Source: http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20005092
Timestamp: 2015-10-13 23:03:16
Document Index: 130877184

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 79', '§ 7', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 39', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 8', 'Art. 11', 'Art. 13', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 13', 'Art. 33', 'Art. 34', '§ 5', 'Art. 14', 'Art. 33', 'Art. 17', 'Art. 36', '§ 6', '§ 39', '§ 7', '§ 39', '§ 39', '§ 39', '§ 8', '§ 39', '§ 9', '§ 7', '§ 7', '§ 5', '§ 10', '§ 40', '§ 11', '§ 10', '§ 6', '§ 12', '§ 39', '§ 39', '§ 13', '§ 14', '§ 44', '§ 15', '§ 1', 'Art. 3', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 4']

RIS - Gesamte Rechtsvorschrift für Saatgutverordnung 2006 - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 14.10.2015
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Saatgutverordnung 2006, Fassung vom 14.10.2015
Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, mit der Durchführungsbestimmungen zum Saatgutgesetz 1997 erlassen werden (Saatgutverordnung 2006)StF: BGBl. II Nr. 417/2006 [CELEX-Nr.: 32006L0047, 32006L0055]
BGBl. II Nr. 150/2007 [CELEX-Nr.: 32006L0124, 32006L0127]BGBl. II Nr. 301/2007 [CELEX-Nr.: 32007L0048, 32007L0049]BGBl. II Nr. 503/2008 [CELEX-Nr.: 32007L0072, 32008L0062, 32008L0083]BGBl. II Nr. 11/2010 [CELEX-Nr.: 32009L0074, 32009L0097, 32009L0145]BGBl. II Nr. 75/2011 [CELEX-Nr.: 32010L0046]BGBl. II Nr. 171/2011 [CELEX-Nr.: 32010L0060]BGBl. II Nr. 28/2012 [CELEX-Nr.: 32011L0068]BGBl. II Nr. 193/2012 [CELEX-Nr.: 32012L0001, 32012L0008]BGBl. II Nr. 3/2014 [CELEX-Nr.: 32012L0037, 32012L0044, 32013L0045, 32013L0057]
Auf Grund der §§ 2 Abs. 4, 4, 5 Abs. 4, 10 Abs. 3, 28 Abs. 2, 36 Abs. 2, 39 Abs. 2 und 4 in Verbindung mit § 79 Z 1 lit. c sowie 40 Abs. 2 des Saatgutgesetzes 1997 (SaatG 1997), BGBl. I Nr. 72, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 83/2004, wird – hinsichtlich des § 7 im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen - verordnet:Inhaltsverzeichnis1. Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen§ 1Gegenstand§ 2Artenverzeichnis§ 3Termine für Anträge auf Anerkennung oder Zulassung§ 4Saatgut für Züchtung, Forschung, Ausstellungen, amtliche und amtlich beauftragte Prüfungen und für persönlichen Gebrauch wie pflanzengenetische Ressourcen§ 4aErhaltungssorten§ 5Versuchssaatgut§ 6Anzeige der Einfuhr und des Verbringens von Saatgut2. Abschnitt: Geeignete Rechtsträger gemäß § 39 Abs. 4 SaatG 1997§ 7Geltungsbereich§ 8Anforderungen§ 9Verfahren3. Abschnitt: Ermächtigungen (Autorisierungen)§ 10Geltungsbereich§ 11Verfahren§ 12Anforderungen§ 13Überwachung§ 14Pflichten4. Abschnitt: Schlussbestimmung§ 15In-Kraft-Treten § 1
1. AbschnittAllgemeine BestimmungenGegenstand§ 1. (1) Mit dieser Verordnung werden Durchführungsbestimmungen zum SaatG 1997 erlassen.(2) Neben den Bestimmungen dieser Verordnung und anderer auf Grund des SaatG 1997 erlassener Verordnungen sind im Rahmen der Vollziehung des SaatG 1997 folgende Rechtsvorschriften anzuwenden:1.Richtlinie 66/401/EWG über den Verkehr mit Futterpflanzensaatgut, ABl. Nr. 125 vom 11.7.1966 S. 2298, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2012/37/EU, ABl. Nr. L 325 vom 23.11.2012 S. 13;2.Richtlinie 66/402/EWG über den Verkehr mit Getreidesaatgut, ABl. Nr. 125 vom 11.7.1966 S. 2309, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2012/37/EU, ABl. Nr. L 325 vom 23.11.2012 S. 13;3.Richtlinie 2002/53/EG über einen gemeinsamen Sortenkatalog für landwirtschaftliche Pflanzenarten, ABl. Nr. L vom 20.7.2002S. 1, zuletzt geändert durch die Verordnung 2003/1829, ABl. Nr. L 268 vom 18.10.2003 S.1;4.Richtlinie 2002/54/EG über den Verkehr mit Betarübensaat, ABl. Nr. L 193 vom 20.7.2002 S. 7, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2004/117/EG, ABl. Nr. L 14 vom 18.1.2005 S. 18;5.Richtlinie 2002/55/EG über den Verkehr mit Gemüsesaatgut, ABl. Nr. L 193 vom 20.7.2002 S. 33, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/45/EU, ABl. Nr. L 213 vom 8.8.2013 S. 20;6.Richtlinie 2002/56/EG über den Verkehr mit Pflanzkartoffeln, ABl. Nr. L 193 vom 20.7.2002 S. 60, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2003/61/EG, ABl. Nr. L 165 vom 3.7.2003 S. 23;7.Richtlinie 2002/57/EG über den Verkehr mit Saatgut von Öl- und Faserpflanzen, ABl. Nr. L 193 vom 20.7.2002 S. 74, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2009/74/EG, ABl. Nr. L 166 vom 27.6.2009 S. 40;8.Richtlinie 2003/90/EG mit Durchführungsbestimmungen zu Artikel 7 der Richtlinie 2002/53/EG des Rates hinsichtlich der Merkmale, auf welche sich die Prüfungen mindestens zu erstrecken haben, und der Mindestanforderungen für die Prüfung bestimmter Sorten landwirtschaftlicher Pflanzenarten, ABl. Nr. L 254 vom 8.10.2003 S. 7, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/57/EU, ABl. Nr. L 312 S. 38 vom 21.11.2013;9.Richtlinie 2003/91/EG mit Durchführungsbestimmungen zu Artikel 7 der Richtlinie 2002/55/EG des Rates hinsichtlich der Merkmale, auf welche sich die Prüfungen mindestens zu erstrecken haben, und der Mindestanforderungen für die Prüfung bestimmter Sorten von Gemüsearten, ABl. Nr. L 254 vom 8.10.2003 S. 11, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/57/EU, ABl. Nr. L 312 S. 38 vom 21.11.2013;10.Entscheidung 2004/371/EG der Kommission über die Bedingungen für das Inverkehrbringen von Saatgutmischungen für Futterpflanzen, ABl. Nr. L 116 vom 22.4.2004 S. 39;11.Entscheidung 2004/842/EG der Kommission über Durchführungsbestimmungen, nach denen die Mitgliedstaaten das Inverkehrbringen von Saatgut der Sorten genehmigen können, für die die Aufnahme in den einzelstaatlichen Sortenkatalog für landwirtschaftliche Pflanzenarten oder für Gemüsearten beantragt wurde, ABl. Nr. L 362 vom 9.12.2004 S. 21;12.Verordnung 2006/217/EG mit Regeln für die Anwendung der Richtlinien 66/401/EWG, 66/402/EG, 2002/55/EG und 2002/57/EG des Rates hinsichtlich der Ermächtigung der Mitgliedstaaten, den Anforderungen in Bezug auf die Mindestkeimfähigkeit nicht entsprechendes Saatgut vorübergehend zum Verkehr zuzulassen, ABl. Nr. L 38 vom 9.2.2006 S. 17;13.Richtlinie 2006/47/EG zur Festlegung besonderer Voraussetzungen im Hinblick auf das Vorhandensein von Avena fatua in Getreidesaatgut, ABl. Nr. L 136 vom 24.5.2006 S. 18;14.Richtlinie 2008/62/EG mit Ausnahmeregelungen für die Zulassung von Landsorten und anderen Sorten, die an die natürlichen und regionalen Gegebenheiten angepasst und von genetischer Erosion bedroht sind, sowie für das Inverkehrbringen von Saatgut bzw. Pflanzkartoffeln dieser Sorten, ABl. Nr. L 162 vom 21.6.2008 S. 13;15.Richtlinie 2009/145/EG mit Ausnahmeregelungen für die Zulassung von Gemüselandsorten und anderen Sorten, die traditionell an besonderen Orten und in besonderen Regionen angebaut werden und von genetischer Erosion bedroht sind, sowie von Gemüsesorten, die an sich ohne Wert für den Anbau zu kommerziellen Zwecken sind, aber für den Anbau unter besonderen Bedingungen gezüchtet werden, sowie für das Inverkehrbringen von Saatgut dieser Landsorten und anderer Sorten, ABl. Nr. L 312 vom 27.11.2009 S. 44, geändert durch die Richtlinie 2013/45/EU, ABl. Nr. L 213 vom 8.8.2013 S. 20;16.Richtlinie 2010/60/EU mit Ausnahmeregelungen für das Inverkehrbringen von Futterpflanzensaatgutmischungen zur Erhaltung der natürlichen Umwelt, ABl. Nr. L 228 vom 31.8.2010 S. 10.
Artenverzeichnis§ 2. (1) Dem SaatG 1997 unterliegen die in der Anlage Spalte 2 genannten Arten in Form der in der Anlage Spalte 3 genannten Saatgutkategorien.(2) In der Anlage Spalte 3 steht die Abkürzung1.„Vm“ für Vermehrungssaatgut,2.„Z“ für Zertifiziertes Saatgut,3.„Z 1“ für Zertifiziertes Saatgut erster Generation,4.„Z 2“ für Zertifiziertes Saatgut zweiter Generation,5.„Z 3“ für Zertifiziertes Saatgut dritter Generation,6.„H“ für Handelssaatgut und7.„S“ für Standardsaatgut.
Termine für Anträge auf Anerkennung oder Zulassung§ 3. (1) Die Anträge auf Anerkennung oder Zulassung von Feldbeständen oder Pflanzenbeständen zur Produktion von Saatgut sind bis spätestens zu folgenden Terminen beim Bundesamt für Ernährungssicherheit zu stellen:1.bis zum 30. September des Anbaujahres beia)Winterraps, Winterrübsen sowie weiteren Öl- und Faserpflanzen mit Überwinterungsanbau,b)Kohlrübe, Futterkohl, Futterrübe und Zuckerrübe bei Samenernte von Samenträgern aus Überwinterungsanbau,2.bis zum 30. November des Anbaujahres beia)Wintergerste,b)Wintererbse und Winterackerbohne,3.bis zum 31. März des dem Anbau folgenden Jahres bei Wintergetreidearten (Winterweizen, Winterroggen, Wintertriticale, Winterdurum, Winterdinkel, Winterhafer),4.bis zum 15. April des Anbaujahres beia)Gräsern außer Raygräsern mit Samenernte im zweiten Schnitt,b)kleinsamigen Leguminosen im Überwinterungsanbau außer Luzerne und Rotklee mit Samenernte im zweiten Schnitt,c)Ackerbohne, Körner- und Futtererbse,5.bis zum 30. April des Anbaujahres beia)Sommergetreidearten (Sommerhafer, Sommergerste, Sommerroggen, Sommerweizen, Sommerdurum, Sommertriticale, Sommerdinkel),b)kleinsamigen Leguminosen außer Überwinterungsanbau, Phazelie, Ölrettich,c)weiteren Öl- und Faserpflanzen im Frühjahrsanbau außer Sojabohne und Sonnenblume,d)Kohlrübe, Futterkohl, Futter- und Zuckerrübe bei Samenernte von Samenträgern aus Sommerstecklingen,6.bis 15. Mai des Anbaujahres beia)Mais, Sorghum und anderen Hirsearten,b)Sojabohne und Sonnenblume,7.bis 31. Mai des Anbaujahres beia)Raygräsern bei Samenernte im zweiten Schnitt,b)Kartoffeln,c)Ölkürbis8.bis 30. Juni des Anbaujahres beia)Kohlrübe, Futterkohl, Futter- und Zuckerrübe zur Prüfung des Aufwuchses bei Sommerstecklingen,b)Rotklee mit Samenernte im zweiten Schnitt,c)Zichorie bei Samenernte von Samenträgern aus Sommerstecklingen,9.bis 15. Juli des Anbaujahres bei Luzernen mit Samenernte im zweiten Schnitt,10.bis 31. August des Anbaujahres bei Zichorie zur Prüfung des Aufwuchses bei Sommerstecklingen.(2) Abweichend von den in Abs. 1 genannten Terminen kann das Bundesamt für Ernährungssicherheit auf begründeten Antrag spätere Termine festlegen.(3) Für alle nicht in Abs. 1 genannten Arten kann der Antrag auf Anerkennung oder Zulassung abhängig vom Vegetationsablauf und dem Erfordernis, Überprüfungen in bestimmten Entwicklungsphasen der Pflanzen durchzuführen, beim Bundesamt für Ernährungssicherheit eingebracht werden, es sei denn im Sorten- und Saatgutblatt werden andere vegetationsbedingte Termine veröffentlicht.
Saatgut für Züchtung, Forschung, Ausstellungen, amtliche und amtlich beauftragte Prüfungen und für persönlichen Gebrauch sowie pflanzengenetische Ressourcen§ 4. (1) Saatgut ist entsprechend seinem Verwendungszweck als „Saatgut für Züchtung“, „Saatgut für Forschung“, „Saatgut für Ausstellungen“, „Saatgut für Züchtungs-, Forschungs- oder Ausstellungszwecke“, „Saatgut für amtliche Prüfungen“, „Saatgut für amtlich beauftragte Prüfungen“ oder „Saatgut für amtliche und amtlich beauftragte Prüfungen“ zu bezeichnen. Saatgut für den persönlichen Gebrauch bedarf keiner speziellen Kennzeichnung.(2) Saatgut für Züchtung, Forschung, Ausstellungen und für persönlichen Gebrauch darf ohne Einfuhrbescheinigung die in Spalte 5 der Anlage angeführten Mengen, Saatgut für amtliche und amtlich beauftragte Prüfungen die in Spalte 4 der Anlage angeführten Mengen nicht übersteigen. Diese Mengen gelten pro Person (Firma), Jahr und Sorte/Herkunft/Ökotyp/pflanzengenetischer Ressource.(3) Der Austausch von Saatgut nicht nach den in § 1 Abs. 2 Z 1 bis Z 13 angeführten Rechtsvorschriften zugelassener Sorten und Ökotypen oder Herkünfte zum Schutz pflanzengenetischer Ressourcen zwischen Landwirten oder Saatgutanwendern im Sinne von § 2 Abs. 3 Z 5 SaatG 1997 ist zulässig, wenn1.die Landwirte oder Saatgutanwender sich nicht mit dem Saatguthandel befassen und2.die Sorte des betreffenden Saatgutes nicht in der österreichischen Sortenliste, den gemeinschaftlichen Sortenkatalogen oder der OECD-Liste für den internationalen Saatgutverkehr - ausgenommen solche, die unter die in § 1 Abs. 2 Z 14 oder 15 angeführten Rechtsvorschriften fallen - zur Eintragung angemeldet oder eingetragen ist oder diese Sorte vor mehr als fünf Jahren aus einer dieser Listen gelöscht wurde und3.die in der Anlage Spalte 4 genannten Mengen an Saatgut nicht überschritten werden.
Erhaltungssorten und für den Anbau unter besonderen Bedingungen gezüchtete Sorten§ 4a. (1) Für Erhaltungssorten landwirtschaftlicher Arten sowie Erhaltungssorten und für den Anbau unter besonderen Bedingungen gezüchtete Sorten von Gemüse hat das Bundesamt für Ernährungssicherheit die Richtlinien 2008/62/EG und 2009/145/EG anzuwenden.(2) Es gelangen die Zertifizierungsanforderungen der niedrigsten jeweils zulässigen Kategorie unter Berücksichtigung der Anforderungen von Art. 4 und 5 der Richtlinie 2008/62/EG für landwirtschaftliche Arten und der Art. 4, 5, 22 und 23 der Richtlinie 2009/145/EG für Gemüsearten zur Anwendung.(3) Bei landwirtschaftlichen Arten wird die für das Inverkehrbringen zulässige Gesamtmenge des zertifizierten Saatgutes aller Erhaltungssorten einer Art nicht unter die für 100 Hektar erforderliche Aussaatmenge der betreffenden Art gekürzt.(4) Das Bundesamt für Ernährungssicherheit hat im Sorten- und Saatgutblatt die pro Art und Vegetationsperiode für das Inverkehrbringen zulässigen Mengen von Saatgut von Erhaltungssorten zu veröffentlichen. Durchführungsbestimmungen zur Richtlinie 2010/60/EU sind in den Methoden für Saatgut und Sorten festzulegen.(5) Das Bundesamt für Ernährungssicherheit hat Mitteilungen an die Europäische Kommission und an die anderen Mitgliedstaaten im Sinne von Art. 8 Abs. 2, Art. 11 Abs. 2, Art. 13 Abs. 2, Art. 20 zweiter Satz und Art. 21 der Richtlinie 2008/62/EG sowie im Sinne von Art. 13 Abs. 2, Art. 33 und Art. 34 der Richtlinie 2009/145/EG zu erstatten.
Versuchssaatgut§ 5. Für Versuchssaatgut hat das Bundesamt für Ernährungssicherheit die Entscheidung 2004/842/EG, ABl. Nr. L 362 vom 9.12.2004 S. 21, anzuwenden. Sind Maßnahmen im Sinne des Art. 14 oder des Art. 33 der Entscheidung 2004/842/EG erforderlich, so werden diese vom Bundesamt für Ernährungssicherheit ergriffen. Das Bundesamt für Ernährungssicherheit erstattet Mitteilungen an die Kommission und die anderen Mitgliedstaaten im Sinne von Art. 17 und von Art. 36 der Entscheidung 2004/842/EG.
Anzeige der Einfuhr und des Verbringens von Saatgut§ 6. (1) Die Einfuhr und das Verbringen von aus Drittstaaten stammenden Saatgutmengen über 2 kg ist dem Bundesamt für Ernährungssicherheit vom Empfänger unverzüglich anzuzeigen. Diese Anzeige hat folgende Angaben zu enthalten:1.die Art und Kategorie des Saatgutes,2.die Sorte des Saatgutes,3.die Menge des Saatgutes,4.das Erzeugerland oder das Versandland,5.die Bezeichnung und Adresse der für die Anerkennung oder Zulassung zuständigen Behörde,6.der Name oder die Firma sowie die Adresse des Einführers oder Verbringers.(2) Die Einfuhr oder das Verbringen von Pflanzgut von Kartoffeln ist in jedem Fall unabhängig von der Menge anzuzeigen.
2. AbschnittGeeignete Rechtsträger gemäß § 39 Abs. 4 SaatG 1997Geltungsbereich§ 7. (1) Für folgende Aufgaben kann das Bundesamt für Ernährungssicherheit Rechtsträger gemäß § 39 Abs. 4 SaatG 1997 heranziehen, die sich ihrerseits fachlich befähigter Personen im Sinne des § 39 SaatG 1997 zu bedienen haben:1.Prüfung der Anforderungen an den Feldbestand der Vermehrungsfläche (Feldbesichtigung) einschließlich Überprüfung des Ausgangssaatgutes,2.die Überwachung der Betriebe und der Aufzeichnungen zur Nachvollziehbarkeit der Nämlichkeit des Saatgutes von dem Feldbestand der Vermehrungsfläche bis zum gekennzeichneten, verschlossenen und verpackten Saatgut und der Probe,3.amtliche, repräsentative Probenahme einschließlich Kontrolle der Verpackung, Verschließung und Kennzeichnung.(2) Rechtsträger, die gemäß Abs. 1 herangezogen werden können, sind:1.die Burgenländische Landwirtschaftskammer,2.die Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Kärnten,3.die Niederösterreichische Landes-Landwirtschaftskammer,4.die Landwirtschaftskammer für Oberösterreich,5.die Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg,6.die Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft in Steiermark,7.die Landeslandwirtschaftskammer für Tirol,8.die Landwirtschaftskammer für Vorarlberg,9.die Wiener Landwirtschaftskammer.(3) Für Aufgaben gemäß Abs. 1 können weiters herangezogen werden:1.Amt der Kärntner Landesregierung,2.Amt der Steiermärkischen Landesregierung,3.Amt der Tiroler Landesregierung,4.Magistrat der Stadt Wien..(4) Darüberhinaus kann jeder Private herangezogen werden, der als fachlich befähigte Person gemäß § 39 Abs. 5 SaatG 1997 bestellt wurde, sofern die in Abs. 2 Z 1 bis 9 und Abs. 3 Z 1 und 2 genannten Stellen die Aufgaben nicht oder nicht vollständig durchführen.
Anforderungen§ 8. Zur Erreichung der fachlichen Befähigung gemäß § 39 Abs. 1 Z 2 SaatG 1997 ist eine theoretische und praktische Prüfung vor dem Bundesamt für Ernährungssicherheit unter Vorsitz eines Vertreters des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft abzulegen. Darüber hat das Bundesamt für Ernährungssicherheit eine Bescheinigung auszustellen. Davon ausgenommen sind Organe des Amtlichen Österreichischen Pflanzenschutzdienstes im Zusammenhang mit Probenahmen für die Beschaffenheitsprüfung von Kartoffelpflanzgut.
Verfahren§ 9. (1) Das Bundesamt für Ernährungssicherheit beauftragt eine in § 7 genannte Stelle im Rahmen ihres Wirkungsbereiches mit der Durchführung einzelner oder aller in § 7 Abs. 1 genannten Aufgaben und übermittelt fristgerecht die notwendigen Unterlagen.(2) Die Annahme eines Auftrages ist zu bestätigen; den herangezogenen Stellen werden die Methoden für Saatgut und Sorten gemäß § 5 SaatG 1997 (in der Folge Methoden genannt) vom Bundesamt für Ernährungssicherheit zur Verfügung gestellt. Angenommene Aufträge sind nach den Methoden auszuführen.(3) Kann eine herangezogene Stelle einen ihr vom Bundesamt für Ernährungssicherheit erteilten Auftrag nicht durchführen, so hat sie dies unverzüglich dem Bundesamt für Ernährungssicherheit mitzuteilen und die Unterlagen zurückzuübermitteln.(4) Die herangezogenen Stellen haben dem Bundesamt für Ernährungssicherheit innerhalb einer angemessenen Frist die Untersuchungsergebnisse und Protokolle zu übermitteln; bei Gefahr im Verzug hat die Benachrichtigung unverzüglich zu erfolgen. Gezogene Proben sind dem Bundesamt für Ernährungssicherheit unverzüglich zu übermitteln.(5) Die Abgeltung der Durchführung der in Abs. 1 genannten Aufgaben erfolgt gemäß dem in den Amtlichen Nachrichten des Bundesamtes für Ernährungssicherheit kundgemachten Gebührentarif.
3. AbschnittErmächtigungen (Autorisierungen)Geltungsbereich§ 10. Für folgende Tätigkeiten kann das Bundesamt für Ernährungssicherheit als Autorisierungsbehörde eine Ermächtigung gemäß § 40 SaatG 1997 (in der Folge Autorisierung genannt) vornehmen:1.Prüfung der Anforderungen an den Feldbestand der Vermehrungsfläche (Feldbesichtigung) einschließlich Überprüfung des Ausgangssaatgutes,2.Laboruntersuchungen, die zur Prüfung der Beschaffenheit im Anerkennungs- oder Zulassungsverfahren von Saatgut notwendig sind,3.Beschaffung und Anwendung amtlicher Etiketten,4.Betreiben automatischer Probenahmeanlagen,5.Untersuchungen im Rahmen von Nachprüfungen,6.Durchführung von Laboruntersuchungen und Feldversuchen im Rahmen der Sortenzulassungsprüfung,7.Betreiben von Mischungseinrichtungen inklusive geeigneter Verfahren für alle Mischvorgänge,8.Durchführung der repräsentativen Probenahme inklusive Überprüfung der Kennzeichnung, Verpackung und Verschließung.
Verfahren§ 11. (1) Folgende Personen und technische Einrichtungen können autorisiert werden:1.Personen:a)unabhängige natürliche Personen,b)Bedienstete natürlicher oder juristischer Personen, die sich nicht mit der Erzeugung, Vermehrung oder Aufbereitung von Saatgut oder dem Saatguthandel befassen,c)Bedienstete natürlicher oder juristischer Personen, die sich mit der Erzeugung, Vermehrung oder Aufbereitung von Saatgut oder dem Saatguthandel befassen; diese Personen dürfen nur die für ihren Arbeitgeber erzeugten Saatgutpartien bearbeiten, sofern zwischen ihrem Arbeitgeber, dem Antragsteller und dem Bundesamt für Ernährungssicherheit keine andere Vereinbarung getroffen wurde;2.technische Einrichtungen: Anlagen und Einrichtungen zur Durchführung der in § 10 Z 2 bis 8 genannten Tätigkeiten, das sind insbesonderea)Untersuchungslaboratorien;aa)ein unabhängiges Saatgutuntersuchungslaboratorium,bb)ein Saatgutuntersuchungslaboratorium eines Saatgutunternehmens; in diesem Fall darf das Laboratorium nur durch ermächtigte Personen Saatgutpartien untersuchen, die für das betreffende Unternehmen erzeugt wurden, sofern zwischen dem Saatgutunternehmen, dem Antragsteller und dem Bundesamt für Ernährungssicherheit keine andere Vereinbarung getroffen wurde;b)automatische Probenahmeanlagen: ein geschlossenes Probenahmesystem zur Herstellung von partierepräsentativen Proben;c)technische Einrichtungen zur Durchführung von Feldversuchen und Untersuchungen im Laboratorium zur Vor- und Nachkontrolle, der Kontrolle der Erhaltungszüchtung (Nachprüfungen) und der Sortenzulassungsprüfung;d)Mischungseinrichtungen inklusive geeigneter Verfahren für alle Mischvorgänge.(2) Der Antrag auf Autorisierung ist beim Bundesamt für Ernährungssicherheit nach den in den Methoden angeführten Anforderungen einzubringen.(3) Das Bundesamt für Ernährungssicherheit hat die Anforderungen, insbesondere die technischen Einrichtungen, zusätzlich zu den Überwachungsmaßnahmen in einem erstmaligen Audit und weiteren Audits gemäß den Methoden an Ort und Stelle zu prüfen.(4) Die Autorisierung ist mit Auflagen und Bedingungen zu erteilen, soweit dies zur Erreichung der Voraussetzungen für die Autorisierung notwendig ist. Die Autorisierung ist befristet zu erteilen, wenn auf Grund der wissenschaftlichen und technischen Erkenntnisse im Zusammenhang mit den Anforderungen an die Autorisierung eine neuerliche Prüfung innerhalb dieser Frist erforderlich ist.(5) Autorisierte Personen oder technische Einrichtungen können unter Einhaltung einer zwölfmonatigen Frist jeweils zum Monatsletzten durch schriftliche Benachrichtigung des Bundesamtes für Ernährungssicherheit auf ihre Autorisierung verzichten.(6) Das Bundesamt für Ernährungssicherheit hat die Erteilung, den Umfang und eine allfällige Entziehung einer Autorisierung im Sorten- und Saatgutblatt gemäß § 6 SaatG 1997 zu veröffentlichen.
Anforderungen§ 12. (1) Die zu autorisierenden Personen haben die fachlichen Voraussetzungen gemäß § 39 Abs. 1 SaatG 1997 zu erfüllen. Zur Erreichung der fachlichen Befähigung gemäß § 39 Abs. 1 Z 2 SaatG 1997 ist eine theoretische und praktische Prüfung vor dem Bundesamt für Ernährungssicherheit unter Vorsitz eines Vertreters des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft abzulegen.(2) Technische Einrichtungen müssen innerhalb des antragstellenden Unternehmens als organisatorische Einheit definierbar sein und so organisiert sein, dass das Personal den Umfang und die Grenzen seines Verantwortungsbereiches kennt. Technische Einrichtungen müssen mit allen Räumlichkeiten, Einrichtungen und notwendigen Prüf- und Messeinrichtungen für eine ordnungsgemäße Durchführung der ermächtigten Tätigkeiten ausgestattet sein. Sie haben über ausreichend Personal zu verfügen, das über die zur Erfüllung der autorisierten Tätigkeiten notwendige Ausbildung, Schulung, technische Kenntnis und Erfahrung verfügt.(3) Die technischen Durchführungsbestimmungen zur Autorisierung sind, sofern sie nicht bereits in dieser Verordnung geregelt werden, in den Methoden festzulegen.
Überwachung§ 13. (1) Das Bundesamt für Ernährungssicherheit hat autorisierte Personen und autorisierte technische Einrichtungen regelmäßig zu überwachen und stichprobenartig Paralleluntersuchungen durchzuführen. Dabei sind die im Rahmen der Saatgutverkehrskontrolle durchgeführten Untersuchungen in den Stichprobenumfang einzubeziehen. Wurden bei den Paralleluntersuchungen über die statistischen Toleranzen hinaus Abweichungen festgestellt, so gelten die Untersuchungsergebnisse des Bundesamtes für Ernährungssicherheit.(2) Bei mangelhafter Durchführung der autorisierten Tätigkeiten hat das Bundesamt für Ernährungssicherheit geeignete Maßnahmen zur Sicherstellung der Konformität mit den Anforderungen an die Autorisierung einzuleiten und die Herstellung des ordnungsgemäßen Zustandes aufzutragen.(3) Ergeben sich wiederholt Mängel, sodass die Untersuchungsergebnisse der überwachten autorisierten Personen oder technischen Einrichtungen auch unter Anwendung statistischer Toleranzen überschritten werden oder die Untersuchungsergebnisse nicht gemäß den Methoden erarbeitet wurden, so1.sind sämtliche durch autorisierte Personen und autorisierte technische Einrichtungen erarbeiteten Untersuchungsergebnisse ungültig,2.ist die Autorisierung zu entziehen,3.hat das Bundesamt für Ernährungssicherheit einen Antrag auf Anerkennung oder Zulassung abzuweisen, wenn die Durchführung der notwendigen Untersuchung gemäß den Methoden technisch und organisatorisch, insbesondere im Rahmen der Feldbesichtigung, nicht möglich ist.(4) Kann der Antragsteller eine autorisierte Tätigkeit nicht selbst durchführen, so hat er dies unverzüglich dem Bundesamt für Ernährungssicherheit mitzuteilen und deren Durchführung durch das Bundesamt für Ernährungssicherheit zu beantragen. Das Bundesamt für Ernährungssicherheit hat die notwendigen Untersuchungen durchzuführen, soweit dies technisch und organisatorisch gemäß den Methoden möglich ist.(5) Ergeben sich wiederholt Mängel durch eine zur Leitung eines Untersuchungslaboratoriums autorisierte Person, so hat das Unternehmen dem Bundesamt für Ernährungssicherheit innerhalb von vier Monaten eine andere zur Leitung des Untersuchungslaboratoriums geeignete Person zu nennen. Liegen die Anforderungen an die Autorisierung dieser Person nicht vor, so ist dem Untersuchungslaboratorium unverzüglich die Autorisierung zu entziehen.(6) Dem Unternehmen sind die aus den zusätzlichen Maßnahmen des Bundesamtes für Ernährungssicherheit erwachsenen Kosten gemäß dem in den Amtlichen Nachrichten des Bundesamtes für Ernährungssicherheit kundgemachten Gebührentarif vorzuschreiben, wenn die autorisierten Tätigkeiten mangelhaft durchgeführt wurden.
Pflichten§ 14. Die autorisierten Personen und technischen Einrichtungen haben zusätzlich zu den in § 44 Abs. 1 und 3 SaatG 1997 genannten Pflichten1.bei autorisierten Tätigkeiten die Methoden anzuwenden,2.die im Rahmen des Anerkennungs- oder Zulassungsverfahrens von Saatgut und Sorten erarbeiteten Untersuchungsergebnisse in einem Bericht dem Bundesamt für Ernährungssicherheit unverzüglich zu übermitteln, wobei sich die Form des Berichtes an den Berichten des Bundesamtes für Ernährungssicherheit zu orientieren hat,3.über autorisierte Personen und technische Einrichtungen im Rahmen der autorisierten Tätigkeiten und über alle Daten, die maßgeblich zur Erzielung von Untersuchungsergebnissen in ermächtigten Bereichen führen, Aufzeichnungen zu führen und diese sieben Jahre aufzubewahren,4.die Teilnahme an einem geeigneten und angemessenen Programm für Eignungs- oder Vergleichsuntersuchungen sowie Schulungskursen des Bundesamtes für Ernährungssicherheit zu gewährleisten,5.dem Bundesamt für Ernährungssicherheit Einsicht in alle Unterlagen zur genauen Untersuchung der Ergebnisse und Tätigkeiten der von autorisierten Personen oder autorisierten Einrichtungen selbst durchgeführten internen Audits oder der Eignungsuntersuchung zu gewähren und damit im Zusammenhang stehende Auskünfte zu erteilen,6.Angaben und Ergebnisse, die im Zusammenhang mit der Autorisierung erstellt werden, mit einem Hinweis auf die Autorisierung ausschließlich im Verkehr mit dem Bundesamt für Ernährungssicherheit zu verwenden,7.das Bundesamt für Ernährungssicherheit unverzüglich über jede Änderung zu unterrichten, die Auswirkungen auf die Erfüllung der Anforderungen an die Autorisierung hat und die Kompetenz, Leistungsfähigkeit oder den Tätigkeitsbereich der autorisierten Person oder autorisierten technischen Einrichtung berührt.
4. AbschnittSchlussbestimmungIn-Kraft-Treten§ 15. (1) Diese Verordnung tritt mit 15. November 2006, § 1 Abs. 2 Z 8 und 9 dieser Verordnung in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 301/2007 mit 1. November 2007 in Kraft.(2) Mit dem In-Kraft-Treten dieser Verordnung treten außer Kraft:1.die Saatgutverordnung, BGBl. II Nr. 299/1997;2.der Saatgutgebührentarif, BGBl. II Nr. 203/1998, zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 221/2003;3.die Saatgut-Organisations-Verordnung, BGBl. II Nr. 204/1998;4.die Saatgut-Autorisierungs-Verordnung, BGBl. II Nr. 209/1999.(3) Die in der Richtlinie 2006/124/EG Art. 3 Abs. 1 zweiter Unterabsatz vorgesehene Übergangsbestimmung findet Anwendung.
Anlage zu § 2 und § 4 1.Landwirtschaftliche Arten1.1.Getreide (inklusive Mais und Hirsearten)1.2.Futterpflanzen (inklusive Körnerleguminosen)1.2.1.Gräser (inklusive Rasengräser)1.2.2.Leguminosen (Groß- und kleinsamige Leguminosen)1.2.3.Sonstige Futterpflanzen1.3.Öl- und Faserpflanzen (inklusive Handelspflanzen)1.4.Rüben (Beta-Rüben)1.5.Kartoffel 2.Gemüse Spalte 1ArtencodeSpalte 2Art (österreichischer/deutscher pflanzenkundlicher Name, wissenschaftliche lateinische Bezeichnung der Art, wissenschaftliche lateinische Kurzbezeichnung der Art)Spalte 3SaatgutkategorieSpalte 4Menge für amtliche oder amtlich beauftragte Prüfungen in kg gemäß § 4 (Die Menge gilt pro Person (Firma), Jahr und Sorte/Herkunft/Ökotyp/pflanzengenetischer Ressource)Spalte 5Menge für Züchtungs-, Forschungs- und Ausstellungszwecke und für den persönlichen Gebrauch in kg gemäß § 4 (Die Menge gilt pro Person (Firma), Jahr und Sorte/Herkunft/Ökotyp/pflanzengenetischer Ressource) Spalte 1Spalte 2Spalte 3Spalte 4Spalte 5 Arten-CodeArtSaatgut-kategorieAmtliche/-amtlich beauftragte PrüfungenkgZüch-tung, For-schung, Ausstel-lungen, persönl. Ge-brauchkg 1.Landwirtschaftliche Arten 1.1.Getreide (inklusive Mais und Hirsearten) 1.1.1.NackthaferAvena nuda L.,Avena nudaVm, Z1, Z22002,00 1.1.2.Hafer (einschließ-lich Mittel-meerhafer)Avena sativa L. einschließlich Avena byzantina K. Koch,Avena sativaVm, Z1, Z22002,00 1.1.3.RauhaferAvena strigosa Schreb.,Avena strigosaVm, Z1, Z22002,00 1.1.4.GersteHordeum vulgare L. sensu latoHordeum vulgareVm, Z1, Z22002,00 1.1.5.ReisOryza sativa L.,Oryza sativaVm, Z1, Z22002,00 1.1.6.RispenhirsePanicum miliaceum L.,Panicum miliaceumVm, Z1, Z2, H15,00,15 1.1.7.KanariengrasPhalaris canariensis L.,Phalaris canariensisVm, Z15,00,15 1.1.8.RoggenSecale cereale L.,Secale cerealeVm, Z2002,00 1.1.9.Sorghum, MohrenhirseSorghum bicolor (L.) Moench,Sorghum bicolorVm, Z15,00,15 1.1.10.Sorghum x SudangrasSorghum bicolor (L.) Moench xSorghum sudanense (Piper) Stapf,Sorghum bicolor xSorghum sudanenseVm, Z15,00,15 1.1.11.SudangrasSorghum sudanense (Piper) Stapf,Sorghum sudanenseVm, Z15,00,15 1.1.12.Weizen, WeichweizenTriticum aestivum L.,Triticum aestivumVm, Z1, Z22002,00 1.1.13.Durumweizen,HartweizenTriticum durum Desf.,Triticum durumVm, Z1, Z21002,00 1.1.14.Dinkel, SpelzTriticum spelta L.,Triticum speltaVm, Z1, Z22002,00 1.1.15.Triticalex Triticosecale Wittm. ex A. Camus,x TriticosecaleVm, Z1, Z22002,00 1.1.16.Mais (ausgenommen Perl-, Puff- [Popcorn], Zucker- und Ziermais)Zea mays L.,Zea maysVm, Z40 (20*)0,4(0,2*) *= Erbkomponenten 1.2.Futterpflanzen (inklusive Körnerleguminosen) 1.2.1.Gräser (inklusive Rasengräser) 1.2.1.1.HundsstraußgrasAgrostis canina L.,Agrostis caninaVm, Z10,00,10 1.2.1.2.Rotes StraußgrasAgrostis capillaris L.,Agrostis capillarisVm, Z10,00,10 1.2.1.3.Weißes Straußgras, FioringrasAgrostis gigantea Roth,Agrostis giganteaVm, Z10,00,10 1.2.1.4.FlechtstraußgrasAgrostis stolonifera L.,Agrostis stoloniferaVm, Z10,00,10 1.2.1.5.WiesenfuchsschwanzAlopecurus pratensis L.,Alopecurus pratensisVm, Z10,00,10 1.2.1.6.GlatthaferArrhenatherum elatius (L.) P. Beauv. exJ.Presl & K. Presl,Arrhenatherum elatiusVm, Z15,00,15 1.2.1.7.HorntrespeBromus catharticus Vahl.,Bromus catharticusVm, Z10,00,10 1.2.1.8.AlaskatrespeBromus sitchensis,Bromus sitchensisVm, Z10,00,10 1.2.1.9.Hundszahngras, BermudagrasCynodon dactylon (L.) Pers.,Cynodon dactylonVm, Z10,00,10 1.2.1.10.KnaulgrasDactylis glomerata L.,Dactylis glomerataVm, Z10,00,10 1.2.1.11.RohrschwingelFestuca arundinacea Schreber,Festuca arundinaceaVm, Z15,00,15 1.2.1.12.Haar-SchafschwingelFestuca filiformis Pourr.,Festuca filiformisVm, Z15,00,15 1.2.1.13.SchafschwingelFestuca ovina L. sensu lato,Festuca ovinaVm, Z15,00,15 1.2.1.13.1.Härtlicher SchwingelFestuca ovina L. ssp. duriuscula(L.) Koch,Festuca ovina L. ssp. duriusculaVm, Z15,00,15 1.2.1.14.WiesenschwingelFestuca pratensis Huds.,Festuca pratensisVm, Z15,00,15 1.2.1.15.RotschwingelFestuca rubra L. sensu lato,Festuca rubraVm, Z15,00,15 1.2.1.15.1.HorstrotschwingelFestuca rubra ssp. commutata L.Festuca rubra ssp. commutataVm, Z15,00,15 1.2.1.15.2.AusläuferrotschwingelFestuca rubra ssp. genuina L.,Festuca rubra ssp. genuinaVm, Z15,00,15 1.2.1.15.3.Rotschwin-gel mit kurzen AusläufernFestuca rubra ssp. trichophylla L.,Festuca rubra ssp. trichophyllaVm, Z15,00,15 1.2.1.16.Raublättriger SchafschwingelFestuca trachyphylla (Hack.) Krajina,Festuca trachyphyllaVm, Z15,00,15 1.2.1.17.Italienisches Raygras, Welsches WeidelgrasLolium mulitflorum Lam. ssp. nonalternativum,Lolium multiflorum ssp. non alternativumVm, Z15,00,15 1.2.1.17.1.Westerwoldisches Raygras, Einjähriges WeidelgrasLolium multiflorum Lam. ssp. alternativum,Lolium multiflorum ssp. alternativumVm, Z15,00,15 1.2.1.18.Englisches Raygras, Deutsches WeidelgrasLolium perenne L.,Lolium perenneVm, Z15,00,15 1.2.1.19.Bastardraygras, BastardweidelgrasLolium x boucheanum Kunth,Lolium x boucheanumVm, Z15,00,15 1.2.1.20.Glanzgras,Knolliges GlanzgrasPhalaris stenoptera Hackel, included in Phalaris aquatica,Phalaris aquaticaVm, Z10,00,10 1.2.1.21.Knollentimothe,ZwiebellieschgrasPhleum nodosum L.,Phleum nodosumVm, Z10,00,10 1.2.1.22.Timothe, WiesenlieschgrasPhleum pratense L.,Phleum pratenseVm, Z10,00,10 1.2.1.23.Einjährige RispePoa annua L.,Poa annuaVm, Z10,00,10 1.2.1.24.HainrispePoa nemoralis L.,Poa nemoralisVm, Z10,00,10 1.2.1.25.SumpfrispePoa palustris L.,Poa palustrisVm, Z10,00,10 1.2.1.26.WiesenrispePoa pratensis L.,Poa pratensisVm, Z10,00,10 1.2.1.27.Gemeine RispePoa trivialis L.,Poa trivialisVm, Z10,00,10 1.2.1.28.GoldhaferTrisetum flavescens (L.) P. Beauv.,Trisetum flavescensVm, Z10,00,10 1.2.1.29.x Festulolium, oderFestuca spp. x Lolium spp.x Festulolium Asch. & Graebn., oderFestuca spp. x Lolium spp.x FestuloliumVm, Z15,00,15 1.2.2.Leguminosen (Groß- und kleinsamige Leguminosen) 1.2.2.1.GeißrauteGalega orientalis L.,Galega orientailsVm, Z15,00,15 1.2.2.2.Spanische EsparsetteHedysarum coronarium L.,Hedysarum coronariumVm, Z15,00,15 1.2.2.3.HornkleeLotus corniculatus L.,Lotus corniculatusVm, Z15,00,15 1.2.2.4.Weiße LupineLupinus albus L.,Lupinus albusVm, Z1, Z22502,00 1.2.2.5.Blaue Lupine, Schmalblättrige LupineLupinus angustifolius L.,Lupinus angustifoliusVm, Z1, Z22502,00 1.2.2.6.Gelbe LupineLupinus luteus L.,Lupinus luteusVm, Z1, Z22502,00 1.2.2.7.Hopfenklee, GelbkleeMedicago lupulina L.,Medicago lupulinaVm, Z15,00,15 1.2.2.8.Luzerne, Blaue LuzerneMedicago sativa L.,Medicago sativaVm, Z1, Z215,00,15 1.2.2.9.Bastardluzerne, SandluzerneMedicago x varia T. Martyn,Medicago x variaVm, Z15,00,15 1.2.2.10.EsparsetteOnobrychis viciifolia Scop.,Onobrychis viciifoliaVm, Z, H15,00,15 1.2.2.11.ErbsePisum sativum L. sensu lato,Pisum sativumVm, Z1, Z22502,00 1.2.2.11.1.KörnererbsePisum sativum L.,Pisum sativumVm, Z1, Z22502,00 1.2.2.11.2.FuttererbsePisum sativum convar. speciosum (Dierb.) Alef.,Pisum sativum convar. speciosumVm, Zl, Z22502,00 1.2.2.12.AlexandrinekleeTrifolium alexandrinum L.,Trifolium alexandrinumVm, Z15,00,15 1.2.2.13.SchwedenkleeTrifolium hybridum L.,Trifolium hybridumVm, Z15,00,15 1.2.2.14.InkarnatkleeTrifolium incarnatum L.,Trifolium incarnatumVm, Z15,00,15 1.2.2.15.RotkleeTrifolium pratense L.,Trifolium pratenseVm, Z15,00,15 1.2.2.16.WeißkleeTrifolium repens L.,Trifolium repensVm, Z15,00,15 1.2.2.17.Persischer KleeTrifolium resupinatum L.,Trifolium resupinatumVm, Z15,00,15 1.2.2.18.BockshornkleeTrigonella foenum-graecum L.,Trigonella foenum-graecumVm, Z15,00,15 1.2.2.19.AckerbohneVicia faba L. (partim),Vicia fabaVm, Z1, Z22502,00 1.2.2.20.Pannonische WickeVicia pannonica Crantz,Vicia pannonicaVm, Z1, Z2, H2502,00 1.2.2.21.SaatwickeVicia sativa L.,Vicia sativaVm, Z1, Z21002,00 1.2.2.22.ZottelwickeVicia villosa Roth,Vicia villosaVm, Z1, Z21002,00 1.2.3.Sonstige Futterpflanzen 1.2.3.1.KohlrübeBrassica napus L. var napobrassica (L.) Rchb.,Brassica napus L. var. napobrassicaVm, Z5,000,15 1.2.3.2.FutterkohlBrassica oleracea L. convar. acephala (DC.) Alef. var. medullosa Thell. und var. viridis L.,Brassica oleracea convar. acephalaVm, Z5,000,15 1.2.3.3.PhazeliePhacelia tanacetifolia Benth.,Phacelia tanacetifoliaVm, Z15,00,15 1.2.3.4.ÖlrettichRaphanus sativus L. var. oleiformis Pers.,Raphanus sativus var. oleiformisVm, Z30,00,15 1.3.Öl- und Faserpflanzen (inklusive Handelspflanzen) 1.3.1.ErdnussArachis hypogaea L.,Arachis hypogaeaVm, Z1, Z215,00,15 1.3.2.SareptasenfBrassica juncea (L.) Czern.,Brassica junceaVm, Z15,00,15 1.3.3.RapsBrassica napus L. (partim),Brassica napusVm, Z15,00,15 1.3.3.1.KörnerrapsBrassica napus L.,Brassica napusVm, Z15,00,15 1.3.3.2.FutterrapsBrassica napus L.,Brassica napusVm, Z15,00,15 1.3.4.Schwarzsenf, Schwarzer SenfBrassica nigra (L.) W. D. J. Koch,Brassica nigraVm, Z, H10,00,15 1.3.5.RübsenBrassica rapa L. var. silvestris (Lam.) Briggs,Brassica rapa var. silvestrisVm, Z10,00,15 1.3.5.1.KörnerrübsenBrassica rapa L. var. silvestris (Lam.) Briggs,Brassica rapa var. silvestrisVm, Z15,00,15 1.3.5.2.FutterrübsenBrassica rapa L. var. silvestris (Lam.) Briggs,Brassica rapa var. silvestrisVm, Z15,00,15 1.3.6.HanfCannabis sativa L.,Cannabis sativaVm, Z1, Z215,0For-schung, Züch-tung 0,15Ausstel-lungen, persönl. Ge-brauch 0,00 1.3.7.SaflorCarthamus tinctorius L.,Carthamus tinctoriusVm, Z15,00,15 1.3.8.KümmelCarum carvi L.,Carum carviVm, Z10,00,15 1.3.9.BuchweizenFagopyrum esculentum Moench,Fagopyrum esculentumVm, Z1, Z2, H50,01,00 1.3.10.SojabohneGlycine max (L.) Merr.,Glycine maxVm, Z1, Z280,01,00 1.3.11.BaumwolleGossypium ssp.,GossypiumVm, Z1, Z215,00,15 1.3.12.SonnenblumeHelianthus annuus L.,Helianthus annuusVm, Z10,00,50 1.3.13.LeinLinum usitatissimum L.,Linum usitatissimumVm, Z1, Z2, Z350,01,00 1.3.13.1.FaserleinLinum usitatissimum L.,Linum usitatissimumVm, Z1, Z2, Z350,01,00 1.3.13.2.Öllein und sonstiger LeinLinum usitatissimum L.,Linum usitatissimumVm, Z1, Z2, Z350,01,00 1.3.14.MohnPapaver somniferum L.,Papaver somniferumVm, Z1,000,05 1.3.15.Gelbsenf, Weißer SenfSinapis alba L.,Sinapis albaVm, Z15,00,15 1.4.Rüben (Beta-Rüben) 1.4.1.ZuckerrübeBeta vulgaris L. var. altissima Döll,Beta vulgaris var. altissimaVm, Z2,00 U*0,10 U* 1.4.2.Futterrübe, RunkelrübeBeta vulgaris L. var. crassa Mansf.,Beta vulgaris var. crassaVm, Z2,00 U*0,10 U* * 1 Unit (U) = 100 000 Samen 1.5.Kartoffel 1.5.KartoffelSolanum tuberosum L.,Solanum tuberosumVm, Z2 000200 2.Gemüse 2.1.Zwiebel,SchalotteAllium cepa L.,Allium cepaVm, Z, S1,000,50 2.1.1.ZwiebelAllium cepa L.,Cepa-GruppeVm, Z, S1,000,50 2.1.2.SchalotteAllium cepa L.,Aggregatum-GruppeVm, Z, S1,000,50 2.2.Winter-hecken-zwiebelAllium fistulosum L.,Allium fistulosumVm, Z, S1,000,502.3.PorreeAllium porrum L.,Allium porrumVm,Z, S0,500,102.4.KnoblauchAllium sativum L.,Allium sativumVm, Z, S0,500,102.5.SchnittlauchAllium schoenoprasum L., Allium schoenoprasumVm, Z, S0,500,102.6.KerbelAnthriscus cerefolium (L.) Hoffm., Anthriscus cerefoliumVm, Z, S1,500,202.7.SellerieApium graveolens L.,Apium graveolensVm, Z, S0,030,012.8.SpargelAsparagus officinalis L., Asparagus officinalisVm, Z, S0,500,102.9.Rote Rübe, MangoldBeta vulgaris L.,Beta vulgarisVm, Z, S1,500,502.9.1.Rote RübeBeta vulgaris L.,Beta vulgarisVm, Z, S1,500,502.9.2.MangoldBeta vulgaris L.,Beta vulgarisVm, Z, S1,500,502.10.KohlartenBrassica oleracea L.,Brassica oleraceaVm, Z, S 2.10.1.Karfiol, Blumen-kohlBrassica oleracea L.,Brassica oleraceaVm, Z, S0,150,042.10.2.KohlrabiBrassica oleracea L.,Brassica oleraceaVm, Z, S0,150,042.10.3.Kraus-kohl, GrünkohlBrassica oleracea L.,Brassica oleraceaVm, Z, S0,150,102.10.4.BrokkoliBrassica oleracea L.,Brassica oleraceaVm, Z, S0,150,102.10.5.Weiß-kraut, WeißkohlBrassica oleracea L.,Brassica oleraceaVm, Z, S0,150,102.10.6.Rotkraut, RotkohlBrassica oleracea L.,Brassica oleraceaVm, Z, S0,150,102.10.7.Wirsing, Wirsing-kohlBrassica oleracea L.,Brassica oleraceaVm, Z, S0,150,102.10.8.Sprossen-kohl, RosenkohlBrassica oleracea L.,Brassica oleraceaVm, Z, S0,150,102.11.China-kohl, Stoppel-rübe, Herbst-rübe, MairübeBrassica rapa L.,Brassica rapaVm, Z, S 2.11.1.ChinakohlBrassica rapa L.,Brassica rapaVm, Z, S0,250,102.11.2.Stoppel-rübe, Herbst-rübe, MairübeBrassica rapa L.,Brassica rapaVm, Z, S1,500,202.12.Paprika, PfefferoniCapsicum annuum L., Capsicum annuumVm, Z, S0,030,012.13.Endivie, Winter-endivieCichorium endivia L., Cichorium endiviaVm, Z, S0,100,052.14.ZichorieCichorium intybus L., Cichorium intybusVm, Z, S0,100,052.14.1.Gemüse-, Blatt-zichorieCichorium intybus L., Cichorium intybusVm, Z, S0,100,052.14.2.Wurzel-, Industrie- zichorieCichorium intybus L., Cichorium intybusVm, Z 0,100,052.15.Wasser-meloneCitrullus lanatus (Thunb.) Matsum. etNakai, Citrullus lanatusVm, Z, S0,300,102.16.Zuckerme-lone, MeloneCucumis melo L.,Cucumis meloVm, Z, S0,300,102.17.GurkeCucumis sativus L.,Cucumis sativusVm, Z, S0,150,082.18.Riesen-kürbisCucurbita maxima Duchesne, Cucurbita maximaVm, Z, S0,300,102.19.Garten-kürbis, ZucchiniCucurbita pepo L.,Cucurbita pepoVm, Z, S0,300,102.19.1.Ölkürbis, Schalen-loser KürbisCucurbita pepo L.,Cucurbita pepoVm, Z1,000,102.20.Kardonen- Arti-schocke, Cardy, Kardonen-arti-schockeCynara cardunculus L.,Cynara cardunculusVm, Z, S3,000,502.21.Karotte, MöhreDaucus carota L.,Daucus carotaVm, Z, S1,000,502.22.FenchelFoeniculum vulgare Mill., Foeniculum vulgareVm, Z, S1,500,202.23.SalatLactuca sativa L.,Lactuca sativaVm, Z, S0,100,032.23.1.KopfsalatLactuca sativa L.,Lactuca sativaVm, Z, S0,100,032.23.2.Schnitt-salatLactuca sativa L.,Lactuca sativaVm, Z, S0,100,032.23.3.KochsalatLactuca sativa L.,Lactuca sativaVm, Z, S0,100,032.24.TomateSolanum lycopersicum L.Vm, Z, S0,030,012.25.Petersilie Hill,Petroselinum crispum (Mill.) Nyman ex A. W.Petroselinum crispumVm, Z, S0,500,102.26.Feuer-bohne, PrunkbohnePhaseolus coccineus L., Phaseolus coccineusVm, Z, S5,002,002.27.GartenbohnePhaseolus vulgaris L., Phaseolus vulgarisVm, Z, S 2.27.1.BuschbohnePhaseolus vulgaris L., Phaseolus vulgarisVm, Z, S10,02,002.27.2.Stangen-bohnePhaseolus vulgaris L., Phaseolus vulgarisVm, Z, S5,002,002.28.Erbse, Markerbse, Schalerbse, ZuckererbsePisum sativum L. (partim), Pisum sativumVm, Z, S15,02,002.29.Radieschen, RettichRaphanus sativus L.,Raphanus sativusVm, Z, S5,002,002.29.1.RettichRaphanus sativus L.,Raphanus sativusVm, Z, S5,002,002.29.2.RadieschenRaphanus sativus L.,Raphanus sativusVm, Z, S5,002,002.30.RhabarberRheum rhabarbarum L.,Rheum rhabarbarumVm, Z, S0,100,052.31.Schwarz-wurzelScorzonera hispanica L., Scorzonera hispanicaVm, Z, S0,500,102.32.Eierfrucht, AubergineSolanum melongena L., Solanum melongenaVm, Z, S0,030,012.33.SpinatSpinacia oleracea L.,Spinacia oleraceaVm, Z, S10,02,002.34.Feldsalat, RapunzelValerianella locusta (L.)Laterr.,Valerianella locustaVm, Z, S1,000,102.35.Puffbohne, Dicke BohneVicia faba L. (partim),Vicia fabaVm, Z, S15,02,002.36.Zuckermais, PuffmaisZea mays L. partim),Zea maysVm, Z, S4 (2*)0,4 (0,2*) 2.36.1.ZuckermaisZea mays L. (partim),Zea maysVm, Z, S4 (2*)0,4 (0,2*) 2.36.2.PuffmaisZea mays L. (partim),Zea maysVm, Z, S4 (2*)0,4 (0,2*) *= Erbkomponenten Zum Seitenanfang.