Source: http://www.jurablogs.com/2013/01/29/bgh-stellung-zweier-fast-identischer-unterlassungsantraege-kann-rechtsmissbraeuchlich-sein
Timestamp: 2017-01-22 20:29:30
Document Index: 343944531

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 8', '§ 12', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BlogsDr. Damm & Partner RechtsanwälteJanuar 2013BGH: Die Stellung zweier fast identischer Unterlassungsanträge kann, muss aber nicht rechtsmissbräuchlich seinBGH, Urteil vom 19.07.2012, Az. I ZR 199/10§ 8 Abs. 4 UWG, § 12 Abs. 1 S. 2 UWGDer BGH hat entschieden, dass die Stellung zweier nahezu identischer Unterlassungsanträge ein Indiz für Rechtsmissbrauch sein kann. Grundsätzlich sei es dem Unterlassungsgläubiger zumutbar, ein schonenderes Vorgehen durch Zusammenfassung seines Begehrens in einem Antrag zu wählen. Dies sei jedoch dann nicht der Fall, wenn nur durch Stellung zweier Anträge gesichert werden könne, dass das Begehren des Klägers umfassend durchgesetzt werden könne. Zum Volltext der Entscheidung:BundesgerichtshofUrteilDer I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 19.07.2012 durch … für Recht erkannt:Auf die Revision der Klägerin wird das Urteil des 5. Zivilsenats des Kammergerichts vom 19.10.2010 unter Zurückweisung des weitergehenden Rechtsmittels im Kostenpunkt und insoweit aufgehoben, als die Klage mit den Anträgen 1 a, 2 und 3 abgewiesen worden ist.Auf die Berufung der Klägerin wird das Urteil der Kammer für Handelssachen 97 des Landgerichts Berlin vom 22.04.2009 unter Zurückweisung der Berufung der Beklagten und unter Abweisung der weitergehenden Klage im Kostenpunkt und im Übrigen teilweise abgeändert. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin weitere 859,80 EUR nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 01.08.2008 zu zahlen.Die Kosten des Rechtsstreits werden gegeneinander aufgehoben.TatbestandDie Parteien sind Wettbewerber beim Online-Vertrieb von Erotikartikeln. Mit Abmahnschreiben vom 2. Juli 2008 beanstandete die Klägerin einen Kundennewsletter der Beklagten vom 23. Juni 2008 wegen eines fehlenden Hinweises auf Versandkosten und einer irreführenden Werbeaussage. Nachdem die Beklagte auf die Abmahnung nicht reagiert hatte, erwirkte die Klägerin wegen beider Verstöße am 14 ...Zum vollständigen Artikel11 LeserRechtslupe:Fehlerhafte Preisangabe in Preissuchmaschinen41 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Mal wieder: Fast jeder Händler bei Amazon oder eBay ist akut abmahngefährdet73 LeserKanzlei Plutte:Google Shooping: Händler haftet stets für falsche Versandkostenangabe102 LeserLBR-Blog:Mal wieder: Fast jeder Händler bei Amazon oder eBay ist akut abmahngefährdet36 LeserDas Blog für IT-Recht:BGH im Volltext – Sommer unseres Lebens (I ZR 121/08)76 LeserRechtsanwalt Kai Jüdemann:Wettbewerbsrecht – BGH vom 11.12.2015 – Geschäftliches Handeln durch Link-Setzung (Bezu...76 LeserKanzlei Plutte:Rechtsmissbrauch: Klagen aus UWG und Markenrecht39 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Urheberrecht: Eine missbräuchliche Abmahnung lässt den Unterlassungsanspruch nicht entf...10 verwandte ArtikelUnbedenkliche MehrfachabmahnungUnbedenkliche MehrfachabmahnungBGH: Zur Haftung des Onlinehändlers für fehlende Versandkosten auf Preissuchmaschinen / Froogle IIIBGH: Zu der Haftung des Onlinehändlers für fehlende Versandkosten auf Preissuchmaschinen / Froogle IIIBauheizgerätBGH: Zur Rechtsmissbrauchs-Rechtsprechung des OLG Hamm / Einzelne IndizienBGH: Zur Rechtsmissbrauchs-Rechtsprechung des OLG Hamm / Einzelne IndizienOLG Hamm: Die Motivierung von Kunden zur Abgabe von (positiven) Bewertungen durch Rabattversprechen ist wettbewerbswidrig / Zu der
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