Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=C-46/08
Timestamp: 2017-07-23 06:45:36
Document Index: 334834891

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 284', 'Art. 12', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 43', 'Art. 49', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 51', '§ 51', 'Art. 49', 'Art. 56', 'EuG', 'Art. 49', 'Art. 56', 'Art. 43', 'Art. 49', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'Art. 49', 'Art. 56', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'Art. 49', 'Art. 56', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 12', 'Art. 12', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'Art. 101', 'EuG', 'BGH', 'BGH', 'EuG', 'Art. 49', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'Art 101', 'EuG', 'EuG', 'Art. 9', 'BGH', '§ 4', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 267', 'Art. 94', 'EuG', 'EuG', 'Art. 104', '§ 3', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 3', 'EGMR', 'EuG', 'EuG', 'Art. 3', 'EuG', '§ 80', '§ 5', 'EuG', 'Art. 49', 'Art. 49', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 49', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 25', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 4', 'EuG', '§ 4', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 56', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 1', '§ 1', '§ 1', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 56', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 1', '§ 1', '§ 1', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 25', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 4', 'EuG', '§ 4', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 25', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 4', 'EuG', '§ 4', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 25', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 4', 'EuG', '§ 4', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 25', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 4', 'EuG', 'Art. 56', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'BGH', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 56', 'EuG', 'BGH', 'BGH', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 49', 'EuG', 'EuG', 'Art. 4', '§ 5', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EGMR', 'EuG', 'Art. 105', 'EuG', 'Art. 56', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 49']

Rechtsprechung: C-46/08 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: EuGH, 08.09.2010 | EuGH, 02.09.2010 | Generalanwalt beim EuGH, 04.03.2010
Übersicht EuGH
Rechtsprechung EuGH, 08.09.2010 - C-409/06, C-316/07, C-46/08 Volltextveröffentlichungen (10)
§ 284 StGB; Art. 12 Abs. 1 GG; Artt. 49, 43 EGNiederlassungsfreiheit; Freier Dienstleistungsverkehr; Auf der Ebene eines Bundeslands bestehendes staatliches Monopol auf die Veranstaltung von Sportwetten
Europarechtlichen Unzulässigkeit eines staatlichen Glücksspiel- und Sportwettenmonopols
Winner WettenArt. 43 EG und 49 EG - Niederlassungsfreiheit - Freier Dienstleistungsverkehr - Auf der Ebene eines Bundeslands bestehendes staatliches Monopol auf die Veranstaltung von Sportwetten - Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, mit der die Unvereinbarkeit der ein solches Monopol betreffenden Regelung mit dem deutschen Grundgesetz festgestellt, die Regelung aber während einer Übergangszeit aufrechterhalten wird, um die Herstellung ihrer Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz zu ermöglichen - Grundsatz des Vorrangs des Unionsrechts - Zulässigkeit und eventuelle Voraussetzungen einer derartigen Übergangszeit, wenn die betreffende nationale Regelung auch gegen die Art. 43 EG und 49 EG verstößt
EG Art. 43, 49; AEUV Art. 49, 56, 264, 267Unionsrechtswidrigkeit des deutschen Glücksspielmonopols - Anwendungsvorrang des Unionsrechts und Rechtssicherheit
Rien ne va plus: Die Auswirkungen der EuGH-Urteile vom 08. September 2010 auf das Glücksspiel- und Sportwettenrecht
cbh.de (Information zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)
Deutsches Glücksspielrecht als Anlass einer wichtigen Grundsatzentscheidung
lampmann-behn.de (Kurzanmerkung)
EuGH-Richter erteilen Glücksspielstaatsvertrag eine Abfuhr - oder doch nicht?
jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Wird zitiert von ... (192) EuGH, 04.02.2016 - C-336/14 Das Unionsrecht kann der Ahndung einer ohne Erlaubnis erfolgten …Mit den Urteilen Stoß u. a. (C-316/07, C-358/07 bis C-360/07, C-409/07 und C-410/07, EU:C:2010:504) sowie Carmen Media Group (C-46/08, EU:C:2010:505) entschied der Gerichtshof, dass die deutschen Gerichte berechtigten Anlass zu der Schlussfolgerung haben konnten, dass dieses Staatsmonopol nicht geeignet sei, die Erreichung der vom deutschen Gesetzgeber geltend gemachten Ziele des Allgemeininteresses in kohärenter und systematischer Weise zu gewährleisten, wenn sie in den Urteilsgründen u. a. feststellten, dass die Inhaber des aufgrund des Lotteriestaatsvertrags und des Glücksspielstaatsvertrags bestehenden staatlichen Monopols intensive Werbekampagnen führten und dass die zuständigen Behörden eine Politik betrieben, die darauf abziele, zur Teilnahme an bestimmten Glücksspielen zu ermuntern, die nicht unter das genannte Monopol fielen und mit denen eine besonders hohe Suchtgefahr einhergehe.Die infolge der Urteile Stoß u. a. (C-316/07, C-358/07 bis C-360/07, C-409/07 und C-410/07, EU:C:2010:504) sowie Carmen Media Group (C-46/08, EU:C:2010:505) ergangene Rechtsprechung wurde vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt und später, mit mehreren Urteilen vom 16. Mai 2013, dahin ergänzt, dass die Veranstaltung und die Vermittlung von Sportwetten durch einen privaten Anbieter ohne deutsche Erlaubnis bis zur Klärung der Erlaubnisfähigkeit des Anbieters durch die zuständigen Behörden präventiv verboten werden kann, sofern nicht die für die staatlichen Veranstalter vorgesehenen materiellen Erlaubnisvoraussetzungen - mit Ausnahme der möglicherweise rechtswidrigen Monopolvorschriften - offensichtlich erfüllt sind.a) das Konzessionsverfahren und in diesem Zusammenhang geführte Rechtsstreitigkeiten von der Konzessionsstelle gemeinsam mit derjenigen Rechtsanwaltskanzlei betrieben werden, die die Mehrzahl der Bundesländer und ihre Lotterieunternehmen im Zusammenhang mit dem unionsrechtswidrigen Sportwettenmonopol regelmäßig beraten und vor nationalen Gerichten gegen private Wettanbieter vertreten hat und mit der Vertretung der staatlichen Stellen in den Vorabentscheidungsverfahren Stoß u. a. (C-316/07, C-358/07 bis C-360/07, C-409/07 und C-410/07, EU:C:2010:504), Carmen Media Group (C-46/08, EU:C:2010:505) und Winner Wetten (C-409/06, EU:C:2010:503) beauftragt war;.Insoweit ist eingangs darauf hinzuweisen, dass gemäß dem Grundsatz des Vorrangs des Unionsrechts die Bestimmungen der Verträge und die unmittelbar geltenden Rechtsakte der Organe in ihrem Verhältnis zum innerstaatlichen Recht der Mitgliedstaaten bewirken, dass allein durch ihr Inkrafttreten jede entgegenstehende Bestimmung des nationalen Rechts ohne Weiteres unanwendbar wird (vgl. Urteile Simmenthal, 106/77, EU:C:1978:49, Rn. 17, Factortame u. a., C-213/89, EU:C:1990:257, Rn. 18, und Winner Wetten, C-409/06, EU:C:2010:503, Rn. 53).Der Gerichtshof hat klargestellt, dass aufgrund des Vorrangs des unmittelbar geltenden Unionsrechts eine nationale Regelung über ein staatliches Sportwettenmonopol, die nach den Feststellungen eines nationalen Gerichts Beschränkungen mit sich bringt, die mit dem freien Dienstleistungsverkehr unvereinbar sind, weil sie nicht dazu beitragen, die Wetttätigkeiten in kohärenter und systematischer Weise zu begrenzen, nicht für eine Übergangszeit weiter angewandt werden darf (vgl. Urteile Winner Wetten, C-409/06, EU:C:2010:503, Rn. 69, sowie Stanleybet International u. a., C-186/11 und C-209/11, EU:C:2013:33, Rn. 38).In einem solchen Fall muss die Einführung eines Systems der vorherigen behördlichen Genehmigung für das Angebot bestimmter Arten von Glücksspielen in diesem Mitgliedstaat auf objektiven und nicht diskriminierenden Kriterien beruhen, die im Voraus bekannt sind, damit dem Ermessen der nationalen Behörden Grenzen gesetzt werden, die seine missbräuchliche Ausübung verhindern (vgl. Urteile Carmen Media Group, C-46/08, EU:C:2010:505, Rn. 90, sowie Stanleybet International u. a., C-186/11 und C-209/11, EU:C:2013:33, Rn. 47).Zu den Konsequenzen einer solchen Unionsrechtswidrigkeit ist daran zu erinnern, dass ein Mitgliedstaat keine strafrechtlichen Sanktionen wegen einer nicht erfüllten Verwaltungsformalität verhängen darf, wenn er die Erfüllung dieser Formalität unter Verstoß gegen das Unionsrecht abgelehnt oder vereitelt hat (vgl. Urteile Placanica u. a., C-338/04, C-359/04 und C-360/04, EU:C:2007:133, Rn. 69, Stoß u. a., C-316/07, C-358/07 bis C-360/07, C-409/07 und C-410/07, EU:C:2010:504, Rn. 115, sowie Costa und Cifone, C-72/10 und C-77/10, EU:C:2012:80, Rn. 43).
EuGH, 12.06.2014 - C-156/13 Die vom Land Schleswig-Holstein vorübergehend verfolgte liberalere …Ferner berufen sie sich unter Bezugnahme auf die föderale Struktur der Bundesrepublik Deutschland auf Rn. 61 des Urteils Winner Wetten (C-409/06, EU:C:2010:503), nach der es nicht zugelassen werden könne, dass Vorschriften des nationalen Rechts, auch wenn sie Verfassungsrang hätten, die einheitliche Geltung und die Wirksamkeit des Unionsrechts beeinträchtigten.
VG Sigmaringen, 13.05.2013 - 8 K 2001/10 Zulässigkeit der gewerblichen Vermittlung von SportwettenNach Ergehen der Urteile des Europäischen Gerichtshofs vom 8. September 2010 (C-316/07 - Stoß u.a -., C-409/06 - Winner Wetten - und C-46/08 - Carmen Media -) ist das Verfahren wieder aufgenommen worden.Die mittlerweile ergangene Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes zum Glücksspiel-Monopol (insbes. die Urteile vom 08.09.2010, Az. C-46/08, "Carmen Media"; C-409/06, "Winner Wetten"; C-316/07 u.a., "Markus Stoß", alle in juris), das dem Lotterie-Staatsvertrag und dem Glückspiel-Staatsvertrag i.d.F. vom 11.Dezember 2007 noch zugrunde lag, stellt zwar keine nachträgliche Änderung der maßgeblichen Rechtslage i.S.d. § 51 Abs. 1 Nr. 1 LVwVfG dar (…vgl. Kopp/Ramsauer, VwVfG 7. Aufl. zu § 51 Rn. 30 zu Änderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung)."Die Vorinstanzen sind zutreffend davon ausgegangen, dass die Klägerin als (gibraltarische) Veranstalterin von Sportwetten und die für sie auf der Grundlage von Geschäftsbesorgungsverträgen tätigen (deutschen) Vermittler Dienstleistungen im Sinne von Art. 49 EG (jetzt Art. 56 AEUV) angeboten haben (EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - C 316/07 u.a. - Stoß u.a., NVwZ 2010, 1409 Rn. 56 ff).Weiterhin steht aufgrund der Urteile des Gerichtshofs der Europäischen Union vom 8. September 2010 (C-46/08 - Carmen Media, NVwZ 2010, 1422;… Stoß aaO; C-409/06- Winner Wetten - NVwZ 2010, 1419) fest, dass das in Bayern bis 2008 gemäß dem Staatsvertrag zum Lotteriewesen in Deutschland vom 20. Juni 2004 (BayGVBl. S. 230) geltende Sportwettenmonopol, aufgrund dessen ausschließlich die im Deutschen Lotto- und Totoblock zusammengeschlossenen Lotterieunternehmen der Länder Sportwetten ("ODDSET") anbieten und (über die Lottoannahmestellen sowie über das Internet) vertreiben durften, und damit die darauf beruhenden Verwaltungs- und Gerichtsentscheidungen der Bediensteten zu 1 und 2 objektiv mit dem Gemeinschaftsrecht unvereinbar waren: Die Regelungen, die der Eindämmung der Spielsucht dienen sollten, verstießen gegen das in den Urteilen des Gerichtshofs statuierte Kohärenzgebot, da eine Reihe von Glückspielen (insbesondere Automatenspiele), die nicht unter das staatliche Monopol fielen, ein höheres Suchtpotential aufweisen als jene, für die das Monopol galt.Erst in seinen Entscheidungen vom 8. September 2010 (C-46/08 - Carmen Media, NVwZ 2010, 1422; C-316/07 u.a. - Stoß u.a. - NVwZ 2010, 1409; C-409/06 - Winner Wetten - NVwZ 2010, 1419) hat sich der Gerichtshof mit der Rechtfertigung des deutschen Sportwettenmonopols und dessen konkreter Ausgestaltung befasst.".Der Verstoß gegen europäisches Recht ergibt sich aus Folgendem: Die Dienstleistungsfreiheit nach Art. 49 EG (jetzt Art. 56 AEUV) und die Niederlassungsfreiheit nach Art. 43 EG (jetzt Art. 49 AEUV) erfordern nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (vgl. nur Urt. v. 08.09.2010, C 316/07 u.a., "Markus Stoß", juris Rn. 83 und 99), dass.Der Gerichtshof hat ferner klargestellt (Urt. v. 08.09.2010, C 316/07 u.a., "Markus Stoß", a.a.O. Rn. 98),.so kann es nach der oben zitierten Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (Urt. v. 08.09.2010, C 316/07 u.a., "Markus Stoß", a.a.O. Rn. 107).(vgl. EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08 (Carmen Media) -, Rn. 69, 71;… für die bundesweite Betrachtung bei der Werbung auch OVG Bln.-Bbg., Beschluss vom 8. Juni 2011 - 1 B 31.08 -, juris, Rn. 11;… vgl. in diesem Zusammenhang auch Pagenkopf, Glücksspielrechtliche Variationen, NVwZ 2011, 513, 516).Ein Wiederaufgreifen des Verfahrens und eine Aufhebung der Untersagungsverfügung mit Wirkung für die Vergangenheit ist nach dem oben Gesagten allerdings erst für den Zeitraum ab dem 9. September 2010 zwingend geboten, als die Urteile des EuGH in den Vorabentscheidungsverfahren C-46/08, "Carmen Media", C-409/06, "Winner Wetten", C-316/07 u.a., "Markus Stoß" ergangen waren.Insbesondere genügt er den vom Europäischen Gerichtshof mittlerweile in mehreren Entscheidungen seit 2010 (Urt. v. 08.09.2010, Az. C-46/08, "Carmen Media", juris Rn. 90;… Urt. v. 16.02.2012, Az. C-72/10 u.a., "Costa und Cifone", juris Rn. 56;… Urt. v. 24.01.2013, Az. C-186/11, "Stanleybet", juris Rn. 47 m.w.N.) aufgestellten Anforderungen, die bei einer Liberalisierung auf dem Gebiet des Glückspielwesens im Wege der behördlichen Vergabe von Konzessionen an Private zu beachten sind.Im Urteil vom 08.09.2010 (Az. C-46/08, "Carmen Media", juris Rn. 87) hat der Europäische Gerichtshof als weitere Anforderung formuliert, dass.
EuGH, 26.02.2013 - C-399/11 Justiz und Inneres - Die Übergabe einer Person an die Justizbehörden eines …Nach gefestigter Rechtsprechung kann nämlich nach dem Grundsatz des Vorrangs des Unionsrechts, der die Unionsrechtsordnung wesentlich prägt (vgl. Gutachten 1/91 vom 14. Dezember 1991, Slg. 1991, I-6079, Randnr. 21, und 1/09 vom 8. März 2011, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Randnr. 65), die Geltung des Unionsrechts in einem Mitgliedstaat nicht dadurch beeinträchtigt werden, dass dieser Staat Vorschriften des nationalen Rechts, und haben sie auch Verfassungsrang, geltend macht (vgl. in diesem Sinne u. a. Urteile vom 17. Dezember 1970, 1nternationale Handelsgesellschaft, 11/70, Slg. 1970, 1125, Randnr. 3, und vom 8. September 2010, Winner Wetten, C-409/06, Slg. 2010, I-8015, Randnr. 61).
BVerwG, 16.05.2013 - 8 C 14.12 Äquivalenzgebot; Amtshaftung; Dauerverwaltungsakt; Dienstleistung; …aa) Für den Zeitraum vom Erlass der Untersagung bis zum Ergehen der unionsgerichtlichen Urteile zu den deutschen Sportwettenmonopolen (EuGH, Urteile vom 8. September 2010 - Rs. C-316/07 u.a., Markus Stoß u.a. - Slg. 2010 I-8069, - Rs. C-46/08, Carmen Media Group - Slg. 2010 I-8175 und - Rs. C-409/06, Winner Wetten - Slg. 2010 I-8041) scheidet ein Amtshaftungsanspruch aus, weil den Amtswaltern selbst bei Rechtswidrigkeit der zur Begründung der Untersagung herangezogenen Monopolregelung keine schuldhaft fehlerhafte Rechtsanwendung zur Last zu legen ist.
BGH, 18.10.2012 - III ZR 196/11 Keine Staatshaftungsansprüche für Sportwettenanbieter wegen EuroparechtsverstoßDie Vorinstanzen sind zutreffend davon ausgegangen, dass die Klägerin als (gibraltarische) Veranstalterin von Sportwetten und die für sie auf der Grundlage von Geschäftsbesorgungsverträgen tätigen (deutschen) Vermittler Dienstleistungen im Sinne von Art. 49 EG (jetzt Art. 56 AEUV) angeboten haben (EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - C 316/07 u.a. - Stoß u.a., NVwZ 2010, 1409 Rn. 56 ff).Weiterhin steht aufgrund der Urteile des Gerichtshofs der Europäischen Union vom 8. September 2010 (C-46/08 - Carmen Media, NVwZ 2010, 1422;… Stoß aaO; C-409/06 - Winner Wetten - NVwZ 2010, 1419) fest, dass das in Bayern bis 2008 gemäß dem Staatsvertrag zum Lotteriewesen in Deutschland vom 20. Juni 2004 (BayGVBl. S. 230) geltende Sportwettenmonopol, aufgrund dessen ausschließlich die im Deutschen Lotto- und Totoblock zusammengeschlossenen Lotterieunternehmen der Länder Sportwetten ("ODDSET") anbieten und (über die Lottoannahmestellen sowie über das Internet) vertreiben durften, und damit die darauf beruhenden Verwaltungs- und Gerichtsentscheidungen der Bediensteten zu 1 und 2 objektiv mit dem Gemeinschaftsrecht unvereinbar waren: Die Regelungen, die der Eindämmung der Spielsucht dienen sollten, verstießen gegen das in den Urteilen des Gerichtshofs statuierte Kohärenzgebot, da eine Reihe von Glückspielen (insbesondere Automatenspiele), die nicht unter das staatliche Monopol fielen, ein höheres Suchtpotential aufweisen als jene, für die das Monopol galt.Erst in seinen Entscheidungen vom 8. September 2010 (C-46/08 - Carmen Media, NVwZ 2010, 1422; C-316/07 u.a. - Stoß u.a. - NVwZ 2010, 1409; C-409/06 - Winner Wetten - NVwZ 2010, 1419) hat sich der Gerichtshof mit der Rechtfertigung des deutschen Sportwettenmonopols und dessen konkreter Ausgestaltung befasst.Zuzugeben ist der Revision weiterhin, dass der Generalanwalt beim Gerichtshof Mengozzi in seinem Schlussantrag in der Sache "Stoß u.a." unter Bezugnahme auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 28. März 2008 ausgeführt hat, die Lektüre dieser Entscheidung lasse es als "unzweifelhaft" erscheinen, dass das (mit dem bayerischen übereinstimmende hessische und baden-württembergische) Sportwettenmonopol nicht die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt habe, um als kohärent und systematisch eingestuft zu werden (C-316/07, juris Rn. 64).Es kann deshalb auf sich beruhen, ob insoweit die Rechtsauffassung vertretbar war, während der vom Bundesverfassungsgericht zugestandenen Übergangszeit bis zum 31. Dezember 2007 sei ein an sich materiell europarechtswidriger Regelungszustand aus zwingenden Gründen der Rechtssicherheit (vgl. hierzu EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - C-409/06 - Winner Wetten, NVwZ 2010, 1419 Rn. 66 mwN) gemeinschaftsrechtlich hinnehmbar, wie dies in dem Verfahren "Winner Wetten" vor dem Gerichtshof offenbar alle Regierungen, die Erklärungen abgegeben haben, geltend gemacht haben (…vgl. EuGH aaO Rn. 63;… Schlussanträge des Generalanwalts Bot, juris, Rn. 79 ff; siehe ferner VGH Kassel NVwZ 2006, 1435, 1439; OVG Münster NVwZ 2006, 1078, 1080).
BGH, 18.10.2012 - III ZR 197/11 Keine Staatshaftungsansprüche für Sportwettenanbieter wegen EuroparechtsverstoßDie Vorinstanzen sind zutreffend davon ausgegangen, dass die Klägerin als (gibraltarische) Veranstalterin von Sportwetten und die für sie auf der Grundlage von Geschäftsbesorgungsverträgen tätigen (deutschen) Vermittler Dienstleistungen im Sinne von Art. 49 EG (jetzt Art. 56 AEUV) angeboten haben (EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - C 316/07 u.a. - Stoß u.a., NVwZ 2010, 1409 Rn. 56 ff).Weiterhin steht aufgrund der Urteile des Gerichtshofs der Europäischen Union vom 8. September 2010 (C-46/08 - Carmen Media, NVwZ 2010, 1422;… Stoß aaO; C-409/06 - Winner Wetten - NVwZ 2010, 1419) fest, dass das in Bayern bis 2008 gemäß dem Staatsvertrag zum Lotteriewesen in Deutschland vom 20. Juni 2004 (BayGVBl. S. 230) geltende Sportwettenmonopol, aufgrund dessen ausschließlich die im Deutschen Lotto- und Totoblock zusammengeschlossenen Lotterieunternehmen der Länder Sportwetten ("ODDSET") anbieten und (über die Lottoannahmestellen sowie über das Internet) vertreiben durften, und damit die darauf beruhenden Verwaltungs- und Gerichtsentscheidungen der Bediensteten zu 1 und 2 objektiv mit dem Gemeinschaftsrecht unvereinbar waren: Die Regelungen, die der Eindämmung der Spielsucht dienen sollten, verstießen gegen das in den Urteilen des Gerichtshofs statuierte Kohärenzgebot, da eine Reihe von Glückspielen (insbesondere Automatenspiele), die nicht unter das staatliche Monopol fielen, ein höheres Suchtpotential aufweisen als jene, für die das Monopol galt.Erst in seinen Entscheidungen vom 8. September 2010 (C-46/08 - Carmen Media, NVwZ 2010, 1422; C-316/07 u.a. - Stoß u.a. - NVwZ 2010, 1409; C-409/06 - Winner Wetten - NVwZ 2010, 1419) hat sich der Gerichtshof mit der Rechtfertigung des deutschen Sportwettenmonopols und dessen konkreter Ausgestaltung befasst.Zuzugeben ist der Revision weiterhin, dass der Generalanwalt beim Gerichtshof Mengozzi in seinem Schlussantrag in der Sache "Stoß u.a." unter Bezugnahme auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 28. März 2008 ausgeführt hat, die Lektüre dieser Entscheidung lasse es als "unzweifelhaft" erscheinen, dass das (mit dem bayerischen übereinstimmende hessische und baden-württembergische) Sportwettenmonopol nicht die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt habe, um als kohärent und systematisch eingestuft zu werden (C-316/07, juris Rn. 64).Es kann deshalb auf sich beruhen, ob insoweit die Rechtsauffassung vertretbar war, während der vom Bundesverfassungsgericht zugestandenen Übergangszeit bis zum 31. Dezember 2007 sei ein an sich materiell europarechtswidriger Regelungszustand aus zwingenden Gründen der Rechtssicherheit (vgl. hierzu EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - C-409/06 - Winner Wetten, NVwZ 2010, 1419 , Rn. 66 mwN) gemeinschaftsrechtlich hinnehmbar, wie dies in dem Verfahren "Winner Wetten" vor dem Gerichtshof offenbar alle Regierungen, die Erklärungen abgegeben haben, geltend gemacht haben (…vgl. EuGH aaO Rn. 63;… Schlussanträge des Generalanwalts Bot, juris, Rn. 79 ff; siehe ferner VGH Kassel NVwZ 2006, 1435, 1439; OVG Münster NVwZ 2006, 1078, 1080).
Generalanwalt beim EuGH, 08.12.2011 - C-41/11 Inter-Environnement Wallonie und Terre wallonne - Schutz der Umwelt - Richtlinie …Zum Urteil Winner Wetten.Der Staatsrat und die Beteiligten setzen sich in diesem Zusammenhang intensiv mit dem Urteil Winner Wetten(10) auseinander.Aus diesen Aussagen im Urteil Winner Wetten leiten Belgien, Frankreich und die Kommission vorliegend ab, dass über die vorübergehende Fortgeltung des alten Aktionsprogramms durch eine Abwägung entschieden werden könne.Die Antwort auf die Frage des Staatsrats liegt jedoch nicht im Urteil Winner Wetten und in ähnlichen Rechtssachen.(16) Eine mit den Grundfreiheiten - oder irgendeiner anderen Norm des Unionsrechts - unvereinbare innerstaatliche Regelung verletzt das Unionsrecht bei jeder erneuten Anwendung.Das Urteil Winner Wetten und der Vorrang des Unionsrechts sind daher keine geeignete Grundlage, um die Frage des Staatsrats zu beantworten.10 - Urteil vom 8. September 2010, Winner Wetten (C-409/06, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Randnrn. 53 bis 69).11 - Urteil Winner Wetten (zitiert in Fn. 10, Randnrn. 53 - 57).12 - Urteil Winner Wetten (zitiert in Fn. 10, Randnr. 58).14 - Urteil Winner Wetten (zitiert in Fn. 10, Randnr. 63).15 - Urteil Winner Wetten (zitiert in Fn. 10, Randnr. 67).
BVerwG, 20.06.2013 - 8 C 39.12 Ausgestaltung, normative; Amtshaftung; Dauerverwaltungsakt; …(1) Für den Zeitraum vom Erlass der Untersagung bis zum Ergehen der unionsgerichtlichen Urteile zu den deutschen Sportwettenmonopolen (…EuGH, Urteile vom 8. September 2010 - Rs. C-316/07 u.a., Markus Stoß u.a. - Slg. 2010, I-8099; - Rs. C-46/08, Carmen Media Group - Slg. 2010, I-8175 und - Rs. C-409/06, Winner Wetten - Slg. 2010, I-8041) scheidet ein Amtshaftungsanspruch aus, weil den Amtswaltern selbst bei Rechtswidrigkeit der zur Begründung der Untersagung herangezogenen Monopolregelung keine schuldhaft-fehlerhafte Rechtsanwendung zur Last zu legen ist.Er hat diese Auffassung erst im Hinblick auf die im Herbst 2010 veröffentlichten Entscheidungen des Gerichtshofs der Europäischen Union zu den deutschen Sportwettenmonopolen vom 8. September 2010 (a.a.O.) sowie die daran anknüpfenden Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. November 2010 (BVerwG 8 C 14.09 - BVerwGE 138, 201 = Buchholz 11 Art. 12 GG Nr. 272, - BVerwG 8 C 15.09 - NWVBl 2011, 307 sowie - BVerwG 8 C 13.09 - Buchholz 11 Art. 12 GG Nr. 273) in einer Eilentscheidung im Frühjahr 2011 aufgegeben (VGH München…, Beschluss vom 21. März 2011 - 10 AS 10.2499 - ZfWG 2011, 197 = juris Rn. 24 ff.).Die Voraussetzungen dafür lagen nicht vor (EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-409/06, Winner Wetten - Slg. 2010, I-8015 Rn. 60 ff., 67 ff.).
BVerwG, 20.06.2013 - 8 C 10.12 Anfechtung; normative Ausgestaltung; Aufgabe; Betriebsstätte; …Ihr Anwendungsvorrang schließt eine Anwendung grundfreiheitswidriger Regelungen prinzipiell aus (EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-409/06, Winner Wetten - Slg. 2010, I-8015 Rn. 53 ff.).Die Voraussetzungen dafür lagen nicht vor (EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-409/06, Winner Wetten - Slg. 2010, I-8015 Rn. 60 ff., 67 ff.).
LG Bochum, 09.09.2011 - 5 O 5/11 Schadensersatzanspruch eines Sportwettenvermittlers gegen Land oder Stadt wegen …
BGH, 16.04.2015 - III ZR 333/13 Keine Schadensersatzansprüche wegen der Untersagung der Sportwettenvermittlung
BFH, 19.10.2016 - II R 44/12 Zurückweisung einer im EU-Ausland niedergelassenen Steuerberatungsgesellschaft …
OLG Bremen, 13.02.2013 - 1 U 6/08 Zu den Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruches bei …
OVG Nordrhein-Westfalen, 29.09.2011 - 4 A 17/08 Staatsmonopol im Bereich der Sportwetten europarechtswidrig
BVerwG, 15.06.2016 - 8 C 5.15 Sportwettenvermittlung; Untersagungsverfügung; Glücksspielmonopol; …
BFH, 16.09.2010 - V R 57/09 Keine Durchbrechung der Bestandskraft bei nachträglich erkanntem Verstoß gegen …
BFH, 20.05.2014 - II R 44/12 EuGH-Vorlage: Befugnis einer im EU-Ausland niedergelassenen …
BGH, 26.02.2015 - III ZR 204/13 Keine Schadensersatzansprüche wegen der Untersagung der Sportwettenvermittlung
BVerwG, 16.05.2013 - 8 C 40.12 Äquivalenzgebot; Amtshaftung; Dauerverwaltungsakt; Dienstleistung; …
EuGH, 13.12.2012 - C-226/11 Expedia - Wettbewerb - Art. 101 Abs. 1 AEUV - Kartell - Spürbarkeit einer …
OLG Hamm, 03.05.2013 - 11 U 88/11 Schadensersatz; Ordnungsverfügung; Annahmestellen für Sportwetten
Generalanwalt beim EuGH, 13.07.2017 - C-574/15 Scialdone - Vorabentscheidungsersuchen - Mehrwertsteuer - Richtlinie 2006/112/EG …
BVerwG, 16.05.2013 - 8 C 41.12 Äquivalenzgebot; Amtshaftung; Dauerverwaltungsakt; Dienstleistung; …
BGH, 18.11.2010 - I ZR 168/07 Lotterien und Kasinospiele
BVerwG, 20.06.2013 - 8 C 17.12 Anfechtung; normative Ausgestaltung; Aufgabe; Betriebsstätte; …
BGH, 18.11.2010 - I ZR 156/07 Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung und Veranstaltung von Glücksspielen durch …
VGH Bayern, 21.03.2011 - 10 AS 10.2499 Staatliches Sportwettenmonopol genügt derzeit nicht den unionsrechtlichen …
VG Wiesbaden, 15.04.2016 - 5 K 1431/14 Glücksspielstaatsvertrag - Konzessionsbegrenzung verstößt gegen Europarecht
OLG Hamm, 14.06.2013 - 11 U 89/11 Haftung der kommunalen Gebietskörperschaften wegen des Verbots der Annahme von …
Generalanwalt beim EuGH, 20.09.2012 - C-186/11 Stanleybet International u.a. - Art. 49 AEUV und 56 AEUV - Übertragung des …
BVerwG, 16.05.2013 - 8 C 20.12 Äquivalenzgebot; Amtshaftung; Dauerverwaltungsakt; Dienstleistung; …
EuGH, 15.01.2013 - C-416/10 Umwelt und Verbraucher - Die Öffentlichkeit muss Zugang zu einer städtebaulichen …
Generalanwalt beim EuGH, 22.10.2015 - C-336/14 Ince - Freier Dienstleistungsverkehr - Glücksspiele - Staatliches Monopol auf …
EuGH, 07.07.2011 - C-310/10 Agafitei u.a. - Gehaltsansprüche von Angehörigen des höheren Justizdienstes - …
OVG Nordrhein-Westfalen, 21.02.2012 - 4 A 2847/08 Rechtmäßigkeit einer Untersagungsverfügung zur internationalen Vermittlung von …
OVG Nordrhein-Westfalen, 15.11.2010 - 4 B 733/10 Private Wettbüros in NRW bleiben vorerst weiterhin geschlossen
EuGH, 24.01.2013 - C-186/11 Freier Dienstleistungsverkehr - Das Unionsrecht setzt dem ausschließlichen Recht …
BVerwG, 16.05.2013 - 8 C 15.12 Äquivalenzgebot; Amtshaftung; Dauerverwaltungsakt; Dienstleistung; …
BGH, 18.11.2010 - I ZR 165/07 Wettbewerbsverstoß im Internet: Privates Angebot von Sportwetten und anderen …
OLG Hamm, 03.08.2012 - 11 W 25/12 Amtshaftungsansprüche wegen der Untersagung des Betriebes einer Wettannahmestelle …
VG Köln, 14.01.2011 - 1 K 5910/05 Untersagung der Durchführung und Vermittlung von Sportwetten in allen Formen; …
BVerwG, 16.05.2013 - 8 C 38.12 Äquivalenzgebot; Amtshaftung; Dauerverwaltungsakt; Dienstleistung; …
BVerwG, 16.05.2013 - 8 C 16.12 Äquivalenzgebot; Amtshaftung; Dauerverwaltungsakt; Dienstleistung; …
VGH Baden-Württemberg, 20.01.2011 - 6 S 1685/10 Verbot des Pokerspiels "Texas Hold'em"
BVerfG, 08.04.2015 - 2 BvR 35/12 Nichtannahmebeschluss: Keine Verletzung von Art 101 Abs 1 S 2 GG bei Nichtvorlage …
BVerwG, 16.05.2013 - 8 C 22.12 Äquivalenzgebot; Amtshaftung; Dauerverwaltungsakt; Dienstleistung; …
OLG Hamburg, 30.11.2012 - 1 U 74/11 Sportwettenmonopol: Örtliche Zuständigkeit für Staatshaftungsansprüche eines …
EuGH, 08.09.2011 - C-177/10 Sozialpolitik - Wird für die Beförderung von Berufsbeamten im Wege einer internen …
OLG München, 15.07.2011 - 1 U 392/11 Verstoß gegen Gemeinschaftsrecht: Verbot der Vermittlung von Sportwetten eines im …
Generalanwalt beim EuGH, 28.06.2011 - C-218/10 ADV Allround - Sechste Mehrwertsteuerrichtlinie - Auslegung von Art. 9 Abs. 2 …
VG Minden, 01.02.2011 - 1 K 2346/07 Zulässigkeit des Verbots der Vermittlung von Sportwetten; Europarechtswidrigkeit …
VG Saarlouis, 28.09.2011 - 6 K 1081/10 Untersagung der Vermittlung von Sportwetten bei unterstellter …
VG Gera, 14.12.2010 - 5 K 155/09 Lotterierecht; Glücksspielstaatsvertrag; Lotterie- und Sportwettenmonopol; …
BVerwG, 20.06.2013 - 8 C 42.12 Ausgestaltung, normative; Dienstleistungsfreiheit; Ermessensfehler; Ermessen, …
BVerwG, 17.10.2012 - 8 B 47.12 Anwendbarkeit; Anwendungsbereich; auslaufendes Recht; ausgelaufenes Recht; …
VG Stuttgart, 16.12.2010 - 4 K 3645/10 Rechtsschutz gegen Sportwettenuntersagung
BVerwG, 20.06.2013 - 8 C 12.12 Anfechtung; normative Ausgestaltung; Aufgabe; Betriebsstätte; …
OVG Nordrhein-Westfalen, 22.03.2011 - 4 B 48/11 Ordnungsbehörden in NRW dürfen weiterhin gegen private Sportwettenvermittler …
VG Stuttgart, 14.02.2011 - 4 K 4482/10 Vermittlung von Sportwetten durch Private
BGH, 18.11.2010 - I ZR 159/07 Wettbewerbsverstoß im Internet: Privates Angebot von Sportwetten und anderen …
OVG Rheinland-Pfalz, 13.04.2011 - 6 A 11131/10 Private Sportwetten durften im Jahr 2008 nicht verboten werden
OVG Sachsen, 04.01.2011 - 3 B 507/09 Anwendbarkeit des Erlaubnisvorbehalts aus § 4 Abs. 1 S. 1 …
Generalanwalt beim EuGH, 02.10.2012 - C-399/11 Justiz und Inneres - Nach Auffassung des Generalanwalts Bot können die …
VGH Hessen, 09.08.2011 - 8 B 926/10 Aussetzung des Verbots einer terrestrischen Sportwettenvermittlung
VGH Baden-Württemberg, 27.07.2011 - 8 S 1712/09 Vereinbarkeit nationaler baurechtlichen Vorschriften zur Umweltprüfung mit …
OLG München, 15.07.2011 - 1 U 5279/10 Verstoß gegen Gemeinschaftsrecht: Verbot der Vermittlung von Sportwetten eines im …
Generalanwalt beim EuGH, 26.05.2011 - C-148/10 DHL International - Vorabentscheidungsersuchen - Zuständigkeit des Gerichtshofs - …
OLG Köln, 19.11.2010 - 6 U 38/10 Werbung für Spielgemeinschaften zum Deutschen Lotto- und Toto-Block im Internet …
EuGH, 06.10.2015 - C-69/14 Târșia - Vorlage zur Vorabentscheidung - Grundsätze der Äquivalenz und der …
OVG Rheinland-Pfalz, 10.07.2014 - 6 A 11312/13 Glücksspielrecht; Statthaftigkeit einer Klage gegen Untersagungsverfügung für …
VGH Bayern, 15.05.2012 - 10 BV 10.2257 Vermittlung von Sportwetten; glücksspielrechtliche Untersagungsverfügung; …
VGH Baden-Württemberg, 31.08.2011 - 6 S 1695/11 überwiegendes Suspensivinteresse bei allein auf das staatliche Sportwettenmonopol …
Generalanwalt beim EuGH, 14.07.2011 - C-27/09 Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Generalanwältin Sharpston schlägt dem …
VG Köln, 18.11.2010 - 1 K 3497/06 Verbot von Sportwetten vor dem 1.1.2008 rechtswidrig
BGH, 18.11.2010 - I ZR 171/07 Wettbewerbsverstoß im Internet: Privates Angebot von Sportwetten und anderen …
VG Halle, 11.11.2010 - 3 A 158/09 Genehmigungsfreiheit der gewerblichen Vermittlung von staatlich zugelassenen …
Generalanwalt beim EuGH, 28.04.2016 - C-379/15 Association France Nature Environnement - Befugnisse des nationalen Richters - …
Generalanwalt beim EuGH, 31.03.2011 - C-347/09 Dickinger und Ömer - Freier Dienstleistungsverkehr - Nationale Regelung zur …
VGH Baden-Württemberg, 09.03.2011 - 6 S 2255/10 Untersagung der Veranstaltung und Vermittlung von öffentlichen Glücksspielen im …
Generalanwalt beim EuGH, 17.12.2009 - C-203/08 Freier Dienstleistungsverkehr - Nach Ansicht von Generalanwalt Yves Bot ist den …
VG Wiesbaden, 31.10.2016 - 5 K 1467/14 LG Hamburg, 12.02.2016 - 303 O 500/10 Entschädigungsansprüche eines ausländischen Anbieters von Sportwetten wegen der …
Generalanwalt beim EuGH, 08.09.2011 - C-17/10 Wettbewerb - Nach Ansicht von Generalanwältin Kokott schließt das Verbot der …
VG Köln, 24.03.2011 - 1 K 4589/07 Verbot von Sportwetten auch auf der Grundlage des aktuell geltenden …
VG Stuttgart, 16.12.2010 - 4 K 3646/10 Klagen wegen Untersagung der Vermittlung von Sportwetten erfolgreich - …
OVG Berlin-Brandenburg, 26.10.2010 - 1 S 154.10 Sportwetten; Untersagung der Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten …
VGH Baden-Württemberg, 22.01.2015 - 6 S 2234/13 Erledigte sportwettenrechtliche Untersagungsverfügung; …
BGH, 28.02.2013 - III ZR 87/12 Vereinbarkeit des auf den Glückspielstaatsvertrag 2004 gegründete Glückspiel- und …
EuGH, 14.06.2012 - C-606/10 Das Unionsrecht steht der französischen Regelung nicht entgegen, die es …
BGH, 22.07.2010 - I ZR 170/07 Wettbewerbsverstoß im Internet: Privates Angebot von Sportwetten und anderen …
Generalanwalt beim EuGH, 19.04.2012 - C-416/10 Krizan u.a. - Umwelt - Errichtung einer Abfalldeponie - …
VG Minden, 07.02.2011 - 1 K 2835/07 Vereinbarkeit des nordrhein-westfälischen Gesetzes zur Ausführung des …
OLG Hamm, 03.05.2013 - 11 U 22/11 Passivlegitimation bei Amtshaftungsklagen wegen Ordnungsverfügungen gegen …
LG Düsseldorf, 04.07.2012 - 2b O 192/11 Schadensersatz wegen Untersagung einer Sportwettenvermittlung unter Berufung auf …
Generalanwalt beim EuGH, 13.01.2011 - C-262/09 Meilicke u.a. - Kapitalverkehrsfreiheit - Vermeidung von Doppelbesteuerung von …
OVG Berlin-Brandenburg, 30.06.2016 - 1 B 2.14 Land Berlin obsiegt im Verfahren zum Glücksspielrecht
OLG München, 12.05.2011 - 1 U 5279/10 Schadensersatzansprüche in Zusammenhang mit dem Verbot der Veranstaltung bzw. …
VG Köln, 24.03.2011 - 1 K 8130/09 Verbot von Sportwetten auch auf der Grundlage des aktuell geltenden …
OVG Nordrhein-Westfalen, 13.07.2010 - 13 B 676/10 Verständlichkeit eines Bescheids über die Verpflichtung zur Feststellung des …
Generalanwalt beim EuGH, 20.09.2012 - C-394/11 Belov - Zulässigkeit des Vorabentscheidungsersuchens - "Gericht eines …
VG Düsseldorf, 16.06.2011 - 27 K 437/09 Behördliche Untersagung der Veranstaltung und Werbung von unerlaubten …
VGH Bayern, 23.03.2011 - 10 AS 10.2448 Unvereinbarkeit des staatlichen Sportwettenmonopols mit Dienstleistungs- und …
OVG Sachsen, 02.12.2013 - 3 A 242/11 Vorliegen eines berechtigten Interesses eines gewerblichen Spielvermittlers an …
Generalanwalt beim EuGH, 19.04.2012 - C-18/11 Philips Electronics UK - Niederlassungsfreiheit - Nationale Steuergesetzgebung - …
VG Düsseldorf, 13.09.2011 - 27 K 2813/09 Glücksspiel Internetverbot Gefahr Kohärenz Pferdewette Markt Größe Buchmacher …
VG Düsseldorf, 12.07.2011 - 27 K 8790/08 Glücksspiel Werbung Datenschutz Geolokalisation
Generalanwalt beim EuGH, 23.02.2016 - C-614/14 Ognyanov - Vorlage zur Vorabentscheidung - Art. 267 AEUV - Art. 94 der …
Generalanwalt beim EuGH, 12.03.2015 - C-83/14 CHEZ Razpredelenie Bulgaria - Richtlinie 2000/43/EG - Grundsatz der …
OLG Köln, 23.02.2012 - 7 U 99/11 Schadensersatzansprüche wegen des nationalen Verbots von Sportwetten
VG Düsseldorf, 29.04.2011 - 27 L 471/10 Glücksspiel Mau Mau Zufall Entgelt Veranstalter kohärent Kohärenzgebot
VG Saarlouis, 02.12.2010 - 6 L 654/10 Untersagung der privaten Sportwettenvermittlung bleibt vollziehbar.
EuGH, 13.06.2012 - C-156/12 GREP - Art. 104 § 3 Abs. 1 der Verfahrensordnung - Charta der Grundrechte der …
OLG Köln, 03.05.2012 - 7 U 194/11 Amtshaftungsansprüche wegen des Verbots der Veranstaltung bzw. der Vermittlung …
OVG Berlin-Brandenburg, 14.01.2011 - 1 S 221.10 Sportwetten eines Internetveranstalters in Berlin
OVG Berlin-Brandenburg, 05.11.2010 - 1 S 141.10 Sportwetten; Untersagung der Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten …
OVG Niedersachsen, 29.09.2014 - 11 LC 378/10 Untersagung der Vermittlung und Bewerbung von Sportwetten
Generalanwalt beim EuGH, 01.04.2014 - C-83/13 Fonnship und Svenska Transportarbetareförbundet - Vorabentscheidungsersuchen - …
VGH Bayern, 04.02.2014 - 10 B 10.2913 Vermittlung von Sportwetten; Feststellungsklage; in der Vergangenheit liegendes …
OVG Rheinland-Pfalz, 10.09.2013 - 6 A 10448/13 Glücksspielrechtliche Untersagung der Annahme und Vermittlung von Sportwetten …
EuG, 28.05.2013 - T-187/11 Trabelsi u.a. / Rat - Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive …
BVerwG, 22.10.2012 - 8 B 40.12 Zur übergangsweisen Anwendung mitgliedstaatlicher Vorschriften, die …
BVerwG, 17.10.2012 - 8 B 52.12 Zur übergangsweisen Anwendung mitgliedstaatlicher Vorschriften, die …
VG Köln, 11.04.2011 - 1 L 382/11 Untersagung der Vermittlung von Sportwetten an im EU-Ausland konzessionierte …
EuGH, 16.06.2016 - C-351/14 Rodríguez Sánchez - Vorlage zur Vorabentscheidung - Sozialpolitik - Richtlinie …
VG Düsseldorf, 12.07.2011 - 27 K 5538/09 Glücksspiel Pokerschlule kostenlos Werbung
VG Düsseldorf, 21.06.2011 - 27 K 6586/08 Glücksspiel Poker Internet Veranstaltung Handlungspflichten Kohärenz
OVG Nordrhein-Westfalen, 19.01.2011 - 13 B 1290/10 Generalanwalt beim EuGH, 29.04.2014 - C-399/12 Deutschland / Rat - Internationale Organisationen - Vertragsschlussverfahren - …
Generalanwalt beim EuGH, 31.01.2013 - C-414/11 Daiichi Sankyo und Sanofi-Aventis Deutschland - TRIPS-Übereinkommen - Auslegung …
VG Düsseldorf, 13.09.2011 - 27 K 128/10 EuGH, 24.06.2011 - C-476/10 projektart u.a.
VG Düsseldorf, 15.11.2011 - 27 K 6026/09 Vermittlung öffentlichen Glücksspiels i.S.d. § 3 GlüStV im Internet durch ein im …
VG Düsseldorf, 13.09.2011 - 27 K 1005/09 Glücksspiel Internetverbot Gefahr Kohärenz Pferdewette Markt Größe Buchmacher …
VG Düsseldorf, 16.06.2011 - 27 K 947/09 Internetverbot Köhärenz Geolokalisation Pferdewetten
VGH Bayern, 18.04.2011 - 10 CS 11.709 Sportwetten; staatliches Monopol; unionsrechtliche Dienstleistungs- und …
OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2012 - 4 B 1425/11 Anforderungen an den Grundverwaltungsakt als Voraussetzung für die Rechtmäßigkeit …
VGH Bayern, 01.04.2011 - 10 CS 11.536 Vermittlung von Sportwetten; Untersagungsverfügung; Eilantrag; staatliches …
VG Bremen, 10.03.2011 - 5 K 1919/09 Europarechtswidrigkeit des staatlichen Sportwettenmonopols
LG Essen, 27.01.2011 - 4 O 457/09 Schadensersatz des Betreibers einer Sportwettannahme wegen einer …
VG Wiesbaden, 31.10.2016 - 5 K 1388/14 VGH Hessen, 26.08.2016 - 8 A 2074/10 EGMR, 27.11.2012 - 21252/09 Deutscher Glücksspielstaatsvertrag verstößt nicht gegen Europäische …
OLG Köln, 19.01.2012 - 7 U 99/11 Schadensersatzansprüche wegen des nationalen Verbots von Sportwetten
OVG Sachsen, 04.10.2011 - 3 B 288/10 Glücksspielstaatsvertrag, Sportwetten, Gewerbeerlaubnis DDR
VG Wiesbaden, 17.02.2011 - 5 K 1328/09 Gewerbliche Spielvermittlung
VG Braunschweig, 07.10.2010 - 5 B 178/10 Vermittlung von Sportwetten an private Veranstalter im Lichte der neueren …
Generalanwalt beim EuGH, 11.04.2013 - C-492/11 Di Donna - Richtlinie 2008/52/EG - Mediation in Zivilsachen - Obligatorisches …
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LG Landshut, 21.06.2013 - 54 O 3457/10 VG Mainz, 18.06.2008 - 6 K 332/08 Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Rechtsprechung EuGH, 08.09.2010 - C-46/08 Volltextveröffentlichungen (6)
Art. 49 EG - Freier Dienstleistungsverkehr - Inhaber einer in Gibraltar erteilten Lizenz, die die Annahme von Sportwetten ausschließlich im Ausland gestattet - Auf der Ebene eines Bundeslands bestehendes staatliches Monopol auf die Veranstaltung von Sportwetten - Ziel der Vermeidung von Anreizen zu übermäßigen Ausgaben für das Spielen und der Bekämpfung der Spielsucht - Verhältnismäßigkeit - Restriktive Maßnahme, die tatsächlich darauf abzielen muss, die Gelegenheiten zum Spiel zu verringern und die Glücksspieltätigkeiten in kohärenter und systematischer Weise zu begrenzen - Andere Glücksspiele, die von privaten Veranstaltern angeboten werden können - Erlaubnisverfahren - Ermessen der zuständigen Behörde - Verbot des Anbietens von Glücksspielen über das Internet - Übergangsmaßnahmen, die bestimmten Veranstaltern vorübergehend ein solches Angebot gestatten
Carmen Media GroupArt. 49 EG - Freier Dienstleistungsverkehr - Inhaber einer in Gibraltar erteilten Lizenz, die die Annahme von Sportwetten ausschließlich im Ausland gestattet - Auf der Ebene eines Bundeslands bestehendes staatliches Monopol auf die Veranstaltung von Sportwetten - Ziel der Vermeidung von Anreizen zu übermäßigen Ausgaben für das Spielen und der Bekämpfung der Spielsucht - Verhältnismäßigkeit - Restriktive Maßnahme, die tatsächlich darauf abzielen muss, die Gelegenheiten zum Spiel zu verringern und die Glücksspieltätigkeiten in kohärenter und systematischer Weise zu begrenzen - Andere Glücksspiele, die von privaten Veranstaltern angeboten werden können - Erlaubnisverfahren - Ermessen der zuständigen Behörde - Verbot des Anbietens von Glücksspielen über das Internet - Übergangsmaßnahmen, die bestimmten Veranstaltern vorübergehend ein solches Angebot gestatten
Verstoß der Ausgestaltung des deutschen Glücksspielmonopols gegen EU-Dienstleistungsfreiheit
faz.net (Pressebericht, 08.09.2010)
Glücksspiel-Monopol gekippt: "Das Urteil ist ein Meilenstein"
Nach den EuGH-Entscheidungen: Zeitungsenten über das Ende des Glücksspielmonopols (RA Dr. Manfred Hecker)
Strafbarkeit von Glücksspielen, Sportwetten und Hausverlosungen via Internet im Lichte des Europarechts (Prof. Dr. Martin Heger; ZIS 2012, 396)
Zusammenfassung von "Unionsrechtliche Vorgaben und mitgliedstaatliche Gestaltungsspielräume im Bereich des Glücksspielrechts" von Prof. Dr. Rudolf Streinz und Wiss. Mit. Tobias Kruis, LL.M., original erschienen in: NJW 2010, 3745 - 3750.
Kurznachricht zu "Sportwetten im Internet: Alles beim Alten?" von RA Dr. Andreas Leupold, LL.M., original erschienen in: WRP 2011, 324 - 335.
jurion.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Kurznachricht zu "Änderungsbedarf der Spielverordnung" von MinR a.D. Wolfram Dürr, original erschienen in: GewArch 2011, 99 - 105.
Zusammenfassung von "Wahrhaftigkeit im Recht der Grundfreiheiten - Zu Maßstab und Rechtsfolgen der Glücksspielurteile des Europäischen Gerichtshofs" von Univ.-Prof. Dr. Frank Schorkopf, original erschienen in: DÖV 2011, 260 - 267.
Kurznachricht zu "Rechtssicherheit für Internetglückspiele durch die Rechtsprechung des EuGH?" von RA Dr. Wulf Hambach und RA Dr. Michael Hettich und RAin Susanna Pfundstein, original erschienen in: K&R 2010, 711 - 714.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 08.09.2010, Rs. C-46/08 (Internet-Glücksspiel)" von RAin Dr. Laila Mintas, original erschienen in: MMR 2010, 843 - 844.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 08.09.2010, Verb. Rs. C-316/07, C-358/07 bis C-360/07, C-409/07 und C-410/07 (Deutsches Glücksspielmonopol nicht zur systematischen Bekämpfung der mit Glücksspielen verbundenen Gefahren geeignet)" von RAin Dr. Laila Mintas, original erschienen in: MMR 2010, 849 - 850.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 08.09.2010, Rs. C-46/08 (Anbieten von Sportwetten über das Internet)" von Prof. Dr. Jörg Gundel, original erschienen in: ZUM 2010, 955 - 957.
Kurznachricht zu "Glücksspielrecht und Grundfreiheiten - Zur Auslegung der Kohärenzanforderungen des EuGH nach der Carmen Media und Markus Stoß-Rechtsprechung" von RA Dr. Manfred Hecker, original erschienen in: DVBl 2011, 1130 - 1137.
Vorabentscheidungsersuchen des Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgerichts (Deutschland), eingereicht am 8. Februar 2008 - Carmen Media Group Ltd gegen Land Schleswig-Holstein und Innenminister des Landes Schleswig-Holstein
Vorabentscheidungsersuchen - Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht - Auslegung von Art. 49 EG - Nationale Regelung, mit der ein staatliches Veranstaltungsmonopol für Sportwetten und Lotterien mit erheblichem Suchtgefährdungspotenzial geschaffen wird, die die Erteilung einer Erlaubnis für das Veranstalten anderer Glücksspiele in das Ermessen der Behörden stellt und das Veranstalten von Glücksspielen im Internet untersagt
Telepolis (Meldung mit Bezug zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 31.12.2009)
Spielautomaten sind das Hauptproblem
VG Schleswig, 30.01.2008 - 12 A 102/06
Generalanwalt beim EuGH, 04.03.2010 - C-46/08
EuGH, 02.09.2010 - C-46/08
EuGH, 08.09.2010 - C-46/08
NVwZ 2010, 1422
MMR 2010, 840
DÖV 2010, 939
ZUM 2010, 946
Wird zitiert von ... (286) BGH, 28.09.2011 - I ZR 92/09 Sportwetten im InternetDer Gerichtshof der Europäischen Union hat anerkannt, dass der Verbraucherschutz, die Betrugsvorbeugung, die Abwehr von Störungen der sozialen Ordnung und das Anliegen, die Bürger vor Anreizen zu überhöhten Spieleinsätzen zu bewahren, zwingende Gründe des Allgemeininteresses sind, die Beschränkungen der Spieltätigkeiten rechtfertigen können (vgl. EuGH…, Urteil vom 24. März 1994 - C-275/92, Slg. 1994, I-1039 = EuZW 1994, 311 Rn. 57 f. - Schindler;… EuGH, WRP 1999, 1272 Rn. 30 f. - Zenatti;… EuZW 2004, 115 Rn. 67 - Gambelli;… EuZW 2009, 689 Rn. 46 - Placanica; EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - C-46/08, NVwZ 2010, 1422 Rn. 55 ff. = MMR 2010, 840 - Carmen Media Group).(1) Der Gerichtshof der Europäischen Union hat anerkannt, dass eine Maßnahme, mit der jedes Anbieten von Glücksspielen über das Internet verboten wird, grundsätzlich geeignet ist, die legitimen Ziele der Vermeidung von Anreizen zu übermäßigen Spielausgaben und der Bekämpfung der Spielsucht sowie des Jugendschutzes zu verfolgen, auch wenn das Angebot solcher Spiele über herkömmliche Kanäle zulässig bleibt (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 105 - Carmen Media Group).Dabei fällt insbesondere auch die für das Internet typische besonders leichte und ständige Zugänglichkeit zu einem sehr großen internationalen Spielangebot ins Gewicht (…vgl. EuGH, EuZW 2009, 689 Rn. 70 - Liga Portuguesa de Futebol Profissional; NVwZ 2010, 1422 Rn. 102 f. - Carmen Media Group;… siehe auch BVerfGE 115, 276 Rn. 139;… BVerfG, NVwZ 2008, 1338 Rn. 40; BVerwG…, Urteil vom 1. Juni 2011 - 8 C 5.10, juris Rn. 34).Die Prüfung dieser unionsrechtlichen Anforderung obliegt nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union den Gerichten der Mitgliedstaaten (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 65 - Carmen Media Group).(a) Die unionsrechtliche Prüfung hat grundsätzlich für jede nationale Beschränkung im Bereich der Glücksspiele gesondert zu erfolgen (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 60 - Carmen Media Group).Daher führt allein der Umstand, dass für verschiedene Arten von Glücksspielen unterschiedliche nationale Regelungen gelten, nicht schon dazu, dass diese Maßnahmen ihre unionsrechtliche Rechtfertigung verlieren (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 62 f. - Carmen Media Group;… WRP 2010, 1338 Rn. 95 f. - Markus Stoß u.a.).(b) Allerdings können nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 71 - Carmen Media Group) berechtigte Zweifel an der Eignung eines nationalen Monopols für Sportwetten und Lotterien zur kohärenten und systematischen Beschränkung des Glücksspiels bestehen, wenn.Außerdem sind auch Ausnahmen und Einschränkungen zu einer die Glücksspieltätigkeit beschränkenden Regelung dahingehend einer Kohärenzprüfung zu unterziehen, ob sie deren Eignung zur Verfolgung legitimer Allgemeininteressen beseitigen (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 106 ff. - Carmen Media Group).Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union ist ein allgemeines Internetverbot grundsätzlich auch dann geeignet, die mit ihm verfolgten legitimen Allgemeininteressen zu erreichen, wenn das Anbieten von Spielen über herkömmliche Kanäle zulässig bleibt (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 105 - Carmen Media Group).So hat der Gerichtshof der Europäischen Union unter dem Aspekt der Kohärenz des Internetverbots keine Bedenken daraus abgeleitet, dass § 25 Abs. 6 GlüStV eine begrenzte und zeitlich beschränkte Ausnahme von diesem Verbot vorsah (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 106 ff. - Carmen Media Group).(cc) Dementsprechend hat auch der Gerichtshof der Europäischen Union zwar gemäß dem ihm von den vorlegenden deutschen Gerichten unterbreiteten Sachverhalt die Zulässigkeit von Pferdewetten privater Veranstalter angenommen, eine mögliche Inkohärenz des deutschen Sportwettenmonopols aber allein mit der in den Vorlagebeschlüssen festgestellten Politik der Angebotsausweitung im Bereich Spielbanken und Automatenspiele begründet (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 67 f. - Carmen Media Group;… WRP 2010, 1338 Rn. 100, 106 - Markus Stoß u.a.).Es ist insbesondere nicht ersichtlich, dass die fraglichen Spiele ein höheres Suchtpotential als die vom Glücksspielstaatsvertrag erfassten Spiele haben (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 71 - Carmen Media Group).Das Unionsrecht verlangt, dass Beschränkungen im Glücksspielsektor nicht über das hinausgehen, was zur Erreichung der mit ihnen verfolgten legitimen Ziele erforderlich ist (…vgl. EuGH, EuZW 2007 Rn. 49 - Placanica; NVwZ 2010, 1422 Rn. 60 - Carmen Media Group).In diesem Zusammenhang kommt es für die Erforderlichkeit der erlassenen Maßnahmen allein auf die von den betreffenden nationalen Stellen verfolgten Ziele und das von ihnen angestrebte Schutzniveau an (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 58 - Carmen Media Group).Das hat der Gerichtshof der Europäischen Union gerade auch im Zusammenhang mit dem Internetverbot des § 4 Abs. 4 GlüStV betont (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 104 - Carmen Media Group).Der Gerichtshof hat wiederholt betont, dass die unionsrechtliche Kohärenzprüfung beschränkender Maßnahmen im Glücksspielsektor im Einzelfall Sache der nationalen Gerichte ist (…vgl. EuZW 2007, 209 Rn. 58 - Placanica; NVwZ 2010, 1422 Rn. 65 - Carmen Media Group).Das gilt insbesondere für § 4 Abs. 4 GlüStV (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 98, 105 - Carmen Media Group).Dabei war dem Gerichtshof auch die für Pferdewetten geduldete Ausnahme bekannt (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 98 - Carmen Media Group - in Verbindung mit dem Vorlagebeschluss des VG Schleswig, ZfWG 2008, 69, 74, und der dort erfolgten Bezugnahme auf die Ausführliche Stellungnahme der Kommission im Notifizierungsverfahren, S. 1 u., 3 bei Ziff. 2.2, Anlage 1 a zum Entwurf des Gesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen zum Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland, Landtag Nordrhein-Westfalen, Drucks. 14/4849).
BVerwG, 24.11.2010 - 8 C 14.09 Beurteilungszeitpunkt bei Anfechtungsklage; Bundesstaat; Bund und Länder; …Die unionsrechtliche Dienstleistungsfreiheit erfasst unter anderem Tätigkeiten, die darin bestehen, den Nutzern gegen Entgelt die Teilnahme an einem Glücksspiel zu ermöglichen (…EuGH, Urteile vom 24. März 1994 - Rs. C-275/92, Schindler - Slg. 1994, I-1039 Rn. 25 bis 30 und vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - juris Rn. 40 m.w.N.).Vorliegend geht es um grenzüberschreitende Dienstleistungen oder Korrespondenzdienstleistungen im Sinne von Art. 56 und 57 AEUV, die die Klägerin dem in Österreich ansässigen Sportwettenveranstalter über das Internet von dem Mitgliedstaat aus erbringen will, in dem sie ansässig ist (vgl. EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 41 m.w.N.).Jeder Mitgliedstaat, auf dessen Hoheitsgebiet sich ein Wettangebot erstreckt, das ein Veranstalter über das Internet abgibt, behält die Befugnis, diesem die Beachtung der in seinen einschlägigen Rechtsvorschriften aufgestellten Beschränkungen vorzuschreiben, sofern diese Beschränkungen, insbesondere in Bezug auf ihre Diskriminierungsfreiheit und ihre Verhältnismäßigkeit, den Anforderungen des Unionsrechts genügen (…vgl. EuGH, Urteile vom 6. März 2007 - Rs. C-338/04 u.a., Placanica u.a. - Slg. 2007, I-1891 Rn. 48 und 49 und vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 44).Er stellt vielmehr auf die von ihm richterrechtlich entwickelten "zwingenden Gründe des Allgemeininteresses" wie die Ziele des Verbraucherschutzes, der Betrugsvorbeugung, der Vermeidung von Anreizen für die Bürger zu überhöhten Ausgaben für das Spielen und der Verhütung von Störungen der sozialen Ordnung im Allgemeinen ab (…EuGH, Urteile vom 6. November 2003 - Rs. C-243/01, Gambelli u.a. - Slg. 2003, I-13031, Rn. 60, 64, vom 6. März 2007 - Rs. C-338/04 u.a., Placanica u.a. - a.a.O. Rn. 45…, vom 8. September 2009 - Rs. C-42/07, Liga Portuguesa de Futebol - NJW 2009, 3221 Rn. 56 und vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 45).Dabei sind die Notwendigkeit und die Verhältnismäßigkeit der erlassenen Maßnahmen allein im Hinblick auf die verfolgten Ziele und das von den betroffenen nationalen Stellen angestrebte Schutzniveau zu beurteilen (Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 46 m.w.N).Die Belange der Suchtbekämpfung (§ 1 Nr. 1 GlüStV) und des Jugend- und Spielerschutzes (§ 1 Nr. 3 GlüStV) sind ebenso wie die Begrenzung des Glücksspielangebots, die Lenkung der Wettleidenschaft (§ 1 Nr. 2 GlüStV) und das Anliegen der Kriminalitätsbekämpfung durch Betrugsvorbeugung vom Gerichtshof als zwingende Gründe des Allgemeininteresses anerkannt (vgl. u.a. EuGH, Urteile vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - und Rs. C-316/07 u.a., Stoß u.a. - a.a.O.).Das gilt auch für ein Verbot der Vermarktung über einen bestimmten Vertriebskanal, das Internet (vgl. Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 99, 100 ff., 105).Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs steht es einem Mitgliedstaat, der - zu unionsrechtlich zulässigen Zwecken - das Ziel verfolgt, die Gelegenheiten zum Glücksspielen (hier: Sportwetten) zu verringern, grundsätzlich auch frei, eine Erlaubnisregelung ("Konzessionssystem") zu schaffen und dabei Beschränkungen in Bezug auf die Zahl der zugelassenen Veranstalter vorzusehen (vgl. Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 84).Die Grundentscheidung, ob es zur Erreichung der verfolgten Gemeinwohlziele besser ist, ein Staatsmonopol für bestimmte Glücksspiele (Sportwetten, Lotterien) vorzusehen oder aber stattdessen private Anbieter zu konzessionieren und mit den erforderlichen Auflagen zuzulassen, liegt allein im Ermessen des jeweiligen Mitgliedstaates (Urteile vom 8. September 2010 - Rs. C-316/07 u.a., Stoß u.a. - a.a.O. Rn. 79 sowie - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 46).Danach ist es im Grundsatz unionsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn sich der Gesetzgeber für den Bereich der Sportwetten im Glücksspielstaatsvertrag und in den landesrechtlichen Ausführungsbestimmungen für ein staatliches Monopol entschieden hat (…EuGH, Urteile vom 21. September 1999 - Rs. C-124/97, Läärä u.a. - Slg. 1999, I-6067 Rn. 37 = DVBl 2000, 111, und vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 46 m.w.N.).Eine Monopolregelung, die auf die Bekämpfung der Spielsucht und den Spielerschutz als zwingende Gründe des Allgemeininteresses gestützt wird, muss ebenso wie ihre Anwendung in der Praxis geeignet sein, die Verwirklichung dieser Ziele in dem Sinne zu gewährleisten, dass sie kohärent und systematisch zur Begrenzung der Wetttätigkeiten beiträgt (…vgl. in diesem Sinne Urteile vom 6. November 2003 - Rs. C-243/01, Gambelli u.a. - a.a.O. Rn. 67…, vom 3. Juni 2010 - Rs. C-258/08, Ladbrokes - a.a.O. Rn. 21 sowie vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 64 und - Rs. C-316/07 u.a., Stoß u.a. - a.a.O. Rn. 98).Zwar muss grundsätzlich jede beschränkende Regelung gesondert auf ihre Verhältnismäßigkeit hin geprüft werden, und indiziert das Bestehen einer Konzessionsregelung in anderen Bereichen noch keine Inkohärenz eines auf einen bestimmten Glücksspielsektor beschränkten Monopols (…vgl. EuGH, Urteile vom 6. März 2007 - Rs. C-338/04 u.a., Placanica u.a. - a.a.O. Rn. 49 und vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 60 m.w.N.).Die Kohärenzprüfung muss sich daher auf die Frage erstrecken, ob die gesetzliche Regelung oder die Anwendungspraxis in anderen Glücksspielbereichen, insbesondere solchen mit vergleichbarem oder höherem Suchtpotenzial, die Verbraucher zur Teilnahme am Glücksspiel ermuntert oder anreizt, oder ob sie in anderer Weise - insbesondere aus fiskalischen Interessen - auf eine Expansion gerichtet ist oder diese duldet (EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 69 ff.).Vielmehr müssen Bund und Länder zusammenwirken, um gemeinsam zu gewährleisten, dass die glücksspielrechtlichen Regelungen das unionsrechtliche Kohärenzkriterium erfüllen (EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 69 ff.).Dass eine Inkohärenz im unionsrechtlichen Sinne keine unzulässige Werbung voraussetzt, sondern auch bei - sonstiger - Expansionspolitik etwa in konzessionierten Bereichen vorliegen kann, ergibt sich unmittelbar aus der Entscheidungsformel im Urteil des Gerichtshofs vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - (…a.a.O.).
BVerwG, 24.11.2010 - 8 C 15.09 Beurteilungszeitpunkt bei Anfechtungsklage; Bundesstaat; Bund und Länder; …Die unionsrechtliche Dienstleistungsfreiheit erfasst unter anderem Tätigkeiten, die darin bestehen, den Nutzern gegen Entgelt die Teilnahme an einem Glücksspiel zu ermöglichen (…EuGH, Urteile vom 24. März 1994 - Rs. C-275/92, Schindler - Slg. 1994, I-1039 Rn. 25 bis 30 und vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - juris Rn. 40 m.w.N.).Vorliegend geht es um grenzüberschreitende Dienstleistungen oder Korrespondenzdienstleistungen im Sinne von Art. 56 und 57 AEUV, die die Klägerin dem in Malta ansässigen Sportwettenveranstalter über das Internet von dem Mitgliedstaat aus erbringen will, in dem sie ansässig ist (vgl. EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 41 m.w.N.).Jeder Mitgliedstaat, auf dessen Hoheitsgebiet sich ein Wettangebot erstreckt, das ein Veranstalter über das Internet abgibt, behält die Befugnis, diesem die Beachtung der in seinen einschlägigen Rechtsvorschriften aufgestellten Beschränkungen vorzuschreiben, sofern diese Beschränkungen, insbesondere in Bezug auf ihre Diskriminierungsfreiheit und ihre Verhältnismäßigkeit, den Anforderungen des Unionsrechts genügen (…vgl. EuGH, Urteile vom 6. März 2007 - Rs. C-338/04 u.a., Placanica u.a. - Slg. 2007, I-1891 Rn. 48 und 49 und vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 44).Er stellt vielmehr auf die von ihm richterrechtlich entwickelten "zwingenden Gründe des Allgemeininteresses" wie die Ziele des Verbraucherschutzes, der Betrugsvorbeugung, der Vermeidung von Anreizen für die Bürger zu überhöhten Ausgaben für das Spielen und der Verhütung von Störungen der sozialen Ordnung im Allgemeinen ab (…EuGH, Urteile vom 6. November 2003 - Rs. C-243/01, Gambelli u.a. - Slg. 2003, I-13031 Rn. 60, 64, vom 6. März 2007 - Rs. C-338/04 u.a., Placanica u.a. - a.a.O. Rn. 45…, vom 8. September 2009 - Rs. C-42/07, Liga Portuguesa de Futebol - NJW 2009, 3221 Rn. 56 und vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 45).Dabei sind die Notwendigkeit und die Verhältnismäßigkeit der erlassenen Maßnahmen allein im Hinblick auf die verfolgten Ziele und das von den betroffenen nationalen Stellen angestrebte Schutzniveau zu beurteilen (Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 46 m.w.N.).Die Belange der Suchtbekämpfung (§ 1 Nr. 1 GlüStV) und des Jugend- und Spielerschutzes (§ 1 Nr. 3 GlüStV) sind ebenso wie die Begrenzung des Glücksspielangebots, die Lenkung der Wettleidenschaft (§ 1 Nr. 2 GlüStV) und das Anliegen der Kriminalitätsbekämpfung durch Betrugsvorbeugung vom Gerichtshof als zwingende Gründe des Allgemeininteresses anerkannt (vgl. u.a. EuGH, Urteile vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - und Rs. C-316/07 u.a., Stoß u.a. - a.a.O.).Das gilt auch für ein Verbot der Vermarktung über einen bestimmten Vertriebskanal, das Internet (vgl. Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 99, 100 ff., 105).Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs steht es einem Mitgliedstaat, der - zu unionsrechtlich zulässigen Zwecken - das Ziel verfolgt, die Gelegenheiten zum Glücksspielen (hier: Sportwetten) zu verringern, grundsätzlich auch frei, eine Erlaubnisregelung ("Konzessionssystem") zu schaffen und dabei Beschränkungen in Bezug auf die Zahl der zugelassenen Veranstalter vorzusehen (vgl. Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 84).Die Grundentscheidung, ob es zur Erreichung der verfolgten Gemeinwohlziele besser ist, ein Staatsmonopol für bestimmte Glücksspiele (Sportwetten, Lotterien) vorzusehen oder aber stattdessen private Anbieter zu konzessionieren und mit den erforderlichen Auflagen zuzulassen, liegt allein im Ermessen des jeweiligen Mitgliedstaats (Urteile vom 8. September 2010 - Rs. C-316/07 u.a, Stoß u.a. - a.a.O. Rn. 79 sowie - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 46).Danach ist es im Grundsatz unionsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn sich der Gesetzgeber für den Bereich der Sportwetten im Glücksspielstaatsvertrag und in den landesrechtlichen Ausführungsbestimmungen für ein staatliches Monopol entschieden hat (…EuGH, Urteile vom 21. September 1999 - Rs. C-124/97, Läärä u.a. - Slg. 1999, I-6067 Rn. 37 = DVBl 2000, 111 und vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 46 m.w.N.).Eine Monopolregelung, die auf die Bekämpfung der Spielsucht und den Spielerschutz als zwingende Gründe des Allgemeininteresses gestützt wird, muss ebenso wie ihre Anwendung in der Praxis geeignet sein, die Verwirklichung dieser Ziele in dem Sinne zu gewährleisten, dass sie kohärent und systematisch zur Begrenzung der Wetttätigkeiten beiträgt (…vgl. in diesem Sinne Urteile vom 6. November 2003 - Rs. C-243/01, Gambelli u.a. - a.a.O. Rn. 67…, vom 3. Juni 2010 - Rs. C-258/08, Ladbrokes - a.a.O. Rn. 21 sowie vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 64 und - Rs. C-316/07 u.a., Stoß u.a. - a.a.O. Rn. 98).Zwar muss grundsätzlich jede beschränkende Regelung gesondert auf ihre Verhältnismäßigkeit hin geprüft werden, und indiziert das Bestehen einer Konzessionsregelung in anderen Bereichen noch keine Inkohärenz eines auf einen bestimmten Glücksspielsektor beschränkten Monopols (…vgl. EuGH, Urteile vom 6. März 2007 - Rs. C-338/04 u.a., Placanica u.a. - a.a.O. Rn. 49 und vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 60 m.w.N.).Die Kohärenzprüfung muss sich daher auf die Frage erstrecken, ob die gesetzliche Regelung oder die Anwendungspraxis in anderen Glücksspielbereichen, insbesondere solchen mit vergleichbarem oder höherem Suchtpotenzial, die Verbraucher zur Teilnahme am Glücksspiel ermuntert oder anreizt, oder ob sie in anderer Weise - insbesondere aus fiskalischen Interessen - auf eine Expansion gerichtet ist oder diese duldet (EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 69 ff.).Vielmehr müssen Bund und Länder zusammenwirken, um gemeinsam zu gewährleisten, dass die glücksspielrechtlichen Regelungen das unionsrechtliche Kohärenzkriterium erfüllen (EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 69 ff.).Dass eine Inkohärenz im unionsrechtlichen Sinne keine unzulässige Werbung voraussetzt, sondern auch bei - sonstiger - Expansionspolitik etwa in konzessionierten Bereichen vorliegen kann, ergibt sich unmittelbar aus der Entscheidungsformel im Urteil des Gerichtshofs vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - (…a.a.O.).
BGH, 28.09.2011 - I ZR 93/10 Poker im InternetDer Gerichtshof der Europäischen Union hat anerkannt, dass der Verbraucherschutz, die Betrugsvorbeugung, die Abwehr von Störungen der sozialen Ordnung und das Anliegen, die Bürger vor Anreizen zu überhöhten Spieleinsätzen zu bewahren, zwingende Gründe des Allgemeininteresses sind, die Beschränkungen der Spieltätigkeiten rechtfertigen können (vgl. EuGH…, Urteil vom 24. März 1994 - C-275/92, Slg. 1994, I-1039 = EuZW 1994, 311 Rn. 57 f. - Schindler;… EuGH, WRP 1999, 1272 Rn. 30 f. - Zenatti;… EuZW 2004, 115 Rn. 67 - Gambelli;… EuZW 2009, 689 Rn. 46 - Placanica; EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - C-46/08, NVwZ 2010, 1422 Rn. 55 ff. = MMR 2010, 840 - Carmen Media Group).(1) Der Gerichtshof der Europäischen Union hat anerkannt, dass eine Maßnahme, mit der jedes Anbieten von Glücksspielen über das Internet verboten wird, grundsätzlich geeignet ist, die legitimen Ziele der Vermeidung von Anreizen zu übermäßigen Spielausgaben und der Bekämpfung der Spielsucht sowie des Jugendschutzes zu verfolgen, auch wenn das Angebot solcher Spiele über herkömmliche Kanäle zulässig bleibt (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 105 - Carmen Media Group).Dabei fällt insbesondere auch die für das Internet typische besonders leichte und ständige Zugänglichkeit zu einem sehr großen internationalen Spielangebot ins Gewicht (…vgl. EuGH, EuZW 2009, 689 Rn. 70 - Liga Portuguesa de Futebol Profissional; NVwZ 2010, 1422 Rn. 102 f. - Carmen Media Group;… siehe auch BVerfGE 115, 276 Rn. 139;… BVerfG, NVwZ 2008, 1338 Rn. 40; BVerwG…, Urteil vom 1. Juni 2011 - 8 C 5.10, juris Rn. 34).Die Prüfung dieser unionsrechtlichen Anforderung obliegt nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union den Gerichten der Mitgliedstaaten (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 65 - Carmen Media Group).(a) Die unionsrechtliche Prüfung hat grundsätzlich für jede nationale Beschränkung im Bereich der Glücksspiele gesondert zu erfolgen (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 60 - Carmen Media Group).Daher führt allein der Umstand, dass für verschiedene Arten von Glücksspielen unterschiedliche nationale Regelungen gelten, nicht schon dazu, dass diese Maßnahmen ihre unionsrechtliche Rechtfertigung verlieren (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 62 f. - Carmen Media Group;… WRP 2010, 1338 Rn. 95 f. - Markus Stoß u.a.).(b) Allerdings können nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 71 - Carmen Media Group) berechtigte Zweifel an der Eignung eines nationalen Monopols für Sportwetten und Lotterien zur kohärenten und systematischen Beschränkung des Glücksspiels bestehen, wenn.Außerdem sind auch Ausnahmen und Einschränkungen zu einer die Glücksspieltätigkeit beschränkenden Regelung dahingehend einer Kohärenzprüfung zu unterziehen, ob sie deren Eignung zur Verfolgung legitimer Allgemeininteressen beseitigen (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 106 ff. - Carmen Media Group).Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union ist ein allgemeines Internetverbot grundsätzlich auch dann geeignet, die mit ihm verfolgten legitimen Allgemeininteressen zu erreichen, wenn das Anbieten von Spielen über herkömmliche Kanäle zulässig bleibt (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 105 - Carmen Media Group).So hat der Gerichtshof der Europäischen Union unter dem Aspekt der Kohärenz des Internetverbots keine Bedenken daraus abgeleitet, dass § 25 Abs. 6 GlüStV eine begrenzte und zeitlich beschränkte Ausnahme von diesem Verbot vorsah (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 106 ff. - Carmen Media Group).(cc) Dementsprechend hat auch der Gerichtshof der Europäischen Union zwar gemäß dem ihm von den vorlegenden deutschen Gerichten unterbreiteten Sachverhalt die Zulässigkeit von Pferdewetten privater Veranstalter angenommen, eine mögliche Inkohärenz des deutschen Sportwettenmonopols aber allein mit der in den Vorlagebeschlüssen festgestellten Politik der Angebotsausweitung im Bereich Spielbanken und Automatenspiele begründet (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 67 f. - Carmen Media Group;… WRP 2010, 1338 Rn. 100, 106 - Markus Stoß u.a.).Es ist insbesondere nicht ersichtlich, dass die fraglichen Spiele ein höheres Suchtpotential als die vom Glücksspielstaatsvertrag erfassten Spiele haben (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 71 - Carmen Media Group).Das Unionsrecht verlangt, dass Beschränkungen im Glücksspielsektor nicht über das hinausgehen, was zur Erreichung der mit ihnen verfolgten legitimen Ziele erforderlich ist (…vgl. EuGH, EuZW 2007 Rn. 49 - Placanica; NVwZ 2010, 1422 Rn. 60 - Carmen Media Group).In diesem Zusammenhang kommt es für die Erforderlichkeit der erlassenen Maßnahmen allein auf die von den betreffenden nationalen Stellen verfolgten Ziele und das von ihnen angestrebte Schutzniveau an (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 58 - Carmen Media Group).Das hat der Gerichtshof der Europäischen Union gerade auch im Zusammenhang mit dem Internetverbot des § 4 Abs. 4 GlüStV betont (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 104 - Carmen Media Group).Der Gerichtshof hat wiederholt betont, dass die unionsrechtliche Kohärenzprüfung beschränkender Maßnahmen im Glücksspielsektor im Einzelfall Sache der nationalen Gerichte ist (…vgl. EuZW 2007, 209 Rn. 58 - Placanica; NVwZ 2010, 1422 Rn. 65 - Carmen Media Group).Das gilt insbesondere für § 4 Abs. 4 GlüStV (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 98, 105 - Carmen Media Group).Dabei war dem Gerichtshof auch die für Pferdewetten geduldete Ausnahme bekannt (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 98 - Carmen Media Group - in Verbindung mit dem Vorlagebeschluss des VG Schleswig, ZfWG 2008, 69, 74, und der dort erfolgten Bezugnahme auf die Ausführliche Stellungnahme der Kommission im Notifizierungsverfahren, S. 1 u., 3 bei Ziff. 2.2, Anlage 1 a zum Entwurf des Gesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen zum Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland, Landtag Nordrhein-Westfalen, Drucks. 14/4849).
BGH, 28.09.2011 - I ZR 30/10 Verbot des Angebots privater Sportwetten und anderer Glücksspiele im Internet …Der Gerichtshof der Europäischen Union hat anerkannt, dass der Verbraucherschutz, die Betrugsvorbeugung, die Abwehr von Störungen der sozialen Ordnung und das Anliegen, die Bürger vor Anreizen zu überhöhten Spieleinsätzen zu bewahren, zwingende Gründe des Allgemeininteresses sind, die Beschränkungen der Spieltätigkeiten rechtfertigen können (vgl. EuGH…, Urteil vom 24. März 1994 C-275/92, Slg. 1994, I-1039 = EuZW 1994, 311 Rn. 57 f. Schindler;… EuGH, WRP 1999, 1272 Rn. 30 f. Zenatti;… EuZW 2004, 115 Rn. 67 Gambelli;… EuZW 2009, 689 Rn. 46 Placanica; EuGH, Urteil vom 8. September 2010 C-46/08, NVwZ 2010, 1422 Rn. 55 ff. = MMR 2010, 840 Carmen Media Group).(1) Der Gerichtshof der Europäischen Union hat anerkannt, dass eine Maßnahme, mit der jedes Anbieten von Glücksspielen über das Internet verboten wird, grundsätzlich geeignet ist, die legitimen Ziele der Vermeidung von Anreizen zu übermäßigen Spielausgaben und der Bekämpfung der Spielsucht sowie des Jugendschutzes zu verfolgen, auch wenn das Angebot solcher Spiele über herkömmliche Kanäle zulässig bleibt (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 105 Carmen Media Group).Dabei fällt insbesondere auch die für das Internet typische besonders leichte und ständige Zugänglichkeit zu einem sehr großen internationalen Spielangebot ins Gewicht (…vgl. EuGH, EuZW 2009, 689 Rn. 70 Liga Portuguesa de Futebol Profissional; NVwZ 2010, 1422 Rn. 102 f. Carmen Media Group;… siehe auch BVerfGE 115, 276 Rn. 139;… BVerfG, NVwZ 2008, 1338 Rn. 40; BVerwG…, Urteil vom 1. Juni 2011 8 C 5.10, juris Rn. 34).Die Prüfung dieser unionsrechtlichen Anforderung obliegt nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union den Gerichten der Mitgliedstaaten (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 65 Carmen Media Group).(a) Die unionsrechtliche Prüfung hat grundsätzlich für jede nationale Beschränkung im Bereich der Glücksspiele gesondert zu erfolgen (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 60 Carmen Media Group).Daher führt allein der Umstand, dass für verschiedene Arten von Glücksspielen unterschiedliche nationale Regelungen gelten, nicht schon dazu, dass diese Maßnahmen ihre unionsrechtliche Rechtfertigung verlieren (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 62 f. Carmen Media Group;… WRP 2010, 1338 Rn. 95 f. Markus Stoß u.a.).(b) Allerdings können nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 71 Carmen Media Group) berechtigte Zweifel an der Eignung eines nationalen Monopols für Sportwetten und Lotterien zur kohärenten und systematischen Beschränkung des Glücksspiels bestehen, wenn.Außerdem sind auch Ausnahmen und Einschränkungen zu einer die Glücksspieltätigkeit beschränkenden Regelung dahingehend einer Kohärenzprüfung zu unterziehen, ob sie deren Eignung zur Verfolgung legitimer Allgemeininteressen beseitigen (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 106 ff. Carmen Media Group).Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union ist ein allgemeines Internetverbot grundsätzlich auch dann geeignet, die mit ihm verfolgten legitimen Allgemeininteressen zu erreichen, wenn das Anbieten von Spielen über herkömmliche Kanäle zulässig bleibt (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 105 Carmen Media Group).So hat der Gerichtshof der Europäischen Union unter dem Aspekt der Kohärenz des Internetverbots keine Bedenken daraus abgeleitet, dass § 25 Abs. 6 GlüStV eine begrenzte und zeitlich beschränkte Ausnahme von diesem Verbot vorsah (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 106 ff. Carmen Media Group).(cc) Dementsprechend hat auch der Gerichtshof der Europäischen Union zwar gemäß dem ihm von den vorlegenden deutschen Gerichten unterbreiteten Sachverhalt die Zulässigkeit von Pferdewetten privater Veranstalter angenommen, eine mögliche Inkohärenz des deutschen Sportwettenmonopols aber allein mit der in den Vorlagebeschlüssen festgestellten Politik der Angebotsausweitung im Bereich Spielbanken und Automatenspiele begründet (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 67 f. Carmen Media Group;… WRP 2010, 1338 Rn. 100, 106 Markus Stoß u.a.).Es ist insbesondere nicht ersichtlich, dass die fraglichen Spiele ein höheres Suchtpotential als die vom Glücksspielstaatsvertrag erfassten Spiele haben (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 71 Carmen Media Group).Das Unionsrecht verlangt, dass Beschränkungen im Glücksspielsektor nicht über das hinausgehen, was zur Erreichung der mit ihnen verfolgten legitimen Ziele erforderlich ist (…vgl. EuGH, EuZW 2007 Rn. 49 Placanica; NVwZ 2010, 1422 Rn. 60 Carmen Media Group).In diesem Zusammenhang kommt es für die Erforderlichkeit der erlassenen Maßnahmen allein auf die von den betreffenden nationalen Stellen verfolgten Ziele und das von ihnen angestrebte Schutzniveau an (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 58 Carmen Media Group).Das hat der Gerichtshof der Europäischen Union gerade auch im Zusammenhang mit dem Internetverbot des § 4 Abs. 4 GlüStV betont (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 104 Carmen Media Group).Der Gerichtshof hat wiederholt betont, dass die unionsrechtliche Kohärenzprüfung beschränkender Maßnahmen im Glücksspielsektor im Einzelfall Sache der nationalen Gerichte ist (…vgl. EuZW 2007, 209 Rn. 58 Placanica; NVwZ 2010, 1422 Rn. 65 Carmen Media Group).Das gilt insbesondere für § 4 Abs. 4 GlüStV (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 98, 105 Carmen Media Group).Dabei war dem Gerichtshof auch die für Pferdewetten geduldete Ausnahme bekannt (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 98 Carmen Media Group in Verbindung mit dem Vorlagebeschluss des VG Schleswig, ZfWG 2008, 69, 74, und der dort erfolgten Bezugnahme auf die Ausführliche Stellungnahme der Kommission im Notifizierungsverfahren, S. 1 u., 3 bei Ziff. 2.2, Anlage 1 a zum Entwurf des Gesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen zum Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland, Landtag Nordrhein-Westfalen, Drucks. 14/4849).
BGH, 28.09.2011 - I ZR 43/10 Verbot des Angebots privater Sportwetten und anderer Glücksspiele im Internet …Der Gerichtshof der Europäischen Union hat anerkannt, dass der Verbraucherschutz, die Betrugsvorbeugung, die Abwehr von Störungen der sozialen Ordnung und das Anliegen, die Bürger vor Anreizen zu überhöhten Spieleinsätzen zu bewahren, zwingende Gründe des Allgemeininteresses sind, die Beschränkungen der Spieltätigkeiten rechtfertigen können (vgl. EuGH…, Urteil vom 24. März 1994 C-275/92, Slg. 1994, I-1039 = EuZW 1994, 311 Rn. 57 f. Schindler;… EuGH, WRP 1999, 1272 Rn. 30 f. Zenatti;… EuZW 2004, 115 Rn. 67 Gambelli;… EuZW 2009, 689 Rn. 46 Placanica; EuGH, Urteil vom 8. September 2010 C-46/08, NVwZ 2010, 1422 Rn. 55 ff. = MMR 2010, 840 Carmen Media Group).(1) Der Gerichtshof der Europäischen Union hat anerkannt, dass eine Maßnahme, mit der jedes Anbieten von Glücksspielen über das Internet verboten wird, grundsätzlich geeignet ist, die legitimen Ziele der Vermeidung von Anreizen zu übermäßigen Spielausgaben und der Bekämpfung der Spielsucht sowie des Jugendschutzes zu verfolgen, auch wenn das Angebot solcher Spiele über herkömmliche Kanäle zulässig bleibt (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 105 Carmen Media Group).Dabei fällt insbesondere auch die für das Internet typische besonders leichte und ständige Zugänglichkeit zu einem sehr großen internationalen Spielangebot ins Gewicht (…vgl. EuGH, EuZW 2009, 689 Rn. 70 Liga Portuguesa de Futebol Profissional; NVwZ 2010, 1422 Rn. 102 f. Carmen Media Group;… siehe auch BVerfGE 115, 276 Rn. 139;… BVerfG, NVwZ 2008, 1338 Rn. 40; BVerwG…, Urteil vom 1. Juni 2011 8 C 5.10, juris Rn. 34).Die Prüfung dieser unionsrechtlichen Anforderung obliegt nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union den Gerichten der Mitgliedstaaten (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 65 Carmen Media Group).(a) Die unionsrechtliche Prüfung hat grundsätzlich für jede nationale Beschränkung im Bereich der Glücksspiele gesondert zu erfolgen (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 60 Carmen Media Group).Daher führt allein der Umstand, dass für verschiedene Arten von Glücksspielen unterschiedliche nationale Regelungen gelten, nicht schon dazu, dass diese Maßnahmen ihre unionsrechtliche Rechtfertigung verlieren (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 62 f. Carmen Media Group;… WRP 2010, 1338 Rn. 95 f. Markus Stoß u.a.).(b) Allerdings können nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 71 Carmen Media Group) berechtigte Zweifel an der Eignung eines nationalen Monopols für Sportwetten und Lotterien zur kohärenten und systematischen Beschränkung des Glücksspiels bestehen, wenn.Außerdem sind auch Ausnahmen und Einschränkungen zu einer die Glücksspieltätigkeit beschränkenden Regelung dahingehend einer Kohärenzprüfung zu unterziehen, ob sie deren Eignung zur Verfolgung legitimer Allgemeininteressen beseitigen (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 106 ff. Carmen Media Group).Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union ist ein allgemeines Internetverbot grundsätzlich auch dann geeignet, die mit ihm verfolgten legitimen Allgemeininteressen zu erreichen, wenn das Anbieten von Spielen über herkömmliche Kanäle zulässig bleibt (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 105 Carmen Media Group).So hat der Gerichtshof der Europäischen Union unter dem Aspekt der Kohärenz des Internetverbots keine Bedenken daraus abgeleitet, dass § 25 Abs. 6 GlüStV eine begrenzte und zeitlich beschränkte Ausnahme von diesem Verbot vorsah (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 106 ff. Carmen Media Group).(cc) Dementsprechend hat auch der Gerichtshof der Europäischen Union zwar gemäß dem ihm von den vorlegenden deutschen Gerichten unterbreiteten Sachverhalt die Zulässigkeit von Pferdewetten privater Veranstalter angenommen, eine mögliche Inkohärenz des deutschen Sportwettenmonopols aber allein mit der in den Vorlagebeschlüssen festgestellten Politik der Angebotsausweitung im Bereich Spielbanken und Automatenspiele begründet (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 67 f. Carmen Media Group;… WRP 2010, 1338 Rn. 100, 106 Markus Stoß u.a.).Es ist insbesondere nicht ersichtlich, dass die fraglichen Spiele ein höheres Suchtpotential als die vom Glücksspielstaatsvertrag erfassten Spiele haben (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 71 Carmen Media Group).Das Unionsrecht verlangt, dass Beschränkungen im Glücksspielsektor nicht über das hinausgehen, was zur Erreichung der mit ihnen verfolgten legitimen Ziele erforderlich ist (…vgl. EuGH, EuZW 2007 Rn. 49 - Placanica; NVwZ 2010, 1422 Rn. 60 Carmen Media Group).In diesem Zusammenhang kommt es für die Erforderlichkeit der erlassenen Maßnahmen allein auf die von den betreffenden nationalen Stellen verfolgten Ziele und das von ihnen angestrebte Schutzniveau an (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 58 Carmen Media Group).Das hat der Gerichtshof der Europäischen Union gerade auch im Zusammenhang mit dem Internetverbot des § 4 Abs. 4 GlüStV betont (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 104 Carmen Media Group).Der Gerichtshof hat wiederholt betont, dass die unionsrechtliche Kohärenzprüfung beschränkender Maßnahmen im Glücksspielsektor im Einzelfall Sache der nationalen Gerichte ist (…vgl. EuZW 2007, 209 Rn. 58 Placanica; NVwZ 2010, 1422 Rn. 65 Carmen Media Group).Das gilt insbesondere für § 4 Abs. 4 GlüStV (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 98, 105 Carmen Media Group).Dabei war dem Gerichtshof auch die für Pferdewetten geduldete Ausnahme bekannt (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 98 Carmen Media Group in Verbindung mit dem Vorlagebeschluss des VG Schleswig, ZfWG 2008, 69, 74, und der dort erfolgten Bezugnahme auf die Ausführliche Stellungnahme der Kommission im Notifizierungsverfahren, S. 1 u., 3 bei Ziff. 2.2, Anlage 1 a zum Entwurf des Gesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen zum Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland, Landtag Nordrhein-Westfalen, Drucks. 14/4849).
BVerfG, 07.03.2017 - 1 BvR 1314/12 Erfolglose Verfassungsbeschwerden gegen landesrechtliche Einschränkungen für …Der Gerichtshof hatte seine Entscheidungen unter anderem mit der Feststellung der vorlegenden Gerichte begründet, dass die zuständigen Behörden in Bezug auf Automatenspiele eine Politik der Angebotsausweitung betrieben oder geduldet hätten (vgl. EuGH, Urteil vom 8. September 2010, Carmen Media, C-46/08, EU:C:2010:505, Rn. 67 f., 71;… Urteil vom 8. September 2010, Markus Stoß u.a., C-316/07 u.a., EU:C:2010:504, Rn. 100, 106 f.).Demnach ist die Beschränkung des freien Dienstleistungsverkehrs und der Niederlassungsfreiheit der Unionsrechtsordnung nur dann gerechtfertigt, wenn die restriktive Maßnahme einem zwingenden Grund des Allgemeininteresses wie dem Schutz der Verbraucher und der Sozialordnung (einschließlich der Bekämpfung der Spielsucht), der Betrugsvorbeugung oder der Vermeidung von Anreizen für die Bürger zu übermäßigen Ausgaben für das Spielen entspricht und geeignet ist, die Verwirklichung dieses Ziels dadurch zu gewährleisten, dass sie dazu beiträgt, die Gelegenheiten zum Spiel zu verringern und die Tätigkeiten im Glücksspiel in kohärenter und systematischer Weise zu begrenzen (vgl. EuGH…, Urteil vom 21. Oktober 1999, Zenatti, C-67/98, EU:C:1999:514, Rn. 36 f.;… Urteil vom 6. November 2003, Gambelli u.a., C-243/01, EU:C:2003:597, Rn. 67;… Urteil vom 6. März 2007, Placanica u.a., C-338/04 u.a., EU:C:2007:133, Rn. 52 f.; Urteil vom 8. September 2010, Carmen Media, C-46/08, EU:C:2010:505, Rn. 55, 64 f.;… Urteil vom 8. September 2010, Markus Stoß u.a., C-316/07 u.a., EU:C:2010:504, Rn. 88).
EuGH, 04.02.2016 - C-336/14 Das Unionsrecht kann der Ahndung einer ohne Erlaubnis erfolgten …Mit den Urteilen Stoß u. a. (C-316/07, C-358/07 bis C-360/07, C-409/07 und C-410/07, EU:C:2010:504) sowie Carmen Media Group (C-46/08, EU:C:2010:505) entschied der Gerichtshof, dass die deutschen Gerichte berechtigten Anlass zu der Schlussfolgerung haben konnten, dass dieses Staatsmonopol nicht geeignet sei, die Erreichung der vom deutschen Gesetzgeber geltend gemachten Ziele des Allgemeininteresses in kohärenter und systematischer Weise zu gewährleisten, wenn sie in den Urteilsgründen u. a. feststellten, dass die Inhaber des aufgrund des Lotteriestaatsvertrags und des Glücksspielstaatsvertrags bestehenden staatlichen Monopols intensive Werbekampagnen führten und dass die zuständigen Behörden eine Politik betrieben, die darauf abziele, zur Teilnahme an bestimmten Glücksspielen zu ermuntern, die nicht unter das genannte Monopol fielen und mit denen eine besonders hohe Suchtgefahr einhergehe.Die infolge der Urteile Stoß u. a. (C-316/07, C-358/07 bis C-360/07, C-409/07 und C-410/07, EU:C:2010:504) sowie Carmen Media Group (C-46/08, EU:C:2010:505) ergangene Rechtsprechung wurde vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt und später, mit mehreren Urteilen vom 16. Mai 2013, dahin ergänzt, dass die Veranstaltung und die Vermittlung von Sportwetten durch einen privaten Anbieter ohne deutsche Erlaubnis bis zur Klärung der Erlaubnisfähigkeit des Anbieters durch die zuständigen Behörden präventiv verboten werden kann, sofern nicht die für die staatlichen Veranstalter vorgesehenen materiellen Erlaubnisvoraussetzungen - mit Ausnahme der möglicherweise rechtswidrigen Monopolvorschriften - offensichtlich erfüllt sind.a) das Konzessionsverfahren und in diesem Zusammenhang geführte Rechtsstreitigkeiten von der Konzessionsstelle gemeinsam mit derjenigen Rechtsanwaltskanzlei betrieben werden, die die Mehrzahl der Bundesländer und ihre Lotterieunternehmen im Zusammenhang mit dem unionsrechtswidrigen Sportwettenmonopol regelmäßig beraten und vor nationalen Gerichten gegen private Wettanbieter vertreten hat und mit der Vertretung der staatlichen Stellen in den Vorabentscheidungsverfahren Stoß u. a. (C-316/07, C-358/07 bis C-360/07, C-409/07 und C-410/07, EU:C:2010:504), Carmen Media Group (C-46/08, EU:C:2010:505) und Winner Wetten (C-409/06, EU:C:2010:503) beauftragt war;.In einem solchen Fall muss die Einführung eines Systems der vorherigen behördlichen Genehmigung für das Angebot bestimmter Arten von Glücksspielen in diesem Mitgliedstaat auf objektiven und nicht diskriminierenden Kriterien beruhen, die im Voraus bekannt sind, damit dem Ermessen der nationalen Behörden Grenzen gesetzt werden, die seine missbräuchliche Ausübung verhindern (vgl. Urteile Carmen Media Group, C-46/08, EU:C:2010:505, Rn. 90, sowie Stanleybet International u. a., C-186/11 und C-209/11, EU:C:2013:33, Rn. 47).
BGH, 28.09.2011 - I ZR 189/08 Verbot des Angebots privater Sportwetten und anderer Glücksspiele im Internet …Der Gerichtshof der Europäischen Union hat anerkannt, dass der Verbraucherschutz, die Betrugsvorbeugung, die Abwehr von Störungen der sozialen Ordnung und das Anliegen, die Bürger vor Anreizen zu überhöhten Spieleinsätzen zu bewahren, zwingende Gründe des Allgemeininteresses sind, die Beschränkungen der Spieltätigkeiten rechtfertigen können (vgl. EuGH…, Urteil vom 24. März 1994 - C-275/92, Slg. 1994, I-1039 = EuZW 1994, 311 Rn. 57 f. - Schindler;… EuGH, WRP 1999, 1272 Rn. 30 f. - Zenatti;… EuZW 2004, 115 Rn. 67 - Gambelli;… EuZW 2009, 689 Rn. 46 - Placanica; EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - C-46/08, NVwZ 2010, 1422 Rn. 55 ff. = MMR 2010, 840 - Carmen Media Group).(1) Der Gerichtshof der Europäischen Union hat anerkannt, dass eine Maßnahme, mit der jedes Anbieten von Glücksspielen über das Internet verboten wird, grundsätzlich geeignet ist, die legitimen Ziele der Vermeidung von Anreizen zu übermäßigen Spielausgaben und der Bekämpfung der Spielsucht sowie des Jugendschutzes zu verfolgen, auch wenn das Angebot solcher Spiele über herkömmliche Kanäle zulässig bleibt (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 105 Carmen Media Group).Dabei fällt insbesondere auch die für das Internet typische besonders leichte und ständige Zugänglichkeit zu einem sehr großen internationalen Spielangebot ins Gewicht (…vgl. EuGH, EuZW 2009, 689 Rn. 70 - Liga Portuguesa de Futebol Profissional; NVwZ 2010, 1422 Rn. 102 f. - Carmen Media Group;… siehe auch BVerfGE 115, 276 Rn. 139;… BVerfG, NVwZ 2008, 1338 Rn. 40; BVerwG…, Urteil vom 1. Juni 2011 - 8 C 5.10, juris Rn. 34).Die Prüfung dieser unionsrechtlichen Anforderung obliegt nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union den Gerichten der Mitgliedstaaten (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 65 - Carmen Media Group).(a) Die unionsrechtliche Prüfung hat grundsätzlich für jede nationale Beschränkung im Bereich der Glücksspiele gesondert zu erfolgen (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 60 - Carmen Media Group).Daher führt allein der Umstand, dass für verschiedene Arten von Glücksspielen unterschiedliche nationale Regelungen gelten, nicht schon dazu, dass diese Maßnahmen ihre unionsrechtliche Rechtfertigung verlieren (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 62 f. - Carmen Media Group;… WRP 2010, 1338 Rn. 95 f. - Markus Stoß u.a.).(b) Allerdings können nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 71 - Carmen Media Group) berechtigte Zweifel an der Eignung eines nationalen Monopols für Sportwetten und Lotterien zur kohärenten und systematischen Beschränkung des Glücksspiels bestehen, wenn.Außerdem sind auch Ausnahmen und Einschränkungen zu einer die Glücksspieltätigkeit beschränkenden Regelung dahingehend einer Kohärenzprüfung zu unterziehen, ob sie deren Eignung zur Verfolgung legitimer Allgemeininteressen beseitigen (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 106 ff. - Carmen Media Group).Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union ist ein allgemeines Internetverbot grundsätzlich auch dann geeignet, die mit ihm verfolgten legitimen Allgemeininteressen zu erreichen, wenn das Anbieten von Spielen über herkömmliche Kanäle zulässig bleibt (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 105 - Carmen Media Group).So hat der Gerichtshof der Europäischen Union unter dem Aspekt der Kohärenz des Internetverbots keine Bedenken daraus abgeleitet, dass § 25 Abs. 6 GlüStV eine begrenzte und zeitlich beschränkte Ausnahme von diesem Verbot vorsah (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 106 ff. - Carmen Media Group).(cc) Dementsprechend hat auch der Gerichtshof der Europäischen Union zwar gemäß dem ihm von den vorlegenden deutschen Gerichten unterbreiteten Sachverhalt die Zulässigkeit von Pferdewetten privater Veranstalter angenommen, eine mögliche Inkohärenz des deutschen Sportwettenmonopols aber allein mit der in den Vorlagebeschlüssen festgestellten Politik der Angebotsausweitung im Bereich Spielbanken und Automatenspiele begründet (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 67 f. - Carmen Media Group;… WRP 2010, 1338 Rn. 100, 106 Markus Stoß u.a.).Es ist insbesondere nicht ersichtlich, dass die fraglichen Spiele ein höheres Suchtpotential als die vom Glücksspielstaatsvertrag erfassten Spiele haben (vgl. EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 71 - Carmen Media Group).Das Unionsrecht verlangt, dass Beschränkungen im Glücksspielsektor nicht über das hinausgehen, was zur Erreichung der mit ihnen verfolgten legitimen Ziele erforderlich ist (…vgl. EuGH, EuZW 2007 Rn. 49 - Placanica; NVwZ 2010, 1422 Rn. 60 - Carmen Media Group).In diesem Zusammenhang kommt es für die Erforderlichkeit der erlassenen Maßnahmen allein auf die von den betreffenden nationalen Stellen verfolgten Ziele und das von ihnen angestrebte Schutzniveau an (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 58 Carmen Media Group).Das hat der Gerichtshof der Europäischen Union gerade auch im Zusammenhang mit dem Internetverbot des § 4 Abs. 4 GlüStV betont (EuGH, NVwZ 2010, 1422 Rn. 104 Carmen Media Group).
BVerwG, 24.11.2010 - 8 C 13.09 Dauerverwaltungsakt; Dienstleistung; Dienstleistungsfreiheit; Einnahmen; …Die Vermittlung von Sportwetten an einen Wettanbieter, der in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union ansässig ist, stellt eine Dienstleistung im Sinne der Art. 56, 57 AEUV dar (EuGH…, Urteil vom 21. Oktober 1999 - Rs. C-67/98, Zenatti - Slg. 1999, I-7289 Rn. 24; vgl. Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - juris Rn. 41 m.w.N.).Vielmehr ist es mangels unionsrechtlicher Harmonisierung der Glücksspielregelungen jedem Mitgliedstaat unbenommen, nationale, nicht nach der Staatsangehörigkeit des Anbieters oder Vermittlers differenzierende und verhältnismäßige Beschränkungen vorzusehen (…vgl. EuGH, Urteile vom 6. März 2007 - Rs. C-338/04 u.a., Placanica u.a. - Slg. 2007, I-1891 Rn. 48 f. und vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 44).Jedenfalls können die in der Rechtsprechung des Gerichtshofs konkretisierten zwingenden Gründe des Allgemeininteresses wie die Ziele des Verbraucherschutzes, der Betrugsvorbeugung, der Vermeidung von Anreizen zu überhöhten Ausgaben für das Spielen sowie der Verhütung von Störungen der sozialen Ordnung eine Monopolregelung rechtfertigen (…EuGH, Urteile vom 6. November 2003 - Rs. C-243/01, Gambelli u.a. - a.a.O. Rn. 60, 64, vom 6. März 2007 - Rs. C-338/04 u.a., Placanica u.a. - a.a.O. Rn. 45…, vom 8. September 2009 - Rs. C-42/07, Liga Portuguesa - NJW 2009, 3221 Rn. 56 und vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 45).Die Grundentscheidung für ein Monopol- oder Konzessionssystem liegt danach im Ermessen des jeweiligen Mitgliedstaates (EuGH, Urteile vom 8. September 2010 - Rs. C-316/07 u.a., Stoß u.a. - a.a.O. Rn. 79 sowie - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 46).Die Verhältnismäßigkeit der erlassenen Maßnahmen ist allein im Hinblick auf das national angestrebte Schutzniveau und die verfolgten Ziele zu beurteilen (EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 46 m.w.N).Die Eignung der Monopolregelung ist unionsrechtlich allerdings nicht schon zu bejahen, weil diese dem legitimen Ziel der Suchtbekämpfung dienen kann (dazu vgl. EuGH, Urteile vom 8. September 2010 - Rs. C-316/07 u.a., Stoß u.a. - a.a.O. Rn. 79 und - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 99 ff., 105).Dabei sind sowohl der normative Gehalt der Regelung als auch ihre konkreten Anwendungsmodalitäten zu berücksichtigen (…EuGH, Urteile vom 6. November 2003 - Rs. C-243/01, Gambelli u.a. - a.a.O. Rn. 67 und vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 64 f.).Zwar muss grundsätzlich jede beschränkende Regelung gesondert auf ihre Verhältnismäßigkeit hin geprüft werden, und indiziert das Bestehen einer Konzessionsregelung in anderen Bereichen noch nicht die Inkohärenz eines auf einen bestimmten Glücksspielsektor beschränkten Monopols (…vgl. EuGH, Urteile vom 6. März 2007 - Rs. C-338/04 u.a., Placanica u.a. - a.a.O. Rn. 49 und vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 60 m.w.N.).Die Kohärenzprüfung muss sich daher auf die Frage erstrecken, ob die gesetzliche Regelung oder die Anwendungspraxis in anderen Glücksspielbereichen, insbesondere solchen mit vergleichbarem oder höherem Suchtpotential, die Verbraucher zur Teilnahme am Glücksspiel ermuntert oder anreizt, oder ob sie in anderer Weise - insbesondere aus fiskalischen Interessen - auf eine Expansion gerichtet ist oder diese duldet (EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 69 ff.).Vielmehr müssen Bund und Länder zusammenwirken, um gemeinsam zu gewährleisten, dass die glücksspielrechtlichen Regelungen das unionsrechtliche Kohärenzkriterium erfüllen (EuGH, Urteil vom 8. September 2010 - Rs. C-46/08, Carmen Media - a.a.O. Rn. 69 ff.).
EuGH, 12.06.2014 - C-156/13 Die vom Land Schleswig-Holstein vorübergehend verfolgte liberalere …
BGH, 24.01.2013 - I ZR 171/10 BGH legt EuGH Fragen zur Neuregelung des Glücksspielrechts vor
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VGH Bayern, 18.04.2012 - 10 B 10.2595 (Teilweise) Abhilfeentscheidung bei Nichtzulassungsbeschwerde
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VGH Bayern, 24.04.2012 - 10 BV 11.2770 Feststellungsinteresse wegen Beschränkung unionsrechtlicher Grundfreiheiten
BVerwG, 01.06.2011 - 8 C 2.10 Beurteilungszeitpunkt bei Anfechtungsklage; Bundesstaat; Bund und Länder; …
VGH Bayern, 09.05.2014 - 22 CS 14.568 Existenz von vier Spielhallen in ein und demselben Gebäude
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BVerwG, 31.05.2011 - 8 C 4.10 Beurteilungszeitpunkt bei Anfechtungsklage; Bundesstaat; Bund und Länder; …
OVG Saarland, 05.07.2017 - 1 A 51/15 Zur Vereinbarkeit des Saarländischen Spielhallengesetzes mit höherrangigem Recht
VG Regensburg, 05.07.2012 - RO 5 K 12.568 Hausverlosung als Glücksspiel
VGH Bayern, 18.04.2012 - 10 BV 10.2506 Sportwettenvermittlung als unselbständiger Teil des Dienstleistungsverhältnisses …
VG Regensburg, 13.09.2012 - RO 5 K 11.616 Werbeauflagen für Lotterieeinnehmer; Kohärenzprüfung; behördlicher …
EuGH, 19.07.2012 - C-470/11 Garkalns - Art. 49 EG - Beschränkungen des freien Dienstleistungsverkehrs - …
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VG Regensburg, 01.03.2011 - RN 5 S 10.2324 Untersagungsverfügung bei privaten Sportwetten; Erlaubnisvorbehalt/Unwirksamkeit …
VG Wiesbaden, 17.02.2011 - 5 K 122/09 Gewerbliche Spielvermittlung
VG Regensburg, 19.05.2011 - RO 5 S 11.615 VG Wiesbaden, 17.02.2011 - 5 K 1328/09 Gewerbliche Spielvermittlung
VG Karlsruhe, 15.11.2012 - 3 K 3316/11 Untersagung der Veranstaltung und Vermittlung von öffentlichem Glücksspiel sowie …
OLG Frankfurt, 04.06.2009 - 6 U 261/07 Wettbewerbsverstoß im Internet: Zulässigkeit der Veranstaltung von Sportwetten …
OVG Saarland, 26.11.2013 - 3 A 106/12 Nachträgliche Feststellung der Zulässigkeit einer gewerblichen …
OVG Niedersachsen, 11.11.2010 - 11 MC 429/10 Vermittlung von Sportwetten an private Veranstalter mit einer EU-Konzession
VGH Bayern, 01.04.2011 - 10 CS 10.589 Glücksspielrechtliches Internetverbot gilt unabhängig von der Wirksamkeit des …
Generalanwalt beim EuGH, 04.03.2010 - C-316/07 Freier Dienstleistungsverkehr - Nach Ansicht von Generalanwalt Paolo Mengozzi ist …
VG Karlsruhe, 13.09.2012 - 3 K 1489/10 Untersagungsverfügung für eine Veranstaltung von Glücksspiel im Internet; …
OVG Nordrhein-Westfalen, 25.02.2014 - 13 A 3027/11 Feststellung der Rechtswidrigkeit der Untersagungsverfügung hinsichtlich des …
OVG Niedersachsen, 17.08.2016 - 11 ME 61/16 Untersagung von Glücksspiel im Internet (Online-Casinospiel und …
AG München, 26.09.2014 - 1115 Cs 254 Js 176411/13 Internet Black Jack bringt kein Glück
Generalanwalt beim EuGH, 09.09.2015 - C-115/14 RegioPost - Rein interner Sachverhalt - Nationale Identität - Art. 4 Abs. 2 EUV - …
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OVG Nordrhein-Westfalen, 30.11.2011 - 13 B 1331/11 Werbung im Internet für öffentliches Glücksspiel
OVG Nordrhein-Westfalen, 30.11.2011 - 13 B 1135/11 Überprüfung der Vereinbarkeit der Verbotsregelungen in § 5 Abs. 3, Abs. 4 GlüStV …
BVerwG, 11.07.2011 - 8 C 12.10 Beurteilungszeitpunkt bei Anfechtungsklage; Bundesstaat; Bund und Länder; …
VGH Bayern, 19.07.2011 - 10 CS 10.1923 Staatliches Sportwettenmonopol - Fortgeltung des Erlaubnisvorbehalts …
EuGH, 11.09.2014 - C-204/12 Die flämische Regelung für grüne Zertifikate ist mit dem Unionsrecht vereinbar
BVerwG, 25.02.2015 - 8 B 36.14 Untersagung der Vermittlung von Glücksspielen über das Internet; Sachsen-Anhalt
OVG Rheinland-Pfalz, 08.12.2010 - 6 B 11013/10 Unerlaubte private Sportwetten bleiben verboten
VGH Bayern, 20.09.2011 - 10 BV 10.2449 Fehlt die erforderliche Erlaubnis der für Bayern zuständigen Behörde für den …
Generalanwalt beim EuGH, 03.02.2011 - C-403/08 Freier Dienstleistungsverkehr - Nach Ansicht von Generalanwältin Kokott verstoßen …
VG Potsdam, 27.03.2012 - 6 K 1564/09 LG Bochum, 09.09.2011 - 5 O 5/11 Schadensersatzanspruch eines Sportwettenvermittlers gegen Land oder Stadt wegen …
OVG Nordrhein-Westfalen, 08.12.2011 - 4 A 1965/07 Sportwettbüros in Spielhallen sind unzulässig
OVG Nordrhein-Westfalen, 09.06.2016 - 4 B 860/15 Sportwetten; Wettvermittlung; Sportwettmonopol; Erlaubnisfähigkeit; strukturelles …
BVerwG, 09.07.2014 - 8 C 36.12 Dienstleistungsfreiheit; Eigenauftritt; Ermessensfehler; Gleichbehandlung; …
EuGH, 30.04.2014 - C-475/12 Rechtsangleichung - Die Mitgliedstaaten können überwachen, ob Unternehmen, die, …
VGH Baden-Württemberg, 13.12.2011 - 6 S 2577/10 Zum Verbot der Werbung für öffentliches Glücksspiel über …
BVerfG, 03.09.2013 - 1 BvL 7/12 Berufsfreiheit (unerlaubte Veranstaltung eines Glücksspiels; …
OVG Berlin-Brandenburg, 08.02.2012 - 1 S 20.11 Hausverlosung im Internet ist unzulässiges Glücksspiel
VG Berlin, 15.04.2011 - 35 L 177.11 Vermittlung von Sportwetten
VGH Bayern, 08.02.2012 - 10 CS 11.975 Hausverlosung; Untersagungsverfügung; Fortgelten und Verhältnismäßigkeit des …
VG Frankfurt/Oder, 06.12.2010 - 4 K 1154/07 Vermittlung von Sportwetten mittels Internet
EuGH, 23.02.2016 - C-179/14 Bestimmte Aspekte der Regelungen der SZÉP-Freizeitkarte und des …
EuGH, 12.07.2012 - C-176/11 Freier Dienstleistungsverkehr - Werbung für ausländische Spielbanken darf unter …
BVerwG, 23.03.2011 - 8 C 47.09 Aufnahme; Beitritt; Bestandsübertragung; hoheitlich; Lebensversicherung; …
EuGH, 17.07.2014 - C-173/13 Die französische Regelung über bestimmte Vorteile von Beamten hinsichtlich des …
VG Karlsruhe, 15.11.2012 - 3 K 1119/12 Untersagung der Veranstaltung und Vermittlung von öffentlichem Glücksspiel sowie …
Generalanwalt beim EuGH, 30.01.2014 - C-475/12 UPC DTH - Gemeinsamer Rechtsrahmen für elektronische Kommunikationsnetze und …
VGH Bayern, 26.06.2012 - 10 BV 11.1936 Vermittlung von Sportwetten; Bereitstellen von Einrichtungen hierzu; …
VGH Hessen, 03.03.2011 - 8 A 2423/09 "Lotto per SMS" nicht erlaubnisfähig
LG Hamburg, 12.02.2016 - 303 O 500/10 Entschädigungsansprüche eines ausländischen Anbieters von Sportwetten wegen der …
VG Sigmaringen, 13.05.2013 - 8 K 2001/10 Zulässigkeit der gewerblichen Vermittlung von Sportwetten
VGH Bayern, 01.04.2011 - 10 CS 10.2180 Glücksspielrechtliches Internetverbot gilt unabhängig von der Wirksamkeit des …
VG Schwerin, 10.05.2012 - 7 A 519/07 Untersagung der Vermittlung von Sportwetten im Internet gegenüber dem Inhaber …
VGH Hessen, 16.09.2011 - 8 B 1762/11 Zuständigkeit für Abweichungen von der mittels Rechtsverordnung festgelegten …
OVG Berlin-Brandenburg, 08.06.2011 - 1 B 31.08 Vermittlung von Sportwetten an Internet-Anbieter illegal
BVerfG, 30.03.2011 - 1 BvR 426/10 Nichtannahmebeschluss: Unzulässigkeit einer gegen Entscheidungen im Eilverfahren, …
OVG Nordrhein-Westfalen, 09.06.2016 - 4 B 1437/15 Untersagung der Sportwettvermittlung wegen strukturellen Vollzugsdefizits nicht …
VG Neustadt, 13.02.2012 - 5 K 446/11 Glücksspiel; Fortsetzungsfeststellungsklage; Ermessensfehler; Ergänzung von …
VG Augsburg, 13.07.2011 - Au 5 S 11.376 Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten; Sportwettenmonopol; veränderte Tatsachen …
Generalanwalt beim EuGH, 11.11.2010 - C-436/08 Haribo Lakritzen Hans Riegel - Freier Kapitalverkehr - Portfolio-Beteiligungen - …
OLG Köln, 08.10.2010 - 6 W 142/10 Zulässigkeit der Geltendmachung wettbewerbsrechtlicher Unterlassungsansprüche …
EGMR, 08.09.2015 - 23265/13 LAURUS INVEST HUNGARY KFT AND OTHERS v. HUNGARY
VG Augsburg, 13.07.2011 - Au 5 S 11.474 Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten; Sportwettenmonopol; offene …
KG, 18.02.2011 - 9 W 40/10 Prozesskostenhilfe für eine Schadensersatzklage gegen die Bundesrepublik …
VGH Bayern, 12.06.2012 - 10 BV 11.2152 Vermittlung von Sportwetten; glücksspielrechtliche Untersagungsverfügung; …
VGH Baden-Württemberg, 20.05.2015 - 6 S 494/15 Internetvermittlungsverbot als Unionsrechtsverstoß
VG Hamburg, 03.07.2014 - 4 K 2865/12 Lotto; Internet; Nebenbestimmungen; Regionalitätsprinzip; Sperrdateiabgleich
OVG Nordrhein-Westfalen, 25.02.2014 - 13 A 351/12 Aufsichtsbehörde kann an alten glücksspielrechtlichen Untersagungsverfügungen …
VG Augsburg, 28.12.2011 - Au 5 S 11.1857 Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten; Sportwettenmonopol; offene …
BVerwG, 21.12.2011 - 9 B 52.11 Besteuerung von Spielbanken und Spielhallen
VG Augsburg, 16.11.2011 - Au 5 S 11.1505 Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten; Sportwettenmonopol; offene …
VG Augsburg, 16.11.2011 - Au 5 S 11.1452 Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten; Sportwettenmonopol; offene …
OVG Rheinland-Pfalz, 26.08.2014 - 6 A 10098/14 Schutzwürdigkeit einer bereits gebauten aber noch nicht konzessionierten …
OVG Nordrhein-Westfalen, 08.05.2013 - 14 A 1583/09 Möglichkeit der kumulativen Erhebung von Mehrwertsteuer und nationaler …
VGH Bayern, 26.06.2012 - 10 BV 11.2285 Vermittlung von Sportwetten; glücksspielrechtliche Untersagungsverfügung; …
VG Augsburg, 13.07.2011 - Au 5 S 11.472 Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten; Sportwettenmonopol; Veranstalter; offene …
VG Augsburg, 13.07.2011 - Au 5 S 11.706 Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten; Sportwettenmonopol; offene …
VG Augsburg, 13.07.2011 - Au 5 S 11.436 Einstweiliger Rechtsschutz; Sportwetten; Erlaubnisvorbehalt; offene …
OVG Nordrhein-Westfalen, 07.04.2011 - 14 A 1632/09 Vereinbarkeit einer Vergnügungssteuersatzung mit höherrangigem Recht; Gleichheit …
VG Arnsberg, 14.12.2011 - 1 K 62/09 Rechtmäßigkeit der Untersagung einer Sportwettenvermittlung im Rahmen einer …
LG Köln, 12.04.2011 - 5 O 575/09 Staatshaftungsanspruch für eine fehlerhafte Gerichtsentscheidung wegen der …
OVG Mecklenburg-Vorpommern, 02.03.2011 - 2 M 225/10 Untersagung der Vermittlung von Sportwetten über das Internet mittels sogenannter …
OVG Nordrhein-Westfalen, 23.11.2010 - 13 B 1016/10 Qualifizierung eines in Großbritannien ansässigen Unternehmens als Veranstalter …
Generalanwalt beim EuGH, 27.10.2011 - C-72/10 Costa - Freier Dienstleistungsverkehr ­- Niederlassungsfreiheit - Annahme von …
VG Gelsenkirchen, 11.10.2011 - 19 K 2004/10 Sportwetten; Sportwettenmonopol; Erlaubnisvorbehalt; Dienstleistungsfreiheit; …
VGH Bayern, 01.04.2011 - 10 AS 10.2500 Vermittlung von Sportwetten; Untersagungsverfügung; rechtskräftig abgelehnter …
VG Saarlouis, 27.07.2015 - 6 L 1544/14 Online-Zweitlotterie; Kooperationsgebot; unerlaubtes Glücksspiel; gibraltarische …
OLG Köln, 30.11.2012 - 6 U 114/10 Wettbewerbswidrigkeit des Veranstaltens von Glücksspielen im Internet
BVerwG, 24.02.2012 - 9 B 78.11 Voraussetzungen für die Zulassung der Revision bei entscheidungserheblicher …
VGH Bayern, 07.02.2012 - 10 CS 11.1212 Untersagung einer Hausverlosung; Veranstaltung eines Glücksspiels im Internet
VGH Bayern, 23.01.2012 - 10 CS 11.923 Vermittlung von Sportwetten; Untersagungsverfügung; unionsrechtlicher …
VG Köln, 24.11.2011 - 6 K 357/07 BVerwG, 24.02.2012 - 9 B 90.11 Vereinbarkeit einer steuerlichen Bevorzugung der Spielbanken gegenüber …
OVG Nordrhein-Westfalen, 19.01.2011 - 13 B 1290/10 OVG Nordrhein-Westfalen, 17.09.2014 - 14 A 781/14 Deckung einer Steuererhebung durch die Steuerkompetenz des Art. 105 Abs. 2a GG
VG Regensburg, 03.02.2014 - RO 5 S 14.30 Sportwettenvermittlung; Erlaubniswiderruf; Spielhalle und …
Generalanwalt beim EuGH, 19.07.2012 - C-577/10 Kommission / Belgien - Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Art. 56 AEUV - …
LG Düsseldorf, 03.11.2010 - 12 O 232/09 Angebot von Glücksspiel im Internet weiterhin wettbewerbswidrig
OLG Frankfurt, 12.11.2009 - 6 U 33/08 Untersagung der Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten privater Anbieter: …
VG Saarlouis, 21.07.2016 - 6 L 70/16 Untersagung der Vermittlung unerlaubter Sportwetten
Generalanwalt beim EuGH, 12.02.2015 - C-18/14 CO Sociedad de Gestión y Participación u.a. - Aufsichtsrechtliche Beurteilung des …
VG Hamburg, 10.12.2014 - 17 K 2429/13 Vereinbarkeit des Hamburger Spielhallengesetzes mit höherrangigem Recht
VG Schleswig, 04.09.2014 - 12 B 21/14 Untersagung des Vertriebs von Sportwetten bei gleichzeitigem Duldungsangebot
VG Regensburg, 28.01.2014 - RO 5 S 13.2190 Sportwetten; Erlaubniswiderruf für Vermittler von staatlichen Wettanbietern; …
OVG Berlin-Brandenburg, 06.02.2012 - 1 S 161.11 Sportwetten; Untersagung der Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten …
VGH Bayern, 27.01.2012 - 10 CS 11.2158 Vermittlung von Sportwetten; Untersagungsverfügung; unionsrechtlicher …
VG Berlin, 07.10.2010 - 35 A 224.08 Rechtmäßigkeit festgesetzter Verwaltungsgebühr anlässlich der gegen einen …
VG Arnsberg, 07.10.2009 - 1 L 243/09 BPatG, 08.04.2013 - 33 W (pat) 35/10 Markenbeschwerdeverfahren - Löschungsverfahren - "TOTO" - keine wesentlichen …
VG Wiesbaden, 04.12.2012 - 5 K 1267/09 50-Cent-Gewinnspiele
OVG Nordrhein-Westfalen, 04.12.2012 - 14 A 1652/09 Entscheidungserheblichkeit der Frage nach der alternativen oder kumulativen …
VGH Bayern, 26.06.2012 - 10 BV 11.2118 Vermittlung von Sportwetten; glücksspielrechtliche Untersagungsverfügung; …
OVG Nordrhein-Westfalen, 20.02.2013 - 14 A 1600/09 Festsetzung der Vergnügungssteuer für die in einer Spielhalle aufgestellten …
VGH Bayern, 27.03.2012 - 10 CS 11.2406 Vermittlung von Sportwetten; Untersagungsverfügung; unionsrechtlicher …
VGH Bayern, 26.01.2012 - 10 CS 11.1889 Vermittlung von Sportwetten; Untersagungsverfügung; Fortgeltung des …
VG Köln, 10.11.2011 - 6 K 1008/07 Internetverbot, Kohärenz
VG Aachen, 17.06.2011 - 6 L 495/10 Erlaubnispflicht für die Vermittlung von Sportwetten verstößt gegen Europarecht
VG Arnsberg, 10.03.2010 - 1 L 37/10 Rechtmäßigkeit einer Untersagungsanordnung gegen die Veranstaltung, Durchführung …
OVG Nordrhein-Westfalen, 07.03.2016 - 4 A 2347/14 Einschränkung der Berufsausübung durch Verkürzung der Sperrzeit für Spielhallen
OVG Berlin-Brandenburg, 10.02.2012 - 1 S 164.11 Sportwetten; Untersagung der Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten …
VG Düsseldorf, 09.09.2011 - 3 K 8285/10 Untersagung der Sportwettenvermittlung unzulässig
OVG Nordrhein-Westfalen, 16.06.2011 - 13 B 618/11 Untersagung von Glücksspielen im Internet ist mit Europarecht und der Verfassung …
VG Saarlouis, 05.11.2015 - 6 K 207/15 Untersagung der Vermittlung von Sportwetten mangels Erlaubnisfähigkeit des …
VG Saarlouis, 13.07.2015 - 6 L 581/15 Untersagung der Vermittlung von Sportwetten mangels Erlaubnisfähigkeit des …
VGH Bayern, 27.05.2014 - 5 ZB 12.1758 Zensus 2011; Gebäude- und Wohnungszählung; Erledigung der Hauptsache durch …
VGH Bayern, 25.01.2012 - 10 CS 11.2619 Vermittlung von Sportwetten; Untersagungsverfügung; unionsrechtlicher …
LG Hannover, 22.09.2011 - 25 O 98/10 Internetglücksspielverbot gilt auch für ausländische Anbieter
VG Karlsruhe, 13.02.2014 - 2 K 16/14 Verbot einer Wettvermittlungsstelle für Sportwetten
VG Augsburg, 21.05.2012 - Au 5 K 10.1418 Fortsetzungsfeststellungsklage; Erledigung; Untersagung Sportwettenvermittlung; …
VG Köln, 10.11.2011 - 6 K 3665/06 Internetverbot
VG Gelsenkirchen, 06.04.2011 - 7 K 3095/09 Vermittlung von Sportwetten, Sportwettenmonopol, Vereinbarkeit mit …
VG Augsburg, 21.06.2012 - Au 5 K 10.1398 Fortsetzungsfeststellungsklagen; Erledigung; Untersagung Sportwettenvermittlung; …
VGH Bayern, 27.03.2012 - 10 CS 11.2828 Vermittlung von Sportwetten; Untersagungsverfügung; Fortgeltung des …
VGH Bayern, 27.01.2012 - 10 CS 11.2313 Vermittlung von Sportwetten; Untersagungsverfügung; Fortgeltung des …
VG Würzburg, 23.12.2011 - W 5 S 11.1008 Glücksspiele und Sportwetten; Untersagung; Vermittlung; Internetverbot
VG Würzburg, 18.07.2011 - W 5 S 11.467 Sportwetten; Vermittlung; Untersagung; Erlaubnis
VG Gelsenkirchen, 06.04.2011 - 7 K 6737/08 Beschränkungen für Lotterievermittler aufgehoben
VG Minden, 15.03.2011 - 1 K 3365/09 Geschäftslokal darf trotz eines untersagenden Bescheids weiterhin gegen Einsatz …
VG Ansbach, 21.06.2012 - AN 4 K 11.02441 Auskunftspflicht bei der Gebäude- und Wohnungszählung im Rahmen des Zensus 2011
AG Berlin-Tiergarten, 25.07.2011 - 249 Ds 3/11 Unerlaubte Veranstaltung eines Glücksspiels: Strafbarkeit des Vermittelns von …
VG Gelsenkirchen, 06.04.2011 - 7 K 3716/09 Vermittlung von Sportwetten, Sportwettenmonopol, Vereinbarkeit mit …
OVG Berlin-Brandenburg, 25.01.2011 - 1 RS 5.10 Anhörungsrüge; Beschwerdeverfahren; richterliche Frist; Entscheidung vor …
VG München, 17.12.2013 - M 16 K 13.493 Spielhallenerlaubnis; baulicher Verbund; Mindestabstand; bindende Entscheidung …
VG Köln, 23.05.2013 - 1 K 3456/12 Mangelnde Einstufbarkeit von zur Sportwettenvermittlung aufgestellten Geräten als …
VG Augsburg, 21.06.2012 - Au 5 K 10.1400 Fortsetzungsfeststellungsklage; Erledigung; Untersagung Sportwettenvermittlung; …
VG Düsseldorf, 02.12.2011 - 3 K 607/08 Rechtmäßigkeit einer Untersagung der Vermittlung und Abwicklung von privaten …
VG Aachen, 26.07.2011 - 6 L 256/11 Anforderungen an die Vereinbarkeit des Staatsmonopols bzgl. Sportwetten in …
VG Augsburg, 10.05.2012 - Au 5 K 11.705 Fortsetzungsfeststellungsklage; Erledigung durch Rücknahme; Staatsmonopol; …
VG Mainz, 18.06.2008 - 6 K 332/08 Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Rechtsprechung EuGH, 02.09.2010 - C-46/08 Volltextveröffentlichungen (2)
Antrag auf Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung
Carmen Media GroupAntrag auf Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung
Übersicht Generalanwalt beim EuGH
Rechtsprechung Generalanwalt beim EuGH, 04.03.2010 - C-46/08 Volltextveröffentlichungen (2)
Carmen Media GroupFreier Dienstleistungsverkehr - Glücksspiele - Gegenseitige Anerkennung - Offshore-Lizenzen - Kohärenz der nationalen Politik auf dem Gebiet des Glücksspiels - Genehmigungspflichtige Veranstaltung von Sportwetten - Übergangsbestimmungen
Freier Dienstleistungsverkehr - Glücksspiele - Gegenseitige Anerkennung - Offshore-Lizenzen - Kohärenz der nationalen Politik auf dem Gebiet des Glücksspiels - Genehmigungspflichtige Veranstaltung von Sportwetten - Übergangsbestimmungen
heise.de (Pressebericht, 04.03.2010)
Regionale Glücksspieleinschränkungen sind zulässig
Internet-Verbot für Glücksspiel rechtmäßig
Gegenseitige Anerkennung nationaler Glücksspiellizenzen beim derzeitigen Stand des Unionsrechts nicht durchführbar
spiegel.de (Pressebericht, 04.03.2010)
Glücksspielmonopol: Generalanwalt lässt private Wettanbieter abblitzen
Wird zitiert von ... (6) VGH Bayern, 18.12.2008 - 10 BV 07.558 Staatliches Sportwettenmonopol in Bayern rechtmäßigDementsprechend haben sich der EFTA-Gerichtshof (Urteil vom 30.5.2007 E-3/06 - Ladbrokes - RdNr. 43/44) und die Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Stellungnahme vom 19. Mai 2008 in der Rechtssache C-46/08 RdNr. 30/31, Bl. 1064 ff. d.A.) für eine rein sektorale, auf den im Streit stehenden Spielbereich beschränkte Betrachtungsweise ausgesprochen.Soweit die Kommission der Europäischen Gemeinschaften im Unterschied zu Generalanwalt Yves Bot in ihrer Stellungnahme vom 19. Mai 2008 (a.a.O., RdNr. 32-37) fordert, bei der Kohärenzprüfung Spiele mit einem vergleichbaren Suchtpotential zu berücksichtigen und dafür vergleichbare Regelungen zu fordern, steht dies im Widerspruch zu der Prämisse der Einzelbetrachtung der Glücksspiele und der Einräumung eines Entscheidungsspielraums des Gesetzgebers zur Berücksichtigung kultureller und traditioneller Unterschiede.Soweit die Klägerin unter Berufung auf die Stellungnahme der Kommission der Europäischen Gemeinschaften vom 19. Mai 2008 (Rechtssache C-46/08) die Konsistenz des Glücksspielstaatsvertrags schon allein wegen der darin enthaltenen Übergangsregelungen in Frage stellt, überzeugt dies nicht.
OVG Saarland, 05.10.2009 - 3 B 321/09 Staatliches Sportwetten-Monopol nicht offensichtlich rechtswidrigIn der noch anhängigen Rechtssache C-46/08 - Carmen Media Group Ltd. - schlug sie unter dem 19.5.2008 vor, Art. 49 EGV dahingehend auszulegen, dass ein mit der Bekämpfung von Spielsuchtgefahr begründetes innerstaatliches faktisches Monopol hinsichtlich der Veranstaltung von Sportwetten und Lotterien ( mit nicht nur geringem Gefährdungspotential ) nicht die in der Rechtsprechung festgelegten Kriterien der Kohärenz und Systematik erfülle, wenn in diesem Mitgliedstaat gleichzeitig andere Glückspiele mit einem nachgewiesen höheren Suchtgefährdungspotential von privaten Dienstleistungserbringern erbracht werden dürften.
OVG Niedersachsen, 16.02.2009 - 11 ME 367/08 Zulässigkeit der Vermittlung von Sportwetten an private Veranstalter in …(ähnlich OVG NW, Beschl. v. 22.2.2008 - 13 B 1215/07 - VGH Kassel, Beschl. v.13.8.2008 -7 B 29/08 - NVwZ-RR 2009, 21; vgl. hierzu auch Koenig und Ciszewski, Darlegungs- und Nachweismaßstäbe bei regulatorischen Systemwidersprüchen im Glücksspielbereich, ZfWG 2008, 397 und die St. der Europäischen Kommission v. 19.5.2008 in dem Vorlageverfahren C-46/08 (VG Schleswig), Rdn. 37; a.A. VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 16.10.2008 -6 S 1288/08 -ZfWG 2008, 446;… Bay. VGH Urt. v. 18.12.2008 - 10 BV 07.558 - juris; sowie Ruttig, Anm. z. Beschl. d. VGH Bad.-Württ. v. 16.10.2008;… ZfWG 2008, 451 und Schlussantrag des Generalanwalts Bot v. 14.10.2008 in der Rechtssache C-42/07 (Liga Portuguesa) Rdn. 305. ZfWG 2008, 323;… St. d. Europäischen Kommission v. 19.5.2008, a. a. O., Rdn. 30).
OVG Nordrhein-Westfalen, 02.07.2010 - 4 B 581/10 Gesetzgebungskompetenz der Länder hinsichtlich des Internetverbots für …vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 10. Dezember 2009 - 6 S 1110/07 - a.a.O., Rn. 60; OVG Bremen, Beschluss vom 11. März 2010 - 1 B 314/09 -, Juris, Rn. 49; auch Schlussanträge des Generalanwalts Mengozzi vom 04. März 2010 in der Rechtssache C-46/08 - Carmen Media Group Ltd - Rn. 67 ff.
VG Ansbach, 12.08.2010 - AN 4 S 10.01552 Untersagung von öffentlichem Glücksspiel im Internet im Freistaat Bayern …Die Vereinbarkeit der maßgeblichen Regelungen des Glücksspielstaatsvertrags mit europäischem Recht ergibt sich insbesondere auch aus den Schlussanträgen des Generalanwalts Paolo Mengozzi beim Europäischen Gerichtshof vom 4. März 2010 (Rs.C-46/08 - ... sowie Rs.C-316/07 u.a. - ...).
VG Ansbach, 12.03.2010 - AN 4 S 09.01969 Untersagung von öffentlichem Glücksspiel im Internet im Freistaat Bayern …Die Vereinbarkeit der maßgeblichen Regelungen des GlüStV mit europäischem Recht ergibt sich insbesondere auch aus den Schlussanträgen des Generalanwalts Paolo Mengozzi beim Europäischen Gerichtshof vom 4. März 2010 (Rs.C-46/08 - Carmen Media Group sowie Rs.C-316/07 u.a. - Markus Stoß u.a.).
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