Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/780
Timestamp: 2019-04-21 20:00:55
Document Index: 270317447

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§ 780 BGB: Schuldversprechen
BGH, Urteil vom 2.4.2007, Az. XI ZR 337/05 Darin liegt ein Schuldanerkenntnis gemäß § 780 BGB (BGH, Urteil vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 33/03, WM 2003, 2375, 2377 zu einer wortgleichen Klausel; vgl. ferner Senat, Urteile vom 22. November 2005 - XI ZR 226/04, WM 2006, 87, 88 und vom 20. März 2007 -XI ZR 175/06, Umdruck S. 9).
BGH, URTEIL vom 4.11.1970, Az. II ZR 132/68 Es entspricht allgemeiner Auffassung, daß sich die Banken im Akkreditivverkehr streng innerhalb der Grenzen des erteilten formalen und präzisen Auftrags halten müssen (RGZ 106, 26, 30; BGH LM Nr. 1 und 2 zu § 780 BGB).
BGH, URTEIL vom 3.9.2003, Az. IV ZR 398/02 Das Berufungsgericht hat dies richtig dahin verstanden, daß damit zugleich die Verpflichtung verbunden war, ein Angebot auf Abschluß eines Vertrages über ein abstraktes Schuldanerkenntnis i.S. des § 780 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 21. Januar 1976 - VIII ZR 148/74 -WM 1976, 254 unter I 2 a und ständig) abzugeben.
BGH, URTEIL vom 4.4.1995, Az. VII ZR 11/94 Von einem selbständigen Schuldversprechen kann darüber hinaus erst dann gesprochen werden, wenn die mit ihm übernommene Verpflichtung von ihrem Rechtsgrund, das heißt von ihren wirtschaftlichen und rechtlichen Zusammenhängen gelöst und allein auf den im Versprechen zu dem Ausdruck gekommenen Leistungswillen des Schuldners gestellt werden soll (zusammenfassend MünchKomm/ Hüffer, 2. Aufl., Rdn. 12 und 16 zu S 780 BGB; Soergel/Häu-ser, 11. Aufl., Rdn. 8 und 12 zu § 780 BGB; BGB-RGRK/Steffen , 12. Aufl., Rdn. 1 und 7 zu § 780 BGB; BGH, Urteil vom 21. Januar 1976 - VIII ZR 148/74, NJW 1976, 567).
BGH, URTEIL vom 4.1.1985, Az. III ZR 207/83 Die Übernahme der persönlichen Haftung für die Zahlung des GrundSchuldbetrags stellt ein selbständiges Schuldversprechen gemäß § 780 BGB dar (BGH Urteil vom 21. Januar 1976 - VIII ZR 148/74 = NJW 1976, 567; Senatsbeschluß vom 5. November 1981 - III ZR 193/80 zu 1 a m.w.Nachw.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.1989, Az. III ZR 278/88 Zur Abwehr des in der notariellen Grundschuldbestellungsurkunde vom 25. November 1982 titulierten Anspruchs aus § 780 BGB (vgl. BGH Urteil vom 19. September 1986 - V ZR 72/85 = NJW 1987, 319, 320 zu 2.m.w.Nachw.)
BGH, URTEIL vom 3.0.1976, Az. VIII ZR 148/74 Insoweit liegt dann ein Angebot an den Gläubiger gemäß § 780 BGB vor (BGH Urteil vom 19. Mai 1958 aaO).
BGH, Urteil vom 2.3.2002, Az. Während ein Teil des Schrifttums (MünchKomm/Möschel, BGB 3. Aufl. vor §414 Rdn. 19; Kümpel, Bank-und Kapitalmarktrecht 2. Aufl. Rdn. 4.950 ff.; Esser/Weyers, Schuldrecht 8. Aufl. Bd. II Teilband 1 S. 361; Zahrnt NJW 1972, 1077, 1078 f.; Bitter ZBB 1996, 104, 119; für Garantie mit Forderungskauf: Heymann/Horn, HGB Anhang § 372 Bankgeschäfte III Rdn. 144; Staudinger/Horn, BGB 13. Bearb. Vorbemerkung zu §§ 765 ff. Rdn. 419) eine Garantieverpflichtung annimmt, sieht die überwiegende Auffassung die Zahlungszusage als abstraktes Schuldversprechen im Sinne des § 780 BGB an (vgl. Hadding WuB I D 5 a.-1.02;
BGH, Urteil vom 3.8.1963, Az. Es hat auch im Gegensatz zu dem Landgericht, das seine Entscheidung Über die Höhe der Miete allein auf die Erklärung des Beklagten vom 1. April 1957 abgestellt hat (LG Urto S. 8), diese Erklärung nicht als rechtsgeschäftliche Willenserklärung, als Anerkenntnis im Rechtssinne (§§ 780, 781 BGB) gewertet.
BGH, Urteil vom 4.1.2000, Az. Das Berufungsgericht hat die Erklärungen des Beklagten vom 13. Dezember 1994 rechtsfehlerfrei dahin ausgelegt, daß sie keine selbständige, von einem Grundgeschäft gelöste Verpflichtung (§§ 780, 781 BGB) enthielten (vgl. dazu BGH, Urt. v. 18. Mai 1995 -VII ZR 11/94, NJW-RR 1995, 1391 f) und auch kein bestätigendes (deklaratorisches) Schuldanerkenntnis seien, das einen Streit oder eine Ungewißheit der Parteien über das Bestehen einer Schuld beilegen solle (vgl. BGHZ 66, 250, 255; BGH, Urt. v. 1. Dezember 1994 - VII ZR 215/93, NJW 1995, 960, 961; v. 24. Juni 1999 - VII ZR 120/98, WM 1999, 2119, 2120).
BGH, , Az. VII-ZB-209/58 Diese besondere Sorgfaltspflicht der-Bank bei der Prüfung der vorgelegten Dokumente wird hauptsächlich damit begründet, daß die akkreditierende Bank regelmäßig keine genügenden Branche-und Warenkenntnisse besitzt und die näheren Vereinbarungen zwischeh dem Akkreditivbesteller und dem Akkreditierten nicht zu übersehen vermag, so daß selbst geringfügige Abweichungen von den Weisungen des Auftraggebers diesem beträchtliche» Schaden zufügen können (RGZ 97, 144; 106» 26, 30;.114, 268, 271; BGH IM § 780 BGB Hr<> 2; BGB-RGRK 11. Aufl. Anmo 17 vor § 783)*
BGH, , Az. VII-ZB-209/58 Auch hier gilt der Grundsatz der Dokumentenstrenge (BGH LM § 780 BGB Nr. 1).
BGH, vom 2.8.2001, Az. Während ein Teil des Schrifttums (MünchKomm/Möschel, BGB 3. Aufl. vor §414 Rdn. 19; Kümpel, Bank-und Kapitalmarktrecht 2. Aufl. Rdn. 4.950 ff.; Esser/Weyers, Schuldrecht 8. Aufl. Bd. II Teilband 1 S. 361; Zahrnt NJW 1972, 1077, 1078 f.; Bitter ZBB 1996, 104, 119; für Garantie mit Forderungskauf: Heymann/Horn, HGB Anhang § 372 Bankgeschäfte III Rdn. 144; Staudinger/Horn, BGB 13. Bearb. Vorbemerkung zu §§ 765 ff. Rdn. 419) eine Garantieverpflichtung annimmt, sieht die überwiegende Auffassung die Zahlungszusage als abstraktes Schuldversprechen im Sinne des § 780 BGB an (vgl. MünchKomm HGB/Hadding, ZahlungsV Rdn. G 22; Staudin-ger/Marburger, BGB 13. Bearb. § 780 Rdn. 42, § 783 Rdn. 49; Staudin-ger/Köhler aaO Vorbem.
BGH, URTEIL vom 2.2.2004, Az. XI ZR 169/03 Der Zahlungsanspruch des Vertragsunternehmens aufgrund des im Akquisitionsvertrag rahmenmäßig vereinbarten Schuldversprechens gemäß § 780 BGB steht im Präsenzgeschäft unter der aufschiebenden Bedingung (§ 158 Abs. 1 BGB) der Unterzeichnung und Übergabe eines ordnungsgemäßen Belastungsbeleges durch den Karteninhaber (Senat BGHZ 150, 286, 294; 152, 75, 80).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.1981, Az. 2 BvR 831/76 Streitwert: 76.480,— DM Gründe 1.Die Revision wirft keine rechtsgrundsätzlichen Fragen auf.a)	In der Rechtsprechung ist anerkannt, daß die 'Übernahme der persönlichen Haftung' für die Zahlung des Grundschuldbetrages regelmäßig eine selbständige persönliche Verpflichtung (§ 780 BGB) des Schuldners gegenüber dem Gläubiger in Höhe des Grundschuldbetrages darstellt (BGH Urt. v. 19. Mai 1958 - VII ZR 114/57 =
BGH, Urteil vom 5.11.1976, Az. XI ZR 206/92 Hier kommt ein solcher aus § 780 BGB in Betracht, da die 'PROMISSORY NOTE' als Solawechsel formnichtig ist und sich deshalb die Frage der Umdeutung gemäß § 140 BGB in ein abstraktes Schuldversprechen stellt (vgl. BGHZ 82, 200, 207; BGH, Urteil vom 1. Oktober 1987 - III ZR 134/86, WM 1987, 1416, 1417).
BGH, URTEIL vom 4.9.1990, Az. IX ZR 258/89 Übernimmt ein Schuldner bei der Bestellung einer Eigentümergrundschuld auf seinem Grundstück die persönliche Haftung für den Grundschuldbetrag und tritt er die Eigentümergrundschuld alsbald an den Gläubiger der durch die Grundschuld gesicherten Forderung ab, so liegt darin regelmäßig das Angebot an den Gläubiger zur Begründung einer selbständigen persönlichen Verpflichtung (§ 780 BGB) des Schuldners gegenüber dem Gläubiger in Höhe des Grundschuldbetrages (vgl. BGH, Urt. v. 19. Mai 1958 - VII ZR 114/57, WM 1958, 1194 = DNotZ 1958, 579 m.An. Hieber; Urt. v. 21. Januar 1976 - VIII ZR 148/74, WM 1976, 254, 255 = NJW 1976,
BGH, URTEIL vom 2.8.2002, Az. XI ZR 420/01 Bereits mit der Unterzeichnung und Übergabe des Belastungsbelegs durch den Karteninhaber, nicht erst mit dessen Einreichung (ungenau insoweit Senat, Urteil vom 16. April 2002 - XI ZR 375/00, WM 2002, 1120, 1122, für BGHZ vorgesehen), erwirbt das Vertragsunternehmen aufgrund des Aquisitionsvertrages einen abstrakten Anspruch (§ 780 BGB) gegen das Kartenunternehmen auf Ausgleich der im Verhältnis zwischen dem Vertragsunternehmen und dem Karteninhaber begründeten Forderungen (Haun aaO Rdn. 6/1940).
LAG Hamm, Urteil vom 4.3.2007, Az. 17 Sa 1914/06 Es handelt sich dabei um einen einseitig verpflichtenden, abstrakten Vertrag (vgl. Palandt/Sprau, a.a.O., § 780 BGB Rdnr. 1 a).
OLG München, Urteil vom 4.0.2016, Az. 29 U 2593/15 53 In der Unterwerfungserklärung liegt ein abstraktes Schuldversprechen i.S. d. § 780 BGB (vgl. BGH GRUR 1998, 953 [954] - Altunterwerfung III; Bornkamm in: Köhler/Bornkamm, UWG, 33. Aufl. 2015, § 12 UWG Rz. 1.103).