Source: https://gesetze-in-app.de/PatG/34
Timestamp: 2019-11-17 22:30:06
Document Index: 67931122

Matched Legal Cases: ['§ 34', 'BGH', '§ 34', '§ 14', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 15', '§ 34', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 34', 'BGH', 'BGH', '§ 34', 'Art. 52']

§ 34 PatG:
BGH, BESCHLUSS vom 2.7.2010, Az. X ZB 9/09 11	a) In den einer Patentanmeldung beigefügten Patentansprüchen ist zwar anzugeben, was als patentfähig unter Schutz gestellt werden soll (§ 34 Abs.3 Nr. 3 PatG), und gemäß § 14 PatG ist alles, was im Wortlaut eines Patentanspruchs Ausdruck gefunden hat, bei der Auslegung, wie dieser nach objektiven Kriterien aus fachlicher Sicht zu bewerten ist (Senat, Beschluss vom 29. Juni 2010 -XZR 193/03 Tz. 13 - Crimpwerkzeug III, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen), zu berücksichtigen (BGHZ 160, 204 - Bodenseitige Vereinzelungseinrichtung), da für die Feststellung des Offenbarungsgehalts einer Patentanmeldung nichts anderes als für die Auslegung der Lehre eines erteilten Patentanspruchs gilt (Senat, Beschluss vom 8. Juli 2008 -XZB 13/06, GRUR 2008, 887 - Momentanpol II).
BGH, URTEIL vom 2.3.2007, Az. X ZR 64/04 PatG § 15 Abs. 2 a)	Zur Frage einer vorvertraglichen Verpflichtung des Patentlizenznehmers, bei Abschluss des Lizenzvertrags eine Auseinandersetzung mit dem Lizenzpatent nach § 34 Abs.7 PatG in einer nachfolgenden eigenen Patentanmeldung zu offenbaren (Abgrenzung gegen BGH, Urt. v. 28.5.1957 -1 ZR 46/56, GRUR 1957, 597 - Konservendosen).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2006, Az. X ZB 5/04 Denn das Gesetz gewährt dem Erfinder oder seinem Rechtsnachfolger den öffentlich-rechtlichen Anspruch auf Erteilung des Patents für die Erfindung in dem gesetzlich geregelten Patenterteilungsverfahren, so dass dieser die Erteilung des Patents grundsätzlich in der Ausgestaltung verlangen kann, die der gegebenen neuen technischen Lehre entspricht (BGHZ 54, 181, 184f.-Fungizid; BGHZ 73, 183 -Farbbildröhre; Bus-se/Keukenschrijver, PatG, 6. Aufl., § 34 PatG Rdn. 89).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2006, Az. X ZB 5/04 Zwar bestehen Übereinstimmungen im Schutzbereich der Ansprüche untereinander; solche Übereinstimmungen berühren aber das Rechtsschutzbedürfnis nicht (BGHZ 73, 183, 187; vgl. auch Busse/Keukenschrijver, PatG, 6. Aufl., § 34 PatG Rdn. 89), solange der Erteilungsantrag nicht auf eine mehrfache Patentierung ein und desselben Gegenstands gerichtet wird (Benkard/Melullis, aaO, Art. 52 EPÜ Rdn. 10).