Source: http://www.ssbk.de/handlungsfelder/praevention-sexualisierte-gewalt-im-sport.html
Timestamp: 2017-10-23 00:50:09
Document Index: 27016986

Matched Legal Cases: ['§ 72', '§ 78', '§72', '§ 8', '§72', '§ 72', '§ 72']

Prävention sexualisierte Gewalt im Sport | StadtSportBund Köln
Qualitätsbündnis - Downloads
Ø Schweigen schützt die Falschen
Ø Bundeskinderschutzgesetz – Erweitertes Führungszeugnis / § 72a SGB VIII
Ø Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport
Ø Anne, Tore sind wir stark
Ø Fachberatungsstellen
Das Thema Kindeswohlgefährdung - Sexualisierte Gewalt an Mädchen, Jungen und jungen Erwachsenen ist ein gesellschaftliches Querschnitts-Problem, dem sich auch der organisierte Sport als wichtiger Teil unserer Gesellschaft stellen muss und auch tatsächlich stellt.
Es ist unser Schutzauftrag als Verbände und Vereine sowie als Trainerin oder Trainer, eine gewaltfreie Atmosphäre im Verein zu schaffen, die Mitglieder und Mitarbeiter/innen für das Thema sexualisierte Gewalt an Mädchen, Jungen jungen Erwachsenen im Sport aufzuklären und zu sensibilisieren. Zum Schutzauftrag der Sportvereine und Sportverbände für die besonders zu schützende Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen gehört es ebenso Maßnahmen zur Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport zu erarbeiten, diese zu kennen und innerhalb unserer Verbands-/Vereinsstrukturen zu verankern.
Wir sehen "Prävention gegen sexualisierte Gewalt im Sport" als Querschnittsaufgabe und setzen auf
Vernetzung mit den örtlichen Fachberatungsstellen sowie der Arbeitsgemeinschaft nach § 78 Kinder- und Jugendhilfegesetz in Köln.
Auch im Rahmen unserer Qualifizierungsarbeit wollen wir das Thema enttabuisieren. Jede/r neu auszubildende Übungsleiter/in nimmt verpflichtend an einer Impulsveranstaltung zum Thema
"Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport" innerhalb der Übungsleiterausbildung teil. Ziel ist es, die in Vereinen tätigen Trainer/innen und Übungsleiter/innen zum Thema zu sensibilisieren.
Im Rahmen der Kampagne „Schweigen schützt die Falschen“ wollen wir den Kölner Sportvereinen
konkrete Hilfestellung geben, um
Fachkraft zur Koordinierung des Qualitätsbündnisses zum Schutz vor sexualisierter Gewalt
im Sport in Köln und im Rheinland
Telefon: 0221/ 921 300 23
E-Mail: ziege@stadtsportbund-koeln.de
- Handlungsleitfaden für Sportvereine
- Elternkompass - Unterstützung für die Elternarbeit
- Antrag auf Vereinsberatung zum Thema Schweigen schützt die Falschen
- Anmeldeformular_VIBSS_2016.pdf
Bitte diese Formulare zunächst an den SSB Köln schicken. Die Antragsstellung läuft über den
§72 a SGB VIII – Erweitertes Führungszeugnis
- Vereinbarung nach § 8a und §72a SGB VIII
- Sexualisierte Gewalt – Rechtsfragen DOSB/DSJ
Nach § 72a SGB VIII sollte von allen hauptberuflich beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit im Sportverein/-verband ein erweitertes Führungszeugnis eingesehen werden. Im Sinne von Transparenz, Vorbildfunktion und Gleichbehandlung sollten alle hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen.
Der Verein legt fest, ob er von ehrenamtlich Tätigen erweiterte Führungszeugnisse einsehen möchte. Ehrenamtlich Aktive können das erweiterte Führungszeugnis kostenfrei beantragen, wenn eine Bescheinigung des Sportvereins oder Sportverbandes über die ehrenamtliche Tätigkeit und der Anforderung des Führungszeugnisses auf Grundlage von § 72 a SGB VIII beigefügt wird.
- Dokumentationsliste
- Bestätigung für Ehrenamtliche zur Vorlage beim Einwohnermeldeamt
- Bestätigung für Hauptamtliche zur Vorlage beim Einwohnermeldeamt
Zu den Partnern im Qualitätsbündnis, dessen landesweite Umsetzung nun erfolgt, gehören neben dem
Landessportbund NRW und dem Sportministerium NRW, der die Maßnahme finanziell fördert, außerdem die Sportjugend NRW, der SSB/SJ Dortmund, die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW, der Kinderschutzbund NRW, der Stadtsportbund Köln sowie die Deutsche Sporthochschule Köln als
- Entstehung eines NRW weiten Bündnisses von Verbänden und Vereinen gegen sexualisierte
- Sportvereine dabei unterstützen, die Prävention gegen sexualisierter Gewalt in ihrem zu verankern;
eine Kultur der Achtsamkeit zu entwickeln
- Entwicklung von Qualitätsstandards zur Prävention und Intervention gegen sexualisierter Gewalt im
Die Sportvereine haben die Möglichkeit, Teil dieses Qualitätsbündnisses zu werden. Hierzu müssen
entsprechende Kriterien erfüllt werden.
- Benennung einer Ansprechperson
- Vorlage des erweiterten Führungszeugnisses aller Vereinsmitarbeiter/innen
- Fortbildung zur Prävention gegen sexualisierter Gewalt
Sportvereine, die interessiert daran sind, Teil des Qualitätsbündnisses zu werden, können sich an den Stadtsportbund Köln wenden, der die Sportvereine bei der Umsetzung der Kriterien unterstütz.
Flyer Qualitätsbündnis für Vereine
Präventionstheaterprogramm für Kinder im Alter von 8 – 11 Jahren zum Thema
„Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt im Sportverein“
Das Präventionstheaterprogramm vermittelt mit Leichtigkeit, Witz und Charme den Kindern Mut machende Inhalte zum Thema Gefühle, Berührungen und Hilfe holen. In den einzelnen Szenen geht es um unterschiedliche Situationen im Sport und in unterschiedlichen Sportarten, die Grenzverletzungen im
sportlichen Vereinsleben beschreiben und den Umgang damit thematisieren.
Das Angebot kann auch durch Sportvereine gebucht werden, die nicht am Qualitätsbündnis teilnehmen.
Nähere Angaben dazu erhalten Interessierte über den Stadtsportbund Köln.
- Theaterstück (45 Minuten)
- Workshop für die Mädchen und Jungen (45 Minuten)
- Eltern- und Trainerinnen- und Trainerinformationsveranstaltung (45 Minuten)
- Auftrittsanforderungen
- Vertrag Anne Tore
- Flyer Anne Tore
- Antrag Sonderförderung
Adressen übergeordnet:
0202 / 74 76 588-0, info@dksb-nrw.de
Kontaktdaten der Orts- und Kreisverbände unter www.kinderschutzbundnrw.de
Tel.: 116 111 montags bis freitags von 15:00 bis 19:00 Uhr bundesweit besetzt -
die anrufende Nummer wird nicht angezeigt
Elterntelefon: 0800/ 110 550 - www.kinderjugendtelefon.de
0228/ 38 63 02 30 oder 0228/ 38 63 02 55, http://www.bkejugendberatung.de
(anonyme Internetberatung)
Wildwasser e.V. Hilfe und Info für von sexuellem Missbrauch Betroffene, Angehörige und Freunde.
Telefonnummern der regionalen Ansprechstellen unter www.wildwasser.de
Telefon: 040/ 42 10 70 00 www.dunkelziffer.de
Hotline „N.I.N.A.“ für Eltern, Verwandte, Pädagogen sowie Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe
Rufnummer 01805/ 12 34 65 - Datenbank von Beratungsstellen gegen sexuelle Gewalt http://www.nina-info.de
Suse-hilft - Frauen und Mädchen mit Behinderung stärken www.suse-hilft.de
Hilfe für die Opfer von Gewalt kostenlose bundesweite Hotline rund um die Uhr für Frauen unter der Respektvoller Umgang mit Grenzen - Rufnummer 08000/ 11 60 16; dort können entsprechende Hilfsangebote vor Ort vermittelt werden
030/ 92 12 20 - 837-84 www.frauenhauskoordinierung.de
mit Hilfsangeboten vor Ort
Opferschutz „Weisser Ring“ bundesweit unter
0800/ 080 034 3 und 01803/ 34 34 34 www.weisser-ring.de
Hilfe und Beratung für Täter www.taeterarbeit.com
Das Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ bietet ein durch die Schweigepflicht geschütztes Behandlungsangebot für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen und deshalb therapeutische Hilfe suchen - E-Mail: v.schattenberg@die-bruecke-dortmund.de, 0231/ 31 73 10 – 80
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz www.bag-jugendschutz.de
Telefon: 030/ 40 04 02 00 www.agj.de
Telefon: 0800/ 225 55 30
Adressen vor Ort:
Fachberatungsstellen in Köln
LOBBY FÜR MÄDCHEN e.V. - engagiert sich praktisch für Mädchen und junge Frauen
0221 / 45 35 56 60 - www.lobby-fuer-maedchen.de
0221/ 577 77 0 – www.kinderschutz.koeln
022 1/ 31 20 55 - www.zartbitter.de
Stadt Köln Amt für Kinder, Jugend und Familien - Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung
0221/ 221 – 270 36 – www.stadt-koeln.de
https://koeln.polizei.nrw/kriminalpraevention
Am vorigen Wochenende hat in Frankfurt am Main die bislang erste Anhörung von Betroffe-nen sexualisierter Gewalt im Sport stattgefunden. Das Hearing wurde von der Deutschen Sporthochschule Köln im Rahmen des von der EU geförderten Projektes VOICE durchgeführt, in Kooperation mit der Deutschen Sportjugend im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) sowie dem Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) Bundesverband e.V.
Fünf ehemalige Sportlerinnen und Sportler berichteten im Hearing über ihre Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt im Sport. Rund 50 ausgewählte Gäste aus dem Bereich des organisierten Sports, der Sportpolitik und dem Opferschutz hörten die Berichte der Betroffenen an, um daraus zu lernen und Konsequenzen für die Weiterentwicklung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen im Sport zu ziehen.
Das EU-Projekt „Voices for truth and dignity“ verfolgt das Ziel, sexualisierte Gewalt im Sport wis-senschaftlich aufzuarbeiten und rückt dabei die Erfahrungen der Betroffenen ins Zentrum. In allen acht beteiligten Ländern werden Interviews mit Betroffenen geführt und nationale Anhörungen ausgerichtet. „Ein besonderer und bewegender Tag“ – so das Fazit der Projektleiterin Dr. Bettina Rulofs, Sportsoziologin an der Deutschen Sporthochschule Köln. „Mit dem Hearing wollten wir eine vertrauensvolle Begegnung von Betroffenen und FunktionsträgerInnen im Sport ermöglichen. Die Betroffenen haben über ihre Gewalterfahrungen berichtet, sie wurden angehört und anerkannt. Für beide Seiten – die Betroffenen und die Sportorganisationen – ist dies ein wichtiger Schritt bei der Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt.“
Die Deutsche Sportjugend setzt sich als Dachverband der Jugendorganisationen im DOSB in den letzten Jahren verstärkt für den Schutz vor sexualisierter Gewalt ein.
Weitere Informationen finden sich auf der Website des Projektes.
Das Forschungsprojekt VOICE wird mit Mitteln der EU für eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren gefördert (Jan. 2016 – Juni 2018). Die Leitung des Projektes liegt bei Dr. Bettina Rulofs und Gitta Axmann an der Deutschen Sporthochschule Köln. An dem Projekt sind Universitäten, Sportverbände und Opferschutzorganisationen aus acht europäischen Ländern beteiligt. In Deutschland wird das Projekt von der Deutschen Sportjugend und dem Deutschen Kinder-schutzbund Bundesverband e.V. unterstützt.
(DOSB-PRESSE) Die Sport-Soziologin Dr. Birgit Palzkill hat ab sofort die ehrenamtliche Aufgabe als „Unabhängige Beauftragte zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen“ übernommen. Die ehemalige Spitzen-Leichtathletin und frühere Basketball-Nationalspielerin sowie mittlerweile pensionierte Lehrerin aus Köln war im Jahr 1998 mit ihrer Studie „Gewalt gegen Mädchen und Frauen im Sport“ der Auslöser dafür, dass sich der organisierte Sport systematisch mit der Prävention sexualisierter Gewalt befasst.
Seitdem entwickelt der LSB verschiedene Maßnahmen unter dem Motto „Schweigen schützt die Falschen“. In ihrer neuen Funktion soll Birgit Palzkill diesen Maßnahmen ein konkretes Gesicht verleihen und das sensible Thema noch stärker in die breite (Sport)Öffentlichkeit tragen.
Drei Fragen an Birgit Palzkill
BIRGIT PALZKILL: Sexualisierte Gewalt war stark tabuisiert. Das Thema brach durch die skandalösen Berichte über den Stuttgarter Eiskunstlauftrainer Fajfr in den Sport ein. Es wurde versucht, dies als Ausnahme darzustellen. Wer es thematisierte, galt als Nestbeschmutzer.“
PALZKILL: Es war das Verdienst des LSB NRW und des Sportministeriums NRW, die Befunde unserer Studie aufzugreifen, das Thema immer wieder in die (Sport)Öffentlichkeit zu bringen, Fortbildungskonzepte und Kampagnen zu entwickeln. Der Sport in NRW war früh gut gerüstet. Die entwickelten Maßnahmen erfahren inzwischen eine ganz andere Akzeptanz.
Sie engagieren sich seit Anfang Mai im LSB NRW - was wird Ihre dringlichste Aufgabe sein?
PALZKILL: Den Verantwortlichen in den Vereinen die Angst zu nehmen, dass ein Klima von Misstrauen und Angst entstehen könnte, wenn sie sich um die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen in Bezug auf sexualisierte Gewalt kümmern. Das Gegenteil ist der Fall. Es geht darum, ein Klima von Achtsamkeit und Vertrauen aufzubauen.
Interaktives Theaterprogramm "Anne Tore - sind wir stark"
"Anne Tore sind wir stark" ist ein interaktives Theaterprogramm mit Witz, Gesang und mutmachenden Texten für Kinder im Alter von 8-12 Jahren zum Thema Prävention von sexualisierter Gewalt in Sportvereinen. Das zweistündige Programm beinhaltet Workshops für die Kinder sowie eine Informationsveranstaltung für Eltern, Trainerinnen und Trainer.
>>Safe Sport<< Schutz von Kindern und Jugendlichen im organisierten Sport in Deutschland
Erste Ergebnisse des Forschungsprojektes zur Analyse von Häufigkeiten, Formen, Präventions- und Interventionsmaßnahmen bei sexualisierter Gewalt.
Wie Sie in Ihrem Verein Kinder und Jugendliche vor sexueller Gewalt schützen können:
Spot für den Sport von Unabhängiger Beauftragter für Fragen sexuellen Kindesmissbrauchs
Wir zeigen die rote Karte gegen sexuelle Gewalt
AK "Rote Karte"
• Sensibilisierung für das Thema im Sport
• Vereine befähigen, angemessen mit der Problematik umzugehen
• den Schutz von Mädchen und Jungen vor sexualisierter Gewalt im Sport
• Abschreckung von Tätern und Täterinnen durch klare Haltung und
Handlung des Vereins
Darüber hinaus haben wir ein Angebot für Übungsleiter/innen zur Aus- und Fortbildung - Übungsleiter/in-Lizenz-Verlängerung mit dem Thema: „Wir zeigen die rote Karte“ - Signale erkennen – richtig reagieren ! installiert, die seit August 2002 vom LandesSportBund NRW anerkannt wird.
Mitglieder des Arbeitskreises sind neben dem SSBK:
- LOBBY für Mädchen - Mädchenhaus Köln e.V.
- KK 61 - Kriminalprävention/Opferschutz der Polizei Köln
- Deutsche Sporthochschule Köln, Abt. Geschlechterforschung
In Kooperation mit dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern der Stadt Köln.
OB a.D. Jürgen Roters (2010-2015)
OB a.D. Fritz Schramma (2001-2010)
Homepage: www.rote-karte-koeln.de
Projektzeitraum von September 2013 - August 2015
„Mit dem Qualitätsbündnis wird nun das nächste folgerichtige Kapitel im Kampf gegen Missbrauch und sexualisierte Übergriffe im Sport aufgeschlagen, nachdem wir unseren Sportvereinen im Land bereits seit Jahren vielfältige Formen der Qualifizierung und Beratung anbieten“, betont Dr. Christoph Niessen, Vorstandsvorsitzender beim LSB NRW. Anstatt ein Qualitätssiegel oder ein Zertifikat zu etablieren, sollen interessierte Vereine nach Erfüllung bestimmter Kriterien selbst aktiver Teil des Bündnisses werden und dieses Engagement auch nach außen gegenüber ihren Mitgliedern und Förderern demonstrieren. Im Gegenzug erhalten die Vereine letztlich Handlungssicherheit, um präventiv tätig zu sein und im Einzelfall eine sachliche sowie angemessene Vorgehensweise zu entwickeln.
Handlungsleitfaden für Vereine als wichtiger Baustein
Darüber hinaus gilt der im Februar 2013 erstmals veröffentlichte „Handlungsleitfaden für Vereine - vorsorgen, erkennen, handeln“ als wichtiger Baustein für die Initiative „Schweigen schützt die Falschen“. In Kooperation mit der Landesregierung NRW engagiert sich der LSB NRW bereits seit 1996 intensiv bei der Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport. Ein eigenes Zehn-Punkte-Aktionsprogramm beinhaltet unter anderem einen aktualisierten Ehrenkodex, den Interventionsleitfaden für Vereinsvorstände oder den neu entwickelten Elternratgeber, der im Januar 2014 veröffentlicht werden soll. Außerdem richtet der LSB NRW über sein Vereins-, Informations-, Beratungs- und Schulungs-System (VIBSS) pro Jahr mittlerweile zwischen 80 und 100 Veranstaltungen mit rund 1.500 Teilnehmern zum Thema aus - vom Impulsreferat bis zum Qualifizierungsseminar.
Partner im Qualitätsbündnis
Zu den Partnern im Qualitätsbündnis gehören neben dem Landessportbund NRW und dem Sportministerium NRW, der die Maßnahme finanziell fördert, außerdem die Sportjugend NRW, der Kölner Arbeitskreis „Rote Karte gegen sexualisierte Gewalt im Sport“, der SSB/SJ Dortmund, die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW, der Kinderschutzbund NRW sowie die Deutsche Sporthochschule Köln als wissenschaftliche Begleitung. „Unser erster Gedanke ist die Prävention, hier gilt es Achtsamkeit und Wahrnehmung zu schulen. Vom Vorstand, den Übungs- und Gruppenleitungen, männlichen und weiblichen Trainern, Sportlern, Hausmeistern und Platzwarten bis zu den Eltern sind alle in die Thematik eingebunden“, verdeutlicht Jutta Barrenbrügge von der Koordinierungsstelle beim SSB Dortmund.
Die 35 beteiligten Vereine
Die 35 Vereine im Überblick:
Tel.: 0221 - 921 300 23
Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter Gewalt
Der Stadtsportbund Köln ist Koordinierungsstelle für das Rheinland. Als Koordinierungsstelle werden gezielt Stadtsport- und Kreissportbünde angesprochen, um für das Thema zu werben und zu sensibilisieren. Zur landesweiten Umsetzung des Qualitätsbündnisses wurde vom LSB NRW eine halbe Fachkraftstelle eingerichtet.
Der Landessportbund unterstützt die SSB / KSB Beratungs- und Anlaufstelle für ihre Vereine zu werden mit einer Aufstockung der Strukturförderung um 1.000 Euro.
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