Source: http://www.philprom.de/ordnungen/english-studies-hf-bachelor-ab-ws-201718-fachbereich-10-neuere-philologien-version-2016/
Timestamp: 2019-01-17 00:07:13
Document Index: 243825327

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 37', '§ 29', '§ 40', '§ 31', '§ 38', '§ 6', '§ 29', '§ 37', '§ 50', '§ 42', '§ 38', '§ 15', '§ 48', '§ 31', '§ 24', '§ 27', '§ 34', '§ 38', '§ 21', '§ 38', '§ 21', '§ 38', '§ 24', '§ 27', '§ 32', '§ 46', '§ 42', '§ 27', '§ 38', '§ 20', '§ 37', '§ 13', '§ 22', '§ 29']

English Studies HF, Bachelor (ab WS 2017/18) Fachbereich 10 – Neuere Philologien (Version 2016) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Fachspezifischer Anhang English Studies Hauptfach (ab WS 2017/18), Fachbereich 10 - Neuere Philologien, Bachelor (Version 2016)
English studies hf, bachelor (ab ws 2017/18) fachbereich 10 – neuere philologien (version 2016)
Anhang: Paragraphenteil Fachspezifischer Anhang English Studies HF (ab WS 2017/18)
I.3.2 Deutschkenntnisse
I.3.3 Weitere Fremdsprachen
II.1.3 Regularien bei Kombination mit dem Bachelor-Nebenfach American Studies
Ordnung für die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main mit dem Ab-schluss „Bachelor of Arts“ (B.A.) vom 13. Juli 2016
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009, zuletzt geändert durch Gesetz vom 30. November 2015, hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs Neuere Philolo-gien der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 13. Juli 2016 die folgende Ordnung für die Bachelorstudiengänge beschlossen. Diese Ordnung hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität ge-mäß § 37 Abs. 5 Hessisches Hochschulgesetz am 16. August 2016 genehmigt. Sie wird hiermit bekannt gemacht.
(4) Der Fachbereich Neuere Philologien und die an den Bachelorstudiengängen beteiligten Fachbereiche stellen auf der Grundlage der studiengangspezifischen Anhänge der BAO-FB10 ein Lehrangebot bereit und sorgen für die Fest-setzung geeigneter Prüfungstermine, so dass das Studium in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(1) Es wird empfohlen, im Verlauf des Bachelorstudiums für mindestens ein Semester an einer Universität im Ausland zu studieren bzw. einen entsprechenden Auslandsaufenthalt einzuplanen. Dafür können die Verbindungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit ausländischen Universitäten genutzt werden, über die in der Studien-fachberatung und im International Office Auskunft erteilt wird.
(4) Die Immatrikulation erfolgt mit dem Vorbehalt, dass die in Abs. 3 geforderten Kenntnisse beziehungsweise Fähigkeiten im Hinblick auf die Zulassung zum Studium bis zum Ende des zweiten Semesters nachgewiesen werden. Andernfalls ist eine Rückmeldung zum dritten Semester ausgeschlossen .
(6) Für eine Einschreibung in ein höheres Fachsemester aufgrund von anrechenbaren Leistungen ist für die Immatrikulation in den Bachelorstudiengang eine Anrechnungsbescheinigung gemäß §§ 29, 30 vorzulegen.
(9) Die Studierenden haben die Möglichkeit, sich innerhalb des jeweiligen Bachelorstudiengangs nach Maßgabe freier Plätze in weiteren als den im studiengangspezifischen Anhang vorgeschriebenen Modulen einer Prüfung oder einer Leistungskontrolle zu unterziehen (Zusatzmodule). Das Ergebnis der Prüfung wird bei der Bildung der Gesamtnote für das betreffende Bachelorfach nicht mit einbezogen. Die Zusatzmodule werden im Transcript of Records gemäß § 40 dokumentiert.
(6) Für jede Studierende und jeden Studierenden des Studiengangs wird beim Prüfungsamt ein Kreditpunktekonto eingerichtet. Im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten kann
die oder der Studierende jederzeit in den Stand des Kontos Einblick nehmen.
d)	Praktikum: angeleitete Durchführung praktischer Aufgaben im experimentellen und apparativen Bereich und/oder in Computersimulationen; Schulung in der Anwendung wissenschaftlicher Untersuchungs- und Lösungsmethoden; Vermittlung von fachtechnischen Fertigkeiten und Einsichten in Funktionsabläufe;
(1) Während des Studiums sind in der Regel Studiennachweise (Leistungs- und Teilnahmenachweise) als Nachweis des ordnungsgemäßen Studiums (Prüfungsvorleistungen) beziehungsweise, zusammen mit den CP für die bestandene Modulprüfung, als Voraussetzung für die Vergabe der für das Modul zu erbringenden CP vorgesehen. Leistungsnachweise können nur in Modulen verlangt werden, die nicht mit einer kumulativen Prüfung nach § 31 Abs. 2 abschließen. Es gelten die Regelungen der studiengangspezifischen Anhänge.
(6) Ein nach der Modulbeschreibung zu einer Lehrveranstaltung geforderter Leistungsnachweis dokumentiert die erfolgreiche Erbringung einer Studienleistung. Die Studienleistung ist erfolgreich erbracht, wenn sie durch die Lehrende oder den Lehrenden nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit „bestanden“ oder unter Anwendung des § 38 Abs. 3 mittels Note positiv bewertet wurde. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein. Die Noten der Studienleistungen gehen nicht in die Modulnote bzw. Gesamtnote für die Bachelorprüfung ein. Sofern dies die oder der Lehrende voraussetzt, ist für einen Leistungsnachweis auch die regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung im Sinne von Abs. 3 erforderlich.
-	Evaluation des Studiengangs und Umsetzung der gegebenenfalls daraus entwickelten qualitätssichernden Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Studienkommission (vgl. hierzu
§ 6 Evaluationssatzung für Lehre und Studium);
-	die Entscheidung über die Anrechnungen gemäß §§ 29, 30 sowie die Erteilung von Auflagen zu nachzuholenden Studien- und Prüfungsleistungen im Rahmen von Anrechnungen;
(3) Abschlussarbeiten und andere schriftliche Prüfungsleistungen, die nicht mehr wiederholt werden können, sind von zwei Prüfenden zu bewerten. § 37 Abs. 17 bleibt unberührt. Mündliche Prüfungen sind von mehreren Prüfenden oder von einer oder einem Prüfenden in Gegenwart einer oder eines Beisitzenden abzunehmen.
e)	gegebenenfalls Nachweise über Fremdsprachenkenntnisse oder andere studiengangspezifische Zulassungsvoraussetzungen nach Maßgabe des studiengangspezifischen Anhangs;
f)	gegebenenfalls Nachweis über die Zahlung der nach § 50 zu entrichtenden Prüfungsgebühr.
(1) Modulprüfungen werden im zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit den entsprechenden Modulen abgelegt. Modulprüfungen für Pflichtmodule und jährlich angesetzte Wahlpflichtmodule sind in der Regel mindestens zweimal pro Jahr anzubieten. § 42 Abs. 9 Satz 1 ist zu beachten.
(1) Eine Modulprüfungsleistung gilt als „nicht ausreichend“ (5,0) gemäß § 38 Abs. 3, wenn die oder der Studierende einen für sie oder ihn verbindlichen Prüfungstermin ohne wichtigen Grund versäumt oder vor Beendigung der Prüfung die Teilnahme abgebrochen hat. Dasselbe gilt, wenn sie oder er eine schriftliche Modulprüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht oder als Modulprüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prüfung geschwiegen hat.
(3) Macht die oder der Studierende glaubhaft, dass sie oder er wegen einer Behinderung, einer chronischen Er-krankung, der Betreuung einer oder eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen, einer Schwangerschaft oder der Erziehung eines Kindes, welches das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, nicht in der Lage ist, die Prüfungs- oder Studienleistung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, so ist dieser Nachteil durch entsprechende Maßnahmen, wie zum Beispiel eine Verlängerung der Bearbeitungszeit oder eine andere Gestaltung des Prüfungsverfahrens auszugleichen. Die Inanspruchnahme der gesetzlichen Mutterschutzfristen und der Fristen der Elternzeit ist bei entsprechendem Nachweis zu ermöglichen.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, gilt die Prüfungs- oder Studien-leistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere auch dann vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach §§ 15 Abs. 8, 31 Abs. 8, 34 Abs. 5, 37 Abs. 16 abgegeben hat oder wenn sie oder er ein und dieselbe Arbeit (oder Teile davon) mehr als einmal als Prüfungs- oder Studienleistung eingereicht hat.
(3) Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung, insbesondere bei wiederholter Täuschung oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbstständige Anfer-tigung der Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel, kann der Prüfungsausschuss den Ausschluss von der Wiederholung der Prüfung und der Erbringung weiterer Studienleistungen beschließen, so dass der Prüfungsanspruch im jeweiligen Bachelorstudiengang erlischt. Die Schwere der Täuschung ist anhand der von der oder dem Studierenden aufgewandten Täuschungsenergie (z.B.: durch organisiertes Zusammenwirken oder Verwendung technischer Hilfsmittel wie Funkgeräte und Mobiltelefone) und der durch die Täuschung verursachten Beeinträchtigung der Chancengleichheit zu werten.
(7) Abschlussarbeiten (z.B. Bachelorarbeiten, Magisterarbeiten, Staatsexamensarbeiten), welche Studierende außerhalb des jeweiligen Bachelorstudiengangs der Johann Wolfgang Goethe-Universität bereits erfolgreich erbracht haben, werden nicht angerechnet. Weiterhin ist eine mehrfache Anrechnung ein- und derselben Leistung im selben Studiengang bzw. im Bachelor-Hauptfach und im gewählten Nebenfach nicht möglich.
(5) Die jeweilige Prüfungsform für die Modulprüfung oder Modulteilprüfung ergibt sich aus der Modulbe-schreibung des studiengangspezifischen Anhangs. Schriftliche Prüfungen erfolgen in der Form von:
(6) Die Form und Dauer der Modulprüfungen und gegebenenfalls der Modulteilprüfungen sind in den Modul-beschreibungen der studiengangspezifischen Anhänge geregelt. Bei der Festlegung der Prüfungsform können bis zu drei Varianten genannt werden, wenn die Prüfungsformen in ihren Bedingungen (wie Vorbereitungszeit und Niveau der Prüfung) gleichwertig sind. Sind in der Modulbeschreibung mehrere Varianten von Prüfungsformen vor-gesehen, wird die Prüfungsform des jeweiligen Prüfungstermins von der oder dem Prüfenden festgelegt und den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltungen des Moduls, spätestens aber bei der Bekanntgabe des Prüfungstermins, mitgeteilt.
Eine Klausur, die mehr als 25% „Multiple-Choice“-Fragen enthält, ist bestanden, wenn die oder der Studierende mindestens 50% (Bestehensgrenze) der gestellten Prüfungsfragen zutreffend beantwortet hat oder wenn die Zahl der von der Studierenden oder dem Studierenden zutreffend beantworteten Fragen die durchschnittliche Prüfungsleistung aller Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmer, die erstmals an der Prüfung teilgenom-men haben, um nicht mehr als 22% unterschreitet.
(8) Multimedial gestützte Prüfungsklausuren („e-Klausuren“) sind zulässig, sofern sie dazu geeignet sind, den Prüfungszweck zu erfüllen. Sie dürfen ausschließlich unter Einsatz von in der Verwaltung der Universität stehender oder vom Prüfungsamt im Einvernehmen mit dem HRZ für diesen Zweck freigegebener DV-Systeme erbracht werden. Dabei ist die eindeutige Identifizierbarkeit der elektronischen Daten zu gewährleisten. Die Daten müssen unverwechselbar und dauerhaft den Prüflingen zugeordnet werden können. Die Prüfung ist in Anwesenheit einer fachlich sachkundigen Protokollführerin oder eines fachlich sachkundigen Protokollführers durchzuführen. Über den Prüfungsverlauf ist eine Niederschrift anzufertigen, in die mindestens die Namen der Protokollführerin oder des Protokollführers sowie der zu Prüfenden, Beginn und Ende der Prüfung sowie eventuelle besondere Vorkommnisse aufzunehmen sind. Für die Einsichtnahme in die multimedial gestützte Prüfung sowie in die Prüfungsergebnisse gilt § 48. Die Aufgabenstellung einschließlich einer Musterlösung, das Bewertungsschema, die einzelnen Prüfungsergebnisse sowie die Niederschrift sind gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren.
(5) Die Hausarbeit ist innerhalb der festgelegten Bearbeitungsfrist in einfacher Ausfertigung, mit einer Erklärung gemäß § 31 Abs. 8 versehen, bei der Prüferin oder dem Prüfer einzureichen; im Falle des Postwegs ist der Poststempel entscheidend. Die Abgabe der Hausarbeit ist durch die oder den Prüfenden aktenkundig zu machen.
(7) Eine Studierende oder ein Studierender, deren oder dessen Hausarbeit mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet worden ist, kann bei der oder dem Prüfenden die Nachbesserung der Hausarbeit beantragen. Dies gilt nicht, wenn die Bewertung mit „nicht ausreichend“ (5,0) auf § 24 oder auf § 27 beruht. Die oder der Prüfer setzt eine Frist für die Nachbesserung der Hausarbeit. Bei der Entscheidung über die nachgebesserte Hausarbeit wird lediglich darüber entschieden, ob die Hausarbeit mit der Note 4,0 oder schlechter bewertet wird. Wird die Frist für die Abgabe der nachgebesserten Hausarbeit nicht eingehalten, wird die Hausarbeit endgültig mit der Note „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet
(2) Für das Portfolio findet § 34 entsprechend Anwendung.
(12) Das gestellte Thema kann nur einmal und nur innerhalb der ersten Hälfte der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Das neu gestellte Thema muss sich inhaltlich von dem zurückgegebenen Thema unterscheiden. Wird in-folge des Rücktritts gemäß Abs. 13 Satz 3 ein neues Thema für die Bachelorarbeit ausgegeben, so ist die Rückgabe dieses Themas ausgeschlossen.
(16) Die Bachelorarbeit ist nach den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis zu verfassen. Insbesondere sind alle Stellen, Bilder und Zeichnungen, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder aus anderen frem-den Texten entnommen wurden, als solche kenntlich zu machen. Die Bachelorarbeit ist mit einer Erklärung der oder des Studierenden zu versehen, dass sie oder er die Arbeit – bei einer Gruppenarbeit sie ihre oder er seinen ent-sprechend gekennzeichneten Anteil der Arbeit – selbstständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Quellen und Hilfsmittel verfasst hat. Ferner ist zu erklären, dass die Bachelorarbeit nicht, auch nicht auszugsweise, für eine andere Prüfung oder Studienleistung verwendet worden ist.
(17) Der Prüfungsausschuss leitet die Bachelorarbeit der Betreuerin oder dem Betreuer als Erstgutachterin oder Erstgutachter zur Bewertung gemäß § 38 Abs. 3 zu. Gleichzeitig bestellt er eine weitere Prüferin oder einen weiteren Prüfer aus dem Kreis der Prüfungsberechtigten gemäß § 21 zur Zweitbewertung und leitet ihr oder ihm die Arbeit ebenfalls zur Bewertung zu. Mindestens eine oder einer der Prüfenden soll der Gruppe der Pro-fessorinnen und Professoren des Fachbereichs Neuere Philologien angehören. Die Zweitgutachterin oder der Zweitgutachter kann sich bei Übereinstimmung der Bewertung auf eine Mitzeichnung des Gutachtens der Erstgutachterin oder des Erstgutachters beschränken. Die Bewertung soll von den Prüfenden unverzüglich erfolgen; sie soll spätestens sechs Wochen nach Einreichung der Arbeit vorliegen. Bei unterschiedlicher Bewertung der Bachelorarbeit durch die beiden Prüfenden wird die Note für die Bachelorarbeit entsprechend § 38 Abs. 5 festgesetzt.
(18) Die Bachelorarbeit wird binnen weiterer zwei Wochen von einer oder einem weiteren nach § 21 Prüfungsbe-rechtigten bewertet, wenn die Beurteilungen der beiden Prüfenden um mehr als 2,0 voneinander abweichen oder eine oder einer der beiden Prüfenden die Bachelorarbeit als „nicht ausreichend“ (5,0) beurteilt hat. Die Note wird in diesem Fall aus den Noten der Erstprüferin oder des Erstprüfers, der Zweitprüferin oder des Zweitprüfers und der dritten Prüferin oder des dritten Prüfers gemäß § 38 Abs. 7 gebildet. Bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 24 oder § 27 findet Satz 1 keine Anwendung.
(19) Die studiengangspezifischen Anhänge können vorsehen, dass die bestandene Bachelorarbeit im Rahmen eines Kolloquiums oder einer mündlichen Prüfung vorzustellen ist. Diese Prüfung soll innerhalb von vier Wochen nach Abgabe der Bachelorarbeit stattfinden. Der Termin für die Prüfung wird in der Regel von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschuss festgelegt und der oder dem Studierenden unverzüglich schriftlich mitgeteilt. Gegenstand der mündlichen Prüfung ist der Inhalt der Bachelorarbeit sowie Frage- und/oder Aufgabenstellungen im Kontext des für die Bachelorarbeit gewählten Themas. Die Prüfung dauert in der Regel 30 Minuten. Sie wird in der Regel von der Betreuerin oder dem Betreuer der Bachelorarbeit in Gegenwart einer sachkundigen Beisitzerin oder eines sachkundigen Beisitzers durchgeführt. Näheres, insbesondere mit welchem Gewicht die Note für die mündliche Prüfung in die Note des Abschlussmoduls eingeht, regelt die Modulbeschreibung. Für die Durchführung der mündlichen Prüfung gilt § 32 entsprechend.
1	sehr gut	eine hervorragende Leistung;
2	gut	eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungen liegt;
3	befriedigend	eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht;
4	ausreichend	eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt;
5	nicht ausreichend	eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt.
Schlechter als 4,0	fail
(15) Zur Transparenz der Gesamtnote wird in das Diploma Supplement eine ECTS-Einstufungstabelle gemäß § 46 aufgenommen.
(3) Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn sämtliche in den studiengangspezifischen Anhängen vorgeschriebenen Module erfolgreich erbracht wurden, das heißt die geforderten Studiennachweise vorliegen und die vorgeschriebenen Modulprüfungen einschließlich der Bachelorarbeit mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sind.
(9) Die erste Wiederholungsprüfung soll am Ende des entsprechenden Semesters, spätestens jedoch zu Beginn des folgenden Semesters durchgeführt werden. Eine zweite Wiederholungsprüfung soll zum nächstmöglichen Prüfungstermin nach der nicht bestandenen Wiederholungsprüfung erfolgen. Der Prüfungsausschuss bestimmt die genauen Termine für die Wiederholung und gibt diese rechtzeitig bekannt. Studierende müssen Wiederholungstermine zum nächstmöglichen Termin antreten. In besonders begründeten Ausnahmefällen kann der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf unverzüglich nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses gestellten Antrag der oder des Studierenden eine spätere Wiederholung der Modulprüfung gestatten und hierfu¨r einen Termin setzen. Der Prüfungsanspruch erlischt bei Versäumnis der Wiederholungsfrist, es sei denn, die oder der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. Bei nicht zu vertretendem Versäumen des Wiederholungs-termins setzt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses nach Wegfall der Gründe für das Säumnis den Termin für die Wiederholung der Prüfung fest. Eine zwischenzeitliche Exmatrikulation verlängert die Wiederholungsfrist nicht.
2.	eine Frist für die Wiederholung einer Modulprüfung gemäß § 42 Abs. 4 und Abs. 9 überschritten wurde,
3.	ein schwerwiegender Täuschungsfall oder ein schwerwiegender Ordnungsverstoß gemäß § 27 vorliegt.
(1) Gleichzeitig mit dem Zeugnis der Bachelorprüfung erhält die oder der Studierende eine Bachelorurkunde mit dem Datum des Zeugnisses. Darin wird die Verleihung des akademischen
Grades beurkundet. Auf Antrag kann die Urkunde zusätzlich in Englisch ausgestellt werden.
(2) Das Diploma Supplement enthält eine ECTS-Einstufungstabelle. Die Gesamtnoten, die im jeweiligen Studiengang in einer Vergleichskohorte vergeben werden, sind zu erfassen und ihre zahlenmäßige und prozentuale Verteilung auf die Notenstufen gemäß § 38 Abs. 10 zu ermitteln und in einer Tabelle wie folgt darzustellen:
Gesamtnoten	Gesamtzahl innerhalb der Referenzgruppe	Prozentzahl der Absolventinnen/
Absolventen innerhalb der Referenzgruppe
(1) Gegen Entscheidungen der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses ist Einspruch möglich. Er ist binnen eines Monats nach Bekanntgabe der Entscheidung bei der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses einzulegen. Über den Einspruch entscheidet der Prüfungsausschuss. Hilft er dem Einspruch nicht ab, erlässt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses einen begründeten Ablehnungsbescheid, der mit einer Rechtsbehelfsbeleh-rung zu versehen ist.
Frankfurt, den 01.09.2016
a)	Bachelor-Hauptfächer
b)	Bachelor-Nebenfächer
Anhang: Paragraphenteil Fachspezifischer Anhang English Studies HF
Studiengangspezifischer Anhang für das Hauptfach im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang English Studies an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) vom 3. Mai 2017 zu der Ordnung für die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien vom 9. Dezember 2015
Genehmigt vom Präsidium am 13. Juni 2017
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009, zuletzt geändert durch Gesetz vom 30. November 2015, hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs Neuere Philologien der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 3. Mai 2017 den folgenden studiengangspezifischen Anhang für das Hauptfach im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang English Studies beschlossen. Diesen studiengangspezifischen Anhang hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität gemäß § 37 Abs. 5 Hessisches Hochschulgesetz am 13. Juni 2017 genehmigt. Er wird hiermit bekannt gemacht.
Dieser studiengangspezifische Anhang enthält die studiengangspezifischen Regelungen für den Bachelorteilstudiengang ENGLISH STUDIES (Hauptfach). Er gilt in Verbindung mit der Ordnung für die Bachelorstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien vom 9. Dezember 2015, nachfolgend Ordnung FB 10 (BAO-FB10) und der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, veröffentlicht im UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014, in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO-GU) genannt.
Das Bachelor-Hauptfach ENGLISH STUDIES (BAES) ist literatur-, kultur- und sprachwissenschaftlich angelegt und untergliedert sich in vier Schwerpunkte:
• Englische Literaturwissenschaft befasst sich mit den Literaturen Großbritanniens und Irlands seit dem 16. Jahrhundert sowie mit Literaturtheorie
• Kultur-, Ideen- und Sozialgeschichte (KIS) behandelt philosophische, kulturelle künstlerische, sozio-ökonomische und politische Entwicklungen auf den Britischen Inseln sowie Gender Studies
• Neue Englischsprachige Literaturen und Kulturen (NELK) befasst sich mit den englischsprachigen Literaturen Indiens, Afrikas, Australiens, Neuseelands, Kanadas, des Karibischen und des Pazifischen Raumes sowie mit Postcolonial Studies
• Englische Sprachwissenschaft beschäftigt sich mit der Struktur und der Verwendung der englischen Sprache als besondere Ausprägung der menschlichen Sprachfähigkeit.
Das Studium vermittelt fachspezifisches Wissen über Erscheinungsformen und Entwicklungen der Literatur, Kultur und Sprache in Großbritannien und anderen englischsprachigen Ländern mit Ausnahme der USA, die am Institut für England- und Amerikastudien (IEAS) Gegenstand eines eigenen Bachelor-Hauptfachstudiengangs sind. Untersucht werden die verschiedenen kulturellen Produktionen, Texte und Medien, in denen sich diese Prozesse vollziehen und darstellen, die gesellschaftlichen Gruppen und Institutionen, die daran beteiligt sind, sowie die transkulturellen Dimensionen der englischen Literaturen, Kulturen und Sprache in Geschichte und Gegenwart. Des Weiteren sollen Kenntnisse und Fähigkeiten aus den Bereichen der allgemeinen Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft sowie der allgemeinen und der angewandten Linguistik vermittelt werden.
Das Bachelor-Hauptfach ENGLISH STUDIES ermöglicht es den Studierenden, auf der Basis kritischer Einsicht in die theoretischen Grundlagen und Methoden des Faches fundierte analytische Kenntnisse zu erwerben. Die Studierenden werden befähigt, eigenständig wissenschaftlich zu arbeiten und ihre Ergebnisse systematisch darzulegen. Zentrale Kompetenzen, die im Studium eingeübt und ausgebildet werden, sind: Abstraktionsfähigkeit; Techniken des internationalen wissenschaftlichen Arbeitens; mündliche und schriftliche Darstellung von wissenschaftlichen Ergebnissen auch in englischer Sprache; Informationsbeschaffung und Recherchieren mit deutschen ebenso wie englischsprachigen Ressourcen; Ausdrucksvermögen, Argumentations- und Diskussionsfähigkeit in beiden Sprachen; Umgang mit Medien und Präsentationsmethoden.
Das Bachelor-Hauptfach integriert den Erwerb fächerübergreifender Schlüsselqualifikationen in die fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen. Das hochschuldidaktische Konzept fördert vor allem die
• Grundlagenkompetenz: Im Studienverlauf entwickeln die Studierenden die Fähigkeit, fächer-, theorie- und sprachübergreifend Zusammenhänge herzustellen und in Zusammenhängen zu denken. Sie erwerben damit auch die Fähigkeit, die weiteren spezifischen Kompetenzen adäquat und zielführend einzusetzen.
• Analysekompetenz: Die Studierenden lernen in der analytischen Praxis mit Primär- und Sekundärliteratur den kritischen Umgang mit Texten.
• Textkompetenz: Die Studierenden lernen die zunächst angeleitete, dann selbständige schriftliche Präsentation von Informationen in Thesenpapieren und Hausarbeiten.
• Informationskompetenz: Die Studierenden üben in Seminaren die selbständige Erschließung von Informationen (z.B. anglistische Datenbanken, Online-Fachportale, Bücher, Fachzeitschriften).
• Teamkompetenz: Die Erarbeitung von Thesenpapieren und Referaten in Kleingruppen fördert Teamarbeit, Kommunikations- und Integrationsfähigkeit.
Das Studium im Bachelor-Hauptfach ENGLISH STUDIES bereitet Studierende unter anderem auf berufliche Tätigkeiten in folgenden Bereichen vor:
(1) Neben der Hochschulzugangsberechtigung sind vor der Immatrikulation Englischkenntnisse des Niveaus B2 des Europäischen Referenzrahmens nachzuweisen. So wird sichergestellt, dass angehende Studierende in sprachlicher Hinsicht fähig sind, das geplante Fachstudium aufzunehmen. Der Nachweis erfolgt gemäß Ordnung zum Nachweis englischer Sprachkenntnisse für Studienbewerberinnen und Studienbewerber für die Bachelorteilstudiengänge English Studies und American Studies (Hauptfach und Nebenfach) sowie für die Lehramtsteilstudiengänge Englisch in der jeweils geltenden Fassung durch Bestehen des vom IEAS zweimal im Jahr durchgeführten Tests oder durch die Abiturnote oder einen anderen standardisierten Englischtest. Genaueres zur Prüfungsordnung des Sprachnachweises Englisch sowie zu den Niveaus und zu den geforderten Noten bzw. Punktzahlen in den Tests steht auf der Website des Instituts für England- und Amerikastudien. Dort findet sich auch ein Vorschlag zur Selbsteinstufung und Empfehlungen für Fälle, in denen dieses Niveau nicht erreicht ist.
(2) Angehende Studierende müssen in der Lage sein, studienrelevante mündliche Äußerungen oder schriftliche Texte in englischer Sprache zu verstehen, auf sie angemessen zu reagieren sowie Texte zu bearbeiten und selbst zu verfassen. Das schließt insbesondere ein:
Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung müssen einen Sprachnachweis, entsprechend der Ordnung der Goethe-Universität über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) mit mindestens dem Ergebnis DSH-2 vorlegen.
Das Studium im Bachelor-Hauptfach ENGLISH STUDIES kann zum Beginn des Wintersemesters und des Sommersemesters aufgenommen werden.
Es wird dringend empfohlen, vor Aufnahme des Studiums eine Studienfachberatung aufzusuchen und die Orientierungsveranstaltungen wahrzunehmen. Näheres zum Beratungsangebot ist der Website des Instituts zu entnehmen
Das Studium über mindestens ein Semester im englischsprachigen Ausland wird, sofern dort durch den Besuch von fachrelevanten Veranstaltungen mindestens 12 CP erworben wurden, inhaltlich en bloc als BAES 3.5 anerkannt. Außerdem können die solchermaßen im Ausland erworbenen Sprachkenntnisse nach einer mündlichen Prüfung durch eine Lektorin oder einen Lektor als Äquivalent zu BAS 2.2 Translation, Level II (3 CP) anerkannt werden. Zusätzliche Studienleistungen und einen Beitrag zur wissenschaftlichen und beruflichen Qualifikation darstellende extra-curricularen Aktivitäten können von der bzw. dem Modulverantwortlichen für das Modul PM bei entsprechenden Nachweisen mit bis zu 18 CP (gesamter Optionalbereich) honoriert werden. Vor Aufnahme des Auslandsstudiums sollte ein Beratungsgespräch mit der bzw. dem Modulbeauftragten für das Modul BAES 3.5 wahrgenommen und ein Learning Agreement abgeschlossen werden, um sicher zu stellen, dass die im Ausland erbrachten Leistungen anerkannt werden.
(1) Das Bachelor-Hauptfach ENGLISH STUDIES besteht aus einer Basisphase, einer Qualifizierungsphase sowie einem Optionalbereich. In der Basisphase (in der Regel Fachsemester 1-3) werden die Grundlagen der Literaturwissenschaft sowie zweier anderer in dieser Phase gewählter Schwerpunkte (KIS, NELK oder Englische Sprachwissenschaft) vermittelt und sodann erstmals angewendet. Die Wahl der Schwerpunkte erfolgt spätestens im zweiten Fachsemester mit dem Beginn der entsprechenden Einführung. Der Wechsel eines Studienschwerpunkts ist einmalig möglich, wenn im ursprünglich gewählten Studienschwerpunkt die Prüfung noch nicht endgültig nicht bestanden ist. Nicht bestandene Prüfungsleistungen im ursprünglichen Studienschwerpunkt werden angerechnet, sofern sie im Fall ihres Bestehens angerechnet worden wären. In der Qualifizierungsphase vertiefen die Studierenden die in der Basisphase erworbenen Kenntnisse. Zwar umfasst diese Phase die Fachsemester 4-6, doch kann ein Vertiefungsmodul bereits nach erfolgreichem Abschluss des Basismoduls im entsprechenden Schwerpunkt (also frühestens im dritten Fachsemester) begonnen werden. In allen Phasen wird die fachspezifische Kompetenz im Gebrauch der englischen Sprache eingeübt. Im Optionalbereich können weitere Kompetenzen und für das Studium relevante Kenntnisse aus benachbarten Fächern erworben werden. Ebenso sind berufsvorbereitende Qualifikationen hier anrechenbar. Siehe II.2.1.
(2) Das Kommentierte Vorlesungsverzeichnis des IEAS (online) informiert darüber, welche Lehrveranstaltungen innerhalb der Module zu belegen sind. Einzelne Lehrveranstaltungen können aufgrund ihrer thematischen Breite mehreren Modulen zugeordnet sein. Die in diesen Lehrveranstaltungen erworbenen Credit Points dürfen nur für jeweils ein Modul angerechnet werden.
(3) Aus den Zuordnungen der Module zu den Studienphasen, dem Grad der Verbindlichkeit der Module und dem nach § 13 BAO-FB10 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) in Kreditpunkten (CP) ergibt sich für den Bachelorstudiengang ENGLISH STUDIES folgender Studienaufbau:
Basisphase 48
BAS 2: Fremdsprachliche Kommunikation I PF 10
BAL: Selbstständige Lektüre PF 8
BAES 1: Grundlagenmodul Literaturwissenschaft PF 11
BAES 2: Grundlagenmodul + Hausarbeit WP 11 Grundlagenmodul in zwei von drei Schwerpunkten: 2.1: Kultur-, Ideen- und Sozialgeschichte oder
BAES 2: Grundlagenmodul WP 8 2.2: Neue Englischsprachige Literaturen und Kulturen oder 2.3: Englische Sprachwissenschaft
Qualifikationsphase 42
BAS 2: Fremdsprachliche Kommunikation II PF 6
BAES 3: Vertiefungsmodul I: Literaturwissenschaft PF 12 Je ein Vertiefungsmodul in Literaturwissenschaft und in den beiden anderen Schwerpunkten der Basisphase
Vertiefungsmodul II WP 12
Vertiefungsmodul III WP 12
Optionalbereich 18
PM: Extra-Curriculare Aktivitäten PF 18
BAES 4: Bachelorarbeit PF 12
Der Bachelor-Studiengang ENGLISH STUDIES ist erfolgreich abgeschlossen, wenn insgesamt 180 Kreditpunkte (CP) erreicht worden sind. Nach der BAO-FB10 sind für das Hauptfach ENGLISH STUDIES insgesamt 120 CP zu erwerben. Dabei entfallen 77 CP auf die Pflichtmodule (einschließlich 12 CP für das Abschlussmodul, in dem die Bachelorarbeit zu verfassen ist sowie 18 CP für den Optionalbereich) und 43 CP auf die Wahlpflichtmodule. Die restlichen 60 CP müssen durch Absolvieren eines Nebenfaches erworben werden.
(1) Im Falle einer Kombination der Bachelorteilstudiengänge ENGLISH STUDIES (HF) und AMERICAN STUDIES (NF) wird im Bachelor-Hauptfach ENGLISH STUDIES statt des Moduls „BAES 1: Grundlagen der Literaturwissenschaft“ das Modul „BAES 1: Grundlagen der Literaturwissenschaft (alternativ)“ belegt. Das Modul „BAES 1: Grundlagen der Literaturwissenschaft (alternativ)“ besteht aus zwei Basisveranstaltungen Literaturwissenschaft. Das Nähere ergibt sich aus den Modulbeschreibungen und dem Modulhandbuch. Im Falle eines nachträglichen Haupt-/Nebenfach-Wechsels entscheidet der Prüfungsausschuss oder die akademische Leitung des Studiengangs über die Anrechnung bzw. den Ersatz der Leistungen. Eine mehrfache Anrechnung ein und derselben Leistung in den Bachelorteilstudiengängen ENGLISH STUDIES und AMERICAN STUDIES ist nicht möglich.
Praxismodul (PM Extra-Curriculare Aktivitäten): Der Optionalbereich dient der beruflichen Orientierung der Studierenden. Die CP werden hier durch eine große Bandbreite an extra-curricularen Aktivitäten erbracht, deren Auswahl und Zusammenstellung bei vorheriger Absprache mit der modulverantwortlichen Stelle den einzelnen Studierenden überlassen wird.
Besuch einer fachfremden geisteswissenschaftlichen universitären Lehrveranstaltung. 3 CP / Seminar (Teilnahmenachweis)
Besuch von Sprachkursen 3 CP / Kurs (Nachweis der erfolgreichen Teilnahme)
Besuch von Tagungen, Workshops, Konferenzen 1 CP / Veranstaltungstag (3-5seitiger Abschlussbericht erforderlich)
Mitarbeit im Writing Center 2 CP / Semester (bei wöchentlich einem Termin)
Chaincourt Theatre 2-5 CP (im Ermessen der leitenden Lektorin oder des leitenden Lektors)
Praktikum in einem studienrelevanten Bereich (inkl. 3-5 Seiten Abschlussbericht) 1 CP / 30 h Umfang + 1 CP für den Abschlussbericht
Erhebliche Mitwirkung in einem gesetzlich oder satzungsmäßig vorgesehenen Gremium der universitären Selbstverwaltung 1 CP / Semester (Bescheinigung)
Weitere extra-curriculare Aktivitäten Nach Rücksprache mit dem Lehrpersonal
In mindestens drei Bereichen müssen CP erworben werden. Es dürfen in keinem Bereich mehr als 9 CP erworben werden. Zuständig für die Bescheinigung der erbrachten Leistung sind jeweils die Lehrenden, welche die zur Leistung gehörende Veranstaltung (Seminar, Gastvortrag, Tagung, Chaincourt-Produktion etc.) anbieten. Der Modulabschluss wird von der modulverantwortlichen Stelle bescheinigt.
Praktika ermöglichen den Studierenden, die im Studium erworbenen Kompetenzen zu erweitern und erste berufspraktische Erfahrungen zu sammeln. Als Praktika anerkannt werden Tätigkeiten im Umfang von 90-270 Arbeitsstunden (3-9 CP), die fachlich einschlägig sind und/oder Einblicke in potenzielle Berufsfelder bieten. Über das Praktikum sind ein Praktikumsnachweis der praktikumsgebenden Institution und ein Praktikumsbericht (3-10 Standardseiten) vorzulegen. Der Praktikumsnachweis soll Auskunft über die Dauer des Praktikums und die im Praktikum absolvierten Tätigkeitsfelder geben. Der Praktikumsbericht soll insbesondere das Verhältnis zwischen universitärer Ausbildung und außeruniversitärer Berufspraxis reflektieren. Von den Studierenden wird erwartet, dass sie sich selbst um eine Praktikumsstelle bemühen. Ob ein Praktikum anerkannt werden kann, sollte im Vorfeld mit der oder dem Modulbeauftragten abgesprochen werden. Berufsausbildungen und berufspraktische Tätigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums absolviert wurden, können nach Absprache mit der oder dem Modulbeauftragten anerkannt werden. Der oder die Modulbeauftragte berät die Studierenden bei der Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen und während der Absolvierung des Praktikums.
Lektüremodul (BAL Selbständige Lektüre): Das Lektüremodul dient der selbständigen Erweiterung von Kenntnissen in zwei der gewählten Schwerpunkte (Literaturwissenschaft, KIS, NELK oder Sprachwissenschaft). Anhand der Leselisten des IEAS stellen sich die Studierenden ein Pensum eigenverantwortlich zu erarbeitender Kerntexte zusammen. So wird eine individuell gewichtete größere Vertrautheit auf den gewählten Gebieten erreicht. Das Pensum ist mit einer oder einem Prüfungsberechtigten abzusprechen. Für die Lektüre und Prüfungsvorbereitung wird ein Arbeitsaufwand von 8 CP berechnet. Das Modul wird mit einer mündlichen Prüfung in einem der zwei Schwerpunkte abgeschlossen. Diese soll spätestens zum Ende des vierten Fachsemesters abgelegt werden.
Hausarbeit (Prüfungsform): Eine Hausarbeit ist eine thematisch zusammenhängende Analyse einer selbst gewählten wissenschaftlichen Fragestellung in englischer Sprache. Dabei legt die Verfasserin oder der Verfasser neben eigenen Überlegungen zum Gegenstand auch dar, dass sie oder er sich mit der relevanten Forschungsliteratur zum Thema auseinandergesetzt hat. Die verwendete Forschungsliteratur ist in der Arbeit nachzuweisen. Zu den Konventionen des Zitierens siehe die Style-Sheets der einzelnen Abteilungen des IEAS. Der Umfang einer Hausarbeit beträgt in der Basisphase etwa 10 Standardseiten (3 CP) mit einer Bearbeitungszeit von zwei Wochen (Vollzeit), in der Qualifizierungsphase etwa 15 Standardseiten (1800 Zeichen pro Seite) (4 CP) mit einer Bearbeitungszeit von drei Wochen (Vollzeit).
Kleine Hausarbeit (Leistungsnachweis): Eine kleine Hausarbeit ist eine thematisch zusammenhängende Darstellung eines mit einer Lehrperson abgesprochenen wissenschaftlichen Themas, in der die Verfasserin oder der Verfasser neben eigenen Überlegungen zum Gegenstand auch darlegt, dass sie/er sich mit entsprechender Fachliteratur zum Thema auseinandergesetzt hat. Der Umfang kleiner Hausarbeiten beträgt etwa 5 Standardseiten (1800 Zeichen pro Seite).
Klausur (Prüfungsform, Leistungsnachweis): Eine Klausur ist eine schriftliche Leistungsabfrage, die unter Aufsicht im Zeitraum von 90 Minuten stattfindet. In der Regel sind umfangreiche und detaillierte Kenntnisse der jeweiligen Lehrveranstaltungsinhalte nachzuweisen.
Essay (Prüfungsform, Leistungsnachweis): Ein Essay ist eine Abhandlung, die im Rahmen einer sprachpraktischen Veranstaltung eine komplexe Fragestellung in knapper und anspruchsvoller Form behandelt. Studierende verbinden hier wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Beobachtungen. Den Umfang eines Essays liegt bei 1000 Wörtern; die Bearbeitungszeit bei einem Essay als Prüfungsform beträgt 90 Minuten.
Prüfungsgespräch (Prüfungsform): Das 30-minütige Prüfungsgespräch dient dem Nachweis der in Modul BAL im Selbststudium erarbeiteten Kenntnisse in einem der gewählten Schwerpunkte. Die Studierenden legen im Gespräch mit der Prüferin oder dem Prüfer dar, dass sie in der Lage sind, selbständig mit literarischen und theoretischen Texten umzugehen, sie in ihren jeweiligen Kontext einzuordnen und sich eigenverantwortlich Wissen zu erschließen.
Assignment (Leistungsnachweis): Ein Assignment ist ein schriftlicher Leistungsnachweis im Umfang von etwa 2000 Wörtern mit einer vorgegebenen Fragestellung. Diese wird nicht unter Aufsicht, wohl aber in einem vorgegebenen Zeitraum (i.d.R. eine Woche) bearbeitet. Studierende weisen hier detaillierte Kenntnisse der jeweiligen Lehrveranstaltungsinhalte nach.
Darüber hinaus verlangen Assignments die Konsultation weiterführender Quellen.
Präsentation (Leistungsnachweis): Eine Präsentation ist ein mündlich vorgetragenes, mediengestütztes Referat zur Einführung in ein in der Lehrveranstaltung behandeltes Thema. Dafür erarbeitet sich die oder der Vortragende anhand weiterführender Forschungsliteratur selbständig einen Einblick in den vorzustellenden Gegenstand. Die Präsentation sollte nicht länger als 15 Minuten dauern; die Ergebnisse sind in Form eines Thesenpapiers schriftlich zu fixieren.
Für die Zulassung zur Bachelorprüfung sind die in § 22 BAO-FB10 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Die Zulassung zur Bachelorarbeit kann beantragen, wer die erfolgreiche Absolvierung von insgesamt mindestens 90 CP im Hauptfach nachweist. Zum Zeitpunkt der Beantragung müssen mindestens fünf Schwerpunktseminare im Hauptfach abgeschlossen sein.
Die Bachelorarbeit ist obligatorischer Bestandteil des Bachelorstudiengangs und bildet das Abschlussmodul. Mit ihrer Bachelorarbeit zeigen die Studierenden, dass sie in der Lage sind, selbständig ein Thema aus einem in der Qualifizierungsphase gewählten Schwerpunkte zu bearbeiten. Die Bachelorarbeit wird innerhalb eines Zeitraums von neun Wochen selbständig angefertigt. Der Umfang der Arbeit sollte bei etwa 50 Standardseiten (1800 Zeichen pro Seite) liegen. Die Bachelorarbeit ist auf Englisch zu verfassen.
(1) Dieser studiengangspezifische Anhang tritt am Tag nach seiner Veröffentlichung im UniReport Satzungen und Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kraft. Er gilt für alle Studierenden, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2017/2018 im Bachelor-Hauptfach ENGLISH STUDIES aufnehmen.
(2) Studierende, die ihr Studium im Bachelor-Hauptfach ENGLISH STUDIES vor dem Inkrafttreten dieses studiengangspezifischen Anhangs aufgenommen haben, können die Bachelorprüfung nach den bisher geltenden Bestimmungen ablegen. Sie können jedoch auf Antrag an den Prüfungsausschuss nach diesem studiengangspezifischen Anhang ihr Studium fortsetzen und die Bachelorprüfung ablegen. Bereits erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden nach § 29 der BAO-FB 10 angerechnet. Der Antrag ist unwiderruflich.
Anlage 1: Exemplarischer Studienverlaufsplan Fachspezifischer Anhang English Studies HF
Der Studienverlaufsplan ist ein Vorschlag für die Organisation eines Fachstudiums in der Regelstudienzeit. Er berücksichtigt sowohl die Gesamtbelastung (CP/SWS) in den anderen Studienfächern, als auch die internen Voraussetzungen des IEAS. Bei Fragen wenden Sie sich bitte rechtzeitig an die Studienfachberatung.
Module BASISPHASE QUALIFIZIERUNGSPHASE CP/Modul
1. Sem 2. Sem 3. Sem 4. Sem 5. Sem 6. Sem
BAES 1 Einführung LitWiss (5 CP) Basis- veranstaltung LitWis (3 CP) MP (3 CP) 11
BAES 2.1 Einführung KIS (5 CP) Basis- veranstaltung KIS (3 CP) 8
BAES 2.2 Einführung NELK (5 CP) Basis- veranstaltung NELK (3 CP) MP (3 CP) 11
BAL Lektüre LitWiss/KIS/NELK (2 CP) Lektüre LitWiss/KIS/NELK (2 CP) Lektüre LitWiss/KIS/NELK (2 CP) MP (2 CP) 8
BAS 1 Ü ILS I (3 CP) Ü Writing I (3 CP) Ü ILS II (3 CP) MP (1 CP) 10
BAS 2 Ü Writing II (3 CP) Ü Translation (3 CP) 6
BAES 3.1 S LitWiss (4 CP) S LitWiss (4 CP) MP ( 4 CP) 12
BAES 3.2 S KIS (4 CP) S KIS ( 4 CP) MP (4 CP) 12
BAES 3.3 S NELK (4 CP) S NELK (4 CP) MP (4 CP) 12
PM fachfremdes Seminar (3 CP) Praktikum (9 CP) Tagung (3 CP) Writing Center (2 CP) Gremium (1 CP) 18
BAES 4 Bachelor-Arbeit (12 CP) 12
CP/SWS 15 CP/8 SWS 22 CP/8 SWS 21 CP/4 SWS 20 CP/6 SWS 18 CP/8 SWS 20 CP/2 SWS 120
CP im NF 15 CP 8 CP 9 CP 10 CP 12 CP 10 CP 60
Anlage 2: Modulbeschreibungen Fachspezifischer Anhang English Studies HF
BAES 1 – Grundlagen der Literaturwissenschaft
Pflichtmodul – 11 CP (insg.) = 330 h – 4 SWS – Kontaktstudium 4 SWS / 60 h – Selbststudium 270 h
Die Teilnahme an der Basisveranstaltung setzt den erfolgreichen Besuch der Einführung voraus.
Das Modul wird im ersten und zweiten Semester belegt.
BA ENGLISH STUDIES (Hauptfach) / Fachbereich Neuere Philologien
BA ENGLISH STUDIES (Nebenfach)
Regelmäßige aktive Teilnahme in beiden Veranstaltungen
90-minütige Klausur in der Einführung
Hausarbeit (3 CP) im Umfang von etwa 10 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite) in der Basisveranstaltung.
1. Einführung Lit.wiss. P 2 3 + 2 x
2. Basisveranstaltung Lit.wiss. Modulprüfung P 2 3 + 3 x
BAES 1 – Grundlagen der Literaturwissenschaft (alternativ)
Studierende in der Kombination mit AMERICAN STUDIES belegen statt BAES 1 das Modul BAES 1 (alternativ). Das Modul wird im zweiten und dritten Semester belegt.
BA ENGLISH STUDIES (Hauptfach) bei Kombination mit BA AMERICAN STUDIES / Fachbereich Neuere Philologien
BA ENGLISH STUDIES (Nebenfach) bei Kombination mit BA AMERICAN STUDIES (Hauptfach)
zwei Assignments oder eine kleine Hausarbeit im Umfang von etwa 5 Standardseiten (1800 Zeichen/Seite) in der zuerst besuchten Basisveranstaltung
Hausarbeit (3 CP) im Umfang von etwa 10 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite) in der zuletzt besuchten Basisveranstaltung.
1. Basisveranstaltung Lit.wiss. P 2 3 + 2 x
BAES 2.1 – Grundlagen der Kultur-, Ideen- und Sozialgeschichte (KIS)
WPM – 8 o. 11 CP (insg.) = 240 o. 330 h – 4 SWS – Kontaktstudium 4 SWS / 60 h – Selbststudium 180 o. 270 h
In diesem Modul werden aufeinander bezogene Grundlagen des wissenschaftlichen Studiums der Literatur und Kulturen der Britischen Inseln vermittelt. Die Studierenden lernen das grundlegende, für die angemessene Betrachtung von Kulturen notwendige kulturwissenschaftliche Instrumentarium kennen und werden angeleitet, sich in die Diskussion um kulturwissenschaftliche Grundbegriffe und Methoden sowie in die Grundlagen der wissenschaftlichen Theoriebildung einzuarbeiten. KIS Cultural Theory vermittelt theoretische Grundlagen für die Analyse kultureller Sinnsysteme, KIS Cultural History bietet einen Überblick über die kulturhistorischen Entwicklungen auf den Britischen Inseln seit dem 16. Jahrhundert.
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, sich mit kulturwissenschaftlichen Gegenständen differenziert auseinander zu setzen, sie in ihren historischen Kontext zu verorten und in ihrer geschichtlichen Bedingtheit zu erkennen und sodann sowohl terminologisch als auch methodisch kompetent zu untersuchen.
Beide Veranstaltungen sind in beliebiger Reihenfolge erfolgreich zu besuchen.
Das Modul ist zweisemestrig und kann im 1. oder 2. Fachsemester begonnen werden.
90-minütige Klausur in der zuerst besuchten Veranstaltung; 90-minütige Klausur in der zuletzt besuchten Veranstaltung, falls die Modulprüfung in BAES 2.2 oder 2.3 geschrieben wird.
Hausarbeit (3 CP) im Umfang von etwa 10 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite) oder 90-minütige Klausur (ca. 2000 Wörter) in der zuletzt besuchten Veranstaltung, falls die Modulabschlussprüfung nicht in einer der Basisveranstaltungen in BAES 2.2 oder 2.3 abgelegt wird.
1. KIS Cultural Theory P 2 3 + 2 x
2. KIS Cultural History (Modulprüfung) P 2 3 (+3) x
Summe 4 8 (11)
BAES 2.2 – Grundl. der Neuen Englischsprachigen Literaturen und Kulturen (NELK)
Das Modul befasst sich mit der Entstehung und Entwicklung englischsprachiger Literaturen und Kulturen in Afrika, Asien, der Karibik, Kanada, Australien, Neuseeland und der Pazifikregion sowie der Kulturen und Literaturen ethnischer Minderheiten in Großbritannien. Es werden grundlegende Kenntnisse der Geschichte des britischen Empire und der Transformation der modernen Welt durch Kolonialismus und Antikolonialismus, der Rolle des Englischen als Kommunikations- und Literatursprache im Kontext kultureller Globalisierung und der postkolonialen Kultur- und Literaturtheorie vermittelt. Darüber hinaus werden erste Einblicke in das transkulturell vernetzte System englischsprachiger Literaturen und Kulturen sowie in die besonderen Merkmale von Diaspora- und Migrationskulturen und -literaturen gegeben.
das Modul kann nur im Wintersemester begonnen werden
90-minütige Klausur in der Einführung; Assignment oder Präsentation in der Basisveranstaltung, falls die Modulprüfung in BAES 2.1 oder 2.3 geschrieben wird.
Hausarbeit (3 CP) im Umfang von etwa 10 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite) in der Basisveranstaltung, falls die Modulprüfung nicht in einer der Basisveranstaltungen in BAES 2.1 oder 2.3 abgelegt wird.
1. Einführung NELK P 2 3 + 2 x
2. Basisveranstaltung NELK (Modulprüfung) P 2 3 (+3) x
BAES 2.3 – Grundlagen der Englischen Sprachwissenschaft
Das Modul macht die Studierenden auf der Basis von englischen Sprachdaten mit den Grundbegriffen der Sprachwissenschaft und den Grundlagen der modernen Grammatiktheorie vertraut. Ziel ist es, den Studierenden ein Verständnis für die Teilgebiete der Sprachwissenschaft (Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik, Soziolinguistik und historische Sprachwissenschaft) sowie ihrer jeweils spezifischen Fragestellungen, Fachbegriffe und Methoden der Sprachanalyse zu vermitteln.
Die Teilnahme an Engl. Sprachwissenschaft II setzt den erfolgreichen Besuch von Engl. Sprachwissenschaft I voraus.
90-minütige Klausur in Engl. Sprachwissenschaft I; 90-minütige Klausur oder Assignment in Engl. Sprachwissenschaft II, falls die Modulprüfung in BAES 2.1 oder 2.2 geschrieben wird.
Hausarbeit (3 CP) im Umfang von etwa 10 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite) oder 90-minütige Klausur in Englische Sprachwissenschaft II, falls die Modulprüfung nicht in einer der Basisveranstaltungen in BAES 2.1 oder 2.2 abgelegt wird.
1. Engl. Sprachwissenschaft I P 2 3 + 2 x
2. Engl. Sprachwissenschaft II (Modulprüfung) P 2 3 (+3) x
Pflichtmodul – 8 CP (insg.) = 240 h – — SWS – Kontaktstudium 0 h – Selbststudium 240h
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage selbständig mit literarischen und theoretischen Texten umzugehen, sie in ihren jeweiligen Kontext einzuordnen und sich eigenverantwortlich neue Felder zu erschließen.
Das Modul ist während der gesamten Basisphase studienbegleitend angelegt. Lesestoff und Arbeitstempo bestimmen die Studierenden selbst. Das Modul kann im 1. oder 2. Fachsemester begonnen werden und soll spätestens bis zum Ende des vierten Fachsemesters abgeschlossen werden. Das Lesepensum zu jedem Schwerpunkt wird mit einer oder einem Prüfungsberechtigten abgesprochen.
BA English Studies Hauptfach / Fachbereich Neure Philologien
max. 4 Semester
Dokumentation des Lesepensums
30-minütiges Prüfungsgespräch in einem der zwei abzudeckenden Schwerpunkte.
Selbstorganisierte Lektüre erster SP 5 + 3 x
Selbstorganisierte Lektüre zweiter SP
Modulprüfung x
BAS 1 – Fremdsprachliche Kommunikation I
Das Modul dient der wissenschaftlich basierten Vertiefung der englischen Sprachkenntnisse und -kompetenzen. Die hier angebotenen Komponenten geben den Studierenden einen Einblick in allgemeinsprachliche und fachsprachliche Kommunikation in einem akademischen Umfeld und dienen dem Ausbau der hierzu erforderlichen Fähigkeiten. Das Modul befasst sich auch mit Strategien zur Steuerung des Sprachlernens.
Alle gewählten Veranstaltungen sind erfolgreich zu besuchen, wobei die Teilnahme an den Aufbaukomponenten den erfolgreichen Besuch der Basiskomponente voraussetzt.
Lehrveranstaltungen bauen aufeinander auf und tragen zu einer systematischen Vertiefung der sprachpraktischen Fähigkeiten während der dreisemestrigen Basisphase bei.
BA ENGLISH STUDIES (Nebenfach), BA AMERICAN STUDIES (Hauptfach und Nebenfach)
Regelmäßige aktive Teilnahme in allen Veranstaltungen
3-5 Essays in Veranstaltungen 1 und 2
90-minütige Klausur in der Aufbaukomponente 3
1. Basis-Komponente: Integrated Language Skills I Ü 2 3 x
2. Aufbaukomponente: Writing I Ü 2 3 x
3. Aufbaukomponente: Integrated Language Skills II Modulprüfung Ü 3 + 1 x
BAES 3.1 – Englische Literatur- und Literaturwissenschaft
Wahlpflichtmodul – 12 CP (insg.) = 360 h – 4 SWS – Kontaktstudium 4 SWS / 60 h – Selbststudium 300 h
Erfolgreicher Abschluss des Moduls BAES 1.
Das Modul ist zweisemestrig und kann im 3., 4. oder 5. Fachsemester begonnen werden. Die Abfolge der Lehrveranstaltungen ist freigestellt.
Assignment oder Präsentation in der Veranstaltung, in der keine Prüfungsleistung erbracht wird.
Hausarbeit (4 CP) im Umfang von etwa 15 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite) in einem der beiden Seminare.
1. Seminar Brit. Literatur S 2 4 (+ 4) x
2. Seminar Brit. Literatur S 2 4 (+ 4) x
Modulprüfung in 1 oder 2 x
In diesem Modul werden – aufbauend auf dem Modul BAES 2.1 – umfassende Kenntnisse im Bereich der Literatur und Kulturen der Britischen Inseln vermittelt. Dabei werden sowohl theoriegestützte Methoden der Kulturanalyse und Modelle der Kulturtheorie zum Thema als auch sozial-, ideen- und ereignisgeschichtliche Aspekte der Geschichte und Philosophie der Britischen Inseln. Die Studierenden erarbeiten gesellschaftliche, politische, kulturelle und sprachliche Entwicklungen der jeweiligen Region (unter Einschluss inter- und transkultureller Prozesse) und gewinnen dabei einen Einblick in die gesellschaftlichen Bedingungen von Kommunikation und die Funktionsweisen unterschiedlicher Medien (einschließlich der Produktion und Rezeption). Darüber hinaus geht es um die Auseinandersetzung mit zentralen Werken der Philosophie, sowie der Gesellschafts- und Kulturwissenschaft einschließlich Gender Studies und Postcolonial Studies.
Erfolgreicher Abschluss des Moduls BAES 2.1.
Assignment oder Präsentation in der Veranstaltung, in der keine Prüfungsleistung erbracht wird
1. Seminar KIS S 2 4 (+ 4) x
2. Seminar KIS S 2 4 (+ 4) x
Erfolgreicher Abschluss des Moduls BAES 2.2.
1. Seminar NELK S 2 4 (+ 4) x
2. Seminar NELK S 2 4 (+ 4) x
In diesem Modul werden ein bzw. zwei der im Modul BAES 2.3 vorgestellten Teilbereiche der Sprachwissenschaft (Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik, Soziolinguistik und historische Sprachwissenschaft) in einsemestrigen Veranstaltungen vertiefend vermittelt. Studierende besuchen zwei Seminare aus verschiedenen Teilbereichen.
Erfolgreicher Abschluss der Lehrveranstaltung „Englische Sprachwissenschaft I“. Diese Voraussetzung wird von der oder dem jeweiligen Lehrenden überprüft.
Das Modul ist zweisemestrig und kann im 3., 4. oder 5. Fachsemester begonnen werden. Bei der Wahl von Option 1 sind das Seminar und die Übung im selben Semester zu belegen.
BA ENGLISH STUDIES (Nebenfach) das Modul kann nur im Wintersemester begonnen werden
Assignment oder Präsentation in Vertiefungsseminar Sprachwissenschaft I
Hausarbeit (4 CP) im Umfang von etwa 15 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite) in Vertiefungsseminar Sprachwissenschaft II.
1. Vertiefungsseminar Sprachwissenschaft I S 2 4 x
2. Vertiefungsseminar Sprachwiss. II Modulprüfung S 2 4 + 4 x
Wahlpflichtmodul – 12 CP (insg.) = 360 h – Kontaktstudium & Selbststudium abhängig von der Gasthochschule
Die Studierenden erweitern durch das internationale Studienangebot ihre inhaltliche und fachliche Basis und sind in der Lage, eigenständige Schwerpunktsetzungen vorzunehmen. Sie lernen unterschiedliche Herangehensweisen an Einzelthemen und ‚English Studies’ als Fach kennen und können dies ggf. in ihren Interessenschwerpunkten zusammenführen. Außerdem können sie sich in ein vom deutschen stark unterschiedenes Hochschulsystem ein- und in diesem zurechtfinden und haben ihre Englischkenntnisse im Alltag und in fachlichen Kontexten perfektioniert.
siehe II.3.1. Für Hilfestellung und Beratung bei Auswahl, Organisation und Förderung des Auslandsaufenthaltes stehen die oder der Auslandsbeauftragte des IEAS und das International Office bereit.
nach den Erfordernissen der ausländischen Hochschule
nach den Erfordernissen der ausländischen Hochschule; Erfahrungsbericht (unbenotet)
abhängig von der Gasthochschule
Auslandsstudium 12 x
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage, ein breites Spektrum anspruchs- voller, längerer Texte zu verstehen und auch implizite Bedeutungen zu erfassen. Sie können sich spontan und fließend ausdrücken und können die englische Sprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben oder in Ausbildung und Studium wirksam und flexibel gebrauchen. Die Studierenden können sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden (Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen, Niveau C1).
Erfolgreicher Abschluss des Moduls BAS 1
Das Modul ist zweisemestrig und kann im 4. oder 5. Fachsemester begonnen werden.
BA ENGLISH STUDIES (Hauptfach)/ Fachbereich Neuere Philologien
BA ENGLISH STUDIES (Nebenfach), BA AMERICAN STUDIES (Haupt- und Nebenfach)
3-5 Essays in Veranstaltung 2
90-minütige Klausur oder 90-minütiger Essay im Umfang von 1000 Wörtern) in Veranstaltung 1.
1. Writing Skills, Level II Modulprüfung Ü 2 3 x
2. Translation, Level II Ü 2 3 x
PM – Extra-curriculare Aktivitäten
Pflichtmodul – 18 CP (insg.) = 540 h – Selbststudium bis zu 540 h
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden Studieninhalte in verschiedenen Kontexten praktisch anwenden, haben im Falle eines Praktikums Einblick in betriebliche Abläufe und ihre Anforderungen gewonnen, sowie gelernt sich in einer Arbeitsumgebung zurecht zu finden und ihre Fähigkeiten einzubringen (zur Regelung des Praktikums vgl. II.2.1). Durch die diversen Aktivitäten haben die Studierenden wichtige kommunikative und soziale Kompetenzen erworben, die von der Aufbereitung und Präsentation von Inhalten über Teamfähigkeit bis zur Medienkompetenz reichen. Die fachfremden Zusatzseminare bieten die Möglichkeit, auch über die Kerngebiete des Faches hinaus grundlegende Kenntnisse zu erwerben und Einblicke in andere Disziplinen zu gewinnen. Die Teilnahme an wissenschaftlichen Vorträgen und Tagungen mit anschließender schriftlicher Zusammenfassung ermöglicht es z.B. journalistisch interessierten Studierenden, sich im Protokollieren und dem Verfassen knapper und informativer Texte zu üben, während jene Studierenden, die eine wissenschaftliche Laufbahn ins Auge fassen, sich zusätzlich mit den Gepflogenheiten im akademischen Forschungsumfeld vertraut machen können.
In mindestens drei Bereichen müssen CP erworben werden. Es dürfen in keinem Bereich mehr als 9 CP erworben werden. Näheres ist im studiengangspezifischen Anhang unter II.2.1 geregelt.
Praktikumsbericht, bescheinigte erfolgreiche Teilnahme an Sprachkursen, fachfremden Seminaren, Workshops, Gremienarbeit und sonstigen Aktivitäten gemäß II.2.1
Selbststudium, Seminar, Übung, Praktikum, etc.
Fachfremdes Zusatzseminar S max. 9 x
Gastvorträge/Workshops/Tagungen max. 9 x
Sprachkurs Ü max. 3-9 x
Chaincourt Theatre o.ä. max. 9 x
Praktikum max. 9 x
BAES 4 – Bachelorarbeit
Es wird ein Thema aus einem der in der Qualifizierungsphase gewählten Schwerpunkte wissenschaftlich bearbeitet. Die Bachelorarbeit ist in einem Zeitraum von 9 Wochen als selbständige Arbeit in englischer Sprache zu verfassen. Der Umfang sollte bei etwa 50 Standardseiten (1800 Zeichen/Seite) liegen.
Nachgewiesener Erwerb von mindestens 90 CP. Bei Prüfungsanmeldung müssen mindestens fünf Schwerpunktseminare abgeschlossen sein.
Bachelorarbeit (12 CP) im Umfang von 50 Standardseiten (1800 Zeichen/Seite); Bearbeitungszeit 9 Wochen.
BAES Bachelor English Studies
KIS Kultur-, Ideen- und Sozialgeschichte
NELK Neue englischsprachige Literaturen
English Studies (HF), Bachelor (ab WS 2017/18)*