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Timestamp: 2016-10-27 04:54:59
Document Index: 23992143

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'Art. 84', 'Art. 9', 'Art. 19', 'Art. 9', 'Art. 90', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 90', 'Art. 90', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 62', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'BGE', 'Art. 19', 'Art. 19', 'in fine', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 156', 'Art. 159', 'BGE']

2P.216/2002 (05.02.2003)
2P.216/2002 /leb
Schulgemeinde G.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Tomas Poledna, Badertscher D�rig & Poledna, M�hlebachstrasse 32, Postfach 769,
Bildungsdirektion des Kantons Z�rich, Volksschulamt, Walchestrasse 21, 8090 Z�rich,
4. Kammer, Milit�rstrasse 36, Postfach, 8021 Z�rich.
Art. 9, 19 und 29 BV (Kosten�bernahme f�r Privatschulung),
Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 14. August 2002.
C.D.________ (geb. 1991) besuchte 1999/2000 die zweite Volksschulklasse in der Schulgemeinde G._________. Auf Antrag der Klassenlehrerin f�hrte der Schulpsychologische Dienst G.________ eine Abkl�rung hinsichtlich einer allf�lligen Hochbegabung durch. Der Bericht der Schulpsychologin vom 30. November 1999 hielt zusammenfassend fest, C.________ sei zweifellos ein Kind mit einer besonderen Begabung in mathematischen F�chern; hier �bertreffe er altersgem�sses K�nnen bei weitem. Im sprachlichen Bereich sei er guter Zweitklassendurchschnitt. In seinem Sozialverhalten sei er ebenfalls altersgem�ss. Ein �berspringen der Klasse sei nicht angebracht. Hingegen brauche er dringend eine weiterf�hrende Individualf�rderung in Mathematik von w�chentlich drei bis vier Stunden.
Am 14. Dezember 1999 stimmte die Schulpflege G.________ einer Individualf�rderung in Mathematik von w�chentlich drei Stunden zu. Am 20. Juni 2000 bedankten sich die Eltern von C.________, A. und B.D.________, bei der Schulpflege daf�r, dass dieser einen Teil seiner Mathematikstunden bei Frau E.________ besuchen k�nne; gleichzeitig ersuchten sie darum, diese Stunden weiterhin zu bewilligen. Die Schulpflege beschloss am 11. Juli 2000, das Angebot vorl�ufig weiterzuf�hren.
Mit Schreiben vom 25. April 2001 teilten A. und B.D.________ der Schulpflege G________ mit, sie h�tten sich entschieden, C.________ versuchsweise bis zu den Sommerferien die Challenge-Klasse des Lernstudios Winterthur besuchen zu lassen. Ihre Tochter F.________ (geb. 1993) besuche diese bereits seit den Sportferien 2001 und es gehe ihr dort viel besser. Diesen Versuch w�rden sie selber bezahlen.
Nachdem ihr die Klassenlehrerin mitgeteilt hatte, C.________ komme weiterhin in die Knabenstunde, in welcher man einen Pfeilbogen schnitze, orientierte die Schulpflege A. und B.D.________ mit Schreiben vom 18. Mai 2001, dass C.________ ab sofort diesen Stunden fernzubleiben habe, da er in der Schule G.________ abgemeldet worden sei und das Lernstudio Winterthur besuche; damit sehe sie sich zur Zeit nicht verpflichtet, ihn zu beschulen oder zu betreuen.
Am 11. Juni 2001 richteten A. und B.D.________ ein "Gesuch betreffend Schulung von C.D.________ in der Challenge-Klasse des Lernstudios Winterthur" an die Schulpflege G._________. Sie beantragten, C.________ den Besuch dieser Kleinklasse f�r speziell begabte Kinder zu gestatten, nach den Sommerferien auf Kosten der Schulgemeinde G.________. Die Schulgemeinde solle das Schulgeld �bernehmen, w�hrend sie f�r die Umtriebe und Kosten des Weges aufk�men. Falls die Schulpflege nicht das ganze Schulgeld bezahle, seien sie im Sinne einer g�tlichen Einigung bereit, f�r ihre beiden Kinder zusammen maximal Fr. 1'000.-- pro Monat sowie die Umtriebe und die Kosten des Weges zu �bernehmen.
Die Schulpflege G.________ wies das Gesuch mit Beschluss vom 4. Juli 2001 ab. Sie sei �berzeugt, C.________ an der �ffentlichen Volksschule in G.________ eine ad�quate Schulung anbieten zu k�nnen.
Den gegen diesen Beschluss gerichteten Rekurs von A. und B.D.________ wies die Rekurskommission der Bezirksschulpflege B�lach am 5. Dezember 2001 ab.
Gegen diesen Beschluss wandten sich A. und B.D.________ an die Schulrekurskommission des Kantons Z�rich. Diese hiess den Rekurs am 18. M�rz 2002 gut und verpflichtete die Schulgemeinde G.________ zur �bernahme der gesamten Kosten der Privatschule Challenge f�r das Schuljahr 2001/2002 (Schulgeld im Betrag von Fr. 27'720.-- zuz�glich Fahrkosten von Fr. 1'038.--).
Die Schulpflege G._________ erhob gegen diesen Beschluss Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich. Dieses hiess die Beschwerde mit Urteil vom 14. August 2002 gut und hob den Entscheid der Schulrekurskommission auf. Es stellte fest, die Schulgemeinde G._________ sei nicht zur �bernahme der Privatschulkosten f�r C.D.________ verpflichtet.
Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 21./23. September 2002 beantragen A. und B.D.________ dem Bundesgericht, den Entscheid des Verwaltungsgerichts aufzuheben und denjenigen der Schulrekurskommission des Kantons Z�rich "wiederherzustellen". Eventuell sei die Sache wegen Verletzung des rechtlichen Geh�rs zur Neubeurteilung an die Schulrekurskommission zur�ckzuweisen.
Die Schulgemeinde G.________ stellt den Antrag, die staatsrechtliche Beschwerde abzuweisen.
Die Schulrekurskommission des Kantons Z�rich schliesst auf Gutheissung der Beschwerde.
1.1 Das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich ist ein gest�tzt auf kantonales Recht ergangener letztinstanzlicher kantonaler Entscheid, gegen den auf Bundesebene nur die staatsrechtliche Beschwerde zur Verf�gung steht (Art. 84 und 86 Abs. 1 OG). Auf die fristgerecht eingereichte Beschwerde ist daher grunds�tzlich einzutreten.
1.2 Die Beschwerdef�hrer machen eine Verletzung von Art. 9, 19 und 29 BV geltend. Die Frage des ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterrichts im Sinne von Art. 19 BV betrifft auch die Eltern des (noch minderj�hrigen) Kindes, soweit sie wie die Beschwerdef�hrer f�r allf�llige Schulkosten aufzukommen haben, weshalb ihnen insoweit die Beschwerdebefugnis zusteht. Zur Geltendmachung der behaupteten Verfahrensm�ngel sowie der willk�rlichen Anwendung des kantonalen Rechts, mithin zur Anrufung von Art. 9 und 29 BV, sind sie ohnehin legitimiert (Urteil 2P.7/2001 vom 5. Dezember 2001, E. 1d).
1.3 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte oder Rechtss�tze der angefochtene Erlass oder Entscheid verletzt und inwiefern dies der Fall ist. Wird Willk�r geltend gemacht, muss dargetan werden, inwiefern der angefochtene Entscheid qualifiziert unrichtig sein soll (BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3 f.; 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen). Auf bloss allgemein gehaltene, appellatorische Kritik tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 107 Ia 186 E. b; 117 Ia 393 E. 1c S. 395).
1.4 Im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde greift das Bundesgericht, soweit es um die tats�chlichen Feststellungen des angefochtenen Entscheids geht, auf entsprechende R�ge hin nur dann ein, wenn die kantonale Instanz ihrem Entscheid Tatsachenfeststellungen zu Grunde gelegt hat, die mit den Akten in klarem Widerspruch stehen. Im Bereich der Beweisw�rdigung besitzt der Richter einen weiten Ermessensspielraum, weshalb das Bundesgericht hier nur einschreitet, wenn die Beweisw�rdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offenkundigen Versehen beruht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwider l�uft (BGE 127 I 38 E. 2a; 118 Ia 28 E. 1b).
Dar�ber hinaus kann mit staatsrechtlicher Beschwerde auch ger�gt werden, die Tatsachenfeststellung sei unter Verletzung von Verfahrensbestimmungen, namentlich des Anspruches auf rechtliches Geh�r, erfolgt (Walter K�lin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, Bern 1994, S. 77 f.). Der Anspruch auf Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs verlangt, dass die Beh�rde die Vorbringen des vom Entscheid Betroffenen auch tats�chlich h�rt, sorgf�ltig und ernsthaft pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt. Daraus folgt die Pflicht der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden. Das bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdr�cklich mit jeder tatbest�ndlichen Behauptung auseinandersetzen muss. Sie kann sich vielmehr auf die f�r ihren Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken (BGE 112 Ia 107 E. 2b).
1.5 Soweit die Beschwerdef�hrer im Zusammenhang mit Art. 9 BV eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben r�gen, legen sie nicht dar, inwiefern dieser durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sein soll, weshalb darauf nicht einzutreten ist.
2.1 Das Verwaltungsgericht ist zum Schluss gekommen, der Entscheid der Schulrekurskommission sei schon wegen formeller M�ngel aufzuheben (der Schulpflege habe der massgebende Bericht des Kinderspitals gar nicht vorliegen k�nnen; der Anspruch der Schulgemeinde auf rechtliches Geh�r sei verletzt worden; der massgebliche Sachverhalt sei ungen�gend ber�cksichtigt worden). Aus Gr�nden der Prozess�konomie und weil es den angefochtenen Entscheid auch in materiellrechtlicher Hinsicht als falsch erachtete, verzichtete das Verwaltungsgericht indessen auf die R�ckweisung der Sache zu neuem Entscheid.
2.2 Gem�ss � 63 des Z�rcher Gesetzes �ber den Rechtsschutz in Verwaltungssachen vom 24. Mai 1959 (Verwaltungsrechtspflegegesetz) entscheidet das Verwaltungsgericht selbst, wenn es die angefochtene Anordnung aufhebt (Abs. 1). Dabei darf es �ber die gestellten Rechtsbegehren nicht hinausgehen und die aufgehobene Anordnung nicht zum Nachteil des Beschwerdef�hrers ab�ndern (Abs. 2).
Indem das Verwaltungsgericht trotz der festgestellten formellen M�ngel des Entscheides der Schulrekurskommission auf eine R�ckweisung der Angelegenheit verzichtete und die Beschwerde der Schulgemeinde G.________ (auch) aus materiellrechtlichen Gr�nden guthiess, hat es � 63 des z�rcherischen Verwaltungsrechtspflegegesetzes nicht willk�rlich ausgelegt und angewandt. Die blosse Behauptung der Beschwerdef�hrer, das Absehen von einer R�ckweisung sei verfehlt bzw. unstatthaft, ist nicht geeignet, Willk�r darzutun.
Es kommt hinzu, dass die Schulrekurskommission in ihrer Vernehmlassung erkl�rt hat, sie w�rde bei einer allf�lligen R�ckweisung zur Neubeurteilung inhaltlich noch einmal gleich entscheiden.
3.1 Die Beschwerdef�hrer erblicken eine Verletzung des Willk�rverbotes im Sinne von Art. 9 BV darin, dass weite Teile des von ihnen in ihrer Beschwerdeantwort dargelegten Sachverhaltes vom Verwaltungsgericht �berhaupt nicht gew�rdigt oder aus dem Zusammenhang gerissen falsch zitiert worden seien. Sie beanstanden insbesondere, das Verwaltungsgericht beginne mit seiner Sachverhaltsschilderung viel zu sp�t; die ganze Zeitspanne von Januar 2000 bis April 2001 werde ausgelassen.
3.2 Die Beschwerdef�hrer schildern den Sachverhalt aus ihrer eigenen Sicht umfassend und sehr ausf�hrlich (Beschwerde S. 3 bis 8). Sie setzen sich dabei jedoch nicht im Einzelnen mit der Sachverhaltsdarstellung des Verwaltungsgerichts auseinander, sondern legen im Wesentlichen lediglich ihren eigenen Standpunkt dar. Damit erf�llen sie die Voraussetzungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG gr�sstenteils nicht (vgl. E. 1.3 hiervor). Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten.
3.3 Auch soweit die Beschwerde den Begr�ndungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG zu gen�gen vermag, erweist sich die Sachverhaltsfeststellung des Verwaltungsgerichts nicht als willk�rlich.
3.3.1 Dieses hat zun�chst festgestellt, dass das zwei Jahre j�ngere Kind der Beschwerdef�hrer, die Tochter F.________ (geb. 1993), gest�tzt auf einen rechtskr�ftigen Entscheid der Schulrekurskommission vom 12. November 2001 auf Kosten der Schulgemeinde G.________ bereits die Challenge-Klasse des Lernstudios Winterthur besuche. Es hat weiter ausgef�hrt, im Zusammenhang mit der Hochbegabtenf�rderung ihrer Tochter F.________ h�tten die Eltern auch auf die Suizidgef�hrdung von C.________ aufmerksam gemacht. So h�tten die Eltern in einem Wiedererw�gungsgesuch am 22. Januar 2000 betreffend ihre Tochter darauf hingewiesen, dass sie bereits ein Kind h�tten, das immer wieder Suizidw�nsche �ussere; C.________ sei deshalb auch in der Abkl�rung bei einer Psychiaterin. Das Verwaltungsgericht hat ebenfalls den Inhalt des Schreibens der Beschwerdef�hrer vom 25. April 2000 zusammengefasst, in welchem sie die Probleme C.________ seit dem Kindergarten geschildert hatten; auch dessen Wutanf�lle und Suizidgedanken, verschiedene Abkl�rungen und die Therapie w�hrend anderthalb Jahren bei einer Psychiaterin, die nach Auffassung der Beschwerdef�hrer keine wesentlichen Fortschritte brachten, haben in der Sachverhaltsfeststellung Erw�hnung gefunden (Ziff. 1 S. 2 f. des angefochtenen Entscheids).
Das Verwaltungsgericht hat zudem den Entscheid der Rekurskommission auch deshalb aufgehoben, weil diese die Akten betreffend F.________ nicht beigezogen und somit auch keine Gesamtbetrachtung der Volksschulproblematik der beiden Kinder vorgenommen habe, obwohl die Beschwerdef�hrer dies verlangt h�tten; dies hat das Verwaltungsgericht, dem das gesamte Dossier C.D.________ eingereicht worden war (kant.act. 5/23), nachgeholt. Im Weiteren habe die Schulrekurskommission die Erg�nzungseingabe der Eltern vom 27. Februar 2002 zu den Akten genommen, ohne indessen der Schulgemeinde Gelegenheit zu geben, sich dazu zu �ussern; dies, obwohl nach der Begr�ndung des Entscheides nicht auszuschliessen sei, dass sich die Schulrekurskommision wesentlich von dieser Eingabe habe leiten lassen.
Schliesslich hat das Verwaltungsgericht verschiedentlich auf den Bericht des Kinderspitals Z�rich vom 16. Oktober 2001 sowie auf das Schreiben der Psychiaterin an die Schulpflege verwiesen.
In diesen Schriftst�cken wird die massgebliche pers�nliche Entwicklung und Situation von C.________ eingehend dargelegt.
3.3.2 Die Beschwerdef�hrer zeigen nicht auf, welche weiteren, sich nicht aus den erhobenen Beweisen bereits ergebenden, konkreten Sachverhaltselemente nicht erw�hnt worden sind und inwiefern diese f�r den Entscheid in der Sache wesentlich sein sollen. Insbesondere wird nicht ausgef�hrt, welche konkreten Ergebnisse der Sitzungen vom 30. Oktober 2000 und 30. November 2001 angeblich nicht beachtet worden sind. Damit ist nicht erstellt, dass das Verwaltungsgericht den Sachverhalt bzw. die f�r die Beurteilung wesentlichen Gesichtspunkte in verfassungswidriger Weise unvollst�ndig festgestellt hat.
Es kommt hinzu, dass die meisten von den Beschwerdef�hrern in diesem Zusammenhang angef�hrten Sachverhaltselemente im Gutachten des Kinderspitals Z�rich vom 16. Oktober 2001 erw�hnt sind, welches vom Verwaltungsgericht eingehend gew�rdigt worden ist (vgl. dazu E. 6.5 hiernach).
4.1 Die Beschwerdef�hrer r�gen eine Verletzung von Art. 19 BV. Diese erblicken sie darin, dass sie nach dem angefochtenen Urteil vollumf�nglich f�r die Kosten der Privatschule f�r C.________ aufkommen m�ssten, obwohl der ihm zuvor in Gl.________ gebotene Unterricht unter dem Gesichtspunkt von Art. 19 BV offensichtlich nicht ausreichend gewesen sei.
4.2 Art. 19 BV gew�hrleistet einen Anspruch auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht. Nach Art. 62 BV sorgen die f�r das Schulwesen zust�ndigen Kantone f�r den ausreichenden, allen Kindern offen stehenden, an �ffentlichen Schulen unentgeltlichen obligatorischen Grundschulunterricht.
Die Anforderungen, die Art. 19 BV an den obligatorischen Grundschulunterricht stellt ("ausreichend"), bel�sst den Kantonen bei der Regelung des Grundschulwesens einen erheblichen Gestaltungsspielraum. Die auf Grund von Art. 19 BV garantierte Grundschulung muss aber auf jeden Fall f�r den Einzelnen angemessen und geeignet sein bzw. gen�gen, um ihn angemessen auf ein selbstverantwortliches Leben im modernen Alltag vorzubereiten. Damit ergibt sich aus Art. 19 BV ein Anspruch auf eine den individuellen F�higkeiten des Kindes und seiner Pers�nlichkeitsentwicklung entsprechende unentgeltliche Grundschulausbildung an einer �ffentlichen Schule. Der Anspruch wird verletzt, wenn die Ausbildung des Kindes in einem Masse eingeschr�nkt wird, dass die Chancengleichheit nicht mehr gewahrt ist bzw. wenn es Lehrinhalte nicht vermittelt erh�lt, die in der hiesigen Wertordnung als unverzichtbar gelten (zur Publikation bestimmtes Urteil 2P.81/2002 vom 7. November 2002, E. 7.2 f.).
4.3 Wie andere soziale Grundrechte gew�hrleistet auch der Anspruch auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht nur einen Mindeststandard. Der sich aus Art. 19 BV ergebende Anspruch umfasst daher nur ein angemessenes, erfahrungsgem�ss ausreichendes Bildungsangebot an �ffentlichen Schulen. Ein Mehr an individueller Betreuung, das theoretisch m�glich w�re, kann mit R�cksicht auf das staatliche Leistungsverm�gen von Verfassungs wegen nicht gefordert werden. Bei der Beurteilung von Leistungsanspr�chen hat der Richter die funktionellen Grenzen seiner Zust�ndigkeit zu beachten. Er hat nicht die Kompetenz, die Priorit�ten bei der Mittelaufteilung zu setzen. Unmittelbar grundrechtsgeboten und vor dem Richter durchsetzbar kann daher mangels weiter gehender gesetzlicher Anspr�che nur ein Minimum staatlicher Leistungen sein (zur Publikation bestimmtes Urteil 2P.297/2001 vom 7. November 2002, E. 6.4).
4.4 Die Art. 19 und 62 BV werden durch die Z�rcher Schulgesetzgebung konkretisiert. Deren Auslegung wird vom Bundesgericht nur unter dem Gesichtspunkt der Willk�r �berpr�ft. Frei pr�ft das Bundesgericht jedoch, ob das kantonale Recht und seine Anwendung der verfassungsrechtlichen Garantie gen�gen (BGE 127 I 60 E. 2a, S. 64; 126 I 180 E. 2a/aa, S. 182, mit Hinweisen).
5.1 Nach � 12 Abs. 1 des Z�rcher Gesetzes �ber die Volksschule und die Vorschulstufe vom 11. Juni 1899 (Volksschulgesetz; VolksschulG/ZH) sind bildungsf�hige, aber k�rperlich oder geistig gebrechliche sowie schwer erziehbare oder sittlich gef�hrdete Kinder, die dem Unterricht in Normalklassen nicht zu folgen verm�gen oder ihn wesentlich behindern, durch die Schulpflege auf Grund eines Zeugnisses des Schularztes und nach Anh�ren der Eltern Sonderklassen zuzuweisen.
Kinder, f�r die auch ein Unterricht in Sonderklassen nicht in Frage kommt, sind auf Grund eines Zeugnisses des Schularztes einer Sonderschulung zuzuf�hren. F�r die Dauer der Schulpflicht haben diese Kinder Anspruch auf eine ihren Gebrechen und ihrer Bildungsf�higkeit besonders angepasste Schulung und Erziehung. Die Schulpflege sorgt in Verbindung mit den Eltern f�r die angepasste Schulung und Erziehung (� 12 Abs. 2).
5.2 F�r die Schulung von Kindern, die besonders leistungsf�hig und/oder besonders begabt sind, sieht das z�rcherische Volksschulgesetz keine besonderen Massnahmen vor. Das Verwaltungsgericht legt indessen � 12 des Volksschulgesetzes dahingehend aus, dass solche Kinder unter Umst�nden als in einem weiteren Sinn schwer erziehbar erschienen und ihre Unterforderung zu einer wesentlichen Behinderung des Unterrichts in den Regelklassen f�hren k�nne. Unter solchen Umst�nden erscheine ein weitgefasstes Verst�ndnis der Bestimmungen �ber die Sonderklassen und -schulung als zul�ssig, wobei mit Bezug auf Hochbegabte nur eine analoge Anwendung der Bestimmungen �ber die Sonderschulung in Frage komme (E. 2 S. 7 des angefochtenen Entscheids).
5.3 Gem�ss � 4 des z�rcherischen Reglements �ber die Sonderklassen, die Sonderschulung und St�tz- und F�rdermassnahmen vom 3. Mai 1984 (Sonderklassenreglement; SonderklassenR) gelten als Sonderklassen die Kleinklassen A bis D.
Die Sonderschulung (�� 29 ff. SonderklassenR) dient Kindern, die wegen einer Behinderung oder Verhaltensst�rung in Normal- und Sonderklassen sowie in Kinderg�rten nicht ihren M�glichkeiten entsprechend gef�rdert werden k�nnen. Diese Sonderschulung umfasst nicht nur die Sonderschulen im eigentlichen Sinn, sondern insbesondere auch Einzelunterricht sowie St�tz- und F�rdermassnahmen (� 33 lit. e und g SonderklassenR). Letztere erg�nzen den Unterricht und die Erziehung an Normal- und Sonderklassen sowie an Sonderschulen und dienen der Behebung oder Milderung von Lern- und Verhaltensschwierigkeiten, soweit diese nicht durch den Klassenlehrer oder im Rahmen des Klassenverbandes behoben werden k�nnen (�� 48 ff. SonderklassenR).
5.4 Indem das Verwaltungsgericht die analoge Anwendung der Bestimmungen �ber die Sonderschulung auf hochbegabte Sch�ler bejaht hat, ist es nicht in Willk�r verfallen. Denn eine solche Auslegung entspricht insbesondere � 1 Abs. 4 VolksschulG, wonach der Unterricht die Leistungsf�higkeit und die individuellen Begabungen und Neigungen der Kinder zu ber�cksichtigen hat.
Das Verwaltungsgericht hat auch nicht willk�rlich argumentiert, wenn es davon ausgegangen ist, dass die Ber�cksichtigung der individuellen Leistungsf�higkeit und Begabung der Kinder soweit als m�glich im Rahmen der Regelklasse erfolgen soll, und geschlossen hat, dass Kinder mit behandelbaren St�rungen nur dann einer Sonderschule zuzuweisen sind, wenn sie trotz St�tz- und F�rdermassnahmen in der Normalklasse nicht ihren intellektuellen F�higkeiten entsprechend gef�rdert werden k�nnen. Seine Auslegung setzt mit der ihr zu Grunde liegenden Stufenfolge von Massnahmen die Art. 19 und 62 BV vielmehr verfassungskonform um (vgl. Urteil 2P.246/2000 vom 14. Mai 2001, E. 3). Dass in einem solchen Stufenmodell die Sonderschulung in einer Privatschule nur als ultima ratio in Frage kommen kann, liegt auf der Hand und wird auch von den Beschwerdef�hrern ausdr�cklich nicht bestritten. Im �brigen ist auch in diesem Zusammenhang zu betonen, dass die Bundesverfassung lediglich einen Mindeststandard gew�hrleistet, der erfahrungsgem�ss mit der M�glichkeit, eine Regelklasse der �ffentlichen Grundschule am Wohnort zu besuchen, erf�llt ist. Ist diese M�glichkeit gegeben, ergibt sich ein verfassungsm�ssiger Anspruch auf Besuch einer Privatschule schon nach dem klaren Wortlaut nicht aus Art. 19 und 62 BV. Denn wie das Verwaltungsgericht zu Recht festgestellt hat, ist der verfassungsm�ssige Anspruch auf unentgeltlichen Grundschulunterricht nicht gleichbedeutend mit dem Anspruch auf die optimale bzw. geeignetste Schulung eines Kindes (vgl. Urteil 2P.7/2001 vom 5. Dezember 2001 E. 4b in fine).
Es ist daher nicht verfassungswidrig, f�r hochbegabte Grundsch�ler gest�tzt auf die z�rcherische Volksschulgesetzgebung einen Anspruch auf Schulung in einer Sonderschule nur in speziell gelagerten Sonderf�llen anzuerkennen und sich in den �brigen F�llen, in welchen besondere Massnahmen angezeigt sind, mit einer Sonderschulung bzw. F�rderung oder Unterst�tzung im Rahmen der Regelklasse einer �ffentlichen Grundschule zu begn�gen. Dies insbesondere auch mit Blick darauf, dass die entsprechenden Regelungen auf schwachbegabte Kinder zugeschnitten sind. Im Lichte sozialer Grundrechte k�nnen die f�r diese geschaffenen Regeln, deren analoge und damit zur�ckhaltende Anwendung in Frage steht, nicht ohne weiteres auch f�r Hochbegabte gelten.
6.1 Gem�ss � 34 SonderklassenR/ZH muss die Zuteilung zur Sonderschulung dann gepr�ft werden, wenn die Eltern es w�nschen oder die Kinderg�rtnerin, der Lehrer, der Schularzt oder der Schulpsychologe es beantragen. In allen F�llen veranlasst die Schulpflege die schul�rztlichen und schulpsychologischen Untersuchungen; wenn n�tig, zieht sie zus�tzlich besonders ausgebildete Fachleute bei. Die Zuteilung, die ohne Vorliegen eines Zeugnisses des Schularztes, eines Berichtes des Schulpsychologen und ohne Anh�ren der Eltern nicht vorgenommen werden darf, erfolgt durch die Schulpflege. Die Schulgemeinden tragen die Kosten der Sonderschulung (� 39 SonderklassenR). Auch die Kosten der St�tz- und F�rdermassnahmen, welche von der Schulpflege angeordnet werden, sind von den Schulgemeinden zu tragen (� 63 Abs. 1 SonderklassenR). �hnlich lautet � 15 lit. a und f des z�rcherischen Gesetzes �ber die Leistungen des Staates f�r das Volksschulwesen vom 2. Februar 1919 (Schulleistungsgesetz).
6.2 Das Verwaltungsgericht hat diese Regelung dahingehend ausgelegt, dass die z�rcherische Volksschulgesetzgebung die �bernahme von Privatschulkosten grunds�tzlich nur im Bereich der von der Schulgemeinde angeordneten Sonderschulung kenne. Entschl�ssen sich die Eltern ausnahmsweise in eigener Kompetenz zu einer Sonderschulung, �berpr�fe die Schulpflege auf Gesuch hin die schulische Notwendigkeit und die Richtigkeit der Schulung und damit ihre Zahlungspflicht. Dazu hat das Verwaltungsgericht auf die Richtlinien der Erziehungsdirektion vom 27. Dezember 1985 zum Sonderklassenreglement hingewiesen, welche zwar keine allgemeinverbindlichen Rechtss�tze seien, indessen die Gesetzesauslegung erleichtern und unterst�tzen k�nnten (E. 2 S. 8 des angefochtenen Entscheids).
Diese Auslegung findet ihre St�tze im Wortlaut der erw�hnten Bestimmungen des Volksschulgesetzes und des Sonderklassenreglementes. Sie beruht auf sachlichen �berlegungen, steht im Einklang mit dem vorstehend Ausgef�hrten und kann deshalb nicht als willk�rlich bezeichnet werden.
6.3 Die Frage, ob aus fachlicher Sicht Sonderschulmassnahmen notwendig sind und gegebenenfalls welcher Art diese zu sein haben, beschl�gt vorab die Feststellung des Sachverhaltes, die vom Bundesgericht ebenfalls nur unter dem Gesichtspunkt der Willk�r (Art. 9 BV) gepr�ft wird (Urteil 2P.246/2000 vom 14. Mai 2001, E. 4). Ein Verstoss gegen das Willk�rverbot liegt vor, wenn die Beh�rde ihrem Entscheid Tatsachenfeststellungen zu Grunde legt, die mit den Akten in klarem Widerspruch stehen, oder wenn die Beweisw�rdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offensichtlichen Versehen beruht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Willk�rlich ist insbesondere eine Beweisw�rdigung, welche einseitig einzelne Beweise ber�cksichtigt (vgl. BGE 118 Ia 28 E. 1b).
6.4 Das Verwaltungsgericht hat bei der Pr�fung der Notwendigkeit einer Sonderschulung zun�chst festgestellt, es deuteten verschiedene Unterlagen darauf hin, dass C.________ (schulische) Probleme zumindest teilweise auf der "Geschwisterrivalit�t" zwischen ihm und seiner Schwester beruhten, die sich dadurch ergebe, dass die zwei Jahre j�ngere Schwester bereits die gleiche Schulstufe erreicht habe. Jedenfalls lasse sich nicht aus einer bereits entsch�rften Hochbegabtenproblematik heraus erkl�ren, dass es C.________ in der Challenge-Klasse - d.h. zusammen mit seiner Schwester und anderen Kindern verschiedenen Alters - schon von Anfang an gut gegangen sei (E. 5 S. 11 f. des angefochtenen Entscheids).
Dieser Schluss st�tzt sich auf die W�rdigung verschiedener �usserungen der Beschwerdef�hrer, der Schulpsychologin, der Kinderpraxis Oerlikon und der behandelnden Psychiaterin sowie des Zwischenberichts der Privatschule. Er basiert auf sachlichen �berlegungen verschiedener Fachleute und erscheint keineswegs willk�rlich.
6.5 Das Verwaltungsgericht hat insbesondere festgehalten, der Umstand, dass C.________ vor allem in Mathematik, aber auch ganz allgemein hochbegabt sei, werde nicht bestritten und durch das Gutachten vom 16. Oktober 2001 bzw. den dazugeh�renden Untersuchungsbericht vom 20. September 2001 des Kinderspitals Z�rich klar best�tigt. Damit stehe indessen noch keineswegs fest, dass C.________ auch sonderschulungsbed�rftig sei (E. 5 S. 13 des angefochtenen Entscheids).
6.5.1 Die als erste Rechtsmittelinstanz mit dem Rekurs der Beschwerdef�hrer befasste Rekurskommission der Bezirksschulpflege hatte eine Potentialanalyse f�r C.________ erstellen lassen. In ihrem Gutachten vom 16. Oktober 2001 f�hrten die begutachtenden �rztinnen aus, bei C.________ liege eine eindeutige Hochbegabung vor mit Gesamt-IQ 137. Dar�ber hinaus bestehe eine sehr hohe Begabung in Mathematik. Grunds�tzlich seien sie der Meinung, dass die Volksschule den Bed�rfnissen hochbegabter Kinder durch individuell angepasste Massnahmen durchaus gerecht werden k�nne. Im Falle von C.________ sei es allerdings bereits zu erheblichen Verhaltensauff�lligkeiten gekommen, und C.________ sei offenbar in seiner Rolle als st�render, unberechenbarer und j�hzorniger Sch�ler bereits so gefangen, dass das schulische "Enrichement" (Mathematikf�rderstunden) C.________ Situation nicht mehr habe verbessern k�nnen. Man empfehle deshalb unbedingt, die Schulung an der Challenge-Schule weiterzuf�hren. Als Sondermassnahmen f�r C.________ erachteten sie ein allgemeines schulisches "Enrichement", d.h. die vertiefte Erarbeitung des in der ganzen Klasse besprochenen Stoffes, als geeignet. Zus�tzlich sei wegen C.________ hoher mathematischer Begabung eine spezielle F�rderung im mathematischen Bereich notwendig, z.B. durch einen Mathematikstudenten w�hrend der regul�ren Schulstunden. Eine "Akzeleration", d.h. das �berspringen einer Klasse, w�rden sie nicht empfehlen, denn einerseits bestehe bei C.________ zus�tzlich eine relative Lese- und Schreibschw�che (d.h. bei �berragender allgemeiner Intelligenz erbringe er im Lesen und Schreiben "nur" durchschnittliche Leistungen); andererseits sei sein emotionales und soziales Verhalten altersentsprechend, das heisst C.________ w�re diesbez�glich unter �lteren Kindern �berfordert. Man empfehle eine genauere Abkl�rung der gefundenen Lese- und Rechtschreibeschw�che und allenfalls die Einleitung gezielter therapeutischer Massnahmen. Da f�r eine optimale F�rderung jedes Kindes eine Schulsituation gefunden werden m�sse, in der sich das Kind wohl f�hle, halte man eine R�ckkehr von C.________ in die fr�here Schulsituation f�r nicht sinnvoll. Er f�hle sich jetzt offensichtlich wohl, was daran zu erkennen sei, dass sich seine Verhaltensauff�lligkeiten ganz wesentlich verbessert h�tten und er gerne zur Schule gehe. Ein erneuter Schulwechsel w�rde die wiedergefundene emotionale Stabilit�t von C.________ aufs Spiel setzen. In diesem Sinne halte man den Besuch der Challenge-Schule f�r C.________ als notwendig.
6.5.2 Das Verwaltungsgericht hat dieses Gutachten, auf welches sich bereits die Schulrekurskommission zur Hauptsache gest�tzt hat, sowie ein Schreiben der C.________ behandelnden Psychiaterin vom 9. Juni 2001 dahingehend gew�rdigt, dass die "unbedingte" Empfehlung, von einer R�ckkehr in die fr�here Schulsituation abzusehen und die Schulung in der Challenge-Klasse zu belassen, vor allem darauf zur�ckzuf�hren sei, dass er diese bereits besuche und ein erneuter Schulwechsel kaum zu verantworten w�re. Diese Situation h�tten die Beschwerdef�hrer indessen mit der eigenm�chtigen Einschulung von C.________ in der Challenge herbeigef�hrt (E. 6 S. 14 ff. des angefochtenen Entscheids).
6.5.3 Diese W�rdigung des Gutachtens erscheint nicht willk�rlich. Denn es ergibt sich aus dem Gutachten, dass ein allgemeines schulisches "Enrichement" mit zus�tzlicher spezieller F�rderung im mathematischen Bereich als die f�r C.________ geeigneten Massnahmen bezeichnet werden. Dass eine solche F�rderung grunds�tzlich nicht nur in einer privaten Sonderschule, sondern auch an einer �ffentlichen Schule (allenfalls in einer Schulgemeinde mit speziellen Begabtenf�rderungskursen oder -programmen wie B�lach, Rorbas-Freienstein-Teufen oder die Stadt Z�rich; diese nehmen auch ausw�rtige Sch�ler auf; vgl. dazu act. 9/5, Beilage 22) gew�hrleistet werden kann, liegt auf der Hand. Davon geht auch das Gutachten aus, welches im �brigen nicht wesentlich vom Ergebnis der Abkl�rung des Schulpsychologischen Dienstes abweicht. Das Verwaltungsgericht hat denn auch willk�rfrei festgestellt, die Schulpflege G.________ habe die Hochbegabung C.________ hinsichtlich Mathematik ernst genommen und Massnahmen getroffen, um ihr gerecht zu werden, wof�r sich die Eltern denn auch einmal bedankt h�tten.
Der blosse Umstand, dass sich C.________ in der Challenge-Klasse weniger verhaltensauff�llig zeigt als zuvor in der Regelklasse der �ffentlichen Grundschule, l�sst noch nicht den Schluss zu, es sei willk�rlich, wie das Verwaltungsgericht anzunehmen, ein angepasstes schulisches Angebot - allenfalls unter Einbezug anderer oder weiterer als der bereits zugestandenen F�rdermassnahmen, wie z.B. ein Wechsel an eine Schulgemeinde mit spezieller Begabtenf�rderung - k�nne auch in der Volksschule zu einem trag- und zumutbaren Ergebnis f�hren. Dies um so weniger, als das ge�nderte Verhalten keineswegs nur auf die behobene Unterforderung zur�ckzugehen braucht, wie die Beschwerdef�hrer ohne weiteres annehmen. Denn verschiedene andere Faktoren, wie die von den Fachleuten festgestellte Geschwisterproblematik, das ver�nderte schulische Umfeld oder die altersgem�sse pers�nliche Entwicklung, k�nnten auch bei anderen L�sungen durchaus zum Tragen kommen.
6.5.4 Dass den Beschwerdef�hrern der Gedanke an die Notwendigkeit einer Sonderschulung erst gekommen ist, als C.________ bereits die Challenge-Klasse besuchte, r�umen sie selber ein. Dies obwohl die Lehrerin von C.________ bereits zuvor erw�hnt haben soll, C.________ w�re f�r die Mittelstufe, d.h. ab 4. Klasse, in einer Regelklasse nicht mehr tragbar und die untragbaren Verhaltensweisen von C.________ in der Schule und sein sehr schlechter psychischer Zustand h�tten schon l�ngstens dazu f�hren m�ssen, dass die Frage der Sonderschulbed�rftigkeit von der Schule ernsthaft gepr�ft werde (Beschwerde S. 12). Die Beschwerdef�hrer h�tten demnach, wenn sie den angebotenen Unterricht als nicht ausreichend erachteten, rechtzeitig ein Gesuch um Sonderschulung stellen k�nnen.
Das Verwaltungsgericht hat in diesem Zusammenhang ausgef�hrt, den Beschwerdef�hrern sei es allein darum gegangen, von der Schulpflege einen Kostenersatz f�r die selber gew�hlte Privatschule zu erlangen, nicht jedoch darum, f�r C.________ einen angemessenen Platz innerhalb der Volksschule zu finden. Wenn die Schulpflege unter diesen Umst�nden nicht mehr nach konkreten L�sungsm�glichkeiten gesucht habe, sei dies verst�ndlich und angesichts anderer Kinder, die eine Privatschule besuchen, auch die �bliche Folge (E. 6 S. 15 des angefochtenen Urteils). Diese Ausf�hrungen sind entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer weder falsch noch willk�rlich. Die Beschwerdef�hrer erw�hnen in diesem Zusammenhang ihr Schreiben vom 5. Juli 2001 an die Schulpflege G.________. Darin haben sie wohl mitgeteilt, sie k�nnten sich das ganze Schulgeld f�r C.________ nicht leisten und w�rden ihn gegebenenfalls wieder in G________ zur Schule schicken. Zugleich haben sie aber ausgef�hrt, nebst Bef�rchtungen f�r die Entwicklung von C.________ h�tten sie auch Bedenken, dass er eines Tages in eine Sonderklasse abgeschoben werden k�nnte. Auch daraus kann geschlossen werden, dass es den Beschwerdef�hrern grunds�tzlich nur noch um die �bernahme der Kosten der selbstgew�hlten Privatschull�sung ging.
6.6 Unter diesen Umst�nden durfte das Verwaltungsgericht ohne Willk�r das Vorliegen einer Sonderschulungsbed�rftigkeit in einer (privaten) Sonderschule und damit die Kostentragungspflicht der Beschwerdegegnerin unabh�ngig von der durch die Eltern geschaffenen neuen Schulsituation verneinen. Hochbegabten eine etwas langsamere Gangart zuzumuten und weniger rasch als bei Schwachbegabten mit der teuersten Massnahme der privaten Sonderschule einzugreifen, verletzt weder das Gebot der rechtsgleichen Behandlung, noch das Willk�rverbot; dies insbesondere dann nicht, wenn ihre pers�nliche Entwicklung wie hier nicht schneller als �blich verl�uft und die eigentliche Hochbegabung nur in bestimmten F�chern zum Ausdruck kommt. Die Argumentation der Beschwerdef�hrer steht - wie die Empfehlung der Gutachterinnen - auf dem Boden des geeignetsten, optimalen schulischen Angebotes; sie fragt indessen nicht danach, was die Schulgemeinde bei zur�ckhaltender Anwendung von � 12 des z�rcherischen Volksschulgesetzes im Rahmen des ihr zustehenden Ermessens als noch tauglich und zumutbar betrachten durfte.
Die Beschwerdef�hrer r�gen schliesslich eine Verletzung von Art. 29 BV. Diese erblicken sie darin, dass das Verwaltungsgericht in willk�rlicher Weise die F�lle ihrer beiden Kinder vermischt habe. Die R�ge ist jedoch unbegr�ndet. Gewiss hat das Verwaltungsgericht auch die private Sonderschulung von F.________ erw�hnt und sogar die fragw�rdige Auffassung vertreten, die Kostenpflicht h�tte gemeinsam f�r beide Geschwister betrachtet werden m�ssen. Es hat aber die Notwendigkeit einer privaten Sonderschulung zu Recht nur in Bezug auf C.________ gepr�ft. Dass dabei auch die Beziehung zu seiner j�ngeren Schwester zu ber�cksichtigen war, ergibt sich schon aus den in den Akten liegenden Fachberichten und ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.
Die Beschwerde ist aus diesen Gr�nden abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten den Beschwerdef�hrern aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Diese haben der Beschwerdegegnerin zudem eine Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 159 Abs. 2 OG; vgl. BGE 125 I 182 E. 7 S. 202).
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 3'000.-- wird den Beschwerdef�hrern auferlegt, unter Solidarhaft.
Die Beschwerdef�hrer haben der Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 2'000.-- zu bezahlen, unter Solidarhaft.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der Schulgemeinde G.________, der Schulrekurskommission und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich schriftlich mitgeteilt.