Source: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10002118&ShowPrintPreview=True
Timestamp: 2020-05-31 11:25:21
Document Index: 261392066

Matched Legal Cases: ['Art. 13', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 6', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art.6', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 6']

RIS - Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Beglaubigung - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 31.05.2020
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Beglaubigung, Fassung vom 31.05.2020
BGBl. III Nr. 40/2016 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 160/2016 (K – Geltungsbereich) (NR: GP XXV RV 1148 AB 1163 S. 132. BR: AB 9604 S. 855.)
BGBl. III Nr. 168/2016 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 76/2018 (K – Geltungsbereich) (NR: GP XXVI RV 5 AB 51 S. 15. BR: AB 9930 S. 878.)
BGBl. III Nr. 181/2018 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 18/2019 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 116/2019 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 128/2019 (K – Geltungsbereich) (NR: GP XXVI AB 510 S. 86. BR: AB 10204 S. 896.)
BGBl. III Nr. 64/2020 (K – Geltungsbereich)
*Österreich 61/1992, III 111/2009, III 8/2010, III 139/2011, III 88/2012, III 236/2014, III 79/2015, III 10/2016, III 160/2016, III 76/2018, III 181/2018, III 128/2019 *Albanien III 114/2004 *Andorra III 6/1997, III 7/1998, III 54/2002, III 29/2003, III 22/2006, III 81/2006, III 103/2009, III 180/2011, III 7/2013, III 181/2018 *Antigua/Barbuda 400/1986, 559/1987, 61/1992, III 41/2000 *Argentinien 80/1988, 61/1992, III 79/2005 *Armenien 346/1995 *Aserbaidschan III 79/2005, III 64/2020 *Australien 111/1995, III 181/2018 *Bahamas 264/1979, 377/1982, 45/1985, 174/1988, 61/1992, 328/1994, 346/1995, III 116/1999 *Bahrain III 306/2013 *Barbados 259/1996, III 210/1997 *Belarus 215/1993, 328/1994, III 180/2011, III 181/2018 *Belgien 100/1976, 61/1992, III 111/2009, III 8/2010, III 139/2011, III 88/2012, III 116/2019 *Belize 215/1993 *Bolivien III 181/2018 *Bosnien-Herzegowina 328/1994, III 184/2000, III 133/2003 *Botsuana 231/1970, 434/1971, 61/1992 *Brasilien III 168/2016 *Brunei 251/1988, 61/1992, III 118/2006 *Bulgarien III 103/2001, III 172/2013, III 18/2019 *Burundi III 80/2015 *Cabo Verde III 180/2011 *Chile III 168/2016 *China III 172/1997, III 41/2000, III 81/2006, III 7/2013 *Costa Rica III 180/2011 *Dänemark III 183/2006 *Deutschland 61/1992, 111/1995, III 79/2005, III 111/2009, III 8/2010, III 139/2011, III 88/2012, III 79/2015 *Deutschland/BRD 27/1968 *Dominica III 121/2004 *Dominikanische R III 180/2011 *Ecuador III 79/2005, III 22/2006, III 64/2020 *El Salvador III 24/1997, III 7/1998 *Estland III 4/2002 idF III 53/2005 (VFB), III 79/2005 *Eswatini 264/1979, 61/1992, III 69/1998 *Fidschi 434/1971, 61/1992, III 180/2011 *Finnland 446/1985, 61/1992, 328/1994, III 42/1997, III 103/2001, III 8/2010, III 64/2020 *Frankreich 27/1968, 231/1970, 61/1992, III 41/2007 *Georgien III 158/2006, III 180/2011 *Grenada III 168/2002 *Griechenland 307/1985, 61/1992, III 136/2008, III 8/2010, III 139/2011, III 88/2012, III 181/2018 *Guatemala III 181/2018 *Guyana III 116/2019 *Honduras III 79/2005 *Indien III 154/2005 *Irland III 116/1999, III 43/2007 *Island III 79/2005 *Israel 264/1979, 61/1992, 144/1996 *Italien 264/1979, 61/1992, III 180/2011 *Japan 231/1970, 61/1992 *Jugoslawien 27/1968, 61/1992 *Jugoslawien/BR III 168/2002 *Kasachstan III 4/2002 idF III 53/2005 (VFB) *Kirgisistan III 180/2011 *Kolumbien III 72/2001, III 79/2005, III 154/2005, III 7/2013 *Korea/R III 1/2007 *Kroatien 764/1993 *Lesotho 368/1972, 61/1992 *Lettland 38/1996, III 116/2019 *Liberia 99/1996 *Liechtenstein 368/1972, 420/1972, 61/1992 *Litauen III 172/1997, III 40/2016 *Luxemburg 264/1979, 61/1992 *Malawi 27/1968, 61/1992 *Malta 38/1969, 61/1992 *Marokko III 168/2016 *Marshallinseln 550/1992, III 123/2007 *Mauritius 231/1970, 434/1971, 592/1973, 61/1992 *Mexiko 604/1995, 38/1996 *Moldau III 158/2006, III 181/2018 *Monaco III 29/2003, III 11/2006 *Mongolei III 180/2011 *Montenegro III 41/2007 *Namibia III 103/2001, III 59/2006, III 64/2020 *Neuseeland III 167/1999, III 4/2002 idF III 53/2005 (VFB), III 79/2005 *Nicaragua III 7/2013 *Niederlande 27/1968, 494/1985, 577/1986, 61/1992, 690/1996, III 158/2006, III 111/2009, III 180/2011, III 7/2013, III 137/2013, III 6/2014, III 40/2016, III 181/2018 *Nordmazedonien 346/1995, III 189/1997 *Norwegen 350/1983, 630/1988, 61/1992 *Oman III 180/2011 *Palau III 64/2020 *Panama 61/1992, 707/1992 *Paraguay III 128/2014 *Peru III 180/2011 *Polen III 154/2005, III 79/2015, III 80/2015, III 181/2018 *Portugal 129/1969, 231/1970, 61/1992, 259/1996, III 41/2000 *Rumänien III 103/2001, III 79/2005, III 154/2005, III 180/2011 *Russische F 606/1992, III 205/2005, III 136/2008, III 103/2009, III 180/2011 *Samoa III 167/1999, III 41/2007 *San Marino 111/1995 *São Tomé/Príncipe III 136/2008 *Schweden III 116/1999, III 79/2005 *Schweiz 157/1973, 377/1982, 61/1992, III 168/2002, III 18/2019 *Serbien III 158/2006, III 79/2007, III 103/2009 *Seychellen 264/1979, 61/1992, 469/1996 *Slowakei 54/2002, III 220/2002, III 79/2005, III 123/2007 *Slowenien 215/1993, III 81/2006 *Spanien 264/1979, 61/1992, III 180/2011, III 7/2013 *St. Kitts/Nevis 111/1995, III 180/2011 *St. Lucia III 220/2002, III 121/2004 *St. Vincent/Grenadinen III 121/2004, III 8/2007 *Südafrika 346/1995 *Suriname 264/1979, 61/1992 *Tadschikistan III 40/2016 *Tonga 368/1972, 61/1992, III 180/2011 *Trinidad/Tobago III 184/2000, III 4/2002 *Tschechische R III 116/1999, III 79/2015 *Türkei 446/1985, 61/1992 *Ukraine III 4/2004, III 137/2013, III 40/2016 *Ungarn 368/1972, 61/1992, III 180/2011 *Uruguay III 7/2013 *USA 462/1981, 377/1982, 477/1984, 90/1985, 577/1986, 61/1992, 144/1996, III 22/1998, III 167/1999 *Usbekistan III 180/2011 *Vanuatu III 103/2009 *Venezuela III 116/1999 *Vereinigtes Königreich 27/1968, 38/1969, 231/1970, 420/1972, 245/1973, 531/1973, 463/1983, 477/1984, 247/1985, 404/1985, 49/1986, 215/1987, 272/1989, 204/1990, 61/1992, III 172/1997 *Zypern 368/1972, 61/1992
Die Präsidenten der mit Zivilrechtssachen befaßten Gerichtshöfe erster Instanz oder ihre zur Ausstellung der Unterzeichnungsbestätigung (Apostille) bestimmten Stellvertreter, mit Ausnahme des Handelsgerichtes Wien und des Jugendgerichtshofes Wien, hinsichtlich aller Urkunden, die von einem anderen Gericht als den in Ziffer 1 lit. e und f genannten, von einer staatsanwaltschaftlichen Behörde, von einem Notar, von einer Notariatskammer oder von einer Rechtsanwaltskammer – insoweit diese Kammern dabei in Vollziehung behördlicher Aufgaben des Bundes tätig werden – im Sprengel des betreffenden Gerichtshofes ausgestellt worden sind.
Österreich hat als Reaktion auf die Erklärung1 Serbiens vom 29. Mai 2017 betreffend die territoriale Anwendbarkeit gemäß Art. 13 des Übereinkommens auf Kosovo am 2. November 2017 folgende Erklärung abgegeben:
„Hinsichtlich des Inkrafttretens im Juli 2016 des Übereinkommens vom 5. Oktober 1961 zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Beglaubigung („das Apostille Übereinkommen“) für die Republik Kosovo teilt Österreich die Ansicht anderer Vertragsstaaten, dass, im Einklang mit den Verpflichtungen im Rahmen des Apostille Übereinkommens, jegliche Bescheinigung, die angibt eine Apostille zu sein, die innerhalb des Hoheitsgebietes der Republik Kosovo durch eine andere Entität als die von der Republik Kosovo festgelegte zuständige Behörde ausgestellt wurde, keine rechtliche Wirkung hat.“
Ferner hat Österreich als Reaktion auf die von der Russischen Föderation am 19. Juli 2016 abgegebene Erklärung1 zu der Erklärung der Ukraine vom 16. Oktober 2015 (vgl. BGBl. III Nr. 40/2016), am 9. März 2018 eine Einwendung1 erhoben.
1 Zu Kosovo und Ukraine haben auch eine Reihe anderer Staaten Erklärungen abgegeben. Alle Erklärungen und Einwendungen sind in englischer und französischer Sprache auf der Website der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht unter https://www.hcch.net/de/instruments/conventions/status-table/?cid=41 abrufbar.
Nach Mitteilung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten des Königreichs der Niederlande haben neben Österreich nachstehende Staaten einen Einspruch gegen den Beitritt der Dominikanischen Republik erklärt: Belgien und Deutschland.
Die Tunesische Republik hat ihren Beitritt zum Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Beglaubigung vom 5. Oktober 1961 erklärt. Die Republik Österreich erhebt bezugnehmend auf Artikel 12 Absatz 2 des Übereinkommens einen Einspruch gegen den Beitritt der Tunesischen Republik.
Der Einspruch1 der Republik Österreich wurde am 12. Jänner 2018 beim Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Niederlande hinterlegt. Das Übereinkommen ist somit gemäß seinem Art. 12 Abs. 2 im Verhältnis zwischen der Republik Österreich und der Tunesischen Republik nicht in Kraft.
Die Republik der Philippinen hat ihren Beitritt zum Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Beglaubigung vom 5. Oktober 1961 erklärt. Die Republik Österreich erhebt bezugnehmend auf Artikel 12 Absatz 2 des Übereinkommens einen Einspruch gegen den Beitritt der Republik der Philippinen.
Der Einspruch3 der Republik Österreich wurde am 5. März 2019 beim Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Niederlande hinterlegt. Das Übereinkommen ist somit gemäß seinem Art. 12 Abs. 2 im Verhältnis zwischen der Republik Österreich und der Republik der Philippinen nicht in Kraft.
2 Für Einsprüche und Erklärungen anderer Staaten gegen den Beitritt der Republik Kosovo und der Tunesischen Republik zum Haager Beglaubigungsübereinkommen siehe Website der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht unter
3 Für Einsprüche anderer Staaten gegen den Beitritt der Republik der Philippinen zum Haager Beglaubigungsübereinkommen siehe Website der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht unter
https://www.hcch.net/de/instruments/conventions/status-table/notifications/?csid=1319&disp=type
https://www.hcch.net/de/instruments/conventions/status-table/notifications/?csid=1379&disp=type
http://www.hcch.net/en/instruments/conventions/status-table/notifications/?csid=1398&disp=type.
El/la ministre/a d'Afers Exteriors (The Minister of Foreign Affairs),
El/la director/a d'Afers Bilaterals i Consulars (The Director of Bilateral and Consular Affairs),
El/la director/a d'Afers Multilaterals i Cooperació (The Director of Multilateral Affairs and Cooperation),
El/la cap de l'Àrea d'Afers Generals i Jurídics (The Head of the General and Legal Affairs Unit).
Bezug nehmend auf Art. 6 des Übereinkommens (...) wurde das Amt des Außenministeriums der Republik Aserbaidschan in der Autonomen Republik Nachitschewan ermächtigt, Apostillen auf allen in dem Gebiet der Autonomen Republik Nachitschewan der Republik Aserbaidschan errichteten Urkunden auszustellen.
Der Minister für auswärtige Angelegenheiten und Handel.
Ab 1. Juli 2015 werden australische Botschaften und Konsulate (mit Ausnahme von Konsulaten, die von einem Honorarkonsul geleitet werden) ermächtigt, Apostillen auf australischen öffentlichen Originalurkunden auszustellen.
In Australien werden Apostillen durch das australische Passamt in den Hauptstädten ausgestellt.
Regional Justice Administrations (Regionale Justizverwaltung) und
Minsk City Executive Committee Justice Administration (Minsk-Stadt-Exekutivkomitee, Justizverwaltung).
„Ministry of Foreign Affairs“.
Bulgarien hat am 22. Oktober 2018 eine Erklärung abgegeben, der zufolge mit Wirkung vom 19. Oktober 2018 die nachfolgenden Behörden berechtigt sind, die Apostille nach Art. 3 Abs. 1 auszustellen:
Das Justizministerium – für Dokumente der Gerichte und Notare;
Das Nationale Zentrum für Information und Dokumentation – für Ausbildungsnachweise und Zeugnisse, die von Hochschulen, von Institutionen des Vorschul-, Schul- und Berufsausbildungssystems, sowie vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft und diesem nachgeordneten Stellen ausgestellt werden;
Die regionalen Verwaltungsbehörden – für Dokumente, die von den Bürgermeistern und der Stadtverwaltung ausgestellt werden (ab 1. Jänner 2019);
– Generaldirektor für Protokoll sowie konsularische und juristische Angelegenheiten.
China Hongkong:
Nach Mitteilung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten des Königreichs der Niederlande hat Deutschland einen Einspruch gegen den Beitritt der Dominikanischen Republik erklärt.
Nach Mitteilung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten des Königreichs der Niederlande hat neben Österreich nachstehender Staat einen Einspruch gegen den Beitritt der Dominikanischen Republik erklärt: Deutschland.
Zuständige Behörde (Art. 6):
„Ministerio de Relaciones Exteriores y Movilidad Humana Director de Documentos de Viaje y Legalizaciones“ (D irektor für Reisedokumente und Legalisierungen, Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Menschliche Mobilität)
Ab dem 1. Jänner 2020 ist die „Digital and Population Data Service Agency“ (die finnische Digitalagentur) die zuständige Behörde Finnlands.
Finnland hat einen Einspruch gegen den Beitritt der Mongolei erklärt:
Zuständige Behörden für die Ausstellung der Apostille: :
– Die Regionen für alle Urkunden, die von den Dienststellen/Ämtern der regionalen Selbstverwaltung ausgestellt werden.
– Die dezentralen Verwaltungen für alle Urkunden, für alle ausgestellten Urkunden durch:
die öffentlichen Dienstleistungen der Regionen, die nicht der Zuständigkeit der regionalen Selbstverwaltung unterstehen;
lokale Gebietskörperschaften des ersten Grades;
die Standesämter.
– Für gerichtliche Urkunden das Gericht erster Instanz der Region, in der sich die ausstellende Behörde befindet.
„Ministry of Foreign Affairs, Department of Authentication of the Directorate of Legal Affairs of the General Directorate of Legal Affairs, International Treaties and Translations“.
Anlässlich der Hinterlegung der Beitrittsurkunde hat Guatemala folgende Erklärung abgegeben:
„Der Beitritt und die Umsetzung dieses Übereinkommens bedeuten für die Republik Guatemala nicht die Anerkennung eines Gebiets oder eines Regimes, welche zum gegenwärtigen Zeitpunkt seitens der Republik Guatemala nicht anerkannt sind, als souveränen Staat und als rechtmäßige Regierung, noch bedeuten sie die Errichtung und auch nicht Wiedererrichtung diplomatischer Beziehungen mit diesen Ländern, mit welchen diese derzeit nicht unterhalten werden.“
Guyana hat zur Ausstellung der Apostille nach Art. 3 Abs. 1 des Übereinkommens als zuständige Behörde bestimmt:
„Ministry of Foreign Affairs, Protocol and Consular Affairs Department”.
Seit 3. Juni 2006 zwei souveräne Staaten: Serbien, Montenegro.)
Einer weiteren Mitteilung der niederländischen Regierung zufolge hat Lettland am 6. Juni 2019 gemäß Art. 6 Abs. 2 des Übereinkommens Folgendes notifiziert:
„(…) Vereidigte Notare werden die bestimmten zuständigen Behörden gemäß Art. 6 des Übereinkommens ab 1. Juli 2019 sein. Vereidigte Notare werden in der Republik Lettland elektronisch ausgestellte öffentliche Urkunden (d.h. mit e-Apostille) bestätigen; Urkunden für die Bestätigung mit Apostille können vereidigten Notaren entweder in Papierform oder elektronisch (d.h. als e-Dokumente) übermittelt werden. Während zeitweiliger Beurlaubung eines vereidigten Notars kann ihn ein Mitarbeiter bei der Durchführung aller Amtsgeschäfte eines vereidigten Notars einschließlich der Ausstellung einer Apostille vertreten.“
Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien (Nordmazedonien)
„The Ministry of Foreign Affairs and European Integration“
Für alle anderen öffentlichen Urkunden:
„The Ministry of Justice, the Agency for Legal Information Technology Resources“
Zuständige Behörden (Art.6):
Rechtspfleger des Hohen Gerichts von Namibia
Rechtspfleger des Obersten Gerichtshofs von Namibia
Ministerium für Justiz (Der Exekutivdirektor)
Kategorien von öffentlichen Urkunden, die unterschiedlichen Zuständigen Behörden zugewiesen sind:
Rechtspfleger des Hohen Gerichts
Urkunden der Verfahren niedrigerer Gerichtsinstanzen
Urkunden der Verfahren des Hohen Gerichts
Urkunden der Verfahren des Arbeitsgerichts
Urkunden der Verfahren des Obersten Gerichtshofs
Öffentliche Urkunden, die vom Stellvertretenden Exekutivdirektor oder vom Exekutivdirektor des Ministeriums für Justiz ausgestellt wurden
Öffentliche Urkunden, die vom Stellvertretenden Exekutivdirektor oder vom Exekutivdirektor des Amts der Justiz ausgestellt wurden
Rechtspfleger des Obersten Gerichtshofs
Alle Kategorien öffentlicher Urkunden, ohne jegliche Ausnahme
Palau hat zur Ausstellung der Apostille nach Art. 3 Abs. 1 des Übereinkommens als zuständige Behörden bestimmt:
Minister of State (Staatsminister)
Clerk of Courts, Palau Supreme Court (Urkundsbeamte, Oberster Gerichtshof Palau)
Die Republik Polen beehrt sich mitzuteilen, dass mit Wirkung vom 1. September 2018 folgende Institutionen der Republik Polen berechtigt sind, Apostillen auszustellen:
1. „Ministry of Foreign Affairs, Legalisation Section“ 2. „Ministry of Culture and National Heritage, the Department of Art and Culture Education“
Die folgenden Dokumente fallen in dessen Zuständigkeit:
Zertifikate, Diplome, Register oder von Kunsthochschulen ausgestellte Beurkundungen
von anderen als den vorstehend genannten Schulen ausgestellte Urkunden, die für Rechtsgeschäfte mit anderen Ländern gedacht sind.
3. „National Agency for Academic Exchange“
Die folgenden Dokumente fallen in deren Zuständigkeit:
Abschlussdiplome mit Zusätzen
Kopien von Abschlussdiplomen
Zertifikate von Diplomen und Zertifikate weiterführender Studienabschlüsse (post-graduate certificates)
Duplikate von Diplomen und Zertifikaten weiterführender Studienabschlüsse (post-graduate certificates)
Doktorats- und Postdoktoratsdiplome, sowie deren Duplikate und Kopien – im Falle von Doktorats- sowie Postdoktoratstiteln, die von den befugten Organisationseinheiten der Universität erteilt wurden.
4. „Ministry of National Education“
Folgende Urkunden unterliegen seiner Zuständigkeit:
die von Schulen und Berufsschulen in Polen, die in Art. 8 Abs. 2 lit. c des Bildungsgesetzes (konsolidierte Fassung: „Journal of Laws of 2018“ Position Nr. 996) genannt sind, und von Schulen, Berufsschulen und Schulberatungsstellen an den diplomatischen Vertretungen, Konsulaten und den militärischen Vertretungen der Republik Polen ausgestellten Zertifikate.
5. Schulräte, die für den Sitz der Schule geeignet sind
Folgende Urkunden unterliegen ihrer Zuständigkeit:
Promotionszertifikate und Abschlusszertifikate, so wie von Schulen ausgestellte Verzeichnisse;
von anderen als den vorstehend genannten Schulen, Weiterbildungseinrichtungen und praxisnahem Ausbildungseinrichtungen ausgestellte Urkunden, die für Rechtsgeschäfte mit anderen Ländern gedacht sind.
6. Leiter von regionalen Prüfungskommissionen:
Abschlusszertifikate von Grund- und Sekundarschulbildung auf der Ebene von externen Prüfungen, Zertifikate über die Sekundarschulbildung, Anhänge zu den Zertifikaten über die Sekundarschulbildung, Zertifikate, die Berufsabschlüsse bestätigen, Diplome und Zertifikate, die von regionalen Prüfungskommissionen ausgestellt werden.
Die Schweiz hat am 6. April 2018 Folgendes bekanntgegeben:
Die Liste der von der Schweiz benannten Behörden, denen die Zuständigkeit für die Erteilung von Apostillen übertragen wird, wird durch einen Verweis auf die Website ersetzt, die die Kontaktdaten der Schweizerischen Bundeskanzlei als Behörde der Eidgenossenschaft enthält – ein regelmäßig aktualisiertes Dokument mit den Kontaktdaten der 26 kantonalen Behörden und anderen relevanten Informationen –, nämlich
https://www.bk.admin.ch/bk/de/home/service/legalisationen.html.
Uruguay Zuständige Behörde gem. Art. 6:
Jeder Vertragsstaat befreit die Urkunden, auf die dieses Übereinkommen anzuwenden ist und die in seinem Hoheitsgebiet vorgelegt werden sollen, von der Beglaubigung. Unter der Beglaubigung im Sinne dieses Übereinkommens ist nur die Förmlichkeit zu verstehen, durch welche die diplomatischen oder konsularischen Vertreter des Landes, in dessen Hoheitsgebiet die Urkunde vorgelegt werden soll, die Echtheit der Unterschrift, die Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner der Urkunde gehandelt hat, und gegebenenfalls die Echtheit des Siegels oder Stempels, mit dem die Urkunde versehen ist, bestätigen.
Jeder Vertragsstaat bestimmt die Behörden, die zuständig sind, die Apostille nach Artikel 3 Absatz 1 auszustellen. 1)
1) Für Österreich siehe BGBl. Nr. 28/1968.
Besteht zwischen zwei oder mehreren Vertragsstaaten ein Vertrag, ein Übereinkommen oder eine Vereinbarung des Inhalts, daß die Bestätigung der Unterschrift, des Siegels oder des Stempels gewissen Förmlichkeiten unterworfen ist, so greift dieses Übereinkommen nur ändernd ein, wenn jene Förmlichkeiten strenger sind, als die in Artikeln 3 und 4 vorgesehenen.
ANLAGE ZU DEM ÜBEREINKOMMEN
Die Apostille soll die Form eines Quadrats mit Seiten von mindestens 9 Zentimeern haben