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Timestamp: 2017-12-14 08:11:04
Document Index: 267594276

Matched Legal Cases: ['§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', 'BGH', '§ 266', 'BGH', '§ 266', '§ 242', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', 'BGH', '§ 266', '§ 266', 'BGH', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 34', '§ 266', '§ 20', 'BGH', '§ 266', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 20', '§ 266', '§ 266', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 266', 'BGH', 'BGH', '§263', '§ 263', '§ 266', '§ 266', '§ 263', 'BGH', '§ 13', 'BGH']

Zur Strafbarkeit des Unterhaltens schwarzer Kassen in der ... | Masterarbeit, Hausarbeit, Bachelorarbeit veröffentlichen
Der Schadensbegriff bei der Untreue gem. § 266 StGB
B. Schwarze Kassen als Erscheinungsform der Untreuestrafbarkeit
I. Der Begriff der schwarzen Kassen
II. Die Erscheinungsformen schwarzer Kassen
III. Motive zur Einrichtung schwarzer Kassen in der Privatwirtschaft
C. Strafbarkeit der Untreue gemäß § 266 StGB
I. Deliktscharakter und Rechtsgüterschutz beim § 266 StGB
II. Die Tatbestandsalternativen des § 266 Abs. 1 StGB
III. Die Vermögenbetreuungspflicht
IV. Die Pflichtverletzung
D. Der Schadensbegriff der Untreue gemäß § 266 StGB
II. Der Vermögensbegriff
1. Der juristische Vermögensbegriff
2. Der wirtschaftliche Vermögensbegriff
3. Der juristisch-ökonomische Vermögensbegriff
4. Der personale Vermögensbegriff
III. Der Begriff des Vermögensnachteils im Sinne des § 266 StGB
IV. Ermittlung des Vermögensnachteils
V. Der Gefährdungsschaden
1. Bestimmung des Gefährdungsschadens und Terminologie
2. Restriktion des Gefährdungsschadens
a. Das Erfordernis der Konkretheit
b. Die „subjektive Lösung“ - der Fall „Kanther“
3. Das Halten schwarzer Kassen als endgültiger Schaden
4. Der Gefährdungsschaden vor dem BVerfG
E. Das Halten schwarzer Kassen - eine strafbare Untreue?
ACHENBACH , Hans / RANSIEK , Andreas / RÖNNAU , Thomas (Hrsg.): Handbuch Wirtschaftsstraf- recht, 4. Aufl., Heidelberg 2015 (zitiert: Bearbeiter, in: HdB WiStR)
BERNSMANN, Klaus: Alles Untreue?, in: Goltdammer’s Archiv für Strafrecht 2007, S. 219
BEULKE, Werner: Wirtschaftslenkung im Zeichen des Untreuetatbestands, in: Festschrift für Ulrich Eisenberg zum 70. Geburtstag, München 2009, S. 245 (zitiert: Beulke, in: FS-Eisenberg)
BOCKELMANN, Paul: Zum Begriff des Vermögensschadens beim Betrug, in: JZ 1952, S. 461 BRUNS, Hans-Jürgen: Untreue durch Bildung „schwarzer Kassen“, in: ZakDR 1941, S. 268
BRÜNING, Janique/ WIMMER, Nadine Sophie: Entscheidungsanmerkung zu BGH, Urt. v.
29.08.2008 - 2 StR 587/07, in: ZJS 1/2009, S. 94
CRAMER, Peter: Vermögensbegriff und Vermögensschaden im Strafrecht, Bad Homburg v. d. Höhe 1968 (zitiert: Cramer, Vermögensbegriff)
DUNKEL, Wolfgang: Nochmals: Der Scheckkartenmissbrauch in strafrechtlicher Sicht, in: Goltdam- mer’s Archiv für Strafrecht 1977, S. 329
FISCHER, Thomas: Strafgesetzbuch: mit Nebengesetzen, 62. Aufl., München 2015 (zitiert: Fischer, StGB)
- Prognosen, Schäden, Schwarze Kassen - Aktuelle Diskussionen im Untreue- und Betrugsstraf- recht, in: NStZ-Sonderheft für Klaus Miebach, Juni 2009, S. 8
KEMPF, Eberhard: Bestechende Untreue, in: Festschrift für Rainer Hamm zum 65. Geburtstag am
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KINDHÄUSER, Urs: Besonderer Teil II, Straftaten gegen Vermögensrechte, 8. Aufl., Baden-Baden 2014 (zitiert: Kindhäuser, BT II)
KREY, Volker / HELLMANN, Uwe / HEINRICH, Manfred: Strafrecht, Besonderer Teil 2: Vermögens- delikte, Stuttgart 2015 (Bearbeiter, BT 2)
LACKNER, Karl / KÜHL, Kristian / HEGER, Martin: Strafgesetzbuch, Kommentar, 28. Aufl., Mün- chen 2014 (zitiert: Bearbeiter, Lackner/Kühl/Weber)
LEIPZIGER KOMMENTAR, Strafgesetzbuch, Laufhütte, Heinrich Wilhelm / Rissing-van Saan, Ruth / Tiedemann, Klaus (Hrsg.), Band 9 Teil 1, 12. Aufl., Berlin 2012 (zitiert: Bearbeiter, LK StGB)
MATT, Holger/ SALIGER, Frank: Straflosigkeit der versuchten Untreue - Über die Richtigkeit dieser Entscheidung des Gesetzgebers und dogmatische Konsequenzen, in: Irrwege der Strafgesetz- gebung, Frankfurt am Main 1999, S. 217 (zitiert: Matt/Saliger, Straflosigkeit der versuchten Untreue)
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MÜNCHENER KOMMENTAR ZUM STGB, Joecks, Wolfgang / Miebach, Klaus (Hrsg.), Band 5, 2. Aufl., München 2014 (zitiert: Bearbeiter, MüKo StGB)
NEYE, Hans-Werner: Untreue im öffentlichen Dienst, Köln 1981
NOMMOS-KOMMENTAR, Strafgesetzbuch, Kindhäuser, Urs / Neumann, Ulfrid / Paeffgen, Hans-Ull- rich (Hrsg.), 4. Aufl., Baden-Baden 2013 (zitiert: Bearbeiter, NK StGB)
OTTO, Harro: Die Struktur des strafrechtlichen Vermögensschutzes, Berlin 1970 (zitiert: Otto, Ver- mögensschutz)
PERRON, Walter: Bemerkungen zum Gefährdungsschaden bei der Untreue, in: Strafrecht und Wirt- schaftsstrafrecht: Dogmatik, Rechtsvergleich, Rechtstatsachen, Festschrift für Klaus Tiede- mann zum 70. Geburtstag, Köln 2008 (zitiert: Perron, in: FS-Tiedemann)
- Entscheidungsanmerkung zu BGH, Urt. v. 18.10.2006 - 2 StR 499/05, in: NStZ 2008, S. 517
RANSIEK, Andreas: Entscheidungsanmerkung zu BGH, Urt. v. 29.08.2008 - 2 StR 587/07, in: NJW 2009, S. 89
RÖNNAU, Thomas: Einrichtung „schwarzer“ (Schmiergeld-) Kassen in der Privatwirtschaft - eine strafbare Untreue?, in: Strafrecht und Wirtschaftsstrafrecht: Dogmatik, Rechtsvergleich, Rechtstatsachen. Festschrift für Klaus Tiedemann zum 70. Geburtstag, Köln 2008, S. 713 (zi- tiert: Rönnau, in: FS-Tiedemann)
- „kick-backs“: Provisionsvereinbarungen als strafbare Untreue - Eine kritische Bestandsauf- nahme -, in: Festschrift für Günther Kohlmann zum 70. Geburtstag, Köln 2003, S. 239 (zitiert: Rönnau, in: FS-Kohlmann)
- Entscheidungsanmerkung zu BGH, Urt. v. 29.08.2008 - 2 StR 587/07, in: StV 2009, S. 246
SALIGER, Frank: Parteiuntreue durch schwarze Kassen und unrichtige Rechenschaftsberichte, in: NStZ 2007, 545
SATZGER, Helmut / SCHLUCKEBIER, Wilhelm/ WIDMAIER, Gunter (Hrsg.): StGB - Strafgesetzbuch Kommentar, 2. Aufl., Köln 2014 (zitiert: Bearbeiter, SSW)
SATZGER, Helmut „Schwarze Kassen“ zwischen Untreue und Korruption - Eine Besprechung des Urteils BGH - 2 StR 587/07 (Siemens Entscheidung), in: NStZ 2009, S. 297
- Probleme des Schadens beim Betrug, in: Jura 2009, S. 518
SCHLÖSSER, Jan: Der Schaden der Siemens-Entscheidung. Zum Begriff des endgültigen Schadens bei der Untreue durch Führung verdeckter Kassen im Bereich privater Unternehmungen - Zu- gleich Besprechung von BGH, Urteil vom 29. August 2008 - 2StR 587/07 HRRS 1/2009, in: HRRS 1/2009, S. 19
SCHÖNKE, Adolf / SCHRÖDER, Horst: Strafgesetzbuch, Kommentar, 29. Aufl., München 2014 (zi- tiert: Bearbeiter, Schönke/Schröder StGB)
SCHÜNEMANN , Bernd: Der Straftatbestand der Untreue als zentrales Wirtschaftsdelikt der entwi- ckelten Industriegesellschaft, in: Grundlagen und Dogmatik des gesamten Strafrechtssystems. Festschrift für Wolfgang Frisch zum 70. Geburtstag, Berlin 2013, S. 837 (zitiert: Sch ünemann, in: FS-Frisch)
STRELCZYK, Christoph: Die Strafbarkeit der Bildung schwarzer Kassen. Eine Untersuchung zur schadensgleichen Vermögensgefährdung sowie zur objektiven Zurechnung finanzieller Sank- tionen infolge schwarzer Kassen als Vermögensnachteil i.S.d. § 266 StGB, Herbholzheim 2008
TSAGKARAKI, Eirini: Die Bildung der sog. „schwarzen Kassen“ als strafbare Untreue gemäß § 266 StGB, Berlin 2012 (zitiert: Tsagkaraki, Schwarze Kassen)
WEIMANN, Thomas: Die Strafbarkeit der Bildung sog. Schwarzer Kassen gem. § 266 StGB (Un- treue), Tübingen 1996 (zitiert: Weimann, Schwarze Kassen)
WESSELS, Johannes / HILLENKAMP, Thomas: Strafrecht Besonderer Teil 2, Straftaten gegen Ver- mögenswerte, 37. Aufl., Heidelberg 2014 (zitiert: Wessels/Hillenkamp, BT 2)
So wie unsere Gesellschaft sich in einem stetigen Wandel befindet, rücken mit der Zeit unter- schiedliche Straftatbestände des StGB mal mehr, mal weniger in den Mittelpunkt von Krimi- nalpolitik, Forschung, Rechtsprechung und medialer Berichterstattung. Ein Beispiel für dieses Phänomen sind die Tötungsdelikte. Doch auch jenseits von Mord und Totschlag wird man schnell fündig, besonders wenn man sich einmal in den Dschungel der Vermögensdelikte vor- wagt.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Schadensbegriff der Untreue gemäß § 266 StGB. Im Untreuetatbestand trifft das moderne Wirtschaftsleben auf die dogmatischen Grund- lagen des Vermögensstrafrechts. Es ist mittlerweile gang und gäbe, Vermögenswerte von Drit- ten betreuen und verwalten zu lassen. Und so rückt die unredliche Vermögensverwaltung als strafbare Handlungen in den Fokus des Wirtschaftsstrafrechts. Die Untreue ist, neben dem Be- trug, der Grundtyp des Wirtschaftsverbrechens.1 Oder zugespitzt, sie ist „das charakteristische Wirtschaftsverbrechen der Gegenwart“2. Daher tritt sie auch in vielen unterschiedlichen For- men auf. In jüngerer Zeit hat eine Erscheinungsform der Untreue in der Rechtsprechung wegen ihres Bezugs zur Schadensdogmatik des § 266 StGB besondere Bedeutung erlangt. Die Rede ist von der Bildung und Führung schwarzer Kassen.
Hat sich der Angestellte eines Unternehmens, der verdeckte Konten unterhält und allein von deren Existenz weiß, wegen Untreue strafbar gemacht?
Die Antwort auf diese Frage hängt sehr von dem Verständnis des Schadensbegriffs bei § 266 StGB ab. Sie ist sehr aktuell und hat sowohl den BGH als auch das Bundesverfassungsgericht beschäftigt.
Ziel dieser Arbeit ist eine an den Problemschwerpunkten der Rechtsprechung orientierte Dar- stellung des Schadensbegriffs der Untreue. Praktischer Bezugspunkt der Untersuchung ist die Frage nach der Strafbarkeit des Unterhaltens schwarzer Kassen in der Privatwirtschaft.
Ausgangpunkt der Untersuchung ist das kriminalpolitische Phänomen der schwarzen Kassen. Diese werden im Laufe der Arbeit, besonders bei der Analyse ausgewählter Urteile, immer wieder eine Rolle spielen. Daher wird es anfangs darum gehen, einen Überblick über die ver- deckt geführten Konten im Wirtschaftsleben zu vermitteln. Anschließend folgt eine umfassende Darstellung des § 266 StGB. Den Schwerpunkt der Arbeit bildet der Schadensbegriff selbst.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtsprechung des BGH zum Schadensbegriff der Untreue liegt ein weiteres Augenmerk der Untersuchung auf der Figur des Gefährdungsschadens. Teil der Schadensproblematik ist insbesondere eine Analyse der Beschlüsse des 2. Senats im Fall „Kanther“ und im Fall „Siemens/ENEL“.
Der Kreis der Untersuchung schließt sich sodann mit dem Versuch die anfangs aufgeworfene Frage nach dem strafbaren Unterhalten schwarzer Kassen zu beantworten.
Da der Schadensbegriff des § 266 StGB anhand der besonderen Problematik der schwarzen Kassen untersucht werden soll, gilt es zuerst, in einem Überblick die wichtigsten tatsächlichen und kriminologischen Hintergründe des Phänomens zusammenzutragen.
Eine Definition der schwarzen Kassen sucht man rückblickend in den Urteilen der Strafgerichte ohne Ergebnis. Der Begriff ist lange Zeit verwendet worden, ohne dass ein Gericht klarstellte, was man unter den sogenannten schwarzen Kassen nun genau zu verstehen habe.3 In frühen Entscheidungen der Strafgerichte ist allerdings bereits die Rede von „schwarzen Kassen“4 oder „Sonderkassen“5.
Der Täterkreis beschränkte sich lange Zeit zu einem großen Teil auf Angestellte der öffentli- chen Verwaltung, weshalb auch die ersten in der Literatur vertretenen Definitionen der schwar- zen Kassen noch untrennbar mit der Verwendung öffentlicher Gelder verbunden waren.6 Heute assoziieren wir mit einer schwarzen Kasse sowohl die geheimen Bankkonten eines Unterneh- mens in der Schweiz als auch die vor den Augen der Öffentlichkeit verborgenen Spendengelder einer Partei oder eines großen Unternehmens. Wer Untreue hört, denkt häufig an gut bezahlte Manager und Konten im Ausland. Der Täterkreis hat sich damit gewandelt und mit ihm auch das Verständnis der schwarzen Kassen innerhalb der Rechtswissenschaften.
Eine schwarze Kasse liegt nach der heute herrschenden Ansicht vor, wenn ein Täter ihm zur Verwaltung anvertraute Gelder pflichtwidrig auf ein Sonderkonto abzweigt und dieses vor dem Vermögensinhaber verborgen hält, um jedoch in Zukunft das geheime Vermögen im Interesse des Inhabers nutzbringend zu verwenden.7
Durch diese drei Begriffsmerkmale - die Verletzung bestimmter Pflichten, das Verbergen der Kasse vor Dritten und deren uneigennützige Verwendung im Interesse des Treugebers - ent- steht ein Begriffsverständnis, das jedoch auch als zu weit empfunden wird. So sträubt sich Strelczyk gegen das Erfordernis des uneigennützigen Verwendungszwecks. Er befürchtet, dass durch den Ausschluss des selbstsüchtig handelnden Täters Strafbarkeitslücken entstehen könn- ten.8 Gegen die Entstehung von Strafbarkeitslücken spricht jedoch, dass der selbstsüchtige Täter sich in der Regel wegen anderer Vermögensdelikte wie §§ 242 Abs. 1 oder 263 Abs. 1 StGB strafbar gemacht haben wird. Der herrschenden Ansicht ist daher zuzustimmen.
Schwarze Kassen treten heute in unterschiedlichen Formen auf. Die fast vollständige Digitali- sierung unserer Welt umfasst auch die Erscheinungsformen des Verbrechens. Eine schwarze Kasse kann in den Zeiten des bargeldlosen Bezahlens unseres Wirtschaftslebens nicht mehr nur als bloße versteckte Geldkassette verstanden werden, in die der Angestellte regelmäßig ein paar Scheine legt, die er an anderer Stelle abgezweigt hat. Von diesem zu engen Verständnis9 losge- löst, wird die schwarze Kasse zu einem Oberbegriff für verschiedene Arten der Vermögensver- deckung.10
Schwarze Kassen entstehen zum einen, wenn der Täter Bargeld verbirgt und so dem offenen, legalen Finanzkreislauf der anderen Geldmittel vorenthält, um es bei Gelegenheit gewinn- oder nutzbringend einzusetzen.11 In Abgrenzung zum Oberbegriff der schwarzen Kasse kann der Be- griff „schwarze Kassen im engeren Sinne“12 verwendet werden. Wo große Unternehmen schwarze Kasse bilden, geht es allerdings häufig um sehr hohe Geldbeträge, die nicht mehr bar aufbewahrt werden. Abzugrenzen von den schwarzen Kassen im engeren Sinne sind daher die sogenannten schwarzen Konten.
Schwarze Konten bestehen aus Buchgeld, werden aber auch häufig mit schwarzen Kassen im engeren Sinne kombiniert, um den Weg des Geldes vom Urheber der schwarzen Konten bis zu seinem Empfänger möglichst zu verschleiern.13
Motive zur Bildung schwarzer Kassen gibt es mehrere, die sich aber häufig überschneiden und als so genannte Motivbündel auftreten. So sollen beispielsweise gesetzliche Offenbarungs- pflichten umgangen werden, wie sie im Steuer- und Bilanzrecht üblich sind. Die Einrichtung schwarzer Kassen kann auch für sinnvoll erachtet werden, wenn das eingezahlte Geld bereits das Ergebnis illegaler Praktiken ist. In beiden Fällen kommt es darauf an, Gelder vor den zu- ständigen Behörden zu verbergen. Häufigstes Motiv zur Bildung schwarzer Kasse ist jedoch die frühzeitige Beiseiteschaffung der Geldmittel, um sie in Zukunft ungehindert verwenden zu können. Aus schwarzen Konten lassen sich dann Schmiergeldzahlungen oder „Kick-Back-Zah- lungen“14 zur Erlangung lukrativer Aufträge und Verträge aufbringen, die schwer zurückver- folgt werden können.15
Nicht immer tritt der gewünschte Erfolg jedoch ein, besonders dann, wenn die Existenz der schwarzen Kasse entdeckt wird, ehe diese eingesetzt werden können. Neben Steuer- und Bilanzrechtsverletzungen steht dann auch die Frage nach strafrechtlichen Konsequenzen der an der Verwaltung beteiligten Angestellten im Raum.
In der heutigen Privatwirtschaft werden Vermögenswerte wie selbstverständlich einem Angestellten zur eigenverantwortlichen Betreuung übertragen. Dieser befindet sich in einer besonderen Situation. Er verfügt häufig über umfassende Verfügungsmöglichkeiten und -rechte. Bei der Vermögensbetreuung ist er allerdings dazu verpflichtet die Interessen seines Treugebers zu wahren. Wer seine Kompetenzen rechtswirksam überschreitet oder seine besonderen Sorgfaltspflichten für das fremde Vermögen verletzt und dadurch dem Vermögensinhaber einen Schaden zufügt, könnte sich dann wegen Untreue strafbar gemacht haben.
Die Untreue schützt nach ganz herrschender Meinung das Vermögen.16 Weder das Vertrauen der Allgemeinheit in die Redlichkeit des Rechts- und Wirtschaftsverkehrs,17 noch die Disposi- tionsfreiheit über das Vermögen stellen ein von § 266 StGB geschütztes Rechtsgut dar.18 Somit ist die Untreue, wie der Betrug, ein reines Vermögensdelikt. Sie ist ein Erfolgsdelikt in Form eines Verletzungsdelikts,19 das unabhängig von der Tathandlung den Eintritt eines Vermögens- nachteils beim Geschäftsherrn verlangt. Darüber hinaus ist die Untreue ein reines Fremdschä- digungsdelikt und kein Vermögenverschiebungsdelikt.20 Täter kann jedoch nur sein, wer zum Tatzeitpunkt eine Vermögenbetreuungspflicht im Sinne von § 266 StGB innehat. Die Untreue ist somit auch ein Sonderdelikt.21
Die Untreue, § 266 Abs. 1 StGB, umfasst zwei Tatbestandsalternativen, den Missbrauch- und den Treuebruchtatbestand. Das Verhältnis der beiden Alternativen ist jedoch sehr umstritten. Von ihm hängt ab, ob beide Tatbestandsalternativen das Vorliegen einer Vermögenbetreuungs- pflicht verlangen. Seit dem „Scheckkarten-Urteil“ vertreten sowohl der überwiegende Teil der Rechtsprechung22 als auch ein großer Teil der Literatur die monistische Lehre,23 wonach der Missbrauchstatbestand als spezieller Unterfall des Treuebruchtatbestands verstanden wird. Demnach setzen beide Tatbestandsalternativen eine inhaltlich identische Vermögensbetreu- ungspflicht voraus.
Tathandlung der Missbrauchsuntreue, § 266 Abs. 1 Alt. 1 StGB, ist der Missbrauch einer durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumten Verfügungs- oder Verpflichtungsbefugnis über fremdes Vermögen. Der Täter verpflichtet den Geschäftsherrn wirksam mit einem Dritten und verletzt dadurch die ihm eingeräumte Befugnis.24
Tathandlung des Treuebruchtatbestands, § 266 Abs. 1 Alt. 1 StGB, ist die Verletzung einer Vermögensbetreuungs- oder auch Vermögensfürsorgepflicht.
In der Praxis findet eine Abgrenzung der beiden Alternativen nicht immer statt.25 Diese Vorge- hensweise wird von Seier kritisch hinterfragt. Er sieht darin einen Verstoß gegen die richterli- che Konkretisierungspflicht und äußert daher rechtstaatliche Bedenken, wenn für den Ange- klagten nicht klar ersichtlich ist, welche Tatbestandsalternative ihm vorgeworfen wird.26 Fraglich ist, unter welche der beiden Tatbestandsalternativen das Halten schwarzer Kassen in einem Unternehmen fällt.
Unternimmt der zuständige Angestellte nichts, um die schwarze Kasse aufzulösen, wird in der Regel nur eine Strafbarkeit im Sinne des Treuebruchtatbestands in Frage kommen. Der Täter unternimmt keine weiteren Rechtsgeschäfte, die einen Missbrauch im Sinne des § 266 Abs. 1 Alt. 1 StGB darstellen. Sein Tun beschränkt sich vielmehr auf rein faktisches Handeln ohne rechtsgeschäftlichen Charakter.
Wie oben dargestellt, setzen beide Tatbestandsalternativen des § 266 StGB nach der herrschen- den Meinung eine Vermögenbetreuungspflicht voraus. An das Merkmal der Vermögenbetreu- ungspflicht werden jedoch besonders hohe Anforderungen gesetzt. Insbesondere im Rahmen des Treuebruchtatbestands soll nicht jede zivil- oder öffentlich rechtliche Pflichtverletzung durch § 266 StGB pönalisiert werden. Das Tatbestandsmerkmal ist daher restriktiv auszule- gen.27 Zu diesem Zweck wurde von der Rechtsprechung, aber auch von der Literatur ein Indi- zienkatalog entwickelt. Eine Vermögensbetreuungspflicht ist danach stets an das Vorliegen ge- wisser Kriterien gebunden.
Der Untreuetäter muss zunächst uneigennützig handeln. Er darf also nicht eigene Vermögensinteressen, sondern nur die seines Geschäftsherrn wahrnehmen. Die Vermögenbetreuungspflicht muss auch stets Hauptpflicht, nicht nur Nebenpflicht sein,28 bei deren Wahrnehmung der Täter die Möglichkeit hat selbstständig zu handeln, so dass ihm „Raum für eigenverantwortliche Entscheidungen“29 bleibt.
Eine Vermögenbetreuungspflicht kann somit bejaht werden, wenn sie eine uneigennützige Hauptpflicht des Täters darstellt, deren Ausübung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit geprägt ist.
Auch wenn die Vermögenbetreuungspflicht insgesamt zwar von großer Bedeutung für den Untreuetatbestand ist, so spielt sie für den besonderen Fall der schwarzen Kassen keine große Rolle. Denn wer eine schwarze Kasse bildet oder verwaltet, befindet sich faktisch fast immer in einer besonderen Verantwortung für das Vermögen des Geschädigten.30
Gemeinsame Voraussetzung des § 266 Abs. 1 StGB ist, das pflichtwidrige Verhalten des Täters.
Welche Pflichtverletzung als tatbestandsmäßig angesehen werden kann, ist dabei nicht weniger wichtig als die Frage nach der konkreten Ausgestaltung der Vermögenbetreuungspflicht. Beide Begriffe sind weit gefasst und unbestimmt.
Bezüglich der Einrichtung und Verwaltung schwarzer Kassen ist die Frage nach der Pflichtwidrigkeit des Handelns jedoch verhältnismäßig einfach zu beantworten. Eine umfassende Darstellung der entwickelten Grundsätze zur Pflichtverletzung im Sinne des § 266 StGB ist im Rahmen dieser Arbeit daher nicht erforderlich.
Die Bildung einer schwarzen Kasse ist stets als pflichtwidrig anzusehen, solange nicht das Einverständnis des Vermögensträgers vorliegt.31 Ein wirksames Einverständnis setzt jedoch voraus, dass dessen Erteilung nicht gesetzeswidrig erfolgt ist.32 Liegt ein Einverständnis vor, ist dessen Wirksamkeit im Zusammenhang mit schwarzen Kassen also stets in Zweifel zu ziehen und genau zu untersuchen.33
Auch bei dem Halten schwarzer Kassen in einem Unternehmen kann bei alleiniger Kenntnis des verantwortlichen Angestellten von einer Pflichtwidrigkeit ausgegangen werden. Ein Ein- verständnis ist bereits mangels Kenntnis Dritter über die Existenz der schwarzen Kasse ausge- schlossen. Die Verheimlichung von Geldern stellt eine grobe Verletzung der Vermögenbetreu- ungspflicht dar. Der Angestellte hätte den Geschäftsherrn über die Existenz des Geldes infor- mieren müssen und das Geld nicht stillschweigend an Ort und Stelle belassen dürfen. Er hat sich somit pflichtwidrig verhalten.
Eine Strafbarkeit wegen Untreue kann aber nur bejaht werden, wenn das pflichtwidrige Verhalten des Angestellten auch zu einem Vermögensnachteil geführt hat.
Der Vermögensnachteil ist das bedeutsamste Tatbestandsmerkmal der Untreue. Es charakterisiert den § 266 StGB nicht nur in seiner Form als Erfolg- und Verletzungsdelikt, sondern ist auch in seiner Vielschichtigkeit ein Dauerbrenner der Untreueproblematik. Mit den Fall „Kanther“34 und dem Fall „Siemens/ENEL“35 sind auch die schwarzen Kassen als Erscheinungsform der Untreue ins Zentrum des Vermögensnachteils gerückt.
Ob die Bildung oder das Halten schwarzer Kassen strafbare Untreue gemäß § 266 StGB darstellt, ist vor allem eine Frage des Vermögensnachteils, und zählt somit zu den aktuellsten Problemen dieses Tatbestandmerkmals.
Um diese Frage am Ende beantworten und ein abschließendes Urteil zur Strafbarkeit des Hal- tens schwarzer Kasse abgeben zu können, erfolgt zunächst eine Bestimmung des von § 266 StGB geschützten Vermögens, des Vermögensnachteils und des Gefährdungsschaden, der wichtigsten Figur im Zusammenhang mit der aktuellen Rechtsprechung zur Untreue.
Der Vermögensbegriff steht am Anfang dieses Kapitels. Von ihm hängt in erster Linie ab, welche Vermögenspositionen Schutz durch das Strafrecht verdienen. Aber auch bei der Ermittlung des Schadens spielt das zugrunde gelegte Vermögensverständnis eine große Rolle.36
Alle Vermögensdelikte sind durch ein einheitliches Vermögensverständnis verbunden.37 Die Notwendigkeit nach diesem einheitlichen Vermögensbegriff ergibt sich aus dem Grundsatz der Einheit der Rechtsordnung.38 Die Vermögensdelikte schützen ein identisches Rechtsgut vor verschiedenen Angriffsarten.
Umstritten ist jedoch nach wie vor, was unter dem Vermögen zu verstehen ist. Im Laufe der Jahre wurden verschiedene Lösungsansätze entwickelt, von denen vier ausgewählte im Folgenden dargestellt werden.
Die juristische Vermögenslehre verbannt jegliche wirtschaftlichen Erwägungen. Sie sollen für den Vermögensbegriff keine Rolle spielen. Das strafrechtlich geschützte Vermögen wird aus der Summe der subjektiven Vermögensrechte und -pflichten einer Person gebildet.39 Nach diesem Verständnis wäre ein Vermögensschaden entweder der Verlust eines Vermögensrechts o- der die Belastung mit einer vermögensrechtlichen Pflicht.
Der juristische Vermögensbegriff weist zwei große Schwächen auf. Die Beschränkung auf sub- jektive Rechte verwehrt zahlreichen Vermögenswerten, wie beispielsweise der Arbeitskraft, strafrechtlichen Schutz. Auf der anderen Seite werden aber wirtschaftliche wertlose Vermö- gensrechte umfasst.
Der juristische Vermögensbegriff wurde bereits vom Reichsgericht zu Gunsten einer wirtschaftlicheren Betrachtungsweise aufgegeben40 und ist nicht mehr zeitgemäß, um einen umfassenden Vermögensschutz im modernen Wirtschaftsleben zu gewährleisten.41
Das Gegenstück zu der soeben dargestellten Lehre ist der wirtschaftliche Vermögensbegriff. Vermögen wird verstanden als die „Summe aller geldwerten Güter einer Person“42. Ob eine Vermögensposition geschützt wird, ist vollkommen unabhängig von ihrem rechtlichen Status und bemisst sich lediglich nach der Frage, ob ihr im Wirtschaftsverkehr ein Geldwert zugespro- chen wird.
Einen Schaden erleidet folglich, wer nach der Verfügung tatsächlich wirtschaftlich ärmer ge- stellt ist.
Der Ursprung der wirtschaftlichen Vermögenslehre liegt in der Rechtsprechung des Reichsgerichts.43 Der wirtschaftliche Vermögensbegriff konnte sich in der Rechtsprechung44 festigen. Da die wirtschaftliche Vermögenslehre keine rechtliche Bewertung der Vermögensposition vornimmt, fallen auch gesetzes- oder sittenwidrige Geschäfte unter den Schutz des Strafrechts.45 So existiert auch in Verbrecherkreisen „kein strafrechtsfreier Raum“46.
1 Seier, in: HdB WiStR, V Rn. 1.
2 Sch ünemann, in: FS-Frisch, 837 (839f.).
3 Weimann, Schwarze Kassen, 2; im Ergebnis ebenso: Rönnau, in: FS-Tiedemann, 713 Fn. 2 a.E.
4 RGSt 75, 227.
5 RGSt 71, 155.
6 Bruns, ZakDR 1941, 268.
7 Bernsmann, GA 2007, 219 (231); Rönnau, in: FS-Tiedemann, 713; Saliger, SSW, § 266 StGB Rn. 76; Weimann, Schwarze Kassen, 12f.
8 Strelczyk, Schwarze Kassen, 14f.
9 Weimann, Schwarze Kassen, 11f.; zustimmend Tsagkaraki, Schwarze Kassen, 28.
10 Strelczyk, Schwarze Kassen, 2.
11 RGSt 75, 277; Weimann, Schwarze Kassen,10ff.
12 Strelczyk, Schwarze Kassen, 2.
13 Strelczyk, Schwarze Kassen, 3.
14 Zum Begriff: Rönnau, in: FS-Kohlmann, 239 (240).
15 Strelczyk, Schwarze Kassen, 6ff.; Weimann, Schwarze Kassen, 24ff.
16 BVerfG NJW 2010, 3209 (3212 Rn. 86); BGHSt 8, 254 (255 ff.); 43, 293 (297); 47, 295 (301); Saliger, SSW, § 266 StGB Rn. 1; Fischer, StGB, § 266 Rn. 2; Seier, in: HdB WiStR, V Rn. 10.
17 Dunkel, GA 1977, 329, 334f.
18 BGHSt 47, 295 (301); Saliger, SSW, § 266 StGB Rn. 1; Perron, Schönke/Schröder, StGB, § 266 Rn. 1.
19 BVerfG NJW 2010, 3209 (3214 Rn. 100); Saliger, SSW, § 266 StGB Rn. 1.
20 Kindhäuser, BT II, § 34 Rn. 1; Saliger, SSW, § 266 StGB Rn. 1; Wessels/Hillenkamp, BT 2, § 20 Rn. 748.
21 BGHSt 13, 330 ff.; Satzger, NStZ 2009, 297 (299); Seier, in: HdB WiStR, V 2 Rn. 63; Perron, Schönke/Schröder, StGB, § 266 Rn. 52.
22 „Scheckkarten-Urteil“, BGHSt 24, 386 (387); „Kreditkarten-Urteil“, BGHSt 33, 244 (250); BGHSt 47, 187 (192); BGHSt 50, 331 (342); BGH NJW 1984, 2539 (2540).
23 Dierlamm, MüKo StGB, § 266 Rn. 31; Kindhäuser, NK StGB, § 266 Rn. 26; Saliger, SSW, § 266 StGB Rn. 6f.; Wessels/Hillenkamp, BT 2, § 20 Rn. 749; a.A. Perron, Schönke/Schröder, StGB, § 266 Rn. 2; Sch ünemann, LK StGB, § 266 Rn. 14 ff.
24 BGHSt 43, 293 (296).
25 Siehe dazu: BGHST 47, 187 (192); oder auch: BGH NJW 2006, 522 (28).
26 Seier, in: HdB WiStR, V 2 Rn. 42.
27 Saliger, SSW § 266 Rn. 24; Dierlamm, MüKo StGB, § 266 Rn. 40; Strelczyk, Schwarze Kassen, 20, 28; Tsagkaraki, Schwarze Kassen, 75 f.
28 Dierlamm, MüKo StGB, § 266 Rn. 40ff.
29 Perron, Schönke/Schröder StGB, § 266 Rn. 23b.
30 Strelczyk, Schwarze Kassen, 29 f.
31 Bernsmann, GA 2007, 219 (232), Strelczyk, Schwarze Kassen, 30.
32 Fischer, StGB, § 266, Rn. 92.
33 Strelczyk, Schwarze Kassen, 33.
34 BGHSt 51, 100.
35 BGHSt 52, 323.
36 Hefendehl, MüKo StGB, §263 Rn. 336.
37 Cramer, Vermögensbegriff; 115 ff.; Perron, Schönke/Schröder, § 263 Rn. 78b; Saliger, SSW, § 266 Rn. 51; Fischer, StGB, § 266 Rn. 110.
38 Tsagkaraki, Schwarze Kassen, 113.
39 RGSt 3, 332 (333); Hefendehl, MüKo StGB, § 263 Rn. 337.
40 RGSt 16, 1 (3); 44, 230 (233 ff.).
41 Tsagkaraki, Schwarze Kassen, 128.
42 RGSt, 44, 230 (233).
43 RGSt, 44, 230 (233 ff.).
44 BGHSt 1, 262 (264); 2, 364 (365); 3, 99 (102); 8, 254 (256); 34, 199 (202 f.).
45 Tsagkaraki, Schwarze Kassen, 116.
46 Wessels/Hillenkamp, BT 2, § 13 Rn. 531.
Universität zu Köln (Institut für Straf- und Strafprozessrecht)
Laura Hennicken (Autor)
V339734
9783668294400
9783668294417
Schadensbegriff Untreue Gefährdungsschaden BGH Privatwirtschaft
Laura Hennicken (Autor), 2015, Zur Strafbarkeit des Unterhaltens schwarzer Kassen in der Privatwirtschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339734
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