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Timestamp: 2017-06-28 21:36:12
Document Index: 72874710

Matched Legal Cases: ['Art. 81', 'Art. 81', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 108', 'Art. 66']

6B_895/2010 (16.12.2010)
6B_895/2010
Einstellungsverfügung (Betrug, Urkundenfälschung),
Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau ein Strafverfahren wegen Betrugs, Erpressung und Nötigung einstellte und die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid eine dagegen gerichtete Beschwerde abwies, soweit darauf eingetreten werden konnte. Eine Einstellung wegen Urkundenfälschung (Beschwerde S. 1) ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens (angefochtener Entscheid S. 3 E. 1.3.). Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, ist der Beschwerdeführer im Übrigen nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Da er bzw. sein Vater durch die angeblichen strafbaren Handlungen in ihrer körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität nicht unmittelbar beeinträchtigt wurden, sind sie auch nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 OHG. Geschädigte, die nicht Opfer sind, sind zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert (BGE 136 IV 29. Eine Verletzung von Rechten, die ihm als am Verfahren beteiligte Partei nach dem Prozessrecht oder aufgrund der BV oder der EMRK zustehen, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdegegner 2 wurde durch das Bundesgericht nicht zur Vernehmlassung aufgefordert und hatte deshalb im vorliegenden Verfahren keine Umtriebe. Ihm ist keine Entschädigung auszurichten.