Source: http://dedocz.com/doc/621332/handlungsanleitung-f%C3%BCr-die-markt%C3%BCberwachung-im-bereich-11.
Timestamp: 2017-03-25 22:02:02
Document Index: 268134319

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 10', 'Art. 8', 'Art. 10', 'Art. 1', 'Art. 1', 'Art. 8']

Handlungsanleitung für die Marktüberwachung im Bereich 11 - LASi
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Markt&uuml;berwachung
im Bereich 11. GPSGV
Hinweise f&uuml;r die Beteiligten am Marktgeschehen
LASI-Ver&ouml;ffentlichung - LV 53
Handlungsanleitung f&uuml;r die Markt&uuml;berwachung im Bereich der
14. GPSGV,
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Herausgebers. Den an der Erarbeitung der Regelungen beteiligten
Institutionen ist der Nachdruck erlaubt.
LASI-Vorsitzender: Steffen R&ouml;ddecke
c/o Die Senatorin f&uuml;r Arbeit, Frauen, Gesundheit,
Jugend und Soziales der Freien Hansestadt Bremen
Dr. Wolfgang Weinrich
Vorsitzender des Arbeitsausschusses Markt&uuml;berwachung
Th&uuml;ringer Ministerium f&uuml;r Soziales, Familie und Gesundheit
Arbeitskreis „Handlungsanleitung f&uuml;r die Markt&uuml;berwachung im
Bereich der 11. GPSGV“
Frau Ursula Aich (Vorsitz)
Regierungspr&auml;sidium Darmstadt,
65 197 Wiesbaden
S&auml;chsisches Staatsministerium f&uuml;r Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Bernd K&ouml;hler
Landesamt f&uuml;r Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt
K&uuml;hnauer Strasse 70
06846 Dessau-Ro&szlig;lau
Ronald Mewes
Ministerium f&uuml;r Gesundheit und Soziales
Herausgabedatum: Juni 2010
ISBN: 3-936415-63-3
Die L&auml;nder verfolgen das Ziel, die Markt&uuml;berwachung in Deutschland zu koordinieren
und l&auml;nder&uuml;bergreifend einheitlich umzusetzen. Diese Handlungsanleitung dient
dazu, die Voraussetzungen f&uuml;r einen einheitlichen Vollzug der Markt&uuml;berwachung
von Produkten nach der Explosionsschutzverordnung (11. GPSGV) auf der Grundlage der LASI-Ver&ouml;ffentlichung „Handlungsanleitung f&uuml;r der Ausf&uuml;hrung der Markt&uuml;berwachung in Deutschland“ (LV 36) zu schaffen. Dabei werden u.a. die auf europ&auml;ischer Ebene getroffenen Regelungen und Beschl&uuml;sse des St&auml;ndigen Ausschusses
94/9/EG,
ATEX-ADCO-Gruppe
Arbeitsausschusses Markt&uuml;berwachung (AAM&Uuml;) zugrunde gelegt.
Sie dient nicht der Auslegung der 11. Verordnung sondern soll ein einheitliches
Verfahren der Markt&uuml;berwachungsbeh&ouml;rden der L&auml;nder bei ihren Vollzugsaufgaben
sicherstellen. Weiterhin soll damit auch eine inhaltliche Konkretisierung des
allgemeinen Konzepts der Markt&uuml;berwachung erfolgen.
Schwerpunkte dieser Handlungsanleitung sind neben der Darstellung der Kontrollt&auml;tigkeiten, eine Hilfestellung zur Zuordnung bzw. Kennzeichnung von elektrischen
und nicht- elektrischen Ger&auml;ten, Baugruppen, Schutzsysteme, Sicherheitsvorrichtungen, Komponenten und deren Kombinationen.
Mit dieser Darstellung werden gleiche Ma&szlig;st&auml;be an die Beurteilung der Sicherheit
der Produkte nach der 11. GPSGV gestellt und die bew&auml;hrten Instrumente einer
effektiven Marktaufsicht in Deutschland weiterentwickelt.
Steffen R&ouml;ddecke
Vorsitzender des L&auml;nderausschuss
f&uuml;r Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik
Markt&uuml;berwachung im Bereich der 11. GPSGV .............................................. 7
Kontrollen bei Herstellern/Einf&uuml;hrern und H&auml;ndlern ........................................ 7
Sichtung von Katalogen einschlie&szlig;lich Recherche im Internet ........................ 7
Kontrollen im Betrieb ....................................................................................... 8
Kontrollen auf Messen und Ausstellungen ...................................................... 8
Kooperation und Erfahrungsaustausch mit Beteiligten am Marktgeschehen .. 8
Anwendungsbereich der RL 94/9/EG .............................................................. 9
Ger&auml;te ............................................................................................................. 9
Komponenten ................................................................................................ 10
Sicherheits-, Kontroll- und Regelvorrichtungen ............................................. 11
Baugruppen ................................................................................................... 12
Installationen ................................................................................................. 12
Schutzsysteme .............................................................................................. 13
Inhalt von Kontrollen...................................................................................... 13
Kontrolle der Kennzeichnung von Produkten ................................................ 14
Konformit&auml;tserkl&auml;rung nach Richtlinie 94/9/EG ............................................. 15
Betriebsanleitung........................................................................................... 16
Anwendung des zutreffenden Konformit&auml;tsbewertungsverfahrens ............... 17
Kontrolle der technischen Eigenschaften ...................................................... 19
Besondere Hinweise ..................................................................................... 22
Quellenangaben ............................................................................................ 23
Kennzeichnung von Ger&auml;ten zur Verwendung in explosionsgef&auml;hrdeten
Bereichen nach der 11. GPSGV i. V. m. der Richtlinie 94/9/EG
Normenspezifische Kennzeichnung von Ger&auml;ten der Gruppe II
Z&uuml;ndschutzarten
Anwendung des &sect; 4 Abs. 5 der 11. GPSGV
Inverkehrbringen von elektrischen und Dampfbegleitheizungen
Muster-Konformit&auml;tserkl&auml;rung
Markt&uuml;berwachung im Bereich der 11. GPSGV
Bez&uuml;glich der Durchf&uuml;hrung der Markt&uuml;berwachung wird auf die LV 36 [4] verwiesen.
Die Markt&uuml;berwachung sollte insbesondere erfolgen bei
− Ger&auml;ten, bei deren Entwurf bzw. Herstellung keine Konformit&auml;tsbewertungsstelle
einbezogen werden muss und
− Ger&auml;ten, die vom Einsatzort/-zweck her vermutlich in explosionsf&auml;higer Atmosph&auml;re zum Einsatz kommen und dies nach Bedienungsanleitung nicht ausgeschlossen ist, die aber entsprechend Kennzeichnung und Konformit&auml;tserkl&auml;rung
nicht nach RL 94/9/EG in Verkehr gebracht werden.
1.1 Kontrollen bei Herstellern/Einf&uuml;hrern und H&auml;ndlern
F&uuml;r die Kontrollen kommen insbesondere Inverkehrbringer folgender Produkte im
Sinne der Richtlinie 94/9/EG in Frage:
− Elektro-Installationsmaterial, Elektroschaltger&auml;te,
− Industrie-Leuchten,
− Pumpen, Ventilatoren und Verdichter,
− Armaturen mit Stellantrieb,
− Messger&auml;te,
− Hebezeuge, F&ouml;rdereinrichtungen, Flurf&ouml;rderzeuge,
− station&auml;re oder handgef&uuml;hrte Maschinen f&uuml;r Verpackung und Kennzeichnung,
− Maschinen f&uuml;r verfahrenstechnische Operationen (wie Mischen, Zerkleinern,
Transportieren von organischen und anderen brennbaren Sch&uuml;ttg&uuml;tern bzw. Abf&uuml;llen, Mischen, Lagern von brennbaren Fl&uuml;ssigkeiten und Gasen)
− Industrielle Kommunikations- und Rechentechnik.
1.2 Sichtung von Katalogen einschlie&szlig;lich Recherche im Internet
M&ouml;glichkeiten der Einholung von Informationen &uuml;ber Angebote von Produkten sind
&uuml;ber Kataloge und insbesondere &uuml;ber das Internet gegeben. Hier k&ouml;nnen gezielt
Nachfragen beim Anbieter zur Verwendung in explosionsgef&auml;hrdeten Bereichen erfolgen (z. B. Nachfrage nach Kategorie und Konformit&auml;tserkl&auml;rung gem&auml;&szlig; Richtlinie
94/9/EG)
Werden Unstimmigkeiten festgestellt, die eine Nichtkonformit&auml;t vermuten lassen,
k&ouml;nnen entsprechend &sect; 8 Abs. 8 GPSG Proben genommen und diese n&auml;her untersucht werden.
Geeignete Suchbegriffe f&uuml;r die Ermittlung von Inverkehrbringern sind z. B.:
„ATEX“, „ATEX-Ausf&uuml;hrung“,
„explosionsgesch&uuml;tzt“
„ex-gesch&uuml;tzt“, „ex gesch&uuml;tzt“
„ex“ in Verbindung mit der Angabe der Produktgruppe (z. B. siehe 2.1) bzw.
einzelner Produkte wie „Schalter“, „Thermometer“, „Elevator“ usw.
Zur Einschr&auml;nkung der Suche kann zus&auml;tzlich „Kategorie 1“, „Kategorie 2“, „Kategorie 3“, oder „Zone 0“, „Zone 1“, „Zone 2“, „Zone 20“, „Zone 21, „Zone 22“ eingegeben
Die Suche kann direkt &uuml;ber Suchmaschinen erfolgen. Alternativ kann auch gezielt in
Branchenverzeichnissen gesucht werden.
Beispiele f&uuml;r Branchenverzeichnisse mit ATEX-Produkten:
1.3 Kontrollen im Betrieb
Da viele Ger&auml;te nicht am Markt vorr&auml;tig sind, sondern lediglich nach individueller Bestellung direkt an den Kunden ausgeliefert werden, sind die Produkte h&auml;ufig nur am
Einbau- bzw. Einsatzort anzutreffen. Daher kommt der Markt&uuml;berwachung bereits in
Verkehr gebrachter und ggf. schon in Betrieb befindlicher Produkte im Zusammenhang mit der beh&ouml;rdlichen Abnahme / Begehung einer neuen oder ge&auml;nderten Anlage oder einer Betriebsrevision durch die sowohl f&uuml;r den Vollzug der
Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) als auch des GPSG zust&auml;ndigen Beh&ouml;rde
(i. d. R. Gewerbeaufsicht) eine besondere Bedeutung zu. Insbesondere werden bzw.
sollten die Explosionsschutzdokumente der Betreiber gem&auml;&szlig; &sect; 6 der BetrSichV Aufschluss dar&uuml;ber geben k&ouml;nnen, inwieweit vom Hersteller ausdr&uuml;cklich f&uuml;r den Einsatz in explosionsgef&auml;hrdeten Bereichen bestimmte Ger&auml;te zum Einsatz kommen.
Bis 30.6.2003 konnten unter Nutzung des &sect; 7 der 11. GPSGV auch noch Ger&auml;te und
Schutzsysteme nach den bis dahin geltenden Rechtsverordnungen z.B. „Verordnung
&uuml;ber elektrische Anlagen in explosionsgef&auml;hrdeten R&auml;umen“ (ElexV) in Verkehr gebracht werden.
Bei Beanstandungen muss eindeutig differenziert werden, ob Vers&auml;umnisse bzw.
Fehler des Herstellers bzw. Inverkehrbringers im Zusammenhang mit der Richtlinie
94/9/EG vorliegen oder ob ordnungsgem&auml;&szlig; in Verkehr gebrachte Produkte nicht bestimmungsgem&auml;&szlig; verwendet werden.
Auf das „Konzept zur Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren im Bereich Markt&uuml;berwachung und der Betriebssicherheit“ wird verwiesen.
1.4 Kontrollen auf Messen und Ausstellungen
Es bietet sich an Messen, wie z.B. die ACHEMA, regelm&auml;&szlig;ig zu besuchen, wobei
eine informelle Teilnahme von Mitarbeitern von Markt&uuml;berwachungsbeh&ouml;rden aus
anderen Bundesl&auml;ndern nach Absprache erm&ouml;glicht werden sollte.
Auf die Checkliste f&uuml;r Messebegehungen der LV 36 [4] wird verwiesen.
Kooperation und Erfahrungsaustausch mit Beteiligten am Marktgeschehen
F&uuml;r eine qualitativ hochwertige Markt&uuml;berwachung ist die Kooperation mit direkt am
Marktgeschehen beteiligten Pr&uuml;fstellen, Verb&auml;nde, etc., Fachleuten im Bereich des
Explosionsschutzes der Beh&ouml;rden oder auch die Teilnahme an Veranstaltungen zum
Erfahrungsaustausch sinnvoll.
M&ouml;gliche Partner sind z. B.:
Bundesoberbeh&ouml;rden (PTB, BAM)
Konformit&auml;tsbewertungsstellen (Liste siehe ZLS &Ouml; Akkreditierte Stellen)
Erfahrungsaustauschkreis EK 4 bei der ZLS
Herstellerverb&auml;nde (z. B. VDMA, ZVEI)
Betreiberorganisationen (z. B. NAMUR, VCI)
Normungsorganisationen (VDE, DIN, DKE).
Es wird angestrebt, j&auml;hrlich einen Erfahrungsaustausch zum Thema Explosionsschutz zu organisieren. Themenvorschl&auml;ge sollten von den Markt&uuml;berwachungsbeh&ouml;rden und den am Marktgeschehen Beteiligten an den AAM&Uuml; oder den
Richtlinienvertreter erfolgen.
Anwendungsbereich der RL 94/9/EG
Nachfolgend werden einige grundlegende Kriterien als Hilfestellung zur Zuordnung
von Ger&auml;ten, Schutzsystemen sowie Sicherheits-, Kontroll- oder Regelvorrichtungen
zum Geltungsbereich der RL 94/9/EG aufgef&uuml;hrt und erl&auml;utert. Ausf&uuml;hrlichere Hinweise sind in den Leitlinien [5] enthalten.
3.1 Ger&auml;te
RL 94/9/EG, Art. 1 Abs. 3 a):
„Als „Ger&auml;te“ gelten Maschinen, Betriebsmittel, station&auml;re oder ortsbewegliche Vorrichtungen, Steuerungs- und Ausr&uuml;stungsteile sowie Warn- und Vorbeugungssysteme, die einzeln
oder kombiniert zur Erzeugung, &Uuml;bertragung, Speicherung, Messung, Regelung und Umwandlung von Energien und/oder zur Verarbeitung von Werkstoffen bestimmt sind und die
eigene potentielle Z&uuml;ndquellen aufweisen und dadurch eine Explosion verursachen k&ouml;nnen.“
• Bestimmungsgem&auml;&szlig;er Einsatz in explosionsgef&auml;hrdeten Bereichen (Art. 1 Abs. 1
RL 94/9/EG):
− Bereiche mit atmosph&auml;rischen Bedingungen 0,8 bis 1,1 bar(abs); -20 bis 60
&deg;C) ([5] Nr. 4.1.1)
− Vorhandensein einer explosionsf&auml;higen Atmosph&auml;re aus brennbaren Stoffen
in Form von Gasen, D&auml;mpfen, Nebeln oder St&auml;uben und Luft
− Potentielle Z&uuml;ndquelle des Ger&auml;tes kommt mit dem explosionsgef&auml;hrdeten
Bereich in Ber&uuml;hrung.
• Eigene potentielle Z&uuml;ndquelle
(liegt nicht vor, wenn die Z&uuml;ndquelle ausschlie&szlig;lich durch den Prozessbetrieb
entsteht, z. B. Durchstr&ouml;men von elektrostatisch aufladbaren Rohren, von hei&szlig;en
Medien durchstr&ouml;mte Bauteile)
Bedingungen, die nicht zur Einstufung als Ger&auml;t im Sinne RL 94/9/EG f&uuml;hren:
• Explosionsf&auml;hige Atmosph&auml;re kann ausschlie&szlig;lich im Innern eines Ger&auml;tes entstehen, ohne dass eine Verbindung zu einem anderen explosionsgef&auml;hrdeten Bereich besteht (z. B. von Prozessatmosph&auml;re und der Umgebungsluft
abgeschlossene Apparate oder Analysenger&auml;te) (siehe hierzu [5] Nr. 3.7.1).
• Produkte, in denen bestimmungsgem&auml;&szlig; explosionsf&auml;hige Atmosph&auml;re gez&uuml;ndet
wird (z. B. im Zylinder eines Verbrennungsmotors).
„Einfache Betriebsmittel“, die in eigensicheren Stromkreisen eingesetzt werden
und der DIN EN 60079-11 entsprechen, haben keine potentielle Z&uuml;ndquelle und
fallen somit nicht unter die RL 94/9/EG.
DIN EN 60079-11:2007-08: Elektrisches Bauteil oder Kombination von Bauteilen
einfacher Bauart mit genau festgelegten elektrischen Parametern, das(die) die
Eigensicherheit des Stromkreises, in dem es(sie) eingesetzt werden soll(en),
„Einfache nicht-elektrische Produkte“, bei denen die Z&uuml;ndgefahrenbewertung z.B.
nach EN 13463-1:2009 zeigt, dass sie keine eigene potenzielle Z&uuml;ndquelle besitzen.
Beispiele aus dem Grenzbereich der RL 94/9/EG:
Im Anwendungsbereich der 94/9/EG *
Nicht im Anwendungsbereich der
94/9/EG *
Armbanduhren (elektrisch/nichtelektrisch)
Handys, Walkie-Talkies ***
Handbet&auml;tigte Ventile, Pumpen, Hebezeuge **
Handbetriebene Armaturen (z. B.: Kugelhahn)
Fotoapparate (mit Batterie)
Fotoapparate (rein mechanisch, ohne Batterie) **
Mechanische T&uuml;ren und Fenster **
Elektrische Heizkabel ***
mechanische Bremsen / Getriebe ***
Thermoelemente (PT 100)
elektrische Handlampen ***
Handwerkzeug (z. B. Hammer, Zange,
Schraubenschl&uuml;ssel, S&auml;gen) **
Einfache Leitern **
Druckentlastungsventile **
* Im Einzelfall kann in Abh&auml;ngigkeit von der Z&uuml;ndgefahrenbewertung des Herstellers eine andere
Einstufung erforderlich sein.
** siehe ATEX-Leitlinien, Abschnitt 5.2.1 [5]
*** siehe Borderline List (http://ec.europa.eu/enterprise/atex/guide/borderline_atex.pdf )
RL 94/9/EG Art. 1 Abs. 3 c):
Als „Komponenten“ werden solche Bauteile bezeichnet, die f&uuml;r den sicheren Betrieb von Ger&auml;ten und Schutzsystemen erforderlich sind, ohne jedoch selbst eine autonome Funktion zu
Beispiele f&uuml;r Produkte (Komponenten), die unter den Anwendungsbereich bzw. nicht
unter den Anwendungsbereich der 94/9/EG fallen:
Tasterbaugruppen
Kabelbr&uuml;cken
Rohre zur Leitungsf&uuml;hrung
leere druckfeste Kapselungen
Kabelschuhe/-&ouml;sen
Vorschaltger&auml;te f&uuml;r Leuchtstofflampen
Magnetverschl&uuml;sse f&uuml;r z. B. Schrankt&uuml;ren
&Uuml;berdruckbeh&auml;lter mit L&ouml;schpulver als
Teil eines Explosionsunterdr&uuml;ckungssystems
F&ouml;rderband f&uuml;r eine F&ouml;rderanlage,
nicht autonome Schutzsysteme
Saugschl&auml;uche f&uuml;r Staubsauger
Borderline List (http://ec.europa.eu/enterprise/atex/guide/borderline_atex.pdf )
Komponenten erhalten keine CE-Kennzeichnung! Sie unterfallen den auch bei Ger&auml;ten anzuwendenden Konformit&auml;tsbewertungsverfahren. Der Hersteller hat eine
Konformit&auml;tsbescheinigung auszustellen.
Bei Produkten f&uuml;r allgemeine technische Zwecke (z. B. bei Lager, Gleitringdichtungen, Dioden) die f&uuml;r die Herstellung von Ger&auml;ten oder Schutzsystemen verwendet
werden, ist deren Eignung im Rahmen der Konformit&auml;tsbewertung des Ger&auml;tes oder
Schutzsystems, in das diese Produkte eingebaut werden, nachzuweisen.
In manchen F&auml;llen ist eine Entscheidung, ob es sich um ein Ger&auml;t oder eine Komponente im Sinne der RL 94/9/EG handelt, nicht einfach zu treffen. F&uuml;r die Marktaufsichtsbeh&ouml;rden ist dabei ein entscheidendes Kriterium die Behandlung des
Produktes in der EG-Konformit&auml;tserkl&auml;rung bzw. ggf. in der EGBaumusterpr&uuml;fbescheinigung der benannten Stelle („U&quot;-Bescheinigung→ Komponente, „X“-Bescheinigung → Ger&auml;t, bei dem besondere Einsatzbedingungen zu beachten sind).
3.3 Sicherheits-, Kontroll- und Regelvorrichtungen
Sicherheits-, Kontroll- und Regelvorrichtungen zum Einsatz au&szlig;erhalb des explosionsgef&auml;hrdeten Bereichs, unterliegen der RL 94/9/EG, wenn sie zum sicheren Betrieb von Ger&auml;ten oder
Schutzsystemen in Hinblick auf Z&uuml;ndgefahren bzw. die Gefahr einer nicht beherrschten Explosion beitragen oder daf&uuml;r erforderlich sind. (→ Art. 1 Abs. 2 RL 94/9/EG)
Sicherheits-, Kontroll- und Regelvorrichtungen zum Einsatz au&szlig;erhalb explosionsgef&auml;hrdeter Bereiche werden nicht in Kategorien eingestuft aber mit der Angabe in
Klammern versehen f&uuml;r welche Kategorie von Ger&auml;ten die Produkte bestimmt sind.
Sicherheits-, Kontroll- und Regelvorrichtungen, die zum Einsatz in explosionsgef&auml;hrdeten Bereichen bestimmt sind gelten selbst auch als Ger&auml;te.
− &Uuml;berlastschutzvorrichtungen f&uuml;r Elektromotoren der Schutzart Ex e &quot;erh&ouml;hte Sicherheit&quot;;
− Einrichtungen zur Aufrechterhaltung des hinreichenden Drucks f&uuml;r ein hydraulisch
bet&auml;tigtes Sicherheitssystem
− Steuerungseinheiten mit Wertgebern f&uuml;r z. B. Temperatur, Druck, etc., die zur
Steuerung von Ger&auml;ten dienen
3.4 Baugruppen
Aus dem Begriff &quot;kombiniert&quot; in der Definition der Ger&auml;te in der Richtlinie folgt, dass eine
Baugruppe, die aus zwei oder mehr Teilger&auml;ten besteht, erforderlichenfalls zusammen mit
Komponenten, als ein Produkt anzusehen ist, das in den Anwendungsbereich der Richtlinie
94/9/EG f&auml;llt, sofern diese Baugruppe durch eine verantwortliche Person (die dann der Hersteller der Baugruppe ist) als eine einzelne funktionale Einheit in Verkehr gebracht und/oder
in Betrieb genommen wird. [5] Nr. 3.7.5
Bei „Baugruppen“ k&ouml;nnen folgende F&auml;lle beim in Verkehr bringen unterschieden
− untrennbare Einheit bez&uuml;glich des Explosionsschutzkonzeptes (z. B. Spaltrohrpumpe)
− trennbare Einheit (Teilger&auml;te sind einzeln konformit&auml;tsbewertet, da aber beim Zusammenbau eine neue Z&uuml;ndquelle entsteht ist f&uuml;r die Baugruppe die Konformit&auml;t
diesbez&uuml;glich neu zu bewerten, wobei die Art der neuen Z&uuml;ndquelle (elektrisch
oder nicht-elektrisch) das Konformit&auml;tsbewertungsverfahren bestimmt)
− selbst&auml;ndige konformit&auml;tsbewertete Teilger&auml;te, bei deren Zusammenbau keine
neue Z&uuml;ndquelle entsteht (Inverkehrbringen wahlfrei als einzelne Ger&auml;te oder als
Baugruppe).
Wenn ein Hersteller unvollst&auml;ndig bescheinigte Ger&auml;te (Komponenten, Kennzeichnung „U&quot; → Anhang 2) zu einem Ger&auml;t zusammenbaut, so hat er f&uuml;r das Endprodukt
das zutreffende Konformit&auml;tsbewertungsverfahren durchzuf&uuml;hren.
3.5 Installationen
Unter einer Installation wird die Kombination eines oder mehrerer bereits konformer
Ger&auml;te mit Installationsmaterial (z. B. Kabel, Schrauben) auf dem Gel&auml;nde des Anwenders verstanden ([5] Nr. 5.2.2). Installationen fallen unter den Anwendungsbereich der BetrSichV (i. V. m. RL 1999/92/EG).
RL 94/9/EG Art. 1 Abs. 3 b):
Als „Schutzsysteme“ werden alle Vorrichtungen … bezeichnet, die anlaufende Explosionen
umgehend stoppen und/oder den von einer Explosion betroffenen Bereich begrenzen sollen
und als autonome Systeme gesondert in den Verkehr gebracht werden.
Flammendurchschlagsicherungen, Explosionsentlastungssysteme, Explosionsunterdr&uuml;ckungssysteme, Feuerl&ouml;schsperren
Wenn ein Schutzsystem als Teil eines Produktes in den Verkehr gebracht wird, welches selbst nicht in den Anwendungsbereich der RL 94/9/EG f&auml;llt, so muss es dennoch als autonomes Schutzsystem der Konformit&auml;tsbewertung nach RL 94/9/EG
Wenn ein Schutzsystem als Teil eines ATEX-Ger&auml;tes in den Verkehr gebracht wird,
so wird es zusammen mit dem Ger&auml;t der Konformit&auml;tsbewertung unterzogen und gilt
nicht als autonomes Schutzsystem.
Inhalt von Kontrollen
Die Marktaufsicht kontrolliert zun&auml;chst, ob die Richtlinie 94/9/EG formal richtig angewendet wird. Hierzu ist es erforderlich, sich die entsprechenden Dokumente vorlegen
Folgende Dokumente k&ouml;nnen in Frage kommen:
− EG-Konformit&auml;tserkl&auml;rung (EC conformity declaration)
− Betriebsanleitung (Instructions for use)
− Zertifikate als Abschlussdokumente der Konformit&auml;tsbewertungsmodule
Mitteilung &uuml;ber die Anerkennung des
Qualit&auml;tssicherungssystems/ Produktion
Konformit&auml;tsbescheinigung f&uuml;r die
Pr&uuml;fung des Produktes
Mitteilung &uuml;ber die Konformit&auml;t mit
Conformity to Type Notification
Qualit&auml;tssicherungssystems/ Produkt
Product Quality Assessment Notification
- keine Zertifizierung vorgesehen -
Konformit&auml;tsbescheinigung f&uuml;r Einzelpr&uuml;fung
Certificate of Conformity for Unit
− Empfangsbest&auml;tigung (Confirmation of receipt) f&uuml;r die Hinterlegung der technischen Dokumentation bei einer benannten Stelle
− Bericht &uuml;ber die Z&uuml;ndgefahrenbewertung (Ignition hazard assessment report) bei
Zweifeln an der sicherheitstechnischen Ausstattung
− ggf. Mess- und Pr&uuml;fprotokolle (Festlegung von T-Klasse, Explosions-Gruppe).
4.1 Kontrolle der Kennzeichnung von Produkten
Ger&auml;te und Schutzsysteme m&uuml;ssen deutlich und unausl&ouml;schbar gekennzeichnet sein
(RL 94/9/EG Anhang II Nr. 1.0.5 sowie in den Grundnormen, z. B. DIN EN 13 463-1
Nr. 14.1).
Die Anforderungen an die Kennzeichnung nach RL 94/9/EG sind in Anhang 1, die
nach den z. Zt. g&uuml;ltigen Normen in den Anh&auml;ngen 2 und 3 dieser Handlungsanleitung aufgelistet.
H&auml;ufige M&auml;ngel sind:
− Kennzeichnung nicht nach europ&auml;ischem Recht (s. Anhang 1)
− Kennzeichnung widerspr&uuml;chlich
− Baugruppen werden nicht als solche gekennzeichnet
− Bei Baugruppen werden alle verwendeten Z&uuml;ndschutzarten angegeben und nicht
nur die f&uuml;r die Installation, Aufstellung und Betrieb ma&szlig;geblichen
− Anbringung der Kennzeichnung der Baugruppe und dem zu dieser Baugruppe
geh&ouml;renden Einzelger&auml;t direkt untereinander, wobei nicht erkennbar ist, welche
Kennzeichnung wozu geh&ouml;rt.
− eine Unterscheidung zwischen unterschiedlich gesch&uuml;tzten Ger&auml;teteilen (z. B.
innen und au&szlig;en) wird nicht getroffen
− Kennzeichnung eines Produktes (z.B. K&uuml;hlschrank) als Ex-Ger&auml;t , welches nicht
f&uuml;r die Aufstellung in einem explosionsgef&auml;hrdeten Bereich bestimmt ist, sondern
lediglich im Inneren explosionsf&auml;hige Atmosph&auml;re auftreten kann.)
− Kennzeichnung ist nicht dauerhaft oder nicht deutlich erkennbar, z. B. Aufkleber
− fehlende Angabe der benannten Stelle, die in der Produktions&uuml;berwachungsphase t&auml;tig ist.
Anwendung weiterer Richtlinien
a) Sind auf ein Produkt nach RL 94/9/EG (als Ganzes) weitere Richtlinien anzuwenden, ist dieses (z. B. auf dem Fabrikschild) auch mit den dort geforderten Kennzeichnungen zu versehen.
M&ouml;glich sind, z. B.:
− Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
− Aufzugsrichtlinie 95/16/EG
− Druckger&auml;te-Richtlinie 97/23/EG (au&szlig;er bei Druckger&auml;ten nach Art. 3 Abs. 3)
− Richtlinie &uuml;ber elektromagnetische Vertr&auml;glichkeit
− Bauproduktenrichtlinie, z. B. bei Druckentlastungseinrichtungen in baulichen
Anlagen (z. B. „Ex-Klappe“ im Silo).
b) Unterliegen Teile von Produkten nach RL 94/9/EG (meist innerhalb von Baugruppen) anderen Richtlinien, m&uuml;ssen diese Teile eigene Kennzeichnungen (z. B. ein
eigenes Fabrikschild, in der Regel auch eigene CE-Kennzeichnung) tragen.
Neben den oben genannten Richtlinien (au&szlig;er Aufzugsrichtlinie) sind m&ouml;glich:
− Elektroger&auml;t nach Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG (im „Nicht-ExBereich“ enthalten)
− Einfacher Druckbeh&auml;lter nach 87/404/EWG.
c) Sind Produkte nach RL 94/9/EG selbst nur Bestandteile eines Produkts nach einer anderen Richtlinie m&uuml;ssen diese mit der vollst&auml;ndigen Kennzeichnung nach
RL 94/9/EG versehen sein.
4.2 Konformit&auml;tserkl&auml;rung nach Richtlinie 94/9/EG
Nach &sect; 4 Abs. 1 der 11. GPSGV ist dem Ger&auml;t bzw. dem Schutzsystem eine
Konformit&auml;tserkl&auml;rung gem&auml;&szlig; Anhang X Buchstabe B der Richtlinie 94/9/EG beizuf&uuml;gen. Diese muss in der Amtssprache des Landes abgefasst sein, in der das Produkt benutzt wird [Blue Guide, Abschnitt 5.4 [13]].
Inhalt der EG-Konformit&auml;tserkl&auml;rung gem&auml;&szlig; Anhang X der RL 94/9/EG:
− Namen oder Erkennungszeichen und Anschrift des Herstellers oder seines in der Gemeinschaft ans&auml;ssigen Bevollm&auml;chtigten
− Beschreibung des Produktes
− s&auml;mtliche einschl&auml;gigen Bestimmungen, denen das Produkt entspricht
− ggf. Namen, Kennnummer und Anschrift der benannten Stelle sowie Nummer der EGBaumusterbescheinigung
− ggf. Bezugnahme auf die harmonisierten Normen
− verwendete (relevante) Normen und technische Spezifikationen
− ggf. Bezugnahme auf die anderen angewandten Gemeinschaftsrichtlinien
− Identit&auml;t des Unterzeichners.
Die Wiederholung der Kennzeichnung nach RL 94/9/EG in der Konformit&auml;tserkl&auml;rung
wird von der Richtlinie selbst nicht verlangt.
Anwendung weiterer Richtlinien (siehe auch Pkt. 4.1)
a) F&uuml;r den Fall, dass Produkte nach RL 94/9/EG (als Ganzes) auch folgenden Richtlinien unterliegen, m&uuml;ssen diese in der Konformit&auml;tserkl&auml;rung ebenfalls genannt
sein oder eigene auf die jeweilige Richtlinie bezogene Konformit&auml;tserkl&auml;rungen
b) Unterliegen Teile von Produkten nach RL 94/9/EG (meist innerhalb von Baugruppen) anderen Richtlinien, so m&uuml;ssen diese in der Konformit&auml;tserkl&auml;rung mit genannt werden.
c) Sind Produkte nach RL 94/9/EG selbst nur Bestandteile eines Produkts nach einer anderen Richtlinie (z. B. einer Maschine, eines Druckger&auml;tes), so ist die RL
94/9/EG in deren Konformit&auml;tserkl&auml;rung mit aufzuf&uuml;hren.
Im Anhang 6 ist eine Muster-Konformit&auml;tserkl&auml;rung des VDMA abgedruckt.
4.3 Betriebsanleitung
Nach &sect; 4 Abs. 1 der 11. GPSGV ist dem Ger&auml;t bzw. dem Schutzsystem eine Betriebsanleitung gem&auml;&szlig; Anhang II Nr. 1.0.6. der Richtlinie 94/9/EG beizuf&uuml;gen. Beim
Inverkehrbringen in Deutschland m&uuml;ssen die zur Gew&auml;hrleistung von Sicherheit und
Gesundheit bei der Verwendung, Erg&auml;nzung oder Instandhaltung bestimmten die
Regeln in deutscher Sprache abgefasst sein (&sect; 4 Abs. 4 Nr. 2 GPSG).
Mindestangaben in der Betriebsanleitung gem&auml;&szlig; Anhang II Nr. 1.0.6 der RL 94/9/EG:
• gleiche Angaben wie bei der Kennzeichnung f&uuml;r Ger&auml;te oder Schutzsysteme
(siehe Nummer 1.0.5) mit Ausnahme der Seriennummer und gegebenenfalls
wartungsrelevante Hinweise (z. B. Anschriften des Importeurs oder von ServiceWerkst&auml;tten usw.)
• Angaben zur oder zum sicheren
− Inbetriebnahme
− Verwendung
− Montage und Demontage
− Instandhaltung (Wartung und St&ouml;rungsbeseitigung)
− R&uuml;sten
• erforderlichenfalls die Markierung von gef&auml;hrdeten Bereichen vor Druckentlastungseinrichtungen
• erforderlichenfalls Angaben zur Einarbeitung
• Angaben, die zweifelsfrei die Entscheidung erm&ouml;glichen, ob die Verwendung eines Ger&auml;ts (entsprechend seiner ausgewiesenen Kategorie) oder eines Schutzsystems in dem vorgesehenen Bereich unter den zu erwartenden Bedingungen
gefahrlos m&ouml;glich ist
• elektrische Kenngr&ouml;&szlig;en und Dr&uuml;cke, h&ouml;chste Oberfl&auml;chentemperaturen sowie
4.4 Anwendung des zutreffenden Konformit&auml;tsbewertungsverfahrens
Sind Konformit&auml;tsbewertungsverfahren vorgeschrieben, die die Einbeziehung einer
benannten Stelle vorsehen (siehe Bild 1), sollte die &Uuml;bereinstimmung des Ger&auml;tes
mit der EG-Baumusterpr&uuml;fbescheinigung und deren Nebenbestimmungen sowie in
einigen F&auml;llen die Aktualit&auml;t der Dokumente, auf denen die Fertigungskontrolle beruht, &uuml;berpr&uuml;ft werden.
G e r &auml; te g r u p p e
f&uuml; r Z one 0 b zw . 20
f&uuml;r Z on e 1 bzw . 21
K ateg o rie 1
f&uuml;r Z one 2 bzw . 2 2
K ateg o rie 2
K ateg o rie 3
E le k tris c he G er&auml;te
V e rb ren nu ng s m o to ren
E G -B a u m u s te rp r&uuml; fu n g
(A n h. III)
(d urc h be na n nte S telle )
(d urch b en an nte S telle )
E G -B au m u ste rp r&uuml; fb e sc h e in ig u n g
Q u alit&auml;tssich eru n g
P ro d u ktio n
(A nh . IV )
B en an nte Stelle
k on tro lliert:
P ro d uktsp ezifisch es
Q S -S ystem f&uuml; r H erstellun g , E nd a bna h m e un d P r&uuml;fu n g
E N 29 0 02
S on stig e n ic htelek trisc h e G e r&auml; te
E G -B au m u sterp r&uuml; fb e sc h e in ig u n g
P r&uuml; fu n g
P ro d u kte
P ro d u kt
K o n fo rm it&auml;t
d er B au a rt
In tern e
F e rtig u n g sko n tro lle
(A n h. V )
k o ntro lliert:
&Uuml; b ereinstim m u ng
jedes ein zeln en
P rod u ktes m it d em
B a um u ster
(A n h. V II)
Q S-System f&uuml;r
E n d ab n ah m e un d
E N 29 0 03
(A n h. V I)
B ena nn te S telle
ko n trolliert:
P rod u ktp r&uuml;fu n g
d u rch den
(A nh . V III)
kein e K o ntrolle
d u rch eine
ben a nn te S telle
K o n fo rm it&auml;ts b e s ch e in ig u n g
E G -K o n fo rm it&auml; ts e rk l&auml; ru n g d e s H e rs te lle rs (o d e r B e vo llm &auml; c h tig te n )
C E -K e n n ze ic h n u n g
&Uuml;bersicht zu den Konformit&auml;tsbewertungsverfahren
EG E in z elp r&uuml; fu n g
(A nh .
K o n fo rm it&auml;ts b e sc h e in ig u n g
Werden im Konformit&auml;tsbewertungsverfahren die Module nach Anhang IV „Qualit&auml;tssicherung Produktion“ oder nach Anhang VII „Qualit&auml;tssicherung Produkt“ genutzt,
muss zu einem eventuell vorhandenen allgemeinen QM-System ein f&uuml;r die RL
94/9/EG spezifisches Zusatz-Audit erfolgen. Das Verfahren wird in Bild 2 verdeutlicht.
Anerkennung des QS-Systems f&uuml;r
durch benannte Stelle
Zusatz-Audit
An der QS-SystemZertifizierung ist ein
f&uuml;r produktspezifische
richtlinienspezifische
Allgemeines QMZertifikat vorhanden
DIN EN ISO 900x
(Anhang IV und
Ziffer 3.3)
Verfahren f&uuml;r QS-System-Zertifizierung
Der „ -Auditor“ ist ein Fachmann des Explosionsschutzes f&uuml;r bestimmte Z&uuml;ndschutzarten oder Produktgruppen und hat eine Ausbildung zur Bewertung der zugeh&ouml;rigen QS-Systeme erhalten.
&Uuml;berwiegend wird gem&auml;&szlig; des linken Teiles von Bild 2 auf der Basis eines bereits
vorhandenen allgemeinen QM-System-Zertifikates (in der Regel nach DIN EN 13
980) ein „Ex-Zusatz-Audit“ durchgef&uuml;hrt. Dieses Verfahren hat sich bew&auml;hrt, u. a.
wegen der Kombination der speziellen Kompetenzen von „QM-Fachleuten“ und „ExFachleuten“.
&Uuml;ber die richtlinienspezifische Anerkennung des QS-Systems erh&auml;lt der Hersteller
eine Mitteilung (Notification), deren formelle Gestaltung auch von der Ex-NotifiedBody-Gruppe einheitlich festgelegt wurde.
Besonders hinzuweisen ist auf die Angabe von Produktgruppen.
Der Hersteller ist daf&uuml;r verantwortlich, dass alle hergestellten Produkte durch die QSMitteilung(en) abgedeckt werden.
Die Anerkennung ist auf 3 Jahre befristet. Bei Kontrollen ist daher auf Aktualit&auml;t zu
Die Hersteller von nicht-elektrischen Ger&auml;ten der Kategorie 2 und von Ger&auml;ten der
Kategorie 3 m&uuml;ssen &uuml;ber eine interne Fertigungskontrolle nach Anhang VIII der RL
94/9/EG verf&uuml;gen.
Es ist nicht zul&auml;ssig f&uuml;r nichtelektrische Ger&auml;te der Kategorie 2 (au&szlig;er f&uuml;r Verbrennungsmotoren) und Ger&auml;te der Kategorie 3 eine EG-Baumusterpr&uuml;fbescheingung
auszustellen. F&uuml;r diese Ger&auml;te sind wahlweise die Konformit&auml;tsbewertungsverfahren
nach Anhang VIII oder Anhang IX anzuwenden.
H&auml;ufig wird in diesen F&auml;llen eine Baumusterpr&uuml;fbescheinigung durch eine Konformit&auml;tsbewertungsstelle
EGBaumusterpr&uuml;fbescheinigung ist. Das Zertifizierungskennzeichen dieser (freiwilligen)
Baumusterpr&uuml;fbescheinigung darf nicht auf dem Ger&auml;t angebracht werden.
4.5 Kontrolle der technischen Eigenschaften
Neben der formalen Erf&uuml;llung von Kennzeichnungs- und Dokumentationspflichten
k&ouml;nnen bei Vorliegen eines Anfangsverdachts bestimmte Eigenschaften &uuml;berpr&uuml;ft
oder beim Hersteller hinterfragt werden. Dies betrifft z. B. die Eigenschaft eines Kategorie 3 - Ger&auml;tes, im st&ouml;rungsfreien Betrieb &uuml;ber keine wirksame Z&uuml;ndquelle zu
verf&uuml;gen - dadurch, dass z. B. die einschl&auml;gigen Normen beachtet wurden und auch
die im bestimmungsgem&auml;&szlig;en Betrieb maximal erreichbare Oberfl&auml;chentemperatur
den angegebenen Einsatzgrenzen gerecht wird.
Beispiele: Anschlussk&auml;sten, Verteilerdosen, Steckvorrichtungen
Geh&auml;use von Anschlussk&auml;sten, Verteilerdosen
stabile Ausf&uuml;hrung,
Dichtungssystem mit Nut und Feder,
Dichtung sorgf&auml;ltig eingelegt,
&Ouml;ffnung nur mit Werkzeug m&ouml;glich
&Ouml;ffnungen f&uuml;r Kabel mit Kabel- und Leitungseinf&uuml;hrung oder Blindstopfen verschlossen
Fl&auml;chenbegrenzung an Kunststoffgeh&auml;usen II C
Einbauten in Anschlussk&auml;sten, Verteilerdosen
nur Klemmen;
Klemmen sind in Anschlussdosen auf Schienen sicher befestigt
und in Verteilerdosen eingeschraubt oder eingegossen
Richtige Kabelverschraubung
Steckerbet&auml;tigung verriegelt, Bet&auml;tigung nur spannungslos m&ouml;glich
Stabiles Geh&auml;use
Ausf&uuml;hrung bruchsicher oder mit Schutzgitter, sofern mechanische
Gef&auml;hrdung besteht
Elektrische Ger&auml;te (Fortsetzung)
Luft- und Kriechstrecken Kat. 2
U &lt; 250 V, Werkstoffgruppe I,: ≥ 5 mm (EN 60079-7)
Luft- und Kriechstrecken Kat. 3
U ≤ 250 V, Werkstoffgruppe I,: ≥ 3,2 mm (EN 60079-15)
Beispiele: R&uuml;hrwerke, Motoren
R&uuml;hrwerke der Kategorie 1
R&uuml;hrwerke mit Radial bzw. Axialwellendichtung
Erforderliche Zonentrennung durch:
• Dichtung zwischen Kategorie 1 und Kategorie 2, (nach RL
94/4/EG nicht zwingend erforderlich), nachfolgende L&uuml;ftungslaterne mit nat&uuml;rlicher Bel&uuml;ftung (H&ouml;he der Laterne mindestens
1/10 des Flanschdurchmessers, jedoch mindestens 10 mm oder
praktischer Nachweis der Funktion), Dichtung vor der Lagerung
(Kat. 2) der Welle oder
• Dichtung zwischen Kategorie 1 und Kategorie 2, &Uuml;berlagerung
eines Sperrraumes mit Sperrmedium einschlie&szlig;lich &Uuml;berwachung und Bel&uuml;ftung der Lager in Zone 1 oder
der Lagerpatrone mit Sperrmedium und &Uuml;berwachung (auch bei
seltenen St&ouml;rungen Vermeidung von Funkentransport in Zone 0
durch Funkenf&auml;nger)
Vermeidung von Z&uuml;ndgefahren
• Hei&szlig;e Oberfl&auml;che: Messung der Temperatur zur Festlegung der
Temperaturklasse unter ung&uuml;nstigsten Bedingungen. Ber&uuml;cksichtigung von Einbaufehlern und Mangelschmierung. Temperaturmessung bis zur Beharrung (Anstieg der Temperatur &lt; 2
K/h), Mess-Stellen: Dichtungen, Lagerungen, Umgebung
• Schlag-Reibfunken: Konstruktion mit Sicherheiten &gt; 3, rechnerischer Nachweis der Einhaltung von Mindestabst&auml;nden zwischen
ruhenden und bewegten Teilen (auch dynamisch und bei seltenen St&ouml;rungen). Ggf. Hilfslagerungen oder Not- bzw. Fanglager
in Zone 1 erforderlich.
• Elektrostatische Aufladung: Betrifft alle nicht metallischen Bestandteile, sowie ungeerdete, isolierte metallische Bestandteile
der Abdichtung des R&uuml;hrwerks. Dies sind z.B. Faltenb&auml;lge,
Elastomerdichtungen, Radial- oder Axialwellendichtringe, Deckeldichtungen, Flachdichtungen usw. Der Nachweis der Eignung
Materialeigenschaft elektrostatische Ableitf&auml;higkeit vorliegt oder
eine Aufladung durch die Einbausituation nicht m&ouml;glich ist (z.B.
O-Ringe innerhalb einer metallischen Einfassung). Stark ladungserzeugende Prozesse m&uuml;ssen ggf. ber&uuml;cksichtigt werden.
Eine weitere M&ouml;glichkeit besteht in der Einhaltung der Tabellen
1 a und 1 b der TRBS 2153.
R&uuml;hrwerke der Kategorie 1 (Fortsetzung)
R&uuml;hrwerke mit
• Dichtung vor der Lagerung der Welle mittels doppelt wirkender
Gleitringdichtung inklusive Sperrmedium (Gas oder Fl&uuml;ssigkeit)
und falls erforderlich in Verbindung mit &Uuml;berwachung von Temperatur (direkt oder indirekt) sowie eines weiteren Parameters
zum Schutz gegen seltene St&ouml;rungen (Parameter: Druck des
Sperrmediums, Durchfluss, F&uuml;llstand im Vorratsbeh&auml;lter)
Temperaturklasse unter ung&uuml;nstigsten Bedingungen bis zur Beharrung ( Anstieg &lt; 2 K/h). Alternativ: Begrenzung der Temperatur mit einer &Uuml;berwachungseinrichtung IPL 1 nach EN 13462-6.
Mess-Stellen: je nach M&ouml;glichkeit – Dichtungen, Lagerungen,
Sperrmedium, Umgebung
• Schlag- und Reibfunken: Konstruktion mit Sicherheiten &gt; 3,
rechnerischer Nachweis der Mindestabst&auml;nde zwischen ruhenden und bewegten Teilen. Ggf. Hilfslagerungen oder Not- bzw.
Fanglager in Zone 1. Verwendung einer weiteren &Uuml;berwachungseinrichtung gegen andauernden Betrieb im Fehlerzustand.
• Elektrostatische Aufladung: Eine gef&auml;hrliche elektrostatische
Entladung aufgrund der Ger&auml;teteile ist nicht zu erwarten. Stark
ladungserzeugende Prozesse, z.B. R&uuml;hren, Mischen, Bef&uuml;llen
und Entleeren von Fl&uuml;ssigkeiten geringer Leitf&auml;higkeit in emaillierten Beh&auml;ltern aufgrund des Betriebes, m&uuml;ssen ggf. ber&uuml;cksichtigt werden.
Unabh&auml;ngig von ihrer Z&uuml;ndschutzart (&quot;e&quot;, &quot;d&quot;, &quot;de&quot;, &quot;nA&quot; oder &quot;tD&quot;)
m&uuml;ssen elektrische Maschinen gegen &Uuml;berlastung gesch&uuml;tzt werden durch eine der beiden folgenden &Uuml;berlastSchutzeinrichtungen:
a) MR – eine stromabh&auml;ngige, zeitverz&ouml;gerte Schutzeinrichtung
f&uuml;r die &Uuml;berwachung aller drei Phasen, nicht h&ouml;her eingestellt
als auf den Bemessungsstrom der Maschine, die bei 1,2fachem
Einstellstrom innerhalb von 2 h ansprechen muss und bei
1,05fachem Einstellstrom innerhalb von 2 h noch nicht ansprechen darf, oder
b) TMS – eine direkte Temperatur&uuml;berwachung durch eingebettete
a) Schutzeinrichtung MR
Bei der Einrichtung &quot;MR&quot; ist bei allen Z&uuml;ndschutzarten (&quot;e&quot;, &quot;d&quot;,
&quot;de&quot;, &quot;nA&quot; oder &quot;tD&quot;) zu beachten:
• Die Schutzeinrichtung sollte EN 60947 entsprechen und ihre
Funktion muss durch eine benannte Stelle &uuml;berpr&uuml;ft und gekennzeichnet sein durch „II (2) G D&quot;. „(2)“ bedeutet: Relais ist im
ungef&auml;hrdeten Bereich aufgestellt; seine Schutzfunktion wirkt in
Kategorie 2 (Zone 1) hinein gem&auml;&szlig; RL 94/9/EG Artikel 1 Abs. 2
und ATEX-Leitlinien 11.2.1 [5].
b) Schutzeinrichtung TMS als Alleinschutz
Da der Temperaturf&uuml;hler im Wickelkopf eingebettet wird, ist er nur
f&uuml;r die Kupfertemperatur und f&uuml;r die direkt w&auml;rmeleitend verbundene Oberfl&auml;chentemperatur des St&auml;ndergeh&auml;uses, nicht aber f&uuml;r die
Rotortemperatur repr&auml;sentativ. Abgesehen von relativ kleinen,
&quot;st&auml;nderkritischen&quot; Motoren der Z&uuml;ndschutzart &quot;e&quot; kann diese
Schutzeinrichtung daher nur f&uuml;r Z&uuml;ndschutzarten angewendet werden,
bei denen die Oberfl&auml;chentemperatur des Geh&auml;uses f&uuml;r den Explosionsschutz ma&szlig;gebend ist: Dies sind die Z&uuml;ndschutzarten &quot;d&quot;
und &quot;tD&quot;.
4.6 Besondere Hinweise
Inverkehrbringen von Produkten in „nicht-explosionsgesch&uuml;tzter Bauart“
Werden Produkte (z. B. M&uuml;hlen, Mischer, Trockner, Abf&uuml;lleinrichtungen, R&uuml;hrwerke),
die vorhersehbar auch in explosionsgef&auml;hrdeten Bereichen eingesetzt werden (z. B.
in der Nahrungsmittelindustrie, Farben- und Lackherstellung) ohne Ma&szlig;nahmen zum
Explosionsschutz angeboten, ist insbesondere bei in Serie gefertigten Produkten zu
hinterfragen, wie die Einhaltung der rechtlichen Anforderungen hinsichtlich des Inverkehrbringens gew&auml;hrleistet wird.
Anwendung des &sect; 4 Abs. 5 der 11. GPSGV (Sonderanfertigungen)
Es wird auf den Beschluss des AAM&Uuml; auf seiner 14. Sitzung unter TOP 4.4 verwiesen (siehe Anhang 4).
Inverkehrbringen von elektrischen und Dampf-Begleitheizungen
Es wird auf den Beschluss des AAM&Uuml; auf seiner 14. Sitzung unter TOP 4.4 verwiesen (siehe Anhang 5).
Ger&auml;te- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) vom 06.02.2004 (BGBl. I. S. 2,.
S. 141), zuletzt ge&auml;ndert am 07.07.2005 (BGBl. I S. 1970)
Explosionsschutzverordnung (11. GPSGV) vom 12.12.1996 (BGBl I S. 1914),
zuletzt ge&auml;ndert am 06.01.2004 (BGBl. I S. 2)
Explosionsschutz-Richtlinie 94/9/EG vom 23.03.1994 (Abl. EG L 100, S. 1), zuletzt korrigiert im Jahr 2000 durch 2. Corrigendum (Abl. EG L 304 S. 19)
http://ec.europa.eu/enterprise/atex/direct/newapproach.htm
Handlungsanleitung f&uuml;r die Ausf&uuml;hrung der Markt&uuml;berwachung in Deutschland
(LV 36; www.lasi.osha.de &Ouml; Publikationen &Ouml; LASI-Ver&ouml;ffentlichungen)
Leitlinien zur Anwendung der Richtlinie 94/9/EG; 3. Ausgabe Juni 2009 (deutsche Fassung, &Uuml;bersetzung mit finanzieller Unterst&uuml;tzung des VDMA, des ZVEI
und der BG Chemie (bgrci.de &Ouml;Pr&auml;vention&Ouml;Explosionsschutz&Ouml;Dokumente)
Protokolle des Standing Commitee und der ADCO-Group zur Richtlinie 94/9/EG
Considerations by the ATEX Standing Committee
(http://ec.europa.eu/enterprise/atex/guide/index.htm )
Interpretationen/Clarification Sheets der ATEX Notified Bodies Group (ExNBG)
(http://ec.europa.eu/enterprise/atex/nb/sheets.htm )
Verzeichnis der harmonisierten Normen (Abl. EG C 306 S.2 vom 15.12.2006,
http://ec.europa.eu/enterprise/atex/stand.htm )
[10] Guide zur Richtlinie 97/23/EG
http://ec.europa.eu/enterprise/pressure_equipment/ped/guidelines/index_de.ht
[11] Beschl&uuml;sse des Arbeitsausschusses Markt&uuml;berwachung (AAM&Uuml;)
[12] Konzept zur Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren im Bereich
Markt&uuml;berwachung und der Betriebssicherheit
http://www.baua.de/nn_79968/de/Geraete-undProduktsicherheit/Marktueberwachung/pdf/Konzept-Zusammenarbeit.pdf?
[13] Leitfaden f&uuml;r die Umsetzung der nach dem neuen Konzept und dem Gesamtkonzept verfassten Richtlinien („Blue Guide“)
Kennzeichnung von Ger&auml;ten zur Verwendung in explosionsgef&auml;hrdeten Bereichen nach der 11. GPSGV i. V. m. der Richtlinie 94/9/EG
Postalische Anschrift (Internet- oder E-Mail-Adresse sind nicht ausreichend)
[94/9/EG Anh. II Nr. 1.0.5]
Mindesth&ouml;he 5 mm (bei sehr kleinen Produkten kann davon abgewichen werden)
deutlich sichtbar, lesbar und unausl&ouml;schbar
[94/9/EG Art. 10, Anh. X Abschn. A]
Komponenten d&uuml;rfen nicht mit der CE-Kennzeichnung versehen werden (sofern
dies nicht nach anderen Richtlinien erforderlich ist, z. B. EMVR).
[94/9/EG Art. 8 Abs. 3]
Anbringung hinter der CE-Kennzeichnung (.)
Anbringung nur wenn eine benannte Stelle in der Produktions&uuml;berwachungsphase t&auml;tig wird.
Bei Komponenten ggf. ausschlie&szlig;liche Anbringung Kennnummer[94/9/EG Art. 10]
Bezeichnung Serie + Typ
Optional (nach z. B. DIN EN 60079-1 jedoch anzugeben)
[94/9/EG
Anh. II Nr. 1.0.5]
I - Verwendung Untertage und in &Uuml;bertageanlagen, die durch Grubengas
und/oder durch brennbare St&auml;ube gef&auml;hrdet werden k&ouml;nnen
II - Verwendung in &uuml;brigen explosionsgef&auml;hrdeten Bereichen
[ATEX-Leitlinien Nr. 11.2.1; 94/9/EG Anh. II Nr. 1.0.5; Art. 1 Abs. 3]
M1 oder M2 - bei Gruppe I
1, 2 oder 3 - bei Gruppe II
Beispiele f&uuml;r den Einsatz in unterschiedlichen Zonen:
Einsatz teilweise in Zone 0, teilweise in Zone 1 (z. B. R&uuml;hrwerk)
II 2/- D
Ventilator au&szlig;erhalb Ex-Bereich, der Zone 21-Atmosph&auml;re f&ouml;rdert
II -/3 D
Ventilator in Zone 22 der „Nicht-Ex-Atmosph&auml;re“ f&ouml;rdert
II 1/2/3/- G Zapfs&auml;ule mit Gasr&uuml;ckf&uuml;hrsystem und Nicht-Ex-Zapfs&auml;ulenkopf
( ) – o. g. Angaben in Klammern bei Sicherheits-, Kontroll- und Regelvorrichtungen i. S. Art. 1 Abs. 2 RL 94/9/EG f&uuml;r den Einsatz au&szlig;erhalb von explosionsgef&auml;hrdeten Bereichen: Angabe, f&uuml;r welche Kategorie von Ger&auml;ten sie bestimmt
Art des explosionsgef&auml;hrdeten Bereichs
Nur bei Gruppe II:
G - f&uuml;r Explosionsgefahr durch brennbare Gase, D&auml;mpfe, Nebel
D - f&uuml;r Explosionsgefahr durch brennbare St&auml;ube
Um Missverst&auml;ndnisse bei der Kennzeichnungen zu vermeiden („GD“ bzw. „G/D&quot; k&ouml;nnte als hybrides Gemisch
verstanden werden),sollte folgende Schreibweise verwendet werden:
II 2 G Ex ed IIC T4
Mustermann GmbH, 99999 XStadt, Ystra&szlig;e 1
2009 [Typ, Serien-Nr.]
Mindest-Kennzeichnung bei sehr kleinen Produkten:
CE-Kennzeichnung, Kennzeichen
, Name oder Warenzeichen des Herstellers
Die gesamte Kennzeichnung muss in der Dokumentation vorhanden sein.
Gasexplosionsgef&auml;hrdete Bereiche: Normenreihen EN 60079, (alt: EN 50014 ff.), EN 13463*
Staubexplosionsgef&auml;hrdete Bereiche: Normenreihen EN 61241, (alt: EN 50281-1-1), EN 13463*
* Nichtelektrische Ger&auml;te
F&uuml;r elektrische Ger&auml;te, die der Normenreihe EN 50014 ff. entsprechen.
F&uuml;r elektrische Ger&auml;te, die den Normenreihen EN 60079 oder
EN 61241entsprechen.
keine Kennzeichnung mit EEx
bzw. Ex ………………………….
F&uuml;r Ger&auml;te, die nach Richtlinie 94/9/EG, aber nicht nach einer harmonisierten Norm hergestellt wurden.
F&uuml;r Sicherheits-, Kontroll- und Regelvorrichtungen au&szlig;erhalb von explosionsgef&auml;hrdeten Bereichen, die f&uuml;r den sicheren Betrieb von Ger&auml;ten
und Schutzsystemen im explosionsgef&auml;hrdeten Bereich erforderlich sind.
F&uuml;r nichtelektrische Ger&auml;te nach der Normenreihe EN 13463.
Bei Baugruppen erfolgt die Kennzeichnung der f&uuml;r die Installation und
Aufstellung ma&szlig;geblichen Z&uuml;ndschutzarten.
evtl. Z&uuml;ndschutzart in [ ]
Bei Sicherheits-, Kontroll- und Regelvorrichtungen au&szlig;erhalb von explosionsgef&auml;hrdeten Bereichen, die f&uuml;r den sicheren Betrieb von Ger&auml;ten und
Schutzsystemen im explosionsgef&auml;hrdeten Bereich erforderlich sind.
(z. B.: Begrenzer Ex II (2) GD [Ex e] zur &Uuml;berwachung von Heizkreisen)
nur bei Ger&auml;ten f&uuml;r gasexplosionsgef&auml;hrdete Bereiche:
IIA, IIB, IIC – bei den Z&uuml;ndschutzarten: d, i, nC, nL *
(Gruppe I nur f&uuml;r Grubengasgef&auml;hrdete Bereiche)
&lt; 85
z. B.: T80&deg;C [bei Zwischenwerten auch Kombination, z. B. 350&deg;C (T1) ]
keine Kennzeichnung …………..
ggf. erg&auml;nzende Angaben:
…&deg;C ≤ Ta ≤ …&deg;C
Angaben in der
wenn die Temperatur nicht vom Ger&auml;t, sondern von z. B. der Temperatur
des durchstr&ouml;menden Mediums abh&auml;ngig ist
Besondere Einsatzbedingungen beachten &Ouml; Betriebsanleitung
Komponente, d. h. allein nicht einsatzf&auml;hig – keine CE-Kennzeichnung!
Konformit&auml;t wird erst mit dem Einbau in komplettes Ger&auml;t bescheinigt.
Ger&auml;te, die f&uuml;r einen anderen als den Normbereich (-20&deg;C ≤ Ta ≤ +40&deg;C)
Zertifizierungskennzeichen
Sofern eine Pr&uuml;fbescheinigung ausgestellt wurde d. h., erforderlich bei:
- elektrischen Ger&auml;ten und Verbrennungsmotoren der Kategorien 1 und 2
AAAA 07 ATEX 9999 X
- sonstigen nichtelektrischen Ger&auml;ten der Kategorie 1
X = optional, wenn das Ger&auml;t besonderen Bedingungen unterliegt (siehe „erg&auml;nzende Angaben“)
Referenz-Nr. der technischen
Nur bei nichtelektrischen Ger&auml;ten der Kategorie 2 (au&szlig;er Verbrennungsmotoren)
Mindestkennzeichnung bei kleinen Produkten:
– Z&uuml;ndschutzart
– Name oder Zeichen der Zertifizierungsstelle
– Zertifikats-Kennummer
– Symbol „X“ oder „U&quot;, falls erforderlich
Bei extrem kleinen Bauteilen, kann die Kennzeichnung auf einem Etikett erfolgen,
welches bei der Installation vor Ort unmittelbar
Ger&auml;te, die Kontakt zu zwei unterschiedlichen Zonen haben (z. B. Einbau in eine
Trennwand)
zum Einbau in Zone 0 geeignet (Z&uuml;ndII 1/2 G EEx ia/d IIC
schutzart „ia&quot;), au&szlig;en f&uuml;r Zone 1 geeignet (Z&uuml;ndschutzart „d&quot;), jeweils f&uuml;r
Explosionsgruppe IIC
Ger&auml;te, zum Einsatz au&szlig;erhalb explosionsgef&auml;hrdeter Bereiche, die Schutzma&szlig;nahmen im Sinne RL 94/9/EG in explosionsgef&auml;hrdeten Bereichen absichern
&Uuml;berwachungsger&auml;t zur &Uuml;berdruckkapseII (2) G [EEx p]
lung zum Einsatz au&szlig;erhalb des explosionsgef&auml;hrdeten Bereichs p
&Uuml;berlastschutzeinrichtung f&uuml;r einen ElektII (2) G [EEx e]
romotor zum Einsatz au&szlig;erhalb des explosionsgef&auml;hrdeten Bereichs
Ger&auml;te, zum Einsatz in explosionsgef&auml;hrdeten Bereichen, die Schutzma&szlig;nahmen im
Sinne RL 94/9/EG in explosionsgef&auml;hrdeten Bereichen absichern
&Uuml;berlastschutzeinrichtung f&uuml;r einen ElektII 2 GD EEx d [e] IIB T4
romotor in einem Geh&auml;use mit druckfester Kapselung (d) zum Einsatz in Zone 1
oder Zone 21
Z&uuml;ndschutzarten:
Elektrische Ger&auml;te zur Verwendung bei Gasen, D&auml;mpfen oder Nebeln
[EN 50014 bzw.
EN 60079-0]
[EN 60079-1;
EN 50018]
[EN 60079-7;
EN 50019]
[EN 60079-11;
EN 50020]
[EN 60079-18;
EN 50028]
&Ouml;lkapselung
[EN 50015]
Beschreibung der Schutzma&szlig;nahme
Verhinderung des Flammendurchtritts an &auml;u&szlig;ere
Begrenzung der max. Oberfl&auml;chentemperatur
Unterteilung in „d IIA“, „d IIB“, „d IIC“ entsprechend Explosionsgruppe des explosionsf&auml;higen
keine betriebsm&auml;&szlig;igen Funken oder Lichtb&ouml;gen
Festlegung von Luft und Kriechstrecken
besondere Anforderungen an Wicklungen (Leiterquerschnitt, Isolierf&auml;higkeit, mech. Festigkeit)
betriebsm&auml;&szlig;ige Funken erlaubt
Arbeiten unter Spannung m&ouml;glich
Induktivit&auml;ten und Kapazit&auml;ten
Ger&auml;te der Kategorie 1 m&ouml;glich!
Einbettung der Bauteil ein Vergussmasse
Ex-Atmosph&auml;re wird von potentieller Z&uuml;ndquelle
Vergussmasse ist resistent gegenelektrische,
thermische, mechanische oder chemische Einfl&uuml;sse
Ger&auml;te der Kategorie 1 m&ouml;glich! (ma)
Einbettung der Bauteile mit potentieller Z&uuml;ndquelle in &Ouml;l – damit Trennung von Ex-Atmosph&auml;re
Steuerungen, Schaltger&auml;te, Schaltanlagen, Stellwiderst&auml;nde
Befehls- und Anzeigeger&auml;te
Motoren / Leuchten
(oft i. V. m. „e“-Anschlussraum)
Klemmen- und Anschlussk&auml;sten
Steuerk&auml;sten zum Einbau von ExBauteilen (die in einer anderen Z&uuml;ndschutzschutzart gesch&uuml;tzt sind)
K&auml;figl&auml;ufermotoren, Transformatoren
Leuchten (oft i. V. m. „d“)
induktive Vorschaltger&auml;te
Schalter, Messinstrumente
II 1 G*
II 2 G**
* nur ia
** ia/ib
II 3 G**
*nur ma
** ma/ mb
Abzweigdosen/Klemmenk&auml;sten
Handfunkger&auml;te
Batteriehandleuchten
Schaltger&auml;te f&uuml;r kleine Leistungen
Befehlsund Meldeger&auml;te
Anlasswiderst&auml;nde
Z&uuml;ndschutzarten d und e
Die bei Schaltger&auml;ten wichtigste Z&uuml;ndschutzart ist die „Druckfeste Kapselung”, meist gemeinsam mit
der Z&uuml;ndschutzart „Erh&ouml;hte Sicherheit”. Da die Z&uuml;ndschutzart „Erh&ouml;hte Sicherheit” darauf beruht,
dass Ma&szlig;nahmen getroffen werden, um mit einem erh&ouml;hten Grad an Sicherheit das Entstehen von
Z&uuml;ndquellen zu vermeiden, Schaltger&auml;te jedoch betriebsm&auml;&szlig;ig Z&uuml;ndquellen produzieren, sind Schaltger&auml;te in dieser Schutzart allein nicht explosionsgesch&uuml;tzt auszuf&uuml;hren. Gemeinsam mit der Druckfesten Kapselung spielt die „Erh&ouml;hte Sicherheit” jedoch auch f&uuml;r Schaltger&auml;te und -anlagen eine wichtige
Rolle. Auch bei modernen explosionsgesch&uuml;tzten Leuchten wird die Kombination mehrerer Z&uuml;ndschutzarten angewendet, um sicherheitstechnisch, funktionell und wirtschaftlich das Optimum zu erzielen.
Elektrische Ger&auml;te zur Verwendung bei Gasen, D&auml;mpfen oder Nebeln (Fortsetzung)
&Uuml;berdruckkapselung
[EN 60079-2;
EN 50016]
[EN 50017]
[EN 60079-15]
&Uuml;berdruck eines Inertgases oder Luft im Ger&auml;teinneren mit &Uuml;berwachungseinrichtung
Eindringen Ex-Atmosph&auml;re wird ausgeschlossen /
- px:„ Zone 1“ wird auf „Nicht-Ex&quot;* reduziert
- py: „Zone 1“ wird auf Zone 2* reduziert
- pz: „Zone 2“ wird auf „Nicht-Ex&quot;* reduziert
* im Innern
vereinfachte Ger&auml;te der Kategorie 3 m&ouml;glich! (pz)
Ausbreitung einer Explosion im Inneren wird verhindert
Geh&auml;use darf nicht ge&ouml;ffnet werden
Schutzart ausschlie&szlig;lich f&uuml;r → → → → → → →
Schalt- und Steuerschr&auml;nke
Analyseger&auml;te
gro&szlig;e Motoren
Heizleiteranschlussk&auml;sten
(z. B.: II 2 G EEx q (ib) IIC T4)
∟f&uuml;r „ib“-Ger&auml;t
nicht-funkende Betriebsmittel
Motoren, Geh&auml;use, Steuerelektronik
funkende Betriebsmittel mit schwadensicherem
Steuerungen, H&auml;ngeleuchten
funkende Betriebsmittel mit vereinfachter &Uuml;berdruckkapselung
Z&uuml;ndschutzart „nP“ desgl. nach EN 50021
energiebegrenzte Betriebsmittel
funkende Betriebsmittel, bei denen die Kontakte
in geeigneter Weise gesch&uuml;tzt sind (ohne nR, nZ,
Schalter, Steckverbinder
Weitere Z&uuml;ndschutzarten:
„v&quot; - transportable ventilierte R&auml;ume [EN 50381]
„op“ – Ma&szlig;nahmen gegen z&uuml;ndgef&auml;hrliche optische Strahlung [EN 60079-28]
Elektrische Ger&auml;te zur Verwendung bei St&auml;uben
[EN 61241-1]
n. EN 50281-1-1
(aufgehoben) :
„IP YX T…&deg;C“ )
[EN 61241-11]
[EN 61241-18]
[EN 61241-4]
Beschreibung der Schutzma&szlig;nahme *
Verhinderung einer Staubeinlagerung
Kennzeichnung: tD und A oder B (Ber&uuml;cksichtigung Staubauflage bis 5 mm oder &uuml;ber 5
mm) + 20, 21 oder 22 (nur A) z.B. tD A21
Mindestschutzgrade
60529:
IP 6X - Zone 20 oder leitf&auml;hige St&auml;ube
IP 5X – Geh&auml;use mit blanken aktiven Teilen
IP 4X - Geh&auml;use mit isolierten aktiven Teilen
Begrenzung von Strom und Spannung nach
Anforderung f&uuml;r IIB sowie Begrenzung von
inneren und &auml;u&szlig;eren Induktivit&auml;ten und Kapazit&auml;ten nach Anforderung f&uuml;r IIB, so dass
keine z&uuml;ndf&auml;higen Funken auftreten k&ouml;nnen
Schutzart IP6x oder Vergusskapselung
Einbettung der Bauteile, die eine explosionsf&auml;hige Atmosph&auml;re durch Funken oder durch
Erw&auml;rmung
Vergussmasse ist resistent gegen elektrische,
thermische, mechanische oder chemische
Durch &Uuml;berdruck eines Z&uuml;ndschutzgases
(Luft, inertes oder anderes geeignetes Gas)
im Ger&auml;teinneren wird das Eindringen von ExAtmosph&auml;re verhindert. Der &Uuml;berdruck wird
Z&uuml;ndschutzgasdurchsp&uuml;lung aufrechterhalten.
(tD A20)
(tD A21)
(tD A22)
typische Anwendungen *
Betriebsmittel, bei denen betriebsm&auml;&szlig;ig Funken, Lichtb&ouml;gen oder hei&szlig;e
Teile auftreten
komplexe industriem&auml;&szlig;ige Ausf&uuml;hrungen (Steuerungen, Schaltschr&auml;nke)
Mess-, &Uuml;berwachungs- und Informationsanlagen und -ger&auml;te
Sensoren - auf physikalischem, chemischem oder mechanischem Prinzip
und mit begrenzter Leistung
Aktoren auf optischem, akustischem
und begrenzt auch auf mechanischem
ruhende Spulen von Vorschaltger&auml;ten,
Magnetventilen oder Motoren
Relais und andere Schalteinrichtungen
begrenzter Leistung
komplette Leiterplatten mit elektronischen Schaltungen.
Schaltger&auml;te f&uuml;r kleine Leistungen,
Befehlsund Meldeger&auml;te, Anzeigeger&auml;te, Sensoren
(pD 22)
komplexe industriem&auml;&szlig;ige Ausf&uuml;hrungen (Steuerungen), z. B. Gro&szlig;maschinen, Schleifring- bzw.
Kollektormotoren, Schalt- und Steuerschr&auml;nke, Analysenger&auml;te
Nichtelektrische Ger&auml;te zur Verwendung bei Gasen, D&auml;mpfen, Nebeln oder St&auml;uben
[EN 13463-1]
[EN 13463-5]
Schwadenhemmende
[EN 13463-2]
[EN 13463-3]
Fl&uuml;ssigkeitskapselung
[EN 13463-8]
[EN 13463-6]
Rohrf&ouml;rderschnecken
Hydrostatische/Pneu-matische
Vermeidung von mechanisch erzeugten Z&uuml;ndquellen
(z. B. durch bewegte Teile, erzeugte hei&szlig;e Oberfl&auml;chen, Funken und adiabatische Kompressionen)
durch Auswahl geeigneter konstruktiver Parameter
und Sicherheitsabst&auml;nde
nur f&uuml;r Kategorie 3
Ansammlung von Ex-Atmosph&auml;re im Inneren wird
verhindert, wenn die &auml;u&szlig;ere Ex-Atmosph&auml;re nur
selten oder kurzzeitig auftritt (Zonen 2 / 21)
zus&auml;tzlich ein Warnschild, das den Benutzer informiert, wie er das Geh&auml;use installieren muss, um
sicher zu stellen, dass kein statischer Druckunterschied, der eine Str&ouml;mung hervorrufen k&ouml;nnte, &uuml;ber
die Geh&auml;usew&auml;nde auftritt
Verhinderung des Flammendurchtritts an die &auml;u&szlig;ere
Auf Mess- und Anzeigeger&auml;ten muss der aktuelle
Pegel der Schutzfl&uuml;ssigkeit angezeigt werden; ggf.
Grenzen f&uuml;r Neigungswinkel
Getriebe, z. B.
IIG c k II T&lt;160&deg;
&Uuml;berwachung potentieller Z&uuml;ndquellen, die im Normalbetrieb nicht vorhanden sind
ggf. Abschaltung bevor diese z&uuml;ndwirsam werden
(z.B. durch Temperatur-, Niveau-, Drehzahl-,
Schwingungsw&auml;chter).
Entscheidend f&uuml;r die Wirksamkeit dieser Z&uuml;ndschutzart und damit f&uuml;r die Kategorie der so gesch&uuml;tzten Ger&auml;te ist das Zuverl&auml;ssigkeitsniveau der
&Uuml;berwachungseinrichtung.
- Mess- und Anzeigeger&auml;te m&uuml;ssen mit dem
h&ouml;chst- bzw. mindestzul&auml;ssigen Betriebswerten
- Z&uuml;ndschutzsysteme, die „b-Ger&auml;te“ &uuml;berwachen:
(b1) IPL1 (normale Zuverl&auml;ssigkeit, eine
Kategoriestufe)
(b2) IPL2
Kategoriestufen)
- Kennzeichnung hinter der Temperaturklasse,
z. B. c T4 (b1)
* - Die Kategorie 1 kann durch Kombination von zwei unabh&auml;ngigen Z&uuml;ndschutzarten erreicht werden.
Kennzeichnungs-Beispiele
Gas, Zone 1
Ex e d m IIC T4
Leuchten f&uuml;r
Gas, Zone 2
Ex nA II T3
„e“-erh&ouml;hte Sicherheit,
„d&quot;-druckfeste Kapselung
„m“ Vergusskapselung (Geh&auml;use f&uuml;r das
Netzteil zur Stromversorgung)
II C-h&ouml;chste Explosionsgruppe &Uuml;bertage
T4-f&uuml;r Stoffe mit Z&uuml;ndtemperatur
&gt; 135 &deg;C („Alles“ au&szlig;er Schwefelkohlenstoff)
„nA“-nicht-funkend
T3-f&uuml;r Stoffe mit Z&uuml;ndtemperatur
&gt; 200 &deg;C (z. B. Benzin, H2)
Ex nR T*
Staub, Zone 21
II 2 D;
IP 66 TO max*
Kennzeichnung nach EN 50281-1-1
IP54 T 80 &deg;C
Ex tD TO max*
Kennzeichnung nach EN 61241-1
Ex tD A22 IP54 T 80 &deg;C
(z. B. H&auml;ngeleuchte)
„nR&quot;-funkend mit schwadensicherem
- das Z&uuml;ndschutzart-Kurzkennzeichen
- die Zone, in der das Ger&auml;t verwendet
- der IP-Schutzgrad
- die maximale Oberfl&auml;chentemperatur
Ex d / Ex de IIB/IIC T4
Ex e II T3
Motorschutzrelais f&uuml;r Motoren
Gas, Staub
Das Relais befindet sich im ungef&auml;hrdeten
Bereich; seine Schutzfunktion wirkt in ein
Ger&auml;t der Kategorie 2 (Zone 1) hinein.
&Uuml;berdruckgekapselt
Ex px e II T4
„px“-&Uuml;berdruckbel&uuml;ftung, die das Innere des
Geh&auml;uses von Zone 1 auf nichtexplosionsgef&auml;hrdet reduziert.
Ex nA II T2-T3
Angabe „T2-T3“: Motor wird in Abh&auml;ngigkeit
von Leistung / Umgebungsbedingung unterschiedlich eingestuft.
Gas Zone 2
Ex c k II T3
Sicherheit „c“
Fl&uuml;ssigkeitskapselung „k“
Konstruktive Sicherheit &quot;c&quot;
Fl&uuml;ssigkeitskapselung &quot;k&quot;
Staub Zone 2
Ex c k T&lt;160&deg;C
Max- Oberfl&auml;chentemperatur 160 &deg;C,
zul&auml;ssig f&uuml;r St&auml;ube mit Z&uuml;nd- oder
Glimmtemperatur &gt; 240 &deg;C
Eigensichere und zugeh&ouml;rige Betriebsmitteln
1. zugeh&ouml;rige Betriebsmittel
[EEx ib] IIC, [Ex ia] IIA
Einsatz au&szlig;erhalb
des explosionsgef&auml;hrdeten Bereiches
2. Zugeh&ouml;rige Betriebsmittel, die
Z&uuml;ndschutzart gen&uuml;gen
EEx d [ib] IIC T5
Ex q [ia] IIB T6
z.B. Netzger&auml;t mit eigensicherem
Stromkreis, wobei das Netzger&auml;t in einem druckfest gekapselten Geh&auml;use
Regel f&uuml;r derartige Betriebsmittel: Nur
&quot;ib&quot; bzw. &quot;ia&quot; in eckigen Klammern hinter dem Zeichen f&uuml;r die &uuml;brige Z&uuml;ndschutzart
EEx ib IIC T6, Ex ia IIA
z.B. Zweileiterme&szlig;umformer, Initiatoren
Regel f&uuml;r derartige Betriebsmittel: Keine
Einsatz im explosionsgef&auml;hrdeten
3. Eigensichere
4. Eigensichere
Betriebsmittel mit
mehreren eigensicheren Stromkreisen
unterunterschiedlichen
z.B. Stromversorgungsger&auml;t, Schaltverst&auml;rker mit eigensicherem Stromkreis.
Regel f&uuml;r derartige Betriebsmittel: (E)Ex
und &quot;ib&quot; oder &quot;ia&quot;
stehen in eckigen Klammern.
EEx ib[ia] IIC T5
z.B. Vorverst&auml;rker des Schutzniveaus
&quot;ib&quot;, dessen Eingangsstromkreis dem
Schutzniveau &quot;ia&quot; entspricht.
Regel f&uuml;r derartige Betriebsmittel: Weicht
das Schutzniveau eines oder mehrerer
Stromkreise eines eigensicheren Betriebsmittels von demjenigen des Betriebsmittels ab, so ist dieses
abweichende Schutzniveau in eckige
Klammern zu setzen.
*Temperaturklasse bzw. maximale Oberfl&auml;chentemperatur je nach Lampenbest&uuml;ckung unterschiedlich
Nach &sect; 4 Abs. 5 Explosionsschutzverordnung (ExVO, 11. GPSGV) k&ouml;nnen die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden auf Antrag das Inverkehrbringen von Ger&auml;ten, Schutzsystemen
und Vorrichtungen gestatten, ohne dass ein Konformit&auml;tsbewertungsverfahren nach
Richtlinie 94/9/EG angewendet wird. Damit verbunden entf&auml;llt die ggf. erforderliche
Einbeziehung einer zugelassenen Stelle.
Mit &sect; 4 Abs. 5 ExVO wird die Regelung von Art. 8 Abs. 5 der Richtlinie 94/9/EG in
deutsches Recht umgesetzt.
Nach RL 94/9/EG ist diese Ausnahmeregelung m&ouml;glich:
auf hinreichend begr&uuml;ndeten und erfolgreichen Antrag bei der zust&auml;ndigen Beh&ouml;rde des betreffenden Mitgliedstaates und
wenn die Verwendung der Produkte im Interesse des Gesundheits- und Sicherheitsschutzes liegt, wobei dieses Interesse z. B. durch die Verz&ouml;gerung infolge
der Konformit&auml;tsbewertungsverfahren behindert werden kann, und
wenn sie auf das Hoheitsgebiet des betroffenen Mitgliedstaats beschr&auml;nkt ist.
Diese Bestimmung k&ouml;nnte in sicherheitsrelevanten F&auml;llen angewendet werden, in
denen die betreffenden Produkte dringend ben&ouml;tigt werden und nicht genug Zeit besteht, um die kompletten Konformit&auml;tsbewertungsverfahren zu durchlaufen (oder diese Verfahren abzuschlie&szlig;en). Im Hinblick auf die Bedingungen f&uuml;r die
eingeschr&auml;nkte Anwendung ist deutlich zu machen, dass die Nutzung dieser Klausel
die Ausnahme bleiben muss und kein normales Verfahren werden darf.
Die Ausnahmegenehmigung nach &sect; 4 Abs. 5 ExVO zielt ab auf
das Inverkehrbringen einzelner Ger&auml;te, Schutzsysteme oder Vorrichtungen (Sonderanfertigungen) bei denen das Inverkehrbringen mittels Konformit&auml;tsbewertungsverfahren nach der Richtlinie 94/9/EG einen unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen Aufwand
bzw. eine unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Verz&ouml;gerung bedeuten w&uuml;rde oder
die Modifizierung von bereits in Verkehr gebrachten Ger&auml;ten, Schutzsystemen
oder Vorrichtungen beim Betreiber durch einen Dienstleister
Die Sicherheit wird in diesem Fall auf andere Weise (z. B. besonders geschultes
Personal, Abnahmepr&uuml;fung durch eine Z&Uuml;S) gew&auml;hrleistet. Diese Bedingungen sind
in den Nebenbestimmungen der Ausnahmegenehmigung festzuschreiben.
Die Ausnahmegenehmigung nach &sect; 4 Abs. 5 ExVO ist nicht geeignet, einem Unternehmen das Inverkehrbringen einer Produktreihe oder Produktsystems („Baukasten“)
zu gestatten. Es handelt sich jeweils um eine Entscheidung im Einzelfall.
Beschluss des Arbeitsausschusses Markt&uuml;berwachung, 14. Sitzung (23./24.05.2007)
1. Elektrische Begleitheizungen sind hinsichtlich des Inverkehrbringens als kombinierte Ger&auml;te (Baugruppe) zu behandeln. Es gen&uuml;gt dabei nicht, wenn f&uuml;r die
f&uuml;r den Explosionsschutz relevanten Komponenten der Baugruppe –soweit erforderlich- eine EG Baumusterpr&uuml;fbescheinigung vorliegt, weil sich die Temperaturklasse der Heizung erst durch die richtige Auslegung und Festlegungen in
der Betriebsanleitung zur Installation (z.B. Positionierung der Temperaturf&uuml;hler
des Temperaturbegrenzers) ergibt.
Der Hersteller der Baugruppe muss dabei f&uuml;r den Zusammenbau die zutreffenden Konformit&auml;tsbewertungsverfahren f&uuml;r elektrische Ger&auml;te gem&auml;&szlig; RL
94/9/EG anwenden. Dies sind f&uuml;r elektrische Ger&auml;te der Kategorie 2 das Verfahren der EG-Baumusterpr&uuml;fung in Verbindung mit dem Verfahren der Konformit&auml;t mit der Bauart gem&auml;&szlig; Anhang VI oder dem Verfahren der
Qualit&auml;tssicherung der Produkte nach Anhang VII. Anwendung der Module oder
das Verfahren der EG-Einzelpr&uuml;fung nach Anhang IX der Richtlinie 94/9/EG.
3. F&uuml;r das Verfahren der Baumusterpr&uuml;fung sind zu unterscheiden:
a) Konstruktionsprinzip „Selbstbegrenzung“
„Normale“ Baumusterpr&uuml;fung m&ouml;glich, da die Temperaturklasse sich direkt
aus der Konstruktion des Heizbandes ergibt. Vom Hersteller wird die Heizung als Bausatz mit EG-Konformit&auml;tserkl&auml;rung an den Installateur geliefert.
Die Installation und die Inbetriebnahme k&ouml;nnen durch eine Elektrofachkraft
mit allgemeinen Kenntnissen zum Explosionsschutz erfolgen.
b) Konstruktionsprinzip „stabilisierendes Design“ und „Temperatur&uuml;berwachung“
Die EG-Baumusterpr&uuml;fung erfolgt f&uuml;r ein (Baukastensystem), bei dem sich
die Temperaturklasse der Heizung erst durch die richtige Auslegung und Installation (z.B. Ausf&uuml;hrung der „Hei&szlig;stelle“, Positionierung des Temperaturf&uuml;hlers) ergibt. Der Hersteller des Systems hat in der Betriebsanleitung
genaue Angaben zur Auslegung und Installation sowie zur erforderlichen
Qualifikation des Installateurs/Installationsbetriebes zu machen. Ggf. ist ein
Auslegungsprogramm bereitzustellen. In der Betriebsanleitung kann eine
Auditierung des Installationsbetriebes verlangt werden. Diese Angaben sind
im Rahmen der EG-Baumusterpr&uuml;fung mit zu &uuml;berpr&uuml;fen. Das Ergebnis ist
ein sogenannter „Systemschein“.
Das Inverkehrbringen erfolgt als vorkommissionierter Bausatz mit Konformit&auml;tserkl&auml;rung und Fabrikschild.
Hinweis: Die Installation und Inbetriebnahme eines Systems „Stabilisierendes Design“ muss mindestens von einer „Elektrofachkraft mit zus&auml;tzlichen
Kenntnissen zum Explosionsschutz und zur elektrischen Begleitheizungstechnik „ erfolgen. Die Installation und Inbetriebnahme eines Systems „Temperatur&uuml;berwachung“
explosionsgesch&uuml;tzte elektrische Begleitheizungssysteme“ zul&auml;ssig. Die
Qualifikationen sind in der Empfehlung VE 25 des Verbandes der industriellen Energie – und Kraftwirtschaft e.V. (VIK) n&auml;her erl&auml;utert.
In begr&uuml;ndeten Ausnahmef&auml;llen kann das Inverkehrbringen der Baugruppe gem&auml;&szlig; &sect; 4 Abs. 5 ExVO gestattet werden (insbesondere bei wesentlicher Ver&auml;n-
derung oder Umbau bereits in Verkehr gebrachter elektrischer Begleitheizungen). Damit kann erm&ouml;glicht werden, dass elektrische Heizungen bei technischen Problemen bei Bedarf schnell erneuert werden k&ouml;nnen, ohne dass z.B.
der Inhalt einer Rohrleitung fest wird oder einfriert. Hierbei sollten die einzelnen
Bestandteile den gesetzlichen Vorgaben entsprechend in Verkehr gebracht
Dampf-Begleitheizungen
1. Bei Dampf-Begleitheizungen handelt es sich grunds&auml;tzlich nicht um ein Ger&auml;t/Baugruppe im Sinne der RL 94/9/EG weil sie keine eigene potentielle Z&uuml;ndquelle besitzen. Der Dampf der f&uuml;r die Oberfl&auml;chentemperatur verantwortlich ist,
wird in der Regel betriebsseitig beigestellt. Die Oberfl&auml;chentemperatur ist daher
als betriebliche Z&uuml;ndquelle anzusehen und nicht als eigene Z&uuml;ndquelle der
Dampf-Heizleitungen.
2. Sofern der Hersteller der Heizung ausschlie&szlig;lich f&uuml;r die Auslegung und damit
auch f&uuml;r die Einhaltung der maximal zul&auml;ssigen Oberfl&auml;chentemperatur verantwortlich w&auml;re, k&auml;me auch das Inverkehrbringen als „ATEX-Baugruppe“ in Betracht. In diesem Fall m&uuml;sste bei einem nicht elektrischen Ger&auml;t f&uuml;r die
Ger&auml;tekategorie 2 eine Hinterlegung bei einer benannten Stelle erfolgen.
EG-Konformit&auml;tserkl&auml;rung nach RL 94/9/EG
Vorschlag f&uuml;r Form, Aufbau, Inhalt
EG-Konformit&auml;tserkl&auml;rung 1)
im Sinne der EG-Richtlinie 94/9/EG
Hiermit erkl&auml;ren wir , dass
Beschreibung des Produktes (zumindest mit &uuml;blicher technischer
Bezeichnung, Fabrikat, Typ, Seriennummer, ggf. zus&auml;tzliche Angaben im
Sinne von Anhang I : Entscheidungskriterien f&uuml;r die Einteilung der
Ger&auml;tegruppen in Kategorien)
in der gelieferten Ausf&uuml;hrung folgenden einschl&auml;gigen Bestimmungen entspricht:
Richtlinie 94/9/EG (&quot;ATEX&quot;)
Richtlinie 98/37/EG (&quot;Maschinen&quot;)
Richtlinie 89/336/EG (&quot;EMV&quot;)
Benannte Stelle 4) nach Anhang .......
produktspezifische Normen EN ... (Typ- C- Normen, soweit verf&uuml;gbar,
ggf. auch Entwurf prEN ) z.B. EN 1127, EN 13463-Teil 1, Teil 2, Teil 3,
Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, ...
Name, Anschrift der Benannten Stelle
eingeschaltet zur .................................
(Auswahl aus angef&uuml;gter Liste)
Aufbewahrung der Dokumentation f&uuml;r Kategorie 2- mechanische Produkte (nach Leitfaden empfohlen)
Qualit&auml;tssicherung der Produktion nach Anhang IV
Pr&uuml;fung der Produkte nach Anhang V (Kategorie 1)
Best&auml;tigung der &quot;Konformit&auml;t mit der Bauart&quot; nach Anhang VI
Qualit&auml;tssicherung Produkt nach Anhang VII (Kategorie 2 – elektrisches Produkt)
EG-Baumusterpr&uuml;fung (EG-Baumusterpr&uuml;fbescheinigung Nr. ..................) nach Anhang III oder
Einzelpr&uuml;fung nach Anhang IX
Name, Kennummer und Anschrift der benannten Stelle und Nummer der EG-Baumusterpr&uuml;fbescheinigung (hier ist die
benannte Stelle gemeint, die die EG-Baumusterpr&uuml;fbescheinigung ausstellt, diese Angaben sind nur zu machen, wenn eine
EG-Baumusterpr&uuml;fbescheinigung ausgestellt wurde.
Im Leitfaden steht auch explizit, dass (nicht-EG-) Baumusterpr&uuml;fbescheinigungen, Konformit&auml;tsaussagen etc. nicht in der
Konformit&auml;tserkl&auml;rung erscheinen sollen.
nach dem Leitfaden der Europ&auml;ischen Kommission ist Angabe der benannten Stelle, die mit der QM- Anerkennung beauftragt war, nicht
erforderlich aber auch nicht verboten !
Fu&szlig;noten umseitig
rechtsverbindlich; mit Angaben zum Unterzeichner
Dokumentenform:
Herstellerbogen mit kompletter Anschrift; ggf. zus&auml;tzlich Firma und Anschrift des
Bevollm&auml;chtigten in der EG (ggf. auch Einf&uuml;hrer in das Verwenderland - soweit
vertragsgem&auml;&szlig; &Uuml;bersetzer der Betriebsanleitung)
Druck- oder Maschinenschrift
Original in einer der Gemeinschaftssprachen sowie &Uuml;bersetzung in der Amtssprache des Verwenderlandes
Der Hersteller kann entscheiden, ob er f&uuml;r die anzuwendenden Richtlinien getrennte Konformit&auml;tserkl&auml;rungen
erstellt, in diesem Fall muss aus den Konformit&auml;tserkl&auml;rungen jeweils hervorgehen, welche Richtlinien befolgt
werden. Es ist auch m&ouml;glich, eine zusammenfassende Konformit&auml;tserkl&auml;rung auszustellen
Name des Herstellers oder seines in der Gemeinschaft Bevollm&auml;chtigten
Die Einschaltung &quot;Benannter Stellen&quot; f&uuml;r die EG-Baumusterpr&uuml;fung und ein entsprechendes QM-Modul ist
f&uuml;r die Kategorie 1 (elektrische und mechanische Produkte) so wie f&uuml;r die Kategorie 2 (z.B. f&uuml;r elektrische
Produkte und vorgeschrieben.
Normen bzw. Spezifikationen zur Maschinensicherheit m&uuml;ssen nicht genannt werden; die Nennung harmonisierter (Produkt-) Normen ist aber zu empfehlen.
Liste der Notifizierten Stellen nach Richtlinie 94/9/EG
AIB-VIN&Ccedil;OTTE INTERNATIONAL S.A.
T&Uuml;V SAARLAND E.V.
T&Uuml;V RHEINLAND INDUSTRIE SERVICE GMBH - T&Uuml;V Rheinland
IMQ ISTITUTO ITALIANO DEL MARCHIO DI QUALIT&Agrave; S.P.A.
ISTITUTO DI CERTIFICAZIONE EUROPEA PRODOTTI INDUSTRIALI
INSTITUT NATIONAL DE L'ENVIRONNEMENT INDUSTRIEL ET DES
ISTITUTO SUPERIORE PREVENZIONE E SICUREZZA DEL LAVORO
INTERTEK TESTING &amp; CERTIFICATION LTD
FACHAUSSCHU&szlig; FLEISCHWIRTSCHAFT PR&Uuml;F- UND ZERTIFIZIERUNGSSTELLE IM BG-PR&Uuml;FZERT
TEKNOLOGISK INSTITUT - Sekretariat for Typeafpr&oslash;vning
CPM - ISTITUTO RICERCHE PROVE ED ANALISI SRL
T&Uuml;V AUSTRIA SERVICES GMBH
ICIM - ISTITUTO DI CERTIFICAZIONE INDUSTRIALE PER LA MECCANICA S.P.A.
INSTITUT SCIENTIFIQUE DES SERVICES PUBLICS - SIEGE DE
DNV - MODULO UNO SCARL
SOCIETE NATIONALE DE CERTIFICATION ET D'HOMOLOGATION
S.&Agrave;.R.L. (SNCH)
FORSCHUNGSGESELLSCHAFT F&Uuml;R ANGEWANDTE SYSTEMSICHERHEIT UND ARBEITSMEDIZIN mbH
BUNDESANSTALT F&Uuml;R MATERIALFORSCHUNG UND PR&Uuml;FUNG
IBEXU- INSTITUT F&Uuml;R SICHERHEITSTECHNIK GMBH, INSTITUT AN
DER TECHNISCHEN UNIVERSIT&Auml;T - BERGAKADEMIE FREIBERG
ZELM EX PR&Uuml;F-UND ZERTIFIZIERUNGSSTELLE
TRaC EMC &amp; SAFETY LTD
QS Z&uuml;rich AG
EXVA ROBBANASBIZTOS BERENDEZESEK VIZSGALO ALLOMASA
GL&Oacute;WNY INSTYTUT G&Oacute;RNICTWA
SGS-T&Uuml;V GMBH
EPSILON TECHNICAL SERVICES LTD
&quot;MINPROEKT&quot; JSC - Division &quot;Scientific and Research Activity&quot;
JEDNOSTKA OPINIUJACA, ATESTUJACA I CERTYFIKUJACA WYROBY
Leitlinien des Arbeitsschutzes in der Wertstoffsortierung
(wird nicht mehr ver&ouml;ffentlicht - ersetzt durch LV 15)
Richtlinien f&uuml;r die Akkreditierung von Messstellen zum Vollzug des Gefahrstoffrechts gem&auml;&szlig; &sect; 18 Abs. 2 Gefahrstoffverordnung
(wird nicht mehr ver&ouml;ffentlicht - ersetzt durch LV 2.1)
(wird nicht mehr ver&ouml;ffentlicht - ersetzt durch LV 2.2)
Handlungsanleitung „Grunds&auml;tzliche Anforderungen an akkreditierte Messstellen zum Vollzug des Gefahrstoffrechts“
(wird nicht mehr ver&ouml;ffentlicht – zur&uuml;ck gezogen)
Musterleitfaden zur Umsetzung der Gefahrstoffverordnung und der TRGS 553 Februar 1996
„Holzstaub“ zum Schutz vor Gefahren durch Holzstaub
Leitfaden f&uuml;r den sicheren Umgang mit Mikroorganismen der Risikogruppe 3** August 1996
(wird nicht mehr ver&ouml;ffentlicht – ersetzt durch TRBA 105)
(wird nicht mehr ver&ouml;ffentlicht – ersetzt durch TRBA 405 und 430)
(4. &uuml;berarbeitete Auflage)
Schutz schwangerer Frauen vor Benzolexposition in Verkaufsr&auml;umen von
Tankstellen und an anderen Arbeitspl&auml;tzen
Leitfaden „Ersatzstoffe und Verwendungsbeschr&auml;nkungen in der Reinigungstechnik im Offsetdruck“
(wird nicht mehr ver&ouml;ffentlicht –zur&uuml;ck gezogen)
Leitlinien f&uuml;r den Arbeitsschutz in biologischen Abfallbehandlungsanlagen
(wird nicht mehr ver&ouml;ffentlicht – ersetzt durch TRBA 214)
Die Publikationen k&ouml;nnen im Internet unter http://lasi.osha.de abgerufen werden.
Leitfaden „K&uuml;nstliche Mineralfasern“ - Handlungsanleitung f&uuml;r die Beurteilung
von und den Umfang mit Mineralfaserprodukten
Leitfaden „Schutz vor Latexallergien“
Beschichten von Industriefu&szlig;b&ouml;den und anderen gro&szlig;en Fl&auml;chen in Innenr&auml;umen mit Methylmethacrylat (MMA)-Harzen
Spezifikation zur freiwilligen Einf&uuml;hrung, Anwendung und Weiterentwicklung
von Arbeitsschutzmanagementsystemen (AMS)
(3. &uuml;berarbeitete Auflage)
Handlungsanleitung zur freiwilligen Einf&uuml;hrung und Anwendung von Arbeitsschutzmanagementsystemen (AMS) f&uuml;r kleine und mittlere Unternehmen
(2. &uuml;berarbeitete Auflage)
Umgang mit L&ouml;semitteln im Siebdruck
Ersatzstoffe in der Metallreinigung
Umgang mit Gefahrstoffen beim Recycling von Kraftfahrzeugen
Umgang mit Gefahrstoffen bei der manuellen Zerlegung von Bildschirm- und
anderen Elektroger&auml;ten
Konzept zur Ermittlung psychischer Fehlbelastungen am Arbeitsplatz und zu
M&ouml;glichkeiten der Pr&auml;vention
Handlungsanleitung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen beim Ziehen und September 2002
Schieben von Lasten
Arbeitszeitgestaltung in Krankenh&auml;usern – Neufassung 2009
Handlungsanleitung f&uuml;r die Arbeitsschutzverwaltungen der L&auml;nder zur
Ermittlung psychischer Fehlbelastungen am Arbeitsplatz und zu M&ouml;glichkeiten
der Pr&auml;vention
Kunststoffverwertung – Umgang mit Gefahrstoffen und biologischen Arbeitsstoffen bei der werkstofflichen Verwertung von Kunststoffen
Grunds&auml;tze der Beh&ouml;rdlichen Systemkontrolle
Gegen Mobbing – Handlungsanleitung f&uuml;r die Arbeitsschutzverwaltungen der
Handlungsanleitung f&uuml;r den Umgang mit Arbeits- und Schutzger&uuml;sten
M&auml;rz 2005
Handlungsanleitung f&uuml;r die Beurteilung von Arbeiten in sauerstoffreduzierter
Atmosph&auml;re f&uuml;r die Arbeitsschutzverwaltungen der L&auml;nder
Reinigung und Innenpr&uuml;fung von Heiz&ouml;lverbrauchertanks
Leitlinien zur Arbeitsst&auml;ttenverordnung
Handlungsanleitung zur Beleuchtung von Arbeitsst&auml;tten
Gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse f&uuml;r Tageslicht in Geb&auml;uden,
k&uuml;nstliches Licht in Geb&auml;uden und im Freien, Sicherheitsbeleuchtung
(wurde bisher nicht gedruckt)
Handlungsanleitung „Schutzma&szlig;nahmen zur Minimierung der Gefahrstoffexposition beim Schutzgasschwei&szlig;en“
Handlungsanleitung „Spritzlackieren von Hand bei der Holzbe- und verarbeitung“
Handlungsanleitung zur Beurteilung von &uuml;berwachungsbed&uuml;rftigen Anlagen
nach &sect; 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Betriebssicherheitsverordnung f&uuml;r entz&uuml;ndliche
wasserl&ouml;sliche Fl&uuml;ssigkeiten
Leitlinien zum Ger&auml;te- und Produktsicherheitsgesetz
Anforderungen an Anlagen f&uuml;r bioethanolhaltige Kraftstoffe
Bu&szlig;- und Verwarnungsgeldkataloge zum Fahrpersonalrecht
Qualit&auml;t der gutachterlichen &Auml;u&szlig;erung im Rahmen des Erlaubnisverfahrens
nach &sect; 13 Betriebssicherheitsverordnung
Bewegungsergonomische Gestaltung von andauernder Steharbeit Eine Handlungsanleitung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen
Handlungsanleitung f&uuml;r die Umsetzung der REACH-Verordnung im Arbeitsschutz
Integration psychischer Fehlbelastungen in die Beratungs- und &Uuml;berwachungspraxis der Arbeitsschutzbeh&ouml;rden der L&auml;nder
Handlungsanleitung f&uuml;r die Markt&uuml;berwachung im Bereich 11. GPSGV Hinweise f&uuml;r die Beteiligten am Marktgeschehen