Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%2090,%20931
Timestamp: 2019-10-17 07:00:32
Document Index: 155834163

Matched Legal Cases: ['§ 113', '§ 839', '§ 839', 'Art. 34', '§ 113', 'BGH', '§ 113', '§ 113', 'BGH', '§ 13', '§ 35']

Rechtsprechung: NJW 1990, 931 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BVerwG, 20.12.1989 | BVerwG, 03.05.1989 | OVG Bremen, 21.11.1989
https://dejure.org/1989,500
BVerwG, 20.12.1989 - 7 B 179.89 (https://dejure.org/1989,500)
BVerwG, Entscheidung vom 20.12.1989 - 7 B 179.89 (https://dejure.org/1989,500)
BVerwG, Entscheidung vom 20. Dezember 1989 - 7 B 179.89 (https://dejure.org/1989,500)
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https://dejure.org/1989,1142
BVerwG, 03.05.1989 - 4 C 33.88 (https://dejure.org/1989,1142)
BVerwG, Entscheidung vom 03.05.1989 - 4 C 33.88 (https://dejure.org/1989,1142)
BVerwG, Entscheidung vom 03. Mai 1989 - 4 C 33.88 (https://dejure.org/1989,1142)
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§ 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO, Feststellungsinteresse, § 839 BGB, Kausalitätsprüfung bei Ermessensentscheidung
BGB § 839; GG Art. 34; VwGO § 113 Abs. 1 S. 4
Erledigter Verwaltungsakt - Rechtswidrigkeit - Feststellung - Schadenersatzklage - Aussichtslosigkeit
VG Köln, 14.01.1986 - 14 K 5521/84
BVerwG, 15.07.1988 - 4 B 90.88
vgl. BVerwG, Urteil vom 3. Mai 1989 4 C 33.88 , NVwZ 1989, 1156; OVG NRW, Urteil vom 13. November 1998 11 A 2641/94 , NWVBl. 1999, 341 f.
vgl. BVerwG, Urteil vom 3. Mai 1989 4 C 33.88 , NVwZ 1989, 1156; Urteil vom 28. August 1987 4 C 31.86 , NJW 1988, 926 (927).
Ein derartiges Feststellungsinteresse hat die Klägerin hinreichend dargelegt; die von ihr angekündigten Schadensersatzklagen wären jedenfalls nicht offensichtlich aussichtslos und können daher nach der ständigen Rechtsprechung der obersten Bundesgerichte das Feststellungsinteresse in ausreichendem Maße begründen (BSGE 8, 178, 182; Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) NVwZ 1982, 560, 561; 1985, 265, 267; 1989, 1156 f; BGH VersR 1963, 628, 629).
BVerwG, Urteile vom 28.8.1987 - 4 C 31.86 -, NJW 1988, 926, vom 3.5.1989 - 4 C 33.38 -, NVwZ 1989, 1156, vom 29.4.1992 - 4 C 29.90 -, NVwZ 1992, 1092, und vom 30.6.2004 - 4 C 1.03 -, DVBl. 2004, 1294.
Der künftige Amtshaftungs- oder Entschädigungsprozess erscheint auch nicht offensichtlich aussichtslos (vgl. BVerwG, Urteil v. 3.5.1989, Az.: 4 C 33/88 = NVwZ 1989, 1156).
vgl. BVerwG, Urteile vom 3. Mai 1989 - 4 C 33.88 -, NVwZ 1989, 1156, und vom 28. August 1987 - 4 C 31.86 -, NJW 1988, 926 f.
vgl. BVerwG, Urteile vom 28. August 1987 - 4 C 31/86 -, NJW 1988, 926, juris, und vom 3. Mai 1989 - 4 C 33/88 -, NVwZ 1989, 1156; juris; Wolff, in: Sodan/Ziekow, a.a.O., § 113 Rn 279.
vgl. BVerwG, Urteile vom 22.1.1988 - 2 C 4.97 -, BayVBl 1998, 668 = JZ 1999, 89 = NVwZ 1999, 404, vom 3.5.1989 - 4 C 33.88 -, NVwZ 1989, 1156, und vom 28.8.1987 - 4 C 31.86 -, NJW 1988, 926; OVG NRW, Urteil vom 13.11.1998 - 11 A 2641/94-, NWVBl 1999, 341 = NuR 2000, 108 = BRS Bd. 60 Nr. 97.
vgl. BVerwG, Urteil vom 3.5.1989 - 4 C 33/88 -, NVwZ 1989, 1156 = Buchholz 310 § 113 VwGO Nr. 201 unter Bezugnahme auf BGH, Beschluss vom 30.5.1985 - III ZR 198/84 -, VersR 1985, 887.
Dem mit der Absicht, einen zivilrechtlichen Schadensersatz- oder Entschädigungsprozess zu führen, begründeten Fortsetzungsfeststellungsinteresse steht auch nicht entgegen, dass ein solcher Prozess von vornherein offensichtlich aussichtslos wäre (vgl. dazu: BVerwG, Urteil vom 3.5.1989 - 4 C 33.88 -, NVwZ 1989, 1156).
Das für die Zulässigkeit des mit dem Hauptantrag verfolgten Begehrens erforderliche Feststellungsinteresse fehlt, weil eine von der Klägerin erwogene Schadensersatzklage gegen die Beklagte offensichtlich aussichtslos wäre (1.), vgl. BVerwG, Urteile vom 3.5.1989 - 4 C 33.88 -, NVwZ 1989, 1156, und vom 28.8.1987 - 4 C 31.86 -, NJW 1988, 926, und die Klage mit dem Hauptantrag auch nicht geeignet ist, Vorfragen eines Schadensersatzprozesses gegen die Beigeladene zu klären (2.).
Dass solche Ansprüche von vornherein ausgeschlossen wären, was zur Unzulässigkeit der Fortsetzungsfeststellungsklage führte (…vgl. hierzu BVerwG, Urt. v. 28.8.1987, NJW 1988, 926 f. [BVerwG 28.08.1987 - BVerwG 4 C 31.86] ; Urt. v. 3.5.1989, NVwZ 1989, 1156 [BVerwG 03.05.1989 - 4 C 33/88] ), vermag das Gericht nicht zu erkennen.
https://dejure.org/1989,2998
OVG Bremen, 21.11.1989 - 1 BA 22/89 (https://dejure.org/1989,2998)
OVG Bremen, Entscheidung vom 21.11.1989 - 1 BA 22/89 (https://dejure.org/1989,2998)
OVG Bremen, Entscheidung vom 21. November 1989 - 1 BA 22/89 (https://dejure.org/1989,2998)
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Eröffnung des Verwaltungsrechtsweges gegen ein für ein öffentliches Gebäude geltendes Hausverbot; Nutzung eines öffentlichen Gebäudes durch Dritte auf Grund öffentlich-rechtlicher Widmung; Statthaftigkeit der Anfechtungsklage gegen ein öffentlich-rechtliches Hausverbot; ...
Rathaus als öffentliche Einrichtung
VG Bremen, 17.02.1989 - 2 A 369/87
afp 1990, 74
Ebenfalls nicht vergleichbar ist der Fall mit der Vermietung von Räumen eines Rathauses, die generell privaten Trägern, die als politisch, gesellschaftlich oder kulturell bedeutsam gelten, zur Verfügung gestellt werden, denn in solchen Fällen bezieht sich die Widmung gerade auf die Förderung des politisch-geistig-kulturellen Lebens (vgl. OVG Bremen, Urt. v. 21.11.1989 - 1 BA 22/89 -, NJW 1990, 931 ; Pappermann/Löhr/Andriske, Recht der öffentlichen Sachen, § 13 I).
Das OVG Bremen hat in seinem Urteil vom 21.11.1989 (1 BA 22/89 a. a. O.) im Hinblick auf die DVU ausgeführt:.
Das gilt jedenfalls dann, wenn der Besucher, gegenüber dem das Hausverbot ergeht, das Haus im Rahmen einer öffentlich-rechtlichen Beziehung zur Verwaltung betritt (OVG Bremen, B. v. 21.11.1989 -1 BA 22/89 - NJW 1990, 931 ;… Kopp/Ramsauer, VwVfG , 12. Auflage 2011, § 35 Rn. 74).
Mietweise Überlassung von Räumen im Rathaus
Sei jeher wird es für eine Vielzahl von Veranstaltungen privater Träger genutzt, die als politisch, gesellschaftlich oder kulturell bedeutsam für Bremen gelten (OVG Bremen, U. v. 21.11.1989 ­ NJW 1990, 931).
Der vom OVG Bremen in seiner Rechtsprechung herausgestellte Widmungszweck des Rathauses (OVG Bremen, Urteil vom 21.11.1989 - 1 BA 22/89 in NJW 1990, 931) wird durch die konkrete Ausgestaltung der Überlassungsordnung nicht verändert.