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Timestamp: 2016-10-28 21:59:08
Document Index: 331694245

Matched Legal Cases: ['Art. 97', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 104', 'BGE', 'Art. 104', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 27', 'Art. 20', 'Art. 36', 'Art. 40', 'Art. 43', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 29', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 30', 'Art. 2', 'Art. 29', 'Art. 40', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 19', 'Art. 22', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 104', 'Art. 104', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 11', 'Art. 1', 'Art. 12', 'Art. 156', 'Art. 159']

5A.13/2001 (15.10.2001)
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanw�ltin Dr. Nicole V�geli Galli, Witikonerstrasse 61, Postfach, 8030 Z�rich,
Amt f�r Gemeinden und berufliche Vorsorge, Abteilung B�rgerrecht und Zivilstandswesen, Feldstrasse 40, Postfach, 8090 Z�rich,
A.- Der Berufsgenealoge X.________ wohnt im Kanton Z�rich und ersuchte am 19. M�rz 1999 beim Zivilstandsamt N.________ um Zivilstands- und Geburtsregisterausz�ge verschiedener Personen. Nach entsprechendem Hinweis des Zivilstandsamtes stellte X.________ bei der Direktion des Innern des Kantons Z�rich das Gesuch, das Zivilstandsamt N.________ sei zur Erteilung der gew�nschten Ausk�nfte anzuhalten. In der Folge forderte ihn die Direktion auf, verschiedene Dokumente einzureichen. Daraufhin beantragte X.________ mit Gesuch vom 21. Juni 1999 bei der Direktion des Innern, ihm eine bis zur n�chsten �nderung der Zivilstandsverordnung befristete Bewilligung zum Bezug von Daten aus den Zivilstandsregistern des Kantons Z�rich �ber Personen zu erteilen, die zum Zeitpunkt des Auskunftsersuchens entweder seit mehr als zehn Jahren tot waren oder mangels Nachweisbarkeit des Todesdatums 110 Jahre alt w�ren. Das f�r die Gesuchsbewilligung zust�ndige Amt f�r Gemeinden und berufliche Vorsorge (Abteilung B�rgerrecht und Zivilstandswesen; nachstehend:
AGZ) ersuchte das eidgen�ssische Amt f�r das Zivilstandswesen (nachstehend: EAZW) um Meinungs�usserung. In der Antwort vom 26. Juli 1999 f�hrte das EAZW aus, prinzipiell k�nnten Bewilligungen zur Einsichtnahme nur im Einzelfall erteilt werden; wenn die Qualifikation des Genealogen aktenkundig sei, komme auch eine generelle, mit Auflagen versehene und befristete Bewilligung in Frage. Diesfalls habe der Gesuchsteller sich stets auszuweisen und eine Vollmacht des Auftraggebers vorzulegen. Am 30. September 1999 teilte das AGZ X.________ mit, er erhalte die generelle Bewilligung nicht, ohne die zuvor verlangten Dokumente einzureichen. X.________ hielt an seinem Begehren fest.
B.- Mit Verf�gung vom 30. M�rz 2000 verweigerte das AGZ X.________ eine generelle Bewilligung zum Einsehen oder Beziehen von Personendaten der Zivilstandsregister im Kanton Z�rich; hingegen erteilte es die Bewilligung f�r die mit Schreiben vom 19. M�rz 1999 verlangten Recherchen beim Zivilstandsamt N.________ und erhob daf�r eine Geb�hr von Fr. 50.--.
X.________ erhob Einsprache und r�gte, er habe gar kein konkretes Einsichtsgesuch gestellt und schulde f�r eine entsprechende Bewilligung denn auch keine Kosten. Er verlangte im Hauptstandpunkt weiterhin die Erlaubnis zur generellen Einsicht und beantragte eventualiter, eine Bewilligung mit l�ngerer Frist zu erteilen, falls eine solche von zehn Jahren nach dem Tod der betroffenen Person als zu kurz erscheine. Mit Verf�gung vom 18. Januar 2001 wies die Direktion des Innern des Kantons Z�rich die Einsprache im Wesentlichen kostenf�llig ab; sie hiess die Eingabe aber teilweise insoweit gut, als diese sich auf das konkrete Begehren um Einsicht bezog, und hob die entsprechenden Anordnungen auf.
C.-Hierauf beantragte X.________ mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, der Entscheid der Direktion des Innern sei aufzuheben und ihm sei eine Bewilligung zur Einsichtnahme in die Zivilstandsregister aller z�rcherischen Gemeinden f�r Personen zu gew�hren, die seit mindestens zehn Jahren tot sind bzw. vor 110 Jahren geboren sind. Die Bewilligung sei auf Widerruf zu erteilen, l�ngstens jedoch bis zum Inkrafttreten der n�chsten �nderung der Zivilstandsverordnung. Eventualiter sei die Bewilligung in zeitlicher Hinsicht angemessen zu beschr�nken; auch k�nnten weitere Anordnungen zur Sicherung des Datenschutzes vorgenommen werden. Subeventualiter verlangte er die R�ckweisung der Sache. Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde mit Entscheid vom 11. April 2001 ab.
D.- X.________ beantragt dem Bundesgericht mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und ihm sei Einsicht in die Zivilstandsregister aller Gemeinden des Kantons Z�rich zum Bezug von Personendaten f�r Personen einzur�umen, die nachweislich mehr als zehn Jahre vor Einreichung des konkreten Nachforschungsersuchens gestorben oder vor mehr als 110 Jahren geboren sind, falls der Todeszeitpunkt nicht nachgewiesen werden kann. Die Bewilligung sei auf Widerruf bzw. l�ngstens bis zum Inkrafttreten der n�chsten �nderung der Zivilstandsverordnung zu erteilen. Eventuell sei die Bewilligung in zeitlicher Hinsicht angemessen zu befristen; auch k�nnten weitere Anordnungen zur Sicherung des Datenschutzes getroffen werden.
Das Verwaltungsgericht beantragt in seiner Vernehmlassung unter Hinweis auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids, die Beschwerde sei abzuweisen. Das AGZ hat auf Vernehmlassung verzichtet. Das eidgen�ssische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) hat keinen konkreten Antrag gestellt, aber auf die Notwendigkeit der zeitlichen Befristung f�r eine allf�llige generelle Bewilligung hingewiesen.
1.- Mit der hier gegebenen Verwaltungsgerichtsbeschwerde (Art. 97 OG i.V.m. Art. 5 VwVG) kann u. a. die Verletzung von Verfassungsrecht ger�gt werden, dessen Anwendung das Bundesgericht frei �berpr�ft (BGE 123 II 385 E. 3 S. 388; 119 Ib 380 E. 1b a.E. S. 382). Im Rahmen dieses Rechtsmittels kann auch die Anwendung von Bundesrecht gepr�ft werden (Art. 104 lit. a OG), wozu auch Verordnungen des Bundes geh�ren (z. B. BGE 123 II 16 E. 3 S. 22 f.; 121 III 368 E. 2; 119 Ib 33 E. 3d und 4a S. 41 ff.).
2.- Der Beschwerdef�hrer erachtet die Begr�ndung im angefochtenen Urteil, wonach die datenschutzrechtliche Kontrolle bei einer generellen Bewilligung nicht gen�gend gew�hrleistet w�re, als unzutreffend und verlangt, der Datenschutzbeauftragte des Kantons Z�rich sei als Sachverst�ndiger beizuziehen. Dieser k�nne best�tigen, dass eine zeitlich und auf eine einzelne Gemeinde beschr�nkte Bewilligung nicht geeignet sei, den Datenschutz im Vergleich zu einer generellen Bewilligung zu verbessern.
Hat - wie hier - eine richterliche Beh�rde als Vorinstanz entschieden, ist das Bundesgericht nach Art. 104 lit. b i.V.m. Art. 105 Abs. 2 OG an die Feststellung des Sachverhalts im angefochtenen Entscheid gebunden, wenn das vorinstanzliche Gericht diesen nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erhoben hat (BGE 124 II 361 E. 2a S. 365; 122 II 385 E. 2 S. 390). Mit R�cksicht darauf sind neue tats�chliche Vorbringen (echte Noven) im bundesgerichtlichen Verfahren ausgeschlossen. Im kantonalen Verfahren bereits verf�gbare Tatsachen (unechte Noven) k�nnen ber�cksichtigt werden, soweit sie von der Vorinstanz von Amtes wegen h�tten beachtet werden m�ssen und ihre Nichtber�cksichtigung auf eine Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen hinausl�uft.
Jedoch darf vor Bundesgericht nicht nachgeholt werden, was im kantonalen Verfahren h�tte vorgebracht werden k�nnen.
Denn solche Vorbringen verm�gen nicht Unvollst�ndigkeit des Sachverhalts im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG zu begr�nden (BGE 122 II 299 E. 5d S. 310; 121 II 97 E. 1c S. 99 f., je mit Hinweisen).
Ob die beantragte Einvernahme des Datenschutzbeauftragten nicht schon am Novenverbot scheitert, kann offen bleiben. Denn nicht ersichtlich ist, welche rechtserheblichen Schl�sse aus der wie auch immer ausfallenden Aussage gezogen werden k�nnten, falls ohnehin kein Anspruch auf die Erteilung einer Dauerbewilligung besteht (vgl. dazu die nachfolgenden Erw�gungen). Im �brigen scheint der Beschwerdef�hrer zu verkennen, dass die datenschutzrechtlichen Auflagen nicht nach der Art der Bewilligung auszurichten sind sondern nach der Frage, wie erheblich die pers�nlichen Interessen der erforschten Personen und ihrer Vorfahren durch die Art der Verbreitung der eingesehenen Daten betroffen sind (Olivier Waespi, Personenbezogene Forschung und Datenschutz im Zivilstandswesen, in: ZZW 68/2000, S. 145 rechts; Rolf Reinhard, Die Informatisierung der Beurkundung des Personenstandes in der Schweiz und ihre Auswirkungen auf die Familienforschung, in: Schweizerische Gesellschaft f�r Familienforschung [SGFF], Jahrbuch 2000, S. 142).
3.- Der Beschwerdef�hrer r�gt, die restriktive Bewilligungspraxis des Verwaltungsgerichts verstosse gegen die Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 Abs. 2 BV) und die Wissenschaftsfreiheit (Art. 20 BV) mit den Begr�ndungen, es sei ungesetzlich, ihm als Forscher eine Dauerbewilligung zu verweigern; der Kerngehalt der angerufenen Grundrechte (Art. 36 und 164 Abs. 1 lit. b BV) sei verletzt.
a) aa) Nach Art. 40 Abs. 3 ZGB sorgt der Bundesrat auf dem Gebiet der Beurkundung des Personenstandes f�r den Schutz der Pers�nlichkeit und der Grundrechte der Personen, �ber die Daten bearbeitet werden (vgl. dazu die Botschaft des Bundesrates vom 15. November 1996 �ber die �nderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Personenstand, etc. ], BBl.
1996 I S. 51 Ziff. 211. 22). Daran soll sich auch im Zuge der Revisionsbestrebungen im Hinblick auf die Informatisierung der Zivilstandsdaten und der Vereinheitlichung der Registerf�hrung wenig �ndern (EArt. 43 Abs. 1; Botschaft des Bundesrates vom 14. Februar 2001 �ber die �nderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Elektronische F�hrung der Personenstandsregister], BBl. 2001 S. 1639, 1653 f. Ziff. 2.2.3.1 f.
Gem�ss Art. 29a Abs. 1 Satz 1 der Zivilstandsverordnung in der Fassung vom 13. August 1997 (ZStV; SR 211. 112.1) "kann" die kantonale Aufsichtsbeh�rde die Bekanntgabe von Personendaten zum Zweck wissenschaftlicher, nicht personenbezogener Forschung schriftlich bewilligen, sofern die Beschaffung der Daten bei den direkt betroffenen Personen nicht m�glich oder offensichtlich nicht zumutbar ist (Subsidiarit�tsprinzip; J�ger/Siegenthaler, Das Zivilstandswesen in der Schweiz, Bern 1998, S. 421 und 423 Rz 19.14 und 19.29). In diesem Fall erl�sst die Beh�rde die von Art. 29a Abs. 1 Satz 2 ZStV vorgeschriebenen datenschutzrechtlichen Auflagen, die entsprechend den konkreten Erfordernissen zu erg�nzen sind (a.a.O. S. 422 Rz 19.18). Im Weiteren "kann" die Beh�rde die Bekanntgabe von Personendaten zum Zweck personenbezogener Forschung schriftlich bewilligen, sofern die Beschaffung der Daten bei den direkt betroffenen Personen nicht m�glich oder offensichtlich nicht zumutbar ist (Art. 29a Abs. 2 Satz 1 ZStV). Auch in diesem Fall ist die Bewilligung mit (nicht weiter spezifizierten) Auflagen zur Sicherung des Datenschutzes zu verbinden (Art. 29a Abs. 2 Satz 2 ZStV). Weil diesfalls eine Anonymisierung weitgehend ausgeschlossen ist, muss ein Missbrauch der Daten mit anderen Auflagen verhindert werden (a.a.O. S. 422 f. Rz 19.19). Ist die Bekanntgabe der Daten in den prim�ren Formen (Art. 30 ZStV) unzumutbar, "kann" die kantonale Aufsichtsbeh�rde ausnahmsweise die Einsichtnahme in Zivilstandsregister schriftlich bewilligen (Art. 30a Satz 1 ZStV), wof�r sie wiederum die n�tigen Auflagen zur Sicherung des Datenschutzes erl�sst (Art. 30a Satz 2 ZStV).
Die Verpflichtung zu datenschutzrechtlichen Auflagen in der Zivilstandsverordnung selbst ergibt sich aus dem Umstand, dass das Datenschutzgesetz vom 19. Juni 1992 (DSG; SR 235. 1) auf die Zivilstandsregister zwar nicht anwendbar ist (Art. 2 Abs. 1 und 2 lit. d DSG; J�ger/Siegenthaler, a.a.O., S. 417 f. Rz 19.5; Stephan Staub, Die Beurkundung des Personenstandes und das Verfahren der Eheschliessung nach neuem Recht, in: Familienforschung Schweiz, Jahrbuch 2000, S. 207 unten), aber dessen allgemeine Grunds�tze gleichwohl zu beachten sind (BBl. 1996 I S. 51 Ziff. 211. 22 a.E.).
bb) D�rfen nach der Zivilstandsverordnung registrierte Daten nur insoweit eingesehen werden, als die Pers�nlichkeit und die Grundrechte der eingetragenen Personen und ihrer Angeh�rigen gewahrt sind, beruhen Art. 29 ff. ZStV auf Art. 40 Abs. 3 ZGB und haben damit eine hinreichende gesetzliche Basis (Art. 36 Abs. 1 BV). Es leuchtet ohne weiteres ein, dass kein unbedingter Anspruch auf Einsichtnahme in die Zivilstandsregister bestehen kann, weil aus ihnen sensible Daten wie beispielsweise eine Adoption oder eine nicht eheliche Abstammung ersichtlich sind. Wenn der Beschwerdef�hrer im Zusammenhang mit dem Schutz der Pers�nlichkeit auf das Geheimhaltungsinteresse hinweist, so macht er damit bloss deutlich, dass jede Einsichtnahme dieses Interesse ber�hrt.
Deshalb kann die teilweise aufgehobene Geheimhaltung nur mit auch vom Beschwerdef�hrer anerkannten, angemessenen datenschutzrechtlichen Auflagen kompensiert werden (vgl. dazu Waespi, a.a.O. S. 144 f., Reinhard, a.a.O. S. 142 und 144 sowie J�ger/Siegenthaler, a.a.O. S. 422 f. Rz 19.18 f.).
b) Zwar stellt die Vorinstanz nicht fest, der Beschwerdef�hrer sei Forscher und fachlich hinreichend qualifiziert.
Von seiner Fachkompetenz darf indessen ausgegangen werden, weil die Direktion des Innern dem Beschwerdef�hrer in ihrer Verf�gung vom 18. Januar 2001 bescheinigt hat, seine Forschung sei ernsthaft und er verf�ge �ber die notwendige fachliche Qualifikation. Davon geht offensichtlich auch die Vorinstanz aus, verweist sie doch unter anderem daf�r auf die Verf�gung der Direktion und macht diese insoweit im Ergebnis zum Bestandteil des eigenen Urteils (vgl. BGE 119 II 478 E. 1d; 116 II 422 E. 2a). Damit w�re eine der Voraussetzungen zur Erteilung einer generellen Bewilligung erf�llt (Waespi, a.a.O. S. 145 rechts oben; Reinhard, a.a.O. S. 145; J�ger/ Siegenthaler, a.a.O. S. 423 Rz 19.19).
c) Da der Beschwerdef�hrer Einzelbewilligungen offenbar ohne Probleme erh�lt und Geb�hren f�r solche in der H�he von Fr. 50.-- (lit. B hiervor) erhoben werden, kann von einer Verletzung des Kerngehalts der angerufenen Grundrechte (Art. 36 Abs. 4 BV) nicht die Rede sein (vgl. z. B. BGE 126 I 112 E. 3b S. 115; 124 I 85 E. 2a und b S. 86 f.; 304 E. 4b S. 309). Auch beeintr�chtigt die Verweigerung der Dauerbewilligung beide Grundrechte nicht so schwerwiegend, dass sie vom Gesetz angeordnet werden m�sste (Art. 36 Abs. 1 Satz 2 BV).
Die R�ge des Beschwerdef�hrers, es stelle eine unverh�ltnism�ssige Einschr�nkung der beiden Grundrechte dar, dass er als Forscher jedes Mal eine Bewilligung einholen m�sse, obwohl er die Register berufsm�ssig h�ufig einsehe, geht schon deshalb fehl, weil das Verwaltungsgericht verbindlich festgestellt hat, er verlange vergleichsweise selten Einsicht und habe einmal fast zwei Jahre lang kein Gesuch gestellt. Es geht hier demnach nur um das Ersetzen einer geringen Anzahl von Einzelbewilligungen durch eine generelle Erlaubnis. Wenn der Beschwerdef�hrer geltend macht, eine Mehrzahl von Einzelgesuchen verursache ihm zeitlichen Mehraufwand, bei der Ahnenforschung brauche er unz�hlige Einzelbewilligungen, seinen Klienten w�rden direkt und indirekt Mehrkosten entstehen und er verliere mit dem System von Einzelbewilligungen Kunden, so behindert ihn das in seiner wirtschaftlichen T�tigkeit ebenfalls nicht unverh�ltnism�ssig.
Jedenfalls hat der Beschwerdef�hrer nicht mit konkreten Zahlen aufgezeigt, inwiefern die Verweigerung einer generellen Erlaubnis sp�rbare Auswirkungen auf seinen Gesch�ftsgang hat.
Der (Mehr-)Aufwand f�r den Erhalt von Bewilligungen erscheint angesichts der sensiblen Daten des Zivilstandsregisters daher nicht unverh�ltnism�ssig (BGE 125 I 182 E. 5b bis d S. 198 ff., 474 E. 3 S. 482 f.; 124 I 107 E. 4c/aa S. 115).
Sollte dem Beschwerdef�hrer bei der Ahnenforschung die Bewilligung f�r den Auftraggeber nicht ausreichen, k�nnten schon f�r die Erforschung der Vorfahren der Urgrosseltern 32 Einzelbewilligungen erforderlich sein, was nicht sinnvoll sein kann. Jedoch steht das keineswegs fest; es ist auch nicht zu vermuten, dass die zust�ndigen Beh�rden diesen Aufwand treiben wollen. Auch wenn das Datenschutzgesetz nicht anwendbar ist, sondern bloss dessen Grunds�tze zu beachten sind (E. 3a/aa Abs. 2 a.E. hiervor), erscheint eine gewisse Zur�ckhaltung der Bewilligungsbeh�rde bei Personendaten dann nicht unverh�ltnism�ssig, wenn die Forschungsergebnisse - wie vorliegend - personenbezogen weitergegeben werden (vgl. Art. 19 Abs. 1 lit. b und Art. 22 Abs. 1 lit. c und Abs. 2 lit. c DSG).
4.- Die Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots (Art. 29 Abs. 1 BV) begr�ndet der Beschwerdef�hrer damit, dass ihm die Kantone Aargau und Bern im Gegensatz zum Kanton Z�rich eine Dauerbewilligung ausgestellt haben. Der Kanton Z�rich wolle seine restriktive Praxis offenbar lockern, habe er doch f�r die Nachforschung einer einzigen Familie die Einsichtnahme in alle Zivilstandsregister seines Gebietes w�hrend zweier Jahre erlaubt.
Mit dieser Argumentation k�nnte �ber den Rechtsgleichheitssatz die Vollzugshoheit und die Autonomie der Kantone unterlaufen werden. Daher greift das Bundesgericht in F�llen wie hier, wo rechtsgleiche Behandlung �ber die Kantonsgrenze hinweg verlangt wird, nicht ein, weil damit die kantonale Eigenst�ndigkeit verunm�glicht w�rde (BGE 99 Ia 370 E. 6b S. 381). Diesen Grundsatz hat es auch im Zusammenhang mit der vollziehenden kantonalen Rechtsetzung ausgesprochen (BGE 120 Ia 126 E. 6c S. 145). Somit dringt auch diese R�ge nicht durch.
5.- Das Verwaltungsgericht hat eine generelle Bewilligung verweigert mit der Begr�ndung, die kantonale Aufsichtsbeh�rde k�nne die n�tigen Auflagen zur Sicherung des Datenschutzes nicht im Voraus allgemein, sondern (wenigstens teilweise) erst im Einzelfall ad�quat bestimmen. Auch k�nnte ungen�gend kontrolliert werden, ob eine umfassende Bewilligung rechtskonform benutzt wird, wie die vom Beschwerdef�hrer aus den Kantonen Aargau und Bern beigebrachten Bewilligungen zeigten. Es gebe auch Autoren und kantonale Amtsstellen, die einer generellen Bewilligung kritisch gegen�ber st�nden. Auf jeden Fall verletze die z�rcherische Praxis Bundesrecht nicht und liege im Rahmen des durch die Verwaltung zu �benden pflichtgem�ssen Ermessens.
a) Ob der angefochtene Entscheid angemessen ist, kann das Bundesgericht nicht pr�fen, weil hier keiner der vom Gesetz vorgesehenen F�lle (Art. 104 lit. c OG) vorliegt.
Es greift in Ermessensentscheide nur ein, wenn sich die Vorinstanz nicht an den vom Gesetz zur Verf�gung gestellten Ermessensspielraum h�lt, wenn sie das ihr zustehende Ermessen nicht oder nicht pflichtgem�ss ausge�bt hat. Es korrigiert somit bloss Ermessens�berschreitung, -unterschreitung und -missbrauch (Art. 104 lit. a OG; BGE 125 II 385 E. 5a S. 390; 124 II 475 E. 1).
b) Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die KannVorschriften von Art. 29a ZStV r�umten ihm einen Anspruch auf eine generelle Bewilligung ein. Da dem in eigener Sache t�tigen Familienforscher eine konkrete Bewilligung erteilt werde, habe er als wissenschaftlich t�tiger Genealoge Anspruch auf eine Dauerbewilligung.
Es trifft zu, dass eine "Kann-Vorschrift" der rechtsanwendenden Beh�rde mitunter kein freies Ermessen gew�hrt, weil aus der gesetzlichen Regelung unter bestimmten Voraussetzungen ein Anspruch abgeleitet werden kann (BGE 125 II 293 E. 4f S. 307 f.; 120 V 216 E. 4b S. 221 f.; �hnlich Michel Montini, Datenschutz im Zivilstandswesen: Erste Erfahrungen im Anschluss an die am 1. Januar 1998 in Kraft getretene Revision der ZStV, ZZW 67/1999, S. 145 links Mitte).
Ein solcher Fall liegt hier jedoch nicht vor. Weder im Gesetz noch in der Verordnung l�sst sich auch nur ein Hinweis daf�r finden, welcher Art die Bewilligung sein muss und in welchen F�llen statt einer konkreten eine generelle Bewilligung zu erteilen ist. Vielmehr erw�hnen die einschl�gigen Normen die M�glichkeit einer generellen Bewilligung nicht einmal. Stellt sich somit lediglich die Frage, ob es im (Auswahl-)Ermessen des AGZ lag, eine Dauerbewilligung zu verweigern und bloss eine Einzelbewilligung zu offerieren (vgl. BGE 125 II 293 E. 4f S. 308), �bt das Bundesgericht bei der �berpr�fung Zur�ckhaltung (BGE 121 V 137 E. 5c S. 147), weil die rechtsanwendenden Beh�rden in solchen F�llen gesetzlich nicht gebunden sind. Indem der Beschwerdef�hrer f�r sich als Wissenschaftler eine Vorzugsbehandlung verlangt, verkennt er �berdies, dass der Gesetzgeber auch privaten Familienforschern den Zugang zu den Zivilstandsregistern �ffnen und die Berufsgenealogen nicht beg�nstigen wollte.
c) Der Beschwerdef�hrer begr�ndet Ermessensmissbrauch auch mit dem Hinweis auf die Ansicht des EAZW, fachlich ausgewiesenen Berufsgenealogen sei eine befristete und mit pr�zisen datenschutzrechtlichen Auflagen versehene Dauerbewilligung zu erteilen. Dies sei die publizierte Auffassung des stellvertretenden Chefs des EAZW, die von anderen Autoren geteilt werde.
Obwohl das EAZW in seiner Stellungnahme an die Direktion des Innern des Kantons Z�rich vom 26. Juli 1999 bef�rwortet, dem Beschwerdef�hrer unter bestimmten Bedingungen eine Dauerbewilligung zu erteilen, und obwohl Mitarbeiter des EAZW in verschiedenen Publikationen f�r die Erteilung von generellen, befristeten und mit hinreichenden datenschutzrechtlichen Auflagen versehenen Bewilligungen eingetreten sind (Waespi, a.a.O. S. 145 f.; Reinhard, a.a.O.
S. 145 f. und 149 f.), kann von Ermessensmissbrauch nicht die Rede sein. Weder das EAZW noch ein Autor vertreten die Ansicht, eine generelle Bewilligung m�sse erteilt werden.
Eine solche Bewilligung wird nur als m�glich bzw. zul�ssig bezeichnet. Zudem hat das EJPD f�r das EAZW im vorliegenden Verfahren keinen entsprechenden Antrag gestellt.
6.- Die Vorinstanz bezweifelt, ob man nach Archivierungsgesetz leichter an schutzw�rdige Personendaten gelange als nach der Zivilstandsverordnung. Die Frage k�nne aber offen bleiben, weil selbst diesfalls nicht an Stelle von Einzelbewilligungen eine Dauerbewilligung beansprucht werden k�nnte. Es w�ren bloss die Anforderungen an die Bewilligung selbst herabzusetzen. Der Beschwerdef�hrer wendet dagegen ein, die von ihm beantragte Schonfrist von 110 bzw. zehn Jahren m�sse gen�gen, weil die vom Bundesgesetz �ber die Archivierung vom 26. Juni 1998 (SR 152. 1; BGA) gesch�tzten "Register" noch sensiblere Personendaten enthielten als das Zivilstandsregister (vgl. den Katalog von Art. 1 Abs. 1 BGA) und Art. 11 Abs. 2 BGA die Einsichtnahme schon drei Jahre nach dem Tod der registrierten Person erlaube.
Zun�chst ist daran zu erinnern, dass das BGA hier nicht anwendbar ist (Art. 1 Abs. 1 BGA), weshalb der Beschwerdef�hrer unmittelbar gest�tzt darauf nichts f�r seinen Standpunkt ableiten kann. Im �brigen enthalten die Art. 12 ff. BGA weitergehende Beschr�nkungen f�r den Zugang zu den Archivbest�nden als die vom Beschwerdef�hrer erw�hnten, so dass nicht gesagt werden kann, diese Best�nde seien datenschutzrechtlich generell weniger gesch�tzt als die Daten der Zivilstandsregister. Entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers kann auch aus der Publikation von Staub nichts anderes abgeleitet werden. Denn dieser Autor will nur sichergestellt haben, dass wissenschaftliche Forschung in Anlehnung an das BGA auch in Anwendung der ZStV m�glich bleibt (a.a.O. S. 209).
7.- Dringt die Verwaltungsgerichtsbeschwerde somit nicht durch, muss der unterliegende Beschwerdef�hrer die Gerichtsgeb�hr bezahlen (Art. 156 Abs. 1 OG). Er schuldet aber keine Parteientsch�digung (Art. 159 Abs. 2 OG).
3.- Das Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht (4. Abteilung) des Kantons Z�rich und dem Eidgen�ssischen Justiz- und Polizeidepartement schriftlich mitgeteilt.