Source: https://gesetze-in-app.de/BGB/537
Timestamp: 2019-02-23 07:11:37
Document Index: 210281085

Matched Legal Cases: ['§ 537', 'BGH', '§ 537', '§ 581', '§ 537', '§ 537', '§ 535', 'BGH', '§ 459', 'BGH', '§ 537', '§ 537', '§ 537', 'BGH', '§ 537', 'BGH', '§ 537', 'BGH', '§ 536', 'BGH', 'BGH', '§ 537', 'BGH', '§ 537', 'BGH', 'BGH', '§537', '§537', 'BGH', '§ 537', '§ 537', 'BGH', 'BGH', '§ 286', '§ 537', '§ 537', '§ 537', 'BGH', '§ 537', '§ 537', '§ 537', 'BGH', '§ 537', 'BGH', '§537', 'BGH', '§ 537', 'BGH', '§ 11', 'BGH', 'BGH', '§ 537', '§ 535', 'BGH', 'BGH', '§ 537', '§ 537', 'BGH', 'BGH', '§ 537', '§ 537', 'BGH', '§ 537', '§ 18', 'BGH', '§ 537', '§ 537', '§ 537', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 537', 'BGH', '§ 537', 'BGH', 'BGH', '§537', 'BGH', 'BGH', '§ 537', '§ 459', '§537', 'BGH', 'BGH', '§ 537', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 537', 'BGH', '§ 537', '§ 535', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 537', 'BGH', '§ 537', 'BGH', '§ 537', '§ 537', 'BGH', '§ 537', '§ 537', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 537', '§ 537', '§ 552', 'BGH', 'BGH', '§ 537', 'BGH']

§ 537 BGB: Entrichtung der Miete bei persönlicher Verhinderung des Mieters
BGH, URTEIL vom 3.11.1991, Az. XII ZR 63/90 Eine Heranziehung der Regeln über den Wegfall der Geschäftsgrundlage ist im Anwendungsbereich der Gewährleistungsvorschriften nach §§ 537 ff (§ 581 Abs.2) BGB grundsätzlich ausgeschlossen (Bub/Treier/Bub Handbuch der Geschäftsund Wohnraummiete II Rdn. 631; Emmerich/Sonnen-schein Miete 5. Aufl. vor § 537 BGB Rdn. 14; Palandt/Putzo BGB 50. Aufl. § 537 Rdn. 7; vgl. auch BGB-RGRK/Gelhaar 12. Aufl. vor § 535 Rdn. 157; Stötter NJW 1971, 2281 ff; BGHZ 98, 100, 103 zu §§ 459 ff BGB).
BGH, URTEIL vom 3.3.1976, Az. VIII ZR 253/74 Juni 1969 übergebenen 6 Webmaschinen nur dann zustehen, wenn er nachgewiesen hätte, daß diese Maschinen, wie er erst nach Inbetriebnahme erfahren habe, von Anfang an mit Fehlern behaftet gewesen seien, die ihre Tauglichkeit zu dem vertragsgemäßen Gebrauch aufhoben (§ 537 Abs. 1 Satz 1 BGB; vgl. Soergel/ Siebert BGB 10. Aufl. § 537 Rdn 16; Palandt/Putzo BGB 35. Aufl. § 537 An. 4a).
BGH, URTEIL vom 3.3.1976, Az. VIII ZR 253/74 Eine solche Zahlungspflicht würde gemäß § 537 Abs. 1 BGB zwar dann entfallen, wenn diese Maschinen bereits im Zeitpunkt ihrer Übergabe an den Kläger unbrauchbar gewesen wären (vgl. dazu Senatsurteil vom 7. Dezember I960 - VIII ZR 16/60 = WM 1961, 455 = NJW 1961, 916).
BGH, URTEIL vom 3.8.1982, Az. VIII ZR 246/81 1.	Hatte der Griff einen Beschaffenheits- oder Konstruktionsfehler, wie die Vorinstanz angenommen hat, so war das Fahrrad in der Tat bereits bei Abschluß des Mietvertrages mangelhaft im Sinne der §§ 537, 538 BGB (Senatsurteile vom 1. April 1963 -VIII ZR 257/61 = NJW 1963, 1449 und vom 18. Dezember 1974 -VIII ZR 187/73 = WM 1975, 195 = NJW 1975, 645).
BGH, URTEIL vom 3.1.2012, Az. VIII ZR 155/11 17	Da die Minderung nach § 536 Abs. 1 BGB kraft Gesetzes eintritt, genügt der Mieter seiner Darlegungslast schon mit der Darlegung eines konkreten Sachmangels, der die Tauglichkeit der Mietsache zu dem vertragsgemäßen Gebrauch beeinträchtigt; das Maß der Gebrauchsbeeinträchtigung (oder einen bestimmten Minderungsbetrag) braucht er hingegen nicht vorzutragen (vgl. BGH, Urteil vom 27. Februar 1991 -XII ZR 47/90, NJW-RR 1991, 779 unter 2 c; BGH, Beschluss vom 11. Juni 1997 -XII ZR 254/95, WuM 1997, 488 unter b mwN; jeweils zu § 537 BGB aF, Senatsbeschluss vom 25. Oktober 2011 -VIIIZR 125/11, aaO).
BGH, , Az. 3.	a) Das Berufungsgericht hat darin recht, daß - abweichend von der Meinung des Landgerichts - die Beklagten hier keine Rechte aus § 537 BGB herleiten können, weil eine Übergabe der Wirtewohnung unstreitig nicht stattgefunden hat (vgl. Senatsurteile vom 12. Oktober 1977 - VIII ZR 73/76 = WM 1977, 1328 = NJW 1978, 103 und vom 28. November 1979 - VIII ZR 302/78 = WM 1980, 312 = NJW 1980, 777).
BGH, Urteil vom 3.2.2000, Az. Dabei hat die Rechtsprechung die Beweislast aber nach den beiderseitigen Verantwortungsbereichen verteilt: Der Vermieter muß darlegen und beweisen, daß die Ursache des Mangels nicht aus seinem Pflichten- und Verantwortungsbereich stammt, sondern aus dem Herrschafts- und Obhutsbereich des Mieters (vgl. Senatsurteil BGHZ 126, 124, 128; Baumgärtel, Handbuch der Beweislast im Privatrecht, 2. Aufl., Bd. 1, §537 BGB, Rdn. 1; Kraemer in Bub/Treier Handbuch der Geschäftsraummiete 3. Aufl. Ill A Rdn. 960 a; III B Rdn. 1385 a; Schmidt-Futterer/Eisenschmidt Mietrecht 7. Aufl. §537 Rdn. 318 m.w.N.).
BGH, Urteil vom 1.10.1954, Az. V ZR 39/55 Bedingungen vermietet oder verpachtet, zu demal er, und zwar auch ohne Rücksicht auf Verschulden, dem Mieter nach §§ 537? 538 BGB auf Schadensersatz wegen Nichterfüllung haftet, wenn Mängel der im § 537 BGB bezeichneten Art im Zeitpunkt der [Fertigstellung oder der Übergabe der Mietoder Pachtsäche vorhanden sind (BGHZ 9, 32o /52j/)o Der Vortrag der Klägerin (Schriftsatz vom 22. August 1953 S 4 - Bl 98 GA)s 'Ein Sachverständiger werde bestätigen, dass die ursprüngliche Planung des Architekten Korn gemäss Zeichnungen in den Anlagen zu dem notariellen Vertrag fehlerhaft war usw.V ist vom Berufungsgericht - vgl S 13 des Urteils - nicht übersehen, sondern mit Recht für unerheblich gehalten.
BGH, Urteil , Az. 110 Die Revision rügt Verletzung formellen (§ 286 ZPO) und materiellen Rechts (§ 537 BGB)» lo Ihr Ausgangspunkt, daß eine Zusicherung im Sinne von § 537 BGB, wozu eine Zusicherung eines bestimmten Ertrages gehört, dann vorliegt, wenn der Verpächter die vom Pächter vertragsmäßig verlangte Erklärung in vertragsmäßig bindender Form ausdrücklich abgibt, ist richtig (Staudinger 11» Aufl. BGB § 537 Nr» 9)» An den Begriff der vertraglichen
BGH, URTEIL vom 3.6.1981, Az. VIII ZR 192/80 Sie führt im Ausgangspunkt zwar zutreffend aus, daß auch tatsächliche Zustände und rechtliche Verhältnisse, die mit der Mietsache Zusammenhängen, einen Fehler im Sinne des § 537 Abs. 1 BGB darstellen können (vgl. dazu Gelhaar in BGB-RGRK, 12. Aufl. § 537 Rdn. 8 und 15 ff m.w.Nachw.; Voelskow in MünchKomm § 537 Rdn. 11).
BGH, Urteil vom 3.2.2001, Az. Die von dem Beklagten gerügten Mängel waren mithin generell geeignet, eine Minderung des vereinbarten Mietzinses in dem Umfang (und für die Dauer) zu rechtfertigen, in dem die Gebrauchstauglichkeit der Mieträume durch sie beeinträchtigt war (§ 537 Abs. 1 Satz 1 BGB; vgl. Senatsurteil vom 27. Februar 1991 -XIIZR 47/90 = BGHR BGB §537 Abs. 1 Mietzinsminderung 1 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 3.1.1986, Az. VIII ZR 91/85 Von der sich daran knüpfenden mietrechtlichen Sachmängelhaftung nach § 537 BGB kann sich der Leasinggeber wegen der Besonderheiten des Leasingverhältnisses auch im nichtkaufmännischen Verkehr in allgemeinen Geschäftsbedingungen freizeichnen, wenn er dem Leasingnehmer gleichzeitig seine kaufrechtlichen Gewährleistungsansprüche gegen den Lieferanten abtritt und diese Ansprüche die Interessen des Leasingnehmers in angemessener Weise wahren (für den nicht-kaufmännisehen Verkehr Senatsurteil vom 20. Juni 1984 -VIII ZR 131/83 - NJW 1985, 129 = WM 1984, 1089; ferner allgemein BGHZ 68, 118, 123; 81, 298, 301 f; 94, 44, 48; 94, 180, 185 ff mit dem Ergebnis, daß § 11 Nr. 10 a AGBG diese Freizeichnung nicht hindert).
BGH, URTEIL vom 3.8.1987, Az. IVb ZR 27/86 In der ernstlichen und endgültigen Erfüllungsverweigerung der Beklagten liegt jedenfalls eine positive Vertragsverletzung (vgl. insoweit BGH Urteile vom 10. Dezember 1986 - VIII ZR 349/85 - JZ 1987, 512, 513 f. und vom 12. Oktober 1977 - VIII ZR 73/76 - NJW 1978, 103; Emmerich/Sonnenschein, Miete 2. Aufl. Vorbemerkung 12 vor § 537 BGB; BGB-RGRK/ Gelhaar 12. Aufl. Rdn. 129 vor § 535; Staudinger/Emmerich aaO), die sowohl in der zurückliegenden Zeit als auch für die Zukunft den Schadensersatzanspruch ausgelöst haben kann (BGH Urteil vom 10. Dezember 1986 aaO).
BGH, URTEIL vom 3.9.1986, Az. VIII ZR 144/85 An dieser Ansicht, die darauf beruht, daß das Recht auf Minderung gemäß § 537 BGB seiner rechtlichen Natur nach kein Anspruch (wie beim Kauf), sondern eine kraft Gesetzes eintretende Änderung der Vertragspflichten ist, wird trotz der in der Literatur seinerzeit geübten Kritik (vgl. Kubisch in NJW 1958, 1084), die allenfalls den Gesetzgeber treffen kann (vgl. MünchKomm/Voelskow, BGB, § 537 Rdn. 20), festgehalten.
BGH, URTEIL vom 3.1.2009, Az. VIII ZR 66/08 Nach der Rechtsprechung des Senats (BGHZ 127, 245, 251 ff.) war nach § 537 Abs.3 BGB aF bei einem Mietverhältnis über Wohnraum jede zu dem Nachteil des Mieters von seinen Rechten aus § 537 Abs. 1 und 2 BGB aF abweichende Vereinbarung verboten, wozu nicht nur der völlige Ausschluss, sondern auch Beschränkungen eines Mietminderungsrechts gezählt haben.
BGH, URTEIL , Az. 11 IVo Ohne Rochtsirrtum und von der Revision nicht angegriffen sind auch die Ausführungen des Berufungsgerichts, soweit es die Zulässigkeit eines Grundurteils bejaht und der Entscheidung im Nachverfahren auch die Frage überläßt, ob und inwieweit die Beklagten etwa den Mietzins nach § 537 BGB mindern können» Insoweit mag nur bemerkt werden, daß zu dem vom Berufungsgericht hierzu angeführten Urteil des erkennenden Senats vom 21« Dezember i960 - VIII ZR 3lV?9 - LM 1« BMG § 18 Nr« 9 - inzwischen eine dieses Urteil ergänzende Entscheidung ergangen ist (Urt«v. 28. April 196? - VIII ZR 132/63 - WM 1965«, 705 MDR 1965, 6?7)o
BGH, , Az. Nach herrschender Meinung ist das Hecht auf Minderung gemäß § 537 BGB seiner rechtlichen Natur nach kein Anspruch (wie beim Kauf), sondern eine kraft Gesetzes eintretende Änderung der Vertragspflicht (BGB RGRIC 10. Auflo § 537 Anm., 5; RG JW 1918, 815, 816; SeuffArch 58, Nr. 51 S. 97; Palandt BGB 16. Aufl. § 537 An. 3 a).
BGH, BESCHLUSS vom 2.9.2011, Az. VIII ZR 125/11 -9- bestimmten Minderungsbetrag) braucht er hingegen nicht vorzutragen (vgl. BGH, Urteil vom 27. Februar 1991 - XII ZR 47/90, NJW-RR 1991, 779 unter 2 c; BGH, Beschluss vom 11. Juni 1997 -XII ZR 254/95, WuM 1997, 488 unter b mwN; jeweils zu § 537 BGB aF).
BGH, Urteil vom 3.1.2000, Az. Unter einem Mangel im Sinne von § 537 Abs. 1 BGB ist die für den Mieter nachteilige Abweichung des tatsächlichen Zustandes der Mietsache von dem vertraglich geschuldeten Zustand zu verstehen (vgl. BGH Urteil vom 26. September 1990 -VIII ZR 205/89 = BGHR BGB §537 Abs. 1 Fehler 1 m.w.N.;Kraemer in Bub/Treier, Handbuch der Geschäftsund Wohn-raummiete, 3. Aufl. Ill B Rdn. 1328 ff; Gerber/Eckert aaO Rdn. 117), wobei sowohl tatsächliche Umstände als auch rechtliche Verhältnisse in bezug auf die Mietsache als Fehler in Betracht kommen können (st.Rspr. vgl. etwa BGH Urteil vom 1. Juli 1981 -VIIIZR 192/80 = NJW 1981, 2405; Senatsurteil vom 11. Dezember 1991 -XIIZR 63/90 =WM 1992, 583, 585, jeweils m.N.).
BGH, Urteil vom 3.1.2000, Az. Als Eigenschaften im Sinne von § 537 Abs. 2 Satz 1 BGB kommen - entsprechend der Regelung in § 459 Abs. 2 BGB (vgl. Staudinger/Emmerich BGB 13. Bearb. §537 Rdn. 58; Kraemer in Bub/Treier aaO III B Rdn. 1357; RG, Urteil vom 12. November 1936 - IV 148/36 = JW 1937, 675) - neben der physischen Beschaffenheit die tatsächlichen und rechtlichen Beziehungen des Mietgegenstandes zu seiner Umwelt in Betracht, die für die Brauchbarkeit und den Wert des Mietobjekts von Bedeutung sind.
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.1994, Az. VIII ARZ 3/94 Denn die Klausel hindert den Mieter nicht, seinen Erfüllungsanspruch im Wege des S 320 BGB geltend zu machen (BGHZ 84, 42, 46) und mit einem Anspruch, der ihm wegen Überzahlung der kraft Gesetzes geminderten Miete (§ 537 BGB) aus zurückliegenden Zahlungsperioden zusteht, gegen Mietforderungen späterer Monate aufzurechnen.
BGH, URTEIL vom 1.3.2008, Az. II ZR 207/06 9	1. a) Entgegen der Ansicht der Revision geht das Berufungsgericht zutreffend unter Bezugnahme auf die gefestigte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 122, 163 ff.; BGH, Urt. v. 22. Dezember 1999 - XII ZR 339/97, WM 2000, 776 ff.; Urt. v. 19. Dezember 2007 - XII ZR 13/06, NZM 2008, 206 ff.) davon aus, dass der Beklagte rechtsmissbräuchlich handelt, wenn er sich gegenüber dem Mietzinszahlungsanspruch des Klägers auf § 537 Abs. 2 BGB beruft.
BGH, URTEIL vom 3.0.1971, Az. VIII ZR 167/69 Ein behördliches Verbot, ein als Baugrundstück vermietetes Grundstück zu bebauen oder - wie hier - ein Gebot, das auf dem Grundstück befindliche Gebäude abzubrechen, stellt nach ständiger Rechtsprechung einen Sachfehler im Sinne des § 537 Abs. 1 BGB dar, wenn die behördliche Beschränkung des Gebrauchs auf der Beschaffenheit oder der Lage der Mietsache beruht und der Umstand, daß das Grundstück nicht als Baugrundstück benutzt werden kann, von Einfluß auf den Wert des Grundstücks ist (Urteile des erkennenden Senats vom 11. Februar 1958 - VIII ZR 12/57 - LM BGB § 535 Nr. 16 = NJW 1958, 785; vom 7. November 1962 - VIII ZR 190/61 - WM 1962, 1379; vom 10. Juli 1968 - VIII ZR 180/66 - BGHWarn 1968 Nr. 206 = WM 1968, 1307).
BGH, URTEIL vom 3.4.2016, Az. XII ZR 62/15 Dabei trägt allerdings der Kunde, der einen längerfristigen Vertrag über die Erbringung einer Leistung abschließt, grundsätzlich das Risiko, diese aufgrund einer Veränderung seiner persönlichen Verhältnisse nicht mehr nutzen zu können (BGH Urteil vom 11. November 2010 - III ZR 57/10-NJW-RR 2011, 916 Rn. 12; vgl. auch § 537 Abs. 1 BGB).
BGH, Urteil vom 3.0.2002, Az. Voraussetzung dafür ist vielmehr, daß die fehlende Genehmigung eine Aufhebung oder erhebliche Beeinträchtigung der Tauglichkeit der Mietsache zu dem vertragsgemäßen Gebrauch zur Folge hat (vgl. Senatsurteil vom 23. September 1992 - XII ZR 44/91 - NJW 1992, 3226, 3227; Kraemer in Bub/Treier Flandbuch der Geschäftsund Wohnraummiete, 3. Aufl., Kap. Ill, Rdn. 1346; Blank/Börsting-haus, Miete, Kommentar, § 537 BGB Rdn. 13).
BGH, URTEIL vom 3.6.1968, Az. VIII ZR 161/66 Biese Erörterungen befassen sich nämlich mit der Frage, ob wegen anderer, nicht die Verbesserungen, sondern die teilweise Instandsetzung und Instandhaltung der Wohnung betreffenden Arbeiten, eine Mietzinsminderung in Betracht kam (§ 537 BGB)* Insoweit trifft aber die Bcwciolast nicht den Kläger als Vermieter, sondern die Beklagte als Mieterin (Soergel/biebcrt, BGB 10. Aufl. § 537 Nr. 21).
BGH, URTEIL vom 3.11.2007, Az. XII ZR 13/06 BGB §§ 537 Abs. 2, 242 Cd Der Mieter eines Messestandes, der sich grundlos weigert, den Mietvertrag zu erfüllen, verstößt gegen Treu und Glauben, wenn er sich gegenüber dem Mietzinsanspruch des Vermieters, der den Messestand wegen dieser vertragswidrigen Weigerung des Mieters weitervermietet hat, auf § 537 Abs. 2 BGB beruft (im Anschluss an Senatsurteil BGHZ 122, 163).
BGH, Urteil vom 3.1.1961, Az. V ZR 41/60 tend gemacht; es handelt sich vielmehr um eine kraft Gesetzes eintretende Änderung der Vertragspflicht des Pächters (BGH NJY/ 1958, 785)- Ein vertragliches Aufrechnungsverbot schließt die Anwendung des § 537 Abs. 1 BGB nicht aus (vgl. Palandt,
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.8.2006, Az. 35 O 5/05 Nach der Rechtsprechung kann es dem Mieter wegen der besonderen Fallgestaltung des Einzelfalles nach Treu und Glauben versagt sein, sich auf § 537 Abs. 2 BGB zu berufen (vgl. zu § 552 Abs.BGB a.F.: BGHZ 122,163; BGH NJW 1982,376 und NJW 1983,749,750).
BVerfG, vom 1.7.1993, Az. 1 BvR 1711/94 Gestützt wird diese Ansicht durch die - freilich nicht auf den Wechsel einschlägiger Standards gemünzte - Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, daß schon das objektive Vorhandensein einer Gefahrenquelle bei Vertragsschluß die Rechtsfolgen des § 537 BGB auslöst, selbst wenn sie in diesem Zeitpunkt noch gar nicht hervorgetreten und auch nicht erkennbar war (BGH, NJW 1972, S. 944 <945>).