Source: http://www.kirchenaustritt.de/hessen
Timestamp: 2016-10-22 19:41:15
Document Index: 379624185

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 7']

Kirchenaustritt in Hessen | Kirchenaustritt.de
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Der Austritt muss persönlich beim Amtsgericht oder bei einem Notar erklärt werden.
Sie benötigen dazu einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass mit letzter Meldebescheinigung. Verheiratete oder Geschiedene müssen zusätzlich das Familienbuch mitbringen.
Amtsgerichte in Hessen:AlsfeldBad ArolsenBad Homburg v. d. HöheBad SchwalbachBensheimBiedenkopfBüdingenDarmstadtDillenburgEschwegeFrankenberg (Eder)Frankfurt am MainFriedbergFritzlarFuldaFürthGelnhausenGießenGroß-GerauHanauHerbornHünfeldIdsteinKasselKirchhainKönigstein im TaunusKorbachLangenLimburg an der LahnMarburgMelsungenMichelstadtNiddaOffenbach am MainRotenburg an der FuldaRüdesheim am RheinRüsselsheimSchlüchternSchwalmstadtSeligenstadtUsingenWeilburgWetzlarWiesbaden
Kirchensteuer HessenIm Zusammenhang mit der Einführung der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) übermitteln die Meldeämter das Datum des Austritts an die Datenbank der Finanzverwaltung.Nimmt Ihr Arbeitgeber bereits am elektronischen Lohnsteuerabzugsverfahren teil, wird der Wegfall der Kirchensteuer über die ELStAM-Datenbank automatisch erfasst.Nimmt ihr Arbeitgeber noch nicht am ELStAM-Verfahren teil, müssen Sie Ihre Lohnsteuerkarte selbst beim Finanzamt ändern lassen.Kirchensteuerhebesatz Hessen: 9.0 %: - Mehr Infos zur KirchensteuerWeitere GeldspartipsWechseln Sie jetzt Ihren StromversorgerWechseln Sie Ihren GasanbieterStatistik HessenReligionszugehörigkeit in HessenMitglieder der Katholischen und Evangelischen Kirche mit Wohnsitz in HessenJahrBevölkerungKath. Kirchein %Evang. Kirchein %20016 077 8261 600 50326,32 587 85642,620026 091 6181 588 04626,12 565 64042,120036 089 4281 575 68525,92 535 47041,620046 097 7651 563 11725,62 521 15741,320056 092 3541 556 32025,52 521 26141,420066 075 3591 544 81725,42 476 73840,820076 072 5551 533 24225,22 449 26940,320086 064 9531 514 52125,02 415 78739,820096 061 9511 499 38724,72 393 04539,520106 067 0211 484 53824,52 368 92039,020116 092 1261 478 26724,32 337 42338,420126 016 4811 471 88224,52 311 84038,420136 045 4251 462 64724,22 277 17037,720146 093 8881 452 06123,82 236 38136,7Quelle: Kirchenamt der EKD, Referat StatistikStatistiken zur Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) - zur Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) - zum Bistum Fulda - zum Bistum LimburgWeitere StatistikenLinks HessenAtheisten, Humanisten, Freidenkern usw.Humanistischer Verband Deutschlands (HVD) - Landesverband HessenSäkulare Humanisten – gbs Rhein-Main e.V.Gottlosenstammtisch Evangelische KircheEvangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) Katholische KircheBistum FuldaBistum Limburg Kirchenaustrittsgesetz HessenHessisches Gesetz zur Regelung des Austritts aus Kirchen, Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaften des öffentlichen Rechts (KRWAG)Vom 13. Oktober 2009 (GVBl. I S. 394)Der Hessische Landtag hat das folgende Gesetz beschlossen:§ 1Der Austritt aus einer Kirche, Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft, die Körperschaft des öffentlichen Rechts ist, wird mit Wirkung für den staatlichen Bereich vor dem Amtsgericht erklärt, in dessen Bezirk die austretende Person ihren Hauptwohnsitz oder beim Fehlen eines Hauptwohnsitzes den gewöhnlichen Aufenthalt hat.§ 2(1) Der Austritt kann von der austretenden Person erklärt werden, wenn sie das 14. Lebensjahr vollendet hat und nicht geschäftsunfähig ist.(2) Für Kinder, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, und für nicht volljährige Geschäftsunfähige kann die gesetzliche Vertreterin oder der gesetzliche Vertreter, der oder dem die Personensorge zusteht, den Austritt erklären. Ein Vor-mund oder eine Pflegerin oder ein Pfleger bedarf dazu der Genehmigung des Famili-engerichts. Hat ein Kind das zwölfte Lebensjahr vollendet, so kann der Austritt nur mit seiner Zustimmung erklärt werden.(3) Eine Betreuerin oder ein Betreuer, der oder dem die Personensorge zusteht, kann für eine geschäftsunfähige Betreute oder einen geschäftsunfähigen Betreuten eine Erklärung nach § 1 abgeben, wenn der Austritt dem wirklichen oder mutmaßli-chen Willen der Betreuten oder des Betreuten entspricht. Die Erklärung bedarf der Genehmigung des Betreuungsgerichts.(4) Eine Erklärung kraft Vollmacht ist nicht zulässig.§ 3(1) Die Erklärung kann mündlich oder schriftlich abgegeben werden.(2) Die mündliche Erklärung muss zur Niederschrift der Urkundsbeamtin oder des Urkundsbeamten des zuständigen Amtsgerichts abgegeben werden. Die schriftliche Erklärung muss als Einzelerklärung in öffentlich beglaubigter Form eingereicht wer-den.(3) In der Austrittserklärung sind der Familienname, die Vornamen, der Geburtsname, Tag und Ort der Geburt, Wohnung und Familienstand anzugeben.(4) Die Kirche, Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft, aus der die erklärende Person austreten will, muss eindeutig bezeichnet sein. Der Nachweis der Zugehörigkeit ist nicht erforderlich. Die Austrittserklärung darf keine Vorbehalte, Bedingungen oder Zusätze enthalten.§ 4(1) Der Austritt wird mit dem Ablauf des Tages wirksam, an dem die Niederschrift der Austrittserklärung unterzeichnet worden oder die schriftliche Erklärung bei dem Amtsgericht eingegangen ist. Damit entfallen für den Bereich des staatlichen Rechts sämtliche Rechte und Pflichten, die auf der persönlichen Zugehörigkeit zu der Kirche, Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft beruhen.(2) § 5 Abs. 2 Nr. 3 des Kirchensteuergesetzes in der Fassung vom 12. Februar 1986 (GVBl. I S. 90), zuletzt geändert durch Gesetz vom 19. November 2008 (GVBl. I S. 981), bleibt unberührt.(3) Rechtspflichten, die nicht auf der persönlichen Zugehörigkeit zu der Kirche, Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft beruhen, insbesondere Lasten, für die kraft besonderen Rechtstitels bestimmte Grundstücke haften, bleiben durch die Austrittserklärung unberührt.§ 5(1) Das Amtsgericht hat der austretenden Person unverzüglich eine Austrittsbe-scheinigung zu erteilen. Darin ist anzugeben, wann die Austrittserklärung wirksam geworden ist.(2) Das Amtsgericht übersendet der Kirche, Religions- oder Weltanschauungsge-meinschaft unverzüglich eine beglaubigte Abschrift der Austrittserklärung.§ 6Es werden aufgehoben:1. das Gesetz, die bürgerlichen Wirkungen des Austritts aus einer Kirche oder Religionsgemeinschaft betreffend, vom 10. September 1878 (Hess. Reg. Bl. S. 113), zuletzt geändert durch Gesetz vom 18. Dezember 1997 (GVBl. I S. 429),2. das Gesetz, den Austritt aus den israelitischen Religionsgemeinschaften betreffend, vom 10. September 1878 (Hess. Reg. Bl. S. 116), zuletzt geändert durch Gesetz vom 18. Dezember 1997 (GVBl. I S. 429),3. das Gesetz, betreffend den Austritt aus den Religionsgemeinschaften öffentlichen Rechts, vom 30. November 1920 (Preuß. Gesetzsamml. 1921 S. 119), zuletzt geändert durch Gesetz vom 18. Dezember 1997 (GVBl. I S. 429).§ 7Dieses Gesetz tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft. Es tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2014 außer Kraft.
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