Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:194092-2019:TEXT:NL:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Construction+and+Real+Estate&WT.rss_a=194092-2019&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2019-05-26 01:23:58
Document Index: 284612912

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 123', '§ 45', '§ 36', '§36', '§ 41', '§ 107', '§ 8', '§ 41', '§ 107']

Werken - 194092-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Werken - 194092-2019
25/04/2019 S81 - - Werken - Periodieke indicatieve aankondiging met oproep tot mededinging - Procedure van gunning via onderhandelingen
2019/S 081-194092
Contactpersoon: Fraport Ausbau Süd GmbH, Abteilung FAS-EV
VE01 Neubau PTS-Werkstatt – Rohbauarbeiten
Referentienummer: EU-V0403-19FAS
Im Rahmen der Errichtung des neuen Passagier-Transport-System (PTS) ist der Bau eines Werkstattgebäudes zur Wartung und Instandhaltung der PTS-Fahrzeuge sowie:
Der Ausrüstungsgegenstände vorgesehen.
Das Planungsgebiet befindet sich auf der Nordostseite des Rhein-Main-Flughafens südwestlich des Frankfurter Autobahnkreuzes mit BAB 3 und BAB 5.
Die neue PTS-Werkstatt in Hochlage auf Stützen errichtet und an einen mehrgeschossigen Gebäudekern angedockt.
Der etwa 455 m2 Grundfläche belegende Gebäudekern erstreckt sich vom Nullniveau (111,10 m ü. NN) aus über 6 Ebenen. Damit ergibt sich eine Gebäudehöhe von
Ca. 29,23 m bezogen auf 140,33 m ü. NN für die Oberkante des Treppenhauses über Dach. Der Hallenbereich mit einer Grundfläche von ca. 2 149 m2 (ohne Kerngebäude) der die Bereiche für die Fahrzeuginstandhaltung beherbergt wird auf Stützen gegründet und erstreckt sich über die Ebenen 5 (OKFF: 127,00 m ü. NN) und 6 und ermöglicht damit eine Hallenhöhe von ca. 9,40 m.
Weitere Angaben II.2.4
Rohbau incl. Baugrube, Grundltg., Unterkonstr. f. Lichtbänder
Leistungsbeginn: 1. Quartal 2020
Leistungsende: 2. Quartal 2021
Das Werkstattgebäude wird in unmittelbarer Nähe zur bereits vorhandenen PTSWerkstatt (Gebäude 146) errichtet werden, allerdings ohne physisch an die Bestandswerkstatt anzuschließen. Auf der Südseite wird das Planungsgebiet durch die Gebäude 100 und 101 begrenzt, welche Lagerflächen und Werkstätten für die auf dem Flughafengelände benötigten Kraftfahrzeuge beinhalten.
Um die vor den Gebäuden 100 und 101 liegenden Abstellflächen möglichst wenig zu beeinträchtigen, wird die neue PTS-Werkstatt in Hochlage auf Stützen errichtet und an einen mehrgeschossigen Gebäudekern angedockt. Die Höhe der Geschosse liegt zwischen 3,50 (Ebene 3) und 4,55 m (Ebene 5). Der örtliche GW-Stand wird nicht erreicht; dieser liegt aktuell bei rund -14 m unter GOK (Grundwasserstand Endzustand: 97,0 m NN).
Das gesamte Baugrundstück ist mit Ausnahme des einzuziehenden Straßenbereiches des Hugo-Eckener-Ringes mit Betonplatten belegt und dient heute als Abstell- und Rangierfläche.
Kennzahlen in Bezug auf das Gewerk Rohbau incl. Baugrube, Grundltg., Unterkonstr. f. Lichtbänder:
– Anzahl Geschosse: 7 (1 Unterkellerung, 6 Oberirdische Geschosse),
– Aufteilung in Gebäudekern und Hallenbereich:
–– Gebäudekern ca. 460 m2 Grundfläche (7 Geschosse),
–– Aufgeständerter Hallenbereich in den Ebenen 5 und 6, Grundfläche ca. 2 300 m2,
–– im Untergeschoss wird eine Betonwanne ausgebildet, die als Sprinklertank (Volumen ca. 450 m3) dient.
– Gebäude für Netzersatzanlage als separates Gebäude, ca. 55 m2, Eingeschossig,
– Baumasse: ca. 37 000 m3,
–– Gebäudekern:
Flachgründung (UK Bodenplatte bei ca. 4,70 unter Geländeoberkannte.
–– Halle
Gründung auf 25 Stützen mit insgesamt 60 Bohrpfählen (Bohrtiefe über 10 bis 12 m, Bohrlochdurchmesser über 1 000 bis 1 200 mm).
–– das Dach des Kerngebäudes wird als Betondecke ausgeführt. Das Dach der Halle wird als Trapezblechdach ausgeführt (Ausführung durch Dritte),
–– auf dem Dach wird ein Aufzugmaschinenraum sowie eine Aufzugsüberfahrt verortet. Des Weiteren dient das Dach des Kerngebäudes als Aufstellfläche für das Lüftungsgerät der Halle.
– Erdung/Blitzschutz
–– im Rahmen der Rohbauerrichtung sind auch alle Erdung- und Blitzschutzmaßnahmen mit auszuführen.
–– das Gebäude ist auf Grund der betrieblichen Belange in die Blitzschutzzone III eingestuft. 3 Räume mit erhöhten Anforderung sind in die Blitzschutzzone I
Eingestuft. Für das gesamte Gebäude gilt die Störschutzzone 1.
– weitere Leistungsbestandteile sind u. a.:
–– Herstellen und Abdichten der notwendigen Hauseinführungen,
–– Abdichtungsarbeiten im Erdbereich,
–– Herstellen der Leerrohre und Grundleitungen,
–– Herstellen eine ca. 16 x 3 x 4 m (L x B x T) großen in bis zu 4 Kammern unterteilten unterirdischen Absetzbeckens (unterhalb des Hallenbereiches), welches für die Aufbereitung des Wasser aus der Fahrzeugwaschanlage genutzt wird.
Allgemeine Informationen zu den Ziffern III.1.1) bis III.1.3): Die nach den Ziffern III.1.1) bis III.1.3) geforderten Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und sonstige Nachweise) zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen gemäß den §§ 123 und 124 GWB (Ziffer III.1.1)), der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.1.2)) und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.1.3)) sind in einem Dokument „Aufforderung zur Interessensbestätigung", das erst zum Zeitpunkt der Aufforderung zur Interessensbestätigung unter der Adresse www.vergabe.rib.de elektronisch zur Verfügung gestellt wird, aufgeführt. Das Dokument „Aufforderung zur Interessensbestätigung" entspricht in seinem Aufbau und der Bezifferung dem Formular dieser Veröffentlichung.
1) Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß den §§ 123 und 124 GWB ist gemäß den Ausführungen unter Ziffer III.1.1) des Dokumentes „Aufforderung zur Interessensbestätigung" zu belegen.
1) Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist gemäß den Ausführungen unter Ziffer III.1.2) des Dokumentes „Aufforderung zur Interessensbestätigung" zu belegen.
1) Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit ist gemäß den Ausführungen unter Ziffer III.1.3) des Dokumentes „Aufforderung zur Interessensbestätigung" zu belegen.
Die Vergabestelle macht von der Möglichkeit des § 45 SektVO, die Anzahl der geeigneten Bewerber/Bewerbergemeinschaften zu begrenzen, keinen Gebrauch. Alle Bewerber/ Bewerbergemeinschaften, die ihr Interesse form- und fristgerecht bekundet haben sowie nach den Ausführungen dieser Bekanntmachung und des Dokumentes „Aufforderung zur Interessensbestätigung", das erst zum Zeitpunkt der Aufforderung zur Interessensbestätigung unter der Adresse www.vergabe.rib.de elektronisch zur Verfügung gestellt wird, das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Ziffer III.1.1)), die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Ziffer III.1.2)) und die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Ziffer III.1.3)) nachgewiesen haben, werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Es erfolgt keine gesonderte Auftragsbekanntmachung mehr (§ 36 Abs. 4 SektVO). Lediglich die Unternehmen, die form- und fristgerecht eine Interessenbekundung übermittelt haben, werden am weiteren Verfahren beteiligt (§36 Abs. 5 SektVO).
Nur diejenigen Unternehmen, die form- und fristgerecht ihr Interesse über die Vergabeplattform bekundet haben, werden zur Abgabe eines Teilnahmeantrages (Interessensbestätigung) aufgefordert werden. Weitere/sonstige Unternehmen sind nicht zur Teilnahme am Verfahren berechtigt. Soweit noch keine Interessensbekundung als Bewerber-/Bietergemeinschaft in der 1. Phase erfolgt ist, kann eine Bewerber-/Bietergemeinschaft auch noch nach Aufforderung zur Interessensbestätigung bis zur Abgabe der Teilnahmeanträge zulässig gebildet werden. In diesem Fall darf jedoch eine Bewerber-/Bietergemeinschaft nur noch zwischen Unternehmen gebildet werden, die auch ihr Interesse zuvor in der 1. Phase bekundet haben.
Mit der „Aufforderung zur Interessensbestätigung“ werden auch alle weiteren notwendigen Informationen/Dokumente zur Erstellung des Teilnahmeantrages zur Verfügung gestellt:
— „Formblätter zur Interessensbestätigung“,
Im Rahmen der Aufforderung zur Interessensbestätigung werden diese elektronisch über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt oder eine Internetadresse angegeben, unter der die elektronischen Dokumente abgerufen werden können.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass entgegen § 41 Abs. 1 SektVO die informatorischen Vergabeunterlagen nicht vollständig sind und daher nicht zur Angebotsabgabe verwendet werden können. Der mit dieser Vorgehensweise bewirkte Schutz der Vertraulichkeit der Informationen ist notwendig, um die Sicherheitsinteressen im Sinne des § 107 Abs. 2 GWB, die u. a. für die Auftraggeberin in § 8 Abs. 1 LuftSiG konkretisiert werden, zu wahren.
Gemäß § 41 Abs. 4 SektVO und auf Grundlage von § 107 Abs. 2 Nr. 1 GWB erhalten nur diejenigen Bewerber, die von der AG nach Abschluss der Interessensbestätigung/des Teilnahmewettbewerbes zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, die für die Abgabe eines ersten verbindlichen Angebotes zu verwendenden vollständigen finalen Vergabeunterlagen. Die zur Angebotsabgabe zu verwendenden Vergabeunterlagen werden nebst allen Unterlagen dann digital über die Plattform www.vergabe.rib.de zur Verfügung gestellt.
II) Es wird darauf hingewiesen, dass die Kommunikation im Vergabeverfahren grundsätzlich elektronisch erfolgt. Die Auftraggeberin behält sich jedoch vor, im Einzelfall andere Kommunikationswege vorzugeben.