Source: https://www.dtad.de/details/Schienenfahrzeuge_80634_Muenchen-10753001_3
Timestamp: 2018-03-21 00:02:37
Document Index: 382510531

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 20', '§ 114', '§ 101', '§ 107', '§ 107', '§ 101']

Ausschreibung - Schienenfahrzeuge in München (ID:10753001)
> DTAD-ID: 10753001
Die DB Regio AG, Region Baden-Württemberg erbringt Verkehrsleistungen für die öffentlichen Verkehrsträger im Netz Baden-Württemberg. Für die Weiterführung der Leistungserbringung, insb. im Netz 3 Gäu-Murr-Mittelfranken, beabsichtigt die DB Regio AG, Region Baden-Württemberg, die Beschaffung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zzgl. entsprechender Optionen und ggf. der dazugehörigen Dienstleistung für den Einsatz im o. g. Netz zu vergeben. Ein vom Aufgabenträger vorgegebenes Finanzierungsmodelle wird Anwendung finden. — Spurweite: 1 435 mm, — Höchstgeschwindigkeit: bis zu 160 km/h, — die Einstiegshöhe der Fahrzeuge ist auf 760 mm über Schienenoberkante zu optimieren, — Bahnsteige von 380 mm bis 960 mm Höhe müssen anfahrbar sein. Die Bekanntmachung bzw. die Vergabe über die Beschaffung steht unter dem Vorbehalt der Beauftragung der entsprechenden Verkehrsleistung durch den Aufgabenträger.
Org. Dok.-Nr: 171322-2015
Deutsche Bahn AG, TEF 21 – Einkauf Triebzüge Richelstr. 3
Beschaffung von elektrischen Fahrzeugen und ggf. dazugehörige Dienstleistung für den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr.
10 bis 20 Fahrzeuge incl. Optionen bis zu 15 weiteren Fahrzeugen.
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Gemäß Verdingungsunterlagen.
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein Beginn der Bauarbeiten: Beginn 01.08.2015 Abschluss 31.12.2025
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Bietergemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haften gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der angebotenen Leistung und haben in den Angeboten sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft zu benennen sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und den Vertrag zu bezeichnen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Lieferantenselbstauskunft: Der Bewerber legt die soweit wie möglich ausgefüllte Lieferantenselbstauskunft (Formular der Deutschen Bahn AG) vor. 2. Erklärung zur Liquidation/Insolvenz: Der Bewerber versichert, dass auf sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet ist, die Eröffnung weder beantragt noch ein Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. Der Bewerber erklärt, dass er sich nicht in Liquidation befindet. 3. Erklärung Gewerbezentralregistereintrag: Der Bewerber erklärt, ob für ihn im Gewerbezentralregister oder in einem vergleichbaren Register ein Eintrag verzeichnet ist. Darüber hinaus erklärt der Bewerber, ob derzeit ein Verfahren anhängig ist, dass zu einer Eintragung im Gewerbezentralregister oder in einem vergleichbaren Register führen kann. Sollte eine Eintragung vorliegen, so hat der Bewerber einen Auszug des Gewerbezentralregisters oder des vergleichbaren Registers mindestens in Kopie vorzulegen. 4. Anmeldung Gewerbe: Der Bewerber versichert und weist nach, dass er sein Gewerbe ordnungsgemäß angemeldet hat und – sofern nach Maßgabe der Vorschriften des HGB eintragungspflichtig – im Handelsregister eingetragen ist. Als Nachweis ist mindestens die Kopie eines aktuellen Handelregisterauszugs (nicht älter als 12 Monate) oder ein gleichwertiges Dokument des Herkunftslandes (ggf. inklusive beglaubigter Übersetzung) in deutscher Sprache beizufügen. 5. Erklärung keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Abreden im Zuge der Vergabe zu treffen bzw. getroffen zu haben. Die Erklärungen und Nachweise gem. Ziff. 1.-5. sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Der Auftraggeber verzichtet auf die unter III.2.1) genannten Nachweise, sofern diese im Rahmen anderer Vergabeverfahren der letzten 6 Monate der vergebenden Stelle (TEF 21) vorgelegt wurden und der Bewerber schriftlich versichert, dass diese noch gültig sind und keine nennenswerten Änderungen seither eingetreten sind. Der Bewerber hat auf Wunsch des Auftraggebers eine Aktualisierung der Umsatzzahlen/Bilanzangaben vorzunehmen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Testierte Jahresabschlüsse: Der Bewerber legt Kopien der letzten 3 abgelaufenen Geschäftsjahre vor. 2. Umsatz mit Schienenfahrzeugen: Der Bewerber weist nach, dass er in den letzten 3 abgelaufenen Geschäftsjahren mit der Herstellung und Lieferung von Schienenfahrzeugen einen Mindestumsatz in Höhe von 150 000 000 EUR erzielt hat. 3. Vertragserfüllungsbürgschaften: Kann der Bewerber die unter Ziff. 1. und 2. geforderten Erklärungen/Nachweise nicht vorlegen, so hat er eine Erklärung abzugeben, in der er sich verpflichtet, spätestens zum Zeitpunkt des Vertragsschluß eine Vertragserfüllungsbürgschaft einer Bank (mit einem Mindestrating A+/A1) in Höhe von 10 % des Wertes des Auftragswertes beizubringen. Dies gilt nicht, wenn im Falle einer Bietergemeinschaft der Bewerber die unter Ziff. 1. und 2. geforderten Erklärungen/Nachweise für den mehrheitlichen Gesellschafter (größer/gleich 50 % Gesellschaftsanteil) oder alle Gesellschafter vorlegt. 4. Haftungskapital: Der Bewerber erklärt, dass sein Haftungskapital während der Laufzeit des Vertrages mindestens 500 000 EUR betragen wird. Die Erklärungen/Nachweise gemäß Ziff. 1.-4. sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Der Auftraggeber verzichtet auf die unter III.2.2) genannten Nachweise, sofern sie im Rahmen anderer Vergabeverfahren der letzten 6 Monate der vergebenden Stelle (TEF21) vorgelegt wurden und der Bewerber schriftlich versichert, dass diese noch gültig sind und keine nennenswerten Änderungen seither eingetreten sind. Der Bewerber hat auf Wunsch des Auftraggebers eine Aktualisierung der Umsatzzahlen/Bilanzangaben vorzunehmen. Bewerber, die sich zum Nachweis ihrer Eignung gemäß § 20 Abs. 3 SektVO auf die Kapazitäten anderer Unternehmen stützen, müssen diese Drittunternehmen im Teilnahmeantrag verbindlich benennen und durch eine entsprechende unwiderrufliche Verpflichtungserklärung des Drittunternehmens nachweisen, dass ihnen die Mittel zur Verfügung stehen, die für die Erfüllung des Auftrages erforderlich sind.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Der Bewerber muss eine Referenzliste über die Herstellung zugelassener Schienenfahrzeuge in den letzten 7 Jahren vorlegen. Die Referenzliste muss mindestens einen Auftrag über die Herstellung eines Fahrzeuges für den Regional-/Fernverkehr beinhalten. Konsortialprojekte können, unter Offentlegung des eigenen Leistungsanteils im Konsortium, ebenfalls angegeben werden. 2. Der Bewerber muss innerhalb der letzten 7 Jahre mindestens ein Vollbahnfahrzeug im Sinne der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) in Deutschland beim Eisenbahnbundesamt oder aber 1 Vollbahnfahrzeug in einem Mitgliedstaat der EU zugelassen haben. 3. Der Bewerber muss nachweisen, dass er über die zur Fertigung der vertragsgegenständlichen Leistungen erforderlichen technischen und infrastrukturellen Ausrüstung verfügt. 4. Der Bewerber muss nachweisen, dass er über ein branchenübliches Fertigungs- und Qualitätssicherungssystem wie bspw. nach ISO verfügt. Entsprechende Zertifikate sind vorzulegen. 5. Der Bewerber muss nachweisen, dass er über ausreichende Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten zur Entwicklung von Schienenfahrzeugen verfügt. Die unter Ziff. 1.-5. geforderten Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Der Auftraggeber verzichtet auf die unter III.2.3) genannten Nachweise, sofern sie im Rahmen anderer Vergabeverfahren der letzten 6 Monate der vergebenden Stelle (TEF 21) vorgelegt wurden und der Bewerber schriftlich versichert, dass diese noch gültig sind und keine nennenswerten Änderungen seither eingetreten sind. Bewerber, die sich zum Nachweis ihrer Eignung gemäß § 20 Abs. 3 SektVO auf die Kapazitäten anderer Unternehmen stützen, müssen diese Drittunternehmen im Teilnahmeantrag verbindlich benennen und durch eine entsprechende unwiderrufliche Verpflichtungserklärung des Drittunternehmens nachweisen, dass ihnen die Mittel zur Verfügung stehen, die für die Erfüllung des Auftrags erforderlich sind.
Zusätzlich zu den in
Abschnitt III) geforderten Erklärungen und Nachweisen hat der Bewerber zusammen mit dem Teilnahmeantrag eine rechtsverbindlich unterzeichnete Verpflichtungserklärung (Vordruck der der Deutschen Bahn AG) an die unter I.1) genannte Kontaktstelle zu übersenden. In der Erklärung verpflichtet sich der Bewerber dazu, die ihm im Rahmen des Vergabeverfahrens bereitgestellten Informationen vertraulich zu behandeln und nur für den vorgesehenen Zweck zu verwenden. Der Vordruck kann per E-Mail bei der Kontaktstelle gem. I.1) angefordert werden. Die Übersendung der unterzeichneten Erklärung durch den Bewerber, zusammen mit dem Teilnahmeantrag, ist Voraussetzung für den Erhalt der Verdingungsunterlagen. Der Teilnahmeantrag ist im verschlossenen Umschlag an die unter I.1.) genannte Kontaktstelle zu senden, das Aktenzeichen AS BAWÜ/TEF 21 CS 05/2015 und der Zusatz "Teilnahmeantrag – nicht öffnen!" sind auf dem Umschlag zu vermerken. Geforderte Erklärungen und Nachweise gemäß III.2), die bis zum Ablauf der Frist für den Teilnahmeantrag nicht von dem Bewerber vorgelegt wurden, können bis zum Ablauf einer vom Auftraggeber zu bestimmenden Nachfrist nachgefordert werden. Dies gilt auch für die genannte Verpflichtungserklärung.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahmebzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 101b Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.