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Timestamp: 2020-07-15 04:26:53
Document Index: 82700568

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 6', '§ 6', 'Art. 69', '§ 12', '§ 12', '§ 4', '§ 1', '§ 3']

Ihre Suchkriterien : Fakultät für Biologie
(1)1Mindestens zwei Jahre vor Einreichung eines Zulassungsantrags gemäß
§ 5 muss die Erteilung einer Promotionsberechtigung bei dem Dekan beantragt
werden. 2Zwischen dem Erhalt der Promotionsberechtigung und der Zulassung
im Sinn von § 6 müssen mindestens zwei Fachsemester an der Fakultät für Biologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München verbracht worden sein, es sei denn, der Dekan erkennt stattdessen ein Jahr im Gaststu...
im Sinn von § 6 müssen mindestens zwei Fachsemester an der Fakultät für Biologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München verbracht worden sein, es sei denn, der Dekan erkennt stattdessen ein Jahr im Gaststudium, einer Tätig-
keit als wissenschaftliche Hilfskraft oder einer gleichwertigen wissenschaftlichen
(2)1Ein Promotionsverfahren im beantragten Promotionsfach darf nicht endgül-
tig nicht bestanden sein. 2Es darf auch kein Promotionsverfahren im beantrag-
ten Promotionsfach erfolgreich abgeschlossen sein. 3Es dürfen keine Gründe
für die Entziehung des Doktorgrades gemäß Art. 69 BayHSchG vorliegen.
(3)1Für den Zugang zur Promotion ist ein erfolgreich abgeschlossenes Studium
in Biologie oder einem anderen naturwissenschaftlichen Fachgebiet oder der
Abschluss eines gleichwertigen Studiums aus dem Inland oder Ausland mit
dem Nachweis von mindestens sechs Semestern eines biologischen oder verwandten naturwissenschaftlichen Fachstudiumstudiums
Semestern im Vollzeitstudium und einer schriftlichen Abschlussarbeit an einer Universität oder einer vergleichbaren Hochschule;
2. in einem Lehramtsstudiengang für das Lehramt an Gymnasien an einer Uni-
versität oder einer vergleichbaren Hochschule;
4. in einem Bachelorstudiengang an einer Universität oder einer vergleichbaren Hochschule im Umfang von mindestens 240 ECTS-Punkten;
2Bei Absolventen eines Studiums nach Satz 1 Nrn. 4 oder 5 ist die Promotion stets von einem Promotionskomitee nach § 12 Abs. 4 zu begleiten, das zu absolvierende Module, Lehrveranstaltungen und Prüfungen bestimmt, in denen während des Promotionsverhältnisses zusätzliche Prüfungsleistungen im Umfang von 30 ECTS-Punkten zu erbringen sind.
(4)1Absolventen eines den unter Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 3 genannten vergleichbaren fachlich einschlägigen Studienabschlusses in einem nicht verwandten naturwissenschaftlichen Fachgebiet können eine vorläufige Promotionsberechtigung erhalten, wenn
1. die Promotion von einem Promotionskomitee im Sinn von § 12 Abs. 4 befürwortet wird und
2. während des Promotionsverhältnisses zusätzliche Prüfungsleistungen nach
Vorschlag der Betreuungsperson im Umfang zwischen 15 und 30 ECTS-Punkten erbracht werden.
2Wenn die während des Promotionsverhältnisses zu erbringenden Prüfungsleistungen gemäß Satz 1 Nr. 2 nach spätestens drei Semestern bei einer Zwischenevaluation durch das Promotionskomitee nicht nachgewiesen und dem
Dekan mitgeteilt werden, endet das Promotionsverhältnis.
(5) Absolventen eines Studiengangs im Sinn von Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 oder Nr. 3,
die eine Gleichwertigkeit der abgelegten, fachlich einschlägigen Abschlussprüfung nicht nachweisen können, sowie Bewerber um eine Promotion im Fachgebiet Didaktik der Biologie, die ein Studium an einer Pädagogischen Hochschule
oder in einem früheren erziehungswissenschaftlichen Fachbereich oder einen
Lehramtsstudiengang für das Lehramt an Grundschulen, an Mittelschulen, an
Realschulen oder an beruflichen Schulen erfolgreich absolviert haben, können
eine Promotionsberechtigung erhalten, wenn sie eine Promotionsvorprüfung
gemäß § 4 bestanden haben.
(1) 1Die Dissertation muss eine selbständige wissenschaftliche Leistung darstellen, die zu neuen Erkenntnissen geführt hat. 2Die Dissertation besteht aus einer monographischen Dissertationsschrift oder aus mehreren Publikationen (kumulative Dissertation). 3Ergebnisse dürfen vorab publiziert werden. 4Eine Liste der Veröffentlichungen ist der Dissertation beizufügen.
(2) 1Die Dissertation muss als druckfertiges Manuskript in deutscher...
(2) 1Die Dissertation muss als druckfertiges Manuskript in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden und zwar im Original in Größe DIN A 4 oder einer Vervielfältigung in der Größe DIN A 4 oder DIN A 5. 2Die Dissertation muss fest gebunden (keine Spiralbindung), paginiert und mit einem Inhaltsverzeichnis versehen sein und eine Zusammenfassung enthalten, die über Problemstellung und Ergebnisse Auskunft gibt. 3Ferner kann die Dissertation einen tabellarischen Lebenslauf enthalten. 4Es ist gestattet, der Dissertation als Einfügung oder als getrennten Anhang Zusätze beizufügen, die nicht zum Druck bestimmt und als solche gekennzeichnet sind. 5Bei einer kumulativen Dissertation sind die Anforderungen des Anhangs II einzuhalten.
(3) 1Die Dissertation muss ohne unerlaubte Hilfe erarbeitet worden sein. 2Die benutzte Literatur sowie sonstige Hilfsquellen sind vollständig anzugeben. 3Wörtlich oder nahezu wörtlich der Literatur entnommene Stellen sind kenntlich zu machen.
I. 1Eine kumulative Dissertation muss aus mindestens zwei Manuskripten
bestehen, die in begutachteten, international anerkannten Fachzeitschriften publiziert oder zur Publikation angenommen worden sind. 2Der Bewerber muss bei mindestens einem dieser Fachartikel Erstautor sein. II. Die kumulative Dissertation bedarf keiner Genehmigung und muss nicht
III. 1Waren an den Publikationen mehrere Autoren beteiligt (Ko-Autorenschaft), muss der Bewerber seinen Beitrag in Bezug auf Inhalt und Umfang in der Dissertation darstellen. 2Diese Darstellung ist von dem Betreuer  soweit sie ihm bekannt oder für ihn feststellbar ist  zu bestätigen und den Unterlagen bei der Abgabe der Dissertation beizufügen. 3Die Einbindung einer Kopie in die Dissertation ist gestattet.
IV. 1Die Arbeit muss insgesamt kohärent sein. 2Bei einer kumulativen Disser-
tation sind eine einleitende Zusammenfassung und eine übergreifende
ausführliche Einleitung voranzustellen.
V. Die Publikationen sollen möglichst im Originalformat der jeweiligen Zeitschrift als einzelne Kapitel eingebunden werden, Manuskripte im Format
VI. 1Im Anschluss an die übergreifende Einleitung oder an die Publikationen muss eine umfassende, übergreifende Diskussion erstellt werden. 2Ein zusammenfassender Ausblick oder general conclusions sind nicht ausreichend.
VII. Publikationen mit Erstautorschaft (Originalarbeit in einem Peer Review
Journal) müssen einen signifikanten Teil der Promotionsleistung beinhalten.
VIII. Publikationen, die zu einer kumulativen Dissertation gehören, dürfen
keine Review-Artikel (wissenschaftliche Veröffentlichungen, die den Forschungsstand zu einem Thema darstellen) sein.
IX. Es ist gestattet, der Dissertation zusätzlich noch nicht veröffentliche Ma-
nuskripte beizufügen.
X. Bei geteilter Erstautorenschaft muss eine von beiden Autoren unterschriebene Erklärung über die jeweils durch die Autoren erbrachten Leistungen und deren substantiellen Beitragin der Publikation vorgelegt werden.
XI. Bei der Verwendung von Abbildungen aus Publikationen, auch aus eigenen Publikationen oder aus Manuskripten, muss die Erlaubnis des jeweiligen Verlages zur Veröffentlichung der Abbildung eingeholt werden.
§ 1 Akademische Grade
1Die Fakultät für Biologie verleiht für die Ludwig-Maximilians-Universität München den akademischen Grad eines Doktors der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) auf Grund einer von der Bewerberin / dem Bewerber1 verfaßten Abhandlung (Dissertation) und einer mündlichen Prüfung. 2Sie verleiht ihn ehrenhalber (Dr. rer. nat. h.c.) als seltene Auszeichnung an Persönlichkeiten, die sich durch besonders hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet ...
1Die Fakultät für Biologie verleiht für die Ludwig-Maximilians-Universität München den akademischen Grad eines Doktors der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) auf Grund einer von der Bewerberin / dem Bewerber1 verfaßten Abhandlung (Dissertation) und einer mündlichen Prüfung. 2Sie verleiht ihn ehrenhalber (Dr. rer. nat. h.c.) als seltene Auszeichnung an Persönlichkeiten, die sich durch besonders hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Biologie verdient gemacht haben. 3Der in Satz 1 genannte Doktorgrad kann auch zusammen mit einer ausländischen Universität bzw. Fakultät auf Grund eines nach Maßgabe des Anhangs durchgeführten Promotionsverfahrens verliehen werden.
2. die Voraussetzungen für die Zulassung zur Promotion sowohl an der
ausländischen Universität/Fakultät als auch nach Maßgabe der §§ 3 bis 7
dieser Promotionsordnung an der Ludwig-Maximilians-Universität München
3. der Kandidat sich verpflichtet, jeweils nur einen Doktorgrad, entweder den
der ausländischen Universität/Fakultät oder denjenigen der Ludwig-
Maximilians-Universität München, nicht aber beide gemeinsam, zu führen.
II. 1Die Vereinbarung wird vom Vorsitzenden des Promotionsausschusses mit der
ausländischen Universität/Fakultät getroffen. 2Sie ist sowohl von dem Betreuer
der Dissertation, dem Vorsitzenden des Promotionsausschusses und dem
Präsidenten bzw. Rektor der ausländischen Universität als auch von dem
Betreuer, dem Vorsitzenden des Promotionsausschusses und dem Rektor der
Ludwig-Maximilians-Universität München zu unterschreiben.
III. 1Nach der Durchführung eines gemeinsamen Promotionsverfahrens erhält der
Kandidat den Doktorgrad der ausländischen Universität/Fakultät und den Doktor
der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) der Ludwig-Maximilians-Universität
München. 2Der Kandidat erhält darüber hinaus einen Bescheid, der die
gemeinsame Betreuung bestätigt und auf die Verpflichtung nach Nr. I. 3.
Datum aktuelle Fassung 27.11.1991
Fundstelle KWMBl II 1992, S. 80 ff.