Source: https://gesetze-in-app.de/ZPO/138
Timestamp: 2019-09-19 04:54:28
Document Index: 256579147

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', '§ 138', '§ 138', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 531', '§ 138', 'BGH', '§ 531', 'BGH', '§ 138', '§ 138', 'BGH', '§138', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138', '§ 626', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 138', '§ 138', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 387', '§ 138', '§ 611', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138', '§ 138', '§ 138', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 284', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 284', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 284', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 284', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 284', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 284', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 284', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 284', 'BGH', '§ 138', '§ 138', '§ 626', 'BGH', '§ 626', '§ 626', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 323', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', '§ 12', '§ 12', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138', '§ 23', '§ 23', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', '§ 286', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', 'BGH', '§ 138', 'BGH', '§ 138']

BGH, URTEIL vom 3.8.2016, Az. IV ZR 41/14 Anderenfalls tritt die Geständniswirkung des § 138 Abs.3 ZPO ein (BGH, Urteil vom 12. November 2015 - I ZR 167/14, GRUR 2016, 836 Rn. 124 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.8.2016, Az. IX ZR 117/03 Erst die Beklagten stützten sich in der Klageerwiderung auf die Öffnungsklausel, allerdings ohne zugleich - wie es ihren Pflichten gemäß § 138 Abs. 1 ZPO entsprochen hätte (vgl. BGH, Urteil vom 13. März 1959 - 4 StR 14/59, MDR 1959, 589; Zöller/Greger, ZPO, 31. Aufl., § 138 Rn. 3) - das Verfehlen des Quorums vorzutragen.
BGH, URTEIL vom 2.5.2016, Az. VI ZR 559/14 16	Solche	Fehler zeigt die Revision nicht auf.Soweit sie meint, den Ent- scheidungsgründen sei nicht zu entnehmen, dass das Berufungsgericht mit einem für das praktische Leben brauchbaren Grad von Gewissheit, der Zweifeln Einhalt gebietet, ohne sie völlig auszuschließen (vgl. BGH, Urteil vom 14. April 1999 - IV ZR 181/98, NJW-RR 1999, 1184 unter II 2 a), zu der Überzeugung gelangt sei, dass die Beklagte eine Handlung begangen habe, auf der die festgestellte Eigentumsverletzung beruhe, verkennt sie, dass das Berufungsgericht (lediglich) greifbare Anhaltspunkte für die Behauptung der Klägerin für erwiesen erachtet und die Verletzungshandlung wegen des nicht ausreichenden Vortrags der Beklagten im Rahmen der sekundären Darlegungslast als zugestanden angesehen hat, § 138 Abs. 2 und 3 ZPO.
OLG München, vom 3.2.2016, Az. 15 U 2341/15 68 Sie haben damit ihrer sekundären Darlegungslast nicht genügt, mit der Folge, dass der Vortrag der Klagepartei, die eine derartige Gestaltung des Internetauftritts schon zur Zeit des Vertragsschlusses behauptet, gemäß § 138 Abs.3 ZPO als zugestanden anzusehen ist (BGH, Urt. v. 15.01.2015 - I ZR 88/14, NJW 2015, 2339, Rn. 30).
BGH, URTEIL vom 2.2.2016, Az. VI ZR 34/15 last nach § 138 Abs.3 ZPO als zugestanden zu bewerten (vgl. nur Senatsurteil vom 22. April 2008 - VI ZR 83/07, BGHZ 176, 175 Rn. 23).
BGH, URTEIL vom 4.10.2015, Az. I ZR 167/14 Prozessuale Folge ist eine sekundäre Darlegungslast des Beklagten, deren Nichterfüllung die Unwirksamkeit des einfachen Bestreitens und die Geständniswirkung des § 138 Abs.3 ZPO nach sich zieht (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteil vom 4. Dezember 2008 -1 ZR 3/06, GRUR 2009, 871 Rn. 27 = WRP 2009, 967 - Ohrclips; Urteil vom 19. Februar 2014 -1 ZR 230/12, GRUR 2014, 578 Rn. 14 = WRP 2014, 697 - Umweltengel für Tragetasche).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2015, Az. IV ZR 127/14 Hierbei handelt es sich zwar nicht um einen Anwendungsfall des vom Berufungsgericht angeführten § 138 Abs.4 ZPO, weil diese Norm die Erklärungspflicht der nicht beweisbelasteten Partei betrifft (BGH, Urteil vom 2. Juli 2009 - Ill ZR 333/08, NJW-RR 2009,1666 Rn. 14 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2015, Az. IV ZR 127/14 -8- gemäß § 138 Abs. 2 ZPO ausreicht oder ob ein substantiiertes Bestreiten erforderlich ist, hängt somit von dem Vortrag der Gegenseite ab (BGH, Urteil vom 4. April 2014 - V ZR 275/12, BGHZ 200, 350 Rn. 11 m.w.N.; st. Rspr.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2015, Az. IV ZR 34/14 Hierbei handelt es sich zwar nicht um einen Anwendungsfall des vom Berufungsgericht angeführten § 138 Abs.4 ZPO, weil diese Norm die Erklärungspflicht der nicht beweisbelasteten Partei betrifft (BGH, Urteil vom 2. Juli 2009 - Ill ZR 333/08, NJW-RR 2009, 1666 Rn. 14 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2015, Az. IV ZR 34/14 Ob ein einfaches Bestreiten als Erklärung gemäß § 138 Abs. 2 ZPO ausreicht oder ob ein substantiiertes Bestreiten erforderlich ist, hängt somit von dem Vortrag der Gegenseite ab (BGH, Urteil vom 4. April 2014 - V ZR 275/12, BGHZ 200, 350 Rn. 11 m.w.N.; st. Rspr.).
BGH, URTEIL vom 4.3.2015, Az. IX ZR 1/13 Im Rahmen des § 138 Abs.4 ZPO ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anerkannt, dass eine Partei auf die Kenntnisse ihres früheren gesetzlichen Vertreters nicht verwiesen werden kann (BGH, Urteil vom 9. Juli 1987 - III ZR 229/85, WM 1987, 1125, 1126), weil das Wissen ihr durch das Ausscheiden des Organmitglieds gleichsam verloren gegangen ist (Wieczorek/Schütze/Gerken, ZPO, 4. Aufl., § 138 Rn. 43).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2015, Az. IX ZR 195/14 können für einen Klageantrag, sofern nicht eine bewusste Verletzung der Wahrheitspflicht (§ 138 Abs. 1 ZPO) gegeben ist, in tatsächlicher Hinsicht widersprechende Begründungen gegeben werden, wenn das Verhältnis dieser Begründungen zueinander klargestellt ist, sie also nicht als ein einheitliches Vorbringen geltend gemacht werden (BGH, Urteil vom 25. Januar 1956 - VZR 190/54, BGHZ 19, 387, 390; vom 20. Mai 1987 - VIII ZR 282/86, NJW-RR 1987, 1318; vom 19. Juni 1995 - II ZR 255/93, NJW 1995, 2843, 2845 f; Saenger/ Wöstmann, ZPO, 6. Aufl., § 138 Rn. 2; Musielak/Stadler, ZPO, 11. Aufl., § 138 Rn. 2; MünchKomm-ZPO/Wagner, 4. Aufl., § 138 Rn. 12).
OLG Bamberg, Urteil vom 2.2.2015, Az. 8 U 31/14 Nach der Rechtsprechung trifft insoweit die nicht beweisbelastete Partei eine Informationspflicht, welche jedoch nicht zu hoch angesetzt werden darf, weil die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs der Vorschrift des § 138 Abs.4 ZPO im Hinblick auf die Informationspflicht ohnehin einen über ihren Wortlaut hinausgehenden Regelungsgehalt beigemessen hat (BGH NJW 1999, 453 Rn. 16).
BGH, URTEIL vom 4.10.2014, Az. I-ZR 91/13 17	(1)	Ein neues Verteidigungsmittel im Sinne des § 531 Abs. 2 ZPO kann in einem erstmaligen substantiierten Vorbringen des Beklagten nach § 138 Abs. 2 ZPO zu einem Vortrag des Klägers liegen (vgl. BGH, Urteil vom 8. Juni 2004 - VI ZR 230/03, NJW 2004, 2828, 2830; Wieczorek/Schütze/Gerken, ZPO, 4. Aufl., § 531 Rn. 2).
BGH, Urteil vom 2.0.2014, Az. XI ZR 424/12 Zwar ist die bloße Erklärung mit Nichtwissen zu dem Zugang eines Schreibens nach § 138 Abs.4 ZPO unzulässig (BVerfG, NJW 1992, 2217; Leipold in Stein/Jonas, ZPO, 22. Aufl., § 138 Rn. 47 mit Fn.110; Brause, NJW 1989, 2520).
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2013, Az. XI ZR 210/12 trag einer sekundär darlegungspflichtigen Partei (dazu sogleich unter 111.1) nicht als Geständnis im Sinne des §138 Abs.3 ZPO wertet (offen BVerfG, NJW 1994, 848, 849).
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2013, Az. XI ZR 210/12 20	Umstände,	die	es	der Klägerin ausnahmsweise erlaubten, sich auf § 138 Abs.4 ZPO zu berufen (vgl. Senatsurteil vom 30. Januar 2001 -XI ZR 183/00, WM 2001, 621, 622 f.; BGH, Urteil vom 10. Oktober 1994 - II ZR 95/93, WM 1994, 2192, 2194), hat das Berufungsgericht nicht festgestellt.
ArbG Hagen, Urteil vom 3.4.2012, Az. 3 Ca 2597/11 Allerdings hat hierzu der Arbeitnehmer seinerseits nach § 138 Abs. 2 ZPO substantiiert vorzutragen (BAG NZA 2004, 564 ff. a. a. O.; KR/Fischermeier, § 626 BGB, Rdnr. 382).
LG Bamberg, Urteil vom 2.11.2011, Az. 1 O 180/11 Ein Bestreiten mit Nichtwissen ist, wie nicht zuletzt aus der Wahrheitspflicht der Parteien folgt, nur dann zulässig, wenn der Erklärende tatsächlich keine Kenntnis hat, wobei dem Kläger insoweit zuzugestehen ist, dass dies auch dann der Fall sein kann, wenn der Erklärende den in Rede stehenden Vorgang vergessen hat (vgl. BGH NJW-RR 2002, 612; Zöller, 29. Aufl., Randnr. 13 zu § 138 ZPO).
BGH, URTEIL vom 5.0.2011, Az. V ZR 147/10 33	Da	die	Klägerin	für	die	der	Rentenberechnung	zugrunde	zu	legenden Umstände darlegungsund beweispflichtig ist (vgl. Senat, Urteil vom 4. April 1986 -V ZR 17/85, BGHZ 97, 292, 298), zu der maßgeblichen Bemessungsgrundlage aber nichts vorgetragen hatte, genügte das einfache Bestreiten der Angabe einer Rentenhöhe seitens der Klägerin durch die Beklagten der in § 138 Abs. 2 ZPO bestimmten verfahrensrechtlichen Pflicht, sich zu dem Vorbringen des Gegners zu erklären (vgl. BGH, Urteil vom 11. Juli 1995 - X ZR 42/93, NJW1995, 3311, 3312).
ArbG Düsseldorf, Urteil vom 4.10.2010, Az. 6 Ca 4830/10 Es reicht die Wiedergabe von Umständen, aus denen sich die gesetzlichen Voraussetzungen der begehrten Rechtsfolge ergeben (BAG v. 20.11.2003 - 8 AZR 580/02 - NZA 2004, 489; BGH v. 12.6.2008 - V ZR 223/07 - BauR 2008, 1498; BGH v. 4.7.2000 - VI ZR 236/99 - NJW 2000, 3286; Zöller/Greger, § 138 ZPO Rdnr.8).
ArbG Düsseldorf, Urteil vom 4.10.2010, Az. 6 Ca 4830/10 Pauschales Bestreiten genügt dann nicht und führt zur Geständnisfiktion des § 138 Abs.3 ZPO (BAG v. 20.11.2003 - 8 AZR 580/02 - NZA 2004, 489).
BGH, URTEIL vom 4.8.2010, Az. IX ZR 177/07 Damit hat sie der Informationspflicht, die § 138 Abs.4 ZPO jeder Prozesspartei auferlegt (vgl. hierzu BGHZ 109, 205, 209 f; BGH, Urt. v. 10. Oktober 1994 - IIZR 95/93, NJW 1995, 130, 131; Prütting in Prüt-ting/Gehrlein, ZPO 2. Aufl. § 138 Rn. 18), nicht genügt.
BGH, URTEIL vom 3.8.2010, Az. XII ZR 41/09 Darauf, dass das einfache Bestreiten einer Fälschung seitens des Klägers nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur sekundären Darlegungslast bei dem Nachweis einer negativen Tatsache (vgl. etwa BGH Urteil vom 11. Oktober 2008 - IX ZR 105/06 - FamRZ 2008, 144 Rn. 12 mwN) unzureichend war mit der Folge, dass die Behauptung des Beklagten gemäß § 138 Abs.3 ZPO auch als zugestanden gilt, kommt es deshalb schon nicht mehr an.
BGH, URTEIL vom 4.3.2010, Az. I ZR 3/09 Im Rahmen von § 138 Abs.4 ZPO sind vielmehr solche Vorgänge im eigenen Geschäftsund Verantwortungsbereich der Partei den eigenen Handlungen und Wahrnehmungen gleichgestellt, hinsichtlich deren sich die Partei in zu demutbarer Weise die notwendigen Informationen verschaffen kann (vgl. BGH, Urteil vom 15. November 1989 - VIII ZR 46/89, BGHZ 109, 205, 209 f.; Zöller/Greger, ZPO, 28. Aufl., § 138 Rn. 16 mwN).
BGH, URTEIL vom 3.2.2010, Az. I ZR 34/08 Das Bestreiten des Beklagten mit Nichtwissen war jedoch gemäß § 138 Abs.4 ZPO unzulässig, weil der Vertragsschluss mit der Klägerin eine eigene Handlung des Beklagten betraf (vgl. BGH, Urt. v. 19.4.2001 -1 ZR 238/98, GRUR 2002, 190, 191 = WRP 2001, 1328 - DIE PROFIS, m.w.N.).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 1.9.2009, Az. 16 Sa 501/09 Wegen der unterschiedlichen Rechtsqualität handelt es sich, obgleich es sich in beiden Fällen um Geldschulden handelt, nicht um gleichartige Forderungen im Sinne von § 387 BGB (BAG v. 15.03.2005 - 9 AZR 502/03 - NZA 2005, 683; BAG v. 22.03.2000 - 4 AZR 120/99 - Juris; LAG Schleswig-Holstein v. 21.01.2009 - 3 Sa 317/08 - Juris; LAG Köln v. 18.02.2008 - 14 Sa1029/07 - LAGE § 138 ZPO 2002 Nr. 1; ErfK/Preis, 9. Aufl. § 611 BGB Rz. 450).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2009, Az. III ZR 110/08 Wie konkret die jeweiligen unter Beweis gestellten Tatsachenbehauptungen sein müssen, muss unter Berücksichtigung der Wahrheits- und Vollständigkeitspflicht (§ 138 Abs. 1 ZPO) anhand der Umstände des Einzelfalls beurteilt werden (BGH, Urteil vom 1. Dezember 1993 - VIII ZR 243/92 - NJW-RR 1994, 377, 378).
ArbG Duisburg, Urteil vom 1.1.2009, Az. 3 Ca 1986/08 Die Tatsache ist dann zwar nicht zugestanden, doch greift die Geständnisfiktion des § 138 Abs.3 ZPO ein (BGH NJW 1974, 1822; BGH NJW 1983, 687, 688).
BGH, URTEIL vom 2.11.2008, Az. VI ZR 219/06 13	b)	Zwar hat das Berufungsgericht - insoweit von der Revision nicht bean- standet - die angegriffene Äußerung als unwahr behandelt, weil die Beklagte auf das Bestreiten der Klägerinnen hin ihrer erweiterten Darlegungslast, Belegtatsachen für ihre Behauptung anzugeben, nicht nachgekommen sei (§ 138 Abs.3 ZPO; vgl. Senat, Urteil vom 22. April 2008 - VI ZR 83/07 - aaO, 972; BVerfG, NJW-RR 2000, 1209, 1210).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2008, Az. XII ZB 11/06 1 Nr. 3202 Eine durch außergerichtliche Verhandlungen entstandene Terminsgebühr kann im Kostenfestsetzungsverfahren in Ansatz gebracht werden, wenn die tat-bestandlichen Voraussetzungen des Gebührentatbestandes gemäß §138 Abs.3 ZPO als unstreitig anzusehen sind (im Anschluss an BGH Beschlüsse vom 20. November 2006 - II ZB 6/06 - NJW-RR 2007, 286 und vom 14. Dezember 2006 - V ZB 11/06 - NJW-RR 2007, 787).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2008, Az. XII ZB 11/06 Ebenso ist zu entscheiden, wenn der Gegner sich zu dem den Gebührentatbestand begründenden, ihm zur Stellungnahme überreichten Vortrag nicht erklärt und dieser daher gemäß § 138 Abs.3 ZPO als unstreitig anzusehen ist (BGH Beschluss vom 14. Dezember 2006 - V ZB 11/06 - NJW-RR 2007, 787).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2008, Az. IX ZR 155/05 Die von der Beschwerde in diesem Zusammenhang bezeichneten Rechtsfragen und Rechtssätze sind nicht entscheidungserheblich; sie sind überdies, was die Auslegung von § 138 ZPO anbetrifft, im Grundsatz geklärt (vgl. BGHZ 100, 190, 195 f; 109, 47, 54 f).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2007, Az. IV ZR 19/06 Wie konkret die Tatsachenbehauptungen sein müssen, ist unter Berücksichtigung der Wahrheits- und Vollständigkeitspflicht (§ 138 Abs. 1 ZPO) anhand der Umstände des Einzelfalles, insbesondere im Hinblick auf die Einlassung des Gegners, zu beurteilen (st. Rspr., vgl. BGH, Urteile vom 21. Januar 1999 -VII ZR 398/97 - NJW 1999, 1859 unter II 2 a; vom 15. Januar
LG Krefeld, Urteil vom 5.11.2006, Az. 5 O 491/04 Vielmehr war der Beklagte verpflichtet vorzutragen, wer, wenn nicht er, die streitgegenständliche Überweisung getätigt hat: Nach § 138 Abs. 2 ZPO obliegt dem Prozessgegner nämlich eine gestufte Erklärungslast, die in ihrem Bestehen und ihrem Umfang davon abhängig ist, wie die darlegungspflichtige Partei vorgetragen hat (BGH, NJW 1999, 1404, 1405; NJW-RR 1996, 1211).
LAG Köln, Urteil vom 3.5.2006, Az. 3 Sa 1655/05 Ein pauschales Betreiten genügt dann nicht, sondern hat die Geständnisfiktion des § 138 Abs.3 ZPO zur Folge (BAG, Urt. vom 20.11.2003, NZA 2004, 489, 491f.;MünchKomm-Peters, ZPO, § 138 Rz. 19).
LG Siegen, Urteil vom 5.4.2006, Az. 2 O 324/05 Folge einer Nichterfüllung der sekundären Behauptungslast ist, dass die Behauptung des primär Darlegungspflichtigen als zugestanden i.S.d.§ 138 Abs.3 ZPO gilt, wenn sie nicht substanziiert bestritten wird (vgl. z.B. BGH NJW 1999, 579).
AG Kerpen, Urteil vom 3.4.2006, Az. 20 C 579/05 24Dabei kann dahinstehen, ob das Bestreiten der Beklagten hinsichtlich der einzelnen Buchungen und Vorgänge (nur) mit Nichtwissen i.S.d.§ 138 Abs.4 ZPO überhaupt für sich genommen rechtlich ausreichend ist, weil dies bei einem 'Vergessen' von selbst wahrgenommenen Vorgängen nur in engen Grenzen möglich ist (vgl. BGH, NJW-RR 2002, 612, 613; Zöller/Greger, a.a.O., § 138 Rn. 13 f.).
LG Siegen, vom 5.1.2006, Az. 2 O 604/04 Folge einer Nichterfüllung der sekundären Behauptungslast ist, dass die Behauptung des primär Darlegungspflichtigen als zugestanden i.S.d.§ 138 Abs.3 ZPO gilt, wenn sie nicht substanziiert bestritten wird (vgl. z.B. BGH NJW 1999, 579).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2005, Az. IX ZR 146/04 Es hat das Vorbringen des Beklagten zu dem (Nicht-)Zustandekommen eines Anwaltsvertrages hinsichtlich des Rechtsstreits LG Köln 8 0 417/97 und hinsichtlich des Gegenstandswertes gewürdigt, aber für unzureichend gehalten (§ 138 Abs. 2 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2005, Az. VII ZB 16/05 Die Vorschrift des § 138 Abs.3 ZPO kommt daher nicht zu dem Tragen (BGH, Beschluß vom 5. Juli 2005 -VIIZB 23/05, zur Veröffentlichung bestimmt).
AG Düsseldorf, Urteil vom 4.3.2005, Az. ger zu 1/3 Der nur unsubstantiierte Vortrag des Klägers führt dazu, dass das Vorbringen der Beklagten betreffend die Verletzung seiner Hinweis- und Beratungspflichten als zugestanden anzusehen ist (§ 138 Abs.3 ZPO; vgl. BGH NJW 1996, 2571).
BGH, URTEIL vom 3.2.2005, Az. VIII ZR 57/04 Der Mieter sei jedoch verpflichtet (§ 138 Abs. 1 ZPO) und in der Regel auch in der Lage, anhand der gegebenen Anhaltspunkte den Mindestbetrag der tatsächlich angefallenen Nebenkosten zu schätzen und vorzutragen; Sache des Vermieters sei es sodann, sich durch Vorlage der geschuldeten Nebenkostenabrechnungen gegen das Vorbringen des Mieters zu verteidigen (vgl. dazu insgesamt OLG Braun-
BGH, URTEIL vom 1.9.2004, Az. II ZR 352/02 Er muß sich im Rahmen des § 138 Abs. 2 ZPO auch dann substantiiert zu dem entscheidungserheblichen Sachverhalt äußern, wenn die an sich darlegungsbelastete Partei keine Einzelheiten vorgetragen hat (Sen.Urt. v. 11. Juni 1990 - II ZR 159/89, NJW 1990, 3151 f.; BGH, Urt. v. 24. November 1998 - VI ZR 388/97, ZIP 1999, 105, 106; BGHZ 145, 35, 41).
BGH, URTEIL vom 2.9.2004, Az. XI ZR 210/03 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur sekundären Darlegungslast kann es Sache einer nicht primär darlegungs-und beweispflichtigen Partei sein, sich im Rahmen der ihr nach § 138 Abs. 2 ZPO obliegenden Erklärungspflicht zu den Behauptungen der beweispflichtigen Partei konkret zu äußern, wenn diese außerhalb des von ihr vorzutragenden Geschehensablaufs steht und keine nähere Kenntnis der maßgebenden Tatsachen besitzt, ihr Prozeßgegner aber die wesentlichen Umstände kennt und es ihm zu demutbar ist, dazu nähere Angaben zu machen (BGHZ 140, 156, 158 f.; 145, 35, 41; BGH, Urteile vom 24. November 1998 - VI ZR 388/97, NJW 1999, 714 f. m.w.Nachw. und vom 11. Dezember 2001 - VI ZR 350/00, WM 2002, 347, 349).
BGH, URTEIL vom 5.4.2004, Az. V ZR 164/03 Selbst im vergleichbaren Fall des §138 Abs.4 ZPO nimmt die Rechtsprechung eine Erkundigungspflicht der Partei nur dann an, wenn es sich um Vorgänge im Bereich von Personen - nicht nur der eigenen, sondern auch einer anderen Firma - handelt, die unter ihrer Anleitung, Aufsicht oder Verantwortung tätig geworden sind (BGH, Urt. v. 7. Oktober 1998, VIII ZR 100/97, NJW 1999, 53, 54).
BGH, URTEIL vom 2.3.2004, Az. X ZR 252/02 Muß eine Partei Umstände darlegen und beweisen, die zu dem ihrem Einblick entzogenen Bereich des Prozeßgegners gehören, ist zu prüfen, ob es dem Prozeßgegner im Rahmen seiner Erklärungslast nach § 138 Abs. 2 ZPO zuzu demuten ist, dieser Partei eine prozeßordnungsgemäße Darlegung durch nähere Angaben über die zu ihrem Wahrnehmungsbereich gehörenden Verhältnisse zu ermöglichen (BGHZ 86, 23, 29; 140, 156, 158; BGH, Urt. v. 19.04.1999 - II ZR 331/97, NJW-RR 1999, 1152; vgl. auch Zöller/Greger, ZPO, 24. Aufl., vor § 284 ZPO Rdn. 34 ff.).
BGH, URTEIL vom 2.3.2004, Az. X ZR 259/02 Muß eine Partei Umstände darlegen und beweisen, die zu dem ihrem Einblick entzogenen Bereich des Prozeßgegners gehören, ist zu prüfen, ob es dem Prozeßgegner im Rahmen seiner Erklärungslast nach § 138 Abs. 2 ZPO zuzu demuten ist, dieser Partei eine prozeßordnungsgemäße Darlegung durch nähere Angaben über die zu ihrem Wahrnehmungsbereich gehörenden Verhältnisse zu ermöglichen (BGHZ 86, 23, 29; 140, 156, 158; BGH, Urt. v. 19.04.1999 - II ZR 331/97, NJW-RR 1999, 1152; vgl. auch Zöller/Greger, ZPO, 24. Aufl., vor § 284 ZPO Rdn. 34 ff.).
BGH, URTEIL vom 2.3.2004, Az. X ZR 255/02 Muß eine Partei Umstände darlegen und beweisen, die zu dem ihrem Einblick entzogenen Bereich des Prozeßgegners gehören, ist zu prüfen, ob es dem Prozeßgegner im Rahmen seiner Erklärungslast nach § 138 Abs. 2 ZPO zuzu demuten ist, dieser Partei eine prozeßordnungsgemäße Darlegung durch nähere Angaben über die zu ihrem Wahrnehmungsbereich gehörenden Verhältnisse zu ermöglichen (BGHZ 86, 23, 29; 140, 156, 158; BGH, Urt. v. 19.04.1999 - II ZR 331/97, NJW-RR 1999, 1152; vgl. auch Zöller/Greger, ZPO, 24. Aufl., vor § 284 ZPO Rdn. 34 ff.).
BGH, URTEIL vom 2.3.2004, Az. X ZR 250/02 Muß eine Partei Umstände darlegen und beweisen, die zu dem ihrem Einblick entzogenen Bereich des Prozeßgegners gehören, ist zu prüfen, ob es dem Prozeßgegner im Rahmen seiner Erklärungslast nach § 138 Abs. 2 ZPO zuzu demuten ist, dieser Partei eine prozeßordnungsgemäße Darlegung durch nähere Angaben über die zu ihrem Wahrnehmungsbereich gehörenden Verhältnisse zu ermöglichen (BGHZ 86, 23, 29; 140, 156, 158; BGH, Urt. v. 19.04.1999 - II ZR 331/97, NJW-RR 1999, 1152; vgl. auch Zöller/Greger, ZPO, 24. Aufl., vor § 284 ZPO Rdn. 34 ff.).
BGH, Urteil vom 2.3.2004, Az. X ZR 257/02 Muß eine Partei Umstände darlegen und beweisen, die zu dem ihrem Einblick entzogenen Bereich des Prozeßgegners gehören, ist zu prüfen, ob es dem Prozeßgegner im Rahmen seiner Erklärungslast nach § 138 Abs. 2 ZPO zuzu demuten ist, dieser Partei eine prozeßordnungsgemäße Darlegung durch nähere Angaben über die zu ihrem Wahrnehmungsbereich gehörenden Verhältnisse zu ermöglichen (BGHZ 86, 23, 29; 140, 156, 158; BGH, Urt. v. 19.04.1999 - II ZR 331/97, NJW-RR 1999, 1152; vgl. auch Zöller/Greger, ZPO, 24. Aufl., vor § 284 ZPO Rdn. 34 ff.).
BGH, URTEIL vom 2.3.2004, Az. X ZR 256/02 Muß eine Partei Umstände darlegen und beweisen, die zu dem ihrem Einblick entzogenen Bereich des Prozeßgegners gehören, ist zu prüfen, ob es dem Prozeßgegner im Rahmen seiner Erklärungslast nach § 138 Abs. 2 ZPO zuzu demuten ist, dieser Partei eine prozeßordnungsgemäße Darlegung durch nähere Angaben über die zu ihrem Wahrnehmungsbereich gehörenden Verhältnisse zu ermöglichen (BGHZ 86, 23, 29; 140, 156, 158; BGH, Urt. v. 19.04.1999 - II ZR 331/97, NJW-RR 1999, 1152; vgl. auch Zöller/Greger, ZPO, 24. Aufl., vor § 284 ZPO Rdn. 34 ff.).
BGH, URTEIL vom 2.3.2004, Az. X ZR 253/02 Muß eine Partei Umstände darlegen und beweisen, die zu dem ihrem Einblick entzogenen Bereich des Prozeßgegners gehören, ist zu prüfen, ob es dem Prozeßgegner im Rahmen seiner Erklärungslast nach § 138 Abs. 2 ZPO zuzu demuten ist, dieser Partei eine prozeßordnungsgemäße Darlegung durch nähere Angaben über die zu ihrem Wahrnehmungsbereich gehörenden Verhältnisse zu ermöglichen (BGHZ 86, 23, 29; 140, 156, 158; BGH, Urt. v. 19.04.1999 - II ZR 331/97, NJW-RR 1999, 1152; vgl. auch Zöller/Greger, ZPO, 24. Aufl., vor § 284 ZPO Rdn. 34 ff.).
BGH, URTEIL vom 2.3.2004, Az. X ZR 254/02 Muß eine Partei Umstände darlegen und beweisen, die zu dem ihrem Einblick entzogenen Bereich des Prozeßgegners gehören, ist zu prüfen, ob es dem Prozeßgegner im Rahmen seiner Erklärungslast nach § 138 Abs. 2 ZPO zuzu demuten ist, dieser Partei eine prozeßordnungsgemäße Darlegung durch nähere Angaben über die zu ihrem Wahrnehmungsbereich gehörenden Verhältnisse zu ermöglichen (BGHZ 86, 23, 29; 140, 156, 158; BGH, Urt. v. 19.04.1999 - II ZR 331/97, NJW-RR 1999, 1152; vgl. auch Zöller/Greger, ZPO 24. Aufl., vor § 284 ZPO Rdn. 34 ff.).
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.1.2004, Az. 4b O 97/03 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 109, 259; NJW 1995, 130) stehen Vorgänge im eigenen Geschäftsund Verantwortungsbereich den 'eigenen' Handlungen im Sinne von § 138 Abs.4 ZPO gleich, zu denen das Gesetz eine Erklärung mit Nichtwissen ausschließt.
LAG Hamm, Urteil vom 3.1.2004, Az. 18 Sa 708/03 Vielmehr ist er nach § 138 Abs. 2 ZPO im Kündigungsschutzrechtsstreit gehalten, die Gründe darzulegen, aus denen sich die Rechtfertigung, im vorliegenden Fall für die Ansichnahme des für den Arbeitgeber bestimmten Geldbetrags, ergeben (vgl. BAG, Urteil vom 24.11.1983 - 2 AZR 327/82 - AP BGB § 626 Nr. 76; BAG, Urteil vom 26.08.1993 - 2 AZR 154/93 - NZA 1994, 63; BGH, Urteil vom 28.10.2002 - II ZR 353/00 (KG) - NJW 2003, 431; ErfK/Müller-Glöge, 4. Aufl., § 626 Rz. 302; KR-Fischermeier, 6. Aufl., § 626 Rz. 381 f).
LAG Hamm, Urteil vom 4.11.2003, Az. 8 Sa 1204/03 Auch wenn weder die ZPO noch das materielle Recht einen allgemeinen Auskunftsanspruch kennen, sondern zur Begründung der sekundären Behauptungslast der nicht beweisverpflichteten Partei auf die konkrete Rechtsbeziehung der Prozessparteien zurückgegriffen werden muss (Stein/Jonas/Leipold, 21. Aufl., § 138 ZPO Rz. 22, 22 a m.w.N.; weitergehend jetzt BGH Urt. v. 30.09.2003 - X ZR 114/00) ergibt sich aus der arbeitsvertraglichen Sonderbeziehung der Parteien und dem Schutzzweck des Gleichbehandlungsgebots, dass der Arbeitgeber die von ihm bestimmten Maßstäbe der Leistungsgewährung auf Verlangen bzw. im Prozess auf das (einfache) Bestreiten des Arbeitnehmers hin offen legen muss.
BGH, URTEIL vom 5.8.2002, Az. V ZR 170/01 Offensichtlich will das Berufungsgericht dem Kläger widersprüchliches und damit die prozessuale Wahrheitspflicht (§ 138 Abs. 1 ZPO) mißachtendes Vorbringen (vgl. BGH, Urt. v. 14. Juli 1987, VI ZR 199/86, NJW-RR 1987, 1469) zur Last legen, weil H. im Unterschied zu dem vom Kläger behaupteten Verkehrswert lediglich zu einem deutlich geringeren Betrag in Höhe von 991.000 DM gelangt.
BGH, URTEIL vom 4.5.2002, Az. VII ZR 30/01 aa) Den Gegner der primär darlegungsund beweisbelasteten Partei trifft im Rahmen der ihm nach § 138 Abs. 2 ZPO obliegenden Erklärungspflicht eine sekundäre Behauptungslast, wenn diese Partei außerhalb des von ihr darzulegenden Geschehensablaufs steht und keine nähere Kenntnis der maßgebenden Tatsachen besitzt, während der Prozeßgegner sie hat und ihm nähere Angaben zu demutbar sind (BGH, Urteil vom 15. Oktober 1986 - IV b ZR 78/85, LM Nr. 53 zu § 323 ZPO; BGH, Urteil vom 11. Juni 1990-11 ZR 159/89, NJW 1990, 3151; BGH, Urteil vom 24. November 1998 -VI ZR 388/97, NJW 1999, 714, 715).
BGH, Urteil vom 4.6.2001, Az. IX ZR 149/00 Wer einen Anspruch geltend macht, genügt seiner Substantiierungslast (§ 138 Abs. 1 ZPO) durch die Behauptung von Tatsachen, die geeignet sind, in Verbindung mit einem Rechtssatz die behauptete Rechtsfolge entstehen zu lassen (BGH, Urt. v. 23. April 1991 -XZR 77/89, NJW 1991, 2707, 2709; v. 18. Mai 1999 - X ZR 158/97, NJW 1999, 2887, 2888; vom 5. April 2001 - IX ZR 441/99, WM 2001, 1075, 1076).
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.3.1999, Az. 4 O 320/97 Ferner ist auch nach deutschem Zivilprozeßrecht ein Vortrag unbeachtlich, wenn er widersprüchlich ist oder wenn die Partei gegen die ihr obliegende Wahrheitspflicht (§ 138 Abs. 1 ZPO) verstößt, so etwa, wenn das Gericht zu der Überzeugung gelangt, daß die Partei selbst nicht an die Richtigkeit glaubt, oder das Gericht das Vorbringen für eine willkürliche, ohne greifbaren Anhaltspunkt ausgesprochene Vermutung hält, die Behauptung also nach seiner Auffassung 'ins Blaue hinein' aufgestellt worden ist (vgl. hierzu z. B. BGH, NJW-RR 1987, 1403).
BGH, URTEIL vom 1.11.1998, Az. II-ZR 266/97 Ein Zugeständnis im Sinne des § 138 Abs.3 ZPO, das trotz eines fehlenden Geständnisses in Betracht kommen könnte (vgl. BGH, Urt. v. 12. März 1991 - XI ZR 85/90 aaO), ist ebenfalls nicht ersichtlich.
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.1998, Az. IV ZB 19/97 Soweit der Beteiligte zu 2) dem Vortrag des Beteiligten zu 1) über die Ebenbürtigkeit seiner Mutter nicht mehr entgegengetreten ist, kommt eine Anwendung von § 138 Abs.3 ZPO im Erbscheinsverfahren nicht in Betracht (§ 12 FGG, dazu OLG Köln FamRZ 1991, 117, 118; Keidel/Amelung, § 12 FGG Rdn. 21, 90).
BGH, URTEIL vom 6.9.1998, Az. II ZR 238/97 Die Prozeßparteien sind zwar - innerhalb der Grenzen prozessualer Wahrheitspflicht (§ 138 Abs. 1 ZPO) - grundsätzlich berechtigt, im Laufe des Verfahrens ihr Vorbringen zu ändern oder zu ergänzen (BGH, Urt. v. 5. Juli 1995 - KZR 15/94, WM 1995, 1775, 1776).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.1998, Az. XII ZR 93/96 Ihr Vorbringen, diese Schäden hätten bei der Übergabe des Objekts nicht Vorgelegen, sondern beruhten auf einer Verletzung der In-standhaltungs- bzw. Instandsetzungspflicht der Beklagten, durfte jene gemäß § 138 Abs.4 ZPO nicht - wie letztlich geschehen - mit Nichtwissen bestreiten, da sie insoweit eine Informationspflicht traf (vgl. BGH, Urteile vom 15. November 1989 - VIII ZR 46/89 - und vom 10. Oktober 1994 - II ZR 95/93 - BGHR ZPO § 138 Abs.4 Erkundigungspflicht 2 und 3) und von ihr nicht dargelegt worden ist, ohne Erfolg nähere Erkundigungen (etwa über während der Nutzungszeit durchgeführte Instandhaltungsmaßnahmen) angestellt zu haben (vgl. auch BGH, Beschluß vom 8. Dezember 1995 - LwZR 3/95 -WM 1996, 748, 749 zu einer vergleichbaren Fallgestaltung).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 1.4.1997, Az. 4 Ca 3937/96 Hat der Arbeitnehmer schlüssig derartige Umstände vorgetragen, so hat der Arbeitgeber hierauf gemäß § 138 Abs. 2 ZPO im einzelnen zu erklären, welche rechtserheblichen Umstände (z. B. vertragliche Vereinbarungen) gegen die Annahme eines einheitlichen Betriebes sprechen (BAG, Urteil vom 18.01.1990 - 2 AZR 355/89, AP Nr. 9 zu § 23 KSchG 1969 = EzA § 23 KSchG Nr. 9 = BB 1990 S. 2197 = DB 1991 S. 500 = NZA 1990 S. 977).
BGH, URTEIL vom 2.8.1995, Az. VI ZR 226/94 Ob jedoch dieser Widerspruch so gravierend ist, daß das Berufungsgericht einen Verstoß gegen die Wahrheitspflicht des § 138 ZPO annehmen und den Klägervortrag insoweit übergehen durfte (vgl. BGH, Urteil vom 23. Oktober 1986 - I ZR 97/84 - MDR 1987, 76 = VRS 72, 93), bedarf keiner abschließenden Erörterung.
BGH, URTEIL vom 1.10.1992, Az. II ZR 219/91 Bei dieser Sachlage kann der Kläger den Vortrag des Beklagten nicht pauschal mit Nichtwissen bestreiten (§ 138 Abs.4 ZPO), ohne zuvor zu demindest versucht zu haben, sich verbindliche Informationen von der vHBbank U|BB zu beschaffen (vgl. BGH, Urt. v. 15. November 1989 - VIII ZR 46/89, NJW 1990, 453, 454).
BGH, Urteil vom 3.3.1991, Az. IV ZR 105/90 Diese Behauptung und damit der Antrag auf Exhumierung wären nach § 138 Abs. 1 ZPO nur dann unbeachtlich, wenn es sich um eine willkürliche, ohne greifbare Anhaltspunkte ausgesprochene Vermutung der Beklagten handelte (vgl. BGH Urteil vom 19. September 1985 - IX ZR 138/84 - NJW 1986, 246 unter II 2 c).
BGH, Urteil vom 2.2.1991, Az. XI ZR 85/90 Der Umstand, daß der Kläger dem Vortrag der Beklagten zu 1) zunächst insoweit nicht entgegengetreten ist, rechtfertigt es jedenfalls nicht, mehr als eine zugestandene Tatsache im Sinne des § 138 Abs.3 ZPO anzunehmen (vgl. BGH, Urteil vom 7. März 1983 - VIII ZR 331/81, NJW 1983, 1496, 1497).
BGH, URTEIL vom 3.3.1989, Az. IVb ZR 64/88 Da die Kläger diesem substantiierten und unter Beweis gestellten Vorbringen des Beklagten nur mit allgemeinem Bestreiten entgegengetreten sind (Schriftsatz vom 15. Juni 1988 S. 3), konnte das Oberlandesgericht ihn ohne Rechtsverstoß seiner Entscheidung zugrunde legen (§§ 138 Abs. 2, 286 ZPO; vgl. BGH Urteile vom 17. Februar 1987 - VI ZR 77/86 = BGHR ZPO § 138 Abs. 2, Bestreiten, substantiiertes 2; vom 26. Februar 1952 - I ZR 65/61 = LM ZPO § 286 (B) Nr. 4 und vom 20. Oktober 1959 - VIII ZR 44/59 =
BGH, Urteil vom 3.11.1988, Az. IVb ZR 18/88 Ob M.finanziell leistungsfähig ist, ist keine reine Tatsachenfrage, die durch Nichtbestreiten oder Zugestehen 'unstreitig' gestellt werden könnte (§ 138 Abs.3 ZPO), sondern setzt auch eine wertende Feststellung voraus (vgl. dazu BGH Urteil vom 17. September 1986 - IVa ZR 13/85 = BGHR ZPO S 288 Abs. 1 Rechtsbegriff 2, insoweit in BGHZ 98, 226 ff nicht abgedruckt).
BGH, URTEIL vom 2.10.1984, Az. VI ZR 2/83 Bei der erneuten Verhandlung und Entscheidung wird zu beachten sein, daß - obwohl an sich die Klägerin die Beweislast dafür trifft, daß das im Empfangsbekenntnis beurkundete Datum unrichtig ist - es dem Beklagten als der allein mit den Vorgängen in seinem Büro vertrauten Partei dieses Rechtsstreits als Prozeßförderungspflicht nach § 138 ZPO obliegt, seiner Substantiierungspflicht insoweit nachzukommen (vgl. BGH,Urteile vom 20. Januar 1961 - I ZR 79/59 - NJW 1961, 826 und vom 9. Juli 1974 - VI ZR 112/73 - NJW 1974, 1710 '* LM ZPO § 138 Nr. 14).
BGH, URTEIL vom 4.6.1976, Az. VII ZR 294/74 Der Fall gibt ferner keinen Anlaß näher zu untersuchen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang dem Erben weiterreichende Auskunftsansprüche zustehen können als dem Erblas sei* (dazu BGH NJW 1970, 751 für ein vom Erblasser gegebenes Darlehen) und inwieweit die prozessuale Erklärungspflicht nach § 138 Abs. 2 ZPO über eine eventuelle materielle Auskunftspflicht hinausgehen kann bzw. ob sie auch dann gegeben sein kann, wenn die Partei zur Auskunft nicht verpflichtet ist, eine substantiierte Erklärung im Prozeß aber der Erteilung einer Auskunft gleichkäme (vgl. BGH UJW 1957, 669).
BGH, URTEIL vom 4.1.1934, Az. IVa ZR 203/81 Ein derartiges Ausweichen auf vielleicht nur zufällige, vielleicht bewußt geschaffene Indizien aus der Zeit nach dem Pflichtverstoß ohne gleichzeitige umfassende und nachvollziehbare Stellungnahme zu dem vom Kläger selbst erlebten Kerngeschehen widerspricht § 138 ZPO (vgl. BGH, Urteil vom 9.7.1974 - VI ZR 112/73 - LM ZPO § 138 Nr. 14).