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Timestamp: 2016-05-01 09:58:52
Document Index: 264712476

Matched Legal Cases: ['§ 128', '§ 128', '§ 128', '§ 242', '§ 242', '§ 147', '§ 431', '§ 434', '§ 434']

BSG - 17.10.2007, B 11a AL 7/06 R - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Bundessozialgericht > Urteil vom 17.10.2007, Aktenzeichen: B 11a AL 7/06 R BSG – Aktenzeichen: B 11a AL 7/06 RUrteil vom 17.10.2007
Leitsatz:§ 128 Abs 1 S 2 Nr 5 AFG ist funktionsdifferent dahingehend auszulegen, dass die Berechtigung zur Kündigung aus wichtigem Grund grundsätzlich bei Beendigung der Beschäftigung vorhanden sein muss, wenn diese mit dem rechtlichen Ende des Arbeitsverhältnisses nicht übereinstimmt.Rechtsgebiete:AFG, SGB IIIVorschriften:§ 128 Abs 1 S 1 AFG F: 15.12.1995, § 128 Abs 1 S 2 Nr 5 AFG F: 15.12.1995, § 242x Abs 3 S 1 Nr 1 AFG, § 242x Abs 6 AFG, § 147a Abs 1 S 2 Nr 5 SGB III F: 24.03.1999, § 431 Abs 1 SGB III F: 24.03.1999, § 434l Abs 3 SGB III, § 434l Abs 4 SGB IIIStichworte:Arbeitslosengeld - Erstattungspflicht des Arbeitgebers - Befreiungstatbestand - Kündigungsberechtigung aus wichtigem Grund - Zeitpunkt des Vorliegens - KausalitätVerfahrensgang:SG Dortmund, S 33 AL 195/01 vom 10.03.2003 LSG Essen, L 1 AL 38/03 vom 29.11.2005
VolltextUm den Volltext vom BSG – Urteil vom 17.10.2007, Aktenzeichen: B 11a AL 7/06 R anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom BSGBSG – Urteil, B 6 KA 45/06 R vom 17.10.2007Der Gemeinsame Bundesausschuss ist ermächtigt, im Zusammenhang mit Änderungen in den Grundlagen der Bedarfsplanung Übergangsregelungen für die Behandlung solcher Zulassungsanträge zu treffen, die im Zeitraum zwischen der Bekanntmachung der Bedarfsplanungs-Richtlinien-Ärzte und einer Beschlussfassung des Landesausschusses der Ärzte und Krankenkassen über das Bestehen von Zulassungsbeschränkungen gestellt werden.BSG – Urteil, B 6 KA 42/06 R vom 17.10.20071. Vertragsärzte sind zur Anfechtung der einem Krankenhausarzt erteilten Ermächtigung nur befugt, wenn sie darlegen, dass sie in demselben räumlichen Bereich die von der Ermächtigung umfassten Leistungen erbringen.
3. Eine Ermächtigung kann in der Weise räumlich begrenzt werden, dass die Versorgung von Patienten aus dem Einzugsbereich einer Vertragsarztpraxis ausgeschlossen oder auf Patienten aus einem begrenzten räumlichen Bereich beschränkt wird. Dies kann erforderlich sein, um eine zur bedarfsgerechten Versorgung bestimmter Patienten notwendige Ermächtigung so auszugestalten, dass die Betätigungsmöglichkeiten der in demselben räumlichen Bereich niedergelassenen Vertragsärzte nicht übermäßig eingeschränkt werden.BSG – Urteil, B 6 KA 4/07 R vom 17.10.2007Ein Rechtsanwalt, der einen Arzt im Zulassungsverfahren vor dem Berufungsausschuss vertritt, erhält keine zusätzliche Gebühr, wenn er neben der Entscheidung über den Widerspruch die Anordnung der Vollziehung der Entscheidung des Berufungsausschusses beantragt.
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