Source: http://www.ib-sh.de/immobilien/staedtebau-foerdern/foerderprogramm-staedtebaulicher-denkmalschutz/
Timestamp: 2017-05-29 03:48:28
Document Index: 179351549

Matched Legal Cases: ['§ 172', '§ 142', '§ 152', '§ 142', '§ 172', '§ 141']

Förderprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz" - IB.SH
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Mit diesem Förderprogramm sollen bau- und kulturhistorische Stadtkerne und -bereiche mit denkmalwerter Bausubstanz in ihrer baulichen Geschlossenheit erhalten und zukunftsweisend weiterentwickelt werden. Beratungsleistungen für Kommunen, Eigentümer/innen und Investoren werden ebenfalls gefördert.
Gefördert wird insbesondere: Sicherung erhaltenswerter Gebäude, historischer Ensembles oder sonstiger baulicher Anlagen von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher BedeutungModernisierung und Instandsetzung, Um- und Ausbau erhaltenswerter Gebäude oder EnsemblesErhaltung und Umgestaltung von Straßen und Platzräumen von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher BedeutungDurchführung von Ordnungsmaßnahmen zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung des historischen Stadtbildes und Stadtgrundrissesinnenstadtbedingter Mehraufwand für die Herrichtung von Gebäuden und ihres Umfeldes für Handel, Dienstleistungen und innenstadtverträgliches GewerbeVorbereitung der Gesamtmaßnahme sowie die Erarbeitung und Fortschreibung von Planungen und integrierten EntwicklungskonzeptenBeratung von Eigentümern/Investoren über die Einhaltung von Regelungen der Denkmalpflege oder örtlichen Satzungen durch Sanierungsträger, Sanierungsbeauftragte sowie andere bestätigte Beauftragte Quartiersmanagement und Aufwendungen für den Wissenstransfer
Im Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz" erfolgt die räumliche Abgrenzung als Erhaltungsgebiet durch Satzung gemäß § 172 Absatz 1 Nr. 1 BauGB oder als Sanierungsgebiet durch Satzung im vereinfachten Verfahren (§ 142 Absatz 4 BauGB). Ist es aus Gründen der zweckmäßigen Durchführung der städtebaulichen Gesamtmaßnahme erforderlich, hat die Gemeinde nur einen Teil eines bereits bestehenden Erhaltungsgebietes als Fördergebiet durch Beschluss zu bestimmen. Ist die Anwendung der §§ 152-156 a BauGB für die Durchführung der städtebaulichen Gesamtmaßnahme erforderlich, erfolgt die räumliche Abgrenzung als Sanierungsgebiet durch Satzung gemäß § 142 BauGB im so genannten umfassenden Verfahren, zu dessen Sanierungszielen die Erhaltung der baukulturell wertvollen Bausubstanz gehört. Die städtebauliche Gesamtmaßnahme kann aus mehreren räumlich zusammenhängenden Erhaltungsgebieten und/oder Sanierungsgebieten bestehen. Während der Vorbereitung der räumlichen Abgrenzung gelten/gilt das Gebiet, auf das sich der Beschluss über die Aufstellung der Erhaltungssatzung gemäß § 172 Absatz 2 BauGB bezieht, und/oder das Gebiet der vorbereitenden Untersuchungen gemäß § 141 BauGB als Fördergebiet. Karte der Fördergebiete