Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/gewerbeverlust
Timestamp: 2019-10-17 17:52:36
Document Index: 70522593

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 10', '§ 2', '§ 2', '§ 15', '§ 10', '§ 7', '§ 35', '§ 181']

Gewerbeverlust | Rechtslupe
Schlagwort: Gewerbeverlust
Über­trägt eine AG ihr ope­ra­ti­ves Geschäft im Wege der Aus­glie­de­rung nach § 123 Abs. 3 Nr. 1 UmwG auf eine KG, so geht ein gewer­be­steu­er­li­cher Ver­lust­vor­trag der AG jeden­falls dann nicht auf die KG über, wenn sich die AG fort­an nicht nur auf die Ver­wal­tung der Mit­un­ter­neh­merstel­lung bei der KG beschränkt. Nach
Vor­trags­fä­hi­ger Gewer­be­ver­lust – und die feh­len­de Gewer­be­steu­er­pflicht
Ohne eine bestehen­de Gewer­be­steu­er­pflicht darf kein vor­trags­fä­hi­ger Gewer­be­ver­lust nach § 10a Satz 6 GewStG fest­ge­stellt wer­den. Nach § 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG unter­liegt der Gewer­be­steu­er nur der ste­hen­de Gewer­be­be­trieb. Des­halb beginnt die sach­li­che Gewer­be­steu­er­pflicht der unter § 2 Abs. 1 GewStG fal­len­den Gewer­be­be­trie­be erst, wenn alle tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen eines (ori­gi­nä­ren oder fik­ti­ven) Gewer­be­be­triebs erfüllt
Vor­trags­fä­hi­ge Gewer­be­ver­lus­te in der Vor­be­rei­tungs­pha­se einer Ein-Schiff-Gesell­schaft
Ist Gegen­stand des Unter­neh­mens einer Ein-Schiff-Gesel­l­­schaft allein der Ein­satz des Schiffs für den See­ver­kehr, beginnt die sach­li­che Gewer­be­steu­er­pflicht nicht vor Ablie­fe­rung des Schif­fes. Das gilt auch für eine Gesell­schaft, die die Rechts­form­vor­aus­set­zun­gen des § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG erfüllt. Die Fest­stel­lung eines vor­trags­fä­hi­gen Gewer­be­ver­lus­tes für die gewer­be­steu­er­freie Vor­be­rei­tungs­pha­se kommt weder
Ver­lust­nut­zung bei unter­schied­li­cher gewerb­li­cher Betä­ti­gung
Gemäß § 10a Satz 1 GewStG wird der maß­ge­ben­de Gewer­be­er­trag um die Fehl­be­trä­ge gekürzt, die sich bei der Ermitt­lung des maß­ge­ben­den Gewer­be­er­tra­ges für die vor­an­ge­gan­ge­nen Erhe­bungs­zeit­räu­me nach den Vor­schrif­ten der §§ 7 bis 10 GewStG erge­ben, soweit die Fehl­be­trä­ge nicht bei der Ermitt­lung des Gewer­be­er­tra­ges für die vor­an­ge­gan­ge­nen Erhe­bungs­zeit­räu­me berück­sich­tigt wor­den
Fest­set­zungs­ver­jäh­rung für vor­trags­fä­hi­ge Gewer­be­ver­lus­te
Gemäß § 35b Abs. 2 Satz 4 Halbs. 1 GewStG endet die Frist für die Fest­stel­lung des vor­trags­fä­hi­gen Gewer­be­ver­lus­tes nicht, bevor die Fest­set­zungs­frist für den Erhe­bungs­zeit­raum abge­lau­fen ist, auf des­sen Schluss der vor­trags­fä­hi­ge Gewer­be­ver­lust geson­dert fest­zu­stel­len ist. Nach Halbs. 2 der Rege­lung ist § 181 Abs. 5 AO nur anzu­wen­den, wenn die zustän­di­ge Finanz­be­hör­de die