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Timestamp: 2016-10-24 23:40:27
Document Index: 153456911

Matched Legal Cases: ['BGE', 'Art. 44', 'Art. 46', 'BGE', 'Art. 44', 'Art. 64', 'Art. 66']

1B_259/2015 (05.08.2015)
1B_259/2015 � � Urteil vom 5. August 2015
Mit Beschluss vom 6. M�rz 2015 ordnete das Strafgericht sodann die Verl�ngerung der bestehenden Sicherheitshaft an, dies zun�chst f�r die Dauer von zw�lf Wochen bis zum 29. Mai 2015. Eine hiergegen von der Verurteilten erhobene Beschwerde wurde vom Appellations-gericht Basel-Stadt mit Urteil vom 9. April 2015 abgewiesen.
Mit Verf�gung vom 22. Mai 2015 verl�ngerte das Zwangsmassnahmengericht als Einzelgericht die Sicherheitshaft bis zum 21. August 2015. Auch gegen diese Verf�gung reichte A.________ eine Beschwerde ein. Mit Entscheid vom 11. Juni 2015 hat das Appellationsgericht, Einzelgericht, auch diese Beschwerde abgewiesen.
Mit Eingabe vom 28. Juli (Postaufgabe: 31. Juli) 2015 f�hrt A.________ Beschwerde ans Bundesgericht. Dieses hat darauf verzichtet, Stellungnahmen zur Beschwerde einzuholen.
3.1.�Das Bundesgericht pr�ft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob bzw. inwieweit ein bei ihm eingereichtes Rechtsmittel zul�ssig ist (s. etwa BGE 141 II 113 E. 1 S. 116 mit Hinweisen).
3.3.�Der angefochtene Entscheid des Appellationsgerichts ist dem amtlichen Rechtsbeistand der Beschwerdef�hrerin nach den Angaben in der Beschwerde am 23. Juni 2015 (Dienstag) rechtsg�ltig zugestellt worden. Die Beschwerdefrist hat somit am Mittwoch, 24. Juni 2015 zu laufen begonnen, und am Donnerstag, 23. Juli 2015 hat sie geendet (in Ber�cksichtigung der Regeln nach Art. 44 ff. BGG). Da eine Haftsache in Frage steht, findet die die Gerichtsferien geltende Fristenstillstands-Regel (Art. 46 BGG) keine Anwendung (BGE 135 I 257 insb. E. 1.3 S. 259 f.).
Die von der Beschwerdef�hrerin bzw. von ihrem amtlichen Rechtsbeistand erst am Freitag, 31. Juli 2015 der Post �bergebene Beschwerde ist daher klarerweise versp�tet eingereicht worden (vgl. BSK BGG, Kathrin Amstutz/Peter Arnold, 2. Aufl., Art. 44 N 12 mit weiteren Hinweisen).
4.�Da die Beschwerde nach dem Gesagten offensichtlich aussichtslos ist, ist das Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Prozessf�hrung bzw. amtlichen Verbeist�ndung abzuweisen (Art. 64 BGG). Bei den gegebenen Verh�ltnissen rechtfertigt es sich indes, f�r das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben (s. Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, dem Strafgericht Basel-Stadt und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, schriftlich mitgeteilt.