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Timestamp: 2016-10-26 21:08:02
Document Index: 55869588

Matched Legal Cases: ['Art. 30', 'Art. 44', 'Art. 30', 'Art. 44', 'Art. 61', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 102', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 66', 'BGE']

8C_392/2014 (18.07.2014)
8C_392/2014 � � Urteil vom 18. Juli 2014
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern, 3. Abteilung, vom 14. April 2014.
Mit Verf�gung vom 7. August 2012, best�tigt mit Einspracheentscheid vom 24. Oktober 2012, stellte die Dienststelle Wirtschaft und Arbeit (wira), Arbeitslosenkasse des Kantons Luzern, A.________ (Jg. 1960) ab 1. Juli 2012 wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit f�r die Dauer von 29 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht des Kantons Luzern mit Entscheid vom 14. April 2014 ab.
A.________ erhebt Beschwerde ans Bundesgericht mit dem Begehren, nach korrekter Beweisabnahme - eventuell nach R�ckweisung an die Vorinstanz zur Vornahme derselben - sei die Einstellung in der Anspruchsberechtigung aufzuheben.
Die f�r die Beurteilung der erhobenen Beschwerde massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und die von der Rechtsprechung hiezu weiter konkretisierten Grunds�tze hat das kantonale Gericht sowohl in formell- als auch in materiellrechtlicher Hinsicht zutreffend dargelegt, worauf verwiesen wird.
2.1.�Unbestrittenermassen k�ndigte der Beschwerdef�hrer seine Stelle als stellvertretender Direktor und Portfolio Manager bei der Bank B.________, wo er seit dem 1. M�rz 2009 arbeitete, am 2. M�rz 2012 auf Ende Juni 2012, ohne dass ihm damals schon eine andere Besch�ftigung zugesichert worden w�re. Der nach Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung nach sich ziehende Tatbestand ist damit objektiv erf�llt. Vor Bundesgericht setzt sich der Beschwerdef�hrer unter Berufung auf den in Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV vorgesehenen Ausnahmetatbestand gegen die vorinstanzlich gesch�tzte Taggeldeinstellung zur Wehr, indem er geltend macht, ein Verbleiben an seiner fr�heren Stelle sei ihm nicht mehr zumutbar gewesen.
2.2.�Nach Pr�fung der konkreten Umst�nde, die den Beschwerdef�hrer zur K�ndigung seiner Stelle veranlasst haben, ist das kantonale Gericht zum Schluss gelangt, dass ein Verbleiben am bisherigen Arbeitsplatz zumindest bis zum Finden einer neuen Besch�ftigung zumutbar gewesen w�re. Diese in - einer letztinstanzlichen �berpr�fung weitestgehend entzogener (vgl. E. 1.1 hievor) - W�rdigung der Beweislage gewonnene Erkenntnis beruht weder auf offensichtlich unrichtiger Sachverhaltsfeststellung noch ist sie angesichts der gesetzlichen Regelung in Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV als bundesrechtswidrig zu qualifizieren. F�r das Bundesgericht besteht daher grunds�tzlich keine Veranlassung zu einer Ab�nderung derselben.
2.3.�Unbegr�ndet ist namentlich der gegen�ber dem kantonalen Gericht sinngem�ss erhobene Vorwurf, seiner Abkl�rungspflicht (Art. 61 lit. c ATSG) nicht nachgekommen zu sein und damit den Untersuchungsgrundsatz verletzt zu haben, zumal Beweiserhebungen nur vorzunehmen sind, soweit sie f�r die Entscheidfindung wesentliche Sachverhaltselemente zu kl�ren geeignet sind (vgl. BGE 122 V 157 E. 1d S. 162).
Im Rahmen ihrer Beweiserhebung hat die Vorinstanz von der fr�heren Arbeitgeberin zwei Beweisausk�nfte und - wie vom Beschwerdef�hrer beantragt - �berdies verschiedene E-Mails eingeholt. Aufgrund dieser Unterlagen konnte sie mit �berzeugender Begr�ndung aufzeigen, dass die an den Beschwerdef�hrer gerichtete Aufforderung seines direkten Vorgesetzten, seine offenbar nicht zur Zufriedenheit des betroffenen Kunden ausgefallene Account Review zu verbessern, die Zumutbarkeit eines Verbleibens an der bisherigen Stelle bis zum Finden einer anderweitigen Besch�ftigung nicht beeintr�chtigte. Vom - vor Bundesgericht erneut verlangten - Beizug weiterer E-Mails konnte sie absehen, selbst wenn vom Beschwerdef�hrer nicht nur ein - eine Analyse der Hintergr�nde der Performance-Entwicklung beinhaltendes - Account Review, sondern eine weitergehende Analyse des Kundenportfolios in Form einer detaillierten Performanceattribution auf Sektor- und Titelebene verlangt worden w�re. Dass eine solche nach Ansicht des Beschwerdef�hrers ohne entsprechende IT-Tools, �ber welche die fr�here Arbeitgeberin nicht verf�gte, nicht realisierbar sein soll, und er - h�tte er sie als Portfolio Manager aufgrund eigener Berechnungen erstellen wollen - gegen Regeln der Corporate Governance, der FINMA (Eidgen�ssische Finanzmarktaufsicht) oder auch gegen ausl�ndische Gesetze verstossen h�tte, �ndert nichts an der Beurteilung der Zumutbarkeitsfrage durch die Vorinstanz. Auf keinen Fall h�tte er zu einem strafrechtlich relevanten oder sonst verp�nten Vorgehen verhalten werden d�rfen. Vielmehr h�tte er entsprechende Anweisungen des Arbeitgebers verweigern d�rfen.
2.4.�Nachdem der Beschwerdef�hrer vor der K�ndigung seiner Stelle nicht einmal versucht hat, mit seinem Arbeitgeber Kontakt aufzunehmen, um eine Verst�ndigung herbeizuf�hren, und auch davon abgesehen hat, sich an die firmeneigene vertrauliche Mitarbeiter-Hotline zu wenden, ist der Vorinstanz vollumf�nglich darin beizupflichten, dass es ihm zumutbar gewesen w�re, seine Stelle trotz vorhandener Schwierigkeiten am Arbeitsplatz vorerst noch nicht zu k�ndigen, um damit - in Beachtung der Schadenminderungspflicht - den Eintritt von Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Ins Gewicht f�llt dabei insbesondere, dass er immerhin schon seit dem 1. M�rz 2009 und damit doch schon seit drei Jahren bei der fr�heren Arbeitgeberin t�tig war, die von ihm beanstandeten dortigen Unzul�nglichkeiten gem�ss seinem K�ndigungsschreiben vom 2. M�rz 2012 wie auch laut der seine K�ndigung den Mitarbeitern kommunizierender E-Mail vom 8. M�rz 2012 seit langem bestanden und immer wieder auftraten, er aber jeweils auch einen Weg fand, um damit zurecht zu kommen. Dass kurz vor der K�ndigung vom 2. M�rz 2012 eine wesentliche Ver�nderung eingetreten w�re, welche das zumindest vorl�ufige Weiterbestehen des Arbeitsverh�ltnisses pl�tzlich als unzumutbar h�tte erscheinen lassen, ist nicht behauptet oder rechtsgen�glich dargetan worden.
3.1.�Die Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG als offensichtlich unbegr�ndet (Abs. 2 lit. a) mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid (Abs. 3) - ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels (Art. 102 Abs. 1 BGG) - erledigt.
3.2.�Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 BGG). Als unterliegende Partei hat der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG) zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 133 V 642 E. 5.1 S. 642).