Source: https://www.grin.com/document/171629
Timestamp: 2019-02-22 14:23:36
Document Index: 236621780

Matched Legal Cases: ['§ 238', '§ 238', '§ 241', '§ 140', '§ 141', '§ 238']

Unterrichtsskript Bilanzbuchhaltung | Masterarbeit, Hausarbeit, Bachelorarbeit veröffentlichen
Mit BilMoG-Änderungen, Steuerrecht und IFRS
- nach Handelsrecht
- "Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte ... nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen." (§ 238 Abs. 1 Satz 1 HGB)
– Einzelkaufleute mit nicht mehr als 500.000 € Umsatzerlöse und 50.000 € Jahresüberschuss brauchen §§ 238 bis 241 nicht anzuwenden (§ 241a).
- nach Steuerrecht
- derivative Buchführungspflicht (§ 140 AO):
- "Wer nach anderen Gesetzen als den Steuergesetzen Bücher ... zu führen hat, die für die Besteuerung von Bedeutung sind, hat die Verpflichtungen ... auch für die Besteuerung zu erfüllen."
- originäre Buchführungspflicht (§ 141 AO):
- Bei Überschreiten mindestens einer der folgenden Größen sind Land- und Forstwirte, gewerbliche Unternehmer (keine Freiberufler) buchführungspflichtig :
Teilbereiche des externen Rechnungs- und Berichtswesens
Aufgaben und Systeme der Finanzbuchführung
- Aufgaben der Finanzbuchführung
- chronologische und systematische Erfassung und Ordnung der Geschäftsvorfälle einer Abrechnungsperiode
- Vermittlung eines Überblicks über die Geschäftsvorfälle und über die Lage des Unternehmens (vgl. § 238 Abs. 1 Satz 2 HGB)
- Bartilgung eines in einer früheren Periode aufgenommenen Kredits
- Kauf von Materialien gegen Barzahlung
- Wareneinkauf auf Ziel
- Barkauf von Produktionsfaktoren, die erst in späteren Perioden verbraucht werden
- Barkauf und Verbrauch von Produktionsfaktoren in derselben Periode
- Verbrauch von Produktionsfaktoren, die in früheren Perioden bezahlt wurden
- Zuwendung an eine gemeinnützige Einrichtung
- Materialverbrauch für die Produktion
- kalkulatorische Zinsen auf das Eigenkapital
- von der bilanziellen (pagatorischen) Abschreibung abweichende kalkulatorische Abschreibung
- Aufnahme eines Darlehens
- Verkauf von Erzeugnissen oder Waren gegen Barzahlung
- Warenverkauf auf Ziel
- Einlage von Eigenkapital
- Verkauf produzierter Erzeugnisse
- Erbringung betrieblicher Leistungen, die erst in den folgenden Berichtsperioden veräußert werden (Produktion auf Lager)
- Erträge aus nicht betriebszweckbezogenen Veräußerungen
- Verkauf von betrieblichen Erzeugnissen
– Forschungskosten für selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände
– Bewertung betrieblicher Leistungen mit anderen als den handelsrechtlichen Wertansätzen
- Grundbuch (Journal)
- chronologische Erfassung der Geschäftsvorfälle
- systematische Erfassung der Geschäftsvorfälle auf Bestandskonten (Vermögen und Kapital) und Erfolgskonten (Aufwand und Ertrag)
- Nebenbuchführungen
- differenzierte Erfassung der Geschäftsvorfälle auf personen- oder gegenstandsbezogenen Konten
- Anlagenbuchführung
- Kontokorrentbuchführung, z.B. Kunden- und Lieferantenbuchführung
- Lagerbuchführung (Materialbuchführung)
- Lohn- und Gehaltsbuchführung
V171629
9783640913152
9783640950102
Bueffelcoach Prüfungstraining
Dieses Unterrichtsskript eignet sich hervorragend für Lehrer und Dozenten im Fach Bilanzbuchhaltung, ferner für Studenten an Hochschulen und Fachhochschulen, die sich auf die Prüfung im externen Rechnungswesen vorbereiten müssen. Die Änderungen durch BilMoG sind besonders kenntlich gemacht und es finden sich Querverweise auf das Steuerrecht und die IFRS. Insbesondere der Übergang auf das neue Bilanzrecht bereitet nun keine Schwierigkeiten mehr, da alt und neu vergleichbar sind.
Bilanzierung Bewertung BilMoG Anschaffungskosten Herstellungskosten Wahlrechte Anhang Lagebericht Kapitalflussrechnung Konzernabschluss Konsolidierung Buchhaltung GoB Kontenrahmen Auszahlung Ausgabe Aufwand Einzahlung Einnahme Ertrag
Diplom-Volkswirt Manfred Wünsche (Autor), 2011, Unterrichtsskript Bilanzbuchhaltung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171629
Unterrichtsskript Steuerlehre
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