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Timestamp: 2020-04-06 17:50:31
Document Index: 350854805

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', 'Art 251', '§ 651']

Prütting/Wegen/Weinreich, BGB Kommentar, BGB § 651w – Vermittlung verbundener Reiseleistungen | Deutsches Anwalt Office Premium | Recht | Haufe
Prütting/Wegen/Weinreich, BGB Kommentar, BGB § 651w – Vermittlung verbundener Reiseleistungen
2. dem Reisenden, mit dem er einen Vertrag über eine Reiseleistung geschlossen hat oder dem er einen solchen Vertrag vermittelt hat, in gezielter Weise mindestens einen Vertrag mit einem anderen Unternehmer über eine andere Art von Reiseleistung vermittelt und der weitere Vertrag spätestens 24 Stunden nach der Bestätigung des Vertragsschlusses über die erste Reiseleistung geschlossen wird.
2. der Reisende im Hinblick auf erbrachte Reiseleistungen Zahlungsaufforderungen nicht befriedigter anderer Unternehmer im Sinne des Absatzes 1 Satz 1 nachkommt.
Über den Fall der Pauschalreise iSv § 651a hinaus soll der Reisende bei Buchung einzelner Reiseleistungen bei einem Vermittler verbundener Reiseleistungen einen reiserechtlichen Basisschutz insbes dadurch erhalten, dass aufgeklärt werden muss, dass keine Pauschalreise vorliegt, uns dass eine Insolvenzsicherung bestehen muss (vgl Führich NJW 17, 2945, 2950).
I. S zu I, der die verbundene Reiseleistung als Voraussetzung der Pflichten nach II definiert, zunächst § 651a Rn 8 mit 10. Keine Vermittlung einer verbundener Reiseleistungen liegt vor, wenn eine Pauschalreise (§ 651a II) und zusätzlich eine einzelne Reiseleistung (§ 651a III) vermittelt werden. Mehrere zusätzlich vermittelte Reiseleistungen können ihrerseits aber verbundene Reiseleistungen, aber auch eine Pauschalreise sein. Letzteres ist vorrangig zu prüfen (BTDrs 18/10822, 94). Zur Vermittlung in gezielter Weise iSv I 1 Nr 1 s I 2 und dazu BTDrs 18/12660, 12 f.
II. Folge der Vermittlung einer verbundenen Reiseleistung sind die Informationspflichten nach Art 251 EGBGB (II). Unter den Voraussetzungen des III ist der Vermittler verbundener Reiseleistungen ferner zur Insolvenzsicherung verpflichtet; bietet er nicht zugleich eine eigene Reiseleistung an, ist die Pflicht vermeidbar, indem die Zahlung so organisiert wird, dass sie direkt an den Leistungserbringer gehen (Direktinkasso), oder wenn die Leistungserbringer Inkassovollmacht erteilen und der Vermittler vereinnahmte Kundengelder bis zur Weiterleitung an die Leistungserbringer oder Einziehung durch diese als Fremdgelder auf einem insolvenzfesten Treuhandkonto verwahrt (BTDrs 18/10822, 97).
III. Abs 4 regelt di
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Bürgerliches Gesetzbuch / § 651w Vermittlung verbundener Reiseleistungen