Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=III%20ZR%20188/86
Timestamp: 2013-05-22 07:25:56
Document Index: 353313829

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: III ZR 188/86
Rechtsprechung BGH, 24.09.1987 - III ZR 188/86 Volltextver�ffentlichungen (5)
Sittenwidrigkeit eines abgel�sten Ratenkreditvertrags
Sittenwidrigkeit eines Ratenkreditvertrags mit Marktzins�berschreitung von 94 %
NJW 1988, 696
NJW-RR 1988, 365 (Ls.)
ZIP 1987, 1525
WM 1987, 1354
BB 1987, 2262
Wird zitiert von ... (15) BGH, 13.03.1990 - XI ZR 252/89 Auff�lliges Mi�verh�ltnis zwischen Leistung und Gegenleistung beim …Diese Beurteilung h�lt der revisionsrechtlichen �berpr�fung, der die Voraussetzungen des � 138 Abs. 1 BGB in vollem Umfang unterliegen (BGH, Urteil vom 24. September 1987 - III ZR 188/86, WM 1987, 1354, 1355 zu II m.w.Nachw.), stand.Nach Abschnitt B I 4 b Satz 2 der Darlehensbedingungen der Kl�gerin, die bei der gebotenen Gesamtw�rdigung aller f�r die Sittenwidrigkeit erheblichen Gesch�ftsumst�nde zu ber�cksichtigen sind (BGH, Urteil vom 24. September 1987 - III ZR 188/86, WM 1987, 1354, 1355 m.w.Nachw.), ist im Verzugsfalle die gesamte noch offene Darlehensschuld bis zur vollst�ndigen Bezahlung ohne R�cksicht auf die Laufzeit des Darlehens, den Marktzins und den von der Kl�gerin bei neu herausgelegten Darlehen erzielbaren Zins mit 28, 2% zu verzinsen.
BGH, 24.03.1988 - III ZR 30/87 Sittenwidrigkeit eines RatenkreditvertragesDa es sich hierbei nicht um eine starre Grenze handelt, ist eine Anwendung des � 138 Abs. 1 BGB auch dann noch zu billigen, wenn die relative Zinsdifferenz zwischen 90 % und 100 % liegt und die von der Bank festgelegten sonstigen Kreditbedingungen die Belastung des Kreditnehmers ins Untragbare steigern (Senatsurteile vom 8. Juli 1982 - III ZR 60/81 = WM 1982, 921, 923…, vom 2. Oktober 1986 - III ZR 130/85 = BGHR BGB � 138 Abs. 1 - Ratenkredit 3 - = WM 1986, 1517, 1518 und vom 24. September 1987 - III ZR 188/86 = WM 1987, 1354, 1355).
BGH, 27.01.1988 - VIII ZR 155/87 Sittenwidrigkeit eines als Haust�rgesch�ft zustande gekommenen M�belkaufvertragesDabei ist es nicht erforderlich, da� die die Vertragsgestaltung einseitig bestimmende Partei das Bewu�tsein der Sittenwidrigkeit ihres Handelns hat; es reicht vielmehr aus, da� sie sich der Tatumst�nde, aus denen sich die Sittenwidrigkeit ergibt, bewu�t ist (st. Rspr.; f�r den Fall eines Haust�rgesch�fts �ber Aussteuerware vgl. insbesondere zwei Senatsurteile vom 10. M�rz 1982 - VIII ZR 74/81 und 222/81 = NJW 1982, 1455 und 1457 = WM 1982, 533 und 630, jeweils unter II 1; f�r den besonderen Bereich von Ratenkreditvertr�gen in neuerer Zeit BGH-Urteil vom 24. September 1987 III ZR 188/86 = ZIP 1987, 1525 = WM 1987, 1354 unter II m.w.N.).Einzelheiten des Sachverhalts beurteilt der erkennende Senat, der die Gesamtw�rdigung selbst vorzunehmen hat (BGH Urteil vom 24. September 1987 aaO. unter II m.w.N.), zwar teilweise anders als die Vorinstanz.
BGH, 24.03.1988 - III ZR 24/87 Auff�lliges Mi�verh�ltnis zwischen Leistung und Gegenleistung beim Ratenkredit; …Da es sich hierbei nicht um eine starre Grenze handelt, ist eine Anwendung des � 138 Abs. 1 BGB auch dann noch zu billigen, wenn die relative Zinsdifferenz zwischen 90 % und 100 % liegt und den Kreditnehmer unbillig belastende sonstige Umst�nde hinzukommen (vgl. Senatsurteile vom 8. Juli 1982 - III ZR 60/81 = WM 1982, 921, 923, vom 2. Oktober 1986 - III ZR 130/85 = WM 1986, 1517, 1518 und vom 24. September 1987 - III ZR 188/86 = WM 1987, 1354, 1355).
BGH, 20.02.1990 - XI ZR 195/88 Ber�cksichtigung der Nichtigkeit eines Vorkredits im Rahmen einer UmschuldungSoweit das Berufungsgericht den Darlehensvertrag vom 26. September/8. Oktober 1980 f�r nichtig erachtet hat, h�lt das angefochtene Urteil der revisionsgerichtlichen �berpr�fung - der die Voraussetzungen des � 138 Abs. 1 BGB in vollem Umfang unterliegen (BGH, Urteil vom 24. September 1987 - III ZR 188/86 = WM 1987, 1354 zu II m.w.Nachw.) - nicht in allen Punkten stand.
BGH, 27.11.2008 - VII ZR 202/07 Verfahrensrecht - Hinweispflicht des Berufungsgerichts!Anderes ergibt sich nicht aus den von der Beschwerdeerwiderung angef�hrten Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (Beschluss vom 20. Dezember 2007 - IX ZR 207/05, NJW-RR 2008, 581, 582; Urteil vom 22. November 2006 - VIII ZR 72/06, BGHZ 170, 67, 75; Urteil vom 24. September 1987 - III ZR 188/86, NJW 1988, 696, 697).
VerfGH Berlin, 27.06.2006 - VerfGH 99/04 Verfassungsbeschwerde: Keine Verletzung des Willk�rverbots und des Anspruchs auf …Denn eine solche Hinweispflicht des Gerichts besteht nur dann, wenn die Partei keinen Grund zu der Annahme hat, das Berufungsgericht werde von der erstinstanzlichen W�rdigung abweichen, etwa weil die Frage von keiner Partei er�rtert bzw. die erstinstanzliche W�rdigung von keiner Partei angegriffen worden ist; dies gilt aber nicht, wenn der Prozessgegner - wie hier - bereits gezielt und konkret auf M�ngel des gegnerischen Vortrags hingewiesen hat (vgl. BGH MDR 2002, 1139; NJW 1988, 696 (697);1984, 310 (311); 1980, 223 (224); VersR 1977, 733 (734); RGZ 78, 26 (33); 156, 153 (161); Leipold, a. a. O., � 139 Rn. 45, 69; Peters, in: M�nchener Kommentar, ZPO, Bd. 1., 2. Aufl. � 139 Rn. 20 f.; Schellhammer, Zivilprozess, 11. Aufl. 2004, Rn. 405).
BGH, 03.12.1987 - III ZR 103/86 Auswirkungen der Sittenwidrigkeit eines Kreditvertrages auf die Beurteilung eines …Der Senat hat sich - nach Erla� des Berufungsurteils in mehreren Entscheidungen mit der Frage befa�t, wie sich bei sogenannten Kettenkreditvertr�gen die Sittenwidrigkeit eines der Vertr�ge auf die Beurteilung der nachfolgenden auswirkt (…Urteile vom 15. Januar 1987 - III ZR 217/85 - BGHZ 99, 333 = BGHR BGB � 138 I - Ratenkreditvertrag 7 = WM 1987, 339 ; vom 12. Februar 1987 - III ZR 251/85 - WM 1987, 463; vom 24. September 1987 - III ZR 188/86).