Source: http://bet2win.at/kundencenter/wettbestimmungen.html
Timestamp: 2017-10-23 20:39:10
Document Index: 97259823

Matched Legal Cases: ['§8', '§8', '§ 8', '§ 6', '§ 871', '§ 871', '§ 8', '§ 4', '§ 8']

An jeder Wette sind einerseits der Buchmacher und andererseits der Wettkunde als Vertragsparteien beteiligt. Für Kinder und Jugendliche gilt ein absolutes Wettverbot.
Das Wettereignis, auf dessen Eintritt gewettet werden kann, wird vom Buchmacher bestimmt.
Der Buchmacher hat die vorliegenden Wettbestimmungen entsprechend den Bestimmungen des anwendbaren Landesgesetzes kundgemacht.
4. Der Wettkunde erklärt und nimmt zur Kenntnis
dass er mindestens 18 Jahre alt ist. Im Zweifelsfall ist der Buchmacher berechtigt einen Ausweis zu verlangen.
die Identifikationspflicht des Wettenden bei Wetten über 50, -- Euro (lt. §8 2a. vom 10.09.2015).
dass bei Wetten ab 10.03.2016, die pro Wettabschluss 500, -- Euro übersteigen, die Identität des Wettenden mittels amtlichen Lichtbildausweises unter Angabe der Höhe des Wetteinsatzes festzuhalten ist (lt. §8c 2).
übersteigt die Summe mehrerer Wetteinsätze oder die auszuzahlende Gewinnsumme für mehrere Wettabschlüsse, zwischen denen jeweils eine Verbindung zu bestehen scheint, den Betrag von 2000,- Euro, so hat der Buchmacher unbeschadet der von ihm allenfalls nach § 8d zu ergreifenden Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vor Begründung der Geschäftsbeziehung bzw. Ausführung der Transaktion die Identität des Kunden unter sinngemäßer Anwendung des § 6 Abs. 2 des Finanzmarkt-Geldwäschegesetzes festzustellen. Zudem hat der Buchmacher in diesen Fällen die Identität des wirtschaftlichen Eigentümers festzustellen und angemessene Maßnahmen zur überprüfung seiner Identität zu ergreifen, sodass der Buchmacher davon überzeugt ist, wer der wirtschaftliche Eigentümer ist; im Fall von juristischen Personen, Trusts, Gesellschaften, Stiftungen und dergleichen schließt dies ein, dass angemessene Maßnahmen ergriffen werden, um die Eigentums- und Kontrollstruktur des Kunden zu verstehen. Der Vorgang der Identitätsfeststellung sowie die in diesem Zusammenhang vorgelegten amtlichen Dokumente sind im Wettbuch festzuhalten.
vom Ausgang des der Wette zugrundeliegenden Ereignisses vor Vertragsabschluss keine Kenntnis zu haben.
5. Annahme von Wettangeboten
6. Zustandekommen des Wettvertrags
Der Wettvertrag kommt durch Annahme eines Wettanbots zustande. Für die Auslegung des Vertragsinhaltes sind die Aufzeichnungen des Buchmachers maßgebend. Im Falle der Ausfolgung eines Wettscheines akzeptiert der Wettkunde mit der unbeanstandeten Entgegennahme dieses Wettscheines dessen Richtigkeit. Spätere Beanstandungen werden nicht berücksichtigt.
Der Buchmacher ist berechtigt von sich aus – und zwar auch ohne, dass die Voraussetzungen des § 871 AGBG vorliegen – Schreib-, Rechen- oder Quotenfehler jederzeit – auch nach Vertragsabschluss – zu berichtigen. Das Recht des Buchmachers auf Anfechtung des Vertrages wegen Irrtums (§ 871 ABGB) bleibt davon unberührt.
Sollte sich nach Wettvertragsabschluss herausstellen, dass der Inhalt des Wettvertrages – aus welchem Grund auch immer – weder bestimmt noch bestimmbar ist, ist die Wette ungültig und der Wetteinsatz zurück zu zahlen.
Ein einseitiges Rücktrittsrecht des Wettkunden nach Abschluss des Wettvertrages ist ausgeschlossen.
Hat der Buchmacher einen Wettschein ausgefolgt, so erfolgt die Auszahlung des Wettgewinnes ausnahmslos gegen Rückgabe des Original-Wettscheines und des Gutschriftbons. Den Buchmacher trifft für jedweden Verlust oder Beschädigung (Zerstörung) des Wettscheines keine wie immer geartete Haftung oder Zahlungsverpflichtung. Ihn trifft auch keine Verpflichtung, die Berechtigung des Wettscheininhabers zu überprüfen.
9. Gültigkeit eines gewonnen Wettscheins
Werden Wettscheine nicht innerhalb von 60 Tagen ab dem auf die Beendigung des Wettereignisses folgenden Tag vorgelegt, so erlischt der Anspruch des Wettkunden auf Auszahlung.
In jedem Fall kann der Buchmacher die Auszahlung eines Wettgewinnes davon abhängig machen, dass der Kunde einen gültigen Lichtbildausweis vorlegt.
Mangels anderslautender zwingend zur Anwendung kommender Zuständigkeitsbestimmungen ist für alle Streitigkeiten aus dem Wettvertrag das sachlich zuständige Gericht am Sitz der Verwaltungszentrale des Buchmachers zuständig.
12. Ungültigkeit von Wetten
In nachstehenden Fällen ist die Wette ungültig bzw. gilt der Wettvertrag nachträglich als einvernehmlich aufgehoben und zwar mit der Rechtsfolge, dass der Wetteinsatz an den Wettkunden zurückzubezahlen ist.
Wenn das Wettereignis nicht wie im Quotenblatt angegeben stattfindet (z.B. vertauschtes Heimrecht), außer die Heimmannschaft übt – aus welchen Gründen auch immer – ihr Heimrecht auf einer fremden Sportanlage aus.
Wenn der Wettabschluss nach dem tatsächlichen Beginn des der Wette zugrundeliegenden Wettereignisses bzw. nicht entsprechend den Wettbestimmungen stattfindet. Dies gilt allerdings nicht für jene Wetten, die aufgrund ihrer Art vom Buchmacher laufend auch noch nach dem Beginn des Wettereignisses angeboten werden und als solche Wetten – die eben auch noch nach Beginn des Wettereignisses abgeschlossen werden können – gekennzeichnet sind, etwa zum Beispiel, Langzeitwetten oder Livewetten. Die vom Buchmacher bestimmte Zeit des Wettvertragsabschlusses ist für den Wettkunden verbindlich.
zum Zeitpunkt der Absage bereits ein Ersatztermin für dieses Wettereignis fest steht, der innerhalb der folgenden zwei Kalendertage, gerechnet vom ursprünglich vorgesehenen Beginn des Wettereignisses liegt oder
13. Beurteilung des Wettausgangs
Maßgeblich sind die unmittelbar nach Beendigung des Wettereignisses bekannt gegebenen Ergebnisse (z.B. Siegerehrung, sofern diese im unmittelbaren Anschluss an das Wettereignis stattfindet).
Finden zwei oder mehrere Bewerbe derselben Art (z.B. 2 Riesenslaloms) an einem Ort statt, so gelten alle Wetten, die vor Beginn des ersten Ereignisses abgeschlossen wurden, nur für das erste Ereignis, es sei denn, es wurde ausdrücklich anders vereinbart.
14. Gleichplatzierungen und "Tote Rennen"
Bei „toten Rennen“ (2 oder mehrere Gleichplatzierte) werden die Auszahlungen entsprechend geteilt (z.B.: Wetteinsatz 100, Quote auf den Sieger: 1,8, ergibt eine Wettauszahlung von 180, bei zwei Siegern beträgt die Auszahlung daher je 90, bei drei Siegern je 60). Nehmen an Wettereignissen lediglich zwei Starter (Mannschaften) teil (z.B. Trainingsduell) und wird keine Unentschieden-Quote angeboten, werden im Falle von „toten Rennen“ die Auszahlungen nicht geteilt, sondern der gesamte Einsatz zurückgezahlt.
15. Nichtantritt einer Mannschaft/Teilnehmers
16. Regelungen für Kombiwetten
Werden mehrere Wettereignisse kombiniert („Kombinationswette) gilt folgendes:
Werden ein oder mehrere Ereignisse abgesagt, abgebrochen oder finden sie aus sonstigen Gründen nicht statt, ohne dass ein Nachtrag im Sinne des Punktes 12 c erfolgt bzw. ohne, dass eine offizielle Wertung im Sinne des Punktes 12 d erfolgt, so wird (werden) diese(s) Wettereignis(se) mit der Quote 1,00 gewertet; das gilt auch für durch w.o. beendete Tennisspiele.
Werden alle Wettereignisse abgesagt, abgebrochen oder finden sie aus sonstigen Gründen nicht statt, ohne dass ein Nachtrag im Sinne des Punktes 12 c erfolgt, bzw. ohne, dass eine offizielle Wertung im Sinne des Punktes 12 d erfolgt, dann wird der Wettvertrag rückwirkend aufgehoben und der Wetteinsatz ist zurück zu zahlen. Das gilt auch für durch w.o. beendete Tennisspiele.
Erfolgt der Vertragsabschluss erst nach dem Beginn eines oder mehrerer Ereignisse, gilt für diese Ereignisse die Quote 1,00; das gilt nicht für die im Punkt 12 b, 2. Satz angeführten Wetten. Erfolgt der Wettabschluss erst nach dem Beginn aller Ereignisse, dann gilt Punkt 12 b sinngemäß.
17. Teilnahme an einer Wette
Jede Person kann sich von der Teilnahme an einer Wette, deren Wetteinsatz 50, -- Euro übersteigt, selbst sperren lassen (Selbstsperre). Die Selbstsperre erfolgt durch schriftliche Mitteilung an den Bewilligungsinhaber.
Eine Aufhebung der Sperre ist frühestens nach 2 Jahren und nur auf schriftliches Verlangen der gesperrten Person möglich (lt. § 8b 4 u.5)
18. Rahmen der Tätigkeit als Buchmacher
Ab 10.03.2016 dürfen im Rahmen der Tätigkeit als Buchmacher oder Totalisateur Wetten auf folgende Ereignisse nicht angeboten, abgeschlossen oder vermittelt werden (lt. § 4 5 a,b,c):
Wetten während eines laufenden Ereignisses (Livewetten), ausgenommen Livewetten auf das Endergebnis,
Wetten, die nach dem allgemeinen sittlichen Empfinden die Menschenwürde gröblich verletzen
Wetten, die auf die Tötung oder Verletzung von Tieren abzielen, und
Wetten über sportliche Ereignisse, die zum Zeitpunkt des Wettabschlusses bereits stattgefunden haben, wie voraufgezeichnete oder virtuelle Sportereignisse.
19. Betriebszeiten
Ab 10.03.2016 gelten folgende Betriebszeiten (lt. § 8a 1,2):
Der Bewilligungsinhaber muss sicherstellen, dass das Wettterminal jedenfalls in der Zeit von 0:00 bis 06:00 Uhr keine Teilnahme an einer Wette ermöglicht.
Wettbüros sind spätestens um 0:00 Uhr zu schließen und dürfen frühestens um 6:00 Uhr geöffnet werden.
Ergänzende Wettbestimmungen - Livewetten
1. Allgemein gilt
Bei allen Wetten gilt, falls nicht anders angegeben (z.B.: 1. Tor in der Verlängerung, Wer steigt auf, Wer gewinnt den Pokal, etc.), das Resultat nach der regulären Spielzeit.
Die Gültigkeit der Livewette ist gänzlich unabhängig davon, ob es eine Liveübertragung des Ereignisses gibt, da der Buchmacher keinen Einfluss auf die Übertragung von Ereignissen hat. Alle Wetten werden nach dem Ende des Spieles/Ereignisses nach Vorliegen eines offiziellen Ergebnisses bewertet.
3. Spielabbruch
Falls ein Spiel abgebrochen wird, behalten alle schon bewerteten Wetten jedenfalls ihre Gültigkeit.
Alle abgegebenen, noch nicht bewerteten Wetten, behalten ihre Gültigkeit, falls:
Alle abgegebenen, noch nicht bewerteten Wetten, behalten ihre Gültigkeit, falls
zum Zeitpunkt des Abbruchs bereits ein Termin zur Fortsetzung für dieses Wettereignis feststeht, der innerhalb der folgenden 2 Kalendertage, gerechnet vom ursprünglich vorgesehenen Beginn des Wettereignisses liegt, oder
das Wettereignis im Rahmen einer sportlichen Turnierveranstaltung (z.B. Tennisturnier, etc.) fortgesetzt wird. Falls zum Zeitpunkt des Abbruchs kein neuer Termin zur Fortsetzung feststeht bzw. vorgesehen ist, so werden die Wetten, deren Ausgang noch nicht endgültig feststeht, mit 1,0 gewertet
z.B. Abbruch in der zweiten Halbzeit beim Stand von 3:0 (Over/Under 1,5 Tore, Over/Under 2,5 Tore [nur beim "Betting in running", nicht die normale Spezialwette] gelten, 4. Tor sowie das Match, die Handicapwetten, Wetten auf einen oder mehr Elfmeter im Spiel, eine oder mehr rote Karten im Spiel und alle Wetten auf Over/Under 3,5 Tore, Over/Under 4,5 Tore usw. werden mit 1,0 gewertet);
z.B. Abbruch beim Tennis im 2. Satz (Wetten auf den 1. Satz, Over/Under-Wetten der Games des 1. Satzes sowie die bereits bewerteten Gamewetten des 2. Satzes gelten, Wetten auf den 2. Satz, sowie auf das Match, Over/Under-Wetten der Games des 2. Satzes und Handicapwetten werden mit 1,0 gewertet.).
Falls ein Spiel nicht fortgesetzt, sondern neu ausgetragen wird, behalten alle schon bewerteten Wetten ihre Gültigkeit. Die noch nicht bewerteten Wetten, werden mit 1,0 gewertet. Dies gilt für alle Sportarten (z.B. 1. Drittel, 1. Viertel, Match, Handicap, Over/Under Tore, usw). Alle Zeitangaben beziehen sich auf Mitteleuropäische Zeit (MEZ).
Alle Zusatzinformationen - wie z. B. Spielzeit, Spielstand, Textinformationen etc. - sind ohne Gewähr.
5. Wettplatzierung nach Wettausgang
Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, werden mit Quote 1,0 bewertet.
6. Handicapwetten
Die Handicapwetten beim Tennis (Satz oder Games) beziehen sich auf das ganze Spiel, d.h. zum Endergebnis ist die Satz- oder Gamevorgabe dazu zu rechnen. Handicapwetten beim Fußball und beim Eishockey beziehen sich auf das ganze Spiel, d.h. zum Endergebnis (nach regulärer Spielzeit, ohne etwaige Verlängerungen) ist die Torvorgabe dazu zu rechnen.