Source: http://homestory.org/news/futter/eigenheim_miete.php
Timestamp: 2019-07-18 11:14:22
Document Index: 366086996

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Alles aus Eigenheim + Miete
Der RSS Infoticker informiert über aktuelle Tests und Meldungen der Stiftung Warentest.
FAQ Mietrecht: Antworten auf die häufigsten Fragen
Eigentlich ist es ganz einfach. Man mietet ein Haus oder eine Wohnung, zahlt jeden Monat pünkt­lich seine Miete und möchte sich zu Hause einfach nur wohl­fühlen. Leider ist es in der Realität dann doch nicht so einfach: Was darf über­haupt im Miet­vertrag stehen? Welche Rechte und Pflichten haben Mieter und Vermieter? Sind Haustiere erlaubt? Was gilt bei Kaution und Kündigung? Hier geben wir Antworten auf häufige Fragen zum Thema Mietrecht.
* * * 17 July 2019 | 10:31 am * * *
Barrierefreie Wohnungen in Mietportalen: “Barrierefrei“ stimmt oft gar nicht
Nur jede achte Miet­wohnung, die in Immobilienportalen als „barrierefrei“ beworben wird, hat wirk­lich keine Hürden. Das zeigt eine Unter­suchung. Hier lesen Sie, worauf es ankommt und wie Sie bei der Wohnungs­suche vorgehen sollten.
* * * 16 July 2019 | 1:00 am * * *
Immobilienpreise: Wann sich Kaufen lohnt
Unser PDF zeigt die in Finanztest 8/2019 versprochenen Zusatz­inhalte für Heft­leser. Insgesamt finden Sie Preise und Mieten für sämtliche untersuchten Städte und Kreise – zu Eigentums­wohnungen und Einfamilien­häusern in sehr guter, guter, mitt­lerer und einfacher Lage.
Immobilienpreise in Deutschland: Wo Kaufen immer noch attraktiv ist
Käufer brauchen immer mehr Eigen­kapital und Kredit, um die gestiegenen Preise für Häuser und Wohnungen zu zahlen. Wegen der nied­rigen Zinsen kann sich der Immobilienkauf trotzdem lohnen. Unser großer Immobilien-Check zeigt: In vielen Regionen ist die monatliche Belastung nach dem Kauf nicht oder kaum höher als für eine vergleich­bare Miet­wohnung – genug Eigen­kapital voraus­gesetzt. Die Immobilien-Experten der Stiftung Warentest geben einen detaillierten Über­blick über Preise und Mieten in 115 Städten und Kreisen und zeigen, wann sich der Kauf einer eigenen Immobilie voraus­sicht­lich lohnt.
Mieterhöhung: Vereinbarte Miete zählt als Grundlage – nicht die geminderte Miete
Bei Berechnung einer Miet­erhöhung darf sich der Vermieter an der ursprüng­lich vereinbarten Miete orientieren. Er muss nicht den inzwischen wegen falsch angegebener Wohn­fläche geminderten Betrag ansetzen. Das entschied der Bundes­gerichts­hof (BGH) in einem Urteil zur Kappungs­grenze (Az. VIII ZR 33/18). Die Regelung zur Kappungs­grenze schreibt vor, dass die Miete inner­halb von drei Jahren höchs­tens um 20 Prozent erhöht werden darf.
Kontrolle auf der Baustelle: Bauherren sollten nachmessen
Beim Hausbau kommt es auf den Milli­meter an. Schon kleine Flüchtig­keits­fehler beim Einmessen können später zu teuren und zeit­aufwendigen Korrekturen führen. Der Verband Privater Bauherren rät deshalb, regel­mäßig die Maße zu kontrollieren. Das könnten Bauherren leicht selbst über­nehmen, so der Verband. Alles, was der Bauherr benötige, sei ein Zoll­stock und ein Maurerb­leistift. Nach­messen sollte er Längen und Breiten der Außenwände, Längen, Breiten und Höhen der Innenraummaße, Breiten und Höhen der Fenster- und Türöffnungen und den rechten Winkel von Tür- und Fens­terlaibungen. Grund­lage für die Kontrolle sind vermaßte Pläne, auf die der Bauherr nach neuem Baurecht einen Anspruch hat.
Immobilienfinanzierung: Schritt für Schritt zum Kredit
Baufinanzierung: Eigenkapital einsetzen – je mehr, desto besser!
So nied­rig wie heute waren die Zinsen für Immobilien­kredite noch nie. Selbst Kredite mit 20 Jahren Zins­bindung bieten güns­tige Banken schon ab Zins­sätzen um 1,5 Prozent an. Die Kredit­experten der Stiftung Warentest erklären, warum es auch in Zeiten nied­riger Zinsen hoch rentabel sein kann, möglichst viel Eigen­kapital für die eigenen vier Wände einzusetzen. Unser Rechenbei­spiel zeigt: Schon nied­rige fünf­stel­lige Beträge können große Auswirkungen auf Ihre Finanzierung haben.
* * * 8 July 2019 | 1:00 am * * *
Baufinanzierung: Hypothekenzinsen im Vergleich
test.de ermittelt jeweils zu Monats­beginn die Zins­sätze für Hypothekendarlehen von über 70 Anbietern. Hier finden Sie – laufend aktualisiert – die güns­tigsten Immobilien­kredite – sortiert nach über­regionalen Anbietern mit Filialnetz, über­regionalen Anbietern ohne Filialnetz und regionalen Instituten. Mit dabei sind Banken und Sparkassen, aber auch Versicherer und Kredit­vermittler.
* * * 5 July 2019 | 1:37 pm * * *
Mietrecht: Wann Mieter Kleinreparaturen in der Wohnung bezahlen müssen
Grund­sätzlich gilt: Der Vermieter trägt die Instandhaltungs­kosten einer Wohnung. Bei kleinen Reparaturen bis maximal 100 Euro kann er sich die Reparatur­kosten aber vom Mieter zurück­holen. Einige wenige Gerichte halten sogar Kosten bis zur Höchst­grenze von 120 Euro für zumut­bar. Aber: Mieter müssen für Bagatell­schäden wie einen defekten Fens­tergriff gar nicht zahlen, wenn eine Kleinre­paraturklausel im Miet­vertrag ganz fehlt oder sie unwirk­sam ist. test.de sagt, was Mieter bezahlen müssen und was nicht.
* * * 5 July 2019 | 10:12 am * * *
Klimaschutz: CO2 sparen – ein Selbstversuch
„Was tun wir eigentlich gegen den Klimawandel?“, fragt die Tochter von Finanztest-Redak­teurin Sophie Mecchia. Gute Frage. Mecchia und ihre Familie nehmen sich vor, ihren CO2-Ausstoß zu verringern: Frisieren im Dunkeln, Rad statt Auto, Verzicht auf Fleisch. Und was bringt das konkret? Hier ist die Bilanz nach einer Woche Selbst­versuch.
* * * 1 July 2019 | 4:53 pm * * *
Digitale Stromzähler: Neue Zähler sollen jedem den Verbrauch besser anzeigen
Hinter dem Austausch aller Stromzähler steckt ein hehres Ziel: der Klima­schutz. Die moderne Technik soll helfen, Strom aus erneuer­baren Energien besser nutzen zu können. Doch das ist noch Zukunfts­musik. Bis es so weit ist, hoffen die Verantwort­lichen vor allem auf die Sensibilisierung der Verbraucher. Die neuen Zähler ermöglichen einen genaueren Über­blick über den eigenen Strom­verbrauch. Das soll die Verbraucher moti­vieren, effizienter und spar­samer mit Energie umzu­gehen.
* * * 18 June 2019 | 1:00 am * * *
Eigenbedarf: Was Vermieter dürfen, wie Mieter sich wehren können
Wenn der Vermieter die Wohnung selbst braucht, müssen Mieter weichen. Nur in besonderen Härtefällen dürfen sie bleiben. Eine lange Mietdauer von mehreren Jahr­zehnten oder ein hohes Alter von 80 Jahren stellen allein noch keine Härte dar, hat der Bundes­gerichts­hof entschieden. Die Miet­rechts­experten der Stiftung Warentest sagen, welche Rechte und Pflichten Vermieter und Mieter haben und ob Kündigungs­ausschlüsse im Miet­vertrag Mietern tatsäch­lich helfen.
* * * 17 June 2019 | 12:39 pm * * *
Wohnfläche: Nachmessen kann bares Geld bringen
Viele Wohnungen sind kleiner als im Miet- oder Kauf­vertrag angegeben. Das genaue Prüfen der Wohn­fläche kann sich auszahlen – für Mieter und für Käufer. Auf korrekte Werte kommt aber nur, wer richtig misst und rechnet. Die sind aber wichtig, denn sie sind zum Beispiel die Grund­lage für manche Betriebs­kosten. Nach­messen bringt oft bares Geld. Bei gravierenden Abweichungen der Wohn­fläche sinkt auch die Miete.
* * * 13 June 2019 | 10:04 am * * *
Bausparen: Gerichte halten Kontogebühren für unzulässig
Bausparkassen dürfen keine Konto­entgelte oder Service­pauschalen kassieren. Das haben Gerichte gegen die Debeka und die LBS Nord entschieden. Während die Berufung der Debeka gegen das Urteil noch offen ist, hat die LBS Nord ihre Berufung zurück­gezogen. Die Finanztest-Experten erklären, was betroffene Bausparer nun tun können.
* * * 7 June 2019 | 4:12 pm * * *
Baukindergeld: So viel bekommen Immobilienkäufer dazu
Familien mit Kindern können Baukinder­geld beantragen, wenn sie ein Eigenheim bauen oder kaufen, selbst einziehen und nicht zuviel verdienen. Eine Familie mit zwei Kindern bekommt dann über einen Zeitraum von zehn Jahren 24 000 Euro Förderung. Den Antrag können neue Wohn­eigentümer jetzt inner­halb von sechs Monaten nach dem Einzug stellen. Zuständig ist die staatliche KfW-Bank. In Bayern wird das Baukinder­geld aus Landes­mitteln aufgestockt. Außerdem gibt es im Frei­staat einen von Kindern unabhängigen Zuschuss von 10 000 Euro.
* * * 7 June 2019 | 1:47 pm * * *
Bausparrechner: Der beste Tarif für Sie
Der neue Bauspar­rechner der Stiftung Warentest vergleicht für Sie die aktuellen Tarife aller deutschen Bausparkassen. Sie geben Ihre Ziele vor, unser Rechner ermittelt die dafür am besten geeigneten Bauspar­verträge mit den passenden Bausparsummen, Sparraten und Zuteilungs­terminen. Ob Sie eine Immobilie bauen, kaufen oder modernisieren – mit dem richtigen Bauspar­tarif können Sie viel Geld sparen. Zwischen güns­tigen und teuren Verträgen liegen oft mehrere tausend Euro Zins­unterschied.
* * * 3 June 2019 | 12:10 pm * * *
Bausparen bringt Zinsvorteil: Kombi mit Bankkredit lohnt weiterhin
Bausparkassen zahlen kaum noch Zinsen aufs Guthaben – meist sogar viel weniger, als sie von ihren Kunden an Abschluss­gebühren und Jahres­entgelten kassieren. Außerdem sind ihre Bauspardarlehen heute fast durchweg teurer als vergleich­bare Immobilien­kredite der Banken. Trotzdem kann sich Bausparen lohnen. Sogar dann, wenn die Zinsen für Baukredite so nied­rig bleiben wie heute. Das zeigen die Berechnungen der Stiftung Warentest.
* * * 29 May 2019 | 9:42 am * * *
Baukredit ablösen: So hoch darf die Vorfälligkeitsentschädigung sein
Viele Banken verlangen zu hohe Entschädi­gungen von Kreditnehmern, die ihr Hypotheken­darlehen vorzeitig ablösen oder nicht abnehmen. Der Rechner von Finanztest ermöglicht es Ihnen, die maximal zulässige Vorfälligkeits­entschä­digung zu berechnen. Neu seit Oktober 2015: Der Rechner berück­sichtigt auch Sondertilgungs­rechte und rechnet auch in der Vergangenheit – ab 2012 – gezahlte Entschädigungen nach.
* * * 27 May 2019 | 11:36 am * * *
Genossenschaft Eventus eG: Kritik am Prüfverband
Verbesserungs­bedarf bei der Prüfung von Genossenschaften sieht Baden-Württem­bergs Wirt­schafts­ministerin Nicole Hoff­meister-Kraut. Ihr Ministerium erteilte dem Verband baden-württem­bergischer Wohnungs- und Immobilien­unternehmen e. V. am 9. April 2019 Auflagen. Es stellte Defizite bei der Prüfung der insolventen Wohnungs­genossenschaft Eventus fest. Deren Chef erhielt im März wegen Betrugs sieben Jahre Haft.
* * * 14 May 2019 | 1:00 am * * *
Private Bausparkassen: Schlichter entscheiden selten für Sparer
Die Schlichter des Verbands der privaten Bausparkassen entscheiden in Streitfällen nur selten für die Kunden. Nach ihrem aktuellen Tätig­keits­bericht fielen im Jahr 2018 von 890 Schlichtungs­vorschlägen nur 92 zugunsten der Bausparer aus. Nicht einmal die Hälfte davon wurde von den Bausparkassen akzeptiert. Dagegen gaben die Schlichter 555-mal den Bausparkassen recht.
Strom: Tarifwechsel nur mit Erlaubnis des Kunden
Ein Energieversorger darf den Strom­vertrag eines Verbrauchers nur mit dessen Voll­macht kündigen. Das hat das Land­gericht München nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundes­verbands gegen den Strom­anbieter Eon entschieden (Az. 17 HK O 11480/18). Die Verband hatte Eon abge­mahnt, weil die Firma bei unaufge­forderten Werbeanrufen Liefer­verträge angeboten und anschließend ohne Zustimmung der Kunden den Vertrags­wechsel einge­leitet hatte. Unterge­schobene Strom­verträge wie diese sind keine Seltenheit, zeigen Beschwerden bei den Verbraucherzentralen. Immer wieder nutzen Anbieter im Kampf um Neukunden die Möglich­keit, im Namen der Kunden alte Verträge zu kündigen. Das ist seit einiger Zeit bei einem Versorgerwechsel möglich. Das Urteil stellt klar: Sie dürfen das nur, wenn ihnen dazu eine Voll­macht in Text­form vorliegt, etwa als E-Mail.
Eigentumswohnungen: Mehrheit darf Balkoneinbau beschließen
Dem nach­träglichen Einbau von Balkonen in einer Wohn­eigentums­anlage müssen nicht alle Eigentümer zustimmen – auch dann nicht, wenn einige Wohnungen bereits über einen Balkon auf der gegen­über­liegenden Seite verfügen. Es reicht, wenn drei Viertel der Eigentümer zustimmen, denen mehr als die Hälfte der Miteigentums­anteile gehört, entschied das Land­gericht Frank­furt am Main (Az. 2-09 S 34/18). Nach Auffassung der Richter verbessere auch der Einbau eines Zweitbal­kons den Wohn­wert. Es handle sich um eine Modernisierung, die nach dem Wohn­eigentums­gesetz mit qualifizierter Mehr­heit beschlossen werden könne. Die Miteigentümerin, die gegen den Beschluss geklagt hatte, werde durch den Einbau nicht benach­teiligt.
Airbnb & Co: Eigentümergemeinschaft muss Kurz-Vermietung hinnehmen
Unter Wohnungs­eigentümern gibt es mitunter Streit zwischen denjenigen, die ihre Wohnung selbst bewohnen und denjenigen, die ihre Wohnung vermieten. Als besonders störend empfinden viele Selbst­nutzer es, wenn andere ihre Wohnung an Touristen über Platt­formen wie Airbnb vermieten. Aber Eigentümer können das kurz­zeitige Vermieten nicht per Mehr­heits­beschluss verbieten (Bundes­gerichts­hof, Az. V ZR 112/18). Es gehöre zum Recht jedes Wohnungs­eigentümers, mit seiner Wohnung „nach Belieben zu verfahren“. Ein Vermietungs­verbot wäre nur recht­mäßig, wenn alle Eigentümer zustimmten.
Ende der Mietzeit: Schlüssel in den Briefkasten werfen reicht nicht
Mieter, die Wochen vor dem vertraglichen Mietende aus ihrer Wohnung wollen, sollten den Vermieter darüber informieren und nicht einfach die Wohnungs­schlüssel unangekündigt in den Brief­kasten des Vermieters werfen und ausziehen. Das zeigt ein Fall vor dem Land­gericht Krefeld. Der Vermieter hatte dort seinen Mieter auf Räumung der Wohnung verklagt, also auf Auszug und Rück­gabe aller Schlüssel. Der Mieter behauptete im Prozess, die Schlüssel schon lange vor dem Mietende beim Vermieter einge­worfen zu haben. Weil der Mieter seinen Vermieter aber nicht vorgewarnt hatte und im Prozess nicht beweisen konnte, dass der Vermieter den Erhalt der Schlüssel bemerkt hatte, verlor er. Er trägt nun die Kosten der Räumungs­klage (Az. 2 T 28/18).
Nebenkosten: So prüfen Mieter die Betriebskostenabrechnung
Die meisten Mieter über­weisen ihrem Vermieter jeden Monat einen Betrag, der aus ihrer Nettomiete und Voraus­zahlungen auf die Betriebs­kosten besteht. Der Vermieter muss diese Neben­kosten abrechnen, wenn das Abrechnungs­jahr vorbei ist. Meist stimmt das Abrechnungs­jahr mit dem Kalender­jahr über­ein. Zu Jahres­beginn wird es für viele Mieter also spannend. Hier lesen Sie, wie Mieter ihre Betriebs­kosten­abrechnung prüfen und wann sie sich gegen Nach­zahlungen wehren können.
* * * 8 May 2019 | 5:48 pm * * *
Solaranlage: So nutzen Sie die Sonne am besten
Dächer können mehr sein als Wetter­schutz. Auf vielen Dach­flächen und an vielen Fassaden ist Platz für eine Solar­anlage. Sei es für Solarkollektoren, die warmes Wasser erzeugen und die Heizung unterstützen, oder für Solarmodule zur Strom­erzeugung. Umwelt­schonend und effizient funk­tionieren beide Varianten. test.de informiert und gibt praktische Tipps. Zum Beispiel, welche Flächen Ihres Hauses sich optimal nutzen lassen – damit Sie Sonnentage künftig noch mehr genießen können.
* * * 28 April 2019 | 7:00 am * * *
Anschlussfinanzierung: So sichern Sie sich Minizinsen – Jahre im Voraus
* * * 26 April 2019 | 1:00 am * * *
Bausparvertrag: BSQ Bausparkasse muss Zinsbonus zahlen
Das Land­gericht Nürn­berg-Fürth hat die BSQ Bauspar AG dazu verurteilt, mehr als 6 000 Euro Bonuszinsen an einen Kunden zu zahlen (Az. 6 O 2219/18).
* * * 16 April 2019 | 1:00 am * * *
Bauverträge: Viele Firmen setzen neues Recht nicht um
Viele Bauunternehmen miss­achten die seit 2018 geltenden Verbraucherrechte im Bauvertrags­recht. Das zeigen zwei neue Berichte. Mehr als 2 000 Bauverträge prüften die 55 Vertrags­anwälte des Bauherren­schutz­bunds (BSB). Besonders häufig fanden sie verbraucherfeindliche Rege­lungen zur Bauzeit und zum Zahlungs­plan. Beides muss heute im Vertrag fest­stehen. BSB-Geschäfts­führer Florian Becker: „Die meisten Verträge treffen keine konkreten Aussagen zum Fertigstellungs­zeit­punkt.“ Nach einem Bericht des Verbands Privater Bauherren (VPB) wussten fast vier Fünftel der Baufirmen noch gar nicht über das neue Recht Bescheid. In 87 Prozent der Fälle erhielten Bauherren Statik­unterlagen nicht recht­zeitig. Verträge ohne diese Angaben sehen oft güns­tiger aus, als sie es sind, warnt der VPB.
Mehrgenerationenwohnen: Mehr als nur Nachbarn – ein Fallbeispiel
In generationen­über­greifenden Projekten leben Jung und Alt zusammen – und jeder bringt sich ein, von der Planung bis zum Zusammenleben. Anhand des Generationen-Wohn­projekts „Sredzki 44“ zeigen wir, wie das funk­tioniert und welche Probleme es gibt.
Altersvorsorge ab 50: Rente, Vermögen, Wohnen – so planen Sie für später
Sparen fürs Alter – aber wie? Mit einem guten Finanz­plan können Frauen und Männer über 50 entspannt in die Zukunft schauen. Die Stiftung Warentest hilft Menschen in den besten Jahren, die entscheidenden Fragen zu klären: Will ich früher in Rente? Wo stehe ich finanziell? Wie will ich später leben? Für vier Modell­fälle haben wir Finanz­pläne entworfen. Ob Immobilienkauf, Pfle­geabsicherung oder Vermögens­aufbau – wir zeigen, wie Sie auch mit über 50 noch finanzielle Weichen stellen können.
* * * 8 April 2019 | 8:33 am * * *
Stromanbieter wechseln: Mit Wechseldiensten viel Geld sparen
„Zurück­lehnen. Sparen“ oder „Wir wechseln. Sie sparen“. Das versprechen Dienst­leister wie Esave, Switchup, Wechselpilot und Wechsel­strom. Sie organisieren für Kunden den Strom­anbieter­wechsel – und das nicht nur einmalig, sondern über Jahre hinweg. Sie sind Tarif­auf­passer und Wechsel­assistent in einem. Die Stiftung Warentest hat neun Wechsel­dienste in der Praxis getestet. Sieben davon können Kunden problemlos nutzen. Alle Test­personen sparten – einzelne sogar mehr als 400 Euro im Jahr.
* * * 25 March 2019 | 8:09 am * * *
Baukredit-Vergleich: Günstige Kredite kosten nur halb so viel wie teure
Welche Bank hat die besten Zinsen für den Hauskauf? Der aktuelle Baukredit-Vergleich der Stiftung Warentest zeigt: Auch in Zeiten nied­riger Zinsen lassen sich mit dem richtigen Kredit mehrere Zehn­tausend Euro sparen. Wir haben für fünf verschiedene Modell­fälle Kredit­angebote von mehr als 100 Banken, Vermitt­lern, Versicherern und Bausparkassen ermittelt. Je nach Zins­bindung, Eigen­kapital und Immobilie unterscheiden sich die Zins­sätze deutlich. Topangebote gab es aber in allen Varianten.
* * * 19 March 2019 | 1:00 am * * *
Bausparverträge: Debeka stoppt Lastschrifteinzug
Die Debeka Bausparkasse zieht bei zuteilungs­reifen Bauspar­verträgen im Tarif BS1 seit Januar 2019 keine Sparbeiträge mehr per Last­schrift ein. Kunden, die weiter sparen möchten, müssen ihre Beiträge künftig selbst über­weisen.
Eigenheim finanzieren: Stufe für Stufe zum Kredit
Unser aktueller Test zeigt: Trotz Zins­anstiegs können sich Immobilienkäufer jetzt noch Zinsen knapp unter 2 Prozent im Jahr sichern – bis zu 25 Jahre lang. Hier finden Sie das komplette Test­ergebnis der Unter­suchung aus Finanztest 4/2019.
Genossenschaften: Wie Sie solide von dubiosen unterscheiden
Eine bezahl­bare Wohnung bekommen, was fürs Klima tun – das sind zwei Ziele, die Menschen heute dazu bewegen, einer Genossenschaft beizutreten. Mitglieder zeichnen Anteile und beteiligen sich damit an einem Unternehmen. Die meisten Angebote sind seriös. Doch immer wieder nutzen Abzo­cker das gute Image. Sie locken Interes­sierte mit hohen Rendite­versprechen in ihre dubiosen Angebote. Die Stiftung Warentest sagt, wie Sie unseriösen Angeboten auf die Spur kommen.
* * * 18 March 2019 | 1:00 am * * *
Immobilienkredit ablösen: Gericht verbietet Treuhandgebühr
Lösen Kunden ihren Immobilien­kredit durch eine andere Bank ab, darf die bisherige Bank kein Entgelt dafür verlangen, dass sie die Grund­schuld im Rahmen eines Treu­hand­verhält­nisses auf den neuen Kredit­geber über­trägt. Das hat das Ober­landes­gericht (OLG) Hamm nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundes­verbands gegen die Kreissparkasse Steinfurt entschieden (Az. I – 19 U 27/18, nicht rechts­kräftig).
* * * 12 March 2019 | 8:19 am * * *
KfW-Darlehen und Bausparvertrag: Sichere Kombi für die Zukunft
Nied­rige Zinsen für Förderkredite der KfW-Bank gelten nur für zehn Jahre. Ein Bauspar­vertrag sichert einen festen Zins­satz für die Zeit danach. Die Immobilien­experten der Stiftung Warentest erläutern, in welchen Fällen es sinn­voll ist, KfW-Kredite mit einem Bauspar­vertrag zu kombinieren.
* * * 4 March 2019 | 8:46 am * * *
Nebenkostenabrechnung: Wann der Vermieter verspätet abrechnen darf
Ein Vermieter hat grund­sätzlich nur zwölf Monate, um nach dem Ende einer Abrechnungs­periode gegen­über dem Mieter Betriebs­kosten abzu­rechnen. Abrechnungs­zeitraum ist oft das Kalender­jahr. Die Betriebs­kosten­abrechnung für das Jahr 2017 zum Beispiel muss der Mieter bis zum 31. Dezember 2018 erhalten haben. Kommt die Abrechnung später, muss der Mieter Nach­zahlungen in der Regel nicht begleichen. Es gibt aber Ausnahmen.
* * * 1 March 2019 | 8:46 am * * *
Photovoltaikanlage: Neuregistrierung erforderlich
Betreiber einer Photovoltaikanlage oder eines Batteriespeichers müssen ihre Anlage in ein neues Marktstammdatenregister eintragen. Das gilt auch für Anlagen, die bereits seit vielen Jahren laufen und beim Netz­betreiber und der Bundes­netz­agentur gemeldet sind. Für Neuanlagen ersetzt das neue Register das bisherige Meldeportal der Bundes­netz­agentur. Sie müssen inner­halb eines Monats nach Inbetrieb­nahme registriert werden.
* * * 19 February 2019 | 1:00 am * * *
Vermieter dürfen zusätzlich zur Grund­miete keine Verwaltungs­kosten verlangen. Eine solche Vereinbarung im Miet­vertrag ist unwirk­sam, entschied der Bundes­gerichts­hof (Az. VIII ZR 254/17).
Gewusst wie: Versorger wechseln
Den Strom- oder Gasanbieter zu wechseln ist ganz einfach, dauert nicht lange – und spart Geld. Hier erklären wir, wie es geht.
Nach der BEV-Pleite: So finden Sie gute, günstige und sichere Tarife
Ende Januar kam die Meldung: Die Bayerische Energieversorgung (BEV) hat Insolvenz angemeldet. 500 000 Kunden sollen von der Pleite betroffen sein. Die gute Nach­richt: Alle BEV-Kunden werden lückenlos mit Strom oder Gas versorgt. Niemand muss im Dunkeln oder Kalten sitzen. Die schlechte: Wer noch auf eine Rück­zahlung wartet oder Anspruch auf einen Bonus hat, wird vermutlich nur einen Teil seines Geldes wieder­sehen und das auch erst in einigen Jahren. Kein Grund, güns­tige Strom­anbieter zu meiden. Wir zeigen den Weg zum sicheren preis­werten Angebot.
* * * 18 February 2019 | 1:00 am * * *
Schornsteinfeger: Warum nur wenige Hauseigentümer ihr Wahlrecht nutzen
Mehr Auswahl und sinkende Preise – das war die Hoff­nung vieler Immobilien­besitzer, als vor sechs Jahren der freie Wett­bewerb unter den Schorn­steinfegern einge­führt wurde. Doch wirk­lich verändert hat sich wenig. Kaum einer macht von dem neu einge­führten Wahl­recht Gebrauch. Ist es fehlendes Wissen, Angst vor Konflikten – oder schlicht die Zufriedenheit mit dem bisherigen Kamin­kehrer?
* * * 5 February 2019 | 9:43 am * * *
Energietarife: Kopplung von Miet- und Stromvertrag
Die Verbraucherzentale Nord­rhein-West­falen hat die Wohnungs­unternehmen Deutsche Annington Beteiligungs­verwaltungs-GmbH und Mira Grundstücks­gesell­schaft mbH abge­mahnt.
* * * 22 January 2019 | 1:00 am * * *
Mietvertrag: Mieter darf Türspion einbauen
Ein Mieter ist berechtigt, einen Türspion in die Eingangs­tür seiner Wohnung einzubauen. Er muss dafür nicht die Zustimmung des Vermieters einholen, entschied das Amts­gericht Meißen (Az. 112 C 353/17).
Zweckentfremdung: Airbnb muss Daten von Vermietern herausgeben
Die Online-Buchungs­platt­form Airbnb muss der Stadt München die Daten von Anbietern mutmaß­lich illegal vermieteter Wohnungen preis­geben, entschied das Verwaltungs­gericht München (Az. M 9 K 18.4553). Dabei geht es unter anderem um die Namen und Anschriften solcher Gast­geber, die zwischen Januar 2017 und Juli 2018 ihre eigene Wohnung länger als acht Wochen pro Kalender­jahr über Airbnb vermietet haben. Das ist nach bayrischem Zweck­entfremdungs­recht ohne behördliche Genehmigung nicht erlaubt. Durch die Regelung soll vermieden werden, dass Wohn­raum dem Wohnungs­markt entzogen wird. Weigert sich Airbnb, die Daten heraus­zugeben, droht dem irischen Unternehmen ein Zwangs­geld von 300 000 Euro. Das Urteil ist nicht rechts­kräftig.
Privater Wohnungsverkauf: Makleranruf erlaubt
Wer seine Immobilie selbst, also ohne Makler, verkaufen will und in der Verkaufs­anzeige seine Telefon­nummer angibt, muss auch mit Anrufen von Maklern rechnen, die sich im Namen ihrer Kunden für die Wohnung interes­sieren. Ein Makler, der sich auf eine solche Annonce telefo­nisch meldet, verstößt nicht gegen das Verbot unerbetener Telefonwerbung. Das hat das Ober­landes­gericht Karls­ruhe entschieden (Az. 8 U 153/17).
Mieterschutz: Neue Grenzen für die Miete
Wenn Vermieter eine Wohnung ­modernisieren, dürfen sie seit Januar 2019 die Jahres­miete nur noch um 8 Prozent der Modernisierungs­kosten erhöhen. Zudem müssen sie in Gebieten mit Miet­preisbremse neuen Mietern Auskunft geben, ob sie sich bei der Miethöhe auf eine Ausnahme­regelung stützen. Das hat der Bundes­tag beschlossen. test.de erläutert die Kern­punkte der Miet­rechts­reform.
Neues Bauvertragsrecht: Baufirmen mauern
Viele Baufirmen halten sich nicht an das seit Januar 2018 geltende neue Bauvertrags­recht. Zu diesem Ergebnis kommt der Verband Privater Bauherren (VPB) nach der Auswertung von 300 Bauverträgen, die private Bauherren im vergangenen Jahr mit Fertighausfirmen abge­schlossen haben. Beispiele aus der Studie des VPB:
Mietpreisbremse: Wie Sie sich gegen zu hohe Mieten wehren
Die Miet­preisbremse funk­tioniert, wird aber nur selten betätigt. Mieter müssen aktiv werden und den Vermieter in die Pflicht nehmen. Die Experten von Finanztest liefern eine Anleitung in vier Schritten und erklären, wie Mieter ohne Kostenrisiko ihre Miete bremsen können. Unsere Tabelle zeigt: Immerhin knapp 200 Mieten konnten bisher mithilfe der Miet­preisbremse gesenkt werden. In einem Fall sank die Miete sogar um 47 Prozent oder 7 800 Euro pro Jahr.
* * * 18 January 2019 | 12:33 pm * * *
Brandschutz zu Hause: Damit der Adventskranz nicht abbrennt
Advent, Advent... – Die besinn­liche Zeit ist auch die Zeit der größten Feuergefahr: Advents­kränze entflammen, Tannenbäume fackeln ab und schnell brennt das ganze Zimmer lichterloh. test.de gibt Tipps zum Brand­schutz, damit Sie keine böse Über­raschung erleben – auch außer­halb der Weihnachts­zeit.
* * * 23 December 2018 | 8:00 am * * *
Weihnachtsbeleuchtung am Haus: Was ist erlaubt?
„Dürfen Mieter am Balkon nach Belieben Weihnachts­deko anbringen?“, fragt ein Leser. Die Finanztest-Experten erklären die Rechts­lage.
* * * 21 December 2018 | 8:37 am * * *
Hauskauf: Verkäufer verschwieg Holzwürmer
Über­pinselt ein Haus­eigentümer die Bohr­löcher von Holz­würmern einfach, ohne den Käufer über den Schädlings­befall zu informieren, wird der Hauskauf rück­gängig gemacht, auch wenn im Vertrag ein Gewähr­leistungs­ausschluss steht. Solche verborgenen Mängel müssen Verkäufer ungefragt nennen, entschied das Ober­landes­gericht Braun­schweig (Az. 9 U 51/17). Es ging um ein Fach­werk­haus, das einen massiven Insekten- und Pilzbefall aufwies. Der Käufer verlangte sein Geld zurück und wollte das Grund­stück zurück­über­tragen. Der Verkäufer hatte ihn nicht darüber aufgeklärt, dass das Haus von Schädlingen befallen war. Solch ein Schädlings­befall habe Einfluss auf die Kauf­entscheidung, so das Gericht. Auf den Gewähr­leistungs­ausschluss könne sich der Verkäufer nicht berufen, wenn er den Mangel arglistig verschwiegen hat. Davon ging das Gericht aus, weil er die Fach­werk­balken vorher wegen Befalls mit Holz­würmern bearbeitet und gestrichen hatte.
* * * 19 December 2018 | 1:00 am * * *
Heizspiegel 2018: Heizen mit Öl wird teurer
Rund 750 Euro kostete es im vergangenen Jahr im Durch­schnitt, eine 70-Quadrat­meter-Wohnung mit Öl zu beheizen. Erdgaskunden zahlten für eine vergleich­bare Fläche 790 Euro und Fern­wärmekunden 895 Euro. Das zeigt der Heizspiegel 2018, den die gemeinnützige Beratungs­gesell­schaft Co2online und der Deutsche Mieterbund erstellt haben. Sie werteten Gebäude­daten von 61 000 zentral beheizten Häusern in Deutsch­land aus.
* * * 11 December 2018 | 8:46 am * * *
Bauschadensbericht: Pfusch beim Bau hat stark zugenommen
Die Zahl der Bauschäden beim Neubau von Wohn­häusern hat seit 2009 um 89 Prozent zugenommen. Das ist das Ergebnis des Bauschadens­berichts 2018 des Bauherren-Schutz­bundes (BSB). Grund­lage sind Versicherungs­fälle der AiA, einer Berufs­haft­pflicht­versicherung für Architekten und Ingenieure.
* * * 11 December 2018 | 1:00 am * * *
Handwerkerleistung: Den Außenputz steuerlich absetzen
Das nach­trägliche Verputzen eines neu gebauten Hauses nach Einzug ist als Hand­werk­erleistung steuerlich absetz­bar. Der Bundes­finanzhof hat klar­gestellt, dass auch Aufwendungen als Reno­vierungs­maßnahmen begüns­tigt werden, die schon kurz nach dem Einzug anfallen, etwa das Verputzen (BFH, Az. VI R 53/17). Zwar sind Hand­werk­erarbeiten im Rahmen eines Neubaus grund­sätzlich nicht steuerlich begüns­tigt. Ist das Gebäude aber bereits bezugs­fertig, weil wesentliche Bauarbeiten abge­schlossen sind, gilt es als fertiggestellt – insbesondere, wenn der Bezug zumut­bar ist und nur noch unerhebliche Rest­arbeiten verbleiben. Ist das der Fall, lassen sich etwa Ausgaben für einen nach­träglichen Außenputz, letzte Maler- und Tapezier­arbeiten oder das Errichten eines Carports abziehen.
Denkmalsanierung: Steuervorteile auch nachträglich möglich
Wer ein denkmal­geschütztes Haus saniert, aber keine Sonder­ausgaben geltend gemacht hat, weil die Bescheinigung der Denkmalbehörde nicht vorlag, kann jetzt hoffen alle Details zu Sonderausgaben. Es ist sogar sinn­voll, Ausgaben für Zeiträume geltend zu machen, für die Steuer­bescheide bereits bestands­kräftig geworden sind. Vor dem Bundes­finanzhof läuft derzeit ein Muster­prozess, in dem geklärt wird, ob das Finanz­amt einen bestands­kräftigen Steuer­bescheid ändern muss, wenn das Bescheinigungs­verfahren zu lange gedauert hat (BFH, Az. X R 17/18). Begründung: Das lange Warten im Bescheinigungs­verfahren sei nicht die Schuld des Steuerzah­lers.
Praxismappe Verträge: Unsere Formulare zum Ausfüllen
Hier finden Sie alle Vertrags-Checks aus der Praxis­mappe Verträge zum Download und zum Ausdrucken. Wir stellen Ihnen für den Grundstücks­kauf­vertrag, den Verbraucherbau­vertrag sowie für Verträge mit Architekten/Ingenieuren und Bauträgern ausführ­liche Kontroll­anleitungen zur Verfügung. Damit können Sie die Ihnen vorgelegten Verträge Abschnitt für Abschnitt durch­gehen und prüfen.
* * * 16 November 2018 | 10:49 am * * *
Studentenwohnungen: Mieten stark gestiegen
Auch für Studenten wird Wohnen immer teurer. Wie viel sie ausgeben müssen, hängt in erster Linie davon ab, wo sie studieren. In München zahlen Studenten inklusive Neben­kosten mehr als doppelt so viel Miete wie in Leipzig oder Magdeburg, ermittelte das Institut der Deutschen Wirt­schaft.
* * * 13 November 2018 | 1:00 am * * *
BGH: Musiker dürfen zu Hause üben – auch wenns andere stört
Müssen Berufs­musiker zum Üben in einen Proberaum? Nein, sagt der Bundes­gerichts­hof (BGH). Nach­barn müssen Musik im Eigenheim in Grenzen hinnehmen. test.de erklärt, was das Urteil in der Praxis bedeutet.
Heizung richtig einstellen: So sparen Sie Energie und Geld
In 80 Prozent der Wohn­häuser ist die Heizung nicht richtig einge­stellt. Haus­besitzer, die sie optimieren, sparen Energie und Geld. Die Experten der Stiftung Warentest erklären, was man unter einem hydrau­lischen Abgleich versteht, was dieser kostet, und wie Sie Ihre Heiz­kosten um bis zu 10 Prozent senken können – und auf diese Weise etwas für Klima und Geldbeutel tun können.
Bausparkasse Schwäbisch Hall: Kündigung per Postbox
Mehrere Kunden der Bausparkasse Schwäbisch Hall haben sich bei der Verbraucherzentrale Baden-Württem­berg über die Kündigung ihrer Bauspar­verträge beschwert. Die Bausparkasse hatte Mahnungen zur Nach­zahlung rück­ständiger Sparraten lediglich in ihrer „digitalen Post­box“ zugestellt und nach Ablauf der gesetzten Frist auf diesem Weg gekündigt. Von der Mahnung und der Kündigung, so die Sparer, erfuhren sie erst im Nach­hinein per Brief.
Gewusst wie: Schufa für Vermieter
Wohnungs­suchende wissen es – die meisten Vermieter wollen einen Nach­weis haben, dass ihr künftiger Mieter zahlungs­fähig ist. Dafür gibt es die Schufa-Bonitäts­auskunft, nicht zu verwechseln mit der Schufa-Eigen­auskunft. Die Bonitäts­auskunft enthält nur Informationen, die für Vermieter wichtig sind. Über die Post­bank und die Wohnungs­such­portale Immobiliens­cout24 und Immo­welt gibt es diese Schufaauskunft online sofort. So gehen Sie vor:
* * * 29 October 2018 | 9:41 am * * *
Mietminderung: Warmes Wasser erst nach 65 Sekunden
Dreht ein Mieter den Warm­wasser­hahn auf und fließt darauf­hin zu lange nur kaltes Wasser, kann ein Miet­mangel vorliegen, der eine Miet­minderung um 5 Prozent recht­fertigt, so das Amts­gericht Berlin-Mitte (Az. 7 C 82/17).
* * * 16 October 2018 | 1:00 am * * *
Mietrückstand: Vermieter darf doppelt kündigen
Vermieter dürfen bei einem Zahlungs­verzug des Mieters frist­los kündigen und gleich­zeitig eine ordentliche Kündigung mit gesetzlicher Kündigungs­frist aussprechen. Das hat der Bundes­gerichts­hof in zwei Grund­satz­urteilen entschieden (Az. VIII ZR 231/17 und VIII ZR 261/17).
Wer im Pfle­geheim lebt und Sozial­hilfe bezieht, darf seine Sterbegeldversicherung behalten. Die Vorsorge für eine Bestattung, deren Kosten nicht über­höht sind, gehört zur angemessenen Lebens­führung, die geschützt ist, urteilte das Sozialge­richt Gießen. Das Geld ist aber nur vor dem Sozial­amt sicher, wenn es eindeutig für den Todes­fall zweck­gebunden ist. Ansparen auf einem Konto reicht dafür nicht (Az. S 18 SO 65/16).
Balkon: Nachbar verlangt freien Blick auf die Havel
Ein Strandkorb auf dem Balkon kann problematisch sein, wenn er den Ausblick eines Nach­barn beein­trächtigt. In einem Fall in Potsdam hatte ein Eigentümer einen Strandkorb auf seinem Balkon aufgestellt. Der Korb versperrte aber einem Nach­barn den seitlichen Blick auf die Havel. Problem: Im Grund­buch, in der Teilungs­erklärung der Wohn­anlage, stand nicht konkret, ob ein Strandkorb erlaubt ist. Dort war nur geregelt, wann ein „Wind- oder Sicht­schutz“ auf dem Balkon verboten ist. Per Mehr­heits­beschluss konkretisierte die Eigentümer­gemeinschaft: Der Strandkorb ist kein verbotener „Wind- und Sicht­schutz“ im Sinne der Teilungs­erklärung. Dagegen wehrte sich der Nach­bar – mit Erfolg. Das Amts­gericht Potsdam entschied: Wie eine Teilungs­erklärung auszulegen ist, könne nur ein Gericht oder eine Gemeinschaft einstimmig entscheiden (Az. 31 C 34/17). Ein Strandkorb sei keine normale Sitzgelegenheit, sondern beein­trächtigte in diesem Fall die Sicht anderer erheblich.
Immobilien: Kaufen oder Mieten?
Mit dem Finanztest-Rechner können Sie ermitteln, ob Sie als Mieter oder als Käufer einer Immobilie güns­tiger wegkommen. Die Berechnung ist kompliziert, aber mit unserem Rechner ist sie einfach zu bewerk­stel­ligen. Sie hängt vor allem vom verfügbaren Eigen­kapital und dem Zins­satz für die Finanzierung ab. Eine große Rolle spielt der Faktor Zeit. In der Regel gilt: In den ersten Jahren zahlen Bauherren und Hauskäufer mehr als Mieter. Auf lange Sicht allerdings hat meist der Haus­besitzer die Nase vorn.
* * * 28 September 2018 | 9:24 am * * *
Baudarlehen: Kredit- und Tilgungsrechner
Wer Kredit­angebote von Banken und Sparkassen vergleicht, legt den Baustein für eine güns­tige Finanzierung. Ebenfalls wichtig: Die ge­naue Berechnung der finanziellen Belastung durch das Darlehen. Mit dem Rechner können Sie Angebote vergleichen und die Höhe der Rück­zahlrate oder den passenden Tilgungs­satz berechnen.
* * * 26 September 2018 | 10:58 am * * *
Heizkosten: Die häufigsten Fehler in den Abrechnungen
Zwei Drittel der Heiz­kosten­ab­­rech­nungen sind fehler­haft oder ­zu­min­­dest klärungs­bedürftig. Das ergab die Über­prüfung von 1 046 Abrechnungen aus den Jahren 2011 bis 2017 durch die Verbraucherzentrale Rhein­land-Pfalz. Am häufigsten haperte es bei der Berechnung des Warm­wasser­anteils. In der Regel ist dafür ein Zähler vorge­schrie­ben, der den Energie­aufwand für die Warm­wasser­bereitung ­erfasst. Ihrer Pflicht zum Einbau kommen viele Eigentümer nicht nach. Fehler traten auch bei der Abrechnung des Heiz­ölver­brauchs auf. Zum Beispiel wurde bei auf Bestellung geliefertem Heizöl („nicht leitungs­gebundener Brenn­stoff“) der Anfangs- und der Rest­bestand nicht richtig erfasst und der Verbrauch nicht korrekt berechnet. Eine Check­liste zur Prüfung der eigenen Heiz­kosten­abrechnung gibts online (ssl.marktwaechter.de).
* * * 18 September 2018 | 1:00 am * * *
Immobilien: Preisanstieg hält an
Die Preise für Immobilien sind im zweiten Quartal 2018 weiter gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr zogen die Preise für selbst genutztes Wohn­eigentum im Bundes­durch­schnitt um 7,5 Prozent an. Mehr­familien­häuser sind sogar um 9,7 Prozent teurer geworden. Das berichtet vdpResearch, das Forschungs­institut des Verbands deutscher Pfand­brief­banken. Über­durch­schnitt­lich fiel der Preis­anstieg erneut in Groß­städten aus. In Berlin zahlten Käufer für eine selbst genutzte Immobilie im Schnitt 12,3 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2017.
Immobilienkredite: Schlüssel zum Kreditvergleich
Wie viel ein Kredit wirk­lich kostet, zeigt der Effektivzins. Er enthält auch Neben­kosten, die Kunden an die Bank zahlen müssen.
Immobilienkredite: So wird der Effektivzins berechnet
Banken sind nach der Preis­angaben­ver­ordnung verpflichtet, für ihre Kredit­angebote den effektiven Jahres­zins zu nennen. Die Angabe des Effektivzinses soll es Verbrauchern leichter machen, verschiedene Kredit­angebote zu vergleichen. Hier lesen Sie, was hinter dem Begriff steckt und können im Detail nach­voll­ziehen, wie der Effektivzins berechnet wird.
* * * 18 September 2018 | 12:00 am * * *
Solaranlage: Mit und ohne Batteriespeicher – so lohnt die Investition
Die Photovoltaikanlage auf dem Dach ist wieder eine rentable Geld­anlage für Haus­besitzer – wenn diese einen möglichst hohen Teil des erzeugten Stroms selbst verbrauchen. Berechnungen von Finanztest zeigen: Bei den aktuellen Anla­gepreisen haben Haus­eigentümer gute Chancen, in den kommenden 20 Jahren eine Rendite von mehr als 5 Prozent zu erzielen. Auch bei einem Betrieb mit Batteriespeicher ist inzwischen mehr als eine schwarze Null möglich.
* * * 17 September 2018 | 1:00 am * * *
Immobilienfinanzierung: Das müssen Sie über den Kreditvertrag wissen
Trotz Verbraucher­schutz sollten Bauherren und Immobilienkäufer jeden Kredit­vertrag gut prüfen – damit die Eckpunkte stimmen. Hier lesen Sie, worauf Sie ganz genau achten sollten. Zudem erfahren Sie, wann und wie Sie aus einem einmal geschlossenen Immobilien­kredit­vertrag wieder heraus­kommen und welche Bank­gebühren Sie nicht zahlen müssen – oder bei denen Sie ein Recht auf Erstattung haben.
* * * 11 September 2018 | 5:24 pm * * *
Grundwissen Baufinanzierung: Vom Konzept zum Baukredit
Das passende Finanzierungs­konzept ist beim Immobilienkauf noch wichtiger als nied­rige Zinsen. Diese Reihen­folge sollten Bauherren oder Käufer einer Immobilie strikt einhalten. Denn ein toller Zins­satz ist nur ein schwacher Trost, wenn sich hinterher heraus­stellt, dass sich der Kreditnehmer die Monats­rate nicht leisten kann oder eine teure Nach­finanzierung braucht, weil der Kredit nicht fürs Eigenheim reicht. Lesen Sie dieses kostenlose Special, bevor es mit der Baufinanzierung losgeht!
* * * 10 September 2018 | 3:37 pm * * *
Die Regeln sind kompliziert. Doch meist lohnt es sich, Riester-Verträge für die Finanzierung der eigenen vier Wände zu nutzen. Mit Zulagen und Steuer­vorteilen zahlen Eigentümer ihren Kredit ein paar Jahre früher zurück. Unser Special erklärt, wie Häuslebauer „wohn­riestern“: Etwa indem sie ihr bereits angespartes Riester-Vermögen als Eigen­kapital oder zur Schuldentilgung nutzen oder für ihren Anschluss­kredit ein Riester-Darlehen aufnehmen.
* * * 10 September 2018 | 2:03 pm * * *
Photovoltaik: Berechnen Sie die Rendite Ihrer Solaranlage
* * * 28 August 2018 | 8:57 am * * *
Gebäudeversicherung: Vermieter darf Kosten auf Mieter abwälzen
Vermieter dürfen die Beiträge für eine Gebäude­versicherung in voller Höhe als Betriebs­kosten auf die Mieter umlegen (zum Vergleich Gebäudeversicherung). Das gilt nach einem Urteil des Bundes­gerichts­hofs selbst dann, wenn die Versicherung auch Miet­ausfälle abdeckt, die durch einen Gebäudeschaden verursacht werden (Az. VIII ZR 38/17).
* * * 21 August 2018 | 1:00 am * * *
Bauvertrag: Firmen hebeln neues Recht aus
Einige Baufirmen versuchen offen­bar, mit einer Klausel die Verbraucher­schutz­rechte des neuen Bauvertrags­rechts zu unter­graben. Davor warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Bei der Prüfung von Verträgen privater Bauherren sei Sach­verständigen diese Klausel aufgefallen: „Vorvertraglich überge­bene Baubeschreibungen werden nicht Vertrags­inhalt.“ Für den Verband ist das ein klarer Versuch, das neue Baurecht auszuhebeln.
Ungenehmigte Untervermietung: Mieter muss 33 000 Euro Bußgeld zahlen
Ein Mieter in München muss 33 000 Euro Bußgeld zahlen, weil er seine Wohnung ungenehmigt weitervermietet hat. Das entschied das Amts­gericht München (Az. 1119 OWi 258 Js199344/ 16). Der Verurteilte hatte die Wohnung an Personen unter­vermietet, die sich wegen einer medizi­nischen Behand­lung vorüber­gehend in München aufhielten. Die Stadt München sah darin einen Verstoß gegen das Zweck­entfremdungs­verbot. Das Gericht stimmte dieser Sicht zu. Die Geldbuße solle auch einer Nach­ahmung entgegen­wirken.
Kündigung lukrativer Bausparverträge: Aachener Bausparkasse macht Rückzieher
Die Aachener Bausparkasse kündigt alte Bauspar­verträge, weil sie die hohen Zinsen nicht mehr zahlen will. Nicht alle Bausparer wollen sich das gefallen lassen. Nun gibt die Aachener vor Gericht klein bei.
Mietminderung: Defektes Abflussrohr senkt die Miete
Baufinanzierung: Flexible Immobilienkredite oft nicht teurer
Bei flexiblen Immobilien­krediten dürfen Darlehens­nehmer die monatlichen Raten erhöhen oder senken und mit Sondertilgungen die Rück­zahlung beschleunigen. Das ist sinn­voll, denn niemand weiß, wie sich Einkommen und Vermögen in den nächsten 10 oder 20 Jahren entwickeln. Solche Darlehen sind nicht über­all erhältlich, aber 49 von 74 befragten Banken und Kredit­vermittler nannten passende Angebote. Der Clou: Sie waren nicht oder nur gering­fügig teurer als Kredite mit starrer Rück­zahlung.
Bausparen: Zu hohe Zinsen – Aachener kündigt lukrative Altverträge
Viele Kunden der Aachener sind empört: Die Bausparkasse hat ihre Verträge gekündigt – wegen „Störung der Geschäfts­grund­lage“. sprich: Weil sie ihr zu teuer geworden sind. Das Unternehmen argumentiert, die Gutha­benzinsen ließen sich aufgrund der Nied­rigzins­phase nicht mehr erwirt­schaften. Das könne die Aachener nicht hinnehmen. Nach Auffassung der Verbraucherzentralen sind die Kündigungen rechts­widrig. Kunden sollten sich wehren. test.de sagt, wie sie dabei vorgehen sollten.
* * * 21 August 2018 | 12:00 am * * *
Tiere füttern: Taubenfreundin fliegt aus der Wohnung
Für die einen sind es nette Vögel. Andere sprechen angeekelt von „Luft­ratten“. Wenn es um Tauben geht, gibt es verschiedene Ansichten – und manchmal auch Streit. Die Auseinander­setzung einer taubenfreundlichen Mieterin mit ihrem Vermieter musste nun das Amts­gericht Bonn regeln.
* * * 1 August 2018 | 1:22 pm * * *
Verwalter*: Bald nur noch mit Erlaubnis
Ab 1. August 2018 brauchen Haus- und Miet­wohnungs­verwalter* eine Gewer­beerlaubnis. Bisher mussten sie ihre Tätig­keit beim Gewer­beamt nur anzeigen. Voraus­setzung für die Erlaubnis ist, dass der Verwalter seine Zuver­lässig­keit, geordnete Vermögens­verhält­nisse und eine Berufs­haft­pflicht­versicherung nach­weist. Zudem muss er sich binnen drei Jahren 20 Stunden weiterbilden. Ein Sachkunde­nach­weis, wie noch im Gesetz­entwurf vorgesehen, ist nicht nötig. Interes­senverbände wie der Immobilien­verband Deutsch­land und der Verbraucher­schutz­ver­ein Wohnen im Eigentum kritisieren das Gesetz deshalb als nicht ausreichend.
* * * 17 July 2018 | 1:00 am * * *
Handwerkerkosten: Baukosten zählen nicht
Grund­stücks­eigentümer, die einen Baukosten­zuschuss für die Neuverlegung einer öffent­lichen Misch­wasser­leitung zahlen mussten, können diesen nicht als Hand­werk­erkosten in ihrer Steuererklärung geltend machen. Arbeiten am öffent­lichen Wasser­verteilungs- oder Wasser­sammelnetz stehen nicht im räumlich-funk­tionalen Zusammen­hang mit einzelnen Haushalten und sind deshalb nicht als Hand­werk­erkosten von der Steuerlast abzieh­bar, so der Bundes­finanzhof (Az. VI R 18/16). Anders ist es bei Haus- und Grund­stücks­anschlüssen an das Wasser­verteilungs­netz. Da diese zum Haushalt gehören und Kosten dafür Eigentümer direkt betreffen, sind sie weiterhin steuerlich absetz­bar.
Eigentümergemeinschaft: Alleine zahlen für Terrasse und Balkon
Wenn die Teilungs­erklärung es vorsieht, müssen Eigentümer einer Wohnung allein für die Instandhaltung von Balkonen, Loggien und ähnlichem Gemein­schafts­eigentum zahlen, sofern nur Bewohner ihrer Wohnung es benutzen können. Das hat der Bundes­gerichts­hof bestätigt (Az. V ZR 163/17) und ein anders­lautendes Urteil des Land­gerichts Saarbrücken aufgehoben. Solch eine Regelung erfasse auch Dachter­rassen, selbst wenn sie in der Teilungs­erklärung nicht ausdrück­lich genannt werden, ergänzten die Bundes­richter. Dachter­rassen sind anfäl­lig für Wasser­schäden, die oft besonders kost­spielige Reparaturen nach sich ziehen. Enthält die Teilungs­erklärung keine Regelung, kann die Eigentümer­versamm­lung allein denjenigen in die Pflicht nehmen, der die Terrasse benutzt. Dafür ist allerdings eine Drei­viertelmehr­heit erforderlich.
Bausparverträge: Kündigungsklausel unzulässig
Eine Bausparkasse darf nicht kündigen, wenn der Bausparer 15 Jahre nach Vertrags­abschluss die Zuteilung nicht erreicht oder noch nicht angenommen hat. So eine Vertrags­klausel ist unwirk­sam, entschied das Ober­landes­gericht Karls­ruhe nach einer Klage der Verbraucherzentrale Baden-Württem­berg gegen die Deutsche Bausparkasse Badenia (Az. 17 U 131/17, nicht rechts­kräftig). Die Badenia-Klausel entspricht den Musterbedingungen des Verbands der privaten Bausparkassen. Sie wird auch von anderen Bausparkassen verwendet.
Alte Bausparverträge: Wann sich ein Bauspardarlehen lohnt
Wer einen alten Bauspar­vertrag hat, profitiert oft noch von hohen Sparzinsen, muss dafür aber auch hohe Kreditzinsen zahlen. In der gegen­wärtigen Nied­rigzins­phase lohnt es sich daher oft nicht, das Darlehen von der Bausparkasse ­abzu­rufen. Doch es gibt Ausnahmen. Die Baufinanzierungs-Experten der Stiftung Warentest erklären, wann es ich für Bausparer lohnt, ein Bauspardarlehen abzu­rufen.
* * * 6 July 2018 | 3:49 pm * * *
Praxismappe Alle Abnahmen: Unsere Formulare zum Ausfüllen
Als Arbeits­hilfen finden Sie hier zum kostenlosen Download alle 50 Formulare aus der Praxis­mappe Alle Abnahmen – zum Ausdrucken und Ausfüllen. Für jedes am Hausbau beteiligte Gewerk ist eine Check­liste enthalten, die Ihnen wert­volle Hinweise gibt, worauf Sie bei der Abnahme der jeweiligen Leistung besonders achten sollten. Punkte, die Sie als Laie schwer prüfen können, haben wir mit „Fragen Sie Ihren Architekten!“ besonders gekenn­zeichnet. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Protokoll­formulare zur Verfügung, die Ihnen die rechts­sichere Schluss­abnahme erleichtern. Mit Hilfen zur Kosten- und Termin­verfolgung und Listen für erfolgte Zahlungen und Gewähr­leistungs­fristen behalten Sie Rechnungen und Bauzeit im Blick. Und falls es Verzögerungen oder Mängel geben sollte, finden Sie hier Muster­briefe unter anderem zur In-Verzug-Setzung, zur Mängelrüge und zur Verweigerung der Abnahme.
* * * 26 June 2018 | 1:00 am * * *
Tod des Mieters: Mitbewohner darf in Mietvertrag eintreten
* * * 21 June 2018 | 8:55 am * * *
Ferienwohnung: Wie Sie Ihre Immobilie steuerlich günstig vermieten
Ferien­immobilien bieten ihren Eigentümern Erholung – und eine zusätzliche Einnahme­quelle, wenn sie Haus oder Wohnung zusätzlich an Urlaubs­gäste vermieten. Doch dann will auch das Finanz­amt ein Stück vom Kuchen abhaben. Die Experten der Stiftung Warentest erklären die komplizierten Steuer­regeln für Ferien­vermieter.
* * * 19 June 2018 | 1:00 am * * *
Hauskauf: Makler-Exposé darf nicht täuschen
Falsche Angaben zur Immobilie im Exposé des Maklers können den Käufer dazu berechtigen, den Kauf­vertrag rück­gängig zu machen und Schaden­ersatz zu verlangen. Das gilt nach einem Urteil des Bundes­gerichts­hofes auch dann, wenn im notariellen Kauf­vertrag die Haftung des Verkäufers für Sachmängel ausgeschlossen ist (Az. V ZR 256/16).
Heizkessel: Austausch nicht immer eine Modernisierung
Ein neuer energiesparender Heizkessel kann als energetische Modernisierung eines Miets­hauses gelten. Die Kosten des Austauschs darf der Vermieter dann auf die Mieter umlegen.
Eigentumswohnung: Grundregeln der Eigentümergemeinschaft
Wer eine Eigentums­wohnung kauft, wird Teil einer Gemeinschaft. Diese Eigentümer­gemeinschaft beschließt alle Maßnahmen an Haus und Hof gemein­sam. Hier lesen Sie, welche Regeln in der Eigentümer­gemeinschaft gelten und worauf Sie als Wohnungs­käufer vor dem Kauf achten sollten. Noch viele weitere nützliche Tipps & Tests rund um die Eigentums­wohnung, das Haus und die Immobilien­finanzierung finden sie im Finanztest Spezial Meine Immobilie.
* * * 14 June 2018 | 8:22 am * * *
Apobank: Chance auf Erstattung von Kreditgebühren
Mit einem sogenannten Zinscap können Kreditnehmer den Zins­anstieg bei Krediten mit varia­blem Zins­satz begrenzen. Dafür verlangte die Apobank hohe Gebühren, die gleich zu Beginn des Kredits zu zahlen waren. Das ist rechts­widrig, hat jetzt der Bundes­gerichts­hof entschieden. Wer solche Zinscap- oder Zins­sicherungs­gebühren gezahlt hat, kann Erstattung fordern. test.de erklärt die Rechts­lage und gibt Hilfe­stellung mit einem Musterbrief.
* * * 6 June 2018 | 11:36 am * * *
Heizungspumpen im Test: Jährlich 50 Euro sparen mit neuer Umwälzpumpe
Heizungs­pumpen befördern heißes Wasser zu den Heizkörpern. Wer noch ein altes Modell im Keller hat, sollte es gegen ein modernes austauschen: Die Energie­ersparnis ist enorm und die Anschaffungs­kosten sind schon nach wenigen Jahren wieder herein­geholt. Die Stiftung Warentest hat insgesamt 14 Umwälzpumpen getestet, darunter Modelle von Wilo, Grund­fos und Biral. Erfreulich: Selbst die güns­tigste Umwälzpumpe schneidet im Heizungs­pumpen-Test gut ab (Preise: 100 bis 690 Euro).
* * * 17 May 2018 | 8:54 am * * *
Kosten für Umbau: Nur im Steuerjahr
Eine Familie ließ 2011 ihr Haus behindertengerecht umbauen und beglich noch im selben Jahr die Rechnungen über 165 981 Euro. Da diese Summe die Einkünfte der Familie über­stieg, setzte sie in der Steuererklärung 2011 nur 60 000 Euro als außergewöhnliche Belastung ab. Die restlichen Kosten wollte sie auf die beiden Folge­jahre verteilen. Nach einer Prüfung vor Ort berück­sichtigte das Finanz­amt jedoch die Umbau­kosten fast voll­ständig im Jahr 2011 und setzte die Steuer auf 0 Euro fest. Ein Teil der Kosten wirkte sich so gar nicht aus. Dagegen klagte die Familie und beantragte, die Kosten aus „Billigkeits­gründen“ auf drei Jahre aufzuteilen. Der Bundes­finanzhof lehnte ab: Außergewöhnliche Belastungen sind grund­sätzlich in dem Steuer­jahr geltend zu machen, in dem sie angefallen sind (Az. VI R 36/15). Das letzte Wort hat nun das Bundes­verfassungs­gericht (Az. 1 BvR 33/18).
* * * 15 May 2018 | 1:00 am * * *
Grundsteuer: Lange Übergangsfrist
Das Verfahren zur Ermitt­lung der Grund­steuer ist verfassungs­widrig, darf aber noch bis längs­tens Ende 2024 angewendet werden. Das hat das Bundes­verfassungs­gericht entschieden (Az. 1 BvL 11/14 und andere).
Gartenhaus statt offener Laube: Miteigentümerin erwirkt Abriss
Eine Wohnungs­eigentümerin hat vor dem Amts­gericht München durch­gesetzt, dass eine Miteigentümerin ihr Garten­haus in ihrer Wohn­anlage wieder abreißen muss. Die Beklagte hatte eine offene Laube entfernt und statt­dessen das Haus errichtet. Weder die Teilungs­erklärung noch ein Beschluss der Eigentümer­versamm­lung habe sie dazu berechtigt, trug die Klägerin vor.
Steuern für Vermieter: Brutto- oder Nettomiete angeben?
Muss ich als Vermieter in der Steuererklärung 2017 die Brutto- oder die Nettomiete angeben?
Gelbe Tonne: Was darf rein?
Häufig landet in der Gelben Tonne oder im gelben Sack Müll, der dort gar nicht rein­gehört. „Es gibt Gebiete, wo wir bis zu 60 Prozent Fehl­würfe fest­stellen“, sagt Eric Rehbock, Haupt­geschäfts­führer des Bundes­verbands Sekundärroh­stoffe und Entsorgung. Wie ernst es die Bürger mit der Müll­trennung nehmen, ist regional unterschiedlich.
Kinder im Mietshaus: Was erlaubt ist – und was nicht
Die jungen Hausbe­wohner machen Lärm, die anderen beschweren sich. Am Ende sind alle Seiten genervt, aber die Kinder meist im Recht. Lachen, weinen, schreien – alle kindlichen Gefühls­regungen sind erlaubt. Auch kindliches Musizieren muss der Nach­bar hinnehmen. Allerdings kann das Recht auf Haus­musik einge­schränkt werden. Die Miet­rechts­experten der Stiftung Warentest erklären, was erlaubt ist – und was nicht.
* * * 14 May 2018 | 4:35 pm * * *
Themenpaket Einbruchschutz: Jetzt vorbeugen und nachrüsten
Wie Haus­besitzer und Mieter Einbrechern einen Riegel vorschieben können, zeigt unser Themenpaket Einbruch­schutz. Neben wert­vollen Tipps von Sicher­heits-Experten enthält das 57-seitige Themenpaket Test­ergeb­nisse zu Alarm­anlagen, Tür- und Fens­tersicherungen, Tresoren, Über­wachungs­kameras sowie Fahr­radschlössern – und verrät, wie Sie Ihre Wert­sachen am besten versichern. Ein Blick ins Themenpaket lohnt sich vor allem dann, wenn eine lange Urlaubs­reise ansteht.
* * * 11 May 2018 | 12:38 pm * * *
Versicherung gegen Starkregen: Was taugt die Police der Barmenia Direkt?
Unwetterschäden können schnell fünf­stel­lige Beträge kosten. Dagegen schützt in der Regel eine Elementarschaden­police für Wohn­gebäude und Hausrat. Nun bietet der Versicherer Barmenia Direkt über seine Internetseite eine separate Starkregen­versicherung an. Die Police hat eine Lauf­zeit von zwölf Monaten und endet auto­matisch. Finanztest hat das Angebot unter die Lupe genommen und sagt, was davon zu halten ist.
* * * 10 May 2018 | 7:00 am * * *
Wohnungsübergabe: Wann Mieter für Kratzer im Parkett zahlen müssen
Flecken im Teppich, Parkett verkratzt oder von Katzenurin verseucht? Das kann teuer werden. Doch nicht immer müssen Mieter beim Auszug dafür zahlen. Für Schäden, die im Wohn­alltag eigentlich nicht passieren, haften die Mieter – aber nur anteilig, je nach Miet­zeit. Ist die durch­schnitt­liche Lebens­dauer des Fußbodens über­schritten, zahlen sie gar nichts. Die Miet­rechts­experten der Stiftung Warentest erklären, welche Kosten der Vermieter in Rechnung stellen darf.
* * * 7 May 2018 | 8:39 am * * *
Immobilienkredit: Lange oder kurze Zinsbindung? So entscheiden Sie richtig
Der Zins­satz für ein Hypothekendarlehen steht üblicher­weise nur für den ersten Finanzierungs­abschnitt fest, beispiels­weise zehn Jahre. Danach benötigen Haus- und Wohnungs­eigentümer einen Anschluss­kredit in Höhe der Rest­schuld, für den sie vielleicht einen viel höheren Zins­satz zahlen müssen als heute. Eine möglichst lange Zins­bindung von 20 Jahren und länger ist für Immobilienkäufer deshalb die sicherste Variante – aber nicht immer die beste, wie unsere Unter­suchung zeigt.
* * * 2 May 2018 | 10:32 am * * *
Restschuldversicherung: Günstig den Kredit sichern
Mit Rest­schuld­versicherungen können Häuslebauer und Wohnungs­käufer ihre Kredite sinn­voll absichern. Wir haben bei mehr als 100 Anbietern von Risiko­lebens­versicherungen Angebote für Rest­schuld­versicherungen für Immobiliendarlehen einge­holt. 12 Versicherer haben uns 26 Angebote mit dem Über­schuss­system Beitrags­verrechnung über­mittelt. Der Test Rest­schuld­versicherungen der Stiftung Warentest zeigt: Wer den richtigen Tarif wählt, kann viel Geld sparen.
* * * 1 May 2018 | 8:49 am * * *
Trittschallschutz nach Modernisierung: Das müssen Sie beachten
Bei einer Badmodernisierung müssen Wohnungs­eigentümer nur die Tritt­schall­schutz-Grenz­werte einhalten, die beim Bau des Hauses ursprüng­lich galten. Das hat der Bundes­gerichts­hof in einer aktuellen Entscheidung klar­gestellt.
* * * 27 April 2018 | 5:31 pm * * *
Wärmepumpe, Pellets, Gas: Welche Heizung sich für wen rechnet
Der Frühling ist die richtige Zeit für alle, die eine neue Heizung fürs Haus planen. Gas, Wärmepumpe oder Holz­pellets, kombiniert mit Sonnen­energie: Die Stiftung Warentest hat elf effiziente Heizungs­anlagen verglichen und sagt, welche Heizung sich für wen rechnet. Denn mit der richtigen Heizungs­anlage lassen sich ordentlich Kosten sparen. Das gute Gewissen für ökologisch sinn­volle Systeme gibts gratis dazu.
* * * 25 April 2018 | 1:00 am * * *
Lärmbelästigung durch Rasenroboter: 7,5 Stunden sind erlaubt
Ein Haus­eigentümer muss den Lärm eines Rasenroboters auf dem Nach­bargrund­stück dulden, sofern die Nutzung seines eigenen Grund­stücks nur unwesentlich beein­flusst wird, urteilte das Amts­gericht Siegburg (Az. 118 C 97/13). Das Gerät lief bis zu 7,5 Stunden täglich. Ruhe­zeiten zwischen 13 und 15 Uhr hielt es ein. Der Nach­bar forderte eine Begrenzung auf fünf Stunden täglich. Das Gericht lehnte ab, weil die Mess­werte auf dem Grund­stück des Klägers die für Wohn­gebiete geltende Tech­nische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) von 50 dB (A) nicht über­schreiten.
* * * 25 April 2018 | 12:00 am * * *
Veraltete Heizanlagen: Geld vom Staat für neue Pumpen
Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern sollten den Herbst zum Anlass für einen kleinen Heizungs-Check nehmen: Arbeitet der Kessel noch mit einer alten Pumpe? Erwärmen sich einzelne Radiatoren nur lang­sam und ungleich­mäßig? Verursacht die Anlage Geräusche? Wenn ja, könnte sich eine Modernisierung lohnen: Der Staat fördert neuerdings das Sanieren von Heiz­anlagen mit bis zu 30 Prozent. Das kann viel Energiekosten sparen.
Garage: Teilkündigung nur ausnahmsweise möglich
Wenn ein Garagen­stell­platz zusammen mit einer Wohnung vermietet wird, darf ein Vermieter nicht eine Teilkündigung nur für die Garage aussprechen. Denn Mieter entscheiden sich unter Umständen gerade wegen des Stell­platzes für eine Wohnung.
* * * 17 April 2018 | 1:00 am * * *
Untervermietung: Nur mit gutem Grund
Möchte ein Mieter seine Wohnung unter­vermieten, muss er vorher den Vermieter um Erlaubnis fragen und ein berechtigtes Interesse nach­weisen. Das liegt nicht mehr vor, wenn sich Mieter schon länger eine neue feste Wohnung gesucht haben, so das Land­gericht Berlin (Az. 65 S 433/16).
Energieausweis: Viele ältere Ausweise werden bald ungültig
Wer ältere Gebäude neu vermieten oder verkaufen will, sollte jetzt nach­prüfen, wie lange seine Energie­ausweise noch gelten. Viele Ausweise laufen 2018 und 2019 aus. Legen die Eigentümer keinen gültigen Energie­ausweis vor, drohen Bußgelder bis zu 15 000 Euro. Der Energie­ausweis soll Kauf- und Miet­interes­senten dabei helfen, die Energieeffizienz einzuschätzen. Finanztest sagt, was Immobilien­besitzer wissen müssen.
Baumpflege: Gemeinschaft trägt die Kosten
Ein Wohnungs­eigentümer muss nicht unbe­dingt für die Pflege von Bäumen in dem Garten­teil aufkommen, für den er ein Sondernut­zungs­recht hat. Das hat das Amts­gericht München entschieden (Az. 481 C 24911/16 WEG).
Hausratversicherung: 144 Tarife im Test
Die Haustür nur zugezogen? Ein Fenster offengelassen? Vergessen den Herd auszuschalten? Bei Einbruch und Feuer hilft die Hausrat­versicherung. Die Stiftung Warentest hat 144 Tarife der Hausrat­versicherung untersucht. Ergebnis: Teure Policen kosten fünf­mal soviel wie preisgüns­tige. Viele kürzen ihre Entschädigungs­zahlung, wenn der Kunde grob fahr­lässig handelt. Wir empfehlen nur Angebote, die auf solche Kürzungen verzichten.
* * * 26 March 2018 | 9:14 am * * *
Modernisierung: Mieter muss 145 Prozent Mieterhöhung dulden
Ein Mieter muss auch eine Modernisierung mit drastischer Miet­erhöhung dulden, wenn der Eigentümer die Wohnung lediglich in einen heute üblichen Stan­dard versetzen will. Das hat das Amts­gericht München entschieden (Az. 453 C 22061/15).
* * * 23 March 2018 | 12:05 pm * * *
Immobilienmarkt: Die Preise steigen und steigen
Die Preise für Wohnungen und Häuser sind im vergangen Jahr erneut stark gestiegen. Vor allem in den großen Städten schießen die Immobilien­preise durch die Decke. Ende 2017 waren Einfamilien­häuser im Schnitt um 6,4 Prozent und Eigentums­wohnungen um 7,0 Prozent teurer als Ende 2016, ermittelte der Verband deutscher Pfand­brief­banken. Die Bundes­bank warnt vor starken Preis­über­treibungen.
* * * 14 March 2018 | 4:11 pm * * *
Betriebskosten: Nur mit Nachweis
Ein Vermieter muss über­mäßig hohe Heiz­kosten nach­weisen und dem Mieter Einblick in die Abrechnungs­belege der übrigen Mieter gewähren. Das hat der Bundes­gerichts­hof entschieden (Az. VIII ZR 189/17). Der Mieter hatte sich geweigert, 5 000 Euro Heiz­kosten nach­zuzahlen. Angeblich hatte er fast die Hälfte der Heiz­energie des Mehr­familien­hauses verbraucht, obwohl er nur 13 Prozent der gesamten Wohn­fläche gemietet hatte. Zur Kontrolle verlangte er Einsicht in die Abrechnungs­belege für die anderen Wohnungen. Das lehnte der Vermieter ab. Damit hat er nach Ansicht der Richter nicht nachgewiesen, dass seine Abrechnung korrekt war.
* * * 13 March 2018 | 1:00 am * * *
Förderung: KfW ändert Regeln
Die staatliche KfW-Bank verschlechtert in den Programmen Energieeffizient Bauen und Sanieren ihre Konditionen. Für ab dem 17. April 2018 einge­hende Kredit­anträge gilt:
Werden in einer Haus­ordnung lediglich das Musizieren, nicht aber andere lärmende Tätig­keiten zeitlich einschränkt, ist dies unzu­lässig. So hat das Land­gericht Frank­furt am Main geur­teilt (Az. 2-13 S 131/16).
Bausparvertrag: BSQ muss Zinsbonus zahlen
Die BSQ Bausparkasse hat Kunden zu Unrecht die Auszahlung von Bonuszinsen verweigert. Dieser Auffassung ist die Schlichtungsstelle des Verbands privater Bausparkassen, der selbst Miteigentümere der Bausparkasse ist.
* * * 13 February 2018 | 1:00 am * * *
Solarstromspeicher: Förderung läuft aus
Interes­senten für einen von der KfW geförderten Solar­stromspeicher sollten sich beeilen. Die Förderbank unterstützt die Installation eines Batteriespeichers mit zins­verbilligten Krediten und einem Tilgungs­zuschuss in Höhe von 10 Prozent nur noch bis Ende 2018. Experten befürchten, dass die Fördermittel aufgrund der hohen Nach­frage schon Mitte des Jahres ausgeschöpft sein könnten.
Mietvertrag: Abschlussgebühr unzulässig
Mieter müssen für den Abschluss des Miet­vertrags kein Aufwands­entgelt zahlen. So eine Klausel im Miet­vertrag ist unwirk­sam, entschied das Amts­gericht Berlin-Neukölln (Az. 20 C 19/17).
Betriebskosten: Wie viel Mieter durchschnittlich bezahlen
Mieter zahlen im Schnitt 2,17 Euro Betriebs­kosten pro Quadrat­meter Wohn­fläche je Monat. Das hat der Deutsche Mieterbund errechnet und in seinem Betriebs­kostenspiegel im Januar 2018 veröffent­licht. Darin gingen die Positionen ein, die Vermieter Mietern für das Abrechnungs­jahr 2015 in Rechnung gestellt haben. Den gleichen Durch­schnitts­betrag hatte der Mieterbund für 2014 ermittelt.
Bausparen: So nutzen Sie einen Bausparvertrag als Zinsversicherung
Trotz nied­riger Zinsen und höherer Gebühren kann sich ein Bauspar­vertrag noch lohnen. Nicht als Geld­anlage, aber als Finanzierungs­baustein – vor allem für Modernisierer. Die Immobilien­experten der Stiftung Warentest erklären, warum sich ein Bauspar­vertrag als Versicherung gegen steigende Zinsen nutzen lässt – und welche weiteren Vorteile er Bausparern bietet.
Stromkostenabrechnung: Nachforderung auch nach zwei Jahren zulässig
Eine irrtümlich falsche Schluss­abrechnung kann ein Stromlieferant auch nach mehr als zwei Jahren korrigieren. Ein Kunde kann sich nicht darauf berufen, nach so einer langen Zeit sei das Recht auf Nach­forderung verwirkt, entschied das Amts­gericht München (Az. 264 C 3597/17).
Mietkaution: Mieterfreundliches Urteil im Streit um Kaution
Das Land­gericht Berlin hat ein mieterfreundliches Urteil zur Mietkaution gefällt (Az. 67 S 111/17): Ein Vermieter darf auf die Kaution nach Auszug des Mieters nur zugreifen, wenn es unstreitig ist, dass ihm noch Geld zusteht – etwa eine Betriebs­kosten­nach­zahlung. Bestreitet der Mieter den Anspruch des Vermieters, darf dieser nicht einfach auf die Kaution zugreifen.
* * * 7 February 2018 | 8:51 am * * *
Baurecht: Wie Sie Fallen im Bauvertrag vermeiden
Die Baubranche boomt. Doch niemand sollte einen Bauvertrag ohne ­Prüfung unter­schreiben. Jede Bauweise hat ihre recht­lichen Tücken – ob Architekten­haus, schlüssel­fertiges Reihen­häuschen vom General­unternehmer oder ­Eigentums­wohnung vom Bauträger. Das neue Baurecht macht vielen das Leben ­etwas leichter – vor allem denen, die mit General­un­ternehmer bauen. Finanztest sagt, worauf Bauherren beim Bauvertrag achten sollten und wo sie Rat und Hilfe bekommen.
* * * 29 January 2018 | 8:59 am * * *
Musterarbeitsblatt Kreditwiderruf: Rückabwicklung nachrechnen
Bei 80 Prozent der Immobilien­kredit­verträge seit 2002 haben Banken und Sparkassen falsche Widerrufs­belehrungen geliefert. Erfreuliche Folge für betroffene Kredit­kunden: Sie können ihren Kredit widerrufen und so von dem aktuell rekord­verdächtig nied­rigen Zinsen profitieren. Etliche Tausend Euro Zins­ersparnis sind immer drin, im Einzel­fall auch schon mal 50 000 Euro. Zusätzlich ist der Kredit rück­abzuwickeln. Das bringt in der Regel noch einmal etliche Tausend Euro. Eine genauere Abschät­zung der Folgen dieser Rück­abwick­lung ermöglicht unsere Excel-Arbeits­mappe Kredit­widerruf.
* * * 18 January 2018 | 1:39 pm * * *
Zweitwohnungsteuer: Stufentarif unzulässig
Das Bundes­verwaltungs­gericht hat den in vielen Gemeinden Bayerns geltenden Stufen­tarif für die Zweit­wohnung­steuer für unzu­lässig erklärt (Az. 9 C 11.16 und 9 C 3.17). Die Gemeinden Schliersee und Bad Wiessee hatten die Steuer nach sieben Miet­aufwands­stufen gestaffelt. Damit folgten sie wie rund 100 andere Gemeinden einer Empfehlung des Bayerischen Gemeind­etages.
* * * 16 January 2018 | 1:00 am * * *
Eigentümergemeinschaft: Trampolin im Ziergarten erlaubt
In einer Wohn­anlage müssen Nach­barn ein zeit­weise aufgebautes Tram­polin im Garten anderer Eigentümer hinnehmen. Das entschied das Amts­gericht München (Az. 485 C 12677/17 WEG, nicht rechts­kräftig). In dem Fall klagten Eigentümer einer Wohnung im ersten Stock­werk, die sich an einem rund drei Meter hohen Tram­polin im Garten einer Erdgeschoss­wohnung störten. Sie meinten, auf der von der Teilungs­erklärung als Ziergarten bezeichneten Fläche dürfe kein Tram­polin aufgebaut werden. Außerdem gebe es einen Spiel­platz. Das Amts­gericht gab den Erdgeschoss-Eigentümern Recht. Der Begriff Ziergarten heiße nicht, dass dort nur Pflanzen stehen und keine Kinder spielen dürften. Hüpfende Kinder würden das geordnete Zusammenleben der Wohnungs­eigentümer nicht beein­trächtigen.
Immobilienkauf: Kreditvertrag auf eigenes Risiko
Hauskäufer müssen aufpassen, bevor sie Kredite aufnehmen. Sie haben keinen Anspruch auf Schaden­ersatz, wenn der Immobilienkauf platzt, weil der Verkäufer kurz vor dem Notar­termin einen viel höheren Preis verlangt. Das gilt auch dann, wenn der Verkäufer weiß, dass der Käufer in Erwartung des Vertrags­abschlusses bereits einen Kredit­vertrag abge­schlossen hat, entschied der Bundes­gerichts­hof (Az. V ZR 11/17).
Luxusmodernisierung: Investor gestoppt
Mieter müssen keine Modernisierung dulden, die so umfang­reich ist, dass sie den Charakter der Wohnung grund­legend verändert. Das hat der Bundes­gerichts­hof entschieden (Az. VIII ZR 28/17). Ein Investor hatte nach dem Kauf einer Berliner Reihen­haussiedlung umfang­reiche Modernisierungen angekündigt. Im Haus des Mieters sollten Wände versetzt, der Spitzboden ausgebaut, die Veranda abge­rissen und ein Wintergarten errichtet werden. Die Miete sollte von 464 Euro auf 2 150 Euro steigen. Das ging den Richtern zu weit. Bei solchen Maßnahmen könne nicht im entferntesten mehr von einer bloßen Verbesserung der Miet­wohnung gesprochen werden.
Immobilienkauf: So hilft Ihnen der Notar richtig
Ein Immobilienkauf ist nicht einfach. Damit er glatt über die Bühne geht, lotsen Notare Käufer und Verkäufer durch das Geschäft. Die Interessen sind klar: Der Käufer möchte rasch einziehen und der Verkäufer das Geld bald auf seinem Konto haben. Hier lesen Sie, was Sie vom Notar erwarten dürfen, auf welche Punkte Sie unbe­dingt achten müssen beim Kauf einer Wohnung oder eines Hauses – und was für Kosten beim Notar anfallen.
* * * 11 January 2018 | 5:21 pm * * *
Wenigermiete.de: Hilfe beim Streit um Renovierungskosten
Neuer Service von Wenigermiete.de: Nach Miet­preis- und Miet­erhöhungs­bremse bietet das Legaltech-Unternehmen Mietern jetzt auch Unterstüt­zung beim Streit um Reno­vierungs­kosten an. Zahlen müssen Mieter für den Service nur, wenn sie entweder tatsäch­lich Kosten sparen oder der Vermieter diese zu erstatten hat. test.de sagt, wie der Service funk­tioniert, für wen er sich eignet, und ob die Bedingungen fair sind.
* * * 9 January 2018 | 4:05 pm * * *
Immobilien: Lohnt der Kauf einer vermieteten Wohnung?
Nicht nur das Eigenheim, auch die Mietimmobilie ist für viele Anleger als Alters­vorsorge interes­sant. Doch lohnt der Kauf einer vermieteten oder zu vermietenden Eigentums­wohnung? Der Finanztest-Rechner ermittelt - unter Berück­sichtigung Ihrer Steuerlast - unter welchen Bedingungen Ihnen der Kauf wie viel Rendite bringt. Zusätzlich können Sie für eine vermietete Eigentums­wohnung mit Hilfe des Rechners einen Investitions­plan für einen Zeitraum bis zu 40 Jahren aufstellen.
* * * 3 January 2018 | 11:27 am * * *
Leserfrage: Miete für möblierte Wohnung
Ein Finanztest-Leser schreibt uns: „Ich habe gelesen, dass die Miet­preisbremse für möblierte Wohnungen nicht gilt. Stimmt das?“
* * * 12 December 2017 | 1:00 am * * *
Vergleich Immobilienkredite: In Großstädten meist billiger
Welchen Zins­satz Bauherren und Immobilienkäufer für ihre Finanzierung zahlen, hängt nicht nur von Eigen­kapital, Zins­bindung und Bonität ab. Wie unsere Unter­suchung zeigt, kommt es zunehmend auch darauf an, wo sie bauen oder kaufen. In wirt­schaftlich starken Ballungs­räumen sind Kredite tendenziell am güns­tigsten. In struktur­schwachen und ländlichen Regionen verlangen Banken oft höhere Zins­sätze, weil sie dort weniger Konkurrenz haben und das Ausfall­risiko höher einschätzen.
Haushaltsnahe Dienstleistungen: Über 5 000 Euro Steuernachlass sind drin
Wenn der Hand­werker kommt, kann es teuer werden. Das Finanz­amt hilft mit Steuerermäßigungen. Für das Reparieren, Putzen, Pflegen in Wohnung, Haus und Garten gibt es Ermäßigungen vom Finanz­amt – bis zu 5 710 Euro sind drin. Finanztest erklärt, wie Sie mit Kosten für haus­halts­nahe Dienst­leistungen bei der Steuererklärung richtig sparen.
* * * 11 December 2017 | 3:28 pm * * *
Online-Rechtsberatung: Bei welchen Fragen Anwaltsportale helfen können
Wer Streit mit Arbeit­geber oder Vermieter hat, braucht oft anwalt­liche Hilfe. Online-Rechts­beratung wird dabei immer wichtiger. Auf Anwalt­sportalen wie Frag-einen-Anwalt.de, Juraforum und Deutsche Anwalts­hotline können Nutzer die gewünschte Auskunft online bekommen – gegen Honorar. Finanztest hat sich die sieben besucher­stärksten Platt­formen angeschaut. Fazit: Für eine erste Einschät­zung der Rechts­lage sind die Portale oft gut, der Umgang mit Nutzer­daten könnte aber besser sein.
* * * 11 December 2017 | 1:00 am * * *
Wohnungstemperatur: Auch nachts müssen 18 Grad möglich sein
Mieter müssen ihre Wohnung auch nachts auf mindestens 18 Grad heizen können, so das Amts­gericht Köln. Eine Vermieterin hatte zu Beginn der Heiz­periode eine Nacht­absenkung der Heiz­anlage in einem Kölner Haus einge­stellt. Die klagenden Mieter hatten danach an Wochen­endtagen morgens zwischen 8 und 9 Uhr Temperaturen von 16 bis 17 Grad gemessen. Sie minderten die Miete und verlangten von der Vermieterin, die Heizungs­anlage so einzustellen, dass auch nachts eine Raum­temperatur von mindestens 18 Grad erreicht werden kann. Die Vermieterin war der Auffassung, höhere Temperaturen als 16 Grad seien während der Nacht nicht nötig. Falsch, urteilte das Gericht. Sofern der Miet­vertrag die Behei­zung in den Nacht­stunden nicht regelt, muss in der Heiz­periode auch nachts in allen Räumen eine Temperatur von 18 Grad möglich sein (Az. 205 C 36/16).
* * * 14 November 2017 | 1:00 am * * *
Mietwohnung: Lebensgefährten dürfen einziehen
Mieter dürfen ihre Lebens­gefährten in ihre Wohnung einziehen lassen. Gekündigt werden darf ihnen bei langem Miet­verhältnis nicht – auch nicht, wenn keine Erlaubnis einge­holt wurde.
Kinderlärm: Beim Schulsport dürfen Kinder besonders laut sein
Eigentümergemeinschaft: 500 Euro pro Beirat sind zu viel
Mitglieder des Verwaltungs­beirats einer Eigentümer­gemeinschaft üben ihre Tätig­keit ehren­amtlich und damit unentgeltlich aus. Sie haben nur Anspruch auf Ersatz ihrer Auslagen, nicht aber auf Vergütung ihres Zeit­aufwands.
Immobilienfinanzierung: Hohe Aufschläge für Käufer mit wenig Eigenkapital
Banken staffeln die Zins­sätze nach dem Anteil des Kredits am Immobilien­wert: Je höher die Finanzierungs­quote, desto höher auch der Effektivzins für den Immobilien­kredit. Wer den Kauf­preis voll auf Pump finanziert, zahlt kräftig drauf. Wir zeigen, wie hoch die Aufschläge ausfallen.
* * * 8 November 2017 | 11:36 am * * *
Immobilien: Vererben oder verschenken? So finden Sie den richtigen Weg!
Eine Immobilie zu erben, ist für viele ein Traum. Dieser kann platzen, wenn die Erbschaft­steuer so hoch ist, dass die Erben das Haus verkaufen müssen. Eine Schenkung zu Lebzeiten kann das verhindern. Diese Art der Über­gabe sollte aber gut über­legt sein und ist nicht für alle Eigentümer der richtige Weg. Manchmal ist es besser, auf den Erbfall zu warten. Finanztest erklärt, worauf Sie bei der Abwägung zwischen Verschenken oder Vererben achten müssen – und wie Sie im Erbfall Konflikte lösen.
* * * 6 November 2017 | 9:06 am * * *
Das Angebot der Bausparkassen für Riester-Sparer schrumpft. Doch unser aktueller Test von zehn Bausparkassen zeigt: Gefördertes Bausparen bleibt erste Wahl für Sparer, die in einigen Jahren in die eigenen vier Wände ziehen wollen. Die Sparzinsen sind zwar kläglich, doch dafür sichern sich Häuslebauer schon heute nied­rige Zinsen für ihre künftige Finanzierung.
* * * 23 October 2017 | 12:06 pm * * *
Wohnungseigentum: So viel kostet die Hausverwaltung
Rund 29 Euro zahlen Wohnungs­eigentümer in kleinen Eigentümer­gemeinschaften im Schnitt monatlich für die Haus­verwaltung. In großen Anlagen ist der Verwalter billiger: Bei mehr als 100 Wohn­einheiten kostet er im Schnitt nur rund 20 Euro. Wer seine Wohnung vermietet und dem Verwalter auch die Miet­verwaltung über­gibt, zahlt monatlich zusätzlich brutto rund 27 Euro.
* * * 17 October 2017 | 1:00 am * * *
Familienrecht: Schloss ausgetauscht – Ehemann muss ausziehen
Gewusst wie: Hauskredit wechseln
Haben Sie ein Immobiliendarlehen mit einer Lauf­zeit von mehr als zehn Jahren und fester Zins­bindung? Wenn ja, steht Ihnen laut Gesetz nach zehn Jahren ein Sonderkündigungs­recht zu. Sie können den Kredit kündigen, ohne dass der Kredit­geber eine Vorfälligkeits­entschädigung berechnen darf – ganz egal wie lang die Rest­lauf­zeit des Kredits noch ist. Interes­sant ist dieses Sonderkündigungs­recht vor allem in der aktuellen Nied­rigzins­phase, weil Sie so günstig umschulden können.
Mietrecht: Wann der Vermieter in die Wohnung darf
Wer eine Wohnung gemietet hat, besitzt das Hausrecht. Will der Vermieter oder ein von ihm Beauftragter die Wohnung betreten, muss er das sachlich begründen und sogar schriftlich ankündigen. Erlaubt ist zum Beispiel, dass der Vermieter Hand­werker schickt. test.de erklärt, in welchen Fällen der Vermieter sonst noch in die Wohnung darf.
* * * 16 October 2017 | 11:28 am * * *
FAQ Energieausweis: Antworten auf die wichtigsten Fragen
Den Energie­ausweis brauchen fast alle Eigen­tümer, die ihr Haus oder ihre Wohnung verkaufen oder vermieten wollen. Ihnen droht sogar ein Bußgeld bis zu 15 000 Euro, wenn sie ihre Immobilie ohne Angaben aus dem Energie­ausweis inserieren. Das gilt auch für Makler, wie der Bundes­gerichts­hof jüngst klar­gestellt hat. Welche Angaben müssen in die Anzeige? Brauche ich einen Energiebe­darfs­ausweis oder reicht der billigere Verbrauchs­ausweis? Wir beant­worten die wichtigsten Fragen.
* * * 12 October 2017 | 11:53 am * * *
Praxismappe Finanzierung: Unsere Formulare zum Ausfüllen
Als Arbeits­hilfen finden Sie hier zum kostenlosen Download alle Formulare aus der Praxis­mappe Finanzierung – zum Ausdrucken und Ausfüllen. Die Datei besteht aus 32 nützlichen Formularen und Check­listen, die Sie auf dem Weg zur gelungenen Finanzierung Ihres Bauvorhabens begleiten. Damit ermitteln Sie schnell die wichtigsten Kenn­zahlen für eine individuell maßgeschneiderte Finanzierung mit einer kompletten und realistischen Erfassung der Gesamt­kosten. So bereiten Sie den Boden für den güns­tigsten Kredit­vertrag und die reibungs­lose Auszahlung des Darlehens.
* * * 10 October 2017 | 1:00 am * * *
Zu kurze Zins­bindung, zu wenig Eigen­kapital, Lebens­haltungs­kosten unter­schätzt – Fehler bei der Baufinanzierung kosten viele Tausend Euro. Im schlimmsten Fall können sie das Eigenheim gefährden. Finanztest zeigt elf häufige Fallen und gibt Tipps, wie sich Bauherren und Wohnungs­käufer davor schützen, dass ihnen die Finanzierung um die Ohren fliegt.
* * * 4 October 2017 | 9:11 am * * *
Immobilien-Set: Unsere Formulare für Sie
Hier finden Sie zum kostenlosen Download unsere Formulare aus dem Immobilien-Set – zum bequemen Ausfüllen und Ausdrucken. Damit gehen die Budget-Ermitt­lung, die Suche nach einem Makler oder auch die Prüfung eines Exposés leichter von der Hand. Sie finden hier insgesamt 15 nützliche Formulare, die Sie auf dem Weg in die eigene Immobilie begleiten – von der Bedarfs­analyse zu Beginn bis zur Wohnungs­über­gabe am Ende.
* * * 19 September 2017 | 1:00 am * * *
Gaspreis: Wechseln lohnt jetzt
Viele der rund 20 Millionen Haushalte, die hier­zulande mit Gas heizen, können jetzt durch einen Anbieter­wechsel kräftig sparen. Denn die Preise für Neukunden sind so günstig wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die Preise sanken zum Teil um 30 Prozent. Für einen Durch­schnitts­haushalt sind Einsparungen von mehreren Hundert Euro drin.
Handwerkerkosten absetzen: Wohnungstür in der Werkstatt zählt nicht
Hand­werk­erarbeiten müssen nicht im eigenen Haus statt­finden, um die Arbeits­kosten in der Steuererklärung angeben zu dürfen. Aber ein „räumlich-funk­tionaler Zusammen­hang“ muss schon sein. Das Finanzge­richt Nürn­berg stellte nun klar, dass die Reparatur einer Wohnungs­tür in einer Schreiner­werk­statt auf keinen Fall dazu gehört. Die Verbindung zum Haushalt war bei der Wohnungs­tür zwar eindeutig, doch leider nahm der Schreiner die Tür mit in die Werk­statt und reparierte sie nicht vor Ort. Das Finanz­amt akzeptierte die Kosten nicht und das Finanzge­richt teilte diese Auffassung (Az. 4 K 16/17).
Illegale Anbauten: Zwangsgeld fällig
Eine Grund­stücks­eigentümerin muss wegen illegaler Anbauten am Wohn­haus Zwangs­geld zahlen, auch wenn die Voreigentümerin diese Anbauten errichten ließ. Die Fest­setzung der Geld­strafen sei nicht zu bean­standen, heißt es im Beschluss des Ober­verwaltungs­gerichts Nord­rhein-West­falen (Az. 7 A 1762/16). Die zuständige Baubehörde hatte schon von der Vorbesitzerin gefordert, den nicht genehmigten Aufbau auf dem Dach abreißen und das erste Ober­geschoss zurück­bauen zu lassen.
Schutzbrief gegen Mieterhöhung: Neues Angebot für Mieter
Das Portal Wenigermiete.de bietet einen Miet­erhöhungs­schutz­brief an. Damit sollen sich Mieter gegen rechts­widrige Miet­erhöhungen verteidigen können. Die Nutzung des Angebots kostet Mieter nur dann etwas, wenn sie sich erfolg­reich gegen ein Miet­erhöhungs­begehren wehren konnten. Hier lesen Sie, wie das Prozess­finanzierungs-Angebot im Detail aussieht und was es taugt.
* * * 18 September 2017 | 3:55 pm * * *
Umzug richtig organisieren: Stressfrei in die neue Wohnung
Statistisch gesehen zieht jeder erwachsene Bundes­bürger alle sieben Jahre um. Damit so ein Wohnungs­wechsel möglichst stress­frei abläuft, bedarf es einer guten Planung. Denn nicht nur die Möbel müssen trans­portiert werden. Wer umzieht, muss sich ummelden, einen neuen Telefon­anschluss beantragen, an den Nach­sende­antrag denken. Und wer allzu hastig einen neuen Miet­vertrag unter­schreibt, kann sich viel Ärger einhandeln. Unser Umzugs-Special erklärt, worauf Sie achten müssen.
* * * 29 August 2017 | 9:50 am * * *
FAQ Airbnb & Co: Wer seine Mietwohnung weitervermieten darf
Vor allem in Groß­städten sind in Messe­zeiten oder Ferien güns­tige Hotels oder Pensionen Mangelware. Kein Wunder, dass das Neben­geschäft mit der Vermietung von Privat­unterkünften boomt: Onlineportale wie Airbnb, 9flats oder Wimdu vermitteln jähr­lich mehr als 14,5 Millionen Über­nachtungen in Privatwohnungen. Doch ist das kurz­fristige Weitervermieten einer Miet­wohnung an Ferien­gäste über­haupt zulässig? Unsere FAQ geben Antworten auf die wichtigsten Fragen.
* * * 25 August 2017 | 8:55 am * * *
Bausparverträge: Rausschmiss nicht rechtens
Bausparkassen versuchen oft mit allen Mitteln, alte Bauspar­verträge mit hohen Gutha­benzinsen loszuwerden. Kündigen dürfen sie in der Regel aber erst, wenn das Guthaben die vereinbarte Bausparsumme über­steigt oder der Kunde zehn Jahre nach der ersten Zuteilungs­möglich­keit noch immer kein Darlehen abge­rufen hat. In anderen Fällen haben Bausparer gute Chancen, sich zu wehren.
* * * 22 August 2017 | 1:00 am * * *
Eigentumswohnung: Silberfische sind kein Mangel
Wer eine gebrauchte Eigentums­wohnung kauft, kann nicht erwarten, dass diese Wohnung völlig frei von Silber­fisch­chen ist. Denn es ist nicht ungewöhnlich, dass in Wohnungen einige Silber­fisch­chen vorhanden sind. Sie begründen deswegen auch keinen Mangel. Dies urteilte das Ober­landes­gericht Hamm (Az. 22 U 64/16)
Eigenheimfinanzierung: So teuer darf Ihr Haus werden
Mit dem Rechner Eigenheim­finanzierung der Finanztest-Experten können Sie ermitteln, wie viel Kredit Sie für Ihr Haus aufnehmen können und wie viel Ihr Haus oder Ihre Wohnung höchs­tens kosten darf.
* * * 18 July 2017 | 9:49 am * * *
Graffiti: Mieter zahlt nur im Ausnahmefall
Die Kosten für das Säubern der Hauswände von Graffiti kann ein Vermieter nur ausnahms­weise auf Mieter umlegen. Und zwar dann, wenn ein Mieter bereits über mehrere Jahre die Kosten für das Abwaschen der Graffiti in der jähr­lichen Betriebs­kosten­abrechnung gezahlt hat. Das hat das Amts­gericht Neukölln entschieden (Az. 6 C 54/16). In einem Fall hatte ein Berliner Vermieter seinem Mieter die Kosten für das Beseitigen der Farb­schmierereien ab 2011 jedes Jahr auf die Betriebs­kosten umge­legt. Der Mieter zahlte vier Abrechnungs­jahre hinter­einander bis 2014 seinen Anteil. Indem er die Umlage vier aufeinander­folgende Jahre unwider­sprochen zahlte, hat er die zusätzlichen Kosten akzeptiert, begründete das Gericht seine Entscheidung. Hätte er sofort bei Einführung der neuen Kosten­art wider­sprochen, hätte er nicht zahlen müssen.
* * * 18 July 2017 | 1:00 am * * *
Musizierende Kinder: Nachbarn müssen kleinen Schlagzeuger erdulden
Baufinanzierung: Feste Raten bis zum Schluss – unter 2 Prozent
Mit einem Voll­tilgerdarlehen oder einem Bauspar-Kombikredit können sich Immobilienkäufer Zinsen unter 2 Prozent im Jahr sichern, bis sie schuldenfrei sind. Finanztest hat die Konditionen für zins­sichere Kredite von 67 Anbietern verglichen. Der Test zeigt: Sichere Zinsen müssen nicht teuer sein. Das güns­tigste Voll­tilgerdarlehen mit 20 Jahren Lauf­zeit gab es schon zum Effektivzins von 1,57 Prozent. Auch bei Kombikrediten mit Bauspar­verträgen stand oft eine Eins vor dem Komma.
Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuel­leren Test: Baufinanzierung.
* * * 26 June 2017 | 9:17 am * * *
Wohnungskündigung: Wenn der Ex raus will
Zieht ein Partner aus einer Wohnung aus, die er gemein­sam mit seiner ehemaligen Lebens­gefähr­tin gemietet hat, kann er von ihr die Zustimmung zur Kündigung der Wohnung verlangen (Land­gericht Berlin, Az. 63 S 86/16).
* * * 21 June 2017 | 12:32 pm * * *
Eigenbedarf: Mieter muss wegen Hausmeister nicht raus
Der Wunsch eines Vermieters, eine Wohnung an den neuen Hausmeister zu vergeben, reicht nicht für eine Kündigung der Altmieter aus. Es muss betriebliche Gründe geben, die eine Nutzung gerade dieser Wohnung notwendig machen, entschied der Bundes­gerichts­hof (Az. VIII ZR 44/16). Das ist nicht der Fall, wenn der Hausmeister mehrere Immobilien des Vermieters betreuen soll und ohnehin schon in der Nähe eines der Häuser wohnt.
* * * 20 June 2017 | 1:00 am * * *
Eigentümergemeinschaft: Mindestens drei Angebote einholen
Will eine Eigentümer­gemeinschaft etwa für Instandhaltungs­arbeiten einen Auftrag vergeben, sollte sie vor dem Beschluss mindestens drei verschiedene Angebote einholen. Sonst riskiert sie, dass ein Miteigentümer den Beschluss erfolg­reich anficht.
Internetkriminalität: Datenklau bei Wohnungssuche
Schöne und bezahl­bare Wohnungen sind begehrt. Viele Interes­senten schi­cken Maklern oder Vermietern daher schon vor der Besichtigung ihre Bewerbungs­unterlagen wie Arbeits­verträge, Gehalts­nach­weise, Personal­ausweiskopien oder Bonitäts­auskünfte. Sie erhoffen sich dadurch einen Vorteil gegen­über anderen Bewerbern. Kriminelle nutzen das aus.
* * * 23 May 2017 | 9:14 am * * *
Vermietete Immobilie: Käufer hat Recht auf Erstbesichtigung
Der Käufer einer Miet­wohnung hat das Recht auf eine Erst­besichtigung, auch wenn es dem Mieter nicht gefällt. Ein Münchener hatte eine Eigentums­wohnung ersteigert, ohne sie vorher zu besichtigen. Nachdem er im Grund­buch einge­tragen war, kündigte er dem Mieter wegen Eigenbe­darfs und teilte mit, er müsse die Wohnung ausmessen. Das Amts­gericht München gab ihm Recht: Sein Interesse an der Wohnung über­wiege das Interesse des Mieters, nicht gestört zu werden (Az. 416 C 10784/16).
* * * 23 May 2017 | 1:00 am * * *
Schönheitsreparaturen: Ende aller Renovierungspflichten möglich
Seit 2015 können Mieter, die in eine unreno­vierte Wohnung gezogen sind, kaum noch zu Schön­heits­reparaturen heran­gezogen werden (Bundes­gerichts­hof, Az. VIII ZR 185/14). Nun deutet sich eine Recht­sprechung an, nach der sogar Mieter einer bei Einzug reno­vierten Wohnung mit keiner noch so vorsichtigen Miet­vertrags­klausel zu Maler­arbeiten verpflichtet werden können.
* * * 18 May 2017 | 4:40 pm * * *
Immobilien-Kaufvertrag: Baujahr muss stimmen
Der Käufer einer Immobilie kann zur Rück­abwick­lung des Kauf­vertrags berechtigt sein, wenn das Haus zwei Jahre älter ist als im Kauf­vertrag angegeben. Das hat das Ober­landes­gericht Hamm entschieden (Az. 22 U 82/16).
* * * 16 May 2017 | 1:00 am * * *
Eigenbedarfskündigung: BGH stärkt Rechte der Mieter
Vermieter können lang­jährigen Mietern nicht die Wohnung kündigen und dies mit Platz­bedarf für ihre Geschäfts­räume begründen. Das hat der Bundes­gerichts­hof (BGH) entschieden und damit Eigenbe­darfs­kündigungen aus beruflichen Gründen deutlich einge­schränkt (Az. VIII ZR 45/16).
Tierhaltung verboten: Klausel in Mietvertrag ungültig – Mops darf bleiben
Eine Klausel in einem vorgedruckten Miet­vertrags­formular, die das Halten von Tieren generell verbietet, ist unwirk­sam. Das Land­gericht Nürn­berg-Fürth hat kürzlich entschieden, dass ein solches pauschales Tierhaltungs­verbot auch dann unwirk­sam ist, wenn es vom Vermieter hand­schriftlich in ein Vertrags­formular hinein­geschrieben wird (Az. 7 S 8871/16).
Bereitstellungszinsen: So werden Bauherren geschröpft
* * * 12 May 2017 | 5:00 am * * *
Bausparen: Keine Kontogebühr für Bauspardarlehen
Bausparer können Konto­gebühren zurück­fordern, die sie für ein Bauspardarlehen gezahlt haben. Die Gebühren sind unzu­lässig, entschied der Bundes­gerichts­hof (BGH) nach einer Klage der Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen gegen die Deutsche Bausparkasse Badenia (Az. XI ZR 308/15). Diese hatte von Kreditnehmern eine jähr­liche Konto­gebühr von 9,48 Euro verlangt. Solche Gebühren von meist 9 bis 18 Euro im Jahr waren bislang auch bei vielen anderen Bausparkassen üblich. test.de bringt einen Muster­brief.
* * * 9 May 2017 | 3:15 pm * * *
Bauherrenhaftpflicht, Bauleistungsversicherung: Gut und günstig versichert in der Bauphase
* * * 2 May 2017 | 9:20 am * * *
Nebenkostenabrechnung: Vermieter muss Kosten aufschlüsseln
Ein Vermieter muss die Betriebs­kosten in der Jahres­abrechnung nach Kosten­arten entsprechend der Betriebs­kosten­ver­ordnung aufschlüsseln. Fasst er Grund­steuer und Straßenreinigung in einem Posten zusammen, ist die Abrechnung unwirk­sam (Bundes­gerichts­hof, Az. VIII ZR 285/15).
* * * 18 April 2017 | 1:00 am * * *
Wohnung verwahrlost: Vermieter darf fristlos kündigen
Lässt der Mieter die Wohnung verwahr­losen, darf der Vermieter nach erfolg­loser Abmahnung frist­los kündigen (Land­gericht Nürn­berg-Fürth, Az. 7 S 7084/16). Der Mieter hatte die Wohnung mit Müll und Gegen­ständen voll­gestopft. Ein Raum konnte gar nicht mehr betreten werden, das Bad war unbe­nutz­bar.
Immobilienkauf unter Zeitdruck: So vermeiden Sie teure Fehler
Der Immobilienmarkt ist vieler­orts über­hitzt. Da heißt es, kühlen Kopf zu bewahren und keine teuren Fehl­entscheidungen zu treffen. Wir erklären, wie ein Immobilienkauf normaler­weise funk­tioniert, was es mit Bieter­verfahren auf sich hat und wie Interes­senten am besten mit Preistreibern, Zeit­druck und ungüns­tigen Vertrags­klauseln umgehen. Wir sagen, worauf Sie achten sollten, wenn beim Hauskauf Stress entsteht – und was Sie tun können, wenn die Traumimmobilie plötzlich mehr kostet.
Kreditwiderruf: Oft heute noch möglich
Viele jüngere Immobilien­finanzierungen aus den Jahren 2010 bis 2013 können auch heute noch widerrufen werden. Grund: Verbraucher werden nicht – wie in der Widerrufs­belehrung vorgesehen – über die zuständige Aufsichts­behörde informiert. Darauf weist die Verbraucherzentrale Hamburg hin. Der Widerruf eines solchen Vertrags bringt eine Zins­ersparnis von in der Regel vielen Tausend Euro. Bis 10. Juni 2010 geschlossene Verträge sind dagegen heute nicht mehr angreif­bar.
Bausparen: Kündigung von Bonus-Verträgen kann rechtswidrig sein
Bausparkassen dürfen nicht immer kündigen, wenn der Bausparer zehn Jahre nach der ersten Zuteilungs­möglich­keit noch kein Darlehen abge­rufen hat. Dieses Kündigungs­recht steht den Bausparkassen zwar prinzipiell zu, entschied der Bundesgerichtshof kürzlich. Die nun veröffent­lichte Urteils­begründung zeigt: Es gibt eine wichtige Ausnahme. Sieht der Vertrag einen Zins­bonus vor, beginnt die Zehn-Jahres-Frist frühestens mit dem Zeit­punkt, ab dem der Bausparer den Bonus bean­spruchen kann.
* * * 31 March 2017 | 11:06 am * * *
Bausparen: Bausparkasse darf zehn Jahre nach Zuteilungsreife kündigen
Enttäuschung für hundert­tausende Bausparer: Bausparkassen dürfen kündigen, wenn der Kunde zehn Jahre nach der Zuteilungs­reife seines Vertrags noch immer kein Darlehen abge­rufen hat. Das hat der Bundes­gerichts­hof am 21. Februar 2017 in zwei Grund­satz­urteilen zugunsten der Bausparkasse Wüstenrot entschieden. Für Verträge mit Bonuszinsen kann es jedoch Ausnahmen geben.
* * * 31 March 2017 | 9:25 am * * *
FAQ Bausparverträge: Gebühren zurückfordern, Vertragskündigung stoppen
Nach neuen Urteilen im Streit zwischen Bausparkassen und Kunden haben Bausparer jetzt gute Chancen, gezahlte Gebühren zurück­zufordern oder sich gegen eine Kündigung zu wehren. Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Streitfragen.
* * * 31 March 2017 | 9:11 am * * *
Eigenbedarf: Kündigung auf Vorrat nicht erlaubt
Ein Vermieter darf seinem Mieter nur kündigen, damit ein Verwandter in die Wohnung ziehen kann, wenn dieser wirk­lich einziehen will. In einem Fall vor dem Bundes­gerichts­hof (BGH) wehrte sich die ehemalige Mieterin einer Einzimmerwohnung gegen eine Eigenbe­darfs­kündigung ihres Vermieters. Als Kündigungs­grund hatte er angegeben, die Wohnung werde dringend benötigt, um die pflegebedürftige Mutter, die allein in ihrem Haus lebe, aufzunehmen. Die Mieterin zog Mitte 2012 aus, die Mutter aber nie ein. Die Wohnung stand leer. Ende 2014 verstarb die Seniorin. Laut BGH spreche solch ein Ablauf dafür, dass die Kündigung eine Nutzung erst vorbereiten sollte, der Wunsch der Mutter, einzuziehen, aber noch nicht bestand. Eine solche Vorrats­kündigung sei unzu­lässig (Az. VIII ZR 300/15).
* * * 21 March 2017 | 1:00 am * * *
Dauercamper: Zweitwohnungssteuer auf dem Campingplatz
Die Gemeinde Neukirchen in Schleswig-Holstein darf von Eigentümern eines Mobilheims auf einem Camping­platz eine Zweit­wohnungs­steuer erheben (Verwaltungs­gericht Schleswig-Holstein, Az. 2 A 186/15 und 2 A 179/14). Die Mobil­heime ähneln einem einfachen Ferien­haus, so die Richter.
Mutmacher: Laura H. klagte die Mietpreisbremse ein
Finanztest stellt Menschen vor, die großen Unternehmen oder Behörden die Stirn bieten und dadurch die Rechte von Verbrauchern stärken. Diesmal: Laura H. aus Berlin. Sie klagte erfolg­reich gegen ihren Vermieter, der sich nicht an die Miet­preisbreme gehalten hat.
Mieter zieht zu spät aus: Nutzungsentschädigung rechtens
Zieht der Mieter trotz recht­mäßiger Kündigung nicht frist­gemäß aus der Wohnung aus, kann der Vermieter eine Nutzungs­entschädigung verlangen. Dafür darf der Eigentümer die aktuell am Markt für die Wohnung erziel­bare Miete ansetzen. Er muss sich nicht auf die orts­übliche Vergleichs­miete nach dem Mietspiegel beschränken, entschied der Bundes­gerichts­hof (Az. VIII ZR 17/16). Die Markt­miete ist in der Regel höher als die orts­übliche Vergleichs­miete, weil in die Vergleichs­miete Miet­ver­einbarungen der vergangenen vier Jahre einfließen.
Betriebskosten: Frist für Einwände endet taggenau
Erhält der Mieter seine jähr­liche Betriebs­kosten­abrechnung, hat er zwölf Monate lang Zeit, Einwände gegen die Abrechnung geltend zu machen. Diese Frist gilt taggenau. Sie endet nicht am Ende des jeweiligen Kalender­monats. So hatte es das Land­gericht Frank­furt (Oder) im Jahr 2012 entschieden. Im nun vor dem Land­gericht Berlin verhandelten Fall ging es um den Mieter einer Wohnung, der laut Neben­kosten­abrechnung für das Jahr 2013 noch rund 248 Euro nach­zuzahlen hatte.
* * * 8 March 2017 | 9:49 am * * *
Wenigermiete.de: Mietpreisbremse per Inkasso durchsetzen
Klingt gut: Das Online-Portal Wenigermiete.de bietet seinen Kunden an, für sie beim Vermieter auf die Miet­preisbremse zu treten – ohne Kostenrisiko. Die Kunden zahlen nur, wenn es klappt. Ein Drittel der im ersten Jahr ersparten Miete kostet der Dienst. Nachdem test.de wegen miss­verständlicher Klauseln in den Allgemeinen Geschäfts­bedingungen nachgefragt hatte, besserte das Portal nach. Unser Schnell­test zeigt, wie das Inkasso-Konzept funk­tioniert und wie es um Chancen und Risiken steht.
* * * 7 March 2017 | 10:18 am * * *
Photovoltaikversicherung: Guten Schutz gibt es für unter 100 Euro im Jahr
Knapp 1,6 Millionen Photovoltaikanlagen gibt es in Deutsch­land. Rund 928 000 davon gehören Privathaushalten, schätzt der Bundes­verband Solar­wirt­schaft. Die meisten stehen auf Dächern. Die Solar­anlage zu versichern ist sinn­voll. Doch oft ist der Schutz löch­rig, wie unser Test von 42 Photovoltaik­versicherungen zeigt. Die erfreuliche Nach­richt: Gute Verträge gibt es schon für unter 100 Euro im Jahr.
* * * 6 March 2017 | 9:03 am * * *
Wer eine Immobilie kaufen will, braucht billiges Geld und gute Beratung. Doch auf den Bank­berater können sich Bauherren und Wohnungs­käufer oft nicht verlassen. Von 21 Banken und Kredit­vermitt­lern schnitten in unserem Praxis­test 7 mit mangelhaft oder nur mit ausreichend ab. Nur 5 Kreditanbieter berieten gut. Den Bank­experten unterliefen im Test zahlreiche Fehler − von kleinen Patzern bis hin zu groben Schnitzern. Wir sagen, wie Sie sich mit guter Vor- und Nachbereitung wappnen können.
* * * 14 February 2017 | 10:00 am * * *