Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=02.10.1952&Aktenzeichen=3%20StR%20488%2F52
Timestamp: 2019-05-22 01:52:28
Document Index: 380040225

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 251', '§ 251', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 02.10.1952 - 3 StR 488/52 - dejure.org
BGH, 02.10.1952 - 3 StR 488/52
https://dejure.org/1952,287
BGH, 02.10.1952 - 3 StR 488/52 (https://dejure.org/1952,287)
BGH, Entscheidung vom 02.10.1952 - 3 StR 488/52 (https://dejure.org/1952,287)
BGH, Entscheidung vom 02. Januar 1952 - 3 StR 488/52 (https://dejure.org/1952,287)
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BGHSt 3, 206
NJW 1952, 1345
BGH, 21.04.1987 - 1 StR 81/87
Fortführung einer unterbrochenen Hauptverhandlung in Abwesenheit des Angeklagten …
Jedenfalls wenn er - wie hier - durch einen Verteidiger vertreten ist, besteht kein Anlaß, die durch sein unbegründetes Fernbleiben ausgelösten Einschränkungen seiner Einwirkungs- und Informationsmöglichkeiten auf andere Weise auszugleichen (vgl. BGHSt 3, 206, 210).
Der § 251 StPO bedeutet eine Durchbrechung des Grundsatzes der Unmittelbarkeit (BGHSt 3, 206, 208, 209) [BGH 02.10.1952 - 3 StR 488/52]zur Vermeidung mißlicher Verfahrensverzögerungen.
BGH, 13.01.1967 - 4 StR 486/66
Dieses Protokoll durfte nur verlesen werden, wenn die Voraussetzungen für die Anwendung des § 251 Abs. 1 Nr. 3 StPO vorlagen oder wenn der Staatsanwalt, der Verteidiger und der Angeklagte sich gemäß § 251 Abs. 1 Nr. 4 StPO mit der Verlesung einverstanden erklärt hatten (vgl. BGHSt 3, 206, 208) [BGH 02.10.1952 - 3 StR 488/52].
BGH, 23.10.1959 - 4 StR 410/59
Daß in dem Unterlassen jedes Widerspruchs gegen die Verlesung der Niederschrift ein Einverständnis mit der Verlesung liegt, nachdem alle Prozeßbeteiligten schon gegen die Durchführung der vom Landgericht angeordneten Vernehmung des Kindes durch einen beauftragten Richter nichts eingewendet hatten, ist anerkannt (vgl. NJW 1952, 1345, 1346 [BGH 02.10.1952 - 3 StR 488/52] Nr. 19).
BGH, 08.02.1955 - 1 StR 446/54
Wenn er dies nicht tat, sondern im Gegenteil der Verlesung sogar ausdrücklich zustimmte, so kann er sich nicht nachträglich mit der Revision auf diesen, der Hauptverhandlung vorangegangenen Verfahrensverstoss berufen; eine Verfahrensrüge aus dem Gesichtspunkt der unzulässigen Verlesung der Niederschrift kann unter diesen Umständen nicht mehr erhoben werden (vgl auch BGH NJW 1952, 1426 Nr. 21 sowie BGHSt 3, 206, 209) [BGH 02.10.1952 - 3 StR 488/52].