Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%20154/57
Timestamp: 2019-04-25 17:07:18
Document Index: 138943650

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 117', 'BGH', '§ 134', 'BGH', 'BGH', '§ 134', 'BGH', 'BGH', '§ 117', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 134', '§ 134', 'BGH', '§ 12', 'BGH']

BGH, 02.12.1958 - VIII ZR 154/57 - dejure.org
BGH, 02.12.1958 - VIII ZR 154/57
NJW 1959, 332
Dieser Rechtsprechung liegt die Erwägung zugrunde, daß ein vom Gesetz mißbilligter Erfolg nicht durch Umgehung des Gesetzes erreicht werden darf (vgl. auch BGHZ 58, 61, 65 [BGH 13.01.1972 - VII ZR 81/70]; BGH, NJW 1959, 332, 334).
Geschäften gerichtete, zum Zweck der Gewinnerzielung auf wirtschaftlichem Gebiet in weitestem Sinne ausgeübte Tätigkeit oder, wie der erkennende Senat in dem Urteil vom 2. Dezember 1958 - VIII ZR 154/57 S. 21 (= WM 1959, 161) kürzer gesagt hat, jeder auf Erzielung dauernder Einnahmen gerichtete berufsmäßige Geschäftsbetrieb.
Ob ein Rechtsgeschäft ernstlich gemeint oder nur zum Schein abgeschlossen ist, ist überwiegend Tatfrage und als solche der Nachprüfung in der Revisionsinstanz entzogen ( BGH NJW 1959, 332, 333 [BGH 02.12.1958 - VIII ZR 154/57] m.w.Nachw.; BGH LM § 117 BGB Nr. 5).
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (…BGH, Urt. v. 30. November 1955 - VI ZR 95/54, LM § 134 Nr. 19; Urt. v. 2. Dezember 1958 - VIII ZR 154/57, NJW 1959, 332, 334; BGHZ 58, 6 [BGH 20.12.1971 - II ZR 156/69]O, 65 f.; 85, 39, 46; so auch BAGE 1O, 65, 70) bildet die Gesetzesumgehung dann einen Nichtigkeitsgrund nach § 134 BGB, wenn durch die gewählte rechtliche Gestaltung der Zweck einer Rechtsnorm vereitelt wird.
Ob ein Rechtsgeschäft ernstlich gemeint oder nur zum Schein abgeschlossen ist, ist überwiegend Tatfrage und insoweit der Nachprüfung in der Revisionsinstanz entzogen (BGH NJW 1959, 332, 333 m.w.Nachw.; BGH LM § 117 BGB Nr. 5 und NJW 1980, 1572).
Ob ein Rechtsgeschäft ernstlich gemeint oder nur zum Schein abgeschlossen ist, ist überwiegend Tatfrage und als solche der Nachprüfung in der Revisionsinstanz entzogen (BGH NJW 1959, 332, 333 m.w.Nachw.).
Ein vom Gesetz mißbilligter (verbotener) Erfolg soll nicht durch Umgehung des Gesetzes erreicht werden dürfen (BGHZ 58, 61, 65; 85, 39, 46; BGH, NJW 1959, 332, 334;… vgl. auch Mayer-Maly in Münchener Kommentar zum BGB, 2. Aufl., § 134 Rdn. 11 ff.;… Krüger-Nieland/Zöller in BGB-RGRK, 12. Aufl., § 134 Rdn. 139).
BGH, 19.10.1959 - VII ZR 68/58
Damit wären sie aber noch nicht unwirksam, sondern nur fehlerhafte Verwaltungsakte; solche können zwar möglicherweise widerrufen oder angefochten werden, bleiben aber bis zu ihrer Aufhebung, die - wie unbestritten - hier nicht erfolgt ist, rechtswirksam (…vgl. Forsthoff, Verwaltungsrecht 7. Auflage I § 12 e S. 221; ferner Urteil des VIII. Zivilsenats vom 2.12.58 - VIII ZR 154/57 - mit weiteren Nachweisen).
BGH, 25.03.1974 - II ZR 168/72
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