Source: http://sc04-ringen.de/?page_id=99
Timestamp: 2020-02-29 04:11:55
Document Index: 274078237

Matched Legal Cases: ['§ 670', '§ 2', '§ 7', '§ 12', '§ 13', '§ 26', '§ 17', '§ 3', '§ 21', '§ 22']

Vereinssatzung – SC Nürnberg 04 – Ringen
Sportclub Nürnberg 04 e. V.
(1) Der Verein führt den Namen: Sportclub Nürnberg 04 e. V. (Maxvorstadt) (Abkürzung SCN 04).
(2) Er wurde am 13.06.1904 gegründet und hat seinen Sitz in Nürnberg.
(3) Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes (Register Nr. 74) Nürnberg eingetragen.
(5) Die Vereinsfarben sind schwarz-weiß.
(1) Vereinszweck ist die Plfege und Förderung des Ringersportes, sowie anderer Sportarten. Der Verein fördert den Leistungssport auf allen Ebenen und widmet sich insbesondere auch dem Freizeit- und Breitensport.
a) Planmäßige Plfege und Förderung des gesamten Sportangebotes;
b) Organisation eines geordneten Sport-, Spiel-,Übungs-und Kursbetriebes;
c) Durchführung von Sport und sportlichen Veranstaltungen, Sportkursen, Versammlungen, Veranstaltungen etc.;
d) Aus- und Weiterbildung und Einsatz von fachlich qualiifzierten und geschulten Übungstern, Trainern und Helfern sowie Kampf- und Schiedsrichtern;
e) Die Beteiligung an Turnieren und Vorführungen, sportlichen Wettkämpfen;
f) Die Durchführung von allgemeinen Jugendveranstaltungen und Maßnahmen.
(3) Der Verein ist frei von politischen, rassischen und religiösen Tendenzen.
(4) Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
(5) Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtliche Beschäftigte anzustellen.
(6) Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw….
(1) Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e. V. (BLSV) sowie derjenigen Fachverbände, die als Bayer. Dachorganisation für die in den jeweiligen Abteilungen betriebenen Sportarten fungiert und unter der Nr. 50359 eingetragen. Durch die Mitgliedschaft von Einzel personen zum Verein wird auch die Zugehörigkeit der Einzelpersonen zum Bayer. Landes-Sportverband und zu den jeweiligen Fachverbänden vermittelt.
(3) Die Mitglieder des Vereins erkennen durch ihren Beitritt die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände gemäß Absatz (1) an und unterwerfen sich diesen
(1) Die Verwirklichung des Vereinszwecks gem. § 2 erfolgt durch:
a) Abhaltung eines geordneten Turn-, Sport- und Spielbetrieb
c) sachgemäße Ausbildung und Einsatz von Übungsleitern.
§ 7 Rechtliche Stellung, Vertretung und Vermögen
(1) Für die im Verein betriebenen Sportarten können mit Genehmigung des Vorstandes Abteilungen gebildet werden.
(2) Die Abteilungen sind rechtlich unselbstständig. Sie sind an Beschlüsse gebunden, die der Vorstand oder die Mitgliederversammlung gefasst bzw. erlassen hat.
(3) Die Abteilungen können nur im Namen des Gesamtvereins nach außen auftreten.
(4) Die Abteilungen werden im Verein durch den Abteilungsleiter vertreten.Der Abteilungsleiter muß vor Abschluß der Rechtsgeschäfte die Zustimmung des Vorstandes einholen.
(5) Löst sich eine Abteilung auf oder gründet eine Abteilung einen neuen, eigenen Verein, so verbleibt das gesamte Inventar und Vermögen im Verein.
(6) Die Mitgliedschaft in einer Abteilung setzt die Mitgliedschaft im Verein voraus.
(1) Die Abteilungen können sich im Rahmen dieser Satzung eine eigene Abteilungsordnung geben. Sie wird von der Abteilungsversammlung beschlossen und bedarf zu ihrer Rechtsgültigkeit der Genehmigung des Vorstandes.
(2) Jede Abteilung führt mindestens einmal jährlich eine Abteilungsversammlung durch, die durch die Abteilungsleitung einzuberufen ist. Zu den Abteilungsversammlungen ist der Vorstand einzula den.
(3) Die Abteilungsversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren die Abteilungsleitung. Diese soll mindestens bestehen aus dem Abteilungsleiter, dem Abteilungskassier sowie je nach Bedarf weitere Mitglieder der Abteilung. Berufene Mitglieder bleiben bis zur Neuwahl im Amt.
(5) Soweit in der Abteilungsordnung nichts anderes geregelt ist, gilt die Satzung des Hauptvereins für die Abteilungen entsprechend.
(6) Über Sitzungen und Beschlüsse der Abteilungsversammlung und der Abteilungsleitung ist ein Protokoll zu führen, daß dem Vorstand unaufgefordert binnen drei Wochen in Abschrift
auszuhändigen ist.
(1) Mitglied kann jede natürliche Person werden, die die Satzungen und Ordnungen des Vereins anerkennt.
(2) Der Verein unterscheidet Jugendmitglieder (bis Vollendung des 18. Lebensjahres), ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder.
(3) Ordentliche Mitglieder sind alle Mitglieder, die sich aktiv am Vereinsleben Beteiligen, ohne Rücksicht auf das Lebensalter. Außerordentliche Mitglieder sind die passiven und fördernden Mitglieder.
(4) Ehrenmitglied kann nach Vorschlag des Vorstandes werden:
a) wer über 50 Jahre Vereinsmitglied ist
b) wer nach langjähriger Mitgliedschaft das 65. Lebensjahr vollendet hat.
c) wer sich große Verdienste um den Verein erworben hat.
(5) Mitglieder haben erst mit Vollendung des 16. Lebensjahres passives Wahlrecht. Mitglieder, die das 14. Lebensjahr vollendet und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind nur für die Wahl des Jugend-Abteilungsleiters stimmberechtigt. Im übrigen sind alle ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder stimmberechtigt, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
(1) Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter. Dem Aufnahmeantrag ist eine Einzugsermächtigung bei zufügen.
(2) Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.
c) durch Ausschluß aus dem Verein (vgl. § 12)
(2) Die gegenüber dem Verein zu Händen des Vorstands schriftlich zu erklärende Kündigung der Mitgliedschaft (Austritt) ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres unter Einbehalt einer Frist von einem Monat möglich.
(3) Die Beendigung der Mitgliedschaft befreit das Mitglied nicht von noch bestehenden, vorher eingegangenen Verplfichtungen gegenüber dem Verein.
(1) Der Ausschluß aus dem Verein kann erfolgen:
a) bei unehrenhaftem oder unsportlichem Verhalten innerhalb oder außerhalb des Vereines;
b) bei erheblichen Verstößen gegen Zweck und Ziele des Vereines, gegen Satzungen und Ordnungen des Vereins sowie gegen Anordnungen des Vorstandes/der Abteilungsleiter/der Übungsleiter.
(2) Ein Mitglied, das aus dem Verein ausgeschlossen werden soll, muß davor Gelegenheit zu einer Stellungnahme haben (rechtliches Gehör). Gleiches gilt für die betroffene Abteilung.
(3) Über den Ausschluß des Mitglieds entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Die Entscheidung ist mittels Einschreiben/Rückschein oder per Boten zuzustellen.
(4) Der Entscheidung über den Ausschluß kann das betroffene Mitglied widersprechen. Der Widerspruch muß schriftlich innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung der Entscheidung bei der Geschäftsstelle erhoben werden. Über den Widerspruch entscheidet die nächste Mitgliederversammlung endgültig. Bis zur endgültigen Entscheidung ruht die Mitgliedschaft.
(1) Jedes Mitglied ist zur Zahlung der Aufnahmegebühr und eines Grundbeitrages (Geldbeitrages) verplfichtet. Über die Höhe und die Fälligkeit der Aufnahmegebühren und des Grundbeitrages beschließt die Mitgliederversammlung.
(2) Spartenbeiträge beschließt der Vereinsausschuss.
(3) Ehrenmitglieder sind von der Beitragsplficht befreit.
(4) Wehr- und Ersatzdienstleistende sind für die Dauer ihres Wehr- oder Ersatzdienstes von der Beitragsplficht befreit. Einem Mitglied, das unverschuldet in eine ifnanzielle Notlage geraten ist, kann der Beitrag gestundet oder für die Zeit der Notlage ganz oder teilweise erlassen werden. Über ein Stundungs- oder Erlassgesuch entscheidet der Vorstand.
(5) Die Beiträge werden per Lastschrift-Einzugsverfahren jeweils zum 1.1. und 1.7. des Jahres abgebucht. Andere Zahlungsarten bedürfen der Genehmigung durch den Vorstand.
(6) Einzelheiten zum Beitragswesen des Vereines und der Abteilungen regelt die Beitragsordnung, die vom Vorstand beschlossen wird und nicht Bestandteil der Satzung ist.
(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung ifndet einmal im Jahr statt.
a) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der übrigen Organe;
b) Entscheidung über Erwerb und Veräußerung von Liegenschaften;
c) Genehmigung des vom Vereinsausschuss aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr;
e) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Gesamtvorstandes;
f) Festlegung des Mitgliedsbeitrages und der Aufnahmegebühr gemäß § 13 Absatz 1;
g) Beschlussfassung über eingereichte Anträge;
h) Beschlussfassung über Satzungsänderung oder Aulfösung des Vereins;
i) Weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben bzw. Gegenstand der Tagesordnung sind, soweit diese Aufgaben nicht nach dieser Satzung
(5) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand mit einer Frist von 14 Tagen durch Aushang in den Vereinsschaukästen. Zusätzlich soll die Einberufung in der Vereinszeitung bekannt gemacht werden. Mit der Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben, in der die zur Abstimmung gestellten Anträge ihrem wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen sind.
(6) Leiter der Mitgliederversammlung ist der 1. Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung ein anderes Vorstandsmitglied, das von der Mitgliederversammlung bestimmt wird.
(7) Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlußfähig. Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
(8) Die Beschlußfassung über den Erwerb und die Veräußerung von Liegenschaften erfordert eine Drei-Viertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
(9) Die Ernennung von Ehrenvorsitzenden, der Beschluss von Satzungsänderungen und der Aulfösung des Vereins bedarf einer Drei-Viertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
(11) Die Übertragung des Stimmrechts ist nicht möglich.
(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden und den 2. Vorsitzenden vertreten (§ 26 BGB).Es besteht Einzelvertretungsbefugnis.
(3) Die Aufgaben und Verantwortungsbereiche des Vorstandes werden unterteilt:
c) Liegenschaften und Vermögen. Der Vorstand regelt im Rahmen seiner Gesamtaufgaben die Aufgaben- und Verantwortungsbereiche seiner Mitglieder selbst und gibt sich eine Geschäftsordnung.
(4) Die Vorstandsmitglieder werden einzeln von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Mitglieder bleiben bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt. Mehrere Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.
(5) Dem Vorstand obliegt die Leitung und Verwaltung des Vereins nach innen und außen. Er führt die einfachen Geschäfte der laufenden Verwaltung, einschließlich der Aufnahme von Belastungen selbständig.
(6) Der Vorstand kann haupt- und nebenberulfiches Personal einstellen.
(7) Der Vorstand ist befugt, an Stelle der anderen Vereinsorgane dringende Anordnungen zu treffen und unaufschiebare Geschäfte zu besorgen. Hiervon hat er dem zuständigen Organ in
der nächsten Sitzung Kenntnis zu geben und gegebenenfalls eine Dringlichkeitssitzung der betroffenen Organe zur Unterrichtung einzuberufen.
§ 17 Vereinsausschuss
a) den Mitgliedern des Gesamtvorstands
b) den Abteilungsleitern oder deren Stellvertreter
c) dem Leiter für Öffentlichkeitsarbeit
d) den Jugendleitern
e) dem Anwesensplfeger
f) bis zu 5 Beisitzern, die im Bedarfsfall vom Vorstand in den Vereinsausschuss berufen werden können.
(2) Unbeschadet anderer Satzungsregelungen ist der Vereinsausschuss ausschließlich in der ständigen Mitwirkung bei der Führung der Geschäfte durch den Vorstand und in folgenden
c) Zulassung und Aulfösung von Abteilungen.
(3) Für die Einberufung, Beschlußfähigkeit, Beschlußfassung gelten die gleichen Regelungen wie für den Vorstand in die Satzung, bzw. in der Geschäftsordnung.
(1) Die Jugend des Vereins führt und verwaltet sich selbstständig und entscheidet über die ihr durch den Haushalt des Vereins zu lfießenden Mittel im Rahmen der Grundsätze gemäß § 3 dieser Satzzung unter Berücksichtigung der Gemeinnützigkeit des Vereins.
(2) Das Nähere regelt die Jugendordnung, die von der Jugend vollversammlung des Vereins beschlossen wird. Die Jugendordnung darf den Vorgaben dieser Satzung nicht widersprechen. Im Zweifelsfall gelten die Regelungen dieser Satzung.
(3) Der/die Jugendleiter/in ist Mitglied des Vereinsausschusses.
(1) Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer (Revisoren), die nicht dem Vorstand oder einem sonstigen Vereinsorgan angehören dürfen.
(3) Die Kassenprüfer prüfen einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen und erstatten dem Vorstand und der Mitgliederversammlung darüber Bericht.
(2) Für den Erlaß, Änderung etc. ist der Vereinsausschuss ermächtigt, sofern in dieser Satzung nichts anderes geregelt ist.
(4) Es können insbesondere folgende Vereinsordnungen erlassen werden:
e) Hallenordnung
f) Kegelordnung
h) Verwaltungs- und Reisekostenverordnung. Diese Aufstellung ist nicht abschließend, so daß bei Bedarf weitere Vereinsordnungen erlassen werden können.
§ 21 Aulfösung des Vereins und Vermögensanfall
(1) Die Aulfösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist einberufenen außerordentlichen Mitgliederhauptversammlung beschlossen werden.
(2) In dieser Versammlung müssen mindestens zwei Drittel aller Mitglieder anwesend sein. Wird diese Mehrheit nicht erreicht, ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere Mitgliederhauptversammlung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig ist. Darauf ist in der Einladung ausdrücklich hinzuweisen.
(3) Zur Beschlußfassung ist eine Drei-Viertel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
(5) Das nach Aulfösung des Vereins verbleibende Vermögen ist der Stadt Nürnberg mit der Maßgabe zu übertragen, es wieder um unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden.
§ 22 Haftung bei Unfällen
(1) Der Verein haftet für Personen- und Sachschäden im Rahmen der bestehenden Versicherungsverträge, sowie bei grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Verursachung von Schäden durch seine Verantwortlichen, Mitarbeiter oder Aufsichtspersonen. Etwaige Ansprüche sind unverzüglich gegenüber dem Vereinsvorstand geltend zu machen.
(1) Diese Satzung wurde am 11.06.2010 durch die Mitgliederversammlung beschlossen und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
(2) Die bisherige Satzung des Vereins tritt damit außer Kraft.
Nürnberg, den 11. Juni 2010