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Timestamp: 2020-02-18 01:26:10
Document Index: 135723095

Matched Legal Cases: ['§58', '§ 1567', '§ 1568', '§ 1567', '§ 1568', '§ 1333', '§ 1567', '§ 1567']

1913 / 118 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger)
1913 / 118 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
Friædrib Vilhelm Sraf, geboren am ‘*. Juli 1854 in Groß Glienticke, zuleßt roohnhaft in Groß Glienide, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 1. Januar 1912, Mittags 12 Ubr, fest- geftellt. Spandau, den 13. Mai 1913. Königliches Amtsgericht.
[19220] 4
Durch Aus\{chlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 13. Mai 1913 ist für Recht erfannt : Der versckollene Gärtner Friedrich Wilhelm Julius Sameski, geboren om 21. Sanuar 1862 in JSakobstadt (Rußland), zuleßt wohnhaft Gatow bei Spandau, preußisher Staats8angeböriger, wird für tot erflärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 1. Januar 1894, Mittags 12 Uhr, fest- gestellt. :
Spandau, den 13. Mai 1913.
[19221] :
Der verschollene Msbelpolier Johann Paul Theodor Ueverhahn, geboren | am 6. Dezember 1843 in Groß Glogau als ehelicher Sohn des Schneiders Johann Heinrih Eduard Ueberhaßn und defjen Ebefrau Johanna Henriette Augusiine geb. Rohde, zuletzt wohnhaft in Grabow- Stettin, wird für tot erklärt. Als Zeit- punkt des Todes wird der 31. Dezember 1902, Nachts 12 Uhr, festgestellt.
Königl. Amtsgericht. Abi. 2.
[19824] Vekanntmachung.
R.-P.-T. Nr. 472/12. Das am 16. No- vember 1910 in der Nahlaßsache auf Ab- leben des Regterungsbaumetsters Friedri Schuster in Baden erteilte Testaments- vollstreckerzeugnis wird hiermit für kraftlos erflärt. :
Baden. den 17. Mai 1913.
Gr. Notariat I als Naÿlaßgerticcht.
[19433] E
Fn dem auf Antrag des Musiklehrers Iohann genannt Jonny Sicdenburg in Bremen, Besselstraße 37 wohnhaft, er- öffneten Aufgebotsverfahren bebufs Kraft- loserflärung des Einlegebuch8 Nr. 105 §58 der Sparkasse in Bremen ist dur Urteil des Amtegerihts Bremen vom 15. Mai 1913 das bezeichnete Einlegebuch für fraft- los erklärt worden.
Bremeu, den 17. Mai 19138.
Weitichck.
{19212] Im Namen des Königs!
In der Aufgebottsache der katholischen Pfarrkirche zu Elmpi hat das Königliche Amtsgericht in Erkelenz für Recht er- kannt: Das Sparkassenbuch Nr. 454 der Spar- und Darlehnskasse des Kret}es Grfkelenz zu Erfclenz wird für fraftics er- Tlärt.
Erkelenz, den 16. April 1913.
[19217] : :
Durch Auss{lußurteil vom 230. April 1913 find folgende beim Kreditverein zu Rastenburg zahlbare, auf folgende Akzep- tanten lautende Wechfel : —
a. auf Anna Haugwit, fällig 18. Oktober 1912, über 309 #,
b. auf Ernft Laubmever, fällig 95. Oktober 1912, über 120 #,
c. auf Hermann Tomz!g, fällig 25. Oktober 1912, über 460 #,
d. auf Gustav Siebert, fällig 96. Oktober 1912, über 1000 #, -
e. auf Eduard Abl, fâllig zum 27. Ok- tober 1912, über 5000 Æ,
für kraftlos erftlärt. Raftenburg, den 7. Mai 1913. Königliches Amtsgericht.
[19839] Oeffentliche Zusteüung.
Frau Henriette Lange, geb. sdured, in Berlin, Prozefibevollmächtigter : Nechts- anwalt, Justizrat Meyer, W.8, Charlotten- itraße 53, flagt gegen den Shmied Christoph Gotthard Lange, unbekannten Aufenthalts, früber in Berlin, Cuvrystraße 5, unier der Behauptung, daß Beklagter die Klägerin im Jahre 1911 bösli verlassen hat, mit dem Antrage auf Ebescheidung, gemäß § 1567 Abs. 2 Nr. 2 B.G.-B. Klägerin ladet Be- flagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts T_ in Berlin, Grunerstrafße, 11. Stockwerk, Zimmer 2—4, auf den 2. Oktober 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, si dur einen bei zugelaffenen
diesem Gerichte ¿lafs Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. 39. R. 164. 13.
Berlin, den 13. Mai 19138. Grüß, Gerichts\hreiber des Königlichen Landgeridts I.
[19946] Oeffentliche Zustellung. -
Frau Auguste Schwilinsky, geb. Lukaß, in Berlin, Prozeßbevollmächtigter : Rechts- anwälte Justizrat Dr. Kat, Hayn und Oppenheimer, W. 8, Behrenstraße 17, flagt gegen den Zuschneider Maximilian Schwilinsky, unbekannten Aufentbalts, früber in Berlin, Posenerstrafe 17, unter dér Behauptung, taß Beklagter diz Klägerin mißhandelt und gröblich beleidigt, {h ehrlos verhalten und seit 2. Juni 1911 iht für den Unterbalt der Klägerin ge- sorat hat, mit dem Antrage auf Ehbe- scheidung gemäß §S§ 1568 B. S. -B. Klägerin ladet Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor die 99, Zivilkammer des Königlichen Land-
eridt8- 1 in Berlin, Grunersiraße, L Stodckwerk, Zimmer 2—4, auf den 6. Oktober 1913, Vormittags
10 Uhr, mit der Aufforderung, fi
lassenen Rehi2antvalt als Prozefbevoll- j
straße 7, Prozeßbevollmächtigter :
mann, den Arbeiter Karl Kluwe, jeßt
inächtigten vertreten zu lassen. 29. B.
196. 13, , j Berlin, den 17. Mai 1913. Grüß, iSerichts\s{reiber des Königlichen Landgeri®ts T.
[19629] Oeffeutliche ZusieTung._
Die Arbeiterin Frau Emma Kluwe, geb. Shwitkowtkt, in Cöpenid, Nosen- Juftizrat Dr. Hugo Alexander - Kaß in Berlin, Kanonierstr. 17/20, klagt gegen ihren Ghe- unbekannten Aufenthalts, früher in Cöôpenick, auf Grund des § 1567 B. G.-B. in den Akten 1. R. 234 13, mit dem An- trag, die Che der Parteien zu scheiden, den Beklagten für den alletn s{uldigen Teil zu erflâren und ihm die Koîten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin [adet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die erste Zivil- fammer des Königlichen Landaerichts II in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29/31, Saal 33, auf den 11. Oktober 1918, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bet dem gedachten (Be- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. :
Verlin, den 15. Mai 1913. Elsner, Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts I.
[19841] Oeffentliche Zustellung. l Die Ghefrau des Lehrers a. D. Friß Hürmann, Josefa geb. Lanzrath, in Bengen b. Neuenahr, Prozeßbevollmäch- tigter: Rechtsanwalt Bunagart in Bonn, klagt gegen den Lebrer a. D. Friß Hür- mauu, früher in Bonn, jegt ohne be- fannten Aufenthalt, auf Grund des § 1568 B. G.-B., mit dem Antrage, tie am 21. Sanuar 1894 vor dem Standesbeamten in Ringen, Kreis Ahrweiler, ges{lof|ene Ehe der Parteien zu scheiden, den Be- klagten für den allein huldigen Teil zu er- flären und ihm die Kosten tes Nechtéstreits zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Bonn auf den 22. September 1913, Vormittags 92 Uhr, mit der Aufforderung, fich durch einen bei diesem Gerichte zugelasjenen Nechtéanwalt als Prozeßbevcllmächtigten vertreten zu lassen.
Boun, den 15. Mai 1913.
Weferling, Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts.
[19640] Ocffentliche Zustellung.
Die Ebefrau des Landwirts Wilhelm Fliege, Elsbeth geb. Berking, in Lichten- berg, Prozeßbevollmächtigter : Reht8anwait Geh. Justizrat Semler 1. bier, klagt ggen ibren genannten Ebemann, früher hier, jest unbekannten Aufentbalts, auf Grund des 8 1568 B G -B., mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe und Erklärung des Beklagten für den {huldigen Teil. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Nechtéstreits vor die erte Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts in Braunschweig auf den 2. Oftober 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt ais Prozeßberollmächtigten vertreten zu laffen. Braunschweig, den 16. Mai 1913. Kühn, Gerichts)ekretär, Gerichtsschreiber des Herzozlichen Landgerichts.
[19642] Oeffentliche Zustelung. Der Indoalide Ludwig Stork in Dort- 3, Proz-5bevoll-
mund, Friedri straße 738, Ÿ zbe! mächtigter: Dr. jur. Jaraczewer in Dort-
mund, klagt gegen seine Ebefrau, Auguste geb. Cramer, früher in Dortmund, jeßt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlihen Verbandlung des Rechtsstreits vor die 1V. Zivilfamm:r des Königlichen Landgerichts in Dortmund auf den 15. Oftober 1913, Vor- mittags D Uhr, Zimmer 33, mik der Aufforderung, sich dur cinen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Dortmund, den 16. Mai 1913. (Unterschrift), Gerichtsschreiber
des Königlichen Landgerichts. [19643] Oeffentliche Zustellung. Der Agent Felir Ciesuiewski, früber zu Essen, jeßt unbekannten Aufentbalts, klagt gegen feine Gbefrau Anna geborene
Kaëper, in Pollnow (Pommern), auf Grund des § 1333 B. G.-B., mit dem Antrage, die Ebe der Parteien auf An-
fehtung des Klägers für nichtig zu erllären. Die Beklagte ladet den Klägtir zur münd- lichen Verhandlung des Nechtéftreits vor die neunte Zivilkammer des Königlichen Land- aerichts in Essen auf den 16. Oktober 19183, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Efsen, den 19. Mai 1913. Hardieck, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[19820] Oeffentliche Zustellung.
Die Ebefrau Platmeister Julius Barg- heer, geborene Berghaus, in Essen, Prozeß- bevollmäcktigter: Rechtsanwalt Justizrat Dr. Struuck in Essen, kiagt gegen ihren Ebemann, früber in Efsen, jeßt unbes fannten Aufenthalts, auf Grund des § 1567 Absatz 2 B. G.-B., mit dem An- trage auf Chescheidung. Die Klägerin
“Sivilfammer des Köntglichen Lantgerichtz
handlung des Rechtsstreits vor die neunte
in Efsen auf den 16. Oktober 1918, Vormittags -§ Uhr, mit der Auf- forderung, einen bet dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum N2wedke der öffentliden Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemat. : Efseu, den 19. Mai 1913. Hardieck, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[19821] S
Die Ingenieur Karl Friedrich Hodel Ehefrau, Berta geb. Karcher, zu Karls- rube — Prozeßbevollmächtigter: Rechts- anwalt Klinkowstcöm hier — flagt gegen ihren Ebemann, früher zu Karlsruhe, aus S 1568 B. G.-B., mit dem Antrage auf Scheidung der am 21. Januar 1911 in 2ürich gesblossenen Che. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivil- kammer des Großh. Landgerichts zu Karls- rube auf Sametag, den 12. _Juli 19183, Vormittags D Uhr, mit der Auftorderung, sib durch eiven bet diesem Gericht zugelassenen Nechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Karlsruhe, den 19. Mai 1913.
[19845] Oeffentliche Zustellung.
Die verebelichte Emma Krottausch,. geb. Ulrich, in Gehofen, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Herrmann [l. in Naumburg a. S., lagt gegen ibren Ebemann, den Hand- arbeiter Ernst Wilbelm Krotitausch, früber in Ueders!edt, jeyt unbekannten Aufentbalts, unter der Bebauptung, daß der Beklagte fie vor 7 Jabren böswillig verlassen habe vnd weder für sie noch für die Kinder forae, mit dem Antrage, die Gbe der Parteien zu trennen und den Be- klagten für den allein {huldigen Teil zu erfiären, ibm auch die Kosten des Rechts- streiis aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklaaten zur mündlichen Verbandlung des Nechtsstreits vor die zweite Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts in Naumburg a. S. auf den 27. September 193, Vormittags 9} Uhr, mit der Yufforderung, sch durch cinen bet diesem Gerichte zugelassenen Rechtéanwalt als ProzeßbevoUmächtigten vertreten zu lassen. Naumburg a. S., den 16. Mai 1913. Kreide, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
In Satden des Mascbinerschlossers Georg Johann Hollederer in Nürnberg, Kläger, vertreten dur Rechtsanwalt Dr. Christian Kühn 1. in Nürnbera, gegen dessen Ehefrau Margareta Holledecer, zulegt in Nürnberg, nvn unbekannten Aufentbalts, Beklagte, wegen Chesceidung, ladet Kläger die Beklagte neuerlich zur Forisezung der mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das K. Landgericht Nürnberg, 2. Zivilkammer, Sißungsfaal Nr. 66, altes Justizgebäude an der Augustinerstzaße, zu dem auf Freitag, den 11. Juli L983, Vormittags 83 Uhr, bestimmten Termin mit der Aufforderung, einen beim K. Landgerichte Nürnberg zu- gelaffenen Nehtsanwalt rechtzeitig zu ihrer Vertretung zu bestellen. Die öffentliche Zustellung ter Ladung wurde mit Gerichts- beschluß vom 10. Mai 1913 bewilligt.
Nürnberg, den 19. Vai 1913. Der Gerichtsschreiber des K. Landgerichts.
[19649] Oeffentliche Zustellung.
Die Arbeiterfrau Marie Ma'cinkewska, geborene Mccek, in Lawica, Prozeßbevoll- mächtigter: Rechtsanwalt INowacki tn Posen, flagt gegen den Arbeiter Anton Marcin- fowsti, früher in Winiary bei Posten wobnbaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Betauptung, daß der Beklagte nd seit dem 9. Juni 1908 gegen ihren Willen in böslicher Absicht von der häus- liGen Gemeinschaft fernhalte, mit dem Autrag auf Sceidung der Che und Er- flärung des Beklagten für den allein {ul- digen Teil. Zu dem auf den 14. Mai 1913, Vormittags 11 Ubr, anberäumten Termine ist cine öffentliche Zusteliung der Klage nebst Terminébestimmung an den Beklagten nit erfolgt. Der Beklagte wird zur mündlihen Verbandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Posen auf den 13. August 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung geladen, h dur einen bei diesem Gerichte zu- gelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll- mäcbtiaten vertreten zu laffen.
Posen, den 16. Mai 1913.
[19648] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Anna Moebes, geborene Otto, in Krossen a. O., Grabensiraße 315, Prozeßbevollmächtigter : Recht8antwoalt Justizrat Fable in Posen, klagt gegen den Wirtichaftsinspektor Hugo Moebes, früher in Przependowo, jeßt unbekannten Aufent- halts, unter der Behauptung, daß der Beklagte unbekannt verzogen sei, seit 6 Jahren niemals etwas habe von si bôren lassen, also die Klägerin in bös- lider Absiht rerlassea babe, und sich tn derselben Atsidt von der häuslichen Ge- meinschaft fernhalte, mit dem Antrage, die Ebe der Parteien zu - scheiden und den Beklaaten für den allein {uldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsitreits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Pofen auf den 19. September 1913, Vor- mittogs 9 Uhr, mit der Aufforderung,
gelassenen Réechi8zntvalt als Prozefkevoll- amrächtigten vertreten zu laßen. Posen, den 16. Mai 1913. Der Berichtsschreiber des Könialichen Landgerichts.
[19651] Oeffentliche Zustellung. Der Arbeiter Iulius Müller in Har- burg a. d. E., Niemannstraße 34 Ilk, Prozeßbevollmächtigter : Nechtsanwalt Justizrat Müller in State, kiagt gegen seine Ebefrau Anna Müller, geb. Stam- pebl, früber in Hamburg, auf Grund des 8 1565 B. G..B., mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe der Parteien. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsftrelts vor die I. Ziviikammer des Königlichen Land- aerihts in Stade auf den 10. Juli 19183, Vormittags D Uhr, mit der Aufforderung, sh dur einen bei diesem Gerichte zugelaffenen Nechtéanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreien zu la}jen. Stade, den 9. Mat 1913. Der Gerichtä\chreiber
des Königlichen Landgerichts. 19652] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Marie Swnieder, geb. Wesjel, in Bremen, Neuenburgerstraße 26, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Mohr- mann in Verden, klagt gegen ibren Ghbe- mann, den Arbeiter Konrad Wilhelm Sehnieder, früher in Lebe, jeßt unbe- fannten Aufenthalts, auf Grund des § 1567 B. G.-B., mit dem Antrage auf Schei- dung der Che und Schuldigerklärung des Beklagten. Die Klägerin ladet den Be- flagten zur müntlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Verden (Aller) auf den 25. September 193, Vormittags 9 Uhr, mit ter Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemact. / : Verden (Aller), den 15. Mai 1913.
[19838] Ocffent'iche Zustellung.
Der Bauerëfobn Friedrich Siebentritt in Roßstall, geseglih vertreien dur den Pfleger Iohann Gastner, Musiker in Noßstall, anwolischaitlih vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Bayer in Ansbach, hat gegen den Bauern Johann Georg Sieben- tritt, vormals in Winterhof, 3. Zt. un- befannten Aufenthalts, Klage wegen Unter- halts erhoben. Der Klagantrag gebt dahin, zu erfennen: 1. Der Befklaa!e hat tem Kläger vom 30. JIanvar 1913 an den Unterbalt durch Entrihturg einer in vie: teljährlihen Raten vorauêzahlbaren Geldrente von jährlißh 180 F zu ge- währen. I1. Der Beklagte bat die Kosten des Nechtsîtreits zu 1ragen bezw. zu erstatten. III. Das Urteil wird für vorläufig voll- streckbar erflärt. Die Klagépartei ladet den Beklagten Johann Georg Sicbentritt zur mündlihen Verbandlung über diefe Klage vor die Zivilkammer des K. Land-
gerihts Ansbach mit der Aufforderung zu seiner Vertretung einen bei diesem
Gerichte ¿zugelassenen Rechtsanwalt zu be- stellen. Zur mundlihen Verhandlung ift die öffentiiche Sitzung der Zivilkammer des K. Landgerichts Ansbach vom Dounuerêtag, den 10. Iu!i 1923, Vormittags S2 Uhr, Sißungésaal, bestimmt. Da die öffentlide Zustellung der Klage an Johann Georg Stebentritt bewilligt ist, wird vor- stehender Klagéauëzug und die Termins- bestimmung zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an Johann Gecrg Siebentritt bekannt gemat. Ansbach, den 19. Mai 1913. Gerichtsschrezrberei des K. Landégerichts Ansbachÿ.
[19843] Oeffeutliche Zustellung.
Der Postbote Carl Borck in Berlin- Wilmersdorf, Holsteinischestiaße 13, Pro- zeßbevollmächtigter : Necht8onwalt Justizrat Berg in Berlin, Friedrichstraße 47, klagt gegen den Berthold Vilum, zuleßt in Berlin-Charlotienburg, Passauerftraße 35, wobnbaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er am 8. August 1912 in dem Geschäftélokal des Beklagten gel-gentlih der Bestellung von Briefen dur die von selbst berabfallende Noljalousie verleßt worden sei und da- dur Schaden erlitten babe, mit dem Antrage: 1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, a. anzuerkennen, daß er verpflichtet ist, dem Kläger den Schaden zu erseßen, welher ihm durch den Unfall vom 8. August 1912 enftanden is und noch entstehen wird, b. an den Kläger 559 50 46 nebft 49% Zinsen seit 1. Juni 1913 zu zablen, c. an den Kläger vom 1. SJuni 1913 bis auf weiteres monatlich eine Rente von 20 4, und zwar die rück- ständigen Raten fofert, die laufenden in monatliden Vorauszablungen, zu zahlen, d. wegen Erfüllung der Verbtindlickeiten zu a bis c Sicherbeit in Höhe von 5000 4 zu leisten, 2) das Urteil gegen Sicherheits- leistung für vorläufig vollstreckbar zu er- flären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- itreits vor die 24. Zivilkammer des König- lichen Landgerichts [11 in Charlottenburg, Tegeler Weg 17 20, Saal 65 [l, auf den 29. September 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforterung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszua der Klage befannt gemaht. — 38. O. 408. 13.
Charlotteuburg, den 16. Mai 1913.
Notbert, Gerichtéschreiber
[13622] Ocffentlihe Zusiellung.
In Sadbei der Fabrikarbeiterin Alma Olga Rudolph in Hohenstein - Crnstibz] «nd deren uneheliden Kinves Elisabeth Irma Nudolph, aeseglich vertreten durg den Vorniund Oskar Richard Nudoluy Maler in Hobenstein-Ernstthal, Klas. partei, gegen den Bauschlofser Hars VBVittmeyer, zuleßt in Grafenwöhr, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Vaterschaft u. a., wurde mit der Be, aründuna, daß der Beklagte als Vater
Kindes Elisabeth Irma in Anipruth q, nowmen werde, Klage zum K. Amts
trage, den Beklagten in einem für vor,
kfostenfällig zu verurteilen: 1) an Alm Olga Nvdolph 21 46 Entbindungskesten, 18 4 Secéwochengeld, 240 # Unter. haltskosten für das Kind von desen Geburt bis zum 3. Juni 1913, 2) an Elisabeth Irma Rudolph vom 4. Juni 1913 bis zur Vollendung des fechzehnten Lebenéjahres als Unterhalt etne im voraus zu entridtende Geldrente von viertel jöhrl ch 60 Æ#, und zwar die rücitändiaen Beträge sofort, die künftig fälli werdenden am 4. Juni, 4. September 4. Dezember und 4. März jeden Iahrez zu bezablen. Das K. Amtsgeri%t Chen. bah hat die öffentlihe Zustellung der Klage urd der Ladung bewilligt und Terinin zur mündlichen Verbandlung dez Nechtsstreits auf Samstag, dey 5. Juli 1913, Vormitiags D Uhr, im Sizungésaale anberaumt. Zu diesem Termine wird der Beklagie hiermit gz laden.
Eschenbach, am 17. Mai 1913. Gerichts\chreiberei des K. Amtsgerichts,
[19832] Oeffentliche Zustellung.
Die Ebefrau Hugo Kroll, Bertha qe- borene Dablmann, in Carnap, Viktoria: straße 58, flaat gegen ihren Ebemann Hugo Kro, früber in Carnap, jeßt un: bekannten Aufenihalts, unter der bauptung, daß Beklagter für fie und ihr Kind zur Leistung eines monatlichen Unter: baltébetrags von 60 4 vervflichtet iei, mit
von 120 4 zu verurteilen und das Urteil
für vorläufig vollstrebar zu erklären. Der Beklagte wird zur mündlihen Verhand lung des Rechtsstreits vor das Königliäe Amtsgeriht in Essen, Zweigertstrafe, Vormittags D Uhr, geiaden. Zuy Zwecke der bffentlihen Zustellung wh dieser Auszug der Klage bekannt gemaß
Essen, den 17. Mai 1913.
Tott, Amtsgerichts\ckretär, Gericht8-
\hreiber des Königlichen Amt38gerichts,
[19634] Oeffentliche Zustellung.
Das am 27. August 1912 außerchelih geborene Kind E:na Mertsch in Königé- berg î. Pr., vertreten durch den Berufs- vormund Lentsckat in Königsberg, klagt geg-n den Monteur August S&huell, früber in Köntgsbera, Unterlaak 4, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Be havptuna, daß der Beklagte der Witw! Bertha Wilhe!mine Gabriel, geb. Merti, in ter geseßlichen Empfängniszeit aeshleckt- li beigewchnt habe und infolgedessen sie, die Klägerin, erzeugt worten sei, mit dem Antrage, den Beklagten als den Vater der Klägerin kostenrflibtia zu verurteilen, an sie vom Tage der Geburt bis zur BYollendung des 16. Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljöbrlichß 66 é, und zwar die rüdständigen Beträge fofort, di künftig fallig werdenden am 27. August, 27. November, 27. Februar und 27. Mai eine jeden Jahres, zu zablen, und das Urteil, soweit geseßlich zulässig, für vorläufig voll: streckbar zu erklären. Zar mündlicken Verhandlung des Necbtsstreits wird dtr Beklagte vor das Königliche Amtég-riät in Köntgsberg t. Pr. auf den 22. Sey: tember 1912, Vormittags D Uhx, Zimmer 76, geladen.
Königsberg i. Pr., den 7. Mat 191 Schmidt, Amt?egerictssekretär, Gerichts
schreiber des Königlißen Amtsgerichts.
[19201] Ocffentliche Zuftellune,.
Der minderjährige Frig Alfred Her mann Höffler, geb. am 14. Sanvar 19! vertreten dur seinen Vormund, den Frie bofswärter Hermann Höffler in Fehrbellin, Nienstr. 138, Prozeßbevollmächtig!er: Nechtsanwali Dr Zs&ock, Lindow (Mark), flaat gegen den Musiker Friy Ganzer, früber in Lindow beim Musiker Kersten, unter der Behauptuna, daß der Beklag!t der Mutter des Klägers, der unyereb: lihten Dienstmaad Else Höfler in Freékow in der geseßlicen Empfänaniszeit von 18. März 1912 bis zum 17. Inli 198 beigewohnt babe und somit als Vater dé
Klägers in Betracht komme, mit dem A trage, dem Kläger von feiner Geburt a1 bis zur Vollendung seines feckchzehnteck Lebensjahres als Unterhalt eine tm vorar? zu entrihtende Geldrente von vierteljährli 45 #4, urd zwar die rücksiäntigen Betrast sofort, die fünftig fällig werdenden af 14. Mai, 14. August, 14. November un? 14. Februar jeden Jahres zu zahlen un?
Zur mündlihen Verhandlung des Nets streits wird der Beklagte vor das König lihe Amtsgericht in Urdow i. M., Zimmet Nr. 3, auf den 10. Juli 1913, Vor mittags 16 Uhr, geladen. Lindow i. M., den 15. Mai 1913. (L. 8.) Voigt, Gerichts\s{reiber des Königlihen Amtsgerichts.
nurch einen bei diesem Gerichte zuge-
Gh dur einen bei diesem Gerichte zu-
des am 4. Juni 1912 unebeli geborenen E
geridte Gschenbach erhoben mit dem In, E
läufig vollstreckbar zu erklärenden Urteil; M
dem Antrage, den Beklaaten zur Zablunz |
Zimmer 146, auf den 11, Ju!i 1913,B
die Kosten des RNechtsftreits zu tragen. Y
| 1: 188,
i, lintersuhungs]arhen. 2, Aufgebote, Verlust-
und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 2 Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c
Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellshasten.
zeigenpreis für den Naum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 30 „Z.
“NMiederlafung 2
Bankausrvoeise. Verschiedene B
fand I;
Erwerb3- und ales
c. von tsanwälten.
Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung:
2) Aufgebote, Verlust: u. Fundsachen, Zustellungen U. derg!.
19174] Oeffentlihe Zustellung. “ Der Carl Barmann in -Altonä, Rat- kausmarkt 7, Prozeßbevollmächtigte: Rechts- anwälte Dres. Weber und Mengers in Altona, lagt geaen 1) den Wilhelm Lücke, Altona, früher Peterstraße 23, jeßt unbe- fannten Aufenthalts, 2) den Auktionator Hanstein, Altona, Holstenstraße 13, jeßt unbekar.nten Aufenthalts, 3) den Auktionator Freitag, Altona, Adlerstraße 87 lI, unter î «er Behauptung, daß er gegen den Be- flagten zu 1 aus einem unter Gigentums- orbebalt abges{lofsenen Möbelkaufvertrage einen Anspruch auf Zahlung von restlih 1180 M bezw. auf Herautgabe der gekauften Sachen habe, daß er gegen die Beklagten wegen dieser Ansprüche einen Arrestbefehl und cine einstweilige Verfügung erwirkt habe, auf Grund deren er bei den mit der Nersteigerung der Sachen beauftragten Beklagten zu 2 und 3 gegen Sicherheits- leistung von 150 f den Versteigerungs- erlós von 193,20 4 gepfändet habe, und N das er die Beklagten vergeblih zur Frei- gabe der hinterlegten Sicherheit von 150 4 und zur Herausgabe des ebenfalls binter- legten Versteigerungs8erlöses von 193,20 6 aufaefordert habe, mit dem Antrage: die Beklagten durch event. gegen Sicherheits- leistung vorläufig vollstreckbares Urteil fostenvflihtig als Gesfamtshuldner zu verurteilen, darin zu willigen, daß folgende Beträge an den Kläger ausbezahlt werden : 3. 1590 4 nebst etwaigen Zinsen, die Kläger ist seiner Sache gegen die Beklagten zur Erwirkung der einstweiligen Verfügung bezw. Arrestbefehls vom 11. Januar 1912 (3. 2/12 bei dem Kal. Amtsgeriht in Altona hinterlegt bat, Aktenzeichen der erlegungsstelle in Schleswig U. J. Nr. 873, Buchh. Journ.-Nr. 109/7 Spezial- manual Bd. 19 Seite 8 von 1912; b. 19320 é nebst etwaigen Zinsen, die Kläger auf Grund der zu 1 genannten einstweiligen Verfügung bezw. Arrest- befehIs vom 11. Januar 1912 durch den Gerichtsvollzieher Heise in Altona bei en Beklagten zu 2 und 3 hat pfänden assen und die Herr Heise zweck8 Hinter- legung an die Hinterlegungsstelle in Schles-
vig eingesandt hat. c. Die Kosten der einstweiligen Verfügung A.-G. Altona
3e G. 2/12 als Gesamtschuldner zu tragen. Zur mündlihen Verhandlung des Rechts8- Itreits wird der Beklagte zu 2 vor das Röniglihe Amtsgeriht, 34, in Altona, Allee 131, Zimmer 208, auf Sonnabeud, den 12, Juli 191483, Vormittags 10. Uhr, geladen.
Altoua, den 15. Mai 1913. Der Gerichts\fchreiber des Kgl. Amtsgerichts. [19840] Oeffentliche Zustellung.
Der Rechtsanwalt H. Bruasch, Berlin \W. 7, Unter den Linden 47, vertreten dur sich jelbst, klagt gegen den Kaufmann nd Architekten Friedri Bauch, un- etannten Aufenthalts, früher in Stegliß, issingerstr. 8, und Berlin, Dessauerstr. 26 16. O. 94. 13 —, unter der Behauptung, daß ihm der Beklagte die Vertretung in bersiedenen Nechtsangelegenheiten über- fragen hat, mit dem Antrage auf Rest- ablung von 954,55 #4 und vorläufige Vollstre&barkeit deë Urteils. Der Kläger adet den Beklagten zur mündlichen Ver- andlung des MNechts\treits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I n Berlin, Grunerstr. 1, 1. Sto, Binmer 16/18, auf den 18S. Oktober 1913, Vormittags 10 Uhr, mit der ufforderung, einen bei dem gedaten erihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der öffentlichen Zustellung ird E Auszug der Klage bekannt emacht.
Verlin, den 14. Mai 1913.
S{nidt, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts T.
19638] Oeffentliche Zustellung.
Der Schneidermeister Julius Klein in randenburg a. H., Magdeburgerstr. 14, Vrozeßbevollmächtigte : Rechtsanwälte hnty, Dr. Krüger, Dr. Riese und Dr. Vomeyer in Berlin, Unter den Linden 56, lagt gegen Johannes Hoffmann, früher An Berlin O. 34, Borhagenerstr. 16 Il, evt unbekannten Aufenthalts, aus den Wedseln vom 30. Juli 1912 und vom F. Juli 1912 über je 6000 4 im Wechsel- tojesse, mit dem Antrage : den Beklagten Wur Zahlung von 12 000 46 nebst 6 9% Dinsen bon 6000 4 seit 25. August 1912 nd von 6000 #4 seit 7. Oftober 1912, êrner von 19,80 4 Wechselunkosten kosten- lihtig zu verurteilen und das Urteil für Vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der ager ladet den Beklagten zur mündlichen erhandlung des Rechtsstreits vor die „Kammer für Handelssachen des König- Ehen Landgerichts 1 in Berlin, Neue
Zimmer 78, auf den 14. Juli 19183, Vormittags 97 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerite zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. — 51. P. 61. 13. Berlin, den 16. Mai 1913. KlTint, Gerichts\chreiber des Königlichen Landgericvts 1. Abt, 51.
[19631] Oeffentliche Zustellung.
Der Iosef Hülsmann in Erwitte i. W., Prozeßbevollmächtigter: Nechtsanroalt Dr. jur. Brand in Effen, klagt gegen den Ober- feuerwerker Paul Martin Krause, jeßt unbekannten Aufenthalts, früher in Berlin, Alerandrinenstraße 89 II1, wohnhaft, auf Grund der Behauptung, daß er als Be- sißer des in Windhuk, Deutsh Südwest- afrika, gelegenen Hotels zur roten Erde dem Beklagten, der in Windhuk in Gar- nifon stand, Spirituosen, Zigarren und andere Waren zu dem ortsüblichen und angemessenen Preise von 103 4 geliefert babe, mit dem Antrage auf kostenvflichtige und vorläufig vollstrefbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 103 nebst 4 vom Hundert Zinsen seit dem 1. April 1911. Zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königlihe Amtsgericht Berlin- Mitte in Berlin C.2, Neue Friedrich- straße 13/14, Zimmer 159, 1. Stockwerk, auf den 11. Juli 19183, Vormittags 97 Uhr, geladen. :
Berliu, den 14. Mai 1913.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin-Mitte. Abteilung 35.
Der Bremische Staat, vertreten dur die Deputation für Häfen und Eisen- bahnen in Bremen, Prozeßbevollmächtigter : Regierungsassessor Dr. Wrede in Bremer- haven, klagt gegen den Kaufmann Wil- helm Eit, früher in Bremerhaven, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus dem Miet- vertrage über einen Lagerplayz . an der Westseite des. alten Hafens in Bremer- haven wegen am 1. Januar 1913 fällig gewesener Miete für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 1913 fowie wegen Räumung mit dem Antrage: den Be- flagten durch vorläufig vollstreckbares Urteil kostenyflihtig zu verurteilen, a. an den Kläger 153 #6 60 „Z nebst 49/9 Zinsen feit dem 2. Januar 1913 zu zahlen, b. den ihm am 8. September 1909 vermieteten Lagerplaß an der Westseite des Alten Hafens ent)prechend der in der Klageschrift ausgesprotenen Kündigung am 1. Jult 1913 zu -räumen. Der Be- flagte wird zur mündliwen Verhandlung des Nechtsstreits vor das Amt3gericht zu Bremerhaven, am Hafen Nr. 9, Zimmer Nr. 7, auf Moutag, den 30. Juni 19183, Vormittags 87 Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage und die Ladung bekannt gemacht.
Bremerhaven, den 19, Mai 1913.
Der Gerichts\{hreiber des Amtsgerichts:
Hösoppner, Sekretär.
Der Kaufmann Anton Kluge in Breslau, Schloßohle 16, Prozeßbevollmächtigte : Rechtsanwalt Justizrat Niemann und Nechtsanwalt Dr. Friedensburg in Breslau, klagt gegen 1) den früheren Nitterguts- besißer August Galle, früher in Luttken- walde, Kreis Osterode, 2) den Leutnant a. D. Franz Galle, früher zu Breslau, 3) das großjährige Fräulein Simonie Galle, früher in Breélau, 4) die Frau Gabriele Kurzanoffer, geborene Galle, früher in Saratoff in Nußland, 5) den Ehemann der Beklagten zu 4, Kurza- noffer, ohne besonderen Stand, früher in Saratoff in Rußland, 1—5 jeßt unbe- kannten Aufenthalts, 6) den Koniglichen Leutnant Alfred Galle zu Halle a. S., zurzeit in Charlottenburg, Kantstraße 138, nah Maßgabe der in der Klageschrift vom 10. Mai 1913 aufgestellten Be- bhauptungen, daß die auf den den Beklagten 1 bis 4 und 6 gehörigen Grundstüden a. Junkernstraße 9 — Dorotheengafe 1 — im Grundbuch von Breslau, innere Stadt, Band 20 Blatt 828, b. Dorotheengasse 2 — Sthloßohle 5 — im Grundbuch von Breslau, innere Stadt, Band 12 Blatt 557 in Abteilung Il] für Forderungen mehrerer Hypothekengläubiger aus Werkverträgen, eingetragenen Hypotheken von zusamwen 121 000,00 # durch verschiedene Ab- tretungen im Februar 1912 auf den Kläger übergegangen find, daß dieselben zur Nück- zahlung am d5./8. April 1913 gekündigt worden und daß die Zinsen bis 1. April 1913 mit 151250 4 rückständig sind, mit dem Antrage: 1) die Beklagten als Gesamtshuldner zu verurteilen, bei Ver- meidung der Zwangsvöllstreckung in die in Breslau belegenen Grundstücke a. Junkern- straße 9 — Dorotheengasse 1 — (Grund- buch von Breslau, innere Stadt, Band 20
Swloßohle 5 — (Grundbuch von Breslau, innere Stadt, Band 12 Blatt 557) und in thr sonstiges Vermögen alsbald 151050 &ch ub ot o. Juli 1913 10 000,00 4 nebst 5 9/9 Zinsen hiervon seit dem 1. April 1913 zu zahlen: 2) den Beklagten zu 5 zu verurteilen, die Zwangk- vollstrefung in das eingebrgWte Gut feiner Ehefrau, der Beklagten zu 4, zu dulden; 3) das Urteil eventuell gegen Sicherheitsleistung für streckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagten zu 1—d5 zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 6. Zivilkammer des Königlichen Land- gerihts zu Breslau, Scþweidnigerstadt- graben 2/3, Zimmer 79, auf den 31, Juli 19183, Vormittags 2 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaht. — 6 O 254/13. Breslau, den 17. Mai 1913. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[19842] Oeffentliche Zustellung.
Der praktische Arzt Dr. Bruno Plonski in Berlin, Lützow - Ufer 3, Prozeßbevoll- mächtigter: Justkirat Plonski in Berlin, Alte Schönhauserstr. 32, klagt gegen den Willy Rosenbaum, unbekannten Auf- enthalts, früher in Berlin-Wilmersdorf, Prager Plat 3, unter der Behauptung, daß er dem Beklagten ein Darlehn von 560 6 gegeben und 64 4 für ibn ver- auslagt habe, mit dem Antrag auf Zahlung von 624 4 nebst 49/9 Zinsen von 560 seit dem 1. Januar 1907 und von 64 seit 1. Januar 1906. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Nechtsstreits vor die 19. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts 111 in Berlin zu Charlottenburg, Tegeler Weg 17/20, Zimmer 38 11, auf den 17. September 1913, Vormittags O0 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge- macht.
SYRLLOem BULY, déu 15. Mat 1913.
Limbach, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts IIL1.
[19818] Oeffentliche Zustellung.
In der Zroangsvolistreckungssache des Georg Mever, früher zu Mainz, jeßt zu Kostheim, Frühlingsstraße 7, Gläubigers, vertreten durch Necht8anwalt, Justizrat Heinzmann zu Wiesbaden, gegen den Dr. Schlamp vom Hofe, früber in Cöln, Ursulastraße 52 wohnhaft, jeßt ohne be- kannten Aufenthaltsort, hat der Gläubiger beim hiesigen Königlichen Amtsgericht be- antragt die Bestimmung eines Termins zur Ableistung des Offenbarungseides durch den Schuldner und für den Fall des Nichterscheinens desfelben Grlaß eines B IA und zwar dies auf Grund der
ebhauptung, daß die auf Grund des voll- streckbaren Urteils des Königlichen Amts- gerichts, Abteilung 14, in Aachen vom 23. Februar 1912 die Gläubigerin wegen 300 # nebst 49/9 Zinsen seit dem 2. Ja- nuar 1911 und Kosten des Verfahrens, des Kostenfestsezungsbes{lusses vom 21. August 1912 wegen 34,40 # vorge- nommenen Zwangsvolistrekung — wie die Protokolle des Gerichtsvollziehers Barden- heuer vom 2. September und 4. Sep- tember 1912 dartun — zur nd der Gläubigerin nicht geführt habe. Hiermit wird der Schuldner zur Leistung des Offenbarungseides vor das Königliche Amtsgericht, Abteilung 68, in Cöln geladen auf den 30, Juli 1913, Vor- mittags 10 Uhr, auf Zimmer 157, Iustizgebäude am MReichenépergerplatz, I. Sto. Zum Zwecke der öffentltchen Auna wird dieser Auszug aus dem Antrag auf Ladung zur Leistung des Offenbarungseides bekannt gemacht. Cöln, den 14. Mai 1913.
Klaeser, Aktuar, als Gerichtsschreiber. Abteilung 68.
[19644] Oeffentlihe Zustellung.
Die Spare og Laanekasse for Sundeved og Omegn G. m. b. H. in Gravenstein, vertreten durch ihren Geschäftsführer F. Schmidt daselbst, ProzeßbevoUmächttgter: Rechtsanwalt Dr. Elsner in Flensburg, flagt gegen den Schiffer Hans Clausen Kiel, unbekannten Aufenthalts, früher in Gravenstein, unter der Behauptung, daß der Beklagte der Klägerin aus Darlehn restlih den längst fällig gewesenen Betrag von 712,50 4 nebst 5 9/9 Zinsen seit dem 11. Mat 1912 \{chulde, mit dem Antrage auf Zahlung von 712,50 «6 nebst 5 vom Hundert Zinsen seit dem 11. Mai 1912 und das Urteil gegen Sicherheits- leistung für vorläufig vollstrebar qu er- klären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor die T1. Zivilkammer des König-
vorläufig - voll- |-
11. Oktober £913, Vormittags
10 Uhr, mit der Aufforderung, fi durch
Rechtsanwalt als Prozeßbevolmächtigten vertreten zu lassen.
Flensburg, ‘den 14. Mai 1913.
[19633] Oeffentliche Zustellung.
Der Bahnarbeiter Johann Unterberg in Spthen, Prozeßbevollmächtigter: Rechts- anwalt Beier in Haltern, klagt gegen den Anstreiher August Enftrup gent. Kenm- maun, früher in Sythen Nr. 133, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen rück- ständiger Mietforderung für die Monate September 1912 bis Mai 1913 zum Be- trage von 84 4 nebst 49/9 Zinsen seit Zustellung dieser Klage und auf sofortige Räumung der im Hause des Klägers Sythen Nr. 133 gemteteten Wohnung bestehend aus 1 Zimmer unten und 1 Zimmer oben im Hause nebst Keller. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits wird der Beklagte vor das König- liche Amtsgeriht in Haltern auf den 12. Juli 19183, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Saltern, den 17. Mat 1913. (Unterschrift), Aktuar, Gerichts\chreiber
[19833] Oeffentliche Zustellung.
Max A. E. Müller, zu Hawmburg, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dres. Braband u. Brinckmann in Hamburg, flagt gegen Arthur Ewel, früher zu Ham- burg, Kehrwieder 9, jeßt unbekannten Auf- enthalts, mit dem Antrage auf kosten- pflichtige, vorläufig vollstreckbare Ver- urteilung des Beklagten zur Zahlung von H 139,88 nebst 6 9% Zinsen seil dem 6. August 1911 sowie 4 3,95 Wedchsel- unkosten, unter der Begründung, daß der Beklagte ihm die Klagbeträge aus dem am 4. August 1911 protestierten Wechsel vom 10. Juni 1911 schulde. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgeriht in Hambuxg, Abteilung 2 für een im Ziviljustizgebäude, Sievekingplat, Erd- ge\{hoß, Zimmer Nr. 119, auf Freitag, den L. Juli 1913, Vormittags x0 Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffent- lichen Zustellung wird dieser Auszug dec Klage bekannt gemact.
DSamburg, den 13. Mai 1913. Der Gerichts\hretber des Amtsgerichts.
[19844] Oeffentliche Zustellung.
Die Witwe Wilhelmine Henriette Schrader, geb. Köhler, in Hamburg, ver- treten durch Rechtsanwalt Dr. Heß, klagt gegen Heinrih Ernst Lier, früher în Hamburg, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus einem Kaufvertrage, mit dem An- trage, den Beklagten kostenpflihtig und — ev. gegen Siwérbeitdleifturig — vorläufig vollstreckbar zu verurteilen: a. der Klägerin 9000 4 nebst 49/5 Zinsen seit dem 1. April 1913 zu zahlen, b. vor dem Grundbuch- amt zu konsentieren, daß ihm das auf Namen von Karl Hermann Schrader zu- geschriebene Grundstück Hohenfelde Band12 Bl. 558 nach Maßgabe des notariellen Kaufvertrags vom 20. Januar 1913 zu Eigentum übertragen wird. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des RNechts\treits vor die Zivil- fammer 4 des Landgerihts in Hamburg (Ziviljustizgebäude, Sievekingplaßz) auf den 8, Juli 1913, Vormittags 97 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hamburg, den 19. Mai 1913. Der Gerichts\hreiber des Landgerichts.
[19645] Oeffentliche Zustellung.
Die Witwe des Wagenfabrikanten Her- mann Beckmann, Johanne geb. Hilmer, in Hannover, Friesenstr. 12, Prozeßbepvoll- mächtigte: Nechtsanwält. Dr. Wolter und Dr. Fraenkel in Hannover, klagt gegen die Inhaber der Firma H. Beckmann Söhne zu Hannover, nämlich: 1) den Kaufmann Friedrich Beckmann, 2) den Wagen- fabrikanten Arnold Veckmanun, beide un- bekannten Aufenthalts, unter der Be- hauptung, daß thr infolge des Vermleter- pfandrehts etn Recht an den hinterlegten, im Klagantrage bezeihneten EGrlösen zu- stehe, und die Beklagten daher verpflichtet seten, in die Auszahlung der Beträge an sie einzuwilligen, mit dem Antrage, die Beklagten als Gesamtschuldner dur gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbares Urteil kostenpflihtiig zu verurteilen, darin eiuzuwilligen, v 1 folgende Beträge an die Klägerin ausgezahlt werden: 1) am 12. Ok. tober 1912 in Sachen Beckmann gegen den Architekten Hermann Dreyer hinterlegte 104,85 4, 2) am 2. Febr. 1913 in Sachen Beckmann gegen die Bankfirma Wilhelm Basse hinterlegte 190,52 6, 3) am 16. Ok- tober 1912 in Sachen Beckmann gegen die
Ptiedrichstraße 16/17, 11. Stockwerk,
Blatt 828), b. Dorotheengasse 2
lichen Landgerichts in Flensburg auf den
191,37 4, 4) am. 22. Oktober 1912 in Sachen Beckmann gegen den Fabrikanten August Hagmann, Inh. der Firma Hag- mann, hinterlegte 48,55 #4, 5) am 12. Of- tober 1912 in Sachen Beckmann gegen den Fabrifanten Aug. Hagmann, Inh. der Firma Hermann Hagmann, hinterlegte 108,37 4, 6) am 12. Oftober 1912 in Sachen Beckmann gegen C. Uelen Wwe. Nachf., Inh. Meyer, hinterlegte 108,37 6. Die Klägerin ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerihts in Hannover auf den 12. Juli 1913, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, \sich durch einen bei diesem Gerichte zugelaßenen Rechtsanwalt e Prozeßbevollmächtigten vertreten zu assen. Hannover, den 16. Mai 1913. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[19822] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Daniel William in Mehlauken, Prozeßbevollmächtigter : Nechts- anwalt Bogusch in Königsberg, klagt gegen den früheren Rittergutsbesißer Franz Klippel, unbekannten Aufenthalts, früber in Reichau, Kreis Wehlau, im Wechsel- vrozeß, auf Grund der drei Wechsel vom 23. Sanuar 1913 über 3000 4, 3000 6 und 2000 #, fällig am 1. Mai 1913, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zablung von 8000 #4 nebft 6 vom Hundert Zinsen seit dem 1. Mai 1913 kosten- pflichtig zu verurteilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts in Königsberg i. Pr. auf den. 1L. Juli 19183, Vormittags LO Uhr, mit der Aufforderung, sh dur einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Königsberg i. Vr., den 19. Mai 1913.
Die Firma Albert Kuh, Großhandlung zu Breslau, vertreten durch die Nechts- anwälte Breit und Tschopik in Leipzig, flagt tim Wechselprozefse gegen den Ge- treidehändler und Gutspächter Carl Röhr, zuleßt in Benndorf, jeßt unbekannten Auf=- enthalts, aus dem Wechsel vom 20. No- vember 1912 über 1300 Æ, fällig am 20. Februar 1913, mit dem Antrage, zu erkennen: Der Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 1300 46 nebst 6 9/6 Zinsen davon fett dem 20. Februar 1913 zu zahlen und die Kotten des Rechtsstreits zu tragen. Dieses Urteil is vorläufig voll- streckbar, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor die 5. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf den 11. Juli 1913, Vorntiittags 93 Uhr, mit der Aufforderung, fich dur einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Leipzig, den 19. Mai 1913. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[19834] Oeffeutliche Zustellung.
__ Der Hoflieferant Hermann Werkmeister in Detmold, Prozeßbevollmächtigter: Nechtsanwalt Dr. Tielker daselbst, klagt gegen den Rentner Eduard Geiser, früher in Lemgo, jeßt unbekannten Aufenthalts- orts, unter der Behauptung, daß der Be= flagte ihm für im Jahre 1909 tfäufli gelteferte Ware 88 25 4 \chulde, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, dem Kläger 88 4 25 & nebst 49/9 Zinsen seit dem 1. Januar 1910 zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, au das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Beklagte wird zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Fürstlihe Amtsgericht T in Lemgo auf den 14, Juli 1913, Vormittags 97 Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffent- lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Lemgo, den 14. Mai 1913.
Rauch schwalbe, Aktuar, Gerichts» chreiber des Fürstlihen Amtsgerichts. L.
[19823] VWekanntmachung. Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Annoncenexpedition Daube & Cie. G. m. b. H in Berlin, vertreten durch die Geschäftsführer A.
Müller und Jean Joerges, Klageteil, ver- treten durch Nechtsanwalt Zustizrat Dr. Max Kuhn in München, gegen 1) Mar- garetha Liedtke, Juhaberin der Firma Hygientisches Institut „Juno“, früher bier, nun in Charlottenburg, 2) Julius Oren- stein, Kaufmann, früher bier, nun un» bekannten Aufenthalts, beklagten Veil, wegen Goriag wurde die öffentliche Zustellung der lage beroilligt, und ist zur Ma Lalnus Uber diese Klage dia öffentlihe Sißung der 11. Kammer für
Firma Haedge & Nichter hinterlegte
Handelsfachen des K. Landgerichts Müncheul