Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F15-12-2011-6B_360-2011
Timestamp: 2016-10-26 17:33:55
Document Index: 127878146

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'in dubio', 'Art. 9', 'BGE', 'BGE', 'Art. 32', 'Art. 6', 'in dubio', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'in dubio', 'in dubio', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'BGE', 'Art. 26', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 25', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 19', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 19', 'Art. 19', 'Art. 50', 'Art. 2', 'BGE', 'BGE', 'Art. 50', 'BGE', 'Art. 49', 'BGE', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 65']

Qualifizierte Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz (Gehilfenschaft/Mitt�terschaft); Beweisw�rdigung, rechtliches Geh�r, Unschuldsvermutung,
X.________ verpackte im Mai 2003 zusammen mit anderen Personen unbefugt Bet�ubungsmittel, welche alsdann in die Schweiz eingef�hrt wurden. Im Jahre 2008 bef�rderte, besass, vermittelte, bewahrte er mehrfach Bet�ubungsmittel auf und traf Anstalten zu deren Verkauf und Vermittlung. Dabei wusste er, dass sich seine Widerhandlungen auf Mengen von Bet�ubungsmitteln bezogen, welche geeignet waren, die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr zu bringen (insgesamt �ber 10 Kilogramm Heroingemisch bzw. 2260 Gramm reines Heroin).
Ebenso war X.________ in zwei F�llen an der Organisation der �bergabe bzw. der �bernahme sowie Abgabe von Drogengeldern (insgesamt Fr. 7'000.--) beteiligt.
Das Bezirksgericht Baden sprach X.________ mit Urteil vom 31. August 2010 der qualifizierten Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz sowie der Geldw�scherei schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren. Im �brigen befand es �ber die Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft, die Beschlagnahme verschiedener Gegenst�nde sowie die Kosten.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau sei teilweise aufzuheben und durch das Bundesgericht folgendermassen abzu�ndern:
a) Er sei vom Vorwurf der qualifizierten Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Einfuhr von sieben Kilogramm Heroin im Mai 2003 freizusprechen und zu einer Freiheitsstrafe von maximal vier Jahren zu verurteilen.
b) Eventualiter sei er hinsichtlich der Einfuhr der sieben Kilogramm Heroin wegen blosser Gehilfenschaft zu qualifizierter Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz schuldig zu sprechen und zu einer Freiheitsstrafe von maximal vier Jahren und neun Monaten zu verurteilen.
c) Subeventualiter, im Fall der vollumf�nglichen Best�tigung der obergerichtlichen Schuldspr�che, sei er zu einer Freiheitsstrafe von maximal f�nfeinhalb Jahren zu verurteilen.
Zus�tzlich stellt X.________ den Eventualantrag, in Aufhebung des angefochtenen Urteils sei die Sache, falls das Bundesgericht nicht reformatorisch entscheide, zur neuen Beurteilung im Sinne der vorstehenden Antr�ge an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, alles unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen. Zudem ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeist�ndung.
Das Obergericht und die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau verzichten unter Hinweis auf die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid auf Vernehmlassungen.
1.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Feststellung der Vorinstanz, er sei im Mai 2003 an der Einfuhr von sieben Kilogramm Heroin beteiligt gewesen, sei offensichtlich unrichtig. Die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts beruhe zudem auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG, nachdem die Vorinstanz gegen die aus dem Grundsatz der Unschuldsvermutung abgeleitete Maxime "in dubio pro reo" sowohl als Beweislast- als auch als Beweisw�rdigungsregel verstosse. Indem sie sich ferner nicht mit seinen wesentlichen Argumenten auseinandersetze, verletze sie ausserdem seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r (Beschwerde S. 6-14).
1.2.1 Art. 9 BV gew�hrleistet den Anspruch, von staatlichen Organen ohne Willk�r behandelt zu werden. Nach st�ndiger Praxis des Bundesgerichts liegt Willk�r in der Rechtsanwendung vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 137 I 1 E. 2.4 mit Hinweisen). Willk�rlich ist die Beweisw�rdigung im Strafverfahren, die sich in unhaltbarer Weise nicht auf den sich aus den Akten ergebenden Sachverhalt abst�tzt und wesentliche Parteivorbringen unber�cksichtigt l�sst (BGE 128 I 129 E. 3.2 S. 135).
1.2.2 Gem�ss dem in Art. 32 Abs. 1 BV und in Art. 6 Ziff 2 EMRK verankerten Grundsatz "in dubio pro reo" ist bis zum gesetzlichen Nachweis der Schuld zu vermuten, dass der Angeklagte unschuldig ist (BGE 129 I 49 E. 4 S. 58 mit Hinweis). Als Beweisw�rdigungsregel besagt der Grundsatz, dass sich das Strafgericht nicht von einem f�r den Angeklagten ung�nstigen Sachverhalt �berzeugt erkl�ren darf, wenn bei objektiver Betrachtung erhebliche und nicht zu unterdr�ckende Zweifel bestehen, ob sich der Sachverhalt so verwirklicht hat. Bloss abstrakte und theoretische Zweifel sind hingegen nicht massgebend, weil solche immer m�glich sind und absolute Gewissheit nicht verlangt werden kann. Inwiefern dieser Grundsatz verletzt ist, pr�ft das Bundesgericht unter dem Gesichtspunkt der Willk�r (BGE 127 I 38 E. 2a S. 40 f. mit Hinweisen).
1.2.3 Der Grundsatz des rechtlichen Geh�rs als pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht verlangt, dass die Beh�rde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tats�chlich h�rt, sorgf�ltig und ernsthaft pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt. Daraus folgt die Pflicht der Beh�rden, ihren Entscheid zu begr�nden. Dabei muss sich das Gericht nicht mit allen tats�chlichen Behauptungen und rechtlichen Einw�nden auseinandersetzen. Es kann sich vielmehr auf die f�r seinen Entscheid erheblichen Gesichtspunkte beschr�nken (BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236 mit Hinweisen).
1.2.4 Die Beschwerde ist gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. Wird die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der Willk�r bei der Sachverhaltsfeststellung) ger�gt, gelten qualifizierte Anforderungen an die Begr�ndung. Eine solche R�ge pr�ft das Bundesgericht nur, wenn sie in der Beschwerde vorgebracht und substanziiert begr�ndet worden ist. Das bedeutet, dass klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen. Auf blosse appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 5; 136 I 65 E. 1.3.1; je mit Hinweisen).
1.3 F�r die Vorinstanz l�sst die Beweislage keine nicht zu unterdr�ckenden und erheblichen Zweifel offen, dass der Beschwerdef�hrer vor der Einfuhr der sieben Kilogramm Heroin "an einem unbekannten Ort und Datum (vor dem 8. Mai 2003) an der fachm�nnischen Verpackung dieses Stoffes beteiligt war" (Anklageschrift Ziff. 1.1, angefochtenes Urteil S. 2 und S. 13 f. E. 3.2). Vorab verweist sie auch auf die umfassende Beweisw�rdigung der ersten Instanz. Die Auswertung der Verpackungsmaterialien der am 8. Mai 2003 polizeilich sichergestellten sieben Kilogramm Heroin, die in die Schweiz eingef�hrt worden seien, h�tten 52 Fingerabdruckfragmente des Beschwerdef�hrers zu Tage gebracht. Daktyspuren seien auf der Klebeseite des Klebebandes festgestellt worden, mit welchem die schwarze Plastikverpackung (Kehrichtsack) zusammengeklebt worden sei. Ebenso seien Daktyspuren des Beschwerdef�hrers auf der Klebeseite des Klebebandes ab der Vakuumverpackung wie auch auf der Aussenh�lle der Vakuumverpackung sichergestellt worden. Auch auf dem braunen Paketklebeband im Inneren der Heroinverpackung h�tten sich auf der Aussenseite Daktyspuren des Beschwerdef�hrers befunden (angefochtenes Urteil S. 12).
1.4.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz unterstelle ihm, er habe stets unterschiedlich ausgesagt. Diese Feststellung sei aktenwidrig. Im Kern seien seine Aussagen immer gleich geblieben, n�mlich sinngem�ss, er habe mit der Sache nichts zu tun. Aus dem Umstand, dass er nicht �berzeugend und plausibel erkl�ren k�nne, wie seine Fingerabdr�cke auf einen Teil des Verpackungsmaterial gelangt seien, schliesse die Vorinstanz in willk�rlicher Weise auf seine Beteiligung am Verpacken des Heroins, womit sie �berdies die Unschuldsvermutung verletze (Beschwerde S. 8 f.).
1.4.2 Die Vorinstanz f�hrt detailliert auf, wo die auf dem Verpackungsmaterial festgestellten 52 Daktyspuren des Beschwerdef�hrers gefunden wurden und w�rdigt diese, durch den kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Aargau erarbeiteten, Tatsachen. Anschliessend vergleicht sie die objektiven Beweismittel mit den Aussagen des Beschwerdef�hrers und kommt zum Ergebnis, dass sie die Schl�sse aus dem Fingerabdruckspurenbild nicht zu entkr�ften verm�gen. Die Vorinstanz erw�hnt die verschiedenen Erkl�rungsversionen des Beschwerdef�hrers und w�rdigt sie im Einzelnen. Insbesondere erw�gt sie, seine Angabe bei einer fr�heren Befragung, er sei im fraglichen Zeitpunkt in Haft gewesen, spreche nicht f�r eine hohe Glaubhaftigkeit seiner Aussagen. Sie bezeichnet die Behauptung des Beschwerdef�hrers, die Daktyspuren seien zu seinem Nachteil manipuliert worden, als Schutzbehauptung (angefochtenes Urteil S. 12 f.).
Inwiefern diese Vorgehensweise unzul�ssig sein soll, ist nicht ersichtlich. Die grunds�tzliche Basierung der vorinstanzlichen Schlussfolgerungen auf den objektiven Beweismitteln und deren Abgleich mit dem gew�rdigten Aussageverhalten ist naheliegend. Insbesondere ist damit der Vorwurf der Verletzung der Unschuldsvermutung in keiner Weise begr�ndet, erfolgt doch die Gewichtung der einzelnen Beweismittel und deren Verkn�pfung in nachvollziehbarer Art und Weise.
1.5 Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, es seien zwar zahlreiche Fingerabdruckfragmente von ihm festgestellt worden, jedoch nicht auf allen Verpackungsbestandteilen. Wenn er ohne Handschuhe mitgewirkt h�tte, sei unergr�ndlich, weshalb er nicht auf s�mtlichen Verpackungsbestandteilen Fingerabdr�cke hinterlassen habe. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz lasse sich dies nicht mit einer Arbeitsteilung erkl�ren. Die Annahme, er habe sich am Verpacken der Drogen beteiligt, indem er ohne Handschuhe mit Klebeb�ndern die einzelnen Verpackungsschichten umwickelt habe, ohne auf den Plastikfolien und -taschen Fingerabdr�cke zu hinterlassen, widerspreche der tats�chlichen Situation und sei willk�rlich. Zudem werde damit der Grundsatz "in dubio pro reo" verletzt. Weil die Vorinstanz zu diesem von ihm vorgebrachten Argument keine Stellung beziehe, verweigere sie ihm auch sein rechtliches Geh�r (Beschwerde S. 10 f.).
Die Vorinstanz h�lt fest, dass angesichts der sorgf�ltigen Verpackung von 14 Paketen Heroin eine Arbeitsteilung stattgefunden habe, sei naheliegend. Dies werde durch die Spurenauswertung und das Spurenbild untermauert. Dass Daktyspuren des Beschwerdef�hrers auch auf anderen Materialien als auf dem Klebeband (Vakuumverpackung, Aussenh�lle) gefunden worden seien, sei f�r ihn belastend. Mit dem Verweis der Vorinstanz auf die Erw�gungen der ersten Instanz (angefochtenes Urteil S. 13 E. 3.2, erstinstanzliches Urteil S. 11 f. E. 4.3) gelten die dortigen Argumentationen betreffend die Wiederverwertung bereits gebrauchter Klebeb�nder (schwierige Lagerung, Farbspuren) als eingebracht. Die Annahme der Vorinstanz bez�glich Arbeitsteilung wird weiter gest�tzt durch die Hinweise im kriminaltechnischen Bericht, wonach neben den Spuren des Beschwerdef�hrers und A.________ weitere Spuren nicht zugeordnet werden konnten (kantonale Akten act. 453) und sich auf dem Paket Nr. 7 auch eine Handschutzspur befand (kantonale Akten act. 455). Es waren bei der Verpackung offensichtlich mehrere Personen beteiligt, wovon eine mit gesch�tzten H�nden mitwirkte. Dass sich die Spuren des Beschwerdef�hrers auf allen Verpackungsteilen h�tten befinden m�ssen, ist daher keinesfalls zwingend. Die Gesamttragtasche A kann durchaus bloss von anderen Personen ber�hrt worden sein. Beim Verpacken sind verschiedene Szenarien der Arbeitsteilung denkbar. Durchaus g�ngig ist, dass eine Person das Paket (zusammen)h�lt und dreht w�hrend eine andere klebt. Immerhin finden sich die Spuren des Beschwerdef�hrers an verschiedenen Verpackungsteilen (angefochtenes Urteil S. 12 oben). Der Schluss der Vorinstanz, wonach sich dieser am Verpacken des Heroins beteiligt habe, ist damit vertretbar und keineswegs offensichtlich unhaltbar. Ihre diesbez�gliche Argumentation hinterl�sst auch keine erheblichen, nicht zu unterdr�ckenden Zweifel, dass sich der Sachverhalt so verwirklicht hat, wie dies die hierf�r vorgesehene Willk�rpr�fung (E. 1.2.2 hiervor) verlangen w�rde. Es ist im �brigen nicht erforderlich, dass sich die Begr�ndung mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt (E. 1.2.3 hiervor). Vorliegend geht die Vorinstanz zwar nicht im Detail auf die Argumentation der zwingenden Verteilung der Fingerabdruckspuren auf allen Verpackungsteilen ein, erkl�rt diese aber zumindest im Ergebnis mit der Arbeitsteilung. Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs ist jedenfalls nicht feststellbar.
1.6.1 Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, trotz umfangreicher Ermittlungen gegen�ber mehreren Personen im Zusammenhang mit der Einfuhr von sieben Kilogramm Heroin h�tten sich, abgesehen von den sichergestellten Daktyspuren, keine Hinweise auf seine Tatbeteiligung ergeben. Weder habe ihn etwa A.________ belastet, noch tauche er in der angeordneten Telefonkontrolle auf. Die Vorinstanz unterlasse es, sich hinreichend, insbesondere mit der Nichtbelastung durch A.________ und den entlastenden Beweismitteln im Verfahren gegen B.________, auseinanderzusetzen. Damit verletze sie sein rechtliches Geh�r. Seiner Beteiligung an der Einfuhr von sieben Kilogramm Heroin liege mit den Fingerabdruckfragmenten ein einziges Beweismittel zugrunde. Die Tatsache, dass trotz umfangreicher Ermittlungen keine weiteren Beweismittel und Indizien h�tten erwirkt werden k�nnen, die auf ihn hindeuteten, m�sse zur Annahme erheblicher und schlechterdings nicht zu unterdr�ckender Zweifel f�hren. Auch insofern erweise sich das vorinstanzliche Urteil als unhaltbar (Beschwerde S. 11-13).
1.6.2 Vorab ist festzuhalten, dass dem Beschwerdef�hrer im Zusammenhang mit der Einfuhr der sieben Kilogramm Heroin gem�ss Anklageschrift und angefochtenem Urteil vorgeworfen wird, vorg�ngig an einem unbekannten Ort und Datum (vor dem 8. Mai 2003) an der Verpackung dieses Stoffes beteiligt gewesen zu sein. Hingegen wird ihm hinsichtlich Organisation des Drogengesch�fts, Transport oder Abnahme der Bet�ubungsmittel keine direkte Beteiligung vorgeworfen. Zudem entfallen bei der vorgegebenen Organisation weitere Kontakt- oder Absprachebed�rfnisse anderer Beteiligter mit dem Beschwerdef�hrer. Insbesondere gilt dies f�r den das Heroin einf�hrenden A.________, auf den die Beschwerde ausdr�cklich hinweist. Ebenso verweist die Vorinstanz auf die Erw�gungen der ersten Instanz, wonach es nicht erstaune, dass A.________ den Beschwerdef�hrer nicht belaste, weil sich Ersterer an nichts habe erinnern k�nnen, was im Zusammenhang mit der Einfuhr der sieben Kilogramm Heroin gestanden habe. Damit ist die Vorinstanz sehr wohl auf das entsprechende Vorbringen der Verteidigung eingegangen. Sie verweist denn auch ausdr�cklich (angefochtenes Urteil S. 13 unten/S. 14 oben) auf die fraglichen Stellen in der Berufungsschrift und im erstinstanzlichen Urteil. Der Vorwurf der Verletzung des rechtlichen Geh�rs erweist sich demnach auch in diesem Punkt als unbegr�ndet.
1.6.3 Soweit der Beschwerdef�hrer einwendet, die im Verfahren gegen B.________ "dortigen entlastenden Beweismittel" seien nicht ber�cksichtigt worden (Beschwerde S. 12 Mitte), kann mangels n�herer Bezeichnung dieser Beweismittel in der Beschwerde - und im �brigen auch in der Berufung - auf diese Argumentation nicht eingetreten werden. Soweit damit bloss gemeint sein sollte, B.________ habe den Beschwerdef�hrer nicht ausdr�cklich belastet, wird auf die vorstehende Erw�gung verwiesen.
1.6.4 Der Beschwerdef�hrer f�gt zum Aussageverhalten von A.________ an (Beschwerde S. 12), "dass dies nicht einzig im Willens- bzw. Machtbereich von A.________ ('Aussageverweigerung') gelegen hat, angesichts der �brigen im dortigen Verfahren vorhanden gewesenen Beweismittel". Er wirft der Vorinstanz vor, sie unterlasse es, sich damit hinreichend auseinanderzusetzen. Soweit es sich nicht bloss um appellatorische Kritik handelt, f�hrt der Beschwerdef�hrer nicht in gen�gender Weise aus, was damit gemeint sein soll (E. 1.2.4). Ebenso fehlen dazu bereits in der Berufung (S. 7) weitergehende Angaben. Ohne gen�gende Spezifikation dieses Aussageverhaltens von A.________, welches den Beschwerdef�hrer angeblich entlastet, kann die Frage einer allf�lligen Verfassungsverletzung nicht gepr�ft werden.
1.6.5 Eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" ist ebenfalls nicht dargetan. Die Vorinstanz durfte gest�tzt auf das Beweismittel der Fingerabdr�cke, das Aussageverhalten des Beschwerdef�hrers und die gesamten Umst�nde willk�rfrei auf dessen Beteiligung an der Verpackung des sichergestellten Heroins schliessen. Weder ist eine Mindestzahl von Beweismitteln f�r die Bejahung einer Tatschuld erforderlich, noch spricht das Fehlen weiterer belastender Aussagen Dritter in Anbetracht der vom Beschwerdef�hrer ausge�bten Funktion gegen seinen Tatbeitrag.
1.7 Die Schlussfolgerungen der Vorinstanz gest�tzt auf die genannten Beweise und Indizien sind somit vertretbar. Ihre Argumentationen k�nnen als stimmig erachtet werden. Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, den angefochtenen Entscheid als verfassungswidrig erscheinen zu lassen.
2.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, indem die Vorinstanz seine Beteiligung an der Drogeneinfuhr im Mai 2003 nicht als Gehilfenschaft qualifiziere, verletze sie Bundesrecht. Das Verpacken von Drogen sei keine in aArt. 19 Ziff. 1 BetmG (nArt. 19 Abs. 1 BetmG in Kraft seit 1. Juli 2011) genannte Tathandlung. Gest�tzt auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung stelle das Verpacken von Bet�ubungsmittel keinen wesentlichen Tatbeitrag dar. Weder stehe oder falle die Ausf�hrung des Delikts mit seinem Beitrag, noch komme ihm eine (Mit-)Tatherrschaft zu. Der Auffassung der Vorinstanz, sein Beitrag k�nne nicht mit dem Schmierestehen, dem zur Verf�gungstellen eines Fahrzeuges oder der Pannenhilfe trotz des Wissens um die verbotene Ladung verglichen werden, m�sse widersprochen werden (Beschwerde S. 14-17).
2.2 Gem�ss aArt. 19 Ziff. 1 Abs. 3 BetmG (nArt. 19 Abs. 1 lit. b BetmG) macht sich strafbar, wer unbefugt Bet�ubungsmittel lagert, versendet, ein-, aus- oder durchf�hrt bzw. nach aAbs. 4 BetmG unbefugt anbietet, verteilt, verkauft, vermittelt, verschafft, verordnet, in Verkehr bringt oder abgibt. In nArt. 19 Abs. 1 lit. c BetmG wurde das Anbieten, Verteilen, Verkaufen, Vermitteln oder Abgeben aus der vorerw�hnten Bestimmung durch die Tathandlung "ver�ussern" ersetzt. Nach der Rechtsprechung hat jede der in aArt. 19 Ziff. 1 BetmG (nArt. 19 Abs. 1 BetmG) aufgef�hrten Handlungen die Bedeutung eines selbstst�ndigen Straftatbestands, so dass T�ter ist und der vollen Strafdrohung untersteht, wer in eigener Person einen dieser Tatbest�nde objektiv und subjektiv erf�llt (BGE 133 IV 187 E. 3.2 S. 193 mit Hinweisen).
Die allgemeinen Bestimmungen des Strafgesetzbuches finden auch im Bet�ubungsmittelstrafrecht Anwendung, soweit das Bet�ubungsmittelgesetz nicht selbst Bestimmungen aufstellt (Art. 26 BetmG). In aArt. 19 Ziff. 1 BetmG (nArt. 19 Abs. 1 BetmG, wobei am Grundtatbestand gewisse inhaltliche �nderungen vorgenommen wurden, siehe die Botschaft vom 9. M�rz 2011 �ber die �nderung des Bet�ubungsmittelgesetzes, BBl 2001 S. 3772 Ziff. 2.2.8.1) sind nahezu alle Unterst�tzungshandlungen als selbstst�ndige Handlungen umschrieben. Unterst�tzende Tatbeitr�ge sind daher nicht �ber die Regeln der Mitt�terschaft, Anstiftung oder Gehilfenschaft in die eigentliche Tat einzubeziehen. Als Mitt�ter zu bestrafen ist deshalb auch, wer als (untergeordnetes) Mitglied einer Bande auf Geheiss handelte oder wer in der Organisation nur dienende Stellung einnahm und Handlungen von untergeordneter Bedeutung vornahm. Gehilfenschaft im Sinne von Art. 25 StGB liegt nur vor, wenn die objektive Mitwirkung an der Tat eines anderen sich auf einen untergeordneten, vom Gesetz nicht als selbstst�ndiges Delikt erfassten Beitrag beschr�nkt (BGE 133 IV 187 E. 3.2 f. mit Hinweisen).
2.3 Die Vorinstanz f�hrt aus, auch wenn die Beteiligung des Beschwerdef�hrers in Entschliessung und Planung der Tat nicht nachgewiesen werden k�nne, sei seine Teilnahme an der Ausf�hrung erstellt. Sein diesbez�glicher Beitrag als Verpacker k�nne nicht mit dem Schmierestehen (Urteil 6S.380/2004 vom 11. Januar 2006 E. 3), dem zur Verf�gungstellen eines Fahrzeugs f�r den Transport von Bet�ubungsmitteln oder der Pannenhilfe trotz des Wissens um die verbotene Ladung (BGE 113 IV 90) verglichen werden. Sein Tatbeitrag erscheine nicht als untergeordnet im Sinne dieser Rechtsprechung, weshalb die Gehilfenschaft ausser Betracht falle (angefochtenes Urteil S. 14 f. E. 3.3 letzter Abs.).
2.4 Dem Beschwerdef�hrer ist beizupflichten, dass das Verpacken von Drogen in nArt. 19 Abs. 1 BetmG (aArt. 19 Ziff. 1 BetmG) nicht ausdr�cklich als Tathandlung erw�hnt wird. Eine allf�llige Erfassung des Tatvorwurfs �ber nArt. 19 Abs. 1 lit. g BetmG (aArt. 19 Ziff. 1 Abs. 6 BetmG) er�brigt sich bereits deshalb, weil ihm weder in der Anklage noch im vorinstanzlichen Urteil ein Anstaltentreffen vorgeworfen wird.
Zu pr�fen ist, wie die Tathandlung des Beschwerdef�hrers, d.h. sein "Beitrag als Verpacker" bei der Einfuhr von sieben Kilogramm Heroin in die Schweiz (angefochtenes Urteil S. 14 unten), rechtlich zu w�rdigen ist. Die Vorinstanz macht bez�glich der Tathandlung neben deren Beschreibung als Verpacken keine weitere Ausf�hrungen. Angaben �ber Beteiligungen des Beschwerdef�hrers an Erl�sen fehlen. Ein Mitwirken beim Entschluss sowie der Planung der Tat wird ihm nicht vorgeworfen. Sodann begr�ndet sie die Qualifikation der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz gem�ss nArt. 19 Abs. 2 BetmG (aArt. 19 Ziff. 2 BetmG) mit der inkriminierten Menge und nicht etwa mit bandenm�ssiger Begehung, sodass sich auch daraus keine Schl�sse �ber das Zusammenwirken des Beschwerdef�hrers mit anderen Tatbeteiligten ergeben. Deshalb ist zu untersuchen, ob der Beitrag als Verpacker als Beteiligung an der Tatausf�hrung von untergeordneter Bedeutung ist oder die f�r eine Mitt�terschaft erforderliche Wesentlichkeit erreicht.
2.5 Entsprechend dem Spurenbild befassten sich mehrere Personen arbeitsteilig mit dem Verpacken des Heroins, weshalb der Beschwerdef�hrer nicht alleiniger Verpacker mit entsprechender Verantwortung war. Die Drogenpakete sind zwar sachkundig verpackt, doch handelt es sich dabei nicht um eine Aufgabe, die besondere handwerkliche F�higkeiten voraussetzt, wie der Beschwerdef�hrer zutreffend vorbringt. Indessen l�sst sich eine Tathandlung alleine mit diesem Kriterium nicht sinnvoll qualifizieren. Denn das Bundesgericht erachtete z.B. die Hilfe beim Einbau eines Geheimfachs in ein Fahrzeug als Handlung eines Gehilfen (BGE 106 IV 72 E. 2b S. 73), obgleich dies Fachkenntnisse oder zumindest handwerkliches Geschick voraussetzen d�rfte. Beim Verpacken des Heroins (immerhin 14 Pakete zu je 500 Gramm) handelt es sich nicht um blosse Gehilfenschaft, sondern um Mitt�terschaft. Der Beschwerdef�hrer erf�llte innerhalb des Ablaufs eines grossen Drogenhandels eine wichtige Aufgabe. Ohne die von ihm erledigte Arbeit h�tten die Bet�ubungsmittel nicht in die Schweiz eingef�hrt oder weiterverbreitet werden k�nnen bzw. w�ren nicht in den Verkauf gelangt. Von einem untergeordneten Tatbeitrag kann nicht die Rede sein. Die Vorinstanz erw�gt daher zu Recht, dass sich die Tathandlung des Beschwerdef�hrers qualitativ von den F�llen unterscheidet, in welchen das Bundesgericht auf Gehilfenschaft schloss (nebst den von der Vorinstanz zitierten z.B. noch BGE 115 IV 59 E. 3 S. 60 f. Testen der Reinheit von f�nf Gramm Heroin und Vorbereiten eines P�ckchens zwecks Vorf�hrung). Der vorliegende Fall l�sst sich vielmehr mit dem Sachverhalt in BGE 133 IV 187 E. 3.4 vergleichen, wo die Tathandlung darin bestand, dass der Angeklagte einen Kurier beim Ausscheiden der Drogen im Hinblick auf den Verkauf betreute. Es muss zudem davon ausgegangen werden, dass dem Beschwerdef�hrer beim mehrschichtigen Verpacken des Heroins bewusst war, zu welchem Zweck er im Einsatz stand. Somit muss sein Tun als Teilnahme an der Ausf�hrung des Drogenhandels qualifiziert werden. Mithin handelte er als Mitt�ter im Sinne von aArt. 19 Ziff. 2 i.V.m. Ziff. 1 Abs. 4 BetmG (nArt. 19 Abs. 2 lit. a i.V.m. Abs. 1 lit. c BetmG). Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet.
3.1 Der Beschwerdef�hrer wendet sich schliesslich gegen die Strafzumessung. Er macht geltend, die Vorinstanz lege verschiedene Kriterien zu seinen Ungunsten aus (z.B. seine Vorstrafe) oder ber�cksichtige solche zu Unrecht nicht (wie seine finanzielle Notlage, sein Verhalten nach der Tat und im Strafverfahren, seine besondere Strafempfindlichkeit oder sein Wohlverhalten) bzw. nicht angemessen (z.B. seine untergeordnete Rolle und das Gest�ndnis). Dies habe sich erheblich auf das Strafmass ausgewirkt, weshalb die ausgef�llte Strafe von sieben Jahren zu hoch sei. Schuldangemessen sei eine Freiheitsstrafe von h�chstens f�nfeinhalb Jahren. Ausserdem gehe aus dem angefochtenen Urteil nicht hervor, von welcher Einsatzstrafe die Vorinstanz ausgehe und wie sie das Asperationsprinzip (auch in Bezug auf die Geldw�scherei) angewandt habe. Daher sei die Begr�ndung des Strafmasses nicht nachvollziehbar und gen�ge den Anforderungen von Art. 50 StGB nicht (Beschwerde S. 17-25).
3.2 Der Beschwerdef�hrer hat eines der zu beurteilenden Delikte (das Verpacken der sieben Kilogramm Heroin vor dem 8. Mai 2003) vor Inkrafttreten des neuen Allgemeinen Teils des Strafgesetzbuches begangen. Weil das angefochtene Urteil nach diesem Zeitpunkt ergangen ist, kommt gem�ss Art. 2 Abs. 2 StGB das neue Recht zur Anwendung, sofern es f�r den T�ter milder ist. Die Vorinstanz wendet es an, ohne auf die Frage des anwendbaren Rechts einzugehen. Ob das neue im Vergleich zum alten Gesetz milder ist, beurteilt sich aufgrund eines konkreten Vergleichs der Strafe (BGE 134 IV 82 E. 6.2.1 mit Hinweisen). Die freiheitsentziehenden Strafen des fr�heren und diejenigen des neuen Rechts sind gleichwertig, wenn sie unbedingt ausgesprochen werden (a.a.O. E. 7.2.1 mit Hinweisen). Die Vorinstanz spricht eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren aus, also eine unbedingt vollziehbare Strafe. Das neue Recht ist somit nicht milder, weshalb das alte h�tte angewendet werden m�ssen. Indessen hat die Anwendung des neuen Rechts f�r den Beschwerdef�hrer keine nachteiligen Folgen. Das angefochtene Urteil ist insofern nicht aufzuheben.
3.3 Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff.; 135 IV 130 E. 5.3.1; 132 IV 102 E. 8.1; je mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden. Gem�ss Art. 50 StGB hat das Gericht, sofern es sein Urteil zu begr�nden hat, die f�r die Zumessung der Strafe erheblichen Umst�nde und deren Gewichtung festzuhalten. Es hat seine �berlegungen in den Grundz�gen wiederzugeben, so dass die Strafzumessung nachvollziehbar ist. Besonders hohe Anforderungen an die Begr�ndung der Strafzumessung werden gestellt, wenn die ausgesprochene Strafe ungew�hnlich hoch oder auffallend milde ist (BGE 134 IV 17 E. 2.1 S. 20 mit Hinweisen).
3.4.1 Die Vorinstanz verweist in ihrer Strafzumessung teilweise auf die Erw�gungen der ersten Instanz und nimmt gewisse Erg�nzungen sowie �nderungen vor. Bei der Festlegung des Strafmasses geht sie zutreffend von der qualifizierten Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz als schwerstes Delikt aus, stuft das Verschulden des Beschwerdef�hrers als schwer ein, gewichtet die verschiedenen Strafzumessungskriterien und wendet das Asperationsprinzip an. Dabei ber�cksichtigt sie, dass der Beschwerdef�hrer neben der qualifizierten Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz den Tatbestand der Geldw�scherei erf�llt und insbesondere eine Vielzahl von Drogendelikten begangen hat (angefochtenes Urteil S. 18 ff. E. 5, erstinstanzliches Urteil S. 18 ff. E. 7).
Dies entspricht im Grundsatz der Vorgehensweise nach Art. 49 Abs. 1 StGB. Der Beschwerdef�hrer betont zwar zu Recht, dass die Vorinstanz f�r das schwerste Delikt keine Einsatzstrafe festlegt. Es ist jedoch nicht ersichtlich, dass sich dies zu seinem Nachteil auswirkt. Insgesamt ber�cksichtigt sie in ihrer Strafzumessung alle relevanten Faktoren. Es l�sst sich noch hinreichend nachvollziehen, wie sie zu einer (Gesamt-)Strafe von sieben Jahren gelangt. Das Gericht ist grunds�tzlich nicht gehalten, in Zahlen oder Prozenten anzugeben, wie es die einzelnen Strafzumessungsgr�nde gewichtet. Es ist daher bundesrechtlich nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz nicht angibt, in welchem zahlen- oder prozentm�ssigen Umfang sie dem Asperationsprinzip straferh�hend Rechnung tr�gt (BGE 136 IV 55 E. 5.6 S. 61; Urteil 6B_169/2011 vom 8. Juni 2011 E. 1.3; je mit Hinweisen).
3.4.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt strafmindernd, dass die nachgewiesene Rolle des Beschwerdef�hrers angesichts der von ihm ausgef�hrten T�tigkeiten untergeordneter Art war (angefochtenes Urteil S. 19 mittlerer Absatz). Damit bezieht sie - entgegen dem Einwand des Beschwerdef�hrers (Beschwerde S. 19 lit. b) - auch seine jeweiligen Funktionen (Transporteur, Kontaktperson und Verpacker) mit ein. Inwiefern aufgrund der tiefen Entsch�digungen, welche ihm ausgerichtet wurden, sowie der fehlenden Kontakte zum An- und Verkauf von Drogen (Beschwerde S. 20), eine zus�tzliche Strafminderung vorzunehmen w�re, ist nicht ersichtlich, zumal diese Umst�nde mit den "untergeordneten" T�tigkeiten einhergehen.
3.4.3 Soweit sich der Beschwerdef�hrer im Zusammenhang mit dem beantragten Freispruch zur Strafzumessung �ussert, sind seine Vorbringen unbehelflich (Beschwerde S. 22 lit. b). Indem die Vorinstanz die einschl�gige Vorstrafe aus Deutschland straferh�hend ber�cksichtigt, verletzt sie kein Bundesrecht (angefochtenes Urteil S. 21 2. Absatz; vgl. BGE 136 IV 1 E. 2.6.2 mit Hinweisen). Entgegen dem Einwand des Beschwerdef�hrers musste sie auch nicht strafmindernd einbeziehen, dass seit seiner Tat im Mai 2003 lange Zeit verstrichen ist (Beschwerde S. 22 lit. b). Er delinquierte im Jahr 2008 gleich mehrmals.
3.4.4 In der Regel stellt das Wohlverhalten seit der Tat, entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers, keine besondere Leistung dar (Beschwerde S. 24 Ziff. 7). Die Vorinstanz wertet seine Straffreiheit w�hrend des h�ngigen Verfahrens bzw. im Strafvollzug zu Recht neutral (Urteile 6B_570/2010 vom 24. August 2010 E. 2.5 und 6B_242/2008 vom 24. September 2008 E. 2.1.2). Im �brigen h�lt sie ihm den eingereichten Vollzugsbericht positiv zu Gute (angefochtenes Urteil S. 21 2. Abs.).
3.4.5 Die Vorinstanz verletzt das ihr im Rahmen der Strafzumessung zustehende erhebliche Ermessen auch nicht, wenn sie die Strafempfindlichkeit des Beschwerdef�hrers nicht als besonders hoch einstuft (angefochtenes Urteil S. 21 2. Absatz). Die von ihm geltend gemachte Isolation von seiner Ehefrau und seinem kleinen Sohn, infolge der Unm�glichkeit von Familienbesuchen aufgrund der Distanzen, den fehlenden finanziellen Mitteln und Einreisepapieren (Beschwerde S. 24 f. Ziff. 8), stellt keine das durchschnittliche Mass �bersteigende Belastung dar. Der Vollzug einer Freiheitsstrafe bringt es zwangsl�ufig mit sich, dass der Betroffene aus seiner Umgebung herausgerissen wird. Als gesetzm�ssige Folge einer unbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe muss dies nur bei aussergew�hnlichen Umst�nden strafmindernd ber�cksichtigt werden (Urteil 6B_470/2009 vom 23. November 2009 E. 2.5 mit Hinweisen). Im �brigen ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdef�hrer die Trennung von seiner Familie selber zu verantworten hat. Zudem l�sst sich aus den von ihm angef�hrten beschwerlichen Lebensumst�nden (der Tod seiner Mutter, seine finanziellen Schwierigkeiten und die Unm�glichkeit, eine Arbeitsstelle zu finden, da er sich illegal in der Schweiz aufgehalten habe) keine finanzielle Notlage begr�nden (Beschwerde S. 21 lit. b). Die kantonalen Instanzen weisen zutreffend darauf hin, dass es legale Wege gibt, um finanzielle Engp�sse zu �berwinden (erstinstanzliches Urteil S. 20 E. 7.2).
3.4.6 Dem teilweisen Gest�ndnis bzw. der kooperativen Haltung des Beschwerdef�hrers w�hrend der Strafuntersuchung tragen sowohl die erste Instanz als auch die Vorinstanz bei der Strafzumessung Rechnung (angefochtenes Urteil S. 21, erstinstanzliches Urteil S. 21 2. Abs.). Die Kritik in der Beschwerde geht insofern an der Sache vorbei (Beschwerde S. 22 ff. Ziff. 6a-c). Worin die geltend gemachte positive Pers�nlichkeitsentwicklung oder die im Strafverfahren gezeigte Reue bestehen, begr�ndet der Beschwerdef�hrer nicht. Die kantonalen Instanzen haben sein kooperatives Verhalten im Strafverfahren strafmindernd ber�cksichtigt. Dass dar�ber hinaus strafmildernde Nachtatumst�nde vorliegen, ist weder dargelegt noch ersichtlich.
3.5 Die von der Vorinstanz ausgesprochene Freiheitsstrafe von sieben Jahren h�lt sich auch bei einer Gesamtbetrachtung innerhalb des sachrichterlichen Ermessens und ist nicht zu beanstanden.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdef�hrer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Seinen finanziellen Verh�ltnissen ist mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).