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Timestamp: 2020-04-10 11:35:50
Document Index: 197039505

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 11', '§ 2', '§ 11', '§ 2', '§ 22']

Anwaltskanzlei Sven Adam | Tacheles-Rechtsprechungsticker | Tacheles Rechtsprechungsticker KW 18/2019
Eingetragen oder aktualisiert am 29.04.2019
1.3 - Hessisches Landessozialgericht, Beschluss vom 07.12.2018 - L 6 AS 503/18 B ER - rechtskräftig
Bulgarische Antragstellerin hat Anspruch im einstweiligen Rechtsschutz auf ALG II, denn bereits bei einem Verdienst von mehr als 160,00 EUR netto monatlich kann nicht mehr von einer unwesentlichen Tätigkeit mit völlig untergeordneter Bedeutung ausgegangen werden (LSG Essen, 23.12.2015 – L 12 AS 2000/15 B ER).
1.4 - Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 08.04.2019 - L 2 AS 1812/18 NZB - rechtskräftig
2.1 - SG Stralsund, Urteil vom 10.04.2019 - S 7 AS 147/17
2.2 - SG Stralsund, Urteil vom 10.04.2019 - S 7 AS 468/17
2.3 - Sozialgericht Stuttgart, Urt. v. 28.03.2019 - S 12 AS 4117/18
Pauschale Anrechnung von Betriebsverpflegung auf Einkommen. § 2 Abs. 5 ALG II-V ist rechtmäßig (entgegen SG Berlin, Urteil vom 23. März 2015 – S 175 AS 15482/14).
2. Für die Berechnung des Einkommens ist es unerheblich, ob der Kläger die ihm zustehende Verpflegung tatsächlich in Anspruch genommen hat (ebenso Strnischa, in: Oestreicher/Decker, SGB II/SGB XII, 85. EL Okt. 2018, § 11 SGB II Rn. 92). Aus diesem Grund bedurfte es auch keiner Ermittlungen, ob dies tatsächlich der Fall war. Eine andere Auslegung lässt der eindeutige Wortlaut des § 2 Abs. 5 ALG-II-VO ("bereitgestellt") nicht zu (anders Geiger, in: Münder, LPK-SGB II, 6. Aufl., § 11 Rn. 45). Eine einschränkende Auslegung, wie vom SG Berlin befürwortet (Urteil vom 23. März 2015 – S 175 AS 15482/14), übersteigt die Wortlautgrenze und ist darum unzulässig.
2.4 - Sozialgericht Stade, Urteil v. 28.03.2019 - S 39 AS 67/18
2.5 - SG Kassel, Urt. v. 27.02.2019 - S 7 AS 29/19
2.6 - SG Marburg, Beschl. v. 15.03.2019 - S 10 SF 54/17 E
2.7 - Sozialgericht Düsseldorf, Urt. v. 19.03.2019 - S 29 AS 4963/16, S 29 AS 1734/16, S 29 AS 4623/16 u. S 29 AS 4648/17
3.1 - Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss v. 08.04.2019 - L 10 AL 23/19 B ER
2. Gegenbenfalls könnte die Antargstellerin Leistungen nach § 2 Abs 1 AsylbLG iVm dem SGB XII erhalten, sofern in ihrem Fall eine besondere Härte angenommen werden könnte (§ 22 Abs 1 Satz 2 SGB XII - vgl dazu auch LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 13.02.2018 - L 8 AY 1/18 B ER ; dagegen aber LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 19.02.2018 - L 20 AY 4/18 B ER).
4.1 - Sächsisches LSG, Beschluss v. 22.05.2018 - L 8 SO 121/17 B ER
5.1 - VG Greifswald 2. Kammer, Beschluss vom 17.04.2019, 2 B 361/19 HGW
5.2 - SG Berlin verurteilt JobCenter: Kostenübernahme für private Haftpflicht- und Hausratversicherungen, ein Beitrag von Rechtsanwalt Martin Felske,