Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201970,%20Seiten%201411
Timestamp: 2019-06-18 02:10:23
Document Index: 381571592

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 249', '§ 249', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 05.05.1970 - VI ZR 212/68 - dejure.org
https://dejure.org/1970,8
BGH, 05.05.1970 - VI ZR 212/68 (https://dejure.org/1970,8)
BGH, Entscheidung vom 05.05.1970 - VI ZR 212/68 (https://dejure.org/1970,8)
BGH, Entscheidung vom 05. Mai 1970 - VI ZR 212/68 (https://dejure.org/1970,8)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1970,8) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
§ 249 BGB, Wegfall der Arbeitskraft, kein Schaden
Wegfall der Arbeitskraft - Ausfall der Arbeitsleistung - Wert der Arbeit - Anspruch auf Schadensersatz wegen einer unerlaubten Handlung - Voraussetzungen für die Geltendmachung des entgangenen Gewinns - Anforderungen an die Halterhaftung nach einem Verkehrsunfall
BGB §§ 249, 842
Welche Tatsachen zum gewöhnlichen Lauf der Dinge gehören und welche Tatsachen so wesentlich sind, dass sie vom Kläger dargelegt und ggf. bewiesen werden müssen, hängt von den Umständen des Einzelfalles ab und lässt sich daher nicht ein für alle Mal festlegen ( BGHZ 54, 45 [56]).
Soweit demgegenüber der Senat in seinem Urteil vom 29. April 1977 (BGHZ 69, 34, 36) den Eindruck erweckt hat, als ob in Abweichung von der in Bezug genommenen Entscheidung BGHZ 54, 45, 50 die Arbeitsleistung für sich allein betrachtet einen Vermögensschaden gar nicht darstellen könne, wird daran nicht festgehalten.
Steht fest, daß der Verletzte auch ohne das haftungsbegründende Ereignis keine Arbeitsleistung erbracht hätte, dann ist für die Bejahung eines Vermögensschadens kein Raum (vgl. BGHZ 54, 45, 50 f m.w.N.).
Auch der zeitweilige Verlust der Arbeitskraft als solcher ist kein ersatzfähiger Schaden, soweit er sich nicht in einer Einkommensminderung niederschlägt (BGHZ 54, 45).
Welche Tatsachen zum gewöhnlichen Lauf der Dinge gehören und welche Tatsachen so wesentlich sind, dass sie vom Kläger dargelegt und ggf. bewiesen werden müssen, hängt von den Umständen des Einzelfalles ab und lässt sich daher nicht ein für alle Mal festlegen (BGHZ 54, 45 [56]).
BGH, 29.04.1977 - V ZR 236/74
Vertrauen auf das Zustandekommen eines Kaufvertrages über ein Grundstück; …
BGH, 05.04.2005 - VI ZR 21/03
OLG München, 29.04.2008 - 18 U 3872/07
Schadensersatz wg. Äußerungen d. AG gegen die Planung
OLG Oldenburg, 10.11.1992 - 5 U 43/92
Geldrente, Erwerbsschaden, Schadensberechnung, konkrete, Ersatzkraft, …
BGH, 08.01.1975 - VIII ZR 124/73
Beurteilung der Vertragsart beim Erwerb sämtlicher Anteile einer Sachgesamtheit - …
LG Hagen, 26.06.2008 - 2 O 427/05
Voraussetzungen für die Erstattung von ärztlichen Praxisgebühren; Schmerzensgeld …
BSG, 23.08.1973 - 2 RU 238/72
Unternehmer - Freiwillig Versicherter - Arbeitskraft - Ausfall - …
AG Düsseldorf, 18.02.2004 - 22 C 15432/03
Anspruch auf Ersatz entgangenen Gewinns wegen eines HWS-Schleudertraumas aus …
LG Stuttgart, 01.08.2002 - 13 O 122/01
Anforderungen an die Darlegungspflicht und Beweispflicht eines …
LG Aurich, 10.04.1979 - 2 O 692/77