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Timestamp: 2016-10-27 07:02:39
Document Index: 83086455

Matched Legal Cases: ['§ 634', '§ 636', '§ 283', '§ 55', '§ 253', '§ 29']

OLG-CELLE - 01.08.2007, 7 U 174/06 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Oberlandesgericht Celle > Urteil vom 01.08.2007, Aktenzeichen: 7 U 174/06 OLG-CELLE – Aktenzeichen: 7 U 174/06Urteil vom 01.08.2007
Leitsatz:Nach der gefestigten höchst und obergerichtlichen Rechtsprechung trifft den Architekten die Verkehrssicherungspflicht, etwaigen Gefahren, die von einem Bauwerk für Gesundheit und Eigentum Dritter ausgehen, vorzubeugen und sie ggf. abzuwehren. Es kann deshalb nicht zweifelhaft sein, dass der Architekt nicht nur Dritten gegenüber dafür verantwortlich ist, vorhersehbare Schäden zu vermeiden, sondern dass ihm diese Pflicht auch gegenüber dem eigenen Auftraggeber obliegt, ohne dass es insoweit einer ausdrücklichen vertraglichen Vereinbarung bedarf. Er muss danach während der von ihm geleiteten und überwachten Bauphase dafür Sorge tragen, dass das Bauwerk keinen Schaden nimmt. Hierzu gehört auch, zumal wenn Teile eines Gebäudes schon genutzt werden, eine ausreichende Absicherung vor Witterungsverhältnissen, insbesondere das Verhindern des Eindringens von Regenwasser.Rechtsgebiete:BGBVorschriften:§ 634 BGB, § 636 BGB, § 283 BGBStichworte:Verkehrssicherungspflicht, Regenwasser, ArchitektVerfahrensgang:LG Bückeburg 2 O 242/03 vom 13.07.2006
VolltextUm den Volltext vom OLG-CELLE – Urteil vom 01.08.2007, Aktenzeichen: 7 U 174/06 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
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2. Ein Räumungsanspruch kann auch dann hinreichend bestimmt i. S. des § 253 ZPO sein, wenn der Klageanspruch nur auf Räumung, nicht aber auf Beseitigung konkret bezeichneter Einbauten lautet.OLG-CELLE – Beschluss, 22 W 33/07 vom 19.07.2007Das Gericht der weiteren sofortigen Beschwerde ist nicht befugt, die Nichtzulassung dieses Rechtsmittels durch das Landgericht in rechtlicher oder tatsächlicher Hinsicht zu hinterfragen.
Nach Einführung der Vorschrift des § 29 a FGG ist für die Annahme eines außerordentlichen Rechtsmittels allenfalls dann Raum, wenn sich das Rechtsmittel nicht auf Verletzung des rechtlichen Gehörs stützt.
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