Source: https://www.advokolb.de/unterhaltsleitlinien-familienrecht.html
Timestamp: 2016-07-27 03:38:06
Document Index: 254367071

Matched Legal Cases: ['§ 1612', '§ 1612', '§ 1612', '§ 356', '§ 45', '§ 1626', '§ 140']

Unterhaltsleitlinien, Ehescheidung, Sorgerecht, Versorgungsausgleich und Zugewinn - ADVOKOLB Rechtsanwalt & Mediator Ernst Andreas Kolb · auch Fachanwalt für Familienrecht • Berlin
FamilienrechtEhescheidung und Folgesachen
Mietrecht (Wohnraum & Gewerbe)Immobilienrecht
HochschulrechtVerwaltungsrecht
VerkehrsstrafrechtBußgeldsachen
VertragsrechtZivilrecht allgemein
Kanzlei & Service
Formulare / Vollmachten
Unterhaltsleitlinien / Familienrechtliches
Unterhaltsleitlinien und Informationen zum Familienrecht
Düsseldorfer Tabelle:
AKTUELL: Das Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts und des Unterhaltsverfahrensrechts sieht vor, dass das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz künftig dazu ermächtigt ist, den Mindestunterhalt alle zwei Jahre durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrats festzulegen. Am 09.12.2015 ist die erste Mindestunterhaltsverordnung in Kraft getreten. Sie sieht folgende Unterhaltswerte vor:
- in der ersten Altersstufe (§ 1612a Absatz 1 Satz 3 Nummer 1 BGB): 335 Euro
- in der zweiten Altersstufe (§ 1612a Absatz 1 Satz 3 Nummer 2 BGB): 384 Euro
- in der dritten Altersstufe (§ 1612a Absatz 1 Satz 3 Nummer 3 BGB): 450 Euro
AKTUELL: Düsseldorfer Tabelle mit Stand 01.01.2016
Experteninterview mit RAuFAFAmR E. A. Kolb zum UNTERHALTSRECHT (Quelle: Akte.net)
Hinweis für Unterhaltsverpflichtete bei Vorliegen eines "Alttitels":
Einen dynamisierten Unterhaltstitel aus der Zeit vor In-Kraft-Treten der Unterhaltsrechtsreform zum 01.01.2008 brauchen Sie nicht umschreiben zu lassen. Sie können nachfolgender Formel umrechnen (weitere Informationen hierzu finden Sie in Anmerkung E zur Düsseldorfer Tabelle:
geteilt durch den Mindestunterhalt der jeweiligen Altersstufe
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der bundesdeutschen Obergerichte(nach Regionen) - Rechtsstand 01.01.2016:
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des Kammergerichts
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des Brandenburgischen OLG
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des Schleswig-Holsteinischen OLG
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des OLG Rostock
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des Hanseatischen OLG Hamburg
Unterhaltsrechtliche Leitlinie des Hanseatischen OLG in Bremen
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des OLG Oldenburg
West- und Süddeutschland
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des OLG Celle
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des OLG Braunschweig
Hammer Leitlinien zum Unterhaltsrecht (OLG Hamm)
zugehörige Leitlinien des OLG Düsseldorf
Unterhaltsleitlinien des OLG Köln Unterhaltsrechtliche Leitlinien des OLG Koblenz - KoL
Unterhaltsgrundsätze des OLG Frankfurt am Main
Unterhaltsleitlinien des Saarländischen OLG
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate in Süddeutschland - SüdL
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des OLG Naumburg
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des OLG Dresden
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Thüringer OLG
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der bundesdeutschen Obergerichte(nach Regionen) - Rechtsstand 01.01.2015 und (soweit veröffentlicht) 01.08.2015:
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des Kammergerichts (Stand: 01.01.2015)
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des Brandenburgischen OLG (Stand: 01.08.2015)
Unterhaltsleitlinien des Brandenburgischen OLG (01.01.2015 bis 31.07.2015)
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des Schleswig-Holsteinischen OLG (Stand: 01.08.2015)
Unerhaltsleitlinien des Schleswig-Holsteinischen OLG (01.01.2015 bis 31.07.2015)
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des OLG Rostock (Stand: 01.08.2015)
Unterhaltsleitlinien des OLG Rostock (01.01.2015 bis 31.07.2015)
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des Hanseatischen OLG Hamburg (Stand: 01.08.2015)
Unterhaltsleitlinien OLG Hamburg (01.01.2015 bis 31.07.2015)
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des OLG Celle (Stand: 01.08.2015)
Leitlinien des OLG Celle (01.01.2015 bis 31.07.2015)
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des OLG Braunschweig (Stand: 01.08.2015)
Unterhaltsleitlinien des OLG Braunschweg (01.01.2015 bis 31.07.2015)
Hammer Leitlinien zum Unterhaltsrecht (OLG Hamm - Stand 01.08.2015)
Hammer Leitlinien (01.01.2015 bis 31.07.2015)
Düsseldorfer Tabelle (Stand 01.08.2015)
Leitlinien des OLG Düsseldorf (Stand 01.08.2015)
Düsseldorfer Tabelle (Stand 01.01.2015)
Unterhaltsleitlinien des OLG Köln (Stand: 01.08.2015)
Unterhaltsleitlinien des OLG Köln (01.01.2015 bis 31.07.2015)
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des OLG Koblenz - KoL
Unterhaltsleitlinien des Saarländischen OLG (Pressemeldung)
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des OLG Naumburg (Stand: 01.08.2015)
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des OLG Naumburg (01.01.2015 bis 31.07.2015)
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des OLG Dresden (Stand: 01.08.2015)
Unterhaltsleitlinien des OLG Dresden (01.01.2015 bis 31.07.2015)
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Thüringer OLG (Stand: 01.08.2015)
Unerhaltsleitlinien des Thüringer OLG (01.01.2015 bis 31.07.2015)
Aktualisierte Unterhaltsrechtliche Leitlinien - Rechtsstand 01.01.2014:
Bremer Tabelle zur Berechnung des Altersvorsorgeunterhalts
Unterhaltsrechtliche Leitlinien - Rechtsstand 01.01.2013:
Düsseldorfer Tabelle und
Unterhaltsleitlinien des OLG Düsseldorf
Unterhaltsleitlinien des OLG Köln
Aktuelle Tabelle der Zahlbeträge und Selbstbehalte (OLG Naumburg)
Unterhaltsrechtliche Leitlinien - Rechtsstand 01.01.2012:
Leitlinien zum Unterhalt zur Ergänzung der Düsseldorfer Tabelle
Pressemitteilung des Saarländischen OLG
Unterhaltsrechtliche Leitlinien - Rechtsstand 01.01.2010 / 01.01.2011:
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des Schleswig-Holsteinischen OLG (2011)
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des Schleswig-Holsteinischen OLG (2010)
Anschreiben des Hanseatischen OLG in Bremen
Düsseldorfer Tabelle und Leitlinien hierzu
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des OLG Köln
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate beim Saarländischen OLG
Alte Unterhaltsleitlinien – Rechtsstand bis 31.12.2009:
Düsseldorfer Tabelle 2008 und Leitlinien hierzu
hierzu Tabelle der Zahlbeträge ab 01.01.2009
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Hanseatischen OLG in Bremen
Leitlinien des OLG Hamm zum Unterhaltsrecht
Unterhaltsrechtliche Leitlinien der Familiensenate des Thüringer OLG	Leitlinien vor der Unterhaltsrechtsreform (Rechtsstand bis 31.12.2007):
Düsseldorfer Tabelle 2007)
Leitlinien zur Düsseldorfer Tabelle bis 31.12.2007
Berliner Tabelle 2007
Unterhaltsrechtliche Leitlinien des Kammergerichts 2007
Unterhaltsleitlinien des Brandenburgischen OLG 2007
Hier finden Sie weitere ältere Leitlinien.
Das Eherecht (Quelle: Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz)
Ein Anwalt für beide Eheleute ist Parteiverrat (ein Beitrag von Ehescheidung24.de), siehe § 356 StGB und § 45 BRAO.
Hinweis: Zulässig ist es jedoch, wenn IHR ANWALT den Ehescheidungsantrag stellt und SIE ALLEIN VERTRITT und der ANDERE EHEGATTE DER SCHEIDUNG ZUSTIMMT, ohne eigene Anträge zu stellen. Aber bitte beachten Sie: Es kann Sie sehr teuer zu stehen kommen, wenn Sie auf einen eigenen Rechtsbeistand in einer Familiensache verzichten!
Hier finden Sie das Verfahrensrecht (FamFG).
Stichwort EUROPA: Hier finden Sie einen Vergleich des Rechts für Paare in den 27 EU-Staaten.
Hier finden Sie die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 21.07.2010 betreffend die Verfassungswidrigkeit der bisherigen Regelung (§ 1626a Abs. 1 Nr. 1 BGB) der elterlichen Sorge nicht verheirateter Eltern.
Sorgerechtsreform (Archivbeitrag des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz)
Experteninterview mit RAuFAFamR E. A. Kolb zum SORGERECHT (Quelle: Akte.net)
Experteninterview mit RAuFAFamR E. A. Kolb zum KINDESENTZUG (Quelle: Akte.net)
Experteninterview mit RAuFAFamR E. A. Kolb zur KINDESSCHUTZ (Quelle: Akte.net)
Der reformierte Versorgungsausgleich
Zum 01.09.2009 ist die Strukturreform des Versorgungsausgleichs in Kraft getreten. Der Versorgungsausgleich ist damit gerechter geworden. Beide Ehegatten müssen während der Ehezeit erworbene Anwartschaften abgeben. Diese werden intern (und nur noch im Ausnahmefall extern) geteilt, d.h. der jeweils andere Ehegatte erhält ein eigenes Anwartschaftsrecht gegenüber dem Versorgungsträger des ausgleichspflichtigen Ehegatten.
Für die Praxis erfreulich ist, dass der Versorgungsausgleich nach aktuellem Recht unter bestimmten Voraussetzungen von der Ehesache abgetrennt werden kann, § 140 Abs. 2 Nr. 4 FamFG. Damit kann ein Scheidungsverfahren beschleunigt werden.
Die Voraussetzungen für eine familiengerichtliche Genehmigung von ehevertraglichen Vereinbarungen der Eheleute betreffend den Versorgungsausgleich (z.B. Ausschluss des Versorgungsausgleichs) sind deutlich erleichtert. Das Familiengericht kann nur noch in Fällen krassen Missbrauchs intervenieren.
Bei Kurzehen (bis zu 3 Jahren Ehedauer) findet kein Versorgungsausgleich mehr statt, es sei denn ein Ehegatte beantragt dessen Durchführung.
Gesetzestext: Versorgungsausgleichsgesetz
Das reformierte Güterrecht
Ebenfalls zum 01.09.2009 ist die Reform des Zugewinnausgleichs in Kraft getreten.
Danach findet auch ein negatives Anfangsvermögen (= Schulden) Berücksichtigung im Vermögensvergleich bei Eheende. Das System ist dadurch gerechter geworde, da der Ehegatte, der beim Abbau der Schulden des anderen geholfen hat, über den Versorgungsausgleich zumindest einen Teil seines finanziellen Engagements über den Zugewinnausgleich zurückerhalten kann.
Der ausgleichsberechtigte Ehegatte ist vor Vermögensmanipulationen geschützt, indem weitergehende Auskunfts- und Belegansprüche festgeschrieben sind.
© ADVOKOLB RA Ernst Andreas Kolb 2001 - 2016