Source: https://www.degyt.de/satzung-degyt-deutsche-gesellschaft-fuer-yogatherapie/
Timestamp: 2020-07-15 01:50:21
Document Index: 109617864

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§3', '§ 8', '§ 5', '§ 4', '§ 6', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 26', '§ 30', '§ 9', '§ 13', '§5']

Satzung • DeGYT
Letzte Änderung im Vereinsregister: 24. Oktober 2018
Yogatherapie ist die Anwendung der Lehren und Praktiken des Yoga um Gesundheit zu erhalten oder Krankheiten zu heilen.
Die Yogatherapie geht von einer Betrachtung des Menschen als Einheit von Körper, Geist und Bewusstsein aus, deren Gesundheit als ein Zustand des dynamischen Gleichgewichts gesehen wird. Ziel ist, dieses Gleichgewicht zu erhalten oder wiederherzustellen und Heilung sowie Stärkung auf allen Ebenen zu unterstützen. Im Mittelpunkt der therapeutischen Arbeit steht der Mensch. An seine Bedürfnisse und Resourcen wird die therapeutische Praxis individuell angepasst. So wird der Klient/ Patient befähigt, sich aktiv und selbstwirksam für die Erhaltung der Gesundheit oder Heilung oder Linderung der Erkrankung einzusetzen bzw. Akzeptanz und Integration der Erkrankung in das persönliche Leben zu fördern. Dabei kommen vorrangig die Elemente des achtfachen Yogaweges wie in den Patanjali Yoga Sutras beschrieben zum Einsatz, insbesondere Asana (Körperübungen), Pranayama (Atemübungen) und Dhyana (Meditation). Die Förderung von Achtsamkeit, Selbstwirksamkeit und Selbsterkenntnis ist Bestandteil der Therapie.
In der modernen Yogatherapie werden die Erkenntnisse der westlichen Medizin und Psychologie integriert und die Systeme komplementär genutzt. Eine sinnvolle Verbindung ergibt sich auch mit dem Ayurveda, einem traditionellen südasiatischen Medizinsystem. Eine zunehmende Anzahl wissenschaftlicher Studien belegt die Wirksamkeit der Yogatherapie bei chronischen und akuten Erkrankungen.
Die Yogatherapie wird sowohl in der Prävention als auch zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Wertschätzung und Respekt vor der jahrtausendealten Tradition des Yoga sowie die Integration der Yogatherapie als Verfahren der Komplementärmedizin in ein modernes Gesundheitssystem sind die Anliegen des Vereins mit dem Namen „Deutsche Gesellschaft für Yogatherapie“ (DeGYT). Die DeGYT fördert deshalb die Erstellung und Einhaltung von Qualitätsstandards für Ausbildung und Praxis der YogatherapeutInnen. Der Verein ist weltanschaulich neutral, keiner Yogatradition verpflichtet und dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken.
(1) Der Verein führt den Namen “Deutsche Gesellschaft für Yogatherapie – DeGYT e.V.”
(3) Der Verein hat seinen Sitz in Ludwigsburg.
(1) Zweck des Vereins ist, Yogatherapie als komplementäres Medizinsystem in Deutschland zur Förderung der Gesundheit der Bevölkerung und zum Wohl der Patienten in das Gesundheitssystem zu integrieren und damit die vorhandenen Behandlungsmöglichkeiten zu erweitern. Daher verfolgt der Verein unmittelbar die Förderung der Bildung und die Förderung der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Yogatherapie.
Informations- und Aufklärungsarbeit über das Wesen und die medizinischen Möglichkeiten der Yogatherapie durch öffentlich zugängliche Informationen auf der Website des Vereins, öffentliche Vorträge und auf medizinischen Kongressen.
Durchführung von Fortbildungen und Ausbildungen für in der Yogatherapie tätige Therapeuten, YogalehrerInnen und Ärzte.
Förderung medizinisch-wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung durch Mitwirkung an präklinischen, klinischen und epidemiologischen Forschungsprojekten zur Yogatherapie an Universitäten und Hochschulen, zeitnahe Veröffentlichung von entsprechenden Forschungsergebnissen in gängigen und öffentlich zugängigen medizinischen Datenbanken, sowie Durchführung wissenschaftlicher Kongresse und Symposien zu Yogatherapie.
Funktion als Ansprechpartner für Ärzte und andere Heilberufe, Patienten, Ärztekammern, Krankenversicherungen, gesundheitspolitische Institutionen, Forschungseinrichtungen und andere im Gesundheitssystem tätige und interessierte Menschen und YogalehrerInnen sowie Yogaschulen, denen Informationen zur Yogatherapie durch nicht-kommerzielle Beratung zur Verfügung gestellt werden.
(1) Der Verein verfolgt im Rahmen seiner Tätigkeit gemäß § 2 der Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Der Verein setzt sich ein für eine von der Achtung der Würde des Menschen getragene therapeutische Haltung mit dem Ziel, die Behandlung zum Wohle des Patienten und im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung mittels der Therapiemöglichkeiten des Yoga zu erweitern. Zu diesem Zweck widmet sich der Verein der Pflege und Förderung der Yogatherapie, deren Ausübung wegen ihrer zugleich gesundheitsfördernden und persönlichkeitsbildenden Wirkungen der Stärkung der Eigenverantwortung des Einzelnen dient. Der Verein vertritt die gemeinschaftlichen Interessen seiner Mitglieder bei öffentlichen Stellen und Einrichtungen, in der Öffentlichkeit sowie im Vereinsleben. Der Verein ist ein Zusammenschluss von in der Yogatherapie ausgebildeten YogalehrerInnen und Heilberuflern, die im Bereich der Yogatherapie tätig sind und wird ehrenamtlich geführt. Der Verein ist parteipolitisch neutral. Er vertritt den Grundsatz ethnischer, religiöser und weltanschaulicher Toleranz. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Die Mittel des Vereins sind ausschließlich für satzungsgemäße Zwecke zu verwenden.
(3) Eine Änderung des Vereinszwecks darf nur innerhalb des in § 3 (1) gegebenen Rahmens erfolgen.
(4) Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Der Vorstand kann aber bei Bedarf eine Aufwandsentschädigung im Sinne des §3 Nr.26a EStG beschließen.
(6) Bei Ausscheiden eines Mitgliedes aus dem Verein oder bei Vereinsauflösung erfolgt keine Rückerstattung etwa eingebrachter Vermögenswerte.
Über die Mitgliedschaft des Vereins in anderen Vereinen, Verbänden, Dachgesellschaften etc. entscheidet die Mitgliederversammlung mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen (vgl. § 8.5).
(1) Der Verein hat ordentliche und assoziierte Mitglieder. Außerdem besteht die Möglichkeit, Ehrenmitglied oder Fördermitglied zu werden (siehe unten § 5 (10).
(2) Ordentliche Mitglieder können folgende Personen werden: YogalehrerInnen mit Zusatzausbildung in Yogatherapie und Heilpraktiker, Psychotherapeuten, Ärzte oder Psychologen, die auf dem Gebiet der Yogatherapie arbeiten, sowie Wissenschaftler auf dem Gebiet der Yogatherapie. Vereinsinterne Ausbildungsstandards werden von der Arbeitsgruppe „Ausbildung“ erarbeitet. Die yogatherapeutisch arbeitenden Mitglieder verpflichten sich, diese Standards innerhalb von sechs Jahren zu erfüllen. Im Ausland erworbene yogatherapeutische Ausbildungen können nach Überprüfung durch den Verein anerkannt werden. Nur ordentliche Mitglieder haben ein Stimmrecht bei Mitgliederversammlungen.
(3) YogatherapeutInnen, deren Ausbildung nicht vom -Verein anerkannt wird, können assoziierte Mitglieder im Verein sein. Assoziierte Mitglieder haben kein Stimmrecht bei der Mitgliederversammlung.
(4) Eine Ehrenmitgliedschaft kann auf einstimmigen Beschluss des Vorstandes Personen, die sich für die Yogatherapie verdient gemacht haben, zuerkannt werden. Ehrenmitglieder haben kein Stimmrecht bei der Mitgliederversammlung.
(5) Mit der Mitgliedschaft ist für die Mitglieder auch die korporative Mitgliedschaft in Dachorganisationen verbunden, wenn dieses nach § 4 beschlossen wurde und auch die Satzung der anderen Vereine, Verbände, Dachgesellschaften diese Doppelmitgliedschaft vorsieht.
(6) Die Mitgliedschaft im Verein ist schriftlich mit dem dafür vorgesehenen Antragsformular zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
(7) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod des Mitglieds. Der Austritt eines Mitglieds ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von 8 Wochen.
(8) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn ein Verhalten nachgewiesen werden kann, das den Zielen und Interessen des Vereins schadet, die Voraussetzungen der Satzung nicht mehr erfüllt sind oder das Mitglied trotz dreifacher Mahnung mit dem Beitrag für ein Jahr im Rückstand bleibt. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb von zwei Wochen nach Mitteilung Einspruch eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Bis zur auf den Ausschluss folgenden Mitgliederversammlung ruhen die weiteren Rechte und Pflichten des Mitgliedes. Gegen den Beschluss der Mitgliederversammlung verbleibt dem ausgeschlossenen Mitglied der Rechtsweg.
(9) Fördermitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die den Verein regelmäßig materiell unterstützt. Fördermitglieder haben kein Stimmrecht bei der Mitgliederversammlung.
§ 6 Mitgliedsbeiträge, Rechte und Pflichten der Mitglieder
(1) Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich bis zum 31.03. des Kalenderjahres zu entrichten. In begründeten Fällen kann eine Ermäßigung gewährt werden. Über die Höhe des Beitrages und über Ermäßigungen entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Vorstand entscheidet, ob die Voraussetzungen für eine Ermäßigung des Mitgliedsbeitrages vorliegen. Beim Ausscheiden aus dem Verein besteht kein Anspruch auf Rückerstattung.
(2) Die Mitglieder haben das Recht, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und Einrichtungen des Vereins zu nutzen. Alle ordentlichen Mitglieder haben ein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung und verfügen über ein aktives und passives Wahlrecht.
(3) Die Mitglieder haben die Pflicht, Ziele und Interessen des Vereins zu unterstützen und Handlungen zu unterlassen, die dem Ansehen und den Zwecken des Vereins schaden. Die Satzung des Vereins und die Beschlüsse der Organe des Vereins sind zu beachten.
Zur Erfüllung des Vereinszwecks können außerdem eingerichtet werden:
– Wissenschaftliche Beiräte
(1) An der Mitgliederversammlung können alle Vereinsmitglieder teilnehmen. Stimmrecht haben nur die ordentichen Vereinsmitglieder. Jedes ordentliche Vereinsmitglied hat eine Stimme. Die Stimmabgabe durch Bevollmächtigte oder Stimmboten ist nicht statthaft.
(2) Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand mittels einer schriftlichen Einladung unter Angabe der Tagesordnung. Dabei ist eine Frist von mindestens fünf Wochen einzuhalten. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.
(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert. Die außerordentliche Mitgliederversammlung kann durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung unter Angabe der Tagesordnung jederzeit einberufen werden. In Bezug auf die Fristen gelten die in § 8 (2) genannten Regelungen.
(4) Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn ein Viertel aller Mitglieder dieses schriftlich unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes bzw. Tagesordnungspunktes beim Vorstand beantragt. Das Recht, die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zu verlangen, steht allen Mitgliedern unabhängig von ihrem Stimmrecht zu. Es gelten die Fristen des § 8 (2).
(5) Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand des Vereins oder einem von diesem hierzu beauftragten Mitglied geleitet. Beschlüsse werden, sofern die Versammlung nicht etwas anderes bestimmt, offen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen getroffen. Enthaltungen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
(6) Bei Wahlen gilt als gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das von der Versammlungsleitung zu ziehende Los. Wahlen finden geheim mit Stimmzetteln statt. Stimmabgaben zur angekündigten Beschlussanträgen können auch schriftlich abgegeben werden; die schriftliche Stimme muss spätestens am Tag vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand bzw. – bei Wahlen – beim vorab bekanntgegebenen Wahlkomitee eingehen.
(7) In der Mitgliederversammlung kann nur über solche Gegenstände Beschluss gefasst werden, die auf die Tagesordnung gesetzt wurden oder gemäß Abs. 9 nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt wurden.
(8) Für einen Beschluss, durch den die Satzung des Vereins oder der Vereinszweck geändert werden, der Verein aufgelöst wird oder Vorstandsmitgliederabberufen werden, ist abweichend von Abs. (5) ¾ der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen erforderlich.
(9) Anträge der Mitglieder an die ordentliche Mitgliederversammlung müssen mindestens drei Wochen vorher schriftlich beim Vorstand eingereicht werden. Der Vorstand ist verpflichtet, fristgerecht eingereichte Anträge der Mitglieder spätestens drei Wochen vor der Mitgliederversammlung den Mitgliedern mitzuteilen; für die Form und Fristberechnung dieser Mitteilung gilt Abs. 2 entsprechend.
(10) Fragen, die ein bestimmtes Mitglied betreffen, dürfen nur verhandelt werden, wenn dieser Punkt mindestens fünf Wochen vor der Mitgliederversammlung auf die Tagesordnung gesetzt worden ist.
(11) Mitgliederversammlungen sind nicht öffentlich. Gäste können durch Beschluss der Mitgliederversammlung zugelassen werden.
(2) Die Mitgliederversammlung wählt aus der Reihe der ordentlichen Mitglieder den Vorstand. Gewählt wird nach den unter § 8 (6) genannten Regeln.
(3) Die Mitgliederversammlung kann Mitglieder des Vorstandes abwählen. Hierzu benötigt sie ¾ der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen.
(4) Die Mitgliederversammlung entscheidet über den Widerspruch von Mitgliedern, die durch Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden sollen.
(5) Der Mitgliederversammlung sind insbesondere die Jahresabrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen. Sie bestellt aus der Reihe der ordentlichen Mitglieder zwei Kassenprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sein dürfen, um die Buchführung einschließlich des Jahresabschlusses zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten. Die Kassenprüfer haben Zugang zu allen Buchungs- und Rechnungsunterlagen des Vereins.
(6) Die Mitgliederversammlung entscheidet auch über
a) die Berufung von Mitgliedern in Beiräte und Fachausschüsse.
b) die Höhe der Mitgliedsbeiträge und Ermäßigungen.
(7) Die Mitgliederversammlung kann über weitere Angelegenheiten beschließen, die ihr vom Vorstand oder aus der Mitgliederschaft vorgelegt werden.
(1) Der Vorstand besteht im Sinne von § 26 BGB aus fünf gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern. Die Vorstandsmitgliedschaft setzt die ordentliche Mitgliedschaft voraus. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
a) 1. VorsitzendeR (Präsident/in)
d) LeiterIn der Arbeitsgruppe für Ausbildung
e) LeiterIn der Arbeitsgruppe für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Forschung
Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Wiederwahl der/des ersten Vorsitzenden ist nur einmal in Folge zulässig. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt bis NachfolgerInnen gewählt sind.
(2) Die Vorstandsmitglieder werden jeweils in gesonderten Wahlgängen von der Mitgliederversammlung aus der Reihe der ordentlichen Mitglieder gewählt.
(3) Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes findet eine Neuwahl auf der nächsten Mitgliederversammlung statt. Bis zu diesem Zeitpunkt kann der Vorstand durch einfachen Mehrheitsbeschluss ein ordentliches Vereinsmitglied als kommissarisches Vorstandsmitglied in den Vorstand berufen.
(4) Ein Vorstandsmitglied darf nicht gleichzeitig auch im Vorstand eines anderen Yoga- und Yogatherapie-Verbandes sein.
(5) Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus. Insbesondere obliegen ihm
a) Vorbereitung der Mitgliederversammlung, Aufstellung der Tagesordnung sowie die Leitung der Mitgliederversammlung.
c) Buchführung, Erstellung eines Jahresberichts.
d) Entscheidung über die Aufnahme neuer Mitglieder.
e) Entscheidung darüber, ob die Voraussetzungen für einen ermäßigten Mitgliedsbeitrag gegeben sind.
f) Einsetzung von Ausschüssen.
g) Vorbereitung der Durchführung von Tagungen und sonstigen Zusammenkünften.
h) Einstellung und Kündigung von Angestellten.
(6) Der Vorstand trifft auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes nach Absprache mit den anderen Vorstandsmitgliedern zusammen. Sitzungen des Vorstandes werden vom 1. Vorsitzenden einberufen und geleitet. Der Vorstand kann mit einfacher Mehrheit Entscheidungen treffen. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von drei Mitgliedern beschlussfähig. Er fasst Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Beschlüsse des Vorstandes können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich, telefonisch oder per E-Mail gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren erklären. Alle Beschlüsse des Vorstandes sind schriftlich niederzulegen und vom Vorstand zu unterzeichnen.
(7) Der Verein wird vom Vorstand gerichtlich und außergerichtlich vertreten, wobei jedes Vorstandsmitglied einzeln vertretungsberechtigt ist. Über Konten des Vereins können der/die 1. Vorsitzende oder der/die 2. Vorsitzende oder der/die SchatzmeisterIn einzeln verfügen.
(8) Der Vorstand kann durch Beschluss als besonderen Vertreter gemäß § 30 BGB eine hauptamtliche GeschäftsführerIn bestellen, die/der die laufenden Geschäfte des Vereins führt und VorgesetzteR der hauptamtlichen Vereinsmitarbeiter ist. Entscheidungen über Arbeitsverträge, Kündigungen sowie Mitgliedsaufnahmen und – ausschlüsse bleiben dem Vorstand vorbehalten. Die/der GeschäftsführerIn ist den
Vereinsorganen gegenüber rechenschaftspflichtig.
(1) Über die Vorstandssitzungen ist ein schriftliches Protokoll zu führen.
(2) Beschlüsse des Vorstandes erfolgen mit einfacher Mehrheit.
(3) Der gesamte Vorstand oder einzelne Vorstandsmitglieder können jederzeit durch die Mitgliederversammlung ihres Amtes enthoben werden. Es gelten die Bestimmungen des § 9 (3).
(4) Der Vorstand gibt sich seine Geschäftsordnung selbst, die insbesondere regelt:
a) Einberufung und Durchführung der Sitzungen des Vorstandes.
b) Die Aufteilung des Aufgabenbereichs des Vorstandes unter den einzelnen Vorstandsmitgliedern.
c) Die Kostenerstattungen für Mitglieder.
(1) Über jede Mitgliederversammlung, jede Sitzung des Vorstandes und der Fachausschüsse ist eine Niederschrift mit Anwesenheitsliste anzufertigen, die den Verlauf der Sitzungen, die Ergebnisse der Beratungen und die Beschlüsse wiedergibt.
(2) Die Niederschriften sind vom Sitzungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen, vom Vorstand aufzubewahren und interessierten Mitgliedern zugänglich zu machen.
(3) Die Niederschriften sind zu Beginn der jeweils nächsten Sitzung oder Mitgliederversammlung zu genehmigen.
§ 13 Beiräte und Fachkonferenzen
(1) Zu besonders bestimmten Aufgabengebieten im Rahmen des Vereinszwecks können Beiräte und Fachkonferenzen für eine befristete Zeit oder als ständige Ausschüsse eingerichtet werden.
(2) Aufgabe der Beiräte und Fachkonferenzen ist es, den Vorstand und die Mitgliederversammlung bei besonderen Fragestellungen zu beraten, dazu werden gegebenenfalls schriftliche Stellungnahmen erstellt.
(3) Die Einrichtung von Beiräten und Fachkonferenzen erfolgt durch die Mitgliederversammlung.
(4) Die Mitglieder der Beiräte und Fachkonferenzen werden von der Mitgliederversammlung durch Beschluss für längstens drei Jahre berufen bzw. für den Zeitraum für den der Beirat oder die Fachkonferenz eingerichtet wurde, wenn diese Frist kürzer als drei Jahre ist.
(5) Gewählt werden können natürliche Personen, die zur Bearbeitung der besonderen Fragestellung qualifiziert sind.
(6) Die erste Zusammenkunft eines Beirates oder einer Fachkonferenz wird vom Vorstand einberufen und von einem Vorstandsmitglied geleitet. Die Mitglieder des Beirates oder der Fachkonferenz wählen dann aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden. Der Vorsitzende beruft nachfolgende Sitzungen des Beirates oder der Fachkonferenz ein, er vertritt den Beirat oder die Fachkonferenz nach außen und ist Ansprechpartner für Vorstand und Mitgliederversammlung. Die Beiräte und Fachkonferenzen geben sich für ihre Arbeit eine eigene Geschäftsordnung. Über die Sitzungen der Beiräte und Fachkonferenzen ist Protokoll zu führen und bei einem entsprechenden Beschluss der Mitgliederversammlung ist auch eine schriftliche Stellungnahme zu erstellen.
c) Gegebenenfalls durch Zuschüsse und Zuwendungen Dritter (z. B. Fördermitglieder, s. o. §5 (10)).
(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die steuerbegünstigte Körperschaft “Ärzte ohne Grenzen e.V.”, die es unmittelbar und ausschließlich für humanitäre medizinische Einsätze zu verwenden hat. Diese Einrichtung wurde von der Mitgliederversammlung bestimmt.
Die Auflösung des Vereins kann von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen in namentlicher Abstimmung beschlossen werden.