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Timestamp: 2018-07-17 18:59:25
Document Index: 188984261

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 16']

Verordnung. über die berufliche Grundbildung. Buchhändlerin/Buchhändler mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) 1. Abschnitt: Gegenstand und Dauer - PDF
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1 Verordnung über die berufliche Grundbildung Buchhändlerin/Buchhändler mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom BiVo, aktuelle Version, keine Hervorhebungen.doc Buchhändlerin EFZ / Buchhändler EFZ Libraire CFC Libraia AFC / Libraio AFC Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT), gestützt auf Artikel 19 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dezember (BBG) und auf Artikel 12 der Berufsbildungsverordnung vom 19. November (BBV), verordnet: 1. Abschnitt: Gegenstand und Dauer Art. 1 Berufsbezeichnung und Berufsbild 1 Die Berufsbezeichnung ist Buchhändlerin EFZ oder Buchhändler EFZ.. 2 Buchhändlerinnen EFZ / Buchhändler EFZ beherrschen namentlich folgende Tätigkeiten und zeichnen sich durch folgende Haltungen aus: a. Sie sind in der Lage, Kundinnen und Kunden zu beraten und Bücher, buchnahe Produkte und Multimedia zu verkaufen; b. Sie beherrschen die Verkaufsadministration und wissen die Instrumente der Verkaufsförderung einzusetzen; c. Sie kennen die aktuellen Produkte und wissen, diese zu marktgerechten Konditionen im Angebot zu führen; sie kennen die Zusammenhänge der optimalen Lagerhaltung. d. Sie kennen die Informationsquellen und nutzen die Informationsbeschaffung und -verarbeitung, um Kundinnen und Kunden optimal bedienen zu können; e. Sie können Kundinnen und Kunden umfassend und mit dem fachspezifischen Wortschatz über Produkte und Dienstleistungen im Buchhandel informieren; f. Sie kennen die für die buchhändlerische Praxis grundlegenden Themen der nationalen und internationalen Literatur und haben einen Überblick über Kultur und Wissenschaft; g. Sie kommunizieren sach- und adressatengerecht in der ersten Landessprache und sind fähig, eine zweite Landessprache und Englisch für ihre Arbeitsbereiche zu nutzen; h. Sie verstehen die betriebs- und volkswirtschaftlichen Zusammenhänge, die politischen und gesellschaftlichen Prozesse und die rechtlichen Grundlagen für die Arbeit und das soziale System. i. Sie verfügen über Interesse und Geschick für organisatorische und planerische Aufgaben und zeichnen sich besonders aus durch kundenfreundliches Handeln, angemessene Flexibilität und Selbstständigkeit beim Ausführen der einzelnen Arbeiten. Art. 2 Dauer und Beginn 1 Die berufliche Grundbildung dauert 3 Jahre. 2 Der Beginn der beruflichen Grundbildung richtet sich nach dem Schuljahr der zuständigen Berufsfachschule. 2. Abschnitt: Ziele und Anforderungen Art. 3 Kompetenzen 1 Die Ziele und Anforderungen der beruflichen Grundbildung werden in Form von Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4 bis 6 beschrieben. 2 Sie gelten für alle Lernorte. SR... 1 SR SR
2 Verordnung über die berufliche Grundbildung Buchhändlerin/Buchhändler AS 2007 Art. 4 Fachkompetenz Die Fachkompetenz umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen: a. Beraten und Verkaufen; b. betriebliche Prozesse; c. Bibliographie / Recherche; d. Handelsobjekte; e. Literatur, Kultur, Wissenschaft; f. lokale Landessprache; g. zweite Landessprache und Englisch; h. Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Art. 5 Methodenkompetenz Die Methodenkompetenz umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen: a. Arbeitstechniken und Problemlösen; b. Prozessorientiertes, vernetztes Denken und Handeln; c. Informations- und Kommunikationsstrategien; d. Lernstrategien; e. Innovatives Denken und Handeln; f. Präsentationstechniken. Art. 6 Sozial- und Selbstkompetenz Die Sozial- und Selbstkompetenz umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen: a. Eigenverantwortliches Handeln; b. Lebenslanges Lernen; c. Kommunikationsfähigkeit; d. Konfliktfähigkeit; e. Teamfähigkeit; f. Umgangsformen und Auftreten; g. Belastbarkeit. 3. Abschnitt: Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz Art. 7 1 Die Anbieter der Bildung geben den Lernenden zu Beginn der Bildung Vorschriften und Empfehlungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz ab und erklären sie ihnen. 2 Diese Vorschriften und Empfehlungen werden an allen Lernorten vermittelt und in den Qualifikationsverfahren berücksichtigt. 4. Abschnitt: Anteile der Lernorte und Unterrichtssprache Art. 8 Anteile der Lernorte 1 Die Bildung in beruflicher Praxis erfolgt über die ganze Dauer der beruflichen Grundbildung im Durchschnitt an 3½ Tagen pro Woche. 2 Die schulische Bildung im obligatorischen Unterricht erfolgt in 1800 Lektionen. Davon entfallen auf den Sportunterricht 200 Lektionen. 3 Die überbetrieblichen Kurse umfassen insgesamt mindestens 9 und höchstens 11 Tage zu 8 Stunden. Im letzten Semester der beruflichen Grundbildung finden keine überbetrieblichen Kurse mehr statt. Art. 9 Unterrichtssprache 1 Unterrichtssprache ist in der Regel die Landessprache des Schulortes. 2 Zweisprachiger Unterricht in der Landessprache des Schulortes und in einer weiteren Landessprache oder in Englisch ist empfohlen. 3 Die Kantone können andere Unterrichtssprachen zulassen. 2
3 Verordnung AS Abschnitt: Bildungsplan und Allgemeinbildung Art. 10 Bildungsplan 1 Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung liegt ein Bildungsplan vor, der von der verantwortlichen Organisation der Arbeitswelt erarbeitet und vom BBT genehmigt ist. 2 Der Bildungsplan führt die Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4 bis 6 wie folgt näher aus: a. Er begründet sie in ihrer Wichtigkeit für die berufliche Grundbildung. b. Er bestimmt, welches Verhalten in bestimmten Handlungssituationen am Arbeitsplatz erwartet wird. c. Er differenziert sie in konkrete Leistungsziele aus. d. Er bezieht sie konsistent auf die Qualifikationsverfahren und beschreibt deren System. 3 Der Bildungsplan legt überdies fest: a. die curriculare Gliederung der beruflichen Grundbildung; b. die Aufteilung der überbetrieblichen Kurse über die Dauer der Grundbildung und ihre Organisation; c. die Qualifikationsbereiche und die Erfahrungsnote, die im Notenausweis nach Artikel 21 Absatz 3 genannt werden und für die Wiederholungen nach Artikel 19 zählen; d. die Vorschriften und Empfehlungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz. 4 Dem Bildungsplan angefügt ist die Liste der Unterlagen zur Umsetzung der beruflichen Grundbildung für Buchhändlerin und Buchhändler EFZ mit Titel, Datum und Bezugsquelle. Art. 11 Allgemeinbildung 1 Für den allgemein bildenden Unterricht gelten die Inhalte und Ziele der Allgemeinbildung gemäss der Verordnung des BBT vom 27. April über Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung. 2 Der allgemein bildende Unterricht berücksichtigt das spezifische Berufsbild der Buchhändlerinnen und Buchhändler EFZ und ihre beruflichen Bedürfnisse und Erfahrungen; die Inhalte werden im Bildungsplan entsprechend konkretisiert. 3 Die Inhalte des allgemein bildenden Unterrichts werden vermittelt: a. in der Berufsfachschule in den Fächern «lokale Landesprache», «Fremdsprachen» und «Wirtschaft und Gesellschaft»; und b. integriert mit andern Leistungszielen zusammen an allen drei Lernorten. 6. Abschnitt: Anforderungen an die Anbieter der betrieblich organisierten Grundbildung Art. 12 Fachliche Mindestanforderungen an Berufsbildnerinnen und Berufsbildner Die fachlichen Mindestanforderungen im Sinne von Artikel 44 Absatz 1 Buchstaben a und b BBV an eine Berufsbildnerin oder einen Berufsbildner erfüllt, wer über eine der folgenden Qualifikationen verfügt: a. Buchhändlerin/Buchhändler mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis und mit mindestens 2 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet; b. eidgenössisches Fähigkeitszeugnis eines verwandten Berufs mit den notwendigen Berufskenntnissen im Bereich der Buchhändlerin EFZ / Buchhändler EFZ und mit mindestens 4 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet; c. einschlägiger Abschluss der höheren Berufsbildung auf der Tertiärstufe; d. einschlägiger Hochschulabschluss auf der Tertiärstufe und mit mindestens 2 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet. Art. 13 Höchstzahl der Lernenden 1 In einem Betrieb darf eine lernende Person ausgebildet werden, wenn: a. eine entsprechend qualifizierte Berufsbildnerin oder ein entsprechend qualifizierter Berufsbildner zu 100 Prozent beschäftigt wird; oder b. zwei entsprechend qualifizierte Berufsbildnerinnen oder entsprechend qualifizierte Berufsbildner zu je mindestens 60 Prozent beschäftigt werden. 2 Tritt eine lernende Person in das letzte Jahr der beruflichen Grundbildung ein, so kann eine weitere lernende Person ihre Bildung beginnen. 3 Mit jeder zusätzlichen Beschäftigung einer Fachkraft zu 100 Prozent oder von 2 Fachkräften zu je mindestens 60 Prozent darf eine weitere lernende Person im Betrieb ausgebildet werden. 4 Als Fachkraft gilt, wer über ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis im Fachbereich der lernenden Person oder über eine gleichwertige Qualifikation verfügt. 5 In besonderen Fällen kann die kantonale Behörde einem Betrieb, der seit mehreren Jahren Lernende mit überdurchschnittlichem Erfolg ausgebildet hat, die Überschreitung der Höchstzahl der Lernenden bewilligen. 3 SR
4 Verordnung über die berufliche Grundbildung Buchhändlerin/Buchhändler AS Abschnitt: Lern- und Leistungsdokumentation Art. 14 Im Betrieb 1 Die lernende Person führt eine Lerndokumentation, in der sie laufend alle wesentlichen Arbeiten, die erworbenen Fähigkeiten und ihre Erfahrungen im Betrieb festhält. 2 Die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner kontrolliert und unterzeichnet die Lerndokumentation einmal pro Semester. Sie oder er bespricht sie mindestens einmal pro Semester mit der lernenden Person. 3 Sie oder er hält am Ende jedes Semesters den Bildungsstand der lernenden Person in einem Bildungsbericht fest. Art. 15 In der schulischen Bildung und in der schulisch organisierten Grundbildung Die Anbieter der schulischen Bildung und die Anbieter schulisch organisierter Grundbildungen dokumentieren die Leistungen der Lernenden in den unterrichteten Bereichen und stellen ihnen am Ende jedes Semesters ein Zeugnis aus. 8. Abschnitt: Qualifikationsverfahren Art. 16 Zulassung zum Qualifikationsverfahren 1 Zum Qualifikationsverfahren wird zugelassen, wer die berufliche Grundbildung erworben hat: a. nach den Bestimmungen dieser Verordnung; b. in einer vom Kanton dafür zugelassenen Bildungsinstitution; oder c. ausserhalb eines geregelten Bildungsganges und glaubhaft macht, den Anforderungen der Abschlussprüfung gewachsen zu sein. 2 Von der beruflichen Praxis, die nach Artikel 32 BBV für die Zulassung zu einem Qualifikationsverfahren verlangt ist, müssen mindestens 3 Jahre im Bereich der Buchhändlerin EFZ / des Buchhändlers EFZ erworben worden sein. Art. 17 Gegenstand, Umfang und Durchführung des Qualifikationsverfahrens 1 Im Qualifikationsverfahren ist nachzuweisen, dass die Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4 bis 6 erworben worden sind. 2 In der Abschlussprüfung werden die nachstehenden Qualifikationsbereiche wie folgt geprüft: a. Praktische Arbeit im Umfang von 2 bis 3 Stunden. Die lernende Person muss im Rahmen einer vorgegebenen Arbeit oder in gestellten Situationen zeigen, dass sie fähig ist, die geforderten Tätigkeiten fachlich korrekt sowie bedarfs- und situationsgerecht auszuführen. Die Lerndokumentation und die Unterlagen der überbetrieblichen Kurse dürfen als Hilfsmittel verwendet werden. b. Berufskenntnisse im Umfang von 2 ½ bis 3 ½ Stunden. Die lernende Person wird schriftlich oder sowohl schriftlich wie mündlich befragt. Wird eine mündliche Prüfung durchgeführt, so dauert diese höchstens 1 ½ Stunden. c. Allgemeinbildung im Umfang von 3 bis 4 Stunden in den Fächern «lokale Landesprache», «Fremdsprachen» und «Wirtschaft und Gesellschaft». Die lernende Person wird schriftlich oder sowohl schriftlich wie mündlich befragt. Wird eine mündliche Prüfung durchgeführt, so dauert diese höchstens 1 Stunden. Art. 18 Bestehen, Notenberechnung, Notengewichtung 1 Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn: a. der Qualifikationsbereich «praktische Arbeit» mit der Note 4 oder höher bewertet wird; und b. die Gesamtnote 4 oder höher erreicht wird. 2 Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel der gewichteten Noten der einzelnen Qualifikationsbereiche der Abschlussprüfung sowie der gewichteten Erfahrungsnote. 3 Die Erfahrungsnote ist das auf eine ganze oder halbe Note gerundete Mittel aus der Summe aller Semesterzeugnisnoten des berufskundlichen Unterrichts. 4 Die Erfahrungsnote in der Allgemeinbildung ist das auf eine ganze oder halbe Note gerundete Mittel aus der Summe aller Semesterzeugnisnoten des allgemein bildenden Unterrichts. 5 Für die Berechnung der Gesamtnote werden die einzelnen Noten wie folgt gewichtet: a. praktische Arbeit: 40 %; b. Berufskenntnisse: 20 %; c. Allgemeinbildung: 20 %; d. Erfahrungsnote: 20 %. Art. 19 Wiederholungen 1 Die Wiederholung des Qualifikationsverfahrens richtet sich nach Artikel 33 BBV. Muss ein Qualifikationsbereich wiederholt werden, so ist er in seiner Gesamtheit zu wiederholen. 4
5 Verordnung AS Wird das Qualifikationsverfahren ohne erneuten Besuch der Berufsfachschule wiederholt, so werden die bisherigen Erfahrungsnoten beibehalten. Wird der berufliche Unterricht während mindestens 2 Semestern wiederholt, so zählen nur die neuen Erfahrungsnoten. Art. 20 Spezialfall 1 Hat eine lernende Person die Vorbildung ausserhalb der geregelten beruflichen Grundbildung nach dieser Verordnung erworben, so gilt: (folgt Vorschlag) a. im Qualifikationsbereiche Allgemeinbildung erfolgt anstelle der Vertiefungsarbeit und der schriftlichen Prüfung in der lokalen Landessprache eine schriftliche Prüfung von 4 Stunden und eine mündliche Prüfung von 15 Minuten, die Erfahrungsnote in der Allgemeinbildung entfällt; b. statt der Erfahrungsnote wird der Qualifikationsbereich Berufskenntnisse eingesetzt. 2 Wird der Unterricht an einer Berufsfachschule während mindestens 2 Semestern besucht, so zählen die Erfahrungsnoten aus den Semesterzeugnisnoten. 3 Hat eine lernende Person die Berufsmaturitätsprüfung bestanden oder ist sie definitiv ins letzte Semester des Berufsmaturitätsunterrichts promoviert worden, so ist sie von der Prüfung im Qualifikationsbereich «Allgemeinbildung» befreit. In diesem Fall werden die Ergebnisse für die Berechnung der Gesamtnote nicht mitgezählt. 9. Abschnitt: Ausweise und Titel Art Wer das Qualifikationsverfahren erfolgreich durchlaufen hat, erhält das eidgenössische Fähigkeitszeugnis EFZ. 2 Das Fähigkeitszeugnis berechtigt, den gesetzlich geschützten Titel «Buchhändlerin EFZ / Buchhändler EFZ» zu führen. 3 Im Notenausweis werden aufgeführt: a. die Gesamtnote; b. die Noten jedes Qualifikationsbereichs der Abschlussprüfung sowie die Erfahrungsnote. 10. Abschnitt: Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Buchhändlerinnen/Buchhändler EFZ Art Die Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Buchhändlerinnen/Buchhändler EFZ setzt sich zusammen aus: a. 3 bis 5 Vertreterinnen oder Vertretern des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbandes und der Association suisses des Diffuseurs, Editeurs et Libraires; b. 1 bis 2 Vertreterinnen oder Vertreter von comedia; b. 3 Vertreterinnen oder Vertretern der Fachlehrerschaft; c. je mindestens 1 Vertreterin oder 1 Vertreter des Bundes und der Kantone. 2 Die Sprachregionen müssen gebührend vertreten sein. 3 Die Kommission fällt nicht in den Geltungsbereich der Kommissionenverordnung vom 3. Juni Sie konstituiert sich selbst. 4 Die Kommission hat folgende Aufgaben: a. Sie passt den Bildungsplan nach Artikel 10 den wirtschaftlichen, technologischen und didaktischen Entwicklungen laufend, mindestens aber alle 5 Jahre an. Dabei trägt sie allfälligen neuen organisatorischen Aspekten der beruflichen Grundbildung Rechnung. Die Anpassungen bedürfen der Zustimmung der Vertreterinnen und Vertreter des Bundes und der Kantone. b. Sie beantragt dem BBT Änderungen dieser Verordnung, sofern die beobachteten Entwicklungen Regelungen dieser Verordnung, namentlich die Kompetenzen nach den Artikeln 4 bis 6, betreffen. 11. Abschnitt: Schlussbestimmungen Art. 23 Aufhebung bisherigen Rechts 1 Es werden aufgehoben: a. das Reglement vom 15. Juni über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der Buchhändler/Buchhändlerin; b. der Lehrplan vom 15. Juni für den beruflichen Unterricht der Buchhändler/Buchhändlerin. 2 Die Genehmigung des Reglements vom 15. Juni 2000 über die Einführungskurse für Buchhändler/Buchhändlerin wird widerrufen. 4 SR BBl BBl
6 Verordnung über die berufliche Grundbildung Buchhändlerin/Buchhändler AS 2007 Art. 24 Übergangsbestimmungen 1 Lernende, die ihre Bildung als Buchhändlerin/Buchhändler vor dem 1. Januar 2009 begonnen haben, schliessen sie nach bisherigem Recht ab. 2 Wer die Lehrabschlussprüfung für Buchhändlerin/Buchhändler bis zum 31. Dezember 2013 wiederholt, kann verlangen, nach bisherigem Recht beurteilt zu werden. Art. 25 Inkrafttreten 1 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2009 in Kraft. 2 Die Bestimmungen über Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel (Art. 16 bis 21) treten am 1. Januar 2012 in Kraft. [xy August 2008] Bundesamt für Berufsbildung und Technologie Die Direktorin: 6
7 Verordnung AS