Source: http://kyffhaeuserbund-lv-shb-ev.de/Versicherungen/arag_nachtrag-1.htm
Timestamp: 2020-02-17 16:23:50
Document Index: 211040283

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 14', '§ 8', '§ 15', '§ 6', '§ 8', '§ 8', '§ 14', '§ 3', '§ 5']

ARAG Versicherungen 40464 Düsseldorf
Vertr.-Nr.: Sport-Versicherung 1012282
Kyffhäuserbund e.V. Landesverband
Südhannover Braunschweig e.V.
Gartenstr. 3 c
Änderung ab : 01.04.2003
Nächste Rechnung : 01.01.2004
Vertragsablauf : 01.01.2008
Zahlungsweise : jährlich
Bestimmungen und Hinweise zum Vertrag
Die gegenseitigen Rechte und Pflichten regeln sich nach dem Antrag, dem Inhalt des Versicherungsscheins, den für die jeweils beurkundete Versicherung zutreffenden Allgemeinen Versicherungsbedingungen, Besonderen Bedingungen, Risikobeschreibungen, Sonder- und Zusatzbedingungen, den im Anhang etwa vermerkten Vereinbarungen, Klauseln und sonstigen Bestimmungen sowie den gesetzlichen Vorschriften.
Versicherungsumfang : Siehe Anlagen
Versicherungsbedingungen : Siehe Anlagen
Mit diesem Nachtrag Nr. 1 werden die Anforderungen des § 27 (1) WaffRNeuRegG, gültig ab 01.04.2003, für die versicherten Organisationen sowie die versicherten Personen erfüllt.
Die Haftpflichtansprüche der Mitglieder untereinander aus Personen- und Sachschäden sind bereits auf Grundlage des Abschnitts B II. B. II. Ziffer 2. b) und e) des Versicherungsvertrags vom 06.06./29.06.2002 versichert.
Der Versicherungsleistungen für die Gastschützen (Nichtmitglieder) gemäß Abschnitt D des Versicherungsvertrags vom 06.06./29.06.2002 entspricht den Versicherungsleistungen für die Vereinsmitglieder bei der aktiven Ausübung des Schießsports.
Abschnitt D, Ziffern 1. und 2. erhalten folgenden Wortlaut:
D. Versicherungsleistungen
1. Für den Todesfall
Die Versicherungssumme für jeden Versicherten beträgt:
1.1 bei der aktiven Ausübung des Schießsports
€ 10.000,-- für alle Versicherten
1.2 bei allen übrigen versicherten Veranstaltungen und Tätigkeiten
€ 5.500,-- für Kinder bis 14 Jahre
€ 8.000,-- für Jugendliche von 14 Jahre bis 18 Jahre
€ 8.000,-- für Nichtverheiratete ab 18 Jahre
€ 10.500,-- für Verheiratete ab 18 Jahre ohne Kinder
€ 15.500,-- für Erwachsene ab 18 Jahre mit Kindern
aa) Als unterhaltsberechtigte Kinder gelten:
- eheliche, nichteheliche und für ehelich erklärte Kinder,
- Adoptivkinder,
- Stiefkinder, die im Haushalt des Versicherten aufgenommen sind,
- das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben,
- sich in Schul- oder Berufsausbildung befinden und das 27. Lebensjahr noch nicht erreicht haben oder
- wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung außerstande sind, sich selbst zu unterhalten.
ab) Eine Unterhaltsberechtigung ist im Zweifelsfalle dann anzunehmen, wenn für das Kind Kindergeld nach dem Bundeskindergeldgesetz gezahlt wird. In diesen Fällen ist der Nachweis über die Kindergeldberechtigung von den Hinterbliebenen durch Vorlage des Kindergeldbescheides des zuständigen Arbeitsamtes zu führen.
b) Tritt der Tod innerhalb eines Jahres nach dem Unfall ein, so wird die Entschädi­gung nach der Todesfallsumme geleistet. Etwa schon vorher als Invaliditätsent­schädigung geleistete Beträge gemäß Position 2. werden in diesem Fall angerech­net.
2. Für den Invaliditätsfall
Die Versicherungssumme beträgt für jeden Versicherten:
2.1 bei der aktiven Ausübung des Schießsports
€ 100.000,-- für alle Versicherten
2.2 bei allen übrigen versicherten Veranstaltungen und Tätigkeiten
a) € 26.000,-- für alle Versicherten
b) Im Invaliditätsfall werden der Berechnung der Entschädigung folgende Versicherungssummen zugrunde gelegt:
- Für den 25 % nicht übersteigenden Teil des Invaliditätsgrades die obenge­nannte Invaliditätssumme,
- für den 25 %, nicht aber 50 % übersteigenden Teil des Invaliditätsgrades die doppelte Invaliditätssumme,
- für den 50 %, nicht aber 75 % übersteigenden Teil des Invaliditätsgrades die dreifache Invaliditätssumme,
- für den 75 % übersteigenden Teil des Invaliditätsgrades die sechsfache Invaliditätssumme.
Entschädigt werden max. € 78.000,--.
Zu Ziffer 2.1 und 2.2 gilt:
Im Invaliditätsfall erfolgt grundsätzlich Kapitalzahlung. Personen über 65 Jahre erhalten statt der Kapitalzahlung eine Rente gemäß § 14 AUB 88.
Eine Invalidität als Unfallfolge muss innerhalb eines Jahres, vom Unfalltag an gerechnet, eingetreten sein; sie muss vor Ablauf einer Frist von weiteren drei Monaten nach dem Unfalljahr ärztlich festgestellt und geltend gemacht sein (Ausschlussfrist).
Die ARAG Allgemeine zahlt bei Vollinvalidität die volle für den Invaliditätsfall versicherte Summe, bei Teilinvalidität den dem Grade der Invalidität entsprechenden Teil gemäß den nachfolgenden Bestimmungen.
Der Jahresbeitrag für Schützen, deren Verein/Kameradschaft zum Versicherungsschutz angemeldet werden, beträgt
einschließlich der gesetzlichen Versicherungssteuer in Höhe von 16%.
4. Übrige Versicherungsleistungen/vertragliche Bestimmungen
Alle übrigen Versicherungsleistungen und vertragliche Bestimmungen des Versicherungsvertrags vom 06.06./29.06.2002 bleiben unverändert.
Das Versicherungsverhältnis verlängert sich bei Verträgen von mindestens einjähriger Laufzeit mit dem Ablauf der vereinbarten Dauer um ein Jahr und weiter von Jahr zu Jahr stillschweigend, wenn nicht drei Monate vor dem jeweiligen Ablauf der anderen Partei eine schriftliche Kündigung zugegangen ist.
Beträgt die Vertragsdauer weniger als ein Jahr, so endet das Versicherungsverhältnis zum beurkundeten Ablauf, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
Ist für den Jahresbeitrag Ratenzahlung vereinbart, so gelten die ausstehenden Raten bis zu den vereinbarten Zahlungsterminen als gestundet.
Die Folgebeiträge sind jeweils am 1. des Monats fällig, in dem die Versicherungsperiode beginnt. Diese Regelung gilt auch für die Versicherungsverträge, in denen dies in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen nicht ausdrücklich bestimmt ist.
Der Versicherungsnehmer kann jederzeit auf seine Kosten Abschriften der Erklärungen fordern, die er mit Bezug auf den Versicherungsvertrag abgegeben hat.
Anzeigen und Erklärungen
Alle für den Versicherer bestimmten Anzeigen und Erklärungen sind schriftlich abzugeben und sollen an die Hauptverwaltung des Versicherers oder an die im Versicherungsschein oder dessen Nachträgen als zuständig bezeichnete Stelle gerichtet werden.
Die im Versicherungsschein mit separatem Beitrag und Allgemeinen Versicherungsbedingungen ausgewiesenen Versicherungen sind rechtlich selbständige und voneinander unabhängige Verträge.
Beitragsangleichung in der Haftpflichtversicherung
Auf die mögliche Beitragsangleichung in der Haftpflichtversicherung gem. § 8 Ziff. III der Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Haftpflichtversicherung (AHB) wird hingewiesen.
Höchstersatzleistung in der Haftpflichtversicherung
Die Höchstersatzleistung des Versicherers je Versicherungsjahr ist das Doppelte der vereinbarten Deckungssummen. Für die Umwelthaftpflichtversicherung gelten die vertraglich vereinbarten Deckungssummen je Ereignis und Jahr.
Höchstersatzleistung in der Fahrrad-Kaskoversicherung
Die Höchstersatzleistung des Versicherers je Versicherungsjahr ist auf das Doppelte der in dem jeweiligen Versicherungsjahr vereinbarten durchschnittlichen Versicherungssumme begrenzt.
Die ARAG ist dem Abkommen der Feuer-Versicherer über einen Regressverzicht bei übergreifenden Feuerschäden beigetreten. Der Verzicht erfasst Regressforderungen, soweit sie € 150.000,-- übersteigen, bis zum Betrag von € 600.000,--. Gegen Regressforderungen bis € 150.000,-- können Sie sich durch den Abschluss einer Haftpflichtversicherung schützen. Eine Erhöhung des Regressverzichts über € 600.000,-- kann auf besonderen Antrag gewährt werden.
1. Unfall-/Unfallrentenversicherung (alle Bedingungswerke)
Während der Vertragsdauer eintretende Änderungen der Berufstätigkeit oder Beschäftigung der Versicherten sind unverzüglich anzuzeigen (§ 15 AUB/§ 6 AUB 88/§ 8 AURB 98).
2. Unfallversicherung gemäß AUB und AUB 88
Hat der Versicherte am Unfalltage das 65. Lebensjahr vollendet, so wird die Invaliditätsleistung in Form einer Rente gewährt (§ 8 II (7) AUB/§ 14 AUB 88).
Kinder können durch die Kinderunfallversicherung bis zum Ende des 18. Lebensjahres versichert werden. Damit endet die Anwendung des Tarifs für Kinder, und es ist der Beitrag zu entrichten, der sich aus dem zu diesem Zeitpunkt geltenden Tarif für Erwachsene ergibt.
3. Unfallversicherung gemäß AUB 88
Nicht versicherbar und trotz Beitragszahlung nicht versichert sind dauernd pflegebedürftige Personen sowie Geisteskranke (§ 3 AUB 88). Pflegebedürftig ist, wer für die Verrichtungen des täglichen Lebens überwiegend fremder Hilfe bedarf.
4. Unfallversicherung gemäß AUB
Nicht versicherungsfähig und trotz Beitragszahlung nicht versichert sind Geisteskranke und Personen, die von schweren Nervenleiden befallen oder dauernd vollständig arbeitsunfähig sind (§ 5 AUB). Über das 75. Lebensjahr der Versicherten hinaus kann eine bestehende Versicherung in der Regel zu den vereinbarten Bedingungen und Beiträgen nicht fortgeführt werden.
5. Unfallrentenversicherung gemäß AURB 98
Nicht versicherbar und trotz Beitragszahlung nicht versichert sind pflegebedürftige Personen sowie Geisteskranke.
Pflegebedürftig ist, wer die Voraussetzungen der Pflegestufe II oder III im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB) XI erfüllt.
Einwilligungsklausel nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) – Datenschutzklausel –
Ich willige ein, dass der Versicherer im erforderlichen Umfang Daten, die sich aus den Antragsunterlagen oder der Vertragsdurchführung (Beiträge, Versicherungsfälle, Risiko-/Vertragsänderungen) ergeben, an Rückversicherer zur Beurteilung des Risikos und zur Abwicklung der Rückversicherung sowie zur Beurteilung des Risikos und der Ansprüche an andere Versicherer und an den Verband der Schadenversicherer (Zusammenschluss der bisherigen Verbände: Verband der Haftpflichtversicherer, Unfallversicherer, Autoversicherer und Rechtsschutzversicherer – HUK-Verband-, Verband der Sachversicherer, Deutscher Transport-Versicherungs-Verband) zur Weitergabe dieser Daten an andere Versicherer übermittelt. Diese Einwilligung gilt auch unabhängig vom Zustandekommen des Vertrages sowie für entsprechende Prüfungen bei anderweitig beantragten (Versicherungs-) Verträgen und bei künftigen Anträgen.
Ich willige ferner ein, dass die Versicherer meine allgemeinen Antrags-, Vertrags- und Leistungsdaten in gemeinsamen Datensammlungen führen und an die für mich zuständigen Vermittler weitergeben, soweit dies der ordnungsgemäßen Durchführung meiner Versicherungsangelegenheiten dient.
Gesundheitsdaten dürfen nur an Personen- und Rückversicherer übermittelt werden; an Vertreter dürfen sie nur weitergegeben werden, soweit es zur Vertragsgestaltung erforderlich ist.
Ohne Einfluss auf den Vertrag und jederzeit widerrufbar willige ich weiter ein, dass der Vermittler meine allgemeinen Antrags-, Vertrags- und Leistungsdaten darüber hinaus für die Beratung und Betreuung auch in sonstigen Finanzdienstleistungen nutzen dürfen.
Diese Einwilligung gilt nur, wenn ich bei Antragstellung vom Inhalt des Merkblattes zur Datenverarbeitung Kenntnis nehmen konnte, das mir vor Vertragsabschluß (mit weiteren Verbraucherinformationen), auf Wunsch auch sofort, überlassen wird.
Ist die Versicherungssteuer nicht getrennt ausgewiesen, so ist sie im Beitrag enthalten. Die gesetzliche Versicherungssteuer bei Feuer- und FBU-Versicherungen beträgt 11%, bei Hausratversicherungen 15%, bei verbundenen Gebäudeversicherungen 14,75% und bei den übrigen Versicherungen 16%. Ein Erhebungsbetrag unter € 3,-- wird auf die nächste Beitragsrechnung vorgetragen. Ein zu erstattender Beitrag wird mit dem nächsten fälligen Beitrag verrechnet, wenn nichts anderes bestimmt ist. Bei der Aufhebung des Vertrages wird ein zu erstattender Beitrag überwiesen oder gegen Quittung ausgezahlt.
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