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Timestamp: 2016-10-24 07:09:52
Document Index: 394821007

Matched Legal Cases: ['Art. 17', 'BGE', 'Art. 18', 'Art. 15', 'BGE', 'Art. 36']

I 193/01 (21.05.2001)
Mit Verf�gung vom 19. Oktober 2000 lehnte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen das Gesuch des 1968 geborenen F.________ um berufliche Massnahmen ab.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 13. M�rz 2001 ab.
F.________ f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde und beantragt die Zusprechung einer Umschulung. Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, w�hrend sich das Bundesamt f�r Sozialversicherung nicht vernehmen l�sst.
1.- Die Vorinstanz hat die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbst�tigkeit (Art. 17 Abs. 1 IVG; BGE 124 V 109 Erw. 2 mit Hinweisen) und auf Arbeitsvermittlung (Art. 18 Abs. 1 IVG; Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Z�rich 1997, S. 133) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Erg�nzend ist anzuf�gen, dass Versicherte, die infolge Invalidit�t in der Berufswahl oder in der Aus�bung ihrer bisherigen T�tigkeit behindert sind, Anspruch auf Berufsberatung haben (Art. 15 IVG). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begr�ndet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis).
2.- Das kantonale Gericht gelangte in zutreffender W�rdigung des Gutachtens der Klinik f�r Orthop�dische Chirurgie, Spital X., vom 23. August 2000 zum Schluss, der Beschwerdef�hrer sei in seinem Beruf als Maler zu 90 % arbeitsf�hig, weshalb er weder Anspruch auf Umschulung noch auf Berufsberatung oder auf Arbeitsvermittlung habe, zumal er auch nicht arbeitslos sei. Auf die Begr�ndung dieser Ergebnisse, die nach Lage der Akten zutreffend sind, wird verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG). Der Beschwerdef�hrer bringt in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine Einwendungen vor, die zu einer anderen Beurteilung f�hren k�nnten.