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Timestamp: 2018-05-25 06:18:50
Document Index: 48213740

Matched Legal Cases: ['Art. 2', 'Art. 4', 'Art.2', 'Art. 34', 'Art. 10', 'Art. 10', 'Art. 31', 'Art. 20', 'Art. 27', 'Art. 32', 'Art. 28', 'Art. 32', 'Art. 34', 'Art. 31', 'Art. 39', 'Art. 39', 'Art. 39', 'Art. 39', 'Art. 39', 'Art. 39', 'Art. 37', 'Art. 45', 'Art. 31', 'Art. 20', 'Art. 27', 'Art. 32', 'Art. 17', 'Art. 28', 'Art. 32', 'Art. 18', 'Art. 750', 'Art. 34', 'Art. 31', 'Art. 25']

Kennzeichnung von Stoffen und Zubereitungen/Gemischen - PDF
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Benjamin Bruhn
1 Information zum Chemikalienrecht Kantonale Fachstellen für Chemikalien Merkblatt D11 Seite 1 von 9 Ver /2014 Kennzeichnung von Stoffen und Zubereitungen/Gemischen Dieses Merkblatt richtet sich an Hersteller und Importeure von chemischen Stoffen und Zubereitungen/Gemischen. Anhand dieses Merkblatts bzw. dieser Beispiele können Herstellerinnen und Importeurinnen prüfen, ob die von ihnen für Dritte bereitgestellten oder abgegebenen Produkte den wichtigsten gesetzlichen Anforderungen bezüglich der Etikettierung genügen. Definitionen und Grundsätze Stoff: chemisches Element und seine Verbindungen in natürlicher Form oder gewonnen durch ein Herstellungsverfahren, einschliesslich der zur Wahrung seiner Stabilität notwendigen Zusatzstoffe und der durch das angewandte Verfahren bedingten Verunreinigungen, aber mit Ausnahme von Lösungsmitteln, die von dem Stoff ohne Beeinträchtigung seiner Stabilität und ohne Änderung seiner Zusammensetzung abgetrennt werden können ((Art. 2 Abs. 1 Bst. a ChemV (Chemikalienverordnung, SR )): Neue Formulierung seit dem ). Zubereitungen: Gemenge, Gemische und Lösungen, die aus zwei oder mehreren Stoffen bestehen (Art. 4 Abs. 1 Bst. c ChemG (Chemikaliengesetz, SR 813.1)). Der Begriff Gemisch entspricht den Begriff Zubereitung (Anh. 5, Ziff. 1 ChemV). Die Herstellerin bzw. Importeurin (gemäss Art.2, Abs.1, Bst. c, ChemV) die gefährliche Stoffe Dritten bereitstellt oder abgibt, muss sie seit dem gemäss Art. 34b-34d ChemV nach GHS (Global Harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien mit unter anderen Gefahrenpiktogrammen sowie Gefahren- und Sicherheitshinweisen) gemäss EU-CLP- Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 1272/2008). Die Herstellerin bzw. Importeurin die gefährliche Zubereitungen (oder Gemische) Dritten bereitstellt oder abgibt, muss sie nach folgenden Bestimmungen kennzeichnen: a. den Artikeln ChemV, wenn sie ausschliesslich nach Art. 10 Abs. 1 ChemV eingestuft sind, das heisst nach Richtlinie 67/548/EWG und 1999/45/EG (aktuelles System mit orangen Gefahrensymbolen) oder b. nach GHS gemäss EU-CLP-Verordnung (mit Gefahrenpiktogrammen) für die gefährlichen Zubereitungen/Gemische wenn sie nach Art. 10 Abs. 2 ChemV eingestuft sind. Eine doppelte Kennzeichnung (oder eine Kombination der Systeme) ist nicht zulässig. Anhänge Beispieletiketten mit Erläuterungen Anhang I : für einen Stoff mit GHS/CLP-Kennzeichnung Anhang II : für eine Zubereitung/Gemisch mit EU-Kennzeichnung Anhang III : für eine Zubereitung/Gemisch mit GHS/CLP-Kennzeichnung Weitere Informationen und Merkblätter Die Kennzeichnung muss auf einer mit den Verpackungen fest verbundenen Etikette angebracht werden. Sie kann gefaltet werden, wenn die Angaben und die Gefahrensymbole (oder Gefahrenpiktogramme) auf der Aussenseite sichtbar sind. Siehe in diesem Zusammenhang die Wegleitung Kennzeichnungserleichterungen für Chemikalien in der Schweiz sowie die Leitlinien der ECHA zur Kennzeichnung und Verpackung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Die Etikette muss auf der Verpackung angebracht werden, so dass die erforderlichen Angaben horizontal gelesen werden können wenn die Verpackung normal abgestellt ist. Für Biozidprodukte und Pflanzenschutzmittel gibt es zusätzliche Anforderungen (siehe Merkblatt D08 und Anhang 11 (PSMV)).
2 Merkblatt D11 Seite 2 von 9 Version /2014 Weitere Merkblätter zu verschiedenen Themen des Chemikalienrechts finden Sie unter oder bei Ihrer kantonalen Fachstelle für Chemikalien. Für weitere Informationen folgen Sie die folgenden Links: Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (EU-CLP-Verordnung) Leitlinien zur Kennzeichnung und Verpackung gemäss Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. (Kennzeichnung) (Werbung) (Chemikalienrecht) Besuchen Sie auch die Seite zur GHS-Infokampagne
3 Merkblatt D11 Seite 3 von 9 Version /2014 Anhang I: Beispieletikette für einen Stoff mit GHS/CLP-Kennzeichnung Pentachlorethan Index-Nummer: Powerproduzent, Reinigungsstrasse 10, 9999 Schaumingen Tel.: GEFAHR Identifikator des Stoffes: Offizielle Bezeichnung des Stoffes und Index-Nummer oder CAS- oder EG-Nummer wenn der Stoff nicht im Anhang VI Teil 3 der CLP- Verordnung aufgelistet. Auf der Etikette von Stoffen, für welche eine Zulassung erteilt worden ist, muss die Bewilligungsnummer oder die EU-Zulassungsnummer angegeben werden. Name, Adresse und Telefonnummer zur schweizerischen Herstellerin oder Importeurin. Werden Stoffe aus einem EWR-Mitgliedstaat eingeführt und sind sie nicht zur Abgabe an die breite Öffentlichkeit bestimmt, so kann der Name der Herstellerin/Importeurin durch den Namen der für das Inverkehrbringen im EWR zuständigen Person ersetzt werden. Normalerweise ist einer konkreten Gefahrenklasse oder -kategorie nur ein Gefahrenpiktogramm zugeordnet (Ausnahme für Stoffe, die als selbstzersetzlich des Typs B oder als organisches Peroxid des Typs B eingestuft wurden und die mit zwei Piktogrammen versehen werden). Abmessungen der Gefahrenpiktogramme und des Kennzeichnungsschildes nach Fassungsvermögen der Verpackung: 3 Liter: je Piktogramm mind. 1.6x1.6 cm (*), Etikettengrösse mind. 5.2x7.4 cm >3 Liter u. 50 Liter: je Piktogramm mind. 2.3x2.3 cm, Etikettengrösse mind. 7.4x10.5 cm >50 Liter u. 500 Liter: je Piktogramm mind. 3.2x3.2 cm, Etikettengrösse mind. 10.5x14.8 cm >500 Liter: je Piktogramm mind. 4.6x4.6 cm, Etikettengrösse mind. 14.8x21 cm (*) bei 125 ml und kleiner gilt die Mindestgrösse von 1 x 1 cm. Jedes Gefahrenpiktogramm muss mindestens 1/15 der Mindestfläche des Kennzeichnungsetiketts einnehmen (diese Fläche wird gemessen als ob die Information in einer einzigen Sprache vorhanden wäre). Schwarz überdruckte GHS-Rauten sowie GHS-Rauten mit dem Eintrag No GHS symbol auf vorgedruckten Etiketten sind akzeptierbar. Signalwort: wenn das Signalwort Gefahr auf der Etikette gedruckt ist braucht s kein Signalwort Achtung. CLP-Ref. (Art. c Anh ChemRRV (SR ) a d e Art. 31 Art. 20 Abs. 3
4 Merkblatt D11 Seite 4 von 9 Version /2014 Kann vermutlich Krebs erzeugen. Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition. Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Dampf nicht einatmen. Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung verwenden. BEI Exposition oder falls betroffen: Ärztliche Hilfe hinzuziehen. Bei Unwohlsein ärztlichen Rat einholen. Inhalt: xxx ml NETTO Nur zur Verwendung in Industrieanlagen. Nur für gewerbliche Anwender. Gefahrenhinweise (H-Sätze): hier z.b.h351, H372 und H411. Die Kodierungen der Gefahrenhinweise (z.b. H351) müssen nicht auf dem Kennzeichnungsetikett erscheinen. Lediglich muss der tatsächliche Wortlaut der anzuwendenden Hinweise vorhanden sein, sofern keine eindeutige Doppelung oder Redundanz vorliegt. Gefahren- und Sicherheitshinweise sind auf dem Kennzeichnungsetikett nach Sprache anzuordnen. Siehe auch: Besondere Vorschriften für die Kennzeichnung bestimmter Stoffe (EUH-Sätze). Sicherheitshinweise (P-Sätze): hier z.b. P260, P273, P281, P und P314. Auf dem Kennzeichnungsetikett erscheinen nicht mehr als sechs Sicherheitshinweise, es sei denn, die Art und die Schwere der Gefahren machen eine größere Anzahl erforderlich. Die Kodierungen der Sicherheitshinweise (z.b. P314) müssen nicht auf dem Kennzeichnungsetikett erscheinen. Lediglich muss der tatsächliche Wortlaut der anzuwendenden Hinweise vorhanden sein, sofern keine eindeutige Doppelung oder Redundanz vorliegt. Gefahren- und Sicherheitshinweise sind auf dem Kennzeichnungsetikett nach Sprache angeordnet. Füllmenge wenn der Stoff für die breite Öffentlichkeit erhältlich ist (Nicht zutreffend in diesem Beispiel) und sofern nicht anderweitig angegeben. Besondere Kennzeichnung : betrifft bestimmte Stoffe im Chemikalien- Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) gesetzlich geregelt. Verpackungen, die einen Stoff enthalten, der an die breite Öffentlichkeit abgegeben wird und bestimmte Kennzeichnung aufweisen, müssen unabhängig von ihrem Fassungsvermögen mit einem tastbaren Gefahrenhinweis und mit kindergesicherten Verschlüssen ausgestattet sein. Siehe spezifische Tabelle (Nicht zutreffend in diesem Beispiel). CLP-Ref. (Art. f Art. 27 Art. 32 Abs. 3 Anh. II Teile 1 und 2 g Art. 28 Abs. 3 Art. 32 Abs.3 b Anh. 1.3 Ziff. 3 Abs. 1 und Anh Ziff. 3 Abs. 1 ChemRRV Anh. I Abschn Anh. I Abschn Die Kennzeichnung muss in mindestens zwei Amtssprachen erfolgen (Art. 34b, Abs. 2, Bst. b ChemV). Im Einvernehmen mit einzelnen beruflichen Endverbraucherinnen kann ein Stoff für die Abgabe an diese Endverbraucherinnen in nur einer Amtssprache oder in Englisch gekennzeichnet werden. Die Kennzeichnungselemente (nach Artikel 17 Absatz 1 CLP) werden deutlich lesbar und unverwischbar angebracht. Sie heben sich deutlich vom Untergrund ab, sind ausreichend dimensioniert und so angeordnet, dass sie leicht lesbar sind (Art. 31 Abs. 3 CLP). Die Schrift muss gut leserlich sein (analog Arial 7, schwarz auf weiss).
5 Merkblatt D11 Seite 5 von 9 Version /2014 Anhang II : Beispieletikette für eine Zubereitung/Gemisch mit EU-Kennzeichnung ChemV Ref. oder WC Reiniger Offizielle Bezeichnung des Produktes (Handelsname). Art. 39 Bst. a Powerproduzent, Reinigungsstrasse 10, 9999 Schaumingen Tel.: Reizend Reizt die Augen und die Haut. Schädlich für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben. Name, Adresse und Telefonnummer zur schweizerischen Herstellerin oder Importeurin. Werden Zubereitungen aus einem EWR-Mitgliedstaat eingeführt und sind sie nicht zur Abgabe an die breite Öffentlichkeit bestimmt, so kann der Name der Herstellerin/Importeurin durch den Namen der für das Inverkehrbringen im EWR zuständigen Person ersetzt werden. Gefahrensymbole mit entsprechender Gefahrenbezeichnung: Maximum 3 Symbole (ein Symbol pro gefährlicher Eigenschaft). Abmessungen der Gefahrensymbole und der Etikette je nach Fassungsvermögen der Verpackung: 3 Liter: je Symbol mind. 2x2 cm (*), Etikettengrösse mind. 5.2x7.4 cm >3 Liter u. 50 Liter: je Symbol mind. 2.8x2.8 cm, Etikettengrösse mind. 7.4x10.5 cm >50 Liter u. 500 Liter:je Symbol mind. 3.9x3.9 cm, Etikettengrösse mind. 10.5x14.8 cm >500 Liter: je Symbol mind. 5.6x5.6 cm, Etikettengrösse mind. 14.8x21 cm (*) bei 125 ml und kleiner gilt die Mindestgrösse von 1 x 1 cm. Besondere Gefahren (R-Sätze): hier z.b. R36/38 und R52/53. Alle Gefahrenhinweise müssen vollständig in Wortlaut auf dem Etikett erscheinen. Die Angabe der Nummern (z.b. R52/53) ist nicht nötig. Grundsätzlich sind nicht mehr als sechs R-Sätze aufzuführen. Jedoch muss für jede gefährliche Eigenschaft, die sich aus der Einstufung der Zubereitung ergibt, mindestens ein R-Satz angegeben werden, der auf die Hauptgefahr hinweist. Art. 39 Bst. b Art. 39 Bst. d Anh. 1 Ziff. 6 Art. 39 Bst. e Anh.1 Ziff. 2.3 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Berührung mit den Augen vermeiden. Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Geeignete Schutzhandschuhe tragen. Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen. Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen/sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen. Sicherheitsratschläge (S-Sätze): hier z.b S2, S25, S26, S37, S46 und S61. Alle Sicherheitsratschläge müssen vollständig in Wortlaut auf dem Etikett erscheinen. Die Angabe der Nummern (z.b. S25) ist nicht nötig. Grundsätzlich sind nicht mehr als sechs S-Sätze oder kombinierte Sätze anzugeben. Art. 39 Bst. f Anh.1 Ziff. 3.3
6 Merkblatt D11 Seite 6 von 9 Version /2014 Enthält: XXXXXX Deklaration der gefährlichen Stoffe einer Zubereitung (Nicht zutreffend in diesem Beispiel). Grundsätzlich müssen nicht mehr als vier gefährliche Stoffe angegeben werden, auf die die wichtigsten gefährlichen Eigenschaften der Zubereitung zurückzuführen sind. ChemV Ref. oder Anh. 1 Ziff. 4 Amphotere Tenside: 5-15% Duftstoffe Enthält : Dipentene; Citral. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Besondere Kennzeichnung bestimmter Zubereitungen in der Chemikalien- Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV,SR ) geregelt. Auf der Etikette von Zubereitungen die Stoffe enthalten, für welche nach Ziffer 2 Absätze 2 oder 4 eine Zulassung erteilt worden ist, muss die Bewilligungsnummer oder die EU- Zulassungsnummer angegeben werden. Anh. 2.2 Ziff. 3 ChemRRV Anh Ziff.4 ChemRRV Bestimmungen für Zubereitungen mit besonderen Gefahren. Anh.1 Ziff ml Füllmenge wenn die Zubereitung für die breite Öffentlichkeit erhältlich ist. Art. 39 Bst. C Behälter von Zubereitungen, die für die breite Öffentlichkeit erhältlich sind, müssen mit tastbaren Gefahrenhinweisen und mit kindergesicherten Verschlüssen versehen sein, wenn die Zubereitung bestimmte Gefahren haben. Siehe spezifische Tabelle (Nicht zutreffend in diesem Beispiel). Art. 37 Abs. 2 Die Kennzeichnung muss in mindestens zwei Amtssprachen formuliert und deutlich sichtbar (art. 47 Abs. 1 ChemV), gut lesbar und dauerhaft sein. Die Schrift muss gut leserlich sein (analog Arial 7, schwarz auf weiss). Im Einvernehmen mit einzelnen beruflichen Endverbraucherinnen kann eine Zubereitung für die Abgabe an diese Endverbraucherinnen in nur einer Amtssprache oder in Englisch gekennzeichnet werden. Gefährliche Zubereitungen dürfen nicht so gekennzeichnet oder aufgemacht sein, dass der Eindruck ihrer Ungefährlichkeit erweckt wird; insbesondere dürfen sie nicht mit Angaben wie «nicht giftig», «nicht gesundheitsschädlich», «umweltfreundlich», «nicht umweltbelastend» oder «ökologisch» versehen sein. (Art. 45 ChemV).
7 Merkblatt D11 Seite 7 von 9 Version /2014 Anhang III: Beispieletikette für eine Zubereitung/Gemisch mit GHS/CLP-Kennzeichnung WC Reiniger Powerproduzent, Reinigungsstrasse 10, 9999 Schaumingen Tel.: GEFAHR Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Offizielle Bezeichnung des Produktes (Handelsname). Name, Adresse und Telefonnummer zur schweizerischen Herstellerin oder Importeurin. Werden Stoffe aus einem EWR-Mitgliedstaat eingeführt und sind sie nicht zur Abgabe an die breite Öffentlichkeit bestimmt, so kann der Name der Herstellerin/Importeurin durch den Namen der für das Inverkehrbringen im EWR zuständigen Person ersetzt werden. Normalerweise ist einer konkreten Gefahrenklasse oder -kategorie nur ein Gefahrenpiktogramm zugeordnet (Ausnahme für Stoffe, die als selbstzersetzlich des Typs B oder als organisches Peroxid des Typs B eingestuft wurden und die mit zwei Piktogrammen versehen werden). Abmessungen der Gefahrenpiktogramme und des Kennzeichnungsschildes nach Fassungsvermögen der Verpackung: 3 Liter: je Piktogramm mind. 1.6x1.6 cm (*), Etikettengrösse mind. 5.2x7.4 cm >3 Liter u. 50 Liter: je Piktogramm mind. 2.3x2.3 cm, Etikettengrösse mind. 7.4x10.5 cm >50 Liter u. 500 Liter: je Piktogramm mind. 3.2x3.2 cm, Etikettengrösse mind. 10.5x14.8 cm >500 Liter: je Piktogramm mind. 4.6x4.6 cm, Etikettengrösse mind. 14.8x21 cm (*) bei 125 ml und kleiner gilt die Mindestgrösse von 1 x 1 cm. Jedes Gefahrenpiktogramm muss mindestens 1/15 der Mindestfläche des Kennzeichnungsetiketts einnehmen (diese Fläche wird gemessen als ob die Information in einer einzigen Sprache vorhanden wäre). Schwarz überdruckte GHS-Rauten sowie GHS-Rauten mit dem Eintrag No GHS symbol auf vorgedruckten Etiketten sind akzeptierbar. Signalwort: wenn das Signalwort Gefahr auf der Etikette gedruckt ist braucht s kein Signalwort Achtung. Gefahrenhinweise (H-Sätze): hier z.b. H314 und H412. Die Kodierungen der Gefahrenhinweise (z.b. H314) müssen nicht auf dem Kennzeichnungsetikett erscheinen. Lediglich muss der tatsächliche Wortlaut der anzuwendenden Hinweise vorhanden sein, sofern keine eindeutige Doppelung oder Redundanz vorliegt. Gefahren- und Sicherheitshinweise sind auf dem Kennzeichnungsetikett nach Sprache anzuordnen. CLP Ref.(Art. c a d e Art. 31 Art. 20 Abs. 3 f Art. 27 Art. 32 Abs. 3
8 Merkblatt D11 Seite 8 von 9 Version /2014 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen. Unter Verschluss aufbewahren. Inhalt / Behälter der Entsorgung gemäß lokalen Vorschriften zuführen. Enthält: Methansulfonsäure Amphotere Tenside: 5-15% Duftstoffe Enthält: Dipentene; Citral. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Enthält 19 % Bestandteile mit unbekannter Gewässergefährdung. Sicherheitshinweise (P-Sätze): hier z.b. P101, P102, P273, P280, P305+P351+P338, P310, P405 und P501. Die Kodierungen der Sicherheitshinweise (z.b. P210) müssen nicht auf dem Kennzeichnungsetikett erscheinen. Lediglich muss der tatsächliche Wortlaut der anzuwendenden Hinweise vorhanden sein, sofern keine eindeutige Doppelung oder Redundanz vorliegt. Gefahren- und Sicherheitshinweisen sind auf dem Kennzeichnungsetikett nach Sprache angeordnet. Identität aller in der Zubereitung enthaltenen Stoffe, die zur Einstufung der Zubereitung in Bezug auf bestimmten Kriterien beitragen. Sind aufgrund dieser Vorschrift mehrere chemische Bezeichnungen anzugeben, so reichen maximal vier aus, sofern die Art und die Schwere der Gefahren nicht mehr Bezeichnungen erfordert. Die Besondere Kennzeichnung bestimmter Zubereitungen ist in der Chemikalien- Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV,SR ) geregelt. Auf der Etikette von Zubereitungen die Stoffe enthalten, für welche eine Zulassung erteilt worden ist, muss die Bewilligungsnummer oder die EU-Zulassungsnummer angegeben werden. BESONDERE VORSCHRIFTEN: Zubereitungen die mindestens einen sensibilisierenden Stoff enthalten. Liegen für einen oder mehrere relevante Bestandteile keinerlei verwertbare Informationen über die aquatische Toxizität führt dies zu dem Schluss, dass eine endgültige Zuordnung der Zubereitung zu einer oder mehreren Gefahrenkategorie/n nicht möglich ist. In einem solchen Fall wird die Zubereitung lediglich aufgrund der bekannten Bestandteile eingestuft und dieser Zusatzhinweis auf dem Kennzeichnungsschild ist nötig. Zusätzliche Angaben auf dem Etikett: Zusätzliche Kennzeichnungselemente/Informationen für bestimmte Zubereitungen. (Nicht zutreffend in diesem Beispiel). CLP Ref.(Art. Art. 17 al. 1 Bst. G Art. 28 Abs. 3 Art. 32 Abs. 3 Art. 18 Abs. 3 Anh. 2.2 Ziff. 3 ChemRRV Ann.1.17 Ziff. 4 ChemRRV Anh. II Teile 1-2 Anh. I Abschn Anh.I, Teil 4 Ann. III, Teil 3
9 Merkblatt D11 Seite 9 von 9 Version /2014 CLP Ref.(Art. 750 ml Füllmenge wenn die Zubereitung für die breite Öffentlichkeit erhältlich ist. Verpackungen, die eine Zubereitung enthalten, der an die breite Öffentlichkeit abgegeben wird und bestimmte Kennzeichnung aufweisen, müssen unabhängig von ihrem Fassungsvermögen mit einem tastbaren Gefahrenhinweis und mit kindergesicherten Verschlüssen ausgestattet sein. Siehe spezifische Tabelle (Zutreffend in diesem Beispiel). b Anh. I Abschn Anh. I Abschn Die Kennzeichnung muss in mindestens zwei Amtssprachen erfolgen (Art. 34e Abs. 2 Bst. b ChemV). Im Einvernehmen mit einzelnen beruflichen Endverbraucherinnen kann eine Zubereitung für die Abgabe an diese Endverbraucherinnen in nur einer Amtssprache oder in Englisch gekennzeichnet werden. Die Kennzeichnungselemente (nach Artikel 17 Absatz 1 CLP) werden deutlich lesbar und unverwischbar angebracht. Sie heben sich deutlich vom Untergrund ab, sind ausreichend dimensioniert und so angeordnet, dass sie leicht lesbar sind (Art. 31 Abs. 3 CLP). Die Schrift muss gut leserlich sein (analog Arial 7, schwarz auf weiss). Gefährliche Zubereitungen dürfen nicht so gekennzeichnet oder aufgemacht sein, dass der Eindruck ihrer Ungefährlichkeit erweckt wird; insbesondere dürfen sie nicht mit Angaben wie «nicht giftig», «nicht gesundheitsschädlich», «umweltfreundlich», «nicht umweltbelastend» oder «ökologisch» versehen sein. (Art. 25 Abs. 4 CLP).
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