Source: https://www.dike.ch/juristische-buecher/internationales-recht?page=2
Timestamp: 2019-08-25 05:32:28
Document Index: 227920516

Matched Legal Cases: ['Art. 12', 'EuG', '§ 266', '§ 36', '§ 36', 'Art. 12', 'Art. 12', 'EGMR', 'Art. 8', 'Art. 12', 'EuG', '§ 266', '§ 36']

Babak Fargahi
Das Konzept des eigenen Landes gemäss Art. 12 Abs. 4 UNO-Pakt II im Lichte der Strassburger sowie der Schweizer Wegweisungspraxis gegenüber Ausländern der zweiten Generation
Die vorliegende Studie untersucht das Aufenthaltsrecht von ausländischen Personen, die als Nachkommen von Einwanderern (fast) ihr gesamtes Leben in der Schweiz verbracht haben (sog. zweite Generation). An wohl keinem anderen Beispiel lässt sich die Diskrepanz zwischen persönlicher Zugehörigkeit zu e..
Schriftenreihe: St. Galler Studien zum internationalen Recht, Band 43
XXXIV, 238 Seiten
Andreas Wittmer | Sebastian Daum
Multidimensional Decision Behavior in Air Transport
Air transport customers do not always behave economically rational, when making their transport decisions. Irrational decision making by customers implies that economically driven models do not explain consumer choice precisely. They miss out on soft decision factors, which are difficult to quantita..
Schriftenreihe: CFAC - Schriften zur Luftfahrt, Band 10
Rahel Müller
Haftungsfragen am Berg
Aus ist's mit der Idylle in unserer Alpenwelt. Der Bergsport in der Schweiz entwickelt sich immer mehr zu einem Massenphänomen. Das Erlebnis rund um die Gipfel birgt aber Risiken. Treten diese ein, kann dies haftpflichtrechtliche Folgen nach sich ziehen. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob Sorgfalt..
XXXVII, 170 Seiten
Eddie Pradier | Anne Dussap | Saskia Rybarczyk
Etude sur le manque en personnels qualifiés dans le secteur de la santé dans le Rhin supérieur / Studie zum Fachkräftemangel im Gesundheitswesen am Oberrhein
En France, en Allemagne comme en Suisse, les besoins en personnels de santé devraient s’accroître fortement dans les prochaines années, en raison principalement du vieillissement démographique. Cette hausse des besoins en personnels fait craindre l’émergence de pénuries. D’ores et déjà, des pénuries..
XX, 640 Seiten
Denial-of-Benefits-Klauseln in internationalen Investitionsschutzverträgen
Zur Verletzung völkerrechtlicher Standards des Investitionsschutzes durch nationale Gerichte
Denial-of-Benefits-Klauseln erlauben Staaten, Briefkastengesellschaften aus dem Schutzbereich von Investitionsschutzabkommen auszuschließen. In den letzten Jahren sind diese Klauseln zunehmend in Investitionsschutzabkommen integriert worden und in den Fokus von Investitionsschiedsgerichten g..
Schriftenreihe: Studien zum Internationalen Investitionsrecht, Band 19
Sebastián Mantilla Blanco
Justizielles Unrecht im internationalen Investitionsschutzrecht
Im Gefüge des internationalen Investitionsschutzrechts spannt das justizielle Unrecht einen weitreichenden Bogen, der von klassischen Problemen des gewohnheitsrechtlichen Fremdenrechts bis hin zu Auslegungsfragen moderner Investitionsschutzstandards reicht. Dazu zählen etwa die Auswirkungen ..
Schriftenreihe: Studien zum Internationalen Investitionsrecht, Band 21
Helmut Heiss (Hrsg.)
Alexander Appel | Gian Andri Capaul | Sascha Drobnjak | Helmut Heiss | Anton K. Schnyder | Andreas Schwartze | Alexander Wittwer
Europäische Erbrechtsverordnung – Auswirkungen auf das Fürstentum Liechtenstein und die Schweiz
3. Tagung des Zentrums für liechtensteinisches Recht an der Universität Zürich
Band 6 der «Schriften des Zentrums für liechtensteinisches Recht (ZLR)» enthält die Beiträge der 3. Tagung des Zentrums, die am 1. Juli 2014 in Zürich stattfand. Er behandelt Auswirkungen des Inkrafttretens der Europäischen Erbrechtsverordnung auf das Fürstentum Liechtenstein und die Schweiz. Ein Ge..
Schriftenreihe: Schriften des Zentrums für liechtensteinisches Recht (ZLR) an der Universität Zürich, Band 6
XVI, 159 Seiten
Pascal Grolimund | Anton K. Schnyder
Das Internationale Privatrecht (unter Einschluss prozessrechtlicher Fragestellungen) stellt ein komplexes und vielfältiges Rechtsgebiet dar. Namentlich für die Schweiz mit ihrer Exportorientiertheit und ihren häufigen internationalen Bezügen sowie Transaktionen ist das IPR – als Recht der Zuordnung ..
Schriftenreihe: In a nutshell
XVIII, 192 Seiten
Überblick und Kommentar 2015/16
Der elfte Band der Jahresreihe «Wirtschaftsrecht Schweiz – EU» bietet einen Überblick über die Entwicklungen im Wirtschaftsrecht der EU im Jahre 2015 sowie deren Bedeutung für die Schweiz. In kompakter Form werden die wichtigsten Rechtsakte der Unionsorgane und Urteile des EuGH zusammengefasst und a..
X, 340 Seiten
Genève – Neuchâtel et retour
Un voyage en quinze étapes à travers le droit pénal. Liber amicorum pour la Faculté de droit de l’Université de Neuchâtel.
Dans quinze courtes contributions dédicacées à ses collègues de la Faculté de droit de Neuchâtel, qu’il quitte pour retrouver l’Université de Genève, l’auteur s’attache à diverses problématiques de droit pénal en rapport avec les autres domaines du droit. Avec un ton léger et souvent décalé, mais so..
XVI, 130 Seiten
Peter Häberle | Markus Kotzur
Europäische Verfassungslehre
Die Verfassungsstrukturen der Europäischen Union sind nicht erst seit dem Reformvertrag von Lissabon ein zentrales Thema von Konstitutionalismustheorie, Europarechtswissenschaft und nationalem Verfassungsrecht. Mit den tradierten Begriffen der «Allgemeinen Staatslehre» und einem überkommenen Denk..
Julian Augustin
Richtliniendogmatik, Durchführungspflichten, Reformbedarf
Die sogenannte Rückführungsrichtlinie ist der zentrale Sekundärrechtsakt der Europäischen Union auf dem Gebiet der illegalen Einwanderung und des illegalen Aufenthalts. Sie regelt, auf welche Art und Weise innerhalb der EU illegale Migration beendet werden kann und soll. Sie normiert etwa einheitlic..
Francisco Javier Bedecarratz Scholz
Eine Untersuchung ihrer Strafzurechnungsmerkmale in den Rechtsordnungen von Chile, Deutschland, England, Frankreich, Spanien und den Vereinigten Staaten
Die zunehmende Intensität des wirtschaftlichen und sozialen Lebens fördert die Entstehung von Personenvereinigungen. Diese Entwicklung birgt die Gefahr der Begehung von Straftaten, die mit einer erheblichen Sozialrelevanz verbunden sind. Darauf haben zahlreiche Staaten in den letzten Jahrzeh..
Schriftenreihe: Studien zum Strafrecht, Band 72
Lucas A. Schweitzer
Eingriffe in das GmbH-Vermögen mit Zustimmung aller Gesellschafter – Strafrechtliche Untreue?
Die Arbeit stellt die wissenschaftliche Diskussion um die GmbH-rechtliche Untreue und die Beachtlichkeit der Zustimmung der Gesellschafter in neuem Lichte dar. Einer der Schwerpunkte der Arbeit liegt in der Analyse des Merkmals des „Vermögensinteresses“ als Tatbestandsmerkmal des § 266 StGB ..
Schriftenreihe: Studien zum Strafrecht, Band 70
Siddhartha Arora
Swiss Commercial Drone Industry
A possibility with potential?
This publication is focused on the nascent industry of drones being used by professional users, more commonly known as commercial drones. While piloted aircraft have dominated the airspace as we know it for about a century, the use of unmanned aircraft by professionals is creating a conflict between..
Schriftenreihe: CFAC - Schriften zur Luftfahrt, Band 9
Michael Alexander Schnelle
Der Abwanderungsschutz von Kulturgütern im Lichte der Freihandelsordnungen von AEUV und GATT
Zur Notwendigkeit einer Bereichsausnahme für national wertvolles Kulturgut
Das Spannungsverhältnis zwischen Freihandel und Kulturgüterschutz manifestiert sich bereits in dem Begriff des Kulturguts selbst, der seinen Doppelcharakter trefflich zum Ausdruck bringt. Einerseits wohnt dem Objekt ein kultureller, andererseits aber auch ein Kapitalwert inne, der für seine ..
Schriftenreihe: Schriften zum Kunst- und Kulturrecht, Band 20
Freizügigkeit im Mehrebenensystem
Eine Rechtsvergleichung der Liberalisierungsprinzipien im Binnenmarkt-, Aussenwirtschafts- und Europarecht
Freizügigkeit bedeutet «freier Personenverkehr» und bezieht sich auf die Freiheit von Personen und Unternehmen, von ihrem Herkunftsort aus am Wirtschaftsleben in einem anderen Hoheitsgebiet teilzunehmen. Darf etwa ein im Kanton Luzern selbstständig tätiger Rettungssanitäter auch Aufträge im Kanton S..
XVII, 530 Seiten
Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit als Baustein des europäischen Investitionsschutzrechts
Im internationalen Investitionsschutzrecht stehen staatliche Regulierungsmaßnahmen und der materielle Schutz ausländischer Investoren in einem natürlichen Spannungsverhältnis. Mit Hilfe der rechtstheoretischen Grundlagen des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit zeigt die Arbeit, dass die Verh..
Schriftenreihe: Studien zum Internationalen Investitionsrecht, Band 17
Peter Hilpold (Hrsg.)
Autonomie und Selbstbestimmung
in Europa und im internationalen Vergleich
In zahlreichen Regionen Europas wird der Ruf nach Selbstbestimmung bzw. nach mehr Autonomie laut. Nationalstaaten, wie Großbritannien oder Spanien, drohen auseinanderzubrechen. Andernorts wird der Wunsch nach mehr Minderheitenschutz geäußert. Die Territorialautonomie kann ein Instrume..
Jonas Dereje
Staatsnahe Unternehmen
Die Zurechnungsproblematik im Internationalen Investitionsrecht und weiteren Bereichen des Völkerrechts
Staatsnahe Unternehmen als hybride, zwischen öffentlicher und privater Sphäre agierende Akteure, beschäftigen die Rechtswissenschaft und -praxis schon seit langer Zeit. Aktuell stellt sich gerade im Internationalen Investitionsrecht vermehrt die Frage der Zurechnung der Handlungen solcher Un..
Schriftenreihe: Studien zum Internationalen Investitionsrecht, Band 18
Laura Marschner | Patrice Martin Zumsteg (Hrsg.)
Risiko und Verantwortlichkeit
Sowohl «Risiko» als auch «Verantwortlichkeit» stellen grundlegende Begriffe dar, mit denen sich die Rechtswissenschaft, aber auch viele andere Disziplinen, wie etwa die Philosophie oder die Psychologie, beschäftigen. Aufgeworfen werden dabei zum einen abstrakte, grundsätzliche Fragen der Definition ..
Schriftenreihe: Analysen und Perspektiven von Assistierenden des RWI (APARIUZ), Band 17
XXXII, 229 Seiten
Stephanie Bernet | Gabriel Gertsch | Rehana Harasgama | Roman Schister (Hrsg.)
Mobilität – Mobilité – Mobility
Recht der mobilen Gesellschaft
Mobilität prägt unseren Alltag: Geschäfte werden heute unterwegs getätigt, die Bank liegt ebenso griffbereit in der Hosentasche wie die persönliche Korrespondenz. Eine Wirtschaft ohne mobile Menschen ist heute nicht mehr vorstellbar. Entsprechend gross sind die Herausforderungen, mit denen sich das ..
Schriftenreihe: Schriften der Assistierenden der Universität St. Gallen (HSG), Band 10
X, 275 Seiten
Anina Kuoni
Haftungsbegrenzung im schweizerischen, deutschen und englischen Recht
Haftungsbegrenzungen finden sich in fast jedem privatrechtlichen Vertrag, oft auch als Bestandteil von AGB. Speziell im Zusammenhang mit standardisierten Klauseln und in Bezug auf den entsprechenden Konsumentenschutz existieren insbesondere im Recht der EU einschlägige Vorschriften. In der Schweiz w..
LII, 212 Seiten
Carla Beuret
Die einvernehmliche Regelung im schweizerischen Kartellrecht
Unter rechtsvergleichender Berücksichtigung entsprechender Instrumente im europäischen Kartellrecht
Einvernehmliche Lösungen sollen für alle Beteiligten gewinnbringend sein. Sie versprechen effizientere Verfahren und befriedigendere Ergebnisse. Aber sie bergen möglicherweise auch Risiken, insbesondere wenn Behörden und Private am Verhandlungstisch sitzen. Verhandlungen basieren auf einem Geben und..
XXIX, 330 Seiten
Einvernehmliche Lösungen sollen für alleBeteiligten gewinnbringend sein. Sie versprechen effizientere Verfahren undbefriedigendere Ergebnisse. Aber sie bergen möglicherweise auch Risiken,insbesondere wenn Behörden und Private am Verhandlungstisch sitzen.Verhandlungen basieren auf einem Geben und ein..
Martin Gebauer | Christoph Teichmann (Hrsg.)
Europäisches Privat- und Unternehmensrecht
Die Idee der EuropäischenWirtschaftsintegration verwirklicht sich in den verschiedenen Sektoren desöffentlichen und privaten Wirtschaftsrechts.Das Handbuch liefert die notwendige Detailanalyse der einzelnenRegelungssektoren und gibt Handlungs- und Beratungssicherheit für dieBeurteilung nationaler Fa..
Schriftenreihe: Enzyklopädie Europarecht, Band 6
1278 Seiten
Karin Lobinger
Kostentragung und Anordnungskompetenz im Verhältnis von Justiz und Jugendhilfe
Eine Analyse des § 36a Abs. 1 S. 1 2. HS SGB VIII
Die Frage nach der Anordnungskompetenz hinsichtlich erzieherischer Maßnahmen und danach, wer die Kosten für die Durchführung dieser Maßnahmen zu tragen hat, ziehen sich wie ein roter Faden durch das Verhältnis von Justiz und Jugendhilfe. Die Einführung des § 36a Abs. 1 S. 1 2. HS VIII hat di..
Schriftenreihe: Studien zum Strafrecht, Band 66
Der seit dem Jahr 2005 regelmässig inverschiedenen Ländern stattfindende «Internationale Arbeitsrechtliche Dialog –IAD» soll den regelmässigen internationalen Austausch sowie die Verknüpfung vonWissenschaft und Praxis im Arbeitsrecht fördern und richtet sich sowohl anWissenschaft­lerinnen und Wissen..
VII, 281 Seiten
Monika Schlachter | Hans Michael Heinig (Hrsg.)
Das europäische Arbeits- und Sozialrecht ist einer der umstrittensten Rechtsbereiche. Es beeinflusst wesentlich Auslegung und Anwendung des nationalen Arbeits- und Sozialrechts.Das neue Handbuch systematisiert die europäischen Vorgaben und arbeitet Schritt für Schritt die arbeits- und sozialrechtlic..
Schriftenreihe: Enzyklopädie Europarecht, Band 7
1243 Seiten
Stephan Breitenmoser | Sabine Gless | Otto Lagodny (Hrsg.)
Schengen und Dublin in der Praxis / Schengen et Dublin en pratique
Aktuelle Fragen / Questions actuelles
Die aktuellen Problemfelder des sich rasant entwickelnden Schengener und Dubliner Rechts standen im Mittelpunkt zweier im Juni 2014 an der Juristischen Fakultät der Universität Basel durchgeführten Tagungen («Schengen in der Praxis – aktuelle Fragen» und «Dublin in der Praxis – aktuelle Fragen»). In..
XI, 439 Seiten
Richard Senti
TTIP - Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft zwischen der EU und den USA
Im Juni 2013 haben die EU und die USA die Verhandlungen über die Schaffung einer Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft («Transatlantic Trade and Investment Partnership» TTIP) aufgenommen. Die Informationen über die Ziele und den Inhalt der vorgesehenen Vereinbarung sind – wie i..
Andreas Glaser | Lorenz Langer (Hrsg.)
Die Verfassungsdynamik der europäischen Integration und demokratische Partizipation
Erfahrungen und Perspektiven in Österreich und der Schweiz
Das Demokratiedefizit des europäischen Integrationsprozesses wird in erster Linie in den Institutionen und Entscheidungsverfahren auf der Ebene der Europäischen Union verortet. Die Legitimation der europäischen Integration basiert aber gleichermassen auf der Funktionsfähigkeit demokratischer ..
IX, 184 Seiten
Lejla Rüedi
War Crimes Trials in Bosnia and Herzegovina
Selected Aspects of Transitional Justice Mechanisms
This research monograph is about transitional justice mechanisms as applied in Bosnia and Herzegovina with a clear focus on criminal justice mechanisms, primarily on national war crimes trials. Bosnia and Herzegovina has been a complex field of experiments for the outreach and referral programm o..
Schriftenreihe: Völkerstrafrecht und internationales Strafrecht, Band 5
XXI, 392 Seiten
Theodor Bühler
Sicherheit von Non-Food-Produkten in der neuesten schweizerischen Gesetzgebung
Die Europäische Union harmonisiert in Form von Richtlinien und Verordnungen die Produktsicherheit gegenüber Verbrauchern auf ihrem Binnenmarkt. Obwohl sie weder EU-Mitglied noch EWR-Mitglied ist, hat die Schweiz beschlossen, ihre Gesetzgebung durch sog. autonomen Nachvollzug daran anzupassen. Zud..
XXX, 159 Seiten
Sophie Lenski
Batik in Bethlehem, Hikaye in Hannover
Der rechtliche Schutz des Kulturerbes zwischen kulturellem Internationalismus und nationaler Identität
Wem gehört die Mona Lisa? Ist der argentinische Tango noch Kulturgut, wenn er in Deutschland getanzt wird? Das ohnehin schwierige Verhältnis von nationaler Zuordnung von Kulturgütern und kulturellem Internationalismus hat durch den jüngst auch für Deutschland ratifizierten Schutz des immaterielle..
Schriftenreihe: Schriften zum Kunst- und Kulturrecht, Band 19
Schweizerische Rechtsprechung in völkerrechtlichen Fragen
Leiturteile des Schweizerischen Bundesgerichts zum internationalen Recht
In Zusammenarbeit mit Jasmina Zagorac / Ömer Keskin / Julie Kuffer In den letzten Jahren hat die Bedeutung des Völkerrechts oder des internationalen Rechts für den Juristen stets zugenommen. Dies hängt v.a. damit zusammen, dass in einer immer interdependenteren Welt die Regelungsbereiche u..
XXVI, 293 Seiten
La jurisprudence suisse du droit international public
Les grands arrêts du Tribunal fédéral suisse de droit international public
En coopération avec Jasmina Zagorac / Ömer Keskin / Julie Kuffer Au cours de ces dernières années, le droit international public, respectivement le droit international, ont acquis une place de plus en plus importante dans le travail des juristes. Cela ressort, notamment, du fait que dans u..
XXVI, 266 Seiten
Anna Lotte Böttcher
Dekonstitutionalisierungstendenzen im internationalen Investitionsschutzrecht
Eine Untersuchung im Lichte von Verfassungsrechtsreformen, ICSID-Kündigungen und Integrationsprojekten in Südamerika unter besonderer Berücksichtigung der bolivianischen Verfassung (2009)
Das internationale Investitionsschutzregime steht in jüngster Zeit vermehrt im Fokus der öffentlichen Kritik. Dabei werden verschiedene Defizite des bestehenden Regimes diskutiert und unterschiedliche Konsequenzen gefordert. Zum Teil wird von einem backlash gegen das Investitionsschutzregime gesp..
Schriftenreihe: Studien zum Internationalen Investitionsrecht, Band 16
Samuele Scarpelli
Verfahren und Rechtsschutz in der Europäischen Union und in der Schweiz unter besonderer Berücksichtigung der Rolle und Befugnisse des UN-Sicherheitsrates im Rahmen der Terrorismusbekämpfung
Gezielte Wirtschaftssanktionen sind aktueller denn je. Dieses seit den 90er Jahren verwendete Instrument hat sich mit der Zerstörung des World­Trade Center in New York und der daraus folgenden Intensivierung der Terrorismusbekämpfung auf internationaler Ebene etabliert. Die vorliegende Arbeit beg..
XVIII, 375 Seiten
Claudia Fuchs | Franz Merli | Magdalena Pöschl | Richard Sturn | Ewald Wiederin | Andreas W. Wimmer (Hrsg.)
Staatliche Aufgaben, private Akteure
Band 1: Erscheinungsformen und Effekte
Private Akteure übernehmen heute vielfach staatliche Aufgaben, von der Sicherheitskontrolle auf Flughäfen über die Marktzulassung von Produkten bis zur Unterbringung von Asylwerbern. • War das immer schon so? • Warum tun sie das? • Wem nützt das? • Und welche Rechtsregeln gelte..
XXI, 226 Seiten
Peter Jung | Elias Bischof
Europäisches Finanzmarktrecht
Die Regulierung von Märkten, Unternehmen und Dienstleistungen durch die Europäische Union
Die jüngste Finanz- und Eurokrise hat zu fundamentalen Neuerungen des Finanzmarktrechts der Europäischen Union geführt. Der Trend zu umfassenderen und detaillierteren Regelungen hat seinen Preis: Es ist eine komplexe, inkohärente, kurzlebige und kaum noch zu überschauende Rechtsmaterie entstanden..
Walter Schneider | Josef Seidler | Sebastian Seidler (Hrsg.)
Die Ansiedlung von Unternehmen in Deutschland
Die Ansiedlung Schweizer Unternehmen in Deutschland hat eine erfolgreiche Tradition. Dieser Erfolg beruht auf vielen Gemeinsamkeiten der beiden Länder: Wirtschaftskraft, hervorragende Infrastruktur, gemeinsame Sprache. Viele Schweizer Unternehmen stehen mit ihrem Engagement in Deutschland wie..
Schriftenreihe: Schriften zur Grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, Band 11
XVII, 247 Seiten
Rainer Hofmann | Doris Angst | Emma Lantschner | Günther Rautz | Detlev B. Rein (Hrsg.)
Das Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten ist das mit Abstand wichtigste völkerrechtliche Instrument im Bereich des Minderheitenschutzes, nicht zuletzt dank eines erfolgreichen Überwachungssystems, bei dem das Ministerkomitee und ein Beratender Ausschuss eng zusammenarbeiten. Unt..
Der internationale Informationsaustausch in Steuersachen
Vom sakrosankten Bankgeheimnis bis hin zum automatischen Informationsaustausch liegt ein weiter Weg. Innerhalb kurzer Zeit hat ein ganz grundlegender Paradigmenwechsel stattgefunden. Während langen Jahren stellte die Schweiz sich auf dem Standpunkt, dass der Schutz der Geheimsphäre dem Anspruch a..
XVIII, 158 Seiten
Marianne Roth | Michael Geistlinger (Hrsg.)
This yearbook series takes up recent trends in international arbitration, be it in the context of commercial disputes, investor-state conflicts, or sport controversies, and leads them in scholarly debate. Volume IV dedicated to Pierre A. Karrer comprises 13 up-to-date contributions by arbitration..
Markus Müller-Chen | Christoph Müller | Corinne Widmer Lüchinger (Hrsg.)
Patrick Brozzo | Sandra Hotz | Christoph Müller | Markus Müller-Chen | Olivier Riske | Eveline Schneider Kayasseh | Corinne Widmer Lüchinger
Looking beyond the border of your own legal system is to embark on an exciting journey, with the promise of gaining knowledge of foreign legal systems as well as a fresh perspective on your own. This book aims to guide students, academics and lawyers on this journey, and to show that ideas develo..
XLIV, 449 Seiten
Peter-Christian Müller-Graff (Hrsg.)
Europäisches Wirtschaftsordnungsrecht
Das Europäische Wirtschaftsordnungsrecht prägt maßgeblich Inhalte und Entwicklungsrichtung des Europäischen Unionsrechts insgesamt und einen wesentlichen Teil von Neuerungen in den mitgliedstaatlichen Rechtsordnungen. Mit den transnationalen Marktgrundfreiheiten und den Wettbewerbsregeln wurde 19..
Schriftenreihe: Enzyklopädie Europarecht, Band 4
1829 Seiten
Günther Dobrauz-Saldapenna | Sabine Igel
Liechtensteinisches Investmentrecht
Dem Fürstentum Liechtenstein ist es innert weniger Jahrzehnte gelungen, durch Bereitstellung von auf die Bedürfnisse seines Marktes massgeschneiderte Lösungen und engagiertes Zusammenwirken seiner Leistungsträger einen hochspezialisierten Finanzplatz auszubilden. Auch im Anlagefondsbereich konnte..
Schriftenreihe: Schriften des Zentrums für liechtensteinisches Recht (ZLR) an der Universität Zürich, Band 5
XXXVIII, 130 Seiten
Zeige 51 bis 100 von 203 (5 Seite(n))
Die vorliegende Studie untersucht das Aufenthaltsrecht von ausländischen Personen, die als Nachkommen von Einwanderern (fast) ihr gesamtes Leben in der Schweiz verbracht haben (sog. zweite Generation). An wohl keinem anderen Beispiel lässt sich die Diskrepanz zwischen persönlicher Zugehörigkeit zu einem Land und rechtlichem Ausschluss aufgrund des Bürgerrechts besser aufzeigen als anhand der Situation der zweiten Generation.
Diesbezüglich kommt dem Recht auf Einreise nach Art. 12 Abs. 4 UNO-Pakt II und der Praxis des UN-Menschenrechtsausschusses eine besondere Bedeutung zu. Als einzige menschenrechtliche Garantie kann es ausdrücklich auch die Beziehung von ausländischen Personen zu ihrem Aufenthaltsstaat schützen und ihnen somit aufenthaltsrechtlich dieselben Ansprüche vermitteln wie Staatsangehörigen. Art. 12 Abs. 4 UNO-Pakt II ist nicht isoliert zu betrachten. Angesichts der demografischen Entwicklung in zahlreichen europäischen Staaten, die wie die Schweiz eine hohe Zahl ausländischer Einwohner aufweisen, hat sich die Ansicht zunehmend durchgesetzt, dass Angehörigen der zweiten Generation ein weitgehendes Aufenthaltsrecht zukommen soll. Auch der EGMR hat das Aufenthaltsrecht der zweiten Generation in seiner Rechtsprechung zu Art. 8 EMRK seit Beginn der 1990er Jahre sukzessive erweitert.
Dieser Entwicklung liegt die Haltung zu Grunde, dass Angehörige der zweiten Generation aufgrund ihrer Sozialisierung zu einem festen Mitglied der Gesellschaft geworden sind, selbst wenn sie das Bürgerrecht (noch) nicht erlangt haben. Deshalb sind gegenüber diesen Personen keine Massnahmen der Exklusion angezeigt, sondern primär der Inklusion. Art. 12 Abs. 4 UNO-Pakt II ist allerdings nicht als Ausnahme, sondern als rechtlicher Ausdruck der diesbezüglich grundsätzlich in Europa herrschenden Wertvorstellung zu verstehen.
Air transport customers do not always behave economically rational, when making their transport decisions. Irrational decision making by customers implies that economically driven models do not explain consumer choice precisely. They miss out on soft decision factors, which are difficult to quantitatively measure and may make up to half of a decision models variables. Customers are in search of well-being when they travel. This is especially the case for Swiss travellers buying annual general tickets on first class with ground transport or for business class travellers of airlines. The buying decision process is influenced by reasonable, economically irrational decision factors such as well-being, recreation, flexibility and freedom, etc. Economy and “second” class travellers have become more rational decision makers over time focusing mainly on price and ancillary costs of their consumption. They focus on the basic transport service as the product and maximize their personal utility.
Aus ist's mit der Idylle in unserer Alpenwelt. Der Bergsport in der Schweiz entwickelt sich immer mehr zu einem Massenphänomen. Das Erlebnis rund um die Gipfel birgt aber Risiken. Treten diese ein, kann dies haftpflichtrechtliche Folgen nach sich ziehen. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob Sorgfaltspflichten verletzt wurden.
Die vorliegende Dissertation vermittelt einen Überblick über Haftungsfragen im Alpinsport, wobei auch strafrechtliche und versicherungsrechtliche Fragestellungen aufgegriffen werden. Im Fokus stehen Bauten, Bergsteigerinnen und Bergsteiger, Bergführerinnen und Bergführer, Bergschulen sowie Tourenleiterinnen und Tourenleiter. Konkrete Unfallbeispiele aus dem In- und nahen Ausland stellen den Praxisbezug her und erleichtern Nichtjuristinnen und Nichtjuristen den Einstieg in das Thema.
«Haftungsfragen am Berg» liefert einen einfach verständlichen und praxisnahen Zugang zu Rechtsfragen rund um den Alpinsport. Die Autorin ist selber von Kindesbeinen an in den Bergen unterwegs, begeisterte Alpinistin und Mitglied der Kommission Recht des Schweizer Alpen-Club SAC. In dieser Arbeit vereint sie Leidenschaft und Berufung.
En France, en Allemagne comme en Suisse, les besoins en personnels de santé devraient s’accroître fortement dans les prochaines années, en raison principalement du vieillissement démographique. Cette hausse des besoins en personnels fait craindre l’émergence de pénuries. D’ores et déjà, des pénuries peuvent être constatées pour certains métiers et dans certains sous-espaces nationaux de la région du Rhin supérieur. C’est dans ce contexte que le groupe de travail « Politiques de santé » de la Conférence franco-germano-suisse du Rhin supérieur a souhaité mener une réflexion sur la question du manque de personnels qualifiés en santé. Dans quelle mesure cette problématique peut-elle être abordée de manière transfrontalière à l’échelle du Rhin supérieur ? Comment la problématique est-elle posée en France, en Allemagne et en Suisse ? Quels métiers sont concernés dans chacun des trois pays ? Quelles stratégies sont mises en place pour faire face aux difficultés rencontrées ? La coopération transfrontalière peut-elle apporter une contribution à la résolution des enjeux identifiés ? Telles sont les principales questions abordées dans cet ouvrage qui présente les résultats d’une étude réalisée par l’Euro-Institut pour le compte et en collaboration avec le groupe de travail « Politiques de santé ».
In Frankreich, Deutschland und der Schweiz dürfte der Fachkräftebedarf im Gesundheitswesen in den kommenden Jahren insbesondere aufgrund der demographischen Alterung der Gesellschaft stark zunehmen. Dies könnte einen Fachkräftemangel zur Folge haben, der bereits jetzt in einigen Berufen und nationalen Teilräumen des Oberrheingebiets spürbar ist. Vor diesem Hintergrund setzte sich die Arbeitsgruppe «Gesundheitspolitik» der deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinkonferenz mit der Frage des Mangels an qualifiziertem Gesundheitspersonal auseinander. Inwieweit kann im Oberrheingebiet das Thema des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen grenzüberschreitend behandelt werden? Wie wird in Deutschland, Frankreich und der Schweiz an die Problematik herangegangen? Welche Berufe sind in jedem der drei Länder betroffen? Welche Strategien wurden entwickelt, um die Schwierigkeiten zu überwinden? Kann die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Bewältigung der sich stellenden Herausforderungen beitragen? Basierend auf einer Studie, die vom Euro-Institut im Auftrag von und in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe «Gesundheitspolitik» durchgeführt wurde, geht dieses Werk auf diese wesentlichen Fragen ein.
Denial-of-Benefits-Klauseln erlauben Staaten, Briefkastengesellschaften aus dem Schutzbereich von Investitionsschutzabkommen auszuschließen. In den letzten Jahren sind diese Klauseln zunehmend in Investitionsschutzabkommen integriert worden und in den Fokus von Investitionsschiedsgerichten geraten. Bei der Anwendung der Klauseln ergibt sich eine Vielzahl von Problemen. Wesentlich sind insbesondere die Fragen, wann eine Briefkastengesellschaft im Sinne der Klauseln vorliegt, und ob Staaten die Klauseln lediglich mit Wirkung für die Zukunft oder auch mit Wirkung für die Vergangenheit ausüben können.
Die Dissertation analysiert diese und weitere Fragen im Lichte investitionsschutzrechtlicher und sonstiger völkerrechtlicher Spruchpraxis und entwickelt konkret anwendbare Lösungen. Sie ist damit insbesondere für Praktiker im Bereich des Investitionsschutzrechts von Interesse.
Alexander Appel | Gian Andri Capaul | Sascha Drobnjak | Helmut Heiss | Anton K. Schnyder | Andreas S..
Band 6 der «Schriften des Zentrums für liechtensteinisches Recht (ZLR)» enthält die Beiträge der 3. Tagung des Zentrums, die am 1. Juli 2014 in Zürich stattfand. Er behandelt Auswirkungen des Inkrafttretens der Europäischen Erbrechtsverordnung auf das Fürstentum Liechtenstein und die Schweiz. Ein Generalreferat wird von zwei Länderberichten (Liechtenstein und Schweiz) gefolgt. Zwei Spezialthemen, das Nachlasszeugnis und die Ausnahme bestimmter Geschäfte auf den Todesfall vom Geltungsbereich, runden den Band ab. Der Band wendet sich an Wissenschaft und Praxis im In- und Ausland.
Das Internationale Privatrecht (unter Einschluss prozessrechtlicher Fragestellungen) stellt ein komplexes und vielfältiges Rechtsgebiet dar. Namentlich für die Schweiz mit ihrer Exportorientiertheit und ihren häufigen internationalen Bezügen sowie Transaktionen ist das IPR – als Recht der Zuordnung beziehungsweise Verweisung von Rechtsfragen an die anwendbare Rechtsordnung – von grosser Bedeutung.
Die Autoren wollen einen praxisorientierten Einstieg in das weitläufige Gebiet des IPR bieten. Ihr langjähriger Umgang mit der Materie in Literatur, Praxis und Lehre soll dazu beitragen, in innovativer Weise die Komplexität des IPR zu reduzieren (Luhmann) und sie gleichzeitig zu erhalten.
Der elfte Band der Jahresreihe «Wirtschaftsrecht Schweiz – EU» bietet einen Überblick über die Entwicklungen im Wirtschaftsrecht der EU im Jahre 2015 sowie deren Bedeutung für die Schweiz. In kompakter Form werden die wichtigsten Rechtsakte der Unionsorgane und Urteile des EuGH zusammengefasst und aus schweizerischer Perspektive kommentiert. Gegenstand der Kommentierung sind die korrespondierenden Rechtsentwicklungen in der Schweiz, deren Europakompatibilität sowie die Notwendigkeit und Bedeutung einer allfälligen Übernahme des Unionsrechts. Angesprochen sind insbesondere Rechtsanwälte sowie Wirtschafts- und Verwaltungsjuristen, denen die Reihe als kompakte Informationsquelle und Nachschlagewerk dienen soll.
Der Jahresband 2015/16 berücksichtigt die relevanten Entwicklungen in folgenden Rechtsgebieten: Banken- und Kapitalmarktrecht, Versicherungsrecht, Gesellschaftsrecht, Kommunikation und Medien, Wettbewerbsrecht, Arbeitsrecht, Personenfreizügigkeit, Öffentliches Auftragswesen, Technische Vorschriften, Energie, Steuerrecht, Vertragsrecht, Verbraucherrecht, Internationales Zivilverfahrensrecht/Internationales Privatrecht.
Zu den Autoren des diesjährigen Bandes zählen:
Dr. Tobias Baumgartner
Dr. Jürg Borer
Prof. Dr. Alexander Brunner
Prof. Dr. Theodor Bühler
Dr. Alfred Früh
Prof. Dr. Thomas Geiser
Prof. Dr. Pascal Grolimund
MLaw Fabienne Hildbrand
MLaw Jenny Hodel
RA Markus Kaempf
Dr. Brigitta Kratz
Dr. Urs Landolf
RA David Mamane
MLaw Laura Manz
lic. iur. Barbara Meise
Dr. Emanuel Meyer
MLaw Jonas Racine
RA Peter Rechsteiner
M.A. HSG Christian Rioult
Dr. Julia Sailer
Dr. Bertrand G. Schott
Prof. Dr. Dr. h.c. Kurt Siehr
Dr. Stefan Sulzer
Dr. Wesselina Uebe
Prof. Dr. Rolf H. Weber
Dans quinze courtes contributions dédicacées à ses collègues de la Faculté de droit de Neuchâtel, qu’il quitte pour retrouver l’Université de Genève, l’auteur s’attache à diverses problématiques de droit pénal en rapport avec les autres domaines du droit. Avec un ton léger et souvent décalé, mais soulevant toujours des questions sérieuses sur le fond, cet opuscule est l’occasion d’un voyage à travers quelques thèmes actuels du droit pénal, ponctué de clins d’œil amicaux.
Le lecteur y découvrira ainsi notamment des réflexions sur le droit à la défense, le rôle et les prérogatives de la partie plaignante, la manière dont le droit pénal appréhende l’amitié ou le statut de l’étranger, ce qu’il advient du secret bancaire en cas de conflit entre la banque et son client, en passant par l’examen de la protection accordée par le droit d’auteur à des œuvres de pornographie dure ou le rôle du travail dans l’exécution des sanctions.
Un ouvrage sans prétention à lire pour le plaisir et avec le sourire, sans peine et sans obligation, par exemple lors d’un trajet entre Genève et Neuchâtel.
Die Verfassungsstrukturen der Europäischen Union sind ein zentrales Thema der Europarechtswissenschaft und des nationalen Verfassungsrechts. Mit den überkommenen Begriffen der „Allgemeinen Staatslehre“ und einem traditionellen Denken, das noch in den Kategorien von Nationalstaat und Souveränität verharrt, ist die neue politische Wirklichkeit des europäischen Verfassungsverbundes aber nicht mehr angemessen zu erfassen. Die überholte staatsrechtliche Begrifflichkeit muss auf dem Forum einer Europäischen Verfassungslehre ganz neu durchdacht werden. Die Verfassungslehre betrachtet den europäischen Konstitutionalisierungsprozess aus einer rechtsvergleichenden und kulturwissenschaftlichen Perspektive. Sie untersucht die neuartige Grundordnung der EU und die vielfältigen Wechselwirkungen zum nationalen Staatsrecht...
Die sogenannte Rückführungsrichtlinie ist der zentrale Sekundärrechtsakt der Europäischen Union auf dem Gebiet der illegalen Einwanderung und des illegalen Aufenthalts. Sie regelt, auf welche Art und Weise innerhalb der EU illegale Migration beendet werden kann und soll. Sie normiert etwa einheitliche Regelungen für das Verfahren zur Beendigung illegaler Aufenthalte, den Erlass von Einreiseverboten, die Bedingungen der Abschiebehaft sowie für effektive Rechtsbehelfe und ist dabei Rückkehr- sowie Menschen- und Grundrechtsinstrument zugleich. Die vorliegende Untersuchung widmet sich zunächst den dogmatischen Grundlagen der Auslegung von EU-Richtlinien und der Ermittlung der aus diesen folgenden mitgliedstaatlichen Durchführungspflichten. Hierauf aufbauend wird die Rückführungsrichtlinie akribisch untersucht und der unionsrechtliche Status quo im Hinblick auf die Durchführungspflichten der Mitgliedstaaten unter Einbeziehung der inzwischen ergangenen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs ermittelt. Auf dieser Basis formuliert der Autor konkrete Änderungsvorschläge u.a. zum Anwendungsbereich der Richtlinie, zu den prozessualen Rechten in Haftprüfungsverfahren und zum Monitoring von Abschiebungen.
Die zunehmende Intensität des wirtschaftlichen und sozialen Lebens fördert die Entstehung von Personenvereinigungen. Diese Entwicklung birgt die Gefahr der Begehung von Straftaten, die mit einer erheblichen Sozialrelevanz verbunden sind. Darauf haben zahlreiche Staaten in den letzten Jahrzehnten reagiert und Sanktionsvorschriften gegen Personenverbände eingeführt.
Der Autor analysiert die theoretischen Grundlagen und dogmatischen Kernprobleme der Sanktionierung von juristischen Personen und sonstigen Personenvereinigungen. Dabei thematisiert er deren Zurechnungsmerkmale anhand eines umfangreichen Rechtsvergleichs von insgesamt 6 Ländern, die eine Bestrafung von Verbänden vorsehen.
Das Werk ist unerlässlich, um eine umfassende Kenntnis über die Verbandsstrafbarkeit zu erlangen und die zukünftige Entwicklung in diesem neuen Bereich des Strafrechts nachvollziehen zu können.
Die Arbeit stellt die wissenschaftliche Diskussion um die GmbH-rechtliche Untreue und die Beachtlichkeit der Zustimmung der Gesellschafter in neuem Lichte dar. Einer der Schwerpunkte der Arbeit liegt in der Analyse des Merkmals des „Vermögensinteresses“ als Tatbestandsmerkmal des § 266 StGB und seiner Bedeutung für die – anerkanntermaßen – nicht willensbildungsfähige juristische Person und beschäftigt sich in diesem Zusammenhang ausführlich mit der Berechtigung der Annahme sogenannter Eigeninteressen der GmbH.
Im Zuge der Ausarbeitung eines in Teilen vollkommen neuartigen Lösungsvorschlages für die Einordnung, Relevanz und Grenzen der Beachtlichkeit der Zustimmung der GmbH-Gesellschafter geht die Arbeit zudem umfangreich auch auf den gesellschaftsrechtlichen Ordnungsrahmen, die Kompetenzverteilung und die zivil- bzw. gesellschafts-rechtlichen Haftungsvorschriften ein, was für das Verständnis der GmbH-rechtlichen Untreue von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist.
This publication is focussed on the nascent industry of drones being used by professional users, more commonly known as commercial drones. While piloted aircraft have dominated the airspace as we know it for about a century, the use of unmanned aircraft by professionals is creating a conflict between two dominant stakeholders: the aerospace industry and the professional...
Das Spannungsverhältnis zwischen Freihandel und Kulturgüterschutz manifestiert sich bereits in dem Begriff des Kulturguts selbst, der seinen Doppelcharakter trefflich zum Ausdruck bringt. Einerseits wohnt dem Objekt ein kultureller, andererseits aber auch ein Kapitalwert inne, der für seine Einordnung als Ware des Freihandels verantwortlich ist. In diesem Gefüge nimmt der nationale Abwanderungsschutz neben dem Substanzschutz eine wichtige Rolle zur Erhaltung von Kulturgütern als Teil nationaler Identität ein.
Der Autor untersucht die Vereinbarkeit des Abwanderungsschutzes mit den Bestimmungen des Binnenmarktes der EU sowie der Freihandelsordnung des GATT. Vor diesem Hintergrund spricht er sich für die Aufnahme einer kulturellen Bereichsausnahme in diese Regelwerke aus. Sie soll es den Nationalstaaten ermöglichen, selbst zu bestimmen, welche nationalen Kulturgüter sie durch Verhängung eines Ausfuhrverbotes bzw. einer Ausfuhrbeschränkung dem Freihandel entziehen.
Freizügigkeit bedeutet «freier Personenverkehr» und bezieht sich auf die Freiheit von Personen und Unternehmen, von ihrem Herkunftsort aus am Wirtschaftsleben in einem anderen Hoheitsgebiet teilzunehmen. Darf etwa ein im Kanton Luzern selbstständig tätiger Rettungssanitäter auch Aufträge im Kanton Solothurn oder gar in Deutschland annehmen und ausführen (Freizügigkeitsrecht)? Und wie unterscheiden sich die Marktzugangsrechte innerhalb der Schweiz und im Verhältnis zur EU gegenüber dem EU-Recht (Mehrebenensystem)?
Die Habilitationsschrift untersucht, wie die grundlegenden Prinzipien der Nichtdiskriminierung, der Nichtbeschränkung, der Anerkennung und der Herkunft die Freizügigkeit gewährleisten. Anhand von anschaulichen Beispielen aus der Verwaltungspraxis und der Rechtsprechung wird aufgezeigt, wie konkrete freizügigkeitsrechtliche Fragestellungen anhand dieser Prinzipien zu beurteilen sind. Das Buch ist gleichermassen an die Praxis, Lehre und Wissenschaft gerichtet und bildet eine umfassende Quelle für Behörden, Verwaltungsgerichte, Rechtspraktiker und Akademiker, die sich mit der Anwendung des Binnenmarktrechts, der Wirtschaftsfreiheit, des Personenfreizügigkeitsabkommens und des europarechtlichen Freizügigkeitsrechts beschäftigen.
Im internationalen Investitionsschutzrecht stehen staatliche Regulierungsmaßnahmen und der materielle Schutz ausländischer Investoren in einem natürlichen Spannungsverhältnis. Mit Hilfe der rechtstheoretischen Grundlagen des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit zeigt die Arbeit, dass die Verhältnismäßigkeitsprüfung Investor-Staat-Schiedsgerichten eine Struktur vorgibt, welche sie auf Tatbestandsebene zu einer umfassenden Würdigung der gegenläufigen Interessen zwingt. Im Einzelfall kann auf dieser Grundlage eine rationale Vorrangentscheidung zwischen den jeweiligen Interessen getroffen werden, weshalb der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit prozedural einen Interessenausgleich schafft. Die Struktur der Verhältnismäßigkeitsprüfung könnte daher im europäischen Investitionsschutzrecht die Voraussehbarkeit der Investor-Staat-Rechtsprechung durch Schiedsgerichte erhöhen. Dies würde einen Beitrag dazu leisten, die Legitimität der Investor-Staat-Rechtsprechung im europäischen Investitionsschutzrecht zu fördern.
Regionale Autonomiebestrebungen sind in Europa vermehrt politisches Thema. Aber wie wird Minderheiten rechtlich Autonomie verschafft? Sind Referenden ein geeignetes Instrument, um dem Wunsch nach Unabhängigkeit nachzukommen? Diese Fragen werden in dem Sammelband erörtert.
Sowohl «Risiko» als auch «Verantwortlichkeit» stellen grundlegende Begriffe dar, mit denen sich die Rechtswissenschaft, aber auch viele andere Disziplinen, wie etwa die Philosophie oder die Psychologie, beschäftigen. Aufgeworfen werden dabei zum einen abstrakte, grundsätzliche Fragen der Definition von Risiken und Verantwortlichkeit. Dem Recht kommt jedoch auch die anspruchsvolle Aufgabe zu, relevante Risiken etwa in Gesetzen oder in Verträgen zu benennen, zu begrenzen und auszutarieren. Vor Gerichten und Behörden wird schliesslich im konkreten Einzelfall über Verantwortlichkeiten befunden.
In diesem 17. Band der APARIUZ Schriftenreihe beleuchten Assistierende des Rechtswissenschaftlichen Instituts der Universität Zürich unterschiedliche Facetten des Zusammenspiels von Risiko und Verantwortlichkeit. Ein Schwerpunkt des Bandes liegt dabei auf Fragen des öffentlichen Rechts. Alle Beiträge verfolgen den Anspruch, den zunächst abstrakt anmutenden Fragenkreis von Risiko und Verantwortlichkeit mit den letztlich ganz konkreten Herausforderungen in der juristischen Praxis zu verbinden.
Mobilität prägt unseren Alltag: Geschäfte werden heute unterwegs getätigt, die Bank liegt ebenso griffbereit in der Hosentasche wie die persönliche Korrespondenz. Eine Wirtschaft ohne mobile Menschen ist heute nicht mehr vorstellbar. Entsprechend gross sind die Herausforderungen, mit denen sich das Wirtschaftsrecht konfrontiert sieht. Mobilität – verstanden als Wechsel zwischen unterschiedlichen Orten – bildet auch das Fundament des europäischen Binnenmarktes, dessen rechtliche Ausgestaltung gleichzeitig ein steter Zankapfel für die Mitgliedstaaten wie auch für die Schweiz ist. Fragen stellen sich aber auch im Rahmen anderer Rechtsgebiete wie etwa dem Steuer- oder Verfassungsrecht. Vor diesem Hintergrund werfen die Beiträge des diesjährigen Assistierendenbandes Fragen auf und stellen Antworten aus unterschiedlichen Perspektiven vor.
Die Aufsätze wurden von Assistierenden an Schweizer Universitäten verfasst und leisten einen Beitrag zur rechtswissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Mobilität. Der Jubiläumsband der Schriften der Assistierenden der Universität St. Gallen richtet sich in erster Linie an die rechtswissenschaftliche Gemeinschaft, aber auch an weitere Kreise, die an den juristischen und gesellschaftlichen Entwicklungen rund um unsere Mobilität interessiert sind.
Haftungsbegrenzungen finden sich in fast jedem privatrechtlichen Vertrag, oft auch als Bestandteil von AGB. Speziell im Zusammenhang mit standardisierten Klauseln und in Bezug auf den entsprechenden Konsumentenschutz existieren insbesondere im Recht der EU einschlägige Vorschriften. In der Schweiz wurde dieser Entwicklung im Rahmen der UWG-Revision mit Erlass des umstrittenen Artikels 8 (in Kraft seit dem 1. Juli 2012) zumindest teilweise Rechnung getragen. Für den B2B-Bereich finden sich in der schweizerischen Rechtsordnung im Gegensatz zur deutschen und englischen hingegen keine expliziten Regelungen.
Die Basler Dissertation setzt sich in ihrem Hauptteil mit der Inhaltskontrolle von Haftungsbegrenzungsklauseln zwischen Vertragspartnern mit equal bargaining power auseinander. Sie geht mit Blick auf die drei verschiedenen Rechtsordnungen der Frage nach, wann überhaupt von gleichstarken Vertragspartnern die Rede ist und welchen Einfluss diese Ebenbürtigkeit auf die Gültigkeit der zu beurteilenden Haftungsbegrenzungsklausel hat. Es folgt eine Untersuchung im B2C-Bereich. Die Erarbeitung sämtlicher Thesen erfolgt rechtsvergleichend und zeigt vor diesem Hintergrund auf, wieso insbesondere in der deutschen Literatur immer wieder für die Flucht ins schweizerische Recht plädiert wird.
Einvernehmliche Lösungen sollen für alle Beteiligten gewinnbringend sein. Sie versprechen effizientere Verfahren und befriedigendere Ergebnisse. Aber sie bergen möglicherweise auch Risiken, insbesondere wenn Behörden und Private am Verhandlungstisch sitzen. Verhandlungen basieren auf einem Geben und einem Nehmen. Wieviel Hand darf bzw. soll der Staat bieten? Sind z.B. Verhandlungen über Sanktionen zulässig? Die vorliegende Dissertation setzt sich mit der einvernehmlichen Regelung zwischen den schweizerischen Wettbewerbsbehörden und den von einer kartellrechtlichen Untersuchung betroffenen Unternehmen auseinander. Sie stellt die Grundlagen von Massnahmen nach Artikel 26 Absatz 2 Kartellgesetz und der einvernehmlichen Regelung nach Artikel 29 Kartellgesetz dar. Sie analysiert die bisherige Praxis der Wettbewerbsbehörden und diskutiert die Vor- und Nachteile der einvernehmlichen Regelung. Die Arbeit behandelt aktuelle Spezialfragen, z.B. im Zusammenhang mit der Durchführung von hybriden Verfahren. Sie grenzt die einvernehmliche Regelung zu anderen Formen alternativer Streitbeilegung ab. Im Rahmen eines Rechtsvergleichs zeigt sie die Parallelen und Unterschiede zu den entsprechenden Instrumenten im europäischen Kartellrecht auf. Vor diesem Hintergrund untersucht sie die Frage, ob das Verfahren bis zur Genehmigung einer einvernehmlichen Regelung in der Schweiz nach dem Vorbild der EU formalisiert werden sollte.
Einvernehmliche Lösungen sollen für alleBeteiligten gewinnbringend sein. Sie versprechen effizientere Verfahren undbefriedigendere Ergebnisse. Aber sie bergen möglicherweise auch Risiken,insbesondere wenn Behörden und Private am Verhandlungstisch sitzen.Verhandlungen basieren auf einem Geben und einem Nehmen. Wieviel Hand darf bzw.soll der Staat bieten? Sind z.B. Verhandlungen über Sanktionen zulässig? Dievorliegende Dissertation setzt sich mit der einvernehmlichen Regelung zwischenden schweizerischen Wettbewerbsbehörden und den von einer kartellrechtlichenUntersuchung betroffenen Unternehmen auseinander. Sie stellt die Grundlagen vonMassnahmen nach Artikel 26 Absatz 2 Kartellgesetz und der einvernehmlichenRegelung nach Artikel 29 Kartellgesetz dar. Sie analysiert die bisherige Praxisder Wettbewerbsbehörden und diskutiert die Vor- und Nachteile dereinvernehmlichen Regelung. Die Arbeit behandelt aktuelle Spezialfragen, z.B. imZusammenhang mit der Durchführung von hybriden Verfahren. Sie grenzt dieeinvernehmliche Regelung zu anderen Formen alternativer Streitbeilegung ab. ImRahmen eines Rechtsvergleichs zeigt sie die Parallelen und Unterschiede zu denentsprechenden Instrumenten im europäischen Kartellrecht auf. Vor diesemHintergrund untersucht sie die Frage, ob das Verfahren bis zur Genehmigungeiner einvernehmlichen Regelung in der Schweiz nach dem Vorbild der EUformalisiert werden sollte.
Die Idee der Europäischen Wirtschaftsintegration verwirklicht sich in den verschiedenen Sektoren des öffentlichen und privaten Wirtschaftsrechts.
Das Handbuch liefert die notwendige Detailanalyse der einzelnen Regelungssektoren und gibt Handlungs- und Beratungssicherheit für die Beurteilung nationaler Fallkonstellationen...
Die Frage nach der Anordnungskompetenz hinsichtlich erzieherischer Maßnahmen und danach, wer die Kosten für die Durchführung dieser Maßnahmen zu tragen hat, ziehen sich wie ein roter Faden durch das Verhältnis von Justiz und Jugendhilfe. Die Einführung des § 36a Abs. 1 S. 1 2. HS VIII hat die alten Diskussionen neu entfacht: Auf den ersten Blick stellt diese Vorschrift eine reine Kostentragungsregelung dar – jedoch ist mit ihr die Frage verbunden, ob der Jugendrichter nicht nur dem Jugendlichen die Teilnahme an einer erzieherischen Maßnahme auferlegen, sondern auch die Jugendhilfe zur Durchführung dieser Maßnahme verpflichten kann. Mit der Anordnungskompetenz eng verknüpft sind auch verfassungsrechtliche Fragen, insbesondere ob Spruchrichterprivileg und richterliche Unabhängigkeit gewahrt werden. Diese Arbeit analysiert die Vorschrift und den ihr zugrunde liegenden Streit um Kostentragung und Anordnungskompetenz in jugendhilfe-, jugendstraf- sowie verfassungsrechtlicher Hinsicht.
Das europäische Arbeits- und Sozialrecht ist einer der umstrittensten Rechtsbereiche. Es beeinflusst wesentlich Auslegung und Anwendung des nationalen Arbeits- und Sozialrechts.
Das neue Handbuch systematisiert die europäischen Vorgaben und arbeitet Schritt für Schritt die arbeits- und sozialrechtliche Relevanz von Bestimmungen der Europäische Grundrechtecharta und EMRK, von Unionsbürgerschaft und Arbeitnehmerfreizügigkeit heraus. Dabei werden die Wechselbeziehungen zum europäisches Beihilfen- und Wettbewerbsrecht wie zur Dienstleistungs- und Warenverkehrsfreiheit verständlich erklärt, auch im Hinblick auf das Vergaberecht wie die Struktur- und Beschäftigungspolitik.
Die aktuellen Problemfelder des sich rasant entwickelnden Schengener und Dubliner Rechts standen im Mittelpunkt zweier im Juni 2014 an der Juristischen Fakultät der Universität Basel durchgeführten Tagungen («Schengen in der Praxis – aktuelle Fragen» und «Dublin in der Praxis – aktuelle Fragen»). In den schriftlichen Fassungen ihrer Referate erörtern 18 ausgewiesene Fachleute die schwierigen und mitunter drängenden Rechtsfragen rund um das Schengener Polizei- und Kooperationsrecht sowie die Dubliner Asyl-Zusammenarbeit auf übersichtliche und verständliche Art und Weise. Sie berücksichtigen dabei auch die zwischenzeitlich neu erfolgten Rechtsentwicklungen.
Les problématiques du droit de Schengen et de Dublin, en pleine évolution, étaient à l’ordre du jour de deux colloques qui ont eu lieu en juin 2014 à la Faculté de droit de l’Université de Bâle (« Schengen en pratique – questions actuelles » et « Dublin en pratique – questions actuelles »). Dans les versions écrites de leurs exposés, 18 spécialistes renommés abordent de manière compréhensible et claire des questions juridiques complexes, parfois pressantes, du droit de la police et de la coopération dans le domaine de Schengen ainsi que de la coopération en matière d’asile dans le cadre de Dublin, tout en tenant compte des récentes évolutions juridiques.
Im Juni 2013 haben die EU und die USA die Verhandlungen über die Schaffung einer Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft («Transatlantic Trade and Investment Partnership» TTIP) aufgenommen. Die Informationen über die Ziele und den Inhalt der vorgesehenen Vereinbarung sind – wie in internationalen Gesprächen üblich – nach wie vor eher spärlich...
Das Demokratiedefizit des europäischen Integrationsprozesses wird in erster Linie in den Institutionen und Entscheidungsverfahren auf der Ebene der Europäischen Union verortet. Die Legitimation der europäischen Integration basiert aber gleichermassen auf der Funktionsfähigkeit demokratischer Systeme in den einzelnen Staaten. Thema des vorliegenden Bandes ist daher der Einfluss der Integrationsdynamik auf die demokratischen Prozesse sowie die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger in den Nationalstaaten. Als Beispiele dienen der EU-Mitgliedstaat Österreich und die Schweiz als mit der EU eng verflochtenes Nicht-Mitglied.
This research monograph is about transitional justice mechanisms as applied in Bosnia and Herzegovina with a clear focus on criminal justice mechanisms, primarily on national war crimes trials. Bosnia and Herzegovina has been a complex field of experiments for the outreach and referral programm of the International Criminal Tribunal for the former Yugoslavia (ICTY)...
Die Europäische Union harmonisiert in Form von Richtlinien und Verordnungen die Produktsicherheit gegenüber Verbrauchern auf ihrem Binnenmarkt. Obwohl sie weder EU-Mitglied noch EWR-Mitglied ist, hat die Schweiz beschlossen, ihre Gesetzgebung durch sog. autonomen Nachvollzug daran anzupassen...
Wem gehört die Mona Lisa? Ist der argentinische Tango noch Kulturgut, wenn er in Deutschland getanzt wird? Das ohnehin schwierige Verhältnis von nationaler Zuordnung von Kulturgütern und kulturellem Internationalismus hat durch den jüngst auch für Deutschland ratifizierten Schutz des immateriellen Kulturerbes eine neue Dimension erhalten...
In den letzten Jahren hat die Bedeutung des Völkerrechts oder des internationalen Rechts für den Juristen stets zugenommen. Dies hängt v.a. damit zusammen, dass in einer immer interdependenteren Welt die Regelungsbereiche und die Regelungsdichte des internationalen Rechts, insbesondere der internationalen Verträge, stark zugenommen haben...
Au cours de ces dernières années, le droit international public, respectivement le droit international, ont acquis une place de plus en plus importante dans le travail des juristes. Cela ressort, notamment, du fait que dans un monde d’interdépendance croissante, les domaines du droit international nécessitant une réglementation ainsi que la densité de cette réglementation ont fortement augmenté, notamment dans le domaine des traités internationaux...
Das internationale Investitionsschutzregime steht in jüngster Zeit vermehrt im Fokus der öffentlichen Kritik. Dabei werden verschiedene Defizite des bestehenden Regimes diskutiert und unterschiedliche Konsequenzen gefordert. Zum Teil wird von einem backlash gegen das Investitionsschutzregime gesprochen, zum Teil von notwendigen Mankos, die es mit Blick auf die positiven Errungenschaften zu akzeptieren gilt...
Gezielte Wirtschaftssanktionen sind aktueller denn je. Dieses seit den 90er Jahren verwendete Instrument hat sich mit der Zerstörung des World­Trade Center in New York und die daraus folgende Intensivierung der Terrorismusbekämpfung auf internationaler Ebene etabliert. Die vorliegende Arbeit begleitet den Leser in einem ersten Schritt durch das Gebilde der Wirtschaftssanktionen gegen private Personen. Im zweiten Teil wird das komplexe und umfangreiche Verfahren zum Erlass der gezielten Sanktionen rechtsvergleichend auf europäischer und schweizerischer Ebene aufgezeigt...
Private Akteure übernehmen heute vielfach staatliche Aufgaben, von der Sicherheitskontrolle auf Flughäfen über die Marktzulassung von Produkten bis zur Unterbringung von Asylwerbern...
Die jüngste Finanz- und Eurokrise hat zu fundamentalen Neuerungen des Finanzmarktrechts der Europäischen Union geführt. Der Trend zu umfassenderen und detaillierteren Regelungen hat seinen Preis: Es ist eine komplexe, inkohärente, kurzlebige und kaum noch zu überschauende Rechtsmaterie entstanden, die insbesondere auch mit der Union verbundene Drittstaaten wie die Schweiz vor immer größere Herausforderungen stellen...
Die Ansiedlung Schweizer Unternehmen in Deutschland hat eine erfolgreiche Tradition. Dieser Erfolg beruht auf vielen Gemeinsamkeiten der beiden Länder: Wirtschaftskraft, hervorragende Infrastruktur, gemeinsame Sprache...
Das Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten ist das mit Abstand wichtigste völkerrechtliche Instrument im Bereich des Minderheitenschutzes, nicht zuletzt dank eines erfolgreichen Überwachungssystems, bei dem das Ministerkomitee und ein Beratender Ausschuss eng zusammenarbeiten. Unterschiedliche Situationen von Minderheiten in den verschiedenen Mitgliedstaaten und die Problematik, dass oft politisch sensible Bereiche betroffen sind, führen dazu, dass seine Bestimmungen verschiedene Interpretationen und Anwendungsmethoden zulassen...
Vom sakrosankten Bankgeheimnis bis hin zum automatischen Informationsaustausch liegt ein weiter Weg. Innerhalb kurzer Zeit hat ein ganz grundlegender Paradigmenwechsel stattgefunden. Während langen Jahren stellte die Schweiz sich auf dem Standpunkt, dass der Schutz der Geheimsphäre dem Anspruch ausländischer Staaten auf Besteuerung von in der Schweiz gelegenen Vermögenswerten vorgeht...
This yearbook series takes up recent trends in international arbitration, be it in the context of commercial disputes, investor-state conflicts, or sport controversies, and leads them in scholarly debate. Volume IV dedicated to Pierre A. Karrer comprises 13 up-to-date contributions by arbitration experts from all over the world offering unique insights into their work...
Das Europäische Wirtschaftsordnungsrecht prägt maßgeblich Inhalte und Entwicklungsrichtung des Europäischen Unionsrechts insgesamt und einen wesentliche Teil von Neuerungen in den mitgliedstaatlichen Rechtsordnungen. Mit den transnationalen Marktgrundfreiheiten und den Wettbewerbsregeln wurde 1958 Grund gelegt für zahlreiche Weiterungen des seinerzeitigen Gemeinschaftsrechts und heutigen Unionsrechts, ohne dass die impulsgebende Antriebskraft der Marktintegration bis heute erlahmt ist...
Dem Fürstentum Liechtenstein ist es innert weniger Jahrzehnte gelungen, durch Bereitstellung von auf die Bedürfnisse seines Marktes massgeschneiderte Lösungen und engagiertes Zusammenwirken seiner Leistungsträger einen hochspezialisierten Finanzplatz auszubilden. Auch im Anlagefondsbereich konnte sich das Land als serviceorientierter Boutique-Standort mit hochinnovativer Werkbank etablieren...