Source: https://www.agzmb.de/pt/satzung
Timestamp: 2019-01-16 10:52:14
Document Index: 141280418

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 3', '§ 5', '§ 5', '§ 14', '§7', '§ 8', '§ 10', '§ 4']

Satzung - Suite - AG Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung oder bes. med. Unterstützungsbedarf
AG ZMB
Suite - AG Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung oder bes. med. Unterstützungsbedarf/
AG ZMB/
der Arbeitsgemeinschaft Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf (AG ZMB) in der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V. (DGZMK)
Die Arbeitsgemeinschaft für Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf (AG ZMB) ist eine rechtlich unselbständige Einrichtung der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V. (DGZMK).
§ 2 Organisation, Arbeitsweise und Geschäftsführung
Hinsichtlich der Organisation, Arbeitsweise und Geschäftsführung gelten die
satzungsgemäßen Bestimmungen für Arbeitsgemeinschaften der DGZMK.
§ 3 Aufgaben und Ziele
1. Ziel und Aufgabe der Arbeitsgemeinschaft ist es, die zahnmedizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung sowie die zahnmedizinische Versorgung von Menschen mit besonderem Unterstützungs- und Behandlungsbedarf im Sinne der „Special Care Dentistry" in Wissenschaft, Forschung und klinischem Alltag zu fördern, das Verantwortungsbewusstsein der Zahnärzteschaft für die besonderen Belange dieser Patientengruppe zu schärfen sowie den Kolleginnen und Kollegen eine Plattform für den Austausch untereinander und zur Präsentation der Erkenntnisse für die Zahnärzteschaft zu bieten. Damit soll eine adäquate zahnmedizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf erreicht werden. Des Weiteren soll unter besonderer Berücksichtigung von präventiven Maßnahmen die Mundgesundheit von Menschen mit Behinderung ein hohes Niveau erreichen.
a) die Ausrichtung von wissenschaftlichen Tagungen und Fortbildungen zur zahnmedizinischen Versorgung von Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf für alle Berufsgruppen, die zur Verbesserung und Aufrechterhaltung der Mundgesundheit dieser Klientel beitragen können,
b) die Implementierung und Förderung von Konzepten zur universitären Ausbildung von Studierenden auf dem Gebiet der zahnmedizinischen Versorgung von Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf,
c) die Implementierung und Förderung von Konzepten zur postgradualen Weiterbildung von Zahnärzten auf dem Gebiet der zahnmedizinischen Versorgung von Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf,
d) die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses,
e) die Förderung von wissenschaftlichen Kooperationen im In- und Ausland,
f) die Erstellung wissenschaftlicher Informationen, Stellungnahmen und Leitlinien nach den Vorgaben der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF) auf dem Gebiet der zahnärztlichen Versorgung von Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf,
g) die Förderung fachbezogener Publikationen und Vorträge,
h) den Ausbau der interdisziplinären und intersektoralen Zusammenarbeit mit allen Berufsgruppen im Umfeld von Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf,
i) Beratung politischer Gremien, Institutionen, zahnärztlicher und ärztlicher Organisationen sowie Information der Öffentlichkeit zu Belangen der zahnmedizinischen Versorgung von Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf,
j) den Beitritt zu und Unterstützung von Institutionen und Gesellschaften, die den Zielen und Aufgaben der AG ZMB förderlich sind.
3. Die Arbeitsgemeinschaft veranstaltet mindestens einmal jährlich eine Tagung, die auch im Verbund bzw. in Kooperation mit anderen wissenschaftlichen Gesellschaften abgehalten werden kann.
4. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haben sich dabei aller Aktivitäten zu enthalten, die dem satzungsgemäßen Auftrag der DGZMK widersprechen.
5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Arbeitsgemeinschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die mit dem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Anspruch auf Ersatz tatsächlich erfolgter Auslagen im Rahmen der Regelungen der DGZMK.
1. Die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft ist schriftlich zu beantragen und setzt die Mitgliedschaft in der DGZMK voraus. Mitglieder können Zahnärzte/innen, Ärzte/innen, sowie Vertreter/innen anderer Berufsgruppen mit engem Bezug zur zahnärztlichen Lehre und Studierende der Medizin, Zahnmedizin oder Studierende von Studiengängen mit engem Bezug zur zahnmedizinischen Versorgung von Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf. Der Status der Mitgliedschaft richtet sich nach der Satzung der DGZMK. Über die Aufnahme eines Mitgliedes in die Arbeitsgemeinschaft entscheidet der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft mit einfacher Mehrheit abschließend, aber vorbehaltlich der Zustimmung des Vorstandes der DGZMK.
2. Zu korrespondierenden Mitgliedern können Personen des In- und Auslandes auf Vorschlag des Vorstandes im Einvernehmen mit dem Vorstand der DGZMK ernannt werden, die sich um die Aufgaben und Ziele der Arbeitsgemeinschaft besonders verdient machen.
3. Zum Ehrenmitglied kann ein ordentliches oder korrespondierendes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft durch Beschluss der Mitgliederversammlung ernannt werden; der Beschluss erfordert eine Zweidrittel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Modalitäten über Ehrungen und Preisverleihungen sowie beabsichtigte Ehrungen und Preisverleihungen bedürfen der Zustimmung des Vorstandes der DGZMK.
4. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaft teilzunehmen. Sie haben darüber hinaus das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen.
5. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Arbeitsgemeinschaft und deren Aufgaben und Zweck – auch in der Öffentlichkeit – in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.
6. Die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft erlischt in sinngemäßer Anwendung des § 5 der Satzung der DGZMK.
7. Der Ausschluss aus der Arbeitsgemeinschaft kann dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen, Beschlüsse der Mitgliederversammlung, den Satzungszweck oder die Interessen der Arbeitsgemeinschaft verstößt sowie das Ansehen der Arbeitsgemeinschaft in der Öffentlichkeit in bedeutsamer Weise schädigt. Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich vor dem Ausschluss zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Gegen den Ausschluss kann innerhalb von einem Monat nach schriftlicher Bekanntgabe Berufung beim Vorstand der DGZMK eingelegt werden, der endgültig über den Ausschluss entscheidet. Die Berufung hat keine aufschiebende Wirkung. Bis zur Entscheidung des Vorstands der DGZMK ruht die Mitgliedschaft. Im Übrigen gelten die Regelungen der Satzung der DGZMK.
8. Der Austritt aus der Arbeitsgemeinschaft kann mit einer Frist von drei Monaten vor Ablauf des Kalenderjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
9. Die Arbeitsgemeinschaft führt eine Mitgliederliste.
§ 5 Verhältnis zur DGZMK
1. Die Arbeitsgemeinschaft berichtet dem Vorstand der DGZMK einmal jährlich (im 1. Quartal) durch Vorlage der Protokolle über die Mitgliederversammlung, der Mitgliederliste, der Ergebnis- und Verlustrechnung sowie des Jahresberichtes des Vorsitzenden.
2. Zur Koordinierung der satzungsmäßigen Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft dient der Beirat nach § 14 der Satzung der DGZMK, der in der Regel anlässlich einer Jahrestagung der DGZMK einberufen wird.
3. Bei beabsichtigten Aufwendungen, Investitionen etc. bedarf es vorab der Zustimmung des
Vorstandes der DGZMK.
4. Die von der Hauptversammlung der DGZMK direkt gewählten Mitglieder des Vorstandes der DGZMK sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen der Arbeitsgemeinschaft mit vollem Stimmrecht teilzunehmen, ohne dass eine gesonderte Einzelmitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft vorliegen muss.
Die Arbeitsgemeinschaft kann zur Durchführung ihrer Aufgaben in Abstimmung mit dem Vorstand der DGZMK Mitgliedsbeiträge erheben. In diesem Fall ist durch die Mitgliederversammlung eine Beitragsordnung zu beschließen.
§7 Die Mitgliedschaft in der International Association for Disability and Oral Health (iADH)
1. Die Arbeitsgemeinschaft Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischem Unterstützungsbedarf ist die nationale Organisation der iADH in Deutschland. Alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind damit Mitglied der iADH und können deren Angebote nutzen.
2. Die deutsche Vertretung im Council der iADH wird durch Vorstandsmitglieder der Arbeitsgemeinschaft wahrgenommen.
3. Die DGZMK stellt die finanziellen Mittel für die Zahlung des Mitgliedsbeitrags der Arbeitsgemeinschaft in der iADH zur Verfügung.
§ 8 Organe der Arbeitsgemeinschaft
1. Die Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt, in der Regel im Rahmen der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft. Die Einladung mit der Tagesordnung hat durch den Vorstand mit einer Frist von mindestens zwei Wochen zu erfolgen. Der elektronische Versand oder die Veröffentlichung auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft sind dafür ausreichend.
2. Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Das Stimmrecht darf nur persönlich ausgeübt werden.
3. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt. Abstimmungen in der Mitgliederversammlung erfolgen durch Handheben oder Zuruf. Auf Antrag von mindestens einem Drittel der Anwesenden ist schriftlich und geheim abzustimmen.
4. Die Aufgaben der ordentlichen Mitgliederversammlung sind insbesondere:
b) die Beschlussfassung über die vom Vorstand oder den Mitgliedern eingebrachten
c) die Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes
d) die Entlastung des Vorstandes
e) die Festsetzung der Höhe eventueller Mitgliedsbeiträge.
5. Anträge von Mitgliedern müssen spätestens 3 Wochen schriftlich vor der ordentlichen Mitgliederversammlung beim Vorstand vorliegen. Über Anträge auf Ergänzung der
Tagesordnung, die erst in der Versammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.
6. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss durch den Vorstand einberufen werden, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder einen entsprechenden schriftlichen Antrag an den Vorstand stellt.
7. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung wird durch den Schriftführer eine Niederschrift angefertigt, die jedem Mitglied auf Anforderung zugestellt wird.
§ 10 Vorstand der Arbeitsgemeinschaft
- der/dem 1. Vorsitzende/en
- der/dem 2. Vorsitzende/en
- der/dem 3. Vorsitzende/en
- dem/der Schriftführer/in,
- sowie unter der Voraussetzung, dass die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft eine Beitragsordnung verabschiedet dem/der Schatzmeister/in
2. Die Mitglieder des Vorstandes müssen Mitglieder der DGZMK sein und sollen möglichst über umfangreiche Erfahrungen in der zahnärztlichen Versorgung von Menschen mit Behinderung oder Menschen mit besonderem Behandlungsbedarf verfügen.
3. Die Mitglieder des Vorstandes werden in einer ordentlichen Mitgliederversammlung einzeln für die Dauer von 3 Jahren mit einfacher Mehrheit gewählt. Eine unbegrenzte Wiederwahl ist möglich. Eine geheime Wahl ist durchzuführen, wenn dies von mindestens einem Teilnehmer der Mitgliederversammlung gewünscht wird. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ende der in Satz 1 vorgesehenen Amtszeit aus, so wird auf der nächsten Mitgliederversammlung ein Nachfolger gewählt. Scheidet der erste Vorsitzende vor Beendigung der vorgesehenen Amtszeit aus, so werden die Geschäfte durch den zweiten Vorsitzenden geführt bis ein Nachfolger gewählt wurde.
4. Neben der Führung der laufenden Geschäfte hat der Vorstand insbesondere folgende Aufgaben:
a) Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung.
b) Einberufung von Arbeitssitzungen und wissenschaftlichen Tagungen, die nach
Möglichkeit jährlich stattfinden sollen.
c) Entscheidung über die Aufnahme und den Ausschluss der Mitglieder gemäß § 4
dieser Satzung.
d) Bearbeitung der von den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft eingereichten Anträge
5. Über die Beschlüsse wird durch den Schriftführer eine Niederschrift angefertigt. Mindestens einmal jährlich findet eine Geschäftssitzung des Vorstandes statt.
Satzungsänderungen, die im Einklang mit der Satzung der DGZMK stehen müssen, können nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden. Sie bedürfen zu ihrer Annahme einer Zweidrittel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Anträge hierzu, soweit sie nicht vom Vorstand gestellt werden, sind mindestens sechs Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen. bzw., sofern vom Vorstand angeregt, mit gleicher Frist den Mitgliedern vorab den Mitgliedern zukommen zu lassen.