Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BStBl%20II%201979,%20768
Timestamp: 2019-12-08 05:42:47
Document Index: 393672648

Matched Legal Cases: ['§ 518', '§ 15', '§ 1909', '§ 1643', '§ 15', '§ 518']

BFH, 08.08.1979 - I R 82/76 - dejure.org
BFH, 08.08.1979 - I R 82/76
https://dejure.org/1979,767
BFH, 08.08.1979 - I R 82/76 (https://dejure.org/1979,767)
BFH, Entscheidung vom 08.08.1979 - I R 82/76 (https://dejure.org/1979,767)
BFH, Entscheidung vom 08. August 1979 - I R 82/76 (https://dejure.org/1979,767)
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Unterbeteiligung - Atypische stille Beteiligung - Kapitalgesellschaft - Schenkweise Unterbeteiligung - Notarielle Beurkundung
BGB § 518; EStG § 15 Abs. 1 Nr. 2
Zur Frage des wirtschaftlichen Eigentums bei Überlassung eines Grundstücks zur Nutzung
BFHE 128, 457
DB 1979, 2160
BStBl II 1979, 768
Es ist auch in der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) seit langem anerkannt, daß sich der Gesellschafter einer GmbH an dieser still beteiligen kann (vgl. Urteile vom 8. August 1979 I R 82/76, BFHE 128, 457, BStBl II 1979, 768, Ziff. I.1.
Nach den tatsächlichen Feststellungen des FG wurden die UBV mit den damals noch minderjährigen Kindern insbesondere unter Mitwirkung eines Ergänzungspflegers (§ 1909 BGB) geschlossen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 19. Dezember 1979 I R 176/77, BFHE 129, 475, BStBl II 1980, 242), notariell beurkundet (vgl. BFH-Urteil vom 8. August 1979 I R 82/76, BFHE 128, 457, BStBl II 1979, 768) und vormundschaftsgerichtlich genehmigt (§§ 1643 Abs. 1, 1822 Nr. 3 BGB).
BFH, 18.03.1982 - I R 127/78
Atypische Unterbeteiligung - Anteil an einer OHG - Innenverhältnis - …
Es bestehen keine Bedenken gegen die Annahme, daß die Klägerin Mitunternehmerin (§ 15 Nr. 2 EStG) geworden ist, da sie schuldrechtlich an dem der Beigeladenen zu 1 zustehenden Anteil an den stillen Reserven der OHG und am Geschäftswert unterbeteiligt wurde (zur Unterbeteiligung als Mitunternehmerschaft vgl. BFH-Urteile vom 3. Mai 1979 IV R 153/78, BFHE 127, 538, BStBl II 1979, 515; vom 8. August 1979 I R 82/76, BFHE 128, 457, BStBl II 1979, 768).
Es besteht im Streitfall keine Veranlassung, auf die Rechtsnatur der Unterbeteiligung grundsätzlich einzugehen (vgl. dazu BFHE 128, 457, BStBl II 1979, 768 und die dort zitierten Hinweise auf das handelsrechtliche Schrifttum).
BFH, 11.10.1984 - IV R 179/82
Übertragung einer Mitunternehmerstellung
In der Rechtsprechung des BFH ist anerkannt, daß bei schenkweiser Einräumung einer Unterbeteiligung an einem OHG- oder KG-Anteil der Unterbeteiligte im Verhältnis zum Hauptbeteiligten Mitunternehmer wird, wenn der Vertrag zivilrechtlich wirksam ist, tatsächlich vollzogen wird und inhaltlich den Unterbeteiligten im Innenverhältnis mindestens mit den Rechten und Pflichten ausstattet, die nach dem Regelstatut des Handelsgesetzbuches (HGB) einem Kommanditisten zustehen und obliegen (z. B. Urteil vom 8. August 1979 I R 82/76, BFHE 128, 457, BStBl II 1979, 768).
Gesellschaftsverträge zwischen Familienangehörigen sind nach ständiger Rechtsprechung des BFH (Urteile vom 19. September 1974 IV R 95/73, BFHE 113, 558, BStBl II 1975, 141; vom 8. August 1979 I R 82/76, BFHE 128, 457, BStBl II 1979, 768) einkommensteuerrechtlich nur dann zu berücksichtigen, wenn sie eindeutig festgelegt und ernsthaft gemeint sind und die Gewähr ihrer tatsächlichen Durchführung bieten.
Die schenkweise Einräumung einer Unterbeteiligung bedarf der notariellen Beurkundung gemäß § 518 Abs. 1 S. 1 Bürgerliches Gesetzbuch - BGB - (BFH-Urteil vom 08.08.1979 I R 82/76, BFHE 128, 457 , BStBl II 1979, 768).