Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI%20ZB%2034/17
Timestamp: 2020-08-11 22:25:39
Document Index: 367938934

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 253', '§ 185', 'Art. 101', '§ 568', '§ 750', '§ 76', '§ 459', '§ 459', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 574', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 568', 'BGH', '§ 568', 'Art. 101', 'BGH', '§ 568', 'BGH', 'BGH', '§ 82', 'BGH']

BGH, 18.09.2018 - VI ZB 34/17 - dejure.org
https://dejure.org/2018,36907
BGH, 18.09.2018 - VI ZB 34/17 (https://dejure.org/2018,36907)
BGH, Entscheidung vom 18.09.2018 - VI ZB 34/17 (https://dejure.org/2018,36907)
BGH, Entscheidung vom 18. September 2018 - VI ZB 34/17 (https://dejure.org/2018,36907)
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§ 253 Abs. 2 Nr. 1 ZPO, § 185 ZPO, Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG, § 568 Satz 2 ZPO, § 750 Abs. 1 ZPO, § 76a StGB, §§ 459h ff. StPO, § 459j StPO
Bejahung der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache durch den Einzelrichter im Beschwerdeverfahren mit seiner Entscheidung der Zulassung der Rechtsbeschwerde; Verwendung eines Aliasnamens hinsichtlich einer hinreichend bestimmten Bezeichnung des Beklagten
Rechtssache von grundsätzlicher Bedeutung? Einzelrichter ist nicht zuständig!
(Kein) Titel gegen Unbekannt?
AG Osterholz-Scharmbeck, 12.05.2017 - 3 C 180/17
LG Verden, 30.06.2017 - 3 T 71/17
LG Verden, 03.07.2017 - 3 T 71/17
NJW-RR 2018, 1460
MDR 2019, 309
BGH, 07.05.2020 - IX ZB 56/19
Insolvenzverfahren: Grenzen des Akteneinsichtsrechts des Gläubigers bei …
Bejaht er - wie hier - mit seiner Entscheidung, die Rechtsbeschwerde zuzulassen, die grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache, entscheidet er aber zugleich in der Sache als Einzelrichter, so ist seine Entscheidung objektiv willkürlich und verstößt gegen das Verfassungsgebot des gesetzlichen Richters, was vom Rechtsbeschwerdegericht von Amts wegen zu beachten ist (st. Rspr., vgl. BGH…, Beschluss vom 22. November 2011 - VIII ZB 81/11, NJW-RR 2012, 125 Rn. 9 mwN; vom 18. September 2018 - VI ZB 34/17, NJW-RR 2018, 1460 Rn. 5;… vom 19. Dezember 2018 - VII ZB 45/18, WM 2019, 271 Rn. 7 ff;… vom 27. Juni 2019 - IX ZB 5/19, WM 2019, 1461 Rn. 5).
BGH, 13.05.2020 - VII ZB 41/19
Nachträgliche Zulassung der Rechtsbeschwerde aufgrund einer Anhörungsrüge?
Die auf die Anhörungsrüge des Gläubigers nachträglich isoliert ausgesprochene Zulassung der Rechtsbeschwerde bindet den Senat - ungeachtet der fehlenden Zulassungsbefugnis des Einzelrichters (vgl. BGH…, Beschluss vom 19. Dezember 2018 - VII ZB 45/18 Rn. 9, NJW-RR 2019, 446; Beschluss vom 18. September 2018 - VI ZB 34/17 Rn. 5, NJW-RR 2018, 1460;… Beschluss vom 2. Dezember 2015 - VII ZB 41/15 Rn. 7, jeweils m.w.N.) - entgegen § 574 Abs. 3 Satz 2 ZPO nicht.
Anders als bei Beschlüssen im Beschwerdeverfahren, in denen der Einzelrichter die Rechtsbeschwerde wegen Grundsätzlichkeit zugelassen hat (vgl. hierzu nur BGH, Beschlüsse vom 13. März 2003 - IX ZB 134/02, BGHZ 154, 200, 202 f;… vom 22. November 2011 - VIII ZB 81/11, NJW-RR 2012, 125 Rn. 9 und vom 18. September 2018 - VI ZB 34/17, NJW-RR 2018, 1460 Rn. 4; jeweils mwN), war hier die Einzelrichterin im Berufungsverfahren zur Entscheidung gesetzlich zuständig.
BGH, 13.05.2020 - VII ZB 43/19
BGH, 13.05.2020 - VII ZB 42/19
BGH, 13.05.2020 - VII ZB 44/19
BGH, 27.06.2019 - IX ZB 5/19
Aussetzung des Rechtsstreits bei der getrennten Geltendmachung von Teilen einer …
Bejaht er - wie hier - mit seiner Entscheidung, die Rechtsbeschwerde zuzulassen, die grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache, entscheidet er aber zugleich in der Sache als Einzelrichter, so ist seine Entscheidung objektiv willkürlich und verstößt gegen das Verfassungsgebot des gesetzlichen Richters, was vom Rechtsbeschwerdegericht von Amts wegen zu beachten ist (st. Rspr., vgl. BGH…, Beschluss vom 22. November 2011 - VIII ZB 81/11, NJW-RR 2012, 125 Rn. 9 mwN; vom 18. September 2018 - VI ZB 34/17, NJW-RR 2018, 1460 Rn. 5;… vom 19. Dezember 2018 - VII ZB 45/18, WM 2019, 271 Rn. 7 ff).
a) Bejaht der Einzelrichter im Beschwerdeverfahren mit seiner Entscheidung, die Rechtsbeschwerde zuzulassen, die grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache, unterlässt er es aber, das Verfahren gemäß § 568 Satz 2 ZPO dem Kollegium zu übertragen, und entscheidet in der Sache als Einzelrichter, so ist seine Entscheidung objektiv willkürlich und verstößt gegen das Verfassungsgebot des gesetzlichen Richters, was vom Rechtsbeschwerdegericht von Amts wegen zu beachten ist (st. Rspr., vgl. nur Senat, Beschluss vom 18. September 2018 - VI ZB 34/17, juris, Rn. 5).
Bejaht er - wie hier - mit seiner Entscheidung, die Rechtsbeschwerde zuzulassen, die grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache, entscheidet er aber zugleich in der Sache als Einzelrichter, so ist seine Entscheidung objektiv willkürlich und verstößt gegen das Verfassungsgebot des gesetzlichen Richters, was vom Rechtsbeschwerdegericht von Amts wegen zu beachten ist (st. Rspr., vgl. nur Senat, Beschluss vom 18. September 2018 - VI ZB 34/17, juris Rn. 5 mwN).
BGH, 19.12.2018 - VII ZB 45/18
Gesetzlicher Richter: Zulassung der Rechtsbeschwerde durch den Einzelrichter …
Lässt der Einzelrichter entgegen § 568 Satz 2 Nr. 2 ZPO selbst die Rechtsbeschwerde wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zu, ist diese Entscheidung wegen Verletzung des Verfassungsgebots des gesetzlichen Richters gemäß Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG aufzuheben (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschluss vom 18. September 2018, VI ZB 34/17 und Beschluss vom 2. Dezember 2015, VII ZB 41/15).
Der Einzelrichter, der die grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache bejaht, darf über die Zulassung darum nicht selbst entscheiden, sondern muss das Verfahren gemäß § 568 Satz 2 Nr. 2 ZPO der Kammer übertragen (vgl. BGH, Beschluss vom 18. September 2018 - VI ZB 34/17 Rn. 5;… Beschluss vom 2. Dezember 2015 - VII ZB 41/15 Rn. 7;… Beschluss vom 20. Mai 2015 - VII ZB 50/14 Rn. 6, NJW-RR 2015, 1406;… Beschluss vom 10. April 2003 - VII ZB 17/02, MDR 2003, 949, juris Rn. 6;… Beschluss vom 13. März 2003 - IX ZB 134/02, BGHZ 154, 200, juris Rn. 6 f.).
OVG Sachsen, 26.02.2019 - 3 A 1074/18
Kläger; Bezeichnung; Klagefrist; Fax
Auch die richterliche Auffassung, dass die Klageschrift den Kläger nicht i. S. v. § 82 Abs. 1 Satz 1 VwGO bezeichne, dürfte kaum vertretbar sein (zum Alias-Namen BGH, Beschl. v. 18. September 2018 - VI ZB 34/17 -, juris Rn. 6 ff. m. w. N.).