Source: https://www.vfg-meckenheim.de/satzung.php
Timestamp: 2018-02-25 08:07:58
Document Index: 209597674

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 26', '§ 11', '§ 10', '§ 13', '§ 3', '§ 14', '§ 15', '§10', '§ 10']

VFG Meckenheim e.V. - Verein für Fitness und Gesundheitssport - Satzung
Unsere Satzung >> Beitragsordnung >> Mitglied werden
Satzung für den Verein für Fitness und Gesundheitssport Meckenheim e. V.
Der am 30. Mai 1997 in Meckenheim gegründete Verein führt den Namen „Verein für Fitness und Gesundheitssport Meckenheim“ (VFG Meckenheim).
Der Sitz des Vereins ist Meckenheim.
Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Bonn unter der Nummer 12438 eingetragen.
Der Verein ist parteiübergreifend und konfessionell nicht gebunden.
(2) Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Breiten- und Gesundheitssports. In diesem Rahmen fördert der Verein vor allem die Jugend- und Seniorenarbeit sowie die Integration ausländischer Bürger und Bürgerinnen im Rahmen von Sportveranstaltungen. Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht:
Angebot und Durchführung sportlicher Veranstaltungen,
Angebote im Bereich der Rehabilitationssports und des Gesundheitssports,
Angebote im Bereich des Behindertensports und Integration Behinderter im Rahmen des Breitensportangebotes,
Kooperation mit öffentlichen und anderen gemeinnützigen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Seniorenheimen im Bereich des
Breiten-, Gesundheits- und Behindertensports.
(4) Mittel des Vereins müssen grundsätzlich laufend und nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(1) Der Verein hat erwachsene Mitglieder mit aktivem und passivem Wahlrecht sowie jugendliche Mitglieder mit Stimm- und Wahlrecht innerhalb der Abteilungen des Vereins ab dem 14. Lebensjahr. Näheres regelt § 13 der Satzung.
(2) Der Verein kann außerordentliche Mitglieder, z.B. andere gemeinnützige Organisationen, aufnehmen und im Rahmen von Kursangeboten befristete Mitgliedschaften zulassen.
(3) Der Verein kann einem Mitglied, das sich um den Verein und den Breiten- und Gesundheitssport im Sinne des Vereinszwecks besonders verdient gemacht hat, auf Beschluß der Mitgliederversammlung die Ehrenmitgliedschaft im Verein zuerkennen. Ehrenmitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen und Versammlungen des Vereins teilzunehmen.
(4) Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Anordnungen des Vorstandes ver-stoßen, können nach vorheriger Anhörung folgende Maßnahmen durch den Vorstand verhängt werden:
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person sowie jede gemeinnützige Organisation werden.
(2) Wer Mitglied werden will, hat einen schriftlichen Aufnahmeantrag (Formular) an den Vorstand des Vereins zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s) erforderlich. Ein Ehegatte kann mit schriftlicher Vollmacht des anderen zustimmen.
(5) Mit der Aufnahme ist die Anerkennung der Satzung und die Verpflichtung zur Zahlung des Mitgliederbeitrages verbunden.
(2) Der Austritt ist nur zum Ende eines Kalendervierteljahres zulässig. Er ist dem Vorstand unter Einhaltung einer sechswöchigen Kündigungsfrist schriftlich mitzuteilen. Versäumt ein Mitglied, das ausschließlich an Kursen teilnimmt und keiner befristeten Mitgliedschaft unterliegt, den Austritt schriftlich anzuzeigen, so endet die Mitgliedschaft nach Einhaltung einer sechswöchigen Wartefrist nach Kursende automatisch zum nächsten darauffolgenden Ende eines Kalendervierteljahres. Bei befristeten Mitgliedschaften im Rahmen von Kursangeboten ist ein Austritt nur zum jeweiligen Kursende möglich.
(3) Ein Ausschluss aus dem Verein kann erfolgen:
wegen schweren Verstoßes gegen die Interessen oder die Satzung des Vereins,
wenn der erste nach bestätigter Aufnahme zu zahlende Beitrag vier Wochen nach Fälligkeit nicht entrichtet ist, wobei für die Wahrung der Frist der Zahlungseingang maßgebend ist.
wegen Zahlungsrückständen von mehr als einem halben Jahresbeitrag.
(5) Der Bescheid über den Vereinsausschluss ist dem Mitglied mit Einschreiben und Rückschein zuzustellen.
(1) Der Verein erhebt Mitgliederbeiträge. Er kann zudem Aufnahmegebühren, Sonderbeiträge und Umlagen festsetzen. Die Beiträge können vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich entrichtet werden.
(2) Die Höhe der Mitgliederbeiträge, Sonderbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.
(3) Der Vorstand kann in begründeten Ausnahmefällen für ein bestimmtes Mitglied auf Antrag Beiträge, Gebühren und Umlagen ermäßigen, befristen oder ganz erlassen. Ehrenmitglieder sind vom Mitgliederbeitrag freigestellt.
(4) Alles Weitere regelt die Beitragsordnung als Teil der Geschäfts- und Finanzordnung (GFO) des Vereins.
Entlastung des/der Finanzwart(s)/in,
Beschlußfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins,
Beschlußfassung über die Bildung oder Auflösung von Abteilungen,
Beschlußfassung über Ordnungen und deren Änderungen,
Festsetzung von Mitgliederbeiträgen, Sonderbeiträgen, Aufnahmegebühren und Umlagen,
Wahl der Vorstandsmitglieder, ausgenommen Abteilungsleiter/innen,
Wahl der Kassenprüfer/innen und deren Stellvertreter/innen.
(3) Die Mitgliederversammlung ist von dem/der Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, mindestens einmal im Jahr abzuhalten. Die Einladung erfolgt unter Angabe der Tagesordnung schriftlich mindestens vier Wochen vor der Versammlung. Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er hat dies zu tun, wenn mindestens 10% der stimmberechtigten Mitglieder dies verlangen. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Einladungsformalien der ordentlichen Mitgliederversammlung.
(4) Mit der Einladung zur Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen, die in der Regel folgende Punkte enthält:
Festsetzung der Mitgliederbeiträge, Sonderbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen,
Bildung oder Auflösung von Abteilungen,
(5) Jedes Mitglied kann bis vierzehn Tage vor der Mitgliederversammlung Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung schriftlich beim Vorstand einreichen. Ausnahmsweise müssen Anträge auch während der Mitgliederversammlung in die Tagesordnung aufgenommen werden, wenn 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit eines Antrages bejahen. Anträge auf Änderung der Satzung oder Auflösung des Vereins sind hiervon ausgenommen.
(7) Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen. Die Entscheidung über die Auflösung des Vereins sowie über Satzungsänderungen sind mit einer 2/3-Mehrheit der erschienenen Mitglieder zu fällen. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegeben und werden nicht mitgezählt. Auf Antrag von mindestens 20% der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder sind Abstimmungen geheim durchzuführen.
dem/der Organisationsleiter/in Sportbetrieb,
dem/der Organisationsleiter/in Projektmanagement,
dem/der Schrift- und Pressewart/in,
dem/der Gerätewart/in,
(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.
(3) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorstand vertreten. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die 1. und der/die 2.Vorsitzende. Beide sind allein vertretungsberechtigt.
(5) Der/die Vorsitzende, im Verhinderungsfall der/die stellvertretende Vorsitzende, beruft die Sitzungen des Vorstandes ein und leitet sie. Er/Sie ist verpflichtet, den Vorstand einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder aber wenn dies von der Mehrheit der Vorstandsmitglieder verlangt wird.
(7) Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes muß der Vorstand binnen drei Monaten entweder für den Zeitraum bis zur nächsten Mitgliederversammlung, bzw. im Falle des Ausscheidens eines/einer Abteilungsleiter(s)/in bis zur nächsten Abteilungsversammlung, eine(n) kommissarischen Vertreter/in bestimmen und sich so ergänzen oder eine Nachwahl im Rahmen einer Mitgliederversammlung bzw. einer Abteilungsversammlung durchführen.
(8) Jedes Mitglied des Vorstandes hat eine Schweigepflicht über vertrauliche Vorgänge und Mitteilungen.
§ 11 - Geschäftsführender Vorstand
(1) Der geschäftsführende Vorstand erfüllt die ihm durch den Vorstand übertragenen Aufgaben. Er ist ebenfalls an die vom Vorstand festgelegte „Geschäfts- und Finanzordnung“ gebunden.
(2) Der geschäftsführende Vorstand besteht aus den in § 10 unter 1. - 7. genannten Personen.
(3) Der geschäftsführende Vorstand sollte mindestens viermal in einem Kalenderjahr zusammentreten, wobei Sitzungen des Gesamtvorstandes darauf angerechnet werden können.
(4) Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes haben das Recht, an allen Sitzungen, Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
(5) Der geschäftsführende Vorstand ist insbesondere zuständig für den Abschluß und die Kündigung von Beschäftigungs-, Pacht-, Miet- und sonstigen Verträgen.
(1) Die Abteilungen regeln ihr Innenverhältnis selber. Sie können mit Genehmigung des Vorstandes bedarfsgerecht Gruppen bilden oder auflösen.
(2) Die Abteilungsleiter/innen führen mindestens alle zwei Jahre eine Abteilungsversammlung durch, zu der sie spätestens vier Wochen vor dem in Aussicht genommenen Termin schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung einladen. Über jede Abteilungsversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen und dem Vorstand vorzulegen.
(3) Die Interessen der Abteilung werden im Vorstand durch den/die Abteilungsleiter/in oder dessen/deren Stellvertreter/in vertreten.
(4) Die Abteilungsleiter/innen sind den Organen des Vereins gegenüber verantwortlich und diesen auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet.
(5) Abteilungsbeschlüsse, die über abteilungsinterne Angelegenheiten hinausgehen, bedürfen der Zustimmung des Vorstandes.
§ 13 - Vergütungen für die Vereinstätigkeit
(1) Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.
(2) Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs. (1) trifft der Geschäftsführende Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
(3) Der Geschäftsführende Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
(4) Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Geschäftsführende Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.
§ 14 - Stimmrecht, Wählbarkeit
(1) Jedem volljährigen Vereinsmitglied steht eine Stimme zu. Für nicht volljährige Vereinsmitglieder kann das Stimmrecht durch den/die gesetzlichen Vertreter ausgeübt werden. Übt/Üben der/die gesetzliche(n) Vertreter für mehrere nicht volljährige Vereinsmitglieder das Stimmrecht aus, so kann er/können sie dies nur mit einer Stimme tun.
(2) Bei der Wahl der Abteilungsleiter/innen sind Vereinsmitglieder ab dem 14. Lebensjahr ohne den/die gesetzlichen Vertreter stimmberechtigt.
(3) Gewählt werden kann jedes volljährige und voll geschäftsfähige Mitglied des Vereins.
(4) Mitglieder mit einer befristeten Mitgliedschaft verlieren ihr Stimmrecht automatisch mit Ablauf der Befristung ihrer Mitgliedschaft.
(5) Gemeinnützige Organisationen üben ihr Stimmrecht als außerordentliche Mitglieder ausschließlich in der Mitgliederversammlung aus.
§ 15 - Wahlordnung
(1) Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Wiederwahl der bisherigen Amtsträger ist möglich. Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer gewählt ist.
(2) Die Vorstandsmitglieder, ausgenommen die Abteilungsleiter/innen, werden auf der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt, und zwar die unter §10 (1) Ziff. 1., 4., 5. und 7. genannten in den ungeraden, die unter § 10 (1) Ziff. 2., 3. und 6. genannten in den geraden Kalenderjahren. Die Abteilungsleiter/innen werden auf der entsprechenden Abteilungsversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
(3) Für alle Wahlen im Rahmen der Mitgliederversammlung ist von den stimmberechtigten anwesenden Mitgliedern auf der jeweiligen Versammlung einen/eine Wahlleiter/in unter Leitung des/der Versammlungsleiter(s)/in zu wählen. Ggf. können auf Antrag des/der Wahlleiter(s)/in zusätzlich bis zu zwei Wahlhelfer/innen gewählt werden.
(4) Der/die Wahlleiter/in leitet alle anderen Wahlen und stellt die Wahlergebnisse fest.
(5) Wahlvorschläge kann jedes Vereinsmitglied auf der Mitgliederversammlung jederzeit einbringen. Zur Wahl Vorgeschlagene brauchen bei der Wahl nicht anwesend zu sein. Die Annahme des Amtes im Falle der Wahl muss vor der Wahl durch den zur Wahl vorgesehenen bekundet werden; bei Abwesenheit schriftlich gegenüber dem Vorstand.
(8) Die Wahlergebnisse sind am Wahltag schriftlich von dem/der Schriftführer/in festzuhalten und der Niederschrift über die Mitgliederversammlung beizufügen.
(9) Die Wahlergebnisse sollen innerhalb von 14 Tagen in der örtlichen Presse bekanntgege-ben werden.
(1) Die ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung des Vereins wird jährlich einmal nach Jahresabschluss durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer/innen, bei deren Verhinderung durch ihre Stellvertreter/innen, geprüft. Diese erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht, der hinsichtlich der Einhaltung des Haushaltsplanes für des vorangegangene Geschäftsjahr mit einem zusammenfassenden Urteil abschließt.
(2) Die Kassenprüfer beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des/der Finanzwart(s)/in durch die Mitgliederversammlung.
(3) Der Prüfbericht ist nach erfolgter Entlastung des/der Finanzwart(s)/in dem/der Protokollführer/in zu übergeben und von diesem der Niederschrift über die Mitgliederversammlung beizufügen.
(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen an die Stadt Meckenheim mit der Zweckbestimmung, daß dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung der Jugendarbeit, der Seniorenarbeit oder von Integrationsmaßnahmen für behinderte Kinder und Jugendliche verwendet werden darf. Vor Wirksamwerden der Verwendungsbeschlüsse muss das zuständige Finanzamt seine Zustimmung erklären.
Diese Satzung tritt am 30. Mai 1997 in Kraft.
Die ursprüngliche Satzung vom 30. Mai 1997 tritt in der geänderten Fassung (1. Änderung vom 28.05.1998, 2. Änderung vom 18.04.2002, 3. Änderung vom 15.05.2003; 4. Änderung vom 04. 06. 2009; 5. Änderung vom 08.06.2010; 6. Änderung vom 19.06.2012) am 19. Juni 2012 in Kraft.
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