Source: http://bustler.de/gesetze.aspx?gesetz=GFG
Timestamp: 2018-04-22 18:06:57
Document Index: 362094792

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 28', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 59', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 7', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 3', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 811', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 8', '§ 12', '§ 7', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 2', '§ 14', '§ 8', '§ 8', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 15', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 17', '§ 17']

GFG | Gesetz über die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ...
in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Januar 1976 (BGBl. I S. 207), das zuletzt durch Artikel 57 der Verordnung vom 25. November 2003 (BGBl. I S. 2304) geändert worden ist
§ 1 GFG
§ 1 Zweck der Förderung
§ 1 Abs. 1 Satz 1 GFG
(1) Zur Förderung des wissenschaftlichen, vornehmlich des Hochschullehrernachwuchses, werden nach Maßgabe dieses Gesetzes Stipendien gewährt.
§ 1 Abs. 2 Satz 1 GFG
(2) Bei der Förderung sind der Bedarf an wissenschaftlichem Nachwuchs für die einzelnen Fachrichtungen sowie die Ziele der Forschungsplanung von Bund, Ländern und Hochschulen zu berücksichtigen.
§ 1 Abs. 3 Satz 1 GFG
(3) Die Befugnis der Länder zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf Grund Landesrechts sowie besondere Förderungsmaßnahmen für bestimmte Fachgebiete oder Personengruppen bleiben unberührt.
§ 1 Abs. 4 Satz 1 GFG
(4) Die vom Bund finanzierte Promotionsförderung der Hochbegabtenförderungswerke bleibt durch die Bestimmungen dieses Gesetzes unberührt.
§ 2 Förderung der Promotion
§ 2 Abs. 1 Satz 1 GFG
(1) 1Wer ein Hochschulstudium abgeschlossen hat, das die Zulassung zur Promotion ermöglicht, kann zur Vorbereitung auf die Promotion ein Stipendium erhalten, wenn sein wissenschaftliches Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur Forschung erwarten läßt und seine Studien- und Prüfungsleistungen eine besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit erkennen lassen.
§ 2 Abs. 1 Satz 2 GFG
2Die Promotion muß durch eine im Geltungsbereich dieses Gesetzes gelegene Hochschule erfolgen.
§ 2 Abs. 2 Satz 1 GFG
(2) 1Solange und soweit die Zulassung zur Promotion ein abgeschlossenes Hochschulstudium nicht voraussetzt, kann nach Maßgabe des Absatzes 1 auch gefördert werden, wer sein Hochschulstudium nicht abgeschlossen hat und als Studienabschluß lediglich die Promotion anstrebt.
§ 2 Abs. 2 Satz 2 GFG
2Das gleiche gilt, wenn von dem Erfordernis des abgeschlossenen Hochschulstudiums Befreiung erteilt worden ist oder eine Studienordnung einen Abschluß nicht vorsieht.
§ 2 Abs. 2 Satz 3 GFG
3Die Förderung beginnt in diesen Fällen ein halbes Jahr vor Ablauf der in der Promotionsordnung vorgeschriebenen Studiendauer.
§ 3 GFG
§ 3 Förderung eines weiteren Studiums
§ 3 Satz 1 GFG
1Wer ein Hochschulstudium abgeschlossen hat, das die Zulassung zur Promotion ermöglicht, kann zur Teilnahme an einem weiteren Studium, das der Vertiefung oder Ergänzung seines bisherigen Studiums insbesondere durch verstärkte Beteiligung an der Forschung dient, ein Stipendium erhalten, wenn seine Studien- und Prüfungsleistungen eine besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit erkennen lassen.
§ 3 Satz 2 GFG
2Das weitere Studium muß an einer im Geltungsbereich dieses Gesetzes gelegenen Hochschule eingerichtet worden sein.
§ 4 Auswahl der Bewerber
§ 4 Abs. 1 Satz 1 GFG
(1) Ein Anspruch auf Gewährung eines Stipendiums besteht nicht.
§ 4 Abs. 1 Satz 2 GFG
Übersteigt die Zahl der Bewerber, die die Voraussetzungen für eine Förderung erfüllen, die Zahl der Stipendien, so ist zwischen den Bewerbern nach dem Grad ihrer Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit und, sofern eine Promotion gefördert wird, auch nach der Bedeutung des in Aussicht genommenen Vorhabens auszuwählen.
§ 4 Abs. 2 Satz 1 GFG
(2) Bewerber, deren wissenschaftliche Vorhaben auf die Forschungsplanung der Hochschule oder der Fachbereiche abgestimmt sind, können vorrangig gefördert werden.
§ 5 GFG
§ 5 Staatsangehörigkeit
§ 5 Satz 1 GFG
Stipendien können erhalten
§ 5 Satz 1 Nr. 1 GFG
§ 5 Satz 1 Nr. 2 GFG
heimatlose Ausländer im Sinne des Gesetzes über die Rechtsstellung heimatloser Ausländer im Bundesgebiet vom 25. April 1951 (Bundesgesetzbl. I S. 269), geändert durch das Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte vom 9. September 1965 (Bundesgesetzbl. I S. 1273),
§ 5 Satz 1 Nr. 3 GFG
Ausländer, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Geltungsbereich dieses Gesetzes haben und als Asylberechtigte nach § 28 des Ausländergesetzes vom 28. April 1965 (Bundesgesetzbl. I S. 353), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes zur Änderung des Arbeitsförderungsgesetzes und des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes vom 25. Juni 1975 (Bundesgesetzbl. I S. 1542), anerkannt sind.
§ 6 GFG
§ 6 Stellung des Stipendiaten zur Hochschule
§ 6 Satz 1 GFG
1Der Stipendiat muß Student an einer im Geltungsbereich dieses Gesetzes gelegenen Hochschule sein.
§ 6 Satz 2 GFG
2Er kann seinen für die Promotion zu erbringenden wissenschaftlichen Beitrag auch im Ausland leisten.
§ 7 GFG
§ 7 Art der Förderung
§ 7 Satz 1 GFG
1Die Stipendien werden als Darlehen, Zuschläge für Sach- und Reisekosten werden als Zuschüsse gewährt.
§ 7 Satz 2 GFG
2Sie sind Zuwendungen im Sinne des Haushaltsrechts.
§ 7 Satz 3 GFG
3Der Verwendungsnachweis beschränkt sich auf die in diesem Gesetz und auf Grund dieses Gesetzes vorgesehenen Leistungsnachweise.
§ 7a GFG
§ 7a Darlehensbedingungen
§ 7a Abs. 1 Satz 1 GFG
(1) Das Darlehen ist nicht zu verzinsen.
§ 7a Abs. 2 Satz 1 GFG
(2) 1Gerät der Stipendiat mit mehr als einer Rückzahlungsrate in Verzug, so hat er abweichend von Absatz 1 den Betrag, mit dem er in Verzug ist, mit 6 vom Hundert für das Jahr zu verzinsen.
§ 7a Abs. 2 Satz 2 GFG
2Die Verzugszinsen sind sofort fällig.
§ 7a Abs. 2 Satz 3 GFG
3Aufwendungen für die Geltendmachung der Darlehensforderung sind hierdurch nicht abgegolten.
§ 7a Abs. 3 Satz 1 GFG
(3) 1Das Darlehen ist in gleichbleibenden monatlichen Raten, mindestens jedoch mit 100 Deutschen Mark, innerhalb von 15 Jahren zurückzuzahlen.
§ 7a Abs. 3 Satz 2 GFG
2Die erste Rate ist drei Jahre nach dem Zeitpunkt zu leisten, zu dem die Gewährung des Stipendiums gemäß § 8 Abs. 3 geendet hat.
§ 7a Abs. 4 Satz 1 GFG
(4) 1Zur Rückzahlung ist der Stipendiat nur soweit verpflichtet, wie in einem Kalendermonat sein Einkommen den Betrag von 640 DM übersteigt.
§ 7a Abs. 4 Satz 2 GFG
§ 7a Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 GFG
den Ehegatten um	360 DM,
§ 7a Abs. 4 Satz 2 Nr. 2 GFG
jedes Kind des Stipendiaten, das zu Beginn des in Satz 1 bezeichneten Monats
das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, um	240 DM,
das 15. Lebensjahr vollendet hat, um	320 DM.
§ 7a Abs. 4 Satz 3 GFG
3Die Beträge nach Satz 2 mindern sich um das Einkommen des Ehegatten und des Kindes.
§ 7a Abs. 4 Satz 4 GFG
4Hat auch der Ehegatte ein Stipendium nach diesem Gesetz zurückzuzahlen, so wird der Betrag nach Satz 2 Nr. 1 nicht, der Betrag nach Satz 2 Nr. 2 nur einmal berücksichtigt.
§ 7a Abs. 4 Satz 5 GFG
5Der Stipendiat hat das Vorliegen der Voraussetzungen nach Satz 1 bis 4 geltend und glaubhaft zu machen.
§ 7a Abs. 5 Satz 1 GFG
(5) Die Beträge nach Absatz 4 Satz 1 und Satz 2 Nr. 1 werden um 50 vom Hundert erhöht, wenn und solange der Stipendiat Darlehen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz oder den in § 59 Abs. 2 Nr. 2 und Abs. 3 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes bezeichneten Vorschriften zu tilgen hat, Absatz 4 Satz 3 bis 5 gilt entsprechend.
§ 7b GFG
§ 7b Rückzahlungspflicht
§ 7b Satz 1 GFG
Haben die Voraussetzungen für die Leistung der Graduiertenförderung an keinem Tag des Kalendermonats vorgelegen, für den sie gezahlt worden ist, ist insoweit der Bewilligungsbescheid aufzuheben und der Förderungsbetrag zu erstatten, als
§ 7b Satz 1 Nr. 1 GFG
der Stipendiat die Leistung dadurch herbeigeführt hat, daß er vorsätzlich oder fahrlässig falsche oder unvollständige Angaben gemacht hat,
§ 7b Satz 1 Nr. 2 GFG
der Stipendiat gewußt oder infolge Fahrlässigkeit nicht gewußt hat, daß die Voraussetzungen für die Leistung von Graduiertenförderung nicht erfüllt waren,
§ 7b Satz 1 Nr. 3 GFG
Graduiertenförderung unter dem Vorbehalt der Rückforderung geleistet worden ist,
§ 7b Satz 1 Nr. 4 GFG
Tatsachen erkennen lassen, daß der Stipendiat sich nicht in erforderlichem und in zumutbarem Maße um die Verwirklichung des Zwecks der Gewährung bemüht.
§ 8 GFG
§ 8 Dauer der Förderung
§ 8 Abs. 1 Satz 1 GFG
(1) 1Das Stipendium wird zunächst für einen Zeitraum bis zu einem Jahr gewährt.
§ 8 Abs. 1 Satz 2 GFG
2Vor Ablauf des Bewilligungszeitraums ist festzustellen, ob eine weitere Förderung gerechtfertigt ist.
§ 8 Abs. 1 Satz 3 GFG
3Die Förderung endet im Regelfall nach zwei Jahren (Regelförderungsdauer).
§ 8 Abs. 2 Satz 1 GFG
(2) 1In besonderen Fällen kann das Stipendium über die Regelförderungsdauer hinaus gewährt werden.
§ 8 Abs. 2 Satz 2 GFG
2Eröffnet das in einem weiteren Studium im Sinne des § 3 erreichte Arbeitsergebnis die Möglichkeit zur Promotion, so kann für den Abschluß der Arbeit das Stipendium bis zu einem Jahr über die Regelförderungsdauer hinaus gewährt werden, wenn ein wichtiger Beitrag zur Forschung zu erwarten ist.
§ 8 Abs. 2 Satz 3 GFG
3Im übrigen ist die Gewährung eines Stipendiums ausgeschlossen, wenn die Vorbereitung auf die Promotion oder die Teilnahme an einem weiteren Studium bereits auf Grund dieses Gesetzes gefördert worden ist.
§ 8 Abs. 3 Satz 1 GFG
(3) Die Gewährung des Stipendiums endet spätestens
§ 8 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GFG
mit Ablauf des Bewilligungszeitraums,
§ 8 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GFG
innerhalb des Bewilligungszeitraums
§ 8 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 lit. a GFG
mit Ablauf des Monats der mündlichen Doktorprüfung oder des Abschlusses des weiteren Studiums,
§ 8 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 lit. b GFG
mit Ablauf des Monats, in dem der Stipendiat eine entgeltliche berufliche Tätigkeit aufnimmt.
§ 9 GFG
§ 9 Abs. 1 Satz 1 GFG
(1) Übt der Stipendiat neben der Vorbereitung auf die Promotion oder der Teilnahme an dem weiteren Studium eine Tätigkeit aus, die seine Arbeitskraft ganz oder zum Teil in Anspruch nimmt, so ist eine Förderung nach diesem Gesetz ausgeschlossen.
§ 9 Abs. 2 Satz 1 GFG
(2) 1Abweichend von Absatz 1 sind mit der Förderung vereinbar
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 GFG
wissenschaftliche Mitarbeit bei Forschungsaufgaben, die einen unmittelbaren Beitrag zu dem wissenschaftlichen Vorhaben des Stipendiaten darstellt, und
§ 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 GFG
wissenschaftliche Mitarbeit bei Lehraufgaben an einer Hochschule bis zu 10 Wochenstunden einschließlich von Zeiten zur Vor- und Nachbereitung.
§ 9 Abs. 2 Satz 2 GFG
2Der Stipendiat ist zur Übernahme einer dieser Tätigkeiten nicht verpflichtet.
§ 10 GFG
§ 10 Pfändungsschutz
§ 10 Abs. 1 Satz 1 GFG
(1) Der Anspruch auf Auszahlung des Stipendienbetrages kann nicht gepfändet, verpfändet oder abgetreten werden.
§ 10 Abs. 2 Satz 1 GFG
(2) 1Das gleiche gilt für die Forderung eines Stipendiaten gegen ein Geldinstitut, die durch Gutschrift eines auf sein Konto überwiesenen Förderungsbetrages entstanden ist, für die Dauer von sieben Kalendertagen seit der Gutschrift.
§ 10 Abs. 2 Satz 2 GFG
2Eine Pfändung des Guthabens bei dem Geldinstitut gilt als mit der Maßgabe ausgesprochen, daß sie das Guthaben in Höhe der in Satz 1 bezeichneten Forderung während des dort genannten Zeitraums nicht erfaßt; der Stipendiat hat dem Geldinstitut nachzuweisen, daß die in Satz 1 genannten Voraussetzungen vorliegen.
§ 10 Abs. 3 Satz 1 GFG
(3) Für die Pfändung von Bargeld gilt § 811 Nr. 8 der Zivilprozeßordnung.
§ 11 GFG
§ 11 Satz 1 GFG
1Die Vergabe der Stipendien und die Verteilung der Förderungsmittel auf die Fachbereiche oder Fachrichtungen obliegen als staatliche Angelegenheiten den Hochschulen.
§ 11 Satz 2 GFG
2Die Feststellung, ob die Förderungsvoraussetzungen im Einzelfall zutreffen, trifft die Hochschule.
§ 11 Satz 3 GFG
3Die Hochschulen unterliegen bei der Erfüllung von Aufgaben nach diesem Gesetz den Weisungen der zuständigen obersten Landesbehörde.
§ 11 Satz 4 GFG
4Die Zuständigkeiten für das Vergabeverfahren innerhalb der Hochschulen werden durch die Länder geregelt.
§ 11 Satz 5 GFG
5Sie gewährleisten, daß eine nach den näheren Bestimmungen des Landesrechts von den Hochschulen gebildete zentrale Kommission für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Fachbereiche bzw. Fakultäten am Vergabeverfahren angemessen beteiligt sind.
§ 12 GFG
§ 12 Abs. 1 Satz 1 GFG
§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 GFG
die Höhe des Stipendiums sowie die Art und den Umfang von Zuschlägen,
§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GFG
die Verlängerung des Stipendiums in besonderen Fällen (§ 8 Abs. 2),
§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 GFG
die Rückzahlung des Stipendiums nach den §§ 7a und 7b,
§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 GFG
die Verteilung der Förderungsmittel,
§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 GFG
die Vergabe der Stipendien, insbesondere das Vergabeverfahren und die Feststellung der Förderungsvoraussetzungen,
§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 GFG
die Verpflichtung des Stipendiaten, über sein Einkommen und Vermögen Auskunft zu geben, sowie die Verpflichtung seines Ehegatten zur Auskunftserteilung über sein Einkommen und die Verpflichtung von Arbeitgebern und Finanzbehörden, durch Auskünfte und Erteilung von Bescheinigungen an der Feststellung des auf das Stipendium anzurechnenden Einkommens und Vermögens mitzuwirken,
§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 GFG
die Verpflichtung des Stipendiaten, über das Erreichen der Förderungsziele zu berichten,
§ 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 GFG
Beginn und Ende der Verzinsung, über Verwaltung, Erlaß und Einziehung der Darlehen sowie über ihre Rückleitung an Bund und Länder.
§ 12 Abs. 2 Satz 1 GFG
(2) 1Der Stipendienbetrag ist so festzusetzen, daß der Stipendiat sich ausschließlich der Vorbereitung auf die Promotion oder dem weiteren Studium widmen kann.
§ 12 Abs. 2 Satz 2 GFG
2Bei der Bemessung des Stipendiums sind Einkommen und Vermögen des Stipendiaten sowie das Einkommen seines Ehegatten zu berücksichtigen.
§ 12 Abs. 2 Satz 3 GFG
3Einkommen und Vermögen seiner Eltern bleiben außer Betracht.
§ 12 Abs. 3 Satz 1 GFG
(3) In einer Rechtsverordnung gemäß Absatz 1 kann die Ermächtigung zum Erlaß von Vorschriften über die Vergabe der Stipendien auf die Landesregierungen übertragen werden; in diesem Fall können die Landesregierungen die Ermächtigung mit dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständige oberste Landesbehörde auf die Hochschulen übertragen.
§ 13 GFG
§ 13 Finanzierung und Verteilung
§ 13 Abs. 1 Satz 1 GFG
(1) In den Jahren 1971 bis 1979 trägt der Bund 75 vom Hundert und tragen die Länder 25 vom Hundert, in den Jahren 1980 und 1981 trägt der Bund 65 vom Hundert und tragen die Länder 35 vom Hundert der durch die Ausführung dieses Gesetzes entstehenden Ausgaben, jedoch begrenzt auf die in den Haushaltsplänen von Bund und Ländern für diesen Zweck bereitgestellten Mittel.
§ 13 Abs. 2 Satz 1 GFG
(2) 1Die Bundesmittel werden auf die einzelnen Länder entsprechend dem Verhältnis der Zahl der Studierenden an ihren Hochschulen mit Ausnahme der Fachhochschulen verteilt.
§ 13 Abs. 2 Satz 2 GFG
2Maßgebend ist die Zahl der Studierenden im zweitletzten Jahr vor dem Finanzierungszeitraum.
§ 13 Abs. 2 Satz 3 GFG
3Das Bundesministerium für Bildung und Forschung kann im Benehmen mit den Ländern von diesem Verteilungsschlüssel abweichen, soweit die Entwicklung neuer Hochschulen oder sonstige wichtige Gründe eine andere Verteilung der Förderungsmittel auf die Länder erfordern.
§ 13 Abs. 3 Satz 1 GFG
(3) 1Die Verteilung der Förderungsmittel auf die Hochschulen ist Aufgabe der Länder.
§ 13 Abs. 3 Satz 2 GFG
2Um eine den Zielen dieses Gesetzes entsprechende Verteilung der Förderungsmittel innerhalb der Hochschule sicherzustellen, kann der Bund im Einvernehmen mit dem Land diesem oder das Land der Hochschule bis zu 50 vom Hundert der auf das Land bzw. die Hochschule entfallenden Mittel mit der Maßgabe zuweisen, daß sie Bewerbern bestimmter Fachbereiche oder Fachrichtungen vorzubehalten sind.
§ 14 GFG
§ 14 Auftragsverwaltung
§ 14 Abs. 1 Satz 1 GFG
(1) Das Gesetz wird von den Ländern im Auftrage des Bundes ausgeführt.
§ 14 Abs. 2 Satz 1 GFG
(2) Die Länder weisen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung die zweckentsprechende Verwendung der Bundesmittel nach durch jährliche Mitteilung
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 GFG
der Zahl der gewährten Stipendien und abgelehnten Förderungsanträge, aufgeteilt nach dem Zweck der Förderung (§§ 2 und 3) und den Fachrichtungen der Stipendiaten,
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 GFG
des Anteils der Förderung innerhalb der Regelförderungsdauer (§ 8 Abs. 1) und des Anteils der Förderung in besonderen Fällen (§ 8 Abs. 2) an den Ausgaben,
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GFG
der Summe der Ausgaben
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 lit. a GFG
für Grundstipendien,
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 lit. b GFG
für Familienzuschläge,
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 lit. c GFG
für die Förderung von Auslandsaufenthalten,
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 lit. d GFG
für Sachkosten und Reisekosten im Inland,
§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 GFG
die bei der Beendigung der Förderung erreichte Förderungsdauer sowie Zahl und Ergebnisse der Doktorprüfungen.
§ 14a GFG
§ 14a Darlehensverwaltung
§ 14a Satz 1 GFG
Die nach diesem Gesetz geleisteten Darlehen werden durch das Bundesverwaltungsamt verwaltet und eingezogen.
§ 15 GFG
§ 15 Satz 1 GFG
Für Stipendien, die vor dem 1. Januar 1976 gewährt worden sind, gilt bis zum Ende des Bewilligungszeitraumes dieses Gesetz in der bis zum 31. Dezember 1975 geltenden Fassung fort.
§ 16 GFG
§ 16 Satz 1 GFG
§ 16 Satz 2 GFG
§ 17 GFG
§ 17 Satz 1 GFG