Source: https://www.sc-luechow.de/verein/satzung/
Timestamp: 2019-01-18 07:16:15
Document Index: 366381499

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 13', '§ 8', '§ 14', '§ 30', '§ 30', '§ 181', '§ 6', '§ 30', '§ 4', '§ 1025']

Satzung - Homepage des SC Lüchow!
Der Verein führt den Namen Sportclub Lüchow von 1861 e.V. (SC Lüchow), er führt diesen Namen seit dem 23. April 2004.
Der Verein hat seinen Sitz in Lüchow.
Das Gründungsdatum des Vereins ist der 11. Mai 1861.
Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Lüneburg eingetragen (Reg.Nr. 120028).
Im weiteren Verlauf dieser Satzung wird für weibliche oder männliche Mitglieder nur eine Sprachform verwandt.
Der Verein ist aus der Verschmelzung der Vereine SC Lüchow von 1861 e V., SV Sporting Lüchow e. V. (vorher Post SV Lüchow) und FC Lüchow im Jahre 2006 hervorgegangen. Der Verein übernimmt alle Rechte und Pflichten der Stammvereine und macht es sich zur Pflicht, die Tradition der Vereine fortzuführen.“
Der Name Sportclub Lüchow von 1861 e.V. darf in den folgenden 10 Jahren ab Verschmelzung nicht geändert werden.“
Für den Bereich des Reha- und Behindertensports werden die Ziele des Vereins in § 4 (auf besondere Regelung für die Reha- und Behindertensportabteilung (RBSA) erweitert beschrieben.
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigen-schaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Verein ist poli-tisch und konfessionell neutral. Der Verein legt sich auf, seine Aktivitäten unter Abwägung der Interessen des Sports so auszurichten, dass sie zur Sicherung einer menschenwürdigen Umwelt und dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen bei-tragen. Die Integration ausländischer Mitbürger soll gefördert werden.
Die Mitglieder sämtlicher Organe und Helfer können für Ihren Arbeits- und Zeitauf-wand Vergütungen erhalten. Der Umfang der Vergütungen darf nicht unangemessen hoch sein. Maßstab der Angemessenheit ist die gemeinnützige Zielsetzung des Vereins. Die Vergütungen beschließen die selbstständigen Abteilungen für sich.
Die Mitglieder sämtlicher Organe und Helfer können für Ihren Arbeits- und Zeitaufwand Vergütungen erhalten.
Der Umfang der Vergütung darf nicht unangemessen hoch sein. Maßstab der Angemessenheit ist die gemeinnützige Zielsetzung des Vereins. Die Vergütungen beschließen die selbstständigen Abteilungen für sich.
Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Niedersachsen e.V. und der einschlägigen Fachverbände.
Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die sich zum Vereins-zweck bekennt. Mit der schriftlichen Erklärung des Eintritts wird die Satzung aner-kannt. Jugendliche unter 18 Jahre bedürfen der schriftlichen Zustimmung der gesetz-lichen Vertreter.
Über den ausschließlich schriftlich zu stellenden Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
b) durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an die Geschäftsstelle des Vereins. Der Austritt ist zum Ende eines Kalenderquartals unter Einhaltung einer Kündi-gungsfrist von 6 Wochen zulässig,
wegen grob unsportlichen sowie unehrenhaften Verhaltens oder
wegen Nichtzahlung von Beiträgen, trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung, nach Anhörung der Abteilung.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand, wenn es um nicht gezahlte Beiträge geht; ansonsten entscheidet der Ehrenrat. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mit-glied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an den Vereinsrat zulässig; sie muss schriftlich und binnen drei Wochen nach Absendung der Entscheidung erfolgen. Der Vereinsrat entscheidet endgültig. Diese Regelung gilt nicht bei der Nichtzahlung von Mitgliedsbeiträgen.
Ausscheidende Vereinsmitglieder erhalten vom Verein keinerlei Beiträge, weder eine Rückvergütung der gezahlten Beiträge noch Vermögensanteile oder sonstige Zuwen-dungen und haben gegebenenfalls Vereinseigentum zurückzugeben.
a) Neben der Vereinssatzung sind die Satzungen des Landessportbundes Nieder-sachsen e.V. und der Fachverbände, denen der Verein angeschlossen ist zu befolgen.
b) Jedes Mitglied hat sich bei Streitigkeiten, die aus der Mitgliedschaft erwachsen, sei es im Verhältnis zum Verein oder zu anderen Mitgliedern, vor Anrufung eines ordentlichen Gerichtes den satzungemäß vorgesehenen Schlichtungs- und Ent-scheidungsverfahren zu unterwerfen, im Verhältnis zu anderen Sportvereini-gungen oder deren Mitgliedern den vom zuständigen Verband dafür vorgese-henen Sportgerichten bzw. Schlichtungsgremien.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die festgesetzten und beschlossenen Beiträge sowie Sonderumlagen fristgerecht zu entrichten. Sonderumlagen müssen in der Mitglieder-versammlung oder in einer Abteilungsversammlung beschlossen werden.
Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung mit Zweidrittel-Mehrheit zu Ehrenmitglieder ernannt werden.
Weitere Ehrungen richten sich nach der Ehrenordnung, die vom Vorstand zu beschließen ist.
Der Verein gliedert sich in Innenverhältnis in Abteilungen, welche die ausschließliche Pflege einer bestimmten Sportart betreiben.
Jede Abteilung kann sich in weitere Unterabteilungen gliedern, die von einem oder mehreren Abteilungsleitern im Rahmen dieser Satzung und nach den Anforderungen der jeweiligen Sportart geführt werden. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sowie der zuständigen Fachverbände und seinen Gliederungen müssen verwirklicht werden.
Die Abteilungsvorstände werden von den Abteilungsmitgliedern für zwei Jahre ge-wählt. Die Wahlen sind nach § 13 dieser Satzung durchzuführen. Die Abteilungs-versammlungen sind nach den §§ 8/6, 10/4 und 10/6 dieser Satzung einzuberufen und zu leiten. Nach § 14 dieser Satzung ist über die Abteilungsversammlung ein Protokoll anzufertigen, das dem Vereinsvorstand vorzulegen ist. Die Abeilungsleitungen sind gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich und sind auf verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet. Stimmrecht in den Abteilungsversammlungen haben die Mietglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr, welche die Sportart ausüben, die von der betr. Abteilung angeboten wird.
Bestehende Abteilungen und gewachsene Gruppen, die vor der Verschmelzung in dem übertragendem Verein SV Sporting Lüchow e. V. bereits bestanden haben, bleiben erhalten. Zusammenschlüsse gibt es nur auf freiwilliger Basis. Kleineren Abteilungen ist der Fortbestand zu garantieren. Ihnen sind zur Aufrechterhaltung ihres Sportbetriebs, die benötigten Mittel zuzuweisen und die erforderlichen Sport-stätten zur Verfügung zu stellen. Sonderregelungen einzelner Abteilungen (z. B. Verträge mit Übungsleitern) bleiben bestehen. Über Änderungen befindet der Vereinsrat.“
Die Abteilungsvorstände überwachen die geordnete Verwahrung und Erhaltung aller der ihnen vom Verein übergebenen Sportgeräte, Einrichtungsgegenstände sowie der Sportbekleidung.
a) Im Verein kann auf Antrag einer Abteilung und durch Beschluss der Mitgliederver-sammlung eine in der Haushaltsführung „Selbstständige Abteilung“ gegründet werden. Eine selbstständige Abteilung regelt ihre sportlichen und finanziellen Angelegenheiten selbst, der Jahreskassenbericht der Abteilung, mit Ausnahme der Fußballer, fließt in die Jahresbilanz des Vereins ein.
b) Wird der Verein für Schäden verantwortlich gemacht, die eine „Selbstständige Ab-teilung“ oder ein von ihr Beauftragter in Ausführung einer ihm zustehenden Ver-richtung verursacht hat, haftet die „Selbstständige Abteilung“ im Innenverhältnis dem Verein gegenüber.
Der Vereinsvorstand ist zu allen Abeilungsversammlungen einzuladen.
Besondere Regelungen für die Reha- und Behindertensportabteilung (RBSA)
Die RBSA hat im Verein den Status „Selbstständige Abteilung“.
Die selbstständige Haushaltsführung beinhaltet die Führung von Abteilungskonten. Der Jahreskassenbericht der Abteilung fließt in die Jahresbilanz des Vereins ein.
Der Abteilungsleiter der RBSA, sein Stellvertreter und der Schatzmeister der Abtei-lung sind als besondere Vertreter gem. § 30 BGB für den Geschäftsbereich der RBSA mit der Maßgabe bestellt, dass jeweils zwei von ihnen gemeinsam vertre-tungsberechtigt sind. Insoweit sind die Vertretungsbefugnisse des Vereinsvorstandes und weiter bestellter Vertreter eingeschränkt.
Alle dem Verein für die RBSA zufließenden Mittel sind für die Zwecke der RBSA zu verwenden, sie sind an die Abteilung weiterzuleiten.
Die RBSA ist berechtigt, für ihre Abteilung eine von der Vereinsregelung abweichende Beitragsgestaltung vorzunehmen. Diese gilt für Personen mit einem Behinderungsgrad von mindestens 25%, für Personen mit einer ärztlichen Verordnung für Reha-Sport und für Ehepaare dieser Personen.
Für die Rehabilitation innerhalb des Angebotes der RBSA ist neben der Pflege und Förderung des Sports in seiner Gesamtheit auch die psychische Rehabiltation Ziel des Vereins. Das Ziel soll insbesondere durch die Gesundheitsbildung in gemeinsamen Veranstaltungen und Fahrten erreicht werden.
Besondere Regelungen für die Fußballabteilung (ehem. FC Lüchow)
Die Fußballabteilung hat im Verein den Status „Selbstständige Abteilung“. Der FC Lüchow geht auf diesem Wege als selbstständige Abteilung in den Gesamtverein ein.
Der Abteilungsleiter, sein Stellvertreter und der Kassenwart der Fußballabteilung sind als besondere Vertreter gem. § 30 BGB für den Geschäftsbereich der Abteilung mit der Maßgabe bestellt, dass jeweils zwei von ihnen gemeinsam vertretungsberechtigt sind. Insoweit sind die Vertretungsbefugnisse des Vereinsvorstandes und weiter bestellter Vertreter eingeschränkt.
Die selbstständige Haushaltsführung (Einnahmen und Ausgaben) beinhaltet die Führung von Abteilungskonten. Der Jahreskassenbericht der Abteilung fließt nach-richtlich in den Jahresabschluß des Vereins ein.
Der Abteilung wird das Recht zugestanden, Verträge, in denen es um Sponsorengelder, Werbeeinnahmen und Zuschüsse für die Fußballabteilung geht, im eigenen Namen zu schließen und sich daraus ergebende Finanzmittel auf das Abteilungskonto der Fußballabteilung direkt und unmittelbar fließen zu lassen. Alle dem SC Lüchow zufließenden, durch die Abteilung bewirkte und somit zuzurechnenden Gelder/Einnahmen (Sponsorengelder, Werbeeinnahmen, Zuschüsse, etc.) sind unverzüglich an die Fußballabteilung weiterzuleiten. Bei Verträgen, die den Gesamtverein berühren, ist der Vorstand im Vorfeld zu beteiligen. Diese Verträge bedürfen der Zustimmung des Vorstandes.
Die Fußballabteilung ist berechtigt, für ihre Abteilung eine von der Vereinsregelung abweichende Beitragsgestaltung vorzunehmen. Über Bemessung und Aufteilung von Beiträgen solcher Mitglieder, die sowohl Fußball als auch andere Sportarten im Vereinbetreiben, entscheidet der Vorstand in Abstimmung mit dem Fußballvorstand.
Die Mitglieder des Vereinsrates werden vom Vorsitzenden nach Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Mitglieder des Vorstandes werden vom Vorsitzenden mindestens einmal im Quartal einberufen. Alle übrigen Bekanntmachungen erfolgen durch Veröffentlichung in ortsüblicher Weise.
Der 1. Vorsitzende muss den Vorstand einberufen, wenn es von mindestens zwei Vorstandsmitglieder gefordert wird. Der 1. Vorsitzende muss den Vereinsrat einberu-fen, wenn dies von mindestens vier Organmitgliedern verlangt wird.
Für die Zusammensetzung des Vorstandes nach der Verschmelzung gilt folgendes:
Der übergebende Verein, SV Sporting Lüchow e. V. wählt einmalig in seiner Mit-gliederversammlung im Rahmen der Verschmelzung aus seinen Reihen zwei Vorstandsmitglieder, nämlich den 2. Vorsitzenden sowie den Jugendleiter, die in den Gesamtvorstand des übernehmenden Vereins entsandt werden auf die Dauer von 4 Jahren. Erst im 5 Jahr stehen dann diese Vorstandsmitglieder gem. den Vorschriften des übernehmenden Vereins erneut zur Wahl.
Der übergebende Verein, Fußballclub Lüchow e. V. wählt einmalig in seiner Mit-gliederversammung im Rahmen der Verschmelzung aus seinen Reihen ein Vor-standsmitglied, nämlich den 3. Vorsitzenden, der in den Gesamtvorstand des übernehmenden Vereins entsandt wird auf die Dauer von 4 Jahren. Erst im 5 Jahr steht dann dieses Vorstandsmitglied gem. den Vorschriften des übernehmenden Vereins erneut zur Wahl.
b) den Haushaltsplan für jedes Geschäftsjahr aufzustellen und die Mittel zu be- wirtschaften und
c) die Beschlüsse der Vereinsorgane umzusetzen.
a) die Aufnahme der Mitglieder,
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren ge-wählt. Die Befugnisse der Vorstandsmitglieder enden erst mit der Neuwahl des ent-sprechenden Vorstandsmitgliedes. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus seinem Amt aus, kann der Vorstand für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied bestellen. Wählbar sind nur Personen, die das 18. Lebens-jahr vollendet haben. Eine Ämterkombination zwischen dem 1., 2. und 3. Vorsitzenden mit dem des Schatzmeisters ist unzulässig.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden zusammen mit einem stellvertretenden Vorsitzenden bzw. dem Schatzmeister vertreten. Im Ver-hinderungsfalle des Vorsitzenden erfolgt die Vertretung durch einen stellvertretenden Vorsitzenden zusammen mit dem Schatzmeister.
Im Innenverhältnis gilt, dass einer der stellvertretenden Vorsitzenden nur zur Vertre-tung berufen ist, wenn der Vorsitzende verhindert ist.
Der 1. Vorsitzende beruft die Sitzungen der Organe ein und leitet sie. Er erstattet den der Mitgliederversammlung vorzulegenden Jahresbericht. Er koordiniert die Arbeit des Vorstandes und repräsentiert den Verein nach außen.
Der Vorstand kann einen Geschäftsführer bestellen oder ein Vorstandsmitglied hauptamtlich mit der Geschäftführung beauftragen. In diesem Falle ist der Vorstand von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Geschäftsführer nimmt an den Vorstandssitzungen ohne Stimmrecht teil.
Die Vorstandsmitglieder haften dem Verein für jeden grob fahrlässigen oder vorsätz-lich verursachten Schaden, insbesondere für solche Schäden, die durch Rechtshan-dlung des Vorstandes dem Verein zugefügt werden und bei ordnungsgemäßer Erfül-lung der Vorstandspflichten hätten abgewendet werden können.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwe-send sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
Der Vorstand hat sich eine Geschäftsordnung zu geben. Die Geschäftsordnung regelt unter anderem die interne Vertretungsregelung im Rahmen der Satzung, den Ablauf der Vorstandssitzungen und die Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstandes. Die Geschäftsordnung wird auf der Homepage veröffentlicht.
Der Vorstand hat im Falle von Entscheidungen durch den Ehrenrat das Begnadigungsrecht.
In den Vorstand können auch Nichtmitglieder gewählt werden.
a) dem Vorstand lt. § 6,
a) alle grundsätzlichen und wichtigen Vereinsangelegenheiten, soweit dafür nicht die Mitgliederversammlung zuständig ist,
b) den Erlass von Richtlinien zur Führung des Vereins und zum laufenden Sportbe-trieb,
c) Gründung neuer Sportabteilungen,
d) Einsprüche gegen Vereinsausschlüsse.
a) Der Vereinsrat berät den Vorstand.
b) Über die Haushaltsansätze des Vereins und der Abteilungen wird im Vereinsrat beraten und mehrheitlich abgestimmt.
Der Vereinsrat ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwe-send sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
Im Bedarfsfall ist der Vereinsrat berechtigt, weitere Mitarbeiter in den Vereinsrat zu berufen.
Der Vereinsrat muss innerhalb von vier Wochen einberufen werden, wenn es von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern gefordert wird.“
Die in dieser Satzung dem Vereinsrat zugebilligten Kompetenzen gelten für mindes-tens 10 Jahre ab Verschmelzung.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich möglichst im ersten Kalenderquartal statt.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn 1/10 der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt. Tagungsordnungspunkte einer außerordentlichen Mitgliederversammlung können nur solche sein, die zu ihrer Einberufung geführt haben.
Die Mitgliederversammlungen werden durch den 1. Vorsitzenden, durch Veröf-fentlichung in der örtlichen Tagespresse unter Angabe von Ort, Zeit und der vor-läufigen Tagesordnung mit einer Frist von zwei Wochen einberufen.
e) Genehmigung der vom Vorstand vorgelegten Wirtschaftspläne
c) Genehmigung der vom Vorstand vorgelegten Wirtschaftspläne
f) Festsetzung der Beiträge und Sonderumlagen
h) Ernennungen von Ehrenmitgliedern
i) Genehmigung der Geschäftsordnung
j) Wahl und Abberufung des Ehrenrates
k) Wahl „Besonderer Vertreter“ gem. § 30 BGB mit Festlegung in Schriftform von Wirkungskreis und Vollmacht mit Ausnahme der besonderen Vertreter der selbständigen Abteilungen, für die in den §§ 4 und 4a besondere Regelungen getroffen sind
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglie-der beschlussfähig.
Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitglieder-versammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorsitzenden eingegangen sind. Dringlichkeits-anträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung mit einer 2/3 Mehrheit beschließt, dass sie als Tagesordnungspunkte aufgenommen werden. Ein Dringlichkeitsantrag auf Satzungsänderung ist nicht zulässig.
Der Ehrenrat besteht aus einem Obmann und zwei Beisitzern sowie zwei Ersatz-mitgliedern. Seine Mitglieder dürfen im Verein kein anderes Amt bekleiden. Sie werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wie-derwahl ist zulässig.
Der Ehrenrat ist auf Antrag des Vorstandes oder eines Beteiligten zuständig bei
a) Streitigkeiten zwischen Mitgliedern, wenn die Schlichtung im Vereinsinteresse ge-boten erscheint,
b) Verletzung oder Gefährdung der Vereinsinteressen durch ein Mitglied,
c) unwürdigem Verhalten eine Mitgliedes.
Zur Entscheidung ist die Mitwirkung von mindestens drei Mitgliedern des Ehrenrates erforderlich. Vor der Entscheidung ist den betroffenen hinreichend Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Die Entscheidungen des Ehrenrates sind nicht anfechtbar und mit ihrer Verkündung wirksam. Sie sind schriftlich niederzulegen, von allen Mit-wirkenden des Ehrenrates zu unterzeichen und den Beteiligten per Einschreibbrief zu zustellen. Von jeder Entscheidung ist der Vorstand zu unterrichten. Die Mitglieder sind verpflichtet, einer Ladung des Ehrenrates Folge zu leisten.
Der Ehrenrat kann erkennen auf:
c) Aberkennung des Rechtes ein Amt zu bekleiden (auf Zeit oder Dauer),
Der Vorstand hat ein Begnadigungsrecht. Von diesem kann Gebrauch gemacht wer-den, wenn der Ehrenrat im Hinblick auf besonders gelagerte Umstände des Falles die Möglichkeit einer Begnadigung nicht ausschließt.
Wird der Ehrenrat angerufen, so sind die Vereinsmitglieder verpflichtet, die ordent-lichen Gerichte nicht vor der Entscheidung des Ehrenrates in Anspruch zu nehmen.
Im übrigen finden die Bestimmungen der §§ 1025 ff der Zivilprozessordung Anwen-dung.
Für das Geschäftsjahr ist ein Haushaltsplan aufzustellen.
Die Vereinsgelder sind wirtschaftlich zu verwalten und in übersichtlicher und möglichst einfacher Buchführung nachzuweisen.
Die Belege müssen vom Geschäftsführer abgezeichnet werden.
Nach Schluss des Geschäftsjahres ist ein Abschluss aufzustellen.
Die Kasse des Gesamtvereins, einschließlich der Bücher und Belege, wird jährlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung durch 3 Kassenprüfer geprüft, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden und nicht dem Vorstand angehören dürfen. Sie müssen nicht unbedingt Vereinsmitglieder sein. Die Prüfung der Abteilungskas-sen von „Selbstständigen Abteilungen“ mit eigenen Kassenprüfern können auf Stich-proben beschränkt werden.
Die Kassenprüfung umfasst den Zeitraum des Geschäftsjahres.
Jeder Kassenprüfer wird für zwei Jahre gewählt, bei der Erstwahl jedoch einer nur für ein Jahr. Unmittelbare Wiederwahl ist nicht zulässig.
Die Kassenprüfer haften nicht für das Ergebnis ihrer Prüfung auf Zweckmäßigkeit der
getätigten Ausgaben.
Über das Ergebnis der Kassenprüfung ist der Mitgliederversammlung zu berichten. Sie beantragen auf der Mitgliederversammlung bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters und der übrigen Vorstandsmit-glieder.
Der Verein versichert seine Mitglieder gegen Sportunfälle im Rahmen einer Gruppen- versicherung, über deren Umfang die Mitgliederversammlung entscheidet.
Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist unzulässig. Zur Ausübung des aktiven Wahlrechts sind Mitglieder ab Vollendung des 16. Lebensjahres berechtigt. Zur Ausübung des passiven Wahlrechts muss ein Mitglied mindestens 18 Jahre alt sein.
Abgestimmt wird durch Handzeichen.
Die Organversammlungen können in geheimer Abstimmung beschließen, wenn 1/5 der anwesenden Mitglieder dies verlangt.
Satzungsänderungen bedürfen der vorherigen Bekanntgabe in der öffentlichen Einla-dung zur Mitgliederversammlung und einer Mehrheit von ¾ der erschienenen stimm-berechtigten Mitglieder. Ein Dringlichkeitsantrag auf Satzungsänderung ist nicht zu-lässig.
Werden für eine Wahl mehrere Personen vorgeschlagen und es erhält kein Vorge-schlagener die einfache Mehrheit, so findet zwischen den beiden Personen, die die meisten Stimmen auf sich vereinigt haben, eine Stichwahl statt. Bei Stimmengleich-heit entscheidet das Los. Eine Wiederwahl ist zulässig. Nicht anwesende Personen können nur mit ihrer vorherigen schriftlichen Zustimmung gewählt werden.
Über die Sitzungen der Vereinsorgane sind Niederschriften zu fertigen. Diese müs-sen die wesentlichen Beschlüsse und Abstimmungsergebnisse enthalten.
Die Niederschriften sind vom Leiter der Versammlung und vom Schriftführer zu unterschreiben.
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Das gleiche gilt für Sonderumlagen.
Festgesetzte Beiträge sind auch bei Eintritt während des Geschäftsjahres zu ent-richten.
Sonderumlagen dürfen die Höhe des Jahresbeitrages nicht überschreiten.
Der Zahlungsmodus wird vom Vorstand festgelegt.
Die Beitragshöhe wird durch die jeweils gültige Beitragsordnung festgelegt.
Im Rahmen der Verschmelzung von SC, FC und Sporting wird die Regelung des Familienbeitrags, so wie er beim SV Sporting erhoben wurde, allerdings mit der Höhe von 200,00 € jährlich, übernommen. Erst nach Ablauf des Jahres 2007 kann darüber neu beschlossen werden, und zwar mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglie-der. Die Beitragshoheit der Fußballabteilung wird davon nicht berührt.
Der Verein wird aufgelöst, wenn in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ¾ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Auflösung beschließen. Im Falle der Auflösung oder der Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbe-geünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Lüchow, die es unmittel-bar und ausschließlich für gemeinnützigeund den Sport fördernde Zwecke in Niedersachsen zu verwenden hat. Dies gilt nicht, wenn die außerordentliche Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit der abgegebenen Stimmen vor dem Auflösungsbeschluss einen anderen gemeinnützigen sportlichen Verwendungszweck in Niedersachsen bestimmt.
Die vorstehende Satzung tritt nach Genehmigung durch die Mitgliederversammlung mit dem Tage der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Mit dem Inkrafttreten erlöschen ältere Satzungen. Die Vereinsorgane können auf der Grundlage der be-schlossenen Satzung Beschlüsse fassen, die mit der Eintragung der Satzungsände-rung wirksam werden.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung durch das Amtsgericht Dannenberg
beanstandet werden, so können diese durch Beschluss des Vorstandes unter Auf-rechterhaltung ihres zugrundeliegenden Sinnes angepasst bzw. geheilt werden.
Diese Satzung ist seit dem 20. Januar 2005 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Lüneburg unter der Nummer VR 120028 eingetragen.
Stand: 20.August 2013