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Timestamp: 2018-03-17 12:35:35
Document Index: 115635603

Matched Legal Cases: ['Art. 60', 'Art. 81', 'Art. 184', 'Art. 195', 'Art. 195', 'Art. 336', 'Art. 499', 'Art. 512', 'Art. 650', 'Art. 657', 'Art. 712', 'Art. 646', 'Art. 746', 'Art. 763', 'Art. 776', 'Art. 799', 'Art. 493', 'Art. 493', 'Art. 493', 'Art. 629', 'Art. 764', 'Art. 777', 'Art. 781', 'Art. 782', 'Art. 734', 'Art. 764', 'Art. 782', 'Art. 795', 'Art. 104', 'Art. 3']

Gesetz über die Änderung der Verordnung über die Beurkundungsgebühren - PDF
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1 Gesetz über die Änderung der Verordnung über die Beurkundungsgebühren vom 1 Der Landrat von Nidwalden, gestützt auf Art. 60 der Kantonsverfassung, beschliesst: I. Die Verordnung vom 19. April 1994 über die Beurkundungsgebühren 2 wird wie folgt geändert: Titel: Verordnung über die Beurkundungsgebühren (Beurkundungsgebührenverordnung, BeurkGebV) I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN 3 Gebühr 1. Gegenstand Die Gebühr ist das Entgelt für die Vorbereitungsarbeiten (Feststellung der Identität, Ermittlung des Parteiwillens, Entwurf und Ausfertigung der Urkunde, Prüfung eines der Urkundsperson vorgelegten Entwurfes), für den eigentlichen Beurkundungsakt, die Anmeldung eintragungsbedürftiger sowie die Mitteilung genehmigungsbedürftiger Rechtsgeschäfte. 3a 2. Ausnahmen In der Gebühr nicht inbegriffen ist: 1. das Entgelt für weitere Vorbereitungsarbeiten, wie Parzellierungen (einschliesslich Bereinigung der Dienstbarkeiten), Pfandentlassung, Baulandumlegung durch privatrechtliche Vereinbarung, Verfassung von Nutzungs- und Verwaltungsordnungen für Stockwerk- oder Miteigentümergemeinschaften, sowie gesellschaftsrechtliche Arbei- 1
2 Fassung zuhanden der Vernehmlassung ten, die nicht beurkundungsbedürftig sind, insbesondere Ausarbeitung der Gesellschaftsstatuten, Gründungs-, Fusions- und Kapitalerhöhungsbericht usw.; 2. das Entgelt für Folgearbeiten, wie Ermitteln der vorkaufsberechtigten Personen und Mitteilung des Vorkaufsfalles, Einreichen einer Verfügung von Todes wegen zur amtlichen Aufbewahrung, Abklärungen im Hinblick auf Wertgrenzen und die Zustimmungsbedürftigkeit eines Rechtsgeschäftes, Einholen von Zustimmungserklärungen, Gesuche um Genehmigung eines Rechtsgeschäftes oder um Feststellung einer Behörde im Hinblick auf die Genehmigungsbedürftigkeit eines Rechtsgeschäftes, Treuhandfunktionen beim Vollzug beurkundeter Geschäfte; 3. die Mehrwertsteuer. 4 Bemessung 1. Allgemein 1 Die Gebühr ist nach festen Ansätzen, nach dem Wert oder nach einem Gebührenrahmen zu bemessen. 2 Ist der Wert massgebend, richtet sich die Gebühr nach den in nachstehenden Tarifen festgesetzten Bruchteilen. 3 Ist ein Gebührenrahmen vorgesehen, sind für die Berechnung der Gebühr die Bedeutung und die Schwierigkeit der Sache, der Arbeitsaufwand und die Zeitdauer der Inanspruchnahme massgebend. 4 Die Beurkundung aufgrund einer der Urkundsperson in Reinschrift vorgelegten Urkunde hat eine Ermässigung der Gebühr um einen Viertel zur Folge, sofern die Urkunde auch nach der Überprüfung keine Änderung erfährt. 4a 2. Erhöhung Die Gebühr darf angemessen erhöht werden: 1. wenn mit einer Beurkundung wiederholte Verhandlungen oder ein aussergewöhnlicher Zeitaufwand verbunden sind; 2. wenn die Urkundsperson ausserhalb der üblichen Geschäftszeit oder ausserhalb des Büros beansprucht wird; 3. bei ausserordentlicher Dringlichkeit der öffentlichen Beurkundung; 4. bei Übersetzungen durch die Urkundsperson. 2
3 4b 3. Herabsetzung Die Gebühr ist angemessen herabzusetzen: 1. wenn die öffentliche Beurkundung nicht zum Abschluss gelangt; 2. wenn die Urkundsperson im gleichen Sachzusammenhang zahlreiche Rechtsgeschäfte mit weitgehend gleichlautendem Inhalt zu beurkunden hat. 6 Verlängerung eines zeitlich befristeten Vertrags Die Gebühr für die Beurkundung der Verlängerung eines zeitlich befristeten Vertrages beträgt einen Drittel der Gebühr des ursprünglichen Vertrages. 7 Abs. 2 Mehrere Rechtsgeschäfte 1 Bei der Beurkundung mehrerer Rechtsgeschäfte in der gleichen Urkunde wird die Gebühr vom Rechtsgeschäft mit dem höchsten Ansatz berechnet; zusätzlich ist für jedes weitere Rechtsgeschäft eine Gebühr bis zu zwei Dritteln des Tarifs, der für die alleinige Beurkundung der weiteren Rechtsgeschäfte geschuldet wäre, in Rechnung zu stellen. 2 Vorbehalten bleiben 15 Abs. 2 und 28 Abs Abs. 2 Festsetzung 1. Grundsatz 1 Für die Gebühren und die Auslagen hat die Urkundsperson schriftlich und detailliert Rechnung zu stellen. 2 Die Rechnung ist mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen. II. GEBÜHRENTARIF A. Beurkundungen 1. Nach Zivilgesetzbuch 14 Stiftung Bei der Errichtung einer Stiftung unter Lebenden (Art. 81 ZGB 3 ) beträgt die Gebühr Fr bis Fr
4 Fassung zuhanden der Vernehmlassung 15 Abs. 1 Ehevertrag 1 Bei Abschluss, Abänderung oder Aufhebung eines Ehevertrages (Art. 184 ZGB 3 ) beträgt die Gebühr Fr bis Fr Ist mit dem Abschluss oder der Abänderung des Ehevertrages ein Inventar (Art. 195a 3 ZGB ) verbunden, bezieht die Urkundsperson überdies die Gebühr gemäss Inventar Bei der Aufnahme eines Inventars (Art. 195a ZGB 3 ) beträgt die Gebühr: 2,5 bis zu einem Inventarwert von Fr plus 1,5 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 1 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 0,5 vom Mehrbetrag über Fr ; die Mindestgebühr beträgt Ziff. 2 Gemeinderschaftsvertrag Beim Gemeinderschaftsvertrag (Art. 336 ZGB 3 ) beträgt die Gebühr: 1. für die Begründung gemäss 20; 2. für die Abänderung oder Aufhebung Fr bis Fr Abs. 1 Letztwillige Verfügung, Erbvertrag 1 Bei der öffentlichen letztwilligen Verfügung (Art. 499 ZGB 3 ) beträgt die Gebühr: 1. für die Errichtung 3 bis zu einem Verfügungswert von Fr plus 2,5 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 1,5 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 1 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 0,5 vom Mehrbetrag über Fr ; die Mindestgebühr beträgt Fr ; wenn der Verfügungswert nicht bekannt ist, Fr bis Fr ; 2. für die Abänderung oder die Aufhebung Fr bis Fr Die Berechnung des Verfügungswertes richtet sich sinngemäss nach Dieselben Ansätze gelten auch beim Erbvertrag (Art. 512 ZGB 3 ). 19 Ausschluss der Aufhebung von Miteigentum Bei der Vereinbarung über den Ausschluss der Aufhebung von Miteigentum (Art. 650 Abs. 2 ZGB 3 ) beträgt die Gebühr Fr bis Fr
5 20 Abs. 1 und 4 Übertragung von Grundeigentum 1 Bei der Errichtung eines Vertrages auf Übertragung von Grundeigentum nach Art. 657 Abs. 1 ZGB 3 (Kauf, Tausch, Schenkung) beträgt die Gebühr: 3 der Vertragssumme bis Fr plus 2,5 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 2 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 1,5 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 0,8 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 0,2 vom Mehrbetrag über Fr ; die Mindestgebühr beträgt Fr Die Gebühr ist nach dem mutmasslichen Verkehrswert zu berechnen, sofern im Vertrag keine oder eine niedrigere Vertragssumme angegeben ist. 3 Bei der Übertragung von kleinen Grundstücken im Sinne von 41 Abs. 3 der Beurkundungsverordnung beträgt die Gebühr Fr bis Fr Bei einem Tauschvertrag ist die Gebühr für jeden Tauschgegenstand gesondert zu berechnen. 23 Stockwerkeigentum, selbständiges Miteigentum Bei der Begründung von Stockwerkeigentum (Art. 712b ZGB 3 ) und selbständigem Miteigentum (Art. 646 ZGB 3 ) beträgt die Gebühr: 3 des Bodenwertes und des Gebäudewertes beziehungsweise der voraussichtlichen Baukosten bis Fr plus 2,5 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 2 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 1,5 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 0,8 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 0,2 vom Mehrbetrag über Fr ; die Mindestgebühr beträgt Fr Abs. 1 Nutzniessung 1 Bei der Bestellung einer Nutzniessung (Art. 746 ZGB 3 ) beträgt die Gebühr Fr bis Fr Bei der Inventaraufnahme (Art. 763 ZGB ) ist die Gebühr vom Inventarwert gemäss 16 zu berechnen. 25 Wohnrecht Bei der Bestellung eines Wohnrechtes (Art. 776 ZGB 3 ) beträgt die Gebühr Fr bis Fr
6 Fassung zuhanden der Vernehmlassung 28 Abs. 1 Grundpfand 1 Bei der Errichtung eines Grundpfandes (Art. 799 ZGB 6 ) beträgt die Gebühr: 1,5 von der Pfandsumme bis Fr plus 1,25 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 1 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 0,5 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 0,2 vom Mehrbetrag über Fr ; die Mindestgebühr beträgt Fr Werden in der gleichen öffentlichen Urkunde mehrere Pfandrechte errichtet, ist die Gebühr vom Gesamtbetrag der Pfandsummen zu berechnen. 3 Bei der Erhöhung der Pfandsumme ist die Gebühr vom erhöhten Betrag nach den Ansätzen gemäss Abs. 1 und 2 zu berechnen. 4 Bei der Umwandlung von Grundpfandverschreibungen in Schuldbriefe sowie bei der Aufteilung von Pfandrechten beträgt die Gebühr die Hälfte der Ansätze nach Abs Bei anderen Änderungen beträgt die Gebühr Fr bis Fr Nach Obligationenrecht 34 Abs. 1 Bürgschaft 1 Bei der Errichtung einer Bürgschaft (Art. 493 Abs. 1 OR 4 ), bei der Erhöhung der Haftungssumme, bei der Umwandlung einer einfachen in eine Solidarbürgschaft (Art. 493 Abs. 5 OR) sowie bei Beurkundungen nach Art. 493 Abs. 6 OR beträgt die Gebühr 2 des Haftungsbetrages, mindestens aber Fr und höchstens Fr Sind von der Urkundsperson für dieselbe Schuld getrennt abgegebene Bürgschaftserklärungen in derselben Urkunde einzeln zu beurkunden, wird von der zweiten Beurkundung an für jede weitere zur Gebühr nach Abs. 1 ein Zuschlag von 25 Prozent, mindestens aber Fr erhoben; der Gesamtbetrag der Zuschläge darf 100 Prozent der Grundgebühr nicht übersteigen. 36 Aktiengesellschaft und Kommanditaktiengesellschaft 1. Gründung Bei der Gründung einer Aktiengesellschaft (Art. 629 OR 4 ) oder einer Kommanditaktiengesellschaft (Art. 764 Abs. 2 OR) beträgt die Gebühr: Fr bis zu einem Aktienkapital von Fr plus 3 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 2 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 1,0 vom Mehrbetrag über Fr bis Fr plus 0,5 vom Mehrbetrag über Fr
7 39 Aufgehoben andere Beschlüsse Bei Beschlüssen einer Aktiengesellschaft oder Kommanditaktiengesellschaft, auf welche die Paragraphen nicht anwendbar sind, beträgt die Gebühr Fr bis Fr Gesellschaft mit beschränkter Haftung 1 Bei der Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Art. 777 OR 4 ) ist die Gebühr nach den Ansätzen von 36, bei der Erhöhung des Stammkapitals (Art. 781 OR) gemäss 37 und bei der Herabsetzung des Stammkapitals (Art. 782 OR) gemäss 38 zu berechnen. 2 Bei anderen Beschlüssen für die Abs. 1 nicht anwendbar ist, beträgt die Gebühr Fr bis Fr Gesellschaftsrechtliche Feststellungen Die Gebühr für die Beurkundung von gesellschaftsrechtlichen Feststellungen (Art. 734, Art. 764 Abs. 2, Art. 782 Abs. 4 und Art. 795c Abs. 2 OR 4 ) beträgt Fr bis Fr Nach Fusionsgesetz 5 44a Fusion, Spaltung, Umwandlung, Vermögensübertragung 1 Die Gebühr für die Beurkundung des Fusions- oder Spaltungsbeschlusses der übertragenden Gesellschaft richtet sich nach Die Gebühr für den Kapitalherabsetzungsbeschluss der übertragenden Gesellschaft richtet sich nach Die Gebühr für die Beurkundung des Fusions- oder Spaltungsbeschlusses der übernehmenden Gesellschaft bemisst sich nach dem Wert der den Gesellschafterinnen oder Gesellschaftern der übertragenden Gesellschaft gewährten Anteils- und Mitgliedschaftsrechte sowie der Ausgleichszahlungen und Abfindungen und richtet sich nach dem Tarif gemäss Bei der Umwandlung bemisst sich die Gebühr nach dem Kapital der neuen Gesellschaft und richtet sich nach dem Tarif gemäss 36. 7
8 Fassung zuhanden der Vernehmlassung 5 Werden im Übertragungsvertrag Grundstücke übertragen, richtet sich die Gebühr für die Grundstücksübertragung nach Die Gebühr für die Beurkundung eines Fusionsvertrags bei Familienstiftungen und kirchlichen Stiftungen bemisst sich nach dem Aktivenüberschuss der übertragenen Vermögenswerte und richtet sich nach dem Tarif gemäss Bei Beschlüssen nach dem Fusionsgesetz 2, auf welche die obigen Absätze nicht anwendbar sind, berechnet sich die Gebühr nach dem Tarif gemäss b Feststellung der Übertragung eines Grundstücks Die Gebühr für die Feststellung der Übertragung eines Grundstücks nach Art. 104 Abs. 3 des Fusionsgesetzes 5 berechnet sich nach dem Tarif gemäss 40. In besonders aufwändigen Fällen beträgt die Höchstgebühr Fr Sonstige Beurkundungen (neue Nummerierung) B. Beglaubigungen 49 Unterschrift, Handzeichen 1 Bei der Beglaubigung einer Unterschrift beträgt die Gebühr Fr Bei gleichzeitiger Beglaubigung mehrerer Unterschriften auf demselben Schriftstück beträgt die Gebühr Fr. 25. für die erste und Fr. 10. für jede weitere Unterschrift. 3 Dasselbe gilt bei der Beglaubigung von Handzeichen. 50 Von Dritten hergestellte Kopien und Auszüge Bei der Beglaubigung von Kopien (Abschriften, Fotokopien, Durchschlagskopien usw.) oder Auszügen (Buch-, Protokollauszügen usw.), welche der Urkundsperson vorgelegt werden, beträgt die Gebühr Fr. 20. für die erste und Fr. 5. für jede weitere Seite. 8
9 50a Von der Urkundsperson hergestellte Kopien und Auszüge 1 Bei der Beglaubigung von Kopien und Auszügen, welche die Urkundsperson selbst hergestellt hat, beträgt die Gebühr Fr. 10. für die erste und Fr. 2. für jede weitere Seite. 2 Das Erstellen der Kopien und Auszüge ist in dieser Gebühr nicht enthalten. 51 Übersetzung Bei der Beglaubigung einer Übersetzung beträgt die Gebühr Fr. 30. für die erste und Fr. 15. für jede weitere Seite. II. 1 Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum. 2 Der Regierungsrat legt den Zeitpunkt des Inkrafttretens fest. Stans, LANDRAT NIDWALDEN Landratspräsident Landratssekretär Datum der Veröffentlichung: Letzter Tag für die Hinterlegung eines Gegenvorschlages: Letzter Tag der Referendumsfrist: 1 A 2010, 2 NG SR SR SR
0.370 Verordnung über die Notariatsgebühren ) Gestützt auf Artikel 49 des Notariatsgesetztes ) von der Regierung erlassen am 5. Dezember 000 I. Allgemeine Bestimmungen Art. 3) Die Notariatspersonen gemäss