Source: http://www.marburger-weltladen.de/pages/initiative-solidarische-welt-e.v/satzung.php
Timestamp: 2014-07-25 23:02:16
Document Index: 367712643

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 51', '§ 3', '§ 7', '§ 8', '§11', '§12', '§ 9']

Initiative Solidarische Welt e.V. - Marburger Weltladen - Satzung
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§ 1	Name des Vereins
(1) Aufgabe und Ziel des Vereins ist die Förderung aller Maßnahmen, die eine wirksame	Hilfe für die Bevölkerung in den Entwicklungsländern bedeuten und zur Herstellungdes Friedens in der Welt beitragen können. Dies geschieht durch:
- materielle und ideelle Unterstützung von gemeinnützigen, genossenschaftlichen oder Selbsthilfe-Gruppen in den Entwicklungsländern,
- Förderung von Aktivitäten, die ein Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Industrieländern und Entwicklungsländern in unserer Bevölkerung bilden.
(2) Bei seiner Tätigkeit legt der Verein Wert auf Zusammenarbeit mit allen sozialen, öffentlichen, privaten, kirchlichen und wissenschaftlichen Organisationen, die den in Abs. (1) beschriebenen Zielen des Vereins förderlich sind.
(3) Der Verein wendet sich entschieden gegen alle nationalistischen und rassistischen Bestrebungen und will durch seine Arbeit die internationale Gesinnung und Solidarität fördern.
(1) Der Verein verfolgt in Durchführung des § 3 dieser Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 51-68 der	Abgabenverordnung.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins haben sie keinerlei	Anspruch auf das Vereinsvermögen.
(2) Außerordentliche Mitglieder können juristische Personen werden, die den Zwecken des Vereins im Sinne des § 3 zustimmen.
(5) Dieser Ausschluss eines Mitgliedes wegen eines die Zwecke oder das Ansehen des Vereins schädigenden Verhaltens kann nur mit einer Mehrheit von 2/3 der auf einer Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen beschlossen werden, wenn dieser Verhandlungsgegenstand zuvor Bestandteil der Tagungsordnung war.
(6)	Ein Mitglied kann auf Beschluss des Vorstandes aus der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es
a) trotz Mahnung mit der Zahlung des Beitrages mehr als ein Jahr im Rückstand ist und kein Antrag auf Beitragsermäßigung vorliegt. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn seit der Absendung des Mahnschreibens drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
b) seinen Wohnsitz gewechselt hat, dem Verein seine neue Anschrift nicht mitgeteilt hat, keine Beitragszahlungen mehr geleistet hat und Nachfragen an die zuletzt bekannte Adresse unbeantwortet bleiben.
(1) Jedes Mitglied verpflichtet sich zur Zahlung eines monatlichen Beitrags. Die Beitragshöhe wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.
(2) In außergewöhnlichen Fällen kann Beitragsbefreiung gewährt werden. Darüber	entscheidet der Vorstand. Sie ist auf 24 Monate begrenzt. § 7 Organe des Vereins
(4) Arbeitsgruppen § 8 Mitgliederversammlung
(1) Der Vorstand beruft mindestens einmal jährlich die Mitgliederversammlung ein. Sie ist mindestens 4 Wochen vorher unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung schriftlich bekannt zu geben.
(3) Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand jederzeit einberufen werden, insbesondere im Falle von §11(4) Satz 4 und §12(5) Satz 3. (4) Sie sind vom Vorstand einzuberufen, wenn mindestens 1/4 der Vereinsmitglieder einen	diesbezüglichen schriftlichen Antrag unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes vorher stellen. Dieser Antrag muss beim Vorstand gestellt werden. (5) Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen mindestens 2 Wochen vorher unter	Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung bekannt gegeben werden.
(8) Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt ein Mitglied des Vorstands. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert und vom Vorsitzenden	unterzeichnet. § 9 Vorstand
a) Der Vorstand besteht aus mindestens 3 - höchstens 6 - Mitgliedern, von denen eine/einer Kassenführer/in ist.
b)	Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte. Er ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.
(1)	Das Plenum hat folgende Aufgaben:
c) Beratung des Vorstandes bei der Ausübung geschäftsführender Aufgaben d) Bearbeitung von Themen, Aufgaben und anstehenden Entscheidungen, die ihm vom Vorstand oder der Mitgliederversammlung zugewiesen worden sind
(2)	Dem Plenum gehören mindestens die Mitglieder des Vorstandes sowie einem/einer Delegierten jeder nach Maßgabe dieser Satzung eingerichteten Arbeitsgruppe an. (3)	Das Plenum tagt grundsätzlich öffentlich. (4)	Das Plenum fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, stimmberechtigt sind Vereinsmitglieder und Delegierte der Arbeitsgruppen.
(5)	Beschlüsse des Plenums sind hinfällig, wenn der Vorstand mehrheitlich innerhalb einer Woche nach Zugang des schriftlichen Protokolls Widerspruch einlegt.	In diesem Falle muss innerhalb einer Woche eine neue Sitzung einberufen werden, die spätestens 3 Wochen nach der ersten stattzufinden hat. Diese zweite Plenumssitzung entscheidet wiederum mit einfacher Mehrheit. Der Vorstand kann diese Entscheidung akzeptieren oder innerhalb einer Frist von 4 Wochen mit einer Einladungsfrist von 2 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlug einberufen, die abschließend entscheidet. (6)	Das Plenum kann sich eine Geschäftsordnung geben.
(1)	Der Vorstand kann die Einrichtung von Arbeitsgruppen vorschlagen und an diese Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse delegieren. Die Einrichtung einer Arbeitsgruppe bedarf der Bestätigung des Plenums oder der Mitgliederversammlung.
(2)	Die Arbeitsgruppen treffen ihre Entscheidungen in ihren jeweiligen Gruppensitzungen. An diesen können alle aktiven Mitarbeiter/innen teilnehmen und mitentscheiden. Beschlüsse sind zu protokollieren und dem Vorstand sowie dem Plenum zugänglich zu machen. (3)	Alle Arbeitsgruppen tagen grundsätzlich öffentlich. Abweichungen im Einzelfall hiervon sind zu begründen und zu protokollieren.
(4)	Der Vorstand oder das Plenum können Beschlüssen der Arbeitsgruppen innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Zugang der jeweiligen Protokolle widersprechen. Zur Wahrung der Frist genügt der Einspruch von zwei Vorstands- oder Plenumsmitgliedern in Verbindung mit einem späteren Beschluss in der daraufhin folgenden Vorstands- oder Plenumssitzung. Bestätigt daraufhin die Arbeitsgruppe erneut ihren Beschluss mit
3/4 Mehrheit, so hat der Vorstand innerhalb von 4 Wochen mit einer Einladungsfrist von zwei Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. (5)	Die Arbeitsgruppen entsenden mindestens eine/n Delegierte/n für das Plenum. (6)	Die Arbeitsgruppen können geschäftsführende Aufgaben an eine/n ihrer Mitarbeiter/innen übertragen. (7)	Über die Auflösung von Arbeitsgruppen entscheidet das Plenum oder die Mitgliederversammlung. In dringenden Fällen kann der Vorstand mit Billigung des	Plenums einer Arbeitsgruppe Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse vorläufig entziehen. (8)	Die Arbeitsgruppen können sich eine Geschäftsordnung geben.
(2) Satzungsänderungen müssen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung allen Mitgliedern bekanntgegeben werden.