Source: http://www.anwalt24.de/gesetze/hmbhg/114
Timestamp: 2017-02-26 00:21:34
Document Index: 324450887

Matched Legal Cases: ['§ 114', '§ 114', '§ 114', '§ 115', '§ 116', '§ 117', '§ 117', '§ 118', '§ 119', '§ 120', '§ 121', '§ 122', '§ 123', '§ 123', '§ 124', '§ 125', '§ 126', '§ 126', '§ 126', '§ 127', '§ 128', '§ 129', '§ 129', '§ 131', '§ 114', '§ 114', '§ 49', '§ 112', '§ 113', '§ 115', '§ 113', '§ 115']

§ 114 HmbHG, Staatliche Anerkennung als Hochschule | Gesetze auf anwalt24.de
§ 114 HmbHG, Staatliche Anerkennung als Hochschule Inhaltsübersicht
Hamburgisches Hochschulgesetz (HmbHG) Landesrecht Hamburg…§ 114 HmbHG, Staatliche Anerkennung als Hochschule§ 115 HmbHG, Anerkennungsverfahren§ 116 HmbHG, Rechtswirkungen der Anerkennung§ 117 HmbHG, Verlust der Anerkennung§ 117a HmbHG, Niederlassungen auswärtiger Hochschulen; Franchising§ 118 HmbHG, Ordnungswidrigkeiten§ 119 HmbHG, Personalrechtliche Übergangsbestimmungen§ 120 HmbHG, Fortbestehende Rechtsverhältnisse§ 121 HmbHG, Mitgliedschaftsrechtliche Zuordnung§ 122 HmbHG, Vertretung der Dozentinnen und Dozenten in der Universität§ 123 HmbHG, Fortsetzung von Berufungsverfahren§ 123a HmbHG, Übergangsregelung zur Berufung nebenberuflicher Professorinnen und...§ 124 HmbHG, Präsidentinnen, Präsidenten, Vizepräsidentinnen, Vizepräsidenten§ 125 HmbHG, Hochschulräte und Hochschulsenate§ 126 HmbHG, Organisation unterhalb der zentralen Ebene§ 126a HmbHG, Studiengänge§ 126b HmbHG, Nachträgliche Befristung bestehender Ausstattungszusagen§ 127 HmbHG, Prüfungsordnungen§ 128 HmbHG, Satzungen§ 129 HmbHG, Grundordnungen§ 129a HmbHG, Abwicklung der Studiengebühren und des Studiendarlehens…§ 131 HmbHG, Außer-Kraft-Treten von Vorschriften, Fortgeltende Verordnungsermäch...
§ 114 HmbHG, Staatliche Anerkennung als Hochschule
§ 114 HmbHGHamburgisches Hochschulgesetz (HmbHG)Landesrecht HamburgACHTER TEIL – Staatliche Anerkennung als HochschuleTitel: Hamburgisches Hochschulgesetz (HmbHG)Normgeber: HamburgAmtliche Abkürzung: HmbHGGliederungs-Nr.: 221-1Normtyp: Gesetz(1) Eine Bildungseinrichtung, die nicht staatliche Hochschule ist, kann als Hochschule staatlich anerkannt werden, wenn sie bei einer Gesamtwürdigung aller Umstände die Gewähr dafür bietet, Leistungen in Lehre und Forschung zu erbringen, die anerkannten wissenschaftlichen Maßstäben genügen. Dies setzt insbesondere voraus, dass1.das Studium an dem in § 49 genannten Ziel ausgerichtet ist,2.eine Mehrzahl von nebeneinander bestehenden oder aufeinander folgenden Studiengängen an der Bildungseinrichtung allein oder im Verbund mit anderen Einrichtungen des Bildungswesens vorhanden oder im Rahmen einer Ausbauplanung vorgesehen ist; dies gilt nicht, wenn innerhalb einer Fachrichtung die Einrichtung einer Mehrzahl von Studiengängen durch die wissenschaftliche Entwicklung oder das entsprechende berufliche Tätigkeitsfeld nicht nahe gelegt wird,3.die Studiengänge allgemein anerkannten Qualitätsstandards genügen,4.die Studienbewerberinnen und Studienbewerber die Voraussetzungen für die Aufnahme in eine entsprechende staatliche Hochschule erfüllen,5.die Lehraufgaben der Bildungseinrichtung in der Regel von hauptberuflich Lehrenden als ständige Aufgabe erfüllt werden,6.die hauptberuflich Lehrenden die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, die für entsprechende Tätigkeiten an staatlichen Hochschulen gefordert werden,7.die Angehörigen der Bildungseinrichtung an der Gestaltung der akademischen Angelegenheiten in sinngemäßer Anwendung der Grundsätze dieses Gesetzes mitwirken,8.die Vermögensverhältnisse des Trägers der Bildungseinrichtung deren vollständige Finanzierung aus eigenen Mitteln des Trägers auf Dauer gesichert erscheinen lassen,9.die wirtschaftliche Stellung der Lehrenden dauerhaft gesichert ist; dies setzt in der Regel eine Vergütung voraus, die derjenigen entsprechender Lehrpersonen an staatlichen Hochschulen vergleichbar ist.(2) Die Anerkennung kann davon abhängig gemacht werden, dass eine von der zuständigen Behörde ausgewählte sachverständige Stelle bescheinigt, dass das Konzept für die geplante Hochschule eine ausreichende Grundlage bildet, um die Anforderung des Absatzes 1 Satz 1 zu erfüllen (Konzeptprüfung). (3) Nach erfolgter Anerkennung ist der Träger verpflichtet, an der Begutachtung der Hochschule durch eine von der zuständigen Behörde ausgewählte sachverständige Stelle mitzuwirken. Die Begutachtung ist darauf gerichtet, ob die Anforderung des Absatzes 1 Satz 1 erfüllt ist (institutionelle Akkreditierung). Die Begutachtung wird innerhalb der im Anerkennungsbescheid genannten Frist und, soweit dort vorgesehen, nach Ablauf bestimmter Zeiträume jeweils erneut (Reakkreditierung) durchgeführt. (4) Der Träger ist verpflichtet, durch das Gutachten einer im Einvernehmen mit der zuständigen Behörde ausgewählten sachverständigen Stelle nachzuweisen, dass die Studiengänge der Anforderung des Absatzes 1 Satz 2 Nummer 3 genügen. Der Nachweis ist grundsätzlich vor Aufnahme des Studienbetriebs zu erbringen. Der Nachweis kann mit Zustimmung der zuständigen Behörde auch durch die positive Begutachtung eines internen Qualitätssicherungssystems erfolgen.
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 112 HmbHG, Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg§ 113 HmbHG, Evangelische Fachhochschule für Sozialpädagogik§ 115 HmbHG, Anerkennungsverfahren
§ 113 HmbHG, Evangelische Fachhochschule für Sozialpädagogik§ 115 HmbHG, Anerkennungsverfahren