Source: http://feser.koeln/content/zvg/erster-abschnitt-zwangsversteigerung-und-zwangsverwaltung-von-grundstuecken-im-wege-der-zwangsvollstreckung/erster-titel-allgemeine-vorschriften/_-2-zvg/erlaeuterungen/tatbestand-des-_-2-abs_-1-zvg/
Timestamp: 2018-07-23 11:53:05
Document Index: 311492957

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 1', '§ 890', '§ 2']

Sie sind hier: Startseite » ZVG » Erster Abschnitt Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung von Grundstücken im Wege der Zwangsvollstreckung » Erster Titel Allgemeine Vorschriften » § 2 ZVG » Erläuterungen » Tatbestand des § 2 Abs. 1 ZVG
Tatbestand des § 2 Abs. 1 ZVG
§ 2 Abs. 1 ZVG beinhaltet zwei voneinander unabhängige Tatbestände, die praktisch selten vorkommen (so auch Cranshaw, in: Dupré, ZVG, 1. Aufl., § 2 Rdnr. 12; Rellermeyer, in: Hintzen/Engels/Rellermeyer, ZVG, 14. Aufl., § 2 Rdnr. 3).
Die erste Alternative des § 2 Abs. 1 ZVG betrifft den Fall, dass sich das Grundstück zugleich in den Bezirken verschiedener Amtsgerichte befindet, so dass nach § 1 ZVG beide Gerichte zuständig sind. Eine solche Situation kann sich beispielsweise nach Vereinigung oder Bestandteilszuschreibung (vgl. § 890 BGB) ergeben.
Die zweite Alternative des § 2 Abs. 1 ZVG betrifft den Fall, dass mit Rücksicht auf die Grenzen der Gerichtsbezirke darüber Ungewissheit, zu welchem Bezirk das Grundstück gehört.