Source: https://www.juraforum.de/rechtsanwalt/anwalt-gmbh-recht/
Timestamp: 2018-03-23 03:37:18
Document Index: 188030040

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 13', '§ 35', '§ 53', '§ 60', '§ 78', '§ 17', '§ 23', '§ 17', '§ 59', '§ 59']

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Informationen zum Rechtsgebiet GmbH-Recht
Das Gmbh-Recht regelt die Errichtung, die Organe sowie die Stellung im Rechtsverkehr der Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Das GmbH-Gesetz geht dabei den allgemeineren Gesetzen wie Handelsgesetzbuch oder BGB vor.
Das GmbH-Gesetz ist dabei in verschiedene Abschnitte unterteilt, die alle auf die Regelung einzelner Rechtsaspekte abzielen:
§§ 1-12 GmbHG Errichtung der Gesellschaft
§§ 13-34 Rechtsverhältnisse der Gesellschaft und der Gesellschafter
§§ 35-52 Vertretung und Geschäftsführung
§§ 53-59 Änderungen des Gesellschaftsvertrages
§§ 60-77 Auflösung und Nichtigkeit der Gesellschaft
§§ 78-85 Ordnungs-, Straf- und Bußgeldvorschriften
Unter einer GmbH ist dabei eine Kapitalgesellschaft zu verstehen, die mindestens einen Gesellschafter sowie mindestens einen Geschäftsführer voraussetzt. Es wird zur Gründung ein notariell beurkundeter Gesellschaftsvertrag geschlossen und es erfolgt ein Eintrag ins Handelsregister. Um eine GmbH gründen zu können, ist ein Mindeststammkapital in Höhe von 25.000 Euro notwendig. Dieses muss nicht zwangsläufig in bar geleistet werden. Auch Sacheinlagen sind hier möglich, etwa wenn wertvolle Maschinen mit in die GmbH eingebracht werden.
Das besondere bei der GmbH ist deren beschränkte Haftung. Das heißt, dass gegenüber Gläubigern nur mit dem Gesellschaftsvermögen gehaftet wird. Ausnahmen können sich hier bezüglich des Geschäftsführers ergeben, der auch mit seinem persönlichen Vermögen zur Haftung gezogen werden kann, sollte er nicht die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes walten lassen und es dadurch zu Schäden kommen. Die Gesellschafter sind jedoch von einer Haftung mit ihrem privaten Vermögen geschützt, es sei denn, es handelt sich um Fälle, in denen es um Kredite oder Bürgschaften geht.
Der Alltag einer GmbH ist also geprägt von Regelungen und entsprechenden Ausnahmen. Da bei jeder Zuwiderhandlung auch immer finanzielle Einbußen zu befürchten sind, die letztlich das ganze Unternehmen und somit auch die Angestellten betreffen können, sollte daher von Anfang an auf eine kompetente Beratung durch einen Rechtsanwalt für GmbH-Recht vertraut werden.
Ein Rechtsanwalt für GmbH-Recht kennt sich mit der aktuellen Gesetzeslage sowie der Marktlage aus und kann umfassend beraten, wenn es zu Fragen bezüglich des GmbH-Gesetzes kommt. Dies können im Geschäftsalltag vor allem Haftungsfragen sein, aber auch, wie eine GmbH -Liquidation abzulaufen hat und was es diesbezüglich zu berücksichtigen gibt. In jedem Fall sind eine Reihe an Formalien zu berücksichtigen, die nur ein ausgewiesener Anwalt für Gmbh-Recht auf diesem Gebiet überschauen kann.
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GmbH-Recht erklärt von A bis Z
Als „ Durchgriffshaftung “ werden Fälle bezeichnet, in denen eine Person persönlich für einen entstandenen Schaden haften muss, obwohl die betreffende Gesellschaft eigentlich eine Haftungsbeschränkung besitzt. Dies ist beispielsweise bei Gesellschaftern einer GmbH der Fall, die normalerweise nicht persönlich für Verbindlichkeiten der Gesellschaft aufkommen müssen. Eine rechtliche Grundlage hierfür
Die Firma ist der handelsrechtliche Name des Kaufmanns , unter dem er im Handelsverkehr seine Geschäfte betreibt, unterschreibt sowie klagen und verklagt werden kann, § 17 HGB . Sie ist somit auch veräußerlich (unter Beachtung des § 23 HGB) sowie vererblich.
Die Gesellschaft benutzt das Wort Firma als Synonym für das Wort Unternehmen. Das Handelsgesetzbuch differenziert dabei jedoch. Gemäß § 17 I HGB ist die Firma ausschließlich der Name des dahinter stehenden Unternehmensträgers. Es lässt sich somit merken, dass der Ausdruck Firma nur der Name
Die GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) ist eine Form der Kapitalgesellschaft, welche bereits seit 1892 existiert. Bis in die Gegenwart ist sie die beliebteste Rechtsform, in der eine Person oder mehrere Personen gemeinsam unternehmerisch tätig werden. Eine GmbH wird als eine juristische Person angesehen und hat somit eigene Rechte
Eine GmbH & Co. KG ist eine Personengesellschaft und stellt eine Sonderform einer Kommanditgesellschaft dar. Entgegen der ursprünglichen Kommanditgesellschaft ist der Komplementär, als persönlich haftende Person, keine natürliche Person im Rechtssinne sondern eine GmbH. Damit ist die Haftung einer GmbH & Co. KG auf das Vermögen der Gesellschaft mit
Die GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) ist eine Kapitalgesellschaft. Damit ist gemeint, dass bei der Gründung das eingebrachte Kapital der beteiligten Gesellschafter in der GmbH gebündelt wird. Ziel der GmbH ist es, die persönliche Haftung einzugrenzen, damit der GmbH Gesellschafter nicht wie ein Einzelunternehmer
Bei der GmbH - Haftung ist diese immer nur auf das Gesellschaftsvermögen begrenzt. Für Gründer und Gesellschafter einer GmbH liegen dabei die Vorzüge klar auf der Hand: Sie greift nicht auf ihr Privatvermögen zurück. Haftungsgrundlage Stammkapital Deshalb ist bei der Gründung einer Gesellschaft mit
Unternehmer gründen eine GmbH vornehmlich aus Gründen der Haftungsbeschränkung. Dabei geht es darum, die Haftung der Gesellschafter mit dem Privatvermögen auszuschließen. Auch wenn sich dies in der Praxis sehr vorteilhaft anhört, ist trotzdem zu berücksichtigen, dass die Gesellschafter trotzdem auch indirekt mit Ihrem Privatvermögen in
Die Abkürzung GmbH i.G. steht für "Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gründung". Es handelt sich dabei also um die sog. Vor-GmbH. I. Die GmbH Bei der Gesellschaft mit beschränkter Haftung handelt es sich nicht um eine reine Personen-
Bei der GmbH & Co. KG handelt es sich um eine besondere Form der Kommanditgesellschaft, bei der der Untrenehmer (hier: Komplementäre), welcher bei einer gewöhnlichen KG mit seinem Privatvermögen haften müsste, eine GmbH ist, wodurch eine Haftungsbeschränkung möglich ist. Die Gesellschafter der GmbH sind in der Regel auch die
Die "GmbH und Co.KG" ist eine Kommanditgesellschaft auf Aktien. Sie wird als eine Mischform der Aktiengesellschaft und Kommanditgesellschaft angesehen und ist - trotz ihrer Merkmale, die auf eine Personengesellschaft schließen lassen würden - eine Kapitalgesellschaft. Die Gründung einer KGaA erfolgt wie bei einer KG durch mindestens einen Komplementär
Unter Geschäftsführer-Haftung ist die Haftung des GmbH-Geschäftsführers für seine Pflichtverletzungen zu verstehen. Der Hauptzweck der Gründung einer GmbH liegt darin, die direkte Haftung mit dem persönlichen Vermögen auf das in die GmbH Eingezahlte zu beschränken, daher auch die Bezeichnung der Gesellschaftsform. Der Gesellschafter, der
Als "Vorgründungsgesellschaft" wird der Zusammenschluss der Gesellschafter mit dem Ziel bezeichnet, eine GmbH zu gründen. Bis zum Abschluss des notariell beglaubigten Gesellschaftsvertrags besteht die Vorgründungsgesellschaft. Wenn in diesem Zeitraum bereits Geschäfte abgeschlossen werden, haften die Gründer de GmbH persönlich und unbeschränkt, da in diesem Stadium noch das Recht
Inhaltsübersicht 1. Zivilrechtliche Beurteilung 2. Steuerrechtliche Beurteilung 3. Folgen einer steuerlichen Nichtanerkennung inkongruenter
Eine Rechtsanwalts GmbH bedarf für ihre Zulassung bestimmter Voraussetzungen. Diese sind in den §§ 59c ff. BRAO geregelt. I. Mitglieder einer Rechtsanwalts GmbH Einer Rechtsanwalts GmbH dürfen nur Rechtsanwälte, Patentanwälte, Steuerberater – also insgesamt lediglich Angehörige der Berufe sein, die in § 59a Abs.1
Zum Umlaufvermögen eines Unternehmens gehören Vermögensgegenstände, die umlaufen beziehungsweise umgesetzt werden sollen, deren Bestand sich also durch Zu- und Abgänge häufig ändert. Sie befinden sich nur kurze Zeit im Unternehmen und dienen nicht, wie das Anlagevermögen, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb. Inhaltsverzeichnis
Umlaufvermögen - Bilanz
Umlaufvermögen in der Bilanz In der Bilanz wird das Umlaufvermögen mit den Angaben der Passivseite, also den Quellen der Finanzierung, in Verhältnis gesetzt. Man unterscheidet hier drei verschiedene Arten: 1. Working Capital Working Capital ist der Überschuss der kurzfristig (innerhalb eines Jahres) liquidierbaren
kein Erledigungsinteresse ? (21.02.2017, 21:32)
Hallo Kollegen,Maier führt eine Rechtstreit mit seinem Bundesland B vor dem VG.Der Streitwert ist 50 €. Es geht um eine Geldforderung in gleicher Höhe.Maier verliert, das Urteil hat aber einen schweren Mangel, weshalb die Berufung zugelassen wurde.Jetzt ist die Sache beim OVG.Was ich mich frage:Was versteht das Bundesland B eigentlich ...
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