Source: http://www.lexetius.com/BDG/37
Timestamp: 2018-01-22 02:20:46
Document Index: 240256160

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 36', '§ 38']

§ 37 BDG. Kostentragungspflicht
[Titelei] [Inhalt] [Quellen] [<] § 37 BDG [>]
Teil 3. Behördliches Disziplinarverfahren
Kapitel 3. Abschlussentscheidung
Paragraf 37. Kostentragungspflicht
1§ 37. Kostentragungspflicht.
(1) [1] Dem Beamten, gegen den eine Disziplinarmaßnahme verhängt wird, können die entstandenen Auslagen auferlegt werden. [2] Bildet das Dienstvergehen, das dem Beamten zur Last gelegt wird, nur zum Teil die Grundlage für die Disziplinarverfügung oder sind durch Ermittlungen, deren Ergebnis zugunsten des Beamten ausgefallen ist, besondere Kosten entstanden, können ihm die Auslagen nur in verhältnismäßigem Umfang auferlegt werden.
(2) [1] Wird das Disziplinarverfahren eingestellt, trägt der Dienstherr die entstandenen Auslagen. [2] Erfolgt die Einstellung trotz Vorliegens eines Dienstvergehens, können die Auslagen dem Beamten auferlegt oder im Verhältnis geteilt werden.
(4) [1] Soweit der Dienstherr die entstandenen Auslagen trägt, hat er dem Beamten auch die Aufwendungen zu erstatten, die zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendig waren. [2] Hat sich der Beamte eines Bevollmächtigten oder Beistands bedient, sind auch dessen Gebühren und Auslagen erstattungsfähig. [3] Aufwendungen, die durch das Verschulden des Beamten entstanden sind, hat dieser selbst zu tragen; das Verschulden eines Vertreters ist ihm zuzurechnen.
Umfeld von § 37 BDG
§ 36 BDG. Verfahren bei nachträglicher Entscheidung im Straf- oder Bußgeldverfahren
§ 38 BDG. Zulässigkeit