Source: https://www.steuba.de/einkommensteuer/einkuenfte-einkommensteuergesetz-definition/
Timestamp: 2019-12-14 18:46:34
Document Index: 129328053

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 22', '§ 13', '§ 15', '§ 22', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 19', '§ 1', '§ 11', '§ 11', '§ 535', '§ 581', '§ 21', '§ 2', '§ 22', '§ 22', '§ 10', '§ 10', '§ 22', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 22', '§ 23', '§ 22', '§ 22', '§ 22']

EinkÃ¼nfte: Was sind die Einkunftsarten des Einkommensteuergesetzes?
06 Aug EinkÃ¼nfte lt. Einkommensteuergesetz
VerÃ¶ffentlicht um: 14:45Uhr in Einkommensteuer	von	Michael Jonas
Was sind EinkÃ¼nfte im Einkommensteuergesetz? Welche EinkÃ¼nfte werden besteuert?
Was sind die EinkÃ¼nfte lt. Â§ 2 Einkommensteuergesetz?
Was sind die EinkÃ¼nfte aus Land- und Forstwirtschaft? Was fÃ¤llt alles darunter?
Was sind EinkÃ¼nfte aus Landwirtschaft?
Was sind EinkÃ¼nfte aus Forstwirtschaft?
Was fÃ¤llt alles unter die EinkÃ¼nfte aus Gewerbebetrieb?
Was sind die Eigenschaften fÃ¼r die Qualifikation als EinkÃ¼nfte aus Gewerbebetrieb?
SelbstÃ¤ndigkeit
Keine private VermÃ¶gensverwaltung
Keine freiberufliche/selbstÃ¤ndige Arbeit
Was sind EinkÃ¼nfte aus selbststÃ¤ndiger Arbeit?
Wie definiert das Einkommensteuergesetz die selbststÃ¤ndige Arbeit?
Was sind EinkÃ¼nfte aus nichtselbststÃ¤ndiger Arbeit?
Was sind EinkÃ¼nfte aus KapitalvermÃ¶gen?
Was sind EinkÃ¼nfte aus Vermietung und Verpachtung?
Was versteht man unter Vermietung, was versteht man unter Verpachtung?
Was sind die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung?
Was sind sonstige EinkÃ¼nfte?
Â§ 2 EStG definiert die EinkÃ¼nfte lt. Einkommensteuergesetz wie folgt:
“Der Einkommensteuer unterliegen
EinkÃ¼nfte aus Land- und Forstwirtschaft,
EinkÃ¼nfte aus Gewerbebetrieb,
EinkÃ¼nfte aus selbstÃ¤ndiger Arbeit,
EinkÃ¼nfte aus nichtselbstÃ¤ndiger Arbeit,
EinkÃ¼nfte aus KapitalvermÃ¶gen,
EinkÃ¼nfte aus Vermietung und Verpachtung,
sonstige EinkÃ¼nfte im Sinne des Â§ 22,
die der Steuerpflichtige wÃ¤hrend seiner unbeschrÃ¤nkten Einkommensteuerpflicht oder als inlÃ¤ndische EinkÃ¼nfte wÃ¤hrend seiner beschrÃ¤nkten Einkommensteuerpflicht erzielt. 2 Zu welcher Einkunftsart die EinkÃ¼nfte im einzelnen Fall gehÃ¶ren, bestimmt sich nach den Â§Â§ 13 bis 24.”
Landwirtschaft ist die Bewirtschaftung des Bodens mit dem Ziel, unter planmÃ¤ÃŸiger Ausnutzung der NaturkrÃ¤fte des Bodens pflanzliche Erzeugnisse zu gewinnen sowie die Verwertung der Erzeugnisse durch Verkauf und Eigenverbrauch.
Dabei gehÃ¶ren zu den EinkÃ¼nften aus der Landwirtschaft EinkÃ¼nfte aus Tierhaltung und Tierzucht, soweit diese fÃ¼r den landwirtschaftlichen Betrieb typisch sind.
Die Erzeugung von Biogas gehÃ¶rt zur landwirtschaftlichen TÃ¤tigkeit, soweit die Biomasse Ã¼berwiegend im eigenen Betrieb angefallen und die gewonnene Energie Ã¼berwiegend dort genutzt wird.
Unter Forstwirtschaft im engeren Sinne ist die Nutzung des Waldbodens mit dem Ziel der Gewinnung von Holz, BaumfrÃ¼chten, Reisig, Laub, Nadeln, Beeren, Pilzen etc. sowie ihre Verwertung unabhÃ¤ngig vom Grad der IntensitÃ¤t der Bewirtschaftung zu verstehen.
Zur forstwirtschaftlichen Nutzung gehÃ¶ren alle WG, die der Erzeugung und Gewinnung von Rohholz dienen. Baumgruppen und Baumreihen auf FlÃ¤chen anderer luf Nutzungen, z. B. auf Wiesen und Weiden, an WegrÃ¤ndern und Hofzufahrten, rechnen nicht zur forstwirtschaftlichen Nutzung.
Der Grund und Boden der forstwirtschaftlichen Nutzung umfasst alle FlÃ¤chen, die dauernd der Erzeugung von Rohholz gewidmet sind (HolzbodenflÃ¤che). Zur HolzbodenflÃ¤che rechnen auch die Wirtschaftswege, Schneisen und Schutzstreifen, wenn ihre Breite einschlieÃŸlich der GrÃ¤ben 5 m nicht Ã¼bersteigt sowie BlÃ¶ÃŸen (Definition nach Abschnitt 1.09 der Richtlinien fÃ¼r die Bewertung des luf VermÃ¶gen [BewRL]). (siehe hierzu: OFD Frankfurt/M. v. 23.08.2001 – S 2232)
Gewerbebetrieb ist jede selbstÃ¤ndige nachhaltige TÃ¤tigkeit, die mit Gewinnerzielungsabsicht unter Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr ausgeÃ¼bt wird, weder AusÃ¼bung von Land- und Forstwirtschaft noch freiberufliche oder andere selbstÃ¤ndige Arbeit ist und Ã¼ber den Rahmen privater VermÃ¶gensverwaltung hinausgeht. (Â§ 15 EStG – EStR 15.7)
Zu den EinkÃ¼nften aus Gewerbebetrieb gehÃ¶ren auch EinkÃ¼nfte aus betrieblichem KapitalvermÃ¶gen, aus Vermietung und Verpachtung von betrieblichem unbeweglichem VermÃ¶gen, Sachinbegriffen und Rechten sowie sonstige EinkÃ¼nfte i.S.d. Â§ 22 EStG , die im Rahmen eines Gewerbebetriebs erzielt werden (SubsidiaritÃ¤tsprinzip).
Der Einkommensteuer unterliegen sowohl EinkÃ¼nfte aus einem gewerblichen Einzelunternehmen als auch aus Mitunternehmerschaften.
Die gewerbliche TÃ¤tigkeit einer Personengesellschaft infiziert â€“ im Rahmen der verfassungsrechtlichen Grenzen â€“ alle durch die Gesellschaft erzielten EinkÃ¼nfte als solche ausGewerbebetrieb (AbfÃ¤rbung)
Steuerlich selbstÃ¤ndig ist, wer nach dem Gesamtbild der VerhÃ¤ltnisse eine TÃ¤tigkeit
auf eigene Gefahr und Rechnung (Unternehmerrisiko) sowie
auf eigene Verantwortung (Unternehmerinitiative)
ausÃ¼bt.
Steuerlich nicht selbstÃ¤ndig ist, wer lohnsteuerlich Arbeitnehmer ist.
eine wiederholte TÃ¤tigkeit,
eine einmalige TÃ¤tigkeit, die im Zusammenhang (einheitliches GeschÃ¤ftskonzept) mit zahlreichen unterschiedlichen EinzeltÃ¤tigkeiten steht (etwa der Ankauf, die Vermietung und der Verkauf eines Gegenstandes) oder
die auf Wiederholung angelegt ist,
sowie eine gescheiterte TÃ¤tigkeit, die auf Wiederholung angelegt war.
Gewinnerzielungsabsicht ist die Absicht, einen Totalgewinn Ã¼ber die Dauer der Betriebsinhaberschaft zu erzielen.
Totalgewinn ist die die Summe der Periodengewinne zuzÃ¼glich des Betriebsaufgabe-/BetriebsverÃ¤uÃŸerungsgewinns.
Die Gewinnerzielungsabsicht ist eine innere Tatsache, auf deren Vorliegen anhand Ã¤uÃŸerlich in Erscheinung tretender objektiver UmstÃ¤nde geschlossen werden muss.
Gewinnerzielungsabsicht kann auch gegeben sein, wenn aus Sicht eines sachkundigen Dritten ein Totalgewinn nach der Art der BetriebsfÃ¼hrung objektiv nicht erzielbar ist.
Wirtschaftlich eigenstÃ¤ndige BetÃ¤tigungen sind jeweils gesondert zu beurteilen (Segmentierung).
Keine Gewinnerzielungsabsicht liegt vor, wenn
dauerhaft Verluste in Kauf genommen werden und
die verlustbringende TÃ¤tigkeit nur aus im Bereich der LebensfÃ¼hrung liegenden persÃ¶nlichen GrÃ¼nden und Neigungen ausgeÃ¼bt wird (Liebhaberei). Hierzu gehÃ¶rt auch die Absicht Steuern zu sparen.
Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr liegt vor, wenn eine TÃ¤tigkeit
fÃ¼r Dritte Ã¤uÃŸerlich erkennbar angeboten wird.
Private VermÃ¶gensverwaltung ist die Nutzung von VermÃ¶gen im Sinne einer Fruchtziehung aus zu erhaltenden Substanzwerten, bei der die Umschichtung substanzieller VermÃ¶genswerte nicht entscheidend in den Vordergrund tritt.
Zur VermÃ¶gensverwaltung gehÃ¶rt auch noch die VerÃ¤uÃŸerung von Substanzwerten nach vorausgegangener Fruchtziehung, wenn dies das Ende der TÃ¤tigkeit darstellt.
Ob eine TÃ¤tigkeit der VermÃ¶gensverwaltung zuzuordnen ist, lÃ¤sst sich nicht fÃ¼r alle WirtschaftsgÃ¼ter nach einheitlichen MaÃŸstÃ¤ben beurteilen.
Entscheidend ist das jeweilige Gesamtbild der VerhÃ¤ltnisse.
Im Zweifel liegt keine private VermÃ¶gensverwaltung vor, wenn die TÃ¤tigkeit dem Bild entspricht, das nach der Verkehrsauffassung einen Gewerbebetrieb ausmacht (Handel, Produktion, Dienstleistung).
Das Einkommensteuergesetz definiert den Begriff der selbstÃ¤ndigen Arbeit nicht, Â§ 18 EStG unterscheidet aber zwischen drei Arten von EinkÃ¼nften aus selbstÃ¤ndiger Arbeit:
EinkÃ¼nfte der Freiberufler
EinkÃ¼nfte der Einnehmer einer staatlichen Lotterie
EinkÃ¼nfte aus sonstiger selbstÃ¤ndiger TÃ¤tigkeit
Voraussetzungen der selbstÃ¤ndigen TÃ¤tigkeit ist wie bei allen Gewinneinkunftsarten die
SelbstÃ¤ndigkeit,
Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr und
Insbesondere die Abgrenzung von EinkÃ¼nften aus Gewerbebetrieb ist oft schwierig, aber notwendig. Im Allgemeinen versteht man unter selbstÃ¤ndiger Arbeit eine TÃ¤tigkeit, bei der vorwiegend das geistige VermÃ¶gen sowie die persÃ¶nliche Arbeitskraft eingesetzt werden. Bei der gewerblichen TÃ¤tigkeit stehen dagegen der Kapitaleinsatz und die kaufmÃ¤nnische TÃ¤tigkeit in Vordergrund. Insgesamt reicht das zur Abgrenzung aber nicht aus, es muss im Einzelfall immer auf die Art der ausgeÃ¼bten TÃ¤tigkeit abgestellt werden.
Die Abgrenzung zur nichtselbstÃ¤ndigen TÃ¤tigkeit erfolgt nach der Weisungsbindung, der Eingliederung in die Organisation des Betriebs und dem Unternehmerrisiko.
Bei den freiberuflichen EinkÃ¼nften wird unterschieden zwischen
wissenschaftlichen, kÃ¼nstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden und erzieherischen TÃ¤tigkeiten (Â§ 18 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 erster Teil EStG) und
den Katalogberufen (Â§ 18 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 zweiter Teil EStG)
Bei den Ã¼brigen in Â§ 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG aufgefÃ¼hrten TÃ¤tigkeiten handelt es sich um sog. Katalogberufe, die abschlieÃŸend aufgezÃ¤hlt sind. FÃ¤llt die TÃ¤tigkeit des Steuerpflichtigen nicht unter einen der aufgefÃ¼hrten Berufe, muss geprÃ¼ft werden, ob es sich um eine einem KatalogberufÃ¤hnliche TÃ¤tigkeit handelt. Ã„hnlichkeit liegt vor, wenn der Beruf des Steuerpflichtigen in wesentlichen Punkten mit einem oder mehreren der im Gesetz benannten Berufe verglichen werden kann. Dazu gehÃ¶ren Vergleichbarkeit der Ausbildung und beruflicher TÃ¤tigkeit.
Mit den EinkÃ¼nften aus nichtselbstÃ¤ndiger Arbeit (Arbeitslohn, Gehalt) unterliegt der Arbeitnehmer der Lohnsteuer, d.h. die Lohnsteuer ist eine Erhebungsform der Einkommensteuer und sie wird daher bereits vom Arbeitgeber einbehalten und direkt an das Finanzamt abgefÃ¼hrt. Im Rahmen der EinkommensteuererklÃ¤rung kann der Arbeitnehmer die bereits gezahlte (weil einbehaltene) Lohnsteuer durch Geltendmachung von zum Beispiel Werbungskosten, Sonderausgaben sowie auÃŸergewÃ¶hnliche Belastungen reduzieren. Die Einnahmen und Ausgaben aus den anderen Einkunftsarten beeinflussen nicht die EinkÃ¼nfte aus nichtselbstÃ¤ndiger Arbeit.
Die gesetzliche Grundlage bildet der Â§ 19 EStG und danach gehÃ¶ren insbesondere zu den EinkÃ¼nften aus nichtselbstÃ¤ndiger Arbeit
Gehalt, Lohn, Gratifikationen, Tantiemen und andere BezÃ¼ge und Vorteile (z. B. SachbezÃ¼ge) fÃ¼r eine BeschÃ¤ftigung im Ã¶ffentlichen oder privaten Dienst
Wartegelder, Ruhegelder, Witwen- und Waisengelder und andere BezÃ¼ge und Vorteile aus frÃ¼heren BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnissen
laufende BeitrÃ¤ge und laufende Zuwendungen des Arbeitgebers fÃ¼r eine betriebliche Altersversorgung
Wer Arbeitnehmer ist, bestimmt der Â§ 1 LStDV (Lohnsteuer-DurchfÃ¼hrungsverordnung). Zur Feststellung, ob ein DienstverhÃ¤ltnis vorliegt, ist zwischen selbstÃ¤ndiger und nichtselbstÃ¤ndiger TÃ¤tigkeit abzugrenzen. Hieraus ergibt sich die Zuordnung zu der steuerlichen Einkunftsart und dabei ist vom Gesamtbild der VerhÃ¤ltnisse auszugehen. FÃ¼r das Vorliegen einer nichtselbstÃ¤ndigen BeschÃ¤ftigung ist insbesondere auf die Eingliederung in ein Unternehmen (feste Arbeitszeiten, Weisungsrecht (Direktionsrecht), Bereitstellung des Arbeitsplatzes, Anspruch auf Erholungsurlaub usw.) abzustellen. Die AbfÃ¼hrung von Lohnsteuer und Sozialabgaben) ist ein starkes Indiz fÃ¼r die BeschÃ¤ftigung als Arbeitnehmer.
Einnahmen aus KapitalvermÃ¶gen unterliegen grÃ¶ÃŸtenteils dem Kapitalertragsteuerabzug und mÃ¼ssen in diesem Falle einkommensteuerlich nicht mehr zwingend erklÃ¤rt werden. Sofern KapitalertrÃ¤ge einer anderen Einkunftsart zuzuordnen sind, werden sie dort erfasst (SubsidiaritÃ¤tsprinzip). Abzugrenzen ist hier zwischen privater VermÃ¶gensverwaltung und gewerblicher TÃ¤tigkeit. I.d.R. begrÃ¼ndet auch ein umfangreicher Wertpapierhandel keinen Gewerbebetrieb. Der BFH stellt zur Annahme einer Gewerblichkeit auf die Berufsbilder des â€žWertpapierhandelsunternehmensâ€� und eines â€žFinanzunternehmensâ€� i.S.d. Gesetzes Ã¼ber das Kreditwesens ( KWG) ab. Durch das Kontenabrufverfahren wurden die ErmittlungsmÃ¶glichkeiten bei den EinkÃ¼nften aus KapitalvermÃ¶gen erweitert und nach EinfÃ¼hrung der Abgeltungsteuer wieder eingeschrÃ¤nkt.
Es gilt das Zuflussprinzip des Â§ 11 Abs. 1 EStG, d.h. entscheidend ist der Zeitpunkt an dem der EmpfÃ¤nger wirtschaftlich Ã¼ber die ErtrÃ¤ge verfÃ¼gen kann (Erlangen der VerfÃ¼gungsmacht).
GewinnausschÃ¼ttungen flieÃŸen dem beherrschenden Gesellschafter i.d.R. bereits mit Beschlussfassung zu.
Einnahmen aus unverzinslichen Anleihen (z.B. Zerobonds) und Bundesschatzbriefen Typ B flieÃŸen erst bei EinlÃ¶sung / VerÃ¤uÃŸerung zu.
Schuldumwandlung (Novation)
Zinsen fÃ¼r Spareinlagen werden bei FÃ¤lligkeit und VerfÃ¼gungsmÃ¶glichkeit erfasst.
Zinsen sind regelmÃ¤ÃŸig wiederkehrende Einnahmen i.S.d. Â§ 11 Abs. 1 S. 2 EStG.
Dem Mieter wird durch Vertrag das Recht gewÃ¤hrt, eine Sache fÃ¼r einen vereinbarten Zeitraum zugebrauchen (Â§ 535 Abs. 1 BGB).
Bei einer Verpachtung wird dem PÃ¤chter die Befugnis eingerÃ¤umt, wÃ¤hrend der Pachtzeit GegenstÃ¤nde (Sachen oder Rechte) zu gebrauchen und FrÃ¼chte aus ihnen zu ziehen, soweit sie bei ordnungsgemÃ¤ÃŸem Gebrauch als Ertrag anzusehen sind (Â§ 581 Abs. 1 BGB).
Einnahme aus der Vermietung und Verpachtung i.S.d. Â§ 21 Abs. 1 EStG ist die Gegenleistung fÃ¼r die Ãœberlassung oder die Nutzung eines Gegenstands oder einer Sachgesamtheit sowie das Entgelt, das in einem objektiven wirtschaftlichen Zusammenhang mit der Nutzungs- oder GebrauchsÃ¼berlassung steht.
Als letzte Einkunftsart (Â§ 2 Abs. 1 Nr. 7 EStG) enthÃ¤lt Â§ 22 EStG unterschiedliche private BesteuerungstatbestÃ¤nde. Es sind dies im Einzelnen:
Leistungen aus wiederkehrenden BezÃ¼gen (Â§ 22 Nr. 1 Satz 1 Halbsatz 1 EStG)
EinkÃ¼nfte aus Leistungen und Zahlungen nach Â§ 10 Abs. 1a EStG, soweit fÃ¼r diese die Voraussetzungen fÃ¼r den Sonderausgabenabzug beim Leistungs- oder Zahlungsverpflichteten nach Â§ 10 Abs. 1a EStG erfÃ¼llt sind.
Es handelt sich dabei um folgende EinkÃ¼nfte (Â§ 22 Nr. 1a EStG):
Unterhaltsleistungen (Â§ 10 Abs. 1a Nr. 1 EStG
EinkÃ¼nfte aus Versorgungsleistungen (Â§ 10 Abs. 1a Nr. 2 EStG);
EinkÃ¼nfte aus Leistungen auf Grund eines schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs (Â§ 10 Abs. 1a Nr. 3 und 4 EStG).
EinkÃ¼nfte aus privaten VerÃ¤uÃŸerungsgeschÃ¤ften (Â§ 22 Nr. 2 i.V.m. Â§ 23 EStG);
EinkÃ¼nfte aus Leistungen (Â§ 22 Nr. 3 EStG)
AbgeordnetenbezÃ¼ge (Â§ 22 Nr. 4 EStG);
Leistungen aus AltersvorsorgevertrÃ¤gen (Â§ 22 Nr. 5 EStG).
EinkÃ¼nfte aus Gewerbebetrieb EinkÃ¼nfte aus KapitalvermÃ¶gen EinkÃ¼nfte aus Land- und Forstwirtschaft EinkÃ¼nfte aus nichtselbststÃ¤ndiger Arbeit EinkÃ¼nfte aus selbststÃ¤ndiger TÃ¤tigkeit EinkÃ¼nfte aus Vermietung und Verpachtung Sonstige EinkÃ¼nfte