Source: https://www.finnest.com/de/agb/
Timestamp: 2017-06-27 01:43:17
Document Index: 136949234

Matched Legal Cases: ['§5', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 23', '§ 23', '§ 24', '§ 26', '§ 34', '§ 1', '§ 136', '§ 312', 'Art. 246', '§ 1', '§ 312', 'Art. 246', '§ 2', '§ 1']

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bzw. deren Einbeziehung in eine Trading-Strategie dar. Finnest GmbH wird den Anleger vor, während und nach einer allfälligen
Investition diesbezüglich weder beraten noch sonst betreuen. Insbesondere erteilt Finnest GmbH selbst dem Interessenten keine
Informationen, Auskünfte, Einschätzungen oder Empfehlungen hinsichtlich einer Investitionsmöglichkeit. Finnest GmbH kann und
wird insbesondere nicht beurteilen, ob und inwieweit die Kenntnisse, Anlageziele, das Risikoprofil, die Risikoausgestaltung
und Strukturierung des Vermögens des Anlegers, seine Einkommenssituation, allenfalls von ihm bereits geplante Investitionen
oder seine künftigen Bedürfnisse mit den potentiellen Investitionen in Einklang stehen. Daher kann und wird Finnest GmbH nicht
beurteilen, ob eine Investition für den Anleger überhaupt geeignet oder im Hinblick auf sein Vermögen, seine Einkommenssituation,
sein Risikoprofil, seine Wertpapier- und Veranlagungserfahrungen sowie Wertpapier- und Veranlagungskenntnisse angemessen ist
oder der Interessent die Investitionen und deren Risiken überhaupt richtig beurteilen und einschätzen kann.
Da nicht jedes Geschäft für jeden Anleger geeignet ist, wird dem Anleger dringend empfohlen vor Abschluss des Geschäfts und
auch während eines Investments seine eigene Berater (etwa Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und entsprechend konzessionierte
Vermögensberater) zu konsultieren, um sicherzustellen, dass – unabhängig von den angeführten Informationen – das geplante
Finanzprodukt seinen Bedürfnissen und Wünschen genügt und, dass er die Risiken, insbesondere die steuerlichen, wirtschaftlichen,
finanziellen, rechtlichen und sonstigen Konsequenzen einer Investition, vollständig verstanden hat.
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Die Finnest GmbH, Eschenbachgasse 11, 3.Stock, A-1010 Wien, Österreich, eingetragen im Firmenbuch des Handelsgerichts Wien
unter FN 418310m, vertreten durch ihre Geschäftsführer Joerg Bartussek und Günther Lindenlaub (im Folgenden auch „Finnest“ genannt) ist Betreiberin der Internetseite mit den Domains www.finnest.de, www.finnest.at, www.finnest.eu und www.finnest.com
(im Folgenden einheitlich „Plattform“ genannt). Auf der Plattform unter der Domain www.finnest.com können kleine und mittelgroße Unternehmen mit Sitz in Österreich
oder Unternehmen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland jeweils als Darlehensnehmer (im Folgenden einheitlich „Anbieter“ genannt) Vermögensanlagen in Form von qualifiziert nachrangigen Darlehen gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 4 Vermögensanlagengesetz (im
Folgenden „Nachrangdarlehen“ genannt) in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Personen oder Personenvereinigungen als Darlehensgeber (im Folgenden
einheitlich „Anleger“ genannt) anbieten.
Die Nutzung der Plattform durch Anleger mit Sitz, Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland
und durch Anbieter, die Anlegern mit Sitz, Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland den Abschluss
von Nachrangdarlehen anbieten, erfolgt ausschließlich auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden
1.1 Vertragsschluss mit Anlegern Zur Nutzung der Plattform muss sich der Anleger unter Eingabe von persönlichen Daten wie seines Namens, seiner E-Mail- Adresse
und eines Passwortes auf der Plattform registrieren. Im Anschluss erhält er einen Bestätigungs-Link per E-Mail. Mit dem Bestätigungs-Link
werden dem Anleger diese AGB, die Informationen für Fernabsatzverträge über Finanzdienstleistungen für den Vermittlungsvertrag
sowie die nach der Verordnung über die Finanzanlagenvermittlung (FinVermV) vorgeschriebenen Informationen übersandt. Mit Aktivierung
des Bestätigungs-Links gibt der Anleger ein Angebot auf Abschluss eines Vermittlungsvertrages mit Finnest ab, welches Finnest
durch Freischaltung der Plattform gegenüber dem Anleger annimmt.
Der Vermittlungsvertrag zwischen Finnest und dem Anbieter unter Einbeziehung dieser AGB kommt im Wege der individuellen Kommunikation
2.1 Allgemeines Aufgrund des gemäß § 1 abgeschlossenen Vermittlungsvertrages vermittelt Finnest über die Plattform Verträge über Nachrangdarlehen
zwischen Anbietern und Anlegern. Emittent und Anbieter des betreffenden Nachrangdarlehens ist allein der jeweilige Darlehensnehmer.
Finnest ist weder Anbieter noch Emittent des jeweiligen Nachrangdarlehens noch schuldet Finnest Beratungsleistungen gegenüber
Anbietern oder Anlegern. Finnest gibt keine Empfehlung ab, Verträge über Nachrangdarlehen abzuschließen. Jeder Anleger beurteilt
in eigener Verantwortung, ob der Abschluss eines Nachrangdarlehens für ihn unter wirtschaftlichen und rechtlichen, insbesondere
auch steuerlichen Aspekten eine geeignete Vermögensanlage darstellt.
2.2 Funktionsweise der Plattform a. Einladung durch den Anbieter zur Abgabe eines Angebots zur Zeichnung von Nachrangdarlehen Finnest ermöglicht es Anbietern unter folgenden Voraussetzungen während einer vom Anbieter anfänglich festgelegten Bieterphase
(im Folgenden „Bieterphase“ genannt) Anleger zur Abgabe von Angeboten auf Abschluss eines Vertrages über ein Nachrangdarlehen (im Folgenden „Darlehensgebot“ genannt) mit dem jeweiligen Anbieter einzuladen. Der Anbieter ist während der Bieterphase berechtigt, die Laufzeit der Bieterphase
einmalig zu verlängern. Der Verlängerungszeitraum darf höchstens den Zeitraum der ursprünglichen Laufzeit erreichen. Die Bieterphase
endet vorzeitig, sobald die gesetzlich vorgesehene Gesamtemissionsgrenze von EUR 2,5 Mio. durch weitere Darlehensgebote überschritten
würde (siehe noch unter 2.2.a.iv.).
Der Anbieter wird Anleger zur Abgabe von Darlehensgeboten auf der Plattform einladen, indem der Anbieter in einem persönlichen
Datenraum auf der Plattform den Nachrangdarlehensvertrag, Informationen für Fernabsatzverträge über Finanzdienstleistungen
zum Nachrangdarlehensvertrag nach den Anforderungen des deutschen Rechts sowie Wirtschaftsinformationen wie beispielsweise
den aktuellsten veröffentlichten Jahresabschluss des Anbieters zum Abruf durch potentielle Anleger bereithält (im Folgenden
zusammen die „Vertragsdokumentation“ genannt). Darüber hinaus darf der Anbieter im Datenraum weitere Dokumente präsentieren, welche den Anlegern eine Investitionsentscheidung
erleichtern sollen. Vor der Abgabe eines Darlehensgebotes wird der Anbieter zudem ein nach den Anforderungen des Vermögensanlagengesetzes
erstelltes und bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hinterlegtes Vermögensinformationsblatt zum
Abruf durch potentielle Anleger bereithalten.
Finnest veröffentlicht die Vertragsdokumentation im Auftrag des Anbieters, ohne die inhaltliche Richtigkeit bzw. Vollständigkeit
der Angaben des Anbieters zu überprüfen. Der Anbieter haftet für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit der Vertragsdokumentation.
Etwaige vom Anbieter aufgestellte Prognosen enthalten keine verbindlichen Aussagen über die künftige Entwicklung des Anbieters
oder seiner Verpflichtungen aus dem jeweiligen Nachrangdarlehen.
Der Anbieter bestimmt einen Festzinssatz bzw. einen Zinsrahmen für einen Festzinssatz (im Folgenden auch „Basiszins“) sowie einen Mindest-Darlehensbetrag für das durch den Anleger abzugebende Darlehensgebot. Der Anbieter entscheidet zudem,
ob der Anleger zwischen einer Zinsleistung durch Geldüberweisung oder in Form von Waren- / Service-Gutscheinen mit einem Bruttowert
mindestens in Höhe des Basiszinses auswählen darf.
Das Angebot eines Nachrangdarlehens durch den Anbieter auf der Plattform ist nur zulässig, sofern kumulativ folgende Voraussetzungen
eingehalten sind:
Die vom Anbieter insgesamt (einschließlich über die Plattform) angebotenen Vermögensanlagen im Sinne von § 1 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz
übersteigen nicht einen Gesamtbetrag von EUR 2,5 Mio.;
Der Anbieter wird keine Vermögensanlage öffentlich anbieten und es existiert keine von ihm öffentlich angebotene Vermögensanlage,
die noch nicht vollständig getilgt ist und folgende Kriterien erfüllt: Stückelung kleiner / gleich 20 Anteile und / oder Verkaufspreis
der im Zeitraum von zwölf Monaten angebotenen Anteile an Vermögensanlagen kleiner / gleich EUR 100.000,00 und / oder Preis
jedes angebotenen Anteils beträgt mindestens EUR 200.000,00 je Anleger; und
Der Anbieter hinterlegt vor Beginn des öffentlichen Angebotes des betreffenden Nachrangdarlehens auf der Plattform ein nach
den Anforderungen des Vermögensanlagengesetzes erstelltes Vermögensanlagen-Informationsblatt bei der BaFin und benennt einen
Zustellungsbevollmächtigten.
b. Abgabe eines Angebotes zur Zeichnung von Nachrangdarlehen durch den Anleger Anleger können nach Abschluss ihrer Registrierung auf der Plattform unter den folgenden Voraussetzungen ein Angebot zur Zeichnung
von Nachrangdarlehen als Darlehensgeber gegenüber einem Anbieter als Darlehensnehmer über die Plattform abgeben. Finnest übermittelt
im Anschluss hieran das Angebot des Anlegers als Erklärungsbote des Anlegers an den jeweiligen Anbieter. Bis zum Ende der
vom Anbieter festgelegten Bieterphase kann der Anleger das Darlehensgebot jederzeit ändern bzw. zurücknehmen, wobei die mögliche
vorzeitige Beendigung bzw. Verlängerung der Bieterphase gemäß § 2.2a. zu beachten sind. Im Falle einer vorzeitigen Beendigung
bzw. Verlängerung der Bieterphase wird Finnest die Anleger entsprechend informieren.
Darlehensgebote von natürlichen Personen oder Personengesellschaften sind jeweils auf einen Betrag von maximal EUR 10.000,00
bezogen auf sämtliche von einem bestimmten Anbieter emittierte Nachrangdarlehen beschränkt. Möchte eine natürliche Person
oder Personengesellschaft mehr als EUR 1.000,00 bezogen auf alle von einem bestimmten Anbieter emittierte Nachrangdarlehen
investieren, ist dies nur zulässig, wenn
der Anleger über frei verfügbares Vermögen in Form von Bankguthaben und Finanzinstrumenten von mindestens EUR 100.000,00 Euro
verfügt; oder
der gebotene Darlehensbetrag den zweifachen Betrag des durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens des jeweiligen Anlegers
c. Zustandekommen von Verträgen über Nachrangdarlehen Nach Ablauf der Bieterphase übermittelt Finnest dem Anbieter die nach Basiszinssatz und Darlehensbeträgen kumulierten Darlehensgebote
der beteiligten Anleger. Der Anbieter wählt einen einheitlichen Basiszinssatz aus, zu dem mit den betreffenden Anlegern Verträge
über die Nachrangdarlehen zustande kommen sollen.
Dem Anbieter steht es frei, Darlehensgebote von Anlegern abzulehnen, unabhängig davon, ob diese dem vom Anbieter ausgewählten
Basiszinssatz entsprechen oder ihn unterschreiten oder übersteigen. Insbesondere ist der Anbieter berechtigt, Darlehensgebote
abzulehnen, wenn und soweit im Fall ihrer Annahme der in § 2.2a. genannte Schwellenwert von EUR 2,5 Mio. überschritten würde.
Den Anlegern, die mindestens den von Anbieter ausgewählten Basiszinssatz angeboten haben und die der Anbieter ausgewählt und
nicht ablehnt hat, übermittelt Finnest als Erklärungsbote des Anbieters eine Annahmeerklärung des Anbieters per E-Mail an
die bei Registrierung angegebene E-Mail-Adresse.
Ein Vertrag über ein Nachrangdarlehen kommt mit Zugang der durch Finnest übermittelten Annahmeerklärung des Anbieters beim
Anleger zustande. Eines gesonderten schriftlichen Vertragsschlusses bedarf es darüber hinaus nicht.
Finnest vervollständigt den im Datenraum veröffentlichten Nachrangdarlehensvertrag um die individuellen Daten des Anlegers
und den vereinbarten Zins und Darlehensbetrag und stellt Anleger und Anbieter den Vertrag über das Nachrangdarlehen zur Verfügung.
d. Erfüllung der Nachrangdarlehen Der Anleger erteilt dem Anbieter ein SEPA-Lastschriftmandat, durch das der Anbieter berechtigt wird, den vereinbarten Darlehensbetrag
von dem bekannt gegebenen Konto des Anlegers einzuziehen.
Die Rückzahlung des Darlehensbetrages und die Zahlung der vereinbarten Zinsen erfolgt durch den Anbieter unmittelbar auf das
vom Anleger bekannt gegebene Konto. Im Fall der vereinbarten Ersetzung der Zinsleistung in Geld durch Leistung von Waren-
/ Service-Gutscheinen mit einem Bruttowert mindestens in Höhe des Basiszinses wird der Anbieter die Gutscheine dem Anleger
an die über die Plattform mitgeteilte E-Mail-Adresse zusenden.
Mit Ausnahme der gemäß § 3 vereinbarten Vergütung erlangt Finnest zu keinem Zeitpunkt Besitz oder Eigentum an den Darlehensbeträgen
oder sonstigen Geldern von Anlegern und / oder Anbietern.
Der Anbieter verpflichtet sich bei Abschluss eines Vermittlungsvertrages mit Finnest zur Zahlung einer einmaligen Vergütung
an Finnest in Höhe von 2,75% des jeweils vereinbarten Darlehensbetrages, mindestens aber – unabhängig vom Abschluss eines
Nachrangdarlehens – EUR 9.500,00. Der Anbieter trägt zudem alle im Zusammenhang mit dem Angebot der Nachrangdarlehen in der
Bundesrepublik Deutschland anfallenden Kosten, insbesondere Einmalkosten für gesetzlich vorgeschriebene Tätigkeiten wie die
Gebühr für die Aufbewahrung des Vermögensanlagen-Informationsblattes durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
in Höhe von derzeit EUR 38,00. Diese Kosten werden vom Anbieter direkt an die jeweiligen Stellen entrichtet.
Der Anleger verpflichtet sich für jeden zustande gekommenen Nachrangdarlehensvertrag zur Zahlung einer einmaligen Vergütung
an Finnest in Höhe von 1% des jeweiligen Darlehensbetrages, mindestens aber EUR 25,00.
die im Vermögensanlagen-Informationsblatt enthaltenen Angaben während der Bieterphase zu aktualisieren, wenn und soweit sie
unrichtig sind und eine aktualisierte Fassung des Vermögensanlagen-Informationsblatts (unter Nennung des Datums der letzten
Aktualisierung sowie der Zahl der seit der erstmaliger Erstellung übernommenen Aktualisierungen) bei der Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungen zu hinterlegen;
eine (ggf. aktualisierte) Fassung des Vermögensanlagen-Informationsblatts mit Beginn und für die Dauer der Bieterphase auf
seiner Internetseite zugänglich zu machen;
einem Anleger oder am Abschluss eines Nachrangdarlehens Interessierten auf dessen Anfordern den letzten veröffentlichten Jahresabschluss
und Lagebericht in Textform oder Papierform zu übermitteln;
die Vorschriften über die Erstellung und Bekanntmachung von Jahresberichten in § 23 Vermögensanlagengesetz (mit Ausnahme von
§ 23 Abs. 2 Nr. 2 und 4 Vermögensanlagengesetz), über den Inhalt von Jahresabschlüssen, in § 24 Abs. 1 bis 4 Vermögensanlagengesetz
und über die Verkürzung der handelsrechtlichen Offenlegungsfrist in § 26 Vermögensanlagengesetz zu beachten. Zur Einhaltung
der vorgenannten Verpflichtungen sollte der Anbieter ggf. einen Wirtschaftsprüfer konsultieren.
bei allen Werbemaßnahmen für ein Nachrangdarlehen außerhalb der Plattform die jeweils hierfür geltenden gesetzlichen Bestimmungen
Im Fall der Abgabe eines Darlehensgebotes über EUR 1.000,00 bezogen auf alle von einem bestimmten Anbieter emittierten Nachrangdarlehen
wird der Anleger, der eine natürliche Person oder Personengesellschaft ist, gegenüber Finnest und dem jeweiligen Anbieter
durch eine über die Plattform abzugebende gesonderte Erklärung zusichern, dass
Anleger/Darlehensgeber mit Sitz/gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland, die natürliche Personen sind, sind
zum Abschluss von Nachrangdarlehen über die Plattform nur berechtigt, soweit dies nicht gewerbsmäßig erfolgt und nicht in
einem Umfang erfolgt, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert.
einen Gesamtbetrag von EUR 2,5 Mio. nicht übersteigen; und
der Anbieter keine Vermögensanlage öffentlich anbieten wird und keine von ihm öffentlich angebotene Vermögensanlage existiert,
die noch nicht vollständig getilgt ist und eines der folgenden Kriterien erfüllt: Stückelung kleiner / gleich 20 Anteile und
/ oder Verkaufspreis der im Zeitraum von zwölf Monaten angebotenen Anteile an Vermögensanlagen kleiner / gleich EUR 100.000,00
und / oder Preis jedes angebotenen Anteils beträgt mindestens EUR 200.000,00 je Anleger.
Eine Haftung von Finnest für Schäden des Anbieters und / oder Anlegers ist ausgeschlossen. Der Haftungsausschluss gilt nicht
bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit von Finnest oder seiner jeweiligen Erfüllungsgehilfen. Bei der Verletzung von vertragswesentlichen
Pflichten haftet Finnest für jede Fahrlässigkeit, jedoch beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Vertragswesentlich
ist jede Pflicht, die eine ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und deren Nichterfüllung die
Erreichung des Vertragszwecks gefährden würde. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht in den Fällen der Haftung
Finnest übernimmt keine Haftung für die Inhalte der mit der Plattform verknüpften Webseiten oder URLs anderer Betreiber. Zudem
haftet Finnest nicht für eine ständige Verfügbarkeit oder volle Funktionalität von Linkverknüpfungen zu Webseiten oder URLs
anderer Betreiber.
Der Anbieter bzw. Anleger hat Finnest alle Schäden zu ersetzen, die Finnest aus der Verletzung der jeweiligen gesetzlichen
oder nach diesen AGB bestehenden Verpflichtungen bzw. falschen Zusicherungen entstehen und Finnest von Ansprüchen Dritter
bzw. Haftungen gegenüber Dritten, gleich welcher Art einschließlich behördlich verhängter Geldbußen und / oder Strafen freizustellen.
Die Freistellungsverpflichtung besteht nicht, sofern die Ansprüche Dritter bzw. Haftungen gegenüber Dritten auf Vorsatz oder
grober Fahrlässigkeit von Finnest oder seiner Erfüllungsgehilfen zurückzuführen sind.
Finnest verarbeitet die personenbezogenen Daten der Anleger im Einklang mit dem österreichischen Datenschutzgesetz (DSG) und
dem österreichischen Telekommunikationsgesetz (TKG). Anleger und Anbieter sind damit einverstanden, dass Finnest ihre Stamm-
und Verkehrsdaten sowie sämtliche sich aus der Geschäftsbeziehung ergebenden Daten für die Dienste von Finnest und damit verbundene
Leistungen (z.B. Verwaltung, Verrechnung, Datensicherung, Datenschutzkontrolle, Support, zur Marktforschung, Serviceleistungen
bzw. zur Verbesserung des Service im automatisierten Verfahren und zur Verbesserung von Leistungen überhaupt) speichert, nutzt
und auswertet, sowie Auswertungen bzw. Statistiken nutzt und die Ergebnisse daraus verwertet. Finnest ist auch berechtigt,
im Rahmen gesetzlicher Bestimmungen Protokolle der IP-Adressen zu speichern und zu nutzen. Finnest kann sich bei den Leistungen
und bei der Verarbeitung der Daten unter Wahrung der einschlägigen Bestimmungen des Datenschutzes Dritter bedienen.
Sofern der Anleger bei Registrierung seine Einwilligung hierzu erklärt, verarbeitet Finnest die Registrierungsdaten des Anlegers
zum Zwecke der Zusendung des Finnest E-Mail-Newsletters über Investitionsmöglichkeiten auf Finnest. Die Einwilligung in den
Versand des Finnest E-Mail-Newsletters ist jederzeit widerruflich (z.B. per E-Mail an office@finnest.com bzw. auf dem Postweg an die im Impressum angegebene Adresse).
Die Inhalte der Plattform sind urheberrechtlich geschützt. Das Herunterladen oder die Speicherung der auf der Plattform enthaltenen
Anwendungen oder Programme sowie die (vollständige oder teilweise) Reproduktion, Übermittlung, Modifikation oder Verknüpfung
der Inhalte der Plattform ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung von Finnest gestattet. Erlaubt ist hingegen
das Ausdrucken, Herunterladen oder Speichern einzelner Seiten oder Teilbereiche dieser Webseite, jedoch nur im Rahmen der
jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen (einschließlich des Urheberrechtsgesetzes) und nur dann, wenn Copyright- Vermerke
Finnest behält sich vor, jederzeit (falls notwendig auch ohne vorherige Ankündigung) die Plattform zu ändern, d.h. insbesondere
bestehende Inhalte (ganz oder teilweise) zu ändern oder zu entfernen oder neue Inhalte hinzuzufügen.
Sowohl Finnest als auch Anleger und Anbieter sind jederzeit berechtigt, den Vermittlungsvertrag ordentlich oder außerordentlich
Finnest behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Änderungen der AGB sowie die Einführung zusätzlicher Bedingungen (im
Folgenden einheitlich „Änderungen“) werden den Anlegern und Anbietern spätestens sechs Wochen vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres Wirksamwerdens per E-Mail
übermittelt. Die Zustimmung eines Anlegers bzw. Anbieters zu den Änderungen gilt als erteilt, wenn der jeweilige Anleger bzw.
Anbieter nicht vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen ganz oder teilweise schriftlich (gerichtet
an Finnest unter der im Impressum angegebenen Adresse) oder per E-Mail (an office@finnest.com) widerspricht. Auf diese Genehmigungswirkung wird Finnest bei Übermittlung der Änderungen besonders hinweisen.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesen AGB ist das Handelsgericht
Wien, soweit gesetzlich zulässig.
Finnest GmbH, Eschenbachgasse 11, 3.Stock, A-1010 Wien, Österreich, eingetragen im Firmenbuch des Handelsgerichts Wien unter
FN 418310m (im Folgenden „Finnest“ genannt)
Finnest ist Finanzanlagenvermittler nach § 34f Abs. 1 S. 1 Nr. 3 GewO und vermittelt über die von Finnest betriebene Internetseite
mit den Domains www.finnest.de, www.finnest.at, www.finnest.eu und www.finnest.com (im Folgenden „Plattform“ genannt) jeweils unter der Domain www.finnest.com und www.finnest.de qualifiziert nachrangige Darlehen nach § 1 Abs. 2 Nr.
4 VermAnlG (Nachrangdarlehen), die von kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Sitz in Österreich oder Unternehmen mit
Sitz in Deutschland als Darlehensnehmern angeboten werden, an in der Bundesrepublik Deutschland ansässige Personen bzw. Personenvereinigungen
als Darlehensgeber (im Folgenden einheitlich „Anleger“ genannt). Der jeweilige Darlehensnehmer ist der Emittent und Anbieter des betreffenden Nachrangdarlehens (im Folgenden einheitlich
„Anbieter“ genannt).
Daneben vermittelt Finnest unter der Domain www.finnest.at, www.finnest.eu und www.finnest.com Nachrangdarlehen aufgrund einer
Gewerbeberechtigung zur gewerblichen Vermögensberatung nach § 136a der österreichischen Gewerbeordnung auch an in Österreich
ansässige Anleger, für welche diese Informationen nach § 312d Abs. 2, Art. 246b EGBGB jedoch nicht gelten.
a. Wesentliche Merkmale der angebotenen Finanzdienstleistung und Hinweis auf spezifische Risiken Die von Finnest angebotene Finanzdienstleistung besteht in der Vermittlung von Finanzanlagen in Form von qualifiziert nachrangigen
Darlehen nach § 1 Abs. 2 Nr. 4 VermAnlG (im Folgenden „Nachrangdarlehen“ genannt) über die Plattform, die zwischen Anlegern als Darlehensgebern und dem Anbieter als Darlehensnehmer geschlossen
werden. Finnest ist weder Emittent noch Anbieter von Nachrangdarlehen noch erbringt Finnest Beratungsleistungen oder erteilt
Empfehlungen im Zusammenhang mit der Vermittlung von Nachrangdarlehen. Jeder Anleger beurteilt in eigener Verantwortung, ob
der Abschluss eines Nachrangdarlehens für ihn unter wirtschaftlichen und rechtlichen, insbesondere auch steuerlichen Aspekten
eine geeignete Vermögensanlage darstellt.
Die Nachrangdarlehen, auf welche sich die Finanzanlagenvermittlung bezieht, sind wegen ihrer spezifischen Merkmale mit speziellen
Risiken behaftet. Diese sind in den jeweiligen dem Anleger zur Verfügung stehenden Informationen für Fernabsatzverträge über
Finanzdienstleistungen nach § 312d Abs. 2 BGB, Art. 246b EGBGB für den Nachrangdarlehensvertrag und im jeweiligen Vermögensanlagen-Informationsblatt
Zur Vermittlung der Nachrangdarlehen ermöglicht Finnest es den Anbietern während einer vom Anbieter festgelegten Bieterphase,
Anleger zur Abgabe von Angeboten auf Abschluss eines Vertrages über ein Nachrangdarlehen (im Folgenden „Darlehensgebot“ genannt) mit dem jeweiligen Anbieter einzuladen, indem der Anbieter auf der Plattform die Vertragsdokumentation und Wirtschaftsinformationen
zum Abruf durch potentielle Anleger bereithält. Der Anbieter bestimmt einen Zinsrahmen bzw. Zinssatz für den Festzinssatz
(im Folgenden auch „Basiszins“) sowie einen Mindest-Darlehensbetrag für die durch die Anleger abzugebenden Darlehensgebote und entscheidet, ob der Anleger
zwischen einer Zinsleistung durch Geldüberweisung oder in Form von Waren- / Service-Gutscheinen mit einem Bruttowert mindestens
in Höhe des Basiszinses auswählen darf.
Zur Abgabe eines Darlehensgebotes wählt der Anleger den von ihm angebotenen Basiszins, die Zinsart und den Darlehensbetrag
innerhalb der Vorgaben des Anbieters. Im Hinblick auf den Darlehensbetrag muss der Anleger gesetzlich vorgesehene Schwellenwerte
einhalten. Hiernach dürfen natürliche Personen oder Personengesellschaften bezogen auf sämtliche von einem bestimmten Anbieter
emittierte Vermögensanlagen maximal EUR 10.000,00 investieren und mehr als EUR 1.000,00 nur dann, wenn der Anleger über frei
verfügbares Vermögen in Form von Bankguthaben und Finanzinstrumenten von mindestens EUR 100.000,00 Euro verfügt oder der gebotene
Darlehensbetrag den zweifachen Betrag des durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommens des jeweiligen Anlegers nicht übersteigt.
Bis zum Ende der vom Anbieter festgelegten Bieterphase kann der Anleger das Darlehensgebot jederzeit ändern bzw. zurücknehmen,
wobei die Bieterphase gegenüber der ursprünglich angegebenen Laufzeit vorzeitig endet, sobald die gesetzlich vorgesehene Gesamtemissionsgrenze
von EUR 2,5 Mio. durch weitere Darlehensgebote überschritten würde. Zudem ist der Anbieter während der Bieterphase berechtigt,
die Laufzeit der Bieterphase einmalig zu verlängern. Der Verlängerungszeitraum darf höchstens den Zeitraum der ursprünglichen
Laufzeit erreichen.
Nach Ablauf der Bieterphase übermittelt Finnest dem Anbieter die nach Basiszinssatz und Darlehensbeträgen kumulierten Angebote
über die Nachrangdarlehen zustande kommen sollen. Dem Anbieter steht es frei, Darlehensgebote von Anlegern abzulehnen, unabhängig
davon, ob diese dem vom Anbieter ausgewählten Basiszinssatz entsprechen oder ihn unterschreiten oder übersteigen. Insbesondere
ist der Anbieter berechtigt, Darlehensgebote abzulehnen, wenn und soweit im Fall ihrer Annahme die gesetzliche Gesamtemissionsgrenze
von EUR 2,5 Mio. überschritten würde. Den Anlegern, die mindestens den von Anbieter ausgewählten Zinssatz angeboten haben
und die der Anbieter ausgewählt und nicht ablehnt hat, übermittelt Finnest als Erklärungsbote des Anbieters eine Annahmeerklärung
des Anbieters per E-Mail an die bei Registrierung angegebene E-Mail-Adresse. Ein Vertrag über ein Nachrangdarlehen kommt mit
Zugang der durch Finnest übermittelten Annahmeerklärung des Anbieters beim Anleger zustande. Eines gesonderten schriftlichen
Vertragsschlusses bedarf es darüber hinaus nicht. Finnest vervollständigt den im Datenraum veröffentlichten Nachrangdarlehensvertrag
um die individuellen Daten des Anlegers und den vereinbarten Zinssatz und Darlehensbetrag und stellt Anleger und Anbieter
den Vertrag über das Nachrangdarlehen zur Verfügung.
Zur Nutzung der Plattform muss sich der Anleger unter Eingabe von persönlichen Daten wie seines Namens, seiner E-Mail- Adresse
c. Gesamtpreis, Preisbestandteile, Steuern Die Registrierung auf der Plattform ist kostenlos. Für den Fall des Abschlusses eines Nachrangdarlehensvertrages verpflichtet
sich der Anleger zur Zahlung einer Vergütung in Höhe von einmalig 1% des Darlehensbetrages, mindestens jedoch EUR 25,00 an
Finnest. Der vorgenannte Betrag ist neben dem an den Anbieter zu zahlenden Darlehensbetrag der Gesamtpreis, den der Anleger
im Zusammenhang mit der Vermittlung eines Nachrangdarlehens und dessen Abwicklung an Finnest und den Anbieter zu zahlen hat.
Einkünfte (Zinsen und ggf. Sachleistungen wie Waren- / Service-Gutscheine) im Zusammenhang mit dem Nachrangdarlehen unterliegen
bei dem Anleger der Besteuerung. Wird das Nachrangdarlehen von einer deutschen Privatperson gewährt, werden die Einkünfte
als Einkünfte aus Kapitalvermögen derzeit mit 25% Kapitalertragsteuer zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer
besteuert. Die steuerliche Geltendmachung von Kosten einer etwaigen Fremdfinanzierung des Darlehensbetrages durch den Anleger
ist je nach steuerlicher Situation des Anlegers nur eingeschränkt möglich. Wird das Nachrangdarlehen aus dem betrieblichen
Vermögen des Anlegers gewährt, werden die Einkünfte als gewerbliche Einkünfte mit dem persönlichen Einkommensteuersatz des
Anlegers zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer besteuert. Bei Anlegern, die das Nachrangdarlehen über eine
Kapitalgesellschaft oder eine gewerbliche Personengesellschaft vergeben, unterliegen die Einnahmen den entsprechenden Regelungen
über die Unternehmensbesteuerung.
Nach derzeit geltendem Recht behält der Anbieter keine Kapitalertragsteuer ein und führt diese nicht an das Finanzamt ab.
Der Anleger hat daher sämtliche Einkünfte aus dem Nachrangdarlehen in seiner Steuerklärung anzugeben und selbst zu versteuern.
Dem Anleger wird empfohlen, sich in eigener Verantwortung ggf. qualifiziert steuerlich beraten zu lassen. Etwaige Beratungskosten
in diesem Zusammenhang sind vom Anleger über den vorgenannten Gesamtpreis hinaus zu tragen.
Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Anlegers ab und kann künftig Änderungen
aus wichtigem Grund zu kündigen.Vertragsstrafen sind nicht vorgesehen.
Die vom Anleger an Finnest zu zahlende Vergütung in Höhe von einmalig 1% des Darlehensbetrages, mindestens jedoch EUR 25,00
ist nach Ablauf von 14 Tagen nach Abschluss des Nachrangdarlehensvertrages zur Zahlung fällig und wird aufgrund eines vom
Anleger zu erteilenden SEPA-Lastschriftmandats durch Finnest vom Konto des Anlegers eingezogen.
Der Vermittlungsvertrag unterliegt deutschem Recht. Gerichtsstand für sämtliche Rechtsstreitigkeiten aus und im Zusammenhang
mit dem Vermittlungsvertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, das Handelsgericht Wien.
Finnest legt der Aufnahme der vorvertraglichen Beziehungen zum Anleger vor Abschluss des Vermittlungsvertrages die jeweils
anwendbaren Regelungen des österreichischen und deutschen Rechts zugrunde.
Diese Information gilt bis zur Mitteilung von Änderungen. Finnest behält sich vor, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für
den Vermittlungsvertrag (im Folgenden „AGB“ genannt) jederzeit zu ändern. Änderungen der AGB sowie die Einführung zusätzlicher Bedingungen (im Folgenden einheitlich
„Änderungen“) werden den Anlegern spätestens sechs Wochen vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres Wirksamwerdens per E-Mail übermittelt. Die Zustimmung eines Anlegers bzw. Anbieters zu den Änderungen gilt als erteilt, wenn der jeweilige Anleger bzw. Anbieter
nicht vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen ganz oder teilweise schriftlich (gerichtet an Finnest
unter der im Impressum angegebenen Adresse) oder per E-Mail (an office@finnest.com) widerspricht. Auf diese Genehmigungswirkung wird Finnest bei Übermittlung der Änderungen besonders hinweisen.
Bei Streitigkeiten aus der Anwendung der Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) betreffend Fernabsatzverträge
über Finanzdienstleistungen hat der Anleger, unbeschadet des Rechts, die Gerichte anzurufen, die Möglichkeit, die bei der
Deutschen Bundesbank eingerichtete Schlichtungsstelle anzurufen. Die Beschwerde ist schriftlich unter kurzer Schilderung des
Sachverhalts und unter Beifügung der zum Verständnis der Beschwerde erforderlichen Unterlagen an „Deutsche Bundesbank, Schlichtungsstelle,
Postfach 11 12 32, 60047 Frankfurt“ zu richten. Nach der Schlichtungsstellenverfahrensverordnung wird eine Schlichtung abgelehnt,
der Beschwerdegegenstand bereits bei einem Gericht anhängig ist oder war oder während des Schlichtungsverfahrens anhängig
ein Antrag auf Prozesskostenhilfe abgewiesen worden ist, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine Aussicht auf Erfolg
die Angelegenheit bereits Gegenstand eines Schlichtungsvorschlags oder eines Schlichtungsverfahrens einer Schlichtungsstelle
oder einer anderen Gütestelle ist,
Demnach hat der Anleger bei Erhebung der Beschwerde zu versichern, dass er in der Streitigkeit noch kein Gericht, keine Streitschlichtungsstelle
und keine Gütestelle, die Streitbeilegung betreibt, angerufen und auch keinen außergerichtlichen Vergleich mit Finnest abgeschlossen
Es bestehen weder Garantiefonds noch andere Entschädigungsregelungen zur Absicherung von Forderungen des Anlegers aus dem
Vermittlungsvertrag.
Widerrufsrecht Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen mittels einer eindeutigen Erklärung widerrufen.
Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung auf einem dauerhaften Datenträger, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch
nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246b § 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 246b § 1 Absatz
1 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs, wenn die Erklärung auf einem dauerhaften
Datenträger (z.B. Brief, Telefax, E-Mail) erfolgt. Der Widerruf ist zu richten an: Finnest GmbH, Eschenbachgasse 11, 3. Stock,
A-1010 Wien, Österreich, E-Mail: office@finnest.com
Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Dienstleistung verpflichtet, wenn Sie vor Abgabe Ihrer Vertragserklärung auf
diese Rechtsfolge hingewiesen wurden und ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor dem Ende der Widerrufsfrist mit der Ausführung
der Gegenleistung beginnen. Besteht eine Verpflichtung zur Zahlung von Wertersatz, kann dies dazu führen, dass Sie die vertraglichen
Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf dennoch erfüllen müssen. Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig,
wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt
haben. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie
Bei Widerruf dieses Vertrages sind Sie auch an einen mit diesem Vertrag zusammenhängenden Vertrag nicht mehr gebunden, wenn
der zusammenhängende Vertrag eine Leistung betrifft, die von uns oder einem Dritten auf der Grundlage einer Vereinbarung zwischen
uns und dem Dritten erbracht wird.
Registrierte Benutzer von Finnest (die „Benutzer“) verpflichten sich, Vertrauliche Informationen streng vertraulich zu behandeln
und dafür Sorge zu tragen, dass von ihnen verschiedene Personen (“Dritte“) keine Kenntnis hiervon erlangen können. Der Begriff
“Vertrauliche Informationen” umfasst alle schriftlichen und/oder elektronischen Daten, Informationen, Materialien, Muster
und Unterlagen, die den Benutzern vom Unternehmer auf der von der Finnest GmbH betriebenen Plattform offengelegt werden.