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Timestamp: 2020-08-15 19:45:42
Document Index: 17186311

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 18', '§ 16', '§ 34', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 16', '§ 16', '§ 18', '§ 16', '§ 18', '§ 16', '§ 18', '§ 18', '§ 18', '§ 16', '§ 18', '§ 3', '§ 120', '§ 15', '§ 3', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 39', '§ 39', '§ 15', '§ 3', '§ 7', '§ 51', 'Art. 1', '§ 9', '§ 3', '§ 4', '§ 37', '§ 4', '§ 58', '§ 9', '§ 9', '§ 244', '§ 9', 'Art. 19', '§ 9', '§ 9', '§ 58', '§ 9', '§ 58', '§ 4', '§ 4', '§ 51', 'Art. 1', '§ 4', '§ 4', '§ 51', '§ 4', '§ 50', '§ 33', '§ 51', '§ 13', '§ 4', '§ 6']

Rechtsprechung: BFH/NV 1994, 87 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BFH, 16.06.1994 | BFH, 13.07.1994 | BFH, 16.03.1994 | BFH, 30.03.1994 | BFH, 15.04.1993
https://dejure.org/1994,595
BFH, 18.05.1994 - I R 109/93 (https://dejure.org/1994,595)
BFH, Entscheidung vom 18.05.1994 - I R 109/93 (https://dejure.org/1994,595)
BFH, Entscheidung vom 18. Mai 1994 - I R 109/93 (https://dejure.org/1994,595)
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EStG §§ 18 Abs. 3, 16 Abs. 2 bis 4, 34
Veräußerung - Freie Berufe - Veräußerungsvorrang
EStG § 18 Abs. 3 § 16 Abs. 2, 3, 4 § 34
§§ 18, 16, 34 EStG
Einkommensteuer; Veräußerung einer freiberuflichen Praxis
BFHE 175, 249
NJW 1995, 1375
BB 1994, 2269
BB 1995, 705
DB 1994, 2374
BStBl II 1994, 925
BFH/NV 1994, 87
BFH, 21.08.2018 - VIII R 2/15
Hierzu muss der Veräußerer seine freiberufliche Tätigkeit in dem bisherigen örtlichen Wirkungskreis wenigstens für eine gewisse Zeit einstellen (…Anschluss an BFH-Urteile vom 10. Juni 1999 IV R 11/99, BFH/NV 1999, 1594;… vom 29. Juni 1994 I R 105/93, BFH/NV 1995, 109; vom 18. Mai 1994 I R 109/93, BFHE 175, 249, BStBl II 1994, 925).
Hierzu gehören insbesondere die immateriellen Wirtschaftsgüter der Praxis wie Mandantenstamm bzw. Praxiswert (…BFH-Urteile vom 10. Juni 1999 IV R 11/99, BFH/NV 1999, 1594;… vom 29. Juni 1994 I R 105/93, BFH/NV 1995, 109; vom 18. Mai 1994 I R 109/93, BFHE 175, 249, BStBl II 1994, 925, jeweils m.w.N.).
Darüber hinaus muss der Veräußerer nach der Rechtsprechung des BFH seine freiberufliche Tätigkeit in dem bisherigen örtlichen Wirkungskreis wenigstens für eine gewisse Zeit einstellen (…BFH-Urteile in BFH/NV 1999, 1594;… in BFH/NV 1995, 109; in BFHE 175, 249, BStBl II 1994, 925, jeweils m.w.N.;… gl.A. Schmidt/Wacker, EStG, 37. Aufl., § 18 Rz 225; kritisch Siewert in Frotscher, EStG, Freiburg 2011, § 18 Rz 117).
Diese Forderung nach einer zeitweiligen Einstellung der freiberuflichen Tätigkeit beruht auf der Überlegung, dass bei fortdauernder Tätigkeit des Freiberuflers in seinem bisherigen örtlichen Wirkungskreis eine weitere Nutzung der persönlichen Beziehungen zu den früheren Mandanten auf eigene Rechnung des "Veräußerers" nahe liegt und es dadurch nicht zu einer definitiven Übertragung der wesentlichen Betriebsgrundlagen der Praxis auf den Erwerber kommt (BFH-Urteile vom 17. Juli 2008 X R 40/07, BFHE 222, 433, BStBl II 2009, 43;… in BFH/NV 1995, 109; in BFHE 175, 249, BStBl II 1994, 925).
Zwischen dem Veräußerer und seinen früheren Mandanten bestehen keine Rechtsbeziehungen mehr (…BFH-Urteile in BFH/NV 1995, 109; in BFHE 175, 249, BStBl II 1994, 925;… offen gelassen für die Weiterbeschäftigung des Veräußerers als freier Mitarbeiter im BFH-Urteil in BFH/NV 1999, 1594).
Gleichwohl stehe nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 18. Mai 1994 I R 109/93 (BFHE 175, 249, BStBl II 1994, 925) die Fortsetzung der Berufstätigkeit als Arbeitnehmer oder freier und damit selbständiger Mitarbeiter des Praxiserwerbers der Annahme einer begünstigten Praxisveräußerung nicht entgegen, weil die Berufstätigkeit nunmehr für Rechnung des Erwerbers ausgeübt werde, dieser über Praxiswert und Mandantenstamm verfüge und sie für sich allein nutze, auch wenn er sich dabei des Veräußerers bediene.
a) Es kann dahinstehen, ob die Rechtsprechung des BFH zur Veräußerung einer freiberuflichen Praxis, wonach von einer Veräußerung der wesentlichen Betriebsgrundlagen auch dann auszugehen ist, wenn einzelne Mandate zurückbehalten werden, auf die in den letzten drei Jahren weniger als 10 % der gesamten Einnahmen entfielen (BFH-Urteil in BFHE 175, 249, BStBl II 1994, 925), auf die Veräußerung eines Gewerbebetriebs übertragbar ist (so FG Münster, Urteil vom 18. Juni 1998 8 K 1483/94 G, EFG 1998, 1465;… ablehnend Reiß in Kirchhof, a.a.O., § 16 Rz 54).
FG Köln, 03.12.2014 - 13 K 2231/12
Steuerbegünstigungen nach §§ 16 , 34 EStG bei Wiederaufnahme der Tätigkeit
Unter Berücksichtigung der BFH-Entscheidungen vom 18. Mai 1994 I R 109/93 (BStBl II 1994, 925) und vom 17. Juli 2008 X R 40/07 (BStBl II 2009, 43) sei im Streitfall davon auszugehen, dass die Fortsetzung seiner beruflichen Tätigkeit bei der STS der Annahme einer tatsächlichen Veräußerung nicht entgegenstehe.
Diese Frage sei vor dem Hintergrund der einschlägigen BFH-Rechtsprechung, namentlich der Entscheidungen vom 18. Mai 1994 I R 109/93 (BStBl II 1994, 925), vom 10. Juni 1999 IV R 11/99 (…BFH/NV 1999, 1594), vom 7. November 2006 XI B 177/05 (…BFH/NV 2007, 431), vom 29. Mai 2008 VIII B 166/07 (…BFH/NV 2008, 1478) und vom 17. Juli 2008 X R 40/07 (BStBl II 2009, 43) zu verneinen.
Eine Veräußerung in diesem Sinne liegt nach ständiger Rechtsprechung des BFH vor, wenn der Steuerpflichtige die für die Ausübung der selbständigen Tätigkeit wesentlichen wirtschaftlichen Grundlagen entgeltlich auf einen anderen überträgt (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 23. Januar 1997 IV R 36/95, BStBl II 1997, 498, vom 18. Mai 1994 I R 109/93, BStBl II 1994, 925, vom 29. November 1988 VIII R 316/82, BStBl II 1989, 602, und vom 7. November 1985 IV R 44/83, BStBl II 1986, 335, jeweils m.w.N.).
Zu den wesentlichen wirtschaftlichen und vermögensmäßigen Grundlagen einer freiberuflichen Praxis gehören dabei insbesondere immaterielle Wirtschaftsgüter wie die Beziehungen des Praxisinhabers zu seinen bisherigen Mandanten (Mandantenstamm) und das durch den Praxisnamen bestimmte Wirkungsfeld, das die maßgebliche Basis für die Möglichkeit darstellt, neue Mandate zu erlangen (BFH-Urteile vom 23. Januar 1997 IV R 36/95, BStBl II 1997, 498, vom 18. Mai 1994 I R 109/93, BStBl II 1994, 925, und vom 14. März 1975 IV R 78/71, BStBl II 1975, 661, sowie BFH-Beschluss vom 29. Mai 2008 VIII B 166/07, m.w.N.).
Der BFH macht die Anerkennung einer nach § 18 Abs. 3 i.V.m. §§ 16 Abs. 2 bis 4, 34 EStG tarifbegünstigten "Veräußerung" in Anlehnung an die ebenfalls steuerlich privilegierte Aufgabe eines Betriebs oder einer freiberuflichen Tätigkeit (§ 18 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. §§ 16 Abs. 3, 34 EStG) bei Praxisübertragungen in ständiger Rechtsprechung darüber hinaus von dem Erfordernis abhängig, dass der Veräußerer seine freiberufliche Tätigkeit in dem bisherigen örtlichen Wirkungskreis wenigstens für eine gewisse Zeit einstellt (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 14. Mai 1970 IV 136/65, BStB II 1970, 566, vom 14. März 1975 IV R 78/71, BStBl II 1975, 661, vom 27. April 1978 IV R 102/74, BStBl II 1978, 562, vom 18. Mai 1994 I R 109/93, BStBl II 1994, 925, und vom 17. Juli 2008 X R 40/07, BStBl II 2009, 43, jeweils m.w.N.).
Wird der Veräußerer wie hier nach Übertragung seiner Praxis in dem - innerhalb seines bisherigen örtlichen Wirkungsbereichs belegenen - Betrieb des Erwerbers entweder als Angestellter oder als freier Mitarbeiter auf Honorarbasis im Auftrag und für Rechnung des Erwerbers tätig, steht dies nach höchstrichterlicher Rechtsprechung der Anwendung der Tarifbegünstigung auf den Veräußerungsvorgang dann nicht entgegen, wenn der Veräußerer - wie der BFH es formuliert - die wesentlichen wirtschaftlichen Grundlagen seiner Praxis einschließlich des Mandantenstamms "definitiv" auf den Erwerber übertragen, ihn also "zivilrechtlich und wirtschaftlich" in die Lage versetzt hat, die Beziehungen des Veräußerers zu den übertragenen Mandanten bzw. Patienten zu verwerten (BFH-Urteile vom 18. Mai 1994 I R 109/93, BStBl II 1994, 925, und vom 17. Juli 2008 X R 40/07, BStBl II 2009, 43, m.w.N.).
Hiervon ausgehend hat der BFH in seinem die Klagestattgabe der Vorinstanz bestätigenden Urteil vom 18. Mai 1994 I R 109/93 (BStBl II 1994, 925) einem Steuerberater, der seine Einzelpraxis mit sämtlichen Mandanten und dem Praxisinventar an eine kurz zuvor gegründete Steuerberatungsgesellschaft mbH veräußert hatte und dem es nach dem Kaufvertrag untersagt war, für die bisher von ihm betreuten Mandanten auf eigene Rechnung tätig zu werden, die Tarifbegünstigung nach §§ 18 Abs. 3, 16 Abs. 2 bis 4, 34 EStG zuerkannt, obwohl er aufgrund einer mit der GmbH zeitgleich zum Kaufvertrag getroffenen Vereinbarung für diese als freier Mitarbeiter gegen Zahlung einer monatlichen Festvergütung zuzüglich einer gewinn- und umsatzabhängigen Tantieme (weiterhin) steuerberatend tätig war.
Bei der Einbringung einer freiberuflichen Praxis sind der Mandantenstamm, der Praxiswert und unter Umständen die Praxiseinrichtung wesentlich, nicht jedoch bereits vorhandene Forderungen (BFH-Urteil vom 13. September 2001 IV R 13/01, BFHE 196, 546, BStBl II 2002, 287; vgl. auch BFH-Urteil vom 18. Mai 1994 I R 109/93, BFHE 175, 249, BStBl II 1994, 92).
Darüber hinaus muss er seine freiberufliche Tätigkeit im bisherigen örtlich begrenzten Wirkungskreis wenigstens für eine gewisse Zeit einstellen (…zu den Ausnahmen: Fall einer geringfügigen Fortsetzung der Tätigkeit z.B. Senatsbeschluss vom 20. Januar 2009 VIII B 58/08, BFH/NV 2009, 756; vgl. auch Brandt in Herrmann/ Heuer/Raupach --HHR--, § 18 EStG Rz 324, m.w.N.; Fall der Mitarbeit für den Praxiserwerber z.B. BFH-Urteil vom 18. Mai 1994 I R 109/93, BFHE 175, 249, BStBl II 1994, 925; vgl. auch HHR/ Brandt, § 18 EStG Rz 322, m.w.N.), da bei fortdauernder Tätigkeit des Freiberuflers in seinem bisherigen örtlichen Wirkungskreis eine weitere Nutzung der persönlichen Beziehungen zu den früheren Mandanten auf "eigene Rechnung des Veräußerers" nahe liegt und es somit nicht zu einer definitiven Übertragung der wesentlichen Betriebsgrundlagen kommt (vgl. Senatsurteil in BFHE 262, 380, BStBl II 2019, 64, m.w.N.).
Dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entspricht es auch, dass nach der Rechtsprechung eine Betriebsveräußerung trotz des Zurückbehaltens von Kundenbeziehungen nach §§ 16, 34 EStG begünstigt bleibt, sofern auf diese Kundenbeziehungen in den letzten drei Jahren weniger als 10 v.H. der Gesamteinnahmen entfielen (BFH-Urteile vom 7. November 1991 IV R 14/90, BFHE 166, 527, BStBl II 1992, 457 unter 1. b; vom 29. Oktober 1992 IV R 16/91, BFHE 169, 352, BStBl II 1993, 182 unter II. 1.; vom 18. Mai 1994 I R 109/93, BFHE 175, 249, BStBl II 1994, 925 unter II. 3.).
Eine Betriebsveräußerung liegt danach auch vor, wenn ein Steuerberater einzelne Mandate zurückbehält, auf die in den letzten drei Jahren weniger als 10 v.H. der gesamten Einnahmen entfielen, und er diese nach der Veräußerung weiter betreut (BFH-Urteile vom 18. Mai 1994 I R 109/93, BFHE 175, 249, BStBl II 1994, 925; vom 7. November 1991 IV R 14/90, BFHE 166, 527, BStBl II 1992, 457).
Ob bereits die Weiterbeschäftigung des Klägers als sog. freier Mitarbeiter in der Kanzlei des Erwerbers der Anwendung der Tarifbegünstigung entgegensteht (s. etwa BFH-Urteil vom 18. Mai 1994 I R 109/93, BFHE 175, 249, BStBl II 1994, 925), bedarf im Streitfall keiner Entscheidung (…zum Streitstand auch Brandt in Herrmann/Heuer/Raupach, a.a.O., § 18 EStG Anm. 322, m.w.N.).
Außerdem müsse es in Fällen, in denen die Grenzen der Geringfügigkeit nicht überschritten werden, bei der Anwendung des ermäßigten Steuersatzes verbleiben (unter Verweis auf die Rechtsprechung zur Betriebsveräußerung in der BFH-Entscheidung vom 18. Mai 1994 I R 109/93, BFHE 175, 249, BStBl II 1994, 925, m.w.N.).
Nach dem Vorbringen der Kläger soll dem Kläger unter Aushändigung eines Abdrucks des BFH-Urteils vom 18. Mai 1994 I R 109/93 (BFHE 175, 249, BStBl II 1994, 925) von einem Auskunftsbeamten des FA verbindlich zugesagt worden sein, ein Neubeginn der steuerberatenden Tätigkeit nach Ablauf eines Jahres würde keine steuerlichen Nachteile zur Folge haben.
Insbesondere haben sich die Kläger nicht mit der zu einer Geringfügigkeitsgrenze von 10 v.H. bereits ergangenen Rechtsprechung des BFH auseinandergesetzt (…z.B. BFH-Urteile vom 8. Juni 2000 IV R 63/99, BFH/NV 2000, 1341; in BFHE 166, 527, BStBl II 1992, 457; in BFHE 175, 249, BStBl II 1994, 925).
BFH, 06.08.2001 - XI B 5/00
Keine Neupatienten mehr nach Praxisverkauf
FG Niedersachsen, 20.10.1998 - XV 500/96
Tarifbegünstigter Veräußerungsgewinn bei Freiberuflern
BFH, 01.12.2005 - IV B 69/04
Zahlung einer Entschädigung über mehrere Veranlagungszeiträume; Vereinbarung …
BFH, 27.10.2000 - XI B 25/00
FG Düsseldorf, 20.04.2007 - 12 K 5766/04
Steuerbegünstigung des mit dem Verkauf eines Betriebes erzielten …
FG Sachsen, 21.02.2003 - 2 V 630/02
Antrag auf Aussetzung der Vollziehung; Verdeckte Gewinnausschüttungen als …
BFH, 15.11.1994 - I B 83/94
Anforderungen an die Übertragung sämtlicher immaterieller Wirtschaftsgüter eines …
FG Saarland, 25.09.2002 - 1 K 145/99
Betriebsaufgabe oder Fortführung eines verkleinerten Betriebes?
FG Sachsen-Anhalt, 21.02.2003 - 2 V 630/02
Verdeckte Gewinnausschüttung durch unentgeltliche Übertragung des Mandantenstamms …
FG Hamburg, 09.08.2000 - I 142/98
Praxisveräußerung unter Zurückbehaltung
FG Baden-Württemberg, 29.03.2000 - 2 K 236/98
https://dejure.org/1994,376
BFH, 16.06.1994 - IV R 48/93 (https://dejure.org/1994,376)
BFH, Entscheidung vom 16.06.1994 - IV R 48/93 (https://dejure.org/1994,376)
BFH, Entscheidung vom 16. Juni 1994 - IV R 48/93 (https://dejure.org/1994,376)
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ZRFG § 3; AO 1977 §§ 120, 130; EStG § 15 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 3 Nr. 2
Einkommensteuer; Sonderabschreibung nach § 3 ZRFG
BFHE 175, 109
DB 1995, 125
BStBl II 1996, 82
Dazu bedarf es keiner Zurechnung der einzelnen Geschäftsvorfälle der Gesellschaft an die Gesellschafter (Beschluß in BFHE 141, 405, 426, BStBl II 1984, 751, unter C. III. 3. a, aa (2); Urteil vom 16. Juni 1994 IV R 48/93, BFHE 175, 109).
Sie sind auch nicht anwendbar, wenn die leistende Personengesellschaft eine gewerblich geprägte Schein-KG ist (BFH-Urteile vom 16. Juni 1994 IV R 48/93, BFHE 175, 109, BStBl II 1996, 82; in BFHE 177, 28, BStBl II 1996, 93).
Der IV. Senat des BFH hat mitgeteilt, daß die in seinem Urteil in BFHE 144, 20, BStBl II 1985, 622 vertretene abweichende Ansicht durch das Urteil in BFHE 175, 109, BStBl II 1996, 82 überholt sei.
Auch die von den Klägern zitierte neuere Rechtsprechung des BFH zur Zuordnung des Sonderbetriebsvermögens (Urteile vom 16. Juni 1994 IV R 48/93, BFHE 175, 109, BStBl II 1996, 82; vom 22. November 1994 VIII R 63/93, BFHE 177, 28, BStBl II 1996, 93; vom 23. April 1996 VIII R 13/95, BFHE 181, 1) hat in diesem Punkt keine Auswirkung auf den vorliegenden Rechtsstreit, denn sie betrifft nur das Konkurrenzverhältnis zwischen zwei Personengesellschaften, soweit Fragen der Betriebsaufspaltung angesprochen sind, also nur Fälle der mitunternehmerischen Betriebsaufspaltung.
Das ergibt sich aus der neueren Rechtsprechung des BFH zur Behandlung des Sonderbetriebsvermögens bei Schwesterpersonengesellschaften (Urteile in BFHE 175, 109, BStBl II 1996, 82; in BFHE 177, 28, BStBl II 1996, 93; in BFHE 181, 1), die von der Vorstellung ausgeht, daß § 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG keine umfassende Zuordnungsnorm, sondern in erster Linie eine Norm zur Qualifikation der Einkünfte ist.
Die Qualifikation des Vermögens und der Einkünfte aus der Verpachtung dieses Vermögens einer gewerblich geprägten Personengesellschaft nach § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG (leistende Gesellschaft) hat bei ganz oder teilweise identischen Personengesellschaften (Schwestergesellschaften) Vorrang vor der Qualifikation des Vermögens als Sonderbetriebsvermögen und der Einkünfte als Sonderbetriebsvermögen der Gesellschafter nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Halbsatz 2 EStG bei der leistungsempfangenden Gesellschaft (Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 22. November 1994 VIII R 63/93, BFHE 177, 28, BStBl II 1996, 93, und vom 16. Juni 1994 IV R 48/93, BFHE 175, 109, BStBl II 1996, 82).
BFH, 24.11.1998 - VIII R 61/97
Der Senat hat in seinem Urteil in BFHE 181, 1, BStBl II 1998, 225 zugleich darauf hingewiesen, daß diese Änderung der Rechtsprechung (vgl. BFH-Urteil vom 25. April 1985 IV R 36/82, BFHE 144, 20, BStBl II 1985, 622) bereits im Urteil des IV. Senats vom 16. Juni 1994 IV R 48/93 (BFHE 175, 109, BStBl II 1996, 82) angelegt war.
Demgemäß ist die (ertragsteuerrechtliche) Selbständigkeit der Schwesterpersonengesellschaft als Subjekt der Gewinnerzielung und Gewinnermittlung nicht nur bei einer originär gewerblich tätigen oder gewerblich geprägten Personengesellschaft (BFH in BFHE 175, 109, BStBl II 1996, 82; in BFHE 182, 101, BStBl II 1998, 328, betr. atypisch stille Gesellschaft), sondern auch dann anzuerkennen, wenn es sich um eine Besitzgesellschaft handelt, die während des Bestehens der (mitunternehmerischen) Betriebsaufspaltung die von der Betriebsgesellschaft bezogenen Vergütungen als Einnahmen aus Gewerbebetrieb zu erfassen hat (vgl. auch Strahl, Kölner Steuerdialog 1998, 11533, 11536 ff., m.w.N.).
Daran hat sich durch die (jüngere) Rechtsprechung zum Leistungsaustausch zwischen Schwestergesellschaften/mitunternehmerischen Betriebsaufspaltung nichts geändert (vgl. BFH-Urteile vom 24. November 1998 VIII R 61/97, FR 1999, 260; vom 20. November 1994 VIII R 63/93, BFHE 177, 28, BStBl II 1996, 93; vom 26. November 1996 VIII R 42/94, BFHE 182, 101, BStBl II 1998, 328; vom 16. Juni 1994 IV R 48/93, BFHE 175, 109, BStBl II 1996, 82; vom 23. April 1996 VIII R 13/95, BFHE 181, 1, BStBl II 1998, 325; vom 16. Dezember 1997 VIII R 11/95, BFHE 185, 205, BStBl II 1998, 379).
Das hat nicht nur eine vorrangige Zurechnung der Einkünfte bei der gewerblich geprägten Personengesellschaft zur Folge, sondern auch eine vorrangige Zurechnung des verpachteten Grundstücks zu ihrem Gesellschaftsvermögen (so jetzt auch BFH-Urteil vom 16. Juni 1994 IV R 48/93, BFHE 175, 109, BStBl II 1996, 82).
Das gilt auch, wenn das überlassene Wirtschaftsgut im Gesamthandsvermögen einer vermögensverwaltenden GbR steht, deren Gesellschafter sämtlich oder zum Teil auch Mitunternehmer einer gewerblich tätigen Personengesellschaft sind, denn nach § 39 Abs. 2 Nr. 2 der Abgabenordnung sind Wirtschaftsgüter, die mehreren zur gesamten Hand zustehen, den Beteiligten anteilig zuzurechnen, soweit eine getrennte Zurechnung für die Besteuerung erforderlich ist (BFH-Urteile vom 16. Juni 1994 IV R 48/93, BFHE 175, 109, BStBl II 1996, 82; in BFHE 211, 312, BStBl II 2006, 176; vom 26. April 2012 IV R 44/09, BFHE 237, 453, Deutsches Steuerrecht 2012, 1497).
Denn nach § 39 Abs. 2 Nr. 2 AO 1977 sind Wirtschaftsgüter, die mehreren zur gesamten Hand zustehen, den Beteiligten anteilig zuzurechnen, soweit eine getrennte Zurechnung für die Besteuerung erforderlich ist (Senatsurteil vom 16. Juni 1994 IV R 48/93, BFHE 175, 109, BStBl II 1996, 82, m.w.N;… Schmidt/Wacker, a.a.O., § 15 Rz. 532).
Die Rechtsprechung zur Nutzungsüberlassung bei Schwester-Personengesellschaften (vgl. BFH-Urteile vom 16. Juni 1994 IV R 48/93, BFHE 175, 109, BStBl II 1996, 82, und in BFHE 177, 28, BStBl II 1996, 93) greife hingegen bei einer unmittelbaren Beteiligung der Besitz-Personengesellschaft an der Betriebs-Personengesellschaft nicht ein.
BFH, 03.07.2002 - XI R 20/01
§ 3 ZRFG : Aufhebung der Zulassung von Sonderabschreibungen
FG Hamburg, 28.02.2006 - VI 52/04
Voraussetzungen einer auflösenden Bedingung und Zulässigkeit einer …
FG Hessen, 12.12.2000 - 12 K 129/96
Zonenrandförderung; Auflösende Bedingung; Behaltensdauer; Grundlagenbescheid; …
VGH Bayern, 27.09.2012 - 20 B 12.821
Stundung; Aufhebung; auflösende Bedingung; Rücknahme; Ermessensnichtgebrauch
BFH, 24.11.1998 - VIII R 30/97
FG München, 26.05.2009 - 13 K 3451/07
Anrechnung gem. § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 InvStG einbehaltener Zinsabschlagsteuer: …
BFH, 03.08.2000 - III R 75/96
Produktions- und Lagerhalle - Teilherstellungskosten - Investitionszulage - …
BFH, 15.12.1997 - VIII B 28/97
Zulassung der Revision aufgrund Abweichens des Finanzgerichts von bisherigen …
FG München, 22.04.2003 - 4 V 5195/02
Erbschaftsteuer für einen Anteil an einer zweigliedrigen, nur Grundstücke …
FG Köln, 16.03.2000 - 6 K 2223/96
Bestandskraft der Anrechnungsverfügung bzgl. in der Schweiz
FG Berlin, 17.12.1997 - VI 316/91
Zu den Voraussetzungen für eine Rücknahme einer Anrechnungsverfügung durch einen …
Das FA verweist auf die Vorentscheidung und hält eine Divergenzvorlage an den Großen Senat des BFH zur Klärung des offenbaren Widerspruchs zwischen den beiden Entscheidungen des BFH in BFHE 175, 256, BStBl II 1994, 894 und in BFH/NV 1995, 206 für erforderlich.
Auch das Gebot der zeitnahen Erstellung des Bewirtungsvordrucks als eines vom Steuerpflichtigen zu fertigenden Eigenbelegs, dessen grundsätzliche Geltung von allen Senaten des BFH nicht in Zweifel gezogen wird (vgl. nur BFH-Urteile in BFHE 153, 119, BStBl II 1988, 655; vom 31. Juli 1990 I R 62/88, BFHE 162, 45, und in BFHE 175, 256, BStBl II 1994, 894, 896), schließt die spätere Ergänzung des im übrigen ordnungsgemäß ausgefüllten --d. h. bereits erstellten-- Vordrucks um den Namen des Bewirtenden nicht aus.
Im Ergebnis folgt der Senat damit der Entscheidung des I. Senats in BFHE 175, 256, BStBl II 1994, 894.
Diese Angaben sind zum Nachweis der betrieblichen Veranlassung erforderlich (BFH in BFHE 146, 241, BStBl II 1986, 488, und in BFHE 175, 256, BStBl II 1994, 894).
https://dejure.org/1994,737
BFH, 16.03.1994 - I R 146/93 (https://dejure.org/1994,737)
BFH, Entscheidung vom 16.03.1994 - I R 146/93 (https://dejure.org/1994,737)
BFH, Entscheidung vom 16. März 1994 - I R 146/93 (https://dejure.org/1994,737)
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DMBilG §§ 51, 53; VWWSU Art. 1, 2, 5 ff.; DBStÄndG § 9 Abs. 1; StÄndG-DDR § 3 Abs. 2
Rücklage - Gewerbeertrag - Kommissionshändler - Steuerabzug - Auszuweisender Gewinn - Bilanz
Gewerbesteuer; Auswirkung der Akkumulationsrücklage
BFHE 175, 22
BB 1994, 2399
DB 1994, 2430
BStBl II 1994, 941
Hinzurechnung von steuerfreien Einkünften zur Bemessungsgrundlage der …
Es besteht kein Grund zu der Annahme, das Gesetz sei, gemessen an seinem eigenen Ziel und Zweck, unvollständig, also ergänzungsbedürftig, was Voraussetzung für die Annahme einer planwidrigen Regelungslücke ist (vgl. z.B. Senatsurteile vom 21. Oktober 1999 I R 66/98, BFHE 190, 390, BStBl II 2000, 288; vom 16. März 1994 I R 146/93, BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941; vom 19. Dezember 2007 I R 52/07, BFHE 220, 180, BStBl II 2008, 431; Drüen in Tipke/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, § 4 AO Rz 348).
BFH, 19.12.2007 - I R 52/07
Erstmalige Realisierung von Körperschaftsteuerguthaben nach § 37 Abs. 2 KStG 1999 …
Hierzu ist erforderlich, dass das Gesetz, gemessen an seinem eigenen Ziel und Zweck, unvollständig, also ergänzungsbedürftig ist und eine Ergänzung nicht einer vom Gesetz gewollten Beschränkung auf bestimmte Tatbestände widerspricht (vgl. etwa Senatsurteile vom 21. Oktober 1999 I R 66/98, BFHE 190, 390, BStBl II 2000, 288; vom 16. März 1994 I R 146/93, BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941; Drüen in Tipke/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, § 4 AO Rz 348).
BFH, 13.11.1996 - X R 104/95
Der Steuerabzugsbetrag nach § 58 Abs. 3 EStG setzt eine hauptberufliche …
Für den - im Streitfall maßgeblichen - Zeitraum vom 3. Oktober 1990 bis zum Inkrafttreten des bundesdeutschen Steuerrechts im Beitrittsgebiet am 1. Januar 1991 ist § 9 DBStÄndG DDR durch den Einigungsvertrag als partielles und revisibles Bundesrecht übernommen worden (Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 16. März 1994 I R 146/93, BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941, unter II. 1. a;… vom 6. Dezember 1995 X R 136/94, BFH/NV 1996, 400; vom 6. Juli 1995 IV R 84/94, BFHE 178, 189, BStBl II 1995, 833, m. w. N., …und vom 6. September 1995 XI R 9/95, BFH/NV 1996, 128, m. w. N.).
a) § 9 Abs. 1 DBStÄndG DDR ist eine Steuernorm der früheren DDR, der eine nach damaligem Rechtsverständnis zu beurteilende Gesetzesentwicklung und Gesetzesteleologie zugrunde liegt (grundlegend BFH-Urteil in BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941;… vgl. auch Urteile in BFHE 178, 189, BStBl II 1995, 833, und in BFH/NV 1996, 400, jeweils m. w. N.).
Sie geht zurück auf früher nicht veröffentlichte Direktiven des Ministerrats der DDR (vgl. dazu BFH-Urteile vom 14. Dezember 1994 XI R 39/94, BFHE 176, 406, BStBl II 1995, 320; in BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941).
BFH, 26.09.1995 - VIII R 70/94
Währungsunion - Bemessungsgrundlage - Ausschüttungen
Die Einkommensteuerschuld 1990 entstand jedoch, auch soweit sie rechnerisch auf das erste Halbjahr 1990 entfällt, erst mit Ablauf des 31. Dezember 1990 und war deshalb zum maßgebenden Stichtag am 30. Juni 1990 noch nicht begründet (zur weiteren Begründung verweist der erkennende Senat auf die BFH-Urteile vom 30. März 1994 I R 124/93, BFHE 175, 46, BStBl II 1994, 852, 854; vom 16. März 1994 I R 146/93, BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941, 942).
Ebensowenig bietet entgegen der Rechtsansicht des Klägers die ohnehin erst zum 1. Juli 1990 im Beitrittsgebiet in Kraft getretene Vorschrift in § 244 des Handelsgesetzbuches (HGB) eine Rechtsgrundlage zu der begehrten Umrechnung des Einkommens (vgl. ausführlich BFHE 175, 46, BStBl II 1994, 852, 854; BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941, 942).
Wie der Senat bereits im Urteil vom 16. März 1994 I R 146/93 (BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941) ausgeführt hat, dürfen Gesetzes- und Verordnungsbegriffe des DDR-Rechts nicht anhand bundesdeutschen Begriffsverständnisses interpretiert werden, da diese sich aufgrund einer anderen Gesetzesentwicklung und Teleologie gebildet haben.
BFH, 06.12.1995 - X R 136/94
Anforderungen an die Neueröffnung eines Gewerbebetriebes
Für den Zeitraum vom 3. Oktober 1990 bis zum Inkrafttreten des bundesdeutschen Steuerrechts im Beitrittsgebiet am 1. Januar 1991 ist § 9 DBStÄndG durch den Einigungsvertrag als partielles und revisibles Bundesrecht übernommen worden (Urteil des Bundesfinanzhofs -- BFH -- vom 16. März 1994 I R 146/93, BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941, unter 1.).
Ziel dieser Steuernorm der früheren DDR, der eine nach damaligem Rechtsverständnis zu beurteilende Gesetzesentwicklung und Gesetzesteleologie zugrunde liegt (vgl. BFH-Urteile in BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941; vom 6. März 1995 VI R 81/94, BFHE 177, 122 [BFH 06.03.1995 - VI R 81/94], BStBl II 1995, 463), war es ursprünglich, die Versorgung der Bevölkerung insbesondere mit Konsumgütern und die gastronomische Betreuung der Bevölkerung zu verbessern; im Jahre 1990 wurde zugleich bezweckt, die Gründung neuer Betriebe und damit das Angebot an neuen Arbeitsplätzen im Beitrittsgebiet steuerlich zu fördern und so den Überbestand an Beschäftigten, die fast ausschließlich in den stark existenzgefährdeten Großbetrieben tätig waren, zu vermindern (vgl. BFH-Urteil vom 20. April 1995 IV R 101/94, BFHE 178, 25, BStBl II 1995, 710).
Diese Entscheidung hebt maßgeblich darauf ab, daß der Kommissionshändler nach dem Steuerrecht der DDR einen eigenen Gewerbebetrieb innehatte (vgl. Urteil in BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941).
Eine Gesetzeslücke liegt vor, wo das Gesetz, gemessen an seinem eigenen Ziel und Zweck, unvollständig, also ergänzungsbedürftig ist und eine Ergänzung nicht einer dem Gesetz gewollten Beschränkung auf bestimmte Tatbestände widerspricht (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 184, 466, BStBl II 1998, 142; vom 8. Juni 1994 X R 51/91, BFHE 175, 76, BStBl II 1994, 779; vom 14. Dezember 1995 IV R 106/94, BFHE 179, 368, BStBl II 1986, 226; vom 16. März 1994 I R 146/93, BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941).
BFH, 10.12.1997 - XI R 52/96
Auflösung der Akkumulationsrücklage
Wie der I. Senat des BFH mit Urteil vom 16. März 1994 I R 146/93 (BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941) entschieden hat, gehen in Mark ausgewiesene Gewinne, die ein Steuerpflichtiger im Beitrittsgebiet im 1. Halbjahr 1990 erzielt hat, in voller Höhe in den in Deutscher Mark auszuweisenden Gewinn des Veranlagungszeitraums 1990 ein.
BFH, 27.03.1996 - I R 112/95
Die Umwandlung einer Produktionsgenossenschaft des Handwerks (PGH) bzw. einer …
Wie der Senat im Urteil vom 16. März 1994 I R 146/93 (BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941) entschieden hat, ist bei der Auslegung von DDR-Rechtsnormen an das Rechtsverständnis des DDR-Rechts anzuknüpfen, eingeschränkt allerdings gemäß Art. 19 des Einigungsvertrages (EinigVtr) durch den Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit.
§ 9 Abs. 1 DBStÄndG (DDR) ist eine Steuerrechtsnorm der früheren DDR; ihr liegt - wie auch die verwandten Begriffe "Handwerks- und Handelsbetriebe" zeigen - eine andersartige Gesetzesentwicklung und Gesetzesteleologie zugrunde (BFH-Urteile vom 16. März 1994 I R 146/93, BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941; vom 9. November 1994 I R 67/94, BFHE 176, 244, BStBl II 1995, 305, und in BFHE 176, 406, BStBl II 1995, 320).
BFH, 06.07.1995 - IV R 84/94
1. Steuerabzugsbetrag nach § 9 Abs. 1 DBStÄndG (DDR), § 58 Abs. 3 EStG auch bei …
FG Niedersachsen, 01.07.2003 - 15 K 254/02
Anspruch auf Kindergeld für behindertes Kind bei Eintritt der Behinderung nach …
BFH, 13.11.1996 - X R 214/93
Berücksichtigung der sogenannten Akkumulationsrücklage bei der Ermittlung des …
BFH, 26.10.1995 - IV R 86/93
Die Akkumulationsrücklage ist auch bei der Ermittlung des Gewerbeertrags einer …
BFH, 06.09.1995 - XI R 9/95
Steuerliche Behandlung der Umwandlung eines Unternehmens
BFH, 06.03.1995 - VI R 81/94
Streitigkeiten über den Steuerabzugsbetrag gem. § 9 Abs. 1 DBStÄndG DDR, § 58 …
BFH, 17.12.1997 - III R 194/94
Systematische Einordnung der Durchführungsbestimmungen Steueränderungsgesetz DDR …
FG Sachsen-Anhalt, 14.11.1995 - II 209/94
Auflösung einer Akkumulationsrücklage und Übertragung auf angeschaffte …
BFH, 01.08.1996 - VIII R 6/95
BFH, 10.07.1996 - I R 117/94
Steuerbarkeit der Ausschüttung von Reservefonds einer Rechtsnachfolgerin einer …
BFH, 04.10.1994 - I S 9/94
Festsetzung einer Steuerrate ohne Berücksichtigung der Akkumulationsrücklage
https://dejure.org/1994,1193
BFH, 30.03.1994 - I R 124/93 (https://dejure.org/1994,1193)
BFH, Entscheidung vom 30.03.1994 - I R 124/93 (https://dejure.org/1994,1193)
BFH, Entscheidung vom 30. März 1994 - I R 124/93 (https://dejure.org/1994,1193)
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HdwBestG-DDR § 4; EStG-DDR 1970/1990 § 4 Abs. 3; DMBilG §§ 51, 53; VWWSU Art. 1, 2, 5 ff
Beitrittsgebiet - Wechsel der Gewinnermittlungsart - Gewinnkorrektur - Ausscheiden einer mehrfachen Besteuerung - Erfolgswirksame Geschäftsvorfälle
§ 4 HdwBestG-DDR; § 4 Abs. 3 EStG-DDR 1970/1990; § 51 DMBilG
Einkommensteuer; Übergang von der Gewinnermittlung nach der HdwBestG-DDR zur Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG-DDR
BFHE 175, 46
DB 1994, 2427
BStBl II 1994, 852
dd) Die Berechtigung zur Nachholung des Abzugs der Anschaffungs- oder Herstellungskosten für Umlaufvermögen im Rahmen der ersten "offenen" Veranlagung lässt sich auch nicht aus den Grundsätzen herleiten, nach denen Rechtsprechung und Finanzverwaltung beim Übergang von der Gewinnermittlung nach Betriebsvermögensvergleich zur Einnahmen-Überschussrechnung verfahren (vgl. BFH-Urteil vom 30. März 1994 I R 124/93, BFHE 175, 46, BStBl II 1994, 852, unter II. 2. a. bb.; Anlage 1 zu R 17 der Einkommensteuer-Richtlinien).
Sie ist durch eine entsprechende rückwirkende Anwendung des § 50 Abs. 5 Satz 4 Nr. 2 EStG 1996 auf Lohnsteuer-Jahresausgleichsbescheide zu schließen (zur Analogie s. z. B. BFH-Urteil vom 30. März 1994 I R 124/93, BFHE 175, 46, BStBl II 1994, 852, m. w. N.).
BFH, 04.06.1997 - X R 12/94
Gewerbesteuer 1990 im Beitrittsgebiet
War ein Gewerbebetrieb nach den Vorschriften der DDR im ersten Halbjahr von der Gewerbesteuer befreit und ist - wie im Streitfall - die Gewerbesteuerbefreiung mit Inkrafttreten des StAnpG DDR weggefallen, ist deshalb ab dem 1. Juli 1990 Gewerbesteuer zu erheben (BFH-Urteile in BFHE 174, 241, BStBl II 1994, 813; vom 30. März 1994 I R 124/93, BFHE 175, 46, BStBl II 1994, 852;… vom 2. Februar 1995 III R 179/94, BFH/NV 1995, 923, m. w. N.;… vom 12. Oktober 1995 I R 154/94, BFH/NV 1996, 408; vom 15. September 1994 XI R 20/93, BFHE 176, 130, BStBl II 1996, 609;… in BFH/NV 1996, 550).
Verluste des ersten Halbjahres dürfen deshalb ebensowenig berücksichtigt werden wie Gewinne, die vor Eintritt in die Gewerbesteuerpflicht erwirtschaftet wurden (…vgl. bereits BFH-Urteile in BFH/NV 1996, 408; in BFHE 175, 46, 54, BStBl II 1994, 852).
Mit dem Urteil vom 30. März 1994 I R 124/93 (BFHE 175, 46 [BFH 30.03.1994 - I R 124/93], BStBl II 1994, 852) hat der Senat entschieden, daß nach den von der Rechtsprechung zum Wechsel der Gewinnermittlungsart entwickelten Grundsätzen zwar eine doppelte Erfassung steuerrelevanter Geschäftsvorfälle zu korrigieren ist, die Korrektur aber nur insoweit reicht, als eine doppelte Besteuerung eintritt.
Auf die Ausführungen des Senats in BFHE 175, 46 [BFH 30.03.1994 - I R 124/93], BStBl II 1994, 852 wird Bezug genommen.
BFH, 16.02.1996 - I R 68/95
§ 33 Abs. 3 KStG a. F. enthält keine Regelung für Fälle, in denen das …
Rechtspolitische Unvollständigkeiten, d. h. Lücken, die nicht dem Gesetzesplan widersprechen, sondern vom Rechtsanwender als rechtspolitisch unerwünscht empfunden werden, können entsprechend dem Prinzip der Gewaltenteilung auch von den Gerichten nicht geschlossen werden (vgl. z. B. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 30. März 1994 I R 124/93, BFHE 175, 46, BStBl II 1994, 852, m. w. N.).
BFH, 12.10.1995 - I R 154/94
Absetzung des vorhandenen Materialbestandes bei der Gewinnermittlung für das …
Mit der Revision rügt das FA, daß das FG das Urteil des I. Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 30. März 1994 I R 124/93 (BFHE 175, 46 [BFH 30.03.1994 - I R 124/93], BStBl II 1994, 852), insbesondere zur Nichtanwendbarkeit des § 51 des D-Markbilanzgesetzes (DMBilG) nicht berücksichtigt habe.
Mit Urteil in BFHE 175, 46 [BFH 30.03.1994 - I R 124/93], BStBl II 1994, 852 hat der Senat entschieden, daß zur Vermeidung doppelter steuerlicher Erfassung eines am 1. Juli 1990 vorhandenen Materialbestandes dieser bei der Gewinnermittlung für das 1. Halbjahr 1990 abzusetzen sei (…bestätigt durch Urteile vom 26. April 1995 I R 49/94, BFH/NV 1996, 130, …und vom 15. März 1995 I R 94/94, BFH/NV 1995, 962).
Entsprechendes gilt für die Gewerbesteuer (zur weiteren Begründung wird auf die BFH-Urteile vom 30. März 1994 I R 124/93, BFHE 175, 46 [BFH 30.03.1994 - I R 124/93], BStBl II 1994, 852, und vom 16. März 1994 I R 146/93, BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941, verwiesen).
Recht der DDR ist nur dann revisibel, wenn und soweit es über den 3. Oktober 1990 hinaus als -- partielles -- Bundesrecht fortgilt (vgl. BFH, Urteile vom 30. März 1994 I R 124/93, BFHE 175, 46 [BFH 30.03.1994 - I R 124/93], BStBl II 1994, 852; vom 19. Mai 1993 II R 29/92, BFHE 171, 351, BStBl II 1993, 630; vom 9. Juni 1993 II R 69/92, BFHE 171, 365, BStBl II 1993, 682; vom 15. März 1994 XI R 10/93, BFHE 174, 241, BStBl II 1994, 813).
Nachdem der BFH mittlerweile wiederholt entschieden hat, daß der zum 30. Juni 1990 ausgewiesene Gewinn nicht im Verhältnis 2:1 umzustellen ist, er mithin also von der Verfassungsmäßigkeit der Gesetzeslage ausgegangen ist, kann auch nicht von offenkundiger, im Allgemeininteresse zu prüfender Verfassungsmäßigkeit der Rechtslage ausgegangen werden (vgl. BFH-Urteile vom 30. März 1994 I R 124/93, BFHE 175, 46, BStBl II 1994, 852; vom 16. März 1994 I R 146/93, BFHE 175, 22, BStBl II 1994, 941; vom 14. September 1994 I R 136/93, BFHE 175, 406, BStBl II 1995, 382; vom 26. September 1995 VIII R 70/94, BFHE 180, 21, BStBl II 1996, 464; vom 10. Dezember 1997 XI R 52/96, BFHE 184, 164, Betriebs-Berater 1998, 1256).
BFH, 15.03.1995 - I R 94/94
Korrektur der doppelten Erfassung steuerrelevanter Geschäftsvorfälle
https://dejure.org/1993,3218
BFH, 15.04.1993 - IV R 12/91 (https://dejure.org/1993,3218)
BFH, Entscheidung vom 15.04.1993 - IV R 12/91 (https://dejure.org/1993,3218)
BFH, Entscheidung vom 15. April 1993 - IV R 12/91 (https://dejure.org/1993,3218)
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Zurechnung von Einkünften aus einem landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Betrieb - Zuordnung von Mieteinnahmen zu Einkünften aus Vermietung und Verpachtung
BFH, 28.09.1995 - IV R 39/94
Gesamttreuhandvermögen - Entnahmegewinn - Betriebsaufgabe - Betriebsunterbrechung …
Eine rückwirkende Erklärung der Betriebsaufgabe ist nicht möglich (Senatsurteil vom 15. April 1993 IV R 12/91, BFH/NV 1994, 87).
Eine Entnahme durch einen Rechtsvorgang liegt immer dann vor, wenn sich die Rechtszuständigkeit für das Wirtschaftsgut ändert (z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 15. April 1993 IV R 12/91, BFH/NV 1994, 87, …und vom 26. Januar 1995 IV R 39/93, BFH/NV 1995, 873, jeweils m.w.N.).
Der Senat hat in seiner Entscheidung in BFHE 137, 294, BStBl II 1983, 448 ausführlich dargelegt, daß das BMF-Schreiben die Grundsätze der Rechtsprechung nicht richtig wiedergibt (s. auch Senatsurteil vom 15. April 1993 IV R 12/91, BFH/NV 1994, 87).
Denn abgesehen davon, dass die Veräußerung einer hinsichtlich der Gewinnrealisierung nur gleichgestellten Entnahme vorgeht, lässt sich die Entnahme als tatsächlicher Vorgang nach ständiger Rechtsprechung des BFH grundsätzlich nicht rückbeziehen und auch nicht rückgängig machen (s. nur Senatsurteile vom 30. Juli 1964 IV 20/63 U, BFHE 80, 274, BStBl III 1964, 574; vom 15. April 1993 IV R 12/91, BFH/NV 1994, 87; vom 14. März 1996 IV R 14/95, BFHE 180, 313, BStBl II 1997, 343, …und vom 17. September 1997 IV R 97/96, BFH/NV 1998, 311).
BFH, 14.03.1996 - IV R 14/95
Lebensversicherung - Lebensversicherung ist kein Betriebsvermögen
Eine solche Entnahme könnte steuerlich jedenfalls nicht zurückwirken (Senatsurteil vom 15. April 1993 IV R 12/91, BFH/NV 1994, 87).
Ein nicht mehr eigenbetrieblich genutztes Grundstück könne auch noch kurz vor seiner Veräußerung entnommen werden (Senatsurteil vom 15. April 1993 IV R 12/91, BFH/NV 1994, 87).
Der Senat hat bereits in seiner Entscheidung in BFHE 137, 294, [BFH 04.11.1982 - IV R 159/79] BStBl II 1983, 448 [BFH 04.11.1982 - IV R 159/79] ausführlich dargelegt, daß das BMF-Schreiben vom 15. März 1979 (…a. a. O.) die Grundsätze der Rechtsprechung nicht richtig wiedergegeben hat (s. auch Senatsurteil in BFH/NV 1994, 87).
Es ist daher auch nicht zu entscheiden, ob die Kläger im Sinne der oben genannten Verwaltungsanweisungen (vgl. insbesondere die OFD-Verfügung vom 3. Dezember 1980, ESt-Kartei, § 13, Karte 19.4) mit der Abgabe der Einkommensteuererklärung 1980 deutlich genug bekundet haben (…vgl. zu diesem Erfordernis BFH-Urteil vom 1. Oktober 1986 I R 96/83, BFHE 148, 32, BStBl II 1987, 113, [BFH 01.10.1986 - I R 96/83] sowie Senatsurteile vom 26. November 1987 IV R 139/85, BFH/NV 1989, 225; in BFH/NV 1991, 363, und in BFH/NV 1994, 87), daß die erklärte Entnahme der verpachteten Grundstücke als vollzogen zu behandeln sei.
Wie der Senat wiederholt entschieden hat, verlieren landwirtschaftlich genutzte Grundstücke ohne eindeutige Entnahmehandlung oder einen entsprechenden Rechtsvorgang (§ 4 Abs. 1 Satz 2 i. V. m. § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG) nicht ihre Eigenschaft als notwendiges Betriebsvermögen (vgl. etwa Urteile vom 4. November 1982 IV R 159/79, BFHE 137, 294, BStBl II 1983, 448; vom 12. November 1992 IV R 41/91, BFHE 170, 311, BStBl II 1993, 430, und vom 15. April 1993 IV R 12/91, BFH/NV 1994, 87).
Danach liegt eine Entnahme durch einen Rechtsvorgang immer dann vor, wenn sich die Rechtszuständigkeit für das Wirtschaftsgut, wie im Falle der Grundstücksschenkung, ändert (Senatsurteile vom 5. Mai 1983 IV R 43/80, BFHE 139, 36, BStBl II 1983, 631, und in BFH/NV 1994, 87).
Dies hat der erkennende Senat mehrfach entschieden (vgl. Urteile vom 31. Januar 1985 IV R 130/82, BFHE 143, 335, BStBl II 1985, 395; vom 15. Oktober 1987 IV R 91/85, BFHE 151, 392, BStBl II 1988, 257; vom 15. April 1993 IV R 12/91, BFH/NV 1994, 87, …und Beschlüsse vom 27. Oktober 1988 IV S 11/88, BFH/NV 1990, 416, 418, …und vom 1. Februar 1995 IV B 65/94, BFH/NV 1995, 676); daran ist auch im Streitfall festzuhalten.
Da die Entnahme ein tatsächlicher Vorgang ist, kann sie nach ständiger Rechtsprechung des BFH grundsätzlich nicht rückbezogen und auch nicht rückgängig gemacht werden (BFH-Urteile vom 30. Juli 1964 IV 20/63 U, BFHE 80, 274, BStBl III 1964, 574; vom 14. Juni 1967 VI 180/65, BFHE 89, 515, BStBl III 1967, 724; vom 1. Dezember 1976 I R 73/74, BFHE 121, 135, BStBl II 1977, 315; vom 15. April 1993 IV R 12/91, BFH/NV 1994, 87, und vom 14. März 1996 IV R 14/95, BFHE 180, 313 [BFH 14.03.1996 - IV R 14/95], BStBl II 1997, 343).
Der erkennende Senat hat mehrfach entschieden, daß die Erklärung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung allein nicht als konkludente Aufgabeerklärung zu werten ist (vgl. Urteile vom 31. Januar 1985 IV R 130/82, BFHE 143, 335, BStBl II 1985, 395; vom 15. Oktober 1987 IV R 91/85, BFHE 151, 392, BStBl II 1988, 257; vom 15. April 1993 IV R 12/91, BFH/NV 1994, 87; vom 23. November 1995 IV R 36/94 -- Abdruck ist beigefügt --;… Beschlüsse vom 27. Oktober 1988 IV S 11/88, BFH/NV 1990, 416, 418, …und vom 1. Februar 1995 IV B 65/94, BFH/NV 1995, 676); daran ist auch im Streitfall festzuhalten.
FG München, 25.04.1996 - 8 K 4090/93
FG Niedersachsen, 17.10.1996 - XIV 106/94