Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/250
Timestamp: 2018-09-19 16:15:50
Document Index: 136797076

Matched Legal Cases: ['§ 250', '§ 250', 'BGH', '§ 249', '§ 250', 'BGH', 'BGH', '§ 250', 'BGH', '§ 250', '§ 249', '§ 250', 'BGH', '§ 250', 'BGH', 'BGH', '§ 250', 'BGH', '§ 250', 'BGH', 'BGH', '§ 250', 'BGH', 'BGH', '§ 250', 'BGH']

§ 250 BGB: Schadensersatz in Geld nach Fristsetzung
Art und Umfang des Schadensersatzes BGB
OLG München, vom 3.10.2014, Az. 20 U 2215/14 Ob die Grunderwerbssteuer bezahlt ist oder nicht, ist für die Berücksichtigungsfähigkeit dieser Schadensposition dabei unerheblich, weil sich ein bei Nichtzahlung bestehender Freistellungsanspruch durch die Erfüllungsverweigerung der Beklagten in jedem Fall nach § 250 BGB in einen Zahlungsanspruch umgewandelt hat (BGH, Urteil vom 13.01.2004, XI ZR 355/02, NJW 2004, 1868 f.; Palandt/Grüneberg, BGB, 23. Aufl. 2014, § 249 Rn. 4).
LG Nürnberg, vom 4.10.2014, Az. 8 O 1426/14 Einer Fristsetzung nach § 250 BGB bedarf es dann nicht, wenn der Schädiger bzw. dessen Haftpflichtversicherer (ggf.durch ihr Prozessverhalten) unmissverständlich zu dem Ausdruck bringen, dass sie eine Naturalrestitution ernsthaft und endgültig verweigern (BGH NJW 2007, 1809 zu RA-Kosten KG NZV 2004, 42).
BGH, URTEIL vom 2.10.2012, Az. XI ZR 334/11 Die Zulassung der Revision ist von ihm darauf gestützt worden, dass es von einer Rechtsansicht des OLG Celle (Urteil vom 26. Januar 2011 - 3 U 101/10, juris Rn. 38) abweiche, nach der auch ein Anspruch auf den Differenzschaden einer erfolglosen Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung nach § 250 Satz 1 BGB bedürfe.
BGH, URTEIL vom 2.10.2012, Az. XI ZR 334/11 19	Die von der Revision in Anspruch genommene Gegenansicht (OLG Celle, Urteil vom 26. Januar 2011 - 3 U 101/10, juris Rn. 38) übersieht, dass § 250 BGB keine Anwendung findet, wenn der Herstellungsanspruch aus § 249 Abs. 1 BGB bereits auf Zahlung von Geld gerichtet ist.
LG Dortmund, Urteil vom 5.9.2010, Az. 2 O 382/09 Es bedarf einer Fristsetzung nach § 250 BGB nicht, wenn der Schädiger unmissverständlich zu dem Ausdruck bringt, dass er eine Naturalrestitution ernsthaft und endgültig verweigert (BGH VersR 2007, 1539).
LG Köln, Urteil vom 3.7.2009, Az. 9 S 93/09 Der Anspruch auf Befreiung von der Verbindlichkeit hat sich jedenfalls dadurch gemäß § 250 S. 2 BGB in einen Zahlungsanspruch umgewandelt, dass die Beklagte die Leistung ernsthaft und endgültig verweigert hat (vgl. nur BGH NJW 1993, 1137, 1138).
BGH, URTEIL vom 4.5.2008, Az. VII ZR 154/10 Dieser Anspruch ist aber gemäß § 250 Satz 2 BGB in einen Zahlungsanspruch übergegangen, da die Beklagten die Leistung endgültig und ernsthaft abgelehnt haben (vgl. BGH, Urteil vom 10. Dezember 1992 - IX ZR 54/92, NJW 1993, 1137).
LG Bielefeld, Urteil vom 3.3.2007, Az. 18 O 21/06 Ein etwaiger Befreiungsanspruch ist nach § 250 Satz 2 BGB in einen Geldersatzanspruch übergegangen, nachdem die Beklagte jedewede Schadensersatzleistung ernsthaft und endgültig verweigert hat (vgl. BGH NJW 2004, 1868, 1869).
BGH, URTEIL vom 4.10.2006, Az. I ZR 257/03 Der zunächst auf Befreiung von dieser Schuld gerichtete Anspruch geht gemäß § 250 Satz 2 BGB zwar in einen Zahlungsanspruch über, wenn der Schädiger - wie im Streitfall - die Leistung ernsthaft und endgültig abgelehnt hat (BGH, Urt. v. 10.12.1992 - IX ZR 54/92, NJW 1993, 1137, 1138 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.6.1983, Az. V ZR 47/82 Auch ein bestehender Beseitigungsanspruch würde den Kläger grundsätzlich nicht hindern, die Leitung (auch im Interesse der Beklagten) zu dulden und Schadensersatz in Geld zu verlangen, weil die Beklagte jedenfalls eindeutig zu erkennen gegeben hat, daß sie zur Verlegung c Leitung mit entsprechender Folgenbeseitigung nicht bereit ist (§ 250 BGB; BGHZ 40, 345, 352).