Source: http://ehemalige.homepage.dielegende.com/Vereinsordnung.htm
Timestamp: 2019-09-18 11:48:57
Document Index: 137914702

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§10', '§11', '§ 6', '§ 6', '§ 4', '§ 7', '§ 3', '§ 6', '§ 10', '§ 315']

VEREINSORDNUNG --> Bereich VEREIN - DIE LEGENDE Website - Mittelalter Darstellung, Mittelaltermarkt, mittelalterliche Kultur, Fantasy, Rollenspiel und Live-Rollenspiel LARP - (c) DIE LEGENDE e.V. Kaiserslautern - http://www.DieLegende.de - Die Legende Verein Kaiserslautern Pfalz Mittelalter Mediävistik Medieval Mittelaltermarkt Mittelalter-Markt Markt Mittelalter Spektakulum Spectaculum Fantasy Rollenspiel Roleplay Ritter Knight Burgen Elf Magier LARP RPG Liverollenspiel Kultur Historie Musik Text Bilder Veranstaltungen Termine Die Legende Tempus vivit Frauen im Mittelalter mittelalterlich Mittelaltermarkt Veranstaltung Ritter Gewandung Liverollenspiel RPG LARP Kettenhemd Schwert Schaukampf Helm Karfunkel Freienfels Tannenberg Satzvey Vita Historica Renaissance Rennaissance Turnier Minnesänger Minnelieder Minne Heraldik Medieval Role Playing Legend Gargoyle Artur Artus Robin Hood
Überblick mit Textmarken:
§ 1: Veranstaltungen
§ 2: Live-Rollenspiel-Aktionen (LARP)
§ 3: Ämter und Arbeitsgruppen
§ 4: Anwärter
§ 5: Waffengebrauch
§ 6: Umgang mit Vereinseigentum
§ 7: Strafmaßnahmen
§ 8: Mitgliederbeitrag
§ 9: Titel und Lehen
§10: Vereinspublikationen
§11: Salvatorische Klausel
Allgemeine Bedingungen bei Live-Rollenspielen
Ausfürungen zum WAFFENGESETZ
iese Vereinsordnung hat den Sinn, satzungsergänzend als nachrangige rechtsverbindliche Sammlung von Vereinsnormen weiterführende Regelungen zusammenzufassen. Sie wird vom Vorstand laut § 6.1 der Satzung erlassen. Änderungen der Vereinsordnung müssen im Informationsrundschreiben, dem "Legendären Boten" den Mitgliedern bekanntgegeben werden und sind ab diesem Zeitpunkt gültig. Sollten Bestandteile dieser Vereinsordnung aus rechtlichen Gründen eigentlich in die Satzung gehören, so sind diese trotzdem bereits vorab gültig und werden nach Bekanntwerden dieses Sachverhaltes im Zuge der nächsten anstehenden Mitgliederversammlung integriert.
Die Vereinsordnung und alle folgenden Änderungen müssen mit einfacher Mehrheit von der Mitgliederversammlung bestätigt werden, oder deren Wirksamkeit wird dadurch aufgehoben. Hierbei ist jede Änderung oder Ergänzung einzeln zu betrachten. Aus Gründen der Aktualität und besseren Information der Mitglieder können die Anhänge zu dieser Vereinsordnung vom Vorstand jederzeit kurzfristig geändert und erweitert werden.
Die Vereinsordnung ist wie die Satzung für jedes Mitglied beim 1. Vorsitzenden einsehbar, grundsätzlich soll aber jedes Mitglied eine erhalten, potentielle Anwärter möglichst zusammen mit der Satzung noch vor Abgabe der Beitrittserklärung. Auf die Einhaltung der Vereinsordnung haben nach § 6.1 der Satzung alle Mitglieder zu achten. Verstöße gegen diesen gemeinschaftlichen Konsens müssen dem Vorstand unverzüglich angezeigt werden, da sie eventuell eine Vereinsschädigung, eine Zuwiderhandlung gegen die Vereinsziele oder eine Verletzung der Mitgliederpflichten darstellt und mit Sanktionen zu ahnden sind, vor allem bei Verstößen gegen elementare Sicherheitsregeln.
es wird davon ausgegangen, daß Mitglieder des Vereins sich an Veranstaltungen und Aktivitäten wie z.B. den verschiedenen Arbeitsgruppen rege beteiligen. Gerade bei größeren Veranstaltungen ist dies unerläßlich, weil diese nur durch den ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder überhaupt erst möglich sind.
Offizielle Vereinsveranstaltungen sind z.B. vom Verein initiierte, großteils selbst organisierte Treffen oder Beteiligungen an fremden Veranstaltungen im größeren Stil. Für diese gilt, daß der Versicherungsschutz und die Verantwortung für Planungen beim Verein liegt. Als Beispiel dienen die "Königstafel" und die Altstadtfest-Beteiligung mit Ständen und Lager. Um eine hinreichend befriedigende Planung erzielen zu können, sollten zu Beginn eines jeden Jahres während der Ordentlichen Mitgliederversammlung grundsätzlich bereits die wichtigsten offiziellen Vereinsveranstaltungen bestimmt werden. Über Änderungen im Laufe des Jahres entscheidet der Vorstand.
Mitgliederversammlungen sind nicht öffentlich. Der Vorstand kann jedoch Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks oder des Fernsehens beschließt die Mitgliederversammlung.
Im Gegensatz dazu stehen einfache Vereinsaktionen, d.h. Treffen, bei denen eher wenige Mitglieder anwesend sind, die meist kurzfristig telefonisch anberaumt wurden und jede Teilnahme eigenverantwortlich und selbsthaftend ist. Diese Termine zählen als private Treffen, auch wenn die Telefonrundrufe und die Information von Vereinsseite ausgingen. Beispiele hierfür sind die Arbeitsgruppentreffen.
Allgemein gilt für alle offiziellen Vereinsveranstaltungen, daß Mitglieder, die bei einer Abstimmung eine bestimmte Veranstaltung abgelehnt haben, sich trotzdem nicht jeglicher Unterstützung entsagen sollen, wenn der Mehrheitsbeschluß diese Veranstaltung befürwortet. Generell gilt für alle Veranstaltungen, daß wer sein Kommen bzw. seine Teilnahme zusagt, dies auch einhalten sollte, zumindest aber bei begründetem Fernbleiben frühstmöglich absagt. Eintragungen in Schicht- und Arbeitspläne sind verbindlich.
Der Versicherungsschutz durch den Verein gilt nur für den Aufenthalt auf Vereinsveranstaltungen, nicht für Hin- und Rückweg. Generell gilt auch, daß das Bilden von Fahrgemeinschaften gleich zu welchem Zweck keine Haftung des Vereins nach sich ziehen kann und eine reine Privatsache darstellt. Ausnahmen sind explizite Botenfahrten in Form eines Auftrags von Vorstand oder Organisationsleitung. Alle Schaukampfaktionen, auch wenn diese eher Theatercharakter innezuhaben scheinen, egal ob bei internen oder öffentlichen Veranstaltungen und gleich ob mit Waffen oder waffenlos, müssen aus Sicherheitsgründen vom Vorstand vorher genehmigt werden.
Speziell an der "Königstafel" darf nur erscheinen, wer Anwärter auf Mitgliedschaft oder Vereinsmitglied ist und eine Einladung erhalten hat. Gäste können (nach vorheriger rechtzeitiger Absprache mit einem der Vorstände) eventuell draußen warten und nach den Zeremonien hereingelassen werden. Die Teilnahme an den hauptsächlichen Vereinsveranstaltungen ist für Vorstand und Ministeriale Pflicht. Ausnahmen sind Krankheit und beruflich oder familiär begründbares Fernbleiben sowie gebuchter Urlaub, was frühzeitig bekannt gemacht werden muß.
Für Gäste, also mit Mitgliedern verwandte oder bekannte Personen, die ausnahmsweise an vom Vereins aus organisierten Veranstaltungen teilnehmen möchten, gilt grundsätzlich kein Versicherungsschutz seitens des Vereins; die Teilnahme erfolgt völlig auf eigene Verantwortung. Dies gilt im besonderen Maße auch für mitgebrachte Kinder von Mitgliedern. Für diese haben ihre anwesenden Eltern die Aufsichts- und Sorgfaltspflicht in allen Belangen. Sollten sie nicht persönlich anwesend sein, können diese Pflichten auch auf einen Berechtigten schriftlich übertragen werden. Bezüglich Tieren gilt das Gleiche für deren Halter. Eine Teilnahme von Gästen muß beim Vorstand und dem entsprechenden Organisationsleiter angemeldet und von diesen bestätigt werden. Der Vorstand entscheidet dann jeweils nach Sachlage, ob eventuell entstehende Kosten von Gästen z.B. für deren eigenen Verzehr von Speisen und Getränken an den Verein geleistet werden müssen. Hierzu wird im Voraus ein fester Betrag festgelegt, der in der Regel die Selbstkosten nicht übersteigt. Auf allen Veranstaltungen ist auf die Einhaltung des Waffengesetzes und des Gesetzes zum Schutze Jugendlicher zu achten.
Fast alle Vereinsaktivitäten finden in mittelalterlicher Gewandung statt und wer als Anwärter bzw. Neumitglied noch über keine solche verfügt, dem kann zeitweise eine Leihgewandung zur Verfügung gestellt werden. Allgemein gilt, daß Turnschuhe hierbei besonders zu vermeiden sind. Mittelalterliche Gewandung wird sowohl bei mittelalterlichen, als auch bei Fantasy-Veranstaltungen als angebracht empfunden, das Tragen spezieller Fantasy-Gewandungen bei rein mittelalterlichen Veranstaltungen wird als unpassend angesehen. Bei vereinsinternen Veranstaltungen, z.B. der in der Nacht zum 1. Mai abgehaltenen "Königstafel" muß entweder entsprechende passende mittelalterliche oder Musik im Fantasy-Stil zu hören sein, oder falls Musik störend sein sollte, gar keine. Aktuelle, zeitgemäße Musik würde das überaus wichtige Flair zerstören und soll so gänzlich vermieden werden.
Zuwendungen an Mitglieder in steuerlich unschädlicher Höhe für deren Geburtstage und Jahrestage können nach Beschluß des Vorstandes zu einer oder mehrerer zum Ausgleich gemeinsam abgehaltenen Feier zusammengefasst werden, ebenso wie die Bereitstellung von Speisen, Getränken und Genußmitteln bei Mitarbeit im Verein und außergewöhnlichen Arbeitseinsätzen zeitlich versetzt gebündelt abgegolten werden kann.
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Vereins DIE LEGENDE e.V. für Teilnehmer und Beschicker an einem "Legendären Mittelaltermarkt" oder einer ähnlichen öffentlichen, für Besucher zugänglichen Veranstaltung sprengen den Rahmen dieser Vereinsordnung. Wichtig für teilnehmende Mitglieder ist nur, daß für sie die gleichen Bedingungen, Auflagen, Rechte und Pflichten bestehen wie für andere Teilnehmer und auch sie einen Teilnehmerbeitrag entrichten müssen. Dies soll verhindern, daß Veranstaltungsteilnehmer nur deshalb Mitglied werden, um die Differenz zwischen Mitglieds- und Teilnehmerbeitrag einzusparen oder sonstige Vorteile zu genießen.
ie Regeln für das aktuelle "LARP-Abenteuer" bestimmt der jeweilige Spielleiter. Allerdings sollten diese vor dem Spiel mit den beteiligten Mitspielern ausführlich besprochen werden, vor allem, was verwendbare Gegenstände, Arten von Polsterwaffen, Alkoholgenuß und allgemeine Verhaltens- und Sicherheitsregeln betrifft. Nur so kann gewährleistet sein, daß alle Mitspieler im Bilde darüber sind, welche Rahmen der Spielleiter gesteckt hat und entweder damit einverstanden sind, oder einfach ihre Teilnahme absagen.
Den Anweisungen der Spielleitung ist Folge zu leisten. Wer gegen Anweisungen der Spielleitung verstößt oder sich grob spielstörend verhält, kann jederzeit von der Veranstaltung ausgeschlossen werden, eine Rückerstattung jeglicher Kosten ist in diesem Falle nicht möglich. Für Schäden jeglicher Art, die aus Vorsatz oder Fahrlässigkeit heraus entstehen, haftet der jeweilige Verursacher.
Allgemein gilt, daß, außer bei besonders als solche herausgestellten Veranstaltungen, Live-Rollenspiel-Abenteuer und -Szenarien als vom Verein nicht selbst initiiert, sondern als separate, vom Verein unabhängige Treffen gelten, bei denen z.B. auch kein Versicherungsschutz des Vereins wirksam ist. Live-Rollenspiele werden allgemein selbstverantwortlich in eigener Regie und persönlicher Verantwortung der Mitwirkenden von den Veranstaltern durchgeführt.
Die unter § 4 "Urheberrecht und Aufzeichnungen" im ANHANG I: Allgemeine Geschäftsbedingungen bei Live-Rollenspiel-Veranstaltungen geregelten Bestimmungen gelten für alle Vereinsveranstaltungen und -treffen. Die unter § 7 "Hinweis nach Bundesdatenschutzgesetz" beschriebene Behandlung von Daten gilt generell für alle Mitglieder.
s wird eine Übersichtsliste mit Beschreibung der Aufgaben der verschiedenen Ämter vom Vorstand verwaltet. (Siehe Anhang IV). Im Einzelfall können spezielle Teilaufgaben und die Verantwortung dafür von einem Amt ausgenommen werden. Darüber entscheidet der Vorstand.
Veränderungen aller in dieser Liste zusammengefaßten Ämter und Arbeitsgruppen müssen dem Vorstand unverzüglich zur Kenntnis gebracht werden. Die Arbeitsgruppenleitung können sich maximal drei Personen teilen.
In allen Arbeitsgruppen gilt generell freie Selbstorganisation, was Termine und selbstgestellte Aufgaben anbelangt, allerdings muß eine genügende Anzahl von Treffen mit reger Beteiligung nachgewiesen werden können, um beim Vorstand einen Etat z.B. zum Kauf von Ausrüstung, Spezialwerkzeug und Material zu beantragen.
Arbeitsgruppenleiter sind weder Ausbilder noch Trainer, sondern gleichrangige Mitglieder, welche nicht für Anleitungen haftbar gemacht werden können. Jeder Teilnehmer an einer AG ist stets selbst für sein Tun verantwortlich. Arbeitsgruppenleiter verpflichten sich lediglich zur Organisation von Treffen sowie zur stetigen Motivation der Mitglieder und zum aktiven Ansprechen von Anwärtern und Neumitgliedern.
nter § 3 : Erwerb der Mitgliedschaft ist in der Satzung folgender Text zu finden:
"Jede natürliche Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat, kann dem Vorstand einen schriftlichen Aufnahmeantrag zukommen lassen. Der Vorstand entscheidet dann gemeinsam mit den Ministerialen, ob die Antragstellerin bzw. der Antragsteller zunächst einmal ein volles Jahr lang gegen einen Kostenbeitrag in Höhe des Mitgliederbeitrages an den Veranstaltungen, Treffen und sonstigen Aktionen des Vereins teilnehmen kann und bestimmt auch in welchem Umfang, näheres regelt die Vereinsordnung."
Derzeit gilt diesbezüglich die Regelung, daß erst ein vom Vorstand, den Ministerialen oder einem Vollmitglied geäussertes Bedenken einen Diskussionsprozeß in Gang setzt und ansonsten dieselben Teilnahmemöglichkeiten gelten wie für ein Vollmitglied. Anwärter auf die Mitgliedschaft dürfen üblicherweise bei Mitgliederversammlungen erscheinen, allerdings wird zu Beginn laut Satzung abgestimmt, ob sie mit den gleichen Rechten und Pflichten ihre Stimme abgeben wie Vollmitglieder oder nicht. Üblicherweise ist Ersteres der Fall. Sie dürfen auch Arbeitsgruppen leiten, aber noch keine Vorstands- oder Ministerialenämter bekleiden.
lle gesetzlich erlaubten Hieb- und Stoßwaffen, z.B. Schwerter und Dolche dürfen bei Vereinsveranstaltungen außer Live-Rollenspielaktivitäten generell getragen, also geführt, aber nicht gezogen werden. Bei Schußwaffen wie Bögen oder Armbrüste dürfen keine Pfeile oder Bolzen aufgelegt und die Waffen nicht gespannt werden. Der Vorstand oder nach Absprache ein von ihm Beauftragter kann von allen Mitgliedern oder auch nur von Einzelnen das Umbinden des Waffengriffes mit einem Band und einem sogenannten "Friedenskonten" verlangen, so daß die Waffe nicht aus Affekt spontan gezogen bzw. benutzt werden kann.
Innerhalb einer Schaukampf-Arbeitsgruppe können zu Trainingszwecken eigene Regelungen gelten, soweit sie von allen Teilnehmern mitgetragen werden und keine Abschwächung der hier angeführten Bedingungen beinhalten.
Bei allen Veranstaltungen muß eine Absperrung bestehen, sei es durch Bilden einer kreisförmigen Personenkette o.ä. Das Schießen mit echten, spitzen Pfeilen in der Nähe von Kindern und Jugendlichen ist nur unter vorhergehender Absprache mit dem Vorstand in entsprechend geeignetem Gelände möglich. Laut Angaben der Polizei dürfen Messer und einseitig geschliffene Dolche sowie Pfeil- und Armbrustbolzen mit echten Spitzen wohl getragen, aber nicht auf Personen gerichtet werden.
Im Zweifelsfall ist das Nachfragen beim Vorstand eine Bringschuld, um Sicherheitsrisiken unbedingt zu vermeiden.
Als Präventivmaßnahme ist Gebrauch, Einsatz, Vorführung jedweder Art von Waffen, gleich ob zu Schaukampfzwecken oder auch nur zur Ansicht, in Verbindung mit Alkohol ABSOLUT VERBOTEN! Zuwiderhandlungen können zum sofortigen Ausschluß führen! Vorbehaltlich weiterer Schadensersatzforderungen!
Hierbei sind die waffengesetzlichen Bestimmungen stets einzuhalten! (Auszüge WaffG und WaffVwV siehe Anhang II).
lles Vereinseigentum muß bei Gebrauch durch Mitglieder pfleglich behandelt werden und im selben Zustand zurückgegeben werden, wie es in Empfang genommen worden ist. Der Zeugmeister muß die Zurückgabe gemeldet bekommen und prüft eventuelle Schäden. Diese sind dann dem Vorstand zu melden, der je nach Höhe und Art des Schadens darüber entscheidet, ob eine Nachbesserung oder ein Austausch in Frage kommt und wer die Kosten dafür übernimmt. Das Nichtmelden von verursachten Beschädigungen kann den Verursacher zusätzlich eine Strafe kosten.
Wertvolles Vereinseigentum wie Instrumente oder Zelte können nach Antrag beim Vorstand für begrenzte Zeit z.B. zu Übungszwecken in die private Verfügungsgewalt einzelner Mitglieder gestellt werden. Werden diese Gegenstände jedoch nicht mehr genutzt oder ist dies absehbar, müssen sie dem Verein unverzüglich wieder komplett und in einwandfreiem Zustand zur Verfügung gestellt werden, damit andere Mitglieder auch in den Genuß der Nutzungsmöglichkeiten kommen können. Auf jeden Fall aber sind alle Eigentümer des Vereins unbedingt vor dem Austritts eines Mitglieds an den Verein zurückzugeben und dem Vorstand bekanntzugeben. Der Austritt kann seitens des Vorstands für unwirksam erklärt werden, bis dies der Fall ist.
Im Vereinslager darf nur Eigentum des Vereins lagern. Ausnahmen kann nur der Vorstand unter Information des Zeugmeisters machen. Alle Veränderungen des Bestandes (Einlagerung, Abtransport, Ausleihen usw.) müssen in eine im Lager befindliche Liste unter Aufzählung der Stückzahl, genauer Benennung der Gegenstände, Abholdatum, Zeitpunkt des Rücktransports und Unterschrift des Verantwortlichen eingetragen werden.
Vom Verein verwendete Zeichen, Symbole und Logos dürfen nur nach Absprache mit dem Vorstand Verwendung finden, was insbesondere für die Benutzung auf Briefbögen gilt. Dem Verein von Anwärtern oder Mitgliedern zur Verfügung gestellte Texte, Bilder, Zeichnungen, Kopien sowie eingebrachte Sachgegenstände gehen nach Austritt des Betreffenden zur freien Verwendung ins Eigentum des Vereins über, falls die Güter nicht innerhalb eines Jahres zurückgefordert werden.
aut § 6.1 der Satzung heißt es: "Bei vereinsschädigendem Verhalten eines Mitglieds, Zuwiderhandlung gegen Vereinsziele sowie Verletzung von Mitgliederpflichten stehen dem Vorstand als Sanktionen Geldbußen bis 100.- DM, Suspendierung von Mitgliedschaftsrechten, Verlust oder Minderung erworbener Befugnisse, Aberkennung von Ehrenrechten zur Verfügung. Näheres regelt die Vereinsordnung."
Der Vorstand entscheidet hierbei über die Beweisermittlung und das Ausmaß der Restriktionen. Diesem steht es weiterhin frei, präventiv offizielle Abmahnungen nach Verfehlungen auszusprechen, auch als öffentliche Rüge.
Über Detailgründe, die zum Ausschluß führen, soll, soweit sie nicht aus wichtigem Grund von allgemeinem Interesse sind, Stillschweigen bewahrt werden, wenn sie die Privatsphäre der ausgeschlossenen Mitglieder berührt. Der Ausschluß kann ohne Einhaltung einer Frist durch Beschluß des Vorstandes erfolgen. Gegen den Beschluß des Vorstandes kann binnen einer Frist von einem Monat nach Zugang der Ausschlußerklärung Einspruch bei der Mitgliederversammlung eingelegt werden. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Rechte des Mitglieds. Macht das Mitglied von dem Recht auf Einspruch keinen Gebrauch oder versäumt es die Einspruchsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluß mit der Folge, daß die Mitgliedschaft als beendet gilt.
er Mitgliedsbeitrag liegt bei DM 60.- per annum und ist zahlbar im Voraus am 1. Januar jeden Jahres. Bei Anwärtern auf die Mitgliedschaft wird der Beitrag auf die restlichen, noch verbleibenden Monate des aktuellen Jahres verkürzt und ist innerhalb von vier Wochen zu leisten. Überfällige Beitragszahlungen können, falls diese ebenfalls Mitglieder sind, auch bei Ehepartnern und Lebensgefährten in eheähnlichen Gemeinschaften mit gleichem Wohnsitz eingefordert oder uneingeschränkt verrechnet werden. Falls eine Beitragsleistung länger als 6 Monate zurückliegt, kann vom Vorstand ein Dauerauftrag oder eine Einzugsermächtigung verlangt werden.
Generell wird allen Mitgliedern ein Dauerauftrag sehr empfohlen.
en ersten Titel erhält ein Anwärter zu der auf die Vollendung seiner einjährigen Anwärterschaft folgenden "Königstafel", allerdings nur bei Erscheinen und Teilnahme an der entsprechenden Zeremonie. Er lautet für Damen "Freifrau" und für Männer "Freiherr". Zur Unterscheidung wird der reale Vorname (und nach Belieben auch der Nachname) angehängt. Ist ein Mitglied zu diesem Termin verhindert, wird die Vergabe solange aufgeschoben, bis er zu einer "Königstafel" erscheint und entsprechend teilnimmt.
Nach einem weiteren Jahr werden die "Freifrauen" und "Freiherren" bei Erscheinen dann als Steigerung mit einem "Lehen" versehen, dessen Name vorher dem Vorstand vom Mitglied vorgeschlagen werden muß, wobei der Vorstand diesen ablehnen und das Mitglied zu neuen Vorschlägen auffordern kann. Nach der Bestätigung des Namens ist eine nachträgliche Änderung von Namen oder Wappen nur durch den Vorstand möglich. Das Mitglied ist nun berechtigt, ein vereinsinternes Wappen zu führen, dessen Gestaltung ebenfalls vom Vorstand bestätigt werden muß. Erst dann kann es in die vereinsinterne Wappenrolle aufgenommen werden. Die Copyright-Verantwortung liegt hierbei beim jeweiligen Mitglied selbst, nicht beim Verein oder dem Vorstand. Nach Austritt aus dem Verein darf mit sofortiger Wirkung kein Titel oder Wappen mehr geführt werden. Alle Rechte daran fallen dem Verein zu, der diesen nach eigenem Gutdünken weitervergeben und -verwenden kann.
Sollte ein ehemaliges Mitglied wieder in den Verein eintraten wollen, so kann es um Wiedererlangung der zuvor geführten Namen, Titel und Wappen ersuchen, die Entscheidung darüber obliegt jedoch dem Vorstand.
Anläßlich einer Mitgliederversammlung, einer "Königstafel" oder einer "Legendären Weihnachtsfeier" kann auf die Dauer bis zum nächsten oder übernächsten Fest von allen dabei anwesenden Mitgliedern (ohne Anwärter) ein Mitglied zum "Friedensfürst" gewählt werden, der als Ansprechpartner in Streitfragen und als Schlichter und Vermittler bereitstehen soll, wenn es innerhalb des Vereins unter Anwärtern oder Mitgliedern zu Zwistigkeiten kommt. Es handelt sich hierbei um ein Amt außerhalb der üblichen Regelungen, denn der "Friedensfürst" ist kein Vereinsorgan, wird weder von Ministerialen, noch Vorstand, noch Mitgliederversammlung berufen und hat keinerlei offizielle Kompetenzen. Jedoch wäre es äußerst wünschenswert, wenn sein Wort schwer wiegen würde und ihm Respekt gezollt werden würde.
Alle diese Titel sind als vereinsinterne, unverbindliche Bezeichnungen zu sehen, gelten nicht rechtmäßig in der Öffentlichkeit und haben außerhalb des Vereins keinerlei Bedeutung. Gleiches gilt auch für Wappen und Zeichen.
§ 10: Vereinspublikationen
nregelmäßig wird eine von Mitgliedern gestaltete, offizielle Vereinszeitschrift, die sogenannte "Legendäre Chronik" herausgegeben. Sie sollte mindestens einmal im Jahr herausgegeben werden. Über Inhalte und Umfang sowie Auflage entscheidet der Vorstand. Aus Anlaß besonderer Veranstaltungen können weitere Schriftwerke herausgegeben werden, z.B. bei einem "Legendären Mittelaltermarkt". Die abgedruckten Texte sollen hierbei vorwiegend von Vereinsmitgliedern stammen. Die Copyright-Verantwortung liegt hierbei beim jeweiligen Autor selbst, nicht beim Verein oder der Redaktion.
Der vereinsinterne Informationsbrief "Legendärer Bote" gilt allgemein per Brief, Telefax oder eMail als zugegangen, wenn er an die letzte, angegebene Adresse bzw. Nummer versendet wurde. Generell haben alle Mitglieder das Recht auf eine "Boten"-Zustellung per Brief, es wird jedoch aus Kostengründen automatisch immer die für den Verein günstigste Versandart gewählt, es sei denn das betreffende Mitglied bittet ausdrücklich um die Briefform. Solange nichts Gegenteiliges angezeigt wird, erhalten Mitglieder mit gemeinsamer Adresse nur einen einzigen "Boten" und wenn eine eMail-Adresse vorhanden ist, diesen auf elektroischem Wege. Mitgliedern, die ihre neue Adrese nicht mitteilen, wird eine Adreßnachforschungsgebühr in Rechnung gestellt. Der Verein ist nicht zu einer Nachforschung verpflichtet. Der "Bote" sollte möglichst zwölfmal im Jahr erscheinen.
Auf kostenlose Ausgabe von jeweils einem Exemplar solcher Vereinspublikationen hat jedes Mitglied das Recht. Die Zusendung auf dem Postweg ist grundsätzlich kostenpflichtig und nicht im Mitgliedsbeitrag enthalten, sofern sie nicht mit vereinseigenen Poststücken versandt wird, die satzungsgemäß vorgeschrieben sind.
Für alle Texte, Bilder, Graphiken, Symbole, Fotografien, Tonaufzeichnungen u.ä., die zur Veröffentlichung von einem Anwärter oder Mitglied zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt werden, liegt die Copyright-Verantwortung beim jeweiligen Mitglied selbst, nicht beim Verein oder dem Vorstand. Der Vorstand entscheidet über Inhalt und Gestaltung der Internet-Seiten. Ist die Adresse eines offiziellen "eMail-Verteilers" eingerichtet, so kann diese vom Vorstand zur Nutzung für alle Anwärter und Mitglieder freigegeben werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist sachbezogene Diskussionsfähigkeit und der Verzicht auf eine aggressive "Letzte-Wort"-Mentalität. Desweiteren sind persönliche Angriffe und unnötig scharfe Formulierungen zu vermeiden. Der Vorstand hat jederzeit das Recht, einzelne Mitglieder unter Angabe von Gründen aus der "eMail-Verteiler"-Liste streichen zu lassen, so daß diese Personen keine eMails auf diesem Wege erhalten. Die Aufnahme muß nicht beantragt werden, sondern erfolgt automatisch.
Allgemein gilt, daß alle Informationen wie Zahlen- und Datenmaterial, Besucherstatistiken, Kalkulationen, speziell auch Adressen und Daten von Lieferanten sowie deren Preise und Zahlungskonditionen, die nicht durch den Vorstand in Vereinspublikationen oder Pressemitteilungen öffentlich gemacht wurden nur und ausschließlich für den internen Gebrauch im Verein bestimmt sind. Nicht durch den Vorstand offiziell als öffentlich erklärte Daten zählen als Geschäftsgeheimnisse und müssen von jedem Mitglied als solche gehandhabt werden.
ündliche Nebenabreden wurden nicht getroffen. Änderungen und Ergänzungen dieser Vereinsordnung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Sollte sie deutschen oder europäischen Rechtsbestimmungen nicht oder nicht mehr entsprechen, werden Vorstand, Ministeriale und Mitglieder eine Vereinbarung treffen, die den vorliegenden Vertrag an die jeweiligen nationalen oder europäischen Bestimmungen anpaßt. Ist eine Einigung über den Wortlaut nicht zu erzielen, so hat der Vorstand im Zweifel das Recht, den Wortlaut nach billigem Ermessen im Sinne des § 315 ff BGB festzulegen. Sollte eine der aufgeführten Bestimmungen unwirksam sein, wird dadurch die Geltung des Vereinsordnung im Übrigen nicht berührt. Es ist eine der unwirksamen Bestimmungen, dem Sinne und der wirtschaftlichen Bedeutung nach, möglichst nahekommende andere Bestimmung zu vereinbaren.
Mitglieder können dem Verein gegenüber nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch mindestens ein Vorstandsmitglied vertreten.
ANHANG I: Allgemeine Bedingungen bei Live-Rollenspielen