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Timestamp: 2016-10-24 10:32:12
Document Index: 97468781

Matched Legal Cases: ['Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 15', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 39', 'BGE', 'Art. 103', 'Art. 104', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 23', 'BGE', 'Art. 23', 'BGE', 'Art. 35', 'Art. 35', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 10', 'BGE', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 10', 'Art. 18', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 30', 'Art. 43', 'Art. 35', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 29', 'Art. 32', 'Art. 52', 'Art. 52', 'Art. 52', 'Art. 31', 'Art. 52', 'Art. 52', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'e contrario', 'Art. 32', 'Art. 34', 'Art. 32', 'Art. 34', 'Art. 52', 'Art. 32', 'Art. 52', 'Art. 52', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 52', 'Art. 32', 'Art. 20', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 52', 'Art. 15', 'Art. 20', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 20', 'Art. 15', 'Art. 27', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 27', 'Art. 15', 'Art. 27', 'Art. 15', 'Art. 20', 'Art. 32', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 20', 'Art. 32', 'Art. 20', 'BGE', 'Art. 11', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 27', 'Art. 15', 'Art. 20', 'Art. 32', 'Art. 27', 'Art. 32', 'Art. 20', 'Art. 27', 'Art. 15', 'Art. 27', 'Art. 15', 'Art. 32', 'Art. 27', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 27', 'Art. 15', 'Art. 27', 'Art. 32', 'Art. 32', 'BGE', 'Art. 15', 'Art. 27', 'in casu', 'Art. 27', 'Art. 15', 'Art. 32', 'Art. 32', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 27', 'Art. 20', 'Art. 32', 'Art. 704', 'Art. 15', 'Art. 27', 'BGE', 'Art. 27', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 27', 'Art. 191', 'BGE', 'Art. 35', 'Art. 34', 'Art. 114', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 34', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 32', 'Art. 34', 'Art. 32', 'Art. 156', 'Art. 153', 'Art. 153', 'Art. 159']

2A.343/2003 (25.08.2004)
2A.343/2003 /kil
Ren�-Pierre M�ller, 8700 K�snacht ZH,
Adrian Niggli, 8703 Erlenbach ZH,
Arno Schenk, 8126 Zumikon,
Rechtsanwalt Prof. Dr. Rolf Watter, B�r & Karrer, Brandschenkestrasse 90, Postfach 661, 8027 Z�rich,
�bernahmekommission, Selnaustrasse 32, Postfach, 8021 Z�rich,
�bernahmekammer der Eidgen�ssischen Bankenkommission, Schwanengasse 12, Postfach, 3001 Bern.
Pflicht zur Unterbreitung eines �ffentlichen Kaufangebotes (Quadrant AG),
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Verf�gung der �bernahmekammer der Eidgen�ssischen Bankenkommission vom 12. Juni 2003.
Die Quadrant AG, deren Titel an der SWX Swiss Exchange im Hauptsegment kotiert sind, ist ein Spezialkunststoffunternehmen mit Sitz in Lenzburg. Gem�ss Kotierungsprospekt vom April 1997 waren am 31. M�rz 1997 folgende wichtige Aktion�re an ihr beteiligt, unter denen eine Poolvereinbarung bestand:
Coop Bank, Basel
16,8 % des Kapitals
C+M Holding AG, Baar
30,0 % der Stimmen
64,3 % des Kapitals
Triventus AG und ihr Management
16,4 % der Stimmen
7,6 % des Kapitals
84 % der Stimmen
88,7 % des Kapitals
Bei der Triventus AG handelte es sich um eine Managementgesellschaft, deren Aktien je zu einem Drittel Ren�-Pierre M�ller, Adrian Niggli und Arno Schenk geh�rten, welche zusammen sowohl die Gesch�ftsf�hrung der Triventus AG als auch der Quadrant AG besorgten.
Mit Meldung vom 28. Oktober 1999 teilte die Triventus AG der Zulassungsstelle der Schweizer B�rse mit, dass die C+M Holding AG aus dem Aktion�rsbindungspool ausgeschieden sei; dieser werde von den zwei verbleibenden Parteien (Coop Bank und Triventus AG) weitergef�hrt, die zusammen einen Stimmrechtsanteil von 51,1 % hielten.
Am 17. Oktober 2000 meldete die Triventus AG, dass der Aktienanteil der Coop Bank an der Quadrant AG unter 5 % der Stimmrechte gefallen und die Aktion�rsgruppe bestehend aus der Triventus AG und der Coop Bank per 11. Oktober 2000 aufgel�st worden sei. Nach der Aufl�sung verteilten sich die Stimmrechte wie folgt:
Triventus AG
Ren�-Pierre M�ller
Am 19. Juni 2001 schlossen die Triventus AG und die Quadrant AG r�ckwirkend auf den 1. Januar 2001 einen Fusionsvertrag; die Quadrant AG �bernahm darin alle Aktiven und Passiven der Triventus AG. Die von der Triventus AG gehaltenen Quadrant-Aktien gingen auf die bisherigen Triventus-Aktion�re (Ren�-Pierre M�ller, Adrian Niggli und Arno Schenk) �ber.
An der ordentlichen Generalversammlung vom 14. Mai 2002 beschloss die Quadrant AG, die Einheitsnamenaktie einzuf�hren. In der Folge hielten die drei Gesch�ftsf�hrer noch folgende Stimmrechtsanteile:
Mit Empfehlung vom 23. Juli 2002 stellte die �bernahmekommission (UEK) fest, dass Ren�-Pierre M�ller, Adrian Niggli und Arno Schenk seit dem 17. Oktober 2000 verpflichtet seien, den Aktion�ren der Quadrant AG ein �ffentliches Kaufangebot zu unterbreiten; gleichzeitig setzte sie ihnen Frist, um sich zur H�he des Angebotspreises zu �ussern. Ren�-Pierre M�ller, Adrian Niggli und Arno Schenk lehnten am 31. Juli 2002 die Empfehlung ab. Am 16. September 2002 begr�ndeten sie ihren Standpunkt und beantragten f�r den Fall, dass die Eidgen�ssische Bankenkommission (EBK) diese in eine Verf�gung gleichen Inhalts umwandeln sollte, es sei ihnen gest�tzt auf Art. 32 Abs. 2 lit. a und c des Bundesgesetzes vom 24. M�rz 1995 �ber die B�rsen und den Effektenhandel (B�rsengesetz, BEHG; SR 954.1) eine Ausnahme von der Angebotspflicht zu gew�hren; eventuell sei festzustellen, dass die Angebotspflicht durch den zwischen dem 10. Juni 2002 und dem 31. Juli 2002 vollzogenen Aktientausch bei der Einf�hrung der Einheitsaktie konsumiert sei.
Am 18. September 2002 beschloss die Bankenkommission, ein Verwaltungsverfahren zu er�ffnen. Ren�-Pierre M�ller, Adrian Niggli und Arno Schenk beantragten am 2. Dezember 2002, die Empfehlung der �bernahmekommission abzulehnen, eventuell sei eine Ausnahme gem�ss Art. 32 Abs. 2 lit. a und c BEHG zu gew�hren und subeventuell festzustellen, dass die Angebotspflicht konsumiert sei. Der Stellungnahme lag ein Parteigutachten von Prof. Dr. Peter Nobel vom 5. November 2002 �ber die Gew�hrung einer Ausnahme von der Angebotspflicht bei (im Folgenden: Gutachten Nobel). Am 14. M�rz 2003 beantragten Ren�-Pierre M�ller, Adrian Niggli und Arno Schenk, die Bank Coop AG und die Quadrant AG zum Verfahren beizuladen. Am 27. M�rz und 9. April 2003 reichten sie unaufgefordert zus�tzliche Unterlagen nach.
Mit Schreiben vom 25. M�rz 2003 teilte Adrian Niggli dem Pr�sidenten der Bankenkommission mit, dass eine ehemalige Mitarbeiterin, von der er sich Mitte 2001 getrennt habe, da sie eine unfreundliche �bernahme der Quadrant AG geplant h�tte, mit dem Pr�sidenten der �bernahmekommission eng befreundet sei; dieser habe mit dem Verfahren seiner Bekannten einen Freundschaftsdienst erweisen wollen.
Vom Pr�sidenten der EBK zur Stellungnahme aufgefordert, best�tigte der Pr�sident der �bernahmekommission, dass die erw�hnte Mitarbeiterin seit l�ngerer Zeit mit seiner Frau befreundet und auch ihm bekannt sei. Sie habe ihn im Herbst 2001 auf den Fall angesprochen und gefragt, ob bei diesem nicht eine Angebotspflicht bestehe. Gest�tzt hierauf habe er seinem Sekretariat den Auftrag erteilt, den Sachverhalt n�her abzukl�ren.
Am 13. Mai 2003 teilte der Pr�sident der EBK Adrian Niggli mit, ein allf�lliger formeller Mangel w�rde durch das Verfahren vor der �bernahmekammer der Bankenkommission geheilt, da dieser mindestens die gleiche Kognition zukomme wie der �bernahmekommission.
Am 12. Juni 2003 verf�gte die �bernahmekammer der Eidgen�ssischen Bankenkommission:
1. Es wird festgestellt, dass die Herren Dr. Ren�-Pierre M�ller, K�snacht, Dr. Adrian A. Niggli, Erlenbach, und Dr. Arno A. Schenk, Zumikon, als Aktion�re der Quadrant AG eine Gruppe im Sinne von Art. 15 Abs. 1 und Abs. 2 Bst. c BEHV-EBK bilden.
2. Es wird festgestellt, dass die Herren Dr. Ren�-Pierre M�ller, Dr. Adrian Niggli und Dr. Arno Schenk den Aktion�ren der Quadrant AG seit dem 17. Oktober 2000 ein �ffentliches �bernahmeangebot gem�ss Art. 32 Abs. 1 BEHG unterbreiten m�ssen.
3. Es wird keine Ausnahme von der Angebotspflicht gew�hrt.
4. Das Pflichtangebot muss innerhalb von zwei Monaten nach erfolgter Zustellung dieser Verf�gung unterbreitet werden.
5. Der subeventualiter gestellte Antrag der Herren Dr. Ren�-Pierre M�ller, Dr. Adrian Niggli und Dr. Arno Schenk vom 2. Dezember 2002 betreffend die Feststellung, dass die Angebotspflicht konsumiert sei, wird abgelehnt.
6. Der subeventualiter gestellte Antrag der Herren Dr. Ren�-Pierre M�ller, Dr. Adrian Niggli und Dr. Arno Schenk vom 14. M�rz 2003, wonach die Coop Bank und Quadrant AG als Partei durch Beiladung in das Verfahren miteinzubeziehen seien, wird abgelehnt.
7. Die schriftlichen Eingaben der Herren Dr. Ren�-Pierre M�ller, Dr. Adrian Niggli und Dr. Arno Schenk vom 27. M�rz 2003 und 9. April 2003 werden aus dem Recht gewiesen.
Ren�-Pierre M�ller, Adrian Niggli und Arno Schenk haben am 14. Juli 2003 beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht. Sie beantragen, die Verf�gung der �bernahmekammer der EBK aufzuheben und festzustellen, dass sie nicht verpflichtet seien, den Aktion�ren der Quadrant AG ein �ffentliches �bernahmeangebot zu unterbreiten; eventuell sei die Verf�gung aufzuheben und die Sache an die �bernahmekommission oder an die Vorinstanz zur�ckzuweisen; subeventuell sei gest�tzt auf Art. 32 Abs. 2 BEHG eine Ausnahme von der Angebotspflicht zu gew�hren oder die Vorinstanz anzuweisen, die Gew�hrung einer solchen zu pr�fen.
Die Bankenkommission beantragt, die Beschwerde abzuweisen; die �bernahmekommission schliesst darauf, festzustellen, dass die Beschwerdef�hrer als Gruppe verpflichtet seien, den Aktion�ren der Quadrant AG ein �ffentliches Kaufangebot zu unterbreiten.
Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels haben die Verfahrensbeteiligten an ihren Antr�gen und Ausf�hrungen festgehalten.
Mit Verf�gung vom 29. August 2003 ist der Beschwerde aufschiebende Wirkung beigelegt worden.
1.1 Verf�gungen der Eidgen�ssischen Bankenkommission als B�rsenaufsichtsbeh�rde unterliegen unmittelbar der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (Art. 39 BEHG; BGE 129 II 183 E. 3.2.1 S. 187). Die Beschwerdef�hrer, welche verpflichtet wurden, ein Kaufangebot zu unterbreiten, sind hierzu legitimiert (Art. 103 lit. a OG). Auf ihre frist- und formgerecht eingereichte Eingabe ist einzutreten.
1.2 Das Bundesgericht �berpr�ft den angefochtenen Entscheid auf Verletzungen von Bundesrecht, einschliesslich einer �berschreitung oder eines Missbrauchs des Ermessens, sowie auf eine unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts hin (Art. 104 lit. a und b OG). An den durch die EBK festgestellten Sachverhalt ist es nicht gebunden, da es sich bei der Bankenkommission um keine richterliche Beh�rde im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG handelt (BGE 116 Ib 73 E. 1b S. 78; Urteil 2A.394/2000 vom 2. Juli 2001 [Baumgartner Papiers Holding SA], E. 2, publ. in EBK Bulletin 42/2002 S. 31 ff.).
Zur Bestimmung des Streitgegenstands muss gepr�ft werden, ob auch die subeventualiter beantragte Ausnahme von der Angebotspflicht (Art. 32 Abs. 2 BEHG) Gegenstand des Verfahrens bilden kann.
2.1 Die �bernahmekommission hat in ihrer Empfehlung ausgef�hrt, die Beschwerdef�hrer seien angebotspflichtig; weder intertemporale Bestimmungen des B�rsengesetzes noch Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG befreiten sie hiervon. Ein Ausnahmegesuch k�nne aber (noch) nachgereicht werden (dort Ziff. 5.2). Die Bankenkommission hat festgestellt, dass die Beschwerdef�hrer ein �bernahmeangebot gem�ss Art. 32 Abs. 1 BEHG unterbreiten m�ssten und ihnen keine Ausnahme gew�hrt werde. Die �bernahmekommission macht in ihrer Vernehmlassung vom 30. Oktober 2003 geltend, sie habe sich in ihrer Empfehlung bloss zur grunds�tzlichen Angebotspflicht ge�ussert, die Frage einer Ausnahme jedoch nicht gepr�ft (dort Ziff. 57); zugleich h�lt sie aber daf�r, es liege kein Fall von Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG vor (dort Ziff. 52). Sie �ussert sich in Bezug auf die Ausnahmegew�hrung somit widerspr�chlich. Einerseits verneint sie das Vorliegen des von den Beschwerdef�hrern angerufenen Ausnahmetatbestandes (Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG), andererseits will sie diesen aber (noch gar) nicht gepr�ft haben.
2.2 Was die �bernahmekommission gemeint hat, ist indessen nicht entscheidend: Die Bankenkommission hat eine Ausnahme klar und eindeutig abgelehnt. Zwar kann in einem Rechtsmittelverfahren vor oberer Instanz der Streitgegenstand grunds�tzlich nur eingeschr�nkt, jedoch nicht mehr erweitert werden (vgl. Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 45). Die �bernahmekommission ist indessen keine verf�gende Vorinstanz der EBK; sie kann den Beteiligten gegen�ber lediglich Empfehlungen erlassen (Art. 23 Abs. 3 BEHG; BGE 129 II 183 E. 4.2 S. 190). Werden diese abgelehnt oder missachtet, entscheidet die Bankenkommission (vgl. Art. 23 Abs. 4 BEHG; BGE 130 II 351 E. 3.3.2 S. 359). Dies gilt auch f�r die Gew�hrung von Ausnahmen (Art. 35 Abs. 1 und 2 der Verordnung vom 25. Juni 1997 der Eidgen�ssischen Bankenkommission �ber die B�rsen und den Effektenhandel, BEHV-EBK; SR 954.193). Die Bankenkommission ist daher nicht an eine von der �bernahmekommission vorgenommene Einschr�nkung des Streitgegenstandes gebunden. Selbst wenn sich diese zur Frage einer Ausnahme vorliegend nicht ge�ussert hat, durfte die Bankenkommission deshalb hier�ber entscheiden (vgl. auch Art. 35 Abs. 3 lit. a und Abs. 4 BEHV-EBK). Ihre Verf�gung bildet somit grunds�tzlich auch in diesem Punkt Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens.
3.1 Das B�rsengesetz regelt in seinem 5. Abschnitt die �ffentlichen Kaufangebote f�r Beteiligungen an in der Schweiz b�rsenkotierten Gesellschaften und dort in Art. 32 insbesondere die Angebotspflicht. Die Abs�tze 1 und 2 dieser Bestimmung lauten wie folgt:
1. Wer direkt, indirekt oder in gemeinsamer Absprache mit Dritten Beteiligungspapiere erwirbt und damit zusammen mit den Papieren, die er bereits besitzt, den Grenzwert von 33 1/3 Prozent der Stimmrechte einer Zielgesellschaft, ob aus�bbar oder nicht, �berschreitet, muss ein Angebot unterbreiten f�r alle kotierten Beteiligungspapiere der Gesellschaft. Die Zielgesellschaften k�nnen in ihren Statuten den Grenzwert bis auf 49 Prozent der Stimmrechte anheben.
2. Die Aufsichtsbeh�rde kann in berechtigten F�llen Ausnahmen von der Angebotspflicht gew�hren, namentlich:
a. bei der �bertragung von Stimmrechten innerhalb einer vertraglich oder auf eine andere Weise organisierten Gruppe. Die Gruppe untersteht in diesem Fall der Angebotspflicht nur als Gruppe;
b. wenn die �berschreitung aus einer Verringerung der Gesamtzahl der Stimmrechte der Gesellschaft resultiert;
c. bei nur vor�bergehender �berschreitung des Grenzwertes;
d. bei unentgeltlichem Bezug oder bei vorzugsweiser Zeichnung im Rahmen einer Kapitalerh�hung;
3.2 Die Vorinstanz ist der Ansicht, mit dem Aktientausch vom Oktober 2000, wodurch die Coop Bank ihren Anteil an der Quadrant AG auf unter 5 Prozent reduziert hat und aus dem bisherigen Pool ausgeschieden ist, sei gem�ss Art. 32 Abs. 1 BEHG die Angebotspflicht ausgel�st worden, weil die Beschwerdef�hrer dabei "in gemeinsamer Absprache" ihren Stimmrechtsanteil von vorher rund 19 auf etwa 42 Prozent erh�ht h�tten; eine Ausnahme k�nne ihnen aus grunds�tzlichen �berlegungen nicht gew�hrt werden. Die Beschwerdef�hrer r�gen zun�chst Verfahrensfehler (hierzu E. 4). Sodann bestreiten sie die Anwendbarkeit der Pflichtangebotsordnung aus intertemporalrechtlicher Sicht (hierzu E. 5). �berdies und in der Hauptsache wenden sie ein, beim Erwerb der Aktien nicht in gemeinsamer Absprache oder als Gruppe gehandelt zu haben (hierzu E. 6). Schliesslich machen sie geltend, dass sie bei richtigem Verst�ndnis des Gesetzes (zumindest) in den Genuss einer Ausnahme von der Angebotspflicht h�tten kommen m�ssen (hierzu E. 7).
4.1.1 Die Beschwerdef�hrer erachten die Ausstandspflicht als verletzt: Der Pr�sident der �bernahmekommission sei mit jener ehemaligen (nun mit ihnen verfeindeten) Mitarbeiterin bekannt bzw. befreundet, welche ihn auf den Sachverhalt aufmerksam gemacht habe. Zudem habe er sich nach Er�ffnung des Verfahrens an einer Tagung zu den f�r den Fall entscheidenden Rechtsfragen ge�ussert. Eine unbefangene Beurteilung sei unter diesen Umst�nden nicht mehr m�glich gewesen; zumindest habe der objektive Anschein einer Befangenheit bestanden. Der Verfahrensmangel sei weder geheilt noch verwirkt.
4.1.2 Der von den Beschwerdef�hrern geschilderte und von der �bernahmekommission zugestandene Sachverhalt weckt in der Tat Zweifel an der Unvoreingenommenheit ihres Pr�sidenten. Handelte es sich bei ihr um eine verf�gende Beh�rde, w�re nicht auszuschliessen, dass eine Verletzung der Ausstandspflicht vorl�ge (Art. 10 VwVG). Indessen ist die �bernahmekommission, wie dargelegt (E. 2.2), gerade keine solche Beh�rde. Sie ist auch keine Hilfsperson der EBK, so dass sich eine Verletzung der Ausstandspflicht unmittelbar auf deren Verfahren auswirken w�rde. Dieses hat eigenst�ndigen Charakter (vgl. auch BGE 130 II 351 E. 3.3.2 S. 358 f.). Vor der �bernahmekommission gilt das Verwaltungsverfahrensgesetz nicht (Art. 55 Abs. 5 der Verordnung vom 21. Juli 1997 der �bernahmekommission �ber �ffentliche Kaufangebote [UEV-UEK; SR 954.195.1]; BGE 129 II 183 E. 4.2 S. 189 f.). Zwar finden die Ausstandsgr�nde gem�ss Art. 10 VwVG analog auch auf sie bzw. ihre Mitglieder Anwendung (Art. 18 des Reglements vom 21. Juli 1997 der �bernahmekommission [R-UEK; SR 954.195.2]; Robert Bernet, Die Regelung �ffentlicher Kaufangebote im neuen B�rsengesetz [BEHG], Bern 1998, S. 128 f.). Die Ausstandspflicht und die Folgen von deren allf�lligen Verletzung sind bei Beh�rden mit allgemeinen Aufsichts- und Anzeigebefugnissen jedoch weniger streng zu handhaben als bei solchen mit Verf�gungskompetenzen oder gar bei Gerichten (vgl. BGE 125 I 119 E. 3c-e S. 123 f.; 124 I 76 E. 2; 122 II 471 E. 2 u. 3; Myriam Senn, Die �bernahmekommission nach dem B�rsengesetz, in: AJP 1997 S. 1177 ff., dort S. 1182). Aufsichtsbeh�rden stehen aufgrund ihrer Aufgaben den Privaten von vornherein nicht als unparteiische Mittler, sondern eher als Gegenpartei gegen�ber und sind gerade deswegen keine Gerichte (BGE 126 I 228 E. 2c/bb S. 232; 123 I 87 E. 4e S. 93 f.). Dies gilt auch f�r die �bernahmekommission; aufgrund der Entstehungsgeschichte und ihrer rechtlichen Ausgestaltung kommt ihr eine Mittelstellung zwischen einer Selbstregulierungsorganisation und einer staatlichen Beh�rde zu (Bernet, a.a.O., S. 69 ff.; Marco Gruber, Die Pflicht zum �bernahmeangebot im neuen B�rsengesetz, Z�rich 1996, S. 42; Christian K�pfli, Die Angebotspflicht im schweizerischen Kapitalmarktrecht, Z�rich 2000, S. 265 f.; Senn, a.a.O., S. 1177 f.). Eine gewisse Verflechtung zwischen ihr und den durch sie �berpr�ften Wirtschaftskreisen ist gesetzlich gewollt und systemimmanent.
4.1.3 Der blosse Umstand, dass Beh�rdemitglieder in der �ffentlichkeit eine bestimmte Rechtsauffassung vertreten haben, begr�ndet in der Regel noch keine Ausstandspflicht (BGE 127 I 196 E. 2d S. 200). Der Anschein einer Befangenheit kann vorliegen, wenn ein (nebenamtlicher) Richter eine umstrittene Rechtsfrage zu entscheiden hat, die sich ihm gleichzeitig in einer anderen Sache stellt, welche er als Anwalt vertritt (BGE 128 V 82 E. 3d S. 87 f.; 124 I 121 E. 3b S. 124 f.). Dies war hier indessen nicht der Fall, da den Mitgliedern der �bernahmekommission weder richterliche noch anwaltliche Funktionen zukamen (vgl. auch Art. 17 Abs. 3 und Abs. 4 R-UEK).
4.2 Der Anspruch der Beschwerdef�hrer, sich vor dem Entscheid �ussern zu k�nnen (vgl. Art. 30 Abs. 1 VwVG), wurde weder in Bezug auf den Angebotspreis verletzt noch hinsichtlich der Ablehnung ihres Antrags, die Coop Bank und die Quadrant AG zum Verfahren beizuziehen: Die Bankenkommission hat sich im Dispositiv ihrer Verf�gung zum Angebotspreis nicht ge�ussert. In den Erw�gungen hielt sie fest (dort E. 10d), dass eine Ausnahme im Sinne von Art. 43 BEHV-EBK m�glich bleibe; f�r die Abwicklung des Angebots sei in erster Linie die �bernahmekommission zust�ndig, die ein entsprechendes Ausnahmebegehren noch pr�fen k�nne. Damit hat sie den Preis bzw. die weiteren Abwicklungsmodalit�ten nicht selber festgelegt, weshalb diesbez�glich auch keine Geh�rsverletzung vorliegen kann. Den Antrag, die Coop Bank und die Quadrant AG beizuladen, haben die Beschwerdef�hrer selber gestellt und begr�ndet, womit sie ihren Anspruch auf rechtliches Geh�r wahrnehmen konnten (vgl. das Urteil 2A.492/2002 vom 17. Juni 2003, E. 3.2.1). Die Bankenkommission hat in der beanstandeten Passage ihrer Begr�ndung (dort E. 8) lediglich dargelegt, weshalb dem Antrag nicht stattgegeben werde. Was die Beschwerdef�hrer hiergegen einwenden, ist materieller und nicht formeller Natur.
4.3 Die Beschwerdef�hrer erblicken eine Verletzung der Begr�ndungspflicht (Art. 35 Abs. 1 VwVG) darin, dass sich die Bankenkommission zu verschiedenen ihrer Ausf�hrungen nicht ge�ussert habe. Der Anspruch auf rechtliches Geh�r verlangt indessen nicht, dass sich die Beh�rde mit jeder tatbest�ndlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand im Einzelnen auseinandersetzt; vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken (BGE 129 I 232 E. 3.2 S. 236; 126 I 97 E. 2b S. 102 f.). Diesen Anforderungen gen�gt die angefochtene Verf�gung an sich: Namentlich brauchte die EBK darin nicht ausdr�cklich auf die geltend gemachte Gesetzwidrigkeit der Verordnung �ber die B�rsen und den B�rsenhandel einzugehen; sie brachte mit ihrem Entscheid mindestens implizit zum Ausdruck, dass sie diese f�r gesetzm�ssig h�lt. Ob sie dies tats�chlich ist, bildet eine Frage der materiellen Beurteilung. Dasselbe gilt f�r die Kritik, das Gesetz sei rechtsungleich angewendet worden. Berechtigt ist hingegen der Einwand, die Bankenkommission habe im Zusammenhang mit der Beurteilung des Ausnahmegesuchs den Anspruch der Beschwerdef�hrer auf rechtliches Geh�r verletzt; hierauf wird bei der materiellen Beurteilung zur�ckzukommen sein (vgl. E. 7.3).
4.4 Die Beschwerdef�hrer beanstanden zu Unrecht, die Bankenkommission h�tte ihre Eingaben vom 27. M�rz 2003 und 9. April 2003 nicht aus dem Recht weisen d�rfen: Nach Art. 32 VwVG w�rdigt die Beh�rde alle erheblichen und rechtzeitigen �usserungen der Parteien; sie kann Parteivorbringen bei Versp�tung ber�cksichtigen, soweit sie ausschlaggebend sind. Im Interesse einer zeitlich angemessenen Verfahrensabwicklung (vgl. Art. 29 Abs. 1 BV) ist die instruierende Beh�rde jedoch befugt, prozessleitende Fristen festzulegen. Die Parteien k�nnen nicht jederzeit noch unaufgefordert neue Ausf�hrungen machen, welche die Beh�rde gest�tzt auf Art. 32 VwVG ber�cksichtigen m�sste. Die Bankenkommission hatte nach einem mehrmaligen Schriftenwechsel am 5. M�rz 2003 den Beschwerdef�hrern eine nicht verl�ngerbare Frist bis 14. M�rz 2003 gesetzt, um sich zur Stellungnahme der �bernahmekommission vom 26. Februar 2003 zu �ussern. Gleichzeitig gab sie der �bernahmekommission Gelegenheit, sich ihrerseits zur Eingabe der Beschwerdef�hrer vom 3. M�rz 2003 vernehmen zu lassen. Beide Parteien machten von der ihnen gebotenen M�glichkeit Gebrauch. Hernach lag es in der Kompetenz der Bankenkommission, den Sachverhalt als hinreichend erstellt zu erachten und keinen weiteren Schriftenwechsel mehr zuzulassen: Die unaufgefordert eingereichten Eingaben der Beschwerdef�hrer vom 27. M�rz 2003 und 9. April 2003 betrafen keine Aspekte, die unbedingt noch h�tten ber�cksichtigt werden m�ssen. In der Eingabe vom 27. M�rz 2003 wiederholten die Beschwerdef�hrer im Wesentlichen ihre rechtlichen Argumente; im Schreiben vom 9. April 2003 setzten sie sich mit einer neuen Empfehlung der �bernahmekommission vom 28. M�rz 2003 auseinander und zogen diese - bloss im Sinne eines weiteren Hinweises - heran, um den Vorwurf der rechtsungleichen Behandlung zus�tzlich zu belegen.
Die Beschwerdef�hrer sind der Ansicht, der Angebotspflicht bereits aus intertemporalrechtlichen Gr�nden nicht zu unterliegen.
5.1.1 Als �bergangsbestimmung zur Angebotspflicht lautet Art. 52 BEHG wie folgt:
Wer bei Inkrafttreten dieses Gesetzes direkt, indirekt oder in gemeinsamer Absprache mit Dritten �ber Beteiligungspapiere verf�gt, die ihm die Kontrolle �ber mehr als 33 1/3 Prozent, aber weniger als 50 Prozent der Stimmrechte einer Zielgesellschaft verleihen, muss ein Angebot f�r alle kotierten Beteiligungspapiere der Gesellschaft unterbreiten, wenn er Beteiligungspapiere erwirbt und damit den Grenzwert von 50 Prozent der Stimmrechte �berschreitet.
5.1.2 Diese Bestimmung gilt nach ihrem Wortlaut f�r Aktion�re bzw. Aktion�rsgruppen mit einem Stimmrechtsanteil zwischen 33 1/3 und 50 Prozent. Das Gesetz regelt nicht ausdr�cklich, was f�r Aktion�re oder Gruppen gilt, die bei Inkrafttreten bereits 50 Prozent oder mehr der Stimmrechtsanteile besessen haben. Nach einhelliger Lehre besteht in diesem Fall keine Angebotspflicht (Bernet, a.a.O., S. 217; Andreas Bohrer, Unfriendly Takeovers, Z�rich 1997, S. 190, � 13 Rz. 91; Hans Caspar von der Crone, Angebotspflicht, in: SZW, Sondernummer 1997: Das Bundesgesetz �ber die B�rsen und den Effektenhandel, S. 44 ff., dort S. 56 f.; Matthias Feldmann, L'obligation de pr�senter une offre publique d'acquisition � la suite d'une prise de contr�le, Diss. Lausanne 1999, S. 153; Forstmoser/Meier-Hayoz/Nobel, Schweizerisches Aktienrecht, Bern 1996, S. 950, � 61 N. 49; Gruber, a.a.O., S. 68; Karl Hofstetter, in: Vogt/Watter [Hrsg.], Kommentar zum schweizerischen Kapitalmarktrecht, Basel 1999, N. 2 zu Art. 52 BEHG; Christian K�pfli, a.a.O., S. 150; Peter Nobel, Koordiniertes Aktion�rsverhalten im B�rsenrecht, in: Druey/Forstmoser [Hrsg.], Rechtsfragen um die Aktion�rbindungsvertr�ge, Z�rich 1998, S. 75 ff., dort S. 79 f.; Rolf H. Weber, B�rsenrecht, Z�rich 2001, N. 2 zu Art. 52 BEHG; Zobl/Kramer, Schweizerisches Kapitalmarktrecht, Z�rich 2004, Rz. 443). Die Privilegierung vorbestehender Aktienbest�nde entspricht dem Grundsatz der Nichtr�ckwirkung des Gesetzes (Bohrer, a.a.O., S. 191, � 13 Rz. 95; K�pfli, a.a.O., S. 148 f.); Aktion�re (oder Gruppen), die bei dessen Inkrafttreten bereits eine Beteiligung von mehr als 50 Prozent halten, werden nicht nachtr�glich der Angebotspflicht unterstellt, auch wenn sie zus�tzliche Anteile in beliebiger H�he erwerben (Bernet, a.a.O., S. 217). Erst recht f�hrt eine Reduktion ihrer Beteiligung nicht zu einer Angebotspflicht. Dies anerkennt auch die �bernahmekommission.
5.1.3 Nach Art. 31 BEHV-EBK muss allerdings ein Angebot nach Artikel 32 des Gesetzes unterbreiten, wer nach dessen Inkrafttreten eine vorbestandene Beteiligung von 50 oder mehr Prozent der Stimmrechte einer Gesellschaft auf einen Anteil von unter 50 Prozent reduziert und sp�ter den Grenzwert von 50 Prozent wieder �berschreitet. Die mehrheitliche Lehre stellt die Gesetzm�ssigkeit dieser Bestimmung in Frage, weil damit der Inhaber einer vorbestandenen Mehrheitsbeteiligung unter gewissen Umst�nden doch wieder der Angebotspflicht unterstellt wird (Feldmann, a.a.O., S. 153; Hofstetter, in: Vogt/Watter, a.a.O., N. 6 zu Art. 52 BEHG; K�pfli, a.a.O., S. 150 f.; von der Crone, Angebotspflicht, a.a.O., S. 56 f.; Weber, B�rsenrecht, a.a.O., N. 3 Fn. 4 zu Art. 52 BEHG; Zobl/Kramer, a.a.O., S. 161 Fn. 864; a.M. Gruber, a.a.O., S. 68; Nobel, Koordiniertes Aktion�rsverhalten, a.a.O., S. 80). Wie es sich damit verh�lt, braucht hier nicht entschieden zu werden, weil mit der umstrittenen Transaktion vom Oktober 2000 der Grenzwert von 50 Prozent nicht (wieder) �berschritten wurde.
5.2.1 Unbestrittenermassen haben die Beschwerdef�hrer zusammen mit der Coop Bank und der C+M Holding AG bei Inkrafttreten von Art. 32 BEHG (1. Januar 1998) eine Aktion�rsgruppe gebildet, welche insgesamt einen Stimmrechtsanteil von 84 Prozent hielt. Dieser Pool unterstand aufgrund der dargelegten intertemporalrechtlichen Regeln nicht der Angebotspflicht. Die Beschwerdef�hrer schliessen daraus, dass auch sie dieser nicht unterliegen; nach Inkrafttreten von Art. 32 BEHG sei der Stimmrechtsanteil der Gruppe nur reduziert, nicht aber wieder auf mehr als 50 Prozent erh�ht worden, wie dies nach Art. 31 BEHV-EBK erforderlich w�re, um die Angebotspflicht auszul�sen.
5.2.2 Die EBK und die �bernahmekommission anerkennen, dass der blosse Abbau einer vorbestehenden Beteiligung nicht zu einer Angebotspflicht f�hrt. Sie haben denn auch beim Ausscheiden der C+M Holding AG, wodurch der Stimmrechtsanteil der Gruppe an der Quadrant AG von rund 84 auf ungef�hr 51 Prozent zur�ckging, keine solche angenommen. Sie gehen aber davon aus, im Oktober 2000 sei nicht nur ein bisheriges Mitglied aus einer vorbestehenden Gruppe ausgeschieden, sondern es sei gleichzeitig zu einem Aktientausch gekommen, durch den die Beschwerdef�hrer als eine andere Gruppe - nun zu dritt in gemeinsamer Ansprache handelnd - neu den Grenzwert von Art. 32 Abs. 1 BEHG �berschritten h�tten. Hierf�r g�lten die �bergangsrechtlichen Bestimmungen des B�rsengesetzes nicht.
5.3.1 Zweck der Angebotspflicht ist es, die Minderheitsaktion�re vor einem f�r sie nachteiligen Kontrollwechsel in der Gesellschaft zu sch�tzen (Botschaft vom 24. Februar 1993 zu einem Bundesgesetz �ber die B�rsen und den Effektenhandel, BBl 1993 I 1369 ff., S. 1389, 1417; Bernet, a.a.O., S. 212 f.; Bohrer, a.a.O., S. 165, � 13 Rz. 4; Hofstetter, in: Vogt/Watter, a.a.O., N. 2 zu Art. 32 BEHG; Weber, B�rsenrecht, a.a.O., N. 3 zu Art. 32 BEHG; Urteil 2A.394/2000 vom 2. Juli 2001 [Baumgartner Papiers Holding SA], E. 3b, publ. in: EBK Bulletin 42/2002 S. 31 ff.). Indem das Gesetz nicht nur den Erwerb durch einzelne Aktion�re, sondern auch jenen durch mehrere Aktion�ren in gemeinsamer Absprache der Angebotspflicht unterstellt, tr�gt es dem Umstand Rechnung, dass die wirtschaftliche Kontrolle �ber eine Gesellschaft auch durch eine Gruppe von mehreren Aktion�ren ausge�bt werden kann. Aus der Sicht des Minderheitsaktion�rs oder des Kapitalmarkts macht es kaum einen Unterschied, ob ein einzelner Mehrheitsaktion�r oder eine gemeinsam handelnde Gruppe eine Gesellschaft beherrscht. Der Verteilung innerhalb der Gruppe kommt nur sekund�re Bedeutung zu ("Black box"-Prinzip; Hofstetter, in: Vogt/ Watter, a.a.O., N. 37 zu Art. 32 BEHG; K�pfli, a.a.O., S. 172). Interne �bertragungen sind mit Blick auf den Gesetzeszweck wenig problematisch, solange sich der Anteil der Gruppe als solcher nicht erh�ht (vgl. K�pfli, a.a.O., S. 189 f.).
5.3.2 Nun sieht allerdings Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG vor, dass bei der �bertragung von Stimmrechten innerhalb einer Gruppe eine Ausnahme von der Angebotspflicht gew�hrt werden kann. Daraus folgt e contrario, dass - obwohl an sich die Gruppe als Gesamtes massgebend ist - auch interne Verschiebungen im Rahmen von Art. 32 Abs. 1 BEHG der Angebotspflicht unterliegen, selbst wenn sich der Anteil der Gruppe als solcher nicht erh�ht (vgl. auch Art. 34 Abs. 2 lit. b BEHV-EBK; Alain Hirsch, Le droit des OPA, in: Festgabe Chapuis, Z�rich 1998, S. 39 ff., dort S. 46; K�pfli, a.a.O., S. 172 f., 190, 195). Damit wollte der Gesetzgeber Umgehungsgesch�fte verhindern, denn auch ein Wechsel der Kontrollverh�ltnisse innerhalb einer Gruppe kann die Position der Minderheitsaktion�re beeintr�chtigen (BBl 1993 I 1417; K�pfli, a.a.O., S. 172). Wenn also innerhalb einer Gruppe, welche den Grenzwert bereits �berschreitet, Aktien �bertragen werden, so entsteht f�r die Gruppe selber an sich keine Angebotspflicht. F�hren die �bertragungen jedoch dazu, dass einzelne Aktion�re bzw. Untergruppen, deren Anteile bisher unter dem Grenzwert lagen, diesen �berschreiten, so unterstehen sie der Angebotspflicht, obwohl die Gruppe selber ihr nicht unterliegt. Es kann ihnen in diesem Fall allerdings gest�tzt auf Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG bzw. Art. 34 Abs. 2 lit. b BEHV-EBK eine Ausnahme gew�hrt werden. Nach der Konzeption des Gesetzes sind die Gruppe als solche und der einzelne Aktion�r (bzw. die einzelne Untergruppe) je getrennt zu betrachten.
5.4.1 Dasselbe muss im intertemporalrechtlichen Verh�ltnis gelten (Karl Hofstetter, Gruppentatbest�nde im B�rsengesellschaftsrecht, in: SZW 1998 S. 285 ff., dort S. 294), jedoch mit dem Unterschied, dass jeweils andere Grenzwerte zu beachten sind. Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrer kann nicht die Beteiligung als solche (d.h. das Aktienpaket) intertemporalrechtlich von der Angebotspflicht befreit sein, sondern nur die einzelne Person oder Gruppe, wobei danach zu differenzieren ist, wer die Beteiligung h�lt:
5.4.2 Eine vorbestehende Gruppe unterliegt als solche der Angebotspflicht gar nicht (wenn sie bei Inkrafttreten bereits mehr als 50 Prozent Anteil hatte) oder erst, wenn sie ihren Anteil auf mehr als 50 Prozent erh�ht (im Falle von Art. 52 BEHG). Aktien�bertragungen innerhalb der Gruppe, die deren Gesamtbestand nicht ber�hren, f�hren f�r sie zu keiner Angebotspflicht. Sie k�nnen aber f�r die einzelnen Aktion�re (oder Untergruppen) eine solche nach sich ziehen, wenn diese dadurch ihrerseits den Grenzwert neu �berschreiten (ebenso Christian Meier-Schatz/Urs Gasser, Analyse der Praxis der �bernahmekommission, in: Rolf H. Weber [Hrsg.], Neuere Entwicklungen im Kapitalmarktrecht, Z�rich 2000, S. 139 ff., dort S. 165).
5.4.3 Da die einzelnen Aktion�re (bzw. Untergruppen) neben der Gruppe selbst�ndig zu betrachten sind, bestimmt sich auch der massgebende Grenzwert je einzeln nach der jeweiligen intertemporalrechtlichen Situation:
- H�lt ein Mitglied der Gruppe bei Inkrafttreten von Art. 32 BEHG bereits mehr als 50 Prozent der Stimmrechte, so unterliegt es selber der Angebotspflicht nicht (L�ckenf�llung gem�ss E. 5.1.2).
- Verf�gt ein Mitglied bei Inkrafttreten �ber mehr als 33 1/3 Prozent, aber weniger als 50 Prozent der Stimmrechte, unterliegt es der Angebotspflicht, wenn sein Anteil wegen der �bertragung auf mehr als 50 Prozent ansteigt (Art. 52 BEHG; Nobel, Koordiniertes Aktion�rsverhalten, a.a.O., S. 82).
- Kontrolliert ein Mitglied bei Inkrafttreten weniger als 33 1/3 Prozent der Stimmrechte, so gilt f�r dieses nicht Art. 52 BEHG, sondern der ordentliche Grenzwert von Art. 32 Abs. 1 BEHG, und zwar auch dann, wenn die Gruppe als solche ihrerseits unter die intertemporalrechtliche Privilegierung f�llt. Dies mag inkoh�rent erscheinen, ist aber logische Folge davon, dass das Gesetz die Gruppe und ihre Mitglieder je getrennt erfasst, um Umgehungen zu verhindern. Allf�lligen hiermit verbundenen H�rten ist bei der Ausnahmegew�hrung Rechnung zu tragen (Meier-Schatz/Gasser, a.a.O., S. 165).
5.4.4 Entgegen der Auffassung des Gutachtens Nobel (dort S. 19) sind somit �bertragungen innerhalb einer vorbestehenden Gruppe mit einem Stimmrechtsanteil von mehr als 50 Prozent nicht von vornherein von der Angebotspflicht ausgenommen, so wenig wie (ausserhalb des intertemporalrechtlichen Sonderfalles) �bertragungen innerhalb einer Gruppe generell von der Angebotspflicht befreit sind. Privilegiert sind nur jene Aktion�re, die bei Inkrafttreten des Gesetzes bereits mehr als 33 1/3 Prozent bzw. mehr als 50 Prozent der Stimmrechte f�r sich gehalten haben.
5.5 Im vorliegenden Fall unterlag die vorbestehende Gruppe als solche der Angebotspflicht nicht, da sie bei Inkrafttreten des Gesetzes mehr als 50 Prozent der Stimmrechte hielt. Eine Angebotspflicht w�re auch nicht eingetreten, wenn ein Aktion�r, der vorher bereits �ber mehr als 33 1/3 Prozent, aber weniger als 50 Prozent der Stimmrechte verf�gte, durch einen Aktientransfer seinen Anteil erh�ht h�tte, da er seinerseits intertemporalrechtlich privilegiert gewesen w�re. Die Beschwerdef�hrer besassen bei Inkrafttreten von Art. 32 BEHG indessen gesamthaft weniger als 33 1/3 Prozent der Stimmen, weshalb sie nicht in den Anwendungsbereich von Art. 52 BEHG fallen. Sofern sie - was jedoch umstritten und in der Folge zu pr�fen ist (hierzu E. 6) - eine selbst�ndige, vom fr�heren Aktion�rspool verschiedene Gruppe bildeten, haben sie mit dem Erwerb der bisher von der Coop Bank gehaltenen Aktien den nach Art. 32 Abs. 1 BEHG f�r sie massgebenden Grenzwert von 33 1/3 Prozent �berschritten und unterliegen sie daher (vorbeh�ltlich eines Ausnahmetatbestands: hierzu E. 7) der Angebotspflicht.
6.1 Das B�rsenrecht stellt sowohl bei der Offenlegung und der Meldepflicht (Art. 20 Abs. 1 und 3 sowie Art. 31 Abs. 1 und 2 BEHG) als auch bei der Angebotspflicht (Art. 32 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a sowie Art. 52 BEHG) auf ein Handeln "in gemeinsamer Absprache mit Dritten" oder als "Gruppe" ab. Die B�rsenverordnung der Bankenkommission definiert diese Begriffe in ihrem 3. Kapitel "Offenlegung von Beteiligungen" wie folgt:
Art. 15 Handeln in gemeinsamer Absprache und organisierte Gruppen (Art. 20 Abs. 1, 3 und 5 BEHG)
1 In gemeinsamer Absprache oder als organisierte Gruppe handelt, wer seine Verhaltensweise im Hinblick auf den Erwerb oder die Ver�usserung von Beteiligungspapieren oder die Aus�bung von Stimmrechten mit Dritten durch Vertrag oder andere organisierte Vorkehren abstimmt.
a. Rechtsverh�ltnissen zum Erwerb oder der Ver�usserung von Beteiligungspapieren;
b. Rechtsverh�ltnissen, welche die Aus�bung der Stimmrechte zum Gegenstand haben (stimmrechtsverbundene Aktion�rsgruppen); oder
c. der Zusammenfassung von nat�rlichen oder juristischen Personen durch die Mehrheit von Stimmrechten oder Kapitalanteilen oder durch eine Beherrschung auf andere Weise zu einem Konzern oder einer Unternehmensgruppe.
3 Wer in gemeinsamer Absprache oder als organisierte Gruppe handelt, hat die gesamte Beteiligung, die Identit�t der einzelnen Mitglieder, die Art der Absprache und die Vertretung zu melden.
4 Erwerb und Ver�usserung unter verbundenen Personen, die ihre Gesamtbeteiligung gemeldet haben, sind von der Meldepflicht ausgenommen.
5 Meldepflichtig sind demgegen�ber �nderungen in der Zusammensetzung des Personenkreises und der Art der Absprache oder der Gruppe.
F�r im Hinblick auf die Beherrschung der Zielgesellschaft in gemeinsamer Absprache oder als organisierte Gruppe handelnde Erwerber von angebotspflichtigen Beteiligungen der Zielgesellschaft gilt Artikel 15 Abs�tze 1 und 2 sinngem�ss.
6.2.1 Bei der Transaktion vom Oktober 2000 hat die Coop Bank Aktien ver�ussert und ist aus dem bisherigen Aktion�rspool ausgeschieden. Dies allein begr�ndete noch keine Angebotspflicht (ebenso Hofstetter, in: Vogt/Watter, a.a.O., N 20 zu Art. 32 BEHG; K�pfli, a.a.O., S. 172 Fn. 1207): Nach dem klaren Wortlaut von Art. 32 Abs. 1 BEHG entsteht diese, anders als die Meldepflicht gem�ss Art. 20 Abs. 1 BEHG, nur durch den Erwerb von Stimmrechten, nicht auch durch deren Ver�usserung. Konsequenterweise gilt Art. 15 Abs. 5 BEHV-EBK, wonach �nderungen in der Zusammensetzung der Gruppe zur Meldepflicht f�hren, gem�ss Art. 27 BEHV-EBK im �bernahmerecht nicht.
6.2.2 Auch die �bernahmekommission und die EBK erachten offenbar das blosse Ausscheiden eines bisherigen Poolmitglieds nicht als Grund f�r ein Pflichtangebot, haben sie doch den 1999 erfolgten Austritt der C+M Holding AG in diesem Zusammenhang nicht als relevant gewertet. Sie sind hingegen der Ansicht, die Beschwerdef�hrer bzw. die Triventus AG h�tten eine eigene Gruppe gebildet, die als solche mit der Transaktion vom Oktober 2000 den Grenzwert von 33 1/3 Prozent �berschritten habe. Die Beschwerdef�hrer und die ihnen geh�rende Triventus AG h�tten sich seit 1996 an der Quadrant AG beteiligt und deren Gesch�ftsf�hrung �bernommen; zudem seien sie in deren Verwaltungsrat entscheidend vertreten gewesen. An der Generalversammlung der Quadrant AG vom 19. Dezember 1996 h�tten sie sich als partnerschaftlich organisierte Equipe pr�sentiert, die auf eine gemeinsame gesch�ftliche T�tigkeit von neun Jahren zur�ckblicken k�nne. Sie h�tten zudem je eine etwa gleich grosse Anzahl Aktien erworben und sich auf eine gemeinsame Gesch�ftsstrategie geeinigt. Alle Handlungen seien gemeinsam erfolgt; bei Abstimmungen betreffend die Quadrant AG h�tten sie sich gleich verhalten. Seit 1996 h�tten sie als Aktion�re, Verwaltungsr�te und Gesch�ftsf�hrer die Quadrant AG massgeblich beeinflusst. Auch die Ver�nderungen der Aktienbest�nde in den Jahren 1999 bis 2001 seien fast stets parallel verlaufen. Die Transaktion im Oktober 2000 sei nur aufgrund eines abgesprochenen und koordinierten Verhaltens m�glich gewesen; die Beschwerdef�hrer h�tten denn auch die Meldepflicht gegen�ber der Offenlegungsstelle gemeinsam und nicht individuell erf�llt. Es dr�nge sich daher der Schluss auf, dass sie nicht autonom, sondern als Gruppe gehandelt h�tten. Die Beweggr�nde f�r die Transaktion seien unerheblich. Die Beschwerdef�hrer h�tten per 17. Oktober 2000 als Gruppe im Sinne von Art. 15 Abs. 1 BEHV-EBK den Grenzwert von 33 1/3 Prozent �berschritten und seien deshalb angebotspflichtig geworden.
6.2.3 Die Beschwerdef�hrer kritisieren, die Bankenkommission habe zu Unrecht auf Art. 15 statt auf Art. 27 BEHV-EBK abgestellt. Dieser verweise nur "sinngem�ss" auf Art. 15 Abs. 1 und 2 BEHV-EBK. Die Kriterien f�r die Angebotspflicht seien wegen der damit verbundenen einschneidenderen Rechtsfolgen strenger; aus der Gruppenmeldung k�nne deshalb nicht auf das Bestehen einer Angebotspflicht geschlossen werden. Entgegen der Annahme der EBK gen�ge eine abgestimmte Verhaltensweise f�r eine gemeinsame Absprache nur, wenn sie auf einem Vertrag oder auf einem anderen organisierten Vorkehren beruhe. Die gemeinsame Absprache setze eine verbindliche Grundlage f�r die Aus�bung des Stimmrechts voraus. Soziale Bindungen f�hrten h�chstens dann zu einer solchen, wenn sie einen eigentlichen faktischen Zwang bewirkten. Zwischen ihnen bestehe weder eine rechtlich bindende Vereinbarung noch ein irgendwie gearteter anderer Zwang zu einer gemeinsamen Aus�bung des Stimmrechts. Ihre Handlungsweisen bildeten blosse Parallelverhalten, die �bernahmerechtlich unbeachtlich seien. Soweit sie gemeinsam gehandelt h�tten, beruhe dies darauf, dass sie zugleich als Verwaltungsr�te und Gesch�ftsf�hrer t�tig gewesen seien und als Aktion�re im individuellen Interesse die Beschl�sse des Verwaltungsrats jeweils mitgetragen h�tten.
6.3 Die herrschende Lehre nimmt zu Recht an, dass eine gemeinsame Absprache im �bernahmerecht wegen der damit verbundenen Rechtsfolgen zur�ckhaltender anzunehmen ist als im Offenlegungsrecht (Bohrer, a.a.O., S. 176, � 13 Rz. 41; Hofstetter, Gruppentatbest�nde, a.a.O., S. 295, 6.6.1; Pascal M. Kistler, Die Erf�llung der [aktien- und b�rsenrechtlichen] Meldepflicht und Angebotspflicht durch Aktion�rsgruppen, Z�rich 2001, S. 154 ff.; K�pfli, a.a.O., S. 165 f.; Peter Nobel, Schweizerisches Finanzmarktrecht, 2. Aufl., Bern 2004, S. 944, � 11 Rz. 296; Renate Wey, Neuste Entwicklungen des Schweizerischen Finanzmarktrechts, in: SZW 2002 S. 190 ff., dort S. 201; Zobl/Kramer, a.a.O., Rz. 422). Hiervon ist auch die Bankenkommission ausgegangen (vgl. E. 6d ihrer Verf�gung). Die umfangreichen Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrer im Zusammenhang damit, dass Art. 27 BEHV-EBK bloss "sinngem�ss" auf Art. 15 Abs. 1 und 2 BEHV-EBK verweise, gehen insofern deshalb an der Sache vorbei.
6.4.1 In der Doktrin besteht Einigkeit dar�ber, dass ein blosses Parallelverhalten noch keine gemeinsame Absprache darstellt, sondern dass es hierf�r einer qualifizierten Intensit�t und einer minimalen Organisation des Zusammenwirkens bedarf (vgl. - wenn auch mit einzelnen Unterschieden - Peter B�ckli, Schweizer Aktienrecht, 3. Aufl., Z�rich/Basel/Genf 2004, S. 692, � 7 Rz. 70; Jean Nicolas Druey, Die Meldepflicht, in: SZW, Sondernummer 1997: Das Bundesgesetz �ber die B�rsen und den Effektenhandel, S. 36 ff., dort S. 42; Hofstetter, Gruppentatbest�nde, a.a.O., S. 292; Kistler, a.a.O., S. 160; K�pfli, a.a.O., S. 168 f.; K�ng/Huber/Kuster, Kommentar zum B�rsengesetz, Z�rich 1998/2002/2004, N. 58a zu Art. 20 BEHG, N. 11 zu Art. 32 BEHG; Christian Meier-Schatz, in: Kommentar zum BEHG, Z�rich 2000, N. 228 f. zu Art. 20 BEHG; Nobel, Finanzmarktrecht, a.a.O., S. 928, � 11 Rz. 259; Rudolf Tsch�ni, Die Gruppe im �bernahmerecht, "Are we really all one?", in: Mergers & Acquisition VI, Z�rich/Basel/Genf 2004, S. 179 ff., dort S. 198 f.; Hans Caspar von der Crone, Offenlegung von Beteiligungen und Kontrolltransaktionen im neuen B�rsengesetz, in: Dieter Zobl, Aktuelle Fragen des Kapitalmarktrechts, Z�rich 1996, S. 37 ff., dort S. 60 f.; Weber, B�rsenrecht, a.a.O., N. 51 zu Art. 20 BEHG; derselbe, in: Vogt/Watter, a.a.O., N. 67 zu Art. 20 BEHG).
6.4.2 Auch die �bernahmekommission nimmt indessen nicht an, dass jedes gemeinsame Vorgehen oder gar ein blosses Parallelverhalten ausreiche, um eine gemeinsame Absprache zu begr�nden; vielmehr hat sie in ihrer Empfehlung (dort Ziff. II.A.1.2) ausgef�hrt, f�r die Annahme einer abgestimmten Verhaltensweise m�ssten die Handlungen einen gewissen Mindestgrad an Intensit�t aufweisen, die ihren Ausdruck in einem Minimum an gemeinsamer (innerer) Finalit�t und (�usserer) Organisiertheit finde. Entscheidend sei, dass die Aktion�re zwecks Erreichen eines gemeinsamen Ziels zusammenwirkten, hierf�r gemeinsam Mittel und Kr�fte zur Verf�gung stellten und ihre Einzelinteressen dem Gesamtinteresse der Gruppe unterordneten.
6.4.3 Die Bankenkommission hat zwar erkl�rt, das "Parallelverhalten" der Beschwerdef�hrer sei "kennzeichnend"; diese Formulierung mag - isoliert betrachtet - missverst�ndlich erscheinen; aus dem Zusammenhang ergibt sich aber, dass sie im konkreten Fall damit lediglich ein besonders intensives Zusammenwirken bezeichnen und nicht auf ein blosses Parallelverhalten abstellen wollte. Allerdings ging die Bankenkommission auch davon aus, dass f�r eine gemeinsame Absprache keine vertragliche Verpflichtung erforderlich sei; hierzu gen�gten soziale Bindungen (z.B. Familien oder enge Gesch�ftspartnerschaften), falls diese derart intensiv seien, dass die Aktion�re nicht mehr v�llig frei �ber ihre Stimmrechtsaus�bung entschieden. Die Beschwerdef�hrer er�rtern ausf�hrlich, ob eine rein soziale oder faktische Bindung f�r die Annahme einer gemeinsamen Absprache gen�gen k�nne oder ob in jedem Fall eine rechtsverbindliche Absprache erforderlich sei. Die Frage braucht im vorliegenden Zusammenhang nicht vertieft zu werden:
6.4.4 Eine rechtsverbindliche Absprache ist auch stillschweigend m�glich (Art. 1 Abs. 2 OR); dies gilt insbesondere f�r die Bildung einer einfachen Gesellschaft, welche durch konkludentes Verhalten begr�ndet werden kann, selbst ohne dass dies den Betroffenen bewusst ist (BGE 124 III 363 E. II/2a S. 365; 116 II 707 E. 2a S. 710). Auch eine abgestimmte Verhaltensweise im Sinne des B�rsengesetzes kann rechtsverbindlich auf einem konkludenten Verhalten beruhen (K�ng/ Huber/Kuster, a.a.O., N. 58a zu Art. 20 BEHG; Weber, in: Vogt/Watter, a.a.O., N. 72 zu Art. 20 BEHG); eine schriftliche Vertragsvereinbarung ist nicht erforderlich. Die Beschwerdef�hrer r�umen in Bezug auf die hier interessierende Transaktion ein, dass eine "Verst�ndigung" vorgelegen habe bzw. hierf�r eine Vereinbarung getroffen worden sei. Sie machen allerdings geltend, dies sei im Rahmen des bisherigen Aktion�rspools geschehen. Richtig ist, dass eine blosse Ver�usserung von Aktien innerhalb eines Pools noch nicht zwingend zur Folge hat, dass die Erwerber als (Unter-)Gruppe zu behandeln sind. Es ist ohne weiteres denkbar, dass einzelne Mitglieder einer Gruppe individuell und unabh�ngig voneinander von einem anderen Mitglied Aktien �bernehmen. So verhielt es sich hier jedoch nicht:
6.4.5 Zwar l�sst entgegen der Annahme der Bankenkommission der Umstand, dass die Beschwerdef�hrer im laufenden Verfahren durch die n�mliche Anwaltskanzlei vertreten sind, nicht auf eine gemeinsame Absprache schliessen (Tsch�ni, "Are we really all one?", a.a.O., S. 224). Dass sie die Meldung nach Art. 20 BEHG gemeinsam erstattet haben, belegt f�r sich allein eine solche ebenfalls noch nicht, da die Anforderungen im Rahmen von Art. 32 BEHG strenger sind als bei Art. 20 BEHG (vgl. E. 6.3). Immerhin bildet das gemeinsame Erf�llen der Meldepflicht aber doch einen Hinweis daf�r, dass sich offenbar die Beschwerdef�hrer beim Transfer im Oktober 2000 selber als Gruppe verstanden haben. Je nach den Verh�ltnissen kann auch ein koordiniertes Gleichverhalten auf eine abgestimmte Verhaltensweise deuten (vgl. zur abgestimmten Verhaltensweise im Kartellrecht: BGE 129 II 18 E. 6.3 S. 27 mit Hinweisen). Eine solche ist hier gest�tzt auf die weiteren Umst�nde anzunehmen: Die Beschwerdef�hrer bildeten ab 1990 die Gesch�ftsleitung der Rothschild Corporate Finance, die sie im Jahre 1995 im Rahmen eines Management Buyouts zu je einem Drittel �bernahmen, in Triventus umfirmierten und im Juni 2001 mit der Quadrant AG, zu deren Gesch�ftsleitung sie diente, fusionierten. An der ausserordentlichen Generalversammlung der Quadrant AG (damals noch "Riviera Participations Holding SA") am 19. Dezember 1996 pr�sentierten sie sich bzw. die ihnen geh�rende Triventus als dynamische, partnerschaftlich organisierte Equipe, bei der die Verantwortung bei allen Partnern gleichzeitig liege, wobei wichtige Entscheide einstimmig getroffen w�rden. Vor diesem Hintergrund erscheint die Aktien�bernahme im Oktober 2000 objektiv betrachtet als abgestimmte Verhaltensweise, w�re doch sonst nicht erkl�rbar, warum wiederum zu dritt je Anteile in ann�hernd gleicher H�he �bernommen wurden.
Auf das Vorliegen einer gemeinsamen Absprache l�sst sodann insbesondere der Fax vom 9. Oktober 2000 schliessen, worin mit dem Briefkopf der Triventus AG unter dem Titel "Offerte zu Aktientausch" der Coop Bank mitgeteilt wird:
Anschliessend sind Sie von uns erm�chtigt, Ihre insgesamt 48'920 Inhaberaktien en bloc zu ver�ussern. Mit dem Vollzug dieser Ver�usserung wird dann unsere Pool-Vereinbarung vom 21.11.1996/30.9.1999 gem�ss Ziffer 9 Abs. 2 der Pool-Vereinbarung ohne weiteres und automatisch hinf�llig.
Wir werden anschliessend an die Aufl�sung des Pools daf�r besorgt sein, dass bez�glich Offenlegung nach B�rsengesetz die entsprechenden Meldungen an die Gesellschaft (Quadrant Holding) sowie an die Schweizer B�rse SWX erfolgen.
Aus diesem Schriftst�ck ergibt sich, dass die Coop Bank ihre Aktien nicht den drei Beschwerdef�hrern je individuell ver�ussert hat, sondern der "Triventus" AG als solcher. Wenn auch rechtlich die Aktien nur teilweise von dieser, teilweise aber von den Beschwerdef�hrern je auf ihren eigenen Namen erworben worden sind, so haben doch die Beschwerdef�hrer und die von ihnen beherrschte Triventus AG bei diesem Gesch�ft zusammengewirkt. In der Tauschofferte ist nicht pr�zisiert, wer dadurch verpflichtet werden soll. Es steht nur, dass "wir" das Angebot unterbreiten. Dies weist darauf hin, dass die Triventus AG, von der die Offerte ausging, dabei nicht als blosse Stellvertreterin f�r ihre Aktion�re auftrat (was gem�ss Art. 11 Abs. 2 UEV-UEK und der Praxis der UEK zur Annahme einer gemeinsamen Absprache noch nicht gen�gen w�rde; vgl. die Empfehlung der UEK vom 28. M�rz 2003 i.S. Deutsche Bank AG und R�d, Blass & Cie AG, E. 1.2), sondern dass die auf ihrer Seite Beteiligten gemeinsam handeln und sich auch gemeinsam verpflichten wollten. Damit muss zwangsl�ufig eine entsprechende Vereinbarung unter den Beschwerdef�hrern vorausgesetzt werden; diese erfolgte m�glicherweise stillschweigend, was jedoch zur Annahme einer auch rechtlich verbindlichen Vereinbarung in der Form einer einfachen Gesellschaft gen�gt (Art. 1 Abs. 2 OR; Feldmann, a.a.O., S. 157 f.; vgl. BGE 116 II 707 E. 2c f�r den Fall eines gemeinsamen Aktienverkaufs).
Insgesamt stellt somit das Tauschgesch�ft vom Oktober 2000 nicht bloss eine Vereinbarung zwischen den Mitgliedern der vorbestehenden Aktion�rsgruppe dar; es handelt sich dabei vielmehr um eine auf den gemeinsamen Erwerb von Stimmrechten gerichtete Vereinbarung zwischen der Coop Bank einerseits und der ihrerseits gemeinsam auftretenden "Triventus-Gruppe" (bestehend aus den Beschwerdef�hrern und der von ihnen beherrschten Triventus AG) andererseits. Damit ist das Vorbringen der Beschwerdef�hrer unbegr�ndet, im Zeitpunkt des Aktientauschs sei die Coop Bank noch Gruppenmitglied gewesen, weshalb sie ebenfalls angebotspflichtig werde. Ausschlaggebend f�r das (allf�llige) Entstehen der Angebotspflicht ist nicht die Transaktion innerhalb des bisherigen Aktion�rspools, sondern die Tatsache, dass die Beschwerdef�hrer als Untergruppe durch diese interne Verschiebung in gemeinsamer Absprache ihren Stimmrechtsanteil auf mehr als 33 1/3 Prozent erh�hten. Es ist deshalb auch unerheblich, ob zuerst die Aktien verkauft wurden und dann erst der Poolvertrag aufgel�st wurde oder umgekehrt.
6.5 Die Beschwerdef�hrer machen geltend, gem�ss Art. 27 BEHV-EBK sei im Unterschied zu Art. 15 BEHV-EBK als eigenst�ndiges Tatbestandselement eine Beherrschungsabsicht erforderlich, damit von einer gemeinsamen Absprache ausgegangen werden k�nne. Diese m�sse auf die Beherrschung der Zielgesellschaft gerichtet sein. Eine solche Absicht habe hier gefehlt.
6.5.1 Die Bankenkommission ging davon aus, die Beherrschungsabsicht bilde keine Voraussetzung daf�r, dass eine gemeinsame Absprache besteht bzw. eine Gruppe vorliegt (E. 6d ihrer Verf�gung). Die Beweggr�nde f�r den Erwerb der Aktien seien irrelevant. Das Gesetz st�tze sich auf klare Tatbest�nde, n�mlich auf die in Art. 20 Abs. 3 BEHG genannten Elemente; diese Regelung diene als Grundlage, um die Gruppe im �bernahmerecht zu erfassen. Art. 32 Abs. 1 BEHG stelle einzig auf das �berschreiten des Grenzwertes ab und verlange keine Beherrschungsabsicht, weshalb Art. 27 BEHV-EBK keine abweichende teleologische Auslegung zulasse (E. 7 ihrer Verf�gung).
Die Bankenkommission verwechselt damit die Frage, ob eine Gruppe besteht, mit jener, wann eine solche gegebenenfalls ein Angebot zu unterbreiten hat. Richtig ist, dass - sofern eine Gruppe vorliegt und diese den Grenzwert �berschreitet - gem�ss Art. 32 Abs. 1 BEHG die Angebotspflicht ohne weiteres entsteht. Hingegen ist damit die Frage nicht beantwortet, unter welchen Voraussetzungen das Bestehen einer Gruppe anzunehmen ist. Hierf�r ergibt sich auch aus Art. 20 Abs. 3 BEHG nichts, der nur die Elemente nennt, die gemeldet werden m�ssen (Gesamtbeteiligung, Identit�t der einzelnen Mitglieder, Art der Absprache,Vertretung), nicht aber definiert, wann eine Gruppe vorliegt; dies bestimmt sich allein nach Art. 27 BEHV-EBK in Verbindung mit Art. 15 Abs. 1 und 2 BEHV-EBK.
6.5.2 Nach Art. 27 BEHV-EBK muss die gemeinsame Absprache "im Hinblick auf die Beherrschung der Zielgesellschaft" erfolgen. Dieser Wortlaut deutet darauf hin, dass es sich dabei um ein eigenst�ndiges Tatbestandselement handelt, welches �ber Art. 15 BEHV-EBK hinaus geht. Das ergibt sich noch deutlicher aus dem franz�sischen Text, der auf eine eigentliche subjektive Beherrschungsabsicht abstellt ("L'article 15, 1er et 2e alin�as, s'applique par analogie � celui qui, pour contr�ler une soci�t�, acquiert de concert avec des tiers ou dans le cadre d'un groupe organis� une participation soumise � l'obligation de pr�senter une offre"). Auch die Lehre nimmt, soweit sie sich dazu �ussert, mehrheitlich an, dass der gemeinsame Erwerb im Hinblick auf eine Beherrschung der Zielgesellschaft erfolgen muss (Feldmann, a.a.O., S. 157; Rudolf Tsch�ni, M&A-Transaktionen nach Schweizer Recht, Z�rich 2003, S. 370, 8. Kapitel Rz. 92; derselbe, "Are we really all one?", a.a.O., S. 225; wohl a.M. Weber, B�rsenrecht, a.a.O., N. 32 zu Art. 32 BEHG) oder zumindest, dass die Klausel "im Hinblick auf die Beherrschung der Zielgesellschaft" dazu f�hrt, dass Art. 27 BEHV-EBK anders auszulegen ist als Art. 15 BEHV-EBK (vgl. Nobel, Finanzmarktrecht, a.a.O., S. 944, � 11 Rz. 298).
6.5.3 Die Beschwerdef�hrer r�gen eine rechtsungleiche Rechtsanwendung durch die �bernahmekommission und die EBK; diese h�tten in mehreren vergleichbaren F�llen die Beherrschungsabsicht als eigenst�ndiges, zus�tzliches Tatbestandsmerkmal anerkannt und bei dessen Fehlen eine Angebotspflicht verneint. Sie verweisen in diesem Zusammenhang namentlich auf die Empfehlung vom 8. Dezember 2000 i.S. Klaus-Michael K�hne und SembCorp Logistics Ltd.. Dort hat die �bernahmekommission ausgef�hrt, die Vertragspartner bildeten zwar eine Gruppe im Sinne von Art. 15 BEHV-EBK, doch erfolge die Zusammenarbeit nicht im Hinblick auf die Beherrschung der Zielgesellschaft, weshalb keine Angebotspflicht bestehe (E. 1.3; zustimmend Kistler, a.a.O., S. 158). Auch in der Empfehlung vom 26. M�rz 2002 i.S. Bank Sarasin (E. 1.3) hat die �bernahmekommission festgestellt, dass Art. 27 BEHV-EBK den in Art. 15 BEHV-EBK definierten Gruppenbegriff um das Element der Beherrschungsabsicht erg�nze.
Im vorliegenden Fall ist die �bernahmekommission in ihrer Empfehlung davon ausgegangen (dort II.A. E. 4.3 und 4.5), Art. 27 BEHV-EBK wolle nicht ein subjektives Absichtselement zu Art. 32 Abs. 1 BEHG hinzuf�gen, sondern bloss klarstellen, dass die konzertierte Handlung der Aktion�re im Hinblick auf den Erwerb von mehr als 33 1/3 Prozent der Stimmrechte erfolgen oder die Stimmrechtsaus�bung bez�glich einer solchen Beteiligung betreffen m�sse. Das gehe aus dem Wortlaut von Art. 32 Abs. 1 BEHG hervor, der die Angebotspflicht an das �berschreiten des Grenzwertes kn�pfe. W�rde das Element der Beherrschungsabsicht im Sinne der Beschwerdef�hrer verstanden, h�tte dies eine nicht zu rechtfertigende Ungleichbehandlung des allein handelnden Aktion�rs zur Folge, der sich auch nicht darauf berufen k�nne, keine Beherrschungsabsicht zu haben. Die Empfehlung in Sachen K�hne sei deshalb dahin klarzustellen, dass in diesem Fall nicht die fehlende subjektive Beherrschungsabsicht den Ausschlag gegeben habe, sondern die Tatsache, dass es trotz der substanziellen Beteiligungsnahme durch die SembCorp. bei der Zielgesellschaft zu keinem Kontrollwechsel gekommen sei, weil der bisherige Mehrheitsaktion�r seine dominierende Stellung beibehalten habe.
6.5.4 Die �bernahmekommission hat sich damit in der Tat teilweise von ihren fr�heren Ausf�hrungen distanziert. Indessen ist es einer Beh�rde nicht verwehrt, ihre Praxis zu �ndern oder zu pr�zisieren, wenn sie zum Ergebnis kommt, dass diese rechtswidrig ist oder dass eine andere Rechtsanwendung dem Sinn des Gesetzes oder ver�nderten Verh�ltnissen besser Rechnung tr�gt (BGE 127 II 289 E. 3a S. 292 f.; 125 II 152 E. 4c/aa S. 162 f.). Die ge�nderte Praxis muss ihrerseits aber wieder eine gewisse Konstanz aufweisen; namentlich darf die Beh�rde nicht ohne Grund einmal so und einmal anders entscheiden. Es ist daher zu pr�fen, ob die �bernahmekommission die im Falle der Beschwerdef�hrer pr�zisierte Praxis beibehalten hat:
In der Empfehlung vom 30. August 2002 i.S. Netstal-Maschinen AG hat sie massgeblich auf das Bestehen einer Vereinbarung im Zusammenhang mit der Stimmrechtsaus�bung abgestellt (dort E. 1.2). In der Empfehlung vom 15. Oktober 2002 i.S. UDT Group Ltd. hat sie das Bestehen einer Gruppe daraus abgeleitet, dass sich die Anbieter ausser in Bezug auf den Erwerb von Aktien auch hinsichtlich der k�nftigen F�hrung der Zielgesellschaft und der Stimmrechtsaus�bung koordiniert h�tten (dort E. 2). In der Empfehlung vom 8. November 2002 i.S. Jelmoli Holding AG f�hrte sie in E. 1.1 einerseits aus, im Hinblick auf eine Beherrschung handle, wer einzeln oder als Gruppe den Grenzwert �berschreite, was der Empfehlung im vorliegenden Fall entspricht; andererseits leitete sie in E. 1.2 das Bestehen einer Gruppe aber gerade daraus ab, dass die Parteien zus�tzlich zum Erwerbsgesch�ft verschiedene Vereinbarungen bez�glich der Stimmrechtsaus�bung getroffen hatten. In der Empfehlung vom 4. Juni 2004 i.S. Vontobel Holding AG erwog sie schliesslich, die an der Transaktion Beteiligten bildeten zwar eine Gruppe im Sinne von Art. 15 BEHV; nach Art. 27 BEHV-EBK m�sse die dieser zugrunde liegende Vereinbarung jedoch derart sein, dass die Zielgesellschaft gemeinsam kontrolliert werde; dies sei in casu nicht der Fall, da einer der Beteiligten deren F�hrung nicht beeinflussen k�nne (dort E. 2.2); es bestehe daher keine Angebotspflicht.
Insgesamt scheint die �bernahmekommission damit auch in ihrer sp�teren Praxis eine gemeinsame Absprache nicht schon dann anzunehmen, wenn gemeinsam Beteiligungsrechte erworben worden sind, sondern nur, wenn zumindest auch Absprachen im Hinblick auf die Aus�bung der Stimmrechte getroffen wurden und dadurch eine Beherrschung angestrebt ist oder jedenfalls die Beherrschungsverh�ltnisse ver�ndert werden.
6.5.5 Dies entspricht dem Sinn von Art. 27 BEHV-EBK: Der Wortlaut dieser Bestimmung w�re in der Tat kaum verst�ndlich, wenn damit nicht gegen�ber Art. 15 BEHV-EBK als zus�tzliches Erfordernis eine gewisse Ausrichtung auf die Beherrschung der Gesellschaft verbunden w�re. Zwar nennt Art. 32 Abs. 1 BEHG diese Voraussetzung nicht ausdr�cklich, doch ist die Bankenkommission aufgrund von Art. 32 Abs. 6 BEHG erm�chtigt, Bestimmungen �ber die Angebotspflicht zu erlassen. Der Gesetzgeber wollte die Kompetenz zur Regelung solcher Konkretisierungen nicht dem Bundesrat, sondern der fachkundigen Aufsichtsbeh�rde �berlassen; deren Verordnung ist zu beachten, soweit sie vor dem Gesetz stand h�lt (vgl. auch BGE 129 II 183 E. 4.2 S. 190). Dies ist hier der Fall: Art. 32 Abs. 1 BEHG definiert den Begriff der Gruppe nicht. Art. 27 BEHV-EBK ist nicht schon deshalb gesetzwidrig, weil er im �bernahmerecht andere Kriterien festlegt als im Offenlegungsrecht. Bei diesem geht es - ohne weitere Verpflichtungen f�r den Betroffenen - darum, im Interesse der Anleger und des Marktes Transparenz zu schaffen; hierf�r rechtfertigt es sich, Art. 20 BEHG m�glichst weit zu verstehen (Urteil 2A.174/2001 vom 4. Dezember 2001 [The Capital Group Companies Inc.], E. 2d, publ. in: EBK Bulletin 43/2003 S. 75 ff.). Demgegen�ber kann die Angebotspflicht f�r den Einzelnen mit sehr einschneidenden Rechtsfolgen verbunden sein. Sie will eine Benachteiligung der Minderheitsaktion�re verhindern. Eine solche liegt nicht schon darin, dass Stimmrechte erworben werden, sondern ergibt sich erst daraus, dass damit verbunden allenfalls auch ein beherrschender Einfluss auf die Zielgesellschaft ausge�bt werden kann. Ist der Erwerb gar nicht hierauf ausgerichtet, so entf�llt an sich vom Gesetzeszweck her - Umgehungen vorbehalten - die Rechtfertigung f�r eine Angebotspflicht.
6.5.6 Die �bernahmekommission wendet ein, das Erfordernis der Beherrschungsabsicht f�hre zu einer Ungleichbehandlung gegen�ber den Einzelaktion�ren, f�r die dieses Erfordernis nicht gelte. Eine unterschiedliche Behandlung von Einzelerwerbern und Gruppen l�sst sich aber mit sachlichen Gr�nden rechtfertigen: Art. 32 Abs. 1 BEHG geht davon aus, dass mit einem Stimmrechtsanteil von 33 1/3 Prozent ein erheblicher Einfluss auf die Gesellschaft ausge�bt werden kann (vgl. Art. 704 OR; Urteil 2A.394/2000 vom 2. Juli 2001 [Baumgartner Papiers Holding SA], E. 3c, publ. in: EBK Bulletin 42/2002 S. 31 ff.). Ein einzelner Aktion�r, der einen solchen Anteil h�lt, hat damit automatisch eine massgebliche Mitwirkungsm�glichkeit und kann von dieser ohne weiteres Gebrauch machen. Demgegen�ber ist es denkbar, dass mehrere Personen beim Kauf von Aktien ausschliesslich im Hinblick auf das Erwerbsgesch�ft zusammenwirken (z.B. aus rein abwicklungstechnischen Gr�nden), ohne eine gemeinsame Aus�bung der Stimmrechte ins Auge zu fassen. In diesem Fall erwerben sie zwar die Stimmrechte gemeinsam, doch besteht im Lichte des Regelungszwecks kein Grund, sie der Angebotspflicht zu unterstellen. Es entspricht daher dem Gesetz, einen gemeinsamen Erwerb nicht bereits dann der Angebotspflicht zu unterwerfen, wenn sich die Absprache einzig auf das Erwerbsgesch�ft bezieht, sondern nur dann, wenn das Gesch�ft auch Auswirkung auf die Beherrschung der Gesellschaft haben kann. Im Ergebnis sind also F�lle denkbar, in denen zwar eine Gruppe im Sinne von Art. 15 BEHV-EBK besteht, diese aber wegen des zus�tzlichen Kriteriums von Art. 27 BEHV-EBK dennoch nicht angebotspflichtig wird (ebenso Kistler, a.a.O., S. 154 ff.).
6.5.7 Das bedeutet nun allerdings nicht, dass im Einzelfall jeweils eine subjektive Beherrschungsabsicht nachgewiesen werden m�sste. Wie die Beschwerdef�hrer richtig darlegen, hat die anordnende Beh�rde jene Sachverhaltselemente zu beweisen, die zur Angebotspflicht f�hren. Bei der Festlegung des Beweismasses muss aber den sachimmanenten Beweisschwierigkeiten Rechnung getragen werden (vgl. BGE 128 III 271 E. 2b/aa S. 276 mit Hinweisen). H�ufig l�sst sich eine subjektive Beherrschungsabsicht nicht dartun, was zu Umgehungen der Angebotspflicht f�hren k�nnte. Es rechtfertigt sich daher, Vorkehren im Hinblick auf eine Beherrschung bereits dann anzunehmen, wenn der gemeinsame Erwerb eine solche objektiv erm�glicht und aufgrund der Umst�nde darauf zu schliessen ist, dass eine Beherrschung auch angestrebt wird. Dies ist mit dem Wortlaut von Art. 27 BEHV-EBK - jedenfalls in der deutschen und der italienischen Fassung ("L'articolo 15 capoversi 1 e 2 � applicabile per analogia all'acquirente di partecipazioni della societ� mirata soggette all'obbligo di presentare un'offerta che agisce d'intesa o come gruppo organizzato in vista del controllo della societ� mirata") - vereinbar. Die Annahme rechtfertigt sich auch deshalb, weil nach der gesetzlichen Konzeption - zur Vermeidung von Umgehungsgesch�ften (vgl. E. 5.3.2) - die Angebotspflicht im Zweifel eher grossz�gig auszulegen ist, wobei Ausnahmen m�glich bleiben m�ssen, falls die Pflicht im Lichte der Zielsetzung des Gesetzes nicht erforderlich erscheint.
6.6 Zu pr�fen bleibt, ob die Beschwerdef�hrer in diesem Sinne in gemeinsamer Absprache im Hinblick auf die Beherrschung der Quadrant AG gehandelt haben:
6.6.1 Die �bernahmekommission und die EBK haben sich nicht isoliert auf den gemeinsam vereinbarten Stimmrechtserwerb im Oktober 2000 abgest�tzt, sondern massgeblich den gesch�ftlichen Werdegang der Beschwerdef�hrer mitber�cksichtigt, die seit 1996 gemeinsam als Gesch�ftsf�hrer, Verwaltungsr�te und Aktion�re in der Quadrant AG engagiert sind (vorne E. 6.2.2). Die Beschwerdef�hrer kritisieren dies: Wenn die Angebotspflicht damit begr�ndet werde, dass mit der Transaktion vom Oktober 2000 eine neue Gruppe entstanden sei, k�nne ihr Verhalten vor diesem Zeitpunkt nicht von Bedeutung sein, da dieses in eine Zeit falle, in der die damals bestehende Gruppe aus intertemporalrechtlichen Gr�nden der Angebotspflicht nicht unterstanden habe. Die gemeinsame Absprache m�sse nach Art. 32 Abs. 1 BEHG auf den Erwerb gerichtet sein. Eine fr�here Aus�bung der Stimmrechte sei hierf�r irrelevant.
6.6.2 Grunds�tzlich trifft zu, dass sich die gemeinsame Absprache auf k�nftige Sachverhalte beziehen muss, n�mlich den bevorstehenden Aktienerwerb und die damit er�ffnete Beherrschungsm�glichkeit. Insofern ist die gemeinsame gesch�ftliche Vergangenheit der Beschwerdef�hrer f�r sich allein nicht ausschlaggebend; mit Blick auf die Konstanz und logische Kontinuit�t ihres bisherigen Handelns kann sie aber dennoch als Indiz auf ein organisiertes Vorgehen auch in der Zukunft hindeuten (ebenso Tsch�ni, "Are we really all one?", a.a.O., S. 224). Die Beschwerdef�hrer bestreiten ihre langj�hrige gemeinsame Gesch�ftst�tigkeit im Rahmen der Quadrant AG nicht, machen aber geltend, diese sei nicht in ihrer Eigenschaft als Aktion�re erfolgt, sondern als Gesch�ftsf�hrer und Verwaltungsr�te. Es sei aktienrechtliche Pflicht des Verwaltungsrats, gemeinsam f�r das Wohl der Gesellschaft zu sorgen. Aus einem aktienrechtlich gebotenen Verhalten d�rfe nicht auf eine Angebotspflicht geschlossen werden. Diese Ausf�hrungen �berzeugen nicht: Das �bernahmerecht hat eine andere Zielsetzung als die aktienrechtlichen Bestimmungen �ber die Pflichten des Verwaltungsrats. Gerade dadurch, dass ein vom Mehrheitsaktion�r eingesetzter Verwaltungsrat die von diesem definierten Interessen der Gesellschaft vertritt, k�nnen die durch die Angebotspflicht gesch�tzten Interessen der Minderheitsaktion�re beeintr�chtigt werden. Das bedeutet nicht, dass Mitglieder eines Verwaltungsrates immer als Gruppe im �bernahmerechtlichen Sinne zu gelten haben, wenn sie gemeinsam Aktien kaufen. Im vorliegenden Fall erscheint es jedoch unrealistisch, zwischen den T�tigkeiten der Beschwerdef�hrer als Aktion�re, Verwaltungsratsmitglieder und Gesch�ftsf�hrer zu differenzieren. Die Beschwerdef�hrer haben, um eine gemeinsame Strategie f�r die Quadrant AG entwickeln und durchsetzen zu k�nnen, Aktien erworben, sich in den Verwaltungsrat w�hlen lassen und sich bzw. die von ihnen beherrschte Triventus AG mit der Gesch�ftsf�hrung beauftragt. Aufgrund dieser langj�hrigen gemeinsamen T�tigkeit ist nicht anzunehmen, sie h�tten ab Oktober 2000 keine gemeinsame Strategie mehr f�r die Quadrant AG verfolgt.
6.6.3 Die �bernahmekommission und die EBK weisen zus�tzlich darauf hin, dass die Beschwerdef�hrer auch nach der Transaktion vom Oktober 2000 in weitgehend paralleler Weise Aktien erworben h�tten. Auch bei der Einf�hrung der Einheitsaktie im Mai 2002 h�tten sie sich einen Vorteil verschafft, indem eine Vinkulierungsklausel eingef�hrt worden sei, von der jene Aktion�re ausgenommen wurden, die am 4. April 2002 - wie sie - bereits mit mehr als 3 Prozent der Stimmrechte eingetragen gewesen seien. Diese Umst�nde, die von den Beschwerdef�hrern nicht substantiiert bestritten werden, deuten ebenfalls darauf hin, dass der Erwerb der Stimmrechte im Oktober 2000 nicht unabh�ngig von der zuk�nftigen gemeinsamen T�tigkeit f�r die Quadrant AG erfolgt ist. Insofern unterscheidet sich das Verhalten der Beschwerdef�hrer rechtserheblich von dem in der Replik zitierten Fall, in dem bei einer einmaligen oder kurzfristigen Aktion eine gemeinsame Absprache verneint wurde.
6.7 Die Beschwerdef�hrer wenden ein, die Angebotspflicht bestehe aus teleologischer Sicht nicht, da sich die Machtverh�ltnisse bei der Quadrant AG stets zu Gunsten der Publikumsaktion�re verschoben h�tten und die Interessen der Minderheitsaktion�re damit gar nicht h�tten beeintr�chtigt werden k�nnen. Unter diesen Umst�nden eine Angebotspflicht zu bejahen, verletze die Wirtschaftsfreiheit und die Eigentumsgarantie, da an der entsprechenden Massnahme kein �ffentliches Interesse bestehe; im �brigen erscheine die Angebotspflicht unverh�ltnism�ssig, weil nicht geeignet, den angestrebten Zweck zu erreichen, zumal die Aktion�re seit der Transaktion weitgehend ge�ndert h�tten. Es verstosse im �brigen gegen Treu und Glauben, wenn die �bernahmekommission ein Jahr lang zugewartet habe, um �berhaupt ein Verfahren zu er�ffnen. Diese Bedenken verfassungsrechtlicher Natur �berzeugen nicht: Wie die Bankenkommission richtig dargelegt hat, stellt Art. 32 Abs. 1 BEHG f�r das Entstehen der Angebotspflicht einzig auf den Erwerb der Beteiligung ab. Sofern die Beschwerdef�hrer dabei in gemeinsamer Absprache im Sinne von Art. 27 BEHV-EBK gehandelt haben, sind sie angebotspflichtig. Diese klare gesetzliche Konsequenz ist vom Bundesgericht nicht auf ihre Verfassungsm�ssigkeit hin zu �berpr�fen (Art. 191 BV). Hingegen ist den verfassungsrechtlichen Aspekten (Wirtschaftsfreiheit, Eigentumsgarantie, Verh�ltnism�ssigkeit) bei der Beurteilung des Ausnahmegesuchs Rechnung zu tragen.
Die Beschwerdef�hrer beantragen subeventualiter, es sei ihnen eine Ausnahme von der Angebotspflicht zu bewilligen.
7.1 Die Bankenkommission hat die Gew�hrung einer Ausnahme abgelehnt. Sie hat in diesem Zusammenhang ausgef�hrt, es stehe den Parteien formell zwar frei, Antr�ge erst bei ihr einzureichen; das Gesetz sehe auch keine zeitliche Begrenzung vor, um das Gesuch f�r eine Ausnahme zu stellen. Eine solche sei im vorliegenden Fall jedoch abzulehnen, da die Gruppe bereits seit Oktober 2000 ein Angebot h�tte unterbreiten m�ssen, indessen bisher keinerlei Anstrengungen hierzu getroffen oder eine Ausnahme beantragt habe. Das erst bei ihr eingereichte Ausnahmegesuch erscheine unter diesen Umst�nden rechtsmissbr�uchlich. Die Gew�hrung einer Ausnahme erweckte den Anschein, eine Verletzung der Angebotspflicht nachtr�glich legalisieren zu wollen.
7.2 Diese Argumentation �berzeugt nicht: Zwar trifft grunds�tzlich zu, dass die Pflicht, ein �ffentliches Kaufangebot zu unterbreiten, unmittelbar von Gesetzes wegen und nicht erst durch eine Verf�gung der Bankenkommission entsteht. Vorliegend war die Notwendigkeit eines Angebots indessen unklar; auch die �bernahmekommission hat erst Anlass zum Einschreiten gesehen, als ihr Pr�sident durch eine Bekannte auf das Gesch�ft aufmerksam gemacht worden war. Zudem kann nicht gesagt werden, die Beschwerdef�hrer h�tten nicht bereits bei der �bernahmekommission um eine Ausnahme nachgesucht: In ihren Eingaben vom 31. Januar 2002 und 2. April 2002 hatten sie eventualiter eine Ausnahme geltend gemacht und beantragt, sich hierzu noch �ussern zu k�nnen, sollte das Bestehen einer Angebotspflicht festgestellt werden. In ihrer verfahrensleitenden Anordnung vom 9. April 2002 hielt die �bernahmekommission fest, dass zun�chst die Hauptfrage (Bestehen einer Angebotspflicht) beurteilt werden m�sse; im Anschluss hieran w�rde - soweit dann noch n�tig - den Parteien "selbstverst�ndlich" Gelegenheit gegeben, um sich noch �ussern und ein Ausnahmegesuch stellen zu k�nnen. In ihrer Empfehlung vom 23. Juli 2002 hat sie die Angebotspflicht in der Folge bejaht und festgehalten (dort E. II.A. E. 5.2), dass es den Parteien freistehe, (noch) um eine Ausnahme zu ersuchen, was die Beschwerdef�hrer in ihrer Stellungnahme vom 16. September 2002 getan haben. Somit kann nicht gesagt werden, ihr Ersuchen sei versp�tet.
7.3 Aufgrund ihrer unzutreffenden Auffassung hat die Bankenkommission das Ausnahmegesuch der Beschwerdef�hrer abgelehnt, ohne die geltend gemachten Ausnahmegr�nde �berhaupt zu pr�fen. Im Grunde genommen ist sie materiell auf das Ausnahmegesuch gar nicht eingetreten und hat sie damit eine formelle Rechtsverweigerung begangen; zumindest hat sie aber den Anspruch der Beschwerdef�hrer auf rechtliches Geh�r verletzt, indem sie das Gesuch ohne Begr�ndung abwies. Es kann nicht Sache des Bundesgerichts sein, erstinstanzlich selber �ber eine Ausnahme zu befinden. Der Geh�rsmangel ist im vorliegenden Verfahren nicht ohne weiteres heilbar, da er Ermessensfragen betreffen kann, die der Pr�fungsbefugnis des Bundesgerichts entzogen sind (vgl. BGE 126 I 68 E. 2 S. 72; Hansj�rg Seiler, Abschied von der formellen Natur des rechtlichen Geh�rs, in: SJZ 100/2004 S. 377 ff., dort S. 383). Zudem hat sich die �bernahmekommission, die zu Ausnahmegesuchen Stellung nehmen muss (vgl. Art. 35 Abs. 1 BEHV-EBK), bisher noch nicht abschliessend ge�ussert. Vor Erteilung einer Ausnahme w�re schliesslich auch den an der Zielgesellschaft Beteiligten noch Gelegenheit f�r eine allf�llige Einsprache zu geben (Art. 34 Abs. 4 BEHV-EBK). Die Akten sind deshalb zur Weiterf�hrung des Verfahrens an die Bankenkommission zur�ckzuweisen (Art. 114 Abs. 2 OG). Aus prozess�konomischen Gr�nden rechtfertigen sich aber dennoch bereits jetzt gewisse kl�rende Hinweise zu diesem Problemkreis.
7.4.1 In der Vernehmlassung vom 30. September 2003 stellt sich die Bankenkommission auf den Standpunkt, es stehe in ihrem Ermessen, �ber die Gew�hrung einer Ausnahme zu entscheiden. In der Duplik vom 19. April 2004 h�lt sie zum Vorwurf fest, zu Unrecht keine Ausnahmebewilligung erteilt zu haben, ihr stehe diesbez�glich ein gewisser Ermessensspielraum zu. Vorliegend handle es sich um ein obligatorisches und nicht ein freiwilliges Angebot. Es k�nne nicht einfach wegen der inzwischen verstrichenen Zeit darauf verzichtet werden, die sich aus dem Gesetz klar ergebende Pflicht zur Unterbreitung eines Angebots durchzusetzen.
7.4.2 Diese Auffassung ist unhaltbar: Wohl steht der Bankenkommission bei der Gew�hrung von Ausnahmen ein gewisser Beurteilungs- und Ermessensspielraum zu. Das bedeutet aber nicht, dass sie die vorgebrachten Ausnahmegr�nde nicht zu pr�fen braucht und ihren Entscheid nicht begr�nden muss (vgl. BGE 129 I 232 E. 3.2 S. 236 und E. 3.3 S. 239). Es geht vorliegend nicht darum, eine Ausnahme einfach aufgrund der inzwischen verstrichenen Zeit zu gew�hren. Art. 32 Abs. 2 BEHG sieht konkrete Ausnahmetatbest�nde vor, auf die sich die Beschwerdef�hrer berufen. Sind sie erf�llt, verlangt das Gesetz nicht mehr "klar", dass ein Angebot unterbreitet werden muss, weshalb die geltend gemachten Gr�nde jeweils verfahrensrechtlich korrekt und nach pflichtgem�ssem Ermessen zu pr�fen sind.
7.4.3 Nach Art. 32 Abs. 2 BEHG kann die Aufsichtsbeh�rde "in berechtigten F�llen" Ausnahmen gew�hren. Die Buchstaben a bis e nennen Situationen, in denen "namentlich" solche m�glich sind. Mit dieser nicht abschliessenden Aufz�hlung, die im Entwurf des Bundesrates noch nicht enthalten war, wollte die Bundesversammlung die wesentlichen Ausnahmef�lle regeln und die in der Botschaft vorgesehenen M�glichkeiten erweitern (AB 1995 N 580 f. [Berichterstatter David und Couchepin]); zudem sollte dadurch Klarheit und Sicherheit geschaffen werden (AB 1995 S 352 [Berichterstatter Cottier]). Bei den in Art. 32 Abs. 2 BEHG genannten Tatbest�nden wird vermutet, dass sich eine Ausnahme rechtfertigt, es sei denn, besondere Umst�nde im Einzelfall spr�chen dagegen (K�pfli, a.a.O., S. 186 und 189).
7.4.4 Dies gilt auch f�r den in Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG genannten Fall, auf den sich die Beschwerdef�hrer in erster Linie berufen: Wie dargelegt, unterwirft das Gesetz zur Verhinderung von Umgehungsgesch�ften auch Sachverhalte der Angebotspflicht, bei denen diese nicht unbedingt erforderlich w�re, weil die Verschiebung innerhalb der Gruppe nicht zu einer (zus�tzlichen) Benachteiligung der Minderheitsaktion�re f�hrt (vgl. E. 5.3.2). Als Korrelat hierzu ist der Ausnahmetatbestand von Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG grossz�gig auszulegen und die Ausnahme zu gew�hren, wenn keine Indizien auf ein Umgehungsgesch�ft deuten oder andere Gr�nde dagegen sprechen (vgl. Bohrer, a.a.O., S. 179; Gruber, a.a.O., S. 119; Hofstetter, in: Vogt/Watter, a.a.O., N. 37 zu Art. 32 BEHG; derselbe, Gruppentatbest�nde, a.a.O., S. 298 Fn. 84; K�pfli, a.a.O., S. 172 f., 189, 195 f.; K�ng/Huber/Kuster, a.a.O., N. 11 zu Art. 32 BEHG; Meier-Schatz/Gasser, a.a.O., S. 165 f.; Nobel, Koordiniertes Aktion�rsverhalten, a.a.O., S. 82; Tsch�ni, M&A-Transaktionen, a.a.O., S. 374; von der Crone, Angebotspflicht, a.a.O., S. 56; ebenso auch die Mitteilung Nr. 2 der UEK vom 21. Juli 1997: Angebotspflicht, Ziff. II.3). Sind die Tatbestandselemente von Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG erf�llt, darf die Bankenkommission eine Ausnahme nur verweigern, wenn sie solche Gr�nde dartun kann.
7.5 Die �bernahmekommission ist der Ansicht, es liege kein Fall von Art. 32 Abs. 2 lit. a, sondern ein solcher von Art. 32 Abs. 1 BEHG vor. Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG sei nur anwendbar, wenn die �bertragung innerhalb der gleichen Gruppe erfolge. Vorliegend sei durch das Ausscheiden der Coop Bank indessen eine neue Gruppe entstanden.
7.5.1 Wie dargelegt (E. 2.1), verh�lt sich die �bernahmekommission widerspr�chlich, wenn sie einerseits die Anwendbarkeit von Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG verneint, andererseits aber festh�lt, sie habe das Vorliegen einer Ausnahme nicht gepr�ft. Entgegen ihren Ausf�hrungen sind Art. 32 Abs. 1 und Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG zudem nicht alternative, sich ausschliessende Tatbest�nde. Art. 32 Abs. 2 BEHG regelt die Ausnahmen zu der in Art. 32 Abs. 1 BEHG statuierten Angebotspflicht; nur wenn eine solche besteht, kann sich die Frage einer Ausnahme �berhaupt stellen.
7.5.2 Die Auffassung der �bernahmekommission �berzeugt aber auch in der Sache nicht: Aufgrund des von ihr hervorgehobenen gemeinsamen gesch�ftlichen Werdegangs der Beschwerdef�hrer muss angenommen werden, dass diese bereits eine Untergruppe innerhalb des urspr�nglichen Aktion�rspools gebildet haben. Mit der Transaktion vom Oktober 2000 ist deshalb nicht eine neue, bisher nicht existierende Gruppe entstanden. Aus dem bisherigen Pool ist ein Mitglied ausgeschieden, mit der Folge, dass nur noch die vorher bereits bestehende Untergruppe (Beschwerdef�hrer/Triventus AG) �brig geblieben ist. Diese hat einen Teil der bisher von der Coop Bank gehaltenen Stimmrechte erworben und dadurch ihren Anteil erh�ht. Genau auf diesen Fall, in dem eine Gruppe ihren gesamten Anteil nicht steigert, aber durch interne Transaktionen ein Mitglied (bzw. eine Untergruppe) einzeln neu den Grenzwert �berschreitet, ist Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG zugeschnitten (vgl. auch Art. 34 Abs. 2 lit. b BEHV-EBK; Bernet, a.a.O., S. 226 f.; Bohrer, a.a.O., S. 179, � 13 Rz. 48; Hofstetter, in: Vogt/Watter, a.a.O., N. 37 zu Art. 32 BEHG; Tsch�ni, M&A-Transaktionen, a.a.O., S. 373 f.).
7.5.3 Die �bernahmekommission scheint anzunehmen, Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG gelte nur, wenn die Gruppe in ihrer urspr�nglichen Zusammensetzung fortbesteht. Dem ist jedoch nicht so: Wenn einerseits das blosse Ausscheiden eines Gruppenmitgliedes schon grunds�tzlich die Angebotspflicht nicht ausl�st (E. 6.2.1) und andererseits eine �bertragung innerhalb einer Gruppe in der Regel zu einer Ausnahme f�hrt (E. 7.4.4), dann ist nicht ersichtlich, weshalb eine Ausnahme ausgeschlossen sein soll, wenn die beiden Elemente zusammentreffen, indem das ausscheidende Mitglied einen Teil seiner bisher gehaltenen Aktien einem anderen Mitglied des Aktion�rspools �bertr�gt, ohne dass sich der Anteil der gesamten Gruppe erh�ht. Eine andere L�sung f�hrte zu unlogischen und willk�rlichen Ergebnissen: H�tte im vorliegenden Fall die Coop Bank etwa nur einen Teil ihrer Aktien den Beschwerdef�hrern ver�ussert und w�re sie weiterhin Mitglied der Gruppe geblieben, wenn auch mit einem unbedeutenden Anteil, so w�re demnach eine Ausnahme m�glich gewesen, nicht aber, wenn sie aus der Gruppe g�nzlich austritt. Dies ist sachlich nicht zu rechtfertigen. Die Stellung der Minderheitsaktion�re h�ngt nicht davon ab, ob die Coop Bank ihren Poolbestand ganz oder nur teilweise ver�ussert. Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG muss daher so verstanden werden, dass mit "Gruppe" die Gruppe im Ausgangszustand gemeint ist. Werden unter den Mitgliedern dieser vorbestehenden Gruppe Aktien verschoben, so bleibt die Bestimmung grunds�tzlich anwendbar, selbst wenn im Endzustand einzelne Mitglieder ganz ausscheiden.
7.5.4 Es mag zwar sein, dass damit ein Kontrollwechsel innerhalb der urspr�nglichen Gruppe verbunden ist. Dies steht einer Ausnahme jedoch nicht entgegen: Wenn bei �bertragungen innerhalb eines Pools die Kontrollverh�ltnisse aus der Sicht der Minderheitsaktion�re nicht �ndern, entsteht die Angebotspflicht nicht (Tsch�ni, "Are we really all one?", a.a.O., S. 219 f., 221; vgl. auch die Empfehlungen der UEK vom 2. April 2001 i.S. Patria, E. 2.2, vom 7. Juli 2003 i.S. Richemont, E. 1.1) oder ist zumindest die Ausnahmebewilligung regelm�ssig zu erteilen (K�pfli, a.a.O., S. 172 f., 189, 195 f.). Aber auch wenn die Transaktion zu einem Kontrollwechsel f�hrt, kann eine Ausnahme gew�hrt werden, wenn sich dadurch die Stellung der Minderheitsaktion�re nicht zus�tzlich verschlechtert (Gruber, a.a.O., S. 130; Hofstetter, Gruppentatbest�nde, a.a.O., S. 297 f.; derselbe, in: Vogt/Watter, a.a.O., N. 37 zu Art. 32 BEHG; K�pfli, a.a.O., S. 173, 189 f., 195; Meier-Schatz/Gasser, a.a.O., S. 163 f.). Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG kommt dann zum Tragen, wenn ein Gruppenmitglied, welches bisher den Grenzwert von Art. 32 Abs. 1 BEHG nicht erreicht hat, diesen infolge der gruppeninternen �bertragung neu �berschreitet (vgl. E. 7.5.2); damit wird regelm�ssig auch eine beherrschende Position errungen (vgl. E. 6.5.5). Eine Ver�nderung der Beherrschungsverh�ltnisse ist im Anwendungsbereich von Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG somit nichts Aussergew�hnliches. Die Auffassung, eine Ausnahme sei in dieser Situation zum Vornherein nicht m�glich, schl�sse die Anwendung von Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG gerade in jenen F�llen aus, auf die er zugeschnitten ist, und w�rde ihn damit weitgehend seines Sinnes entleeren. Zwar hat das Bundesgericht im Urteil 2A.394/2000 vom 2. Juli 2001 i.S. Baumgartner Papiers Holding SA (dort E. 5c, publ. in: EBK Bulletin 42/2002 S. 31 ff.) ausgef�hrt, eine Ausnahme sei ausgeschlossen, wenn durch einen Aktienerwerb die Beherrschungsverh�ltnisse in der Gesellschaft �nderten (kritisch dazu Rudolf Tsch�ni, Erster Bundesgerichtsentscheid zum b�rsenrechtlichen �bernahmerecht, in: SZW 2001 S. 298 ff., S. 303 f.). Dort war jedoch die Ausgangslage eine andere. Es ging dabei nicht um die �bertragung innerhalb einer Gruppe, sondern um den Erwerb von zus�tzlichen Aktien, womit die Gruppe ihrerseits den Grenzwert �berschritt. Durch eine interne �bertragung wird die Position der Minderheitsaktion�re nicht ohne weiteres beeintr�chtigt, da sie sich nach wie vor der beherrschenden Gruppe gegen�ber sehen; die Verh�ltnisse innerhalb dieser sind in der Regel von sekund�rer Bedeutung (vgl. E. 5.3.1).
7.6.1 Vorliegend erscheint fraglich, ob aus der Sicht der Minderheitsaktion�re �berhaupt von einem Kontrollwechsel gesprochen werden kann. Die �bernahmekommission und die EBK haben das Vorliegen einer gemeinsamen Absprache zwischen den Beschwerdef�hrern haupts�chlich damit begr�ndet, diese h�tten seit Jahren eine massgebliche Beteiligung an der Quadrant AG gehalten, s�ssen im Verwaltungsrat der Gesellschaft und seien als deren Gesch�ftsf�hrer t�tig; sie h�tten seit mehreren Jahren zusammen die Geschicke der Quadrant AG entscheidend beeinflusst und ihre gemeinsame Quadrant-Strategie umgesetzt (vgl. E. 6.2.2). Die Beschwerdef�hrer pr�sidieren zudem seit 1996 abwechslungsweise den Verwaltungsrat. Nach dem Ausscheiden der C+M Holding besassen sie zu dritt die nummerische �berzahl im f�nfk�pfigen Verwaltungsrat, nebst je einem Vertreter der Coop Bank und der Publikumsaktion�re. Sp�ter kam ein zweiter Vertreter der Coop Bank hinzu, doch verblieb das Pr�sidium und damit der Stichentscheid bei den Beschwerdef�hrern, obwohl diese innerhalb des Aktion�rspools weniger Stimmrechte hielten als die Coop Bank. Wird das Vorliegen einer gemeinsamen Absprache aber wesentlich damit begr�ndet, dass die Beschwerdef�hrer in ihrer Eigenschaft als Gesch�ftsf�hrer und Verwaltungsr�te sich auch im Hinblick auf die Generalversammlung abgesprochen und damit faktisch die Entscheidfindung der Quadrant AG massgeblich beeinflusst haben, scheint es widerspr�chlich, im Erwerb der zus�tzlichen Stimmrechte einen entscheidenden Kontrollwechsel zu sehen.
7.6.2 Selbst wenn ein solcher zu bejahen w�re, w�rde dies eine Ausnahme aber nicht ausschliessen (vgl. E. 7.5.4). Infolge der Transaktion vom Oktober 2000 hat der in gemeinsamer Absprache gehaltene Stimmrechtsanteil von rund 51 auf ann�hernd 42 Prozent abgenommen. Die Stellung der Minderheitsaktion�re ist dadurch eher verbessert worden. Zwar wurden nun diese 42 Prozent noch von den Beschwerdef�hrern bzw. der Triventus AG gehalten und nicht mehr wie zuvor die 51 Prozent von diesen mit der Coop Bank zusammen. Doch ist bisher von keiner Seite dargelegt worden, inwiefern die Minderheitsaktion�re dadurch benachteiligt worden sein k�nnten.
7.6.3 Nachdem sich weder die Bankenkommission noch die �bernahmekommission materiell einl�sslich zur Gew�hrung einer Ausnahme ge�ussert haben, k�nnen diese Fragen nicht abschliessend beurteilt werden. Die Bankenkommission wird deshalb die Stellungnahme der �bernahmekommission einholen, allenfalls die Einsprachem�glichkeit nach Art. 34 Abs. 4 BEHV-EBK er�ffnen und �ber das Ausnahmegesuch materiell befinden m�ssen. Sie wird - unter Umst�nden mit Auflagen - eine Ausnahme gem�ss Art. 32 Abs. 2 lit. a BEHG zu gew�hren haben, sofern keine Gr�nde dargetan werden, welche aus der Sicht der Minderheitsaktion�re einer Ausnahme entgegenstehen.
Die Beschwerde ist somit teilweise gutzuheissen und die Sache zu neuem Entscheid im Sinne der Erw�gungen an die Bankenkommission zur�ckzuweisen. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten zur H�lfte den Beschwerdef�hrern aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 153 und Art. 153a OG). Die Bankenkommission hat diesen im Rahmen ihres Obsiegens f�r das vorliegende Verfahren eine reduzierte Parteientsch�digung auszurichten (Art. 159 Abs. 2 OG).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die Verf�gung der Eidgen�ssischen Bankenkommission vom 12. Juni 2003 wird aufgehoben. Die Sache wird zur neuen Entscheidung im Sinne der Erw�gungen an die Eidgen�ssische Bankenkommission zur�ckgewiesen.
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 50'000.-- wird zur H�lfte, ausmachend Fr. 25'000.--, den Beschwerdef�hrern auferlegt.
Die Eidgen�ssische Bankenkommission hat die Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 25'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der �bernahmekommission und der �bernahmekammer der Eidgen�ssischen Bankenkommission schriftlich mitgeteilt.