Source: http://www.saarland.de/SID-21451A03-FFFCE953/1838.htm
Timestamp: 2013-05-21 17:11:56
Document Index: 375577178

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 26', '§ 45', '§ 49', '§ 56', '§ 63']

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Gesetzliche Unfallversicherung Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung
Weitere Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung sind u.a.: Verhütung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und für eine wirksame erste Hilfe zu sorgen (§ 14 Abs. 1 SGB VII), Leistungen der Heilbehandlung einschließlich der medizinischen Rehabilitation, berufsfördernde, soziale und ergänzende Leistungen zur Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben, Geld- und Sachleistungen bei Pflegebedürftigkeit (§§ 26 – 44 SGB VII), Verletztengeld (§§ 45 – 48 SGB VII), Übergangsgeld im Rahmen von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (§§ 49 – 50 SGB VII),
Rentenleistungen, wenn die Erwerbsfähigkeit infolge eines Arbeitsunfalls um wenigstens 20 v.H. gemindert ist (§§ 56 – 62 SGB VII), Leistungen an Hinterbliebene im Todesfall in Form von Sterbegeld, Überführungskosten, Hinterbliebenenrenten sowie Beihilfen (§§ 63 – 71 SGB VII),
Versicherte kraft Gesetzes sind u.a.: Beschäftigte und Auszubildende, Behinderte in anerkannten Werkstätten, Unternehmerinnen / Unternehmer eines landwirtschaftlichen Unternehmens und ihre mitarbeitenden Ehegatten, Kinder während des Besuchs von Tageseinrichtungen, Schüler während des Besuchs von allgemein- oder berufsbildenden Schulen Studierende während der Aus- und Fortbildung an Hochschulen, Personen, die für Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen des öffentlichen Rechts oder deren Verbände ehrenamtlich tätig sind, Personen, die bei Unglücksfällen oder allgemeiner Gefahr oder bei Not Hilfe leisten oder körpereigene Organe, Organteile oder Gewebe oder Blut spenden, ehrenamtlich Tätige.
Anders als in den anderen Zweigen der Sozialversicherung zahlen die Unternehmen allein die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung. Dafür sind die Unternehmer von der zivilrechtlichen Haftung für Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten gegenüber ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern befreit. Die Unfallversicherungsträger erheben ihren Beitrag im Umlageverfahren der nachträglichen Bedarfsdeckung. Das bedeutet: Sie legen ihre Aufwendungen nach Schluss des Geschäftsjahres auf die zugehörigen Unternehmen um. Berechnet werden die Beiträge nach der im abgelaufenen Jahr im Unternehmen gezahlten Lohn- und Gehaltssumme sowie nach der Veranlagung des Unternehmens zu den Gefahrklassen des Gefahrtarifs.
Der Staat ist für ihr rechtmäßiges Handeln verantwortlich. Die Aufsicht des Staates erstreckt sich dabei auf die Rechtmäßigkeit des Handelns der Unfallversicherungsträger. Dabei wird die Einhaltung von Gesetzen und sonstigem Recht, das für die Träger maßgebend ist, überprüft. Sie dient also dem Schutz der Versicherten und garantiert das Funktionieren der Staatsverwaltung. Im Saarland führt die Aufsicht über die Unfallkasse Saarland das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.Für bundesunmittelbare Unfallversicherungsträger ist die zuständige Aufsichtsbehörde das Bundesversicherungsamt.
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Betriebes sind unfallversichert. Ein Betrieb muss innerhalb von drei Tagen jeden Unfall melden, bei dem eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer länger als drei Tage arbeitsunfähig wird. Der/die Beschäftigte muss seinen/ihren Unfall nur dem Arbeitgeber melden. Bei Arbeitsunfähigkeit infolge Arbeitsunfall zahlt der Arbeitgeber sechs Wochen lang weiterhin den Lohn. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als sechs Wochen, zahlt die Krankenkasse ein Verletztengeld im Auftrag des Unfallversicherungsträgers.
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (extern)Bundesverband der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften (extern)Bundesministerium für Arbeit und Soziales (extern)Unfallkasse Saarland (extern)
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung Albrechtstraße 10 c
E-Mail-Kontaktinfo@dguv.de
E-Mail-Kontaktservice@uks.de
Spitzenverbände der landwirtschaftlichen Sozialversicherung Weißensteinstraße 70-72
E-Mail-Kontakt Telefon
E-Mail-Kontaktpoststelle@bva.de
Landwirtschaftliche Sozialversicherung Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Heinestraße 2-4
E-Mail-Kontaktinfo.sb@hrs.lsv.de
Abteilung E Dr. Peter SchichtelSozialversicherung, Gesundheits- und Pflegeberufe, Krankenhauswesen
Erreichbar: Montag bis Donnerstag, 8 bis 20 Uhr E-Mail-Kontakt Telefon
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