Source: http://www.jurablogs.com/2014/12/03/auch-zukuenftige-prognosen-sind-tatsachen-ueber-die-getaeuscht-werden-kann
Timestamp: 2017-06-26 21:03:19
Document Index: 141713911

Matched Legal Cases: ['§ 263', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 263', 'BGH']

BlogsstrafrechtsbloggerDezember 2014Auch zukünftige Prognosen sind Tatsachen, über die getäuscht werden kannvon Rechtsanwalt Steffen DietrichWenn man in Sachen wichtiger Entscheidungen einen Straftatbestand des Jahres küren müsste, dann wäre ein heißer Kandidat für das Jahr 2014 auf jeden Fall der Betrug nach § 263 StGB. Denn zum Betrug hatte der Bundesgerichtshof (BGH) einige spannende Fälle zu entscheiden, die mit Blick auf Praxis und Studium von enormer Wichtigkeit sind.Angefangen hat die Serie dieser Entscheidungen unter anderem mit den sogenannten Abo-Fallen im Internet. Weiter ging es mit dem Wettbetrug in Fällen von Sportwetten, worauf sodann Betrug durch die sogenannten Ping-Anrufe und durch das Unterschreiben von Überweisungsträgern folgten. Kürzlich erst musste sich der BGH dann mit einem Abrechnungsbetrug zu Lasten von Krankenkassen durch eine Pflegedienstbetreiberin und mit Betrug durch die fehlende Belehrung eines Rechtsanwalts bei der Vereinbarung des Erfolgshonorars beschäftigen.Eine ungewöhnlich hohe Anzahl an relevanten Entscheidungen, die anscheinend bis zum Ende des Jahres noch in die Höhe getrieben werden soll.Denn erst letzten Monat veröffentlichte der BGH erneut ein wichtiges neues Urteil zum Betrugstatbestand. In dieser Entscheidung vom 8.10.2014 – 1 StR 359/13 ging es um Betrug bei mehreren Immobilienvermittlungen. Die Angeklagten hatten an überwiegend schon erheblich verschuldete Kunden Eigentumswohnungen zu überhöhten Preisen verkauft, indem sie gezielt falsche Angaben zu den Immobilien und zu deren Finanzierung gemacht hatten.An sich kein Fall, von dem man noch nie etwas gehört hat. Aber er hat eben doch ein paar schöne Besonderheiten, die geradezu nach Examen schreien und von denen man als Student unbedingt mal gehört haben sollte. Von der Praxis natürlich mal ganz abgesehen. Eine dieser Besonderheiten findet sich beim Merkmal der Täuschungshandlung, bei der bereits der Begriff der Tatsache Schwierigkeiten bereitet ...Zum vollständigen Artikel123 LeserBurhoff online Blog:Ping, Ping – macht das Anrufen betrügerisch10 verwandte ArtikelBetrug bei der ImmobilienvermittlungBetrug durch Verkauf von “Schrottimmobilien”LG Köln: Verletzung des Unternehmenspersönlichkeitsrechts durch negative Meinungsäußerung ohne tatsächliche GrundlageBGH: Abgrenzung zwischen Diebstahl und BetrugBetrug mittels unberechtigter RechnungOLG Celle: Hohe Kosten für die Spendenwerbung begründen alleine noch keinen Betrug iSd § 263 StGBBGH: Gehört eine Dienstleistung im „ältesten Gewerbe der Welt“ zum strafrechtlich geschützten Vermögen?Betrug durch computergestützte MobilfunkanrufeBetrug im SupermarktDer zahlungsunfähige MeistbietendeÜber den ArtikelVeröffentlicht December 3, 2014 7:40am von Rechtsanwalt Steffen Dietrich im Blog strafrechtsblogger.Über den AutorRechtsanwalt Steffen DietrichFachanwalt für Strafrecht in Berlin-Kreuzberg
www.verteidiger-berlin.info79 Artikel von Rechtsanwalt Steffen DietrichFolge @Anwalt_DietrichMehr von Rechtsanwalt Steffen DietrichKategorienStrafrechtThemenWirtschaftsstrafrecht, Urteil, Rechtsanwälte, Betrug, Strafrechtsdefinitionen, Täuschung, Prognose, TatsachenTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresWie ich einen Prozessgegner bedrohtevon Udo Vetter / LawBlogSie haben es getan, oder: Wenn Heiko Maas es beim Fahrverbot besser weißvon Detlef Burhoff / Burhoff online BlogDen Schwarzen Peter hat …von Udo Vetter / LawBlogVorsicht bei Formulierung der Verpflichtung zur Erteilung eines Zeugnisses mit der Note „gut“ in einem gerichtlichen Vergleich.von Wolf M. Nietzer / NIETZER & HÄUSLERFiese Falle bei Facebook-Profilfotosvon Kathrin Berger / Kathrin gibt dir RechtAls nächstes lesen - bislang 123 Leser:Vorsicht bei Formulierung der Verpflichtung zur Erteilung ein ...