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Timestamp: 2016-10-23 09:55:29
Document Index: 153737929

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 16', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'Art. 36']

I 945/05 (13.03.2006)
I 945/05
Urteil vom 13. M�rz 2006
Pr�sident Ferrari, Bundesrichter Meyer und Seiler; Gerichtsschreiber Scartazzini
K.________, 1969, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch die Beratungsstelle f�r Ausl�nder, Sch�tzengasse 7, 8001 Z�rich,
Die 1969 geborene K.________ meldete sich am 16. September 2002 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich holte u.a. ein polydisziplin�res Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) vom 28. September 2004 ein. Mit Verf�gung vom 4. Februar 2005 verneinte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente und die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 26. April 2005 ab.
Dagegen liess K.________ Beschwerde erheben und beantragen, es sei ihr eine halbe Rente zuzusprechen. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die Beschwerde mit Entscheid vom 14. November 2005 ab.
K.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und, unter Aufhebung des kantonalen Entscheides, die vorinstanzlichen Rechtsbegehren erneuern.
Das kantonale Gericht hat in Anwendung des am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) und unter Ber�cksichtigung der ab 1. Januar 2004 geltenden �nderungen des IVG (4. IVG-Revision, AS 2003 3837; BGE 130 V 332 Erw. 2.2 und 2.3) die Bestimmungen �ber die Ermittlung des Invalidit�tsgrades (Art. 16 ATSG) und den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 IVG) zutreffend dargelegt (vgl. BGE 130 V 343 ff.). Gleiches gilt f�r die Hinweise zur Aufgabe des Arztes und der �rztin bei der Invalidit�tsbemessung und zur praxisgem�ssen Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte im Rahmen der Invalidit�tssch�tzung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen; vgl. auch AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc). Darauf wird verwiesen.
2.1 Die Vorinstanz hat bei ihrem Entscheid haupts�chlich auf das Gutachten der MEDAS vom 28. September 2004 abgestellt und in sorgf�ltiger und �berzeugender W�rdigung s�mtlicher in den Akten liegender (medizinischer) Berichte zutreffend erkannt, dass die mit wesentlicher Einschr�nkung der zumutbaren Arbeitsf�higkeit diagnostizierten Leiden (Anhaltende somatoforme Schmerzst�rung bei unfreiwilliger Kinderlosigkeit, Eheproblemen, Arbeitsplatzverlust; leichte depressive Episode [unter Therapie]; chronisches linksbetontes lumboiliosakrales Schmerzsyndrom bei diskreter rechtskonvexer Skoliose, abgeflachter Lendenlordose, Chondrose und kleiner medianer, nicht-neurokompressiver Diskushernie L5/S1; chronisches zervikales Schmerzsyndrom bei Streckhaltung mit leichter Kyphosierung; inkomplettes Fibromyalgiesyndrom) zu keinem rentenbegr�ndenden Invalidit�tsgrad f�hren. Im MEDAS-Gutachten wurde f�r die zuletzt ausge�bte T�tigkeit als Serviceangestellte und die zuvor ausge�bte Arbeit als Op�ratrice/Controlleuse von Mikrochips am Mikroskop die Arbeitsf�higkeit auf 70 % der Norm gesch�tzt, wobei die rheumatologischen und psychiatrischen Befunde etwa zu gleichen Teilen limitierend wirkten; f�r die fr�here Schwerarbeit als Abpackerin mit Heben von 30 kg ist die Arbeitsf�higkeit danach haupts�chlich aus rheumatologischen Gr�nden auf 50 % der Norm zu veranschlagen, w�hrend die Arbeitsf�higkeit f�r k�rperlich leichte T�tigkeiten ohne Zwangshaltungen 75 % betr�gt, diesmal mit den psychiatrischen Gegebenheiten als limitierendem Faktor. Die Vorinstanz hat sodann dargelegt, wie sich die solchermassen eingeschr�nkte Leistungsf�higkeit erwerblich auswirkt und dass aufgrund des Vergleichs von Validen- (Fr. 44'024.-) und Invalideneinkommen (Fr. 36'583.-) ein Invalidit�tsgrad von 17 % resultiert.
2.2 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde kritisiert erneut, die Gutachter der MEDAS h�tten sich mit den medizinischen Befunden und den Einsch�tzungen der Arbeitsunf�higkeit der behandelnden Fach�rzte Dres. med. M.________, E.________, T.________, B.________ und H.________ in ungen�gender Weise auseinandergesetzt. Zudem seien anl�sslich der psychiatrischen Begutachtung des MEDAS die beschr�nkten Sprachkenntnisse der Versicherten nicht ber�cksichtigt worden, sodass die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen schon aus diesem Grund als mangelhaft zu betrachten seien. Insbesondere bestreitet die Beschwerdef�hrerin, dass ihre Probleme vor allem famili�rer Natur seien. Unter diesen Umst�nden sei eine weitere Begutachtung bei einem serbokroatisch sprechenden Psychiater anzuordnen.
Diese Beanstandungen hat das kantonale Gericht indessen im angefochtenen Entscheid zutreffend widerlegt, worauf verwiesen wird (Art. 36a Abs. 2 zweiter Satz OG). Zus�tzliche rechtliche Ausf�hrungen und die Anordnung weiterer medizinischer Abkl�rungen er�brigen sich.
Luzern, 13. M�rz 2006