Source: https://issuu.com/pkl.keller/docs/klartext-1-11
Timestamp: 2017-02-24 09:36:28
Document Index: 179913797

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 35', 'EuG', '§ 18', 'BGH', '§ 18', 'EuG', 'Art. 84', 'EuG', 'BGH', 'BGH', '§ 823', '§ 823', '§ 823', '§ 823', '§ 543', 'BGH']

Klartext 1.2011 by pkl legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH - issuu
Rund um Recht und Steuern von pkl-kmk
20 Jahre Gerechtigkeit
Wilde Ehe:
Zertiﬁzierung:
kmk in Berlin
KMU nach
für Unverheiratete
überstandener Krise
www.pkl-kmk.de
Netzwerk – kmk nun
mit Standort in Berlin.
Wilde Ehe: Steuerliche Aspekte
Finanzierung von KMU – auch nach
überstandener Krise nicht einfach ...
Sicher befristen –
Vorsicht bei Kettenbefristungen
Ur/teilchen!
Einführung des Qualitätsmanagementsystems nach DIN ISO 9001:2008
Unsere Mitarbeiter sind der Garant für Ihren und unseren Erfolg. Sie
decken im Rechtsberatungsbereich alle relevanten Gebiete mit Spezialisten ab und sorgen in allen steuerlichen Fragen für kompetente
und an wirtschaftlichen Erwägungen ausgerichtete Lösungen.
pkl-kmk bilden aus!
Wir, der pkl-kmk Verbund, sind Ihr starker Partner für Ihren Erfolg!
Neben Mandantengesprächen, Seminaren und Veranstaltungen haben wir unseren Newsletter klartext neu gestaltet. Er bietet Informationen zu Recht und Steuern, aber auch Nachrichten aus unseren
Büros. Viel Freude beim Lesen.
für das 1. Halbjahr 2011
pkl wird im Mai 20 Jahre alt. Zwei Jahrzehnte Rechtsberatung, die
wie im Flug vergangen sind. Aus zwei Personen im Jahr 1991 ist
eine Kanzlei mit 16 Rechtsanwälten und insgesamt 50 Mitarbeitern
gewachsen. Auf diesen Erfolg sind wir sehr stolz.
Da unsere Mandanten aber auch Bedarf an qualiﬁzierter Steuerberatung haben, gründeten wir 1998 die kmk Steuerberatungsgesellschaft mbH, die sich mit 11 Berufsträgern und 40 Mitarbeitern
ebenso erfolgreich entwickelt hat.
Um unsere Idee ganzheitlicher Beratung für Sie umzusetzen, arbeiten
wir als pkl-kmk Verbund getreu unserem Motto „Doppelte Kompetenz –
Bessere Beratung“ seit Jahren im Bereich Rechts- und Steuerberatung Hand in Hand. Seit zwei Jahren haben wir mit der faventa
Beratungsgesellschaft mbH unsere Tätigkeit auch noch stärker in
Richtung betriebswirtschaftliche Beratung erweitert.
Unser Beratungsverbund zählt mit rund 100 Mitarbeitern und 28 Berufsträgern zu den größten Beratungsunternehmen in Dresden. Aber
trotz unserer Größe haben Sie immer Ihren persönlichen Ansprechpartner. So vereinbaren wir Spezialisierung und persönliche Beratung.
Hans-Joachim Kraatz
kmk Steuerberatungsgesellschaft
kmk Berlin
Wie einer auszog, das „Steuern“ zu lehren.
Netzwerk – kmk nun mit Standort in Berlin.
Im Jahr 2006 verließ Steuerberater Holger Raasch das beschaulich schöne Bautzen in Richtung Hauptstadt, um in einer Berliner
Gesellschaft einzusteigen. Doch wie das Leben so spielt, trennten
sich die geschäftlichen Wege auch wieder. Der erste Schritt in die
beruﬂiche Selbstständigkeit war jedoch getan und so feierte die
Kanzlei des Steuerberaters Holger Raasch 2007 in Berlin-Mahlsdorf ihre Gründung.
Hans-Joachim Kraatz, Geschäftsführer der KMK Steuerberatungsgesellschaft in Dresden, stand Holger Raasch in dieser Zeit
als guter Freund und Ratgeber zur Seite. In den folgenden Jahren
realisierten beide Kanzleien erste Projekte zusammen und übernahmen gemeinsam die Betreuung eines großen Mandats.
Im Oktober 2010 folgte dann mit dem Einzug der Steuerberaterin
Yvette Nagler in das Büro der Berliner Kanzlei das Startsignal für
eine erfolgreiche Bürogemeinschaft.
Bei weiteren gemeinsamen Treffen in Dresden und Berlin, kam
dann häuﬁger die Frage auf: Warum nicht etwas Gemeinsames in
Berlin auf die Beine stellen? Gesagt, getan! Denn beide Seiten
proﬁtieren vom gemeinsamen Netzwerk: Die Kanzlei von Holger
Raasch und Yvette Nagler hat den Background einer größeren
Gesellschaft und kann zukünftig eine breitere und qualitativ
hochwertigere Beratung anbieten. Und die kmk Steuerberatungsgesellschaft in Dresden erhält Zugriff auf das Berliner
Know-how. Gemeinsam für Sie stark: zehn Berater in einem Team –
ideal für Mandanten und Mitarbeiter.
Steuerberater in Berlin: Holger Raasch und Yvette Nagler
Im Januar 2011 war es dann endlich soweit: In Berlin eröffnete die erste kmk Niederlassung ihre Türen. Steuerberater Holger
Raasch und sein Team freuen sich auf Sie und künftige Mandate.
Telefon 030 720212-261
Telefax 030 720212-268
Partnerschaft & Steuern
Die Steuerlast für nichteheliche Lebensgemeinschaften fällt
gegenüber Ehepaaren also ganz besonders nachteilig aus, wenn
ein Partner kein oder kaum Einkommen bezieht. Je näher die
Einkünfte beieinander liegen, umso mehr verringert sich der
steuerliche Unterschied. Der Belastungsunterschied ist gleich
Null, wenn beide Partner das gleiche Einkommen beziehen.
Dann bringt der über die Heirat erreichte Splittingtarif überhaupt nichts mehr ein.
Eine Hochzeit am 31. Dezember lohnt sich, wenn die
Einkommensunterschiede in den abgelaufenen 12 Monaten hoch
waren. Dann gibt es rückwirkend für das gesamte Jahr den Splittingtarif und über die Veranlagung eine hohe Steuerrückzahlung.
Gefördert von der zunehmenden gesellschaftlichen Akzeptanz
steigt sie von Jahr zu Jahr: die nichteheliche Lebensgemeinschaft, auch wilde Ehe genannt. Aber auch nach Trennung oder
Scheidung leben Paare oftmals weiterhin zusammen, gerade dann,
wenn die gemeinsamen Kinder zu versorgen sind. Der Staat und
die Finanzverwaltung haben auf diese gesellschaftlichen Veränderungen bislang kaum oder gar nicht reagiert. Privilegiert wird
weiterhin nur die ofﬁzielle Ehe.
Unterschiede im Einkommensteuertarif
Ob zusammen oder getrennt wohnend, es wird bei nichtehelichen
Paaren immer die sogenannte Grundtabelle angewendet. Den Vorteil der günstigeren Splittingtabelle können nur verheiratete Paare nutzen, wenn sie nicht dauernd getrennt leben, d. h. sie teilen
Tisch und Stuhl. Beim Splittingtarif werden die Einkommen der
Partner in einem ersten Schritt zusammengezählt und anschließend halbiert. Auf dieses halbierte gemeinsame Einkommen wird
der Tarif der Grundtabelle angewendet und anschließend verdoppelt. Dies führt zu einer besonders hohen Progressionsabmilderung, wenn ein Gatte besonders viel und der andere wenig oder
gar nichts verdient.
Gemeinschaft Unterschied
100.000 / 0 EUR
25.694 EUR
33.828 EUR
8.134 EUR
70.000 / 30.000 EUR
50.000 / 50.000 EUR
Bei der Geltendmachung von sogenannten Kinderadditiven (Kindergeld, Kinderbetreuungskosten, Ausbildungsfreibetrag, etc.) ist
es unerheblich, ob die Eltern verheiratet sind. Diese beispielhaft
aufgezählten steuerlichen Vergünstigungen durch Kinder sollten
Sind Vater und Mutter nicht verheiratet, wird das Kindergeld in
voller Höhe an den Elternteil ausgezahlt, der mit dem Sprössling
zusammenlebt. Der andere Elternteil, der seine Unterhaltspﬂicht
gegenüber dem Kind durch laufende monatliche Unterhaltszahlungen erfüllt, hat dann einen zivilrechtlichen Anspruch auf
Anrechnung des hälftigen Kindergelds auf seine Unterhaltsverpﬂichtung.
Kinderbetreuungskosten lassen sich – ausgenommen dem Alter
zwischen drei und sechs Jahren – nur dann geltend machen,
wenn zusammen wohnende Elternteile beide erwerbstätig sind.
Hierbei ist unerheblich, ob sie verheiratet sind. Sofern es sich
um einen Alleinerziehenden handelt, reicht die Berufstätigkeit
bei ihm aus. Erfüllen Eltern nicht die Voraussetzungen für den
Abzug von Kinderbetreuungskosten, können sie für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse 20 % der Aufwendungen nach
§ 35 a EStG direkt von der Steuer absetzen, sofern eine Betreuung
in der eigenen Wohnung erfolgt.
Den Entlastungsbetrag in Höhe von 1.308 EUR und hierüber die
Steuerklasse II gibt es für Alleinerziehende mit Nachwuchs, für
den noch Anspruch auf Kindergeld besteht. Diese Förderung entfällt unabhängig davon, ob der Elternteil mit einem verheirateten
oder einem nichtehelichen Partner eine Haushaltsgemeinschaft
bildet. Wohnt der Lebensgefährte mit im Haushalt, ist dies auch
dann ein Ausschlussgrund für die Steuervergünstigung, wenn er
nicht Elternteil des Kindes ist.
Weitere Steueraspekte im Überblick
Abgeltungssteuer: Der Antrag auf Günstiger-Prüfung lohnt sich,
wenn der Sparer eine Progression unterhalb von 25 % aufweist. Bei
unverheirateten Paaren ergeben sich bereits Auswirkungen, wenn
einer der Partner unter dem Pauschaltarif bleibt. Ehepaare hingegen
müssen ihr Gesamteinkommen inkl. der Kapitaleinkünfte zusammen
der Prüfung unterwerfen.
Erklärungen: Bezieht das Paar gemeinsame Einkünfte etwa über
eine Mietimmobilie, muss zusätzlich eine einheitliche und gesonderte Feststellungserklärung angefertigt und die hierüber ermittelten Einkünfte verteilt werden. Das bringt zusätzliche Arbeit und
Freistellungsauftrag: Bei gemeinschaftlichen Konten oder Depots
lässt sich der Einbehalt von Kapitalertragsteuer nicht vermeiden;
ein gemeinsamer Antrag ist lediglich bei Ehepaaren erlaubt.
Der Ausbildungsfreibetrag für volljährige Kinder in Schul- und Berufsausbildung von 924 EUR ist nicht vom Familienstand der Eltern abhängig. Der Nachwuchs muss nur außerhalb des elterlichen Haushalts
untergebracht sind, darf aber etwa während der Semesterferien wieder
zu Hause wohnen. Dieser Freibetrag vermindert sich noch um die eigenen Einkünfte und Bezüge des Kindes, soweit diese im Jahr 1.848 EUR
übersteigen. Ist das Kind verheiratet, wird auch das Einkommen des
Partners einbezogen, sofern dieses 8.004 EUR übersteigt.
Beim Schulgeld beläuft sich der Höchstbetrag auch beim nicht
verheirateten Elternpaar auf 5.000 EUR je Kind. Die Zahlungen
werden dabei grundsätzlich bei dem Elternteil berücksichtigt, der
sie getragen hat. Ansonsten erhalten beide je 2.500 EUR oder beantragen einvernehmlich eine andere Aufteilung (BMF, Schreiben
v. 9.3.2009, BStBl 2009 I S. 487).
Ab 2010 lassen sich die Beiträge zur Kranken- und Pﬂegeversicherung für die Kinder bei den Eltern als Sonderausgaben absetzen. Das entlastet insbesondere Paare, die hohe Prämien für eine
private Basiskranken- und Pﬂegepﬂichtversicherung zahlen und
ihre Kinder gesondert versichern müssen.
Anspruch auf Elterngeld besteht unabhängig vom Familienstand.
Entscheidend ist, dass Vater oder Mutter nach der Geburt zu Hause bleiben. Unverheiratete Paare haben allerdings nicht die Möglichkeit, über eine gezielte Steuerklassenwahl das Nettoeinkommen des nach der Geburt Bezugsberechtigten zu erhöhen.
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holzhauer@kmk-dd.de
Gemeinschaftskonten: Den Verlusttopf führt die Bank für das
jeweilige Paar als Konto- oder Depotinhaber. Eine Aufteilung der
Erträge und der Verluste oder sogar Zuordnung von Verlusttöpfen
ist weder unterjährig noch zum Jahresende vorzunehmen. Wird eine
Verlustbescheinigung beantragt, wird diese für das Paar ausgestellt,
das den Minusbetrag dann unter sich aufteilen kann.
Haushaltsnahe Dienstleistungen: Der Steuerabzug nach § 35a EStG
wird haushaltsbezogen berücksichtigt, sodass die verwandtschaftliche Beziehung der dort wohnenden Personen unerheblich ist.
Sofern die in wilder Ehe lebenden Partner Handwerker, Gärtner oder
Putzfrau separat engagieren, wird die Vergünstigung insgesamt nur
einmal pro Haushalt gewährt.
Kapitaleinnahmen: Jeder Partner versteuert die ihm zuﬂießenden
Erträge, die über den Sparer-Pauschbetrag hinaus gehen. Dabei lassen sich angefallene Verluste nicht auf den Partner übertragen und
das bei ihm angefallene Minuspotenzial lässt sich nicht zur eigenen
Steuerminderung nutzen. Insoweit kann das Paar Abgeltungssteuer
zahlen, obwohl per Saldo im Jahr negative Kapitaleinnahmen oder
in Summe nicht mehr als 1.602 EUR angefallen sind.
Krankenkasse: Durch das Bürgerentlastungsgesetz lassen sich
die Prämien des Versicherten, seines Ehe- oder eingetragenen
Lebenspartners besser als Sonderausgaben absetzen. Die für den
Partner in wilder Ehe bezahlten Beiträge gehören nicht dazu.
Steuerbescheinigung: Unterhält das unverheiratete Paar ein gemeinschaftliches Konto oder Depot, lautet die Steuerbescheinigung
auf den Namen beider Personen. Sofern die Kapitalerträge und einbehaltene Abgeltungssteuer in der Veranlagung berücksichtigt werden sollen, muss das Paar die ausgewiesenen Beträge verteilen.
Verkürzter Zahlungsweg: Bei Verbindlichkeiten, Dauerschuldverhältnissen, Miet- und Pachtverträgen sowie Sonderausgaben oder
außergewöhnlichen Belastungen kommt eine Berücksichtigung der
Zahlung unter dem Gesichtspunkt der Abkürzung des Vertragswegs
nicht in Betracht (BMF, Schreiben v. 7.7.2008, BStBl 2008 I S. 717).
Insoweit ist es sinnvoll, dass der Partner Aufwendungen zahlt und
Leistungen in Auftrag gibt, der sie steuerlich geltend machen will.
Nichts ist stetiger als der Wandel. Er macht auch vor Gesetzgebung und Rechtsprechung
nicht halt. Dieser Artikel versteht sich daher hauptsächlich als Informationsquelle und
Ideengeber für eine weitere fundierte Beratung. Im konkreten Einzelfall stehen wir Ihnen
daher mit fachkundigem Rat gerne zur Verfügung.
Finanzierung von KMU –
auch nach überstandener Krise nicht einfach …
Die Wirtschafts- und Finanzkrise scheint überwunden. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland wächst wieder, die Konjunkturprognosen wurden von den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten mehrfach angehoben. Viele Banken haben sich erholt und
machen wieder Gewinne, sind aber dennoch eher restriktiv bei
der Kreditvergabe. Insbesondere für kleine und mittelständische
Unternehmen ist es auch jetzt im Aufschwung schwieriger geworden, sich mit Fremdkapital zu versorgen.
Die schwerste Phase des Einbruchs in der Krise konnte von vielen
Unternehmen durch Kurzarbeit und mit Hilfe staatlicher Konjunkturprogramme bewältigt werden. Nun geht es vor allem darum,
sich erfolgreich und nachhaltig für die Zukunft aufzustellen. Viele
Unternehmen setzen dabei im Zeichen der anziehenden Konjunktur wieder auf Wachstum.
In Zeiten vorsichtiger Banken müssen sich kleine und mittelständische Unternehmen heute jedoch viel intensiver auf Bankverhandlungen vorbereiten. Betriebswirtschaftliche Mängel und eine
unklare Geschäftsplanung werden zum Ausschlusskriterium. Die
Finanzierungsstrategie des Unternehmens darf dabei vor allem
keine Zweifel an der Zukunftsfähigkeit und dem Erfolg des Unternehmens lassen. Hierzu zählt eine professionelle Aufbereitung
und Darstellung der Vergangenheitswerte und der Planzahlen, am
besten mit unterschiedlichen Szenarien. Kredite gewähren Banken nur noch, wenn sie das Risiko lückenlos abschätzen können!
Auch gilt es alternative Finanzierungsinstrumente zu nutzen,
Mietkaufﬁnanzierung über Leasinggesellschaften
(stille) Beteiligungen (z. B. MBG)
öffentliche Bürgschaften (z. B. Bürgschaftsbank Sachsen)
Diese Finanzierungsformen können den klassischen Kredit zwar
nicht ersetzen, sind aber eine sinnvolle Ergänzung der Unternehmensﬁnanzierung.
Nach wie vor von großer Bedeutung im Hinblick auf die Finanzierungsmöglichkeiten kleiner und mittlerer Unternehmen ist
die Einbeziehung öffentlicher Fördermittel:
Für die Finanzierung von Investitionen werden auch in 2011
Investitionszuschüsse im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe
„Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GA-Förderung) gewährt. Entsprechend den aktuellen Richtlinien sind
Fördersätze in Höhe von 50 % für kleine, 40 % für mittlere und
30 % für sonstige Unternehmen möglich. Fördermittel, auf die
ein Rechtsanspruch besteht (z. B. Investitionszulagen), sind
dabei vorrangig in Anspruch zu nehmen und auf die Subventionswertobergrenze anzurechnen. Die Investitionszulage wird gemäß
Investitionszulagengesetz 2010 in den kommenden Jahren
erheblich abgeschmolzen:
Erstinvestitionsvorhabens
Auch im Bereich der GA-Förderung muss in Zukunft mit einer Verringerung der Fördersätze gerechnet werden.
Neben Investitionen in moderne Technologien ist vor dem Hintergrund des sich immer stärker abzeichnenden Fachkräftemangels
auch die Investition in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter für die Zukunftsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen
Super-Sauber aus der Krise.
In diesem Zusammenhang weisen wir ausdrücklich auf die
Fördermöglichkeit solcher Maßnahmen über die SAB hin:
Förderung betrieblicher Weiterbildung
(Einzelbetriebliches Förderverfahren)
nichtrückzahlbarer Zuschuss
bis zu 80 % der Kosten
Bedingungen u. a.
- KMU bzw. Unternehmen mit weniger
als 500 Mitarbeitern
- Weiterbildung durch externen Dienstleister
- grundsätzlich drei Angebote verschiedener
Dienstleister nötig
- begründete Auswahlentscheidung zum
wirtschaftlich günstigsten Angebot
- Antragstellung bei der SAB vor Beginn
Neben den genannten Instrumenten bieten z. B. die SAB und
die KfW weiterhin Förderdarlehen (z. T. zinsvergünstigt) und
Bürgschaftsprogramme für die verschiedensten Finanzierungsanlässe an, u. a.:
Unternehmensfestigung und -erweiterung
Umstrukturierung und Sanierung
Insgesamt ist das Thema „Finanzierung von kleinen und mittleren
Unternehmen“ sehr komplex und erfordert maßgeschneiderte und
individuelle Konzepte. Hierfür und auch zu anderen betriebswirtschaftlichen Themen – wie z. B. Controlling, Kostenrechnung und
Kalkulation – steht Ihnen unser Bereich Unternehmensberatung
Und nicht zuletzt: Auch unsere Leistung auf dem Gebiet der Unternehmensberatung kann gefördert werden – für viele Unternehmen mit 50 bis 90 % der Beratungskosten.
Dipl.-Kfm. Frank Preißler
Telefon 0351 89959-53
preissler@kmk-dd.de
Das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) feierte zum 1.1.2011
sein zehnjähriges Bestehen. Aus ihm ergeben sich die in der Praxis so wichtigen Möglichkeiten befristeter Arbeitsverträge, die
mittlerweile in jedem Unternehmen zum Standard gehören. Dennoch treten bei befristeten Verträgen immer noch viele Fehler
mit teilweise fatalen Folgen auf. Diese können vermieden werden, wenn Sie nachfolgende Grundsätze beachten.
Es gibt zwei Möglichkeiten befristeter Arbeitsverhältnisse, zum
einen die sachgrundlose Befristung, zum anderen die Befristung mit Sachgrund. Die sachgrundlose Befristung ist nur bei
Neueinstellungen möglich und ist auf die maximale Dauer von
zwei Jahren begrenzt. Innerhalb der zwei Jahre kann maximal
dreimal verlängert werden. Die Befristung ist möglich als Zeitoder Zweckbefristung. Bei der Zeitbefristung endet der Arbeitsvertrag mit Ablauf des Befristungsendes (z. B. Befristung zwei
Jahre). Bei der Zweckbefristung (z. B. Genesung eines Mitarbeiters) endet das Arbeitsverhältnis zwei Wochen nach Zugang der
schriftlichen Unterrichtung des Arbeitnehmers, dass der Zweck
(z. B. Rückkehr des vertretenen Arbeitnehmers) eingetreten ist.
F a l l e Werden im Rahmen der Verlängerung eines sachgrundlos
befristeten Arbeitsvertrages auch andere Arbeitsbedingungen (z. B.
Gehalt oder Tätigkeit) verändert, handelt es sich nicht mehr um eine
reine Verlängerung, sondern um einen neuen befristeten Vertrag, der
dann eines Sachgrundes bedarf. Liegt dieser Sachgrund nicht vor, ist
die Befristung hinfällig und es liegt ein unbefristeter Vertrag vor.
Die Befristung mit Sachgrund ist jederzeit und ohne Begrenzung
zulässig. Die Sachgründe sind gesetzlich deﬁniert und durch
Rechtsprechung ausgeformt.
Sachgründe können sein:
3 vorübergehender Mehrbedarf
(z. B. Projektbefristung, Aushilfen, Abwicklung)
3 bei Vertretung eines anderen Arbeitnehmers
3 Probezeitbefristung
3 Anschlussbefristung an Ausbildung oder Studium
3 gerichtlicher Vergleich
F a l l e Häuﬁg wird die Projektbefristung missverstanden. Nur vorübergehende und nicht regelmäßig wiederkehrende Projekte können
eine Befristung rechtfertigen. Typisch sind die Befristungen für Saisonbetriebe. Es muss bei Vertragsschluss feststehen, dass der Arbeitsbedarf wieder wegfällt. Es schadet dabei nicht, dass der Arbeitnehmer
nicht ausschließlich projektbezogene, sondern daneben auch andere
Tätigkeiten ausüben wird. Die projektbezogenen Aufgaben müssen
aber den wesentlichen Teil der Arbeitszeit in Anspruch nehmen.
Nur schriftlich ist wirksam!
Besonderheit bei älteren Arbeitnehmern
Befristete Arbeitsverträge müssen schriftlich geschlossen werden. Dies bedeutet, dass der Arbeitsvertrag sowohl vom Arbeitgeber als auch vom Arbeitnehmer im Original unterzeichnet werden muss. Die „Unterzeichnung“ mit Initialien reicht nicht. Wird
die Schriftform nicht eingehalten, entsteht ein unbefristetes
Arbeitsverhältnis.
Bisher ist es zulässig, Arbeitnehmer ab dem 52. Lebensjahr bis
maximal fünf Jahre befristet ohne Sachgrund einzustellen, wenn
diese vorher mindestens vier Monate beschäftigungslos waren,
Transferkurzarbeitergeld bezogen oder an einer Beschäftigungsmaßnahme teilnahmen.
F a l l e Handelt für den Arbeitgeber ein Vertreter (z. B. Personalleiter) muss dieser zu erkennen geben, dass er als Vertreter handelt, z. B. durch i. V..
Tagesaushilfe
Auch die Befristung von Tagesaushilfen unterliegt der Befristungskontrolle. Gerade bei Tagesaushilfen ist man geneigt, auf
scheinbar übertriebene Formalien zu verzichten. Dies kann zu
Fehlern mit fatalen Folgen führen.
Angabe des Befristungsgrundes
Die Angabe des Befristungsgrundes ist nicht erforderlich. Von
der Aufnahme ist sogar abzuraten, da ansonsten eine vertragliche Bindung entstehen kann und andere Sachgründe in einem
etwaigen Rechtsstreit unter Umständen nicht mehr eingeführt
F a l l e Liegt ein Sachgrund vor (z. B. Vertretung eines oder
mehrerer Arbeitnehmer), so können befristete Verträge nach bisherigem Gesetzeswortlaut unbegrenzt oft geschlossen werden. In
größeren Unternehmen kann dies dazu führen, dass eine Art Dauervertretung entsteht, wenn ein Mitarbeiter jeweils verschiedene
abwesende Arbeitnehmer vertritt. Das Bundesarbeitsgericht hat
Zweifel an der Zulässigkeit dieser Kettenbefristungen und hat die
Rechtsfrage dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorgelegt. Es
ist deshalb nicht auszuschließen, dass künftig derartige Kettenbefristungen unwirksam sind.
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Ein juristisch sauber erstellter befristeter Arbeitsvertrag auf
dem aktuellen Stand der Rechtsprechung vermeidet Risiken
und unangenehme Überraschungen.
ﬁrmenrechtlicher Anforderungen umgangen würden. Vielmehr
führt die Aufnahme, wie die – ebenfalls zulässige – Aufnahme
anderer Adressbestandteile auch dazu, dass Unternehmen von anderen unterscheiden zu können, und knüpft dabei unmittelbar an
das gesetzliche Erfordernis der Unterscheidungskraft an.“
Dosenverkauf ohne
Pfanderhebung ist wettbewerbswidrig
Die Verpackungsverordnung schreibt vor, dass bei dem Vertrieb
von Erfrischungsgetränken in Dosen Pfand erhoben werden muss.
Ein Händler, der dem nicht nachkam, wurde von einem Wettbewerbsverein daraufhin vor dem Landgericht Düsseldorf verklagt.
Die Richter der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens gaben
dem Kläger Recht (vgl. Urteil vom 29.10.2010, Az.: 38 O 26 / 10).
Durch die Nichterhebung des Pfandes sei die Ware billiger, weshalb im Verkauf im Vergleich zu Konkurrenten ein gravierender
Wettbewerbsvorteil entstehe. Der Verkauf von Getränken ohne
Erhebung des vorgeschriebenen Pfandes sei damit rechtswidrig
und als Wettbewerbsverstoß zu unterlassen.
Da nicht alle Getränke der Pfandpﬂicht unterliegen, ist
genau zu prüfen, ob im Einzelfall eine zulässige Ausnahme, beispielsweise bei Getränken mit einem Mindestanteil von 50 % Milch,
Die Frage, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen eine sogenannte „Domainﬁrma“, also eine Firma die einer
bestimmten Domain entspricht, unterscheidungskräftig im Sinne des
§ 18 Abs. 1 HGB ist, ist in Rechtsprechung und Literatur umstritten.
So hat beispielsweise das OLG Frankfurt am Main (OLG Frankfurt am
Main, Beschl. v. 13.10.2010, Az. 20 W 196 / 10 – Outlets.de GmbH)
in einer aktuellen Entscheidung die Unterscheidungskraft der Firma
„Outlets.de GmbH“ verneint. Insofern bleibt abzuwarten, wie der
Bundesgerichtshof (BGH) die streitgegenständliche Frage – soweit sie
einmal dahin gelangen sollte – entscheiden wird.
Ein Einzelunternehmen ist keine „Zentrale“
Das Landgericht Stuttgart hatte einen Fall zu entscheiden, in
dem ein Taxi-Einzelunternehmer mit dem Hinweis „Taxi-Zentrale“
Die baden-würtembergischen Robenträger hielten dies für
irreführend und unzulässig (vgl. Entscheidung vom 24.11.2010,
Az.: 39 O 71 / 10 KfH). Die angesprochenen Kundenkreise vermuten bei einer „Taxi-Zentrale“ einen Zusammenschluss verschiedener Taxiunternehmen, wo der Einsatz der verschiedenen Fahrzeuge
koordiniert und eine Anfrage an den entsprechenden Fahrer weitergeleitet wird. Da dies bei einem Einzelunternehmer nicht der
Fall ist, hat er es zu unterlassen mit dem Hinweis „Taxi-Zentrale“
Domain, Firma oder Domainﬁrma?
Mit Beschluss vom 15.11.2010 entschied der 13. Senat des Oberlandesgerichts Dresden (OLG Dresden, Beschl. v. 15.11.2010,
Az. 13 W 0890 / 10 – fashion-shop-germany.eu), dass die von
einem Online-Händler für Damenmoden beantragte Firma
„fashion-shop-germany.eu e.Kfr.“ in das zuständige Handelsregister einzutragen sei, weil die Firma Unterscheidungskraft besitze
(§ 18 HGB). Das Landgericht Leipzig hatte dies verneint (LG Leipzig, Beschl. v. 22.7.2010, Az. 04HK T 145 / 09 – fashion-shopgermany.eu).
In den Entscheidungsgründen heißt es wie folgt wörtlich:
„Der Zusammenhang zwischen einer lediglich aus einer Gattungsbezeichnung bestehenden Second-Level-Domain und der dazugehörigen Top-Level-Domain ist tatsächlich geeignet, ein Unternehmen
von anderen zu unterscheiden. Dies folgt schon daraus, dass nach
den für die Vergabe der Domainnamen bestehenden Richtlinien
eine nochmalige Vergabe desselben Domainnamens ausgeschlossen ist. Der Senat vermag dabei nicht zu erkennen, dass mit
der Aufnahme der Top-Level-Domain in die Firmenbezeichnung
Armer Spediteur-Unternehmer
Nach Auffassung des Gerichtshofs der Europäischen Union
(EuGH) stellt die bloße Durchfuhr einer Ware im Wege des externen Versandverfahrens nach Art. 84 I a der ZollkodexVO (EWG)
Nr. 2913/92 keine Markenverletzung dar, da hierdurch die wesentlichen Funktionen der Marke nicht beeinträchtigt würden.
Die bloße abstrakte Gefahr, dass die Waren während der Durchfuhr in Deutschland in Verkehr gebracht würden, stelle keine
Beeinträchtigung der Marke dar. Eine andere Beurteilung sei
nur dann geboten, wenn die Waren, während für sie das externe
Versandverfahren gelte, Gegenstand der Handlung eines Dritten
seien, die notwendig das Inverkehrbringen der Waren im Durchfuhrmitgliedstaat mit sich bringe (vgl. EuGH, Urt. v. 9.11.2006,
Rs. C-281/05 – Montex Holdings / Diesel). Dies aufgreifend entschied der Bundesgerichtshof (BGH) mit Urteil vom 21.3.2007,
dass die ungebrochene Durchfuhr von Waren, die im Ausland mit
einer im Inland geschützten Marke gekennzeichnet worden sind,
durch das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland als solche keine Verletzung der inländischen Marke darstellen würde (vgl. BGH,
Urt. v. 21.3.2010, Az. I ZR 246 / 02 – Diesel II).
Damit ﬁndet sich das KG Berlin offensichtlich nicht ab und entschied vor kurzem, dass dem Markeninhaber ein Unterlassungsanspruch gegen ein Spediteur-Unternehmen aus § 823 Abs. 2 BGB
in Verbindung mit russischen markenrechtlichen Schutzvorschriften, jedenfalls aus § 823 Abs. 1 BGB (russisches Markenrecht
als absolutes Rechtsgut), zustehen würde, wenn dieser mit Markenfälschungen durch Deutschland nach Russland fährt und der
Markeninhaber in Deutschland über keinen Markenschutz verfügt
(KG Berlin, Urt. v. 12.10.2010, Az. 5 U 152 / 08).
In diesem Falle könne, so das KG, bereits die bloße Durchfuhr ein
in Deutschland begangener Teil einer unerlaubten Handlung sein.
Dies gelte gerade dann, wenn ein reiner Transitverkehr gegeben,
also eine markenrechtliche Verletzungshandlung im Inland zu
verneinen sei. Ein Unterlassungsanspruch richte sich dann nicht
gegen eine im geschäftlichen Verkehr innerhalb der Bundesrepublik Deutschland begangene Verletzung des deutschen Kennzeichenrechts, sondern gegen eine – teilweise im Inland eingeleitete – Beeinträchtigung von Schutzrechten im Ausland, die
zugleich eine unerlaubte Handlung im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB
bzw. der §§ 823 ff BGB darstellt. Auch in solchen Fällen stehe grundsätzlich für Ansprüche auf Unterlassung der Verletzung
der im Ausland bestehenden Kennzeichenrechte, begangen im
Inland, die Verfolgung im Inland offen.
Die Revision beider Parteien wurde im Hinblick auf
§ 543 Abs. 2 Nr. 1 ZPO zugelassen. Von grundsätzlicher Bedeutung
sei, ob die Beklagte (hinsichtlich der gefälschten Markenprodukte und
des unerlaubt parallelimportierten Markenproduktes) aus zivilrechtlichem Deliktsrecht auf Unterlassung in Anspruch genommen werden
könne. Insofern bleibt auch hier abzuwarten, wie der Bundesgerichtshof (BGH) die streitgegenständliche Frage entscheiden wird.
Vorsicht: Haftung bei ungesicherten WLANs!
Nach aktuellen Untersuchungen sind in Dresden noch immer
acht Prozent der WLANs („Wireless Local Area Network“, also ein
drahtloses Funknetz) unverschlüsselt.
Vor dem Hintergrund des Urteils des Bundesgerichtshofs vom
12.5.2010, Az.: I ZR 121 / 08, ist dringend zu empfehlen, das
WLAN mit den aktuellen, marktüblichen Sicherheitsstandards
zu sichern. Anderenfalls, so die Karlsruher Richter, haftet der
Anschlussinhaber beispielsweise dafür, wenn Dritte diesen
Anschluss mißbrauchen, um zum Beispiel urheberrechtlich
geschützte Musiktitel oder Filme in Tauschbörsen hochzuladen.
Abmahnungen und Schadensersatzforderungen von bis zu mehreren tausend Euro können die Folge sein.
Telefon 0351 86266-102
stange@pkl.com
Telefon 0351 86266-101
felchner@pkl.com
Zertiﬁzierung
Einführung des Qualitätsmanagementsystems
Um den Anforderungen unserer Kunden noch besser gerecht werden zu können und den einheitlichen hohen Qualitätsstandard
unserer Dienstleistungen auch zukünftig sicherzustellen, haben
wir ein Qualitätsmanagement in unserer Kanzlei eingeführt.
Ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) ist ein auf die gesamte Organisation bezogenes Verfahren, das sich im Bemühen um
ständige Verbesserung an den legitimen Bedürfnissen der Kunden
orientiert. Es gibt ein formales Verfahren, bei denen sich Unternehmen durch ein Zertiﬁkat einer unabhängigen und hierfür
autorisierten Stelle bestätigen lassen, dass sie ein Qualitätssicherungssystem eingeführt haben und alles zur Erreichung der
Qualitätsziele Notwendige tun und dokumentieren. Diesem Konzept folgt die Normenreihe DIN EN 9000 ff.
Diese Qualitätsmanagementnorm beschreibt, welchen Anforderungen das Management eines Unternehmens genügen muss, um
einem bestimmten Standard bei der Umsetzung des Qualitätsmanagements zu entsprechen. Der Nachweis wird durch einen Zertiﬁzierungsprozess mit anschließender Ausstellung eines zeitlich
befristeten Zertiﬁkates durch unabhängige Zertiﬁzierungsstellen
wie DQS, TÜV oder DEKRA erbracht.
Die Zertiﬁzierung erfolgt, wenn das Unternehmen den
Nachweis erbringt, dass es alle Anforderungen des QMS
nach DIN EN ISO 9001 umgesetzt hat.
Das Unternehmen erhält nach erfolgreichem Abschluss mehrerer
Audits ein entsprechendes Zertiﬁkat. Dieses Zertiﬁkat wurde uns
durch die DQS erteilt. Das Logo des Zertiﬁkates der DQS wird,
wie oben zu sehen, zukünftig auf unserem Briefkopf zu ﬁnden
Erarbeitet wurde das QMS von allen Mitarbeitern unserer Kanzlei, also von allen Berufsträgern, Sachbearbeitern und Rechtsanwaltsfachangestellten. Neben den Anforderungen, die sich aus
der DIN EN ISO 9001 ergeben, wurden die standesrechtlichen
Anforderungen, die Berufsgrundsätze des VID Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e. V., sowie unsere eigenen internen
Qualitätsgrundsätze berücksichtigt.
Des Weiteren wurde ein Qualitätsmanagementhandbuch erstellt.
Damit steht allen Mitarbeitern ein EDV-gestütztes System zur Verfügung, welches für die tägliche Arbeit als Wissensbasis genutzt
wird und darüber hinaus als Dokumentation für die Aufrechterhaltung und ständige Weiterentwicklung des Managementsystems
dient. Das Handbuch stellt einen reibungslosen und efﬁzienten
Ablauf unseres Tagesgeschäfts unter Berücksichtigung der Anforderungen und Wünsche unserer Mandanten und Kunden sicher.
Soweit dieses Handbuch und die darin enthaltenen Unterlagen
Regelungen und Vorgaben enthalten, sind diese für alle unsere
Mitarbeiter verbindlich. Alle Mitarbeiter arbeiten ausschließlich
nach den Vorgaben dieses Handbuchs und arbeiten aktiv daran
mit, im Rahmen einer kontinuierlichen Weiterentwicklung das
System ständig zu verbessern.
Das Handbuch wird einmal jährlich durch ein internes und ein
externes Audit überprüft. Soweit sich im Rahmen dieser Überprüfung Änderungsbedarf ergibt, wird das Handbuch unverzüglich
aktualisiert beziehungsweise modiﬁziert. Alle Änderungen und
Ergänzungen des Handbuchs werden nachvollziehbar in dem EDVgestützten Dokumentationsmedium vorgenommen und nachvollziehbar dokumentiert. Es wird sichergestellt, dass allen Mitarbeitern jeweils die aktuelle Ausgabe des Handbuchs ohne zeitliche
Verzögerung zur Verfügung steht.
Anne-Luise Weiss, Rechtsanwältin und Qualitätsmanagementbeauftragte bei pkl
Wir haben den Anspruch, durch das eingerichtete QMS den Anforderungen unserer Mandanten noch besser gerecht werden zu
können. Wir wollen, dass unsere Mandanten und die mit uns zusammenarbeitenden Insolvenzgerichte mit unserer Arbeit und
unserer Leistung außerordentlich zufrieden sind.
Unser Ziel ist die optimale Insolvenzabwicklung für alle Verfahrensbeteiligten, insbesondere für die Insolvenzgerichte, Insolvenzgläubiger und sonstige Verfahrensbeteiligte sowie die umfassende Beratung und Begleitung unserer Mandanten bei der
Klärung und Durchsetzung ihrer Ansprüche. Dieses Ziel wollen wir
durch das Engagement und die Kreativität aller Mitarbeiter, durch
eine bessere Arbeitsstruktur und durch das Standardisieren der
Prozess- und Arbeitsabläufe erreichen.
Die Wünsche unserer Mandanten und Auftraggeber (Insolvenzgerichte) und deren Erfüllung stehen daher für alle Mitarbeiter
der Kanzlei im Mittelpunkt der täglichen Arbeit.
Stets sind wir darum bemüht, unsere Auftragslage zu steigern
und eine Reklamationsquote zu senken bzw. auszuschließen. Dies
gelingt uns durch unseren regelmäßigen, persönlichen Kontakt
zu unseren Partnern sowie deren aktive Einbindung bei der Ausrichtung unserer Dienstleistungen. Die Rückmeldungen unserer
Mandaten und der Insolvenzgerichte lassen einen Schluss darauf
zu, dass die von uns erbrachten Leistungen in der erforderlichen
Qualität umgesetzt und anerkannt werden.
Im Zuge einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit unseren
externen Dienstleistern sind wir um dauerhafte Kooperationen
und die kontinuierliche Nachhaltung der Arbeitsergebnisse bemüht. Dies gelingt uns, indem wir die jeweiligen Kooperationen transparent dokumentieren und auswerten. Da auch unsere
Kooperationspartner einen Teil unserer Leistung widerspiegeln,
binden wir unsere externen Dienstleister in die Optimierung unserer Dienstleistungen aktiv mit ein.
Die ständige Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Spezialisierungen und kundenorientierten Lösungsansätze ermöglicht
es uns, ein gutes Ergebnis im Sinne der Kanzlei zu erreichen.
Gemessen an der Anzahl unserer Ausbildungs- und Mitarbeiterplätze sowie der Analyse unseres Dienstleistungsspektrums ist
die Umsetzung der vorbezeichneten Ziele nur durch ein entsprechendes Qualitätsmanagementsystem zu erreichen.
Dieses System wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Advopro
GmbH entwickelt. Zur Umsetzung war es notwendig, die täglichen Abläufe in der Kanzlei in einzelne Prozesse zu untergliedern
und zu dokumentieren. Neben dem Handbuch, durch das sich
auch neue Mitarbeiter schnell in die bestehenden Abläufe einarbeiten können, werden Besprechungen, Weiterbildungen und
Qualitätsmeldungen in dem entwickelten System festgehalten
und gepﬂegt. Durch die Qualitätsmeldungen ist es möglich, Kundenreklamationen oder Verbesserungsvorschläge festzuhalten
und diese z. B. in der nächsten Besprechung auszuwerten.
Seit Oktober 2010 verpﬂichten sich alle Mitarbeiter, das Qualitätsmanagementsystem zu nutzen und zur Sicherung der Qualität
stetig weiterzuentwickeln. Somit gelingt es uns, die im Rahmen
des Qualitätsmanagementsystems dargestellten Prozesse zu optimieren und durch bereichsübergreifendes Controlling die vorhandenen Ressourcen efﬁzient einzusetzen.
Anne-Luise Weiss
weiss@pkl.com
Abhängig vom Krisenstadium erarbeiten wir maßgeschneiderte
Fortführungslösungen, die sich an ökonomischen, rechtlichen
und ethischen Grundsätzen orientieren. Für den Fall, dass aus
Gründen des Gläubigerschutzes eine außergerichtliche Unternehmenssanierung ausscheidet, stehen wir für Fortführungslösungen
unter dem Dach der Insolvenzordnung zur Verfügung. In diesem
Fall sind wir professioneller betriebswirtschaftlicher Lotse bei der
Gestaltung von Fortführungslösungen mittels Insolvenzplan und
bei übertragenden Sanierungen.
faventa – die „Dritte“ Säule im Unternehmensverbund –
die betriebswirtschaftlichen Spezialisten, wenn es um die
Bewältigung existenzieller Unternehmenskrisen geht.
Die Mitarbeiter der faventa sind betriebswirtschaftlich qualiﬁzierte, praxiserprobte und krisenerfahrene Berater des Mittelstandes.
Wir wissen, dass in der Krise schnelles Analysieren, Planen und
Handeln erforderlich sind, um die Chancen, die jede Krise auch
beinhaltet, nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Wir haben
uns über viele Jahre ein Gefühl für die Machbarkeit von Visionen
und Konzepten entwickelt. Wir nutzen betriebswirtschaftliche
Methoden, sind aber keine Zahlenknechte und Theoretiker sondern vielmehr Herausforderer, Lotse und Begleiter von Unternehmen in stürmischen Zeiten.
Unser Beratungsteam wird im Bedarfsfall von Vertriebs- und
Branchenspezialisten sowie Experten auf dem Gebiet der technischen Prozessoptimierung unterstützt. Darüber hinaus arbeiten wir insbesondere im Bereich der Insolvenzpläne eng mit den
Rechts- und Steuerfachleuten unseres Unternehmensverbundes
Das faventa Team wird geführt von Frau Ina Hänsch. Sie ist ausgebildete Betriebswirtin mit wirtschaftsrechtlichem Hintergrund.
Sie verfügt über langjährige Beratungserfahrung im Restrukturierungsumfeld und hat eine Vielzahl von Sanierungen erfolgreich
umgesetzt und begleitet. Frau Hänsch ist spezialisiert auf Fortführungslösungen mittels Insolvenzplan und der damit verbundenen strategischen Beratung von Unternehmern.
faventa Beratungsgesellschaft mbH
Ina Hänsch
Telefon 0351 44821-30
Telefax 0351 44821-29
info@faventa.de
www.faventa.de
Basis jeder Restrukturierung ist eine klare strategische Ausrichtung. Hierauf bauen alle operativen und organisatorischen Prozesse eines Unternehmens auf. Strategische Ziele können in der
Erreichung einer bestimmten Marktposition oder bestimmter Umsatz- oder Qualitätsziele liegen, aber auch die Vermeidung bzw.
Beendigung der Insolvenz innerhalb einer Unternehmenskrise
kann ein strategisches Ziel sein. In Krisensituationen wird die
Strategie und die darauf aufbauende strategische Unternehmensführung häuﬁg vernachlässigt. Für Strategien ist dann meist kein
Raum, weil in schwierigen Zeiten „auf Sicht“ gefahren, also die
Unternehmensführung auf das kurzfristige operative Geschäft beschränkt wird. Das kann fatale Folgen haben, denn gerade stürmische Zeiten verlangen nach einer klaren Orientierung.
Planung und Controlling sind tragende Säulen strategischer Unternehmensführung. Die Analyse der Märkte und seiner Teilnehmer, makroökonomische Bedingungen sowie die Kenntnis von
Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens sind grundlegende Voraussetzungen für die Entwicklung von Zielen und für
die Planung des Weges zum Erreichen derselben. Sollten auf dem
Sanierungsweg ungeplante Risiken auftauchen, die das Halten des
Kurses unmöglich machen, so deﬁniert das Sanierungscontrolling
die Rahmenbedingungen für die Kursabweichung, damit das Ziel
trotzdem erreicht werden kann. Sanierungscontrolling ist daher
ein unverzichtbares Instrument der strategischen Unternehmensführung in der Krise, denn es ist eben nicht nur die „Kontrolle“
der Planung, sondern eine wichtige Stabstelle zur Steuerung des
Nehmen Sie als Beispiel den Steuermann eines Schiffes in schwieriger See. Er kann das Schiff nur verlässlich auf Kurs halten, wenn
er Kompass, Karte und Radar etc. hat. Steuert er dagegen nur von
Hand und auf Sicht, kann jede Klippe und jeder Sturm zur existentiellen Bedrohung für Schiff und Mannschaft werden.
Strategische Planung und Controlling bilden die Basis eines jeden
erfolgreichen Turnarounds, ganz gleich, welches Sanierungsmittel zum Einsatz kommt. Sie geben die Ziele und die Orientierung
vor und diese sind Grundlage für die taktischen Entscheidungen
der Unternehmensleitung auf dem Weg aus der Krise.
Mandantenporträt
Was bedeutet Ihnen der Standort Dresden?
Worin unterscheidet er sich von anderen Standorten?
Dresden ist natürlich für SARRASANI ganz wichtig. Als wir hier
nach 40 Jahren wieder in unsere alte Heimat zurückkamen,
wurden wir aufgenommen wie ein verlorener Sohn. Das ist das
Besondere an Dresden, dass die Menschen sich so mit ihrer Stadt
identiﬁzieren, sogar mit einzelnen Firmen oder Gebäuden.
Diese Verbundenheit der Sachsen, der Dresdner, mit ihrem
Circus SARRASANI ist für mich ein unwahrscheinliches Kompliment, ein ungeheurer Ansporn, auch immer wieder etwas zurückzugeben. Dresden hat ein besonderes Flair, hier gibt es so viel
Schönes, so viel Gastfreundschaft und so viele liebe Menschen –
ich glaube, das zeichnet Dresden gegenüber anderen Standorten
in Deutschland und sogar der ganzen Welt aus. Wir müssen es nur
weiter hinaustragen, in die Welt.
André Sarrasani lebt und arbeitet in Dresden.
Was bedeutet Ihnen der Circus?
Ich bin ein richtiges Circuskind, im Circus geboren, im Circus
aufgewachsen. Deshalb bedeutet mir der Circus sehr viel und ist
nach wie vor ein wichtiges Standbein unseres Unternehmens.
Woher nehmen Sie Ihre Inspirationen? Was motiviert Sie?
Das mit der Motivation ist relativ einfach: Ich lebe mein Leben
und ich lebe mein Unternehmen – 24 Stunden am Tag und auch
auf der Bühne. Was man vom Publikum zurückbekommt, ist Motivation pur. Das ist etwas ganz Besonderes, weil man wirklich
direkt etwas unglaublich Tolles zurückbekommt. Inspiration ist
nicht ganz so einfach zu erklären. Ich nehme viel auf, reise viel,
sehe mir Shows in der ganzen Welt an, zum Beispiel in Las Vegas
und New York. Amerika ist in der Showbranche nach wie vor führend, da bekommt man wirklich Ideen. Die kann man natürlich
nicht 1:1 für Deutschland oder Europa übernehmen, aber man
kann sie adaptieren, anpassen, neu interpretieren.
Was macht die Marke SARRASANI so einzigartig?
Die Marke SARRASANI ist einfach einzigartig. Allein durch ihre
Tradition und lange Geschichte, die es natürlich immer mit neuem Leben zu erfüllen gilt. Heute steht die Marke für Innovation,
für Neues, für verrückte, überraschende Ideen, für hohe Qualität
im Bereich Show und Entertainment. Das ist der Kern unserer
Marke, an dem wir aber auch ständig arbeiten. Wir versuchen immer wieder, uns neu zu erﬁnden, neue Felder zu ﬁnden, die aber
alle in die Dachmarke SARRASANI einzahlen. Diese Dachmarke ist
jetzt in vier Bereiche unterteilt: SARRASANI Events, SARRASANI
Circussterne (der klassische Circus), SARRASANI Trocadero (das
Diner-Variétheater hier in Dresden) und ich selbst, André Sarrasani, als Person. Das sind unsere vier Geschäftsbereiche, die sich
gegenseitig ergänzen und zusammen die Dachmarke SARRASANI
Haben Sie eine Vision, wie sich SARRASANI in den nächsten
10 Jahren entwickeln soll? Wohin soll die Reise gehen?
Meine Vision für SARRASANI ist es, den Weg weiterzugehen, den
wir die letzten 10 Jahre gegangen sind. Wir haben uns von einem
Wandercircus, einem Tourneecircus, weiterentwickelt zu einem
Wirtschaftsunternehmen im Entertainmentbereich. Dazu gehört
eine Qualität, die wir auch weiterhin bieten werden. Indem wir
unsere Gäste faszinieren, das ist quasi der B-to-C-Bereich, und
indem wir uns weiter im B-to-B-Bereich engagieren, also unser Know-how auch Firmen zugänglich machen und verkaufen.
Man muss ganz klar sehen, dass wir ein Wirtschaftsunternehmen sind, wie jedes andere auch, nur eben im Bereich Circus,
Varieté, Entertainment. Das sind keine brotlosen Künste, man
muss sie nur richtig vermarkten. Das muss uns weiter gelingen,
davon proﬁtiert auch der Standort Dresden. Viele Dresdner sagen,
SARRASANI gehört zu Dresden, wie der Zwinger. Wir arbeiten
daran, dass das irgendwann einmal alle sagen.
Was macht eine gute Anwaltskanzlei für Sie aus?
Wie sehen Sie die Zusammenarbeit mit pkl?
Vertrauen ist der springende Punkt. Ich bin kein gelernter Rechtsmensch und kein gelernter Steuerberater. Aber gerade das sind
die wichtigsten Dinge, hat mein Vater immer zu mir gesagt: „Da
brauchst Du jemanden, dem Du vertrauen kannst. Ob der alles
richtig macht oder nicht, das kannst Du sowieso nicht beurteilen.“ Daher ist für mich dieses Feeling, dieses Vertrauen, das
alles in meinem Sinne richtig gemacht wird, das Entscheidende.
pkl setzt sich seit einigen Jahren dafür ein, meine Markenrechte,
die in unserem Unternehmen natürlich ein immens wichtiges Gut
sind, zu schützen und aufzupassen, dass nichts passiert, Fristen
einzuhalten und all das, was mir als Künstler überhaupt nicht
liegt. Da kann ich mich zu 100 Prozent darauf verlassen – das
macht für mich eine gute Zusammenarbeit aus.
klartext dankt Herrn André Sarrasani für das Gespräch.
Das Interview führte Herr RA Thomas Felchner.
Konstanze Eichler
Brigitte Rähmisch
Sicher hatten Sie schon einmal die freundliche Stimme
der pkl Kanzleizentrale am Telefon: das ist unsere Frau
Eichler! Mit viel Geschick und Organisationstalent ﬁndet sie als gelernte Hotelfachfrau immer den richtigen
Ansprechpartner für Sie in unserer Kanzlei. Mit einem
herzlichen Lächeln empfängt und betreut sie unsere
Mandanten vor Ort und hat stets ein offenes Ohr für die
Belange unserer Mandanten.
Wer rastet, der rostet – für unsere vielseitige Frau
Rähmisch, die seit April 2002 bei kmk angestellt ist,
ergab sich durch die Übernahme der Geschäftsleitung
durch Herrn Kraatz im Jahr 2006 eine neue beruﬂiche
Herausforderung. Im Bereich der Mandantenbetreuung
verwaltet die gelernte Industriekauffrau nun nicht nur
die Mandantenstammdaten, sondern kümmert sich auch
um die täglich anfallenden Sekretariatsarbeiten wie
Kassenführung oder den Postein- und ausgang.
Seit August 2009 bei pkl angestellt, unterstützt Sie uns
nun schon seit fast zwei Jahren getreu dem Motto „Geht
nicht, gibt’s nicht!“ Wir freuen uns auf viele weitere
Jahre mit ihr.
Frau Rähmisch geht ihrer Tätigkeit mit Freude nach. Und
das merkt man! Unsere Mitarbeiter und Mandanten bestätigen ihr dies immer wieder gern.
Telefon 0351 86266-0
Telefax 0351 86266-200
empfang@pkl.com
Telefon 0351 89959-0
Telefax 0351 89959-50
raehmisch@kmk-dd.de
„Geht nicht,
gibt’s nicht!“
pkl-kmk
Den Dienstleistungsberufen gehört die Zukunft. Zurzeit arbeiten bei
den rund 95.000 Rechtsanwälten im Bundesgebiet über 150.000
Rechtsanwaltsfachangestellte. Die Zahl der Rechtsanwälte wird in
den nächsten Jahren um jährlich etwa 3.000 steigen – ebenso der
Bedarf an Rechtsberatungen. Der Beruf des Rechtsanwaltsfachangestellten gehört also zu einer Branche mit Perspektive.
Die Tätigkeiten in einer Kanzlei sind sehr vielfältig und ganz
anders, als man es von Film und Fernsehen kennt. pkl ist eine
ausschließlich wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Kanzlei mit 15
Berufsträgern, die vorwiegend mittelständische Unternehmen in
allen Fragen rund um deren unternehmerische Tätigkeit beraten.
Jeder Anwalt ist auf zwei bis drei Rechtsgebiete spezialisiert, so
wird die Kanzlei ihrem Anspruch an eine hohe Beratungsqualität
gerecht. Das setzt sich natürlich auch in der Wahl der Mitarbeiter
sowie in den Bereichen der Aus- und Weiterbildung fort.
Jedes Jahr bildet die Kanzlei mindestens einen jungen Menschen
zum Rechtsanwaltsfachangestellten aus. Die Ausbildung dauert
insgesamt drei Jahre. Neben fachlichen Kenntnissen lernen die
Auszubildenden den freundlichen Umgang mit Mandanten. Sie
müssen in Stresssituationen einen kühlen Kopf behalten können
und am Ende der Ausbildung in der Lage sein, selbstständig und
mit viel Organisationsgeschick ein Sekretariat zu führen. Innerhalb der Ausbildung wird es den Auszubildenden ermöglicht
einen Tag lang einen Gerichtsvollzieher zu begleiten und einer
Gerichtsverhandlung beizuwohnen.
pkl Auszubildende Lisa Frenzel, 2. Lehrjahr
Eine umfassende Ausbildung mit einer optimalen Mischung aus
Theorie und Praxis ist die Grundlage für einen Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben. Zum Ende des letzten Ausbildungsjahres
wurden zwei der Auszubildenden von pkl übernommen. Frau Joanna
Kalus führt das Sekretariat von Herrn Rechtsanwalt Stange und
Herr Alexander Wadewitz unterstützt die Insolvenzabteilung.
Auch die kmk Steuerberatungsgesellschaft bildet aus. Als Partner
der Berufsakademie Sachsen besteht die Möglichkeit in einem
dreijährigen praxisorientierten Studiengang den Abschluss zum
Diplom-Betriebswirt (BA) zu erlangen.
In den vergangenen Jahren hat das Thema Vereinbarkeit von
Familie und Beruf in Politik, Gesellschaft und bei Unternehmen
stark an Bedeutung gewonnen. Es wird viel darüber berichtet und
diskutiert, doch in der Praxis gibt es heute für Mütter mit Kindern immer noch Arbeitsbedingungen, die eine Erwerbstätigkeit
schwierig oder gar unmöglich machen.
Die kmk Steuerberatungsgesellschaft und die Rechtsanwaltskanzlei pkl haben dies erkannt und gestalten ihre Unternehmen
bewusst familienfreundlich. Mitarbeiterinnen mit Kind wird die
nötige Flexibilität geboten, private Verpﬂichtungen mit dem Engagement im Unternehmen optimal zu verbinden. Dazu gehören
angepasste Arbeitszeitregelungen, eine entsprechende Arbeitsorganisation, betriebliche Sozialleistungen und ein familienfreundliches Betriebsklima.
Frau Schreiber, Mitarbeiterin der kmk Steuerberatungsgesellschaft, kann dies nur bestätigen.
„Es ist schön zu wissen, dass meine Arbeitsleistung im Unternehmen geschätzt wird und ich nicht einfach auf die Ersatzbank
gesetzt werde. Die kmk macht es mir möglich, dass ich neben meinen privaten Verpﬂichtungen auch 100 % im Beruf geben kann.“
Zudem konnten sich pkl wie kmk über reichlich Nachwuchs freuen. Im Jahr 2010 erblickten unter anderem Felix Grobbel, Theodor Franz und Nick Kaulfuß das Licht der Welt. Auf diesem Wege
wünschen wir nochmals alles Gute!
pkl-kmk Golfturnier
Am 13. Juni 2010 wurde Public Viewing in Dresden zum Erlebnis.
Im Rahmen der FIFA WM 2010 in Südafrika trafen sich zahlreiche
Mitarbeiter der Unternehmen pkl-kmk und verfolgten gemeinsam
mit fußballinteressierten Mandanten in der VIP-Lounge der Filmnächte am Elbufer das erste Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft. Siegreich und bei netten Gesprächen klang der
Im Herbst 2010 kamen alle Golfsportbegeisterten anlässlich des
alljährlichen pkl-kmk-Golfturnieres zum gemeinsamen „Bälle
schlagen“ auf dem Grün wieder zusammen. Gespielt und gespendet wurde auch 2010 für einen guten Zweck. Eine Tombola-Verlosung und kulinarische Köstlichkeiten sorgten für Unterhaltung
und das leibliche Wohl.
Niederlassung Kreischa mit neuem Anstrich
Nach der Sanierung der kmk Niederlassung in Kreischa, konnte
das Team frisch durchstarten. Und das mit vollem Erfolg! In 2010
konnten zahlreiche Mandate dazu gewonnen werden.
Veranstaltungsreihe: Werbung und Recht
In unserer pkl-Veranstaltungsreihe im vergangenen Jahr informierten Fachanwalt für Gewerblichen Rechtschutz Frank Stange
und Rechtsanwalt Thomas Felchner interessierte Mandanten unter anderem zu den Grundzügen des Werbe- und Fotorechts sowie
über die Eintragung von Marken und den Markenschutz. Da die
Vortragsveranstaltungen und Kanzleifrühstücke großen Anklang
bei den Mandanten gefunden haben, werden wir dieses Jahr unsere Vortragsthemen auf andere Rechtsgebiete erweitern.
Das kmk Team Kreischa: Andrea Kasimir, RA und StB Tim Grobbel,
Claudia Krentzlin, WP und StB Hans-Joachim Kraatz, Heidrun Grahl
und Claudia Walther (v. l.)
Auch im vergangenen Jahr wurde bei pkl-kmk soziales
Engagement großgeschrieben. Regionale Projekte, welche benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützen, konnten
mit einem Spendenaufkommen von über 10.000 Euro von pklkmk erfolgreich unterstützt werden.
Dresdner Kinderhilfe
Deutscher Kinderschutzbund Region Weißeritz
Kinderkurheim Volkersdorf
Lions Clubhilfswerk – Jugendförderung
Kreusch Stiftung
Kirschner Stiftung
regionale Turn- und Sportvereine
Rechtsanwalt Frank Stange
Werbung + Recht:
Rechtsprobleme von Werbeformen im Internet
Rechtsanwalt Silvio Lindemann
Fallen in der Gestaltung von Arbeitsverträgen
Preisverleihung 2. Dresdner Ostermalen
Risikomanagement des GmbH Geschäftsführers
Dipl.-Kfm Frank Preißler
Kalkulation – aber richtig!
· Vorstellung von praktikablen Lösungen
für den Mittelständler
· Förderprogramme für KMU
· Tipps und Hinweise aktuell
Steuerberater Alexander Holzhauer
Fallstricke bei der steuerlichen Betriebsprüfung
ﬁnden Sie im Internet unter
Feiern Sie mi pkl!
uns 20 Jahre
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Klartext 1.2011
Das pkl & kmk Mitarbeiter- und Mandantenjournal