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Timestamp: 2017-06-29 14:32:27
Document Index: 229277236

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 109', 'BGE', 'e contrario']

8C_802/2010 (03.11.2010)
8C_802/2010
Der 1969 geborene A.________ war als Metallbauschlosser der I.________ AG bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 5. Mai 2009 von einem Teil eines herunterfallenden Stahlträgers seitlich am Kopf und an den Schultern getroffen wurde. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen, stellte diese aber mit Verfügung vom 11. Januar 2010 und Einspracheentscheid vom 31. Mai 2010 per 18. Januar 2010 ein.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 29. Juli 2010 ab.
Mit Beschwerde lässt A.________ die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und die Rückweisung der Sache zu weiteren Abklärungen sowie die Erhöhung der Parteientschädigung bzw. unentgeltliche Rechtspflege für das vorinstanzliche Verfahren beantragen. Ferner wird um unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung im bundesgerichtlichen Verfahren ersucht.
3.1 Nach Würdigung der medizinischen Aktenlage kam das kantonale Gericht zum Schluss, beim Beschwerdeführer lägen keine objektiv nachweisbaren organischen Unfallfolgen mehr vor. Dies ist unbestritten. Sowohl die Vorinstanz als auch der Beschwerdeführer weisen unter anderem auf den Bericht des Prof. Dr. med. S.________, Facharzt für Neurochirurgie, vom 6. April 2010 hin, in welchem ein anhaltendes cervicospondylogenes, cervicocephales Schmerzsyndrom beidseits, ein thorako-lumborvertebrales Schmerzsyndrom, eine zunehmende Schmerzausdehnung mit Verdacht auf Somatisierungsstörung, eine kleine nicht kompressive Diskushernie C3/4 rechts und geringfügige degenerative Veränderungen der LWS ohne posttraumatische Veränderungen diagnostiziert wurden. Auch in den übrigen medizinischen Abklärungen wurden keine objektivierbaren organischen Unfallfolgen festgestellt. Das kantonale Gericht prüfte in der Folge den adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom 5. Mai 2009 und den organisch nicht objektivierbaren Beschwerden und verneinte einen solchen. Diesen zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid, worauf verwiesen wird, kann vollumfänglich beigepflichtet werden.
3.2 In der Beschwerde an das Bundesgericht wird nichts vorgebracht, was eine andere Beurteilung rechtfertigen würde. Namentlich unbehelflich ist der Einwand, die Beschwerdegegnerin habe gegen die Untersuchungspflicht verstossen, weil sie den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis nicht weiter medizinisch abgeklärt habe sowie der Diskrepanz zwischen den fehlenden lokalen Beschwerdeursachen und den subjektiven Beschwerden nicht weiter nachgegangen sei. Diesen Einwänden kann nicht gefolgt werden, da praxisgemäss von näheren Abklärungen zum natürlichen Kausalzusammenhang Umgang genommen werden kann, wenn aufgrund der Adäquanzprüfung feststeht, dass ein solcher nicht adäquat und damit nicht rechtsgenüglich wäre (BGE 135 V 465 E. 5.1 S. 472). Gleiches gilt in Bezug auf das Vorliegen möglicher psychischer oder psychosomatischer Befunde. Ist aufgrund der Prüfung der Adäquanz des Kausalzusammenhangs eine Leistungspflicht des Unfallversicherers zu verneinen, kann auf weitere medizinische Abklärungen der entsprechenden Befunde verzichtet werden. Das kantonale Gericht ist im Rahmen der Adäquanzprüfung richtigerweise nach der in BGE 115 V 133 für psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall erarbeiteten Rechtsprechung und nicht nach der Praxis bei Schleudertraumata vorgegangen. Im vorinstanzlichen Entscheid wurde zutreffend ausgeführt, dass das Ereignis vom 5. Mai 2009 maximal als mittelschwerer Unfall zu qualifizieren ist und - unter Ausserachtlassung psychischer Faktoren (vgl. BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140) - von den für eine Bejahung der Adäquanz erforderlichen Kriterien keines erfüllt ist. Die über den 18. Januar 2010 hinaus anhaltend geklagten Beschwerden erweisen sich damit nicht als adäquat kausal durch das Ereignis verursacht. Die Beschwerde ist demgemäss abzuweisen.
3.3 Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet, weshalb sie im Verfahren nach Art. 109 BGG, insbesondere ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung, erledigt wird.
Soweit mit der Beschwerde die Höhe des anwaltlichen Honorars im Rahmen der unentgeltlichen Verbeiständung im vorinstanzlichen Verfahren gerügt wird, ist sie von vornherein unzulässig, da eine von einem kantonalen Gericht festgesetzte Entschädigung im Rahmen der unentgeltlichen Verbeiständung nur vom Rechtsvertreter beim Bundesgericht angefochten werden kann (vgl. BGE 110 V 360 E. 2 S. 363 f. e contrario; ARV 1996/97 Nr. 27 S. 151), während die beschwerdeführende Person selber dazu nicht legitimiert ist, ebenso wenig der Rechtsvertreter, wenn er, wie hier, im Namen seines Mandanten Beschwerde führt (SVR 2007 UV Nr. 16 S. 54 E. 2.1, U 63/04; Urteil 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 6). Auf das entsprechende Rechtsbegehren ist daher nicht einzutreten.