Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_264_HGB_Pflicht_zur_Aufstellung_Befreiung-d137469,309.html
Timestamp: 2016-10-28 03:21:35
Document Index: 127371674

Matched Legal Cases: ['§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 265', '§ 266', '§ 267', '§ 267', '§ 268', '§ 269', '§ 270', '§ 271', '§ 272', '§ 273', '§ 274', '§ 274', '§ 275', '§ 276', '§ 277', '§ 278', '§ 619', '§ 264', '§ 242', '§ 267', '§ 267', '§ 268', '§ 285', '§ 160', '§ 2', '§ 327', '§ 325', '§ 326', '§ 325', '§ 13', '§ 314', '§ 264', '§ 263', '§ 264']

§ 264 HGB, Pflicht zur Aufstellung; Befreiung | Gesetze auf anwalt24.de
§ 264 HGB, Pflicht zur Aufstellung; Befreiung Suche
Handelsgesetzbuch Bundesrecht…§ 264 HGB, Pflicht zur Aufstellung; Befreiung§ 264a HGB, Anwendung auf bestimmte offene Handelsgesellschaften und Kommanditge...§ 264b HGB, Befreiung der offenen Handelsgesellschaften und Kommanditgesellschaf...§ 264c HGB, Besondere Bestimmungen für offene Handelsgesellschaften und Kommandi...§ 264d HGB, Kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaft§ 265 HGB, Allgemeine Grundsätze für die Gliederung§ 266 HGB, Gliederung der Bilanz§ 267 HGB, Umschreibung der Größenklassen§ 267a HGB, Kleinstkapitalgesellschaften§ 268 HGB, Vorschriften zu einzelnen Posten der Bilanz. Bilanzvermerke§ 269 HGB (weggefallen)§ 270 HGB, Bildung bestimmter Posten§ 271 HGB, Beteiligungen. Verbundene Unternehmen§ 272 HGB, Eigenkapital§ 273 HGB (weggefallen)§ 274 HGB, Latente Steuern§ 274a HGB, Größenabhängige Erleichterungen§ 275 HGB, Gliederung§ 276 HGB, Größenabhängige Erleichterungen§ 277 HGB, Vorschriften zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung§ 278 HGB (weggefallen)…§ 619 HGB, Zustellungen an den Kapitän oder Schiffer
§ 264 HGBHandelsgesetzbuchBundesrechtErster Unterabschnitt – Jahresabschluss der Kapitalgesellschaft und Lagebericht → Erster Titel – Allgemeine VorschriftenTitel: HandelsgesetzbuchNormgeber: BundRedaktionelle Abkürzung: HGBGliederungs-Nr.: 4100-1Normtyp: Gesetz(1) 1Die gesetzlichen Vertreter einer Kapitalgesellschaft haben den Jahresabschluss (§ 242) um einen Anhang zu erweitern, der mit der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung eine Einheit bildet, sowie einen Lagebericht aufzustellen. 2Die gesetzlichen Vertreter einer kapitalmarktorientierten Kapitalgesellschaft, die nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet ist, haben den Jahresabschluss um eine Kapitalflussrechnung und einen Eigenkapitalspiegel zu erweitern, die mit der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang eine Einheit bilden; sie können den Jahresabschluss um eine Segmentberichterstattung erweitern. 3Der Jahresabschluss und der Lagebericht sind von den gesetzlichen Vertretern in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahrs für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen. 4Kleine Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 1) brauchen den Lagebericht nicht aufzustellen; sie dürfen den Jahresabschluss auch später aufstellen, wenn dies einem ordnungsgemäßen Geschäftsgang entspricht, jedoch innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres.5Kleinstkapitalgesellschaften (§ 267a) brauchen den Jahresabschluss nicht um einen Anhang zu erweitern, wenn sie 1.die in § 268 Absatz 7 genannten Angaben,2.die in § 285 Nummer 9 Buchstabe c genannten Angaben und3.im Falle einer Aktiengesellschaft die in § 160 Absatz 3 Satz 2 des Aktiengesetzes genannten Angaben unter der Bilanz angeben.(1a) 1In dem Jahresabschluss sind die Firma, der Sitz, das Registergericht und die Nummer, unter der die Gesellschaft in das Handelsregister eingetragen ist, anzugeben. 2Befindet sich die Gesellschaft in Liquidation oder Abwicklung, ist auch diese Tatsache anzugeben.(2) 1Der Jahresabschluss der Kapitalgesellschaft hat unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft zu vermitteln. 2Führen besondere Umstände dazu, dass der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild im Sinne des Satzes 1 nicht vermittelt, so sind im Anhang zusätzliche Angaben zu machen. 3Die gesetzlichen Vertreter einer Kapitalgesellschaft, die Inlandsemittent im Sinne des § 2 Absatz 7 des Wertpapierhandelsgesetzes und keine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 327a ist, haben bei der Unterzeichnung schriftlich zu versichern, dass nach bestem Wissen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild im Sinne des Satzes 1 vermittelt oder der Anhang Angaben nach Satz 2 enthält. 4Macht eine Kleinstkapitalgesellschaft von der Erleichterung nach Absatz 1 Satz 5 Gebrauch, sind nach Satz 2 erforderliche zusätzliche Angaben unter der Bilanz zu machen. 5Es wird vermutet, dass ein unter Berücksichtigung der Erleichterungen für Kleinstkapitalgesellschaften aufgestellter Jahresabschluss den Erfordernissen des Satzes 1 entspricht. (3) 1Eine Kapitalgesellschaft, die als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss eines Mutterunternehmens mit Sitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum einbezogen ist, braucht die Vorschriften dieses Unterabschnitts und des Dritten und Vierten Unterabschnitts dieses Abschnitts nicht anzuwenden, wenn alle folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: 1.alle Gesellschafter des Tochterunternehmens haben der Befreiung für das jeweilige Geschäftsjahr zugestimmt; 2.das Mutterunternehmen hat sich bereit erklärt, für die von dem Tochterunternehmen bis zum Abschlussstichtag eingegangenen Verpflichtungen im folgenden Geschäftsjahr einzustehen; 3.der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht des Mutterunternehmens sind nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Mutterunternehmen seinen Sitz hat, und im Einklang mit folgenden Richtlinien aufgestellt und geprüft worden: a) Richtlinie 2013/34/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über den Jahresabschluss, den konsolidierten Abschluss und damit verbundene Berichte von Unternehmen bestimmter Rechtsformen und zur Änderung der Richtlinie 2006/43/EG des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Richtlinien 78/660/EWG und 83/349/EWG des Rates (ABl. L 182 vom 29.6.2013, S. 19),b)Richtlinie 2006/43/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Mai 2006 über Abschlussprüfungen von Jahresabschlüssen und konsolidierten Abschlüssen, zur Änderung der Richtlinien 78/660/EWG und 83/349/EWG des Rates und zur Aufhebung der Richtlinie 84/253/EWG des Rates (ABl. L 157 vom 9.6.2006, S. 87), die durch die Richtlinie 2013/34/EU (ABl. L 182 vom 29.6.2013, S. 19) geändert worden ist; 4.die Befreiung des Tochterunternehmens ist im Anhang des Konzernabschlusses des Mutterunternehmens angegeben und 5.für das Tochterunternehmen sind nach § 325 Absatz 1 bis 1b offengelegt worden:a) der Beschluss nach Nummer 1, b)die Erklärung nach Nummer 2, c)der Konzernabschluss, d) der Konzernlagebericht und e)der Bestätigungsvermerk zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht des Mutterunternehmens nach Nummer 3.2Hat bereits das Mutterunternehmen einzelne oder alle der in Satz 1 Nummer 5 bezeichneten Unterlagen offengelegt, braucht das Tochterunternehmen die betreffenden Unterlagen nicht erneut offenzulegen, wenn sie im Bundesanzeiger unter dem Tochterunternehmen auffindbar sind; § 326 Absatz 2 ist auf diese Offenlegung nicht anzuwenden. 3Satz 2 gilt nur dann, wenn das Mutterunternehmen die betreffende Unterlage in deutscher oder in englischer Sprache offengelegt hat oder das Tochterunternehmen zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung dieser Unterlage in deutscher Sprache nach § 325 Absatz 1 bis 1b offenlegt.(4) Absatz 3 ist nicht anzuwenden, wenn eine Kapitalgesellschaft das Tochterunternehmen eines Mutterunternehmens ist, das einen Konzernabschluss nach den Vorschriften des Publizitätsgesetzes aufgestellt hat, und wenn in diesem Konzernabschluss von dem Wahlrecht des § 13 Absatz 3 Satz 1 des Publizitätsgesetzes Gebrauch gemacht worden ist; § 314 Absatz 3 bleibt unberührt.Zu § 264: Eingefügt durch G vom 19. 12. 1985 (BGBl I S. 2355), geändert durch G vom 25. 7. 1994 (BGBl I S. 1682), 20. 4. 1998 (BGBl I S. 707), 24. 2. 2000 (BGBl I S. 154), 10. 11. 2006 (BGBl I S. 2553), 5. 1. 2007 (BGBl I S. 10), 21. 12. 2007 (BGBl I S. 3089), 25. 5. 2009 (BGBl I S. 1102), 22. 12. 2011 (BGBl I S. 3044), 20. 12. 2012 (BGBl I S. 2751), 4. 10. 2013 (BGBl I S. 3746) und 17. 7. 2015 (BGBl I S. 1245).
§ 263 HGB, Vorbehalt landesrechtlicher Vorschriften§ 264a HGB, Anwendung auf bestimmte offene Handelsgesellschaften und…
07.02.2008 - 1.017 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Matthias W. Kroll, LL.M., ACIArb aus HamburgIst die Limited out? – Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)
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