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Timestamp: 2013-06-20 09:08:53
Document Index: 384568272

Matched Legal Cases: ['Art. 100', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 13', 'Art. 3', 'Art. 3']

Rechtsprechung: VerfGH 50, 226
Rechtsprechung VerfGH Bayern, 11.11.1997 - Vf. 22-VII-94 Kurzfassungen/Presse
Der Gesetzgeber hat bei Regelungen �ber person...
Verfassungsgrunds�tze zum Datenschutz
NJW 1998, 1632 (Ls.)
NVwZ-RR 1998, 273
VerfGH 50, 226
Wird zitiert von ... (16) VerfGH Bayern, 07.02.2006 - 69-VI-04 Polizei- und Ordnungsrecht: Verfassungskonforme Auslegung der Vorschriften �ber …a) Gesetzliche Regelungen m�ssen grunds�tzlich so gefasst sein, dass der Betrof�fene seine Normunterworfenheit und die Rechtslage konkret erkennen kann und sein Verhalten danach auszurichten vermag (vgl. VerfGH vom 11.11.1997 = VerfGH 50, 226/248 f.; VerfGH 56, 28/45).Gegen die Verwendung unbe�stimmter Rechtsbe�griffe bestehen deshalb keine Bedenken, wenn sich mit Hilfe der �blichen Ausle�gungsmethoden eine zuverl�ssige Grundlage f�r Auslegung und An�wendung der Vorschrift gewinnen l�sst (vgl. VerfGH 50, 226/248 f.).Bei der Pr�fung, ob eine gesetzliche Regelung den verfassungsrecht�lichen Anforde�rungen an die Bestimmtheit gen�gt, ist auch zu ber�cksichtigen, mit welcher Intensi�t�t das Gesetz auf die Grundrechtsstellung des Betroffenen einwirkt (vgl. VerfGH 50, 226/249; 56, 28/45).F�r Eingriffe in das Grundrecht der Hand�lungsfreiheit und des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung aufgrund einer Durchsu�chung von Sachen, die ein Betroffener mit sich f�hrt, kann es demgegen�ber unter dem Gesichtspunkt der Normenbestimmtheit und -klarheit als ausreichend angese�hen werden, wenn handlungsbegrenzende Elemente mit den herk�mmlichen Metho�den der allgemeinen juristischen Auslegungslehre und besonders auch der verfas�sungskonformen Auslegung ermittelt werden (vgl. VerfGH 50, 226/249; 56, 28/50).Ohnedies ist es Aufgabe von Rechtsprechung und Literatur, gerade derart schwierig eingrenzbaren Regelwerken weitere Konturen zu geben (vgl. VerfGH 50, 226/249).
VerfGH Bayern, 19.04.2007 - 17-VII-05 B�chergeld ist verfassungsm��igEin etwa fehlerhafter Vollzug gesetzlicher Vorschriften in der Praxis w�rde aber nicht dazu f�hren, dass die betreffenden Vorschriften als solche verfassungswidrig sind (st�ndige Rechtsprechung; vgl. VerfGH vom 31.7.1996 = VerfGH 49, 120/122; VerfGH vom 11.11.1997 = VerfGH 50, 226/245 m. w. N.).Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, das nach der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofs (VerfGH vom 20.1.1987 = VerfGH 40, 7/12 f.; VerfGH vom 11.11.1997 = VerfGH 50, 226/246 f.) zwar kein besonderes Grundrecht, aber eine Auspr�gung der Menschenw�rde und der Handlungsfreiheit (Art. 100, 101 BV) darstellt, wird durch die angegriffene Norm nicht verletzt.
VerfGH Bayern, 20.06.2008 - 14-VII-00 Vergabe - Verfassungsm��igkeit der bayerischen TariftreueregelungArt. 3 Abs. 1 Satz 1 BV ist vielmehr erst dann verletzt, wenn der Widerspruch des bayerischen Landesrechts zum Bundesrecht offen zutage tritt und dar�ber hinaus auch inhaltlich nach seinem Gewicht als schwerwiegender, besonders krasser Eingriff in die Rechtsordnung zu werten ist (st�ndige Rechtsprechung; vgl. VerfGH vom 11.11.1997 = VerfGH 50, 226/266; VerfGH vom 30.6.1998 = VerfGH 51, 94/99 f.; VerfGH 56, 99/107; VerfGH vom 15.11.2006 = VerfGH 59, 219/224).Art. 3 Abs. 1 Satz 1 BV k�nnte n�mlich allenfalls bei einem offenkundigen, schwerwiegenden, besonders krassen Widerspruch zum Europ�ischen Gemeinschaftsrecht verletzt sein (vgl. VerfGH vom 15.5.1997 = VerfGH 50, 76/98 f.; VerfGH 50, 226/266; 52, 47/61; VerfGH vom 18.12.2007).
VerfGH Bayern, 18.12.2007 - 9-VII-05 Gl�cksspielbeschr�nkungen und JugendschutzArt. 3 Abs. 1 Satz 1 BV ist vielmehr erst dann verletzt, wenn der Widerspruch des bayerischen Landesrechts zum Bundesrecht offen zutage tritt und dar�ber hinaus auch inhaltlich nach seinem Gewicht als schwerwiegender Eingriff in die Rechtsordnung zu werten ist (VerfGH vom 15.11.2006 = VerfGH 59, 219/224; VerfGH vom 11.11.1997 = VerfGH 50, 226/266; VerfGH vom 15.5.1997 = VerfGH 50, 76/98).Der Gesetzgeber wird allerdings durch das Rechtsstaatsprinzip verpflichtet, seine Regelungen so bestimmt zu fassen, wie dies nach der Eigenart des zu ordnenden Lebenssachverhalts und mit R�cksicht auf den Normzweck m�glich ist (vgl. VerfGH 50, 226/248; VerfGH vom 24.2.1988 = VerfGH 41, 17/24 m. w. N.).Gegen die Verwendung unbestimmter Rechtsbegriffe bestehen jedenfalls dann keine Bedenken, wenn sich mit Hilfe der �blichen Auslegungsmethoden, insbesondere durch Heranziehung anderer Vorschriften desselben Gesetzes, durch Ber�cksichtigung des Normzusammenhangs oder aufgrund einer gefestigten Rechtsprechung eine zuverl�ssige Grundlage f�r die Auslegung und Anwendung der Vorschrift gewinnen l�sst (vgl. VerfGH 50, 226/248; VerfGH vom 22.11.1990 = VerfGH 43, 165/167 f.).
VerfGH Bayern, 30.09.2004 - 13-VII-02 Unterrichtung der fr�heren Erziehungsberechtigten vollj�hriger Sch�ler �ber …Wie der Gesetzgeber diese Schutzpflicht erf�llt, ist indes von ihm grunds�tzlich in seiner eigenen Verantwortung zu entscheiden (vgl. VerfGH 50, 226/246 f.).Der Grundsatz der Verh�ltnism��igkeit (im weiteren Sinn) fordert, dass eine das Pers�nlichkeitsrecht oder die Handlungsfreiheit einschr�nkende Norm einem legitimen Zweck dient, hierzu geeignet und erforderlich ist und dass der angestrebte Zweck und das gew�hlte Mittel in einem vern�nftigen Verh�ltnis zueinander stehen (VerfGH 50, 226/249; 56, 28/46 f.).
VerfGH Bayern, 15.12.2009 - 6-VII-09 Rechtm��igkeit verfahrensfreier GrenzgaragenSoweit der Antragsteller mit der Popularklage die Verfassungswidrigkeit des Art. 6 Abs. 9 Satz 1 Nr. 1 BayBO 2008 r�gt, ist diese nicht unter dem Gesichtspunkt der unzul�ssigen Wiederholung einer bereits abgewiesenen Popularklage unzul�ssig (vgl. VerfGH vom 11.11.1997 = VerfGH 50, 226/244; VerfGH vom 5.3.2001 = BayVBl 2001, 466).Aus dem grundrechtlichen Wertesystem k�nnen sich damit verfassungsrechtliche Schutzpflichten ergeben, die es gebieten, (verfahrens)rechtliche Regelungen so auszugestalten, dass die Gefahr von Grundrechtsverletzungen einged�mmt bleibt (VerfGH vom 13.11.1989 = VerfGH 42, 148/154 f.; VerfGH vom 19.10.1994 = VerfGH 47, 241/254; VerfGH vom 11.11.1997 = VerfGH 50, 226/246 f.; VerfGH vom 30.9.2004 = VerfGH 57, 113/119 f.; BVerfG vom 7.12.1977 = BVerfGE 325/334; BVerfG vom 8.8.1978 = BVerfGE 49, 89/142; BVerfG vom 27.9.1978 = BVerfGE 49, 220/225; BVerfG vom 20.12.1979 = BVerfGE 53, 30/65; BVerfG vom 28.5.1993 = BVerfGE 88, 203/251 ff.; BVerfG vom 10.1.1995 = BVerfGE 92, 26/46; Lindner, a. a. O., RdNrn.
VerfGH Bayern, 20.09.2005 - 13-VII-04 Arbeitzeitverl�ngerung f�r bayerische Beamte verst��t nicht gegen die Bayerische …Die Popularklagen sind nicht unter dem Gesichtspunkt der unzul�ssigen Wiederholung einer bereits abgewiesenen Popularklage (vgl. VerfGH vom 11.11.1997 = VerfGH 50, 226/244; VerfGH vom 5.3.2001 = BayVBl 2001, 466) unzul�ssig.Eine erneute �berpr�fung kommt nur in Betracht, wenn seit der fr�heren Entscheidung ein grundlegender Wandel der Lebensverh�ltnisse oder der allgemeinen Rechtsauffassung eingetreten ist, wenn neue rechtliche Gesichtspunkte geltend gemacht werden oder wenn der Antrag auf neue, in der fr�heren Entscheidung nicht gew�rdigte Tatsachen gest�tzt wird (st�ndige Rechtsprechung; vgl. VerfGH vom 11.11.1997 = VerfGH 50, 226/244; VerfGH vom 5.3.2001 = BayVBl 2001, 466).
VerfGH Bayern, 14.11.2003 - 8-VII-02 Honorarverteilungsma�stab der Kassenzahn�rztlichen Vereinigung BayernsEin etwa fehlerhafter Vollzug von Normen in der Praxis w�rde nicht dazu f�hren, dass die betreffenden Vorschriften als solche verfassungswidrig sind (vgl. VerfGH 50, 226/245).
VerfGH Bayern, 12.05.2004 - 7-VII-02 Abstandsfl�chenVO: Bauordnungs- oder Bauplanungsrecht?aa) Die Begrenzungen in der Pr�fungsintensit�t, von denen der Verfassungsgerichtshof bei der �berpr�fung von Landesrecht am Ma�stab des Bundesrechts oder sonstigen h�herrangigen Rechts ausgeht (vgl. hierzu VerfGH 50, 226/266; 51, 94/99 f.; 55, 160/166; VerfGHE vom 4. Juni 2003 Vf. 4-VII-02 S. 15), sind hier nicht zu beachten.
VerfGH Bayern, 16.12.2010 - 6-VII-10 Popularklage gegen Art. 13 e BayNatSchGArt. 3 Abs. 1 Satz 1 BV ist vielmehr erst dann verletzt, wenn der Widerspruch des bayerischen Landesrechts zum Bundesrecht offen zutage tritt und dar�ber hinaus auch inhaltlich nach seinem Gewicht als schwerwiegender, besonders krasser Eingriff in die Rechtsordnung zu werten ist (VerfGH vom 11.11.1997 = VerfGH 50, 226/266; VerfGH vom 30.6.1998 = VerfGH 51, 94/99 f.; VerfGH vom 4.6.2003 = VerfGH 56, 99/107; VerfGH vom 15.11.2006 = VerfGH 59, 219/224; VerfGH 61, 130/138).Der Verfassungsgerichtshof hat bisher offengelassen, ob diese Grunds�tze auch bez�glich des Europ�ischen Gemeinschafts- bzw. Unionsrechts anzuwenden sind, ob also �ber Art. 3 Abs. 1 Satz 1 BV europarechtliche Vorschriften mittelbar in einem Popularklageverfahren Bedeutung erlangen k�nnen (VerfGH vom 15.5.1997 = VerfGH 50, 76/98 f.; VerfGH 50, 226/266; 61, 130/139).
VerfGH Bayern, 18.07.2006 - 9-VII-04 Wahlrecht: Verfassungsm��igkeit der sog. 5%-Klausel
VerfGH Bayern, 09.08.2011 - 18-VII-10 Popularklage gegen Satzung einer Steuerberaterkammer
VerfGH Bayern, 28.01.2003 - 10-VII-02 VerfGH Bayern, 13.04.2005 - 9-VII-03 Popularklage gegen Abgabensatzung de Notarkasse M�nchen
VerfGH Bayern, 21.12.2011 - 3-VII-11 Laden�ffnung an Sonntagen