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Timestamp: 2016-10-21 13:15:07
Document Index: 93353791

Matched Legal Cases: ['Art. 41', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 41', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'BGE', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 128', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 98', 'Art. 1', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 82', 'Art. 41', 'Art. 1', 'Art. 87', 'Art. 89', 'Art. 41', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 41', 'Art. 1', 'Art. 1', 'BGE', 'BGE', 'Art. 86', 'Art. 87', 'Art. 86', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 41', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 11', 'Art. 1', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 34', 'Art. 41', 'Art. 34', 'Art. 41', 'BGE', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'Art. 24', 'Art. 29', 'Art. 23', 'Art. 1', 'Art. 41', 'Art. 41', 'Art. 86', 'Art. 49', 'Art. 98', 'Art. 1', 'Art. 41', 'Art. 11', 'Art. 24', 'Art. 23']

130 V 21532. Urteil i.S. Helsana Versicherungen AG gegen Kanton Z�rich und Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich
K 27/03 vom 11. Februar 2004
Art. 41 al. 3 1�re et 3�me phrase LAMal; art. 80 ss LAMal (dans leur teneur en vigueur jusqu'au 31 d�cembre 2002); art. 1 let. b et art. 2 en liaison avec les art. 49 ss LPGA, ainsi que art. 1 al.1 et 2 let. d LAMal (dans sa teneur en vigueur depuis le 1er janvier 2003): Droit � la prise en charge de la diff�rence de co�ts; comp�tence et proc�dure. M�me apr�s l'entr�e en vigueur de la loi sur la partie g�n�rale du droit des assurances sociales, il est en principe du ressort des cantons de r�gler, sur le plan cantonal, la comp�tence et la proc�dure pour r�cup�rer et, au besoin, pour faire valoir en justice une cr�ance en remboursement de la diff�rence de co�ts en vertu de l'art. 41 al. 3 1�re phrase LAMal (ATF 123 V 300 consid. 5); (consid. 5 et 6.3.2). Regeste b
Art. 1 al. 1 et 2 let. d, art. 87 LAMal (dans leur teneur en vigueur d�s le 1er janvier 2003); art. 86 al. 1 et 3 3�me phrase LAMal (dans leur teneur en vigueur jusqu'au 31 d�cembre 2002); art. 1 let. b et art. 2 LPGA: Litiges entre assureurs. Les assureurs-maladie n'ont pas la comp�tence de rendre des d�cisions � l'encontre d'un autre assureur-maladie. En cas de litiges entre eux, ils doivent s'adresser directement au tribunal cantonal des assurances qui est comp�tent � raison du lieu selon l'art. 87 LAMal (respectivement jusqu'au 31 d�cembre 2002: art. 86 al. 3 3�me phrase LAMal) (consid. 5.3). Faits � partir de page 216
A. Am 23. Dezember 2002 erhob die Helsana Versicherungen AG (nachstehend: Helsana) beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich Klage gegen den Kanton Z�rich mit dem Rechtsbegehren: BGE 130 V 215 S. 217
In der Begr�ndung f�hrte der Krankenversicherer u.a. aus, er habe bis Anfang 2002 s�mtliche Rechnungen betreffend medizinisch indizierte ausserkantonale ambulante Behandlungen vollumf�nglich bezahlt. Mit zwei Urteilen vom 21. Dezember 2001 (K 203/98 und K 204/98) habe das Eidgen�ssische Versicherungsgericht entschieden, dass die Kantone bei medizinisch bedingten ausserkantona-len ambulanten Behandlungen in �ffentlichen oder �ffentlich subventionierten Spit�lern grunds�tzlich eine Differenzzahlungspflicht nach Art. 41 Abs. 3 KVG treffe, wenn und soweit die in Rechnung gestellten Kosten h�her seien als die Tarife des Standortkantons. In Anbetracht dieser Entscheide stelle sich f�r die Kl�gerin das Problem der R�ckforderung des jeweils vorgeleisteten Tarifdifferenzbetrages, welcher durch den Wohnkanton h�tte bezahlt werden m�ssen.
Mit Beschluss vom 14. Januar 2003 trat das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ohne Anh�rung der Gegenpartei auf die Klage nicht ein (Dispositiv-Ziffer 1). Im Weitern ordnete es an, die Sache werde nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids an die Direktion des Gesundheitswesens des Kantons Z�rich �berwiesen zur Entgegennahme als Begehren um Erlass einer anfechtbaren Verf�gung (Dispositiv-Ziffer 2).
B. Die Helsana erhebt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Rechtsbegehren, das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich sei zu verpflichten, auf die Eingabe vom 23. Dezember 2002 einzutreten.
Der Kanton Z�rich, vertreten durch die Gesundheitsdirektion, beantragt die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung als Aufsichtsbeh�rde (seit 1. BGE 130 V 215 S. 218Januar 2004 im Bundesamt f�r Gesundheit) reicht keine Vernehmlassung ein.
1. 1.1 Die Kosten�bernahme bei ambulanter, teilstation�rer und station�rer Behandlung im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung ist in Art. 41 KVG geregelt.
1.1.1 Art. 41 Abs. 3 Satz 1 KVG lautet wie folgt: Beansprucht die versicherte Person aus medizinischen Gr�nden die Dienste eines ausserhalb ihres Wohnkantons befindlichen �ffentlichen oder �ffentlich subventionierten Spitals, so �bernimmt der Wohnkanton die Differenz zwischen den in Rechnung gestellten Kosten und den Tarifen des betreffenden Spitals f�r Einwohner und Einwohnerinnen des Kantons (Ausgleichs- oder Differenzzahlungspflicht: BGE 123 V 290 und 310).
Der Begriff der medizinischen Gr�nde wird in Absatz 2 Satz 2 n�her umschrieben (vgl. dazu BGE 127 V 138).
1.1.2 Gem�ss Art. 41 Abs. 3 Satz 3 KVG regelt der Bundesrat die Einzelheiten. Diese Befugnis bezieht sich auch auf verfahrensrechtliche Fragen (BGE 123 V 296 Erw. 3).
1.3 1.3.1 Die Regelung der Zust�ndigkeit und des Verfahrens zur Geltendmachung und allenfalls gerichtlichen Durchsetzung von Anspr�chen gegen den Wohnkanton der versicherten Person aufgrund von Art. 41 Abs. 3 KVG ist grunds�tzlich Sache der Kantone. Dabei handelt es sich um selbstst�ndiges kantonales Recht, dessen Verletzung im Rahmen einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde lediglich in engen Grenzen ger�gt werden kann. Das Verfahren darf indessen nicht in der Weise ausgestaltet sein, dass die Durchsetzung des bundesrechtlichen Differenzzahlungsanspruchs �berm�ssig BGE 130 V 215 S. 219erschwert oder sogar vereitelt w�rde (BGE 123 V 300 Erw. 5; vgl. auch RKUV 2003 Nr. KV 254 S. 238 Erw. 6).
1.3.2 Nach der seit 1. Januar 2001 geltenden Ordnung im Kanton Z�rich �berpr�ft die f�r das Gesundheitswesen zust�ndige Direktion die Voraussetzungen f�r die vom Wohnkanton zu �bernehmenden Kosten f�r ausserkantonale Hospitalisationen und veranlasst die entsprechenden Zahlungen. Gegen (ablehnende) Verf�gungen der Direktion kann innert 30 Tagen seit der Mitteilung beim Sozialversicherungsgericht Beschwerde erhoben werden (�� 6 und 27 des Einf�hrungsgesetzes vom 13. Juni 1999 zum Krankenversicherungsgesetz [EG KVG]; vgl. auch � 2 lit. e des Gesetzes vom 7. M�rz 1993 �ber das Sozialversicherungsgericht [GSVGer]).
2. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde richtet sich gegen den Beschluss des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 14. Januar 2003, auf die Klage der Helsana vom 23. Dezember 2002 gegen den Kanton betreffend Anspr�che aus Art. 41 Abs. 3 KVG mangels einer anfechtbaren Verf�gung nicht einzutreten.
2.1 Streitigkeiten �ber die Auslegung und Anwendung von Art. 41 Abs. 3 KVG sind sozialversicherungsrechtlicher Natur im Sinne von Art. 128 OG und daher letztinstanzlich durch das Eidgen�ssische Versicherungsgericht zu beurteilen (BGE 127 V 140 Erw. 1, BGE 127 V 410 Erw. 1, BGE 123 V 290 und 315 Erw. 3a). Das Gleiche gilt, wenn, wie vorliegend, eine letzte kantonale Instanz im Sinne von Art. 98 lit. g und 98a Abs. 1 OG aus formellen Gr�nden auf ein Begehren um Differenzzahlung nicht eingetreten ist und diese Verfahrenserledigung als bundesrechtswidrig ger�gt wird.
Die sachliche Zust�ndigkeit des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts f�r die Beurteilung der Rechtm�ssigkeit des angefochtenen Beschlusses ist daher zu bejahen.
3. W�hrend der Rechtsh�ngigkeit der Klage ist am 1. Januar 2003 das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Kraft getreten.
3.1 3.1.1 Dieses Gesetz koordiniert das Sozialversicherungsrecht des Bundes, indem es u.a. ein einheitliches Sozialversicherungsverfahren festlegt und die Rechtspflege regelt (Art. 1 Ingress und lit. b ATSG).
3.2 Nach der Rechtsprechung sind neue Verfahrensvorschriften vorbeh�ltlich anders lautender �bergangsbestimmungen in der Regel mit dem Tag des In-Kraft-Tretens sofort und in vollem Umfang anwendbar. Dieser intertemporalrechtliche Grundsatz kommt dort nicht zur Anwendung, wo hinsichtlich des verfahrensrechtlichen Systems zwischen altem und neuem Recht keine Kontinuit�t besteht und mit dem neuen Recht eine grundlegend andere Verfahrensordnung geschaffen worden ist (BGE 130 V 1 Erw. 3.2, BGE 129 V 115 Erw. 2.2 mit Hinweisen).
BGE 130 V 215 S. 221Der Allgemeine Teil des Sozialversicherungsrechts, soweit hier von Bedeutung, enth�lt lediglich eine �bergangsrechtliche Regelung formeller Natur. Nach Art. 82 Abs. 2 ATSG haben die Kantone ihre Bestimmungen �ber die Rechtspflege diesem Gesetz innerhalb von f�nf Jahren nach seinem Inkrafttreten anzupassen; bis dahin gelten die bisherigen kantonalen Vorschriften.
4. Es stellt sich die Frage, ob unter dem ATSG von Bundesrechts wegen die Versicherer Anspr�che gegen einen Kanton aufgrund von Art. 41 Abs. 3 Satz 1 KVG direkt mit Klage bei einer allenfalls vom kantonalen Recht zu bezeichnenden Gerichtsbeh�rde geltend zu machen haben. Verhielte es sich so, k�nnte der angefochtene Beschluss vom 14. Januar 2003 nur best�tigt werden, wenn das Nichteintreten auf die Eingabe vom 23. Dezember 2002 mit der Begr�ndung, es fehle an einer nach altem Recht erforderlichen anfechtbaren Verf�gung, nicht �berspitzt formalistisch w�re.
5. 5.1 Gem�ss Art. 1 Abs. 2 KVG sind u.a. Streitigkeiten der Versicherer unter sich (Art. 87; lit. d) sowie das Verfahren vor dem kantonalen Schiedsgericht (Art. 89; lit. e) vom Anwendungsbereich des ATSG ausgenommen. Streitigkeiten zwischen Versicherern und Kantonen betreffend die Differenzzahlungspflicht des Gemeinwesens nach Art. 41 Abs. 3 KVG sind nicht als Ausnahmen erw�hnt.
Die Aufz�hlung in Art. 1 Abs. 2 KVG ist nicht abschliessend. Es gibt an anderen Stellen im Krankenversicherungsgesetz weitere ausdr�cklich vom ATSG abweichende Vorschriften (vgl. GEBHARD EUGSTER, ATSG und Krankenversicherung: Streifzug durch Art. 1 - 55 ATSG, in: SZS 2003 S. 215). Hiezu z�hlen nicht Art. 41 Abs. 3 Satz 1 und 3 KVG. Diese Bestimmungen haben durch das ATSG keine �nderung erfahren.
5.2 Im Bericht der Kommission des Nationalrates f�r soziale Sicherheit und Gesundheit vom 26. M�rz 1999 "Parlamentarische Initiative Sozialversicherungsrecht" (BBl 1999 4523 ff.) wird zu Art. 1 Abs. 2 KVG ausgef�hrt, das ATSG sei prim�r auf das Verh�ltnis Versicherte-Versicherer zugeschnitten. Es sollten daher diejenigen Bereiche ausgenommen werden, f�r welche das ATSG-Verfahren nicht geeignet sei (BBl 1999 4673). Die von der Kommission vorgeschlagene Fassung von Art. 1 Abs. 2 KVG passierte die parlamentarische Beratung diskussionslos (Amtl. Bull. 1999 N 1252, 2000 S 189 und N 652) und wurde unver�ndert ins Gesetz �bernommen. BGE 130 V 215 S. 222
5.3.1 Nach der bisherigen Praxis hatten die Krankenversicherer keine Befugnis zum Erlass von Verf�gungen gegen�ber einem anderen Krankenversicherer (vgl. BGE 120 V 491 Erw. 1a sowie Urteil I. vom 23. November 2001 [U 177/01] Erw. 2a im Verh�ltnis Unfallversicherer/Krankenversicherer). Bei Streitigkeiten untereinander hatten sie sich direkt an das nach alt Art. 86 Abs. 3 Satz 3 KVG �rtlich zust�ndige kantonale Versicherungsgericht zu wenden ( EUGSTER, Krankenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, Rz 408).
5.3.2 Daran hat das ATSG nichts ge�ndert. Im Gesetzgebungsprozess wurde das ATSG-Verfahren, welches vorg�ngig einer gerichtlichen Beurteilung streitiger Anspr�che oder Verpflichtungen eine Verf�gung und in der Regel einen Einspracheentscheid vorsieht (Erw. 3.1.1), im Verh�ltnis zwischen den Versicherern als nicht geeignet bezeichnet (Erw. 5.2). Sodann ist in Art. 87 KVG, welcher im Wortlaut alt Art. 86 Abs. 3 Satz 3 KVG entspricht (vgl. BBl 1999 4684), vom beklagten Versicherer die Rede.
5.4.1 Die in Art. 41 Abs. 3 KVG festgeschriebene Verpflichtung des Wohnkantons der versicherten Person, einen bestimmten Teil der Kosten der ausserkantonalen Hospitalisation zu �bernehmen, BGE 130 V 215 S. 223sofern die Dienste des betreffenden �ffentlichen oder �ffentlich subventionierten Spitals aus medizinischen Gr�nden beansprucht werden, ist sozialversicherungsrechtlicher Natur. Es besteht insofern kein Unterschied zur Kosten�bernahmepflicht der Krankenversicherer im Rahmen dieser Bestimmung. Mit anderen Worten ist in Bezug auf die dem Spital zu verg�tenden Leistungen nicht danach zu differenzieren, wer (Versicherer oder Wohnkanton) und in welchem Umfang f�r die Kosten der medizinisch begr�ndeten ausserkantonalen Hospitalisation (Behandlung und Aufenthalt) aufzukommen hat (BGE 123 V 297 f. Erw. 3b/bb). In diesem Sinne kommt den Kantonen in Bezug auf die Differenzzahlungspflicht nach Art. 41 Abs. 3 KVG durchaus eine den Versicherern zumindest �hnliche Stellung zu.
Eine am Normzweck orientierte Betrachtungsweise l�sst die Stellung der Kantone im Rahmen von Art. 41 Abs. 3 KVG somit qualifiziert anders erscheinen als diejenige der Versicherer. Das Gemeinwesen erbringt nicht Versicherungsleistungen im eigentlichen Sinne. Vielmehr stellen die Differenzzahlungen gewissermassen eine besondere Form interkantonalen Lastenausgleichs im Bereich des Spitalwesens dar. Bei Streitigkeiten zwischen Versicherern und Kantonen im Rahmen von Art. 41 Abs. 3 Satz 1 KVG geht es im BGE 130 V 215 S. 224�brigen nicht um die R�ckforderung von Leistungen, auf die kein Anspruch besteht.
5.4.3 Die Kantone k�nnen somit trotz der sozialversicherungsrechtlichen Natur der Verpflichtung in Bezug auf ihre Differenzzahlungen nach Art. 41 Abs. 3 Satz 1 KVG nicht als Versicherer im Sinne des Krankenversicherungsgesetzes (Art. 11 ff. KVG) gelten. Streitigkeiten zwischen Versicherern und Kantonen im Rahmen dieser Gesetzesbestimmung lassen sich folgerichtig nicht unter Art. 1 Abs. 2 lit. d KVG subsumieren.
5.5 Aus dem Gesagten ergibt sich, dass auch unter dem ATSG das Bundesrecht nicht zwingend vorschreibt, dass die Versicherer Anspr�che gegen einen Kanton aufgrund von Art. 41 Abs. 3 Satz 1 KVG direkt mit Klage bei einer allenfalls vom kantonalen Recht zu bezeichnenden Gerichtsbeh�rde geltend zu machen haben. Die in Erw. 4 aufgeworfene Frage ist somit zu verneinen. Damit kann offen bleiben, ob die verfahrensrechtliche Ordnung des Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsrechts vorliegend anwendbar ist.
6. 6.1 Hinsichtlich der nach In-Kraft-Treten des ATSG anwendbaren Verfahrensordnung auf kantonaler Ebene bei Streitigkeiten zwischen Krankenversicherern und Kantonen betreffend die Differenzzahlungspflicht des Gemeinwesens nach Art. 41 Abs. 3 Satz 1 KVG gilt Folgendes: Entweder sind die Verfahrensvorschriften des ATSG anwendbar oder es kommt kraft Art. 55 Abs. 1 ATSG das Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVG) zum Zuge, oder es ist weiterhin nach BGE 123 V 300 Erw. 5 kantonales Recht massgebend. Allen Regelungen ist bezogen auf den Kanton Z�rich gemeinsam, dass einer allf�lligen gerichtlichen Auseinandersetzung eine Verf�gung im Sinne von Art. 5 VwVG vorauszugehen hat. Der direkte Weg an das kantonale Sozialversicherungsgericht steht nicht offen.
6.2 Es ist daher von Bundesrechts wegen nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf die Klage der Helsana vom 23. Dezember 2002 gegen den Kanton Z�rich mangels einer anfechtbaren Verf�gung nicht eingetreten ist (vgl. BGE 125 V 414 Erw. 1a).
In diesem Zusammenhang kann offen bleiben, ob das kantonale Recht in Bezug auf ambulante Behandlungen aus medizinischen Gr�nden in ausserkantonalen �ffentlichen oder �ffentlich subventionierten Spit�lern nach Art. 41 Abs. 3 KVG l�ckenhaft ist, wie in BGE 130 V 215 S. 225der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird. In den �� 6 und 27 EG KVG/ZH ist zwar die Rede von ausserkantonalen Hospitalisationen. Darunter fallen in erster Linie die station�ren und teilstation�ren Behandlungen einschliesslich Aufenthalt in einem Spital. Zu beachten ist indessen, das die fragliche Regelung aufgrund von BGE 123 V 290 erlassen wurde. In diesem Urteil ging es materiell um Fragen, welche den station�ren Fall betrafen. Dass auch ambulante Behandlungen unter den Begriff der Dienste im Sinne von Art. 41 Abs. 3 KVG fallen, wurde erst sp�ter nach Erlass der �� 6 und 27 EG KVG mit BGE 127 V 409 entschieden. Der z�rcherische Gesetzgeber hat die Regelung nicht an diese Rechtsprechung angepasst und den Begriff Hospitalisationen nicht ersetzt. Bei dieser Rechtslage durfte die Vorinstanz, ohne Bundesrecht zu verletzen oder sogar in Willk�r zu verfallen, �� 6 und 27 EG KVG auch auf Tatbest�nde der Beanspruchung der ambulanten Dienste eines ausserkantonalen �ffentlichen oder �ffentlich subventionierten Spitals aus medizinischen Gr�nden anwenden.
6.3 Bei diesem Ergebnis braucht insbesondere unter intertemporalrechtlichem Gesichtswinkel an sich nicht n�her gepr�ft zu werden, welche der drei in Erw. 6.1 erw�hnten Verfahrensordnungen bei Streitigkeiten zwischen Krankenversicherern und Kantonen nach Art. 41 Abs. 3 Satz 1 KVG unter dem ATSG anwendbar ist. Es erscheint indessen angezeigt, diesen Punkt bereits hier endg�ltig zu kl�ren.
6.3.1 Wie in Erw. 5.2 dargelegt, will das ATSG-Verfahren (Art. 34 ff. ATSG) in erster Linie im Verh�ltnis Versicherer-Versicherte angewendet sein. Die Kantone sind indessen in Bezug auf ihre Verpflichtung zu Differenzzahlungen nach Art. 41 Abs. 3 Satz 1 KVG nicht Versicherer im krankenversicherungsrechtlichen Sinne (Erw. 5.4.3). Ebenfalls k�nnen sie nicht als Versicherungstr�ger oder ihnen gleichgestellte Durchf�hrungsorgane nach Art. 34 ATSG bezeichnet werden. Schliesslich ist zu beachten, dass Art. 41 Abs. 3 Satz 3 KVG dem Bundesrat die Befugnis gibt, die Einzelheiten zu regeln. Darunter fallen auch verfahrensrechtliche Fragen (Erw. 1.1.2). Diese Kompetenznorm ist durch das ATSG nicht ge�ndert oder aufgehoben worden.
6.3.2 Aus den vorstehenden Gr�nden ist auch nach In-Kraft-Treten des ATSG die Regelung der Zust�ndigkeit und des Verfahrens zur Geltendmachung und allenfalls gerichtlichen Durchsetzung des BGE 130 V 215 S. 226Anspruchs auf Differenzzahlung nach Art. 41 Abs. 3 Satz 1 KVG auf kantonaler Ebene weiterhin grunds�tzlich Sache der Kantone (BGE 123 V 300 Erw. 5).
7. 7.1 Die Helsana macht geltend, das Erfordernis der Verf�gung erschwere �berm�ssig oder vereitele unter den gegebenen Umst�nden sogar die Durchsetzung des bundesrechtlichen Differenzzahlungsanspruchs. Sie habe bis zu den Urteilen H. vom 10. Dezember 2001 (BGE 127 V 409) sowie R. und K. vom 21. Dezember 2001 (SVR 2002 KV Nr. 34 S. 123 und K 204/98) s�mtliche Rechnungen ihrer Versicherten betreffend medizinisch indizierte ausserkantonale ambulante Behandlungen und Untersuchungen in �ffentlichen und �ffentlich subventionierten Spit�lern inklusive den kantonalen Differenzbetrag gem�ss Art. 41 Abs. 3 KVG vollumf�nglich bezahlt. Demzufolge stehe ihr nach BGE 123 V 299 Erw. 4 ein eigenst�ndiger R�ckerstattungsanspruch gegen�ber dem Wohnkanton zu. Sie habe im Verlauf des Jahres 2002 die Kantone wegen der Abwicklung der R�ckforderungsf�lle kontaktiert. Gleichzeitig seien zwischen sant�suisse und Schweizerischer Sanit�tsdirektorenkonferenz Verhandlungen �ber eine administrativ sinnvolle Abwicklung der laufenden und zuk�nftigen F�lle gef�hrt worden, allerdings ohne Erfolg. Die klageweise geltend gemachten Anspr�che gegen den Kanton Z�rich umfassten s�mtliche R�ckforderungen f�r medizinisch indizierte ausserkantonale ambulante Behandlungen und Untersuchungen in �ffentlichen und �ffentlich subventionierten Spit�lern der vergangenen f�nf Jahre. Dabei handle es sich nicht um einen oder zwei F�lle, sondern um eine Vielzahl, weshalb das Verf�gungsverfahren unpassend sei. Die Geltendmachung der Forderungen direkt mittels gerichtlicher Klage habe den Vorteil, dass der Anspruch nicht beziffert werden m�sse, das Rechtsmittel auf jeden Fall verwirkungsfristwahrende Wirkung habe und eine unn�tige Verz�gerungstaktik der Kantone verhindert werde.
7.2 7.2.1 Das verfahrensm�ssige Vorgehen der Helsana, ihre Forderungen gegen den Kanton Z�rich direkt mit Klage gerichtlich geltend zu machen, ist unzul�ssig. Etwas anderes behauptet, zumindest im Grundsatz, zu Recht auch der Krankenversicherer nicht. Die Rechtsuchenden haben nicht die Wahl zwischen verschiedenen Verfahren, um ihre Anspr�che geltend zu machen und BGE 130 V 215 S. 227durchzusetzen. Sie haben den Weg zu beschreiten, den das Gesetz vorschreibt (vgl. auch K�LZ/ BOSSHART/ R�HL, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Z�rich, 2. Aufl., Z�rich 1999, N 8 der Vorbemerkungen zu �� 41-71 VRG). Unklarheiten rechtlicher Natur, insbesondere offene Fragen in Bezug auf die Verj�hrung oder Verwirkung der Anspr�che sind unbeachtlich. Sind, wie vorliegend, das Bestehen einer Forderung und deren H�he durch eine Verf�gung festzustellen und festzulegen, kann diese Verfahrensstufe nicht einfach �bersprungen und direkt die (im Rahmen der nachtr�glichen Verwaltungsrechtspflege zust�ndige) Gerichtsbeh�rde angerufen werden.
Im �brigen ist nicht einsehbar, weshalb der Krankenversicherer nicht sofort und sp�testens nach Kenntnis der Urteile R. und K. vom 21. Dezember 2001 (K 203/98 und K 204/98) seine Forderungen aus Art. 41 Abs. 3 KVG gegen�ber dem Kanton Z�rich vorsorglich bei der f�r das Gesundheitswesen zust�ndigen Direktion geltend machte. Ein solches Vorgehen dr�ngte sich umso mehr auf, als und soweit in Bezug auf die Frage der Verj�hrung oder Verwirkung der Anspr�che Unklarheit bestand. An der Geltendmachung der Forderungen aus Art. 41 Abs. 3 KVG gegen�ber dem Kanton Z�rich auf dem hief�r vorgesehen Weg hinderten die Helsana auch nicht die auf eine pauschale L�sung gerichteten Verhandlungen der sant�suisse mit der Schweizerischen Sanit�tsdirektorenkonferenz. Zum einen musste ebenfalls mit dem Scheitern dieser Bem�hungen gerechnet werden. Zum andern ist nicht auszuschliessen, dass der administrative Aufwand und verfahrensm�ssige Engp�sse als Folge der nicht zu vernachl�ssigenden Zahl von R�ckerstattungsantr�gen sich unter Umst�nden positiv auf die laufenden Verhandlungen ausgewirkt h�tten.
7.2.2 Dass das z�rcherische Verfahren zur Geltendmachung und allenfalls gerichtlichen Durchsetzung von Anspr�chen aus Art. 41 Abs. 3 Satz 1 KVG gegen den Kanton als solches den in BGE 123 V 300 Erw. 5 gestellten bundesrechtlichen Minimalanforderungen nicht gen�gte, wird zu Recht nicht vorgebracht. Der Weg �ber die Verf�gung hat im �brigen den Vorteil, dass der Gesuchsteller das Forderungsbegehren grunds�tzlich nicht genau zu beziffern hat.
7.2.3 Ob durch das Kostengutsprachegesuch oder erst durch den Entscheid der zust�ndigen Direktion eine laufende Verj�hrungsfrist unterbrochen oder der Eintritt der Verwirkung gehemmt wird, kann offen bleiben (vgl. UELI KIESER, ATSG-Kommentar: Kommentar BGE 130 V 215 S. 228zum Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000, Z�rich 2003, N 13 f. zu Art. 24 und N 5 zu Art. 29). Ebenfalls braucht hier nicht entschieden zu werden, welche Bedeutung der Klage vom 23. Dezember 2002 f�r die Frage des Erl�schens der Anspr�che infolge Zeitablaufs zukommt (vgl. immerhin zu Art. 23 KUVG [R�ckforderung wegen unwirtschaftlicher Behandlung] RKUV 2003 Nr. KV 250 S. 218 ff. Erw. 2.2). Dar�ber wird die verf�gungszust�ndige Direktion zuerst zu befinden haben.
7.3 Nach dem Gesagten ist es bundesrechtlich nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz mit der Begr�ndung, es fehle an einer anfechtbaren Verf�gung, nicht auf die Klage vom 23. Dezember 2002 eingetreten ist. Der Beschluss vom 14. Januar 2003 ist somit rechtens.
127 V 409,
123 V 298 suite... ,
127 V 140,
127 V 410,
120 V 491,
123 V 299
Art. 1 Abs. 2 KVG suite... ,
Art. 41 al. 3 1,
art. 1 al.1 et 2 let,
Art. 41 Abs. 3 Satz 3 KVG,
Art. 86 Abs. 3 Satz 3 KVG,
art. 49 ss LPGA,
art. 86 al. 1 et 3 3,
art. 1 let. b et art. 2 LPGA,
art. 86 al. 3 3,
Art. 49 Abs. 1, 2 und 5 KVG,
Art. 98 lit. g und 98a Abs. 1 OG,
Art. 1 - 55 ATSG,
Art. 41 Abs. 3 Satz 1 und 3 KVG,
Art. 11 ff. KVG,
Art. 24 und N 5,
Art. 23 KUVG