Source: http://www.bverwg.de/entscheidungen/archiv.php?ay=2008&am=07
Timestamp: 2017-09-26 07:08:45
Document Index: 185984017

Matched Legal Cases: ['Art. 104', '§ 1', '§ 2', '§ 96', '§ 9', '§ 5', '§ 34', '§ 47', 'Art. 25', '§ 139', '§ 6', '§ 6', '§ 50', '§ 17', '§ 92', '§ 132', '§ 77', '§ 74', 'Art. 233', '§ 2', '§ 16']

BVerwG 4 BN 19.08 - Beschluss vom 31.07.2008
BVerwG 2 WDB 1.08 - Beschluss vom 31.07.2008
BVerwG 10 A 1.07 - Beschluss vom 31.07.2008
BVerwG 9 B 80.07 - Beschluss vom 31.07.2008
BVerwG 2 WD 15.08 - Beschluss vom 31.07.2008
BVerwG 2 WDB 2.08 - Beschluss vom 30.07.2008
BVerwG 5 VR 2.08 - Beschluss vom 30.07.2008
BVerwG 5 B 42.08 - Beschluss vom 30.07.2008
BVerwG 9 VR 8.08 - Beschluss vom 30.07.2008
BVerwG 5 B 59.08 - Beschluss vom 30.07.2008
BVerwG 6 B 32.08 - Beschluss vom 30.07.2008
BVerwG 6 B 30.08 - Beschluss vom 30.07.2008
BVerwG 4 B 11.08 - Beschluss vom 29.07.2008
BVerwG 7 B 30.08 - Beschluss vom 29.07.2008
BVerwG 7 B 37.08 - Beschluss vom 29.07.2008
BVerwG 1 B 11.08 - Beschluss vom 29.07.2008
BVerwG 8 B 31.08 - Beschluss vom 28.07.2008
BVerwG 8 B 34.08 - Beschluss vom 25.07.2008
BVerwG 8 B 51.08 - Beschluss vom 25.07.2008
BVerwG 9 A 27.08 - Beschluss vom 25.07.2008
BVerwG 3 B 69.08 - Beschluss vom 25.07.2008
Ein Rechtsmittelführer darf nicht darauf vertrauen, dass einer ohne jegliche Angabe von Gründen beantragten Verlängerung der Frist zur Begründung der Berufung stattgegeben wird. Wird ein solcher Antrag am letzten Tag der Frist nach Büroschluss gestellt und erst nach Fristablauf abgelehnt, hat der Rechtsmittelführer die Fristversäumung zu vertreten. Wiedereinsetzung in die versäumte Begründungsfrist kann in einem solchen Fall nicht gewährt werden.
BVerwG 6 B 26.08 - Beschluss vom 24.07.2008
BVerwG 10 B 8.08 - Beschluss vom 24.07.2008
BVerwG 7 A 2.07 - Urteil vom 24.07.2008
Streitigkeiten zwischen Bund und Ländern sind nichtverfassungsrechtlicher Art, wenn sie den Anspruch auf Erstattung von Zweckausgaben der Höhe nach oder die Begründetheit entsprechender Einreden und Einwendungen betreffen.
Sachliche und personelle Aufwendungen, die der Errichtung und dem Betrieb einer atomrechtlichen Landessammelstelle zuzurechnen sind, sind i.S.d. Art. 104a Abs. 2 GG durch die Aufgabenerfüllung im Auftrag des Bundes entstehende Zweckausgaben des Landes.
Zur Verjährung und zur Verwirkung eines Anspruchs auf Erstattung von Zweckausgaben.
BVerwG 7 A 3.07 - Urteil vom 24.07.2008
BVerwG 6 PB 18.08 - Beschluss vom 24.07.2008
Der Anspruch auf rechtliches Gehör gebietet es nicht, dass das Rechtsmittelgericht auf seine vom erstinstanzlichen Gericht abweichende Auffassung in einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage hinweist, wenn die angefochtene Entscheidung in diesem Punkt vom Rechtsmittelführer mit vertretbaren Ausführungen angegriffen wird.
BVerwG 7 B 19.08 - Beschluss vom 24.07.2008
1. Die Zulassung von Nachtflugbetrieb in der Nachtkernzeit (0:00 bis 5:00 Uhr) setzt einen standortspezifischen Nachtflugbedarf voraus. Für die Nutzung der Nachtrandzeiten (22:00 bis 24:00 Uhr, 5:00 bis 6:00 Uhr) ist ein standortspezifischer Bedarf nicht erforderlich. Dieser Zeitraum darf aber für den Flugverkehr nur freigegeben werden, wenn plausibel nachgewiesen wird, weshalb ein bestimmter Verkehrsbedarf oder ein bestimmtes Verkehrssegment nicht innerhalb der Tagesstunden abgewickelt werden kann (vgl. Urteile vom 16. März 2006 - BVerwG 4 A 1075.04 - BVerwGE 125, 116 Rn. 271, 287 f. und vom 9. November 2006 - BVerwG 4 A 2001.06 - BVerwGE 127, 95 Rn. 72, 74).
2. Die Zulassung von Passagierflugverkehr in den Nachtrandzeiten (hier: 22:00 bis 23:30 Uhr, 5:30 bis 6:00 Uhr) kann aus Gründen der Anbindung eines Verkehrsflughafens an in- und ausländische Passagierdrehkreuze und einer effektiven Flugzeugumlaufplanung gerechtfertigt sein.
3. Ein standortspezifischer Bedarf für den Umschlag von Expressfrachtverkehr an einem Frachtdrehkreuz auch in der Nachtkernzeit kann Flüge zur Beförderung konventioneller Fracht „mitziehen“, wenn beide Arten von Fracht aus vernünftigen Gründen gemeinsam transportiert werden und die Beschränkung der Nachtflugerlaubnis auf Verkehre zum Transport von Expressfracht die Funktionsfähigkeit des Frachtdrehkreuzes gefährden würde. Dies gilt jedoch nur, solange der nächtliche Frachtverkehr weit überwiegend in einer das Frachtdrehkreuz prägenden Weise dem Transport von Expressfracht dient. Dabei kommt es nicht darauf an, wie hoch der Anteil der Expressfracht im jeweiligen Flugzeug ist. Maßgeblich ist vielmehr die Bilanz aller nächtlichen Flugbewegungen.
4. Auch für Flüge aufgrund militärischer Anforderung kann ein standortspezifischer Nachtflugbedarf bestehen. Für die Prüfung, ob einzelne Flüge (hier: zum Transport von US-Militärpersonal zum Einsatz im Irak) gegen allgemeine Regeln des Völkerrechts (hier: das Gewaltverbot) verstoßen und deutsche Behörden an ihrer Durchführung deshalb nicht mitwirken dürfen, ist die Planfeststellungsbehörde nicht zuständig. Die Prüfung obliegt allein der zuständigen Bundesbehörde, die über die Erteilung der Einflugerlaubnis nach §§ 1c Nr. 6, § 2 Abs. 7 LuftVG oder über die Beschränkung der Erlaubnisfreiheit nach § 96a Abs. 1 Satz 1 LuftVZO zu entscheiden hat.
BVerwG 2 C 6.07 - Urteil vom 24.07.2008
Die Auslandstrennungsgeldverordnung schließt die Gewährung von Trennungsgeld nach der Trennungsgeldverordnung aus Anlass einer vorübergehenden Personalmaßnahme „vom Ausland in das Inland“ (hier Kommandierung zu einem Lehrgang) nicht aus, wenn die Familie des Soldaten berechtigterweise noch im Bundesgebiet wohnt.
BVerwG 2 C 46.07 - Urteil vom 24.07.2008
BVerwG 10 C 35.07 - Beschluss vom 24.07.2008
BVerwG 5 B 2.08 - Beschluss vom 24.07.2008
BVerwG 2 C 13.07 - Urteil vom 24.07.2008
BVerwG 6 PB 13.08 - Beschluss vom 23.07.2008
1. Eine Antragsschrift, in welcher der Dienststellenleiter sich selbst als Antragsteller bezeichnet und die Auflösung des nach § 9 Abs. 2 BPersVG begründeten Arbeitsverhältnisses begehrt, ist als Auflösungsantrag des öffentlichen Arbeitgebers zu werten.
BVerwG 10 B 159.07 - Beschluss vom 23.07.2008
BVerwG 4 B 20.08 - Beschluss vom 23.07.2008
BVerwG 6 PB 15.08 - Beschluss vom 23.07.2008
BVerwG 3 PKH 1.08 - Beschluss vom 23.07.2008
BVerwG 9 VR 25.07 - Beschluss vom 23.07.2008
BVerwG 6 PB 14.08 - Beschluss vom 23.07.2008
BVerwG 5 B 62.08 - Beschluss vom 22.07.2008
BVerwG 2 B 39.08 - Beschluss vom 22.07.2008
BVerwG 5 B 50.08 - Beschluss vom 22.07.2008
BVerwG 6 C 46.07 - Beschluss vom 22.07.2008
BVerwG 4 BN 18.08 - Beschluss vom 22.07.2008
BVerwG 1 B 10.08 - Beschluss vom 22.07.2008
BVerwG 9 PKH 3.08 - Beschluss vom 21.07.2008
BVerwG 8 B 26.08 - Beschluss vom 21.07.2008
BVerwG 3 B 12.08 - Beschluss vom 21.07.2008
Die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze, unter welchen Voraussetzungen die Regelvermutung der waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit gemäß § 5 Abs. 2 WaffG widerlegt werden kann (Urteil vom 13. Dezember 1994 - BVerwG 1 C 31.92 - BVerwGE 97, 245 <249>), sind nach der Neufassung der
Vorschrift durch das Gesetz zur Neuregelung des Waffenrechts vom 11. Oktober 2002 (BGBl I S. 3970) weiterhin anwendbar.
BVerwG 2 B 37.08 - Beschluss vom 21.07.2008
BVerwG 6 B 33.08 - Beschluss vom 21.07.2008
BVerwG 5 B 61.08 - Beschluss vom 18.07.2008
BVerwG 2 B 45.08 - Beschluss vom 18.07.2008
BVerwG 3 PKH 2.08 - Beschluss vom 18.07.2008
BVerwG 9 B 15.08 - Beschluss vom 17.07.2008
3. Ermittlungs- und Bewertungsdefizite einer FFH-Verträglichkeitsprüfung schlagen dann nicht auf eine vorsorgliche Abweichungsentscheidung nach § 34 Abs. 3 BNatSchG durch, wenn im Wege einer „Worst-Case-Betrachtung“ hilfsweise die qualitativ und quantitativ in Rechnung zu stellenden Beeinträchtigungen und ihre Erheblichkeit unterstellt und der Abwägung zugrunde gelegt werden.
Beschluss des 9. Senats vom 17. Juli 2008 - BVerwG 9 B 15.08
BVerwG 6 B 5.08 - Beschluss vom 17.07.2008
BVerwG 5 C 26.07 - Beschluss vom 16.07.2008
BVerwG 9 A 21.08 - Beschluss vom 16.07.2008
BVerwG 8 B 60.08 - Beschluss vom 16.07.2008
BVerwG 9 B 45.08 - Beschluss vom 16.07.2008
BVerwG 6 PKH 8.08 - Beschluss vom 16.07.2008
BVerwG 3 B 55.08 - Beschluss vom 16.07.2008
BVerwG 6 C 2.07 - Urteil vom 16.07.2008
Die Entgelte, die ein Anbieter von Sprachtelefondienst für die Überlassung von Teilnehmerdaten an Herausgeber von Teilnehmerverzeichnissen und Anbieter von Telefonauskunftsdiensten erhebt (§ 47 Abs. 1, 2 und 4 TKG), dürfen gemäß Art. 25 Abs. 2 der Universaldienstrichtlinie die Kosten des reinen Datentransfers nicht übersteigen, soweit es sich um Namen, Anschrift und Telefonnummer der eigenen Kunden des Telefondienstanbieters handelt. Für die Überlassung sonstiger Teilnehmerdaten gilt diese Entgeltbeschränkung nicht.
BVerwG 2 C 10.08 - Beschluss vom 16.07.2008
BVerwG 8 B 18.08 - Beschluss vom 16.07.2008
BVerwG 1 WB 42.08 - Beschluss vom 15.07.2008
BVerwG 8 B 58.08 - Beschluss vom 15.07.2008
BVerwG 5 B 56.08 - Beschluss vom 15.07.2008
BVerwG 5 B 57.08 - Beschluss vom 15.07.2008
BVerwG 1 WB 25.07 - Beschluss vom 15.07.2008
BVerwG 1 WDS-VR 11.08 - Beschluss vom 15.07.2008
Der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz als allgemeingültiger Wertmaßstab ist verletzt, wenn das dienstliche Bedürfnis für die Wegversetzung eines Soldaten mit fehlender Eignung für seinen Dienstposten wegen des Verdachts eines 15 Jahre zurückliegenden Dienstvergehens begründet wird und eine Prüfung seiner aktuellen charakterlichen Eignung für den Dienstposten unterbleibt.
BVerwG 1 WB 46.07 - Beschluss vom 15.07.2008
Für den Rechtsstreit eines Soldaten, der den Wechsel des Uniformträgerbereichs innerhalb eines militärischen Organisationsbereichs betrifft, ist der Rechtsweg zu den Wehrdienstgerichten eröffnet.
BVerwG 2 B 44.08 - Beschluss vom 15.07.2008
BVerwG 1 WB 1.08 - Beschluss vom 15.07.2008
BVerwG 8 B 24.08 - Beschluss vom 15.07.2008
BVerwG 8 B 8.08 - Beschluss vom 15.07.2008
BVerwG 9 B 22.08 - Beschluss vom 14.07.2008
BVerwG 10 C 40.07 - Beschluss vom 14.07.2008
BVerwG 6 CN 1.07 - Beschluss vom 14.07.2008
BVerwG 9 A 8.08 - Beschluss vom 11.07.2008
BVerwG 1 B 8.08 - Beschluss vom 11.07.2008
BVerwG 6 PB 10.08 - Beschluss vom 10.07.2008
Wird die Gehörsrüge auf den Gesichtspunkt der Überraschungsentscheidung wegen Verletzung der gerichtlichen Hinweispflicht gemäß § 139 Abs. 2 ZPO gestützt, so muss in der Beschwerdebegründung auf den Inhalt des Rechtsgesprächs im Anhörungstermin des Oberverwaltungsgerichts in der Weise eingegangen werden, dass das Rechtsbeschwerdegericht beurteilen kann, ob die geltend gemachte Gehörsverletzung vorliegt.
BVerwG 3 B 29.08 - Beschluss vom 10.07.2008
BVerwG 3 B 27.08 - Beschluss vom 10.07.2008
BVerwG 3 B 30.08 - Beschluss vom 10.07.2008
BVerwG 3 B 28.08 - Beschluss vom 10.07.2008
BVerwG 3 B 97.07 - Beschluss vom 10.07.2008
BVerwG 3 C 7.07 - Urteil vom 10.07.2008
Die Berichtigung des Budgets ist im Sinne von § 6 Abs. 2 BPflV 2004 (§ 6 Abs. 3 BPflV 2000) zur Erfüllung des Versorgungsvertrages erforderlich, wenn und soweit der Gesamtbetrag der Erlöse ohne die Berichtigung hinter dem medizinisch leistungsgerechten Budget zurückbliebe.
BVerwG 2 B 41.08 - Beschluss vom 10.07.2008
BVerwG 3 B 40.08 - Beschluss vom 09.07.2008
BVerwG 9 A 14.07 - Urteil vom 09.07.2008
1. Die erstinstanzliche Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts gemäß § 50 Abs. 1 Nr. 6 VwGO, § 17e Abs. 1 FStrG (nebst Anlage) für bestimmte Straßenverkehrsprojekte begegnet im Grundsatz keinen durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken.
2. Der Einwand der unzulässigen Rechtsausübung unter dem Gesichtspunkt eines vom Kläger erworbenen sog. „Sperrgrundstücks“ im Trassenbereich ist nur begründet, wenn hinreichende tatsächliche Umstände die Schlussfolgerung tragen, das Eigentum an dem Grundstück diene nur dazu, die Voraussetzungen für eine andernfalls nicht mögliche Prozessführung zu schaffen.
BVerwG 6 PB 17.08 - Beschluss vom 09.07.2008
1. Ob ein ehrenamtlicher Richter vom Zeitpunkt des Vorliegens der unterschriftsreifen Entscheidung aus gesehen auf Dauer oder für eine längere Zeit an der Unterschriftsleistung gehindert ist, ist unabhängig von einem etwa bevorstehenden Ablauf der 5-Monatsfrist des § 92b ArbGG zu beurteilen.
2. Jedenfalls bei einer Verhinderung von nicht mehr als einer Woche kann nicht mehr davon ausgegangen werden, dass die Unterschrift eines derart verhinderten ehrenamtlichen Richters durch den Vorsitzenden des Fachsenats ersetzt werden kann.
BVerwG 6 PB 12.08 - Beschluss vom 09.07.2008
Ergibt sich während der Amtszeit des Personalrats zweifelsfrei, dass der nach der Freistellungsstaffel maßgebliche Schwellenwert erheblich und dauerhaft unterschritten wird, so kann sich der Personalrat einer Reduzierung der Freistellungen nicht mit der Begründung verweigern, die Dienststelle habe zunächst über die weiteren Beschäftigungsmöglichkeiten für alle freigestellten Personalratsmitglieder zu informieren.
BVerwG 3 C 2.08 - Beschluss vom 09.07.2008
BVerwG 5 B 55.08 - Beschluss vom 09.07.2008
BVerwG 9 A 5.07 - Urteil vom 09.07.2008
1. Lärmschutzbelange der Nachbarschaft eines Schienenwegs sind grundsätzlich nur dann in die planerische Abwägung einzubeziehen, wenn die Lärmbelastung durch das Planvorhaben ansteigt. Das gilt selbst dann, wenn die für den Planfall prognostizierten Belastungswerte oberhalb der grundrechtlichen Zumutbarkeitsschwelle liegen (im Anschluss an Urteil vom 17. November 1999 - BVerwG 11 A 4.98 - BVerwGE 110, 81 <86 f.>).
2. Soweit die Rechtsprechung diesen Grundsatz für den Fall teilungsbedingter Streckenstilllegungen eingeschränkt hat (vgl. Urteil vom 17. November 1999 a.a.O. S. 87 f.), handelt es sich um einen Billigkeitsausgleich, der der Sondersituation der Wiedervereinigung geschuldet ist und deshalb zumindest in aller Regel nicht auf andere Fallgestaltungen übertragen werden kann, in denen die tatsächliche hinter der plangegebenen Vorbelastung zurückbleibt.
BVerwG 3 B 41.08 - Beschluss vom 09.07.2008
BVerwG 9 B 74.07 - Beschluss vom 09.07.2008
Aus den bundesrechtlichen Vorgaben des Erschließungsbeitragsrechts (§ 132 Nr. 4 BauGB) ergibt sich kein Rechtssatz, dass eine Abweichungssatzung das rechtliche Schicksal der bei ihrem Erlass gültigen und von ihr in Bezug genommenen (allgemeinen) Erschließungsbeitragssatzung in der Weise teilt, dass die Außerkraftsetzung der allgemeinen Satzung auch die Aufhebung der Abweichungssatzung impliziert. Die Auffassung, dass sich dies nach dem - im konkreten Einzelfall zu ermittelnden - Revisionswillen des sein Ortsrecht ändernden Satzungsgebers richtet, ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden.
BVerwG 2 WD 14.08 - Beschluss vom 09.07.2008
BVerwG 1 B 66.07 - Beschluss vom 09.07.2008
BVerwG 9 B 44.07 - Beschluss vom 08.07.2008
BVerwG 5 C 20.07 - Beschluss vom 08.07.2008
BVerwG 6 P 14.07 - Beschluss vom 08.07.2008
BVerwG 6 P 15.07 - Beschluss vom 08.07.2008
BVerwG 6 B 25.08 - Beschluss vom 08.07.2008
BVerwG 9 B 45.07 - Beschluss vom 08.07.2008
BVerwG 8 B 29.08 - Beschluss vom 08.07.2008
BVerwG 1 B 9.08 - Beschluss vom 08.07.2008
BVerwG 6 BN 1.08 - Beschluss vom 07.07.2008
BVerwG 9 B 42.07 - Beschluss vom 07.07.2008
BVerwG 1 B 6.08 - Beschluss vom 07.07.2008
BVerwG 6 P 13.07 - Beschluss vom 07.07.2008
Die Mitbestimmung bei der Übertragung eines Referatsleiterdienstpostens an eine Beamtin der Besoldungsgruppe A 15 bzw. eine Angestellte in vergleichbarer tariflicher Entgeltgruppe ist gemäß § 77 Abs. 1 Satz 2 BPersVG auch unter den Bedingungen der „Topfwirtschaft“ ausgeschlossen.
BVerwG 6 B 14.08 - Beschluss vom 07.07.2008
Ob die einem begünstigenden Verwaltungsakt mit drittbelastender Wirkung beigefügte Rechtsbehelfsbelehrung auch gegenüber dem Dritten gilt, richtet sich danach, ob der Dritte sie in Anbetracht der Gesamtumstände eindeutig auch auf sich beziehen musste.
BVerwG 6 B 29.08 - Beschluss vom 07.07.2008
BVerwG 4 BN 4.08 - Beschluss vom 07.07.2008
BVerwG 3 PKH 11.08 - Beschluss vom 07.07.2008
BVerwG 3 B 110.07 - Beschluss vom 07.07.2008
BVerwG 3 B 1.08 - Beschluss vom 07.07.2008
BVerwG 6 B 27.08 - Beschluss vom 07.07.2008
BVerwG 3 B 19.08 - Beschluss vom 04.07.2008
BVerwG 3 B 18.08 - Beschluss vom 04.07.2008
BVerwG 6 B 39.08 - Beschluss vom 04.07.2008
BVerwG 8 B 6.08 - Beschluss vom 03.07.2008
BVerwG 4 A 1025.06 - Beschluss vom 02.07.2008
Im Falle einer luftverkehrsrechtlichen Planfeststellung (hier: Flughafen Berlin-Schönefeld) kann der Anspruch auf eine angemessene Entschädigung in Geld statt realer Schutzvorkehrungen nach § 74 Abs. 2 Satz 3 VwVfG je nach Art und Intensität der Fluglärmimmissionen einen Anspruch auf Übernahme der betroffenen Grund-stücke zum Verkehrswert (gegen Übertragung des Eigentums) begründen.
Der Planfeststellungsbehörde steht bei der Stichtagsregelung für die Ermittlung des Verkehrswertes ein Gestaltungsspielraum zu, bei dessen Ausfüllung sie die schutzwürdigen Interessen der lärmbetroffenen Grundstückseigentümer und des Flughafenbetreibers in einen gerechten Ausgleich zu bringen hat.
Die Planfeststellungsbehörde darf im Planfeststellungsbeschluss festlegen, dass sich die Höhe der Entschädigung nach dem Verkehrswert des Grundstücks zum Zeitpunkt der Geltendmachung des Entschädigungsanspruchs nach Erlass des Planfeststellungsbeschlusses bemisst (Bestätigung von Urteil vom 16. März 2006 - BVerwG 4 A 1075.04 - BVerwGE 125, 116 <Rn. 408 bis 415> Flughafen Berlin-Schönefeld).
BVerwG 8 C 18.07 - Urteil vom 02.07.2008
1. Art. 233 § 2 Abs. 3 EGBGB i.V.m. § 16 Abs. 3 VwVfG räumt dem gesetzlichen Vertreter, der auf Antrag eines Dritten bestellt worden ist, keinen Anspruch auf Festsetzung einer angemessenen Vergütung und Erstattung seiner baren Auslagen gegen die Bestellungsbehörde ein.
BVerwG 10 B 3.08 - Beschluss vom 02.07.2008
BVerwG 6 B 18.08 - Beschluss vom 02.07.2008
BVerwG 4 BN 17.08 - Beschluss vom 01.07.2008
BVerwG 7 B 31.08 - Beschluss vom 01.07.2008
BVerwG 6 B 40.08 - Beschluss vom 01.07.2008
BVerwG 3 B 20.08 - Beschluss vom 01.07.2008
BVerwG 3 B 21.08 - Beschluss vom 01.07.2008
BVerwG 7 PKH 7.08 - Beschluss vom 01.07.2008
BVerwG 8 B 16.08 - Beschluss vom 01.07.2008
BVerwG 6 AV 1.08 - Beschluss vom 01.07.2008
BVerwG 1 DB 1.08 - Beschluss vom 01.07.2008