Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=14.11.2000&Aktenzeichen=VI%20R%20128/00
Timestamp: 2020-01-20 09:36:18
Document Index: 1851088

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 32', '§ 9', '§ 32', '§ 9', '§ 9', '§ 32']

BFH, 14.11.2000 - VI R 128/00 - dejure.org
https://dejure.org/2000,945
BFH, 14.11.2000 - VI R 128/00 (https://dejure.org/2000,945)
BFH, Entscheidung vom 14.11.2000 - VI R 128/00 (https://dejure.org/2000,945)
BFH, Entscheidung vom 14. November 2000 - VI R 128/00 (https://dejure.org/2000,945)
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EStG § 9 Abs. 1 Satz 1, § 32 Abs. 4 Sätze 2 und 3
Einkünfte und Bezüge des Kindes - Ausbildungsbedingter Mehrbedarf - Zusatzstudium im Ausland - Erhöhter Lebensbedarf
EStG § 9 Abs. 1 S. 1, § 32 Abs. 4 S. 2, 3
Familienförderung - Ausbildungsbedingter Mehrbedarf mindert Einkünfte und Bezüge des Kindes
§§ 9, 32 EStG
Einkommensteuer; Kürzung der Einkünfte und Bezüge des Kindes um Fortbildungskosten oder besondere Ausbildungskosten
Minderung der Einkünfte und Bezüge des Kindes um Ausbildungs-Mehrbedarf
BFHE 193, 457
BStBl II 2001, 495
Denn die Mehraufwendungen des Klägers wurden durch das Stipendium abgegolten (,in diesem Sinne auch BFH, Urteil vom 14.11.2000, VI R 128/00, BStBl II 2001, 495), welches er seitens des A hierfür zweckgerichtet und unter den sich aus den "Allgemeinen Bedingungen für deutsche Stipendiaten" des A ergebenen Auflagen erhalten hat.
Der BFH hat daher ein Studium nach einer Lehre, ein Zusatzstudium mit dem Ziel "Master of Laws (LLM)" nach bestandenem Staatsexamen (BFH-Urteil vom 14. November 2000 VI R 128/00, BFHE 193, 457, BStBl II 2001, 495) und die gegen geringe Entlohnung ausgeübte Volontärtätigkeit einer Wirtschaftsassistentin (BFH-Urteil vom 9. Juni 1999 VI R 50/98, BFHE 189, 98, BStBl II 1999, 706) als Ausbildung angesehen.
Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind keine Aufwendungen für solche besonderen Ausbildungszwecke (BFH-Urteil vom 14. November 2000 VI R 128/00, BFHE 193, 457, BStBl II 2001, 495, unter 2. b der Gründe).
Aufwendungen für den erhöhten Lebensbedarf wegen einer auswärtigen Unterbringung sind typischerweise mit dem Jahresgrenzbetrag abgegolten, da in diesem Betrag der existenznotwendige Bedarf eines auswärtig untergebrachten Kindes hinreichende Berücksichtigung findet (BFH-Urteile vom 14. November 2000 VI R 62/97 BFHE 193, 444, BStBl II 2001, 491, VI R 52/98 BFHE 193, 453, BStBl II 2001, 489, VI R 128/00 BFHE 193, 457, BStBl II 2001, 495;… vom 25. Juli 2001 VI R 78/00 BFH/NV 2001, 1558, vom 22. Mai 2002 VIII R 74/01 BFHE 199, 283 BStBl II 2002, 695 …und vom 27. Oktober 2004 VIII R 43/04 HFR 2005, 554 und VIII R 8/04 BFH/NV 2005, 536 …und vom 29. Mai 2008 III R 33/06 BFH/NV 2008, 1664).
(d) Dem steht auch nicht die Entscheidung des BFH mit Urteil vom 14. November 2000 (VI R 128/00 BFHE 193, 457, BStBl II 2001, 495) entgegen.
Wie der Senat nach Ergehen der Vorentscheidung im Urteil vom 14. November 2000 VI R 128/00 (BFHE 193, 457, BStBl II 2001, 495) ausgeführt hat, ist ausbildungsbedingter Mehrbedarf - wenn er mit erzielten steuerpflichtigen Einnahmen im Zusammenhang steht gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG bei diesen - und andernfalls gemäß § 32 Abs. 4 Satz 3 EStG von der Summe aus Einkünften und Bezügen abzuziehen.
BFH, 27.10.2004 - VIII R 43/04
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