Source: https://tender-search.com/tender-details/kabelinfrastruktur/
Timestamp: 2018-12-15 07:45:52
Document Index: 125029307

Matched Legal Cases: ['§ 45', '§ 45', '§ 75', '§ 75', '§ 123', '§ 43', '§ 44', '§ 160', '§ 43', '§ 56', '§ 47', '§ 47', '§ 51']

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Deutschland : Geringswalde - Kabelinfrastruktur
Tiefbauplanung für ein flächendeckendes, passives FTTB-Breitband-Netz im Gebiet der Stadt Geringswalde
Die Referenzleistung muss von dem Unternehmen erbracht worden sein, das im Auftragsfall die Leistung tatsächlich erbringt (d. h. vom Bewerber, wenn dieser die Leistung selbst erbringt, vom für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder vom für die Leistungserbringung vorgesehenen Dritten).
Zu nennen sind mindestens 2 Referenzobjekte:
Erbringung von Planungs- und Überwachungsleistungen für die Verlegung von Telekommunikationsleitungen oder den Bau eines Breitbandkommunikationsnetzes mit Microverrohrung mit Fertigstellung der Leistungsphase 5 nach dem 30.6.2014, jedoch vor dem 30.9.2018. Abgeschlossen muss also nur die Leistungsphase 5 sein. Es können mithin auch Projekte benannt werden, bei denen die Leistungsphase 8 noch nicht abgeschlossen ist, was jedoch zur Abwertung führt. Einzelne Bauabschnitte eines Gesamtprojekts gelten als je 1 Referenz, auch im Hinblick auf das Fertigstellungsdatum der Leistungsphase 5. Wertbar sind auch Referenzleistungen, bei denen nicht alle der Leistungsphasen 3 – 8 beauftragt oder erbracht wurden. Das führt jedoch zur Abwertung.
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (zum Zeitpunkt des Ablaufs der Frist für die Abgabe des Teilnahmeantrages nicht älter als 1 Jahr) mit Deckungssummen für Personenschäden von 3 Mio. EUR Sach- und Vermögensschäden von 1 Mio. EUR pro Versicherungsfall.
Als anderer geeigneter Nachweis gemäß § 45 Abs. 5 VgV wird eine verbindliche Deckungsbestätigung für den Auftragsfall durch den Versicherungsgeber zugelassen. Es reicht jeweils die Vorlage einer unbeglaubigten Kopie. Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied diesen Nachweis separat zu führen.
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV),
Eigenerklärung über das jährliche Mittel der Anzahl der technischen Mitarbeiter einschließlich Büroinhaber und freier Mitarbeiter (Ingenieure) in den letzten 3 Abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Bieter- bzw. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen und werden wie Einzelbieter behandelt, sofern sie ein federführendes, bevollmächtigtes Mitglied benennen und jedes Mitglied der Bietergemeinschaft im Auftragsfall gesamtschuldnerisch hafte.
Mindestumsatz 500 000,00 EUR (netto) jährlich im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Die Umsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. benannter Nachunternehmer, auf die sich der Bewerber zum Beleg seiner Eignung beruft, werden kumuliert berücksichtigt.
Der Auftragnehmer bzw. – bei juristischen Personen – dessen verantwortliche Mitarbeiter im Sinne des § 75 Abs. 3 VgV müssen berechtigt sein, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu führen.
Staatsangehörige eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union, eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum oder eines Staates, demgegenüber die Mitgliedsstaaten der europäischen Union vertragsrechtlich zur Gleichbehandlung seiner Staatsangehörigen hinsichtlich der Anerkennung von Berufsqualifikationen verpflichtet sind, bzw. juristische Personen, die dort ihren Sitz haben, sind zugelassen, wenn sie bzw. – bei juristischen Personen – ihre verantwortlichen Mitarbeiter im Sinne des § 75 Abs. 3 VgV nach dem Recht des Freistaates Sachsen berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik entsprechend Tätig zu werden.
Gefordert werden folgende Erklärungen:
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123, 124 GWB vorliegen,
— Firmenprofil mit Angaben zu Gründungsdaten, Gesellschaftsform, Anteilseigner,
— Erklärung, ob und in welcher Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in Relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet,
— sofern nach dem Recht des Staates, in dem der Bewerber ansässig ist erforderlich:
Handelsregisterauszug zum Zeitpunkt des Ablaufs der Frist für die Abgabe des Teilnahmeantrages nicht älter als 3 Monate
Für die geforderten Erklärungen und Nachweise steht es dem Auftragnehmer frei, eigene Formulare zu verwenden.
1) Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer);
2) Angaben zur erbrachten Dienstleistung (Angaben zur erbrachten Dienstleistung, Leistungsphasen gemäß § 43 HOAI, Honorarzone gem. § 44 Abs. 4 HOAI sofern möglich, Angabe zur Leistungszeit);
3) wirtschaftliche und termingetreue Abwicklung belegt durch ein Referenzschreiben des Auftraggebers;
4) Gesamtbaukosten netto, 5 946 090,00 EUR;
5) Projektbeschreibung (maximal 1 DIN A4 Seite je Referenz).
Nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein wegen der Zurückweisung einer Rüge eingereichter Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn seit Eingang der Mitteilung des Auftraggebersder Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
+49 341977-3800
2018-09-18 Main CPV code 45314300
Tenderer contact: +49 3738280640
Bid submission: bauamt@geringswalde.de
Deutschland, Geringswalde
Der Auftraggeber beabsichtigt, im räumlichen Geltungsbereich der Stadt Geringswalde flächendeckend FTTB-Breitbandanschlüsse mit einem Netz der nächsten Generation (NGA-Netz) zu realisieren. Angeschlossen werden sollen ca. 789 Gebäude mit insgesamt 1 226 Anschlüssen.
Für die Errichtung des Netzes werden Leistungen der Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung benötigt.
Außerdem soll das Planungsbüro die Ausschreibung der späteren Bauausführung begleiten, die Bauausführung überwachen und Leistungen des Sicherheits- und Gesundheitskoordinators übernehmen.
Die zu beauftragenden Leistungen orientieren sich vom Leistungsinhalt an den Leistungsphasen 3-8 zum Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß § 43 Abs. 1 HOAI, wobei hiermit klargestellt wird, dass das zwingende Preisrecht der HOAI im vorliegenden Fall nicht gilt.
Im Teilnahmewettbewerb werden aufgrund der Teilnahmeanträge und der mit den Teilnahmeanträgen vorgelegten Erklärungen und Nachweise diejenigen geeigneten Bewerber ausgewählt, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden.
Die Prüfung der Teilnahmeanträge vollzieht sich in einem dreistufigen Verfahren:
Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Der AG behält sich vor, fehlende Angaben und Unterlagen nach § 56 VgV nachzufordern. Eine Nachforderung mit dem Ziel, Referenzen, die nicht den Mindestanforderungen entsprechen, durch wertbarere Referenzen zu ersetzen findet nicht statt.
Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nach den von ihm/ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen, insbesondere die festgelegten Mindestanforderungen an die technische Leistungsfähigkeit (III.1.3) erfüllt.
Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und / oder der technischen Leistungsfähigkeit/fachlichen Eignung auf die Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht und insoweit diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat er / haben sie mit der Bewerbung nachzuweisen, dass ihm / ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grundsätzlich zur Verfügung stehen,
§ 47 I VgV. In Bezug auf die Kriterien für die einschlägige berufliche Erfahrungen (Referenzen) können die Bewerber jedoch nur die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn diese die Arbeiten ausführen bzw. die Dienstleistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. (§ 47 I S. § VgV).
Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber/Bewerbergemeinschaften die geplante Anzahl der Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der Angaben zur Referenzlage gem. III.1.3) der Bekanntmachung.
Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt, die anhand ihrer Referenzangaben nachweisen können, im Vergleich zu ihren Mitbewerbern über eine noch größere Erfahrung mit der Durchführung von Leistungen zu haben, die mit den zu vergebenden Leistungen (II.2.4) nach Art und Umfang möglichst vergleichbar sind. Dabei werden nur solche Referenzen betrachtet, welche die unter III.1.3) festgelegten Mindeststandards erfüllen. Kriterien der Bewertung der Referenzen hinsichtlich der Planungsleistung sind:
Erbringung von Planungsleistungen für den Ausbau von Breitbandkommunikationsnetzen mit Microverrohrung werden höher bewertet als solche, die nur den Ausbau herkömmlicher Telekommunikationsleitungen betreffen,
Höhe des Auftragswertes; Anzahl der durch die Maßnahme anzuschließende Haushalte und Unternehmen,
Höher bewertet werden Referenzen, die Erfahrungen mit FTTB-Netzstrukturen erkennen lassen,
Höher bewertet werden Referenzen, die Erfahrungen mit dem Bundesförderprogramm Breitband erkennen lassen,
Höher bewertet werden Referenzen, bei denen die LPH 3 bis 8 vollständig beauftragt wurden,
Höher bewertet werden Leistungen, bei denen die LPH 8 erbracht und abgeschlossen wurde.
Maßgeblich für die Bewerberauswahl ist nicht die Anzahl an Referenzen, welche die unter III.1.3) festgelegten Mindeststandards erfüllen, sondern vorrangig der Grad ihrer Vergleichbarkeit nach den vorgenannten Kriterien. Die Verwendung einer Bewertungsmatrix, in der die Anzahl, sowie einzelne Inhalte der Referenzangaben bepunktet werden, ist nicht vorgesehen und wird nach dem Verständnis des Auftraggebers von § 51 VgV auch nicht gefordert.