Source: http://www.umsatzsteuerrecht.de/23588.htm
Timestamp: 2020-02-25 15:59:50
Document Index: 272920275

Matched Legal Cases: ['§ 4', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Heft 19 / 2011
In der aktuellen Ausgabe der UR (Heft 19, Erscheinungstermin: 05. Oktober 2011) lesen Sie folgende BeitrÃ¤ge und Entscheidungen.
Riegel, Martin / Totsche, Sven, Vorsteuerabzug bei Banken, UR 2011, 721-728
Banken sehen sich oftmals dem Vorwurf der umsatzsteuerlichen BegÃ¼nstigung ausgesetzt, da die von ihnen erbrachten Dienstleistungen regelmÃ¤ÃŸig von der Umsatzsteuer befreit sind (vgl. Â§ 4 Nr. 8 UStG), wÃ¤hrend andere Unternehmer ihren Kunden regelmÃ¤ÃŸig Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen haben. Die Befreiung von der Umsatzsteuer fÃ¼r bestimmte Finanzdienstleistungen hat jedoch auch Nachteile, die in diesem Zusammenhang gerne Ã¼bersehen werden. Es geht dabei um den Abzug der von anderen Unternehmern in Rechnung gestellten Umsatzsteuer als Vorsteuer. Die geltende Umsatzsteuer ist als sog. Allphasen-Netto-Umsatzsteuer mit Vorsteuerabzug konzipiert. Bei vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmen wirkt sich die Umsatzsteuerlast auf empfangene EingangsumsÃ¤tze nicht als definitive Kostenbelastung aus, weil das Unternehmen die in Rechnung gestellte Umsatzsteuer als Vorsteuer in Abzug bringen kann. Dies gilt jedoch nicht, soweit die EingangsumsÃ¤tze mit bestimmten steuerfreien AusgangsumsÃ¤tzen oder anderen AusschlussumsÃ¤tzen in Zusammenhang stehen. Aufgrund des hohen Anteils steuerfreier UmsÃ¤tze kÃ¶nnen Banken daher regelmÃ¤ÃŸig nicht die gesamte von anderen Unternehmern in Rechnung gestellte Umsatzsteuer als Vorsteuer in Abzug bringen, was zu einer Kostenbelastung bei den Banken fÃ¼hrt.Dieser Beitrag geht daher auf MÃ¶glichkeiten zur umsatzsteuerlichen Optimierung bei Banken ein.
ReiÃŸ, Wolfram, Wert- und Einkaufsgutscheine sowie umwandelbare Optionsrechte auf den Bezug von Dienstleistungen im Rahmen von Kundenbindungs- und VerkaufsfÃ¶rderungsprogrammen, UR 2011, 729-746
Der EuGH hat in Sachen Astra Zeneca entschieden, dass der Handel mit Wertgutscheinen beim HÃ¤ndler der Umsatzbesteuerung unterliegt und nicht lediglich â€“ wie es der bisherigen Auffassung in Deutschland entsprach â€“ zu einem bloÃŸen nicht steuerbaren Umtausch von Zahlungsmitteln fÃ¼hrt. Die Entscheidung fÃ¼hrt zu einer Menge von kontrovers diskutierten Folgefragen, insbesondere nach der Behandlung der Erstausgabe (Erstverkauf) des Gutscheins, nach seiner EinlÃ¶sung und deren VerhÃ¤ltnis zueinander sowie nach der Behandlung eines grenzÃ¼berschreitenden Gutscheinhandels. Diesen Fragen geht der folgende Beitrag nach.
EuGH v. 28.7.2011 - Rs. C-350/10, Keine Steuerbefreiung der Dienstleistungen der elektronischen NachrichtenÃ¼bermittlung fÃ¼r Finanzinstitute â€“ SWIFT-Meldungen im internationalen Zahlungsverkehr, UR 2011, 747-751
EuGH v. 10.3.2011 - Rs. C-540/09, Steuerfreie entgeltliche Ãœbernahmegarantie eines Kreditinstituts gegenÃ¼ber einer Aktien ausgebenden Gesellschaft bezÃ¼glich am Ende der Zeichnungsfrist auf dem Kapitalmarkt nicht gezeichneter neuer Aktien, UR 2011, 751-755
EuGH v. 28.7.2011 - Rs. C-274/10, Unionsrechtswidrige nationale BeschrÃ¤nkung der Erstattung eines MehrwertsteuerÃ¼berschusses und Verpflichtung zur Ãœbertragung des Ãœberschusses auf einen folgenden Steuerzeitraum ohne zeitliche Begrenzung, UR 2011, 755-761
Umsatzsteuerliche Behandlung von sog. Nennwertgutscheinen, UR 2011, 762
Begriff des Warenmusters â€“ EuGH, Urt. v. 30.9.2010 â€“ Rs. C-581/08 â€“ EMI Group, UR 2010, 816 â€“ Anpassung des Abschn. 3.3 Abs. 13 UStAE, UR 2011, 762
Umsatzsteuerliche Beurteilung einer â€œDachverpachtungâ€� an einen Photovoltaik-Anlagenbetreiber gegen Ãœbernahme der Dachsanierung, UR 2011, 763
Umsatzsteuer-Umrechnungskurse fÃ¼r den Monat August 2011, UR 2011, 764
ZeitschriftenbeitrÃ¤ge, UR 2011, 764
Verlag Dr. Otto-Schmidt vom 14.10.2011 09:58