Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/31
Timestamp: 2018-11-14 02:59:19
Document Index: 173033714

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 264', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 264', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 254', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 264', '§ 826', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 264', '§ 826', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 21', '§21', '§ 21', '§ 21', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 278', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§ 31', '§ 826', '§ 823', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 393', '§ 393', '§ 393', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§ 31', '§ 705', '§ 31', '§ 31', '§ 60', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§31', 'BGH', '§ 826', '§ 823', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§ 892', '§ 166', '§ 35', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 278', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 35', '§ 161', '§ 31', 'BGH', '§ 126', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§ 254', '§ 278', '§ 831', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§ 30', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 31', '§ 826', 'BGH']

BGH, URTEIL vom 2.5.2016, Az. VI ZR 541/15 14	Ist	Prospektverantwortliche	eine juristische Person, so hat sie gemäß § 31 BGB für den Schaden einzustehen, den ihr 'verfassungsmäßig berufener Vertreter' (zur weiten Auslegung dieses Begriffs vgl. BGH, Urteil vom 30. Oktober 1967 -VII ZR 82/65, BGHZ 49, 19, 21 mwN) durch eine unerlaubte Handlung einem Dritten zugefügt hat.
BGH, URTEIL vom 2.5.2016, Az. VI ZR 541/15 Voraussetzung wäre, dass ein verfassungsmäßig berufener Vertreter im Sinne des § 31 BGB den objektiven und subjektiven Tatbestand des § 264a StGB verwirklicht hat (vgl. Senatsurteil vom 20. Dezember 2011 -VI ZR 309/10, aaO Rn. 8; BGH, Urteil vom 25. Juni 2009 - III ZR 279/08, juris Rn. 4).
BGH, URTEIL vom 2.5.2016, Az. VI ZR 536/15 13	Ist	Prospektverantwortliche	eine	juristische Person, so hat sie gemäß § 31 BGB für den Schaden einzustehen, den ihr 'verfassungsmäßig berufener Vertreter' (zur weiten Auslegung dieses Begriffs vgl. BGH, Urteil vom 30. Oktober 1967 -VII ZR 82/65, BGHZ 49, 19, 21 mwN) durch eine unerlaubte Handlung einem Dritten zugefügt hat.
BGH, URTEIL vom 2.5.2016, Az. VI ZR 536/15 Voraussetzung wäre, dass ein verfassungsmäßig berufener Vertreter im Sinne des § 31 BGB den objektiven und subjektiven Tatbestand des § 264a StGB verwirklicht hat (vgl. Senatsurteil vom 20. Dezember 2011 -VI ZR 309/10, aaO Rn. 8; BGH, Urteil vom 25. Juni 2009 - III ZR 279/08, juris Rn. 4).
BGH, URTEIL vom 2.11.2014, Az. VI ZR 520/13 17	aa) Die nach § 31 BGB normierte haftungsrechtliche Zurechnung knüpft an die Fähigkeit des Organs an, für die juristische Person zu handeln (vgl. Senatsurteile vom 13. Januar 1987 - VI ZR 303/85, BGHZ 99, 298, 299 f. und vom 8. Juli 1986 - VI ZR 47/85, BGHZ 98, 148, 151).
BGH, URTEIL vom 2.11.2014, Az. VI ZR 501/13 Die in § 31 BGB normierte haftungsrechtliche Zurechnung knüpft nicht nur an die Fähigkeit des Organs an, für die juristische Person zu handeln (vgl. Senatsurteile vom 13. Januar 1987 -VI ZR 303/85, BGHZ 99, 298, 299 f.; vom 8. Juli 1986 - VI ZR 47/85, BGHZ 98, 148, 151 und vom 14. Januar 2014 -VI ZR 469/12, juris Rn. 10).
BGH, URTEIL vom 2.10.2014, Az. VI ZR 47/13 Mangels näherer Feststellungen zur Stellung und Funktion des Beklagten zu 2 kann auch nicht davon ausgegangen werden, dass dessen zu dem Schadensersatz verpflichtendes Verhalten der Beklagten zu 1 analog § 31 BGB zuzurechnen ist (vgl. dazu Senatsurteil vom 24. Juni 2003 - VI ZR 434/01, BGHZ 155, 205, 210 f.; Erman/Westermann, BGB, 14. Aufl., § 31 BGB Rn. 2).
BGH, URTEIL vom 2.9.2014, Az. VI ZR 465/13 Die in § 31 BGB normierte haftungsrechtliche Zurechnung knüpft an die Fähigkeit des Organs an, für die juristische Person zu handeln (vgl. Senatsurteile vom 13. Januar 1987 - VI ZR 303/85, BGHZ 99, 298, 299 f. und vom 8. Juli 1986 -VI ZR 47/85, BGHZ 98, 148, 151).
BGH, Beschluss vom 4.6.2014, Az. I ZR 210/12 Das schuldhafte Handeln des Organs, das der juristischen Person gemäß § 31 BGB zuzurechnen ist, begründet deren Verstoß, gibt aber keinen Anlass, daneben zusätzlich Ordnungsmittel gegen das ebenfalls zu den Titelschuldnern gehörende Organ festzusetzen (BGH, GRUR 2012, 541 Rn. 7).
BGH, Beschluss vom 4.6.2014, Az. I ZR 210/12 Die Einbeziehung des Organs in den Vollstreckungstitel wird dadurch nicht überflüssig, sondern erlangt ihre eigentliche Bedeutung erst, wenn das Handeln des Organs der juristischen Person nicht mehr nach § 31 BGB zurechenbar ist (BGH, GRUR 2012, 541 Rn. 9).
BGH, URTEIL vom 4.5.2013, Az. IX ZR 204/12 29	4. Allerdings kann ein etwaiger Schadensersatzanspruch des Klägers infolge eines der Schuldnerin analog § 31 BGB zuzurechnenden Mitverschuldens ihres Geschäftsführers (§ 254 Abs. 1 BGB) erheblich gemindert oder sogar ganz ausgeschlossen sein (vgl. BGH, Beschluss vom 23. Oktober 1997 - Ill ZR 275/96, NJWE-VHR 1998, 39, 40; Urteil vom 10. Dezember 2009 -VII ZR 42/08, BGHZ 183, 323 Rn. 54; OLG Schleswig, Gl 1993, 373, 382 f).
BGH, URTEIL vom 4.3.2013, Az. III ZR 80/12 §§ 31, 831 BGB; Beklagter zu 2 § 264a StGB, § 826 BGB) vorgeworfen und nachgewiesen werden kann (siehe dazu BGH, Urteil vom 20. November 2011 - VI ZR 309/10, NJW 2012, 404 Rn. 9 ff).
BGH, URTEIL vom 4.3.2013, Az. III ZR 79/12 §§ 31, 831 BGB; Beklagter zu 2 § 264a StGB, § 826 BGB) vorgeworfen und nachgewiesen werden kann (siehe dazu BGH, Urteil vom 20. November 2011 - VI ZR 309/10, NJW 2012, 404 Rn. 9 ff).
BGH, URTEIL vom 5.6.2012, Az. V ZR 94/11 aa) Ob der Verband im Verhältnis zu dem einzelnen Wohnungseigentümer selbst zur ordnungsgemäßen Verwaltung des Gemeinschaftseigentums verpflichtet ist und für Verstöße gegen diese Pflicht durch die Mehrheit der Wohnungseigentümer nach § 31 BGB einzustehen hat, ist umstritten (für die Haftung des Verbands etwa: LG Hamburg, ZMR 2009, 714, 715; Heinemann in Jennißen, WEG, 3. Aufl., § 21 Rn. 48; Riecke/Schmid/Drabek, WEG, 3. Aufl., §21 Rn. 125; für die Haftung der Wohnungseigentümer etwa Merle in Bärmann, WEG, 11. Aufl., § 21 Rn. 45; SpielbauetfThen, WEG, 2. Aufl., § 21
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.2012, Az. I-ZB 43/11 Diese erlangt vielmehr ihre Bedeutung, wenn das Handeln des Organs der juristischen Person nicht nach § 31 BGB zurechenbar ist, weil es sich aus Sicht eines Außenstehenden so weit vom organschaftlichen Aufgabenbereich entfernt, dass der allgemeine Rahmen der ihm übertragenen Obliegenheiten überschritten erscheint (vgl. BGH, Urteil vom 20. Februar 1979 - VI ZR 256/77, NJW 1980, 115 f.; Urteil vom 13. Januar 1987 - VI ZR 303/85, BGHZ 99, 298, 300).
LG Bonn, Beschluss vom 5.0.2011, Az. 35 T 1158/10 Maßgebend ist allein das Verschulden der für die Gesellschaft verantwortlich handelnden Personen im Sinne des § 31 BGB (vgl. BVerfG NJW-RR 2007, 860).
OLG München, Beschluss vom 4.6.2010, Az. 5 W 1562/10 Insbesondere aber hat die Klagepartei zu den Voraussetzungen eines deliktischen Anspruches, vor allem im Hinblick auf die Haftungszuweisungsnorm des § 31 BGB und zu einem den Fahrlässigkeits-vorwurf übersteigenden Verschulden (OLG München, Urteil vom 27.11.2008 - 23 U 2113/06 mit BGH, Beschluss vom 25.06.2009 - III ZR 314/08), bislang nichts Tatsächliches ausgeführt, weshalb auf der Grundlage des Tatsachenvortrages der Klage derzeit eine Haftung der Beklagten aus Delikt unabhängig von den im Musterverfahren zu treffenden Feststellungen nicht in Betracht kommt.
BGH, URTEIL vom 5.4.2010, Az. V ZR 10/10 Grundlage eines Schadensersatzanspruchs ist stets eine schuldhafte Pflichtverletzung, entweder der Wohnungseigentümer selbst (vgl. dazu KG ZMR 2001, 657, 658) oder eines ihnen oder dem Verband nach § 31 BGB oder § 278 BGB zurechenbaren Verschuldens Dritter bei der Umsetzung eines Beschlusses (vgl. dazu Senat, BGHZ 141, 224, 228).
BGH, URTEIL vom 2.2.2010, Az. VI ZR 57/09 Wohingegen § 31 BGB voraussetzt, dass das Organ eine zu dem Schadensersatz verpflichtende Handlung begangen hat (vgl. BGHZ 99, 298, 301 f.).
BGH, URTEIL vom 2.4.2008, Az. XI ZR 56/07 Für § 31 BGB fehlen Feststellungen, ob die Beklagte zu 2) Filialleiterin der Beklagten zu 1) war oder eine vergleichbare Position inne hatte (vgl. BGHZ 13, 198, 203 und Urteile vom 12. Juli 1977 - VI ZR 159/75, WM 1977, 994, 995 und vom 6. Dezember 1983 -VI ZR 60/82, WM 1984, 126, 127).
LG Dortmund, Urteil vom 5.1.2008, Az. 3 O 390/06 29Eine juristische Person - hier die Beklagte zu 1) - haftet grundsätzlich gemäß § 31 BGB für vorsätzlich falsche Informationen ihrer Organe - hier des Beklagten zu 2) - gegenüber dem Anleger gemäß § 826 BGB und gemäß §§ 823 Abs. 2 BGB, 263 StGB (BGH, NJW 2005, Seite 2450).
LG Münster, Urteil vom 5.5.2007, Az. 16 O 558/06 44(1) Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung kann auch ein Vorstandsmitglied eines Vereins gegen diesen Schadensersatz- bzw. Schmerzensgeldansprüche gelten machen, wenn er durch das Verhalten eines Organs, für das der Vorstand gem. § 31 BGB haftet, in seinen Rechten verletzt wurde (BGH 1978, 2390; BGH, NJW 1984, 1884).
LG Münster, Urteil vom 5.5.2007, Az. 16 O 558/06 'Dritter' i.S. d. § 31 BGB kann auch ein Vorstandsmitglied sein (BGH, NJW 1978, 2390).
LG Münster, Urteil vom 5.5.2007, Az. 16 O 558/06 45(2) Der Bundesgerichtshof sieht allerdings dann ein Vorstandsmitglied nicht als Dritten i.S. d. § 31 BGB an, wenn es für die schadensstiftende Handlung oder Unterlassen (mit)verantwortlich ist (BGH, NJW 1978, 2390).
BGH, URTEIL vom 4.4.2007, Az. IX ZR 218/05 8	a) Die Vorschrift gilt auch für eine juristische Person, die für die vorsätzlich unerlaubte Handlung eines verfassungsmäßig berufenen, in Ausführung der ihm zustehenden Verrichtungen tätig werdenden Vertreters nach § 31 BGB haftet (BayObLGZ 1984, 269, 272; Staudinger/Gursky, BGB Bearbeitung 2000 § 393 Rn. 26; MünchKomm-BGB/Schlüter, 4. Aufl. § 393 Rn. 5; Palandt/ Grüneberg, BGB 66. Aufl. § 393 Rn. 2).
BGH, URTEIL vom 4.4.2007, Az. IX ZR 218/05 9	b)	Soweit die (Außen-) Gesellschaft bürgerlichen Rechts durch Teilnah- me am Rechtsverkehr eigene Rechte und Pflichten begründet und ihr somit Rechtsfähigkeit zuerkannt wird (BGHZ 146, 341, 344 ff), ist § 31 BGB auf sie entsprechend anwendbar (BGHZ 154, 88, 93 f; 155, 205, 210; Staudin-ger/Weick, BGB Neubearbeitung 2005 § 31 Rn. 45; MünchKomm-BGB/Ulmer, 4. Aufl. § 705 Rn. 263; Soergel/Hadding, BGB 13. Aufl. § 31 Rn. 7; Schwarz in Bamberger/Roth, BGB § 31 Rn. 3; K. Schmidt, Gesellschaftsrecht 4. Aufl. § 60 II 4).
BGH, URTEIL vom 4.4.2007, Az. IX ZR 218/05 12	bb)	Früher	wurde	das deliktische Verschulden des Mitglieds einer An- waltssozietät dieser nicht analog § 31 BGB als eigenes zugerechnet (BGHZ 45, 311, 312; Zugehör/Sieg, Handbuch der Anwaltshaftung I.Aufl. Rn. 389).
BGH, URTEIL vom 2.9.2005, Az. VI ZR 246/03 Die Auffassung des Berufungsgerichts, die Beklagten hafteten als Gesellschafter der Gesellschaft bürgerlichen Rechts als Gesamtschuldner, und zwar der Beklagte zu 1, weil er die gefährliche Unfallstelle ohne Sicherungsmaßnahmen oder Warnungen für das in den Laborräumen arbeitende Personal verlassen habe, und der Beklagte zu 2, weil er als Gesellschafter für die analog § 31 BGB begründete Haftung der Gesellschaft für das Handeln des Beklagten zu 1 persönlich einzustehen habe (vgl. BGHZ 154, 88, 93 ff.), ist vom rechtlichen Ansatz her nicht zu beanstanden.
BGH, URTEIL vom 2.9.2005, Az. VI ZR 195/03 Die Auffassung des Berufungsgerichts, die Beklagten hafteten als Gesellschafter der Gesellschaft bürgerlichen Rechts als Gesamtschuldner, und zwar der Beklagte zu 1, weil er die gefährliche Unfallstelle ohne Sicherungsmaßnahmen oder Warnungen für das in den Laborräumen arbeitende Personal verlassen habe, und der Beklagte zu 2, weil er als Gesellschafter für die analog § 31 BGB begründete Haftung der Gesellschaft für das Handeln des Beklagten zu 1 persönlich einzustehen habe (vgl. BGHZ 154, 88, 93 ff.), ist vom rechtlichen Ansatz her nicht zu beanstanden.
BGH, URTEIL vom 1.4.2005, Az. II ZR 287/02 Danach ist es gerechtfertigt, die juristische Person über §31 BGB (vgl. dazu: BGHZ 99, 298, 302) grundsätzlich für vorsätzliche Falschinformationen ihrer Organe gegenüber dem Anlegerpublikum des Sekundärmarktes, sofern dadurch - wie hier - § 826 BGB oder § 823 Abs. 2 BGB i.V. m.
BGH, URTEIL vom 4.1.2005, Az. III ZR 258/04 Wäre § 31 BGB anzuwenden gewesen, so hätte zu Lasten der Beklagten (wieder) der Grundsatz eingreifen können, daß fahrlässiges Verhalten gegenüber vorsätzlichem Verhalten nicht zu berücksichtigen ist (vgl. BGH, Urteil vom 8. Oktober 1991 aaO S. 3210).
BGH, URTEIL vom 2.5.2003, Az. VI ZR 434/01 Die Haftung der Gesellschaft bürgerlichen Rechts unterscheidet sich insoweit nicht (mehr) von derjenigen der OHG, bei der die Haftung der Gesellschaft auch für gesetzliche Verbindlichkeiten, insbesondere auch für ein zu dem Schadensersatz verpflichtendes Verhalten ihrer Gesellschafter, und die entsprechende Anwendbarkeit des § 31 BGB heute allgemein anerkannt ist (vgl. BGH, Urteil vom 24. Februar 2003 - II ZR 385/99 - aaO m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 1.1.2003, Az. II ZR 385/99 aa) Nach einer älteren Entscheidung des Bundesgerichtshofs soll allerdings die Vorschrift des § 31 BGB auf die Gesellschaft bürgerlichen Rechts nicht anwendbar sein, weil sie, anders als die offene Handelsgesellschaft oder die Kommanditgesellschaft, zu wenig körperschaftlich organisiert sei, als daß man die für sie handelnden Gesellschafter als ihre 'Organe' bezeichnen könnte (BGHZ 45, 311, 312).
BGH, URTEIL vom 4.10.1998, Az. IX ZR 145/98 15 chen Vertreter von einer nachteiligen Tatsache gemäß § 31 BGB der juristischen Person schadet (vgl. BGHZ 109, 327, 330 f m.w.N.;Staudinger/Gursky, BGB 13. Aufl. § 892 Rdnr. 132; Soergel/Leptien, BGB 12. Aufl. § 166 Rdnr. 5; einschränkend Baumbach/Hueck/Zöllner, GmbHG 16. Aufl. § 35 Rdnr. 85 ff m.w.N.;H. Baumann ZGR 1973, 284, 290 ff), wird dasselbe bei Personengesellschaften nur für die Fälle der Gesamtvertretung allgemein anerkannt (RGZ 90, 21, 23; Staudinger/Gursky aaO; Schlegelberger/K.
BGH, URTEIL vom 4.2.1998, Az. III ZR 183/96 16 ter bedient, schließt jedoch nicht von vornherein aus, daß ein solcher Handelsvertreter nach außen Aufgaben wahrzunehmen hat, die eine VertreterStellung nach § 31 BGB begründen (vgl. BGHZ 49, 19, 21 f). Wie der bei der Beklagten verwendeten Bezeichnung ihrer Mitarbeiter zu entnehmen ist und wie es in einer so großen Organisation, wie sie von der Beklagten unterhalten wird, auch nicht anders sein wird, hatten die Handelsvertreter bei ihr eine durchaus unterschiedliche Stellung.
BGH, BESCHLUSS vom 5.9.1997, Az. III ZR 275/96 Dieses vorsätzliche Handeln ihres Geschäftsführers muß sich die Klägerin nach § 31 BGB als eigene 'Vorsatztat' zurechnen lassen (vgl. nur BGH, Urteile vom 6. Dezember 1983 - VI ZR 60/82 - NJW 1984, 921, 922 und vom 8. Oktober 1991 - XI ZR 207/90 - NJW 1991, 3208, 3210).
BGH, URTEIL vom 1.2.1990, Az. II ZR 179/89 Die Verletzung der Mitgliedschaftsrechte durch den Vorstand begründet - ähnlich der positiven Vertragsverletzung - Schadensersatzpflichten, für die der Verein nach § 31 BGB haftet (BGHZ 90, 92, 95).
BGH, URTEIL vom 4.9.1989, Az. III ZR 92/88 Sie handelten dabei in Erfüllung ihrer Aufgaben und nicht etwa, wie die Beklagte meint, nur 'bei Gelegenheit' der ihnen zustehenden Verrichtungen (vgl. BGHZ 98, 148, 151/152; 99, 298, 300; MünchKomm/Reuter 2. Aufl. § 31 BGB Rn. 19; Staudinger/ Löwisch 12. Aufl. § 278 BGB Rn. 24).
BGH, URTEIL vom 2.1.1989, Az. VI ZR 121/88 14 (zu § 31 BGB) BGHZ 98, 148, 151 ff; Senatsurteil vom 8. Juli 1986 - VI ZR 18/85 - VersR 1986, 1212, 1213).
BGH, URTEIL vom 4.8.1986, Az. IX ZR 46/86 und dessen Ehefrau Doris Sch.. Deshaih hat die Beklagte für unerlauhte Handlungen, welche die Geschäftsführer ihrer Komplementär-GmbH in Ausführung der ihnen zustehenden Verrichtungen vorgenommen hahen, gemäß § 35 Abs. 1 GmbHG, §§ 161, 126 Abs. 1 HGB, § 31 BGB einzustehen (vgl. BGH, Urt. v. 8. Februar 1952 - I ZR 92/51, LM HGB § 126 Nr. 1; ständig).
BGH, URTEIL vom 2.6.1986, Az. VI ZR 18/85 Das entspricht anerkannten Rechtsprechungsgrundsätzen (BGHZ 49, 19, 23? Senatsurteile vom 5. Dezember 1958 - VI ZR 114/57 - LM § 31 BGB Nr. 13 = WM 1959, 80, 81 und vom 20. Februar 1979 - VI ZR 256/77 - VersR 1979, 523, 524 f = NJW 1980, 115 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 2.11.1983, Az. VI ZR 60/82 Doch wird er auch angewendet, wenn der gesetzliche Vertreter einer juristischen oder quasi-juristischen Person vorsätzlich gehandelt hat und letztere für ihn gemäß § 31 BGB eintreten muß (vgl. dazu BGH, Urt. v. 28. Februar 1966 - VII ZR 125/65 -BB 1966,6 Staudinger/Medicus, BGB, 12. Aufl., § 254 Rdn. 101), nicht jedoch, wenn sie nur gemäß § 278 oder § 831 BGB
BGH, URTEIL vom 2.1.1982, Az. VI ZR 149/80 Allerdings hat die Rechtsprechung, ausgehend von der Erwägung, daß es einem Verein nicht freistehen kann, selbst darüber zu entscheiden, für wen er gemäß § 31 BGB ohne Entlastungsmöglichkeit haften will (Senatsurteil vom 21. September 1971 - VI ZR 122/70 = VersR 1971t 1123; vgl. auch BGHZ 77, 74, 77/78), dann eine satzungsmäßig verankerte Bestellung eines besonderen Vertreters i.S. des § 30 BGB gefordert, wenn Umfang und Bedeutung eines Aufgabenbereiches gemessen an Selbständigkeit und Eigenverantwortung, wenn auch sachlich begrenzt, derjenigen eines Vorstandsmitgliedes weitgehend gleichkommt (s.
BGH, URTEIL vom 1.6.1973, Az. II ZR 94/71 Eine Haftung scheidet insbesondere nicht deshalb aus, weil der Vertreter seine Vertretungsmacht mißbraucht oder seinen Auftrag überschreitet; selbst bei vorsätzlicher unerlaubter Handlung kann dieser Zusammenhang noch gegeben sein (vgl. hierzu BGHZ 49» 19» 23 zu § 31 BGB).
BGH, URTEIL vom 4.0.1973, Az. II ZR 82/71 keit der verfassungsmäßig berufenen Vertreter in Sinne des § 31 BGB nicht anzuerkennen (BGHZ 38, 183).
BGH, URTEIL vom 2.8.1971, Az. VI ZR 122/70 Die Notwendigkeit, die Haftungsvorschrift des § 31 BGB ausdehnend auszulegen (BGH aaO S.21), wurde schon frühzeitig erkannt (vgl. Lenel DJZ 1902, 10) und von der Rechtsprechung zunehmend beherzigt (vgl. die Darstellung bei Staudinger/Coing, BGB II.Aufl., Randz.
BGH, URTEIL vom 2.0.1971, Az. VI ZR 251/69 Für den Mangel dieser der Erstbeklagten als juristischer Person obliegenden organisatorischen Maßnahme haftet sie nach §§ 31, 89 BGB (BGHZ 27, 278, 283).
BGH, URTEIL vom 4.3.1967, Az. ii zr 291/6 § 31 BGB setzt nicht voraus, daß sich der verfassungsmäßig berufene Vertreter in den Grenzen seiner Vertretungsmacht gehalten hat (BGH NJW 1952, 537).
BGH, Urteil vom 2.4.1962, Az. VI ZR 105/6 Dabei,muß die Beklagte die Handlungsweise der Vertreter der Treuhand GmbH, denen sie die selbständige Erledigung der Angelegenheit überlassen hatte, gemäß § 31 BGB gegen sich gelten lassen* Dem Berufungsgericht ist nach alledem z.uzustimmen, daß hier einer der Fälle gegeben ist, in denen der Berufung auf1 die Rechtskraft des Vorteils die, Vorschrift des § 826 BGB ent-gegensteht (vgl. BGHZ 26, 391, 396)« Angesichts der unlauteren und arglistigen Erzielung des günstigen Prozeßergebnisses würde es ein rechtlich unhaltbares Ergebnis sein, wenn die Beklagte das Urteil des Vorprozesses zu ihren Gunsten ausnutzen könnte, um dem Kläger die Löschung der Hypothek zu verweigern.