Source: https://www.lexdejur.de/rechtsprechung/entscheidungen/ovg-koblenz-7-a-11492-06-ovg-23-05-2007
Timestamp: 2020-06-05 06:03:34
Document Index: 342013336

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§ 23', '§ 22', '§ 19', '§ 19', '§ 22', '§ 19']

﻿ OVG Koblenz | 7 A 11492/06.OVG | 23.05.2007 - ✅ lexdejur®
OVG Koblenz | 7 A 11492/06.OVG | 23.05.2007
vom Mittwoch, 23. Mai 2007 02:00
Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz (OVG Koblenz)
7 A 11492/06.OVG 23.05.2007
7. Senat Beschluss
ECLI:DE:OVGRLP:2007:0523.7A11492.06.OVG.0A
§ 19 Abs. 2 WaffGV-SUCHE, § 23 Abs. 2 AWaffVV-SUCHE, § 22 AWaffVV-SUCHE, § 19 Abs. 1 Nr. 2 WaffGV-SUCHE, § 19 Abs. 1 Nr. 1 WaffGV-SUCHE, §§ 22 ff. AWaffVV-SUCHE
V-SUCHELehrgang, Bedürfnis, Waffenschein, Verteidigungsschießen, Schusswaffe, Selbstverteidigung, Eignung, Führen, Bedürfnisprüfung, Waffenbesitzkarte
LDJR 2007, 4002	https://lexdejur.de/ldjr4002 LINK (+/-)
OVG Koblenz, Beschluss vom 23. Mai 2007 - 7 A 11492/06.OVG [ECLI:DE:OVGRLP:2007:0523.7A11492.06.OVG.0A] - lexdejur OVG Koblenz, Beschluss vom 23. Mai 2007 - 7 A 11492/06.OVG - lexdejur ECLI (+/-)
[ECLI:DE:OVGRLP:2007:0523.7A11492.06.OVG.0A]
Ein Bedürfnis, zu Selbstverteidigungszwecken eine Waffe in der Öffentlichkeit zu führen, besteht nicht, wenn die gefährdete Person (hier: Schmuckhändler) die zur erfolgreichen Abwehr eines Angriffs notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht besitzt und die Waffe deshalb voraussichtlich nicht gefahrvermindernd einsetzen kann.
Das Bedürfnis, eine Waffe zur Selbstverteidigung mit sich zu führen, wird grundsätzlich erst dann nach § 19 Abs. 2 WaffG anerkannt, wenn die persönliche Befähigung zum verteidigungsgerechten Waffengebrauch glaubhaft gemacht ist.
Dies kann durch eine Teilnahme an einem Lehrgang im Verteidigungsschießen geschehen.
Der Befähigungsnachweis zum verteidigungsgerechten Einsatz von Schusswaffen ergibt sich nicht bereits aus der Eignung und Befähigung als Sportschütze.
hat der 7. Senat des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz in Koblenz aufgrund der Beratung vom 23. Mai 2007 [...] beschlossen:
Der Antrag des Klägers auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Neustadt an der Weinstraße vom 10. Oktober 2006 wird abgelehnt.
Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Zulassungsverfahren auf 7.500,00 € festgesetzt.