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Timestamp: 2016-10-26 13:38:47
Document Index: 60125434

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'Art. 104', 'Art. 132', 'Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'BGE', 'Art. 82', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'Art. 27', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 27', 'Art. 8', 'Art. 16', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 88', 'Art. 88', 'Art. 134', 'Art. 152', 'Art. 135', 'BGE', 'Art. 152']

I 154/06 (11.09.2006)
Pr�sidentin Leuzinger, Bundesrichter Borella und Kernen; Gerichtsschreiberin Fleischanderl
B.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Pierre Heusser, Kernstrasse 8, 8004 Z�rich,
A.a Die 1977 geborene B.________ meldete sich am 27. Februar 1996 unter Hinweis auf die Folgen einer durchgemachten Kinderl�hmung (Gehfehler, kraftloses linkes Bein) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau sprach ihr in der Folge berufliche Massnahmen in Form einer erstmaligen beruflichen Ausbildung im kaufm�nnischen Bereich samt Taggeld zu. Nach Beendigung der vom 12. August 1996 bis 11. August 1998 dauernden B�rolehre holte die Verwaltung u.a. einen Bericht des Hausarztes Dr. med. M.________, Spezialarzt Chirurgie FMH, vom 2. November 1998 und eine Stellungnahme des IV-Stellenarztes Dr. med. W.________ vom 17. November 1998 ein. Gest�tzt darauf ermittelte sie einen Invalidit�tsgrad von 62 % und verf�gte am 21. M�rz 2000 die Ausrichtung einer halben Rente r�ckwirkend ab 1. August 1998.
A.b Ein anfangs 2001 eingeleitetes Revisionsverfahren, anl�sslich welchem u.a. Berichte des Dr. med. M.________ vom 9. M�rz 2001 sowie der Firma R.________ AG vom 17. April 2001, bei der die Versicherte vom 1. Februar 2000 bis 28. Februar 2001 halbtags als B�roangestellte t�tig gewesen war, beigezogen wurden, endete mit der Mitteilung vom 29. Juni 2001, wonach keine rentenbeeinflussende �nderung des Invalidit�tsgrades eingetreten sei und weiterhin Anspruch auf eine halbe Rente bestehe.
A.c Auf ein am 10. Dezember 2001 gestelltes Gesuch um Rentenerh�hung, in welchem B.________ darauf hinwies, dass sie ihre seit 1. M�rz 2001 im Umfang von 50 % ausge�bte B�rot�tigkeit in der Unternehmung I.________ AG zufolge Schwangerschaft sowie gesundheitlicher Beschwerden per 1. November 2001 auf 35 % reduzierte habe, trat die IV-Stelle, nach telefonischer R�ckfrage (vgl. Aktennotiz vom 12. M�rz 2002), mangels Glaubhaftmachung wesentlicher Ver�nderungen in den tats�chlichen Verh�ltnissen nicht ein (Verf�gung vom 19. M�rz 2002).
A.d Nachdem die Versicherte im Mai 2002 eine Tochter zur Welt gebracht hatte, sprach ihr die Verwaltung mit Verf�gung vom 18. Juli 2002 eine halbe Kinderrente zu ihrer Rente zu.
A.e Im September 2002 f�hrte die IV-Stelle abermals eine Revision von Amtes wegen durch, wobei sie u.a. Berichte der Arbeitgeberin, der I.________ AG vom 2. Oktober 2002 und des Dr. med. M.________ vom 23. Oktober 2002 einholte. Am 1. November 2002 informierte sie die Versicherte dar�ber, dass ihr weiterhin eine halbe Rente zustehe.
A.f Mitte Juni 2004 - B.________ hatte ihr Arbeitsverh�ltnis bei der Immoko Wohnbau AG zwischenzeitlich auf Ende September 2003 gek�ndigt und im Januar 2004 ein zweites Kind geboren (Zusprechung einer zweiten Kinderrente mit Verf�gung vom 14. April 2004) - erfolgte ein weiteres Revisionsverfahren, in dessen Rahmen die Verwaltung einen Bericht des Dr. med. M.________ vom 23. Juli 2004 und einen von der Versicherten ausgef�llten "Fragebogen zur Rentenabkl�rung betreffend Erwerbst�tigkeit/Haushalt" vom 4. August 2004 beizog sowie eine Abkl�rung der Verh�ltnisse vor Ort im Haushalt der Versicherten veranlasste (Bericht vom 15. November 2004 [samt Stellungnahme der IV-Abkl�rungsperson vom 8. Februar 2005]). Ausgehend von einer Aufteilung der Aufgabenbereiche Erwerbst�tigkeit/Haushalt ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung von 35 %/65 %, einer Arbeitsunf�higkeit von 50 %, einer Erwerbsunf�higkeit von 15,61 % und einer Einschr�nkung im Haushalt von 36 % ermittelte die IV-Stelle einen - gewichteten - Invalidit�tsgrad von 29 % ([0,35 x 15,61 %] + [0,65 x 36 %]); gest�tzt darauf verf�gte sie am 15. Dezember 2004 die Aufhebung der bisherigen halben Rente auf das Ende des der Verf�gungszustellung folgenden Monats. Daran hielt sie auf Einsprache hin, mit welcher vom 5. Januar 2005 datierte Best�tigungen des Lebenspartners des Versicherten, der Mutter sowie einer als Tagesmutter der Kinder fungierenden Nachbarin eingereicht wurden, fest (Einspracheentscheid vom 23. Februar 2005).
B.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihr ab 1. Januar 2004 eine Dreiviertelrente zuzusprechen; eventualiter sei sie unter Zuhilfenahme eines Dolmetschers zu befragen, wie viele Stellenprozente sie aktuell im Gesundheitsfall arbeiten und wie sie die Betreuung ihrer beiden Kinder regeln w�rde.
Mit Eingabe vom 20. M�rz 2006 ersucht B.________ um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung.
Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Nach Art. 132 Abs. 1 OG in der Fassung gem�ss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die �nderung des IVG (in Kraft seit 1. Juli 2006) kann das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen in Abweichung von den Art. 104 und 105 OG auch die Unangemessenheit der angefochtenen Verf�gung beurteilen und ist an die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts nicht gebunden. Gem�ss Art. 132 Abs. 2 OG gelten diese Abweichungen nicht, wenn der angefochtene Entscheid Leistungen der Invalidenversicherung betrifft. Nach Ziff. II lit. c des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 ist indessen auf die im Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens der �nderung beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht h�ngigen Beschwerden bisheriges Recht anwendbar. Da die hier zu beurteilende Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 1. Juli 2006 beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht h�ngig war, richtet sich dessen Kognition nach der bis Ende Juni 2006 g�ltigen Fassung von Art. 132 OG, welche dem neuen Abs. 1 entspricht (Urteil O. vom 14. Juli 2006, I 337/06, Erw. 1).
Streitig und zu pr�fen ist, ob im massgeblichen Zeitraum zwischen der Verf�gung vom 21. M�rz 2000 (Zusprechung einer halben Rente r�ckwirkend ab 1. August 1998) und dem Einspracheentscheid vom 23. Februar 2005 eine revisionsrechtlich bedeutsame �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen eingetreten ist, die eine Aufhebung der bisherigen Rente auf Ende Januar 2005 rechtfertigt. F�r die Bestimmung der zeitlichen Vergleichsbasis unbeachtlich sind demgegen�ber, da hinsichtlich des Invalidit�tsgrades lediglich den urspr�nglichen Verwaltungsakt best�tigend, die Mitteilungen vom 29. Juni 2001 und 1. November 2002 sowie die Verf�gung vom 19. M�rz 2002 (vgl. BGE 130 V 75 ff. Erw. 3.2.3, 109 V 265 Erw. 4).
3.1 Im vorinstanzlichen Entscheid wurden die f�r die Beurteilung massgeblichen Bestimmungen und Grunds�tze zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu erg�nzen ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG hinsichtlich der invalidenversicherungsrechtlichen Rentenrevision keine substanziellen �nderungen gegen�ber der bis zum 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen Normenlage brachte (BGE 130 V 349 ff. Erw. 3.5). Die zur altrechtlichen Regelung gem�ss Art. 41 IVG (aufgehoben durch Anhang Ziff. 8 des ATSG [SR 830.1]) ergangene Judikatur (z.B. BGE 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweis) bleibt deshalb grunds�tzlich anwendbar. Bei dieser Rechtslage kann, da materiellrechtlich ohne Belang, offen bleiben, ob die Revision einer Invalidenrente, �ber welche die Verwaltung nach dem 1. Januar 2003 zu befinden hat, dem ATSG untersteht, oder aber Art. 82 Abs. 1 ATSG, wonach materielle Bestimmungen dieses Gesetzes auf die bei seinem In-Kraft-Treten laufenden Leistungen (und festgesetzten Forderungen) nicht zur Anwendung gelangen, dem Wortlaut entsprechend, dahingehend auszulegen ist, dass am 1. Januar 2003 laufende Dauerleistungen nicht nach Art. 17 ATSG, sondern nach den altrechtlichen Grunds�tzen zu revidieren sind.
3.2 Beizuf�gen bleibt im Weiteren, dass, wie in BGE 130 V 348 f. Erw. 3.4 mit Hinweisen erkannt wurde, Art. 16 ATSG keine Modifizierung der bisherigen Judikatur zur Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten bewirkt hat, welche weiterhin nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 f. Erw. 2a und b). Ebenfalls nicht von einer �nderung betroffen sind die f�r die Festsetzung der Invalidit�t von Nichterwerbst�tigen im Sinne von Art. 5 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG (je in der vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003 in Kraft gestandenen Fassung), insbesondere im Haushalt besch�ftigten Versicherten, anzuwendende spezifische Methode des Bet�tigungsvergleichs (BGE 125 V 149 Erw. 2a, 104 V 136 Erw. 2a; AHI 1997 S. 291 Erw. 4a; vgl. auch BGE 128 V 31 Erw. 1; SVR 2005 IV Nr. 21 S. 82 f. Erw. 4 [Urteil M. vom 6. September 2004, I 249/04]) sowie die im Falle von teilerwerbst�tigen Versicherten beizuziehende gemischte Methode (BGE 130 V 393 [mit Hinweis auf BGE 125 V 146]; zur Weitergeltung der rechtsprechungsgem�ss f�r die Beurteilung der Statusfrage relevanten Kriterien: SVR 2005 IV Nr. 21 S. 83 Erw. 4.2 in fine [Urteil M. vom 6. September 2004, I 249/04, mit Hinweis u.a. auf BGE 117 V 194 ff. Erw. 3b]). Gleiches hat im �brigen f�r die im Rahmen der 4. IV-Revision auf 1. Januar 2004 eingetretenen Anpassungen in diesem Bereich zu gelten. Damit wurden einzig die bisherigen Art. 27 Abs. 1 (spezifische Methode des Bet�tigungsvergleichs) und Art. 27bis Abs. 1 IVV (gemischte Methode) aus Gr�nden der formalen Gleichbehandlung erwerbs-, teilerwerbs- und nicht erwerbst�tiger Personen grossmehrheitlich auf Gesetzesstufe gehoben und in die Art. 28 Abs. 2bis und 2ter IVG �berf�hrt (in Verbindung nunmehr mit Art. 27 und 27bis IVV sowie Art. 8 Abs. 3 und Art. 16 ATSG; SVR 2005 IV Nr. 21 S. 83 Erw. 4.1 [Urteil M. vom 6. September 2004, I 249/04]: spezifische Methode des Bet�tigungsvergleichs; BGE 130 V 394 f. Erw. 3.2 sowie Urteil E. vom 13. Dezember 2005, I 156/04, Erw. 5.3 in fine, je mit Hinweisen: gemischte Methode; zum Ganzen: Urteil M. vom 28. Februar 2005, I 380/04, Erw. 3.1 und 3.2, je mit Hinweisen).
4.1 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen, die geeignet ist, den Invalidit�tsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweis, 112 V 372 Erw. 2b und 390 Erw. 1b). Rechtsprechungsgem�ss ist die Invalidenrente nicht nur bei einer wesentlichen Ver�nderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich ver�ndert haben (BGE 130 V 349 f. Erw. 3.5, 117 V 199 Erw. 3b, 113 V 275 Erw. 1a mit Hinweisen). Ein Revisionsgrund ist ferner unter Umst�nden auch dann gegeben, wenn eine andere Art der Bemessung der Invalidit�t zur Anwendung gelangt (BGE 117 V 199 Erw. 3b mit Hinweis) oder eine Wandlung des Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 130 V 349 f. Erw. 3.5 mit Hinweisen).
4.2 Unbestrittenermassen hat sich die gesundheitliche Situation im massgeblichen Vergleichszeitraum insofern nicht ver�ndert, als die Beschwerdef�hrerin damals wie heute (d.h. bis zum rechtsprechungsgem�ss die zeitliche Grenze der gerichtlichen �berpr�fungsbefugnis bildenden Einspracheentscheid vom 23. Februar 2005 [BGE 130 V 446 Erw. 1.2 mit Hinweisen]) eine B�rot�tigkeit - und auch jede andere, leidensadaptierte Verrichtung - lediglich noch im Umfang von 50 % auszu�ben vermag (vgl. Berichte des Dr. med. M.________ vom 2. November 1998, 9. M�rz 2001, 23. Oktober 2002 und 23. Juli 2004, des Dr. med. W.________ vom 17. November 1998 sowie �ber die berufliche Eingliederung vom 24. August 1999). Der Umstand, dass die Versicherte gem�ss Bericht der Dres. med. D.________ und E._______ vom 13. April 2005 seit 12. Januar 2005 in ambulanter psychiatrischer Betreuung steht, wie auch der Hinweis in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, wonach die Beschwerdef�hrerin als Folge eines im Januar 2006 ver�bten Suizidversuchs in der psychiatrischen Klinik X.________ hospitalisiert werden musste, deuten zwar auf eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes hin. Diese Ver�nderung w�re jedoch mangels zeitlicher Relevanz f�r den vorliegenden Prozess allenfalls im Rahmen eines Revisionsverfahrens bzw. einer Neuanmeldung zu ber�cksichtigen (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis). Ebenfalls zu keinen Beanstandungen gef�hrt haben sodann die im kantonalen Entscheid f�r die Bestimmung der Erwerbsunf�higkeit mittels Einkommensvergleichs herangezogenen Vergleichseinkommen (Valideneinkommen f�r ein 100 %-Pensum: Fr. 62'550.-; Invalideneinkommen f�r ein 100 %-Pensum: Fr. 52'788.-). Es besteht weder auf Grund der Akten noch der Vorbringen der Parteien Anlass zu einer n�heren Pr�fung dieser Bemessungsfaktoren (BGE 125 V 417 oben).
Zu beurteilen ist jedoch, ob die Versicherte ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen immer noch als Vollerwerbst�tige zu qualifizieren w�re - wie der urspr�nglichen Rentenverf�gung vom 21. M�rz 2000 zugrunde gelegt - oder aber nurmehr einer Teilzeitbesch�ftigung nachgehen w�rde.
4.3 Nach ihrer zweij�hrigen, bis Mitte August 1998 dauernden B�rolehre war die Beschwerdef�hrerin zun�chst arbeitslos gemeldet und von Juli bis Dezember 1999 in ein Besch�ftigungsprogramm integriert, bis sie am 1. Februar 2000 eine 50 %-Anstellung als B�romitarbeiterin bei der Firma R.________ AG antrat. Zufolge des langen Arbeitsweges sowie gesundheitlicher Probleme gab sie diese T�tigkeit Ende Februar 2001 auf und begann per 1. M�rz 2001 eine Besch�ftigung als kaufm�nnische Sachbearbeiterin bei der Unternehmung I.________ AG. Das anf�ngliche Pensum von 50 % reduzierte sie w�hrend ihrer ersten Schwangerschaft ab 1. November 2001 auf 35 %, welches sie auch nach der Geburt ihrer Tochter im Mai 2002 beibehielt. Mit ihrer zweiten Tochter schwanger, k�ndigte sie das Arbeitsverh�ltnis auf Ende September 2003. Seither geht sie keiner Erwerbst�tigkeit mehr nach.
4.3.1 Einer Aktennotiz vom 12. M�rz 2002 ist zu entnehmen, dass die Beschwerdef�hrerin die Pensumsreduktion auf 35 % prim�r auf Grund ihrer Schwangerschaft - und der damit verbundenen gesundheitlichen Probleme - vorgenommen hat. Nach der Geburt wolle sie wieder im gleichen Rahmen arbeiten ("Also keine Reduktion aufgrund der Kinderbetreuung, dies sei f�r sie klar."). Auf die Frage, weshalb sie ihre letzte Arbeitsstelle aufgegeben habe, gab die Versicherte im "Fragebogen zur Rentenabkl�rung betreffend Erwerbst�tigkeit/Haushalt" vom 4. August 2004 sowohl gesundheitliche wie pers�nliche/famili�re Gr�nde (Geburt des zweiten Kindes im Januar 2004) an. Die aktuelle Aus�bung einer ausserh�uslichen Erwerbst�tigkeit verneinte sie auch f�r den Gesundheitsfall ausdr�cklich. Im Abkl�rungsbericht Haushalt vom 15. November 2004 wurde demgegen�ber vermerkt, die Beschwerdef�hrerin w�rde ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen weiterhin im Umfang von 35 % ausw�rts arbeiten. Zur Betreuungssituation befragt, gab die Versicherte an, dass beide Kinder regelm�ssig von einer Tagesmutter versorgt w�rden und auch ihr Lebenspartner viele Betreuungsaufgaben �bernehme. In ihrer Stellungnahme vom 8. Februar 2005 bekr�ftigte die IV-Abkl�rungsperson, dass im Rahmen der Haushaltsabkl�rungen keine Verst�ndigungsschwierigkeiten bestanden h�tten. Die Frage, ob sie weiterhin im gleichen Pensum wie mit einem Kind arbeiten w�rde, habe die Versicherte klar bejaht. Mit im Rahmen des Einspracheverfahrens eingereichten Schreiben vom 5. Januar 2005 best�tigten die Mutter der Beschwerdef�hrerin, deren Lebenspartner sowie die Tagesmutter, dass die Versicherte ohne Behinderung zu 100 % erwerbst�tig w�re.
4.3.2 Angesichts der Biographie der Beschwerdef�hrerin - teilzeitliche Erwerbst�tigkeit trotz gesundheitlicher Beschwerden und einem Kind (vgl. auch Aktennotiz vom 12. M�rz 2002) - erscheint die im Fragebogen vom 4. August 2004 festgehaltene Aussage, wonach ohne Behinderung keine ausserh�usliche Besch�ftigung verrichtet w�rde, als wenig wahrscheinlich und deutlich von der aktuellen (�berforderungs-)Situation (gesundheitliche Problematik, Kleinkinderbetreuung etc.) gepr�gt. Mit Vorinstanz und Beschwerdegegnerin ist diese hypothetische Variante somit nicht als �berzeugendste zu werten. Was die im Abkl�rungsbericht Haushalt vom 15. November 2004 wiedergegebene Feststellung einer im Gesundheitsfall zu 35 % ausge�bten Erwerbst�tigkeit anbelangt, hat das kantonale Gericht zutreffend erkannt, dass namentlich in Anbetracht der erg�nzenden Ausf�hrungen der IV-Abkl�rungsperson vom 8. Februar 2005 eine diesbez�glich m�glicherweise missverst�ndliche Fragestellung jedenfalls nicht auszuschliessen ist, zumal die "Beibehaltung" des bisherigen, bereits als kranke Person innegehabten Arbeitspensums - auch wenn die zus�tzliche Betreuung eines zweiten Kindes ins Gewicht f�llt - bei voller Gesundheit nicht ohne weiteres einleuchtet. Demgegen�ber bereitet es indessen auch M�he, der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Betrachtungsweise einer im Gesundheitsfall zu 100 % ausge�bten Erwerbst�tigkeit zu folgen. Obgleich die Beschwerdef�hrerin w�hrend des ganzen, vorliegend zu beurteilenden Zeitraums unbestrittenermassen aus gesundheitlicher Sicht in der Lage war, eine geeignete T�tigkeit im Ausmass von 50 % zu verrichten, hat sie ihr bisheriges 50 %-Pensum ab November 2001 auf 35 % reduziert und per Ende September 2003 vollst�ndig aufgegeben. Beide Schritte waren in engem Zusammenhang mit den beiden, in die Geburten ihrer T�chter im Mai 2002 und im Januar 2004 m�ndenden Schwangerschaften sowie der anschliessenden Mutterschaft erfolgt. Dieser Umstand wie auch die Tatsache, dass die Versicherte gem�ss eigenen - glaubhaften - Aussagen mit ihrer Mutter, der bereits im Einsatz stehenden Tagesmutter sowie dem Lebenspartner �ber ausreichende Betreuungsm�glichkeiten f�r ihre Kinder verf�gte, welche sie aber nicht f�r eine - ihr zumutbare - ausw�rtige Besch�ftigung nutzte, legen den Schluss nahe, dass auch ohne Behinderung kein Vollpensum ausge�bt w�rde. An diesem Ergebnis nichts zu �ndern verm�gen insbesondere die von der Beschwerdef�hrerin aufgelegten "Best�tigungen" direkt involvierter Personen vom 5. Januar 2005, erscheinen diese doch, namentlich vor dem Hintergrund der genannten objektiven Faktoren, als Gef�lligkeitshandlungen. Eine neuerliche Befragung der Versicherten zu diesem Punkt unter Beizug einer Dolmetscherin er�brigt sich sodann ebenfalls, da bez�glich der sich daraus ergebenden Beantwortung von vornherein keine Zweifel bestehen d�rften und eine im hier interessierenden Kontext relevante Begr�ndung daf�r, weshalb die noch vorhandene Restarbeitsf�higkeit nicht verwertet wird, nicht ersichtlich ist. Auf Grund der Gegebenheiten, insbesondere des im Zuge der Mutterschaft sukzessiven Abbaus des bisherigen Besch�ftigungsgrades von 50 %, ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die Versicherte f�r die Betreuung von Kindern und Haushalt einen Zeitaufwand in mindestens diesem Umfang ben�tigt, weshalb der hypothetische Anteil der Erwerbst�tigkeit am gesamten Aufgabenbereich ohne gesundheitliche Einschr�nkungen auf 50 % festzulegen ist. Dabei handelt es sich, worauf bereits das kantonale Gericht hingewiesen hat, um einen Maximalwert. Dem Umstand schliesslich, dass die IV-Stelle nach der Geburt des ersten Kindes weiterhin von einer im Gesundheitsfall vollzeitig ausge�bten Erwerbst�tigkeit ausgegangen ist, kommt, wie im vorinstanzlichen Entscheid einl�sslich dargelegt wurde, in Bezug auf die vorliegende Streitsache keine pr�judizielle Wirkung zu. Es erscheint im Gegenteil f�r den hier zu beurteilenden Streitfall mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit belegt, dass die Beschwerdef�hrerin auch nach der Geburt ihres ersten Kindes ihr bisheriges Arbeitspensum vorderhand beibehalten, dieses aber nach der Niederkunft mit dem zweiten Kind um die H�lfte reduziert h�tte. So hat die Versicherte denn auch tats�chlich ihr angestammtes 50 %-Pensum w�hrend der ersten Schwangerschaft bloss um 15 % vermindert und ihr Arbeitsverh�ltnis erst mit Blick auf die Geburt des zweiten Kindes aufgel�st, d.h. um nochmals 35 % reduziert.
5.1 Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsunf�higkeit und der massgeblichen Aufteilung der Aufgabenbereiche im Gesundheitsfall ergibt sich f�r den erwerblichen Anteil angesichts von im �brigen unbestrittenen Vergleichseinkommen (vgl. Erw. 4.2 hievor; Valideneinkommen bei einem 50 %-Pensum: Fr. 31'275.-; Invalideneinkommen bei einem 50 %-Pensum: Fr. 26'394.-) eine Erwerbsunf�higkeit von 15,61 %.
5.2 Die Behinderung im Haushalt bel�uft sich gem�ss Abkl�rungsbericht vom 15. November 2004 auf 36 %. Es sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, dass dieser Wert nicht den tats�chlichen Gegebenheiten entspricht.
Aus der Gewichtung der beiden Prozents�tze resultiert ein Invalidit�tsgrad von 26 % ([0,5 x 15,61 %] + [0,5 x 36 %]; zu den Rundungsregeln: vgl. BGE 130 V 121), sodass sich die auf den 1. August 1998 zugesprochene halbe Invalidenrente nicht l�nger aufrechterhalten l�sst. Sie wurde daher - gest�tzt auf Art. 88a Abs. 1 in Verbindung mit Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV - zu Recht auf das Ende des der Zustellung der Revisionsverf�gung vom 15. Dezember 2004 folgenden Monats aufgehoben.
Im vorliegenden Verfahren geht es um Versicherungsleistungen, sodass gem�ss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben sind. Die unentgeltliche Verbeist�ndung kann hingegen gew�hrt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG), da die Bed�rftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Dr. iur. Pierre Heusser, Z�rich, f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen zugestellt.