Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_112a_DRiG_Gleichwertigkeitspruefung_fuer_die_Zulas-d139958,131.html
Timestamp: 2016-12-07 08:43:49
Document Index: 260365862

Matched Legal Cases: ['§ 112', '§ 112', '§ 112', '§ 113', '§ 114', '§ 115', '§ 116', '§ 117', '§ 118', '§ 119', '§ 120', '§ 120', '§ 121', '§ 122', '§ 123', '§ 124', '§ 125', '§ 126', '§ 112', '§ 112', '§ 1', '§ 5', '§ 5', '§ 112', '§ 112', '§ 113']

§ 112a DRiG, Gleichwertigkeitsprüfung für die Zulassung zum juristischen Vorbereitungsdienst | Gesetze auf anwalt24.de
§ 112a DRiG, Gleichwertigkeitsprüfung für die Zulassung zum juristischen Vorbereitungsdienst Suche
Deutsches Richtergesetz Bundesrecht…§ 112a DRiG, Gleichwertigkeitsprüfung für die Zulassung zum juristischen Vorbere...§ 113 DRiG (weggefallen)§ 114 DRiG (weggefallen)§ 115 DRiG (weggefallen)§ 116 DRiG (weggefallen)§ 117 DRiG (weggefallen)§ 118 DRiG (weggefallen)§ 119 DRiG, Mitglieder von Gemeindegerichten§ 120 DRiG, Technische Mitglieder des Bundespatentgerichts§ 120a DRiG, Besondere Vorschriften über die Amtsbezeichnungen§ 121 DRiG, Richter im Bundesdienst als Mitglieder der gesetzgebenden Körperscha...§ 122 DRiG, Staatsanwälte§ 123 DRiG, Besetzung der Berufsgerichte für Rechtsanwälte§ 124 DRiG, Laufbahnwechsel§ 125 DRiG (weggefallen)§ 126 DRiG, In-Kraft-Treten
§ 112a DRiG, Gleichwertigkeitsprüfung für die Zulassung zum juristischen Vorbereitungsdienst
§ 112a DRiGDeutsches RichtergesetzBundesrechtVierter Teil – Übergangs- und Schlußvorschriften → Zweiter Abschnitt – Überleitung von RechtsverhältnissenTitel: Deutsches RichtergesetzNormgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: DRiGGliederungs-Nr.: 301-1Normtyp: Gesetz(1) Personen, die ein rechtswissenschaftliches Universitätsdiplom besitzen, das in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz erworben wurde und dort den Zugang zur postuniversitären Ausbildung für den Beruf des europäischen Rechtsanwalts gemäß § 1 des Gesetzes über die Tätigkeit europäischer Rechtsanwälte in Deutschland eröffnet, werden auf Antrag zum Vorbereitungsdienst zugelassen, wenn ihre Kenntnisse und Fähigkeiten den durch die bestandene staatliche Pflichtfachprüfung nach § 5 Absatz 1 bescheinigten Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechen.(2) 1Die Prüfung der nach Absatz 1 erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten erstreckt sich auf das Universitätsdiplom und die vorgelegten Nachweise, insbesondere Diplome, Prüfungszeugnisse, sonstige Befähigungsnachweise und Nachweise über einschlägige Berufserfahrung. 2Ergibt die Prüfung keine oder nur eine teilweise Gleichwertigkeit, wird auf Antrag eine Eignungsprüfung durchgeführt.(3) 1Die Eignungsprüfung ist eine in deutscher Sprache abzulegende staatliche Prüfung, die die notwendigen Kenntnisse im deutschen Recht betrifft und mit der die Fähigkeit beurteilt werden soll, den juristischen Vorbereitungsdienst erfolgreich abzuschließen. 2Prüfungsfächer sind das Zivilrecht, das Strafrecht und das Öffentliche Recht einschließlich des jeweils dazugehörigen Verfahrensrechts. 3Es sind die schriftlichen Prüfungsarbeiten der staatlichen Pflichtfachprüfung in denjenigen der in Satz 2 genannten Rechtsgebieten anzufertigen, deren hinreichende Beherrschung nicht bereits im Rahmen der Prüfung nach Absatz 2 Satz 1 nachgewiesen wurde.(4) 1Die Eignungsprüfung ist bestanden, wenn 1.die nach dem Recht des Landes, in dem die Prüfung abgelegt wird, für das Bestehen der staatlichen Pflichtfachprüfung erforderliche Anzahl von Prüfungsarbeiten, mindestens jedoch die Hälfte der in der staatlichen Pflichtfachprüfung vorgesehenen Prüfungsarbeiten, bestanden sind und 2.Prüfungsarbeiten in mindestens zwei der in Absatz 3 Satz 2 genannten Rechtsgebieten bestanden sind, davon mindestens eine Prüfungsarbeit auf dem Gebiet des Zivilrechts. 2Sofern die hinreichende Beherrschung eines der in Absatz 3 Satz 2 genannten Rechtsgebiete bereits im Rahmen der Prüfung nach Absatz 2 Satz 1 festgestellt wurde, gelten die Prüfungsarbeiten auf diesem Gebiet als bestanden.(5) Eine nicht bestandene Eignungsprüfung kann einmal wiederholt werden.(6) Die Feststellung der Gleichwertigkeit nach Absatz 1 hat die Wirkung einer bestandenen ersten Prüfung im Sinne des § 5 Abs. 1.(7) 1Zuständig für die Gleichwertigkeitsprüfung einschließlich der Eignungsprüfung sind die Landesjustizverwaltungen oder die sonstigen nach Landesrecht für die Abnahme der staatlichen Pflichtfachprüfung zuständigen Stellen. 2Für die Durchführung dieser Prüfungen können mehrere Länder durch Vereinbarung ein gemeinsames Prüfungsamt bilden.Zu § 112a: Eingefügt durch G vom 22. 12. 2006 (BGBl I S. 3416), geändert durch G vom 6. 12. 2011 (BGBl I S. 2515).
§ 112 DRiG, Anerkennung ausländischer Prüfungen und im Ausland erworbener…§ 113 DRiG (weggefallen)