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Timestamp: 2016-10-26 11:29:57
Document Index: 43852133

Matched Legal Cases: ['Art. 3', 'Art. 23', 'Art. 23', 'Art. 50', 'Art. 292', 'Art. 50', 'Art. 292', 'Art. 24', 'Art. 97', 'Art. 98', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 103', 'BGE', 'Art. 84', 'Art. 4', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 104', 'Art. 105', 'Art. 104', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 3', 'Art. 1', 'Art. 23', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 23', 'Art. 23', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 23', 'BGE', 'Art. 23', 'BGE', 'Art. 156', 'Art. 153', 'Art. 153', 'Art. 159']

2A.442/1999 (21.02.2000)
2A.442/1999/bmt
Es wirken mit: Bundesrichter Wurzburger, Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung, Bundesrichter Hartmann,
Ersatzrichter Seiler und Gerichtsschreiber Hugi Yar.
1. A.________ AG, in Liquidation,
2. B.________ AG, in Liquidation,
3. C.________ AG, in Liquidation,
4. D.________ AG, in Liquidation,
5. E.________ AG, in Liquidation,
6. F.________ AG, in Liquidation,
7. G.________ AG, in Liquidation,
8. H.________ AG, in Liquidation,
9. I.________ AG, in Liquidation,
10. J.________ AG, in Liquidation,
11. K.________ AG, in Liquidation,
Beschwerdef�hrerinnen, alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hans D�ggelin, Frankenstrasse 20, Postfach 2632, Luzern,
Eidgen�ssische Bankenkommission,
Liquidationsverf�gung, hat sich ergeben:
A.- Die X.________-Unternehmensgruppe besteht aus der A.________ AG, Basel, sowie aus verschiedenen Tochtergesellschaften mit Sitz in Basel, Spanien, den USA und Venezuela. Am 5. April 1995 stellte die Eidgen�ssische Bankenkommission (im weitern auch "Bankenkommission") fest, dass die Gruppe, unter dem Namen I.________ AG, von mehr als 20 Gl�ubigern Publikumseinlagen entgegengenommen hatte, um eigene Projekte zu finanzieren. Da diese gewerbsm�ssige Entgegennahme mit dem Bundesgesetz vom 8. November 1934 �ber die Banken und Sparkassen (Bankengesetz, BankG; SR 952. 0) in der Fassung gem�ss �nderung vom 18. M�rz 1994 (in Kraft seit 1. Februar 1995, AS 1995 246) nicht mehr vereinbar sei, empfahl sie ihr, die Einlagen entweder zur�ckzuzahlen, durch die Garantie einer Schweizer Bank sicherzustellen oder in Beteiligungskapital umzuwandeln. Die X.________-Gruppe erarbeitete in der Folge Vorschl�ge zu einer Neustrukturierung. Sie sah dabei mit Zustimmung der Eidgen�ssischen Bankenkommission vor, die Investoren als Aktion�re mit "qualifizierter Beteiligung" in die Gesellschaften der X.________-Gruppe aufzunehmen (vgl. Art. 3a Abs. 4 lit. b der Verordnung vom 17. Mai 1972 �ber die Banken und Sparkassen [Bankenverordnung, BankV; SR 952. 02]) und einen Teil ihrer Investitionen als Aktion�rsdarlehen entgegenzunehmen.
B.- Gest�tzt auf Anfragen aus dem Publikum teilte die Bankenkommission der X.________-Unternehmensgruppe am 17. Februar 1999 mit, es best�nden Hinweise daf�r, dass sie erneut in unzul�ssiger Weise gewerbsm�ssig Einlagen entgegennehmen k�nnte, weshalb sie eingeladen werde, zu verschiedenen Punkten Stellung zu nehmen. Dieser Aufforderung kam die X.________-Gruppe am 16. April 1999 nach. Da ihre Ausk�nfte nicht zu befriedigen vermochten, setzte die Bankenkommission am 27. Mai 1999 die ATAG Ernst & Young AG, Basel, zur Abkl�rung des Sachverhalts als Beobachterin ein.
Diese hielt in ihrem Zwischenbericht vom 23. Juni 1999 fest, dass rund 136 Anleger insgesamt ca. 7,941 Mio. DM �ber die A.________ AG investiert h�tten. Die Verwendung und der Verbleib der entsprechenden Mittel sei nicht belegt. Die Bankenkommission wies die A.________ AG deshalb am 25. Juni 1999 erneut darauf hin, dass die gewerbsm�ssige Entgegennahme von Publikumseinlagen grunds�tzlich den Banken vorbehalten sei. Nehme eine Person unbefugterweise solche Einlagen entgegen, k�nne die R�ckzahlung angeordnet werden. Voraussetzung hierf�r sei der Nachweis, dass die betroffene Gesellschaft �ber die entsprechenden finanziellen Mittel verf�ge. Da die Werthaltigkeit der Aktiven der A.________ AG kaum nachpr�fbar sei, k�nne der Beweis f�r das Vorliegen der notwendigen Mittel nur �ber eine Bankgarantie in der H�he der ausstehenden Einlagen erbracht werden. Die Kommission lud die A.________ AG ein, hierzu Stellung zu nehmen; f�r den Fall, dass bis zum 10. August 1999 keine Bankgarantie erbracht w�rde, stellte sie ihr die Liquidation in Aussicht.
Die X.________-Unternehmensgruppe �usserte sich am 22. Juli 1999 namentlich zur Werthaltigkeit der Aktiven und beantragte, das Mandat der eingesetzten Beobachterin zu beenden. Sie verpflichtete sich, in regelm�ssigen Abst�nden der Bankenkommission �ber den Aktion�rswechsel Bericht zu erstatten. Die geforderte Bankgarantie leistete sie nicht.
C.- Mit Verf�gung vom 26. August 1999 erwog die Eidgen�ssische Bankenkommission, die X.________-Unternehmensgruppe m�sse aufsichtsrechtlich gesamthaft und als wirtschaftliche Einheit betrachtet werden, die unzul�ssigerweise gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegennehme. Gem�ss Art. 23bis Abs. 1 BankG habe die Bankenkommission deshalb die zum Schutz der Anleger notwendigen Verf�gungen zu erlassen. Da die X.________-Gruppe weder eine Bankgarantie zu leisten noch die Werthaltigkeit ihrer Aktiven nachzuweisen verm�ge, sei in analoger Anwendung von Art. 23quinquies BankG die amtliche Liquidation anzuordnen. Dementsprechend erkannte sie:
"1. Es wird festgestellt, dass die A.________ AG,
J.________ AG, I.________ AG, D.________ AG,
F.________ AG, H.________ AG, G.________ AG,
E.________ AG, C.________ AG, B.________ AG und
K.________ AG unbefugterweise gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegennehmen.
2. Die A.________ AG, J.________ AG, I.________ AG,
D.________ AG, F.________ AG, H.________ AG,
G.________ AG, E.________ AG, C.________ AG,
B.________ AG und K.________ AG werden aufgel�st
und treten mit sofortiger Wirkung in Liquidation.
3. Den bisherigen Organen der A.________ AG,
K.________ AG wird die Vertretungsbefugnis entzogen.
Alle bisherigen Unterschriftsberechtigungen und Vollmachten werden aufgehoben.
4. Den bisherigen Organen der A.________ AG,
K.________ AG wird unter Androhung der Haft oder
Busse gem�ss Art. 50 BankG und Art. 292 StGB
verboten, weitere Rechtshandlungen f�r die
Gesellschaften auszu�ben.
5. Die L.________ AG, Luzern, wird als Revisionsstelle
der A.________ AG, J.________ AG,
I.________ AG, D.________ AG, F.________ AG,
H.________ AG, G.________ AG, E.________ AG,
C.________ AG, B.________ AG und K.________ AG
6. Die ATAG Ernst & Young AG, Basel, wird als
Liquidatorin eingesetzt.
7. Die bisherigen Organe der A.________ AG,
K.________ AG werden unter Androhung der Haft
oder Busse gem�ss Art. 50 BankG und Art. 292
StGB angewiesen, der Liquidatorin alle Ausk�nfte
zu erteilen und Unterlagen auszuh�ndigen, welche
sie verlangt, so wie der Liquidatorin Zutritt zu
s�mtlichen von ihnen benutzten R�umlichkeiten zu
gew�hren.
8. Die Befugnis, den Inhalt des Liquidationsmadates
zu pr�zisieren, sowie eine neue Revisionsstelle
einzusetzen, wird an das Sekretariat der EBK
D.- Die X.________-Unternehmensgruppe und M.________ stellten am 8. September 1999 beim Bundesgericht das Gesuch, die B.________ AG, die C.________ AG, die E.________ AG, die I.________ AG und die K.________ AG vorsorglich von der Liquidation auszunehmen und ihre L�schung im Handelsregister zu widerrufen. Der Abteilungspr�sident wies die X.________- Unternehmensgruppe am 10. September 1999 darauf hin, dass die Anordnung einer entsprechenden vorsorglichen Massnahme erst nach Eingang der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gepr�ft werden k�nne; zugleich �bermittelte er das Gesuch an die Bankenkommission. Diese beantragte am 16. September 1999, das Begehren abzuweisen.
E.- Am 30. September 1999 haben die A.________ AG, die B.________ AG, die C.________ AG, die D.________ AG, die E.________ AG, die F.________ AG, die G.________ AG, die H.________ AG, die I.________ AG, die J.________ AG und die K.________ AG (alle in Liquidation) beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde und staatsrechtliche Beschwerde eingereicht. Sie erneuern darin ihr Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen und beantragen, die Verf�gung der Bankenkommission bez�glich der Liquidation der A.________ AG, der D.________ AG, der F.________ AG, der G.________ AG, der H.________ AG und der J.________ AG aufzuheben und den Widerruf der Liquidation und L�schung dieser Gesellschaften im Schweizerischen Handelsamtsblatt zu publizieren. Der X.________-Unternehmensgruppe sei es gem�ss dem genehmigten Neustrukturierungskonzept von 1995 zu gestatten, die Anleger an einer nicht beschr�nkten Zahl von Investorengesellschaften zu beteiligen, wobei die A.________ AG allj�hrlich melde, wie viele Aktion�re an den einzelnen Investorengesellschaften mitwirkten.
F.- Am 7. Oktober 1999 wies der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung die Liquidatorin superprovisorisch an, in Bezug auf die f�nf Gesellschaften B.________ AG, C.________ AG, E.________ AG, I.________ AG und K.________ AG nur die notwendigen Gesch�ftshandlungen, hingegen bis zum Entscheid �ber das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen keine weiteren Liquidationshandlungen vorzunehmen.
Am 15. Oktober 1999 best�tigte die Eidgen�ssische Bankenkommission ihre Stellungnahme vom 16. September 1999 zum Gesuch um vorsorgliche Massnahmen. Mit Vernehmlassung vom 8. November 1999 beantragte sie, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde und die staatsrechtliche Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.
G.- Der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung entsprach am 11. November 1999 dem Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen in dem Sinn, dass er die Liquidatorin bez�glich der f�nf Gesellschaften B.________ AG, C.________ AG, E.________ AG, I.________ AG und K.________ AG anwies, nur die notwendigen Gesch�ftshandlungen vorzunehmen; im �brigen wies er das Gesuch ab.
1.- a) In Anwendung des Bankengesetzes ergangene Verf�gungen der Eidgen�ssischen Bankenkommission k�nnen beim Bundesgericht nach Massgabe des Bundesrechtspflegegesetzes angefochten werden (Art. 24 BankG; Art. 97 in Verbindung mit Art. 98 lit. f OG und Art. 5 VwVG; BGE 124 II 581 E. 1 S. 582). Die Beschwerdef�hrerinnen sind als Gesellschaften, die liquidiert werden sollen, hierzu legitimiert (Art. 103 lit. a OG; vgl. BGE 124 II 581 E. 1 S. 582). Auf ihre frist- und formgerecht eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist einzutreten.
b) Das Gesuch um Erlass einer vorsorglichen Verf�gung betraf nicht alle Beschwerdef�hrerinnen, sondern nur die f�nf Gesellschaften B.________ AG, C.________ AG, E.________ AG, I.________ AG und K.________ AG. Demgegen�ber wurde in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Aufhebung der vorinstanzlichen Verf�gung und der Widerruf der Liquidation nur bez�glich der �brigen sechs Gesellschaften (A.________ AG, D.________ AG, F.________ AG, G.________ AG, H.________ AG und J.________ AG) beantragt. Hinsichtlich der anderen Unternehmen wurde bloss die Gutheissung des Gesuchs um vorsorgliche Massnahmen wiederholt. Nach dem ganzen Zusammenhang und der Begr�ndung in der Beschwerde ist jedoch davon auszugehen, dass auch bez�glich der f�nf Gesellschaften B.________ AG, C.________ AG, E.________ AG, I.________ AG und K.________ AG die Liquidation als solche angefochten werden soll.
c) aa) Die Beschwerdef�hrerinnen haben auch staatsrechtliche Beschwerde erhoben. Diese steht indessen nur gegen kantonale Entscheide offen (Art. 84 Abs. 1 OG), hingegen nicht auch gegen solche von Bundesbeh�rden wie die Eidgen�ssische Bankenkommission. Die im Zusammenhang mit einer angeblich willk�rlichen Feststellung des Sachverhalts erhobene R�ge einer Verletzung von Art. 4 aBV (Art. 9 BV) ist indessen im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu beurteilen. Mit dieser kann generell die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, ger�gt werden, wozu auch das Bundesverfassungsrecht geh�rt (vgl. BGE 124 II 517 E. 1 S. 519, mit Hinweisen). Da die Bankenkommission nicht als richterliche Beh�rde im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG gilt (vgl. zu dessen altrechtlichen Fassung BGE 116 Ib 73 E. 1b S. 78; 115 Ib 55 E. 2a S. 57; 108 Ib 270 E. 2a S. 274 f.; j�ngst nun best�tigt im Entscheid vom 2. Februar 2000 i.S. C. c. EBK, E. 1g), ist das Bundesgericht im �brigen nicht an ihre Feststellung des Sachverhalts gebunden (Art. 104 lit. b in Verbindung mit Art. 105 Abs. 2 OG). Ausgeschlossen ist der Einwand, der angefochtene Entscheid sei unangemessen (vgl. Art. 104 lit. c OG).
bb) Das Bundesgericht wendet die massgeblichen Normen der Bankengesetzgebung von Amtes wegen an; es auferlegt sich bei der Beurteilung von ausgesprochenen Fachfragen zu deren Beantwortung die sachn�here Bankenkommission besser qualifiziert ist, jedoch eine gewisse Zur�ckhaltung. Es gesteht dieser im Rahmen des so genannten "technischen Ermessens" bei der Pr�fung des Einzelfalls und bei der Anwendung unbestimmter Rechtsbegriffe einen gewissen Beurteilungsspielraum zu (BGE 121 II 147 E. 3a S. 148/149; 116 Ib 73 E. 1b S. 78, 193 E. 2d S. 197; 115 Ib 55 E. 2c S. 58; 108 Ib 196 E. 1b S. 200; 103 Ib 350 E. 5b S. 354; 96 I 177 E. 3c S. 182/183).
2.- a) Nach Art. 3 Abs. 1 BankG bed�rfen Banken zur Aufnahme ihrer Gesch�ftst�tigkeit einer Bewilligung der Bankenkommission, die nur erteilt wird, wenn die im Gesetz genannten Voraussetzungen erf�llt sind. Als Banken im Sinne des Bankengesetzes gelten gem�ss Art. 2a der BankV Unternehmen, die haupts�chlich im Finanzbereich t�tig sind und insbesondere gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegennehmen oder sich �ffentlich daf�r empfehlen, um damit auf eigene Rechnung eine unbestimmte Zahl von Personen oder Unternehmen, mit denen sie keine wirtschaftliche Einheit bilden, auf irgendwelche Art zu finanzieren (lit. a). Personen, die nicht dem Bankengesetz unterstehen, d�rfen keine Publikumseinlagen gewerbsm�ssig entgegennehmen (Art. 1 Abs. 2 BankG, in der Fassung vom 18. M�rz 1994, in Kraft seit 1. Februar 1995). Der nach dem fr�heren Recht noch m�gliche Status einer Finanzgesellschaft (Art. 1 Abs. 2 BankG in der Fassung vom 11. M�rz 1971, AS 1971 808) wurde damit aufgehoben (vgl. BBl 1992 V 693 f., 1993 I 876). Personen, die bei Inkrafttreten der �nderung vom 18. M�rz 1994 unter das Verbot von Art. 1 Abs. 2 BankG fallende Publikumseinlagen hielten, mussten diese innert zwei Jahren nach Inkrafttreten, also bis am 1. Februar 1997, zur�ckzahlen, wobei die Bankenkommission die Frist im Einzelfall verl�ngern oder verk�rzen konnte (Abs. 1 der Schlussbestimmungen der �nderung vom 18. M�rz 1994). Der Begriff der gewerbsm�ssigen Publikumseinlage wird in Art. 3a BankV n�her umschrieben. Danach handelt gewerbsm�ssig im Sinne des Gesetzes, wer dauernd mehr als zwanzig Publikumseinlagen entgegennimmt (Abs. 2).
Nicht als Publikumseinlagen gelten unter anderem Einlagen von Aktion�ren oder Gesellschaften mit einer qualifizierten Beteiligung am Schuldner und mit ihnen wirtschaftlich oder famili�r verbundene Personen (Abs. 4 lit. b). Als qualifizierte Beteiligung gilt eine solche von mindestens 10 Prozent des Kapitals oder der Stimmen (vgl. Art. 3 Abs. 2 lit. cbis BankG).
b) Die Bankenkommission stellte gest�tzt auf die Berichte der Beobachterin fest, dass 136 Anleger insgesamt 7,941 Mio. DM in der X.________-Gruppe investiert h�tten. Die ganze Gruppe m�sse als wirtschaftliche Einheit betrachtet werden. Keiner oder nur die allerwenigsten der Investoren hielten eine qualifizierte Beteiligung von mindestens 10 %. Die Aktion�rsdarlehen seien daher als Publikumseinlagen zu betrachten. Die Zahl von 136 Anlegern belege die Gewerbsm�ssigkeit der T�tigkeit. Die X.________-Unternehmensgruppe nehme somit gesetzwidrig Publikumseinlagen entgegen.
c) Was die Beschwerdef�hrerinnen hiergegen einwenden, �berzeugt nicht: Ausgangspunkt des Neukonzepts von 1995 bildete das Verbot f�r Nichtbanken, gewerbsm�ssig Publikumseinlagen entgegenzunehmen. Wie der Rechtsvertreter der Beschwerdef�hrerinnen in seinem Vorschlag vom 20. April 1995 zur Neustrukturierung der X.________-Unternehmensgruppe zutreffend hervorhob, liegt dann keine Publikumseinlage vor, wenn das Unternehmen zur Hauptsache mit eigenen Mitteln arbeitet oder durch massgeblich beteiligte Aktion�re finanziert wird. Diese bankenrechtliche Ausgangslage bildete nach Treu und Glauben die Basis des Neukonzepts, das deshalb sicherstellen musste, dass die Anleger tats�chlich als massgeblich beteiligte Aktion�re auftreten. Nur so konnte die Umwandlung in eine Holdingstruktur, was der X.________- Gruppe bewusst war, von der Bankenkommission bewilligt werden. Das Neukonzept sah dementsprechend vor, die Investoren aktienm�ssig in qualifizierter Weise an einer der Gesellschaften der Unternehmensgruppe zu beteiligen und einen weiteren Teil der Gelder als Aktion�rsdarlehen entgegenzunehmen. Die bisherigen Darlehensbetr�ge sollten zu mindestens 50 % in Aktienkapital an einer der zu gr�ndenden Venture-Capital-Gesellschaften und im �brigen in Aktion�rsdarlehen umgewandelt werden. F�r sp�tere Interessenten sollte ein Mindestbetrag in Beteiligungen anzulegen sein, und der Rest des Investments wiederum als Darlehen erfolgen.
d) Die tats�chliche Gesch�ftst�tigkeit der X.________-Gruppe hielt sich in der Folge indessen offensichtlich nicht an Sinn und Geist dieses Konzepts:
aa) Nach den von der Gruppe herausgegebenen Unterlagen �berwiesen die Investoren ihren Beteiligungsbetrag zuz�glich Bearbeitungsgeb�hr direkt auf ein Konto der A.________ AG. Der Betrag wurde dort in Aktienbeteiligung und Aktion�rsdarlehen aufgeschl�sselt. In Werbeunterlagen vom Oktober 1998 sowie in Formularschreiben vom Februar 1999 stellte die X.________-Gruppe indessen noch eine feste Rendite f�r den gesamten Beteiligungsbetrag in Aussicht. Die Anleger unterzeichneten sodann einen Aktion�rsbindungsvertrag, worin sie sich verpflichteten, die Aktienbeteiligung nach Ablauf der festgelegten Zeit der A.________ AG zur�ckzuverkaufen. Ferner verzichteten sie auf die pers�nliche Aus�bung der Aktion�rsrechte. Diese wurden vollumf�nglich durch einen vom Aktion�r bestimmten unabh�ngigen Stimmrechtsvertreter wahrgenommen. Bei dessen Bezeichnung konnte der Aktion�r jedoch nur aus einer von der A.________ AG vorgeschlagenen Liste ausw�hlen, welche bloss zwei Namen enthielt. Der K�ufer anerkannte ausdr�cklich, dass im Falle eines Widerrufs des Vertretungsauftrags nur ein von der A.________ AG vorgeschlagener oder akzeptierter unabh�ngiger Stimmrechtsvertreter f�r den Aktion�r handeln konnte. Damit war es einem Aktion�r aber selbst bei einer erheblichen finanziellen Beteiligung an einer der X.________-Gesellschaften nicht m�glich, irgendeinen reellen Einfluss auf deren Willensbildung zu nehmen. Dass, wie in der Beschwerde hervorgehoben wird, der Aktion�r immerhin ein jederzeitiges Auskunftsrecht habe, �ndert hieran nichts. Erst recht unerheblich ist in diesem Zusammenhang das angebliche Recht der Aktion�re, die mindestens 20 % des Aktienkapitals einer Gesellschaft halten, einen Vertreter in den Verwaltungsrat zu entsenden, stand der A.________ AG insofern doch gem�ss Aktion�rsbindungsvertrag wiederum ein ausdr�ckliches Vetorecht zu. Im �brigen hat offenbar auch keiner der Anleger je tats�chlich einen entsprechenden Anteil besessen.
bb) Die Beschwerdef�hrerinnen behaupten selber zu Recht nicht, ihre Investoren h�tten jeweils �ber eine Beteiligung von mehr als 10 % des Kapitals einer Gesellschaft verf�gt: Aus den von der X.________-Gruppe am 16. April 1999 eingereichten Aktion�rslisten der drei Gesellschaften H.________ AG, G.________ AG und F.________ AG geht hervor, dass die einzelnen Aktion�re h�chstens �ber 5 % des Aktienkapitals verf�gten, die meisten jedoch nur �ber 1 oder 2 %. Auch aus der mit dem Gesuch um vorsorgliche Massnahmen eingereichten Kundenliste ergibt sich, dass die Anleger mit wenigen Ausnahmen nur 1 - 5 Aktien besitzen bzw. besassen. Gem�ss dem von der X.________-Gruppe herausgegebenen Prospekt vom April 1999 verf�gt die A.________ AG ihrerseits �ber eine Mehrheitsbeteiligung von 80 % an den einzelnen Investorengesellschaften. Ihr Aktienkapital geh�rte - wiederum gem�ss Angaben der Beschwerdef�hrerinnen - zu 98 % M.________ pers�nlich. Daraus ergibt sich aber, dass dieser die ganze Gesellschaftsgruppe beherrscht hat und von einer qualifizierten Beteiligung der einzelnen Anleger im Sinne des Konzepts von 1995 keine Rede sein kann.
cc) Der Einwand der Beschwerdef�hrerinnen, sie bem�hten sich, die Zahl der Aktion�re auf maximal 10 pro Gesellschaft zu begrenzen, was aus technischen Gr�nden noch nicht immer m�glich gewesen sei, verkennt die Tragweite von Art. 3a Abs. 4 lit. b BankV. Diese Vorschrift will Investoren, die sich als massgebliche Kapitalgeber bet�tigen, vom Schutz des Bankengesetzes ausnehmen, hingegen nicht Publikumsanleger, wie sie hier als Kunden gesucht wurden. Entscheidend ist nicht, dass die Zahl der Aktion�re pro Gesellschaft auf maximal 10 beschr�nkt bleibt, sondern dass der einzelne Aktion�r auch tats�chlich eine qualifizierte Beteiligung (mindestens 10 % des Kapitals oder der Stimmen) h�lt und damit auf die Gesch�ftsf�hrung Einfluss nehmen kann. Dies traf nach dem Gesagten auf praktisch keinen der Investoren der X.________-Gruppe zu. Dass einzelne Gesellschaften mehr als 10 Aktion�re aufweisen bzw. -wiesen, stellte nicht - wie die Beschwerdef�hrerinnen glauben machen wollen - bloss einen "momentanen �berhang" dar, sondern ist eine systeminh�rente dauernde Verletzung des Erfordernisses einer massgeblichen Beteiligung an den Aktiengesellschaften selber.
dd) Von einer qualifizierten Beteiligung der Anleger im Sinne von Art. 3a Abs. 4 lit. b BankV kann damit keine Rede sein. In Wirklichkeit legt der Investor sein Geld bei der X.________-Gruppe wie ein Darlehen an. Der Erwerb von Aktien ist rein formal und verschafft dem Anleger faktisch keinerlei Beteiligungsrechte. Es ist offensichtlich und musste auch den Beschwerdef�hrerinnen klar sein, dass sich die 1995 erfolgte Konzeptgenehmigung durch die Bankenkommission nicht auf eine derartige Umgehung des Verbots der Annahme von Publikumseinlagen beziehen konnte.
e) Die Beschwerdef�hrerinnen bestreiten zu Unrecht die Gewerbsm�ssigkeit der Entgegennahme der Einlagen mit dem Einwand, die F.________ AG habe nur 9 Anleger und nicht deren 10, die H.________ AG nur 22 statt 24. Selbst wenn dies zutreffen sollte, bestehen insgesamt immer noch 133 Anleger und damit deutlich mehr als zwanzig. Zwar m�gen bei einigen oder den meisten der in der Schweiz ans�ssigen Investorengesellschaften tats�chlich nicht mehr als zwanzig Geldgeber engagiert gewesen sein, doch bedeutet dies nicht, dass zum Vornherein keine Gewerbsm�ssigkeit gegeben w�re. Gem�ss Art. 3a Abs. 2 BankV handelt gewerbsm�ssig, wer dauernd mehr als zwanzig Publikumseinlagen entgegennimmt. Damit wird bei mehr als zwanzig Einlegern die Gewerbsm�ssigkeit unumst�sslich vermutet. Umgekehrt kann eine solche aber ohne weiteres - etwa bei entsprechender Werbung - auch bereits bei weniger als zwanzig Einlegern gegeben sein (vgl. Bodmer/Kleiner/Lutz, Kommentar zum Bankengesetz, N 19 zu Art. 1). Der X.________-Firmenverband trat gegen aussen als einheitliche Gruppe auf. In den Unterlagen, mit denen er potenzielle Anleger informierte, sowie in den Allgemeinen Gesch�ftsbedingungen bezeichnete er sich als "X.________- Unternehmensgruppe". Die Anleger bezahlten ihr Geld auf ein Konto bei der A.________ AG, die wirtschaftlich praktisch im Alleineigentum von M.________ stand und welche die einzelnen Gesellschaften der Gruppe beherrscht. Damit ist eine unerlaubte gewerbsm�ssige Entgegennahme von Publikumsgeldern durch die Gruppe als Einheit bzw. deren wirtschaftlichen Eigent�mer M.________ offensichtlich.
3.- Entgegen den Vorbringen der Beschwerdef�hrerinnen ist die zur Beseitigung dieses rechtswidrigen Zustands angeordnete Liquidation weder unverh�ltnism�ssig, noch verletzt sie Bundesrecht in anderer Weise:
a) Der Eidgen�ssischen Bankenkommission ist die Aufsicht �ber das Bankwesen, die Anlagefonds, das B�rsenwesen, die Offenlegung bedeutender Beteiligungen und die �ffentlichen Kaufangebote zur selbst�ndigen Erledigung �bertragen (Art. 23 Abs. 1 Satz 2 BankG). Zu ihrem Aufsichtsbereich geh�rt auch die Abkl�rung der Unterstellungs- und Bewilligungspflicht einer Unternehmung (Art. 1 und Art. 3 BankG). In diesem Rahmen trifft sie die zum Vollzug des Gesetzes erforderlichen Verf�gungen und �berwacht die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften (Art. 23bis Abs. 1 BankG). Erh�lt sie von Verletzungen des Gesetzes oder von sonstigen Missst�nden Kenntnis, erl�sst sie die zur Herstellung des ordnungsgem�ssen Zustands und zur Beseitigung der Missst�nde notwendigen Verf�gungen (Art. 23ter Abs. 1 BankG). Dazu geh�rt auch das Verbot der gewerbsm�ssigen Entgegennahme von Publikumseinlagen durch Nichtbanken (Art. 1 Abs. 2 BankG). Da die Bankenkommission allgemein �ber die Einhaltung der "gesetzlichen Vorschriften" zu wachen hat, ist die ihr �bertragene "Aufsicht �ber das Bankwesen" nicht auf Banken und diesen gleichgestellte Unternehmen beschr�nkt. Soweit ihre Aufsichtspflicht reicht, ist sie befugt, generell die im Gesetz vorgesehenen Mittel zur Durchsetzung ihrer Aufsicht auch gegen�ber nicht unterstellten Instituten (oder Personen) einzusetzen (BGE 121 II 147 E. 3a S. 149; 116 Ib 193 E. 3 S. 198). Sie ist deshalb berechtigt, die notwendigen Massnahmen zu treffen, um dem Verbot der gewerbsm�ssigen Entgegennahme von Einlagen durch Nichtbanken wirksam Nachachtung zu verschaffen. In analoger Anwendung von Art. 23quinquies BankG kann sie dabei auch die Liquidation von Nichtbanken anordnen, welche diesem Verbot zuwiderhandeln (vgl. BGE 116 Ib 193 E. 3 S. 198; nicht publizierte Urteile des Bundesgerichts vom 17. Juni 1999 i.S. P., E. 3a, und vom 2. M�rz 1994 i.S. K., E. 4; Bodmer/ Kleiner/Lutz, a.a.O., N 2 zu Art. 23quinquies).
b) aa) Der Bankenkommission steht bei der Aus�bung ihrer Aufsicht ein erhebliches Ermessen zu. Im Rahmen der allgemeinen Verwaltungsgrunds�tze (Willk�rverbot, Rechtsgleichheits- und Verh�ltnism�ssigkeitsgebot, Treu und Glauben) hat sie in erster Linie dem Hauptzweck der Bankengesetzgebung, dem Schutz der Gl�ubiger und Anleger, Rechnung zu tragen (BGE 121 II 147 E. 3a S. 149; 116 Ib 193 E. 2d S. 197). In diesem Sinne gestattet die Bankenkommission die Entgegennahme von Einlagen, wenn "eine dem Bankengesetz unterstellte Bank" deren R�ckzahlung garantiert (Rundschreiben 96/4 vom 22. August 1996: Gewerbsm�ssige Entgegennahme von Publikumseinlagen durch Nichtbanken im Sinne des Bankengesetzes, Rz. 34). Der X.________-Gruppe wurde am 25. Juni 1999 Frist gesetzt, eine entsprechende Sicherheit zu stellen. Nachdem sie dies nicht getan hat bzw. allenfalls nicht tun konnte und sich Ende Juli bzw. anfangs August 1999 �berdies mehrere Anleger wegen ausstehender R�ckzahlungen meldeten, musste die Bankenkommission von einer mangelnden Liquidit�t der Gruppe und damit einer Gef�hrdung der Anlegerinteressen ausgehen. Der Einwand, es sei unverh�ltnism�ssig gewesen, eine Bankgarantie f�r den vollen Investitionsbetrag zu verlangen, �berzeugt nicht: Bei den gesamten Investitionen in die X.________-Gruppe handelte es sich nicht um Aktienbeteiligungen, sondern um unzul�ssigerweise entgegengenommene Einlagen. Der Vergleich der Beschwerdef�hrerinnen mit den Banken, von denen nichts Entsprechendes verlangt werde, geht schon deshalb fehl, weil die entsprechenden Institute im Unterschied zur X.________-Gruppe eben gerade der bankenrechtlichen Aufsicht und damit den gesetzlichen Liquidit�tsanforderungen und Voraussetzungen unterworfen sind, die den Schutz der Gl�ubiger sicherstellen.
bb) Die Beschwerdef�hrerinnen vermochten die von der Bankenkommission in sachgerechter Weise geforderten Sicherheiten nicht zu stellen, obwohl dies - angesichts der von ihnen behaupteten angeblich durch Immobilien in den USA und eine Projektgesellschaft in Venezuela gedeckten Aktiven - h�tte m�glich sein m�ssen. Zwar versuchen sie, nunmehr vor Bundesgericht noch glaubhaft zu machen, dass die Investitionsbetr�ge tats�chlich mit hinreichenden finanziellen Mitteln gedeckt seien; die vorgelegten Unterlagen sind jedoch nicht geeignet, die Werthaltigkeit der behaupteten Unternehmensaktiven zu belegen: Gem�ss Beschwerdebeilagen 19 - 21 hat M.________ im Juli und August 1999, d.h. kurz vor Erlass der angefochtenen Verf�gung, Wohneinheiten in Ostego Bay, Florida, gekauft. Diese stehen aber offensichtlich in seinem Privateigentum. Dasselbe gilt f�r das in Beschwerdebeilage 24 erw�hnte Grundst�ck. Es besteht keinerlei Gew�hr, dass diese Immobilien tats�chlich zur Deckung der Anlegerguthaben zur Verf�gung stehen. Die Beschwerdebeilage 22 ("Reservation Agreement") �ndert hieran nichts. Aus der Beschwerdebeilage 23 ergibt sich, dass die N.________ Inc. einem Dritten ein Grundst�ck verkauft hat; sie ist aber kein Beweis daf�r, das auch die entsprechenden Aktiven vorhanden sind. Die Beschwerdebeilagen 25 - 26 betreffen zwei Grundst�cke, die im Eigentum der N.________ Inc. , Florida, stehen mit einer Versicherungssumme von insgesamt 44'590 US$. Wieweit sie zur Deckung allf�lliger Einlagen in die X.________-Gruppe herangezogen werden k�nnen, ist unklar. Das in Beschwerdebeilage 27 erw�hnte Grundst�ck steht seinerseits wiederum im Privateigentum von M.________. Die in Aussicht gestellten Belege f�r Eigentum oder Beteiligungen der X.________-Gruppe an den �berbauungen O.________ wurden nicht eingereicht. Die Kaufvertr�ge der N.________ Inc. aus dem Jahre 1996 f�r Grundst�cke in Port St. Lucie liegen schliesslich nur in einer Kopie ohne Unterschriften vor (Beschwerdebeilagen 31 und 32). F�r das Vorhandensein der angeblichen Aktiven in Venezuela fehlen jegliche Belege. Die angebliche Projektgesellschaft P.________ SA steht zudem nach Angaben der Beschwerdef�hrerinnen wiederum im Privateigentum von M.________. Eine aussagekr�ftige und ordnungsgem�ss revidierte Bilanz verm�gen die Beschwerdef�hrrinnen nicht vorzulegen. Entgegen ihren Vorbringen kann damit keine Rede davon sein, dass die angeblichen Aktiven der X.________-Gruppe belegt w�ren. Die Bankenkommission bzw. die von ihr beauftragte Beobachterin haben dementsprechend ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r nicht verletzt, wenn sie die mit Schreiben vom 22. Juli 1999 vorgelegten Unterlagen ihrerseits nicht als Nachweis einer hinreichenden Werthaltigkeit gen�gen liessen.
cc) Wenn die Bankenkommission bei dieser sachverhaltsm�ssigen Ausgangslage die Liquidation der X.________- Unternehmensgruppe anordnete, war dies nicht unverh�ltnism�ssig: Sie hatte ihr - erfolglos - hinreichend Gelegenheit gegeben, die Werthaltigkeit der Beteiligungen nachzuweisen, die Anspr�che der Anleger sicherzustellen oder die bestehenden Verpflichtungen selbst�ndig zur�ckzuzahlen. Nachdem die X.________-Gruppe dies innert angemessener Frist nicht tun konnte und ihre Gesch�ftst�tigkeit in den vergangenen Jahren auf eine Art betrieben hat, die sowohl den gesetzlichen Anforderungen als auch den 1995 vereinbarten Bedingungen widersprach, bestand ein �berwiegendes �ffentliches Interesse daran, den rechtswidrigen Zustand nunmehr durch eine geeignete Massnahme m�glichst rasch zu beseitigen, unter Leitung eines amtlich eingesetzten Liquidators Klarheit �ber die (anscheinend prek�re) finanzielle Lage der Gruppe zu schaffen und die zu sch�tzenden Anspr�che der Anleger im Rahmen eines Liquidationsverfahrens, soweit m�glich, zu befriedigen. Der I.________ AG bzw. der A.________ AG wurde bereits 1995 die Chance geboten, ihre Organisation den bankengesetzlichen Anforderungen anzupassen. Es rechtfertigte sich mit Blick auf ihr zwischenzeitliches Verhalten deshalb nicht, ihr nochmals Gelegenheit hierzu zu geben.
dd) Zu Recht sind auch die f�nf Gesellschaften B.________ AG, C.________ AG, E.________ AG, I.________ AG und K.________ AG in die Liquidation einbezogen worden, obwohl sie nach Angaben der Beschwerdef�hrerinnen nicht zur X.________-Gruppe geh�rten und in sie keine Investorengelder geflossen sein sollen: Die X.________ hat selber in den von ihr herausgegebenen Unterlagen die ganze Gruppe - inklusive der B.________ AG, C.________ AG, E.________ AG, I.________ AG und K.________ AG - immer als Einheit dargestellt. Am 25. August 1999 erkl�rte M.________ seinerseits eidesstattlich, dass zur A.________ AG "15 (f�nfzehn) Aktiengesellschaften" geh�rten, "wovon 10 (zehn) dem schweizerischen Recht" unterl�gen. Dabei handle es sich um sechs Investorengesellschaften, zwei Projektgesellschaften und zwei der Verwaltung dienende Unternehmen. Dass die B.________ AG, C.________ AG, E.________ AG, I.________ AG und K.________ AG angeblich zum Privatverm�gen von M.________ geh�ren, steht unter diesen Umst�nden im Widerspruch zu den eigenen Angaben der Gruppe; im �brigen �nderte dies nichts daran, dass sie in das Anlagesystem einbezogen wurden. In den Antragsformularen der A.________ AG auf Aktienbeteiligung und Darlehensgew�hrung konnten die Interessenten w�hlen, bei welcher Gesellschaft sie eine Beteiligung w�nschten. In der entsprechenden Liste waren auch die C.________ AG und die E.________ AG aufgef�hrt. Im Gesuch um Erlass der vorsorglichen Massnahmen machten die Beschwerdef�hrerinnen selber geltend, die f�nf Gesellschaften seien f�r einen Einbezug in die X.________-Unternehmensgruppe vorgesehen gewesen. Sie sollten damit aber offensichtlich ebenfalls als Mittel f�r die unerlaubte T�tigkeit dienen. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Bankenkommission die Gruppe als Einheit betrachtete und ihre Liquidation als Ganzes anordnete. Aufgrund des Verh�ltnism�ssigkeitsprinzips w�re auf eine Liquidation allenfalls nur zu verzichten gewesen, wenn die unerlaubte Entgegennahme von Publikumsgeldern bloss einen Teilbereich der Aktivit�ten der betreffenden Unternehmen beschlagen h�tte (nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts vom 2. M�rz 1994 i.S. K., E. 4). Vorliegend ist indessen nicht ersichtlich und wird von den Beschwerdef�hrerinnen auch nicht substantiiert, dass die f�nf umstrittenen Gesellschaften eine andere T�tigkeit aus�bten als jene, am unerlaubten Anlagesystem der X.________-Gruppe mitzuwirken. Die Anordnung, auch die B.________ AG, C.________ AG, E.________ AG, I.________ AG und K.________ AG zu liquidieren, war deshalb nicht unverh�ltnism�ssig.
4.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit abzuweisen und auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten. Diesem Ausgang des Verfahrens entsprechend haben die unterliegenden Beschwerdef�hrerinnen die Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 und 7 in Verbindung mit Art. 153 und Art. 153a OG). Parteientsch�digungen sind nicht geschuldet (vgl. Art. 159 OG).
2.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
3.- Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 20'000. -- wird den Beschwerdef�hrerinnen unter solidarischer Haftung auferlegt.
4.- Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrerinnen und der Eidgen�ssischen Bankenkommission schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 21. Februar 2000