Source: http://www.juraforum.de/gesetze/kosto/19-sachen
Timestamp: 2013-05-19 04:22:25
Document Index: 52961855

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 19', '§ 74', '§ 51', '§ 19', '§ 74', '§ 19', '§ 19', '§ 1', '§ 74', '§ 21', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 19']

§ 19 KostO - Sachen - Gesetze - JuraForum.de
JuraForum.de > Gesetze > KostO > § 19 KostO - Sachen Stand: 19.04.2013§ 19 KostO - SachenGesetz über die Kosten in Angelegenheiten der freiwilligen
Erster Teil (Gerichtskosten) Erster Abschnitt (Allgemeine Vorschriften) 7. (Geschäftswert)(1) Der Wert einer Sache ist der gemeine Wert. Er wird durch den Preis bestimmt, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach der Beschaffenheit der Sache unter Berücksichtigung aller den Preis beeinflussenden Umstände bei einer Veräußerung zu erzielen wäre; ungewöhnliche oder nur persönliche Verhältnisse bleiben außer Betracht.
Weitere Vorschriften um § 19 KostO§ 14 - Kostenansatz, Erinnerung, Beschwerde§ 15 - Nachforderung§ 16 - Nichterhebung von Kosten wegen unrichtiger Sachbehandlung§ 17 - Verjährung, Verzinsung§ 18 - Grundsatz§ 19 - Sachen§ 20 - Kauf, Vorkaufs- und Wiederkaufsrecht§ 21 - Erbbaurecht, Wohnungseigentum, Wohnungserbbaurecht§ 22 - Grunddienstbarkeiten§ 23 - Pfandrechte und sonstige Sicherheiten, Rangänderungen§ 24 - Wiederkehrende Nutzungen oder LeistungenEntscheidungen zu § 19 KostOKAMMERGERICHT-BERLIN, 21.04.2009, 1 W 382/061. Der Geschäftswert für die Eintragung des Erstehens als Eigentümer im Grundbuch bemisst sich nach dem Meistgebot, wenn dieses höher als der nach § 74a Abs. 5 ZVG festgesetzte Verkehrswert ist.
2. Der nach § 51 Abs. 2 ZVG festgesetzte Ersatzwert für ein bestehen bleibendes Erbbaurecht ist dem Meistgebot nicht hinzuzurechnen,...OLG-MUENCHEN, 06.06.2006, 32 Wx 74/061. Eine vom Notar im Rechtsbeschwerdeverfahren zu den Akten gegebene Kostenrechnung kann aus Gründen der Verfahrensökonomie ausnahmsweise auch im Verfahren der weiteren Beschwerde berücksichtigt werden.
2. Gibt der Übernehmer eines landwirtschaftlichen Betriebs mangels Kenntnis des § 19 Abs. 4 KostO keine Erklärung zu seiner...KAMMERGERICHT-BERLIN, 02.05.2006, 1 W 109/051. Der Senat hält an seiner Rechtsprechung fest, wonach dem Geschäftswert für die Eintragung des Erstehers eines Grundstücks in der Zwangsversteigerung grundsätzlich der nach § 74 a Abs. 5 ZVG festgesetzte Wert zugrundezulegen ist, wenn dieser höher als das Meistgebot ist (1 W 1294/79 - Beschluss vom 20. November 1979, JurBüro...OLG-MUENCHEN, 08.02.2006, 32 Wx 10/061. Enthält ein Vertrag über die Bestellung eines Erbbaurechts eine echte Wertsicherungsklausel, ist bei der Bewertung des Erbbaurechts, ein Zuschlag zum 25-fachen Erbbauzins, der sich an den voraussichtlichen Erhöhungen nach dem Vertrag des jährlichen Erbauzinses während 25 Jahren orientiert. Die Zugrundelegung einer jährlichen...OLG-DUESSELDORF, 26.01.2006, I-10 W 100/05Der Geschäftswert für die Eigentumseintragung des Erstehers eines Grundstücks im Zwangsversteigerungsverfahren ist ausnahmsweise abweichend von dem im Zwangsversteigerungsverfahren ermittelten Verkehrswert zu bemessen, wenn erheblich Umstände dafür sprechen, dass der ermittelte Verkehrswert den Wert des Grundstücks im Zeitpunkt...OLG-MUENCHEN, 28.10.2005, 32 Wx 110/051. Nicht vinkulierte GmbH - Anteile sind nach § 19 Abs. 1 KostO regelmäßig nach dem sog. Berliner Verfahren, das in gleicher Weise den Unternehmenssubstanzwert als auch den Ertragswert berücksichtigt, unter Abzug eines angemessenen Abschlags zu bewerten. Liegen konkrete höhere Kaufangebote vor, sind diese zu berücksichtigen.
2....OLG-MUENCHEN, 24.10.2005, 32 Wx 97/051. Die Privilegierung des § 19 Abs. 4 KostO setzt einen im Zeitpunkt der Übergabe ausreichend leistungsfähigen landwirtschaftlichen Betrieb und die Absicht des Erwerbers diesen fortzuführen, voraus.
2. Ein ausreichend leistungsfähiger Betrieb ist in der Regel gegeben, wenn er die nach § 1 Abs. 5 des Gesetz über die Altershilfe...BAYOBLG, 04.08.2004, 3Z BR 20/041. Bei der Bewertung eines zum Nachlass gehörenden Grundstücks ist ein tatsächlich erzielter Kaufpreis jedenfalls dann nicht maßgeblich, wenn der Veräußerungszeitpunkt fast zwei Jahre nach dem Bewertungsstichtag liegt. Der Preis kann aber zur Begründung etwaiger Abschläge auf einen nach der vereinfachten Sachwertmethode...BAYOBLG, 28.07.2004, 3Z BR 122/04Bei der Bewertung eines zu einem Nachlass gehörenden Hotelbetriebs ist dessen Immobilienwert im Zweifel nach der vereinfachten Sachwertmethode zu ermitteln. Neben diesem Wert können weitere Betriebsbestandteile berücksichtigt werden, die auf der Grundlage von tatsächlich erzielten Kaufpreisen oder von Bilanzen bewertet werden können.OLG-FRANKFURT, 26.07.2004, 20 W 62/041. Der Senat hält an seiner Rechtsprechung fest, dass der Geschäftswert für die Grundbucheintragung des Erstehers eines Grundstücks in der Zwangsversteigerung sich grundsätzlich nach dem gemäß § 74 a V ZVG festgesetzten Verkehrswert des Grundbesitzes bemisst und ein niedrigeres Meistgebot als solches keine Abweichung...OLG-FRANKFURT, 15.07.2004, 20 W 288/04Das Landgericht hat das ihm bei der Zulassung der weiteren Beschwerde zustehende Ermessen nicht fehlerhaft ausgeübt, wenn es bei einer auf der Würdigung von Tatsachen beruhenden Entscheidung keine grundsätzliche Bedeutung angenommen hat. Allein das Vorhandensein unterschiedlicher Rechtsauffassungen zwingt nicht zur Zulassung wegen...OLG-CELLE, 05.05.2004, 8 W 119/041. Die Regelung des § 21 Abs. 1 KostO, wonach bei Bestellung eines Erbbaurechts der Wert achtzig vom Hundert des Werts des belasteten Grundstücks beträgt, ist auf den Fall der Aufhebung und Löschung eines Erbbaurechts nicht anwendbar.
2. Kauft der Erbbauberechtigte, der in Ausübung des Erbbaurechts ein Gebäude auf dem...OLG-FRANKFURT, 06.02.2003, 20 W 39/03Das Landgericht hat das ihm bei der Zulassung der weiteren Beschwerde zustehende Ermessen nicht fehlerhaft ausgeübt, wenn es bei einer auf der Würdigung von Tatsachen beruhenden Entscheidung keine grundsätzliche Bedeutung angenommen hat. Allein das Vorhandensein unterschiedlicher Rechtsauffassungen zwingt nicht zur Zulassung wegen...BAYOBLG, 08.01.2003, 3Z BR 197/02Ob aus einem landwirtschaftlichen Betrieb ein erheblicher Teil eines Familieneinkommens erwirtschaftet werden kann, richtet sich nach dem Bedarf einer bäuerlichen Durchschnittsfamilie.BAYOBLG, 04.09.2002, 3Z BR 131/02Zur Frage, wann die Eröffnung einer Verfügung von Todes wegen ein nach § 19 Abs. 4 KostO privilegiertes Geschäft sein kann.OLG-FRANKFURT, 05.08.2002, 20 W 384/2001Für die Ermittlung des Gebäudewertes im vereinfachten Sachwertverfahren bleibt es bei der Senatsrechtsprechung, dass der Versicherungswert 1914 mit dem jeweils gültigen Baukostenindex zu multiplizieren ist. Der Prämienfaktor einzelner Versicherungsgesellschaften ist nicht an Stelle des Bauindex als Multiplikator zu verwenden. Hat...BAYOBLG, 19.04.2002, 3Z BR 389/01Zur Frage, wie Bauerwartungsland zu bewerten ist.BAYOBLG, 27.02.2002, 3Z BR 24/03Zur Frage, wie die Eintragung gleichzeitig beantragter Eigentumsvormerkungen an sämtlichen Wohnungs- und Teileigentums-Einheiten eines Wohn-, Büro- und Geschäftshauses, die teils aus einer Insolvenzmasse, teils von Familienangehörigen des Erwerbers stammen, zu bewerten sei.BAYOBLG, 24.01.2002, 3Z BR 3/02Geschäftswert für die Grundbucheintragung des Erstehers eines Grundstücks in der Zwangsversteigerung ist der Verkehrswert des Grundstücks und nicht die Höhe eines darunter liegenden Meistgebots.BAYOBLG, 17.10.2001, 1Z BR 17/01Zur Frage der Gegenvorstellung gegen die Geschäftswertfestsetzung für das Verfahren der weiteren Beschwerde.mehr Entscheidungen anzeigenErwähnungen von § 19 KostO in anderen VorschriftenFolgende Vorschriften verweisen auf § 19 KostO:
5. (Nachlaß- und Teilungssachen)
Übersicht Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (RVG)
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