Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/282690
Timestamp: 2020-02-22 06:14:57
Document Index: 7579038

Matched Legal Cases: ['§ 78', '§ 35', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 35', '§ 35', '§ 123', '§ 45', '§ 46', '§ 51', '§ 75', '§ 14', '§ 5']

Ergebnis: Neubau Rathaus Hainburg...competitionline
(ID 3-282690)
Änderung am Nov 8, 2017
Preisgelder/Honorare 28.500	EUR	zzgl. USt.
Baukosten 4.400.000	EUR	zzgl. USt.
Auslober/Bauherr Gemeindeverwaltung Hainburg, Hainburg (DE)
Preisrichter	 Ferdinand Heide [Vorsitz], Andreas Krawczyk, Claudia Meixner, Monika Weber-Pahl, Holger Zimmer	, Detlev König
Die Gemeinde Hainburg plant den Neubau eines Rathaus als modernes Dienstleistungszentrum, da die heute dezentral untergebrachten Bereiche der Gemeindeverwaltung den zeitgemäßen Anforderungen der Bürger/innen und Mitarbeiter/innen nicht mehr entsprechen. Das für den Neubau ausgewählte Grundstück liegt an der Landesstraße L 3065, die als prägnante Verbindung zwischen den Ortsteilen Hainstadt und Klein-Krotzenburg zu sehen ist.
Das Raumprogramm umfasst ca. 2 000 m² NF.
Für das Projekt werden Gesamtbaukosten nach DIN 276 (Kostengruppen 300 - 400) in Höhe von 4 400 000 EUR (netto) angenommen. Der Kostenrahmen ist einzuhalten.
Die Gemeinde Hainburg lobt einen einphasigen, nicht offenen architektonischen hochbaulichen Realisierungswettbewerb n. RPW 2013 aus, der einem Verhandlungsverfahren nach der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen n. § 78 VgV 2016 vorgeschaltet ist.
Ziel des Wettbewerbs ist die Auswahl eines realisierbaren Entwurfs, der sich auf überzeugende Weise mit den städtebaulichen, architektonischen und funktionalen Ansprüchen des Ortes und des Raumprogramms auseinandersetzt.
Ausstellung Die Ausstellung der Arbeiten findet vom 18.04.2018 bis 23.04.2018 im Vereinsheim Musikgesellschaft Eintracht Hainstadt 1888 e.V., Kanalstraße 54, 63512 Hainburg statt.
Die Ausstellung ist täglich von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.
Projektadresse DE-63512 Hainburg
Adresse des Bauherren DE-63512 Hainburg
2017/S 214-445418
(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 2017/S 210-436821)
E-Mail: MjE2UlFlUV1kMFhRWV5SZWJXHlRV
Hauptadresse: http://www.hainburg.de/
Die Gemeinde Hainburg plant den Neubau eines Rathaus als modernes Dienstleistungszentrum, da die heute dezentral untergebrachten Bereiche der Gemeindeverwaltung den zeitgemäßen Anforderungen der Bürger/innen und Mitarbeiter/innen nicht mehr entsprechen. Das für den Neubau ausgewählte Grundstück liegt an der Landstraße L 3065, die als prägnante Verbindung zwischen den Ortsteilen Hainstadt und Klein-Krotzenburg zu sehen ist.
Für das Projekt werden Gesamtbaukosten nach DIN 276 (Kostengruppen 300 – 400) in Höhe von 4 400 000 EUR (netto) angenommen. Der Kostenrahmen ist einzuhalten.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2017/S 210-436821
E-Mail: MjE4UE9jT1tiLlZPV1xQY2BVHFJT
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere Auskünfte sind erhältlich unter: http://www.freischlad-holz.de/
E-Mail: MjE0YVhYW1VXMlhkV1tlVVpeU1YfWmFebCBWVw==
E-Mail: MjE5XFNTVlBSLVNfUlZgUFVZTlEaVVxZZxtRUg==
Hauptadresse: http://www.freischlad-holz.de/
Die Bewerbung für die Auswahl der Teilnehmer erfolgt über die auf der Internetseite des Büros Freischlad + Holz ( http://www.freischlad-holz.de/) unter aktuelles herunterzuladenden Bewerbungsunterlagen, die aus einem Bewerbungsformular und Referenzblättern bestehen.
- 2 Referenzprojekte aus der Tätigkeit für öffentliche Auftraggeber, Einstufung Honorarzone III (n. § 35 HOAI 2013), welche durch zwei realisierte Projekte oder ein realisiertes Projekt und eine Wettbewerbsteilnahme im Bereich der Architektur nachgewiesen werden können. Die Projekte dürfen am Tag der Bekanntmachung des Wettbewerbs nicht älter als 15 Jahre sein (Stichtag der abgeschlossenen Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI 1.1.2013). Ein realisiertes Objekt muss mindestens eine Größenordnung von 2 000 000 EUR (Brutto n. DIN 276 KG 200 - 600) aufweisen.
- Die Darstellung der Referenzprojekte soll enthalten: Auftraggeber (mit Nennung des Ansprechpartners), Art und Titel des Projektes, Ort, Angabe der Projektgröße in m² NF / BGF, Gesamtbaukosten EUR (Brutto n. DIN 276 KG 200 - 600), beauftragter Leistungsumfang (LPH 2 - 8), Realisierungszeitraum (Tag / Monat / Jahr), Kurzbeschreibung des Projektes.
- Die Referenzen sind anhand von exemplarischen Fotos / Perspektivzeichnungen / Planunterlagen sowie ausgefüllten Projektdatenbögen darzustellen. Hierzu sind 2 Bilddateien mit Bildern und Plänen der genannten Referenzen per E-Mail an das Büro Freischlad + Holz zu übersenden. Pro Bilddatei soll max. 1 Projekt dargestellt werden. In der Bilddatei müssen die Referenz-Nr., der Büroname und die Projektbezeichnung oben rechts im Bild zu finden sein. Die Bilddateien sind im jpeg-Format zu übergeben. Bilder, die mehr als 500 KB Speicherplatz benötigen, werden nicht akzeptiert. In den Projektdatenbögen für das / die realisierte Projekt(e) sind folgende Angaben zu machen: Bezeichnung des Projektes, Art und Nutzung des Gebäudes, Ort, Land, Auftraggeber, Ansprechpartner Auftraggeber, Projektgröße NF / BGF, Bauwerkskosten Brutto n. DIN 276 KG 200 - 600, bearbeitete Leistungsphasen n. § 34 HOAI, Realisierungszeitraum, Fertigstellung der Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI (Tag / Monat / Jahr), Honorarzone gem. § 35 HOAI, Projektbearbeiter.
Im Projektdatenbogen für eine Wettbewerbsteilnahme sind mit Angabe der Referenz-Nr. folgende Angaben zu machen:
Bezeichnung des Projektes, Art und Nutzung des Gebäudes, Ort, Land, Auftraggeber, Ansprechpartner Auftraggeber, Projektgröße NF / BGF, Geplante Bauwerkskosten Brutto n. DIN 276 KG 200 - 600, Honorarzone, Wettbewerbsplatzierung (Preis / Anerkennung / Rundgang), Tag der Bekanntmachung (Tag / Monat / Jahr), Honorarzone gem. § 35 HOAI, Wettbewerbsbearbeiter. Für die Darstellung der Referenzprojekte sind die zur Verfügung gestellten Vorlagen zu verwenden.
Der Bewerber hat selbst zu überprüfen, dass die Inhalte seiner Bewerbung vollständig und korrekt angezeigt werden. Die Teilnehmer erhalten per E-Mail eine Bestätigung ihrer Bewerbung. Pro Teilnehmer bzw. pro Arbeitsgemeinschaft darf nur eine Bewerbung eingereicht werden. Die Teilnehmer erklären außerdem, dass sie die im Folgenden geforderten Nachweise zur Rechtslage, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen Leistungsfähigkeit erbringen, sofern sie für das Verfahren ausgewählt werden.
Rechtslage - geforderte Nachweise: verbindliche Erklärungen gem. § 123 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB), dass keine Ausschlussgründe vorliegen. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit - geforderte Nachweise: Nachweis nach § 45 Abs. 4 (2) VgV Stand 2016: Bei Auftragserteilung muss eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für Sachschäden als Nachweis der bestehenden Versicherung oder eine Bestätigung der Versicherung über die Versicherbarkeit im Auftragsfall als Kopie eingereicht werden. Dieser darf nicht älter sein als 01.01.2017 und muss im Folgejahr aktualisiert werden.
Technische Leistungsfähigkeit / fachliche Eignung - geforderte Nachweise n. § 46 Abs. 3 (6) VgV:
Nachweis zum Führen der Berufsbezeichnung (Kopie der Eintragungsurkunde inkl. einer eventuell notwendigen beglaubigten Übersetzung) / aktueller Handelsregistereintrag, sofern erforderlich. Unvollständig abgegebene Bewerbungen finden keine Berücksichtigung. Andere als die geforderten Bewerbungsunterlagen werden nicht zugelassen. Falsche Angaben haben den Ausschluss von der Bewerbung zur Folge. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei der Ausloberin. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Über die Bewerbererklärung und die dargestellten Projekte dokumentierten die Bewerber ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit, vor allem ihre Eignung und Kompetenz im Hinblick auf die gestellte Bauaufgabe.
- Fristgerechter und vollständiger Eingang der Bewerbungsunterlagen;
- Übereinstimmung der eingereichten Referenzprojekte / Wettbewerbsteilnahme mit den Anforderungen an das Projekt;
- Qualität der eingereichten Referenzprojekte / Wettbewerbsteilnahme - Eigenerklärung zur Abgabe der geforderten Nachweise zur Rechtslage, wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen Leistungsfähigkeit.
Erfüllen mehrere Bewerber am Teilnahmewettbewerb mit festgelegter Höchstzahl gemäß § 51 VgV gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 75 Abs. 6 VgV). Bei gleicher Eignung werden ca. 20 Wettbewerbsteilnehmer ausgelost und fünf Nachrücker über ein Losverfahren bestimmt. Die ausgewählten Teilnehmer werden per E-Mail benachrichtigt. Die Bewerber, die zur Teilnahme ausgewählt wurden, haben ihre Teilnahme innerhalb von einer Woche schriftlich zu bestätigen und die geforderten Nachweise und Erklärungen zur Rechtslage, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen Leistungsfähigkeit einzureichen. Die Ausloberin erteilte den nicht berücksichtigten Bewerbern nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens keine Absage.
— Qualität der Adressbildung und der Erschließung des Rathauses,
Die Wettbewerbssumme der Preisgelder wurde unter Berücksichtigung der RPW 2013 ermittelt. Für den Wettbewerb wird ein Preisgeld von 28 500 EUR (zzgl. MwSt.) zur Verfügung gestellt. Vorgesehen ist folgende Aufteilung:
1. Preis 11 400 EUR,
2. Preis 7 125 EUR,
3. Preis 4 275 EUR.
Anerkennungen 5 700 EUR insgesamt.
Beabsichtigt ist, nach § 14 Abs. 4 (8) VgV mit den Preisträgern des Wettbewerbs Vertragsverhandlungen aufzunehmen.
— Wettbewerbsergebnis: Wichtung mit 50 % – max. 300 Punkte
— Qualitäts- und Leistungsmerkmale: Wichtung 40 % – max. 240 Punkte
— Methodik der Teamkommunikation (Definition der Verantwortlichen, Sicherstellung der Teamstabilität, Definition der Entscheidungsflüsse und Entscheidungshoheit, Umgang mit Datenzugriff und Datenfluss, Umfang und Turnus der Teamsitzungen) – max. 60 Punkte
— Methodik der Kostenverfolgung (Nachvollziehbarkeit und Plausibilität. Anwendbarkeit für das Projekt, Feinmaschigkeit mit Zwischenstufen, Transparenz, Dynamische Anpassbarkeit mit Möglichkeit zu Korrekturen) – max. 60 Punkte
— Methodik der Terminverfolgung (Nachvollziehbarkeit und Plausibilität. Anwendbarkeit für das Projekt, Feinmaschigkeit mit Zwischenstufen, Transparenz, Dynamische Anpassbarkeit mit Möglichkeit zu Korrekturen) – max. 60 Punkte
— Methodik der Qualitätskontrolle (Nachvollziehbarkeit und Plausibilität. Nachvollziehbarkeit der Entscheidungsstrukturen, Einsehbarkeit des Projektstands für den Auftraggeber, Sicherstellung eines zentralen Datenzugriffs, Umgang mit Daten und Planfreigaben) – max. 60 Punkte
Durch die Abgabe der Wettbewerbsarbeit erklärt sich jeder Teilnehmer damit einverstanden, im Falle einer Beauftragung zur weiteren Bearbeitung der Aufgabe einen Architektenvertrag mit den jeweiligen Bauherren unter Zugrundelegung der HOAI abzuschließen.
Veröffentlichung Wettbewerb 44. KW,
Abgabetermin Bewerbung zur Wettbewerbsteilnahme 26.11.2017,
Auswahl der Teilnehmer 4.12.2017,
Aufforderung zur Wettbewerbsteilnahme 11.12.2017,
Preisrichtervorbesprechung 4.12.2017,
Bestätigung der Wettbewerbsteilnahme 20.12.2017,
Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen 20.12.2017,
Rückfragen zum Wettbewerb bis 17.1.2018,
Rückfragenkolloquium 23.1.2018,
Abgabe der Wettbewerbsunterlagen Pläne 16.3.2018,
Abgabe der Wettbewerbsunterlagen Modell 23.3.2018,
Preisgerichtssitzung 17.4.2018,
VgV-Verfahren 14.5.2018.
III.2.1) Bedingungen für den Auftrag:
(...) Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates - Berufsanerkennungsrichtlinie - gemäß Artikel 46 - 49 gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI.EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsigemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtige Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Aribeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten. Arbeitsgemeinschaften haben in der Verfassererklärung (siehe Anlage 01) einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen zum Zeitpunkt der Auslobung gegeben sein. Die Teilnehmer dürfen während des gesamten Verfahrens keine anderen als die in der Verfassererklärung genannten Personen am Wettbewerb beteiligen, weder als Mitverfasser noch als freie Mitarbeiter.
Jeder Teilnehmer hat seine Teilnahmeberechtigung (siehe Bewerberbogen) eigenverantwortlich zu prüfen und gibt mit der Wettbewerbsarbeit eine Verfassererklärung gemäß § 5 Abs. 3 RPW 2013 ab.
Ausschreibung veröffentlicht 02.11.2017
Ergebnis veröffentlicht 20.04.2018
Wettbewerbs-ID 3-282690
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