Source: https://www.dekra-certification.de/azav-zertifizierung.html?gclid=EAIaIQobChMI_pDAhPmu4wIVxbYYCh13rgMjEAAYAyAAEgIUQ_D_BwE
Timestamp: 2019-07-23 22:35:45
Document Index: 143990130

Matched Legal Cases: ['§ 81', '§ 45', '§443', '§ 81', '§ 48', '§ 110', '§ 45', '§ 45', '§45']

Mit der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung, kurz AZAV, wird die Anerkennung (Akkreditierung) und Zulassung (Zertifizierung) von Bildungsträgern und deren Bildungsangeboten sowie die Anerkennung von privaten Arbeitsvermittlern geregelt. Arbeitssuchende können bei ihnen ihre Bildungsgutscheine oder Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheine (AVGS) von Arbeitsamt oder Jobcenter einlösen. Die AZAV löste am 6. April 2012 die bisherige Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV) ab.
Sie möchten sich nach AZAV zertifizieren lassen, um sich von anderen Bildungsträgern und Arbeitsvermittlern zu differenzieren? Kontaktieren Sie uns jetzt!
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Unsere erfahrenen Experten bieten Ihnen Zertifikationslösungen nach Maß. Als fachkundige Stelle, die durch die Bundesagentur für Arbeit akkreditiert ist, können wir Sie flexibel bei allen erforderlichen Zulassungen unterstützen: Trägerzulassung AZAV in Verbindung mit ISO 9001 sowie bei weiteren Kombinationen der AZAV mit anderen Standards, wie beispielsweise ISO 14001, MAAS-BGW oder HACCP. Sie erhalten durch uns die Zulassung von beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen nach §§ 81ff SGB III oder auch von Maßnahmen der Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 45 SGB III.
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FAQ – Zertifizierung nach AZAV
Sie möchten die Anforderungen der AZAV erfüllen, um Ihre Trägerzulassung und die Zertifizierung Ihrer Maßnahmen zu erhalten? Wir haben für Sie die häufigsten Fragen und Antworten über die AZAV zusammengestellt.
Die Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) löste im April 2012 die bisherige Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV) ab. Sie beinhaltet die Voraussetzungen für die Zulassung von Trägern und Maßnahmen zur Arbeitsförderung nach SGB III – §443 „Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt“ und SGB II.
Welche Ziele hat die AZAV?
Mit der Zulassung von Trägern und Maßnahmen werden einheitliche qualitative Mindeststandards für Prüf- und Zulassungsverfahren gesichert. Durch diese Qualitätssteigerung soll die Leistungsfähigkeit und Effizienz des arbeitsmarktpolitischen Fördersystems nachhaltig verbessert werden.
Alle Träger, die Maßnahmen zur Arbeitsförderungen durchführen, benötigen eine Zulassung nach AZAV. Auch für die Maßnahmen, die mit einem Bildungs-, Aktivierungs- oder Vermittlungsgutschein gefördert werden, ist eine entsprechende Zertifizierung erforderlich.
Arbeitsvermittler, die Ihre Leistungen über Vermittlungsgutscheine abrechnen möchten, müssen ebenfalls über eine Zulassung verfügen.
Welche Vorteile habe ich von einer Zertifizierung als Träger und für Maßnahmen?
Wettbewerbsvorteil durch Abgrenzung zu Unternehmen ohne Zertifizierung
Strukturierte Prozesse und bessere Transparenz
Warum sind alle Träger der Arbeitsförderung zur Zulassung verpflichtet?
Das Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen will damit einen einheitlichen Mindeststand der Arbeitsmarktdienstleistungen sicherstellen sowie die Transparenz verbessern.
Welche Anforderungen müssen für die AZAV-Trägerzulassung erfüllt werden?
Als Träger müssen Sie Ihre Zuverlässigkeit und (insbesondere die finanzielle und fachliche) Leistungsfähigkeit nachweisen. Sowie Ihre Fähigkeit, Teilnehmer kompetent und entsprechend des aktuellen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes zu unterstützen.
Des Weiteren verfügen Sie über Nachweise der Aus- und Fortbildung sowie der Berufserfahrung Ihrer Lehr- und Fachkräfte.
Welche Voraussetzungen müssen für die Zertifizierung von Maßnahmen erfüllt werden?
Die Maßnahme und seine Inhalte sollten entsprechend auf das Ziel, die Zielgruppe und die Dauer konzipiert sein. Dabei muss die Maßnahme aktuelle Entwicklungen am Arbeits- und Ausbildungsmarkt berücksichtigen.
Wie gestaltet sich das Zulassungsverfahren?
Das Zulassungsverfahren nach AZAV ist dreistufig gegliedert.
Bei der für alle Träger verpflichtenden Zulassung findet eine Dokumentenprüfung sowie ein abschließendes Vor-Ort-Audit statt. Es werden dafür Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, personelle und fachliche Eignung, ein Qualitätssicherungssystem sowie angemessene Vertragsbedingungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorausgesetzt.
In der Maßnahmenzulassung (in der Regel eine Dokumentenprüfung) wird geprüft, ob das Maßnahmenkonzept eine erfolgreiche Teilnahme zu erwarten lässt. Es wird dafür auf Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und angemessene Teilnahmebedingungen geprüft.
Nachweis für ergänzende Anforderungen für spezielle Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung.
Wie lange ist die Zulassung nach AZAV gültig?
Eine Trägerzulassung gilt jeweils bis zu fünf Jahren. Die Zulassung für Maßnahmen gilt in der Regel drei bis längstens fünf Jahre.
Welche Fachbereiche werden durch die AZAV definiert?
Die AZAV hat die Unternehmen und deren Maßnahmen auf folgende Fachbereiche unterteilt:
Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW, §§ 81 ff. SGB III neu)
REHA-spezifische Maßnahmen nach SGB IX
Förderung der Berufswahl und Berufsausbildung (§§ 48 bis 80 SGB III neu)
Transferleistungen nach §§ 110/111 SGB III neu
Aktivierung und berufliche Eingliederung (§ 45 SGB III neu)
Welche Standards bieten sich für eine Kombination mit der AZAV an?
Bei der Trägerzulassung nach AZAV bietet sich eine Kombizertifizierung mit der Qualitätsmanagementnorm ISO 9001 an, da in der AZAV-Verordnung ohnehin ein System für Qualitätssicherung gefordert wird. Auch die Kombination mit anderen Standards, wie z.B. ISO 14001 für Umweltmanagement, HACCP oder MAAS-BGW ist empfehlenswert.
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