Source: https://www.slideserve.com/osmond/einkommensteuer-prof-dr-ekkehart-reimer
Timestamp: 2018-04-22 04:33:35
Document Index: 87866362

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 10', '§ 79', '§ 10', '§ 10', '§ 22', '§ 79', 'Art. 12', '§ 5', '§ 51', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 11', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 11', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 2', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 32', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 4', '§ 10', '§ 10', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 6', 'Art. 100', '§ 32', '§ 52', '§ 2', '§ 26', '§ 2', '§ 32', '§ 32', '§ 2', '§ 26', '§ 1', '§ 26', '§ 32', '§ 34', '§ 34', '§ 16', '§ 14', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 35', '§ 35', '§ 36', '§ 2', '§ 2', '§ 32', '§ 31', '§ 79', '§ 10', '§ 10', '§ 78', '§ 90', '§ 155', '§ 218', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 43', '§ 50', '§ 36', '§ 36']

PPT - Einkommensteuer Prof. Dr. Ekkehart Reimer PowerPoint Presentation - ID:806282
Einkommensteuer Prof. Dr. Ekkehart Reimer PowerPoint Presentation
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Einkommensteuer Prof. Dr. Ekkehart Reimer - PowerPoint PPT Presentation
Einkommensteuer Prof. Dr. Ekkehart Reimer. Einkommensteuer Überblick: Struktur und Prüfungsaufbau (§§ 1, 2 EStG). Persönlicher Tatbestand Sachlicher Tatbestand Unterscheidung der Einkunftsarten gemeinsame Einkunftserzielung Quantifizierung von Einkünften Persönliche Abzüge und Freibeträge
PowerPoint Slideshow about 'Einkommensteuer Prof. Dr. Ekkehart Reimer' - osmond
Überblick: Struktur und Prüfungsaufbau (§§ 1, 2 EStG)
Persönlicher Tatbestand
Sachlicher Tatbestand
gemeinsame Einkunftserzielung
Quantifizierung von Einkünften
Persönliche Abzüge und Freibeträge
Abzüge von der Einkommensteuer
Erwerbssphäre
IX. Sonderausgaben
Sedes materiae: §§ 10a, 79-99 EStG; AltersvermögensG (2001)
unselbständig Tätige,
Koppelung mit staatlicher Zulage nach §§ 79-99 EStG: Sonderausgabenabzug nach § 10a wird nur gewährt, wenn er günstiger ist als die staatliche Zulage (§ 10a Abs. 2 EStG).
Korrespondenzprinzip: Besteuerung späterer Leistungen aus begünstigten Altersvorsorgeverträgen nach § 22 Nr. 5 EStG.
(P) §§ 79-99 EStG verstoßen wegen der Beschränkung auf unbeschränkt Steuerpflichtige möglicherweise gegen Art. 12, 18 und 39 EG-Vertrag (Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet).
Empfänger können nur juristische Personen (Körperschaften) sein,
die nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG i.V.m. §§ 51 ff. AO als gemeinnützig anerkannt und daher von der KSt-Pflicht befreit sind.
zwei Arten von Spenden i.e.S., wichtig für die Rechtsfolgen (Deckelung der Abziehbarkeit auf 5 % + 5 %)
Gutglaubensschutz (§ 10b Abs. 4 EStG)
Sonderregelungen für Stiftungen und Zustiftungen, v.a. im ersten Jahr des Bestehens einer Stiftung (§ 10b Abs. 1a EStG)
Sonderregelung für Parteispenden (§§ 10b Abs. 2 i.V.m. 34g EStG; arg. Vermeidung von Progressionsvorteilen)
Sonderausgabenpauschale allgemein: 36 Euro (§ 10c Abs. 1 EStG)
Besondere Vorsorgepauschalen (§ 10c Absätze 2, 3 und 5 EStG)
Verdopplung bei Ehegatten (§ 10c Abs. 4 EStG)
X. Außergewöhnliche Belastungen
Auffangtatbestand für zwangsläufige, existenziell notwendige private Aufwendungen, die das Maß des Üblichen überschreiten.
§ 33 EStG: Grundtatbestand
§ 33a EStG: Besondere Fälle, v.a. Unterhaltsaufwendungen
§ 33b EStG: Pauschbeträge für Behinderte, Hinterbliebene und Pflegebedürftige
§ 33c EStG: erwerbsbedingte Kinderbetreuungskosten
Stellung im EStG
Systematisch deplaziert.
Richtig wäre: Anordnung hinter den Sonderausgaben, vor § 11 EStG
Strikte Subsidiarität zu BA/WK u. SoAusg (§ 33 Abs. 2 Satz 2 EStG) sowie zu aB nach §§ 33a, 33b EStG (§§ 33a Abs. 5, 33b Abs. 1 EStG)
Tatbestandsvoraussetzungen § 33 EStG
Aufwendung = bewusste und gewollte Vermögensminderungen in Geld oder in Geldes Wert.
Herkunft der Mittel (aus dem Einkommen oder aus dem Vermögen) ist irrelevant.
entgangener Gewinn bzw. entgangene Einnahmen
„durchlaufende Aufwendungen“, für die der Stpfl. anderweitig Ersatz erlangt (z.B. von einer Versicherung)
Vermögensverluste, die ohne oder gegen den Willen des Stpfl. entstanden sind
aber: Wiederbeschaffungskosten können u.U. aB sein!
(P) Gegenwerttheorie (BFH; siehe Birk, SteuerR, Rdnr. 950)
Zeitliche Zuordnung: § 11 Abs. 2 EStG,
auch bei Inanspruchnahme eines Darlehens.
Tatbestandsvoraussetzungen § 33 EStG (Forts.)
Außergewöhnlichkeit (vgl. § 33 Abs. 1 EStG)
nach Grund (auslösendem Ereignis)
und Höhe (einkommens- u. familienabhängige Schwellenwerte, sog. Zumutbarkeitsgrenze: § 33 Abs. 1 a.E. i.V.m. Abs. 3 EStG)
Zwangsläufigkeit (§ 33 Abs. 2 Satz 1 EStG)
entweder rechtlich
oder sittlich
einkommensunabhängige Angemessenheitskontrolle
Rechtsfolgen § 33 EStG
Abziehbarkeit vom Gesamtbetrag der Einkünfte (§ 2 Abs. 4 EStG)
Tatbestandsvoraussetzungen § 33a EStG
Aufwendungen für Haushaltshilfe oder Heimaufenthalt
Abzug wird nur älteren, hilflosen oder schwer behinderten Steuerpflichtigen gewährt. Variable Höchstbeträge (§ 33a Abs. 3 EStG)
Tatbestandsvoraussetzungen § 33b EStG
Durch eigene Behinderung bedingte Aufwendungen (§ 33b Absätze 1 bis 4 EStG)
Durch fremde Behinderung bedingte Aufwendungen (§ 33b Absätze 5 und 6 EStG)
Rechtsfolgen § 33b EStG:
Für Unterhaltsaufwendungen gelten folgende Höchstbeträge:
wenn niemand für den Unterhaltsberechtigten einen Kinderfreibetrag nach § 32 Abs. 6 EStG oder Kindergeld erhält: 7.680 Euro p.a. (§ 33a Abs. 1 EStG)
andernfalls: 924 Euro p.a. (§ 33a Abs. 2 EStG)
früher zusätzlich: allgemeiner Abzug von Kinderbetreuungskosten als außergewöhnliche Belastungen (§ 33c EStG bis 2006), allerdings mehrfach begrenzt (Selbstbehalt nach unten, Höchstbetrag nach oben)
seit 2007: Abzug nur noch für erwerbsbedingte Kinderbetreuungskosten (Zwei-Drittel-Regelung in § 4f EStG), s.o. VI.
Sonderausgabenabzug der Beiträge zur priv. KV/PV
§ 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a i.V.m. § 10 Abs. 3 EStG a.F. (Sonderausgaben-Höchstbetrag)
als Verstoß gegen
Art. 1 Abs. 1 GG i.V.m. Sozialstaatsprinzip sowie gegen
Gleichheitssätze aus Art. 3 Abs. 1 i.V.m. Art. 6 Abs. 1 GG
BFH, Beschl. (Art. 100 Abs. 1 GG) v. 14.12.2005, X R 20/04
Modifikationen der Einkommensteuerschuld
§§ 32a, 32b EStG§ 52 Abs. 41 EStG
XI. Steuertarif
Grundtarif (Einzelperson)
Bemessungsgrundlage: zvE (§ 2 Abs. 5 Satz 1 EStG)
Das EStG ordnet keine bestimmte Durchschnittsbelastung an, sondern geht von einem synthetischen Tarif aus. Dabei wird für jeden Euro aus dem zvE gesondert dessen Steuerbelastung bestimmt.
Dabei vier Tarifzonen:
Nullzone = Grundfreibetrag	0 € bis 7.664 €
untere Progressionszone	7.665 € bis 12.739 €
obere Progressionszone	12.740 € bis 52.151 €
Proportionalzone	ab 52.152 €
zvE = 5.000 €		ESt = 0 €
zvE = 12.000 €	y = (12.000 - 7.664) / 10.000 = 0,4336
ESt = (883,74 x 0,4336 + 1.500) x 0,4336 = 816,55 €
Durchschnittsbelastung = 816,55 x 100 / 12.000 = 6,8 %
Grenzbelastung = 22,66 %
zvE = 40.000 €	z = (40.000 - 12.739) / 10.000 = 2,7261
ESt = (228,74 x 2,7261 + 2.397) x 2,7261 + 989	= 9.223,37 €
Durchschnittsbelastung = 9.547,45x100/40.000 = 23,06 %
Grenzbelastung = 36,44 %
zvE = 200.000 € x = 200.000
ESt = 0,42 x 200.000 - 7.914 = 76.086 €
Durchschnittsbelastung = 76.086x100/200.000 = 38,04 %
Grenzbelastung = 42 %
Konsequenzen eines progressiven Tarifs
Steuervermeidung durch Verteilung auf mehrere Köpfe
Steuervermeidung durch Verteilung in der Fläche
Steuervermeidung durch Verteilung in der Zeit
Splittingtarif (zusammen veranlagte Ehegatten: §§ 26, 26b EStG)
Ehe wird als Wirtschaftsgemeinschaft behandelt
	ab der Stufe des § 2 Abs. 3 EStG („Einkünfte“) werden die Einkünfte beider Ehegatten addiert und dann (im wirtschaftlichen Ergebnis, nicht jedoch in der rechtstechnischen Umsetzung) jedem der beiden Ehegatten hälftig zugerechnet
Konsequenz: Vermeidung von Progressionsnachteilen, die sich im Fall asymmetrischer Einkünfteverteilung zwischen den Ehegatten andernfalls ergeben hätten;
Sicherung der Neutralität von Haus- und Erwerbsarbeit.
Rechtstechnische Umsetzung durch Modifikation der Formeln der §§ 32a, 52 Abs. 41 EStG (§ 32a Abs. 5 EStG)
sowie durch Verdopplung aller Frei- und Pauschbeträge auf den Stufen des § 2 Absätze 3 ff. EStG
§ 26 Abs. 1 EStG (Grundtatbestand)
unbeschränkte Steuerpflicht beider Ehegatten (aber: § 1a Abs. 1 Nr. 1 EStG)
kein dauerndes Getrennt-Leben
keine Wahl der getrennten Veranlagung (§ 26 Absätze 2 und 3 EStG)
§ 32a Abs. 6 EStG (ausnahmsweise Verlängerung bei Tod oder Auflösung der Ehe)
Bestimmte steuerfreie Einkünfte
werden für Zwecke der Bestimmung des Durchschnittssteuersatzesso behandelt, als seien sie steuerpflichtig.
Der Progressionsvorbehalt kann steuererhöhend („positiver Progressionsvorbehalt“), bei steuerfreien Verlusten aber auch steuermindernd („negativer Progressionsvorbehalt“) wirken.
Sinn: Vermeidung der Progressionsvor- oder -nachteile, die sich andernfalls ergeben hätten, wenn der Steuerpflichtige seine Einkünfte auf mehrere Staaten verteilt.
Abmilderung der Zusammenballung von Einkünften (§ 34 EStG)
Durch Institut der sog. „außerordentlichen Einkünfte“
Grundtatbestände: siehe Katalog des § 34 Abs. 2 EStG
wichtig: § 16 EStG (Verweise in §§ 14, 14a, 18 Abs. 3 EStG)
§ 34 Abs. 1 EStG (Fünftelungsregelung) oder
§ 34 Abs. 3 EStG (halber Steuersatz für ältere Steuerpflichtige).
XII. Modifikationen der Steuerschuld
Abzüge von der Steuerschuld
ausländische Steuern („Anrechnungsmethode“, § 34c Abs. 1 EStG)
Steuerermäßigungen (§§ 34e ff.), insbesondere
für Parteispenden (§ 34g EStG)
für gezahlte Gewerbesteuer (§ 35 EStG)
für haushaltsnahe Beschäftigung/Dienstleistungen (§ 35a EStG)
hier noch nicht: ESt-Vorauszahlungen (dazu erst § 36 Abs. 2 EStG)
Hinzurechnungen zur Steuerschuld
§ 2 Abs. 6 Satz 1 EStG
empfangenes Kindergeld (§ 2 Abs. 6 Satz 3 EStG), wenn Kinderfreibeträge nach § 32 Abs. 6 EStG gewährt wurden
(Günstigerprüfung nach § 31 EStG)
empfangene Altersvorsorgezulage (§§ 79 ff. EStG),wenn Sonderausgabenabzug nach § 10a gewährt wurde
(Günstigerprüfung nach § 10a Abs. 2 EStG)
Ergebnis der Anwendung des EStG:
„festzusetzende Einkommensteuer“
XIII. Durchführung der Besteuerung
Ermittlungsverfahren (§§ 78 ff. AO) mit Kombination aus
§§ 90, 149 AO
Veranlagungsprinzip: Die Einkommensteuer wird durch VA („Steuerbescheid“) festgesetzt
§§ 155 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. 157 Abs. 1 Satz 1 AO
Unterscheidung zwischen Einzelveranlagung und Zusammenveranlagung
Erhebungsverfahren (§§ 218 ff. AO)
Darin Berücksichtigung von ESt-Vorauszahlungen (§ 36 Abs. 2 EStG)
ESt-Vorauszahlungen i.e.S. (§ 37 EStG)
Lohnsteuer (§§ 38 ff. EStG)
KESt (§§ 43 ff. EStG)
Abzugsteuer bei beschränkt Steuerpflichtigen (§ 50a EStG)
durch eigenen VA, die sog. Anrechnungsverfügung (= Abzug der Vorauszahlungen von der festgesetzten ESt).
Aus ihr ergibt sich ein dritter VA:
Zahlungsbescheid bei fälliger Abschlusszahlung (§ 36 Abs. 4 Satz 1 EStG)
Leistungsbescheid bei ESt-Erstattung (§ 36 Abs. 4 Satz 2 EStG)
Einkommensteuer Körperschaftsteuer Prof. Dr. Ekkehart Reimer -Einkommensteuer körperschaftsteuer prof. dr. ekkehart reimer. einkommensteuer/körperschaftsteuer organisatorisches. hinweis für studenten nach der zp: das formular &quot;
MASSIVE STARS IN COLLIDING WIND SYSTEMS: THE GLAST PERSPECTIVE -. anita &amp; olaf reimer, hepl &amp; kipac, stanford university 1 st glast symposium, stanford, febr. 2007. courtesy: j. pittard. -anita reimer, hepl/kipac stanford
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Gitelman’s Media History -. cody reimer new media studio, prof. blackmon spring 2012,
HERRENGRABEN 31 20459 HAMBURG -Immobilien und steuern grundsätze steuerlicher gestaltungsmöglichkeiten ra stb jürgen e. milatz ra dipl. finanzwirt christoph oenings 4. april 2006. herrengraben 31 20459 hamburg. e-mail: esc@esche.de internet: