Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-muenchen-auftragsbekanntmachung-158/
Timestamp: 2020-05-29 03:31:49
Document Index: 295440626

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 55', '§ 55', '§ 123', '§ 124', '§ 46', '§ 45', '§ 46', '§ 53', '§ 46', '§ 160']

2020/S 069-164450
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E16745837
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E16745837
München – PRJ-2013-0192 – Neubau KiGa St. Thomas Morus -Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 5 und 6 gemäß §§ 53 ff. HOAI
Das Erzbischöfliche Ordinariat München beabsichtigt den Neubau des Kindergartens St. Thomas Morus in München.
Für die Maßnahme werden derzeitig Gesamtkosten (Kgr. 200 – 700) in Höhe von 3,0 Mio. EUR brutto angesetzt.
Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 5 und 6, Leistungsphasen 5-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI.
Friedrich-Hebbel-Str. 26,
Zunächst werden die besondere Leistung „Einarbeitung in der vorhandenen Planung“ sowie die Leistungsphasen 5+6 (Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe) gemäß § 55 HOAI beauftragt.
— Beauftragungsstufe 2: Leistungsphasen 7-9 gemäß § 55 HOAI,
— ggf. besondere Leistungen gem. Anlage 15 HOAI.
Die Beauftragung der vorgenannten Leistungsphasen und/ oder besonderen Leistungen ist optional möglich, ohne dass ein Rechtsanspruch darauf besteht.
1) Erklärung — über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB,
— über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründennach § 124 GWB,
2) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen.
3) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bieter bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
4) Erklärung zur Eintragung ins Handelsregister.
1) Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bieters, bezogen auf solche Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren von 2017 bis 2019 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV). Gefordert ist ein durchschnittlicher Mindestjahresumsatz von >= 80 000 EUR netto.
2) Erklärung über die Beschäftigte der letzten 3 Jahren von 2017 bis 2019 für das gesamte Büro des Bieters, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Dipl.-Ing., sonstige Mitarbeiter) (§ 46 As. 3 Nr. 8 VgV). Gefordert ist eine durchschnittliche Mindestmitarbeiterzahl von >= 2 Personen.
3) Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Angebotsunterlagen beiliegen.
1.) Wesentliche in den letzten 3 Jahren 2017 bis 2019 erbrachte Leistungen des Bieters, die mit der zu vergebenden Leistung (Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 5 und 6 gem. §§ 53 ff. HOAI) vergleichbar sind, sind darzustellen (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Bei dieser Liste sind je erbrachter Leistung Angaben zum Projektvolumen (KGR 440+450+460), des Auftraggegenstandes (Sanierung/ Neubau usw.), der Leistungszeit, dem Leistungsumfang (Leistungsphasen) sowie dem öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bieter eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
— 1 Referenzprojekt, das hinsichtlich Projektvolumen (KGR 440+450+460 >= 150 000 EUR brutto) und Leistungsumfang (mindestens Leistungsphasen 5-8) vergleichbar ist und,
Die unter II.2.7) benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme der Hauptmaßnahme (Ende). Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/ Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) sowie die Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch dazugerechnet werden.
Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform online bis spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bieter sind verpflichtet, sich bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch innerhalb dieser 3 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform informiert.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bieters/ der Bietergemeinschaft gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB hingewiesen.