Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_108_BauGB_Einleitung_des_Enteignungsverfahrens_und-d139663,114.html
Timestamp: 2017-01-22 04:09:12
Document Index: 19450771

Matched Legal Cases: ['§ 108', '§ 108', '§ 108', '§ 109', '§ 110', '§ 111', '§ 112', '§ 113', '§ 114', '§ 115', '§ 116', '§ 117', '§ 118', '§ 119', '§ 120', '§ 121', '§ 122', '§ 123', '§ 124', '§ 125', '§ 126', '§ 127', '§ 128', '§ 13', '§ 108', '§ 108', '§ 3', '§ 87', '§ 87', '§ 110', '§ 111', '§ 107', '§ 109']

§ 108 BauGB, Einleitung des Enteignungsverfahrens und Anberaumung des Termins zur mündlichen Verhandlung; Enteignungsvermerk | Gesetze auf anwalt24.de
§ 108 BauGB, Einleitung des Enteignungsverfahrens und Anberaumung des Termins zur mündlichen Verhandlung; Enteignungsvermerk Suche
Baugesetzbuch (BauGB) Bundesrecht…§ 108 BauGB, Einleitung des Enteignungsverfahrens und Anberaumung des Termins zu...§ 109 BauGB, Genehmigungspflicht§ 110 BauGB, Einigung§ 111 BauGB, Teileinigung§ 112 BauGB, Entscheidung der Enteignungsbehörde§ 113 BauGB, Enteignungsbeschluss§ 114 BauGB, Lauf der Verwendungsfrist§ 115 BauGB, Verfahren bei der Entschädigung durch Gewährung anderer Rechte§ 116 BauGB, Vorzeitige Besitzeinweisung§ 117 BauGB, Ausführung des Enteignungsbeschlusses§ 118 BauGB, Hinterlegung§ 119 BauGB, Verteilungsverfahren§ 120 BauGB, Aufhebung des Enteignungsbeschlusses§ 121 BauGB, Kosten§ 122 BauGB, Vollstreckbarer Titel§ 123 BauGB, Erschließungslast§ 124 BauGB, Erschließungspflicht nach abgelehntem Vertragsangebot§ 125 BauGB, Bindung an den Bebauungsplan§ 126 BauGB, Pflichten des Eigentümers§ 127 BauGB, Erhebung des Erschließungsbeitrags§ 128 BauGB, Umfang des Erschließungsaufwands…Anlage 2 BauGB, (zu § 13a Abs. 1 Satz 2 Nr. 2)
§ 108 BauGB, Einleitung des Enteignungsverfahrens und Anberaumung des Termins zur mündlichen Verhandlung; Enteignungsvermerk
§ 108 BauGBBaugesetzbuch (BauGB)BundesrechtFünfter Teil – Enteignung → Dritter Abschnitt – EnteignungsverfahrenTitel: Baugesetzbuch (BauGB)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: BauGBGliederungs-Nr.: 213-1Normtyp: Gesetz(1) 1Das Enteignungsverfahren wird durch Anberaumung eines Termins zu einer mündlichen Verhandlung mit den Beteiligten eingeleitet. 2Zu der mündlichen Verhandlung sind der Antragsteller, der Eigentümer des betroffenen Grundstücks, die sonstigen aus dem Grundbuch ersichtlichen Beteiligten und die Gemeinde zu laden. 3Die Ladung ist zuzustellen. 4Die Ladungsfrist beträgt einen Monat.(2) 1Das Enteignungsverfahren zu Gunsten der Gemeinde kann bereits eingeleitet werden, wenn 1. der Entwurf des Bebauungsplans nach § 3 Abs. 2 ausgelegen hat und2. mit den Beteiligten die Verhandlungen nach § 87 Abs. 2 geführt und die von ihnen gegen den Entwurf des Bebauungsplans fristgemäß vorgebrachten Anregungen erörtert worden sind. 2Die Gemeinde kann in demselben Termin die Verhandlungen nach § 87 Abs. 2 führen und die Anregungen erörtern. 2Das Verfahren ist so zu fördern, dass der Enteignungsbeschluss ergehen kann, sobald der Bebauungsplan rechtsverbindlich geworden ist. 3Eine Einigung nach § 110 oder § 111 kann auch vor Rechtsverbindlichkeit des Bebauungsplans erfolgen.(3) Die Ladung muss enthalten 1. die Bezeichnung des Antragstellers und des betroffenen Grundstücks,2. den wesentlichen Inhalt des Enteignungsantrags mit dem Hinweis, dass der Antrag mit den ihm beigefügten Unterlagen bei der Enteignungsbehörde eingesehen werden kann,3. die Aufforderung, etwaige Einwendungen gegen den Enteignungsantrag möglichst vor der mündlichen Verhandlung bei der Enteignungsbehörde schriftlich einzureichen oder zur Niederschrift zu erklären, und4. den Hinweis, dass auch bei Nichterscheinen über den Enteignungsantrag und andere im Verfahren zu erledigende Anträge entschieden werden kann.(4) Die Ladung von Personen, deren Beteiligung auf einem Antrag auf Entschädigung in Land beruht, muss außer dem in Absatz 3 vorgeschriebenen Inhalt auch die Bezeichnung des Eigentümers, dessen Entschädigung in Land beantragt ist, und des Grundstücks, für das die Entschädigung in Land gewährt werden soll, enthalten.(5) 1Die Einleitung des Enteignungsverfahrens ist unter Bezeichnung des betroffenen Grundstücks und des im Grundbuch als Eigentümer Eingetragenen sowie des ersten Termins der mündlichen Verhandlung mit den Beteiligten ortsüblich bekannt zu machen. 2In der Bekanntmachung sind alle Beteiligten aufzufordern, ihre Rechte spätestens in der mündlichen Verhandlung wahrzunehmen mit dem Hinweis, dass auch bei Nichterscheinen über den Enteignungsantrag und andere im Verfahren zu erledigende Anträge entschieden werden kann.(6) 1Die Enteignungsbehörde teilt dem Grundbuchamt die Einleitung des Enteignungsverfahrens mit. 2Sie ersucht das Grundbuchamt, in das Grundbuch des betroffenen Grundstücks einzutragen, dass das Enteignungsverfahren eingeleitet ist (Enteignungsvermerk); ist das Enteignungsverfahren beendigt, ersucht die Enteignungsbehörde das Grundbuchamt, den Enteignungsvermerk zu löschen. 3Das Grundbuchamt hat die Enteignungsbehörde von allen Eintragungen zu benachrichtigen, die nach dem Zeitpunkt der Einleitung des Enteignungsverfahrens im Grundbuch des betroffenen Grundstücks vorgenommen sind und vorgenommen werden.(7) Ist im Grundbuch die Anordnung der Zwangsversteigerung oder Zwangsverwaltung eingetragen, gibt die Enteignungsbehörde dem Vollstreckungsgericht von der Einleitung des Enteignungsverfahrens Kenntnis, soweit dieses das Grundstück betrifft, das Gegenstand des Vollstreckungsverfahrens ist.
§ 107 BauGB, Vorbereitung der mündlichen Verhandlung§ 109 BauGB, Genehmigungspflicht