Source: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-05/40762098-dgap-hv-sixt-se-bekanntmachung-der-einberufung-3-015.htm
Timestamp: 2017-11-18 02:33:50
Document Index: 325719674

Matched Legal Cases: ['§121', '§121', '§ 289', '§ 176', '§ 58', '§ 71', 'Art. 16', '§\n221', '§ 186', '§ 221', '§ 186', '§ 221', '§ 186', '§ 186', '§\n186', '§ 289', '§ 221', '§ 186']

DGAP-HV: Sixt SE: Bekanntmachung der Einberufung -3-
Aktien»Nachrichten»SIXT AKTIE»DGAP-HV: Sixt SE: Bekanntmachung der Einberufung -3-
DJ DGAP-HV: Sixt SE: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 30.06.2017 in München mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
DGAP-News: Sixt SE / Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung
Sixt SE: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 30.06.2017
in München mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
Pullach i.Isartal Inhaber-Stammaktien
WKN 723 132
ISIN DE0007231326 Inhaber-Vorzugsaktien
WKN 723 133
ISIN DE0007231334 Namens-Stammaktien
ISIN DE000A1K0656 Amtsgericht München, HRB 206738
ordentlichen Hauptversammlung Wir laden unsere
Aktionäre zu der am
*30. Juni 2017, 10:00 Uhr* (Einlass ab 9:00 Uhr), im
Hilton Munich Park Hotel,
Am Tucherpark 7, 80538 München,
und des gebilligten Konzernabschlusses der Sixt
SE, des Berichts über die Lage des Konzerns und
der Sixt SE einschließlich der
Erläuterungen zu den Angaben gemäß §§ 289
Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB sowie des Berichts des
ist damit festgestellt. Eine Feststellung des
Jahresabschlusses bzw. eine Billigung des
ist in diesem Fall durch das Gesetz nicht
vorgesehen. Vielmehr sind die vorgenannten
Unterlagen der Hauptversammlung nach der
gesetzlichen Regelung (§ 176 Abs. 1 Satz 1 AktG)
lediglich zugänglich zu machen. Dementsprechend
erfolgt zu Tagesordnungspunkt 1 keine
Beschlussfassung der Hauptversammlung.
- Der im festgestellten Jahresabschluss
ausgewiesene Bilanzgewinn des
Geschäftsjahres 2016 in Höhe von EUR
150.974.712,83 wird wie folgt verwendet:
Ausschüttung einer       EUR
Dividende von EUR 1,65   50.105.734,80
Dividende von EUR 1,67   27.682.330,82
Einstellung in die       EUR
Gewinnrücklagen          25.000.000,00
Vortrag auf neue         EUR
Rechnung                 48.186.647,21
150.974.712,83
- Der Anspruch der Aktionäre auf die
Dividende ist am Mittwoch, den 5. Juli
2017, zur Zahlung fällig (§ 58 Abs. 4 Satz
2 und 3 AktG).
Von der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar
gehaltene eigene Aktien sind gemäß § 71b
AktG nicht dividendenberechtigt. Der vorstehende
Gewinnverwendungsvorschlag berücksichtigt, dass
die Gesellschaft im Zeitpunkt der Bekanntmachung
Bundesanzeiger keine eigenen Aktien hält. Sollte
sich die Zahl der von der Gesellschaft
gehaltenen eigenen Stamm- und Vorzugsaktien bis
zum Zeitpunkt der Hauptversammlung verändern,
dividendenberechtigter Stamm- bzw. Vorzugsaktie
und unveränderter Höhe des in die
Gewinnrücklagen einzustellenden Betrags ein
Mitglieder des Vorstands der Sixt SE für das
Vorstands der Sixt SE für ihre Tätigkeit im
Geschäftsjahr 2016 jeweils Entlastung zu
Mitglieder des Aufsichtsrats der Sixt SE für das
Aufsichtsrats der Sixt SE für ihre Tätigkeit im
2017 sowie des Prüfers für eine prüferische
Durchsicht unterjähriger
Finanzberichte/Finanzinformationen im
Geschäftsjahr 2017 und im Geschäftsjahr 2018 im
Zeitraum bis zur nächsten ordentlichen
- zum Abschlussprüfer für die Gesellschaft
und den Konzern für das Geschäftsjahr 2017
sowie zum Prüfer für eine etwaige
Finanzberichte/Finanzinformationen der
Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2017;
- zum Prüfer für eine etwaige prüferische
Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2018 im
Hauptversammlung im Jahr 2018
Dem Wahlvorschlag des Aufsichtsrats liegt ein
Auswahlverfahren gemäß Art. 16 Abs. 3 der
Verordnung (EU) Nr. 537/2014 des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 über
öffentlichem Interesse zugrunde. Das
Auswahlverfahren wurde vom Aufsichtsrat der
Gesellschaft als Gesamtgremium durchgeführt, da
ein Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats nicht
besteht. In Wahrnehmung der Aufgaben eines
Prüfungsausschusses hat der Aufsichtsrat nach
Durchführung des Auswahlverfahrens die folgenden
Prüfungsgesellschaften - mit Präferenz in der
Reihenfolge ihrer Nennung - für die Erteilung
des Prüfungsmandats empfohlen:
- Deloitte GmbH
6. *Beschlussfassung über die Aufhebung der
bestehenden Ermächtigung des Vorstands zur
Ausgabe von Gewinnschuldverschreibungen und/oder
Genussrechten und die Erteilung einer neuen
Gewinnschuldverschreibungen und/oder
Genussrechten, auch unter Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre*
Der Vorstand ist durch Beschluss der
Hauptversammlung vom 20. Juni 2013 gemäß §
221 AktG ermächtigt, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats Gewinnschuldverschreibungen
und/oder Genussrechte im Gesamtnennbetrag von
bis zu EUR 350.000.000,00 auszugeben, wobei die
betreffenden Gewinnschuldverschreibungen und
Genussrechte keine Umtausch- oder Bezugsrechte
auf Aktien der Gesellschaft vorsehen dürfen (die
'*Ermächtigung 2013*'). Die Ermächtigung 2013,
von der die Gesellschaft bis zum Zeitpunkt der
Hauptversammlung im Bundesanzeiger keinen
Gebrauch gemacht hat, läuft am 19. Juni 2018 aus
und soll daher rechtzeitig vor Laufzeitende
durch eine im Wesentlichen inhaltsgleiche neue
Ermächtigung mit wiederum fünfjähriger Laufzeit
6.1 Die durch Beschluss der Hauptversammlung
vom 20. Juni 2013 erteilte Ermächtigung
des Vorstands zur Ausgabe von
Genussrechten wird, soweit von ihr bis zur
Erteilung der nachfolgend unter Ziffer 6.2
enthaltenen neuen Ermächtigung kein
Gebrauch gemacht wurde, hiermit aufgehoben
und durch die nachfolgend unter Ziffer 6.2
enthaltene neue Ermächtigung ersetzt.
6.2 Der Vorstand der Gesellschaft wird hiermit
Aufsichtsrats bis zum 29. Juni 2022
(einschließlich) einmalig oder
mehrmals auf den Inhaber und/oder auf den
Namen lautende Gewinnschuldverschreibungen
und/oder Genussrechte im Gesamtnennbetrag
von bis zu EUR 350.000.000,00 mit
befristeter oder unbefristeter Laufzeit
Die auf Grundlage dieser Ermächtigung
ausgegebenen Gewinnschuldverschreibungen
und/oder Genussrechte dürfen keine
Umtausch- oder Bezugsrechte auf Aktien der
Gesellschaft vorsehen.
Die Ausgabe kann gegen Bar- und/oder
Sachleistung erfolgen. Die
Genussrechte können außer in Euro -
unter Begrenzung auf den entsprechenden
Euro-Gegenwert - auch in der gesetzlichen
Sie können auch durch ein in- oder
ausländisches Unternehmen begeben werden,
an dem die Gesellschaft unmittelbar oder
mittelbar mit der Mehrheit der Stimmen und
des Kapitals beteiligt ist (nachfolgend
'*Mehrheitsbeteiligungsgesellschaft*'); in
diesem Fall wird der Vorstand ermächtigt,
für die emittierende
Mehrheitsbeteiligungsgesellschaft seitens
der Gesellschaft die Garantie für die
Erfüllung der Verbindlichkeiten der
Mehrheitsbeteiligungsgesellschaft aus den
DJ DGAP-HV: Sixt SE: Bekanntmachung der Einberufung -2-
Genussrechten zu übernehmen.
Bei der Ausgabe von
Genussrechten steht den Aktionären
grundsätzlich das gesetzliche Bezugsrecht
zu. Werden die Gewinnschuldverschreibungen
bzw. Genussrechte von einer
für die Aktionäre sicherzustellen. Das
Bezugsrecht kann dabei jeweils auch als
mittelbares Bezugsrecht gemäß § 186
Absatz 5 AktG ausgestaltet werden. Der
Bezugsrecht der Aktionäre nach näherer
Maßgabe der folgenden Bestimmungen
ganz oder teilweise auszuschließen:
a. Der Vorstand ist ermächtigt, mit
Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der
Aktionäre auszunehmen.
b. Der Vorstand ist ferner ermächtigt,
Bezugsrecht der Aktionäre bei der
Genussrechten auszuschließen,
sofern die betreffenden
Genussrechte gegen Barleistung
ausgegeben werden, keine
Mitgliedschaftsrechte begründen,
keine Beteiligung am
Liquidationserlös der Gesellschaft
gewähren und ihre Verzinsung nicht
auf Grundlage des Jahresüberschusses
oder des Bilanzgewinns der
Gesellschaft oder der Dividende der
Aktionäre berechnet wird
(obligationsähnlich ausgestaltete
Genussrechte). Der Ausgabebetrag und
Genussrechte dürfen in diesem Fall
von den zum Zeitpunkt der
Entscheidung der Gesellschaft über
die Ausgabe geltenden
Marktkonditionen nicht wesentlich zum
Nachteil der Gesellschaft abweichen.
c. Der Vorstand ist schließlich
Aufsichtsrats bei der Ausgabe von
Genussrechten das Bezugsrecht der
Aktionäre auszuschließen, sofern
Genussrechte gegen Sachleistung -
insbesondere zum Zweck des Erwerbs
von Unternehmen, Unternehmensteilen
oder Beteiligungen an Unternehmen, im
und/oder zum Zwecke des Erwerbs
sonstiger Vermögensgegenstände
Forderungen - ausgegeben werden. Der
Wert der Sachleistung darf in diesem
Fall den Nennbetrag oder einen
darunter liegenden Ausgabebetrag der
Genussrechte nicht wesentlich
unterschreiten; ferner darf der
Ausgabebetrag unter Berücksichtigung
Genussrechten verbundenen Rechte
nicht unangemessen niedrig
Beachtung der vorstehend getroffenen
Bestimmungen die weiteren Einzelheiten der
Genussrechte (insbesondere die Verzinsung
und/oder sonstige mit den
Genussrechten verbundene Rechte
einschließlich einer etwaigen
Beteiligung am Liquidationserlös und am
Verlust, Ausgabekurs, Laufzeit und
Stückelung der Gewinnschuldverschreibungen
bzw. Genussrechte, einen evtl. Nachrang
gegenüber sonstigen Verbindlichkeiten
sowie Verwässerungsschutzbestimmungen)
festzusetzen bzw. im Einvernehmen mit den
Organen der die
Genussrechte begebenden
*Bericht des Vorstands zu Tagesordnungspunkt 6*
Der Vorstand erstattet der für den 30. Juni 2017
einberufenen Hauptversammlung der Gesellschaft
gemäß § 221 Abs. 4 in Verbindung mit § 186 Abs. 4
Satz 2 AktG den nachfolgenden Bericht zu
Eine angemessene Kapitalausstattung ist eine
wesentliche Grundlage für die Weiterentwicklung der
Gesellschaft und ein erfolgreiches Auftreten am Markt.
Die bestehende, von der Hauptversammlung vom 20. Juni
2013 erteilte Ermächtigung zur Ausgabe von
Gewinnschuldverschreibungen und Genussrechten im
Gesamtnennbetrag von EUR 350.000.000,00 (die
'*Ermächtigung 2013*') erweitert die Auswahl der der
Gesellschaft zur Verfügung stehenden
Finanzierungsinstrumente und bietet ihr hierdurch je
nach Marktlage attraktive Finanzierungsmöglichkeiten
auch jenseits der klassischen Formen der Eigen- und
Fremdkapitalaufnahme. In Abhängigkeit von der
Ausgestaltung der Anleihe- bzw. Genussrechtsbedingungen
besteht dabei ggf. auch die Möglichkeit der Einstufung
dieser Finanzierungsinstrumente als Eigenkapital für
Zwecke von Bonitätsprüfungen (Ratings) und/oder für
Rechnungslegungszwecke. Die Ermächtigung 2013, von der
die Gesellschaft bisher keinen Gebrauch gemacht hat,
läuft am 19. Juni 2018 aus und soll daher rechtzeitig
vor Laufzeitende durch eine im Wesentlichen
inhaltsgleiche neue Ermächtigung mit wiederum
fünfjähriger Laufzeit ersetzt werden.
Hierzu wird der Hauptversammlung unter
Tagesordnungspunkt 6 die Aufhebung der bestehenden
Ermächtigung 2013 und die gleichzeitige Erteilung einer
neuen Ermächtigung vorgeschlagen. Um durchgehend eine
Ermächtigung zur Verfügung zu haben, ist der
Beschlussvorschlag dabei entsprechend üblicher Praxis
so ausgestaltet, dass die Gesellschaft von der
bestehenden Ermächtigung 2013 erforderlichenfalls noch
bis zur Erteilung der neuen Ermächtigung Gebrauch
machen kann. Konkrete Pläne zu einer Ausnutzung der
bestehenden Ermächtigung 2013 oder der neuen
Ermächtigung bestehen derzeit allerdings nicht.
Die unter Tagesordnungspunkt 6 vorgeschlagene neue
Gewinnschuldverschreibungen und/oder Genussrechten
ermöglicht es dem Vorstand, mit Zustimmung des
(einschließlich) einmalig oder mehrmals auf den
Inhaber und/oder auf den Namen lautende
Gewinnschuldverschreibungen und/oder Genussrechte im
Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 350.000.000,00 mit
befristeter oder unbefristeter Laufzeit auszugeben. Die
neue Ermächtigung hat damit das gleiche Volumen wie die
bestehende Ermächtigung 2013. Die auf Grundlage der
neuen Ermächtigung ausgegebenen
Gewinnschuldverschreibungen und/oder Genussrechte
dürfen keine Umtausch- oder Bezugsrechte auf Aktien der
Gesellschaft vorsehen. Auch dies entspricht der
Gestaltung bei der Ermächtigung 2013.
Bei der Ausgabe von Gewinnschuldverschreibungen
und/oder Genussrechten soll die Gesellschaft je nach
Marktlage die deutschen und internationalen
Kapitalmärkte in Anspruch nehmen und die
Gewinnschuldverschreibungen bzw. Genussrechte
außer in Euro auch in der gesetzlichen Währung
eines OECD-Landes ausgeben können. Die Ausgabe kann
auch durch ein in- oder ausländisches Unternehmen
erfolgen, an dem die Gesellschaft unmittelbar oder
mittelbar mit der Mehrheit der Stimmen und des Kapitals
beteiligt ist (nachfolgend auch
'*Mehrheitsbeteiligungsgesellschaft*'); in diesem Fall
soll die Gesellschaft für die emittierende
Mehrheitsbeteiligungsgesellschaft die Garantie für die
Gewinnschuldverschreibungen bzw. Genussrechten
Die Gewinnschuldverschreibungen und Genussrechte können
jeweils gegen Bar- und/oder gegen Sachleistung
Den Aktionären steht bei der Begebung von
Gewinnschuldverschreibungen und Genussrechten
grundsätzlich ein Bezugsrecht zu (§ 221 Abs. 4 AktG in
Verbindung mit § 186 Abs. 1 AktG). Werden die
Gewinnschuldverschreibungen bzw. Genussrechte von einer
Mehrheitsbeteiligungsgesellschaft begeben, hat die
Gesellschaft die Gewährung des gesetzlichen
Bezugsrechts für die Aktionäre sicherzustellen. Um die
Abwicklung zu erleichtern, kann das Bezugsrecht auch
als mittelbares Bezugsrecht gemäß § 186 Abs. 5
AktG ausgestaltet werden. In diesem Fall werden die
Gewinnschuldverschreibungen bzw. Genussrechte von einem
oder mehreren Kreditinstituten (oder ihnen gemäß §
186 Abs. 5 Satz 1 AktG gleichgestellten Unternehmen)
mit der Verpflichtung übernommen, sie den Aktionären
entsprechend ihrem Bezugsrecht zum Bezug anzubieten.
Für die Aktionäre, denen die
Gewinnschuldverschreibungen bzw. Genussrechte im Wege
des mittelbaren Bezugsrechts angeboten werden, liegt
darin keine inhaltliche Beschränkung ihres
Die vorgeschlagene neue Ermächtigung sieht jedoch -
wiederum in Übereinstimmung mit der bestehenden
Ermächtigung 2013 - die Möglichkeit vor, das
Bezugsrecht der Aktionäre auf die
Gewinnschuldverschreibungen und Genussrechte in
folgenden Fällen auszuschließen:
- Der Vorstand soll zunächst ermächtigt werden,
Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen.
Spitzenbeträge können sich ergeben, wenn der
Gesamtnennbetrag der Emission gegenüber dem
Nennbetrag der unter Gewährung eines
Bezugsrechts ausgegebenen
geeignet aufgerundet wird, um einen runden
Emissionsbetrag zu erzielen. Der Betrag, um
den aufgerundet wird (Rundungsbetrag), wird in
diesem Fall als Spitzenbetrag bezeichnet. Um
einen runden Emissionsbetrag ohne eine solche
Aufrundung zu erzielen, müsste - je nach
Anzahl der Bezugsrechte - ansonsten ggf. ein
wenig praktikables Bezugsverhältnis (Zahl der
Aktien, die für den Bezug von
mit einem bestimmten Nennbetrag benötigt
werden) festgelegt werden. Die Ermächtigung
zum Ausschluss des Bezugsrechts für
Spitzenbeträge ermöglicht demgegenüber die
Ausnutzung der Ermächtigung zur Ausgabe von
in runden Beträgen bei gleichzeitiger
Festlegung praktikabler Bezugsverhältnisse und
erleichtert so die Durchführung der Emission.
Die vom Bezugsrecht der Aktionäre
ausgeschlossenen Gewinnschuldverschreibungen
bzw. Genussrechte werden in diesem Fall
bestmöglich für die Gesellschaft verwertet. Da
ein Spitzenbetrag jeweils lediglich ein
Rundungsbetrag ist und damit im Verhältnis zum
Gesamtbetrag der Emission gering ist, liegt im
allenfalls ein geringfügiger Eingriff in das
Bezugsrecht der Aktionäre, der ihre Interessen
nicht in erheblicher Weise beeinträchtigt und
durch das Interesse der Gesellschaft an einer
praktikablen Durchführung der Emission
grundsätzlich gerechtfertigt ist.
- Der Vorstand soll ferner ermächtigt werden,
Bezugsrecht der Aktionäre bei der Ausgabe von
Genussrechten gegen Barleistung
auszuschließen, sofern die betreffenden
obligationsähnlich ausgestaltet sind.
Letzteres setzt nach der Ermächtigung voraus,
dass die Gewinnschuldverschreibungen bzw.
Genussrechte keine Mitgliedschaftsrechte
begründen, keine Beteiligung am
Liquidationserlös der Gesellschaft gewähren
und ihre Verzinsung nicht auf Grundlage des
Jahresüberschusses oder des Bilanzgewinns der
Gesellschaft oder der Dividende der Aktionäre
berechnet wird. Zusätzlich setzt ein etwaiger
Bezugsrechtsausschluss voraus, dass
Ausgabebetrag und Verzinsung der
von den zum Zeitpunkt der Entscheidung der
Gesellschaft über die Ausgabe geltenden
Marktkonditionen nicht wesentlich zum Nachteil
der Gesellschaft abweichen. Bei
obligationsähnlich ausgestalteten
kann zwar die Frage, ob Zinsen zu zahlen sind,
vom Vorliegen eines Jahresüberschusses oder
Bilanzgewinns der Gesellschaft oder der
Ausschüttung einer Dividende abhängig gemacht
werden. Demgegenüber darf die Höhe der
Verzinsung nicht in Abhängigkeit von der Höhe
des Jahresüberschusses, des Bilanzgewinns oder
der gezahlten Dividende berechnet werden. Da
mit obligationsähnlich ausgestalteten
auch keine Mitgliedschaftsrechte oder ein
Anteil am Liquidationserlös verbunden sein
darf, wird somit durch ihre Ausgabe weder in
das Stimmrecht oder sonstige
Mitverwaltungsrechte der Aktionäre
eingegriffen, noch in ihre Gewinnbeteiligung
oder die mit der Aktionärsstellung verbundene
Beteiligung am Gesellschaftsvermögen. Durch
die vorgeschriebene Ausgabe zu
Marktbedingungen ist zudem sichergestellt,
dass mit der Ausgabe keine unangemessene
wirtschaftliche Verwässerung der Beteiligung
der Aktionäre erfolgt.
- Der Vorstand soll schließlich ermächtigt
werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das
sofern die Gewinnschuldverschreibungen bzw.
Genussrechte gegen Sachleistung - insbesondere
zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen,
Unternehmen, im Rahmen von
Unternehmenszusammenschlüssen und/oder zum
Zwecke des Erwerbs sonstiger
Rechten und Forderungen - ausgegeben werden.
Gesellschaft, Gewinnschuldverschreibungen
und/oder Genussrechte in geeigneten Fällen
auch als Akquisitionswährung einzusetzen. Die
Gesellschaft steht in vielfältigem Wettbewerb
und muss daher in der Lage sein, zur
Verbesserung oder Absicherung ihrer
Wettbewerbsposition in geeigneten Fällen auch
Beteiligungen an Unternehmen zu erwerben, sich
zusammenzuschließen oder andere
Vermögensgegenstände zu erwerben. Dabei kann
sich aus den Verhandlungen die Notwendigkeit
ergeben oder es sich als zweckmäßig
erweisen, als Gegenleistung statt oder neben
einer Gegenleistung in Geld auch andere Formen
der Gegenleistung anzubieten, insbesondere
solche, durch welche der Erwerber in
geeigneter Weise an Chancen und Risiken der
weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der
Gesellschaft partizipieren kann. Die
bestmögliche Umsetzung des Erwerbs kann im
Einzelfall dann darin bestehen, dem
Veräußerer als Gegenleistung (auch)
Genussrechte zu gewähren. Für die Gesellschaft
hat die Gewährung von
Genussrechten gegenüber einer unmittelbar in
Geld zahlbaren Gegenleistung unter anderem den
Vorteil einer liquiditätsschonenden Abwicklung
des Erwerbs. Je nach Ausgestaltung können die
für Zwecke von Bonitätsprüfungen (Ratings)
oder für Rechnungslegungszwecke ggf. auch als
Eigenkapital eingestuft werden (siehe bereits
oben). Die Ausgabe von
als Gegenleistung für den Erwerb von
Sachleistungen ist indes grundsätzlich nur
möglich, wenn das Bezugsrecht der Aktionäre
ausgeschlossen wird. Zum Schutz der vom
Bezugsrecht ausgeschlossenen Aktionäre vor
einer unangemessenen Verwässerung des
wirtschaftlichen Werts ihrer Beteiligung
schreibt die Ermächtigung dabei vor, dass der
Wert der Sachleistung den Nennbetrag oder
einen darunter liegenden Ausgabebetrag der
nicht wesentlich unterschreiten und der
Ausgabebetrag unter Berücksichtigung der mit
den Gewinnschuldverschreibungen bzw.
Genussrechten verbundenen Rechte nicht
unangemessen niedrig festgesetzt werden darf.
Aus den vorstehend genannten Gründen ist ein Ausschluss
des Bezugsrechts in den in der Ermächtigung
zugelassenen Fällen - vorbehaltlich einer
Überprüfung anhand der konkreten Umstände des
Einzelfalls - aus Sicht des Vorstands grundsätzlich
sachlich gerechtfertigt.
Der Vorstand wird jeweils sorgfältig prüfen, ob die
Ausnutzung der unter Tagesordnungspunkt 6 erbetenen
Gewinnschuldverschreibungen und/oder Genussrechten im
Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre ist;
dabei wird er insbesondere auch prüfen, ob ein etwaiger
Ausschluss des Bezugsrechts im Einzelfall sachlich
gerechtfertigt und gegenüber den Aktionären angemessen
ist. Der Vorstand wird über jede Ausnutzung der
Ermächtigung in der jeweils nächsten Hauptversammlung
*Unterlagen zur Tagesordnung*
Ab Einberufung der Hauptversammlung werden auf der
unter der Rubrik 'Hauptversammlung' insbesondere
folgende Unterlagen zugänglich gemacht:
- die Hauptversammlungseinladung;
- der festgestellte Jahresabschluss und der
gebilligte Konzernabschluss, der Bericht über
die Lage des Konzerns und der Sixt SE
Angaben gemäß §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4
Sixt SE jeweils für das Geschäftsjahr 2016;
- der Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands
Hauptversammlungseinladung);
- der gemäß § 221 Abs. 4 Satz 2 AktG i.V.m.
§ 186 Abs. 4 Satz 2 AktG erstattete Bericht
des Vorstands zu Tagesordnungspunkt 6 (als
Bestandteil der Hauptversammlungseinladung);
- der Bericht des Vorstands zum Erwerb eigener
Aktien und zur Verwendung eigener Aktien unter
Ausschluss des Bezugsrechts.
Sämtliche vorgenannten Unterlagen werden auch in der
Hauptversammlung selbst zur Einsicht ausliegen. Sie
können von den Aktionären ferner ab Einberufung der
Gesellschaft (Zugspitzstraße 1, 82049 Pullach)
während der üblichen Geschäftszeiten eingesehen werden.
Auf Verlangen werden die vorgenannten Unterlagen
Aktionären der Gesellschaft auch kostenfrei zugesandt.
Bestellungen bitten wir ausschließlich zu richten
Fax: +49 (0) 89 / 7 44 44-8 5104
E-Mail: hv@sixt.com
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