Source: http://relevancy.bger.ch/php/clir/http/index.php?lang=fr&zoom=&type=show_document&highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-III-105%3Afr
Timestamp: 2016-10-28 10:10:13
Document Index: 98575308

Matched Legal Cases: ['Art. 17', 'BGE', 'Art. 41', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 85', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 85']

120 III 10535. Auszug aus dem Urteil der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer vom 24. Oktober 1994 i.S. P. Sch. (Rekurs)
Art. 17 ss LP; art. 41 LP. Le d�biteur contre lequel la poursuite ordinaire par voie de saisie ou de faillite est introduite en lieu et place de la poursuite en r�alisation de gage pr�vue par l'art. 41 al. 1 LP, doit attaquer la notification du commandement de payer dans le d�lai de dix jours de l'art. 17 al. 2 LP. De m�me, il doit interjeter son recours dans le d�lai de dix jours de l'art. 18 al. 1, respectivement 19 al. 1 LP. Faits � partir de page 105
P. Sch. wurde am 8. August 1994 in der von der St. Gallischen Kantonalbank eingeleiteten ordentlichen Betreibung auf Pf�ndung oder Konkurs der Zahlungsbefehl zugestellt. Hier�ber beschwerte sich der Schuldner beim BGE 120 III 105 S. 106Obergericht von Appenzell A.Rh. mit dem Antrag, der Zahlungsbefehl sei aufzuheben und durch einen Zahlungsbefehl f�r die Betreibung auf Grundpfandverwertung zu ersetzen. Er machte im wesentlichen geltend, bei der betriebenen Forderung gehe es um eine f�llige Kapitalabzahlung und somit um eine grundpfandgesicherte Forderung. Daher k�nne die Gl�ubigerin die Betreibungsart nicht frei w�hlen.
Die kantonale Aufsichtsbeh�rde f�r Schuldbetreibung und Konkurs wies die Beschwerde ab. Auf den hierauf bei ihr erhobenen Rekurs trat die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts wegen Fristvers�umnisses nicht ein.
1. W�hrend die Fortsetzung der Betreibung auf dem Wege der Pf�ndung anstatt des Konkurses (oder umgekehrt) einen jederzeit geltend zu machenden Nichtigkeitsgrund darstellt, ist dem nicht so, wenn eine ordentliche Betreibung auf Pf�ndung oder Konkurs eingeleitet wird anstelle der von Art. 41 Abs. 1 SchKG vorgesehenen Betreibung auf Pfandverwertung. Die Eintreibung einer pfandgesicherten Forderung auf andere Weise als durch Pfandverwertung ist nicht ohne weiteres ung�ltig, sondern bloss bei der Aufsichtsbeh�rde anfechtbar; denn die Vorausverwertung des Pfandes ist nicht zwingend (BGE 117 III 74 E. 1, BGE 110 III 5 E. 2 mit Hinweisen, BGE 101 III 18 E. 2a; AMONN, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 5. Auflage Bern 1993, � 32 N. 9; FRITZSCHE/WALDER, Schuldbetreibung und Konkurs nach schweizerischem Recht, Band I, Z�rich 1984, � 10 Rz. 5, � 34 A 12; GILLI�RON, Poursuite pour dettes, faillite et concordat, 3. Auflage Lausanne 1993, S. 110). Das bedeutet, dass Beschwerde innert der zehnt�gigen Frist des Art. 17 Abs. 2 SchKG ab Zustellung des Zahlungsbefehls erhoben werden muss (Art. 85 Abs. 2 VZG; SR 281.42) und dass auch der Weiterzug innert der zehnt�gigen Frist der Art. 18 Abs. 1 bzw. Art. 19 Abs. 1 SchKG zu erfolgen hat.
117 III 74,
101 III 18
art. 41 LP suite... ,
� 34 A 12,
Art. 85 Abs. 2 VZG,