Source: https://www.lohnsteuer-kompakt.de/steuerwissen/steuererklaerung-fuer-studenten
Timestamp: 2019-02-21 09:21:28
Document Index: 3752623

Matched Legal Cases: ['§173', '§ 152', '§ 152', '§ 10', '§ 9', '§ 173']

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Im Hörsaal sitzen, Hausarbeiten schreiben, Referate ausarbeiten und nebenbei noch arbeiten gehen – als Student hat man gut zu tun. Warum sollten Sie sich dann auch noch mit der Steuererklärung herumschlagen?
Ganz einfach: Weil es sich lohnt.
Wenn Sie neben dem Studium oder in den Semesterferien jobben, zahlen Sie wahrscheinlich auch Steuern. Und die können Sie sich zumindest zum Teil zurückholen. Im Zweitstudium, etwa beim Master, sollten Sie auf jeden Fall eine Steuererklärung abgeben. Dann können Sie den Fiskus an Ihren Ausbildungskosten beteiligen, wenn Sie später berufstätig sind. Doch der Reihe nach.
Müssen Studenten eine Steuererklärung abgeben?
Grundsätzlich sind Studenten nicht verpflichtet, eine Steuererklärung zu machen. Ausnahme: Sie arbeiten selbständig, also auf Rechnung, und hatten im letzten Jahr zu versteuernde Einkünfte über dem Grundfreibetrag von 8.652 Euro (Stand: 2016). Dann will das Finanzamt eine Steuererklärung von Ihnen sehen, weil Sie gegebenenfalls noch nachzahlen müssen. Das gleiche gilt, wenn Sie Mieteinnahmen hatten oder Kapitaleinkünfte, mit denen Sie über dem Grundfreibetrag lagen.
Wenn Sie angestellt sind, etwa als studentische Hilfskraft, oder in den Semesterferien gejobbt haben, müssen Sie keine Steuererklärung abgeben – sollten es aber auf jeden Fall. In der Regel bekommen Sie die gezahlten Steuern vollständig zurück! Arbeiten Sie auf Minijob-Basis, also mit maximal 450 Euro, lohnt sich das auch nicht unbedingt. Denn dann sind Sie von der Lohnsteuer befreit und haben ohnehin keine Rückzahlung zu erwarten. Anders sieht es aus, wenn Sie auf Steuerkarte jobben. Dann führt Ihr Arbeitgeber automatisch Lohnsteuer für Sie ab. Und die können Sie sich über die Steuererklärung zurückholen.
Wenn Sie die Steuererklärung freiwillig machen, können Sie sich damit vier Jahre Zeit lassen. Die Steuererklärung für 2015 können Sie also bis zum 31. Dezember 2019 abgeben – aber vielleicht möchten Sie ja schon eher an Ihr Geld. Wenn Sie pflichtveranlagt sind, müssen die Unterlagen bis zum 31. Mai 2016 beim Finanzamt sein.
Was Studenten absetzen können
Als Student zahlen Sie Semesterbeiträge oder womöglich auch hohe Studiengebühren, wenn Sie an einer privaten Einrichtung lernen. Diese Kosten können Sie in der Steuererklärung geltend machen – aber auch alle anderen Aufwendungen, die im Zusammenhang mit Ihrem Studium stehen. Fachliteratur zählt dazu ebenso wie Bau- und Bastelmaterialien, spezielle Software oder andere Dinge, die Sie für Ihr Studium brauchen. Kaufen Sie sich für Ihr Studium einen neuen Rechner oder andere Hardware, wird das Finanzamt davon ausgehen, dass Sie die Geräte auch privat nutzen. Zumindest einen Teil des Preises können Sie sich aber vom Fiskus zurückholen. Gehören Studienreisen oder Exkursionen zum Pflichtprogramm Ihres Studiums, können Sie dafür Reisekosten und Verpflegungspauschalen ansetzen. Auch Nachhilfestunden oder Sprachkurse lassen sich geltend machen, wenn sie fürs Studium nötig sind.
Für die Fahrt zur Uni können Sie die Pendlerpauschale von 30 Cent pro Entfernungskilometer geltend machen, alternativ erkennt das Finanzamt aber auch das Semesterticket an. Sind Sie für das Studium in eine andere Stadt gezogen, können Sie unter Umständen mit doppelter Haushaltsführung mächtig Steuern sparen: Fahren Sie an den Wochenenden regelmäßig nach Hause und haben im Haus Ihrer Eltern einen eigenen Wohnbereich, dürfen Sie unter anderem Fahrtkosten und die Miete am Studienort absetzen. Das funktioniert aber nicht, wenn Sie nur alle paar Wochen bei den Eltern vorbeischauen und dann im alten Kinderzimmer übernachten. Auch wenn Sie für ein Pflichtpraktikum in einer anderen Stadt ein Zimmer mieten, können Sie versuchen, das unter doppelter Haushaltsführung anzusetzen.
Entscheidender Unterschied: Sonderausgaben oder Werbungskosten?
Generell kommen zwei Arten von Ausgaben für Studenten in Frage: Zum einen die Werbungskosten. Darunter werden alle beruflich bedingten Ausgaben zusammengefasst. Und zum anderen die Sonderausgaben. Anders als Werbungskosten sind Sonderausgaben nur limitiert absetzbar, es gilt ein Höchstbetrag von 6.000 Euro. Was noch viel wichtiger ist: Sonderausgaben können nur für das Jahr ihres Entstehens geltend gemacht werden. Werbungskosten können Sie hingegen unbegrenzt in die nächsten Jahre übertragen. Das nützt Ihnen dann etwas, wenn Sie im betreffenden Jahr zwar wenig Lohnsteuer gezahlt haben, aber hohe Ausgaben hatten. Das ist bei Studenten oft der Fall. Werden Sie dann nach dem Studium berufstätig, können Sie Ihre Verluste in der ersten Steuererklärung verrechnen. So können Sie sich nachträglich Ihre Studienkosten vom Fiskus zurückholen.
Die Sache hat nur einen Haken: Die Aufwendungen für das Studium sind zwar letztlich alle mehr oder weniger beruflich bedingt. Als Werbungskosten können Sie aber nur Ausgaben für eine Fort- oder Weiterbildung geltend machen. Kosten für die erste Ausbildung sind Sonderausgaben, das hat der Bundesfinanzhof erst kürzlich klargestellt.
Sie müssen aber nicht zwangsläufig ein Studium in der Tasche haben, wenn Sie den Werbungskostenabzug nutzen wollen. Es reicht, wenn Sie eine Berufsausbildung abgeschlossen haben. Das kann der Bachelorabschluss sein, auf den Sie jetzt noch den Master draufsetzen. Es reicht aber auch eine Lehre oder eine andere Berufsausbildung, die mit einem Abschluss endet. Haben Sie also nach dem Abitur beispielsweise eine private Schauspielschule oder ein Berufskolleg besucht, kann das Studium ebenfalls als Weiterbildung gewertet werden. Und dann können Sie Ihre Werbungskosten auch noch Jahre später absetzen.
Wichtig ist dann nur, dass Sie Ihre Studienkosten in der Anlage N der Steuererklärung als Werbungskosten eintragen. Kreuzen Sie dann noch im Mantelbogen die „Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags“ an. Müssen Sie dann später einmal Einkommensteuer bezahlen, werden Ihre Verluste automatisch verrechnet.
Links neben dem Text finden Sie eine Reihe wichtiger weiterführender Artikel zum Thema. Falls Sie weitere Fragen und/oder Anregungen/Anmerkungen haben, wenden Sie Sich gerne an unseren Kundenservice: [email protected].
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass unser Kundenservice keine steuerliche Beratung ausüben darf. Als Anbieter von Steuerberatungs-Software dürfen wir keine individuellen Steuerfragen beantworten und müssen uns auf die Lösung technischer Probleme beschränken.
Christina 26. Februar 2016
Der Beitrag hat mir echt weitergeholfen
Ibra 27. Februar 2016
Hallo, Als Master Student arbeite ich an zwei Unternehmen (für jeder, 40h / Monat) und verdiene (500+600=)1100 € brutto. In einem Jahr werde ich 13000 € Brutto verdienen. Am ende des Jahrs kann man auch die Steuer zurück bekommen?
Chanice Pöppel 28. Februar 2016
vielen Dank für dein Kommentar. Höchst wahrscheinlich bekommst Du Steuern zurück. Um einen schnellen Überblick zu bekommen wie viel, nutze hierzu unseren Steuerrechner: http://www.lohnsteuer-kompakt.de/rechner/steuererstattungsrechner. Wenn Du es allerdings ganz genau wissen möchtest, registriere Dich doch einfach bei Lohnsteuer-kompakt.de oder nutze die Funktion „Anonym testen“ auf unserer Startseite: http://www.lohnsteuer-kompakt.de
Christin 13. März 2016
Hallo, ich habe meine Einkommenssteuererklärung abgegeben und ich soll jetzt sogar nachzahlen!
Ich habe als Werkstudent gearbeitet und bin über dem oben genannten Grundbetrag von 8.130 drüber und habe zwangsweise Lohnsteuer zahlen müssen.
Was habe ich falsch angegeben, dass ich jetzt sogar nachzahlen muss??
Ich bekomme doch als Student, wie im letzten Jahr die vollständige Lohnsteuer zurück, oder nicht?
Ich bitte um Hilfe, da ich nur noch 3 Wochen Zeit habe den Einspruch einzulegen.
Felix Kl Bösing 17. März 2016
Nein, du bekommst nicht zwangsweise deine gesamte bereits gezahlte Lohnsteuer zurück. Je nachdem wie hoch deine Einkünfte und deine Werbungskosten, bzw. Sonderausgaben letzendlich waren, kann es sein, dass du nicht alles wiederbekommst.
Dass du noch etwas nachzahlen sollst, wundert mich aber etwas.
Du kannst mir gerne mal eine E-Mail ([email protected]) schicken, dann helfe ich dir kurzfristig.
Karen Avila 21. März 2016
Hallo, als Ausländer Student kann man auch die Steuer zurück bekommen?
Chanice Pöppel 23. März 2016
auch für ausländische Studenten kann es sinnvoll sein, eine Steuererklärung abzugeben. Besonders, wenn bei einem Studentenjob Lohnsteuern gezahlt wurden, kann man sich über die Steuererklärung einen Teil dieses Geldes wieder zurückholen.
Amal 24. März 2016
I am a master student and I did a 6 months internship abd paid income taxes as well. My whole bruto was less than 8000 per year. So I can get the taxes I paid last year. But the question is that can I get the semester fee I paid as 250€ in every semester with this tax return? Or I have to wait till o finish the degree?
Other question is, can a person apply for tax return for getting the semester fee and other expenses without even working in Germany? Can he apply only when get get a job?
Antje 11. April 2016
Dear M. Amal,
when you worked and paid wage taxes you may do a tax return. All costs that occured in the tax year concerning your studies may be declared as „advertising costs“ = Werbungskosten.
Tax return means a possible refund of paid taxes and not a refund of costs that occured. If someone did not pay any taxes he can’t get a tax refund and don’t need to declare the costs.
Andrea 25. März 2016
Ich habe mein Bachelor Studium an eine privaten Hochschule gemacht, habe es mittels eine KFW Förderung finanziert. Diese ist auf meinen Namen ausgestellt. Der Beginn des Studiums war in 2012, der Abschluss 2015.
Meinen Master mache ich derzeit ebenfalls an dieser Uni, unter den selben Bedingungen.
Meine Frage ist nun, wie ich die Studiengebühen/ die KFW Förderung angeben kann.
Hallo Anrea,
seit 2004 wird zwischen Ausbildungs- und Fortbildungskosten unterschieden. Details zur genauen Unterscheidung finden Sie in dem Text Wann sind Ausbildungskosten Sonderausgaben und wann Werbungskosten?
Aufwendungen für das Erststudium nach dem Abitur sind nach geltendem Recht nur begrenzt bis zu 6.000 Euro als Sonderausgaben absetzbar, während die Kosten für ein Zweitstudium oder für ein Erststudium nach einer Lehre in voller Höhe als Werbungskosten berücksichtigt werden. Weiterführende Informationen finden Sie hier: Wie werden Kosten eines Studiums anerkannt?
Vanessa Rath 30. März 2016
ich arbeite neben meinem Masterstudium 20h/Woche und verdiene 1130€ im Monat. Lohnsteuer wurde somit regelmäßig bezahlt. Im Sommer habe ich 2-4 Promotionjobs über ein Kleingewerbe gemacht und um die 1500€ verdient. Hier liege ich jedoch unter der Freigrenze soweit ich weiß.
Laut Elster hätte ich um die 300€ vom Finanzamt wiederbekommen.
Nun bekomme ich jedoch Bescheid, dass ich 150€ nachzahlen muss. Wie kann das sein?
Chanice 5. April 2016
vielen Dank für Eure Kommentare. Ich habe Deine Anfrage soeben an unseren Kundenservice weitergeleitet, dieser wird Euch in Kürze kontaktieren.
Benny 31. März 2016
erstmal ein Lob für die Seite. Es hilft mir gerade gut weiter, mir einen ersten Überblick zu verschaffen.
Ich habe 2010 mein Abitur gemacht, 6 Monate Zivildienst geleistet und anschließend 1 Semester etwas anderes studiert bevor ich dann Studienort und -fach gewechselt habe, wo ich 2015 meinen Bachelor gemacht habe. Nun studiere ich einen darauf aufbauenden Master.
Habe ich es richtig verstanden, dass sämtliche Kosten für meinen Bachelor (da ich nie über Grundfreibetrag verdient habe) nun nicht mehr absetzen kann oder hängt auch dies noch mit dem noch anstehenden Urteil zusammen?
Kurzum: Lohnt es sich, für die Jahre 2010-2014 eine Steuererklärung zu machen und bei Ablehnung gegen den Bescheid zu widersprechen oder sollte ich mich lediglich auf mein Masterstudium beschränken, dass ich im WS 15/16 begonnen habe?
Franziska 5. April 2016
lohnt es sich eine Steuererklärung anzufertigen, in der ich meine Semesterbeiträge und Ausgaben für Fachliteratur etc. aufliste, obwohl ich momentan keinen Nebenjob habe? Könnte ich auch ohne Einkommen einen Anspruch auf Rückzahlung dieser Kosten geltend machen?
Eleonorw 11. April 2016
Janni 6. April 2016
ich habe eine Ausbildung gemacht und viele Jahre gearbeitet. Nun habe ich voriges Jahr ein Vollzeit-Studium begonnen. Ich gehe nebenbei nicht arbeiten und erhalte BAföG. Zudem bin ich verheiratet und habe für uns zusammen immer die Steuererklärung gemacht.
1. Kann ich Werbungskosten (oder Sonderausgaben) geltend machen?
2. Muss ich in den nächsten Jahren eine Steuererklärung zusammen mit meinem Mann machen oder lohnt sich eher eine getrennte?
3. Muss ich für die Studienzeit überhaupt noch eine Steuererklärung machen?
Alev 8. April 2016
Ich studiere seit dem Wintersemester 2010 und habe mein Studium leider noch nicht abgeschlossen.
Seit Oktober 2015 arbeite ich als Angestellte in einem Unternehmen udn verdiene 2400€ brutto.
Ich möchte gerne eine Steuererklärung abgeben, damit ich die Steuern vom letzten Jahr wieder bekomme.
Worauf muss ich nun bei der ersten Steuererklärung achten?
-Kann ich alle Semesterbeiträge absetzen?
-Auch habe ich werktags im Studienort 3 Jahre lang gewohnt und war jedes WE bei meinen Eltern. Inwiefern kann ich Kilometergeld oder meine Miete absetzen?
Ich wäre für Ihre Hilfe sehr dankbar!
Vielen Dank Ihnen schon im voraus
Anna 10. April 2016
Hallo, ich habe erst einen Realschulabschluss gemacht, dann eine Ausbildung gemacht und anschließend mein Abitur nachgemacht und studiere jetzt. Gilt mein Bachelorstudium jetzt als Zweitausbildung, könnte ich diese also als Ausbildungskosten angeben? Da oben nur von dem „Standard Weg“ Abi – Ausbildung – Studium gesprochen wurde, bin ich mir jetzt unsicher.
Christian 10. April 2016
ich habe im Dezember 2014 mein Masterstudium angeschlossen und sitze nun an der ersten Steuererklärung nach dem Studium. Während des Studiums habe ich in Hiwi-Jobs und Praktika Geld verdient, immer unterhalb des Freibetragsgrenze. Darüber hinaus habe Halbwaisenrente erhalten. Daher liefen die Einnahmen aus meinen Jobs und den Praktika immer auf der Lohnsteuerkarte Klasse 6 und ich musste diese Einkommen zunächst versteuern. So habe ich immer eine Steuererklärung gemacht und ausschließlich diese Einahmen angegeben.
Nun gab es ja im Januar 2015 das BFH Urteil IX R 22/14, nach dem ich Kosten aus dem Zweitstudium auch im Nachhinein absetzen kann. Gibt es da für meinen speziellen Fall eine Möglichkeit, etwa über den Änderungsantrag nach §173?
Nadia 11. April 2016
ich arbeite neben meinen Studium als Studentische Hilfskraft in einem Unternehmen, Nebenbei studiere ich Abends an einer Privaten Fachhochschule/Hochschule (FOM) für meinen Bachelor. Was könnte ich denn alles an Steuern absetzen?
Dennis 12. April 2016
ich habe von 2008 bis 2011 eine Ausbildung gemacht und anschließend bis Februar 2015 studiert.
Nun will ich meine Steuererklärung für das Jahr 2015 abgeben, mit den Werbungskosten für die 4 Jahre Studium (Literaturkosten/ Fahrkosten etc.)
Da ich während meines Studiums Bafög bekommen habe und auch Ferienjobs, sowie Bezahlung für Bachelorarbeit und Praxissemester erhalten habe, bin ich mir nicht sicher, ob ich diese Einnahmen angeben muss (Alle Einnahmen waren Steuerfrei) und somit von meinen Werbungkosten komplett abgezogen werden?
Ijad Ghneim 18. April 2016
Guten Tag ! Ich habe eine Frage undzwar bin ich Student im 4.semester das letzte Semester war ich eingeschrieben jedoch war ich zu der Zeit Vollzeit arbeiten habe jetzt meine Lohnsteuer bekommen wo drauf steht bruttoarbeitslohn 7195€ wie erfahre ich jetzt wie viel steuern ich zurück bekomme als Student bekommt man doch mehr zurück als ein normaler Arbeiter oder habe ich da falsche Informationen ?
Zeynep 28. April 2016
ich bin im Praxissemester und mache Praktikum vom 01.03.16 – 01.08.16 und bekomme 600 Euro im Monat. Ich studiere in einer FH. Muss ich Steuer und Versicherung zahlen??
Klaus 2. Mai 2016
Ich bin Student und arbeite beim H&M. Monatlich verdiene ich 400 bis 600€, außerdem kriege ich Geld von meinen Eltern im Ausland (700€), muss ich für diese 700€ dann Steuern zahlen?
Stephan 8. Mai 2016
ich habe vom September 2010 – Juni 2014 (8 Semester) mein Bacherlorstudium absolviert. Ich habe elterunabhängiges BAföG bekommen und zusätzlich nebenbei als HiWi auf Basis von 400€/Mon gearbeitet. Ich musste Semesterbeiträge sowie Studiengebühren (in Summe 760€/Semester) zahlen. Nach meinem Studium war ich 7 Monate arbeitssuchend und habe dann im Februar 2015 angefangen zu arbeiten. Nun habe ich erfahren, dass ich meine gesamten Kosten für das Studium bis zu 7 Jahren rückwirkend geltend machen kann. Ist das wirklich so? Also kann ich quasi von jedem Jahr eine Steuererklärung „jetzt“ erstellen und die Kosten als Verlustvortrag in meiner Steuererklärung 2015 berücksichtigen lassen?? Bitte um Stellungnahme zu meinem Fall und ratsame Vorschläge „was“ fristgerecht noch sinnvoll anzuzeigen ist.
Vagia Kalliontzi 11. Mai 2016
I am MA student and I am doing my second semester at Humboldt University. I am neither working simultaneously with my studies nor I had paid too much for the University’s fees.(approximately 300Euro per semester). Do I have to do a tax declaration? Is there a chance of getting back money?
Andrea Gemzova 25. Mai 2016
Ich bin Bachelor Student und arbeite auf geringfügige Basis. In meinen Semesterferien habe ich vor auf Vollzeit zu arbeiten. Bekomme ich dann alle Steuern zurück? Vielen Dank im voraus.
Thilo Rudolph 26. Mai 2016
wenn Ihre gesamten Einkünfte unter dem Grundfreibetrag von 8.354 Euro liegen, sollten Sie keine Einkommenssteuern bezahlen. Wurden also Lohnsteuer in Ihrem Job in den Semesterferien einbehalten, sollten Sie die Lohnsteuern voraussichtlich auch – zumindest zum Teil – erstattet bekommen.
Nutzen Sie doch einfach unser Programm Lohnsteuer kompakt, um die voraussichtliche Erstattung zu berechnen.
Juan Morales 28. Mai 2016
Vielen dank erste mal für die Hilfe, da ich als Promoter(Selbständif) arbeite, muss ich ja die Stuererklärung abgeben, nun habe ich gelesen dass man nur was zurück bekommen kann, wenn man vorher gar keine abgegebn hat, die Frage ist nun falls ich jetzt anfange zu arebite und will die Werbekosten für die letze 3 Jahren abgeben darf ich das? oder wie soll denn ab jetzt machen damit ich in die Zukunft auch die Werbekostne u.s.w von Steuern absetzen kann?
grundsätzlich kann man in der Steuererklärung für 2015 auch nur die Einkünfte und Ausgaben geltend machen, die in dem Jahr angefallen sind. D.h. Sie müssten für jedes Jahr eine eigene Steuererklärung abgeben.
Je nachdem ob Sie ein Gewerbe betreiben oder Freiberuflich tätig sind, müssen Sie im Bereich „Einkünfte aus Gewerbebetrieb“ oder „Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit“ im Feld „Ergebnis lt. eigener Ermittlung“ den ermittelten Gewinn bzw. Verlust (Einnahmen – Ausgaben) eintragen.
Mittels der Anlage „Einnahmenüberschussrechnung – Anlage EÜR“ wird die Gewinnermittlung von Seiten der Finanzbehörde standardisiert. Die Anlage EÜR müssen Sie nur abgeben, wenn die Betriebseinnahmen für ein Unternehmen oberhalb der Grenze von 17.500 Euro liegen und der Gewinn nicht durch Bilanzierung (echte Buchführung) ermittelt wird. In der EÜR müssen Sie detaillierte Angaben zu Ihren Einnahmen und Ausgaben machen.
Beachten Sie bitte: Die Anlage EÜR wird aktuell noch nicht durch Lohnsteuer kompakt unterstützt.
Anna van de Meer 28. Mai 2016
ich hätte auch eine Frage zu dem Thema. Ich habe nach meiner Ausbildung ein Studium aufgenommen. Während der Semesterferien habe ich in meinem gelernten Beruf gearbeitet. Die anfallenden Kosten während des Studiums habe ich als Fortbildungskosten von der dabei abgeführten Lohnsteuer abgesetzt. Das hat auch problemlos funktioniert.
Aus diversen Gründen habe ich 2015 jedoch nur auf 450€ Basis gearbeitet und demnach keine Lohnsteuer abgeführt. Um die Verluste nachträglich geltend zu machen, habe ich für 2015 meine Steuererklärung eingereicht. Ich habe dabei jedoch nicht beachtet, dass man im Mantelbogen die „Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags“ ankreuzen muss. Ich habe meinen Steuerbescheid nun erhalten, indem steht, dass mein Konto ausgeglichen sei. Sind die von mir angegebenen Verluste durch die Fortbildungskosten 2015 jetzt verloren?
bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus rechtlichen Gründen keine individuelle Steuerberatung – das darf nur ein Steuerberater oder Rechtsanwalt – durchführen dürfen. Bei Fragen zu Ihrem Steuerbescheid hilft ggf. auch eine Rückfrage bei Ihrem Finanzamt.
Erste Informationen, wie und bis wann Sie einen Einspruch gegen den bereits erlassen Steuerbescheid für 2105 einlegen, finden Sie in unserem Blog.
Roy Patgunarajah 30. Mai 2016
ich, Roy, bin Vollzeitstudent an der Technischen Universität Berlin und bin nebenbei für die Siemens AG als Werkstudent tätig (20h/Woche). Anfang des Jahres habe eigenständig den Antrag ausgefüllt und abgegeben und erhielt vor kurzem den Bescheid: ich muss aufgrund der Einkommenssteuer eine Nachzahlung durchführen. Ich hatte eine Gesamtbruttosumme von ca. 19.500EUR und forderte eine Lohnsteuer in Höhe von ca. 1.650EUR und muss nun eine Differenz von ca. 300EUR zahlen. Ich habe auch keine Werbekosten beantragt.
Könnten Sie mir helfen bzw. einen Rat geben? Stimmt das so? Ist da eventuell was durcheinander gekommen?
Roy Patgunarajah
Wenn Sie unseren Einkommensteuerrechner nutzen, können Sie auf Grundlage des zu versteuernden Einkommens (grob gesagt: Einkommen – Werbungskosten – Sonderausgaben) ermitteln wie hoch die Steuerschuld ist. bei einem zu versteuernden Einkommen von 19.500 Euro beträgt die Steuerschuld bspw. 2.477 Euro.
Erste Informationen, wie Sie einen Einspruch v gegen den Steuerbescheid einlegen, finden Sie in unserem Blog.
Vanessa Feuer 2. Juni 2016
ich würde gerne wissen, ob ich auch eine Steuererklärung machen kann, bzw ob das Sinn macht, wenn ich bisher keine Steuern gezahlt habe und nur auf 450€ – Basis gearbeitet. Ich bin jetzt im 2. Mastersemester und arbeite seit letzem Jahr November noch als Honorarkraft und komme daher seit November monatlich über die 450€, daher müsste ich ja definitiv für das letzte Jahr und dann auch für dieses die Einkommenssteuer machen.. Aber kann ich auch die Studiengebühren der letzten Jahre absetzen?
grundsätzlich kann man natürlich nur eine Steuererstattung bekommen, wenn man auch Steuern zahlt.
Die Antwort, ob und wann Du einen Minijob in der Steuererklärung angeben musst, findest Du ins unserem Text „Muss ich meinen Minijob in der Einkommensteuererklärung angeben?“
Wie man Studienkosten in der Steuererklärung – auch für vergangene Jahre – im Rahmen einer Verlustfeststellung geltend macht, kannst du hier nachlesen.
Alex 8. Juni 2016
Ich habe Anfang 2016 meinen Abschluss an der FH gemacht und möchte jetzt meine Steuererklärung für 2015 machen. In dem Jahr habe ich von März bis Juni mein Pflichtpraktikum gemacht. Danach habe ich ca 4 Monate auf Steuerkarte als Elektriker in der gleichen Firma gearbeitet, bis ich im Oktober meine BA in derselben Firma geschrieben habe.
Jetzt würde ich gerne Wissen ob ich die komplette Lohnsteuer für 2015 zurück bekommen kann?
Thilo Rudolph 9. Juni 2016
ob und wie viel Steuern Du zurück bekommst, lässt sich pauschal nicht beantworten. Die Steuerschuld errechnet auf Grundlage des zu versteuernden Einkommens (vereinfacht gesagt: Einkünfte abzüglich Werbungskosten und Sonderausgaben). Du kannst aber einfach mal mit unserem Einkommenssteuer-Rechner ausprobieren. Der zeigt Dir deine voraussichtliche Steuerschuld an. Ist der Betrag niedriger als die bereits gezahlten (Lohn-)Steuern erhältst Du wahrscheinlich ein Erstattung.
Wenn Du alle Deine Angeben in unserem Programm Lohnsteuer kompakt eingibst, erhältst Du ein genaueres Ergebnis der voraussichtlichen Steuererstattung!
Oliver Kurr 14. Juni 2016
Ich habe eine Frage für meine Steuererklärung 2015.
Ich arbeite 2,5 Tage die Woche als Werkstudent und gehe die restlichen 2,5 Tage und 1-2 mal am WE in die Uni (Vollzeitstudium). Wie viele Tage im Jahr kann ich meine Fahrtkosten für die Uni absetzen? Was wäre eine realistische Zahl? Mein Problem ist, dass ich in 2014 ein Problem mit meiner Sachbearbeiterin hatte, welche damals meinte als Student macht man eh nichts und geht ja eh nur feiern (sie sehe das an ihren eigenen Kindern). Leider ist das bei mir wirklich nicht der Fall. Jetzt habe ich bedenken dass die 2,5 Tage die Woche neben der Arbeit nicht anerkannt werden.
Thilo Rudolph 4. Juli 2016
Sie müssen einfach glaubhaft belegen können, wie viele Tage Sie gearbeitet und wie viele Tage Sie in der Universität verbracht haben.
Für die Zeit als Werksstudent sollten Sie sich am besten eine Bescheinigung von Ihrem Arbeitgeber ausstellen lassen, aus der hervorgeht, wie viele Tage pro Woche oder Monat Sie normalerweise in er Firma gearbeitet haben. Die Personalabteilung sollte Ihnen hier weiterhelfen können.
Für ihre Zeit an der Uni müssten Sie dies ebenfalls nachweisen, wenn Ihre Sachbearbeiterin dies fordert. Entweder fragen Sie beim Studentensekretariat nach, ob man Ihnen dort eine entsprechende Bescheinigung über die besuchten Kurse und Vorlesungen ausstellt oder Sie weisen z.B. über die abgelegten Prüfungen nach, dass Sie die Kurse und Vorlesungen entsprechend Ihrem Semesterstudienplan absolviert haben.
ich habe 2014 mein Studium abgeschlossen und am Ende des Jahres eine Anstellung in Vollzeit angetretet. Wie fülle ich jetzt Zeile 6 der Anlage N richtig aus? Ich habe in der ersten Hälfte 2014 als Werkstudentin gearbeitet (Brutto unter 2000; keine Lohnsteuer). Muss ich beide Bruttoarbeitslöhne addieren?
Sie sollten eigentlich von Ihren beiden Arbeitgebern (1x als Werkstudent und 1x als Festangestellte) jeweils eine Lohnsteuerbescheinigung erhalten haben.
Bei Lohnsteuer kompakt tragen Sie einfach die Angeben beider Lohnsteuerbescheinigungen im Bereich „Einkünfte als Arbeitnehmer- Anlage N – (für Lohnsteuerbescheinigung)“ ein. Den Rest mach das Programm.
Wenn Sie dagegen die Angaben der Lohnsteuerbescheinigungen manuell in die Steuerformulare eintragen wollen, müssen Sie alle Angaben in die entsprechenden Felder der Anlage N und der Anlage VOR eintragen. Sowohl in die Felder der Anlage N als auch die Felder der Anlage VOR müssen Sie dabei die Summen aus beiden Lohnsteuerbescheinigung bilden und eintragen, also z.B. in Zeile 6 der Anlage N die Summe aus der Zeile 3 (Bruttoarbeitslohn) der beiden Lohnsteuerbescheinigungen.
Lisa Bell 29. Juni 2016
ich habe dieses Jahr eine Steuererklärung für 2015 gemacht, auch weil ich überall, auch hier, gelesen hatte, dass es sich lohnt. Ich arbeite als Werkstudent, verdiene ca. 1100€ im Monat. Bin seit Oktober 2015 aber in Elternzeit, habe also ein Kind und studieren zudem in Vollzeit (Erststudium).
Heute habe ich dann den Bescheid vom Finanzamt bekommen: Ich soll 250€ nachzahlen.
Wie kann das stimmen? Lohnt es sich Widerspruch einzulegen? Vielleicht habe ich bei der Erklärung etwas falsch gemacht oder kann es sein, dass man als Student soviel nachzahlen muss nur weil man den Grundfreibetrag etwas überschritten hat? Mutterschaftgeld und Elterngeld dürften doch eigentlich nicht dazu gerechnet werden. Ich bin etwas ratlos.
dass es in ihrem Fall zu einer Nachzahlung kommt, ist durchaus möglich. Das Elterngeld unterliegt wie alle Lohnersatzleistungen dem sogenannten Progressionsvorbehalt, der zu einer höheren Besteuerung Ihrer übrigen Einkünfte führt.
Evtl. kann es sich aber trotzdem lohnen, gegen den Steuerbescheid Einspruch einzulegen wenn Sie bestimmte Werbungskosten, die Sie als Werkstudent (Fahrtkosten, Arbeitsmittel, etc) oder als Student (Fahrtkosten, Fortbildungskosten, etc.) hatten, bisher nicht in Ihrer Steuererklärung angegeben haben. Auch Haushaltsnahe Dienstleistgen z.B. aus der Nebenkostenabrechnung Ihres Vermieters, können Sie evtl. in der Steuererklärung geltend machen.
Geben Sie doch einfach mal alle Ihre Daten bei Lohnsteuer kompakt ein, um zu prüfen, wie sich die Ausgaben auf Ihrer Steuerschuld auswirken.
iranbusinessinfo 1. Juli 2016
Hallo Liebes Lohnsteuer Komkakt-Team
wir sind ein Studenten Paar. Meine Frau verdient 15,000 Euro im letztes Jahr und bezahl ungefähr 760 Euro Einkommenstuer. und ich hatte zwei Vertragen: einmal werkstudent und vediente jedes Monat 720 Euro (Jährlich 8800 Euro) und andere meine Masterarbeit Vertrag und bekommte ich dafur 4200 euro. insgesamt bekomme ich 13000 euro und bezahle keine Einkommenstuer. So. können wir Steuererstattung haben, von Einkommenstuer, die meine Frau bezahlt (720 Euro)?
ob und wie viel Steuern Sie zurück bekommen, lässt sich pauschal nicht beantworten. Die Steuerschuld errechnet sich auf Grundlage des zu versteuernden Einkommens; vereinfacht gesagt: Einkünfte abzüglich Werbungskosten und Sonderausgaben. Sie können aber einfach mal mit unserem Einkommenssteuer-Rechner ausprobieren, ob sich grob gerechnet eine Erstattung ergibt. Der Rechner zeigt Ihnen die voraussichtliche Steuerschuld an. Ist der Betrag niedriger als die bereits gezahlten (Lohn-)Steuern ist eine Erstattung wahrscheinlich.
Wenn Sie alle Ihre Einkünfte und Ausgaben in unserem Programm Lohnsteuer kompakt eingeben, ist die Berechnung der voraussichtlichen Steuererstattung natürlich noch genauer!
iranbusinessinfo 6. Juli 2016
vielen Dank für Ihre Antwort. wie kann ich finden, welche Einkommens sind zu versteuernden Einkommens?
eine Erläuterung, wie sich das zu versteuernde Einkommen zusammensetzt, finden Sie auch auf der Seite mit dem Einkommenssteuer-Rechner.
Lesen Sie sich einfach den Text „Wie wird das zu versteuernde Einkommen ermittelt?“ durch.
Frank 21. Juli 2016
ich benötige Auskunft über die Absetzbarkeit der Kosten eines Zweitstudiums. Ich bin französischer Staatsbürger und habe meinen Wohnsitz in Frankreich. Auch mein Zweitstudium habe ich in Frankreich (2014-2015) abgeschlossen. Nun werde ich das Arbeitsleben in Deutschland beginnen, meinen Wohnsitz hierher verlegen und hier Steuern zahlen. Besteht die Möglichkeit meine Kosten des Zweitstudiums rückwirkend als Werbungskosten anzusetzen?
leider liegen uns zu dieser sehr konkreten Fragestellung keine Informationen vor.
Theresa 22. Juli 2016
Guten Tag, ich habe eine Frag.
Ich bin Studentin (Zweitausbildung) und habe im letzte Jahr als studentische Hilfskraft nie mehr als 450 Euro/ Monat verdient => ich habe eine ordentliche Summe an Ausgaben gehabt die mir dann als Verlustvortrag angerechnet wurden. Diese nehme ich jetzt mit und nächste Jahr.
Aktuell arbeite ich als Werkstudent und habe mal deutlich mehr als 450 Euro und mal wenige. Ich zahle jetzt jeden Monate einen gesetzlichen Rentenversicehrungsbeitrag (ca. 10%), der wird vom Brutto abgezogen. Meine Frage jetzt, wird das jetzt alles angerechnet?
Also wenn jetzt mein Jahresbrutto meine Ausgaben übersteigt ? Dann bekomme ich nichts zurück? Wie ist das mit dem Verlustvortrag den ich bereits gebildet habe ? Bleibt der bestehen?
hier wurde schon so fleißig beantwortet,vllt findet sich ja jmd der mir meine Sachen beantworten kann.
ich habe eine Frage. Ich bin Studentin (Zweitausbildung) und habe die letzten Jahre immer eine Steuererklärung gemacht und aufgrund dessen, dass ich nur als studentische Hilfskraft gearbeitet habe und max 450 € verdient habe, habe ich eine Verlustvortrag erstellt durch meine Steuererklärungen.
Seit 2016 arbeite ich als Werkstudentin und verdiene mal wesentlich mehr und mal weniger als 450 € und zahle monatlich einen gesetzlichen Rentenversicherungsbeitrag (wird vom Brutto abgezogen). Die 450 € vorher wurden ja nicht angerechnet, da sie auf geringfügiger Beschäftigung liefen. Wie ist das jetzt mit meinem Verdienst? Wird jetzt alles angerechnet? Ich komme mit meinem Verdienst über meine Ausgaben (bin ich aber vorher mit den 450 € auch).
Lohnt es sich dann noch eine Steuererklärung zu machen?
Ich freu mich auf eure Rückmeldungen. Vielen lieben Dank schonmal.
so ganz ist es mir nicht klar geworden, worauf Ihre Frage abzielt!? Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung erhalten Sie auch durch eine Steuererklärung nicht zurück. Mit der Steuererklärung wird lediglich die Höhe der (Jahres-)Steuerschuld ermittelt. Erstattet werden dann nur zu viel gezahlten Steuern (Lohnsteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag). Sozialversicherungsbeiträge werden nicht erstattet.
Geben Sie doch einfach mal alle Ihre Daten bei Lohnsteuer kompakt ein, um zu prüfen, wie sich die Ausgaben auf Ihrer Steuerschuld auswirken. So lange Sie die Steuererklärung nicht abgeben, können Sie Lohnsteuer kompakt mit allen Hilfen, Tipps, Ratgebern und der Druckvorschau der Steuerunterlagen ausgiebig und kostenlos nutzen.
Lukas 28. Juli 2016
ich stehe wirklich vor einem Rätsel und niemand konnte mir bis jetzt weiterhelfen ):
Ich mache zurzeit ein duales Studium mit einer integrierten Ausbildung.
– ich habe noch kein abgeschlossenes Studium oder sonstige Ausbildung ( lediglich habe ich mal 2 Semester studiert, aber dieses Studium abgebrochen)
– ich habe mein duales Studium am 01.08.2015 begonnen.
– ich habe Blockunterricht (3 Monate arbeiten, 3 Monate Studium)
– ich mache nebenher eine Ausbildung, die ich im Juni 2016 abschließen werde.
– von da an, habe ich automatisch einen Praktikumvertrag bis zum Ende des Studiums (ca. Februar 2019)
– ich verdiene in der Ausbildung 840 Euro brutto. (12 x 840 = 10080€)
– ich bezahle monatlich 590 € netto Studiengebühren von meinem Geld (12 x 590 = 7080€)
– nach der Ausbildung bekomme ich bis zum Ende des Studium 1200€ (12 x 1200 = 14400€)
– nebenher verdiene ich durch Kapitalerträge durch Aktienhandel mehr als der Freistellungsauftrag von 840 € im Jahr.
(1) Verstehe ich das richtig, dass meine Studiengebühren bis zum Abschluss der Ausbildung Sonderausgaben sind und danach Werbungskosten?
– daraus folgernd kann ich die Studiengebühren, die bis zur Ausbildung anfallen nicht nach vorne schieben?
(2) Ich bezahle nach der Ausbildung in dem Praktikumsvertrag, Lohnsteuer, kann ich diese dann komplett durch meine Studiengebühren absetzen und bekomme sie wieder?
– daraus folgernd müsste ich auch keine Kapitalertragssteuer mehr zahlen und könnte die ebenfalls zurück bekommen?
(3) Wie lange kann ich die Studiengebühren nach vorne schieben? 1 Jahr oder länger?
(4) Wenn ich Studiengebühren nach vorne schiebe muss ich nur im Mantelbogen „Erklärung zur Feststellung des verbleinen Verlustvortrags“ ankreuzen oder muss ich noch angeben wie viel angerechnet werden soll etc. oder läuft das dann alles automatisch?
(5) Stimmt das, dass wenn man keine Lohnsteuer bezahlt, muss man auch keine Kirchensteuer bezahlen?
(6) Welche Voraussetzung müsse gelten/ oder geht das Überhaupt, das man in der Steuererklärung eine tägliche Pauschale von 6 € als Werbungskosten wenn man länger als 8 Stunden unterwegs ist, für Verpflegung angibt? (Habe ich irgendwo mal gehört)
(7) Kann ich die im Jahr 2015 angefallene Kapitalertragssteuer absetzen? Ich bezahle ja keine Lohnsteuer momentan noch. Muss ich das dann unter Werbungskosten oder Sonderkosten angeben?
Vielen vielen lieben Dank, Leider konnte mir keiner aus meinem privaten Umfeld eine vernünftige Antwort geben.
Da Sie doch sehr konkrete Fragen haben, empfehle ich Ihnen sich an einen Steuerberater oder einen Lohnsteuerhilfeverein zu wenden, die auch eine individuelle Beratung erteilen dürfen.
Einige Fragen kann ich ihnen trotzdem weiterhelfen:
(1) Siehe Wann Studienkosten unstreitig Werbungskosten sind
(2) Die zu zahlende Einkomemnssteuer ist abhängig von den gesamten Einkünften. Ob Sie die gezahlte Lohnsteuer komplett oder nur teilweise zurückerhalten, lässt sich nicht pauschal beantworten.
(3)/(4) Ein Verlustvortrag kommt nur in Betracht, wenn der Gesamtbetrag der Einkünfte negativ ist. Sie erhalten einen Verlustfeststellungsbescheid.
(5) Die Bemessungsgrundlage für die Kirchensteuer ist i.d.R. die zu zahlende Einkommensteuer. Ist diese Null ist auch die Kirchensteuer Null.
(6) Sie meinen den sogenannten Verpflegungsmehraufwand bzw. Verpflegungspauschbeträge bei einer Reisetätigkeit/Auswärtstätigkeit. Weitere Inforamtionen…
Janett 29. Juli 2016
nun habe auch ich zwei Fragen an Sie:
Ich möchte die Steuererklärungen für meine letzten Studienjahre abgeben. Seit 2015 bin ich in einem festen Arbeitsverhältnis.
Während des Studiums hatte ich einen Nebenjob.
Kann ich bei der Berechnung der Pendlerpauschale nun sowohl den Weg zur Uni als auch den Weg zur Arbeitsstätte ansetzen?
a) an Tagen, an denen ich nur zur Arbeit bzw. nur zur Uni gefahren bin?
b) an Tagen, an denen ich vor oder nach der Uni noch arbeiten war?
In meinem letzten Studienjahr hatte ich eine etwas chaotische Einkommenslage. Es fielen zeitweise an: Einnahmen aus einem SV-pflichtigen Nebenjob, Bafög, Zuschuss zu den ungedeckten Kosten der Unterkunft (Wohngeld), Stipendium (250€), Honorrar (100€), Arbeitslosengeld 1, Arbeitslosengeld 2, Besoldung aus einem Lehramtsreferendariat.
In welcher Anlage ist jetzt was einzutragen (Anlage N Nebenjob und Besoldung?, Honorrar???, ALG???, Wohngeld???) und was ist tatsächlich Steuerfrei (Stipendium? Bafög?)
Ich bedanke mich und wünsche noch einen schönen Freitag!
ich gehe ab demnächst einer Werkstudententätigkeit nach. (Nicht Steuerpflichtig, da ich Brutto 640 € im Monat verdienen werde)
1.) Müssen diese Einnahmen bei einer Steuererklärung (Verlustvortrag!) als Einnahme angegeben werden?
2.) Müssen die Einnahmen von einem 450€ Job angegeben werden?
in der Steuererklärung müssen alle Einkünfte erklärt werden, die in dem betreffenden Steuerjahr angefallen sind.
Lediglich die Einkünfte aus einem Minijob (450-Euro-Job) müssen nicht angegeben werden, wenn dieser pauschal versteuert wurde.
Iwan Hawor 16. August 2016
ich habe im vergangenen Jahr während meinem Bachelorstudium aus selbstständiger Arbeit Gewinne in Höhe von 5347,5 € erwirtschaftet (bei einem Großauftrag).
Verdient habe ich im:
– Januar : 937,5€
– Februar: 3097,5€
– März, April, Mai: jeweils 405€
– Juni: 97,5€.
Nun wurde ich von meinem zuständigen Finanzamt dazu aufgefordert eine Einkommenssteuererklärung abzugeben. Auf der Rückseite kann ich auch angeben, dass ich zu der aufgeforderten Steuererklärung nicht verpflichtet bin. Die Dame vom Finanzamt am Telefon hat mir aber gesagt, dass ich meine Rechnungen und die Erklärung dennoch einreichen muss.
Können Sie mir hier weiterhelfen? Kann ich einfach den Brief zurückschicken und reinschreiben, dass ich nicht zu einer Steuererklärung verpflichtet bin, da ich als Student unter dem Steuerfreibetrag liege?
Vielen lieben Dank und mit freundlichen Grüßen,
Iwan Hawor
Thilo Rudolph 17. August 2016
Hallo Herr Hawor,
Grundsätzlich darf das Finanzamt sogar nach eigenem Ermessen Zwangsgelder und Verspätungszuschläge festsetzen (Abgabenordnung, § 152 Verspätungszuschlag), wenn Sie trotz Aufforderung keine Steuererklärung abgeben.
Dinse Masters 24. August 2016
ich befindet mich derzeit in meinem Erststudium, habe aber vorab eine Berufsausbildung in einem anderen Fachgebiet absolviert, sodass das Studium unabhängig von der Ausbildung ist. Ich muss bis Ende August meine Steuererklärung einreichen. Bei der Durchsicht der Website bin ich auf den Unterschied zw. den Sonderausgaben und Werbungskosten für Studenten gestolpert. In meinem Fall wären die Werbungskosten zutreffend, aufgrund der Zweitausbildung. Gibt es für diese einen pauschalen Betrag, den man ansetzen kann?
Zudem stellt sich mir die Frage, ob ich auch den Fahrweg, je km, von meiner Wohnung zu meiner Praktikumsstelle und von meiner Wohnung zu meiner Hochschule ansetzen kann?
In wie weit können gezahlte Versicherungsbeiträge und Krankenkassenbeiträge abgesetzt werden?
Hallo Frau Marter,
Ein Pauschbetrag ist im Bereich der Fortbildungskosten nicht vorgesehen. Als Fortbildungskosten können Sie alle Kosten abziehen, die Ihnen im Zusammenhang mit Ihrer Fortbildung entstanden sind. Daneben können Sie auch Ihre Reisekosten absetzen. Dazu können Sie die Reisekostenpauschale (0,30 Euro pro gefahrenen Kilometer) oder die tatsächlichen PKW-Kosten ansetzen.
Alle weiteren Werbungskosten, die Ihnen als Arbeitnehmer können Sie bei Lohnsteuer kompakt im Bereich „Arbeitnehmer > Werbungskosten“ eintragen werden.
Ihre Vorsorgeaufwendungen geben Sie ebenfalls in der Steuererklärung an. Diese gliedern sich in Kranken- und Pflegeversicherung, Altersvorsorgeaufwendungen und sonstige Versicherungen.
Jana Gilfert 25. August 2016
das Finanzamt hat mir noch jetzt geschrieben, dass ich meine Steuererklärung machen soll. Ich bin noch Studentin und wollte sie diese Jahr nicht machen. Letztes Jahr musst ich die Kirchensteuer (ich bin seit 4 Jahren ausgetreten) und noch zusätzlich über 100 Euro nachzahlen. Ich habe Angst wenn ich sie jetzt wieder mache, dass ich nachzahlen muss. Kann mir jemand sagen, ob ich verpflichtet bin?
Hallo Frau Gilfert,
wenn das Finanzamt Sie auffordert eine Steuererklärung abzugeben, sollten Sie dieser Aufforderung nachkommen. Grundsätzlich darf das Finanzamt sogar nach eigenem Ermessen Zwangsgelder und Verspätungszuschläge festsetzen (Abgabenordnung, § 152 Verspätungszuschlag), wenn Sie trotz Aufforderung keine Steuererklärung abgeben.
Wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind, müssen Sie dies gegenüber dem Finanzamt nachweisen!
Im Zweifelsfall sollten Sie mit dem zuständigen Sachbearbeiter bei Ihrem Finanzamt Rücksprache halten.
Yulia Ezhova 25. August 2016
wenn ich während des Studiums keine Steuern bezahlt habe und als 450 Euro -Kraft, manchmal Werkstudentin, gearbeitet habe, habe ich eine Chance einen Verlustausgleich zu beantragen, auch während des Studiums, oder muss ich erst einen steuerpflichtigen Job haben und dann für die letzten 4 Jahre alles angeben?
Hallo Frau Ezhova,
Die Abgabe einer Steuererklärung ist nicht an die Ausübung einer Tätitgkeit als Arbeitnehmer gebunden.
Weitere Informationen zum Thema „Verlustfeststellung“ finden sie in den folgenden Artikeln:
– Steuererklärung für Studenten – So funktioniert‘s!
– Verlustfeststellung: Studienkosten für vergangene Jahre geltend machen
– Wann Studienkosten unstreitig Werbungskosten sind
Ronny 3. September 2016
Das heißt also konkret ich kann meine geleisteten Semesterbeiträge nicht als Werbungskosten in meine erste Steuererklärung als Arbeitnehmer / nach dem Studium geltend machen, richtig?
„Als Student zahlen Sie Semesterbeiträge oder womöglich auch hohe Studiengebühren, wenn Sie an einer privaten Einrichtung lernen. Diese Kosten können Sie in der Steuererklärung geltend machen – aber auch alle anderen Aufwendungen, die im Zusammenhang mit Ihrem Studium stehen. „
Rina Jull 5. September 2016
es wird angenommen, dass während des Studiums Nebenjobs/ Praktika/ Werkstudentstätigkeiten gemacht wurden. Von diesem Thema ist mir nicht klar, wie die Fahrtkosten von Wohnung zum Arbeitsplatz bei jedem Fall abgesetzt werden kann.
Fahrtkosten von Wohnung zur Uni wird meiner Meinung nach mit der Entfernungspauschale von 30 cent/km steuerlich geltend gemacht, da es sich dabei um die erste Tätigkeit handelt. Für Studierenden dürfen die Nebenjobs/ Praktikum/ Werkstudenttätigkeit als beruflich veranlasste Auswärttätigkeit berücksichtigt werden, daher die Fahrtkosten für Hin- und Rückfahrt abgesetzt werden? Und Dienstreisepauschale ist auch 30 cent/Km ?
Ansonsten, wenn der Semesterbeitrag (inkl. Semesterticket) geltend gemacht wird, und wir zum Arbeitsplatz/ zur UNI mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, dürfen wir trotzdem die Fahrtkosten steuerlich absetzen?
Hallo Frau Jull,
Darüber hinaus haben Sie das alles korrekt verstanden.
Jean 26. September 2016
Ich bin Verheiratet, bin 30 jahre alt und hat ungefähr 6 Monaten als vollzeitbeschäftigt im ferienbeschaftigung bei Daimler gearbeitet. Bekomme ich meine steuer zurück
Thilo Rudolph 26. September 2016
ob und wie viel Steuern Du zurück bekommst, lässt sich pauschal nicht beantworten.
Die Steuerschuld errechnet auf Grundlage des zu versteuernden Einkommens (vereinfacht gesagt: Einkünfte abzüglich Werbungskosten und Sonderausgaben). Du kannst aber einfach mal mit unserem Einkommenssteuer-Rechner ausprobieren. Der zeigt Dir deine voraussichtliche Steuerschuld an. Ist der Betrag niedriger als die bereits gezahlten (Lohn-)Steuern erhältst Du wahrscheinlich eine Erstattung.
Theresa 6. Oktober 2016
Ich arbeite seid ca. 3 Monaten als Werkstudentin und verdiene zwischen 400 und 800 Euro brutto im Monat. Im letzten Jahr habe ich nur einen 450 Euro Job gehabt und da hat sich meine Steuererklärung (Verlustvortrag) gelohnt, da meine 450 Euro nicht als Einkommen gezählt haben und ich somit fast alles angerechnet bekommen habe, was ich für das Studium an Ausgaben hatte. Wir wird das jetzt sein? Ich werde ja auf mehr als Einnahmen als meine Ausgaben fürs Studium kommen, ist es dann einfach so, dass ich für dieses Jahr dann also 2016 keinen weiteren Verlustvortrag erhalte und mit einer 0,- aus dem Jahr gehen werde? Also lohnt es dann überhaupt dieses Jahr wieder eine Steuererklärung abzugeben. Ich bin etwas verwirrt und freu mich auf eure Antworten.
die Einkünfte werden mit den Ausgaben/Werbungskosten eines Jahres verrechnet und zu viel gezahlte (Lohn-)Steuern werden dann erstattet. Wenn in einem Jahr keine Verluste „generiert“ werden, können diese auch nicht als Verlustvortrag geltend gemacht werden.
Wenn Sie also Lohnsteuern gezahlt haben, können sie sich diese ggf. mit einer Steuererklärung vom Fiskus erstatten lassen. Haben Sie keine Steuern gezahlt und gehen davon aus, dass ein Verlustvortrag nicht möglich, müssen Sie auch keine Steuererklärung abgeben – sofern Sie nicht gesetzlich dazu verpflichtet sind. Im Zweifelsfall sollten Sie sich von einem Steuerberater Rat einholen.
Hana Jung 12. Oktober 2016
Wie dürfen wir die Fahrtkosten an Tagen, an denen wir vor oder nach der Uni noch beim Arbeiten sind, steuerlich absetzen?
Dürfen wir die Strecke von Uni bis Arbeitsplatz berücksichtigen? Und mit Entfernungspauschale oder Dienstreisepauschale?
nach dem Reisekostenrecht ab 2014 gilt die Bildungseinrichtung als „erste Tätigkeitsstätte“, wenn die Ausbildung oder Fortbildung in Vollzeit stattfindet. Das bedeutet, dass die Fahrtkosten lediglich mit der Entfernungspauschale von 30 Cent je Entfernungskilometer absetzbar sind und Verpflegungspauschbeträge nicht mehr anerkannt werden.
Den Weg zum Betrieb können Studenten als Dienstreisepauschale angeben, erhalten somit bis zu 30 Cent je gefahrenen Kilometer hin und zurück.
Hana Jung 24. Oktober 2016
erstmal vielen Dank für Ihre Antwort. Allerdings ist mir nicht klar, ob wie wir die Strecke berechnen dürfen.
z.B: wir gehen zur Arbeit am Vormittag und besuchen Vorlesungen an der Uni am Nachmittag.
In diesem Fall berechnen wir den Weg zum Berieb = (die Strecke von Hause zum Arbeitsplatz) + (die Strecke von Uni nach Hause),
und der Weg zu Uni als die Strecke von Arbeit zu Uni. Ist das gesetzlich richtig?
Vielen Dank für Ihre Erläuterung im Voraus!
Özge 31. Oktober 2016
ich habe vor kurzem eine Steuerklärung für 2015 abgegeben, weil ich einen Minijob habe, wo ich die Steuern zurückbekommen kann, was ich bisher 2-3 mal auch gemacht habe. Nun ist mir aufgefallen, dass die Studenten ja auch das Studium absetzen können. Das möchte ich zumindest für dieses Mal versuchen und nachreichen. Ich möchte meine Studiengebühren und Miete absetzen. Allerdings habe ich mich damals nicht umgemeldet, war also noch im Elternhaus angemeldet obwohl ich in einer anderen Stadt studiert und auch eine Wohnung (nur zum studieren) hatte. Nun wäre die Frage kann ich die Miete trotzdem versuchen als Sonderausgaben (es liegt ein Erststudium vor) abzusetzen oder soll ich es mit der Miete sein lassen, weil ich eben das Elternhaus als Wohnsitz hatte, bevor das Finanzamt sogar noch was zurückverlangt. Besteht die Möglichkeit auch die Miete zurückzubekommen?
wenn man als Student die Miete absetzen möchte, sich aber nicht umgemeldet hat und die Wohnung auch nicht als Zweitwohnsitz angemeldet hat, also angemeldet im Elternhaus allerdings zum Studieren eine Wohnung in einer anderen Stadt gehabt hat, kann man die Miete trotzdem versuchen als Sonderausgabe (Erststudium) abzusetzen?
Maria Hansel 1. November 2016
Ich habe dieses Jahr von Januar bis September elternunabhängiges Bafög bekommen und bin nebenbei als Honorarkraft arbeiten gegangen. Dabei habe ich genau soviel Geld verdient, dass ich unterhalb des Einkommensfreibetrags für Bafög-Empfänger geblieben bin (406 € brutto/Monatlich).
Für die kommenden Monate November bis Dezember werde ich nun noch weiteres Einkommen haben, und zwar soviel, dass ich insgesamt dieses Jahr ca. 8000 € verdient haben werde am Ende.
Meine Frage ist nun, welche Steuerfreibeträge gelten für mich? Die vom Bafög oder die allgemeinen Steuerfreibeträge?
Falls die vom Bafög gelten, dann würde ich ja die nächsten Monate umsonst arbeiten gehen, dass möchte ich gerne vermeiden 🙂
Hallo Frau Hansel,
für die Einkommensteuererklärung gelten für alle die gleichen Steuersätze, Freibeträge und Pauschalen. Es wird nicht nach dem Beruf unterschieden.
In wie weit sich das erzielte Einkommen auf Ihr Bafög auswirkt, sollten Sie bei der zuständigen Stelle erfragen.
Meike 3. November 2016
ich habe dieses Jahr ca. 5000 brutto als Werkstudent verdient und befinde mich derzeit im Bachelor-Studium. Lohnt sich eine Lohnsteuererklärung dieses Jahr dennoch?
Wenn Du alle Deine Angaben in unserem Programm Lohnsteuer kompakt eingibst, erhältst Du ein genaueres Ergebnis der voraussichtlichen Steuererstattung!
Wiebke 11. November 2016
Ich habe von 2010 bis 2014 meinen Bachelor gemacht, samt Auslandssemester und Praktikum. Seit 2014 mache ich meinen Master in einer anderen Stadt (Umzugspauschale?). Ich habe nie steuerpflichtig gearbeitet, nur kurzfristig oder 400€. Habe ich Chancen, etwas für meinen Bachelor zurück zu bekommen? Kann man Internet und GEZ von der Steuer absetzen?
ob und wie viel Steuern Du zurück bekommst, lässt sich pauschal nicht beantworten. Die wichtigsten Informationen zur Verlustfeststellung für Studenten findest Du in unseren Ratgebern, z.B. Verlustfeststellung: Studienkosten für vergangene Jahre geltend machen
Wenn der Internetanschluss beruflich bedingt ist, kann man diesen ganz (100% berufliche Nutzung) oder teilweise auch als Werbungskosten geltend machen. Auf die GEZ trifft dies m.W. nicht zu.
Hana Jung 14. November 2016
In diesem Fall berechnen wir den Weg zum Berieb = (die Strecke von Hause zum Arbeitsplatz) + (die Strecke von Uni nach Hause), und der Weg zu Uni als die Strecke von Arbeit zu Uni. Ist das gesetzlich richtig?
Jürgen 18. November 2016
Hallo Lohnsteuer-kompakt Team,
Bei mir geht es um folgendes Thema:
Ich bin vor einem Monat ins Arbeitsleben eingestiegen, habe von 2009-2013 einen Bachelor gemacht und von 2013-2016 einen Master. Nun möchte ich gerne die Werbungskosten meines Masterstudiums mit positiven Einkünften, die ich nun mache, verrechnen. 2014/2015 habe ich für 6 Monate ein Auslandspraktikum in den USA gemacht, wobei ich auch in den USA eine Steuererklärung abgegeben habe, in Deutschland jedoch in den letzten Jahren keine.
1. Kann ich für das freiwillige Auslandspraktikum Werbungskosten geltend machen?
2. Wird das Gehalt, das ich in den USA verdient habe, mit meinen Werbungskosten des Masterstudiums verrechnet bzw. muss ich das Gehalt in der deutschen Steuererklärung angeben?
grundsätzlich müssen Sie – mit wenigen Ausnahmen – alle Einkünfte eines Jahres in Ihrer Steuererklärung angeben. Dabei ist es unerheblich, ob Sie die Einkünfte in Deutschland oder dem Ausland erzielt haben. Wichtig ist nur, dass Sie in Deutschland steuerpflichtig waren. Dementsprechend können Sie dann auch die entstandenen Werbungskosten im In- und Ausland geltend machen.
Henry Schneider 22. November 2016
ich bin Student und arbeitete in meinen Semesterferien als Ferienhelfer in einem großen Unternehmen.
Ich zahlte ca. 400 € Lohnsteuer im Monat. In den Monaten vorher hatte ich einen Hiwi Job, bei dem ich 0 € Lohnsteuern zahlte (720 € Brutto im Monat). Somit kam ich im Jahr 2014 über meinen Freibetrag. Ich bin circa 2000 € darüber. Das heißt ich müsste diese 2000 € versteuern, oder? Die andere interessante Frage wäre, ob ich die Lohnsteuern, die ich bis zum Freibetrag direkt zahlen musste, zurückbekomme? Dass heißt ich bekäme eine Differenz von den Steuern, die ich aufgrund der Überschreitung des Freibetrags zahlen muss und der Rückzahlung meiner direkt gezahlten Lohnsteuer bis zum Freibetrag?
Wenn Sie alle Angaben in unserem Programm Lohnsteuer kompakt eingeben, erhalten Sie ein genaueres Ergebnis der voraussichtlichen Steuererstattung!
Jan 28. Dezember 2016
ich habe vor kurzem erfahren, dass man einen Verlustvortrag machen kann.. ich habe diesbzeüglich einige Fragen und würde mich über eine Antwort freuen.
Ich habe als Erstausbildung eine Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen und anschließend ein Studium an einer FH aufgenommen und ebenfalls abgeschlossen. Ich habe im Jahr 2012 als Werkstudent 2.792,24 € verdient (Sozialversicherungsbeiträge wurden nicht abgezogen). Von meinen Eltern habe ich 600,00 € monatlich, also 7.200 € erhalten. Muss ich diese bei den Einnahmen berücksichtigen? Oder muss ich weder die Einkünfte als Werkstudent noch die Unterstützung meiner Eltern als Einnahmen angeben?
Kosten hatte ich Studiengebühren ca.1.500 €, Selbstzahler bei der Krankenkasse ca. 950 €, Warmmiete ca. 3.000,00 € und wochenendliche Heimfahrten (100 km Pro Strecke * 2 * 24 Fahrten*0,30€ = 1440 €) Kosten insgesamt 6.890 €.
Lohnt sich hier noch eine Steuereklärung zu machen, um den Verlust via Werbungskosten festzustellen?
Vielen Dank für eine Antwort! 🙂
ob und wie viel Steuern Sie zurück bekommen bzw. ob eine Verlustvortrag zustande kommt, lässt sich pauschal nicht beantworten.
kyra 17. Januar 2017
ich habe im seit dem Wise 2012 studiert und nach meinem Bachelor im Mai 2016 angefangen zu arbeiten. Nun will ich meine Steuererklärung/verlustvortrag für meine Studienjahre einreichen. Muss ich für jedes Jahr erst auf den entsprechenden Bescheid warten, bevor ich die nächsten Jahre einreiche? Das könnte im Zweifel sehr knapp werden, da ich ja für letztes Jahr zu einer Steuererklärung verpflichtet bin.
Lisa Balkie 19. Januar 2017
ich habe privat studiert, was natürlich sehr teuer war. Die Frage ist jetzt, kann ich die Studiengebühren über meine Steuererklärung absetzen, wenn meine Eltern das Geld überwiesen haben?
Viele liebe Grüße und danke für die Antwort!
leider liegen uns zu Ihrer speziellen Frage keine Informationen vor.
ich habe für 2015 eine Steuererklärung eingereicht und auch meine Lohnsteuer erstatten bekommen. Hätte ich auch einen Bescheid über den Verlustvortrag bekommen müssen?
wenn Du eine Steuererstattung erhalten hast, hast Du ja keinen Verlust in dem Jahr gemacht. Folglich erhältst Du auch keinen Bescheid über eine Verlustfeststellung.
Michelle 2. Februar 2017
ich habe eine Frage. Als Schülerin des zweiten Bildungsweges darf ich mich studierend nennen. Zwar zahle ich keine Semestergebühren, sehr wohl habe ich aber Ausgaben für Fahrkarten und Schulmaterial. Nebenbei gehe ich jobben auf 450 Euro Basis und erhalte SchülerBaföG, welches ich nicht zurück zahlen muss.
Macht es für mich Sinn eins Steuererklärung abzugeben? Ich wäre bereits über kleine Beträge sehr glücklich. 🙂
ob und wie viel Steuern Sie zurück bekommen bzw. ob eine Verlustvortrag zustande kommt und anerkannt wird, lässt sich pauschal nicht beantworten.
Die Steuerschuld errechnet auf Grundlage des zu versteuernden Einkommens (vereinfacht gesagt: Einkünfte abzüglich Werbungskosten und Sonderausgaben). So wie ich Sie verstehe, haben Sie keine Steuern gezahlt, also würden Sie voraussichtlich keine Steuern erstattet bekommen.
Julian Linnenbrink 20. Februar 2017
(Daten und Summen sind fiktiv und dienen als Beispiel)
Ich habe vom 01.01.2015 und bis 31.10.2016 meinen Master (Zweitausbildung) gemacht und ich könnte nach Prüfung 7000€ als Verlust vortragen.
Ab dem 01.11.2016 beginnt mein ersten Job, in dem ich monatlich 4000€ verdiene, ich also 8000€ Einnahmen im Jahr 2016 habe. Die Einkommenssteuer wird mir automatisch durch meinen Arbeitgeber abgezogen.
Durch eine Steuererklärung würde ich die gezahlte Einkommenssteuer ja schon zurück bekommen, da ich noch unter der Freibetragsgrenze liege. Zusätzlich werden aber meine Verluste gegen meine Einnahmen verrechnet. Mit den 1000€ liege ich natürlich noch immer unter der Freibetragsgrenze. Allerdings ist jetzt mein Verlustvortrag „verrechnet“ und ich kann mit keiner Steuerersparnis aus meinen Werbungskosten durch meinen Master in 2017 mehr rechnen.
Ich habe vom 01.03.2015 bis 31.12.2016 meinen Master gemacht und ich könnte nach Prüfung 7000€ als Verlust vortragen. Auch hier wieder eine Studienzeit wie in Fall a) von 22 Monaten.
Ab dem 01.01.2017 beginne ich meinen ersten Job. in dem ich monatlich 4000€ verdiene.
Durch meine Verlustvorträge aus 2015 und 2016 kann ich die 7000€ voll mit meinen Einnahmen 2017 verrechnen.
In Fall a) kann ich meine Verluste faktisch nicht gelten machen, da ich auch ohne diese keine Steuern im Jahr 2016 zahlen müsste.
In anderen Worten, habe ich in Fall a) einfach nur Pech gehabt, dass mein Job kurz vor Jahresende beginnt?
das haben Sie korrekt beschrieben.
Leonardo 22. Februar 2017
1.Als Student für 2015 eine Steuererklärung gemacht und nun einen Bescheid erhalten. Ich habe zwar gearbeitet, hatte aber auch sehr hohe Ausgaben (Auslandssemester usw…).
Um es kurz zu machen, der Punkt „Einkünfte“ weist einen positiven Betrag aus, der Punkt „Einkommen/ zu versteuerndes Einkommen“ einen hohen negativen. Ist dies nun der Verlustvortrag? Oder wird dieser nochmal gesondert bescheinigt?
2. Diese Frage schließt sich meinem Vorgänger an. Wenn ich im April 2017 meinen Master beende und im Juni 2017 zu arbeiten anfange, kann ich dann für die Steuererklärung 2017 Ausgaben für das Studium geltend machen?
ein Verlustvortrag kommt nur in Betracht, wenn der Gesamtbetrag der Einkünfte negativ ist. Sie erhalten dann von Ihrem Finanzamt einen Verlustfeststellungsbescheid.
Alle Sonderausgaben, Werbungskosten und außergewöhnlichen Belastungen, die im Jahr 2017 angefallen sind, dürfen Sie auch in dem Jahr geltend machen. Das gilt natürlich auch für die Aufwendungen, die im Rahmen eines Studium angefallen sind.
Jörn 26. Februar 2017
ich bin im zweitstdium und möchte die pendlerpauschale ansetzen.
ich habe 3 monate einen anderen wohnsitz(500km weit weg von der uni) gehabt und war dementsprechend nicht in der uni.
Kann ich nun trotzdem die pendlerpauschale von meinem aktuellen wohnsitz(wieder in der uni-stadt) ansetzen?
für die Zeit, in der Sie nicht in der Uni waren, können Sie natürlich keine Fahrtkosten geltend machen.
Bin Studentin im Erststudium. Habe mein erstes Studium nicht beendet. Dafür habe ich woanders ein anders Studium aufgenommen.
Wenn ich 2016 gearbeitet habe, aber nicht über den Freibetrag gekommen bin.
Nützt es mir nichts Werbungskosten anzugeben?
Stattdessen kann ich Sonderausgaben angeben (mit Studiengebühr, Fahrtkosten, Arbeitsmitteln, Telefon/Internet Pauschale, Bewerbungskosten Pauschale, Kontoführungspauschale).
Aufwendungen für die erste Berufsausbildung und für das Erststudium als Erstausbildung, welche nicht im Rahmen eines Ausbildungsdienstverhältnisses (z.B. Lehre) absolviert werden, sind nach geltendem Recht nur begrenzt bis zu 6.000 Euro als Sonderausgaben absetzbar. Der Sonderausgabenabzug wirkt sich nur dann steuermindernd aus, wenn andere Einkünfte – auch des Ehegatten – vorliegen, von denen die Ausgaben abgezogen werden können. Ist dies nicht der Fall, verpufft die vermeintliche Steuervergünstigung wirkungslos.
Walter W. 20. März 2017
ich habe 2015 meine Ausbildung abgeschlossen und im Oktober 2015 mein Erststudium angefangen.
Laut Vertrag muss ich 12,5 Std. in der Woche arbeiten. In der Vorlesungszeit arbeite ich kaum bzw. nur 1-2 Tage die Woche und hole meine ganzen Stunden in den Semesterferien nach. Ich verdiene knapp 14000 € Brutto im Jahr. Lohnt es sich eine Steuererklärung einzureichen? Ich musste mir auch ein Notebook für das Studium anlegen, welches ich zu 75% für das Studium nutze. Kann ich dieses Anteilig von der Steuer absetzen?
Pingback: Warum sich eine Steuererklärung für Masterstudenten lohnt
sven 2. April 2017
ich studiere seit Oktober 2016 und habe zuvor eine Ausbildung absolviert. Somit zählt das Studium als Zweitausbildung.
Wenn ich nun meine Kosten als Werbungskosten geltend machen will, kann ich bei einer geringfügigen Beschäftigung (450€) dann auch die Pauschalbesteuerung mit 2%, wählen oder muss ich die Besteuerung mit Lohnsteuerkarte wähle?
das hängt in der Regel von Ihrem Arbeitgeber ab. Bei 450-Euro-Minijobs darf der Arbeitgeber die Art der Besteuerung bestimmen.
Wird die individuelle Besteuerung für den Minijob gewählt, hängt die Höhe des Lohnsteuerabzugs von der Lohnsteuerklasse Ihres Minijobbers ab. Dieses Verfahren ist aufwendiger als die Zahlung der einheitlichen Pauschsteuer an die Minijob-Zentrale.
Eto 10. April 2017
Ich bin Studentin . in 2016 habe ich bei der VHS gearbeitet als Dozent ( Freiberufler)und habe im Jahr 23000 € Brutto verdient. Jetzt muss ich doch meine Steuererklärung beim Finanzamt abgeben. Kann mir jemand sagen wie es dann bei den Studenten abläuft.?
Biss wann kann ich das abgeben?
Ich danke euch Herzlich und wünsche ein schönen Abend
es gibt keine Sonderregeln für Studenten. Als Freiberufler müssen Sie eine Steuererklärung und insbesondere die Anlage S für Einkünfte aus selbständiger Arbeit abgeben. In der Anlage S müssen Sie den Gewinne eintragen. Mittels der Anlage „Einnahmenüberschussrechnung – Anlage EÜR“ wird die Gewinnermittlung von Seiten der Finanzbehörde standardisiert. Die Anlage EÜR müssen Sie abgeben, wenn die Betriebseinnahmen oberhalb der Grenze von 17.500 Euro liegen und der Gewinn nicht durch Bilanzierung (echte Buchführung) ermittelt wird. In der EÜR können Sie auch alle Ausgaben gelten machen, die Ihnen in Verbindung mit ihrer freiberuflichen Tätigkeit entstanden sind.
Sie sollten auch alle Ausgaben, die Ihnen als Studentin entstanden sind, in der Steuererklärung geltend machen! Kosten für das Erststudium können derzeit als Sonderausgaben bis zu einem Betrag von 6.000 Euro in der Steuererklärung angegeben werden. Hingegen gelten die Kosten für das Zweitstudium als Werbungskosten, was deutliche Steuervorteile verspricht.
Wenn Sie bisher keine Steuervorauszahlungen geleistet haben, müssen Sie bei einem Bruttoeinkommen von 23.000 Euro aus Ihrer freiberuflichen Tätigkeit evtl. mit einer Steuernachzahlung rechnen. Nutzen Sie doch einfach Lohnsteuer kompakt, um Ihre voraussichtliche Steuerschuld zu ermitteln.
Nicole Grebe-Grotefend 18. April 2017
ich habe eine kurze Frage: Ich habe im Juli 2015 mein Erststudium abgeschlossen und habe von Januar 2016 bis August 2016 ein Praktikum absolviert (während dem ich Vollzeit zum Mindestlohn entlohnt wurde) während dem ich Lohnsteuer gezahlt habe. Gleichzeitig war ich auch als Student im Masterstudium eingeschrieben. Nebenbei habe ich noch einen 450 € gehabt. Im September 2016 habe ich dann die Uni gewechselt und ein Masterstudium im Ausland (Großbritannien) begonnen und habe dort auch Studiengebühren zahlen müssen (11.000€). Ich wollte in diesem Jahr meine Steuererklärung für 2016 abgeben und dabei mein Auslandsstudium als Werbungskosten angeben. Ist das möglich?
Aufwendungen sind in unbegrenzter Höhe als Werbungskosten bzw. als vorab entstandene Werbungskosten – oder bei Selbstständigen als Betriebsausgaben – abziehbar, z.B. bei berufsbezogenen Bildungsmaßnahmen nach Abschluss der Erstausbildung oder des Erststudiums, für ein Zweitstudium oder eine Umschulung.
Richard Jerichsen 25. April 2017
ich habe 2013 ein Bachelor-Studium im Ausland (NL) begonnen und 2016 beendet. Die Studiengebühren beliefen sich auf ca. 2000€ pro Jahr. In den Semesterferien hatte ich dann immer wieder Ferienjobs, in denen ich jedoch deutlich weniger als 8000€ verdient habe.
Von 2015 auf 2016 hab ich dann nochmal ein weiteres verpflichtendes Auslandssemester gemacht.
Nach dem 1. Bachelor habe ich dann nochmals einen Ferienjob gehabt und danach ein Praktikum für 6 Monate gemacht (als erneut eingeschriebener Bachelor-Student eines anderen Studienganges, unabhängig vom 1. Bachelor; Kann ich wohl auch angeben, oder?).
Ich wollte nun meine Steuererklärungen zum 1. Mal für die vergangenen Jahre abgeben und gerne wissen, welche Kosten ich von diesen angeben kann?
Des Weiteren habe ich mir für das Studium von dem verdienten Geld damals einen neuen Laptop gekauft, kann man wohl auch als Werbungskosten angeben, oder?
Super lieben Dank für Eure Hilfe im Voraus!
Hallo liebes Lohnsteuer-kompakt-Team,
ich habe 2013 meinen Bachelor im Ausland (NL) begonnen und 2016 beendet und dort jährliche Studiuengebühren von 2000€ gehabt. Zwischenzeitlich habe ich dazu noch ein verpflichtendes Auslandssemester gemacht.
In den Ferien habe ich dann immer mit Ferienjobs etwas dazuverdient, in denen ich jedoch deutlich unter den 8000€ lag. Außerdem hab ich mir von diesem Geld für das Studium ein neuen Laptop gekauft.
Ab 2016 bis 2017 habe ich mich dann erneut für einen weiteres Bachelorstudium eingeschrieben und in genau dieser Zeit ein Praktikum gemacht.
Ich wollte nun für die letzten Jahre meine Steuererklärung zum 1. Mal abgeben und würde gerne wissen, ob und wie ich mein Auslandsstudium angeben kann.
alle Kosten, die im Zusammenhang mit Ihrem Studium stehen, können Sie in der Steuererklärung geltend machen.
Annika 26. April 2017
Hallo Lohnsteuer-Kompakt-Team,
ich habe im Sommer 2015 mein Bachelor Studium abgeschlossen und danach ein Praktikum (2015-2016, bei dem ich Steuern gezahlt habe) absolviert. Letztes Jahr habe ich allerdings dann keine freiwillige Steuererklärung abgegeben.
Seit Ende 2016 habe ich eine feste Stelle, muss also dieses Jahr eine Steuererklärung abgeben.
Daher habe ich die Frage, kann ich dieses Jahr beide abgeben oder zusammenfassen? Also rückwirkend die freiwillige für 2015 und die notwendige für 2016?
Das Zusammenfassen mehrerer Jahre ist dagegen nicht möglich.
ich habe für das Jahr 2015 eine Steuererklärung abgegeben und habe Aufgrund von hohen Studienkosten (private Institution im Ausland) auch einen Verlustvortrag ausgewiesen bekommen. Im September 2016 habe ich dann angefangen Vollzeit zu arbeiten. Meine Frage ist nun die Folgenden: Wäre es nicht sinniger wenn ich den Verlustvortrag erst in 2017 geltend mache da mein Einkommen in 2016 zu gering ist da ich nur 4 Monate Einkommen hatte und geht das indem ich einfach keine Steuererklärung für das Jahr 2016 einreiche ?
Christin Hoberg 26. April 2017
Hallo liebes Lohnsteuer-Kompakt-Team!
Auch ich habe eine Frage bezüglich der Steuererklärung, ich arbeite als Hiwi 6h/Woche bei der Uni, verdiene also mit 260€ im Monat deutlich unter dem Minijobber-Betrag, der ja sowieso keine Steuererklärung bedarf. Seit kurzem habe ich nebenbei eine freiberufliche Tätigkeit (Lektorat in einem Verlag) angefangen. Auch hier werde ich jährlich deutlich unter den 8820€ bleiben.
Verstehe ich es richtig, dass ich dann keine Steuererklärung machen muss, oder habe ich durch die Beschäftigung bei der Uni (die ja eigentlich davon unabhängig sein sollte) dennoch die Pflicht, eine Steuererklärung zu machen?
Abzüge werde ich ja vermutlich sowieso nicht zahlen müssen, da ich unter dem Freibetrag bleibe.
Ich bin mittlerweile so verwirrt, über Hilfe wäre ich echt dankbar.
wenn Sie eine freiberufliche Tätigkeit ausüben, sind Sie in der Regel verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben, wenn diese Einkünfte den Grundfreibetrag übersteigen. Eine Steuerklärung ist somit verpflichtend, wenn der Gesamtbetrag Ihrer Einkünfte (Einnahmen abzüglich Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben) für das Jahr 2016 den Grundfreibetrag von 8.652 Euro übersteigt.
Im Zweifelsfall können Sie sich aber auch an Ihr zuständiges Finanzamt wenden und dort telefonisch eine Auskunft einholen.
Tamina Schnetz 2. Mai 2017
ich habe für das Jahr 2015 durch eine Zweitausbildung einen Verlust (Werbungskosten für das Studium) von 600 € gemacht und diesen als Verlustvortrag eingereicht.
Leider hatte ich auch in diesem Jahr noch einen Gewerbeschein (Einkünfte unter 1500€ für das ganze Jahr) und habe dies angegeben.
Nun habe ich die Antwort erhalten, dass ich den Verlustvortrag von 600€ nicht geltend machen kann, da die Einkünfte durch den Gewerbeschein höher waren.. Hätte ich jedoch anstatt dem Gewerbe z.B. einen Minijob ausgeübt (der in der Steuererklärung nicht berücksichtigt wird), wäre der Verlustvortrag geltend.. Mir stellt sich die Frage ob das so stimmen kann? Wo ist denn der Unterschied, ob ich mit dem Gewerbeschein arbeite oder einen Minijob mache und das ist der Grund weshalb ich keinen Verlustvortrag machen kann?
Über Ihre Hilfe wäre ich Ihnen sehr dankbar, da der Mann am Telefon mir keine richtigen Gründe nennen konnte und ich es so hinnehmen soll.
Thilo Rudolph 8. Mai 2017
negative Einkünfte sind aus steuerrechtlicher Sicht Verluste, die im Rahmen der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden können. Die negativen Einkünfte verringern den zu versteuernden Gewinn oder das zu versteuernde Einkommen. Da Sie Gewerbeeinkünfte über 1.500 Euro hatten, kommt es nur dann zu einer Verlustfeststellung, wenn Sie mehr als 1.500 Euro an Betriebsausgaben oder Werbungskosten geltend machen können.
Der geringfügig Beschäftigte selbst zahlt dagegen keine Steuern oder Versicherungsbeiträge. Die Einkünfte aus dem Minijob müssen daher nicht in der Steuererklärung angegeben werden, auch nicht wenn Sie ein Gewerbe angemeldet haben. Daher haben die Einkünfte aus einem Minijob keinen Einfluss auf die Höhe einer Verlustfeststellung.
Kevin Beutner 2. Mai 2017
ich habe im Jahr 2016 bis zum September vollzeit gearbeitet und danach ab Oktober mein Studium begonnen. Ich frage mich nun, ob ich für beide Zeiträume getrennte Steuererklärungen abgeben muss?, denn ich finde nirgends Formulare in denen ich beide Sachverhalte schildern kann. Auch online finde ich nur Anträge die komplett auf Arbeitnehmer ODER auf Studenten zugeschnitten sind. Dies war aber beides bei mir der Fall. Es wäre super, wenn ihr mir dabei weiterhelfen könnt.
die Einkommensteuererklärung ist auf ein Jahr bezogen, d.h. Sie geben in der Steuererklärung für 2016 alle Einkünfte und Ausgaben (Sonderausgaben, Werbungskosten und außergewöhnlichen Belastungen) an, die in dem Jahr angefallen sind. Dabei ist es irrelevant, ob Sie die Einkünfte aus Arbeitnehmer oder Student erzielt haben.
Das gilt natürlich auch für die Aufwendungen, die im Rahmen eines Studium angefallen sind.
Michael 7. Mai 2017
kann man noch eine Verlustfeststellung für Studienkosten geltend machen für frühere Jahre (2014), obwohl man für ein späteres Jahr (2015) bereits eine Steuererkläung abgegeben hat, ohne auf einen Verlustvortrag hinzuweisen? In der Steuererklärung für 2015 sind durch Lohnsteuerjahresausgleich in 2015 keine Steuern fällig gewesen. Ist es also theoretisch noch möglich die Steuerlast in 2016, des ersten Jahres, in dem durch den ersten Job nach dem Studium Lohnsteuer anfällt, mit den Studienkosten aus 2014 zu verringern?
Sie können also problemlos die Steuererklärung auch für vorangegangene Jahre abgeben, sofern Sie dies wollen. Wenn Sie Ihre Steuererklärung freiwillig abgeben, können Sie das auch noch für die Jahre 2013 – 2016 in diesem Jahr nachholen.
Sven Linden 23. Mai 2017
ich bin recht neu im Bereich Steuererklärung unterwegs.
Ich bin sowohl Student als auch als Arbeitnehmer(Werkstudent < 19h / Monat) tätig.
Nun muss ich meiner Krankenversicherung meine Werbungskosten über den Steuerbescheid 2016 mitteilen. Dabei würde ich gerne wissen, ob die Werbungskosten sich nur auf meinen Anteil als Arbeitnehmer beziehen, oder auch als Student. Als ob ich meine Beiträge für das Studium und andere Kosten für das Studium als Werbungskosten absetzen kann, die dann zusammen mit den mit der Arbeit verbundenen Fahrtkosten geltend gemacht werden können.
die Frage zielt wohl auf die Familienversicherung für Studenten ab.
Für Studenten gibt es eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung bis zum Abschluss des 14. Fachsemesters oder 30. Lebensjahres. Ist der Student nebenher berufstätig, greift die Familienversicherung nur bis zu einem regelmäßigen, monatlichen Gesamteinkommen von 450 Euro (bei einem Minijob). Von den Bruttoeinnahmen sind die Werbungskosten abzuziehen. Bei nichtselbstständiger Tätigkeit (Beschäftigung) geschieht dies durch Abzug des Arbeitnehmerpauschbetrages von 1.000 Euro oder der tatsächlichen höheren Werbungskosten.
BAföG und Unterhaltszahlungen der Eltern gelten bei dieser Studenten Krankenversicherung nicht als Einkommen.
Sobald die Einkommensgrenze überschritten wird, greift die studentische Pflichtversicherung, d.h. es gilt nicht mehr die Familienversicherung. Das ganze kann auch rückwirkend geschehen und in dem Fall mit einer Beitragsnachforderung verbunden sein.
Jasmin Rodriguez 26. Mai 2017
Liebes Lohnsteuerkompakt-Team,
Ich habe 2016 (Januar bis April) Nachhilfe gegeben. Zusammen habe ich in diesen Monaten 1500 Euro verdient. Danach habe ich nicht noch einmal gejobbt. Resultat: Verdienst 1500 Euro aus selbständiger Arbeit für 2016.
Laut diesem Artikel bin ich also WIRKLICH nicht dazu verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben? Oder kann es da einen Sonderfall geben?
in der Regel sollte dies so sein, wenn Sie keine weiteren Einkünfte haben. Im Zweifelsfall sollten Sie einfach bei Ihrem Finanzamt nachfragen, dort kann man Ihnen dazu auch ein detaillierte Auskunft geben.
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Nora 29. Mai 2017
Guten Abend, ich bin im Masterstudium und hatte viele verschiedene Nebenjobs. Teilweise auf Lohnsteuer, dann wieder Minijobs und Steuerklasse 6. muss ich eine Steuererklärung machen? Ich war nie über den 8000€. Außerdem habe ich eine Lebensversicherung ausgezahlt bekommen, die noch steuerfrei ist. Muss ich das dennoch angeben? Vielen Dank für dieAntwort!
wenn Ihre Angaben stimmen und Sie nur auf Lohnsteuerklasse 1 oder 6 gearbeitet haben und keine weiteren steuerpflichtigen Einkünfte haben, müssen Sie keine Steuererklärung abgeben. Im Zweifelsfall sollten Sie einfach mal telefonisch bei Ihrem Finanzamt nachfragen, dort kann man Ihnen dazu auch ein detaillierte Auskunft geben.
Da Sie allerdings auch auf Lohnsteuerklasse 6 gearbeitet haben, sollten Sie eigentlich eine Steuererklärung abgeben, um sich zu viel gezahlte Steuern erstatten zu lassen. In der Steuerklasse 6 können Kinderfreibetrag, Arbeitnehmerpauschbetrag und Grundfreibetrag nicht geltend gemacht werden, weshalb hier für den Steuerzahler die höchste Steuerbelastung vorliegt.
Hallo! Ich studiere im Master und hatte einige Nebenjobs in meinem Studium. Teilweise auf 450€ Minijobbasis, Lohnsteuer, Steuerklasse 1 und 6, aber insgesamt nie über 450€ pro Monat außerdem habe ich eine steuerfreie Lebensversicherung ausgezahlt bekommen. Muss ich eine Steuererklärung machen? Danke!
Elisabeth 30. Mai 2017
ich komme aus Südtirol und brauche dringend euren Rat, weil ich mich mit dem Steuerrecht in Deutschland so gar nicht auskenne. Ich weiß ich bin super spät dran, sollte ich eine Steuererklärung machen müssen – aber ich war bis heute (bis mich ein Freund informiert hat) voll davon überzeugt, dass ich gar keine Steuererklärung machen muss.
Ich war von Mai 2016 bis September 2016 als wissenschaftliche Hilfskraft bei der Uni angestellt (höchsten 48 Stunden monatlich zu je 9,30 Euro brutto die Stunde). Abzüge: Lohnsteuer und Kirchensteuer. Steuerklasse: 6. Krankeversichert bin ich gesetzlich in Südtirol.
Zusätzlich war ich aber in der Zeit auch auf Minijobbasis von 450 Euro pro Monat beschäftigt. Diesen Job übe ich auch schon seit 2013 mittlerweile aus.
Jetzt meine Frage: bin ich verpflichtet eine eine Steuererklärung zu machen?
in der Regel sollten Sie bei Lohnsteuerklasse 6 keine Steuererklärung abgeben müssen. Im Zweifelsfall sollten Sie einfach bei Ihrem Finanzamt nachfragen, dort kann man Ihnen dazu auch ein konkrete Auskunft geben.
Wenn Sie auf Lohnsteuerklasse 6 gearbeitet haben, ist es zu empfehlen, eine Steuererklärung abzugeben. In der Steuerklasse 6 werden Kinderfreibetrag, Arbeitnehmerpauschbetrag und Grundfreibetrag nicht berücksichtigt, daher haben Steuerzahler hier die höchste Steuerbelastung. Falls Ihnen Steuern abgezogen wurden, können Sie daher evtl. mit einer Steuererstattung rechnen.
Maren 21. Juni 2017
vorab vielen Dank für den interessanten Artikel.
Wie Frau Jull hat mich das Thema Weggeld für Uni und Werkstudentenjob beschäftigt. Nun würde mich interessieren warum der Weg zum Werkstudentenjob mit der Reisepauschale berechnet wird und nicht auch als erster Arbeitzplatz aus einem zweiten Dienstverhältnis gesehen wird.
Thilo Rudolph 22. Juni 2017
Eine Auswärtstätigkeit liegt vor, wenn Sie vorübergehend außerhalb Ihrer Wohnung und Ihrer „ersten Tätigkeitsstätte“ beruflich tätig werden. Ein Arbeitnehmer kann nur eine einzige „erste Tätigkeitsstätte“ pro Dienstverhältnis haben. Jede Tätigkeit außerhalb der ersten Tätigkeitsstätte gilt als Auswärtstätigkeit.
Hier finden Sie eine weitergehende Erläuterung auf Ihre Frage:
Chris 20. Juli 2017
ich habe mein Studium 2012 abgeschlossen und wollte die Kosten nachträglich absetzen. Dafür habe ich die Steuererklärungen für die Jahre 2009 – 2012 gemacht und hätte viel Geld zurück bekommen. Das Finanzamt sagte mir ich hätte die Steuererklärungen damals bereits eingereicht, was ich persönlich nicht getan habe. Es kann sein, dass meine Eltern diese für mich gemacht haben, diese haben aber nicht die ganzen Kosten angegeben, welche ich nun absetzen möchte. Gibt es eine Möglichkeit diese Kosten nun nachträglich noch geltend zu machen?
VG, Christoph Carl
Mala 27. Juli 2017
ich bin eine ausländische Student, die im 2016 für das Aufenthaltserlaubnis dem Behörde ausgeben musste. In welche Zeile in Ablage N die Kosten eintragen kann? Und ich habe eine Hanse Merkur Versicherung abgeschlossen für meine Brille, jährlich.
Werbungskosten (Ausgaben) in Verbindung mit Ihren Einkünften als Arbeitnehmer tragen Sie in der Anlage N ein. Versicherungen gehören in den Bereich Vorsorgeaufwendungen und werden in der Anlage VOR erfasst.
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus rechtlichen Gründen keine individuelle steuerliche Beratung durchführen dürfen. Im Zweifelsfall sollten Sie sich an einen Steuerberater oder Rechtsanwalt in Steuersachen wenden, der Ihnen auch eine verbindliche Auskunft erteilen darf.
ich habe im 2016 für mein Aufenthaltserlaubnis ausgeben musste, in welche Zeile kann ich die Kosten eintragen?
Und ich habe eine Versicherung für meine Brille abgeschlossen, kommt die Kosten auch in Anlage N, welche Zeile dann?
Fernando Yánez 18. September 2017
Ich komme aus Mexiko und habe in 2014 angefangen in Deutschland zu studieren. Ab 2015 habe ich angefangen als Werkstudent zu arbeiten wo ich Netto ungefähr 600-700 Euro monatlich verdient habe, aktuell abreite ich in eine andere Unternehmern wo ich im Durchschnitt 800 Euro Netto verdiene. Meine Frage ist ob ich eine Steuererklärung machen kann für mein Gehalt und für die unterschiedliche kosten von Studium machen kann.
ich hoffe ihr könnt meine frage verstehen und beantworten, wenn nicht bitte Fragen.
Thilo Rudolph 21. September 2017
Für Ihre Tätigkat als Werksstudent sollten Sie am Jahresende auch eine entsprechende Lohnsteuerbescheinigung von Ihrem Arbeitgeber über den erhaltenen (Jahres-)Bruttolohn, die abgezogenen Steuern und Abgaben erhalten. Die Daten aus der Lohnsteuerbescheinigung tragen Sie dann einfach in der Anlage N ein. Dort geben Sie auch die in Zusammenhang mit Ihrem Job entstandenen Werbungskosten an.
Bei den Studienkosten wird dann grob gesagt unterschieden zwischen Erstausbildung(Sonderausgaben) und Zweitausbildung (Werbungskosten). Dementsprechend tragen Sie die Ihre Ausgaben für das Studium in den entsprechenden Bereichen der Steuererklärun ein.
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus rechtlichen Gründen keine individuelle steuerliche Beratung durchführen dürfen. Bei tiefergehenden Fragen wenden Sie sich daher bitte an einen Steuerberater in Ihrer Nähe.
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Wilson 11. Dezember 2017
ich habe zwei Jobs. An der Uni verdiene ich 445€ und beim anderen Arbeitgeber 421€. Der Job an der Uni ist dabei in Steuerklasse 1 und der andere in Steuerklasse 6.
Habe ich es richtig verstanden, dass ich in beiden Jobs Lohnsteuern bezahle, diese aber Ende des Jahres komplett zurückbekomme?
(Dieser Monat ist der erste Monat und habe daher noch keine Abrechnungen.)
Werde beide Jobs nur bis September haben und damit den Grundfreibetrag von ca. 8.400€ nicht überschreiten.
theoretisch sollten Sie die gezahlte Lohnsteuer über die Steuererklärung auch wieder zurückbekommen, wenn die Einkünfte unter dem Grundfreibetrag liegen.
Mit unerem Steuererstattung-Rechner könnne Sie überschlagweise die Erstattungen berechnen.
debora 27. Dezember 2017
Ich habe 2017 einen Ferienjob gemacht und mache neben dem Studium noch 2 Minijobs, dessen Lohn zusammen aber nicht über 450€ liegt.
Nun meine Frage: muss ich beide Minijobs angeben und den Ferienjob auch? (Der Ferienjob war noch vor dem Studium)
Grüße, Debora
bei einem Minijob führt der Arbeitgeber pauschal Steuern und Beiträge für die Sozialversicherung ab. Der geringfügig Beschäftigte selbst zahlt keine Steuern oder Versicherungsbeiträge. Bei einer pauschal besteuerten geringfügigen Beschäftigung tragen Sie den Arbeitgeberanteil zu den gesetzlichen Rentenversicherungen ein. Der geringfügig Beschäftigte selbst zahlt keine Steuern oder Versicherungsbeiträge. Die Einkünfte aus dem Minijob müssen Sie dann nicht in der Steuererklärung angeben.
Möglich ist es aber auch, dass der Minijob mit der Lohnsteuerkarte des Minijobers individuell versteuert wird. Dann ist der Minijob auch in der Einkommensteuererklärung unter „Arbeitnehmer > Lohnsteuerbescheinigungen“ zu erklären. In diesem Fall muss Ihr Arbeitgeber Ihnen auch eine Lohnsteuerbescheinigung aushändigen.,
Julia 14. Januar 2018
Hallo, eine Frage .. ich habe nach dem Abitur eine Ausbildung begonnen, allerdings nicht abschlossen. Nun studiere ich demnächst im 5. Semester. Kann ich mein Studium/ Ausgaben für mein Studium, Heimfahrten die alle 2 Wochen statt finden absetzten? Oder ist dies aufgrund der abgebrochenen Erstausbildung nicht mehr möglich ? Vielen Dank im Voraus.
Thilo Rudolph 15. Januar 2018
Aufwendungen für ein Erststudium im Anschluss an das Abitur sowie für eine erstmalige Berufsausbildung außerhalb eines Ausbildungsdienstverhältnisses sind nur begrenzt bis zu 6.000 Euro als Sonderausgaben absetzbar (§ 10 Abs. 1 Nr. 7 und § 9 Abs. 6 EStG). Ob die Gesetzesregelung verfassungsgemäß ist, muss derzeit das Bundesverfassungsgericht prüfen (Aktenzeichen 2 BvL 22/14, 2 BvL 23/14, 2 BvL 24/14 u.a.).
In anderen Fällen sind die Aufwendungen unstreitig in unbegrenzter Höhe als Werbungskosten abziehbar.
Francesca 18. Februar 2018
Ab Mai arbeite ich als Übungsleiterin in einem Verein und ab September als freiberubliche Lehrerin in einer Sprachschule.
Im Oktober habe ich auch einen Master begonnen und ich weiß nich, ob ich meine Steuererklärung abgeben muss.
In diesem Jahr habe ich maximal 5000 Euro verdient.
ob es sich für Sie lohnt eine Steuererklärung abzugeben, lässt sich pauschal nicht beantworten.
Wenn Ihnen Steuern abgezogen wurden, sollten Sie bei Einkünften unter dem Grundfreibetrag von 8.820 Euro (Ledige) / 17.640 Euro (Verheiratete) in 2017 die gezahlten Steuern in voller Höhe erstattet bekommen. Da Sie in Ihrer freiberuflichen Tätigkeit aber wahrscheinlich auf Rechnung gearbeitet haben, sind dann auch keine Steuern angefallen und als Freiberufler müssen Sie erst eine Steuererklärung machen, wenn ihre Einkünfte den Grundfreibetrag übersteigen.
Tobias 23. Februar 2018
vielen Dank für Ihren informativen Bericht. Die Werbungskosten für meine Erstausbildung sollte ich ja trotzdem aufbewahren, da sich das Bundesverfassungsgericht gerade damit beschäftigt. Kann ich diese auch noch vier Jahre nach meinem Bachelor-Studium absetzen lassen, auch wenn ich schon meine ersten Steuererklärungen gemacht habe? Ich musste z.B. im Zuge meines Kleingewerbes ein Steuererklärung abgeben, obwohl ich unter dem Grundfreibetrag war…Und reicht als Nachweis lediglich der Überweisungbeleg oder muss unbedingt die originale Rechnung hinzugefügt werden?
wenn Ihnen bereits ein Steuerbescheid vorliegt und die Einspruchsfrist abgelaufen ist, kann der Steuerbescheid nur in wenigen Ausnahmefällen nach § 173 AO „wegen neuer Tatsachen oder Beweismittel“ noch geändert werden. Ob ein bestandskräftiger Steuerbescheid noch geändert werden kann, hängt stark vom Einzelfall ab.
Lisa 12. April 2018
ich hätte ebenfalls eine Frage zu der Steuererklärung.
Ich bin Werkstudentin (max. 20 Stunden/Woche, mehr in den Semesterferien), verheiratet und habe Lohnsteuer bezahlt. Außerdem ist in meiner Lohnsteuerbescheinigung eingetragen, dass ich einen Arbeitnehmeranteil bei der gesetzlichen Rentenversicherung entrichtet habe. Krankenkasse habe ich selber monatlich als studentisch Versicherte bezahlt. Nun habe ich das Problem, dass ich nicht weiß, wie ich das bei der Lohnsteuerbescheinigung eintrage. Konkret: Welche Berufsgruppe ich auswählen muss als Werkstudentin? Ich bin ja keine Angestellte in dem Sinn, da ich keine sozialversicherungspflichtigen Abgaben gezahlt habe und auch nicht geringfügig angestellt.
Ich bräuchte dringend Hilfe, vielen Dank!!
bei Lohnsteuer kompakt wählen Sie bitte auf der Seite Lohnsteuerbescheinigung in dem Feld „Art der Tätigkeit „Sozialversicherungsfreie Tätigkeit“ und danach „Student“ aus.
Pa So 20. April 2018
mein Name ist Tamara. Ich habe zwischen 2008 und 2013 in Deutschland studiert und nebenbei als studentische Arbeitskraft gerabeitet. Ich wollte Fragen, ob ich mein Steuer zurueck bekommen kann und wie?
die Abgabefrist für das Steuerjahr 2013 endete am 31.12.2017.
Seyedamir Zolfaghari 22. Mai 2018
ich bin ein ausländlicher Student in Baden Württemberg. Ich habe letztes Jahr als selbständiger Promoter gearbeitet und habe ich heute gemerkt, wenn man als selbständig arbeiten möchte, muss man einen Gewerbeschein besitzen. Ich kann keinen Gewerbeschein besitzen, weil die ausländischen Studenten in Baden Württemberg keinen Gewerbeschein nehmen können. Ich habe letztes Jahr 11000 Euro verdient. Meine Frage ist es, ob ich Steuer bezahlen soll oder nicht? Kann es sein, dass ich wegen Gewerbeschein ein bestraft von Finanzamt bekomme?
Hallo Seyedamir,
bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus rechtlichen Gründen leider keine individuelle steuerliche Beratung durchführen dürfen. Bei tiefergehenden Fragen wenden Sie sich daher bitte für eine verbindliche Auskunft an einen Steuerberater oder Rechtsanwalt in Steuerfragen in Ihrer Nähe.
Marko 30. Mai 2018
ich bin ausländlicher Student in Baden Württemberg und seit 04.2015 bin ich in Deutschland.
Seit einem Jahr arbeite ich als Werkstudent und vediene ca. 1400 EUR (Brutto) monatlich. (ich bin am 05.2017 als Werkstudent eingestellt).
Muss ich für diesen Zeitraum eine Steueklärung abgeben? Wenn ja, bis wann habe ich dafür Zeit?
Soweit ich weiß, sollte ich alles bis Ende Mai erledigen, aber als Student kann man es später machen, oder?
für Sie gelten die gleichen Abgabefristen, wie für alle anderen steuerpflichtigen Arbeitnehmer auch.
Als Arbeitnehmer (Werksstudent) sind Sie allerdings nur dann zur Abgabe verpflichtet, wenn Sie im letzten Jahr:
Wenn Sie zu denjenigen gehören, die Ihre Steuererklärung freiwillig abgebgen können, muss Sie das alles gar nicht interessieren und Sie müssen die Abgabefristen nicht beachten. Der Fiskus erwartet kein Geld von Ihnen, sondern muss wahrscheinlich welches zurückzahlen.
Hallo liebes Lohnsteuer kompakt Team,
Ich werde im Oktober mein Studium anfangen. Nebenbei arbeite ich als Aushilfskraft im Supermarkt auf 450€ Basis. Nun zu meiner Frage ich habe vor mir dem nächst ein Laptop fürs Uni anzuschaffen, weiß leider nicht ob ich dass später als Verlustvortrag angeben kann, wenn ja wie gehe ich dann vor ? Ist es besser wenn ich den Laptop vor oder während des Studiums kaufe. Meine nächste frage wäre wie es mit Minijobber auf 450€ Basis ist, da sie ja im Grunde genommen keine Steuern zahlen. Kann ich dann trotzdem einen Verlustvortag melden und vom Staat mein Geld zurück verlangen ? Und ab wann muss ich dann eine Steuererklärung abgeben?
Wenn Sie keine steuerpflichtigen Einkünfte haben, aber trotzdem Werbungskosten geltend machen können, dann können Sie für das entsprechende Steuerjahr auch ein Verlustfeststellung beantragen.
Informationen zu den Abgabefristen finden Sie hier.
Ahmad 16. Oktober 2018
ich habe letztes Jahr einen Rechner gekauft, was ich zum größten Teil bei meiner HiWiStelle benutze, aber ich machte keine Steuererklärung letztes Jahr, und dieses Jahr mache ich eine verspätete Steuererklärung. Wird das als Werbungskosten bei einer verspäteten Steuererklärung gelten? Wenn ja, würde ich den Umsatzsteuer dafür zurückkriegen? Generell, welchen Teil von den Werbungskosten bekommt man zurück?
Ulrich Tchakounte Leukeu 2. Januar 2019
Hallo, ich bin Ulrich in Bachelor und ich habe letzte Jahr 2018 13000euro Brutto verdienen.
werde ich die Steuer zurückbekommen?
ob sich das in Ihrem Fall lohnt eine Steuererklärung abzugeben, ist zwar sehr wahrscheinlich, lässt sich aber nicht pauschal beantworten.
Alebrto 6. Januar 2019
ich bin ausländlicher Student und ab 05.2017 bin ich als Werkstudent eingestellt.
Im Jahr 2017, 11650 EUR und im Jahr 2018, 16000 EUR verdient.
Um ehrlich zu sein, wusste ich überhaupt nicht, dass eine Steuererklärung notwendig ist.
Für das Jahr 2018 habe ich noch Zeit, aber was kann ich mit dem letzten Jahr machen?
Hallo Alebtro,
wenn Sie nicht zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet sind, haben Sie etwas länger Zeit. Für die freiwillige Abgabe der Steuererklärung für 2017 gilt als letzter Abgabetermin der 31.12.2021.
Wir empfehlen grundsätzlich jedem Arbeitnehmer, eine Steuererklärung abzugeben, um Steuervorteile optimal zu nutzen. Nur so können Sie sich zu viel gezahlte Steuern bei Ihrem Finanzamt zurückholen. Lassen Sie sich nicht zu viel Zeit.
Roman 8. Januar 2019
ich habe nach meinem Bachelor, den ich Ende Februar 2018 abgeschlossen habe, für 3 Monate „voll“ gearbeitet und auch Steuern bezahlt. Ab Oktober 2018 studiere ich wieder (Master). Meine Frage ist jetzt, kann ich bei der Steuererklärung auch Ausgaben für den Master geltend machen (z.B. Studiengebühren)? Und Zähl der Master weiter als Erst- oder sogar als Zweitausbildung?
die wichtigstsen Gründe „Wann Studienkosten unstreitig Werbungskosten sind“ finden Sie in dem gleichnamigen Artikel.
Nina Habrunner 15. Februar 2019
Ich bin auf einem Jobportal als kurzfristig Beschäftigte eingetragen, und muss, wenn ich Steuerklasse 1 angebe, als Studentin überhaupt keine Steuern abgeben. Ich habe immer unterschiedliche, einmalige Jobs, z.B. als Messehostess. Nun wurde versehentlich vom Arbeitgeber vor der Lohnabrechnung Steuerklasse 6 eingetragen, und es wurden 60€ Steuern abgezogen. Gibt es eine Möglichkeit, die Steuern schon jetzt, und nicht erst am Ende vom Jahr zurück zu bekommen? Und wenn nicht, wie kann ich sie am Jahresende zurückbekommen?
wenn Ihr Arbeitgeber eine falsche Steuerklasse bei der Abrechnung angewendet hat, muss der Arbeitgeber einfach eine korrigierte Lohnabrechnung mit der korrekten Steuerklasse erstellen. Das sollte für die Lohnbuchhaltung Ihres Arbeitgebers eigentlich kein Problem darstellen.