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Timestamp: 2020-07-09 18:21:42
Document Index: 88156656

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 5', '§ 16', '§ 4', '§ 8', '§ 20']

Wasserversorgung Kleine Kinzig | Unternehmen
Die Verbandsmitglieder sind Körperschaften des öffentlichen Rechts bzw. Gesellschaften des privaten Rechts und bilden einen Zweckverband im Sinne des Gesetzes über Kommunale Zusammenarbeit (GKZ).
Der Verband führt den Namen "Zweckverband Wassersorgung Kleine Kinzig", er hat seinen Sitz in Alpirsbach-Reinerzau. Organe des Verbandes sind die Verbandsversammlung, der Verwaltungsrat und der Verbandsvorsitzende.
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OrganisationSatzungenGeschichteTechnikPartnerAusschreibungen
Betriebsbesichtigung für Einzelpersonen Wasserabgabe 2019 mit 5.817.858 m³ überdurchschnittlich! Kleine und große Maus-Fans beim Türöffner-Tag zu Besuch Besichtigung am Tag der Daseinsvorsorge Masterplan zur sicheren Trinkwasserversorgung
Zweckverband Eschachwasserversorgung Stadt Hausach Zweckverband Wasserversorgung Schwarzbrunnen Zweckverband Nordstetter Wasserversorgungsgruppe Gemeinde Mühlenbach
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Definition Zweckverband
Ein Zweckverband ist ein Zusammenschluss gleichberechtigter Körperschaften des öffentlichen Rechts zur Bewältigung von vorher festgesetzten Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge, wie z. B. der Wasserversorgung.
Die Rechtsverhältnisse des Zweckverbands werden durch eine Verbandssatzung geregelt. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist ein Zweckverband eine juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit.
Dem Zweckverband wird von seinen Mitgliedern eine bestimmte Aufgabe zur vollständigen, alleinigen und eigenverantwortlichen Erledigung übertragen.
Organe: Verbandsversammlung, Verwaltungsrat, Verbandsvorsitzender
Satzungen des Zweckverband Wasserversorgung Kleine Kinzig
Verbandssatzung vom 17. November 2005
mit Änderungen vom 18. März 2014 und weiteren Änderungen, zuletzt vom 12. Dezember 2019
§ 1 Mitglieder, Name und Sitz des Verbandes
(1) Die in der Anlage aufgeführten Mitglieder bilden einen Zweckverband im Sinne des Gesetzes... mehr
in der ab 1. Januar 1990 gültigen Fassung
§ 1 Wasserleiferung
(1) Der Zweckverrband beliefert seine Mitlgieder mit trinkbarem Wasser.
(2) Der Zweckverband begrenzt die Wasserlieferung durch Drosselung des Zulaufs auf die dem Mitglied aufgrund... mehr
Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit vom 3. Februar 1988
mit Änderungen vom 15. Dezember 1993, 21. November 2001 und 20. November 2008
Aufgrund § 5 Abs. 3 und § 16 Abs. 4 des Gesetzes über kommunale Zusammenarbeit (GKZ) in Verbindung mit §§ 4 und 19 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg sowie § 8 Abs. 1 Buchst. i) der Verbandssatzung hat die Verbandsversammlung... mehr
Gründung eines Planungsverbandes, der die Voraussetzungen für den späteren Trägerverband erarbeitete
Gründung des Zweckverband Wasserversorgung Kleine Kinzig im Pfarrhaus in Haslach
Beitritt der Stadt Schramberg und Gemeinde Waldachtal
Baubeginn der Talsperre, "erster Spatenstich"
Abschluss der Baumaßnahme, Beginn des Einstaus im Rahmen einer Einstaufeier
In der Villa Reizenstein in Stuttgart wird von den Ministern Weiser und Palm für das Land Baden-Württemberg und vom damaligen Verbandsvorstitzenden Bürgermeister Wolf die Fördervereinbarung unterzeichnet
Beitritt der Stadt Horb a. N.
Inbetriebnahme des Wasserwerks der Trinkwassertalsperre Kleine Kinzig,
Beginn der Wasserlieferungen
Beitritt der Stadt Elzach, der Gemeinde Mühlenbach und des Zweckverbandes Nordstetter Wasserversorgungsgruppe
Inbetriebnahme der Teilstromaufhärtung,
Entwicklung des „Reinerzauer Verfahrens“
Erweiterung der Entnahmemöglichkeiten im Turm von drei auf fünf Entnahmeöffnungen
Beitritt der Stadt Nagold, der Gemeinde Oberwolfach und der Zweckverbände Eberbachgruppe und Eschachwasserversorgung
Optimierung der Mehrschichtfiltration (Verbesserung des Filteraufbaus zur Optimierung des Partikelrückhalts)
Inbetriebnahme einer betriebsbegleitenden Versuchsanlage im Maßstab 1:165
Inbetriebnahme der Aufhärtungsstufe
Beitritt der Stadt Haiterbach
Inbetriebnahme eines Zwischenpumpwerks zwischen Mehrschichtfiltration und Aufhärtungsstufe
Inbetriebnahme der Vorreinigungsstufe
Beitritt der Offenburger Wasserversorgung GmbH
Bau der Herdmauer
Bau Wasserwerksgebäude
Dammschüttung im Juli 1982
Anlieferung Filterkessel Vorreinigung
Technische Daten der WKK
Trinkwasserversorgung, Hochwasserschutz, Niedrigwasseraufhöhung, Energieerzeugung
Einzugs-/Schutzgebiet:
18 km², zu 98% Waldgebiet
Niederschläge pro Jahr:
1.600 - 1.800 l/m²
verschiedene Buntsandsteinformationen unterschiedlicher Klüftung, mächtige Schicht Rotliegendes
Jährlicher Zufluss:
max. 20. Mio m³ Wasser oder 0,6 m³/sec
Fassungsvermögen der Talsperre:
12,414 Mio. m³
gute Qualität, weiches Wasser 0,5 °dH, natürliche Kohlensäure
Maße des Sees:
ca. 3 km lang, ca. 450 m breit (an breitester Stelle), ca. 56 ha Staufläche,
Dammkrone bei 609 müNN
Erd-/Steinschüttdamm mit Asphaltbetonkerndichtungen, Dammhöhe 71 m, Kronenlänge 380 m, Sohlbreite 280 m, Dammhöhe 609 müNN, Inhalt des Dammes 1,4 Mio. m³ Erd- und Felsmaterial, Materialgewinnung in der Talsperre und aus Steinbrüchen in Reinerzau
Hochwasserentlastungsanlage:
Einlauftrichter mit 16 m Durchmesser und Fallschacht, Stollen, Schussrinne sowie Tosbecken, Abflussleistung 113 m³/sec
Entnahmeturm:
Grundablass, Trinkwasserentnahme über Entnahmeöffnungen in acht verschiedenen Höhen, Höhe 75 m
Herdmauer mit Kontrollgang in der Mitte des Dammes angeordnet, von einer Talseite zur anderen im Fels gegründet, darunter Dichtungsschleier aus Zementinjektion zur Vermeidung von Umläufigkeit
Talsperrenberäumung von allen organischen Bestandteilen zur Erhaltung der guten Wasserqualität, die Talsperre ist zwischen dem oligotrophen bis mesotrophen Bereich einzustufen
Baubeginn Herbst 1978, Dammschüttung Mai 1981 bis Oktober 1982, Einstau ab 13. Dezember 1982, Stauziel erreicht im Mai 1984
Die Messergebnisse hinsichtlich Verformungsverhalten und Dichtigkeit des Dammes und des Untergrunds sind gut und es erfolgt eine fortlaufende Überwachung
Wasserwerk und Betriebsgebäude
Ausbau-Kapazität:
max. 600 l/sec Spitzenabgabe
reinigen und entsäuern des Rohwassers, Aufbereitung bestehend aus biologischer Vorreinigungsstufe (Kohle/Sand) / Ozonung / Aufhärtung über Reinerzauer Verfahren / Mehrschichtfiltration (Kohle/Sand) / Aufhärtungsstufe (Kalkstein) / Desinfektion
regenerative Stromerzeugung:
zwei Francis-Spiralturbinen mit 220 bzw. 360 kW Leistung,
eine Pumpturbine mit 45 kW Leistung,
jährl. Stromerzeugung ca. 2 Mio. kWh
Leitwarte:
Steuerzentrale für Gesamtversorgung (mit Notstromversorgungsanlage), Aufhärtung und Filteranlagen, Pumpwerk, Trinkwasserkammern und Hochbehälter
Baubeginn 1980 / Bauende 1984
Länge ca. 220 km, Nennweite 100 mm bis 700 mm, sechs verbandseigene Hochbehälter (insgesasmt 12.550 m³), vier verbandseigene Pumpwerke, 60 Übergabebehälter bzw. Übergabestellen (insgesamt 29.135 m³), teilweise schwierige Geländeverhältnisse, bis auf wenige Kilometer wurden für das Leitungsnetz ausschließlich duktile Gußrohre verwendet
höchster Übergabebehälter bei ca. 950 müNN
tiefster Übergabebehälter bei ca. 200 müNN
insgesamt 130 Mio. EUR, davon
85 Mio. EUR für Talsperre und Wasserwerk und
45 Mio. EUR für Leitungsbauten und Hochbehälter
Kostenvoranschlag von 1975 wurde eingehalten
80 Mio. EUR durch das Land Baden-Württemberg und
50 Mio. EUR durch die Verbandsmitglieder
Verbandsversammlung, Verwaltungsrat, Verbansvorsitzender
ATT - Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren e. V.
www.trinkwassertalsperren.de
DVGW - Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.
Kooperationsgemeinschaft SchwarzwaldWASSER
www.sw-wasser.de
TZW - Technologiezentrum Wasser
www.tzw.de
WBW - Wasserwirtschaftsverband Baden-Württemberg e. V.
www.wbw-ev.de
BDEW - Wasserlexikon
BWV - Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung
LW - Landeswasserversorgung
NOW - Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg
VDG - Vereinigung Deutscher Gewässerschutz e. V.
Aktuelle Ausschreibungen und vergebene Aufträge
Information über beabsichtigte und vergebene Aufträge nach beschränkten Ausschreibungen ohne Teilnahmewettbewerb ab einem Auftragswert von 25.000 EUR ohne Umsatzsteuer und freihändige Vergabe ab einem Auftragswert von 15.000 EUR ohne Umsatzsteuer (gem. VOB Teil A § 20 Abs. 3).
Ausschreibung Förderpumpen Nordstrang
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