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Timestamp: 2016-10-27 01:27:03
Document Index: 45700816

Matched Legal Cases: ['Art. 63', 'Art. 78', 'Art. 74', 'Art. 84', 'Art. 9', 'Art. 29', 'Art. 123', 'Art. 74', 'Art. 74', 'BGE', 'Art. 74', 'Art. 75', 'Art. 75', 'Art. 84', 'Art. 62', 'Art. 64', 'Art. 75', 'Art. 75', 'Art. 75', 'Art. 86', 'BGE', 'BGE']

6B_1028/2014 (17.07.2015)
6B_1028/2014 � � Urteil vom 17. Juli 2015
2. Departement Volkswirtschaft und Inneres, Amt f�r Justizvollzug, Bahnhofplatz 3c, 5001 Aarau,
Unbegleitete Urlaube, Versetzung in den offenen Strafvollzug,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 2. Kammer, vom 11. September 2014.
X.________ erschoss am 23. Oktober 2005 seine seit Anfang September 2005 von ihm getrennt lebende Ehefrau in der gemeinsamen Liegenschaft mit 15 Sch�ssen. Das Bezirksgericht Rheinfelden verurteilte ihn am 5. M�rz 2008 wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren unter Anrechnung der Untersuchungshaft von 865 Tagen. Gleichzeitig wurde gest�tzt auf Art. 63 StGB eine vollzugsbegleitende ambulante Massnahme angeordnet. Das Urteil erwuchs in Rechtskraft.
Das ordentliche Strafende f�llt auf den 21. Oktober 2019, zwei Drittel der Strafe waren am 21. Februar 2015 erstanden. Seit 2011 wurden X.________ begleitete Ausg�nge bewilligt. Er erwies sich als absprachef�hig und zuverl�ssig.
X.________ stellte am 12. November 2012, 1. Februar 2013, 13. September 2013 und 28. Oktober 2013 wiederholt Antr�ge betreffend Regelung des Strafvollzugs hinsichtlich Erstellung eines Vollzugsplans sowie betreffend Gew�hrung unbegleiteter Urlaube und Versetzung in den offenen Strafvollzug.
Das Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, Amt f�r Justizvollzug (AJV), lehnte am 11. November 2013 die Gew�hrung unbegleiteter Urlaube und die Versetzung in den offenen Strafvollzug ab. Es entschied, dass die beantragten Vollzugslockerungsschritte von der erfolgreichen Absolvierung einer Gruppentherapie in einer anderen geschlossenen Strafanstalt abh�ngig gemacht w�rden.
Die dagegen gef�hrte Beschwerde von X.________ wies der Regierungsrat des Kantons Aargau am 11. Juni 2014 ab. Mit Eingaben vom 18. und 27. Juni 2014 erhob X.________ Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau.
Mit Vollzugsbefehl vom 3. Juni 2014 verf�gte das AJV, X.________ habe die Freiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Lenzburg im geschlossenen Normalvollzug zu verb�ssen. Es lehnte die Versetzung von X.________ in den offenen Strafvollzug derzeit ab und entschied, dieser habe sich einer ambulanten sucht-, st�rungs- und deliktspezifischen Behandlung (Einzel- und Gruppentherapie) zu unterziehen.
X.________ legte dagegen am 16. Juni 2014 ebenfalls Beschwerde ein. Das AJV �berwies das Rechtsmittel antragsgem�ss dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau als Sprungbeschwerde zur Erledigung.
Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerden von X.________ am 11. September 2014 in der Sache ab. Antragsgem�ss und insofern in Gutheissung der Beschwerde stellte es im Urteilsdispositiv eine Verletzung des Beschleunigungsgebots fest. Es korrigierte �berdies in Aufhebung des regierungsr�tlichen Entscheids vom 11. Juni 2014 die in Dispositiv-Ziffer 3 festgelegte Entsch�digung an den Rechtsbeistand von X.________.
X.________ wendet sich mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Er beantragt, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 11. September 2014 sei aufzuheben. Es seien ihm unbegleitete Urlaube zu bewilligen und er sei in eine offene Strafanstalt zu versetzen, eventuell nach vorg�ngiger Absolvierung einer vom Bundesgericht zu bestimmenden Anzahl von Urlauben. Eventualiter sei die Sache zur weiteren Abkl�rung und erneuten Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. X.________ ersucht um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung.
Das Verwaltungsgericht und die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau verzichten auf eine Stellungnahme zur Beschwerde. Das AJV hat sich nicht vernehmen lassen.
Streitgegenstand bilden die Nichtgew�hrung von Vollzugslockerungen und die Nichtversetzung in eine offene Anstalt. Es geht damit um einen Entscheid �ber den Vollzug von Massnahmen und Strafen im Sinne von Art. 78 Abs. 2 lit. b BGG, welcher der Beschwerde in Strafsachen unterliegt.
2.1.�Die Vorinstanz lehnt unbegleitete Urlaube und die Versetzung des Beschwerdef�hrers in eine offene Haftanstalt ab. Die Gew�hrung der beantragten Vollzugslockerungen sei von der erfolgreichen Absolvierung einer Gruppentherapie in einer geschlossenen Strafanstalt abh�ngig zu machen (Entscheid, insbesondere S. 31 f.).
2.2.�Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz eine unvollst�ndige und ungen�gende Beweisw�rdigung vor. Die Vorinstanz nehme bei ihren Erw�gungen lediglich Bezug auf das Gutachten von Dr. B.________ vom 18. April 2013, deren erg�nzende Stellungnahme vom 29. November 2013 und den Bericht der KoFako vom 19. Juni 2013. Die weiteren bei den Akten liegenden Gutachten sowie die Therapie- und Vollzugsberichte ber�cksichtige sie in unzul�ssiger Weise nicht. Mit ihren Erw�gungen zur Interpretation des Gutachtens von Dr. B.________ setze sich die Vorinstanz sodann in Widerspruch zu den gutachterlichen Empfehlungen. Sie lasse etwaige Unzul�nglichkeiten bzw. Zweifel nicht durch weitere psychiatrische Fachbeurteilungen beheben, sondern ersetze diese durch eigene Einsch�tzungen. Damit masse sie sich letztlich Fachkompetenz an, �ber die sie nicht verf�ge. Im Ergebnis stelle die Vorinstanz alleine auf die Beurteilung der KoFako ab und umgehe mit ihren Erw�gungen die Pflicht, unter Bezugnahme auf die wesentlichen Akten und in Nachachtung der gutachterlichen Empfehlungen zu begr�nden, inwiefern die Gefahr gegeben sein soll, dass er im Zuge unbegleiteter Urlaube oder w�hrend des offenen Strafvollzugs eine hinreichend schwere Straftat begehen k�nnte. Damit verletze die Vorinstanz Art. 74 ff. StGB, Art. 84 Abs. 6 StGB, Art. 9 BV und Art. 29 BV sowie � 17 und 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Aargau (VRPG; SR 271.200).
3.1.�F�r den Straf- und Massnahmenvollzug sind die Kantone zust�ndig, soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht (Art. 123 Abs. 2 BV). Art. 74 ff. StGB regeln die Grundz�ge des Straf- und Massnahmenvollzugs. Die Einzelheiten des Vollzugs richten sich nach kantonalem Recht und den f�r den einzelnen Kanton jeweils massgebenden Konkordatsrichtlinien.
3.2.�Der Strafvollzug muss gem�ss Art. 74 StGB die Menschenw�rde achten und darf die Rechte des Gefangenen nur soweit beschr�nken, als der Freiheitsentzug und das Zusammenleben in der Anstalt es erfordern (vgl. BGE 124 I 203 E. 2b). Art. 74 und 75 StGB schreiben einen namentlich auf Wiedereingliederung und Resozialisierung des Insassen ausgerichteten Strafvollzug vor. Nach Art. 75 Abs. 1 StGB sollen Gefangene im Vollzug denn auch vorab dazu bef�higt werden, k�nftig straffrei zu leben. Die Vollzugsbedingungen haben sich somit am Grundsatz der R�ckfallverh�tung nach der Entlassung aus dem Vollzug zu orientieren. Der Vollzug beruht auf einem Stufensystem. Dem Gefangenen werden im Hinblick auf seine R�ckkehr in die Gesellschaft zunehmend mehr Freiheiten gew�hrt. Je gr�sser die Flucht- oder R�ckfallgefahr ist, desto engere Grenzen sind allerdings solchen stufenweisen Vollzugs�ffnungen gesetzt.
3.3.�Art. 75a Abs. 1 StGB schreibt bei Vollzugs�ffnungen wie namentlich der Verlegung in eine offene Anstalt oder der Gew�hrung von Urlaub (Art. 84 Abs. 6 StGB) besondere Sicherheitsmassnahmen vor. Die Kommission nach Art. 62d Abs. 2 StGB beurteilt in diesen F�llen die Gemeingef�hrlichkeit des T�ters, wenn dieser ein Verbrechen nach Art. 64 Abs. 1 StGB begangen hat (Art. 75a Abs. 1 lit. a StGB) und die Vollzugsbeh�rde die Frage der Gemeingef�hrlichkeit nicht eindeutig beantworten kann (Art. 75a Abs. 1 lit. b StGB). Gemeingef�hrlichkeit ist anzunehmen, wenn die Gefahr besteht, dass der Gefangene flieht und eine weitere Straftat begeht, durch die er die physische, psychische oder sexuelle Integrit�t einer anderen Person schwer beeintr�chtigt (Art. 75a Abs. 3 StGB).
3.4.�Die Einweisungsbeh�rde hat mithin bei Personen, die wegen einer Straftat verurteilt wurden, durch welche die physische, psychische oder sexuelle Integrit�t einer anderen Person grunds�tzlich schwer beeintr�chtigt werden kann oder bei denen aus anderen Gr�nden Hinweise auf eine Gefahr f�r Dritte bestehen, die Gef�hrlichkeit n�tigenfalls unter Beizug der Kommission genauer abzukl�ren. Ob eine Vollzugs�ffnung im Einzelfall bewilligt werden kann, ist aufgrund einer Analyse des konkreten Risikos f�r eine Flucht oder eine neue Straftat in Ber�cksichtigung des Zwecks und der konkreten Modalit�ten der geplanten �ffnung sowie der aktuellen Situation der eingewiesenen Person zu entscheiden (vgl. Merkblatt zu den Vollzugs�ffnungen im Straf- und Massnahmenvollzug vom 29. M�rz 2012, Ziff. 5.1 und 5.2 Vollzugs�ffnungen). Die Anforderungen an das Verhalten des Eingewiesenen im Strafvollzug und die Risiken einer Flucht- oder R�ckfallgefahr definieren sich dabei grunds�tzlich nach den Massst�ben, wie sie bei der bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB gelten (vgl. Urteil 6B_557/2011 vom 12. Januar 2012 E. 2.1. f�r die Gew�hrung von Urlaub; siehe auch Urteil 6B_349/2008 vom 24. Juni 2008 E. 3.2 mit Hinweis).
3.5.�Flucht- und R�ckfallgefahr m�ssen im Einzelfall sorgf�ltig gepr�ft werden (vgl. Urteil 6B_664/2013 vom 16. Dezember 2013 E. 2.4 mit Hinweisen). Die Beurteilung der Fluchtgefahr beinhaltet keine psychiatrische Fragestellung (Urteile 6B_664/2013 vom 16. Dezember 2013 E. 2.4 und 6B_774/ 2011 vom 3. April 2012 E. 3.1). Die Gemeingef�hrlichkeit ist Rechtsfrage (Urteil 6B_368/2008 vom 4. September 2008 E. 3.3.3). Allerdings lassen sich psychiatrische und juristische Fragestellungen in der Praxis h�ufig nicht sauber trennen. Klar ist, dass der forensischen Begutachtung die zentrale Aufgabe zukommt, die psychische Verfassung des Betroffenen als wesentliche tats�chliche Entscheidgrundlage abzukl�ren und prognostisch einzusch�tzen. Von dieser gutachterlichen Beurteilung darf nicht ohne triftige Gr�nde abgewichen werden (BGE 129 I 49 E. 4; 128 I 81 E. 2; vgl. auch Urteile 6B_232/2011 vom 17. November 2011 E. 2.3 und 6B_930/2010 vom 18. April 2011 E. 5.1).
3.6.�Die Nichtbewilligung von Vollzugslockerungen muss sich auf ernsthafte und objektive Gr�nde st�tzen (Urteile 6B_664/2013 vom 16. Dezember 2013 E. 2.3 und 1P.622/2004 vom 9. Februar 2005 E. 3.3 in Bezug auf die Nichtgew�hrung von Urlaub und Ausg�ngen). Die kantonalen Beh�rden verf�gen im Bereich des Straf- und Massnahmenvollzugs �ber weites Ermessen. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde in Strafsachen hin nur ein bei Ermessens�berschreitung bzw. -unterschreitung oder Ermessensmissbrauch.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer wurde bereits mehrfach begutachtet, namentlich am 24. Juli 2007, am 24. Februar 2010 und am 1. Dezember 2011 durch Sachverst�ndige der Psychiatrischen Klinik K�nigsfelden, Psychiatrische Dienste Aargau AG (PDAG), sowie am 18. April 2013 durch die Gutachterin Dr. B.________ (kantonale Akten, Abgriff 7). Die Sachverst�ndigen attestieren dem Beschwerdef�hrer �bereinstimmend eine schwere kombinierte Pers�nlichkeitsst�rung mit narzisstischen und histrionischen Anteilen und eine Alkoholabh�ngigkeit bei Abstinenz im gesch�tzten Rahmen (Abgriff 7, S. 127, 146, 231). Die Pers�nlichkeitsst�rung sei therapeutisch schwierig anzugehen (Abgriff 7, S. 96). Sie stufen die laufende Einzeltherapie bei weiterem erheblichen Behandlungsbedarf als geeignet ein bzw. empfehlen deren Fortsetzung (Abgriff 7, S. 73, 128 ff., 148, 150). Es gehe heute darum, in Gruppen von Gleichrangigen Material f�r die einzeltherapeutische Bearbeitung zu generieren (Abgriff, 7, S. 220). Ein Behandlungsversuch mit deliktorientierter Gruppentherapie wird, soweit sich die Gutachter dazu �berhaupt aussprechen, angesichts der zu erwartenden Widerst�nde als nicht sinnvoll abgelehnt (Abgriff 7, S. 220). Das Risiko f�r eine weitere Gewaltstraftat erachten die Gutachter generell als gering (Abgriff, 7, S. 129, 235); sie formulieren eine (deutliche) Erh�hung des individuellen R�ckfallrisikos bei Konstituierung einer erneuten Exklusivbeziehung (besonders wenn sich innerhalb der Beziehung ein Gef�lle aufbaue) und erneutem Alkoholkonsum (Abgriff 7, S. 226, 233). Sie thematisieren in diesem Zusammenhang die langj�hrige Beziehung des Beschwerdef�hrers zu A.________ und weisen diesbez�glich auf eine potentielle Dynamik bzw. ein (m�gliches) Risikopotential hin (Abgriff 7, S. 149, 233). Es bestehe insofern langfristig eine legalprognostische Belastung, der es zu begegnen gelte (Abgriff 7, S. 227). Im Hinblick auf die Gew�hrung von Vollzugslockerungen werden namentlich Alkoholkontrollen und der Einbezug von A.________ in die Therapiearbeit empfohlen. Daneben sollten pers�nliche Einzelkontakte von A.________ mit dem Therapeuten stattfinden. Unter diesen Kontrollen erachten die Gutachter das konkrete Risiko f�r Gewaltstraftaten gegen�ber Drittpersonen, insbesondere gegen�ber A.________, als gering (Abgriff 7, S. 149 f.) bzw. sie gehen davon aus, dass sich ein solcher Prozess (Konstituierung einer Exklusivbeziehung mit Abh�ngigkeiten) fr�hzeitig abzeichnen w�rde. Bis aus allf�lligen Konflikten eine narzisstische Krise erwachsen w�rde, die zu einer erneuten Tatbegehung f�hrte, g�be es hinreichende M�glichkeiten der Interventionen (Abgriff 7, S. 233). Die Gutachter haben keine Bedenken gegen die Gew�hrung von im Zeitpunkt der Begutachtungen jeweils zur Diskussion stehenden Vollzugslockerungen (Abgriff 7, S. S. 88 i.V.m. 130, 150). Vorgeschlagen werden u.a. zwei unbegleitete Urlaube von 10 Stunden Dauer, danach drei unbegleitete Ausg�nge von 28 Stunden Dauer inklusive �bernachtung und dann die Versetzung in den offenen Vollzug (Abgriff 7, S. 231 f., 234).
4.2.�Die verschiedenen Vollzugsberichte der Interkantonalen Strafanstalt Bostadel namentlich vom 21. Februar 2008, 1. Februar 2010, 2. September 2011, 20. November 2012 sowie 12. Juni 2014 zeichnen ein positives Bild des Beschwerdef�hrers. Er wird insgesamt als kontaktfreudiger, sich freundlich und stets anst�ndig verhaltender Gefangener beschrieben, der mit vielen Mitinsassen einen guten Umgang pflege und die Anweisungen des Personals befolge. Dem Beschwerdef�hrer wird gesamthaft ein tadelloses Vollzugsverhalten bescheinigt. Er habe seine Absprachef�higkeit in der Aussenarbeit ausserhalb der Anstalt und den unz�hligen begleiteten Ausg�ngen unter Beweis gestellt. F�r die weitere Vollzugsplanung halte man an der Empfehlung von unbegleiteten Beziehungsurlauben mit anschliessend offenem Strafvollzug bei Weiterf�hrung der Therapie fest (kantonale Akten, Abgriff 5).
4.3.�Entsprechendes ergibt sich aus den Therapieberichten des Psychologischen Dienstes der Interkantonalen Strafanstalt Bostadel vom 21. Februar 2008, 3. Februar 2010, 27. Juni 2011 und 12. Juni 2014. Die Legalprognose wird als (sehr) g�nstig beurteilt und es werden Vollzugsprogressionen empfohlen. Insbesondere seien unbegleitete Beziehungsurlaube und ein Wechsel in eine offene Strafanstalt in Betracht zu ziehen (kantonale Akten, Abgriff 6).
4.4.�Die KoFako beurteilt den Beschwerdef�hrer in ihrem Bericht vom 22. September 2010 als gemeingef�hrlich. Bei erneuten Kr�nkungen und entsprechender Beziehungskonstellation bestehe die Gefahr, dass er erneut mit schweren Delikten reagieren k�nnte. Zwecks Konfrontation mit anderen Therapieteilnehmern werde eine Gruppentherapie empfohlen. Bei sorgf�ltiger Vorbereitung des Empfangsraums (u.a. Einbezug der Bezugsperson A.________ in die therapeutische Behandlung mit Fokus auf allf�llige kritische Situationen sowie laufende therapeutische Begleitung) k�nnten Beziehungsurlaube gew�hrt werden. Bei g�nstigem Verlauf k�nne die Versetzung in eine offene Anstalt in Betracht gezogen werden (kantonale Akten, Abgriff 8, S. 4 ff.). In ihrem Bericht vom 19. Juni 2013 f�hrt die KoFako aus, den Akten sei nicht zu entnehmen, dass der Beschwerdef�hrer legalprognostisch wesentliche Fortschritte erzielt habe. Sie empfiehlt eine Versetzung in eine geeignete geschlossene Anstalt. Die Therapie sei dort fortzuf�hren, um an der Pers�nlichkeitsproblematik des Beschwerdef�hrers zu arbeiten. Ein therapeutisches Gruppensetting zur Bearbeitung der Pers�nlichkeit und Deliktsrelevanz und ein Einbezug von A.________ seien zentral. Unbegleitete Vollzugslockerungen oder eine Versetzung in eine offene Anstalt sollten erst gepr�ft werden, nachdem sich der Beschwerdef�hrer w�hrend einer angemessenen Zeit in der neuen Umgebung bew�hrt und ein durchgehendes Monitoring der Risikofaktoren habe installiert werden k�nnen (kantonale Akten, Abgriff 8, S. 22 ff.).
Die KoFako pr�zisierte am 28. August 2013 auf Anfrage hin, dass mit einem "therapeutischen Gruppensetting" eine Gruppentherapie f�r Gewaltstraft�ter gemeint sei, in welcher der Beschwerdef�hrer u.a. mit seinen Taten und Einstellungen konfrontiert werde (kantonale Akten, Abgriff 10, S. 17).
4.5.�Die Vollzugsbeh�rde ersuchte die KoFako am 17. Oktober 2013, zu ihrer abweichenden Beurteilung vom psychiatrischen Gutachten von Dr. B.________ vom 18. April 2013 Stellung zu nehmen und zu begr�nden, weshalb sie solch grosses Gewicht auf das Absolvieren einer Gruppentherapie in einer geschlossenen Anstalt lege und unbegleitete Urlaube bzw. den �bertritt in eine offene Anstalt trotz Erreichens des 2/3-Termins als verfr�ht erachte. Ein stufenweiser Vollzugsplan, der den gesetzlichen Anforderungen gen�gen k�nne, lasse sich unter Einbezug der KoFako-Empfehlungen nicht entwerfen (kantonale Akten, Abgriff 8, S. 29 ff.).
Die KoFako liess sich nicht vernehmen (kantonale Akten, Abgriff 8, S. 31).
4.6.�In ihrer erg�nzenden Stellungnahme vom 29. November 2013 h�lt die Gutachterin Dr. B.________ an der Einsch�tzung der massgebenden R�ckfall- und Fluchtgefahr fest. Das R�ckfall- und Fluchtrisiko in einem offenen Setting oder bei unbegleiteten Urlauben sei gering. Eine unmittelbare Gefahr einschl�giger R�ckf�lligkeit ergebe sich hieraus nicht. Ihr Vorschlag, den Beschwerdef�hrer in eine offene Anstalt zu versetzen, sei insofern vertretbar (Abgriff 7, S. 247, 251). Die KoFako empfehle, eine Bew�hrung des Beschwerdef�hrers in den angedachten Therapiemassnahmen (Eingliederung in ein therapeutisches Gruppensetting und Bearbeitung der sich daraus ergebenden Probleme in der Einzeltherapie) zur Voraussetzung f�r die Vergabe weiterer Lockerungsschritte zu machen (Abgriff, 7, S. 247). Ein "therapeutisches Gruppensetting", wie es die KoFako empfehle, k�nne in vielerlei Hinsicht hergestellt werden, so zum Beispiel durch Arbeiten in einer Werkst�tte mit Arbeitskollegen, gemeinsames Kochen oder gemeinsame Ausfl�ge (Abgriff 7, S. 250). Vor dem Hintergrund des bisherigen Verlaufs sei dies ein durchaus nachvollziehbares Konzept, das Erfolg versprechender sei, als wenn dem Beschwerdef�hrer mit einer direkten Versetzung in den offenen Vollzug und der gleichzeitigen Gew�hrung von Progressionsschritten signalisiert werde, dass es f�r ihn gut vorangehe und er weiterhin wesentliche Aspekte der Vollzugsgestaltung (Einbringung in Gruppen- und Gemeinschaftsaktivit�ten, Arbeitsplatz etc.) selber bestimmen k�nne. Unabdingbar sei ein geschlossenes Setting f�r die angedachten Therapiemassnahmen aber nicht (Abgriff 7, 252).
5.1.�Die Vorinstanz zieht als massgebende Urteilsgrundlagen lediglich das Gutachten von Dr. B.________ vom 18. April 2013, deren erg�nzende Stellungnahme vom 29. November 2013 und den Bericht der KoFako vom 19. Juni 2013 heran. Auf die psychiatrischen Gutachten der PDAG aus den Jahren 2007, 2010 und 2011 nimmt sie in ihren Erw�gungen ebenso wenig Bezug wie auf die referierten Vollzugs- und Therapieberichte. Eine solche Aktenw�rdigung ist einseitig und unvollst�ndig, umso mehr, als es sich bei den nicht ber�cksichtigten Akten um in der Sache wesentliche Beurteilungsgrundlagen handelt. So �ussern sich die nach wie vor als aktuell zu bezeichnenden Gutachten der PDAG und die Vollzugs- sowie die Therapieberichte zu den hier relevanten Fragen sachlich und umfassend. Ihr Nichteinbezug in die Entscheidfindung ist nicht haltbar.
5.2.1.�Nach der Ansicht der Vorinstanz liegen keine widerspr�chlichen Beurteilungen vor. Die Gutachterin Dr. B.________ habe nach Kenntnisnahme der Beurteilung der KoFako ihre eigene Auffassung nur "marginal [...] insoweit revidiert, als sie nicht ausschliesst, dass sich die Beziehung zwischen A.________ und dem Beschwerdef�hrer schon derart weit entwickelt hat, dass sie im Fall der Urlaubsgew�hrung ein ernsthaftes Risiko darstellen k�nnte". Weiter stellt die Vorinstanz fest, wenn die Gutachterin Dr. B.________ und die KoFako aufgrund der Aktenlage ihre Einsch�tzungen "anf�nglich etwas abweichend formuliert" h�tten, so liege darin jedenfalls zum einen kein grundlegender Widerspruch, der die Einholung eines weiteren Gutachtens rechtfertigen w�rde, zumal die Beziehung zwischen dem Beschwerdef�hrer und A.________ soweit m�glich abgekl�rt worden sei. Zum andern bestehe nach der erg�nzenden Stellungnahme von Dr. B.________ kein Widerspruch mehr zwischen ihrer gutachterlichen Auffassung und jener der KoFako. Eine weitere Abkl�rung der Sachlage sei daher nicht notwendig (Entscheid, S. 26).
5.2.2.�Die Feststellungen der Vorinstanz finden in den Akten keine St�tze. Die Empfehlung der Gutachterin und diejenige der KoFako unterscheiden sich nicht lediglich "marginal" bzw. sind nicht nur "anf�nglich etwas abweichend formuliert". Sie stehen sich betreffend die umstrittene Frage der Gew�hrung von Vollzugslockerungen vielmehr diametral entgegen. Selbst in ihrer erg�nzenden Stellungnahme vom 29. November 2013 zum Bericht der KoFako erachtet die Gutachterin unbegleitete Urlaube und die Versetzung in eine offene Anstalt aufgrund der nach wie vor als gering eingestuften R�ckfall- und Fluchtgefahr als vertretbar (kantonale Akten, Abgriff 10, Stellungnahme vom 29. November 2013, S. 247, 251 f.). Relativierend �ussert sich die Gutachterin in ihrer Stellungnahme einzig zum Behandlungskonzept. Sie h�lt dasjenige der KoFako, die Gew�hrung von Vollzugslockerungen an eine Bew�hrung in den angedachten Therapiemassnahmen zu binden, f�r Erfolg versprechender, zumal unbegleitete Urlaube oder die Versetzung in eine offene Anstalt die erforderliche Behandlungsmotivation zu schw�chen und das zu etablierende Behandlungssetting vorzeitig aufzuweichen verm�chten (Abgriff 10, S. 247, 252). Die Gutachterin weist allerdings darauf hin, dass ein geschlossenes Setting nicht unabdingbar sei (Abgriff 10, S. 252). Damit bringt sie zum Ausdruck, dass die angedachten Therapiemassnahmen auch im offenen Rahmen durchgef�hrt werden k�nnten, also auch bei einem �bertritt in eine offene Anstalt m�glich w�ren. Vor diesem gesamten Hintergrund kann entgegen der Vorinstanz nicht ohne Willk�r davon gesprochen werden, es l�gen keine widerspr�chlichen Beurteilungen (mehr) vor und es bestehe kein weiterer Abkl�rungsbedarf. Das Gegenteil ist der Fall. Das Vorgehen der Vorinstanz, bedeutsame unterschiedliche Schlussfolgerungen in den Einsch�tzungen der KoFako und der Gutachterin abzuschw�chen, ist unzul�ssig und willk�rlich.
5.3.1.�Nach Auffassung der Vorinstanz sind Vollzugslockerungen "aus behandlerischer Sicht" und "eben auch, weil R�ckfallgefahr besteht" nicht zu gew�hren. Die Beziehung zwischen dem Beschwerdef�hrer und A.________ sei unklar, wenn nicht bereits schwierig. Sie sei offenbar seine einzige Bezugsperson. Vor 25 Jahren h�tten sie eine Liebesbeziehung gehabt. Die Beziehung sei auseinander gegangen, der Kontakt geblieben. Aktenkundig sei, dass sie - unter anderem in der Nacht vor der Tat - Geschlechtsverkehr gehabt h�tten. A.________ habe in der polizeilichen Befragung vom 5. November 2005 erkl�rt, sie habe den Wunsch des Beschwerdef�hrers nach einem sexuellen Kontakt nicht abschlagen wollen. Darin zeige sich, dass sie Schwierigkeiten habe, sich den W�nschen des Beschwerdef�hrers zu widersetzen. Hinzu k�men im Zusammenhang mit dem Hauskauf finanzielle Verbindungen zwischen dem Beschwerdef�hrer und A.________. Die Gutachterin Dr. B.________ gehe zwar davon aus, dass sich eine Erh�hung des R�ckfallrisikos fr�hzeitig abzeichnen w�rde und es hinreichende M�glichkeiten der Intervention gebe. An dieser Einsch�tzung best�nden jedoch insbesondere aufgrund der schwierigen Beziehung und der offensichtlichen Abgrenzungsschwierigkeiten von A.________ Zweifel. Nach Auffassung der Gutachterin und der KoFako m�sse der Beschwerdef�hrer lernen, mit Konfrontationen gleichrangiger Personen umzugehen, was im Rahmen einer Gruppentherapie zu geschehen habe. Der Beschwerdef�hrer habe den Strafvollzug bislang gem�ss seinen W�nschen gestaltet und sich s�mtlichen Gruppensituationen entzogen. Offenbar habe er M�he im Kontakt mit Mitgefangenen. Ein Minimum an tolerierbarem Sozialverhalten sei f�r den �bertritt in eine offene Strafanstalt und f�r unbegleitete Urlaube allerdings notwendig. Weitere Vollzugslockerungen seien daher sinnvollerweise von der als massgeblich erachteten Gruppentherapie abh�ngig zu machen. Die Erfolgsaussichten der Therapie seien im geschlossenen Vollzug gr�sser. Nicht erheblich sei daher, dass mehrere Beurteilungen eine Versetzung in eine offene Strafanstalt bef�rworten (Entscheid, S. 26-31).
5.3.2.�Die Vorinstanz setzt sich mit ihrer Beurteilung �ber die massgebliche gutachterliche Einsch�tzung betreffend die R�ckfallgefahr sowie der Voraussehbarkeit und Vermeidbarkeit eines allf�lligen R�ckfalls hinweg. Die Beziehung zwischen dem Beschwerdef�hrer und A.________ beurteilt sie als "unklar", "schwierig" oder als "bereits problematisch", ohne sich hierf�r auf vertiefte aktuelle und sachliche Abkl�rungen st�tzen zu k�nnen. Nicht ersichtlich ist, dass die Beziehung zwischen dem Beschwerdef�hrer und A.________ (unter Einschluss der finanziellen Verh�ltnisse) soweit als m�glich abgekl�rt wurde. Die Erw�gungen der Vorinstanz sind insoweit spekulativ. Die Erkenntnis, wonach sich A.________ vom Beschwerdef�hrer nicht abgrenzen k�nne, leitet die Vorinstanz aus Aussagen ab, welche jene im Rahmen der Strafuntersuchung vor bald zehn Jahren gemacht hat bzw. haben soll. Das entsprechende polizeiliche Befragungsprotokoll vom 5. November 2005, auf welches die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid (ohne Angabe der Fundstelle) Bezug nimmt, befindet sich nicht bei den Akten. Die Aussagen von A.________ lassen sich folglich nicht �berpr�fen. Ohnehin sind diese f�r sich alleine nicht geeignet, um auf eine "offensichtliche" Abgrenzungsproblematik innerhalb der Beziehung zu schliessen. Im Ergebnis weicht die Vorinstanz mit ihren Erw�gungen ohne nachvollziehbaren Grund von der schl�ssigen Einsch�tzung von Dr. B.________ ab, welche ihre Prognosebeurteilung betreffend R�ckf�lligkeit unter umfassender Ber�cksichtigung der relevanten Risikofaktoren (psychische St�rung des Beschwerdef�hrers, Konstituierung einer Exklusivbeziehung, erneuter Alkoholkonsum) abgegeben hat. Dass und weshalb die Vorinstanz an der gutachterlichen Beurteilung zweifelt, ist vor diesem Hintergrund nicht nachvollziehbar, umso weniger, als s�mtliche Sachverst�ndige von derselben Prognose ausgehen. Wenn aber �berhaupt, h�tte die Vorinstanz ihre Zweifel nicht durch eigene Feststellungen ausr�umen d�rfen. Es fehlt ihr hierzu an Fachkompetenz. Sie h�tte eine weitere Fachbeurteilung einer sachverst�ndigen Person einholen m�ssen.
5.3.3.�Ebenfalls nicht zu �berzeugen vermag, wenn die Vorinstanz, Vollzugslockerungen "aus behandlerischer Sicht" ablehnt. Sie erkennt zwar grunds�tzlich richtig, dass der Beschwerdef�hrer nach Auffassung sowohl der Gutachterin als auch der KoFako den Umgang mit Konfrontationen gleichrangiger Personen zu erlernen hat. Auf welche Weise dies geschehen soll, ist jedoch entgegen der Vorinstanz aufgrund der unterschiedlichen Beurteilungen nicht klar. Die Gutachterin spricht insofern von einem therapeutischen Gruppensetting, welches auf vielerlei Weise hergestellt werden k�nne, zum Beispiel durch gemeinsames Kochen oder gemeinsame Ausfl�ge. Die gemachten Erfahrungen seien in die Einzeltherapie einzubringen. Ein geschlossener Rahmen sei nicht unabdingbar (E. 4.6). Die KoFako empfiehlt demgegen�ber eine Gruppentherapie f�r Gewaltstraft�ter im geschlossenen Rahmen (E. 4.4). Anstatt diesen offensichtlichen Widerspr�chen nachzugehen, �bernimmt die Vorinstanz kurzerhand die Auffassung der KoFako, wonach weitere Vollzugslockerungen von der erfolgreichen Absolvierung einer Gruppentherapie im geschlossenen Vollzug abh�ngen sollen. Sie f�hrt in diesem Zusammenhang aus, dass der Beschwerdef�hrer offenbar M�he im Kontakt mit Mitgefangenen habe. Ein Minimum an tolerierbarem Sozialverhalten sei f�r den �bertritt in eine offene Strafanstalt und f�r unbegleitete Urlaube allerdings notwendig. Unerfindlich bleibt, gest�tzt auf welche Beurteilungsgrundlagen die Vorinstanz zu diesen Erkenntnissen gelangt. Die Vollzugsberichte der Interkantonalen Strafanstalt Bostadel bescheinigen dass es sich beim Beschwerdef�hrer um einen insgesamt kontaktfreudigen, sich freundlich und stets anst�ndig verhaltenden Gefangenen handelt, der mit vielen Mitinsassen einen guten Umgang pflege (E. 4.2). Im Ergebnis st�tzt die Vorinstanz ihren Entscheid einzig auf den Bericht der KoFako vom 19. Juni 2013. Diese erl�uterte ihren Bericht trotz entsprechender Anfrage der Vollzugsbeh�rde nicht (E. 4.5). Der Bericht der KoFako ist nicht nachvollziehbar, weshalb darauf nicht ohne Willk�r abgestellt werden kann. Die Widerspr�che zur Einsch�tzung der Gutachterin stehen nach wie vor im Raum.
5.4.�Der angefochtene Entscheid ist willk�rlich und in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben. Die Sache ist zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Bei der Neubeurteilung wird die Vorinstanz geeignete Abkl�rungen zu treffen und sich mit s�mtlichen Beurteilungsgrundlagen auseinandersetzen m�ssen. Sie muss sich mit allen Widerspr�chen zwischen den massgeblichen Schlussfolgerungen der KoFako und der Gutachter befassen, wobei sie in Sachfragen (Diagnose, R�ckfallrisiko etc.) nicht ohne triftige Gr�nde von den gutachterlichen Beurteilungen abweichen darf (BGE 129 I 49 E. 4; Urteil 6B_930/2010 vom 18. April 2011 E. 5.1). Bei ihrer Beurteilung wird sie vor Augen haben m�ssen, dass sich die Gew�hrung von Vollzugslockerungen nach der Gef�hrlichkeit des Betroffenen bestimmt, und andere Gesichtspunkte, beispielsweise solche behandlerischer Natur, nicht massgebend sind.
Die Beschwerde wird gutgeheissen, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 11. September 2014 aufgehoben und die Angelegenheit zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Der Kanton Aargau hat den Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers, Rechtsanwalt Matthias Brunner, f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 3'000.-- zu entsch�digen.