Source: http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/portal/t/1acl/page/bssahprod.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=4&numberofresults=38&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-FischGDVSTrahmen%3Ajuris-lr00&doc.part=X&doc.price=0
Timestamp: 2018-10-19 18:12:00
Document Index: 250079303

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 8', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 13', '§ 19', '§ 26', '§ 28', '§ 30', '§ 31', '§ 34', '§ 36', '§ 49', '§ 28', '§ 29', '§ 29', '§ 50', '§ 32', '§ 14', '§ 9', '§ 19']

Landesrecht Sachsen-Anhalt DVO-FischG | Landesnorm Sachsen-Anhalt | Gesamtausgabe | Verordnung zur Durchführung des Fischereigesetzes (DVO-FischG) vom 11. Januar 1994 | gültig ab: 18.01.1994
Verordnung zur Durchführung des Fischereigesetzes (DVO-FischG)...
§ 1 - Verzeichnis der Fischereirechte
§ 2 - Mustersatzung für Fischereigenossenschaften
§ 3 - Fischereierlaubnisscheine
§ 4 - Liste über die Ausgabe von Fischereierlaubnisscheinen
§ 4a - Ausnahmen von der Fischereischeinpflicht
§ 5 - Gleichstellung von Fischereischeinen
§ 6 - Gleichstellung von Fischerprüfungen
§ 7 - Fischereiabgabe
§ 9 - Bekämpfung von Fischsterben
§ 10 - Fischereibeirat
§ 11 - Sprachliche Gleichstellung
Anlage 1 - Mustersatzung für Fischereigenossenschaften §...
Amtliche Abkürzung: DVO-FischG
Fundstelle: GVBl. LSA 1994, 8
Gliederungs-Nr: 793.2
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: § 8 und Anlage 4 aufgehoben durch Artikel 12 der Verordnung vom 10. Dezember 2014 (GVBl. LSA S. 536)
Verordnung zur Durchführung des Fischereigesetzes (DVO-FischG) vom 11. Januar 1994 18.01.1994
Eingangsformel 18.01.1994
§ 1 - Verzeichnis der Fischereirechte 30.06.2006
§ 2 - Mustersatzung für Fischereigenossenschaften 18.01.1994
§ 3 - Fischereierlaubnisscheine 30.06.2006
§ 4 - Liste über die Ausgabe von Fischereierlaubnisscheinen 18.01.1994
§ 4a - Ausnahmen von der Fischereischeinpflicht 30.06.2006
§ 5 - Gleichstellung von Fischereischeinen 30.06.2006
§ 6 - Gleichstellung von Fischerprüfungen 16.03.2013
§ 7 - Fischereiabgabe 16.03.2013
§ 9 - Bekämpfung von Fischsterben 30.06.2006
§ 10 - Fischereibeirat 16.03.2013
§ 11 - Sprachliche Gleichstellung 18.01.1994
§ 12 - Inkrafttreten 18.01.1994
Anlage 1 - Mustersatzung für Fischereigenossenschaften 16.03.2013
§ 1 16.03.2013
§ 2 16.03.2013
§ 3 16.03.2013
§ 4 16.03.2013
§ 5 16.03.2013
§ 6 16.03.2013
§ 7 16.03.2013
§ 8 16.03.2013
§ 9 16.03.2013
§ 10 16.03.2013
Anlage 3 18.01.1994
Auf Grund der § 13 Abs. 2, § 19 Abs. 3 Satz 2, § 26 Abs. 5, 6 Satz 2, § 28 Abs. 3, § 30 Abs. 4 Satz 3, § 31 Abs. 1 Satz 3, § 34 Satz 2, § 36 Abs. 2 und § 49 Abs. 4 des Fischereigesetzes vom 31. August 1993 (GVBl. LSA S. 464) wird verordnet:
Name des Gewässers,
Beschreibung nach Lage und Größe des Gewässers,
laufende Nummer der Eintragung,
Name, Vorname und Anschrift des Berechtigten,
Art und Umfang des selbständigen Fischereirechts,
Blattnummer anderer selbständiger Fischereirechte an demselben Gewässer und ihr Verhältnis zum eingetragenen Fischereirecht,
Zugehörigkeit zu Fischereibezirken,
Tag der Eintragung,
Unterschrift der Eintragenden.
(1) Fischereiausübungsberechtigte, die regelmäßig mehr als 20 Fischereierlaubnisscheine im Jahr vergeben, sowie juristische Personen haben das Muster nach Anlage 2 zu verwenden. Werden die Gewässer, auf die sich die Erlaubnis erstreckt, in einer Anlage näher bezeichnet, ist die Anlage mit dem Vermerk "Anlage zur Angelkarte Nummer .../..." zu versehen und vom Ausstellungsbevollmächtigten zu unterschreiben. Statt der Anlage genügt als Nachweis einer Fischereierlaubnis an einem bestimmten Gewässer der Ausdruck aus dem von der obersten Fischereibehörde anerkannten digitalen Gewässerverzeichnis, aus dem sich das Gewässer, der Erlaubnisgeber als für dieses Gewässer Fischereiausübungsberechtigter und etwaige Maßgaben ergeben; der Ausdruck darf nicht älter als zwei Wochen sein.
Laufende Nummer im Ausstellungsjahr,
Name des Fischereiausübungsberechtigten,
sofern ein Bevollmächtigter die Fischereierlaubnis ausstellt, auch dessen Name,
Name, Vorname, Geburtsdatum und Anschrift des Erlaubnisinhabers,
Bezeichnung des Gewässers oder des Gewässerteilstücks, auf das sich die Erlaubnis erstreckt; Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend,
Umfang der Erlaubnis, insbesondere zugelassene Fangmenge, Fanggeräte, Fahrzeuge und Aneignungsrechte,
Dauer der Erlaubnis,
Ort und Tag der Ausstellung der Erlaubnis,
Unterschrift des Ausstellungsberechtigten.
Liste über die Ausgabe von Fischereierlaubnisscheinen
Laufende Nummer des Fischereierlaubnisscheines,
Name, Vorname und Anschrift des Inhabers der Erlaubnis,
Umfang der Erlaubnis,
Datum der Ausgabe.
der Transport und die Beaufsichtigung aller Fischereigeräte des Anglers,
das Auswerfen und Halten einer Angelrute, mit Ausnahme von Spinn- und Flugangel,
der Einsatz des Unterfangkeschers beim Anlanden und
Gleichstellung von Fischereischeinen
Fischereischeine nach § 28 Abs. 1 des Fischereigesetzes und Friedfischfischereischeine nach § 29 Abs. 3 des Fischereigesetzes
Jugendfischereischeine und Sonderfischereischeine nach § 29 des Fischereigesetzes
Mitglieder des Fischereibeirates,
Fischereiberater nach § 50 des Fischereigesetzes,
bestätigte Fischereiaufseher,
die für Fischereifragen zuständigen Bediensteten der Fischereibehörden,
Personen, die sich in der vorgeschriebenen Ausbildung zum Berufsfischer befinden.
Bekämpfung von Fischsterben
(2) Nachhaltig geschädigte Fische sind vom Fischereiausübungsberechtigten unverzüglich zu töten, tote Fische aus dem Gewässer zu räumen und unschädlich zu beseitigen, soweit eine Nutzung unzulässig ist. Die Fischereibehörde kann die Abgabe einer von ihr bestimmten Zahl von lebenden und toten Fischen verlangen, die für eine Untersuchung des Fischsterbens erforderlich ist.
zwei Vertretern der Fischereiberechtigten,
einem Vertreter der Fischzüchter und Teichwirte,
einem Vertreter der Berufsfischer,
zwei Vertretern der Angler,
einem Vertreter der Landwirtschaft,
einem Vertreter der Forstwirtschaft,
einem Vertreter der Wasserwirtschaft,
einem Vertreter der Fischereiwissenschaft und
einem Vertreter der vom Land anerkannten Naturschutzvereinigungen, die nicht bereits ein weiteres Mitglied stellen.
(3) Die Mitglieder wählen einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Diese müssen verschiedenen Vertretergruppen angehören.
es mehr als zweimal unentschuldigt Beiratssitzungen ferngeblieben ist,
es sich der Mitgliedschaft unwürdig erweist, insbesondere ein Fall des § 32 Abs. 3 des Fischereigesetzes vorliegt,
der dieses Mitglied benennende Interessenverein dies beantragt.
Satzung der Fischereigenossenschaft des gemeinschaftlichen
Fischereibezirks
den Fischereivorstand,
die Versammlung der Fischereigenossen.
die Entscheidung über eine Nutzung des Fischereiausübungsrechts durch Verpachtung, angestellte Fischer, Benennung eines Fischereiausübungsberechtigten oder durch Erteilung von Erlaubnissen (§ 14 Abs. 3 FischG),
die Entscheidung über die Form der Verpachtung nach Maßgabe des § 9 sowie die Entscheidung über die Erteilung des Zuschlages bei der Fischereiverpachtung, sofern diese Entscheidung nicht ausdrücklich auf den Fischereivorstand übertragen wird,
die Entscheidung über die Verwendung des Reinertrags (§ 19 Abs. 6 Satz 1 FischG),
die Wahl, die Abberufung und die Entlastung des Fischereivorstands,
die jährliche Neuwahl von zwei Kassenprüfern, welche nicht dem Vorstand angehören dürfen,
Erhebung von Beiträgen und Umlagen nach einem Flächenmaß.
die Mehrzahl der in der Versammlung persönlich anwesenden oder vertretenen Fischereigenossen dem Beschluß zustimmt und
die zum gemeinschaftlichen Fischereibezirk gehörigen Gewässer der nach Fläche stimmberechtigten Fischereigenossen, die dem Beschluß zugestimmt haben, gegenüber den zum gemeinschaftlichen Fischereibezirk gehörigen Gewässern der sonst anwesenden oder vertretenen Fischereigenossen eine Mehrheit der Fläche ergeben. Grundstücke von Fischereigenossen, die weder anwesend noch vertreten oder die von der Abstimmung ausgeschlossen sind, sind bei der Zählung nicht zu berücksichtigen.
(2) Die Versammlungen werden durch den Vorsitzenden des Vorstandes geleitet. Der Fischereivorstand hat über jede Versammlung eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter zu unterschreiben ist. Sie soll enthalten:
die Namen aller anwesenden oder vertretenen Fischereigenossen,
soweit Fischereigenossen durch andere Personen vertreten sind, die Namen der Vertreter und ggf. eine Feststellung über die Nachprüfung ihrer Vollmacht,
die Fläche der Gewässer jedes anwesenden oder vertretenen Fischereigenossen, die bei der Beschlußfassung zugrunde gelegt wurde,
den Wortlaut der Beschlüsse unter Angabe der Mehrheit nach der Kopfzahl und der Fläche, mit der sie gefaßt wurden,
bei Beschlüssen über die Verwendung des Ertrags der Fischereinutzung auch die Namen der anwesenden oder vertretenen Fischereigenossen, die dem Beschluß nicht zugestimmt haben.