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Timestamp: 2016-10-27 18:57:59
Document Index: 393111422

Matched Legal Cases: ['Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'Art. 47', 'Art. 47', 'Art. 50', 'Art. 47', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 29', 'Art. 66', 'Art. 65']

Beschwerde gegen das Urteil vom 1. Oktober 2009 und den Beschluss vom 25. November 2009 des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Strafkammer.
Mit Urteil vom 1. Oktober 2009 sprach das Obergericht des Kantons Z�rich X.________ zweitinstanzlich des gewerbsm�ssigen Betrugs und der mehrfachen Urkundenf�lschung schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten, dies als Zusatzstrafe zu der mit Urteil des Wirtschaftsstrafgerichts des Kantons Bern vom 31. Oktober 2002 ausgef�llten Freiheitsstrafe von 18 Monaten. Den Vollzug der Zusatzstrafe schob es im Umfang von neun Monaten auf, unter Festsetzung einer Probezeit von zwei Jahren. Weiter verpflichtete es X.________ zur Bezahlung von Schadenersatz im Umfang von �ber Euro 2,4 Mio. und Fr. 123'800.-- an diverse Gesch�digte (vgl. insoweit auch die Berichtigung gem�ss Beschluss des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 25. November 2009).
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen insbesondere mit den Antr�gen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 1. Oktober 2009 und dessen Beschluss vom 25. November 2009 seien aufzuheben, und die Sache sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Des Weiteren ersucht er, seiner Beschwerde aufschiebende Wirkung zuzuerkennen. Ausserdem beantragt er die Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
1.1 Die Vorinstanz erachtet es als erwiesen, dass der Beschwerdef�hrer sp�testens ab anfangs Mai 2002 bis zu seiner Verhaftung am 13. August 2002 zumindest eventualvors�tzlich an einem insbesondere von U.________ und V.________ initiierten Betrugskonzept mitwirkte. Sie geht von folgendem Sachverhalt aus:
1.2 Die in der Zwischenzeit rechtskr�ftig wegen gewerbsm�ssigen Betrugs und mehrfacher Urkundenf�lschung verurteilten Hauptt�ter hatten von Januar 2002 bis zu ihrer Verhaftung Mitte August 2002 in �ber 200 F�llen Kreditsuchende zur Leistung einer vermeintlichen Versicherungspr�mie bewogen bzw. zu bewegen versucht. Sie erkl�rten den Kreditsuchenden, dass arabische Geldgeber im Zusammenwirken mit der EU Kredite in Millionenh�he vergeben w�rden. Diese Kredite w�rden mittels eines als "Sola-Wechsel" bezeichneten Eigenwechsels der Kreditsuchenden in der H�he und mit der Laufzeit des erw�nschten Kredites abgesichert. Der angesichts der Kredite in zum Teil mehrstelliger Millionenh�he fraglichen Bonit�t der Kreditsuchenden sollte angeblich dergestalt begegnet werden, dass eine renommierte Versicherungsgesellschaft als Solidarb�rgin den Eigenwechseln beitrat. F�r diese Solidarb�rgschaft, welche f�r den "Sola-Wechsel" namensgebend war, verlangten U.________ und V.________ zuhanden der Versicherungsgesellschaft eine im Voraus zahlbare Versicherungspr�mie. Die Kreditsuchenden mussten mittels eines Formulars rudiment�re Ausk�nfte zu ihrer Person bzw. ihren finanziellen Verh�ltnissen machen und eine "Wechselb�rgschaftszusage/Einzelgesch�ft zur Sola-Wechsel-Finanzierung" sowie einen "Sola-Wechsel" unterzeichnen. Nach angeblicher Pr�fung dieser fingierten Unterlagen durch die Versicherungsgesellschaft hatten die Kreditsuchenden die Versicherungspr�mie zu begleichen, um daf�r im Gegenzug einen Versicherungsvertrag zu erhalten. Der von den Kreditsuchenden unterzeichnete Wechsel sowie die Versicherungsunterlagen waren alsdann der Bank zu �bergeben, welche die Auszahlung der Kreditsummen innert Fristen von 21, 60 oder 90 Tagen vornehmen sollte. Tats�chlich waren aber weder die in Aussicht gestellten Kreditsummen vorhanden noch wollten die Hauptt�ter die Kredite je ausbezahlen oder die eingezogenen Versicherungspr�mien an eine Versicherungsgesellschaft weiterleiten. Vielmehr beabsichtigten sie von Anbeginn, die angeblichen Versicherungspr�mien f�r private Zwecke zu verwenden.
1.3 Mitte April 2002 er�ffnete die T.________ eine Filiale in Basel. Der Beschwerdef�hrer leitete diese gemeinsam mit Y.________ und W.________. Dabei betreute er als Vermittler von Kreditabschl�ssen 20 Kunden, denen insgesamt Kredite in der H�he von Euro 434 Mio. in Aussicht gestellt wurden. Der Beschwerdef�hrer kassierte Kundengelder bzw. Versicherungspr�mien in der H�he von mindestens Euro 913'000.-- bis Euro 929'000.-- ein, wovon er einen Anteil von Euro 50'000.-- bis 100'000.-- f�r sich behielt und f�r private Zwecke verwendete.
Die Vorinstanz folgert, der Beschwerdef�hrer habe sp�testens ab Anfang Mai 2002 gewusst und zumindest in Kauf genommen, dass seine Mitwirkungshandlungen zum Nachteil von Kreditsuchenden im Rahmen von Verm�gens- und Urkundendelikten erfolgten bzw. erfolgen k�nnten. Sie qualifiziert ihn, soweit die Vorg�nge der Zahlstelle Basel betreffend, als Mitt�ter.
2.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine willk�rliche Tatsachenfeststellung und Beweisw�rdigung. Die Folgerung der Vorinstanz, er habe um das Betrugskonzept gewusst und mitt�terschaftlich daran mitgewirkt, sei nicht haltbar. Er habe immer an diese Art der Wechselfinanzierung geglaubt. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass die Millionenkredite von den Hauptt�tern U.________ und V.________ nur zum Schein angeboten worden seien, das heisst, insbesondere die Kreditausfallversicherung nicht bestanden habe und die R�ckzahlungsgarantie nur vorget�uscht gewesen sei (vgl. Beschwerde S. 5-45, insb. S. 10).
2.2 Die Vorinstanz erw�gt, indem von den Kunden weder spezielle Sicherheiten verlangt noch deren Bonit�t ernsthaft �berpr�ft worden sei, h�tte die angeblich involvierte Versicherungsgesellschaft gegen Leistung eines minimalen Bruchteils der Kreditsumme das gesamte Ausfallrisiko �bernehmen m�ssen. Damit aber w�re der von der Versicherung angestrebte Risikoausgleich ad absurdum gef�hrt worden, was dem Beschwerdef�hrer als Bankkaufmann mit langj�hriger B�rsenerfahrung habe klar sein m�ssen. Dieser habe denn auch einger�umt, sich gefragt zu haben, weshalb sich die Versicherung auf ein so grosses Risiko mit solch kleinen Pr�mien einlassen sollte (angefochtenes Urteil S. 18 f.). Das Aussageverhalten des Beschwerdef�hrers verdeutliche, dass f�r ihn die ganze Sache nicht habe aufgehen k�nnen, was eine Gutgl�ubigkeit in Bezug auf die Durchf�hrbarkeit des Gesch�fts an sich bereits ausschliesse (angefochtenes Urteil S. 20). Dass er einen eigenen Kredit in der H�he von Euro 3 Mio. beantragt und hierf�r eine Versicherungspr�mie von Euro 32'000.-- geleistet habe, �ndere daran nichts Entscheidendes. Einerseits habe er den fraglichen Wechsel n�mlich bereits am 14. M�rz 2002 unterzeichnet. Selbst wenn er zu diesem Zeitpunkt noch von der Realisierbarkeit des "Sola-Wechsel-Gesch�fts" ausgegangen sein sollte, habe er aufgrund der nachfolgenden Vorkommnisse seinen allf�lligen guten Glauben rasch verlieren m�ssen. Andererseits h�tten die involvierten Vermittler durch ihr Unterzeichnen von Wechseln misstrauischen Kunden von vornherein den Wind aus den Segeln nehmen und sich im Fall des Auffliegens der Sache selbst als Gesch�digte darstellen k�nnen. Hinzu komme, dass die besagte Versicherungspr�mie von Euro 32'000.-- vom Beschwerdef�hrer nicht in bar geleistet, sondern mit ihm angeblich zustehenden Provisionen verrechnet worden sei (angefochtenes Urteil S. 21 f.). Auff�llig sei in diesem Zusammenhang, dass der Beschwerdef�hrer und Y.________ sowie W.________ die H�he der von den Kunden geforderten Versicherungspr�mien und der eigenen Provisionen frei von irgendwelchen Vorgaben der T.________-Hauptexponenten h�tten bestimmen k�nnen. Die Kreditsuchenden seien dabei irregef�hrt worden, indem ihnen vorgespiegelt worden sei, der ganze von ihnen zu zahlende Betrag werde als Versicherungspr�mie verwendet und im Fall des Ausbleibens der Kreditauszahlung wieder zur�ckerstattet. �berdies habe der Beschwerdef�hrer gewusst, dass mehrere Kunden bei der "realen" R.________-Versicherungsgesellschaft angerufen h�tten, dieser jedoch nichts von den "Sola-Wechsel-Gesch�ften" bekannt gewesen sei. Ebenso sei er dar�ber informiert gewesen, dass die Versicherung einen Anwalt in Zusammenhang mit der mutmasslich missbr�uchlichen Verwendung gef�lschter Versicherungspolicen mandatiert habe (vgl. angefochtenes Urteil S. 27 f.). Auch habe der Beschwerdef�hrer eigenen Angaben zufolge den sog. "Gerlach-Report" gekannt, worin ausdr�cklich vor dem Angebot der "Sola-Wechsel-Finanzierung" der T.________ gewarnt worden sei (angefochtenes Urteil S. 30). Ferner sei er im Bilde gewesen, dass die leitenden Personen der T.________ Dritten gegen�ber unter falschen Namen aufgetreten seien. Schliesslich habe er Kenntnis davon gehabt, dass Y.________ am 30. Mai 2009 verhaftet worden sei und man dessen Computer vor der Polizei versteckt habe (angefochtenes Urteil S. 36 f.). Damit sei zusammenfassend erstellt, dass der Beschwerdef�hrer nicht gutgl�ubig gewesen sei. Im �brigen werde er zus�tzlich durch die �bereinstimmenden und glaubhaften Aussagen der beiden Hauptt�ter U.________ und V.________ belastet (vgl. angefochtenes Urteil S. 44 f.).
2.3 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Feststellungen zum Sachverhalt pr�ft es nur unter dem Gesichtspunkt der Willk�r (Art. 97 Abs. 1 BGG). Es hat die Voraussetzungen an die Begr�ndungspflicht einer Willk�rr�ge und wann Willk�r vorliegt, bereits mehrfach dargelegt. Darauf kann verwiesen werden (BGE 134 II 244 E. 2.1 und 2.2; 132 I 175 E. 1.2).
Die Vorinstanz befasst sich eingehend mit den vom Beschwerdef�hrer gemachten Aussagen (vgl. angefochtenes Urteil S. 17-43); zugleich w�rdigt sie die Aussagen der Tatbeteiligten U.________, V.________ und W.________ sowie weiterer Zeugen (angefochtenes Urteil S. 43-50).
Was der Beschwerdef�hrer gegen die Beweisw�rdigung im angefochtenen Urteil geltend macht, ist nicht geeignet, Willk�r darzutun. Mit seinen Ausf�hrungen stellt er der vorinstanzlichen Begr�ndung �ber weite Strecken einzig seine eigene Sicht der Dinge gegen�ber, indem er darlegt, wie die Beweise seiner Meinung nach zu w�rdigen gewesen w�ren. Hierdurch vermag er in keiner Weise aufzuzeigen, dass bzw. inwiefern die Vorinstanz in Willk�r verfallen w�re.
Dies gilt namentlich f�r sein Vorbringen, selbst ausgewiesene Bankexperten h�tten "Sola-Wechsel" gezeichnet, weshalb auch f�r ihn die betr�gerische Natur der Gesch�fte nicht ersichtlich gewesen sei. Dabei verkennt er, dass er als direkt Involvierter den Kunden gegen�ber �ber einen Wissensvorsprung verf�gte, da er die Organisation der T.________ kannte und �ber das "Sola-Wechsel-Konzept" im Detail Bescheid wusste (vgl. auch angefochtenes Urteil S. 23). Zudem f�hrt der Beschwerdef�hrer einzig aus, weshalb aus seiner Warte die diversen Indizien f�r sich allein genommen nicht zur Begr�ndung seines Wissens um die betr�gerischen Machenschaften gen�gten. Bei einer Gesamtw�rdigung der Vielzahl an Warnsignalen konnte die Vorinstanz jedoch willk�rfrei folgern, der Beschwerdef�hrer habe sp�testens ab Anfang Mai 2002, als er von der Mandatierung eines Anwalts durch die "reale" R.________-Versicherungsgesellschaft wegen des Verdachts auf missbr�uchliche Verwendung von Versicherungspolicen erfahren habe, nicht mehr gutgl�ubig sein k�nnen. Keineswegs unhaltbar ist weiter die vorinstanzliche Feststellung, der Beschwerdef�hrer habe angesichts seiner Kenntnis der Funktionsweise des "Sola-Wechsel-Konzepts" auch um die Verwendung gef�lschter Dokumente gewusst.
3.1 Der Beschwerdef�hrer bestreitet ein eventualvors�tzliches Handeln. Im �brigen stehe auch nicht fest, dass die gef�lschten Dokumente tats�chlich im deliktisch relevanten Zeitraum - das heisst zwischen Anfang Mai und Mitte August 2002 - verwendet worden seien. Werde - wider Erwarten - sein Vorsatz bejaht, so l�ge jedenfalls einzig Gehilfenschaft vor. Ausgehend von dem angefochtenen Urteil als erstellt erachteten Sachverhalt habe die Filiale in Basel gesamthaft �ber Euro 4 Mio. eingenommen, wovon ihm netto Fr. 50'000.-- bis Fr. 100'000.-- verblieben seien. Gehe man zu seinen Gunsten von der tieferen Zahl aus, habe seine Provision mithin nur rund 1 % betragen (vgl. Beschwerde S. 16 f. und S. 40 f.), was klar gegen seine Qualifikation als Mitt�ter spreche (Beschwerde S. 49).
3.2 Die Vorinstanz h�lt fest, ausgehend vom Wissensstand des Beschwerdef�hrers ergebe sich zusammenfassend, dass sich diesem jedenfalls ab Anfang Mai 2002 die Wahrscheinlichkeit einer T�uschung der Kunden der T.________ als so hoch habe aufdr�ngen m�ssen, dass seine weitere Mitwirkung an den "Sola-Wechsel-Gesch�ften" als Inkaufnahme des als m�glich erkannten betr�gerischen Erfolgs ausgelegt werden m�sse. Aufgrund seiner weitgehend selbst�ndigen Stellung und Funktion als einer der drei Leiter der autonom organisierten Filiale in Basel sei er als Mitt�ter zu qualifizieren. So habe er zusammen mit Y.________ und W.________ die (angeblichen) Versicherungspr�mien und ihre Provisionen daran in Eigenregie festgesetzt und hierdurch innert der relativ kurzen Zeitspanne von drei Monaten einen Erl�s von netto Fr. 50'000.-- bis Fr. 100'000.-- erzielt (angefochtenes Urteil S. 53-56). Des Weiteren habe der Beschwerdef�hrer durch die billigende Inkaufnahme der Verwendung gef�lschter Formulare mitt�terschaftlich an Urkundenf�lschungen im engeren Sinn teilgenommen (angefochtenes Urteil S. 56-60).
3.3 Nach der Rechtsprechung ist Mitt�ter, wer bei der Entschliessung, Planung oder Ausf�hrung eines Deliktes vors�tzlich und in massgebender Weise mit anderen T�tern zusammenwirkt, so dass er als Hauptbeteiligter dasteht. Keiner der Mitt�ter �bt Herrschaft �ber die gesamte Tat aus, sondern ist daran - obwohl sie ihm als Ganzes zugerechnet wird - lediglich beteiligt. Entscheidend ist, ob der T�ter Tatherrschaft hat, das heisst, ob sein Tatbeitrag nach den Umst�nden des konkreten Falls und dem Tatplan f�r die Ausf�hrung des Deliktes so wesentlich ist, dass sie mit ihm steht oder f�llt. Das blosse Wollen der Tat, der subjektive Wille allein, gen�gt zur Begr�ndung von Mitt�terschaft jedoch nicht, der T�ter muss vielmehr bei der Entschliessung, Planung oder Ausf�hrung der Tat auch tats�chlich mitwirken. Daraus folgt aber nicht, dass Mitt�ter nur ist, wer an der eigentlichen Tatausf�hrung beteiligt ist oder sie zu beeinflussen vermag. Dass der Mitt�ter bei der Fassung des gemeinsamen Tatentschlusses mitwirkt, ist nicht erforderlich; es gen�gt, dass er sich sp�ter den Vorsatz seiner Mitt�ter zu eigen macht (vgl. BGE 130 IV 58 E. 9.2.1; 125 IV 134 E. 3a). Eine sukzessive Mitt�terschaft, bei der jemand zu einer bereits begonnenen Tat erst nachtr�glich hinzutritt, um von nun an gemeinsam mit den anderen das Delikt weiter auszuf�hren, ist demnach ohne Weiteres m�glich. Allerdings haftet der Hinzutretende nur f�r dasjenige Unrecht, das nach seinem Beitritt begangen wird (G�nter Stratenwerth, Die Straftat, 3. Aufl. 2005, � 13 N. 54; Claus Roxin, Strafrecht Allgemeiner Teil II, 2003, � 25 N. 219 ff.).
3.4 Der Beschwerdef�hrer agierte als einer der Leiter und Hauptvermittler der T.________-Filiale in Basel. Y.________, W.________ und der Beschwerdef�hrer f�hrten diese frei von Weisungen der T.________-F�hrung weitestgehend autonom, indem sie namentlich freie Hand hatten, die H�he der von den Kreditsuchenden zu leistenden angeblichen Versicherungspr�mien und die ihnen hieran zukommenden Provisionen festzulegen. Innert der Zeitspanne von nur drei Monaten bereicherte sich der Beschwerdef�hrer so im Umfang von Fr. 50'000.-- bis Fr. 100'000.--, was entgegen seiner Einsch�tzung nicht als geringf�gig zu bewerten ist. In der integrierenden Bestandteil der Anklageschrift bildenden Kundenliste wird einzeln f�r s�mtliche Gesch�digte dargestellt, wie und in welchem Umfang sie im Zusammenhang mit den Vermittlungst�tigkeiten der Basler Filiale zu Schaden kamen. Der Beschwerdef�hrer erscheint aufgrund seiner Funktion und Stellung bei der Tatausf�hrung als Hauptbeteiligter, der sich den urspr�nglich insbesondere von U.________ und V.________ gefassten Vorsatz mit der Er�ffnung der Basler Filiale zu eigen machte bzw. jedenfalls eventualvors�tzlich in Kauf nahm, am betr�gerischen "Sola-Wechsel-Konzept" massgeblich mitzuwirken.
In Bezug auf den Tatbestand der Urkundenf�lschung ist in �bereinstimmung mit den Erw�gungen im angefochtenen Urteil zu betonen, dass eine eigenh�ndige F�lschungshandlung nicht Voraussetzung f�r eine Qualifikation als Mitt�ter bildet. Vielmehr ist die besondere Struktur der Mitt�terschaft gerade durch eine arbeitsteilige Tatbestandsverwirklichung gekennzeichnet. Die Vorinstanz stellt willk�rfrei fest, dass die gef�lschten Urkunden bis zum "Auffliegen des Sola-Wechsel-Konzepts" im August 2002 und damit auch in der deliktisch relevanten Zeitspanne ab Mai 2002 den Kunden vorgelegt wurden und der Beschwerdef�hrer um die F�lschungen wusste. Der gest�tzt darauf gezogene Schluss, dieser habe damit auch die Verwendung der Dokumente den Kreditsuchenden gegen�ber zumindest in Kauf genommen, verletzt kein Bundesrecht.
4.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt die Strafzumessung als bundesrechtswidrig, da die Vorinstanz diversen entlastenden Umst�nden nicht hinreichend Rechnung getragen habe (vgl. Beschwerde S. 50-52).
4.2 Gem�ss Art. 47 Abs. 1 StGB misst das Gericht die Strafe nach dem Verschulden des T�ters zu. Es ber�cksichtigt das Vorleben, die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie die Wirkung der Strafe auf das Leben des T�ters. Die Bewertung des Verschuldens wird in Art. 47 Abs. 2 StGB dahingehend pr�zisiert, dass dieses nach der Schwere der Verletzung oder Gef�hrdung des betroffenen Rechtsguts, nach der Verwerflichkeit des Handelns, den Beweggr�nden und Zielen des T�ters sowie danach bestimmt wird, wie weit der T�ter nach den inneren und �usseren Umst�nden in der Lage war, die Gef�hrdung oder Verletzung zu vermeiden. Nach Art. 50 StGB hat das Gericht die f�r die Zumessung der Strafe erheblichen Umst�nde und deren Gewichtung festzuhalten.
4.3 Die Vorinstanz kommt nach W�rdigung der Tat- und T�terkomponenten zum Ergebnis, es sei angemessen, die auszuf�llende Zusatzstrafe auf 18 Monate Freiheitsstrafe festzulegen (vgl. zum Ganzen angefochtenes Urteil S. 60-66).
Entgegen den Ausf�hrungen in der Beschwerde (vgl. S. 50) ber�cksichtigt die Vorinstanz ausdr�cklich, dass dem Beschwerdef�hrer lediglich eventualvors�tzliches Handeln anzulasten ist, indem sie betont, dieser Umstand wirke sich relativierend auf die Verschuldensbeurteilung aus (angefochtenes Urteil S. 62).
Ebenso wenig verletzt es Bundesrecht, dass die Vorinstanz eine Strafminderung wegen zu langer Verfahrensdauer mit der Begr�ndung ablehnt, die Verfahrensverz�gerung sei auf die vor�bergehend fehlende Einvernahmef�higkeit des Beschwerdef�hrers zur�ckzuf�hren (vgl. angefochtenes Urteil S. 63). Dass diesen an seiner (damaligen) psychischen Erkrankung kein Verschulden trifft, ist insoweit nicht von Relevanz. Im �brigen ist die Gesamtdauer des Verfahrens in Anbetracht von dessen Umfang und Komplexit�t keineswegs als �berm�ssig lange einzustufen.
Soweit der Beschwerdef�hrer unter Bezugnahme auf die eingereichten Arztzeugnisse auf eine erh�hte Strafempfindlichkeit schliesst, die von der Vorinstanz zwingend h�tte ber�cksichtigt werden m�ssen (vgl. Beschwerde S. 51), kann ihm nicht gefolgt werden. Eine Strafminderung infolge erh�hter Strafempfindlichkeit hat die Ausnahme zu bilden (vgl. Hans Wipr�chtiger, Basler Kommentar, Strafgesetzbuch I, 2. Aufl. 2007, Art. 47 N. 118). Der behandelnde Arzt geht im Ergebnis davon aus, dass der Beschwerdef�hrer keine psychotischen Symptome aufweise, nicht an einer wahnhaften Depression leide und seine Urteilsf�higkeit nicht eingeschr�nkt sei, sondern dass aus medizinischer Sicht (einzig) in Betracht gezogen werden m�sse, dass es bei l�ngerer Einvernahmedauer bei ihm zu Konzentrations- und Aufmerksamkeitsst�rungen kommen k�nne (vgl. insbesondere vorinstanzliche Akten act. HD 107/4/B/9). Den aktenkundigen �rztlichen Zeugnissen lassen sich damit keinerlei Hinweise auf eine strafzumessungsrelevante Strafempfindlichkeit entnehmen. Dass sich die Vorinstanz mangels Entscheidrelevanz in antizipierter Beweisw�rdigung insoweit nicht mit den Arztzeugnissen auseinandersetzt, verletzt entgegen dem Vorbringen des Beschwerdef�hrers (Beschwerde S. 51) dessen Anspruch auf rechtliches Geh�r nicht.
Soweit er in diesem Zusammenhang schliesslich einwendet, der Vollzug der Strafe erscheine gest�tzt auf die �rztlichen Zeugnisse als nicht zumutbar (Beschwerde S. 52), zielt seine R�ge an der Sache vorbei, da es den Vollzugsbeh�rden obliegen wird, �ber die Hafterstehungsf�higkeit des Beschwerdef�hrers zu entscheiden.
5.1.1 Im Zivilpunkt r�gt der Beschwerdef�hrer, er sei zu Unrecht zu Schadenersatzzahlungen an Personen verpflichtet worden, bei deren Gesch�ftsabschl�ssen er nicht beteiligt gewesen sei und die in der gegen ihn erhobenen Anklage auch nicht erw�hnt w�rden. Dies betreffe A.________, B.________, C.________, Da.________ (Db.________ GmbH), E.________, F.________, G.________ Handel und Finanz GmbH, H.________, I.________, J.________, K.________, L.________, M.________ und N.________. Speziell hervorzuheben sei, dass der Vertragsschluss zwischen der T.________ und K.________ bereits am 25. M�rz 2002 und damit vor dem deliktisch relevanten Zeitpunkt erfolgt sei. Ferner sei die Aktivlegitimation von H.________ zumindest fraglich. Offenbar habe dieser das einbezahlte Geld zuvor bei seiner Arbeitgeberin, der Bank O.________, veruntreut. Es k�nne nicht ausgeschlossen werden, dass das anwendbare deutsche Recht die Subrogation der gesch�digten Bank in die Forderung von H.________ vorsehe, weshalb dessen Forderung richtigerweise auf den Weg des ordentlichen Zivilprozesses h�tte verwiesen werden m�ssen. Zusammenfassend betont der Beschwerdef�hrer, die Verurteilungen zu den Schadenersatzzahlungen an die genannten Personen verstiessen gegen das Anklageprinzip bzw. widerspr�chen dem Grundsatz, dass nur durch die Anklage und Verurteilung erfasste Sachverhalte Gegenstand zivilrechtlicher Adh�sionsklagen bilden k�nnten.
5.1.2 Der Beschwerdef�hrer betont, das angefochtene Urteil missachte auch das bundesrechtliche Bereicherungsverbot, weil er vollumf�nglich - und nicht etwa solidarisch mit den anderen Beteiligten - zur Zahlung von Schadenersatz verpflichtet worden sei. Es sei n�mlich davon auszugehen, dass auch die �brigen Mitt�ter zu Schadenersatzzahlungen an die gleichen Gesch�digten verurteilt worden seien und diese unter Umst�nden auch bereits befriedigt h�tten (Beschwerde S. 52-58).
5.2.1 Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, es gehe nicht an, ihn zu Schadenersatzzahlungen an Personen zu verpflichten, bei deren Gesch�ftsabschl�ssen er nicht beteiligt gewesen sei und die in der gegen ihn erhobenen Anklage auch nicht erw�hnt w�rden, ist seine Argumentation nicht stichhaltig. Es ist, wie dargelegt, nicht notwendig, dass der Beschwerdef�hrer bei der Fassung des gemeinsamen Tatentschlusses mitwirkte, sondern es reicht aus, dass er sich den Vorsatz der Hauptexponenten sp�ter zu eigen machte. Dass die Tat im Zeitpunkt seines Beitritts schon teilweise ausgef�hrt war - wie dies bei K.________ mit dem Abschluss des Verpflichtungsgesch�fts im M�rz 2002 der Fall ist -, steht daher seiner Verurteilung als Mitt�ter nicht entgegen. F�r die Beurteilung der gegen ihn gerichteten Schadenersatzbegehren ist des Weiteren nicht von entscheidender Bedeutung, ob er pers�nlich bzw. direkt auf die Gesch�digten einwirkte. Selbst wenn diese Tatbeitr�ge von anderen Mitbeteiligten gesetzt wurden, sind sie, soweit sie die deliktisch relevante Zeitspanne von anfangs Mai bis Mitte August 2002 betreffen, dem Beschwerdef�hrer in Anwendung von Art. 50 OR als Mitt�ter anzurechnen. Ferner sind entgegen den Ausf�hrungen in der Beschwerde s�mtliche Personen, welchen der Beschwerdef�hrer Schadenersatz zu leisten hat, sowohl im Gesch�digtenverzeichnis als auch in der Kundenliste explizit aufgef�hrt. Soweit der Beschwerdef�hrer die Aktivlegitimation des Gesch�digten H.________ mit der Begr�ndung in Frage stellt, die diesem ihm gegen�ber zustehende Forderung k�nnte auf dessen Arbeitgeberin �bergegangen sein, ist seiner Beschwerde kein Erfolg beschieden, da er den �bergang der Forderung nicht rechtsgen�gend behauptet und den Beweis einer allf�lligen Subrogation schuldig bleibt.
5.2.2 Auch soweit der Beschwerdef�hrer schliesslich beanstandet, vollumf�nglich und nicht bloss solidarisch zu Schadenersatzzahlungen verpflichtet worden zu sein, dringt er mit seiner Beschwerde nicht durch.
Wird gegen mehrere Personen Anklage erhoben, steht es im Ermessen des Sachgerichts, eine Verfahrensaufteilung vorzunehmen. Das F�hren getrennter Verfahren, welches vom Beschwerdef�hrer im �brigen nicht beanstandet wird, darf jedoch einerseits nicht zu einer Schlechterstellung der Gesch�digten in dem Sinn f�hren, dass die einzelnen Mitt�ter einzig anteilsm�ssig verpflichtet w�rden (vgl. Art. 50 Abs. 1 OR). Andererseits geht es nicht an, in separat gef�hrten Verfahren eine Solidarhaftung gegen�ber am Verfahren nicht beteiligten Mitt�tern festzulegen, da dies insbesondere deren Anspruch auf rechtliches Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV verletzen w�rde. Jeder Gesch�digte kann maximal im Umfang seiner Schadenersatzforderung Befriedigung verlangen, und dem in Anspruch genommenen Schadenersatzpflichtigen steht es offen, die Einwendung der (teilweise) geleisteten Erf�llung durch andere Mitt�ter zu erheben, wobei ihn insoweit die Beweislast trifft (vgl. zum Ganzen Thomas Zweidler, Die Praxis zur thurgauischen Strafprozessordnung, 2005, � 54 N. 23). Den Beweis, dass die Schadenersatzforderungen zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Urteils bereits (teilweise) getilgt waren, erbringt der Beschwerdef�hrer jedoch nicht, weshalb die Beschwerde auch insoweit abzuweisen ist. Klarstellend ist weiter festzuhalten, dass es dem Beschwerdef�hrer, soweit er tats�chlich Schadenersatzzahlungen leistet, unbenommen ist, mittels gesonderter Zivilklage R�ckgriff auf allf�llige Mitt�ter zu nehmen.
Die Kosten des Verfahrens vor Bundesgericht sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dabei ist seinen finanziellen Verh�ltnissen Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG). Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.