Source: https://euroshot.de/agb-schiesskino
Timestamp: 2020-07-13 13:29:34
Document Index: 2550855

Matched Legal Cases: ['§15', '§ 15', '§ 15', '§15', '§ 15', '§ 15', '§ 15', '§ 5', '§ 55', '§ 195']

Nutzungsordung (AGB)
Täglich von Montag bis Sonntag von 6.00 Uhr bis 23.00 Uhr
2.1 Grundlagen der Nutzung
Sie buchen bei uns eine voll begehbare Raumschießanlage über eine Fläche von 450m². Die Anlage ist als Schiesskino und als Mehrdistanzanlage nutzbar und ist auf den neusten Stand der Technik. Sie können Schusswaffen bis zu einer Energie von 7000 Joule verwenden.
Für den Betreiber als auch für die Nutzer sind Regeln notwendig welche die Sicherheit und den einwandfreien Zustand der Anlage gewährleisten.
Geschossen wird nach den Regeln
Der Deutsche Schützenbund ist anerkannter Schießsportverband und die Sportordnung vom 01.01.2018 genehmigt.
Neben den genehmigten Übungen des Deutschen Schützenbundes dürfen auch die Schützen schießen, die Mitglied in einem vom Bundesverwaltungsamt anerkannten Schießsportverband nach §15 WaffG sind.
Der Bund Deutscher Sportschützen 1975 e.V. ist mit Wirkung 01.10.2004 ebenfalls anerkannter Schießsportverband entsprechend § 15 WaffRNeuRegG. Die eingereichte Sportordnung wurde entsprechend § 15 Abs. 7 in vollem Umfang genehmigt.
Dem Bund der Militär- und Polizeischützen e.V. ist per Bescheid des Bundesverwaltungsamtes mit Wirkung vom 08.10.2003 dieser Status anerkannt worden.
Die dem Bundesverwaltungsamt vorgelegte Sportordnung des BDMP e.V. ist nach §15 Abs. 7 WaffG genehmigt worden.
Die DSU hat am 22.09.2004 vom Bundesverwaltungsamt in Köln als dritter Verband in Deutschland den Status eines anerkannten Schießsportverbandes nach § 15 WaffG erhalten. Damit verbunden ist gleichzeitig die Genehmigung der Sportordnung der DSU nach § 15 Abs. 7. WaffG.
Der Deutsche Jagdschutzverband wurde durch das Bundesverwaltungsamt gemäß § 15 Absatz 7 WaffG als schießsporttreibender Verband anerkannt und die jeweils aktuelle Schießvorschrift des Deutschen Jagdschutzverbandes gemäß § 5 AWaffV, genehmigt.
Bedienstete von Polizei, Zoll und anderen Sicherheitsbehörden trainieren ebenfalls auf der Anlage.
Gemäß § 55 Abs. 5 WaffG gibt es Ausnahmen für oberste Bundes- und Landesbehörden, Bundeswehr, Polizei und Zollverwaltung, auf die die Bestimmungen des waffengesetztes nicht anzuwenden sind.
2.3 Zugelassene Waffen
Es sind nur Schusswaffen und Munition zugelassen, die den gesetzlichen Vorschriften entsprechen, die von den zugelassenen Verbänden und deren Schießordnung erlaubt sind und die gemäß Erlaubnisbescheid der Behörde auf der jeweiligen Anlage auch geschossen werden dürfen.
Jeder Schütze ist selbst dafür verantwortlich, dass seine Waffe und seine Munition den gesetzlichen Vorschriften und der jeweiligen Sportordnung entsprechen.
Schützen, deren Waffen und Munition nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprechen werden vom Stand verwiesen.
2.4 zugelassene Magazine
Langwaffe 10 Schuss
Kurzwaffe 20 Schuss
2.5 einzuhaltende Schussentfernungen
Die Schussentfernungen sind an den Wänden markiert.
Kurzwaffen bis 1500 Joule ab 3m.
Langwaffen ab 25m bzw. 40m
Entfernungen zu Stahlzielen bis 1500 Joule ab 7m
2.6 Beschuss und Nutzung von Stahlzielen
Zielobjekte aus Stahl werden als sog. „Pepper Popper“ bzw. „Falling Plates“ (Stahlplatten) bezeichnet werden mit Kurzwaffen und Langwaffen beschossen.
Nach schießsportlichen Regeln werden runde Stahlplatten mit einem Durchmesser bis 305 mm und längliche Stahlplatten mit maximal 894 mm Höhe (Abbildung 6.2.6) verwendet. Die Zielobjekte sind klappbar in Gelenken sowie Scharnieren gelagert oder stehen lose in Haltern. Die Stahlplatten müssen in Bezug auf ihre Dicke und Material-güte den Belastungen, durch die auf der Schießstätte zugelassenen und zum Stahlzielbeschuss verwendeten Waffen- und Munitionsarten angepasst sein.
Die Mündungsenergie der verwendeten Geschosse darf 1500 Joule nicht überschreiten.
Vor dem Einsatz von Stahlzielen ist die Betriebsleitung zu Informieren.
2.7 Nutzung der Schießanlage
Vor der Nutzung findet durch die Standaufsicht eine Sicherheitsunterweisung statt.
Hülsen müssen vom Nutzer entfernt und in den Hülseneimer geschüttet werden. Hier bitte die Trennung zwischen Stahl- und Messinghülsen achten.
Personen, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen, werden nicht zum Schießen zugelassen.
Die Teilnahme an Schießübungen ist nur gestattet, soweit gesetzliche Regelungen die Teilnahme nicht untersagen.
Die erforderlichen schriftlichen Einverständniserklärungen der Sorgeberechtigten und gegebenenfalls die Ausnahmegenehmigungen der Behörde sind von den verantwortlichen Aufsichtspersonen aufzubewahren, der Schießstandaufsicht vorzuzeigen und den mit der Durchführung des Waffengesetztes beauftragten Behörden auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen.
2.8 Sicherheit auf der Schießanlage
Tragen eines Gehörschutzes und einer Schießbrille
Gewehrriemen sind zu entfernen
Die Waffen sind ausschließlich am Sicherheitstisch mit Läufen zur Wand aus den Behältnissen zu entnehmen. Herausnehmbare Magazine sind aus den Waffen zu entnehmen, die Verschlüsse sind zu öffnen. Zum Waffenständer bzw. bis zur Schützenlinie sind Langwaffen mit dem Lauf nach oben und Kurzwaffen mit dem Lauf nach unten bzw. geholstert zu transportieren.
Gewehrriemen sind zu entfernen.
Während dem Kinoschießbetrieb verbleiben die Langwaffen im Gewehrständer mit geöffnetem Verschluss und ohne Magazin. Waffen dürfen währenddessen nicht im Raum transportiert oder damit hantiert werden.
Magazine können ggf. auch außerhalb der Schützenlinie geladen werden.
Beim Schießen ist außer der Aufsicht durch anwesende Schützen ein Sicherheitsabstand von 5m zum Schützen einzuhalten.
Bei einer nicht gezündeten Patrone (ggf. Nachzündung) ist der Lauf noch ca. 5 Sek. mit einem ungeöffneten Verschluss in Richtung Geschossfang zu halten. Mit einem Handzeichen ist die Schießstandaufsicht hierüber zu informieren.
Während dem Schießbetrieb dürfen Waffen in der Schießanlage nicht transportiert oder damit hantiert werden.
Beim Kinobetrieb auf jagdliche Filme kann ein zweiter Schütze mit der Langwaffe mit geöffnetem Verschluss ohne Magazin zur Übung „mitschwingen“.
3.1 Die Benutzung der Schießbahn ist ausschließlich nach vorheriger Buchung zu den vorgegebenen Schießzeiten möglich.
3.6 In der gebuchten Kinozeit ist die Sicherheitsunterweisung für das Schießen mit enthalten.
3.7 Bild und Tonaufnahmen sind grundsätzlich auf dem gesamten Gelände verboten. Ausnahmen bedürfen einer vorherigen Absprache mit Mitarbeitern von Euroshot.
3.8 Vor und nach jedem Schießtermin begeht die Schießstandaufsicht mit dem Nutzer den Schießstand und etwaige Schäden und Fehlschüsse zu protokollieren.
3.9 Fehlschüsse in Boden und Wände liegen bei 140€, Fehlschüsse in die Decke liegen je nach Schaden bei ab 140€.
3.10 Schäden durch Geschosssplitter beim Beschuss von Stahlfallplatten werden nach Aufwand berechnet sofern die Regelung der Fa. Euroshot nicht eingehalten werden.
3.11 Für Schäden auf und an den Schießbahnen außerhalb des bestimmungsgemäßen Gebrauchs, insbesondere durch Fehlschüsse, haftet der Verursacher.
3 Million Euro pauschal für Personen- und Sachschäden
Personenschäden nach auf der Schießstätte in deren Geltungsbereich verleidetem Unfall, in Höhe von: 10 Tsd. Euro bei Todesfall und 100 Tsd. Euro für den Invaliditätsfall.
7.1 Der erworbene Gutschein muss im Original bei Einlösung vorgelegt werden.
7.2 Der Gutschein gilt für das Ladengeschäft und den Schießstand. Seitens des Kunden besteht kein Anspruch auf Barauszahlung.
7.3 Verjährung: Hinsichtlich der Ansprüche aus Haupt- und Ausgabevertrag ist die regelmäßige dreijährige Verjährungsfrist (§ 195 BGB) zu beachten
Zugelassen sind Bleiteilmantelgeschosse und Vollmantelgeschosse. Die Verwendung von pyrotechnischer Munition und Geschossen mit Leuchtspur, Brandsatz, Hartkern oder Wadcutter sowie Einsatzmunition ist untersagt. Es dürfen keine Geschosse verwendet werden, welche in der Gummileinwand oder dem Rückprallschutz sichtbare Löcher herausstanzt.
Sofern ein Vertragsverhältnis begründet, inhaltlich ausgestaltet oder geändert werden soll, erhebt und verwendet Euroshot personenbezogene Daten ausschließlich zu diesen. Euroshot ist deshalb berechtigt, persönliche Daten seiner Nutzer zu speichern (z.B. Name, Vorname, Geburtsdatum, Beruf, Anschrift, Fernmeldeverbindungen), soweit dies für einen geordneten Geschäftsbetrieb und zur Kommunikation mit dem Kunden erforderlich ist.
Das gesamte Betriebsgelände und die Innenräume von Euroshot wird durch Video überwacht. Die Daten werden gespeichert.
Wir sind bemüht, die personenbezogenen Daten durch Ergreifung aller technischen und organisatorischen Möglichkeiten so zu verarbeiten und zu speichern, dass sie für Dritte nicht zugänglich sind.
Auf Anordnung der zuständigen Stellen dürfen wir aber im Einzelfall Auskunft über diese Bestandsdaten erteilen, soweit dies für Zwecke der Strafverfolgung, zur Gefahrenabwehr, zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden oder des Militärischen Abschirmdienstes oder zur Durchsetzung der Rechte am geistigen Eigentum erforderlich ist.
Die Löschung der gespeicherten personenbezogenen Daten erfolgen, wenn der Betroffene seine Einwilligung zur Speicherung schriftlich widerruft, wenn ihre Kenntnis zur Erfüllung des mit der Speicherung verfolgten Zwecks nicht mehr erforderlich ist oder wenn ihre Speicherung aus sonstigen gesetzlichen Gründen unzulässig ist.
Die von Euroshot aufgezeichnete Videosequenzen dürfen generell zur Aufklärung bei Verstößen gegen die Benutzerordnung von Euroshot eingesehen werden, ohne dass der Betroffene weder schriftlich, noch mündlich sein Einverständnis geben muss.
Bei Zuwiderhandlungen gegen diese Benutzungsordnung für die Schießsportanlage, die Schieß- und Standordnung des deutschen Schützenbundes, die anerkannten schießsportlichen Regeln in der jeweils gültigen Fassung kann die Aufsichtsperson in Absprache mit der Betriebsleitung gegen Einzelpersonen ein befristetes, in besonders schwerwiegenden Fällen auch ein unbefristetes Hausverbot aussprechen. Soweit Zuwiderhandlungen im Handeln oder Unterlassen des verantwortlichen Vorstandes eines Vereins oder einer sonstigen Benutzergruppe begründet sind, kann die Fa. Euroshot die Nutzungserlaubnis ohne Einhalt einer Frist widerrufen.
Eventuell entstehende Kosten und fällige Buchungsgebühren werden nicht erstattet.