Source: https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/start/themen/soziales/soziale-leistungen/
Timestamp: 2020-03-28 15:13:45
Document Index: 123690190

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 41', '§ 47', '§ 53', '§ 61', '§ 67', '§ 35', '§ 30', '§ 34', '§ 27', '§ 27']

Soziale Leistungen | Ministerium für für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz
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Soziale Leistungen - Hilfe für Menschen in Not
Jeder Mensch kann in eine Notlage geraten, beispielsweise durch einen Unfall, eine Krankheit oder durch den Tod des Partners. Wenn dann keine Ersparnisse vorhanden sind, keine Versicherung besteht oder die Familienangehörigen nicht weiter helfen können, bilden soziale Leistungen ein Auffangnetz.
Die Sozialhilfe erbringt eine Vielzahl von Hilfen, die den verschiedenen persönlichen Lebenslagen entsprechen. Zu den Leistungen der Sozialhilfe zählen in Deutschland unter anderem:
Hilfe zum Lebensunterhalt (§§ 27 - 40 SGB XII)
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (§§ 41 - 46b SGB XII)
Hilfen zur Gesundheit (§§ 47 - 52 SGB XII)
Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung (§§ 53 - 60 SGB XII)
Hilfe zur Pflege (§§ 61 - 66 SGB XII)
Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten (§§ 67 - 69 SGB XII)
Aufgabe dieser sozialen Leistungen ist es, den in Not geratenen Menschen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.
Internetseite des Bundessozialministeriums: So­zi­al­hil­fe
Wo können soziale Leistungen beantragt werden?
Leistungen werden im für den jeweiligen Ort des gewöhnlichen Aufenthaltes (zumeist der Wohnort) zuständigen Sozialamt des Landkreises oder der kreisfreien Stadte Brandenburgs beantragt.
Adressen der Sozialämter in den kreisfreien Städten und Landkreisen des Landes Brandenburg
Regelsätze der Sozialhilfe im Land Brandenburg
Die Regelsätze in der Sozialhilfe umfassen den gesamten Bedarf des notwendigen Lebensunterhalts außerhalb von Einrichtungen mit Ausnahme der Leistungen für Unterkunft und Heizung nach § 35 Zwölftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII), der zusätzlichen Bedarfe nach §§ 30 bis 33 SGB XII (Mehrbedarfe, einmalige Bedarfe und Beiträge zur Sozialversicherung) sowie der Leistungen für Bildung und Teilhabe gemäß § 34 SGB XII.
Die Höhe der Regelsätze beträgt ab dem 1. Januar 2019 im Land Brandenburg:
Höhe des Regelbedarfs
Erwachsene Personen, die in einer Wohnung leben und für die nicht Regelbedarfsstufe 2 gilt 424 Euro 1
Erwachsene Personen, die in einer Wohnung mit einem Ehegatten oder Lebenspartner oder in eheähnlicher oder lebenspartnerschaftsähnlicher Gemeinschaft mit einem Partner zusammen leben 382 Euro 2
Erwachsene Personen, deren notwendiger Lebensunterhalt sich nach § 27b des SGB XII bestimmt (Unterbringung in einer stationären Einrichtung) 339 Euro 3
Jugendliche von Beginn des 15. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres 322 Euro 4
Kinder vom Beginn des 7. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres 302 Euro 5
Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres 245 Euro 6
Barbetrag für volljährige Leistungsberechtigte in stationären Einrichtungen ab dem 1. Januar 2019 im Land Brandenburg
Für Leistungsberechtigte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, beträgt der Barbetrag nach § 27b Absatz 2 Satz 2 SGB XII ab dem 1. Januar 2019 monatlich mindestens 114,48 Euro.
Wer hat einen Anspruch auf Landespflegegeld?
Die Höhe des Landespflegegeldes beträgt seit dem 1. Januar 2018 monatlich
192,40 Euro bei anspruchsberechtigten schwerbehinderten Menschen,
345,80 Euro bei blinden Menschen nach Vollendung des 18. Lebensjahres,
172,90 Euro bei blinden Menschen vor Vollendung des 18. Lebensjahres,
106,60 Euro bei gehörlosen Menschen.
Zu beachten ist, dass Leistungen bei häuslicher Pflege nach dem SGB XI bei blinden Menschen mit 50 Prozent auf das Landespflegegeld angerechnet werden.
Wer ist zuständig für die Durchführung des Landespflegegeldgesetzes?
Für die Durchführung des Landespflegegeldgesetzes sind die Landkreise und kreisfreien Städte zuständig.
Ihren Antrag auf Landespflegegeld stellen Sie bei dem für Ihren Wohnort zuständigen Sozialamt.
Gesetz über die Leistung von Pflegegeld an Schwerbehinderte, Blinde und Gehörlose (Landespflegegeldgesetz - LPflGG)
Landespflegegeld soll erhöht werden (Pressemitteilung vom 01.09.2015)
Bundessozialministerium: Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
Bundessozialministerium: Leistungen der Sozialhilfe
Bundessozialministerium: Sozialhilfe