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Timestamp: 2019-02-18 23:03:11
Document Index: 303200439

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Die Rechtsprechung zur zeitlichen Begrenzung des nachehelichen Unterhalts nach ?? 1573 Abs. 5, 1578 Abs. 1 Satz 2 BGB
Von Richter am OLG Dr. Bernhard H?lsmann, Karlsruhe
I. Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Vorschriften
II.Bei der Billigkeitsabw?gung zu ber?cksichtigende Umst?nde nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs
III. Zeitliche Begrenzung und ggfs. (? 1578 Abs. 1 Satz 2 BGB) Herabsetzung auf den "angemessenen Lebensbedarf" (Rechtsprechung des BGH)
VI. Billigkeitsabw?gung und Rechtsfolgen
Tabellarische ?bersicht der ver?ffentlichten Rechtsprechung zu ?? 1573 Abs. 5, 1578 Abs. 1 Satz 2 BGB
Das Unterhalts?nderungsgesetz vom 20.2.1986 (BGBl I S. 301) hat mit den Vorschriften der ? 1573 Abs. 5 BGB und ? 1578 Abs. 1 Satz 2 BGB eine zeitliche Begrenzung von Unterhaltsanspr?chen eingef?hrt. Die Bestimmungen, die nur f?r Unterhalt gelten, der nach dem 31.3.1986 f?llig geworden ist (BGH FamRZ 1987, 689), stimmen weitgehend ?berein:
? 1573 Abs. 5                        ? 1578 Abs. 1 Satz2
Anwendung:                           Anwendung:
nur bei den Tatbest?nden             bei allen
des ? 1573 Abs. 1 bis 4              nachehelichen
Unterhaltstatbest?nd
(?? 1570 bis 1576)
Gemeinsame Voraussetzung:
Unbilligkeit eines zeitlich unbegrenzten Unterhaltsanspruchs.
Merkmale der Billigkeitsabw?gung:
o Dauer der Ehe
o Gestaltung von Haushaltsf?hrung
o Gestaltung von Erwerbst?tigkeit
o nicht nur vor?bergehende Betreuung
gemeinschaftlicher Kinder
- sonstige, nicht im Gesetz genannte Merkmale
Rechtsfolgen: Rechtsfolgen: zeitliche Begrenzung zeitliche des gesamten oder eines Begrenzung mit Teils des Unterhalts anschlie?ender ("Schonfrist") Herabsetzung auf den "angemessenen Lebensbedarf"
II. Bei der Billigkeitsabw?gung zu ber?cksichtigende Umst?nde nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs
1. "Dauer der Ehe" und "Kinderbetreuungszeit"
Ma?geblich f?r die "Dauer der Ehe" ist der Zeitraum zwischen Eheschlie?ung und Rechtsh?ngigkeit des Scheidungsantrags (BGH, FamRZ 1986, 888). Das Gesetz legt keine bestimmte Ehedauer, also auch nicht eine solche von 10 Jahren fest, von der ab eine zeitliche Begrenzung des Unterhaltsanspruchs - im Sinne eines Stichtagsprinzips - nicht mehr in Betracht kommen k?nnte. Welches Gewicht der Ehedauer im Rahmen der Billigkeitspr?fung zukommt, l??t sich nur von Fall zu Fall entscheiden. Je mehr die Bed?rftigkeit des Unterhaltsberechtigten auf eine wachsende wirtschaftliche Abh?ngigkeit von dem Verpflichteten wegen der zunehmenden Verflechtung der Lebensverh?ltnisse beider Ehegatten bei l?ngerdauernder Ehe und damit auf ehebedingte Umst?nde zur?ckzuf?hren ist, umso weniger wird eine zeitliche Begrenzung des Unterhalts in Betracht kommen. Damit kann sich eine Ehedauer von mehr als 10 Jahren dem Grenzbereich nicht n?hern, indem vorbehaltlich stets zu ber?cksichtigender besonderer Umst?nde des Einzelfalles, der Dauer der Ehe als Billigkeitskriterium ein durchschlagendes Gewicht f?r eine dauerhafte Unterhalts-"Garantie" und gegen die M?glichkeit zeitlicher Begrenzung des Unterhalts zukommen wird (so BGH FamRZ 1990, 857, 858/859).
Bei Ehen von kurzer Dauer i.S.d. ? 1579 Nr. 1 BGB wird in der Regel ein zeitlich unbegrenzter Unterhalt unbillig sein; insoweit wird ? 1579 Nr. 1 BGB durch ? 1573 Abs. 5 BGB praktisch verdr?ngt, da grobe Unbilligkeit "nicht erforderlich ist" (BGH, FamRZ 1989, 486).
2. "Gestaltung von Haushaltsf?hrung und Erwerbst?tigkeit"
Dieses Merkmal ist auf Vorschlag des Rechtsausschusses in das Gesetz aufgenommen worden, um den h?ufigsten Fall einer ehebedingten Unterhaltsbed?rftigkeit aufzugreifen, n?mlich die sogenannte Hausfrauenehe. Haben die Ehegatten in gleichberechtigter Partnerschaft in ihrer auf Lebenszeit angelegten Gemeinschaft ihre pers?nliche und wirtschaftliche Lebensf?hrung bestimmt und sich hierbei zur F?hrung einer "Hausfrauenehe" entschlossen (?? 1353, 1356 BGB; BVerfGE 57, 390), ist die nacheheliche Bed?rftigkeit des w?hrend der Ehe haushaltsf?hrenden (und ggfs. kinderbetreuenden) Partners in der Regel eine Folge der Ehe (BGH, FamRZ 1986, 886, 888 = NJW 1986, 2832).
1. Zeitliche Begrenzung nach ? 1573 Abs. 5 BGB ("Schonfrist")
? 1573 Abs. 5 BGB erlaubt eine zeitliche Begrenzung, nicht wie ? 1579 BGB eine Herabsetzung oder einen sofortigen Ausschlu? des Unterhalts. Der Gesetzgeber gew?hrt dem Berechtigten eine "Schonfrist", die es ihm erm?glichen soll, sich auf die vom Gericht bestimmte Zeitgrenze einzustellen (RegE BT-Ds 10/2888, S. 18; BGH, FamRZ 1986, 887, 889 = NJW 1986, 2832). F?r die Bemessung dieser Zeitspanne, f?r die dem Berechtigten nach der Scheidung noch der eheangemessene Unterhalt zu gew?hren ist, ist nicht an eine schematische Anbindung im Sinne einer zeitlichen Entsprechung gedacht (BGH, a.a.O.), auch wenn das Gesetz, das die Ber?cksichtigung der Ehedauer vorschreibt, damit eine Beziehung zwischen der Dauer der Ehe und der Dauer der Gew?hrung vollen Unterhalts herstellt.
Die Begrenzung kann trotz einer Kinderbetreuung in Betracht kommen, wenn der Berechtigte durch diese keine beruflichen Nachteile oder nur kurzfristige Einkommenseinbu?en erlitten hat. Andererseits kann - etwa f?r die Bemessung der ?bergangsfrist - zugunsten des Berechtigten ber?cksichtigt werden, da? er seine (Teil-)Erwerbst?tigkeit trotz der ?bernahme der mit der Kindesbetreuung verbundenen zus?tzlichen Belastungen aufrechterh?lt (BGH, FamRZ 1990, 492, 493).
2. Zeitliche Begrenzung und Reduzierung auf den "angemessenen Lebensbedarf" (? 1578 Abs. 1 Satz 2 BGB)
Der "angemessene Lebensbedarf" im Sinne dieser Vorschrift ist nicht gleichbedeutend mit dem Billigkeitsunterhalt i.S.d. ? 1581 BGB. Vielmehr ist damit eine dem Einzelfall gerechtwerdende Bemessungsgrundlage gemeint, f?r die als Ankn?pfungspunkt im Gesetzgebungsverfahren die Lebensstellung des Berechtigten vor der Ehe oder die Lebensstellung, die er ohne die Ehe h?tte, genannt worden sind (vgl. BT-Ds 10/4514 S. 22). Durch die Formulierung "angemessen" bringt das Gesetz zum Ausdruck, da? der Bedarf oberhalb des Existenzminimums und des notwendigen Unterhalts liegen soll. Auch wird entsprechend der Zielrichtung der Unterhalts?nderungsgesetzes, den Ausgleich ehebedingter Nachteile zu gew?hrleisten, ein Lebensbedarf nicht als angemessen angesehen werden k?nnen, der den vorehelichen Lebensstandard unterschreitet (BGH, FamRZ 1986, 886, 888 = NJW 1986, 2832).
Eine sofortige Herabsetzung auf den angemessenen Lebensbedarf scheidet schon nach dem Wortlaut des Gesetzes in aller Regel aus. F?r die Bemessung der Zeitspanne, f?r die dem Berechtigten nach der Scheidung noch der Ehe angemessene Unterhalt zu gew?hren ist, kann eine Rolle spielen, welche Zeit er braucht, um sich auf die anschlie?ende K?rzung des Unterhalts einzustellen. Auch hierbei ist nicht an eine schematische Anbindung im Sinne einer zeitlichen Entsprechung zur Ehedauer gedacht (BGH, FamRZ 1986, 886, 888 = NJW 1986, 2832).
IV. Darlegungs und Beweislast
Zur Darlegungs- und Beweislast bei Anwendung des ? 1573 Abs. 5 BGB f?hrt der Bundesgerichtshof aus, da? diese Bestimmung als unterhaltsbegrenzende Norm Ausnahmecharakter habe und damit die Darlegungs- und Beweislast f?r die Tatsachen, die f?r ihre Anwendung sprechen, nach allgemeinen Beweislastregeln grunds?tzlich den Unterhaltsverpflichteten treffen. Dieser m?sse auch die Umst?nde darlegen und notfalls beweisen, die f?r eine m?glichst kurze ?bergangsfrist sprechen w?rden. Die Beweisf?hrung werde ihm allerdings in der Regel dadurch erleichtert, da? der Berechtigte im Rahmen eines Unterhaltsanspruchs nach ? 1573 Abs. 1 BGB (oder nach Abs. 2 der Vorschrift) bereits seinerseits die Umst?nde vorbringen und ggfs. beweisen m?sse, die f?r seine Bed?rftigkeit urs?chlich seien, z.B. da? er eine innegehabte Arbeitsstelle verloren habe und keine angemessene Erwerbst?tigkeit finde oder da? seine Eink?nfte aus einer ausge?bten angemessenen Erwerbst?tigkeit gleichwohl nicht zu seinem vollen Unterhalt ausreichten. Seien indessen nach den objektiven nachpr?fbaren Gegebenheiten in Verbindung mit dem Vortrag der Parteien die Billigkeitsgr?nde dargetan, die f?r eine Anwendung des ? 1573 Abs. 5 BGB sprechen, so trage wieder der Unterhaltsberechtigte die Darlegungs- und Beweislast f?r die Umst?nde, die im Rahmen der zu treffenden Billigkeitsabw?gung zu seinen Gunsten, also gegen eine zeitliche Begrenzung seines Unterhaltsanspruchs oder zumindest f?r eine l?ngere "Schonfrist" sprechen (BGH, FamRZ 1990, 857, 859).
Entsprechendes mu? auch f?r die Darlegungs- und Beweislast bei Anwendung des ? 1578 Abs. 1 Satz 2 BGB gelten.
? 1579 Nr. 1 BGB wird insoweit praktisch verdr?ngt, als f?r die zeitliche Begrenzung eines Unterhaltsanspruchs nach ? 1573 Abs. 5 BGB grobe Unbilligkeit nicht erforderlich ist (BGH, famRZ 1989, 483, 486 = NJW-RR 1989, 386; vgl. oben II. 1.).
Im ?brigen sind die Rechtsfolgen eines Fehlverhaltens des Unterhaltsberechtigten abschlie?end in ? 1579 BGB geregelt; ein solches ist daher im Rahmen der Billigkeitsabw?gung nach ?? 1573 Abs. 5, 1578 Abs. 1 Satz 2 und 3 BGB nicht relevant (BGH, FamRZ 1986, 886, 888 = NJW 1986, 2832).
Abk?rzungen: M = Ehemann; F = Ehefrau; H = Heirat; Sch = Scheidung, et = erwerbst?tig; Et = Erwerbst?tigkeit; V = Anwendung des ? 1573 Abs. 5; I2 = Anwendung des ? 1578 Abs. 1 Satz 2 BGB; kein V = keine Anwendung des ? 1573 Abs. 5; kein I 2= keine Anwendung des ? 1578 Abs. 1 S. 2 BGB; DT = D?sseldorfer Tabelle; U = Unterhalt; UA = Unterhaltsanspruch
Ehedauer   weitere                 zeitliche      Vorschrift      angemessener   Gericht
(Monate)   Einzelfallumst?nde      Begrenzung                     Unter-
(Monate)                       halt
24         F: keine beruflichen    Beurteilung    V; I 2 hins.    Beurteilung    BGH, FamRZ
Nachteile durch         durch OLG      Krankenvorsorge durch OLG      1989, 483,
Haushaltsf?hrung;       nach           U                              486
Verlust des UA gegen    Zur?ckverweisu
ersten M durch zweite   ng
H; kein fortwirkender
35         F bei Heirat et; wegen  "Schonzeit"    I 2:                           OLG Celle,
Alter findet F nach     rd 36;         voreheliches                   FamRZ 1987,
Sch keine Arbeit        nach           Einkommen f?r                  69
Erreichen des  UA ma?geblich
Ruhegehalts    kein V
kein UA
36         F macht nur                            kein I 2, weil                 OLG
notwendigen                            F nur                          D?sseldorf,
Mindestbedarf geltend;                 notwendigen                    FamRZ 1988,
UA gr?ndet sich                        Minestbedarf                   595, 597
?berwiegend auf                        geltend macht
Krankheit (? 1572 BGB)                 kein V
ca. 36     F ben?tigt 21 Monate,   21             V                              OLG
um sich wieder                                                        Frankfurt/M
beruflich auf neue                                                    FamRZ 1986,
Situation einzustellen                                                683
39         F (55 J. alt)           "Schonzeit"    I 2, V          Herabsetzung   OLG Hamm,
vor/w?hrend/nach H et;  rd 15                          von DM 513     FamRZ 1986,
berufliche Position                                    auf 250        908
nicht ver?ndert; keine  Wegfall UA
gemeinsamen             nach weiteren
Verpflichtungen mit     33 Monaten
Ausnahme einer
Kreditaufnahme; keine
Verm?gensdispositionen;
MdE von 30% alters-
nicht ehebedingt,
hieraus keine Gefahr
Einschr?nkung;
Alter der F
(Monate)   Einzelfallumst?nde      Begrenzung                     Unter
39         beiderseitige           Verh?ltnis     I 2, V                         AG Peine,
Berufst?tigkeit, keine  der Dauer von                                 FamRZ 1987,
ehebedingte             H bis                                         593, 594
Einkommenseinbu?e der   Trennungszeitp
F                       unkt =
f?r zeitliche
40         F (57 J.) keine         Begrenzung     V                              OLG Hamm,
beruflichen Nachteile:  auf 16; nicht                                 FamRZ 1987,
vor und nach Ehe als    Ehedauer                                      707
Verk?uferin et; zwar    ma?geblich
Witwenrente durch H,
aber Wiederaufleben
bei Fortfall des UA;
Eigenbedarf nach DT
41         F vollschichtige Et                    kein I 2                       OLG Hamm,
wegen Ehe aufgegeben;                                                 FamRZ 1987,
nur geringer Unterhalt                                                829, 832
41         F wegen H Et                           kein I 2                       BGH, FamRZ
aufgegeben; diese                                                     1988, 817,
beruflichen Nachteile                                                 820
wirken sich auf H?he
der Altersrente aus
49         bei H: F 27 J., M 30    Schonzeit 84   I 2, V                         AG M?lheim
J., Assistenzarzt,                                                    a.d.R., FamRZ
Trennung vor                                                          1986, 1216
Praxiser?ffnung durch
M; Einkommen: F: 2.300
DM, M: 4.250 DM
54         F gut bezahlte Stelle                  kein V                         OLG Bamberg,
als Pharmareferentin                                                  FamRZ 1988,
im Hinblick auf         aber                                          1277, 1280
beabsichtigte H         zeitliche      I 2             danach
aufgegeben und          Begrenzung                     angemessener
anschlie?end halbtags   des vollen U                   U von 800 DM
im Gesch?ft des M       auf 24 Monate
gearbeitet, im ?brigen  nach
Haushaltsf?hrung;       Rechtskraft
Abh?ngigkeit F von M
wegen Verschlechterung
ihrer Gesundheit mit
eingeschr?nkter
Erwerbsf?higkeit
55         zwar Wegfall der        21 Monate      V, I 2          Herabsetzung   OLG
Witwenrente der F                                      von 1.967      Schleswig,
durch H ohne                                           einschl.       FamRZ 1993,
Wiederaufleben nach                                    Altersvorsorge 72, 74
Sch ihrer dritten Ehe;                                 unterhalt auf
Trennungszeit von mehr                                 1.000 DM
6 Jahren wegen langen
Scheidungsverfahrens;
Teilzeitarbeit der F
wie w?hrend Ehe
58         F bei H 62 J.; durch H  36             I 2             Herabsetzung   OLG Bremen,
keine beruflichen                                      auf            FamRZ 1989,
Nachteile; keine                                       angemessenen   746, 748
Ver?nderung in ihrer                                   Eigenbedarf
Wohnsituation; keine                                   nach DT
Ber?cksichtigung der
wiederaufgelebten
66         F bei Sch 49 J. alt,    14             V                              OLG Koblenz,
wegen Alters                                                          FamRZ 1987,
eingeschr?nkte                                                        160 = NJW-RR
Arbeitsplatzchance;                                                   1987, 132
vor H wegen Betreuung
der mj Kinder aus 1.
Ehe nicht et;
Sozialhilfebezug;
Halbtagst?tigkeit,
einer Ganztagsstelle
alters-, nicht
ehebedingt
66         Einkommensgef?lle       30 Monate des  V                              KG, FamRZ
zwischen Einkommen M    UA nach ?                                     1992, 949
als Studienrat und dem  1573 Abs. 2                                   m.Anm. Weber
ohne gesundheitliche    BGB
Beeintr?chtigung
erzielbaren Einkommen
der F als Verk?uferin
sondern bedingt durch
Entwicklung; die durch
Krankheit bedingte
Erwerbsunf?higkeit
Nichtwiedereingliederun
gsf?higkeit der F ins
Berufsleben schlie?t
nicht aus; UA nach ??
1572, 1573 Abs. 2 BGB
77         Einkommensgef?lle       60 Monate,     V                              OLG
zwischen F (45 J.,      anschlie?end                                  D?sseldorf,
fiktiv 1.163 DM) und M  Wegfall UA                                    FamRZ 1988,
(2.997 DM) nicht                                                      838, 839
ehebedingt; berufliche
Situation F bei H
ung?nstig, weil nach
erster Sch mit 35 J.
Berufsleben); bei H
arbeitslos; M schon
vor Ehe
hohes Einkommen; das
durch das Einkommen
von M bestimmte
Lebensniveau nicht
Ergebnis gemeinsamer
82         F 37 J. bei Sch,        48 Monate      V, I 2          Herabsetzung   OLG
vor/w?hrend und nach    Schonfrist                     auf            D?sseldorf,
Ehe nicht et, also                                     angemessenen   FamRZ 1987,
durch Ehe keine                                        U, ma?geblich  1254, 1256
beruflichen Nachteile;                                 Eigenbedarf
Verlust des UA gegen                                   n. DT,
ersten M unbeachtlich,                                 Begrenzung
da dessen H?he und                                     auf 96 Mon
Dauer ungewi?
84         F bei Sch 32 J;         Begrenzung     V                              OLG Hamm,
w?hrend Ehe Betreuung   auf 84 Monate                                 FamRZ 1988,
des 1972 geborenen      wie Ehezeit                                   840, 841
Kindes aus erster Ehe;
Zusammenleben mit M 54
Monate; bei H lebte F
von Sozialhilfe; keine
Bem?hung von F um Et;
keine Aufgabe einer
gesicherten Position
96         F bei Sch 83 J.,        wie Ehezeit:   V                              OLG
w?hrend Ehe erheblich   Begrenzung                                    D?sseldorf,
durch Betreuung des     auf 96                                        FamRZ 1987,
Kindes aus erster Ehe                                                 162, 164
belastet; keine
beruflichen Nachteile
der F durch Ehe; F
wird als Buchhalterin
ihren durch Unterhalt
97         keine Begrenzung nach   Herabsetzung   kein V (wegen                  OLG
Abs. 5 wegen langer     nach 96        Dauer der Ehe)                 D?sseldorf,
Dauer der Ehe; F keine  (entsprechend  I 2                            NJW-RR 1992,
ehebedingten Nachteile  der Ehedauer)                                 1154,
durch Aufgabe der Et;   auf                                           1155=FamRZ
versorgungsm??ige       angemessenen                                  1992, 951
Vorz?ge durch Ehe       Unterhalt
102        ma?geblich nur                         V                              OLG
tats?chliche Ehedauer;                                                D?sseldorf,
Betreuung des                                                         FamRZ 1994,
gemeinsamen Kindes                                                    757
durch F nur Umstand
bei Billigkeit
(Verweis auf BVerfG,
FamRZ 1989, 941, 943;
BGH, FamRZ 1990, 492,
494 und 1091, 1093); F
vor und nach Sch
durchgehend et; 4 J.
nach voll et im Alter
von 30 J.;
Betreuungslast dadurch
ber?cksichtigt, da? UA
nach ? 1573 Abs. 2 BGB
noch 4 J. nach
Vollendung des 16. Lj.
gew?hrleistet wurde
115        keine ehebedingten      entsprechend   V                              OLG Hamburg,
Nachteile: F w?hrend    Ehedauer: 115                                 FamRZ 1987,
erster und jetziger                                                   1250, 1253
Ehe immer et bis
Arbeitsunfall, danach
wieder eingeschr?nkt
erwerbsf?hig; zwar
und Alters der F
Unterhaltsbed?rftigkeit
, aber M h?tte bei
nicht seinen vollen
Eigenbedarf gesichert
116        F w?hrend Ehe immer     48,            V                              OLG Hamm,
et, keine Nachteile     anschlie?end                                  FamRZ 1990,
f?r weiteren            Wegfall des                                   413
beruflichen Lebensweg   UA
120        wegen langer Ehedauer,  keine          kein V                         OLG
Kindererziehung durch                                                 Frankfurt/M,
F; Bed?rftigkeit der F                                                FamRZ 1987,
gesundheitlich                                                        1042=NJW-RR
bedingt, nicht                                                        1987, 1154
aufgrund allgemeinen
Arbeitsplatzrisikos
120        F w?hrend Ehe und       keine          I 2                            OLG
anschlie?end            Ankn?pfung an  V                              Karlsruhe,
?berwiegend ganztags    Ehedauer; 24                                  FamRZ 1989,
et, also keine          voller U von                                  512
ehebedingten            534 DM, dann
beruflichen Nachteile;  72 Monate 300
Betreuung des           DM,
ehegemeinsamen Kindes   anschlie?end
f?r F mit keinen        Wegfall
Nachteilen verbunden
123        keine Hausfrauenehe,    60             V                              BGH, FamRZ
nur ca. 2 J. F im                                                     1990, 857
wesentlichen vom
abh?ngig; f?r
?bergangszeit zu
ber?cksichtigen, da?
ihr UA nach ? 1581 BGB
gek?rzt ist
134        Ehedauer 134 Monate;    108            V                              OLG
bei Ber?cksichtigung                                                  D?sseldorf,
der Betreuung des                                                     FamRZ 1995,
gemeinsamen Kindes bis                                                1204
Alter ca. 16 J. war
Ehedauer rund 198
Monate; F im Zeitpunkt
Kindesbetreuung erst
35 J.; F h?tte dann
voll et sein k?nnen;
Einkommensgef?lle
sondern beruhend auf
Ausbildung; keine
ehebedingte Erkrankung
der F; im Hinblick auf
lange Kindesbetreuung
durch F lange
165        F bei Sch 37 J., zwar   Schonfrist 36  V                              OLG
zun?chst                Monate,                                       D?sseldorf,
Zuverdienstehe, aber 6  anschlie?end                                  FamRZ 1987,
Monate vor Trennung     Herabsetzung                                  945
Doppelverdienerehe, F   auf ? des UA,
vollschichtig in        Wegfall nach
fr?her erlerntem Beruf  weiteren 24
180        lange Ehedauer                         kein V                         OLG
zuz?glich                                                             D?sseldorf,
Betreuungszeit                                                        FamRZ 1992,
gemeinsamen Kindes                                                    1438
192        14 Jahre Zusammenleben                 kein V                         OLG M?nchen,
kein I 2                       FamRZ 1992,
441 = NJW-RR
1992, 386
216        F kann bei Aus?bung                    kein V                         OLG Hamm,
angemessener Et                        kein I 2                       NJW-RR 1991,
eigenen                                                               1474, 1477
eheangemessenen Bedarf
nicht decken; F hat
w?hrend der 7-j?hrigen
Ausbildung von M zum
Zahnarzt gearbeitet
und Opfer in
Lebensf?hrung
228        wegen langer Ehedauer                  kein V                         AG
(Ehedauer von mehr als                                                Charlottenburg
10 bis 15 Jahren lang)                                                , DAV 1989,
324        keine kurze Ehe,                       kein I 2                       OLG
unabh?ngig von Dauer                                                  Karlsruhe,
der Trennungszeit;                                                    FamRZ 1987,
Hausfrauenehe; F                                                      395, 397
keinen Beruf erlernt
336        bei dieser Ehedauer                    kein V                         BGH, FamRZ
grunds?tzlich                          kein I 2                       1991, 307,
dauerhafte "Garantie"                                                 310 = NJW-RR
des eheangemessenen                                                   1991, 130,
Unterhalts; zeitliche                                                 132
Begrenzung nur bei
au?ergew?hnlichen
Umst?nden; hier nicht:
zwar nach 8 J.
Trennung, aber Kinder,
damals 1 ? und 6 ? J.
alt, wurden weiter von
F betreut
384        ohne                                   kein V                         BGH, FamRZ
1987, 691,