Source: http://archiv.soz-kult.fh-duesseldorf.de/studium/ordnungen/bapokind2008.html
Timestamp: 2019-04-22 05:59:23
Document Index: 125445765

Matched Legal Cases: ['§ 81', '§ 1', '§ 49', '§ 1', '§ 49', '§ 49', '§ 2', '§ 65', '§ 7', '§ 64', '§ 49', '§ 63', '§ 65', '§ 1', '§ 71', '§ 4', '§ 16', '§ 8', '§ 8', '§ 28', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 10', '§ 10', '§ 65', '§ 42', '§ 65', '§ 24', '§ 29', '§ 3', '§ 1']

FH D | FB 6 | Studium | Ordnungen | Bachelor Kindheit (2008)
für den Bachelor-Studiengang „Pädagogik der Kindheit und Familienbildung“ (BaPO)“ an der Fachhochschule Düsseldorf vom 25.09.2008, geändert durch Änderungssatzung vom 21.02.2012.
PDF-Version der Prüfungsordnung im Verkündungsblatt der Fachhochschule Düsseldorf Nr. 179 vom 25.09.2008
Diese Prüfungsordnung gilt für das Studium in dem Bachelor-Studiengang Pädagogik der Kindheit und Familienbildung des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften der Fachhochschule Düsseldorf.
Das Bachelor-Studium der Pädagogik der Kindheit und Familienbildung soll den Studierenden unter Beachtung der allgemeinen Studienziele gem. § 81 HG ermöglichen, wissenschaftlich begründete Handlungsfähigkeit für die spätere Berufspraxis zu erwerben und entsprechende Fach-, Methoden-, Sozial- und Subjektkompetenzen zu entwickeln.
Aufgrund der bestandenen Bachelorprüfung verleiht die Fachhochschule Düsseldorf den akademischen Grad „Bachelor of Arts“, abgekürzt „B.A.“. Zugleich wird die Staatliche Anerkennung als Pädagoge/Pädagogin für Kindheit und Familienbildung verliehen.
Studienvoraussetzungen für die Aufnahme des Studiums im unter § 1 genannten Bachelor-Studiengang ist die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife oder eine vom zuständigen Ministerium als gleichwertig anerkannte Vorbildung. Weiterhin wird gemäß § 49 Abs. 10 HG zum Studium zugelassen, wer sich ohne Vorliegen der Voraussetzungen gemäß Satz 1 erfolgreich einer Zugangsprüfung gemäß § 1 der Zugangs- und Einstufungsprüfungsordnung der Hochschule in der jeweils gültigen Fassung unterzieht und
Studienbewerber oder Studienbewerberinnen, die die für ein erfolgreiches Studium erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten auf andere Weise als durch ein Studium erworben haben, sind nach dem Ergebnis einer Einstufungsprüfung aufgrund von § 49 Abs. 11 HG berechtigt, das Studium in dem diesem Ergebnis entsprechenden Abschnitt des Studiums aufzunehmen, soweit nicht Regelungen über die Vergabe von Studienplätzen entgegenstehen.
Das Nähere über Art, Form und Umfang der Einstufungsprüfung regelt die Fachhochschule Düsseldorf durch die Zugangs- und Einstufungsprüfungsordnung in der jeweils gültigen Fassung.
Das Studium gliedert sich in die Einführungs-, Haupt-, Praxis- und Bachelorthesismodule.
Der Gesamtstudienumfang beträgt 104 Semesterwochenstunden (SWS). Die Verteilung der Semesterwochenstunden im Einzelnen ergibt sich aus dem Studienverlaufsplan in Anlage 1.
Für das gesamte Studium werden insgesamt 180 Leistungspunkte (LP) vergeben.
Auf das Studium und die Prüfungen an der Fachhochschule werden Studien- und Prüfungs-leistungen, die in demselben Studiengang oder einem inhaltlich vergleichbaren Bachelor- oder Diplomstudiengang an anderen Hochschulen im Geltungsbereich des Grundgesetzes erbracht wurden, sowie gleichwertige Studien- und Prüfungsleistungen, die in anderen Studiengängen oder an anderen Hochschulen sowie an staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsakademien im Geltungsbereich des Grundgesetzes erbracht wurden, von Amts wegen angerechnet
Gleichwertige Studien- und Prüfungsleistungen, die an Hochschulen außerhalb des Geltungsbereiches des Grundgesetzes erbracht wurden, werden auf Antrag angerechnet. Gleichwertigkeit ist festzustellen, wenn Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in Inhalt, Umfang und in den Anforderungen denjenigen des Studiums im Bachelor-Studiengang Pädagogik der Kindheit und Familienbildung im Wesentlichen entsprechen. Dabei sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften zu beachten.
Studienbewerber und Studienbewerberinnen die gemäß § 49 Abs. 10 HG an einer anderen Hochschule desselben Typs im Geltungsbereich des Grundgesetzes zum Studium zugelassen worden sind und denen diese Hochschule anhand von wenigstens der Hälfte aller in einem Studiengang geforderten Studien- und Prüfungsleistungen den erfolgreichen Studienverlauf bescheinigt hat, sind vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Kapazitäten - berechtigt, ihr Studium an der Fachhochschule Düsseldorf in demselben oder in einem verwandten Studiengang fortzusetzen. Das gilt auch für Studienbewerber und Studienbewerberinnen, die das Studium an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes als beruflich Quali-fizierte aufgenommen haben. Die Anrechnung der Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt gemäß Abs. 2.
Über die Anrechnung nach Absatz 1 - 3 entscheidet der Prüfungsausschuss, gegebenenfalls nach Anhörung der für die Module zuständigen Prüfer oder Prüferinnen.
Für die Organisation der Prüfungen und das Prüfungsverfahren und die durch diese Prü-fungsordnung zugewiesenen weiteren Aufgaben wird ein Prüfungsausschuss gebildet. Der Prüfungsausschuss besteht aus dem oder der Vorsitzenden, dessen oder deren Stellvertreter oder Stellvertreterin und fünf weiteren Mitgliedern. Der oder die Vorsitzende, sein Stellvertre-ter oder seine Stellvertreterin oder ihr Stellvertreter oder ihre Stellvertreterin und zwei weitere Mitglieder werden aus dem Kreis der Professoren oder Professorinnen, ein Mitglied aus dem Kreis der Lehrkräfte für besondere Aufgaben bzw. den wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und zwei Mitglieder aus dem Kreis der Studierenden vom Fachbereichsrat gewählt. Entsprechend werden für die Mitglieder des Prüfungsausschusses mit Ausnahme des oder der Vorsitzenden und dessen oder deren Stellvertreter oder Stellvertreterin Vertre-tungen gewählt. Die Amtszeit der hauptberuflich an der Hochschule tätigen Mitglieder und ihrer Vertreter oder Vertreterinnen beträgt vier Jahre, die der studierenden Mitglieder und ihrer Vertreter oder Vertreterinnen ein Jahr. Die Wiederwahl ist zulässig.
Der Prüfungsausschuss achtet auf die Einhaltung der Prüfungsordnung und sorgt für die ordnungsgemäße Durchführung der einzelnen Prüfungen. Er ist insbesondere zuständig für die Entscheidung über Widersprüche gegen in Prüfungsverfahren getroffene Entscheidungen. Darüber hinaus hat der Prüfungsausschuss dem Fachbereichsrat über die Entwicklung der Prüfungen und Studienzeiten jährlich zu berichten. Er gibt Anregungen zur Reform der Prüfungsordnung. Der Prüfungsausschuss kann die Erledigung seiner Aufgaben für alle Regelfälle außer der Entscheidung über Widersprüche auf den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses übertragen.
Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn neben dem oder der Vorsitzenden oder dessen oder deren Stellvertreter oder Stellvertreterin mindestens zwei weitere Professoren oder Professorinnen und ein weiteres stimmberechtigtes Mitglied anwesend sind. Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des oder der Vorsitzenden. Die studierenden Mitglieder des Prüfungsausschusses wirken bei pädagogisch-wissenschaftlichen Entscheidungen, insbesondere bei der Anrechnung oder sonstiger Beurteilung von Studien- und Prüfungsleistungen und der Bestellung von Prüfern oder Prüferinnen und Beisitzern und Beisitzerinnen nicht mit. An der Beratung und Beschlussfassung über An-gelegenheiten, die die Festlegung von Prüfungsaufgaben oder ihre eigene Prüfung betreffen, nehmen sie nicht teil.
Belastende Entscheidungen des Prüfungsausschusses oder seines oder seiner Vorsitzenden werden dem oder der Studierenden unverzüglich mitgeteilt. Dem oder der Studierenden ist vorher Gelegenheit zum rechtlichen Gehör zu geben. § 2 Abs. 3 Nr. 3 des Verwaltungsverfahrensgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen, insbesondere über die Ausnahme von der Anhörungs- und Begründungspflicht bei Beurteilungen wissenschaftlicher oder künstlerischer Art, bleibt unberührt.
Der Prüfungsausschuss bestellt die Prüfer oder Prüferinnen sowie die Beisitzer oder Beisitzerinnen. Er stellt die Eignung der Prüfenden und der Beisitzenden gem. § 65 Abs. 1 HG fest. Als Prüfende werden nur solche Personen bestellt, die mindestens die entsprechende Bachelor- oder Diplomprüfung oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt oder eine vergleichbare Qualifikation erworben haben. Als Beisitzende dürfen nur solche Personen bestellt werden, die mindestens die entsprechende Bachelor- oder Diplomprüfung oder eine vergleichbare Prüfung abgelegt oder eine vergleichbare Qualifikation erworben haben. Die Prüfenden sind in ihrer Prüfungstätigkeit unabhängig.
Für den Studienaufwand eines vollen akademischen Jahres werden in der Regel 60 Leistungspunkte, für ein Semester in der Regel 30 Leistungspunkte zugrunde gelegt.
Leistungspunkte werden nach Maßgabe der Prüfungsordnung für mindestens mit 'bestanden' oder 'ausreichend' (4,0) bewertete Prüfungsleistungen vergeben.
Werden Studienzeiten sowie die dabei erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen gemäß § 7 angerechnet, so werden die erworbenen Leistungspunkte gemäß dem Europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen (European Credit Transfer System, ECTS) auf die laut Studienplan zugewiesene Anzahl an Leistungspunkte des entsprechenden Mo-duls an der Fachhochschule Düsseldorf angerechnet.
Das Bachelor-Studium und die Prüfungsverfahren sind so zu gestalten, dass das gesamte Studium einschließlich der Bachelor-Thesis und des Kolloquiums mit Ablauf des sechsten Semesters abgeschlossen sein kann. Prüfungsverfahren müssen die Inanspruchnahme der gesetzlichen Mutterschutzfristen, der Fristen des Bundeserziehungsgeldgesetzes über die Elternzeit und der Pflege von Personen im Sinne von § 64 Absatz 5 Satz 2 Nr. HG NRW ermöglichen.
Macht ein Kandidat oder eine Kandidatin durch ein ärztliches Zeugnis oder auf andere Weise glaubhaft, dass er oder sie wegen gesundheitlicher Behinderung nicht in der Lage ist, die Prüfung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, kann der Prüfungsausschuss auf Antrag der zu Prüfenden gestatten, gleichwertige Prüfungsleistungen in anderer Form zu erbringen. Er hat dafür zu sorgen, dass durch die Gestaltung der Prüfungsbedingungen eine Benachteiligung für Behinderte nach Möglichkeit ausgeglichen wird. Im Zweifel kann der Prü-fungsausschuss Nachweise für die Art und Schwere der Einschränkung fordern.
Prüfungsleistungen können durch gleichwertige Leistungen in einer Einstufungsprüfung gemäß § 49 Abs. 11 HG in Verbindung mit der Zugangs- und Einstufungsprüfungsordnung der Hochschule ersetzt werden.
Die für den Rücktritt oder das Versäumnis nach Abs. 2 geltend gemachten triftigen Gründe müssen dem Prüfungsausschuss unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Krankheit der zu Prüfenden ist darüber hinaus ein ärztliches Attest vorzulegen. Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann im Einzelfall die Vorlage eines Attestes eines oder einer vom Prüfungsausschuss benannten Vertrauensarztes oder Vertrau-ensärztin verlangen. Erkennt der Prüfungsausschuss die Gründe gemäß Satz 1 an, wird der Kandidatin oder dem Kandidat dies schriftlich mitgeteilt und er oder sie kann sich zu der ent-sprechenden Prüfungsleistung erneut anmelden.
Versucht der oder die zu Prüfende, das Ergebnis seiner oder ihrer Prüfungsleistungen durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, gilt die betreffende Prüfungsleistung als „nicht bestanden“ oder wird mit ”nicht ausreichend” (5,0) bewertet. Der oder die zu Prüfende kann verlangen, dass die Entscheidung nach Satz 1 vom Prüfungsausschuss überprüft wird. Ablehnende Entscheidungen des Prüfungsausschusses werden dem oder der zu Prüfenden unverzüglich schriftlich mitgeteilt, nachdem dem oder der zu Prüfenden Gelegenheit zum rechtlichen Gehör gegeben wurde. Im Übrigen gilt § 63 Abs. 5 HG.
Zur Bachelorprüfung kann nur zugelassen werden, wer an der Fachhochschule Düsseldorf gemäß § 65 HG in den unter § 1 aufgeführten Bachelor-Studiengang eingeschrieben oder gemäß § 71 Abs. 1 oder 2 HG als Zweithörer oder Zweithörerin zugelassen ist und die Voraussetzungen nach § 4 erfüllt.
Die modulzugehörigen Prüfungen beziehen sich auf die Lehrinhalte der einzelnen Module. Sie sollen jeweils zu dem Zeitpunkt abgelegt werden, der gemäß Studienverlaufsplan in der Anlage 1 vorgegeben wird. Daraus ergeben sich auch die Leistungspunkte für die jeweiligen Module.
Die Bachelorprüfung ist abgeschlossen, wenn insgesamt 210 Leistungspunkte erreicht sind und die Bachelor-Thesis sowie das Kolloquium mit mindestens der Note „ausreichend“ bewertet wurden.
In den Modulprüfungen sollen die zu Prüfenden nachweisen, dass sie über die erforderlichen fachlichen Kenntnisse verfügen, die Zusammenhänge des Prüfungsgebietes erkennen, spe-zielle Fragestellungen in diese Zusammenhänge einzuordnen vermögen und mit den geläufigen Methoden des Faches Problemlösungen erarbeiten können.
Die Modulprüfungen werden studienbegleitend durchgeführt. Sie sind Bestandteil der Bache-lorprüfung. Jedes Modul wird mit einer Prüfungsleistung oder mehreren Prüfungsleistungen in den modulzugehörigen Lehrveranstaltungen gemäß Anlage 2 abgeschlossen. Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls erhält der oder die zu Prüfende die in § 16 Abs. 4 den Modulen zugewiesenen Leistungspunkte im Prüfungsregister gutgeschrieben.
In den modulzugehörigen Lehrveranstaltungen legen die Lehrenden gemäß dieser Prüfungs-ordnung jeweils Form, Dauer und Umfang der Prüfung fest und geben dies rechtzeitig vor Beginn der Lehrveranstaltung gemäß § 8 Abs. 1 bekannt.
Die zu Prüfenden haben sich zu den Modulprüfungen bis zu dem vom Prüfungsausschuss festgesetzten Termin schriftlich beim Prüfungsausschuss anzumelden. Der Antrag kann für mehrere Modulprüfungen gleichzeitig gestellt werden, wenn diese innerhalb desselben Prüfungszeitraums stattfinden. Ort und Zeit der Prüfung werden auf der Grundlage des Prüfungsverzeichnisses vom Prüfungsausschuss festgelegt und in das Prüfungsregister gemäß § 8 Abs. 2 eingetragen.
In den Einführungsmodulen finden insgesamt 13 Prüfungen, in den Hauptmodulen finden ins-gesamt 12 Prüfungen statt. Alle Prüfungen sind den Lehrveranstaltungen mit mindestens vier Semesterwochenstunden direkt zugeordnet. Im Falle von Lehrveranstaltungen, die weniger als vier Semesterwochenstunden umfassen, findet die Prüfung in dem Semester des letzten Teils der zugehörigen Lehrveranstaltung statt. In den Praxisanteilen finden zwei Prüfungen statt.
In den Einführungs- und Praxismodulen werden die erfolgreich abgeschlossenen Prüfungs-leistungen in den modulzugehörigen Lehrveranstaltungen mit dem Ergebnis „bestanden“ bewertet.
In den Hauptmodulen werden die erfolgreich abgeschlossenen Prüfungsleistungen in den modulzugehörigen Lehrveranstaltungen mit Noten gemäß § 28 Abs. 3 differenziert bewertet.
Modul-Prüfungen sind mündliche Prüfungen (§ 19), Klausurarbeiten (§ 20) und besondere Prüfungs- leistungen (§ 21).
Mündliche Prüfungen werden als Einzelprüfungen oder als Gruppenprüfungen vor einem oder einer Prüfenden in Gegenwart eines oder einer sachkundigen Beisitzenden gemäß § 10 Abs.1 Satz 4 durchgeführt, der oder die das Protokoll führt. Die Dauer der mündlichen Prü-fung als Einzelprüfung beträgt in der Regel 30 Minuten; bei einer Gruppenprüfung verlängert sich die Dauer entsprechend.
Die Praxisanteile des Studiums bestehen aus den Praxismodulen.
In den Praxisanteilen gemäß Abs. 1 finden zwei Prüfungen statt, deren Anforderungen sich aus der Anlage 2 ergeben.
Die Bachelor-Thesis soll zeigen, dass der oder die zu Prüfende befähigt ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist eine Themenstellung aus dem Bereich der Pädagogik der Kindheit und Familienbildung sowohl in ihren modulbezogenen Einzelheiten als auch in den kompetenz-übergreifenden Zusammenhängen mit wissenschaftlichen und fachpraktischen Methoden selbständig zu bearbeiten.
Jeder nach § 10 Abs. 1 prüfungsberechtigter Professor und jede prüfungsberechtigte Professorin ist zur Themenstellung und Betreuung der Bachelor-Thesis berechtigt. Auf Antrag des oder der zu Prüfenden kann der Prüfungsausschuss auch andere Lehrende, dessen oder deren Qualifikation dem § 65 Abs. 1 HG entspricht, zum Betreuer oder zur Betreuerin bestellen, wenn feststeht, dass das vorgesehene Thema nicht durch einen oder eine der für die betroffenen Module zuständigen Professor oder Professorin betreut werden kann. Lehrkräfte für besondere Aufgaben, die gem. § 42 HG eine selbständige Lehrtätigkeit ausüben, können auf Antrag des oder der zu Prüfenden zum Betreuer oder zur Betreuerin bestellt werden, wenn das Thema der Bachelor-Thesis in einem inhaltlichen Zusammenhang zu dem ihnen übertragenen Lehrgebiet steht. Andere Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen dürfen gem. § 65 HG keine Prüfer oder Prüferinnen sein.
Die Bachelor-Thesis kann auch in Form einer Gruppenarbeit von zwei zu Prüfenden zugelas-sen werden, wenn gewährleistet ist, dass der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag des einzelnen oder der einzelnen aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder ande-ren objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist.
Zur Bachelor-Thesis wird zugelassen, wer alle Module bis auf zwei anteilige Hauptmodule (H5.2. und H6.2) gemäß Anlage 2 mit insgesamt 154 erworbenen Leistungspunkten erbracht hat.
Der Vorsitzende oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses stellt das Thema der Bachelor-Thesis verbindlich fest. Als Zeitpunkt der Ausgabe gilt der Tag, an dem der oder die Vorsit-ende des Prüfungsausschusses das von dem Betreuer oder der Betreuerin der Bachelor-Thesis gestellte Thema dem oder der zu Prüfenden bekannt gibt; der Zeitpunkt ist aktenkundig zu machen. Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses sorgt dafür, dass der oder die zu Prüfende rechtzeitig ein Thema für die Bachelor-Thesis erhält.
Der Zeitraum von der Ausgabe bis zur Abgabe der Bachelor-Thesis beträgt neun Wochen. Das Thema und die Aufgabenstellung müssen so beschaffen sein, dass die Bachelor-Thesis innerhalb der vorgesehenen Frist abgeschlossen werden kann. Auf begründeten Antrag kann der Prüfungsausschuss die Bearbeitungszeit einmal um bis zu zwei Wochen verlängern.
Zum Kolloquium wird zugelassen, wer die noch fehlenden anteiligen Hauptmodule gemäß § 24 Abs. 1 nachgewiesen und die Bachelor-Thesis mit mindestens ”ausreichend” bestanden hat.
Die Gewichtung der Modulnoten in der Aufbau- und der Abschlussphase mit Ausnahme der Noten der Bachelor-Thesis und des Kolloquiums ergibt sich aus dem Verhältnis der modulbezogenen Leistungspunkte.
Aus den Noten der Hauptmodulprüfungen sowie der Bachelor-Thesis und des Kolloquiums wird eine Gesamtnote gebildet. Bei der Bildung der Gesamtnote werden die Noten der Haupt-module zusammen mit 75%, die Note der Bachelor-Thesis mit 20% und die Note des Kolloqu-iums mit 5% gewichtet.
Die Gesamtnote wird im Abschlusszeugnis durch die Angabe des jeweils zugehörigen ECTS-Grades ergänzt:
Mit dem Zeugnis wird eine Zeugnisergänzung entsprechend dem „Diploma Supplement-Modell“ von Europäischer Union, dem Council of Europa und der UNESCO/CEPES ausgestellt und durch ein „Transcript of Records“ ergänzt, in dem der individuelle Studienverlauf der Absolventin bzw. des Absolventen dokumentiert wird. Das „Transcript of Records“ enthält für alle erfolgreich absolvierten Module den Namen der Prüfenden, die jeweiligen Modulbeschreibungen, die Titel der einzelnen Lehrveranstaltungen in den Modulen, die vergebenen Leistungspunkte, die ent-sprechenden Prüfungsnoten und ECTS-Grade. Als Darstellung des nationalen Bildungssystems (DS-Abschnitt 8) wird der zwischen Kultusministerkonferenz der Länder und der Hochschulrekto-renkonferenz abgestimmte Text in der jeweils geltenden Fassung verwendet. Für Unterzeich-nung und Datum der Ausstellung dieser Zeugnisergänzung gilt § 29 Abs. 2 und 3.
Zusammen mit dem Zeugnis über die bestandene Bachelorprüfung wird dem oder der Geprüften die Bachelorurkunde ausgehändigt. Darin wird die Verleihung des Bachelorgrades und der Staatlichen Anerkennung gemäß § 3 beurkundet.
Die Bachelorurkunde trägt das Datum des Zeugnisses. Sie ist von der Dekanin oder dem Dekan des Fachbereiches und von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Fachhochschule Düsseldorf zu versehen.
Diese Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang gemäß § 1 des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften an der Fachhochschule Düsseldorf tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in Kraft.
Sem. Module SWS LP
1 E1.1
Einführungsmodul Kompetenzbereich
4 SWS / 6 LP E2.1
4 SWS / 6 LP E3.1-2
Einführungsmodul Kompetenzbereich 8 SWS / 12 LP E4.1
2 E1.2
4 SWS / 6 LP E2.2
4 SWS / 6 LP E4.2
4 SWS / 6 LP E6
4 SWS / 6 LP E7.1
3 H3.1
Hauptmodul Kompetenzbereich
4 SWS / 6 LP H4.1
4 SWS / 6 LP E5.1
4 SWS / 6 LP E7.2
4 SWS / 6 LP P1
2 SWS/ 8 LP
4 H1.1
4 SWS / 6 LP H2.1
4 SWS / 6 LP H3.2
Hauptmodul Kompetenzbereich 4 SWS / 6 LP H4.2
4 SWS / 6 LP E5.2
5 H1.2
4 SWS / 6 LP H2.2
4 SWS / 6 LP H5.1
4 SWS / 6 LP P2
Praxis Familienbildung
2 SWS/ 8 LP H6.1
Hauptmodul Berufsvorbereitung
6 H5.2
4 SWS / 6 LP H6.2
4 SWS / 6 LP Th1-2
Module Prüfungen SWS LP
E1 Professionelles Handeln (1) 8 12
E 1.1 4 6
E 1.2 4 6
E2 Professionelles Handeln (2) 8 12
E2.1 4 6
E2.2 4 6
E3 Menschliche Entwicklung 8 12
E3.1 4 6
E3.2 4 6
E4 Wissenschaftliches Denken/Wissenschaftlicher Habitus 8 12
E4.1 4 6
E4.2 4 6
E5 Kultur/Ästhetik/Medien 8 12
E5.1 4 6
E5.2 4 6
E6 Mathematisch-naturwissenschaftliches Denken 8 12
E6.1 4 6
E6.2 4 6
E7 Gesellschaftliche und rechtliche 4 4
E7.1 4 6
E7.2 4 6
H 1 Professionelles Handeln (1) 8 12
H1.1 4 6
H1.2 4 6
H2 Professionelles Handeln (2 8 12
H.2.1 4 6
M.2.2 4 6
H3 Menschliche Entwicklung 8 12
H3.1 4 6
H3.2 4 6
H4 Wissenschaftliches Arbeiten/Wissenschaftlicher Habitus 8 12
H4.1 4 6
H4.2 4 6
H5 Kultur/Ästhetik/Medien 8 12
H5.1 4 6
H5.2 4 6
H6 Berufsvorbereitung 8 12
H6.1 4 6
H6.2 4 6
P1 Praxis Pädagogik P1 2 8
P Praxis Familienbildung P2 2 8
TH Bachelor Thesis und Kolloquium 2 14
TH1.1 2 2
TH1.2 12
2012-07-27 15:34 Uhr