Source: https://www.calau.de/verzeichnis/mandat.php?mandat=102340&kategorie=3914
Timestamp: 2020-02-19 18:46:06
Document Index: 94920905

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 38', '§ 6', '§ 5', '§ 3', '§ 13', '§ 37', '§ 41', '§ 43', '§ 37', '§ 80', '§ 124', '§ 49', '§ 20']

Stadt Calau - Kurzinfo: Landkreis Oberspreewald-Lausitz
+++ 20.02.2020 Weiberfastnacht des CCC +++
+++ 21.02.2020 Seniorenfasching mit dem CCC +++
+++ 22.02.2020 Kinderfasching mit dem CCC +++
+++ 22.02.2020 Abendveranstaltung des CCC +++
+++ 24.02.2020 Rosenmontagsball des CCC +++
+++ 24.02.2020 Weiberfastnacht des CCC +++
Weiberfastnacht des CCC
20.02.2020 - 18:30 Uhr
Seniorenfasching mit dem CCC
21.02.2020 - 15:00 Uhr
Kinderfasching mit dem CCC
Joachim-Gottschalk-Str. 36
(03541) 8700
Tierseuchenallgemeinverfügung: Anordnung der Beprobung von Fall- und Unfallwild sowie Anordnung der verstärkten Bejagung
In Westpolen wurden seit dem 15.11.2019 mehrere Fälle der Afrikanischen Schweinepest beim Schwarzwild amtlich bestätigt. Zuletzt wurde ein Ausbruch in der Woiwodschaft Lebus, bei Nowogród Bobrzanski, ca. 40 km von der deutschen Grenze entfernt, gemeldet.
Für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz wird daher Folgendes angeordnet:
Sämtliches Fall- und Unfallwild ist durch den zuständigen Jagdausübungsberechtigten zu beproben. Die Proben sind dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft unter Angabe des Fundortes zu zuleiten.
Es wird die verstärkte Bejagung des Schwarzwildbestandes im gesamten Kreisgebiet angeordnet.
Diese Allgemeinverfügung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft. Begründung
In Westpolen wurden seit dem 15.11.2019 mehrere Fälle der Afrikanischen Schweinepest beim Schwarzwild amtlich bestätigt. Zuletzt wurde am 05.12.2019 ein Ausbruch in der Woiwodschaft Wielkopolskie, ca. 40 km von der deutschen Grenze entfernt, gemeldet. Auf Grundlage des Erlasses des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz Brandenburg vom 11.12.2019 in Verbindung mit den Bestimmungen der Schweinepest-Verordnung sind die angeordneten Maßnahmen zur Vorbeugung vor der Einschleppung und zur Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest anzuordnen.
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine Viruserkrankung, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft. Bei europäischem Schwarzwild führt die Infektion zu sehr schweren, aber unspezifischen Allgemeinsymptomen wie Fieber, Schwäche, Fressunlust, Bewegungsstörungen und Atemproblemen. Durchfall und Blutungsneigung (Nasenbluten, blutiger Durchfall, Hautblutungen) können ebenfalls auftreten. Erkrankte Tiere zeigen mitunter eine verringerte Fluchtbereitschaft („Liegenbleiben in der Suhle“) oder andere Auffälligkeiten wie Bewegungsunlust und Desorientiertheit. Die Erkrankung betrifft alle Altersklassen und Geschlechter gleichermaßen und führt in der Mehrzahl der Fälle zum Tod des Tieres innerhalb einer guten Woche.
Die Erkrankung kann direkt von Tier zu Tier oder indirekt über kontaminierte Gegenstände übertragen werden. Unter ungünstigen Bedingungen kann ein unachtsam entsorgtes Wurstbrötchen ausreichen, um die Seuche einzuschleppen bzw. weiterzuverbreiten. Besonders effizient ist die Übertragung über Schweiß (Blut von Wildschweinen).
Die Afrikanische Schweinepest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Der Ausbruch in Deutschland, als bisher freiem Gebiet, zieht massive Handelsbeschränkungen nach sich und kann daher bedeutende wirtschaftliche Schäden hervorrufen. Die staatlichen Bekämpfungsmaßnahmen haben den Schutz der Hausschweinbestände zum Ziel und streben
die Eliminierung des Erregers aus den Schwarzwildbeständen an. Gerade hier sind konsequente jagdliche Maßnahmen zur Bestandsreduktion unumgänglich.
Das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ist nach § 1 des Gesetzes zur Ausführung des Tiergesundheitsgesetzes die sachlich und örtlich zuständige Behörde und nach § 38 Abs. 11 i.V.m. § 6 des Tiergesundheitsgesetzes sowie § 5 des Gesetzes zur Ausführung des Tiergesundheitsgesetzes für den Erlass dieser Tierseuchenverfügung zuständig.
Die angeordneten Maßnahmen ergeben sich aus § 3a der Schweinepest-Verordnung in Verbindung mit § 13 Ordnungsbehördengesetz.
Die sofortige Vollziehung gilt gemäß § 37 Nr. 2 und 9 Tiergesundheitsgesetz.
Der nachgewiesene Erreger der Afrikanischen Schweinepest stellt eine große Gefahr für heimische Hausschwein- und Schwarzwildbestände dar und die ergriffenen Maßnahmen zielen darauf ab den Eintrag in selbige zu verhindern bzw. der Ausbreitung vorzubeugen.
Die sofortigen Vollziehung ist geboten, da durch die Einschleppung von Tierseuchen eine erhebliche Gefährdung der Allgemeinheit ausgeht. Das Einzelinteresse, durch einen Widerspruch die Wirkung der Anordnung vorübergehend auszusetzen, ist dagegen geringer zu bewerten. Vor diesem Hintergrund müssen private sowie wirtschaftliche Interessen der einzelnen Jäger und somit auch das Interesse an der aufschiebenden Wirkung eines erhobenen Widerspruchs vor dem öffentlichen Interesse an einer wirksamen und unmittelbar greifenden Seuchenvorbeugung zurückstehen.
Die angeordneten Maßnahmen dienen dazu und sind geeignet, der Früherkennung und der Vorbeugung vor der Afrikanischen Schweinepest zu dienen.
Auf der Grundlage von § 41 Abs. 4 Satz 4, § 43 Abs. 1 Verwaltungsverfahrensgesetz kann als Zeitpunkt der Bekanntgabe und damit des Inkrafttretens einer Allgemeinverfügung der Tag, der auf die Bekanntmachung folgt, festgelegt werden.
Die bestehenden Verfahrensabläufe zur Beprobung gesund erlegter Wildschweine (ca. 10% der Strecke) bleiben unberührt.
Die Abgabe von Untersuchungsmaterial (Blut- oder Tupferproben) ist an den Standorten in Senftenberg, Dubinaweg 1 und in Calau, J.-Gottschalk-Str. 36 zu den üblichen Öffnungszeiten möglich.
Gegen diese Tierseuchenallgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist beim Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen.
Der Widerspruch hat gemäß § 37 Tiergesundheitsgesetz keine aufschiebende Wirkung. Daher sind die in der Allgemeinverfügung benannten Verpflichtungen unverzüglich zu befolgen, auch wenn der Widerspruch frist- und formgerecht eingelegt wurde.
Auf Antrag kann das Verwaltungsgericht in 03050 Cottbus, Vom Stein-Straße 27, die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs auf der Grundlage des § 80 Abs. 5 VwGO ganz oder teilweise anordnen.
gez. Jörg Wachtel Amtstierarzt
Arbeiten am Stromnetz am 3. Dezember in Calau / vorsorglich veränderte Öffnungszeiten im Straßenverkehrsamt
Wie durch den Energieversorger mitgeteilt wurde, kann es aufgrund von Arbeiten am Stromnetz am Dienstag, den 3. Dezember 2019 in der Zeit von 8.30 bis 9.30 Uhr und von 13 bis 14 Uhr zu Einschränkungen und Ausfällen der Stromversorgung im Calauer Stadtgebiet kommen.
Davon betroffen sind auch das Kreishaus in der Joachim-Gottschalk-Straße 36, die Zulassungs- und Führerscheinstelle im Gebäude der Sparkasse in der Cottbuser Straße 26 sowie die Außenstelle der Kataster- und Vermessungsbehörde der Landkreise Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz in der Parkstraße 4-7.
Vorsorglich werden an diesem Tag die Sprechzeiten des Straßenverkehrsamtes (Zulassungs- und Führerscheinstelle, Landesschifffahrt) geringfügig verschoben, um längere Verzögerungen im Bearbeitungsablauf zu vermeiden: Dienstag, 3. Dezember 2019 9.30 – 12.30 Uhr und 14.00 Uhr – 17.30 Uhr
Foto: Vorsorglich veränderte Sprechzeiten: Aufgrund von Einschränkungen in der Stromversorgung am 3. Dezember auch in der Zulassungs- und Führerscheinstelle in der Cottbuser Straße 26 in Calau. (Foto: Landkreis)
Bekanntmachung des Landrates
Widerruf der Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz als untere Wasserbehörde vom 04.07.2019 zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern
Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, als untere Wasserbehörde, vertreten durch den Landrat Herrn Heinze, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg erlässt folgenden Widerruf:
Die Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zum Verbot der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern vom 04.07.2019, bekannt ge­macht im Amtsblatt Nr. 11/2019 vom 05.07.2019, wird widerrufen.
Der Widerruf tritt am Tag nach seiner öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.
Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist als untere Wasserbehörde gemäß §§ 124 und 126 des Brandenburgischen Wassergesetzes (BbgWG) in der Fassung der Be­kanntmachung vom 02. März 2012 (GVBI. I Nr. 20), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 04. Dezember 2017 (GVBI. I Nr. 28) zuständig.
Rechtsgrundlage des Widerrufs ist § 49 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 2003 (BGBl. 15. 102), zuletzt geändert durch Artikel 5 Abs. 25 des Gesetzes vom 21. Juni 2019 (BGBl. I S. 846). Die wasserwirtschaftliche Situation hat sich normalisiert. Angesichts der aktuellen hyd­rologischen Lage sind die Tatbestandsvoraussetzungen für die Einschränkung des Ei­gentümer- und Anliegergebrauchs nicht mehr gegeben, sodass die Allgemeinverfü­gung widerrufen werden kann.
Die Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch) ist ab dem Tag nach der öf­fentlichen Bekanntmachung des Widerrufs wieder uneingeschränkt zulässig.
Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Der Landrat, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg einzulegen.
Senftenberg, 05.11.2019
Straße zwischen Kemmen und Craupe wieder befahrbar
Die Kreisstraße K 6625 zwischen Kemmen und Craupe kann wieder befahren werden. Das teilt aktuell der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit. Demnach wurde die Straße bereits am 19. Oktober offiziell wieder für den Verkehr freigegeben. Seit dem 18. August war der Straßenabschnitt zwischen den beiden Orten für beide Richtungen voll gesperrt. Grund waren Straßenbauarbeiten. Dabei erhielt die Strecke im Bereich der Autobahnrampen und der Brücke über die A13 einen neuen Straßenbelag. Die Baumaßnahme erstreckte sich auf jeweils 250 Meter Länge vor und hinter der Autobahnbrücke.
Wirtschaftsförderer des Landkreises OSL tagen in Calau
Die Mitglieder des Arbeitskreises „Wirtschaftsförderung“ haben sich am 25.09 zur dritten Sitzung des Jahres 2019 in Calau getroffen. Auf der Tagesordnung standen wichtige Themen wie Arbeitskräfte/ Rückkehrer Initiativen, der Breitbandausbau im Landkreis OSL und die Bedeutung der Innenstadt als weicher Standortfaktor für einen Wirtschafts- /Wohnstandort. Praxisnah wurden während eines Stadtrundgangs der Infopunkt mit der Fotoausstellung „Calauer Produkte“, Handel und Dienstleistungen in der Cottbuser Straße, der Witzerundweg und die Kinderkunst mit Lachplatz besichtigt. Fortführende Informationen und Erläuterungen zu den Calauer Initiativen erfolgten durch die Geschäftsführerin der WBC/ ISG, Frau Marion Goyn und Bürgermister Werner Suchner.
Foto: Die Wirtschaftsförderer des Landkreises OSL besichtigen nach der Sitzung die Calauer Innenstadt. Foto: Stadt Calau
Stadtverwaltung und Kreisverwaltung wegen Brückentag am 4. Oktober geschlossen
Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz weist darauf hin, dass die Kreisverwaltung und die dazugehörigen Außenstellen, wie etwa die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau, am Tag nach dem Tag der Deutschen Einheit (Freitag, 4. Oktober 2019) geschlossen sind. Auch die Volkshochschule und Musikschule sind an diesem Tag nicht erreichbar.
Ausgenommen von der Schließung sind die Museen des Landkreises. Alle drei Standorte – Senftenberg, Lübbenau/Spreewald und Lehde – sind für Besucherinnen und Besucher sowohl am Tag der Deutschen Einheit als auch am Tag danach wie gewohnt geöffnet.
Ebenso wird am Freitag, den 4. Oktober, die Stadtverwaltung Calau geschlossen sein. Betroffen davon ist auch das Bauamt, Parkstraße 4-7.
Foto: Brückentag in der Kreisverwaltung OSL am 4. Oktober 2019: Auch die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau, Cottbuser Straße 26, ist geschlossen. (Foto: Landkreis)
Vollsperrung zwischen Kemmen und Craupe
Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erneuert auf der Kreisstraße K6625 von Calau nach Craupe im Bereich der Autobahnrampen und der Brücke über die A13 den gesamten Straßenbelag. Die Baumaßnahme erstreckt sich auf jeweils 250 Meter Länge vor und hinter der Autobahnbrücke. Die Arbeiten sind nur unter Vollsperrung möglich. Aus diesem Grund wird der Straßenabschnitt zwischen den Orten Kemmen und Craupe für beide Richtungen in der Zeit vom 19. August 2019 bis voraussichtlich 18. Oktober 2019 voll gesperrt. Eine Umleitung des Verkehrs wird ausgeschildert.
Netz-Störung: Außenstellen der Kreisverwaltung OSL nicht erreichbar
Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz weist darauf hin, dass aufgrund einer deutschlandweiten Netzstörung die Außenstellen der Kreisverwaltung bis auf Widerruf weder per Telefon noch per E-Mail erreichbar sind.
Um den Sprechtag vor Ort abzusichern, ist die Zulassungs- und Führerscheinstelle vorübergehend umgezogen und steht für dringende Anliegen im Kreishaus in Calau in der Joachim-Gottschalk-Straße 36, vor Ort zur Verfügung. Die einzelnen Bereiche sind dort am Donnerstag, den 8. August 2019, zu den gewohnten Öffnungszeiten ab 8.30 Uhr zu finden in den Räumen 308 (Kfz-Zulassung), 211 (Führerscheinstelle) und 1.27 (Schifffahrt, Taxi und Mietwagen). Es wird gebeten, den Hinweisschildern im Gebäude zu folgen. Mit längeren Wartezeiten ist zu rechnen.
Laut Aussage des Providers wird mit Hochdruck an der Beseitigung der technischen Störung gearbeitet. Aktuelle Informationen werden auf der Homepage des Landkreises unter www.osl-online.de bereitgestellt.
Die Kreisverwaltung bittet die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Foto: Aufgrund einer Netzstörung ist die Außenstelle Calau des LK OSL derzeit eingeschränkt zu erreichen. Foto: Landkreis OSL
Ob alte Impfakten, Krankenhaus- oder Geburtsakten aus DDR-Zeiten – wie das Gesundheitsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mitteilt, besteht nur noch bis Ende dieses Jahres die Möglichkeit, die Untersuchungsakten der ehemaligen Polikliniken des Landkreises im Archiv des Gesundheitsamtes in Senftenberg einzusehen. Betroffen sind auch die Akten der Altdöberner Frauenklinik, die 1992 geschlossen wurde.
Bei berechtigtem Interesse werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich im Vorhinein unter Telefon (03573) 870 4301 anzumelden. Die Akten können daraufhin in den Räumlichkeiten des Gesundheitsamtes in Senftenberg, Großenhainer Straße 62, eingesehen werden. Anfragen werden noch bis zum 31.12.2019 entgegengenommen.
Mit Ablauf der 30-jährigen Aufbewahrungsfrist hat das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg (MASGF) die Gesundheitsämter des Landes mit der Vernichtung der Akten ab dem kommenden Jahr beauftragt.
Marlen Weser,
Pressesprecherin des Landkreises OSL
Foto: Das Gesundheitsamt des LK OSL. Foto: Landkreis
Ab Samstag, 6. Juli 2019 ist in der Zeit von 6 bis 21 Uhr die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern mit einer Pumpvorrichtung im Rahmen des Eigentümer- und Anliegergebrauchs in den Teileinzugsgebieten Spree und Schwarze Elster untersagt. Die heute veröffentlichte Allgemeinverfügung der unteren Wasserbehörde des Landkreises betrifft den gesamten Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Die zeitliche Einschränkung gilt bis auf Widerruf.
Aktuelle Durchflüsse für die mit Pegeln ausgestatteten Fließgewässer (z. B. Pegel Leibsch UP, Pegel Biehlen 1, Pegel Ortrand) können auf der Internetseite des Landes Brandenburg abgefragt werden.
Die öffentliche Bekanntmachung der Allgemeinverfügung vom 04.09.2019 ist im Anhang einsehbar - weiter über Download.
Technische Störung behoben: Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau ab Donnerstag wieder erreichbar
Ab dem morgigen Donnerstag, den 6. Juni 2019, ist die Zulassungs- und Führerscheinstelle wieder zu den Sprechzeiten geöffnet.
Brückentag: Stadtverwaltung und Landkreis bleiben am Freitag geschlossen
Die Stadtverwaltung Calau teilt mit, dass aufgrund des Brückentages nach Christi Himmelfahrt das Rathaus sowie alle nachgeordneten Einrichtungen am Freitag, den 31. Mai 2019, geschlossen bleiben. Betroffen sind hiervon neben dem Rathaus und dem Bauamt in der Parkstraße auch die Stadtbibliothek sowie alle Kindertagesstätten und der Hort der Grund- und Oberschule.
Auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz weist darauf hin, dass an diesem Tag die Kreisverwaltung sowie die Außenstellen, etwa die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau, geschlossen sind. Sprechzeiten werden an diesen Tagen nicht angeboten. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, mit ihrem Anliegen auf einen anderen Tag auszuweichen.
Ausgenommen von der Schließung sind die Museen des Landkreises. Alle Standorte sind sowohl an Christi Himmelfahrt (Donnerstag, den 30. Mai 2019) als auch am darauffolgenden Brückentag für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Gleiches gilt für Pfingstmontag, den 10. Juni 2019.
Freilandmuseum Lehde: 10 bis 18 Uhr
Spreewald-Museum Lübbenau: 10 bis 18 Uhr
Schloss und Festung Senftenberg sowie Kunstsammlung Lausitz: 10.30 bis 17.30 Uhr
Inklusionspreis 2019: Landkreis belohnt zwei Calauer Initiativen
Bestrebungen im Bereich Inklusion gehören belohnt – aus diesem Grund lobt die Kreisverwaltung OSL seit vier Jahren einen Preis aus, der eben dieses Engagement würdigt. Der Inklusionspreis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird einmal im Jahr vergeben. In der Kreistagssitzung am Donnerstag (07.03.2019) in Schwarzheide zeichnete Landrat Siegurd Heinze den diesjährigen Gewinner aus. Über das Preisgeld freuen kann sich der Calauer Verein „Seelsorger der Ohren e.V.“ Neben dem Inklusionspreis wurde das „Hotel zur Post“ mit einem Sonderpreis über 500 Euro für das Engagement bei der Integration von Mitarbeitern mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt ausgezeichnet.
Insgesamt bewarben sich in diesem Jahr acht Vereine und öffentliche Täger um den Inklusionspreis – das ist bisheriger Rekord in den vergangenen vier Jahren.
Der diesjährige Preisträger „Seelsorger der Ohren e.V.“ bietet als gemeinnütziger Verein Hilfsangebote insbesondere für Menschen mit Hörstörungen, Schwindel und Tinnitus an. Die 55 Mitglieder, darunter auch Akustiker und Audiotherapeuten, engagieren sich ehrenamtlich für den Barriereabbau sowie die Integration und Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen und unterstützen Betroffene bei rechtlichen Fragen, beispielsweise arbeiten sie eng mit Krankenkassen, der Deutschen Rentenversicherung und dem Integrationsfachdienst zusammen. Der Verein um die Vorsitzenden Sylke Bärbock und Gregor Obst veranstaltet im Oktober dieses Jahres in der Calauer Stadthalle den „Tag des Handicaps“. Im Vordergrund stehen, neben dem Austausch zum Thema Integration/Inklusion, anschauliche Fachvorträge und individuelle Expertengespräche, zudem wird es einen Markt mit fast 30 Ausstellern geben. Zwei Gebärdendolmetscher begleiten die Veranstaltung ganztägig.
Wie im Vorjahr verständigte sich die Jury mehrheitlich auf einen Hauptpreisträger. Die Wahl fiel dennoch schwer, denn alle eingereichten Projekte seien erneut beispielhaft. Das Siegerprojekt 2019 überzeugte letztendlich jedoch in allen heranzuziehenden Bewertungskriterien, lautete am Ende das Fazit aus der Runde. Zudem würdigte die Jury das Engagement des Unternehmens „Hotel zur Post“ mit einem Sonderpreis. Der Calauer Gewerbetreibende Torsten Teichert beschäftigt dort seit 2012, trotz hoher bürokratischer Hürden und einem großen Kraftaufwand, erfolgreich und mit durchweg positiven Erfahrungen, Menschen mit Behinderungen im Hotel- bzw. Restaurantbetrieb und leistet damit einen großen Beitrag zur Integration in den Arbeitsmarkt. Drei seiner derzeit sieben Mitarbeiter sind schwerbehindert, darunter auch ein Auszubildender zum Koch.
Zu den Jurymitgliedern zählten die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness, Landrat Siegurd Heinze, die Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung, Carola Wolschke, Melitta Marko vom Staatlichen Schulamt Cottbus und Rosemarie Ziegenbalg von der AG Behindertenhilfe des Landkreises.
Hintergrund Inklusionspreis:
Mit dem Inklusionspreis dankt der Landkreis OSL den Kitas, Schulen und freien anerkannten Trägern der Jugend- und Behindertenhilfe und gemeinnützigen Vereinen für ihren Beitrag zu einer inklusiven gemeinsamen Lehr- und Lernkultur und wertschätzt ihre Anstrengungen und Bemühungen in diesem Bereich. Zudem sollen die Bildungsakteure ermutigt werden, den Prozess eines gemeinschaftlichen Lernens und Zusammenlebens aller Menschen – mit und ohne Behinderung – weiterzugehen oder gezielt einzuschlagen. Der diesjährige Inklusionspreis stand unter dem Motto „Hand in Hand – Engagement ohne Grenzen“ und wurde für ein inklusives Bildungsprojekt im klassischen Bildungs- oder Freizeitbereich vergeben. Die Bewerber waren in ihrer Themenwahl frei.
Pressesprecherin Landkreis OSL
Foto: Kreistagsvorsitzende Martina Gregor-Ness (li.) sowie Landrat Siegurd Heinze (re.) zeichneten die diesjährigen Preisträger aus. Den Inklusionspreis 2019 erhielten Sylke Bärbock (3.v.r.) und Gregor Obst (2.v.r.) vom Verein „Seelsorger der Ohren“, mit einem Sonderpreis wurde das „Hotel zur Post“ um Inhaber Torsten Teichert ausgezeichnet. (2.v.l.) Foto: Landkreis OSL
Öffentliche Bekanntmachung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz
Im Amtsblatt Nr. 01/2019 des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wurde der Widerruf der Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zum Verbot der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern vom 12.09.2018, bekannt gemacht im Amtsblatt Nr. 14/2018 vom 13.09.2018, veröffentlicht.
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Wie das Straßenverkehrsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz informiert, steht aufgrund notwendiger Umbauarbeiten ab Montag, 7. Januar 2019, der Personenaufzug im Gebäude der Sparkasse Calau nicht zur Verfügung. Die Baumaßnahmen beginnen am 7. Januar, die Inbetriebnahme des neuen Aufzuges ist für die Woche vom 11. bis 15. Februar geplant. Während dieser Zeit steht der Aufzug nicht zur Verfügung.
Foto: Der Personenaufzug im Sparkassengebäude Calau aufgrund Umbauarbeiten ab 7. Januar außer Betrieb. Foto: Landkreis OSL
Längere Wartezeiten im Straßenverkehrsamt in Calau
Wie das Straßenverkehrsamt in Calau informiert, kann es derzeit krankheitsbedingt zu erhöhten Wartezeiten im Bereich der Führerscheinstelle des Landkreises Oberspreewald-Lausitz kommen. Am Dienstag, 4. Dezember 2018 und Donnerstag, 6. Dezember 2018, muss bereits ab 12 Uhr geschlossen werden, um alle bis dahin eingehenden Anträge bearbeiten zu können. Die Nachmittagssprechzeiten in dieser Woche entfallen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanken sich für Ihr Verständnis.
Das Straßenverkehrsamt ist über die zentrale Telefonnummer (03541) 870-3200 zu erreichen. Sie werden über die automatische Anrufweiterleitung in die entsprechenden Bereiche vermittelt. Auch über die Internetseite des Landkreises, www.osl-online.de, werden aktuelle Informationen bereitgestellt.
Die KfZ-Zulassungsstelle ist davon nicht betroffen und ist zu den gewohnten Sprechzeiten geöffnet:
Di 08:30 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:30 Uhr
Mi keine Sprechzeit
Do 08:30 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:30 Uhr
Foto: Das Straßenverkehrsamt des Landkreises in Calau. Foto: Landkreis OSL
Volksbund startet Haus- und Straßensammlung
Landrat Siegurd Heinze begrüßte kürzlich den Vorsitzenden des Kreisverbandes Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Bernd Leubner, im Landratsamt Senftenberg. Der Volksbund setzt sich auch in diesem Jahr für Frieden und Völkerverständigung ein und bittet für die Bewältigung seiner Aufgaben um Unterstützung. Die Haus- und Straßensammlung zugunsten der Bildungs- und Erinnerungsarbeit des Volksbundes findet vom 1. bis 30. November statt. Erneut beteiligen sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, um den Volksbund bei seiner Arbeit zu unterstützen. Möglich ist dies auch in Calau. Interessierte Spender können sich zu den bekannten Öffnungszeiten im Calauer Rathaus mit ihrem Wunschbetrag in ausliegende Spendenlisten eintragen.
Foto: Bernd Leubner, Vorsitzender des Kreisverbandes Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (re.), übergibt Landrat Heinze die Spendendose für die diesjährige Haus- und Straßensammlung. Foto: Landkreis
Tag des Hörens feiert eine gelungene Premiere
Zu einem Erfolg für alle Beteiligten entwickelte sich der erste Tag des Hörens, zu dem der Calauer Verein Seelsorger der Ohren e.V. am 20. Oktober in die Stadthalle einlud. Schon kurz vor der Eröffnung drängten sich interessierte Besucher an den Ständen der zahlreichen Aussteller. Informativ und unterhaltsam gleichermaßen fanden viele das gut ausgewählte Programm an diesem Tag, etwa von der Deutschen Rentenversicherung Bund, die zum Thema "Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben, stationäre Reha" informierte.
Im Rahmen der Veranstaltung berichtete die Vorsitzende Sylke Bärbock auch, dass sich der Verein weiter großer Beliebtheit erfreut und regelmäßig neue Mitglieder dazu stoßen. Mit der Calauer Logopädin Doreen Piwonka konnte im Rahmen vom Tag des Hörens bereits das 50. Vereinsmitglied begrüßt werden. Diese betonte: "Als Sprachpädagogin weiß ich natürlich genau, wie wichtig gutes Hören auch für die Sprachentwicklung ist. Zudem kenne ich Frau Bärbock und habe ihren Werdegang verfolgt. Mit dem Eintritt möchte ich mit meinen Kenntnissen dazu beitragen, dass sich der Verein in Zukunft noch breiter aufstellen kann."
Schirmherr der Veranstaltung war der Landrat des Oberspreewald-Lausitz-Kreises, Herr Siegurd Heinze. Da er persönlich nicht vor Ort sein konnte, schickte er seine Stellvertreterin, Frau Grit Kluge. Sie lobte, genau wie der Calauer Bürgermeister Werner Suchner, vor allem das große ehrenamtliche Engagement der Beteiligten. "Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Leidenschaft und Liebe zum Detail eine wirklich gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt wurde", erklärte Werner Suchner beim Rundgang zu den einzelnen Messeständen.
Stellvertretend danken Sylke Bärbock und Gregor Obst vom Vorstand des Seelsorger der Ohren e.V. folgenden Sponsoren für Ihre Unterstützung, ohne die dieser Tag nie zustande gekommen wäre:
Sponsoren Hörtag
Barmer Gebärdensprachdolmetscher
Stadtverwaltung Calau
Sehen + Verstehen Cottbus Alex Raeder
Firma Tauscher
Firma Rentsch/ Balke
AXA Versicherung Frau Schwarze
Gase - Center - Calau
Matthias Harting
Sponsoren Induktionsanlage
Pflegeteam Helfende Hände
Sehen und Verstehen A. Raeder
KfZ Werkstatt Steffen Thiebault
Flex Tatoo Calau
Verein Seelsorger der Ohren e.V.
Firma Auric
Firma Humantechnik
Vogel Hörgäte
Torsten Teichert Hotel zur Post
Vogel Hörgeräte
Physiotherapie Kuba
Zoofachgeschäft Dirk Reischel
Italiener Ratskeller Calau
Haus für gutes Hören und Sehen Kossack
Göritzer Bauernküche
Frau Marianne Bärbock
Frau Edith Becker
Top Line Werbung
Stadtwerke Überland Luckau/ Lübbenau
Stadtverwaltung Vetschau
Foto: Sylke Bärbock (links), Vorsitzende vom Verein Seelsorger der Ohren e.V., informiert Vize-Landrätin Grit Kluge und Bürgermeister Werner Suchner über die Arbeit des Vereins. Foto: Jan Hornhauer
„Woche der Gesundheit und Pflege“ eröffnet
Foto: Eröffnung der 7. Woche der Gesundheit und Pflege im Landkreis Oberspreewald-Lausitz . Foto: Landkreis OSL
8. Woche der Gesundheit und Pflege startet
„Wer rastet, der rostet – Mobil sein und bleiben“ – unter diesem Motto startet am Montag, den 15. Oktober 2018 die diesjährige Woche der Gesundheit und Pflege im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Wie es auch im Alter und bei eingeschränkter Beweglichkeit möglich ist, die Wege im Alltag selbstständig zu meistern, wird im Rahmen verschiedener Veranstaltungen zum Thema in der Woche vom 15. bis 20. Oktober aufgezeigt. Die in dieser Form in ganz Brandenburg einmalige Aktionswoche wird traditionell durch OSL-Landrat Siegurd Heinze eröffnet. Das vollständige Programm steht im Landkreis OSL ab sofort zur Verfügung und kann unter www.osl-online.de heruntergeladen werden.
Foto: „Wer rastet, der rostet! – Mobil sein und bleiben“ unter diesem Motto steht die diesjährige Woche der Gesundheit und Pflege. Foto: Landkreis OSL / ©Monkey Business - stock.adobe.com
Grippezeit ist Impfzeit: Gesundheitsamt OSL rät zur rechtzeitigen Vorsorge
Pünktlich zum Herbstbeginn ist der neue Vierfach-Impfstoff eingetroffen. Darauf weist das Gesundheitsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz hin. Nach der außergewöhnlich schweren Grippewelle im Winter 2017/18 wird dieser von der Ständigen Impfkommission (STIKO) anstatt des dreifachen Influenzaschutzes empfohlen. An zwei Tagen in der Woche wird die Impfung in der Großenhainer Str. 62 in Senftenberg angeboten.
Foto: Jetzt ist wieder Zeit für die Grippeschutzimpfung. Foto: huntlh / Pixabay
Landkreis OSL informiert zu möglichen Ausfällen bei Busverbindungen
Seit der vergangenen Woche kommt es aufgrund eines ungewöhnlich hohen Krankenstandes von 27 Prozent des gesamten Fahrpersonals vermehrt zu Ausfällen im öffentlichen Personennahverkehr. Betroffen sind der Regionallinienverkehr mit einer Ausfallquote von 0,7 Prozent und der Stadtverkehr Senftenberg mit rund 4 Prozent nicht geleisteter Fahrten. Von den in der Verkehrsspitze vorrangig zu realisierenden Schülerfahrten konnten im September nicht alle realisiert werden.
Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz bedauert diesen Umstand außerordentlich und bittet um Verständnis für die Situation: „Seitens der zuständigen Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH (VGOSL) und des Auftragnehmers, der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH (KVG), werden alle Anstrengungen unternommen, um weitere Ausfälle zu vermeiden. Die Mitarbeiter vor Ort arbeiten täglich daran, die Situation zu verbessern. 50 Busfahrer sind dafür zurzeit im Einsatz“, so Grit Klug, Dezernentin für Bau, Ordnung und Umwelt und Erste Beigeordnete des Landrats. Gregor Niessen, Geschäftsführer der VGOSL ergänzt: „Aktuelle Kenntnisse zu voraussichtlichen Ausfällen werden uns zeitnah gemeldet und online ständig aktualisiert. Wir informieren zudem die Schulen und stellen Änderungen umgehend in die Fahrplan-Auskunft ein.“
Anhang: Den beigefügten Tabellen sind die voraussichtlichen Leistungsausfälle für Donnerstag (27.09.) und Freitag (28.09.) sowie Montag, 01.10.2018 zu entnehmen.
Foto: Bei der VGOSL kann es in den nächsten Tagen zu Leistungsausfällen kommen. Foto: VGOSL
"Der Vorreiter-Verband beim Bioabfall im Land Brandenburg“: Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster feierte 25-jähriges Jubiläum
Im Rahmen einer Festveranstaltung hat der Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster (AEV) mit geladenen Gästen im Großräschener Kurmärker-Saal sein 25-jähriges Jubiläum begangen. Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann blickte auf wichtige Meilensteine der letzten 25 Jahre zurück und schaute auf die Herausforderungen der Zukunft. „Mit der Gründung des AEV im Jahr 1993 durch die damaligen Landkreise Bad Liebenwerda, Finsterwalde, Herzberg und Senftenberg wurde das Fundament für eine einheitliche Abfallentsorgung gelegt. In den folgenden Jahren haben die gesetzlichen Änderungen die Arbeit des Verbandes maßgeblich bestimmt. Dazu gehörten beispielsweise die Einführung der Verpackungsverordnung, das Ablagerungsverbot von Restabfall und deren daraus notwendige Behandlung sowie die stetigen Veränderungen bei der Getrenntsammlung von Abfällen. Aktuell bereiten wir die gesetzlich geforderte Einführung der Biotonne vor, mit deren Sammlung ab 1. Januar 2019 begonnen wird. Sie wird in den nächsten Jahren eine große Herausforderung sein“, berichtet Dr. Bernd Dutschmann. Dazu wird der AEV eine neue Biokompostieranlage in Freienhufen errichten, in der aus den eingesammelten Bioabfällen Kompost für die Bevölkerung und Strom erzeugt werden. Die Bioabfälle kommen jedoch nicht nur aus dem eigenen Verbandsgebiet, auch der Landkreis Spree-Neiße wird zukünftig seine Bioabfälle in Freienhufen verarbeiten lassen. Zudem haben weitere Landkreise Interesse an einer solchen Kooperation mit dem AEV bekundet.
Foto: Die Landräte der Landkreise Elbe Elster und Oberspreewald-Lausitz, Christian Heinrich-Jaschinski (re.) und Siegurd Heinze (li.), beglückwünschten die Verbandsleitung, Dr. Bernd Dutschmann (2.v.li.) und Ellen Graff (3.v.Li.), zu 25 Jahre Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster.
13. Informations- und Beratertag des Landkreises OSL am 25. September
Foto: Erfolgreiche Unternehmensentwicklung: Sie steht im Fokus des 13. Informations- und Beratertages des Landkreises OSL. Foto: geralt / Pixabay
Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz als Untere Wasserbehörde, vertreten durch den Landrat Herrn Siegurd Heinze, erlässt folgende Allgemeinverfügung - weiter zum Download
Kooperationsvereinbarung zur Wirtschaftsförderung unterzeichnet
Foto: Auf weiterhin gute Zusammenarbeit: Landrat Siegurd Heinze (li.) sowie der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB), Dr. Steffen Kammradt. Foto: Landkreis OSL
Pünktlich zum Schuljahresbeginn: Neuer Busfahrplan in Oberspreewald-Lausitz steht bevor
Wie in jedem Jahr ist für den neuen Busfahrplan im Landkreis Oberspreewald-Lausitz der erste Sonntag im neuen Schuljahr für den Sommer-Fahrplanwechsel – so in diesem Jahr der 19. August – fest reserviert.
Um für eine gute Vorbereitung und einen reibungslosen Start zu sorgen, erfolgte in den letzten Monaten eine intensive Abstimmung zwischen Kreisverwaltung und Verkehrsgesellschaft.
Über die bevorstehenden Änderungen zum Fahrplanwechsel 2018/2019 informiert Gregor Niessen, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH, wie folgt:
„Mit dem neuen Fahrplan zum 19. August 2018 wird es u.a. geringe Fahrzeitänderungen auf einzelnen Fahrten von bis zu 10 Minuten, punktuelle Änderungen in der Neuzuordnung von Haltestellen, aber auch die Aufnahme von zusätzlichen Haltestellen geben.“
Wichtig für die Nutzer der Stadtbuslinien in Senftenberg und Lübbenau/ Spreewald: dort wird es keine Veränderungen geben. Alle Fahrplanänderungen sind auf der Internetseite www.vgosl.de , der "Bus&Bahn" – App des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) abrufbar oder können telefonisch unter folgenden Rufnummern erfragt werden:
Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH (VGOSL), Tel 03573 / 66 52 – 22 (Montag – Donnerstag 09:00 – 15:00 Uhr / Freitag 09:00 – 14:00 Uhr)
Gemeinsame Mobilitätszentrale Elbe-Elster / Oberspreewald-Lausitz, Tel. 03531 / 65 00 – 10 (Montag – Freitag 05:30 – 18:30 Uhr)
Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH, Betriebsteil Senftenberg (KVG) – Leitstelle, Tel. 03573 / 36 31 – 729, (Montag – Freitag 03:30 – 23:00 Uhr) .
Fahrpläne sind in allen Bussen, bei der VGOSL, den Verkehrsunternehmen sowie in der Buchhandlung Lehnert, Cottbuser Straße 14, in Calau erhältlich. Die Schutzgebühr beträgt 1,- Euro.
Foto: Ab 19. August gilt im Landkreis ein neuer Fahrplan. Foto: VGOSL
Ferienkinder als Fotomodels gesucht
Bei den Festungsspielen zum tapferen Musketier werden, im Besucherbergwerk der Lausitzer Kohle auf die Spur gehen oder eine Schulstunde wie zu Ur-Omas Zeiten im historischen Klassenzimmer erleben – das Museum Schloss und Festung Senftenberg bietet viele abwechslungsreiche Programme für Schüler und Kita-Kinder an. Für das neue Programmheft sollen nun zu den pädagogischen Angeboten auch neue professionelle Bilder entstehen. Dafür sucht das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz Kinder zwischen 6 und 10 Jahren, die fürs Foto in die Rolle kleiner Musketiere schlüpfen, im Bergwerk „Unter Tage“ gehen und im historischen Klassenzimmer auf der Schulbank Platz nehmen.
Das Fotoshooting soll am 01.August oder alternativ am 16. August 2018 zwischen 10 und 13 Uhr stattfinden. Wer Lust hat, das Museum als Model zu unterstützen, meldet sich bitte unter 03573-2628 oder per E-Mail an museum-senftenberg@museum-osl.de an. Eltern oder Großeltern können gern bei dem Termin dabei sein. Die Fotos werden ausschließlich zur Bewerbung der Museumsangebote verwendet und allen Models zur privaten Verwendung zur Verfügung gestellt.
Foto: Kinder können bald ein spannendes Fotoshooting erleben. Grafik: 3dman_eu/Pixabay
Umzug des Calauer Bauamtes perfekt
Seit dem 9. Juli ist das Bauamt der Stadt Calau am neuen Standort in der Parkstraße 4 - 7 zu finden. Notwendig wurde der Umzug, weil die Stadtverwaltung am bisherigen Standort in der Straße der Jugend eine neue Kindertagesstätte einrichtet. Am Dienstag (10. Juli 2018) nutzten der Calauer Bürgermeister Werner Suchner und Wilfried Brödno, Dezernent des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, die Gelegenheit, sich in den sanierten Räumen umzuschauen und die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den neuen Arbeitsplätzen zu begrüßen. „Wir mussten ja möglichst schnell neue Räume für das Bauamt finden, da das Projekt neue Kita zügig umgesetzt werden soll. Insofern sind wir dankbar, dass unser der Landkreis hierbei unterstützt hat“, erklärte Werner Suchner und lobte die Termintreue bezüglich des Einzugstermins. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hatte zuvor grünes Licht dafür gegeben, dass die Stadtverwaltung als Mieter die Räume beziehen kann. Nachdem Kreisausschuss und Stadtverordnetenversammlung dem Abschluss des Mietvertrages zugestimmt hatten, erfolgten die Sanierungsmaßnahmen. Wilfried Brödno erklärte im Rahmen des Termins, welche Sanierungsmaßnahmen im Auftrag des Landkreises vorgenommen wurden: „In den Erdgeschossen der Häuser 1 und 2 wurde das Bauamt der Stadt Calau untergebracht. In diesem Zusammenhang wurde auch ein barrierefreier Zugang geschaffen.“ Mit Blick auf die weiteren Nutzer in beiden Häusern, das kreisliche Rechnungsprüfungsamt und die Außenstelle der Katasterbehörde, freute sich Wilfried Brödno über die Auslastung des Objektes und wünschte den Nutzern „ein gutes Miteinander.“
Foto: Von links: Mario Luther, Mitarbeiter Bauamt, Bauamtsleiterin Margitta Görs, Bürgermeister Werner Suchner, Dezernernt Wilfried Brödno Foto: Stadt Calau
André Dreßler erneut stellvertretender Kreisbrandmeister
Im Rahmen der Kreistagssitzung am 21. Juni wurde André Dreßler als stellvertretender Kreisbrandmeister in seinem Amt bestätigt. Bereits seit zwölf Jahren übt der 49-Jährige diese Funktion für den Landkreis aus. Zudem verfügt über jahrelange Erfahrung durch seine Tätigkeiten als Stadtwehrführer in Calau sowie als stellvertretender Leiter der Regionalleitstelle Lausitz bei der Berufsfeuerwehr Cottbus. Seine erneute Bestellung wurde zuvor in der Wehrführerberatung am 6. Juni einstimmig von den Amts-, Stadt- und Gemeindewehrführern bestätigt.
Foto: André Dreßler (Mi.) wurde in der letzten Kreistagssitzung erneut zum stellvertretenden Kreisbrandmeister ernannt. Es gratulieren Landrat Siegurd Heinze (li.), Kreisbrandmeister Tobias Pelzer, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes OSL Sebastian Lehmann und die 1. Beigeordnete Grit Klug (v.l.n.r.). Foto: Landkreis OSL
Neuer Rettungswagen für DRK Calau
Grund zur Freude gab es am 21. Juni für die vier Betreiber des Rettungsdienstes im Landkreis Oberspreewald-Lausitz: Im Beisein von Kreistagsabgeordneten und Vertretern der Kreisverwaltung konnte Landrat Siegurd Heinze gleich vier neue Rettungswagen (RTW) vom Typ Mercedes 316 TDI, Delfis 3 im Gesamtwert von 420.000 Euro an die Rettungswachen in Vetschau, Calau, Senftenberg und Jannowitz übergeben.
"Mit der offiziellen Übergabe der Fahrzeuge verfügen nunmehr alle Betreiber des Rettungsdienstes in unserem Landkreis über hochmoderne Rettungswagen, die sowohl für die Patienten als auch für die Mitarbeiter der Rettungswagen spürbare Verbesserungen mit sich bringen werden", so Landrat Heinze.
Mit jeweils einem Schutzengel im Gepäck wünschte er den Besatzungen der Rettungswagen eine sichere und unfallfreie Fahrt.
Bevor die Wagen den Rettungswachen offiziell übergeben werden konnten, wurden diese für den zukünftigen Einsatz noch fit gemacht. "Neben der Serienausstattung wurde noch das Notfallequipment, zu dem u.a. die Beatmungseinheiten, Defibrillatoren, Spritzenpumpen, medizinisches Verbrauchsmaterial sowie Funk und GPS geführte Navigations- und Patientendatenerfassungssysteme gehören, eingebaut", erläuterte Thomas Schäl, Sachgebietsleiter Rettungsdienst der Kreisverwaltung OSL.
Auch auf die Gesundheit der Mitarbeiter wurde bei der Anschaffung der Fahrzeuge geachtet. "Die Rettungswagen verfügen über Tragen, welches das Be- und Entladen der Trage in das und aus dem Fahrzeug heraus komplett ohne Muskelkraft ermöglichen. Auch die Höhenverstellung der Trage geschieht auf Knopfdruck. Das eingebaute, sogenannte ´PowerLoad-System´ sorgt so für eine Rückenentlastung der Mitarbeiter bei der schweren körperlichen Arbeit beim Tragen von Patienten", so Schäl weiter.
Jährlich hat der Landkreis, als Träger des Rettungsdienstes, ca. 19 000 Notfalleinsätze zu bearbeiten. Dabei werden im Durchschnitt bis zu 750 000 Kilometer zurückgelegt. Für die Einsätze stehen 22 Rettungsfahrzeuge an insgesamt sieben Rettungswachen zur Verfügung.
Im Spreewald steht sogar aufgrund der speziellen Aufgabenstellung ein Rettungskahn für Notfalleinsätze bereit.
Insgesamt wurden in den vergangenen 7 Jahren rund 2 Millionen Euro in neue Rettungswagen investiert.
Die vier neu angeschafften RTW werden zukünftig in Vetschau, Calau, Senftenberg und Jannowitz stationiert sein.
Hintergrund Rettungswache Calau:
Die Rettungswache Calau gilt als kleine bis mittelgroße Rettungswache. In der Rettungswache sind zwei RTW an 365 Tagen im Jahr stationiert, von denen sich einer im 24 Stunden-Dienst befindet. Einsatzleistung bis zu 1.500 Notfalleinsätze; Betreiber der Rettungswache ist der DRK KV Calau e.V.
Foto: Kreisgeschäftsführer Andreas Möbius (2.v.r.) nahm gemeinsam mit seinen Mitarbeitern den neuen RTW für den DRK-Kreisverband Calau e.V. und die Rettungswache entgegen. Foto: Landkreis
"Radler-Invasion" im Herzen von Calau
Die 21. "Tour de OSL" führte Landrat Siegurd Heinze und insgesamt 242 Teilnehmer in diesem Jahr in den Norden des Landkreises. Nach dem Start in Vetschau/Spreewald führte die Tour auch nach Calau.
Hier der offizielle Tour-Report des Landkreises OSL:
Auch in diesem Jahr hatten sich Landrat Siegurd Heinze und sein Team erneut eine attraktive Tour einfallen lassen. Den Auftakt und das Ziel bildete die Kulisse der durch die Stadt aufwendig und liebevoll sanierten Schlossremise in Vetschau/Spreewald. Hier erwarteten am frühen Samstagmorgen und bei bestem Radfahrwetter Landrat Siegurd Heinze und Vetschaus Bürgermeister Bengt Kanzler die Teilnehmer.
Den ersten Höhepunkt bildete die feierliche Enthüllung einer Tafel mit dem Schriftzug "Deutsch-Sorbische/Wendische Stadt - Wir pflegen immaterielles Kulturerbe" am Eingang zur Touristinformation durch Bürgermeiser und Landrat. Diese soll, gut sichtbar an der Fassade angebracht und sowohl mit deutscher als auch sorbischer Sprache versehen, Besucher ab sofort auf die Verbundenheit der Stadt zum sorbisch-wendischen Kulturgut hinweisen.
Anschließend fiel der Startschuss zur 21. Tour de OSL. Die knapp 43 Kilometer lange Route führte über Lobendorf, Tornitz und Wüstenhain nach Laasow und über Missen und Gahlen weiter nach Calau. Nach einer ausgiebigen Mittagspause mit Verpflegung durch die Gaststätte „Zur Oase“ aus Calau auf dem Calauer Marktplatz führte die zweite Etappe der Tour weiter über Saßleben, Dubrau und Belten zurück zum Augangspunkt nach Vetschau/Spreewald.
Unterwegs warteten erneut spannende kulturelle Stopps auf die Radler. So erhielten die Teilnehmer bereits wenige Meter nach dem Start Einblicke in eines von Vetschaus Wahrzeichen, die um 1650 erbaute, deutschlandweit einmalige evangelische Wendisch-Deutsche Doppelkirche. In Laasow bestand die Möglichkeit zur Besichtigung der schwimmenden Häuser, die als Unterkünfte für Feriengäste dienen. Hier erteilten die Betreiber zudem Informationen zu dem in naher Zukunft vor Ort beabsichtigten Bau eines Familien-Urlaubs-Resorts mit insgesamt 94 Bungalows und 16 schwimmenden Häusern. Knapp 30 Millionen Euro sollen hier investiert werden. Im Anschluss an die Mittagspause stand eine Besichtigung der Kirche in Kalkwitz auf dem Programm. Diese wurde bereits im 15. Jahrhundert erbaut und beeindruckte die Besucher mit ihrer besonderen Architektur und Geschichte.
Den Abschluss bildete auch in diesem Jahr eine Radlertombola, bei der zahlreiche attraktive Preise verlost wurden. Die Gewinner zog im Beisein von Landrat und Bürgermeister die elfjährige Sophie aus Vetschau. Über den Hauptpreis – ein modernes Citybike im Wert von 600 Euro, bereitgestellt durch die Sparkasse Niederlausitz, freute sich letztendlich Gerhard Zeschnick aus Calau.
Übrigens: Dass Radfahren keine Frage des Alters ist, wurde auch in diesem Jahr erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt. So konnte am Ende der Tour der 85-jährige Klaus Bayer aus Calau als ältester Radfahrer geehrt werden. Die jüngsten Beinchen gehörten dem geraden einmal vierjährigen Valentin Dasler aus Pforzheim, der derzeit in der Region seine Oma besucht. Er, sein achtjähriger Bruder und der Vater hatten mit ihrer Heimat, dem Bundesland Baden-Würtemberg, zugleich auch die weiteste Anreise.
Foto: Eine echte "Radler-Invasion" erlebte Calau am 16. Juni. 242 Starter der "Tour de OSL" machten Mittagspause auf dem Marktplatz. Foto: Uwe Hegewald
Tour de OSL: Der Countdown läuft
Nur noch wenige Tage, dann heißt es wieder fleißig in die Pedale treten bei der mittlerweile 21. Tour de OSL. Auch in diesem Jahr haben OSL-Landrat Siegurd Heinze und sein Team erneut eine erlebnis- und abwechslungsreiche Strecke ins Auge gefasst. Start und Ziel bildet die Schlossremise in Vetschau/Spreewald. Über 43 Kilometer führt die Tour durch Vetschau/Spreewald, Calau und entlang des Gräbendorfer Sees. Los geht es am Samstag, dem 16. Juni 2018 um 9 Uhr.
Neben Halten mit spannenden Kulturprogrammen und Verpflegungsstopps erwartet die Teilnehmenden eine Radler-Tombola mit attraktiven Gewinnen. Der Hauptpreis ist ein modernes City-Bike, bereitgestellt durch die Sparkasse Niederlausitz.
Durchschnittlich 200 Personen begeben sich Jahr für Jahr auf die beliebte Radtour unter Leitung des Landrates. Ziel ist es, per Drahtesel die schönsten, teils auch versteckten Regionen der Heimat zu entdecken. Die Streckenführung ist bewusst einfach gehalten und das Fahrttempo gemäßigt, sodass sich die Veranstaltung für Radler jeder Könnensstufe eignet. Damit für alle Eventualitäten vorgesorgt ist, wird die Tour von Teamfahrzeugen, Sanitätern und einem Pannendienst begleitet.
Weitere Informationen zur Strecke und den Haltepunkten gibt es unter www.osl-online.de. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nachdem die Jubiläumsfahrt im vergangenen Jahr die Kreisstadt Senftenberg und Umgebung erkundete, bildet dieses Mal der Norden den Ausgangspunkt. Übrigens: Der bislang jüngste, selbst radelnde Teilnehmer war acht Jahre alt, der älteste Radler zählte stolze 86 Jahre. Einige der Teilnehmenden sind bereits von Anfang an mit dabei.
Foto: Archivfoto der 20. Tour de OSL im Jahr 2017. Foto: Landkreis
Sprechtag der Kreisverwaltung in Calau fällt aus
Aufgrund umfangreicher technischer Umbaumaßnahmen am Hauptstandort in Senftenberg und den jeweiligen Außenstellen sind große Teile der Kreisverwaltung OSL am Freitag, dem 1. Juni 2018 ganztägig telefonisch und per E-Mail nicht erreichbar. Da auch interne Fachanwendungen teilweise nicht zur Verfügung stehen, bleibt die Zulassungsstelle und Führerscheinbehörde in Calau, Cottbuser Straße 26, an diesem Sprechtag geschlossen.
Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, mit ihrem Anliegen auf einen anderen Tag auszuweichen.
Katasterbehörde in Calau umbaubedingt geschlossen
Wegen Umbauarbeiten bleibt die Außenstelle der gemeinsamen Kataster- und Vermessungsbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße in
Calau, Parkstraße 4-7, in der Woche vom 22.05. bis 25.05.2018 für den Besucherverkehr geschlossen.
Die Mitarbeiter sind während der Schließzeit wie folgt zu erreichen:
Telefon: 03541 / 870 - 5328
Telefax: 03541 / 870 - 5310
E-Mail: h.matthieu-katasteramt@lkspn.de
Ab 28. Mai 2018 wird das übliche Sprechtagsangebot wieder aufgenommen. Bürger können sich mit ihren Anliegen Mo, Die, Do und Fr von 9-12 Uhr und zusätzlich Die 13-18 Uhr, Do 13-17 Uhr an die Mitarbeiter wenden.
Einmal Behördenluft schnuppern
Herzlich Willkommen zum Zukunftstag für Jungen und Mädchen – so lautete am 26. April vielerorts im Land Brandenburg das Motto. Fast 6.500 Schülerinnen und Schüler haben sich bei über 725 Unternehmen, Institutionen, Berufs- und Hochschulen und Behörden im gesamten Land Brandenburg angemeldet, um einen Schultag der besonderen Art zu erleben. Auch der Landkreis OSL war erneut mit von der Partie und bot Schülerinnen und Schülern an den Standorten in Senftenberg und Calau spannende Einblicke in die Arbeit einer Verwaltung und informierte zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Am Ende stand die schöne Erkenntnis: Die Arbeit in einer Verwaltung ist weit weniger trocken, als oftmals gedacht.
Das Interesse an den angebotenen Veranstaltungen war auch in diesem Jahr groß. So starteten am Donnerstagmorgen in Senftenberg 15 und in Calau 16 Jungen und Mädchen in den Tag. Vertreten waren die Dr.-Otto-Rindt Oberschule und die Bernhard-Kellermann-Oberschule Senftenberg, das Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg, das Paul-Fahlisch-Gymnasium Lübbenau, das Bohnstedt-Gymnasium Luckau sowie die Grund- und Oberschule Calau.
In Senftenberg begrüßte Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und erläuterte ihnen anhand einiger greifbarer Beispiele die Zuständigkeiten einer Kreisverwaltung. Wie oft im Alltag ein jeder unbewusst Kontakt zu den verschiedenen Ämtern hat – sei es bei Schuluntersuchungen, bei der Nutzung des Verkehrsmittels Bus oder dem Besuch im Museum oder in der Musikschule – überraschte einige der jungen Gäste. Auch, dass der Landkreis weit über 600 Mitarbeiter beschäftigt, regelmäßig ausbildet und die Möglichkeit zum dualen Studium eröffnet, stieß auf Interesse. Die Begrüßung am Standort in Calau übernahm Bernd König, Leiter des Amtes für Umwelt und Bauaufsicht.
Im Anschluss gingen die Schülerinnen und Schüler an den Standorten auf Entdeckungstour. Einblicke erhielten sie in Senftenberg unter anderem in das Labor im Veterinäramt, in die Poststelle und den Bereich Vervielfältigung. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunalaufsicht, des Bürgerbüros und vom Bereich IT- und Personal öffneten ihre Büros und erteilten bereitwillig Auskünfte.
In Calau wurden die Jungen und Mädchen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bereichs Verkehrswesen, der unteren Naturschutzbehörde und der zentralen Bußgeldstelle empfangen. Auch ein Ausflug in die benachbarte KFZ-Zulassungs- und Führerscheinstelle stand auf dem Programm.
Den Abschluss bildete ein Quiz mit Fragen rund um den Landkreis, das die Azubis selbst entwickelt hatten. Am Ende konnte sich jeder der Teilnehmer über eine vom Landrat unterzeichnete Teilnahmeurkunde sowie einen Beutel mit Informationsmaterial freuen. Organisiert wurde der Zukunftstag erneut durch die Auszubildenden der Kreisverwaltung. Diese waren zu zehnt im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.
Foto: Stieß auch in diesem Jahr erneut auf Interesse: Der Zukunftstag bei der Kreisverwaltung OSL, hier am Standort Calau. Foto: Landkreis OSL
Landratswahlen im OSL-Kreis: Ergebnisse online!
Am 22. April 2018 wählten die Bürger des Landkreises Oberspreewald-Lausitz einen neuen Landrat. Alle Ergebnisse, auch die der einzelnen Wahllokale in Calau, finden Sie auf der Internetseite des Landkreises: http://wahl.osl-online.de/AppPortal/lw2018.html
Foto: Quelle: http://wahl.osl-online.de/AppPortal/lw2018.html
Wegweiser für Pflege und Alltagshilfen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz online
Datenbank ab sofort unter http://www.wegweiser-pflege-alltagshilfen-osl.de/ abrufbar
Der neue Wegweiser rund um das Thema Pflege und Alltagshilfen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist im Rahmen der Woche der Gesundheit und Pflege erstmalig online gegangen.
Auf der Internetseite http://www.wegweiser-pflege-alltagshilfen-osl.de/ ist es ab sofort möglich, sich über Anbieter und Dienstleister im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zu informieren, deren Leistungen oder Produkte helfen, das Leben in schwierigen Lebensphasen zu meistern.
Die Datenbank reicht von Informationen zur ambulanten, teilstationären und stationären pflegerischen Versorgung über Informationen zu Veranstaltungen bis hin zu wichtigen Entwicklungen im Bereich der Pflege.
"Die Datenbank lebt von vollständigen und aktuellen Informationen. Von daher sind wir über jeden Hinweis und der Aufnahme weiterer Angebote dankbar“, so Projektverantwortliche und Verbundkoordinatorin Cornelia Wagner vom Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbundes OSL e.V.
Die Idee zu einer Entwicklung einer solchen Internetseite entstand bereits Anfang dieses Jahres und ist auf die gemeinsame Initiative des Landkreises OSL, des Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbundes OSL e.V. sowie des Pflegestützpunktes OSL zurückzuführen.
Auszeichnung zum „Ehrenbeirat 2016“ im Naturschutz
Seit der Fachtagung anlässlich 25 Jahren Naturschutz im Landkreis Oberspreewald-Lausitz 2015 werden laut Beschluss des Kreisausschusses vom 24. September 2015 einmal im Jahr besonders engagierte Personen für herausragende Lebensleistungen im Bereich des ehrenamtlichen Naturschutzes durch den Landkreis als „Ehrenbeirat“ ausgezeichnet. Für seine Lebensleistung im Naturschutz wurde im Rahmen der Kreistagssitzung am Donnerstag, den 2. März die Auszeichnung zum „Ehrenbeirat 2016“ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz an Helmut Jentsch aus Zinnitz vergeben.
Landrat Siegurd Heinze würdigte Helmut Jentsch aus Zinnitz als „einen der wenigen exzellenten Botaniker“ in der Niederlausitz mit der Auszeichnung zum „Ehrenbeirat 2016“. Die wissenschaftlichen Arbeiten des Botanikers und Heimatforschers sind überregional bekannt und geachtet. Von 1951 bis 1980 war Helmut Jentsch als Lehrer in Missen tätig und hat bereits in dieser Zeit junge Menschen für Natur- und Heimatkunde begeistert. Bis zum Renteneintritt unterstützte er die Verwaltung des Biosphärenreservates Spreewald als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Parallel war Jentsch unermüdlich ehrenamtlich aktiv, 1974 war er Mitbegründer des Biologischen Arbeitskreises Calau, welchen er auch lange Jahre leitete. Seit mehr als 30 Jahren bekleidet der Heimatforscher nunmehr die ehrenamtliche Funktion des Kreiswanderwegemeisters und ist bis heute mit seinen Erfahrungen und Kenntnissen eine besondere Stütze des Landkreises OSL. Der 84-Jährige war Gründungsmitglied des NABU Regionalverbandes und betreut als aktiver ehrenamtlicher Naturschutzhelfer immer noch zahlreiche Naturdenkmale und Biotopflächen. Großen Anteil hatte Helmut Jentsch an der Unterschutzstellung von Einzelobjekten und Flächen im Landkreis OSL. Im Heimatverein Calau machte er als engagierter und kompetenter Ansprechpartner Werbung für die Region und die Niederlausitz. Bereits 2005 wurde Helmut Jentsch für sein ehrenamtliches jahrzehntelanges Wirken für den Naturschutz mit dem Umweltpreis des Landes Brandenburg geehrt. „Helmut Jentsch wird wegen seines sachlichen, stets freundlichen und konstruktiven Umgangs als Persönlichkeit des ehrenamtlichen Naturschutzes im Landkreis OSL geschätzt und ist gleichermaßen über die Kreisgrenzen hinaus bekannt. Möge er dem Landkreis und der Region bei bester Gesundheit noch sehr lange erhalten bleiben“, gratuliert Landrat Heinze.
Marlen Weser
Foto: Ausgezeichnet zum „Ehrenbeirat 2016“ für seine Lebensleistung im Naturschutz im Landkreis OSL: der Zinnitzer Botaniker Helmut Jentsch (Mitte). V.l.: Grit Klug, 1. Beigeordnete, Klaus-Jürgen Graßhoff, stellvertretender Kreistagsvorsitzender, Ferry Richter, Sachgebietsleiter untere Naturschutzbehörde, Landrat Siegurd Heinze. Foto: Landkreis.
Untere Fischereibehörde informiert: Nächste Anglerprüfung in Calau
Die nächste Anglerprüfung findet am Samstag, den 22. Oktober 2016 in der Zeit von 9 bis 11 Uhr im Landratsamt in Calau, Joachim-Gottschalk-Str.36, statt. Darüber informiert die untere Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz. Anträge werden ab sofort entgegen genommen.
Die Prüfungsgebiete umfassen die Themen Fischkunde, Pflege der Fischgewässer, Fanggeräte und deren Gebrauch sowie Behandlung der gefangenen Fische. Auch Kenntnisse über einschlägige Rechtsvorschriften – insbesondere fischereiliche, wasser-, tierschutz-, tierseuchen- und naturschutzrechtliche Vorschriften – werden abgefragt.
Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind erhältlich bei der unteren Fischereibehörde bzw. im Internet unter www.osl-online.de über die Menüpunkte Bürgerportal von A bis Z/Natur & Umwelt.
Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist bis zum 14. Oktober 2016 schriftlich bei der Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz einzureichen. Neben Vor- und Zuname, Geburtsdatum und -Ort und der Anschrift des Wohnsitzes ist dem Antrag eine vom Bewerber unterschriebene Erklärung beizufügen, dass keine Versagungsgründe nach § 20 des BbgFischG vorliegen. Auch der Nachweis der Zahlung der Prüfungsgebühr in Höhe von 25 Euro ist zu erbringen. Minderjährige fügen zusätzlich eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern oder eines gesetzlichen Vertreters bei. Die Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind zu richten an die Postanschrift Landkreis Oberspreewald-Lausitz, untere Fischereibehörde, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg.
Prüfungsfragen und Onlinetests stellt das Land unter www.mlul.brandenburg.de (Landwirtschaft & Fischerei/Themen A-Z/Fischerei und Angeln/Prüfung Fischereischein) zur Verfügung.
Bei Fragen stehen Karina Howel und André Haack von der unteren Fischereibehörde telefonisch (03541) 870-3492/-3 bzw. per E-Mail (Karina-Howel@osl-online.de; Andre-Haack@osl-online.de) zur Verfügung.
VHS OSL sucht Honorarlehrkräfte für den Bereich Deutsch als Fremdsprache
Die Kreisvolkshochschule OSL sucht freiberufliche Honorarlehrkräfte für den Bereich Deutsch als Fremdsprache. Möglich sind Einsätze in allgemeinen Integrationskursen oder Kursen mit dem Schwerpunkt Alphabetisierung. Derzeit finden Veranstaltungen wochentags in Senftenberg statt, angedacht ist eine Ausweitung des Angebots auch auf weitere Standorte, wie etwa Lübbenau.
Interessenten verfügen über Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau und weisen idealerweise einen Hochschulabschluss in Deutsch als Fremdsprache bzw. Deutsch als Zweitsprache oder ein entsprechendes Hochschulzertifikat vor. Auch ein Studienabschluss in Germanistik, Deutsch (Lehramt), Pädagogik, Erwachsenenbildung, Erziehungswissenschaften oder einer Fremdsprache wird akzeptiert.
Erfahrungen im Fremdsprachen-Unterricht, die Zulassung zur Lehrtätigkeit in Integrationskursen sowie Kenntnisse in der Alphabetisierungsarbeit sind erwünscht, jedoch kein Muss.
Bei Interesse und für Rückfragen steht Antje Nitschke, Fachbereichsleiterin Integrationskurse/DaF an der Kreisvolkshochschule Oberspreewald-Lausitz, per Telefon (03573) 658 4106 oder E-Mail (Antje-Nitschke@osl-online.de) zur Verfügung.
Basis-Elterngeld und „ElterngeldPlus“ in OSL - Hier erhalten Sie die Anträge
Trend: Immer mehr Männer im Landkreis nehmen Elternzeit in Anspruch
Am 1. Juli fiel bundesweit der Startschuss für einen weiteren Schritt zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Eltern, die nach der Geburt des Kindes in Teilzeit arbeiten möchten, können die Bezugszeit des Elterngeldes nunmehr durch Inanspruchnahme des sogenannten „ElterngeldPlus“ verlängern. Entsprechende Anträge können beim Jugendamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz eingereicht werden.
Bürgerinnen und Bürger finden die Formulare auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.osl-online.de unter dem Menüpunkt Bürgerportal von A bis Z/Kinder und Familie. Zudem liegen Ausdrucke im Bürgerbüro der Kreisverwaltung in Senftenberg, Dubinaweg 1, zur Mitnahme bereit.
Das „ElterngeldPlus“ als weiterer Baustein für mehr Flexibilität ermöglicht es Eltern, für ihr Kind da zu sein und gleichzeitig Verantwortung im Beruf zu übernehmen. In Anspruch nehmen können es Mütter und Väter, deren Kinder ab dem 1. Juli 2015 geboren wurden. Wichtige Informationen erhalten junge Eltern unter www.elterngeld-plus.de.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes OSL stehen bei konkreten Fragen bezüglich der Beantragung des Basis-Elterngeldes und des neuen „ElterngeldPlus“ zu den bekannten Sprechzeiten als Ansprechpartner bereit. Das Jugendamt des Landkreises befindet sich ebenfalls am Standort in Senftenberg. Interessierte haben die Möglichkeit, sich dienstags von 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr vor Ort zu informieren.
Zwei Wochen nach der Einführung des „ElterngeldPlus“ als Alternative zum Basis-Elterngeld liegen für den Landkreis OSL derzeit noch keine Anträge für dieses neue Modell vor. „Einige Eltern haben sich jedoch bereits auf der Internetseite des Bundesministeriums informiert und sich dann mit ihren individuellen Fragen an uns gewandt“, heißt es seitens des Jugendamtes.
Übrigens: Im Jahr 2014 wurden in OSL insgesamt 1095 Anträge auf Bezug von normalem Elterngeld - dem so genannten „Basis-Elterngeld“- gestellt. 2013 waren es noch 1001 Anträge, die durch das Jugendamt bearbeitet wurden. Insbesondere das Verhältnis von männlichen zu weiblichen Antragstellern hat sich dabei in den vergangenen Jahren verändert: So entscheiden sich in OSL mittlerweile immer mehr Väter dazu, den Beruf eine Zeit lang gegen die Betreuung des Nachwuchses einzutauschen. Waren 2013 noch 240 der Antragsteller in OSL männlich, so entschlossen sich im Jahr darauf bereits 324 Männer dazu, Elternzeit in Anspruch zu nehmen. Dies entspricht in 2014 einer Quote von 29,6 Prozent und einem weiteren Zuwachs gegenüber 2013. Hier wählten bereits knapp 24 Prozent der Männer die Auszeit mit Kind.
Mit dieser Entwicklung liegt OSL sogar über dem aktuellen Brandenburg-weiten Durchschnitt: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes haben im ersten Quartal 2015 in Brandenburg insgesamt 22.994 Personen Elterngeld bezogen, davon waren 20.017 Frauen (87 Prozent) und 2.977 Männer (12,9 Prozent). Auch die Zahlen der Inanspruchnahme des Betreuungsgeldes, welches am 1. August 2013 bundesweit eingeführt wurde, liegen dem Jugendamt OSL vor: Demnach wurden 2014 insgesamt 120 Anträge gestellt. Im Zeitraum von August bis Dezember 2013 reichten 45 Personen ihre Unterlagen ein. Der Anteil der Männer ist hier wiederum sehr gering: Unter den Antragstellern waren in 2014 lediglich drei männlich.
Einkommensunabhängigen Anspruch auf Gewährung von Betreuungsgeld haben Eltern, die ihre Kinder alternativ zu Kindertagesstätte oder Tagespflege zu Hause betreuen.
Jetzt kostenlos gegen Virusgrippe 2014/2015 impfen lassen
Die Grippe (Influenza) ist eine schwere Infektionskrankheit. Besonders bei älteren Menschen und bei chronisch kranken oder immungeschwächten Patienten kann es im Krankheitsverlauf zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Die Impfung gegen Influenza ist aus medizinischer Sicht die wirksamste vorbeugende Maßnahme. Die Monate September bis Dezember sind als Zeitraum für die Schutzimpfung optimal - rechtzeitig bevor die jährliche Grippewelle beginnt. Die Impfung erfolgt für alle gesetzlich Versicherten kostenlos in allen allgemeinmedizinischen, internistischen, kinderärztlichen und ggf. gynäkologischen Praxen.
Im Gesundheitsamt Senftenberg, Großenhainer Str. 62 (gegenüber der BTU Cottbus/Senftenberg), kann man sich ab Dienstag, 07. Oktober 2014 jeden
Dienstag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 17.30 Uhr und
Donnerstag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr
impfen lassen. Zur Impfung sind der Impfausweis und die Chipkarte mitzubringen.
Weitere Auskünfte erhalten Bürgerinnen und Bürger auch telefonisch unter (03573) 870 4342 oder -45.
Für wen wird die Impfung gegen die saisonale Influenza empfohlen?
Bevorzugt impfen lassen sollten sich:
· alle Personen über 60 Jahre,
· chronisch Kranke jeden Alters
· Bewohner von Alten- und Pflegeheimen,
· Schwangere,
· Personen mit erhöhter Gefährdung (z. B. medizinisches Personal) sowie
· Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln.
Darüber hinaus gilt: Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern vermeidet auch eine Ansteckung anderer!
Das bedeutet, bis auf wenige Ausnahmen, ist jeder zur Grippeschutzimpfung aufgerufen.
Bei schwereren akuten oder fieberhaften (≥ 38,5°C) Erkrankungen sollte die Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Personen mit einer schweren Allergie gegen Hühnereiweiß bzw. einer anderen im Impfstoff enthaltenen Substanz sollen nicht mit den üblichen Impfstoffen geimpft werden. Für die Saison 2013/2014 wurde ein hühnereiweißfreier Impfstoff produziert, der allerdings nicht im Gesundheitsamt vorhanden ist.
Zusammensetzung des Impfstoffes
Die Zusammensetzung des Impfstoffes entspricht den aktuellen Empfehlungen der Welt-gesundheitsorganisation (WHO) für die nördliche Hemisphäre und der Europäischen Gemeinschaft. Er besteht aus drei derzeit zirkulierenden Virusvarianten (A/H1N1, A/H3N2 und B).
Nach der Impfung benötigt das Immunsystem zwischen 7 und 14 Tagen, um einen Impfschutz aufzubauen. Die Angst vor schweren Nebenwirkungen ist unbegründet. Die heute verfügbaren Grippeimpfstoffe sind im Allgemeinen gut verträglich. Zudem kontrolliert das Paul-Ehrlich-Institut jede Impfstoff-Charge und gibt sie erst dann zur Anwendung frei. Influenza-Impfstoffe können selbst keine Virusgrippe auslösen, da es sich um Totimpfstoffe handelt. Eine Ausnahme stellt der neu zugelassene Impfstoff für Kinder und Jugendliche dar, der als Spray verabreicht wird und abgeschwächte Viren enthält (nicht im Gesundheitsamt Senftenberg verfügbar). Zu beachten ist weiterhin, dass eine Influenza-Impfung nicht gegen die von anderen Erregern verursachten Erkältungskrankheiten mit grippeähnlichen Symptomen schützen kann. Man sollte auch wissen: es gibt keinen Impfstoff, der bei allen Geimpften einen 100 % zuverlässigen Schutz bietet.
Wo kann man sich zusätzlich informieren?
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat aktuelle Informationen zur Grippeschutzimpfung unter www.impfen-info.de veröffentlicht.
Weitere Antworten auf Fragen zur Grippeschutzimpfung (z. B. Warum wird die saisonale Influenzaimpfung auch für Schwangere empfohlen? oder Was ist bei der Impfung von Personen mit eingeschränktem Immunsystem zu beachten?) und zur Virusgrippe sind unter www.rki.de > Infektionskrankheiten von A-Z > Influenza abrufbar.