Source: https://www.dtad.de/details/Planungsleistungen_im_Bauwesen_67059_Ludwigshafen_am_Rhein-7212502_3
Timestamp: 2018-02-21 06:17:46
Document Index: 244401246

Matched Legal Cases: ['§ 42', '§ 46', '§ 42', '§ 46', '§ 5', '§ 107', '§ 107', '§ 101']

Ausschreibung - Planungsleistungen im Bauwesen in Ludwigshafen am Rhein (ID:7212502)
> DTAD-ID: 7212502
Sanierung der Altlast des ehemaligen Metro-Geländes, Ludwigshafen-Maudach. Das Gelände der ehemaligen Sand- und Kiesgrube in der Maudacherstraße in Ludwigshafen-Maudach wurde in den 50er und 60er Jahren als Deponiestandort zur Ablagerung von Abfällen der chemischen Industrie genutzt. Im Jahr 1972 wurde das Gelände bebaut und dort bis 1999 ein Einkaufszentrum betrieben. Zwischenzeitlich wurde das Einkaufszentrum ausgelagert und die ursprünglich vorhandenen Gebäude bis zur Oberkante der Betonfundamente bzw. bis zur Geländeoberkante rückgebaut. Das Gelände ist als Altlast eingestuft (unter der Reg.-Nr. ALG 314 00 000 - A 0206) und soll nach BBodSchG saniert werden. Die vorliegende Sanierungskonzeption sieht vor, die bestehende Oberflächenversiegelung weitestgehend zu belassen, eine Profilierungsschicht aufzubringen und ein Oberflächenabdichtungssystem (OAD) mit Kunststoffdichtungsbahn auf die vorhandene Versiegelung bzw. die Profilierungsschicht aufzubauen. Aufgrund des sehr hohen Gefahrenpotentials der Altablagerung bleiben notwendige Eingriffe in den Untergrund auf die erforderliche Randeinbindung des OAD's in einen umlaufenden mineralischen Dichtfuß beschränkt. Die zur Sanierung der Altlast notwendigen Ingenieurleistungen nach § 42 Leistungsphasen 5 bis 9 Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) inklusive Besondere Leistungen (z.B. Bauüberwachung, Erstellung eines Qualitätssicherungsplan, Ausarbeitung von Arbeits- und Emissionsschutzmaßnahmen, Durchführung von Standsicherheits- und Gebrauchstauglichkeitsnachweisen für das Dichtungssystem, Erarbeitung eines Staubgutachtens sowie eines Logistikkonzeptes und Verkehrslenkungsplans) sollen im Rahmen dieses VOF-Verfahrens vergeben werden. Gleichzeitig soll auf einem Teil der Fläche ein Parkplatz für PKW und kleine Transportfahrzeuge errichtet und komplett mit einer Asphaltabdichtung, die in diesem Bereich als Versiegelung gilt, befestigt werden. Diese Leistungen nach § 46 Leistungsphasen 5 bis 9 (HOAI) sollen ebenfalls im Rahmen dieses VOF-Verfahrens vergeben werden.
Sondermülldienstleistungen, Sonstige Dienstleistungen, Dienstleistungen in der Abwasserbeseitigung, Müllentsorgung, Bauaufsicht, Baustellenüberwachung, Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
Bau von Parkplätzen , Baustellenüberwachung , Bodensanierung , Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen , Planungsleistungen im Bauwesen , Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen , Umweltsanierung
Org. Dok.-Nr: 168925-2012
Stadtverwaltung Ludwigshafen am Rhein (Bereich Umwelt)
Zu Händen von: Herrn Roger Herzhauser
Telefon: +49 6215043334
E-Mail: roger.herzhauser@ludwigshafen.de
Fax: +49 6215043788
Zu Händen von: Herrn Philippe Rohou
Telefon: +49 621671961-12
E-Mail: rohou@igb-ingenieure.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Stadtverwaltung Ludwigshafen am Rhein, Submissionsstelle 4-11 Rathausplatz 20 67059 Ludwigshafen am Rhein DEUTSCHLAND Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Stadtverwaltung Ludwigshafen am Rhein, Submissionsstelle 4-11 Rathausplatz 20 67059 Ludwigshafen am Rhein DEUTSCHLAND
Sanierung der Altlast des ehemaligen Metro-Geländes, Ludwigshafen-Maudach.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Ludwigshafen am Rhein. NUTS-Code DEB34
Das Gelände der ehemaligen Sand- und Kiesgrube in der Maudacherstraße in Ludwigshafen-Maudach wurde in den 50er und 60er Jahren als Deponiestandort zur Ablagerung von Abfällen der chemischen Industrie genutzt. Im Jahr 1972 wurde das Gelände bebaut und dort bis 1999 ein Einkaufszentrum betrieben. Zwischenzeitlich wurde das Einkaufszentrum ausgelagert und die ursprünglich vorhandenen Gebäude bis zur Oberkante der Betonfundamente bzw. bis zur Geländeoberkante rückgebaut. Das Gelände ist als Altlast eingestuft (unter der Reg.-Nr. ALG 314 00 000 - A 0206) und soll nach BBodSchG saniert werden. Die vorliegende Sanierungskonzeption sieht vor, die bestehende Oberflächenversiegelung weitestgehend zu belassen, eine Profilierungsschicht aufzubringen und ein Oberflächenabdichtungssystem (OAD) mit Kunststoffdichtungsbahn auf die vorhandene Versiegelung bzw. die Profilierungsschicht aufzubauen. Aufgrund des sehr hohen Gefahrenpotentials der Altablagerung bleiben notwendige Eingriffe in den Untergrund auf die erforderliche Randeinbindung des OAD's in einen umlaufenden mineralischen Dichtfuß beschränkt. Die zur Sanierung der Altlast notwendigen Ingenieurleistungen nach § 42 Leistungsphasen 5 bis 9 Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) inklusive Besondere Leistungen (z.B. Bauüberwachung, Erstellung eines Qualitätssicherungsplan, Ausarbeitung von Arbeits- und Emissionsschutzmaßnahmen, Durchführung von Standsicherheits- und Gebrauchstauglichkeitsnachweisen für das Dichtungssystem, Erarbeitung eines Staubgutachtens sowie eines Logistikkonzeptes und Verkehrslenkungsplans) sollen im Rahmen dieses VOF-Verfahrens vergeben werden. Gleichzeitig soll auf einem Teil der Fläche ein Parkplatz für PKW und kleine Transportfahrzeuge errichtet und komplett mit einer Asphaltabdichtung, die in diesem Bereich als Versiegelung gilt, befestigt werden. Diese Leistungen nach § 46 Leistungsphasen 5 bis 9 (HOAI) sollen ebenfalls im Rahmen dieses VOF-Verfahrens vergeben werden.
71320000, 71521000, 71322500, 90500000, 45223300, 90722000, 90522400
Das Gelände hat eine Gesamtgröße von ca. 4,51 ha. Projektziel ist die Sicherung der Altlast mit einer Kunststoffdichtungsbahn (ca. 4 ha) sowie mit einer Asphaltabdichtung (ca. 0,5 ha), um die Fläche als gesicherte Altlast einstufen zu können. — Planung der Geländegeometrie durch Aufbringen von Profilierungsmassen oberhalb der vorhandenen Versiegelung (nach der vorliegenden Sanierungskonzeption werden ca. 75 000 m³ Profilierungsmassen eingebaut), — Bestimmung von Art, Umfang und Einsatz der Materialien zur Profilierung, — Planung und Ausschreibung eines Oberflächenabdichtungssystems mit Kunststoffdichtungsbahn und von Verkehrsflächen (Parkplätze) mit Asphaltabdichtung (Ausführungsplanung, Vorbereitung- und Mitwirkung bei der Vergabe, Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentation, Besondere Leistungen). Geschätzter Wert ohne MwSt: 260 000,00 EUR
Ausschlusskriterien: Nachweis der Berufshaftpflicht mit einer Deckungssumme von jeweils 2 500 000 EUR für Personen- und Sachschäden, nicht älter als 3 Monate; Vorlage einer Bietergemeinschaftserklärung für den Fall, dass eine solche gebildet wird. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sowie bei Nachunternehmen sind von jedem Mitglied die geforderten Erklärungen/Nachweise vorzulegen. Näheres kann den Bewerbungsunterlagen entnommen werden.
wird: Nach BGB - eine Bewerber-/Bietergemeinschaft erklärt sich gesamtschuldnerisch haftend. Die Benennung des bevollmächtigten Vertreters ist erforderlich. Eine Vorlage für die Bietergemeinschaftserklärung ist in den Bewerbungsunterlagen enthalten. Sofern der Einsatz von Nachunternehmern geplant ist, muss nach § 5 (6) VOF bereits mit der Bewerbung der Nachweis geführt werden, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung der Nachunternehmen, im Auftragsfall für den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft als Nachunternehmen tätig zu werden).
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja Darlegung der besonderen Bedingungen: Ausschlusskriterien: — Eigenerklärung über die wirtschaftliche Verknüpfung und über die in Bezug auf den Auftrag beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternemen, — Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Insolvenz oder Liquidation, schwerer Verfehlungen und über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben, — Nachweis der Befähigung des Bewerbers und der Leistungserbringer. Bei Bewerber/Bietergemeinschaften und Nachunternehmen sind von jedem Mitglied die geforderten Erklärungen/Nachweise vorzulegen. Näheres kann den Bewerbungsunterlagen entnommen werden.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung der vorgegebenen Bewerbungsformulare zu erfolgen. Die Bewerbungsformulare sind per Post bei der. Stadtverwaltung Ludwigshafen. Submissionsstelle 4-11. Rathausplatz 20. 67059 Ludwigshafen am Rhein Anzufordern. Die Unterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Sachkunde hat der Bewerber entsprechend den nachfolgend unter den Ziffern III.2.2 und III.2.3 genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer Bewerber/Bietergemeinschaft und jeder Nachunternehmer hat ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung oder einer entsprechenden Verpflichtungserklärung einer Versicherungsgesellschaft mit der Bewerber/Bietergemeinschaft im Auftragsfalle eine Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen (nicht älter als 3 Monate); Nachweis des Umsatzes, welcher von jedem Mitglied der Bewerber/Bietergemeinschaft und des Nachunternehmers in den Projekten mit vergleichbaren Leistungen der letzten 3 Jahre (2009, 2010, 2011) erwirtschaftet wurde, d.h. abgeschlossene oder laufende Projekte, Projektliste mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie des Auftraggebers; Erklärung über das jährliche Mittel der in den letzen 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte. Bei Bewerber/Bietergemeinschaften und Nachunternehmen sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Als vergleichbar werden folgende Referenzprojekte angesehen: — Planung und Bauüberwachung von Oberflächenabdichtungssystemen (Asphalt und Kunststoffdichtungsbahn) bei Deponien und/oder Altlasten, — Planung und Bauüberwachung von Verkehrsanlagen (Parkplätzen). Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Für Referenzprojekte (siehe oben) öffentlicher Auftraggeber ist eine durch den öffentlichen Auftraggeber ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung vorzulegen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Anzahl der in den letzten 3 Jahren abgeschlossenen oder noch laufenden Referenzprojekte der Bewerber/Bietergemeinschaft und des Nachunternehmers, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind (siehe III.2.2), und der persönlichen Referenzprojekte der vorgesehenen Projektleitung und stellvertr. Projektleitung (Referenzen in der Ausführung von Oberflächenabdichtungssystemen mit Asphaltabdichtung und Kunststoffdichtungsbahn); Projektliste mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie des Auftraggebers; Angaben über die vorhandene technische Ausrüstung der Bewerber/Bietergemeinschaft und des Nachunternehmers. Selbstauskunft über das bei der Bewerber/Bietergemeinschaft und des Nachunternehmers vorhandene Qualitätsmanagement (QM-System, z. B. akkreditiert nach ISO 9001); Angabe, welche. Teile des Auftrages an Nachunternehmer vergeben werden sollen. Für Bewerber/Bietergemeinschaften und Nachunternehmen sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Für Referenzprojekte öffentlicher Auftraggeber ist eine durch den öffentlichen Auftraggeber ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung vorzulegen.
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Eignungskriterien entsprechend der Kapitel III.1 und III.2: A) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Bewertung 25 - 120: — Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre, Wichtung 4, Bewertung 5 - 20, — Umsatz für vergleichbare Leistungen in den letzten 3 Jahren, Wichtung 16, Bewertung 15 - 80, — jährliches Mittel der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und eingesetzten Führungskräfte, Wichtung 4, Bewertung 5 - 20. B) Technische Leistungsfähigkeit: Bewertung 20 - 380: — Referenen der Projektleitung und der stellvertretenden Projektleitung in den letzten 3 Jahren, Wichtung 21, Bewertung 0 - 105, — Referenzen des Bewerbers in den letzten 3 Jahren, Wichtung 35, Bewertung 15 - 175, — Beschreibung der vorhandenen technischen Ausrüstung des Bewerbers, Wichtung 5, Bewertung 5 - 25, — Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Arbeit, Wichtung 5, Bewertung 0 - 25, — Angabe, welche Teile des Auftrages an Nachunternehmer vergeben werden sollen, Wichtung 10, Bewertung 0 - 50. Einzelheiten können den Bewerbungsformularen und Angebotsunterlagen entnommen werden. Die Bietereignung gilt als erbracht, wenn mindestens die Hälfte der möglichen Bewertung erreicht ist.
4.7.2012 - 12:00
Im Rahmen der Altlastensanierung des ehemaligen Metro-Geländes wurden in der Vergangenheit bereits zahlreiche Untersuchungen und Erkundungen durchgeführt. Ebenso liegt eine Genehmigungsplanung mit Bescheid vor. Der Ersteller der Gutachten und der Planungsleistungen (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfs- und Genehmigungsplan) ist die Fa. Arcadis. Den ausgewählten Bietern werden alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung gestellt.
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Striftstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND Telefon: +49 6131165240 Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de/vergabekammer Fax: +49 6131162269
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Einlegung von Rechtsbehelfen. Ergeht eine Mitteilung des Auftrag-gebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist auch unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB). Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 101 b Abs. 2 GWB). GWB = Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 15.7.2005 (BGBl. I S. 2114; 2009 I S. 3850), das zuletzt durch Artikel 13 Absatz 21 des Gesetzes vom 25.5.2009 (BGBl. I S. 1102) geändert worden ist.
erteilt Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Willy-Brandt-Platz 3 54290 Trier DEUTSCHLAND
Planungsleistungen im Bauwesen 07.03.2013 Vergebener Auftrag