Source: http://www.anwalt24.de/urteile/bverfg/2015-12-14/2-bvq-45_15
Timestamp: 2017-02-23 13:21:13
Document Index: 278976710

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 114', '§ 22', '§ 32', '§ 93', '§ 114', '§ 46', '§ 22', '§ 32', '§ 93']

BVerfG, 14.12.2015 - 2 BvQ 45/15 - Anordnung für eine sofortige Fortschreibung eines Vollzugsplans oder Gewährung von Vollzugslockerungen sowie der Unterbringung im offenem Vollzug; Anspruch eines Strafgefangenen auf außerordentliche Immatrikulation an der Universität Jena | Urteile auf anwalt24.de
BVerfG, 14.12.2015 Inhaltsübersicht
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BVerfG, 14.12.2015 - 2 BvQ 45/15 - Anordnung für eine sofortige Fortschreibung eines Vollzugsplans oder Gewährung von Vollzugslockerungen sowie der Unterbringung im offenem Vollzug; Anspruch eines Strafgefangenen auf außerordentliche Immatrikulation an der Universität Jena
BundesverfassungsgerichtBeschl. v. 14.12.2015, Az.: 2 BvQ 45/15Gericht: BVerfGEntscheidungsform: BeschlussDatum: 14.12.2015Referenz: JurionRS 2015, 35843Aktenzeichen: 2 BvQ 45/15 Rechtsgrundlagen:§ 114 Abs. 2 S. 2 StVollzG§ 22 Abs. 2 ThürJVollzGB§ 32 Abs. 1 BVerfGG§ 93d Abs. 2 BVerfGGIn dem Verfahrenüber den Antragim Wege der einstweiligen Anordnunga) den unverzüglichen, durch die Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Gera vorzunehmenden Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 114 Abs. 2 Satz 2 StVollzG für eine (sofortige) Fortschreibung des den Antragsteller betreffenden Vollzugsplans anzuordnen,b) alternativ, eine (sofortige) an das Behandlungsteam der Justizvollzugsanstalt Hohenleuben vorzunehmende, die Gewährung von Lockerungen (§ 46 ff. ThürJVollzGB) sowie eine Unterbringung im offenen Vollzug (§ 22 Abs. 2 ThürJVollzGB) einschließende Fortschreibung des den Antragsteller betreffenden Vollzugsplans anzuordnen,c) dem Antragsteller eine außerordentliche Immatrikulation beim Studierenden-Service- Zentrum (Dezernat I) der FSU Jena - infolge pflichtwidrigen, vom Antragsteller nicht persönlich zu vertretenden Verhaltens der Fach- und Verfassungsgerichte - zu ermöglichen,und Antrag auf RichterablehnungAntragsteller: B...hat die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durchden Richter Landauund die Richterinnen Kessal-Wulf,Königgemäß § 32 Abs. 1 in Verbindung mit § 93d Abs. 2 BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473)am 14. Dezember 2015 einstimmig beschlossen:Tenor:1.Die Ablehnungsgesuche gegen die Richter des Bundesverfassungsgerichts Landau, Kessal-Wulf und König werden als unzulässig verworfen, weil sie lediglich Ausführungen enthalten, die zur Begründung der Besorgnis der Befangenheit gänzlich ungeeignet sind (vgl. BVerfGE 11, 1 [BVerfG 22.02.1960 - 2 BvR 36/60] <3>; BVerfGK 8, 59 <60>; BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 22. April 2009 - 1 BvR 887/09 -, [...]).2.Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung wird abgelehnt, weil der Antragsteller nicht substantiiert dargelegt hat, dass der - gegebenenfalls noch zu stellende - Antrag in der Hauptsache weder unzulässig noch offensichtlich unbegründet ist (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 20. August 2015 - 1 BvQ 28/15 -, [...]; Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 30. September 2015 - 2 BvQ 29/15 -, [...]).Diese Entscheidung ist unanfechtbar.LandauKessal-WulfKönigHinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.
BVerfG, 15.12.2015BVerfG, 14.12.2015