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Timestamp: 2016-10-24 18:21:35
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Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

U 230/04 (29.09.2004)
U 230/04
M.________, 1949, Beschwerdef�hrer,
Unfallversicherung Stadt Z�rich, Strassburgstrasse 9, 8004 Z�rich, Beschwerdegegner
Der 1949 geborene M.________ war als Hausangestellter beim Spital W.________ t�tig und damit bei der Versicherungskasse der Stadt Z�rich, Unfallversicherungskasse (UVZ) gegen Unf�lle obligatorisch versichert. Am 25. September 2000 meldete sein Arbeitgeber der UVZ, der Versicherte sei am 27. April 2000 von einer Drittperson angegriffen und vom T�ter mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden. Am 23. August 2000 wurde M.________ wegen einer vorbestehenden Mukozele mittels einer Septumplastik, einer Conchotomie beidseits, einer vorderen Ethmoidektomie mit Mukozelener�ffnung rechts operativ behandelt. Nach Einholung medizinischer Berichte und Gutachten verneinte die UVZ mit Verf�gung vom 3. April 2002 ihre Leistungspflicht f�r die am 27. April 2000 erlittene gesundheitliche Beeintr�chtigung. An dieser Auffassung hielt sie im Einspracheentscheid vom 22. August 2002 fest.
Die dagegen erhobene Beschwerde, womit beantragt wurde, unter Kosten- und Entsch�digungsfolge seien dem Versicherten die gesetzlichen Leistungen zu erbringen, hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich teilweise gut. Dabei wurde der angefochtene Einspracheentscheid insofern aufgehoben, als darin der Anspruch auf Heilbehandlung und Taggeldleistungen f�r den Zeitraum vom Unfall bis zur R�ckkehr des Beschwerdef�hrers in die Schweiz im Verlauf des Monats Mai 2000 verneint wurde (Entscheid vom 7. Mai 2004).
M.________ f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde und erneuert sinngem�ss die im vorinstanzlichen Verfahren gestellten Rechtsbegehren.
Die UVZ und das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) verzichten auf eine Vernehmlassung.
1.1 Streitig und zu pr�fen ist, ob der Beschwerdef�hrer am 27. April 2000 einen Unfall erlitten hat und, bejahendenfalls, ob zwischen dem versicherten Ereignis und der von M.________ geltend gemachten Gesundheitsbeeintr�chtigung ein nat�rlicher und ad�quater Kausalzusammenhang besteht.
1.2 Im kantonalen Entscheid werden die gesetzlichen Voraussetzungen �ber die Gew�hrung von Versicherungsleistungen bei Unf�llen zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben sind ferner die Grunds�tze �ber den f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen), �ber das Erfordernis des ad�quaten Kausalzusammenhangs (BGE 125 V 461 f. Erw. 5a, 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c, 122 V 416 Erw. 2a, 121 V 49 Erw. 3a; RKUV 1997 Nr. U 272 S. 172 Erw. 3a), namentlich bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 138 ff. Erw. 6f.; vgl. auch BGE 120 V 355 f. Erw. 5b/aa), sowie �ber den Beweiswert und die Beweisw�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 122 V 160 Erw. 1c; RKUV 1991 Nr. U 133 S. 312 f. Erw. 1b; vgl. auch BGE 125 V 352 ff. Erw. 3a und b). Zutreffend sind auch die Ausf�hrungen dar�ber, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 im vorliegenden Fall nicht anwendbar ist, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: 22. August 2002) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b). Darauf wird verwiesen.
2.1 Das kantonale Gericht ist davon ausgegangen, auf Grund der Unfallmeldung des Spitals W.________ vom 25. September 2000 stehe mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass der Beschwerdef�hrer am 27. April 2000 einen Unfall erlitten hatte. Aus der medizinischen Aktenlage, insbesondere der Beurteilung durch Prof. Dr. med. A.________ vom 30. November 2001, geht hervor, dass der Versicherte, welcher eine Septumdeviation sowie eine Mukozele aufwies und am 23. August 2000 mittels einer Septumplastik, einer Conchotomie, einer vorderen Ethmoidektomie und Mukozelener�ffnung rechts behandelt wurde, bereits vor dem Unfall im Rahmen eines chronischen Schmerzsyndroms unter Kopfschmerzen litt. Insbesondere waren ein Symptom einer Mukozele und ein Exophthalmus erstmals im Februar 2000 aufgetreten und litt der Beschwerdef�hrer seither an t�glichen frontalen Kopfschmerzen. Diese hatten nach der Operation zugenommen, sodass es sich bei der Zunahme des Kopfschmerzleidens nicht um eine durch den versicherten Unfall verursachte richtunggebende Verschlechterung des Gesundheitszustandes handeln konnte. Nach Abschluss der Heilbehandlung der Unfallfolgen im Mai 2000 fehlte es somit an einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen der nach diesem Zeitpunkt weiterbestehenden, auf somatische Gr�nde zur�ckzuf�hrenden Gesundheitsbeeintr�chtigung und dem versicherten Unfallereignis vom 27. April 2000.
2.2 Die Vorinstanz erwog sodann, das Kopfschmerzleiden sei zumindest teilweise auf psychogene Ursachen zur�ckzuf�hren. Wiewohl aus den Akten ersichtlich war, dass der Beschwerdef�hrer bereits vor dem Unfall an psychischen Beschwerden gelitten hatte, lag kein Bericht eines psychiatrischen Facharztes vor. Die Frage, ob die Kopfschmerzen durch eine psychische Gesundheitsbeeintr�chtigung von Krankheitswert verursacht oder richtunggebend verschlimmert wurden und, bejahendenfalls, ob es sich dabei um eine nat�rliche Folge des versicherten Unfallereignisses handelte, konnte jedoch offen bleiben. Denn selbst wenn auf Grund zus�tzlicher Abkl�rungen der nat�rliche Kausalzusammenhang zu bejahen gewesen w�re, h�tte es an der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und den Folgen einer psychisch bedingten Gesundheitssch�digung gefehlt.
3.1 Diesen Ausf�hrungen ist beizupflichten. Zun�chst ist festzuhalten, dass das kantonale Gericht den nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem versicherten Unfall und den organischen Beschwerden zu Recht verneint hat, nachdem auf Grund zahlreicher �rztlicher Gutachten und Berichte ermittelt wurde, dass die starke Zunahme der Kopfschmerzen erst nach der Operation der vorbestehenden Mukozele aufgetreten war. Was das Vorhandensein psychischer Beschwerden anbelangt, wurde bereits in einem Bericht des Spitals T.________ vom 18. Dezember 1998 eine depressive Grundstimmung dokumentiert. Dabei wurde lediglich auf eine im Oktober 1994 ambulante Abkl�rung an der Psychiatrischen Klinik U.________ mit Empfehlung einer unterst�tzenden medikament�s antidepressiven Behandlung bei anhaltend leichter depressiver Verstimmung und chronischem Schmerzsyndrom hingewiesen. Aus diesen medizinischen Erkenntnissen konnte die Verzichtbarkeit eines neuen psychiatrischen Gutachtens zur weiteren Abkl�rung des psychischen Leidens und zur allf�lligen Diagnosenstellung einer somatoformen Schmerzst�rung abgeleitet werden (zur Publikation in BGE 130 bestimmtes Urteil B. vom 18. Mai 2004, I 457/02). Zudem konnte die Frage, ob das Kopfschmerzleiden durch eine psychische Gesundheitsbeeintr�chtigung von Krankheitswert verursacht oder richtunggebend verschlimmert wurde und, bejahendenfalls, ob es sich dabei um eine nat�rliche Folge des versicherten Unfallereignisses handelte, tats�chlich offen bleiben, da selbst in jenem Fall die Voraussetzung des ad�quaten Kausalzusammenhanges zu verneinen gewesen w�re. Insbesondere ist zusammen mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass im Rahmen dieser Pr�fung (BGE 115 V 138 ff. Erw. 6 f.; vgl. auch BGE 120 V 355 f. Erw. 5b/aa) das versicherte Ereignis der Kategorie der mittelschweren Unf�lle im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zuzuordnen ist und in einer Gesamtw�rdigung keines der dabei erforderlichen objektiven Kriterien erf�llt w�re.
3.2 Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag an diesem Ergebnis nichts zu �ndern. Darin macht der Beschwerdef�hrer einzig geltend, sowohl die UVZ als auch die Vorinstanz h�tten medizinische Berichte �bersehen. Dabei weist er indessen auf keine konkreten Ermittlungen oder Befunde hin, welche nicht ber�cksichtigt worden w�ren. Der angefochtene Entscheid ist somit zu best�tigen.