Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:457470-2019:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2020-08-06 22:39:42
Document Index: 261308508

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 45', '§ 47', '§73', '§ 53', '§36', '§47', '§ 123', '§ 75', '§ 1']

Dienstleistungen - 457470-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 457470-2019
30/09/2019 S188
Deutschland-Dessau-Roßlau: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
2019/S 188-457470
Offizielle Bezeichnung: Behindertenverband Dessau e. V
Postanschrift: Radegaster Straße 1
NUTS-Code: DEE01 Dessau-Roßlau, Kreisfreie Stadt
E-Mail: info@behindertenverband.de
Hauptadresse: http://www.behindertenverband.de/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=283512
Offizielle Bezeichnung: hpm Henkel Projektmanagement GmbH
Postanschrift: Könneritzstraße 15
E-Mail: kita-dessau@henkel-pm.de
Hauptadresse: https://www.henkel-pm.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=283512
Andere: Träger der freien Jugendhilfe
Fachplanungsleistungen für Tragwerksplanung für die energetische und allgemeine Sanierung sowie Umbau der Kita Sonnenköppchen Dessau-Roßlau
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-08 DESS AUG
Der Behindertenverband Dessau e. V. beabsichtigt die energetische und allgemeine Sanierung sowie Umbau der Kindertagesstätte Sonnenköppchen, Augustenstr. 86/88, 06842 Dessau-Roßlau. Das Gebäude soll künftig 40 Krippenkinder und 80 Kindergartenkinder unterbringen. Die räumlich-funktionalen Zusammenhänge sollen verbessert und der bau- und ausstattungstechnische Zustand auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht werden. Die dazugehörenden Freispielflächen sowie Flächen für den ruhenden Verkehr sollen neu errichtet werden.
Gesamtkostenrahmen (KG 200-700): derzeit ca. 3 333 000 EUR brutto
Bauwerkskosten (KG 300+400): derzeit ca. 2 183 000 EUR brutto.
Kita Sonnenköppchen
Augustenstraße 86/88
Gegenstand der geplanten Beauftragung ist die Fachplanungssleistung der Leistungsphasen (Lph) 5 bis 6 für Tragwerksplanung gemäß HOAI 2013 § 51 ff i. V. m. Anlage 14 sowie Besondere und weitere Leistungen für die energetische und allgemeine Sanierung sowie Umbau der Kindertagesstätte Sonnenköppchen Dessau-Roßlau. Der Abschluss der Leistungsphase 8 der Maßnahme ist voraussichtlich im Dezember 2021.
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation des Projektteams / Gewichtung: 20
Beginn: 09/12/2019
Stufenweise Beauftragung der einzelnen Lph: Mit Abschluss des Verfahrens werden vorerst vertraglich die Lph 5 und 6 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Lph besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Lph.
Bei dem Vorhaben handelt es sich um ein Fördervorhaben, für welches im Rahmen der Fördermaßnahme Förderung von Investitionen zur allgemeinen Sanierung und Modernisierung von Kindertageseinrichtungen und Schulen (Sachsen-Anhalt STARK III plus EFRE) Fördermittel bewilligt worden sind.
1) Nachweis der Eintragung in ein Handelsregister oder Partnerschaftsregister: Kopie Handelsregisterauszug;
Falls nicht vorliegend: Begründung (z. B. freiberuflicher Ingenieur, Ingenieurkammer). Der Handelsregisterauszug muss die aktuellen Verhältnisse widerspiegeln, darf jedoch nicht älter als 12 Monate ab dem Zeitpunkt des Ablaufes der Frist zur Abgabe des Angebots sein.
1) Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung; Nachweis durch Kopie als Anlage, darf jedoch nicht älter als 12 Monate ab dem Zeitpunkt des Ablaufes der Frist zur Abgabe des Angebots sein.
1) Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV 2016:
— Name des Versicherers,
— Deckungssumme Personenschäden,
— Deckungssumme Sonstige Schäden,
— Maximierung im Schadenfall; belegt durch Kopie als Anlage.
Werden die geforderten Deckungssummen in Höhe von mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden sowie die geforderte zweifache Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass:
1) die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden oder
2) im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate ab dem Zeitpunkt des Ablaufes der Frist zur Abgabe des Angebots sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen! Gemäß § 47 (3) VgV 2016 verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Angebote anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise (NW) u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen und bewerten. Die Bewertung der Zuschlagskriterien erfolgt unter den formal zulässigen Angeboten (NW der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix (BM), wobei die Zuschlagskriterien wie folgt bewertet werden: pro Zuschlagskriterium können 0 bis 3 Punkte vergeben werden, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl von 300. Wird die Anzahl durch Bieter mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet der höchste Punktwert im Kriterium 2. Qualifikation des Projektteams. Besteht auch hier Gleichstand in der erreichten Punktbewertung, entscheidet unter diesen das Los.
Zuschlagskriterien und deren Wichtung:
1) Honorar/Preis, 80 %;
2) Qualifikation des Projekteams - Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters; 20 %.
Die Berufserfahrung wird ermittelt ab dem Datum des geforderten Abschlusses bis zum Fristende zur Einreichung des Angebots. Weitere Unterkriterien sowie die Vorgehensweise bei der Bewertung (Vergabe von 0, 1, 2 oder 3 Pkt) kann der beigefügten BM entnommen werden.
Formale Prüfung der Mindeststandards:
1) Abgabefrist eingehalten;
2) Einreichen des vollständigen Angebots (Bewerbungsformular u. entspr. Anlagen, Angebotsschreiben, Honorarblatt) über die Vergabeplattform (Einreichung per Post, E-Mail oder Fax ist nicht zulässig);
3) Abschlusserklärungen in Textform unterschrieben;
4) Bestätigung der Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen gem. §73 (3) VgV 2016;
5) Angabe gem. § 53 (3) VgV 2016, ob für Auftragsgegenstand gewerbliche Schutzrechte bestehen oder beantragt sind;
6) Angabe Art d. Bewerbung;
7) bei Bietergemeinschaften (BG): Geforderte Nachweise von allen Mitgliedern u. Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung, falls zutreffend;
8) Angaben zu Unterauftragnehmern gem. §36 VgV 2016, Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer beigefügt, falls zutreffend;
9) Angaben zur Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) gem. §47 (1) VgV 2016, Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen beigefügt, falls zutreffend;
10) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer BG bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder der BG zur Folge.
11) Bestätigung des Nichtvorliegens zwingender und fakultativer Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB;
12) Handelsregisterauszug gem. III.1.1), falls zutreffend;
13) Berufshaftpflichtversicherung gem. III.1.2);
14) Mindestreferenz: Tragwerksplanung für die Sanierung eines Gebäudes, mind. Honorarzone III, Bauwerkskosten (KG 300 + 400) von mind. 500 000 EUR brutto, Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum vom 1.11.2014 bis 31.10.2019;
15) Projektleiter: Abschluss mind. Master, Dipl.-Ing. im Bereich Bauingenieurwesen oder vergleichbar;
16) Angebotsschreiben: vollständig ausgefüllt und in Textform unterschrieben;
17) Honorarblatt: vollständig ausgefüllt.
§ 75 (2) und (3) VgV 2016
Rechtsform von Bietergemeinschaften (BG): gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als Anlage den Teilnahmeunterlagen beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
Tag: 01/11/2019
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/12/2019
Sämtliche Kommunikation in diesem Verfahren erfolgt im Vergabeportal über die bei der Erstanmeldung hinterlegte E-Mail-Adresse. Es ist eine dauerhafte Erreichbarkeit für die Dauer des gesamten Verfahrens durch den Bieter sicher zustellen.
— Formular zur Eigenerklärung (Bewerbungsformular) (mittels Eigenerklärung vorzulegen): Das Formular zur Eigenerklärung ist voll umfänglich auszufüllen und in Textform zu unterschreiben. Alle notwendigen Anlagen bzw. Nachweise sind gesondert beizufügen,
— Formblatt Angebotsschreiben: Das Formblatt ist voll umfänglich auszufüllen und in Textform zu unterschreiben,
— Formblatt Honorarangebot: Das Formblatt ist voll umfänglich auszufüllen.
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen – Anhalt
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,