Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202002,%201494
Timestamp: 2016-06-29 05:26:03
Document Index: 379562033

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'Art. 21', 'Art. 16', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 21', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJW 2002, 1494 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 17.01.2002
OLG Stuttgart, 07.08.2015 - 2 U 107/14 OLG Frankfurt, 06.02.2007 - 11 U 51/06 Mehrfachverfolgung: Einwand wegen Verletzung des allgemeinen …
Rechtsprechung BGH, 17.01.2002 - III ZR 98/01 Volltextver�ffentlichungen (9)
EinigVtr Art. 21 Abs. 3 Halbs. 2, 22 Abs. 1 Satz 7; RegVBG Art. 16, 19 Abs. 6 Satz 1, 20; VZOG �� 16, 11 Abs. 2 Satz 4
Einigungsvertrag - DDR - Eigentum - Grundst�ckseigentum - Grundst�ck - Erhaltungskosten - Gezogene Nutzungen - Verm�genszuordnungsverfahren - Anspruchsgegner
Reichsverm�gen; Erhaltungskosten; Zuordnungsverh�ltnis
Rechtsstellung des - fiktiv - Verf�gungsberechtigten eines zum fr�heren Reichsverm�gen geh�renden Grundst�cks hinsichtlich der Erhaltungskosten und der gezogenen Nutzungen
BGHZ 149, 380
NJW 2002, 1494 (Ls.)
NZM 2002, 402
WM 2002, 759
Wird zitiert von ... (6) BGH, 26.11.2004 - V ZR 90/04 Voraussetzungen einer Entsch�digung f�r die Nutzung eines ehemaligen …a) Anspr�che aus dem Eigent�mer-Besitzer-Verh�ltnis stehen dem Bund gegen�ber einem fiktiven Verf�gungsberechtigten im Sinne von �� 16 Satz 3, 11 Abs. 2 Satz 4 VZOG nicht zu, solange der �bergang von Reichsverm�gen auf den Bund nicht bestandskr�ftig festgestellt oder anderweitig verbindlich gekl�rt ist (Fortf�hrung von BGHZ 149, 380).c) Bei der Bestimmung des fiktiven Verf�gungsberechtigten ist auch die M�glichkeit einer einvernehmlichen Zuordnung nach � 2 Abs. 1 Satz 6 VZOG zu ber�cksichtigen (Fortf�hrung von BGHZ 149, 380).Denn diese �berleitungsregelung betrifft nur die verfahrensrechtlichen Aspekte der Verm�genszuordnung (BGHZ 149, 380, 385).�� 11 Abs. 2, 16 Satz 3 VZOG gelten vielmehr deshalb auch f�r vor dem 25. Dezember 1993 (oder auch gar nicht) festgestellte �berg�nge von Reichsverm�gen auf den Bund, weil das Gesetz das restitutions�hnliche Rechtsverh�ltnis zwischen dem Bund als Eigent�mer von Reichsverm�gen und dem Besitzer solchen Verm�gens mit Wirkung vom 25. Dezember 1993 kraft Gesetzes umgestaltet und keine Ausnahme f�r Altf�lle vorgesehen hat (BGHZ 149, 380, 385 ff.).� 11 Abs. 2 Satz 4 VZOG meint zwar bei seiner unmittelbaren Anwendung - �hnlich wie � 2 Abs. 3 VermG - mit dem Verf�gungsberechtigten denjenigen, der �ber den Verm�genswert wirklich verf�gen kann (BGHZ 149, 380, 389).Unter diesen Umst�nden kann die mit � 16 Satz 3 VZOG bezweckte Gleichstellung des �bergangs von Reichsverm�gen auf den Bund mit der Restitution nur gelingen, wenn die Norm nicht an die wirkliche Verf�gungsberechtigung, sondern an die fiktive Verf�gungsberechtigung derjenigen Stelle ankn�pft, der das Grundst�ck ohne den �bergang auf den Bund zugefallen w�re (BGHZ 149, 380, 389 f.).Bei der gebotenen sinngem��en Anwendung des � 11 Abs. 2 Satz 4 VZOG entspricht dem Zeitpunkt der R�ck�bertragung der Eintritt der Bestandskraft des das Eigentum des Bundes feststellenden Zuordnungsbescheids oder jedes andere Ereignis, das diese Kl�rung herbeif�hrt (BGHZ 149, 380, 388).
BGH, 09.01.2003 - III ZR 121/02 Rechtsstellung des Erben nach kommissarischer Verwaltung eines Grundst�cksIst die Kl�gerin hiernach nicht als staatlicher Verwalter anzusehen (so bereits Senatsbeschlu� vom 22. Februar 2001 - III ZR 168/00; vgl. auch Senatsurteil BGHZ 149, 380, 386 f), kann sie wegen m�glicher Aufwendungsersatzanspr�che nicht auf diese Rechtsstellung verwiesen werden.
OLG Naumburg, 23.03.2004 - 11 U 34/03 Restitutionsanspruch bei unredlichem Erwerb der Rechtsposition als …1.) Die Frage, welches Glied der �ffentlichen Hand, zu der insbesondere die Bundesrepublik Deutschland, die L�nder, die Gemeinden und die Landkreise geh�ren, am 3. Oktober 1990 Eigent�mer der zum Staatsverm�gen der ehemaligen DDR geh�renden, volkseigenen Gegenst�nde geworden ist, beantwortet sich im Wesentlichen und zuerst nach den Art. 21 und 22 des Einigungsvertrages (BGH, Urteil vom 23. M�rz 2000, III ZR 217/99 = BGHZ 144, 100-118; Urteil vom 17. Januar 2002, III ZR 98/01 = BGHZ 149, 380-391).Die am 3. Oktober 1990 gegebene Rechtslage stellt der Verm�genszuordnungsbescheid im Verwaltungsverfahren nach dem Verm�genszuordnungsgesetz (VZOG) mit deklaratorischer Wirkung ex tunc verbindlich fest (BGH, Urteil vom 23. M�rz 2000, III ZR 217/99 = BGHZ 144, 100-118; Urteil vom 17. Januar 2002, III ZR 98/01 = BGHZ 149, 380-391).Dieser hat die bis dahin entstandenen gew�hnlichen Erhaltungskosten zu tragen (BGH, Urteil von 17. Januar 2002, III ZR 98/01 = BGHZ 149, 380-391).
BGH, 15.09.2005 - III ZR 458/04 Rechtsfolgen der Restitution des Erbteils an einem Grundst�ckDie beg�nstigte K�rperschaft erlangt das Eigentum erst mit Eintritt der Bestandskraft des die Verm�gens�bertragung anordnenden Zuordnungsbescheids, � 2 Abs. 1a S�tze 3 und 4 VZOG (Senatsurteil BGHZ 144, 100, 115; vgl. auch Senatsurteil BGHZ 149, 380, 386).
KG, 15.02.2006 - 25 U 27/05 Ausgleich nach dem Verm�genszuordnungsgesetz: �berlagerung durch die Bestimmungen …Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 17.1.2002 - III ZR 98/01 - st�nde dem nicht entgegen, weil das Verm�genszuordnungsgesetz (VZOG) auschlie�lich dem internen Ausgleich �ffentlich-rechtlicher K�rperschaften und Institutionen diene und kein Instrument bilde, dem Restitutionsberechtigten nach dem Verm�gensgesetz seine Anspr�che abzuschneiden.Dem steht auch die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 17.1.2002 - Az. III ZR 98/01 - (abgedruckt in ZOV 2002, 90) nicht entgegen, weil sich der dieser Entscheidung zugrunde liegende Sachverhalt von dem hier ma�geblichen Sachverhalt in einem wesentlichen Punkt unterscheidet.
VG Berlin, 24.10.2013 - 29 K 103.12 Berechnung des Wertersatzes nach � 11 Abs. 2 S. 3 VZOGAuch erscheint zweifelhaft, ob die Beigeladene Verf�gungsberechtigte war (dazu BGH, Urteil vom 17. Januar 2002 - III ZR 98/01 -, BGHZ 149, 380 = juris Rdnr. 24).