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Timestamp: 2016-10-21 22:01:09
Document Index: 287880350

Matched Legal Cases: ['Art. 10', 'Art. 19', 'Art. 48', 'Art. 16', 'Art. 16', 'Art. 18', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 19', 'BGE', 'BGE', 'Art. 11', 'Art. 21', 'Art. 22', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'Art. 19', 'BGE']

U 198/02 (20.12.2002)
R.________, 1960, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch F�rsprecher Mark Sollberger, Dufourstrasse 18, 3005 Bern,
Die 1960 geborene R.________ war beim Dental-Labor F.________ als Zahntechnikerin angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Am 9. Juni 1982 erlitt sie einen Auffahrunfall, bei dem sie sich eine offene Luxation im Chopart'schen Gelenk rechts und Schnittwunden im Bereich der linken Stirn sowie am linken Augenwinkel zuzog. Gleichentags wurde sie im Regionalspital L.________ operiert (Reposition, Wundversorgung, dorsale Gipsschiene, Wundversorgung im Gesicht). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Am 27. September 1982 nahm die Versicherte ihre angestammte Arbeit zu 100 % wieder auf. Zwischenzeitlich liess sie sich zur Programmiererin umschulen und arbeitete als solche ab 1. September 1983. Am 27. M�rz 1984 wurde in Folge eines R�ckfalls eine Double-Arthrodese rechts mit Steinmann- resp. Kirschnerdrahtfixation durchgef�hrt. Ab Oktober 1984 arbeitete die Versicherte wieder zu 100 % als Programmiererin. Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verf�gung vom 15. Oktober 1985 sprach ihr die SUVA eine 10 %ige Integrit�tsentsch�digung zu. Auf Grund einer R�ckfallmeldung vom 26. Juni 1996 wegen Schmerzzunahme im Bereich der rechten unteren Extremit�t erbrachte die SUVA erneut Heilkosten- und Taggeldleistungen. Mit Verf�gung vom 20. Januar 1998 stellte sie diese per 28. Februar 1998 ein und verneinte den Anspruch auf eine Invalidenrente. Zur Begr�ndung wurde ausgef�hrt, die organischen Unfallfolgen (Fussschmerzen rechts) bed�rften keiner weiteren Behandlung mehr. Zwischen dem Unfall und den psychischen Beschwerden bestehe weder ein nat�rlicher noch ein ad�qauter Kausalzusammenhang. Auch die Hautbeschwerden am Ges�ss sowie der Harnwegsinfekt st�nden nicht in einem Kausalzusammenhang mit dem Unfall. �bernommen werde k�nftig einzig noch die periodische Anpassung von Spezialschuhen mit Einlagen. Im Rahmen des invalidenversicherungsrechtlichen Verfahrens wurde am 28. Juni 1999 ein Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) erstellt, wovon die SUVA Kenntnis nahm. Gest�tzt hierauf hiess sie die gegen die Verf�gung vom 20. Januar 1998 erhobene Einsprache - soweit darauf einzutreten war- insofern teilweise gut, als sie sich bereit erkl�rte, in somatischer Hinsicht (Arbeitsunf�higkeit von 20 %: Beeintr�chtigung auch bei sitzender Besch�ftigung wegen dem vom Fuss ausgehenden Schmerz im Bereich des tendomyotischen Apparates im linken Bein) die Rentenfrage f�r die Zeit ab M�rz 1998 und die Verschlimmerung des Integrit�tsschadens zu pr�fen. Weiter stellte sie in Aussicht, die Basis f�r die Bemessung der Taggelder ab Juni 1996 zu �berpr�fen und allenfalls zu korrigieren. Hinsichtlich der psychischen Beschwerden wurde das Bestehen eines teilweisen nat�rlichen Kausalzusammenhangs zum Unfall anerkannt, die Leistungspflicht aber wegen Fehlens der ad�quaten Kausalit�t verneint (Entscheid vom 27. M�rz 2000).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt die Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides seien ihr r�ckwirkend ab 28. Februar 1998 Heilkosten- und Taggeldleistungen nach UVG zu gew�hren, eventuell beschr�nkt auf die somatischen Folgen des Unfalls von 1982.
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Mit Replik h�lt die Versicherte an ihrem Antrag fest. Das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Mit Eingabe vom 31. Oktober 2002 reichte die Versicherte eine Kopie der K�ndigung ihres Arbeitsvertrages bei der S.________ AG vom 16. Oktober 2002 per 31. Oktober 2002 ein. Weiter teilte sie dem Gericht mit, sie biete seit Juni 2002 versuchs- und stundenweise als Selbstst�ndigerwerbende Dienstleistungen im Bereich medizinischer Fusspflege an.
1.1 Gem�ss Art. 10 Abs. 1 UVG hat der Versicherte Anspruch auf die zweckm�ssige Behandlung der Unfallfolgen. Dabei hat der Unfallversicherer die Pflegeleistungen nur so lange zu erbringen, als davon eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann (Art. 19 Abs. 1 Satz 1 UVG). Kommt die Versicherung zum Schluss, dass von einer Fortsetzung der Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann, oder h�lt sie eine vom Versicherten oder dessen Arzt vorgeschlagene Behandlung f�r unzweckm�ssig, so kann sie gest�tzt auf Art. 48 Abs. 1 UVG die Fortsetzung der Behandlung ablehnen (RKUV 1995 Nr. U 227 S. 190 Erw. 2a).
Ist der Versicherte infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunf�hig, so hat er Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG). Der Anspruch auf Taggeld entsteht am dritten Tag nach dem Unfalltag. Er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsf�higkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod des Versicherten (Art. 16 Abs. 2 UVG).
Der Versicherte hat Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn er infolge des Unfalls invalid wird (Art. 18 Abs. 1 UVG in der vorliegend anwendbaren, bis 30. Juni 2001 g�ltig gewesenen Fassung; BGE 127 V 467 Erw. 1). Als invalid gilt, wer voraussichtlich bleibend oder l�ngere Zeit in seiner Erwerbsf�higkeit beeintr�chtigt ist (Art. 18 Abs. 2 Satz 1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr erwartet werden kann und allf�llige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 Satz 2 UVG).
1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gem�ss UVG setzt zun�chst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des nat�rlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umst�nde, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher St�rungen ist; es gen�gt, dass das sch�digende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die k�rperliche oder geistige Integrit�t der versicherten Person beeintr�chtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche St�rung entfiele (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein ad�quater Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als ad�quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuf�hren, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als beg�nstigt erscheint (BGE 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen).
1.3 Nach Art. 11 UVV werden die Versicherungsleistungen auch f�r R�ckf�lle und Sp�tfolgen gew�hrt, f�r Bez�ger von Invalidenrenten jedoch nur unter den Voraussetzungen von Art. 21 des Gesetzes. R�ckf�lle und Sp�tfolgen stellen besondere revisionsrechtliche Tatbest�nde dar (Art. 22 UVG; BGE 118 V 297 Erw. 2d). Bei einem R�ckfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, sodass es zu �rztlicher Behandlung, m�glicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunf�higkeit kommt; von Sp�tfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe l�ngerer Zeit organische oder psychische Ver�nderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild f�hren k�nnen. R�ckf�lle und Sp�tfolgen schliessen somit begrifflich an ein bestehendes Unfallereignis an. Entsprechend k�nnen sie eine Leistungspflicht des (damaligen) Unfallversicherers nur ausl�sen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitssch�digung ein nat�rlicher und ad�quater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 296 f. Erw. 2c; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 Erw. 2).
Im MEDAS-Gutachten vom 28. Juni 1999 wurde folgende Diagnose gestellt: Double-Arthrodese 1984 bei Status nach distaler Calcaneusfaktur und offener subtalarer Luxation rechts 1982; posttraumatischer Fussschmerz rechts; Bewegungseinschr�nkung im OSG rechts; psychische �berlagerung bei einem prim�r somatisch-unfallbedingten chronischen Schmerzsyndrom im Bereich des rechten Sprunggelenks und Fusses bei leistungsorientierter Pers�nlichkeit (ICD-10: F 54/60.8).
3.1 Die SUVA hat im Einspracheentscheid anerkannt, dass der Unfall zumindest Teilursache der psychischen Beeintr�chtigung ist, was f�r die Bejahung der nat�rlichen Kausalit�t praxisgem�ss gen�gt (BGE 121 V 329 Erw. 2a mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat diesbez�glich auf weitere Ausf�hrungen verzichtet, was nicht zu beanstanden ist. Denn selbst bei Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs, fehlt es - wie die nachstehenden Erw�gungen zeigen - an der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 68 Erw. 3c).
3.2 Bei psychischen Unfallfolgen beurteilt sich die f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzte Ad�quanz des Kausalzusammenhangs praxisgem�ss nach der Schwere des Unfalls (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 115 V 138 Erw. 6). Bei Unf�llen im mittleren Bereich sind zus�tzlich folgende objektive, unfallbezogene Kriterien massgebend: besonders dramatische Begleitumst�nde oder besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls; die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgem�sse Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen; ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung; k�rperliche Dauerschmerzen; �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erheblich Komplikationen; Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa).
3.3.1 Beim Unfall vom 9. Juni 1982 prallte die Versicherte mit ihrem Personenwagen in ein vor ihr stehendes Auto, worauf sie ins Wiesland abgetrieben wurde und nach 71 m zum Stillstand kam. Auf Grund dieser Umst�nde und der erlittenen Verletzungen ist der Unfall unbestrittenermassen als mittelschwer zu qualifizieren, wobei er nicht zu den schweren F�llen im mittleren Bereich zu z�hlen ist. Damit die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs bejaht werden k�nnte, m�sste ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien m�ssten in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 115 V 141 Erw. 6c/bb).
3.3.2 Auch wenn der Unfall geeignet war, ein Angstgef�hl auszul�sen, ereignete er sich weder unter besonders dramatischen Begleitumst�nden, noch war er objektiv gesehen von besonderer Eindr�cklichkeit. Das subjektive Empfinden der Versicherten f�llt bei der Beurteilung der Unfallschwere ausser Betracht, da nicht das Unfallerlebnis, sondern das objektivierte Unfallereignis massgebend ist.
Nach dem Unfall war die Beschwerdef�hrerin bis 18. Juni 1982 im Regionalspital L.________ hospitalisiert. Bis 20. Juli 1982 trug sie einen Gips am rechten Bein und absolvierte hernach eine ambulante Physiotherapie. Am 27. M�rz 1984 wurde in Folge eines R�ckfalls eine Double-Arthrodese am rechten Fuss durchgef�hrt. In diesem Zusammenhang war die Versicherte vom 26. M�rz bis 19. April 1984 hospitalisiert. Bis 21. Juni 1984 trug sie einen Gips und ging anschliessend wiederum in ambulante Physiotherapie. Weiter fanden mehrere ambulante Untersuchungen und Besprechungen im Spital statt, die letzte im April 1985. Am 5. August 1985 erfolgte eine kreis�rztliche Untersuchung. Ab diesem Zeitpunkt bis zum zweiten R�ckfall im Juni 1996 wurden keine �rztlichen Behandlungen mehr durchgef�hrt und die Versicherte brauchte auch keine Schmerzmittel, wie sie anl�sslich der kreis�rztlichen Untersuchung vom 26. September 1996 angab. Sie hat denn auch lediglich einen Bericht des Dr. med. P.________, Spezialarzt FMH Geburtshilfe und Gyn�kologie, vom 30. Januar 2001 aufgelegt, worin ausgef�hrt wird, sie komme zu ihm seit April 1993 in die Sprechstunde und habe bei der Aufnahme der Anamnese den Autounfall sowie die Fussbeschwerden rechts erw�hnt. Von einer Behandlung des Fusses wird darin mithin ebenfalls nicht gesprochen. Unter diesen Umst�nden kann nicht von einer ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung nach dem Unfall gesprochen werden. Die nach dem R�ckfall im Juni 1996 vorgenommenen Behandlungen haben wegen des langen Intervalls nach dem Unfall ausser Betracht zu bleiben. Im Weiteren kommt den verschiedenen Abkl�rungsmassnahmen nicht die Qualit�t einer regelm�ssigen, zielgerichteten Behandlung zu.
Die Beschwerdef�hrerin litt auf Grund der �rztlichen Angaben nach dem Unfall bis zur Double-Arthrodese vom 27. M�rz 1984 unter Schmerzen am rechten Fuss. Sie bringt vor, auch danach und all die Jahre bis zum R�ckfall im Juni 1996 an Dauerschmerzen (brennender Schmerz im rechten Fuss) und Bewegungseinschr�nkungen gelitten zu haben. Zu beachten ist indessen, dass sie ab 27. September 1982 bis 27. M�rz 1984 und dann ab Oktober 1984 bis Juni 1996 voll erwerbst�tig war und ab April 1985 weder �rztliche Behandlung beanspruchte noch Schmerzmittel einnehmen musste. H�tte sie seit M�rz 1984 unter erheblichen Dauerschmerzen gelitten, h�tte sie doch bereits fr�her wieder einen Arzt aufgesucht und der SUVA einen R�ckfall gemeldet. Das Kriterium der k�rperlichen Dauerschmerzen kann bei dieser Sachlage nicht als in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt gelten, zumal die Beschwerden auch psychisch �berlagert sind. Jedenfalls verm�chte es f�r sich allein die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs nicht zu begr�nden.
Eine �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat, oder ein schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen nach dem Unfall liegen nicht vor.
Der Unfall ereignete sich am 9. Juni 1982. Ab 27. September 1982 war die Beschwerdef�hrerin in ihrem angestammten Beruf als Zahntechnikerin wieder voll arbeitsf�hig. Per 31. August 1983 k�ndigte sie zwar diese Stelle wegen Fussschmerzen rechts. Zwischenzeitlich liess sie sich aber zur Programmiererin umschulen und arbeitete als solche ab 1. September 1983 bei der Firma I.________ AG. Nach der Double-Arthrodese rechts vom 27. M�rz 1984 arbeitete sie ab Oktober 1984 wieder zu 100 % als Programmiererin. Ab 19. August 1991 bis 30. Juni 1997 war sie als Kursleiterin f�r Informatik in der Schule X.________ t�tig. Zus�tzlich betrieb sie einige Monate lang ein Kleidergesch�ft, das sie im Fr�hjahr 1995 aufgab. Von Dezember 1995 bis Juni 1996 war sie zudem bei der Zeitung Y.________ f�r die Durchf�hrung von Informatik-Schulungen verantwortlich. Nach erneuter Umschulung zur Webdesignerin arbeitete sie ab Oktober 1998 als Informatiklehrerin und Webdesignerin zun�chst zu 40 %, sp�ter zu 50 % bei der Firma Z.________ AG. Ab 1. April 2002 war sie bei der Firma S.________ Vision AG angestellt, die das Arbeitsverh�ltnis aus Restrukturierungsgr�nden per 30. November 2002 k�ndigte. Seit Juni 2002 bietet die Versicherte versuchs- und stundenweise als Selbstst�ndigerwerbende Dienstleistungen im Bereich medizinischer Fusspflege an. Bei dieser Sachlage ist das Kriterium des erheblichen Grades und der langen Dauer der unfallbedingten Arbeitsunf�higkeit nicht erf�llt.
3.3.3 Nach dem Gesagten sind die nach der Rechtsprechung f�r die Ad�quanz psychischer Beeintr�chtigungen massgebenden Voraussetzungen nicht gegeben. Von weiteren Abkl�rungen ist abzusehen, da davon keine neuen verwertbaren Erkenntnisse zu erwarten sind (SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 124 V 94 Erw. 4b).
Demnach ist die SUVA hinsichtlich der psychischen Unfallfolgen nicht leistungspflichtig, so dass sie diesbez�glich auch keine Heilkosten- und Taggeldleistungen zu erbringen hat. Der Hauptantrag, soweit er sich auf die psychischen Beschwerden bezieht, ist daher abzuweisen.
Der Eventual-Antrag auf Zusprechung von Heilkosten- und Taggeldleistungen f�r somatische Unfallfolgen �ber den 28. Februar 1998 hinaus ist ebenfalls abzuweisen. Die SUVA hat in Verf�gung und Einspracheentscheid gest�tzt auf die medizinischen Unterlagen zutreffend begr�ndet, dass von einer Fortsetzung der �rztlichen Behandlung der somatischen Unfallfolgen keine namhafte Besserung mehr erwartet werden konnte (Art. 19 Abs. 1 Satz 1 UVG). Die Voraussetzungen f�r den diesbez�glichen Abschluss des Falles waren daher grunds�tzlich gegeben. Im Einspracheentscheid hat die SUVA nach Kenntnisnahme des MEDAS-Gutachtens vom 28. Juni 1999 kundgetan, dass in somatischer Hinsicht die Rentenfrage und die Frage der Verschlimmerung des Integrit�tsschadens neu gepr�ft w�rden. In der Tat h�tte sich die Vorinstanz auch zu diesen Punkten, die Streitgegenstand bildeten, �ussern m�ssen. Diese Unterlassung rechtfertigt jedoch keine Kassation ihres Entscheides. Die SUVA wird die Rentenfrage und die Frage einer Erh�hung der Integrit�tsentsch�digung zuerst zu pr�fen und dar�ber zu verf�gen haben. Entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dargelegten Mutmassung hat die Vorinstanz die ad�quate Kausalit�t der somatischen Beschwerden mit dem Unfall nicht verneint, hat sie doch dazu gar nicht Stellung genommen. Anzuf�gen ist, dass bei klar ausgewiesenen organischen Unfallfolgen die Ad�quanz als rechtliche Einengung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung praktisch keine Rolle spielt. Sie ist bei ausgewiesener nat�rlicher Kausalit�t ohne weiteres zu bejahen (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb mit Hinweisen).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, der IV-Stelle Bern, der Sanitas Krankenversicherung, Bern, und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.