Source: https://www.sozialrechtsnews.de/verdienstausfall-kita-666800/
Timestamp: 2018-04-23 17:08:04
Document Index: 54039467

Matched Legal Cases: ['§ 683', 'Art. 6', '§ 1631', '§ 2226', '§ 22', '§ 22', '§ 24', '§ 24', '§ 22', '§ 22', '§ 24', '§ 22', '§ 22', '§ 24', '§ 24', '§ 22', '§ 22', '§ 24', '§ 24', '§ 80', '§ 24', '§ 80', '§ 80', '§ 24', '§ 24', 'Art. 10', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 24', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 24', '§ 24', '§ 24', '§ 839', '§ 24', 'BGH', '§ 839']

Auch ein Anspruch aus Geschäftsführung ohne Auftrag (§§ 683, 670 BGB) steht der Mutter nicht zu. Eltern, die ihr Kind selbst betreuen, führen kein „(auch) fremdes Geschäft“ (hier: des zuständigen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe), sondern nehmen eine originär ihnen selbst obliegende Pflicht wahr (Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG, § 1631 Abs. 1 BGB; s. Pauly/Beutel, DÖV 2013, 445, 449; Mayer, VerwArch 2013, 345, 367 ff).
Diese Regelungsabsicht hat auch im Gesetzestext ihren Niederschlag gefunden. Im dritten Abschnitt des zweiten Kapitels des Achten Buchs des Sozialgesetzbuchs, betreffend die Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege (§§ 2226 SGB VIII), sind zu Beginn die Grundsätze der Förderung beschrieben (§ 22 SGB VIII). Tageseinrichtungen für Kinder und Kindertagespflege sollen danach neben Erziehungs, Bildungs- und Förderungszwecken auch den Eltern dabei helfen, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können (§ 22 Abs. 2 Nr. 3 SGB VIII). Diese Förderungsgrundsätze gelten auch für den Anspruch aus § 24 Abs. 2 Satz 1 SGB VIII18. Das hiergegen vorgebrachte Argument, in § 24 Abs. 2 SGB VIII sei nur die frühkindliche Förderung erwähnt und keine generelle Bezugnahme auf § 22 Abs. 2 SGB VIII enthalten19, überzeugt nicht. Die in § 22 Abs. 2 SGB VIII beschriebenen Förderungsgrundsätze gelten ohne Einschränkung und Differenzierung für den gesamten dritten Abschnitt des zweiten Kapitels des Achten Buchs des Sozialgesetzbuchs, also auch für § 24 Abs. 2 SGB VIII. Mit der dort gewählten Bezeichnung „frühkindliche Förderung“ wird nach den Vorstellungen des Gesetzgebers die spezifische Zielsetzung der Förderung der Altersgruppe von einem Jahr bis drei Jahren hervorgehoben und zugleich der Bezug zu den Förderungsgrundsätzen in § 22 SGB VIII hergestellt20. Es ist weder ersichtlich noch gedanklich naheliegend, dass der Gesetzgeber das in § 22 Abs. 2 Nr. 3 SGB VIII genannte Förderungsziel gerade für den Anspruch in § 24 Abs. 2 SGB VIII nicht gelten lassen wollte21. Vielmehr knüpft der in § 24 Abs. 2 SGB VIII verwendete Begriff „frühkindliche Förderung“ uneingeschränkt an die in § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB VIII enthaltene Formulierung „gefördert werden“ an. In § 22 Abs. 2 SGB VIII werden die Förderungsziele näher bestimmt, die insbesondere auch die Hilfe zugunsten der Eltern, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser vereinbaren zu können, umfassen.
Die für den Anspruch aus § 24 Abs. 2 SGB VIII relevanten Regelungen in § 24 Abs. 5 Satz 1, § 80 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 Nr. 4 SGB VIII sehen die Berücksichtigung der elterlichen Interessen vor22. Nach § 24 Abs. 5 Satz 1 SGB VIII sind die Träger der öffentlichen Jugendhilfe verpflichtet, „Eltern oder Elternteile, die Leistungen nach den Absätzen 1 bis 3 in Anspruch nehmen wollen“, zu informieren und bei der Auswahl zu beraten. Gemäß § 80 Abs. 1 Nr. 2 SGB VIII haben die Träger im Rahmen ihrer Planungsverantwortung den Bedarf „unter Berücksichtigung der Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der jungen Menschen und der Personensorgeberechtigten“ zu ermitteln und nach § 80 Abs. 2 Nr. 4 SGB VIII Einrichtungen und Dienste so zu planen, dass „Mütter und Väter Aufgaben in der Familie und Erwerbstätigkeit besser miteinander vereinbaren können“.
Aus dem Gesetz geht sonach deutlich hervor, dass der Gesetzgeber – auch in Bezug auf § 24 Abs. 2 SGB VIII – neben dem Kindeswohl die Belange der Eltern im Blick gehabt hat. Damit hat er zugleich der Erkenntnis Rechnung getragen, dass Kindes- und Elternwohl sich gegenseitig bedingen und ergänzen und zum gemeinsamen Wohl der Familie verbinden23. Demgegenüber greift es zu kurz, wenn man es den Eltern unter Hinweis auf die Abgrenzung von Gefahren- und Verantwortungsbereichen schlicht als „eigene Sache“ zuweisen wollte, ob sie neben der Kinderbetreuung einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder nicht24.
Ob die Bediensteten der Jugendhilfeträgerin schuldhaft gehandelt haben, hat das Oberlandesgericht Dresden30 von seinem Rechtsstandpunkt aus folgerichtig offengelassen. Die hierzu noch erforderlichen Feststellungen hat es nachzuholen.
Mit der Nichterfüllung des Anspruchs auf einen Betreuungsplatz ist das Verschulden der Bediensteten des Jugendhilfeträgers zwar nicht schon abschließend – im Sinne einer unwiderleglichen Vermutung – festgestellt34; solches gilt auch nicht in Anbetracht dessen, dass zwischen der Verkündung des Kinderförderungsgesetzes am 15.12 200835 und dem Inkrafttreten von § 24 Abs. 2 SGB VIII nF am 1.08.2013 (Art. 10 Abs. 3 Kinderförderungsgesetz) ein Zeitraum von immerhin gut viereinhalb Jahren verstrichen ist36.
Dem Geschädigten kommt jedoch eine Beweiserleichterung zustatten. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs genügt für den grundsätzlich dem Geschädigten obliegenden Nachweis des Verschuldens des Amtsträgers der Beweis eines Sachverhalts, der nach dem regelmäßigen Ablauf der Dinge die Folgerung begründet, dass ein Beamter seine Amtspflicht schuldhaft verletzt hat; auf dieser Grundlage besteht zugunsten des Geschädigten in Bezug auf das Verschulden des Amtsträgers ein Beweis des ersten Anscheins37. Ein solcher Sachverhalt liegt vor, wenn der zuständige Träger der öffentlichen Jugendhilfe seiner unbedingten Gewährleistungspflicht, einen rechtzeitig beantragten Betreuungsplatz zur Verfügung zu stellen, nicht nachkommt.
Es ist daher Sache der Jugendhilfeträgerin, den gegen sie streitenden Anscheinsbeweis zu erschüttern. Auf allgemeine finanzielle Engpässe kann sie sich hierbei nicht mit Erfolg berufen38, weil der zuständige Träger der öffentlichen Jugendhilfe nach der gesetzgeberischen Entscheidung für eine ausreichende Anzahl an Betreuungsplätzen grundsätzlich uneingeschränkt – insbesondere: ohne „Kapazitätsvorbehalt“39 – einstehen muss.
Kostenbeiträge für den Besuch der Kindertagesstätte…
Kostenerstattung des örtlichen Jugendhilfeträgers bei…
Die von der Jugendhilfe finanzierte Tagespflegeperson…
in der ab dem 1.08.2013 geltenden Fassung↩
BVerwGE 148, 13 Rn. 17 ff; Bayerischer VGH, Beschluss vom 17.11.2015 – 12 ZB 15.1191, BeckRS 2016, 41519 Rn. 36; OVG Rheinland-Pfalz, Urteile vom 25.10.2012 – 7 A 10671/12, KommJur 2013, 21, 22 f; und vom 28.05.2014 – 7 A 10276/14, BeckRS 2014, 53254; Meysen, DJI Impulse, 2/2012, 12, 14; Struck in Wiesner, SGB VIII, 5. Aufl., § 24 Rn. 48; Grube in Hauck/Noftz, SGB VIII, Stand 01/14, § 24 Rn. 42; Fischer in Schellhorn/Fischer/Mann/Kern, SGB VIII, 4. Aufl., § 24 Rn. 28; Mayer, VerwArch 2013, 344, 371 ff; Schübel-Pfister, NVwZ 2013, 385, 390 und NJW 2014, 1216 ff; Rixen, NJW 2012, 2839, 2843↩
s. BVerwG aaO Rn. 47 [zu § 24 Abs. 1 SGB VIII aF]; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 28.05.2014 aaO [zu § 24 Abs. 1 SGB VIII aF] unter Aufgabe der gegenteiligen Ansicht im Urteil vom 25.10.2012 aaO S. 24 f; Struck in Wiesner aaO; Mayer aaO S. 372; Schübel-Pfister, NVwZ 2013 aaO; aA Meysen aaO↩
s. VG Köln, Urteil vom 18.03.2016 – 19 K 3699/14, BeckRS 2016, 47915; Mayer aaO S. 376; Schübel-Pfister, NJW 2014, S. 1218↩
Gesetz zur Förderung von Kindern unter drei Jahren in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege vom 10.12 2008, BGBl. I S. 2403↩
BayVGH, Beschluss vom 17.11.2015 – 12 ZB 15.1191, BeckRS 2016, 41519 Rn. 24; Struck in Wiesner, SGB VIII, 5. Aufl., § 24 Rn.20 f; Rixen, NJW 2012, 2839; Mayer, VerwArch 2013, 344, 346 f, 349 f, 358↩
vgl. BVerfG, NJW 2015, 2399, 2401 Rn. 43; Bayerischer VGH aaO Rn. 25 f, 41; Grube in Hauck/Noftz, SGB VIII, Stand 01/14, § 24 Rn. 40; Kaiser in Kunkel/Kepert/Pattar, SGB VIII, 6. Aufl., § 24 Rn. 12; Lakies in Münder/Meysen/Trenczek, Frankfurter Kommentar zum SGB VIII, 7. Aufl., § 24 Rn. 67; Schübel-Pfister, NVwZ 2013, 385, 387; Meysen, DJI Impulse, 2/2012, 12, 13; Rixen aaO S. 2840 f; Mayer aaO S. 351 f, 365; s. auch Niedersächsisches OVG, NJW 2003, 1826, 1827 [zu § 24 Abs. 1 SGB VIII aF]; aA wohl Pauly/Beutel, DÖV 2013, 445, 446 f↩
so OVG Nordrhein-Westfalen, NJW 2013, 3803, 3804, 3805; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 29.11.2013 – 12 S 2175/13, BeckRS 2013, 59599; Hessischer VGH, NJW 2014, 1753, 1754 Rn. 8; Schleswig-Holsteinisches OVG, Beschluss vom 30.06.2014 – 3 MB 7/14, BeckRS 2014, 54048; Sächsisches OVG, NJW 2015, 1546, 1547 Rn. 8; Grube in Hauck/Noftz aaO Rn.19, 25; Kaiser in Kunkel/Kepert/Pattar aaO Rn. 14; Schübel-Pfister, NVwZ 2013, S. 389 und NJW 2014, 1216, 1217; aA Bayerischer VGH aaO Rn. 31, 33; Lakies in Münder/Meysen/Trenczek aaO; Rixen aaO S. 2839; Mayer aaO S. 350, 358: verbindliches Wahlrecht der Eltern↩
s. Hessischer VGH aaO Rn. 9; Schleswig-Holsteinisches OVG aaO; Rixen aaO; Mayer aaO↩
vgl. hierzu Grube in Hauck/Noftz aaO Rn. 48; Meysen aaO S. 15; Rixen aaO S. 2843; Mayer aaO S. 380 f; aA Pauly/Beutel aaO S. 450↩
OLG Dresden, Urteil vom 26.08.2015 – 1 U 320/15↩
ständige BGH-Rechtsprechung, s. z.B. BGH, Urteile vom 11.07.1955 – III ZR 178/53, BGHZ 18, 110, 113; vom 12.06.1986 – III ZR 146/85, NJW 1987, 585, 586; vom 13.07.1989 – III ZR 240/88, BeckRS 1989, 30401299; vom 26.10.1989 – III ZR 147/88, BGHZ 109, 163, 167 f; vom 06.05.1993 – III ZR 2/92, BGHZ 122, 317, 320 f; vom 18.02.1999 – III ZR 272/96, BGHZ 140, 380, 382; vom 26.07.2001 – III ZR 243/00, NJW-RR 2002, 124; vom 20.01.2005 – III ZR 48/01, BGHZ 162, 49, 55; vom 22.10.2009 – III ZR 295/08, VersR 2010, 346, 348 Rn.20; vom 13.10.2011 – III ZR 126/10, BGHZ 191, 173, 179 Rn. 14; vom 08.11.2012 – III ZR 151/12, BGHZ 195, 276, 282 f Rn. 14 f; vom 06.06.2013 – III ZR 196/12, NJW 2013, 3370, 3371 Rn. 14; und vom 14.07.2016 – III ZR 265/15, BeckRS 2016, 14013 Rn. 16↩
s. etwa BGH, Urteile vom 13.07.1989 aaO; vom 08.11.2012 aaO S. 283 Rn. 15; vom 06.06.2013 aaO; und vom 14.07.2016 aaO↩
BGH, Urteil vom 20.01.2005 aaO S. 56↩
Grube in Hauck/Noftz, SGB VIII, Stand 01/14, § 24 Rn. 22; Schübel-Pfister, NVwZ 2013, 385, 386 und NJW 2014, 1216, 1217; Kümper, NVwZ 2015, 1739, 1740; Pauly/Beutel, DÖV 2013, 445 f; Pernice-Warnke, FamRZ 2015, 905, 906; Mayer, VerwArch 2013, 344, 347, 362; vgl. auch BVerw-GE 148, 13 Rn. 47 [zu § 24 Abs. 1 SGB VIII aF]; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 28.05.2014 – 7 A 10276/14, BeckRS 2014, 53254 [zu § 24 Abs. 1 SGB VIII aF], unter Aufgabe der gegenteiligen Ansicht in OVG Rheinland-Pfalz Urteil vom 25.10.2012, KommJur 2013, 21, 24 f↩
s. auch Grube in Hauck/Noftz aaO Rn. 47; Rixen, NJW 2012, 2839, 2843; Mayer aaO S. 346, 381; Hahn, LKV 2015, 545, 546; wohl auch: Pernice-Warnke aaO S. 906, 907; aA Schübel-Pfister, NVwZ 2013, S. 390 und NJW 2014, S. 1218; Kümper aaO S. 1742↩
s. Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und der SPD, BT-Drs. 16/9299 S. 1, 10, 11 f; Gesetzentwurf der Bundesregierung, BT-Drs. 16/10173, S. 1; s. dazu auch Pauly/Beutel aaO S. 450; Hahn, LKV 2015, 545, 546; Mayer aaO S. 381; vgl. auch Niedersächsisches OVG, NJW 2003, 1826, 1827 [zu § 24 Abs. 1 SGB VIII aF]↩
s. Rixen aaO S. 2840; Mayer aaO S. 346, 381; Hahn aaO S. 546 f; vgl. auch Schübel-Pfister, NVwZ 2013, S. 386↩
Kümper aaO; Pernice-Warnke aaO S. 906↩
BT-Drs. 16/9299 S. 15↩
zutreffend: Hahn aaO S. 547↩
s. dazu Schübel-Pfister, NVwZ 2013, S. 386; Rixen aaO; Mayer aaO S. 346; Hahn aaO; vgl. ferner OVG Rheinland-Pfalz, KommJur 2013, 21, 24 f↩
s. Schübel-Pfister, NVwZ 2013, S. 386; Kümper aaO↩
so aber Kümper aaO S. 1742 f↩
so aber Pauly/Beutel aaO S. 446, 450↩
s. BVerfG, NJW 2015, 2399, 2403 Rn. 53; zutreffend Hahn aaO S. 546, 547↩
s. BVerwG, NJW 2013, 1111, 1113 f Rn. 34; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 28.05.2014 – 7 A 10276/14, BeckRS 2014, 53524; Bayerischer VGH, Beschluss vom 17.11.2015 – 12 ZB 15/1191, BeckRS 2016, 41519 Rn. 39 – den hierfür geltenden Eignungsanforderungen nicht entspricht ((s. dazu Grube in Hauck/Noftz aaO Rn. 46, 48; Struck in Wiesner, SGB VIII, 5. Aufl., § 24 Rn. 49; Mayer aaO S. 379↩
s. zu diesen Kriterien z.B. BGH, Urteile vom 16.02.1995 – III ZR 135/93, BGHZ 129, 17, 19; vom 08.11.2012 aaO S. 287 f; und vom 06.06.2013 aaO S. 3372 Rn.19↩
so auch Pernice-Warnke aaO; Mayer aaO S. 381↩
OLG Dresden, aaO.↩↩
s. bspw. BGH, Urteile vom 12.06.1986 – III ZR 146/85, NJW 1987, 585, 586; vom 26.10.1989 – III ZR 147/88, BGHZ 109, 163, 168; vom 18.02.1999 – III ZR 272/96, BGHZ 140, 380, 382; vom 13.09.2001 – III ZR 228/00, VersR 2002, 97; vom 20.01.2005 – III ZR 48/01, BGHZ 162, 49, 55; vom 22.01.2009 – III ZR 172/08, VersR 2009, 931, 932 Rn. 15; vom 22.01.2009 – III ZR 197/08, VersR 2009, 1362, 1363 Rn. 11; vom 13.10.2011 – III ZR 231/10, BGHZ 191, 187, 193 Rn. 13; vom 08.11.2012 – III ZR 151/12, BGHZ 195, 276, 283 Rn. 15; vom 06.06.2013 – III ZR 196/12, NJW-RR 2013, 3370, 3371 Rn. 14; vom 03.07.2014 – III ZR 502/13, NJW 2014, 2642, 2643 Rn. 14; und vom 14.07.2016 – III ZR 265/15, BeckRS 2016, 14013 Rn. 16↩
s. etwa BGH, Urteile vom 24.10.2002 – III ZR 259/01, NVwZ 2003, 576, 377; und vom 03.07.2014 aaO↩
so auch Meysen, DJI Impulse, 2/2012, 12, 15; Rixen, NJW 2012, 2839, 2844; Struck in Wiesner, SGB VIII, 5. Aufl., § 24 Rn. 49; Mayer, VerwArch 2013, 344, 382; Hahn, LKV 2015, 545, 547; wohl auch Kaiser in Kunkel/Kepert/Pattar, SGB VIII, 6. Aufl., § 24 Rn. 23, 27; Winkler in Rolfs/Giesen/Kreikebohm/Udsching, BeckOK Sozialrecht, Stand 1.04.2016, § 24 SGB VIII Rn. 34 f; aA Kümper, NVwZ 2015, 1739, 1742 f; BeckOGK/Dörr, BGB, Stand: 1.07.2016, § 839 Rn. 429↩
so aber wohl Grube in Hauck/Noftz, SGB VIII, Stand 01/14, § 24 Rn. 48; Meysen, DJI Impulse, 2/2012, 12, 15↩
BGBl. I S. 2403↩
in diesem Sinne Rixen, NJW 2012, 2839, 2843 f; Mayer, VerwArch 2013, 344, 381↩
s. BGH, Urteile vom 25.06.1957 – III ZR 244/55, BeckRS 1957, 31206202; und vom 23.05.1960 – III ZR 110/59, VersR 1960, 905, 906; BeckOGK/Dörr, BGB, Stand: 1.07.2016, § 839 Rn. 446↩
so aber wohl Pauly/Beutel, DÖV 2013, 445, 451, die unter Hinweis auf eine allgemeine finanzielle Notlage der Kommunen die Vermutung eines unverschuldeten Unvermögens der kommunalen Leistungsträger befürworten↩
BVerfG, NJW 2015, 2399, 2401 Rn. 43↩
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