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Timestamp: 2016-10-24 23:43:56
Document Index: 71636819

Matched Legal Cases: ['Art. 108', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 63', 'Art. 62', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_754/2011 (21.09.2011)
1.1 X.________ (geb. 1971) stammt aus Bosnien und Herzegowina. Er heiratete im Mai 1994 eine Landsfrau (geb. 1975). Ab 1994 verf�gten die beiden �ber Kurzaufenthaltsbewilligungen in der Schweiz. Im Jahre 1998 reisten die Ehegatten mit dem 1995 geborenen gemeinsamen Sohn aus der Schweiz aus. Am 8. April 1998 wurde die Ehe geschieden.
1.2 Am 12. November 1998 heiratete X.________ die im Kanton Z�rich niedergelassene A.________ (geb. 1965), die seit 2005 �ber das Schweizer B�rgerrecht verf�gt. Am 12. Dezember 1999 reiste X.________ erneut in die Schweiz ein, wo ihm eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Gattin erteilt wurde. Am 12. Januar 2005 erhielt er die Niederlassungsbewilligung. Am 5. Mai 2005 wurde seine Ehe mit A.________ geschieden.
1.3 Am 5. Januar 2006 heiratete X.________ wiederum seine erste Gattin; am 23. M�rz 2006 bzw. 24. Januar 2008 ersuchte er darum, diese und die gemeinsamen Kinder nachziehen zu k�nnen, wobei er das zweite Kind w�hrend der Ehe mit A.________ im Heimatland mit der ersten Partnerin gezeugt hatte. Am 29. Oktober 2008 widerrief die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich die Niederlassungsbewilligung von X.________; gleichzeitig lehnte sie das Gesuch um Familiennachzug ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich best�tigte diesen Entscheid am 5. August 2011. Am 8. Februar 2010 war die dritte Ehe von X.________ geschieden worden.
1.4 X.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich aufzuheben, seine Niederlassungsbewilligung sei f�r mindestens 3 Jahre zu verl�ngern oder eventuell diese in eine Aufenthaltsbewilligung umzuwandeln.
Die Eingabe des Beschwerdef�hrers gen�gt den gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen an eine Beschwerde an das Bundesgericht nicht und ist deshalb ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG zu erledigen:
2.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten muss die Begehren und deren Begr�ndung enthalten; der Betroffene hat in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 BGG). Seine Ausf�hrungen m�ssen sachbezogen sein, d.h. den Gegenstand des angefochtenen Entscheids betreffen; der Beschwerdef�hrer muss in gezielter Form auf die f�r das Ergebnis des Entscheids massgeblichen Erw�gungen der Vorinstanz eingehen (BGE 134 II 244 E. 2.1 - 2.3).
2.2.1 Das Verwaltungsgericht ist davon ausgegangen, dass der Beschwerdef�hrer sich planm�ssig darum bem�ht hat, durch unvollst�ndige Angaben eine Niederlassungsbewilligung zu erschleichen. So habe er sich nach deren Erhalt sofort von seiner zweiten Gattin scheiden lassen und nach der erneuten Heirat seiner ersten Frau, mit der er w�hrend der zweiten Ehe ein (weiteres) Kind gezeugte habe, um den Familiennachzug ersucht. Da er den Bewilligungsbeh�rden die Geburt des zweiten Kindes verheimlicht und sie nicht darauf aufmerksam gemacht habe, dass die zweite Ehe im Zeitpunkt der Erteilung der Niederlassungsbewilligung bereits gescheitert war, sei seine Bewilligung zu Recht widerrufen worden (Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. a AuG [SR 142.20]) und komme ein Familiennachzug so oder anders nicht mehr infrage.
2.2.2 Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit diesen Ausf�hrungen nicht weiter auseinander, sondern weist lediglich darauf hin, dass er hier arbeite, nicht f�rsorgeabh�ngig sei und sich strafrechtlich nichts habe zuschulden kommen lassen. Er behauptet, der angefochtene Entscheid verletze Bundes- und V�lkerrecht, legt aber nicht dar, inwiefern dies der Fall sein soll. Das ist auch nicht ersichtlich, nachdem der angefochtene Entscheid die bundesgerichtliche Praxis zutreffend wiedergibt und die Umst�nde des Einzelfalls in vertretbarer Weise w�rdigt.
2.2.3 Der Beschwerdef�hrer beschr�nkt sich darauf, seine Sicht der Dinge, wie er sie bereits der Vorinstanz dargelegt hatte, zu wiederholen, was den gesetzlichen Anforderungen nicht gen�gt. Auf rein appellatorische Kritik an der Sachverhaltsermittlung oder der Beweisw�rdigung - wie der Beschwerdef�hrer sie erhebt - tritt das Bundesgericht praxisgem�ss nicht ein (BGE 136 II 101 E. 3 S.104 f.).
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 BGG). Es sind keine Entsch�digungen geschuldet (vgl. Art. 68 BGG).
Der Einzelrichter: Z�nd