Source: https://www.arbeitssicherheit.de/schriften/dokument/0%3A7824786.html
Timestamp: 2018-06-20 20:58:42
Document Index: 157830629

Matched Legal Cases: ['Art. 54', 'Art. 28', '§ 5', 'Art. 25', '§ 4', '§ 6', 'Art. 12', '§ 3', '§ 6', '§ 7', '§ 10', '§ 6', '§ 2', '§ 5', '§ 6', '§ 9', '§ 14', '§ 8', '§ 14', '§ 8', '§ 15', 'Art. 12', '§ 11']

1.4 BS-Nachweisersteller/-Nachweisberechtigung
GK 4 nur, wenn die NE unter 400 m2
Sonderbau ab mehr als zwölf Gastbetten
in Gästezimmern geringer als in Standardgebäuden
Anlage 5 Zusammenfassung der Inhalte eines Brandschutznachweises für ein Hotel – Seite 259 – 01.04.2011 >>
abgetrennten Gästezimmern, Zellenbauweise
Holzbalkendecken, nicht feuerbeständig und ggf. auch nicht dicht
Leitungsdurchführungen, nicht mehr auf dem neuesten Stand
Flächen für die Feuerwehr, Zufahrtsmöglichkeiten, Zugangsmöglichkeiten
Feuerwehraufzug im HH
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Beurteilungsgrundlagen, Vorgaben aus dem Standardbrandschutzkonzept:
Versammlungsstättenverordnung für Speisesäle, Hallen oder Foyers und deren Rettungswege, wenn dort die Nutzung bzw. Veranstaltungen mit mehr als 200 Gästen durchgeführt werden
Zu beachten ist, dass die Regeln der Beherbergungsstättenverordnung abgeschlossen sind. Daraus ergibt sich, dass auf der Grundlage von Art. 54 Abs. 3 BayBO zusätzliche Anforderungen für Sonderbauten nicht gefordert werden können. Es handelt sich bei Hotels um Sonderbauten mit Sonderbauverordnung. Allerdings müssen solche Teilnutzungen, in denen besondere und in der Sonderbauvorschrift nicht betrachtete Gefahren vorkommen, zusätzlich berücksichtigt werden.
Die Beherbergungsstättenverordnung ist keine in sich abgeschlossene Vorschrift, sondern sie ergänzt nur die �Grundanforderungen aus der Landesbauordnung�. Damit ergeben die allgemeinen Anforderungen der Musterbauordnung und die besonderen Anforderungen der Beherbergungsstättenverordnung zusammen das Maß der öffentlich-rechtlichen Anforderungen an Beherbergungsstätten.
Gegebenenfalls ergeben sich weitere Anforderungen, wenn Beherbergungsstätten in Hochhäusern untergebracht sind. Auch wenn sich in Beherbergungsräumen Versammlungsräume oder große Speisesäle befinden, müssen zusätzliche Maßnahmen berücksichtigt werden (z.B. aus VStättV).
Oft werden nicht immer gesamte Gebäude als Beherbergungsstätte genutzt. Gebäude �beherbergen� die unterschiedlichsten Nutzungen oder
Anlage 5 Zusammenfassung der Inhalte eines Brandschutznachweises für ein Hotel – Seite 261 – 01.04.2011 << >>
Nutzungsarten. Andere Nutzungen können zusätzliche Gefahren hervorrufen bzw. die unterschiedlichen Nutzungen können sich gegenseitig beeinflussen, was teilweise bei der Brandschutzplanung oder auch im Nutzungszeitraum zu berücksichtigen ist.
Unabhängig von den vorgenannten vorgegebenen baurechtlichen Anforderungen können zusätzliche Anforderungen auf der Grundlage des Arbeitsschutzrechtes erforderlich werden. Zum Beispiel können in unübersichtlichen Hotels mit weniger als 60 Betten Rettungswegpläne, Feuerwehrpläne, eine BS-Ordnung oder auch die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten erforderlich werden, um die öffentlich-rechtlichen Schutzziele (baurechtlichen und arbeitsschutzrechtlichen Schutzziele) zu erreichen. Auch zusätzliche anlagentechnische und teilweise auch zusätzliche bauliche Maßnahmen können sich ergeben, wenn entsprechende Gefährdungen nur so eliminiert werden können.
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Erforderlich sind meist 1.600 l/min.
Brandabschnitte; Brandwände (Art. 28 BayBO, § 5 BStättV)
In Hotels immer BW unabhängig von der GK!
Ausbildung der Brandwände im Dachbereich, Abstände von Gauben oder anderen Öffnungen von den Brandwänden nach BayBO.
Anlage 5 Zusammenfassung der Inhalte eines Brandschutznachweises für ein Hotel – Seite 263 – 01.04.2011 << >>
Tragende Teile, tragende Wände, Geschossdecken mit tragender Funktion (Art. 25 BayBO bzw. § 4 BStättV)
GK 1–3, keine Anforderungen
GK 4–5, nicht brennbare Baustoffe oder feuerhemmend raumabschließend
mehrgeschossig aus nicht brennbaren Baustoffen
Feuerbeständig bzw. wie tragende Bauteile:
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Trennwände von mehrgeschossigen Hallen (§ 6 Abs. 5 BStättV):
Verlegung von Kabelei unter Verkleidungen und Unterdecken, nur in nicht brennbaren Schächten und Kanälen
3.3 Rettungswege (Art. 12, 31–36 BayBO)
3.3.1 Führung der Rettungswege (§ 3 BStättV)
mindestens zwei Treppenräume ins Freie (eine Außentreppe)
Anlage 5 Zusammenfassung der Inhalte eines Brandschutznachweises für ein Hotel – Seite 265 – 01.04.2011 << >>
bei 60 bzw. 30 Gastbetten im OG 2. RW über Leitern möglich
3.3.2 Bauliche Ausführung der Rettungswege (§ 6 BStättV)
Innerhalb von Räumen nur Versammlungsstätten (§ 7 und § 10 VStättV)
Freihalten der Rettungswege zu einer Ausgangstür (mindestens 1,2 m)
Flure (§ 6 und § 2 BStättV)
Unterteilung der Flure in Rauchabschnitte nach 30 m durch RS-Türen
Flurwände feuerhemmend aus Bekleidung nicht brennbarer Baustoffe
Flure und Foyers von Versammlungsräumen im Zuge von deren Rettungswegen (§ 5 VStättV)
Unterdecken und Bekleidungen aus nicht brennbaren Baustoffen
Rettungswegbreiten von mindestens 1,2 m sind einzuhalten.
Treppen (BayBO, § 6 BStättV)
Treppen feuerbeständig, bis zwei Geschosse feuerhemmend
Anlage 5 Zusammenfassung der Inhalte eines Brandschutznachweises für ein Hotel – Seite 266 – 01.04.2011 << >>
Treppen für Versammlungsräume (VStättV)
bis zwei Geschosse, feuerhemmende Wände mit nicht brennbarer Bekleidung
bis drei Geschosse, feuerbeständige Wände
mehr als drei Geschosse BW
ein TR-Ausgang über Halle bis 20 m (feuerbeständig T 30 RS)
Treppenräume von Versammlungsräumen (VStättV)
Treppenbauwände immer in Bauart BW
Flurwände zu Beherbergungsräumen, RS oder VTSS in Bayern
Beherbergungsräume müssen geöffnet werden können.
Anlage 5 Zusammenfassung der Inhalte eines Brandschutznachweises für ein Hotel – Seite 267 – 01.04.2011 << >>
Feuerwiderstandsfähigkeit der Wände und Türen (F 90 T 30) zwischen Aufenthaltsräumen und anderen Kellerräumen
Fahrschachtwände bis zwei Geschosse, feuerhemmend mit Bekleidung, nicht brennbar
Fahrschachtwände ab drei Geschosse, feuerbeständig, nicht brennbar
Aufzählung weiterer haustechnischer Anlagen, welche bereits im Gebäude vorhanden oder geplant sind:
Leitungsanlagen (LAR)
elektrische Anlagen (EltBauV)
Lüftungsanlagen (LARL)
Feuerungsanlagen (FeuV)
Abfallanlagen und Räume für die Lagerung von Abfall; sicher aufbewahren, Tür nicht TR
Anlage 5 Zusammenfassung der Inhalte eines Brandschutznachweises für ein Hotel – Seite 268 – 01.04.2011 << >>
4.1. Brandmeldeanlagen, Gefahrenmeldeanlagen (§ 9 BStättV)
Rauchmelder mindestens im Flur, besser auch benachbarte Räume schützen
wenn Aufschaltung zur Feuerwehr, TM gegen Falschalarme
zentrale Bedienung in der BMZ für Feuerlöschanlagen
Alarmierungsanlagen, RWA, BMA
Auslösung der Brandfallsteuerung der Aufzugsanlagen oder anderer sicherheitstechnischer Anlagen
ab 1.000 m2 automatische BMA, zusätzlich Handmelder
Anlage 5 Zusammenfassung der Inhalte eines Brandschutznachweises für ein Hotel – Seite 269 – 01.04.2011 << >>
4.3 Rauch und Wärmeabzug
Anlage 5 Zusammenfassung der Inhalte eines Brandschutznachweises für ein Hotel – Seite 270 – 01.04.2011 << >>
4.4 Blitzschutzanlagen (§ 14 VStättV)
4.5 Sicherheitsstromversorgung (§ 8 BStättV und § 14 VStättV) Für sicherheitstechnische Anlagen und Einrichtungen wie z.B.:
4.6 Sicherheitsbeleuchtung (§ 8 BStättV)
Vorgeschriebene Sicherheitsbeleuchtung für Versammlungsräume (§ 15 VStättV):
nur in großen Gebäuden z.B. ab 30.000 m2 wie IndBauRL oder unterirdischen Bauten bzw. in Abhängigkeit von der Bauweise (Abstimmung mit der Feuerwehr)
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5. Betrieblich-organisatorischer Brandschutz (Art. 12 BayBO, § 11 BStättV)
Flucht- und Rettungswegpläne in jedem Beherbergungsraum
Belehrungen der Belegschaft (mindestens einmal jährlich)
7. Besondere Maßnahmen für besondere Nutzungen:
Bis auf Versammlungsräume in der Regel keine.
Anlage 5 Zusammenfassung der Inhalte eines Brandschutznachweises für ein Hotel – Seite 272 – 01.04.2011 <<