Source: https://www.transparenz.bremen.de/vorschrift_detail/bremen2014_tp.c.85818.de
Timestamp: 2019-11-14 19:34:58
Document Index: 243449391

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 13', '§ 14', '§ 35', '§ 3', '§ 6', '§ 13', '§ 14', '§ 35', '§ 3', '§ 13', '§ 35', '§ 3', '§ 6', '§ 14', '§ 3']

Veröffentlichungsdatum:24.06.2008 Inkrafttreten01.01.2009 FundstelleBrem.ABl. 2008, 358
Bezug (Rechtsnorm)BKGG 1996 § 6a, SGG § 13, SGG § 14, SGG § 35, SOZGBG § 3
Zitiervorschlag: "Anordnung über die Zahl der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter in der Sozialgerichtsbarkeit und deren Berufung (Brem.ABl. 2008, 358)"
Erlassdatum: 16.06.2008
Fassung vom: 16.06.2008
Normen: § 6a BKGG 1996, § 13 SGG, § 14 SGG, § 35 SGG, § 3 SOZGBG
Fundstelle: Brem.ABl. 2008, 358
Nach § 13 Abs. 4 und § 35 Abs. 1 des Sozialgerichtsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. September 1975 (BGBl. I S. 2535), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 26. März 2008 (BGBl. I S. 444) geändert worden ist, in Verbindung mit § 3 des Gesetzes über die Sozialgerichtsbarkeit in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Oktober 1972 (Brem.GBl. S. 211 – 33-a-1), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 14. Oktober 2003 (Brem.GBl. S. 364) geändert worden ist, wird nach Anhörung der Präsidentin des Landessozialgerichts und der Aufsichtführenden Richterin des Sozialgerichts bestimmt:
Die Zahl der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter für die einzelnen Angelegenheiten der Sozialgerichtsbarkeit wird wie folgt festgelegt:
(für Bremen)
Entschädigungsrecht und Schwerbehindertenrecht
Versorgungsberechtigte, behinderte Menschen und Versicherte
mit dem sozialen Entschädigungsrecht oder dem Recht der Teilhabe behinderter Menschen vertraute Personen
Grundsicherung für Arbeitssuchende einschl. der Streitigkeiten aufgrund § 6a Bundeskindergeldgesetz und Arbeitsförderung einschl. der übrigen Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit
Die Zahl der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter des Sozialgerichtes und des Landessozialgerichtes wird auf die nach § 14 des Sozialgerichtsgesetzes vorschlagsberechtigten Stellen wie folgt verteilt:
Niedersachsen-Bremen (für Bremen)
Senator für Arbeit
Vertragsärzte, Psychotherapeuten
Artbeitgeber
Die in § 3 Satz 1 des Gesetzes über die Sozialgerichtsbarkeit genannte Befugnis zur Berufung ehrenamtlicher Richterinnen und Richter aufgrund der Vorschlagslisten wird auf die Präsidentin des Landessozialgerichtes und die Aufsichtführende Richterin des Sozialgerichtes jeweils für ihr Gericht übertragen.
Die bei Inkrafttreten dieser Anordnung berufenen ehrenamtlichen Richterinnen und Richter bleiben bis zum Ende ihrer Amtszeit im Amt.
Diese Anordnung tritt am 1. Januar 2009 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Anordnung über die Zahl der ehrenamtlichen Richter und deren Berufung vom 10. April 2003 (Brem.ABl. S. 170), geändert durch Anordnung vom 13. Juni 2008 (Brem.ABl. S. 357), außer Kraft.
Bremen, den 16. Juni 2008