Source: https://staufer.de/blog/2016/10/eugh-und-die-deutsche-arzneimittelpreisbindung/
Timestamp: 2017-03-28 00:32:48
Document Index: 260007936

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

EuGH und die deutsche Arzneimittelpreisbindung – Dr. Andreas Staufer
Veröffentlicht am 22. Oktober 2016 von Dr. Andreas Staufer
Welche rechtlichen Auswirkungen hat das EuGH-Urteil auf deutsche Apotheken? Da eine Inländerdiskriminierung grundsätzlich zulässig ist, tangiert das Urteil rein innerdeutsche Sachverhalte rechtlich eigentlich nicht. Die europäischen Versandapotheken dürften das Urteil dagegen zu schätzen wissen: Sie können mit Rx-Boni vorerst anders als die deutschen Apotheken agieren. Auch Versicherer könnten die neuen Konstellationen nutzen; so gab es in der Vergangenheit bereits Versuche in Versicherungstarifen mit Leistungsbegrenzungen bei Bezug von Arzneimitteln regionaler Apotheken. Der Markt wird weiter in Bewegung geraten. Rechtlich dürften erneute verfassungsrechtliche Bedenken gegen die (innerdeutsche) Preisbindung aufgeworfen werden.
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Veröffentlicht in Allgemein, Apothekenrecht, Heilmittelwerberecht, Medizinrecht, Wettbewerbsrecht	Getagged mit: DocMorris, DPV, EuGH, Versandapotheke	0 Kommentare zu “EuGH und die deutsche Arzneimittelpreisbindung”	1 Pings/Trackbacks für "EuGH und die deutsche Arzneimittelpreisbindung"
EuGH und die deutsche Arzneimittelpreisbindung – Das Ganze sehen. sagt:	2. November 2016 um 11:10	[…] Nach Auffassung des Europäischen Gerichtshofs verstößt die deutsche Preisbindung bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln gegen das Unionsrecht. Die deutsche Apothekenpreisbindung stelle eine nicht gerechtfertigte Beschränkung des freien Warenverkehrs dar. Weiterlesen › […]