Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=GRUR%202012,%20392
Timestamp: 2019-05-19 17:35:11
Document Index: 389595395

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 14', '§ 24', '§ 14', '§ 24', '§ 24', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 13', 'Art. 7', '§ 24', 'BGH', 'BGH', '§ 524', '§ 69', '§ 69', 'Art. 13', 'Art. 13', 'BGH', 'Art. 7', '§ 24', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 7', 'EuG', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 06.10.2011 - I ZR 6/10 - dejure.org
BGH, 06.10.2011 - I ZR 6/10
https://dejure.org/2011,146
BGH, 06.10.2011 - I ZR 6/10 (https://dejure.org/2011,146)
BGH, Entscheidung vom 06.10.2011 - I ZR 6/10 (https://dejure.org/2011,146)
BGH, Entscheidung vom 06. Januar 2011 - I ZR 6/10 (https://dejure.org/2011,146)
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MarkenG § 14 Abs. 2 Nr. 1, § 24 Abs. 1 und 2
Echtheitszertifikat - Zur Markenrechtsverletzung durch den Vertrieb von Sicherungs-CDs eines Computerprogramms, die mit ursprünglich an Computern angebrachten Echtheitszertifikaten versehen sind.
§ 14 Abs 2 Nr 1 MarkenG, § 24 Abs 1 MarkenG, § 24 Abs 2 MarkenG
Markenrecht: Erstmalige Kennzeichnung der Sicherungs-CD eines Computerprogramms mit dem Echtheitszertifikat des Markeninhabers durch den Wiederverkäufer - Echtheitszertifikat
Kennzeichnung der Sicherungs-CD eines Computerprogramms mit dem Echtheitszertifikat des Markeninhabers durch den Wiederverkäufer - Echtheitszertifikat
Rechte eines Softwareherstellers bei Vertrieb von Sicherungs-CDs eines Computerprogramms mit zuvor auf Computern angebrachten Echtheitszertifikaten des Herstellers durch einen Wiederverkäufer
Wiederverkauf von Software
Kurzfassungen/Presse (37)
Microsoft gewinnt Rechtsstreit über Windows-Software mit Echtheitszertifikaten / Keine markenrechtliche Erschöpfung bei Unbundling
Microsoft gewinnt Rechtsstreit über Handel mit Recovery-CDs
Zum Verkauf von Gebrauchtsoftware
Markenrechtsverletzung bei Verkauf von Datenträgern mit "falschen” Echtheitszertifikaten
Markenrechtsverletzung, wenn ursprünglich an einem Computer angebrachte Echtheitszertifikate zusammen mit der Recovery-CD verkauft werden
Microsoft darf Handel von gebrauchter Windows-OEM-Software mit Echtheitszertifikaten untersagen
BGH verbietet Verkauf gebrauchter Microsoft-Software
Markenrechtsverletzung durch Missbrauch von Echtheitszertifikaten
ratgeberrecht.eu (Pressemitteilung)
heise.de (Pressemeldung, 07.10.2011)
Microsoft erzielt vor dem BGH Erfolg gegen Zwischenhändler
Handel mit "gebrauchten" Echtheitszertifikaten auf Windows-Software
Zum Verkauf von OEM-Software: Microsoft gewinnt Markenrechtsstreit
ra-dr-graf.de (Kurzmitteilung)
Echtheitszertifikat - Handel mit von Computern abgelösten Echtheitszertifikaten verstößt gegen Markenrecht - Microsoft gewinnt Verfahren gegen Zwischenhändler
Microsoft gewinnt Rechtsstreit über gebrauchte Windows-Software mit Echtheitszertifikaten
Microsoft kann Produktvertrieb mit unzulässig angebrachten Echtheitszertifikaten unterbinden
Verkauf von Windows-Software mit Echtheitszertifikaten
blog-it-recht.de (Kurzinformation)
bauersfeld-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation und Pressemitteilung)
BGH entscheidet zugunsten von Microsoft in Rechtsstreit über Windows-Software mit Echtheitszertifikaten
BGH stoppt Weiterverkauf von Recovery-CD
Microsoft gewinnt vor Bundesgerichtshof und setzt Zwischenhändler Grenzen
Microsoft bekommt Unterlassungsanspruch gegen Softwarehändler zugesprochen
Kein Weiterverkauf von Microsoft Software mit Echtheitszertifikaten
Microsoft gewinnt Markenrechtsstreit gegen Gebrauchthändler von Windows-OEM-Software
ra-herrle.de (Kurzinformation)
Weitervertrieb von Microsoft-"Recovery-CDs” verboten
luther-services.com , S. 3 (Kurzinformation)
Verkauf von Windows-Software mit Original-Echtheitszertifikaten
Händler muss für Weiterverkauf von OEM-Versionen Lizenzgebühren zahlen
Microsoft gewinnt Rechtsstreit um Windows-Echtheitszertifikate
Entscheidung zum Verkauf von Software-Recovery-CDs // Der Verkauf von Software-Recovery-CDs mit Echtheitszertifikaten, die von Computern abgelöst worden sind, ist markenrechtlich verboten
lhr-law.de (Kurzanmerkung)
Der BGH zum Handel mit Echtheitszertifikaten (Stichwort: gebrauchte Software)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 06.10.2011, Az.: I ZR 6/10 (Echtheitszertifikat auf Gebrauchtsoftware verletzt Markenrechte des Herstellers)" von RA Dr. Tim Reinhard, original erschienen in: K&R 2012, 290 - 294.
Kurznachricht zu "Neue Aspekte der Strafbarkeit des Parallelimports und des Vertriebs von Markensoftware" von RA Dr. Wolfgang Bomba, LL.M., original erschienen in: GRUR 2013, 1004 - 1011.
LG Frankfurt/Main, 23.07.2008 - 6 O 439/07
OLG Frankfurt, 12.11.2009 - 6 U 160/08
BGH, 29.05.2012 - I ZR 6/10
BVerfG, 30.07.2013 - 1 BvR 1506/12
NJW-RR 2012, 616
MDR 2011, 15
MDR 2012, 422
GRUR 2012, 392
MMR 2012, 324
MIR 2012, Dok. 014
K&R 2012, 290
BGH, 11.12.2014 - I ZR 8/13
UsedSoft III
Es ist weder vorgetragen noch sonst ersichtlich, dass berechtigte Gründe vorliegen, die es gemäß Art. 13 Abs. 2 GMV rechtfertigen, dass die Klägerin sich dem weiteren Vertrieb der Computerprogramme unter Verwendung ihrer Marke widersetzt (vgl. zu Art. 7 Abs. 2 MarkenRL und § 24 Abs. 2 MarkenG BGH, Urteil vom 6. Oktober 2011 - I ZR 6/10, GRUR 2012, 392 Rn. 19 = WRP 2012, 469 - Echtheitszertifikat).
BGH, 19.03.2015 - I ZR 4/14
ZPO § 524; UrhG § 69 Nr. 3 Satz 2, § 69d Abs. 1; EGV 207/2009 Art. 13 Abs. 2
Der Markeninhaber muss es nach Art. 13 Abs. 2 GMV nicht hinnehmen, dass seine Marke für den weiteren Vertrieb der von ihm oder mit seiner Zustimmung unter dieser Marke in Verkehr gebrachten Kopie eines Computerprogramms verwendet wird, wenn die ernstliche Gefahr besteht, dass der Erwerber der Kopie das Urheberrecht am Computerprogramm verletzt (Anschluss an BGH, Urteil vom 6. Oktober 2011, I ZR 6/10, GRUR 2012, 392 = WRP 2012, 469 - Echtheitszertifikat).
Der Markeninhaber muss es nicht hinnehmen, dass seine Marke für den weiteren Vertrieb der von ihm oder mit seiner Zustimmung in Verkehr gebrachten Produkte verwendet wird, wenn dieser Vertrieb - wie im vorliegenden Fall der Vertrieb des Computerprogramms durch Übermittlung der Seriennummer unter Zurückbehaltung der Programmkopie - die ernstliche Gefahr begründet, dass der Erwerber des Produkts das Urheberrecht an diesem Produkt verletzt (vgl. zu Art. 7 Abs. 2 MarkenRL und § 24 Abs. 2 MarkenG BGH, Urteil vom 6. Oktober 2011 - I ZR 6/10, GRUR 2012, 392 Rn. 19 = WRP 2012, 469 - Echtheitszertifikat).
LG Düsseldorf, 02.08.2017 - 2a O 166/16
Rechtstreit mit Spielzeughersteller: Ferrari verliert Kultmarke Testarossa
Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus der Entscheidung " Echtheitszertifikat " des BGH (GRUR 2012, 392).
OLG München, 14.06.2012 - 29 U 1204/12
Einstweilige Verfügung wegen Urheberrechtsverletzung: Überschreitung des …
Neben der Antragsgegnerin zu 1. haftet auch der Antragsgegner zu 2. als deren Geschäftsführer für die drohende Urheberrechtsverletzung, weil er zumindest Kenntnis von der bevorstehenden Veröffentlichung hatte und nichts zu deren Verhinderung unternommen hat (vgl. GRUR 2012, 392 - Echtheitszertifikat Tz. 28 m. w. N.).
OLG Frankfurt, 22.12.2016 - 11 U 108/13
Keine Erschöpfung durch Herunterladen einer Testversion; COA
Der Verbraucher, der einen mit einem CoA versehenen Computer mit vorinstallierten Computerprogramm nutzt, wird dies dahin verstehen, dass das Programm von der allein zur Erstkennzeichnung von Produkten berechtigten Klägerin selbst oder durch von ihr beauftragte Dritte als echt zertifiziert worden ist (vgl. zu einer mit einem CoA versehenen CD mit der entsprechenden Software: BGH, Urteil vom 6.10.2011 - I ZR 6/10 - Echtheitszertifikat Rn. 22, juris).
OLG Frankfurt, 21.02.2019 - 6 U 16/18
Markenverletzung durch Beeinflussung der Suchfunktion
Die Qualitäts- oder Garantiefunktion wird typischer Weise durch das Inverkehrbringen veränderter oder verschlechterter Originalware beeinträchtigt (vgl. BGH, GRUR 2012, 392 [BGH 06.10.2011 - I ZR 6/10] Rn. 19 - Echtheitszertifikat; BGH, GRUR 2005, 160, 161 - SIM-Lock).
BGH, 28.06.2018 - I ZR 221/16
Verwendung einer Mehrzahl von Marken auf dem Versandkarton durch einen …
Ein solcher berechtigter Grund liegt vor, wenn durch die konkrete Verwendung die Herkunfts- und Garantiefunktion seines Zeichens verletzt oder die Unterscheidungskraft oder die Wertschätzung der Marke in unlauterer Weise ausgenutzt oder beeinträchtigt wird (…vgl. zu Art. 7 Abs. 2 der Richtlinie 89/104/EWG EuGH, GRUR Int. 1999, 438 Rn. 51 f. - BMW/Deenik;… GRUR 2010, 841 Rn. 79 f. - Portakabin/Primakabin; BGH…, Urteil vom 3. November 2005 - I ZR 29/03, GRUR 2006, 329 Rn. 28 = WRP 2006, 470 - Gewinnfahrzeug mit Fremdemblem;… Urteil vom 15. Februar 2007 - I ZR 63/04, GRUR 2007, 882 Rn. 22 = WRP 2007, 1197 - Parfümtester; Urteil vom 6. Oktober 2011 - I ZR 6/10, GRUR 2012, 392 Rn. 19 = WRP 2012, 469 - Echtheitszertifikat, jeweils mwN).
LG München I, 01.09.2015 - 33 O 12440/14
Urheberrechtsverletzung durch Verkauf von "Product Keys"
Denn der angesprochene Verkehr wird anhand des Echtheitszertifikats davon ausgehen, dass es sich um ein Original-Produkt handele und die darin liegende Garantieaussage der Klägerin als Schutzrechtsinhaberin zuschreiben (vgl. BGH GRUR 2012, 392 -Echtheitszertifikat).
OLG Frankfurt, 11.04.2018 - 6 W 11/18
Markenmäßige Benutzung durch Beeinflussung der Suchfunktion
Die Qualitäts- oder Garantiefunktion wird typischer Weise durch das Inverkehrbringen veränderter oder verschlechterter Originalware beeinträchtigt (vgl. (BGH, Urt. v. 6.10.2011 - I ZR 6/10, Rn. 19 - Echtheitszertifikat; BGH GRUR 2005, 160, 161 - SIM-Lock).
LG Frankfurt/Main, 12.12.2016 - 12 KLs 5/16
Markenverletzung auch bei Echtheitszertifikaten
(vgl. BGH NJW-RR 2012, 616 (617) [BGH 06.10.2011 - I ZR 6/10] ).