Source: https://www.abcert.it/zertifizierungen/bio/faq
Timestamp: 2019-10-14 02:01:58
Document Index: 14317778

Matched Legal Cases: ['Art 5', 'Art 12', 'Art 3', 'Art 72', 'Art 24', 'Art. 1', 'Art. 45', 'Art 24', 'Art. 31']

Häufig gestellte Fragen zur EG-Öko-Verordnung
Wir haben einige Fragen aufgegriffen, die uns immer wieder begegnen. Falls dabei die für Sie wichtige Antwort fehlt, freuen wir uns, wenn Sie uns Ihre Frage schicken. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.
Quelle: 834/2007 Art 5 und Art 12; 889/2008 Art 3 und Art 72
Quelle: VO 834/2007 Art 24; VO 967/2008 Art. 1
a) Futtermitteln, die weniger als 95 % Öko-Komponenten enthalten, sind zukünftig mit dem Wortlaut "kann in der ökologischen/biologischen Produktion gemäß den Verordnungen (EG) Nr. 834/2007 und (EG) 889/2008' verwendet werden“ anstelle von "gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 im ökologischen Landbau verwendbar" und/oder „gemäß der Verordnung (EWG) Nr.2092/91 in der biologischen Landwirtschaft verwendbar“" zu kennzeichnen. b) auf Sackanhänger und anderen Dokumenten für den Landwirt ist zusätzlich der Anteil an konventionellen landwirtschaftlichen Rohstoffen anzugeben.
Quelle: Art. 45 (1) a VO 889/2008
Wichtig: Bei Säugetieren müssen Masttiere immer aus ökologischen Betrieben stammen! Der Zukauf männlicher Zuchttiere erfolgt grundsätzlich aus ökologischen Betrieben. Falls hier keine geeigneten Tiere verfügbar sind, können Tiere aus konventionellen Betrieben zugekauft werden. Eine Ausnahmegenehmigung ist hierbei nicht erforderlich. Der Zukauf weiblicher Säugetiere zur Zucht ist zur Ergänzung der eigenen Nachzucht in geringem Umfang möglich, wenn nachweislich keine Bio-Tiere zur Verfügung stehen. Eine Ausnahmegenehmigung ist dafür nicht erforderlich, jedoch ein schriftlicher Nachweis der Nichtverfügbarkeit von Bio-Tieren. Dabei dürfen jährlich bis zu 10% des Bestandes an ausgewachsenen Tieren bei Rindern und Pferden, bis zu 20% bei Schweinen, Schafen und Ziegen zugekauft werden. Die Tiere müssen nullipar sein, dürfen also noch nicht geworfen haben. Beim erstmaligen Bestandsaufbau düfen ohne Ausnahmegenehmigung
Beachten Sie bitte, dass die Öko-Verbände eine Ausnahmegenehmigung für konventionelle Tierzukäufe vorsehen. Grundsätzlich müssen bei allen Tieren konventioneller Herkunft die Umstellungszeiten eingehalten werden.
Diese Regelung gilt nicht für Impfungen und Parasitenbehandlungen. Eine Behandlung beginnt mit der Diagnose der Krankheit und endet, wenn das Tier wieder gesund ist. Wir empfehlen ein separates Register zu führen, in dem Tiere, die aufgrund ihrer Behandlungen neu umzustellen sind, mit Beginn und Ende der Wartezeit aufgeführt sind. Ein Register zum Download finden sie hier: Dokumentation Tierbehandlung.
Quelle: 889/2008 Art 24
Transport & Verschluss
Der Nachweis der Transporte erfolgt durch die Überprüfung der entsprechenden Papiere im Rahmen der Kontrolle, eine Genehmigung dieser Transporte ist nicht nötig. Das Warenbegleitpapier muss alle erforderlichen Angaben enthalten (Vorlage).
Quelle: Art. 31 VO 889/2008