Source: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/topic/erbrecht-309
Timestamp: 2018-12-18 12:57:16
Document Index: 309496421

Matched Legal Cases: ['§ 1922', '§ 2229', '§ 2197', '§ 2050', '§ 2096', '§ 2102', '§ 1942', '§ 2259']

Erbrecht als Fokus im Gabler Wirtschaftslexikon
Sachgebiete unter Erbrecht
Begriff des Erbrechts. Universalsukzession bedeutet, dass jeder Verstorbene einen (oder mehrere) Gesamtnachfolger, den Erben, haben muss. Auf diesen gehen mit dem Erbfall (§ 1922 BGB) sein Vermögen und seine Verpflichtungen als Ganzes über. Vgl. auch Rechtsnachfolge. ... mehr >
Letztwillige Verfügung, durch die der Erblasser u.a. den Erben bestimmt, einen Verwandten oder Ehegatten von der gesetzlichen Erbfolge ausschließt, Vermächtnisse oder Auflagen anordnet, Testamentsvollstrecker einsetzt etc.... mehr >
Fähigkeit, ein Testament rechtswirksam zu errichten. Minderjährige über 16 Jahre können ein öffentliches Testament durch Erklärung zur Niederschrift oder Übergabe einer offenen Schrift errichten (§ 2229 BGB). ... mehr >
Grundsatz des Erbrechts: Der Erblasser kann selbst durch Verfügung von Todes wegen bestimmen, an wen sein Vermögen nach seinem Tode fallen soll. Einschränkung nur durch Recht auf Pflichtteil. ... mehr >
Willenserklärung einer natürlichen Person, durch die sie über das Schicksal ihres Vermögens nach ihrem Tode bestimmt. Die Verfügung von Todes wegen kann einseitige (letztwillige Verfügung oder Testament) oder vertragsmäßige Erklärung (Erbvertrag) sein. ... mehr >
gemeinschaftliches Testament, in dem sich Eheleute gegenseitig zu Erben einsetzen mit der Maßgabe, dass der Nachlass nach dem Tod des Längstlebenden als Einheit an Dritte, z.B. die gemeinsamen Kinder, fallen soll. Gegensatz: Einsetzung des überlebenden Ehegatten als Vorerben und z.B. der... mehr >
Durch den Erblasser oder nach seiner Bestimmung durch einen Dritten oder das Nachlassgericht zur Durchführung der Testamentsvollstreckung ernannte Person.... mehr >
vom Erblasser durch Verfügung von Todes wegen getroffene Anordnung über die Verwaltung und Verteilung des Nachlasses durch einen oder mehrere Testamentsvollstrecker (§§ 2197–2228 BGB). ... mehr >
Pflicht, zu Lebzeiten des Erblassers erhaltene Zuwendungen bei der Erbauseinandersetzung in Anrechnung zu bringen (§§ 2050 ff., 2316 BGB). ... mehr >
Erbe, der für den Fall eingesetzt ist, dass ein Erbe wegfällt (§§ 2096 ff. BGB). Ersatzerbe ist im Zweifel auch der Nacherbe (§ 2102 BGB).... mehr >
(§§ 1942 ff. BGB), Recht des Erben, i.d.R. innerhalb von sechs Wochen seit Kenntnis des Erbfalls, durch Erklärung gegenüber dem Nachlassgericht, die Erbschaft auszuschlagen. Die Erbschaft fällt dann an denjenigen, der berufen sein würde, wenn der Ausschlagende z.Z. des Erbfalls nicht gelebt hätte. ... mehr >
gesetzlich vorgeschriebene Eröffnung der Verfügung von Todes wegen nach dem Tode des Erblassers in einem gerichtlichen Termin durch das Nachlassgericht (§ 2259 ff. BGB). ... mehr >
einseitige Verfügung von Todes wegen (Testament). ... mehr >
Höferecht. ... mehr >