Source: https://www.diebewertung.de/quirin-bank-ag-wenig-gewinn/
Timestamp: 2018-07-20 04:51:45
Document Index: 131510370

Matched Legal Cases: ['§ 172', '§ 173', '§ 58', '§ 10', '§ 95', '§ 10', '§ 1', '§ 1', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 17', '§ 17']

quirin bank AG-wenig Gewinn - Diebewertung
quirin bank AG-wenig Gewinn
ISIN DE0005202303/WKN 520230
Wir laden unsere Aktionäre zu der am Freitag,
den 16. Juni 2017, um 10:00 Uhr
Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der quirin bank AG zum 31. Dezember 2016, des Lageberichts sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2016
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 in seiner Sitzung am 27. März 2017 gebilligt; der Jahresabschluss ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt. Einer Feststellung des Jahresabschlusses durch die Hauptversammlung gemäß § 173 AktG bedarf es daher nicht, so dass zu Tagesordnungspunkt 1 keine Beschlussfassung erfolgt.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn der quirin bank AG für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von EUR 2.155.324,25 wie folgt zu verwenden:
a) Ausschüttung einer Dividende von EUR 0,05 je gewinnberechtigter Stückaktie EUR 2.155.324,25
Seit dem 1. Januar 2017 ist der Anspruch der Aktionäre auf ihre Dividende am dritten auf den Hauptversammlungsbeschluss folgenden Geschäftstag fällig (§ 58 Abs. 4 Satz 2 AktG). Die Dividende soll daher am 21. Juni 2017 ausgezahlt werden.
Das von der Hauptversammlung gewählte Aufsichtsratsmitglied Heinrich Karl Linz ist mit Wirkung zum 30. Juni 2016 aus dem Aufsichtsrat der Gesellschaft ausgeschieden. Der Aufsichtsrat besteht seitdem aus fünf Mitgliedern. Daher ist eine entsprechende Neuwahl zum Aufsichtsrat erforderlich.
Gemäß § 10 Abs. 3 der Satzung erfolgt die Wahl für den Rest der Amtsdauer des ursprünglich von der Hauptversammlung gewählten Mitglieds. Der Aufsichtsrat setzt sich nach §§ 95, 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG und § 10 Abs. 1 der Satzung aus sechs Mitgliedern zusammen. Die Hauptversammlung ist an Wahlvorschläge nicht gebunden.
Herrn Dr. Marcel Morschbach, Mitglied des Vorstands der quirin bank AG (bis zum 31. Mai 2017), wohnhaft in Berlin,
für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2017 beschließt, in den Aufsichtsrat zu wählen.
Beschlussfassung über die Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2017 sowie des Prüfers für eine etwaige prüferische Durchsicht unterjähriger Finanzberichte
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2017 sowie zum Prüfer für eine etwaige prüferische Durchsicht unterjähriger Finanzberichte im Geschäftsjahr 2017 und 2018 bis zur nächsten ordentlichen Hauptversammlung zu wählen.
Beschlussfassung über die Änderung von § 1 der Satzung (Firma und Sitz)
Im Zuge der Neupositionierung tritt die Gesellschaft seit Ende 2016 unter der Marke „Quirin Privatbank“ auf. Der Bedeutung dieser neuen Markenstrategie entsprechend, soll im Sinne eines stringenten Marktauftritts nunmehr auch die Firma geändert werden.
Darüber hinaus ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass die Gesellschaft im Jahr 2016 ihren unter der Bezeichnung „Berliner Effektenbank – Zweigniederlassung der quirin bank AG“ betriebenen Geschäftsbereich veräußert hat und im Zuge dessen Ende 2016 der Niederlassungsvermerk im Handelsregister gelöscht wurde.
§ 1 der Satzung der Gesellschaft wird wie folgt neu gefasst:
Quirin Privatbank AG .
Beschlussfassung über die Änderung von § 22 Abs. 1 der Satzung (Leitung der Hauptversammlung)
§ 22 Abs. 1 der Satzung sieht derzeit vor, dass in dem Fall, dass kein Aufsichtsratsmitglied den Vorsitz der Hauptversammlung übernimmt, das nach Lebensjahren älteste Mitglied der Aktionäre die Hauptversammlung eröffnet und den Leiter der Hauptversammlung durch diese wählen lässt. Im Hinblick auf die zunehmende Formalisierung der Hauptversammlung und zur Vermeidung von Anfechtungsrisiken sollte die Leitung stets einer ausreichend qualifizierten Person übertragen werden. Im Interesse eines die Interessen der Gesellschaft wahrenden Auswahlprozesses und im Sinne einer größtmöglichen Flexibilität soll die Satzung eine neue Ersatz- bzw. Alternativregelung erhalten.
§ 22 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft wird wie folgt neu gefasst:
Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der Vorsitzende des Aufsichtsrats oder ein anderes von ihm zu bestimmendes Mitglied des Aufsichtsrats. Ist der Vorsitzende verhindert und hat er niemanden zu seinem Stellvertreter bestimmt, so wählt der Aufsichtsrat den Vorsitzenden der Hauptversammlung. Wählbar sind auch Personen, die weder Aktionär noch Mitglied des Aufsichtsrats sind, noch sonst der Gesellschaft angehören.“
Beschlussfassung über die Änderung von § 17 der Satzung (Vergütung)
Die Satzung sieht derzeit eine feste jährliche Vergütung von EUR 10.000,– für Aufsichtsratsmitglieder bzw. EUR 15.000,– für den Aufsichtsratsvorsitzenden vor. Für eine Tätigkeit in einem von der Gesellschaft gebildeten Ausschuss besteht derzeit keine gesonderte Vergütungsregelung.
Mit ihrer noch aus der Anfangszeit der Gesellschaft stammenden Regelung trägt die Satzung den Entwicklungen der vergangenen Jahre nicht in ausreichendem Maße Rechnung. So verfügt der Aufsichtsrat einerseits bereits seit 2013 über einen Präsidialausschuss, einen Risikoausschuss und einen Bilanz- und Prüfungsausschuss. Andererseits spiegelt die heutige Aufsichtsratsvergütung nicht die seit Jahren steigenden Anforderungen wider, die an Aufsichtsratsmitglieder von Kreditinstituten durch Gesetz und Aufsicht im Hinblick auf die fachliche Eignung und die zeitliche Verfügbarkeit gestellt werden.
Mit den vorgeschlagenen Änderungen soll die Satzung an die geänderten Verhältnisse angepasst werden, insbesondere aber sichergestellt werden, dass auch zukünftig qualifizierte Bewerber zur Übernahme der entsprechenden Mandate bereit sind.
§ 17 der Satzung der Gesellschaft wird wie folgt neu gefasst:
Jedes Mitglied des Aufsichtsrats erhält eine feste jährliche Vergütung in Höhe von EUR 15.000,– („Grundvergütung“).
Der Aufsichtsratsvorsitzende, der Vorsitzende des Bilanz- und Prüfungsausschusses sowie der Vorsitzende des Risikoausschusses erhalten für ihre Tätigkeit das Doppelte der in Absatz 1 genannten Grundvergütung. Mit dieser Vergütung sind auch die Übernahme von Mitgliedschaften und Vorsitzen in weiteren Ausschüssen abgegolten.
Aufsichtsratsmitglieder, die dem Aufsichtsrat oder einem Ausschuss nicht während eines vollen Geschäftsjahres angehört oder den Vorsitz des Aufsichtsrats oder den Vorsitz eines Ausschusses nicht während eines vollen Geschäftsjahres innegehabt haben, erhalten für jeden angefangenen Kalendermonat ihrer Tätigkeit die Vergütung zeitanteilig. Eine zeitanteilige Vergütung für Ausschusstätigkeiten setzt voraus, dass der betreffende Ausschuss im entsprechenden Zeitraum zur Erfüllung seiner Aufgaben getagt hat. Die Vergütung ist zahlbar binnen eines Monats nach Ablauf des jeweiligen Geschäftsjahres.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten ferner Ersatz aller ihnen durch die Ausübung ihres Amtes entstehenden Auslagen sowie Ersatz der etwa auf ihre Vergütung und Auslagen zu entrichtenden Umsatzsteuer.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats werden in eine im Interesse der Gesellschaft von dieser in angemessener Höhe unterhaltene Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Organmitglieder und bestimmte Mitarbeiter einbezogen, soweit eine solche besteht. Die Prämien hierfür entrichtet die Gesellschaft.“
Von der Einberufung der Hauptversammlung an sind folgende Unterlagen, die auch in der Hauptversammlung der quirin bank AG ausliegen werden, auf der Internetseite der Gesellschaft unter
der festgestellte Jahresabschluss der quirin bank AG zum 31. Dezember 2016
Das Grundkapital der quirin bank AG beträgt im Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung EUR 43.106.485,00 und ist eingeteilt in 43.106.485 Stückaktien mit grundsätzlich ebenso vielen Stimmrechten.
Telefax: 030 89021-389
26. Mai 2017 (00:00 Uhr MESZ)
9. Juni 2017 (24:00 Uhr MESZ)
Aktionäre, die die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter bevollmächtigen möchten, werden zur organisatorischen Erleichterung gebeten, die Vollmachten nebst Weisungen spätestens bis zum Ablauf des 15. Juni 2017 (24:00 Uhr MESZ, Eingang bei der Gesellschaft) postalisch, per Telefax oder per E-Mail an die vorstehend genannte Adresse zu übermitteln. Gleiches gilt für die Änderung und den Widerruf erteilter Vollmachten und Weisungen.
Das Verlangen ist schriftlich an den Vorstand zu richten und muss der Gesellschaft mindestens 24 Tage vor der Hauptversammlung, also spätestens bis zum Ablauf des 22. Mai 2017 (24:00 Uhr MESZ), zugehen. Wir bitten, derartige Verlangen an folgende Adresse zu übersenden:
Zugänglich zu machende Gegenanträge und Wahlvorschläge von Aktionären, die unter vorstehender Adresse mindestens 14 Tage vor dem Tag der Hauptversammlung, also spätestens bis zum Ablauf des 1. Juni 2017 (24:00 Uhr MESZ), eingegangen sind, werden einschließlich des Namens des Aktionärs und einer etwaigen Stellungnahme der Verwaltung unverzüglich auf der Internetseite der Gesellschaft unter