Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=OLGR%20K%C3%83%C2%B6ln%202003,%2063
Timestamp: 2020-02-25 19:05:44
Document Index: 339122011

Matched Legal Cases: ['§ 127', '§ 127', '§ 76', '§ 27', '§ 1004', '§ 27', '§ 26', '§ 27', '§ 26', '§ 37', '§ 27', '§ 27', '§ 45', '§ 45', '§ 27', '§ 2', 'BGH', '§ 520', '§ 114', '§ 117', '§ 119', '§ 520', '§ 117', '§ 117', '§ 520', '§ 117', '§ 91', '§ 91', '§ 91', '§ 104', '§ 28']

Rechtsprechung: OLG-Report Köln 2003, 63 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Köln, 06.09.2002 | OLG Celle, 22.01.2003 | OLG Zweibrücken, 25.03.2003
OLG Zweibrücken, 26.02.2003 - 2 WF 15/03
https://dejure.org/2003,6554
OLG Zweibrücken, 26.02.2003 - 2 WF 15/03 (https://dejure.org/2003,6554)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 26.02.2003 - 2 WF 15/03 (https://dejure.org/2003,6554)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 26. Februar 2003 - 2 WF 15/03 (https://dejure.org/2003,6554)
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§ 127 Abs 2 S 2 ZPO
Anfechtbarkeit der Bestimmung eines Termins zur mündlichen Erörterung vor Bewilligung von Prozesskostenhilfe
Anfechtbarkeit der Terminbestimmung; Mündliche Erörterung vor Bewilligung von Prozesskostenhilfe; Entscheidungsvorbereitende Maßnahme; Anspruch auf PKH-Entscheidung vor Eintritt in die mündliche Verhandlung; Antrag auf Vertagung zur Durchführung des Beschwerdeverfahrens; ...
AG Rockenhausen, 10.01.2003 - 3 F 581/02
NJW-RR 2003, 1078
FamRZ 2004, 35
OLG-Report Köln 2003, 63
aa) Allerdings wird in der Instanzrechtsprechung und im Schrifttum verbreitet die auch vom Beschwerdegericht geteilte Ansicht vertreten, wonach der unbemittelten Partei nach Ablehnung ihres Prozesskostenhilfegesuchs zur Einschätzung des weiteren Kostenrisikos zwecks Gewährleistung des rechtlichen Gehörs, zumindest aber aus Gründen der prozessualen Fairness jedenfalls eine angemessene Überlegungsfrist eingeräumt und vertagt werden müsse (OLG Dresden, OLGR 1996, 71, 72; OLG Zweibrücken, NJW-RR 2003, 1078, 1079; OLG Celle, NJW-RR 2014, 194 f.) beziehungsweise es in der Regel sogar geboten sei, mit der Hauptsache bis zur Entscheidung über eine eingelegte Beschwerde innezuhalten (OLG Schleswig, FamRZ 2011, 1971, 1972; E. Schneider, MDR 1985, 375, 377;… Musielak/Voit/Fischer, aaO, § 127 Rn. 14;… MünchKommFamFG/Viefhues, 2. Aufl., § 76 Rn. 142; jeweils mwN).
OLG Celle, 24.09.2013 - 17 WF 199/13
Verfahrenskostenhilfe: Zeitpunkt der Entscheidung über eine beantragte …
Der Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs gebietet es nämlich, dem um Verfahrenskostenhilfe Nachsuchenden eine angemessene Frist zur Überlegung einzuräumen (OLG Zweibrücken, Beschluss vom 26. Februar 2003 - 2 WF 15/03 -, FamRZ 2004, 35-36, Tz. 9), ob und inwieweit er - wie hier - ein Kostenrisiko tragen muss.
OLG Jena, 24.08.2016 - 1 WF 429/16
Der Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs gebietet es nämlich, dem um Verfahrenskostenhilfe Nachsuchenden eine angemessene Frist zur Überlegung einzuräumen (OLG Zweibrücken, FamRZ 2004, 35-36), ob und inwieweit er - wie hier - ein Kostenrisiko tragen muss.
OLG Schleswig, 04.07.2011 - 10 WF 82/11
Verfahrenskostenhilfe nach Rechtskraft - Verfahrenskostenhilfe; Abhilfeverfahren; …
Denn grundsätzlich hat die Verfahrenskostenhilfe begehrende Partei einen Anspruch darauf, dass vor einer mündlichen Verhandlung zur Hauptsache und vor einer Hauptsacheentscheidung über ihr Verfahrenskostenhilfegesuch entschieden wird (vgl. OLG Zweibrücken, NJW-RR 2003, S. 1078; vgl. BVerfG, FamRZ 2005, Seite 1893).
OLG Köln, 06.09.2002 - 19 U 87/02
https://dejure.org/2002,6706
OLG Köln, 06.09.2002 - 19 U 87/02 (https://dejure.org/2002,6706)
OLG Köln, Entscheidung vom 06.09.2002 - 19 U 87/02 (https://dejure.org/2002,6706)
OLG Köln, Entscheidung vom 06. September 2002 - 19 U 87/02 (https://dejure.org/2002,6706)
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Voraussetzungen der Einrichtung baulicher Anlagen nach dem NachbarG-NW; Verplichtung des Eigentümers eines Hauses zur Verhinderung des Ablaufs von Niederschlagswasser auf das Nachbargrundstück; Voraussetzungen eines "Übertritts" im Sinne des § 27 NachbarG-NW; ...
BGB §§ 1004 903; NachbarG-NW § 27
Nachbarrecht - Ablauf von Niederschlagswasser
Ablauf von Niederschlagswasser auf das Nachbargrundstück
Regen sickert in Lagerhalle Grundstückseigentümer muss nicht den "natürlichen Wasserablauf" vom Nachbargrundstück fernhalten
Nachbarrecht; keine Pflicht zur Fernhaltung von Niederschlagswasser vom Nachbargrundstück
LG Köln, 10.01.2002 - 20 O 457/00
VersR 2003, 911
BauR 2003, 771 (Ls.)
Demgegenüber sollen die nachbarrechtlichen Vorschriften keinen Beseitigungsanspruch begründen, wenn das Wasser auf dem Grundstück, auf dem es als Niederschlag auftrifft, einsickert und dabei den Boden des Nachbargrundstücks unterirdisch durchfeuchtet (vgl. OLG Frankfurt, OLGR 1998, 338 zu § 26 Abs. 1 HessNRG; OLG Köln, Urteil vom 14. Mai 2010- 19 U 120/09, juris und VersR 2003, 911, jeweils zu § 27 Abs. 1 NachbG NRW;… Dehner, Nachbarrecht, 7. Aufl., B § 26 III.1 c); Hülbusch/Bauer/Schlick, Nachbarrecht für Rheinland-Pfalz und das Saarland, 6. Aufl., § 37 Rn. 3; Schäfer/Fink-Jamann/Peter, Nachbarrechtsgesetz für Nordrhein-Westfalen, 16. Aufl., § 27 Rn. 5 zu § 27 NachbG NRW; a. A. Lehmann, Kommentar zum Niedersächsischen Nachbarrechtsgesetz und zum Nachbarrecht des BGB, 3. Aufl., § 45 Rn. 6 zu § 45 NachbG Niedersachsen).
Insoweit handelt es sich um die Wirkung von Naturkräften, für die niemand als Störer haftet (OLG Koblenz MDR 1975, 403; OLG Düsseldorf NJW-RR 1991, 1115; OLG Köln VersR 2003, 911).
Findet der Wassereintritt - wie hier von der Klägerin selbst behauptet - unterirdisch statt, liegt vielmehr insgesamt kein Fall des § 27 NachbarG NW vor (OLG Köln, VersR 2003, 911; OLG Frankfurt, OLGR Frankfurt 1998, 338 für das hessische Landesrecht;… Dehner, Nachbarrecht, 7. Aufl., Stand 1998, B § 2).
Soweit deshalb Niederschlagswasser ohne derartige Veränderungen dem Nachbargrundstück zufließt, muss dessen Eigentümer oder Besitzer Beeinträchtigungen, die sich nur aus dem Zufluss ergeben, hinnehmen (BGH, NJW 1984, 2207, 2208; NJW 1991, 2270, 2271, OLGR Köln 2003, 63 f.; OLGR Celle 2000, 275 ff.).
https://dejure.org/2003,3567
OLG Celle, 22.01.2003 - 3 U 278/02 (https://dejure.org/2003,3567)
OLG Celle, Entscheidung vom 22.01.2003 - 3 U 278/02 (https://dejure.org/2003,3567)
OLG Celle, Entscheidung vom 22. Januar 2003 - 3 U 278/02 (https://dejure.org/2003,3567)
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Prozesskostenhilfe: Begründung des Prozesskostenhilfegesuchs für das Berufungsverfahren
Verfahrensrecht; Prozesskostenhilfe
Begründung eines Prozesskostenhilfegesuchs für Rechtsmittelverfahren; Anwaltlich vertretene Partei; Erfordernisse des § 520 Abs. 3 Satz 2 Zivilprozessordnung (ZPO); Verfassungsrechtliches Gebot der prozessualen Chancengleichheit von bemittelten und mittellosen Parteien ; ...
ZPO § 114; ZPO § 117; ZPO § 119; ZPO § 520
Zur Notwendigkeit einer Begründung bei einem Prozesskostenhilfegesuch für ein Berufungsverfahren
LG Hannover - 8 O 3352/01
MDR 2003, 470
MDR 2003, 471
Dieser Meinung folgt heute auch die überwiegende Auffassung der Oberlandesgerichte (vgl. außer den zitierten Entscheidungen des OLG Dresden und des OLG Frankfurt: OLG Saarbrücken 22.09.1992- 6 UF 104/92; OLG Schleswig 10.01.1995 - 5 U 49/98; 01.09.1998 - 5 U 49/98; 21.01.2004 - 7 U 30/03; OLG Celle 22.01.2003 - 3 U 278/02).
Liegt aber dem Antragsteller in der zweiten Instanz bereits ein Urteil vor, zu dessen Richtigkeit er sich äußern soll, so wird ihm dabei weniger abverlangt, als es für die erstmalige, weitaus umfassendere Darlegung vor dem erstinstanzlichen Gericht nach § 117 Abs. 1 ZPO erforderlich ist (OLG Celle, MDR 2003, 470).
Soweit er sein Verhalten damit erklärt, er sei mit Rücksicht auf eine Entscheidung des 3. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle vom 22. Januar 2003 (MDR 2003, 470 f) so vorgegangen, ist dies nicht nachvollziehbar.
Danach lässt sich schon von Gesetzes wegen nicht einsehen, warum auf die Einhaltung dieser geringen formalen Voraussetzungen, die § 117 Abs. 1 S. 2 ZPO aufstellt, verzichtet werden soll (vgl. insoweit OLG Schleswig…, Beschluss vom 21.11.2004, 7 U 30/03, zitiert nach juris, Rz. 7; OLG Celle, Beschluss vom 22.01.2003, 3 U 278/02, zitiert nach Juris, Rz. 18).
Demgegenüber haben mehrere Oberlandesgerichte die gegenteilige Auffassung vertreten und gefordert, das Prozesskostenhilfegesuch einer anwaltlich vertretenen Partei für das Berufungsverfahren müsse eine Begründung enthalten, welche aber nicht den Erfordernissen des § 520 Abs. 3 ZPO genügen müsse (so u.a. auch das OLG Celle in seinem Beschluss vom 22.01.2003 zu Az. 3 U 278/02 (MDR 2003, 470; zum Streitstand auch allgemein Beschluss des LG Fulda vom 03.04.2009 zu Az. 1 S 29/09).
Ein Gesuch um Prozesskostenhilfe für eine beabsichtigte Berufung muss zumindest in den Grundzügen aufzeigen, weshalb die erstinstanzliche Entscheidung angefochten werden soll (…Beschluss des Senats vom 16. Juli 1999 - 10 UF 294/99 - Baumbach-Lauterbach/Hartmann, ZPO, 61. Aufl., Rz.21 zu § 117; OLG Schleswig, NJW-RR 1999, 432 [OLG Schleswig 01.09.1998 - 5 U 49/98]; OLG Celle MDR 2003, 470).
https://dejure.org/2003,10831
OLG Zweibrücken, 25.03.2003 - 4 W 28/03 (https://dejure.org/2003,10831)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 25.03.2003 - 4 W 28/03 (https://dejure.org/2003,10831)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 25. März 2003 - 4 W 28/03 (https://dejure.org/2003,10831)
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§ 91 Abs 1 S 1 ZPO, § 91 Abs 2 S 1 Halbs 2 ZPO, § 91 Abs 2 S 2 ZPO, § 104 ZPO, § 28 BRAGebO
Erstattungsfähigkeit von Rechtsanwaltskosten: Kosten des Unterbevollmächtigten; Reisekosten des auswärtigen Rechtsanwalts
Erstattungsfähigkeit der Reisekosten eines auswärtigen Rechtsanwalts; Kosten eines Unterbevollmächtigten ; Notwendigkeit zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung; Sachgemäße Beratung und Vertretung ; Persönliches Gespräch zwischen Anwalt und Partei
LG Kaiserslautern, 10.01.2003 - 2 O 1013/01