Source: http://www.jurablogs.com/2012/01/26/kann-firmenname-kennzeichen-verletzen
Timestamp: 2017-03-30 07:06:13
Document Index: 57885331

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 139', 'BGH', 'BGH', '§ 12']

BlogsBlog für Gewerblichen RechtsschutzJanuar 2012Kann ein Firmenname ein Kennzeichen verletzen?Das Markenrecht, welches zum Kennzeichenrecht im weitesten Sinne gehört, bietet eine Fülle von Problemstellungen. Da zum Kennzeichenrecht nicht nur die Marke, sondern auch die geschäftliche Bezeichnung, die geographische Herkunftsangabe und beispielsweise das Namensrecht gehört, gibt es eine Vielzahl an Fallgestaltungen, wann solche Rechte miteinander kollidieren können. So ist es keine Seltenheit, dass eine mutmaßliche Verletzung einer Marke wegen einer anderen Marke im Raume steht. Es kann aber auch vorkommen, dass eventuell eine Marke mit einer Unternehmensbezeichnung kollidiert. Ein solcher Fall soll im Nachfolgenden einmal näher betrachtet werden.1. Der Bundesgerichthof entschied den Fall, bei dem die spätere Klägerin Herstellerin von Möbeln war und für diese eine Wort- Bildmarke, nämlich „Schaumstoff Lübke” eingetragen war. Die spätere Beklagte handelte ebenfalls mit Möbeln und führte die Unternehmensbezeichnung „Dieter Lübke Schaumdesign GmbH“. Dies kam der späteren Klägerin zur Kenntnis, die daraufhin ihre mutmaßlichen Markenrechte geltend machte. Als außergerichtlich keine Einigung zu erzielen war, machte diese den Unterlassungsanspruch gerichtlich geltend, wobei des Weiteren die Ansprüche auf Auskunftserteilung, Feststellung des Schadensersatzanspruches und Herausgabe der markenverletzenden Unterlagen geltend gemacht wurden. Das Landgericht hatte die Beklagte antragsgemäß verurteilt. Im Rahmen der Berufung schlossen die Parteien einen Vergleich, wobei der Unterlassungsanspruch davon nicht erfasst war. Das Berufungsurteil lehnte allerdings den Unterlassungsanspruch ab. Dagegen wendete sich die Klägerin mit der Revision. Die Beklagte reichte eine Anschlussrevision ein.2. Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 12.05.2011 unter dem Aktenzeichen I ZR 20/10 der Revision der Klägerin stattgegeben ...Zum vollständigen Artikel79 LeserPETRINGS.DE:Marke und Firma: Der Abmahner ist auch mal der Gärtner99 LeserPETRINGS.DE:Falsche Abmahnungen im Namen der Marke11 LeserIT-Recht Kanzlei DURY:BGH: Schutz der Langenscheidt Farbmarke gelb - Verwechselungsgefahr wegen hochgradiger ...10 verwandte ArtikelBGH: Zur Markenverletzung bei firmenmäßigen Gebrauch eines Zeichens (Unternehmensbezeichnung bzw. Firma)BGH: Eine reine firmenmäßige Verwendung eines Zeichens verletzt keine Markenrechte"Schaumstoff Lübke"PelikanFirmenmäßiger Gebrauch eines Zeichens nach dem MarkenrechtBGH: „Schaumstoff Lübke“ – Nur firmenmäßiger Gebrauch eines Zeichens begründet keine Markenverletzung – Zur Hinweispflicht des Gerichts
gemäß § 139 ZPOBaumannTÜV IIBGH: Wo “TÜV” draufsteht, muss auch “TÜV” drin sein / Zur gebräuchlichen BezeichnungBGH: Marke “Pelikan” - Zur Ähnlichkeit von Waren und DienstleistungenÜber den ArtikelVeröffentlicht January 26, 2012 8:06am im Blog Blog für Gewerblichen Rechtsschutz.KategorienMarkenrechtThemenBundesgerichtshof, Markenrecht, Marke, Schutz, § 12 Bgb, Kennzeichen, Abgrenzung, Sinn, Betriebliche Herkunft, Dieter, SchutzrechteTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresRuhig, Brauner!von Carsten R. Hoenig / kanzlei-hoenig.deReinigungsannahme: Das rosa verfärbte Brautkleidvon RechtsindexIst die Koppelung einer Gewinnspielteilnahme mit der Einwilligung in E-Mail-Werbung zulässig?von Ingo Kaiser / Datenschutzblog 29Sonntagswitz: Heute zu/mit Strafverteidigernvon Detlef Burhoff / Burhoff online BlogWas wurde eigentlich aus den Goldfinger-Modellen?von Matthias Trinks / NWB Experten BlogAls nächstes lesen - bislang 57 Leser:Rezension: WpHG