Source: https://www.freundeskreis-teatrolafenice.de/informationen/satzung/
Timestamp: 2018-05-22 00:02:38
Document Index: 94087325

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 58', '§ 57', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 2', '§ 9', '§ 1']

Freundeskreis des Teatro La Fenice, Berlin - Satzung
„Freundeskreis des Teatro La Fenice e.V."
Der Verein „ Freundeskreis des Teatro La Fenice e.V." will durch materielle und ide­elle Unterstützung das hohe künstlerische Niveau der Aufführungen des Teatro La Fenice in Venedig fördern. Des Weiteren sollen die kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien, insbesondere mit der Stadt Venedig unterstützt werden.
Der Verein „Freundeskreis des Teatro La Fenice e.V." ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Wirtschaftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Ziele, Zwecke, Zweckverwirklichung
Zweck des Vereins ist das hohe künstlerische Niveau der Aufführungen des Teatro La Fenice in Venedig durch materielle und ideelle Unterstützung zu för­dern. Zweck ist auch die Mittelbeschaffung zur Förderung vorgenannter Zwecke (Förderkörperschaft nach § 58 Nr. 1 AO).
Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Einwerbung finanzieller und sachlicher Mittel zur Förderung der kulturellen Beziehungen zwischen Deutsch­land und Italien, insbesondere mit der Stadt Venedig durch den persönlichen Aus­tausch zwischen Künstlern und Mitgliedern verwirklicht. Dazu gehört auch die Oraganisation von Reisen und Veranstaltungen.
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Zur Verwirklichung der Satzungszwecke darf sich der Verein auch Hilfspersonen nach § 57 AO bedienen. Dabei wird sichergestellt, dass insbesondere nach den rechtlichen und tatsächlichen Beziehungen, die zwischen ihm und der Hilfsperson bestehen, deren Wirken wie eigenes Wirken anzusehen ist.
Der Verein beschafft die Mittel, die zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderlich sind, insbesondere in Form von Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Fördermitteln.
Über die Leitlinien der Mittelvergabe entscheidet die Mitgliederversammlung.
Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Vor­stand erworben, über deren Annahme der Vorstand durch eine schriftliche Mittei­lung entscheidet.
Die Mitglieder sind zur Leistung eines jährlichen Beitrages verpflichtet, dessen Höhe die Mitgliederversammlung beschließt.
Die Beitragspflicht beginnt mit dem Halbjahr, in dem der Beitritt beantragt wird. Mit Bestätigung der Mitgliedschaft wird für im 2. Halbjahr beantragte Mitglied­schaften sofort ein halber Jahresbetrag, sonst ein voller Jahresbetrag fällig. Die Mitglieder zahlen den Jahresbetrag in einer Summe bis zum 31.06. des laufen­den Jahres oder in regelmäßigen Monatsteilen.
Tod des Mitglieds oder durch Auflösung der juristischen Person
Austritt, der nur zum Schluss eines Geschäftsjahres mit dreimonatiger Kündi­gungsfrist schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden kann.
Ausschluss aus wichtigem Grund. Der Ausschluss ist dem Mitglied mit Grün­den schriftlich mitzuteilen.
Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung (§ 7), der Vorstand (§ 8) und der Beirat (§ 9).
sie wählt den Vorsitzenden und die übrigen Mitglieder des Vorstandes;
sie bestimmt die Höhe der Beiträge der Mitglieder;
sie beschließt die Satzungsänderungen;
sie nimmt den Jahresbericht des Vorstandes entgegen;
sie bestimmt zur Prüfung der vom Schatzmeister aufgestellten Jahresabrech­nung zwei Kassenprüfer;
sie nimmt die Jahresabrechnung ab, die ihr der Vorstand vorlegt und erteilt dem Vorstand Entlastung;
sie entscheidet über die Leitlinien der Mittelvergabe;
sie entscheidet über den Ausschluss eines Mitgliedes;
Die ordentliche Mitgliederversammlung tritt einmal im Jahr, in der Regel im ers­ten Halbjahr zusammen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ruft der Vorstand bei Bedarf oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder ein.
Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand mit einer Frist von vier Wochen schriftlich unter Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung und vorliegender Anträge einberufen. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist und mindestens 25 % der Mitglieder anwesend sind. Die Mitgliederversammlung wird durch ein Vorstandsmitglied geleitet. Auch andere Formen der Mitgliederversammlung durch die modernen Medien ist zu­lässig.
In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme „anwe­send" im Sinne dieser Satzung ist ein Mitglied auch dann, wenn es durch ein an­deres Mitglied ordnungsgemäß vertreten wird.
Bei Wahlen und Abstimmungen in der Mitgliederversammlung entscheidet die Mehrheit der Anwesenden, bei Stimmengleichheit das Los, bei Satzungsände­rungen und bei Auflösung des Vereins die Dreiviertel-Mehrheit der Anwesenden. Für den Ausschluss eines Mitglieds und die Abberufung von Vorstandsmitglie­dern bedarf es einer Zweidrittel-Mehrheit der Anwesenden. Wahlen finden mit Stimmzetteln statt, sofern nicht die Mitgliederversammlung etwas anderes be­stimmt.
Über die Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift angefertigt, die vom Ver­sammlungsleiter und dem Schriftführer des Vereins zu unterzeichnen ist.
Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, den stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister, ggf. aus einem weiteren Mitglied, d. h. aus max. 5 Personen.
Die Amtsdauer der gewählten Vorstandsmitglieder beträgt drei Jahre und beginnt mit dem Tag der Wahl. Wiederwahl ist zulässig.
Die Vorstandsmitglieder können durch schriftliche Erklärung ihr Amt niederlegen.
Die während der dreijährigen Amtsperiode aus dem Vorstand ausscheidenden Mitglieder werden durch Zuwahl für den Rest der laufenden Wahlperiode ersetzt; auch in diesem Fall beginnt die Amtszeit sofort nach der Wahl.
Der Vorstand des Vereins vertritt diesen gerichtlich und außergerichtlich. Die Vorstandsmitglieder sind einzeln vertretungsberechtigt. Zur Verfügung über Mittel des Vereins, die Euro 5.000,00 (Euro fünftausend) übersteigen, sind die Unter­schriften von zwei Vorstandsmitgliedern erforderlich.
Beratung und Beschlussfassung über alle Fragen der Vereinsarbeit und die Geschäftsführung.
Erstellung der Jahresberichte zur Vorlage an die Mitgliederversammlung.
Vorschläge und Anträge an die Mitgliederversammlung.
Vorlage der vom Schatzmeister aufgestellten und von den Kassenprüfern ge­prüften Jahresrechnung an die Mitgliederversammlung.
Verfügung über die Mittel des Vereins im Sinne des Vereinszwecks (§ 2).
f) Berufung und Abberufung von Ausschüssen und Beiratsmitgliedern (§ 9).
Der Vorsitzende beruft den Vorstand nach Bedarf ein. Über die Sitzungen und Verhandlungen werden Niederschriften angefertigt.
Der Vorstand wird ermächtigt, etwaige Satzungsänderungen, die zur Eintragung des Vereins oder zur Anerkennung seiner Gemeinnützigkeit erforderlich sind, selbst vorzunehmen.
Der Beirat kann aus bis zu 10 Personen bestehen.
Die Beiratsmitglieder werden vom Vorstand ernannt.
Die Aufgabe des Beirats besteht in der Beratung des Vorstands. Des Weiteren soll der Beirat die Ziele und Zwecke des Vereins nach Außen kommunizieren und somit den Vereinszweck (§ 1) fördern.
Die Auflösung des Vereins darf nur eine Mitgliederversammlung beschließen, die zu diesem Zweck besonders einzuberufen ist.
Der Auflösungsbeschluss bedarf der Mehrheit der Mitglieder des Verein.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung von Kunst und Kultur.