Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=18.11.2003&Aktenzeichen=LwZB%201/03
Timestamp: 2019-10-17 19:41:33
Document Index: 171761176

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 48', '§ 233', '§ 48', '§ 233', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 517', 'BGH', '§ 517']

BGH, 18.11.2003 - LwZB 1/03 - dejure.org
https://dejure.org/2003,2505
BGH, 18.11.2003 - LwZB 1/03 (https://dejure.org/2003,2505)
BGH, Entscheidung vom 18.11.2003 - LwZB 1/03 (https://dejure.org/2003,2505)
BGH, Entscheidung vom 18. November 2003 - LwZB 1/03 (https://dejure.org/2003,2505)
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LwVG § 48 Abs. 2 Satz 2; ZPO § 233
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Berufungsfrist - Verfahrensfehler bei Urteilsverkündung - Nichtmitteilung des Verkündungstermins - Urteilszustellung nach Ablauf der absoluten fünfmonatigen Berufungsfrist - Nichtbeantwortung von ...
LwVG § 48 Abs. 2 S. 2; ZPO § 233
NJW-RR 2004, 786
MDR 2004, 406
FamRZ 2004, 264
BGH, 23.02.2005 - XII ZB 110/03
Versäumung der Berufungsfrist bei Zustellung der Entscheidung kurz vor Ablauf der …
Dieser Zweck würde verfehlt, wollte man konkreten Umständen, die im Einzelfall einer rechtzeitigen Berufungseinlegung entgegenstanden, für den Fristablauf Bedeutung beimessen (vgl. BGH, Beschluß vom 18. November 2003 - LwZB 1/03 - NJW-RR 2004, 786 f.; insoweit in FamRZ 2004, 264 nicht abgedruckt).
OLG Frankfurt, 04.08.2010 - 22 U 115/10
Nichterhebung von Gerichtskosten für die Berufungsinstanz: Vorzeitige Einlegung …
12 Zwar wäre angesichts der Unzulässigkeit einer Berufung gegen ein nicht existentes Urteil eine spätere Wiedereinsetzung in den vorigen Stand möglich gewesen (vgl. BGH 18.11.03 - LwZB 1/03 -).
Auch bei fehlender oder fehlerhafter Zustellung beginnt die Berufungsfrist nach Ablauf von 5 Monaten ab Verkündung (§ 517 ZPO), ohne dass es darauf ankommt, ob die betreffende Partei Kenntnis von der Entscheidung erlangen konnte (BGH MDR 2004, 406;… Zöller-Heßler, ZPO, 28. Auflage, § 517 Rdnr. 18).
Zum anderen ergäbe sich das aber auch aus der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 18. November 2003 - LwZB 1/03-, nach der man allenfalls gegen ein Urteil Rechtsmittel einlegen müsse, von dessen Existenz die Partei Kenntnis habe und dessen Tenor sie kenne.