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Timestamp: 2020-07-15 01:42:15
Document Index: 101382145

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 16', '§ 6']

Transparenzportal Bremen - Verordnung über die Festsetzung von Zulassungszahlen für Studienbewerber an den Hochschulen der Freien Hansestadt Bremen für das Studienjahr 2002/2003 (Zulassungszahlenverordnung 2002/2003) vom 26. April 2002
Verordnung über die Festsetzung von Zulassungszahlen für Studienbewerber an den Hochschulen der Freien Hansestadt Bremen für das Studienjahr 2002/2003 (Zulassungszahlenverordnung 2002/2003) vom 26. April 2002
Verordnung über die Festsetzung von Zulassungszahlen für Studienbewerber an den Hochschulen der Freien Hansestadt Bremen für das Studienjahr 2002/2003 (Zulassungszahlenverordnung 2002/2003) vom 26. April 2002 16.05.2002 bis 30.09.2003
Eingangsformel 16.05.2002 bis 30.09.2003
§ 1 - Allgemeine Bestimmungen zu den Zulassungszahlen für Studienbewerber 16.05.2002 bis 30.09.2003
§ 2 - Zulassungszahlen für Studienanfänger 16.05.2002 bis 30.09.2003
§ 3 - Zulassungszahlen für höhere Fachsemester 16.05.2002 bis 30.09.2003
§ 4 - Inkrafttreten und Geltungsdauer 16.05.2002 bis 30.09.2003
Verordnung über die Festsetzung von Zulassungszahlen für Studienbewerber an den Hochschulen der Freien Hansestadt Bremen für das Studienjahr 2002/2003 (Zulassungszahlenverordnung 2002/2003)
Zulassungszahlenverordnung 2002/2003
Veröffentlichungsdatum:15.05.2002 Inkrafttreten16.05.2002
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 16.05.2002 bis 30.09.2003Außer Kraft
FundstelleBrem.GBl. 2002, 84
juris-Abkürzung: ZulZ2002/2003V BR
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 16.05.2002 bis 30.09.2003
Aufgrund der Artikel 2 bis 4 und 6 Abs. 1 des Bremischen Hochschulzulassungsgesetzes vom 16. Mai 2000 (Brem.GBl. S. 145 - 221-h-2) in Verbindung mit Artikel 16 Abs. 1 Nr. 15 des Staatsvertrages über die Vergabe von Studienplätzen vom 24. Juni 1999 wird verordnet:
zu den Zulassungszahlen für Studienbewerber
(1) Die Zahl der an den Hochschulen der Freien Hansestadt Bremen im Studienjahr 2002/2003 aufzunehmenden Studienbewerber (Zulassungszahl) richtet sich nach der Zahl der Studienplätze in den Studiengängen.
(2) In den Studiengängen, in denen Zulassungszahlen festgesetzt sind, werden Studienbewerber bis zur festgesetzten Zulassungszahl (Höchstzahl) zugelassen; darüber hinaus ist die Zulassung zu versagen (Zulassungsbeschränkung).
(1) An den nachstehend genannten Hochschulen wird in den jeweils aufgeführten Studiengängen die Zulassungszahl für Studienanfänger zum Wintersemester 2002/2003 nach den Vorschriften der Kapazitätsverordnung, insbesondere auch unter Berücksichtigung des § 16 der Kapazitätsverordnung (Schwundausgleich), wie folgt festgesetzt:
An der Hochschule für Künste in den Studiengängen
Alte Musik, Gesang
a) in den Studiengängen mit Diplomabschluss Architektur
IS Architektur (ISA)
ES Technische Informatik (ESTI)
IS Technische und Angewandte Biologie (ISTAB)*1)*
Sozialpädagoge/Sozialarbeit)*1)*
ES Studiengang für Finanzwirtschaft und Rechnungswesen (EFA)
Betriebswirtschaft/Internationales Management (BIM)
Angewandte Wirtschaftssprachen und internationale Unternehmensführung (AWS),
davon in der Studienrichtung
International Studies of Global Management (ISGM)
IS Fachjournalistik (ISJ)
IS Steuer- und Wirtschaftsrecht
b) in den Bachelorstudiengängen
(IS - Internationaler Studiengang -, ES - Europäischer Studiengang -)
An der Hochschule Bremerhaven
a) in den Studiengängen mit Diplomabschluss Informatik/Wirtschaftsinformatik
b) in dem Bachelorstudiengang Digitale Medien
Erziehungswissenschaft/Behindertenpädagogik
Sozialpädagogik*1)*
Für das 2. Fach im Studiengang Pflegewissenschaft (Lehramt) gilt Buchstabe b letzter Satz entsprechend.
in den Studiengängen "Lehramt an öffentlichen Schulen" sowie für die Belegung eines 2. Fachs durch den Studiengang "Pflegewissenschaft" (Lehramt)
Pflegewissen-
Pflegewissenschaft a)
(Bewerber mit beruflicher Qualifikation und fachgebundener Hochschulreife)
Pflegewissenschaft b)
(Bewerber mit Allgemeiner Hochschulreife plus Berufstätigkeit)
Unter Berücksichtigung von § 6 Abs. 3 der Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen durch die Hochschulen vom 14. April 1994 (Brem.GBl. S. 144 - 221-h-3), die zuletzt durch Verordnung vom 19. April 2001 (Brem.GBl. S. 75) geändert worden ist, ist die Anzahl der höchstens aufzunehmenden Bewerber für das gewählte Fach doppelt, für das 2. Fach Pflegewissenschaft viermal so hoch wie die obengenannte Zulassungszahl.
Buchstabe b letzter Satz gilt entsprechend; für Nebenfächer mit der Maßgabe, daß die Zahl der aufzunehmenden Bewerber für ein Nebenfach viermal so hoch ist wie die zu dem jeweiligen Nebenfach genannte Zulassungszahl.
Digitale Medien/Medieninformatik
e) in den Masterstudiengängen Digitale Medien/Medieninformatik
International Studies in Aquatic Tropical Ecologiy
Development Policy with Focus on Non-Government Organisations (DENGO)
(2) In den an den Hochschulen geführten Studiengängen, die in Absatz 1 nicht genannt werden, bestehen keine Zulassungsbeschränkungen.
(3) Studienbewerber nach Absatz 1 werden nur zum Wintersemester aufgenommen.
(4) Soweit nach Abschluß des Vergabeverfahrens Studienplätze für Studienanfänger frei geblieben sind, kann zur Besetzung freier Studienplätze an den Hochschulen ein Ausgleich zwischen verschiedenen Studiengängen innerhalb einer Lehreinheit vorgenommen werden.
Zulassungszahlen für höhere Fachsemester
Studienbewerber für höhere Fachsemester werden nur zugelassen, soweit Studienplätze frei sind. Die Anzahl der freien Studienplätze wird zum Wintersemester 2002/2003 bis zum 15. Juni 2002 und zum Sommersemester 2003 bis zum 15. Dezember 2002 von den Hochschulen nach folgender Vorschrift ermittelt:
Für Studiengänge an der Universität Bremen mit einer Regelstudienzeit von neun Semestern wird der Ausbildungskapazität (Aufnahmekapazität ohne Berücksichtigung eines Schwundausgleichs multipliziert mit Regelstudienzeit) die Vorbelegung mit kapazitätswirksam besetzten Studienplätzen zu Beginn des jeweiligen Semesters gegenübergestellt. Die Differenz ist die Zulassungszahl für Studienbewerber für höhere Fachsemester. Die Vorbelegung wird hierbei rechnerisch wie folgt ermittelt:
Für das Wintersemester wird zu den am Stichtag (15. Juni) bis einschließlich 8. Semester besetzten Studienplätzen die Hälfte der Zulassungszahl für Studienanfänger des folgenden Wintersemesters (Aufnahmekapazität) addiert.
Für das Sommersemester wird zu den am Stichtag (15. Dezember) bis einschließlich 8. Semester besetzten Studienplätzen die Hälfte der Zulassungszahl für Studienanfänger des vergangenen Wintersemesters (Aufnahmekapazität) addiert.
Für Studiengänge an der Universität Bremen mit einer Regelstudienzeit von zehn Semestern, Studiengänge an der Hochschule für Künste und Studiengänge an Fachhochschulen wird der Ausbildungskapazität die Vorbelegung mit kapazitätswirksam besetzten Studienplätzen zu Beginn des Semesters gegenüber gestellt. Die Differenz ist die Zulassungszahl für Studienbewerber für höhere Fachsemester.
Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft; sie gilt bis einschließlich Sommersemester 2003.
Bremen, den 26. April 2002