Source: https://www.rentenberater.de/index.php?option=com_content&view=article&id=117&Itemid=212
Timestamp: 2019-04-25 12:56:44
Document Index: 366591984

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 1', '§ 10', '§ 1', '§ 3', '§ 10', '§ 11', '§ 13']

So finden Sie einen Rentenberater
Nachricht an den Verband
Die Tätigkeit des Rentenberaters war in der Zeit bis zum 30.06.2008 im Rechtsberatungsgesetz (RBerG) geregelt. Seit dem 01.07.2008 gelten die gesetzlichen Bestimmungen des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG). Für Alterlaubnisinhaber gilt jedoch das Einführungsgesetz zum Rechtsdienstleistungsgesetz (RDGEG) als vorrangiges Berufsgesetz. Die wichtigsten Regelungen finden Sie hier im Überblick:
Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) gilt für die Vergütung der Rentenberaterinnen und Rentenberater (§ 4 Abs. 1 RDGEG).
Alterlaubnisinhaber
Rentenberater mit einer Erlaubnis nach Artikel 1 § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 des Rechtsberatungsgesetzes (RBerG), deren Befugnisse über die in § 10 Abs. 1 RDG geregelten Befugnisse hinausgehen, werden nach dem RDGEG gesondert oder zusätzlich als Erlaubnisinhaber registriert (registrierte Erlaubnisinhaber). Sie dürfen unter ihrer bisher geführten Berufsbezeichnung Rechtsdienstleistungen in allen Bereichen des Rechts erbringen, auf die sich ihre bisherige Erlaubnis erstreckt, auch ohne Zusammenhang mit einer gesetzlichen Rente. Registrierte Erlaubnisinhaber stehen im Rahmen ihrer gerichtlichen Vertretungsbefugnis einem Rechtsanwalt gleich. Die Vertretungsbefugnis umfasst meist auch die Vertretung vor Familiengerichten, Verwaltungsgerichten und Schiedsgerichten (§ 1 Abs. 3 und § 3 Abs. 2 RDGEG).
Rentenberatung erfordert besondere Sachkunde im Recht der gesetzlichen Renten- und Unfallversicherung und in den übrigen Teilbereichen des § 10 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 RDG, Kenntnisse über Aufbau Gliederung und Strukturprinzipien der sozialen Sicherung sowie Kenntnisse der gemeinsamen, für alle Sozialleistungsbereiche geltenden Rechtsgrundsätze einschließlich des sozialrechtlichen Verwaltungsverfahrens und des sozialgerichtlichen Verfahrens (§ 11 Abs. 2 RDG).
Die zuständige Behörde nimmt die Registrierung vor und veranlasst die öffentliche Bekanntmachung im Rechtsdienstleistungsregister (§ 13 Abs. 2 RDG).