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Timestamp: 2016-10-23 06:25:04
Document Index: 244364765

Matched Legal Cases: ['Art. 6', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 134', 'BGE']

U 34/02 (12.07.2002)
U 34/02 Bh
M.________, 1958, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Advokat Markus Schmid, Steinenschanze 6, 4051 Basel,
A.- Die 1958 geborene M.________ arbeitete seit 16. Oktober 1986 als Lehrerin an der Schule Q.________ und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unf�lle versichert. Am 17. Februar 1993 erlitt sie einen Unfall, als sie bei vereister Fahrbahn mit ihrem Auto ins Schleudern geriet und frontal mit einem Baum kollidierte. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung). Am 15. November 1994 meldete der Arbeitgeber der SUVA einen R�ckfall. Dr. med. Z.________, Spezialarzt FMH f�r Orthop�die diagnostizierte am 30. November 1994 einen Status nach Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS) im Februar 1993 sowie einen leichten paravertebralen Hartspann am thoracolumbalen �bergang. Am 14. Dezember 1995 war die Versicherte erneut in einen Unfall verwickelt, als ein nachfolgender Wagen in das Heck ihres PWs prallte. Am 30. Oktober 1996 meldete der Arbeitgeber erneut einen R�ckfall zum Unfall vom 17. Februar 1993. Am 19. Januar 1997 gab die Versicherte gegen�ber der SUVA an, die �rztliche Behandlung sei vorl�ufig beendet. Am 19. Januar 1998 meldete der Arbeitgeber einen weiteren R�ckfall zum ersten Unfall. Nach Einholung verschiedener Arztberichte und eines Gutachtens des Dr. med. Y.________, Facharzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 20. M�rz 1999 stellte die SUVA mit Verf�gung vom 27. Juli 1999 ihre Leistungen per 31. Juli 1999 ein. Auf Einsprache der Versicherten hin hob sie diese Verf�gung am 22. Dezember 1999 auf und gab der Versicherten Gelegenheit, dem Gutachter Zusatzfragen zu stellen, der diese am 13. April 2000 beantwortete. Mit Verf�gung vom 22. Juni 2000 stellte die SUVA ihre Leistungen per 30. Juni 2000 ein, da keine behandlungsbed�rftigen Unfallfolgen mehr vorl�gen. Die geklagten Beschwerden st�nden in keinem urs�chlichen Zusammenhang mit dem Unfall vom 17. Februar 1993; zwischen diesem und den psychischen Beschwerden bestehe kein ad�quat-kausaler Zusammenhang. Die gegen diese Verf�gung erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 25. August 2000 ab, da die geklagten Beschwerden in keinem ad�quat-kausalen Zusammenhang mit den Unf�llen vom 17. Februar 1993 und 14. Dezember 1995 st�nden.
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde mit dem Antrag auf Zusprechung der gesetzlichen Leistungen �ber den 30. Juni 2000 hinaus hiess das Versicherungsgericht Basel-Stadt (heute: Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt) mit Entscheid vom 21. November 2001 gut.
Die Versicherte schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Sie legt die Verf�gung der IV-Stelle f�r Versicherte im Ausland vom 15. November 2001 auf, wonach ihr ab 1. Juni 1999 eine ganze Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 72 % zugesprochen wurde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.
In einem zweiten Schriftenwechsel halten die Parteien an ihren Antr�gen fest. Die SUVA legt einen Unfallschein UVG sowie einen EDV-Auszug betreffend Heilkosten und Taggelder auf.
1.- Das kantonale Gericht hat die gesetzliche Bestimmung �ber den Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) sowie die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 119 V 337 Erw. 1 mit Hinweis), zur vorausgesetzten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 127 V 102 Erw. 5b/aa, 125 V 461 Erw. 5a, je mit Hinweisen), bei Folgen eines Unfalls mit Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS) ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle (BGE 117 V 359) im Besonderen sowie in F�llen, in welchen die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS geh�renden Beeintr�chtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 115 V 140 Erw. 6c/aa), zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Ausf�hrungen zur Bedeutung, die den �rztlichen Stellungnahmen bei der Ermittlung des Invalidit�tsgrades zukommt (BGE 125 V 261 Erw. 4), zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen) sowie zum Grundsatz der freien Beweisw�rdigung und zum Beweiswert eines Arztberichts (BGE 125 V 352 Erw. 3a; RKUV 2000 Nr. KV 124 S. 214). Darauf wird verwiesen.
2.- Gem�ss Gutachten des Dr. med. Y.________ vom 20. M�rz 1999 mit Erg�nzung vom 13. April 2000 litt die Versicherte nach dem ersten Unfall im Jahre 1993 urspr�nglich an einer Schmerzfehlverarbeitung im Sinne einer Anpassungsst�rung. Diese wurde abgel�st durch eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung und - mit m�glichem Kausalzusammenhang zum ersten Unfall - durch eine dissoziative St�rung. Es l�gen rasche Ersch�pfbarkeit, gesteigerte Erm�dbarkeit, verminderte Konzentrationsf�higkeit, verst�rkte Schmerzen sowie gelegentlich ein unkontrollierbares Weinbed�rfnis vor. Ein organisches Korrelat zu diesen Leiden findet sich nicht.
Die nat�rliche Kausalit�t zwischen diesen Beschwerden und den erlittenen Unf�llen vom 17. Februar 1993 und 14. Dezember 1995 wird von SUVA und Vorinstanz nicht in Abrede gestellt.
3.- W�hrend Vorinstanz und Beschwerdegegnerin die Ad�quanzbeurteilung nach der Rechtsprechung zu den Kriterien, wie sie f�r Schleudertraumen der HWS entwickelt wurden, vornehmen wollen, will die SUVA die f�r psychische Unfallfolgen geltenden Regeln anwenden.
a) Dr. med. Z.________ diagnostizierte im Rahmen der ersten R�ckfallmeldung vom 15. November 1994 am 30. November 1994 erstmals einen Status nach Schleudertrauma der HWS sowie einen leichten paravertebralen Hartspann am thoracolumbalen �bergang. Die Versicherte klage �ber zeitweise Verspannungen und Schmerzen der HWS. Eine Arbeitsunf�higkeit verneinte er.
Bei der Befragung durch die SUVA vom 15. Dezember 1994 gab die Versicherte an, einige Stunden nach dem Unfall im Jahre 1993 habe sie st�ndige ausstrahlende Schmerzen im Nackenbereich versp�rt, weshalb sie das Spital A.________ aufgesucht habe, wo sie ger�ntgt worden sei; eine eigentliche Behandlung habe nicht stattgefunden. Sie sei lediglich zwei Tage arbeitsunf�hig gewesen. Seither habe sie sporadisch Nackenbeschwerden gehabt, vor allem bei Wetterwechsel; bei deren Auftreten habe sie Voltaren eingerieben und sei regelm�ssig schwimmen gegangen. Zudem habe sie Gef�hlsst�rungen bzw. ein st�ndiges Kribbeln in den Ring- und Kleinfingern an beiden H�nden gehabt, das in der Nacht zugenommen habe. Auf Grund dieser Beschwerden habe sie sich im November 1994 zu Dr. med. Z.________ begeben. Dieser habe sie untersucht, weitere Behandlungen h�tten aber nicht stattgefunden. Eine Arbeitsunf�higkeit habe nicht bestanden. Sie sei mit dem Heilungsverlauf soweit eigentlich zufrieden.
Nach der R�ckfallmeldung vom 30. Oktober 1996 diagnostizierte Dr. med. Z.________ am 19. November 1996 ein posttraumatisches Cervical-Syndrom bei Status nach Schleudertrauma. Die Versicherte gebe immer noch Schmerzen der HWS an, wenn sie viel lese und schreibe, in letzter Zeit zunehmend. Eine Arbeitsunf�higkeit bestehe nicht.
Am 4. Februar 1998 stellte Dr. med. Z.________ die Diagnose eines posttraumatischen HWS-Syndroms und Cephalea nach Schleudertrauma 1993. Die Versicherte habe seit Abschluss der Behandlung im Januar 1997 immer wieder Schmerzen, die sie selbst behandelt habe. Seit anfangs Dezember best�nden zunehmende Kopf- und HWS-Schmerzen. Er verneinte erneut eine Arbeitsunf�higkeit.
Dr. med. X.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie, dem die Versicherte im Fr�hjahr 1998 von Dr. med. Z.________ zugewiesen wurde, diagnostizierte in den Berichten vom 26. M�rz und 26. Juni 1998 einen Status nach Distorsionstrauma der HWS am 17. Februar 1999 sowie einen Status nach erneutem HWS-Distorsionstrauma im M�rz 1996 (recte: 14. Dezember 1995) mit zus�tzlichem Schmerzschub, der nach maximal einem Monat auf das Ausmass nach dem ersten Unfall abgeklungen sei. Nach dem Unfall im Jahre 1993 sei die Versicherte drei Tage mit Schmerzen, �belkeit und Weinkr�mpfen zu Hause geblieben. Danach habe sie das Schulpensum wieder vollschichtig aufgenommen, wozu sie vom vorgesetzten Rektor und von Familienangeh�rigen getrieben worden sei. Sie habe aber immer wieder Nackenschmerzen ausstrahlend in den Hinterkopf versp�rt und habe das Arbeitspensum nach und nach reduziert. Nach dem Unfall im M�rz 1996 (recte: 14. Dezember 1995) habe sie sich w�hrend drei Wochen immer wieder �ber vermehrte Nackenschmerzen und �belkeit beklagt, die danach aber auf das fr�her �bliche Mass abgeklungen seien. Nach 1997 habe sie die Unterrichtsstunden weiter von f�nfzehn auf zw�lf Wochenstunden reduziert. Sie beklage einen allgemeinen Leistungsabfall nach zwei bis drei Stunden, dann auch vermehrt Nacken- und Kopfschmerzen. Bei Erm�dung verdrehe sie die Satzstellung und wisse w�hrend des Unterrichts h�ufig nicht mehr, was sie gesagt habe. Schwindelbeschwerden w�rden nicht beklagt, dagegen occipitale Kopfschmerzen als Druckgef�hl, meist verbunden mit Wetterf�hligkeit und L�rmempfindlichkeit. Die Kopfschmerzen seien in der Regel an zwei bis drei Tagen pro Woche vorhanden; sie w�rden durch sitzende T�tigkeit am Pult und auch am PC ausgel�st. Die Versicherte klage auch �ber Par�sthesien und Taubheitsgef�hle in den zwei ulnaren Fingern rechts. Ersch�tterungen wie beim Springen aufs Tram, Jogging und Volleyball ertrage sie nicht mehr. Im Bericht vom 1. Dezember 1998 stellte Dr. med. X.________ zus�tzlich eine erhebliche Leistungseinbusse mit raschem Abfall nach zwei bis drei Stunden geistiger T�tigkeit bzw. nach zwanzig Minuten Lesen, Konzentrationsst�rungen, Vergesslichkeit und Verschwommensehen fest.
Am 22. April 1998 gab die Beschwerdegegnerin gegen�ber der SUVA an, zwei bis drei Stunden nach dem Unfall vom 14. Dezember 1995 habe sie langsam auftretende Nackenschmerzen versp�rt; den Kopf habe sie noch einigermassen bewegen k�nnen (keine eigentliche Steifigkeit). Da die Schmerzen nicht nachgelassen h�tten, habe sie zwei oder drei Tage danach Dr. med. Z.________ aufgesucht. Eine Arbeitsunf�higkeit habe nicht bestanden. Einige Wochen danach h�tten die Akutbeschwerden nachgelassen, so dass das Beschwerdebild gleich wie nach dem Unfall im Jahre 1993 gewesen sei. Seither sei der Zustand im Prinzip unver�ndert, d.h. im Herbst/Winter 1997 h�tten die Beschwerden zugenommen, weshalb sie erneut �rztliche Behandlung bei Dr. med. Z.________ habe beanspruchen m�ssen. Da sich die Situation in den letzten Wochen verschlimmert habe, sei sie vom 1. bis 21. April 1998 100 % arbeitsunf�hig geschrieben worden. Heute nehme sie die Arbeit versuchsweise vollumf�nglich auf.
Frau Dr. phil. W.________, Psychotherapie/Neuropsychologie, welche die Versicherte erstmals am 14. Mai 1998 untersuchte, diagnostizierte am 29. Juni 1998 einen Status nach Distorsionstrauma der HWS nach Frontalkollision am 17. Februar 1993 mit persistierendem Zervikalsyndrom ohne radikul�re Ausf�lle, persistierenden posttraumatischen Kopfschmerzen und Verdacht auf kognitive Beeintr�chtigung mit Leistungsabfall, Konzentrationsst�rungen; Status nach erneutem HWS-Distorsionstrauma im M�rz 1996 (recte: 14. Dezember 1995) mit vor�bergehendem zus�tzlichem Schmerzschub, der nach maximal einem Monat abgeklungen sei.
b) aa) Aus dem Gesagten ist ersichtlich, dass die Versicherte nach dem Unfall vom 17. Februar 1993 an HWS- Schmerzen und Nackenbeschwerden sowie an Gef�hlsst�rungen bzw. st�ndigem Kribbeln in den Ring- und Kleinfingern an beiden H�nden litt, aber mit dem Heilverlauf zufrieden war. Im Rahmen der R�ckfallmeldung vom 30. Oktober 1996 - mithin nach dem Unfall vom 14. Dezember 1995 - wurde eine Zunahme der HWS-Schmerzen festgestellt. Nach den Angaben der Beschwerdef�hrerin vom 22. April 1998 lagen nach dem letzteren Unfall einzig Nackenschmerzen vor, die einige Wochen sp�ter nachliessen, so dass sich das Leidensbild gleich wie nach dem Unfall im Jahre 1993 pr�sentierte.
Damit litt die Versicherte nach den beiden Unf�llen zwar teilweise an einem f�r ein Schleudertrauma der HWS typischen Beschwerdebild. Ein Leidensprofil mit einer Vielzahl f�r diese Verletzung typischer Symptome (diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen, �belkeit, rasche Erm�dbarkeit, Visusst�rungen, Reizbarkeit, Affektlabilit�t, Depression, Wesensver�nderung, usw. [BGE 117 V 360 Erw. 4b]) ist allerdings aktenm�ssig nicht ausgewiesen.
Wenn ab Dezember 1997 zus�tzlich occipitale Kopfschmerzen mit Druckgef�hl, Konzentrationsst�rungen, eine Leistungseinbusse nach zwei bis drei Stunden geistiger T�tigkeit bzw. nach zwanzig Minuten Lesen, Wetterf�hligkeit, L�rmempfindlichkeit, Vergesslichkeit, Verschwommensehen, Erm�dungserscheinungen, Ersch�tterungsempfindlichkeit sowie erneut Par�sthesien und Taubheitsgef�hle in den zwei ulnaren Fingern rechts auftraten (Berichte des Dr. med. Z.________ vom 4. Februar 1998 und des Dr. med. X.________ vom 26. Juni 1998 und 1. Dezember 1998), f�hrt dies nicht zur Bejahung eines HWS-Schleudertraumas, da diese Beschwerden wegen zu langer Latenzzeit (RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29) nicht auf die beiden Unf�lle zur�ckgef�hrt werden k�nnen.
Unbehelflich ist die Berufung der Beschwerdegegnerin auf den Bericht des Kreisarztes Dr. med. V.________ vom 23. Juli 1998, in dem von einem Zervikalsyndrom und Cephalea bei durchgehenden Br�ckensymptomen gesprochen wird. Denn dieser Bericht �ndert nichts daran, dass auf Grund der Aktenlage in dem nach den beiden Unf�llen jeweils relevanten Zeitraum das von der Rechtsprechung als typisch bezeichnete "bunte" Beschwerdebild eines HWS-Schleudertraumas nicht vorlag.
bb) Unter diesen Umst�nden ist davon auszugehen, dass die von Dr. med. Y.________ festgestellte psychische Problematik - urspr�ngliche Schmerzfehlverarbeitung im Sinne einer Anpassungsst�rung nach dem Unfall vom 17. Februar 1993, abgel�st durch eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung und eine dissoziative St�rung - bereits unmittelbar nach diesem Unfall eindeutige Dominanz aufwies. Somit hat die Beurteilung der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs nach den f�r psychische Unfallfolgen geltenden Regeln zu erfolgen (BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen).
4.- a) Beim ersten Unfall im Februar 1993 geriet die Versicherte auf vereister Fahrbahn in einer leichten Rechtskurve ins Rutschen, geriet neben die Fahrbahn auf einen Acker und stiess dann frontal gegen einen Baum. Die Frontseite ihre Autos wurde eingedr�ckt, woraus ein Totalschaden resultierte. Danach organisierte die Beschwerdegegnerin selber den Wegtransport ihres Wagens und orientierte ihre Schulen; die Polizei wurde nicht beigezogen. Auf Grund dieser Umst�nde und der erlittenen Verletzungen ist der Unfall als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zu qualifizieren. Dies gilt ebenfalls f�r den Unfall vom 14. Dezember 1995, zumal Auffahrkollisionen auf ein (haltendes) Fahrzeug regelm�ssig als mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zu qualifizieren sind (in SZS 2001 S. 432 f. erw�hnte Urteile V. vom 30. Juni 1997 [U 231/96] und A. vom 29. Dezember 1998 [U 100/97]; nicht ver�ffentlichtes Urteil B. vom 22. Mai 2002 Erw. 4b/aa [U 339/01]). Vorliegend sind keine Umst�nde ersichtlich, die eine andere Beurteilung rechtfertigen w�rden.
Damit die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs bejaht werden k�nnte, m�sste ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien m�ssten in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 115 V 141 Erw. 6c/bb).
b) Auch wenn die beiden Unf�lle geeignet waren, ein Angstgef�hl auszul�sen, bestehen keine Anhaltspunkte daf�r, dass sie sich unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereigneten, oder dass sie objektiv gesehen von besonderer Eindr�cklichkeit waren.
Im Rahmen beider Unf�lle kann nicht von einer schweren oder besonders gearteten Verletzung gesprochen werden.
Nach der Erstbehandlung im Spital A.________ vom 17. Februar 1993 suchte die Versicherte erstmals am 7. November 1994 Dr. med. Z.________ auf. Danach konsultierte sie ihn erst wieder am 21. Oktober 1996, worauf er Physiotherapie verschrieb, die im Januar 1997 abgeschlossen wurde. Nach einer weiteren Konsultation vom 5. Dezember 1997 verordnete Dr. med. Z.________ wiederum Physiotherapie, die am 20. M�rz 1998 beendet wurde. Ab 21. April bis 7. Juli 1998 war die Versicherte bei Dr. med. U.________, Arzt f�r Allgemeine Medizin FMH und Hom�opathie SHI/SVHA, in hom�opathischer Behandlung. Von einer ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung kann bei dieser Sachlage nicht gesprochen werden. Insbesondere kommt weder den verschiedenen Abkl�rungsmassnahmen noch den sporadischen Konsultationen des Hausarztes die Qualit�t einer regelm�ssigen, zielgerichteten Behandlung zu.
Die Nackenschmerzen nach dem ersten Unfall traten gem�ss Aussage der Versicherten sporadisch auf. Ab Dezember 1997 litt diese zwar zunehmend an HWS- und Kopfschmerzen. Diese traten nach den Angaben des Dr. med. X.________ in der Regel an zwei bis drei Tagen pro Woche auf. Von Dauerschmerzen kann demnach nicht ausgegangen werden. Zudem wurden die Beschwerden gem�ss dem Gutachten des Dr. med. Y.________ nach dem Unfall vom Februar 1993 durch eine psychische Fehlentwicklung �berlagert, und der psychische Gesundheitsschaden darf nicht in die Ad�quanzbeurteilung einbezogen werden (RKUV 1999 Nr. U 341 S. 409 Erw. 3b).
Auf Grund der Angaben der Versicherten gegen�ber der SUVA und der Berichte des Dr. med. Z.________ ist das Kriterium des erheblichen Grades und der langen Dauer der unfallbedingten Arbeitsunf�higkeit bis 1. April 1998 nicht erf�llt. Wenn sie ab diesem Zeitpunkt von Dr. med. Z.________ vermehrt 100 % arbeitsunf�hig geschrieben werden musste (Unfallschein UVG), so war dies nach dem Gesagten nunmehr psychisch bedingt und ist vorliegend nicht zu ber�cksichtigen.
Unter diesen Umst�nden sind die nach der Rechtsprechung f�r die Ad�quanz psychischer Unfallfolgen massgebenden Voraussetzungen nicht gegeben.
Selbst wenn vom Vorliegen eines HWS-Schleudertraumas ausgegangen w�rde, w�ren die entsprechenden Ad�quanzkriterien (BGE 117 V 367 Erw. 6a und 383 Erw. 4b) nach dem Gesagten nicht erf�llt.
5.- Da es im vorliegenden Verfahren um Versicherungsleistungen geht, sind keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 134 OG).
Der obsiegenden Beschwerdef�hrerin steht nach st�ndiger Praxis, von welcher abzugehen vorliegend kein Anlass besteht, keine Parteientsch�digung zu (BGE 123 V 309 Erw. 10 mit Hinweisen).
der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts
Basel-Stadt vom 21. November 2001 aufgehoben.