Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW-RR%201995,%20659
Timestamp: 2019-10-20 07:26:31
Document Index: 269786622

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 831', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 611', 'BGH']

BGH, 26.01.1995 - VII ZR 240/93 - dejure.org
https://dejure.org/1995,3153
BGH, 26.01.1995 - VII ZR 240/93 (https://dejure.org/1995,3153)
BGH, Entscheidung vom 26.01.1995 - VII ZR 240/93 (https://dejure.org/1995,3153)
BGH, Entscheidung vom 26. Januar 1995 - VII ZR 240/93 (https://dejure.org/1995,3153)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1995,3153) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Rechtsbegriff der groben Fahrlässigkeit - Geltung der Beschränkung der Haftung des Arbeitnehmers zu Lasten eines außerhalb des Arbeitsverhältnisses stehenden Dritten - Haftung im Rahmen eines Dienstverschaffungsvertrages
NJW-RR 1995, 659
BauR 1995, 404
ZfBR 1995, 133
OLG Schleswig, 17.04.2014 - 7 U 27/13
Dementsprechend kommt bei nicht vollständiger Ausgliederung aus dem alten Unternehmen auch eine Inanspruchnahme beider Seiten als Geschäftsherren i.S. von § 831 BGB in Betracht (BGH Urt. v. 26.01.1995 - VII ZR 240/93 - NJW-RR 1995, 659-660;… ferner OLG Celle, Urt. v. 22.05.1996 - 20 U 15/95 - NJW-RR 1997, 469).
Wie bereits oben ausgeführt, handelt es sich hier um einen kombinierten Miet- und Dienstverschaffungsvertrag, bei dem der Beklagte zu 1. in dem Betrieb der K.-Förderanlagen eingegliedert war (siehe auch OLG Koblenz, VersR 1985, 106 f.; OLG Düsseldorf, NJW-RR 1998, 382 f.; BGH NJW-RR 1995, 659 ff.).
Der lediglich zur Verschaffung von Diensten verpflichtete, hier der beklagte Verein, haftet anerkanntermaßen nicht für die Güte und Fehlerfreiheit der Leistungen desjenigen, dessen Dienste er ermöglicht, sondern allein dafür, daß die von ihm gestellte Kraft für die vorgesehene Leistung geeignet ist (BGH Baurecht 1995, 404 unter II, 1, 2; BGH NJW 1975, 1695/1696; BGH NJW 1971, 1129;… Müller-Glöge a.a.O.;… Soergel/Kraft, 12. Aufl., vor § 611 Rdnr. 50).
Die Beklagte zu 3. als Arbeitgeberin hätte die Tätigkeit des Beklagten zu 2. auch jederzeit beenden und ihn anders einsetzen können (vgl. BGH, NJW-RR 1995, 659 f.).