Source: https://anwalt-kg.de/gesellschaftsrecht/gesellschaftsvertrag-satzung/
Timestamp: 2018-07-18 12:35:55
Document Index: 178621483

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 35', '§ 3', '§ 5', '§ 13', '§ 35', '§ 5', '§ 705', '§ 705', '§ 705']

Gesellschaftsvertrag oder Satzung erstellen lassen - Infos und Tipps
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Wir erstellen Ihre Satzung. Sie konzentrieren sich allein auf Ihr Geschäft.
Gesellschaftsvertrag: Individuelle Satzung zur Gründung einer Firma erstellen lassen
Mit dem Gesellschaftsvertrag legen die Gründer die gegenseitigen Rechte und Pflichten genau fest. Zu den grundlegenden Bestimmungen wie dem Stammkapital und Sitz kommen Faktoren wie Gesellschafterbeschlüsse, Kündigung eines Gesellschafters aus wichtigem Grund, Nachfolgeregelungen oder ein Wettbewerbsverbot. Die dezidierte Regelung der wichtigsten Felder vermeidet langfristig Streit zwischen den Gesellschaftern. Die Rechte der Gründer werden klar abgesteckt – jeder Gesellschafter kann sich auf seine anfängliche Rechtsposition verlassen.
Ziele der Erstellung eines Gesellschaftsvertrags
Rechte und Pflichten bestimmen
Der Gesellschaftsvertrag bestimmt die Rechte und Pflichten der Gesellschafter untereinander. Dadurch wird die Basis für die Gründung einer Firma geschaffen.
Als federführender Gestalter des Gesellschaftsvertrags übernehmen Sie die Initiative bei den Vertragsverhandlungen mit Ihren Mitgesellschaftern. Dadurch verschaffen Sie sich einen Vorteil. Durch die Vorlage eines zunächst nach Ihren Vorstellungen entworfenen Gesellschaftsvertrags setzen Sie den Rahmen für die folgenden Verhandlungen, die an einem für Sie günstigen Ausgangspunkt beginnen.
Ein von uns erstellter Gesellschaftsvertrag verschafft Ihnen Rechtssicherheit. Seine wichtigsten Klauseln werden mit Ihnen step-by-step durchgegangen. So können die relevanten Vertragspunkte lückenlos geregelt und unnötige oder gar belastende Punkte ausgeschlossen werden. Dadurch haben Sie es in der Hand, sinnvolle und individuell angepasste Regelungen zu finden, um so spätere Unklarheiten, Unwirksamkeiten oder Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.
Wir übernehmen die komplette Gestaltung Ihres Gesellschaftsvertrags. Sie konzentrieren sich alleine auf Ihr Geschäft.
Was ist ein Gesellschaftsvertrag bzw. eine Satzung?
Überblick Gesellschaftsvertrag
Mit dem Gesellschaftsvertrag wird eine Einpersonen-Firma (wie GmbH, UG, GmbH & Co. KG oder UG & Co. KG) oder auch eine Mehrpersonen-Firma (ebenso GmbH, UG, GmbH & Co. KG, UG & Co. KG sowie eine OHG oder GbR) gegründet.
Der Gesellschaftsvertrag ist die Basis einer Firma. Ohne seine schriftliche Errichtung droht Streit zwischen den Gesellschaftern und die Anwendung ungünstiger gesetzlicher Regelungen.
Folgende Gesellschaftsverträge werden zur Gründung einer Firma genutzt:
=> GmbH Satzung
=> UG Satzung
=> GmbH & Co. KG Satzung
=> UG & Co. KG Satzung
=> OHG Satzung
=> GbR Satzung
Mit dem Gesellschaftsvertrag – auch Satzung genannt –
gründen Sie als einziger Gesellschafter eine Einpersonen-Firma wie GmbH, UG, GmbH & Co. KG oder UG & Co. KG oder
gründen mit anderen Gesellschaftern eine Mehrpersonen-Firma (ebenso GmbH, UG, GmbH & Co. KG, UG & Co. KG sowie eine OHG oder GbR)
Bei der Erstellung der Satzung einer Firma liegt der Augenmerk darauf, möglichst vorteilhafte Regelungen zur Stärkung Ihrer Interessen zu finden und gleichzeitig ein ausgewogenes und vertrauenswürdiges Verhältnis zwischen Ihnen und Ihren Mitgesellschaftern zu gestalten.
Gesellschaftsvertrag ist die Basis einer Firma
Welchen Inhalt ein Gesellschaftsvertrag aufweisen sollte, hängt maßgeblich davon ab, welche Rechtsform für Ihre Gesellschaft gewählt worden ist. Anders als bei Personengesellschaften haben Sie bei der Gründung einer Kapitalgesellschaft wie der GmbH oder der UG die Pflicht zur Erstellung eines schriftlichen Gesellschaftsvertrags. Doch auch für Personengesellschaften wie eine KG oder eine GbR ist die Erstellung eines schriftlichen Gesellschaftsvertrags ausdrücklich zu empfehlen – so lässt sich dauerhaft ein Streit zwischen den Gesellschaftern durch klar definierte Rechte und Pflichten ausschließen.
bei einer Personengesellschaften keinen schriftlichen Gesellschaftsvertrag oder
wird eine Kapitalgesellschaft lediglich mit einem sogenannten Musterprotokoll gegründet
gilt die gesetzliche Regelung. Dies hat folgende Nachteile:
Die gesetzliche Regelung ist oft schwerfällig und unpraktisch
Sie ist oft inhaltlich nicht gewollt
In einigen Fällen ist die nachträgliche Satzungsänderung unvermeidlich – beispielsweise beim Wechsel der Gesellschafter. Doch bei der Erstellung eines Gesellschaftsvertrags achten wir von Beginn an darauf, dass die meisten nachträglichen Änderungen vermieden werden.
Beispielsweise beraten wir Sie zu einem möglichst weiten, aber dennoch hinreichend konkreten Unternehmenszweck, um eine Firma auch für künftige Geschäftsideen tauglich zu machen.
Typen des Gesellschaftsvertrags
Im Folgenden sehen Sie eine Aufzählung der wichtigsten Gesellschaftsformen und der dabei verwendeten Satzungen:
Typische Klauseln: Inhalt des Gesellschaftsvertrags
Überblick Inhalt Gesellschaftsvertrag
Weiter unten sehen Sie in alphabetischer Reihenfolge eine Übersicht der typischen Klauseln eines Gesellschaftsvertags einer der folgenden Firmen:
Ein Gesellschaftsvertrag ist für viele Rechtsformen Pflicht – insbesondere bei der Gründung einer GmbH, UG, GmbH & Co. KG und einer UG & Co. KG. Aber auch bei Gesellschaften wie der OHG oder GbR, die prinzipiell ohne Satzung auskommen können, ist er empfehlenswert. So sind die sonst anwendbaren gesetzlichen Regelungen sehr nachteilhaft – dies gilt auch bei der Nutzung eines Musterprotokoll. Zudem ist ein Gesellschaftsvertrag auch zur Vermeidung von Streit zwischen den Gesellschaftern empfehlenswert.
Berücksichtigung aller relevanter Satzungsklauseln
Bei der Erstellung einer Satzung für Ihre Firma werden die wichtigsten Regelungsbereiche eines Gesellschaftsvertrags step-by-step durchgegangen, um lückenlos alle einschlägigen Klauseln aufzunehmen und überflüssige oder gar schädliche Klauseln auszulassen. Dies ist ein Hauptvorteil gegenüber Mustergesellschaftsverträgen – diese können entweder lückenhaft sein oder Klauseln enthalten, die Ihnen schädigen.
Typische Klauseln der Satzung einer Firma
Folgende Rechtsformen einer Firma werden meistens gegründet:
Das sind die typischen Klauseln der Satzung einer Firma:
Typische Klauseln eines Gesellschaftsvertrags
In einer Abfindungsklausel wird definiert, unter wie die Abfindung eines ausscheidenden Gesellschafters beziffert und unter welchen Modalitäten sie ausgezahlt wird.
Die Beschlussfassung regelt die Abstimungsverhältnisse und das Abstimmungsverfahren einer Gesellschaft.
Die Einziehungsregelung regelt das Verfahren des Ausscheidens eines Gesellschafters und die Fortführung unter den übrigen Gesellschaftern.
Der Tätigkeitsgegenstand regelt den Umfang der Tätigkeit einer Gesellschaft und bei einer GmbH/UG das Ausmaß des Ausschlusses der persönlichen Haftung.
Definition der Gesellschafter.
Voraussetzungen für den Austausch von Gesellschafter.
Quoten, nach denen die Gesellschafter am Gewinn der Gesellschaft teilnehmen.
Erlaubnis oder Verbot der Nachfolge von Erben in die Gesellschafteranteile.
„Startkapital“ der Firma.
Verbot, selbst oder für andere im Geschäftsfeld der Gesellschaft tätig zu werden.
Die Vorteile des Gesellschaftsvertrags
Vorteile des Gesellschaftsvertrags
Eine eindeutige und bewährte Formulierung des Gesellschaftsvertrags sorgt für Klarheit. Die Bestimmungen des Vertrags definieren das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihren Mitgesellschaftern. Hier sollte jedes Missverständnis ausgeschlossen sein. Daher regeln wir alle relevanten Bereiche für von Anfang an klar und deutlich. So sind die Rechtspositionen klar abgesteckt. Ein teurer Rechtsstreit, die damit verbundene Unsicherheit und der Zeitaufwand können damit vermieden werden.
Nachteilhafte gesetzliche Regelungen vermeiden
Wenn kein Gesellschaftsvertrag geschlossen oder nur das sogenannte Musterprotokoll genutzt wird, bleiben keine oder die meisten wichtigen Regelungsfelder nicht bestimmt – so beispielsweise das Weiterbestehen der Gesellschaft bei Kündigung eines vertragsbrüchigen Gesellschafters oder dem Ausscheiden eines Erbes und der Fortrührung der Gesellschaft unter den übrigen Gesellschaftern ohne ihre Auflösung. Diese Regelungen werden durch nachteilhafte gesetzliche Regelungen ersetzt. Ein Gesellschaftsvertrag vermeidet die Anwendung nachteilhafter gesetzlicher Regelungen.
Ein professionell erstellter Gesellschaftsvertrag sorgt direkt dafür, dass Sie die Initiative bei den Verhandlungen übernehmen. Sie beginnen die Verhandlungen an einem für Sie sehr günstigen Ausgangspunkt. Aufgrund unserer Beratung kennen Sie die Satzung und die Grenzen des rechtlich Möglichen.
Im Anschluss an die Erstellung der Satzung
Das können wir nach der Satzungserstellung tun
Mit der Erstellung Satzung ist ein wichtiger Schritt zur Gründung Ihres Unternehmens getan. Doch sehr viel Arbeit ist noch zu tun. Im Laufe der Zeit werden Unternehmer typischerweise vor zahlreiche andere rechtliche Fragestellungen gestellt: Vom Erstellen des Geschäftsführervertrags und dem Einstellen von Mitarbeitern über eine Markenanmeldung und die Erstellung von AGB bis hin zur Entfernung einer schlechten Bewertung im Internet.
GmbH Gesellschaftsvertrag oder Satzung
Bei der Erstellung eines GmbH Gesellschaftsvertrags wird sowohl der Pflichtinhalt als auch eine große Anzahl individueller Klauseln aufgenommen, um gesetzliche Lücken auszufüllen.
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung – abgekürzt GmbH – ist eine Rechtsform mit einem soliden Ruf. Sie hat sich über Jahrzehnte hinweg im Geschäftsverkehr bewährt und ist der absolute “Klassiker” unter den Kapitalgesellschaften. Als solche ist die GmbH eine juristische Person (§ 13 GmbHG). Der Geschäftsführer der GmbH handelt für und vertritt die GmbH nach außen (§ 35 GmbHG).
Ein großer Vorteil der GmbH: Sie als Gründer und Gesellschafter haften nicht mit Ihrem privaten Vermögen für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Dennoch genießt die GmbH bei Geschäftspartner, Lieferanten oder Mitarbeitern einen hervorragenden Ruf, was unter anderem an dem Stammkapital von 12.500 / 25.000 € liegt.
Inhalt des GmbH Gesellschaftsvertrags
Der GmbH Gesellschaftsvertrag – auch GmbH Satzung genannt – stellt das grundlegende rechtliche Fundament Ihrer GmbH dar.
Die Pflichtbestandteile eines GmbH Gesellschaftsvertrags sind (§ 3 GmbHG):
Diesen Minimalangaben genügt beispielsweise das sogenannte „Musterprotokoll“. Mit diesen Pflichtklauseln kann bereits ein GmbH Gesellschaftsvertrag erstellt werden.
Falls ein GmbH Gesellschaftsvertrag ausschließlich aus den Pflichtangaben bestehen würde, würden sich die Verhältnisse der Gesellschafter und Geschäftsführer untereinander aus dem Gesetz ergeben. Dieses Vorgehen ist jedoch nicht ratsam, da die gesetzlichen Regelungen für die GmbH im Geschäftsalltag oft unpraktisch und nachteilig sind. Gerade im Fall von Meinungsverschiedenheiten kann es zu ungewollten, nachteiligen Rechtsfolgen kommen. Daher enthält ein individuell erstellter GmbH Gesellschaftsvertrag folgende typische Regelungen. Diese werden nach einer ausführlichen Gründungsberatung auf Ihre Bedürfnisse angepasst. Die typischen Klauseln einer GmbH Satzung sind:
UG Gesellschaftsvertrag oder Satzung
Bei der Erstellung eines UG Gesellschaftsvertrags wird sowohl der Pflichtinhalt als auch eine große Anzahl individueller Klauseln aufgenommen, um gesetzliche Lücken auszufüllen.
Eine Unternehmergesellschaft – abgekürzt UG oder auch „Mini-GmbH“ genannt – ist eine Variante der GmbH. Für die UG gelten weitgehend dieselben Regeln wie für die GmbH (§ 5a GmbHG). Wie bei der GmbH gilt: Die UG ist als Kapitalgesellschaft eine juristische Person (§§ 13, 5a GmbHG). Sie hat einen oder mehrere Geschäftsführer, die für die Gesellschaft nach außen handeln und sie vertreten (§§ 35, 5a GmbHG). Durch den Geschäftsführer vertreten, schließt die UG eigenständige Verträge. Eine UG besitzt einen eigenen Firmennamen, den Sie als Gründer grundsätzlich frei wählen können. Der Firmenname erhält den Zusatz “Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)” (§ 5a GmbHG).
Insbesondere der Vorteil der Haftungsbeschränkung ist auch bei der UG gegeben. Ihnen als Gründer bietet die UG die Möglichkeit einer haftungsbeschränkten Rechtsform, ohne dabei das für eine GmbH erforderliche Stammkapital in Höhe von 25.000€ aufbringen zu müssen. Zur Gründung einer UG genügt schon ein Stammkapital in Höhe von 1 symbolischen Euro. In der Praxis ist ein höheres Stammkapital empfehlenswert, um wirtschaftlich handlungsfähig zu sein. Dies ist ein immenser Vorteil für Startups, die mit einer UG Gründung die persönliche Haftung ausschließen können, ohne ein volles GmbH-Stammkapital aufbringen zu müssen.
Diesen Minimalangaben genügt beispielsweise das sogenannte „Musterprotokoll“.
Der Pflichtinhalt alleine ist rechtlich gesehen ausreichend, um einen UG Gesellschaftsvertrag zu erstellen. Eine solche Minimalvariante ist jedoch nicht zu empfehlen, da jegliche vertiefenden Regelungen fehlen. Somit fehlt Ihrer UG Ihr persönlicher Rechtsrahmen, den Sie durch weitreichende eigene Regelungen entwerfen können. Sie sorgen nicht für den Krisen- oder Streitfall vor und riskieren langwierige, kostspielige Streitigkeiten, die die Existenz Ihrer Gesellschaft gefährden könnten. Das Verhältnis zu den Mitgesellschaftern wird durch die gesetzlichen Bestimmungen geregelt, die meistens sehr nachteilig wirken können. Gerade im Fall von Meinungsverschiedenheiten kann es zu ungewollten, nachteiligen Rechtsfolgen kommen. Daher enthält ein individuell erstellter UG Gesellschaftsvertrag folgende typische Regelungen. Diese werden nach einer ausführlichen Gründungsberatung auf Ihre Bedürfnisse angepasst. Die typischen Klauseln einer UG Satzung sind:
GmbH & Co. KG Gesellschaftsvertrag oder Satzung
Überblick GmbH & Co. KG Gesellschaftsvertrag
Die GmbH & Co. KG genießt einen hervorragenden Ruf. Sie ist ein „Hybrid“ aus zwei Gesellschaften: einer KG und einer GmbH als voll haftende Komplementärin. Durch die Einsetzung einer GmbH als voll haftende Komplementärin der KG sind Sie als Gründer und Gesellschafter von Ihrer persönlichen Haftung entbunden. Gleichzeitig ermöglicht die GmbH & Co. KG es Ihnen, auf eine steuerlich günstige Art und Weise nicht an der Geschäftsführung beteiligte und deshalb nicht auf den Betrieb Einfluss nehmende Gesellschafter zu beteiligen – insbesondere Investoren und Familienmitglieder.
Bei der Erstellung eines GmbH & Co. KG Gesellschaftsvertrags wird sowohl der Pflichtinhalt als auch eine große Anzahl individueller Klauseln aufgenommen, um gesetzliche Lücken auszufüllen.
Die GmbH & Co. KG erfreut sich seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit und genießt mittlerweile einen hervorragenden Ruf. Während die GmbH schon seit Jahrzehnten beliebt und bewährt ist, war die GmbH & Co. KG zu Beginn nur wenigen bekannt. Sie ist ein „Hybrid“ aus zwei Gesellschaften: einer KG und einer GmbH als voll haftende Komplementärin. Mittlerweile gibt es eine gefestigte Rechtsprechung, welche die Vorteile dieser Rechtsform anerkannt und mehrfach bestätigt hat. Somit handelt es sich bei der GmbH & Co. KG um eine rechtssichere Rechtsform.
Durch die Einsetzung einer GmbH als voll haftende Komplementärin der KG sind Sie als Gründer und Gesellschafter von Ihrer persönlichen Haftung entbunden. Die Haftung entfällt nach Einzahlung der vollen Stammeinlage der Komplementärs-GmbH von 25.000 €.
Die GmbH & Co. KG ermöglicht es Ihnen, auf eine steuerlich günstige Art und Weise nicht an der Geschäftsführung beteiligte und deshalb nicht auf den Betrieb Einfluss nehmende Gesellschafter zu beteiligen. Sie mischen sich nicht in das Tagesgeschäft ein und haften selbstverständlich auch nicht. Deshalb ist die GmbH & Co. KG zur Beteiligung von Investoren oder Familienmitgliedern sehr beliebt. Zudem ist ihre Aufnahme einfacher: es muss lediglich der KG Vertrag geändert werden – eine Beurkundung ist nur bei der Anmeldung erforderlich.
Die Besonderheit besteht darin, dass diese beiden Gesellschaften “verschmolzen” werden. Die GmbH übernimmt die Rolle des Komplementärs der KG. Grundsätzlich haftet der Komplementär einer KG mit seinem Privatvermögen. Eine als Komplementärin eingesetzte GmbH haftet jedoch nur mit ihrem Gesellschaftsvermögen – die Gründer der GmbH & Co. KG sind damit haftungsfrei.
Wir stimmen die Gesellschaftsverträge der “verschmolzenen” KG und GmbH aufeinander ab, um ein reibungsloses Funktionieren der GmbH & Co. KG zu gewährleisten. Besonders wichtig ist dabei die Satzung der KG, weil diese nach außen handelt und auftritt.
Wenn es sich um eine personenidentische GmbH & Co. KG handelt ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass es auch auf Dauer so bleibt. Hierfür wird in den Gesellschaftsverträgen vereinbart, dass an beiden Gesellschaften jederzeit dieselben Personen mit denselben Quoten beteiligt sein müssen. Einer Veräußerung von Anteilen an einer Gesellschaft muss in diesem Fall immer kongruent auch eine Veräußerung der Anteile an der anderen Gesellschaft folgen.
Bei einer Einheitsgesellschaft kann die Regelung aufgenommen werden, dass einzelne Kompetenzen der Komplementär-GmbH nicht durch deren Geschäftsführer, sondern unmittelbar durch die Kommanditisten der KG wahrgenommen werden. Insbesondere bei Fremdgeschäftsführern wird damit umgangen, dass der Geschäftsführer bei der Gesellschafterversammlung als Vertreter des Gesellschafters “Kommanditgesellschaft” auftreten und handeln kann.
UG & Co. KG Gesellschaftsvertrag oder Satzung
Überblick UG & Co. KG Gesellschaftsvertrag
Die UG & Co. KG ermöglicht Ihnen eine günstige Gründung mit einem Stammkapital von theoretisch 1 €, schließt Ihre persönliche Haftung als Gesellschafter aus und ermöglicht gleichzeitig steuerlich günstige Gewinnauszahlungen an Investoren oder Familienmitglieder. Sie ist ein „Hybrid“ aus zwei Gesellschaften: So vereint sie die Vorteile einer UG (günstige Gründung) und einer KG (steuerlich günstige und vereinfachte Beteiligung) in einer Gesellschaftsform.
Bei der Erstellung eines UG & Co. KG Gesellschaftsvertrags wird sowohl der Pflichtinhalt als auch eine große Anzahl individueller Klauseln aufgenommen, um gesetzliche Lücken auszufüllen.
Die UG & Co. KG schlägt viele Fliegen mit einer Klappe: Wer als Gründer nach der Möglichkeit sucht, seine persönliche Haftung auszuschließen, kommt an der UG oder GmbH nicht vorbei. Wenn Sie darüber hinaus noch Wert auf steuerlich günstige Gewinnauszahlungen an Investoren sowie geringe Gründungskosten legen, sollten Sie eine UG & Co. KG in Betracht ziehen. Sie ist ein „Hybrid“ aus zwei Gesellschaften: einer KG und einer UG als voll haftende Komplementärin. So vereint sie die Vorteile einer UG (günstige Gründung) und einer GmbH & Co. KG (günstige Beteiligung) in einer Gesellschaftsform.
UG & Co. KG entbindet ihre Gesellschafter von der persönlichen Haftung
Durch die Einsetzung einer UG als voll haftende Komplementärin der KG sind Sie als Gründer und Gesellschafter von Ihrer persönlichen Haftung entbunden. Die Haftung entfällt nach Einzahlung der vollen Stammeinlage der Komplementärs-UG von mindestens einem Euro.
Im Vergleich zu einer UG genießt die UG & Co. KG im Geschäftsverkehr ein höheres Ansehen. Vor allem wenn Ihre Kunden und Geschäftspartner ebenfalls Unternehmer sind, ist dies von Bedeutung.
Ein großer Vorteil an der UG & Co. KG ist die einfache Aufnahme neuer Gesellschafter. Dies erfolgt durch Änderung des KG Gesellschaftsvertrags. Zur Änderung muss nur die Anmeldung des neuen Gesellschafters notariell beurkundet werden – nicht der gesamte Gesellschaftsvertrag. Vor allem aber ermöglicht Ihnen die UG & Co. KG, auf eine steuerlich günstige Art und Weise nicht an der Geschäftsführung beteiligte und deshalb nicht auf den Betrieb Einfluss nehmende Gesellschafter zu beteiligen. Sie mischen sich nicht in das Tagesgeschäft ein und haften selbstverständlich auch nicht. Deshalb ist die UG & Co. KG zur Beteiligung von Investoren oder Familienmitgliedern sehr beliebt.
Kostenvorteil gegenüber einer GmbH & Co. KG
Die Kosten der Gründung einer UG & Co. KG sind geringer als die Gründungskosten einer GmbH & Co. KG. So müssen Sie nicht das gesamte Stammkapital einer GmbH von 25.000 € aufbringen, sondern können die UG & Co. KG theoretisch bereits mit einem Euro gründen. In der Praxis sollten Sie ein höheres Stammkapital wählen, der die laufenden Kosten der Firma deckt.
Daher sind auch zwei Gesellschaftsverträge notwendig. Die beiden Gesellschaften werden sozusagen “verschmolzen” und bilden gemeinsam die UG & Co. KG.
Wir stimmen die Gesellschaftsverträge der “verschmolzenen” KG und UG aufeinander ab, um ein reibungsloses Funktionieren der UG & Co. KG zu gewährleisten. Besonders wichtig ist dabei die Satzung der KG, weil diese vor allem nach außen handelt und auftritt.
Wenn es sich um eine personenidentische UG & Co. KG handelt ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass es auch auf Dauer so bleibt. Hierfür wird in den Gesellschaftsverträgen vereinbart, dass an beiden Gesellschaften jederzeit dieselben Personen mit denselben Quoten beteiligt sein müssen. Einer Veräußerung von Anteilen an einer Gesellschaft muss in diesem Fall immer kongruent auch eine Veräußerung der Anteile an der anderen Gesellschaft folgen.
Bei einer Einheitsgesellschaft kann die Regelung aufgenommen werden, dass einzelne Kompetenzen der Komplementär-UG nicht durch deren Geschäftsführer, sondern unmittelbar durch die Kommanditisten der KG wahrgenommen werden. Insbesondere bei Fremdgeschäftsführern wird damit umgangen, dass der Geschäftsführer bei der Gesellschafterversammlung als Vertreter des Gesellschafters “Kommanditgesellschaft” auftreten und handeln kann.
OHG Gesellschaftsvertrag oder Satzung
Eine offene Handelsgesellschaft (OHG) ist eine Personengesellschaft mit persönlicher Haftung der Gesellschafter. Der Unternehmenszweck der OHG ist auf den Betrieb eines Handelsgewerbes unter einer Firma gerichtet – mit einer OHG können Sie also einen Phantasienamen nutzen.
Eine offene Handelsgesellschaft (OHG) ist eine Personengesellschaft mit persönlicher Haftung der Gesellschafter. Der Unternehmenszweck der OHG ist auf den Betrieb eines Handelsgewerbes unter einer Firma gerichtet – mit einer OHG können Sie also einen Phantasienamen nutzen, sind aber leider entgegen einer GmbH oder UG nicht von Ihrer persönlichen Haftung befreit. Eine OHG besteht aus mindestens zwei Personen, die Gesellschafter sind (§ 705 BGB). Auch ein Gesellschaftsvertrag ist für eine OHG zwingend erforderlich. Eine OHG entsteht oft automatisch aus einer GbR, wenn die bereits gegründete GbR zu einem Handelsgewerbe wird. Für das Vorliegen eines Handelsgewerbes sprechen ein Jahresumsatz in einer bestimmten Höhe (über 250.000€) sowie weitere Indizien. Dies z.B. kann die Mitarbeiterzahl oder die Größe und Anzahl der Niederlassungen sein.
GbR Gesellschaftsvertrag oder Satzung
Die GbR ist ein Zusammenschluss von zwei oder mehreren natürlichen oder juristischen Personen zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks (§ 705 BGB). Die persönliche Haftung der Gründer wird nicht ausgeschlossen. Auch ein Phantasiename durch die Führung eines Firmennamens ist mit der GbR nicht möglich.
Die Gesellschaft bürgerlichen rechts – meistens GbR, aber auch BGB-Gesellschaft genannt – ist ein Zusammenschluss von zwei oder mehreren natürlichen oder juristischen Personen zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks (§ 705 BGB). Die persönliche Haftung der Gründer wird nicht ausgeschlossen. Auch ein Phantasiename durch die Führung eines Firmennamens ist mit der GbR nicht möglich. Die GbR ist deshalb vor allem für den auf Dauer angelegten Betrieb kleingewerblicher Unternehmungen geeignet.
Anhand dieser Checkliste können Sie einen Überblick erhalten, ob die wichtigsten Punkte eines Gesellschaftsvertrages geregelt sind.
VERFÜGUNG ÜBER ANTEILE
Wir kümmern uns um Ihren Gesellschaftsvertrag – Sie konzentrieren sich alleine auf Ihr Geschäft. Eine Wartezeit oder lange Bearbeitungsdauer sehen wir nicht vor.
Die Erstellung Ihres Gesellschaftsvertrags ist unsere Investition in eine langfristige Zusammenarbeit auf den Gebieten des Unternehmens– und Verbraucherrechts.
Ihre Fragen und unsere Antworten zur Satzung