Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/partnerschaftsgesellschaft
Timestamp: 2019-12-05 14:27:50
Document Index: 126066343

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 59', '§ 59', '§ 9', '§ 3', '§ 3', '§ 59', '§ 28', '§ 8', '§ 145']

Partnerschaftsgesellschaft | Rechtslupe
Schlagwort: Partnerschaftsgesellschaft
War ein Part­ner mit der Bear­bei­tung eines Auf­trags befasst, endet sei­ne Mit­haf­tung nicht mit der Abga­be des Man­dats inner­halb der Part­ner­schafts­ge­sell­schaft. Nach § 8 Abs. 1 Satz 1 PartGG haf­ten die Part­ner neben dem Ver­mö­gen der Part­ner­schaft als Gesamt­schuld­ner für Ver­bind­lich­kei­ten der Part­ner­schafts­ge­sell­schaft. Das gilt, wie der Bun­des­ge­richts­hof für den Fall eines in
Nach der gefes­tig­ten Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist geklärt, dass ein zivil­recht­li­cher Gesell­schaf­ter, der nicht am Gewinn, Ver­lust und den stil­len Reser­ven betei­ligt ist, aber im Außen­ver­hält­nis gegen­über den Gläu­bi­gern haf­tet und des­halb Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­ko trägt, Mit­un­ter­neh­mer ist, wenn das schwach aus­ge­präg­te Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­ko durch eine aus­ge­präg­te Mit­un­ter­neh­mer­initia­ti­ve kom­pen­siert wird . Die Rege­lung
Der Apo­the­ker in der Part­ner­schafts­ge­sell­schaft
Die Aus­übung des selb­stän­di­gen Berufs des Apo­the­kers stellt bei nur gut­ach­ter­li­cher und fach­lich bera­ten­der Tätig­keit die Aus­übung eines Frei­en Berufs im Sin­ne von § 1 Abs. 1 und Abs. 2 PartGG dar. Zwar fin­det sich der Beruf des Apo­the­kers nicht unter den aus­drück­lich benann­ten Bei­spie­len des § 1 Abs. 2 Satz 2 PartGG. Nach § 1 Abs.
Anwalt, Arzt, Apo­the­ker & Part­ner
Das Sozie­täts­ver­bot aus § 59a Abs. 1 Satz 1 BRAO ver­letzt das Grund­recht der Berufs­frei­heit, soweit es Rechts­an­wäl­ten eine gemein­schaft­li­che Berufs­aus­übung mit Ärz­ten oder mit Apo­the­kern im Rah­men einer Part­ner­schafts­ge­sell­schaft unter­sagt. § 59a Absatz 1 Satz 1 BRAO ist mit Arti­kel 12 Absatz 1 GG unver­ein­bar und nich­tig, soweit Rechts­an­wäl­ten unter­sagt wird, sich mit Ärz­ten
Beschwer bei form­wech­seln­der Umwand­lung einer GmbH in eine Part­ner­schafts­ge­sell­schaft
Für den Fall der rechts­form­wech­seln­den Umwand­lung einer Kapi­tal­ge­sell­schaft in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft sieht § 9 Satz 1 UmwStG 2006 die ent­spre­chen­de Anwen­dung der §§ 3 bis 8 und 10 UmwStG 2006 vor. Nach § 3 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 2006 sind die über­ge­hen­den Wirt­schafts­gü­ter in der steu­er­li­chen Schluss­bi­lanz der über­tra­gen­den Kör­per­schaft (sog. Über­tra­gungs­bi­lanz, s. §
Dür­fen ein Rechts­an­walt und eine Ärztin/​Apothekerin eine "inter­pro­fes­sio­nel­le Part­ner­schaft für das Recht des Arz­tes und des Apo­the­kers" grün­den? § 59 a Abs. 1 BRAO ver­bie­tet dies. Doch der Bun­des­ge­richts­hof hat Beden­ken hin­sicht­lich der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit die­ser Vor­schrift und hat die Fra­ge nun dem dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt vor­ge­legt: Die Fra­ge, ob die gesetz­li­che Rege­lung des
Der Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft hat grund­sätz­lich ein Inter­es­se an der Fest­stel­lung der Unwirk­sam­keit eines Gesell­schaf­ter­be­schlus­ses. Dies gilt in der Regel auch über das Bestehen der Gesell­schaft oder die Zuge­hö­rig­keit des Gesell­schaf­ters zu der Gesell­schaft hin­aus . Nach gefes­tig­ter Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs sind Beschlüs­se der Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft Rechts­ver­hält­nis­se im Sin­ne
Ver­sor­gungs­an­sprü­che aus der Alt­so­zie­tät
Tre­ten einer Rechts­an­­walts-Par­t­­ner­­schafts­­ge­­sel­l­­schaft Rechts­an­wäl­te bei, die zuvor mit ande­ren Rechts­an­wäl­ten eine Sozie­tät in der Rechts­form der Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts betrie­ben haben, haf­tet die Part­ner­schafts­ge­sell­schaft nur auf­grund eines erklär­ten Schuld­bei­tritts, nicht jedoch ent­spre­chend § 28 Abs. 1 HGB für die bis­her die Sozie­tät ver­pflich­ten­den Ver­sor­gungs­an­sprü­che eines aus der Sozie­tät aus­ge­schie­de­nen Alt­part­ners. Eine
Ist ein Part­ner mit der Bear­bei­tung eines Auf­trags befasst, so kann er nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs auch für vor sei­nem Ein­tritt in die Part­ner­schaft began­ge­ne beruf­li­che Feh­ler eines ande­ren mit dem Auf­trag befass­ten Part­ners haf­ten; selbst wenn er sie nicht mehr kor­ri­gie­ren kann. Gemäß § 8 Abs. 1 Satz 2 PartGG
Auch bei einer Part­ner­schafts­ge­sell­schaft kön­nen die Part­ner durch ein­stim­mi­gen Beschluss anstel­le der Liqui­da­ti­on nach §§ 145 ff. HGB eine ande­re Art der Aus­ein­an­der­set­zung wäh­len. Die­se kann in einer Natur­altei­lung bestehen. Nach Been­di­gung der Liqui­da­ti­on fin­det der inter­ne Aus­gleich der Part­ner bzw. Gesell­schaf­ter zwi­schen die­sen statt. Zur Gel­tend­ma­chung eines Aus­gleichs­an­spruchs genügt