Source: https://www.talentum.at/musikverein-talentum/statuten/
Timestamp: 2018-05-22 19:23:20
Document Index: 367991810

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 21', '§ 21', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 34']

Statuten - Musikschule Talentum
MUSIKVEREIN TALENTUM ZVR-ZAHL: 345376221
(2) Als ideelle Mittel dienen insbesondere:
a) Förderung (Ermöglichung) eigener künstlerischer Betätigung
b) Förderung (Ermöglichung) musikalischen Unterrichts
c) Förderung (Ermöglichung) von Informations- bzw. Wissensaustausch hinsichtlich instrumentalpädagogischen Wissens allgemeiner Art wie auch insbesondere auf dem Gebiet der „Kodály-Methode“
d) Förderung (Ermöglichung) von Weiterentwicklung instrumentalpädagogischen Wissens allgemeiner Art wie auch insbesondere auf dem Gebiet der „Kodály-Methode“ unter anderem auch durch wissenschaftliche Arbeit bzw. den Auftrag wissenschaftlicher Forschung
e) Durchführung von (Kultur-)Veranstaltungen (Musik-, Gesangs-, Orchester-, Theateraufführungen)
f) Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen (Vorträge, Kongresse, Führungen, Ausstellungen)
g) gesellige Zusammenkünfte und Diskussionsrunden
h) Herausgabe von Publikationen (z.B. Erhalt einer Homepage, Edition von Noten, Materialien für musikalischen und künstlerischen Unterricht)
i) Einrichtung und Führung einer Sammlung von musikpädagogischen Werken, Literatur, Noten, Skripten (Mediathek, Bibliothek, Infoterminals etc.)
j) Organisation und Anmietung von Räumlichkeiten für Musikunterricht (bzw. Kurse/Workshops mit Musikern)
k) Produktion ton- und/oder filmtechnischer Aufzeichnungen von eigenen Aufführungen, Konzerten oder Darbietungen (Proben, Kursen)
l) Verbreitung der Erkenntnisse auf dem Gebiete der Instrumentalpädagogik durch Veranstaltungen, Unterricht, Kurse, den Verlag bzw. Vertrieb von Eigeneditionen musikalischer Werke bzw. eigenen musikalischen Aufzeichnungen
(3) Die erforderlichen materiellen Mittel sind aufzubringen durch:
d) Subventionen und sonstige Zuwendungen (z.B. außerordentlicher Mitglieder iSd § 4 Abs 3)
e) Erträgnisse aus dem Vereinsvermögen
f) Erträgnisse aus Veranstaltungen bzw. Musikunterricht
g) direkte und indirekte Verbreitung (Verwertung) von ton- und/oder filmtechnischen Produktionen (Cds, Videos) oder Publikationen des Vereines
(4) Der Verein Talentum verfolgt seine Zwecke ausschließlich gemeinnützig im Sinne der Bundesabgabenordnung. Er strebt nicht nach Gewinn. Die Mitglieder dürfen keine Zuwendungen mit Ausnahme von angemessenen Aufwandsentschädigungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich vollinhaltlich an der Umsetzung des Vereinszwecks beteiligen wollen.
(3) Fördermitglieder sind solche, den Vereinszweck vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern, aber an den Rechten und Pflichten der ordentlichen Mitglieder nicht voll teilhaben wollen.
(4) Zum Ehrenmitglied kann eine Person ernannt werden, die sich um den Vereinszweck im besonderen Maße verdient gemacht hat.
(1) Ordentliches Mitglied des Vereines können nur physische Personen werden. Unterstützendes Mitglied können physische oder juristische Personen, sowie rechtsfähige Personengesellschaften werden.
(2) Der Austritt kann nur zumEnde eines Schuljahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens einen Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
(1) Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).
(2) Beschlüsse von Vereinsorganen sind nichtig, wenn dies Inhalt und Zweck eines verletzen Gesetzes oder die guten Sitten gebieten. Andere gesetz- und statutenwidrige Beschlüsse bleiben gültig, sofern sie nicht binnen eines Jahres ab Beschlussfassung gerichtlich angefochten werden. Jedes von einem Vereinsbeschluss betroffene Vereinsmitglied ist zur Anfechtung berechtigt. Vor Anrufung des ordentlichen Gerichte hat das Mitglied tunlichst den gesetz- oder statutenwidrigen Beschluss auf einer Mitgliederversammlung zur Debatte und neuer Beschlussfassung zu stellen.
(1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findeteinmal pro Jahr statt.
. schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder,
. Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG),
. Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten),
. Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten)
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
(4) Anträge zur Generalversammlung können mündlich in der Generalversammlung oder schriftlich gestellt werden. Schriftliche Anträge sind mindestens acht Tage vor dem Termin der Generalversammlung bei einem Mitglied des Vorstandes schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen und von diesem der nächsten Generalversammlung vorzulegen.
(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert werden soll, bedürfen einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen, Beschlüsse mit denen der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen einer qualifizierten Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
d) Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;
g) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder;
(2) Zur näheren Ausführung dieser Satzung kann sich der Verein per Beschluss der Generalversammlung eine Geschäftsordnung geben.
(3) Die Generalversammlung kann für besondere Angelegenheiten einen Ausschuss einrichten.
(1) Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und Stellvertreter/in, Schriftführer/in, sowie Kassier/in.
(3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt zwei Jahre. Die Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
(5) Der Vorstand kann Beisitzer mit beratender Stimme hinzuziehen.
(9) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (§ 11 Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung
(§ 11 Abs. 9) und Rücktritt (§ 11 Abs. 10).
(10) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw Vorstandsmitglieds in Kraft.
(11) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw Kooptierung (§ 11 Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.
(2) Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen und Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit die Unterschrift des/der Obmanns/Obfrau. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
(8) Im Fall der Verhinderung tritt an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau ihr/ihre Stellvertreter/in.
(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer vonzwei Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige, oder mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34 Bundesabgabenordnung zu verwenden.
(4) Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Bundespolizeidirektion schriftlich anzuzeigen.