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Timestamp: 2016-10-23 08:04:13
Document Index: 120195301

Matched Legal Cases: ['Art. 29', 'BGE', 'Art. 100', 'Art. 42', 'Art. 90', 'Art. 86', 'Art. 82', 'Art. 83', 'e contrario', 'Art. 86', 'Art. 89', 'BGE', 'Art. 89', 'Art. 89', 'Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 22', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 5', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 19', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 9', 'Art. 60', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'Art. 60', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_1131/2014 (05.11.2015)
2C_1131/2014 � � Urteil vom 5. November 2015
15. X.________ AG,
16. Y.________ GmbH,
alle vertreten durch Rechtsanwalt Patrick Stutz,
Einwohnergemeinde Sarmenstorf,
Beitragsplan Ausbau Brunnmattstrasse
(Strasse, Abwasser),
A.a.�Die Gemeinde Sarmenstorf plante einen Ausbau der Brunnmattstrasse hinsichtlich "Strasse, Kanalisation, Werkleitung und Beleuchtung" bis zum Anschluss an die Kantonsstrasse K 373. Das Baugesuch wurde vom 20. M�rz bis 20. April 2009 �ffentlich aufgelegt. Am 6. April 2010 wurde die Baubewilligung erteilt. Die dagegen gef�hrte Sammelbeschwerde wurde vom Regierungsrat mit Beschluss vom 16. M�rz 2011 abgewiesen; dieser Entscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
A.b.�Die Beitragspl�ne "Ausbau Brunnmattstrasse" Kanalisation und Strasse wurden vom 9. Januar 2012 bis 8. Februar 2012 �ffentlich aufgelegt. Mit den Bauarbeiten wurde am 16. Januar 2012 begonnen, nachdem offenbar der Baubeginn auf den 12. Januar 2012 terminiert war.
Gegen die beiden Beitragspl�ne liessen die beitragsbelasteten Eigent�merinnen und Eigent�mer anstossender Grundst�cke A.________, B.________, C.________, D.________, E.________, G.________, H.________, I.________, L.________, M.________, N.________, O.________, X.________ AG, Y.________ GmbH, P.________, Q.________, R.________ und S.________ Einsprache erheben. Die Einsprache von J.________ und K.________ richtete sich gegen den Beitragsplan Kanalisation. Der Gemeinderat Sarmenstorf wies die Einsprachen vollumf�nglich ab.
Das Spezialverwaltungsgericht Kausalabgaben und Enteignungen des Kantons Aargau (vormals Sch�tzungskommission nach Baugesetz) wies die dagegen von A.________, B.________, C.________, D.________, E.________, G.________, H.________, I.________, J.________, K.________, L.________, M.________, N.________, O.________, X.________ AG, Y.________ GmbH, P.________, Q.________, R.________ und S.________ gef�hrte Beschwerde ab. Mit Urteil vom 23. Oktober 2014 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau die dagegen erhobenen Beschwerden von A.________, B.________, C.________, D.________, F.________ (anstelle von E.________),G.________, H.________, I.________, J.________, K.________, L.________, M.________, N.________, O.________, X.________ AG, Y.________ GmbH, P.________, Q.________, R.________ und S.________ ebenfalls ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 8. Dezember 2014 an das Bundesgericht beantragen A.________, B.________, C.________, D.________, F.________, G.________, H.________, I.________, J.________, K.________, L.________, M.________, N.________, O.________, X.________ AG, Y.________ GmbH, P.________, Q.________, R.________ und S.________, es sei unter Aufhebung des Urteils des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 23. Oktober 2014 der Beitragsplan "Ausbau Brunnmattstrasse" vollumf�nglich kostenf�llig aufzuheben. Eventualiter sei das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zu neuem Entscheid zur�ckzuweisen.
Die Gemeinde Sarmenstorf und die Vorinstanz schliessen auf kostenf�llige Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.
Das Bundesgericht pr�ft die Sachurteilsvoraussetzungen von Amtes wegen und mit freier Kognition (vgl. Art. 29 Abs. 1 BGG; BGE 136 II 101 E. 1 S. 103, 470 E. 1 S. 472; Urteil 1B_595/2011 vom 21. M�rz 2012 E. 1).
1.1.�Die Beschwerdef�hrer haben frist- (Art. 100 Abs. 1 BGG) und formgerecht (Art. 42 BGG) eine Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten eingereicht. Sie richtet sich gegen einenEndentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz auf dem Gebiet des Abgaberechts (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist zul�ssig (Art. 82 lit. a, Art. 83 lit. m
e contrario, Art. 86 Abs. 1 lit. a BGG).
1.2.1.�Die Beschwerdef�hrer 1-4, 6-8 und 11-20 haben am Einspracheverfahren sowie an den kantonalen Rechtsmittelverfahren teilgenommen und sind mit ihren Antr�gen unterlegen. Sie sind zur Beschwerdef�hrung vor Bundesgericht legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG).
1.2.2.�Die Beschwerdef�hrerin 5 trat anstelle von E.________ in das vorinstanzliche Verfahren ein. Ob, wann und in welcher Form ein Parteiwechsel in einem kantonalen Verfahren zul�ssig ist, bestimmt sich nach kantonalem Recht (BGE 105 III 135 E. 3 S. 138 f.; Urteile 1C_124/2008 vom 17. November 2008 E. 1.2; 5P.60/2007 vom 29. Januar 2008 E. 2.3.1; 1C_280/2007 vom 13. M�rz 2008 E. 1.2). Das Gesetz des Kantons Aargau �ber die Verwaltungsrechtspflege vom 4. Dezember 2007 (VRPG/AG; SAR 271.200) enth�lt keine Bestimmungen �ber den Parteiwechsel; nicht gesetzlich geregelt ist namentlich, ob eine �nderung der Eigentumsverh�ltnisse an einem Grundst�ck w�hrend einem h�ngigen Verfahren eine Gesamtnachfolge oder eine Einzelnachfolge bewirkt (vgl. zu � 21a des Luzerner Gesetzes �ber die Verwaltungsrechtspflege vom 3. Juli 1972 [VRG/LU] Urteil 1C_142/2014 vom 13. M�rz 2015 E. 2). In der Literatur wird die Auffassung vertreten, ein Parteiwechsel sei (auch ohne Zustimmung der Gegenpartei) insbesondere bei einem �bergang des schutzw�rdigen Interesses auf Grund eines Rechts�bergangs auf eine andere Person zul�ssig ( BERTSCHI, in: Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Z�rich [VRG/ZH], 3. Aufl. 2014; MERKER, Rechtsmittel, Klage und Normenkontrollverfahren nach dem aargauischen Gesetz �ber die Verwaltungsrechtspflege [VRPG/AG] vom 9. Juli 1968, Diss. Z�rich 1997, Vorbem. zu � 38 N. 27 S. 13 f.; H�NER, Die Beteiligten im Verwaltungsverfahren und Verwaltungsprozess, Z�rich 2000, S. 194 ff.). Als Beispiel wird etwa die Ver�usserung eines Bau- oder Bewilligungsobjekts durch den Grundeigent�mer w�hrend der H�ngigkeit des Bewilligungsverfahrens genannt ( BERTSCHI, a.a.O., N. 19 zu Vorbemerkungen zu �� 21-21 VRG/ZH; K�LZ/H�NER/BERTSCHI, a.a.O., N. 933). Die Beschwerdef�hrerin 5, deren Eintritt in das vorinstanzliche Verfahren infolge Erwerbs eines der beitragsbelasteten Grundst�cke und gest�tzt auf eine schriftliche Erkl�rung zu keinen Bemerkungen Anlass bot, ist zur Beschwerdef�hrung vor Bundesgericht ebenfalls legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG).
1.2.3.�Die Beschwerdef�hrer 9 und 10 haben an den kantonalen Einsprache- und Rechtsmittelverfahren gegen den Beitragsplan Kanalisation betreffend Parzelle xxx teilgenommen und sind mit ihren Antr�gen unterlegen. In diesem Umfang sind sie zur Beschwerdef�hrung vor Bundesgericht legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Nicht im Streit liegen im vorliegenden bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren mit Bezug auf die Beschwerdef�hrer 9 und 10 jedoch die Beitr�ge Strasse der Parzelle xxx sowie die Beitr�ge Kanalisation und Strasse der Parzelle xxx.
1.3.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und Art. 96 BGG ger�gt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), doch pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten Vorbringen, sofern allf�llige weitere rechtliche M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 138 I 274 E. 1.6 S. 280 f. mit Hinweis). Die Verletzung von Grundrechten sowie von kantonalem und interkantonalem Recht untersucht es in jedem Fall nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232; 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; Urteil 2C_124/2013 vom 25. November 2013 E. 1.6). Soweit die Beschwerdef�hrer die einfache Verletzung (und nicht eine im Sinne von Art. 9 BV qualifiziert falsche Anwendung) kantonalen Rechts r�gen, wird auf die Beschwerde nicht eingetreten.
1.4.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zu Grunde (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 105 Abs. 2 BGG). Offensichtlich unrichtig festgestellt ist ein Sachverhalt, wenn er willk�rliche Feststellungen beinhaltet (zum Begriff der Willk�r vgl. BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62). Die betroffene Person muss rechtsgen�gend dartun, dass und inwiefern der festgestellte Sachverhalt in diesem Sinne mangelhaft erscheint und die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Rein appellatorische Kritik an der Sachverhaltsermittlung gen�gt den Begr�ndungs- bzw. R�geanforderungen nicht (vgl. BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445 mit Hinweisen).
2.1.�Die Beschwerdef�hrer r�gen, die Gemeinde habe ihr Recht, Grundeigent�merbeitr�ge f�r den Ausbau der Brunnmattstrasse inklusive Kanalisation zu erheben, durch falsche Koordination, versp�tete Auflage der Beitragspl�ne und verfr�hten Baubeginn verwirkt. Das Verfahren auf Erhebung der Grundeigent�merbeitr�ge h�tte aus Gr�nden eines effektiven Rechtsschutzes mit dem Baubewilligungsverfahren koordiniert werden m�ssen. Anstelle einer solchen Koordination habe die Gemeinde jedoch die Beitragspl�ne Strasse und Kanalisation erst nach Eintritt der Rechtskraft der Baubewilligung und nur wenige Tage vor Beginn der Bauarbeiten �ffentlich aufgelegt; mit den Bauarbeiten sei nicht einmal bis Ablauf der �ffentlichen Auflagefrist zugewartet worden. Damit habe die Gemeinde die � 35 Abs. 1 und 2 des Gesetzes des Kantons Aargau �ber Raumentwicklung und Bauwesen vom 19. Januar 1993 (BauG/AG; SAR 713.100) als Nachfolgebestimmung von � 32 Abs. 1 aBauG/AGsowie � 55 Abs. 1 VRPG/AG offenkundig falsch und damit willk�rlich (Art. 9 BV) angewendet.
2.2.1.�Die Erteilung einer Baubewilligung setzt voraus, dass das Baugrundst�ck erschlossen ist (Art. 22 Abs. 2 lit. b RPG; SR 700). Die Erschliessung besteht aus der Erstellung s�mtlicher Einrichtungen, die f�r die zonen- und bauordnungsgerechte Nutzung notwendig sind (Urteile 1C_265/2010 vom 28. September 2010 E. 4.2; 1C_201/2009 vom 26. August 2009 E. 2.1). Art. 19 Abs. 2 RPG statuiert als Grundsatz eine Erschliessungspflicht des Gemeinwesens ( WALDMANN/H�NNI, Handkommentar zum Raumplanungsgesetz, 2006, N. 29 zu Art. 19 RPG). F�r den Bereich des Wohnungsbaus pr�zisiert Art. 5 des Wohnbau- und Eigentumsf�rderungsgesetzes vom 4. Oktober 1974 (WEG; SR 843) die allgemeine bundesrechtliche Vorschrift �ber die Erschliessungspflicht (Urteile 1C_265/2010 vom 28. September 2010 E. 4.2; 1C_201/2009 vom 26. August 2009 E. 2.1; 1C_382/2008 vom 5. Februar 2009 E. 3.1).
2.2.2.�Hinsichtlich der Kosten f�r die Projektierung und den Bau dieser Erschliessungsanlagen macht der Bund den Kantonen im Sinne eines Gesetzgebungsauftrages die Vorgabe, die aus der Erschliessung einen Vorteil ziehenden Grundeigent�mer nach Massgabe des kantonalen Rechts daran zu beteiligen (Art. 19 Abs. 2 RPG; WALDMANN/H�NNI, a.a.O., N. 58 zu Art. 19 RPG). Bez�glich der Beitr�ge der Grundeigent�mer an die Erschliessung verweist die nicht unmittelbar anwendbare Norm von Art. 19 Abs. 2 RPG auf das kantonale Recht. Die Erschliessungsbeitr�ge sind ausserdem Gegenstand der Art. 5 und Art. 6 WEG. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind aber auch diese Gesetzesbestimmungen des Bundesrechts keine gesetzliche Grundlage f�r die Erhebung dieser Beitr�ge (Urteil 1A.187/2001 vom 19. April 2002 E. 1.1); sie enthalten jedoch Vorgaben an den kantonalen Gesetzgeber f�r die Ausgestaltung der gesetzlichen Grundlage ( WALDMANN/H�NNI, a.a.O., N. 58 zu Art. 19 RPG).
2.3.�Gem�ss � 34 Abs. 2 BauG/AG k�nnen die Gemeinden von den Grundeigent�mern Beitr�ge u.a. an die Kosten der Erstellung, �nderung und Erneuerung von Anlagen der Abwasserbeseitigung erheben (vgl. zur kantonalen Regelung im Kanton Aargau Urteile 2C_759/2014 vom 6. Februar 2015 E. 3; 2P.78/2003 vom 1. September 2003 E. 3.3, in: ZBl 105/2004 S. 270). Die Beitr�ge werden gem�ss � 34 Abs. 2
bis�BauG/AG (in Kraft seit 1. Januar 2010) von den Grundeigent�mern�
nach Massgabe der wirtschaftlichen Sondervorteileerhoben. Soweit keine kantonalen Vorschriften bestehen, regeln die Gemeinden und Gemeindeverb�nde die Beitragserhebung selber (� 34 Abs. 3 BauG/AG). Von dieser Kompetenzzuweisung hat die Gemeinde Sarmenstorf mit dem hier massgebenden Reglement �ber die Finanzierung von Erschliessungsanlagen vom 22. Juni 2001 (RFE) Gebrauch gemacht. Zum Strassenbau enth�lt das RFE eine einzige Bestimmung; gem�ss � 17 RFE leisten die Grundeigent�merinnen und Grundeigent�mer nach Massgabe der ihnen erwachsenen wirtschaftlichen Sondervorteile Beitr�ge an die Kosten der Erstellung und �nderung von Strassen. Sie tragen die Kosten der Feinerschliessung in der Regel vollumf�nglich, jene der Groberschliessung h�chstens zu 70 %. Die Abwasserversorgung wird in � 20 ff. RFE geregelt. Die Grundeigent�merinnen und Grundeigent�mer leisten nach Massgabe der ihnen erwachsenden wirtschaftlichen Sondervorteile Beitr�ge an die Kosten der Erstellung und �nderung von Anlagen der Abwasserbeseitigung. Sie tragen die Kosten der Feinerschliessung in der Regel zu 70 %, jene der Groberschliessung h�chstens zu 50 %. Die Anschlussgeb�hren werden nicht erm�ssigt.
3.1.�Zwischen den Verfahren auf Erteilung der Bewilligung f�r die Erstellung, �nderung oder Erneuerung von Erschliessungsanlagen und dem Verfahren auf Erhebung der Beitr�ge bei den Grundeigent�mern, welche durch die Erschliessung einen wirtschaftlichen Sondervorteil erfahren, besteht ein enger Sachzusammenhang. Eine Planauflage unter Bezeichnung der Grundst�cke, deren Eigent�mer zu Beitr�gen herangezogen werden sollen (Interessenzone), und die Bekanntgabe der mutmasslichen Kosten erm�glicht den Betroffenen, sich�
rechtzeitig, n�mlich vor der Ausf�hrung des Strassenbaues, dar�ber schl�ssig zu werden,�
ob sie dem Bauvorhaben stillschweigend zustimmen oder ob sie dagegen oder gegen die Art der Bildung der Interessenzone oder gegen ihre pers�nliche Beitragspflicht Einsprache erheben wollen. Das Verfahren auf Beitragserhebung, dessen Koordination mit dem Baubewilligungsverfahren und in diesem Zusammenhang der Zeitpunkt, zu welchem das Beitragserhebungsverfahren sp�testens einzuleiten ist, sollten als wesentliche Verfahrensvorschriften ausdr�cklich im Gesetz geregelt werden (vgl. BGE 102 Ia 46 E. 2 S. 48; Urteil 2P.84/2005 vom 17. Oktober 2005 E. 2.5).
3.2.�Die am 1. Januar 2010 in Kraft getretene Version des Gesetzes des Kantons Aargau �ber Raumentwicklung und Bauwesen vom 19. Januar 1993 enth�lt, im Vergleich zur fr�heren Regelung, keine Koordination mit dem Baubewilligungsverfahren und insbesondere keine Vorgabe mehr dazu, wann der Beitragsplan in zeitlicher Hinsicht �ffentlich aufzulegen ist. Gem�ss den vorinstanzlichen Erw�gungen war zwar mit der Gesetzes�nderung keine materielle �nderung der Regelung beabsichtigt; in seiner Botschaft an den Grossen Rat hatte der���Regierungsrat des Kantons Aargau vom 16. Dezember 1998 zum Gesetz �ber Raumplanung, Umweltschutz und Bauwesen vom 19. Dezember 1993, �nderung der �� 34, 35, 88, 166 und 169 (Erschliessungsfinanzierung), Bericht und Entwurf der 1. Beratung, sich ausdr�cklich in diesem Sinn ge�ussert: "Dass dem Beitragsplan ein Kostenvoranschlag zugrunde liegen und die Auflage vor Baubeginn stattfinden muss, ergibt sich aus der Sache selbst; ein Hinweis im Gesetz er�brigt sich." Die Vorinstanz hat erwogen, dass gest�tzt auf �berlegungen zum effektiven Rechtsschutz - Betroffene sollten sich in Kenntnis ihrer Beitragspflicht gegen das Bauprojekt wehren k�nnen - das Bauvorhaben und der Beitragsplan eigentlich gleichzeitig aufgelegt werden sollten. Angesichts der Aufhebung von � 32 Abs. 1 aBauG/AG sei die bisherige Praxis jedoch dahingehend zu pr�zisieren, dass keine kantonale Vorschrift mehr existiere, wonach die Auflage des Beitragsplanes bei Baubeginn begonnen oder bereits abgeschlossen sein m�sste. Aus diesem Grund k�nne der Beitragsanspruch der Gemeinde auch nicht wegen einer versp�teten Auflage des Beitragsplans als verwirkt angesehen werden.
3.3.�Zu beurteilen ist im vorliegenden bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren antragsgem�ss (vgl. zum Begriff des Streitgegenstandes des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens BGE 136 II 457 E. 4.2 S. 463; 133 II 35 E. 2 S. 38; Urteil 2C_961/2013 vom 29. April 2014 E. 3.3), ob die fehlende gesetzliche Koordination zwischen dem Baubewilligungsverfahren und dem Verfahren auf Erhebung der Grundeigent�merbeitr�ge in dem Sinn, dass die Beitragspl�ne erst unmittelbar vor Beginn der Bauarbeiten aufgelegt wurden, die Verwirkung des Anspruches des Gemeinwesens auf diese Beitr�ge nach sich zieht.
Das Bundesgericht pr�ft, bundesrechtliche Vorgaben zum Abgaberecht vorbehalten, die vorinstanzliche Auslegung und Anwendung kan tonalen Rechts (� 35 Abs. 1 BauG/AG und � 55 Abs. 1 VRPG/AG) nur auf Willk�r (Art. 9 BV) hin. Eine willk�rliche Anwendung kantonalen Rechts liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch dessen Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar als zutreffender erscheinen mag, gen�gt nicht (BGE 141 I 70 E. 2.2 S. 72; 132 I 13 E. 5.1 S. 17; 125 V 408 E. 3a S. 409; Urteil 9C_284/2012 vom 18. Mai 2012 E. 2; je mit Hinweisen).
Den Beschwerdef�hrenden gelingt es in ihrer Beschwerdeschrift nicht aufzuzeigen, inwiefern diese Begr�ndung und ihr Ergebnis offensichtlich unhaltbar und in Widerspruch zu anerkannten Prinzipien der Rechtsordnung stehen sollte. Gem�ss der bundesgerichtlichen Praxis sollte die Auflage der Beitragspl�ne in zeitlicher Hinsicht als wesentliche verfahrensrechtliche Bestimmungen aus Gr�nden eines effektiven Rechtsschutzes zwar gesetzlich geregelt sein (oben, E. 3.1); ihr l�sst sich jedoch nicht entnehmen, dass eine fehlende gesetzliche Regelung die Verwirkung des Beitragsanspruches der Gemeinde nach sich zieht. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet und ist abzuweisen.
4.1.�Zu pr�fen ist r�gegem�ss weiter, ob den Beschwerdef�hrenden durch die Arbeiten ein Sondervorteil erw�chst und ob das angefochtene Urteil die verfassungsrechtlichen Vorgaben des Kostendeckungs- und des �quivalenzprinzips einh�lt.
4.2.�Die dem angefochtenen Entscheid zu Grunde liegenden, von den Grundeigent�mern erhobenen Kostenanteile werden�
nach Massgabe des diesen erwachsenden wirtschaftlichen Sondervorteilserhoben (� 34 Abs. 2
bis�BauG/AG, in Kraft seit 1. Januar 2010, vgl. oben, E. 2.3, und zur Lage nach altem Recht Urteil 2P. 78/2003 vom 1. September 2003 E. 3.3 in: ZBl 104/2005 S. 270) und sind demnach als Vorzugslasten zu qualifizieren. Vorzugslasten zeichnen sich dadurch aus, dass sie als Kausalabgaben einem B�rger auferlegt werden, um den besonderen wirtschaftlichen Vorteil abzugelten, welcher ihm (bzw. einem bestimmten Kreis von Privaten) aus einer �ffentlichen Einrichtung oder aus einem �ffentlichen Werk erw�chst (BGE 131 I 313 E. 3.3 S. 317; 118 Ib 54 E. 2b S. 57; 110 Ia 205 E. 4c S. 209; 98 Ia 169 E. 2 S. 171;�VALLENDER, Grundz�ge des Kausalabgaberechts, 1976, S. 94;�ZAUGG, Steuer, Geb�hr, Vorzugslast, in: ZBl 1973 S. 217 ff., S. 220;�RUCH, Die Bedeutung des Sondervorteils im Recht der Erschliessungsbeitr�ge, in: ZBl 1996 S. 529 ff., S. 531). Als solche sind sie einerseits nach den zu deckenden Kosten zu bemessen, und���andererseits auf die Nutzniesser der �ffentlichen Einrichtung bzw. des �ffentlichen Werks nach Massgabe des wirtschaftlichen Sondervorteils zu verlegen, der dem Einzelnen erw�chst (BGE 118 Ib 54 E. 2b S. 57 mit zahlreichen Hinweisen auf die st�ndige bundesgerichtliche Praxis; ausf�hrlich�VALLENDER, a.a.O., S. 115). Vorzugslasten unterliegen demnach einerseits dem (Gesamt-) Kostendeckungsprinzip; die H�he der zu erhebenden Abgabe wird durch dieses verfassungsrechtliche Prinzip dahingehend begrenzt, dass die Gesamteing�nge den Gesamtaufwand des betreffenden Verwaltungszweigs nicht oder nur geringf�gig �berschreiten d�rfen (BGE 140 I 176 E. 5.2 S. 180; Urteil 2C_160/2014 vom 7. Oktober 2014 E. 6.2, ver�ffentlicht in ASA 83 S. 301;�HUNGERB�HLER,�Grundz�ge des Kausalabgabenrechts, in: ZBl 104/2003 S. 517;�VALLENDER, a.a.O., S. 115). Andererseits darf die Vorzugslast in Anwendung des �quivalenzprinzips (als Konkretisierung des verfassungsm�ssigen Verh�ltnism�ssigkeitsgebots von Art. 5 Abs. 2 BV und des Willk�rverbots von Art. 9 BV) nicht in einem offensichtlichen Missverh�ltnis zum objektiven Wert der bezogenen Leistung stehen und hat sich in vern�nftigen Grenzen zu bewegen. Sieht die formell-gesetzliche Bemessungsgrundlage ausdr�cklich vor, dass f�r die (verursachergerechte) Bemessung einer Abgabe auf die Investitionskosten abgestellt werden soll (vgl. etwa die Finanzierung von Abwasseranlagen gem�ss Art. 60a Abs. 1 lit. d GSchG, welche von den Kantonen �ber eine Geb�hr oder Beitr�ge inForm einer Vorzugslast umgesetzt werden kann, Urteil 2C_759/2014 vom 6. Februar 2015 E. 6.2), ist dies angesichts der das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip und das Willk�rverbot konkretisierenden Funktiondes �quivalenzprinzips (BGE 138 II 70 E. 7.2 S. 76; 130 III 225 E. 2.3 S. 228) nicht zu beanstanden.Wird in der formell-gesetzlichen Grundlage ohne n�here Ausf�hrungen die Abgabenbemessung nach dem�
wirtschaftlichen Sondervorteil�ausdr�cklich vorgeschrieben, fliesst aus dem �quivalenzprinzip die verfassungsrechtliche Anforderung, die Abgabe nach dem�
nutzenorientierten Wertzuwachs�(in Form einer Steigerung des Werts des Grundst�ckes) f�r den belasteten Privaten���und nicht nach den dem Gemeinwesen erwachsenenKosten zu bemessen (BGE 132 II 371 E. 2.5 f.; 131 I 313 E. 3.5 S. 318 f.;93���I 106 E. 5bS. 114; im Ergebnis, d.h. nach Abzug der Staats- und Gemeindeanteile von den zu verteilenden Gesamtkosten, auch�VALLENDER, a.a.O., S. 117). Dieser Wertzuwachs ist nicht in jedem Einzelfall zu ermitteln, sondern kann nach schematischen, auf die Durchschnittserfahrung abstellenden Massst�ben berechnet werden (BGE 110 Ia 205 E. 4c S. 209; Urteile 2C_1054/2013 vom 20. September 2014 E. 6.4; 2C_101/2007 vom 22. August 2007 E. 4.2; 2P.232/2006 vom 16. April 2007 E. 3.4; 2P.205/2005 vom 15. M�rz 2006 E. 3.1).
4.3.1.�Die Vorinstanz stellte f�r die Ermittlung des den Grundeigent�mern erwachsenden wirtschaftlichen Sondervorteils auf die im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils geltenden Anforderungen an die Erschliessung der Grundst�cke durch Strassen und Kanalisation (Generelle Entw�sserungsplanung gem�ss der Teilrevision 2009, GEP-2009) ab. Die urspr�ngliche strassenm�ssige Erschliessung habe den entsprechenden Anforderungen (Dimension, Belag, Strassenentw�sserung, Randabschluss und eventuell Frostbest�ndigkeit) nicht zu gen�gen vermocht. Den Grundeigent�mern sei durch den Ausbau ein Sondervorteil entstanden, weil ohne diesen die Grundst�cke nicht ad�quat erschlossen w�ren. Der Ausbau des Kanalisationssystems sei notwendig gewesen, um die Vorgaben des GEP-2009 zu erf�llen und namentlich vom bisherigen Mischsystem auf das vorgeschriebene Trennsystem zu wechseln.
4.3.2.�Auch ein Grundst�ck, f�r welches bereits fr�her einmal ein Erschliessungsbeitrag erhoben worden ist, kann mit einem nachtr�glichen Beitrag belastet werden, sofern ein neuer Sondervorteil entsteht. Das gilt insbesondere, wenn auf Grund ge�nderter gesetzlicher Vorschriften Erschliessungsanlagen wie Strassen oder Abwasseranlagen neu errichtet oder ge�ndert werden m�ssen und erst der Bau dieser neuen Anlagen zu einer nach neuem Recht gesetzeskonformen Erschliessung der betroffenen Grundst�cke f�hrt. Entgegen den pauschalen Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrenden, sie h�tten problemlos mit der bisherigen Kanalisation und Strasse weiterleben k�nnen, weshalb ein Ausbau nicht erforderlich gewesen w�re, erfahren die erschlossenen Grundst�cke durch den zur Anpassung an ge�nderte Vorgaben erfolgten Ausbau von Erschliessungsanlagen einen wirtschaftlichen Sondervorteil, der die Beitragserhebung rechtfertigt (Urteil 2C_759/2014 vom 6. Februar 2015 E. 6.3, mit zahlreichen Hinweisen; zur Voraussetzung des wirtschaftlichen Sondervorteils f�r die Abgabenerhebung BGE 131 I 313 E. 3.3 S. 217). Zwar w�re die bisherige Nutzung auch ohne die Ausbauten zul�ssig, doch k�nnten Umbauten oder Neubauten nicht bewilligt werden, wenn die Erschliessung den aktuellen Anforderungen nicht gen�gt. Der Abgabetatbestand ist erf�llt, weshalb die Abgabenerhebung als solche nicht zu beanstanden ist. Ob die bestehenden Erschliessungsanlagen den damaligen Vorschriften und Anforderungen gen�gten, wie die Beschwerdef�hrenden geltend machen, ist daf�r nicht ausschlaggebend.
4.3.3.�Soweit die Beschwerdef�hrenden argumentieren, eine geordnete und systematische Entw�sserung bilde eine �ffentliche Aufgabe der Gemeinde, welche ausschliesslich durch �ffentliche Gelder zu finanzieren sei, �bersehen sie, dass die kantonalen und kommunalen Regelungen �ber die Erhebung von Grundeigent�merbeitr�gen zur Finanzierung der Erstellung von Strassen und �ffentlicher Kanalisation der Umsetzung bundesrechtlicher Vorgaben dient, welche die Erhebung von Grundeigent�merbeitr�gen ausdr�cklich anordnen (Art. 19 Abs. 2 RPG; Art. 60a GSchG; vgl. oben, E. 2.2 und E. 2.3; Urteil 2P.78/2003 vom 1. September 2003 E. 3.3, in: ZBl 105/2004 S. 270). Entgegen ihren Ausf�hrungen ist der zur Anpassung an ver�nderte gesetzliche Vorgaben notwendig gewordene Ausbau der Erschliessungsanlagen nicht ausschliesslich durch die �ffentliche Hand zu finanzieren.
4.3.4.�Nicht dargelegt ist weiter, dass mit den auferlegten Grundeigent�merbeitr�gen nicht nur der den Beschwerdef�hrenden durch den Ausbau erwachsene wirtschaftliche Sondervorteil, sondern - dar�ber hinaus - auch �ffentliche Interessen abgegolten w�rden. Die Beschwerdeschrift enth�lt zwar Ausf�hrungen zu einer angeblichen Sammelfunktion (im Sinne eines nicht nur den Anwohners, sondern in einem �berwiegenden Ausmass s�mtlichen Einwohnern der Gemeinde Sarmenstorf zukommenden Sondervorteils) des Strassenbaus und der Kanalisation in der Brunnmattstrasse, setzt sich jedoch in diesem Punkt nicht ansatzweise mit dem Umstand auseinander, dass die �ffentliche Hand auch den gr�ssten Teil des Ausbaus finanziert: Gem�ss den vorinstanzlichen Ausf�hrungen tragen die Privaten und die �ffentliche Hand die Kosten des Strassenbaus zu je 50 %; diejenigen des Ausbaus der Kanalisation wurden den Privaten im Umfang von 22 % �berbunden. Eine Anpassung von Erschliessungsanlagen an ver�nderte gesetzliche Vorgaben f�hrt zu einem wirtschaftlichen Sondervorteil der betreffenden Grundeigent�mer (Urteil 2C_759/2014 vom 6. Februar 2015 E. 6.2); der Umfang des wirtschaftlichen Sondervorteils dagegen bestimmt sich grunds�tzlich nach dem Nutzen in Form der Wertsteigerung des betreffenden Grundst�ckes (oben, E. 4.2). Dass der Ausbau der Erschliessungsanlagen in der Brunnmattstrasse nicht nur den Grundeigent�mern, sondern, wie von den Beschwerdef�hrenden geltend gemacht, auch der Allgemeinheit dient, geht bereits aus dem angefochtenen vorinstanzlichen Urteil klar hervor, war doch der Gemeinderat Sarmenstorf bestrebt, dem hohen Interesse der Allgemeinheit am Ausbau der Erschliessungsanlagen mit der Kostenaufteilung zwischen den Privaten und der �ffentlichen Hand Rechnung zu tragen. Der geltend gemachte Umstand des Interesses der Allgemeinheit am Ausbau der Erschliessungsanlagen l�sst, angesichts der effektiven Kostenaufteilung zwischen der �ffentlichen Hand und den privaten Grundeigent�mern, f�r sich genommen nicht den Schluss zu, die Grundeigent�mer w�rden nicht nur zur Abgeltung des ihnen erwachsenden wirtschaftlichen Sondervorteils, sondern zur Finanzierung �ffentlicher Interessen herangezogen. Den Beschwerdef�hrenden gelingt es in ihrer Beschwerdeschrift nicht aufzuzeigen, inwiefern die strittigen Beitragspl�ne Strasse und Kanalisation in offensichtlich willk�rlicher, den Beschwerdef�hrenden keine Rechtsgew�hr bietender und kantonale Bestimmungen (�� 35 Abs. 1, 89 Abs. 1 BauG/AG; � 55 Abs. 1 und 3 VRPG/AG) verletzender Weise festgesetzt worden w�re.
4.3.5.�Nicht weiter einzugehen ist auf die Beanstandung des im Beitragsplans festgesetzten Kostenanteils der Gemeinde Bettwil von 8 % am Ausbau der Kanalisation und der in diesem Zusammenhang erhobenen Sachverhaltsr�gen. Die Beschwerdeschrift enth�lt keine in der Sache substantiierten Ausf�hrungen dazu, dass mit den auferlegten Grundeigent�merbeitr�gen weitere als die den Grundeigent�mern erwachsenen wirtschaftlichen Sondervorteile abgegolten w�rden. Gem�ss den Feststellungen der Vorinstanz ist nur der von der �ffentlichen Hand getragene Anteil zwischen den Gemeinden Sarmenstorf und Bettwil aufgeteilt worden; dass die Beschwerdef�hrenden aus einer Beschwerde gegen die Aufteilung der (von der �ffentlichen Hand getragenen) Kosten zwischen den betroffenen Gemeinden Sarmenstorf und Bettwil einen praktischen Nutzen, etwa in Form einer geringeren Kostenbeteiligung, ziehen w�rden, haben sie in ihrer Beschwerdeschrift nicht dargelegt. Ob und inwiefern die Gemeinde Bettwil die von ihr �bernommenen Kosten ihrerseits auf die Grundeigent�mer verlegen wird und kann, war nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens und kann somit auch nicht Gegenstand des vorliegenden bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens sein (vgl. zum Begriff des Streitgegenstandes des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens oben, E. 3.2). Die Beschwerde, die sich zu einem guten Teil ohnehin mit unterinstanzlichen Erw�gungen und nicht mit dem vorinstanzlichen Urteil auseinandersetzt, erweist sich auch in materieller Hinsicht als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
Nicht ersichtlich ist, inwiefern die Vorinstanz mit der Festsetzung der vorinstanzlichen Verfahrenskosten auf Fr. 10'369.-- (Staatsgeb�hr von Fr. 10'000.-- sowie Kanzleigeb�hr und Auslagen von Fr. 369.--) das Kostendeckungs- und das �quivalenzprinzip verletzt haben sollte. Gerichtsgeb�hren unterliegen als Kausalabgaben diesen verfassungsm�ssigen Prinzipien (grundlegend BGE 120 Ia 171 E. 2a S. 174; zum Inhalt des Kostendeckungs- und des �quivalenzprinzips vgl. oben, E. 4.2). Die Beschwerdeschrift enth�lt nicht ansatzweise eine Begr�ndung dazu, inwiefern die Gesamteing�nge den Gesamtaufwand des betreffenden Verwaltungszweigs �berschreiten w�rden, weshalb auf die R�ge der Verletzung des Kostendeckungsprinzips nicht weiter einzugehen ist. Der Vorwurf, eine Gerichtsgeb�hr von Fr. 10'000.-- f�r das angefochtene vorinstanzliche Urteil stehe in einem offensichtlichen Missverh�ltnis zum objektiven Wert der bezogenen Leistung, ist, insbe sondere angesichts des letztlich auf jeden einzelnen Beschwerdef�hrenden entfallenden Anteils, offensichtlich haltlos. Mit der R�ge der Verletzung der verfassungsm�ssigen Begr�ndungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) durch die Vorinstanz im Kostenpunkt verkennen die Beschwerdef�hrenden deren Funktion, welche vorab in der Erm�glichung einer sachgerechten Anfechtung des Urteils besteht; eine Begr�ndung ist insbesondere dann mangelhaft, wenn die rechtliche Begr�ndung des angefochtenen Entscheides so l�ckenhaft oder unvollst�ndig ist, dass nicht beurteilt werden kann, wie das zu �berpr�fende Recht angewendet wurde (BGE 119 IV 284 E. 5b S. 287; 117 IV 112 E. 1 S. 114 f.). Die Vorinstanz hat sich im angefochtenen Urteil zu den Grunds�tzen der Kostenverlegung sowie zur anwendbaren Rechtsgrundlage ge�ussert, weshalb das angefochtene Urteil in diesem Punkt nicht zu beanstanden ist. Dass die Vorinstanz die Rechtsgrundlagen �ber die Erhebung von Gerichtsgeb�hren willk�rlich angewendet h�tte, ist nicht ersichtlich; insbesondere ist nicht dargetan, inwiefern eine �ber dem einverlangten Gerichtskostenvorschusses liegende Gerichtsgeb�hr offensichtlich unhaltbar oder sachlich nicht begr�ndet sein sollte. Nicht begr�ndet wurde des Weiteren, weshalb sich die im vorinstanzlichen Verfahren auferlegte Gerichtsgeb�hr nicht im oberen Rande des gesetzlichen Tarifs h�tte bewegen sollen oder inwiefern der zur Anwendung gebrachte Tarif eine Ber�cksichtigung des tats�chlich geleisteten Aufwandes nicht zulassen w�rde. Die Beschwerde erweist sich auch im Kostenpunkt als unbegr�ndet und ist abzuweisen.
Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten den vollst�ndig unterliegenden Beschwerdef�hrenden unter solidarischer Haftbarkeit aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG). Parteientsch�digungen werden nicht gesprochen (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 10'000.-- werden den Beschwerdef�hrenden in solidarischer Haftbarkeit auferlegt.