Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/160459
Timestamp: 2019-12-07 07:49:19
Document Index: 45927580

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 21', '§ 107', '§ 114', '§ 101', '§ 107']

Ergebnis: Hybrid.M - Neubau Busbetriebshof Moosach u...competitionline
(ID 3-160459)
Entscheidung 06.06.2014
Gebäudetyp Verkehr / Gewerbe-, Industriebauten
Preisrichter	 Stefan Behnisch, Jürgen Engel, Johannes Ernst, Andreas Herrscher, Prof. Johannes Kister [Vorsitz], Ina Laux, Susanne Ritter, Prof. Ariane Röntz	, Herbert König, Peter Kadereit, Alexander Reissl, Paul Bickelbacher, Ursula Sabathil, Johanna Salzhuber, Dr. Alexander Dietrich
Nicht offener einphasiger Realisierungswettbewerb (mit max. 15 Teilnehmern) nach RPW 2013 für Bewerbergemeinschaften aus Architektinnen/Architekten mit Landschaftsarchitektinnen/Landschaftsarchitekten.
Die Stadtwerke München GmbH (SWM) planen auf einem Grundstück am Georg-Brauchle-Ring in München den Neubau eines Busbetriebshofs (BBH). Zur Gewährleistung einer städtebaulich, architektonisch und freiraumplanerisch hochwertigen Gestaltung des BBH loben die SWM einen Wettbewerb aus. Die in einer Machbarkeitsstudie bereits definierten Betriebsabläufe und somit insbesondere die Größe und Anordnung der Abstell- und Betriebshallen sind dabei nicht Bestandteil des Verfahrens. Schwerpunkt des Wettbewerbs im Bereich des Hochbaus ist die Anordnung, Gliederung und Gestaltung einer auf die feststehende Funktionsplanung aufbauenden Mantelbebauung (mit Büroflächen, Kantine und Automatenwerkstatt), welche die nördliche und westliche Kante des BBH ausbildet und neben der städtebaulichen Fassung auch dem Lärmschutz der umgebenden Bebauung dient. Ein weiteres Thema des Wettbewerbs ist die architektonische Ausformung der Gebäudehüllen (Fassaden und Dächer) der Abstell- und Betriebshallen. Ergänzt werden diese Anforderungen um die Gestaltung einer südlich an den BBH angrenzenden Grünfläche mit einer wichtigen Vernetzungsfunktion im Gesamtquartier.
Im Bereich des Hochbaus sollen insgesamt Flächen von ca. 30 000 m² BGF entstehen. Die Planfläche für den Freiraum umfasst ca. 8 500 m².
Ausstellung Die Beiträge aller Wettbewerbsteilnehmer werden voraussichtlich Anfang Juli im Foyer der SWM Zentrale in der Emmy-Noether-Straße 2 ausgestellt.
+49 2118968980
Es werden als Teilnehmer Bewerbergemeinschaften aus Architektinnen/Architekten mit Landschaftsarchitektinnen/Landschaftsarchitekten gesucht. Die Bewerbergemeinschaften müssen Nachweise ihrer Fachkunde anhand der Planung und Realisierung vergleichbarer Projekte im urbanen Kontext entsprechend der Wettbewerbsaufgabe erbringen und ihre wirtschaftliche, finanzielle und technische Leistungsfähigkeit nachweisen. Die Gesamtteilnehmerzahl ist auf max. 15 Teilnehmer festgelegt. Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren steht allen teilnahmeberechtigten Bewerbern offen.
Die Ausloberin behält sich vor, Berufsanfänger (junge Büros) angemessen zu berücksichtigen (mind. 2 Teilnehmer). Die Bewerber müssen sich in Kategorie A (erfahrene Büros) oder Kategorie B (junge Büros) bewerben. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgeschickt, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Mehrfachbewerbungen jeglicher Art werden nicht zum Auswahlverfahren zugelassen. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Teilnehmers. Abweichungen von den formalen Anforderungen führen zum Ausschluss vom Auswahlverfahren. Ein Losentscheid wird bei gleicher Eignung vorbehalten.
a. Vollständig ausgefüllte Bewerbung einschließlich aller geforderten Formblätter inklusive jeweiliger Anlagen und geforderter Erklärungen im Sinne SektVO § 20 Abs. 3-4, § 21 Abs. 1 ff. ohne Querverweise auf etwaige Anlagen des Bewerbers, mit Unterschrift und Firmenstempel. Berufsanfänger müssen sich in der entsprechenden Kategorie B eintragen und die im Formblatt aufgeführten Nachweise erbringen. Siehe dazu im Detail Formblätter 1-3. Fehlen geforderte Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (3 Kalendertage). Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages. Ausgenommen von der Nachforderung sind Referenzprojekte. Fehlen diese oder sind unvollständig, führt dies zum Ausschluss des Teilnahmeantrages. Die Bewerbergemeinschaften sind in der Bewerbung im vorgesehenen Formblatt aufzuzeigen. Der Ausloberin ist in der Bewerbung ein verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bewerbergemeinschaft zu benennen, die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen und die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Teilnahmeantrag durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären.
b. Benennung von jeweils mind. 2 realisierten oder in Realisierung befindlichen Referenzprojekten der letzten 5 Jahre.
— Für die Architekten zum Themenfeld Büro-, Verwaltungs- und/oder Industriebauten, mit vergleichbarer Komplexität und Größe entsprechend der Wettbewerbsaufgabe.
— Für die Landschaftsarchitekten zum Themenfeld öffentlich nutzbarer Freiraum im urbanen, innerstädtischen Kontext, mit vergleichbarer Komplexität und Größe entsprechend der Wettbewerbsaufgabe.
Bewerber der Kategorie B (junge Büros) können entsprechende Referenzprojekte auch als ausgezeichnete Wettbewerbsbeiträge angeben. Die Projekte sind auf den dafür vorgesehenen Formblättern (Teil 1 und Teil 3) mit den geforderten Informationen darzustellen und erforderliche Belege beizufügen (s. Formblätter). Die Formblätter sind auf DIN A4 (einseitig bedruckt) – Teil 3 auf DIN A 3 einseitig bedruckt – vollständig und ausgedruckt einzureichen. Erläuternde Informationen zu den geforderten Referenzen und deren Auswertung finden Sie im Anhang des Formblatts 1.
Alle Bewerbungen werden auf die Vollständigkeit der geforderten Erklärungen und Unterlagen geprüft. Soweit unter Ziffer III.1.2.a vorgesehen, werden fehlende Erklärungen/Unterlagen einmalig unter Setzung einer Frist (3 Kalendertage) nachgefordert. Liegen bei Ablauf dieser Frist die Angaben, Erklärungen und Nachweise weiterhin nicht, bzw. nicht vollständig vor, so wird der Bewerber ausgeschlossen. Soweit kein Ausschluss des jeweiligen Bewerbers erfolgt, wird anhand der vorgelegten Angaben und Unterlagen geprüft, ob der jeweilige Bewerber die angegebenen Mindestbedingungen (s. III.1.2.b) erfüllt und auch im Übrigen über die grundsätzliche Eignung im Hinblick auf die anstehende Planungsaufgabe für die Durchführung des Projektes verfügt. Dazu werden die eingereichten Referenzen hinsichtlich der unter III.1.2.b definierten Anforderungen ausgewertet und bepunktet. Die Gesamtpunktzahl bildet die Rangfolge der zum Wettbewerb zugelassenen Teilnehmer. Verbleiben nach Prüfung bzw. Auswertung mehr geeignete Bewerber mit gleicher Punktzahl als die maximale Anzahl der zum Wettbewerb definierten Teilnehmeranzahl, so erfolgt die Bewerberauswahl durch den Losentscheid. Erläuternde Informationen zu den geforderten Referenzen und deren Auswertung finden Sie im Anhang des Formblatts 1. Über das Bewerbungsverfahren werden max. 13 Teilnehmer und 3 Nachrücker aus der Kategorie A (erfahrene Büros) und mind. 2 Teilnehmer und 2 Nachrücker aus der Kategorie B (junge Büros) gesucht. Sollten weniger Teilnehmer über die Kategorie B (junge Büros) definiert werden können, werden entsprechend mehr Teilnehmer aus der Kategorie A (erfahrene Büros) nominiert. Die Gesamtteilnehmerzahl im Wettbewerb ist auf max. 15 Teilnehmer beschränkt.
Architektinnen/Architekten mit Landschaftsarchitektinnen/Landschaftsarchitekten als Bewerbergemeinschaften. Vorgenannte Personen müssen berechtigt sein, gem. dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht bzw. nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome in der Bundesrepublik Deutschland die jeweilige Berufsbezeichnung zu tragen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer (Bewerber) zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe eine entsprechende Architektin/einen Architekten bzw. eine Landschaftsarchitektin/einen Landschaftsarchitekten benennen. Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten. Zusätzliche Berater unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen.
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 19.2.2014 - 10:00
Tag: 27.2.2014
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Netto 195 000 EUR
Es ist sicher zu stellen, dass die Bewerbungsdokumente zum Bewerbungsverfahren ausschließlich an folgende Adresse adressiert: Faltin + Sattler FSW Düsseldorf GmbH (Stichwort BBH), Rathausufer 14, 40213 Düsseldorf (Deutschland) bis zum Abgabetermin eingegangen sind. Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe. Es werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen als die Einsendung der vorgegebenen Dokumente, insbesondere keine Bewerbungen, die per Fax oder per E-Mail eingegangen sind, zugelassen.
Kolloquium: Mitte März 2014
Abgabe Plansatz: Anfang 5.2014
Abgabe Modell: Ende 5.2014
Preisgericht: Anfang 6.2014
MTRyYW5jXV5hZ11paWFuKm9xYWBeXXVhbmo8cmMpaSpeXXVhbmoqYGE=
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig,soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweitder Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder elektronisch) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dassdie geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße ausder Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der in der Bekanntmachungbenannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-3 GWB).
Die Stadtwerke München GmbH (SWM) planen auf einem Grundstück am Georg-Brauchle-Ring in München den Neubau eines Busbetriebshofs (BBH). Zur Gewährleistung einer städtebaulich, architektonisch und freiraumplanerisch hochwertigen Gestaltung des BBH hatten die SWM einen Wettbewerb ausgelobt.
Im Bereich des Hochbaus sollten insgesamt Flächen von ca. 30 000 m² BGF entstehen. Die Planfläche für den Freiraum umfasst ca. 8 500 m². Der Wettbewerb wurde als nicht offener einphasiger Realisierungswettbewerb (mit max. 15 Teilnehmern) nach RPW 2013 für Bewerbergemeinschaften aus Architektinnen/Architekten mit Landschaftsarchitektinnen/Landschaftsarchitekten durchgeführt.
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2014/S 23-037039 vom 1.2.2014
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 64 350 EUR
MjE1Z1ZjWFJTVlxSXl5WYx9kZlZVU1JqVmNfMWdYHl4fU1JqVmNfH1VW
Ausschreibung veröffentlicht 03.02.2014
Wettbewerbs-ID 3-160459
Seitenaufrufe 7131