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Timestamp: 2017-07-24 14:03:36
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MDK Bayern - Jahresbericht 2010 by MDK Bayern - issuu
JahresberichtMEDIZINISCHER DIENST
IN BAYERNMDK BAYERN
M E D I Z I N I S C H E R D I E N S T D E R K R A N K E N V E R S I C H E R U N G I N B AY E R NINHALTVorwort
R端ckblick 2010
Bildungsbericht des Personalservices
Bildungsbericht des FortbildungsservicesZahlen Daten Fakten
Dienstleistungen f端r die Krankenversicherung
Dienstleistungen f端r die Pflegeversicherung
Die Qualit辰t und Wirtschaftlichkeit unserer Leistungen0204
48Logistikzentren52
59Impressum60Das Personal und die Ausgaben
Erfolgs- und Vermögensrechnung
Beratungszentren des MDK Bayern03UNSERE STÄRKENLIE G E N I N D E R Z U S A M M E N A R B E ITDas Jahr 2010 war geprägt durch kontroverse Diskussionen der Gesundheitspolitik in den Medien. Ob Zusatzbeiträge, steigende Kosten oder die Kritik am Pflege-TÜV – eine Nachricht jagte die nächste.Diese Aufgeregtheit beschäftigte uns gerade im Bereich Pflege, es verging kein Tag, an
dem nicht etwas über Pflegenoten und die Unterschiede zwischen Heimaufsicht und
MDK in den Zeitungen stand. Ein Thema, das uns auch weiter in Atem halten wird. Das
hinderte uns aber nicht, über 1.700 Qualitätsprüfungen der Pflegeeinrichtungen und
231.000 Pflegebegutachtungen als Beweis unserer Leistungsstärke durchzuführen. Mit
der hohen Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten wir die gesetzlichen Vorgaben im Jahr 2010 erfüllen, und bei den Pflegebegutachtungen eine Laufzeit
von durchschnittlich 20 Tagen erreichen – ein hervorragendes Ergebnis. Die Anerkennung und das Vertrauen der Pflegekassen in unsere Qualifikation zeigt sich einmal mehr
darin, dass der MDK Bayern Pflegeberater ausbildet, die als qualifizierte Ansprechpartner
bei den Pflegestützpunkten in Bayern tätig sind.
Mit knapp 350.000 Gutachten haben wir im Bereich Sozialmedizin eine stolze Leistungsbilanz und eine kontinuierliche Steigerung erreicht. Mit der Bildung der Ressorts Sozialmedizinische Geschäftsfelder und Analyse, Konzept, Consulting hat der MDK Bayern die
Grundlagen für die kommenden Herausforderungen geschaffen. Für das Jahr 2011 wollen wir unsere Träger mit weiteren Angeboten und Produkten bei ihrer schwierigen Aufgabe, die Kosten und die Versorgung zu steuern, unterstützen.
Einen besonderen Fokus setzen wir im Jahresbericht 2010 auf unsere acht Verbünde.
Dominierend waren sicherlich die Veränderungen im Bereich der Pflege und die Umgestaltung der Kassenstrukturen vor Ort. Flexibilität, Kompetenz und Motivation sind die
wesentlichen Erfolgsfaktoren, mit denen sich die Verbundleiter und deren Teams den
neuen Aufgaben stellten und ausgezeichnete Resultate erzielten.
Flexibilität ist bei dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie von ebenso großer Bedeutung. Im zunehmenden Wettbewerb um qualifiziertes Personal reicht heute ein gutes
Gehalt allein nicht aus. Es muss ein Umfeld geschaffen werden, das den individuellen familiären Bedürfnissen der Beschäftigten Rechnung trägt. Eine familienfreundliche Unternehmenskultur bedeutet für den MDK Bayern, Antworten auf die demografischen Verände-04Reiner Kasperbauer,
MDK Bayernrungen zu geben. Angebote, die Mitarbeiter bei Kinderbetreuung oder auch bei der Pflege
von Angehörigen unterstützen. Aus diesem Grund haben wir uns im Jahr 2010 nach dem
Audit „berufundfamilie“ zertifizieren lassen. Ein Siegel, das nicht nur als Etikett, sondern als
aktiver Anspruch für den Einklang zwischen Beruf und Privatleben verstanden wird.
Unser Wissen bringen wir aktiv über unsere Landesgrenzen hinaus ein. Mit großem Interesse wurde die erste Veranstaltung unseres Instituts für Qualitätssicherung in der Pflege
(IQP) von über 400 Teilnehmern im alten Rathaussaal in München sowie unsere traditionelle Veranstaltung in Nürnberg mit unserem Institut für Qualitätssicherung in der Geriatrie (IQG) besucht. Unseren Bekanntheitsgrad bei den Meinungsführern und Leistungsträgern der bayerischen und internationalen Gesundheitspolitik konnten wir durch unseren
erstmaligen Stand beim Europäischen Gesundheitskongress gemeinsam mit dem MDK
Baden-Württemberg und dem MDK Hessen erhöhen.
Welche Herausforderungen kommen 2011 auf uns und das Gesundheitssystem zu? Ist
das Gesundheitssystem mittlerweile ein Gebäude im baufälligen Zustand? Oder wird das
Gesundheitssystem solange reformiert, bis es bald nur noch einen riesigen Flickenteppich
Die Versicherten verlangen nach immer mehr Transparenz und möchten mitdiskutieren,
gefragt werden und gemeinsam mit ihren Ärzten mitentscheiden. Die Entwicklung des
Patient-Arzt-Verhältnisses geht eindeutig weg von der reinen Einhaltung von Verhaltensregeln hin zur aktiven Zusammenarbeit mit einer gemeinsamen Entscheidungsfindung. Es
stellt sich somit für den MDK Bayern nicht die Frage, ob es den MDK braucht, sondern
wie wir auf die Rahmenbedingungen reagieren.
Der MDK Bayern bereitet sich auf ein verändertes Auftragsportfolio seiner Kunden vor,
denn nur wer seine Zukunft selbst gestaltet, kann diese auch besser vorhersagen.
Geschäftsführer05IM VERBUND
06(hinten v. links):
Dr. med. Christoph Heiร,
Dr. Manfred Beer,
Thomas Muck,
(Mitte) Dr. Dieter Eppich,
(vorne ) Dr. Tanja Lebok,
Stefan Sebaldt,
Dr. Rudolf Maidhof,
Dr. Michael RรถderSIND WIR STARK0708I M V E R B U N D S I N D W I R S TA R KDER MDKUND SEINE ACHT VERBÜNDEEin Blick auf die Landkarte des größten Bundeslandes in Deutschland macht deutlich:
Auf mehr als 70.000 Quadratkilometern Fläche leben und arbeiten in Bayern über zwölf
Millionen Menschen. Rund eine Million sind in den letzten 25 Jahren aus den übrigen Bundesländern nach Bayern gekommen, mehr als in jedes andere Bundesland. Über 7,5 Millionen
Bürgerinnen und Bürger sind im Freistaat Bayern gesetzlich krankenversichert.
Bayern zeichnet sich durch eine Vielfalt und Vielzahl von Städten und Gemeinden aus.
Der Freistaat gliedert sich in sieben Regierungsbezirke: Ober- und Niederbayern, Schwaben,
Ober-, Mittel-, Unterfranken und Oberpfalz. In Anlehnung an diese Struktur hat sich der MDK
Bayern mit seinen acht Verbünden ausgerichtet: Donau, München, Schwaben, Süd-OstBayern, Nord-Ost-Bayern, Ober-, Mittel- und Mainfranken.
Das Jahr 2010 stellte neue Anforderungen an den Medizinischen Dienst und an seine Verbünde. Eine Besonderheit unserer dezentralen Verbundsstruktur ist die Flexibilität und der
enge persönliche Kundenkontakt. Die 24 Beratungszentren des MDK Bayern ermöglichen
einen engen Austausch mit den Krankenkassen, Leistungserbringern sowie den ambulanten
und stationären Pflegeeinrichtungen vor Ort. Eine regelmäßige, systematische Erfassung der
Wünsche, Bedürfnisse und Erwartungen unserer Kunden sowie deren Umsetzung in Dienstleistungen und interaktive Prozesse ist unser Ziel. In der Gemeinschaft als Verbund kann der
MDK Bayern Wissen vernetzen und gemeinsam Dienstleistungslösungen entwickeln und umsetzen. Die Stärke des Verbundes liegt darin, auf die unterschiedlichen Anforderungen gezielt,
zeitnah und effektiv einzugehen.09I M V E R B U N D S I N D W I R S TA R KVerbund Nord-Ost-BayernEinsatz der Mitarbeiter, vor allem im ärztlichenLeiter Verbund:Thomas MuckBereich. Hervorzuheben ist zum Beispiel die
Einrichtung eines großen Fachzentrums für sta-Welches Alleinstellungsmerkmal hat Ihrtionäre Leistungen der DAK in Ingolstadt undVerbund?die damit verbundenen Anforderungen an denDer Verbund Nord-Ost-Bayern mit seinen vierMDK Bayern.Beratungszentren Amberg, Ingolstadt, Regensburg und Weiden erstreckt sich vom Oberpfäl-Wie arbeiten Sie mit Ämtern, Kassen undVerbund
Nord-Ost-Bayernzer Wald nahe der tschechischen Grenze bis zuPolitikern zusammen?den Hopfenfeldern der Hallertau vor den TorenDie Fluktuationen im ärztlichen Bereich konntenPflege-Gutachten
in 2010: 22.642Münchens und ist damit ein klassischer Flächen-glücklicherweise durch Einstellung neuer, kom-verbund. Neben dieser ländlichen Struktur prä-petenter Ärztinnen und Ärzte ausgeglichenLaufzeit der
Pflege-Gutachten:
25,3 Tagegen aber auch die beiden Großstädte Regens-werden. Die Bewerbungen in diesem Bereichburg und Ingolstadt den Verbund. Somiterreichten uns fast ausschließlich aufgrund per-umfasst der Verbund einen Mix aus landwirt-sönlicher Kontakte oder positiver ErfahrungenGKV-Gutachen:
100.070schaftlich geprägten Regionen, Mittelzentren mitmit Mitarbeitern des Verbundes.einer vielfältigen mittelständischen Betriebs-Positiv ist auch die starke Vernetzung mit denstruktur sowie überregional bedeutenden Indus-Krankenkassen und zuständigen Behörden.triestandorten, an denen unter anderem Audi,Hier stellt der Verbund unsere fachliche, sozial-BMW und Siemens mit großen Werken vertre-medizinische Kompetenz für verschiedene über-ten sind.regionale Fachgremien zur Verfügung. Mit der
AOK Bayern wurde z.B. ein Fachkreis Kranken-Gibt es neue Aufgaben, die bereits jetzt ingeld gebildet, welcher grundsätzliche Fragendie Wege gleitet werden?der Zusammenarbeit in organisatorischer undInsgesamt konnte in diesem Jahr durch Opti-fachlicher Hinsicht bearbeitet. Außerdem habemierung der Arbeitsprozesse und mit Unterstüt-ich die Patenschaft für die sozialmedizinischezung eines EDV-gestützten Routenplaners derArbeitsgruppe (SAG) „Leistung und Teilhabe“Einsatz der Pflegefachkräfte effektiver koordi-des MDK Bayern übernommen.niert werden. Große Veränderungen der Kundenstruktur bedingten flexible Lösungen beim„Nur bei einer ausreichenden Transparenz, welche
nicht nur vordergründige Ergebnisse zeigt sondern
auch eine entsprechende Qualitätssicherung nachweist, wird man bestehen können“.
Thomas Muck, Leiter Verbund Nord-Ost-Bayern10I M V E R B U N D S I N D W I R S TA R KEin konkretes Ziel für 2011?sehr ländlichen Struktur mit unterschiedlichenIn den nächsten Jahren werden wieder erheb-Landschaften. Damit bieten sich allen Naturbe-liche Veränderungen im Gesundheitssystem zugeisterten eine Fülle an guten Freizeit- underwarten sein. Damit der Verbund diesen neuenSportmöglichkeiten in der Natur.Entwicklungen gerecht werden kann, muss die
Flexibilität und Kompetenz der MitarbeiterinnenNennen Sie die Stärken in Ihrem Verbund?und Mitarbeiter weiter gestärkt werden. Quali-In erster Linie fällt mir die gute Kommunikationtätssicherung und Transparenz rücken nochund Organisation in nahezu allen Bereichen desmehr in den Vordergrund.Verbundes ein. Das hohe Engagement der Mitarbeiter und die Bereitschaft zur Mitarbeit in denVerbund OberfrankenProjekten und Piloten spielen eine ebenso großeLeiterin Verbund: Dr. Tanja LebokBedeutung wie die Verbundenheit zum Arbeitgeber, so dass wir innerhalb unseres VerbundesWelches Alleinstellungsmerkmal hat Ihrauf einen engen Zusammenhalt und effektiveVerbund?Zusammenarbeit mit guten Ergebnissen blickenDas besondere Kennzeichen unseres Verbundeskönnen.ist seine „rein weibliche Führungsriege“. Das ist
innerhalb der bayerischen Verbünde einzigartig.Was war im Jahr 2010 die größte Heraus-Darin sehe ich unter anderem eine unserer Kom-forderung in Ihrem Verbund?petenzen. Das Typische in unserer Region ist dieHerausfordernd war die Umsetzung neuer Pro-hohe Altersstruktur der Bevölkerung, die in ent-dukte im stationären Bereich. Die Gewinnunggegenwirkender Korrelation steht mit einem ge-neuer Mitarbeiter und die Umsetzung der Refa-ringen Arbeitsplatzangebot. Vor allem im NordenStudie mit Teamassistenz-Abbau waren ebensozeigt sich diese Situation recht auffällig. Auf-wichtige Themen, mit denen wir in 2010 be-grund der Arbeitsplatzsituation wird hier eherschäftigt waren.Laufzeit der
16,5 Tagegenommen. Im Vergleich zu ganz Bayern ist derWie arbeiten Sie mit Ämtern, Kassen, Poli-Anteil an Pflegebedürftigen höher, besonders intikern zusammen?GKV-Gutachen:
77.611Hof, Wunsiedel, Coburg und Kronach.Besonders hervorheben möchte ich hier dieDie Region Oberfranken ist geprägt von einerausgezeichnete Zusammenarbeit mit denhäusliche Pflege mit Geldleistung in AnspruchVerbund
in 2010: 27.339„Wir möchten weiterhin eine aktive Rolle bei den
Meinungsführern und Leistungsträgern im Gesundheitswesen anstreben.“
Dr. Tanja Lebok, Leiterin Verbund Oberfranken11I M V E R B U N D S I N D W I R S TA R KFÜHREN HEISSTVETRAUEN SCHENKEN12I M V E R B U N D S I N D W I R S TA R KDer Weg ist das Ziel, das
wir nur in der Gemeinschaft
erreichen kรถnnen.13I M V E R B U N D S I N D W I R S TA R KKrankenkassen, die in dieser Form nur möglich„Seniorenpolitischen Gesamtkonzept im Land-war über den regelmäßigen Austausch im Kun-kreis Kulmbach“, am Angehörigennachmittagdengespräch und der steten telefonischenHospitalstiftung Hof sowie am InformationstagErreichbarkeit. Darüber hinaus kooperieren undfür Senioren in Hof teilgenommen. Am Pflege-arbeiten wir im engen Austausch mit der Kassen-treff Oberfranken mit dem Deutschen Berufs-ärztlichen Vereinigung und dem Landratsamt.verband für Krankenpflege (DBfK) nehmen wir
regelmäßig teil.Welche speziellen Veranstaltungen liefen in
Ihrem Verbund für Kunden, Mitarbeiter, Ver-Gibt es neue Aufgaben, die bereits jetzt insicherte?die Wege geleitet werden?Für die Mitarbeiter veranstalten wir Kommunika-Es stellen sich eine Reihe von Aufgaben fürtionsworkshops aus dem Verbund Oberfranken,2011:wir treffen uns zu gemeinsamen Besprechungen,•	Pilotierung der Systemsoftware ISMED3 Pflegenicht nur nach Beratungszentren getrennt, son-•	Änderung der Begutachtungsform im statio-dern im ganzen Verbund. Die Personalvesammlung und der Firmentag, an dem fast der ganze
Verbund teilnahm, sind ein weiteres Indiz für dasnären Bereich
•	komplette Besetzung des Pflegestützpunktes
von CoburgEngagement der Mitarbeiter.•	elektronisches Archiv in allen BereichenZu unseren Aufgaben gehörten auch die Schu-•	Aufgabenumverteilung durch Teamassistenz-lung neuer Mitarbeiter der AOK Coburg zumReduktionThema „Pflegebegutachtungsrichtlinien“ und der
Qualitätszirkel im stationären Bereich sowie inHaben Sie mit einer bestimmten Kasse zu-der Gesetzlichen Krankenversicherung.sammen gearbeitet oder etwas entwickelt?
Es besteht eine Kooperation mit der AOK HofAn welchen Veranstaltungen hat Ihr Ver-und Verbund Oberfranken/Pflege „Rat & Tat“.bund teilgenommen?Weiterhin haben wir bei einer Studie über Dia-Eine unserer Aufgaben ist, unser Fachwissen inbetes im häuslichen Umfeld mit der AOK Hofdie Praxis einzubringen. Dazu nehmen wir anzusammengearbeitet.ganz unterschiedlichen Veranstaltungen teil. Im
vergangen Jahr haben wir bei der Erstellung des14I M V E R B U N D S I N D W I R S TA R KVerbund Mainfrankenstark zugenommen. Das Modellprojekt soll imLeiter Verbund: Dr. Rudolf MaidhofBezirk Unterfranken dazu beitragen, die Betreuung und Pflege durch Angehörige und durchWas macht die Region Mainfranken land-professionelle Fachkräfte in gewohnter Umge-schaftlich und kulturell aus?bung auch bei diesen Erkrankungen möglichstIch habe großes Interesse an Geschichte, Kulturlange sicherzustellen. Hierbei konnten wir unserund historischen Bauten. Aus diesem Blickwin-Fachwissen sowohl in pflegerischer als auch inkel betrachtet hat die Region Mainfranken einegeriatrischer Hinsicht einbringen.Vielzahl von Sehenswürdigkeiten aufzuweisen,
zum Beispiel in Würzburg die Residenz, dieWelche Ziele hatten Sie 2010 umzusetzen?Festung sowie über 50 Kirchen. In SchweinfurtEin wichtiges Ziel war die Unterstützung für diedas Georg Schäfer Museum, die SammlungBEK München in der stationären Versorgung.Otto Schäfer sowie die Kunsthalle. In Aschaffen-Regelmäßige Fortbildungen bei unseren Kundenburg das Schloss und das Pompejanum.gehörten ebenso zu unseren Aufgaben wie dieFür Aktivitäten bieten sich der Maintalradweg,Fortbildungen im Bereich F-Diagnosen im Bera-sowie die zahlreichen Weinfeste an.tungszentrum Würzburg.Die Landschaft ist geprägt vom Weinbau, hierDas Projekt Akzeptanz durch Kompetenz lief er-wächst der in aller Welt bekannte Frankenwein.folgreich im MDK Bayern. Wir erreichten dasDie wichtigsten Merkmale von Mainfranken sindZiel, die Qualitätssicherung in der Sozialmedizi-Fachwerkhäuser, der Main, die Weinberge undnischen Fallberatung (SFB) vor Ort zu erhöhenviel Natur. (Naturparks: Steigerwald, Rhön,sowie die Kompetenz unserer Gutachter zuHassberge und Spessart)stärken und somit auch die KundenzufriedenheitVerbund
in 2010: 27.031
26,4Tage
GKV-Gutachen:
103.856zu verbessern.
Was war im Jahr 2010 die größte Herausforderung in Ihrem Verbund?An welchen Veranstaltungen hat Ihr Ver-Über unser Kerngeschäft hinaus nahmen wir ambund teilgenommen?Modellprojekt ‚Gerontopsychiatrische Vernet-Unser Fachwissen bringen wir bei der regel-zung in der Region Main-Rhön‘ teil. In den letz-mäßig stattfindenden gemeindenahen Gesund-ten Jahren haben gerontopsychiatrische Erkran-heitskonferenz sowie dem sozialmedizinschenkungen wie Depression, Alzheimer und DemenzZirkel in Würzburg ein. Auch waren wir beim„Gesundheitspolitische Ziele für die Zukunft werden
die Ausbildung von Pflegefachkräften als Pflegeberater
sein, die Implementierung der Pflegestützpunkte sowie
eine Stärkung der Kompetenz des Gutachters.“
Dr. Rudolf Maidhof, Leiter Verbund Mainfranken15I M V E R B U N D S I N D W I R S TA R KPflegestammtisch in Würzburg vertreten.und große Naherholungs- und Wandergebiete.Besonders nennenswerte Veranstaltungen sindDer Freizeitwert zeigt sich im Verbund Donaudie Geriatrietagung in Bad Kissingen und dieauch durch das so genannte Bäderdreieck BadJahresversammlung der Gesellschaft der Heim-Birnbach, Griesbach und Füssing.beatmung in Halle.
Was ist die Besonderheit in Ihrem Verbund?
Gibt es neue Ziele für den Verbund, die be-Sozialmedizinischer Schwerpunkt im Verbundreits jetzt in die Wege gleitet werden?Donau sind besonders die fachlichen AufträgeIn Unterfranken sollen landesweit die meistenim Rahmen der Arzneimittel-, Methoden- undPflegestützpunkte bis Mitte 2011 entstehen.Produktbewertung. Wir arbeiten erfolgreich mitDemzufolge haben wir bereits in 2010 begon-den zuständigen Ämtern, Behörden und Kran-nen, die Ausbildung von Pflegefachkräften alskenkassen in der Region zusammen.Pflegeberater zu verstärken. Die Implementierung der Pflegestützpunkte werden wir auch inWas war im Jahr 2010 die größte Heraus-2011 weiterhin aktiv unterstützen und den lau-forderung in Ihrem Verbund?fenden Betrieb über unseren RegiebetriebEine gemeinsame Herausforderung ist es fürMD-Consult sicherstellen.uns, die gesetzlich vorgeschriebenen Begutachtungslaufzeiten in der Pflege einzuhalten. ImVerbund DonauControlling stellen wir fest, dass die Auftrags-Leiter Verbund: Dr. Michael Röderzahlen in der Stationären Versorgung steigen.
Unsere Anstrengungen werden daher in die effi-Verbund Donau
in 2010: 23.276
82.682Welches Alleinstellungsmerkmal hat Ihrziente Bewältigung der absehbaren Auftrags-Verbund?spitzen gehen. Weitere Ziele für 2010 waren derDer Verbund Donau mit seinen vier Beratungs-Aufbau einer engen Kundenbindung im Bereichzentren Deggendorf, Landshut, Passau undder GKV-SFB und die Unterstützung der BarmerStraubing ist landschaftlich mit dem DonautalGEK München in der stationären Versorgung.und dem Bayerischen Wald schön gelegen.Dazu übernahmen wir vom Verbund Süd-Ost-Es bietet den Menschen dort viele Anreize: dieBayern eine weitere Klinik in der MDK-Betreuung.Natur, die Flusslandschaft mit frei fließendem
Strom und den Auenwald an der Isarmündung„Das Älterwerden unserer Gesellschaft stellt eine der
größten sozialpolitischen Herausforderungen dieses
Jahrhunderts dar. Die Anforderungen werden vielfältig
sein. Die fachliche Verantwortung für dieses Thema
nehmen wir heute schon wahr durch fachliche Präsenz
auf Konferenzen oder bei Informationsveranstaltungen
an Alten- und Krankenpflegeschulen.“
Dr. Michael Röder, Leiter Verbund Donau16I M V E R B U N D S I N D W I R S TA R KWie wichtig sind Kooperationen?die zukünftigen Herausforderungen im VerbundDas geht natürlich nur in der guten Zusammen-Donau auch für die Zukunft meistern können.arbeit innerhalb des Verbunds und innerhalb
des Unternehmens mit den Experten aus denVerbund MünchenFachbereichen und den Diensten der Hauptver-Leiter Verbund: Dr. Dieter Eppichwaltung des MDK Bayern mit Projekten, Qualitätszirkeln und Arbeitsgremien. Der VerbundWas ist die Besonderheit in Ihrem Verbund?Donau beteiligt sich an vielen Aktivitäten zurUnter dem Aspekt Standort LandeshauptstadtWeiterentwicklung der fachlichen Standards undzeichnet sich unser Verbund mit unterschied-an der Fortführung unserer guten Zusammenar-lichen Vor- und Nachteilen: Großstädtischebeit mit Verbänden und Kooperationen wie mitStruktur mit vielen Besonderheiten, von umfas-der Hochschule Deggendorf.sendem medizinischen Leistungsangebot (mitAn speziellen Veranstaltungen haben wir Kun-entsprechender Nachfrage beziehungsweisedenfortbildungen durchgeführt, z.B. PPN-Case-Prüfbedarf) bis hin zu sozialem Brennpunkt mitmanagement, Praxenspezifische PPN oder einevermehrten sozialmedizinischen Risikofaktoren„Spezial-SFB“, gemeinsam mit dem Fachbereichund Problemen; viele Landesverbände, viele So-Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie undzialverbände und viele Versichertenbetreuer sindanschließendem Gespräch mit dem betreffendenvor Ort.Verbund München
in 2010: 32.028
17,8 Tage
128.416Psychiater. Den Erhalt der intensiven Fallberatung haben wir uns für das Jahr 2011 auf dieWas ist die größte Herausforderung im Ver-Fahne geschrieben. Ein weiteres Vorhaben istbund München?gemeinsam mit der AOK Bayern der AufbauHier wäre das Beispiel Versorgung zu nennen.eines Versorgungsmanagements in der Pflege.Die Häusliche Intensivpflege (einschließlich
häuslicher Beatmung) als schwierige und lei-Welche Aufgaben sehen Sie für die Zukunft?stungsintensive Versorgungsform schwerstFür uns gilt es, die gute kollegiale Zusammenar-Erkrankter und Behinderter ist seit Jahren einebeit innerhalb des Verbundes weiter zu fördernHerausforderung in München, da hier dieseund gute Arbeitsbedingungen zu schaffen, da-Fälle erstmals in relevantem Umfang aufgetretenmit die eigenverantwortlich tätigen und lei-sind (v.a. wegen der bestehenden häuslichenstungsbereiten Mitarbeiterinnen und MitarbeiterVersorgungsmöglichkeiten). Auch nach Jahren„Innovation, Flexibilität, Teamgeist und Kooperation
ist der Garant für unsere aktuellen Qualitäts- und
Leistungsstandards.“
Dr. Dieter Eppich, Leiter Verbund München17I M V E R B U N D S I N D W I R S TA R KWIR WOLLENDIE BESTEN SEIN!18I M V E R B U N D S I N D W I R S TA R KEffizienz, Kompetenz und langjährige
Erfahrung – Garant für eine ausgewogene Gesundheitsversorgung.19I M V E R B U N D S I N D W I R S TA R Kmuss noch immer der größte Anteil der baye-häuser, Lebkuchen und Bratwürste zu Nürnbergrischen Fälle vom Verbund München geprüftwie das Ehekarussell (Brunnen) und Albrechtwerden, bei weiterem exponentiellen Anstieg.Dürer. Nürnberg steht aber auch als europäische Metropolregion für Forschung und Innova-Mit welchen Besonderheiten ist der Stand-tion. Darüber hinaus kommen die meisten na-ort München konfrontiert?turwissenschaftlich-technischen ErfindungenIch nenne als ein weiteres Beispiel die sozialme-aus dem Großraum Nürnberg.dizinischen Risikofaktoren, um die Besonderheit
im Verbund zu verdeutlichen. Der strukturell hoheWas waren im Jahr 2010 die größten He-Anteil an Personen mit Migrationshintergrund fin-rausforderungen?det sich in unserem Begutachtungsklientel wie-2010 war durchaus ein bewegtes Jahr. Derder. Eine aktuelle Kassenstatistik weist für Mün-Bereich Krankengeld rückte dabei, infolge stei-chen im Versichertenkollektiv der Krankengeldbe-gender Ausgaben in der Psychiatrie, Psychoso-zieher mit F-Diagnosen einen Anteil von mehr alsmatik und Psychotherapie (F-Diagnosen) wiederdoppelt so vielen Versicherten mit Migrationshin-näher in den Focus unserer Kunden. Im Bereichtergrund als für ihr Gesamtklientel aus.Krankenhaus konnten durch die Umstellung auf
Aktenlagebegutachtung Ablaufprozesse undVerbund MittelfrankenErgebnisse erfolgreich verbessert werden. Zu-Leiter Verbund: Dr. Manfred Beerdem wurde ein zentraler Telefonservice etabliert,
um die Servicequalität im MDK Bayern weiter zuVerbund
MittelfrankenWas macht die Region Mittelfranken aus?Pflege-Gutachten
in 2010: 35.246ziemlich genau in der Mitte von Bayern und wirdMit welchen konkreten Inhalten waren Siedaher gerne als zentrale Anlaufstelle für Dienst-2010 beschäftigt?Laufzeit der
16,8 Tagebesprechungen und Schulungen im MDKDie Stadt Nürnberg freute sich über die Errich-Bayern genutzt.tung des Pflegestützpunktes im Heilig-Geist-Überragt wird die Stadt von ihrem Wahrzeichen,Haus. Er wird zwischenzeitlich als Pfadfinder imGKV-Gutachen:
157.243der Kaiserburg. Eine Burg, in der auch schon al-Dickicht der Pflege angesehen. Zusammen mitle Kaiser des Heiligen Römischen Reiches zeit-den Krankenkassen und der Stadt Nürnbergweise residierten. Ebenso gehören Fachwerk-versuchen wir damit den pflegenden Angehöri-verbessern.Nürnberg liegt als zweitgrößte Stadt Bayerns„Um die steigenden Ausgaben im Krankengeldbereich
zu begrenzen, erfordert es Prozessoptimierungen und
kompetente Lösungsfindung. 2011 werden wir den Bereich der Einzelfallprüfung im Krankenhaus mit unserer
Kompetenz weiter verbessern.“
Dr. Manfred Beer, Leiter Verbund Mittelfranken20I M V E R B U N D S I N D W I R S TA R Kgen Unterstützung anzubieten. Darüber hinausSchwabensind wir Wünschen unserer Kunden nachge-Leiter Verbund: Dr. med. Christoph Heißkommen und haben deren Arbeit auch durch
unsere Analysen unterstützt. Ausgewertet ha-Was ist typisch für die Region beziehungs-ben wir so zum Beispiel hochpreisige Produkteweise für den Verbund Schwaben?oder haben auch unplausible Prozesse im Be-Das Gebiet des Verbundes Schwaben wird ein-reich Krankenhaus aufgezeigt.gerahmt von Mittelfranken im Norden, Oberba-Fester Bestandteil in der Pflege ist nach wie voryern im Osten, Österreich im Süden und Baden-der sehr aktive Pflegestammtisch in Nürnberg,Württemberg im Westen.der auch regelmäßig von Politikern aus der Re-Von Burgen über Klöster bis zu Naturdenkmä-gion als Sprachrohr genutzt wird.lern ist eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten in
dieser Region zu entdecken. Nicht nur einzigar-Welche Aufgaben sehen Sie für die Zukunft?tige Stadtbilder wie in Nördlingen oder die Fug-Im Jahr 2011 geht es uns darum, Lösungen fürgerei in Augsburg ziehen Besucher in ihrendie weiter steigenden Ausgaben im Kranken-Bann, sondern auch großartige Naturdenkmälergeldbereich zu finden. Dieses Aufgabengebietwie das Nördlinger Ries. Die Mitarbeiter unsereswerden wir kompetent mitgestalten. In der Pfle-Verbunds verteilen sich auf die vier Beratungs-ge ist die Einhaltung kurzer Auftragslaufzeitenzentren in Augsburg, Günzburg, Memmingenunser Ziel.und Kaufbeuren.Verbund Schwaben
in 2010: 33.943
20,5 Tage
100.948Zudem versuchen wir mit einem größeren Team
die Auftragslaufzeiten bei der EinzelfallprüfungMit welchen Themen waren Sie in 2010im Krankenhaus zu reduzieren.beschäftigt?
Eine große Herausforderung in 2010 war die Ein-Wie arbeiten Sie mit Ämtern, Kassen oderhaltung der durch Gesetz vorgegebenen Lauf-Politikern zusammen?zeitfristen für die Begutachtung in der Pflegever-Es freut uns, dass selbst externe Mitarbeiter aussicherung, was wir durch optimierte ProzesseHamburg zur SFB im Krankenhaus-Bereichund verstärkten Personaleinsatz erreichten.zweiwöchentlich für zwei Tage nach NürnbergAuch in der Begutachtung von Krankenhausbe-reisen. Gute Kontakte pflegen wir aber auch zurhandlungsfällen waren unsere Gutachter im JahrTK Stuttgart, für die wir Ansprechpartner sind.2010 wieder stark nachgefragt. In diesem Jahr„Welche Auswirkungen die Gesundheitsreform auf das
System Medizinischer Dienst haben wird, ist ungewiss.
Es braucht engagierte und fachkompetente Akteure.
An diesem Anspruch wollen wir auch in 2011
weiter arbeiten.“
Dr. med. Christoph Heiß, Leiter Verbund Schwaben21I M V E R B U N D S I N D W I R S TA R Kkonnten wir unsere Bearbeitungszahlen weiterVerbund Süd-Ost-Bayernsteigern.Leiter Verbund: Stefan SebaldtAn welchen Veranstaltungen hat IhrWas ist das Typische in Ihrer Region?Verbund teilgenommen?Der Verbund Süd-Ost Bayern ist mit Mühldorf,Einen festen Platz haben mittlerweile Schu-Penzberg und Rosenheim ein typischer Flächen-lungen für die Kunden unseres Verbundes ein-verbund mit teils langen Wegen zu den Kunden.genommen, so z.B. zu DRG-Fragen oderDie langen Wege werden besonders im Winterbestimmten Krankheitsbildern wie dem Herz-problematisch, da es zwar malerische Land-Kreislauf-Bereich.kreise im Gebirge gibt, diese aber mit erhöhter
Vorsicht zu genießen sind – durch meist glatteWie stellt sich Ihr Verbund intern auf künf-und schneebedeckte Straßen. Der Verbund liegttige Herausforderung ein?in einer klassischen Urlaubsregion mit hohemUnsere internen Arbeitsabläufe und Logistik-Freizeitwert für Urlauber und Einheimische.strukturen haben wir insbesondere in den Bereichen Pflege und KrankenhausbegutachtungWas war im Jahr 2010 die größte Heraus-weiter ausgebaut und optimiert. Für künftigeforderung in Ihrem Verbund?Anforderungen unserer Kunden sind wir optimalDie größte Herausforderung im Jahr 2010 wargerüstet.wohl die Sicherstellung des Beratungs-/ Begutachtungsgeschäfts bei angespannter Personalsi-Wo liegen die Stärken in Ihrem Verbund?tuation. Die Erfüllung der Vereinbarung mit un-Unsere Mitarbeiter sind fachlich hoch qualifiziertseren Kunden war nicht immer leicht, hinsichtlichund mit den Strukturen und spezifischen Beson-der personellen Situation. Mit Hilfe eines gutenderheiten des Gesundheitssystems in SchwabenTeams konnte dies allerdings geschafft werden.vertraut. Dies ermöglicht uns eine kompetenteEine weitere Herausforderung war die Umset-und fundierte Erledigung unserer Aufgaben mitzung des AU-Fallmanagements für psychischhoher Akzeptanz bei den Beteiligten.Kranke, dieses Ziel wurde letztendlich erreicht.
Ebenfalls beschäftigten wir uns in 2010 mit der
Umsetzung des Patenmodells in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich PPN.22I M V E R B U N D S I N D W I R S TA R KHervorzuheben ist noch, dass unsere Gutachtermenarbeit mit der AOK, unserem FachbereichPflege und Altersmedizin an VeranstaltungenPPN und dem Ressort Sozialmedizin zurückbli-der Landratsämter teilnahmen.cken. Diese Kooperation ermöglichte, eine
Handlungsanleitung für ein CasemanagementMit welchen Themen waren Sie in 2010für psychisch Kranke zu erstellen. Diese Leitli-beschäftigt?nien konnten ohne Schwierigkeiten in die Sozi-Unsere Ziele im letzten Jahr waren geprägt durchalmedizinische Fallberatung (SFB) implementiertdie Pflegelaufzeiten. Es ist uns gelungen für überwerden.Pflege-Gutachten
in 2010: 29.622ge zu schaffen. Zudem konnten wir die Bearbei-Welche konkreten Ziele stehen für 2011 an?tungszeit von Aufträgen im Bereich KrankenhausWir beabsichtigen, die von uns entwickelte(Stationäre Versorgung) unter sechs Monate re-Handlungsanleitung für psychisch Kranke auchLaufzeit der
20,5 Tageduzieren. Weiterhin haben wir die Vorbereitungenanderen Kassen anzubieten. Je nachdem mitfür den geplanten Umzug unseres Beratungszen-welcher Krankenkasse wir zusammenarbeiten,trums von Penzberg nach Bad Tölz getroffen.würden wir unser Produkt individuell an die An-80 Prozent der Aufträge die Laufzeit unter 26 Ta-Verbund
Süd-Ost-BayernGKV-Gutachen:
79.363forderungen und Wünsche der jeweiligen KranGab es einen Kundenwunsch, den Sie inkenkasse anpassen.2010 umgesetzt haben oder noch in 2011Unabhängig von unserem Fachwissen liegenumsetzen?unsere Stärken in der Termintreue zu unserenUnsere Kunden sind mit den unterschied-internen und externen Kunden. Ebenfalls versu-lichsten Themen auf uns zugekommen, doch imchen wir unser sozialmedizinisches Wissen überGroßen und Ganzen zielte es auf den kontinu-die Verbundgrenzen hinaus zu tragen und flexi-ierlichen Wunsch nach einer Steigerung der Be-bel im gesamten MDK Bayern vernetzt zu sein.reitstellung von Ressourcen in allen Bereichen
der Gesetzlichen Krankenversicherung ab.
Haben Sie mit einer bestimmten Kasse zusammen gearbeitet oder etwas entwickelt?
Im letzten Jahr können wir auf eine gute Zusam-„Der Vernetzungsgedanke zum verbesserten und
flexibleren Einsatz des sozialmedizinischen Wissens
auch über die Verbundgrenzen zu tragen, wird in den
kommenden Jahren eine Stärke sein.“
Stefan Sebaldt, Leiter Verbund Süd-Ost-Bayern23Der MDK Bayern als zuverl채ssiger
Partner bietet Sicherheit, Objektivit채t
und Professionalit채t.24SOZIALMEDIZINSOZIALMEDIZINFÜ R E I N E G E S U N D E G E S E L L S C H AFTFachbereich Medizinrechtlassen. Voraussichtlich wird auch das Patienten-Auf Initiative des MDK Bayern fand am 12. Ok-rechtegesetz, dessen Ziele auf der letzten Ver-tober 2010 das 1. Bayerische Forum für Patien-anstaltung durch Wolfgang Zöller, den Beauf-tensicherheit statt. Die Gemeinschaftsveranstal-tragten der Bundesregierung für die Belangetung von AOK Bayern, Aktionsbündnis Patien-der Patientinnen und Patienten, skizziert wur-tensicherheit, Bayerischer Landesärztekammer,den, erneut zu interessanten Diskussionen undMDK Bayern und Versicherungskammer Bayernzum Informationsaustausch anregen.stand unter der Schirmherrschaft des Bayesundheit. In seinem schriftlichen Grußwort be-Fachbereich Hilfsmittel und Medizinproduktetonte Gesundheitsminister Dr. Markus SöderIm Jahr 2010 wurden im Fachbereich knappausdrücklich seine Anerkennung dafür, dass en-140.000 Aufträge bearbeitet. Dabei konnte diegagierte Akteure des Bayerischen Gesundheits-Tendenz einer vermehrten Anzahl von körper-wesens das Thema Patientensicherheit in ihrenlichen Untersuchungen bzw. Begutachtungen inFokus rücken. So sollte auch dieses erste Fo-häuslicher Umgebung fortgesetzt werden. Inrum verstanden werden als Sammelbecken fürAnbetracht von, durch den technischen Fort-Ideen und Kooperationen zur Gestaltung desschritt teilweise ganz erheblich steigenden Ko-gesundheitspolitisch bedeutenden Themas aufsten für einzelne Versorgungen, hat die Schaf-Landesebene.fung von Valenzen für diese aufwändige FormMit über 90 Gästen war die Veranstaltung einder Begutachtung höchste Priorität. Dies wirdverheißungsvoller Auftakt für die geplante jähr-z.B. ermöglicht durch zunehmende Einbindungrischen Staatsministeriums für Umwelt und Ge-liche Installation als regelmäßige Standortbestimmung Bayerns zum Thema Patientensicher-Eine hohe Qualität
ist unser Maßstab.heit. Das wesentliche Signal des MDK Bayern
ist das Ziel, einen präventiven Nutzen aus dem
jahrelang erworbenen Wissen über Fehler in der
Medizin zu ziehen. Bestenfalls wird sich ein
Wandel von der reinen Begutachtung vorgeworfener Behandlungsfehler hin zu einem Beratungsdienst zur Fehlervermeidung vollziehen.
Aus dem 1. Bayerischen Forum für Patientensicherheit haben sich bereits interessante Projekte entwickelt, die mit Spannung die nächste
Veranstaltung am 12. Oktober 2011 erwarten25SOZIALMEDIZINder Fachassistenz in Standardbereichen.Fachbereich ZahnmedizinDaneben war der Fachbereich auch im Jahr 2010Die abschließende Auswertung zur Auftragslagemit mehreren Vorträgen an Kongressen und Fort-2010 im Fachbereich Zahnmedizin des MDKbildungsveranstaltungen für HilfsmittelverordnerBayern belegte eine weiter ansteigende Anzahlbeteiligt. Die Vermittlung wesentlicher Grundlagenvon Kundenaufträgen in allen Begutachtungs-zu diesem, bei Medizinern wenig präsenten Ver-domänen. Die Auslastung des Fachbereichs mitsorgungsbereich, ist Bestandteil einer gezieltender Bearbeitung von Gutachten in der Pro-Kommunikationspolitik des Fachbereichs.duktgruppe Medizinrecht/Vermutete Behand-Schulungsveranstaltungen für unsere Kundenlungsfehler ist ebenfalls moderat ansteigend.wurden in diesem Jahr wieder zahlreich durchge-Unser Gutachternetz wurde in diesem Jahr wei-führt - wobei besonders erfreulich ist, dass ein-ter ausgebaut. Wir konnten sieben zahnärztlichezelne Kunden inzwischen auch „Updates“ zu be-Kolleginnen und Kollegen für eine Mitarbeit alsreits früher gebuchten Schulungen mit teilweiseexterne Gutachter im Fachbereich Zahnmedizinsehr spezifischen Themenwünschen nachfragen.des MDK Bayern gewinnen.
Am 16. Oktober 2010 fand die jährliche Gut-Fachbereich Geriatrieachtertagung/Fortbildungstag des FachbereichsIm Gesundheitsministerium ist 2010 ein Exper-Zahnmedizin des MDK Bayern statt. Im Fortbil-tenkreis zur Weiterentwicklung des Bayerischendungsteil der Tagung wurden Fragen zum The-Geriatriekonzepts gebildet worden, in dem allema „Bildgebende Verfahren in der Zahnmedizin“in der Versorgung älterer Menschen beteiligtenund „Gutachten im Widerspruch“ auf fachlichInitiativen und Institutionen vertreten sind. Dashohem Niveau diskutiert. Ein Ergebnis dieserExpertengremium hat das Ziel, die geriatrischeTagung war die Durchführung des Kurses „Er-Versorgung zu einem vernetzten System mit ho-gänzung der zahnärztlichen Röntgenfachkunde“her Qualität im akutstationären, rehabilitativen(Kegelstrahl-CT/DVT-Fachkunde) (Teil1) für ex-und ambulanten Bereich auszubauen. Hier warterne und interne Gutachter im Januar 2011.der MDK Bayern mit dem Fachbereich Geriatrie
gramms Akutgeriatrie des Staatsministerium fürSozialmedizinische Arbeitsgruppe (SAG)Umwelt und Gesundheit (StMUG) Ende 2009/Die SAG „Leistungsbeurteilung/Teilhabe“ setzt2010 eingebunden. Zu den Arbeitsschwerpunk-sich aus jeweils einem erfahrenen sozialmedizi-ten des Fachbereichs gehörten die Konzeptbe-nischen Gutachter der acht Verbünde des MDKurteilung der einzelnen Einrichtungen.Bayern zusammen. Zusätzlich stellt ein Ver-Bereits als Tradition finden die Geriatrie-Fach-bundleiter, derzeit Herr Muck, Verbundleiterveranstaltungen des MDK Bayern und auch dieNord/Ost-Bayern, als Ansprechpartner („Pate“)Gemeinschaftsveranstaltungen des Instituts fürdie Koordination mit den anderen VerbundleiternQualitätssicherung in der Geriatrie (IQG) statt.sowie der Geschäftsführung sicher und ist in dieZahlreiche interessierte Teilnehmer aus Politik,Arbeit der SAG eingebunden. Offizieller Spre-Verbänden, Kostenträgern und Leistungserbrin-cher der Gruppe ist Herr Merten, Beratungszen-gern suchten auf den Veranstaltungen des Fach-trum Aschaffenburg, Verbund Mainfranken.bereichs Geriatrie wie das Geriatrie-Forum im JuliBearbeitet werden Aufträge der Geschäftsfüh-und das Symposium im November die Möglich-rung und aus der Verbundleiterebene, welchekeit für einen intensiven Diskurs untereinander.sich mit speziellen sozialmedizinischen Frage-sehr stark bei der Umsetzung des Fachpro-26Die Weiterentwicklung unserer Konzepte
garantiert optimale Qualität für unsere
Kunden – auch in Zukunft.27SOZIALMEDIZINstellungen befassen sowie definierte Projektauf-Dienstleistungen und Kundenwünscheträge. Im Jahr 2010 wurden insbesondere fol-Hochkostenfällegende Aufträge und Fragestellungen bearbeitet:In einem gemeinsamen Projekt wurden Daten
definierter Hochkostenfälle der Siemens Be-•	Erstellung von Textbausteinen zur Verwendung in der sozialmedizinischen Fallberatungtriebskrankenkasse (SBK) durch den MDK
Bayern analysiert und bewertet. Zielsetzung war
es, medizinische Einflussfaktoren zu erkennen•	Eruierung von möglichen neuen Geschäftsfeldern des MDK Bayernund daraus resultierende mögliche Handlungsoptionen zur Optimierung der Kosten ableiten
zu können. Grundlage bildete ein Datenwürfel•	Feststellung neuer Maßnahmen zur Prozess-der SBK, der dem MDK Bayern zur Auswertungoptimierung und Qualitätssicherung beimzur Verfügung gestellt wurde. Die Daten wurdenMDK Bayernmittels Software QlikView bearbeitet.
Die Fragestellung für die Datenauswertung bein-•	Thematische und organisatorische Planung
der SFB-Gutachtertagungen 2011haltete die Analyse der Medikamentenkosten für
die Versorgungsbereiche ambulant, stationär
und sektorenübergreifend. Es sollten populati-•	Beantwortung von Online-Anfragen aus
dem Internetauftritt des MDK Bayern
> www.mdk-bayern.deonsbezogene und regionale Analysen und Einzelfallanalysen anhand der Daten nach § 301
SGB V durchgeführt werden. Auch sollten Aus-H O C H K O S T E N F Ä L L E – V O N D E R D AT E N A N A LY S E Z U M K O N Z E P TAUFTRAGDATENANALYSEIDENTIFIZIEREN
VON AUFFÄLLIGKEITEN
ABLEITEN GEEIGNETER ANSATZPUNKTE ZUR EINFLUSSNAHMEUMSETZUNG28KONZEPTION
Z.B. FALLSTEUERUNGSOZIALMEDIZINsagen zu den so genannten VolkskrankheitenKooperationgetroffen werden. Der Schwerpunkt der Aus-Lehraufträge der Ludwig-Maximilians-wertungen lag auf der Analyse der Arzneimittel-Universität München an Mitarbeiter desversorgung, der stationären Versorgung und derMDK BayernIndikationen Multiple Sklerose und chronischeDer Querschnittsbereich Q 3 „Gesundheitsöko-Arthritis.nomie, Gesundheitssystem, öffentliche Gesundheitspflege“ ist fester Bestandteil der Mediziner-AU-Casemanagementausbildung. An der Ludwig-Maximilians-Universi-Die Begutachtung der Arbeitsunfähigkeit beität München wird dieser Querschnittsbereichpsychischen Erkrankungen unterscheidet sich invom Institut und der Poliklinik für Arbeits-, Sozial-ihren Grundsätzen nicht von der Begutachtungund Umweltmedizin (Direktor: Prof. Dr. med.der übrigen Krankheitsfelder. Sie hat sich ge-Dennis Nowak) vertreten. Zur Verstärkung desnauso an den formalen und inhaltlichen KriterienPraxisbezuges nehmen Lehrbeauftragte ausder Gutachtenerstellung sowie den allgemeinenverschiedenen Bereichen des Gesundheits-Prinzipien der sozialmedizinischen Leistungsbe-systems an der Lehre in diesem Fach teil, unterurteilung zu orientieren. Insofern kommt ihr kei-anderen die beiden leitenden Ärzte und stellver-ne Sonderrolle in der Sozialmedizinische Fall-tretenden Geschäftsführer des MDK Bayern,beratung (SFB) zu.Frau Dr. Randzio und Herr Dr. Alex. Der MDKAuch bei den psychischen Erkrankungen er-Bayern unterstützt das Institut und die Poliklinikscheint es außerordentlich wichtig, frühzeitig zufür Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin bei derintervenieren, um geeignete KlärungsprozesseOrganisation und Durchführung des Unterrichtsanzustoßen.im Querschnittsbereich 3. Die LehrbeauftragtenHierdurch können chronische Verläufe abgewehrtdes MDK Bayern führen Seminare zu den The-werden und es wird verhindert, dass die Versi-men Kranken- und Pflegeversicherung durch.cherten in einen Kreislauf zwischen langer Ar-Weiterhin lernen die Studenten während einerbeitsunfähigkeit und sozialer Destabilisierung ge-Exkursion zur Hauptverwaltung des MDKraten, die nicht selten den sozialen Abstieg zurBayern in München die Organisation und dieFolge hat. Gerade bei den psychischen Erkran-Aufgaben des MDK Bayern näher kennen.kungen kommt es entscheidend darauf an, eine
Gefährdung der Erwerbsfähigkeit frühzeitig zu er-Politisch und fachlich
souverän: Dr. Christian
Alex vertritt den MDK
Bayern auf nationalen
Veranstaltungen.kennen, um eine Chronifizierung zu vermeiden.
Damit bereits eingetretene Leistungsbeeinträchtigungen möglichst effektiv kompensiert werden
können, ist der rechtzeitigen Einleitung geeigneter Therapie- bzw. Rehabilitationsmaßnahmen,
insbesondere auch der stufenweisen Wiedereingliederung nach 74 SGB V, eine wichtige Bedeutung in der Fallbearbeitung beizumessen.29Unser Ziel: die Sicherstellung
einer professionellen Pflege – natürlich
auch für künftige Generationen.30PFLEGENEUESAU S D E M B E R E I C H P F L E G EReferat I – PflegebegutachtungDie MDK-interne QualitätsprüfungBei anhaltend hohem AuftragsaufkommenQuartalsweise werden von jeder Pflegefachkraft(231.127, Vj. 234.258) wurden in der Begutach-drei Gutachten gemäß der „Richtlinien zur Quali-tung der Pflegebedürftigkeit 80 Prozent allertätssicherung der Begutachtung und BeratungAufträge innerhalb von 26 Tagen bearbeitet. Derfür den Bereich der sozialen Pflegeversiche-bedarfsweise Einsatz externer Pflegefachkräfterung“ bewertet. Die Qualitätsprüfung erfolgtermöglichte ein flexibles Reagieren auf Spitzendurch den Teamkoordinator. 2010 wurden ca.im Auftragseingang. Dadurch konnte in allen2.400 Gutachten geprüft. Ein FachgesprächVerbünden in Bayern eine durchschnittlichezwischen Teamkoordinator (Prüfer) und Gutach-Laufzeit von 20 Tagen erzielt werden Dies stellttenersteller wird immer dann geführt, wenn imeinen wesentlichen Beitrag zur Erfüllung der ge-Prüfprotokoll die Bewertungskategorien C odersetzlichen Vorgabe einer maximalen ZeitspanneD erscheinen. In diesen Fällen ist zwingend vonvon fünf Wochen zwischen Antragseingang beieinem Verbesserungsbedarf auszugehen, wel-der Pflegekasse und Erteilung eines Leistungs-cher auf der fachlichen Ebene zu klären ist. Beibescheides (§ 18 Abs. 3 SGB XI) dar.ausschließlicher Bewertung mit A und B wird einDie Fortbildung der in der Begutachtung einge-Fachgespräch vierteljährlich geführt.setzten Pflegefachkräfte wurde auf bereits hohem Niveau weiter intensiviert. Das CurriculumPflege Jour fixe„Interne Fortbildung Pflege“ ist auf die spezi-In den Verbünden des MDK Bayern finden re-fischen Anforderungen der Begutachtungspraxisgelmäßig (ca. alle 6 Wochen) Pflege Jour fixesausgerichtet. Neben anderen Fachthemen stan-statt. Teilnehmer sind alle im Bereich der Pflegeden „Ernährungsmanagement in der Pflege“
und „Kommunikation in der Begutachtungssitu-Für eine bestmögliche Versorgung: Der
MDK Bayern prüft
regelmäßig, dass die
ihre Qualitätsstandards einhalten.ation“ im Vordergrund. Ein neu installiertes
Fachteam „Kinder und Jugendliche“, bestehend
aus zwei Kinderärzten und vier Kinderkrankenpflegerinnen, trägt zu einer qualitativ hochwertigen Begutachtung behinderter oder chronisch
kranker Kinder und Jugendlicher bei.
Die Qualitätssicherung im Bereich der Begutachtung von Pflegebedürftigkeit nach dem SGB XI
steht im MDK Bayern auf mehreren Säulen (Siehe Grafik Seite 32).31PFLEGEtätigen Mitarbeiter. Geleitet wird er von einer inGutachtenserstellung die Eingaben durch denModerationstechnik geschulten PflegefachkraftGutachter. Eine Fehlermeldung muss durch den(Teamkoordinator Pflege). Thematisiert werdenGutachter korrigiert werden. Erst dann ist eineinterne Arbeitsabläufe, allgemein interessierendeEDV–technische Freigabe des GutachtensBegutachtungsfragen, BSG-Rechtsprechungmöglich.sowie schwierige Einzelbegutachtungsfälle. Der
Pflege Jour fixe ist regelmäßig mit einer internenPraxisbegleitungFortbildung verbunden.Die Praxisbegleitung durch den Teamkoordinator erfolgt bei jeder Pflegefachkraft in regelmä-Qualitätszirkel/Klausurtagungenßigen Abständen. Die Praxisbegleitung ist einEs finden 2-4x jährlich Qualitätszirkel/Klausur-Instrument der Qualitätssicherung. Sie dient dertagungen statt. Besetzt sind die Qualitätszirkel/Pflegefachkraft als Rückmeldung zur QualitätKlausurtagungen mit Mitarbeitern des Bereichesüber ihre gutachterliche Tätigkeit vor Ort.Pflege, Teamkoordinatoren und ärztlichen Gutachtern Pflege/Altersmedizin aus den regionalenReferat II – externe QualitätssicherungVerbünden. Die vorrangige Aufgabe ist die Um-Mit insgesamt 1.764 Qualitätsprüfungen in am-setzung einer einheitlichen Begutachtungspraxisbulanten und stationären Pflegeeinrichtungendurch Erarbeitung von Begutachtungsstandards.wurde das mit der Arbeitsgemeinschaft der
Pflegekassenverbände vereinbarte MengenzielPlausibilitätsprüfungen während der Gut-(1.558) für das Gesamtjahr deutlich übertroffen.achtenserstellungDie gesetzliche Vorgabe, ab Januar 2011 alleDie auf dem Laptop hinterlegte Plausibilitäts-Einrichtungen mindestens einmal jährlich zuprüfung kontrolliert automatisch während derprüfen, machte erhebliche Vorarbeiten notwen-DIE FÜNF SÄULEN DER QUALITÄTSSICHERUNG IM BEREICH DER BEGUTACHTUNG VON PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT32PRAXISBEGLEITUNGPLAUSIBILITÄTSPRÜFUNGEN WÄHREND DER GUTACHTENSERSTELLUNGQUALITÄTSZIRKEL/
KLAUSURTAGUNGENPFLEGE JOUR FIXEDIE MDK-INTERNE
QUALITÄTSPRÜFUNGQUALITÄTSSICHER UNGPFLEGEdig. Unter Federführung von vier Mentoren und
der tatkräftigen Unterstützung aller Mitarbeiter
wurden über 30 neue Auditoren eingearbeitet.
Bei jedem dieser neuen Kollegen erfolgte vor
Beendigung der Probezeit durch den vorgesetzten Teamkoordinator eine Praxisbegleitung anhand standardisierter Vorgaben.
Im Rahmen der internen qualitätssichernden
Maßnahmen legt der MDK Bayern sehr viel Wert
auf die Fort- und Weiterbildung. Im Jahr 2010
haben 13 Mitarbeiter die Ausbildung zum TQMAuditor abgeschlossen und 12 Kollegen die
TQM-Ausbildung begonnen. Die regelmäßigenProjektteam „PT QSQP“, in dem auch der MDKTeambesprechungen beinhalten neben organi-Bayern aktiv vertreten ist, erarbeitet ein Verfah-satorischen bzw. fachlichen Details auch einenren, das Durchführung von länderübergreifen-Fortbildungsanteil. Das jährliche Pflegesymposi-den Audits, die Qualitätssicherung der Prüfbe-um (13.10.2010) stand unter dem Themarichte und eine Kundenbefragung (Pflegeeinrich-„Schmerz in der Pflege - eine Herausforderung“.tungen, ARGE) beinhaltet. Eine sechswöchigeDie Anforderungen an die Quantität wie auch anpilotierte Befragungsaktion im Sommer 2010die Qualität der Arbeit sind mit der Veröffentli-führte zu einem guten Ergebnis und bestätigtechung von Prüfergebnissen in Form von „Pflege-eine weitestgehende Zufriedenheit der Be-noten“ erheblich gestiegen. Die den Prüfungenfragten mit dem zentralen Beratungs- undbundeseinheitlich zugrunde gelegten Prüfgrund-Dienstleistungsangebot des MDK Bayern.lagen des MDK bilden die Richtschnur für eineParallel zur Entwicklung einer geeigneten Soft-einheitliche Vorgehensweise bei der Prüfung derware mit dem bezeichnenden Namen ZAUBERPflegeeinrichtungen. Neben den Prüfkriterien,(Zentrale Auftragsbearbeitung und Personalein-welche im Hinblick auf die Validität der Aussa-satzplanung) zur Bewältigung der Prüfaufträge,gen relevant sind, rücken auch die Prüfprozesseerfolgte der Aufbau eines Logistikzentrumsimmer stärker in den Fokus der Fachöffentlich-Qualitätssicherung Pflege mit sechs Mitarbeite-keit. Im Sinne der Vergleichbarkeit der veröffent-rinnen. Im Dezember 2010 erteilte die Arbeits-lichten Ergebnisse spielt die Verlässlichkeit (Reli-gemeinschaft der Pflegekassenverbände demabilität) eine zunehmend wichtige Rolle. AusMDK Bayern erstmalig den Auftrag, die Prüfungdiesem Grund erstellte der MDK Bayern im Jahraller 3.334 bayerischen Pflegeeinrichtungen im2010 zur Unterstützung des Auditorenteams einJahr 2011 in eigener Zuständigkeit zu planen„Handbuch Qualitätsprüfungen“. Das Handbuchund durchzuführen.soll kontinuierlich weiter entwickelt werden undDie politische Diskussion zum Thema „Pflege-eine einheitliche sowie qualitätsorientierte Prüf-TÜV“ nahm an Intensität zu. Der MDK Bayernpraxis im MDK Bayern sicherstellen.wies auf offensichtliche Mängel des Bewer-Im April 2010 erhielt die SEG 2 den Auftrag zurtungssystems hin. Diese müssen schnellstmög-Entwicklung eines länderübergreifenden Audit-lich beseitigt werden, um den grundsätzlichKonzeptes zur internen Qualitätssicherung dersinnvollen Ansatz der Pflegetransparenz nichtQualitätsprüfungen nach §§ 114 ff SGB XI. Dasunglaubwürdig werden zu lassen. Diesbezüg-Gute Stimmung trotz
ernster Themen.
„Schmerz in der
Pflege“.33PFLEGEliche Korrekturen sind nicht nur für den Verbrau-Produktentwicklung/Kooperationencher, sondern auch für die Mitarbeiterinnen undDer Pflegequalitätstest (PQT) wurde im RahmenMitarbeiter des MDK Bayern wichtig, die mitder Weiterentwicklung um zusätzliche Bera-einem bislang problematischen Prüfinstrumenttungsprodukte ergänzt. Das Produktportfolio istarbeiten müssen.auf den unterschiedlichen Bedarf der KundenIm Rahmen des Projektes „Bewertungssyste-ausgerichtet. Besonders gut wird die PQT-Fall-matik Pflege-TÜV“ des MDK Bayern und deranalyse angenommen. In dieser werden einzelnebayerischen Pflegekassen werden VorschlägeFälle nach der Methode der fallverstehenden-zur verbesserten Stichprobenziehung und Be-interpretativen Sozialforschung aufbereitet, umwertungssystematik für die Umsetzung der Pfle-spezifische Fragestellungen zu beantworten.getransparenzvereinbarung (PTV) gemäß § 115Das Projekt „FeM Barometer“ (Stichtagserhe-Abs. 1a SGB XI erarbeitet. Dabei hat das Koo-bung Freiheitsentziehender Maßnahmen im stati-perationsteam einen internationalen Vergleichonären und ambulanten Bereich) in Kooperationnationaler Qualitätssicherungs-Systeme ausge-mit der Medizinischen Universität Wien und demwählter Länder in Europa und den USA gezogen,Peter-Schilffahrt Institut (PSI) wurde fortgeführt.um Verbesserungspotentiale für DeutschlandDie Ergebnisse werden auf der Fachtagung amabzuleiten.21.03.2011 in München und am 04.04.2011 in
Nürnberg sowie auf dem Internationalen Geriat-Referat III – Fortbildung/Beratungriekongress in Wien am 14.05.2011 vorgestellt.In Kooperation mit der Fachhochschule Deg-Mit dem PSI in Bad Tölz, einer Außenstelle dergendorf hat der MDK Bayern auf Grundlage derLudwig-Maximilian-Universität München, wurdeEmpfehlungen des GKV-Spitzenverbandes eineine wissenschaftliche Kooperation etabliertCurriculum zur Pflegeberaterausbildung nachund ein umfangreiches Leistungsverzeichnis§ 7a SGB XI entwickelt und stellt Dozenten fürerarbeitet.den Unterricht. Seit Februar 2009 konntenFür den Bereich „externe Qualitätssicherung“bereits 80 Teilnehmer das Abschlusszertifikatwurde ein Praxisleitfaden für Stichprobenpla-erwerben, 126 befinden sich noch in der Weiter-nungen bei Untersuchungen im Pflegekontextbildung. Ein Schwerpunkt der Ausbildung liegtentwickelt. Unter dem Ziel der Verbesserung derin der Verknüpfung von Theorie und Praxis. DerPrävention von Kontrakturen bei älteren Men-Pflegeberater soll den Pflegebedürftigen in sei-schen mit Langzeitpflegebedarf wurde die beste-ner Selbstbestimmung und möglichst langemhende Literatur einem systematischen ReviewVerbleib in der eigenen Häuslichkeit unterstüt-unterzogen. Dieses gibt einen Überblick über denzen. Zunehmend in den Fokus rücken wird auchaktuellen Stand des Wissens zur Erfassung desdie Entlastung der pflegenden Bezugsperson.Kontrakturrisikos und zu wirkungsvollen Maßnah-Im Auftrag der Pflegekassen stellt der MDKmen zur Prävention. Eine Fachveröffentlichung inBayern seit Dezember 2010 im neu eröffneteneiner international anerkannten Fachzeitschrift istPflegestützpunkt Coburg Pflegeberater; glei-in Vorbereitung.ches gilt für die im ersten Quartal des Folgejahres in Betrieb gegangenen PflegestützpunktePflegeservice BayernNürnberg und Roth.Seit Juli 2009 berät der Pflegeservice Bayern
als kassenübergreifendes Angebot unabhängig
und gebührenfrei zu allen Fragen der Pflege und34PFLEGEVersorgung. Rechtsgrundlage ist der AnspruchHäufig liegen Überlastungssituationen vor. Auf-auf individuelle Beratung und Hilfestellung beigrund dieser schwierigen Situation für die Ange-der Auswahl und Inanspruchnahme von Sozial-hörigen wird Unterstützung benötigt. Durch dieleistungen nach § 7a SGB XI. Hier dient derVermittlung von Hilfsangeboten und die Bera-Pflegeservice Bayern als telefonische Erstan-tung zur Pflege kann Entlastung erreicht werden.laufstelle für Versicherte und deren Angehörige.Bei der Befragung im Januar 2010 gaben 95,84Darüber hinaus werden seit Mitte des JahresProzent der Befragten an, dass durch die Bera-2010 unter der zentralen E-Mail-Adressetung ihre Anrufanliegen gelöst werden konnten> service@pflegeservice-bayern.deoder eine wirksame Unterstützung erfolgt ist.eingehende Mail-Anfragen beantwortet. DieserVon einer frühzeitigen, flächendeckenden undneue Service der Mail-Anfrage wird vor allemauch anonymen Pflegeberatung profitieren dievon jüngeren, berufstätigen pflegenden Ange-Klienten und die Pflegekassen. Folgekostenhörigen und von Behinderten gerne genutzt.werden vermieden und verbesserte Lebensqua-Größte Anrufergruppe im Bereich sind die pfle-lität sowie der von vielen gewünschte Verbleib ingenden Kinder. Diese bilden mit ca. 38,4 Pro-der Häuslichkeit können erreicht werden.zent der Anrufer bei einem durchschnittlichenAuch eines unserer Ziele ist die Vernetzung vonAlter von 55,9 Jahre die Hauptanrufergruppe.bestehenden Beratungsangeboten in Bayern.Oftmals pflegen diese schon längere Zeit dieDazu werden wir im Jahr 2011 noch intensiverbeispielsweise an Demenz erkrankten Eltern.mit den Pflegestützpunkten zusammenarbeiten.ANR UFERGR UPP E N I M P F L E G E S E R V I C E B AY E R N
2,4 %Gruppe pflegende Kinder2010Gruppe Versicherte und Partner
49,6 %in Prozentpflegende Enkel
Eltern mit pflegebedürftigen Kindern36 %Sonstige (z.B. Fachkräfte, Betreuer)VERTEILUNG DE R A N R U F I N H A LT E I M P F L E G E S E R V I C E B AY E R N
14 %Fachinformation2 %
7 %Hilfsangebote2010
in Prozent13 %Vorbeugung Mißstände
61 %Beschwerde
Verbleib Häuslichkeit35RÜCKBLICK 2010U N S E R E V E R A N S TA LT U N G E NJANUARMÄRZ/APRILKodierassistenz-Tagung
in 2010Fachtagung „Freiheitsentziehende Maßnahmen in der
Pflege „FELS“, München,
Nürnberg16. + 17. JUNI
12. Fortbildungstagung
Medizinrecht in Nürnberg,
Inhalt: Rechtliche und medizinische27. JULI
Tagung der SFB-Gutachter
in Ingolstadt, StadttheaterAspekte iatrogener beziehungsweise
Experten aus Hygiene und Rechts-12. OKTOBERwissenschaften referieren über Vor-Rechtsprechung und Beweislastver-1. Bayerisches Forum für
Patientensicherheit, München,
AOK Bayernteilung herauszuarbeiten.Inhalt: Den Ist-Zustand „Patienten-Veranstalter: MDK Bayernsicherheit in Bayern“ gemeinsam mitschriften, alltägliche Hygienepraxis,
Infektionswege, höchstrichterlicheVertretern maßgeblicher Gesundheits-6. JULIeinrichtungen, -behörden, -initiativen
und Standesvertretungen zu erarbeiten
und Zukunftsperspektiven aufzuzeigen.Tagung der SFB-Gutachter
in Ingolstadt, StadttheaterModeration:
Dr. med. Ingeborg Singer, Leiterin Fachbereich Medizinrecht, MDK Bayern7. + 8. JULI
Geriatrie-Forum 2010
Inhalt: Interdisziplinarität: Krankenhaus, Ethik und Syndrome
Moderation: Dr. Michael Penz, Leiter
Fachbereich Geriatrie, MDK Bayern
Veranstalter: MDK Bayern36Veranstalter: APS, AOK Bayern,
BLÄK, VKB, MDK Bayern13. OKTOBER9. NOVEMBERPflegesymposium „Schmerz in
der Pflege“ in München, Altes
RathausGeriatrie-Symposium 2010
in Nürnberg, Presseclub Nürnberg e.V.Inhalt: Pflegende, Ärzte und Gesund-Inhalt: Geriatrie im Wandel: Lösungs-heitspolitik für die speziellen Belangeansätze und Ausgestaltung der künf-von pflegebedürftigen Menschen mittigen Versorgung von multimorbidenchronischen, akuten Schmerzen zuund pflegebedürftigen Menschensensibilisieren und zu einer Verbesse-Moderation: Dr. Michael Penz,rung der Versorgung von pflegebedürf-MDK Bayerntigen Menschen beizutragen. Denn:Veranstalter: MDK Bayern undDer professionelle Umgang mit SchmerzInstitut für Qualitätssicherung in derist ein Zeichen von Pflegequalität.Geriatrie (IQG)Moderation:
Dr. med. Ottilie Randzio,
Stellv. Geschäftsführerin und17. NOVEMBERLeitende Ärztin Pflege, MDK Bayernhauptstadt München und MDK BayernKunst im MDK Bayern,
Vernissage, München,
Putzbrunner Str. 73NOVEMBER9. DEZEMBEREröffnungsfeier Beratungszentrum Weiden und Vernissage,
Leimberger Str. 63DRG-Forum, Unterhaching,
Holiday InnVeranstalter: Institut für Qualitätssicherung in der Pflege (IQP), Landes-TEILNAHME AN KONGRESSEN IN 2010
•	Hauptstadtkongress Berlin 2010, Berlin, ICC Berlin
•	Europäischer Gesundheitskongress in München
•	Forum für Geriatrie u. Gerontologie Bad Hofgastein
•	Internistenkongress Wiesbaden
•	6. Bayer. Geriatrietag, StMUG, Nürnberg
•	DGG-Jahreskongress, Potsdam •	Bayerisch-Slowakisches Geriatrie-Symposium, Kosice
•	DGPMR-Jahreskongress, Berlin37BILDUNGSBERICHT DES PERSONALSERVICESDer MDK Bayern hat im Kalenderjahr 2010Mitarbeitergruppen hat es hier nur vernachlässi-insgesamt 784 seiner Mitarbeiter auf Fort- undgbare Veränderungen gegeben: Ärzte = 2.057Weiterbildung geschickt: 34 Prozent ÄrztlicheTage, Hauptverwaltung = 333 Tage, Teamassi-Gutachter, 37 Prozent Pflegefachkräfte und Au-stenz = 356 Tage, Kodier- und Dokumentations-ditoren, 19 Prozent Team- und Kodier-/Doku-assistenz = 103 Tage. Die Gruppe der Auditorenmentationsassistenz und 10 Prozent Mitarbeiterist im letzten Jahr noch zur Hauptverwaltungder Hauptverwaltung.gezählt worden und war 255 Tage auf Fort- undInsgesamt wurden 336 Fortbildungen besucht,Weiterbildung.davon waren zwei Drittel Fachseminare, dasAuf Fortbildungstage pro Mitarbeiter gesehenrestliche Drittel bestand aus Qualitätszirkeln,kommen wir insgesamt auf 4,5 Tage.EDV- und Kommunikationsseminaren.Abbildung 1 zeigt wie oft die einzelnen Berufs-In Tagen waren MDK Mitarbeiter 4.965 Tage aufgruppe durchschnittlich auf Fort- und Weiterbil-Fortbildung (darin enthalten sind auch die Quali-dung waren.tätszirkel der Ärzte und der Pflegefachkräfte).
Betrachtet man das Vorjahr, so hat sich die An-Besuchte Fortbildungenzahl der Fortbildungstage um 1.520 erhöht.Im Vergleich zum Vorjahr haben 62 MitarbeiterDies liegt daran, dass für die Pflegefachkräftedes MDK Bayern mehr an einer Maßnahme zurdes MDK Bayern eine 2-tägige Pflichtveranstal-Fort- und Weiterbildung teilgenommen (N =tung: Fortbildung für Pflegefachkräfte eingeführt784). Wie Abbildung 2 zeigt, wurden überwie-wurde. Damit war die Berufsgruppe der Pflege-gend interne Fortbildungen besucht. Mit 266fachkräfte 1.861 Tage auf Weiterbildung (Vgl.Seminarteilnehmern stellt die Berufsgruppe der2009: 313 Fortbildungstage). Bei den anderenÄrztlichen Gutachter wie in den Jahren zuvor
die fortbildungsstärkste Mitarbeitergruppe dar,
gefolgt von den Pflegefachkräften mit 239 Teilnehmern, Teamassistenz mit 121 Teilnehmern,
46 Auditoren und 28 Kodier- und Dokumentationsassistenten/innen.
Von den 784 Mitarbeitern, die auf Maßnahmen
zur Fort- und Weiterbildung waren, nahmen 764
Mitarbeiter mindestens an einer internen und
214 Mitarbeiter mindestens an einer externen
Veranstaltung teil.Seit 2010 als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert:
Flexible Arbeitsbedingungen ermöglichen,
Beruf mit Familie zu
vereinbaren.38BILDUNGSBERICHT DES PERSONALSERVICESKosten der Fortbildungen
Im Jahr 2010 wurden insgesamt 610 T EUR für
die Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeiter einschließlich deren Reisekosten ausgegeben
(T EUR = 1.000,00 EUR). Im Vergleich zum Vorjahr wurden 45 T EUR mehr für die Fort- und
Weiterbildung ausgegeben, dies liegt einerseits
an neuen Tagungen, die in das Standardprogramm aufgenommen wurden (z.B. Auditoren
Tagung) und andererseits, wie bereits erwähnt,
an der Einführung der regelmäßigen Pflichtseminarreihe für die Pflegefachkräfte und der Durchführung eines ADAC Fahrsicherheitstrainings für
alle Dienstwagenbesitzer zur Reduzierung der
Unfallstatistik.1) DIE ANZAHL D E R F O RT B I L D U N G S TA G E
7Ärztliche Gutachter
Hauptverwaltung52010Pflegefachkräfteim DurchschnittTeamassistenz14Auditoren
KDA72) DIE FORTBILD U N G S A RT E N 2 0 1 0
26221658Arbeitsmethodik
EDV162010FachseminareAnzahlKommunikation
224Jour Fixe Pflege39BILDUNGSBERICHT DES FORTBILDUNGSSERVICESDer Fortbildungsservice des MDK Bayern hatbei den Kunden vor Ort. Die Handouts, die wirauch im Jahr 2010 seinen Kunden ein umfas-seit Anfang 2006 zu jeder Schulung ausgeben,sendes Fortbildungsprogramm angeboten. Diefinden sehr positiven Anklang und dienen denSchulungsthemen orientieren sich an den Wün-Teilnehmern auch nach der Schulung noch alsschen unserer Kunden und den Entwicklungengelungenes Nachschlagewerk für die täglicheim Gesundheitswesen. Das Angebot richtet sichArbeit. Die sehr gute Resonanz und die hohean die Mitarbeiter der Kranken- und Pflegekas-Zufriedenheit unserer Kunden zeigen uns, dasssen und deren Versicherte.wir mit dem Fortbildungsservice auf dem rich-Seit Einführung des externen Fortbildungsange-tigen Weg sind.botes im Jahr 2005 konnte die OrganisationAuch künftig ist es unser Ziel, eine hohe Kun-und Abwicklung der beständig hohen Nachfra-denzufriedenheit zu erreichen. Dies wird durchge kontinuierlich verbessert werden.den Ausbau und die Optimierung des Fortbil-Der modulare Aufbau des Fortbildungsange-dungsangebotes, die Entwicklung neuer The-botes ermöglicht dem Kunden, die Kursange-menangebote sowie neuer Zugangswege, wiebote nach seinen Bedürfnissen spezifisch zu-zum Beispiel der Online-Buchung von Fortbil-sammenzustellen. Die Fortbildungen erfolgendungskursen, angestrebt.1 ) D I E A N Z A H L D E R F O RT B I L D U N GE N P R O J A H R
Teilnehmer250237
2092003.127
Teilnehmer3.271
Teilnehmer19519220082009185150100500
200540200620072010BILDUNGSBERICHT DES FORTBILDUNGSSERVICES2)	ANZAHL DER G E B U C H T E N S E M I N A R E N A C H K A S S E N A RT2,1 %
11,4 %AOK
39,2 %2010BKKen
IKKin ProzentVdEK33,8 %LdL
3,4 %10,1 %3) ANZAHL DER T E I L N E H M E R N A C H K A S S E N A RT
11%AOK
BKKen201047 %in Prozent
28 %IKK
Sonstige3 %8 %Im Jahr 2010 wurde das Angebot des MDK Ba-Fortbildungsangebot nach Kassenartyern auf insgesamt 155 FortbildungsthemenDas Fortbildungsangebot des MDK Bayern wur-(2009: 143) aus 19 verschiedenen Bereichen er-de von allen Kassenarten gut angenommen. Di-weitert.es macht deutlich, dass unser Angebot alle relevanten Themen abdeckt. Am häufigsten wurdeAnzahl der Fortbildungen das Fortbildungsangebot von der AOK in An-Im Jahr 2010 wurden vom MDK Bayern insge-spruch genommen (39,2 Prozent), gefolgt vomsamt 237 Fortbildungskurse mit 3.608 Teilneh-Verband der Ersatzkassen (VdEK) mit 33,8 Pro-mern durchgeführt. Sowohl die Anzahl der Fort-zent sowie den Krankenkassen des Landesver-bildungen (2009: N = 192), als auch die Anzahlbandes der Landwirtschaftlichen Krankenkas-der Teilnehmer (TN) (2009: N = 3.271) sind imsen und Pflegekassen in Bayern (LdL) (11,4Vergleich zum Vorjahr gestiegen.Prozent) und den Betriebskrankenkassen (BKK)
(10,1 Prozent) (s. Abbildung 2).41BILDUNGSBERICHT DES FORTBILDUNGSSERVICESKundenzufriedenheitFortbildungskurse wurden mit einer Note besserMit Hilfe der Seminarbeurteilungen (Feedback-als 1,5 bewertet. Die Gesamtbewertungen derbögen) können die Teilnehmer die Kategorien In-Fortbildungen liegen zwischen 1,0 (1,7 Prozent)halt, Schulungsunterlagen, Referent, Zufrieden-und 2,6 (0,8 Prozent). Die durchschnittlichenheit und Praxisumsetzung benoten. Die Auswer-Benotungen der fünf Kategorien liegen zwi-tung der Feedbackbögen für das gesamte Jahrschen 1,2 und 1,8. Insbesondere die Beurtei-2010 ergab mit einer Durchschnittsnote von 1,4lung des Referenten fällt mit einer Durch-eine sehr hohe Kundenzufriedenheit.schnittsnote von 1,2 sehr gut aus.Über drei Viertel der Gesamtbewertungen der4 ) D U R C H S C H N I T T L I C H E B E N O T U N G D E R F O RT B I L D U N G E N D U R C H D I E T E I L N E H M E RNote1,2Referent42Note1,3UnterlagenNote1,3ZufriedenheitNote1,4InhaltNote1,8PraxisumsetzungZAHLEN
FAKTEN43DIENSTLEISTUNGEN FÜR DIE KRANKENVERSICHER UNGDie vom MDK Bayern abgeschlossenen Sozialmedizinischen Fallberatungen konnten im Vergleich
zum Vorjahr gehalten werden. Im gleichen Zeitraum erhöhten sich die Sozialmedizinischen Gutachten um ca. 5,8 Prozent. Dieses Ergebnis stützt sich auf die Änderung der Bearbeitungsverfahren
aus dem Jahr 2008, im Bereich stationäre Versorgung. Diese sieht vor, dass nach der Vorauswahl
der zu prüfenden Fälle durch die Kasse, eine unmittelbare Begutachtung im Rahmen von Krankenhausbegehungen erfolgen soll.
Die Sozialmedizinischen Gutachten mit der Anlassgruppe Stationäre Leistungen spiegeln mit den
83 Prozent, gemessen an Gesamtgutachten der Krankenversicherung, einen bedeutenden Anteil.
Die Produktgruppe Sozialmedizinische Beratungen, umfasst nicht einzelfallbezogene sozialmedizinisch sachverständige Stellungnahmen und die Themenbereiche Projekte, Grundsatzgutachten,
Konzeptprüfung, Schulung und Workshop, Vertragsverhandlungen sowie Versorgungs- und
Systemfragestellungen. Die Nachfrage nach Sozialmedizinischen Beratungsleistungen ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 5 Prozent gesunken.D I E S O Z I A L M E D I Z I N I S C H E N FA L L B E R AT U N G E N U N D G U TA C H T E N I N D E N J A H R E N 2 0 0 4 B I S 2 0 1 0
924.011891.004826.391800.793Fälle gesamt750.000727.731691.233684.514500.000295.635302.768320.250250.000
Sozialmediizinische
Fallberatung *
Gutachten180.968
20042005* Fallabschließende SFBs und Gutachtenäquivalente44137.31620062007200820092010AUSGEWÄHLTE A N L A S S G R U P P E N D E R S O Z I A L M E D I Z I N I S C H E N G U TA C H T E N I N D E N J A H R E N 2 0 0 4 B I S 2 0 1 0300.000
256.335250.000266.965240.550200.000
150.523150.000
113.842100.000Stationäre
Leistungen86.73350.0000 51.280
27.96923.89518.50615.0052004200520.573
12.761200622.252
15.016200730.78124.65129.62424.29321.78223.666200820092010Arbeitsunfähigkeit
AnlässeDER ZEITAUFWA N D S O Z I A L M E D I Z I N I S C H E R B E R AT U N G E N I N D E N J A H R E N 2 0 0 4 B I S 2 0 1 014.000
12.209Zeitaufwand in Minuten12.000
10.00012.16012.475
11.8179.6968.0007.9077.866200620076.000
20042005200820092010* ab 2005 Projekte enthalten45DIENSTLEISTUNGEN FÜR DIE PFLEGEVERSICHER UNGDie Sozialmedizinischen Begutachtungen in der Pflegeversicherung haben um ca. 1,3 Prozent abgenommen. Im Jahr 2010 führte der MDK Bayern ca. 231.000 Begutachtungen durch. Bundesweit
liegt der Anteil der Begutachtungen bei 14 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Begutachtungen für die
Pflegeversicherung finden in der häuslichen Umgebung der Antragsteller statt.
Im Bereich der Qualitätsprüfungen stand das Jahr 2010 ganz im Zeichen der Umsetzung der Pflege- und Transparenzvereinbarung. Die Prüfungen erfolgten im stationären und ambulanten Bereich.
Zur Verbesserung der Pflege und Versorgung in Pflegeeinrichtungen haben sich die Qualitätsprüfungen im Jahr 2010 gegenüber dem Jahr 2009 fast verdoppelt.DIE BEGUTACHTUNGEN I N D E N J A H R E N 2 0 0 4 B I S 2 0 1 0250.000Begutachtungen200.000203.908199.834198.523200520062007192.606234.258231.12720092010211.766150.000100.00050.0000
20042008DIE ANZAHL DER QUALITÄTSPRÜFUNGEN NACH § 112/114 NACH SGB XI IN DEN JAHREN 2004 BIS 2010
1.773Anzahl1.500* In 2006 Umstellung
auf aufwändigeres
Prüf-/Beratungsverfahren
* In 2010 Umsetzung
der Pflege-Transparenzvereinbarungen1.0931.0008017878429305000
2004461.06420052006 *2007200820092010 *DER MARKTANTE I L 2 0 0 9
Gutachten	1	2	3	4	5	6	7	8	9	10 11 12 13 14 15 Bayern	199.371	14,38 %Baden-Württemberg	144.079	10,39 %Berlin-Brandenburg	102.806	7,42 %Bremen	14.224	1,03 %Hessen	98.419	7,10 %Mecklenburg-Vorpommern	35.295	2,55 %132.442	9,55 %81.598	5,89 %Niedersachsen	Nord	Nordrhein	166.526	12,01 %Rheinland-Pfalz	73.342	5,29 %Saarland	16.359	1,18 %Sachsen	83.024	5,99 %Sachsen-Anhalt	53.631	3,87 %Thüringen	41.868	3,02 %143.434	10,35 %Westfalen-Lippe	gesamt 846
21.386.418	München
Sitz des MDK BayernDIE STR UKTUR D E R S O Z I A L M E D I Z I N I S C H E R N B E G U TA C H T U N G E N I N D E R P V I N D E N J A H R E N 2 0 0 4 B I S 2 0 1 0100 %
Nach § 43 Behindert80 %In der Einrichtung:
Ambulant60 %Nach Aktenlage im
Beratungszentrum40 %20 %0 %
200420052006200720082009201047DIE QUALITÄT UND WIRTSCHAFTLICHKEIT
UNSERER LEISTUNGENDie Qualität unser Dienstleistungen steht bei all unseren Bemühungen im Mittelpunkt. Ein wichtiger
Qualitätsindikator ist daher ein niedriger Anteil stattgegebener Widersprüche (Krankenversicherung
und Pflegeversicherung). Seit 2003 wird dieses Ziel konsequent verfolgt. Im Jahr 2010 konnten die
Quoten vom Vorjahr gehalten werden.
Die zeitnahe Bearbeitung von Aufträgen als Grundlage für Leistungsentscheidungen der Pflegekasse stellt ein wichtiges Glied im Rahmen der Pflegegutachtung dar. Das Ziel, die Pflegegutachten
innerhalb der 26 Tage vollständig zu bearbeiten wurde übertroffen.D I E Q U O T E D E R S TAT T G E G E B E N E N W I D E R S P R Ü C H E I N D E N J A H R E N 2 0 0 4 B I S 2 0 1 0GKV
PVAnteil an allen Widersprüchen in Prozent2524,8 %
23,1 %201515,6 %
13,8 %13,7 %19,0 %18,9 %17,8 %15,7 %15,5 %
13,7 %14,2 %1050
20044818,0 %17,2 %200520062007200820092010DIE LAUFZEIT EI N E R S O Z I A L M E D I Z I N I S C H E N B E G U TA C H T U N G E N I M A U F T R A G
DER PFLEGEKAS S E N I N D E N J A H R E N 2 0 0 4 B I S 2 0 1 060
56,95054,250,7
48,445,7Laufzeit in Tagen55,144,2
43,845,34039,4
39,240,036,7
36,840,9
37,53029,134,2
34,433,2In der Einrichtung: Ambulant37,2In der Einrichtung: Stationär32,831,0
19,622,5
20,010 200420052006200720082009In der Einrichtung: Nach
§ 43 Behindert
Alle Gutachtenarten
Aktenlagen201049DIE QUALITÄT UND WIRTSCHAFTLICHKEIT
UNSERER LEISTUNGENDie Produktivität unserer Gutachter bewegt sich seit Jahren auf einem hohen Niveau. Gemessen
wird die Produktivität als Anteil der produktiven Arbeitszeit an der effektiv verfügbaren Arbeitszeit.
Laut „Globale Produktivitätsstudie 2008“ erreichten die untersuchten deutschen Unternehmen eine
Produktivität von 61 Prozent – der MDK Bayern erreicht mit über 70 Prozent im GKV-Bereich ein
viel höheres Niveau. Der höhere Auslastungsgrad in der Pflegeversicherung ist auf einen geringen
Overhead zurückzuführen.
Mehr als die Hälfte der 200 Befragten sind mit den Dienstleistungen des MDK Bayern uneingeschränkt zufrieden. In der Regel werden die Kundengespräche von den Verbundleitern des MDK
Bayern geführt.D I E P R O D U K T I V I T Ä T D E S M D K B AY E R N I N D E N J A H R E N 2 0 0 4 B I S 2 0 1 0
Produktivität in Prozent66,7 %GKV
PV67,8 %82,7 %79,1 %
67,3 %70,3 %79,7 %
69,9 %79,6 %
69,6 %78,9 %
70,4 %60
20045079,9 %75,0 %200520062007200820092010DIE BEWERTUNG V O N 1 9 1 K U N D E N G E S P R Ä C H E N I N 2 0 1 0
6,6 %200943,4 %in Prozent
45,9 %1,5 % 0,5 %Uneingeschränkt zufrieden42,6 %Überwiegend zufrieden2010
in Prozent55,4 %Weniger zufrieden
Nicht zufrieden51DAS PERSONAL UND DIE AUSGABENAuch in 2010 wurde gerade im Bereich Pflege der Mitarbeiterbestand weiter ausgebaut. Wir haben
nun das für die gewachsenen Aufgaben nötige Personal an Bord. Dennoch arbeiten wir mit Recruitinginitiativen und Abfrage von Mitarbeiterfeedback weiter an unserer Attraktivität als Arbeitgeber,
um auch zukünftig qualitativ hochwertige Begutachtung anbieten zu können.
Um die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft unserer Mitarbeiter zu fördern, wurden u.a. Maßnahmen zur Verbesserung der Kommunikationsstrukturen in der Fläche angestoßen und das Thema
Gesundheitsförderung in den Fokus genommen. Dass wir ein in vielerlei Hinsicht attraktiver Arbeitgeber sind, zeigt auch das Ende 2010 erfolgreich abgeschlossene Audit „berufundfamilie“. Bereits
heute bietet der MDK Bayern eine Fülle von Möglichkeiten, Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Und wir arbeiten weiter daran, eine familienbewusste Unternehmenskultur zu etablieren.
Als Beratungs- und Begutachtungsunternehmen sind die Mitarbeiter mit Abstand unsere wichtigste
Ressource. Dementsprechend setzt der MDK Bayern über 82,27 Prozent der gesamten Ausgaben
für sein Personal ein. Der größere Teil der Personalkosten – die Ausgaben für ärztliche und
nichtärztliche Gutachter – fließt direkt in die Leistungserbringung. Ein kleinerer Teil davon wird für
Assistenzkräfte, Hauptverwaltung, Pensionen und Beihilfen für ehemalige Mitarbeiter aufgewendet.D E R P E R S O N A L B E S TA N D	2005 2006	2007 2008	2009	2010	Ärzte	271	278	251	263	265	262	Pflegefachkräfte	220	220	220	230	265	308	Kodierassistenz	30	40	32	37	34	33	Teamassistenten	301	295	298	310	333	32062	60	65	69	71	79884	893	866	909	968	1.002	Verwaltung	Gesamt	52DIE ALTERSSTR U K T U R D E S P E R S O N A L S ( S TA N D 3 1 . 1 2 . 2 0 1 0 )
AlterAnzahlunter 251325 - 294830 - 345535 - 398940 - 4415045 - 4923950 - 5425455 - 5919660 und älter83DIE ZUSAMMENS E T Z U N G D E R P E R S O N A L A U S G A B E N 2 0 1 0	in T€	2010	Ärzte	24.295,0	Teamassistenz ohne Kodierassistenz	14.355,4	Pflegefachkräfte	16.367,6	Kodierassistenz	1.686,2	Verwaltung	5.396,9	Versorgungsempfänger	9.824,2	Übrige Personalkosten	275,8	Summe Personalkosten	72.201,153ERFOLGS- UND VERMÖGENSRECHNUNGERFOLGSRECHNUNG	Einnahmen	Umlagen der Mitglieder	Vermögenserträge und sonstige Einnahmen	Einnahmen insgesamt	Jahres-	rechnung	2010 in TU Jahres-	rechnung	2009	in TU	Veränderung 2010
in %	91.463	81.660	12,00	479	642	-25,47	91.941	82.303	11,71Die Einnahmen aus Umlagen der Mitglieder ergeben sich aus der vom Verwaltungsrat festgesetzten
Pro-Kopf-Umlage von 12,20 € je Mitglied der gesetzlichen Krankenkassen zum Stichtag 1. Juli
2010. Entsprechend der gesetzlichen Regelungen finanzieren die Kranken- und Pflegekassen je zur
Hälfte die MDK-Umlage. Die aufgestellte Jahresrechnung 2010 wurde im Auftrag des Verwaltungsrates von unabhängigen Wirtschaftsprüfern geprüft und die Ordnungsmäßigkeit testiert.
Dem Verwaltungsrat wird die Jahresrechnung 2010 in der Sitzung am 27.05.2011 zur Abnahme und zur Entlastung der Geschäftsführung vorgelegt.VERMÖGENSRECHNUNG	Aktiva	Barmittel und Giroguthaben	Jahres-	rechnung	2009	in TU	Veränderung 2010
in %	664	345	92,47	16.100	11.200	43,75	Forderungen	414	385	7,62	Zeitliche Rechnungsabgrenzung	821	871	-5,82	Sonstige Aktiva	1.417	1.199	18,23	Bestände des Verwaltungsvermögens	5.319	5.992	-11,22	24.735	19.991	23,73	Kurzfristige Geldanlagen/Andere Geldanlagen	Aktiva insgesamt	54Jahres-	rechnung	2010 in TU ERFOLGSRECHN U N G	Ausgaben	Jahres-	rechnung	2010 in TU Jahres-	rechnung	2009	in TU	Veränderung 2010
in %	Personalaufwand	72.201	68.041	6,11	Sachaufwand	12.630	12.382	2,00	3.607	3.304	9,18	297	212	39,71	-495	-456	8,64	88.239	83.483	5,70	Beiträge und Vergütungen	Sonstige Kosten und Aufwendungen	Erstattungen	Ausgaben insgesamt	Überschuss der Einnahmen/Ausgaben	3.702	-1.180	VERMÖGENSREC H N U N G	Passiva	Kurzfristige Verpflichtungen	Jahres-	rechnung	2010 in TU Jahres-	rechnung	2009	in TU	Veränderung 2010
in %	2.717	2.181	24,59	642	179	258,55	Sonstige Passiva	2.387	2.345	1,82	Passiva insgesamt	5.746	4.705	22,14	18.989	15.287	24,22	Zeitliche Rechnungsabgrenzung	Überschuss der Aktiva	Hinweis: Rundungsdifferenzen wegen Auf- und Abrundung auf TE möglich.55M D K B AY E R N
Reiner KasperbauerBEREICH
S O Z I A L M E D IZIN
Ltd. Arzt, Stv. Geschäftsführer
Stellvertretung PD
Dr. Astrid ZobelBEREICH PFLEGE
Ltd. Ärztin,
Stv. GeschäftsführerinRESSORT
GESCHÄFTSFELDERRESSORT
DONAUUNTERNEHMENSSTEUERUNG/
PLANUNGRESSORT
ANALYSE, KONZEPT,
CONSULTINGREFERAT I
PFLEGEBEGUTACHTUNGVERBUND
MAINFRANKENUNTERNEHMENSENTWICKLUNG
UND BETRIEBWISSENSMANAGEMENT
INTERN/EXTERNREFERAT II
QUALITÄTSSICHERUNGVERBUND
MITTELFRANKENPERSONALSERVICEREFERAT III
BERATUNGVERBUND
MÜNCHENFINANZEN,
REISESTELLEVERBUND
NORD-OST BAYERNREVISION, RECHT,
DATENSCHUTZVERBUND
OBERFRANKENSEG 2 PFLEGEVERBUND
SCHWABENÖFFENTLICHKEITSARBEITVERBUND
SÜD-OST BAYERNUnternehmensstruktur,
Stand: April 201156ORGANISATIONDer MDK Bayern ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts organisiert. Seine Organe sind der
Verwaltungsrat und der Geschäftsführer.Verwaltungsrat
Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung ist nach § 278 Absatz 1 und 2 des Sozialgesetzbuches (SGB) Fünftes Buch (V) in den Ländern eine Arbeitsgemeinschaft der Landesverbände der
Krankenkassen sowie der Ersatzkassen. In seinen Sitzungen diskutiert der Verwaltungsrat die grundlegenden Fragen der Geschäftspolitik und entscheidet über die Vorlagen der Geschäftsführung.
Die Vertreter im Verwaltungsrat werden von den Vertreterversammlungen der Mitgliedsverbände
gewählt.Geschäftsführer und Stellvertreter
•		Reiner Kasperbauer, Geschäftsführer MDK Bayern
 r. Ottilie Randzio, stv. Geschäftsführerin MDK Bayern, Ltd. Ärztin, Bereich Pflege
 r. Christian Alex, stv. Geschäftsführer MDK Bayern, Ltd. Arzt, Bereich SozialmedizinZusammensetzung des Verwaltungsrates
Dr. Claudia A. Wöhler, AOKSigrid König, BKK Landesverband Bayern(alternierende Vorsitzende)(hauptamtlich)Dr. Helmut Platzer, AOK (hauptamtlich)Kurt Krämer, BKKFritz Schösser, AOKNorbert Gradl, LKK Franken und OberbayernLorenz Ganterer, AOK(hauptamtlich)Franz Lanzinger, AOKReinhart Freiherr von Stockmar vonLudwig Huber, VdekWangenheim, LKK Franken und OberbayernGerhard Potuschek, BARMER GEKMax Weichenrieder, LKK FrankenWilfried Erbe, DAKund OberbayernChristian Bredl, TKWerner J. Terlohr, Vereinigte IKK (hauptamtlich)Manfred Knöpfle, BKKPeter Prison, Vereinigte IKK(alternierender Vorsitzender)Klaus Dank, Vereinigte IKKFinanzierung
Der MDK Bayern ist umlagefinanziert. Die Umlage pro Versichertem wird zur Hälfte von der Kranken- und zur Hälfte von der Pflegeversicherung getragen und von den Trägerverbänden des MDK
im jeweiligen Bundesland aufgebracht. Der Umlagebetrag wird auf Basis der Anzahl der Mitglieder
der Krankenkassen, für die der MDK zuständig ist, ermittelt.57BERATUNGSZENTREN DES MDK BAYERN92224 AmbergErnst-Reuter-Straße 115Telefon:	0851 9 55 80-0Marienstraße 8Telefon:	09281 61 72-0Telefax:	0851 9 55 80-444Telefon:	09621 48 73-0Telefax:	09281 61 72-444
82377 PenzbergTelefax:	09621 48 73-444
85051 IngolstadtIm Thal 191522 AnsbachMünchener Straße 97aTelefon:	08856 92 08-0Würzburger Landstraße 7Telefon:	0841 9 73 19-0Telefax:	08856 92 08-444Telefon:	0981 4 88 04-0Telefax:	0841 9 73 19-444
93047 RegensburgTelefax:	0981 4 88 04-444
87600 KaufbeurenMargaretenstraße 1663743 AschaffenburgAm Bleichanger 2Telefon:	0941 2 96 05-0Liebigstraße 2Telefon:	08341 90 14-0Telefax:	0941 2 96 05-444Telefon:	06021 31 71-0Telefax:	08341 90 14-444
83026 RosenheimTelefax:	06021 31 71-444
84011 LandshutOberaustraße 1686153 AugsburgPostfach 2709Telefon:	08031 24 43-0Max-Hempel-Straße 3Telefon:	0871 9 22 02-0Telefax:	08031 24 43-444Telefon:	0821 52 13-0Telefax:	0871 9 22 02-444
97424 SchweinfurtTelefax:	0821 52 13-444
87700 MemmingenCarl-Zeiß-Straße 1496052 BambergFraunhoferstraße 1Telefon:	09721 77 15-0Kirschäckerstraße 23Telefon:	08331 94 82-0Telefax:	09721 77 15-444Telefon:	0951 9 35 45-0Telefax:	08331 94 82-444
94315 StraubingTelefax:	0951 9 35 45-444
84453 MühldorfLandshuter Straße 2395444 BayreuthBahnhofplatz 9Telefon:	09421 99 68-0Bismarckstraße 13Telefon:	08631 38 65-0Telefax:	09421 99 68-444Telefon:	0921 74 67-0Telefax:	08631 38 65-444
92637 WeidenTelefax:	0921 74 67-444
81739 MünchenLeimberger Straße 6394469 DeggendorfPutzbrunner Straße 73Telefon:	0961 3 89 17-0Mettener Straße 7Telefon:	089 6 27 20-0Telefax:	0961 3 89 17-444Telefon:	0991 3 70 06-0Telefax:	089 6 27 20-444
97080 WürzburgTelefax:	0991 3 70 06-444
90429 NürnbergSchweinfurter Straße 289312 GünzburgWaltherstraße 2Telefon:	0931 29 60-0Oberes Erlenbad 3Telefon:	0911 9 29 86-0Telefax:	0931 29 60-444Telefon: 08221 36 21-0Telefax:	0911 9 29 86-444Telefax: 08221 36 21-444
95030 Hof58Dr.-Emil-Brichta-Straße 5ANSPRECHPARTNERUnsere Ansprechpartner in der Hauptverwaltung
Dr. Christian Alex	Ltd. Arzt und Leiter Bereich SozialmedizinDr. Ottilie Randzio Ltd. Ärztin und Leiterin Bereich PflegeDr. Hans Gerber Ltd. Arzt SEG 2 PflegePD Dr. Astrid Zobel Stv. Leiterin Bereich SozialmedizinDr. Max-Peter Waser Leiter Ressort Sozialmedizinische Geschäftsfelder (komm.)Dr. Eleonore Dietz-Bachinger Leiterin Ressort Analyse, Konzept, Consulting (komm.)Alexandra Krombholz Leiterin Ressort PersonalserviceWolfgang Nafziger Leiter Ressort Unternehmenssteuerung/-planungJohannes Warmuth Leiter Ressort FinanzenAndreas Kühne Leiter Ressort Organisationsentwicklung und BetriebHolger Freese Leiter Referat Recht, Revision, DatenschutzUnsere Ansprechpartner im Verbund
Dr. Tanja Lebok Leiterin Verbund OberfrankenDr. Rudolf Maidhof Leiter Verbund MainfrankenDr. Manfred Beer Leiter Verbund MittelfrankenThomas Muck Leiter Verbund Nord-Ost BayernDr. Michael Röder Leiter Verbund DonauDr. Dieter Eppich Leiter Verbund MünchenStefan Sebaldt Leiter Verbund Süd-Ost BayernDr. Christoph Heiß Leiter Verbund SchwabenUnsere Ansprechpartner in den Fachbereichen
PD Dr. Heinz-Jürgen Deuber Leiter Fachbereich Arzneimittel, Methoden und ProduktbewertungDr. Michael Penz Leiter Fachbereich GeriatrieDr. Lothar Kern Leiter Fachbereich Hilfsmittel und MedizinprodukteDr. Ingeborg Singer Leiterin Fachbereich MedizinrechtDr. Friedrich Theiss Leiter Fachbereich OnkologieDr. Norbert Schwarz Leiter Fachbereich PPNDr. Sabine Korger Leiter Fachbereich Vergütung und Abrechnung (komm.)Dr. Stephan Klinger Leiter Fachbereich ZahnmedizinUnsere Logistikzentren
Zahnmedizin59IMPRESSUMHerausgeber
Katja Siegrist, Berlin
(Fotos Seite 6/7, 29, 33, 38)
(Fotos Seite 5, 10/11, 15,
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