Source: http://www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Studium/Studieninformation/Archiv_Ordnungen/MPO_Ed_ALT/index.html
Timestamp: 2017-04-30 06:52:57
Document Index: 276204376

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 9', '§ 11', '§ 25', '§ 11', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 50', '§ 50', '§ 14', '§ 15', '§ 11', '§ 29', '§ 3', '§27', '§ 8']

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Aufgrund der §§ 2 Abs. 4, 22 Abs. 1 Nr. 3, 64 Abs. 1 des Gesetzes über Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz – HG) vom 31. Oktober 2006 (GV. NRW. S. 474), zuletzt geändert durch Gesetz vom 03. Dezember 2013 (GV. NRW. S. 723) hat die Universität Bielefeld folgende Prüfungs- und Studienordnung für das Master of Education-Studium erlassen:
Im Folgenden finden Sie die für das Internet aufbereitete Version.
§ 9 Typen von Masterstudiengängen mit dem Berufsziel Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen (HRGe)
§ 11 Masterstudiengang "Erziehungswissenschaft Integrierte Sonderpädagogik mit dem Berufsziel Lehramt für sonderpädagogische Förderung"
§ 25 Ermittlung der Gesamtnote für den Masterstudiengang "Erziehungswissenschaft Integrierte Sonderpädagogik mit dem Berufsziel Lehramt für sonderpädagogische Förderung" (§ 11)
(2) Ein erster Abschluss für einen Typ von Masterstudiengang mit dem Berufsziel eines Lehramtes an Grundschulen (§ 8), an Haupt-, Real- und Gesamtschulen (§ 9) oder an Gymnasien und Gesamtschulen (§ 10),
(4) Bewerberinnen und Bewerber mit einem im Ausland erworbenen ersten berufsqualifizierenden Abschluss können Zugang erhalten, soweit die Gleichwertigkeit mit einem Abschluss nach Absatz 1, 2 oder 3 nachgewiesen wird. Für die Entscheidung über die Gleichwertigkeit ausländischer Studienabschlüsse sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen oder entsprechende gesetzliche Regelungen zu berücksichtigen. Im Übrigen soll bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen gehört werden.
Das Studierendesekretariat entscheidet über den Zugang von Bewerberinnen und Bewerbern mit einem Abschluss nach Absatz 2 Nr. 1 und regelt zudem die weiteren Einzelheiten dieses Verfahrens einschließlich der festlegung der Bewerbungsfristen.
(12) Ein Einschreibehindernis ergibt sich aus (§ 50 Absatz 1 lit. a) HG. Die Einschreibung wird ebenfalls versagt, wenn die Studienbewerberin oder der Studienbewerber in dem gewählten Studiengang oder in einem verwandten oder vergleichbaren Studiengang eine nach der Prüfungsordnung erforderliche Prüfung endgültig nicht bestanden hat (§ 50 Absatz 1 lit. b) HG). Verwandt oder vergleichbar sind Studiengänge
b) wenn das Modul in welchem die Prüfung endgültig nicht bestanden wurde, in dieser oder einer gleichwertigen Form ebenfalls Bestandteil des Studiengangs ist, für den die Einschreibung begehrt wird. Die Fächerspezifischen Bestimmungen können weitere Regelungen enthalten.
(3) Weitere Regelungen zu den Modulen enthalten die Fächerspezifischen Bestimmungen, die Bestimmungen zum Praxissemester sowie die Modulhandbücher. Die Modulhandbücher beschreiben die Kompetenzen, auf die hin das Modul qualifiziert, und enthalten Regelungen zu den Lehrinhalten, den konkreten Anforderungen an Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen (§ 14) und Studienleistungen (§ 15).
(4) Die Modulhandbücher werden von der jeweiligen Fakultätskonferenz oder der BiSEd-Konferenz beschlossen. Diese Gremien können jeweils die Entscheidung hierüber auf einen Abteilungsausschuss, eine Kommission für Studium und Lehre, die Dekanin oder den Dekan oder auf die Studiendekanin oder den Studiendekan oder die Direktorin oder den Direktor der BiSEd delegieren. Die Bekanntmachung des Modulhandbuchs erfolgt durch das Rektorat in geeigneter Form.
a. Kombi-Master Lehramt Haupt-, Real- und Gesamtschulen mit den Studiengangsvarianten:
aa. zwei Fächer (HRGe, Unterrichtsfächer jeweils 20 LP),
bb. Bildungswissenschaften (HRGe, 24 LP)
b. Kombi-Master Lehramt Haupt-, Real- und Gesamtschulen, Integrierte Sonderpädagogik mit den Studiengangsvarianten:
§ 11 Masterstudiengang Erziehungswissenschaft Integrierte Sonderpädagogik mit dem Berufsziel Lehramt für sonderpädagogische Förderung Der Masterstudiengang umfasst ein Studium von Modulen im Gesamtumfang von 105 LP sowie der Masterarbeit im Umfang von 15 LP.
(3) Als Prüfungsform für eine Modulprüfung oder Modulteilprüfung kommt insbesondere in Betracht: Bericht, Essay, Fallstudie, Gruppenarbeit, Hausarbeit, Klausur, Moderation und Protokoll, Mündliche Prüfung, Portfolio, Portfolio mit Abschlussprüfung, Präsentation, Protokoll, Referat, Referat mit Ausarbeitung, Sportpraxisprüfung, Sprachpraxisprüfung, Übungen. Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen dienen auch dem Nachweis von Medien- und Vermittlungskompetenz. Das Nähere regeln die Fächerspezifischen Bestimmungen und die Bestimmungen zum Praxissemester.
(4) Der Gegenstand der Modulprüfung oder Modulteilprüfung, die Prüfungsform sowie weitere Einzelheiten zum Verfahren einschließlich der Sicherstellung der individuellen Urheberschaft werden von der nach den Regelungen des Hochschulgesetzes prüfungsberechtigten Person, die die Modulprüfung oder Modulteilprüfung abnimmt, unter Beachtung der Vorgaben dieser Ordnung, der Fächerspezifischen Bestimmungen, der Bestimmungen zum Praxissemester und des Modulhandbuchs festgelegt und zu Beginn des Moduls oder Modulelements, spätestens jedoch vier Wochen vor dem Termin, zu dem die Modulprüfung oder Modulteilprüfung zu erbringen ist, in geeigneter Form bekannt gegeben. In den Fächerspezifischen Bestimmungen und Bestimmungen zum Praxissemester kann ein früherer Zeitpunkt festgelegt werden. Wird eine Modulprüfung oder Modulteilprüfung im Antwortwahlverfahren erbracht, sind die Regelungen der Anlage zu dieser Ordnung maßgeblich. Im Übrigen sind die Lehrenden bei der Abnahme von Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen unabhängig von Weisungen.
(5) Ist eine Modulprüfung oder Modulteilprüfung einem anderen Modulelement zugeordnet, nimmt in der Regel die oder der Lehrende dieses Modulelements die Modulprüfung ab. Andere Modulprüfungen oder Modulteilprüfungen werden in der Regel von der oder dem Modulverantwortlichen abgenommen. Abweichungen von Satz 1 und 2 sind nach Maßgabe der Fächerspezifischen Bestimmungen, der Bestimmungen zum Praxissemester oder der Modulhandbücher oder mit Zustimmung der nach § 29 zuständigen Stelle zulässig. Es gelten jeweils die Regelungen zur Prüfungsberechtigung des Hochschulgesetzes.
(4) Der Masterarbeit ist eine Versicherung der Studierenden beizufügen, dass sie die Arbeit - bei einer Gruppenarbeit den entsprechend gekennzeichneten Anteil an der Arbeit - selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen benutzt haben. Die Versicherung selbständiger Erstellung ist auch für gelieferte Datensätze, Zeichnungen, Skizzen oder grafische Darstellungen abzugeben. Die Masterarbeit ist, soweit in den Fächerspezifischen Bestimmungen nichts anderes bestimmt ist, in zweifacher gebundener Ausfertigung beim zuständigen Prüfungsamt einzureichen. Darüber hinaus kann von einer der beiden prüfungsberechtigten Personen (Abs. 2 Satz 1) verlangt werden, dass die Masterarbeit in elektronischer Form einzureichen ist, um im begründeten Einzelfall eine Überprüfung der eigenen Urheberschaft der Arbeit der Studierenden zu ermöglichen. Die Studierenden sind darauf hinzuweisen, dass die elektronische Version anonymisiert abgegeben werden kann.
(2) Als wichtiger Grund kommen in Betracht insbesondere krankheitsbedingte Prüfungsunfähigkeit, Inanspruchnahme von Schutzzeiten nach den §§ 3, 4, 6 und 8 des Mutterschutzgesetzes und von Fristen des Bundeserziehungsgeldgesetzes über die Elternzeit oder in dringenden Fällen die Pflege der oder des Ehegatten, der eingetragenen Lebenspartnerin oder des eingetragenen Lebenspartners, eines in gerader Linie Verwandten oder ersten Grades Verschwägerten, wenn diese oder dieser pflege- oder versorgungsbedürftig ist.
(6) Die Anrechnung von Studienzeiten und Leistungen nach den vorstehenden Absätzen kann nur in Höhe von maximal 90 LP erfolgen. Eine Masterarbeit kann nur dann angerechnet werden, wenn sie von den nach den Regelungen des Hochschulgesetzes prüfungsberechtigten Personen betreut und bewertet wurde.
bis einschließlich 1,50 = sehr gut;
von 1,51 bis 2,50 = gut;
von 2,51 bis 3,50 = befriedigend;
von 3,51 bis 4,00 = ausreichend;
von 1,60 bis 2,50 = gut;
von 2,60 bis 3,50 = befriedigend;
(2) Hat eine Studentin oder ein Student das Masterstudium nicht erfolgreich abgeschlossen, wird ihr oder ihm auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise und der Exmatrikulationsbescheinigung ein Leistungszeugnis ausgestellt, das die erbrachten Leistungen und gegebenenfalls die Noten enthält. Das Zeugnis wird von der der Stelle, die bei erfolgreichem Studium den Grad verliehen hätte, unterzeichnet und mit einem Siegel versehen. §27 Abs. 5 gilt entsprechend. zurück zur Übersicht
(2) Das Diploma Supplement enthält Angaben zum Typ des Masterstudiengangs (§ 8-11), zu den einzelnen Studiengangsvarianten, zu seinen Voraussetzungen und Inhalten, zum Benotungssystem und zur Art des Abschlusses und wird durch Informationen über die Hochschule und das deutsche Studiensystem ergänzt.
(2) Die Dekanin oder der Dekan kann die Studiendekanin oder den Studiendekan der Fakultät oder einen aus Mitgliedern der Fakultät bestehenden Ausschuss, dem mehrheitlich Mitglieder der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer angehören, oder ein Mitglied der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer mit der Wahrnehmung einzelner oder aller Aufgaben nach Absatz 1 beauftragen. Bei der Auswahl hat sie oder er sicherzustellen, dass die beauftragten Personen sowohl über die notwendige Sachkunde als auch über die erforderlichen persönlichen Eigenschaften verfügen. Darüber hinaus trifft die Dekanin oder den Dekan eine Überwachungspflicht der beauftragten Personen; Art und Ausmaß der Überwachung richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls. Die Direktorin oder der Direktor der BiSEd kann die geschäftsführende Leitung der BiSEd, ein Mitglied der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer oder einen Ausschuss entsprechend Satz 1 beauftragen, Satz 2 und 3 gelten entsprechend.
(5) Der Ausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind, darunter die oder der Vorsitzende oder die stellvertretende Person sowie insgesamt zwei prüfungsberechtigte Mitglieder. Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Die Mitglieder der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer verfügen jeweils über zwei Stimmen, die übrigen Mitglieder über eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der oder des Vorsitzenden. (6) Der Ausschuss nach Absatz 2 und 3 kann die Erledigung seiner Aufgaben auf die Vorsitzende bzw. den Vorsitzenden übertragen. Dies gilt nicht für belastende Entscheidungen über Einwendungen.
(1) Versuchen Studierende das Ergebnis einer Modulprüfung oder Modulteilprüfung durch Täuschung, zum Beispiel Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel, zu beeinflussen, kann - je nach Schwere des Täuschungsversuchs - die betreffende Modulprüfung oder Modulteilprüfung als mit "nicht bestanden" (unbenotet) bzw. "mangelhaft" (5,0) (benotet) bewertet werden. Wer die Abnahme der Modulprüfung oder Modulteilprüfung stört, kann von den jeweiligen Lehrenden oder Aufsichtführenden in der Regel nach Abmahnung von der Fortsetzung der Erbringung der Modulprüfung oder Modulteilprüfung ausgeschlossen werden; in diesem Fall gilt die betreffende Modulprüfung oder Modulteilprüfung als mit "nicht bestanden" bzw. "mangelhaft" (5,0) bewertet. Die Gründe für den Ausschluss sind aktenkundig zu machen.
Diese Prüfungs- und Studienordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe im Verkündungsblatt der Universität Bielefeld – Amtliche Bekanntmachungen – in Kraft. Sie gilt für alle Studierenden, die sich ab dem Wintersemester 2014/15 für den Master of Education im Studienmodell 2011 an der Universität Bielefeld einschreiben.
Ausgefertigt aufgrund der Beschlüsse des Senats der Universität Bielefeld vom 15. Mai 2013 und 30. April 2014.
Bielefeld, den 02. Mai 2014
Aktualisierung: 26.10.2015 von Bastian Doht
Prüfungsordnungen: Prüfungsordnung für den Master of Education (MPO Ed.) vom 02.05.2014
Weitere Informationen: Erläuterungen zur Prüfungsordnung