Source: https://integrata-stiftung.de/idee/satzung
Timestamp: 2017-10-24 04:09:52
Document Index: 316523856

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§8', '§ 10', '§ 3', '§ 11', '§ 13', '§ 14']

Satzung - Integrata-Stiftung für humane Nutzung der IT
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der Integrata-Stiftung für humane Nutzung der Informationstechnologie
„Integrata-Stiftung für humane Nutzung der Informationstechnologie“.
(2) Sie hat ihren Sitz in Tübingen.
(3) Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts, die nach dem Stiftungsgesetz des Landes Baden-Württemberg errichtet worden ist.
(2) Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Erziehung und Bildung auf dem Gebiet der humanen Nutzung der Informationstechnologie, insbes. durch:
Betreiben des Internet-Portals HumanIThesia und anderer Internet-Portale für humane Nutzung der Informationstechnologie.
Aufbau einer Spezialbibliothek zum Thema „Mensch, Computer und Gesellschaft“ vornehmlich aus dem Nachlass befreundeter Persönlichkeiten,
Schließlich kann die Stiftung einschlägige Forschungsarbeiten (auch Diplomarbeiten) durch Stipendien fördern, sofern entsprechende Mittel verfügbar sind..
(3) Ein Rechtsanspruch auf Gewährung von Leistungen der Stiftung besteht nur, soweit besondere vertragliche Vereinbarungen getroffen wurden. Die Stiftung behält sich auch vor, die Mittel auf einen oder wenige aktuelle Förderzwecke zu konzentrieren, statt diese jährlich über alle zu verteilen.
(4) Der Stiftungszweck wird auch verwirklicht durch die Übernahme der Treuhandfunktion sowie die Verwaltung von rechtlich selbständigen, gemeinnützigen Stiftungen oder anderen gemeinnützigen Organisationen, die Beiträge zur humanen Nutzung der Informationstechnologier leisten oder einen verwandten Zweck verfolgen.
(1) Die Stiftung ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Sie ist jedoch bemüht, ihre finanzielle Ausstattung durch Zustiftungen (Fundraising) so zu erhöhen, dass sie ihre Zwecke immer besser erfüllen kann.
(2) Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(1) Das Anfangsvermögen der Stiftung besteht aus Euro 1.000.000,–.
(2) Das Anfangsvermögen der Stiftung ist in seinem Bestand ungeschmälert zu erhalten. Das gleiche gilt für das Vermögen, welches der Stiftung durch Verfügungen des Stifters zufallen wird, sei es durch Verfügungen unter Lebenden oder Verfügungen von Todes wegen.
(3) Ein Rückgriff auf die Substanz des Stiftungsvermögens ist nur mit vorheriger Zustimmung der Aufsichtsbehörde zulässig, wenn der Stifterwille anders nicht zu verwirklichen, der Bestand der Stiftung für angemessene Zeit gewährleistet ist und nachteilige Auswirkungen auf die Gemeinnützigkeit nicht zu erwarten sind.
(4) Dem Vermögen wachsen Zuwendungen Dritter zu, sofern diese Zuwendungen (Zustiftungen) ausdrücklich dazu bestimmt sind.
(5) Zur Bestreitung der jährlichen Aufwendungen dürfen über Zinsen und Dividenden hinaus auch Wertsteigerungen bis zu 8% des Wertpapiervermögens verwendet werden.
Organe der Stiftung sind das Kuratorium, der Vorstand und der Fachbeirat.
(1) Das Kuratorium besteht aus mindestens sieben Mitgliedern.
(2) Die Mitglieder werden für die Dauer von drei Jahren bestellt. Wiederbestellung ist zulässig.
(3) Die erste Bestellung erfolgt durch den Stifter, alle weiteren durch Kooptation durch das Kuratorium, wobei Personen, die eine Zustiftung leisten, bevorzugt berücksichtigt werden sollen.
(4) Das Kuratorium gibt sich eine Geschäftsordnung und wählt einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden. Der Vorsitzende führt den Titel Präsident.
(5) Für den Zeitaufwand der Mitglieder des Kuratoriums kann der Vorstand einen in seiner Höhe angemessenen pauschalen Aufwandsersatz beschließen. Soweit den Mitgliedern des Kuratoriums Auslagen mit ihrer Tätigkeit entstehen, sind diese durch den pauschalen Aufwandsersatz abgegolten. Der Aufwandsersatz darf den Freibetrag nach § 3 Nr. 26 a EStG nicht überschreiten.
Das Kuratorium darf nur für besondere Projekte seiner Mitglieder mit Zustimmung des Vorstandes zusätzlich eine angemessene Aufwandsentschädigung beschließen.
(1) Das Kuratorium hat die Aufgabe, den Vorstand zu beraten und zu überwachen und übt die folgenden Befugnisse aus:
Bestellung und Abberufung der Vorstände, Ausnahmen siehe §8, Abs. 4.
Beschlussfassung über die Vergabe der Stiftungsmittel.
Das Kuratorium kann dem Vorstand bei der Verfolgung der Stiftungszwecke jederzeit Weisung erteilen und dessen Geschäfte an seine Zustimmung binden.
Das Kuratorium kann auf Vorschlag des Vorstandes Geschäftsordnungen für jedes Organ der Stiftung erlassen.
Das Kuratorium kann auf Vorschlag des Vorstandes Leitlinien für ausgewählte Bereiche der Stiftung erlassen.
Genehmigung des vom Vorstand zu erstellenden jährlichen Wirtschaftsplanes.
Kontrolle der Wirtschaftsführung unter Einschaltung eines Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters.
Jährlich hat das Kuratorium über die Tätigkeit des Vorstandes zu beraten und dem Vorstandsorgan sowie den einzelnen Vorstandsmitgliedern Entlastung zu erteilen. Wird die Entlastung von 2/3 der Kuratoriumsmitglieder verweigert, sind angemessene Konsequenzen zu ziehen.
(1) Der Vorstand besteht aus einer oder mehreren, höchstens jedoch drei Personen.
(2) Der Vorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist nur gemeinschaftlich mit einem anderen Vorstandsmitglied zur Vertretung berechtigt. Besteht der Vorstand nur aus einer Person, ist sie alleine vertretungsberechtigt. Sie wird im Verhinderungsfall vom Vorsitzenden des Kuratoriums vertreten.
(3) Die Amtszeit eines Vorstandsmitgliedes beträgt fünf Jahre. Nach Ablauf der Amtszeit bleibt das betreffende Vorstandsmitglied bis zur Berufung seines Nachfolgers im Vorstand. Wiederwahl des Vorstandes ist zulässig.
(4) Jedes Vorstandsmitglied kann bei Vorliegen eines wichtigen Grundes durch einstimmigen Beschluss des Kuratoriums abberufen werden.
(1) Der Vorstand verwaltet die Stiftung und organisiert den Stiftungsbetrieb.
Verwendung der Mittel für die Erfüllung der Stiftungszwecke;
Vorlage einer Jahresabrechnung mit einer Vermögensübersicht und einem Bericht über die Erfüllung des Stiftungszweckes an die Stiftungsbehörde;
Anzeige jeder Änderung der Zusammensetzung des Vorstandes an die Stiftungsbehörde.
Weitere Aufgaben des Vorstandes sind in seiner Geschäftsordnung geregelt.
§ 10 Der Fachbeirat
(1) Der Fachbeirat soll aus mindestens zehn Vertretern verschiedener Disziplinen bestehen, vorzugsweise aus Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlern, aus Informatikern, Ingenieuren und Beratern aus Wirtschaft und Verwaltung.
(2) Der Fachbeirat berät Kuratorium und Vorstand in allen Fragen der humanen Nutzung der Informationstechnologie. Er kann keine für die Stiftung verbindlichen Beschlüsse fassen.
(3) Für den Zeitaufwand der Mitglieder des Fachbeirates kann der Vorstand einen in seiner Höhe angemessenen pauschalen Aufwandsersatz beschließen. Soweit den Mitgliedern des Fachbeirates Auslagen bei ihrer Tätigkeit entstehen, sind diese durch den pauschalen Aufwandsersatz abgegolten. Der Aufwandsersatz darf den Freibetrag nach § 3 Nr. 26 a EStG nicht überschreiten.
Ein Fachbeiratsmitglied darf nur durch Beschluss des Vorstandes für Arbeiten im Rahmen von besonderen Projekte eine angemessene Aufwandsentschädigung erhalten.
§ 11 Aufgaben des Fachbeirats
(1) Die Aufgaben des Fachbeirates sind vor allem:
Verbreitung des Wissens über die Möglichkeiten zur humanen Nutzung der Infor­mationstechnologie und der Idee „Mehr Lebensqualität durch Informationstechnologie“.
Weitere Aufgaben des Fachbeirates sind in seiner Geschäftsordnung geregelt.
§ 13 Änderungen der Stiftungsverfassung
(1) Änderungen dieser Stiftungsverfassung sollen die nachhaltige Erfüllung des Zweckes der Stiftung nach dem Willen und den Vorstellungen des Stifters im Wandel der Verhältnisse ermöglichen.
(2) Änderungen der Stiftungsverfassung erfolgen durch Beschluss des Vorstandes, der der Zustimmung des Kuratoriums bedarf. Der Änderungsbeschluss bedarf der Genehmigung der Stiftungsaufsichtsbehörde und darf nur gefasst werden, wenn eine Bestätigung des zuständigen Finanzamtes bezüglich der Unschädlichkeit der Gemeinnützigkeit vorliegt.
§ 14 Auflösung der Stiftung, Anfall des Stiftungsvermögens
(1) Die Aufhebung der Stiftung, die Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung oder eine Änderung der Stiftungszwecke kann nur durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes, der der Zustimmung des Kuratoriums bedarf, erfolgen, wenn die Erfüllung des Stiftungszwecks entsprechend dem Willen und den Vorstellungen des Stifters rechtlich oder tatsächlich nicht mehr möglich sind oder bei einer wesentlichen Änderung der Verhältnisse.
(2) Im Falle der Auflösung oder Aufhebung der Stiftung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Verbindung mit der Förderung der Erziehung und der Volksbildung.
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