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Timestamp: 2016-10-26 05:53:43
Document Index: 124380195

Matched Legal Cases: ['Art. 34', 'Art. 82', 'Art. 83', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 89', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 26', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 55', 'BGE', 'Art. 54', 'BGE', 'Art. 14', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 26', 'BGE', 'Art. 75', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 75', 'Art. 1', 'Art. 75', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 26', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 68']

Festsetzung eines Bebauungsplans, �nderung der L�rmempfindlichkeitsstufen sowie Abweisung von Einsprachen im Areal A.________,
Der Bebauungsplan Nr. 13'329 des Hochbau- und Planungsamts des Kantons Basel-Stadt vom 25. April 2008 ("Areal A.________") umfasst eine Fl�che von 46'044,5 m� und ist unterteilt in die Teilbereiche A und B (26'256,5 m� [Y.________ AG]), C (12'274,5 m� [Y.________ AG]) und D (7'513,5 m� [Credit Suisse Asset Management Funds]). Dabei sollen die seit rund 40 Jahren bestehenden Hochh�user D1, D2 und D3 im Teilgebiet D in ihrem Bestand erhalten bleiben und zus�tzlich zwei Hochh�user C1 und C2 im Teilgebiet C gebaut werden. Das geplante Hochhaus C1 weist 19 Vollgeschosse und eine Geb�udeh�he von 58 m auf, das Hochhaus C2 umfasst 17 Vollgeschosse und soll 52 m hoch werden. Bei beiden ist ein Mindestwohnanteil von 90 % vorgesehen. Der Bebauungsplan sowie die �nderung der L�rmempfindlichkeitsstufen lagen vom 6. Mai bis zum 5. Juni 2008 �ffentlich auf.
Mit Beschluss vom 10. M�rz 2010 erkl�rte der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt den Bebauungsplan "Areal A.________" und die L�rmempfindlichkeitsstufen f�r verbindlich, erliess zus�tzliche Vorschriften und wies die dagegen gef�hrten Einsprachen ab, soweit er darauf eintrat.
Gegen diesen Beschluss erhob unter anderem der unterlegene Einsprecher X.________, Eigent�mer der Liegenschaft am A.________weg, mit Eingabe vom 7. Mai 2010 Rekurs ans Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht (nachfolgend: Appellationsgericht) mit dem Antrag, der Grossratsbeschluss vom 10. M�rz 2010 sei (betreffend die Verbindlicherkl�rung des Bebauungsplans Nr. 13'329 f�r das Teilgebiet C) aufzuheben.
Auf Gesuch vom 28. Juli 2010 der Y.________ AG als Eigent�merin der planbetroffenen Grundst�cke hin wurde diese mit Verf�gung vom 3. August 2010 ins Verfahren beigeladen. Mit Vernehmlassung vom 1. November 2010 stellte sie den Antrag, auf den Rekurs sei nicht einzutreten, eventualiter sei dieser abzuweisen. Das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt stellte in Vertretung des Grossen Rats mit Vernehmlassung vom 1. November 2010 das Begehren auf kostenf�llige Abweisung des Rekurses. X.________ replizierte am 1. Dezember 2010, beschr�nkt auf die Frage der Rekurslegitimation. Auf Ersuchen des Appellationsgerichts hin hat das Bau- und Verkehrsdepartement am 15. April 2011 erg�nzende Schattenwurfberechnungen nachgereicht. Weitere Schattenwurfberechnungen wurden von X.________ am 11. August 2011 per E-Mail eingereicht.
Am 16. August 2011 fand vor dem Appellationsgericht eine Verhandlung mit vorg�ngigem Augenschein vor Ort statt. Anl�sslich der Verhandlung konnten die Verfahrensbeteiligten zur Sache Stellung nehmen. Mit Urteil vom gleichen Tag wies das Appellationsgericht den Rekurs von X.________ ab.
Mit Eingabe vom 30. November 2011 f�hrt X.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht mit den Antr�gen, das Urteil des Appellationsgerichts vom 16. August 2011 sowie der Grossratsbeschluss vom 10. M�rz 2010 seien aufzuheben. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Das Appellationsgericht reicht eine Vernehmlassung zur Beschwerde ein, ohne ausdr�cklich Antr�ge zu stellen. Das Bau- und Verkehrsdepartement als Vertretung des Grossen Rats beantragt die Abweisung der Beschwerde. Den gleichen Antrag stellt die Y.________ AG. In seiner Eingabe vom 20. Februar 2012 h�lt der Beschwerdef�hrer an seinem Standpunkt fest.
1.1 Dem angefochtenen Entscheid liegt ein baurechtliches Beschwerdeverfahren �ber die Festsetzung eines Bebauungsplans und die �nderung der L�rmempfindlichkeitsstufen zugrunde. Nach Art. 34 Abs. 1 RPG (SR 700) gelten f�r die Rechtsmittel an die Bundesbeh�rden die allgemeinen Bestimmungen �ber die Bundesrechtspflege. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 lit. a BGG steht auf dem Gebiet des Raumplanungs- und Baurechts zur Verf�gung. Das Bundesgerichtsgesetz enth�lt keinen Ausschlussgrund (Art. 83 BGG). Angefochten ist ein Entscheid einer letzten kantonalen Instanz, welcher das Verfahren abschliesst (Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 90 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist als Eigent�mer einer benachbarten Liegenschaft durch den angefochtenen Entscheid besonders ber�hrt und hat ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist daher grunds�tzlich einzutreten.
1.2 Neue Tatsachen und Beweismittel k�nnen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r im Verfahren vor dem Grossen Rat. Diese R�ge erhebt er erstmals im Verfahren vor Bundesgericht. Vorliegend ist weder ersichtlich, noch wird vom Beschwerdef�hrer dargelegt, inwiefern erst der angefochtene Entscheid zum neuen Vorbringen Anlass gegeben hat. Vielmehr w�re es dem Beschwerdef�hrer ohne Weiteres m�glich gewesen, die entsprechende R�ge bereits im kantonalen Verfahren zu erheben. Insoweit kann deshalb auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (vgl. auch Urteil 1C_229/2011 vom 8. November 2011 E. 1.3). Gleiches gilt in Bezug auf den erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren vorgebrachten Einwand, das Bau- und Verkehrsdepartement habe im Verfahren vor dem Grossen Rat in seinem Ratschlag vom 4. August 2009 treuwidrig und in Verletzung der Begr�ndungspflicht verschwiegen, dass nach dem bisher geltenden Bebauungsplan auf dem Teilgebiet C nicht gebaut werden d�rfe.
2.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, entgegen den Ausf�hrungen im angefochtenen Urteil habe er sein Begehren um Aufhebung des Grossratsbeschlusses vom 10. M�rz 2010 nie ausschliesslich auf das Teilgebiet C des Bebauungsplans beschr�nkt. Die lediglich in Klammern gemachte Bezugnahme auf das Teilgebiet C sei klar als Eventualantrag zu verstehen gewesen. Er habe mit anderen Worten beantragt, den Bebauungsplan als Ganzen, eventualiter beschr�nkt auf das Teilgebiet C aufzuheben.
2.2 Das Rechtsbegehren des Beschwerdef�hrers in seiner Rekursschrift vom 19. Juli 2010 an die Vorinstanz lautete: "Der Grossratsbeschluss vom 10. M�rz 2010 sei (betreffend die Verbindlicherkl�rung des Bebauungsplans Nr. 13'329 f�r das Teilgebiet C) aufzuheben."
Bei der Auslegung von Rechtsbegehren geht es nicht um die Abkl�rung des tats�chlichen Willens der beschwerdef�hrenden Person. Massgebend ist vielmehr eine objektive Auslegung nach allgemeinen Grunds�tzen unter Ber�cksichtigung von Treu und Glauben (BGE 105 II 149 E. 2a S. 152). Abgesehen davon, dass es bei Rechtsanw�ltinnen und Rechtsanw�lten �blich ist, Eventualantr�ge als solche zu kennzeichnen, kann der in Klammern gesetzte Passus von seinem Sinn her nicht als Eventualantrag verstanden werden, zumal sich in der Beschwerdebegr�ndung keine entsprechend differenzierenden Ausf�hrungen zu den Teilgebieten A, B und D finden. Vielmehr konkretisiert der Beschwerdef�hrer mit seiner Klammerbemerkung, dass sich sein Antrag auf Aufhebung des Grossratsbeschlusses auf die Verbindlicherkl�rung des Bebauungsplans f�r das Teilgebiet C bezieht. Die R�ge ist damit unbegr�ndet.
Eine Ausweitung des Streitgegenstands ist im Verfahren vor Bundesgericht nicht zul�ssig. Infolge der Beschr�nkung seines Rechtsmittels auf das Teilgebiet C des Bebauungsplans vom 25. April 2008 kann deshalb auf die �ber den Streitgegenstand hinausreichenden R�gen des Beschwerdef�hrers nicht eingetreten werden. Dies gilt namentlich f�r sein Vorbringen, die Hochh�user des Teilgebiets D seien bereits bei ihrer Erstellung in den 1970er Jahren nicht rechtm�ssig gewesen, weshalb sie keinen Bestandesschutz geniessen w�rden.
3.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV, da er nicht zur Sache habe replizieren k�nnen. Obwohl er im vorinstanzlichen Verfahren in der Rekursbegr�ndung vom 19. Juli 2010 ausdr�cklich beantragt habe, ihm zur Vernehmlassung des Grossen Rats das Replikrecht zu gew�hren, sei mit Pr�sidialverf�gung der Vorinstanz entschieden worden, die schriftliche Replik habe sich auf die Frage der Rekurslegitimation zu beschr�nken.
3.2 Die R�ge des Beschwerdef�hrers ist nicht stichhaltig. Zwar wurde der Beschwerdef�hrer im vorinstanzlichen Verfahren angehalten, sich in seiner schriftlichen Replik auf die Frage der Legitimation zu beschr�nken. Anl�sslich des Augenscheins und der m�ndlichen Verhandlung vor der Vorinstanz wurde dem Beschwerdef�hrer aber die Gelegenheit einger�umt, umfassend m�ndlich Stellung beziehen zu k�nnen. Von dieser M�glichkeit hat der Beschwerdef�hrer denn auch Gebrauch gemacht und zur Sache pl�diert. Eine Verletzung des Replikrechts liegt damit nicht vor.
4.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung der Eigentumsgarantie gem�ss Art. 26 BV wegen �berm�ssiger Beschattung seines Grundst�cks durch die projektierten Geb�ude C1 und C2 sowie eine Verletzung des Willk�rverbots gem�ss Art. 9 BV. Er bringt vor, bei der Beurteilung der zul�ssigen Beschattung sei zwingend auf den Schattenwurf an den mittleren Wintertagen und nicht - wie es die Vorinstanz getan habe - auf jenen an den �quinoktien abzustellen (Beschwerde S. 7).
Mit den �quinoktien sind die beiden Tage im Jahr gemeint, an welchen der lichte Tag und die Nacht gleich lang sind; diese fallen je nach Jahr auf den 19. - 21. M�rz respektive auf den 22. oder 23. September. Die mittleren Wintertage fallen auf den 8. Februar und den 3. November.
4.2 Streitgegenstand bildet somit die Frage, ob der Bebauungsplan "Areal A.________" wegen des von den geplanten Hochh�usern C1 und C2 k�nftig ausgehenden Schattenwurfs auf das Grundst�ck des Beschwerdef�hrers verfassungsm�ssige Rechte (Eigentumsgarantie, Willk�rverbot) verletzt. Die Vorinstanz hat dies verneint. Sie st�tzt sich dabei zun�chst auf die Vorschriften des Bau- und Planungsgesetzes des Kantons Basel-Stadt vom 17. November 1999 [BPG/BS; SG 730.100] �ber den zul�ssigen Lichteinfallswinkel (vgl. �� 23 und 63 f. BPG/BS). Weiter stellt sie auf ihre Praxis ab, wonach der zul�ssige Schattenwurf nach den Grunds�tzen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 100 Ia 334 und 99 Ia 126, 143) zu beurteilen ist.
4.3 In BGE 100 Ia 334, auf welchen sich sowohl die Vorinstanz als auch der Beschwerdef�hrer berufen, erwog das Bundesgericht zusammenfassend, ausgehend von den bestehenden kantonalen Regelungen und den systematischen Studien �ber den Entzug von Sonnenschein sei zu schliessen, dass die zul�ssige Dauer des Schattenwurfs auf eine Nachbarliegenschaft in der Regel h�chstens zwei Stunden bei Tag- und Nachtgleiche oder an einem mittleren Wintertag betragen d�rfe. Kantone, die auf diesem Gebiet nicht legiferiert h�tten, seien nicht verpflichtet, sich strikt an die diesbez�glichen Vorschriften anderer Kantone zu halten. Insbesondere komme dem Wert von zwei Stunden keine absolute Bedeutung zu. Zu beachten seien vielmehr die Verh�ltnisse des Einzelfalls und das �ffentliche Interesse an einer Heraufsetzung der zul�ssigen Dauer des Schattenwurfs. Den kantonalen Beh�rden stehe bei der W�rdigung der lokalen Gegebenheiten ein weites Ermessen zu (vgl. zum Ganzen BGE 100 Ia 334 E. 9 S. 337 ff.).
Ferner entschied das Bundesgericht in BGE 99 Ia 143 E. 5 S. 151, es sei willk�rlich, bereits bestehende Schattenw�rfe nicht zu ber�cksichtigen. Werde die vorhandene Beschattung nicht miteinbezogen, k�nne der angestrebte Schutzzweck je nach den Umst�nden nicht erreicht werden, sei es doch denkbar, dass zwar jedes einzelne Hochhaus f�r sich genommen keinen �berm�ssigen Schatten werfe, eine Summierung der Schattenw�rfe aber die zonengem�sse Nutzung bestehender Geb�ude verunm�gliche.
4.4 Nach den willk�rfrei getroffenen und vom Beschwerdef�hrer nicht substanziiert bestrittenen tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz werfen die projektierten Geb�ude C1 und C2 an den �quinoktien keinen Schatten auf die Liegenschaft des Beschwerdef�hrers. An mittleren Wintertagen hingegen wird die Liegenschaft des Beschwerdef�hrers durch die geplanten Hochh�user C1 und C2 w�hrend einer Stunde und 38 Minuten beschattet. Hinzu kommt an den mittleren Wintertagen eine Beschattung von gleicher L�nge durch die bestehenden Hochh�user D1, D2 und D3 im Teilgebiet D, wobei zwischen den beiden Schattenw�rfen ein kurzer zeitlicher Unterbruch besteht. An den mittleren Wintertagen w�rde die Liegenschaft des Beschwerdef�hrers damit insgesamt w�hrend drei Stunden und 16 Minuten beschattet.
Gest�tzt auf diese Feststellungen hat die Vorinstanz gefolgert, dass in Anwendung der in BGE 100 Ia 334 E. 9 S. 337 ff. umschriebenen "2-Stunden-Regel" bei einem Abstellen auf die mittleren Wintertage und unter Ber�cksichtigung des Schattenwurfs der Hochh�user im Teilgebiet D wohl eine unzul�ssige Beschattung resultieren w�rde. Dementsprechend k�nne nicht offen gelassen werden, ob die �quinoktien oder die mittleren Wintertage massgeblich seien.
4.5 In den Urteilen, in denen das Bundesgericht die von der Vorinstanz beigezogene Rechtsprechung begr�ndet hat, war jeweils eine unbestimmte kantonale Norm, der nachbarsch�tzende Funktion zukam, auszulegen (in BGE 99 Ia 126 Art. 55 des Baureglements der Gemeinde Bagnes, in BGE 99 Ia 143 Art. 54 Ziff. 4 des Baugesetzes des Kantons Schaffhausen und in BGE 100 Ia 334 Art. 14 Abs. 3 des fr�heren Baugesetzes des Kantons Genf). Bei der Auslegung dieser allgemein gehaltenen - also nicht spezifisch den Schattenwurf regelnden - Normen liess sich das Bundesgericht von gesetzlichen Regelungen leiten, die andere Kantone zum Schattenwurf erlassen hatten. Weiter st�tzte es sich auf Verwaltungsrichtlinien und wohnphysiologische Studien (vgl. die Hinweise in BGE 100 Ia 334 E. 9b S. 338 ff.). Die Auslegung der erw�hnten offenen Normen �berpr�fte das Bundesgericht jeweils nur auf Willk�r hin (Willk�r bejaht in BGE 99 Ia 126 E. 8b S. 141 f. und BGE 99 Ia 143 E. 6 S. 151 ff., verneint dagegen in BGE 100 Ia 334 E. 9d S. 340 ff.).
4.6 Das Bau- und Planungsgesetz des Kantons Basel-Stadt enth�lt in � 61 Abs. 1 - ebenso wie das fr�here kantonale Hochbautengesetz in � 133 Abs. 1 (vgl. dazu BGE 118 Ia 112) - eine allgemeine Norm, welche die Nachbarn vor Immissionen sch�tzt. Nach dieser Bestimmung sind Bauten und Bauteile so zu erstellen, dass sie die Benutzung des �ffentlichen Grundes und der Nachbargrundst�cke nicht behindern k�nnen. Zudem finden sich, wie erw�hnt, im kantonalen Recht Regelungen zum zul�ssigen Lichteinfallswinkel (vgl. �� 23 und 63 f. BPG/BS). Gleich wie in anderen Kantonen, die den Schattenwurf nicht ausdr�cklich regeln, l�sst sich die von Nachbarn hinzunehmende Beschattung durch Konkretisierung dieser nachbarsch�tzenden Normen begrenzen. Einen dar�ber hinausgehenden Schutz geniesst der Beschwerdef�hrer als Nachbar mangels spezifischer gesetzlicher Regelungen zum Schattenwurf hingegen nicht. Auch die Eigentumsgarantie gem�ss Art. 26 BV vermittelt dem Beschwerdef�hrer insoweit keine weiterreichenden Rechte, da dieses Grundrecht ihm grunds�tzlich nur im Rahmen der bestehenden nachbarsch�tzenden Vorschriften Schutz gew�hrt (vgl. BGE 119 Ia 362 E. 1b S. 364 f.).
4.7 Die Vorinstanz hat erwogen, gem�ss dem baselst�dtischen Recht (�� 23 und 63 f. BPG/BS) sei in Zonen mit hoher Wohndichte ein h�herer Lichteinfallswinkel zul�ssig als in Zonen mit geringerer Wohndichte. Der Gesetzgeber nehme damit mit zunehmender Wohndichte gr�ssere Beschattungen der Nachbarliegenschaften in Kauf. Ausgehend von dieser gesetzgeberischen Wertung und unter Ber�cksichtigung des Gebots der haush�lterischen Bodennutzung gem�ss Art. 75 Abs. 1 BV und Art. 1 Abs. 1 RPG sei es sachgerecht, zur Berechnung des Schattenwurfs auf die �quinoktien abzustellen. Da die Liegenschaft des Beschwerdef�hrers bei Tag- und Nachtgleiche durch die geplanten Hochh�user C1 und C2 �berhaupt nicht beschattet werde, stelle sich die Frage der angemessenen Ber�cksichtigung der Beschattung durch bestehende Bauten der Teilgebiete A, B und D nicht.
4.8 Soweit der Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang eine Verletzung der Begr�ndungspflicht als Ausfluss seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r geltend macht, ist seine Argumentation nicht stichhaltig. Wird, wie es die Vorinstanz getan hat, die Tag- und Nachtgleiche als relevant erachtet, wird die Liegenschaft des Beschwerdef�hrers durch die projektierten Hochh�user C1 und C2 �berhaupt nicht beschattet. Dementsprechend konnte die Vorinstanz ohne Verletzung der Begr�ndungspflicht folgern, die Beschattung durch die bestehenden Bauten in den Teilgebieten A, B und D sei unerheblich.
4.9 Auch in der Sache dringt der Beschwerdef�hrer mit seiner Beschwerde nicht durch.
Gem�ss � 101 Abs. 1 BPG/BS sollen Bebauungspl�ne in begrenzten Gebieten bessere Bebauungen gew�hrleisten als die baurechtliche Grundordnung oder die Koordination der Nutzungsplanung erleichtern. Nach � 105 Abs. 1 lit. b BPG/BS beschliesst der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt �ber Bebauungspl�ne, soweit hierf�r nicht der Regierungsrat oder der Gemeinderat zust�ndig ist. Vorliegend hat der Grosse Rat als Gesetzgeber und Planerlassbeh�rde den Bebauungsplan "Areal A.________" mit Beschluss vom 10. M�rz 2010 f�r verbindlich erkl�rt. Die Vorinstanz hat diesen Beschluss auf Beschwerde hin �berpr�ft. Sie hat sich bei der Bestimmung des zul�ssigen Schattenwurfs eingehend mit ihrer eigenen Praxis, der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sowie den vom Gesetzgeber vorgenommenen Wertungen auseinandergesetzt und unter W�rdigung der Verh�ltnisse des Einzelfalls und der lokalen Gegebenheiten eine umfassende Interessenabw�gung vorgenommen. Sie hat das Interesse des Beschwerdef�hrers an ausreichender Besonnung respektive das �ffentliche Interesse an gesundem Wohnen (vgl. Art. 3 Abs. 3 lit. b RPG) gegen das in Art. 75 Abs. 1 BV und Art. 1 Abs. 1 RPG umschriebene �ffentliche Interesse der haush�lterischen Bodennutzung abgewogen. Dass die Vorinstanz im Ergebnis die allgemeinen st�dtebaulichen Ziele (verdichtete Bauweise, kompakte Siedlungsstruktur bzw. Siedlungsentwicklung nach innen) und das mit dem Hochhaus-Projekt konkret verfolgte �ffentliche Interesse einer besseren Bebauung im Sinne von � 101 BPG/BS (Eingliederung in die bereits bestehende Hochhaus-�berbauung, attraktives Angebot von Wohnraum, Aufwertung der zusammenh�ngenden Gr�n- und Freifl�chen, Schutz des vorherrschenden Baumbestands, Weiternutzung des unterirdischen Parkings) als gewichtiger eingestuft hat als das Interesse des Beschwerdef�hrers, keine Mehrbeschattung gew�rtigen zu m�ssen, ist nicht zu beanstanden und steht in Einklang mit den gesetzgeberischen Wertungen (vgl. die genannte kantonale Regelung des zul�ssigen Lichteinfallswinkels gem�ss �� 23 und 63 f. BPG/BS sowie die Art. 75 Abs. 1 BV, Art. 1 Abs. 1 RPG und Art. 3 Abs. 3 lit. b RPG). Der Bebauungsplan im Sinne von � 101 BPG/BS beruht mithin auf einer RPG-konformen Interessenabw�gung.
Da die Planungsgrunds�tze des RPG in zul�ssiger Weise gegeneinander abgewogen wurden und der Kanton Basel-Stadt keine spezifischen Bestimmungen zur Zul�ssigkeit des Schattenwurfs erlassen hat, welche missachtet worden sein k�nnten, ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdef�hrer auch nicht dargelegt, weshalb das Abstellen auf die �quinoktien bei der Anwendung der "2-Stunden-Regel" die Eigentumsgarantie gem�ss Art. 26 BV verletzen sollte. Damit ist gleichzeitig gesagt, dass sich die Vorinstanz bei der Beurteilung des zul�ssigen Schattenwurfs von sachlichen Gr�nden hat leiten lassen, weshalb ihr Entscheid nicht als willk�rlich bezeichnet werden kann.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tr�gt der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Zudem hat er die Beschwerdegegnerin angemessen zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Die kantonalen Beh�rden haben keinen Anspruch auf eine Entsch�digung (Art. 68 Abs. 3 BGG).