Source: http://gplracer.de/gplracer-regeln/ablauf
Timestamp: 2019-01-19 12:43:54
Document Index: 102867261

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 3', '§ 8']

§ 6.1 Massendisconnect und Server-Ausfall
Das Rennen wird neu gestartet, sofern es zu einem Massendisconnect kommt oder der Server den korrekten Start eines Rennens verhindert. Sofern die Funktionalität des Servers am Renntag nicht wieder hergestellt werden kann, wird das Rennen zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt. Die Termine werden auf www.gplracer.de bekannt gegeben.
§ 6.2 Startunfall
Ein Startunfall, bei dem mindestens 1/3 des Startfeldes ausscheidet, führt ebenso zum Neustart. Hierbei ist es hilfreich, wenn einer der ausgefallen Fahrer nachzählt wie viele Fahrer bei einem Massencrash tatsächlich ausgefallen sind und dies im Chat mittels „1/3 OUT“ bekannt gibt.
Wenn klar ist das mindestens 1/3 der Fahrer nicht mehr am Rennen teilnehmen können wird das Rennen von der Rennleitung abgebrochen. Im GPL-Chat erscheint dann die Meldung “Rennabbruch alle in iGOR“ oder “Neustart alle den Server verlassen”. Danach treffen sich alle Fahrer im GPLRACER Chatroom, der Server wird neu gestartet und es erfolgt ein geordnetes Joinen in der Startreihenfolge des abgebrochenen Rennens (Pole Position joint als erster).
Die Joinreihenfolge wird von der Rennleitung im Chat bekannt gegeben, d.h. jeder Fahrer hat im Chat zu warten bis er aufgerufen wird und die Freigabe bekommt auf den Server zu joinen.
Wichtig: Kein Fahrer darf auf dem Server bereits ins Auto, in die Boxengasse oder auf die Strecke, da sonst die Startaufstellung verändert wird!
Wenn alle auf dem Server sind wird das Qualifying abgebrochen und alle Fahrer stehen wieder in der ursprünglichen Startaufstellung (sofern keiner einen Fehler gemacht hat).
Ein Massendisconnect, Server-Ausfall oder ein Startunfall bei dem mindestesn 1/3 der Fahrer ausscheiden sind die einzigen Ursachen, die einen Neustart des Rennens zur Folge haben.
Das Rennen kann am Renntag oder zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden.
§ 7 Reko-Untersuchung
Kommt es während der Rennen zu Manövern, die ein Fahrer als untersuchungswürdig ansieht, kann er einen Antrags zwecks Untersuchung der Situation bei der Rennkommission einreichen. Es sollte aber bedacht werden, dass es auch zu sog. Rennunfällen kommen kann.
Der Antrag ist vom Fahrer wie folgt zu erstellen:
Name des Protestgegners:
Zeitindex im Replay:
Beifügen eines Replay-Ausschnitts der Szene
Reko-Untersuchung / Reko-Anfrage:
Ist der Antrag unvollständig und/oder nicht korrekt erstellt, wird er nicht bearbeitet.
Es sollte nur in schweren Fällen eine Untersuchung eingeleitet werden. Hierzu zählen klare Fehleinschätzungen des Gegners oder Vorsatz. Die Untersuchung sollten nicht dazu ausgenutzt werden, um seine Position am grünen Tisch zu verbessern.
Bedenke: Oftmals bewirkt eine Nacht darüber zu schlafen eine andere Sicht der Dinge. Betrachte das Replay auch aus der Sicht deines Gegners.
Eine eingeleitete Untersuchung kann seitens des Protestierenden nicht mehr revidiert werden.
Die Rennkommission wird sich dann die entsprechende Szene ansehen und anschließend ein Urteil aussprechen. Das Strafmaß obliegt, im Rahmen der Vorgaben durch § 8, ausschließlich der Rennkommission. Ist ein Urteil von der Rennkommission gefällt, ist es nicht weiter anfechtbar. Eine höhere Instanz über der Rennkommission ist nicht vorgesehen. Sieht die Rennkommission eine Untersuchung für absolut unnötig an, behält sie sich vor, den Antragsteller zu bestrafen.
Startunfälle werden von der Rennkommission auch ohne Reko-Anfrage untersucht.
Nachmelder (Fahrer, die keine PB Zeit abgegeben haben oder eine ungültige und sich somit im IRC für das Rennen anmelden müssen bei einem MOD-Admin) können von der Reko für das zu fahrende Rennen unter Beobachtung gestellt werden (fiktiver Gelbstatus).
Grobe Verstöße gegen das „Empfohlene Fahrer Verhalten (GPL)“ (siehe § 3.3) oder das GPLRACER Reglement werden von der Rennkommission/ Rennleitung ebenfalls ohne Reko-Anfrage untersucht (siehe § 8).