Source: http://grundschule-hersel.de/paedagogik/inklusion/unterstuetzungsmassnahmen
Timestamp: 2017-09-26 11:04:17
Document Index: 78297358

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 35', '§35', '§ 53', '§53', '§ 54']

Aktuelle Seite: Home Pädagogik Inklusion Unterstützungsmaßnahmen
Besondere Umstände können es erfordern, dass Eltern wie Schule zusätzliche Hilfe benötigen. Geregelt ist das im Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII) und im Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII). Zuständig für die Gewährung der Hilfe nach SBG VIII ist das Sozialamt der Stadt Bornheim und für die Hilfe nach SGB XII im Falle Bornheims des Kreissozialamt in Siegburg. Die nachfolgend dargestellten Hilfen können sowohl von Bornheim als auch vom Rhein-Sieg-Kreis gewährt werden. Entscheidend ist die Art der Beeinträchtigung.
Hilfe durch das Sozialamt der Stadt Bornheim
Sind die Beeinträchtigungen eines Kindes so stark, dass es nicht ohne ständige Hilfe am Unterricht teilnehmen kann, kann ihm eine durch das Sozialamt der Stadt Bornheim finanzierte zeitlich begrenzte Eingliederungshilfe gemäß dem Sozialgesetzbuch (SGB VIII) - Abschnitt IV "Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Hilfe für junge Volljährige" (§§ 27 - 41) - gewährt werden.
Im § 35 "Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung" ist geregelt:
Im §35a "Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche" ist geregelt:
(1) Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf Eingliederungshilfe, wenn
1. ihre seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand abweicht und
In den meisten Fällen wird die Hilfe für Kinder gewährt, die Beeinträchtigungen in ihrer emotional-sozialen Entwicklung zeigen. Vor Gewährung erfolgt eine individuelle Prüfung.
Hilfe durch das Kreissozialamt
Sind die Beeinträchtigungen eines Kindes so stark, dass es nicht ohne ständige Hilfe am Unterricht teilnehmen kann, kann ihm eine durch das Kreissozialamt in Siegburg finanzierte Eingliederungshilfe gemäß dem Sozialgesetzbuch (SGB XII, §§ 53 - 57) gewährt werden.
In §53 "Leistungsberechtigte und Aufgabe" ist geregelt:
In § 54 "Leistungen der Eingliederungshilfe" ist geregelt:
Die Hilfe des Kreisjugendamtes wird für Kinder gewährt, die sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich der geistigen Entwicklug (GB), der körper-motorischen Entwicklung (KM) sowie im Bereich der Sinneschädigungen (Sehen und Hören) haben. Die Hilfe wird auch gewährt bei Schwerstbehinderung, wozu auch eine hochgradige emotional-soziale Störung gelten kann.
Welche der möglichen Hilfen die geeignetste ist, wird im Einzelfall geprüft.
Kann ein Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf den Schulweg nicht selbstständig bewältigen und muss z.B. von den Eltern gebracht werden, ist zu prüfen, ob die Eltern eine Wegstreckenentschädigung z.B. für die PKW-Nutzung erhalten können. Ansprechpartner ist der Fachbereich 4 in der Brunnenallee in Bornheim-Roisdorf. Eine Entschädigung kann aber nur für die Kinder gewährt werden, die ihren Wohnsitz im Stadtgebiet Bornheim haben. Je nach Bedarf kann evtl. auch ein Schülerspezialverkehr zum Einsatz kommen.