Source: https://www.lecturio.de/jura/fortsetzung-haftung-unterlassen.vortrag
Timestamp: 2018-12-13 21:11:24
Document Index: 362954929

Matched Legal Cases: ['§ 31', '§ 823', '§ 823', '§ 823', '§ 31', '§ 31']

Vertiefung Deliktsrecht 3: Fortsetzung Haftung für Unterlassen
Vertiefung Deliktsrecht 3: Fortsetzung Haftung für Unterlassen von Prof. Dr. John Montag
Der Vortrag „Vertiefung Deliktsrecht 3: Fortsetzung Haftung für Unterlassen“ von Prof. Dr. John Montag ist Bestandteil des Kurses „Schuldrecht Besonderer Teil“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
Fortsetzung des Examensfalles
1. Vorwerfbare Handlung
2. Unterlassen ist grundsätzlich irrelevant
3. Es sei denn Garantenstellung
3.2 Vertrag
3.3 Ingerenz
3.3.1 Gefahrengemeinschaft
3.3.2 Verkehrseröffnung für Massenpublikum
3.3.3. Verkehr mit Gütern der Massenproduktion
4. Fall: Garantenstellung aus Vertrag
5. Unterlassung: Organisations-/Kontrollmaßnahmen
7. Repräsentationstheorie § 31
8. Zusammenfassung des Examensfalles
Welche Merkmale müssen bei § 823 I BGB durch Unterlassen vorliegen?
Eine Rechtsgutsverletzung.
Eine Unterlassung, und eine Garantenstellung.
Die Kausalität.
Die Rechtswidrigkeit und ein Verschulden.
Woraus kann sich eine Garantenstellung ergeben?
Aus Vertrag.
Aus Ingerenz.
Aus Gesetz.
Aus einer gefährlichen Situation.
Aus Bekanntschaft.
Was ist kein anerkannter Grundfall der Ingerenz?
Die Veröffentlichung von Massenliteratur.
Die Gefahrengemeinschaft.
Die Verkehrsöffnung für Massenpublikum.
Der Verkehr mit Gütern der Massenproduktion.
Was versteht man unter Ingerenz?
Die Anknüpfung an gefahrbegründendes Vorverhalten.
Die Anknüpfung an jegliches Vorverhalten.
Die Anknüpfung an das Vorverhalten eines Garanten.
Die Anknüpfung an absichtliches Vorverhalten.
Warum sind die Verkehrseröffnung für ein Massenpublikum und der Verkehr mit Gütern der Massenproduktion Unterfälle der Ingerenz?
Wegen der fehlenden Beherrschbarkeit.
Weil sich schwer ein Handelnder ermitteln lässt.
Um eine Haftung für das unternehmerische Risiko zu begründen.
Da sich der Gesetzgeber für diese Lösung entschieden hat.
Bei der Arzt- und Produzentenhaftung wird die Beweislast teilweise umgekehrt. Aber grundsätzlich trägt bei § 823 I BGB der Verletzte die Beweislast wofür?
Für die Rechtsgutsverletzung.
Für das Vorliegen einer schädigenden Handlung.
Für die haftungsbegründende- und haftungsausfüllende Kausalität.
Dafür, das kein Rechtfertigungsgrund vorliegt.
Auf welches Merkmal ist besonders einzugehen, wenn Sie § 823 I BGB wegen Unterlassens prüfen, das sonst eher knapp abgehandelt werden kann?
Auf die Kausalität.
Auf die Rechtsgutsverletzung.
Auf die Rechtswidrigkeit.
Auf das Vorliegen eines Schadens.
Wer ist Organ im Sinne des § 31 BGB.
Ein verfassungsmäßig berufener Vertreter.
Ein Angestellter.
Wer ist verfassungsmäßiger Vertreter im Sinne des § 31 BGB.
Wer in der Satzung des Vereins oder im Gesellschaftsvertrag der Gesellschaft als Vertreter genannt ist.
Jeder Person, die nach außen wie ein Organ auftritt und die Gesellschaft repräsentiert.
Jeder Angestellte, der im Rahmen seiner geschuldeten Arbeitsleistung agiert.
Jedes Mitglied des Vereins, das stimmberechtigt ist.
Dozent des Vortrages Vertiefung Deliktsrecht 3: Fortsetzung Haftung für Unterlassen