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Timestamp: 2018-09-20 03:02:46
Document Index: 202345891

Matched Legal Cases: ['Art 13', 'Art 3', 'Art 3', 'Art 3', 'Art 3', 'Art 3', 'Art 3', 'Art 3', 'Art 3', 'Art 3', 'Art 3', 'Art 3', 'Art 6']

Marlene Danzl. Eine rechtsvergleichende Untersuchung für die private Krankenversicherung - PDF
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1 Marlene Danzl Die geschlechtsabhängige Tarifierung Eine rechtsvergleichende Untersuchung für die private Krankenversicherung Nomos facultas.wuv
2 Inhaltsverzeichnis Vorwort 3 Inhaltsverzeichnis 5 Abkürzungsverzeichnis 13 Eine Lösungsmöglichkeit 17 I. Einführung 19 A. Ausgangslage 19 B. Die geschlechtsabhängige Tarifierung im Spannungsfeld zwischen Versicherungstechnik und dem Streben nach Gleichbehandlung 20 C. Konkretisierung des Themas 21 D. Zur Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtungsweise und zu den Vorteilen einer rechtsvergleichenden Untersuchung 22 E. Gang der Darstellung 24 II. Europarechtliche Vorgaben und ihre Umsetzung im nationalen Recht A. Vorbemerkungen: Zur Bedeutung einer rechtsvergleichenden Betrachtungsweise für den europäischen Gesetzgeber 27 B. Ausgangslage 28 C. Die Gleichbehandlungs-Richtlinie 2004/113/EG Der Entwurf zur Gleichbehandlungs-Richtlinie 2004/113/EG Rahmenbedingungen und Begründung des Vorhabens Inhalt und Erläuterungen Reaktionen und Stellungnahme Reaktionen Stellungnahme zur Zulässigkeit von Art 13 EGV als Rechtsgrundlage und zur Wahrung des Subsidiaritätsprinzips Die Gleichbehandlungs-Richtlinie 2004/113/EG 38 D. Die Umsetzung der Gleichbehandlungs-Richtlinie 2004/113/EG in Deutschland und Österreich Die Umsetzung der Gleichbehandlungs-Richtlinie 2004/113/EG in Deutschland Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz Begründung, Erläuterungen und Auswirkungen Reaktionen Die Umsetzung der Gleichbehandlungs-Richtlinie 2004/113/EG in Österreich Das Versicherungsrechts-Änderungsgesetz Begründung der Lösung und Erläuterungen Durch das VersRÄG 2006 bedingte Neuerungen 51
3 Inhaltsverzeichnis 2.4. Bewertung der Neuregelungen durch interessierte Verkehrskreise und das Schrifttum Gegenüberstellung der in Umsetzung der Gleichbehandlungs- Richtlinie 2004/113/EG erlassenen Vorschriften 53 III. Rechtliche, versicherungsmathematische und tatsächliche Rahmenbedingungen für die (verfassungs) rechtliche Beurteilung 57 A. Die private Krankenversicherung 57 B. Besonderheiten der Prämienbemessung in der privaten Krankenversicherung 58 C. Zur Geschlechtsabhängigkeit des Risikos in der privaten Krankenversicherung 59 IV. Beurteilung der geschlechtsabhängigen Tarifierung in der privaten Krankenversicherung aus Sicht des deutschen Rechts 65 A. Einleitung 65 B. Beurteilung der Zulässigkeit einer Verpflichtung zur geschlechtsabhängigen Tarifierung Gesetzliche Verpflichtung zur geschlechtsabhängigen Tarifierung Einschlägige Vorschriften Die substitutive und die nicht substitutive, aber nach Art der Lebensversicherung betriebene Krankenversicherung Verfassungsrechtliche Beurteilung der Verpflichtung zur geschlechtsabhängigen Tarifierung Grundlagen für die verfassungsrechtliche Beurteilung Die Verpflichtung zur geschlechtsabhängigen Tarifierung als gesetzlich angeordnete Ungleichbehandlung Verfassungsrechtliche Vorgaben des Art 3 GG Der sog allgemeine Gleichheitssatz des Art 3 Abs 1 GG Die besonderen Gleichheitssätze des Art 3 GG für das Merkmal Geschlecht Art 3 GG als relatives Diskriminierungsverbot Zur Rechtfertigung von geschlechtsspezifischen gesetzlich angeordneten Ungleichbehandlungen Verpflichtung zur geschlechtsabhängigen Tarifierung - zulässige Ungleichbehandlung oder unzulässige Diskriminierung? Biologische Ursachen und zwingende Erforderlichkeit als notwendige Kriterien zur Rechtfertigung der Ungleichbehandlung 74
4 Inhaltsverzeichnis Biologische Unterschiede Das Kriterium der zwingenden Erforderlichkeit 76 a. Dauernde Erfüllbarkeit der Verpflichtungen und Angewiesenheit auf das Tarifierungsmerkmal Geschlecht als Rechtfertigungsgründe 76 b. Zur Gefahr einer negativen Risikoselektion Rechtfertigung der Ungleichbehandlung durch kollidierende Grundrechte? Resümee im Schrifttum Persönliche Würdigung und Zwischenergebnis Zum Verhältnis zwischen der expressis verbis angeordneten Verpflichtung zur geschlechtsabhängigen Tarifierung und dem AGG Beurteilung der gesetzlichen Verpflichtung zur Differenzierung nach dem Geschlecht aus europarechtlicher Sicht Zwischenergebnis 85 C. Die Zulässigkeit der geschlechtsabhängigen Tarifierung außerhalb des Anwendungsbereichs expliziter einschlägiger Vorschriften Einführung Einfachgesetzliche Gleichbehandlungspflichten und daraus resultierende Konsequenzen für die Prämienbemessung in der privaten Krankenversicherung Relevante Gleichbehandlungsvorschriften Verpflichtung zur Gleichbehandlung für Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit Einschlägige von der Rechtsform des Versicherungsunternehmens unabhängige Gleichbehandlungsgebote Konsequenzen für die geschlechtsabhängige Tarifierung in der privaten Krankenversicherung Zur Existenz eines allgemeinen versicherungsrechtlichen Gleichbehandlungsgebots und mögliche Konsequenzen für die Prämienbemessung Einfachgesetzliche Gleichbehandlungsvorschriften als mögliche Grundlagen für ein allgemeines versicherungsrechtliches Gleichbehandlungsgebot Abs 1 dvag als Grundlage für eine allgemeine Gleichbehandlungspflicht für Privatversicherer II Abs 2, lld,12abs4, 12 Abs 5 und 81e dvag als Grundlage für eine allgemeine Gleichbehandlungspflicht für private Versicherer 96
5 Inhaltsverzeichnis Abs 2 S 4 dvag als Begründung für ein allgemeines versicherungsrechtliches Gleichbehandlungsgebot Zwischenresümee Zur Existenz eines allgemeinen versicherungsrechtlichen Gleichbehandlungsgebots unabhängig von einfachgesetzlichen Vorschriften Existenz eines allgemeinen versicherungsrechtlichen Gleichbehandlungsgebots aufgrund von Gemeinschaftsbindungen? Die Vorstellung vom Versicherer als Treuhänder der Gefahrengemeinschaft als Grundlage für ein allgemeines versicherungsrechtliches Gleichbehandlungsgebot Zum Grundsatz von Treu und Glauben und seiner Bedeutung für eine allgemeine versicherungsrechtliche Gleichbehandlungspflicht Verpflichtung zur Gleichbehandlung der Versicherten als ein der modernen Versicherung immanenter Grundsatz Existenz eines allgemeinen versicherungsrechtlichen Gleichbehandlungsgebots als Folge einer Optimierungspflicht der Versicherer? Die Lehre vom Normenvollzug als Grundlage für ein allgemeines versicherungsrechtliches Gleichbehandlungsgebot Zur Herleitung eines allgemeinen versicherungsrechtlichen Gleichbehandlungsgebots aus Art 3 GG Zwischenresümee Folgerungen für die geschlechtsabhängige Prämienbemessung Zwischenergebnis Zur Bindung von privaten Krankenversicherern an Art 3 GG und mögliche Konsequenzen für die geschlechtsabhängige Tarifierung Einführung Die Lehre von der Drittwirkung der Grundrechte Unmittelbare Drittwirkung Mittelbare Drittwirkung herrschende Lehre und Rechtsprechung Gleichbehandlung versus Privatautonomie 114
6 Inhaltsverzeichnis 4.4. Zur Drittwirkung des Gleichheitssatzes im Privatversicherungsrecht und sich daraus ergebende Konsequenzen für die geschlechtsabhängige Tarifierung in der Krankenversicherung Zur Drittwirkung des Gleichheitssatzes im Privatversicherungsrecht Allgemeine Überlegungen Zum Vorliegen der Voraussetzungen für die Annahme einer Gleichbehandlungspflichr in der privaten (Kranken-)Versicherung Folgerungen für die geschlechtsabhängige Prämienbemessung in der privaten Krankenversicherung im Schrifttum Persönliche Würdigung Schlussfolgerungen 125 D. Gebietet die deutsche Verfassung die Einführung einer Verpflichtung zur geschlechtsneutralen Tarifierung? Einführung Verpflichtung zur verfassungskonformen Umsetzung der Gleichbehandlungs-Richtlinie 2004/113/EG und sich daraus ergebende Fragestellungen Ausgangslage für die verfassungsrechtliche Beurteilung Die Vorgaben des Art 3 GG für die Beurteilung der gegenständlichen Fragestellung Verfassungsrechtliche Beurteilung Zusammenfassung der Ausgangslage Erste Schlussfolgerungen und Konsequenzen für die weitere verfassungsrechtliche Untersuchung Keine Verpflichtung zur Gleichbehandlung unterschiedlicher Sachverhalte aufgrund von Art 3 Abs 2 S 1 und Abs 3 S 1 GG Exkurs: Unzulässigkeit von Differenzierungen aufgrund von verfassungsrechtlichen Wertungen im geltenden Versicherungsaufsichtsrecht Der Förderauftrag des Art 3 Abs 2 S 2 GG als Grundlage für eine Verpflichtung zur geschlechtsneutralen Tarifierung bei allgemeinen Krankheitskosten Zum Vorliegen eines schütz- und förderungswürdigen Interesses für die Anwendung des Art 3 Abs 2 S 2 GG Verfassungsrechtliche Beurteilung für allgemeine Krankheitskosten 137
7 10 Inhaltsverzeichnis Maßgebliche Überlegungen zur Einführung von Unisex-Tarifen als Maßnahme im Sinne des Art 3 Abs 2 S 2 GG Zur Einheitsprämie als Folge eines Verbots der geschlechtsabhängigen Tarifierung Kollidierende grundrechtlich geschützte Interessen 140 a. Zur Handlungs- und Berufsfreiheit der Krankenversicherer 141 b. Benachteiligung der männlichen Versicherungsnehmer durch die Einführung einer geschlechtsneutralen Tarifierung 143 aa. Fragestellung 143 bb. Zum Verhältnis zwischen Förderauftrag und Diskriminierungsverbot 144 aaa. Meinungsstand im Schrifttum und herrschende Rechtsprechung 144 bbb. Persönliche Würdigung 144 cc. Folgerungen für die verfassungsrechtliche Beurteilung Lösungen im Schrifttum Persönliche Würdigung und Zwischenergebnis Schwangerschafts- und geburtsbezogene Kosten ein Sonderfall? Einführende Bemerkungen Beurteilung in Rechtsprechung und Schrifttum Der Nichtannahmebeschluss des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr a. Inhalt 157 b. Persönliche Würdigung im Hinblick auf die Bedeutung für die gegenständliche Fragestellung Beurteilung im Schrifttum Persönliche Würdigung 162 E. Zusammenfassung der Ergebnisse 164 V. Beurteilung der geschlechtsabhängigen Tarifierung in der privaten Krankenversicherung aus Sicht des österreichischen Rechts 167 A. Einleitung 167 B. Relevante Fragestellungen Keine explizite Verpflichtung zur geschlechtsabhängigen Tarifierung im österreichischen Versicherungsrecht 168
8 Inhaltsverzeichnis Zur Existenz einer Gleichbehandlungspflicht für private Krankenversicherer und mögliche Konsequenzen für die geschlechtsabhängige Tarifierung Gebietet die österreichische Bundesverfassung eine Verpflichtung zur geschlechtsneutralen Tarifierung? Die Fragestellungen im Überblick 170 C. Gleichbehandlungspflichten für private Krankenversicherer und sich daraus ergebende Konsequenzen für die geschlechtsabhängige Tarifierung Mögliche Rechtsgrundlagen Versicherungsrechtliche Gleichbehandlungsgebote und ihre Bedeutung für die Zulässigkeit der geschlechtsabhängigen Tarifierung Einschlägige Vorschriften Folgerungen für die Zulässigkeit der geschlechtsabhängigen Prämienbemessung Zur Bindung von privaten Krankenversicherern an den verfassungsrechtlichen Gleichheitssatz und mögliche Konsequenzen für die geschlechtsabhängige Tarifierung Die Lehre von der Drittwirkung der Grundrechte Unmittelbare Drittwirkung Mittelbare Drittwirkung Weitere Lösungsansätze Zur Drittwirkung des Gleichheitssatzes Vergleich mit dem deutschen Recht Zur Drittwirkung des Gleichheitssatzes im österreichischen Privatversicherungsrecht und sich daraus ergebende Konsequenzen für die geschlechtsabhängige Tarifierung in der Krankenversicherung 179 D. Gebietet die österreichische Bundesverfassung die Einführung einer Verpflichtung zur geschlechtsneutralen Tarifierung? Zusammenfassung der Ausgangslage Die Vorgaben des österreichischen Bundesverfassungsrechts für die Beurteilung der gegenständlichen Fragestellung Die Gewährleistungen des bundesverfassungsrechtlichen Gleichheitssatzes insbesondere im Hinblick auf das Merkmal Geschlecht Der Schutz der Privatautonomie Das Grundrecht auf Erwerbsfreiheit (Art 6 StGG) Vergleich mit dem deutschen Recht und Folgerungen für die Beurteilung 186
9 12 Inhaltsverzeichnis 3. Gebietet die österreichische Bundesverfassung Unisex-Tarife? Beurteilung im rechtswissenschaftlichen Schrifttum Persönliche Würdigung 188 E. Zusammenfassung der Ergebnisse 189 VT. Schlussbetrachtungen 191 Quellenverzeichnis 195 Literatur 195 Judikatur 207 Sonstige Quellen 208