Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:122882-2019:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Other+Services&WT.rss_a=122882-2019&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2019-03-21 04:35:01
Document Index: 42233764

Matched Legal Cases: ['§ 105', '§ 44', '§ 53', '§ 10', '§ 13', '§ 12', '§ 12', '§ 160', '§ 160']

Dienstleistungen - 122882-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 122882-2019
Deutschland-Halle (Saale): Dienstleistungen des Sozialwesens und zugehörige Dienstleistungen
2019/S 053-122882
(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 2019/S 040-091508)
Telefon: +49 345 / 514-3572
E-Mail: sven.moreiko@lvwa.sachsen-anhalt.de
LAE Bernburg soziale Betreuung
Referenznummer der Bekanntmachung: 03-18-soziale Betreuung-204
Soziale Betreuung der Flüchtlinge der Landesaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber des Landes-Sachsen-Anhalt in Bernburg
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 040-091508
Stelle des zu berichtigenden Textes: Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung
Beginn: 1.6.2019
Beginn: 1.6.2019 – Ende 31.12.2020
Der Vertrag verlängert sich danach jeweils um 3 Monate, wenn er nicht durch den Auftraggeber mit einer Frist von 12 Wochen zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird. Der Vertrag endet jedoch spätestens nach einer Gesamtlaufzeit von 4 Jahren zum 31.5.2023, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, mit dem der Vertrag geschlossen werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 105 Gewerbeordnung) beim Bundeszentralregister anfordern, um seine Zuverlässigkeit zu überprüfen. Wird eine entsprechende Bescheinigung vom Herkunftsland eines ausländischen Bieters nicht oder nicht in vollem Umfang ausgestellt, kann sie durch eine eidesstattliche oder förmliche Erklärung des ausländischen Bieters ersetzt werden. Restliche Teilnahmebedingungen unter VI.3)
— Vorlage des Nachweises der Eintragung in das amtliche Verzeichnis für präqualifizierte Unternehmen (www.amtliches-verzeichnis.ihk.de),
— oder in das Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis (ULV) der ABSt Sachsen-Anhalt (www.sachsen-anhalt.abst.de),
— oder Vorlage folgender gültiger Einzelnachweise:
—— Nachweis über die Eintragung im Handels-, Genossenschafts-, Stiftungs- oder Vereinsregister oder vergleichbare Nachweise nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Staates, in dem der Bieter ansässig ist,
—— Bewerbererklärung des Landes Sachsen-Anhalt (siehe Anlage),
—— Gewerbeanmeldung/-Ummeldung oder vergleichbare Nachweise nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Staates, in dem der Bieter ansässig ist,
—— gültiger Nachweis über die Zahlung von Beiträgen zur Berufsgenossenschaft oder vergleichbare Nachweise nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Staates, in dem der Bieter ansässig ist,
—— Vorlage einer Erklärung zur Insolvenz bzw. Liquidation (siehe Anlage).
— Nachweis eines Mindestjahresumsatzes im Bereich der sozialen Betreuung in den letzten 3 Jahre in Höhe von 1 500 000 EUR durch Vorlage einer Bestätigung vom Steuerberater/Wirtschaftsprüfer,
— Nachweis über eine branchenübliche Versicherung für die Haftung bei Personen- und Sachschäden sowie einer adäquaten Schlüsselversicherung durch Vorlage der Versicherungsscheine aus denen die Haftungsrisiken und deren Deckungssummen hervorgehen,
— Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt und Benennung des Nachunternehmers (in diesen Fällen ist die Bewerbererklärung Sachsen-Anhalt ausgefüllt und unterschrieben vom Nachunternehmer einzureichen),
— Vorlage einer Einwilligungserklärung zum Datenschutz (siehe Anlage),
— Vorlage einer Vertraulichkeitserklärung (siehe Anlage), Gibt eine Bietergemeinschaft einen Angebot ab, sind die o. a. Nachweise von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen. Bei Vorhandensein einer Bietergemeinschaft ist die beiliegende Bewerber- und Bietergemeinschaftserklärung (siehe Anlage) mit dem Angebot abzugeben,
— Vorlage von geeigneten Referenzen zu sozialen Betreuungsverträgen von Aufnahmeeinrichtungen im Sinne von § 44 AsylG sowie von Gemeinschaftsunterkünften im Sinne von § 53 AsylG in Form einer Liste, der in den letzten 3 Jahren erbrachten Dienstleistungen mit Angaben des Wertes, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privatenAuftraggebers,
— eine Erklärung aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigungszahl des Unternehmens für den Bereich der sozialen Dienstleistungen in den letzten drei Jahren ersichtlich ist,
— Eigenerklärung in frei gewählter Form darüber, dass nur Personal eingesetzt wird, welches freiwillig einwilligt, sich vor seinem Einsatz einer zusätzlichen Unbedenklichkeitsüberprüfung durch das Landeskriminalamt und die Verfassungsschutzbehörde des Landes Sachsen-Anhalt zu unterziehen Gibt eine Bietergemeinschaft eine Erklärung ab, sind die o. a. Nachweise von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen. Werden Nachunternehmner eingesetz, ist lediglich die Bewerbererklärung des Landes Sachsen-Anhalt ausgefüllt und unterschrieben vorzulegen,
— Vorlage eines Konzeptes zur Umsetzung der sozialen Betreuung von den in der LAE Bernburg untergebrachten vulnerablen Asylsuchenden,
— Eigenerklärung darüber, dass für die Erfüllung der Dienstleistung geeignete Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden (staatlich anerkannte Sozialarbeiter/-innen oder Mitarbeiter/-innen m it einem Abschluss des Studienganges Soziale Arbeit oder vergleichbarer Studienabschluss)
Stelle des zu berichtigenden Textes: Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
— Erklärung zur Tariftreue und Entgeltgleichheit (§ 10 Abs. 1 und 3 des Landesvergabegesetzes),
— Erklärung zum Nachunternehmereinsatz (§ 13 Abs. 2 und 4 des Landesvergabegesetzes),
— Beachtung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (§ 12 desLandesvergabegesetzes),
— Ergänzende Vertragsbedingungen (zu den §§ 12, 17 und 18 des Landesvergabegesetzes).
Stelle des zu berichtigenden Textes: Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge/Schlusstermin für den Eingang von Interessenbekundungen
Stelle des zu berichtigenden Textes: Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf die Fristen zur Einlegung einer Rüge gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB wird hingewiesen. Insbesondere ist zu beachten, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).