Source: https://gesetze-in-app.de/StPO/137
Timestamp: 2019-05-22 15:43:24
Document Index: 72935810

Matched Legal Cases: ['§ 137', '§ 137', '§ 137', '§ 137', 'Art. 6', 'Art. 2']

§ 137 StPO: Recht des Beschuldigten auf Hinzuziehung eines Verteidigers
BVerfG, vom 3.11.1980, Az. 2 BvR 1304/80 Der Beschuldigte darf nicht nur Objekt des Verfahrens sein; ihm muß die Möglichkeit gegeben werden, zur Wahrung seiner Rechte auf den Gang und das Ergebnis des Verfahrens Einfluß zu nehmen (BVerfGE 46, 202 (210)); er ist berechtigt, sich von einem gewählten Verteidiger seines Vertrauens verteidigen zu lassen (vgl. BVerfGE 39, 156 (163); vgl. §§ 137, 387 StPO).
BVerfG, vom 3.6.1990, Az. 2 BvR 710/91 Der Anspruch auf ein faires Verfahren garantiert es dem Beschuldigten sich im Strafverfahren von einem Verteidiger seiner Wahl verteidigen zu lassen (§§ 137, 138 StPO) (vgl. BVerfGE 38, 105 <111 f.>; 39, 156 <163>; 65, 171 <174 f.>; 66, 313 <318 f.>; 68, 237 <255>).
BVerfG, , Az. 2 BvR 1520/01 Das Recht des Beschuldigten, sich im Strafverfahren von einem Anwalt seiner Wahl und seines Vertrauens verteidigen zu lassen, ist nicht nur durch § 137 Abs. 1 StPO und Art. 6 Abs.3 c) MRK gesetzlich garantiert, sondern zugleich durch Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Rechtsstaatsprinzip des Grundgesetzes verfassungsrechtlich verbürgt (vgl. BVerfGE 26, 66 <71>; 34, 293 <302>; 38, 105 <111>; 39, 156 <163>; 66, 313 <318 f.>).