Source: https://www.dtad.de/details/Diverse_Dienstleistungen_im_Gesundheitswesen_30177_Hannover-12040296_3
Timestamp: 2017-12-12 18:40:12
Document Index: 251821630

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 47', '§ 11', '§ 2', '§ 165', '§ 53']

Ausschreibung - Diverse Dienstleistungen im Gesundheitswesen in Hannover (ID:12040296)
> DTAD-ID: 12040296
12040296
Diverse Dienstleistungen im Gesundheitswesen
Der Auftrag umfasst die Einrichtung einer Sanitätsstation zur Erbringung von ambulanten Behandlungen von Patienten, bei der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI), Standort Braunschweig...
Logistik Zentrum Niedersachsen – Landesbetrieb -, Außenstelle Hannover
E-Mail: katrin.herold@lzn.de
Fax: +49 51189848-299
Hauptadresse: http://www.lzn.niedersachsen.de
Sanitätsstation für den Standort Braunschweig der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI).
Der Auftrag umfasst die Einrichtung einer Sanitätsstation zur Erbringung von ambulanten Behandlungen von Patienten, bei der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI), Standort Braunschweig untergebrachten Asylbewerber gem. § 4 Asylbewerberleistungsgesetz, soweit ein ärztlicher Einsatz nicht erforderlich ist. Nähere Einzelheiten zu Art und Umfang des Auftrags sind der den Vergabeunterlagen beigefügten Leistungsbeschreibung – Fachlicher Teil (Teil B) zu entnehmen.
215308-2016
Mit dem Angebot sind sämtliche der nachfolgend unter Abschnitt III.1.1 bis III.1.3 aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen.
Mehrere Unternehmen können sich zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen. Beabsichtigt ein Bieter sich mit einer Bietergemeinschaft an dem Vergabeverfahren zu beteiligen, hat er die hierfür maßgeblichen Gründe schriftlich mitzuteilen und zusammen mit dem Angebot vorzulegen. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind sämtliche unter Abschnitt III.1.1) aufgeführten Eigenerklärungen jeweils von allen Mitgliedern bzw. dem bevollmächtigtem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
Ein Bieter kann sich, auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter Abschnitt III.1.2 und III.1.3) gem. § 47 Abs. 1 VgV der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen („Eignungsleihe“). In diesem Fall hat der Bieter diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Angebot zu benennen und die unter Abschnitt III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Erklärungen, Nachweise und Angaben (Unterlagen) für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bieter auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bieter die unter Abschnitt III.1.1) aufgeführten Eigenerklärungen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Angebot beizubringen.
Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung die Erklärungen der benannten Dritten einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten zugreifen kann (Verpflichtungserklärung).
B. Die geforderten Eignungsunterlagen bzgl. Abschnitt III.1.1 im Einzelnen:
— Angaben zur Firma und zum Firmenprofil (näheres ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügten Vordruck zu entnehmen)
— ggf. Erklärung der Bietergemeinschaft
— ggf. Eigenerklärung über die Inanspruchnahme von eignungsrelevanten Dritten.
— Einverständniserklärung zur Sicherheitsüberprüfung (Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt).
— Einwilligungserklärung zur elektronischen Datenverarbeitung (Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt).
Die Erklärungen hinsichtlich der Bonität des Unternehmens und des Umsatzes sind im Vordruck „Angaben zur Firma und zum Firmenprofil“ enthalten. (siehe Ziffer III.1.1)
— Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung, die Personen-, Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall mit folgenden Mindesthöhen abdeckt:
— Sachschäden in Höhe von 3 000 000 EUR
— Vermögensschäden 100 000 EUR
— Personenschäden 3 000 000 EUR.
— Referenzen, über die wesentlichen, in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung in Art und Umfang vergleichbar sind, unter Angabe des Auftragswertes, des Auftragsumfangs, des Auftragszeitraums sowie des Auftraggebers inkl. Ansprechpartner und Telefonnummer. Eine entsprechende Tabelle ist im Vordruck „Angaben zur Firma und zum Firmenprofil“ enthalten. (siehe Ziffer III.1.1)
— Ausführliche Darstellung der interkulturellen Kompetenz
— Ausführliche Darstellung der Erfahrungen in der Arbeit mit Flüchtlingen
— Artikelliste mit Festpreisen für nicht verschreibungsfähige Medikamente.
Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn er nicht von einer der beiden Vertragsparteien sechs Monate vor Ablauf des Jahres schriftlich gekündigt wird. In jedem Fall endet der Vertrag ohne Kündigung nach Ablauf von vier Jahren.
Rechtsform bei der Gründung einer Bietergemeinschaft: Gesamtschuldnerisch haftend mit einem bevollmächtigten Vertreter.
— Erklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen sowie Sozial- und Umweltstandards (siehe Vordruck „Angaben zur Firma und zum Firmenprofil“)
— Erklärung zur Berücksichtigung sozialer Kriterien gem. § 11 NTVergG (siehe Vordruck „Angaben zur Firma und zum Firmenprofil“)
— Erklärung dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht die „Technologie von L. Ron Hubbard“ anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten.
— – Eigenerklärung zum Personal, zum Versicherungsschutz, zur Schweigepflicht und zur Versorgung im Arbeitskampf (Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt).
— Selbstverpflichtungserklärung (Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt).
Tag: 28.07.2016
Die Vergabe des Auftrags erfolgt nach den Regelungen der Abschnitte 1 und 2 der VgV in der zum Zeitpunkt der Vergabebekanntmachung gültigen Fassung, ohne dass diese Bestimmungen Vertragsbestandteil werden, sowie nach den Regelungen des § 2 Abs. 2 des Niedersächsisches Gesetzes zur Sicherung von Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (NTVergG) in der Fassung vom 31.10.2013.
Zur Erstellung des Angebots ist eine Vor-Ort-Besichtigung durchzuführen. Diese Besichtigung ist zwingend vorgeschrieben. Der Bieter hat sich dabei über die Gegebenheiten vor Ort zu informieren. Spätere Einwände über unzureichende Kenntnisse können nicht geltend gemacht werden.
Die Besichtigung und die Einreichung der Besichtigungsbestätigung sind unabdingbare Voraussetzungen für eine etwaige Beauftragung. Für die Besichtigungsbestätigung soll der vom Bieter mitgebrachte Angebotsvordruck genutzt werden. Die Ortsbesichtigung ist Grundlage für die Bildung des Preises. Die fehlende Besichtigungsbestätigung führt zum Ausschluss des Angebots.
Bei der Vergabe werden nur die Anbieter berücksichtigt, die an der Vor-Ort-Besichtigung teilgenommen haben.
Die Ortsbesichtigung soll in der Zeit vom 4.7.2016 bis 15.7.2016 stattfinden. Für einen Besichtigungstermin haben sich die Bieter so schnell wie möglich mit Frau Möricke-Abifade (Tel.: 0531-3547120) von der Landesaufnahmebehörde in Verbindung zu setzen.
Hinsichtlich des Rechtes zur Akteneinsicht wird auf § 165 Abs. 1 GWB verwiesen. Entsprechende Erklärung siehe beigefügten Vordruck „Angaben zur Firma und zum Firmenprofil“.
Das schriftliche Angebot ist als solches zu kennzeichnen und bis zu der unter Abschnitt IV.3.4 genannten Frist bei der unter Abschnitt I.1 angegebenen Adresse (Kontaktstelle) in einem fest verschlossenen fensterlosen Umschlag einzureichen (§ 53 Abs. 5 VgV). Dieser Umschlag ist mit dem den Vergabeunterlagen beigefügten Angebotsaufkleber mit der Aufschrift: „Angebotsunterlagen im Vergabeverfahren, Nicht vor Submissionstermin öffnen!“ von außen sichtbar zu kennzeichnen. Der Umschlag ist zu adressieren an das Logistik Zentrum Niedersachsen – Landesbetrieb -, Außenstelle Hannover, Podbielskistr. 166, 30177 Hannover.
Die Angebotserstellung wird nicht vergütet. Kosten zur Erstellung des Angebots sowie die Teilnahme an diesem Vergabeverfahren werden nicht erstattet. Dies gilt auch für den Fall, dass keine Vergabe erfolgt, sondern das Vergabeverfahren aufgehoben oder eingestellt wird oder die Vergabestelle sonst auf die Auftragsvergabe verzichtet. Wenn keine Vergabe erfolgt, sind Schadenersatz-, Entschädigungs- und sonstige Erstattungsansprüche der Bieter ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass aus haushaltstechnischen Gründen (z. B. wenn die eingestellten Haushaltsmittel nicht oder nicht mehr rechtzeitig abgerufen werden können oder das vorgesehene Budget für diese Beschaffung überschritten wird etc.) oder aus veränderten – zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht bekannten und auch noch nicht absehbaren – Beschaffungsbedürfnissen des Landes Niedersachsen das Vergabeverfahren nicht durch Zuschlag beendet werden kann (Haushalts- und Bedarfsvorbehalt). Es entsteht daher bei den Bietern kein Vertrauensschutz auf Durchführung dieses Vergabeverfahrens. Ein Kontrahierungszwang für den Auftraggeber besteht nicht.
Tag: 22.06.2016