Source: http://forkids-goslar.de/anzeige.php?mi=sat
Timestamp: 2018-12-18 14:05:58
Document Index: 12755300

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 48', '§6', '§9', '§11', '§12', '§ 26', '§9', '§10', '§12']

(1) Der Verein trägt den Namen „ FOR KIDS “ und hat seinen Sitz in Bad Harzburg.
(2) Er ist im Vereinsregister eingetragen und führt den Zusatz "e.V.".
Der Verein hilft durch eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen, die sozialen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln und zu fördern, und verbessert dadurch und durch materielle/finanzielle Unterstützung die Lebensumstände von anderen Menschen – Kindern und Jugendlichen, Familien, Älteren usw.
Der Verein fördert Projekte mit Kindern und Jugendlichen oder/und ist Träger von Projekten, die die folgenden Ziele verfolgen:
Durch die Förderung ihrer sozialen und emotionalen Kompetenz sollen die Kinder und Jugendlichen gestärkt und befähigt werden, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
Persönliche Fähigkeiten und Begabungen sollen durch die Vielfalt der Betätigungsmöglichkeiten gefördert werden.
Durch ihre Tätigkeit in dem Projekt soll bei den Kindern und Jugendlichen eine persönliche Betroffenheit entstehen für die Sorgen, Probleme und das Leid anderer Menschen.
Die Zusammenarbeit zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen soll durch ein menschlich gleichwertiges, freiwilliges, demokratisches Miteinander und eine Anerkennungskultur geprägt sein, bei denen der Mensch im Vordergrund steht - und nicht Sachzwänge oder Ziele, die von außen aufgezwungen werden. Dabei sollen u.a. die inhaltlichen Ziele im Konsens entwickelt - und nicht von den Erwachsenen diktiert - werden.
Das Projekt soll primärpräventiv wirken.
Diese Ziele sollen verwirklicht werden, indem
die Kinder und Jugendlichen anderen Menschen helfen: Älteren, Kranken, Kindern und Jugendlichen, Familien.
den Helferinnen und Helfern durch geeignete Maßnahmen der Supervision und Begleitung geholfen wird.
intergenerative Kontakte - insbesondere mit Senioren und Seniorinnen – gepflegt werden.
den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung und ein positives Gemeinschaftserlebnis ermöglicht werden.
niederschwellige Angebote den Einstieg erleichtern.
das Projekt als Ganzes auf Dauer angelegt wird.
Ein Beispiel für solche Projekte ist das Sozialprojekt „Hilfe durch Schülerinnen und Schüler“ in Goslar, eine Arbeitsgemeinschaft am Christian-von-Dohm Gymnasium, das in dem Leitfaden für soziale Projekte mit jungen Menschen „Freiwilliges soziales Engagement junger Menschen“( ISBN 3-00-009270-6) dargestellt ist.
Der Verein unterstützt finanziell Projekte im Rahmen von Entwicklungshilfe, um Kindern und Jugendlichen in aller Welt ein lebenswerteres Leben zu ermöglichen.
Der Verein führt alle möglichen Aktivitäten durch, die geeignet sind, die in (1) und (2) genannten Maßnahmen zu unterstützen.
Der Verein unterstützt bedürftige Kinder und Jugendliche und deren Familien im Sinne des § 53 der AO durch materielle oder/und finanzielle Zuwendungen - z.B. durch Schulmaterial, Kleidung u.s.w....
Die Finanzierung des Satzungszweckes erfolgt durch die Erhebung von Mitglieds-beiträgen, durch die Sammlung von Spenden, durch Annahme von Zuwendungen und durch öffentliche Förderungsmittel. Außerdem unterstützt der Verein ausdrücklich verschiedenste Aktivitäten, um Einnahmen für seinen satzungsgemäßen Zweck zu erzielen.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigt werden. Besondere Leistungen der Mitglieder erfolgen im Sinne gemeinnütziger und mildtätiger Wohlfahrtszwecke ehrenamtlich und kostenlos.
Zur Erfüllung seiner satzungsgemäßen Zwecke wird beim Finanzamt Goslar die Anerkennung des Vereins als allgemein förderungswürdigen Zwecken dienend – i.S. der Anlage 1 zu § 48 Abs. 2 EstDV Abschnitt Nr.2 „Förderung der Jugend- und Altenhilfe“ und Nr.12 „Förderung der Entwicklungshilfe“ in der derzeit gültigen Fassung – beantragt. Danach steht dem Verein das Recht zu, entsprechende Zuwendungsbestätigungen auszustellen.
Ordentliche Mitglieder können nur natürliche Personen werden, die über wenigstens ein Jahr hinweg den Zweck des Vereins aktiv unterstützt haben. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Vorstand hat abweichend davon die Möglichkeit, Mitglieder auf Grund besonderer Qualifikation aufzunehmen.
Die Aufnahme in den Verein erfolgt nach schriftlichem Aufnahmeantrag durch Beschluss des Vorstandes. Die Mitgliedschaft beginnt mit sofortiger Wirkung.
Fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die den Vereinszweck unterstützen. Sie erhalten regelmäßig Informationen über die Tätigkeit des Vereins. Die Aufnahme erfolgt durch schriftliche Eintrittserklärung und wird wirksam mit einer schriftlichen Bestätigung des Vereins. Der Vorstand kann Fördermitgliedschaften aus wichtigen Gründen ablehnen und Kündigungen aussprechen.
Mitglied des Vorstandes. Er ist nur zum Schluss eine Kalenderjahres unter
Einhaltung einer Kündigungsfrist von zwei Wochen zulässig.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn das Mitglied mit der Zahlung des Jahresbeitrages zwei Jahre im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen sind. Der Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen grob verstoßen hat, durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich oder schriftlich vor dem Vorstand zu rechtfertigen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied bekannt zu machen.
Die Absätze 1-4 gelten sinngemäß auch für fördernde Mitglieder.
§6 Mitgliedsbeiträge und sonstige Pflichten
Jedes Mitglied sollte an der Verwirklichung des satzungsgemäßen Zwecks des Vereins mitwirken.
Die Mitgliederversammlung kann beschließen, besondere Ausschüsse oder Beiräte zu bilden, die an speziellen Themen arbeiten oder beratend mitwirken.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Zeit und Ort
bestimmt die letzte Mitgliederversammlung oder, falls sie hierüber keinen Beschluss fasst, der Vorstand. Die Einberufung erfolgt mindestens vier Wochen vorher schriftlich durch den Vorstand an die Mitglieder mit Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Leitung der Mitgliederversammlung erfolgt durch ein Vorstandmitglied.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand des Vereins einberufen – insbesondere auf schriftlichen Antrag von 25% der ordentlichen Mitglieder. Sie sind dann vom Vorstand innerhalb von vier Wochen nach Eingang des Antrages einzuberufen. Der Termin ist den Mitgliedern unter Einhaltung einer Frist von mindestens vierzehn Tagen bekannt zu geben.
Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens sieben ordentliche Mitglieder anwesend sind.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung erfordern die einfache Stimmenmehrheit. (Ausnahmen siehe §9(3), §11(1), §12(1))
Die Mitgliederversammlung entscheidet ausschließlich über
-	Grundsätze der Arbeit
-	Entgegennahme des Berichts des Vorstandes und seine Entlastung
-	Genehmigung des Jahresabschlusses und des Finanzplans
-	Anträge des Vorstandes
-	Erhebung von Mitgliedsbeiträgen
-	Amtsenthebung von Vorstandsmitgliedern.
In der Mitgliederversammlung haben alle Mitglieder Rederecht. Ordentliche Mitglieder haben zusätzlich Antragsrecht und Stimmrecht. Zur Ausübung des Stimmrechts zu Beschlüssen, die im Einladungsschreiben eindeutig ausgewiesen sind, kann ein ordentliches Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Alle ordentlichen Mitglieder dürfen maximal zwei Bevollmächtigungen innehaben.
Über Anträge und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Schriftführer/der Schriftführerin und dem Leiter/der Leiterin der Mitgliederversammlung zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist am Sitz des Vereins einsehbar und wird in der nächsten Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt.
(1) Der Vorstand besteht aus 4-6 Personen,
bis zu zwei weitere Vorstandsmitglieder
(2) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die Vorsitzende, stellv. Vorsitzende,
Schriftführer/in, Kassenwart/in und bis zu zwei weitere Vorstandsmitglieder. Der/die Vorsitzende vertritt jeweils gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied.
(3) Die Mitglieder des Vorstandes werden in der Mitgliederversammlung einzeln für die
Dauer von drei Jahren gewählt. Sollte keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang mindestens 40% der Stimmen auf sich vereinigen, findet zwischen den beiden, die die meisten Stimmen erzielt haben, eine Stichwahl statt. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.
(4) Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtszeit aus, ist der übrige Vorstand
berechtigt, an seiner Stelle bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein anderes Mitglied
(5) Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig und erhalten keine Aufwands-
Verauslagungen für den Verein werden auf Nachweis hin erstattet.
(6) Der Vorstand leitet den Verein, führt seine Geschäfte und vertritt ihn nach außen. Ihm
obliegt die Führung aller Geschäfte, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Die Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstandes wird von diesem selbst geregelt (im Rahmen von §9(1)). Er gibt sich eine Geschäftsordnung. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Gelder, die dem Verein für einen bestimmten Zweck bzw. ein bestimmtes Projekt gespendet werden, dafür ohne jegliche Abzüge verwendet werden müssen. Ist dieser Zweck nicht mehr vorhanden, sind diese Gelder möglichst zwecknah zu verwenden. Bei Sonderaktionen wird angestrebt, unter Abzug der notwendigen bzw. der direkt zuzuordnenden Kosten die eingenommenen Gelder vollständig dem entsprechenden Projekt zuzuführen.
(7) Verstößt ein Vorstandsmitglied gegen die Satzung oder schädigt es die Interessen des
Vereins, so ist der Vorstand berechtigt, das Mitglied schriftlich unter Angabe der Gründe von seinem Amt zu entbinden. Zu einem solchen Beschluss bedarf es der Einstimmigkeit der übrigen Mitglieder des Vorstandes. Das von einem Amt zu entbindende Vorstands-mitglied ist vor der Entscheidung anzuhören. Gegen diesen Beschluss kann innerhalb von vier Wochen Berufung eingelegt werden, über die in der nächsten Mitgliederversammlung entschieden wird. Sie hat keine aufschiebende Wirkung.
§10 Geschäftsjahr, Wirtschaftsführung
Rechtzeitig zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres hat der Vorstand einen Finanzplan aufzustellen. Dieser muss alle für das Geschäftsjahr zu erwartenden Erträge und Aufwendungen nach Zweckbestimmung und Ansatz getrennt ausweisen und zum Ausgleich bringen.
Spätestens fünf Monate nach Beginn des neuen Geschäftsjahres hat der Vorstand den Jahresabschluss des vorangegangenen Jahres der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.
Die Mitgliederversammlung wählt alle drei Jahre zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen.
Satzungsänderungen können durch eine ordentliche oder außerordentliche
Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zur Annahme des Antrages ist eine
Mehrheit von ¾ aller ordentlichen Mitglieder erforderlich. Die Stimmabgabe kann in schriftlicher Form oder durch Bevollmächtigung erfolgen - dazu muss der Antrag vorher dem Mitglied schriftlich bekannt gemacht worden sein. Haben weniger als ¾ aller ordentlichen Mitglieder ihre Stimme abgegeben, so ist nach Ablauf von vier Wochen zu einer neuen, außerordentlichen Mitgliederversammlung einzuladen, in der dann ¾ der anwesenden ordentlichen Mitglieder beschließen können. Auf diese Folge ist in der Einladung ausdrücklich hinzuweisen.
§12Auflösung
Die Auflösung des Vereins kann durch eine ordentliche oder außerordentliche
Mehrheit von ¾ aller ordentlichen Mitglieder erforderlich. Sind weniger als ¾ aller
ordentlichen Mitglieder anwesend, so ist nach Ablauf von vier Wochen zu einer neuen,
außerordentlichen Mitgliederversammlung einzuladen, in der dann ¾ der anwesenden
ordentlichen Mitglieder beschließen können. Auf diese Folge ist in der Einladung
Bei der Auflösung bzw. Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbe-günstigten Zwecke fällt das Vereinsvermögen an den Verein „Löwe für Löwe e.V.“ in 38100 Braunschweig, Leopoldstr. 5.
Alle Beschlüsse über die Verwendung des Vereinsvermögens im Falle der Auflösung dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.