Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/erweiterung-kreisverwaltungsgebaeude-marburg-cappel-67118
Timestamp: 2020-01-19 16:55:48
Document Index: 242273973

Matched Legal Cases: ['§34', '§34', '§34', '§ 47', '§42', '§123', '§124', '§46', '§45', '§45', '§75', '§46', '§34', '§17']

Ergebnis: Erweiterung Kreisverwaltungsgebäude Marburg-Cappel
Erweiterung Kreisverwaltungsgebäude	, Marburg-Cappel/ Deutschland
wa-2023868
Gert Kaut
Mitarbeit: Nils Torben Becker · Katharina Gänsler
Christine Kaut · Franzsika Döls
Dr. Stefan Strack · Karsten Schmidt
Mitarbeit: Dominik
Modell/Visualisierung: Thomas Nadler
Hetzel + Ortholf Architekten, Freiburg i.Br.
Gunther Hetzel · Stefan Reik
Mitarbeit: Nadine Fecht · Kati Schöne
Küchenplanung: Weissenberger-Planungs GmbH,
Herr Husemann
Modellbau: Jochen Zimmermann
Anerkennung: Hetzel Ortholf Architekten, Freiburg i.Br.
G. Schönherr-Juli · J. Juli
Anerkennung: Schönherr Juli Architekten, Fulda
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit 14 Teilnehmern
Der Kreis Marburg-Biedenkopf plant die Erweiterung des Kreisverwaltungsgebäudes am Standort Marburg-Cappel.
Der Erweiterungsbau soll nicht nur weitere Büroflächen aufnehmen, sondern auch eine Kantine mit Küche, welche sich aktuell im Bestandsgebäude befindet, sowie eine Selbstbedienungsstelle der Sparkasse. Die Kantine soll nicht nur für die Mitarbeiter der Kreisverwaltung, sondern auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein und für verschiedene Veranstaltungen vermietbar sein.
Teil des Wettbewerbs ist auch die Neuplanung der Eingangssituation für das Gesamtgebäude, hierzu zählt auch die Anbindung der verschiedenen Gebäudeteile. Die Bruttogrundfläche für die Erweiterung liegt bei 2 100 m2 Nutzungsfläche. Die voraussichtlichen Baukosten KG 300-400 liegen bei ca. 4,0 Mio. EUR netto.
08/05/2018 S88 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=5638-44
E-Mail: konzept-mrb@grueningerarchitekten.de
Der Kreis Marburg-Biedenkopf plant die Erweiterung des Kreisverwaltungsgebäudes am Standort Marburg-Cappel. Der Erweiterungsbau soll nicht nur weitere Büroflächen aufnehmen, sondern auch eine Kantine mit Küche, welche sich aktuell im Bestandsgebäude befindet, sowie eine Selbstbedienungsstelle der Sparkasse. Die Kantine soll nicht nur für die Mitarbeiter der Kreisverwaltung, sondern auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein und für verschiedene Veranstaltungen vermietbar sein. Teil des Wettbewerbs ist auch die Neuplanung der Eingangssituation für das Gesamtgebäude, hierzu zählt auch die Anbindung der verschiedenen Gebäudeteile. Die Bruttogrundfläche für die Erweiterung liegt bei 2 100 m2 Nutzungsfläche. Die voraussichtlichen Baukosten KG 300-400 liegen bei ca. 4,0 Mio. EUR netto.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: 1) Auswahlverfahren Auswahlverfahren gemäß VgV/RPW, Gesamtzahl der Teilnehmer ist auf max. 25 beschränkt, erfüllen. Mehrere gleichermaßen die Anforderungen, behält sich der Auslober die Auswahl durch Los vor. 2) Auswahl der Bewerber Die Verwendung des formalisierten Teilnahmeantrags ist zwingend. Formlose Bewerbungen und nicht rechtskräftig unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge führen zum Ausschluss der Bewerbung. Die Unterlagen sind zusätzlich zur Papierform auch in digitaler Form (z.B. CD-Rom) mit allen Unterlagen als pdf-Dateien abzugeben. 3) Geforderte Nachweise Vollständig ausgefüllter und rechtsverbindlich unterschriebener Teilnahmeantrag und geforderte Erklärungen bzw. Nachweise. Die Nachweise sind bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied zu erbringen. Nachunternehmer, die im Falle der Beauftragung bei der Leistungserbringung mitwirken werden, sind mit der Bewerbung unter Angabe der Leistung zu nennen und von diesen ist eine unterschriebene Verpflichtungserklärung vorzulegen aus der hervorgeht, dass der Bewerber im Falle der Auftragserteilung deren Dienstleistungen beanspruchen kann. Die Bewerbung muss folgende Angaben enthalten: — Angaben zum Bewerber, Kontaktdaten, Ansprechpartner, Vertretungsberechtigter, — Angabe zur Rechtsform - Nachweis eines aktuellen Auszugs des Handelsregisters bzw. des Partnerschaftsregisters bei juristischen Personen. Mindestanforderungen: — Nachweis der Berufszulassung und Berufsausübungsberechtigung als Architekt, — Nachweis der Durchführung von 2 Referenzen aus dem Bereich Objektplanung Gebäude. Referenz 1. — für einen öffentlichen Auftraggeber. Referenz 2. — für einen öffentlichen / privaten Auftraggeber. Referenz 1 und 2 mit folgenden Voraussetzungen. — vergleichbare Planungsleistung (Neubau), — mindestens Honorarzone III gemäß HOAI 2013, — Referenzprojekte müssen fertiggestellt sein, Abschluss Leistungsphase 8 nach dem 1.4.2010, — erbrachter Leistungsumfang gemäß §34 HOAI 2013 mindestens LPH 2-5, — Zusätzlich einzureichen: Die Referenzprojekte sind auf maximal einer Seite DIN-A3 je Referenz. (einseitig) in Form von Text, Fotos, Zeichnungen aussagekräftig darzustellen. Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht. Wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt. 2 Bewerbungen, die sich entsprechend dem vorstehend formulierten Sachverhalt mit demselben Referenzprojektbewerben, sind zulässig.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die Entscheidungskriterien zur Bewertung der Wettbewerbsarbeiten werden vom Preisgericht in der Wettbewerbsauslobung endgültig festgelegt. Nach derzeitigem Bearbeitungsstand sind folgende Kriterien vorgesehen: — städtebauliche Einbindung, — architektonische Qualität, — Erschließungsqualität, — räumliche Organisation, — Einhaltung funktionale Anforderungen, — energetisches Konzept, — Wirtschaftlichkeit in Erstellung und Betrieb. Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Im Rahmen des Verfahrens werden Preisgelder und Honorare in Höhe von mind. 34 200 EUR (zzgl. MwSt.) ausgelobt. Die Wettbewerbssumme ist ermittelt auf der Basis §34 HOAI. 1) Preis 11 300 EUR 2) Preis 7 500 EUR 3) Preis 5 100 EUR 4) Preis 3 400 EUR Anerkennungen 6 900 EUR. Die Aufteilung der Wettbewerbssumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts neu festgelegt werden. Preise werden Arbeiten zuerkannt, auf deren Grundlage die Aufgabe realisiert werden kann. Die mit Preisen ausgezeichneten Arbeiten werden Eigentum des Auslobers.
: Angaben zu einem besonderen Berufstand: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, welche die in der Auslobung geforderten fachlichen Anforderungen sowie die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt zu führen. Berater, Fachplaner, Sachverständige unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen. Weitere Beauftragung: Bei der Umsetzung des Projekts ist einer der Preisträger, unter Berücksichtigung der Empfehlung des Preisgerichts mit den weiteren Planungsleistungen (HOAI §34 LPH 2-8) zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu beauftragen. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Art u. Umfang der Beauftragung müssen sicherstellen, dass die Qualität des Wettbewerbsentwurfs umgesetzt wird. Die Beauftragung steht unter haushaltsrechtlichem Vorbehalt. Die Auswahl erfolgt im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens nach VgV. Verhandlungsverfahren: Folgende Eignungskriterien werden von den zu den Verhandlungen aufgeforderten Preisträgern gefordert, es besteht die Möglichkeit der Eignungsleihe gemäß § 47 VgV: — Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §42 (1) VgV in Verbindung §123 u. §124 GWB, — Nachweis der Berufszulassung u. -ausübungsberechtigung als Architekt des Projektverantwortlichen, — Nachweis der Bürogröße des Bewerbers, neben dem Büroinhaber bzw. den -inhabern beschäftigt das Büro aktuell mind. 1 festangestellte Dipl.-Ing. Architektur / M. Arch bzw. Dipl. Bauingenieur / M. Bauing. als Mitarbeiter gem. §46 (3) Nr. 2 VgV, — Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß §45 (1), deren Deckungssumme für Personenschäden mind. 2,0 Mio. EUR, für Sach- u. Vermögensschäden mind. 2,0 Mio. EUR beträgt o. unterschriebene Erklärung des Versicherungsträgers, dass im Falle einer Beauftragung eine Deckung in erforderliche Höhe vorgelegt werden kann, — Verpflichtungserklärung gemäß Hessischem Vergabe- u. Tariftreuegesetz (HVTG), — Gesamtumsatz für Planungsleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2015-2017) gemäß §45 (1) VgV. Nachzuweisender Mindestumsatz für Objektplanung: Gebäude im Mittel 200 000 EUR (netto), — Nachweis über die erfolgreiche Abwicklung eines Projektes für einen öffentlichen Auftraggeber gem. §75 (5) VgV in Verbindung mit §46 (3) Nr. 1 VgV in der Honorarzone III, erbrachter Leistungsumfang mind. Leistungsphasen 2-8 gemäß §34 HOAI 2013, Abschluss Leistungsphase 8 nach dem 1.8.2010 Die Vergabeunterlagen einschließlich der Zuschlagskriterien werden den Preisträgern mit der Angebotsaufforderung im Rahmen des Verhandlungsverfahrens bekanntgegeben. Der Auslober behält sich vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote gemäß §17 (11) VgV zu vergeben. In den Zuschlagskriterien im Verhandlungsverfahren wird das Wettbewerbsergebnis mit 40 %, die Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses mit 10 % berücksichtigt. Voraussichtliche Termine: Versand der Auslobungsunterlagen: 25.6.2018 Kolloquium: 9.7.2018 – 11.7.2018 Abgabe Wettbewerbsarbeiten: 20.8.2018 Abgabe Modell: 27.8.2018 Preisgerichtssitzung: 28.9.2018