Source: http://de.slideshare.net/UB_TU_Berlin/lostindissertationopenaccess20160704
Timestamp: 2017-01-17 01:07:12
Document Index: 20550746

Matched Legal Cases: ['§ 12', '§ 16', '§ 17', '§ 19', '§ 15', '§ 31', '§ 9', '§ 12', '§ 2']

Open Access ist dabei, die wissenschaftliche Kommunikation von Grund auf zu verändern, sie einfacher, schneller und transparenter zu machen. Ziel von Open Access ist die maximale Sichtbarkeit und schnelle Verfügbarkeit von Forschungsergebnissen.
Im ersten Teil der Veranstaltung wird die Frage gestellt, wie freier Zugang ermöglicht wird: Welche Wege gibt es, Open Access zu publizieren? Wie finde ich die für mein Manuskript geeignete Zeitschrift? Wie werden Open-Access-Publikationen finanziert? Wie steht es um Zweitveröffentlichungen?
Im zweiten Teil stehen urheberrechtliche Fragen im Umfeld von Open Access im Mittelpunkt: Wie bleibt mein Urheberrecht gewährleistet? Welche Rolle spielen Creative-Commons-Lizenzen? Wie kann ich Inhalte nutzen, die unter Creative-Commons-Lizenz stehen? Worauf sollte ich beim Abschluss eines Verlagsvertrages achten?
Beispiele und Details zu Abgrenzung kommerziell / nicht-kommerziell vgl. Klimpel (2012) „Freies Wissen dank Creative-Commons-Lizenzen. Folgen, Risiken und Nebenwirkungen der Bedingung »nicht-kommerziell - NC« “
Dagmar Schobert, Michaela Voigt | Universitätsbibliothek der TU Berlin | openaccess@ub.tu-berlin.de
Netzwerk Informationskompetenz Berlin/Brandenburg: „Lost in Dissertation“, 4.7.2016
• Was genau ist Open Access?
• Der Goldene Weg des Open Access
• Der Grüne Weg des Open Access
• Open-Access-Services von Universitätsbibliotheken
• Grundsätze des Urheberrechts im Open-Access-Umfeld
• Veröffentlichungspflicht für Dissertationen
• Verwendung freier Lizenzen: Creative Commons (CC)
• Verwendung von CC-lizenzierten Inhalten
Foto: eagle1effi: https://flic.kr/p/atJkcX, https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/
sind ein profitables Geschäft
weltweit Deutschland TU Berlin
7,6 Milliarden $ 200 Millionen € 1,65 Millionen €
Quelle: FAZ 7.5.2016: K. Keutel: Der goldene Weg zur freien Wissenschaft
Die Platzhirsche: Elsevier, Springer, Wiley
40 % aller wiss. Artikel erscheinen in 3 Verlagen.
Jeder von Ihnen gibt mehr als 2000 Zeitschriften heraus.
Ausnutzen der Marktmacht
Verlage fühlen sich
als „Besitzer“ der
Gewinnbeteiligung für
Mehrfachsubventionierung:
Öffentliche Hand zahlt
1. Autor/in
2. Gutachter/in
66 % für Zeitschriften-
23 % des
Erwerbungsetats gehen
an die Firma Elsevier
Einblick in den Erwerbungsetat der
34 % für
30.000 Euro/Jahr
Elsevier (2015):
Umsatz: 3,5 Mrd. $
Gewinn: 37 % =
Was kosten wissenschaftliche
z. B. Tetrahedron:
20.000 $ im Jahr
Das Abonnement einer einzigen
wissenschaftlichen Fachzeitschrift
kostet die Universitätsbibliothek bis zu
20.000 Euro pro Jahr …
Autor: M 93, https://flic.kr/p/fj646X
… und dennoch hat Öffentlichkeit nur eingeschränkten bzw.
keinen Zugang zu diesen wissenschaftlichen Inhalten.
Foto: Martin Fisch: https://flic.kr/p/gXjfr5, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/
Foto: Ranger56112: https://flic.kr/p/tjDXdD, https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/
Forschungsergebnisse sollten
Was genau ist Open Access?
1. Die Urheber und die Rechteinhaber solcher Veröffentlichungen gewähren allen Nutzern unwiderruflich das
freie, weltweite Zugangsrecht zu diesen Veröffentlichungen und erlauben ihnen, diese Veröffentlichungen
– in jedem beliebigen digitalen Medium und für jeden verantwortbaren Zweck – zu kopieren, zu nutzen,
zu verbreiten, zu übertragen und öffentlich wiederzugeben sowie Bearbeitungen davon zu erstellen und
zu verbreiten, sofern die Urheberschaft korrekt angegeben wird. (Die Wissenschaftsgemeinschaft wird,
wie schon bisher, auch in Zukunft Regeln hinsichtlich korrekter Urheberangaben und einer
verantwortbaren Nutzung von Veröffentlichungen definieren) Weiterhin kann von diesen Beiträgen eine
geringe Anzahl von Ausdrucken zum privaten Gebrauch angefertigt werden.
2. Eine vollständige Fassung der Veröffentlichung sowie aller ergänzenden Materialien, einschließlich einer
Kopie der oben erläuterten Rechte wird in einem geeigneten elektronischen Standardformat in
mindestens einem Online-Archiv hinterlegt (und damit veröffentlicht), das geeignete technische
Standards (wie die Open Archive-Regeln) verwendet und das von einer wissenschaftlichen Einrichtung,
einer wissenschaftlichen Gesellschaft, einer öffentlichen Institution oder einer anderen etablierten
Organisation in dem Bestreben betrieben und gepflegt wird, den offenen Zugang, die uneingeschränkte
Verbreitung, die Interoperabilität und die langfristige Archivierung zu ermöglichen.
Für (digitale)
Lehre nutzen
legale Weise
sollen auch öffentlich
Wie wird Open
Access möglich?
Access finanziert?
Foto: wgutt: https://flic.kr/p/aAE5Ny, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/
Happiness Is Only Real When Shared, von Jose Roberto V Moraes,
muhuhuhuhuh, von Alex4739924, lizenziert unter CC BY-SA 3.0
OPEN ACCESS: GOLDENER
Der Weg zum Open Access: Gold
OA-Verlage und -Inhalte finden:
 Directory of Open Access Journals (DOAJ) http://doaj.org/
 Directory of Open Access Books (DOAB) http://www.doabooks.org/
Qualitätssicherung erfolgt durch Verlage und Herausgeber
 Bei Zeitschriftenauswahl bitte beachten:
 Professionelles Management
 Angemessene Begutachtungsverfahren
 Angemessene Lizenzierung (ideal: CC BY)
 Hilfsmittel
 Beall‘s List on predatory OA publishers (insbes. Criteria for determining…)
 Think Check Submit: Kriterienkatalog, um Güte einer Zeitschrift zu prüfen
– Does the journal site explain what these fees are for and
when they will be charged?
Durch Open Access können Sie die Sichtbarkeit Ihrer Veröffentlichung
Geschäfts- und Publikationsmodell
 OA heißt nicht (immer) kostenlos!
Übliche Geschäftsmodelle sind z. B.
 Artikelgebühren (APC) = der Autor ist der Rechnungsempfänger
 Mitgliedschaftsmodelle
 Institutionelle Förderung
 APC für Artikel in Hybridzeitschriften
(subskriptionspflichtige Zeitschrift + Autor kann Artikel für OA
„freikaufen“ = double dipping)
Artikelgebühren (APC)
 Wird i. d. R. durch Institution des Erstautors beglichen
 DOAJ: 9.080 reine OA-Zeitschriften (Stand 4.7.2016), davon
2.750 ohne Gebühren und 1.523 mit Gebühren
 Durchschnittliche APC:
Preis pro Artikel reine OA-Zeitschrift hybride Zeitschrift
1.242 € 2.376 €
Quelle: openAPC-Projekt: Durchschnittliche Artikelgebühren deutscher Universitäten,
Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen (ca. 11.500 Artikel)
 Veröffentlichung in Zeitschriften mit hybridem Geschäftsmodell
möglichst vermeiden („double dipping“)
Artikelgebühren (2): Publikationsfonds
Einige Einrichtungen haben zentralen Publikationsfonds
(FU, MPG, Helmholtz …)
Viele Einrichtungen (noch) nicht:
 Mittel am Lehrstuhl, im Institut o.Ä. vorhanden?
 Publikationsfonds der Heimatinstitution von KoautorInnen?
 Erstattung durch Förderorganisationen möglich?
 Übernahme durch z.B. DFG, EU, Volkswagen-Stiftung
(EU: Horizon 2020)
 Publikationsmittel z. T. gesondert beantragbar (DFG-Projekte 
vor Projektstart!)
Artikelgebühren (3): Sonderkonditionen
Angehörige der TU Berlin können …
- in den 200 Fachzeitschriften von BioMed Central kostenfrei
publizieren (Prepay-Mitgliedschaft),
- in den 37 Fachzeitschriften der Royal Society of
Chemistry kostenfrei publizieren (Gutscheine),
- für Aufsätze in den 150 Fachzeitschriften des Verlages MDPI 10 %
Rabatt auf die APC bekommen (Mitgliedschaft).
OA-Angebote einiger Verlage
•Zeitschriftenartikel (Gold): CC BY:
•Bsp. „Frontiers in Psychology“: 2.490 $
2nd most cited psychology journal in the world
• 400 Zeitschriften, APC abhängig von der Zeitschrift
(TU-Mitgliedschaft!)
(u.a. BioMed Central)
•7 OA-Journale: APC: 1.350 $
•100+ hybride Journals: wenn OA APC: 1.750 $ (-> double dipping)IEEE
•Buch: ca 13.000 €
•Zeitschriftenartikel (Gold) 0 / 250 € / ... / 2.150 €
•Zeitschriftenartikel (hybrid): 2.150 € (-> double dipping)
•hybride Modelle:
"Sponsored Article" (Elsevier), "Open Choice" (Springer) und
"OnlineOpen" (Wiley) (-> double dipping)
Springer, Elsevier,
OPEN ACCESS: GRÜNER WEG
Der Weg zu Open Access: Grün
muhuhuhuhuh, by Alex4739924, licensed under CC BY-SA 3.0
 Zweitveröffentlichung auf
 Zulässige Version abhängig
von Rechteinhaber:
 Preprint, Postprint oder
 Ggf. nach Embargofrist
Repositorien: Sie haben die Wahl…
Institutionell Institutionenübergreifend /
 Weitere Repositorien finden:
 Directory of Open Access Repositories
 Registry of Open Access Repositories
(ROAR) http://roar.eprints.org/
 Registry of Research Data Repositories
(re3data) http://re3data.org
DepositOnce : Repositorium für
Forschungsdaten und Publikationen
http://edocs.fu-berlin.de/
edoc - Publikationsserver
https://edoc.hu-berlin.de/
Recht auf Zweitveröffentlichung?
Zweitver-
www.sherpa.ac.uk/ro
internet.de/urhg/__38.ht
http://www.nationallizen
zen.de/open-access
Zweitveröffentlichung: Versionen
• Ursprünglich eingereichte Manuskriptfassung
• Original version, Submitted version, Author‘s original
manuscript, …
• Akzeptierte Manuskriptfassung, beinhaltet Änderungen
aus Begutachtungsverfahren
• Accepted version, Peer-reviewed version, Final draft, …
• Final publizierte Fassung
• Publisher PDF, Version of record, Final version, …
Zweitveröffentlichung: Beispiele für Verlagsvorgaben
• Preprint jederzeit
• Postprint nach 12 MonatenSpringer
• Postprint nach 24–36 Monaten (abh. von
• Postprint unmittelbar nach Erscheinen!IEEE
• Postprint nach 0–18 Monaten (abh. von
Open-Access-Services der Berliner Unis
Hosting OA-
 Funktionen (u.a.)
 Archivierung und Veröffentlichung von
(Forschungsdaten und) Publikationen
 Persistent Identifier (DOI, URN)
 Verwaltung Embargofristen
 Versionierung
 Nutzungsstatistik
 Verweise zwischen Veröffentlichungen,
die in Beziehung zueinander stehen
 Veröffentlichungen auffindbar in
 Bibliothekskatalogen
 üblichen Suchmaschinen
 wissenschaftlichen Suchmaschinen
(z.B. BASE)
TU Berlin: Beratung allgemein
 Service Rechteprüfung
 Open Access-Workshops:
Urheberrechtliche Grundlagen,
Open Access, freie Lizenzen
 Beratung zu Open-Access-
Klauseln in Verlagsverträgen
 Beratung zu freien Lizenzen
 Forschungsdatenmanagement
Autumn impressions (12), von Ranger56112, lizensiert unter CC BY-NC 2.0
http://www.szf.tu-berlin.de/
 Eigener Open-Access-Verlag
 Primär: Onlineveröffentlichung
 Bei Bedarf: zusätzliche Printveröffentlichung
 Veröffentlichung unter freier Lizenz (CC BY)
 http://verlag.tu-berlin.de
Shrestha, Shritu: Comparison of
technological and policy aspects
with case studies from Europe, the
USA, India and Nepal
ISBN 978-3-7983-2791-7 (print)
ISBN 978-3-7983-2792-4 (online)
DOI: 10.14279/depositonce-4948
 22 e-only, 20 hybrid, 2 print only
21 Titel unter CC BY-Lizenz
Language Science Press (FU Berlin)
 Disziplinäres Profil: Sprachwissenschaft
 Verschiedene Schriftenreihen
 Aktuell DFG-gefördertes Projekt
 http://langsci-press.org
N.J. Enfield. 2015. Natural causes of
language: Frames, biases, and cultural
transmission (Conceptual Foundations of
Language Science 1). Berlin: Language
ISBN 978-3-944675-72-5 (print, hardcover)
ISBN 978-3-944675-50-3 (online)
36 Bücher erschienen seit 2015
11 Schriftenreihen, 6 Weitere in Vorbereitung
TU Berlin: Service Rechteprüfung
 Prüfung der rechtlichen
(einzelne Publikationen oder
Publikationslisten)
 Ggf. Rechteeinholung bei
 Ggf. Anmeldung der
Dokumente auf dem
 http://www.ub.tu-berlin.de/oa
Hosting OA-Zeitschriften
 FU Berlin:
 Über 30 Zeitschriften
 http://www.cedis.fu-berlin.de/e-publishing/e-journals
 HU Berlin:
 6 Zeitschriften
 https://edoc.hu-berlin.de/ojs/
 TU Berlin:
 1 Zeitschrift
 http://journal.ub.tu-berlin.de/
OA-Informationsplattform: https://open-access.net/
• UrheberIn = Schöpfer eines Werkes
• BetreuerInnen wissenschaftlicher Arbeiten sind keine UrheberInnen
• Urheberrecht kann nur natürliche Person (UrheberIn) beanspruchen
• vs. InhaberIn Verwertungsrechte: natürliche oder juristische Person
• keine Registrierung notwendig (im Ggs. zu Patenten, Warenzeichen usw.)
• Schutzdauer: bis 70 Jahre nach Tod der Urheberin / des Urhebers
Urheberpersönlich-
keitsrechte
(§§ 12–14)
• Vervielfältigung (§ 16)
• Verbreitung (§ 17)
• Öffentliche Zugänglichmachung (§ 19a)
(§§ 15–24)
• Nutzungsrechte können übertragen werden (§ 31
• RechteinhaberIn kann Werk exklusiv nutzen
• RechteinhaberIn kann Werk nutzen
 UrheberIn räumt (einfache oder ausschließliche) Nutzungsrechte für (bestimmte)
 Übertragung exklusiver Rechte für alle Nutzungsarten?  Passage streichen!
 Vertragszusatz einreichen  vgl. SPARC Author's Addendum
Gute wissenschaftliche Praxis, Plagiat
Folien online!
Publish or Perish? Wissenschaftliches
Publizieren für Promovierende
Dr. Christian Mathieu, Armin Talke
• Plagiat (Abgrenzung, Arten, …)
• Grundsätze Urheberrecht
• Herausforderungen der
• Geschützte Inhalte
• Bildzitat
• VG Bild-Kunst
• Portale mit frei nutzbaren Inhalten
Licht und Schatten: Bildrechte beim
wissenschaftlichen Publizieren
Dr. Georg Schelbert (HU Berlin),
Dr. Christian Mathieu, Armin Talke (StaBi Berlin)
Für Werke Dritter Rechte einholen
LeserIn AutorIn
barnheartowl: Scientist in red tie | https://openclipart.org/detail/232924/scientist-in-red-tie | CC0
barnheartowl: Scientist thinking | https://openclipart.org/detail/232923/scientist-thinking | CC0
Promovieren in B/BB
Universitäten und Hochschulen mit Promotionsrecht (Quelle: Hochschulkompass, Stand 29.06.2016)
Filmuniversität Babelsberg Konrad
Hertie School of Governance Universität Potsdam
Beispiel TU Berlin
• Geregelt in Promotionsordnung der TU Berlin § 9
• Mögliche Formen für die Veröffentlichung
• Online (DepositOnce) + 1 Druckexemplar
• 15 Exemplare im Dissertationsdruck
• 3 Verlagsexemplare
• An TU wächst Anteil der Open-Access-Dissertationen stetig!
 2015: 489 Dissertationen
• 357 Online-Dissertationen
• 189 Online-Dissertationen unter OA-konformer CC BY-Lizenz
• 11 Fachbereiche (+ Charité)  7 Promotionsordnungen
• Mögliche Formen für die Veröffentlichung:
Bsp. Gemeinsame PromO Dr. Phil./ Ph.D.
• Online (Diss. Online) + 5 Druckexemplare
• 40 Exemplare im Dissertationsdruck
• 3 Originalveröffentlichungen, wenn Veröffentlichung in Zeitschrift
• 50 Mikrofiches + 3 Exemplare im Dissertationsdruck
• Erziehungswiss./Psych.
• Geschichts-/Kulturwiss.
• Phil./Geisteswiss.
• Politik-/Sozialwiss.
Beispiel HU Berlin
• 8 Fakultäten (+ Charité)  9 Promotionsordnungen
• Mögliche Formen für Veröffentlichung:
Bsp. Fak. Lebenswissenschaften
• Online-Veröffentlichung auf
edoc-Server + 1 Druckexemplar
• 10 Exemplare im
• 4 Verlagsexemplare
• 4 vollständige Exemplare der
Dissertation, wenn
Bsp. Phil. Fak. I
edoc-Server + 4 Druckexemplare
• 40 Exemplare im
• 3 bis 6 Verlagsexemplare
• 3 bis 6 vollständige Exemplare,
wenn Veröffentlichung in
Zeitschrift erfolgt
• 1 Masterfiche + 40 Mikrofiches +
3 Exemplare im
• Promotionsordnung der der Medizinischen Fakultät Charité -
Universitätsmedizin Berlin § 12:
• „weitere Exemplare in einer geeigneten Form an die
Medizinische Bibliothek (…) Diesbezügliche Einzelheiten dazu
und zur Übertragung des Rechtes auf Vervielfältigung und
Verbreitung der Arbeit regelt die Medizinische Bibliothek der
Charité – Universitätsmedizin Berlin. “
• Regelungen Bibliothek: Online (Diss. Online) + 1 Druckexemplar
SONDERFALL KUMULATIVE
Promotionsordnungen mit Option Kumulativ
Freie Universität Berlin Brandenburgische Technische
Humboldt-Universität zu Berlin Europa-Universität Viadrina Frankfurt
Kumulative Dissertation – Beispiel TU Berlin
• Allgemeine Vorgaben  PromO § 2 (3):
• Übergeordneter Titel
• Dissertationstitelblatt
• Einleitung + alle Teile verbindenden Text
• Einzelne Artikel
• Vom Promotionsausschuss genehmigte Fassung soll
• Einzelfragen  Ausführungsbestimmungen: Fak. I | Fak. III | Fak.
IV | Fak. V | Fak. VII
• PromO: keine Beschränkung hinsichtlich Veröffentlichungsform
(Print, Online, Verlag)
Warum sprechend wir heute darüber?
• Einzelne Artikel  Autorinnen und Autoren haben häufig Rechte an
Verlage abgetreten! Gestatten Verlage die Zweitverwertung?
• Vom Promotionsausschuss genehmigte Fassung soll veröffentlicht
werden  Fassung enthält ggf. Artikel bzw. Versionen, die nicht
verwendet werden dürfen
Zweitverwertung der Artikel ?!
Open-Access-Zweitveröffentlichung (Grüner Weg)
• Zusätzlich Artikel online
bereitstellen = Freier Zugang!
• Zulässige Version abhängig
– Postprint
– Verlagsversion
• Ggf. nach Embargofrist (z.B.
• Tlw. Sonderkonditionen der
Verlage für Nutzung im Rahmen
• Auch: Original version, Submitted version, Author‘s
original manuscript, …
• Akzeptierte Manuskriptfassung  beinhaltet
Änderungen aus Begutachtungsverfahren
• Auch: Accepted version, Peer-reviewed version, Final
draft, …
• Auch: Verlagsversion, Publisher PDF, Version of record,
Final version, …
Embargofrist?
Artikel noch
Koautoren?
unter Creative-
Lizenz stellen?
Bsp. Verlagsvorgaben: Artikel veröffentlicht
Verlag Nutzung erlaubt… Bedingungen
• Teile / ganzer Artikel
• Preprint, Postprint
• kein Embargo
• Quellenangabe Erstveröffentlichung
• Verlagsversion mit DOI verlinken
Elsevier • Teile / ganzer Artikel
• Preprint, Postprint,
Springer • Teile / ganzer Artikel
• Embargo: Postprint 12
• DOI angeben mit Phrase: The final
publication is available at Springer
via http://dx.doi.org/[DOI]
Bsp. Verlagsvorgaben: Artikel unveröffentlicht
Verlag Vorabveröffentlichung? Bedingungen
• prinzipiell möglich
• wenn dazu eine von APS
erstellte Version genutzt
werden soll, muss
Elsevier • prinzipiell zulässig,
für wenige Journale 
• u. a. nicht erlaubt für Cell
Press und Lancet
Springer • zulässig für Preprint • Quellenangabe Erstveröffentlichung
TU Berlin: OA-Service für kumulative Dissertationen
• Ausführliche Hinweise auf Webseite
• Liste Verlagspolicies online (wird fortlaufend ergänzt)
• Prüfung, ob Bedingungen der Verlage eingehalten
• Einhalten von Embargofristen
• Beratung bzgl. Vergabe einer Creative-Commons-Lizenz für Onlineversion
• Open-Access-Zweitveröffentlichung der Einzelartikel (TU-Angehörige)
https://github.com/tuub/theses-publisher-policies/
 Creative Commons 2001 in USA
 Gemeinnützige Organisation
 1. Version der Lizenzen 2002
 Lizenzen in USA für internationale
 Lizenzmodule im Laufe der Jahre
mehrfach überarbeitet, aktuell
Version 4.0 von 2013
 Kreatives Potential nutzen: Verbreitung
und Nutzung von Werken erleichtern
 (c) All rights reserved
 (cc) Some rights reserved
 Bauen auf UrhG auf und erweiteren
 Rechte und Pflichten für
UrheberInnen und NutzerInnen
 LizenzgeberIn kann Lizenz nicht
widerrufen, solange Sie sich an
Lizenzbedingungen halten
4 Lizenzmodule 6 mögliche Lizenztypen
 BY: Attribution
 SA: Share-alike
 NC: Non-commercial
 ND: No derivatives
Public-Domain-Werkzeuge
• Geschützte Werke in
Gemeinfreiheit entlassen
• Gemeinfreie Werke
• Gemeinfrei = Schutzfrist
VERWENDUNG VON CC-
LIZENZIERTEN INHALTEN
UrheberInnen räumen der Allgemeinheit einfache Nutzungsrechte ein, die flexibler und weiter sind, als
das deutsche Urheberrecht sie vorsieht.
Der Lizenzgeber kann eine einmal vergebene Lizenz nicht widerrufen.
• UrheberIn
• Link auf
• Link zum
vgl. Video „Bilder unter freier Lizenz nutzen“
 Lizenztext lässt offen, wie „kommerzielle Nutzung“ zu verstehen ist
 Bisher keine eindeutigen Gerichtsurteile zur Auslegung des Terms
„nicht-kommerziell“
 Verhindert i.d.R. Nachnutzungen in freien Wissensdatenbanken
 Empfehlung: möglichst keine NC-Klauseln für eigene
(wissenschaftliche) Werke nutzen
Die Rechteeinräumung gemäß Abschnitt 3 gilt nur für Handlungen, die nicht vorrangig auf einen
geschäftlichen Vorteil oder eine geldwerte Vergütung gerichtet sind („nicht-kommerzielle Nutzung“, „Non-
commercial-Option“). Wird Ihnen in Zusammenhang mit dem Schutzgegenstand dieser Lizenz ein anderer
Schutzgegenstand überlassen, ohne dass eine vertragliche Verpflichtung hierzu besteht (etwa im Wege von File-
Sharing), so wird dies nicht als auf geschäftlichen Vorteil oder geldwerte Vergütung gerichtet angesehen, wenn in
Verbindung mit dem Austausch der Schutzgegenstände tatsächlich keine Zahlung oder geldwerte Vergütung
iii. einer rechtsordnungsspezifischen Creative-Commons-Lizenz mit denselben Lizenzelementen ab Version 3.0
aufwärts (z.B. Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 US),
Nicht als Abwandlung des Schutzgegenstandes gelten seine Aufnahme in eine Sammlung oder ein
Sammelwerk und die freie Benutzung des Schutzgegenstandes.
Public Domain-Inhalte nutzen
Hinweis auf Rechteinhaber nicht erforderlich (anders als Regel
„Namensnennung“)
Schadet aber auch nicht!
„Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten
und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken,
ohne um weitere Erlaubnis bitten zu müssen.“
Gemeinfreie Inhalte Bsp. TU Berlin
Digitalisierte Sammlungen TU Berlin – Auszug Nutzungsbedingungen:
Quellennachweis in wissenschaftlichen Arbeiten unerlässlich!
Die Digitalisierten Sammlungen der Universitätsbibliothek der Technischen
Universität Berlin stehen allen Interessierten weltweit zur Nutzung zur
Verfügung. Bei der Nachnutzung der Digitalisate dieser Seite bitten wir Sie
um eine möglichst vollständige Quellenangabe (…)
 Hilfe bei Erstellen von korrekten Verweisen und Lizenzhinweisen für
Inhalte aus Wikipedia / Wikimedia Commons
 https://lizenzhinweisgenerator.de/
Dagmar Schobert 030 314 76127
Michaela Voigt 030 314 76130
http://blogs.ub.tu-berlin.de/openaccess/
http://de.slideshare.net/UB_TU_Berlin