Source: http://jurafit.blogspot.com/2008/10/
Timestamp: 2019-09-15 10:44:50
Document Index: 132197252

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 37', 'BGH', 'BGH', '§78', '§78', '§ 280', '§ 280', 'BGH', '§ 31', '§ 31', '§ 810', '§ 242', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 37', '§ 37']

recht § billig: Oktober 2008
Lehman-Zertifikate: In Einzelfällen droht Verjährung von Schadensersatzansprüchen
Die BSZ® e.V. Anlegerschutzkanzlei Steinhübel & von Buttlar erhielt in den vergangenen Tagen einige Anfragen von Kunden der Südwestbank AG, denen im November 2005 der Kauf von Wertpapieren mit der Bezeichnung SÜDWESTBANK-ZinsHitPLUS-Zertifikat empfohlen wurde. Diese Zertifikate sind im Zuge der Lehman-Pleite notleidend geworden.
Kunden, die sich im Zusammenhang mit dem Kauf von wertlos gewordenen Zertifikaten falsch beraten fühlen, sollten auf die strengen Verjährungsregeln bei Wertpapiergeschäften achten. Nach § 37a Wertpapierhandelsgesetz verjährt der Schadensersatzanspruch eines Kunden gegen eine Bank wegen fehlerhafter Anlageberatung in drei Jahren seit dem Entstehen des Anspruchs. Diese Verjährungsfrist läuft unabhängig davon, ob der Kunde Kenntnis von etwaigen Beratungsfehlern hat. Das heißt, der Anspruch kann bereits verjähren, bevor der Kunde die fehlerhafte Beratung bemerkt.
Seit Jahren kritisiert die Kanzlei Dr. Steinhübel & von Buttlar diese von den sonst üblichen Verjährungsregeln abweichende Sonderbestimmung für Banken. Der Gesetzgeber sollte die aktuelle Situation dazu nutzen, um diese unberechtigte Bevorzugung des Finanzsektors zu beenden.
Ungeachtet dessen müssen betroffene Anleger aber die aktuelle Gesetzeslage beachten: Wenn Kunden also im November 2005 Lehman-Wertpapiere (Zertifikate oder Anleihen) gekauft haben, droht nun, drei Jahre später, im November 2008 die Verjährung von etwaigen Schadensersatzansprüchen aus fehlerhafter Anlageberatung.
In diesen Fällen sollten daher schnellstens Maßnahmen ergriffen werden, um den Verjährungsablauf zu verhindern.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 31.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
Eingestellt von Geht`s noch? um 10:24 AM Keine Kommentare:
„Geschädigte Anleger sollten daher zivilrechtliche Schadensersatzansprüche prüfen lassen.“, so Rechtsanwalt und BSZ® e.V. Vertrauensanwalt Christian Luber, M.A., von der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte. „In Betracht kommen hier neben Rückzahlungsansprüchen gegen die Private Commercial Office Inc. auch Schadensersatzansprüche gegen deren Vermittler wegen fehlerhafter Anlageberatung.“
Dieser Text gibt den Beitrag vom 30.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt
Eingestellt von Geht`s noch? um 2:15 PM Keine Kommentare:
Analysis-Finanz Immobilienverwaltungs GmbH unter Druck
Erfolg für einen Mandanten der BSZ® e.V. Vertrauenskanzlei BRÜLLMANN Rechtsanwälte - Analysis-Finanz Immobilienverwaltungs GmbH zu Schadensersatz verurteilt.
Erneut wurde die Analysis-Finanz Immobilienverwaltungs GmbH zum Schadensersatz verurteilt. Das Landgericht Stuttgart sprach mit Endurteil vom 23.10.2008 einem von der auf das Anlegerrecht spezialisierten BSZ® e.V. Vertrauenskanzlei BRÜLLMANN Rechtsanwälte vertretenen Anleger Schadensersatz zu (noch nicht rechtskräftig). Die Analysis-Finanz Immobilienverwaltungs GmbH muss dem Anleger nicht nur sämtliche Zahlungen ersetzen, die er bislang über die gesamte Vertragslaufzeit an die Fondsgesellschaft geleistet hat, sondern auch seine außergerichtlichen Kosten.
BSZ® e.V. Vertrauensanwalt Hansjörg Looser von BRÜLLMANN Rechtsanwälte: "Die von der Analysis angebotenen Beteiligungen sind hoch riskant. Das Risiko, das die Anleger mit einer solchen Beteiligung eingehen, reicht bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Nach der ständigen Rechtsprechung müssen Anleger auf solche Risiken vor Vertragsabschluss hingewiesen werden. Dies ist bei den Mandanten, die wir derzeit gegenüber der Analysis vertreten, nicht der Fall gewesen."
"Nach unseren Erkenntnissen haben die Berater die Anlage oft sogar als zur Altersvorsorge geeignet empfohlen. In dem aktuellen Verfahren vor dem Landgericht Stuttgart wurde zudem festgestellt, dass der Emissionsprospekt der Analysis fehlerhaft ist", so BSZ® e.V. Rechtsanwalt Looser weiter.
"In einem Parallelverfahren gegen die Analysis-Finanz Immobilienverwaltungs GmbH - ebenfalls vor dem Landgericht Stuttgart - erwarten wir daher in Kürze ebenfalls ein positives Urteil. Die Analysis hat zwar zwischenzeitlich ein Vergleichsangebot unterbreitet; dieses wird jedoch der Sach- und Rechtslage nicht ansatzweise gerecht", so Rechtsanwalt Hansjörg Looser.
Da in vielen Fällen zum Jahresende die Verjährung von Schadensersatzansprüchen droht, ist betroffenen Anlegern dringend zu empfehlen, sich von einem im Kapitalanlagerecht erfahrenen Anwalt beraten zu lassen, ob verjährungshemmende Maßnahmen eingeleitet werden müssen.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 29.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt
Eingestellt von Geht`s noch? um 5:19 PM Keine Kommentare:
Lehman-Zertifikate: Keine Entschädigung trotz Einlagensicherung!
Zertifikate von Lehman Brothers unterliegen nicht der Einlagensicherung! Chancen für (außer)gerichtliche Lösungen nutzen! In einigen Fällen droht Verjährung! BSZ® e.V. fordert Verlängerung von Verjährungsfristen!
Diversen Medienberichten zufolge hat die BaFin, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, den Entschädigungsfall für die Lehman Brothers Bankhaus AG festgestellt. Leider zeigt sich, dass diese Tatsache, die zunächst Hoffnungen wecken mag, den Geschädigten von Lehman Brothers-Zertifikaten nichts bringt, da die Zertifikate von der US-amerikanischen Muttergesellschaft oder ausländischen Tochtergesellschaften von Lehman Brothers ausgegeben wurden. Zertifikate unterliegen auch generell nicht der deutschen Einlagensicherung. „Dies wurde vielen Anlegern aber nicht mitgeteilt, sondern diese teilweise in dem Glauben gelassen, dass ihre Anlage wenigstens in Höhe von 20.000,- € geschützt sei,“ so BSZ® e.V.-Vertrauensanwalt Dr. Walter Späth, MSc, von der Berliner Kanzlei Dres. Rohde & Späth. Eine Entschädigung über die Einlagensicherung ist somit nicht möglich.
Ca. 6 Wochen nach der Insolvenz der Investmentbank „Lehman Brothers“ sind viele der vermutlich ca. 50.000 Geschädigten immer noch fassungslos und können nicht glauben, dass ihnen, wie vielfach von ihrem jeweiligen Berater versprochen, statt sicheren Papieren, bei der eine Rückzahlung des Kapitals zum Laufzeitende zu 100% erfolgen werde und somit „überhaupt nichts passieren kann“, in Wirklichkeit durchaus riskante Papiere verkauft wurden, bei denen der jeweilige Bankberater vermutlich oftmals mehr an seine eigene Provision gedacht haben dürfte als an die Interessen der Anleger an einer sicheren Anlage und somit das Risiko oftmals zum Teil oder komplett ausgeblendet wurde.
Viele Geschädigte sitzen nun auf diesen vermutlich wertlosen Lehman-Zertifikaten und müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass es sehr unsicher ist, ob in dem jeweiligen Insolvenzverfahren noch Gelder zurückgeführt werden können. Der BSZ® e.V. hat bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass Geschädigte oftmals durchaus gute Chancen auf Schadensersatz haben dürften, da die Beratung oftmals weder anlage- noch anlegergerecht war. Oftmals sind die Lehman-Brothers-Zertifikate auch sehr sicherheitsorientierten Anlegern als Alternative zum Festgeld verkauft worden, zum großen Teil auch Rentnern, die ihr Geld risikolos zur Alterssicherung anlegen wollten, oftmals sind auch Provisionszahlungen an die Banken verschwiegen worden.
Dass sich dabei ein schnelles Handeln für Geschädigte durchaus lohnen könnte, belegen diverse Medienberichte, wonach manche Banken zur Zeit versuchen würden, negative Schlagzeilen zu vermeiden und sich mit Geschädigten im Vergleichswege zu einigen:
Einer Meldung von „Spiegel online“ vom 24.10.2008 zufolge würden diverse Banken zur Zeit eher die Strategie verfolgen, Kunden im Zweifelsfall auszubezahlen, um Gerichtsprozesse und den damit verbundenen Medienrummel zu vermeiden.
Eine bekannte Anlegerschützerin wird dabei von „Spiegel online“ mit den Worten zitiert: „Zur Zeit wird erst einmal gemauert und abgewiegelt, wenn sich ein Anleger beschwert. Bleibt man jedoch hartnäckig und führt überzeugende juristische Argumente an, bieten manche Banken eine außergerichtliche Lösung an.“ Namentlich bei der Hamburger Sparkasse seien mehrere konkrete Angebote bekannt, in denen die Haspa einigen Kunden angeboten habe, ihnen einen Teil ihres Schadens zu ersetzen, wonach die Rückzahlquote zwischen 50 und 80 % gelegen habe. Dies bestätigt, dass es Geschädigten teilweise bereits außergerichtlich möglich war, ohne Klagerisiko einen Teil ihres Schadens zu kompensieren.
Allerdings zeigt sich, dass es sich für Geschädigte, die zunächst eine außergerichtliche Lösung anstreben sollten, durchaus empfehlen könnte, nicht mehr allzu lange zu warten, sondern sich ein schnelles Handeln lohnen könnte, so schreibt z.B. auch „Spiegel online“: „Gewinnt der Protest der Lehman-Anleger an Fahrt, werden sich die Fronten unweigerlich verhärten. Dann aber werden die Banken auch vor Gericht entschiedener kämpfen. Leichte Siege … sind dann wohl passé.“
Diese Aussage deckt sich mit den Vermutungen der BSZ® e.V.-Vertrauensanwälte, dass es eine sinnvolle Strategie sein könnte, umgehend tätig zu werden, um bei den Verhandlungen mit den Banken „von Anfang an“ dabei zu sein. „In vielen Fällen dürften die Banken wissen, dass sie ein ernsthaftes Problem haben und sich so überzeugen lassen, dass es sinnvoller ist, einen (Groß-)Teil des Geldes auszubezahlen, als jahrelang die Gerichte zu bemühen mit unsicherem Prozessausgang,“ so Rechtsanwalt Dr. Walter Späth.
Auch aus einem anderen Grund sollten Geschädigte umgehend ihre Schadensersatzansprüche überprüfen lassen: In manchen Fällen droht Verjährung! Die meisten Lehman-Zertifikate wurden zwar in den Jahren 2007 bis 2008 an die Anleger verkauft wurden, so dass noch keine akuten Probleme drohen. Doch Vorsicht, nicht in allen Fällen ist das so: Vereinzelt sind bei den BSZ® e.V.-Vertrauensanwälten inzwischen auch Fälle aufgetaucht, in denen die Zertifikate bereits im Jahr 2005 oder Anfang 2006 verkauft wurden, so z.B. bei der „TreasurePlusAnleihe 2005“ von Lehman Brothers. „Aufgrund der Vorschrift des § 37a WpHG droht daher in Einzelfällen akute Verjährung, da die Verjährung hier bereits nach drei Jahren eintritt, und zwar nicht erst am Jahresende,“ so Rechtsanwalt Dr. Walter Späth.
Der BSZ® e.V., seit 10 Jahren als Anlegerschutzverein tätig und einer der führenden Anlegerschutzvereine in Deutschland, fordert daher auch eine Verlängerung der Verjährungsfrist auf mindestens 5, eher sogar 10 Jahre, hier ist eine Verbesserung des Anlegerschutzes unbedingt erforderlich. „In vielen Fällen werden geschädigten Anlegern berechtigte Ansprüche versagt, weil ihre Ansprüche bereits verjährt sind, ohne dass sie überhaupt die Möglichkeit hätten, festzustellen, ob denn nun ein Schaden entstanden ist,“ so Dr. Späth. Dies muss sich dringend ändern, um einen wirksamen Anlegerschutz in Deutschland zu gewährleisten.
Beim BSZ® e.V. haben sich inzwischen bereits ca. 500 Geschädigte zu der Interessengemeinschaft „Lehman Brothers-Zertifikate“ angemeldet, der Geschädigtenpool beim BSZ e.V. gewährleistet dabei, dass Geschädigte die Möglichkeit haben, den Banken „auf gleicher Augenhöhe“ entgegen zu treten.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 29.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
GlobalSwissCapital AG: BSZ® e.V.-Vertrauenskanzlei Rohde & Späth erstreitet Schadensersatz!
BSZ® e.V.-Vertrauensanwalt Dr. Walter Späth erstreitet erstes Urteil auf Schadensersatz gegen Vermittler in Höhe von 102.000,- €! Teilweise Regulierung über Versicherung möglich! Achtung: Es droht Verjährung!
Gute Nachrichten für Anleger der GlobalSwissCapital AG: In einem ersten Urteil vom 23.10.2008 hat das Landgericht Konstanz (Az.: 4 O 8/08 H - noch nicht rechtskräftig) den dortigen Vermittler der Anlage zum Schadenersatz in voller Höhe an die Anleger in Höhe von 102.000,- € nebst Zinsen verurteilt. Das Verfahren wurde von BSZ® e.V.-Vertrauensanwalt Dr. Walter Späth, MSc, von der BSZ® e.V.-Anlegerschutzkanzlei Dres. Rohde & Späth aus Berlin geführt, es handelt sich, soweit uns bekannt, um das erste Verfahren in Deutschland, in dem ein Vermittler der GlobalSwissCapital AG zum Schadensersatz an Anleger verurteilt wurde.
„Wir freuen uns, dass das Landgericht Konstanz unserer Argumentation, dass das Angebot der GlobalSwissCapital AG zahlreiche Fragen offen lässt, und somit eine Plausibilitätsprüfung durch den Anlageberater überhaupt nicht möglich war, gefolgt ist,“ so Rechtsanwalt Dr. Walter Späth von Rohde & Späth, der das Urteil erstritten hat.
Auch soweit die BSZ®-Vertrauensanwälte bereits Ansprüche zahlreicher weiterer geschädigter Anleger geprüft haben, mussten sie folgendes feststellen: „In den meisten Fällen war die Anlageberatung weder anleger- noch anlagegerecht und es dürften gute Chancen für die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen bestehen,“ so Rechtsanwalt Dr. Späth.
Eine gute Nachricht für Geschädigte ist auch, dass Anspruchsgegner teilweise ein Wertpapierhandelshaus aus München ist, für das die einzelnen Vermittler als Vertreter aufgetreten sind. Es ist bekannt, dass hier eine Vermögensschadenshaftpflicht-Versicherung bei einer großen deutschen Rückversicherung besteht, so dass Geschädigte teilweise, nach Prüfung im Einzelfall, gute Chancen haben, ihre Schadensersatzansprüche auch wirklich durchzusetzen. Besser noch: In einigen Fällen hat eine große deutsche Versicherung bereits mit den BSZ® e.V.-Vertrauensanwälten Kontakt aufgenommen und angefragt, ob man sich nicht außergerichtlich einigen könne, teilweise sogar bereits Vergleichsangebote unterbreitet, was zeigt, dass die Ansprüche der Anleger teilweise eindeutig gegeben sind!
Der BSZ® empfiehlt daher dringend– insbesondere auch aufgrund der drohenden Verjährung und der Tatsache, dass Geschädigte gute Schadensersatzchancen haben dürften-, die Frage, ob Ansprüche bestehen, anwaltlich prüfen zu lassen.
Ausdrücklich warnen möchten wir Sie vor einem Kaufangebot der „Astoria Capital AG“ mit angeblichem Sitz auf Majuro auf den Marschall-Inseln (!), European Office: Leginglenstraße 12 c, 7320 Sargans, Schweiz. Nach Einschätzung der BSZ-Vertrauensanwälte handelt es sich um ein durchsichtiges Manöver, um Geschädigte von einem Vorgehen gegen die Vermittler abzuhalten (es droht, wie bereits erwähnt, teilweise die „Verjährungs-Falle“). Auch wenn Sie dieses Angebot bereits angenommen haben sollten, raten wir Ihnen, sich durch die BSZ®-Vertrauenssanwälte beraten zu lassen. Allein die Empfehlung dieses Angebotes, das Sie davon abhalten soll, Ansprüche gegen Vermittler geltend zu machen, stellt nach Ansicht der BSZ® e.V.-Vertrauensanwälte ein Beratungsverschulden dar.
Werden Sie jetzt Mitglied der BSZ® e.V. Interessengemeinschaft GlobalSwissCapital AG, und informieren Sie sich über Ihre Erfolgsaussichten. Dadurch, dass der BSZ® e.V. bereits eine große Anzahl von Geschädigten betreut, ist der Informationsvorsprung für Sie erheblich!
Betroffene können sich der BSZ® e.V. Interessensgemeinschaft GlobalSwissCapital AG anschließen.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 28.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
Lehman-Brothers-Zertifikate: Erste Anleger wurden vor Pleite entschädigt!
Geschädigte sollten umgehend handeln! Dresdner Bank zahlte bereits im Sommer Schadensersatz! BSZ® e.V.-Anwalt Dr. Walter Späth: "Gute Schadensersatzchancen jetzt nutzen!" Jetzt zur BSZ® e.V.-Interessengemeinschaft "Lehman Brothers" anmelden!
Geschädigte von Lehman-Schrottzertifikaten sollten aufhorchen: Diversen Medienberichten zufolge (z.B. laut der Online-Ausgabe des Magazins "Focus" vom 21.10.2008 zufolge) haben diverse Banken bereits vor dem Zusammenbruch des Bankhauses Lehman Brothers Schadensersatz an einige Geschädigte bezahlt. So hat laut Focus online vom 21.10.2008 die Dresdner Bank Hamburg bereits im Sommer 2008 Schadensersatz in Höhe von 21.000,- Euro an eine Kundin für verlustreiche Lehman Brothers-Zertifikate gezahlt. Das Landgericht Hamburg habe durch Anerkenntnisurteil, das von der Dresdner Bank akzeptiert worden sei, der Klägerin Recht gegeben. Zwar sagte ein Sprecher der Dresdner Bank, dass es sich hierbei um einen Einzelfall aus dem Jahr 2007 gehandelt haben soll und kein Zusammenhang in Zusammenhang mit Verlusten durch die Pleite von Lehman Brothers bestehen würde. Allerdings scheinen auch in anderen Fällen Rückabwicklungen möglich gewesen zu sein. Laut Focus online hat eine Hamburger Anwaltskanzlei gemäß eigener Angaben seit August 2007 für rund 150 Senioren Rückabwicklungen ihrer Papiere, in diesem Fall keine Lehman-Zertifikate, im Gesamtvolumen von 700.000 Euro erzielt. enorm."
Auch von den BSZ® e.V.-Vertrauensanwälten konnte dabei vor wenigen Wochen ein erster Erfolg für eine 84-jährige Anlegerin, die von BSZ® e.V.-Vertrauensanwalt Dr. Andreas Rohde von der BSZ e.V.-Vertrauenskanzlei Dres. Rohde & Späth vertreten wurde, erzielt werden: Eine 84-jährige Anlegerin erwarb auf Anraten des Bankberaters ihrer Hausbank (in dem konkreten Fall die Dresdner Bank) diverse Zertifikate (in diesem Fall keine Lehman-Brothers-Zertifikate, sondern u.a. DRESD.G.CHAM.IIZ10 BSKT, UBS LDN GER.CH.4Z10) und erlitt damit Verluste in Höhe von ca. 12.000,-Euro. Bereits außergerichtlich konnte die Hausbank der Anlegerin, die auf Aufforderung von Rohde & Späth zunächst einen Betrag zur Schadensregulierung in Höhe von 4.000,- Euro anbot, nach nochmaligen Verhandlungen dazu bewegt werden, diesen Betrag letztendlich auf 8.000,- Euro zu erhöhen, bei gleichzeitiger Kostenaufhebung (jedoch ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht). Das bedeutet, dass es der BSZ® e.V.-Vertrauenskanzlei Rohde & Späth gelang, dass die Anlegerin nach Abzug der Anwaltskosten bereits ca. die Hälfte ihres Schadens kompensieren konnte, und zwar völlig ohne Prozessrisiko. Auch dieser Fall, bei dem von der BSZ® e.V.-Vertrauenskanzlei Rohde & Späth u.a. mit mangelhafter Beratung und Risikoaufklärung, Verstoß gegen das Transparenzgebot und Verstoß gegen die Kick-Back-Rechtsprechung des BGH argumentiert wurde, zeigt, dass Geschädigte durchaus Chancen haben, ihren Schaden, den sie mit diversen Zertifikaten erlitten haben, zu kompensieren, teilweise schon außergerichtlich.
Auch gemäß einer Meldung von Spiegel online vom 24.10.2008 zufolge würden zur Zeit verschiedene Banken eher die Strategie verfolgen, Kunden im Zweifelsfall auszuzahlen, um Gerichtsprozesse und den damit verbundenen Medienrummel zu vermeiden. Laut Spiegel online seien einer Expertin zufolge von der Hamburger Sparkasse mehrere solche Angebote bekannt, bei denen die Haspa mehreren Kunden angeboten habe, ihnen einen Teil des entstandenen Schadens zu erstatten, wobei die Rückzahlungsquote zwischen 50 und 80 % betragen habe.
"All diese Fälle bestätigen uns in unserer Annahme, dass Geschädigte keineswegs chancenlos sind, sondern im Gegenteil oftmals gute Schadensersatzchancen gegen die Banken haben dürften," so BSZ® e.V.-Vertrauensanwalt Dr. Walter Späth. "Auch wenn es sich in den oben beschriebenen Fällen um Einzelfälle gehandelt haben mag, so zeigt sich meiner Ansicht nach doch, dass die Banken hier ein Prozessrisiko gesehen haben, dass sie für nicht unbeachtlich gehalten haben." so Späth. "Wir sind daher zuversichtlich, zum Teil bereits außergerichtlich mit den Banken zu vernünftigen Lösungen für die Betroffenen kommen zu können, schließlich wurden hier teilweise erhebliche Fehler begangen und der Imageschaden für die Banken ist.
Dabei zeigt sich ganz klar, dass von den Banken oftmals mehrere Fehler begangen wurden:
1. Vielen Anlegern wurden die Papiere von ihrer Bank als 100%ig sicher verkauft, bei denen überhaupt nichts passieren könne, auf ein Totalverlustrisiko im Zusammenhang mit dem Emittentenrisiko wurde teilweise nur sehr eingeschränkt oder überhaupt nicht hingewiesen,
2. auf die fehlende Einlagensicherung wurden Kunden teilweise nicht hingewiesen, so dass etliche Anleger davon ausgingen, dass sie wenigstens in Höhe von 20.000,- Euro geschützt seien.
3. Oftmals wurden die Papiere auch an sehr konservative Anleger bedenkenlos verkauft, deren Anlageprofil diese als äußerst risikoscheu auswies, oftmals auch an Rentner zur Altersvorsorge
4. Wie der BSZ® e.V. bereits berichtete, wurden die Anleger teilweise sogar im Dunkeln darüber gelassen oder nur sehr missverständlich ausgedrückt, dass Lehman Brothers die Emittentin der Zertifikate war, Geschädigte berichten teilweise davon, dass sie davon ausgegangen sind, dass ihre Hausbank die Emittentin war.
5. Auf teilweise hohe Rückvergütungen an die Banken (sog. "Kickbacks") wurden die Anleger teilweise nicht hingewiesen
6. Teilweise wurden die Zertifikate auch noch vor wenigen Monaten, und somit zu einem Zeitpunkt, zu dem bereits deutliche Warnhinweise zu der Solvenz von Lehman Brothers vorhanden waren, bedenkenlos an die Anleger vertrieben.
7. Oftmals berichten Geschädigte davon, dass sie noch im Sommer 2008 erneut an ihre Bank heran getreten sind, um zu fragen, ob sie die Lehman-Zertifikate verkaufen sollen, woraufhin sie von ihrem Bankberater beschwichtigt worden seien, dass "alles in Ordnung" sei und sie sich keine Sorgen zu machen brauchten, die Rückzahlung würde auf jeden Fall zu 100% am Laufzeitende erfolgen.
Inzwischen haben sich daher auch mehr als 500 Geschädigte aus ganz Deutschland der BSZ® e.V.-Interessengemeinschaft "Lehman-Brothers-Zertifikate" angeschlossen, die von mehreren renommierten BSZ® e.V.-Vertrauenskanzleien in verschiedenen deutschen Großstädten betreut wird und kompetente Hilfe zu der Frage gefunden, ob und gegen wen erfolgreich Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können. Von den BSZ® e.V.-Vertrauensanwälten werden auch inzwischen die ersten Klagen wegen Beraterhaftung eingereicht. Viele Geschädigte sind empört und fühlen sich von ihrer Bank völlig falsch beraten, andere sind gar der Meinung, dass sie "übers Ohr gehauen worden" sind.
Für Geschädigte Zertifikate-Anleger von Lehman Brothers gibt es also mehrere gute Argumente, sich der Interessengemeinschaft Lehman Brothers anzuschließen.
http://www.fachanwalt-hotline.de/component/option,com_facileforms/Itemid,165 Dieser Text gibt den Beitrag vom 24.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt
Kaupthing Bank: Isländische Finanzaufsicht kündigt die kurzfristige Feststellung des Entschädigungsfalls an
Anleger können ihre Forderungen bereits anmelden.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hatte am 09.10.2008 ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot mit sofortiger Wirkung gegen die deutsche Niederlassung der isländischen Kaupthing Bank hf. erlassen, nachdem bekannt geworden war, dass die isländische Mutter die Konten nach der Übernahme der Geschäfte durch die isländische Finanzaufsicht gesperrt hatte. Dadurch konnten die 30.800 deutschen Kaupthing-Kunden nicht mehr auf ihre Gelder zugreifen. Sie müssen entschädigt werden.
Voraussetzung für die Entschädigung ist die Feststellung des Entschädigungsfalls. Rechtsanwältin und BSZ® e.v. Vertrauensanwältin Susanne Post von der auf das Bankrecht spezialisierten Kanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte, die mittlerweile über 100 Kaupthing-Geschädigte vertritt: "Nach Rücksprache mit der isländischen Finanzaufsicht wird der Entschädigungsfall in den nächsten Tagen festgestellt." Es ist aber noch vollkommen unklar, ob die ersten Entschädigungszahlungen vor Weihnachten geleistet werden. Das ist für viele Betroffene viel zu spät. Sie müssen schließlich auch laufende Rechnungen zahlen. BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte setzt sich deshalb für alle Mandanten mit Nachdruck dafür ein, dass sie ihr Geld so schnell wie möglich zurückbekommen.
Zudem hat die isländische Finanzaufsicht gegenüber Rechtsanwältin Susanne Post bestätigt, dass die Forderungsanmeldungen der BSZ® e.V. Anlegerschutzkanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte bereits bearbeitet werden. Rechtsanwältin Post: "Wir gehen deshalb davon aus, dass unsere Mandanten sehr schnell entschädigt werden."
Die auf das Bank-, Börsen- und Kapitalanlagerecht spezialisierte BSZ® e.V. Anlegerschutzkanzlei BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte vertritt bundesweit die Interessen geschädigter Bankkunden. Die Kanzlei konnte bereits eine ganze Reihe von bedeutenden Entscheidungen gegen Finanzdienstleister herbeiführen. Sie hat unter anderem zuletzt mehrere Entscheidungen gegen die Vermittlerin des Timm Thaler-Medienfonds erstritten, in mehreren Verfahren mit Signalwirkung bundesweit als einzige Rechtsanwaltskanzlei bahnbrechende Entscheidungen wegen Kapitalanlagebetrug gegen den Vorstand des grünen Emissionshauses EECH European Energy Consult Holding AG erwirkt und die Verurteilung eines Vermittlers der Inter Capital Bank Ltd. durchgesetzt.
Betroffene können sich der BSZ® e.V. Interessensgemeinschaft Kaupthing Bank anschließen.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 23.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
Lehman Brothers: Hamburger Sparkasse wird wegen Falschberatung in Anspruch genommen
Immer mehr geschädigte Zeichner von Lehman-Zertifikaten melden sich bei der BSZ® e.V. Interessengemeinschaft Lehman Brothers/Zertifikate und bitten um Hilfe bei der Vertretung der Forderungen durch die BSZ® e.V. Vertrauensanwälte. Viele der Betroffenen waren bei der Dresdner Bank Aktiengesellschaft, der Citibank Privatkunden AG & Co. KGaA und der DZ Bank AG Kunde. Die Hamburger Sparkasse AG hat nach eigener Aussage 4000 Kunden die faulen Zertifikate in das Depot gelegt.
Die BSZ® e.V. Vertrauensanwälte BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte hat mittlerweile viele der Forderungen geprüft und kam zu dem Ergebnis, dass die meisten Betroffenen falsch beraten wurden. Ihnen wurde nämlich in aller Regel erklärt, dass das eingesetzte Kapital garantiert zurückgezahlt wird und allenfalls die Höhe der Zinsen schwanken könne. Nach Aussage vieler Betroffener wurden in dem Beratungsgespräch die Begriffe "garantiert", "sicher", "hundertprozentige Kapitalversicherung", "Kapitalgarantie" und "praktisch kein Risiko" verwendet. Rechtsanwalt und BSZ® e.V. Matthias Gröpper von der auf das Bankrecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei BGKS Gröpper Köpke: "Das sind alles vollkommen authentische Beschreibungen. Die Leute sind wirklich falsch informiert worden."
Hamburger Sparkasse räumt ein, die Gefahr nicht gesehen zu haben
Und das bestätigte jetzt auch aus der Sicht von Rechtsanwalt Gröpper die Hamburger Sparkasse AG: "Die Sprecherin ließ sich in den Medien mit der Aussage zitieren, dass niemand das Lehman-Debakel vorhersehen konnte. Das verstehen wir als Eingeständnis der Falschberatung. Denn wenn man etwas nicht vorhersieht, kann man davor auch nicht warnen. Und die unterlassene Warnung vor den eklatanten Verlustrisiken dieser Zertifikate ist eine Schadensersatz begründende Pflichtverletzung."
Rechtsanwalt Matthias Gröpper weiter: "Das ist eine krasse Falschinformation. Die Gelder waren alles andere als sicher. Wenn die Bank dem Kunden das nicht gesagt hat, haftet sie." Zudem wurden die Papiere überdurchschnittlich oft Rentnern verkauft. Für die sind Kapitalanlagen mit einem Totalverlustrisiko per se vollkommen ungeeignet, weil sie nicht mehr in der Lage sind, Verluste durch ihre Arbeitskraft auszugleichen. Danach haften die Banken unter zwei tatsächlichen Gesichtspunkten.
Rechtsanwältin und BSZ® e.V. Vertrauensanwältin Susanne Post von BGKS Gröpper Köpke Rechtsanwälte: "Danach haben viele Anleger in vielen Fällen bei der Geltendmachung der Ansprüche ganz ausgezeichnete Chancen und sollten auf jeden Fall alle Ansprüche durch einen auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen. Zudem decken Rechtsschutzversicherungen in aller Regel die Kosten des Verfahrens."
http://www.fachanwalt-hotline.de/component/option,com_facileforms/Itemid,165 Dieser Text gibt den Beitrag vom 22.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
Lehman-Brothers-Zertifikate: „Erschreckende Transparenzmängel!“ Schrottzertifikate rückabwickeln!
Betroffene wussten oftmals nicht, dass sie Lehman-Zertifikate im Depot hatten! BSZ® e.V.-IG Lehman-Brothers hilft! BSZ® e.V.-Anwalt Dr. Walter Späth: „Oftmals gute Schadensersatzchancen für Geschädigte“. BSZ® e.V.-Interessengemeinschaft Lehman-Brothers-Zertifikate wächst stark.
Ca. 1 Monat nach der Insolvenz des US-Bankhauses Lehman-Brothers wird die Verunsicherung unter den mehreren 10.000 Geschädigten immer größer. Etliche Betroffene sind davon ausgegangen, dass sie äußerst werthaltige Papiere erworben haben und werden nun, nach der Insolvenz von Lehman-Brothers, mit der Tatsache konfrontiert, dass sie statt „Qualitäts“-Zertifikaten in Wirklichkeit „Schrott“-Zertifikate in ihrem Depot haben, deren Wert nun von ihren Hausbanken mit „0 €“ ausgewiesen wird.
Da ein Totalverlust wahrscheinlich ist und nicht sicher ist, ob in einem Insolvenzverfahren, das voraussichtlich Jahre dauern wird, noch Gelder zurück geführt werden können, haben sich inzwischen hunderte von Geschädigten der BSZ® e.V.-Interessengemeinschaft „Lehman-Brothers-Zertifikate“ angeschlossen und kompetente Hilfe zu der Frage gefunden, ob und gegen wen erfolgreich Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können.
Von den BSZ® e.V.-Vertrauensanwälten werden auch inzwischen die ersten Klagen wegen Beraterhaftung eingereicht. Dabei zeigt sich ganz klar, dass vielen Geschädigten geholfen werden kann: Vielen, auch sicherheitsorientierten, Anlegern wurden die Papiere von ihrer Bank als 100%ig sicher verkauft, bei denen überhaupt nichts passieren könne, auf ein Totalverlustrisiko wurde teilweise nur sehr eingeschränkt oder überhaupt nicht hingewiesen. „Für solche Anleger sehe ich sehr gute Chancen auf Schadensersatz, Beweisprobleme können im Einzelfall unter Umständen durch die Abtretung der Ansprüche umgangen werden,“ so BSZ® e.V.-Vertrauensanwalt Dr. Walter Späth, MSc, von der Berliner Kanzlei Rohde & Späth, „oftmals war die Beratung weder anlage- noch anlegergerecht.“
Teilweise Transparenzmängel in Prospekten
Schlimmer noch: In vielen Fällen war es teilweise den Geschädigten überhaupt nicht bewusst, dass sie Lehman-Brothers-Zertifikate erworben haben, und wurde von einigen Banken auch nur am Rande erwähnt, im Einzelnen:
a) Verkaufsprospekte der Frankfurter Sparkasse 1822 lassen teilweise Fragen offen
Zahlreichen Mitgliedern der BSZ e.V.-Interessengemeinschaft „Lehman-Brothers“, denen Lehman-Brothers-Zertifikate von der Frankfurter Sparkasse 1822 verkauft wurden, wurde im Prospekt suggeriert, dass es sich bei dem verkauften Produkt um ein Zertifikat der Frankfurter Sparkasse handeln würde und nur am Rande auf „Lehman-Brothers“ als Emittentin hingewiesen: Auf dem Deckblatt einiger Verkaufsprospekte steht der Name „Frankfurter Sparkasse 1822“ sowie „Der neue Star Bond – Das DAX-Bonuszertifikat -03/2008“ und auf der Rückseite der Prospekte erscheint der Hinweis „Produktkoordination Helaba, Landesbank Hessen Thüringen“ sowie „Sparkassen-Finanzgruppe“, erst auf Seite 8 erscheint im Kleingedruckten als Emittentin „Lehman Brothers Treasury Co. B.V.“. Viele Geschädigte berichten davon, dass ihnen auch im Verkaufsgespräch nicht mitgeteilt worden sei, dass Lehman-Brothers die Emittentin gewesen ist. „Kein Wunder, dass uns viele Betroffene mitteilen, und sie davon ausgegangen seien, dass die Frankfurter Sparkasse 1822 der Emittent ist,“ so Rechtsanwalt Dr. Walter Späth.
b) Verkaufsprospekte der „Cobold-Anleihen“ der DZ-Bank zeigen Schwachstellen hinsichtlich Transparenz
Die volle Wucht der Lehman-Brothers-Insolvenz bekommen zur Zeit auch Besitzer der sog. „Cobold-Anleihen“ der DZ-Banken zu spüren, deren Papiere durch die Insolvenz zum Teil ca. 90 % an Wert verloren haben. Diese Anleihen waren teilweise an mehrere verschiedene Basisunternehmen gekoppelt, so z.B. bei der DZ Bank Cobold Plus VIII Anleihe an Bear Stearns, Goldman Sachs, Lehman Brothers, Merill Lynch und Morgan Stanley. Oftmals berichten betroffene BSZ® e.V.-Mitglieder davon, dass sie bei der Koppelung an 5 verschiedene Basisunternehmen davon ausgegangen sind, dass hier eine Risikostreuung erfolgen würde und sie auch bei der Insolvenz eines Referenzunternehmens nur einen kleinen Verlust zu verschmerzen hätten. „Auch hier hätte durchaus noch deutlicher darauf hingewiesen werden können, dass die Insolvenz eines einzigen Referenz-Unternehmens, nämlich Lehman-Brothers, bereits zu Kurseinbrüchen von ca. 90 % führen würde,“ so Rechtsanwalt Dr. Späth.
c) Verkaufsunterlagen von Dresdner und Citibank zu Lehman-Zertifikaten teilweise oberflächlich
Mängel hinsichtlich der Transparenz zeigen sich nach Ansicht der BSZ® e.V.-Vertrauensanwälte leider auch bei diversen Lehman-Brothers-Zertifikaten, die von der Dresdner Bank, aber auch von der Citibank verkauft wurden:
In einigen Fällen wurden die von der Dresdner Bank verkauften Lehman-Brothers-Zertifikate explizit nicht als „Lehman-Brothers“-Zertifikate bezeichnet, sondern als Zertifikate der Dresdner Bank, so z.B. als „Dresdner Bonus Express Zertifikat III“. Die den Kunden überlassen schriftlichen Unterlagen sprechen teilweise ausdrücklich von: „Ein Investment im Dresdner Bonus Express Zertifikat III bietet die Chance auf…“, und erst bei der Kaufabrechnung wird teilweise ersichtlich, dass es sich um Lehman-Brothers-Zertifikate handeln sollte, was aber auch hier von den Anlegern teilweise übersehen wurde.
Auch bei von der Citibank vertriebenen Papieren wird teilweise nicht sofort ersichtlich, dass Lehman Brothers Emittentin war, so z.B. bei einen Zertifikat, dass von der Citibank als „Topzins Zertifikat IV“ bezeichnet wurde, und auch in der Wertpapiersammelorder als „TopZins IV“-Zertifikat bezeichnet wurde, ohne auf Lehman Brothers als Emittentin hinzuweisen. Auch hier wurde in einigen Fällen erst in der Effekten-Abrechnung „Lehman BR“ angegeben, was ebenfalls Fragen offen lässt.
d) Großes Sicherheitsrisiko durch „White-Labeling“-Produkte
Es steht ganz klar zu befürchten, dass zahlreiche Zertifikate-Anleger noch überhaupt nicht wissen, dass ihre Anlage von der Insolvenz des US-Bankhauses Lehman-Brothers unmittelbar betroffen ist und ihnen herbe Verluste drohen, denn: Lehman hat nicht nur unter eigenem Namen Zertifikate ausgegeben, sondern auch im Auftrag kleinerer Banken und Sparkassen strukturierte Wertpapiere kreiert. Diese als „White-Labeling“ bezeichnete Praxis kann zur Folge haben, dass Anleger, ohne es zu wissen, Lehman-Zertifikate in ihrem Depot haben. „Hier ticken leider noch einige Zeitbomben im Depot zahlreicher Anleger, Zertifikate-Anleger sollten sich dringend bei ihrer Hausbank darüber informieren, wer denn nun der wirkliche Emittent ist, die Hausbank oder Lehman-Brothers,“ so Rechtsanwalt Dr. Späth.
Kompetente Hilfe der Geschädigten durch die BSZ® e.V.-Interssengemeinschaft „Lehman-Brothers-Zertifikate“
Geschädigte sollten daher umgehend ihre möglichen Regressansprüche gegenüber den Banken prüfen, die Mitgliedschaft beim BSZ® e.V. bringt geschädigten Zertifikate-Anlegern mehrere erhebliche Vorteile:
Hochqualifizierte Erstberatung durch BSZ® e.V.-Vertrauensanwälte
Der BSZ® e.V. arbeitet mit Kanzleien zusammen, die mit zu den führenden Kanzleien für Kapitalanlagerecht und Anlegerschutz in Deutschland gehören. Geschädigte Zertifikate-Anleger erhalten, wenn sie sich für eine Mitgliedschaft beim BSZ® e.V. entschließen, für 75 € eine hoch qualifizierte Erstberatung von einer sehr kompetenten Kanzlei, für die in der Regel nach dem RVG bereits ein Betrag in Höhe von 190 € netto, d.h., zzgl. MwSt, fällig werden würde, unter besonderer Berücksichtigung des speziellen Einzelfalles. Jeder einzelne Fall in diesem Bereich ist anders und muss individuell betrachtet werden, dies ist bei der Anmeldung zu einer BSZ® e.V.-Interessengemeinschaft hervorragend gewährleistet, so dass Geschädigte hier eine fundierte Einschätzung erhalten, ob, gegen wen und in welcher Höhe erfolgreich Schadensersatzansprüche durchgesetzt werden müssen.
Diese Erstberatungsgebühr wird, falls die BSZ® e.V.-Vertrauensanwälte später vom Geschädigten beauftragt werden, mit dem Honorar verrechnet.
b) BSZ® e.V. jahrelang im Bereich Inhaberschuldverschreibungen für seine Mitglieder erfolgreich tätig
Auch im Bereich der von Banken emittierten und vertriebenen Zertifikate konnte dabei ganz aktuell ein erster Erfolg für eine 84-jährige Anlegerin, die von BSZ® e.V.-Vertrauensanwalt Dr. Andreas Rohde von der BSZ® e.V.-Vertrauenskanzlei Dres. Rohde & Späth vertreten wurde, erzielt werden: Eine 84-jährige Anlegerin erwarb auf Anraten des Bankberaters ihrer Hausbank (in dem konkreten Fall die Dresdner Bank) diverse Zertifikate (in diesem Fall keine Lehman-Brothers-Zertifikate, sondern u.a. DRESD.G.CHAM.IIZ10 BSKT, UBS LDN GER.CH.4Z10) und erlitt damit Verluste in Höhe von ca. 12.000,- €. Bereits außergerichtlich konnte die Hausbank der Anlegerin, die auf Aufforderung von Rohde & Späth zunächst einen Betrag zur Schadensregulierung in Höhe von 4.000,- € anbot, nach nochmaligen Verhandlungen dazu bewegt werden, diesen Betrag letztendlich auf 8.000,- € zu erhöhen, bei gleichzeitiger Kostenaufhebung (jedoch ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht). Das bedeutet, dass es der BSZ® e.V.-Vertrauenskanzlei Rohde & Späth gelang, dass die Anlegerin nach Abzug der Anwaltskosten bereits ca. die Hälfte ihres Schadens kompensieren konnte, und zwar völlig ohne Prozessrisiko. Auch dieser Fall, bei dem von der BSZ® e.V.-Vertrauenskanzlei Rohde & Späth u.a. mit mangelhafter Beratung und Risikoaufklärung, Verstoß gegen das Transparenzgebot und Verstoß gegen die Kick-Back-Rechtsprechung des BGH argumentiert wurde, zeigt, dass Geschädigte durchaus Chancen haben, ihren Schaden, den sie mit diversen Zertifikaten erlitten haben, zu kompensieren, teilweise schon außergerichtlich.
c) Forderungsdurchsetzung in den USA durch renommierte US-Kanzleien möglich
Dieser Text gibt den Beitrag vom 20.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
Kaupthing Bank Kunden: Ansprüche gegenüber dem isländischen Einlagensicherungsfonds.
Die BSZ® e.V. Anlegerschutzkanzlei CLLB Rechtsanwälte, die bereits mehrere geschädigte Sparer vertritt, bietet hierzu eine umfassende Betreuung bei der Anmeldung der Ansprüche gegenüber dem isländischen Einlagensicherungsfonds an.
Nachdem die Finanzkrise bereits weltweit Banken in Mitleidenschaft gezogen hat, haben die Auswirkungen nun mit der isländischen Kaupthing Bank auch eine weitere Bank mit Niederlassung in Deutschland erreicht. Die Kaupthing Bank verweigert seit einigen Tagen die Auszahlung von Bankguthaben mit Verweis auf die isländischen Finanzbehörden, auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat ein Zahlungs- und Veräußerungsverbot über die deutsche Niederlassung verhängt. Betroffen hievon sind über 30.000 Bankkunden und ihr Anlagevermögen in Höhe von rd. 300 Millionen Euro.
(firmenpresse) - Während allerdings die Kaupthing Bank die Betroffenen zu beruhigen versucht und erklärt, dass die Verfügung der Bankkunden über ihre Konten nur zeitweise nicht möglich sei, steht tatsächlich zu befürchten, dass ein Zugriff der Kunden auf ihre Konten auch dauerhaft verweigert werden wird.
„Allerdings besteht die Möglichkeit“, so Rechtsanwalt und BSZ® e.V. Vertrauensanwalt Dr. Henning Leitz von der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei CLLB Rechtsanwälte, „über die isländische Einlagensicherung die Rückgewinnung der bei der Kaupthing Bank angelegten Beträge sicherzustellen. Hierzu kann die Antragstellung aber nicht gegenüber der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) erfolgen, sondern die Forderungen müssen gegenüber dem isländischen Pendant angemeldet werden.“
Dieser Text gibt den Beitrag vom 17.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
BSZ® e.V. Interessengemeinschaft Lehman Brothers: Sachstandsmitteilung
Auch Deutsche Anleger können am Insolvenzverfahren der Lehman Brothers Holding Inc. teilnehmen.
Am 2. Oktober 2008 hat das Insolvenzgericht für den Gerichtsbezirk Südliches New York dem Antrag der amerikanischen SIPC, der Securities Investor Protection Corporation, stattgegeben und der Liquidierung von LEHMAN BROTHERS INC. zugestimmt. Die SIPC funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie die deutsche Entschädigungseinrichtung der Banken EdB bzw. Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen EdW. Sie tritt grundsätzlich nur in den Fällen ein, in denen Anleger auf betrügerische Weise geschädigt wurden und das schädigende Institut oder Unternehme Schadensersatzansprüche wegen Insolvenz nicht mehr bedienen kann.
Damit wird Lehman Brother INC. nach den Regeln des Security Investors Protection Act von 1970, 15 U.S.C. §78aaa ff. abgewickelt. Das Gericht hatte hinsichtlich des vorausgehenden Verkaufs der prinzipiellen Vermögenswerte von Lehman Brothers INC. an die Barclay Capital INC. erhebliche Bedenken bezüglich der zeitlichen Abfolge des zur Genehmigung vorgelegten Verkaufs geäussert, da nicht alle betroffenen Parteien volles rechtliches Gehör gewährt werden konnte, bevor eine Entscheidung über das Verkaufsangebot erforderlich wurde. Auch bestanden erhebliche Zweifel daran, dass der Verkauf tatsächlich den Gläubigerinteressen bestmöglich diene, da man offensichtlich das erstbeste Kaufangebot akzeptiert hatte, ohne ernstzunehmend nach besseren Möglichkeiten zu suchen. Das Gericht hat sich dann dennoch für eine “extrem liberale Auslegung” der verfassungsmäßen Mindestanforderungen an den Grundsatz der Wahrung des rechtlichen Gehörs entschieden, selbst auf die Gefahr hin, verfassungsmässige Rechte von Gläubigern zu verletzen.
Das SIPA-Liquidationsverfahren wird ebenfalls vor dem Insolvenzgericht Südliches New York unter dem Aktenzeichen 08-AP-01420 geführt. Liquidator ist James W. Giddens. Annahmestelle für Entschädigungsanträge betroffener Kunden ist das Lehman Brothers Inc. Claims Processing Center, FDR Station, P.O. Box 5015, New York, New York 10150-5015. Die Teilnahme am SIPA-Liquidationsverfahren steht allen Kunden von LEHMAN BROTHERS INC. unabhängig von Nationalität und Wohnsitz offen. Nach der Gesetzesdefinition in 15 U.S.C. §78lll(2) können alle die Anleger, die bei LEHMAN BROTHERS INC. in Wertpapiere investiert haben, mit Entschädigungszahlungen aus der Liquidationsmasse rechnen. Die Liquidation unter dem Security Investors Protection Act läuft nach ähnlichen Gesetzmässigkeiten ab wie eine Liquidationsinsolvenz nach US-Insolvenzrecht und endet mit der vollständigen Vernichtung des Unternehmens. Alle Ansprüche müssen innerhalb von 60 Tagen nach Veröffentlichung des Liquidationbeschlusses angemeldet werden. Mit einem Fristablauf bis zum Jahrensende 2008 ist somit zu rechnen.
Nur die im Eröffnungszeitpunkt namentlich bekannten Gläubiger werden direkt unterrichtet, während sich alle anderen Geschädigten am Veröffentlichungszeitpunkt des Liquidationsbeschlusses zu orientieren haben. Die zur Bedienung dieser Ansprüche zur Verfügung stehenden Vermögensmasse ist in genauer Höhe noch unbekannt. Zu beachten ist aber, dass auch Mittel aus dem allgemeinen Entschädigungsfond herangezogen, wenn von Lehman Brothers INC. eingebrachten Vermögenswerte zum 100%igen Ausgleich nicht ausreichen sollten. Damit sind nun auch für LEHMAN-Kunden und -Gläubiger die Rechtsmittelpfade zur einer erfolgreichen Repatriierung verlorenen Vermögens geebnet und in einen geordneten und prognostizierbaren Verfahrensweg gegossen. Die formalen Anforderungen an die Anmeldung zur Geltendmachung von Entschädigungsansprüchen sind weniger streng als in einem Insolvenzverfahren, dennoch ist eine dokumentierte Spezifizierung ratsam, da der Liquidator nur so die Begründetheit erkennen kann.
Der Verfasser dieses Beitrages RA Helge Naber LL.M., Esq. ist als Rechtsanwalt und Attorney at Law in Great Falls, Montana, tätig und wurde am 15. Mai 2008 vom Montana Attorney General zum Special Assistant Attorney General ernannt und mit der strafrechtichen Verfolgung von Wertpapierrechtsverletzungen beauftragt.
Es gibt hier 2 Verfahren, an denen eine Teilnahme ratsam ist berichtet der US Anwalt den Mitgliedern der BSZ® e.V. Interessengemeinschaft Lehman Brothers: zum einen das Insolvenzverfahren der Holding LEHMAN BROTHERS HOLDING INC. und zum anderen das Liquidationsverfahren vor der SIPC, das wie eine Insolvenz funktioniert, Anlegern bzw. Kunden aber bestimmte Rechte auf bevorzugte Befriedigung gewährt.
Mitglieder der BSZ® e.V. Interessengemeinschaft Lehman Brothers welche im Rahmen des Insolvenzverfahrens auch in den USA tätig werden möchten, ist dieses über die Mitgliedschaft beim BSZ® e.V. möglich, denn hierzu kann der Kontakt zu der US-Kanzlei durch den BSZ® e.V. vermittelt werden. Der BSZ® e.V. arbeitet mit Kanzleien in den USA zusammen, unter anderem mit Herrn Rechtsanwalt und Attorney at Law Helge Naber in Montana/USA, der in der Vergangenheit bereits erfolgreich für geschädigte Kapitalanleger in diversen anderen Verfahren tätig werden konnte, so dass auch in den USA eine umfassende Vertretung der Interessen geschädigter Zertifikate-Anleger möglich wäre. Geschädigte Zertifikate-Anleger gehen durch die Anmeldung beim BSZ® e.V. auch sicher, keine Fristen, z.B. hinsichtlich der Forderungsanmeldung zu verpassen, denn hierum muss sich der Anleger, speziell in den USA, selber kümmern. Sie können also als Anleger z.B. von Lehman-Zertifikaten, durch die Anmeldung beim BSZ® e.V. sicher sein, keine wichtigen Fristen zu verpassen.
Eingestellt von Geht`s noch? um 12:48 PM Keine Kommentare:
Lehman Insolvenz: Die ersten Klagen gegen Banken wegen fehlerhafter Beratung in Vorbereitung.
BSZ® e.V. Vertrauensanwälte CLLB Rechtsanwälte bereiten Klage gegen Bank wegen fehlerhafter Beratung im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Cobold 74 Anleihe vor.
Die auf Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei bereitet für ihre Mandanten zwischenzeitlich die ersten Klagen wegen fehlerhafter Beratung im Zusammenhang mit dem Erwerb eines "Lehemn-Papiers" vor.
Die BSZ® e.V. Anlegerschutzkanzlei CLLB Rechtsanwälte, die bereits eine Vielzahl von geschädigten "Lehman-Anlegern" vertritt, bereitet zwischenzeitlich die ersten Klagen vor. Klageauftrag gegen eine Bank wurde bereits erteilt. Der Bank wird vorgeworfen, die Anlegerin nicht über die Verlustrisiken des Lehman-Papiers aufgeklärt zu haben. Der Anlageziele der Anlegerin sind mit den Risiken einer Cobold-74-Anleihe nicht in Einklang zu bringen.
Sollten Inhaber von Anleihen, die an die Zahlungsfähigkeit von Lehman Brothers gekoppelt sind, nicht über das erhöhte Ausfallrisiko aufgeklärt worden sein, stehen Schadensersatzansprüche gegen die beratende Bank im Raum. Die BSZ® e.V. Anlegerschutzanwälte raten deshalb, das Bestehen von Schadensersatzansprüchen durch eine spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei überprüfen zu lassen.
Für Geschädigte Zertifikate-Anleger von Lehman Brothers gibt es also gute Argumente, sich der Interessengemeinschaft Lehman Brothers anzuschließen.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 16.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt
TOWER Finanz AG (TOWER Beteiligungs AG) Vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet
Wie zu erwarten war, hat nun eine weitere Firma aus dem Dunstkreis des Michael Böhle und der Ilona Müller eine Pleite hingelegt: Die ursprünglich als TOWER Beteiligungs AG gegründete und inzwischen umfirmierte TOWER Finanz Ag!
Mit Schreiben an das Amtsgericht Düsseldorf vom 12.06.2008 hat die Tower Finanz AG Eigenantrag auf Insolvenzeröffnung gestellt.
Das Insolvenzgericht hatte zunächst die Erstellung eines Gutachtens in Auftrag gegeben. Auf Anregung des inzwischen vorläufigen Insolvenzverwalters wurde dann mit Beschluss vom 15.08.2008 das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Herr Dr. Andres jun. aus Düsseldorf wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
Den Anlegern bleibt nun zunächst, die endgültige Eröffnung abzuwarten und dann die Forderung zur Insolvenztabelle anzumelden. Auch sollte überprüft werden, ob Verantwortliche oder Hintermänner der Tower Finanz AG in die Haftung genommen werden können. Hier stehen wieder einmal der inzwischen aufgrund internationalen Haftbefehls festgenommene Michael Böhle und seine ehemalige enge Mitarbeiterin Ilona Müller in unserem besonderen Interesse.
Die BSZ® e.V. Anlegerschutzanwälte prüfen, wer als Verantwortlicher noch in die Haftung genommen werden kann. Betroffene können sich der BSZ® e.V. Interessensgemeinschaft TOWER Finanz AG anschließen.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 14.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt
Die Zahl der Mandanten der BSZ® e.V. Anlegerschutzkanzleien, denen als Kunden von Kreditinstituten, wie der Citibank und der Dresdner Bank, mit großem Nachdruck geraten wurde, in Zertifikate der inzwischen insolventen Bank Lehmann Brothers zu investieren, nimmt rasant zu. Sie befürchten, dass ihre Investitionen in einem Totalausfall enden oder ihnen allenfalls nicht bezifferbare Teilbeträge in einem zeitlich nicht zu prognostizierenden Insolvenzverfahren verbleiben werden.
So haben zum Beispiel die Gespräche mit den Klienten der BSZ® e.V. Anlegerschutzkanzlei Jens Graf Rechtsanwälte regelmäßig Anhaltspunkte für schwerwiegende Beratungsfehler ergeben. Zum Teil ist die Sicherheit dieser Papiere verglichen worden mit „Festgeldanlagen“. Nachfragen besorgter Anleger in jüngster Zeit wurden abgewiegelt mit der Zusicherung, Rückzahlungen auf das Laufzeitende seien nicht gefährdet.
Die BSZ® e.V. Anlegerschutzanwälte verfolgen vor diesem Hintergrund für ihre Mandanten das Ziel, die Rückabwicklung der Zertifikatsgeschäfte zu erreichen, d. h. die Erstattung der Anlagebeträge, entgangener Gewinne für eine Alternativanlage und den Ersatz der bei der Inanspruchnahme des Kreditinstitutes entstehenden Kosten.
In den übernommenen Fällen gehen die Rechtsanwälte von überdurchschnittlich guten Erfolgsaussichten aus. Sie stützen sich dabei auf Erfahrungen aus zahlreichen Auseinandersetzungen, die die Kanzlei Jens Graf Rechtsanwälte in vergleichbaren Fallkonstellationen erfolgreich geführt hat. In vielen Fällen übernehmen Rechtsschutzversicherungen das Kostenrisiko.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 12.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
Eingestellt von Geht`s noch? um 8:41 AM Keine Kommentare:
BSZ® e.V. Interessengemeinschaft Lehman-Zertifikate-Geschädigte wächst stark!
Zahlreiche Geschädigte schließen sich dem BSZ® e.V. an. Oftmals mangelhafte Risikoaufklärung der Anleger! Banken oftmals schadensersatzpflichtig!
Wenige Wochen nach der Insolvenz des Bankhauses Lehman Brothers wird das Schadensausmaß immer deutlicher. Schätzungen zufolge dürften mehrere 10.000 Geschädigte in Deutschland einen Betrag im zwei- bis dreistelligen Millionenbereich verloren haben, andere Schätzungen gehen sogar von bis zu 1 Milliarde € Schadenssumme aus.
In den letzten Tagen und Wochen haben sich zahlreiche empörte Anleger beim BSZ® e.V. gemeldet, die davon berichten, dass sie ihr Geld 100%ig sicher anlegen wollten, und ihnen von ihrem jeweiligen Berater immer wieder versichert worden sei, dass „überhaupt nichts passieren könne“, was natürlich komplett falsch war. Dabei zeigt sich immer deutlicher, dass zahlreiche Geschädigte der Pleite nicht ordnungsgemäß über die Risiken mit der Anlage aufgeklärt wurden:
„Uns zeigt sich ein erschreckendes Ausmaß an Falschberatung, zahlreichen Geschädigten, die sich inzwischen bei uns gemeldet haben, wurde von ihrem Bank- oder Anlageberater versichert, dass es sich um eine 100%ig sichere Anlage handeln würde, was natürlich bei Zertifikaten, bei denen es sich letztlich um Inhaberschuldverschreibungen handelt, nicht stimmt,“ so BSZ® e.V.-Vertrauensanwalt Dr. Walter Späth, MSc, von der Berliner Kanzlei Rohde & Späth. .
Die Anlageberatung/vermittlung hat dabei anleger- und anlagegerecht zu erfolgen, hierfür bestehen bei vielen Geschädigten, die sich dem BSZ® e.V. angeschlossen haben, erhebliche Zweifel. Die empfohlene Anlage muss unter Berücksichtigung des Ziels auf die persönlichen Verhältnisse des Anlageinteressenten zugeschnitten, also anlegergerecht sein. In Bezug auf das Anlageobjekt hat sich die Beratung auf diejenigen Eigenschaften und Risiken zu beziehen, die für die jeweilige Anlageentscheidung wesentliche Bedeutung haben oder haben können.
Die Beratung hat sich u.a. daran auszurichten, ob das beabsichtigte Anlagegeschäft der sicheren Geldanlage dienen soll oder spekulativen Charakter hat. „Im Fall der Lehman-Brothers-Zertifikate sollte die Anlage oftmals nur der sicheren Geldanlage dienen,“ so Rechtsanwalt Dr. Späth. Einem konservativen Anleger ohne Fachwissen dürfen dabei jedoch nur Anlagen empfohlen werden, bei denen Risiken weitgehend ausgeschlossen sind; bei einer Anlage zur Alterssicherung darf der Anlageberater/-vermittler z.B. keine spekulative Anlage empfehlen (Palandt-Heinrichs, § 280 Rn. 48 m.w.N.). Risiken darf er nicht abschwächen oder anders darstellen, als in den Unterlagen des Kapitalsuchenden (also Lehman-Brothers) dargestellt (Palandt-Heinrichs, § 280 Rn. 52 m.w.N.). Bei privaten Anleihen gehört dazu auch die eigene Unterrichtung über die für die Beurteilung des Risikos wesentliche Bonität des Emittenten (KG KG-Report 2000, 191, 192).
Grundsätzlich gilt dabei auch: Der Anleger ist nicht verpflichtet, vom Vermittler bereits erlangte Informationen über die Anlage auf Richtigkeit zu überprüfen, um eventuelle Fehler bei dessen Auskunft aufzuklären (OLG München, Urteil vom 25.10.2005, Aktenzeichen 20 U 3198/06). Ein Beratungsgespräch darf sich nicht in Widerspruch zum Prospektinhalt setzen und muss den Kunden jedenfalls in groben Zügen von den im Prospekt geschilderten Risiken in Kenntnis setzen. Die Übergabe eines Prospektes ersetzt nicht eine ordnungsgemäße Beratung und kann nicht Mängel und Verharmlosungen des Anlagegesprächs ausgleichen (OLG Karlsruhe, Urteil v. 28.6.2006, Aktenzeichen 7 U 255/05). Der Umstand, dass der Prospekt Chancen und Risiken der Kapitalanlage hinreichend verdeutlicht (vgl. hierzu Senatsbeschluss vom 12. Januar 2006 - III ZR 407/04 - NJW-RR 2006, 770, 771 Rn. 7), ist selbstverständlich auch kein Freibrief für den Vermittler, Risiken abweichend hiervon darzustellen und mit seinen Erklärungen ein Bild zu zeichnen, das die Hinweise im Prospekt entwertet oder für die Entscheidungsbildung des Anlegers mindert. (BGH, Urteil vom 12.07.2007, Aktenzeichen III ZR 83/06). Einem konservativen Anleger ohne Fachwissen dürfen nur Anlagen empfohlen werden, bei denen Risiken weitgehend ausgeschlossen sind (OLG Nürnberg ZIP 1998, 380).
Zudem: „Sogar in den den Anlegern übergebenen Broschüren wurde oftmals nur der angeblich bestehende Sicherheitsaspekt betont, z.B. durch die Aussage: Absicherung inklusive: Rückzahlung zum Nennwert, und die Risiken oftmals verharmlost“ so Späth.
Hierfür ist auch von Bedeutung, dass Kreditinstitute seit dem 01.01.1995 (sogar noch verstärkt seit Einführung der MiFid) gem. § 31 Abs. 2 WpHG bei der Durchführung von Wertpapierdienstleistungen von ihren Kunden Angaben über deren Erfahrungen oder Kenntnisse in derartigen Geschäften, über die mit diesen Geschäften verfolgten Ziele und über die finanziellen Verhältnisse des Kunden zu verlangen haben, so weit dies zur Wahrung der Kundeninteressen und im Hinblick auf Art und Umfang der beabsichtigten Geschäfte erforderlich ist. Zur Erleichterung der Einholung der nach § 31 Abs. 2 WpHG (Wertpapierhandelsgesetz) vor Erbringung einer Wertpapierdienstleistung erforderlichen Angaben wurde der sog. „WpHG-Erhebungsbogen“ entwickelt. Dieser Erhebungsbogen dient auch dem Kreditinstitut als Dokumentation und zur nachvollziehbaren Aufzeichnung der Kundenangaben.
Von Gerichten wurde dabei teilweise angenommen, dass der Kunde einen Anspruch gegen die Bank gemäß § 810 BGB i.V.m. § 242 BGB auf Herausgabe des Wertpapiererhebungsbogens gemäß § 31 WpHG hat (so z.B. das AG Charlottenburg in einem Urteil, Az. 215 C 300/05).
1. Hochqualifizierte Erstberatung durch BSZ® e.V-Vertrauensanwälte
2. BSZ® e.V. jahrelang im Bereich Inhaberschuldverschreibungen für seine Mitglieder erfolgreich tätig
Der BSZ® e.V. und die mit ihm zusammen arbeitenden Kanzleien haben im Bereich Inhaberschuldverschreibungen, zu denen letztlich auch Zertifikate zählen, schon seit Jahren hunderte von geschädigten Anlegern erfolgreich betreut, So z.B. WBG Leipzig-West AG, ca. 800 betreute Geschädigte durch alle BSZ® e.V.-Vertrauenskanzleien, DM-Beteiligungen AG, ca. 300 betreute Geschädigte durch den BSZ® e.V., EECH AG, ca. 700 Geschädigte durch den BSZ e.V., First Real Estate Grundbesitz GmbH, ca. 200 betreute Geschädigte durch den BSZ e.V., Vermögensgarant AG, ca. 80 Geschädigte, die vom BSZ® e.V. betreut werden.
Hierbei konnten vom BSZ® e.V. auch bereits große Erfolge für Geschädigte erzielt werden, z.B.: WBG Leipzig-West AG: BSZ® e.V.-Vertrauenskanzlei Dr. Steinhübel & von Buttlar erstreitet erstes Urteil in Deutschland gegen einen der Wirtschaftsprüfer; First Real Estate GmbH, DM Beteiligungen AG: BSZ e.V.-Vertrauenskanzlei Dres. Rohde & Späth erstreitet erste Urteile gegen Verantwortliche; EECH AG: BSZ e.V.-Vertrauenskanzleien CLLB und Gröpper/Köppke erstreiten erste Urteile auf Rückabwicklung gegen EECH AG und gegen einen der Vorstände der EECH AG, Vermögensgarant AG: BSZ® e.V.-Vertrauenskanzlei Dres. Rohde & Späth erstreitet diverse Urteile gegen mehrere Vermittler der Anlage, in denen diese zum Schadensersatz verurteilt werden.
Auch im Bereich der von Banken emittierten und vertriebenen Zertifikate konnte dabei ganz aktuell ein erster Erfolg für eine 84-jährige Anlegerin, die von BSZ® e.V.-Vertrauensanwalt Dr. Andreas Rohde von der BSZ e.V.-Vertrauenskanzlei Dres. Rohde & Späth vertreten wurde, erzielt werden: Eine Anlegerin erwarb auf Anraten des Bankberaters ihrer Hausbank (in dem konkreten Fall die Dresdner Bank) diverse Zertifikate (in diesem Fall keine Lehman-Brothers-Zertifikate, sondern u.a. DRESD.G.CHAM.IIZ10 BSKT, UBS LDN GER.CH.4Z10) und erlitt damit Verluste in Höhe von ca. 12.000,- €. Bereits außergerichtlich konnte die Hausbank der Anlegerin, die auf Aufforderung von Rohde & Späth zunächst einen Betrag zur Schadensregulierung in Höhe von 4.000,- € anbot, nach nochmaligen Verhandlungen dazu bewegt werden, diesen Betrag letztendlich auf 8.000,- € zu erhöhen, bei gleichzeitiger Kostenaufhebung (jedoch ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht). Das bedeutet, dass es der BSZ e.V.-Vertrauenskanzlei Rohde & Späth gelang, dass die Anlegerin nach Abzug der Anwaltskosten bereits ca. die Hälfte ihres Schadens kompensieren konnte, und zwar völlig ohne Prozessrisiko. Auch dieser Fall, bei dem von der BSZ® e.V.-Vertrauenskanzlei Rohde & Späth u.a. mit mangelhafter Beratung und Risikoaufklärung, Verstoß gegen das Transparenzgebot und Verstoß gegen die Kick-Back-Rechtsprechung des BGH argumentiert wurde, zeigt, dass Geschädigte durchaus Chancen haben, ihren Schaden, den sie mit diversen Zertifikaten erlitten haben, zu kompensieren, teilweise schon außergerichtlich.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 11.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt
Dubai Invest Immobilienfonds GmbH & Co. KG: BSZ® e.V. Vertrauensanwälte erzielen Prozesserfolg
Neuigkeiten bezüglich der Rechtsverfolgung bei Ansprüchen gegen die Dubai Invest Immobilienfonds GmbH & Co. KG sowie gegen deren persönlich haftender Gesellschafterin, der Dubai Invest Management GmbH als auch gegen deren Hintermänner.
Mittlerweile konnten drei erstinstanzliche Urteile beim Landgericht Düsseldorf erwirkt werden, die in vollem Umfang zu einem Prozesserfolg der Kläger wurden.
In diesen Urteilen wurden nicht nur die Dubai Invest Immobilienfonds GmbH & Co. KG sondern auch deren persönlich haftende Gesellschafterin, die Dubai Invest Management GmbH sowie die Hintermänner / -frauen Frau Ilona Müller sowie Herr Böhle in vollem Umfang verurteilt. Wenn auch damit zu rechnen ist, dass in diesen Sachen Berufung eingelegt wird (in dem ersten Fall ist bereits Berufung eingelegt) besteht eine deutliche Tendenz dahin, die Fondgesellschaft und deren Hintermänner/-frauen in die Haftung zu nehmen. Immerhin haben bereits zwei verschiedene Kammern des Landgerichtes Düsseldorf den Klagen in vollem Umfang stattgegeben. Weitere Urteile stehen nun im Herbst und im Winter noch aus. Ob auch diese Klagen zum Erfolg führen, steht natürlich noch nicht fest. Es besteht jedoch, wie oben dargelegt, eine deutliche Tendenz hin zu einer vollen Verurteilung. Die Gerichte haben bisher den Klagen mit einer überzeugenden und fundierten Begründung stattgegeben.
Betroffene können sich der BSZ® e.V. Interessensgemeinschaft Dubai Invest Immobilienfonds GmbH & Co. KG anschließen.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 10.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt
Lehman-Zertifikate: Banken sind zur ausreichenden Informierung der Anleger verpflichtet.
Anlegern können gegen verschiedene Kreditinstitute Schadensersatzansprüche aus fehlerhafter Anlageberatung zustehen.
Die Pleite der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers kann sich auch auf eine Vielzahl von deutschen Anlegern negativ auswirken. Das betrifft nicht nur Anleger, welche in Schuldtitel (z.B. Zertifikate) des Investmenthauses selbst investiert haben, sondern auch in Anleihen oder Zertifikate, welche von anderen Emittenten aufgelegt wurden und deren Kursentwicklung (u.a.) von der wirtschaftlichen Entwicklung bei Lehman Brothers abhängig ist.
So dürfte es eine Vielzahl von Anlegern geben, welchen in den vergangenen Monaten von unabhängigen Anlageberatern oder Bankberatern eine Anlage in Anleihen oder Zertifikate empfohlen wurde, deren Wertentwicklung (auch) von Kursentwicklungen verschiedener Lehman-Wertpapiere abhängig ist, wie z.B. die von der Commerzbank und der DZ Bank vertriebenen "Colibri"- bzw. "Cobold"-Anleihen. Bei einer "Cobold"-Anleihe handelt es sich um eine auf (andere) Unternehmensanleihen (hier: u.a. von Lehman Brothers) bezogene Anleihe.
Nach jüngsten Berichten soll die Dresdner Bank noch bis kurz vor dem Zeitpunkt, in welchem Lehman Brothers Gläubigerschutzantrag gestellt hat, entsprechende Zertifikate an Privatanleger vertrieben haben. Einem aktuellen, von SPIEGEL-ONLINE veröffentlichten Bericht zufolge, soll im Hause der Dresdner Bank sogar ein internes Papier ("Argumentationsunterstützung im Kundengespräch") vom 12.09.2008 verwendet worden sein, welches die Bankmitarbeiter zwar intern ("nur zur internen Verwendung") auf die Sorgen angesichts der erheblichen Abschläge bei Zertifikatsprodukten mit Lehman als Emittent hingewiesen hat, ohne aber dass diese konkreten Befürchtungen auch den Kunden gegenüber mitgeteilt worden wären. Drei Tage nach dem Datum der Erstellung dieses "internen Papiers" der Dresdner Bank musste Lehman Brothers in den USA Gläubigerschutz beantragen.
Für zahlreiche Anleger in "Lehman-Wertpapiere" stellt sich nun die Frage, ob ihnen im Zusammenhang mit der jeweiligen Anlageempfehlung durch den Bankberater ein Schadensersatzanspruch gegen ihr Kreditinstitut oder gegen ihren unabhängigen Anlageberater zusteht. Die Beantwortung dieser Frage ist vom Einzelfall abhängig und kann hier nicht pauschal beantwortet werden.
Experten bewerten die Erfolgsaussichten dabei nicht einstimmig - die Bandbreite reicht von "Rechtsberatung durch einen Anwalt ist rausgeworfenes Geld, weil die Erfolgsaussichten gering sind" bis zu "Die Erfolgsaussichten auf Schadensersatz gegen die beratende Bank sind außerordentlich gut". Im Wesentlichen unterscheiden sich die aktuellen Fälle von den vorangegangenen lediglich durch die Anlageprodukte. Die rechtlichen Prinzipien zur Lösung gelten schon seit vielen Jahren. Rechtsanwalt und BSZ® e.V. Vertrauensanwalt Wolf von Buttlar, Anwalt der Kanzlei Dr. Steinhübel & von Buttlar, stellt einige grundlegende Richtlinien auf:
Generell gibt es keine allgemein gültige Lösung für alle Fälle. Es kommt stets auf die Umstände des Einzelfalls an. Allerdings ist eine Bank seit dem Bond-Urteil des Bundesgerichtshofs vom 06.07.1993 (Az. XI ZR 12/93) verpflichtet, den Kunden anleger- und objektgerecht zu beraten, wenn sie ihm den Kauf von bestimmten Wertpapieren empfiehlt. Praktisch heißt das: Der Anlageberater muss dem Kunden diejenigen Informationen geben, die erforderlich sind, um die Empfehlung gemäß seinem Anlageziel und seiner Risikobereitschaft zu beurteilen. Dabei gilt: Je komplizierter und komplexer das Anlageprodukt ist, umso intensiver muss die Beratung sein. Je erfahrener und informierter der Kunde hinsichtlich des empfohlenen Produkts ist, umso weniger muss die Bank beraten. Die Pflichten aus der Anlgeberatung gelten nur zum Zeitpunkt der Empfehlung. Eine fortdauernde Überwachungspflicht nach der Beratung hat die Bank nicht (BGH, Urteil vom 21.03.2006, Az. XI ZR 63/05) - dies gilt aber nicht im Bereich der Vermögensverwaltung (BGH, Urteil vom 29.03.1994, Az. XI ZR 31/93).
Außergerichtliche Lösungen in Fällen fehlerhafter Anlageberatung durch eine Bank sind grundsätzlich zwar möglich, aber die Ausnahme. Kommt es zu einem Prozess, muss der Kunde beweisen, dass er falsch beraten wurde. Deshalb sollte bereits in der Phase der anwaltlichen Beratung die Beweislage überprüft werden.
Aus diesem Grunde sollten sich Anleger, auf welche die vorstehend dargestellten Konstellationen zutreffen, von einem auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten und erfahrenen Rechtsanwalt beraten lassen.
Gerne sichten die BSZ® e.V. Vertrauensanwälte Ihre einschlägigen Unterlagen und teilen Ihnen ihre Einschätzung für die Erfolgsaussichten eines rechtlichen Vorgehens mit.
Eingestellt von Geht`s noch? um 11:43 AM Keine Kommentare:
Kaupthing Bank: Wie liquide ist die isländische Einlagensicherung?
Nachdem die BaFin am 09.10.2008 gegenüber der Kaupthing Bank hf. ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot erlassen hat, bangen 30.800 Bankkunden um ihre Einlagen in Höhe von € 308 Mio. Da in Deutschland weder der Einlagensicherungsfonds noch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) zuständig sind, müssen sich die Betroffenen jetzt schriftlich an die isländische Einlagensicherung wenden.
Die Finanzkrise hat jetzt auch die deutschen Sparer erreicht: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 09.10.2008 gegenüber der Kaupthing Bank hf., Niederlassung Deutschland, ein Moratorium verhängt. Die deutschen Kunden von Kaupthing konnten deshalb nicht mehr auf ihre Online-Konten zugreifen.
Der jetzt drohende Schaden ist gewaltig: In den letzten Tagen hatten zwar zahlreiche Kunden erhebliche Geldsummen von den Kaupthing-Konten abgezogen, es geht aber noch immer um ein Einlagenvolumen in Höhe von € 308 Mio. Rund 30.000 Kapitalanleger bangen jetzt um ihr Erspartes.
Die Kaupthing Bank ist eine echte Risiko-Bank, welche als Auslandsbank auch nicht von der Garantie der Bundeskanzlerin Merkel profitiert. Sie ist weder Mitglied im Einlagensicherungsfonds der privaten Banken, noch sind Einlagen bei ihr über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) abgesichert. Für das Entschädigungsverfahren ist vielmehr die isländische Einlagensicherung nach dortigem Recht zuständig. Betroffene müssen sich also an die isländische Zentralbank wenden, welche gesetzlich Einlagen bis zu einem Betrag in Höhe von € 20.887 absichert.
Die BSZ® e.V. Anlegerschutzkanzlei Dr. Steinhübel & von Buttlar vertritt die deutschen Anleger gegenüber der isländischen Einlagensicherung. Bei Bedarf wird ein isländischer Kooperationsanwalt eingeschaltet.
Die renommierte BSZ® e.V. Anlegerschutzkanzlei Dr. Steinhübel & von Buttlar ist auf das Kapitalmarkt-, Bank- und Börsenrecht spezialisiert. Die Rechtsanwälte vertreten geschädigte Bankkunden nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen Ausland. Ein Spezialgebiet der Kanzlei sind Bankpleiten bzw. -insolvenzen. Im Hinblick auf die Entschädigungsverfahren verfügen die Rechtsanwälte aufgrund langjähriger Erfahrungen über profunde Fachkenntnisse.
Eingestellt von Geht`s noch? um 9:20 AM Keine Kommentare:
Ernste Probleme für Hypo Real Estate Holding AG? - BaFin erhebt schwere Vorwürfe.
Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland vom 09.10.2008 erhebt die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) schwere Vorwürfe gegen das Management der HRE (Hypo Real Estate Holding AG).
Nach Informationen der Financial Times Deutschland bezichtigte die BaFin in einem Bericht an das Bundesfinanzministerium vom 02.10.2008 den Vorstand der HRE der Fehlinformation über die Lage der Depfa - Bank Plc., einer 100 %-igen Tochter der HRE.
Hintergrund der Vorwürfe ist, dass die HRE ihren Liquiditätsbedarf durch die Probleme der Depfa - Bank Plc. im Umfang von rund 20 Milliarden Euro zu niedrig dargestellt habe, obwohl der tatsächliche Liquiditätsbedarf hätte bekannt sein müssen.
Anlegern, welche zwischen dem 29.09.2008 und dem 04.10.2008 Aktien der Hypo Real Estate Holding AG Inhaber-Aktien o.N, WKN: 802770 zu einem über dem derzeitigen Aktienkurs liegenden Kurs erworben haben, kann daher nach Ansicht der Kanzlei BSZ® e.V. Anlegerschutzkanzlei CLLB Rechtsanwälte ein Schadensersatzanspruch zustehen, da der wahre Kapitalbedarf der Depfa - Bank Plc. erst mit Ad - hoc Mitteilung vom 4.10.2008 erkennbar war.
Anleger, die vor dem 29.09.2008 Aktien der Hypo Real Estate Holding AG Inhaber-Aktien o.N, WKN: 802770 erworben haben, können wegen fehlerhafter / verspäteter Ad - hoc Mitteilung Schadensersatz nach § 37 b / 37 c WpHG fordern, weil der Vorstand der HRE nicht bereits vor dem 29.09.2008 mittels Ad - hoc - Mitteilung über den Liquiditätsbedarf der Depfa - Bank Plc. informiert hat. Dies, obwohl die Gesellschaft bereits zum 02.10.2007 von der HRE übernommen wurde und der Kapitalbedarf dem Vorstand daher bereits weit vor dem 29.09.2008 hätte bekannt sein müssen.
Anleger, die vor dem 15.01.2008 Aktien der Hypo Real Estate Holding AG Inhaber-Aktien o.N, WKN: 802770 erworben haben, können wegen fehlerhafter / verspäteter Ad - hoc Mitteilung Schadensersatz nach § 37 b / 37 c WpHG fordern, weil der Vorstand der HRE erst mit Ad - hoc - Mitteilung vom 15.01.2008 Abschreibungen auf ein US - Wertpapierportfolio in Höhe von Euro 390 Millionen eingeräumt hat.
Noch im November 2007 gab die HRE eine Stellungnahme ab, in welcher sie mitteilte, von Subprime - Turbulenzen kaum tangiert zu sein. Auch in einer Ad - hoc - Mitteilung vom 11.07.2007 hat die HRE nichts zu diesen Risiken veröffentlicht.
Anleger, die in den vorstehenden Zeiträumen Aktien der Hypo Real Estate Holding AG erworben haben, sollten umgehend durch eine auf Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei prüfen lassen, ob Ihnen Schadensersatzansprüche gegen die Hypo Real Estate Holding AG zustehen, so BSZ® e.V. - Vertrauensanwälte Alexander Kainz und Dr. Henning Leitz von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte, die bereits mehrere geschädigte Anleger vertreten.
Betroffene können sich der BSZ® e.V. Interessensgemeinschaft Hypo Real Estate anschließen.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 10.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt,
Lehmann Brothers Zertifikate: Tausende Anleger von Pleite-Bank Lehmann Brothers betroffen
Seit beinahe zwei Wochen jagt eine Hiobsbotschaft von den internationalen Finanzmärkten die nächste und immer weitere Kreise zieht die Krise, die ihren Anfang mit der Pleite der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers nahm. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) in ihrer Ausgabe vom 2. Oktober 2008 berichtet, sind seit bekannt werden der Insolvenz die etwas mehr als 100 Zertifikate des Emittenten Lehmann Brothers vom Handel ausgesetzt worden. Es gibt bisher keine Anzeichen, dass eine andere Bank die Zertifikate übernimmt und weiterführt.
Die Finanzkrise ist damit längst auch bei deutschen Sparern angekommen. Fakt ist, dass tausende deutscher Anleger um ihre Ersparnisse fürchten müssen. „Im schlimmsten Fall werden die Zertifikate komplett wertlos“, so BSZ® e.V. Vertrauensanwalt Florian Hitzler von der auf das Kapitalanlagerecht spezialisierten Kanzlei BRÜLLMANN Rechtsanwälte.
„Nach unseren Erfahrungen“, so BSZ® e.V. Vertrauensanwalt Hitzler weiter, „wurden viele Anleger von ihren Bankberatern überhaupt nicht oder zumindest nicht ausreichend über die Risiken, die mit dieser Anlage verbunden sind, aufgeklärt. In vielen Fällen erschöpfte sich die Beratung darauf, dass der Anleger auf das ‚Emittentenrisiko’ hingewiesen wurde, ohne auch nur ansatzweise erläutert bekommen zu haben, was genau darunter zu verstehen ist, nämlich, dass bei einer solchen Geldanlage durchaus ein Totalverlustrisiko besteht“.
Die betroffenen Anleger sollten nun dringend prüfen lassen, in wiefern ihnen Schadensersatzansprüche gegen ihre Bank oder Dritte zustehen.
Diese Rat gab auch das ehemalige Vorstandmitglied der Dresdner Bank Gerd Häusler in der ARD: In der Sendung ANNE WILL vom 5. Oktober 2008 wies Häusler darauf hin, dass in manchen Fällen den betroffenen Anlegern ein Urteil des Bundesgerichtshof weiterhelfen kann, wenn eine Bank die Tatsache verschwiegen hat, dass sie für die Vermittlung eine zum Teil sehr happige Provision erhalten hat. Herr Häusler empfahl den betroffenen sich mit Anwälten zu besprechen.
Dazu ergänzt BSZ® e.V. Vertrauensanwalt Hitzler: „Alle Anleger die von der Pleite der Investmentbank Lehmann Brother betroffen sind, sollten überprüfen lassen, inwieweit in ihrem Fall eine anleger- und anlagegerechte Beratung stattgefunden hat und auch ob nach bekannt werden der finanziellen Schwierigkeiten der Investmentbank ihre Hausbank relevante Informationen weitergegeben hat.
Dieser Text gibt den Beitrag vom 09.10.2008 wieder. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt