Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F08-10-2010-9C_754-2010
Timestamp: 2016-10-26 04:07:01
Document Index: 205844659

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 28', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

9C_754/2010 (08.10.2010)
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 12. Juli 2010.
Mit Verf�gung vom 24. M�rz 2009 lehnte die IV-Stelle des Kantons Z�rich das Gesuch des 1962 geborenen, fr�her als Bauarbeiter erwerbst�tigen A.________ um Zusprechung einer Invalidenrente mangels eines leistungsbegr�ndenden Invalidit�tsgrades ab, nachdem sie bereits mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Verf�gungen vom 18. M�rz 2004 und 26. Oktober 2006 einen Rentenanspruch verneint hatte.
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die gegen die neuerliche Rentenverweigerung erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 12. Juli 2010 ab.
A.________ f�hrt Beschwerde ans Bundesgericht mit dem Antrag auf Zusprechung einer ganzen Invalidenrente.
Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze, namentlich diejenigen �ber den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis Ende 2007 g�ltig gewesenen Fassung; nunmehr Art. 28 Abs. 2 IVG), die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG [in der bis 31. Dezember 2007 geltenden Fassung; seit 1. Januar 2008: Art. 28a Abs. 1 IVG] und Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348; 128 V 29 E. 1 S. 30; 104 V 135 E. 2a und b S. 136) sowie zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis), richtig dargelegt. Dasselbe gilt f�r die vorinstanzlichen Erw�gungen zu den Vergleichszeitpunkten im Falle einer Neuanmeldung (BGE 130 V 71 E. 3.2.3 S. 77; vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114). Hierauf wird verwiesen.
3.1 Des Weitern gelangte die Vorinstanz - wobei es die hievor (E. 1) angef�hrte Kognitionsregelung zu beachten gilt - insbesondere gest�tzt auf das interdisziplin�re Gutachten des Medizinischen Zentrums O.________ vom 27. November 2008 zum zutreffenden Schluss, dass bis zur erneut ablehnenden Rentenverf�gung vom 24. M�rz 2009 insofern keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist, als dem Versicherten trotz seines chronischen lumbospondylogenen Schmerzsyndroms und der Dysthymie die Verrichtung einer leidensangepassten Erwerbst�tigkeit (in k�rperlicher Hinsicht leicht, wechselbelastend, ohne Zwangshaltungen und ohne mehr als nur gelegentliches Arbeiten �ber die Armhorizontale hinaus) nach wie vor im Umfange eines vollen Pensums uneingeschr�nkt zumutbar w�re. Daraus resultiert keine rentenbegr�ndende Erwerbseinbusse.
3.2 S�mtliche in der Beschwerde ans Bundesgericht erhobenen Einwendungen verm�gen an dieser Betrachtungsweise nichts zu �ndern:
Zum einen macht der Beschwerdef�hrer geltend, die rheumatologische Teilgutachterin des Medizinischen Zentrums O.________, Dr. H.________, Fach�rztin f�r Physikalische Medizin und Rehabilitation, habe sich nicht eingehend mit der abweichenden Beurteilung der Klinik D.________ auseinandergesetzt. Deren �rzte h�tten am Ende eines dreiw�chigen Aufenthaltes keine wirtschaftlich verwertbare Arbeitsf�higkeit mehr erkennen k�nnen (Klinikberichte vom 13. November 2006 und 26. M�rz 2007). Diese �rztliche Angabe erfolgte indessen ausdr�cklich aufgrund der "aktuellen M�glichkeiten und gezeigten Leistungen", d.h. gest�tzt unter anderem auf die an den Tag gelegte subjektive Leistungsf�higkeit. Rein durch die Organbefunde liessen sich n�mlich die Schmerzen auch nach Auffassung der Klinik�rzte nicht hinreichend erkl�ren, zumindest nicht in der geklagten Intensit�t (Bericht vom 13. November 2006). Von einer gegen�ber dem rheumatologischen Teilgutachten Dr. H.________s abweichenden Beurteilung kann mithin nicht gesprochen werden. Vielmehr besteht insofern �bereinstimmung, als die Fach�rztin des Medizinischen Zentrums O.________ ebenfalls zum Schluss gelangte, dass - neben erkl�rbaren Beeintr�chtigungen - auch eine auffallende Diskrepanz bestehe zwischen den objektivierbaren klinischen und radiologischen Befunden und den vom Versicherten demonstrierten Beschwerden und Schmerzen. Es m�sse neben den rheumatologisch erh�rteten Diagnosen auch von einer Symptomausweitung und Selbstlimitation ausgegangen werden. Ferner ist es - entgegen dem Einwand des Beschwerdef�hrers gegen das vom Psychiater Dr. L.________ verfasste Teilgutachten des Medizinischen Zentrums O.________ - keineswegs wissenschaftlich unseri�s, eine psychiatrische Diagnose aufgrund einer einmaligen fach�rztlichen Exploration zu stellen. Jedenfalls kann von einer offensichtlich unrichtigen (oder unvollst�ndigen) vorinstanzlichen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts keine Rede sein. Der Beschwerdef�hrer �bersieht, dass die Beweisw�rdigung des kantonalen Gerichts als solche (einschliesslich der antizipierten Schlussfolgerung, wonach keine weiteren medizinischen Abkl�rungen erforderlich seien) Fragen tats�chlicher Natur beschl�gt und daher f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich ist (E. 1 hievor).