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Timestamp: 2016-10-25 15:32:15
Document Index: 217064410

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 109']

8C_6/2012 (22.02.2012)
M.________, geboren 1965, arbeitete in der Firma X.________ AG und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Infolge eines Stromausfalles fiel der Versicherten am 3. Oktober 2008 der Fingerschutz auf ihre rechte Hand. Der am 6. Oktober 2008 erstbehandelnde Dr. med. K.________ erhob als Befund einzig eine Kontusionsmarke �ber dem Mittelhandknochen der rechten Hand und ein nur wenig schmerzhaftes Handgelenk. Die Mittelhandknochen waren nicht schmerzhaft und der Faustschluss noch m�glich. Die Sensibilit�t war normal und Frakturen konnten radiologisch ausgeschlossen werden. Die SUVA kam f�r die Heilbehandlung auf, entrichtete ein Taggeld und stellte sodann nach spezial�rztlichen Abkl�rungen s�mtliche Versicherungsleistungen per 8. Juni 2009 ein. Mit Verf�gung vom 10. Mai 2010, best�tigt durch Einspracheentscheid vom 6. Oktober 2010, schloss die SUVA den Fall folgenlos ab.
Die hiegegen erhobene Beschwerde der M.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 7. November 2011 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst M.________ unter Aufhebung des angefochtenen Gerichts- und des Einspracheentscheides beantragen, die SUVA "sei zu verpflichten, der Beschwerdef�hrerin die gesetzlichen Leistungen zu erbringen."
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (BGE 134 V 250 E. 1.2 S. 252 mit Hinweisen). Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).
Streitig ist, ob die Versicherte �ber den verf�gten Fallabschluss hinaus an �berwiegend wahrscheinlichen, organisch objektiv ausgewiesenen Folgen des Unfalles vom 3. Oktober 2008 litt, welche ihr �ber den 8. Juni 2009 hinaus weiterhin einen Anspruch auf Leistungen nach UVG vermittelten. Objektivierbare psychische St�rungen, welche in einem ad�quaten Kausalzusammenhang zum genannten Unfall st�nden, werden zu Recht von keiner Seite geltend gemacht. Das kantonale Gericht hat die f�r die Beurteilung des strittigen Anspruchs massgebenden Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
3.1 Nach umfassender W�rdigung der medizinischen Aktenlage hat die Vorinstanz mit �berzeugender Begr�ndung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), zutreffend erkannt, dass die ab 8. Juni 2009 anhaltend geklagten Beeintr�chtigungen nach Durchf�hrung eingehender spezialmedizinischer Untersuchungen keinem unfallbedingten, organisch objektiv ausgewiesenen Substrat zugeordnet werden konnten.
3.2 Demgegen�ber h�lt die Beschwerdef�hrerin an ihrer bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgetragenen Argumentation fest, wonach der SUVA-Arzt Dr. med. Weber am 26. April 2010 bei der Untersuchung des Pinchgriffes und des Faustschlusses mit dem Jamar-Ger�t im Vergleich der rechten mit der linken Hand einen markanten Unterschied in der Kraftentwicklung festgestellt habe. Dabei handle es sich um ein "objektivierbares Diagnoseverfahren". Die schmerzhafte Einschr�nkung der Kraftentwicklung in der rechten Hand sei eine objektivierbare Unfallfolge, welche mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit in einem urs�chlichen Zusammenhang mit der "urspr�nglichen Kontusionsverletzung" stehe.
3.3 Die Beschwerdef�hrerin vermag ihre Auffassung nicht auf eine medizinisch nachvollziehbar begr�ndete Beurteilung abzust�tzen. Die deskriptive Diagnose - persistierende Schmerzen am rechten Handgelenk unklarer Genese und Schmerzausbreitung bis Hals-/Nackenbereich sowie ein Status nach Kontusionstrauma am rechten Handgelenk vom 3. Oktober 2008 -, welche bereits im Juni 2009 in der Klinik Z.________ nach eingehenden spezial�rztlichen Untersuchungen gestellt wurde, hat sich laut Bericht derselben Klinik vom 15. Juni 2010 nicht ver�ndert. Sie l�sst nicht auf eine organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolge (vgl. dazu: SVR 2010 UV Nr. 30 S. 120, 8C_537/2009 E. 5.3 mit Hinweisen) schliessen, sondern best�tigt vielmehr die unklare Genese der geklagten Beschwerden. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass Dr. med. W.________ anl�sslich seiner Untersuchung der Versicherten vom 26. April 2010 an den h�ngenden Armen beidseitig auf allen H�hen praktisch identische Umfangmasse und keine unterschiedliche Handbeschwielung festgestellt hat, was auf einen seitengleichen Einsatz der oberen Extremit�ten schliessen l�sst. Liessen sich bereits im Juni 2009 nach Durchf�hrung spezial�rztlicher Untersuchungen keine organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen mehr finden, hat das kantonale Gericht zu Recht den Einspracheentscheid vom 6. Oktober 2010 best�tigt, mit welchem die SUVA die per 8. Juni 2009 verf�gte Leistungseinstellung sch�tzte.