Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/nettopolice
Timestamp: 2020-02-21 12:19:41
Document Index: 136981883

Matched Legal Cases: ['§ 169', '§ 171', '§ 307', '§ 169', '§ 171', '§ 307', '§ 357', '§ 346']

Nettopolice | Rechtslupe ")}}return a.proceed()});scriptParent=document.getElementsByTagName("script")[0].parentNode;if(scriptParent.tagName.toLowerCase!=="head"){head=document.getElementsByTagName("head")[0];aop_around(head,"insertBefore");aop_around(head,"appendChild")}aop_around(scriptParent,"insertBefore");aop_around(scriptParent,"appendChild");var a2a_config=a2a_config||{};a2a_config.no_3p=1;var addthis_config={data_use_cookies:false};var _gaq=_gaq||[];_gaq.push(["_gat._anonymizeIp"])}
Wie der Bun­des­ge­richts­hof bereits in sei­nen – ver­gleich­ba­re Sach­ver­hal­te betref­fen­den – ent­schie­den und im Ein­zel­nen begrün­det hat, ver­stößt die Kos­ten­aus­gleichs­ver­ein­ba­rung nicht gegen § 169 Abs. 5 Satz 2, § 171 Satz 1 VVG . Auch eine Unwirk­sam­keit wegen feh­len­der Trans­pa­renz gemäß § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB kommt nicht in Betracht. Dem Ver­si­che­rungs­neh­mer
Kos­ten­aus­gleichs­ver­ein­ba­run­gen ver­sto­ßen nicht gegen § 169 Abs. 5 Satz 2, § 171 Satz 1 VVG . Auch eine Unwirk­sam­keit wegen feh­len­der Trans­pa­renz gemäß § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB kommt nicht in Betracht. Dem Ver­si­che­rungs­neh­mer wird unmiss­ver­ständ­lich vor Augen geführt, dass er die Kos­ten­aus­gleichs­ver­ein­ba­run­gen nicht kün­di­gen kann und nur der Wider­ruf sei­ner Ver­trags­er­klä­run­gen
Lebens­ver­si­che­rung – Net­to­po­li­ce – und die nich­ti­ge Kos­ten­aus­glei­chungs­ver­ein­ba­rung
Eine Kos­ten­aus­gleichs­ver­ein­ba­rung zwi­schen Lebens­ver­si­che­rung und Kun­de im "Net­to­po­li­cen­mo­dell" ist nich­tig. In dem vor­lie­gend vom Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he ent­schie­de­nen Fall strei­ten die Par­tei­en dar­über, ob der Ver­si­che­rer von sei­nem Kun­den nach Kün­di­gung des Lebens­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges noch die voll­stän­di­gen Abschluss- und Ein­rich­tungs­kos­ten ver­lan­gen kann. Die Beklag­te bean­trag­te bei der Klä­ge­rin, einem in Liech­ten­stein ansäs­si­gen
Wur­de – im Rah­men eines "Netto-Policen"-Modells mit dem Ver­brau­cher die Zah­lung einer Mak­ler­pro­vi­si­on beim Abschluss einer Lebens­ver­si­che­rung ver­ein­bart, so kann dem Mak­ler auch dann noch ein Zah­lungs­an­spruch zuste­hen, wenn der Ver­brau­cher die Ver­mitt­lungs­ge­büh­ren­ver­ein­ba­rung wirk­sam wider­ru­fen hat. Anspruchs­grund­la­ge ist inso­weit § 357 Abs. 1 Satz 1 BGB i.V.m. § 346 Abs. 2 Satz 1 Nr.
Wert­er­satz nach Wider­ruf eines Ver­si­che­rungs­mak­ler­ver­tra­ges
Die Bemes­sung des Wert­er­sat­zes, den der Ver­brau­cher nach dem wirk­sa­men Wider­ruf eines Teil­zah­lungs­ge­schäfts über Mak­ler­leis­tun­gen für die bis dahin emp­fan­ge­nen Diens­te des Unter­neh­mers schul­det, rich­tet sich nicht nach dem ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Ent­gelt, son­dern nach dem objek­ti­ven Wert die­ser Leis­tun­gen, soweit die­ser das ver­trag­li­che Ent­gelt nicht über­steigt. Der objek­ti­ve Wert rich­tet