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Timestamp: 2019-07-18 04:33:19
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Klassische Archäologie NF, Bachelor (ab WS 2011/12) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Klassische archäologie nf, bachelor (ab ws 2011/12)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Klassische Archäologie NF, Bachelor (ab WS 2011/12)
KLA-BA-NF-M1 Einführungsmodul – Einführung in die Klassische Archäologie
KLA-BA-NF-M2 BM – Meth. Grundlagen und Materialkenntnis I: Ikonographie – Bilddenkmäler
KLA-BA-NF-M3 BM – Meth. Grundlagen und Materialkenntnis II: Formanalyse – Zeitbestimmung
KLA-BA-NF-M4 BM – Meth. Grundl. u. Materialk. III: Architektur, Topographie, Grabungskontexte
KLA-BA-NF-M5 AM – Angew. Methodik – Denkmäler u. ihre Kontexte I: Plastik – Skulptur
KLA-BA-NF-M6 AM – Angewandte Methodik – Denkmäler und ihre Kontexte II: Flächenkunst
KLA-BA-NF-M7 AM – Angew. Methodik – Denkmäler u. Befunde III Architektur – Topographie
Anhang 2: Studienverlaufsplan Nebenfach
Diese Ordnung regelt unter Beachtung der Allgemeinen Bestimmungen für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main das Studium und die Modulprüfungen des vom Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften angebotenen Bachelorstudiengangs Klassische Archäologie im Nebenfach.
Ziel des Studiums ist die Einübung der Kenntnisse und Fähigkeiten für den Erwerb eines fachspezifischen Universitätsabschlusses. Dabei ist zu unterscheiden zwischen fachbezogenen Kenntnissen und Fähigkeiten und Schlüsselqualifikationen, die von grundlegender Bedeutung für erfolgreiche berufliche Tätigkeit über die engeren Fachgrenzen hinaus sind. Fachbezogene Kenntnisse und Schlüsselqualifikationen bedürfen dauernden Ausbaus und ständiger Einübung, weshalb in verschiedenen Modulbeschreibungen häufig die gleichen Begriffe aufgeführt sind.
Der B.A Studiengang Klassische Archäologie im Nebenfach beginnt mit einem Einführungsmodul, das dem Studienanfänger einen Überblick über die Geschichte und den Gegenstand des Faches, seine Gliederung, die dort verwendeten Methoden und Grundlinien der griechisch – römischen Geschichte und Kulturgeschichte ermöglicht. Zu den Qualifikationszielen und Kompetenzen gehört die Vermittlung der für die Arbeit im Fach nötigen Hilfsmittel und Arbeitsweisen und der grundlegenden Techniken und Termini wissenschaftlichen Arbeitens.
In den drei Wahlpflicht-Basismodulen werden methodische Grundlagen und Materialkenntnis auf den Gebieten der Ikonographie, Formanalyse, Datierung, Architektur und Topographie vermittelt:
Vermittelt wird ein Überblick über die wichtigsten antiken Bilddenkmäler und -gattungen, über das Repertoire und die Konventionen der kultur- und epochenspezifischen Bildsprachen. Eingeübt werden die fachspezifischen Methoden zur Ermittlung von Darstellungsinhalten und ihrer Interpretation in zeitlichem und funktionalem Zusammenhang.
Vermittelt werden Grundkenntnisse der formalen Entwicklung (Stilgeschichte) der griechisch-römischen Kunst einschließlich der materiellen Bedingungen von Formphänomenen sowie die einschlägige Terminologie. Methoden des „Vergleichenden Sehens“, der Analyse von Formphänomenen (Stilkritik) sowie die Verfahren archäologischer Zeitbestimmung werden eingeübt.
Vermittelt werden das Spektrum antiker Architekturformen und die fachwissenschaftlichen Termini, die Kenntnis der wichtigsten antiken Baudenkmäler und Bautechniken. Exemplarisch wird in die Zusammenhänge zwischen Formen und Funktionen antiker Gebäudetypen eingeführt sowie die Fähigkeit zum Lesen und Interpretieren von Plänen und Architekturzeichnungen
In den drei Wahlpflicht-Aufbaumodulen werden die in den Basismodulen erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten auf die einzelnen Denkmälergattungen – Plastik/Skulptur, Flächenkunst, Architektur/Topographie – angewendet und vertieft. Zusammenhänge von Form, Inhalt und Funktion der Objekte/Bildträger stehen im Mittelpunkt sowie die Beurteilung des historischen und kulturhistorischen Aussagewertes. Die Fähigkeit zur historischen und geistesgeschichtlichen Einordnung von Klassifizierungen und Urteilen wird gefördert, u.a. durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Fachgeschichte, mit kontroversen Forschungspositionen und mit aktuellen Forschungstrends. Zum Aufbaustudium gehört auch der kritische Umgang mit visuellen Dokumentationsformen archäologischer Objekte, insbesondere im Hinblick auf Rekonstruktionen.
(1) Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang Klassische Archäologie im Nebenfach beträgt einschließlich sämtlicher Prüfungen nach Maßgabe des gewählten Hauptfaches sechs bis acht Semester. Das Nebenfachbachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften bzw. der für das Hauptfach zuständige Fachbereich stellt durch das Lehrangebot und die Gestaltung der Prüfungsverfahrens sicher, dass das Bachelorstudium einschließlich sämtlicher Prüfungen in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
(1) In den Bachelorstudiengang Klassische Archäologie als Nebenfach kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist.
(3) Für das Verständnis der einschlägigen Fachliteratur ist die Kenntnis des Englischen und Französischen unverzichtbar. Ferner wird der Erwerb von Kenntnissen weiterer fachrelevanter moderner Fremdsprachen dringend empfohlen (z. B. Italienisch, Neugriechisch, Türkisch). Eine fachbezogene Studienberatung ist obligatorisch zu Beginn des Studiums (Studienberatung I) sowie nach Abschluss der Basismodule (Studienberatung II).
(4) Das Studium im Nebenfach Klassische Archäologie kann im Winter- und Sommersemester aufgenommen werden.
(5) Das Studium im Nebenfach Klassische Archäologie ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine in sich abgeschlossene Lehreinheit mit definierten Zielen, Inhalten sowie Lehr- und Lernformen, die nach Maßgabe des Anhangs 1 in der Regel mit einer Prüfung abgeschlossen wird. Das Studium gliedert sich in Einführungsmodul, Basismodule und Aufbaumodule. Die Module bestehen jeweils aus mehreren Lehrveranstaltungen, die thematische Einheiten bilden. Die Basismodule sind im Wesentlichen methodenorientiert definiert, die Aufbaumodule materialorientiert. Im ersten Studienabschnitt sollen Grundkenntnisse vermittelt und die wichtigsten Methoden des Faches an unterschiedlichen Gegenstandsbereichen erlernt werden. Im zweiten Studienabschnitt sollen die zuvor erworbenen Fähigkeiten auf verschiedene Themenfelder angewendet und ihre Beherrschung dabei ausgebaut werden. Dabei soll von der Erarbeitung allgemeiner Kenntnisse und Fähigkeiten zum Erwerb der Kompetenz zu speziellen Problemlösungen auf dem Niveau eigenständiger Forschung übergegangen werden. Im Nebenfach Klassische Archäologie sind 1 Pflichtmodul und 4 Wahlpflichtmodule zu absolvieren: das Pflichtmodul „Einführungsmodul“ sowie als Wahlpflichtmodule zwei von drei angebotenen Basismodulen („Methodische Grundlagen und Materialkenntnis I-III: Ikonographie – Bilddenkmäler; Formanalyse – Zeitbestimmung; Architektur – Topographie – Grabungskontexte“) und zwei von drei angebotenen Aufbaumodulen („Angewandte Methodik – Denkmäler und ihre Kontexte I-III: Plastik – Skulptur; Flächenkunst; Architektur – Topographie“). Die Lerninhalte und -ziele der Pflicht- und Wahlpflichtmodule sowie ihre Dauer ergeben sich aus den Modulbeschreibungen im Anhang 1.
(6) Jedem Modul sind in der Modulbeschreibung (Anhang 1) CP zugeordnet. CP kennzeichnen den studentischen Arbeitsaufwand für ein Modul, der in der Regel tatsächlich notwendig ist, um die jeweiligen Anforderungen zu erfüllen und das Lernziel zu erreichen. Der Arbeitsaufwand in Zeitstunden umfasst neben der Teilnahme an den verpflichtenden Lehrveranstaltungen des Moduls (Kontaktzeit), die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes (Selbststudium) sowie die Vorbereitung auf und die Teilnahme an Leistungskontrollen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen des Moduls und – soweit im Modul vorgesehen – an der Modulprüfung. Ein CP entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Für ein Vollzeitstudium sind pro Semester 30 CP vorgesehen. Voraussetzung für die Vergabe der CP für ein Modul ist die regelmäßige Teilnahme oder die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls sowie – soweit vorgesehen – der erfolgreiche Abschluss der Modulprüfung. Näheres regeln die §§ 6, 8, und 14 in Verbindung mit den Modulbeschreibungen im Anhang 1. Das Modul ist abgeschlossen, wenn alle notwendigen Leistungen erfolgreich absolviert wurden.
(7) Für den Bachelorstudiengang entfallen auf das Nebenfach Klassische Archäologie 60 CP. Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn die Modulprüfungen im Haupt- und im Nebenfach erfolgreich abgeschlossen sind.
In den Modulen werden die folgenden Typen von Lehrveranstaltungen verwendet:
Vorlesungen: dienen der Vermittlung von Grundkenntnissen, orientieren über Forschungsstand und zentrale Problemstellungen
Übungen: dienen der Schulung korrekten Umgangs mit dem archäologischen Quellenmaterial anhand begrenzter Themenbereiche, insbesondere in der Arbeit mit Originalen oder Abgüssen, sowie der Lektüre antiker Texte; Übungen haben einen ausgeprägt praxisbezogenen Charakter.
Proseminare: vermitteln Grundkenntnisse und führen in Arbeitsmethoden ein
Seminare: bauen die im Basisstudium erworbenen Kenntnisse aus, schulen die selbständige Anwendung wissenschaftlicher Methoden und ihre kritische Reflexion
(1) Sofern der Zugang zu Modulen den erfolgreichen Abschluss anderer Module voraussetzt, ergibt sich dies aus den Modulbeschreibungen (Anhang 1). Die Überprüfung der Zugangsberechtigung zu Modulen erfolgt durch die Lehrenden.
(1) Soweit die Modulbeschreibungen (Anhang 1) für die einzelnen Lehrveranstaltungen eines Moduls die Vergabe von CP vorsehen und dass Leistungs- oder Teilnahmenachweise entsprechend der Regelungen zu den Lehr- und Lernformen (§ 6) zu erbringen sind, gelten die nachfolgenden Regelungen.
(2) Verantwortlich für die Ausstellung eines Leistungs- oder Teilnahmenachweises ist die Leitung der Lehrveranstaltung. Die für die Vergabe von CP gemäß Anhang 1 erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise sollten vor Ablauf des Semesters ausgestellt werden, in dem die betreffende Lehrveranstaltung stattgefunden hat.
(5) Teilnahmenachweise dokumentieren in der Regel die regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung. Die regelmäßige Teilnahme ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen von der Veranstaltungsleiterin oder dem Veranstaltungsleiter im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war. Soweit die Ordnungen für die Studiengänge keine abweichende Regelung treffen, soll die regelmäßige Teilnahme noch attestiert werden, wenn die oder der Studierende bis zu 20 % der Veranstaltungszeit versäumt hat. Im Übrigen kann die oder der Lehrende die Erteilung des Teilnahmenachweises von der Erfüllung von Pflichten abhängig machen. Bei Versäumnis von bis zu vier Einzelveranstaltungen wegen Krankheit oder der Betreuung eines Kindes oder einer oder eines pflegebedürftigen Angehörigen oder bei Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder genannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung ist der oder dem Studierenden die Möglichkeit einzuräumen, den Teilnahmenachweis durch Erfüllung von Pflichten zu erwerben. Die Teilnahme an der Lehrveranstaltung wird nur dann attestiert, wenn die oder der Studierende an der Lehrveranstaltung regelmäßig und/oder aktiv teilgenommen hat. Die aktive Teilnahme beinhaltet die Erbringung kleinerer Arbeiten, wie Protokolle, mündliche Kurzreferate und Gruppenarbeiten. Teilnahmenachweise werden am Ende der Veranstaltungszeit durch die Lehrende oder den Lehrenden ausgestellt.
(1) Der Studienverlaufsplan (Anhang 2) und die Übersicht über die im Hauptfach erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen (Anhang 1) geben den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Studiums. Sie berücksichtigen inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(2) Der Lehrstuhl für Klassische Archäologie erstellt für das Nebenfach Klassische Archäologie auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplans ein semesteraktuelles Modul- und Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses wird spätestens sechs Wochen vor Vorlesungsbeginn – im Internet und per Aushang – veröffentlicht. Es enthält insbesondere auch Informationen zu den Modulverantwortlichen, Hinweise auf Termine und Fristen zu Prüfungen und gegebenenfalls Anmeldefristen für Lehrveranstaltungen.
(3) Die Studienfachberatung im Nebenfach Klassische Archäologie erfolgt durch die hierzu durch die akademische Leitung beauftragten Lehrkräfte. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung muss in Anspruch genommen werden:
• nach Abschluss der Basismodule (Studienberatung II)
Die Studienfachberatung wird dringend empfohlen bei:
(11) Der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann Aufgaben der Prüfungsorganisation an die akademische Leitung (§ 10) und an das Prüfungsamt zur selbständigen Erfüllung delegieren.
(12) Dem Prüfungsausschuss obliegen insbesondere folgende Aufgaben: 1. Bestellung der Prüfer und Prüferinnen und der Beisitzenden bei mündlichen Prüfungen; 2. Festlegung der Prüfungszeiträume, Prüfungstermine, Melde- und Rücktrittsfristen für die Modulprüfungen sowie deren Bekanntgabe; 3. Entscheidungen über die Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen; 4. Anregungen zur Reform des Studiums und der Prüfungen gegenüber dem Fachbereichsrat.
(1) Die Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach Klassische Archäologie ist spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im ersten Fachsemester nach Maßgabe des Abs. 2 zu beantragen. Zur Bachelorprüfung kann nur zugelassen werden, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung im Bachelorstudiengang Klassische Archäologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist.
(2) Der Antrag auf Zulassung zur Bachelorprüfung ist schriftlich beim Prüfungsamt zu stellen. Dem Antrag sind beizufügen: 1. eine Erklärung darüber, ob der oder die Studierende bereits die Bachelorprüfung in Klassischer Archäologie oder eine Zwischen- oder Magisterprüfung in Klassischer Archäologie endgültig nicht bestanden oder seinen Prüfungsanspruch in einem solchen oder inhaltlich eng verwandten Studiengang verloren hat oder sich in einem solchen Studiengang in einem Prüfungsverfahren befindet; 2. die Nennung des Hauptfaches.
(2) Die modulabschließenden Klausuren, Hausarbeiten und mündlichen Prüfungen sollen innerhalb der von der akademischen Leitung festzulegenden Prüfungszeiträume durchgeführt werden. Die exakten Termine, inklusive Wiederholungstermine und Rücktrittsfristen, Orte und Prüfer werden im Einvernehmen mit den Prüfenden, d.h. den Lehrenden der Proseminare bzw. Seminare festgelegt und frühzeitig, spätestens 4 Wochen vor den Prüfungen, in geeigneter Weise bekanntgegeben. Muss aus zwingenden Gründen von diesem Prüfungsplan abgewichen werden, so ist die Neufestsetzung des Termins nur mit Genehmigung des Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit den Prüfenden möglich.
(6) Wiederholungstermine für nicht fristgemäß zurückgetretene, zum regulären Prüfungstermin gescheiterte oder zu diesem Termin angemeldete, jedoch nach § 14 entschuldigte Studierende werden in der Regel jeweils zehn Tage später angesetzt.
(1) Die Modulprüfung beziehungsweise -teilprüfung gilt als „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, wenn die oder der Studierende zu dem sie oder ihn bindenden Prüfungstermin ohne triftigen Grund nicht erscheint oder von der angetretenen Prüfung ohne triftigen Grund zurücktritt. Gleiches gilt, wenn eine schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht oder als Prüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prüfung geschwiegen wurde.
(1) Die Bachelorprüfung im Nebenfach Klassische Archäologie setzt sich zusammen aus: den Modulprüfungen zu einem Pflichtmodul (KLA-BA-NF-M1) und vier Wahlpflichtmodulen nach Maßgabe des Anhangs 1.
(2) Die Modulprüfungen zu dem Pflichtmodul 1 sowie zu den Wahlpflichtmodulen 2-4 bestehen aus je einer Klausur, die Modulprüfungen zu den Wahlpflichtmodulen 5-7 aus je einer Hausarbeit.
(3) Studienleistungen und Prüfungen sowie Kreditpunkte, die in Studiengängen von ausländischen Universitäten, die über Erasmus/Socrates-Abkommen Austauschbeziehungen mit dem Fach Klassische Archäologie unterhalten, erbracht wurden, werden in vollem Umfang auf das Nebenfach angerechnet, sofern sie gleichwertig nach Abs. 2 sind. Studien- und Prüfungsleistungen, die während eines studienbedingten Auslandsaufenthaltes erworben wurden, können auch dann angerechnet werden, wenn für den Auslandsaufenthalt ein Urlaubssemester gewährt worden ist.
(8) Entscheidungen mit Allgemeingültigkeit zu Fragen der Anrechnung trifft der Prüfungsausschuss, die Anrechnung im Einzelfall erfolgt durch die akademische Leitung des Studienganges Klassische Archäologie.
(9) Für Kenntnisse und Fähigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums außerhalb einer Hochschule erworben wurden und die in Niveau und Lernergebnis Modulen des Studiums äquivalent sind, können die CP der entsprechenden Module auf Antrag angerechnet werden. Voraussetzung für die Anrechnung der CP ist der individuelle Nachweis in einem vom Fachbereich beschlossenen und im Rahmen der Akkreditierung nach § 12 Abs. 2 HHG überprüften Verfahren. Insgesamt dürfen nicht mehr als 50 % der im Studiengang erforderlichen CP durch Anrechnung ersetzt werden. Die Anrechnung der CP erfolgt in der Regel ohne Note. Dies wird im Zeugnis entsprechend ausgewiesen.
Paragraphenteil - V. Bewertung der Modulprüfungen und Gesamtnote für das Nebenfach Klassische Archäologie
Abschnitt V: Bewertung der Modulprüfungen und Gesamtnote für das Nebenfach Klassische Archäologie
(4) Ist die Bachelorprüfung im Nebenfach Klassische Archäologie bestanden, wird eine Gesamtnote für das Nebenfach gebildet. Die Gesamtnote ist das arithmetische Mittel aus den Noten für die Modulabschlussprüfungen. Für die Bildung der Gesamtnote gilt Abs. 3 entsprechend.
(3) Die Bachelorprüfung im Nebenfach ist bestanden, wenn die Modulprüfungen sämtlicher Pflichtmodule mit mindestens „ausreichend“ bewertet worden sind.
(4) Der Prüfer bzw. die Prüferin legt die Fristen für die Wiederholung der Modulprüfungen und das Verfahren fest. Die Wiederholungsfristen werden so festgelegt, dass das Studium ohne größeren Zeitverlust fortgesetzt werden kann. Die erste Wiederholungsprüfung wird spätestens am Ende des entsprechenden Semesters durchgeführt. Die zweite Wiederholung erfolgt nach Absprache.
(6) Wird die Wiederholungsfrist nicht eingehalten, gilt die Prüfungsleistung als nicht bestanden. § 14 Abs. 2 bleibt unberührt. Werden die Gründe für die Fristüberschreitung anerkannt, wird der oder dem Studierenden aufgegeben, sich zum nächsten Prüfungstermin zu melden. Die Wiederholungsprüfungen sind nicht später als innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe des Ergebnisses der vorangegangenen nicht bestandenen Prüfung abzulegen.
(1) Die Bachelorprüfung im Nebenfach Klassische Archäologie ist endgültig nicht bestanden, wenn:
a) eine Modulprüfung im Nebenfach Klassische Archäologie auch in ihrer letztmaligen Wiederholung mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet wurde oder nach § 15 als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet gilt;
Die Ordnung für den Bachelorteilstudiengang Klassische Archäologie mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) im Nebenfach vom 06. Juli 2011 in der Fassung vom 17. Juli 2013 tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im UniReport der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Satzungen und Ordnungen mit Wirkung zum Wintersemester 2014/15 in Kraft.
Klassische Archäologie EK I 2 6
Wahlpflichtmodul – 12 CP (= 360 h)
Methodische Grundlagen und Materialkenntnis: Ikonographie – Bilddenkmäler Ü 2 4 4
Methodische Grundlagen und Materialkenntnis: Ikonographie – Bilddenkmäler V 2 2 2
– Verbalisierung visueller Sachverhalte – Grundkenntnisse der materiellen Bedingungen von Formphänomenen
PS Regelmäßige und aktive Teilnahme (1 CP), Vor- und Nachbereitung im Selbststudium (1 CP); Studienleistung wie Kurzreferat, Protokoll oder ähnliches (2 CP);
XArchäologisches Grundwissen: Formanalyse – Zeitbestimmung V 2 2
Sem. Module CP
1 WiSe M1 12
2 SoSe ein beliebiges Basismodul (aus dem Angebot M2, M3, M4)
3 WiSe ein anderes Basismodul (aus dem Angebot M2, M3, M4)
4 SoSe ein beliebiges Aufbaumodul (aus dem Angebot M5, M6, M7) 12
5 WiSe ein anderes Aufbaumodul (aus dem Angebot M5, M6, M7)
Klassische Archäologie (NF), Bachelor (ab WS 2011/12)*