Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BStBl%20II%201989,%20631
Timestamp: 2019-11-14 15:02:11
Document Index: 320935239

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 30', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 6', '§ 8', '§ 47', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 8']

BFH, 22.02.1989 - I R 9/85 - dejure.org
https://dejure.org/1989,40
BFH, 22.02.1989 - I R 9/85 (https://dejure.org/1989,40)
BFH, Entscheidung vom 22.02.1989 - I R 9/85 (https://dejure.org/1989,40)
BFH, Entscheidung vom 22. Februar 1989 - I R 9/85 (https://dejure.org/1989,40)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1989,40) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Verdeckte Gewinnausschüttung - Veranlassung durch das Gesellschaftsverhältnis - Auswirkung auf die Einkommensteuer - Offene Ausschüttung - Beherrschender Gesellschafter - Klare Vereinbarung - Vermögensminderung - Vermögensvorteil - Nahestehende Person
§ 6 Abs. 1 Satz 2 KStG 1968; § 30 Abs. 2 KStG 1977
Körperschaftsteuer; Definition der verdeckten Gewinnausschüttung
BB 1989, 1535
DB 1989, 1803
BStBl II 1989, 61
Die verdeckte Gewinnausschüttung i. S. des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG setzt bei einer Kapitalgesellschaft nicht voraus, daß die Vermögensminderung bei der Gesellschaft zum Zufluß eines entsprechenden Vermögensvorteils beim Gesellschafter führt (Senatsurteil in BFHE 156, 428, BStBl II 1989, 631;… Döllerer, a. a. O., S. 125/126, Streck, a. a. O., § 8 KStG Anm. 76;… Achenbach, a. a. O., § 8 KStG Tz. 56;… Blümich/Freericks, a. a. O., § 8 KStG Rz. 96).
Unter einer verdeckten Gewinnausschüttung i.S. des § 6 Abs. 1 Satz 2 KStG 1975 ist bei einer Kapitalgesellschaft eine Vermögensminderung (verhinderte Vermögensmehrung) zu verstehen, die durch das Gesellschaftsverhältnis veranlaßt ist, sich auf die Höhe des Einkommens auswirkt und in keinem Zusammenhang mit einer offenen Ausschüttung steht (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 22. Februar 1989 I R 9/85, BFHE 156, 428, BStBl II 1989, 631).
Eine verdeckte Gewinnausschüttung i. S. des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG 1977 ist bei einer Kapitalgesellschaft eine Vermögensminderung (verhinderte Vermögensmehrung), die durch das Gesellschaftsverhältnis veranlaßt ist, sich auf die Höhe des Einkommens auswirkt und in keinem Zusammenhang mit einer offenen Ausschüttung steht (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 22. Februar 1989 I R 9/85, BFHE 156, 428, BStBl II 1989, 631).
Dies setzt voraus, daß sie beim Abschluß der Tantiemevereinbarungen mit der Klägerin gleichgerichtete Interessen verfolgten (§ 47 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung - GmbHG - BFH-Urteile vom 21. Juli 1976 I R 223/74, BFHE 119, 453, BStBl II 1976, 734; in BFHE 156, 428, BStBl II 1989, 631; in BFHE 159, 338, BStBl II 1990, 454).
a) Eine verdeckte Gewinnausschüttung i. S. des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG 1977 ist bei einer Kapitalgesellschaft eine Vermögensminderung (verhinderte Vermögensmehrung), die durch das Gesellschaftsverhältnis veranlaßt ist, sich auf die Höhe des Einkommens auswirkt und in keinem Zusammenhang mit einer Ausschüttung steht (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 22. Februar 1989 I R 9/85, BFHE 156, 428, BStBl II 1989, 631).
a) Eine verdeckte Gewinnausschüttung i. S. des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG 1977 ist bei einer Kapitalgesellschaft eine Vermögensminderung (verhinderte Vermögensmehrung), die durch das Gesellschaftsverhältnis veranlaßt ist, sich auf die Höhe des Einkommens auswirkt und in keinem Zusammenhang mit einer offenen Ausschüttung steht (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 22. Februar 1989 I R 9/85, BFHE 156, 428, BStBl II 1989, 631).
Eine verdeckte Gewinnausschüttung ist bei einer Kapitalgesellschaft eine Vermögensminderung oder verhinderte Vermögensmehrung, die durch das Gesellschaftsverhältnis veranlaßt sind, sich auf die Höhe des Einkommens auswirken und in keinem Zusammenhang mit einer offenen Ausschüttung stehen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 22. Februar 1989 I R 9/85, BFHE 156, 428, BStBl II 1989, 631).
a) Eine verdeckte Gewinnausschüttung i. S. des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG 1977 ist bei einer Kapitalgesellschaft eine Vermögensminderung oder verhinderte Vermögensmehrung, die durch das Gesellschaftsverhältnis veranlaßt ist, sich - läßt man § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG 1977 außer Betracht - auf die Höhe des Einkommens auswirkt und in keinem Zusammenhang mit einer offenen Ausschüttung steht (vgl. BFH-Urteil vom 22. Februar 1989 I R 9/85, BFHE 156, 428, BStBl II 1989, 631).
FG Köln, 18.04.1996 - 13 K 6383/93
VGA bei Umsatztantieme
KÃ¶rperschaftsteuer 1988, 1989, 1990; GewerbesteuermeÃŸbetrag 1988, 1989, 1990
FG Niedersachsen, 08.09.1998 - VI 687/96