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Timestamp: 2018-02-25 06:08:01
Document Index: 136683716

Matched Legal Cases: ['Art. 249', 'Art. 78', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 93', 'Art. 66']

1B_298/2008 17.11.2008
1B_298/2008 /nip
Untersuchungsrichteramt IV Berner Oberland, Allmendstrasse 34, 3601 Thun,
Schloss, 3601 Thun.
Beschwerde gegen den Beschluss vom 2. Oktober 2008 des Obergerichts des Kantons Bern, Anklagekammer.
Gestützt auf eine Anzeige der X.________ AG vom 14. Juni 2000 wurde zunächst ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach Vorliegen eines von einem Sachbearbeiter der Kantonspolizei Bern verfassten Berichtes eröffnete der zuständige Untersuchungsrichter am 29. Oktober 2001 eine Voruntersuchung gegen verschiedene Personen wegen Veruntreuung, Betrugs, ungetreuer Geschäftsbesorgung, betrügerischen Konkurses und weiterer Delikte.
Mit Eingabe vom 14. Juni 2001 und damit noch vor der Eröffnung der Voruntersuchung hatte die Privatklägerin X.________ AG eine Vielzahl von Beweisanträgen gestellt. Aus verschiedenen Gründen wurde erst mit Verfügung vom 9. Januar 2008 über diese Anträge entschieden, nachdem allerdings durch den Untersuchungsrichter unterdessen verschiedene Ermittlungshandlungen - insbesondere Einvernahmen - vorgenommen werden konnten. Alle Beweisanträge wurden abgewiesen, wobei den Parteien mitgeteilt wurde, dass die Aufhebung der gesamten Voruntersuchung gegen alle fünf Angeschuldigten beabsichtigt werde. Gleichzeitig erhielten sie Gelegenheit, sich gemäss Art. 249 StrV/BE innert Frist zur vorgesehenen Aufhebung zu äussern.
Gegen diese Verfügung rekurrierte die X.________ AG an das Obergericht des Kantons Bern. Dessen Anklagekammer wies den Rekurs mit Beschluss vom 2. Oktober 2008 ab, soweit sie darauf eintrat.
Gegen diesen Beschluss führt die X.________ AG der Sache nach Beschwerde in Strafsachen (Art. 78 ff. BGG).
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung - un-abhängig von der Art des nach BGG offenstehenden Rechtsmittels - in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. in diesem Zusammenhang auch BGE 133 II 249 insb. E. 1.4 S. 254). Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.
Die Beschwerdeführerin beanstandet den angefochtenen Beschluss und dabei namentlich die Nichtabnahme der von ihr beantragten Beweisvorkehren auf allgemeine Weise. Sie setzt sich indes mit den dem Entscheid zugrunde liegenden ausführlichen Erwägungen nicht auseinander und legt nicht im Einzelnen dar, inwiefern diese bzw. der Entscheid im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein sollen.
Ergibt sich das Nichteintreten bereits aus dem genannten Grunde, sind die weiteren Eintretensvoraussetzungen - namentlich diejenigen nach Art. 93 Abs. 1 BGG - nicht weiter zu erörtern.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 BGG).
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Untersuchungsrichteramt IV und der Staatsanwaltschaft IV Berner Oberland sowie dem Obergericht des Kantons Bern, Anklagekammer, schriftlich mitgeteilt.