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Timestamp: 2016-10-27 10:58:51
Document Index: 15881462

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 17', 'BGE', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 152']

M.________, 1969, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanw�ltin Barbara Laur, Schiffl�nde 22, 8001 Z�rich,
Mit Verf�gung vom 13. August 2002 lehnte die IV-Stelle Schwyz ein vom 21. Dezember 2001 datierendes Leistungsgesuch des M.________, geboren 1969, betreffend Invalidenrente oder Umschulung ab, dies in Erg�nzung der Vorakten, insbesondere des urspr�nglichen Leistungsgesuchs vom 23. Januar 2001, welches zum Erlass einer ersten negativen, unangefochten gebliebenen Verf�gung vom 16. Mai 2001 gef�hrt hatte, und ferner in Ber�cksichtigung eines erg�nzenden Berichtes des behandelnden Psychiaters, Dr. med. V.________, vom 28./29. Januar 2002.
Die hiegegen unter Einreichung eines Berichtes des Dr. med. V.________ vom 9. September 2002 erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 15. Januar 2003 unter Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung ab.
M.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, es seien ihm, unter Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides und der Ablehnungsverf�gung vom 13. August 2002, Leistungen der Invalidenversicherung zuzusprechen (berufliche Massnahmen, Invalidenrente ab 1. Dezember 2001); eventualiter sei die IV-Stelle zur Durchf�hrung weiterer medizinischer Abkl�rungen zu verhalten. In prozessualer Hinsicht wird um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung ersucht.
W�hrend das Verwaltungsgericht und die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde schliessen, hat das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Streitig und zu pr�fen ist, ob dem Beschwerdef�hrer aufgrund der Verh�ltnisse, wie sie sich bis zum Erlass der angefochtenen Ablehnungsverf�gung (hier: vom 13. August 2002) entwickelt haben (BGE 121 V 366 Erw. 1b), Leistungen der Invalidenversicherung zustehen. Daher ist das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in materiellrechtlicher Hinsicht f�r die Beurteilung der Sache nicht massgeblich (BGE 127 V 467 Erw. 1).
Das kantonale Gericht hat in rechtlicher und tats�chlicher Hinsicht in allen Teilen zutreffend dargetan, aus welchen Gr�nden beim Beschwerdef�hrer kein Invalidit�tsgrad vorliegt, der ihm Anspruch auf die anbegehrten Leistungen (Invalidenrente nach Art. 28 Abs. 1 IVG und Umschulung gem�ss Rechtsprechung zu Art. 17 Abs. 1 IVG; vgl. auch BGE 124 V 108 ff. Erw. 2b mit Hinweisen) verschafft. Es wird auf den kantonalen Gerichtsentscheid verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG).
In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird, wie schon im vorinstanzlichen Verfahren, gest�tzt auf den Bericht des behandelnden Psychiaters vom 9. September 2002 geltend gemacht, es bestehe selbst f�r leichte T�tigkeiten eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit aus psychischen Gr�nden.
Der behandelnde Dr. med. V.________, erw�hnt die �seit Jahren� bestehende Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew), welche den Beschwerdef�hrer als schmerzhafte Krankheit nicht nur bei der Arbeit sondern in jedem Bereich des t�glichen Lebens einschr�nke. Mit dieser Angabe kontrastiert der aktenm�ssig dokumentierte Umstand, dass der Beschwerdef�hrer trotz seiner seit Jahren bestehenden R�ckenkrankheit an insgesamt drei Stellen (X.________ AG; Y.________ AG; Einzelfirma Z.________) in rentenausschliessender Weise erwerbst�tig gewesen war. Selbst wenn es hinsichtlich der Spondylitis ankylosans oder anderer somatischer Befunde zu einer Verschlechterung gekommen sein sollte, welche die Verrichtung dieser oder �hnlicher T�tigkeiten ausschl�sse, ist aufgrund s�mtlicher bei den Akten liegenden medizinischen und ergonomischen Abkl�rungen erstellt, dass der Beschwerdef�hrer eine k�rperlich nicht beanspruchende, insbesondere den R�cken schonende T�tigkeit wie zum Beispiel den erlernten Beruf eines Laboranten aus gesundheitlicher Sicht aus�ben k�nnte. Die sodann von Dr. med. V.________ �bernommenen Angaben des Beschwerdef�hrers, er sei auch in der Nacht nicht schmerzfrei, sein Schlaf sei sowohl quantitativ als auch qualitativ schlecht und unzureichend, was gen�ge, dass �ein Mensch eine depressive Neurose� entwickle, stellt keine kritische Auseinandersetzung mit den Angaben des Exploranden dar, wie sie f�r eine schl�ssige psychiatrische Berichterstattung erforderlich ist. Das Gleiche gilt f�r die Annahme eines st�ndigen Schmerzes, welcher ebenfalls �noch eine Ursache f�r seine depressive Entwicklung� darstelle. Es fehlt an einer Darlegung der psychodynamischen Zusammenh�nge, insbesondere der Angabe, worin sich denn diese depressive Entwicklung �ussert. Eine dermassen im Vagen bleibende depressive Entwicklung sodann ist nicht gleichzusetzen mit einer fach�rztlich diagnostizierten Depression im psychiatrischen Sinne. Sodann kommt Dr. med. V.________ auf eine ganze Reihe invalidit�tsfremder Gesichtspunkte zu sprechen (der Beschwerdef�hrer k�nne den in seiner Heimat erlernten Beruf nicht aus�ben, obwohl er dies gerne tun w�rde, und zwar - nebst seiner Krankheit - aus Mangel an Sprachkenntnissen und Unkenntnis der hiesigen Verh�ltnisse), vorwiegend soziokulturellen Faktoren somit, welche allein die Annahme einer Invalidit�t nicht zulassen (BGE 127 V 294). Deswegen sind diese �geschilderten Umst�nde� auch irrelevant, soweit der behandelnde Arzt sie als Ursache der depressiven Entwicklung betrachtet. Die abschliessende - apodiktische - Feststellung einer 100 %igen Arbeitsunf�higkeit als Hilfsarbeiter aus psychiatrischer Sicht entbehrt angesichts der fehlenden klinischen Angaben jeglicher �berzeugungskraft. Im �brigen steht diese Stellungnahme zur Arbeitsunf�higkeit im Widerspruch zur abschliessenden Bemerkung, durch eine Umschulung zum Laboranten k�nne die Arbeitsf�higkeit verbessert werden, weil in einem Laboratorium keine k�rperlich schwere Arbeit zu verrichten sei und es f�r die psychische Verfassung von grossem Vorteil w�re, wenn er auf dem erlernten Beruf arbeiten w�rde. Daran ist der Beschwerdef�hrer derzeit weder aus k�rperlichen noch seelischen Gr�nden verhindert, sondern aus den Umst�nden seiner Lebenslage, f�r welche die Invalidenversicherung nicht einzustehen hat.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde, welche den wohlbegr�ndeten kantonalen Entscheid in keinem Punkt ernsthaft in Frage zu stellen vermag, hat keine Aussicht auf Erfolg, weshalb die anbegehrte unentgeltliche Verbeist�ndung entf�llt (Art. 152 OG).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, der Ausgleickasse Schwyz und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.