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Timestamp: 2016-10-22 01:54:18
Document Index: 309469475

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 89', 'Art. 112', 'Art. 83', 'Art. 83', 'Art. 33', 'Art. 43', 'Art. 8', 'Art. 95', 'Art. 106', 'Art. 106', 'Art. 7', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 83', 'Art. 113', 'Art. 116', 'Art. 117', 'Art. 106', 'Art. 43', 'Art. 50', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 62', 'Art. 51', 'Art. 63', 'Art. 63', 'Art. 62', 'Art. 63', 'Art. 10', 'BGE', 'Art. 63', 'Art. 63', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'EGMR', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 96', 'Art. 106', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 63', 'Art. 50', 'Art. 66', 'Art. 65', 'Art. 64', 'Art. 68']

2C_255/2014 (09.10.2014)
2C_255/2014 � � Urteil vom 9. Oktober 2014
Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung (Sozialhilfeabh�ngigkeit),
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Abteilung, vom 5. Februar 2014.
�A.________ (geb. 1965) ist Staatsangeh�riger Brasiliens. Im Alter von 37 Jahren reiste er Mitte Januar 2003 in die Schweiz ein, um hier wenig sp�ter, Ende Februar 2003, eine Landsfrau zu heiraten. Der Kanton Z�rich erteilte dem Ehemann die Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau, die zu diesem Zeitpunkt bereits �ber eine Niederlassungsbewilligung verf�gte. Im Fr�hling 2007 wurde den Eheleuten eine gemeinsame Tochter geboren. Abgeleitet von ihrer Mutter, erhielt auch sie die Niederlassungsbewilligung. Die Ehe wurde am 18. Januar 2010 mit Urteil des Bezirksgerichts X.________/ZH geschieden und die Tochter zun�chst unter die gemeinsame Sorge beider Elternteile, sp�ter dann von der Sozialbeh�rde Y.________/ZH unter die alleinige Obhut des Vaters gestellt (Verf�gung vom 23. Januar 2012). Kindsvater und Kindsmutter verst�ndigten sich darauf, dass diese Regelung auch im Fall einer Wegweisung aufrecht bleiben solle. Vater und Tochter leben gemeinsam in einer eigenen Wohnung, wogegen die Kindsmutter nach Brasilien zur�ckkehrte. Die Tochter wird tags�ber fremdbetreut. Ihr wurde ein sprachbetonter allgemeiner Entwicklungsr�ckstand diagnostiziert. Aus diesem Grund bedarf sie heilp�dagogischer Unterst�tzung, wenn sie sich auch in Portugiesisch und Schweizerdeutsch auszudr�cken vermag. Mitte 2011 wurde ihr ein Beistand zur Seite gestellt.
�Die Eheleute bezogen von Juni 2004 bis April 2010 Sozialhilfe von insgesamt Fr. 234'261.--. Die Leistungen wuchsen bis Anfang M�rz 2013 auf Fr. 256'213.-- an. Dem Betreibungsregister zufolge bestehen zulasten von A.________ offene Verlustscheine von rund Fr. 10'800.--. Der Kindsvater hat in seiner Heimat ein Studium in Psychologie abgeschlossen, trat auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt aber kaum in Erscheinung. Insgesamt war er bis anhin w�hrend neun Monaten erwerbst�tig, im �brigen arbeitslos. In Aus�bung seiner damaligen beruflichen T�tigkeit wusch A.________ Geldmittel in H�he von Fr. 131'000.--, die aus Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz stammten, und beging er zwei Urkundenf�lschungen. Das Kriminalgericht des Kantons Luzern bestrafte ihn deswegen mit Urteil vom 21. Mai 2010 wegen qualifizierter Geldw�scherei und mehrfacher Urkundenf�lschung zu einer bedingten Geldstrafe von 300 Tagess�tzen zu je Fr. 50.--. In den zur�ckliegenden sechs Jahren war A.________ nicht mehr erwerbst�tig, er nimmt aber im Umfang einiger Wochenstunden in einer Kindertagesst�tte an einem Arbeitsintegrationsprogramm teil.
�Mit Verf�gung vom 5. Oktober 2012 wies das Migrationsamt des Kantons Z�rich das Gesuch A.________s um Verl�ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung ab und setzte ihm zum Verlassen der Schweiz eine Frist bis zum 31. Dezember 2012. Der dagegen gerichtete Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich blieb erfolglos. Mit Entscheid vom 31. Oktober 2013 bestimmte die Rekursbeh�rde die Frist zum Verlassen auf den 28. Februar 2014 und wies sie das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsvertretung ab. Dagegen gelangte A.________ an das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich. Dessen 4. Abteilung hiess die Beschwerde mit Entscheid vom 5. Februar 2014, soweit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsvertretung betreffend, gut. Im �brigen wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab und erstreckte es die Ausreisefrist bis zum 30. April 2014.
�Mit Eingabe vom 12. M�rz 2014 erhebt A.________ beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidi�re Verfassungsbeschwerde. Er beantragt, der angefochtene Entscheid sei bez�glich der Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung und der Wegweisung aufzuheben (Antr�ge 1 und 3.1), das Migrationsamt des Kantons Z�rich sei anzuweisen, die Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern (Antrag 2), eventualiter sei die Frist f�r die Ausreise auf einen Zeitpunkt nach dem Ende des Schuljahres 2014 festzulegen (Antrag 3.2). Zudem seien ihm die unentgeltliche Prozessf�hrung und ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bewilligen (Antrag 4).
�W�hrend die Sicherheitsdirektion und das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich auf eine Vernehmlassung verzichten, beantragt das Bundesamt f�r Migration die Abweisung der Beschwerde. Das Migrationsamt des Kantons Z�rich l�sst sich nicht vernehmen.
1.1.�Der Beschwerdef�hrer erhebt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidi�re Verfassungsbeschwerde.
1.2.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den verfahrensabschliessenden Entscheid eines oberen kantonalen Gerichts ist grunds�tzlich gegeben (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 89 und 90 BGG [SR 173.110]; Art. 112 Abs. 1 AuG [SR 142.20]). Im ausl�nderrechtlichen Zusammenhang ist der gesetzliche Ausnahmekatalog (Art. 83 lit. c BGG) zu beachten. Gegen Entscheide betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umt, ist die Beschwerde unzul�ssig (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG).
1.2.2.�Die vorliegende Beschwerde zielt im Wesentlichen auf die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab (Art. 33 i. V. m. Art. 43 AuG). Der Beschwerdef�hrer macht eine intakte und tats�chlich gelebte Beziehung zu seiner minderj�hrigen, hier niedergelassenen Tochter geltend, woraus er in vertretbarer Weise einen Anspruch auf Verl�ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung ableitet (Art. 8 Ziff. 1 EMRK). Auf die ordentliche Beschwerde ist einzutreten.
1.2.3.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann insbesondere die Verletzung von Bundes- und V�lkerrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a und b BGG). Bei der Pr�fung verf�gt das Bundesgericht �ber volle Kognition und wendet es das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Die Verletzung von Grundrechten untersucht es nur insofern, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Zu den Grundrechten in diesem Sinn z�hlen neben Art. 7-34 BV die weiteren verfassungsm�ssigen Rechte der BV sowie die Rechtsanspr�che der EMRK und anderer Menschenrechtspakte (BGE 137 I 77 E. 1.3.1 S. 79 f.). In der Beschwerde ist klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 140 II 141 E. 8 S. 156). Auf bloss allgemein gehaltene, appellatorische Kritik am vorinstanzlichen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 139 I 138 E. 3.8 S. 144).
1.2.4.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann diesen nur berichtigen oder erg�nzen, soweit er offensichtlich unrichtig, das heisst willk�rlich, ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG; zur Willk�r bei Sachverhaltsfeststellung oder Beweisw�rdigung BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62). Zudem muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein, was in der Beschwerde klar und substanziiert aufzuzeigen ist (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f.).
1.3.�Die ausl�nderrechtliche Wegweisung ist vom Anwendungsbereich der ordentlichen Beschwerde ausgenommen (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG), unterliegt aber der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde, soweit sie von einer kantonalen Instanz angeordnet worden ist (Art. 113 ff. BGG). Einziger Beschwerdegrund ist die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte (Art. 116 BGG). Entsprechend dem zur ordentlichen Beschwerde im Bereich der Grundrechte Gesagten (vorne E. 1.2.3) besteht auch hier eine qualifizierte R�ge- und Begr�ndungspflicht (Art. 117 i. V. m. Art. 106 Abs. 2 BGG), ansonsten das Bundesgericht auf die R�ge bzw. die Beschwerde nicht eintritt. Der Beschwerdef�hrer nutzt die Begr�ndung der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde im Wesentlichen dazu, um seine vorangehenden Ausf�hrungen zusammenzufassen. Den gesetzlichen Anforderungen gen�gt dies nicht, weshalb auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde nicht eingetreten werden kann. Auf die Vorbringen ist, soweit sachbezogen, im Rahmen der ordentlichen Beschwerde einzugehen.
2.1.�Der Beschwerdef�hrer verheiratete sich mit einer Landsfrau, die zu diesem Zeitpunkt in der Schweiz �ber die Niederlassungsbewilligung verf�gte und mit der er zumindest anf�nglich zusammen wohnte. Dies verschaffte ihm den (derivativen) Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung (Art. 43 Abs. 1 AuG). Nach den f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz verbrachten die Eheleute mehr als f�nf Jahre in ehelicher Gemeinschaft, was einerseits mit Blick auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG (Erfordernis der mindestens dreij�hrigen Ehegemeinschaft; Anspruch auf Aufenthaltsbewilligung), anderseits vor dem Hintergrund von Art. 43 Abs. 2 AuG (Aufenthalt von f�nf Jahren; Anspruch auf Niederlassungsbewilligung) von Bedeutung ist.
2.2.�Die Anspr�che nach den Art. 43 und 50 AuG erl�schen, wenn Widerrufsgr�nde nach Art. 62 AuG vorliegen (Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG).
2.3.1.�Die Vorinstanz pr�ft die Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung einzig unter dem Gesichtspunkt von Art. 63 Abs. 1 lit. c AuG. Sie erkl�rt dies damit, dass der Beschwerdef�hrer angesichts des Zeitablaufs einen (origin�ren) Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung gehabt h�tte. Wenn die Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung mit der Sozialhilfeabh�ngigkeit begr�ndet werde, so seien die Voraussetzungen gem�ss Art. 63 Abs. 1 lit. c AuG ("dauerhaft und in erheblichem Mass auf Sozialhilfe angewiesen") massgebend, nicht jene, die sich aus Art. 62 lit. e AuG ("auf Sozialhilfe angewiesen") ergeben. Wie es sich mit dieser Einsch�tzung verh�lt, kann hier offen bleiben. So oder anders sind auch die f�r den Widerruf einer Niederlassungsbewilligung geltenden Voraussetzungen erf�llt.
2.3.2.�Praxisgem�ss setzt Art. 63 Abs. 1 lit. c AuG die konkrete Gefahr einer fortgesetzten und erheblichen Abh�ngigkeit von der Sozialhilfe voraus. Blosse finanzielle Bedenken gen�gen nicht. Ausgehend von den bisherigen und gegenw�rtigen Verh�ltnissen ist die k�nftige finanzielle Entwicklung auf l�ngere Sicht abzusch�tzen. Ein Widerruf der Niederlassungsbewilligung soll in Betracht fallen, wenn eine Person bereits betr�chtliche Leistungen bezogen hat und nicht damit gerechnet werden kann, dass sie in Zukunft f�r ihren Lebensunterhalt sorgen wird (Urteile 2C_268/2011 vom 22. Juli 2011 E. 6.2.1 und 6.2.2; 2C_74/2010 vom 10. Juni 2010 E. 3.4; zu Art. 10 Abs. 1 lit. d ANAG BGE 123 II 529 E. 4 S. 533; 119 Ib 1 E. 3b S. 6). Inwiefern dies auf Selbstverschulden zur�ckzuf�hren ist, spielt bei Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit eine Rolle (Urteile 2C_74/2010 vom 10. Juni 2010 E. 3.4; 2C_470/2009 vom 4. November 2009 E. 3.1).
2.3.3.�Nach den insoweit unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz sind zwischen Juni 2004 und M�rz 2013 Sozialhilfeleistungen in der H�he von rund einer Viertelmillion Franken geflossen. Dabei darf nicht ausser Acht bleiben, dass anf�nglich zwei erwachsene Personen zu unterst�tzen waren, in j�ngster Zeit aber nur noch eine erwachsene Person und ein Kleinkind. Mit Blick auf die beschr�nkte Arbeitspraxis, die junge Tochter, die der Kindsvater auch weiterhin betreuen m�chte, und die nicht n�her nachgewiesenen Arbeitsbem�hungen ist auf absehbare Zeit keine nachhaltige Steigerung der Eigenversorgung zu erwarten. Der Beschwerdef�hrer tr�gt zwar vor, er beherrsche die deutsche Sprache und sammle Erfahrungen in einer Kindertagesst�tte. Er vermag aber nicht aufzuzeigen, weshalb ihm der Einstieg in die Arbeitswelt bislang misslungen ist und aus welchem Grund dies fortan m�glich sein sollte. Die vorliegende Bezugsh�he und Bezugsdauer gen�gen den Massst�ben von Art. 63 Abs. 1 lit. c AuG. Das Bundesgericht hat den Tatbestand schon bei deutlich geringerer H�he und Dauer angenommen (vgl. die im Urteil 2C_268/2011 vom 22. Juli 2011 E. 6.2.3 zusammengefasste Praxis). Mit Recht hat die Vorinstanz erkannt, Art. 63 Abs. 1 lit. c AuG sei erf�llt.
2.3.4.�Nichts anderes ergibt sich aus Konventionsrecht: Ein Elternteil kann sich im Verh�ltnis zu seinen minderj�hrigen Kindern zwar auch auf Art. 8 EMRK berufen (BGE 136 II 177 E. 1.2 S. 180). Unter den Schutzbereich des Anspruchs auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK f�llt ein ausl�ndischer Elternteil aber nur, soweit eine intakte, tats�chlich gelebte Beziehung zu seinem Kind in der Schweiz besteht. Vorausgesetzt wird zudem, dass das hier lebende Kind �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gt (Urteil 2C_1112/2012 vom 14. Juni 2013 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 139 I 315; Urteil 2C_711/2010 vom 1. April 2011 E. 1.3, nicht publ. in: BGE 137 I 284; BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.).
�Praxisgem�ss folgt aus Art. 8 EMRK kein unumst�ssliches Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat, wodurch dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren (BGE 140 I 145 E. 3.1 S. 146 f.; 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 137 I 284 E. 2.1 S. 288; Urteile des EGMR�
M.P.E.V. und weitere gegen Schweiz�vom 8. Juli 2014 [910/13] � 51;�
A.A. gegen Schweiz�vom 7. Januar 2014 [58802/12] � 38;�
Vasquez gegen Schweiz�vom 26. November 2013 [1785/08] � 36;�
Hasanbasic gegen Schweiz�vom 11. Juni 2013 [52166/09] � 46). In diesem Sinne schliesst Art. 8 EMRK nicht aus, dass die Konventionsstaaten die Anwesenheit auf ihrem Staatsgebiet eigenst�ndig regeln und den Aufenthalt ausl�ndischer Personen unter Beachtung �berwiegender Interessen des Familien- und Privatlebens auch wieder beenden (BGE 140 I 145 E. 3.1 S. 147; 138 I 246 E. 3.2.1 S. 250; 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249). Ist die Ausreise dem aufenthaltsberechtigten oder niedergelassenen ausl�ndischen Kind zumutbar, gen�gt dies - anders als im Fall eines Kindes mit Schweizerb�rgerrecht - f�r eine Bewilligungsverweigerung an den sorge- bzw. obhutsberechtigten ausl�ndischen Elternteil (BGE 137 I 247 E. 4.2.3 S. 251; dazu hinten E. 2.4.4).
2.4.1.�Zu pr�fen ist die Verh�ltnism�ssigkeit der Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung. Die konventionsrechtliche Pr�fung (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) entspricht weitgehend jener nach Art. 96 Abs. 1 AuG (139 I 145 E. 2.4 S. 149). Dies erlaubt, die Pr�fung in einem einzigen Schritt vorzunehmen (Urteil 2C_245/2014 vom 28. Mai 2014 E. 2.3.3).
2.4.2.�Die Vorinstanz w�rdigt die Sozialhilfeabh�ngigkeit als eigenverschuldet. Sie h�lt dem Beschwerdef�hrer zugute, dass er "ansprechende Deutschkenntnisse" erlangt habe, in einem Sportklub mitwirkt und in einer Kindertagesst�tte aushilft, lastet ihm aber die berufliche Unt�tigkeit, die Schulden, seine Straftaten und die fehlende Integration an. Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, vermag kein anderes Bild zu zeichnen. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers, wonach seine Integration "stark fortgeschritten" sei, ist der Vorinstanz darin beizupflichten, dass keine wesentlichen Integrationsschritte ersichtlich sind.
�Der Beschwerdef�hrer hat w�hrend seiner Anwesenheit in der Schweiz kaum je f�r sich selber sorgen k�nnen. Wenn er dies damit begr�ndet, dass er mit seiner Tochter weitgehend ausgelastet sei, �berzeugt dies nicht. Es muss ihm entgegengehalten werden, dass die Tochter seit einiger Zeit tags�ber fremdbetreut wird und �ber einen Beistand verf�gt. Auch als alleinerziehender Vater eines Kindes, der zudem auf erhebliche Unterst�tzung durch das Umfeld z�hlen kann, w�re ihm schon heute eine starke Teilzeitarbeit zumutbar, wie die Vorinstanz dies richtig annimmt.
�Dessen ungeachtet hat der Beschwerdef�hrer keine wesentlichen Schritte unternommen, um in der Schweiz Fuss zu fassen, sich beruflich, wirtschaftlich und gesellschaftlich zu integrieren. In der Beschwerde beschr�nkt er sich weitgehend darauf, die Tragweite des Strafurteils und der Sozialhilfeabh�ngigkeit zu relativieren. Inwiefern er positiv integriert sein sollte, zeigt er freilich nicht auf. Will er die vorinstanzliche Beweisw�rdigung anfechten, h�tte er dies aber qualifiziert (Art. 106 Abs. 2 BGG) tun m�ssen. Bei dem vorinstanzlich erhobenen Beweisergebnis sind keine Sachumst�nde ersichtlich, die einen origin�ren Anspruch auf Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung zu begr�nden verm�gen.
2.4.3.�Der Beschwerdef�hrer leitet seinen Anspruch auf Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung dar�ber hinaus aus dem Umstand ab, dass seine minderj�hrige Tochter nunmehr eingeschult sei und eine spezialisierte heilp�dagogische Schule besuche. Er hebt die Bedeutung eines "stabilen Settings" hervor und unterstreicht die Notwendigkeit der Weiterf�hrung der heilp�dagogischen Betreuung. Hierzu beruft er sich auf Expertenmeinungen, denen zufolge die Gesundheit der Tochter bei einer Ausreise aus der Schweiz gef�hrdet sein soll. Dies bringt er in Verbindung damit, dass die Tochter weniger an sprachlichen Schwierigkeiten als vielmehr an Defiziten im sozialen und kognitiven Bereich leide. Es fehle der Tochter an Selbstsicherheit, was wiederum Unterst�tzung erfordere, um in den Defizitbereichen Fortschritte machen zu k�nnen. Ob in Brasilien ein vergleichbares Betreuungs- und Schulangebot bestehe, h�lt der Beschwerdef�hrer f�r ungewiss. In der Schweiz komme die �ffentliche Hand f�r die heilp�dagogische Betreuung auf, w�hrend er, der Beschwerdef�hrer, in Brasilien daf�r einzustehen h�tte. Dies sei ihm nicht m�glich, zumal unklar sei, ob sich eine vergleichbare Institution finden lasse. Eine nahtlose Weiterf�hrung des Angebots in Brasilien erscheine demnach als ungesichert, zumal die Tochter nur �ber "sp�rliche" Portugiesischkenntnisse verf�ge.
2.4.4.�Die Vorinstanz hat in f�r das Bundesgericht verbindlicher Weise festgestellt (Art. 105 Abs. 1 BGG), der Beschwerdef�hrer und seine Tochter unterhielten sich in Portugiesisch. Sie belegt dies mittels einer medizinischen Untersuchung im Jahr 2011, anl�sslich welcher der Vater seiner Tochter die Fragen in die Muttersprache �bersetzen musste. Wenn die Vorinstanz unter diesen Vorzeichen schliesst, das Kind wachse in einem zweisprachigen Umfeld auf, ist dies jedenfalls nicht willk�rlich.
�Die Vorinstanz hat ferner erwogen, es treffe zwar zu, dass die Tochter bei einer Wegweisung nach Brasilien in schulischer Hinsicht aus einem stabilen Umfeld herausgerissen w�rde und ihr die Angew�hnung an ein neues Umfeld in Brasilien schwerer fallen w�rde als anderen Kindern im selben Alter. Mit solchen Ver�nderungen des Umfelds sei die Tochter aber auch in der Schweiz konfrontiert. Die Ausreise nach Brasilien k�nnte f�r sie zudem den Vorteil haben, dass sie im schulischen und famili�ren Umfeld nur noch mit einer Sprache konfrontiert w�rde. Der Beschwerdef�hrer habe zudem ein Psychologiestudium abgeschlossen, weshalb er in der Lage sein sollte, in Brasilien eine geeignete Betreuungsm�glichkeit f�r die Tochter zu finden. Auch wenn f�r diese die Ausreise aus der Schweiz mit gewissen Problemen verbunden sein d�rfte, erscheine sie nicht als unzumutbar.
�Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, f�hrt nicht zur Unzumutbarkeit der Ausreise: Aus den von ihm zitierten Berichten ergibt sich, dass die Tochter in ihrer Entwicklung verz�gert ist und einer heilp�dagogischen F�rderung bedarf. Die Berichte schliessen, ein Wechsel nach Brasilien k�nnte R�ckschritte in der Entwicklung zur Folge haben, ohne aber die Gesundheit zu gef�hrden. Der Beschwerdef�hrer f�hrt selber aus, das Hauptproblem der Tochter liege in einem kognitiven und emotionalen Entwicklungsdefizit, welches auf das zweisprachige Umfeld zur�ckzuf�hren sei.
�Das l�sst darauf schliessen, dass der Wechsel in ein einsprachiges Umfeld der Entwicklung eher f�rderlich w�re. Ein Wechsel im schulischen Umfeld stellt immer einen gewissen Einschnitt dar und bedingt eine Anpassung, kommt jedoch bei allen Kindern vor und f�hrt noch nicht zur Unzumutbarkeit der R�ckkehr. Es ist auch nicht ersichtlich, weshalb in Brasilien eine heilp�dagogische F�rderung nicht m�glich sein soll. Dass in der Schweiz daf�r die �ffentliche Hand aufkomme, w�hrend der Beschwerdef�hrer in Brasilien diese selber bezahlen m�sste, macht die Ausreise nicht unzumutbar.
3.1.�Die Vorinstanz hat bei ihrer Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung den landes- und konventionsrechtlich massgebenden Aspekten Rechnung getragen und die widerstreitenden Interessen korrekt gegeneinander abgewogen. Bundes- (Art. 95 lit. a BGG) und V�lkerrecht (Art. 95 lit. b BGG) werden durch den angefochtenen Entscheid, soweit Art. 63 Abs. 1 lit. c AuG betreffend, nicht verletzt, sodass sich die Pr�fung des weiteren Widerrufsgrundes im Sinne von Art. 50 Abs. 1 AuG er�brigt. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist infolge Unbegr�ndetheit abzuweisen.
3.2.�Bei diesem Ausgang sind dem Beschwerdef�hrer die Kosten des Verfahrens vor Bundesgericht aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 i. V. m. Art. 65 BGG). Er stellt indes das Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeist�ndung (Art. 64 BGG). Angesichts der zutreffenden vorinstanzlichen Erw�gungen musste sich die Beschwerde freilich von vornherein als aussichtslos darstellen, sodass das Gesuch abzuweisen ist. Den finanziellen Verh�ltnissen des Beschwerdef�hrers ist mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung zu tragen. Dem Kanton Z�rich steht keine Parteientsch�digung zu (Art. 68 Abs. 3 BGG).
�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wird abgewiesen.
�Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
3.1.�Das Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeist�ndung wird abgewiesen.
3.2.�Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.