Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=23.03.2006&Aktenzeichen=IX%20ZR%20140/03
Timestamp: 2019-05-26 22:20:14
Document Index: 129549022

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 675', '§ 347', '§ 363', '§ 74', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 23.03.2006 - IX ZR 140/03 - dejure.org
BGH, 23.03.2006 - IX ZR 140/03
https://dejure.org/2006,1415
BGH, 23.03.2006 - IX ZR 140/03 (https://dejure.org/2006,1415)
BGH, Entscheidung vom 23.03.2006 - IX ZR 140/03 (https://dejure.org/2006,1415)
BGH, Entscheidung vom 23. März 2006 - IX ZR 140/03 (https://dejure.org/2006,1415)
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BGB § 675; AO § 347 Abs. 1, § 363 Abs. 1 und 2; FGO § 74
Pflicht des Steuerberaters zur Beratung in Gewerbesteuerangelegenheit
Schadensersatzanspruch aus positiver Vertragsverletzung wegen Verletzung von Hinweispflichten und Beratungspflichten eines Steuerberaters; Steuermindernde Geltendmachung von Rückstellungen wegen Gewerbesteuer bei Ausübung einer freiberuflichen Tätigkeit; Statthaftigkeit eines gleichzeitig erhobenen Einspruchs sowohl gegen geänderten Einkommensteuerbescheide als auch gegen Gewerbesteuermessbescheide; Veranlagung zur Einkommensteuer und Festsetzung eines einheitlichen Gewerbesteuermessbetrages als getrennte, selbstständige Verfahren; Voraussetzungen für eine rechtliche Abhängigkeit zweier gerichtlichen Verfahren
Zur Pflicht eines Steuerberaters, die Einkommensteuerbescheide seines Mandanten anzufechten, der gleichzeitig gegen Gewerbesteuermessbescheide mit der Begründung vorgeht, er sei Freiberufler
Beratungspflichten des Steuerberaters bei der Anfechtung von Gewerbesteuermessbescheiden
Anfechtung eines Gewerbesteuermessbescheids durch Freiberufler
Steuerberater muss zur umfassenden Beratung auch widersprüchliche Standpunkte vertreten
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 23.03.2006, Az.: IX ZR 140/03 (Anfechtungsmöglichkeiten von Steuerbescheiden bei sich widersprechenden Begründungen und diesbezügliche Hinweispflicht des Steuerberaters)" von Dipl.-Kffr. Cornelia Pfuff, StBin, original erschienen in: DStR 2006, 1203 - 1204.
LG Krefeld, 26.06.1998 - 5 O 20/98
OLG Düsseldorf, 28.05.2003 - 13 U 180/98
NJW-RR 2006, 1070
MDR 2006, 1018
WM 2006, 1304
DB 2006, 1104
Dies war nach Auffassung des Senates spätestens seit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 17.02.2004, Az. IX ZR 140/03, der Fall.
Dies war nach Auffassung des Senates spätestens seit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 17.Februar 2004 (- IX ZR 140/03, WM 2004, 825-828) der Fall.
BGH, 21.12.2006 - IX ZR 277/03
Umfang des Schadensersatzes bei steuerlicher Falschberatung
Der Umstand, dass die gegen die Kläger ergangenen Festsetzungsbescheide zwischenzeitlich aufgehoben sind und hinsichtlich der bereits entrichteten Steuer entsprechende Erstattungsansprüche begründet sind, lässt den Schadenseintritt nicht entfallen (vgl. BGH, Urt. v. 23. März 2006 - IX ZR 140/03, WM 2006, 1304, 1306).
OLG Düsseldorf, 18.08.2006 - 23 U 42/06
Hierzu gehört auch, dass er in diesem Rahmen neue oder geänderte Rechtsnormen ermittelt (BGH, Urt. v. 23.03.2006 - IX ZR 140/03, BGHRep. 2006, S. 942, 943 (= WM 2006, S. 1304-1306);… BGH, Urt. v. 15.07.2004 - IX ZR 472/00, NJW 2004, S. 3487;… Senat, Urt. v. 20.11.01 - 23 U 20/01, GI 2002, S. 114f;… Senat, Urt. v. 20.01.2004 - 23 U 28/03, GI 2005, S. 92 f).
a) Einem Steuerberater obliegt nach vorangegangener Erfüllung seiner vertraglichen Hauptpflichten zur Klärung des Sachverhalts und zur Rechtsprüfung die weitere Grundpflicht, seinen Auftraggeber bezüglich des Mandatsgegenstands umfassend zu beraten, um den Mandanten in die Lage zu versetzen eigenverantwortlich seine Rechte und Interessen zu wahren und Fehlentscheidungen vermeiden zu können (BGHZ 129, 386, 396; BGH NJW-RR 2006, 1070 [BGH 23.03.2006 - IX ZR 140/03]; Zugehör NZI 2008, 652).
Die Rechtsprechung der obersten Bundesgerichte ist zu beachten (BGH NJW 2001, 146, 148; BGH NJW-RR 2006, 1070, 1071 - Steuerberater).
Hierzu hat er den relativ sichersten Weg zu dem angestrebten Ziel aufzuzeigen und die für den Erfolg notwendigen Schritte vorzuschlagen (BGH NJW-RR 2006, S. 1070 , Rdnr. 7 n. [...]).
Bei seiner Beratung muss der Steuerberater auch in Rechnung stellen, dass Behörden oder Gerichte den von ihm eingenommenen Rechtsstandpunkt nicht teilen (BGH NJW-RR 2006, S. 1070 , Rdnr. 9 n. [...]).
Die mandatsbezogenen erheblichen Gesetzes- und Rechtskenntnisse muss der Steuerberater besitzen oder sich verschaffen (BGH Urt.v. 23.3.2006, IX ZR 140/03, WM 2006, 1304-1306; Urt.v. 15.7.2004, IX ZR 472/00, NJW 2004, 3487; Urt.v. 23.10.2003, IX ZR 249/02, NJW 2004, 444).
KG, 24.04.2009 - 6 U 49/08
Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Steuerberater: Abgrenzung zwischen …
Der Mandant ist in die Lage zu versetzen, eigenverantwortlich seine Rechte und Interessen zu wahren, um eine Fehlentscheidung vermeiden zu können (…vgl. BGH NJW 1995, 2108 zitiert nach juris Rn. 23; NJW-RR 2006, 1070 zitiert nach juris Rn. 7;… NJW 2001, 3477 zitiert nach juris Rn. 23).
Schadensersatzanspruch eines Kommanditisten einer Kommanditgesellschaft gegen …
LG Wuppertal, 25.09.2008 - 3 O 23/07
Rückwirkende Anpassung eines abgeschlossenen Sparvertrags mit variablen Zinssatz
LG Düsseldorf, 10.11.2015 - 7 O 334/14