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Timestamp: 2018-02-23 04:32:04
Document Index: 162236594

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§16', '§ 16', '§ 14', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 18', '§19', '§ 20', '§20', '§ 20', '§20', '§ 21', '§ 17']

DGUV Regel 101-018: Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln, Titel
DGUV Regel 101-018
Umgang mit Reinigungs-
und Pflegemitteln
DGUV Regel 101-018: Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln, Inhalt
3 Pflichten des Unternehmers
3.2 Ermittlungs- und Überwachungspflichten
3.2.2 Gefährdungsermittlung
3.2.3 Prüfung auf Ersatzverfahren und Ersatzstoffe
3.2.4 Gefahrstoffverzeichnis
3.2.5 Überwachungspflicht
3.3 Schutzmaßnahmen
3.3.2 Technische und organisatorische Schutzmaßnahmen
3.3.3 Personenbezogene Schutzmaßnahmen
3.3.4 Hygienemaßnahmen
3.4 Betriebsanweisungen
3.4.1 Bereitstellung
3.4.2 Unterweisungen
3.4.3 Unterrichtung, Anhörung und Mitbestimmung der Versicherten in besonderen Fällen
3.5 Arbeitsmedizinische Vorsorge
3.6 Beschäftigungsbeschränkungen
5 Mitverantwortung des Auftraggebers
Anhang 1: Muster eines Meldeformblattes über die erstmalige Inbetriebnahme einer an einem Ramm- oder Bohrgerät angebauten Arbeitsplattform
Anhang 2: Produkt-Code für Reinigungs- und Pflegemittel
Anhang 3: Umgangsregelungen für Reinigungs- und Pflegemittel
Anhang 4: Allgemeine Betriebsanweisung für Reinigungs- und Pflegearbeiten
Anhang 5: Vorschriften und Regeln
DGUV Regel 101-018: Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln, 1 Anwendungsbereich
Diese BG-Regel findet Anwendung auf den Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln, die bei der Reinigung von Gebäuden und baulichen Anlagen sowie deren Einrichtungen eingesetzt werden, einschließlich Feuchtarbeiten.
Hinsichtlich der Feuchtarbeiten siehe die Technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 531 "Gefährdung der Haut durch Arbeiten im feuchten Milieu (Feuchtarbeit)".
DGUV Regel 101-018: Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln, 2 Begriffsbestimmungen
1. Gebäudereinigungsarbeiten sind Bauarbeiten, bei denen Gebäude einschließlich der dem Gebäude zugehörigen beweglichen Einrichtungen gereinigt werden.
Gebäude siehe § 2 Abs. 1 Musterbauordnung (MBO).
2. Reinigungsmittel (nachfolgend auch als Produkte bezeichnet) sind
Unterhaltsreiniger,
die eingesetzt werden, um Verschmutzungen an oder in Gebäuden zu beseitigen. Zu den Reinigungsmitteln gehören auch die Desinfektionsreiniger, die sowohl desinfizierende als auch reinigende Wirkung haben.
Weitere Erläuterungen zu den Reinigungsmitteln siehe Anhang 3.
Andere Reinigungsmittel werden hier nicht behandelt.
3. Pflegemittel (nachfolgend auch als Produkte bezeichnet) sind Arbeitsstoffe, die auf Oberflächen aufgetragen werden, um einen Schutzfilm zu erzeugen. Pflegemittel sollen empfindliche Oberflächen schützen und den Nutzwert erhalten sowie die anschließende Reinigung erleichtern.
Weitere Erläuterungen zu den Pflegemitteln siehe Anhang 3.
4. Gefahrstoffe sind Reinigungs- und Pflegemittel (Produkte) mit mindestens einem Gefährlichkeitsmerkmal. Gefahrstoffe sind aber auch Produkte, aus denen beim Umgang gefährliche Stoffe (Stoffe mit mindestens einem Gefährlichkeitsmerkmal) entstehen oder freigesetzt werden, Produkte die explosionsfähig sind sowie solche, die auf sonstige Weise chronisch schädigen.
Gefährlichkeitsmerkmale entsprechend § 3a Chemikaliengesetz:
1. explosionsgefährlich 9. ätzend
2. brandfördernd 10. reizend
3. hochentzündlich 11. sensibilisierend
4. leicht entzündlich 12. krebserzeugend
5. entzündlich 13. fortpflanzungsgefährdend
6. sehr giftig 14. erbgutverändernd
7. giftig 15. umweltgefährlich
8. gesundheitsschädlich
Siehe §§ 3 a Abs. 1 und 19 Abs. 2 Chemikaliengesetz.
5. Objekte / Reviere sind räumlich abgegrenzte Arbeitsbereiche, in denen Reinigungsarbeiten durchgeführt werden.
Der Begriff "Objekt" stammt aus dem Bereich der Reinigung durch Reinigungsunternehmen (Fremdreinigung). Werden Reinigungsarbeiten von Beschäftigten des zu reinigenden Betriebes vorgenommen, ist der Bereich der Reinigungsarbeiten analog zum hier verwendeten Begriff "Objekt" zu betrachten.
6. Umgang ist das Verwenden von Reinigungs- und Pflegemitteln.
Siehe § 3 Abs. 2 Gefahrstoffverordnung.
7. Verwenden ist das Gebrauchen, Verbrauchen, Lagern, Aufbewahren, Verarbeiten, Abfüllen, Umfüllen, Mischen, Entfernen, Vernichten und innerbetriebliche Befördern von Reinigungs- und Pflegemitteln.
Siehe § 3 Abs. 10 Chemikaliengesetz.
Hierzu zählt auch das Dosieren von Reinigungs- und Pflegemitteln.
DGUV Regel 101-018: Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln, 3 Pflichten des Unternehmers
Die nachfolgenden Abschnitte erläutern im Rahmen des Anwendungsbereiches nach Abschnitt 1 die in Unfallverhütungsvorschriften, Gesetzen und Verordnungen sowie weiteren in Vorschriften beschriebenen Pflichten und Aufgaben des Unternehmers beim Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln.
3.1.2 Der Unternehmer hat vor bzw. beim Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln
Gefahrstoffe und von ihnen ausgehende Gefährdungen zu ermitteln,
Ersatzverfahren und Ersatzstoffe zu prüfen,
ein Gefahrstoffverzeichnis zu führen,
die Einhaltung der Grenzwerte zu überwachen,
Betriebsanweisungen zu erstellen,
die Versicherten anhand der Betriebsanweisungen zu unterweisen,
die Versicherten in besonderen Fällen zu unterrichten und anzuhören,
persönliche Hygienemaßnahmen zu treffen sowie erforderlichenfalls
technische und organisatorische Schutzmaßnahmen zu treffen,
arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen,
geeignete persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung zu stellen.
Siehe Fünfter Abschnitt der Gefahrstoffverordnung.
3.1.3 Da verschiedene Arbeitsplätze auch verschiedene Gefährdungen aufweisen können, hat der Unternehmer die Gefährdungen arbeitsplatz-oder tätigkeitsbezogen zu ermitteln. Bei gleichartigen Arbeitsbedingungen ist allerdings die Beurteilung eines Arbeitsplatzes oder einer Tätigkeit ausreichend.
Die in Anhang 3 enthaltenen Umgangsregelungen geben Hinweise auf typische Gefährdungen beim Einsatz von Reinigungs- und Pflegemitteln. Typische Gefährdungen sind insbesondere
Brand- und Explosionsgefahren.
3.1.4 In Anhang 3 werden für wesentliche Gruppen der Reinigungs- und Pflegemittel die zu ergreifenden Maßnahmen beschrieben. Zudem werden für die Ermittlung des gesundheitlichen Risikos, die Prüfung des Einsatzes von Ersatzstoffen und Ersatzverfahren sowie die messtechnische Überwachung der Arbeiten entscheidende Hilfen gegeben. Werden die angegebenen Maßnahmen durchgeführt, kann ein sicherer Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln erreicht werden.
3.2.1.1 Beim Einsatz von Reinigungs- und Pflegemitteln hat der Unternehmer die Gefährdungen durch Gefahrstoffe am Arbeitsplatz zu ermitteln und zu beurteilen. Er hat insbesondere festzustellen
ob ein Umgang mit Gefahrstoffen vorliegt,
welche Gefahren mit dem Umgang mit Gefahrstoffen verbunden sind,
welche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr erforderlich sind und
ob die Grenzwerte der Gefahrstoffe unterschritten werden.
Siehe §§16 und 18 Gefahrstoffverordnung.
3.2.1.2 Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die Ermittlung und Beurteilung der Gefährdungen durch Gefahrstoffe am Arbeitsplatz sachgerecht durchgeführt wird. Hierzu muss der Unternehmer insbesondere sicherstellen, dass er selbst oder diejenigen, die die Ermittlung und Beurteilung der Gefährdungen in seinem Auftrag durchführen, gewisse Anforderungen hinsichtlich Qualifikation, Organisation und Ausstattung erfüllen.
Für den Fall, dass die in einer Branche vorhandenen Arbeitsbereiche im Rahmen einer branchenspezifischen Regelung bereits beurteilt wurden, kann der Unternehmer die weiteren Maßnahmen an dieser Beurteilung ausrichten und erfüllt insofern die gestellten Anforderungen (siehe Technische Regeln für Gefahrstoffe TRGS 400 "Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen durch Gefahrstoffe am Arbeitsplatz: Anforderungen").
Die vorliegenden Regeln stellen eine solche branchenspezifische Regelung für die Reinigungs- und Pflegemittel dar.
3.2.2.1 Der Unternehmer hat vor dem Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln festzustellen, ob es sich bei dem vorgesehenen Umgang mit diesen Produkten um Gefahrstoffe handelt.
Siehe § 16 Abs. 1 Gefahrstoffverordnung.
Die Hinweise in Anhang 3 und der in Anhang 2 erläuterte Produkt-Code für Reinigungs- und Pflegemittel sind eine wichtige Hilfe für die Durchführung der Gefahrstoffermittlung.
3.2.2.2 Verbleiben bei der Ermittlung Ungewissheiten über die Gefährdung beim Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln, muss der Unternehmer die erforderlichen Informationen einholen.
Im Regelfall sind die erforderlichen Informationen den entsprechenden Sicherheitsdatenblättern zu entnehmen.
Für gekennzeichnete Produkte ist der Hersteller oder Importeur gemäß § 14 Gefahrstoffverordnung verpflichtet, ein Sicherheitsdatenblatt unaufgefordert zu liefern. Nicht gekennzeichnete Produkte können ebenfalls gefährliche Stoffe enthalten oder beim Umgang freisetzen (siehe Abschnitt 2 Nr. 4). Der Hersteller oder Inverkehrbringer solcher Produkte ist gemäß § 16 Abs. 3 Gefahrstoffverordnung verpflichtet, dem Unternehmer auf Verlangen die gefährlichen Inhaltsstoffe der Produkte sowie die von den Produkten ausgehenden Gefahren und die zu ergreifenden Maßnahmen mitzuteilen. Der Unternehmer kann mindestens die Informationen verlangen, die in Sicherheitsdatenblättern zwingend enthalten sein müssen.
Informationen zu Inhaltsstoffen und Gesundheitsgefährdungen von Reinigungs- und Pflegemitteln sind in Anhang 3 enthalten. Weitere Informationen sind bei den zuständigen Unfallversicherungsträgern erhältlich.
3.2.3.1 Der Unternehmer hat vor dem Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln festzulegen, dass für den jeweiligen Anwendungsfall die Arbeitsverfahren und Produkte so ausgewählt werden, dass das gesundheitliche Risiko so gering wie möglich ist.
Siehe § 16 Abs. 2 Gefahrstoffverordnung.
Siehe auch Technische Regeln für Gefahrstoffe TGRS 440 "Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen durch Gefahrstoffe am Arbeitsplatz: Vorgehensweise (Ermittlungspflichten)".
Informationen zu Ersatzstoffen und Ersatzverfahren sind in Anhang 3 enthalten. Weitere Informationen sind bei den zuständigen Unfallversicherungsträgern erhältlich.
Zu prüfen ist insbesondere,
ob der Einsatz von Reinigungsmitteln durch mechanische Reinigung ganz oder teilweise verringert werden kann,
ob Produkte mit einem geringeren gesundheitlichen Risiko eingesetzt werden können
ob die Raumluftbelastung durch Verfahrensänderung verringert werden kann (z.B. feucht wischen statt sprühen).
Die Expositionszeiten mit hoher Raumluftbelastung können verringert werden, wenn die Reinigungsintervalle auf Grund einer Pflegefilmsanierung vergrößert werden.
Eine verstärkte mechanische Reinigung führt in Verbindung mit geeigneten Reinigungsmitteln in vielen Fällen zu einer Reduzierung der Dosiermenge. Allerdings kann nur bedingt auf Reinigungsmittel zu Gunsten von Scheuermitteln verzichtet werden, da z.B. Quarzsand für viele Oberflächen ungeeignet ist. Durch den Einsatz von ungeeigneten Abrasivstoffen (zu harte Scheuermittel, falsche Pads) werden emaillierte, verchromte und lackierte Oberflächen sowie Oberflächen aus Kunststoff und Edelstahl beschädigt. Zudem bringt die mechanische Reinigung erhöhten Aufwand mit sich, so dass deren Einsatz auch in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit zu prüfen ist.
Die Ersatzstoffprüfung sollte im Frühstadium der Auftragsbearbeitung in Zusammenarbeit des Unternehmers mit dem Auftraggeber erfolgen. Bei Reinigungsarbeiten durch Beschäftigte des zu reinigenden Betriebes sollte die Ersatzstoffprüfung vor der Anwendung neuer Produkte durchgeführt werden.
Die Produktpalette sollte auf das unbedingt erforderliche Maß reduziert werden, wobei möglichst kennzeichnungsfreie Reinigungs- und Pflegemittel eingesetzt werden sollten.
3.2.3.2 Das Ergebnis der Prüfung des Einsatzes von Ersatzverfahren und Ersatzstoffen ist zu dokumentieren und der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen.
Wird die Ersatzstoffprüfung nach den Vorgaben des Anhanges 3 dieser Regeln durchgeführt, kann auf den gesonderten Nachweis verzichtet werden.
3.2.4.1 Der Unternehmer ist verpflichtet, ein arbeitsbereichs- oder objektbezogenes Verzeichnis aller Reinigungs- und Pflegemittel zu erstellen, bei denen es sich im Hinblick auf den vorgesehenen Umgang um Gefahrstoffe handelt.
Siehe § 16 Abs. 3a Gefahrstoffverordnung.
Das Verzeichnis beschränkt sich nicht nur auf gekennzeichnete, also mit einem Gefahrensymbol, den Hinweisen auf besondere Gefahren (R-Sätze) und den Sicherheitsratschlägen (S-Sätze) versehene Produkte.
Beispiele für Gefahrstoffverzeichnisse sind in Anhang 1 aufgeführt.
3.2.4.2 Die Angaben nach Abschnitt 3.2.4.1 können schriftlich dokumentiert oder auf elektronischen Datenträgern gespeichert werden. Das Verzeichnis ist bei wesentlichen Änderungen fortzuschreiben und mindestens einmal jährlich zu überprüfen. Es ist kurzfristig verfügbar aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen.
Siehe zweiter Absatz des § 16 Abs. 3a Gefahrstoffverordnung.
Das Gefahrstoffverzeichnis sollte bei der Objektleitung (bzw. bei Eigenreinigung bei der Betriebsleitung) vorliegen.
Grundsätzlich ist vor Aufnahme der Arbeiten zu ermitteln, ob die Grenzwerte der in der Luft am Arbeitsplatz auftretenden Stoffe eingehalten sind.
Siehe § 18 Gefahrstoffverordnung.
Ermitteln bedeutet nicht, dass immer gemessen werden muss. Das Wissen über die Stoffkonzentrationen im Arbeitsbereich kann sich auch aus Messungen an vergleichbaren Arbeitsplätzen, vergleichbaren Anlagen oder Tätigkeiten oder zuverlässigen Berechnungen ergeben.
Soweit Informationen über die Luftkonzentrationen gefährlicher Stoffe beim Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln vorliegen, sind sie in Anhang 3 wiedergegeben.
Sind die im Betrieb bestehenden Verhältnisse mit den in Anhang 3 für die entsprechende Produktgruppe beschriebenen Verhältnissen vergleichbar, kann ohne weitere Ermittlung der Luftkonzentrationen entsprechend der dort angegebenen Maßnahmen gearbeitet werden.
3.3.1.1 Besteht beim Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln ein gesundheitliches Risiko für die Versicherten, hat der Unternehmer geeignete Maßnahmen zu dessen Abwehr zu ergreifen. Dabei ist zu beachten, dass technischen und organisatorischen Maßnahmen grundsätzlich der Vorrang vor personenbezogenen Schutzmaßnahmen zu geben ist.
3.3.1.2 Die nachfolgenden Abschnitte beschreiben allgemein gültige Schutzmaßnahmen für den Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln. Für den Umgang mit bestimmten Gruppen von Reinigungs- und Pflegemitteln zusätzlich anzuwendende spezielle Schutzmaßnahmen sind in Anhang 3 enthalten.
Berücksichtigt wurden insbesondere die nach den Technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 500 "Schutzmaßnahmen: Mindeststandards" und TRGS 531 "Gefährdung der Haut durch Arbeiten im feuchten Milieu (Feuchtarbeit)"generell anzuwendenden Schutzmaßnahmen.
3.3.2.1 Reinigungs- und Pflegemittel sind wie folgt aufzubewahren und zu lagern (Mindestanforderungen):
3.3.2.2 Zusätzlich zu Abschnitt 3.3.2.1 sind z.B. für brennbare Reinigungs- und Pflegemittel besondere Lagervorschriften und Zusammenlagerungsverbote zu beachten.
3.3.2.3 Durch Öffnen von Fenstern und Türen oder mittels vorhandener technischer Einrichtungen (Klimaanlagen oder raumlufttechnischer Einrichtungen) ist für eine ausreichende Lüftung zu sorgen. Dies gilt besonders für den Umgang mit lösemittel- oder formaldehyd- bzw. glutaraldehydhaltigen Produkten. Gebinde, aus denen Gase oder Dämpfe entweichen können, sind stets geschlossen zu halten und nur zur Entnahme zu öffnen.
3.3.2.4 Sofern technisch möglich, sind maschinelle Reinigungsverfahren, z.B. Reinigungsautomaten, oder technische Hilfsmittel, wie Fahreimer, Feuchtwischmops und Auswringer (Pressen), zu benutzen.
3.3.2.5 Gefahrstoffe dürfen an Arbeitsplätzen nur in Mengen vorhanden sein, die für den Fortgang der Arbeiten notwendig sind. Abfälle und Rückstände sind regelmäßig und gefahrlos zu entfernen und in deutlich erkennbar beschrifteten Behältern zu sammeln; verschüttete Stoffe sind unverzüglich gefahrlos zu beseitigen.
3.3.2.6 Sollen Produkte umgefüllt werden, sind möglichst Originalgebinde zu verwenden. Beim Umfüllen in andere Gebinde sind diese wie das Originalgebinde zu kennzeichnen. Ein Umfüllen in Behälter, durch deren Form oder Bezeichnung der Inhalt mit Lebensmitteln verwechselt werden kann, ist nicht zulässig.
3.3.2.7 Reinigungsmittel sollen nicht gemischt werden. Es können chemische Reaktionen hervorgerufen werden, die zu gesundheitlichen Gefährdungen der Anwender führen.
3.3.2.8 Beim Ansetzen der gebrauchsfertigen Lösung ist grundsätzlich kaltes Wasser zu verwenden, um unbeabsichtigte chemische Reaktionen und das verstärkte Auftreten von Dämpfen zu vermeiden.
3.3.2.9 Es sind Erholungsphasen für die Haut zu gewährleisten, beispielsweise durch einen Wechsel von Feucht- oder Nassreinigung und Trockenarbeiten, z.B. Kehren, Saugen. Die Tragedauer von flüssigkeitsdichten Handschuhen ist auf das notwendige Maß zu begrenzen. Anzustreben ist ein geeigneter Wechsel von Tätigkeiten mit und ohne Handschuhe.
Die maximale kontinuierliche Tragedauer sollte vier Stunden nicht überschreiten.
3.3.2.10 Arbeiten, bei denen gesundheitsgefährdende Stoffe erfahrungsgemäß in gefährlicher Konzentration oder Menge auftreten können, sollten nur von ausdrücklich hiermit beauftragten Personen durchgeführt werden. Für die Durchführung sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen (siehe Anhang 3).
In Anhang 3 ist für wesentliche Gruppen von Reinigungsund Pflegemitteln angegeben, ob und gegebenenfalls welche personenbezogene Schutzmaßnahmen notwendig sind.
3.3.3.2 Atemschutz
Siehe §19 Abs. 5 Gefahrstoffverordnung.
3.3.3.3 Augenschutz
3.3.3.4 Handschutz
Geeignet sind Handschuhe mit längerem Schaft zum Stulpen, damit ein Zurücklaufen der kontaminierten Reinigungslösungauf den Unterarm oder unter den Handschuh verhindert wird. Sie sollten möglichst gefüttert oder beflockt sein und nur auf sauberer und trockener Haut getragen werden.
3.3.3.5 Hautschutz
3.3.3.5.1 Der länger dauernde oder ständig wiederholte Kontakt mit Wasser bei gleichzeitiger Einwirkung von Reinigungs- und Pflegemitteln und das häufige Tragen von feuchtigkeitsdichten Schutzhandschuhen sind hautgefährdend. Den Versicherten sind daher geeignete Hautschutzmittel zur Verfügung zu stellen.
3.3.3.5.2 Die Angaben zur Hautgefährdung und zur Anwendung von Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegemitteln sind in einem Hautschutzplan zusammenzufassen, der an geeigneter Stelle bekanntzumachen ist.
3.3.3.6 Schutzkleidung
3.3.4.1 Der Unternehmer hat die Voraussetzungen für die notwendigen Hygienemaßnahmen zu schaffen, in der Betriebsanweisung zu erläutern und im Rahmen der Unterweisung darauf hinzuweisen.
3.3.4.2 Nahrungs- und Genussmittel dürfen nur so aufbewahrt werden, dass sie nicht mit Reinigungs- und Pflegemitteln in Kontakt kommen.
3.3.4.3 Zusätzlich zu Abschnitt 3.3.4.1 hat der Unternehmer Voraussetzungen zu schaffen, damit unter anderem
3.4 Information der Versicherten
3.4.1 Betriebsanweisungen
Der Unternehmer hat bei der Verwendung von Gefahrstoffen Betriebsanweisungen zu erstellen, in denen die beim Umgang mit diesen Stoffen auftretenden Gefahren aufgeführt sowie die erforderlichen Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln festgelegt werden. Die Betriebsanweisungen sind in einer für die Versicherten verständlichen Form abzufassen und an geeigneter Stelle im Objekt bekanntzumachen.
Verständliche Form kann bedeuten, dass der Text der Betriebsanweisung in die Muttersprache der Versicherten übersetzt werden muss.
Siehe § 20 Abs. 1 Gefahrstoffverordnung.
Siehe auch Technische Regeln für Gefahrstoffe TRGS 555 "Betriebsanweisung und Unterweisung nach §20 GefStoffV".
Geeignete Stellen für die Bekanntmachung der Betriebsanweisung sind unter anderem das Lager, der Mischplatz, der Arbeitsplatz, der Reinigungswagen oder der Pausen- oder Aufenthaltsraum. Häufig ist es zweckmäßig, die Betriebsanweisungen den Versicherten direkt auszuhändigen.
Betriebsanweisungsentwürfe zu Reinigungs- und Pflegemitteln können bei den zuständigen Unfallversicherungsträgern angefordert werden und sind auf der GISBAU-CD-ROM "WINGIS" enthalten.
Da grundsätzlich beim Feucht- und Nassreinigen persönliche Hygienemaßnahmen zu ergreifen sind, ist die in Anhang 4 abgebildete allgemeine Betriebsanweisung in jedem Fall zu erstellen, auch wenn für bestimmte Produkte oder Produktgruppen nach Anhang 3 keine speziellen Betriebsanweisungen erforderlich sind.
Der Unternehmer hat die Versicherten anhand der Betriebsanweisung auf mögliche gesundheitliche Risiken beim Feucht- und Nassreinigen sowie beim Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln hinzuweisen und über die zu treffenden Schutzmaßnahmen eingehend zu unterweisen. Er hat auch auf Beschäftigungsbeschränkungen sowie die Verwendung der Dosiersysteme hinzuweisen. Die Unterweisungen müssen vor Beginn der Beschäftigung sowie mindestens jährlich mündlich und arbeitsplatzbezogen in für die Versicherten verständlicher Form erfolgen. Inhalt und Zeitpunkt der Unterweisung sind schriftlich zu dokumentieren und von den Unterwiesenen durch Unterschrift zu bestätigen.
Siehe § 20 Abs. 2 Gefahrstoffverordnung.
Siehe auch Technische Regeln für Gefahrstoffe TRGS 555
"Betriebsanweisung und Unterweisung nach §20 GefStoffV".
3.4.3.1 Der Unternehmer hat die betroffenen Versicherten oder, wenn ein Betriebs- oder Personalrat vorhanden ist, diesen bei der Ermittlung und Beurteilung der gesundheitlichen Risiken der von ihm in Aussicht genommenen Verfahren sowie bei der Regelung von Schutzmaßnahmen zu hören. Bei der Auswahl von persönlichen Schutzausrüstungen sowie bei der Festlegung von Anweisungen, die sich an die Versicherten richten, ist der Betriebs- oder Personalrat ebenfalls zu hören.
Siehe § 21 Gefahrstoffverordnung.
3.4.3.2 Die Versicherten sind berechtigt, dem Unternehmer Vorschläge zu allen Fragen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit zu machen.
Siehe § 17 Abs. 1 Satz 1 Arbeitsschutzgesetz.
Für Jugendliche sowie werdende oder stillende Mütter gelten beim Umgang mit bestimmten Gefahrstoffen Beschäftigungsbeschränkungen.
Siehe Jugendarbeitsschutzgesetz und Mutterschutzrichtlinienverordnung.
In Anhang 3 ist für wesentliche Gruppen von Reinigungs- und Pflegemitteln angegeben, ob und gegebenenfalls welche Beschäftigungsbeschränkungen gelten.
DGUV Regel 101-018: Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln, 5 Mitverantwortung des Auftraggebers
Das Vertragsverhältnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer sollte so gestaltet werden, dass der Schutz der Menschen und der Umwelt vor schädlichen Einwirkungen gefährlicher Stoffe und Zubereitungen unter Berücksichtigung arbeitsschutzrechtlicher Bestimmungen gewährleistet ist.
Die Technische Regel für Gefahrstoffe TRGS 440 führt unter Nummer 4 Abs. 7 beispielsweise aus, dass die Auftraggeber, wenn sie an Entscheidungen um die Auswahl und den Einsatz von Arbeitsstoffen beteiligt sind, bei der Gefährdungsermittlung mitwirken sollten.
DGUV Regel 101-018: Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln, 6 Zeitpunkt der Anwendung
Diese BG-Regel ist anzuwenden ab Oktober 2001, sofern nicht Inhalte dieser BG-Regel nach geltenden Rechtsnormen oder als allgemein anerkannte Regeln der Technik bereits zu beachten sind. Sie ersetzt die bisherige BG-Information "Umgang mit Reinigungs-, Pflege- und Desinfektionsmitteln" (BGI 586, bisherige ZH 1/187) vom September 1996.
DGUV Regel 101-018: Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln, Anhang 1
Beispiele für Gefahrstoffverzeichnisse
Der Unternehmer muss ein Verzeichnis der im Objekt eingesetzten Gefahrstoffe erstellen. Im folgenden sind für vier typische Objekte Beispiele für Gefahrstoffverzeichnisse nach derTechnischen Regel für Gefahrstoffe TRGS 440 "Ermitteln und Bewerten der Gefährdungen durch Gefahrstoffe am Arbeitsplatz" abgebildet, wobei in der Spalte ,Handelsname des Produktes' Produktgruppen angegeben sind.
Bei der Erstellung betriebs- oder objektbezogener Verzeichnisse sind die tatsächlich verwendeten Reinigungsmittel einzutragen.
Gefahrstoffverzeichnis für eine Büro-Reinigung
In einem 5-stöckigen Bürohaus sind Glas-, Unterhalts-, Sanitärreinigungsarbeiten und zweimal im Jahr auch Grundreinigungsarbeiten durchzuführen.
Nr. Handelsname des Produktes Inhaltsstoffe aufgeführt im Gefahren-symbol R-Sätze S-Sätze Jahres-menge Bereich Ersatzstoff-prüfung
1 Alkoholreiniger GISBAU-Info - R10 ca. 300 L Treppenhaus, Eingangsbereich BGR 209
2 Sanitärreiniger Sicherheits-datenblatt - - 100 L Sanitärbereich BGR 209
3 Grundreiniger GISBAU-Info - R10
S9-15-16-23-29 10 L alle Flure BGR 209
4 Unterhalts-reiniger Sicherheits-datenblatt Xi Xi R36 / 38
S24 / 25-26-28 50-100 L gesamtes Objekt BGR 209
Gefahrstoffverzeichnis für eine Schul-Reinigung
In einem Schulgebäude werden regelmäßig Unterhalts- und Sanitärreinigungs-arbeiten durchgeführt. Gefahrstoffe werden nur bei punktuellen Grundreinigungsarbeiten im Sanitärbereich und bei Fleckentfernungen eingesetzt.
1 Sanitärgrund-reiniger Sicherheits-datenblatt Xi R 36/38
S 2-24/25-26-37 10 L Sanitäranlage BGR 209
2 Spezialgrund-reiniger Sicherheits-datenblatt Xi R 36
S 25-51 10 L Linoleumböden BGR 209
3 PVC-Grund-reiniger Sicherheits-datenblatt C R 34 18 L PVC-Böden BGR 209
Gefahrstoffverzeichnis für eine Krankenhaus-Reinigung
In einem großen Krankenhaus werden Unterhalts-, Sanitär- und Grundreinigungsarbeiten durchgeführt. Hinzu kommt noch die Flächendesinfektion.
1 Desinfektions-reiniger Sicherheits-datenblatt Xn R 22-31-36/37
S 8-26-41 2000 L Bettenstation BGR 209
2 Desinfektions-reiniger GISBAU-Info Xn R 20/21 / 22-
S6/37/ 38-40-43
S 26-36/37-51 800 L Bettenstation und Funktions-bereich BGR 209
3 Edelstahlreiniger GISBAU-Info - R10 300 L gesamtes Haus BGR 209
4 Speziallöser GISBAU-Info C R 34
S 36/37/39-45 350 L gesamtes Haus BGR 209
5 Spezialreiniger Sicherheits-datenblatt Xi R 36
S 25 140 L Funktions-bereich BGR 209
6 Desinfektions-reiniger GISBAU-Info Xi R 36
S 2636/37 350 L Bettenstation BGR 209
Gefahrstoffverzeichnis für eine Altenheim-Reinigung
In einem Altenheim werden Unterhalts-, Sanitär- und Grundreinigungsarbeiten (Sanitärbereich) durchgeführt.
Nr. Handelsname des Produktes Inhaltsstoffe aufgeführt im Gefahren-symbol R-Sätze
S-Sätze Jahres-menge Bereich Ersatzstoff-prüfung
S 2-24/25-26-37 40 L Sanitäranlage BGR 209
2 Grundreiniger GISBAU-Info Xi R 36
S 2-25-26 50 L Wohnbereiche, Verkehrsflächen BGR 209
3 desinfizierender Sanitärreiniger GISBAU-Info Xi R 36/38
S 2-26 100 L Sanitärbereiche BGR 209
4 Kunststoff-reiniger Sicherheit-sdatenblatt - R10
S2 300 L Wohnbereiche BGR 209
DGUV Regel 101-018: Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln, Anhang 2
Die mit derThematik befassten Verbände und Institutionen haben ein überbetriebliches Unterstützungskonzept - den Produkt-Code - erarbeitet, um den Betrieben konkrete Hilfen zu geben. Die große Anzahl der Produkte wird dabei in übersichtliche Gruppen zusammengefasst; eine Beurteilung jedes Einzelproduktes bezüglich der erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen erübrigt sich.
Die Informationen zu Reinigungs- und Pflegemittel können bei den Berufsgenossenschaften der Bauwirtschaft angefordert werden und sind auf der GISBAU-CD-ROM, WINGIS' enthalten.
Code Produktgruppenbezeichnung
GS10 Sanitärreiniger (pH>2),
GS 20 Sanitärreiniger (pH<2),
GS 30 Sanitärreiniger, Basis Essigsäure
GS 40 Sanitärreiniger,
Basis Salzsäure,
GS 50 Sanitärreiniger, reizend
GS 60 Sanitärreiniger,
Basis Ameisensäure
GS 70 Sanitärreiniger,
Basis Salzsäure, reizend
GS 80 Sanitärreiniger, ätzend
GS 90 Sanitärreiniger, Basis Hypochlorit
Grundreiniger (alkalisch)
GG 10 Grundreiniger, lösemittelfrei, nicht gekennzeichnet
GG 20 Grundreiniger, lösemittelhaltig, ohne H-Stoffe, nicht gekennzeichnet
GG 30 Grundreiniger, lösemittelhaltig, mit H-Stoffen, nicht gekennzeichnet
GG 40 Grundreiniger, reizend, lösemittelfrei
GG 50 Grundreiniger, reizend,
lösemittelhaltig, ohne H-Stoffe
GG 60 Grundreiniger, reizend,
lösemittelhaltig, mit H-Stoffen
GG 70 Grundreiniger, ätzend, lösemittelfrei
GG 80 Grundreiniger, ätzend,
GG 90 Grundreiniger, ätzend,
GD10 Desinfektionsreiniger,
Basis Sauerstoffabspalter
GD 15 Desinfektionsreiniger,
Basis Amphotenside/Amine, nicht gekennzeichnet
GD 20 Desinfektionsreiniger, Basis Quats, nicht gekennzeichnet
GD 25 Desinfektionsreiniger,
Basis Amphotenside/Amine, reizend
GD 30 Desinfektionsreiniger,
Basis Quats, reizend
GD 35 Desinfektionsreiniger,
Basis Amphotenside/Amine, ätzend
GD 40 Desinfektionsreiniger, Basis Quats, ätzend
GD 50 Desinfektionsreiniger, Basis Aldehyde (ohne Formaldehyd) und Quats
GD 60 Desinfektionsreiniger, Basis Aldehyde (ohne Formaldehyd)
GD 65 Desinfektionsreiniger, Basis Aldehyde
(mit Glyoxal, ohne Formaldehyd), quartäre Ammoniumverbindungen
GD 70 Desinfektionsreiniger, Basis Phenole
GD 80 Desinfektionsreiniger. Basis Aldehyde (mit Formaldehyd) und Quats
GD 90 Desinfektionsreiniger, Basis Aldehyde (mit Formaldehyd)
GU10 Scheuermittel
GU 20 Spülmittel
GU 30 Spülmittel, reizend
GU 40 Unterhaltsreiniger, lösemittelfrei
GU 50 Unterhaltsreiniger,
GU 60 Unterhaltsreiniger,
lösemittelhaltig mit H-Stoffen
GU 70 Unterhaltsreiniger, reizend, lösemittelfrei
GU 80 Unterhaltsreiniger, reizend,
GU 90 Unterhaltsreiniger, reizend, lösemittelhaltig, mit H-Stoffen
GE10 Emulsionen/Dispersionen
GE 20 Emulsionen/Dispersionen, lösemittelhaltig (5-15%)
GE 30 Emulsionen/Dispersionen, lösemittelhaltig (5-15%), mit H-Stoffen
GGL 10 Glasreiniger, lösemittelhaltig
GGL 20 Glasreiniger, lösemittelhaltig, mit H-Stoffen
GT 10 Teppichreiniger, tensidhaltig
GR 10 Rohrreiniger, stark alkalisch, Basis Natronlauge
GR 20 Rohrreiniger, stark alkalisch, Basis Natronlauge und Aluminiumpulver
GH 10 Holz- und Steinpflegemittel, entaromatisiert
GH 20 Holz- und Steinpflegemittel, aromatenarm
GH 30 Holz- und Steinpflegemittel, aromatenreich
GH 40 Holz- und Steinpflegemittel, Basis Hexafluorosilikate
GF 10 Fassadenreiniger, lösemittelhaltig, entaromatisiert
GF 20 Fassadenreiniger, lösemittelhaltig, aromatenarm
GF 30 Fassadenreiniger, lösemittelhaltig, aromatenreich
GF 40 Fassadenreiniger, lösemittelhaltig
GF 50 Fassadenreiniger, sauer
GF 60 Fassadenreiniger, alkalisch
Fassadenreiniger,
flusssäure- / fluoridhaltig
DGUV Regel 101-018: Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln, Anhang 4
Allgemeine Betriebsanweisung für Reinigungs- und Pflegearbeiten
DGUV Regel 101-018: Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln, Anhang 5
Luxemburger Str. 449,
Telefax (02 21) 94 37 36 03
Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (Gefahrstoffverordnung -GefStoffV) mit zugehörigen Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS), insbesondere
TRGS 400 "Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen durch Gefahrstoffe am Arbeitsplatz: Anforderungen",
TRGS 440 "Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen durch Gefahrstoffe am Arbeitsplatz: Vorgehensweise (Ermittlungspflichten)",
TRGS 500 "Schutzmaßnahmen: Mindeststandards",
TRGS 531 "Gefährdung der Haut durch Arbeiten im feuchten Milieu (Feuchtarbeit)",
Verordnung zur ergänzenden Umsetzung der EG-Mutterschutz-Richtlinie (Mutterschutzrichtlinienverordnung - MuSchRiV),
Gesetz zum Schütze der arbeitenden Jugend (Jugendarbeitsschutzgesetz -JarbSchG).
Unfallverhütungsvorschrift "Allgemeine Vorschriften" (BGV A1, bisherige VBG 1),
Unfallverhütungsvorschrift "Arbeitsmedizinische Vorsorge" (BGV A4, bisherige VBG 100),
Unfallverhütungsvorschrift "Erste Hilfe" (BGV A5, bisherige VBG 109),
Unfallverhütungsvorschrift "Umgang mit Gefahrstoffen" (BGV B1, bisherige VBG 91),
BG-Regel "Einsatz von Schutzkleidung" (BGR 189, bisherige ZH 1 /700),
BG-Regel "Einsatz von Atemschutzgeräten" (BGR 190, bisherige ZH 1 /701),
BG-Regel "Benutzung von Augen- und Gesichtsschutz" (BGR 192, bisherige ZH 1 /703),
BG-Regel "Einsatz von Schutzhandschuhen" (BGR 195, bisherige ZH 1 /706),
BG-Regel "Benutzung von Hautschutz" (BGR 197, bisherige ZH 1 /708).
Webcode: M1528-1