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Timestamp: 2017-02-21 21:35:21
Document Index: 336569209

Matched Legal Cases: ['§ 36', '§ 36', '§ 8', '§ 6', '§ 36', '§ 36']

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Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE für Kinderferienlager und ähnliche Einrichtungen Rahmen-Hygieneplan.
Veröffentlicht von:Hermann Glöckner
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Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE für Kinderferienlager und ähnliche Einrichtungen Rahmen-Hygieneplan
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Hygienevorschriften Anforderungen der Hygiene für Zeltlager : AG Hygiene M-V vom Überwachung der Hygiene in Reiterhöfen : AG Hygiene M-V vom Merkblatt Ferien auf dem Lande, Mindestanforderungen für Schlafen im Heu und Stroh vom Hygienische Anforderungen an gebührenpflichtige Caravan- und Wohnmobilplätze, Stand:
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE 2 Rahmenhygieneplan (RHPL) für Kinderferienlager (Kfl) (Juni 2009 ) Ferienlager sind Gemeinschaftseinrichtungen nach §§ IfSG „Gemeinschaftseinrichtungen im Sinne dieses Gesetzes sind …, insbesondere Kinderhorte, Schulen oder sonstige Ausbildungseinrichtungen, Heime,Ferienlager und ähnliche Einrichtungen.“
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Rahmenhygieneplan (RHPL) für Kinderferienlager (Kfl) Überwachung durch das GA nach § 36 IfSG Hygieneplannach § 36 IfSG – Pflicht für alle Einrichtungen Belehrung zum Hygieneplan(dokumentiert) 4
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Anforderungen Sanitärausstattung : Anzahl/Personen, Sichtschutz, Ausguss, wo Warm- und Kaltwasser, wo Kaltwasser sonstige Räume : z. B. Wäschebehandlung, Lager, Küchenbereiche 5
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Anforderungen im Sanitärbereich PersonenAnzahl Handwaschbecken61 Dusche mit fließendem warmen und kalten Wasser Abortsitze, weiblich61 Abortsitze, männlich61 Urinale151 6
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Anforderungen Händehygiene zur Prävention von Gastroenteritiden Kalt- und Warmwasser in Duschen und Waschräumen Kaltwasser in Gemeinschafts- und Einzel-WC keine Gemeinschafts-Handtücher oder – Seifenstücke 7
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Voraussetzungen für das Händewaschen nach Verschmutzung : HW-Möglichkeit in Waschräumen und/oder im Wohnbereich, Duschen nach Toilettenbenutzung : HW-Möglichkeit in Gemeinschafts- oder Einzel-WC 8
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Flächendesinfektion routinemäßig täglich die Fußböden in Umkleide-, Dusch- und Waschräumen beim Ausbruch nach Vorgabe des GA R/D-Plan, R/Desinfektion und Trocknen der Reinigungsutensilien 9
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Weitere Hygieneanforderungen (1) Trinkwasser Freigabe vor der saisonalen Nutzung durch das GA Legionellen-Untersuchung des Warmwassers in Duschen Wasserspielbereiche mit dem GA abstimmen z.B. Kneippsche Anwendungen, Kindersauna Schwimmen, Baden, Badestelle, Spielsand 10
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Weitere Hygieneanforderungen (2) Umgang mit Wäsche:    Schlafdecken und Kissen: die zur Verfügung gestellt werden, nur mit Bettwäsche nutzen, 1x / Jahr waschen Matratzen: 1x / Jahr reinigen (z.B. Absaugen), ggf. abwaschbare Bezüge nutzen Bettwäsche, Handtücher, Waschlappen: mindestensbei 60 C waschen 0 11
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Weitere Hygieneanforderungen (3) Umgang mit Lebensmitteln:  Eigener Hygieneplan  Anforderungen ans Personal  Strikte Einhaltung von Kühlketten bzw. Warmhaltung warmer Speisen  Verbot der Ausgabe von Rohmilch oder rohem Hühnerei  Geschirr- und Besteckteile heiß reinigen, möglichst in Geschirrspülmaschine bei 65 C ° 12
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Weitere Hygieneanforderungen (4) Abfallbeseitigung:  Abfallvermeidung  Abfälle in gut schließbaren Behältern sammeln und mindesten 1x /Tag in zentrale Abfallsammelbehälter entsorgen 13
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Weitere Hygieneanforderungen (5) Schädlingsprophylaxe und – bekämpfung Umgang mit Arzneimitteln Erste Hilfe, Schutz des Ersthelfers 14
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Weitere Hygieneanforderungen (6) Anforderungen des IfSG:  Gesundheitliche Anforderungen:  Für Personal Küche-/Lebensmittelbereich  Für Betreuungs-, Erziehungs-, Aufsichtspersonal  Für Kinder, Jugendliche  Belehrungen  Schutzimpfungen 15
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Weitere Hygieneanforderungen (7) Anforderungen des IfSG:    Mitwirkungs- bzw. Mitteilungspflicht - Meldepflicht: Bei Auftreten bestimmter Infektionserkrankungen nach § 8 IfSG Bei gehäuftem Auftreten (2 oder mehr Erkrankungen im räumlichen oder zeitlichen Zusammenhang) nach § 6 IfSG Verantwortliche: Beschäftigte, Betreute bzw. Sorgeberechtigte, Leitung der Einrichtung 16
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Weitere Hygieneanforderungen (8) Sondermaßnahmen beim Auftreten ausgewählter Infektionserkrankungen und Parasitosen:   Magen-Darm-Erkrankungen (Durchfall und/oder Erbrechen Kopflausbefall   Skabies (Krätze) Maßnahmen bei Tollwutgefahr  Verhalten nach Zeckenstich (z.B. Holzbock) 17
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Empfehlung“ Praxisleitfaden – „freiwillige 2.3 Rechtsformen 3.3 baurechtliche Vorschriften - Mindestforderungen an Grundflächengrößen - Mindestforderungen an Sanitärräume 5 Betrieb von Einrichtungen 5.5 Hygieneanforderungen 18
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Zertifizierung der Einrichtungen Hygiene ein kleiner Teil vieler Bereiche Eigenkontrollkonzept Hygiene Umweltmanagement (z. B. Abfall, Wasser) LM-Hygiene HACCP Teil Hygiene ist der Kontrolle des HACCP zugeordnet IfSG-Belehrung unter Arbeitssicherheit abgefragt 19
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Probleme der Gesundheitsämter trotz ÜW-Pflicht nach § 36 IfSG ist kein einheitliches Prozedere geregelt für „Anmeldung und Begehung vor Nutzung“ Praxisleitfaden regelt Anmeldemodalität für Existenzgründer zum „Betreiben eines Ferienlagers“ Begehungsprotokolle des GA Bestandteil des Antrages nicht alle Ferienformen werden dem GA vor Beginn bekannt und können daher nicht vor der Belegung/Nutzung begangen werden 20
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Überwachung durch die GÄ  Überwachung mindestens 1 x/Jahr  vor der Nutzung – Begehung durch das GA Wie erfährt das GA von der Existenz eines Kinderferienlagers?  Begehungsbogen für GÄ in Erarbeitung  kein Kriterienkatalog Hygiene für verschiedene Ferienformen vorhanden (AG Hygiene , Bestätigung )  GA keine Zuständigkeit für die Qualität von Ferienveranstaltungen 21
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Regelungen - Vertragliche Regelungen zwischen Leiter der Einrichtung und Reiseunternehmen, Veranstalter - Betreuer/Lehrer sind für die Umsetzung der Hygiene einschließlich der Meldepflicht bei Geschehen verantwortlich (vertragliche Regelung) - Klärung von Zuständigkeiten – welche Ärzte stehen zur Verfügung, Bezug von Desinfektionsmittel - „QMJ“ – zur Pflicht für alle Einrichtungen machen 22
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE 23 Die wichtigsten Neuerungen im „Rahmen-Hygieneplan“ gemäß § 36 Infektionsschutzgesetz
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE 24 Informationen – Vordrucke - Belehrungen unter Robert-Koch-Institut www-rki.de
Arbeitsgemeinschaft JUNGES LAND für JUNGE LEUTE Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
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