Source: http://ccb.tu-dortmund.de/fb03/de/Studium/Chemie/Bachelor/Pruefungsordnungen/PO_B_Chem_20030925/index.html
Timestamp: 2020-07-16 12:33:09
Document Index: 236768966

Matched Legal Cases: ['§ 24', '§ 71', '§18', '§ 10', '§ 10', '§ 17', '§ 11', '§ 7', '§ 12', '§ 12', '§ 11', '§ 11', '§ 14', '§ 19']

§ 24 In-Kraft-Treten und Veröffentlichung
Aufgrund der bestandenen Bachelor-Prüfung in diesem Studiengang verleiht die Universität Dortmund den akademischen Grad „Bachelor of Science in Chemie” ("B. Sc. in Chemie").
Für die durch diese Prüfungsordnung zugewiesenen Aufgaben bildet der Fachbereich Chemie einen Prüfungsausschuss. Der Prüfungsausschuss besteht aus der Dekanin/dem Dekan als der/dem Vorsitzenden, drei weiteren hauptamtlich am Fachbereich Chemie tätigen Professorinnen/Professoren, darunter der Stellvertreterin/dem Stellvertreter der/des Vorsitzenden, einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/einem wissenschaftlichen Mitarbeiter und zwei Studierenden des Fachbereichs Chemie, die für diesen Bachelor-Studiengang oder einen anderen Studiengang des Fachbereichs Chemie der Universität Dortmund mit fachlich mindestens gleichwertigem Abschluss eingeschrieben sind. Die Stellvertreterin/der Stellvertreter der/des Vorsitzenden und die weiteren nichtstudentischen Mitglieder des Prüfungsausschusses werden für zwei Jahre, die studentischen Mitglieder für ein Jahr vom Fachbereichsrat gewählt. Für die Mitglieder des Prüfungsausschusses mit Ausnahme der/des Vorsitzenden und deren/dessen Stellvertreterin/Stellvertreter werden vom Fachbereichsrat Vertreterinnen/Vertreter gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Zusammensetzung des Prüfungsausschusses ist bekanntzugeben.
(4) Die/der Vorsitzende des Prüfungsausschusses sorgt dafür, dass der Kandidatin/dem Kandidaten die Namen der Prüferinnen und Prüfer rechtzeitig, mindestens zwei Wochen vor dem Termin der jeweiligen Prüfung, bekannt gegeben werden.
Zu der Bachelor-Prüfung kann nur zugelassen werden, wer an der Universität Dortmund im Bachelor-Studiengang Chemie eingeschrieben oder nach § 71 Abs. 2 HG als Zweithörerin/Zweithörer zugelassen ist.
• der Nachweis über das Vorliegen der Zulassungsvoraussetzungen nach Absatz (1),
• eine Erklärung darüber, ob die Kandidatin/der Kandidat bereits eine Prüfung in einem Bachelor-Studiengang Chemie oder in einem Diplomstudiengang Chemie an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder im Bachelor-Studiengang „Chemische Biologie“ am Fachbereich Chemie der Universität Dortmund nicht oder endgültig nicht bestanden hat, ob sie/er den Prüfungsanspruch nach §18 Abs. 5 verloren hat oder ob sie/er sich in einem anderen Prüfungsverfahren befindet.
• die in Absatz (1) genannten Voraussetzungen nicht erfüllt oder die beizubringenden Unterlagen unvollständig sind oder
• die Kandidatin/der Kandidat eine Prüfung in einem Bachelor-Studiengang Chemie oder in einem Diplomstudiengang Chemie an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder im Bachelor-Studiengang „Chemische Biologie“ am Fachbereich Chemie der Universität Dortmund endgültig nicht bestanden hat oder
• die Kandidatin/der Kandidat sich an einer anderen Hochschule im selben Studiengang in einem nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren befindet.
Für die Teilnahme an der Prüfung/Erbringung der Prüfungsleistungen zum Erwerb der Leistungspunkte für ein Studienmodul nach § 10 Abs. (2) und (3) muss sich die Kandidatin/der Kandidat jeweils innerhalb der durch Aushang bekannt gegebenen Frist bei der Abteilung für Einschreibungs- und Prüfungsangelegenheiten der Universität Dortmund anmelden. Diese prüft das Vorliegen der Zulassung zur Bachelor-Prüfung sowie das Vorliegen eventueller weiterer Voraussetzungen zur Teilnahme an der jeweiligen Prüfung und teilt der Prüferin/dem Prüfer die zur Teilnahme berechtigten Kandidatinnen/Kandidaten mit. Bestehen bei einer Kandidatin/einem Kandidaten Zweifel am Vorliegen der Zulassung oder der weiteren Teilnahmevoraussetzungen, ist der Prüfungsausschuss zu beteiligen.
Unbenotete Leistungspunkte werden erworben, wenn auf der Grundlage einer Kenntnis-/Fertigkeitsprüfung entsprechend den Grundsätzen von Absatz (1) die erfolgreiche Teilnahme an allen zu diesem Studienmodul gehörenden Lehrveranstaltungen bescheinigt wurde. Für die Kenntnis-/Fertigkeitsprüfung gilt Absatz (5) sinngemäß.
• testierte Praktikumsleistungen
• Vorträge auf der Basis schriftlicher Ausarbeitungen
• schriftliche Ausarbeitungen.
Die Bachelor-Prüfung ist bestanden, wenn insgesamt 180 Leistungspunkte (Credits) erworben wurden. Diese setzen sich zusammen aus 160 Leistungspunkten für Prüfungen/Prüfungsleistungen in den Studienmodulen dieses Studiengangs (siehe § 10) von denen bis zu 120 durch Anerkennung von Studienleistungen (siehe § 17) erworben werden können und aus 20 Leistungspunkten für die erfolgreich an der Universität Dortmund durchgeführte Bachelor-Arbeit (15 Leistungspunkte) einschließlich der abschließenden Disputation (5 Leistungspunkte).
Prüfungsfächer im Sinne dieser Ordnung sind für den Pflichtanteil des Studiengangs im Umfang von 130,5 Leistungspunkten:
Zusätzlich zu dem Pflichtanteil umfasst dieser Studiengang einen Wahlpflichtanteil im Umfang von 29,5 Leistungspunkten. Den Fächerkatalog für diesen Wahlpflichtanteil, die Veranstaltungsarten, deren Zusammenfassung zu Studienmodulen und die Zuordnung der Leistungspunkte regelt die Studienordnung.
Der Antrag auf Zulassung zur Bachelor-Arbeit soll zu Beginn der Vorlesungszeit des sechsten Fachsemesters gestellt werden. Er ist schriftlich über die Abteilung für Einschrei-bungs- und Prüfungsangelegenheiten der Universität Dortmund an die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu richten. Dem Antrag sind beizufügen:
Die Bachelor-Arbeit ist unabhängig von zwei Prüferinnen/Prüfern zu bewerten, wenn die Voraussetzungen zur Annahme und Bewertung nach § 11 Abs. (5) vorliegen. Erste Prüferin/erster Prüfer ist in der Regel die Betreuerin/der Betreuer der Arbeit. Die zweite Prüferin/der zweite Prüfer wird von der/dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bei der Ausgabe des Themas bestimmt und der Abteilung für Einschreibungs- und Prüfungsangelegenheiten der Universität Dortmund mitgeteilt. Sofern zwingende Gründe dies erfordern, kann der Prüfungsausschuss im Einzelfall abweichend von § 7 Abs. (1) auch Professorinnen/Professoren oder Hochschuldozentinnen/Hochschuldozenten anderer Universitäten als zweite Prüferin/zweiten Prüfer zulassen. Mindestens eine/einer der Prüferinnen/Prüfer muss hauptamtlich am Fachbereich Chemie der Universität Dortmund tätig sein.
Über die zu vergebende Note nach § 12 Abs. (1) Buchstabe a) soll möglichst im Konsens entschieden werden. Kann kein Konsens hergestellt werden, werden die Notenvorschläge der Mitglieder der Prüfungskommission gemittelt, wobei die Vorschläge der beiden Prüferinnen/Prüfer mit doppeltem Gewicht berücksichtigt werden. Die diesem Mittelwert am nächsten liegende, nach § 12 Abs. (1) Buchstabe a) zulässige Note wird dann als Bewertung der Disputation festgesetzt. Die Disputation kann nur dann mit „ausreichend“ (4,0) oder besser bewertet werden, wenn höchstens ein Mitglied der Prüfungskommission für „nicht ausreichend“ stimmt.
Die Kandidatin/der Kandidat kann sich vor Abschluss der letzten Prüfung gemäß § 11 in weiteren als den vorgeschriebenen Fächern einer Prüfung unterziehen (Zusatzfächer).
die Bezeichnung der Prüfungsfächer (§ 11), die zugehörigen Fachnoten in beiden Notensystemen und die Note für den Wahlpflichtbereich in beiden Notensystemen,
das Thema der Bachelor-Arbeit, die Namen der Prüferinnen/Prüfer, die von den Prüferinnen/Prüfern jeweils gegebenen Noten bzw. im Fall von § 14 Abs. (3) die vom Prüfungsausschuss festgesetzte Note,
die Note der Disputation jeweils einschließlich der Anzahl der zugeordneten Leistungspunkte sowie
Auf Antrag der Kandidatin/des Kandidaten werden die Zusatzfächer (§ 19) und die in ihnen erreichten Prüfungsergebnisse im Zeugnis ausgewiesen.
Dortmund, 25.09. 2003
Zuletzt geändert am 16.07.2020 11:40