Source: https://www.deubner-steuern.de/produkte/umsatzsteuer-praxis/p/anforderungen-an-die-angabe-der-anschrift-des-leistungsempfaengers-als-voraussetzung-des-vorsteuerabzugs-918141
Timestamp: 2019-12-06 11:03:21
Document Index: 87836281

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 6', '§ 14', '§ 14', '§ 15', '§ 118']

BFH - Urteil vom 21.06.2018
UStG § 4 Nr. 1 Buchst. b, § 6a , § 14 Abs. 4 , § 14a , § 15 Abs. 1 Nr. 1 ; FGO § 118 Abs. 2;
BFH/NV 2018, 1053
BFHE 262, 248
DStRE 2018, 1080
DStZ 2018, 634
HFR 2018, 985
UR 2018, 718
FG Köln, vom 28.04.2015 - Vorinstanzaktenzeichen 10 K 3803/13
BFH, Urteil vom 21.06.2018 - Aktenzeichen V R 25/15
DRsp Nr. 2018/9830
1. Eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung setzt nicht voraus, dass die wirtschaftlichen Tätigkeiten des leistenden Unternehmers unter der Anschrift ausgeübt werden, die in der von ihm ausgestellten Rechnung angegeben ist (Änderung der Rechtsprechung). 2. Es reicht jede Art von Anschrift und damit auch eine Briefkastenanschrift, sofern der Unternehmer unter dieser Anschrift erreichbar ist.
Der Kläger betreibt einen Kraftfahrzeughandel. In den Streitjahren (2009 bis 2011) kaufte er u.a. Fahrzeuge von Z, der sein Unternehmen im Jahr 2006 in die E–Straße in R (Inland) verlegt hatte. Unter dieser Adresse hat Z dem Kläger die streitbefangenen Rechnungen ausgestellt.