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Timestamp: 2016-10-23 09:47:47
Document Index: 36854173

Matched Legal Cases: ['Art. 26', 'Art. 18', 'Art. 13', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 31', 'Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 89', 'BGE', 'BGE', 'Art. 107', 'Art. 52', 'Art. 37', 'Art. 52', 'Art. 52', 'BGE', 'Art. 52', 'BGE', 'Art. 67', 'BGE', 'Art. 48', 'Art. 54', 'Art. 54', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'Art. 67', 'Art. 2', 'Art. 13', 'Art. 19', 'Art. 65', 'BGE', 'Art. 58', 'Art. 58', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 69', 'Art. 67', 'Art. 69', 'Art. 12', 'Art. 76', 'Art. 58', 'Art. 13', 'Art. 58', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 54', 'Art. 13', 'Art. 54', 'Art. 54', 'Art. 13', 'Art. 58', 'Art. 13', 'Art. 58', 'Art. 13', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 2', 'BGE', 'BGE']

2C_258/2011 (30.08.2012)
2. Kanton Z�rich, vertreten durch den Regierungsrat,
5. Bezirk H�fe, vertreten durch den Bezirksrat,
Beschwerdef�hrer, alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christoph Schaub,
vertreten durch Rechtsanw�ltin Dr. Brigitta Kratz,
A.a Die Beh�rden der Kantone Z�rich, Schwyz und Zug f�hrten anfangs des 20. Jahrhunderts mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) Verhandlungen �ber die Verleihung des Rechts, die Wasserkr�fte der Sihl beim Etzel zu nutzen. An der abschliessenden Verhandlung vom 3. Juli 1919 wurde die "Etzelwerkkonzession" vereinbart, wonach auf die Dauer von 50 Jahren ab Betriebser�ffnung eine Wasserkraftkonzession gem�ss dem Bundesgesetz vom 22. Dezember 1916 �ber die Nutzbarmachung der Wasserkr�fte (Wasserrechtsgesetz, WRG; SR 721.80) erteilt wurde. Diese Konzession wurde am 2./8. August 1919 vom Kanton Z�rich und den SBB unterschrieben. Im Kanton Schwyz erwuchs der Konzessionsgenehmigung Opposition, namentlich in den Bezirken H�fe und Einsiedeln. Um den Bedenken Rechnung zu tragen, schlossen die SBB mit den beiden Bezirken am 11./21. Januar bzw. 20./21. Juni 1927 Zusatzvereinbarungen zur vereinbarten Konzession. In der Folge unterzeichneten auch die Kantone Schwyz (am 24. Mai 1929) und Zug (am 3. Juli 1929) die Konzessionsvereinbarung.
A.b Nach ersten Verhandlungen �ber eine Konzessionsverl�ngerung erkl�rten der Kanton Schwyz und die Bezirke H�fe und Einsiedeln am 25. September 1985 vorsorglich den Heimfall per 30. September 1987. Nach weiteren erfolglosen Verhandlungen reichten die SBB am 7. April 1987 Klage beim Bundesgericht ein und beantragten Feststellung, dass sie einen Rechtsanspruch auf Erneuerung der Konzession um weitere 50, eventuell 30 Jahre h�tten. Mit Urteil vom 11. Juli 1988 (Verfahren A 188/1987, ZBl 90/1989 S. 83) erkannte das Bundesgericht wie folgt:
"2. Es wird festgestellt, dass die Kl�gerinnen einen Rechtsanspruch auf Erneuerung des Vertrages von 1919/1929 �ber die Ausn�tzung der Wasserkr�fte der Sihl beim Etzel bis ins Jahr 2017 haben, einzig unter dem Vorbehalt der Neufestsetzung einer einmaligen Entsch�digung, der j�hrlichen Wasserzinse und der im Kanton Schwyz abzugebenden Vorzugskraft sowie der Massnahmen, die aufgrund von Art. 26 des Bundesgesetzes �ber die Fischerei und Art. 18 bzw. 21 des Bundesgesetzes �ber den Natur- und Heimatschutz auch im Rahmen einer bestehenden Konzession anzuordnen sind. Im �brigen wird die Klage abgewiesen.
3. Es wird festgestellt, dass die Frist gem�ss Art. 13 Abs. 1 der Etzelwerkkonzession auch gegen�ber dem Kanton Schwyz am 12. Mai 1987 ausgelaufen ist."
A.c Im Zusammenhang mit Verhandlungen �ber eine Erneuerung der Konzession nach deren Ablauf im Jahre 2017 machten die Kantone Schwyz (einschliesslich der Bezirke H�fe und Einsiedeln), Z�rich und Zug im April/Mai 2007 den Heimfall des Etzelwerks per 12. Mai 2017 geltend.
A.d Auf Gesuch (vom 7. April/29. Mai 2008) der SBB stellte das Eidg. Departement f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mit Verf�gung vom 26. November 2009 fest, dass am Etzelwerk per Ablauf der Konzession im Jahre 2017 kein Heimfallrecht bestehe.
Gegen diese Verf�gung erhoben die Kantone Schwyz, Z�rich und Zug sowie die Bezirke Einsiedeln und H�fe gemeinsam Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht mit dem Antrag, es sei festzustellen, dass ein Heimfallrecht zu ihren Gunsten bestehe und dass sie dieses rechtsg�ltig ausge�bt h�tten.
Mit Eingabe vom 23. M�rz 2011 erheben die Kantone Schwyz, Z�rich und Zug sowie die Bezirke Einsiedeln und H�fe gemeinsam Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht mit den Antr�gen, das Urteil der Vorinstanz sowie Ziff. 2 der Verf�gung des UVEK aufzuheben und festzustellen, dass zu Gunsten der Beschwerdef�hrer - eventuell zu Gunsten eines Teils von ihnen - ein Heimfallrecht bestehe und dass sie dieses rechtsg�ltig ausge�bt h�tten. Zudem stellen sie Antr�ge zu den Kostenfolgen, auch f�r das vorinstanzliche Verfahren.
Das Bundesverwaltungsgericht verzichtet auf Vernehmlassung. Das UVEK schliesst auf Best�tigung des vorinstanzlichen Entscheids. Die SBB beantragen, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Im zweiten Schriftenwechsel halten die Parteien an ihren Antr�gen fest.
1.1 �ber Streitigkeiten zwischen dem Konzession�r und der Verleihungsbeh�rde �ber die sich aus dem Konzessionsverh�ltnis ergebenden Rechte und Pflichten erl�sst das UVEK eine Verf�gung, wenn die Konzession - wie im vorliegenden Fall - von mehreren Kantonen erteilt worden ist (Art. 71 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 1 WRG). Gegen die Verf�gung des UVEK ist die Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht zul�ssig (Art. 71 Abs. 2 WRG; Art. 31 und 33 lit. d VGG). Gegen dessen Endentscheid steht die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht offen (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. a und Art. 90 BGG). Die Beschwerdef�hrer sind als konzedierende Gemeinwesen und Vertragsparteien der Konzession zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG; Urteil 2C_812/2011 vom 18. Januar 2012 E. 1.2). Auf die Beschwerde ist grunds�tzlich einzutreten. Das Begehren, es sei Ziff. 2 der Verf�gung des UVEK aufzuheben, ist an sich nicht zul�ssig, da diese Verf�gung infolge des Devolutiveffekts durch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ersetzt worden ist; das in der Verf�gung Angeordnete gilt aber als mitangefochten (vgl. BGE 134 II 142 E. 1.4 S. 144).
1.2 Die Beschwerdegegnerin beantragt, auf das Eventualbegehren sei nicht einzutreten: Einerseits sei es zu unbestimmt formuliert, da nicht ersichtlich sei, zu Gunsten welcher Beschwerdef�hrer das Heimfallrecht beansprucht werde; andererseits sei es vor der Vorinstanz erst in der Replik und damit versp�tet gestellt worden, weshalb schon die Vorinstanz darauf nicht h�tte eintreten d�rfen.
1.2.1 Rechtsbegehren sind nach ihrem vern�nftigen Sinn und nach Treu und Glauben auszulegen, wozu auch die Beschwerdebegr�ndung heranzuziehen ist (BGE 134 III 235 E. 2 S. 236; 123 V 335 E. 1a; 105 II 149 E. 2a; ULRICH MEYER/JOHANNA DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 2a und 7 zu Art. 107 BGG). Aus dieser ergibt sich, dass die Beschwerdef�hrer der Ansicht sind, dass das Heimfallrecht unteilbar ist und demzufolge auch ausge�bt werden kann, wenn es nur einzelnen von ihnen zusteht; ferner ergibt sich daraus, dass sie das Heimfallrecht aus Zusatzvereinbarungen ableiten, welche von den Bezirken Einsiedeln und H�fe sowie vom Kanton Z�rich mit der Beschwerdegegnerin abgeschlossen worden sind. Damit ist gen�gend klar, dass sie mit dem Eventualbegehren anstreben, ein Heimfallrecht zugunsten dieser aus den Zusatzvereinbarungen beg�nstigten Gemeinwesen festzustellen.
1.2.2 Gem�ss Art. 52 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 37 VGG hat die Beschwerdeschrift an das Bundesverwaltungsgericht "die Begehren" zu enthalten. Unter Vorbehalt einer Nachbesserung gem�ss Art. 52 Abs. 2 VwVG ist eine nachtr�gliche Erweiterung (Plus) oder �nderung (Aliud) des Streitgegenstands nicht mehr zul�ssig (SEETHALER/BOCHSLER, Praxiskommentar VwVG, 2009, Rz. 41 zu Art. 52). Zul�ssig ist aber in einem sp�teren Verfahrensabschnitt - wie �brigens auch noch vor Bundesgericht (BGE 136 V 362 E. 3.4.2) - eine Einengung bzw. Einschr�nkung (Minus), das heisst ein teilweiser Verzicht auf ein gestelltes Rechtsbegehren, ebenso eine Pr�zisierung, die am Streitgegenstand nichts �ndert (ANDR� MOSER, Kommentar VwVG, 2008, N 6 zu Art. 52). Vorliegend haben die Beschwerdef�hrer in der Beschwerde an die Vorinstanz beantragt, es sei festzustellen, dass zu ihren Gunsten ein Heimfallrecht bestehe. In der Replik haben sie eventualiter und subeventualiter beantragt, dass das Heimfallrecht nur einzelnen von ihnen zustehe. Es handelt sich dabei gegen�ber dem Hauptantrag um eine Einschr�nkung (Minus), welche zul�ssig ist.
Die Beschwerdef�hrer r�gen verschiedentlich eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs, weil sich die Vorinstanz nicht mit ihren Vorbringen auseinandergesetzt habe. Der Anspruch auf rechtliches Geh�r verlangt jedoch nicht, dass sich das Gericht ausdr�cklich mit jeder tatbest�ndlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann es sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken (BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236; 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 I 270 E. 3.1 S. 277; je mit Hinweisen). Hingegen muss der rechtserhebliche Sachverhalt festgestellt und gew�rdigt werden. Die Vorbringen der Beschwerdef�hrer betreffen diese W�rdigung und sind im Zusammenhang mit den einzelnen Aspekten zu pr�fen.
Das Heimfallrecht ist das Recht des konzedierenden Gemeinwesens, bei Ablauf der Konzessionsdauer die vom Konzession�r erstellten Anlagen samt den damit verbundenen dinglichen Rechten unentgeltlich zu erwerben (Art. 67 Abs. 1 lit. a WRG; BGE 75 I 16 E. 5c/aa S. 23; 81 I 81 E. 4 S. 87 f.; GEISER/ABB�HL/B�HLMANN, Einf�hrung und Kommentar zum WRG, 1921, S. 38, 204; BENNO WETTSTEIN, R�ckkauf und Heimfall im schweizerischen Wasserrecht, 1925, S. 69; HANS WYER, Rechtsfragen der Wasserkraftnutzung, 2000, S. 134 f.; YANICK FELLEY, Concessions hydro�lectriques en Valais, RDAT 2001 I S. 281 f.). Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass den Beschwerdef�hrern ein Heimfall nicht von Gesetzes wegen zusteht: Das WRG begr�ndet kein gesetzliches Heimfallrecht; ein solches kann sich nur aus dem kantonalen Recht oder aus der Konzession ergeben (Art. 48 Abs. 1 WRG sowohl in der urspr�nglichen Fassung als auch in derjenigen vom 13. Dezember 1996; Art. 54 lit. f WRG in der urspr�nglichen Fassung bzw. Art. 54 lit. i in der Fassung vom 13. Dezember 1996; GEISER/ABB�HL/B�HLMANN, a.a.O., S. 38; OTTO WIELAND, Die Wasserrechtsverleihung im Kanton Graub�nden, 1941, S. 144 f.; ULRICH GADIENT, Der Heimfall im Wasserrecht des Bundes und der Kantone, 1958, S. 54, 88 f.; VINZENS AUGUSTIN, Das Ende der Wasserrechtskonzessionen, 1983, S. 73 f.; WETTSTEIN, a.a.O., S. 74; BLAISE KNAPP, La fin des concessions hydrauliques, ZSR 1982 I S. 121 ff., 160 f.; TOMAS POLEDNA, Staatliche Bewilligungen und Konzessionen, 1994, S. 255 f.; FELLEY, a.a.O., S. 282 f.; WYER, a.a.O., S. 133 f.; ISABELLE H�NER, Das Ende des Konzessionsverh�ltnisses, in: H�ner/Waldmann [Hrsg.], Die Konzession, 2011, S. 95 Fn. 37; ROMANA KRONENBERG M�LLER, Der Heimfall im Glarner Wasserrecht, ZBl 2012 S. 283 ff., 290; vgl. auch Urteil 2C_812/2011 vom 18. Januar 2012 E. 2; a.M. CHRISTIAN WIDMER, Die Heimfallverzicht-Entsch�digung im Wasserrecht, 1990, S. 11 f.). Es wird von keiner Seite geltend gemacht (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG), dass das Recht der beteiligten Kantone ein Heimfallrecht enthalte. Streitig ist aber, ob sich aus der Konzession ein solches ergibt.
4.1 Konzessionen, insbesondere solche �ber die Verleihung von Wassernutzungen, weisen nach Rechtsprechung und Doktrin sowohl vertragliche als auch hoheitliche Elemente auf (BGE 65 I 305 E. 2 S. 313; 80 I 239 E. 3 S. 246; 81 I 81 E. 4 S. 86 ff.; 96 I 282 E. 4 S. 288; 109 II 76 E. 2; 130 II 18 E. 3.1 S. 21; 132 II 485 E. 9.5 S. 513; Urteil A.188/1987 vom 11. Juli 1988 E. 4d; ANDR� GRISEL, Trait� de droit administratif, vol. II 1984, S. 594; WERNER DUBACH, Die wohlerworbenen Rechte im Wasserrecht, 1979, S. 28 f.; AUGUSTIN, a.a.O., S. 15 ff.; KNAPP, a.a.O., S. 124; PIERRE MOOR, Droit administratif, Vol. III 1992, S. 124; THIERRY TANQUEREL, Manuel de droit administratif, 2011, S. 356). In Bezug auf die vertraglichen Elemente, so namentlich diejenigen Fragen, die von Gesetzes wegen unterschiedlich geregelt werden k�nnen, wie das Heimfallrecht, ist sie wie ein �ffentlich-rechtlicher Vertrag auszulegen. Dazu ist wie bei einem privatrechtlichen Vertrag in erster Linie auf den �bereinstimmenden wirklichen Willen der Parteien abzustellen (Art. 18 Abs. 1 OR; empirische oder subjektive Vertragsauslegung); l�sst sich ein solcher nicht feststellen, ist der Vertrag so auszulegen, wie er nach dem Vertrauensgrundsatz verstanden werden durfte und musste (normative oder objektive Vertragsauslegung; BGE 137 III 145 E. 3.2.1; 135 V 237 E. 3.6; 133 III 406 E. 2.2; 121 II 81 E. 4a S. 85). Der wahre Sinn des Vertrags ergibt sich nicht allein aus dem Wortlaut, sondern kann sich auch aus anderen Elementen ergeben wie aus dem verfolgten Ziel, der Interessenlage der Parteien oder aus den Gesamtumst�nden. Hingegen ist nicht von einem klaren Vertragswortlaut abzuweichen, wenn sich keine ernsthaften Anhaltspunkte daf�r ergeben, dass dieser nicht dem Willen der Parteien entspricht (BGE 136 III 186 E. 3.2.1; 135 III 295 E. 5.2; 133 III 406 E. 2.2; 131 III 606 E. 4.2). Im Zweifel und zur F�llung von L�cken in einem Vertrag sind die dispositiven Bestimmungen der einschl�gigen Gesetze heranzuziehen, soweit sich nicht gen�gend klar aus dem Vertrag ergibt, dass davon abgewichen werden sollte (BGE 133 III 607 E. 2.2; 130 V 553 E. 4.3). Bei der Auslegung �ffentlich-rechtlicher Vertr�ge ist zudem in Zweifelsf�llen zu vermuten, dass die Verwaltung nicht bereit ist, etwas anzuordnen oder zu vereinbaren, was mit den von ihr zu wahrenden �ffentlichen Interessen und der einschl�gigen Gesetzgebung im Widerspruch steht (BGE 135 V 237 E. 3.6; 122 I 328 E. 4e; 121 II 81 E. 4a; vgl. Urteil A.188/1987 vom 11. Juli 1988 E. 3). Indessen w�re es verfehlt, in allen F�llen der dem �ffentlichen Interesse besser dienenden Auslegung den Vorzug zu geben. Die Wahrung des �ffentlichen Interesses findet ihre Schranke vielmehr gerade im Vertrauensprinzip, d.h. sie darf nicht dazu f�hren, dass dem Vertragspartner des Gemeinwesens bei der Vertragsauslegung Auflagen gemacht werden, die er beim Vertragsschluss vern�nftigerweise nicht voraussehen konnte (BGE 122 I 328 E. 4e).
4.2 Was die Parteien beim Vertragsabschluss gewusst, gewollt oder tats�chlich verstanden haben, ist Tatfrage (BGE 133 III 675 E. 3.3; 131 III 606 E. 4.1); die tats�chliche Ermittlung dieses subjektiven Parteiwillens (subjektive Vertragsauslegung) beruht auf Beweisw�rdigung, die der bundesgerichtlichen �berpr�fung nur in den Schranken von Art. 105 BGG zug�nglich ist (BGE 133 III 675 E. 3.3; 132 III 626 E. 3.1; 126 II 171 E. 4c/bb; 118 II 365 E. 1 S. 366). Die Vertragsauslegung nach dem Vertrauensgrundsatz ist demgegen�ber Rechtsfrage, die vom Bundesgericht bei bundesrechtlichen Vertr�gen frei (BGE 136 III 186 E. 3.2.1; 133 III 675 E. 3.3; 132 III 626 E. 3.1; 131 III 606 E. 4.1), bei kantonalrechtlichen Vertr�gen hingegen grunds�tzlich nur auf Willk�r hin �berpr�ft wird (Art. 95 BGG; BGE 122 I 328 E. 1a/bb und E. 3a; 103 Ia 505 E. 1). Die Auslegung von Wasserkraftkonzessionen nach Vertrauensprinzip pr�ft das Bundesgericht frei, weil diese nicht nur eine kantonale, sondern mit dem WRG auch eine bundesrechtliche Grundlage haben, welche die Grunds�tze der Wasserkraftnutzung festlegt (Urteil 1C_207/2008 E. 4.2; implizit ebenso bereits das Urteil A 188/1987 des Bundesgerichts vom 11. Juli 1988, ferner BGE 126 II 171 E. 4c/bb S. 182; 90 I 121 E. 5 S. 126 ff.; 78 I 375 E. 3 S. 389).
"Die Verleihung wird auf die Dauer von 50 Jahren erteilt, beginnend mit dem Datum der Betriebser�ffnung, welches von der Konzession�rin den drei Kantonen mitzuteilen ist.
Die Kantone erkl�ren sich grunds�tzlich bereit, die Verleihung auf Wunsch der Konzession�rin nach Ablauf von 50 Jahren auf weitere 50 Jahre zu erneuern, vorbeh�ltlich einer Neufestsetzung der f�r die Erneuerung der Verleihung zu zahlenden einmaligen Entsch�digung und der j�hrlich zu entrichtenden Wasserrechtszinse. Die einmalige Entsch�digung, die Wasserrechtszinse und die im Kanton Schwyz abzugebende Vorzugskraft d�rfen auf keinen Fall weniger betragen als die f�r die erstmalige Konzessionsdauer durch diese Verleihung festgesetzten Betr�ge. K�nnen sich die Verleihungsbeh�rden und die Konzession�rin �ber die H�he der einmaligen Entsch�digung und der Wasserrechtszinse und �ber die Gr�sse der im Kanton Schwyz abzugebenden Vorzugskraft nicht einigen, so entscheidet dar�ber der Bundesrat.
Die Kantone Z�rich, Schwyz und Zug verzichten auf das Recht des R�ckkaufs der Wasserwerkanlage nebst Zubeh�rden".
a) Die Bestimmungen �ber das Recht auf Erneuerung der Konzession und den Verzicht auf den R�ckkauf der Wasserwerkanlagen gelten nur gegen�ber den Bundesbahnen oder einer Gesellschaft, die den Betrieb der Bundesbahnen �bernimmt, aber nicht gegen�ber einem anderen Rechtsnachfolger, Mit- oder Unterkonzession�r.
b) Wenn infolge Verzicht seitens der Bundesbahnen, beziehungsweise der in lit. a erw�hnten Gesellschaft, oder durch Verwirkung die Konzession erlischt, oder wenn sie nach Ablauf der 50j�hrigen Dauer nicht mehr erneuert wird, so tritt der Heimfall des ganzen Werkes ein, wobei nach Art. 67 und 68 des BG �ber die Nutzbarmachung der Wasserkr�fte vom 22. Dezember 1916 vorzugehen ist."
Die gleiche Bestimmung enth�lt Art. 2 der Zusatzvereinbarung vom 20./21. Juni 1927 zwischen dem Bezirk H�fe und den SBB zum Konzessionsvertrag.
5.2 Die Vorinstanz hat erwogen, es bestehe Einigkeit, dass im eigentlichen Konzessionstext ein Heimfall nicht vorgesehen sei, wohl aber in den Zusatzvereinbarungen mit den Bezirken Einsiedeln und H�fe. Gestritten werde dar�ber, ob eine analoge Zusatzvereinbarung auch mit dem Kanton Z�rich zustande gekommen sei. Dies k�nne offen bleiben: Denn das vereinbarte Heimfallrecht beschlage das ganze Werk, so dass die SBB bei Eintritt des Heimfalls des ganzen Werks verlustig gingen.
5.3 Die Beschwerdef�hrer machen in ihrer Beschwerde erneut geltend, eine solche gleich lautende Zusatzvereinbarung sei 1929 auch mit dem Kanton Z�rich zustande gekommen. Sie r�gen eine Geh�rsverletzung, weil die Vorinstanz bei ihrer Vertragsauslegung den Zusatzvertrag mit Z�rich ausgeklammert habe, obwohl verschiedene ihrer Erw�gungen nur auf die Zusatzvertr�ge mit Einsiedeln und H�fe bezogen seien. Die Beschwerdegegnerin bestreitet die Existenz einer solchen Zusatzvereinbarung. Die Frage kann offen bleiben, wenn sich ergibt, dass die allf�llige Z�rcher Vereinbarung auch unter Ber�cksichtigung der von den Beschwerdef�hrern vorgebrachten Besonderheiten kein Heimfallrecht enth�lt.
6.1 Die Vorinstanz erwog, der Wortlaut der Zusatzvereinbarung, welcher darauf abstelle, dass die Konzession nach Ablauf der 50j�hrigen Dauer nicht mehr erneuert werde, sei im Konnex mit Art. 13 Abs. 2 der Konzession zu lesen; wie dort beziehe sich das Wort "erneuert" auf die Verl�ngerung nach den ersten 50 Jahren, enthalte mithin ein Heimfallrecht nur f�r den Fall, dass die Verl�ngerungsoption nach Ablauf der ersten 50 Jahre nicht ausge�bt werde. Aus der Entstehungsgeschichte der Konzession ergebe sich, dass die SBB ein Heimfallrecht abgelehnt h�tten, weshalb ein solches in der Konzession von 1919 nicht aufgenommen worden sei, dies entgegen dem Konzessionsentwurf von 1916, der ein Heimfallrecht noch ausdr�cklich - nach Ablauf der zweiten Konzessionsperiode - vorgesehen habe. Den Konzedenten sei bewusst gewesen, dass die SBB grunds�tzlich nicht bereit gewesen seien, ihnen ein Heimfallrecht einzur�umen; h�tten die Vertragsparteien in der Zusatzvereinbarung noch einen Heimfall per Ende der verl�ngerten Konzessionsdauer vereinbaren wollen, h�tten sie mit grosser Wahrscheinlichkeit die eindeutige Formulierung gew�hlt, die im Entwurf 1916 vorgesehen gewesen war und von welcher sie bestimmt Kenntnis gehabt h�tten. Es sei den Konzedenten wohl in erster Linie darum gegangen, zu verhindern, dass die SBB bereits nach den ersten 50 Jahren auf die Aus�bung der Konzession verzichteten; Ziel der Heimfallvereinbarung sei also nicht in erster Linie gewesen, die Werkanlagen an sich zu ziehen, sondern zu verhindern, dass die Anlagen nach den ersten 50 Jahren brach l�gen. Bei diesem Auslegungsergebnis liege keine Vertragsl�cke vor, die zu erg�nzen w�re.
6.2 Die Beschwerdef�hrer r�gen als Bundesrechtsverletzung, dass die Vorinstanz keinen subjektiven Vertragswillen festgestellt, sondern direkt eine (unzutreffende) objektive Vertragsauslegung vorgenommen habe. Sie erblicken darin auch eine Geh�rsverletzung. Zu Unrecht bringt die Beschwerdegegnerin dagegen vor, die Beschwerdef�hrer beriefen sich erstmals vor Bundesgericht auf einen subjektiven Parteiwillen, was ein unzul�ssiges Novum sei: Die Beschwerdef�hrer haben sich bereits in der Beschwerde an die Vorinstanz auf den subjektiven Parteiwillen berufen und die Sachverhalte vorgebracht, die sie auch vor Bundesgericht geltend machen.
7.1 Die Vorinstanz hat nicht ausdr�cklich und getrennt von der objektiven Vertragsauslegung einen �bereinstimmenden subjektiven Parteiwillen oder dessen Fehlen festgestellt. Sie hat indessen die Entstehungsgeschichte des Vertrags und die Umst�nde im Zeitpunkt seines Abschlusses dargestellt und gew�rdigt (E. 6.9-6.12 des angefochtenen Urteils). Daraus ergibt sich hinreichend klar, dass die Vorinstanz nicht von einem subjektiven Parteiwillen im Sinne der beschwerdef�hrerischen Auslegung ausgeht. Auf den subjektiven Parteiwillen bezieht sich insbesondere E. 6.11 des angefochtenen Entscheids, wonach die Bezirke Einsiedeln und H�fe bestimmt Kenntnis vom vorgesehenen Konzessionstext gem�ss Entwurf von 1916 gehabt und mit grosser Wahrscheinlichkeit auch diese Formulierung gew�hlt h�tten, wenn sie einen Heimfall per Ende der verl�ngerten Konzessionsdauer h�tten vereinbaren wollen. Die Konzedenten h�tten aufgrund der Verhandlungsgespr�che gewusst, dass die SBB grunds�tzlich nicht bereit waren, ein Heimfallrecht einzur�umen und nur bereit gewesen seien, ein solches f�r den Fall zu vereinbaren, dass sie nach Ablauf der 50-Jahres-Periode auf eine Verl�ngerung verzichteten. Dies habe den Konzedenten klar sein m�ssen.
7.2 Die Beschwerdef�hrer r�gen, diese W�rdigung beruhe auf einer unvollst�ndigen oder offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung:
7.2.1 Sie berufen sich einerseits auf die Verhandlungen, die im Vorfeld der Zusatzvereinbarung in den Jahren 1925 und 1926 zwischen dem Bezirk Einsiedeln und den SBB gef�hrt wurden, namentlich darauf, dass gem�ss den Verhandlungsprotokollen der Bezirk Einsiedeln nicht auf den Wunsch der SBB einging, wonach der Verzicht auf R�ckkauf und Heimfall solange gelten solle, als die Konzession zum Bahnbetrieb verwendet werde. Diese Protokolle lassen jedoch nicht einen �bereinstimmenden Parteiwillen im Sinne der Beschwerdef�hrer erkennen; aus dem Kontext ergibt sich, dass es den Parteien dabei um eine Erg�nzung von Art. 19 lit. a der Zusatzvereinbarung in dem Sinne ging, dass der Verzicht auf den R�ckkauf nicht nur zugunsten der SBB gelten sollte, sondern auch zu Gunsten einer anderen Gesellschaft, die den Eisenbahnbetrieb �bernimmt. Dar�ber, ob der Heimfall nur nach den ersten 50 Jahren oder auch nach einer Verl�ngerung geltend gemacht werden k�nne, l�sst sich den Protokollen keine Aussage entnehmen. Auch daraus, dass der Vertreter der SBB auf die gesetzliche Regelung gem�ss Art. 65 ff. WRG verwies, ergibt sich kein Parteiwillen im Sinne der Beschwerdef�hrer, da diese gesetzlichen Bestimmungen nur regeln, wie ein Heimfall durchzuf�hren ist, aber nicht, ob ein Heimfallrecht besteht (vorne E. 3). Sodann ergibt sich aus dem Bericht und Antrag des Bezirksrats vom November 1926, dass der Bezirk Einsiedeln vom Konzessionsentwurf von 1916 Kenntnis gehabt hatte.
7.2.2 Andererseits st�tzen sich die Beschwerdef�hrer auf die Gutachten der Proff. Schwander und Haller aus den Jahren 1983 bzw. 1984 sowie auf das Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 9. Oktober 1985. Die subjektive Vertragsauslegung bezieht sich auf den Willen der Vertragsparteien im Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Nachtr�gliches Parteiverhalten kann ber�cksichtigt werden, wenn es R�ckschl�sse auf den tats�chlichen Willen der Parteien zul�sst (BGE 132 III 626 E. 3.1 S. 632; 129 III 675 E. 2.3 S. 680). Die Gutachter vertreten ohne Begr�ndung die Auffassung, im Falle eines Anspruchs auf Erneuerung der Konzession �ber das Jahr 1987 hinaus k�nne das Heimfallrecht erst bzw. nicht vor 2017 eintreten, ausser wenn die SBB auf die Erneuerung verzichteten. Die Gutachten lassen aber schon angesichts ihres Entstehungszeitpunkts nicht auf einen Parteiwillen im Zeitpunkt des Vertragsschlusses schliessen, ebenso wenig auf eine st�ndige Parteiauffassung, welche seither vertreten worden w�re. Das Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 9. Oktober 1985 st�tzt sich offenbar auf diese Gutachten, l�sst aber auch keinen R�ckschluss auf einen entsprechenden Parteiwillen zu: Die Beschwerdegegnerin stellt sich darin prim�r auf den Standpunkt, dass sie einen Anspruch auf Erneuerung �ber 1987 hinaus habe, so dass die Konzession nicht erl�sche und demzufolge das Heimfallrecht - welches Erl�schensfolge sei - nicht ausge�bt werden k�nne. Weiter f�hrt sie aus, mit R�cksicht auf den angemeldeten Erneuerungsanspruch bis mindestens zum Jahre 2017 "k�nnte ein Heimfall ohnehin fr�hestens in diesem Zeitpunkt wirksam werden und nicht schon 1987". Das ist ein Eventualstandpunkt, der keine �bereinstimmende Willens�usserung im Sinne der Beschwerdef�hrer erkennen l�sst.
7.3 Angesichts dessen ist es nicht offensichtlich unrichtig, wenn die Vorinstanz keinen �bereinstimmenden Parteiwillen im Sinne der subjektiven Vertragsauslegung festgestellt hat.
8.1 Die Beschwerdef�hrer r�gen sodann eine fehlerhafte objektive Vertragsauslegung: Die Vorinstanz habe f�lschlicherweise einen angeblich klaren Wortlaut als allein massgeblich betrachtet, die Umst�nde nicht einbezogen, keine gesetzeskonforme Auslegung vorgenommen, die gefundene L�sung nicht auf ihre Sachgerechtigkeit hin �berpr�ft und das Bundesgerichtsurteil vom 11. Juli 1988 nicht ber�cksichtigt. Das WRG gehe davon aus, dass bei Fehlen von R�ckkaufsrechten m�glichst Heimfallrechte zum Tragen k�men. Zudem meine der Begriff der Erneuerung in Art. 58 Abs. 2 WRG (in der urspr�nglichen Fassung) bzw. Art. 58a (in der geltenden Fassung) nicht die einseitige Verl�ngerung durch eine Partei, sondern die Neukonzessionierung nach Ablauf der urspr�nglichen oder einseitig verl�ngerten Vertragsdauer; deshalb sei auch der Begriff der Erneuerung in der Zusatzvereinbarung gleich auszulegen. Die vorinstanzliche Auslegung ergebe keinen vern�nftigen Sinn und entspreche nicht der Interessenlage der Parteien; denn die Umst�nde, die ein Heimfallrecht nach 50 Jahren rechtfertigten, w�rden umso eher f�r ein solches nach 100 (bzw. gem�ss Bundesgericht nach 80) Jahren sprechen. Werde die Betrachtung der Vorinstanz �bernommen, k�nnte das Heimfallrecht �berhaupt nie ausge�bt werden: Nach 50 Jahren nicht, weil es zu fr�h w�re, nach 80 Jahren nicht, weil es zu sp�t w�re.
8.2 Letzteres Argument trifft offensichtlich nicht zu: Das Heimfallrecht h�tte nach der vorinstanzlichen Auslegung ausge�bt werden k�nnen, wenn die SBB nach den ersten 50 Jahren auf die Verl�ngerungsoption verzichtet h�tten. Wenn nun diese Voraussetzung nicht eingetreten ist (weil die SBB die Option ausge�bt haben), so heisst das nicht, dass die Auslegung von Vorinstanz und Beschwerdegegnerin sinnlos oder in sich widerspr�chlich w�re.
8.3 Die vorinstanzliche Auslegung entspricht dem Wortlaut der Zusatzvereinbarung, wonach das Heimfallrecht nur besteht, wenn die Konzession "nach Ablauf der 50j�hrigen Dauer nicht mehr erneuert wird". Da die Zusatzvereinbarung ausdr�cklich auf Art. 13 Abs. 2 der Konzession Bezug nimmt, liegt es nahe, darin einen Bezug auf die dort vorgesehene Erneuerung nach den (ersten) 50 Jahren zu erblicken. W�re der Wille der Vertragsparteien darauf gerichtet gewesen, auch nach der Erneuerung um weitere 50 Jahre (bzw. gem�ss Urteil des Bundesgerichts vom 11. Juli 1988 um 30 Jahre) ein Heimfallrecht vorzusehen, h�tte es n�her gelegen, eine Formulierung zu verwenden, wie sie im Konzessionsentwurf von 1916 enthalten war. Ob die Bezirke an diesen Verhandlungen beteiligt waren, was die Beschwerdef�hrer bestreiten, ist f�r die objektive Vertragsauslegung nicht ausschlaggebend, abgesehen davon, dass die Formulierung von 1916 zumindest dem Bezirk Einsiedeln bekannt war (vorne E. 7.2.1). Sodann besteht ein Konnex zu Art. 13 Abs. 2 der Konzession - entgegen der Darstellung der Beschwerdef�hrer - auch f�r die (bestrittene) Z�rcher Zusatzvereinbarung.
8.4 Die Vorinstanz st�tzt sich weiter darauf, dass der Regierungsrat des Kantons Schwyz in seiner Botschaft an den Kantonsrat betreffend Genehmigung der Konzession samt Zusatzvereinbarung darauf hingewiesen habe, dass das Heimfallrecht nur in drei fast unm�glichen F�llen eintrete. Die Beschwerdef�hrer machen an sich mit Recht geltend, der Regierungsrat sei nicht Partei der Zusatzvereinbarungen. Das schliesst aber nicht aus, dass �usserungen des Regierungsrates als ein Indiz nebst anderen f�r das nach Vertrauensprinzip gebotene Verst�ndnis der Texte herangezogen werden kann. Allerdings war dieses Argument f�r die Vorinstanz auch nicht das allein ausschlaggebende; der Umstand, dass es in Bezug auf die (schon grunds�tzlich umstrittene) Z�rcher Zusatzvereinbarung nicht zum Tragen kommen kann, ist deshalb nicht entscheidend.
8.5 Wie dargelegt (vorne E. 3) begr�ndet das WRG selber keine Heimfallrechte und sieht ausdr�cklich auch eine Regelung f�r den Fall vor, dass die Konzession ohne Heimfall endet (Art. 69 WRG). Die gesetzeskonforme Auslegung spricht deshalb nicht daf�r, im Zweifel ein Heimfallrecht anzunehmen. Ebenso wenig ergibt sich dies aus dem Anliegen des Gesetzes, eine Bindung des Gemeinwesens �ber die Maximaldauer der Konzession hinaus zu vermeiden. Denn so oder anders endet die Konzession nach Ablauf dieser Dauer; die Frage ist aber, ob sich die Folgen der Beendigung nach Art. 67 f. oder nach Art. 69 WRG richten. Dazu l�sst sich dem Gesetz nichts entnehmen.
8.6 F�r die W�rdigung der Interessenlage der Parteien ist beachtlich, dass dem Bund nach Art. 12 f. WRG die Befugnis zugestanden h�tte, f�r die Zwecke der SBB auch gegen den Willen der an sich verf�gungsberechtigten Gemeinwesen die Benutzung der Wasserkraft in Anspruch zu nehmen (vgl. SALIS/BURCKHARDT, Schweizerisches Bundesrecht, Bd. III, 1930, Nr. 1156 I S. 467 f., sowie heute Art. 76 Abs. 4 Satz 3 BV). Auch wenn die SBB aus Gr�nden der politischen R�cksichtnahme davon in der Regel nicht Gebrauch gemacht hatten (WYER, a.a.O., S. 27), musste es den Gemeinwesen vor dem Hintergrund dieser Bestimmungen bewusst sein, dass sie nicht auf Maximalforderungen beharren konnten (vgl. auch bereits das Urteil des Bundesgerichts vom 11. Juli 1988 E. 1e/cc). Sodann hatte das Gemeinwesen nach Art. 58 Abs. 2 WRG (in der urspr�nglichen Fassung) einen bedingten Anspruch auf Erneuerung der Konzession, der wohl auch zu Gunsten der SBB h�tte geltend gemacht werden k�nnen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts vom 11. Juli 1988 E. 1e/cc sowie die Darlegung der verschiedenen Lehrmeinungen dazu bei AUGUSTIN, a.a.O. [1983], S. 110 ff.), in welchem Fall das Heimfallrecht nach der Entstehungsgeschichte (Sten Bull S 1916 81 ff., Berichterstatter Isler) und der zeitgen�ssischen Lehrmeinung wohl nicht zum Tragen gekommen w�re (WETTSTEIN, a.a.O., S. 32 f.; ebenso GADIENT, a.a.O., S. 113 ff.; a.M. AUGUSTIN, a.a.O [1983], S. 124 ff.). Auch vor diesem Hintergrund macht die von der Vorinstanz vertretene Auslegung Sinn, dass das Heimfallrecht nur f�r den Fall ausbedungen wurde, dass die SBB - aus welchen Gr�nden auch immer - auf die Erneuerung der Konzession verzichten w�rden. Dies relativiert die an sich nachvollziehbare �berlegung der Beschwerdef�hrer, wonach der Heimfall darin begr�ndet sei, dass der Konzession�r w�hrend der Konzessionsdauer Zeit gehabt habe, seine Anlagen zu amortisieren, was nach 80 Jahren noch mehr zutreffe als nach 50 Jahren.
8.7 Diese Umst�nde gelten gleichermassen auch f�r die allf�llige Z�rcher Zusatzvereinbarung, so dass die von den Beschwerdef�hrern geltend gemachte besondere Auslegung derselben nicht zu einem anderen Ergebnis f�hrt.
8.8.1 Das Bundesgericht hat in diesem Urteil zun�chst erwogen, Prozessgegenstand bilde einzig die Frage der Rechtsbest�ndigkeit, des Inhalts und der Tragweite von Art. 13 Abs. 2 des Konzessionsvertrags, nicht aber die Frage, ob die SBB aufgrund von Art. 58 Abs. 2 WRG (in der damals geltenden urspr�nglichen Fassung) von Gesetzes wegen eine Konzessionserneuerung beanspruchen k�nnten (E. 1b), zumal daf�r der Bundesrat zust�ndig w�re (E. 1e/cc). Aus dem nach Vertrauensprinzip auszulegenden (E. 3a) Art. 13 Abs. 2 der Konzession ergebe sich, dass den SBB angeboten werde, die Verleihungsverl�ngerung durch einseitige Erkl�rung zu bewirken. W�re es nicht um eine Zusage, sondern um eine blosse Absichtserkl�rung gegangen, so h�tten weder die neu festzulegende Dauer noch die dabei festzulegenden Bedingungen in die Konzession aufgenommen werden m�ssen (h�tte doch dar�ber nach Ablauf der Konzession frei verhandelt werden k�nnen); auch w�ren die SBB angesichts der hohen Kosten f�r die Erstellung des Werks kaum bereit gewesen, eine aussergew�hnlich kurze Laufzeit zu akzeptieren. Die getroffene L�sung komme den Interessen der SBB an einer langen Laufzeit entgegen, trage aber auch dem Interessen der Konzedenten an einer Anpassung der Geldleistungen Rechnung; auch die Schiedsklausel im letzten Satz von Art. 13 Abs. 2 zeige, dass eine Einigung keine Bedingung f�r die Weiterdauer der Konzession sei (E. 3b-c). Sodann f�hrt das Bundesgericht weiter aus (E. 3d):
"Wie schon f�r die ersten 50 Jahre enth�lt der Konzessionsvertrag auch f�r den Fall der Erneuerung die in Art. 54 WRG vorgeschriebenen Bestimmungen vollst�ndig. Insbesondere trifft es entgegen der Auffassung der Schwyzer Beklagten nicht zu, dass weder der Umfang der Verleihung noch der Heimfall definiert sind.
Die Konzessionsurkunde regelt f�r die Erneuerung mit Ausnahme der in Art. 13 Abs. 2 ausdr�cklich vorbehaltenen Bereiche (deren Ausgestaltung im Falle der mangelnden Einigung durch eine Schiedsklausel gew�hrleistet ist) alle Elemente, welche gem�ss Art. 54 lit. a bis f WRG anl�sslich einer Verleihung durch Vereinbarung oder Verf�gung geordnet werden m�ssen. ...
Der Konzession l�sst sich sodann auch eine Regelung im Sinne von Art. 54 lit. f WRG entnehmen, denn diese Gesetzesbestimmung verlangt bloss die Festlegung von Heimfall oder R�ckkauf. Indem Art. 13 Abs. 3 bestimmt, dass die konzedierenden Kantone auf das Recht des R�ckkaufs der Werksanlagen nebst Zubeh�r verzichten, ist der gesetzlichen Minimalanforderung Gen�ge getan."
Die Auslegung ergebe, f�hrt das Bundesgericht weiter fort, dass die Parteien �bereingekommen seien, die Verf�gungsgewalt der Gemeinwesen nach Ablauf von 50 Jahren nicht wieder aufleben zu lassen, sondern eine Anpassung der Vertragsbestimmungen einzig bez�glich der zum voraus bezeichneten Punkte vorzunehmen (E. 4a). Indessen f�hre die vertragliche Verl�ngerung um weitere 50 Jahre zu einer Gesamtdauer von 100 Jahren, was gegen die gesetzliche Maximaldauer von 80 Jahren (Art. 58 Abs. 1 WRG) verstosse; diese Gesetzwidrigkeit bewirke aber nicht die Ung�ltigkeit oder Nichtigkeit der ganzen Konzession, sondern ihre Befristung auf das gesetzlich zul�ssige Mass (E. 4b).
8.8.2 Aus diesem Urteil des Bundesgerichts ergibt sich somit, dass im Falle der Aus�bung des Optionsrechts durch die SBB die Konzession unver�ndert weiterdauert, abgesehen von einer Neufestsetzung der Gegenleistungen (Entsch�digung, Wasserzinse und Vorzugskraft). Den Beschwerdef�hrern ist zuzustimmen, dass damit auch die Heimfallklausel formell weiterhin Inhalt der verl�ngerten Konzession bildet. Das bedeutet aber nicht, dass sie inhaltlich so auszulegen ist, dass sie auch nach Ablauf der Verl�ngerungsfrist gilt bzw. der Zeitpunkt f�r die Aus�bung des Heimfallrechts hinausgeschoben wird: Das Urteil des Bundesgerichts bezog sich nicht auf die Zusatzvereinbarung, sondern auf Art. 13 Abs. 2 der Konzession. Die dort enthaltene Bereitschaft der Konzedenten, die Konzession "zu erneuern", gibt den SBB nach Ablauf der ersten 50 Jahre ein einseitiges Optionsrecht auf grunds�tzlich unver�nderte Weiterf�hrung der bestehenden Konzession, so dass kein Anlass f�r eine Neukonzessionierung bestand. Das Bundesgericht wies darauf hin, dass unter dem Verb "erneuern" nach allgemeinem Sprachgebrauch sowohl die Verl�ngerung der bisherigen als auch die Erteilung einer neuen Konzession verstanden werden k�nne, so dass die rein sprachliche Auslegung nicht zu einem gesicherten Ergebnis f�hre und der Sinn der Abrede durch Beizug weiterer Elemente zu ermitteln sei (E. 3b/aa), und zwar dahingehend, dass eine (im Prinzip unver�nderte) Verl�ngerung gemeint sei. Der Begriff der Erneuerung ist damit entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer nicht im gleichen Sinne zu verstehen wie in aArt. 58 Abs. 2 WRG (ebenso VINZENS AUGUSTIN, Verl�ngerung von Wasserrechtskonzessionen zum Zweck ihrer Harmonisierung, SJZ 1989 S. 334 ff., 336 f.). Es liegt nahe, dass auch der Ausdruck "nicht mehr erneuert" in der Zusatzvereinbarung die gleiche Wortbedeutung hat wie in Art. 13 Abs. 2 der Konzession, zumal sie ausdr�cklich auf diese Bezug nimmt. Er bezieht sich deshalb auf den Fall, dass die SBB die Option nach den ersten 50 Jahren nicht aus�ben, nicht auf den Fall einer Neukonzessionierung, in welchem ohnehin alle Bedingungen neu auszuhandeln gewesen w�ren (vgl. Urteil vom 11. Juli 1988 E. 3b/bb).
8.8.3 Ist somit die Konzession so auszulegen, dass die Verl�ngerungsoption nach Ablauf der ersten 50 Jahre gilt, so gilt dies auch f�r den Heimfall, der die Alternative zur Aus�bung der Verl�ngerungsoption darstellt. Nach Ablauf dieser Verl�ngerung besteht kein vertragliches Optionsrecht mehr f�r eine weitere Verl�ngerung, und damit auch das Heimfallrecht (als Alternative dazu) nicht mehr. Obwohl es formell noch in der (verl�ngerten) Konzession enthalten ist, wird es nach der zweiten Periode gegenstandslos.
Ergibt die Auslegung des Vertrags, dass das Heimfallrecht nur f�r den Fall vorgesehen wurde, dass die Konzession nach den ersten 50 Jahren nicht erneuert wird, so enth�lt der Vertrag keine L�cke, die richterlich zu f�llen w�re. Es fehlt nicht an einer Regelung, welche notwendiger Vertragsinhalt w�re, sondern die Konzession kann in der ausgelegten Fassung ohne weiteres angewendet werden.
Besteht nach dem Gesagten kein Heimfallrecht zu Gunsten der Beschwerdef�hrer, wird ihr Antrag, es sei festzustellen, dass sie das Heimfallrecht rechtsg�ltig ausge�bt h�tten, gegenstandslos. Dasselbe gilt f�r das in der Beschwerde gestellte Begehren zum Kostenpunkt des vorinstanzlichen Verfahrens, das nur f�r den Fall des Obsiegens vor Bundesgericht zum Tragen k�me.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens tragen die Beschwerdef�hrer zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens, da das Heimfallrecht ein Verm�gensinteresse darstellt (Art. 66 Abs. 4 und 5 BGG; Urteile 2C_812/2011 vom 18. Januar 2012 E. 3; 2E_3/2009 vom 11. Juli 2011 E. 8). Die obsiegende Beschwerdegegnerin hat keinen Anspruch auf Parteientsch�digung, da sie entgegen ihrer Auffassung auch in der vorliegenden Streitsache �ffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnimmt (Art. 68 Abs. 3 BGG i.V.m. Art. 2 und 3 SBBG; BGE 126 II 54 E. 8; Urteil 2C_61/2010 vom 26. August 2010 E. 8.2, nicht publ. in BGE 136 II 457).
Die Gerichtskosten von Fr. 20'000.- werden den Beschwerdef�hrern zu gleichen Teilen unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.