Source: http://web-jur.de/erste_hilfe/vertrag_gmbh.htm
Timestamp: 2017-06-29 00:17:17
Document Index: 313715606

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 181', '§ 17', '§ 14', '§ 14', '§ 11', '§ 12', '§ 15', '§ 11', '§ 14', '§ 16']

Unverbindliches Muster einer GmbH-Satzung bzw. GmbH-Gesellschaftsvertrag: hier auch zum kostenlosen Download als PDF-Datei zum herunterladen:
1. Die Firma der Gesellschaft lautet _________________________________________ _______________________________________________________________________ 2. Sitz der Gesellschaft ist ________________________________________________
1. Gegenstand: Die Gesellschaft kann alle Geschäfte vornehmen, die mit dem vorstehenden Zweck im weitesten Sinne zusammenhängen oder diesem zu dienen geeignet sind. 2. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleichen oder ähnlichen Gegenstandes übernehmen, sich an ihnen beteiligen und ihre Geschäfte führen. Sie ist zur Errichtung von Zweigniederlassungen befugt. § 3 Dauer der Gesellschaft, Geschäftsjahr
2. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr der Gesellschaft beginnt mit der Eintragung der Gesellschaft in das Handelsregister und endet mit dem 31. Dezember des Eintragungsjahres. § 4 Stammkapital, Stammeinlagen
1. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EURO 25.0000. 2. Von dem Stammkapital übernehmen
3. Die Gesellschafter zahlen auf ihre Stammeinlagen 50% sofort ein, den Rest nach Anforderung durch die Geschäftsführung aufgrund eines entsprechenden Gesellschafterbeschlusses. § 5 Nachschüsse
1. Die Gesellschafter können mit einer Mehrheit von 75% der abgegebenen Stimmen die Einforderung von Nachschüssen beschließen. Voraussetzung dafür ist, dass alle Stammeinlagen voll eingezahlt sind. 2. Die Nachschüsse dürfen jedoch im Einzelfall 10% und insgesamt 100% der Nennbeträge der Geschäftsanteile nicht übersteigen. § 6 Wettbewerb
1. Kein Gesellschafter darf während seiner Zugehörigkeit und zwei Jahre nach seinem Ausscheiden mit der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar in Wettbewerb treten. 2. Wettbewerb ist jede selbständige oder unselbständige Tätigkeit im örtlichen und sachlichen Tätigkeitsbereich der Gesellschaft. 3. Verletzt ein Gesellschafter das Wettbewerbsverbot und setzt er diese Verletzung trotz Abmahnung durch die Gesellschaft fort, so hat er eine Vertragsstrafe von € 500.000,- (in Worten: Euro fünfhunderttausend) an die Gesellschaft zu zahlen. Das Recht der Gesellschaft, einen darüber hinausgehenden Schaden nachzuweisen und geltend zu machen und die Einstellung des verbotenen Verhaltens zu fordern, bleibt unberührt. 4. Ausgenommen von diesem Wettbewerbsverbot sind der Gesellschafter und seine Angehörigen im Hinblick auf die Beteiligung an der und deren örtlichen und sachlichen Tätigkeitsbereich. § 7 Geschäftsführung, Vertretung
2. Durch Gesellschafterbeschluss kann ein Geschäftsführer zur Einzelvertretung ermächtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit werden. 3. Die Rechte und Pflichten der Geschäftsführer ergeben sich aus dem Gesetz, dem Anstellungsvertrag und dem Gesellschaftsvertrag. Die Gesellschafter können eine Geschäftsordnung für die Geschäftsführung beschließen.
4. Die Gesellschafterversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 75% des Stammkapitals vertreten sind. Erweist sich eine Gesellschafterversammlung als nicht beschlussfähig, so ist binnen einer Woche eine zweite Versammlung mit gleicher Tagesordnung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Höhe des vertretenen Stammkapitals beschlussfähig ist; hierauf ist in der Einberufung hinzuweisen. 5. Die ordentliche Gesellschafterversammlung findet in den ersten sieben Monaten des Geschäftsjahres statt. Sie beschließt über die Feststellung des Jahresabschlusses und die Ergebnisverwendung sowie die Entlastung der Geschäftsführer.
2. Der ausgeschüttete Gewinn steht den Gesellschaftern im Verhältnis ihrer Geschäftsanteile zu. 3. Vorabausschüttungen auf den zu erwartenden Gewinn des Geschäftsjahres können bereits vor dessen Ablauf beschlossen werden.
1. Die Abtretung eines Geschäftsanteiles oder von Teilen eines Geschäftsanteiles und jede andere Verwendung darüber oder dessen Belastung (insbesondere Nießbrauchsbestellung, Verpfändung oder Einräumung von Unterbeteiligungen) ist erstmalig nach Ablauf von 3 Jahren ab Beurkundung des Gesellschaftsvertrages möglich und bedarf zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Zustimmung aller Gesellschafter. Die Vorschrift des § 17 GmbHG bleibt unberührt. 2. Im Falle einer beabsichtigten Abtretung ist der betreffende Geschäftsanteil zunächst den Mitgesellschaftern anzudienen. Diesen steht im Verhältnis ihrer Beteiligung ein Vorerwerbsrecht zu. Macht ein Gesellschafter davon nicht innerhalb von zwei Monaten nach Mitteilung Gebrauch, geht dieses Vorerwerbsrecht - wiederum anteilig - auf die verbleibenden Gesellschafter und schließlich auf die Gesellschaft über. 3. Die im Falle der Ausübung des Vorerwerbsrechtes zu zahlende Vergütung bemisst sich nach den Regelungen des § 14.
1. Der Geschäftsanteil eines Gesellschafters kann durch Gesellschafterbeschluss, der mit mindestens 75% der abgegebenen Stimmen zu fassen ist, eingezogen werden, wenn a. in seiner Person ein wichtiger Grund vorliegt,
1. Im Falle des Todes eines Gesellschafters wird die Gesellschaft mit seinen Erben oder den anderweitig durch Verfügung von Todes wegen Begünstigten fortgesetzt. 2. Mehrere Rechtsnachfolger haben ihre Rechte und Pflichten der Gesellschaft gegenüber durch einen gemeinschaftlichen Vertreter oder durch einen Testamentsvollstrecker erfüllen zu lassen, der ihre Rechte nur einheitlich wahrnehmen kann. Solange die Benennung des Bevollmächtigten nicht erfolgt ist, ruhen die betreffenden Gesellschafterrechte mit Ausnahme des Gewinnbezugsrechtes. § 14 Bewertung, Entschädigung
1. Scheidet ein Gesellschafter nach § 11, Abs. 2 oder § 12, Abs. 1 aus der Gesellschaft aus, so ist auf den Tag seines Ausscheidens eine Auseinandersetzungsbilanz zu erstellen. Hierzu sind die Vermögenswerte der Gesellschaft mit ihrem wahren Wert einzusetzen. Die Bewertung eines Goodwill findet nicht statt. Der gleiche Bewertungsansatz gilt, wenn ein Gesellschafter seine Mitgliedschaft in der Gesellschaft kündigt (§ 15 Abs. 2 Satz 3).
2. Das nach Abs. 1 ermittelte Abfindungsguthaben ist in drei gleich hohen Jahresraten, beginnend sechs Monate nach dem Ausscheiden, auszuzahlen. Das jeweilige Abfindungsrestguthaben ist mit 3% über dem jeweiligen Diskontsatz der Deutschen Bundesbank zu verzinsen. Die Zinsen sind jeweils mit den Jahresraten fällig. Eine vorherige Auszahlung des Abfindungsguthabens ist jederzeit - auch in Teilbeträgen- zulässig.
2. Durch die Kündigung wird die Gesellschaft nicht aufgelöst. Der kündigende Gesellschafter hat mit seinem Geschäftsanteil entsprechend den Regelungen des § 11 zu verfahren. Die Höhe seiner Entschädigung richtet sich nach § 14, Abs. 1. § 16 Auflösung, Abwicklung
Die Gründungskosten (Notariatsgebühren, Gerichtskosten etc.) von bis zu € 2.500,00 trägt die Gesellschaft. Home