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Timestamp: 2017-10-22 13:38:14
Document Index: 216641324

Matched Legal Cases: ['Art. 121', 'Art. 41', 'Art. 323', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 65']

6F_22/2013 22.01.2014
6F_22/2013
Das Bundesgericht wies am 13. November 2013 eine Beschwerde des Gesuchstellers ab, soweit darauf einzutreten war (6B_1009/2013). Der Gesuchsteller beantragt mit Eingabe vom 8. Dezember 2013 die Revision des Urteils (S. 2 Antrag 2).
Die möglichen Revisionsgründe sind in den Art. 121, 122 und 123 BGG abschliessend aufgezählt. Der Gesuchsteller nennt keinen dieser Gründe, weshalb fraglich ist, ob auf das Gesuch überhaupt eingetreten werden kann. Er rügt nur, dass das Bundesgericht es unterlassen habe, ihm gestützt auf Art. 41 BGG einen Anwalt zu bestellen. Eine solche Bestellung war indessen nicht nötig. Zwar war die Eingabe des Gesuchstellers nur schwer verständlich, daraus war aber doch ersichtlich, dass er der Ansicht war, er als Geschädigter könne nur Revision, nicht aber eine Wiederaufnahme im Sinne von Art. 323 StPO verlangen. Zu dieser Frage hat sich das Bundesgericht dann auch geäussert (vgl. Urteil S. 2 E. 1). Ein Revisionsgrund liegt offensichtlich nicht vor, weshalb das Gesuch abzuweisen ist.
Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Gesuchstellers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).