Source: https://findok.bmf.gv.at/findok?execution=e100000s1&segmentId=f013059a-5a29-438f-85fb-ccc2bf70e4b7
Timestamp: 2019-01-20 00:51:55
Document Index: 311717789

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 131', '§ 131', '§ 163', '§ 184', '§ 132', '§ 51', '§ 51', '§ 25']

Die Nichtbeachtung der Registrierkassenpflicht ist, wenn kein Verkürzungstatbestand vorliegt, als Finanzordnungswidrigkeit strafbar (§ 51 Abs. 1 lit c FinStrG; bis 5.000 Euro Strafe).
Die Nichtverwendung der zur Manipulationssicherheit dienenden Sicherheitseinrichtung (§ 131b Abs. 2 BAO) bzw. die Nichtbeachtung des § 131b Abs. 4 BAO für geschlossene Gesamtsysteme, führt außerdem zum Verlust der Vermutung der sachlichen Richtigkeit der geführten Bücher und Aufzeichnungen nach § 163 BAO und hat in den meisten Fällen eine Schätzung (§ 184 BAO) der Besteuerungsgrundlagen durch die Finanzbehörde zur Folge.
Eine Verletzung der Belegausstellungspflicht nach § 132a BAO ist als Finanzordnungswidrigkeit nach § 51 Abs. 1 lit d FinStrG mit Geldstrafe bis zu 5.000 Euro zu ahnden.
Allerdings besteht im Rahmen einer durchgeführten Kontrolle eine Mitwirkungspflicht des Leistungsempfängers, deren Nichterfüllung eine Finanzordnungswidrigkeit iSd § 51 Abs. 1 lit e FinStrG darstellen kann.
7.5. Übergangsphase
Im Grunde des § 25 FinStrG ergeht nachstehende Übergangsregelung.
Unberührt von dieser Regelung bleibt die Verfolgung und Bestrafung von Hinterziehungen und Verkürzungen von Abgaben.
Bundesministerium für Finanzen, 12. November 2015
Findok-Nr: 71108.1, aufgenommen am: 13.11.2015 14:40:33, Dokument-ID: 124ba02e-1f2a-42b2-9ecc-84a8771b23d6, Segment-ID: f013059a-5a29-438f-85fb-ccc2bf70e4b7