Source: https://gesetze-in-app.de/UrhG/53
Timestamp: 2020-02-26 06:08:34
Document Index: 313861220

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 53', 'BGH', '§ 53', 'BGH', '§ 53', 'BGH', 'EuG', 'BGH', 'BGH', '§ 53', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 53', 'BGH', '§ 53', '§53', '§ 53', 'BGH', '§ 53', 'BGH', 'BGH', '§ 53', '§ 53', 'BGH', 'BGH', '§ 53', 'BGH', 'BGH', '§ 53', 'BGH', 'BGH', '§ 53', 'BGH', 'BGH', '§ 53', 'BGH', '§53', 'BGH', '§ 53', 'BGH', 'BGH', '§ 53', 'BGH', '§ 53', 'BGH', '§ 53', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 53', 'BGH', 'BGH', '§ 53', 'BGH', 'BGH', '§ 53', '§ 53', 'BGH', '§ 53', 'BGH', 'BGH', '§ 53', 'BGH', '§ 53', 'BGH', '§ 53', '§ 53']

b)wenn es sich um ein seit mindestens zwei Jahren vergriffenes Werk handelt.Dies gilt nur, wenn zusätzlich
2.eine ausschließlich analoge Nutzung stattfindet.
b)eines Buches oder einer Zeitschrift, wenn es sich um eine im wesentlichen vollständige Vervielfältigung handelt,ist, soweit sie nicht durch Abschreiben vorgenommen wird, stets nur mit Einwilligung des Berechtigten zulässig oder unter den Voraussetzungen des Absatzes 2 Satz 1 Nr. 2 oder zum eigenen Gebrauch, wenn es sich um ein seit mindestens zwei Jahren vergriffenes Werk handelt.
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2015, Az. I ZR 69/11 -5- das Urheberrecht nicht von der Schrankenregelung des § 53 UrhG gedeckt ist (vgl. BGH, GRUR 2015, 1101 Rn. 43 bis 53 - Elektronische Leseplätze II).
OLG München, Urteil vom 4.9.2014, Az. 6 Sch 11/09 § 53 Abs. 1 UrhG finde ferner keine Anwendung auf lizenzierte Vervielfältigungsstücke oder in Fällen, in denen die Herstellung des Vervielfältigungsstücks bereits durch eine ausdrückliche oder konkludente Einwilligung gedeckt sei (vgl. BGH GRUR 2008, 245 Tz. 25 - Drucker und Plotter).
OLG München, Urteil vom 4.9.2014, Az. 6 Sch 11/09 Zu den einzelnen Übertragungsvorgängen (z. B. unter Verwendung eines PC oder über eine drahtlose Verbindung wie etwa eine Infrarot- oder eine Bluetooth-Schnittstelle) wird auf die Ausführungen der Klägerin in der Klageschrift (S. 11 ff. unter „3. Quellen für Musikdateien“, dazu, dass Vervielfältigungen auf digitalen Trägern vom Anwendungsbereich des § 53 UrhG a. F. erfasst werden, vgl. BGH a. a. O. - PC III, Tz. 41 unter Verweis auf EuGH GRUR 2013, 812 Tz. 66 - VG Wort/Kyocera u. a.; BGH GRUR 2011, 1012 Tz. 42 und 43 - PC II) verwiesen.
BGH, URTEIL vom 3.2.2014, Az. I-ZR 35/13 45	d)	Der Bundesgerichtshof hat offengelassen, ob die Anwendung des § 53 Abs. 1 UrhG ausgeschlossen ist, wenn sich der Vervielfältigende den Besitz der Vorlage in rechtswidriger Weise verschafft hat (BGH, Urteil vom 24. Juni 1993 -1 ZR 148/91, GRUR 1993, 899, 900 - Dia-Duplikate).
BGH, URTEIL vom 4.10.2013, Az. I ZR 76/1 Das Vervielfältigen zu Ausbildungszwecken ist allerdings kein privater Gebrauch (vgl. BGH, Urteil vom 9. Juni 1983 -1 ZR 70/81, GRUR 1984, 54, 55 - Kopierläden; Dreyer in Dreyer/Kotthoff/ Meckel aaO § 53 UrhG Rn. 17; Dreier in Dreier/Schulze aaO § 53 Rn. 10; Lüft in Wandtke/Bullinger aaO § 53 UrhG Rn. 22; Loewenheim in Schricker/ Loewenheim aaO § 53 UrhG Rn. 15; W. Nordemann in Fromm/Nordemann aaO § 53 UrhG Rn. 8; aA Rehbinder, Urheberrecht, 16. Aufl., Rn. 441 es komme auf die Benutzung innerhalb der privaten Sphäre und nicht auf den verfolgten Zweck an).
BGH, URTEIL vom 3.3.2009, Az. I ZR 216/06 -9- des Berufungsgerichts nicht seine Annahme, Herstellerin der Aufzeichnungen sei die Beklagte zu 1.16	(1) Für die Frage, wer Hersteller einer Vervielfältigung ist, kommt es entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts zunächst allein auf eine technische Betrachtung an (Dreier in Dreier/Schulze, UrhG, 3. Aufl., § 53 Rdn. 14; Wandt-ke/Bullinger/Lüft, Urheberrecht, 3. Aufl., §53 UrhG Rdn. 17; Lüghausen, Die Auslegung von § 53 Abs. 1 S. 1 UrhG anhand des urheberrechtlichen Dreistufentest [2008], S. 132 ff.; a.A. LG Braunschweig AfP 2006, 489, 491).
BGH, URTEIL vom 3.3.2009, Az. I ZR 216/06 52	aa)	Das	Berufungsgericht	ist zutreffend davon ausgegangen, dass Ver- vielfältigungen, die der Hersteller im Auftrag eines Dritten für dessen privaten Gebrauch anfertigt - bei einer am Zweck der Freistellung des Privatgebrauchs ausgerichteten Auslegung des § 53 Abs. 1 Satz 2 UrhG - nicht dem Auftraggeber, sondern dem Hersteller zuzurechnen sind, wenn dieser sich nicht darauf beschränkt, gleichsam „an die Stelle des Vervielfältigungsgeräts“ zu treten und als „notwendiges Werkzeug“ des anderen tätig zu werden, sondern eine urheberrechtlich relevante Nutzung in einem Ausmaß und in einer Intensität erschließt, die sich mit den eine Privilegierung des Privatgebrauchs rechtfertigenden Erwägungen nicht mehr vereinbaren lässt (vgl. BGHZ 134, 250, 264 f. -CB-Infobank I; 141, 13, 22 - Kopienversanddienst).
BGH, URTEIL vom 3.3.2009, Az. I ZR 216/06 Vervielfältigungen zu dem eigenen Gebrauch nach § 53 UrhG, mit denen keine Archivierungszwecke verfolgt werden (§ 53 Abs. 2 Nr. 2 UrhG), sind nicht nur dann zulässig, wenn ein eigenes Werkstück des Bestellers als Vorlage für die Vervielfältigung verwendet wird; vielmehr darf auch ein fremdes Werkstück benutzt werden und insbesondere der Hersteller die Kopiervorlage stellen (BGHZ 134, 250, 260 f. - CB-Infobank I; 141, 13, 20 - Kopienversanddienst).
BGH, URTEIL vom 4.11.1998, Az. I ZR 100/96 An dieser Zielsetzung des Gesetzgebers hat sich die Auslegung des § 53 Abs. 2 Nr. 2 UrhG zu orientieren, wobei zudem zu berücksichtigen ist, daß die Schranken des Urheberrechts ohnehin grundsätzlich eng auszulegen sind (vgl. BGHZ 134, 250, 263 f. - CB-infobank I).
BGH, URTEIL vom 4.11.1998, Az. I ZR 100/96 c) Ebensowenig ist es mit § 53 Abs. 2 Nr. 2 UrhG vereinbar, wenn Vervielfältigungsstücke für die Archive verschiedener Auftraggeber nicht jeweils neu mit Hilfe jeweils eigener Werkstücke der einzelnen Auftraggeber erstellt werden (vgl. BGHZ 134, 250, 258 f. - CB-infobank I).
BGH, URTEIL vom 4.0.1997, Az. I ZR 9/95 Bei juristischen Personen kommt nur eine Privilegierung des sonstigen eigenen Gebrauchs in Betracht, der in § 53 Abs. 2 UrhG geregelt ist (BGH, Urt. v. 14.4.1978 - I ZR 111/76, GRUR 1978, 474, 475 - Vervielfältigungsstücke).
BGH, URTEIL vom 1.6.1994, Az. I ZR 206/05 § 53 Abs. 2 UrhG regelt Vervielfältigungen zu dem sonstigen eigenen Gebrauch und erstreckt sich damit zwar auch auf Vervielfältigungen durch juristische Personen zu beruflichen und erwerbswirtschaftlichen Zwecken, solange die Vervielfältigungen betriebsintern bleiben (vgl. BGH, Urt. v. 14.4.1978 - I ZR 111/76, GRUR 1978, 474, 475 - Vervielfältigungsstücke; Schricker/Loewenheim, Urheberrecht, 3. Aufl., §53 UrhG Rdn. 17 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.9.1986, Az. I ZR 34/84 8 Das Berufungsgericht ist im Ansatz zutreffend davon ausgegangen, daß der in § 53 Abs. 5 letzter Halbsatz UrhG (a.F.) genannte Vergütungssatz von 5 % nicht als Regel- oder Normalsatz, sondern als echter Höchstsatz anzusehen ist, der im Einzelfall voll ausgeschöpft werden kann, wenn besondere Gründe vorliegen (vgl. BGH, Urt. v. 18. September 1981 - I ZR 43/80, GRUR 1982, 104, 107 - Tonfilmgeräte; Urt. v. 14. Februar 1985 - I ZR 162/83, GRUR 1985, 531, 532 - Herstellervergütung) . Dementsprechend hat es auch bezüglich der einzelnen Gerätearten differenziert und unterschiedliche Vergütungen für Kassettenrecorder, Radiorecorder und Dreifach-Kombinationsgeräte (mit und ohne Fernsehteil) festgesetzt.
BGH, URTEIL vom 4.5.1986, Az. I ZR 137/84 Nach ständiger Rechtsprechung des Senats ist die vom Importeur nach § 53 Abs. 5 Satz 2 UrhG (a.F.) geschuldete Vergütung auf der Grundlage der vom ausländischen Hersteller erzielten Veräußerungserlöse zu berechnen (zuletzt BGH,
BVerfG, vom 1.5.1985, Az. 1 BvR 777/85 In diesen Ausnahmefällen sah das Gesetz die Zahlung einer Abgabe durch die Hersteller solcher Geräte vor, die zur Vornahme von Vervielfältigungen auf Bild- oder Tonträger oder durch Übertragung von einem Bild- oder Tonträger auf einen anderen geeignet sind (sogenannte Geräteabgabe, § 53 Abs. 5 UrhG a.F. - vgl. zur Verfassungsmäßigkeit dieser Bestimmung BVerfGE 31, 255).
BGH, URTEIL vom 4.1.1985, Az. I ZR 189/83 Wie der Senat inzwischen mehrfach entschieden hat, ist Hersteller im Sinne des § 53 Abs. 5 UrhG derjenige, der das Gerät tatsächlich produziert; ein inländisches Vertriebsunternehmen wird nicht dadurch zu dem Hersteller, daß es im Ausland produzierte Geräte unter seinem Warenoder Firmenzeichen erstmals im Inland in Verkehr bringt (vgl. BGH, Urt. v. 29.11.1984 - I ZR 58/83 - Herstellerbegriff III und I ZR 96/83 - Herstellerbegriff II, zur Veröffentlichung vorgesehen; vgl. auch BGH, Urt. v. 22.2.1984 - I ZR 200/81, GRUR 1984, 518 ff - Herstellerbegriff I).
BGH, URTEIL vom 4.1.1985, Az. I ZR 162/83 Geltendmachung des Vergütungsanspruchs nach § 53 Abs. 5 UrhG ermächtigt worden sind (vgl. u.a. BGH, Urt. v. 29.11.1984 - I ZR 96/83 - Herstellerbegriff II, zur Veröffentlichung vorgesehen).
BGH, URTEIL vom 4.10.1984, Az. I ZR 58/83 Wie der Senat inzwischen entschieden hat, ist Hersteller im Sinne des § 53 Abs. 5 UrhG derjenige, der das Gerät tatsächlich hergestellt hat; ein inländisches Vertriebsunternehmen wird nicht dadurch zu dem Hersteller, daß es im Ausland produzierte Geräte unter seinem Warenoder Firmenzeichen erstmals im Inland in Verkehr bringt (vgl. BGH Urt. v. 22.2.1984, I ZR 200/81, GRUR 1984, 518 ff. - Herstellerbegriff I -und die zur Veröffentlichung vorgesehenen Urteile vom 29.11.1984 in den Sachen I ZR 58/83 und I ZR 96/83).
BGH, URTEIL vom 3.1.1984, Az. I ZR 200/81 Die Entstehungsgeschichte des § 53 Abs. 5 UrhG zeigt, daß der Gesetzgeber für die als Ausgleich für die in § 53 Abs. 1 UrhG festgelegte Vervielfältigungsfreiheit in der Privatsphäre gewährte Vergütungspflicht aus der Reihe der möglichen Zahlungspflichtigen (Endverbraucher - Händler - Hersteller) bewußt den Gerätehersteller ausgewählt hat (vgl. dazu auch BVerfGE 31» 255 ff).
BGH, URTEIL vom 3.1.1984, Az. I ZR 200/81 - Herstellerbegriff II - a)	Ein inländisches Unternehmen, das Tonaufzeichnungsgeräte von einem ausländischen Unternehmen produzieren läßt, wird nicht dadurch zu dem Hersteller im Sinne des § 53 Abs. 5 UrhG, daß es die Geräte unter seinem Warenoder Firmenzeichen erstmals im Inland in Verkehr bringt (Ergänzung zu BGH, Urt. v. 22.2.1984 - I ZR 200/81, GRUR 1984, 518 ff - Herstellerbegriff I).
BGH, URTEIL vom 5.11.1980, Az. I ZR 129/79 Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner die Verfassungsmäßigkeit des § 53 Abs. 5 UrhG bejahenden Entscheidung vom 7. Juli 1971 (BVerfGE 31, 25A, 266, 269) gebilligt und ausgeführt, daß der Gesetzgeber nicht verpflichtet gewesen sei, die Urhebervergütung nur für den Fall einer tatsächlich vorgenommenen Werkvervielfältigung zu erheben.
BGH, URTEIL vom 5.11.1980, Az. I ZR 81/78 Zumindest in den ersten Jahren beruhte die verzögerte Geltendmachung darauf, daß Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des § 53 Abs. 5 UrhG bestanden, die erst durch die Entscheidung des Bundesverfassungs-gerichts vom 7. Juli 1971 (BVerfGE 31, 254 ff) beseitigt worden sind.
BGH, URTEIL vom 5.11.1980, Az. I ZR 89/78 Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner die Verfassungsmäßigkeit des § 53 Abs. 5 UrhG bejahenden Entscheidung vom 7. Juli 1971 (BVerfGE 31, 254, 266, 269) vorstehende Erwägungen gebilligt und ausgeführt, daß der Gesetzgeber nicht verpflichtet gewesen sei, die Urhebervergütung nur für den Fall einer tatsächlich vorgenommenen Werkvervielfältigung zu erheben.
BVerfG, vom 4.8.1965, Az. 1 BvR 775/66 a) Daß der Gesetzgeber sich in § 53 Abs. 5 UrhG mehrfach unbestimmter Rechtsbegriffe bedient hat, ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (vgl. BVerfGE 21, 73 (79) mit Nachweisen).