Source: http://www.erbschaftsteuerrecht.de/23301.htm
Timestamp: 2019-05-26 03:32:09
Document Index: 39256113

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 7', '§ 1', '§ 7', '§ 9', '§ 20', '§ 2', '§ 2', '§ 2']

In der aktuellen Ausgabe des Erbschaft-Steuerberater (Heft 9, Erscheinungstermin: 5. September 2011) lesen Sie folgende BeitrÃ¤ge und Entscheidungen.
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Besteuerung von Rentennachzahlungen und Erwerbsminderungsrenten, ErbStB 2011, 243
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Nordrhein-Westfalen erhÃ¶ht Grunderwerbsteuer, ErbStB 2011, 243
FG Baden-WÃ¼rttemberg v. 25.5.2011 - 7 K 1475/09, Verzicht auf Mehrheitsstimmrecht nicht schenkungsteuerpflichtig, ErbStB 2011, 243-244
BFH v. 24.3.2011 - IV R 46/08, Zwangsentnahme durch Bestellung von Erbbaurechten, ErbStB 2011, 244-245
BFH v. 23.3.2011 - II R 33/09, Grunderwerbsteuerbefreiung bei VermÃ¶gensauseinandersetzung nach der Scheidung, ErbStB 2011, 245-246
FG MÃ¼nster v. 18.5.2011 - 3 K 375/09 Erb, Feriendomizil: Keine Steuerbefreiung fÃ¼r Ehegattenschenkung eines Familienwohnheims, ErbStB 2011, 246-247
FG KÃ¶ln v. 22.10.2010 - 9 K 3267/09, UnterstÃ¼tzungsleistungen als Nachlassverbindlichkeiten, ErbStB 2011, 247-248
FG MÃ¼nster v. 18.5.2011 - 3 K 1003/08 Erb, Schulden als Nachlassverbindlichkeiten, ErbStB 2011, 248
BGH v. 2.12.2010 - V ZB 84/10, Immobiliarzwangsvollstreckung gegen GbR nach Gesellschafterwechsel (1), ErbStB 2011, 249-250
BGH v. 24.2.2011 - V ZB 253/10, Immobiliarzwangsvollstreckung gegen GbR nach Gesellschafterwechsel (2), ErbStB 2011, 250-251
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Erbschaftsteuerrechtliche Rechtsfolgen bei Betriebsaufspaltung, ErbStB 2011, 251
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Vorweggenommene Erbfolge im unternehmerischen Bereich, ErbStB 2011, 251
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Entgeltliche AblÃ¶sung eines VorbehaltsnieÃŸbrauchs, ErbStB 2011, 251-252
GÃ¼nther, Karl-Heinz, Errichtung einer Stiftung: Auswirkungen auf Stifterebene, ErbStB 2011, 252
Steiner, Anton, Schenkungsteuerprobleme der nichtehelichen Lebensgemeinschaft, ErbStB 2011, 252-256
NaturgemÃ¤ÃŸ finden zwischen LebensgefÃ¤hrten wesentlich hÃ¤ufiger Zuwendungen statt als zwischen Fremden. Schenkungsteuerrechtlich stellt sich bei diesen Zuwendungen die Frage, ob es sich um eine freigebige Zuwendung i.S.v. Â§ 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG handelt und, wenn ja, ob eine Steuerbefreiung greift. Dies gilt sowohl fÃ¼r laufende als auch fÃ¼r einmalige Zuwendungen. Anders als die klassische Schenkung sind Zuwendungen zwischen LebensgefÃ¤hrten nicht in erster Linie dazu gedacht, den anderen zu bereichern, sondern sie erfolgen fÃ¼r die gemeinsame LebensfÃ¼hrung. Der Beitrag zeigt die FÃ¤lle in der Praxis sowie die schenkungsteuerlichen Leitlinien auf und gibt Hinweise zur den Abgrenzungskriterien und zur Gestaltung.
Bruschke, Gerhard, Die â€œHaftungâ€œ des Schenkers fÃ¼r die Schenkungsteuer des Beschenkten, ErbStB 2011, 257-259
Schenkungen unter Lebenden unterliegen gem. Â§ 1 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG der Schenkungsteuer. Als Schenkung unter Lebenden ist u.a. jede freigebige Zuwendung, soweit der Bedachte durch sie auf Kosten des Zuwendenden bereichert wird (Â§ 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG), anzusehen. Die Steuer entsteht nach Â§ 9 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG mit dem Zeitpunkt der AusfÃ¼hrung der Zuwendung. Die Frage, wer die entstandene Schenkungsteuer tatsÃ¤chlich schuldet, ist gesondert im Â§ 20 Abs. 1 ErbStG geregelt. Steuerschuldner der Schenkungsteuer sind danach sowohl der Beschenkte als auch der Schenker. Der Beitrag erlÃ¤utert die Voraussetzungen und steuerlichen Folgen der Inanspruchnahme des Schenkers und gibt ergÃ¤nzende Hinweise.
CarlÃ©, Thomas, Die Treuhand im Erbschaftsteuerrecht, ErbStB 2011, 260-262
In der Praxis findet die Treuhand zumeist Verwendung bei der Beteiligungen an geschlossenen Fonds in der Rechtsform einer (GmbH & Co.) KG, bei denen der Anleger als Treugeber auftritt. Gesellschafter â€“ Kommanditist â€“ der KG wird nicht der Anleger selbst, sondern ein Treuhandkommanditist, der in aller Regel die Rechtsform einer GmbH hat und auch RegistertreuhÃ¤nder genannt wird. Im Handelsregister ist nur die GmbH eingetragen. Ãœber die Treuhandvereinbarung verpflichtet sich die GmbH, den Anleger so zu stellen, als ob er eine direkte Beteiligung an der Gesellschaft inne hÃ¤tte. Durch entspr. Gestaltung des Gesellschaftsvertrags der Fonds-(GmbH & Co.) KG ist regelmÃ¤ÃŸig gewÃ¤hrleistet, dass der Treugeber Ã¼ber den Treuhandkommanditisten alle Rechte eines direkt beteiligten Kommanditisten ausÃ¼ben kann. Diese Gestaltungen sind Gegenstand der wechselhaften Auffassung der Finanzverwaltung zur Besteuerung im Erb- und Schenkungsfall, die der Beitrag im Einzelnen darstellt.
Kanders, Thomas / SÃ¶ffing, Matthias, Mindestbesteuerung des Â§ 2 Abs. 3 EStG i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002 und unechte Verluste in ErbfÃ¤llen, ErbStB 2011, 262-265
Der BFH hat in dem Urteil vom 9.3.2011 (BFH v. 9.3.2011 â€“ IX R 56/05, BStBl. II 2011, 649) entschieden, dass der Begriff der â€œnegativen Summen der EinkÃ¼nfteâ€œ i.S.d. Â§ 2 Abs. 3 EStG i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002 (BGBl. I 1999, 402) derart auszulegen ist, dass unter die Norm keine Verluste fallen, die tatsÃ¤chlich wirtschaftlich erzielt werden (sog. â€œechteâ€œ Verluste). Echte Verluste sind nach der Entscheidung des BFH losgelÃ¶st von der sog. quellenbezogenen Mindestbesteuerung des Â§ 2 Abs. 3 EStG in vollem Umfang mit anderen EinkÃ¼nften auszugleichen. Der Beitrag stellt die Entscheidung im Einzelnen vor und untersucht die Auswirkungen des neuen VerstÃ¤ndnisses der Regelung auf ErbfÃ¤lle, in denen die Verlustnutzung zum Tragen kommen kann.
Maier, Peter, Anwendungsbereich des Investmentsteuergesetzes, ErbStB 2011, 265-268
Die Frage, ob auf ein Wertpapier die Regelungen des Investmentsteuergesetzes (InvStG) anzuwenden sind, wird in der Praxis regelmÃ¤ÃŸig dann hitzig zwischen einem Anleger und seiner Bank diskutiert, wenn der Anleger eine Thesaurierungsanzeige oder eine Verkaufsabrechnung erhÃ¤lt. Es lohnt sich daher fÃ¼r die Berater vermÃ¶gender Privatanleger, einen Blick auf die DepotbestÃ¤nde zu werfen, um unliebsame Ãœberraschungen zu vermeiden. Dabei ist u.a. zu beachten, dass die Finanzverwaltung mit Schreiben vom 25.7.2011 (BMF v. 25.7.2011 â€“ IV C 1 - S 1980-1/08/10019:001; www.bundesfinanzministerium.de) eine Bestandsschutzregelung aktualisiert hat, die Auswirkungen auf den Anwendungsbereich des InvStG zeitigt, die der Beitrag nachfolgend darstellt.
Verlag Dr. Otto Schmidt vom 10.08.2015 11:48