Source: http://versicherungslexikon.web.th-koeln.de/author/cfaisst/
Timestamp: 2018-11-13 17:59:08
Document Index: 63212345

Matched Legal Cases: ['§ 210', '§ 209', '§ 209', '§ 130', '§ 12', '§ 53', '§ 11', '§ 12', '§ 220', '§ 12', '§ 20', '§ 12', '§ 14', '§ 33', '§ 32', '§ 38', '§ 60', '§ 7', '§ 8', '§ 18', '§ 62', '§ 5', '§ 223', '§ 14', '§ 15', '§ 276', '§ 823', '§ 52', '§ 2', '§ 85', '§ 94']

cfaisst – Versicherungslexikon
Autor: cfaisst
weather insurance (engl.) Sonderform der Veranstaltungsausfallversicherung, bei der Versicherungsschutz nur gegen ungünstige Witterungsverhältnisse besteht. abgeschlossen; einige Versicherer bieten allerdings nur eine Versicherung gegen Einzelgefahren an. << Zurück zur Startseite
cfaisst 14. August 2015 26. August 2015 Transportversicherung Weiterlesen
pleasure craft insurance (engl.) Versicherung von privat genutzten Booten und Schiffen. Sie wird i.d.R. als Allgefahrenversicherung abgeschlossen; einige Versicherer bieten allerdings nur eine Versicherung gegen Einzelgefahren an. << Zurück zur Startseite
Warsaw Convention (engl.) Internationales Abkommen zur Vereinheitlichung der Regeln zur Beförderung von Personen und Gütern im internationalen Luftverkehr von 1929. In Deutschland findet seit 2004 das Montrealer Übereinkommen Anwendung. << Zurück zur Startseite
cargo insurance (engl.) Versicherung von Gütern während des Transports und der transportbedingten Lagerung sowie weiterer, mit den Gütern verbundener Interessen, wie Transportkosten, imaginärer Gewinn sowie Beiträge zur Havarie Grosse. Sie kann als Einzelversicherung oder als laufende Versicherung für eine Vielzahl
Visby-Regeln
Visby rules (engl.) Auch Haag-Visby-Regeln. Internationale Vereinbarung von 1968 über einheitliche Haftungsregeln für Reeder. Diese passen seitdem die Haager Regeln an die Entwicklung des Seeverkehrs an. << Zurück zur Startseite
disappearance (engl.) Liegt vor, wenn ein Schiff oder Güter ihren nächsten Bestimmungshafen nicht innerhalb der Verschollenheitsfrist erreichen. Die Verschollenheitsfrist beträgt bei Motorschiffen zwei Monate (im Kriegsfall sechs) und bei Gütern 30 (europäische Binnenreisen) bzw. 60 Tage (alle anderen Reisen). Die
financial loss, pecuniary loss (engl.) Vermögensnachteile, die nicht unmittelbar auf einen Personen- oder Sachschaden zurückzuführen sind. Zu unterscheiden sind echte und unechte Vermögensschäden. Unechte Vermögensschäden werden auch als Vermögensfolgeschäden bezeichnet, da sie Folge eines Personen- oder Sachschadens sind. Im Rahmen
carrier’s liability insurance (engl.) Sammelbezeichnung für alle Haftpflichtversicherungen, die einen Verkehrsträger gegen Ansprüche aus Verkehrsverträgen versichern. Haftungen aus Transporten unterliegen als Großrisiken (§ 210 VVG) nicht den Einschränkungen des VVG, wohl aber die Haftungen aus Lagerhaltung und Speditionstätigkeit, sofern die
carrier (engl.) Wer gewerblich gegen Entgelt Frachtgut auf dem Seeweg befördert. Er ist meist Reeder oder Spediteur. Die Haftung beruht auf internationalen Abkommen (Haager Regeln von 1924 und Visby-Regeln von 1968), die auch ins HGB eingeflossen sind. << Zurück zur
Veranstaltungsausfallversich.
cancellation-of-events insurance (engl.) Versicherung zur Deckung der vergeblich entstandenen oder zusätzlich angefallenen Kosten aufgrund des Ausfalls, Abbruchs oder der Veränderung einer angesetzten Veranstaltung. „Form B“ versichert den Nichtauftritt namentlich benannter Mitwirkender und „Form A“ alle übrigen Ursachen außerhalb des Einflussbereichs
Veranstalter-Haftpflichtvers.
organisers‘ liability insurance (engl.) Versicherung der gesetzlichen Haftung des Veranstalters während der Vorbereitung oder Durchführung von Veranstaltungen, insbesondere bei Ansprüchen von Besuchern oder Mitwirkenden. << Zurück zur Startseite
transport insurance of valuables (engl.) Versicherung von wertvollen Gegenständen, wie Schmuck, Bargeld und Wertpapieren, während des Transports und der transportbedingten Lagerung. Bei von Transportunternehmen durchgeführten Transporten und im Gewahrsam amtlicher Stellen (z.B. Zoll) gilt die Allgefahrenversicherung. Bei vom Versicherungsnehmer oder
marine/transport insurance (engl.) Versicherung der auf den Transport und die Lagerung von Gütern und auf die Transportmittel selbst gerichteten Interessen. Hierunter sind verschiedene Versicherungsarten (z.B. Warenversicherung oder Seekaskoversicherung) und Sonderzweige (z.B. Ausstellungsversicherung) zusammengefasst. Während die Seeversicherung nach § 209 VVG
total lost (engl.) Liegt vor, wenn die versicherte Sache untergegangen, vernichtet, verschollen oder ohne Aussicht auf Wiedererlangung verloren gegangen ist. Es gibt Versicherungsbedingungen, nach denen nur der Totalverlust versichert ist. << Zurück zur Startseite
agreed value (engl.) Versicherungswert, der zwischen Versicherungsnehmer und Versicherer vereinbart wird. Auch im Versicherungsfall wird die Taxe als Versicherungswert angenommen, es sei denn, sie übersteigt den Wert der versicherten Sache erheblich. Übersteigt die Taxe die Versicherungssumme, wird im Schadenfall eine
Strasbourg Convention (engl.) Übereinkommen zur Vereinheitlichung des Rechts der Haftungsbeschränkung in der Binnenschifffahrt. Es wurde 1988 von Belgien, Deutschland, Luxemburg, Niederlande und der Schweiz unterschrieben. In Kraft getreten ist es bisher erst in Deutschland (1999), Luxemburg, Niederlande und der Schweiz
forwarders liability insurance (engl.) Siehe Speditionsversicherung << Zurück zur Startseite
pleasure craft insurance (engl.) siehe Wassersportkaskoversicherung << Zurück zur Startseite
forwarders liability insurance (engl.) Sonderform der Transportversicherung, die zwei Komponenten beinhaltet. 1. Haftpflichtversicherung für den Spediteur, um sowohl die gesetzliche Haftung als auch die Haftung nach den ADSp abzusichern. 2. Warenversicherung für den Wareninteressenten in Höhe der Mindeststandards nach den
carrier, freight forwarder (engl.) Wer sich vertraglich verpflichtet, die Versendung eines Guts zu besorgen. Führt er die Beförderung ganz oder teilweise selbst durch, ist er insoweit Frachtführer, Lagerhalter oder Verfrachter. Er haftet für Schäden an Gütern, die sich in seiner
jettison (engl.) Überbordwerfen beförderter Güter und Ausrüstungsgegenstände zur Rettung des Schiffes und der Ladung aus einer gemeinsamen Gefahr. Diese Aufopferungen werden im Fall einer Havarie Grosse in der Dispache berücksichtigt und von den Beteiligten anteilig getragen. << Zurück zur Startseite
marine insurance (engl.) Sammelbezeichnung für die Seewaren- und die Seekaskoversicherung. Das VVG findet keine Anwendung (§ 209 VVG). << Zurück zur Startseite
seaworthiness (engl.) Zustand eines Seeschiffes, in dem es die gewöhnlichen Gefahren einer Seereise bestehen kann (bei Binnenschiffen: Fahrtüchtigkeit). Hierzu gehören neben dem Zustand des Schiffskörpers und der Funktionsfähigkeit der maschinellen Einrichtungen auch die richtige Besatzung, Ausrüstung und Beladung des Schiffs.
maritime hull insurance (engl.) Versicherung des Seeschiffes, seines Zubehörs und der Ausrüstung gegen Gefahren der See. Sie ist i.d.R. eine Allgefahrenversicherung mit dem Ausschluss von Schäden durch z.B Krieg, Beschlagnahme und Kernenergie. Mitversichert sind Forderungen aus Havarie Grosse sowie bestimmte
Seekargoversicherung
maritime cargo insurance (engl.) Versicherung von Gütern während des Transports auf See einschließlich der Versicherung der transportbedingten Lagerung sowie weiterer, mit den Gütern verbundener Interessen, wie Transportkosten, imaginärer Gewinn sowie Beiträge zur Havarie Grosse. Näheres unter Warenversicherung. << Zurück zur
P&I (engl.) siehe Protection & Indemnity << Zurück zur Startseite
protection & indemnity (engl.) Versicherung von in der Seekaskoversicherung nicht oder nicht in ausreichender Höhe abgedeckten Haftungs- und Rechtsschutzrisiken. Versichert sind Protection (außervertragliche Haftungsrisiken), Indemnity (vertragliche Haftungsrisiken, insbesondere aus Frachtverträgen) und Defence (Rechtsschutzdeckung). Verschmutzungsschäden. << Zurück zur Startseite
musical instruments insurance (engl.) Versicherung für Musikinstrumente, die meist als Allgefahrenversicherung angeboten wird. Versicherungsschutz gilt sowohl am Wohnsitz des VN als auch außerhalb, wenn das Instrument benutzt oder transportiert wird oder sich in Ruhe befindet (zeitweise Nichtbenutzung). << Zurück zur
multimodal transport (engl.) Transport, der mit verschiedenen Arten von Transportmitteln durchgeführt wird und für den ein durchgängiger Frachtvertrag besteht. << Zurück zur Startseite
Montreal Convention (engl.) Internationales Abkommen aus dem Jahr 1999 zur Regelung der Haftung des Luftfrachtführers bei Personen-, Gepäck- und Güterschäden bei internationalen Flügen. Findet Anwendung bei Flügen zwischen zwei Vertragsstaaten, außer bei Staatsflügen und dem Postverkehr. Für Luftfrachtführer besteht die
Internat. Commercial Terms
Internat. Commercial Terms (engl.) Siehe Incoterms << Zurück zur Startseite
Institute Clauses (engl.) Von der International Underwriting Association herausgegebene Versicherungsbedingungen, die aufgrund der Bedeutung des Londoner Marktes gerade in der Transportversicherung den Standard darstellen und deshalb auch von deutschen Versicherern angewendet werden. Hierunter fallen u.a. die Institute Cargo Clauses für
Incoterms (engl.) Lieferbedingungen, die von der International Chamber of Commerce herausgegeben werden und insbesondere bei internationalen Handelsgeschäften Art und Ort der Lieferung, Dokumentation, Kosten- und Gefahrtragung und Eindeckung einer Versicherung regeln. << Zurück zur Startseite
(average) adjuster (engl.) Wer als Person oder Unternehmen damit beauftragt ist, Transportversicherungsschäden der Ursache und der Höhe nach festzustellen. << Zurück zur Startseite
general average (engl.) Regelung der Aufteilung außergewöhnlicher Aufwendungen und Aufopferungen (z.B. Seewurf), die der Kapitän eines Schiffs zur Rettung aus unmittelbarer, gemeinsamer Gefahr für Schiff und Güter veranlasst. Die Aufteilung auf die jeweiligen Interesseinhaber erfolgt proportional zu den Beitragswerten von
average (engl.) Schaden an Schiffen und/ oder ihrer Ladung (inklusive Kosten), der durch einen Unfall verursacht wurde. Zu unterscheiden sind hierbei die Kleine Haverei, die Besondere Haverei und die Große Haverei (Havarie Grosse). << Zurück zur Startseite
Hague rules (engl.) Im Jahr 1924 getroffene Vereinbarung mehrerer Staaten über einheitliche Haftungsregelungen für Reeder. 1978 wurden diese zwar durch die Hamburger Regeln ersetzt, trotzdem haben sie weiterhin praktische Bedeutung, da die Hamburger Regeln nicht von genügend Staaten ratifiziert wurden.
goods-in-transit insurance (engl.) In Kreisen des Speditionsgewerbes übliche Bezeichnung für die dort abgeschlossene Warenversicherung, die der Spediteur für fremde Rechnung abschließt. Diese deckt das Interesse des Auftraggebers oder einer anderen, die Gefahr für die Güter tragenden, Partei während des Transports
consequential damage (engl.) Mittelbare Schäden, die infolge eines Sachschadens an Gütern entstehen. Sie spielen insbesondere in der Transportversicherung eine Rolle. Anders als der Frachtführer haften der Spediteur und der Lagerhalter auch für sie. Sie sind in der Verkehrshaftungsversicherung bis zu
prize coverage (engl.) Versicherung zur Deckung der Kosten eines angesetzten Preises oder Gewinns. << Zurück zur Startseite
carrier (engl.) Wer gewerblich gegen Entgelt Frachtgut zu Lande, auf Binnengewässern oder in der Luft transportiert. Seine Haftung für Verlust oder Beschädigung der Güter unterscheidet sich je nach Transport (innerdeutscher/ internationaler/ multimodaler Transport). Unter bestimmten Voraussetzungen ist er zum Abschluss
freight (engl.) Entgelt, welches der Frachtführer für die Beförderung von Gütern bekommt. Die beförderten Güter an sich werden als Frachtgut bezeichnet. << Zurück zur Startseite
river hull insurance (engl.) Versicherung gewerblich genutzter Binnenschiffe und anderer schwimmender Anlagen und Geräte einschließlich maschineller Einrichtungen, Zubehör und Ausrüstung. In Deutschland wird die F. üblicherweise abweichend von § 130 VVG (Allgefahrenversicherung) auf bestimmte Gefahren beschränkt. Mitversichert sind Beiträge zur
film insurance (engl.) Sammelbegriff für eine Vielzahl von Versicherungen, die im Zusammenhang mit Filmproduktionen, oft gebündelt, angeboten werden. Hierzu gehören u.a. die Sach- und Transportversicherungen für Filmapparate, Filmmaterial, Requisiten und die Produktionskasse, die Betriebshaftpflichtversicherung sowie die Filmausfallversicherung. << Zurück zur
Filmtheater-Einheitsvers.
cinema insurance (engl.) Kombination einer Sachversicherung für die Betriebseinrichtung des Filmtheaters, einer Haftpflichtversicherung für aus dem Betrieb des Filmtheaters entstehende Drittschäden, einer Transportversicherung für das Filmmaterial sowie einer Betriebsunterbrechungsversicherung. << Zurück zur Startseite
film producers‘ indemnity (engl.) Siehe Filmversicherung << Zurück zur Startseite
Entertainmentversicherungen
entertainment insurance (engl.) Sammelbezeichnung für verschiedene Versicherungen, die der Unterhaltungsindustrie, oft gebündelt, angeboten werden. Z.B. Veranstaltungsausfallversicherung, Wetterversicherung, Veranstalter-Haftpflichtversicherung, Filmtheater-Einheitsversicherung, Gewinnspielversicherung, Filmversicherung. << Zurück zur Startseite
omnium insurance (engl.) Versicherung, die Elemente der Transportversicherung und der Sachversicherung kombiniert. Während des Transports der Waren sind diese im Umfang einer Warenversicherung abgesichert und während der Lagerung entspricht der Versicherungsschutz einer Sachversicherung. Sie wird insbesondere für Branchen wie z.B.
1914 als „Deutscher Transport-Versicherungs-Verein“ gegründeter Fachverband, der 1995 im Verband der Schadenversicherer und 1996 im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) aufgegangen ist. Aufgrund der hohen internationalen Bekanntheit des DTV gibt der GDV seine Musterbedingungen weiterhin unter dem Namen „DTV-Klauseln“
average adjuster (engl.) Wer als Sachverständiger für die Abwicklung einer Havarie Grosse bestellt wird. Er stellt den Schaden der Ursache und der Höhe nach fest und hält seine Ergebnisse anschließend in einem Bericht, der sogenannten Dispache, fest. << Zurück zur
average adjustment (engl.) Dokument, das Auskunft über die bei einer Havarie Grosse entstandenen Schäden und Kosten und deren Verteilung auf die unterschiedlichen Parteien (Interessenten des Schiffes, der Ladung und der Fracht) gibt. << Zurück zur Startseite
deck cargo (engl.) Verladung von Gütern an Deck eines Schiffes. Das Risiko für Schäden an den Gütern ist bei dieser Verladeart wesentlich höher als bei einer Verladung im Schiffsraum. << Zurück zur Startseite
charterer (engl.) Wer gegen Entgelt ein Schiff oder ein Teil des Raumes auf einem Schiff für einen bestimmten Zeitraum zur Nutzung zur Verfügung hat. << Zurück zur Startseite
proximate cause (engl.) In der Seeversicherung angewandtes Kausalitätsprinzip, wonach bei Vorliegen mehrerer adäquat mitwirkender Schadenursachen für die Frage des Versicherungsschutzes nur die wirksamste zu berücksichtigen ist. << Zurück zur Startseite
Binnenkaskoversicherung
river hull insurance (engl.) siehe Flusskaskoversicherung << Zurück zur Startseite
confiscation, seizure (engl.) Zwangsweise Sicherstellung eines Gegenstandes durch einen staatlichen Hoheitsakt. << Zurück zur Startseite
Begleittransport
accompanying transport, conveyed consignment (engl.) Begriff aus der Valorenversicherung. Liegt vor, wenn der Versicherungsnehmer oder der Versicherte den Transport der Valoren selbst durchführen. << Zurück zur Startseite
cfaisst 14. August 2015 25. August 2015 Transportversicherung Weiterlesen
freighter (engl.) Wer Waren versendet, die auf Seeschiffen transportiert werden. Er ist der Vertragspartner des Verfrachters. << Zurück zur Startseite
exhibition risks insurance (engl.) Versicherung von Ausstellungsgütern einschließlich Standeinrichtungen und Verbrauchsgütern während des Hin- und Rücktransports, des Auf- und Abbaus und der Ausstellung selbst. Normalerweise wird diese in Form einer Allgefahrenversicherung abgeschlossen und enthält mindestens die in der Warenversicherung üblichen
riot (engl.) Den inneren Unruhen verwandte politische Gefahr, bei der sich Bevölkerungsteile gegen die Staatsgewalt erheben. << Zurück zur Startseite
underwriting agent (engl.) Für einen oder mehrere (Transport-)Versicherer tätiger Zeichnungsagent, meist mit Regulierungsvollmacht. << Zurück zur Startseite
ADSp.
General German Freight Forwarders Standard Terms and Conditions (engl.) Allgemeine Deutsche Spediteurbedingungen. Im Verkehrsgewerbe weit verbreitete Allgemeine Geschäftsbedingungen. Diese regeln die Rechte und Pflichten des Spediteurs und des Auftraggebers. << Zurück zur Startseite
all risks insurance (engl.) Versicherung, die grundsätzlich alle Ereignisse erfasst, die auf die versicherten Sachen einwirken und eine Zerstörung, Beschädigung oder das Abhandenkommen der versicherten Sache zur Folge haben, sofern sie nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. << Zurück zur Startseite
abandon (engl.) Aufgabe eines Rechts/ einer Sache mit der Absicht, dadurch von einer Verpflichtung entbunden zu sein. Transportversicherung: Der Versicherer kann sich nach Eintritt des Versicherungsfalls durch Zahlung der Versicherungssumme von weiteren Verpflichtungen befreien. Seeversicherung: Der Versicherungsnehmer kann z.B. bei
pre-contractual duty of disclosure (engl.) Vor dem Abschluss der privaten Unfallversicherung ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, alle vorhandenen Vorerkrankungen und gegebenenfalls gefährlichen Tätigkeiten und Sportarten, die er ausübt, anzugeben. Nichteinhalten der vorvertraglichen Anzeigepflicht kann zum Verlust des Versicherungsschutzes führen. << Zurück
care expenses (engl.) Die Beiträge der privaten Unfallversicherung können als Vorsorgekosten bis zu einer vorgegebenen Höchstsumme steuerlich abgesetzt werden. << Zurück zur Startseite
prior disability (engl.) Wenn nach einem Unfall eine Invalidität anritt, wird erst geprüft, ob eventuell auch vor dem Unfall eine Invalidität vorlag. Sollte dies der Fall sein, wird die Unfallinvalidität um die Vorinvalidität gekürzt. << Zurück zur Startseite
pre-existing conditions (engl.) Beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung wird nach den Vorerkrankungen gefragt. Dies führt erst dann zu einer Ablehnung, wenn dadurch die Gefahr eines Unfalls erhöht wird. Beispiel: Geisteskrankheit und Pflegebedürftigkeit. << Zurück zur Startseite
accident annuity (engl.) Eine der wichtigsten Leistungen in der privaten Unfallversicherung. Die Unfallrente wird meist nach einer Invalidität von mindestens 50 Prozent ausbezahlt. << Zurück zur Startseite
retraining allowance (engl.) Wenn nach einem Unfall eine Umschulung in einem neuen Beruf stattfinden soll, werden die durch die Umschulung entstandenen erhöhten Kosten übernommen, allerdings nicht die Kosten der Umschulung. << Zurück zur Startseite
transitional aid (engl.) Wenn 6 Monate nach einem Unfall immer noch mindestens 50 Prozent Behinderung vorliegt und noch mit weiteren zu rechnen ist, wird die sogenannte Übergangsleistung ausbezahlt, um den finanziellen Bedarf auszugleichen. << Zurück zur Startseite
cfaisst 14. August 2015 14. August 2015 Unfallversicherung Weiterlesen
death benefit (engl.) In der privaten Unfallversicherung ist die Todesfallsumme die Summe, die im Falle des Todes des Versicherten an seine Hinterbliebenen oder die Bezugsberechtigten ausgezahlt wird. << Zurück zur Startseite
daily allowance (engl.) Ähnlich wie bei dem Krankentagegeld werden die Einkommensverluste, verursacht durch einen Unfall, ersetzt. << Zurück zur Startseite
immediate benefit (engl.) Bei schweren Verletzungen der besonderen Art wird eine vereinbarte Geldsumme ausbezahlt. Diese Verletzungen sind in den Bedingungen vereinbart. << Zurück zur Startseite
self-mutilation (engl.) Dies ist in der privaten Unfallversicherung nicht mitversichert, da sich manche aus diesem Grund absichtlich zum Beispiel Körperteile abschneiden oder abhacken. Sobald eine absichtliche Eigenschädigung nachgewiesen werden kann, wird der Unfallversicherer nicht zahlen. << Zurück zur Startseite
personal accident insurance (engl.) Versichert in Form einer Kapitalleistung oder Unfallrente die finanziellen Folgen von Unfällen, vor allem entgangenes Einkommen durch Verlust der Arbeitsfähigkeit. Daneben werden meist auch im Todesfall die Hinterbliebenen durch Kapitalleistungen oder Rentenzahlungen abgesichert. << Zurück zur
need for care (engl.) Wenn eine Person auf Grund von Krankheiten oder einem Unfall nicht mehr in der Lage ist, die alltäglichen Aufgaben des Lebens zu bewältigen, und dadurch von anderen abhängig ist, spricht man von Pflegebedürftigkeit. << Zurück zur
disability amount (engl.) Es sollten mindestens 8 bis 10 Jahresgehälter als Invaliditätssumme festgelegt werden. << Zurück zur Startseite
disability benefits (engl.) Dies tritt dann ein, wenn eine dauerhafte Behinderung der geistigen oder körperlichen Fähigkeit eintritt, allerdings spätestens bis zu maximal einem Jahr nach dem Unfall. << Zurück zur Startseite
degree of disability (engl.) Ein durch den Versicherer bestimmter Arzt überprüft bei Invalidität den Grad der Beeinträchtigung. << Zurück zur Startseite
medical treatment costs (engl.) Hierunter werden in der gesetzlichen Unfallversicherung jene Kosten verstanden, die für eine Behandlung infolge eines Arbeitsunfalles oder einer Berufskrankheit entstehen, verstanden. << Zurück zur Startseite
principal sum (engl.) Auch Deckungssumme genannt. In der privaten Unfallversicherung ist man über diese Summe gesichert. << Zurück zur Startseite
dismemberment schedule (engl.) Beschreibt den Invaliditätsgrad in der Unfallversicherung << Zurück zur Startseite
health issues (engl.) Fragen zur Prüfung der Gesundheit des Antragstellers einer Versicherung (z.B. Unfallversicherung, Lebensversicherung). Diese wird ggf. um eine ärztliche Gesundheitsprüfung ergänzt. Die Fragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Sollte der Versicherungsnehmer seiner Pflicht nicht nachgehen, hat der Versicherer das
statutory accident insurance (engl.) Ein Zweig der Sozialversicherung. Laut Sozialgesetzbuch (siebtes Buch) hat sie die Aufgabe, „mit allen geeigneten Mitteln Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten sowie arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten, nach Eintritt von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der
recovery money (engl.) Ist eine Ergänzung zu dem Krankenhaustagegeld und ist auch davon abhängig. Das Genesungsgeld wird im Anschluss des Krankenhausaufenthalts für die Zeit der Erholung zu Hause fällig.
risk groups (engl.) Einteilung der Risiken in verschiedene Gruppen. Für die höhere Gefahr wird eine höhere Prämie notwendig. In der Unfallversicherung wird zwischen den Gefahrengruppen A und B unterschieden. << Zurück zur Startseite
dynamics (engl.) Versicherungssumme und Beiträge werden jedes Jahr um einen vorher bestimmten Prozentsatz erhöht. << Zurück zur Startseite
steady-term care (engl.) Personen mit einer dauerhaften Pflegebedürftigkeit können keine Unfallversicherung abschließen. << Zurück zur Startseite
disability (engl.) Dauernde Beeinträchtigung der Berufsfähigkeit durch Krankheiten oder Verletzungen << Zurück zur Startseite
occupational disease (engl.) Bezeichnet eine Krankheit, die durch den auszuübenden Beruf entstanden ist. Wird mit Berufsunfällen gleichgestellt << Zurück zur Startseite
rescue costs (engl.) Aufwendungen, die durch Maßnahmen zur Rettung eines Verunglückten entstehen << Zurück zur Startseite
surcharge (engl.) Bei einem erhöhten Risiko wird ein Prämien-Zuschlag erhoben. << Zurück zur Startseite
Beitragsrückgewähr (Unfallv.)
premium refund (engl.) Eine besondere Art der privaten Unfallversicherung, bei der die Versicherung zu einer Art Kapitallebensversicherung umgewandelt wird. Während der gesamten Laufzeit besteht die Unfallversicherung. Sollte die versicherte Person versterben, wird die Kapitalsumme ausbezahlt und nach Ablauf werden die
right of withdrawal (engl.) Innerhalb von 14 Tagen nach Unterzeichnung eines Versicherungsvertrages kann der Versicherungsantrag widerrufen werden. Der Widerruf sollte schriftlich per Einschreiben mit Rückschein an den Versicherer gesendet werden. << Zurück zur Startseite
Wartezeit (in der Rechtsschutzv.)
obligatory waiting period (engl.) Bei Neuabschluss einer Rechtsschutzversicherung besteht in der Regel kein sofortiger Versicherungsschutz. Der Aufschub beträgt zum Beispiel für Berufs- und Eigentums-/Mietrechtsschutz in der Regel 3 Monate. Bei Ehestreit-Rechtsschutz und Unterhalts-Rechtsschutz gelten längere Fristen. Bei einem Versichererwechsel verzichtet
Vermieterrechtsschutzvers.
landlord legal expenses Insurance (engl.) Trägt die Kosten der Vertretung rechtlicher Interessen des Versicherungsnehmers in der Rolle des Immobilieneigentümers. << Zurück zur Startseite
Verkehrsrechtsschutzvers.
motorist’s legal protection insurance (engl.) Trägt die Kosten der Vertretung rechtlicher Interessen des Versicherungsnehmers als Eigentümer, Halter oder Insasse auf ihn zugelassener Kraftfahrzeuge. Versicherungsschutz besteht auch als Fahrer oder Insasse fremder oder gemieteter Kraftfahrzeuge. Eine Beschränkung auf gleichartige Fahrzeuge kann
Strafrechtsschutzvers.
criminal legal protection insurance (engl.) Trägt die Kosten der Vertretung rechtlicher Interessen des Versicherungsnehmers, wenn dieser sich gegen den Vorwurf eines fahrlässigen Vergehens verteidigen muss, zum Beispiel wegen fahrlässiger Körperverletzung. Bei Vorsatz besteht jedoch kein Versicherungsschutz. << Zurück zur Startseite
Steuerrechtsschutzvers.
tax legal protection insurance (engl.) Trägt die Kosten zur Geltendmachung der Interessen des Versicherungsnehmers hinsichtlich Steuern und sonstiger Abgaben vor deutschen Finanz- und Verwaltungsgerichten. Beispiele sind Absetzbarkeit von Sonderausgaben, Werbungskosten, außergewöhnlichen Belastungen oder Erhebung von Zöllen. << Zurück zur Startseite
Standesrechtsschutzvers.
professional conduct legal protection ins. (engl.) Unterstützt den Versicherungsnehmer bei Standesrechtsverfahren, zum Beispiel als Arzt oder auch Steuerberater. << Zurück zur Startseite
Sozialgerichts-Rechtsschutzv.
social court legal protection insurance (engl.) Trägt die Kosten, wenn der Versicherungsnehmer vor deutschen Sozialgerichten gegen Sozialversicherungsträger im Prozess steht. Zum Beispiel wegen: Rentenhöhe, strittigem Invaliditätsgrad nach Arbeits- und oder Freizeitunfällen, Kassenübernahme von Kuren oder neuen Operationstechniken. << Zurück zur
shuttle mediation (engl.) Form der Mediation, in der der Mediator nicht gemeinsam mit beiden Konfliktparteien verhandelt, sondern sich abwechselnd mit diesen austauscht. Diese Form der Mediation wird besonders bei untereinander sehr zerstrittenen Konfliktparteien eingesetzt. In der Rechtsschutzversicherung auch als kostengünstige
Schadenersatz-Rechtsschutzv.
indemnification legal protection insurance (engl.) Versichert die Kosten der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen, zum Beispiel in Form von Schmerzensgeld, Kompensation von Verdienstausfall oder Reparaturkosten eines beschädigten Kfz. Die Abwehr fremder Schadenersatzansprüche ist hingegen Gegenstand der Haftpflichtversicherung. << Zurück zur Startseite
Private Rechtsschutzvers.
personal legal protection insurance (engl.) Grunddeckung in der Rechtsschutzversicherung für private Haushalte. Der berufliche Rechtsschutz ist hier ausgeschlossen. << Zurück zur Startseite
Mieterrechtsschutzvers.
tenant legal protection insurance (engl.) Trägt die Kosten der Vertretung rechtlicher Interessen des Versicherungsnehmers in der Rolle des Mieters. << Zurück zur Startseite
mediation (engl.) Außergerichtliche Streitschlichtung durch speziell ausgebildete Konfliktmanager, die keine Lösung vorgeben, sondern versuchen, durch einen moderierten Prozess eine einvernehmliche Lösung zwischen den Konfliktparteien zu finden. Dies gilt als schnelle und kostengünstige Alternative zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, ersetzt diese aber
Internetrechtsschutzversich.
internet legal protection (engl.) Trägt die Kosten der Vertretung rechtlicher Interessen des Versicherungsnehmers für Vertragsabschlüsse, die im Internet getätigt werden. In Einzelfällen werden auch andere mit der Internetnutzung verbundene Rechtsrisiken abgesichert. << Zurück zur Startseite
theory of subsequent events (engl.) Demnach sind – insbesondere im Schadenersatzrechtsschutz – Fälle dann versichert, wenn der Versicherungsschutz zu dem Zeitpunkt bestand, an dem das Ereignis erstmals seine Folge entfalte, auch wenn die Ursache dafür schon vorher bestand (im Gegensatz
vehicle legal protection insurance (engl.) Ein Bestandteil der Verkehrsrechtschutzversicherung. Der Schutz wird für das im Versicherungsschein beantragte Fahrzeug als Eigentümer, Halter, Mieter, Entleiher und berechtigter Fahrer sowie Insassen gewährt << Zurück zur Startseite
marriage legal protection (engl.) Trägt die Kosten der Vertretung rechtlicher Interessen des Versicherungsnehmers im Fall einer Scheidung. << Zurück zur Startseite
Disziplinar-Rechtsschutzvers.
disciplinary proceedings legal protection i. (engl.) Unterstützt den Versicherungsnehmer bei Disziplinarrechtsverfahren, zum Beispiel als Beamter, Richter oder Berufssoldat. << Zurück zur Startseite
cfaisst 14. August 2015 25. August 2015 Rechtsschutz Weiterlesen
Berufsrechtsschutzvers.
profession legal protection insurance (engl.) Trägt die Kosten der Vertretung rechtlicher Interessen des Versicherungsnehmers in der Rolle des Arbeitnehmers. << Zurück zur Startseite
Arbeitsrechtschutzvers.
protection of employment rights (engl.) Hilft bei Auseinandersetzungen rund um das Arbeitsverhältnis oder im öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis hinsichtlich dienst- und versorgungsrechtlicher Ansprüche des Versicherungsnehmers. Mögliche Fälle sind zum Beispiel Kündigung, Urlaubs-/Weihnachtsgeld, Abfindung, Einstufung in Besoldungsgruppen. << Zurück zur Startseite
lawyer hotline (engl.) Hierbei handelt es sich um eine sofortige, telefonische Rechtsberatung von zugelassenen Anwälten. Es stehen in der Regel Anwälte unterschiedlichster Rechtsgebiete zur Verfügung. << Zurück zur Startseite
legal fee (engl.) Rechtsanwälte berechnen Ihren Lohn nach der Gebührenordnung. Diese Berechnungsgrundlage ist vorgeschrieben, die Rechtsschutzversicherung ersetzt diese Kosten. << Zurück zur Startseite
aco-payments (engl.) Versicherte der GKV haben einen Teil der Kosten selbst zu tragen. Dies beträgt bei Arznei-, Verbands- und Hilfsmitteln zehn Prozent des Abgabepreises, mindestens jedoch fünf Euro und höchstens zehn Euro; allerdings jeweils nicht mehr als die Kosten des
additional tarif (engl.) Versicherungsvertrag, der zum bestehenden Hauptvertrag abgeschlossen wird, um den Versicherungsschutz mit zusätzlichen Leistungen zu erweitern. Ein solcher Vertrag wird zum Beispiel abgeschlossen, um den gesetzlichen Krankenversicherungsschutz zu ergänzen. << Zurück zur Startseite
efficiency rule (engl.) Nach § 12 SGB V müssen die Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein. Sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. << Zurück zur Startseite
optional tarif (engl.) Wahltarife sind Versicherungstarife, die seit 2007 von Krankenkassen zum Teil freiwillig angeboten werden können und zum Teil obligatorisch anzubieten sind. Im § 53 SGB V werden die einzelnen Wahltarife geregelt. << Zurück zur Startseite
actuary (engl.) Nach § 11 a Abs. 1 und 2 und § 12 Abs. 2 VAG haben Versicherungsunternehmen, die die substitutive Krankenversicherung betreiben, die Pflicht einen solchen zu bestellen. Er hat die Aufgabe, die Berechnung der Prämien, die nach mathematischen
Umlageverfahren in der KV
pay as you go system (engl.) Gemäß § 220 SGB V ist das Umlageverfahren ein Prinzip der Finanzierung in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Mittel werden aus den laufenden Beiträgen und Einnahmen aufgebracht und müssen die Ausgaben, die in der gleichen
substitutive health insurance (engl.) Nach § 12 VAG handelt es sich um eine Krankenversicherung, die ganz oder teilweise die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung ersetzen kann. << Zurück zur Startseite
Solidaritätsprinzip in der GKV
solidarity principle (engl.) Strukturelle Basis der GKV. Die Beiträge zur GKV richten sich nach der finanziellen Leistungsfähigkeit der Versicherten und sind vom Einkommen abhängig. Die Versicherten bekommen die gleichen Leistungen, wenn sie als notwendig eingestuft werden, ganz unabhängig davon, wie
prevention (engl.) Gemäß § 20 SGB V alle Leistungen, die zur Erhaltung der Gesundheit durchgeführt werden. << Zurück zur Startseite
trustee (engl.) Prämientreuhänder << Zurück zur Startseite
premium trustee (engl.) Nach § 12b VAG dürfen Prämienänderungen in der substitutiven Krankenversicherung erst vorgenommen werden, wenn ein unabhängiger Treuhänder der Prämienänderung zugestimmt hat. Der Treuhänder muss prüfen, ob die Berechnung der Prämien mit den geltenden Rechtsvorschriften übereinstimmen. << Zurück
care dependency (engl.) Nach § 14 SGB XI sind Personen pflegebedürftig, wenn sie wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs
long-term care insurance (engl.) Hierunter versteht man eine freiwillige Privatversicherung, die als Ergänzung zur sozialen Pflegeversicherung gemäß SGB XI abgeschlossen werden kann. Mit Hilfe dieser zusätzlichen Versicherung sollen private Zuzahlungen gemildert bzw. vermieden werden. << Zurück zur Startseite
Äquivalenzprinzip der PKV
equivalence principle (engl.) Die Grundlage der Beitragskalkulation in der privaten Krankenversicherung. Die Beiträge werden individuell vom persönlichen Risiko abhängig gemacht. Formel: Erwarteter Barwert der zukünftigen Beiträge = erwarteter Barwert der zukünftigen Leistungen << Zurück zur Startseite
Nach § 33 SGB V haben Versicherte Anspruch auf Versorgung mit Sachmittel, wie Hörgeräte, Körperersatzstücke, orthopädische und anderen Apparate, die den Behandlungserfolg sichern sollen. << Zurück zur Startseite
remedies (engl.) Nach § 32 SGB V versteht man darunter die therapeutische Anwendungen mit Massagen, Bäder und Krankengymnastik, die zur Behandlung notwendig sind. << Zurück zur Startseite
domestic aid (engl.) Wird nach § 38 SGB V zur Verfügung gestellt, wenn der Haushalt wegen einer Krankenhausbehandlung, stationären Reha- oder Vorsorgebehandlung nicht mehr geführt werden kann und im Haushalt ein Kind lebt, das das zwölfte Lebensjahr nicht vollendet hat
travelling costs (engl.) Nach § 60 SGB V übernehmen die Krankenkassen die Fahrkosten einschließlich Transport, wenn sie mit einer zwingenden, medizinischen Leistung verbunden ist. Für welches Fahrzeug bzw. Transportmittel die Krankenkasse die Kosten übernimmt, hängt von der medizinischen Notwendigkeit im
gross premium (engl.) Nach § 7 und § 8 der Kalkulationsverordnung setzt sich der Bruttobeitrag in der privaten Krankenversicherung aus folgenden Komponenten zusammen: Nettobeitrag + Zuschlag für die unmittelbaren Abschlusskosten + Sicherheitszuschlag + Zuschlag für den Standardtarif + Zuschlag für
reference figure, reference value (engl.) Gemäß § 18 Abs. 1 SGB IV ist die Bezugsgröße das Durchschnittsentgelt der Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung im vorvergangenen Kalenderjahr, aufgerundet auf den nächsthöheren, durch 420 teilbaren Betrag. << Zurück zur Startseite
taxable capacity (engl.) Gemäß § 62 SGB V haben Versicherte während jedes Kalenderjahres nur Zuzahlungen bis zur Belastungsgrenze zu leisten. Die Belastungsgrenze beträgt zwei vom Hundert der jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt. Für chronisch Kranke, die wegen derselben schwerwiegenden Krankheit in
payment of premiums (engl.) Nach 252 SGB V hat derjenige die Beiträge zu zahlen, der sie zu tragen hat. << Zurück zur Startseite
premium bearing (engl.) Bei versicherungspflichtig Beschäftigten nach § 5 Abs. 1 Nr.1 und 13 SGB V trägt der Arbeitgeber die Hälfte der Beiträge des Mitglieds aus dem Arbeitsentgelt nach dem um 0,9 Beitragssatzpunkte verminderten allgemeinen Beitragssatz. << Zurück zur Startseite
contribution assessment ceiling (engl.) Gibt nach § 223 SGB V vor, bis zu welchem Betrag die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu erheben sind. Einnahmen, die die Grenze übersteigen, werden nicht berücksichtigt. << Zurück zur Startseite
basic scheme (engl.) Tarif, welchen die privaten Krankenversicherer seit 2009 verpflichtend anbieten müssen. Die Leistungen dieses Versicherungsvertrags sind in Höhe und Umfang ungefähr mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung gleichzusetzen. << Zurück zur Startseite
remuneration (engl.) Gemäß § 14 SGB IV alle laufenden oder einmaligen Einnahmen aus einer Beschäftigung. << Zurück zur Startseite
earned income (engl.) Gemäß § 15 SGB IV der ermittelte Gewinn aus einer selbstständigen Arbeit. << Zurück zur Startseite
ageing provison (engl.) Die PKV versucht die Nettoprämie über die gesamte Vertragslaufzeit konstant zu halten, während die Risikoprämie jährlich ansteigt. Da die Nettoprämie anfangs höher ist als die Risikoprämie wird eine Rückstellung gebildet, die den Zweck erfüllt die steigenden Kosten
interest rate (engl.) Preis für das Leihen von Kapital, der in einem Prozentsatz des Kapitals ausgedrückt wird. << Zurück zur Startseite
interest period (engl.) Zeitraum, für den Zinsen berechnet werden. << Zurück zur Startseite
compound interest (engl.) Zins, der auf bereits gutgeschriebene Zinsen aus vorherigen Perioden berechnet wird. << Zurück zur Startseite
zillmerisation (engl.) Nach dem Mathematiker August Zillmer benanntes versicherungsmathematisches Verfahren für die Lebensversicherung und die Private Krankenversicherung, bei dem bereits angefallene, aber noch nicht getilgte Abschlusskosten (gezillmertes Deckungskapital) bei der Berechnung des Vertragswertes berücksichtigt werden. Dabei werden in der Lebensversicherung
zero coupon bond (engl.) Nullzins-Anleihe << Zurück zur Startseite
term annuity (engl.) Rente, die für einen festen Zeitraum gezahlt wird. << Zurück zur Startseite
cash flow (engl.) Gesamtheit aller Zahlungen, die im Rahmen z.B. einer Investition oder eines Wertpapiers anfallen. << Zurück zur Startseite
Vorschüssige Zahlung
payment in advance (engl.) Zahlung am Anfang jeder Zahlungsperiode << Zurück zur Startseite
Unterjähriger Zins
interest during the year (engl.) Zins, der mehrfach innerhalb eines Jahres anfällt. << Zurück zur Startseite
repayment (engl.) Rückzahlung von Schulden << Zurück zur Startseite
market interest rate (engl.) Der Zins, der sich in einer Volkswirtschaft in einer Periode innerhalb der gesetzten Rahmenbedingungen durch Geldangebot und Geldnachfrage einstellt. << Zurück zur Startseite
annual interest rate (engl.) Preis für das Leihen von Kapital für ein Jahr. << Zurück zur Startseite
FaRis (engl.) Forschungsstelle am IVW Köln zu aktuariellen Fragen des Versicherungswesens << Zurück zur Startseite
terminal value (engl.) Wert eines Zahlungsstroms zu einem Termin in der Zukunft. Zur Berechnung des Endwertes werden die einzelnen Zahlungen mit einem festen Zinssatz aufgezinst. << Zurück zur Startseite
discount rate (engl.) Siehe Abzinsfaktor << Zurück zur Startseite
discounted cash flow (engl.) Methode zur Feststellung eines Unternehmenswertes, bei der die Barwerte der zukünftigen Zahlungsströme zu Grunde gelegt werden. << Zurück zur Startseite
actuarial reserve (engl.) erforderliches Kapital zur Finanzierung eines Versorgungsanspruchs << Zurück zur Startseite
loan (engl.) Betrag, den der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer zur Verfügung stellt. << Zurück zur Startseite
cash equivalent (engl.) Wert eines zukünftigen Zahlungsstroms. Zur Berechnung des Barwertes wird der Zahlungsstrom mit einem entweder bekannten oder angenommenen Zins abgezinst. Je höher dieser Zins oder der Abzinsungszeitraum sind, desto niedriger ist der Barwert. << Zurück zur Startseite
accumulation factor (engl.) Faktor, mit dem eine zukünftige Zahlung multipliziert wird, um deren zukünftigen Wert zu erhalten. Er wird dabei in der Form (1+i) angegeben, wobei i den Zinssatz darstellt. Wird über mehrere Jahre aufgezinst, wird mit der Anzahl der
Äquivalenter Monatszins
monthly equivalent rate (engl.) Zins, der monatlich zugrunde gelegt werden muss, um bei monatlicher Verzinsung nach Ablauf eines Jahres den gleichen Effekt zu erzielen wie ein bestimmter Jahreszins. << Zurück zur Startseite
annuity (engl.) Jährlich gleichbleibende Zahlung im Rahmen einer Kredittilgung, wobei sich die Annuität jeweils aus Tilgung und Zinsen zusammensetzt. Je kleiner die Kreditsumme im Laufe der Zeit wird, desto größer wird der Anteil der Tilgung. << Zurück zur Startseite
bond (engl.) Wertpapier mit einer laufenden Zinszahlung und Rückzahlung des Nominalbetrags bei Ablauf. Sind keine laufenden Zinszahlungen vorgesehen, spricht man von einer Nullzins-Anleihe (Zero-Bond). << Zurück zur Startseite
actuary (engl.) Versicherungs- oder Finanzmathematiker << Zurück zur Startseite
discount rate (engl.) Faktor, mit dem eine zukünftige Zahlung multipliziert wird, um deren heutigen Wert zu erhalten. Er wird dabei in der Form 1/(1+i) angegeben, wobei i den Zinssatz darstellt. Wird über mehrere Jahre abgezinst, wird der Nenner mit der
Zitronenmarkt
lemon market (engl.) Von Akerlof 1970 geprägter Begriff für eine Form des Marktversagens durch Informationsasymmetrie. Eine hoher Informationsvorsprung von Verkäufern gegenüber Käufern kann dazu führen, dass die Käufer nicht mehr zwischen guten und schlechten Produkten (Lemons) unterscheiden können und daher
risk of changes in interest rates (engl.) Die Gefahr eines Verlustes oder entgangenen Gewinnes durch Änderung des Marktzinses. << Zurück zur Startseite
economic risk (engl.) Gefahr, der ein Unternehmen im wirtschaftlichen Umfeld ausgesetzt ist. << Zurück zur Startseite
exchange rate risk (engl.) Aus der Unsicherheit über zukünftige Wechselkursentwicklungen entstehendes Risiko. Erhöht die Transaktionskosten und behindert so den internationalen Güter- und Kapitalverkehr. << Zurück zur Startseite
insurance fraud (engl.) Hierunter werden Vermögensdelikte eines Versicherungsnehmers gegen ein Versicherungsunternehmen zusammengefasst. Der Versicherungsnehmer verfolgt eine Bereicherungsabsicht. Dem Versicherer wird ein Vermögensschaden infolge Täuschung oder Irrtum zugefügt. Die häufigsten Formen sind Fingieren oder Herbeiführen eines Schadens, Umdefinieren des Schadenherganges oder
loss aversion (engl.) Verluste werden von den meisten Menschen stärker gewichtet als Gewinne in gleicher Höhe. Siehe Neue Erwartungstheorie. << Zurück zur Startseite
value at risk (engl.) Ein Risikomaß, das angibt, welchen Wert der maximal erwartete Verlust einer bestimmten Risikoposition (z. B. eines Portfolios von Wertpapieren) mit einer vom Entscheidungsträger festgelegten Sicherheitswahrscheinlichkeit innerhalb einer bestimmten Periode nicht überschreitet. << Zurück zur Startseite
environmental risk (engl.) Gefahr, die für das Unternehmen durch externe Umweltereignisse entsteht, oder Gefahr für das Ökosystem, die intern durch das Unternehmen entsteht und die für das Unternehmen zu Schäden z.B. in Form von Haftungsansprüchen, Ausgleichszahlungen oder Imageschäden führt. <<
monitoring (engl.) Es muss eine stetige Beobachtung des Risikomanagementprozesses vorgenommen werden, um zu gewährleisten, dass alle Risiken im Verlauf berücksichtigt werden. << Zurück zur Startseite
tax risk (engl.) Gefahr einer steuerlichen Veränderung, die Auswirkung auf die Höhe des Wertes des steuerpflichtigen oder steuerfreien Zinsertrages hat. << Zurück zur Startseite
Status Quo Effekt
status quo bias (engl.) Eine weit verbreitete kognitive Verzerrung im Rahmen der Urteils- und Entscheidungsfindung, wobei der momentane Ist-Zustand als Ausgangsgröße verwendet wird, gegenüber dem jegliche Abweichung als Gewinn oder Verlust empfunden wird. Die meisten Menschen tendieren dazu, Verluste höher
solvency II (engl.) Geplante aufsichtsrechtliche Vorschriften für Versicherungsunternehmen auf EU-Ebene, als Modifikation der bestehenden Regelungen aus Solvency I. Diese können in einem 3-Säulen-Modell dargestellt werden. Die erste Säule bestimmt die Kapitalanforderungen, die zweite Governance-Vorschriften und die dritte die Veröffentlichungsvorschriften. Die
solvency I (engl.) Bestehende aufsichtsrechtliche Vorschriften zur Solvabilität von Versicherungsunternehmen. Basis ist ein kontinuierlicher Vergleich von Soll- und Ist-Zahlen verbunden mit entsprechenden Informationspflichten. Eine Aktualisierung und Erweiterung steht durch Solvency II an. << Zurück zur Startseite
software risk (engl.) Risiken, die angesichts der Bedeutung und Komplexität der IT-Systeme durch die Fehleranfälligkeit der Software bedingt sind. << Zurück zur Startseite
sensitivity analysis (engl.) Analyseform für komplexe Systeme und Probleme, bei der Zusammenhänge zwischen einzelnen Systemvariablen zu einem Wirkungsnetz verbunden werden um zu untersuchen, wie stark ein geplantes Ergebnis von Änderungen der jeweiligen Parameter betroffen wird. << Zurück zur Startseite
product risk (engl.) Risiken durch Fehler an einem Produkt, die Schäden z.B. durch Haftung, Imageverluste, Rückrufaktionen oder Ersatz- und Reparaturkosten bedingen. << Zurück zur Startseite
probable maximum loss (engl.) Hierbei handelt es sich um den wahrscheinlichen Höchstschaden. In der Rückversicherung bemisst der wahrscheinliche Höchstschaden den Selbstbehalt und die Rückversicherungsabgabe. Zum Beispiel wird in der Industriefeuerversicherung versucht, mit Feststellungen über bisher eingetretene Schäden, Bauart, Feuergefährlichkeit und
planning fallacy (engl.) Von Daniel Kahneman und Amos Tversky geprägter Begriff zur Beschreibung von überoptimistischen Erwartungen an Projektergebnisse durch Vernachlässigung von Risiken und Vernachlässigung statistischer Erfahrungen aus ähnlichen Fällen. Typische Beispiele sind die oft drastische Unterschätzung von Realisierungszeiten und Kosten
personnel risk (engl.) Die durch angestellte Mitarbeiter verursachten Risiken. << Zurück zur Startseite
Optimistische Verzerrung
optimistic bias (engl.) Die meisten Menschen tendieren im Rahmen von Entscheidungen zu einem unrealistischen Optimismus, indem sie beispielsweise ihre Möglichkeiten zur Vorhersage von Ereignissen oder ihre eigenen Einflussmöglichkeiten darauf überschätzen oder die Schwierigkeit der Realisierbarkeit ihrer Pläne unterschätzen. Dies führt
operational risk (engl.) operationelles Risiko << Zurück zur Startseite
operational risk (engl.) Oberbegriff für sämtliche betriebliche Risiken in einem Unternehmen. Dazu gehören Prozessrisiken, Personenrisiken, Systemrisiken und externe Risiken (z.B. Rechtsrisiken). << Zurück zur Startseite
motivation risk (engl.) Wenn die real zur Verfügung gestellten Leistungsmenge aufgrund mangelnder Mitarbeitermotivation nicht der gezählten Ist-Kapazität gemäß vertraglich vereinbarter Arbeitszeit entspricht. Es handelt sich hierbei um eines der Personalrisiken. << Zurück zur Startseite
moral hazard (engl.) Dieser Begriff beschreibt das Ausnutzen von Informationsvorteilen. In der Versicherungswirtschaft wird hierunter eine Verhaltensänderung, die mit dem Abschluss einer Versicherung einhergeht, verstanden. Hierunter fällt beispielsweise das verminderte Risikobewusstsein des Versicherungsnehmers gegenüber der versicherten Sache. << Zurück zur
Monte Carlo simulation (engl.) Stochastisches Verfahren zur Lösung von Wahrscheinlichkeitsproblemen auf Basis des Gesetzes der großen Zahl. Ergebnisse und Wahrscheinlichkeitsverteilungen werden nicht analytisch, sondern durch Generierung von zahlreichen Zufallsergebnissen approximativ ermittelt. Dies erfolgt im einfachsten Fall durch Würfeln oder andere
supply risk, bottleneck risk (engl.) Risiko, das durch fehlende Kapazitäten entsteht, die sich dann auch auf andere Bereiche der Leistungserstellung auswirken. Der Begriff wird vor allem im Personalmanagement verwendet, kann aber auch in anderen Bereichen auftreten. << Zurück zur Startseite
sensitivity analysis (engl.) siehe Sensitivitätsanalyse << Zurück zur Startseite
cashflow at risk (engl.) Ein Risikomaß, das angibt, wie hoch die maximale negative Abweichung des Cash Flows von einem geplanten Wert mit einer vom Entscheidungsträger festgelegten Sicherheitswahrscheinlichkeit innerhalb einer bestimmten Periode ist. Das Risikomaß unterscheidet sich vom Value at Risk
sector risk (engl.) Spezifisches Risiko durch Zugehörigkeit eines Unternehmens zu einer bestimmten Branche. Bedingt z.B. durch Nachfrageänderungen, neue gesetzliche Vorschriften, steigende Rohstoffpreise oder andere spezifisch die Produkte oder Rahmenbedingungen der Branche betreffende Faktoren. << Zurück zur Startseite
credit risk (engl.) Die Gefahr eines Verlustes oder entgangenen Gewinnes durch Ausfall eines Schuldners. Siehe auch Kreditrisiko << Zurück zur Startseite
safety management (engl.) Gestaltung, Lenkung und Entwicklung eines zweckgerichteten sozialen Systems, welches dafür Sorge trägt, dass die mit den betrieblichen Prozessen verbundenen Risiken in einem akzeptablen und zu verantwortenden Bereich bleiben. << Zurück zur Startseite
Austrittsrisiko
departure risk (engl.) Risiko durch Eigenkündigungen und damit Ausfall von Leistungsträgern oder Mitarbeitern in Schlüsselpositionen. << Zurück zur Startseite
adjustment risk (engl.) Risiko durch eine zu geringe Veränderungsbereitschaft beziehungsweise -fähigkeit der Beschäftigten eines Unternehmens. << Zurück zur Startseite
adverse selection (engl.) Hierbei handelt es sich um eine Auswirkung von Informationsasymmetrien vor Vertragsabschluss. In der Versicherungswirtschaft beschreibt dieser Begriff das durch hohe Prämien bedingte Ausscheiden von Versicherungsnehmern mit guten Risiken aus dem Markt, so dass lediglich solche Versicherungsnehmer übrig
breach of contractual warranty (engl.) Haftung für zugesicherte Eigenschaften eines Kaufgegenstands. Diese erfordert eine vertragliche Vereinbarung und einen erkennbaren Garantiewillen. << Zurück zur Startseite
present value (engl.) Neuwert einer Sache abzüglich ihrer Wertminderung durch Abnutzung oder Alter. << Zurück zur Startseite
intent, premeditation (engl.) Form des Verschuldens, bei der die Folgen einer Handlung gewollt sind oder zumindest billigend in Kauf genommen werden. << Zurück zur Startseite
act-committed basis (engl.) Prinzip, nach dem der Zeitpunkt des Versicherungsfalls festgelegt werden kann. Hiernach ist der Versicherungsfall zum Zeitpunkt des Verstoßes, der später zum Schaden geführt hat, eingetreten. << Zurück zur Startseite
fault, blame, guiltiness (engl.) Pflichtwidriges zurechenbares Fehlverhalten einer Person. Zu unterscheiden sind hierbei Vorsatz, leichte und grobe Fahrlässigkeit. << Zurück zur Startseite
financial loss, pecuniary loss, property loss (engl.) Vermögensnachteile, die nicht unmittelbar auf einen Personen- oder Sachschaden zurückzuführen sind. Zu unterscheiden sind echte und unechte Vermögensschäden. Unechte Vermögensschäden werden auch als Vermögensfolgeschäden bezeichnet, da sie Folge eines Personen- oder Sachschadens sind.
legal duty to maintain safety (engl.) Verpflichtung, nach der Schaffung einer Gefahrenlage die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen zu ergreifen, um Personen- und Sachschäden zu vermeiden. << Zurück zur Startseite
unconscious negligence (engl.) Unbewusste Fahrlässigkeit liegt vor, wenn jemand die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt, ohne sich dessen bewusst zu sein. << Zurück zur Startseite
animal keepers‘ liability (engl.) Versicherung, mit der sich der Versicherungsnehmer für Haftungsrisiken aus seiner Eigenschaft als Tierhalter absichern kann. << Zurück zur Startseite
Schaden an fremden Sachen, die durch eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit an oder mit diesen Sachen entstanden sind. Diese sind in der Regel vom Versicherungsschutz der Haftpflichtversicherung ausgeschlossen, werden aber in der Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung wieder eingeschlossen. << Zurück zur
Schadenereignisprinzip
occurrence basis (engl.) Prinzip, nach dem der Zeitpunkt des Versicherungsfalls festgelegt werden kann. Schadenereignis ist das Ereignis, als dessen Folge die Schädigung Dritter unmittelbar entstanden ist. Auf den Zeitpunkt der Schadenverursachung, die zu dem Schadenereignis geführt hat, kommt es nicht
punitive damages (engl.) Entschädigung mit Strafcharakter (US-Recht) << Zurück zur Startseite
product liability (engl.) Haftung des Herstellers eines Produktes gegenüber Abnehmern und Verbrauchern für Schäden in Folge eines Produktfehlers. << Zurück zur Startseite
personal injury (engl.) Ereignis, bei dem eine Person getötet oder verletzt wird oder eine Gesundheitsschädigung erleidet. << Zurück zur Startseite
Obhutsklausel
goods-in-custody clause (engl.) Ausschluss für Haftpflichtansprüche wegen Schäden an fremden Sachen, die dem Versicherungsnehmer anvertraut wurden. << Zurück zur Startseite
additional insured (persons) (engl.) Drittbeteiligte eines Versicherungsvertrages, die den gleichen Versicherungsschutz wie der Versicherungsnehmer erhalten. << Zurück zur Startseite
damage to rented property (engl.) Schaden an vom Versicherungsnehmer gemieteten, gepachteten oder geliehenen Sachen. Grundsätzlich sind Mietsachschäden in der Haftpflichtversicherung ausgeschlossen. Üblicherweise besteht in der Privathaftpflichtversicherung jedoch Versicherungsschutz für Schäden an gemieteten Wohnungen oder Räumlichkeiten (z.B. Hotelzimmer). << Zurück zur
Manifestationsprinzip
determining principle, manifestation principle (engl.) Prinzip, nach dem der Zeitpunkt des Versicherungsfalls festgelegt werden kann. Hiernach gilt der Versicherungsfall als zu dem Zeitpunkt eingetreten, in dem der Schaden erstmalig festgestellt wird. << Zurück zur Startseite
Herstellungsschadenausschluss
Ausschluss von Schäden an vom Versicherungsnehmer hergestellten Sachen. << Zurück zur Startseite
gross negligence (engl.) Außerachtlassung der verkehrsüblichen Sorgfalt in besonders schwerem Maße. In vielen Versicherungssparten führt schadensursächliche grobe Fahrlässigkeit zu einer Kürzung der Leistung des Versicherers. << Zurück zur Startseite
legal liability (engl.) Gesetzlich festgelegte Verpflichtung, für einen Schaden in bestimmtem Umfang einstehen zu müssen. << Zurück zur Startseite
damage caused by courtesy (engl.) Schaden, der bei der Erbringung einer unentgeltlichen Gefälligkeitsleistung, z.B. bei der Mithilfe bei einem Umzug, entsteht. << Zurück zur Startseite
strict liability (engl.) Gesetzliche Haftung für Schäden Dritter, die kein Verschulden voraussetzt. Die Haftung wird allein dadurch begründet, dass von dem Ersatzpflichtigen, z.B. durch den Betrieb eines Kraftfahrzeuges oder das Halten eines Haustiers, eine gewisse Gefahr für seine Umgebung ausgeht.
bad debt loss coverage (engl.) Deckung von Schäden, die dem Versicherungsnehmer oder einer mitversicherten Person entstehen, für die der Schädiger nicht aufkommen kann, weil er weder die hierfür erforderlichen Mittel noch eine Haftpflichtversicherung besitzt. << Zurück zur Startseite
negligence (engl.) Fahrlässigkeit liegt vor, wenn jemand bei einer Handlung die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt (§ 276 Abs. 2 BGB). Zu unterscheiden sind hierbei nach der Kenntnis die bewusste bzw. unbewusste Fahrlässigkeit, sowie nach der Schwere die
damage caused by non-fulfilm. of contr. obl. (engl.) Schaden, der einem Dritten dadurch entsteht, dass jemand Leistungen, die er einem Vertragspartner zugesagt hat, nicht erfüllt. << Zurück zur Startseite
Echter Vermögensschäden
pure financial loss (engl.) Vermögensnachteile, die nicht unmittelbar auf einen Personen- oder Sachschaden zurückzuführen sind. << Zurück zur Startseite
responsibility for civil wrongs (engl.) Fähigkeit, eine unerlaubte Handlung (Delikt) schuldhaft begangen zu haben und hierfür verantwortlich gemacht zu werden. Ob eine Person deliktsfähig ist, hängt von ihrem Alter und Entwicklungsstand ab. Zu unterscheiden sind hierbei deliktsunfähige, beschränkt deliktsfähige und
liability in tort (engl.) Gesetzliche Pflicht, für einen Schaden, den man einem anderen durch eine unerlaubte Handlung schuldhaft zufügt, einzustehen (§ 823 BGB). << Zurück zur Startseite
D&O insurance (engl.) Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung von Aufsichtsräten, Vorständen und Geschäftsführern. << Zurück zur Startseite
wilful negligence (engl.) Bewusste Fahrlässigkeit liegt vor, wenn sich jemand bei einer Handlung eines daraus folgenden möglichen Schadens bewusst ist, jedoch darauf vertraut, dass dieser nicht eintreten wird. << Zurück zur Startseite
builders liability (engl.) Haftung des Bauherren in seiner Eigenschaft als privater Bauherr/Bauträger sowie Besitzer des Baugrundstücks. Ansprüche können beispielsweise aus der Verletzung der Verkehrssicherungspflicht oder durch ein Verschulden bei der fehlerhaften Auswahl der am Bau beteiligten Personen entstehen. << Zurück
Auslandsschadenausschluss
foreign risk exclusion (engl.) Ausschluss von Schäden, bei denen das Schadenereignis im Ausland eingetreten ist. << Zurück zur Startseite
claims made basis (engl.) Prinzip, nach dem der Zeitpunkt des Versicherungsfalls festgelegt werden kann. Hiernach gilt der Versicherungsfall als dann eingetreten, wenn der Geschädigte Schadenersatzansprüche geltend macht. << Zurück zur Startseite
gradual damage (engl.) Sachschaden, der nicht plötzlich, sondern allmählich (z.B. durch Einwirkung von Temperatur, Gasen, Dämpfen, Rauch, Niederschlägen oder Feuchtigkeit) entstanden ist. << Zurück zur Startseite
destruction (engl.) Liegt vor, wenn die Beschädigung eine Wiederherstellung oder Wiederbenutzung der Sache ausschließt. << Zurück zur Startseite
current value, present value (engl.) Neuwert einer Sache abzüglich ihrer Wertminderung durch Abnutzung oder Alter. << Zurück zur Startseite
living space (engl.) Dieser Begriff beziffert die gesamte Grundfläche aller Räume eines Einfamilienhauses oder einer Wohnung, welche zu Wohnzwecken oder für Hobbies genutzt wird. << Zurück zur Startseite
valuables (engl.) Umfasst Bargeld und auf Geldkarten geladene Beträge, Urkunden einschließlich Sparbücher und sonstige Wertpapiere, Schmuck, Edelsteine, Perlen, Briefmarken und Telefonkartensammlungen, Münzen und Medaillen sowie alle Sachen aus Gold oder Platin, Pelze, Gobelins und handgeknüpfte Teppiche, Kunstgegenstände wie Gemälde, Zeichnungen,
list of appraisement (engl.) Dieser Bogen erleichtert die Ermittlung der Versicherungssumme 1914 für Wohngebäude nach Wohnfläche und Ausstattungsmerkmalen. Oftmals kann in diesen Fällen ein Unterversicherungsverzicht geschlossen werden. << Zurück zur Startseite
reconstruction value of 1914 (engl.) Der Versicherungswert 1914 ist eine Rechengröße der gleitenden Neuwertversicherung (Gebäudeversicherung). Dieser entspricht dem Wiederaufbauwert des Gebäudes in Mark, entsprechend seiner Größe, Ausstattung und Ausbau, bezogen auf das Jahr 1914. Nach der Festlegung kann der Wert
risk omission (engl.) Der dauerhafte und vollständige Wegfall eines Risikos. Dies hat zur Folge, dass die Versicherung aufgehoben werden kann. << Zurück zur Startseite
insurance value (engl.) Handelt es sich um eine versicherte Sache, so gilt der Wert der Sache als Versicherungswert, insoweit sich den jeweiligen Umständen entsprechend nichts anderes ergibt (§ 52 VVG). Der Wert einer Sache kann definiert werden durch: Gemeiner Wert,
insured property (engl.) Sachen, die durch den Versicherungsschutz gedeckt sind, zum Beispiel im Rahmen der Einzeldeklaration (zum Beispiel Kfz, Wohngebäude) oder im Rahmen der Pauschaldeklaration (zum Beispiel Hausratversicherung). << Zurück zur Startseite
insured costs (engl.) Schadenbedingte Kosten, welche im Rahmen des Versicherungsschutzes enthalten sind. Beispielsweise Aufräumkosten, Bewegungs- und Schutzkosten, Hotelkosten, Transport- und Lagerungskosten, Schlossänderungskosten, Bewachungskosten, Reparaturkosten für provisorische Maßnahmen, Schadenabwendungs- und Schadenminderungskosten. Anders als bei Sachschäden sind Kostenschäden auf Grundlage der AVB
Vandalisums
vandalism (engl.) Dieser Tatbestand liegt vor, sobald ein Täter nach einem Einbruchdiebstahls versicherte Sachen vorsätzlich beschädigt oder zerstört. << Zurück zur Startseite
underinsurance (engl.) Wenn bei einem versicherten Schaden die Versicherungssumme zum Schadenszeitpunkt niedriger ist als der Versicherungswert der versicherten Sachen. In diesem Fall leistet der Versicherer nur im Verhältnis dieser Summen zueinander. << Zurück zur Startseite
overinsurance (engl.) Sobald die Versicherungssumme höher ist als der Wert der versicherten Sache, kann der Versicherer als auch der Versicherungsnehmer die Herabsetzung von Versicherungssumme und der Prämie verlangen. << Zurück zur Startseite
surge damages (engl.) Diese Schäden treten in der Regel durch einen Blitz auf. Sie sind in der Sachversicherung entweder nicht mitversichert, oder nur dann mitversichert, wenn der Blitz unmittelbar auf Sachen übergegangen ist (Abschnitt A § 2 Abs. 3 VGB
storm losses (engl.) Dies bezeichnet einen Schaden, bei dem sich die Wiederherstellung des Wirtschaftsgutes (z.B. eines Kfz) nicht mehr lohnt. Man unterscheidet hier zwischen dem technischen und wirtschaftlichen Totalschaden. Beim technischen ist die Wiederherstellung des vorigen Zustandes wegen der Beschädigungen
storm losses (engl.) Schäden, die aufgrund eines Sturm auftreten. Versichert sind nur Schäden, die durch unmittelbare Einwirkung des Sturmes auf versicherte Sachen zurückzuführen sind oder dadurch, dass der Sturm Gebäudeteile, Bäume oder andere Gegenstände auf versicherte Sachen wirft. << Zurück
storm (engl.) Im Versicherungsrecht ist dies eine wetterbedingte Luftbewegung von mindestens Windstärke 8 Beaufort (Windgeschwindigkeit mindestens 63 km/Stunde). Den Nachweis über die Sturmstärke hat der Versicherungsnehmer zu erbringen. Meteorologisch setzt ein Sturm die Windstärke 9 voraus. << Zurück zur Startseite
list of stolen items (engl.) Im Falle eines Einbruchdiebstahls muss der Versicherungsnehmer unverzüglich eine Liste über die gestohlenen Sachen anfertigen und diese in identischer Form der Polizei und dem Hausratversicherer zur Verfügung stellen. Bei Verzögerung kann der Versicherer sich unter
indemnity insurance (engl.) Diesem Begriff sind Versicherungsformen zugeordnet, die Leistungen aufgrund eines tatsächlich entstandenen Schadens, der in der Summe konkret nachweisbar ist, abdecken. << Zurück zur Startseite
duty to mitigate loss (engl.) Der Versicherungsnehmer ist im Schadenfall verpflichtet, so zu handeln, als würde keine Versicherung bestehen. Dies gilt sowohl für einen eingetretenen als auch für einen bevorstehenden Schaden. Dies gilt auch, wenn bereits eine Schadenregulierung durch den
costs incurred in minimizing the loss (engl.) Dieser Begriff beschreibt die Kosten, welche im Rahmen der Schadenminderungspflicht auftreten können. Diese dürfen jedoch nicht höher sein als der eigentlich entstandene Schaden. Kosten, die aufgrund von Schadenverhütung und Vorsorgemaßnahmen entstehen, werden nicht
damage to property (engl.) Beschädigung, Zerstörung oder Verlust von Sachen (Gebäuden, Straßen, Kraftfahrzeugen, Gegenständen und sonstigen Dingen unbelebter Natur) << Zurück zur Startseite
cfaisst 11. August 2015 29. November 2015 Haftpflicht, Sachversicherung Weiterlesen
Photovoiltaikversicherung
photovoltaics insurance (engl.) Bei dieser Versicherungsart handelt es sich um eine sogenannte Allgefahrendeckung. Sie versichert ausschließlich die zu versichernde Fotovoltaikanlage. << Zurück zur Startseite
oil tank insurance (engl.) Hierbei handelt es sich um eine spezielle Versicherung für Hauseigentümer, die ihre Heizungsanlage mit Heizöl betreiben und dieses in Öltanks lagern. Sie schützt vor Ansprüchen Dritter, die durch das Auslaufen von Öl entstehen können. << Zurück
assembly insurance, erection insurance (engl.) Im Rahmen dieser Versicherungsform können Montageobjekte wie Konstruktionen aller Art, Maschinen, maschinelle und elektrische Einrichtungen sowie zugehörige Reserveteile versichert werden. << Zurück zur Startseite
loss of rent insurance (engl.) Diese Versicherungsform ist für gewerblich genutzte und gewerblich vermietete Immobilien zu empfehlen, da der Ersatz von Mietverlusten im Rahmen der Wohngebäudeversicherung für gewerblich genutzte Räume nicht enthalten ist. Sie schützt vor Mietverlusten, die in Folge
loss of rent (engl.) Sofern vermietete Räumlichkeiten aufgrund von Schäden am versicherten Gebäude nur noch begrenzt oder gänzlich unvermietbar werden, so werden dem Versicherungsnehmer die entgangenen Mieten erstattet. Anders als im gewerblichen Bereich ist der Mietausfallschaden in der privaten Wohngebäudeversicherung
machinery insurance (engl.) Diese Versicherungsart wird in zwei unterschiedliche Bereiche aufgeteilt. Die eine sichert stationäre Maschinen, technische Anlagen und maschinelle Einrichtungen ab, während die andere transportable und fahrbare Maschinen abdeckt. In der Regel werden die versicherten Maschinen gegen Diebstahl, Zerstörung
implosion (engl.) Plötzliche Zerstörung eines Hohlkörpers durch äußeren Überdruck infolge eines inneren Unterdruckes. << Zurück zur Startseite
hotel costs (engl.) Kosten für die Unterbringung des Versicherungsnehmers werden entschädigt, wenn die versicherte Wohnung durch einen versicherten Schaden unbewohnbar wurde und die eingeschränkte Nutzung eines noch bewohnbaren Teil nicht zumutbar ist. << Zurück zur Startseite
household contents insurance (engl.) Schäden, die infolge von Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser und Sturm entstehen, sind im Rahmen dieser Versicherung abgedeckt. Neben Zerstörung, Beschädigung und Abhandenkommen der versicherten Sachen werden auch verschiedene Kosten wie zum Beispiel Aufräumkosten, Schlossänderungskosten oder Bewachungskosten versichert.
personal belongings (engl.) Vereinfacht lässt sich sagen, das alle beweglichen Sachen, die beim Einzug in die Wohnung gebracht wurden, hierdurch definiert wird. Beispielsweise: Einrichtungsgegenstände (Möbel, Bilder, Pflanzen), Gebrauchsgegenstände (Geschirr, Töpfe, Wäsche), Verbrauchsgegenstände (Nahrungsmittel, Putzmittel, Hygieneartikel) und so weiter. << Zurück
hail (engl.) Hierbei handelt es sich um eine Form von Niederschlag, der aus Eisklumpen besteht. Die durch das unmittelbare Auftreffen auf versicherte Sachen entstandenen Schäden werden im Rahmen der Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung abgedeckt. << Zurück zur Startseite
experts‘ fees (engl.) Hierbei handelt es sich um Kosten, die im Rahmen eines zu erstellenden Gutachtens auftreten können. Grundsätzlich sind diese nicht versichert (vergleiche § 85 VVG). Diese werden in der gewerblichen Versicherung meist mit versichert, in der Regel mit
glass insurance (engl.) Sie bietet für Gebäude- und Mobiliarverglasung Versicherungsschutz gegen Glasbruch. << Zurück zur Startseite
fair market value, actual cash value (engl.) Entspricht dem vor einem Schadeneintritt allgemein im Markt zu erzielenden Verkaufspreis einer Sache. Wenn versicherte Sachen (auch Gebäude) durch einen Schadenfall für ihren Zweck nicht mehr zu verwenden sind und kein anderer Wert
building insurance (engl.) Hierbei handelt es sich um eine Versicherung die zur Absicherung eines Gebäudes abgeschlossen wird. Meist werden zusätzlich zum eigentlichen Gebäude auch die auf dem Versicherungsgrundstück befindlichen Garagen und Gartenhäuser vom Versicherungsschutz mit abgedeckt. << Zurück zur Startseite
building components (engl.) Hierbei handelt es sich grundsätzlich um Gegenstände, die in ein Gebäude eingefügt werden und durch ihre feste Verbindung mit dem Gebäude ihre Selbständigkeit verloren haben (vergleiche auch § 94 BGB). << Zurück zur Startseite