Source: http://www.vatican.net/holy_father/john_paul_ii/apost_constitutions/documents/hf_jp-ii_apc_15041979_sapientia-christiana_ge.html
Timestamp: 2013-05-23 14:12:34
Document Index: 325375489

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 26', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 33', 'Art. 34', 'Art. 35', 'Art. 36', 'Art. 37', 'Art. 38', 'Art. 39', 'Art. 40', 'Art. 41', 'Art. 42', 'Art. 43', 'Art. 44', 'Art. 45', 'Art. 46', 'Art. 47', 'Art. 48', 'Art. 49', 'Art. 50', 'Art. 51', 'Art. 52', 'Art. 53', 'Art. 54', 'Art. 55', 'Art. 56', 'Art. 57', 'Art. 58', 'Art. 59', 'Art. 60', 'Art. 61', 'Art. 62', 'Art. 63', 'Art. 64', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 67', 'Art. 68', 'Art. 69', 'Art. 70', 'Art. 71', 'Art. 72', 'Art. 73', 'Art. 32', 'Art. 74', 'Art. 75', 'Art. 76', 'Art. 77', 'Art. 78', 'Art. 32', 'Art. 79', 'Art. 80', 'Art. 81', 'Art. 82', 'Art. 83', 'Art. 32', 'Art. 84', 'Art. 85', 'Art. 86', 'Art. 87', 'Art. 88', 'Art. 89', 'Art. 90', 'Art. 91', 'Art. 92', 'Art. 93', 'Art. 94', 'Art. 10', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 9', 'Art. 11', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 19', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 22', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 27', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 31', 'Art. 24', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 25', 'Art. 26', 'Art. 27', 'Art. 36', 'Art. 28', 'Art. 38', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 33', 'Art. 46', 'Art. 34', 'Art. 35', 'Art. 36', 'Art. 37', 'Art. 38', 'Art. 52', 'Art. 39', 'Art. 40', 'Art. 41', 'Art. 42', 'Art. 56', 'Art. 43', 'Art. 44', 'Art. 60', 'Art. 45', 'Art. 46', 'Art. 45', 'Art. 47', 'Art. 48', 'Art. 49', 'Art. 66', 'Art. 50', 'Art. 51', 'Art. 52', 'Art. 53', 'Art. 54', 'Art. 75', 'Art. 55', 'Art. 56', 'Art. 57', 'Art. 58', 'Art. 79', 'Art. 59', 'Art. 60', 'Art. 61', 'Art. 62', 'Art. 84', 'Art. 63', 'Art. 86', 'Art. 64', 'Art. 6', 'Art. 64']

Apostolische Konstitution Sapientia christiana
�BER DIE KIRCHLICHEN UNIVERSIT�TEN UND FAKULT�TEN
I. DIE CHRISTLICHE WEISHEIT, die die Kirche im Auftrag Gottes verk�ndet, regt die Gl�ubigen best�ndig an, sich darum zu bem�hen, alles menschliche Geschehen und Handeln mit den Werten unseres Glaubens in einen organischen Zusammenhang zu bringen. Im Licht dieses Glaubens sind ja alle Dinge dazu miteinander verbunden, um die Ehre Gottes zu verk�nden und den allseitigen Fortschritt des Menschen zu f�rdern, der das Wohl des Leibes wie die Werte des Geistes umfa�t (Vgl.: Gaudium et Spes, 43ff.). Der besondere Verk�ndigungsauftrag der Kirche fordert nicht nur, da� das Evangelium in immer gr��eren geographischen R�umen und f�r wachsende Zahlen von Menschen gepredigt wird, sondern auch, da� die Kraft dieser Frohbotschaft die Denkweisen, die Ma�st�be des Urteils und die Handlungsnormen pr�gt; kurz gesagt, die gesamte Kultur des Menschen soll vom Evangelium durchdrungen werden (Vgl.: Paul VI., Evangelii Nutiandi, 19-20).
Tats�chlich �bt die kulturelle Umwelt, in welcher der Mensch lebt, einen gro�en Einflu� auf die Denkweise und somit auf das Verhalten aus. Daher bedeutet die Trennung von Glaube und Kultur eine nicht geringe Schwierigkeit f�r die Glaubensverk�ndigung. Hingegen beg�nstigt die christlich durchdrungene Kultur die Glaubensverbreitung. Das Evangelium, das sich an alle V�lker in jedem Zeitalter und auf jedem Kontinent richtet, ist nicht ausschlie�lich an irgendeine Kulturform gebunden, sondern kann alle Kulturen durchdringen: es erleuchtet sie durch das Licht der g�ttlichen Offenbarung und l�utert und erneuert in Christus die Sitten der Menschen. Aus diesem Grunde sucht die Kirche Christi ihre Botschaft an alle Schichten der Menschheit heranzutragen, um so die Menschen in ihrem personalen wie auch kollektiven Gewissen zur Bekehrung zu f�hren und mit dem Licht des Evangeliums ihr Handeln und Wirken, ihr ganzes Leben sowie auch die gesamte soziale Umwelt, in der sie stehen, zu durchdringen. Indem die Kirche ihren Verk�ndigungsauftrag erf�llt, bringt sie zugleich auch die menschliche Zivilisation voran (Vgl.: ebd., 18; Gaudium et Spes, 58).
II. F�r dieses Einwirken der Kirche auf den Bereich der Kultur haben die katholischen Universit�ten immer schon eine besondere Bedeutung gehabt, und dies gilt auch heute noch: haben sie doch von ihrem Wesen her das Ziel, da� �der christliche Geist bei dem gesamten Bem�hen um die F�rderung einer h�heren Kultur �ffentlich, stetig und universal pr�sent� sei (Gravissimum Educationis, 10).
In der Kirche entstanden - wie mein verehrter Vorg�nger Papst Pius XI. in der Einleitung zu seiner Apostolischen Konstitution Deus Scientiarum Dominus in Erinnerung ruft - von Anfang an sogenannte didascaleia, die dazu dienten, die christliche Weisheit zu lehren, um in ihrem Licht Leben und Sitten zu gestalten. Aus diesen Zentren christlicher Weisheit bezogen die ber�hmtesten V�ter und Kirchenlehrer, Geistesf�hrer und kirchliche Schriftsteller ihr Wissen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden auf Veranlassung vor allem der Bisch�fe und der Orden im Bereich der Kathedralkirchen und Kl�ster Schulen gegr�ndet, die sowohl die kirchliche Lehre wie auch die menschliche Kultur, beides als Einheit gesehen, vorantrieben. Aus solchen Schulen sind danach die Universit�ten entstanden, jene ruhmreiche Einrichtung des Mittelalters, die die Kirche von Anfang an in �beraus liberaler Weise hegte und sch�tzte. Als dann die staatlichen Autorit�ten aus dem Bem�hen um das Gemeinwohl darangingen, eigene Universit�ten zu gr�nden und zu f�rdern, blieb die Kirche in Treue zu ihrem Wesen dabei, solche Zentren der Weisheit und Lehre einzurichten und zu unterst�tzen, wie die zahlreichen katholischen Universit�ten beweisen, die in allen Teilen der Welt bis in die j�ngste Zeit errichtet worden sind. Denn im Bewu�tsein ihrer Heilssendung auf Weltebene tut die Kirche alles, um solche St�tten h�herer Bildung zu ihrer besonderen Verf�gung zu haben, und sie m�chte, da� diese �berall kraftvoll und erfolgreich wirken, damit das authentische Zeugnis Christi im Bereich menschlicher Kultur mehr und mehr pr�sent werde. Damit die katholischen Universit�ten dieser Sinngebung besser entsprechen k�nnten, setzte sich mein Vorg�nger Papst Pius XII. daf�r ein, da� diese st�rker zusammenarbeiten sollten. Hierf�r gr�ndete er mit einem Apostolischen Schreiben vom 27. Juli 1949 die Vereinigung Katholischer Universit�ten, �welche alle Hochschulen umfassen solle, die entweder der Heilige Stuhl selbst in aller Welt rechtlich errichtet hat oder noch errichten wird oder bei denen er ausdr�cklich anerkennt, da� sie gem�� den Normen katholischer Erziehung geleitet werden und v�llig damit �bereinstimmen� (AAS 42).
Darum hat auch das II. Vatikanische Konzil ohne Z�gern festgestellt, da� die Kirche den Hochschulen ihre besondere Sorge widmet, und mit Nachdruck dazu aufgerufen, �die katholischen Universit�ten in einer sinnvollen Verteilung auf die verschiedenen Regionen der Welt zu f�rdern�, damit hierdurch �die Studenten zu Menschen herangebildet werden, die in ihrer Wissenschaft bestens bewandert, f�r wichtige Aufgaben im �ffentlichen Leben gut vorbereitet sind und Zeugen des Glaubens vor der Welt sein k�nnen� (Gravissimum Educationis, 10). Die Kirche ist sich dessen sehr bewu�t, da� �das Schicksal der Gesellschaft und der Kirche selbst mit der geistigen Entwicklung der Hochschulstudenten eng verbunden ist� (ebd.). III.
Es ist allerdings ganz nat�rlich, da� die Kirche im Bereich der katholischen Universit�ten mit besonderem Einsatz die kirchlichen Fakult�ten und Hochschulen gef�rdert hat, das hei�t jene, die sich insbesonders mit der christlichen Offenbarung befassen und mit solchen Fragestellungen, die mit dieser verbunden sind und deshalb im engeren Sinne zum eigentlichen Verk�ndigungsauftrag der Kirche geh�ren. Diesen Fakult�ten hat die Kirche vor allem die Aufgabe anvertraut, die eigenen Kandidaten mit besonderer Sorgfalt auf das Priesteramt, auf die Lehrt�tigkeit im Bereich der Theologie und auf schwierigere apostolische Aufgaben vorzubereiten. Weiterhin haben diese Hochschulen den Auftrag, �die verschiedenen Gebiete der Theologie gr�ndlicher zu erforschen, so da� das Verst�ndnis der g�ttlichen Offenbarung sich mehr und mehr vertieft, das von den V�tern �berkommene Erbe christlicher Weisheit sich immer besser erschlie�t, das Gespr�ch mit den getrennten Br�dern und den Nichtchristen gepflegt wird und die durch den Fortschritt der Wissenschaft aufgeworfenen Fragen eine Antwort finden� (Gravissimum Educationis, 11).
Die neuen Wissenschaften und Entdeckungen f�hren in der Tat zu neuen Problemen, die die theologischen Wissenschaften herausfordern und auf Antwort warten. Wenn also die Fachleute der Glaubenswissenschaften ihre grundlegende Aufgabe erf�llen, mit Hilfe der theologischen Forschung eine vertiefte Erkenntnis der geoffenbarten Wahrheit zu erlangen, m�ssen sie dabei mit den Fachleuten der anderen Disziplinen in Verbindung bleiben, mit Gl�ubigen wie mit Nichtgl�ubigen, und deren Thesen zu verstehen, sie zu werten und im Licht der geoffenbarten Wahrheit zu beurteilen suchen (Vgl.: Gaudium et Spes, 62).
Dieser best�ndige Kontakt mit der Wirklichkeit regt die Theologen auch an, die geeignetste Methode zu suchen, um ihre Lehre den Menschen dieser Zeit weiterzugeben, die ja ganz verschiedenen Kulturen angeh�ren: �Es mu� ja unterschieden werden zwischen dem Depositum Fidei, den Wahrheiten, die in unserer Glaubenslehre enthalten sind, und der Weise, wie sie formuliert werden, unter Beibehaltung desselben Sinnes und derselben Bedeutung� (Vgl.: Johannes XXIII., Ansprache zur Er�ffnung des II. Vatikanischen Konzils; Gaudium et Spes, 62). Dies alles ist besonders wichtig daf�r, da� im Volke Gottes Fr�mmigkeit und moralische Formung im gleichen Ma�e wie Wissenschaft und Technik vorankommen und die Gl�ubigen durch den pastoralen Dienst schrittweise zu einem klareren und reiferen Glaubensleben gef�hrt werden. Einen Zusammenhang mit der kirchlichen Verk�ndigung kann es auch in den Fakult�ten jener Wissenschaften geben, die zwar keine direkte Verbindung mit der christlichen Offenbarung haben, aber doch eine gute Hilfestellung bei der Aufgabe der Verk�ndigung geben k�nnen. Aus diesem Grunde werden sie von der Kirche gesch�tzt und als kirchliche Fakult�ten errichtet, wodurch sie eine ganz spezielle Beziehung zum Hirtenamt der Kirche bekommen. In Erf�llung seines Auftrages stellt der Heilige Stuhl also sein klares Recht und seine Verpflichtung fest, kirchliche Fakult�ten zu errichten und zu f�rdern, die von ihm abh�ngen, sei es als eigenst�ndige Einrichtungen oder auch innerhalb von Universit�ten, offen f�r Kleriker und Laien, und gibt dem lebhaften Wunsche Ausdruck, da� das gesamte Volk Gottes unter der F�hrung seiner Hirten gemeinsam dabei helfe, da� diese Zentren der Weisheit wirksam zur Vertiefung des Glaubens und des christlichen Lebens beitragen. IV. Die kirchlichen Fakult�ten sind f�r das kirchliche Gemeinwohl da und stellen f�r die ganze kirchliche Gemeinschaft einen Schatz dar. Daher m�ssen sie sich ihrer Bedeutung in der Kirche und ihrer Teilnahme am Dienst der Kirche bewu�t sein. Jene Fakult�ten, die sich n�herhin mit der christlichen Offenbarung befassen, seien �berdies des Auftrages eingedenk, den Christus, der h�chste Lehrer, der Kirche bez�glich des Lehramtes mit diesen Worten gegeben hat: �Gehet und lehret alle V�lker, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie alles halten, was ich euch aufgetragen habe� (Mt 28, 19-20). Aus der Erw�gung all dessen folgt die bedingungslose Treue, in der die Fakult�ten der ungeschm�lerten Lehre Christi anhangen. Als deren authentischer Ausleger und W�chter ist im Laufe der Jahrhunderte immer das kirchliche Lehramt aufgetreten. Die Bischofskonferenzen der einzelnen Nationen und Regionen seien um die Fakult�ten und ihren Fortschritt ernsthaft besorgt. Gleichzeitig sollen sie unabl�ssig die Treue zur Lehre der Kirche f�rdern, damit sie der ganzen Christenheit die v�llige Hingabe an Christi Auftrag bezeugen. Sowohl die Fakult�t als solche wie auch alle ihre einzelnen Mitglieder m�ssen jederzeit dieses Zeugnis ablegen. Denn die kirchlichen Universit�ten und Fakult�ten sind f�r den Aufbau der Kirche und zum Fortschritt der Christgl�ubigen errichtet worden. Dies m�ssen sie immer als Pr�fstein ihrer T�tigkeit vor Augen haben. Vor allem die Dozenten seien gegen�ber den H�rern und den �brigen Christen Zeugen der lebendigen christlichen Wahrheit sowie ein Beispiel der Treue zur Kirche. Denn sie tragen eine gr��ere Verantwortung, weil sie einen besonderen Dienst am Wort Gottes aus�ben und f�r die Studenten Lehrer des Glaubens sind. Es ist angebracht, an das schwerwiegende Wort Pauls VI. zu erinnern: �Der Lehrauftrag des Theologen wird zur Erbauung kirchlicher Gemeinsamkeit ausge�bt, damit das Volk Gottes in der Glaubenserfahrung wachse� (Paul VI.,, Brief vom 13. September 1975 an den Rector Magnificus der Katholischen Universit�t in L�wen, anl��lich ihrer Umsiedlung nach Louvain-la-Neuve; Vgl.: L'Osservatore Romano 22.-23.Sept. 1975; Vgl.: Johannes Paul II., Redemptor Hominis, 19).
Um ihre Ziele zu erreichen, m�ssen die kirchlichen Hochschulen so organisiert werden, da� sie den neuen Anforderungen unserer Zeit gut entsprechen; deshalb hat das Konzil selbst schon beschlossen, da� die betreffenden Normen �berarbeitet werden m��ten (Gravissimum Educationis, 11).
Gewi� hat schon die Apostolische Konstitution Deus Scientiarum Dominus, promulgiert durch meinen Vorg�nger Pius XI. am 24. Mai 1931, seinerzeit erheblich dazu beigetragen, das kirchliche Hochschulstudium zu erneuern; wegen der neuen Lebensverh�ltnisse hat jene Konstitution jedoch entsprechende Anpassungen und Verbesserungen n�tig.
Zweifellos sind im Verlauf der letzten f�nfzig Jahre nicht nur im zivilen Leben, sondern auch in der Kirche selbst gro�e Ver�nderungen eingetreten. Bedeutsame Ereignisse haben stattgefunden - wie vor allem das II. Vatikanische Konzil -, die das Leben der Kirche nach innen wie auch deren Beziehungen nach au�en beeinflu�t haben und dies im Verh�ltnis zu den Christen anderer Kirchen wie auch zu Nichtchristen und Nichtgl�ubigen und zu allen, denen es um mehr Menschlichkeit auf dieser Welt geht. Hinzukommt die Tatsache, da� die theologischen Wissenschaften eine zunehmende Beachtung nicht nur bei Klerikern, sondern auch bei Laien finden, die in wachsender Zahl theologische Hochschulen besuchen. Diese haben sich folglich in den letzten Jahren stark vergr��ert. Schlie�lich wird immer deutlicher eine neue Mentalit�t sichtbar, die an die Struktur der Universit�t und der Fakult�t r�hrt, im Staat wie in der Kirche: der Grund hierf�r ist das berechtigte Verlangen nach einem Universit�tsleben, das sich einer st�rkeren Mitbestimmung �ffnet. Und dies verlangen alle, die in irgendeiner Weise an der Universit�t beteiligt sind. Auch darf nicht die tiefgreifende Entwicklung �bersehen werden, die die p�dagogischen und didaktischen Methoden erfahren haben: auch von hieraus sind neue Kriterien f�r eine Studienordnung gefordert. Das gleiche ergibt sich aus der immer engeren Verbindung, die man zwischen den verschiedenen Wissenschaften und Einzeldisziplinen bemerken kann, sowie aus dem Wunsch nach einer st�rkeren Zusammenarbeit im gesamten Bereich einer Universit�t.
Um diesen neuen Anforderungen zu entsprechen, hat sich die Kongregation f�r das katholische Bildungswesen nach dem vom Konzil empfangenen Auftrag seit dem Jahre 1967 die Aufgabe gestellt, die Studienordnung im Geiste des Konzils zu erneuern; und am 20. Mai 1968 wurden von ihr �Normen zur Revision der Apostolischen Konstitution Deus Scientiarum Dominus �ber das kirchliche Hochschulstudium� in Kraft gesetzt, die sich in den letzten Jahren segensreich ausgewirkt haben. VI.
Jetzt ist es jedoch an der Zeit, diese Entwicklung mit einem neuen Gesetz zu erg�nzen und zu ihrem Abschlu� zu bringen. Das neue Gesetz wird die Apostolische Konstitution Deus Scientiarum Dominus zusammen mit den dort angef�gten Verordnungen und jenen am 20. Mai 1968 von der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen publizierten Normen au�er Kraft setzen; es soll diejenigen Elemente, die aus den zitierten Dokumenten noch Wert besitzen, wieder aufnehmen und die neuen Normen festlegen, durch die jene schon gut begonnene Erneuerung fortgef�hrt und vervollst�ndigt werden kann. Sicher sind niemandem die Schwierigkeiten verborgen, die die Promulgation einer neuen Apostolischen Konstitution zu behindern scheinen. Da ist vor allem �der eilige Lauf der Zeit�, der solch schnelle �nderungen mit sich bringt, da� die Festlegung von etwas Endg�ltigem und Dauerhaftem unm�glich erscheinen k�nnte. Da sind ferner �die unterschiedlichen �rtlichen Gegebenheiten�, die anscheinend einen solchen Pluralismus erfordern, da� die Festsetzung von allgemeinen Normen, die f�r alle Teile der Welt g�ltig sein sollen, wiederum fast unm�glich erscheint. Weil es jedoch in aller Welt kirchliche Hochschulen gibt, die vom Heiligen Stuhl errichtet und approbiert sind und die in seinem Namen akademische Titel verleihen, mu� eine gewisse grundlegende Einheit beachtet werden, m�ssen die Bedingungen zur Erlangung der akademischen Grade eindeutig festgelegt werden und so �berall den gleichen Wert erlangen. Es ist also daf�r zu sorgen, da� durch Gesetz alle jene Dinge festgelegt werden, die unabdingbar sind und nach aller Voraussicht stabil bleiben werden, und gleichzeitig Sorge zu tragen, da� gen�gend Freiheit bleibt, um weitergehende Einzelbestimmungen in die Eigenstatuten der jeweiligen Hochschulen einzuf�gen, mit R�cksicht auf die verschiedenen �rtlichen Gegebenheiten und die in jedem Gebiet bestehenden Gewohnheiten im Universit�tsleben. Auf diese Weise wird der berechtigte Fortschritt im Bereich des akademischen Studiums weder verhindert noch eingeschr�nkt, sondern eher daraufhin ausgerichtet, da� er zu einem fruchtbareren Ergebnis f�hrt; bei aller berechtigten Vielfalt unter den Hochschulen bleibt jedoch die Einheit der katholischen Kirche auch in diesen Zentren des Hochschulstudiums f�r alle klar ersichtlich. Darum hat die Kongregation f�r das katholische Bildungswesen im Auftrag meines Vorg�ngers Paul VI. vor allem die kirchlichen Universit�ten und Hochschulen selbst um ihren Rat gefragt, ferner die Organe der r�mischen Kurie und andere daran interessierte Stellen; danach hat sie eine Fachkommission gebildet, die unter ihrer Leitung die Gesetzgebung im Bereich des kirchlichen Hochschulstudiums sorgf�ltig �berarbeitet hat. Nach dem guten Abschlu� dieser Arbeit stand die Ver�ffentlichung der Konstitution bevor. Paul VI. w�nschte dies sehnlich; indes wurde er abberufen. Gleicherweise verhinderte der unerwartete Tod Johannes Pauls I. die Ver�ffentlichung. Nachdem ich nun die Sache sorgf�ltig erwogen habe, verf�ge und erlasse ich mit Apostolischer Autorit�t die folgenden Gesetze und Normen. ERSTER TEIL
Natur und Aufgabe kirchlicher Hochschulen
Art. 1. Zur Erf�llung der ihr von Christus �bertragenen Sendung, das Evangelium zu verk�nden, hat die Kirche das Recht und die Pflicht zur Errichtung und F�rderung von Universit�ten und Fakult�ten, die von ihr abh�ngen. Art. 2. In der vorliegenden Konstitution gelten jene Universit�ten und Fakult�ten als �kirchlich�, die nach kanonischer Errichtung oder Approbation durch den Heiligen Stuhl die Glaubenswissenschaft und hiermit verbundene Wissenschaften betreiben und lehren, mit dem Recht, akademische Grade in der Autorit�t des Heiligen Stuhles zu verleihen. Art. 3. Aufgaben kirchlicher Hochschulen sind: � 1. durch wissenschaftliche Forschung die eigenen Disziplinen zu betreiben und voranzubringen, vor allem die Kenntnis der christlichen Offenbarung und der mit ihr verbundenen Bereiche zu vertiefen, systematisch die in ihr enthaltenen Wahrheiten freizulegen, in ihrem Licht die neuen Probleme der fortschreitenden Zeit zu betrachten und sie den Menschen der Gegenwart in einer den verschiedenen Kulturen angepa�ten Weise darzulegen; � 2. die Studenten in ihren Disziplinen nach Ma�gabe katholischer Lehre zu hoher Qualifikation heranzubilden und sie f�r ihre k�nftigen Aufgaben sinnvoll vorzubereiten sowie f�r eine fortdauernde Weiterbildung der Diener der Kirche zu sorgen; � 3. in enger Gemeinschaft mit dem Leitungsamt der Kirche den ihrer Natur entsprechenden wirksamen Beitrag in der Zusammenarbeit mit den Ortskirchen und mit der Weltkirche beim gesamten Werk der Glaubensverk�ndigung zu erbringen. Art. 4. Es ist Aufgabe der Bischofskonferenzen, das Leben und den Fortschritt der kirchlichen Universit�ten und Fakult�ten angesichts ihrer besonderen Bedeutung aufmerksam zu verfolgen. Art. 5. Die kanonische Errichtung oder Approbation kirchlicher Universit�ten und Fakult�ten ist der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen vorbehalten, die auch nach Ma�gabe des Rechts die Oberaufsicht �ber sie innehat (Vgl.: Paul VI., Regimini Ecclesiae Universae, 78).
Art. 6. Allein die Universit�ten und Fakult�ten, die vom Heiligen Stuhl rechtm��ig errichtet oder anerkannt sind sowie nach den Normen dieser Konstitution gef�hrt werden, haben das Recht, akademische Grade mit kirchenrechtlicher Geltung zu verleihen, unter Beibehaltung des Sonderrechtes der P�pstlichen Bibelkommission (Vgl.: Paul VI., Sedula Cura: AAS 63 (1971) 665 ff.; Dekret der P�pstlichen Bibelkommission Ratio Periclitandae Doctrinae: AAS 67 (1975) 153 ff.).
Art. 7. Die Statuten jeder Universit�t oder Fakult�t m�ssen nach der Norm dieser Konstitution verfa�t und von der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen approbiert werden. Art. 8. Die kirchlichen Fakult�ten, die vom Heiligen Stuhl an nichtkirchlichen Universit�ten errichtet oder anerkannt wurden und die akademische Grade mit kirchlicher und zugleich staatlicher Geltung verleihen, m�ssen ebenfalls die Vorschriften dieser Konstitution einhalten, im Rahmen der Vertr�ge, die zwischen dem Heiligen Stuhl und den verschiedenen Staaten oder mit diesen Universit�ten selbst geschlossen worden sind. Art. 9. � 1. Die Fakult�ten, die nicht vom Heiligen Stuhl rechtm��ig errichtet oder anerkannt sind, k�nnen keine akademischen Grade mit kirchenrechtlicher Geltung verleihen. � 2. Die von solchen Fakult�ten verliehenen Grade ben�tigen die Anerkennung durch die Kongregation f�r das katholische Bildungswesen, um f�r bestimmte kirchenrechtliche Folgen Bedeutung zu haben. � 3. F�r eine solche Anerkennung, die den einzelnen beim Vorliegen besonderer Gr�nde zu gew�hren ist, sind die von der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen aufgestellten Bedingungen zu erf�llen. Art. 10. Zur ordnungsgem��en Durchf�hrung dieser Konstitution sind die Verordnungen zu beachten, die die Kongregation f�r das katholische Bildungswesen erl��t.
Struktur der Universit�tsgemeinschaft
Art. 11. � 1. Weil die Universit�t oder Fakult�t gewisserma�en eine Gemeinschaft darstellt, sollen sich alle Personen, die dazugeh�ren, ob einzeln oder in R�ten zusammengefa�t, je nach der eigenen Stellung mitverantwortlich f�hlen f�r das Gemeinwohl und nach Kr�ften dazu beitragen, da� ihr Zweck erreicht wird. � 2. Darum m�ssen ihre Rechte und Pflichten f�r den Bereich der Universit�tsgemeinschaft in den Statuten genau umschrieben werden, damit diese innerhalb der gesetzten Grenzen richtig ausge�bt werden k�nnen. Art. 12. Der Gro�kanzler vertritt den Heiligen Stuhl bei der Universit�t oder Fakult�t und diese wiederum beim Heiligen Stuhl; er sorgt f�r deren Erhalt und Entwicklung und k�mmert sich um ihre Verbindung zur Ortskirche wie zur Weltkirche. Art. 13. � 1. Der Gro�kanzler ist der ordentliche kirchliche Amtstr�ger, von dem die Universit�t oder Fakult�t rechtlich abh�ngt, sofern der Heilige Stuhl keine andere Regelung getroffen hat. � 2. Je nach den Umst�nden kann es auch einen stellvertretenden Gro�kanzler geben, dessen Vollmacht in den Statuten festgelegt sein mu�. Art. 14. Wenn der Gro�kanzler mit dem Ortsordinarius nicht identisch ist, sollen Normen aufgestellt werden, die es beiden �mtern gestatten, ihren jeweiligen Zust�ndigkeiten in gegenseitigem Einvernehmen nachzukommen. Art. 15. Die �mter an der Universit�t sind pers�nlich und kollegial verfa�t. Pers�nlich sind vor allem die �mter des Rektors oder Pr�ses und des Dekans. Kollegial sind die verschiedenen Leitungsorgane oder R�te der Universit�t oder der Fakult�ten. Art. 16. Die Statuten der Universit�t oder Fakult�t m�ssen die Namen und Aufgaben der akademischen �mter sowie die Weise der Bestimmung ihrer Tr�ger und die jeweilige Amtsdauer genauer festlegen, wobei sowohl die kirchenrechtliche Natur der Universit�t oder Fakult�t als auch die Praxis der anderen Universit�ten im gleichen Raum ber�cksichtigt werden sollen. Art. 17. Zu akademischen Amtstr�gern sollen Personen mit eingehender Erfahrung im Universit�tsleben berufen werden; im allgemeinen sollten sie aus den Lehrkr�ften der Fakult�ten genommen werden. Art. 18. Der Rektor und Pr�ses wird von der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen ernannt oder wenigstens best�tigt. Art. 19. � 1. Die Statuten m�ssen festlegen, wie die pers�nlichen und die kollegialen Amtstr�ger zusammenarbeiten sollen, damit so einerseits das Prinzip der Kollegialit�t in den wichtigeren Fragen, vor allem in denen von Forschung und Lehre, streng eingehalten werde, andererseits aber auch die pers�nlichen Amtstr�ger jene Vollmacht besitzen, die richtigerweise zu ihrem Amt geh�rt. � 2. Dies gilt vor allem f�r den Rektor, der die Aufgabe hat, die gesamte Universit�t zu leiten und in geeigneter Weise f�r deren Einheit, f�r Zusammenarbeit und Entwicklung zu sorgen. Art. 20. � 1. Wenn Fakult�ten zu einer kirchlichen Universit�t geh�ren, m�ssen die Statuten eine Regelung enthalten, da� deren Leitung in sinnvoller Weise mit der Leitung der Gesamtuniversit�t koordiniert wird, damit so die Belange der einzelnen Fakult�ten wie auch der Gesamtuniversit�t entsprechend gef�rdert werden und die Zusammenarbeit aller Fakult�ten untereinander Fortschritte mache. Art. 18. Der Rektor und Pr�ses wird von der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen ernannt oder wenigstens best�tigt. Art. 19. � 1. Die Statuten m�ssen festlegen, wie die pers�nlichen und die kollegialen Amtstr�ger zusammenarbeiten sollen, damit so einerseits das Prinzip der Kollegialit�t in den wichtigeren Fragen, vor allem in denen von Forschung und Lehre, streng eingehalten werde, andererseits aber auch die pers�nlichen Amtstr�ger jene Vollmacht besitzen, die richtigerweise zu ihrem Amt geh�rt. � 2. Dies gilt vor allem f�r den Rektor, der die Aufgabe hat, die gesamte Universit�t zu leiten und in geeigneter Weise f�r deren Einheit, f�r Zusammenarbeit und Entwicklung zu sorgen. Art. 20. � 1. Wenn Fakult�ten zu einer kirchlichen Universit�t geh�ren, m�ssen die Statuten eine Regelung enthalten, da� deren Leitung in sinnvoller Weise mit der Leitung der Gesamtuniversit�t koordiniert wird, damit so die Belange der einzelnen Fakult�ten wie auch der Gesamtuniversit�t entsprechend gef�rdert werden und die Zusammenarbeit aller Fakult�ten untereinander Fortschritte mache. � 2. Die kirchenrechtlichen Erfordernisse einer kirchlichen Fakult�t m�ssen auch dann gewahrt bleiben, wenn diese in eine nichtkirchliche Universit�t integriert ist. Art. 21. Wenn die Fakult�t mit einem Seminar oder Kolleg verbunden ist, m�ssen die Statuten - abgesehen von der notwendigen Zusammenarbeit in allem, was die Belange der Studenten betrifft - klare und wirksame Regelungen daf�r vorsehen, da� die akademische Leitung und die Verwaltung der Fakult�t in geeigneter Weise von der Leitung und Verwaltung des Seminars oder Kollegs unterschieden sind. III.
Art. 22. In jeder Fakult�t soll es so viele - vor allem festangestellte - Dozenten geben, wie es der Bedeutung und dem Fortschritt der einzelnen Disziplinen sowie auch den Erfordernissen und dem Nutzen der Studenten entspricht. Art. 23. Es soll verschiedene Stufen von Dozenten geben, die in den Statuten nach der Art ihrer Ausbildung, nach Art und Dauer ihrer Anstellung und nach ihrer Verantwortlichkeit in der Fakult�t zu bestimmen sind, wobei die Praxis der Universit�ten des gleichen Raumes angemessen ber�cksichtigt werden soll. Art. 24. Die Statuten m�ssen festsetzen, welchen Amtstr�gern die Auswahl, Ernennung und Bef�rderung der Dozenten zusteht, vor allem wenn es sich um eine feste Anstellung handelt. Art. 25. � 1. Um rechtm��ig in das Kollegium der festangestellten Dozenten der Fakult�t aufgenommen zu werden, mu� der Kandidat: 1� sich durch hohe wissenschaftliche Qualifikation, durch lautere Lebensf�hrung und durch Verantwortungsbewu�tsein auszeichnen; 2� das entsprechende Doktorat oder einen diesem gleichwertigen Titel oder, in sehr seltenen Ausnahmef�llen, gleichwertige wissenschaftliche Verdienste besitzen; 3� sich durch bestimmte Nachweise, insbesondere durch die Ver�ffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten, als geeignet f�r die wissenschaftliche Forschung erwiesen haben; 4� nachweisen, die f�r das Lehramt erforderlichen p�dagogischen F�higkeiten zu besitzen. � 2. Dieselben Forderungen, die f�r die Aufnahme von festangestellten Dozenten gelten, m�ssen dies auch in entsprechendem Verh�ltnis f�r die Dozentur. � 3. Bei der Beurteilung der wissenschaftlichen Qualifikation der Kandidaten f�r die Dozentur soll die Praxis der Universit�ten des gleichen Raumes ber�cksichtigt werden. Art. 26. � 1. Alle Dozenten, gleich welcher Stufe, sollen sich durch vorbildliches Leben, Echtheit der Lehre und Pflichtbewu�tsein auszeichnen, so da� sie wirksam dazu beitragen k�nnen, die besondere Zielsetzung einer kirchlichen Fakult�t zu erreichen. � 2. Diejenigen, die in Fachbereichen unterrichten, in denen es um Glaube oder Sitte geht, sollen sich dessen bewu�t sein, da� diese Aufgabe in voller Gemeinschaft mit dem authentischen Lehramt der Kirche und vor allem des Papstes durchzuf�hren ist (Vgl.: Lumen Gentium, 25). Art. 27. � 1. Wer in Fachbereichen unterrichtet, die Glaube oder Sitte betreffen, mu� nach Ablegung der Professio Fidei vom Gro�kanzler oder seinem Beauftragten die Missio canonica erhalten; sie unterrichten ja nicht in eigener Autorit�t, sondern kraft der von der Kirche empfangenen Sendung. Die anderen Dozenten hingegen m�ssen vom Gro�kanzler oder seinem Beauftragten die Lehrerlaubnis erhalten. � 2. Bevor ein Dozent entweder fest angestellt wird oder zur obersten Stufe der Lehrbef�higung bef�rdert wird - oder auch in jedem dieser beiden F�lle je nach den Bestimmungen der Statuten -, mu� das �Nihil obstat� des Heiligen Stuhles eingeholt werden. Art. 28. Die Bef�rderung zu h�heren Stufen erfolgt in angemessenen Zeitabst�nden entsprechend der Lehrf�higkeit, den durchgef�hrten Forschungen, den ver�ffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten, der in Lehre und Forschung unter Beweis gestellten Bereitschaft zur Zusammenarbeit und dem Einsatz f�r die Fakult�t. Art. 29. Die Dozenten sollen, um ihrem Amt nachkommen zu k�nnen, von anderen Aufgaben frei sein, die sich nicht mit ihrem Forschungs- und Lehrauftrag, wie er in den Statuten von den einzelnen Dozentengruppen gefordert ist, vereinbaren lassen. Art. 30. Die Statuten m�ssen festsetzen: a) wann und unter welchen Bedingungen die Dozenten aus ihrem Amt scheiden;
b) aus welchen Gr�nden und nach welchem Verfahren sie vom Amt suspendiert oder auch aus ihm entlassen werden k�nnen, damit so die Rechte sowohl des Dozenten, der Fakult�t oder Universit�t, vor allem der Studenten, wie auch der kirchlichen Gemeinschaft in guter Weise gesch�tzt werden k�nnen. IV.
Art. 31. Die kirchlichen Fakult�ten stehen allen Klerikern und Laien offen, die durch ihre sittliche Lebensf�hrung und abgeschlossenen Vorstudien f�r die Aufnahme in die Fakult�t geeignet sind. Beides mu� durch ein entsprechendes Zeugnis nachgewiesen werden. Art. 32. � 1. Um sich in eine Fakult�t zur Erlangung der akademischen Grade einschreiben zu k�nnen, mu� der Studiennachweis erbracht werden, der f�r die Zulassung zu einer staatlichen Universit�t des eigenen Landes oder des Landes, in dem sich die Fakult�t befindet, erforderlich ist. � 2. Die Fakult�t soll in ihren Statuten die anderen eventuellen Bedingungen festsetzen, die au�er den in � 1 aufgestellten f�r die Durchf�hrung des eigenen Studienganges notwendig sind, auch was die Kenntnisse der alten und modernen Sprachen betrifft. Art. 33. Die Studenten m�ssen die Vorschriften der Fakult�t �ber die allgemeine Ordnung und die Disziplin - insbesondere �ber den Studienplan, den Vorlesungsbesuch und die Examen - wie auch alle anderen Anordnungen, die das Leben der Fakult�t betreffen, gewissenhaft befolgen. Art. 34. Die Statuten m�ssen festsetzen, auf welche Weise die Studenten als einzelne oder zusammengeschlossen am Leben der Universit�tsgemeinschaft in den Bereichen teilnehmen, in denen sie zum Gesamtwohl der Fakult�t oder der Universit�t beitragen k�nnen. Art. 35. Ebenso sollen die Statuten bestimmen, wie die Studenten aus schwerwiegenden Gr�nden von gewissen Rechten suspendiert werden oder diese ganz verlieren oder sogar von der Fakult�t ausgeschlossen werden k�nnen, wobei in angemessener Weise f�r den Schutz der Rechte sowohl des Studenten, der Fakult�t oder Universit�t wie auch der kirchlichen Gemeinschaft selbst gesorgt werden soll. V.
Verwaltungskr�fte
Art. 36. � 1. In der Leitung und Verwaltung der Universit�t oder Fakult�t sollen die Verantwortlichen von Angestellten unterst�tzt werden, die in ihren Aufgaben geb�hrend bewandert sind. � 2. Solche Angestellte sind vor allem der Sekret�r, der Bibliothekar und der �konom. Art. 37. Ebenso soll Personal vorhanden sein, das f�r die Aufsicht, den Ordnungsdienst und andere Aufgaben entsprechend den Erfordernissen der Universit�t oder Fakult�t zu sorgen hat. VI.
Art. 38. � 1. Bei der Festlegung der Studienordnung beachte man sorgf�ltig die Grunds�tze und Vorschriften, die der Verschiedenheit der Materie entsprechend in den kirchlichen Dokumenten, vor allem in denen des II. Vatikanischen Konzils, enthalten sind. Gleichzeitig soll man auch den sicheren Erkenntnissen Rechnung tragen, die sich aus dem wissenschaftlichen Fortschritt ergeben und die insbesondere zur L�sung der heute zur Diskussion stehenden Fragen beitragen. � 2. In den einzelnen Fakult�ten soll die wissenschaftliche Methode angewandt werden, die den Anforderungen der einzelnen Wissenschaften entspricht. Ebenso soll man die neueren Methoden der Didaktik und P�dagogik nutzen, die geeignet sind, den pers�nlichen Einsatz der Studenten und ihre aktive Beteiligung an den Studien zu f�rdern. Art. 39. � 1. Nach den Richtlinien des II. Vatikanischen Konzils und entsprechend dem jeweiligen Charakter der einzelnen Fakult�ten soll: 1� eine geb�hrende Freiheit (Vgl.: Gaudium et Spes, 59) in Forschung und Lehre anerkannt werden, damit ein echter Fortschritt in der Erkenntnis und der Erfassung der g�ttlichen Wahrheit m�glich wird; 2� soll gleichzeitig klar in Erscheinung treten: a) da� die wahre Freiheit der Lehre notwendig innerhalb der Grenzen des Wortes Gottes liegt, wie es best�ndig vom lebendigen Lehramt der Kirche gelehrt wird; b) da� sich die wahre Freiheit der Forschung notwendigerweise auf die �berzeugte Annahme des Wortes Gottes gr�ndet und von einer Haltung der Ergebenheit gegen�ber dem Lehramt der Kirche begleitet sein mu�, dem die Aufgabe anvertraut ist, das Wort Gottes authentisch zu interpretieren. � 2. Deshalb ist in diesem so bedeutenden und recht schwierigen Bereich mit Vertrauen und ohne Argwohn, aber auch mit gesundem Urteil und Besonnenheit vor allem in der Lehrt�tigkeit vorzugehen; sodann sind mit Sorgfalt die wissenschaftlichen Erfordernisse mit den pastoralen Notwendigkeiten des Volkes Gottes in Einklang zu bringen. Art. 40. In jeder Fakult�t regle man den Studiengang in angemessener Weise durch verschiedene Grade oder Zyklen, die den Erfordernissen des Gegenstandes angepa�t sind, so da� gew�hnlich: a) zuerst die allgemeine Ausbildung durch eine zusammenh�ngende Darstellung aller Disziplinen erfolgt, zusammen mit einer Einf�hrung in die Anwendung der wissenschaftlichen Methode; b) danach ein vertieftes Studium in einem besonderen Bereich der Disziplinen unternommen wird, w�hrend die Studenten sich gleichzeitig gr�ndlicher in den Gebrauch der Methode wissenschaftlicher Forschung ein�ben; c) schlie�lich zu wissenschaftlicher Reife vorangeschritten wird, vor allem durch eine schriftliche Arbeit, die zu einem wirklichen Fortschritt der Wissenschaft beitragen soll. Art. 41. � 1. Es sind die Disziplinen zu bestimmen, die zur Erlangung des spezifischen Zieles der Fakult�t notwendig gefordert werden, wie auch jene, die in verschiedener Weise der Erreichung dieses Zieles dienen k�nnen; daher ist anzugeben, wie sie angemessen voneinander unterschieden werden. � 2. In den einzelnen Fakult�ten sollen die Disziplinen so geordnet sein, da� sie eine organische Einheit bilden, zur gr�ndlichen und harmonischen Ausbildung der Studenten dienen und die Zusammenarbeit unter den Dozenten erleichtern. Art. 42. Die Vorlesungen m�ssen, vor allem im Zyklus der Grundausbildung, als verpflichtend angesehen werden und m�ssen von den Studenten nach den Vorschriften, die die Statuten festsetzen, besucht werden. Art. 43. Die �bungen und Seminare, besonders im Zyklus der Spezialisierung, m�ssen unter der Leitung der Dozenten regelm��ig durchgef�hrt werden und sind fortlaufend durch privates Studium und h�ufige Gespr�che mit den Dozenten zu erg�nzen. Art. 44. Die Statuten der Fakult�t sollen festsetzen, welche Examen oder gleichwertigen Pr�fungen die Studenten schriftlich oder m�ndlich am Semester- oder Jahresende, vor allem aber zum Abschlu� des Zyklus, abzulegen haben, um deren Erfolg im Hinblick auf die Fortsetzung ihrer Studien an der Fakult�t und die Erlangung der akademischen Grade feststellen zu k�nnen. Art. 45. Ebenso sollen die Statuten bestimmen, wie die andernorts gemachten Studien zu bewerten sind, vor allem f�r die Gew�hrung von Befreiung von einigen Disziplinen oder Examen oder auch f�r die Verk�rzung des Studiengangs selbst, wobei die Richtlinien der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen zu beachten sind. VII.
Akademische Grade Art. 46. � 1. Am Ende der einzelnen Zyklen des Studienganges kann der entsprechende akademische Grad verliehen werden, der von den einzelnen Fakult�ten daf�r festgesetzt worden ist, wobei sowohl die Dauer des Zyklus als auch die darin enthaltenen Disziplinen zu beachten sind. � 2. Deshalb mu� in den Statuten der einzelnen Fakult�ten entsprechend den allgemeinen und den besonderen Normen dieser Konstitution mit Sorgfalt festgesetzt werden, welche Grade unter welchen Bedingungen verliehen werden. Art. 47. � 1. Die akademischen Grade, die in einer kirchlichen Fakult�t verliehen werden, sind: das Bakkalaureat, das Lizentiat und das Doktorat. � 2. Zu diesen Graden k�nnen nach der Verschiedenheit der Fakult�ten und der Studienordnungen in den einzelnen Fakult�ten noch besondere Qualifikationen hinzugef�gt werden. Art. 48. Die akademischen Grade k�nnen in den Statuten der einzelnen Fakult�ten auch mit anderen Namen bezeichnet werden, wobei der Praxis an den Universit�ten des Gebietes Rechnung zu tragen ist; es mu� jedoch deutlich angegeben werden, mit welchen der obengenannten Grade sie gleichwertig sind, und ebenso mu� die Einheitlichkeit unter den kirchlichen Fakult�ten desselben Gebietes gewahrt bleiben. Art. 49. � 1. Niemand kann einen akademischen Grad erlangen, der nicht regul�r in die Fakult�t eingeschrieben ist, den von den Statuten vorgeschriebenen Studiengang noch nicht abgeschlossen und die entsprechenden Examen oder Pr�fungen nicht erfolgreich bestanden hat. � 2. Zum Doktorat werde niemand zugelassen, der nicht vorher das Lizentiat erlangt hat. � 3. Um das Doktorat zu erlangen, wird ferner eine Dissertation gefordert, die wirklich zum Fortschritt der Wissenschaft beitr�gt, die unter der Leitung eines Dozenten erarbeitet, in �ffentlicher Sitzung diskutiert, kollegial approbiert und wenigstens in ihrem Hauptteil ver�ffentlicht worden ist. Art. 50. � 1. Das Doktorat ist der akademische Grad, der zur Lehrt�tigkeit an einer Fakult�t bef�higt und dazu n�tig ist; das Lizentiat ist der akademische Grad, der zur Lehrt�tigkeit in einem Priesterseminar oder in einer diesem gleichwertigen Ausbildungsst�tte bef�higt und hierf�r erfordert ist. � 2. Die akademischen Grade, die f�r die �bernahme der verschiedenen kirchlichen �mter verlangt werden, werden von der zust�ndigen kirchlichen Autorit�t festgesetzt. Art. 51. Das Ehrendoktorat kann wegen besonderer wissenschaftlicher oder kultureller Verdienste um die F�rderung kirchlicher Wissenschaft verliehen werden. VIII.
Art. 52. Um die eigenen Ziele zu erreichen und vor allem wissenschaftliche Forschungen durchf�hren zu k�nnen, soll in jeder Universit�t oder Fakult�t eine entsprechende Bibliothek vorhanden sein, die den Bed�rfnissen der Dozenten und der Studenten entspricht, gut geordnet ist und die notwendigen Kataloge besitzt.
Art. 53. Durch die j�hrliche Bereitstellung eines entsprechenden Geldbetrages soll die Bibliothek st�ndig mit B�chern aus alter und neuer Zeit wie auch mit den wichtigsten Zeitschriften ausgestattet werden, damit sie wirksam zur Vertiefung und lehrm��igen Vermittlung der Disziplinen wie auch zu deren Erarbeitung und f�r �bungen und Seminare dienen kann. Art. 54. Die Leitung der Bibliothek mu� einem erfahrenen Fachmann anvertraut werden, dem ein entsprechender Rat zur Seite steht und der in angemessener Weise auch an den Gremien der Universit�t oder Fakult�t teilnimmt. Art. 55. � 1. Die Fakult�t mu� ferner �ber die technischen, audiovisuellen u. �. Hilfsmittel verf�gen, die f�r den Lehrbetrieb hilfreich sind. � 2. Entsprechend der besonderen Natur und Zielsetzung der Universit�t oder Fakult�t sollen auch Forschungsinstitute und wissenschaftliche Laboratorien wie auch andere Hilfsmittel vorhanden sein, die f�r die Erreichung des gesetzten Zieles notwendig sind. IX.
Art. 56. Die Universit�t oder Fakult�t mu� �ber die wirtschaftlichen Mittel verf�gen, die notwendig sind, um die ihr gestellte Aufgabe erf�llen zu k�nnen. Es soll ein genaues Verzeichnis �ber das Verm�gen und die Eigentumsrechte angefertigt werden. Art. 57. Die Statuten sollen nach den Normen einer korrekten Wirtschaftsf�hrung die Aufgaben des �konoms wie auch die Zust�ndigkeiten des Rektors oder Pr�ses und der R�te in der wirtschaftlichen Verwaltung der Universit�t oder Fakult�t bestimmen, damit eine gute Wirtschaftsf�hrung gew�hrleistet ist. Art. 58. Den Dozenten und Angestellten soll eine angemessene Verg�tung gezahlt werden, wobei den am Ort geltenden Gewohnheiten Rechnung zu tragen ist, auch was soziale Unterst�tzung und Versicherungen betrifft. Art. 59. Die Statuten sollen gleicherma�en die allgemeinen Normen festlegen, wie sich die Studenten durch Zahlung von Geb�hren f�r die Zulassung, die j�hrliche Einschreibung, f�r Examen und Diplome an den Ausgaben der Universit�t oder Fakult�t beteiligen sollen. X.
Planung und Zusammenarbeit der Fakult�ten
Art. 60. � 1. Die Planung der Fakult�ten mu� mit Sorgfalt vorgenommen werden, damit sowohl f�r die Erhaltung und den Fortschritt der Universit�ten und Fakult�ten als auch f�t ihre angemessene Verteilung in den verschiedenen Teilen der Welt gesorgt wird. � 2. Um dies zu erreichen, wird die Kongregation f�r das katholische Bildungswesen durch entsprechende Gutachten von seiten der Bischofskonferenzen und einer Expertenkommission unterst�tzt. Art. 61. Die Errichtung oder Approbation einer neuen Universit�t oder Fakult�t wird von der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen entschieden, wenn alle erforderlichen Voraussetzungen erf�llt sind, wof�r auch die Meinung des Ortsordinarius, der Bischofskonferenz und von Fachleuten, insbesondere von den benachbarten Fakult�ten, eingeholt wird. Art. 62. � 1. Die Affiliation eines Institutes an eine Fakult�t zur Erlangung des Bakkalaureates wird von der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen entschieden, nachdem die von derselben Stelle festgesetzten Bedingungen erf�llt sind. � 2. Es wird eindringlich empfohlen, die theologischen Studien der Bist�mer und der Orden an eine theologische Fakult�t zu affiliieren. Art. 63. Die Aggregation und die Inkorporation eines Institutes in eine Fakult�t zur Erlangung auch der h�heren akademischen Grade werden von der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen entschieden, nachdem die von derselben Beh�rde festgesetzten Bedingungen erf�llt sind. Art. 64. Die Zusammenarbeit zwischen den Fakult�ten innerhalb der gleichen Universit�t oder des gleichen Gebietes oder auch einer gr��eren Region soll mit viel Sorgfalt gepflegt werden. Sie ist ja von gro�em Nutzen f�r die F�rderung der wissenschaftlichen Forschung der Dozenten und der Ausbildung der Studenten wie auch f�r die Entwicklung der sogenannten interdisziplin�ren Beziehungen, die immer notwendiger erscheinen; in �hnlicher Weise ist sie dienlich zur gegenseitigen Erg�nzung der verschiedenen Fakult�ten untereinander, und ganz allgemein zur Verwirklichung der Durchdringung der gesamten Kultur mit christlichem Gedankengut. ZWEITER TEIL
Art. 65. Au�er den allgemeinen Normen f�r alle kirchlichen Fakult�ten, die im ersten Teil dieser Konstitution aufgestellt worden sind, werden im folgenden besondere Normen f�r einige
erlassen, die durch ihre spezielle Natur f�r die Kirche besonders wichtig sind. I.
Art. 66. Die Theologische
hat das Ziel, die katholische Lehre mit gr��ter Sorgfalt aus der g�ttlichen Offenbarung zu erheben, sie nach der ihr eigenen wissenschaftlichen Methode tiefer zu durchdringen and systematisch darzulegen sowie im Lichte dieser Offenbarung sorgsam nach L�sungen f�r die menschlichen Probleme zu suchen. Art. 67. � 1. Das Studium der Heiligen Schrift mu� gleichsam die Seele der Theologie sein, die sich ja auf das geschriebene Wort Gottes zusammen mit der lebendigen Tradition als ihr bleibendes Fundament st�tzt. (Vgl.: Dei Verbum, 24: AAS 58 [1966] 827).
� 2. Die einzelnen theologischen Disziplinen m�ssen in der Weise gelehrt werden, da� aus den inneren Gr�nden des jeweiligen Gegenstandes und in Verbindung mit den anderen theologischen Disziplinen, auch mit den philosophischen und den Humanwissenschaften, die Einheit der ganzen theologischen Lehre klar hervortritt und alle Disziplinen auf eine intensive Kenntnis des Geheimnisses Christi ausgerichtet sind, damit es so dem Volk Gottes und allen V�lkern noch wirksamer verk�ndet werden kann. Art. 68. � 1. Die geoffenbarte Wahrheit mu� auch in Verbindung mit den wissenschaftlichen Ergebnissen der voranschreitenden Zeit betrachtet werden, damit man klar erkennt, �wie der Glaube und die Vernunft sich in der einen Wahrheit begegnen�
(Gravissimum Educationis, 10: AAS 58 [1966] 737); ferner soll sie in einer Weise dargelegt werden, wie sie, ohne den Wahrheitsgehalt zu ver�ndern, dem Wesen und der Eigenart einer jeden Kultur entspricht, wobei besonders die Philosophie und Weisheit der V�lker Beachtung finden mu�; es ist jedoch jede Form von Synkretismus und falschem Partikularismus auszuschlie�en.
(Vgl.: Ad Gentes, 22: AAS 58 [1966] 973 ff.)
� 2. Es sollen mit Sorgfalt die positiven Werte, die in den verschiedenen Philosophien und Kulturen enthalten sind, ausfindig gemacht und kritisch aufgenommen werden; Systeme und Methoden jedoch, die mit dem christlichen Glauben unvereinbar sind, d�rfen nicht �bernommen werden. Art. 69. Die �kumenischen Fragen m�ssen sorgf�ltig nach den von der zust�ndigen kirchlichen Autorit�t erlassenen Richtlinien behandelt werden
(Vgl.: Directorium ad ea quae a Conc. Vat. II de re oecumenica promulgata sunt exsequenda, 2. Teil: AAS 62 [1970] 705 ff.); auch die Beziehungen zu den nichtchristlichen Religionen sind aufmerksam zu verfolgen, wie auch die Probleme, die sich aus dem heutigen Atheismus ergeben, mit gr��ter Genauigkeit gepr�ft werden m�ssen. Art. 70. Beim Studium und bei der Vermittlung der katholischen Lehre mu� der Treue zum Lehramt der Kirche stets eine besondere Bedeutung beigemessen werden. In der konkreten Lehrt�tigkeit soll vor allem im Grundzyklus haupts�chlich das gelehrt werden, was zum gesicherten Lehrgut der Kirche geh�rt. Nur wahrscheinliche Meinungen und pers�nliche Ansichten, die sich aus neueren Forschungen herleiten, sollen in Bescheidenheit als solche vorgetragen werden.
Art. 71. Bei der Darlegung der Lehre beachte man die Normen, die in den Dokumenten des II. Vatikanischen Konzils
(Vgl.: Dei Verbum: AAS 58 [1966] 817 ff; Optatam Totius: AAS 58 [1966] 713 ff.)
und in den j�ngeren Dokumenten des Heiligen Stuhles
(Vgl.: Paul VI., Lumen Ecclesiae, de S. Thoma Aquinate, 20 nov. 1974: AAS 66 [1974] 673 ff; Kongr. f�r das katholische Bildungswesen: �De institutione theologica� [22 febr. 1976]; �De institutione canonistica� [1 mart. 1975]; �De institutione philosophica� [20 ian. 1972])
enthalten sind, soweit sie auch die akademischen Studien betreffen. Art. 72. Der Studiengang der Theologischen Fakult�t umfa�t: a) den ersten Zyklus oder den Grundausbildungskurs, der sich �ber f�nf Jahre oder 10 Semester erstreckt oder nur �ber drei Jahre, wenn zuvor ein zweij�hriges Philosophiestudium verlangt wird. Au�er einer soliden philosophischen Grundlage, deren Studium eine notwendige Vorbereitung f�r die Theologie ist, m�ssen die theologischen Disziplinen in der Weise gelehrt werden, da� eine organische Darlegung der gesamten katholischen Lehre geboten wird, mit gleichzeitiger Einf�hrung in die Methode wissenschaftlicher Forschung. Der Zyklus schlie�t mit dem akademischen Grad des Bakkalaureates oder einem anderen entsprechenden Grad ab, wie es in den Statuten der Fakult�t festgesetzt ist; b) den zweiten Zyklus, ein Spezialstudium, das sich �ber zwei Jahre oder vier Semester erstreckt. Je nach Art der Spezialisierung werden hier ausgew�hlte Disziplinen gelehrt und Seminare und �bungen zur Aneignung konkreter Erfahrungen in der wissenschaftlichen Forschung durchgef�hrt. Der Zyklus schlie�t mit dem akademischen Grad des Lizentiates des zweiten Zyklus, dem spezialisierten Lizentiat, ab; c) den dritten Zyklus, in dem w�hrend eines angemessenen Zeitraums die wissenschaftliche Ausbildung vervollkommnet wird, insbesondere durch die Ausarbeitung der Dissertation. Der Zyklus schlie�t mit dem akademischen Grad des Doktorates ab. Art. 73. � 1. Um sich in die Theologische Fakult�t einschreiben zu k�nnen, ist erforderlich, da� man die im Art. 32 dieser Konstitution vorgeschriebenen Studien abgeschlossen hat. � 2. Wo der erste Zyklus der Fakult�t drei Jahre umfa�t, mu� der Student das Zeugnis eines zweij�hrigen Philosophiestudiums vorlegen, da� er an einer Philosophischen Fakult�t oder einem anerkannten Institut abgeschlossen hat. Art. 74. � 1. Die Theologische Fakult�t hat die besondere Aufgabe, die wissenschaftliche theologische Ausbildung jener zu gew�hrleisten, die auf das Priestertum zugehen oder sich auf die �bernahme von besonderen kirchlichen Aufgaben vorbereiten. � 2. Zu diesem Zweck sollen auch spezielle, die Kandidaten des Priestertums bestimmte Disziplinen vorhanden sein; um die pastorale Ausbildung zu vervollst�ndigen, kann je nach Zweckm��igkeit sogar in der Fakult�t selbst ein �Pastoraljahr� eingerichtet werden, das nach dem Abschlu� der f�nfj�hrigen Grundausbildung f�r die Priesteramtskandidaten verlangt wird und mit der Erteilung eines besonderen Diploms abgeschlossen werden kann. II.
Kirchenrechtliche Fakult�t
Art. 75. Die Kirchenrechtliche Fakult�t des lateinischen oder orientalischen Rechts hat das Ziel, die kirchenrechtlichen Disziplinen im Lichte des Gesetzes des Evangeliums zu pflegen und zu f�rdern und die Studenten hierin gr�ndlich zu unterrichten, damit sie f�r Forschung und Lehrt�tigkeit ausgebildet und auch f�r die �bernahme besonderer kirchlicher Aufgaben vorbereitet werden. Art. 76. Der Studiengang der Kirchenrechtlichen Fakult�t umfa�t: a) den ersten Zyklus, der sich wenigstens �ber ein Jahr oder zwei Semester erstrecken soll; das Studium gilt in dieser Zeit den allgemeinen Grundlagen des Kirchenrechts und jenen Disziplinen, die f�r eine h�here juristische Ausbildung gefordert sind; b) den zweiten Zyklus, der sich �ber zwei Jahre oder vier Semester erstrecken soll und einem vertieften Studium des gesamten Kodex des kanonischen Rechts gewidmet ist, zu dem noch das Studium von angrenzenden Disziplinen hinzukommt; c) den dritten Zyklus, der wenigstens ein Jahr oder zwei Semester dauern soll, w�hrend dessen die juristische Ausbildung vervollkommnet und die Dissertation ausgearbeitet wird. Art. 77. � 1. F�r die im ersten Zyklus vorgeschriebenen Disziplinen kann sich die Fakult�t der Kurse bedienen, die in anderen Fakult�ten gehalten werden und von ihr selbst als den eigenen Anforderungen entsprechend anerkannt worden sind. � 2. Der zweite Zyklus schlie�t mit dem Lizentiat, der dritte mit dem Doktorat. � 3. Die Statuten der Fakult�t m�ssen die besonderen Anforderungen f�r die Erlangung der einzelnen akademischen Grade festsetzen, wobei den Vorschriften der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen Rechnung zu tragen ist. Art. 78. Um sich in die Kirchenrechtliche Fakult�t einschreiben zu k�nnen, ist es notwendig, die im Art. 32 dieser Konstitution vorgeschriebenen Studien abgeschlossen zu haben. III.
Art. 79. � 1. Die kirchliche Philosophische Fakult�t hat das Ziel, wissenschaftlich-methodisch die philosophischen Probleme zu erforschen und auf der Grundlage des bleibend g�ltigen philosophischen Erbes
(Vgl.: Optatam Totius, 15: AAS 58 [1966] 722)
im Lichte der menschlichen Vernunft nach deren L�sungen zu suchen sowie ihren Zusammenhang mit dem christlichen Welt-, Menschen- und Gottesbild aufzuzeigen, wobei die Beziehungen der Philosophie mit der Theologie ins rechte Licht ger�ckt werden.
Sie setzt sich ferner zur Aufgabe, die Studenten zu unterweisen, da� sie bef�higt werden, das Lehramt und andere entsprechende geistige Aktivit�ten auszu�ben, die kulturellen Werte zu f�rdern und mit den Menschen unserer Zeit einen fruchtbaren Dialog zu f�hren.
Art. 80. Bei der philosophischen Unterweisung m�ssen die sie betreffenden Normen beobachtet werden, die in den Dokumenten des II. Vatikanischen Konzils
(Vgl.: Optatam Totius: AAS 58 [1966] 713 ff.; Gravissimum Educationis: AAS 58 [1966] 728 ff.)
sowie in den j�ngeren Dokumenten des Heiligen Stuhles
(Vgl.: Paul VI., Lumen Ecclesiae �ber Thomas von Aquin, 20. Nov. 1974: AAS 66 [1974] 673 ff.; Schreiben der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen �ber den philosophischen Unterricht [20. Jan. 1972])
enthalten sind, soweit sie sich auch auf die akademischen Studien beziehen.
Art. 81. Der Studiengang in der Philosophischen Fakult�t umfa�t: a) den ersten Zyklus oder den Grundausbildungskurs, w�hrend dessen durch zwei Jahre oder vier Semester eine organische Darstellung der verschiedenen Bereiche der Philosophie geboten wird, die von der Welt, vom Menschen und von Gott wie auch von der Philosophiegeschichte handeln; zugleich soll eine Einf�hrung in die Methode wissenschaftlicher Forschung erfolgen; b) den zweiten Zyklus, eine beginnende Spezialisierung, w�hrend dessen man sich f�r zwei Jahre oder vier Semester durch spezielle Disziplinen und Seminare auf irgendeinem Gebiet der Philosophie um eine vertiefte philosophische Reflexion bem�ht; c) den dritten Zyklus, in dem f�r eine angemessene Zeit die philosophische Ausbildung vervollkommnet wird, insbesondere durch die Ausarbeitung der Dissertation. Art. 82. Der erste Zyklus schlie�t mit dem Bakkalaureat, der zweite mit dem spezialisierten Lizentiat und der dritte mit dem Doktorat ab. Art. 83. Um sich in die Philosophische Fakult�t einschreiben zu k�nnen, ist erforderlich, die im Art. 32 dieser Konstitution vorgeschriebenen Studien abgeschlossen zu haben. IV.
Sonstige Fakult�ten
Art. 84. Au�er der Theologischen, Kirchenrechtlichen und Philosophischen Fakult�t sind noch andere kirchliche Fakult�ten kanonisch errichtet oder k�nnen unter Ber�cksichtigung der Erfordernisse der Kirche errichtet werden, um einige besondere Ziele zu erreichen, wie zum Beispiel: a) eine gr�ndlichere Forschung in einigen bedeutsameren Bereichen innerhalb der theologischen, rechtlichen und philosophischen Disziplinen; b) die F�rderung anderer Wissenschaften, vor allem der Humanwissenschaften, die enger mit den theologischen Disziplinen oder dem Werk der Evangelisierung verbunden sind; c) die Pflege der Literatur, die in besonderer Weise hilft, die christliche Offenbarung besser zu verstehen und mit gr��erer Wirksamkeit das Werk der Evangelisierung durchzuf�hren; d) schlie�lich eine noch gr�ndlichere Vorbereitung sowohl der Kleriker als auch der Laien, um einige besondere apostolische Aufgaben angemessen ausf�hren zu k�nnen. Art. 85.
Um die im vorhergehenden Artikel dargelegten Ziele zu erreichen, sind die folgenden Fakult�ten oder Institute �ad instar Facultatis� schon errichtet und bef�higt, im Auftrag des Heiligen Stuhles akademische Grade zu verleihen:
Christliche Arch�ologie,
Liturgiewissenschaft ,
Rechtswissenschaften �utriusque Iuris� (des kanonischen und zivilen Rechts).
Art. 86. Es ist Aufgabe der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen, f�r diese Fakult�ten gegebenenfalls spezielle Normen zu erlassen, wie es in den vorhergehenden Abschnitten f�r die Theologische, Kirchenrechtliche und Philosophische Fakult�t geschehen ist. Art. 87. Auch die Fakult�ten und Institute, f�r die noch keine speziellen Normen erlassen worden sind, m�ssen eigene Statuten verfassen, die mit den im ersten Teil dieser Konstitution aufgestellten allgemeinen Normen �bereinstimmen und der besonderen Natur und eigenen Zielsetzung einer jeden Fakult�t oder eines jeden Institutes Rechnung tragen sollen. �BERGANGSNORMEN
Art. 88. Die vorliegende Konstitution tritt am ersten Tag des akademischen Jahres 1980/1981 oder des akademischen Jahres 1981, entsprechend dem Studienkalender der verschiedenen Gegenden, in Kraft. Art. 89. Die einzelnen Universit�ten oder Fakult�ten m�ssen die eigenen Statuten nach dieser Konstitution �berarbeiten und bis zum 1. Januar 1981 der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen vorlegen; andernfalls bleibt ihr Recht, akademische Grade zu verleihen, �ipso facto� suspendiert. Art. 90. Gleichzeitig sollen in den einzelnen Fakult�ten die Studien so geordnet werden, da� die Studenten die akademischen Grade nach den Normen dieser Konstitution erlangen k�nnen, sobald die Konstitution selbst in Kraft tritt, wobei die von den Studenten bereits erworbenen Rechte bestehen bleiben. Art. 91. Die Statuten m�ssen �ad experimentum� approbiert werden, so da� sie innerhalb von drei Jahren nach dieser Approbation noch weiter vervollkommnet werden k�nnen, um schlie�lich die endg�ltige Approbation zu erhalten. Art. 92. Die Fakult�ten, die in einem Rechtsverh�ltnis mit der staatlichen Autorit�t stehen, k�nnen mit dem Einverst�ndnis der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen f�r die �berarbeitung der Statuten �ber einen l�ngeren Zeitraum verf�gen. Art. 93. Es wird Aufgabe der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen sein, wenn im Lauf der Zeit die Umst�nde es erfordern, �nderungen vorzuschlagen, die in diese Konstitution eingef�gt werden sollen, damit die Konstitution selbst den neuen Anforderungen der kirchlichen Fakult�ten stets angepa�t werde. Art. 94. Au�er Kraft gesetzt sind die Gesetze oder Gewohnheiten, die gegenw�rtig Geltung haben, aber im Gegensatz zu dieser Konstitution stehen, seien sie allgemeiner oder spezieller Art, selbst wenn sie ganz besonderer Erw�hnung w�rdig sind. Ebenso sind die Privilegien g�nzlich abgeschafft, die physischen oder moralischen Personen vom Heiligen Stuhl bis heute gew�hrt worden sind und im Gegensatz zu den Vorschriften dieser Konstitution stehen. Es ist mein Wille, daft diese Konstitution von Dauer, g�ltig und wirksam sei und voll und ganz zur Durchf�hrung gelange sowie von allen, die es betrifft, gewissenhaft beobachtet werde, ungeachtet aller gegenteilig lautenden Vorschriften. Wenn einer wissentlich oder unwissend anders handelt, als von mir beschlossen worden ist, so ordne ich an, da� dies als nichtig betrachtet werde. Gegeben zu Rom bei St. Peter am 15. April 1979, dem Hochfest der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus, im ersten Jahr meines Pontifikats.
DER KONGREGATION F�R DAS KATHOLISCHE BILDUNGSWESEN
ZUR RICHTIGEN ANWENDUNG DER APOSTOLISCHEN KONSTITUTION SAPIENTIA CHRISTIANA
Gem�� Art. 10 der Konstitution �Sapientia Christiana� legt die Kongregation f�r das katholische Bildungswesen den kirchlichen Universit�ten und Fakult�ten die folgenden Verordnungen vor und verf�gt deren gewissenhafte Beobachtung. ERSTER TEIL
Natur und Aufgabe kirchlicher Hochschulen(Apost. Konst., Art. 1-10)
Art. 1. Als Universit�ten oder Fakult�ten werden auch jene Hochschulen, akademischen Institute oder Zentren bezeichnet, die vom Hl. Stuhl kanonisch errichtet oder anerkannt warden und denen der HI. Stuhl das Recht zur Verleihung akademischer Grade erteilt hat. Art. 2. Zur F�rderung der wissenschaftlichen Forschung werden besondere Studienzentren, regelm��ig erscheinende Zeitschriften, wissenschaftliche Sammlungen und Kongresse eindringlich empfohlen. Art. 3. Die Aufgaben, auf deren Erf�llung sich die Studenten vorbereiten, k�nnen rein wissenschaftlicher - wie Forschung und Lehrt�tigkeit - oder beruflicher Natur sein. Dieser Tatsache ist bei der Erstellung der Studienordnung und bei der Festlegung der akademischen Grade entsprechend Rechnung zu tragen, wobei der wissenschaftliche Charakter immer zu wahren ist. Art. 4. Die Teilnahme an der Evangelisierungst�tigkeit betrifft das Wirken der Kirche in der Seelsorge, im �kumenismus und in den Missionen und zielt in erster Linie auf die Vertiefung, Verteidigung und Verbreitung des Glaubens ab; sie erstreckt sich ferner auf den gesamten Bereich der Kultur und der menschlichen Gesellschaft. Art. 5. In angelegentlicher Sorge um die Universit�ten und Fakult�ten beachten die auch hierin mit dem Apostolischen Stuhl verbundenen Bischofskonferenzen folgendes: 1. Zusammen mit den Gro�kanzlern fordern sie, unter Wahrung der Eigenst�ndigkeit der Wissenschaft im Sinne des II. Vatikanischen Konzils, ihren Fortschritt und seien vor allem um ihre wissenschaftliche und kirchliche Natur besorgt.
2. Bez�glich der gemeinsamen Fragen, die im eigenen Land auftauchen, unterst�tzen sie die T�tigkeit der Fakult�ten, inspirieren und schlichten in passender Zusammenarbeit.
3. Mit R�cksicht auf die Bed�rfnisse der Kirche und auf den kulturellen Fortschritt ihres Landes sorgen sie daf�r, da� sie in entsprechender Zahl vorhanden seien. 4. Um dies zu erreichen, ernennen sie aus ihrer Mitte eine Kommission, der eine Gruppe von Fachleuten zur Verf�gung steht. Art. 6. Bei der Vorbereitung der Statuten und der Studienpl�ne m�ge den in diesen Verordnungen enthaltenen Normen (Anhang I) Rechnung getragen werden. Art. 7. � 1. Die kanonische G�ltigkeit eines akademischen Grades bedeutet, da� der betreffende Grad zur �bernahme kirchlicher �mter bef�higt, f�r die er erforderlich ist; das gilt insbesondere f�r den Unterricht in theologischen F�chern an den Fakult�ten, den Priesterseminaren und den gleichrangigen Instituten. � 2. Die Bedingungen, die f�r die Anerkennung der einzelnen unter Art. 9 der Konstitution erw�hnten Grade zu erf�llen sind, betreffen, nebst der Guthei�ung der �rtlichen oder regionalen kirchlichen Autorit�t, in erster Linie den Lehrk�rper, den Studienplan und die wissenschaftlichen Hilfsmittel. � 3. Die nur f�r bestimmte kanonische Wirkungen anerkannten Grade sind niemals den kanonischen Graden schlechthin gleichzustellen. II.
Struktur der Universit�tsgemeinschaft(Apost. Konst., Art. 11-21)
Art. 8. Dem Gro�kanzler obliegt es: 1. f�r einen st�ndigen Fortschritt der Universit�t oder Fakult�t Sorge zu tragen; die wissenschaftliche T�tigkeit zu f�rdern und �ber die Integrit�t des katholischen Lehrgutes sowie �ber die treue Beobachtung der Statuten und der vom Hl. Stuhl erlassenen Normen zu wachen; 2. enge Beziehungen zwischen allen Gliedern der akademischen Gemeinschaft zu f�rdern; 3. der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen die Namen sowohl der als Rektor oder Pr�ses zu ernennenden oder zu best�tigenden Pers�nlichkeit vorzuschlagen als auch jene der Dozenten, f�r die das �Nihil obstat� einzuholen ist; 4. die Professio Fidei des Rektors oder Pr�ses entgegenzunehmen; 5. den Normen der Konstitution entsprechend den Dozenten die Lehrgenehmigung oder �Missio canonica� zu erteilen oder zu entziehen;
6. die Kongregation f�r das katholische Bildungswesen �ber die wichtigeren Ereignisse zu informieren und ihr alle drei Jahre einen detaillierten Bericht �ber die Lehr- und sonstige T�tigkeit der Universit�t oder Fakult�t sowie �ber ihre finanzielle Lage vorzulegen. Art. 9. Wenn die Universit�t oder Fakult�t einer kollegialen Autorit�t (z.B. der Bischofskonferenz) untersteht, mu� eine ihr angeh�rende Pers�nlichkeit mit dem Amt des Gro�kanzlers betraut werden. Art. 10. Sollte der Ortsordinarius, ohne Gro�kanzler zu sein, als Verantwortlicher f�r die Pastoral in seiner Di�zese von Vorf�llen an der Universit�t oder Fakult�t Kenntnis erhalten, die der Lehre, der Moral oder der Disziplin der Kirche widersprechen, mu� er davon den Gro�kanzler in Kenntnis setzen, damit er entsprechend einschreite; sollte der Kanzler dies nicht tun, steht es ihm frei, sich an den HI. Stuhl zu wenden, wobei seine Verpflichtung aufrecht bleibt, in besonders schwerwiegenden oder dringenden F�llen, die eine Gefahr f�r seine Di�zese darstellen, direkt die n�tigen Schritte zu unternehmen. Art. 11. Was unter Art. 19 der Konstitution ausgef�hrt wird, mu� in den Statuten der einzelnen Fakult�ten festgelegt werden, wobei den Umst�nden entsprechend entweder auf die pers�nliche oder auf die kollegiale Leitung gr��eres Gewicht gelegt werden kann, vorausgesetzt, da� beide Arten m�glich bleiben, je nachdem, wie es den Gepflogenheiten der Universit�ten der Region entspricht, in denen sich die betreffende Fakult�t befindet, oder denen des Ordens oder der Kongregation, welcher die Fakult�t zugeh�rt. Art. 12. Au�er dem akademischen Senat und dem Fakult�tsrat - die beide, wenn auch unter anderem Namen, �berall bestehen m�ssen - k�nnen die Statuten auch, - wenn angebracht, andere besondere R�te oder Kommissionen zur Erledigung und F�rderung der wissenschaftlichen, p�dagogischen, disziplin�ren, wirtschaftlichen Belange usw. vorsehen. Art. 13. � 1. Der Konstitution gem�� ist Rektor, wer der Universit�t, Pr�ses, wer einem Institut oder einer Fakult�t �sui iuris� und Dekan, wer einer Universit�tsfakult�t vorsteht. � 2. In den Statuten ist der Zeitraum festzulegen, f�r den diese ernannt werden m�ssen (z.B. f�r drei Jahre), wie die Ernennung erfolgt und wie oft die Amtstr�ger best�tigt werden k�nnen. Art. 14. Dem Rektor oder Pr�ses steht es zu: 1. die gesamte Aktivit�t der akademischen Gemeinschaft zu leiten, zu f�rdern und zu koordinieren; 2. die Universit�t, das Institut oder die Fakult�t �sui iuris� zu vertreten; 3. den akademischen Senat, den Instituts- oder Fakult�tsrat (bei Fakult�ten �sui iuris�) einzuberufen und in ihm den Statuten entsprechend den Vorsitz zu f�hren; 4. die wirtschaftliche Verwaltung zu �berwachen; 5. den Gro�kanzler �ber die wichtigeren Ereignisse zu informieren;
6. der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen den von ihr herausgegebenen Richtlinien entsprechend j�hrlich Statistiken vorzulegen. Art. 15. Dem Dekan einer Fakult�t kommt es zu: 1. die gesamte T�tigkeit der Fakult�t zu f�rdern und zu koordinieren, insbesondere was die Studien betrifft, und rechtzeitig f�r all ihre Erfordernisse Sorge zu tragen; 2. den Fakult�tsrat einzuberufen und bei seinen Versammlungen den Vorsitz zu f�hren; 3. Im Namen des Rektors die Studenten den Statuten gem�� zuzulassen oder auszuschlie�en;
4. dem Rektor zu berichten, was sich an der Fakult�t ereignet und was von ihr vorgeschlagen wird; 5. daf�r Sorge tragen, da� die Anordnungen der vorgesetzten Beh�rden befolgt werden.
Lehrk�rper(Apost. Konst., Art. 22-30)
Art. 16. � 1. Die der Fakult�t fest zugeteilten Dozenten sind in erster Linie jene, die dort definitiv angestellt wurden und f�r gew�hnlich als Ordinarien bezeichnet werden; ihnen kommen zun�chst die au�erordentlichen Professoren; dar�ber hinaus kann es nach den Gepflogenheiten der Universit�ten noch andere Kategorien geben. � 2. Au�er dem definitiv angestellten Lehrk�rper gibt es in der Regel noch andere Dozenten, die mit verschiedenen Namen bezeichnet werden, vor allem Gastprofessoren aus anderen Fakult�ten. � 3. F�r die Erf�llung bestimmter Aufgaben im akademischen Bereich ist auch das Vorhandensein von Assistenten vorteilhaft, die �ber ein facheinschl�giges Diplom verf�gen m�ssen. Art. 17. Als facheinschl�giges Doktorat bezeichnet man jenes, das der zu lehrenden Disziplin entspricht. Wenn es sich um ein theologisches oder ein mit einem solchen verbundenes Fach handelt, ist ein kanonisches Doktorat notwendig; andernfalls ist in der Regel mindestens das kanonische Lizentiat erforderlich. Art. 18. Den nichtkatholischen Dozenten, die nach den Normen der zust�ndigen kirchlichen Autorit�t ernannt wurden
(Vgl.: Direktorium �ber den �kumenismus: AAS 62 [1970] 705 ff.),
wird die Lehrbefugnis vom Gro�kanzler erteilt. Art. 19. � 1. Die Statuten m�ssen festlegen, wann ein Auftrag als dauerhaft zu betrachten ist, und zwar im Hinblick auf das �Nihil obstat�, das gem�� Art. 27 der Konstitution verlangt wird. � 2. Das �Nihil obstat� des Hl. Stuhles ist die Erkl�rung, da� nach der Konstitution und den besonderen Statuten der vorgeschlagenen Ernennung nichts im Wege steht. Sollte ein Hindernis bestehen, ist dieses dem Gro�kanzler mitzuteilen, der den betreffenden Dozenten �ber die Angelegenheit h�ren wird.
� 3. Sollten es besondere zeitliche oder �rtliche Umst�nde nicht gestatten, das �Nihil obstat� des Hl. Stuhles einzuholen, hat der Gro�kanzler mit der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen in Verbindung zu treten, um eine entsprechende L�sung zu finden. � 4. Die Fakult�ten, die besonderen, in einem Konkordat festgelegten Vereinbarungen unterstehen, haben dessen Normen zu beobachten. Art. 20. Der f�r die Bef�rderung erforderte Zeitabstand, der wenigstens drei Jahre betragen mu�, ist in den Statuten festzulegen. Art. 21. � 1. Die Dozenten, insbesondere die definitiv angestellten, sollen untereinander zusammenarbeiten. Dar�ber hinaus wird die Zusammenarbeit mit Dozenten anderer Fakult�ten empfohlen, insbesondere mit solchen, die �hnliche oder miteinander in Verbindung stehende F�cher unterrichten. � 2. Eine gleichzeitige Lehrt�tigkeit als festangestellter Professor an zwei verschiedenen Fakult�ten ist unm�glich. Art. 22. � 1. In den Statuten ist sorgf�ltig festzulegen, wie im Fall der Suspendierung oder Entlassung eines Dozenten vorzugehen ist, insbesondere wenn es sich dabei um eine Ma�nahme aus doktrin�ren Gr�nden handelt. � 2. Dabei soll vor allem eine Regelung der Frage durch pers�nliches Einvernehmen zwischen dem Rektor oder Pr�ses oder Dekan und dem betreffenden Dozenten versucht werden. Sollte auf diese Weise kein Einverst�ndnis erzielt werden, m�ge die Angelegenheit in entsprechender Weise vom zust�ndigen Rat behandelt werden, damit die erste �berpr�fung des Falles innerhalb der Universit�t oder Fakult�t erfolge. Wenn das nicht gen�gt, m�ge der Fall dem Gro�kanzler �berantwortet werden, der gemeinsam mit Experten der Universit�t oder Fakult�t oder mit Au�enstehenden den Fall zu pr�fen hat, um die entsprechenden Ma�nahmen zu ergreifen. Die M�glichkeit eines Rekurses beim Hl. Stuhl f�r eine endg�ltige Beilegung des Falles bleibt offen, da der Dozent immer die M�glichkeit hat, seine Sache darzulegen und zu verteidigen. � 3. Nichtsdestoweniger m�ge der Gro�kanzler in besonders schwerwiegenden oder dringenden F�llen zum Wohl der Studenten und der Gl�ubigen den Dozenten �ad tempus� suspendieren, bis das ordentliche Verfahren abgeschlossen ist. Art. 23. Die Di�zesanpriester und die Angeh�rigen aller Orden und Kongregationen sowie die ihnen rechtlich Gleichgestellten m�ssen, um in den Lehrk�rper einer Fakult�t aufgenommen zu werden und um dort verbleiben zu k�nnen, die Zustimmung ihres Ortsordinarius oder Oberen erlangen, gem�� den hierf�r von der zust�ndigen kirchlichen Beh�rde festgelegten Normen. IV.
Studenten(Apost. Konst., Art. 31-35)
Art. 24. � 1. Das in Art. 31 vorgeschriebene Zeugnis: 1. wird, was die sittliche Lebensf�hrung betrifft, f�r die Priesteramtskandidaten und die Kleriker von ihrem Ordinarius oder seinem Beauftragten, die �brigen von einer kirchlichen Stelle ausgestellt;
2. ist, was die bereits absolvierten Studien betrifft, das gem�� Art. 32 der Konstitution vorgeschriebene Diplom. � 2. Da die f�r die Zulassung zur Universit�t vorgeschriebenen Studien je nach Nation verschieden sind, hat die Fakult�t das Recht und die Pflicht zu ermitteln, ob alle f�r die betreffende Fakult�t erforderlichen Gegenst�nde unterrichtet worden sind. � 3. F�r die theologischen Fakult�ten ist eine entsprechende Kenntnis der lateinischen Sprache erforderlich, damit die Studenten in der Lage sind, die Quellen der theologischen Wissenschaften und die Dokumente der Kirche zu verstehen mad zu verwenden (Vgl.:
Optatam Totius, 13: AAS 58 [1966] 721; Paul VI., Romani Sermonis: AAS 68 [1976] 481 ff).
� 4. Sollten bestimmte Gegenst�nde nicht oder nur unzul�nglich unterrichtet worden sein, mu� die Fakult�t ein rechtzeitiges Nachholstudium und die Ablegung einer Pr�fung fordern. Art. 25. � 1. Neben den ordentlichen Studenten, die auf die Erlangung eines akademischen Grades abzielen, k�nnen, den in den Statuten festgelegten Normen entsprechend, auch au�erordentliche Studenten zugelassen werden. � 2. Ein Student kann nur an einer Fakult�t als ordentlicher H�rer eingeschrieben sein. Art. 26. Der �bertritt eines Studenten von einer Fakult�t in eine andere kann nur zu Beginn des Studienjahres oder des Semesters erfolgen und nur nach eingehender �berpr�fung seines akademischen und disziplin�ren Status. Auf keinen Fall kann zur Erlangung eines akademischen Grades zugelassen werden, wer nicht alle daf�r erforderlichen Studien den Statuten der Fakult�t entsprechend absolviert hat. Art. 27. Die Normen f�r die Suspendierung eines Studenten oder seinen Ausschlu� aus der Fakult�t sollen seinem Recht, sich zu verteidigen, Rechnung tragen. V.
Verwaltungskr�fte(Apost. Konst., Art. 36-37)
Art. 28. In den Statuten oder einem anderen entsprechenden Dokument der Universit�t oder Fakult�t sollen die Rechte und Pflichten der Beamten und Angestellten und ihre Teilnahme am Leben der Universit�tsgemeinschaft festgehalten werden. VI.
Studienordnung(Apost. Konst., Art. 38-45)
Art. 29. Die Statuten der einzelnen Fakult�ten m�ssen festlegen, welche F�cher (Haupt- und Nebenf�cher) f�r alle verpflichtend sind und welche hingegen zur freien Wahl stehen. Art. 30. Ebenso m�ssen die Statuten die �bungen und Seminarien festlegen, an denen die Studenten nicht nur teilzunehmen, sondern gemeinsam mit den Kollegen aktiv sich zu beteiligen und f�r die sie schriftliche Seminararbeiten zu liefern haben. Art. 31. Vorlesungen und �bungen m�gen zeitlich so eingeteilt werden, da� privates Studium und pers�nliche Arbeit unter der Leitung der Dozenten die geb�hrende F�rderung erfahren.
Art. 32. � 1. Die Statuten sollen auch festlegen, auf welche Weise die Pr�fer ihr Urteil �ber die Kandidaten zum Ausdruck zu bringen haben. � 2. Beim abschlie�enden Urteil �ber die Anw�rter auf akademische Grade sollen auch die Noten der schriftlichen und m�ndlichen Pr�fungen des gleichen Studienzyklus ber�cksichtigt werden.
� 3. Zu den Pr�fungen f�r die Verleihung der akademischen Grade, insbesondere des Doktorats, kann es sich empfehlen, auch ausw�rtige Professoren einzuladen. Art. 33. Die Statuten sollen auch die Curricula festlegen, die an der betreffenden Fakult�t f�r bestimmte Ziele fest eingerichtet sind, sowie die daf�r zu verleihenden Diplome. VII.
Akademische Grade(Apost. Konst., Art. 46-51)
Art. 34. An den kanonisch errichteten oder anerkannten kirchlichen Universit�ten oder Fakult�ten werden die akademischen Grade im Namen des Papstes verliehen. Art. 35. Die Statuten m�ssen die f�r die Ausarbeitung der Dissertation erforderlichen Bedingungen sowie die Normen f�r ihre �ffentliche Verteidigung und Ver�ffentlichung festlegen. Art. 36. Ein Exemplar der ver�ffentlichten Dissertation mu� der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen vorgelegt werden. Dar�ber hinaus wird empfohlen, ein Exemplar an die kirchlichen Fakult�ten - zumindest an die des gleichen Gebietes - zu senden, die sich mit demselben Wissenschaftszweig besch�ftigen. Art. 37. Die authentischen Dokumente �ber die Verleihung der akademischen Grade sind den Statuten gem�� von den akademischen Beh�rden und au�erdem vom Sekret�r der Universit�t oder Fakult�t zu unterschreiben; auch m�ssen sie den Stempel der Universit�t oder Fakult�t tragen. Art. 38. Ein Doktorat �honoris causa� kann nicht ohne Zustimmung des Gro�kanzlers verliehen werden, der vorher das �Nihil obstat� des Hl. Stuhles und die Meinung des Universit�ts- oder Fakult�tsrats einzuholen hat. VIII.
Lehrmittel(Apost. Konst., Art. 52-55)
Art. 39. Die Universit�t oder Fakult�t mu� �ber wirklich funktionelle und w�rdige R�umlichkeiten verf�gen, die dem Unterricht in den verschiedenen F�chern und der Zahl der Studenten angepa�t sind. Art. 40. Eine Bibliothek mu� zur Verf�gung stehen, in der sowohl die Studenten als auch die Dozenten in die wichtigsten, f�r ihre wissenschaftliche Arbeit n�tigen Werke Einsicht nehmen k�nnen. Art. 41. Die f�r die Bibliothek aufgestellten Normen sollen Dozenten und Studenten den Zutritt und Gebrauch m�glichst weitgehend erleichtern. Art. 42. Die Zusammenarbeit und Koordinierung mit den anderen Bibliotheken der gleichen Stadt oder Gegend soll gef�rdert werden.
Wirtschaftliche Belange(Apost. Konst., Art. 56-59)
Art. 43. Im Interesse einer reibungslosen Verwaltungsarbeit soll es die Leitung der Hochschule nicht unterlassen, sich regelm��ig �ber die finanzielle Lage zu informieren und diese zu festgesetzten Zeitpunkten einer genauen Kontrolle zu unterziehen. Art. 44. � 1. Auf entsprechende Weise ist daf�r zu sorgen, da� die Geb�hrenordnung nicht jene Studenten, die aufgrund ihrer besonderen Begabung zur berechtigten Hoffnung Anla� geben, sie k�nnten von gro�em Nutzen f�r die Kirche werden, von der Erwerbung akademischer Grade abh�lt. � 2. Deshalb ist f�r die Bereitstellung besonderer Studienbeihilfen, die unter verschiedenen Namen (Stipendien, Ausbildungsquoten, usw.) bed�rftigen Studenten zugeteilt werden, Sorge zu tragen. X.
Planung und Zusammenarbeit der Fakult�ten(Apost. Konst., Art. 60-64)
Art. 45. � 1.
Wenn eine neue Universit�t oder Fakult�t errichtet werden soll, ist erforderlich, da�.
eine Notwendigkeit oder wirkliche N�tzlichkeit vorliegt, der nicht durch Affiliation, Aggregation oder Inkorporation Gen�ge getan werden kann;
die notwendigen Voraussetzungen bestehen, deren wichtigste sind:
eine der Natur und den Erfordernissen der Fakult�t entsprechende Zahl festangestellter und ausreichend qualifizierter Dozenten;
eine gen�gende Anzahl von Studenten;
eine Bibliothek, die anderen wissenschaftlichen Hilfsmittel und die erforderlichen R�umlichkeiten;
4� die f�r eine Universit�t oder Fakult�t wirklich ausreichenden finanziellen Mittel. c) Statuten und Studienordnung vorgelegt werden, die dieser Konstitution und den Durchf�hrungsverordnungen entsprechen. � 2. Die Kongregation f�r das katholische Bildungswesen entscheidet - nachdem sie die Meinung der Bischofskonferenz, vor allem was den pastoralen Gesichtspunkt, und von Experten insbesondere der n�chstliegenden Fakult�ten, was die wissenschaftlichen Aspekte betrifft, eingeholt hat -, ob eine solche Neugr�ndung angebracht ist. Diese wird f�r gew�hnlich zun�chst nur f�r eine bestimmte Zeit �ad experimentum� erlaubt, bevor ihr die endg�ltige Anerkennung erteilt wird. Art. 46. Wenn es sich um die Approbation einer Universit�t oder Fakult�t handelt, ist es notwendig: a)
da� die Zustimmung sowohl der Bischofskonferenz wie auch des Ordinarius loci vorliegt; b)
da� die im vorausgehenden Art. 45 � 1 b) und c) festgelegten Bedingungen erf�llt sind. Art. 47. Die f�r eine Affiliation erforderlichen Bedingungen betreffen vor allem die Zahl und Qualifizierung der Dozenten, die Studienordnung, die Bibliothek und die Verpflichtung der Fakult�t, die diese Affiliierung vornimmt, das affiliierte Institut zu unterst�tzen; die affiliierende Fakult�t und das affiliierte Institut sollen daher normalerweise derselben Nation oder dem gleichen Kulturkreis angeh�ren. Art. 48. � 1. Die Aggregation ist die Verbindung eines Instituts, das �ber den ersten und den zweiten Studienzyklus verf�gen mu�, mit einer Fakult�t, damit durch diese Fakult�t die Verleihung der entsprechenden akademischen Grade m�glich werde. �
2. Die Inkorporation hingegen ist die Einf�gung eines Instituts, das den zweiten oder den dritten oder beide Zyklen umfa�t, in eine Fakult�t, damit durch diese Fakult�t die Verleihung der entsprechenden akademischen Grade m�glich werde. �
3. Aggregation und Inkorporation sind nicht m�glich, wenn das betreffende Institut f�r die Erlangung dieser akademischen Grade nicht eingerichtet ist; es mu� vielmehr die Hoffnung bestehen, da� durch seine Verbindung mit der Fakult�t wirklich der gew�nschte Zweck erreicht wird. Art. 49. � 1. Die Zusammenarbeit zwischen den kirchlichen Fakult�ten ist zu f�rdern, sei es durch gegenseitige Einladung der Dozenten, sei es durch Bekanntgabe der eigenen wissenschaftlichen T�tigkeit, sei es durch gemeinsame Forschungen zum Wohl des Volkes Gottes. � 2. Ebenso ist die Zusammenarbeit mit anderen Fakult�ten, auch nichtkatholischen, zu f�rdern, wobei jedoch die eigene Identit�t sorgfaltig zu bewahren ist.
Theologische Fakult�t(Apost. Konst., Art. 66-74)
Art. 50. Die theologischen F�cher sollen so unterrichtet werden, da� ihr innerer Zusammenhang klar hervortritt und die verschiedenen Dimensionen, die der Lehre der Kirche wesenhaft zu eigen sind - es handelt sich hier vor allem um die biblische, patristische, historische, liturgische und pastorale Dimension -, ins rechte Licht ger�ckt werden. Dar�ber hinaus m�ssen die Studenten zu einem tiefen Verst�ndnis des Gegenstandes und gleichzeitig zu einer pers�nlichen Synthese sowie zur Kenntnis der Methoden wissenschaftlicher Forschung hingef�hrt werden, damit sie lernen, die Lehre der Kirche geb�hrend darzulegen. Art. 51. Die Pflichtf�cher sind:
1. im ersten Studienzyklus: a) Die f�r das Studium der Theologie erforderlichen philosophischen F�cher, also vor allem die systematische Philosophie in ihren wichtigsten Teilen und in ihrer historischen Entwicklung. b) Die theologischen F�cher, also: die Heilige Schrift: Einf�hrung und Exegese; die Fundamentaltheologie, unter Bezugnahme auf die Problematik des �kumenismus, der nichtchristlichen Religionen und des Atheismus;
die dogmatische Theologie;
die Moraltheologie und Spiritualitat;
die Pastoraltheologie;
die Liturgie;
die Kirchengeschichte, Patristik und Arch�ologie;
das Kirchenrecht.
c) Die Nebenf�cher, d. h. einige Zweige der Humanwissenschaften, die lateinische Sprache, die biblischen Sprachen, soweit sie f�r die nachfolgenden Studienzyklen erforderlich sind. 2. Im zweiten Studienzyklus: die zweckm��ig in Sektionen eingeteilten Spezialf�cher, mit den entsprechenden �bungen und Seminarien, einschlie�lich einer schriftlichen Arbeit.
3. Im dritten Studienzyklus: Die Statuten der Fakult�t sollen festlegen, ob besondere F�cher unterrichtet werden sollen und welche, mit den dazugeh�rigen �bungen und Seminarien. Art. 52. In den f�nf grundlegenden Studienjahren des ersten Zyklus ist gewissenhaft daf�r Sorge zu tragen, da� alle F�cher systematisch, ausf�hrlich mit eigener Methode unterrichtet werden, damit sie auf harmonische und wirksame Weise zu einer soliden, organischen und vollst�ndigen theologischen Bildung der Studenten beitragen und diese somit bef�higen, sowohl ihr Studium im zweiten Zyklus fortzusetzen als auch die ihnen �bertragenen kirchlichen Aufgaben gut zu erf�llen. Art. 53 Au�er den Examen oder gleichwertigen Pr�fungen in den einzelnen F�chern soll am Ende des ersten und des zweiten Studienzyklus ein den ganzen Wissensstoff umfassendes Examen oder eine gleichwertige Pr�fung stattfinden, durch die der Kandidat die Erlangung der in dem betreffenden Zyklus beabsichtigten vollst�ndigen und wissenschaftlichen Ausbildung unter Beweis zu stellen hat. Art. 54. Es obliegt der Fakult�t festzulegen, unter welchen Bedingungen Studenten, die ein sechsj�hriges philosophisch-theologisches Studium in einem Seminar oder an einer anderen anerkannten Hochschule absolviert haben, zum zweiten Zyklus zugelassen werden k�nnen, wobei sorgf�ltig auf die bereits vollzogenen Studien R�cksicht zu nehmen und, wenn n�tig, der Besuch besonderer Kurse und die Ablegung von Erg�nzungspr�fungen vorzuschreiben ist. II.
Kirchenrechtliche Fakult�t(Apost. Konst., Art. 75-78)
Art. 55. Es ist Aufgabe der Fakult�t f�r lateinisches oder orientalisches Kirchenrecht, die Geschichte und die Texte der kirchlichen Gesetzgebung sowie ihr Wesen und ihren inneren Zusammenhang wissenschaftlich darzulegen. Art. 56.
Die Pflichtf�cher sind:
im ersten Studienzyklus:
die Institutionen des kanonischen Rechtes im allgemeinen;
Elemente der Theologie (insbesondere der Ekklesiologie und der Sakramententheologie) und der Philosophie (insbesondere der Ethik und des Naturrechts), die ihrer Natur nach vor dem Studium des kanonischen Rechtes erforderlich sind; es ist vorteilhaft, wenn dar�ber hinaus auch die mit der Rechtswissenschaft in Verbindung stehenden Elemente der anthropologischen Wissenschaften bekannt sind.
Im zweiten Studienzyklus:
der Kodex des kanonischen Rechtes in allen seinen Teilen und die anderen kanonischen Gesetze;
die damit in Verbindung stehenden F�cher, d. h.: Rechtsphilosophie, �ffentliches Kirchenrecht, die Institutionen des r�mischen Rechtes, Elemente des b�rgerlichen Rechtes, Geschichte des kanonischen Rechtes, einschlie�lich einer schriftlichen Arbeit.
Im dritten Studienzyklus:
Die Statuten der Fakult�t sollen festlegen, welche besonderen F�cher, welche �bungen und Seminarien vorzuschreiben sind, je nach dem
Wesen der Fakult�t und den besonderen Erfordernissen der Studenten.
Art. 57. � 1. Wer die philosophisch-theologischen Studien in einem Seminar oder an einer anderen anerkannten Hochschule absolviert oder eine gen�gende Kenntnis der F�cher des ersten Zyklus nachweist, kann sofort zum zweiten Zyklus zugelassen werden. � 2. Wer bereits das Doktorat in b�rgerlichem Recht erlangt hat, kann die Studien nach Ermessen der Fakult�t abk�rzen, wobei jedoch die Verpflichtung zur Ablegung alter Examen, die zur Verleihung der akademischen Grade vorgeschrieben sind, bestehen bleibt. Art. 58. Au�er den Examen oder gleichwertigen Pr�fungen in den einzelnen F�chern soll am Ende des zweiten Studienzyklus ein den ganzen Wissensstoff umfassendes Examen oder eine gleichwertige Pr�fung stattfinden, durch die der Kandidat die Erlangung der in diesem Zyklus beabsichtigten vollst�ndigen und wissenschaftlichen Ausbildung unter Beweis zu stellen hat. III.
Philosophische Fakult�t(Apost. Konst., Art. 79-83)
Art. 59. � 1. Die Philosophie mu� so gelehrt werden, da� die Studenten im Lauf des grundlegenden Studienzyklus zu einem soliden und einheitlichen Gesamtbild des Lehrgeb�udes gelangen, die verschiedenen philosophischen Systeme pr�fen und beurteilen lernen und sich allm�hlich daran gew�hnen, selbst philosophisch zu denken. � 2. All das wird w�hrend des zur Spezialisierung bestimmten Studienzyklus weiter ausgebaut, und zwar mittels einer weiteren Vertiefung im Forschungsobjekt unter Zuhilfenahme eigentlich philosophischer Methoden. Art. 60. Die Pflichtf�cher sind: 1. im ersten Zyklus: a) Systematische Philosophie (nach einer allgemeinen Einf�hrung) mit ihren wichtigsten Teilgebieten: Erkenntnisphilosophie, Naturphilosophie, Philosophie des Menschen, Philosophie des Seins (einschlie�lich der nat�rlichen Theologie) und Moralphilosophie; b) Geschichte der Philosophie, vor allem der modernen, mit eingehender Pr�fung der besonders einflu�reichen Systeme; c) die Nebenf�cher, d. h. entsprechend ausgew�hlte Fragen aus den Human- und Naturwissenschaften. 2. Im zweiten Zyklus: Einige spezielle F�cher, die je nach den verschiedenen Spezialisierungen, einschlie�lich der �bungen und Seminare und einer schriftlichen Arbeit auf die verschiedenen Sektionen aufgeteilt werden. 3. Im dritten Zyklus: Die Statuten der Fakult�t sollen festlegen, ob und welche speziellen F�cher zu behandeln sind, einschlie�lich ihrer �bungen und Seminare. Art. 61. Au�er den Examen oder gleichwertigen Pr�fungen in den einzelnen F�chern soll am Ende des ersten und des zweiten Studienzyklus ein den ganzen Wissensstoff umfassendes Examen oder eine gleichwertige Pr�fung stattfinden, durch die der Kandidat die Erlangung der in dem betreffenden Zyklus beabsichtigten vollst�ndigen und wissenschaftlichen Ausbildung unter Beweis zu stellen hat. Art. 62. Es obliegt der Fakult�t festzulegen, unter welchen Bedingungen Studenten, die das zweij�hrige philosophische Studium regelm��ig in einem anerkannten Institut oder das vollst�ndige philosophisch-theologische Studium in einem Seminar absolviert haben, zum zweiten Zyklus zugelassen werden k�nnen, wobei sorgf�ltig auf die bereits vollzogenen Studien R�cksicht zu nehmen und, wenn n�tig, der Besuch besonderer Kurse und die Ablegung von Erg�nzungspr�fungen vorzuschreiben ist. IV.
Sonstige Fakult�ten(Apost. Konst., Art. 84-87)
Art. 63. Gem�� Art. 86 der Konstitution wird die Kongregation f�r das katholische Bildungswesen nach und nach besondere Normen f�r die anderen Fakult�ten erlassen, unter Ber�cksichtigung der Erfahrung, die solche Fakult�ten und Institute bereits gemacht haben. Art. 64. Inzwischen bietet Anhang II eine Liste der Gebiete oder Sektoren der kirchlichen Studien - abgesehen von Theologie, kanonischem Recht und Philosophie, die in den drei ersten Abschnitten des Zweiten Teiles der vorliegenden Verordnungen behandelt wurden - wie sie derzeit in der Kirche als Fakult�ten oder Institute �ad instar� oder Sektionen f�r die Spezialisierung eingeordnet sind und gelten. Diese Liste wird von der Kongregation entsprechend erg�nzt werden, wobei sie sowohl die besonderen Zielsetzungen dieser Sektoren als auch die wichtigsten F�cher, die dort Gegenstand der Lehre und Forschung bilden, aufzeigen wird. Seine Heiligkeit Papst Johannes Paul II. hat die vorliegenden Verordnungen ratifiziert, best�tigt und deren Ver�ffentlichung angeordnet, ungeachtet aller gegenteilig lautenden Vorschriften. Rom, am Sitz der Kongregation f�r das katholische Bildungswesen, am 29. April 1979, dem Tag des Ged�chtnisses der Katharina, Jungfrau und Kirchenlehrerin. Gabriel-Marie Kard. GARRONEPr�fekt
Antonio M. Javierre ORTASTitularerzbischof von MetaSekret�r
ANHANG IZu Art. 6 der "Verordnungen"Normen f�r die Abfassung der Statuten einer Universit�t oder Fakult�t
Unter Ber�cksichtigung alles dessen, was in der Apostolischen Konstitution und in den ihr beigef�gten Verordnungen enthalten ist - wobei Dinge die mehr ins einzelne gehen und leichter einer Ver�nderung unterliegen, den eigenen Gesch�ftsordnungen �berlassen bleiben sollen die Statuten einer Universit�t oder Fakult�t besonders die folgenden Punkte behandeln: Namen, Wesen und Zweck der Universit�t oder Fakult�t (mit einer kurzen Geschichte im Vorwort).
Leitung - Der Gro�kanzler; die akademischen Beh�rden sowohl als Einzelpersonen als auch kollegial, ihre genauen Aufgaben; Art und Weise ihrer Wahl sowie ihre Amtszeit; Art und Weise der Wahl der kollegialen Beh�rden oder der Mitglieder der Rate sowie ihre Amtszeit.
Lehrk�rper - Sein Mindestumfang in jeder einzelnen Fakult�t; in welche Kategorien sowohl die fest- wie die nicht festangestellten
Dozenten einzuteilen sind; welche Voraussetzungen sie erf�llen m�ssen; ihre Ernennung, Bef�rderung und Entlassung; ihre Pflichten und Rechte. Studenten - Die Voraussetzungen f�r ihre Inskription; ihre Pflichten und Rechte. Beamte und Angestellte - Ihre Pflichten und Rechte. Studienplan - Welche Studienordnung in jeder einzelnen Fakult�t gilt; welche Studienzyklen vorgesehen sind; welche F�cher unterrichtet werden: ihre Verbindlichkeit und Stundenzahl; welche Seminare und �bungen vorgesehen sind; welche Examen und Pr�fungen. Akademische Grade - Welche Grade an den einzelnen Fakult�ten verliehen werden und unter welchen Bedingungen. Lehrmittel - Die Bibliothek; wie ihre Erhaltung und Erweiterung vorgesehen ist; die anderen didaktischen Hilfsmittel und, wenn n�tig, die Laboratorien. Finanzielle Mittel - Das Verm�gen der Universit�t oder Fakult�t und seine Verwaltung; die Normen betreffs der Geh�lter f�r die akademischen Beh�rden, den Lehrk�rper und die Beamten sowie betreffs der Studiengeb�hren einschlie�lich der Studienbeihilfen. Beziehungen zu anderen Fakult�ten, Instituten usw.
ANHANG IIZu Art. 64 der "Verordnungen"Themenbereiche kirchlicher Studien gem�� ihrer gegenw�rtigen (im Jahr 1979)akademischen Einordnung und ihres rechtlichen Wertes in der Kirche
Zur Beachtung - Den einzelnen Studiensektoren, die hier in alphabetischer Reihenfolge angef�hrt werden, ist in Klammer die akademische Einordnung (der Fakult�t oder des Instituts �ad instar� oder einer Sektion der Spezialisierung) hinzugef�gt, der entsprechend sie derzeit zumindest an einigen kirchlichen Hochschulen vorzufinden sind. Nicht aufgez�hlt sind die theologischen, die kanonistischen und philosophischen Sektoren, f�r die auf die Artikel 51, 56, 60 der vorliegenden Verordnungen verwiesen wird. 1. Studium der Arabistik und Islamistik (Institut �ad instar�, Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen Fakult�t). 2. Studium der christlichen Arch�ologie (Institut �ad instar�). 3. Studium des Atheismus (Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen und/oder philosophischen Fakult�t). 4. Studium der Biblistik (Fakult�t f�r Biblistik, Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen Fakult�t). 5. Studium der Erziehungswissenschaften (erziehungswissenschaftliche Fakult�t). 6. Studium der Katechetik (Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen oder erziehungswissenschaftlichen Fakult�t). 7. Studium der Kirchengeschichte (Fakult�t f�r Kirchengeschichte, Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen Fakult�t). 8. Studium der Kirchenmusik (Institut �ad instar�, Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen Fakult�t). 9. Studium der Klassischen und christlichen Literatur (Fakult�t f�r christliche und klassische Literatur). 10. Studium der Liturgie (Fakult�t, Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen Fakult�t). 11. Studium der Mariologie (Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen Fakult�t). 12. Studium des Mittelalters (Institut �ad instar�, Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen oder kirchenrechtlichen oder philosophischen Fakult�t). 13. Studium der Missiologie (Fakult�t f�r Missiologie; Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen Fakult�t). 14. Studium der Moral (Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen Fakult�t).
15. Studium des �kumenismus (Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen Fakult�t). 16. Studium der Orientalistik (altorientalische Fakult�t, Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen oder philosophischen Fakult�t). 17. Studium der Ostkirchlichen Wissenschaften (ostkirchliche Fakult�t).
18. Studium der P�dagogik (p�dagogische Fakult�t, Sektion f�r Spezialisierung an der philosophischen oder erziehungswissenschaftlichen Fakult�t). 19. Studium der Pastoral (Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen Fakult�t). 20. Studium der Patristik (Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen Fakult�t). 21. Studium der Psychologie (Institut �ad instar�, Sektion f�r Spezialisierung an der philosophischen oder p�dagogischen oder erziehungswissenschaftlichen Fakult�t). 22. Studium der V ergleichenden Rechtswissenschaft in kanonisch-b�rgerlichem Recht (Fakult�t f�r vergleichende Rechtswissenschaft).
23. Studium der Religionen und des religi�sen Ph�nomens (Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen oder philosophischen Fakult�t). 24. Studium der Katholischen Religionswissenschaft (Hochschule f�r Religionswissenschaft).
25. Studium der Soziologie (Fakult�t f�r Spezialisierung an der erziehungswissenschaftlichen Fakult�t). 26. Studium der Spiritualit�t (Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen Fakult�t). 27. Studium der Theologie des Ordenslebens (Sektion f�r Spezialisierung an der theologischen Fakult�t).