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Timestamp: 2019-12-16 11:12:28
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Matched Legal Cases: ['§16', '§16', '§16', '§16', '§16', '§ 16', '§ 16', '§16']

Erfahrungen mit §16,5 Vorweggewährung von Stufen in NRW
Autor Thema: Erfahrungen mit §16,5 Vorweggewährung von Stufen in NRW (Read 2708 times)
« am: 15.04.2019 10:25 »
Hat jemand von Euch Erfahrungen oder gesicherte Kenntnisse über den Umgang mit §16,5 TV-L in NRW?
"Zur regionalen Differenzierung, zur Deckung des Personalbedarfs, zur Bindung von qualifizierten Fachkräften oder zum Ausgleich höherer Lebenshaltungskosten kann Beschäftigten abweichend von der tarifvertraglichen Einstufung ein bis zu zwei Stufen höheres Entgelt ganz oder teilweise vorweg gewährt werden. "
Wurde in NRW dieser Paragraph bereits angewandt und wenn ja, in welchem Kontext?
Antw:Erfahrungen mit §16,5 Vorweggewährung von Stufen in NRW
« Antwort #1 am: 22.04.2019 23:32 »
Nachdem dieser Post über 200 mal aufgerufen worden ist, ohne dass jemand geantwortet hat, gehe ich davon aus, dass niemand von Euch etwas über die Anwendung des §16,5 in NRW weiß.
Wie sieht es in anderen Bundesländern aus? Gibt es überhaupt irgendwelche Erfahrungen?
« Antwort #2 am: 23.04.2019 08:32 »
Schreib bitte § 16 Abs. 5 oder § 16 V, aber nicht mit Komma, das ist ja grausig
Hier in Hessen sind mir obere und oberste Landesbehörden bekannt, die diesen Paragraph bereits angewandt haben (unter anderem mein eigenes Haus).
Allerdings eher restriktiv und nur zur Deckung des Personalbedarfs.
Konkret fällt mir ein Fall ein, bei dem in zwei Ausschreibungen nix rumkam und als dann bei der dritten Runde ein guter dabei war, der aber für das Geld nicht kommen wollte, hat man eben zwei Stufen vorweg gewährt. (von 3 auf 5)
« Antwort #3 am: 23.04.2019 09:14 »
Ja, in Niedersachsen wird so etwas gemacht.
Zur Bindung von abwanderungswilligen qualifizierten Personal oder wenn man jemanden unbedingt haben will, bei Einstellung.
« Antwort #4 am: 23.04.2019 12:39 »
@Lothar57: Was ist der Hintergrund deiner Frage?
Ich habe diesen Paragraphen vor Kurzem "entdeckt" und überlege zu gegebener Zeit ein solches zusätzliches Gehalt zu beantragen.
Erfahrungen interessieren mich daher ebenfalls.
« Antwort #5 am: 23.04.2019 13:28 »
Zitat von: stefanos am 23.04.2019 12:39
...wie niedlich...die warten bestimmt schon auf deinen "Antrag"
« Antwort #6 am: 23.04.2019 16:49 »
In Berlin wird die Regelung durchaus angewandt und zwar die Variante 2 und 3. Zur Bindung des Personalbedarfs erfährt aktuell aber die Einschränkung, dass das nicht mehr bei Bewerbung von Dienststelle zu Dienststelle angewendet werden darf.
« Antwort #7 am: 24.04.2019 08:35 »
Träum mal weiter!!!!!!!!!!!!
« Antwort #8 am: 24.04.2019 09:05 »
Zitat von: Chrilleger am 24.04.2019 08:35
Gelebte Träume sind fein.
Nur weil du es noch nicht erlebt hast, muss es ja nicht bedeuten, dass es das nicht gibt.
Entweder bist ud umgeben von LowPerfomern oder von AGs die nicht wissen wie Personalmanagement geht. (also auch LowPerfomern )
« Antwort #9 am: 26.04.2019 10:49 »
Dann lebe ich offenbar in meiner eigenen Traumwelt. In meiner Dienststelle wird es mehrfach angewendet.
Allerdings, rein subjektiv, erhalten Personen, die sich so wie du äußern ("Träum mal weiter!!!!!!!!!!!!"), ohnehin keine Stufenvorweggewährung, weil Lowperformer und/oder Krakeeler.
« Antwort #10 am: 26.04.2019 11:23 »
Zitat von: JC83 am 26.04.2019 10:49
Das Wort zum Sonntag, vielen Dank dafür
« Antwort #11 am: 29.04.2019 18:37 »
Kannst du Details dazu nennen - wer? wieso? Antragsform?
« Antwort #12 am: 29.04.2019 21:03 »
Wer: Ganz klar nur Menschen die auch tatsächlich Leistungsträger sind oder die man anwerben wollte und die nicht zu viel weniger verdienen wollten.
Wieso: Weil man ansonsten keine Bestenauslese machen kann.
a) Mitarbeiter, die neu eingestellt werden sollten, aber nur mit mehr Geld gekommen wären, haben es bekommen.
b) MA, die sich wegbeworben haben, aber der AG doch der Meinung war: Der / Die ist ein(e) Gute(r), das sollte bleiben.
Antragsform: Einstellende Dienststelle schreibt: MA ist eine wichtiger MA, weil er blublbub und tzaktzak, deswegen gewähren sie aus diesen Gründen und weil wir ihn halten wollen und weil er blabla Gründen eine Stufenzulage nach §16.
Oder: MA hat im Jahresgespräch geäußert, dass er sich und seine Arbeitsleistung nicht wertgeschätzt fühlt und betroffen ist, dass der AG der Meinung ist, er würde nur durchschnittliche Leistung erbringen, deswegen plagen MA Abwanderungsgedanken und er hat auch schon eine paar Vorstellungstermine.
Daher sehen wir als Dienststelle Handlungsbedarf in Form einer Zulage von x, damit der monetäre Abwanderungsdruck gemildert wird und er der MA ein positives monetäres Gefühl der Wertschätzung bekommt.
« Antwort #13 am: 30.04.2019 09:42 »
Zitat von: stefanos am 29.04.2019 18:37
Wer/was: "Spezielle" Stelle mit wichtiger Bedeutung für die Dienststelle
Wieso: Abgang verhindern
Antragsform: Schriftlich (was sonst?)
Ansonsten wurde es bei unseren normalen SB angewandt, die mangels einschlägiger BE zu gering eingestuft worden wären und dann nicht zu uns gekommen wären, also so wie von Moin geschildert.
« Antwort #14 am: 02.05.2019 09:59 »
Wurde bei uns schon mehrfach erfolgreich beantragt zur Deckung von Personalbedarf bzw. Bindung qualifizierter Fachkräfte (NRW, Hochschule).