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Timestamp: 2016-10-21 18:28:37
Document Index: 65731559

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'BGE', 'Art. 73', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 34', 'Art. 34', 'Art. 24', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 24', 'BGE', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 7', 'Art. 5', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 159']

Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Alexander Weber, Werdstrasse 36, 8004 Z�rich,
Personalvorsorgestiftung X.________, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanw�ltin
Dr. Isabelle Vetter-Schreiber, Seestrasse 6, 8002 Z�rich.
L.________, geboren 1961, war seit 1986 als Servicefachangestellte im Restaurant X.________ erwerbst�tig und dadurch der Personalvorsorgestiftung X.________ (nachfolgend: PVE oder Beschwerdegegnerin) angeschlossen. Nebenerwerblich war sie vom 1. Februar 1996 bis Ende 2000 w�hrend zweieinhalb Stunden pro Woche als Raumpflegerin f�r die Firma Y.________ AG t�tig.
Seit 19. April 2000 ist L.________ krankheitsbedingt arbeitsunf�hig. Mit Wirkung ab 1. April 2001 bezieht sie bei einem Invalidit�tsgrad von 100 % von der Invalidenversicherung eine ganze Rente sowie eine ordentliche Kinderrente f�r die 1985 geborene Tochter und eine ordentliche Kinderrente f�r den 1995 geborenen Sohn (Verf�gungen der IV-Stelle des Kantons Z�rich vom 21. und 27. Juni 2002). Die Kollektiv-Krankentaggeldversicherung der Alpina Versicherungs-Aktiengesellschaft (nachfolgend: Alpina) best�tigte am 4. September 2002 den Ablauf der Taggeldleistungen zum 17. Januar 2006. Daraufhin teilte die PVE der Versicherten am 15. Oktober 2002 mit, gest�tzt auf die erw�hnten Verf�gungen der IV-Stelle stehe ihr ein Anspruch auf eine 100%ige Invalidenrente zu. Sie (die PVE) werde ihre Leistungen bis zur Ersch�pfung der Krankentaggeldleistungen, d.h. bis zum 18. Januar 2006, aufschieben. Die Versicherte forderte am 31. Oktober 2002, die PVE habe ihr zus�tzlich zum Krankentaggeld der Alpina und zur Rente der Invalidenversicherung von monatlich total Fr. 4216.- bis zur �berentsch�digungsgrenze von 90 % des mutmasslich entgangenen Verdienstes (Fr. 4780.-) monatlich rund Fr. 600.- zu bezahlen. Bisher sei zu Unrecht nicht ber�cksichtigt worden, dass sie vor Eintritt der Arbeitsunf�higkeit �ber den versicherten Jahreslohn hinaus monatlich durchschnittlich mindestens Fr. 1100.- Trinkgeld verdient habe. Demgegen�ber antwortete die PVE (gem�ss Schreiben vom 13. Februar 2003), sie k�nne einen entgangenen Verdienst von monatlich Fr. 5300.- bei gegebener Aktenlage nicht nachvollziehen. Hiegegen wandte die Versicherte am 22. Juli 2003 ein, sie habe die Nebenerwerbst�tigkeit als Raumpflegerin per 31. Dezember 2000 aus gesundheitlichen Gr�nden aufgeben m�ssen. Gem�ss Arbeitsbest�tigung der Firma Y.________ AG vom 16. April 2003 habe sie aus dieser T�tigkeit im Jahre 2000 ein Nettosal�r von Fr. 5408.- erzielt. Beim mutmasslich entgangenen Einkommen seien daher nicht nur die Trinkgelder, sondern auch der Nebenerwerb zu ber�cksichtigen mit der Folge, dass bei einer ungek�rzten BVG-Rente von ca. Fr. 13'000.- pro Jahr noch keine �berentsch�digung bestehe. Die PVE hielt mit Schreiben vom 30. Oktober 2003 am Aufschub der eigenen Leistungen bis zur Ersch�pfung der Krankentaggeldleistungen fest. Zudem seien die geltend gemachten Trinkgelder von Fr. 1100.- pro Monat beweism�ssig nicht erstellt. Es sei davon auszugehen, dass die entsprechenden Bez�ge weder AHV-rechtlich noch steuerrechtlich deklariert und abgerechnet worden seien.
Am 11. Februar 2005 liess L.________ beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich Klage einreichen mit dem Rechtsbegehren um ungek�rzte Ausrichtung der gesetzlich und reglementarisch geschuldeten Invalidenleistungen ab 1. April 2001, eventualiter ab 20. April 2002, zuz�glich 5 % Zins seit F�lligkeit. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich hiess die Klage teilweise gut (Entscheid vom 12. Mai 2006) und verpflichtete die PVE, der Versicherten ab 1. April 2001 eine auf einem Invalidit�tsgrad von 100 % basierende Invalidenrente auszurichten, wobei in masslicher Hinsicht die �berentsch�digungsberechnung im Sinne der Erw�gungen vorzunehmen sei, zuz�glich Verzugszins von 5 % ab 11. Februar 2005 f�r die bis zu diesem Zeitpunkt f�llig gewordenen Rentenbetreffnisse und f�r die �brigen ab dem jeweiligen F�lligkeitsdatum. Hinsichtlich der �berentsch�digungsberechnung verwies das kantonale Gericht in den Erw�gungen (angefochtener Entscheid S. 4 zweitletzter Abschnitt) auf die Klageantwort der PVE vom 26. Mai 2005 (nachfolgend: Klageantwort).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst L.________ beantragen:
"1.1 Der angefochtene Entscheid sei in seiner teilweisen Gutheissung zu best�tigen;
1.2 Der angefochtene Entscheid sei bez�glich der abgelehnten �berentsch�digungsberechnung (Anrechnung der Trinkgelder und des Nebenverdienstes) aufzuheben;
2.1 Es seien in der �berentsch�digungsberechnung beim Valideneinkommen zugunsten der Kl�gerin zus�tzlich die (auf durchschnittlich 10 %) zu sch�tzenden, zum abgerechneten Verdienst hinzuerworbenen Trinkgelder anzurechnen;
2.2 Beim erwerblich relevanten Valideneinkommen der Kl�gerin seien der Nebenverdienst zus�tzlich anzurechnen;
3. Unter Entsch�digungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin."
W�hrend die PVE auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) auf eine Vernehmlassung.
2.1 Da die Streitigkeit Versicherungsleistungen im Sinne von Art. 132 OG betrifft, erstreckt sich die �berpr�fungsbefugnis des Bundesgerichts nicht nur auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sondern auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verf�gung; das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann �ber die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen (BGE 126 V 470 Erw. 1b, Urteil E. vom 29. November 2004, B 21/04).
2.2 Der Berufsvorsorgeprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 73 Abs. 2 BVG), welcher besagt, dass der Richter von Amtes wegen f�r die richtige und vollst�ndige Abkl�rung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen hat. Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne einer Beweisf�hrungslast begriffsnotwendig aus. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausf�llt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unm�glich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweisw�rdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit f�r sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 264 Erw. 3b mit Hinweisen). Der Untersuchungsgrundsatz gilt aber nicht uneingeschr�nkt, sondern wird durch die verschiedenen Mitwirkungspflichten der Parteien erg�nzt (BGE 125 V 195 Erw. 2 mit Hinweisen). Dazu geh�rt auch die Substantiierungspflicht, welche beinhaltet, dass die wesentlichen Tatsachenbehauptungen und -bestreitungen in den Rechtsschriften enthalten sein m�ssen (Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 208, Urteil R. vom 4. September 2001, B 14/01).
3.1 Fest steht, dass die Beschwerdef�hrerin mit Wirkung ab 1. April 2001 eine ganze Rente der Invalidenversicherung sowie je eine ordentliche Kinderrente f�r ihre am 27. Dezember 1985 geborene Tochter und ihren am 11. Februar 1995 geborenen Sohn bezieht. Soweit die PVE mit Vernehmlassung vom 1. September 2006 ausschliesslich die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt, bestreitet sie die mit angefochtenem Entscheid teilweise gutgeheissene vorinstanzliche Klage der Versicherten sowie die damit gest�tzt auf die Klageantwort zu Lasten der Beschwerdegegnerin zugesprochenen Leistungen zu Recht nicht. Demnach ist unbestritten, dass der Beschwerdef�hrerin zu Lasten der PVE mit Wirkung ab 1. April 2001 basierend auf einem Invalidit�tsgrad von 100 % grunds�tzlich eine ganze Invalidenrente zusteht. Schliesslich wird im letztinstanzlichen Verfahren von keiner Seite in Abrede gestellt, dass im Zeitraum vom 1. April 2001 bis 30. Juni 2005 die Lohnersatzleistungen der Krankentaggeldversicherung im Rahmen der �berentsch�digungsberechnung anzurechnen sind und die Krankentaggeldleistungen der "Z�rich" Versicherungs-Gesellschaft (Rechtsnachfolgerin der Alpina) gem�ss Schreiben vom 18. Oktober 2004 zum 1. Juli 2005 ablaufen.
3.2 Nachdem die PVE mit Vernehmlassung vom 1. September 2006 die ungek�rzte Ausrichtung der Invalidenleistungen ab 1. Juli 2005 ausdr�cklich anerkannt hat, bleibt nur noch die �berentsch�digungsberechnung f�r den Zeitraum vom 1. April 2001 bis 30. Juni 2005 strittig.
3.2.1 Diesbez�glich ist einzig zu pr�fen, ob die von der Versicherten behaupteten Trinkgelder zu Recht gem�ss angefochtenem Entscheid beim mutmasslich entgangenen Verdienst nicht zu ber�cksichtigen sind.
3.2.2 Entgegen Antrag Ziffer 1.2 der Verwaltungsgerichtsbeschwerde betreffend Anrechnung des Nebenverdienstes und in Abweichung vom hiegegen mit Vernehmlassung vom 1. September 2006 vertretenen Standpunkt der Beschwerdegegnerin hat das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid zutreffend erkannt und entsprechend entschieden, dass die �berentsch�digungsberechnung nach Ziffer 10 auf den Seiten 7 bis 10 der vorinstanzlichen Klageantwort vom 26. Mai 2005 zu erfolgen hat. Das von der Beschwerdef�hrerin mit Klage vom 11. Februar 2005 geltend gemachte Einkommen aus der unselbst�ndigen Nebenerwerbst�tigkeit als Raumpflegerin f�r die Firma Y.________ AG von brutto Fr. 5785.- pro Jahr hat die PVE in der eben genannten �berentsch�digungsberechnung antragsgem�ss vollumf�nglich beim mutmasslich entgangenen Verdienst (vgl. hiezu Erw. 5 und 6 hienach) im Sinne einer Erh�hung der �berentsch�digungsgrenze zu Gunsten der Versicherten ber�cksichtigt. Insoweit erweist sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als gegenstandslos. Wie bereits dargelegt (Erw. 3.1 hievor), hat die Beschwerdegegnerin im letztinstanzlichen Verfahren einzig die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt. Somit steht fest, dass die Anrechnung des Nebenerwerbseinkommens beim mutmasslich entgangenen Verdienst gem�ss angefochtenem Entscheid in Verbindung mit der �berentsch�digungsberechnung der PVE vom 26. Mai 2005 (S. 7 bis 10) vor dem Bundesgericht nicht mehr strittig ist.
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die �berentsch�digungsberechnung f�r den Zeitraum zwischen 1. April 2001 und 30. Juni 2005, sodass die in diesem Zeitraum geltenden gesetzlichen Bestimmungen Anwendung finden (BGE 126 V 470 Erw. 3 mit Hinweisen). Dabei ist die Frage zu beantworten, ob bei der Ermittlung des mutmasslich entgangenen Verdienstes die behaupteten Trinkgelder aus der Haupterwerbst�tigkeit als Servicefachangestellte aufzurechnen sind. F�r die �berpr�fung durch das Bundesgericht sind diejenigen Verh�ltnisse massgebend, wie sie sich bis zum Erlass des kantonalen Klageentscheids vom 12. Mai 2006, dem Anfechtungsgegenstand des vorliegenden verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens, entwickelt haben (BGE 126 V 470 Erw. 3).
Gem�ss dem vom Bundesrat gest�tzt auf Satz 1 von Art. 34 Abs. 2 BVG (in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2002; entspricht Art. 34a Abs. 1 BVG in der seit 1. Januar 2003 geltenden Fassung) erlassenen Art. 24 BVV 2 kann die Vorsorgeeinrichtung die Invalidenleistungen k�rzen, soweit sie zusammen mit anderen anrechenbaren Eink�nften 90 % des mutmasslich entgangenen Verdienstes �bersteigen (Abs. 1). Als anrechenbare Eink�nfte gelten Leistungen gleicher Art und Zweckbestimmung, die der anspruchsberechtigten Person aufgrund des sch�digenden Ereignisses ausgerichtet werden, wie Renten oder Kapitalleistungen mit ihrem Rentenumwandlungswert in- und ausl�ndischer Sozialversicherungen und Vorsorgeeinrichtungen (Satz 1 von Abs. 2).
Art. 18 Abs. 1 des Reglements f�r die Personalvorsorgestiftung X.________ vom 1. Januar 2001 sieht vor, dass die Leistungen der PVE entsprechend gek�rzt werden, wenn sie zusammen mit den in Absatz 2 erw�hnten Leistungen einen Betrag ergeben, der gr�sser ist als 90 % des um die Kinderzulagen erh�hten Bruttojahreslohnes, den der Versicherte bei Weiterbesch�ftigung h�tte erzielen k�nnen. Nach Absatz 2 werden ber�cksichtigt:
- die Leistungen ausl�ndischer Sozialversicherungen;
- allf�llige Lohnzahlungen des Arbeitgebers oder Lohnersatzleistungen;
Der zuletzt genannte Punkt lautet in der seit 1. Januar 2005 g�ltigen Fassung des Art. 18 Abs. 2 (lit. g) des Reglements: "das weiterhin erzielte oder zumutbarerweise noch erzielbare Erwerbseinkommen eines Voll- oder Teilinvaliden." Zudem werden gem�ss der seit 1. Januar 2005 g�ltigen Fassung des Reglements "die Leistungen der Krankentaggeldversicherung" (lit. b) zus�tzlich auf der Liste der nach Art. 18 Abs. 2 des Reglements 2005 zu ber�cksichtigenden Leistungen Dritter ausdr�cklich erw�hnt.
Die �berentsch�digungsgrenze des "mutmasslich entgangenen Verdienstes" ist in Art. 24 Abs. 1 BVV 2 verankert worden (BGE 126 V 100 Erw. 4f). In konstanter Rechtsprechung ist unter diesem Begriff das hypothetische Einkommen zu verstehen, das die versicherte Person ohne Invalidit�t verdienen k�nnte (Hans Michael Riemer/Gabriela Riemer-Kafka, Das Recht der beruflichen Vorsorge in der Schweiz, 2. Auflage, Bern 2006, S. 126 Rz 80, und Hans-Ulrich Stauffer, Berufliche Vorsorge, Z�rich 2005, S. 320 Rz 861, je mit Hinweisen). Der mutmasslich entgangene Verdienst entspricht demnach rechtlich nicht (betraglich h�chstens zuf�llig) dem versicherten Verdienst oder dem bei Eintritt der Invalidit�t tats�chlich erzielten Einkommen, und unterliegt keiner oberen Grenze, wie z.B. dem Maximalbetrag des koordinierten Lohnes. Massgebend f�r die Bestimmung des hypothetischen Einkommens ist der Zeitpunkt, in welchem sich die K�rzungsfrage stellt (BGE 126 V 96 Erw. 3, 123 V 197 Erw. 5a, SZS 1997 S. 469 Erw. 2c mit Hinweisen). Des Weiteren besteht zwischen dem Valideneinkommen, wie es f�r die Invalidit�tsbemessung heranzuziehen ist, und dem mutmasslich entgangenen Verdienst als Faktor der �berentsch�digungsberechnung eine weitgehende Parallele, hingegen keine Kongruenz. Denn w�hrend beim invalidenversicherungsrechtlichen Validen- wie auch Invalideneinkommen mit Blick auf das zugrunde liegende Konzept des als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarktes (vgl. Art. 16 ATSG) von der konkreten Arbeitsmarktlage abstrahiert werden muss, ist bei der Festsetzung des mutmasslich entgangenen Verdienstes den spezifischen Gegebenheiten und tats�chlichen Chancen des Versicherten auf dem jeweiligen Arbeitsmarkt Rechnung zu tragen (SZS 2005 S. 321 [= Urteil S. vom 2. September 2004, B 17/03], Urteile L. vom 6. Februar 2006, B 54/05 und E. vom 29. November 2004, B 21/04).
7.1 Soweit die Beschwerdef�hrerin letztinstanzlich geltend macht, beim mutmasslich entgangenen Verdienst seien - abweichend von der beschwerdegegnerischen �berentsch�digungsberechnung - monatlich Fr. 1000.- an Trinkgeldern aufzurechnen, welche sie als Gesunde in der angestammten T�tigkeit weiterhin erzielt h�tte, beschr�nkt sie sich in der diesbez�glichen Begr�ndung gem�ss Verwaltungsgerichtsbeschwerde (S. 3-5) im Wesentlichen auf allgemeine Ausf�hrungen zu angeblichen Gepflogenheiten im Gastgewerbe, ohne konkrete Hinweise auf ihre tats�chlich vereinnahmten Trinkgelder zu liefern. Sie vermochte denn auch im gesamten bisherigen Verfahren die behaupteten Trinkgeld-Einnahmen in H�he von bis zu Fr. 1500.- pro Monat (vorinstanzliche Klageschrift vom 11. Februar 2005 S. 2) durch keinerlei Beweismittel zu belegen. Vielmehr vertritt sie die Auffassung, obwohl die behaupteten Trinkgelder einen wesentlichen Anteil von mehr als 20 % im Vergleich zum arbeitsvertraglichen Lohn (einschliesslich Umsatzbeteiligung) dargestellt h�tten, sei f�r die Ber�cksichtigung dieses Einkommensbestandteils beim mutmasslich entgangenen Verdienst unerheblich, ob hief�r Sozialversicherungsbeitr�ge entrichtet oder die entsprechenden Einnahmen in den Steuererkl�rungen deklariert worden seien.
7.2 Demgegen�ber erkannte das kantonale Gericht im Ergebnis zutreffend, dass die behaupteten Trinkgelder weder nachgewiesen worden seien noch ersichtlich sei, wie ein solcher Nachweis unter den gegebenen Umst�nden erbracht werden k�nnte. Zwar sind nach Art. 7 lit. e AHVV in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 AHVG auch Trinkgelder, soweit sie einen wesentlichen Teil des Lohnes darstellen, zu dem f�r die Bemessung der Sozialversicherungsbeitr�ge nach dem Einkommen aus unselbst�ndiger Erwerbst�tigkeit massgebenden Lohn zu z�hlen. Doch sind im schweizerischen Gastgewerbe die Trinkgelder abgeschafft worden (vgl. Rz 2024 der Wegleitung des BSV �ber den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO [WML]). Zudem ist nach Art. 9 Abs. 3 des Landes-Gesamtarbeitsvertrages f�r das Gastgewerbe, welchem auch die Versicherte unterstellt war, sowohl in der Fassung von 1998 als auch nach dem Stand per 1. Januar 2004 "der Einbezug freiwilliger Kundenleistungen (z.B. Trinkgelder) ins Lohnsystem [...] unzul�ssig". Nach dem Gesagten ist daher nicht zu beanstanden, dass gem�ss angefochtenem Entscheid die lediglich behaupteten und nicht nachgewiesenen Trinkgelder bei der Ermittlung der �berentsch�digungsgrenze des mutmasslich entgangenen Verdienstes nicht zu ber�cksichtigen sind, zumal es nicht angeht, dass erhebliche Eink�nfte beitragsm�ssig nicht erfasst werden, diese dann aber im Schadenfall als erzieltes Valideneinkommen gegen�ber der Unfallversicherung (nicht ver�ffentlichtes Urteil R. vom 23. Juni 1999, U 222/97) oder im Rahmen der �berentsch�digungsberechnung gegen�ber dem Berufsvorsorgeversicherer geltend gemacht werden.
8.2 Als mit der Durchf�hrung �ffentlicher Aufgaben betraute Institution hat die obsiegende Beschwerdegegnerin grunds�tzlich keinen Anspruch auf Parteientsch�digung (BGE 128 V 133 Erw. 5b).
8.3.1 Nach Art. 159 Abs. 3 OG k�nnen die Parteikosten verh�ltnism�ssig verteilt werden, wenn sich die unterliegende Partei in guten Treuen zur Prozessf�hrung veranlasst sah.
8.3.2 Soweit die vor Bundesgericht obsiegende Beschwerdegegnerin im kantonalen Verfahren mit Klageantwort vom 26. Mai 2005 einerseits in der �berentsch�digungsberechnung (S. 7 bis 10) den mutmasslich entgangenen Verdienst korrekt unter Aufrechnung des Nebenerwerbseinkommens als Raumpflegerin ermittelte (vgl. Erw. 3.2.2 hievor), andererseits jedoch in derselben Rechtsschrift (S. 7) geltend machte, es sei "zun�chst beweism�ssig darzutun, aus welchem Grunde [die Beschwerdef�hrerin] die fragliche Nebenerwerbst�tigkeit aufgegeben" habe bzw. eine solche nicht mehr habe aus�ben k�nnen, hat sich die PVE im vorinstanzlichen Verfahren zu ein und demselben Streitpunkt gegens�tzlich ge�ussert. In Bezug auf die Ber�cksichtigung des Nebenerwerbseinkommens beim mutmasslich entgangenen Verdienst sah sich die Versicherte in guten Treuen durch das widerspr�chliche Verhalten der Beschwerdegegnerin zur Prozessf�hrung veranlasst. Dies umso mehr, als die PVE mit Vernehmlassung vom 1. September 2006 ihre eigene �berentsch�digungsberechnung in Frage stellte und die Auffassung vertrat, es bestehe kein Raum, "das fragliche Nebenerwerbseinkommen heute als Bestandteil des mutmasslich entgangenen Einkommens zu betrachten". Die Beschwerdegegnerin hat es zumindest teilweise im Streitpunkt der Ber�cksichtigung des Nebenerwerbseinkommens zu vertreten, dass der Beschwerdef�hrerin insoweit durch den Beizug eines Rechtsvertreters Kosten entstanden sind. Es rechtfertigt sich somit, die PVE f�r das letztinstanzliche Verfahren zur Bezahlung einer reduzierten Parteientsch�digung an die Beschwerdef�hrerin zu verpflichten. Dies erscheint umso mehr angezeigt, als die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zwar abzuweisen ist, infolge des widerspr�chlichen Verhaltens der Beschwerdegegnerin jedoch nur unter pr�zisierendem Hinweis auf Erw�gung 3.2.2 hievor.
Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdef�hrerin f�r das Verfahren vor dem Bundesgericht eine reduzierte Parteientsch�digung von Fr. 1000.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.