter denen sich auch Buntstifte befanden, aufbewahrten« Der Revision kann nicht zugegeben werden, daß damit der Recht'sbegriff der Fahrlässigkeit verkannt sei« Allerdings können die Anforderungen des Verkehrs für verschiedene Gruppen von Menschen unterschiedlich sein, wenn das Gesotz auch auf ein objektives Maß und nicht die besonderen Verhältnisse dos einzelnen Schädigers abstellt, indem es die Beachtung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt fordert (vgl« BGH Urteil vom 23» Dezember 1953 - VI ZR 166/52 - IM § 276 BGB Be Nr« 2)« Indes hat das Berufungsgericht diese Gesichtspunkte nicht übersehen«
BGH, URTEIL vom 4.5.2011, Az. Diese Rechtsprechung knüpfte daran an, dass die auf die gewohnheitsrechtlich anerkannte Rechtsfigur der culpa in contrahendo gestützte Haftung im Allgemeinen die Gewährung von in Anspruch genommenem Vertrauen voraussetzte (vgl. Palandt/Heinrichs, 61.Aufl., §276 BGB aF Rn. 65 f.).
BGH, URTEIL vom 2.4.2006, Az. XI ZR 15/04 Dahinstehen kann schließlich, ob die Auffassung, ein Verschulden der Kreditinstitute sei mit Rücksicht auf die Vorgaben des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften nicht erforderlich (OLG Bremen WM 2006, 758, 764; Habersack JZ 2006, 91, 93; Hoffmann ZIP 2005, 1985, 1991; Reich/Rörig VuR 2005, 452, 453; Wielsch ZBB 2006, 16, 20), haltbar ist, obwohl nach § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB a.F., sofern nichts anderes bestimmt ist, nur für Vorsatz und Fahrlässigkeit gehaftet wird (vgl. auch Lang/Rösler WM 2006, 513, 517; Thume/Edelmann BKR 2005, 477, 482).
BGH, URTEIL vom 4.5.1975, Az. X ZR 25/73 Denn die Beklagte habe ein eigenes wirtschaftliches Interesse an dem Zustandekommen des Lizenzvertrages gehabt und müsse daher nach den von der Rechtsprechung (BGHZ 14, 313; BGH LM § 276 BGB Fa Nr, 4 und 14) entwickelten Grundsätzen auch selbst für ihr Verhalten bei den Vertragsverhandlungen einstehen.
BGH, URTEIL vom 2.4.2006, Az. XI ZR 400/03 Dahinstehen kann schließlich, ob die Auffassung, ein Verschulden der Kreditinstitute sei mit Rücksicht auf die Vorgaben des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften nicht erforderlich (OLG Bremen WM 2006, 758, 764; Habersack JZ 2006, 91, 93; Hoffmann ZIP 2005, 1985, 1991; Reich/Rörig VuR 2005, 452, 453; Wielsch ZBB 2006, 16, 20), haltbar ist, obwohl nach § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB a.F., sofern nichts anderes bestimmt ist, nur für Vorsatz und Fahrlässigkeit gehaftet wird (vgl. auch Lang/Rösler WM 2006, 513, 517; Thume/Edelmann BKR 2005, 477, 482).
BGH, URTEIL vom 2.2.1977, Az. VI ZR 64/76 Das macht es erforderlich (§ 276 BGB), daß der Nutzungsberechtigte mit der Durchführung der ihm obliegenden Reparaturen eines Grabsteines nur einen Fachmann, in der Regel also einen Steinmetz, Bildhauer oder einen anderen zu dieser Verrichtung befähigten Handwerksmeister (s. BGHZ 34, 206, 212) beauftragt.
BGH, Urteil vom 2.0.1962, Az. An die Sorgfalt, die nach § 276 BGB bei der Erfüllung dieser Bflicht aufzuwenden ist, sind nach ständiger Rechtsprechung strenge Anforderungen zu stellen; handelt es sich um eine erhebliche Gefahr, so muß besondere Vorsorge getroffen werden (BGH Urt. v. 20. Jan. 1956 - VI ZR 342/54 - VRS 10, 252)..
BGH, URTEIL vom 4.3.2012, Az. III ZR 224/10 Nach § 276 Abs.3 BGB kann die Haftung des Schuldners für Vorsatz nicht abbedungen werden; dieses Verbot erfasst auch summenmäßige Haftungsbegrenzungen (Palandt/Grüneberg, aaO, § 276 Rn. 35).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2013, Az. VII ZR 228/12 11	aa) Zu vertreten hat der Unternehmer die Umstände, auf denen die Nichtausführung des Geschäfts beruht, wenn ihm oder seinen Erfüllungsgehilfen insoweit persönliches Verschulden zur Last fällt (§§ 276, 278 BGB), darüber hinaus auch solche Umstände, die seinem unternehmerischen oder betrieblichen Risikobereich zuzuordnen sind (vgl. BGH, Urteil vom 5. März 2008 - VIII ZR 31/07, NJOZ 2008, 2449 Rn. 18 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.0.2009, Az. V ZR 133/08 Der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt (§ 276 Abs. 2 BGB) entspricht der Gläubiger nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs vielmehr schon dann, wenn er prüft, ob die Vertragsstörung auf eine Ursache zurückzuführen ist, die dem eigenen Verantwortungsbereich zuzuordnen, der eigene Rechtsstandpunkt mithin plausibel ist (vgl. BGH, Urt. v. 23. Januar 2008, VIII ZR 246/06, NJW 2008, 1147, 1148).
BGH, URTEIL vom 2.2.1976, Az. VI ZR 199/74 Auf die persönliche Eigenart des Handelnden, seine Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen kommt es im Hinblick auf den abstrakten Maßstab des § 276 BGB grundsätzlich nicht an (RGZ 119, 397, 400; BGHZ 5, 318, 319).
BGH, URTEIL vom 2.4.2006, Az. XI ZR 26/04 Dahinstehen kann schließlich, ob die Auffassung, ein Verschulden der Kreditinstitute sei mit Rücksicht auf die Vorgaben des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften nicht erforderlich (OLG Bremen WM 2006, 758, 764; Habersack JZ 2006, 91, 93; Hoffmann ZIP 2005, 1985, 1991; Reich/Rörig VuR 2005, 452, 453; Wielsch ZBB 2006, 16, 20), haltbar ist, obwohl nach § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB a.F., sofern nichts anderes bestimmt ist, nur für Vorsatz und Fahrlässigkeit gehaftet wird (vgl. auch Lang/Rösler WM 2006, 513, 517; Thume/Edelmann BKR 2005, 477, 482).
BGH, URTEIL vom 4.9.2009, Az. 111 ZR 18/09 Die Notlage, die darauf beruht, dass in der jeweiligen Justizvollzugsanstalt nicht genügend Haftplätze zur Verfügung stehen, mag zwar dazu führen, dass die Beamten 'vor Ort' nicht vorsätzlich im Sinne des § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB handeln; dies kann aber den Staat - unter dem Aspekt des Organisationsverschuldens -nicht entscheidend entlasten (vgl. Senat BGHZ 161, 33, 35; Beschluss vom 21. Dezember 2005 aaO Rn. 4).
BGH, URTEIL vom 5.5.1977, Az. IV ZR 71/76 Diese Fälle sind unter dem rechtlichen Gesichtspunkt der positiven Vertragsverletzung (§ 276 BGB) zu behandeln und werden insoweit zufriedenstellend gelöst, wobei sich auch die der Billigkeit entsprechende Möglichkeit ergibt, ein etwa mitwirkendes Verschulden des Auftraggebers an der Entstehung des Schadens gemäß § 254 BGB zu berücksichtigen (BGH aaO).
BGH, URTEIL vom 2.4.2006, Az. XI ZR 92/04 Dahinstehen kann schließlich, ob die Auffassung, ein Verschulden der Kreditinstitute sei mit Rücksicht auf die Vorgaben des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften nicht erforderlich (OLG Bremen WM 2006, 758, 764; Habersack JZ 2006, 91, 93; Hoffmann ZIP 2005, 1985, 1991; Reich/Rörig VuR 2005, 452, 453; Wielsch ZBB 2006, 16, 20), haltbar ist, obwohl nach § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB a.F., sofern nichts anderes bestimmt ist, nur für Vorsatz und Fahrlässigkeit gehaftet wird (vgl. auch Lang/Rösler WM 2006, 513, 517; Thume/Edelmann BKR 2005, 477, 482).
BGH, Urteil , Az. VII ZR 28/59 8 Ein arglistiges Verschweigen des Beklagten würde voraussetzen, daß der Beklagte bei Vertragsschluß subjektiv erkannt hätte, das Kraftv/erk gehe von der irrigen Annahme aus, er (Beklagter) sei Eigentümer des Grund und Bodens, auf dem das Behelfsheim stehe, oder er habe mindestens über dieses Grundstück einen langfristigen Pachtvertrag, und daß er weiter erkannt hätte, diese Umstände seien für das Kraftwerk von wesentlicher Bedeutung und ursächlich für den Abschluß des Vertrags vom 22. August 1956 (vgl. BGH LM Nr. 1 zu § 276 BGB (P b)).
BGH, Urteil vom 2.10.1999, Az. X ZR 129/96 Somit hat der Beklagte zu 1 - ausgehend den tatrichterlichen Feststellungen - die erforderliche Umsicht und Sorgfalt außer acht gelassen und die Belehrung des Klägers fahrlässig unterlassen (§ 276 BGB; vgl. BGH, Urt. v. 14.1.1975 - VI ZR 102/74, VersR 1975, 425, 426).
BGH, URTEIL vom 2.8.2003, Az. XI ZR 74/02 Ein Erklärungsbewußtsein des Betroffenen ist dazu nicht unbedingt erforderlich; vielmehr reicht es aus, daß er bei pflichtgemäßer Sorgfalt gemäß § 276 BGB a.F. hätte erkennen und vermeiden können, daß seine Äußerung nach Treu und Glauben und der Verkehrssitte als Willenserklärung aufgefaßt werden durfte, und der Empfänger sie auch tatsächlich so verstanden hat (st.Rspr., siehe z.B. BGHZ 109, 171, 177; Senatsurteile vom 14. Mai 2002 - XI ZR 155/01, aaO und vom 29. April 2003 - XI ZR 201/02, aaO).
BGH, Urteil vom 4.5.1961, Az. VII ZR 259/59 e)	Das beklagte Land trägt vor, im vorliegenden Pall seien nicht die Voraussetzungen gegeben, unter denen sich ein Anspruch aus Verschulden bei Vertrags Verhandlungen gegen einen nicht als Vertragspartei in Aussicht genommenen Dritten, z.B. den als Vertreter der 'Vertragspartei11 Handelnden, richten kann (BGH LM Nr. 4 zu § 276 BGB (Pa)).
BGH, Urteil vom 4.10.1999, Az. erin zu 30/47 Dies gilt entsprechend, soweit die Beklagte mit diesem Vorbringen ein Verschulden bei Vertragsschluß (vgl. BGH, Urt. v. 26. September 1961 -VI ZR 92/61, NJW 1962, 31; Baumgärtel, aaO §276 BGB Rdnr. 16) und eine unerlaubte Handlung geltend macht.
BGH, Urteil vom 2.1.2001, Az. Angesichts des auch im Arzthaftungsrecht maßgeblichen objektivierten zivilrechtlichen Fahrlässigkeitsbegriffs im Sinne des §276 Abs. 1 Satz 2 BGB (vgl. hierzu z.B. Senatsurteil BGHZ 113, 297, 303 f. m.w.N.) hat der behandelnde Arzt jedoch grundsätzlich für sein dem medizinischen Standard zuwiderlaufendes Vorgehen auch dann haftungsrechtlich einzustehen, wenn dieses aus seiner persönlichen Lage heraus subjektiv als entschuldbar erscheinen mag, etwa weil er sich im gegebenen Behandlungsgeschehen als überfordert erwies und daher mit medizinisch falschen Mitteln helfen wollte.
BGH, URTEIL , Az. vertraute (negatives Interesse)» Bas Berufungsgericht verneint auch einen solchen Ersatzanspruch„ Hiergegen wendet sich die Revision teilweise mit Recht o Dem Grunde nach kommt ein Schadensersatzanspruch aus Verschulden hei Vertragsschluß nach ständiger Rechtsprechung dann in Betracht, wenn auf Grund von Vertragsverhandlungen eine Treue- oder Sorgfaltspflicht des einen Partners gegenüber dem anderen entstanden ist und schuldhaft verletzt v/ird (§ 276 BGB; vgl» Senatsurteil BGHZ 6, 330)., Bas Bestehen einer solchen Treuepflicht wird vom Berufungsgericht ohne Rechtg-irrtum bejaht: zwischen den Parteien hätten vertragsähnliche Beziehungen bestanden, die über das Stadium unverbindlicher Vorverhandlungen hinausgegangon waren; beide Parteien seien auf die Durchführung des beabsichtigten Vertrags bereits eingestellt gewesen und hätten hierfür Aufwendungen gemacht; hieraus habe sich für die Beklagte die Verpflichtung ergeben, die Verhandlungen nicht aus unbilligen Erwägungen scheitern zu lassen» Zeitlich kommt eine solche Treupflicht indessen nicht erst für die vom Berufungsgericht allein gesehene Zeit nach der beiderseitigen Vornahne von Aufv/endungen in Betracht, sondern kann für die Beklagte bereits in dem Zeitpunkt entstanden sein, v/o sie dem Kläger die Durchführung von baulichen Sonder-wünschen auf seine Kosten gestattete, weil sie seitdem wußte oder mindestens erkennen mußte, der Kläger werde Aufwendungen machen, die er unterließe, wenn er nicht mit dem Abschluß des mit den Verhandlungen angestrebten
BGH, URTEIL vom 3.10.2007, Az. XII ZR 213/05 Welche Sorgfalt der Verkehr jeweils erfordert, ist bei der hier allein in Betracht kommenden einfachen Fahrlässigkeit nach einem objektivierten für die jeweiligen Verkehrskreise festzustellenden Maßstab zu beurteilen (MünchKomm/Grundmann 5. Aufl. § 276 BGB Rdn. 54 f. m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.10.2010, Az. III ZR 57/10 Die Verantwortlichkeit des Gläubigers kann sich nicht nur aus Verstößen gegen vertragliche Haupt- oder Nebenpflichten (§ 276 BGB) ergeben, sondern auch daraus, dass er nach der vertraglichen Risikoverteilung die Gefahr für ein bestimmtes Leistungshindernis übernommen hat (so bereits zu § 324 BGB a.F. Senatsurteil vom 18. Oktober 2001 - III ZR 265/00 - NJW 2002, 595 m.w.N.; weiterhin Pa-landt/Grüneberg, BGB, 69. Aufl., § 326 Rn. 9; Bamberger/Roth/Grothe, BGB, 2. Aufl., § 326 Rn. 14).
BGH, Urteil vom 3.8.1954, Az. VI ZR 124/53 Es genügt nicht der Nachweis, die gewöhnliche Verkehrssorgfalt angewendet zu haben (§ 276 BGB), vielmehr kommt es darauf an, ob der geschehene Unfall auch für einen besonders sorgfältigen Kraftfahrer bei der gegebenen Sachlage unvermeidbar gewesen ist (BGH VRS Bd 4 S 175 /J777; Bd 5, 329 = DAR 1953, 113 u.a.).
BGH, URTEIL vom 2.3.2003, Az. XI ZR 201/02 Ein Erklärungsbewußtsein des Betroffenen ist dazu nicht unbedingt erforderlich; vielmehr reicht es aus, daß er bei pflichtgemäßer Sorgfalt gemäß § 276 BGB hätte erkennen und vermeiden können, daß seine Äußerung nach Treu und Glauben und der Verkehrssitte als Willenserklärung aufgefaßt werden durfte, und der Empfänger sie auch tatsächlich so verstanden hat (BGHZ 109, 171, 177; Senatsurteil vom 14. Mai 2002 - XI ZR 155/01, aaO).
BGH, Urteil , Az. VI ZR 248/54 hie Revision kann sich auch nicht mit Erfolg auf die Erklärung der Sachverständigen berufen, der Beklagten könne wegen ihres Entschlusses«, operativ vorzugehen, kein ärztlicher Kunstfehler vorgeworfen werden«» Versteht man unter ärztlichem Kunstfehler, wie es allgemein geschieht, einen Verstoß gegen einen allgemein anerkannten Grundsatz der ärztlichen Wissenschaft, so ist die operative Behandlung -eines Bruches insofern kein Kunstfehler, als diese;»Behandlungsart in der ärztlichen Praxis ihre Anerkennung gefunden hat, has schließt aber nicht aus, daß einem Arzt die Wahl dieser Behandlungsart im Einzelfall als eine Fahrlässigkeit im Sinne des § 276 BGB zur Last gelegt werden kann«, hie Begriffe 'Kunstfehler' und 'Verschulden” des Arztes decken sich nicht (BGHZ 8, 138 [l40]).
BGH, URTEIL vom 4.10.1992, Az. IX ZR 200/91 Diese Belehrung hat der Beklagte zu 1) - ausgehend vom Klagevortrag - fahrlässig unterlassen (§ 276 BGB; vgl. BGH, Urt. v. 14. Januar 1975 - VI ZR 102/74, VersR 1975, 425, 426; v. 31. Oktober 1985 - IX ZR 175/84, WM 1986, 199,
BGH, URTEIL vom 2.4.2003, Az. VI ZR 259/02 Bei dem zweiten Aspekt hat das Berufungsgericht den auch im Arzthaftungsrecht maßgeblichen objektivierten zivilrechtlichen Fahrlässigkeitsbegriff im Sinne des § 276 Abs. 1 S. 2 BGB verkannt (vgl. Senatsurteil BGHZ 113, 297, 303).
BGH, Urteil vom 1.11.1957, Az. II StR 194/56 Das Berufungsgericht hat weder den Rechtsbegriff der Fahrlässigkeit überhaupt und der groben Fahrlässigkeit im besonderen verkannt, noch hat es bei der Prüfung, ob sich der vorliegende, im wesentlichen unstrei- tige Tatbestand unter diesen Begriff einordnen läßt, das ihm hierbei eingeräumte tatrichterliche Brmessen (BGHZ 10, 14) überschritten-oder gegen zwingende Verfahrensgrund** sätze oder allgemeine Rrfalirungsregeln verstoßen» Die Frage ob ein bestimmtes Verhalten die im Verkehr erforderliche Sorgfalt (§ 276 Abs» 1 Satz 2 BGB) in besonders hohem Grade vermissen läßt, also nicht nur einfach als fahrlässig, sondern darüber hinaus als grob fahrlässig zu bezeichnen ist, läßt sich nicht ein für allemal nach festen Normen, sondern hur von Fall zu Fall beantworten (BGHZ 10, 14, 17).
BGH, URTEIL vom 4.0.2003, Az. IX ZR 422/99 Dabei lagen aber besondere Umstände vor, aufgrund deren eine Partei der anderen Betreuung oder zu demindest Aufklärung schuldete (vgl. auch OLG Hamm NJW-RR 1994, 243, 245; OLG Frankfurt NJW-RR 1997, 170, 172; Palandt/Heinrichs, §276 BGB Rn. 77).
BGH, , Az. X ZR 151/56 denn nach § 276 BGB ist nicht die übliche, sondern die im Verkehr erforderlich^ Sorgfalt zu verlangen (BGHZ 8, 138, 141)« Es könnte die Beklagte deshalb nicht entlasten, wenn sie sich so verhalten hätte, wie es nach der Behauptung der Revision im Werbewesen gebräuchlich ist* Auch wenn dies der Dali wäre, hätte die Beklagte zwar die übliche, aber nicht die hier erforderliche Sorgfalt beobachtet, da die Befolgung einer Übung, die eine Nachlässigkeit enthält, den gesetzlichen Anforderungen nicht genügt*
BGH, URTEIL vom 4.4.1995, Az. IX ZR 140/94 Es ist davon auszugehen, daß dies auf einem Verschulden beruht (§ 276 BGB), weil der Beklagte entweder sein eigenes Verhalten trotz begründeten Anlasses nicht überprüft oder bei einer solchen Prüfung seinen Fehler übersehen hat, obwohl ihn ein sorgfältiger Steuerberater erkennen konnte und mußte, oder weil er zwar eine Haftpflicht erkannt, aber dennoch den gebotenen Hinweis unterlassen hat (vgl. BGHZ 94, 380, 386; BGH, Urt. v. 3. November 1988 - IX ZR 203/87, WM 1988, 1856, 1858).
BGH, URTEIL vom 2.10.1971, Az. VI ZR 16/70 Nur bsonders krasse und auch subjektiv schlechthin unentschuldbare Pflichtverletzungen, die das gewöhnliche, in § 276 Abs. 1 Satz 2 BGB bestimmte Maß erheblich übersteigen, können den schwerwiegenden Vorwurf grober Fahrlässigkeit recht-fertigen (BGH Urt. v. 25. April 1957 - II ZR 145/56 -VersR 1957, 352, 353; Urt. v. 30. Juni I960 - II ZR 170/58 - VersR I960, 626).
BGH, URTEIL vom 4.9.1977, Az. VII ZR 195/76 Eine eigene Haftung von Erfüllungsgehilfen, Vertretern oder Sachwaltern hat die Rechtsprechung bislang nur ausnahmsweise dann bejaht, wenn diese im Vertragspartner besonderes Vertrauen erweckt haben und ihnen Verschulden bei Vertragsschluß zur Last fällt (BGHZ 14, 313, 318; 56, 81; 63, 382; BGH LM § 276 BGB (Fa) Nm.
BGH, URTEIL vom 2.2.2013, Az. XI ZR 227/12 Ein Kreditinstitut hat den Erlass eines Zahlungsverbots aber nicht nur zu vertreten, soweit dieses auf Umständen beruht, für welche den Organen oder Erfüllungsgehilfen persönliches Verschulden zur Last fällt (§§ 276, 278 BGB), sondern darüber hinaus auch dann, wenn die zu dem Erlass des Zahlungsverbots führenden Umstände dem betrieblichen oder unternehmerischen Risikobereich des Kreditinstituts zuzuordnen sind (vgl. BGH, Urteil vom 5. März 2008 - VIII ZR 31/07, WM 2008, 923 Rn. 2, 17 f.).
BGH, Urteil vom 4.2.1955, Az. VI ZR 283/55 Haftungsausschlusses voraussetzen» daß der Kläger sich der Möglichkeit einer Gefährdung durch den Umstand, der fjür den Unfall ursächlich geworden ist, bewußt war (BGHZ '2, 1159)-, Dafür, daß der Kläger dieses Bewußtsein gehabt hade, sind aber nach der nicht zu beanständenden Annahme des Berufungsgerichts keine Anhaltspunkte gegeben» Wenn der Zweitbeklag ue wie er behauptet, aus Gefälligkeit gehandelt hat, so kann dies keine andere Beurteilung rechtfertigen, denn auch dann würde er nicht nur für grobe Fahrlässigkeit, sondern■für (^ede Außerachtlassung dei im'Verkehr erforderlichen.Sorgfalt (§ 276 BGB) haften,	1	1	,	'	.
BGH, URTEIL vom 2.4.2006, Az. XI ZR 104/04 Dahinstehen kann schließlich, ob die Auffassung, ein Verschulden der Kreditinstitute sei mit Rücksicht auf die Vorgaben des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften nicht erforderlich (OLG Bremen WM 2006, 758, 764; Habersack JZ 2006, 91, 93; Hoffmann ZIP 2005, 1985, 1991; Reich/Rörig VuR 2005, 452, 453; Wielsch ZBB 2006, 16, 20), haltbar ist, obwohl nach § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB a.F., sofern nichts anderes bestimmt ist, nur für Vorsatz und Fahrlässigkeit gehaftet wird (vgl. auch Lang/Rösler WM 2006, 513, 517; Thume/Edelmann BKR 2005, 477, 482).
BGH, URTEIL vom 5.5.2009, Az. V ZR 93/08 Die im Verkehr erforderliche Sorgfalt (§ 276 Abs. 2 BGB) verlangt von dem Verkäufer regelmäßig keine Untersuchung der Kaufsache; der Verkäufer muss sich auch nicht das Verschulden seiner Lieferanten nach § 278 BGB zurechnen lassen (BGH, Urt. v.15. Juli 2008, VIII ZR 211/07, NJW 2008, 2837, 2840 zur Ver-öff. in BGHZ 177, 224 ff. vorgesehen).
BGH, URTEIL vom 2.9.2004, Az. XI ZR 255/03 Aus damaliger Sicht mußte die Beklagte einen Verstoß der Treuhänderin gegen das Rechtsberatungsgesetz bei Beachtung der im Verkehr notwendigen Sorgfalt (§ 276 BGB a.F.) nicht erkennen, zu demal die Vollmacht notariell beurkundet war (BGH, Urteil vom 8. November 1984 - III ZR 132/83, WM 1985, 10, 11) und 1994 nicht einmal ein Notar Bedenken gegen die Wirksamkeit der Vollmacht haben mußte (BGHZ 145, 265, 275 ff.).
BGH, Urteil , Az. Jedoch trifft auch den Wartepflichtigen, der in eine Vorfahrtstraße einbiegen will, im Rahmen des § 276 BGB, der den Verschuldensmaßstab bestimmt, ganz allgemein eine gesteigerte Sorgfaltspflicht (BayObLG VerkMitt 1975, 58; OLG Karlsruhe DAR 1977, 248; OLG Frankfurt NZV 1990, 472).
BGH, Urteil , Az. Da hiernach die Beurteilung des Beklagten hinsichtlich, der angeführten Küster aus' dem Gesichtspunkt der positiven Vertragsverletzung gemäß § 276 BGB gerechtfertigt ist (BGHZ 16, 4, 11 - Manteimodell), bedarf es keiner Prüfung, ob das Berufungsgericht in dem Verhalten des Beklagten auch zu Hecht einen Verstoß gegen § 1 tnSG erblickt hat.
BGH, URTEIL vom 2.10.2004, Az. VI ZR 335/03 a) Ein solches Verhalten setzt voraus, daß die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer acht gelassen (§ 276 Abs. 2 BGB) und dabei die Möglichkeit eines Schadenseintritts erkannt oder sorgfaltswidrig verkannt wurde sowie ein die Gefahr vermeidendes Verhalten möglich und zu demutbar war (vgl. Senatsurteile BGHZ 58, 48, 56 und vom 10. November 1992 - VI ZR 45/92 - VersR1993, 230, 231; BGH Urteil vom 23. Oktober 1952 - III ZR 273/51 - LM Nr. 1 zu § 828 BGB).
BGH, URTEIL vom 2.1.2009, Az. VI ZR 86/08 Vielmehr erscheint ein solcher Vorwurf nur dann als gerechtfertigt, wenn eine auch subjektiv schlechthin unentschuldbare Pflichtverletzung vorliegt, die das in § 276 Abs. 2 BGB bestimmte Maß erheblich überschreitet (st. Rspr.; vgl. zuletzt Senatsurteile vom 12. Juli 2005 -VI ZR 83/04 - VersR 2005, 1559, insoweit in BGHZ 163, 351 nicht abgedruckt; vom 30. Januar 2001 -VI ZR 49/00 - VersR 2001, 985, 986 und BGH, Urteil vom 29. Januar 2003 - IV ZR 173/01 - VersR 2003, 364).
BGH, URTEIL vom 2.4.2006, Az. XI ZR 6/04 Dahinstehen kann schließlich, ob die Auffassung, ein Verschulden der Kreditinstitute sei mit Rücksicht auf die Vorgaben des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften nicht erforderlich (OLG Bremen WM 2006, 758, 764; Habersack JZ 2006, 91, 93; Hoffmann ZIP 2005, 1985, 1991; Reich/Rörig VuR 2005, 452, 453; Wielsch ZBB 2006, 16, 20), haltbar ist, obwohl nach § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB a.F, sofern nichts anderes bestimmt ist, nur für Vorsatz und Fahrlässigkeit gehaftet wird (vgl. auch Lang/Rösler WM 2006, 513, 517; Thume/Edelmann BKR 2005, 477, 482).
BGH, Urteil vom 2.3.2000, Az. Abweichend vom Strafrecht gilt im Zivilrecht kein individueller, sondern ein auf die allgemeinen Verkehrsbedürfnisse ausgerichteter objektiver Sorgfaltsmaßstab (vgl. dazu Palandt/Heinrichs, §276 BGB Rdn. 15 m.w.N.).
BGH, Urteil , Az. V LR 23/58 Frei]ich MUß zwischen der Vertragsverletzung und dem daraus entstandenen Schaden ein adäquater ursächlicher Zusammenhang bestehen-Dies bedeutet aber nicht, daß der Handelnde sich des späteren Schadens hätte bewuBt werden mtiesen (HGZ 81, 359, 361)- Fahrlässigkeit ist zu verneinen, wenn die Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines rechtswidrigen Erfolges*so gering ist, daB sie auch einen pflichtmäßig Handelnden nicht von der Handlung abgehaüten hätte (BGH Ki § 276 BGB Bb Hr. 2).
BGH, URTEIL vom 4.0.2014, Az. VII ZR 168/13 Zu vertreten hat der Unternehmer die Umstände, auf denen die Nichtausführung des Geschäfts beruht, nicht nur, wenn ihm oder seinen Erfüllungsgehilfen insoweit persönliches Verschulden zur Last fällt (§§ 276, 278 BGB), sondern darüber hinaus auch dann, wenn sie seinem unternehmerischen oder betrieblichen Risikobereich zuzuordnen sind (BGH, Urteil vom 5. März 2008 -VIII ZR 31/07, WM 2008, 923 Rn. 18; Beschluss vom 10. Oktober 2013 - VII ZR 228/12, juris Rn. 11) oder auf einem übernommenen Risiko beruhen (BGH, Urteil vom 21. Oktober 2009 - VIII ZR 286/07, NJW 2010, 298 Rn. 25).
BGH, URTEIL vom 4.1.1973, Az. VII ZR 119/71 Die Grundlage eines Schadensersatzanspruchs wegen Verschuldens bei Vertragsschlusses ist enttäuschtes Vertrauen (RGZ 120, 249, 251; BGH LM Nr. 1 zu § 276 Fb BGB; BGH LM Nr. 1 zu VOB (A) = NJW 1966, 498).
BGH, Urteil , Az. II ZR 145/56 sich frisch und wolle weiterfahren, nicht hätte trauen dürfen, sondern im Bewußtsein seiner Verantwortung und der vorausgegangenen starken Beanspruchung des Fahrers auf seinem ursprünglichen Plan* in Großgerau zu übernachten, hätte bestehen müssen» Wenn er statt dessen den Wünschen des Zeugen nachgab und auf der Weiterfahrt, nachdem ihm erklärt hatte, er werde nun doch müde, nicht wenigstens dafür sorgte, daß der Zeuge bis zur nächsten Parkstelle wach blieb, so handelte er in der Tat fahrlässig» Biese Gesichtspunkte hat das Berufungsgericht aber auch nicht übersehen« Es hat die von der Revision angeführten Umstände, die das Verhalten des Zeugen Stp^pp als pflichtwidrig erscheinen lassen, hinreichend berücksichtigt* ist aber in erschöpfender und rechtlich einwandfreier Würdigung des Sachverhalts zu der Überzeugung gelangt, daß das Verschulden des Zeugen nach Lage des Falles jedenfalls nicht als grob angesehen werden könne« Dabei ist es zutreffend davon ausgegangen, daß grob fahrlässig nur der handelt, der die im Verkehr erforderliche Sorgfalt nach den gesamten Umständen in einem ungewöhnlich hohen Grade verletzt und dasjenige unbeachtet läßt, was im gegebenen Fall jedem einleuchten müßte (BGHZ 10, 14)o Rur besonders krasse und auch subjektiv schlechthin unentschuldbare Pflichtverletzungen, die das gewöhnliche, in § 276 Abs 1 Satz 2 BGB bestimmte Maß erheblich übersteigen., können den schwerwiegenden Vorwurf grober Fahrlässigkeit rechtfertigen« Im Hinblick auf die allgemein bekannten großen Gef ähren« die das Steuern eines Kraftfahrzeugs in
BGH, URTEIL vom 4.6.2012, Az. III ZR 71/12 Der Anschlussinhaber muss nach dem Maßstab des § 276 Abs. 1 BGB (Senatsurteil vom 16. März 2006 - III ZR 152/05, BGHZ 166, 369 Rn. 20; Senatsurteil vom 4. März 2004 aaO, S. 209) alle ihm zu demutbaren geeigneten Vorkehrungen treffen, um eine von ihm nicht gebilligte Nutzung seines Anschlusses zu unterbinden.
BGH, URTEIL vom 4.0.1935, Az. X ZR 88/93 Zwar tritt eine Haftung aus positiver Forderungsverletzung nur ein, wenn der auf Ersatz in Anspruch Genommene die Pflichtverletzung im Sinne des § 276 BGB zu vertreten hat (vgl, BGHZ 11, 80, 83; st. Rspr.).
BGH, URTEIL vom 1.6.1973, Az. II ZR 86/71 Oer Schiffsführer und der Kapitän stehen hiernach in einem gesetzlichen Schuldverhältnis zu den Ladungsbeteiligten und haften aus diesem nach § 276 BGB (BGH Urteil vom 18. März 1971 - II ZR 94/69 - LM §§ 511» 512 HGB Nr. 1).
BGH, Urteil vom 2.2.1997, Az. XI ZR 117/96 Grundsätzlich besteht eine Verpflichtung zu dem Ersatz des Schadens eines anderen nur bei schuldhaftem Verhalten (§ 276 BGB; BGHZ 114, 238, 240 f.; 115, 38, 42; 119, 152, 168).
BGH, URTEIL vom 4.0.1974, Az. VII ZR 146/72 In seiner Entscheidung BGHZ 48, 78, 81 hat der Senat offen gelassen, ob die Haftungsbeschränkung des § 6 Nr. 5 Abs. 2 VOB (B) bei vorsätzlichem Handeln einer Vertragspartei nach § 276 Abs. 2 BGB nicht gilt.
BGH, URTEIL vom 2.1.2014, Az. VI ZR 51/13 Vielmehr erscheint eine Inanspruchnahme des haftungsprivilegierten Schädigers im Wege des Rückgriffs nur dann gerechtfertigt, wenn eine auch subjektiv schlechthin unentschuldbare Pflichtverletzung vorliegt, die das in § 276 Abs. 2 BGB bestimmte Maß erheblich überschreitet (vgl. Senatsurteile vom 30. Januar 2001 -VIZR 49/00, aaO und vom 12. Januar 1988 -VIZR 158/87, VersR 1988, 474, 475 mwN sowie BGH, Urteil vom 8. Juli 1992 - IV ZR 223/91, BGHZ 119, 147, 149).
BGH, , Az. Der Verstoß der Beklagten gegen die ihnen der Klägerin gegenüber obliegenden vertraglichen Schutzpflichten stellt eine positive Vertragsverletzung dar» Für den hierdurch ent-| standenen Schaden haben die Beklagten, soweit ihnen ein Ver-.g schulden zur Last fällt (§ 276 BGB) in vollem Umfang im Rahmen der §§ 249 ff BGB einzustehen (BGHZ 11, 80 /847),
BGH, Urteil vom 5.1.2000, Az. Mag bereits zweifelhaft sein, ob der rechtsgeschäftlich Beauftragte sich bei Vertragsschluß dem Auftraggeber gegenüber seiner Zahlungsfähigkeit 'berühmt' oder nur ein sorgsames Vorgehen im Sinne des § 276 BGB verspricht (im letzteren Sinne Soergel/Beuthin, BGB, 12. Aufl., §667 Rdn. 18), so scheidet beim gesetzlich angeordneten Auftragsverhältnis ein begründetes Vertrauen des Auftraggebers in die Zahlungsfähigkeit des Beauftragten als Grundlage einer unbeschränkten Einstandspflicht aus.
BGH, URTEIL vom 3.2.2008, Az. VIII ZR 31/07 18	a) Zu vertreten hat der Unternehmer die Umstände, auf denen die Nichtausführung des Geschäfts beruht, nicht nur, wenn ihm oder seinen Erfüllungsgehilfen insoweit persönliches Verschulden zur Last fällt (§§ 276, 278 BGB), sondern darüber hinaus auch dann, wenn sie seinem unternehmerischen oder betrieblichen Risikobereich zuzuordnen sind (Ebenroth/Boujong/Joost/Strohn/ Löwisch, aaO, Rdnr. 23; Staub/Brüggemann, aaO, Rdnr. 31; Baumbach/Hopt, aaO, Rdnr. 26; MünchKommHGB/v.Hoyningen-Huene, aaO, Rdnr. 53).
BGH, , Az. Bei der Bestimmung der nach § 276 Abs. 1 Satz 2 BGB erforderlichen Sorgfalt ist kein individueller, sondern ein auf die allgemeinen Verkehrsbedürfnisse ausgerichteter objektiver Maßstab anzulegen (vgl. BGH Urteil vom 7. Juli 1980 - II ZR 199/79 = NJW 1980, 2464, 2465).
BGH, , Az. t Es ist in der Rechtsprechung (BGHZ 14? 313? 318) und im Schrifttum (Staudinger, BGB, § 164 An. 17) anerkannt, daß unter Umständen der Vertreter seihst für ein Verschulden hei Verbragsverhandlungen oder heim Vertragsschluß haftbar gemacht werden Rann» Insbesondere ist dieser Gesichts» ■ punkt hei solchen Vertretern herangezogen worden, die die Vertragsverhandlungen im eigenen Interesse maßgeblich führen und aus dem Geschäftsabschluß persönlichen Nutzen erstreben (RGZ 120, 249 (252); 132, 76, 80$ 159, 54)- Der Vertreter haftet auch dann, wenn er in besonderem Maße persönliches Vertrauen in Anspruch genommen und dadurch die VertragsVerhandlungen beeinflußt hat* Ihn trifft unter solchen Umständen auch persönlich die Pflicht, in den Vertragsverhandlungen Tatsachen zu offenbaren, die für den Willensentschluß des anderen Teils von wesentlicher Bedeutung sind und deren Mitteilung von ihm nach Treu und Glauben erwartet werden muß (BGH LM § 276 '(Pb) Nr* 1; § 307 Nr* 1)* Die schuldhafte Verletzung dieser Pflicht führt zu einer Ersatzpflicht des Vertreters selbst (§ 276 BGB)*
BGH, URTEIL vom 2.4.2006, Az. XI ZR 63/04 Dahinstehen kann schließlich, ob die Auffassung, ein Verschulden der Kreditinstitute sei mit Rücksicht auf die Vorgaben des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften nicht erforderlich (OLG Bremen WM 2006, 758, 764; Habersack JZ 2006, 91, 93; Hoffmann ZIP 2005, 1985, 1991; Reich/Rörig VuR 2005, 452, 453; Wielsch ZBB 2006, 16, 20), haltbar ist, obwohl nach § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB a.F., sofern nichts anderes bestimmt ist, nur für Vorsatz und Fahrlässigkeit gehaftet wird (vgl. auch Lang/Rösler WM 2006, 513, 517; Thume/Edelmann BKR 2005, 477, 482).
BGH, URTEIL vom 4.9.1989, Az. III ZR 66/88 1.	Das Berufungsgericht hat Schadensersatzansprüche gegen die Beklagte wegen einer Verletzung des zwischen den Parteien bestehenden, auf dem Anschluß des Klägers an die städtische Kanalisation beruhenden öffentlich-rechtlichen Schuldverhältnisses (analog §§276, 278 BGB; vgl. Senatsurteil BGHZ 54, 299; ferner Senatsurteil vom 7. Juli 1983 - Ill ZR 119/82 = NJW 1984, 6.15, 617, insoweit in BGHZ 88, 85 nicht abgedruckt) sowie wegen Amtspflichtverletzung (§ 839 BGB i.V. m. Art. 34 GG; vgl. Senatsurteil vom 7. Juli 1983 aaO m.w.Nachw.)
BGH, URTEIL vom 4.0.2007, Az. III ZR 146/06 Anders, als dies teilweise in der maklerrechtlichen Fachliteratur verstanden worden ist (vgl. Hiller ZMR 2001, 203; Thode WuB IV A. § 276 BGB 2.01; Breiholdt IBR 2001, 93), hat er aber nicht generell auf die Nebenpflichten des Maklers die für den Anlagevermittler entwickelten Grundsätze (vgl. Senatsurteile vom 13. Mai 1993 - III ZR 25/92 -NJW-RR 1993, 1114 f und vom 13. Januar 2000 - III ZR 62/99 - NJW-RR 2000, 998) übertragen.
BGH, URTEIL vom 2.10.1966, Az. 2, Auch in der Beurteilung der Präge, ob der Beklagte die Verletzung des Klägers verschuldet hat, läßt das Berufung3urteil keinen Rechtsfchlor erkennen» a)	Zutreffend hat das Berufungsgericht bei den Anforderungen, die nach § 276 BGB an den Beklagten zu stellen waren, dessen jugendlichem Alter Rechnung getragen; wenn auch bei der Prüfung der Frage, ob jemand die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer acht gelassen hat und ihn der Vorwurf fahrlässigen Verhaltens trifft, ein allgemeiner objektiver Maßstab anzulegen ist, so ist die Berücksichtigung typischer Verschiedenheiten ganzer Altersgruppen doch nicht ausgeschlossen» Fahrlässiges Handeln eines Jugendlichen kann nur bejaht werden, wenn ein Angehöriger seiner Altersstufe bei Anwendung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt hätte vorhersehen müssen, daß seine Handlung zur Verletzung eines anderen führen könne (vgl» BGHZ 39* 281, 283 mit weiteren Nachweisen)»
BGH, URTEIL vom 2.6.2005, Az. VI ZR 83/04 Vielmehr erscheint ein solcher Vorwurf nur dann als gerechtfertigt, wenn eine auch subjektiv schlechthin unentschuldbare Pflichtverletzung vorliegt, die das in § 276 Abs. 1 BGB a.F. (jetzt: § 276 Abs. 2 BGB n.F.) bestimmte Maß erheblich überschreitet (st. Rspr. vgl. zuletzt Senatsurteil vom 30. Januar 2001 - VI ZR 49/00 -VersR 2001, 985, 986 und BGH, Urteil vom 29. Januar 2003 - IV ZR 173/01 -VersR 2003, 364).
BGH, URTEIL vom 2.0.2005, Az. VI ZR 115/04 Hierzu gehört ein sachgemäßes, geistesgegenwärtiges Handeln erheblich über den Maßstab der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt im Sinne von §276 BGB hinaus (vgl. Senatsurteile BGHZ117, 337, 340 und vom 23. September 1986 - VI ZR 136/85 - VersR 1987, 158, 159 m.w.N.;BGHZ 113, 164, 165).
BGH, URTEIL vom 2.1.2009, Az. VI ZR 28/08 Vielmehr ist ein solcher Vorwurf nur dann gerechtfertigt, wenn eine auch subjektiv schlechthin unentschuldbare Pflichtverletzung vorliegt, die das in § 276 Abs. 2 BGB bestimmte Maß erheblich überschreitet (st.Rspr.; vgl. zuletzt Senatsurteile vom 30. Januar 2001 -VI ZR 49/00 - VersR 2001, 985, 986 und vom 12. Juli 2005 - VI ZR 83/04 - VersR 2005, 1559, insoweit in BGHZ 163, 351 nicht abgedruckt; BGH, Urteil vom 29. Januar 2003 - IV ZR 173/01 - VersR 2003, 364).
BGH, Urteil vom 1.7.1949, Az. Personen öder Firmen über den Abschluß eines Lizenzvertrages verhan-' delt hat, und daß der Lizenznehmer in der Regel nicht erwarten kann, ohne ausdrückliches Verlangen hierüber Auskunft zu erhalten« Das Berufungsgericht hat deshalb zu Recht darin, daß der Kläger die Beklagte nicht auf seine vergeblichen Bemühungen in den Jahren 1949 und 1950, andere Firmen für seine Erfindung zu interessieren, hingewiesen hat, keinen Verstoß gegen Aufklärungspflichten erblickt, v?eil die*Beklagte eine solche Auskunft ohne ausdrückliches Verlangen,nach der Verkehrsauffassung nicht erwarten durf- • te (RGZ 111, 234? BGH Lindenmaier-Möhring § 276 BGB F a Nr 3? F b Nr 1)o
BGH, Urteil vom 5.0.1959, Az. / darf (BGH Urteil vom 17* März 1954 - II ZR 248/55 = IM Nr. V zu§ 276 (RU 1) BGB) * Dabei haften die Verhandlungspartner -gemäß § 276 BGB für jedds Verschulden (RGZ 120, 251; RG JW 1927, 1993 Hr.
AG Duisburg, Urteil vom 4.5.2005, Az. 49 C 1338/05 Angaben im Reisekatalog können als Eigenschaftszusicherung anzusehen sein, wobei jedoch an eine Zusicherung, deren Fehlen der Veranstalter gemäß § 276 BGB zu vertreten hat, strenge Anforderungen zu stellen sind (vgl. Palandt-Sprau, BGB, 64. Auflage, § 651 c, Rn. 2 a).
LG Bochum, Urteil vom 4.7.2006, Az. 1 O 265/05 Da sich bereits der Abschluss des notariellen Kaufvertrages vom 02.02.1999 als Folge der fehlerhaften Beratung darstellt, können die Kläger die Rückabwicklung des Vertrages verlangen und sind auch nicht darauf beschränkt , etwaig Freistellung von Verbindlichkeiten zu verlangen, die sie zur Finanzierung des Kaufpreises eingegangen ist (vgl. hierzu Heinrichs in Palandt, 61. Auflage, § 276 BGB Rn. 78 zur culpa in contrahendo).
AG Hagen, Urteil vom 4.5.2010, Az. 10 C 155/09 51Die Urteile des Kammergerichts C vom 11.05.2005, auf die sich die Klägerin ausdrücklich bezieht sowie des OLG I vom 30.03.2007 beleuchten zudem, wie schwierig die Beurteilung der Rechtsform und ihrer Vertretungsverhältnisse und ihrer Anerkennung von Gesellschaften der J P N innerhalb Deutschlands für hiesige Einwohner und Bürger ist; ein derartiges Prüfungsverhalten kann dem durchschnittlichen Mieter jedenfalls nicht zur Vermeidung eines Verzuges zugemutet werden; dies würde die ortsübliche Sorgfalt bei weitem übersteigen (§ 276 BGB).
LG Hagen, Urteil vom 3.3.2009, Az. 2 O 228/08 Für die Frage, ob ein bestimmtes Verhalten im Sinne des § 276 BGB schuldhaft war, wird man durchaus zu berücksichtigen haben, ob die von der bisherigen Rechtsprechung abweichende neue Entscheidung vor oder nach dem im konkreten Fall beanstandeten Verhalten liegt; im letzteren Fall wird ein schuldhaftes und damit schadensersatzpflichtiges Verhalten auszuschließen sein (vgl. BGH Urteil vom 18.12.1962 I ZR 54/61, NJW 1963, 651).
LG Duisburg, Urteil vom 4.8.1998, Az. 22 S 104/98 Aber auch insoweit obliegt es zunächst der Beklagten, die dafür die Beweislast trägt (vgl. Palandt-Heinrichs, BGB), ein Verschulden der Erfüllungsgehilfin im Sinne von § 276 Abs. 1 BGB darzulegen.
LG Duisburg, Urteil vom 3.0.2002, Az. 10 O 315/01 Das ist aber nicht grundsätzlich der Fall, sondern nur dann, wenn der Vertreter ein erhebliches Eigeninteresse an dem Abschluss des Geschäftes hat oder besonderes Vertrauen in seine Person in Anspruch genommen hat (vgl. Palandt - Heinrichs § 276 BGB Rz. 93 f. m.w.N.).
LG Dortmund, Urteil vom 5.11.2009, Az. 3 O 109/08 § 276 Abs.3 BGB schließt lediglich aus, dass sich der Geschäftsherr für eigenen Vorsatz und den Vorsatz seiner Organe freizeichnet (Staudinger, BGB, § 831, Rn. 42).
AG Dortmund, Urteil vom 2.4.2012, Az. 425 C 7630/11 Das vertragswidrige Verhalten muss auf einem schuldhaften Verhalten des Krankenhauses oder seines Erfüllungsgehilfen (§§ 276, 278 BGB) beruhen (OLG Düsseldorf OLGR Düsseldorf 1995, 154).
AG Unna, Urteil vom 1.3.2004, Az. 16 C 793/03 26Die ausgeurteilte Quote von 30 % zu Lasten der Beklagten erfolgte lediglich aufgrund des Umstandes, dass die Beklagte in Folge ihrer geistigen Behinderung ein geringeres Maß an Schuld im Rahmen des § 276 BGB trifft (vgl. OLG Köln NZV 2003, 189-190; OLG Zelle NZV 1992, 139-143).
LG Düsseldorf, vom 3.10.2005, Az. 2b O 74/99 Er hätte bei der Vergabe des Auftrages an die Beklagte zu 2) die nicht fernliegende Brandgefahr sehen müssen, wenn er, wie das nach § 276 Abs. 1 S. 2 BGB erforderlich ist (BGH NJW 1972, S. 151; OLG Köln NJW-RR 1990, S. 793), das Maß an Umsicht und Sorgfalt eingesetzt hätte, das nach dem Urteil besonnener und gewissenhafter Angehöriger des in Betracht kommenden Verkehrskreises, also von Baufachleuten, zu beachten ist und das von ihm angesichts seiner Ortskenntnis zu beachten war.
LG Düsseldorf, vom 3.10.2005, Az. 2b O 95/99 Er hätte bei der Vergabe des Auftrages an die Beklagte zu 2) die nicht fernliegende Brandgefahr sehen müssen, wenn er, wie das nach § 276 Abs. 1 S. 2 BGB erforderlich ist (BGH NJW 1972, S. 151; OLG Köln NJW-RR 1990, S. 793), das Maß an Umsicht und Sorgfalt eingesetzt hätte, das nach dem Urteil besonnener und gewissenhafter Angehöriger des in Betracht kommenden Verkehrskreises, also von Baufachleuten, zu beachten ist und das von ihm angesichts seiner Ortskenntnis zu beachten war.
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.8.2002, Az. 10 O 592/01 Dies ist aber nur dann der Fall, wenn eine besonders krasse und auch subjektiv schlechthin unentschuldbare Pflichtverletzung vorliegt, die das in § 276 Abs. 1 S. 2 BGB bestimmte Maß erheblich überschreitet (BGH, NJW 1988, 1265 (1266)).
LG Kleve, Urteil vom 3.3.2010, Az. 2 O 494/05 Diese haben beim Einsatz des flüssiggasbetriebenen Brenners zudem die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften nicht beachtet, was ebenfalls gegen die nach § 276 BGB erforderliche Sorgfalt verstößt (vgl. BGH VersR 1976, 166).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.6.2006, Az. 4a O 495/05 Denn Maßstab des § 276 BGB ist nicht ein subjektiver, von der Sorgfalt des einzelnen ausgehender Maßstab, sondern ein auf die allgemeinen Verkehrsbedürfnisse ausgerichteter objektiv-abstrakter Sorgfaltsmaßstab (vgl. BGHZ 39, 283, 80, 193, 106, 323).
OLG Nürnberg, vom 2.3.2014, Az. 1 U 1206/13 Der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt (§ 276 Abs. 2 BGB) ist genügt, wenn im Ergebnis derjenige Sicherheitsgrad erreicht ist, den die in dem entsprechenden Bereich herrschende Verkehrsauffassung für erforderlich hält (so wörtlich BGH, NJW 2010, 1967).
OLG Nürnberg, Beschluss vom 4.8.2011, Az. 8 U 2204/08 Bei der groben Fahrlässigkeit handelt es sich um eine subjektiv schlechthin unentschuldbare Pflichtverletzung, die das gewöhnliche Maß der Fahrlässigkeit des § 276 Abs. 1 BGB erheblich übersteigt (BGH NJW 1992, 3235).
LG Memmingen, vom 4.0.2016, Az. 22 O 1983/13 Abweichend vom Strafrecht gilt im BGB kein individueller, sondern ein auf die allgemeinen Verkehrsbedürfnisse ausgerichteter objektiv-abstrakter Sorgfaltsmaßstab (vgl. Palandt, Kommentar zu dem BGB, Rn. 15 zu § 276 BGB; Rn. 61 zu § 823 BGB).
AG München, vom 4.0.2015, Az. Das Fehlen einer zugesicherten Eigenschaft ist zudem gem. § 276 Abs. 1 S. 1 BGB stets zu vertreten (Palandt-Sprau, 74. Aufl, § 651 c BGB Rn. 2 b).
LG Nürnberg, vom 1.11.2015, Az. 8 S 4857/15 Hierzu gehört ein sachgemäßes, geistesgegenwärtiges Handeln über den Maßstab der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt im Sinne von § 276 BGB hinaus, so dass der Fahrer, der mit Erfolg die Unabwendbarkeit des Unfalls geltend machen will, sich wie ein „Idealfahrer“ verhalten haben muss (BGH NJW 1998, 2222).