Source: https://www.gabler-banklexikon.de/definition-a-z/ha-hd
Timestamp: 2019-07-22 03:14:07
Document Index: 394104660

Matched Legal Cases: ['Art. 94', '§ 345', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 433', '§ 373', '§ 48', '§ 1', '§ 611', '§ 164', '§ 54', '§ 24']

Definitionen "ha-hd" im Gabler Banklexikon (1)
Zinsen, die ein Kreditinstitut an seine Kunden für deren Guthaben (Habensalden)&nbsp;zahlt. ... mehr >
Haftungskapital, haftendes Eigenkapital. ... mehr >
Ausgehend vom substanziellen Eigenkapital werden zur Berechnung der Haftmittel die steuerfreien Rücklagen, die erhöhten Absetzungen für Abnutzung (AfA)/Sonderabschreibungen (Abschreibung) sowie die stillen Reserven nur mit 50 Prozent angesetzt, während die verbleibenden 50 Prozent als... mehr >
1. Begriff: a) I.w.S.: Verpflichtung, für eine Schuld aufgrund eines vertraglichen oder gesetzlichen Schuldverhältnisses einstehen zu müssen (z.B. Verpflichtung zum Schadensersatz). b) I.e.S.: Vermögensrechtliche Einstandspflicht für die Erfüllung einer Schuld, z.B. bei der... mehr >
1. i.w.S. Bezeichnung für das Verlustauffangpotential eines Unternehmens unter besonderer Betonung der Haftungs- bzw. Garantiefunktion ausgehend von seinem Eigenkapital (Garantiekapital, Risikokapital). 2. Bankaufsichtsrechtlich geprägte Bezeichnung auch für das haftende Eigenkapital der... mehr >
Bail-in. ... mehr >
im Unterschied zum bargeldlosen Zahlungsverkehr werden Bargeld- als auch Buchgeldzahlungen in bestimmten Zahlungsinstrumenten verknüpft, etwa beim Zahlschein oder dem Barscheck. Halbbarer Zahlungsverkehr spielt nur mehr für die Personen eine Rolle, die kein Bankkonto unterhalten, also keine (Dauer-)Bankkunden sind. ... mehr >
Halbjahresbericht einer Kapitalanlagegesellschaft
Zwischenbericht einer Kapitalanlagegesellschaft. ... mehr >
Halbjahreskupon; halbjährliche Zinszahlung bei festverzinslichen (Wert-)Papieren. Auch Bezeichnung für den Zinsschein mit dem Anspruch auf halbjährliche Zinszahlung (Zinstermine: J/J, F/A, M/S, A/O, M/N, J/D). Halbjahrescoupons sind üblich bei Treasury Bonds. Vgl. auch Coupon, Coupontermin, Jahrescoupon, Vierteljahrescoupon ... mehr >
Form des Termingeldes im Geldhandel zwischen&nbsp;Kreditinstituten (Festgeld oder Kündigungsgeld) mit einer Laufzeit bzw. Kündigungsfrist von idealiter sechs Monaten / 180 Tagen. ... mehr >
Carry Basis. ... mehr >
Buy-and-Hold-Strategie. ... mehr >
Usancen; Gewohnheiten und Gebräuche, die sich unter Kaufleuten entwickelt haben und mangels anderweitiger Regelung in Gesetz oder Vertrag gelten (§&nbsp;346 HGB).&nbsp;Handelsbräuche besitzen im internationalen Wirtschaftsverkehr große Bedeutung, v.a. die von der Internationalen Handelskammer... mehr >
Zusammenfassung (der Vermögensgegenstände) des Wertpapierhandels eines Instituts i.&nbsp;S. des KWG (Kreditinstitut i. S. des KWG, Finanzdienstleistungsinstitut i.&nbsp;S. des KWG) zum Zwecke der Bankenaufsicht, die von der EG-Kapitaladäquanz-Richtlinie (Art.&nbsp;2 VI) veranlasst und in Form... mehr >
Als Handelbuchinstitut wird - in Abgrenzung zu einem Nicht-Handelsbuchinstitut - ein Institut i.S. der CRR bezeichnet, dessen bilanzielles und außerbilanzielles Handelsbuchvolumen (Handelsbuch) die in Art. 94 CRR genannten Bagatellgrenzen überschreitet und das damit bestimmte Erleichterungen bei der Berechnung seines Gesamtrisikobetrags nicht in Anspruch nehmen darf. ... mehr >
nach §&nbsp;343&nbsp;HGB alle Geschäfte eines Kaufmanns, die zum Betrieb seines Handelsgewerbes gehören. Die von einer solchen Person vorgenommenen Rechtsgeschäfte gelten im Zweifel als zum Betrieb ihres Handelsgewerbes gehörig (§&nbsp;344 I HGB). Einseitige Handelsgeschäfte (§ 345 HGB)... mehr >
Gesellschaft, deren Zweck auf den Betrieb eines Handelsgewerbes unter gemeinschaftlicher Firma gerichtet ist (offene Handelsgesellschaft, Kommanditgesellschaft) oder die bereits kraft Gesetzes als&nbsp;Handelsgesellschaft gilt (Aktiengesellschaft, Kommanditgesellschaft auf Aktien, Gesellschaft mit... mehr >
Gesetz, das&nbsp;die wichtigsten Gebiete des Handelsrechts (als Teil des [Wirtschafts-] Privatrechts) regelt.&nbsp;Das&nbsp;Handelsgesetzbuch baut grundsätzlich auf dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) auf und gliedert sich in fünf Bücher: Das 1.&nbsp;Buch (Handelsstand: §§&nbsp;1–104)... mehr >
Gewerbebetrieb, der nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert (§ 1 II HGB). Sein Inhaber bzw. der Unternehmensträger gilt grundsätzlich in allen Branchen&nbsp;als Kaufmann (§ 1&nbsp;HGB). Zur freiwilligen Erlangung der Kaufmannseigenschaft vgl. allgemein § 2 HGB, zur Land- und Forstwirtschaft&nbsp;§ 3 HGB. ... mehr >
Kauf (Vertrag) über Waren zwischen Kaufleuten, zweiseitiges Handelsgeschäft, für das i.V.z. §§ 433 ff. BGB bestimmte Sonderregeln gelten (§§ 373 ff. HGB). ... mehr >
deutsch für Commercial Letter of Credit. ... mehr >
nach §&nbsp;93 I HGB Makler, der gewerbsmäßig für andere Personen Geschäfte vermittelt, die Gegenstand des Handelsverkehrs sind (z.B. Anschaffung oder Veräußerung von Waren, Wertpapieren oder Devisen, Versicherungsgeschäfte, Güterbeförderungen usw.). Kein Handelsmakler, sondern... mehr >
Nachweis des Verkäufers über die Erfüllung des Kaufvertrages (Kauf) und im internationalen Warenverkehr Grundlage für die Ausstellung anderer Dokumente, wie Konsulatsfaktura und Zollfaktura. Die&nbsp;Handelsrechnung dient als Grundlage für die Einfuhrprüfung und Verzollung im Empfängerland.... mehr >
Sonderrecht für Kaufleute, kaufmännische Geschäfte (Handelsgeschäfte) und Tätigkeiten. Handelsrecht ist ein Teil des Privatrechts und baut grundsätzlich auf dem bürgerlichen Recht (BGB) auf. Zum&nbsp;Handelsrecht i.e.S. gehören das Handelsgesetzbuch (HGB) und ergänzende Gesetze (z.B.... mehr >
Vollmachten (Vertretungsbefugnisse), die insbesondere nach Vorschriften des Handelsrechts erteilt werden. Dazu zählen Prokura und Handlungsvollmacht (§§ 48 ff. HGB). Bei diesen Vollmachten ist der Umfang der jeweiligen Vertretungsbefugnis im HGB geregelt (HGB-Vollmachten). Prokuristen und... mehr >
handelsrechtliches Wertpapier
Warenwertpapier. ... mehr >
1. Charakterisierung: amtliches Verzeichnis der Kaufleute (Einzelunternehmung und Handelsgesellschaften; nicht Genossenschaften, diese werden im Genossenschaftsregister erfasst) mit Tatsachen, die für den Handelsverkehr bedeutsam sind. Das Handelsregister wird beim Amtsgericht (Registergericht)... mehr >
ein System, das die Interessen einer Vielzahl von Personen am Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten innerhalb des Systems und nach festgelegten Bestimmungen in einer Weise zusammenbringt, die zu einem Vertrag über den Kauf dieser Finanzinstrumente führt. Der Betrieb eines multilateralen Handelssystems stellt eine Finanzdienstleistung i.S. des § 1 Ia 2 Nr. 1b KWG dar. ... mehr >
nach §&nbsp;84 I HGB Person, die selbstständig ein Gewerbe betreibt und ständig damit betraut ist, für einen anderen (Unternehmer) Geschäfte zu vermitteln oder sie in dessen Namen abzuschließen. Die Selbstständigkeit des&nbsp;Handelsvertreters setzt voraus, dass er im Wesentlichen frei seine... mehr >
Wechsel, der zur Finanzierung von Waren- oder Dienstleistungsumsätzen ausgestellt wird (üblicherweise auf drei Monate). Sonderform: Umkehrwechsel (umgedrehter Wechsel). Gegensatz: Finanzwechsel. ... mehr >
hat innerhalb des GeldKarten-Systems die Aufgabe, die von den an dem GeldKarten-System teilnehmenden Händlern, den GeldKarten-Akzeptanten, elektronisch eingereichten GeldKarten-Umsätze zu überprüfen und die für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs benötigten Daten aufzubereiten. Die Umsätze werden der Bank des Händlers zur Weiterverbuchung an den GeldKarten-Händler gutgeschrieben. ... mehr >
Chipkarte, die das Unternehmen (Händler) als GeldKarten-Akzeptanten identifiziert. Typischerweise wird diese Chipkarte in ein dafür vorgesehenes Geldkarten-Terminal oder POS-Terminal eingesteckt. Auf dieser Händlerkarte werden die mit der GeldKarte bei dem Händler getätigten Umsätze i.d.R.... mehr >
Händerslip; von einem Devisen-, Geld- oder Wertpapierhändler ausgeschriebene Schlussnote über ein abgeschlossenes Geschäft. ... mehr >
Bezeichnung für eine Person, die in einem Handelsgewerbe, also bei einem Kaufmann, zur Leistung kaufmännischer Dienste gegen Entgelt angestellt ist (§§&nbsp;59&nbsp;ff. HGB). Der&nbsp;Handlungsgehilfe ist Arbeitnehmer (Angestellter, vgl. § 611a BGB). Heute übliche Bezeichnung: kaufmännische/r Angestellte/r. ... mehr >
1. Allgemein: a) Begriff: handelsrechtliche Vollmacht (Vertretungsmacht; vgl. §§ 164 ff. BGB), die von Kaufleuten erteilt werden kann, vgl. § 54 HGB. Die&nbsp;Handlungsvollmacht ist eine mit Wirkung nach außen beschränkbare Vertretungsbefugnis. Diese Art der Stellvertretung kann auch... mehr >
(Beteiligungs-)Managementkonzept, das die aktive Einflussnahme einer Beteiligungsgesellschaft auf deren Portfoliounternehmen vorsieht. Das Ausmaß der Einflussnahme korreliert&nbsp;meistens mit der Beteiligungsquote.&nbsp;Hands-on-Management setzt i.d.R. voraus, dass... mehr >
Bereitschaft einer (Investment-)Bank zur festen Übernahme einer Emission. ... mehr >
HVPI. ... mehr >
Die harte Kernkapitalquote beschreibt das prozentuale Verhältnis des harten Kernkapitals eines Instituts zum Gesamtrisikobetrag dieses Instituts. Sie muss mind. 4,5 Prozent betragen. ... mehr >
1. Allgemein: Da Einkünfte, die Arbeitnehmern neben dem Gehalt zufließen, erst zu einer Einkommensteuerveranlagung führen, wenn sie 410 Euro übersteigen, kommen Arbeitnehmer in den Genuss einer Freigrenze in dieser Höhe. Wird der Arbeitnehmer von Amts wegen zur Einkommensteuer (ESt) veranlagt... mehr >
Währung eines Landes (sog. Hartwährungsland), die voll konvertibel (Konvertibilität) und fungibel (Fungibilität), d.h. mit anderen Währungen leicht vergleich- und austauschbar ist, und daher als besonders wertbeständig angesehen wird. Gründe dafür liegen v.a. in ihrer wirtschaftlichen... mehr >
Einwegfunktion, die einen Eingaberaum beliebiger Größe in einen Ausgaberaum fixer Länge transformiert. Die Transformation erfolgt verlustbehaftet, sodass eine Umkehrung der Transformation nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich ist. Der Empfänger einer Nachricht generiert diese Werte... mehr >
1. Charakterisierung: zentrales geldpolitisches Instrument des ESZB im Rahmen der Offenmarktgeschäfte des ESZB. Über die&nbsp;Hauptrefinanzierungsgeschäfte des ESZB wird dem Finanzsektor der größte Teil des Zentralbankgeldes zur Verfügung gestellt. Daraus ergibt sich auch deren große... mehr >
1. Begriff: notwendiges Organ der Aktiengesellschaft (AG) und der Kommanditgesellschaft auf Aktien, in dem die Aktionäre (einschl. Kommanditaktionäre) einen Großteil ihrer Rechte (Aktionärsrechte) wahrnehmen (§&nbsp;118 I 1 AktG). Die Mitglieder des Vorstands (der AG) und des Aufsichtsrats... mehr >
organisatorische Untergliederungen der Deutschen Bundesbank (frühere Landeszentralbanken [LZB]), deren Präsidenten dem Vorstand der Deutschen Bundesbank direkt unterstehen. ... mehr >
Als Hausbank wird ein Kreditinstitut bezeichnet, mit dem ein Kunde über einen längeren Zeitraum hinweg den größten Teil seiner Bankgeschäfte abwickelt. Folglich handelt es sich bei einer Hausbank um die Bank, mit der nicht nur das größte Geschäftsvolumen abgewickelt wird, sondern zu der... mehr >
Standardzugangsverfahren für Kontoinhaber ohne Bankleitzahl sowie für Zahlungsinstitute mit Bankleitzahl und Kreditinstitute mit Sitz außerhalb des EU-/EWR-Raumes zum Zahlungsverkehrssystem TARGET 2. Das HBV dient weiterhin zur Abwicklung von ein- und ausgehenden Euro- bzw.... mehr >
ersetzt durch den "Entlastungsbetrag für Alleinerziehende" (§ 24b EStG): Abzugsbetrag in Höhe von 1.908 Euro (2018) bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens bei Steuerpflichtigen, die die Voraussetzungen des Splitting-Verfahrens nicht erfüllen (§&nbsp;32a V, VI EStG) oder die... mehr >
Teil der Finanzpolitik. ... mehr >
Art der Sammelverwahrung von&nbsp;Wertpapieren, bei welcher die Wertpapiere anstelle der Sammelverwahrung durch die Wertpapiersammelbank im Haus des Kreditinstituts selbst und ungetrennt von seinen eigenen Beständen oder denen Dritter verwahrt werden. Kundenwertpapiere dürfen vom Verwahrer nur... mehr >
Bull Market; Marktsituation, die durch anhaltend steigende Kurse gekennzeichnet ist. Im Allgemeinen spricht man von einer Hausse, nachdem die Kurse um mindestens 20 Prozent gestiegen sind. Längerfristig stark steigende Kurse bei hohen Umsätzen können auf eine Spekulationsblase hindeuten. Gegensatz: Baisse. ... mehr >
Bull; Investor, der auf steigende Kurse (Hausse) setzt. Gegensatz: Baissier. ... mehr >
früher (Verbraucher-)Vertrag über eine entgeltliche Leistung, der einen&nbsp;Verbraucher zu einer Zahlung&nbsp;verpflichtet, wenn er zur Abgabe seiner Willenserklärung durch mündliche Vertragsverhandlungen an seinem Arbeitsplatz oder in einer privaten Wohnung ohne vorhergehende Bestellung,... mehr >
frühere spezielle Regelung über sog. Haustürgeschäfte. Nach der Reform des BGB-Schuldrechts finden sich die bis Ende 2001 in diesem Gesetz enthaltenen Vorschriften insbesondere in §§&nbsp;312 ff., 355 ff. BGB. ... mehr >