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Timestamp: 2016-10-24 08:53:34
Document Index: 21766178

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 52', 'BGE', 'BGE']

U 275/00 (31.05.2001)
U 275/00 Vr
Bundesrichter Meyer, R�edi und Ferrari; Gerichtsschreiberin Amstutz
S.________, 1971, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Volker Pribnow, St. Urbangasse 2, 8001 Z�rich,
A.- Die 1971 geborene S.________ arbeitete ab September 1992 als medizinische Laborantin in der Klinik X.________ und war damit bei der Z�rich Versicherungsgesellschaft (nachfolgend: "Z�rich") obligatorisch gegen Unf�lle versichert. Am 5. November 1993 wurde sie als angegurtete Beifahrerin eines stehenden Personenwagens in eine Auffahrkollision verwickelt, wobei ihr von hinten angefahrenes Auto mit dem davor stehenden Kleinbus kollidierte. In der Folge diagnostizierte der erstbehandelnde Arzt Dr. med. W.________, Chiropraktiker SCG ECU, gest�tzt auf die Untersuchungen am 5. und 6. November eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) nach Verkehrsunfall, dies bei gutem Heilverlauf mit freier Beweglichkeit der HWS in allen Ebenen und ohne neurologischen Ausf�lle in den oberen Extremit�ten (Arztzeugnis vom 25. November 1993). Am 15. November 1993 konsultierte S.________, welche ihre Arbeit nach dem Unfall wieder aufgenommen hatte, Frau Dr. med. H.________, Spezial�rztin FMH f�r Physikalische Medizin an der Klinik X.________, worauf diese ein cervikovertebrales und cerviko-brachiales Syndrom rechts bei Status nach schwerem Schleudertrauma der HWS mit Instabilit�t im Segment C3/C4 und C4/C5 diagnostizierte und die Versicherte ab sofort bis 2. Januar 1994 zu 100 %, anschliessend zu 50 % arbeitsunf�hig einsch�tzte (Arztzeugnisse vom 30. November und 9. Dezember 1993 sowie vom 14. Januar 1994). Aufgrund der aufgetretenen Beschwerden - vorwiegend Kopfschmerzen sowie Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich - stand die Versicherte im Zeitraum zwischen 1994 und 1997 wiederholt in medizinischer Behandlung und wurde namentlich auch aus neurologischer und neuropsychologischer Sicht begutachtet (Gutachten des Dr. med. D.________, Chefarzt Neurologie an der Klinik Y.________, vom 25. Juni 1997; Bericht und Arztzeugnis der Frau PD Dr. med. R.________ und des dipl. Psych. E.________, Neurologische Klinik am Spital Z.________, vom 9. M�rz und 27. April 1994). Ab Mitte Juli 1994 bestritt S.________ wieder ein volles Arbeitspensum in ihrer angestammten T�tigkeit, bis ihr ab Februar 1996 bis 1998 von �rztlicher Seite jeweils eine verminderte Arbeitsf�higkeit unterschiedlichen Grades bescheinigt wurde. Das Arbeitsverh�ltnis mit der Firma A.________ wurde auf Ende November 1997 von Seiten der Arbeitgeberin gek�ndigt, worauf sich S.________ bei der Arbeitslosenversicherung anmeldete.
Mit Verf�gung vom 13. Juli 1998 verneinte die "Z�rich", welche bis dahin f�r die Heilbehandlung aufgekommen war und Taggelder ausgerichtet hatte, gest�tzt auf die medizinischen Abkl�rungen - insbesondere das von ihr in Auftrag gegebene Gutachten des Prof. Dr. med. I.________, Vorstand des Instituts f�r Rechtsmedizin an der Universit�t C.________, vom 14. M�rz 1998 - ihre Leistungspflicht r�ckwirkend ab 18. Juli 1994 mit der Begr�ndung, die Unfallkausalit�t der seither bestehenden Beschwerden sei nicht hinreichend erstellt. Auf Einsprache von S.________ sowie des obligatorischen Krankenversicherers, der Helsana Versicherungen AG, hin hielt sie daran mit Entscheid vom 10. September 1998 fest.
B.- Hiegegen liess S.________ Beschwerde f�hren mit dem Antrag, in Aufhebung des Einspracheentscheids vom 10. September 1998 sei die "Z�rich" zu verpflichten, ihr �ber den 17. Juli 1994 hinaus die gesetzlichen Leistungen zu erbringen, "insbesondere die Heilungskosten zu �bernehmen und Taggelder im Umfang der �rztlich bescheinigten Arbeitsunf�higkeit beziehungsweise eine Invalidenrente auszurichten". Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die Beschwerde mit Entscheid vom 24. Mai 2000 ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst S.________ ihr vorinstanzlich gestelltes Rechtsbegehren erneuern.
W�hrend die "Z�rich" auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, beantragt die Helsana Versicherungen AG als Mitinteressierte deren Gutheissung. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.
1.- a) Im vorinstanzlichen Entscheid wird die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen (BGE 119 V 337 Erw. 1 mit Hinweisen) und ad�quaten (BGE 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c, je mit Hinweisen) Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und Gesundheitsschaden, insbesondere zur Anwendbarkeit der mit Bezug auf Unfallfolgen nach klassischem Schleudertrauma der HWS entwickelten Rechtsprechung (BGE 119 V 335, 117 V 359) auf Verletzungen nach einem dem Schleudertrauma "�quivalenten" Mechanismus (Kopfanprall mit Abknickung der HWS; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) oder bei Vorliegen eines Sch�del-Hirn-Traumas, wenn und soweit sich dessen Folgen mit jenen des Schleudertraumas vergleichen lassen (BGE 117 V 382 f. Erw. 4b; RKUV 2000 U Nr. 395 S. 317 Erw. 3), zutreffend dargelegt. Ebenfalls richtig wiedergegeben hat das kantonale Gericht die Rechtsprechung zur Beweisw�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 122 V 160 ff. Erw. 1c; siehe auch BGE 125 V 352 Erw. 3a und b) sowie zu dem im Sozialversicherungsrecht allgemein �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 121 V 47 Erw. 2a und 208 Erw. 6b, je mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden.
2.- Streitig und zu pr�fen ist, ob die von der "Z�rich" verf�gte Einstellung der Leistungen ab 18. Juli 1994 zu Recht erfolgte, was voraussetzt, dass ein nat�rlicher und/oder ad�quater Kausalzusammenhang zwischen den seither aufgetretenen Beschwerden und dem Unfall vom 5. November 1993 zu verneinen ist.
3.- a) Dass die Beschwerdef�hrerin beim Unfall vom 5. November 1993 eine distorsionelle Verletzung der HWS erlitten hat, ist angesichts der medizinischen Aktenlage erstellt und wird von der Vorinstanz denn auch ausdr�cklich anerkannt. Wie diese zutreffend erwogen hat, wurde eine entsprechende Diagnose bereits von Dr. med. W.________, welcher die Versicherte am Unfalltag sowie tags darauf behandelt hatte, gestellt (Arztzeugnis vom 25. November 1993) und in den nachfolgenden Arztberichten nahezu ausnahmslos best�tigt, wobei im Gutachten des Prof. Dr. med. D.________ vom 25. Juni 1997 pr�zisierend von einem dem klassischen Schleudertrauma �quivalenten Verletzungsmechanismus ausgegangen wird (indirekte HWS-Verletzung durch Kopfanprall). Auch das rechtsmedizinisch-biomechanische Gutachten des Prof. Dr. med. I.________ vom 14. M�rz 1998 vermag die Beurteilung der �brigen �rzte nicht umzustossen: Nach Auffassung des Gutachters kann "nicht ausgeschlossen werden", dass sich die Beschwerdef�hrerin beim Unfall vom 5. November 1993 ein leichtes HWS-Schleudertrauma (Distorsion Grad I) zugezogen hat; zwar gelangt er anschliessend zum Schluss, das Ereignis sei "nicht mit Wahrscheinlichkeit geeignet (gewesen), bei der Beifahrerin des Pkws' (...) ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule herbeizuf�hren", doch setzt er in den nachfolgenden Ausf�hrungen das Vorliegen einer derartigen Verletzung leichten Grades voraus, namentlich wenn er ausf�hrt, einzelne der aufgetretenen Beschwerden k�nnten w�hrend ungef�hr sieben Wochen nach dem Unfall als Folge "eines erlittenen HWS-Schleudertraumas Grad I" erkl�rt werden.
b) Ist gest�tzt auf die �rztlichen Befunde vom Vorliegen eines Schleudertraumas auszugehen, stellt sich im Weitern die Frage, ob dieses eine nat�rliche (Teil-)Ursache der von der Beschwerdef�hrerin w�hrend des streitigen Zeitraums, mithin ab Juli 1994 geklagten Beschwerden darstellt.
aa) Im Rahmen der neuropsychologischen Untersuchung durch Frau Dr. phil. R.________ und dipl. Psych. E.________ am 8. M�rz 1994 berichtete die Beschwerdef�hrerin �ber Konzentrationsschwierigkeiten mit Zerstreutheit, Dauerkopfschmerzen sowie Schulter-Arm-Schmerzen, Kraftlosigkeit im rechten Arm, M�digkeit, Durchschlafst�rungen und Appetitlosigkeit (Bericht vom 9. M�rz 1994). Im Bericht des Hausarztes Dr. med. O.________ vom 14. April 1994 wurde eine "langsame Regredienz der angegebenen Beschwerden" und in jenem vom 3. Juni 1994 eine "(l)angsame Besserung der Symptomatik mit Fortsetzung der physiotherapeutischen Behandlung" festgestellt. Im November 1994 befand sich die Beschwerdef�hrerin nach wie vor in physiotherapeutischer Behandlung, da nuchale Kopfschmerzen persistierten, w�hrend Konzentrations- und Visusst�rungen sowie Sensibilit�t und motorische Ausf�lle im Bereich des rechten Armes verneint wurden (Bericht des Dr. med. O.________ vom 7. November 1994). Gem�ss den Berichten des Dr. med. O.________ vom 5. April und 23. August 1995 litt die Beschwerdef�hrerin weiterhin an Verspannungen im Halsbereich beziehungsweise Nackenschmerzen, zeitweise an Kopfschmerzen und - erstmals erw�hnt - R�ckenbeschwerden; Konzentrationsst�rungen und Augensymptome wurden wiederum ausdr�cklich verneint. Nach den Angaben im Arztzeugnis des Dr. med. F.________, Spezialarzt FMH f�r Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 17. September 1996 konnten vor allem die Nacken- und Schulterschmerzen mit therapeutischen Massnahmen deutlich reduziert werden; gelegentlich best�nden Schmerzen im Bereich der Lendenwirbels�ule. Anl�sslich der Konsultation bei Prof. Dr. med. D.________ in der Klinik Y.________ am 4. April 1997 gab die Versicherte schliesslich an, aktuell unter bewegungs- und belastungsabh�ngigen, stechenden Nackenschmerzen zu leiden, welche im Bereich der Schulterg�rtelregion sowie der Brustwirbels�ule ausstrahlen. Ferner klagte sie �ber suboccipitale Kopfschmerzen frontal beziehungsweise orbital ausstrahlend sowie �ber M�digkeit der Augen, Vergesslichkeit vor allem bei starken Schmerzen, gelegentliche Konzentrationsst�rungen, wobei hier ein gewisser Zusammenhang mit dem regelm�ssigen Valiumkonsum bestehen k�nnte. Sie sei rasch erm�dbar und zeige eine erh�hte Reizbarkeit (Gutachten des Prof. Dr. med. D.________ vom 25. Juni 1997).
bb) Im Wesentlichen gest�tzt auf das Gutachten des Dr. med. I.________ vom 14. M�rz 1998, wonach ein nat�rlicher Kausalzusammenhang zwischen der Auffahrkollision vom 5. November 1993 und den anhaltenden Beschwerden "nicht mit Sicherheit" angenommen werden k�nne, ja "eher unwahrscheinlich (weniger als 50%)" sei, und in Anbetracht des Umstandes, dass die Beschwerdef�hrerin ab 18. Juli 1994 w�hrend rund eineinhalb Jahren ihren angestammten Beruf als medizinische Laborantin vollzeitlich ausge�bt hatte, kam die Vorinstanz zum Schluss, der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und dem seit Wiederaufnahme der 100 %-Erwerbst�tigkeit aufgetretenen Beschwerdebild sei nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt. Die abweichende Beurteilung des Prof. Dr. med. D.________ vom 25. Juni 1997, derzufolge "die gegenw�rtige gesundheitliche St�rung im kausalen Zusammenhang mit dem Unfall vom 5. 11. 1993" steht, erachtete das kantonale Gericht als nicht beweiskr�ftig, da das betreffende Gutachten in verschiedener Hinsicht Unzul�nglichkeiten aufweise.
cc) Ob die Vorinstanz - namentlich auch in Anbetracht des Grundsatzes, dass der Unfallversicherer die Beweislast f�r den Wegfall des bis Mitte Juli 1994 bejahten nat�rlichen Kausalzusammenhangs zwischen der erlittenen HWS-Distorsion und den daraufhin geklagten Beschwerden tr�gt (Erw. 1b hievor) - zu Recht davon ausgegangen ist, der Unfall vom 5. November 1993 stelle aus rechtlicher Sicht keine nat�rliche (Teil-) Ursache der w�hrend der streitigen Zeitspanne ausgewiesenen Beschwerden dar, kann offen bleiben. Denn selbst wenn die nat�rliche Kausalit�t zu bejahen w�re, fehlt es - wie die nachstehenden Erw�gungen zeigen - an der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs. Diese ist nach Massgabe der in BGE 117 V 359 ff. entwickelten Kriterien zu pr�fen, zumal keine hinreichenden Anzeichen f�r das Vorliegen einer ausgepr�gten, im Vergleich zu den zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas geh�renden Gesundheitsbeeintr�chtigungen deutlich vorherrschenden psychischen Problematik bestehen, welche praxisgem�ss Anlass zur Ad�quanzpr�fung unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach dem Unfall gem�ss BGE 115 V 135 ff. g�be (BGE 123 V 99 Erw. 2a).
c) Wie die Vorinstanz in der Eventualbegr�ndung ihres Entscheids zutreffend erwogen hat, handelt es sich bei der Auffahrkollision vom 5. November 1993 weder um einen schweren Unfall noch um einen solchen im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen: Dagegen spricht der Verlauf des Unfallgeschehens, wie er aktenm�ssig dokumentiert ist. Zudem hat sich die Beschwerdef�hrerin beim Unfall eindeutig keine schweren Verletzungen zugezogen. Das zeigt sich auch daran, dass die unmittelbar nach dem Zusammenprall mit dem davor stehenden Wagen aufgetretenen "Schmerzen im Genick" (Rapport der Stadtpolizei Z�rich vom 14. Dezember 1993) bereits nach rund zwei Minuten wieder abgeklungen waren; etwa nach einer Stunde traten zwar rechtsbetonte Nacken- und Hinterkopfschmerzen auf (Bericht des Dr. med. A.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie, �rztehaus Q.________, Z�rich, vom 16. Dezember 1993), doch war die Versicherte w�hrend der Arztkontrolle tags darauf wieder schmerzfrei und insbesondere nach �rztlicher Einsch�tzung voll arbeitsf�hig (Arztzeugnis des Dr. med. W.________ vom 25. November 1993). Erst zehn Tage sp�ter begab sich die Versicherte zur Nachbehandlung in die Klinik X.________ (Arztzeugnis der Frau Dr. med. J.________ vom 30. November 1993), nachdem sie zwischenzeitlich ganzt�gig erwerbst�tig gewesen war. Das Auto der Beschwerdef�hrerin erlitt zwar im technischen Sinne einen Totalschaden, der sich auf Fr. 10'000.- belief; aufgrund der in Originalbildaufnahmen dokumentierten Sachbesch�digungen (gem�ss Rapport der Stadtpolizei Z�rich vom 14. Dezember 1993 Stossstange vorne und hinten verbeult; Chassis und Motorhaube verzogen, K�hlergitter eingedr�ckt) kann indessen nicht von einer die Gesundheit des Lenkers und der Beschwerdef�hrerin ernsthaft gef�hrdenden Gewalteinwirkung auf den Unfallwagen ausgegangen werden; Gegenteiliges wird denn auch von keiner Seite behauptet. Bei dieser Sachlage ist das Ereignis vom 5. November 1993 h�chstens dem mittleren Bereich zwischen leichten und schweren Unf�llen zuzuordnen.
d) aa) Zu Recht h�lt die Beschwerdef�hrerin der vorinstanzlichen Beurteilung nichts entgegen, wonach sich der Unfall vom 5. November 1993 weder unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereignet hat noch durch besondere Eindr�cklichkeit gekennzeichnet war. Richtigerweise behauptet sie auch nicht, es habe nach dem Unfall eine �rztliche Behandlung von ungew�hnlich langer Dauer eingesetzt, der Heilungsverlauf sei schwierig und mit erheblichen Komplikationen verbunden gewesen oder es sei infolge einer �rztlichen Fehlbehandlung gar zu einer Verschlimmerung der geklagten Beschwerden gekommen. Den Akten ist in der Tat nichts zu entnehmen, was einen solchen Schluss zu begr�nden verm�chte. Zu pr�fen bleibt somit einzig, wie es sich mit den �brigen f�r die Ad�quanzbeurteilung massgebenden Kriterien verh�lt.
bb) Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin kann von einer besonderen Art der erlittenen Verletzung nicht die Rede sein. Namentlich beruft sich die Versicherte zu Unrecht auf das Urteil S. des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts vom 16. Januar 1998 (U 16/97; auszugsweise publiziert in RKUV 1998 Nr. U 297 S. 243): Dort wurde die besondere Art der Verletzung aufgrund des Umstands bejaht, dass die betroffene Person - welche als Beifahrerin eines angehaltenen Personenwagens in eine Auffahrkollision verwickelt worden war und dabei ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule hatte - im Zeitpunkt der mechanischen Einwirkung nach oben zum Schiebedach hinausschaute und dabei den Oberk�rper nach links neigte, was zu besonderen Komplikationen f�hrte. Aus den Akten ist nicht zu schliessen, dass die Beschwerdef�hrerin w�hrend der Kollision eine entsprechende K�rperhaltung eingenommen hat, hat sie doch nach eigenen Angaben lediglich den Kopf (nicht aber den gesamten Oberk�rper) nach links gedreht, nachdem der Lenker einen Warnlaut von sich gegeben hatte.
cc) Zwischen Mitte Juli 1994 und anfangs 1996 ging keiner der behandelnden �rzte von einer gesundheitlich bedingten Verminderung der Arbeitsf�higkeit aus. Die Beschwerdef�hrerin �bte ihre angestammte T�tigkeit als medizinische Laborantin denn auch tats�chlich vollzeitlich aus. Ab Februar bis September 1996 sch�tzte der behandelnde Arzt Dr. med. F.________ die Arbeitsunf�higkeit alsdann auf 20 %, ab Oktober 1996 auf 30 % und ab 20. M�rz 1997 bis November 1997 schliesslich vor�bergehend auf 100 % ein; im Gutachten des Prof. Dr. med. D.________ vom 25. Juni 1997 jedoch wurde das Ausmass der Arbeitsunf�higkeit lediglich auf 30 % veranschlagt. Ab November 1997 lag die Einbusse der Leistungsf�higkeit gem�ss medizinischer Beurteilung jeweils im Bereich zwischen 30 % und 60 %. Damit ist zwar erstellt, dass ab Oktober 1996 allm�hlich eine Verminderung der Arbeitsf�higkeit eintrat, dies vermag jedoch nichts daran zu �ndern, dass die Beschwerdef�hrerin ab Juli 1994 bis Februar 1996 ihrer Erwerbst�tigkeit uneingeschr�nkt nachging und zumindest bis Herbst 1996 das Ausmass der Arbeitsunf�higkeit verh�ltnism�ssig geringf�gig blieb. Im �brigen steht fest, dass die Arbeitgeberin bis Mai 1997 den vollen Lohn auszahlte und das Arbeitsverh�ltnis erst auf Ende November 1997 k�ndigte, woraus zu schliessen ist, dass die ab 1994 bis 1997 erbrachten Arbeitsleistungen grunds�tzlich keinen Anlass zur Beanstandung gaben. Vor diesem Hintergrund kann nicht von einer mit Blick auf die Ad�quanzbeurteilung erheblich ins Gewicht fallenden Arbeitsunf�higkeit ausgegangen werden. Das letztinstanzlich erneut aufgelegte Schreiben des Dr. med. O.________ vom 7. August 1998 vermag kein anderes Ergebnis zu begr�nden: W�re der Hausarzt im Juni 1994 tats�chlich, wie behauptet, zum Schluss gekommen, dass aus medizinischer Sicht "volle Arbeitsf�higkeit (...) sicherlich nicht (bestand)", h�tte er als Fachperson eine solche im Interesse der Gesundheit seiner Patientin gewiss nicht bescheinigt, andernfalls er seiner �rztlichen Pflicht und Verantwortung zuwider gehandelt h�tte; es besteht kein Anlass, ihm Letzteres zu unterstellen, weshalb an der Glaubw�rdigkeit des Schreibens vom 7. August 1998 ernsthaft zu zweifeln und darauf nicht abzustellen ist. Dies gilt umso mehr, als das nachtr�glich zum Zeitpunkt des laufenden Einspracheverfahrens verfasste Schreiben vom ehemaligen Hausarzt stammt und somit der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass Haus�rzte mitunter im Hinblick auf ihre Vertrauensstellung in Zweifelsf�llen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc).
dd) Hinsichtlich des Kriteriums der Dauerbeschwerden ist festzuhalten, dass anf�nglich aufgetretene Konzentrations- und Visusst�rungen gem�ss Angaben des Dr. med. O.________ jedenfalls zwischen Herbst 1995 und August 1996 ausgeblieben waren und bez�glich der Nacken- und Schulterbeschwerden bis 1996 eine deutliche Verbesserung festgestellt werden konnte (vgl. Erw. 3b/aa hievor). Im Arztzeugnis vom 5. April 1995 wurde sodann angegeben, es best�nden "zeitweise" Kopfschmerzen; R�ckenschmerzen hatte die Beschwerdef�hrerin bloss "gelegentlich" (Arztzeugnis des Dr. med. F.________ vom 17. September 1996). Aus den Akten ergibt sich ferner, dass mitunter gar Beschwerdefreiheit bestand, stellte doch Dr. med. N.________, Chiropraktor, im Bericht vom 13. Oktober 1995 mit Bezug auf den Behandlungstag am 8. August 1995 Schmerzfreiheit bei freier Beweglichkeit der Wirbels�ule fest; auch am 28. Januar 1996 entliess der Arzt die Beschwerdef�hrerin schmerzfrei, nachdem er die rezidivierenden Funktionsst�rungen der Brustwirbels�ule mittels zwei Behandlungen manualtherapeutisch wieder hatte beheben k�nnen. In Gesamtw�rdigung der medizinischen Aktenlage kann zwar davon ausgegangen werden, dass zwischen 1994 und 1998 Dauerbeschwerden vorlagen; indessen ist dieses - auch vorinstanzlich bejahte - Kriterium nach dem Gesagten nicht in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt.
4.- Zusammenfassend ergibt sich, dass keines der f�r die Ad�quanzbeurteilung massgebenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt ist; ebenso wenig liegen diese in geh�ufter und auffallender Weise vor, sind doch nur Dauerbeschwerden von nicht ungew�hnlichem Ausmass zu bejahen. Dem Unfall vom 5. November 1993 kommt mithin keine rechtlich massgebende Bedeutung f�r die Entstehung der festgestellten (teilweisen) Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit in der streitigen Zeitspanne zwischen Juli 1994 und dem Einspracheentscheid vom 10. September 1998 zu, weshalb die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zu verneinen ist. Die von der "Z�rich" verf�gte und vorinstanzlich best�tigte Einstellung der Leistungen ab 18. Juli 1994 h�lt somit Stand.
5.- Nach Art. 52 Abs. 1 UVG sind unrechtm�ssig bezogene Leistungen zur�ckzuerstatten, wobei bei gutem Glauben und gleichzeitigem Vorliegen einer grossen H�rte von der R�ckforderung abzusehen ist. Rechtsprechungsgem�ss ist die R�ckforderung von zu Unrecht bezogenen Geldleistungen in der Sozialversicherung nur unter den f�r die Wiedererw�gung oder die prozessuale Revision formell rechtskr�ftiger Verf�gungen massgebenden Voraussetzungen zul�ssig (BGE 122 V 21 Erw. 3a, 138 Erw. 2c, 121 V 4 Erw. 6, 119 V 35 Erw. 7, 111 V 332 Erw. 1, 110 V 179 Erw. 2a). Diese Grunds�tze finden auch dann Anwendung, wenn die zur R�ckforderung Anlass gebenden Leistungen formlos verf�gt worden sind (BGE 111 V 332 Erw. 1).
Aufgrund der Aktenlage ist zu schliessen, dass die "Z�rich" bis anhin keine R�ckforderung der nach dem 18. Juli 1994 zu Unrecht erbrachten Leistungen verf�gt hat. Eine solche d�rfte denn auch ausscheiden, zumal kaum gesagt werden kann, dass die nach dem fraglichen Zeitpunkt erfolgten Leistungsausrichtungen im Sinne der f�r eine Wiedererw�gung erforderlichen qualifizierten Fehlerhaftigkeit zweifellos unrichtig waren. Ein R�ckkommen auf die urspr�nglichen Leistungszusprechungen unter dem Titel der prozessualen Revision f�llt ausser Betracht, beinhalten doch namentlich auch die von der "Z�rich" in Auftrag gegebenen Gutachten des Prof. Dr. med. I.________ und des Prof. Dr. med. D.________ keine neuen Tatsachen, sondern lediglich revisionsrechtlich nicht bedeutsame neue Bewertungen des im Zeitpunkt der urspr�nglichen Leistungszusprechungen gegebenen Sachverhalts.