Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/251
Timestamp: 2018-10-18 20:19:27
Document Index: 389891889

Matched Legal Cases: ['§ 251', 'BGH', '§ 251', '§ 287', 'BGH', 'BGH', '§ 251', '§ 90', '§ 251', '§ 251', '§ 249', '§ 251', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', '§ 251', 'BGH', '§ 251', '§ 275', 'BGH', '§ 251', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', '§ 251', '§ 251', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', '§ 251', '§ 251', 'BGH', 'BGH', '§251', '§ 249', 'BGH', 'BGH', '§ 251', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', '§251', 'BGH', 'BGH', '§ 251', '§ 251', '§ 249', 'BGH', '§ 97', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', '§ 251', 'BGH', '§ 251', '§ 251', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', '§ 251', 'BGH', '§ 251', 'BGH', 'BGH', '§ 251', 'BGH', '§ 251', 'BGH', '§ 251', '§ 249', '§ 633', '§ 251', '§ 251', '§ 633', '§ 13', '§ 635', 'BGH', '§ 251', 'BGH']

§ 251 BGB: Schadensersatz in Geld ohne Fristsetzung
BGH, URTEIL vom 2.9.2015, Az. VI ZR 23/15 13	bb) Die Beurteilung, ob danach die Voraussetzungen des § 251 Abs. 2 BGB vorliegen, ist in erster Linie Angelegenheit tatrichterlicher Würdigung in Anwendung des § 287 Abs. 1 ZPO (vgl. Senatsurteile vom 17. November 1961 -VI ZR 66/61, VersR 1962, 137, 138; vom 13. Mai 1975 -VI ZR 85/74, VersR 1975, 1047; vom 8. Dezember 1987 -VI ZR 53/87, BGHZ 102, 323, 330; vom 19. Oktober 1993 -VI ZR 20/93, VersR 1994, 64, 65).
BGH, URTEIL vom 2.9.2015, Az. VI ZR 23/15 Insoweit hat der Gesetzgeber mit § 251 Abs. 2 Satz 2 BGB eine Ausnahmeregelung im Sinne von § 90a Satz 3 BGB geschaffen, mit der die Ersetzungsbefugnis des Schuldners nach § 251 Abs. 2 Satz 1 BGB eingeschränkt wird (Erman/ Ebert, BGB, 14. Aufl., § 251 Rn. 2, 25 f.; vgl. auch Bocianiak, VersR 2011, 981, 982; so im Ergebnis - ohne Begründung - OLG München, VersR 2011, 1412)
OLG München, Urteil vom 5.0.2015, Az. 10 U 1620/14 30 3. Dagegen kann ein Schaden des Klägers weder mit der Umsatzsteuer auf den Reparaturschaden (§ 249 I, II S. 1 BGB), noch auf den Totalschaden (§ 251 I BGB) begründet werden, denn diese Schäden treffen grundsätzlich allein den Leasinggeber als Eigentümer (BGH NZV 1993, 391 = NJW 1993, 2870, unter 2., a), b) a. E.; NJW-RR 1991, 1149; NZV 1991, 107, unter II. 2., b) bb); OLG Frankfurt a. M.NZV 1998, 31; BGH NJW 1989, 3021 „verdeckter Abzahlungskauf“; BGH NJW 1988, 2803; NJW 1989, 3021; OLG Karlsruhe, VersR 1990, 1222; OLG Hamm, VersR 1991, 918 [für Verzugszinsen]; VersR 1992, 440 [für eine Ersatzbeschaffung durch den Leasinggeber] u. NZV 2012, 551).
BGH, Urteil vom 2.3.2014, Az. II-ZR 395/12 § 251 Abs. 1 BGB auf eine Entschädigung in Geld gerichtet ist (BGH, Urteil vom 5. Oktober 1992 - II ZR 172/91, BGHZ 119, 305, 334; vgl. auch Habersack, AG 2009, 801, 804; Mülbert, Festschrift Hüffer, 2010, 679, 696).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.2013, Az. IX ZR 75/12 Im Streitfall dürfte der Anspruch auf Naturalrestitution zudem an § 251 Abs. 1 BGB scheitern, weil der Erwerber nicht in eine Veränderung der Fahrzeuge einwilligen wird (BGH, Urteil vom 15. Februar 2008 - VZR 17/07, VersR 2008, 1116 Rn. 12 ff).
BGH, URTEIL vom 5.0.2013, Az. V ZR 222/12 Eine denkbare Ersatzbeschaffung der Thujen ist allerdings gemäß § 251 Abs. 2 Satz 1 BGB ausgeschlossen, weil sie mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden wäre (vgl. BGH, Urteil vom 13. Mai 1975 -VI ZR 85/74, NJW 1975, 2061).
VGH München, Beschluss vom 1.10.2012, Az. 8 ZB 12.116 Denn die Bestimmung des § 251 Abs. 2 Satz 1 BGB ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, der sich der Senat anschließt, in Fällen der vorliegenden Art infolge der Neuregelung des § 275 Abs. 2 BGB durch das am 1. Januar 2002 in Kraft getretene Schuldrechtsmodernisierungsgesetz vom 26. November 2001 (BGBl. I S. 3138) überholt (vgl. BGH vom 30.5.2008 NJW 2008, 3122/3123; vom 18.7.2008 NJW 2008, 3123/3124; vom 23.10.2009 NJW-RR 2010, 315).
VGH München, Beschluss vom 1.10.2012, Az. 8 ZB 12.116 Diese Regelung entspricht nach dem Willen des Gesetzgebers dem bisher in § 251 Abs. 2 Satz 1 BGB zu dem Ausdruck gekommenen allgemeinen Grundsatz (vgl. BGH vom 30.5.2008 NJW 2008, 3122/3123).
VGH München, Beschluss vom 1.10.2012, Az. 8 ZB 12.116 Allerdings war das Verschulden auch bereits bei der Abwägung der beiderseitigen Interessen im Rahmen der Prüfung der Verhältnismäßigkeit der Aufwendungen nach § 251 Abs. 2 BGB zu berücksichtigen (vgl. BGH vom 24.4.1970 NJW 1970, 1180/1181; vom 26.10.1972 BGHZ 59, 365/368; vom 2.10.1987 NJW 1988, 669).
BGH, URTEIL vom 5.0.2012, Az. V ZR 136/11 Der Senat hat dies damit begründet, dass der auf lediglich objektiver Rechtswidrigkeit beruhende Beseitigungsanspruch nicht weiter gehen kann als ein auf schuldhaftem Handeln beruhender Schadensersatzanspruch (vgl. zu § 251 BGB Senat, Urteil vom 21. Dezember 1973 -VZR 107/72, WM 1974, 572 f.) und dass bei dem in der Rechtsprechung des Senats angenommenen weiten Umfang des Beseitigungsanspruchs ein Bedürfnis zur entsprechenden Anwendung schadensersatzrechtlicher Anspruchsbeschränkungen besteht (Senat, Urteil vom 18. April 1997 - V ZR 28/96, BGHZ 135, 235, 239).
VG München, Urteil vom 2.10.2011, Az. 2 K 10.3668 Unter Fortentwicklung der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwGE 82, 24) und des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH NJW 1974, 1552) entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof, dass bei derartigen Beseitigungsverlangen der Rechtsgedanke des § 251 Abs. 2 Satz 1 BGB zu prüfen ist, wonach der Beseitigungspflichtige den von dem Überbau Betroffenen in Geld entschädigen kann, wenn die Beseitigung nur mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich ist.
LAG Hamm, Urteil vom 2.9.2011, Az. 14 Sa 543/11 Die Schadenshöhe errechnet sich gemäß § 251 Abs. 1 BGB auf der Grundlage der steuerlichen Bewertung der privaten Nutzungsmöglichkeit als geldwerter Vorteil (vgl. BAG, 19. Dezember 2006, 9 AZR 294/06, NZA 2007, 809 <811>; 13. April 2010, 9 AZR 113/09, NZA-RR 2010, 457 <461>; 19. Mai 2010, 5 AZR 253/09, NZA 2010, 939 <940>) mit dem von dem Beklagten monatlich abgerechneten Betrag von 678,70 Euro brutto.
BGH, URTEIL vom 4.3.2010, Az. IX ZR 223/07 9	3. Soweit der Senat angenommen hat, die danach grundsätzlich bestehende Ersatzpflicht sei nach dem Rechtsgedanken des § 251 Abs. 2 Satz 1 BGB eingeschränkt (BGH, Urt. v. 24. Mai 2007, aaO S. 1428 Rn. 25), hält er hieran nicht mehr fest.
BGH, URTEIL vom 2.2.2010, Az. VI ZR 144/09 Dies ergibt sich aus § 251 Abs. 1 BGB (vgl. dazu Senatsurteile BGHZ 102, 322 ff. und vom 9. Dezember 2008 -VIZR 173/07- VersR 2009, 408 f.; BGH, Urteil vom 22. Mai 1985 -VIIIZR 220/84-NJW 1985, 2413 ff.).
BGH, URTEIL vom 5.9.2009, Az. V ZR 141/08 13	2. Entgegen der Meinung des Berufungsgerichts steht den Ansprüchen der Klägerin auch nicht der in § 251 Abs. 2 Satz 1 BGB zu dem Ausdruck kommende Grundsatz entgegen, nach welchem ein Anspruch auf Beseitigung der Beeinträchtigung eines Grundstücks nicht erfüllt werden muss, wenn die Erfüllung für den Schuldner nur mit unverhältnismäßigen Aufwendungen möglich ist (hierzu Senat, BGHZ62, 388, 391; Urt. v. 21. Dezember 1973, VZR 107/72, MDR 1974, 571; Urt. v. 10. Dezember 1976, VZR 263/74, WM 1977, 536, 537).
BGH, URTEIL vom 2.11.2008, Az. VI ZR 173/07 Soweit also eine Wiederherstellung der Dateien nicht möglich sein sollte, käme von vorneherein lediglich ein Wertersatzanspruch im Sinne des § 251 Abs. 1 BGB in Betracht, ohne dass es insoweit auf eine Unverhältnismäßigkeit der geschätzten (fiktiven) Wiederherstellungskosten im Sinne des § 251 Abs. 2 BGB - auf die das Berufungsgericht allein abgestellt hat - ankäme (vgl. Senat, BGHZ 92, 85, 89).
BGH, URTEIL vom 2.11.2008, Az. VI ZR 173/07 15	Entsprechendes gilt im Rahmen des §251 Abs. 1 BGB für den vom Schädiger erhobenen Einwand der Unmöglichkeit gegenüber einer vom Geschädigten geltend gemachten Naturalrestitution im Sinne des § 249 BGB bzw. der Kosten hierfür (BGH, Urteil vom 15. Februar 2008 - V ZR 17/07 - VersR 2008, 1116, 1117).
BGH, URTEIL vom 3.8.2004, Az. VIII ZR 360/03 Erlischt der Herstellungsanspruch, kann der Geschädigte, wovon auch das Berufungsgericht ausgegangen ist, Kompensation seines Schadens nach § 251 Abs. 1 BGB verlangen (BGHZ 81, 385, 392; 147, 320, 322).
AG Siegburg, Urteil vom 4.7.2004, Az. 114 C 32/04 § 251 BGB kommt nur in den -seltenen- Fällen zur Anwendung, in denen die Sache zerstört wird und eine gleichartige nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand beschafft werden kann (BGH, NJW 2004, 1943).
BGH, URTEIL vom 2.3.2004, Az. VI ZR 109/03 §251 BGB wird von der Rechtsprechung (BGHZ 92, 85) nur in den seltenen Fällen herangezogen, in denen die Sache zerstört und auch die Beschaffung einer gleichartigen und gleichwertigen Ersatzsache nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich ist' (BT-Drucks. 14/7752, S. 13).
LG Köln, Urteil vom 3.0.2003, Az. 19 S 166/02 10Der teilweise - ohne weitergehende Begründung - in der Rechtsprechung vertretenen entgegenstehenden Auffassung, derzufolge der Geschädigte gehalten sein soll, vor der Veräußerung des Unfallfahrzeugs dem Versicherer die Möglichkeit zu geben, eine günstigere Verwertung des Unfallfahrzeugs nachzuweisen (vgl. OLG Frankfurt, VersR 1992, 620, der grundlegenden Entscheidung des BGH in VersR 1993, 769 zu dieser Thematik indessen zeitlich vorgehend; Palandt/Heinrichs, BGB 61. Auflage, § 251 BGB Rdnr. 16) schließt sich die Kammer aus den vorstehenden Erwägungen nicht an.
BVerfG, Urteil vom 4.10.1999, Az. 1 BvR 2139/99 Für die Berechnung der nach § 251 BGB zu zahlenden Entschädigung in Geld stehen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wie auch das Landgericht zutreffend wiedergegeben hat, drei Berechnungsarten zur Verfügung: Ersatz der erlittenen Vermögenseinbuße einschließlich des entgangenen Gewinnes (§§ 249, 252 BGB), Zahlung einer angemessenen Lizenz sowie schließlich Herausgabe des Verletzergewinnes (vgl. BGH, GRUR 1973, S. 663 <665>; 1974, S. 53; 1980, S. 227 <232>; 1990, S. 353 und 1008 <1009>; siehe auch Wild, in: Schricker, Urheberrecht, 2. Aufl., 1999, § 97 UrhG Rn. 57 m.w.N.).
BGH, Urteil vom 5.10.1998, Az. V ZR 411/97 Die für eine derartige Fallgestaltung im fortgeltenden DDR-Recht bestehende Regelungslücke ist heute durch entsprechende Anwendung des § 251 Abs. 1 BGB zu schließen (BGHZ aaO S. 179 ff.).
BGH, URTEIL vom 5.9.1996, Az. V ZR 158/95 Voraussetzung dafür ist, daß eine Wiederherstellung grundsätzlich möglich ist (arg. § 251 Abs. 1 BGB; vgl. BGHZ 102, 323, 325).
BGH, Urteil vom 3.9.1990, Az. III ZR 159/97 Infolgedessen besteht der dem Gläubiger zu ersetzende Betrag, wie in § 251 Abs. 2 BGB, in der Differenz zwischen dem Wert seines Vermögens, wie es sich ohne das schädigende Ereignis darstellen würde, und dessen durch den Schadenseintritt verminderten Wert (Wert- oder Summeninteresse; vgl. hierzu BGH, Urteil vom 22. Mai 1985 - VIII ZR 220/84, NJW 1985, 2413, 2415; Urteil vom 26. Februar 1988 - V ZR 234/86, NJW 1988, 1837, 1838; Palandt/Heinrichs, § 251 Rn. 10; Staudinger/Schiemann, § 251 Rn. 2 f.).
BGH, URTEIL vom 2.5.1987, Az. VI ZR 42/86 10 (arg. § 251 Abs. 2 BGB, vgl. BGHZ 63, 295, 297, st.Rspr.).
BGH, URTEIL vom 4.10.1986, Az. VII ZR 97/85 Sie ergeben sich zu dem einen aus der entsprechenden Anwendung des § 251 Abs. 2 BGB (vgl. dazu BGHZ 59, 365, 367; a. BGHZ 96, 111, 122/123).
BGH, BESCHLUSS vom 5.10.1985, Az. v ZR 237/84 Eine Entschädigung in Geld (§ 251 BGB) wird nur gewährt, wenn Gebrauchsentbehrung für den Geschädigten 'fühlbar” ist (BGHZ 40, 345, 353; 89,
BGH, URTEIL vom 1.5.1979, Az. VII ZR 172/78 Im vertragli-eben Bereich hat der Bundesgerichtshof dies z. B. für den Fall verneint» daß auf Eigentumswohnungen umzulegende Gemeinschaftskosten infolge Schuldnerverzuges ihren Zweck verfehlt hatten, und zwar mit der Begründung, daß hier für eine 'Rentabilitätsvermutung' kein Raum sei (BGHZ 71, 234, 239 ff mit An. Hagen in LM § 251 BGB Nr. 25).
BGH, URTEIL vom 5.11.1976, Az. V ZR 263/74 Allerdings habe der Bundesgerichtshof in Urteilen vom 21. Dezember 1973 - V ZR 107/72 -, (MDR 1974, 571 Nr. 32) und vom 21. Juni 1974 - V ZR 164/72 -(BGHZ 62, 388) in Anlehnung an § 251 Abs. 2 BGB Überlegungen in dieser Richtung angestellt, die für den vorliegenden Fall zu weiterer Sachaufklärung nötigen würden.
BGH, URTEIL vom 5.11.1976, Az. V ZR 263/74 Allerdings habe der Bundesgerichtshof in Urteilen vom 21. Dezember 1973 - V ZR 107/72 -(MDR 1974, 571 Nr. 32) und vom 21. Juni 1974 - V ZR 164/72 -(BGHZ 62, 388) in Anlehnung an § 251 Abs. 2 BGB Überlegungen in dieser Richtung angestellt, die für den vorliegenden Fall zu weiterer Sachaufklärung nötigen würden.
BGH, Urteil vom 4.10.1973, Az. VII ZR 86/73 Andererseits kann ein Unternehmer, der für einen Mangel eintreten muß, weil er ihn verschuldet hat, nicht damit rechnen, mit einem geringeren Betrag davonzukommen, als die Beseitigung des Mangels erfordert, von der in § 251 Abs. 2 BGB bestimmten Ausnahme abgesehen (vgl. dazu BGHZ 59, 365» 367).
BGH, Urteil vom 4.9.1972, Az. VII ZR 181/71 c)	Die Frage, was unter 'unverhältnismäßigen” Aufwendungen im Sinne des § 251 Abs. 2 BGB zu verstehen ist (vgl. dazu z.B. RGZ 66, 167 J 71, 212; BGH LM Nr. 8, 11, 17 zu § 251 BGB; BGH Urteil vom 20. Juni 1972 - VI ZR 61/71 -; Palandt, BGB 31. Aufl. § 251, 3 B b bb; Soergel/Siebert BGB 10. Aufl. §§ 249-253, Rdn. 80; § 633, Rdn. 25; RGRK BGB 11. Aufl. § 251, An. 22; Staudinger BGB 11. Aufl. § 251, Rdn. 23; § 633» Rdn. 24; Ingenstau/ Korbion VOB 6. Aufl. B § 13 Rdn. 89), braucht hier nur für den Bereich des § 635 BGB entschieden zu werden.
BGH, URTEIL vom 2.9.1956, Az. III ZR 162/76 Dabei war insbesondere der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu beachten; d.h. es war abzuwägen, ob die Kläger anstelle einer Beseitigung ihrer Beeinträchtigung (durch Abtragen der unzulässigen Stockwerke) in Geld zu entschädigen waren (entspr. § 251 Abs.2 BGB, BGH WM 1974, 572/3).