Source: https://www.kirchenrecht-westfalen.de/document/31016/diff/2015-07-01/2014-07-01
Timestamp: 2018-07-20 20:22:30
Document Index: 102867971

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 10', '§ 9', '§ 10', '§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 10']

Rechtsstände vergleichen: Heizkosten für Dienstwohnungen - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
778 Heizkosten für Dienstwohnungen
Rechtsstand A: 01.07.2014
Rechtsstand B: 01.07.2015
Heizkosten für Dienstwohnungen
mit Sammelheizung aus dienstlichen Versorgungsleitungen
Vom 1211. Januar 2016Mai 2017
(KABl. 2016 2017 S. 44, 9959)
1 Haben Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter eine Dienstwohnung, auf die die Bestimmungen der nordrheinwestfälischen Dienstwohnungsverordnung (DWVO) Anwendung finden, so richtet sich der von ihnen zu tragende Heizkostenbeitrag nach § 10 DWVO, wenn die Heizung der Dienstwohnung an eine Sammelheizung angeschlossen ist, die auch zur Heizung von Diensträumen dient. 2 Dies gilt gemäß § 10 Absatz 1 DWVO nicht, wenn die verbrauchte Wärme durch Wärmemesser festgestellt werden kann; in diesem Fall ist § 9 DWVO entsprechend anzuwenden.
3 Nachstehend geben wir die für den Abrechnungszeitraum vom 1. Juli 2014 2015 bis 30. Juni 2015 2016 vom Bundesministerium der Finanzen festgelegten Kostensätze (2320. Dezember 20152016, Internet: www.bundesfinanzministerium.de) bekannt. 4 Sie sind der Endabrechnung für den Abrechnungszeitraum 20142015/2015 2016 zugrunde zu legen.
€ je m² Wohnfläche
1312,0453
5 Der Heizkostenbeitrag, der sich nach den vorstehenden Kostensätzen ergibt, ist nach Maßgabe des § 10 Absatz 5 DWVO auch für die Abrechnung des von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu tragenden Entgelts für die Warmwasserversorgung aus dienstlichen Versorgungsleitungen maßgebend. 6 Kann die für die Erwärmung des Wassers notwendige Energie durch Messvorrichtungen ermittelt werden, ist auch hier § 9 DWVO entsprechend anzuwenden.
7 §§ 9 und 10 DWVO sind nach den am 1. April 2000 in Kraft getretenen Pfarrdienstwohnungsbestimmungen ggf. auch für die Pfarrdienstwohnungen entsprechend anzuwenden. 8 Ist eine Pfarrdienstwohnung an eine Heizungsanlage angeschlossen, aus der auch andere nicht zu Wohnzwecken dienende Räume versorgt werden, so sind gemäß Nummer 11 Absatz 4 DBPfDWV (KABl. 1999 S. 266) die Kosten für die Heizung und die Warmwasserversorgung nach § 10 Absätze 1, 2, 4 und 5 DWVO zu berechnen, wenn in der Pfarrdienstwohnung noch keine Messeinrichtung installiert ist oder die Installation einer Messeinrichtung unverhältnismäßig hohe Kosten erfordern würde. 9 Bei dieser Berechnung der Heizungs- und Warmwasserversorgungskosten ist die Pfarrdienstwohnung, abweichend von § 10 Absatz 3 DWVO, mit einer Wohnfläche von höchstens 156 m² zu berücksichtigen.