Source: https://www.listerscheider-schuetzenverein.de/unser-verein/satzung.html
Timestamp: 2019-12-15 02:47:27
Document Index: 239796609

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 26', '§ 6', '§ 7', '§ 26', '§ 8', '§ 10', '§ 12', '§ 13']

Listerscheider Schützenverein: Satzung
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Satzung des Listerscheider Schützenverein 1868 e.V.
Satzung in der Fassung vom 20. Februar 1988 mit den Änderungen vom 15.03.2003
Der Verein führt den Namen: Listerscheider Schützenverein 1868 e. V. und hat seinen Sitz in: 57439 Attendorn- Weschede. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Olpe eingetragen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Schützenverein erstrebt die Erhaltung echter sauerländischer Art und Sitte, den Schutz und die sinnvolle Weiterentwick­lung der heimatlichen Art. Er will in allen Bürgern, insbesondere in der Jugend die Heimatliebe und das Gefühl der Verpflichtung ge­genüber der örtlichen Gemeinschaft und dem ganzen deutschen Volkstum wahren und stärken. Ferner will der Verein über alle Stän­de hinweg den Gemeinsinn beleben und festigen. Schließlich ist er bestrebt, die traditionelle Verbindung mit der Kirche zu pfle­gen und auszubauen. Hierzu gehört u.a. die Teilnahme des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes (Beirat) am Schützenhochamt.
Weiterhin hat sich der Schützenverein zum Ziel gesetzt, das errichtete Mahnmal (Ehrenmal) zu unterhalten und zu pflegen. Hierüber hinaus gedenkt der Verein durch Niederlegen eines Kranzes am Schützenfestsonntag und am Volkstrauertag den Toten beider Weltkriege.
Das Vereinshaus Ihnetal in Attendorn- We­sche­de ist Mittelpunkt des Vereinslebens und deshalb mit den Mitteln die unserem Verein zur Verfügung stehen zu erhalten.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mit­glie­­der erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Kör­per­schaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Die Farben des Schützenvereins sind „Schwarz-Weiß-Grün“.
Mitglied des Schützenvereins kann jeder männliche Bürger werden, der das 16. Lebensjahr vollendet hat. 16- bis 21 jährige werden zunächst als Jungschützen aufgenommen.
Der Antrag auf Aufnahme in den Schützenverein ist schriftlich an den Vorstand zu richten, der gemeinsam mit dem erweiterten Vorstand über die Aufnahme entscheidet. Mit Unterzeichnung der Beitrittserklärung erkennt das Mitglied die Satzung des Schützenvereins an.
Zu Ehrenmitgliedern können Mitglieder ernannt werden, die sich in besonderer Weise um den Schützenverein verdient gemacht haben. Hierfür ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich.
Die Mitgliedschaft endet durch: Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.
Der Austritt erfolgt durch eine schriftliche Erklä­rung an den Vorstand, er wird wirksam zum Ende des Jahres, in dem das Mitglied seinen Austritt erklärt.
Für den Ausschluss sind schwerwie­gende Gründe, insbesondere eine grobe Störung des Ver­eins­friedens erforderlich, oder wenn Beiträge und andere Zahlungsverpflichtungen für einen Zeitraum von 2 Jahren rückständig sind. Den Ausschluss kann nur der Vorstand vornehmen.
Der Ausgeschlossene hat das Recht in der nächsten Mitgliederversammlung eine Entscheidung über seinen Ausschluss herbeizuführen.
Mit Ende der Mitgliedschaft aus dem Schützenverein erlöschen alle Ansprüche dem Schützenverein gegenüber.
Jedes Mitglied hat beim Eintritt in den Verein einen jährlichen Bei­trag in der von der ordentlichen Mitgliederversammlung festgesetzten Höhe zu entrichten.
Der Beitrag wird jedes Jahr in der Mitglie­der­versammlung für das laufende Jahr festgesetzt.
Mitglieder, bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres bezahlen die Hälfte des festgesetzten Beitrages. Mitglieder die das 65. Lebensjahr vollendet haben, können auf Antrag von der Beitragspflicht teilweise oder ganz befreit werden. Der Antrag auf Befreiung ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu stellen. Darüber hinaus können Umlagen durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Alle Mitglieder sind verpflichtet diese Beiträge und beschlossenen Umlagen zu zahlen.
§ 6 Organe des Schützenvereins
Die Organe des Schützenvereins sind:
1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB
Der Vorstand wird auf Dauer von 3 Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt.
Der stellvertretende Vorsitzende und der Kassenführer 2004, der Vorsitzende und der Schriftführer 2005. Wiederwahl ist zulässig.
Scheidet ein Mitglied (b; c und d) während der Amtsperiode aus, so bestimmen der Vorstand und der erweiterte Vorstand (Beirat) für den Zeitraum bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied mit einfacher Mehrheit. Eine Neuwahl erfolgt durch die nächste folgende ordentliche Mitgliederversammlung für den Rest der Amtsperiode des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes.
Scheidet der Vorsitzende während der Amtsperiode aus, so führt der stellvertretende Vorsitzende die Geschäfte bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung. Eine Neuwahl des Vorsitzenden erfolgt durch die nächst folgende ordentliche Mitgliederversammlung für den Rest der Amtsperiode des ausgeschiedenen Vorsitzenden.
2. Erweiterter Vorstand (Beirat)
Dem unter § 6 genannten Vorstand stehen 15 Beiräte zur Bera­tung und Beschlussfassung zur Seite.
Jedes Beiratsmitglied wird auf Dauer von 3 Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Sie bleiben je­doch bis zur ordnungsgemäßen Wahl eines Nachfolgers im Amt.
§ 7 Rechte und Pflichten des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes (Beirates)
Vorstand im Sinne des § 26 Bürgerliches Gesetzbuch ist der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der Schriftführer und der Kassenführer.
Jeweils zwei von Ihnen, darunter entweder der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende sind zur Vertretung des Vereins befugt. Im In­nenverhältnis gilt, dass der stellvertretende Vorsitzende nur bei Verhinderung des Vorsitzenden tätig werden soll.
Der Vereinsvorsitzende – bei Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende – beruft und leitet die Mitgliederversammlung; er hat ferner die Leitung aller Veranstaltungen des Vereins.
Der Schriftführer hat über jede gemeinschaftliche Sitzung des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes sowie der Mitgliederversammlung ein Protokoll aufzunehmen, das von ihm und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.
Der Kassenführer hat die Kasse ordentlich zu verwalten und all­jährlich dem Vorstand, dem erweiterten Vorstand und der Mitgliederversammlung einen Kas­senbericht vorzulegen. Er darf Ausgaben nur leisten, die vom Vor­sitzenden – im Verhinderungsfall vom stellvertretenden Vorsitzenden – angewiesen worden sind. Der Vorstand überwacht die Kassen- und Rechnungsführung.
Dem Vorstand obliegt die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er ist berechtigt, ein Mitglied des erweiterten Vorstandes (Beirat) zur Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen jeder Art für den Schützenverein zu ermächtigen.
Der Vorstand hat das Recht, für das Vereinsleben und insbesondere für die Gestaltung der Gemein­schaftsfeiern und Feste besondere Vorschriften zu erlassen.
Der erweiterte Vorstand unterstützt den Vorstand bei seiner Tätigkeit.
§ 8 Vorstands- und erweiterte Vorstandsversammlungen
Der Vorstand und der erweiterte Vorstand sind durch den Vorsitzenden – im Verhinderungsfall vom stellvertretenden Vorsitzenden – einzuberufen.
Die Einladung hat in der Regel 8 Tage vorher schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung zu erfolgen. In Ausnahmefällen genügt eine Frist von 2 Tagen.
Jede ordnungsgemäß anberaumte Sitzung ist beschlussfähig ,wenn mindestens 2 Vorstandsmitglieder anwesend sind.
Beschlüsse werden mit einfacher Stim­menmehrheit gefasst, soweit die Satzung nichts anderes besagt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag.
Der Ehrenvorsitzende, soweit benannt, der amtierende Kaiser, Schützenkönig und Jungschützenkönig stehen dem Vorstand zur Beratung zur Seite.
Über jede Sitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen sind. Die Niederschriften sind aufzubewahren, in der nächsten Sitzung zu verlesen und zu genehmigen.
Die Mitglieder sind berechtigt, an Veranstaltungen (Mitgliederversammlungen, Feste) des Schützenvereins teilzunehmen. Sie haben darüber hinaus das Recht, in den Versammlungen Anträge zu stellen und das Stimmrecht auszuüben.
Jedes Mitglied hat eine Stimme, die es nur persönlich abgeben kann. Das passive Wahlrecht für den Vorstand und für den erweiterten Vorstand (Beirat) beginnt mit vollendeten 18. Lebensjahr an.
Die Mitglieder sind verpflichtet, den Schützenverein und den Vereinszweck – auch in der Öffentlichkeit – in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen. Durch mit einfacher Mehrheit gefassten Beschluss des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes (Beirat) kann bei Zuwiderhandlungen das Recht des Mitgliedes, an Veranstaltungen teilzunehmen, auch für einen längeren Zeitraum ausgeschlossen werden.
§ 10 Mitgliederversammlung (ordentliche Mitgliederversammlung)
Die Mitgliederversammlung findet einmal für ein Geschäftsjahr statt, zu der vom Vorsitzenden – im Verhinderungsfall vom stellvertretenden Vorsitzenden – unter Angabe der Tagesordnung mindestens 10 Tage vorher einzuladen ist; möglichst am Jahresanfang des Folgejahres. Der Termin wird durch öffentlichen Aushang im Vereinshaus Ihnetal bekannt gemacht.
Der Beschlussfassung unterliegen:
1) die Genehmigung der Jahresrechnung (Kassenbericht)
3) Wahl des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes (Beiräte)
4) Festsetzung der Beiträge und Umlagen
5) Satzungsänderungen bzw. -ergänzungen
6) Auflösung des Vereins
7) Ernennung von Ehrenmitgliedern
8) Wahl zweier Kassenprüfer
Jede ordnungsgemäß anberaumte (ordentlich oder außerordentliche) Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
Beschlüsse die Punkt 5;6 und7 betreffen, bedürfen der Zustimmung von 2/3 der anwesenden Vereinsmitglieder. Alle anderen Be­schlüs­se und Wahlen werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
Bei der Feststellung des Stimmenverhältnisses werden nur die gültig abgegebenen Stimmen gezählt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht berücksichtigt. Abstimmungen werden mit Handzeichen durchgeführt. Bei Wahlen kann schriftliche Abstimmung erfolgen. Auf Antrag von 10 Mitgliedern muß schriftlich und geheim abgestimmt werden.
Über den In­halt der ordentlichen Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzu­neh­men, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll wird in der nächsten Mitgliederversammlung verlesen.
Der Vorsitzende kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit einer Frist von 8 Tagen, im übrigen nach den Vorschriften, die für eine Einberufung einer ordentlichen Mitglie­der­versammlung gelten, einberufen. Die außerordentliche Ver­sammlung hat die gleichen Befugnisse in Bezug auf Stim­men­mehr­­heit wie die ordentliche Versammlung und sollte möglichst nur einen Tagesordnungspunkt aufweisen. Der Vorsitzende muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn die­ses ein Viertel der Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Grundes verlangen.
§ 12 Schützenfest
Der Schützenverein veranstaltet alljährlich sein traditionelles Schützenfest, dessen Höhe­punkt das Vogelschießen ist.
Die als Jungschützen aufgenommenen Mitglieder sind berechtigt am Jungschützenkönigsschießen teilzunehmen. Die Berechtigung zur Teilnahme am Vogelschießen hat erst ein Mitglied mit Vollendung des 22. Lebensjahres. Die Teilnahme am Kaiserschießen ist ausschließlich ehemaligen Königen des Vereins vorbehalten.
Die Ermittlung des Jungschützenkönigs geschieht am Schützenfestsamstag. die des Schützenkönigs am Schützenfestmontag,
Alle fünf Jahre – als nächstes im Jahr 2013 – wird am Schützenfestsamstag der Kaiser ermittelt.
Die Königs- Jungschützenkönigs- und Kaiserwürde wird demjenigen verliehen, der den letzten Rest des Vogels abschießt. Die beiden Könige (Schützenkönig und Jungschützenkönig) sowie der Kaiser werden unmittelbar nach Erringen ihrer Würde vom Vorsitzenden – im Verhinderungsfall vom stellvertretenden Vorsitzenden – feierlich in ihr Amt eingeführt (proklamiert).
Die jeweiligen Könige und der Kaiser sind verpflichtet, innerhalb ihrer Amtszeit, eine Plakette, deren Ausgestaltung ihnen überlassen bleibt, der jeweiligen Königs- bzw. Kaiserkette beizufügen. Die Plaketten werden Eigentum des Schützenvereins.
§ 13 Auflösung des Schützenvereins
Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu ver­wenden, möglichst für gemeinnützige Zwecke im Ihnetal.
Vorliegende verlesene und verabschiedete Satzung wird dem Protokoll der Generalversammlung vom 15.03 2003 als Anlage beigefügt.
Wolfgang Teipel Werner Krüger Hubert Schmidt Markus Hammer