Source: http://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/kfw.cgi?t=157597366762881476&chosenIndex=0421&templateID=document&source=context&source=context&highlighting=off&xid=3874899,9
Timestamp: 2020-01-23 02:40:44
Document Index: 163321971

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 7', '§ 9', '§ 8', '§ 8']

§ 8 BremLBO 2009, Nicht überbaute Flächen der bebauten Grund... - startothek - Normensammlung
§ 8 BremLBO 2009, Nicht üb...
Gesetznavigation: zum vorherigen Abschnitt § 7 BremLBO 2009, Teilung von...
Gesetznavigation: zum nächsten Abschnitt § 9 BremLBO 2009, Gestaltung
§ 8 BremLBO 2009
§ 8 BremLBO 2009 – Nicht überbaute Flächen der bebauten Grundstücke, Kinderspielplätze (1)
(1) 1Die Grundstücksflächen von Baugrundstücken, die nicht für bauliche Anlagen genutzt werden (Freiflächen), dürfen nicht in einer die Wasserdurchlässigkeit wesentlich mindernden Weise befestigt werden. 2Sie dürfen nicht verunstaltet wirken und auch ihre Umgebung nicht verunstalten. 3Satz 1 findet keine Anwendung, soweit Bebauungspläne oder andere Satzungen Festsetzungen zu den nicht überbauten Flächen treffen.
(2) 1Die Grundstücksflächen, die zulässigerweise für bauliche Anlagen, wie Stellplätze, Zufahrten, Gehwege, Abstell- und Lagerplätze, benötigt werden, dürfen nur soweit befestigt werden, wie es für deren Nutzung erforderlich ist, sofern nicht die Belastung des Niederschlagswassers oder eine zu geringe Durchlässigkeit des Bodens eine Versiegelung erfordert. 2Absatz 1 Satz 3 gilt entsprechend.
(3) 1Bei der Errichtung von Gebäuden mit insgesamt mehr als drei Wohnungen ist auf dem Baugrundstück oder in unmittelbarer Nähe auf einem anderen geeigneten Grundstück, dessen dauerhafte Nutzung für diesen Zweck öffentlich-rechtlich gesichert sein muss, ein ausreichend großer Kinderspielplatz anzulegen und instand zu halten. 2Auf die in Satz 1 genannte Zahl werden nicht angerechnet:
3Die Größe der Kinderspielplätze richtet sich nach der Art und Anzahl der Wohnungen auf dem Grundstück.
(4) 1Kann der Kinderspielplatz nicht hergestellt werden, so ist diese Verpflichtung durch die Zahlung eines Geldbetrages für die Gestaltung von Kinderspielmöglichkeiten an die Gemeinde zu erfüllen. 2Die Höhe des Ablösungsbetrages wird für die Stadtgemeinde Bremen von der obersten Bauaufsichtsbehörde und für die Stadtgemeinde Bremerhaven vom Magistrat der Stadt Bremerhaven festgesetzt; sie darf 80 vom Hundert der durchschnittlichen Kosten für die Herstellung und die Unterhaltung nicht übersteigen.