Source: https://www.umwelt-online.de/recht/energie/vabschlst.htm
Timestamp: 2020-02-22 19:14:28
Document Index: 395583955

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 13', '§ 10', '§ 13', '§ 4', '§ 17', '§ 18', '§ 19']

umwelt-online-Demo: Archivdatei - Verordnung zu abschaltbaren Lasten - Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten 2012 (1)
Verordnung zu abschaltbaren Lasten - Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten
(BGBl. I Nr. 63 vom 31.12.2012 S. 2998; 31.08.2015 S. 1474 15; 18.12.2015 S. 2356; 21.12.2015 S. 2498 15a; 16.06.2016 S. 1359 16; 16.08.2016 S. 1984aufgehoben)
Gl.-Nr. 752-6-16
Diese Rechtsverordnung verpflichtet die Betreiber von Übertragungsnetzen zur Durchführung von Ausschreibungen im Sinne von § 13 Absatz 4a Satz 1 des Energiewirtschaftsgesetzes und zur Annahme eingegangener Angebote zum Erwerb von Abschaltleistung aus abschaltbaren Lasten bis zu einer Gesamtabschaltleistung von 3.000 Megawatt. Es werden die Anforderungen an die Verträge über den Erwerb von Abschaltleistung aus abschaltbaren Lasten, die Kriterien für wirtschaftliche und technisch sinnvolle Angebote im Sinne von § 13 Absatz 4b Satz 3 und 4 des Energiewirtschaftsgesetzes, das Verfahren zu Ausschreibung und zum Abruf der Abschaltleistung, die Vergütung für abschaltbare Lasten sowie die Durchführung des Belastungsausgleichs, die Berichtspflicht der Bundesnetzagentur und besondere Pflichten der Vertragsparteien näher ausgestaltet.
(2) Der monatliche Leistungspreis im Sinne von Absatz 1 beträgt 2.500 Euro pro Megawatt Abschaltleistung für die Bereitstellung der Abschaltleistung.
(1) Die Betreiber von Übertragungsnetzen schreiben gemeinsam einmal monatlich deutschlandweit für einen Erbringungszeitraum vom jeweils ersten Tag des Monats 0.00 Uhr bis zum letzten Tag des Monats 24.00 Uhr eine Abschaltleistung von 1.500 Megawatt an sofort abschaltbaren Lasten sowie eine Abschaltleistung von 1.500 Megawatt an schnell abschaltbaren Lasten aus.
(1) Betreiber von Übertragungsnetzen müssen bis zu einer Gesamtabschaltleistung von 1.500 Megawatt für sofort abschaltbare Lasten und 1.500 Megawatt für schnell abschaltbare Lasten Zuschläge für ordnungsgemäße Angebote nach § 10 erteilen. Darüber hinausgehende Zuschläge sind nur für jeweils ein weiteres Angebot zulässig, wenn die in Satz 1 genannten Höchstgrenzen ohne diesen weiteren Zuschlag nicht erreicht sind. Die Zuschläge erfolgen jeweils einzeln für sofort abschaltbare Lasten und schnell abschaltbare Lasten auf Basis der Höhe der in den Angeboten enthaltenen Arbeitspreise beginnend mit dem niedrigsten. Bei Gleichheit des Arbeitspreises entscheidet die systemtechnische Wirksamkeit. Bei gleicher systemtechnischer Wirksamkeit entscheidet der Zeitpunkt des Angebotseingangs über den Zuschlag.
(5) Betreiber von Übertragungsnetzen haben das Recht, den Abruf der Abschaltleistung jederzeit während der nach § 13 Absatz 1 gemeldeten technischen Verfügbarkeit auch mehrfach testweise durchzuführen.
Der Anspruch auf Zahlung des Arbeitspreises gemäß § 4 Absatz 1 besteht auch in diesem Fall.
§ 17 Bericht der Bundesnetzagentur 15
§ 18 Kostenregelung 15a
§ 19 Inkrafttreten, Außerkrafttreten 16