Source: http://www.juraforum.de/urteile/vorschriften/estg-1997-50-abs-7
Timestamp: 2017-03-25 17:35:11
Document Index: 217246808

Matched Legal Cases: ['§ 50', '§ 50', '§ 50', '§ 50', '§ 50', '§ 50', '§ 50', '§ 50', '§ 43', '§ 44', '§ 46', '§ 49', '§ 50', '§ 62', '§ 65', '§ 71', '§ 50']

Urteile zu § 50 Abs. 7 EStG 1997 - JuraForum.de
Urteile zu § 50 Abs. 7 EStG 1997 – Urteilsdatenbank von JuraForum.deEntscheidungen und Beschlüsse zu § 50 Abs. 7 EStG 1997BFH – Urteil, I R 77/07 vom 12.11.20081. Werden Anteile an einer Kapitalgesellschaft I, bei deren Erwerb ein sog. Sperrbetrag nach § 50c Abs. 11 EStG 1997 ausgelöst wurde, in eine weitere Kapitalgesellschaft II im Wege einer Kapitalerhöhung eingebracht, und werden anschließend die Kapitalgesellschaft I wie auch später die Kapitalgesellschaft II formwechselnd in eine Personengesellschaft umgewandelt (sog. Doppelumwandlungsmodell), ist bei der Ermittlung des Umwandlungsgewinns jeweils ein Sperrbetrag (gemäß § 50c Abs. 11 EStG 1997 als unmittelbarer bzw. gemäß § 50c Abs. 7 EStG 1997 als mittelbarer Sperrbetrag) zu berücksichtigen.
2. Ein Sperrbetrag nach § 50c Abs. 11 EStG 1997 kann auch bei einem Anteilserwerb vor dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Fortsetzung der Unternehmenssteuerreform vom 29. Oktober 1997 (BGBl. I 1997, 2590, BStBl I 1997, 928) ausgelöst werden. § 50c Abs. 11 EStG 1997 wirkt nicht in verfassungswidriger Weise zurück.
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