Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=03.07.2008&Aktenzeichen=V%20R%2051/06
Timestamp: 2019-08-18 16:21:59
Document Index: 60816496

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 15', 'Art. 4', 'Art. 17', '§ 15', 'Art. 17', 'Art. 17', 'Art. 168', 'Art. 17', 'Art. 17', '§ 15', 'Art. 17', 'Art. 17', '§ 15', 'Art. 17']

BFH, 03.07.2008 - V R 51/06 - dejure.org
https://dejure.org/2008,1876
BFH, 03.07.2008 - V R 51/06 (https://dejure.org/2008,1876)
BFH, Entscheidung vom 03.07.2008 - V R 51/06 (https://dejure.org/2008,1876)
BFH, Entscheidung vom 03. Juli 2008 - V R 51/06 (https://dejure.org/2008,1876)
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UStG 1993 § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 2 Abs. 3 Satz 2 Nr. 5, § 15 Abs. 1; Richtlinie 77/388/EWG Art. 4 Abs. 5 Unterabs. 3, Art. 17 Anhang D Nr. 7; Verordnung (EG) Nr. 414/97; Verordnung (EG) Nr. 370/98
Unternehmereigenschaft von juristischen Personen des öffentlichen Rechts; Recht auf Vorsteuerabzug; Kein Vorsteuerabzug der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung aus der nach Ausbruch der Schweinepest im Rahmen von Sondermaßnahmen erfolgten Übernahme von später entsorgten Schweinen
Unternehmereigenschaft von juristischen Personen des öffentlichen Rechts - Recht auf Vorsteuerabzug - Kein Vorsteuerabzug der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung aus der nach Ausbruch der Schweinepest im Rahmen von Sondermaßnahmen erfolgten Übernahme von später entsorgten Schweinen
Unternehmereigenschaft von juristischen Personen des öffentlichen Rechts; kein Vorsteuerabzug für die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung aus der Übernahme von Schweinen im Rahmen von Sondermaßnahmen nach Ausbruch der Schweinepest
Schweine für ein Bundesamt
Unterscheidung zwischen der umsatzsteuerrechtlich relevanten Betätigung im Unternehmen und der nicht unternehmerischen, vorzugsweise hoheitlichen Tätigkeit bei juristischen Personen des öffentlichen Rechts; Auslegung des umsatzsteuerrechtlichen Begriffs der "Verwendung für ihr Unternehmen" in Anbetracht einer Entsorgung von Schweinen in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt; Umsatzsteuerliche Unternehmereigenschaft einer Bundesbehörde bzw. der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Sondermaßnahmen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung nach Ausbruch der Schweinepest führen nicht zu deren Unternehmereigenschaft
Schweinepest: Kein Vorsteuerabzug bei Entsorgung in Tierkörperbeseitigungsanstalten
Betriebliche Beteiligung an einer Grundstücksgesellschaft
Kurznachricht zu "Anmerkung zur Entscheidung des BFH vom 03.07.2008, Az.: V R 51/06 (Vorsteuerabzug bei der öffentlichen Hand)" von Dipl.-Fw. Frank Fritsch, original erschienen in: UStB 2009, 4 - 5.
BFHE 222, 128
NVwZ-RR 2009, 181 (Ls.)
BStBl II 2009, 213
§ 15 UStG ist entsprechend dieser Bestimmung richtlinienkonform auszulegen (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 3. Juli 2008 V R 51/06, BFHE 222, 128, BStBl II 2009, 213 zu Art. 17 Abs. 2 der Sechsten Richtlinie 77/388/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Umsatzsteuern --Richtlinie 77/388/EWG--).
Diese Vorschriften beruhen auf Art. 17 Abs. 2 Buchst. a der Richtlinie 77/388/EWG und sind entsprechend dieser Bestimmung richtlinienkonform auszulegen (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 3. Juli 2008 V R 51/06, BFHE 222, 128, BStBl II 2009, 213, unter II.2.b).
Diese Vorschriften beruhen auf Art. 168 der Richtlinie 2006/112/EG des Rates vom 28. November 2006 über das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (--MwStSystRL--; vor dem 1. Januar 2007: Art. 17 der Sechsten Richtlinie 77/388/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Umsatzsteuern --Richtlinie 77/388/EWG--) und sind entsprechend dieser Bestimmung richtlinienkonform auszulegen (vgl. z.B. Urteil des Bundesfinanzhofes --BFH-- vom 3. Juli 2008 V R 51/06, BFHE 222, 128, BStBl II 2009, 213).
Trotz der Unterschiede im Wortlaut entspricht das nationale Recht im Ergebnis Art. 17 Abs. 2 Buchst. a der Richtlinie 77/388/EWG (ständige Rechtsprechung des Senats, vgl. BFH-Urteile vom 3. Juli 2008 V R 51/06, BFHE 222, 128, BStBl II 2009, 213, unter II.2.b; vom 6. Mai 2010 V R 29/09, BFHE 230, 263, BStBl II 2010, 885).
§ 15 UStG beruht auf Art. 17 der Sechsten Richtlinie 77/388/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Umsatzsteuern (Richtlinie 77/388/EWG) und ist nach den gleichen Grundsätzen auszulegen (BFH-Urteil vom 3. Juli 2008 V R 51/06, BFHE 222, 128, BStBl II 2009, 213, m.w.N.).
Diese Vorschriften beruhen auf Art. 17 der 6. EG-Richtlinie und sind entsprechend dieser Bestimmung richtlinienkonform auszulegen (st. Rspr. vgl. z. B. BFH Urteil vom 03.07.2008, V R 51/06, BFHE 222, 128, BStBl II 2009, 213).
Das Recht auf Vorsteuerabzug ergibt sich grundsätzlich daraus, dass die Aufwendungen für den Bezug der Eingangsumsätze Teil der Kosten der Ausgangsumsätze sind (BFH Urteil vom 03.07.2008 V R 51/06, BFHE 222, 128, BStBl II 2009, 213; FG Nürnberg, Urteil vom 31.07.2012, 2 K 539/2009, juris).
§ 15 UStG ist entsprechend dieser Bestimmung richtlinienkonform auszulegen (vgl. BFH-Urteil vom 3. Juli 2008 V R 51/06, BStBl. II 2009, 213 zu Art. 17 Abs. 2 der 6. Richtlinie 77/388/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaaten über die Umsatzsteuern - Richtlinie 77/388/EWG ).
FG Münster, 10.04.2014 - 5 K 2409/10
Kein ermäßigter Steuersatz für Auftragsforschung eines Betriebs gewerblicher Art …