Source: https://blog.lehofer.at/2012/12/nenkova-lalova.html?showComment=1355284409305&m=1
Timestamp: 2019-09-22 08:53:36
Document Index: 265521073

Matched Legal Cases: ['EGMR', 'Art 10', 'EGMR', 'Art 10', 'Art 10', 'Art 1']

e-comm: EGMR: Entlassung einer Rundfunkmitarbeiterin wegen Missachtung redaktioneller Anweisungen war keine Verletzung des Art 10 EMRK
Und in einer heute veröffentlichten Entscheidung vom 27. November 2012, Tipp 24 AG gegen Deutschland (Appl. no. 21252/09) hat der EGMR eine auf Art 10 EMRK gestützte Beschwerde eines deutschen Glücksspielanbieters gegen Werbebeschränkungen im deutschen Glücksspielstaatsvertrag als unzulässig beurteilt; die Werbebeschränkungen seien in einer demokratischen Gesellschaft keine Verletzung des Art 10 EMRK. (Die Beschwerde war auch im Hinblick auf behauptete Verletzung des Art 1 Abs. 1 1. ZP unzulässig)
hplehofer at Tuesday, December 11, 2012
Heinrich Elsigan Wednesday, December 12, 2012 4:53:00 AM
Ich schreibe dazu jetzt einen kurzen gesellschaftlichen und keinen rechtlichen Kommentar.
Im Internet werden oft von Leuten angebliche Missstände in radikalerer Sprache veröffentlich und teilweise ist die Darstellung sehr hetzerisch und verzerrt. Leider beging ich auch diesen Fehler, bin mir aber jetzt bewusst, dass diese Darstellung im Netz oft unseriösen abschreckenden Eindruck vermittelt. Ich möchte hier aber kurz darauf eingehen, wie es meiner Meinung dazu kommt. Es werden manche Dinge von einigen als gesellschaftliche Probleme und Missstände wahrgenommen. Daher wollen sie darüber berichten und versuchen es zuerst in den klassischen Medien. Hier muss ich sagen, dass es natürlich immer dem individuellen Wertebild entspricht, was wer als Missstände ansieht. Werden die Leute mehrfach abgewiesen oder Kommentare von ihnen zensuriert oder gelöscht, dann entsteht bei diesen Leuten dann eine gewisse Frustration, die dann im Netz in radikaler Sprache zum Ausdruck kommt.