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Timestamp: 2016-10-21 14:51:15
Document Index: 6799926

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 17', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 43', 'Art. 61', 'BGE', 'BGE', 'Art. 53', 'Art. 66', 'Art. 68']

9C_71/2015 (29.09.2015)
9C_71/2015 � � Urteil vom 29. September 2015
A.________ meldete sich erstmals im M�rz 1998 unter Hinweis auf R�ckenbeschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach medizinischen und erwerblichen Abkl�rungen wies die IV-Stelle des Kantons Z�rich das Leistungsbegehren mit Verf�gung vom 21. August 1998 ab.
Im Oktober 2005 meldete sich A.________ erneut bei der IV an. Wiederum leitete die IV-Stelle Abkl�rungen in die Wege. Sie holte Ausk�nfte ein des Hausarztes Dr. med. B.________, Facharzt Innere Medizin FMH, vom 17. Oktober 2005, des Dr. med. C.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Oberarzt Klinik D.________, vom 26. Oktober 2005 und der Rehaklinik E.________ vom 18. M�rz 2005 (Austrittsbericht betreffend einen station�ren Rehabilitationsaufenthalt zwischen 7. Februar und 7. M�rz 2005) und 15. November 2005 sowie eine Stellungnahme des Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD) vom 20. Dezember 2005. Mit Verf�gung vom 28. Juni 2006 sprach sie A.________ ab 1. November 2004 eine ganze Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 70 % zu. Am 3. Januar 2006 auferlegte sie A.________ im Rahmen der Schadenminderungspflicht die Durchf�hrung einer ambulanten oder station�ren Pharmakotherapie.
Im Rahmen einer amtlichen Revision holte die IV-Stelle weitere Berichte des Dr. med. C.________ vom 12. April 2007 sowie des Dr. med. B.________ vom 17. April 2007 ein und liess A.________ bei Dr. med. F.________, Facharzt FMH Psychiatrie/Psychotherapie, begutachten (Expertise vom 27. September 2007). Am 16. November 2007 f�hrte die IV-Stelle eine Abkl�rung bei der Versicherten zu Hause durch (Bericht vom 21. November 2007). Nachdem A.________ im anschliessenden Vorbescheidverfahren Einw�nde hatte erheben lassen, veranlasste die IV-Stelle eine Begutachtung bei Dr. med. G.________, Orthop�dische Chirurgie FMH (Expertise vom 4. Juni 2008). Nach erneuter Stellungnahme des RAD vom 16. August 2008 verf�gte die IV-Stelle am 25. September 2008 die Rentenaufhebung. Eine dagegen erhobene Beschwerde von A.________ hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 31. M�rz 2010 in dem Sinne gut, als es die angefochtene Verf�gung aufhob und die Sache zur weiteren Abkl�rung, namentlich der Kopfschmerzproblematik, an die IV-Stelle zur�ckwies. Diese gab bei der medizinischen Gutachterstelle H.________ eine polydisziplin�re Begutachtung in Auftrag. Das Gutachten erging am 27. April 2011. Nachfragen der IV-Stelle beantwortete Dr. med. I.________, Rheumatologie FMH, Chefarzt der medizinischen Gutachterstelle H.________, am 28. Juni 2011. Die RAD-�rztin nahm am 7. Juli 2011 Stellung. Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens liess A.________ einen Bericht ihres behandelnden Psychologen J.________ vom 11. November 2011 einreichen und Einw�nde erheben. Am 30. August 2012 nahm der RAD erneut Stellung. Mit Verf�gung vom 26. Februar 2013 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab.
Die hiegegen erhobene Beschwerde von A.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 17. Dezember 2014 im Sinne der Erw�gungen ab.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids seien ihr die gesetzlichen Leistungen zu gew�hren, namentlich sei ihr die IV-Rente auch nach Februar 2013 zuzusprechen.
Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichtet auf eine Stellungnahme.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
Streitig ist, ob das kantonale Gericht zu Recht eine revisionsrechtlich erhebliche gesundheitliche Verbesserung zwischen der urspr�nglichen Verf�gung vom 28. Juni 2006 und der Rentenaufhebung vom 26. Februar 2013 bejaht hat. Anderweitige Ver�nderungen (namentlich im erwerblichen oder famili�ren Bereich) wurden weder geltend gemacht noch ergeben sich entsprechende Hinweise aus den Akten.
3.1.�Das kantonale Gericht hat die Rechtsgrundlagen zur Rentenrevision (Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 134 V 131 E. 3 S. 132), zum revisionsrechtlich massgebenden Vergleichszeitraum (BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114) sowie zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
3.2.�Bei den gerichtlichen Feststellungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsf�higkeit bzw. deren Ver�nderung in einem bestimmten Zeitraum handelt es sich um Tatfragen (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.), welche letztinstanzlich nur eingeschr�nkt �berpr�fbar sind (E. 1 hievor). Gleiches gilt f�r die konkrete Beweisw�rdigung (nicht publ. E. 4.1 des Urteils BGE 135 V 254, in SVR 2009 IV Nr. 53 S. 164 [9C_204/2009]), bei welcher dem kantonalen Gericht ein erheblicher Ermessensspielraum zusteht (vgl. BGE 132 III 209 E. 2.1 S. 211; zum Begriff der Willk�r BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5; Urteil 9C_1019/2012 vom 23. August 2013 E. 1.2.3). Dagegen sind die Beachtung des Untersuchungsgrundsatzes und der Beweisw�rdigungsregeln (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG) vom Bundesgericht frei �berpr�fbare Rechtsfragen.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt zun�chst, das Gutachten der medizinischen Gutachterstelle H.________ habe lediglich den Stellenwert einer versicherungsinternen Beurteilung, da die Auftragsvergabe nicht nach dem Zufallsprinzip (BGE 137 V 210) erfolgt sei. Diese R�ge ist bereits deshalb unbegr�ndet, weil die entsprechende Auftragserteilung schon im Jahr 2010 erfolgt war, w�hrend die einschl�gige bundesgerichtliche Rechtsprechungs�nderung erst vom 28. Juni 2011 datiert. Im �brigen steht eine Praxis�nderung nicht per se dem Beweiswert der nach fr�herem Verfahrensstand eingeholten Gutachten entgegen (BGE a.a.O. E. 6 S. 266).
5.1.�Das kantonale Gericht setzte sich ausf�hrlich mit den teilweise divergierenden medizinischen Beurteilungen auseinander und erwog, das Gutachten der medizinischen Gutachterstelle H.________ sei grunds�tzlich eine zuverl�ssige Beurteilungsgrundlage. Es stellte fest, der das psychiatrische Teilgutachten verfassende Psychiater, pract. med. K.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, habe lediglich noch die Kriterien f�r eine leichte depressive Episode als erf�llt erachtet. Damit sei eine Zustandsverbesserung belegt, zumal sowohl Dr. med. C.________ als auch die behandelnden �rzte an der Rehaklinik E.________ im Jahr 2005 �bereinstimmend eine psychische Verbesserung prognostiziert h�tten und Dr. med. C.________ am 12. April 2007 ein schwaches, aber merkliches Ansprechen auf die Behandlung beschrieben und eine weitere Steigerung der Arbeitsf�higkeit als m�glich erachtet habe. Die Vorinstanz erwog, weil Rheumatologen oft mit psychosomatischen Beschwerden konfrontiert seien, k�nne der Beurteilung des Dr. med. I.________, wonach eine psychische Verbesserung eingetreten sei, der Beweiswert nicht unter Hinweis auf die fachfremde Einsch�tzung abgesprochen werden. Dies gelte umso mehr, als sich Dr. med. I.________ auf die Ausf�hrungen des psychiatrischen Gutachtens st�tze. Die abweichenden Beurteilungen namentlich des Psychologen J.________ (visiert von Dr. med. L.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin FMH) vom 11. November 2011 verm�chten die Einsch�tzung der �rzte der medizinischen Gutachterstelle H.________ nicht in Zweifel zu ziehen.
In somatischer Hinsicht sei mit Blick auf die von Dr. med. M.________, Neurologie FMH, im Teilgutachten der medizinischen Gutachterstelle H.________ vom 30. M�rz 2011 diagnostizierte chronische Migr�ne mit sensibler und visueller Aura von einer geringgradigen gesundheitlichen Verschlechterung auszugehen, welche die Gutachter der medizinischen Gutachterstelle H.________ indes geb�hrend ber�cksichtigt h�tten. Zusammenfassend sei davon auszugehen, dass die psychische Verbesserung die somatische Verschlechterung mehr als kompensiere, weshalb insgesamt von einer Verbesserung auszugehen und eine massgebliche Sachverhalts�nderung ausgewiesen sei.
5.2.�Die Versicherte bringt vor, das kantonale Gericht habe den Untersuchungsgrundsatz und die Beweisw�rdigungsregeln verletzt. Der Psychiater K.________ sei weder zu einer gesundheitlichen Ver�nderung befragt worden noch habe er sich dazu ge�ussert. Bereits deswegen h�tte die Vorinstanz nicht auf seine Beurteilung abstellen d�rfen. Die �usserung des Dr. med. I.________, es sei wahrscheinlicher, dass sich das psychische Leiden gebessert habe, sei fachfremd, beinhalte grosse Unsicherheiten und sei derart vage, dass daraus eine gesundheitliche Verbesserung nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit abgeleitet werden k�nne. Das kantonale Gericht habe die Anforderungen an den Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit und die der Verwaltung obliegende Beweislast f�r den Eintritt einer revisionsrechtlich relevanten gesundheitlichen Verbesserung missachtet. Schliesslich habe das Gericht den Bericht des Psychologen J.________ und des Dr. med. L.________ vom 11. November 2011, welcher sich entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen nicht lediglich auf die subjektiven Angaben der Versicherten st�tze, willk�rlich und in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes gew�rdigt.
Die urspr�ngliche Rentenzusprache erfolgte namentlich wegen einer Somatisierungsst�rung (ICD-10 F.45.1) und einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1). Insbesondere gest�tzt auf die Beurteilung des Dr. med. C.________ vom 21./26. Oktober 2005 und der Rehaklinik E.________ vom 18. M�rz und 15. November 2005 anerkannte die IV-Stelle nach R�cksprache mit dem RAD, der am 20. Dezember 2005 zum Schluss gekommen war, "vorderhand" sei eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit ausgewiesen, im mit 70 % gewichteten Erwerbsbereich eine Arbeitsunf�higkeit von 100 % (im Aufgabenbereich liege keine Einschr�nkung vor).
Dr. med. C.________ hielt am 12. April 2007 fest, die geklagten Beschwerden unterschieden sich praktisch nicht von den am 26. Oktober 2005 festgehaltenen. Die Schmerzintensit�t habe ein wenig nachgelassen (nunmehr auf einer Skala von 0-10 eher bei 8 als bei 9-10). Ebenfalls leicht nachgelassen h�tten die depressiven Symptome, sie erf�llten aber immer noch die Kriterien einer mittelgradigen Depression. Eine Steigerung der antidepressiven Medikamentation habe die Versicherte nicht vertragen. Sie komme aber regelm�ssig zu therapeutischen Gespr�chen und nehme ihre Termine p�nktlich und zuverl�ssig wahr. Sehr lobenswert sei, wie intensiv sie der Aufforderung nachkomme, sich regelm�ssig zu bewegen, indem sie dreimal w�chentlich ein 1 bis 1,5-st�ndiges Fitnessprogramm in einer physiotherapeutischen Praxis absolviere und t�glich, meist mit ihrem j�ngsten Sohn, Spazierg�nge unternehme. Es k�nne von einem schwachen, aber doch merklichen Ansprechen auf die kombinierte Behandlung ausgegangen werden. Trotz z�hem Verlauf sei eine weitere Steigerung im kommenden Jahr m�glich, auch wenn fraglich sei, ob dies f�r ein Wiedererlangen der Arbeitsf�higkeit reiche.
Hausarzt Dr. med. B.________ schrieb am 17. April 2007, im Grundzustand der "arg geplagten Patientin [sei] �berhaupt keine Ver�nderung oder Verbesserung eingetreten".
Der das psychiatrische Gutachten vom 27. September 2007 verfassende Dr. med. F.________ holte telefonische Ausk�nfte des Hausarztes Dr. med. B.________ sowie des behandelnden Psychiaters Dr. med. C.________ ein. Dr. med. B.________ gab am 24. September 2007 an, die Versicherte funktioniere "wahrscheinlich besser als sie angibt". Sie leide schon; eine 50 %ige Arbeitsunf�higkeit sei seiner Ansicht nach gerechtfertigt. Dr. med. C.________ teilte gleichentags insbesondere mit, die Versicherte sei kaum beeinflussbar und einer Psychotherapie nicht zug�nglich. Sie gebe so viele Schmerzen und Beschwerden an, dass er die Diagnose einer Somatisierungsst�rung favorisiere. Dr. med. F.________ kam zum Schluss, der Gesundheitszustand habe sich seit November 2004 wahrscheinlich nicht wesentlich ver�ndert. Zumindest sage die Versicherte, dass es ihr eher immer noch schlechter gehe. Immerhin habe sie in der psychiatrischen Behandlung begonnen, innerfamili�re Probleme anzusprechen. Er diagnostizierte namentlich eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung (ICD-10 F45.4) und eine Migr�ne-Erkrankung (wobei diese Beschwerdekomplexe sich vermischten und in den Umkreis der Fibromyalgie geh�rten) sowie - wahrscheinlich begleitend im Rahmen der Schmerzst�rung und der Stellenk�ndigung 2004 - eine depressive Verstimmung. Ob es sich um ein unabh�ngiges Krankheitsbild im Sinne einer depressiven Episode (ICD-10 F32) handle, sei schwierig zu beurteilen. Die von der Versicherten geschilderte praktisch v�llige Arbeitsunf�higkeit lasse sich aus psychiatrischer Sicht "so nicht ganz nachvollziehen". Es lasse sich zumindest nicht ausschliessen, dass sich die Situation soweit verbessert habe, dass aus psychiatrischer Sicht eine Teilzeitarbeit wieder etwa zu 50 % zumutbar w�re.
Der das orthop�dische Gutachten vom 4. Juni 2008 verfassende Dr. med. G.________ diagnostizierte ein lumbospondylogenes und leichtes lumboradikul�res Schmerzsyndrom links (seit 1998), migr�neartige Kopfschmerzen (seit 1975), einen Verdacht auf somatoformes Schmerzsyndrom (seit 2004) und eine Depression (seit 2004). Objektive orthop�disch/rheumatologische Befunde f�nden sich wenige, aus dieser Sicht bestehe in einer angepassten T�tigkeit eine Arbeitsf�higkeit von 70 bis 75 %. Im bisherigen, die Versicherte eindeutig �berfordernden Reinigungsdienst sei die Arbeitsf�higkeit aus rein orthop�disch-rheumatologischen Gr�nden auf maximal 15 bis 20 % zu veranschlagen.
Im Gutachten der medizinischen Gutachterstelle H.________ vom 27. April 2011 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit erhoben: Chronische Kopfschmerzen (Migr�ne mit m�glicher Aura, Spannungstypkopfschmerzen, Verdacht auf Analgetika induzierte Kopfschmerzen) sowie eine leichte depressive Episode ohne somatisches Syndrom. In der zuletzt ausge�bten T�tigkeit sei die Versicherte nur 70 % arbeitsf�hig, wobei vor allem die neuropathologischen und weniger die psychopathologischen Befunde limitierend seien. In einer angepassten T�tigkeit betrage die Arbeitsf�higkeit sch�tzungsweise 80 %. Im Einzelnen hielt Dr. med. M.________ im Teilgutachten vom 30. M�rz 2011 fest, anhand der Akten sei der Verlauf der Kopfschmerzsituation seit 2006 nicht beurteilbar. Die Versicherte berichte, in den letzten drei Jahren habe sich die Situation "doch wahrscheinlich bzgl. der Spannungstypkopfschmerzen akzentuiert". Seit der Behandlung im Zentrum N.________ (ab Juni 2008) sei die Situation als in etwa unver�ndert zu beurteilen. Dr. med. O.________, Facharzt FMH f�r Physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell Rheumaerkrankungen, f�hrte im Teilgutachten vom 18. Januar 2011 aus, eine fassbare Progredienz der m�ssig ausgepr�gten degenerativen Ver�nderungen im Lumbalabschnitt habe ausgeschlossen werden k�nnen. Auch sonst l�gen klinisch keine gesicherten Befunde f�r ein fortschreitendes Wirbels�ulenleiden vor, weshalb er aus rheumatologischer Sicht eine weitere berufliche Dispensierung nicht rechtfertigen k�nne (sofern sich, wie bereits 1998 vorgeschlagen, eine Anpassung f�r Extremsituation realisieren lasse). Der Psychiater K.________ diagnostizierte mit Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit eine leichte depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F32.0); die Kriterien f�r eine mittelgradige depressive Episode seien nicht ausreichend oder gen�gend stark ausgepr�gt. Der von Dr. med. F.________ dargelegte Psychostatus sei zu knapp gehalten, um einen Vergleich auf der Symptomebene ziehen zu k�nnen. Da Dr. med. F.________ bezogen auf 2007 nicht explizit einen Schweregrad festgelegt habe, k�nne nicht dargelegt werden, ob und allenfalls wie stark seit 2007 eine Ver�nderung eingetreten sei. In der bisherigen T�tigkeit betrage die Arbeitsf�higkeit 80 % (wobei ein beruflicher Wiedereinstieg mit einem solchen Pensum wegen der langen Arbeitsabstinenz unwahrscheinlich gelingen werde). Leichte Arbeiten ohne relevanten Aufmerksamkeitsanspruch seien theoretisch zu 100 % m�glich.
Auf entsprechende Nachfrage der IV-Stelle erkl�rte Dr. med. I.________ am 28. Juni 2011, ob sich der Gesundheitszustand verbessert habe, sei nicht leicht zu beantworten. Die von Dr. med. C.________ am 26. Oktober 2005 und 12. April 2007 gestellten Diagnosen k�nnten nicht (mehr) best�tigt werden. Es sei also wahrscheinlicher, dass es sich um eine Besserung des psychischen Leidens handle. Aus rheumatologisch/orthop�discher Sicht handle es sich eher um eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhalts. Die neurologische Beurteilung durch das Zentrum N.________ vom 16. Oktober 2008 habe im Ausmass der dort attestierten Arbeitsunf�higkeit nicht nachvollzogen werden k�nnen. Nicht leicht zu beantworten sei auch die Frage nach dem zeitlichen Verlauf. Sie (die �rzte der medizinischen Gutachterstelle H.________) gingen davon aus, der Gesundheitszustand sei im Verf�gungszeitpunkt vom 25. September 2008 in etwa der gleiche gewesen wie anl�sslich ihrer Begutachtung.
RAD-�rztin P.________, Fach�rztin f�r Innere Medizin FMH, teilte in ihrer Stellungnahme vom 7. Juli 2011 die Beurteilung des Dr. med. I.________ und hielt fest, "analog" Dr. med. I.________ sei zwar eine Besserung des psychischen Leidens eingetreten, jedoch sei der Gesundheitszustand gegen�ber 2008 unver�ndert. Aus rheumatologisch-orthop�discher Sicht handle es sich um eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhalts.
8.1.�Wegen des vergleichenden Charakters des revisionsrechtlichen Beweisthemas und des Erfordernisses, erhebliche faktische Ver�nderungen von bloss abweichenden Bewertungen abzugrenzen, muss deutlich werden, dass die Fakten, mit denen die Ver�nderung begr�ndet wird, neu sind oder dass sich vorbestandene Tatsachen in ihrer Beschaffenheit oder ihrem Ausmass substanziell ver�ndert haben. Eine verl�ssliche Abgrenzung der tats�chlich eingetretenen von der nur angenommenen Ver�nderung ist als erforderliche Beweisgrundlage nicht erreicht, wenn bloss nominelle Differenzen diagnostischer Art bestehen. Die Feststellung �ber eine seit der fr�heren Beurteilung eingetretene tats�chliche �nderung ist hingegen gen�gend untermauert, wenn die �rztlichen Sachverst�ndigen aufzeigen, welche konkreten Gesichtspunkte in der Krankheitsentwicklung und im Verlauf der Arbeitsunf�higkeit zu ihrer neuen diagnostischen Beurteilung und Einsch�tzung des Schweregrades der St�rungen gef�hrt haben (Urteil 9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 4.3, in: SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81).
8.2.�Je mehr medizinisches Ermessen bei der Stellung einer Diagnose und der �rztlichen Einsch�tzung der Funktionseinschr�nkungen im Spiel ist, desto wichtiger ist, den gutachterlichen Befund einer Ver�nderung auf m�glichst solide klinische Feststellungen, auf gutachterliche Verhaltensbeobachtungen und anamnestische Daten zu st�tzen und diese Elemente in Beziehung zu den medizinischen Vorakten und den dort gesetzten Ankn�pfungstatsachen zu bringen. Nur so kann dem Gutachten hinreichend zuverl�ssig entnommen werden, dass die in den Schlussfolgerungen beschriebene Differenz nicht wesentlich einer unterschiedlichen Wertung zuzuschreiben ist. Auf der anderen Seite darf die Notwendigkeit, eine bloss andere Beurteilung nicht als Anlass einer materiellen Revision gelten zu lassen, nicht dazu f�hren, dass die Anforderungen an den Nachweis einer Ver�nderung so hoch angesetzt werden, dass die urspr�ngliche Festlegung praktisch perpetuiert wird. Dies gilt insbesondere f�r psychiatrische Beurteilungen, bei denen praktisch immer ein Spielraum besteht, innerhalb dessen verschiedene medizinische Interpretationen m�glich, zul�ssig und zu respektieren sind, sofern der Experte lege artis vorgegangen ist. Hier k�nnen die Beurteilungen nicht immer l�ckenlos mit Tatsachenschilderungen unterlegt werden. Bei einer stark ermessensgepr�gten Einsch�tzung, die weniger auf Messung und anderweitig normierter Feststellung als auf interpretationsbed�rftigen Befundtatsachen beruht, kann etwa eine Auseinandersetzung mit der Genese des Gesundheitsschadens, den das Krankheitsgeschehen unterhaltenden Faktoren, f�r den Nachweis einer tats�chlichen Ver�nderung besondere Bedeutung erlangen (bereits zitiertes Urteil 9C_418/2010 E. 4.4 mit weiteren Hinweisen).
9.1.�Die �rzte bekundeten nach den Gesagten (vorangehende E. 7) erhebliche M�he in der Beurteilung, ob sich seit der Rentenzusprache im Jahr 2006 eine gesundheitliche Verbesserung eingestellt hatte. Namentlich hielt der Psychiater K.________ im Teilgutachten der medizinischen Gutachterstelle H.________ vom 21. Februar 2011 fest, er k�nne nicht beurteilen, "ob und wenn ja wie stark eine Ver�nderung seit 2007 stattgefunden haben k�nnte". Zum einen sei der von Dr. med. F.________ im Jahr 2004 erhobene Psychostatus f�r einen Vergleich auf der Symptomebene zu knapp. Zum andern habe sich Dr. med. F.________ im Jahr 2007 nicht auf einen Schweregrad festgelegt. Hausarzt Dr. med. B.________ konnte bis April 2007 "�berhaupt keine Ver�nderung" feststellen (Bericht vom 17. April 2007). Ob die Antwort des Dr. med. I.________ vom 28. Juni 2011, eine Besserung des psychischen Leidens sei "wahrscheinlicher", mangels fachlicher Spezialisierung dieses Arztes im psychiatrischen Bereich unbeachtlich ist, kann offen bleiben. Immerhin darf aus der vom Befund des Dr. med. C.________ (mittelgradige depressive Epiosde [ICD-10 F32.1], nebst einer Somatisierungsst�rung [ICD-10 F45.0]) abweichenden diagnostischen Einordnung des Psychiaters K.________ (leichte depressive Episode ohne somatisches Syndrom; ICD-0 F32.0) allein nicht auf eine erhebliche gesundheitliche Ver�nderung geschlossen werden (z.B. Urteil 8C_29/2014 vom 25. Juni 2014 E. 3.3). Im �brigen ging Dr. med. I.________ abschliessend von einem im Vergleich zu September 2008 "in etwa" identischen Gesundheitszustand aus. Die RAD-�rztin teilte am 7. Juli 2011 diese Einsch�tzung.
9.2.�Auch den sonstigen Akten l�sst sich nicht entnehmen, welche konkreten Gesichtspunkte in der Krankheitsentwicklung und im Verlauf der Arbeitsunf�higkeit sich seit Juni 2006 verbessert und �berwiegend wahrscheinlich (die blosse M�glichkeit einer tats�chlichen Verbesserung gen�gt nicht; Urteile 9C_631/2012 vom 7. Dezember 2012, 8C_959/2012 vom 3. April 2013 E. 2.4 und 8C_373/2012 vom 25. Oktober 2012 E. 5.1) zu einer Steigerung der verwertbaren Leistungsf�higkeit gef�hrt haben k�nnten. Insbesondere fehlen sowohl klinische Feststellungen als auch gutachterliche Verhaltensbeobachtungen, die eine derartige substanzielle Ver�nderung zu plausibilisieren verm�chten. Die Versicherte pr�sentierte sich sowohl anl�sslich der Begutachtung bei Dr. med. F.________ als auch in der Exploration durch Dr. med. K.________ in �hnlichem Zustand, brach h�ufig in Tr�nen aus und schilderte einen in etwa gleich gebliebenen Tagesablauf (sie verbringe den Tag, abgesehen von ausw�rtigen Therapieterminen, im Wesentlichen [allein] zu Hause, k�nne nur leichte Hausarbeiten verrichten und ben�tige ansonsten die Hilfe ihrer Familie). Auch auf eine Angew�hnung oder Anpassung an die Behinderung, welche revisionsrechtlich erheblich sein kann, soweit sie zu einer Ver�nderung der gesundheitlichen Auswirkungen auf den Arbeits- oder Aufgabenbereich f�hrt (z.B. Urteil 8C_7/2014 vom 10. Juli 2014 E. 4.2.1 mit Hinweis), fehlen jegliche Anhaltspunkte. Dass psychische St�rungen leichter bis h�chstens mittelschwerer Art als therapeutisch angehbar gelten (bereits zitiertes Urteil 9C_418/2010 E. 5.3.4), f�llt hier ebenfalls nicht ins Gewicht, nachdem seit Jahren unterschiedliche Therapieans�tze verfolgt wurden, ohne dass sich - trotz guter Kooperation im Bereich der k�rperlichen Aktivit�ten (vorangehende E. 7) - eine relevante Verbesserung eingestellt h�tte, und die Unvertr�glichkeit gegen�ber verschiedenen Medikamenten �rztlicherseits nie in Frage gestellt worden war.
9.3.�Zusammenfassend ist eine Steigerung der Arbeitsf�higkeit von 30 % auf (sch�tzungsweise) 80 % zwischen 28. Juni 2006 und 26. Februar 2013 beweism�ssig nicht ausreichend abgest�tzt. Fehlt es an einer �berwiegend wahrscheinlichen anspruchserheblichen �nderung des Sachverhalts, bleibt es nach dem Grundsatz der materiellen Beweislast beim bisherigen Rechtszustand. Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, eine revisionsbegr�ndende Verbesserung des Gesundheitszustandes sei ausgewiesen, verletzt Bundesrecht.
9.4.�Die Voraussetzungen einer Wiedererw�gung (Art. 53 Abs. 2 ATSG; vgl. hiezu Urteil 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 3.2.2, in: SVR 2014 IV Nr. 39 S. 137) sind ebenfalls nicht erf�llt. Die seinerzeitige Zusprechung einer ganzen Invalidenrente kann nicht als offensichtlich unrichtig bezeichnet werden. Es bleibt somit beim bisherigen Leistungsanspruch der Beschwerdef�hrerin.
Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der obsiegenden, anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrerin steht eine Parteientsch�digung zu (Art. 68 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 17. Dezember 2014 und die Verf�gung der IV-Stelle des Kantons Z�rich vom 26. Februar 2013 werden aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin weiterhin Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat.