Source: https://blogs.dlapiper.com/iptgermany/tag/bgh/
Timestamp: 2019-01-23 07:58:40
Document Index: 199804866

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH | IPT Germany
BGH, Dead Island, EUGH, Marken-/Wettbewerbs- und Urheberrecht, Sperranspruch, Sperren, TMG, Unterlassung, WLAN
Mit seinem jüngst ergangenen Urteil “Dead Island” (I ZR 64/17, Urt. v. 26.07.2018) zur Haftung von Inhabern öffentlich zugänglicher WLAN-Hotspots, hat sich der BGH zum ersten Mal mit der im Herbst 2017 in Kraft getretenen Neufassung des Telemediengesetzes (TMG) auseinandergesetzt und die Abschaffung des Unterlassungsanspruchs gegen diese Zugangsvermittler wegen Urheberrechtsverletzungen ihrer Nutzer bestätigt. Dafür kommt aber ein Anspruch auf Sperrung des Zugangs in Betracht. Der BGH bestätigt hiermit eine Reform, die einen anderen Kurs als der EU-Gesetzgeber einschlägt.
With its recent “Dead Island” decision of 26 July 2018 on the liability of owners of publicly accessible WLAN hotspots, the German Supreme Court (“BGH”) has for the first time concerned itself with the new version of the Telemedia Act (TMG), which came into force in autumn 2017. The TMG had been reformed after lengthy discussions, so that operators of such hotspots could no longer be held liable for their users’ infringements. The BGH has now confirmed the abolition of injunctive relief against these access providers for copyright infringements of their users. However, a right to block access may be considered instead. Hereby, the BGH confirms a reform which takes a different direction to EU lawmakers.
BGH, IP, Markenrecht, Rückruf, Unlauterer Wettbewerb, Unterlassung, Wettbewerbsrecht
Eines der praxisrelevantesten Themen in jüngster Zeit war die Festlegung des BGH in den Entscheidung “Hot Sox” und “Rescue Tropfen”, dass ein Unterlassungsschuldner nicht nur Unterlassung schuldet, sondern ihn auch Rückrufspflichten treffen. Die Praxis begegnete dem äußerst kritisch und wies auf zahlreiche ungelöste Fragen hin. In einer aktuellen Entscheidung (Beschluss vom 11.10.2017, Az. I ZB […]