Source: http://www.thomasblechschmidt.de/tag/appeal/
Timestamp: 2019-02-22 05:57:30
Document Index: 197704552

Matched Legal Cases: ['§ 207', '§ 207', '§ 207', '§ 207', '§ 181', '§ 181', '§ 181', '§ 181', '§ 177', '§ 177', '§ 177', '§ 177', '§ 168', '§ 168', '§ 168', '§ 168']

appeal | Thomas Blechschmidt – Political author
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TToG II § 207
§ 207. Thirdly: Supposing a government wherein the person of the chief magistrate is not thus sacred; yet this doctrine of the lawfulness of resisting all unlawful exercises of his power, will not upon every slight occasion endanger him, or embroil the government:
For where the injured party may be relieved, and his damages repaired by appeal to the law, there can be no pretence for force, which is only to be used where a man is intercepted from appealing to the law: For nothing is to be accounted hostile force, but where it leaves not the remedy of such an appeal; and it is such force alone, that puts him that uses it into a state of war, and makes it lawful to resist him. A man with a sword in his hand demands my purse in the highway, when perhaps I have not twelve pence in my pocket:
This man I may lawfully kill. To another I deliver 100£ to hold only whilst I alight, which he refuses to restore me, when I am got up again, but draws his sword to defend the possession of it by force, if I endeavor to retake it. The mischief this man does me is a hundred, or possibly a thousand times more than the other perhaps intended me (whom I killed before he really did me any) and yet I might lawfully kill the one, and cannot so much as hurt the other lawfully.
The reason whereof is plain; because the one using force, which threatened my life, I could not have time to appeal to the law to secure it: And when it was gone, it was too late to appeal. The law could not restore life to my dead carcass: The loss was irreparable; which to prevent, the law of nature gave me a right to destroy him, who had put himself into a state of war with me, and threatened my destruction. But in the other case, my life not being in danger, I may have the benefit of appealing to the law, and have reparation for my 100£ that way.
§ 207. Drittens: Davon ausgehend bei einer Regierung ist die Person des obersten Beamten nicht unantastbar, wird die Lehre von der Rechtmäßigkeit des Widerstands gegen ungesetzliche Ausübung von Macht ihn kaum bei jedem unbedeutenden Anlass in Gefahr oder die Regierung in Wallung bringen.
Wo durch Anrufen des Gesetzes dem Geschädigten geholfen und sein Schaden wiedergutgemacht werden kann, kann es keinen Vorwand für physische Gewalt geben. Die darf nur angewendet werden, wo einem Menschen Berufung auf das Gesetz verwehrt ist. Nur was die Hilfe einer Berufung ausschließt, kann als feindselige Gewalt betrachtet werden. Es ist allein diese Gewalt, die den, der sie anwendet, in den Kriegszustand versetzt und Widerstand gegen ihn rechtmäßig werden lässt.
Ein Mensch mit dem Schwert in der Hand verlangt auf der Landstraße meine Börse, wenn ich vielleicht keine zwölf Cent in der Tasche habe: Diesen Menschen darf ich rechtmäßig töten.
Einem anderen übergebe ich 100£ zur Aufbewahrung, während vom Pferd steige. Er weigert sich diese mir zurückzugeben, wenn ich wieder aufsitze. Stattdessen zieht er sein Schwert, um den Besitz des Geldes mit Gewalt zu verteidigen, sobald ich versuche, es ihm wieder abzunehmen. Der Schaden den dieser Mann mir zufügt ist hundert-, vielleicht tausendmal größer als das, was der andere möglicherweise gegen mich im Schilde führte. Den ich tötete, bevor er es wirklich getan haben konnte. Trotzdem tötete ich rechtmäßig, darf den anderen aber rechtmäßig nicht einmal verletzen.
Der Grund ist eindeutig: Der eine wandte Gewalt an, bedrohte mein Leben, also blieb mir keine Zeit das Gesetz zum Schutz meines Lebens anzurufen. Das Gesetz könnte meinem toten Leichnam kein Leben zurückgeben. Der Verlust wäre unersetzbar. Um das zu verhüten gibt mir das Naturrecht jede Berechtigung einen zu töten, der sich gegen mich in Kriegszustand versetzt und mich mit Vernichtung bedroht hatte.
Im anderen Fall könnte ich, da mein Leben nicht bedroht war, den Vorteil der Inanspruchnahme des Rechts nutzen und den Ersatz meiner 100£ auf diese Weise erlangen.
absoluteabzunehmenaccountedAnlassAnordnungenanrufenAnspruchappealappealingAusübungauszuführenauthorityAutoritätbedrohteBefehlbenefitBerufungBesitzbetrachtetBevölkerungBörsecarcasschief magistratecommandcommoncommonwealthcommunityconsentdamagesdefenddeliverdemandsdestroydestructiondoctrinedominionEigentumeindeutigEinvernehmenembroilendangerendeavorentgegengesetztErsatzestateexecuteexercisesfeindseligeforceFreedomFreiheitgefahrgeholfenGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGeschädigtenGesellschaftGesetzgetanGewährgoverngovernedgovernmentgovernorHerrschaftHerrscherhighwayhostilehurtim Schilde führtein WallungInanspruchnahmeinconveniencesinjuredintendedinterceptedirreparableJohn LockejurisdictionjustjusticekillkilledkingkingdomKingsKönigKönigreichKönigsKriegszustandLandstraßelässtlawlaw of naturelawfullawfulnessleavesLebenLehreLeichnamLeutelibertylifelivelivesMachtmagistratemischiefmöglicherweisenackte GewaltNaturgesetzNaturrechtNaturzustandobersten BeamtenObrigkeitoccasionopposedoppositionpeoplePersonplainpocketpoliticpolitischpositivpossessionpossiblypowerpretencepreventprivatprivatepropertypursequestionreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungrefusesRegelRegentenRegentschaftRegierenRegierungrelievedremedyrepairedreparationresistresistanceresistingrestoreretakerightrohe GewaltrulesacredSchadenSchutzSchwertsecuresicherslightsocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntyState of Naturestate of warsubjectsubjectionsupposingswordTaschethreatenedtötentöteteTToG II § 207twelve penceTwo Treatises of GovernmentübergebeUnannehmbarkeitenunantastbarunbedeutendenunersetzbarungesetzlicheunjustunjustlyunlawfulunrechtmäßigunrechtmäßigeunrechtmäßigerUnterordnungverhütenverlangtVermögenVernichtungVernunftversucheverteidigenverwehrtviolenceVolkVorteilVorwandweigertWiderstandWiderstandswiedergutgemachtzurückzugebenzwölf Cent
TToG II § 181
§ 181. Though in all war there be usually a complication of force and damage, and the aggressor seldom fails to harm the estate, when he uses force against the persons of those he makes war upon, yet it is the use of force only that puts a man into the state of war: For whether by force he begins the injury, or else having quietly, and by fraud, done the injury, he refuses to make reparation, and by force maintains it, (which is the same thing, as at first to have done it by force) it is the unjust use of force, that makes the war:
For he that breaks open my house, and violently turns me out of doors; or having peaceably got in, by force keeps me out, does in effect the same thing; supposing we are in such a state, that we have no common judge on earth, whom I may appeal to, and to whom we are both obliged to submit: For of such I am now speaking. It is the unjust use of force, then, that puts a man into the state of war with another; and thereby he that is guilty of it makes a forfeiture of his life: For quitting reason, which is the rule given between man and man, and using force, the way of beasts, he becomes liable to be destroyed by him he uses force against, as any savage ravenous beast, that is dangerous to his being.
§ 181. Obwohl in jedem Krieg gewöhnlich eine Verstrickung von Gewalt und Schaden erfolgt und der Angreifende selten unterlässt, das Vermögen zu schädigen, wenn er gegen die Besitzer, die er mit Krieg überzieht, Gewalt einsetzt, so ist es doch allein der Einsatz von Gewalt, der Menschen in den Kriegszustand versetzt. Ob er das Unrecht durch offene Gewalt begeht, oder ob er sich weigert, falls er es heimlich und mit List getan, Entschädigung zu leisten und daran mit Gewalt festhält, es ist dasselbe, als ob er es von Anfang an Gewalt eingesetzt hätte. Der unrechtmäßige Einsatz von Gewalt macht den Krieg.
Wer in mein Haus eindringt, mich gewaltsam rauswirft, oder wer zwar friedlich eingedrungen mich mit Gewalt draußen hält, macht im Endeffekt das gleiche. Nehmen wir an wir befänden uns in einem Zustand, keinen gemeinsamen Richter auf Erden zu haben, an den ich mich wenden könnte und dem gegenüber wir beide verpflichtet wären uns unterzuordnen. Von einem solchen Zustand spreche ich jetzt. Der unrechtmäßige Einsatz von Gewalt ist es, der einen Menschen in Kriegszustand mit dem anderen versetzt. Dadurch verwirkt der, der das verschuldet, sein Leben. Da er sich der Vernunft begibt, die zwischen Mensch und Mensch das die Regel bildet und stattdessen Gewalt, das Mittel der Tiere, anwendet, begibt er sich in Gefahr, durch den, gegen welchen er Gewalt einsetzt, vernichtet zu werden wie irgendein anderes wildes, reißendes Biest, das dessen Dasein gefährlich ist.
absoluteaggressorAngreifendeAnspruchappealauthorityAutoritätbeastbeastsBesitzBesitzerBevölkerungBiestbürgerlichercivilcommoncommonwealthcommunitycomplicationconsentconsiderdamagedangerousdestroyeddominioneffectEigentumEinvernehmenEndeffektEntschädigungestatefailsfesthältforceforfeiturefraudFreedomFreiheitfriedlichgefahrgefährlichGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzGewährgewaltsamgewöhnlichgoverngovernedgovernmentgovernorguiltyhabenharmheimlichHerrschaftHerrscherinjuryJohn LockejurisdictionjustjusticeKriegKriegszustandlawlaw of naturelawfulLebenLeuteliablelibertylifeListlivelivesMachtmagistratemaintainsnackte GewaltNaturgesetzNaturrechtNaturzustandnehmenobligedObrigkeitpeaceablypeoplepersonspoliticpolitischpositivpossessionpowerprivatprivatepropertyquietlyravenousreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungrefusesRegelRegentenRegentschaftRegierenRegierungreißendesreparationrightrohe GewaltrulesavageSchadenschädigenseldomseltensocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntyState of Naturestate of warsubjectsubmitsupposingTiereTToG II § 181Two Treatises of GovernmentunjustunjustlyunlawfulUnrechtunrechtmäßigunrechtmäßigeunrechtmäßigerunterlässtunterzuordnenusuallyVermögenvernichtetVernunftverpflichtetverschuldetVerstrickungverwirktviolenceviolentlyVolkwarweigertwildes
TToG II § 177
§ 177. But supposing victory favors the right side, let us consider a conqueror in a lawful war, and see what power he gets, and over whom.
First: It is plain he gets no power by his conquest over those that conquered with him. They that fought on his side cannot suffer by the conquest, but must at least be as much freemen as they were before. And most commonly they serve upon terms, and on condition to share with their leader, and enjoy a part of the spoil, and other advantages that attend the conquering sword; or at least have a part of the subdued country bestowed upon them. And the conquering people are not, I hope, to be slaves by conquest, and wear their laurels only to show they are sacrifices to their leader’s triumph. They, that found absolute monarchy upon the title of the sword, make their heroes, who are the founders of such monarchies, arrant Drawcansirs60 and forget they had any officers and soldiers that fought on their side in the battles they won, or assisted them in the subduing, or shared in possessing, the countries they mastered.
We are told by some, that the English monarchy is founded in the Norman conquest, and that our Princes have thereby a title to absolute dominion: Which if it were true, (as by the history it appears otherwise) and that William had a right to make war on this island: Yet his dominion by conquest could reach no farther than to the Saxons and Britons, that were then inhabitants of this country. The Normans that came with him, and helped to conquer, and all descended from them, are freemen, and no subjects by conquest; let that give what dominion it will. And if I, or anybody else, shall claim freedom, as derived from them, it will be very hard to prove the contrary:
And it is plain, the law, that has made no distinction between the one and the other, intends not there should be any difference in their freedom or privileges.
§ 177. Unterstellen wir, der Sieg begünstige die rechtmäßige Seite, dann wollen wir den Sieger eines rechtmäßigen Krieges betrachten und sehen, welche Macht er erlangt, und über wen:
Erstens ist es klar, erlangt er durch seinen Sieg keine Macht über die, die mit ihm siegten. Wer an seiner Seite kämpfte, kann unter dem Sieg nicht zu leiden haben und muss mindestens so sehr frei bleiben, wie er es vorher war. Meistens dient man unter Vertrag und unter der Bedingung, mit dem Anführer zu teilen, an der Beute und anderen Vorteilen, die der Eroberung durch das Schwert folgen, teilzuhaben oder wenigstens einen Teil des eroberten Landes geschenkt zu erhalten. Das erobernde Volk sollte durch Eroberung hoffentlich nicht zu Sklaven werden und seine Lorbeeren nur tragen, um zu zeigen, es sei ebenso Opfer des Triumphs seiner Führer.
Wer absolute Monarchie auf den Rechtsanspruch des Schwertes gründet, befördert deren Helden, Gründer solcher Monarchien, zu dreisten Drawcansirs60 und lässt Offiziere und Soldaten vergessen, die in den gewonnenen Schlachten an deren Seite kämpften, ihnen halfen, die Länder, welche sie überwältigten, zu unterjochen und die an der Besitzergreifung teilnahmen.
Man sagt uns, die englische Monarchie gründe sich auf die normannische Eroberung und unsere Fürsten hätten daher einen Rechtsanspruch auf absolute Herrschaft. Wäre das wahr, geschichtlich verhält es sich anders, William hatte, ein Recht gegen unsere Insel Krieg zu führen, so könnte doch seine Herrschaft durch Eroberung nie weiter reichen als bis über Sachsen und Briten, die damals die Einwohner unseres Landes waren. Die Normannen, die mit ihm kamen und bei der Eroberung halfen, sowie alle, die von ihnen abstammen, sind Freie und keine Untertanen durch Eroberung, egal welche Herrschaft sie gewährt. Sollte ich oder irgendein anderer, als deren Nachfahre, meine Freiheit beanspruchen, wird es sehr schwer sein, das Gegenteil zu beweisen.
Es wird deutlich: Das Gesetz, das keinen Unterschied zwischen den einen und den anderen vorgesehen hat, verweigert auch jeden Unterschied bezüglich ihrer Freiheit oder ihren Privilegien.
60https://en.wikipedia.org/wiki/Drawcansir
60https://de.wikipedia.org/wiki/Bramarbas
absoluteabstammenadvantagesaggressorambitionAnführerAngehörigeAngreiferAnrufungAnspruchappealarrantassistedattendauthorityAutoritätbattlesBedingungbegünstigeBesiegtenBesitzBesitzergreifungbestowedBetrachtenbetweenBeuteBevölkerungbeweisenBritenBritonsbürgerlichercivilcommoncommonlycommonwealthcommunitycompactconditionconqueredconqueringconquerorconquersconquestconsentconsiderconstitutionscontrarycountriescountryderiveddescendeddespoticaldespotischedientdifferencedistinctiondominionDrawcansirsdreistenEhrgeizEigentumEinvernehmenEinwohnerendenglischeEnglishenjoy partequalErhaltEroberereroberterobertenEroberungfavorsfolgenforceforgetfoughtfoundfoundedfoundersFreedomfreemenfreiFreiheitFührerFürstenGegenteilGehorsamGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesengeschenktgeschichtlichGesellschaftGesetzGewährgewährtgleichgoverngovernedgovernmentgovernorGründergründethalfenhardHeilmittelHeldenhelpedheroesHerrschaftHerrscherhistoryinconvenienceinconvenienciesinhabitantsInselintendsislandJohn LockejudgejudgesjurisdictionjustjusticekämpfteklarKrieg erklärenLänderLandeslaurellawlaw of naturelawfulleaderleadersLebenleidenLeutelibertylifelivelivesLorbeerMachtmagistratemajoritymankindmasteredMehrheitMeistensmembersMenschheitMitgliederMonarchieMonarchienmonarchiesMonarchynackte GewaltNaturgesetzNaturrechtNaturzustandnecessarilynecessaryNormanNormannennormannischenotwendignotwendigerweiseobedienceObrigkeitofficersOffiziereOpferoriginalspeopleplainpoliticpolitischpositivpossessionpowerpreservationprincesprivatprivateprivilegesPrivilegienpropertyprovereasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsanspruchRechtsprechungRegelRegentenRegentschaftRegierenRegierungremedyrepresentationrepresentativesRichterrightrohe GewaltruleSachsensacrificesSaxonsSchlachtenschwerSchwertservesharesharedSiegSklavenslavessocietiessocietySoldatensoldiersSouveränitätsovereignsovereigntyspoilState of Naturestate of warsubduedsubduingsubjectsubjectssubmissionsubordinationsuffersupposingswordteilenteilnahmenteilzuhabentermstitletragentriumphtriumphsTToG II § 177Two Treatises of GovernmentUnannehmbarkeitUnannehmbarkeitenunjustunjustlyunlawfulunrechtmäßigunrechtmäßigeunrechtmäßigerunterjochenUnterordnungunterschiedUnterstellenUntertanenUrsprüngeVerfassungenvergessenVermögenVernunftVertragVertreterVertretungvictoryviolenceVolkvorgesehenVorteilenWäre das wahrwearwere trueWilliamZielZweckzwischen
TToG II § 168
§ 168. The old question will be asked in this matter of prerogative: But who shall be judge when this power is made a right use of?
I answer: Between an executive power in being, with such a prerogative and a legislative that depends upon his will for their convening, there can be no judge on earth; as there can be none between the legislative and the people, should either the executive or the legislative, when they have got the power in their hands, design, or go about to enslave or destroy them.
The people have no other remedy in this, as in all other cases where they have no judge on earth, but to appeal to heaven: For the rulers, in such attempts, exercising a power the people never put into their hands, (who can never be supposed to consent that anybody should rule over them for their harm) do that which they have not a right to do. And where the body of the people, or any single man, is deprived of their right, or is under the exercise of a power without right, and have no appeal on earth, then they have a liberty to appeal to heaven, whenever they judge the cause of sufficient moment.
And therefore, though the people cannot be judge, so as to have, by the constitution of that society, any superior power, to determine and give effective sentence in the case; yet they have, by a law antecedent and paramount to all positive laws of men, reserved that ultimate determination to themselves which belongs to all mankind, where there lies no appeal on earth, viz. to judge, whether they have just cause to make their appeal to heaven. And this judgment they cannot part with, it being out of a man’s power so to submit himself to another, as to give him a liberty to destroy him;
God and nature never allowing a man so to abandon himself, as to neglect his own preservation: And since he cannot take away his own life, neither can he give another power to take it.
Nor let anyone think, this lays a perpetual foundation for disorder: For this operates not, till the inconveniency is so great, that the majority feel it, and are weary of it, and find a necessity to have it amended. But this the executive power, or wise Princes, never need come in the danger of: And it is the thing, of all others, they have most need to avoid, as of all others the most perilous.
§ 168. Beim Thema Prärogative wird die traditionelle Frage gestellt werden: Wer soll Richter darüber sein, ob diese Macht korrekt genutzt wird?
Ich antworte: Zwischen ständiger exekutiver Macht im Besitz einer solchen Prärogative und einer Legislative, die für ihren Zusammentritt vom Willen der Exekutive abhängig ist, kann es auf Erden keinen Richter geben.
Wie es auch zwischen der Legislative und dem Volk keinen Richter geben kann, falls Exekutive oder Legislative, nach Erlangen der Macht planen oder sich einfallen lassen sollten, das Volk zu versklaven oder zu Grunde gehen zu lassen. Wie in allen anderen Fällen ohne irdischen Richter, bleibt jenem auch in diesem kein anderes Heilmittel, als den Himmel anzurufen.
Regenten üben bei solchen Versuchen keine Macht aus, die das Volk je in ihre Hände gelegt hätte und tun, wozu sie kein Recht haben es zu tun. Es ist schließlich undenkbar dem Volk zu unterstellen, es willige ein von jemandem zu seinem Schaden regiert zu werden. Sollte die gesamte Bevölkerung oder ein einzelner Mensch seines Rechts beraubt sein oder unter der Ausübung unrechtmäßiger Macht stehen und keine Berufung auf Erden haben, bleibt die Freiheit an den Himmel zu appellieren, sobald sie die Angelegenheit für dringlich genug halten.
Deshalb und obwohl das Volk nicht auf die Art Richter sein kann, nach der Verfassung der Gesellschaft über eine höhere Macht zu verfügen, um die Angelegenheit zu entscheiden und ein wirksames Urteil zu fällen, so hat es doch nach einem Gesetz, das allen positiven Gesetzen vorausgegangen und weit über diese erhaben ist, sobald es keine Berufung auf Erden gibt, diese letzte, der ganzen Menschheit zustehende Entscheidung sich selbst vorbehalten:
Zu urteilen ob es einen rechtmäßigen Grund hat, die Entscheidung des Himmels für sich anzurufen.
Auf dieses Urteil kann die Bevölkerung nie verzichten, da es außerhalb der Macht eines Menschen liegt, sich einem anderen derart zu unterwerfen, dass er ihm Freiheit zu seiner Vernichtung gewährt.
Gott und die Natur erlauben einem Mensch niemals. sich so weit zu vergessen seinen Selbsterhalt zu vernachlässigen. Weil er sich selbst das Leben nicht nehmen darf, kann er auch keinem anderen die Macht gewähren, es zu nehmen.
Man darf nicht glauben, dies lege eine immerwährende Ursache für Chaos und Unruhe. Es wird nicht wirksam bevor der Schaden so groß ist, dass die Mehrheit ihn fühlt, seiner überdrüssig wird und die Notwendigkeit einsieht ihm abzuhelfen. Dieser Gefahr dürfen exekutive Macht oder weise Fürsten nie in die Falle gehen. Es ist die Gegebenheit, die sie als das gefährlichste von allen am meisten zu vermeiden haben.
abandonabhängigabsoluteabzuhelfenallowingamendedAngehörigeAngelegenheitAnspruchantecedentanzurufenappealArbeitattemptsAusübungauthorityAutoritätavoidberaubtBesitzBevölkerungbeziehenbodycasescauseChaoscommoncommonwealthcommunitycompactconsentconstitutionconstitutionsconveningdangerdeclareddependsdeprivedderivedesigndestroydeterminationdeterminedifferentdisorderdominiondringlicheartheffectiveEigentumEinvernehmenendendsenslaveEntscheidungErdenerforderterhabenerlaubenexecutionexecutiveexekutiveexerciseexercisingFalleFällenfederativeFöderativeforcefoundationFrageFreedomFreiheitFürstengefährlichsteGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesengenuggenutztgesamte BevölkerungGesellschaftGesetzGewährGodGottgovernedgovernmentgovernorharmheavenHeilmittelHerrschaftHerrscherHimmelhöchstehöherhöhereimmerwährendeinconvenienceinconvenienciesJohn LockejudgejudgesjudgmentjurisdictionjusticekingKönigskorrektlaborlawlaw of naturelawfulLebenlegislativeletzteLeutelibertylifeMachtmagistratemajoritymankindmatterMehrheitmembersMenschheitMitgliedermomentnackte GewaltNaturgesetzNaturrechtNaturzustandnecessarilynecessarynecessityneglectnotwendignotwendigerweiseNotwendigkeitobersteObrigkeitöffentlicheöffentliche WohlÖffentlichkeitOldoperatesoriginalparamountpeopleperilousperpetualPersonplanenpoliticpolitischpositivpossessionpowerprärogativPrärogativeprerogativepreservationprincesprivatprivatepropertypublicpublic goodquestionreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegentenRegentschaftRegierenRegierungremedyrepresentationrepresentativesrequirereservedRichterrightrohe GewaltrulesafetySchadenSelbsterhaltsentenceSicherheitsocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntyState of NaturesubmitsubordinatesubordinationsufficientsuperiorsupposedsupremetraditionelleTToG II § 168Two Treatises of GovernmentübenüberdrüssigultimateUnannehmbarkeitUnannehmbarkeitenUntergeordnetUnterordnungUnterstellenunterwerfenUrsacheUrsprünglicheUrteilurteilenuseVerfassungVerfassungenverfügenvergessenverkündetenvermeidenvernachlässigenVernunftverschiedenenversklavenversuchenVertragVertreterVertretungVertretungenviolenceVolkVollzugvorausgegangenvorbehaltenVorbehaltsrechtwearyweiserWillWillenwilligewirksamwirksameswiseZielzu Grunde gehenzusammentrittZustimmungZweckZwecken