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Timestamp: 2016-10-23 22:14:39
Document Index: 384367696

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 25', 'Art. 36', 'BGE']

8C_525/2010 (21.09.2010)
8C_525/2010
Der 1952 geborene S.________ war ab 1987 als Vorarbeiter Tiefbau in der Firma X.________ t�tig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 10. Februar 1999 erlitt er bei einem Sturz vom Bagger eine Verletzung an der linken Schulter. Ab Juni 1999 arbeitete er wieder voll. Im Januar 2000 best�tigte der Hausarzt den Abschluss der Heilbehandlung. Am 24. August 2005 verletzte sich S.________ erneut bei der Arbeit an der linken Schulter. Die SUVA gew�hrte, wie bereits beim ersten Unfall, Heilbehandlung und richtete Taggeld aus. Mit Verf�gung vom 26. M�rz 2008 schloss sie den Fall ab und sprach dem Versicherten f�r die verbleibende Beeintr�chtigung durch die Schulterverletzungen mit Wirkung ab 1. April 2008 eine Invalidenrente auf der Grundlage einer Erwerbsunf�higkeit von 18 % und eine Integrit�tsentsch�digung nach Massgabe einer Integrit�tseinbusse von 20 % zu. Die von S.________ hiegegen erhobene Einsprache wies die SUVA mit Entscheid vom 30. Januar 2008 ab.
Mit Verf�gung vom 24. November 2009 sprach die IV-Stelle Zug S.________ mit Wirkung ab 1. November 2009 bei einem Invalidit�tsgrad von 88 % eine ganze Invalidenrente der Invalidenversicherung zu.
S.________ reichte gegen den Einspracheentscheid der SUVA Beschwerde ein. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug f�hrte einen zweifachen Schriftenwechsel und eine �ffentliche Verhandlung durch. Im Verlauf des Verfahrens pr�zisierte der Versicherte seine zun�chst gestellten Antr�ge dahingehend, es sei der Einspracheentscheid aufzuheben und mit Wirkung ab 1. April 2008 eine Invalidenrente auf der Grundlage einer Erwerbsunf�higkeit von 88 % zuzusprechen. Im �brigen sei die Sache an die SUVA zur�ckzuweisen, welche zu verpflichten sei, �ber die H�he des Integrit�tsschadens eine unabh�ngige medizinische Expertise in Auftrag zu geben. Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde mit Entscheid vom 28. April 2010 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst S.________ beantragen, in Aufhebung von vorinstanzlichem und Einspracheentscheid sei ab 1. April 2008 eine Invalidenrente entsprechend einer Erwerbsunf�higkeit von mehr als 18 % zuzusprechen und sei die Sache mit dem Auftrag an die SUVA zur�ckzuweisen, den Integrit�tsschaden durch eine medizinische Expertise abzukl�ren.
SUVA und kantonales Gericht schliessen je auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Eine Angemessenheitskontrolle ist dem Bundesgericht verwehrt; es hat nur zu pr�fen, ob die Vorinstanz ihr Ermessen rechtsfehlerhaft ausge�bt, mithin �berschritten, unterschritten oder missbraucht hat (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399; SVR 2009 UV Nr. 58 S. 206, 8C_256/2009 E. 2.2.1).
Der Beschwerdef�hrer hat unbestrittenermassen Anspruch auf eine Invalidenrente und auf eine Integrit�tsentsch�digung der obligato-rischen Unfallversicherung f�r die verbleibende Beeintr�chtigung aus dem - anerkanntermassen unfallbedingten - Gesundheitsschaden an der linken Schulter.
Im Einsprache- und teils noch - zumindest anf�nglich - im kantonalen Verfahren ging es auch um die Frage einer allf�lligen Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin f�r festgestellte Ver�nderungen an der Halswirbels�ule (HWS) und um den Zeitpunkt des Fallabschlusses (mit Einstellung von Heilbehandlung und Taggeld). Die Ver�nderungen an der HWS wurden als unfallfremd beurteilt und der Fallabschluss auf den 31. M�rz 2008, mit entsprechendem Rentenbeginn am 1. April 2008, festgelegt. Das ist nicht mehr umstritten und gibt keinen Anlass f�r Weiterungen.
Streitig und zu pr�fen ist daher, ob die der Rente und der Integrit�tsentsch�digung zugrunde zu legende Erwerbsunf�higkeit und Integrit�tseinbusse h�her anzusetzen sind als dies der Unfallversicherer getan und das kantonale Gericht best�tigt hat.
Die f�r die Beurteilung der Streitsache massgeblichen Bestimmungen und Grunds�tze sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben. Darauf wird verwiesen.
3.1 Das kantonale Gericht hat in Bezug auf den Rentenanspruch zun�chst erwogen, dass der Versicherte aus medizinischer Sicht aufgrund des unfallbedingten Gesundheitsschadens an der linken Schulter die angestammte T�tigkeit eines Vorarbeiters/Maschinisten im Tiefbau nicht mehr aus�ben k�nne. Hingegen sei eine k�rperlich leichte, nicht schulterbelastende T�tigkeit zumutbar. T�tigkeiten mit Schl�gen und Vibrationen auf bzw. Zwangshaltungen f�r die linke Schulter m�ssten vermieden werden. Beim Tragen und Heben von Lasten bis zur Horizontalen sei eine Gewichtslimite von 5 bis 8 kg gegeben. T�tigkeiten �ber der Horizontalen seien auf der linken Seite nicht mehr m�glich. Bei feinmotorischen Arbeiten der linken Hand sei eine gewisse Verlangsamung m�glich.
Diese Beurteilung beruht auf einer sorgf�ltigen und �berzeugenden W�rdigung der medizinischen Akten. Was in der Beschwerde vorgebracht wird, rechtfertigt keine andere Betrachtungsweise.
3.1.1 Geltend gemacht wird, es bestehe eine erhebliche Funktionseinschr�nkung an der dominanten linken oberen Extremit�t. Jede Anstrengung f�hre zu einer �berw�rmung der linken Schulter und zu einem Tremor der Hand, welche auch regelm�ssig "einschlafe". Alle Aktivit�ten der linken dominanten Hand bewirkten eine Exazerbation der Schmerzen.
Diese Ausf�hrungen sind insofern richtigzustellen, als der Beschwerdef�hrer nach Lage der Akten Rechtsh�nder ist und die Sch�digung der linken Schulter mithin die adominante K�rperseite betrifft. Die Einschr�nkungen der linken Extremit�t wurden im �brigen von den �rzten, auf deren Berichte sich die Vorinstanz st�tzt, in nicht zu beanstandender Weise ber�cksichtigt.
3.1.2 Der Versicherte bringt weiter vor, es bestehe eine offensichtliche und erhebliche Diskrepanz zwischen dem umschriebenen, auf �rztlichen Aussagen beruhenden Zumutbarkeitsprofil und den Ergebnissen, zu welchen die BEFAS gem�ss Schlussbericht vom 15. Juli 2009 gest�tzt auf die von der Invalidenversicherung veranlasste berufliche Abkl�rung gelangt sei. Dies begr�nde ernsthafte Zweifel an den �rztlichen Annahmen und mache die Einholung einer kl�renden, den beweisrechtlichen Anforderungen gen�genden �rztlichen Stellungnahme unabdingbar.
Dieser Einwand verf�ngt nicht. Bei der BEFAS-Abkl�rung wurde gem�ss Schlussbericht vom 15. Juli 2009 auch die medizinische Seite beleuchtet. Das vom BEFAS-Arzt mit Blick auf Unfallfolgen beschriebene Zumutbarkeitsprofil unterscheidet sich nicht wesentlich von demjenigen, welches die Vorinstanz angenommen hat. Dass der Versicherte bei der beruflichen Abkl�rung nur eine sehr tiefe Arbeitsleistung zeigte, wurde denn auch im BEFAS-Bericht nicht nur mit dem Schulterschaden, sondern zus�tzlich mit anderen Faktoren, wie HWS-Ver�nderungen, einer Diabeteserkrankung und mangelnden intellektuellen sowie feinmotorischen F�higkeiten erkl�rt. Damit werden weder Zweifel an der vorinstanzlichen Beurteilung der punkto Unfallfolgen gegebenen medizinisch-theoretischen Restarbeitsf�higkeit noch ein Bedarf an erg�nzender medizinischer Abkl�rung begr�ndet. Dem vom Beschwerdef�hrer erw�hnten Urteil 9C_833/2007 vom 4. Juli 2008 (auszugsweise ver�ffentlicht in: Pl�doyer 2009/1 S. 70 und 2009/2 S. 71) l�sst sich, wie das kantonale Gericht ebenfalls zutreffend erkannt hat, nichts entnehmen, was eine andere Betrachtungsweise zu rechtfertigen verm�chte.
3.2 Umstritten ist sodann, wie sich die schulterbedingte Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit erwerblich auswirkt. Dies ist - insoweit besteht zu Recht �bereinstimmung - mittels Einkommensvergleich anhand der Verh�ltnisse im Jahr 2008 (Rentenbeginn als massgebender Vergleichszeitpunkt: BGE 128 V 174) zu ermitteln.
3.2.1 Das ohne unfallbedingten Gesundheitsschaden mutmasslich erzielte Einkommen (Valideneinkommen) wurde von der SUVA ausgehend von den Lohnangaben des fr�heren Arbeitgebers auf Fr. 73'138.- festgesetzt und ist unbestritten.
3.2.2 Uneinigkeit besteht bez�glich der H�he des trotz unfallbedingter Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen).
3.2.2.1 Die SUVA hat das Invalideneinkommen gest�tzt auf in ihrer Dokumentation von Arbeitspl�tzen (DAP) verzeichnete L�hne auf Fr. 60'036.- festgesetzt. Dies wurde vom kantonalen Gericht best�tigt.
In der Beschwerde wird geltend gemacht, der Versicherte k�nne die verbliebene Restarbeitsf�higkeit nurmehr in gesch�tztem Rahmen verwerten. Dementsprechend habe die Invalidenversicherung auf einen Invalidit�tsgrad von 88 % geschlossen. Zwar entfalte die Invalidit�tssch�tzung der Invalidenversicherung keine Bindungswirkung gegen�ber dem Unfallversicherer. Gem�ss BEFAS-Bericht vom 15. Juli 2009, auf welchen die IV-Stelle sich gest�tzt habe, k�nne der Beschwerdef�hrer aber zufolge Fehlens der daf�r erforderlichen schulischen, kognitiven und beruflichen Ressourcen auch in ausschliesslich einarmig aus�bbaren Nischent�tigkeiten auf dem freien Arbeitsmarkt nicht eingegliedert werden. Ihm fehlten damit wesentliche Ressourcen, um die ihm von der SUVA zugemuteten Arbeitspl�tze theoretisch besetzen zu k�nnen. Er w�re �berdies aufgrund seines fortgeschrittenen Alters auch ohne gesundheitliche Einschr�nkung nicht in der Lage, das von der Vorinstanz angenommene Invalideneinkommen von mehr als Fr. 60'000.- zu erzielen. Wollte man dennoch entgegen der Beurteilung der BEFAS und der IV-Stelle davon ausgehen, dass er trotz der Unfallrestfolgen rein theoretisch in der Lage w�re, auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt eine Stelle zu finden, m�sste das Invalideneinkommen mittels statistischer Durchschnittsl�hne gem�ss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) unter Ber�cksichtigung eines leidensbedingten Abzuges bestimmt werden. DAP-L�hne seien nicht auf Versicherte zugeschnitten, welche in leidensangepassten T�tigkeiten nur eingeschr�nkt arbeitsf�hig seien.
3.2.2.2 Die BEFAS-Berufsberater haben sich im Bericht vom 15. Juli 2009 zu den Einsatzm�glichkeiten auf dem freien Arbeitsmarkt ge�ussert. Gemeint sind damit offensichtlich die aktuell zur Verf�gung stehenden Stellen. F�r die Invalidit�tsbemessung ist indessen der ausgeglichene Arbeitsmarkt entscheidend (Art. 16 ATSG). Dieser ist gekennzeichnet durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskr�ften und weist einen F�cher verschiedenster T�tigkeiten auf (BGE 110 V 273 E. 4b S. 276 und seitherige Entscheide, u.a., auch zum Folgenden, Urteil 8C_1050/2009 vom 28. April 2010 E. 3.3). Das gilt sowohl bez�glich der daf�r verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des k�rperlichen Einsatzes. Dabei ist nicht von realit�tsfremden Einsatzm�glichkeiten auszugehen. Es k�nnen nur Vorkehren verlangt werden, die unter Ber�cksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind (SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1 mit Hinweisen). Von einer Arbeitsgelegenheit kann nicht mehr gesprochen werden, wenn die zumutbare T�tigkeit nurmehr in so eingeschr�nkter Form m�glich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers m�glich w�re und das Finden einer entsprechenden Stelle daher von vornherein ausgeschlossen erscheint (Urteil 8C_1050/2009 E. 3.3 mit Hinweis). Wie das kantonale Gericht unter Hinweis auf die Rechtsprechung zutreffend erwogen hat, bietet der ausgeglichene Arbeitsmarkt selbst bei Versicherten, welche ihre dominante Hand gesundheitlich bedingt nur sehr eingeschr�nkt einsetzen k�nnen, ausreichend realistische Bet�tigungsm�glichkeiten (vgl. u.a. SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203 E. 5.1 mit Hinweis; Urteil U 521/06 vom 22. November 2006). Letzteres gilt im �brigen sogar bei funktionell Einarmigen (Urteil 8C_1050/2009 E. 3.4 mit Hinweisen).
Im vorliegenden Fall gestattet das oben umschriebene Zumutbarkeitsprofil bei vollzeitlicher T�tigkeit einen, wenn auch eingeschr�nkten, Gebrauch des linken Armes. Eine funktionelle Einarmigkeit liegt mithin nicht vor und der rechte, dominante Arm ist �berhaupt nicht beeintr�chtigt. Nach den vorstehenden Erw�gungen kann daher nicht gesagt werden, die gegebene Restarbeitsf�higkeit sei auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht verwertbar. Das gilt auch unter Ber�cksichtigung des Alters und der gegebenen kognitiven Ressourcen und feinmotorischen F�higkeiten, zumal der Versicherte gem�ss BEFAS-Bericht vom 15. Juli 2009 immerhin die Ausbildung zum Landschaftsg�rtner sowie die LKW-Pr�fung absolviert hat und als Maschinenf�hrer sowie �ber viele Jahre als Vorarbeiter t�tig war. Die hiebei erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen kommen ihm sicher zustatten.
Die Aussagen im BEFAS-Bericht f�hren zu keinem anderen Ergebnis. Das gilt erst recht, wenn ber�cksichtigt wird, dass die Berichterstatter in gesundheitlicher Hinsicht nicht nur die Schulterproblematik, sondern �berdies, wenn auch nachrangig, unfallfremde Gesundheitssch�den (HWS-Ver�nderungen; Diabetes) ber�cksichtigt haben.
3.2.2.3 Zur Verwendung von DAP-Profilen ist festzuhalten, dass diese nach der Rechtsprechung ein taugliches Mittel zur Bestimmung des Invalideneinkommens darstellen, sofern bestimmte Rahmenbedingun-gen eingehalten sind (BGE 129 V 472). Der gesundheitsbedingten Einschr�nkung des Leistungsverm�gens ist bei der Auswahl der DAP-Bl�tter Rechnung zu tragen.
Das kantonale Gericht ist zum Ergebnis gelangt, dass die SUVA diesen Anforderungen bei der Bestimmung des Invalideneinkommens Gen�ge getan hat. Es wird weder geltend gemacht noch ist ersichtlich, dass dies nicht zutrifft. Namentlich hat die SUVA konkret DAP-Profile mit Hilfst�tigkeiten verwendet, welche den Gebrauch der zweiten Hand nicht oder nur in geringem Masse voraussetzen.
Ist die Bestimmung des Invalideneinkommens mittels DAP-L�hnen demnach entsprechend den rechtlichen Vorgaben erfolgt, bleibt kein Platz f�r die Verwendung der LSE. Das gilt auch dann, wenn letztere im konkreten Fall gegebenenfalls zu einem f�r den Versicherten g�nstigeren Ergebnis f�hren w�rden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 477).
3.2.3 Die Gegen�berstellung des Valideneinkommens von Fr. 73'138.- mit dem demnach rechtm�ssig bestimmten Invalideneinkommen von Fr. 60'036.- ergibt eine unfallbedingte Erwerbseinbusse von Fr. 13'102.-, entsprechend dem von SUVA und Vorinstanz ermittelten Invalidit�tsgrad von (gerundet) 18 %. Die Beschwerde ist daher im Rentenpunkt als unbegr�ndet abzuweisen.
Zu pr�fen bleibt die H�he der Integrit�tseinbusse aus der Schultersch�digung.
Massgebend hief�r sind gest�tzt auf Art. 25 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 36 Abs. 2 UVV die Regelung gem�ss Anhang 3 zur UVV und die von der Medizinischen Abteilung der SUVA erarbeiteten Tabellen (sog. Feinraster).
Die Beschwerdegegnerin hat den Integrit�tsschaden in Anwendung von Tabelle 1 "Integrit�tsschaden bei Funktionsst�rungen an den oberen Extremit�ten" und gest�tzt auf die Einsch�tzung des Kreisarztes vom 18. Oktober 2007, welche Dr. med. A._______ von der Abteilung Versicherungsmedizin der SUVA in der �rztlichen Beurteilung vom 20. Januar 2009 best�tigte, auf 20 % festgesetzt. Das kantonale Gericht hat dies als zutreffend beurteilt.
Der Versicherte macht geltend, die v�llige Funktionsunf�higkeit eines Arms im Ellbogen werde gem�ss Anhang 3 zur UVV mit 50 % abgegolten. Die SUVA-�rzte h�tten ihre Sch�tzung alleine auf die Schulter bezogen und dabei ausser Acht gelassen, dass die Funktion der gesamten oberen linken Extremit�t beeintr�chtigt sei. Das habe sich auch bei den durchgef�hrten beruflichen Erprobungen gezeigt. Das prozentuale Ausmass des Substanz- und Funktionsverlusts sei mittels einer medizinischen Expertise objektiv zu bestimmen.
Das kantonale Gericht hat sich mit diesen Einw�nden auseinandergesetzt und ist zum Ergebnis gelangt, dass sie unbegr�ndet sind. Diese Beurteilung beruht auf einer einl�sslichen und �berzeugenden W�rdigung der sich aus den kreis�rztlichen Aussagen und den weiteren medizinischen Akten ergebenden Feststellungen. Hervorzuheben ist, dass der bestehende Schaden nicht dem Verlust oder der v�lligen Gebrauchsunf�higkeit eines Arms gleichgesetzt werden kann. Bei der konkreten Bestimmung des Integrit�tsschadens wurde das Ermessen rechtsfehlerfrei ausge�bt. Daran �ndern auch die Ergebnisse der beruflichen Erprobungen nichts, beurteilt sich doch der Integrit�tsschaden allein nach dem medizinischen Befund (BGE 115 V 147; SVR 2009 UV Nr. 27 S. 97, 8C_459/2008 E. 2.3, 2008 UV Nr. 10 S. 32, U 109/06 E. 6). Dieser wurde hier umfassend erhoben, weshalb auch keine weitere medizinische Abkl�rung erforderlich ist. Die Beschwerde ist somit auch bez�glich Integrit�tsentsch�digung abzuweisen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug und dem Bundesamt f�r Gesundheit schriftlich mitgeteilt.