Source: http://www.iserlohn.de/leben-in-iserlohn/menschen-mit-behinderung/fachstelle-behinderte-menschen-im-beruf.html
Timestamp: 2019-07-19 00:38:19
Document Index: 45497005

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 21', '§ 17', '§ 22', '§ 26', '§ 167', '§ 26']

Die Fachstelle Behinderte Menschen im Beruf verfolgt mit ihrer Arbeit das Ziel, Arbeitsplätze schwerbehinderter Menschen in Iserlohn zu sichern und behinderungsbedingte Nachteile im Berufsleben durch entsprechende Maßnahmen auszugleichen.
Die Fachstelle berät
Erwerbstätige schwerbehinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 und diesen gleichgestellte behinderte Menschen. Ein behinderter Mensch mit einem GdB von 30 oder 40 kann über die Arbeitsagentur gleichgestellt werden, wenn er infolge seiner Behinderung keinen geeigneten Arbeitsplatz erlangen oder behalten kann.
Arbeitgeber, die schwerbehinderte/gleichgestellte Menschen beschäftigen oder beschäftigen möchten.
Vertrauenspersonen für Schwerbehinderte in Unternehmen und Behörden
Folgende Geldleistungen an schwerbehinderte Menschen oder Arbeitgeber kann die Fachstelle aus den Mitteln der Ausgleichsabgabe gewähren:
Für technische Arbeitshilfen (§ 19 SchwbAV)
Zum Erreichen des Arbeitsplatzes (§ 20 SchwbAV)
Zur Gründung und Erhaltung einer selbständigen beruflichen Existenz (§ 21 SchwbAV) mit Ausnahme der Leistungen nach § 21 SchwbAV in Verbindung mit § 17 Abs.1 Buchstabe a SchwabAV (Arbeitsassistenz)
Zur Beschaffung, Ausstattung und Erhaltung einer behindertengerechten Wohnung (§ 22 SchwbAV)
Zur Ausstattung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen mit notwendigen technischen Arbeitsmitteln (§ 26 Abs.1Satz 1 Nr.3 SchwbAV)
Antragsformulare finden Sie am Ende dieser Seite.
Bei Schwierigkeiten im Beschäftigungsverhältnis sollte ein Arbeitgeber sich frühzeitig an die Fachstelle wenden, um gemeinsam die Ursachen zu untersuchen und Lösungsansätze zu finden (§ 167 SGB IX).
Die Fachstelle für behinderte Menschen im Beruf ist auch der richtige Ansprechpartner, wenn dem schwerbehinderten Menschen die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses droht.
Arbeitgeber, die beabsichtigen, ein bestehendes Arbeitsverhältnis mit einem schwerbehinderten oder gleichgestellten Menschen zu kündigen, benötigen in der Regel die vorherige Zustimmung des Integrationsamtes. Der Arbeitgeber richtet zu diesem Zweck zunächst einen formlosen begründeten Antrag an das Integrationsamt Münster oder nutzt den Vordruck des Integrationsamtes. Die Fachstelle ermittelt den Sachverhalt im Auftrag des Integrationsamtes, hört dazu alle Beteiligten an und führt bei Bedarf mit allen Beteiligten eine Kündigungsverhandlung mit dem Ziel einer gütlichen Einigung durch.
Auf dieser Grundlage entscheidet das Integrationsamt des LWL, ob der Kündigung zugestimmt wird.
Antragsformular - Zuschüsse und Darlehen an Arbeitgeber nach § 26 SchwbAV
Informationen des Integrationsamtes des Landschaftverbandes Westfalen Lippe zum Thema behinderte Menschen im Beruf
Bundesweiter, umfassender Informationsservice der Integrationsämter
Integrationsfachdienst des Märkischen Kreises
Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen, Verwaltungen und Unternehmen
REHADAT Informationssystem zur Unterstützung der Integration von behinderten Menschen
Servicestelle der Rehabilitationsträger
Anja Ketzer
anja.ketzer@iserlohn.de 02371/217-2089 Abteilung Teilhabe Adresse |
Von Scheiblersches Haus
Celina Meininghaus
celina.meininghaus@iserlohn.de 02371/217-2073 Abteilung Teilhabe Adresse |
Raum 205a