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Timestamp: 2016-10-26 15:19:38
Document Index: 152421577

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 89', 'Art. 99', 'Art. 29', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 25', 'Art. 11', 'Art. 25', 'Art. 7', 'Art. 43', 'Art. 40', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 25', 'Art. 25', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 25', 'Art. 7', 'Art. 25', 'Art. 7', 'Art. 25', 'BGE', 'Art. 73', 'Art. 27', 'Art. 25', 'Art. 7', 'Art. 66', 'Art. 65', 'Art. 68']

A.X.________AG, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch F�rsprecher Klaus B�rgi,
alle drei vertreten durch Rechtsanw�lte Ulrich Keusen und Kathrin Lanz,
Gesamtbewilligung f�r Errichtung und Betrieb eines Bauschuttaufbereitungsplatzes,
A.a Am 17. Januar 2008 stellte die A.X.________AG bei der Einwohnergemeinde Burgdorf ein Baugesuch f�r die Errichtung und den Betrieb eines Bauschuttaufbereitungsplatzes im Freien auf der Parzelle Burgdorf Grundbuchblatt Nr. XXX. Gem�ss dem Zonenplan der Einwohnergemeinde Burgdorf liegt das Grundst�ck in der Arbeitszone 18m mit L�rm-Empfindlichkeitsstufe IV und bildet Teil der �berbauungsordnung Industrie Buchmatt. Auf dem geplanten knapp eine Hektare grossen, teilweise befestigten Bauschuttaufbereitungsplatz sollen pro Jahr rund 25'000 m� an mineralischen Bauabf�llen angenommen, gelagert und teilweise verarbeitet werden.
A.b F�r den Betrieb des Bauschuttaufbereitungsplatzes ist der Einsatz eines Pneuladers, eines Baggers und eines mobilen Brechers mit Siebanlage vorgesehen. Welche Maschinentypen eingesetzt werden, ist noch offen. M�glich ist auch, dass auf den Bagger verzichtet werden kann, indem das Beschicken des Brechers vom Pneulader aus erfolgt. Der mobile Brecher soll nach Bedarf zugemietet werden, weshalb verschiedene Modelle zum Einsatz gelangen k�nnten. In den Gesuchsunterlagen reichte die A.X.________AG einen Umweltvertr�glichkeitsbericht der G.________AG in Bern vom 20. Dezember 2007 ein. Dieser setzte sich vornehmlich mit der L�rmbelastung auseinander, welche die f�r den Betrieb vorgesehenen Maschinen verursachen, wobei der Brecher am meisten L�rm erzeugt.
Gegen das Bauprojekt erhoben erstens gemeinsam die C.________AG (Mieterin der Nachbarparzelle Nr. XXY), die D.________AG (Baurechtsinhaberin an der Nachbarparzelle Nr. XXY) und die E.________AG (Eigent�merin der Nachbarparzellen Nrn. XXY und XXZ) sowie zweitens F.________ (Eigent�mer der Nachbarparzellen Nrn. XYY und XYZ) Einsprache. Im Verlauf des Einspracheverfahrens wurde der Umweltvertr�glichkeitsbericht zweimal erg�nzt. Am 29. April 2010 verweigerte die Bau- und Planungskommission der Einwohnergemeinde Burgdorf die Gesamtbaubewilligung.
Gegen die Verweigerung der Bewilligung reichte die A.X.________AG Beschwerde bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern ein. Diese hiess die Beschwerde am 12. Mai 2010 gut, hob die angefochtene Verf�gung in der Sache auf und erteilte die Gesamtbewilligung f�r die Errichtung und den Betrieb eines Bauschuttaufbereitungsplatzes auf der fraglichen Parzelle Nr. XXX.
Dagegen erhoben die C.________AG, die D.________AG und die E.________AG einerseits und F.________ andererseits Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Dieses vereinigte die beiden Verfahren. Mit Urteil vom 6. April 2011 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerden gut, hob den Direktionsentscheid vom 12. Mai 2010 auf und verweigerte die Gesamtbewilligung f�r die Errichtung und den Betrieb des Bauschuttaufbereitungsplatzes auf der Parzelle Burgdorf Grundbuchblatt Nr. XXX. Zur Begr�ndung st�tzte sich das Verwaltungsgericht im Wesentlichen darauf, dass der vom mobilen Brecher verursachte L�rm die Immissionsgrenzwerte deutlich �bersteige; da dies an mindestens 36 Tagen im Jahr zutreffe, k�nne auch nicht ausnahmsweise von den Grenzwerten abgesehen werden.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 26. Mai 2011 an das Bundesgericht beantragt die A.X.________AG, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben, die fragliche Baubewilligung zu erteilen und die Sache an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen zur Neuverteilung der Kosten; eventuell sei das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zu neuem Entscheid an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen. Zur Begr�ndung wird haupts�chlich geltend gemacht, der mobile Brecher sei als Teil der gesamten Anlage zu beurteilen, weshalb der von ihm nur zeitweise verursachte L�rm auf die Betriebsdauer der Gesamtanlage anzurechnen sei, was zu einer zul�ssigen L�rmbelastung durch so genannte "L�rmverd�nnung" f�hre; �berdies habe das Verwaltungsgericht den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt.
F.a Die C.________AG, die D.________AG und die E.________AG schliessen auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden k�nne. F.________ stellt Antrag auf Abweisung. Unter anderem wird dabei von den Gegnern des Projekts neu vorgetragen, die Schwestergesellschaft der A.X.________AG, die B.X.________AG, habe am 10. Oktober 2008 f�r das gleiche Grundst�ck ein nachtr�gliches Baugesuch f�r einen bereits betriebenen Deponieplatz als Zwischenlager f�r den Gartenbaubetrieb eingereicht; es sei aber ausgeschlossen, gleichzeitig zwei Baugesuche f�r dieselbe Parzelle zu stellen.
F.b Die Bau, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Die Einwohnergemeinde Burgdorf und das Verwaltungsgericht des Kantons Bern ersuchen um Abweisung der Beschwerde. Die Einwohnergemeinde weist erg�nzend darauf hin, am 4. Juli 2011 eine Planungszone f�r die Arbeitszone A 18m erlassen zu haben, die f�r zwei Jahre G�ltigkeit hat und Bauschuttrecyclingpl�tze, Deponien und �hnliche Anlagen ausschliesst. Das Bundesamt f�r Umwelt (BAFU) h�lt in seiner Stellungnahme fest, dass nach seiner Einsch�tzung das Urteil des Verwaltungsgerichts gegen Bundesrecht verstosse, da es den mobilen Brecher allein und nicht als Teilanlage des Bauschuttaufbereitungsplatzes beurteile, in welchem Fall die Anforderungen der l�rmschutzrelevanten Bundeserlasse eingehalten w�ren.
Mit Eingaben vom 18. November 2011 teilten die C.________AG, die D.________AG und die E.________AG einerseits sowie F.________ andererseits dem Bundesgericht mit, die B.X.________AG halte in einem Schreiben vom 16. November 2011 an die Baudirektion der Stadt Burgdorf an ihrem Bauvorhaben f�r ein Zwischenlager auf der Parzelle Burgdorf Grundbuchblatt Nr. XXX fest. Erg�nzend wurde dem Bundesgericht eine Verf�gung der Stadt Burgdorf vom 2. Mai 2012 �ber die Sistierung dieses Baugesuchs im Hinblick auf die im Zusammenhang mit der Errichtung der Planungszone zu erwartenden neuen Zonenbestimmungen sowie �ber die Anordnung von baupolizeilichen Massnahmen eingereicht. Die �brigen Verfahrensbeteiligten reichten keine Bemerkungen dazu ein.
1.1 Angefochten ist ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid �ber die Erteilung bzw. Verweigerung einer Baubewilligung. Dagegen steht die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG an das Bundesgericht offen.
1.2 Die Beschwerdef�hrerin ist als Baugesuchstellerin und direkte Adressatin des angefochtenen Entscheids, mit dem ihr die ersuchte Baubewilligung verweigert wurde, grunds�tzlich zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG).
1.2.1 Die Beschwerdegegner wenden dagegen freilich ein, die Schwestergesellschaft der Beschwerdef�hrerin habe inzwischen ebenfalls ein Bewilligungsgesuch f�r das gleiche Grundst�ck eingereicht, mit dem die bisherige Nutzung nachtr�glich legalisiert werden solle. Die Beschwerdegegnerinnen 1-3 schliessen daraus, die Beschwerdef�hrerin sei nicht mehr zur Beschwerde legitimiert, weil sie an ihrem ersten, hier strittigen Gesuch nicht mehr interessiert sei. Der Beschwerdegegner 4 leitet daraus die eher inhaltliche Folgerung ab, dem ersten Baugesuch k�nne aus diesem Grund nicht stattgegeben werden, stellt aber doch den Verfahrensantrag, das Bundesgericht solle die Beschwerdef�hrerin anfragen, welches Bauprojekt sie nun eigentlich umsetzen wolle.
1.2.2 In materiell-rechtlicher Hinsicht fragt es sich, ob es sich beim Einwand der Beschwerdegegner nicht um ein unzul�ssiges Novum gem�ss Art. 99 BGG handelt. Eintretensfragen sind demgegen�ber von Amtes wegen zu pr�fen (vgl. Art. 29 Abs. 1 BGG). Wie es sich damit verh�lt, kann hier aber offen bleiben. Denn so oder so obliegt es den zust�ndigen Beh�rden im zweiten Verfahren, die rechtlichen Folgerungen aus dem Umstand zu ziehen, dass bereits ein Baugesuch f�r dieselbe Parzelle h�ngig ist, bzw. zu pr�fen, ob sich die beiden Projekte inhaltlich �berschneiden und gegenseitig ausschliessen. Im hier strittigen Verfahren des ersten Baugesuchs spielt die Frage der Zul�ssigkeit eines zweiten Bauprojektes keine massgebliche Rolle. Dass das Grundst�ck allenfalls ohne die an sich erforderliche Bewilligung bereits genutzt wird, kann zwar unter Umst�nden mit gewissen rechtlichen Konsequenzen namentlich baupolizeilicher Art, wie sie inzwischen ja auch verf�gt wurden, verbunden sein. Solche bilden hier aber nicht Verfahrensgegenstand. Auf die Bedeutung des zweiten Baugesuchs ist mithin unabh�ngig von der Frage, wieweit es der Beschwerdef�hrerin anzurechnen ist, nicht weiter einzugehen.
1.2.3 Analoges gilt f�r die inzwischen erlassene Planungszone. Auch hierbei handelt es sich grunds�tzlich um eine neue Tatsache. Abgesehen davon hat die Planungszone jedoch lediglich eine G�ltigkeitsdauer von zwei Jahren. �berdies ist ihre rechtliche Bedeutung f�r das hier fragliche, vor ihrem Erlass eingereichte Baugesuch offen bzw. w�re allenfalls zu pr�fen, wenn das Verfahren fortzusetzen w�re. Der Beschwerdef�hrerin kann das schutzw�rdige Interesse an einem Entscheid �ber die fragliche Bewilligung daher schon aus diesem Grunde nicht abgesprochen werden.
1.2.4 Die Beschwerdef�hrerin ist demnach zur Beschwerde legitimiert.
1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht kann insbesondere die Verletzung von Bundesrecht - einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens - ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Das Bundesgericht wendet das Bundesrecht (mit Ausnahme der Grundrechte; dazu Art. 106 Abs. 2 BGG sowie BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254 mit Hinweisen) von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist daher nicht an die Begr�ndung der Parteien gebunden, sondern kann die Beschwerde auch aus andern als den geltend gemachten Gr�nden gutheissen oder den Entscheid mit einer Begr�ndung best�tigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254 mit Hinweis).
1.4 Nach Art. 105 Abs. 1 BGG legt das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat. Deren Sachverhaltsfeststellung kann nur auf R�ge hin oder von Amtes wegen berichtigt oder erg�nzt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer gravierenden Rechtsverletzung (im Sinne von Art. 95 BGG) beruht (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG).
2.1 Nach Art. 25 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 7. Oktober 1983 �ber den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01) d�rfen ortsfeste Anlagen nur errichtet werden, wenn die dadurch erzeugten L�rmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht �berschreiten. Gem�ss Art. 11 USG wird unter anderem L�rm durch Massnahmen an der Quelle begrenzt (Abs. 1); unabh�ngig von der bestehenden Umweltbelastung sind sodann Emissionen im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich m�glich und wirtschaftlich tragbar ist (Abs. 2); die Emissionsbegrenzungen werden versch�rft, wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass die Einwirkungen unter Ber�cksichtigung der bestehenden Umweltbelastung sch�dlich oder l�stig werden (Abs. 3). Nach Art. 25 Abs. 2 USG k�nnen Erleichterungen nur dann gew�hrt werden, wenn ein �berwiegendes �ffentliches Interesse an der Anlage besteht und die Einhaltung der Planungswerte zu einer unverh�ltnism�ssigen Belastung f�r das Projekt f�hren w�rde und wenn die Immissionsgrenzwerte nicht �berschritten werden.
2.2 L�rmemissionen neuer ortsfester Anlagen m�ssen nach Art. 7 Abs. 1 der L�rmschutz-Verordnung (LSV; SR 814.41) soweit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich m�glich und wirtschaftlich tragbar ist (lit. a), und die von der Anlage allein erzeugten L�rmimmissionen d�rfen die Planungswerte nicht �berschreiten (lit. b). F�r den umstrittenen Bauschuttaufbereitungsplatz in einer Zone mit Empfindlichkeitsstufe IV nach Art. 43 Abs. 1 lit. d LSV gelten die Belastungsgrenzwerte f�r Industrie- und Gewerbel�rm gem�ss Anhang 6 zur LSV (vgl. Art. 40 Abs. 1 i.V.m. Anhang 6 Ziff. 1 Abs. 1 LSV). Dabei ist hier auf die voraussichtliche L�rmbelastung am Tag abzustellen, da die geplante Anlage in der Nacht nicht betrieben werden soll (vgl. Anhang 6 Ziff. 2 und 31 Abs. 1 LSV). Nach Anhang 6 Ziff. 2 LSV betragen der massgebliche Planungswert Lr 65 dB(A), der Immissionsgrenzwert Lr 70 dB(A) und der Alarmwert Lr 75 dB(A).
3.1 Gem�ss dem Verwaltungsgericht kennzeichnet sich die geplante Anlage durch die L�rmeinwirkungen von drei unterschiedlich lauten Maschinen mit je beschr�nkter Betriebsdauer, die teilweise einzeln, teilweise aber auch gemeinsam zum Einsatz gelangen. Dabei erzeuge der mobile Brecher mit einer Schallleistung von mindestens 112 dB(A) deutlich st�rker wahrnehmbaren L�rm als die beiden anderen Maschinen von jeweils 105 dB(A). F�r die Ermittlung des Beurteilungspegels Lr gem�ss Anhang 6 Ziff. 31 Abs. 1 LSV erachtete das Verwaltungsgericht als massgebliche L�rmphasen im Sinne von Anhang 6 Ziff. 31 Abs. 3 LSV diejenige Zeit, in denen der mobile Brecher als deutlich lauteste Maschine betrieben wird. Da dieser nicht �ber das ganze Jahr, sondern lediglich �ber 285 Betriebsstunden bzw. umgerechnet an 36 Tagen pro Jahr eingesetzt werden soll, stellte das Verwaltungsgericht unter Verweis auf Anhang 6 Ziff. 32 LSV und das Urteil des Bundesgerichts 1A.39/2004 vom 11. Oktober 2004 E. 3.4 (in URP 2005 S. 40) nicht auf einen jahresdurchschnittlichen Mittelungspegel, sondern auf die durchschnittliche L�rmbelastung w�hrend der als massgeblich errechneten beschr�nkten Anzahl von 36 Tagen ab. Damit ergab sich f�r das Verwaltungsgericht w�hrend der Betriebszeit des mobilen Brechers ein Beurteilungspegel Lr von 71 dB(A), womit sowohl der anwendbare Planungswert von 65 dB(A) als auch der Immissionsgrenzwert von 70 dB(A) �berschritten w�rden. Eine Privilegierung durch ausnahmsweise Zulassung einer zu grossen L�rmbelastung w�hrend kurzer Zeit erachtete das Verwaltungsgericht als f�r h�chstens rund 18 Tage zul�ssig. Die im vorliegenden Fall massgeblichen 36 Tage beurteilte es hingegen als deutlich zu lange.
3.2 Die Beschwerdef�hrerin wendet dagegen ein, der mobile Brecher sei Teil der gesamten Anlage, weshalb der erzeugte L�rm auf das ganze Jahr bzw. f�r eine Betriebsdauer von 200 Tagen zu berechnen sei. F�r die Betroffenen mache es einen wesentlichen Unterschied, ob sie eine L�rmbelastung nur f�r bestimmte Phasen oder das ganze Jahr �ber erdulden m�ssten; besonders l�rmige Aktivit�ten k�nnten so auch auf weniger Zeit beschr�nkt und der Gewerbe- oder Industriebetrieb f�r die Nachbarn vertr�glicher ausgestaltet werden. �berdies sei es willk�rlich, die Zahl der festgelegten Jahresstunden des Brechers einfach durch acht zu teilen und damit auf 36 Tage festzusetzen. Es sei n�mlich unrealistisch, dass der Brecher an diesen Tagen ununterbrochen w�hrend jeweils acht Stunden in Betrieb sei. Schliesslich erachtet die Beschwerdef�hrerin die von der Bewilligungsbeh�rde ber�cksichtigte und vom Verwaltungsgericht nicht in Frage gestellte D�mmwirkung der an- und abschwellenden Materialhaufen als offensichtlich falsch. Sie sei mit 5 dB(A) ber�cksichtigt worden, k�nne aber auf 15 dB(A) veranschlagt werden.
4.1 Unter den Verfahrensbeteiligten ist unter anderem die Tragweite der Richtlinien des Bundesamtes zur Vereinfachung und Vereinheitlichung des Vollzugs des Umweltschutzgesetzes und der L�rmschutzverordnung strittig. Als verwaltungsinterne Weisungen binden diese die Gerichte freilich nicht; ihre Anwendung im Einzelfall im Interesse einer einheitlichen und rechtsgleichen Praxis ist immerhin nicht zu beanstanden, soweit dabei das �bergeordnete Recht eingehalten wird (vgl. BGE 119 Ib 33 E. 3c S. 41 f.). Die Richtlinien sind allerdings f�r die hier zu beurteilende Sachlage nicht eindeutig und helfen insofern nicht weiter. So oder so kommt es aber entscheidend auf die Auslegung der anwendbaren Gesetzesbestimmungen an.
4.2 Gem�ss Anhang 6 Ziff. 32 LSV wird die durchschnittliche t�gliche Dauer (ti) der L�rmphase i aus ihrer j�hrlichen Dauer (Ti) und der Anzahl der j�hrlichen Betriebstage (B) nach der Formel ti = Ti/B berechnet, wobei f�r neue Anlagen auf eine Prognose �ber den zu erwartenden Betrieb abzustellen ist. F�r die Auslegung der Bestimmungen des Umweltschutzgesetzes und von dessen Ausf�hrungserlassen kommt es nicht allein auf den Wortlaut an, sondern sie hat sich auch an den Hauptzielen des Gesetzes auszurichten. Dieses bezweckt vorab, Menschen gegen sch�dliche oder l�stige Einwirkungen zu sch�tzen und solche Einwirkungen im Sinne der Vorsorge fr�hzeitig zu begrenzen (vgl. Art. 1 USG). Einem solchen Schutz dienen die Belastungsgrenzwerte. Das gilt es insbesondere bei der Umrechnung von L�rm bzw. der Anrechnung von die Grenzwerte �berschreitenden L�rmspitzen auf Zeiten ohne oder mit weniger L�rmbelastung zu beachten. Sodann w�rde es der Systematik des Gesetzes widersprechen, das private oder �ffentliche Interesse an der Errichtung bzw. am wirtschaftlichen Betrieb einer neuen Anlage bereits im Rahmen von Art. 25 Abs. 1 USG zu ber�cksichtigen (GRIFFEL/RAUSCH, Kommentar USG, Erg�nzungsband, 2011, N. 14 zu Art. 25).
4.3 Die Beschwerdef�hrerin sowie das Bundesamt f�r Umwelt sehen den mobilen Brecher als Teil der Gesamtanlage und verteilen den nur zu gewissen Zeiten anfallenden L�rm des Brechers unter Verwendung der verordnungsrechtlichen Berechnungsformel auf das ganze Jahr. Bei der zeitlichen Umrechnung des L�rms handelt es sich jedoch lediglich um eine theoretische L�rmverteilung, die der Realit�t nicht entspricht, wird die L�rmerzeugung und damit -belastung als solche in den Spitzenzeiten doch nicht reduziert. Es ist daher anhand der Umst�nde des Einzelfalles zu pr�fen, wie die verordnungsrechtliche Berechnungsformel anzuwenden ist bzw. ob es sich rechtfertigt, daf�r auf die effektive Betriebsdauer der L�rmquelle selbst oder des Gesamtbetriebs abzustellen.
4.4 Eine Umrechnung des L�rms, die auch als "L�rmverd�nnung" bezeichnet wird, hat das Bundesgericht dem Prinzip nach namentlich bei der Beurteilung von L�rmspitzen an Verkehrsachsen gesch�tzt (vgl. etwa BGE 126 II 522 E. 41 und 44-46 S. 573 ff.; Urteil 1C_344/2011 vom 15. M�rz 2012 E. 5.3). Das rechtfertigt sich schon mit Blick auf die Sonderbestimmung von Art. 25 Abs. 3 USG f�r solche Anlagen. Den dabei beurteilten Sachverhalten ist im �brigen weitgehend gemein, dass es einen dauernden oder regelm�ssigen Grundger�uschpegel gibt und dass die L�rmspitzen praktisch t�glich und dabei mit einiger Regelm�ssigkeit auftreten. Beides bringt eine gewisse Gew�hnungswirkung mit sich. Ein solcher Zusammenhang liegt beim Projekt der Beschwerdef�hrerin mit seiner im Vergleich zu den meisten Verkehrsanlagen geografisch begrenzten Ausdehnung und auch in zeitlicher Hinsicht deutlich anderen Charakteristik indessen nicht vor. Wie das Verwaltungsgericht zu Recht darlegt, ist die vorliegende Sachlage eher vergleichbar mit F�llen, in denen eine L�rmbelastung von vornherein nur w�hrend einer beschr�nkten Dauer anf�llt, wie das etwa bei zeitlich begrenzten Kultur- oder Sportanl�ssen zutrifft. In solchen Konstellationen erachtet das Bundesgericht unter Verzicht auf eine Umrechnung auf das ganze Jahr die durchschnittliche L�rmbelastung w�hrend der eigentlichen Anlassdauer als wesentlich (vgl. Urteil 1A.39/2004 vom 11. Oktober 2004 E. 3.4 in URP 2005 S. 40).
4.5 Das von der Beschwerdef�hrerin verfolgte Projekt beruht auf ihrem eigenen unternehmerischen Entscheid, die Bauschuttaufbereitung im Freien durchzuf�hren. Daf�r hat sie die umweltschutzrechtlichen Konsequenzen in Kauf zu nehmen und zu tragen. Die hier fraglichen Maschinen lassen sich dabei gar nicht so einsetzen, dass eine mit Verkehrsachsen vergleichbare Situation entst�nde. Es ist daher nicht zul�ssig, den L�rm, den die beiden anderen Maschinen erzeugen, als Grundpegel und die Emissionen des mobilen Brechers lediglich als einzelne L�rmspitzen zu werten und damit rechnerisch auf das ganze Jahr umzuverteilen. Das w�rde n�mlich bedeuten, dass gerade die L�rmbelastung, die sich durch den Einsatz mehrerer Maschinen ergibt, die allenfalls unzul�ssigen L�rmspitzen des mobilen Brechers zu rechtfertigen verm�chte. Die Beschwerdef�hrerin w�rde dadurch besser gestellt als wenn sie nur den Brecher einsetzte. Dies erscheint nicht nur unlogisch, sondern ist auch nicht mit dem Schutzzweck des Umweltschutzgesetzes vereinbar. Der angefochtene Entscheid, der die L�rmbelastung einzig auf die vorgesehenen Betriebstage des mobilen Brechers und nicht auf die Dauer des Gesamtbetriebs verteilt, folgt insofern grunds�tzlich einer Gesetzesinterpretation, die sich am gesetzlichen Schutz- und Vorsorgezweck ausrichtet, was nicht zu beanstanden ist.
4.6 Das Verwaltungsgericht hat aufgrund der vorgesehenen 285 Betriebsstunden errechnet, der mobile Brecher werde w�hrend 36 Tagen pro Jahr eingesetzt (285 : 8 = 35,6). Es kann hier offen bleiben, ob es sich dabei um eine tats�chliche Feststellung oder eine rechtliche W�rdigung - mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Kognition des Bundesgerichts - handelt. So oder so erscheint es arbeitstechnisch wenig wahrscheinlich, dass der Brecher an allen Einsatztagen ununterbrochen genutzt werden kann. Schon aus wirtschaftlichen Gr�nden wird die Beschwerdef�hrerin, die den Brecher ja zumieten will, allerdings bem�ht sein, diesen m�glichst optimal zu nutzen und die vorgesehenen 285 Betriebsstunden auf so wenige Einsatztage wie m�glich zu verlegen. Da eine Umverteilung des durch den Brecher verursachten L�rms auf das ganze Jahr bzw. auf 200 Arbeitstage aus rechtlichen Gr�nden entf�llt, kommt es in diesem Zusammenhang nicht wesentlich darauf an, ob er nun an 36 Tagen oder ein paar Tagen mehr zum Einsatz gelangt. Die Beschwerdef�hrerin kann daher nichts zu ihren Gunsten aus der behaupteten fehlerhaften Berechnung der 36 Arbeitstage ableiten.
4.7 Abstellend auf den w�hrend der effektiven Betriebszeit des mobilen Brechers erzeugten L�rm ging das Verwaltungsgericht von einem Beurteilungspegel Lr von 71 dB(A) aus, wof�r es sich auf die im Verfahren vor den unteren Instanzen erstellten Fachberichte st�tzen konnte. Die Beschwerdef�hrerin wendet dagegen ein, die Vorinstanz habe dadurch den Sachverhalt willk�rlich erhoben, dass sie gest�tzt auf die Baueingabe und den Umweltvertr�glichkeitsbericht die D�mmwirkung der Materialhaufen lediglich mit 5 dB(A) und damit deutlich zu tief angerechnet habe. Richtigerweise m�sse diese mit mindestens 15 dB(A) ber�cksichtigt werden, da die von der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern erteilte Bewilligung mit der Auflage verkn�pft worden sei, die Materialhaufen w�hrend den kritischen Phasen stets auf voller H�he zu belassen. Dabei handelt es sich indessen nicht um eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung. Mit gutem Grund konnte das Verwaltungsgericht, obwohl es dies nicht vertieft ausgef�hrt hat, davon ausgehen, dass es kaum m�glich sein werde, die Materialhaufen stets auf voller H�he mit uneingeschr�nkter D�mmwirkung zu halten, da der gelagerte Bauschutt gerade zwecks Verarbeitung ben�tigt wird und die in der Breite mit zunehmender H�he naturgem�ss enger werdenden Materialhaufen kaum rundum eine maximale D�mmwirkung zu entfalten verm�chten. Ganz unber�cksichtigt blieb der Schutzeffekt jedoch nicht, brachte die Vorinstanz doch einen solchen von immerhin nicht unbedeutenden 5 dB(A) in Anrechnung, wovon auch der Umweltvertr�glichkeitsbericht ausgegangen war, was die Beschwerdef�hrerin selbst zugesteht. Die entsprechenden tats�chlichen Feststellungen erscheinen nicht sachfremd bzw. unhaltbar. Der gest�tzt auf Fachberichte errechnete Beurteilungspegel Lr von 71 dB(A) erweist sich daher f�r das Bundesgericht als verbindlich.
4.8 Der f�r die L�rm-Empfindlichkeitsstufe IV am Tag massgebliche Planungswert von 65 dB(A) und selbst der Immissionsgrenzwert von 70 dB(A) gem�ss Anhang 6 Ziff. 2 LSV werden demnach durch das hier zu beurteilende Projekt nicht eingehalten. Damit stehen Art. 25 Abs. 1 USG und Art. 7 Abs. 1 LSV der Erteilung der von der Beschwerdef�hrerin verlangten Bewilligung entgegen.
5.1 Ist eine Bewilligung dem Grundsatz nach ausgeschlossen, bleibt zu pr�fen, ob deren ausnahmsweise Erteilung gest�tzt auf Art. 25 Abs. 2 USG bzw. Art. 7 Abs. 2 LSV in Frage k�me. Voraussetzung daf�r ist ein �berwiegendes �ffentliches Interesse sowie dass die Immissionsgrenzwerte nicht �berschritten werden. Massgeblich sind auch hier die konkreten Umst�nde des Einzelfalles, wobei grunds�tzlich mit zu pr�fen ist, ob die Einhaltung des Planungswertes zu einer unverh�ltnism�ssigen Belastung f�r das Projekt f�hren w�rde (vgl. URSULA BRUNNER ET AL. [Hrsg.]. Kommentar USG, 2. Aufl. 2002, N. 67 ff. zu Art. 25). Entscheidend muss es aber auch darauf ankommen, wie viele L�rmspitzen �ber den Grenzwerten den Menschen auf den umliegenden Grundst�cken zumutbar sind.
5.2 Im vorliegenden Fall scheitert eine solche Erleichterung schon am Verbot der �berschreitung des Immissionsgrenzwertes. Wie das Verwaltungsgericht richtig festgehalten hat, werden im �brigen in der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stark l�rmige Anl�sse mit beschr�nkter Dauer und H�ufigkeit in einem orts�blichen Umfang allgemein als zumutbar beurteilt. Dabei steht den Beh�rden ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, sofern es sich um Brauchtums- oder Sportanl�sse, Freiluftkonzerte, Umz�ge, Festanl�sse, Fasnacht und dergleichen mit lokaler Auspr�gung oder Tradition handelt (vgl. BGE 126 II 300 E. 4c/dd S. 309; Urteil 1C_169/2008 vom 5. Dezember 2008 E. 11.4.2 in URP 2009 S. 123; THOMAS WIDMER DREIFUSS, Planung und Realisierung von Sportanlagen, 2002, 356 ff.). Die Verarbeitung von Bauschutt dient zwar auch der Nachhaltigkeit (vgl. Art. 73 BV) und steht �berdies unter dem Schutz der Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV). Das Projekt der Beschwerdef�hrerin beruht aber weder auf besonderer Tradition und Orts�blichkeit noch dient es einem ausgepr�gten �ffentlichen Interesse, sondern verfolgt �berwiegend ihre eigenen gesch�ftlichen Interessen. Es kann hier offen bleiben, bei welcher genauen Anzahl von Tagen die Voraussetzung der beschr�nkten Dauer oder H�ufigkeit der �berh�hten L�rmerzeugung noch erf�llt w�re. Mit einer vorgesehenen Betriebst�tigkeit des mobilen Brechers an mindestens 36 Tagen �bersteigt das Vorhaben der Beschwerdef�hrerin jedenfalls eindeutig eine Gr�ssenordnung, bei der noch von einer begrenzten Dauer im eher unwahrscheinlichen Fall, dass der Einsatz des Brechers einphasig erfolgen sollte, oder von einer beschr�nkten H�ufigkeit bei einem wahrscheinlicheren wiederholten bzw. mehrphasigen Einsatz des Brechers ausgegangen werden k�nnte. Eine nur schon den Planungswert �bersteigende L�rmbelastung an mindestens 36 Tagen im Jahr ist den Menschen auf den Nachbarliegenschaften nicht zumutbar. �berdies ist nicht nachgewiesen oder auch nur ersichtlich, dass die Verweigerung einer Erleichterung eine unverh�ltnism�ssige Belastung des Projekts der Beschwerdef�hrerin mit sich br�chte.
5.3 Damit verbietet es sich, der Beschwerdef�hrerin f�r ihr Baugesuch eine Erleichterung im Sinne von Art. 25 Abs. 2 USG bzw. Art. 7 Abs. 2 LSV zu gew�hren. Der angefochtene Entscheid h�lt mithin vor Bundesrecht stand.
Bei diesem Verfahrensausgang wird die unterliegende Beschwerdef�hrerin kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1, Art. 65 BGG). �berdies hat sie einerseits die Beschwerdegegnerinnen 1-3 als Solidargl�ubigerinnen und andererseits den Beschwerdegegner 4 f�r das bundesgerichtliche Verfahren angemessen zu entsch�digen; der Einwohnergemeinde Burgdorf und dem Kanton Bern steht keine Parteientsch�digung zu (vgl. Art. 68 BGG).
Die Beschwerdef�hrerin hat einerseits den Beschwerdegegnerinnen 1-3 als Solidargl�ubigerinnen sowie andererseits dem Beschwerdegegner 4 f�r das bundesgerichtliche Verfahren je eine Parteientsch�digung von Fr. 3'000.-- auszurichten.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Einwohnergemeinde Burgdorf, der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern sowie dem Bundesamt f�r Umwelt schriftlich mitgeteilt.