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Timestamp: 2016-10-26 09:28:42
Document Index: 162599777

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 41', 'Art. 88', 'BGE', 'Art. 88', 'Art. 88', 'BGE', 'Art. 36']

I 94/01 (20.09.2001)
A.________, 1954, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Ivo Doswald, M�hrlistrasse 97, 8006 Z�rich,
Mit Verf�gung vom 31. August 2000 hat die IV-Stelle des Kantons Thurgau dem 1954 geborenen A.________ r�ckwirkend ab 1. Februar 1998 eine abgestufte Invalidenrente zugesprochen; anf�nglich eine ganze Rente gest�tzt auf einen Invalidit�tsgrad von 100 % und ab 1. Oktober 1999 eine halbe Rente gest�tzt auf einen Invalidit�tsgrad von 62 %.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst A.________ unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids und der Verwaltungsverf�gung die Zusprechung einer unbefristeten ganzen Invalidenrente ab 1. Februar 1998 beantragen.
W�hrend die Vorinstanz und die IV-Stelle des Kantons Thurgau mit separaten Vernehmlassungen die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragen, l�sst sich das Bundesamt f�r Sozialversicherung nicht vernehmen.
1.- Das kantonale Gericht hat die massgebenden rechtlichen Grundlagen bez�glich des Umfangs des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und Abs. 1bis IVG), der Ermittlung des Invalidit�tsgrades Erwerbst�tiger nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleiches (Art. 28 Abs. 2 IVG), den Voraussetzungen zum Beizug von Tabellenl�hnen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb mit Hinweisen) und der Praxis zu den zul�ssigen Abz�gen vom statistischen Lohn (BGE 126 V 78 Erw. 5 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt f�r die Rechtsprechung zum Beweiswert von medizinischen Gutachten und Arztberichten (BGE 125 V 352 Erw. 3; AHI 2000 S. 151 f.
Zu erg�nzen ist, dass bei r�ckwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die f�r die Rentenrevision geltenden Bestimmungen (Art. 41 IVG und Art. 88a IVV) analog anzuwenden sind (BGE 109 V 126 Erw. 4a; vgl. auch 125 V 417 Erw. 2d; AHI 1998 S. 121 Erw. 1b), dass jedoch im Falle der anspruchsbeeinflussenden �nderung der Verh�ltnisse im Sinne von Art. 88a Abs. 1 IVV bei erstmaliger Zusprechung einer abgestuften Invalidenrente Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV nicht anwendbar ist (ZAK 1980 S. 633).
2.- Die Vorinstanz hat in zutreffender W�rdigung der medizinischen Aktenlage, insbesondere der Berichte der Externen psychiatrischen Dienste X.________ (vom 21. Juli und
17. September 1997) und des Gutachtens der Medizinischen Abkl�rungsstelle MEDAS (vom 1. Oktober 1999), welches sich hinsichtlich der psychiatrischen Beurteilung auf den Untersuchungsbericht des Konsiliararztes Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie, vom 22. Juli 1999 st�tzt, richtig erwogen, dass der Beschwerdef�hrer unter Beachtung sowohl der somatisch als auch der psychisch bedingten gesundheitlichen Beeintr�chtigung in Bezug auf leichte bis mittelschwere wechselbelastende T�tigkeiten sp�testens ab
1. Oktober 1999 zu 50 % arbeitsf�hig ist. Zudem hat sie bei der Invalidit�tsbemessung durch einen Tabellenlohnabzug von 15 % die besonderen Umst�nde praxisgem�ss (vgl. BGE 126 V 79 Erw. 5b) angemessen ber�cksichtigt und dem Umstand geh�rig Rechnung getragen, dass Teilinvalide lohnm�ssig h�ufig benachteiligt sind. Auch unter diesen Umst�nden lag der Invalidit�tsgrad unter 66,6 %, womit der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente ab 1. Oktober 1999 zu Recht verneint wurde. Es kann mithin auf die �berzeugenden Erw�gungen der Vorinstanz verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG), die ein umfassendes und sorgf�ltig begr�ndetes Urteil gef�llt hat.
Was dagegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag nicht zu einem andern Ergebnis zu f�hren. Der Einwand, eine �nderung der medizinischen Verh�ltnisse zur Rechtfertigung der Abstufung der zugesprochenen Rente sei nicht nachvollziehbar ausgewiesen, ist offensichtlich unbegr�ndet. Waren im Bericht des Externen psychiatrischen Dienstes X.________ vom 17. September 1997 noch "rezidivierende depressive St�rungen mit somatischem Syndrom" (ICD-10 F33. 11) diagnostiziert worden, die damals aus psychiatrischer Sicht zu einer vollen Arbeitsunf�higkeit gef�hrt hatten, so sch�tzte Dr. med. B.________ die Arbeitsunf�higkeit aus psychiatrischer Sicht gem�ss Bericht vom 22. Juli 1999 unter anderem gest�tzt auf die neue Diagnose einer "rezidivierenden depressiven St�rung zur Zeit remittiert" (ICD-10 F33. 4) nur noch auf 50 %. Weiter r�gt der Beschwerdef�hrer, der Abzug von 15 % vom massgebenden beigezogenen Tabellenlohn sei ungen�gend. Mit ausf�hrlicher und sorgf�ltiger Begr�ndung sowie unter umfassender Ber�cksichtigung der relevanten Aspekte - insbesondere der Tatsache, dass der Beschwerdef�hrer relativ gut deutsch spricht, �ber eine Jahresaufenthaltsbewilligung B verf�gt, jedoch eine gewisse Lohneinbusse infolge Teilzeitbesch�ftigung in Kauf nehmen muss - gelangte die Vorinstanz zutreffend zur Auffassung, mit einem Abzug von 15 % sei den Verh�ltnissen des Beschwerdef�hrers angemessen Rechnung getragen worden. Dies ist nicht zu beanstanden. Die dagegen erhobenen Einw�nde sind unbegr�ndet.