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Timestamp: 2018-02-24 16:23:15
Document Index: 293340485

Matched Legal Cases: ['§27', '§27', '§27', '§ 27', '§ 27', '§27']

Hilfe zur Erziehung §27 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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09.09.2014, 10:03 #1
avli->Emailproblem
Hilfe zur Erziehung §27
Hallo, ich hoffe ihr könnt mir helfen und ich bin hier richtig
Junior (13 Jahre, Kind aus 1. Ehe meines Mannes) lebte ewig bei der Mutter. Die Mutter ist und bleibt dauerhaft krank und Junior ist mit 12 Jahren zu den Großeltern gezogen. Die bekommen den Unterhalt und das Kindergeld, insg. 570€.
Nun wollen die Großeltern einen Antrag zur "Hilfe zur Erziehung § 27 KJHG" stellen, damit sie mehr Geld bekommen.
Der § 27 besagt:
Verstehe ich das richtig das dieser Antrag nur gewährt wird, wenn es bei den Elternteilen keine Möglichkeit gibt, dass das Kind dort hinzieht und lebt?
Wenn das so richtig ist, was wären denn gründe dafür?
Er lebt eigentlich nur aus dem Grund dort, weil er hier die Schule wechseln müsste und seinen Freundeskreis verliert. Wohl eher ein Grund, der unwichtig ist, oder?
Und wie sieht das finanziell aus? Der Herr vom Jugendamt sagte uns das wir unsere Finanzen offen legen müssen. Ich hab da etwas Angst das die uns noch mehr nehmen. 400€ Unterhalt sind nun wahrlich genug im Monat, und wir haben 2 eigene Kinder. Mit den 3 Kindern wäre mein Mann am Selbstbehalt vom Unterhalt (1050€) angekommen. Gibt es dabei auch einen Selbstbehalt?
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14.09.2014, 12:00 #2
AW: Hilfe zur Erziehung §27
Hilfen zur Erziehung kenne ich nur so, dass das Jugendamt selbst entscheidet, welche Hilfe es für notwendig erachtet. Dazu kommt es ins Haus und macht sich selbst ein Bild von der Situation.
Anschließend gibt es weitere Treffen, bei denen das konkrete Hilfsangebot unterbreitet wird.
Im Angebot ist so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann, Betreutes Wohnen, in Obhut nahme, Erziehungsberatungskurse, Therapieangebote für Eltern, Hilfe, die wöchentlich in die Familie geht o.ähnliches. Je nach Familiensituation.
Den Antrag kann man immer stellen, wenn man Unterstützung braucht.
Ob es immer klug ist, ist eine andere Frage.
Bei den Hilfen zur Erziehung wird das Jugendamt schauen, ob man finanziell in der Lage ist, sich zu beteiligen.
Da sie von betreutem Wohnen bis hin zur Therapiesitzung alles im Angebot haben, macht das durchaus Sinn, reichere Familien auch zu beteiligen. Durch diesen Passus wird es erst möglich.
Unterstützungsbedarf gibt es quer durch alle Einkommensschichten. Warum also nicht die auch an den Kosten beteiligen, die es sich leisten können?
Wer ALG2 bezieht, zahlt nichts.
Nachtrag: Deine Fragen kann am besten das Jugendamt beantworten. Die haben bestimmt einen Termin für Euch.
erziehung, hilfe
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