Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=20.04.2004&Aktenzeichen=XI%20ZR%20171/03
Timestamp: 2013-05-22 13:36:00
Document Index: 197199462

Matched Legal Cases: ['BGH', 'Art. 1', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung BGH, 20.04.2004 - XI ZR 171/03 Volltextver�ffentlichungen (11)
BGB � 167, � 171, � 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2
BGB �� 134, 812; RBerG Art. 1 � 1
Bereicherungsausgleich in Mehrpersonenverh�ltnissen: (Keine) Leistungskondiktion bei nicht zurechenbarer Anweisung bzw. unwirksamer Abtretung; Voraussetzungen einer Duldungsvollmacht; Zul�ssigkeit der "R�ckwirkung" einer �nderung der Rechtsprechung; Folgen einer unwirksamen Beschr�nkung der Revisionszulassung
Immobilienanlagen - Rechtsscheinvollmacht bei Versto� gegen Art. 1 RBerG?
RBerG � 1; BGB �� 167, 171, 172Wirksamkeit einer gegen das RBerG versto�enden Vollmacht nach allgemeinen Rechtsscheinsgesichtspunkten
BGB �� 167, 171, 172, 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2Unwirksamkeit eines durch Gesch�ftsbesorger abgeschlossenen Darlehensvertrages zur Immobilienfinanzierung bei Versto� gegen RBerG und Vorlage lediglich einer "Notarbest�tigung" anstelle einer notariell beurkundeten Vollmacht
Allgemein gehaltene Notarbest�tigung �ber eine Vollmachtserteilung kann Ausfertigung der Vollmachtsurkunde nicht ersetzen
Eigentumswohnungskauf - R�ckabwicklung von Treuhanderwerbermodellen
R�ckabwicklung bei Kauf einer Schrottimmobilie
Keine Duldungsvollmacht zum Abschluss eines immobilienfinanzierenden Darlehensvertrages bei Vorlage lediglich einer "Notarbest�tigung" durch den Gesch�ftsbesorger
Zusammenfassung von "Zur bereicherungsrechtlichen R�ckabwicklung beim Erwerb im Immobilien-Strukturvertrieb" von Prof. Dr. Hans-J�rgen Seidel, original erschienen in: JZ 2005, 497 - 503.
Wird zitiert von ... (80) BGH, 22.02.2005 - XI ZR 41/04 Rechtsanw�lte - Rechtsberatung durch GmbHEin - wie hier - ohne diese Erlaubnis abgeschlossener umfassender Gesch�ftsbesorgungsvertrag ist, wie auch die Revisionserwiderung grunds�tzlich nicht in Zweifel zieht, nichtig (BGHZ 145, 265, 269 ff.; zuletzt Senatsurteile vom 2. M�rz 2004 - XI ZR 267/02, BKR 2004, 236, 237, vom 16. M�rz 2004 - XI ZR 60/03, WM 2004, 1127, vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1223, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1231, vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, ZIP 2005, 69, 72, vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 73 und vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, Umdruck S. 5; BGH, Urteil vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, WM 2004, 2349, 2352).b) Die Nichtigkeit des Gesch�ftsbesorgungsvertrages erfa�t, was auch die Revisionserwiderung nicht in Zweifel zieht, nach dem Schutzgedanken des Art. 1 � 1 RBerG auch die der Treuh�nderin erteilte umfassende Vollmacht (st.Rspr., siehe zuletzt Senatsurteile vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03 sowie XI ZR 171/03, vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03 jeweils aaO und vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, Umdruck S. 5 jeweils m.w.Nachw.).Die Anwendung dieser Vorschrift erfordert, da� der Beklagten sp�testens bei Abschlu� des Darlehensvertrages eine Ausfertigung der die Treuh�nderin als Vertreterin der Kl�ger ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; zuletzt Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232, vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, ZIP 2005, 69, 74, vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75 und vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03, Umdruck S. 16).aa) Eine solche Rechtsscheinvollmacht kommt nur dann in Betracht, wenn das Vertrauen des Dritten auf den Bestand der Vollmacht an andere Umst�nde als an die Vollmachtsurkunde ankn�pft und nach den Grunds�tzen �ber die Duldungsvollmacht schutzw�rdig erscheint (BGHZ 102, 60, 64 ff.; Senatsurteile vom 22. Oktober 1996 - XI ZR 249/95, WM 1996, 2230, 2232, vom 14. Mai 2002 - XI ZR 155/01, WM 2002, 1273, 1274 f., vom 25. M�rz 2003 - XI ZR 227/02, WM 2003, 1064, 1066, vom 2. M�rz 2004 - XI ZR 267/02, BKR 2004, 236, 238, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1229 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232 und vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03, Umdruck S. 16).Denn eine Duldungsvollmacht ist nur gegeben, wenn der Vertretene es - in der Regel �ber einen l�ngeren Zeitraum - wissentlich geschehen l��t, da� ein anderer f�r ihn ohne Bevollm�chtigung als Vertreter auftritt, und der Vertragspartner dieses bewu�te Dulden dahin versteht und nach Treu und Glauben verstehen darf, da� der als Vertreter Handelnde bevollm�chtigt ist (st.Rspr., siehe zuletzt Senatsurteile vom 14. Mai 2002 - XI ZR 155/01, vom 25. M�rz 2003 - XI ZR 227/02, vom 2. M�rz 2004 - XI ZR 267/02, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03 sowie XI ZR 171/03 …und vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03 jeweils aaO m.w.Nachw.; BGH, Urteile vom 14. Juni 2004 - II ZR 393/02, WM 2004, 1529, 1532, zur Ver�ffentlichung in BGHZ vorgesehen, und II ZR 407/02, WM 2004, 1536, 1539).Wie vom Senat bereits wiederholt entschieden, dient die Erteilung einer Selbstauskunft ebenso wie die Unterzeichnung von Bankauskunfts- und Schufaformularen lediglich der Vorpr�fung, ob jemand �berhaupt kreditw�rdig erscheint und als Darlehensnehmer in Betracht kommt, mithin der Vorbereitung, nicht aber dem Abschlu� eines Darlehensvertrages (Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1229 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232 und vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03, Umdruck S. 17 f.; BGH, Urteile vom 14. Juni 2004 - II ZR 393/02, WM 2004, 1529, 1532, zur Ver�ffentlichung in BGHZ vorgesehen, und II ZR 407/02, WM 2004, 1536, 1539).Die Erteilung einer Einzugserm�chtigung betrifft nur die technische Abwicklung eines noch zu schlie�enden Darlehensvertrages und l��t nicht den Schlu� zu, deren Inhaber sei ohne jede Einschr�nkung und Bindung an den Willen des Vertretenen zum beliebigen Abschlu� von Darlehensvertr�gen gleich in welcher H�he, zu welchen Konditionen und mit welchen Sicherheiten erm�chtigt (Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03 sowie XI ZR 171/03 …und vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03 jeweils aaO).(2) Eine Genehmigung schwebend unwirksamer Gesch�fte durch schl�ssiges Verhalten setzt regelm��ig voraus, da� der Genehmigende die Unwirksamkeit kennt oder zumindest mit ihr rechnet und da� in seinem Verhalten der Ausdruck des Willens zu sehen ist, das bisher als unverbindlich angesehene Gesch�ft verbindlich zu machen (Senatsurteile vom 22. Oktober 1996 - XI ZR 249/95, WM 1996, 2230, 2232, vom 14. Mai 2002 - XI ZR 155/01, WM 2002, 1273, 1275, vom 29. April 2003 - XI ZR 201/02, WM 2004, 21, 24, vom 16. September 2003 - XI ZR 74/02, BKR 2003, 942, 944, vom 2. Dezember 2003 - XI ZR 421/02, WM 2004, 373, 375 und vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1229 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1233; BGH, Urteile vom 14. Juni 2004 - II ZR 393/02, WM 2004, 1529, 1532, zur Ver�ffentlichung in BGHZ vorgesehen, sowie II ZR 407/02, WM 2004, 1536, 1539).Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats kann die Beklagte nur den Zahlungsempf�nger auf R�ckerstattung der Darlehensvaluta in Anspruch nehmen (vgl. BGHZ 147, 145, 150 f.; 152, 307, 311 f.; Senatsurteile vom 14. Mai 2002 - XI ZR 148/01, Umdruck S. 13, vom 3. Februar 2004 - XI ZR 125/03, WM 2004, 671, 672, zum Abdruck in BGHZ 158, 1 vorgesehen, vom 30. M�rz 2004 - XI ZR 145/03, Umdruck S. 7, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1230 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1233, vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03, Umdruck S. 19 f. sowie vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, Umdruck S. 12).
BGH, 11.01.2005 - XI ZR 272/03 Immobilienanlagen - Erforderliche Angaben bei unechter AbschnittsfinanzierungDie Nichtigkeit erfa�t auch die der Treuh�nderin erteilte umfassende Abschlu�vollmacht (st.Rspr., BGHZ 153, 214, 218 f.; siehe Senatsurteile vom 16. M�rz 2004 - XI ZR 60/03, WM 2004, 1127, vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1223, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1231, vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, Umdruck S. 12, vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, Umdruck S. 5 sowie BGH, Urteil vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, WM 2004, 2349, 2352).a) Wie auch das Berufungsgericht nicht verkennt, sind die �� 171 und 172 BGB sowie die allgemeinen Grunds�tze �ber die Duldungs- und Anscheinsvollmacht nach mittlerweile gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch dann anwendbar, wenn die umfassende Bevollm�chtigung des Treuh�nders - wie hier - unmittelbar gegen Art. 1 � 1 RBerG verst��t und nach � 134 BGB nichtig ist (siehe zuletzt BGH, Urteile vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 33/03, WM 2003, 2375, 2379, vom 10. M�rz 2004 - IV ZR 143/03, WM 2004, 922, 924, vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1223 f., vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232 sowie vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, WM 2004, 2349, 2352).Wie der Senat mit Urteilen vom 20. April 2004 (XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1229 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232) entschieden und im einzelnen begr�ndet hat, vermag die Vorlage der vom Erwerber zur Vorbereitung des eigentlichen Vertragsschlusses unterzeichneten Urkunden durch den Treuh�nder - hier etwa die Selbstauskunft des Beklagten, die Einzugserm�chtigung, der Schufa-Vordruck und die Erm�chtigung zur Einholung einer Bankauskunft - eine Duldungsvollmacht zum Abschlu� von Darlehensvertr�gen nicht zu begr�nden.Aus diesem wu�te sie, da� noch eine ausdr�ckliche Vollmachtserteilung im Rahmen des vorgesehenen Treuhandvertrages erfolgen sollte (vgl. Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03 und XI ZR 171/03, jeweils aaO).cc) Der danach anwendbare � 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, da� der Kl�gerin sp�testens bei Abschlu� des Darlehensvertrags eine Ausfertigung der die Treuh�nderin als Vertreterin des Beklagten ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; zuletzt Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232, vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, Umdruck S. 20 und vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, Umdruck S. 13 f.).Nur diese Zuwendungsempf�nger kann die Kl�gerin auf R�ckerstattung der Darlehensvaluta in Anspruch nehmen (vgl. BGHZ 147, 145, 150 f.; 152, 307, 311 f.; Senatsurteile vom 14. Mai 2002 - XI ZR 148/01, Umdruck S. 13, vom 3. Februar 2004 - XI ZR 125/03, WM 2004, 671, 672, zum Abdruck in BGHZ 158, 1 vorgesehen, vom 30. M�rz 2004 - XI ZR 145/03, Umdruck S. 7, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1230 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1233 sowie vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03, Umdruck S. 19 f.).
BGH, 26.10.2004 - XI ZR 255/03 Immobilienanlagen - Realkredit bei finanziertem Grundst�cksgesch�ftUnzul�ssig ist es, die Zulassung auf einzelne von mehreren materiell-rechtlichen Anspruchsgrundlagen oder auf bestimmte Rechtsfragen zu beschr�nken (BGHZ 101, 276, 278; 111, 158, 166; Senatsurteile vom 20. Mai 2003 - XI ZR 248/02, WM 2003, 1370, 1371; vom 23. September 2003 - XI ZR 135/02, WM 2003, 2232 und vom 20. April 2004 - XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1231; siehe auch BGH, Urteil vom 4. Juni 2003 - VIII ZR 91/02, WM 2003, 2139, 2141).Ein - wie hier - ohne diese Erlaubnis abgeschlossener umfassender Gesch�ftsbesorgungsvertrag ist, wie auch die Revisionserwiderung nicht in Zweifel zieht, nichtig (BGHZ 145, 265, 269 ff.; zuletzt Senatsurteile vom 2. M�rz 2004 - XI ZR 267/02, BKR 2004, 236, 237, vom 16. M�rz 2004 - XI ZR 60/03, WM 2004, 1127, vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1223, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1231).Nur so kann das Ziel des Gesetzgebers, den Rechtsuchenden m�glichst umfassend vor unsachgem��er Rechtsbesorgung sowie deren h�ufig nachteiligen rechtlichen und wirtschaftlichen Folgen zu sch�tzen, erreicht werden (…st.Rspr., siehe zuletzt Senatsurteile vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, aaO S. 1223 und vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, aaO S. 1228 sowie XI ZR 171/03, aaO S. 1231, jeweils m.w.Nachw.).(1) Nach mittlerweile gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind die �� 171 und 172 BGB sowie die allgemeinen Grunds�tze �ber die Duldungs- und Anscheinsvollmacht auch dann anwendbar, wenn die umfassende Bevollm�chtigung des Treuh�nders (Gesch�ftsbesorgers) - wie hier - unmittelbar gegen Art. 1 � 1 RBerG verst��t und nach � 134 BGB nichtig ist (siehe zuletzt BGH, Urteile vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 33/03, WM 2003, 2375, 2379, vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1223 f. und vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232).(2) Der danach anwendbare � 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, da� der Beklagten sp�testens bei Abschlu� des Darlehensvertrages eine Ausfertigung der die Treuh�nderin als Vertreterin des Kl�gers und seiner Ehefrau ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; zuletzt Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232 m.w.Nachw.).
BGH, 09.11.2004 - XI ZR 315/03 Immobilienanlagen - Treuh�nder: Gegen�ber finanzierender Bank vertretungsbefugt!Ein ohne diese Erlaubnis abgeschlossener Gesch�ftsbesorgungsvertrag, der so umfassende Befugnisse wie hier enth�lt, ist, wie auch die Revisionserwiderung nicht in Zweifel zieht, nichtig (st.Rspr., vgl. BGHZ 145, 265, 269 ff.; zuletzt Senatsurteile vom 16. M�rz 2004 - XI ZR 60/03, WM 2004, 1127, vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1223, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1231 sowie BGH, Urteil vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, Umdruck S. 11).Diese Nichtigkeit erfa�t nach dem Schutzgedanken des Art. 1 � 1 RBerG auch die der Gesch�ftsbesorgerin erteilte umfassende Abschlu�vollmacht (st.Rspr., siehe zuletzt Senatsurteile vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03 und XI ZR 171/03 sowie BGH…, Urteil vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04 jeweils aaO m.w.Nachw.).aa) Nach mittlerweile gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, gegen die die Revision keine durchgreifenden Einw�nde vorbringt, sind die �� 171 und 172 BGB sowie die allgemeinen Grunds�tze �ber die Duldungs- und Anscheinsvollmacht auch dann anwendbar, wenn die umfassende Bevollm�chtigung des Gesch�ftsbesorgers - wie hier - unmittelbar gegen Art. 1 � 1 RBerG verst��t und nach � 134 BGB nichtig ist (siehe zuletzt BGH, Urteile vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 33/03, WM 2003, 2375, 2379, vom 10. M�rz 2004 - IV ZR 143/03, WM 2004, 922, 924, vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1223 f., vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232 sowie vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, Umdruck S. 13).bb) Der danach anwendbare � 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, da� der Kl�gerin sp�testens bei Abschlu� der Darlehensvertr�ge eine Ausfertigung der die Gesch�ftsbesorgerin als Vertreterin der Beklagten ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; zuletzt Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232 m.w.Nachw.).
BGH, 22.02.2005 - XI ZR 43/04 Erlaubnisbed�rftigkeit rechtsberatender T�tigkeit einer GmbHEin - wie hier - ohne diese Erlaubnis abgeschlossener umfassender Gesch�ftsbesorgungsvertrag ist, wie auch die Revisionserwiderung grunds�tzlich nicht in Zweifel zieht, nichtig (BGHZ 145, 265, 269 ff.; zuletzt Senatsurteile vom 2. M�rz 2004 - XI ZR 267/02, BKR 2004, 236, 237, vom 16. M�rz 2004 - XI ZR 60/03, WM 2004, 1127, vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1223, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1231, vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, ZIP 2005, 69, 72, vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 73 und vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, Umdruck S. 5; BGH, Urteil vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, WM 2004, 2349, 2352).b) Die Nichtigkeit des Gesch�ftsbesorgungsvertrages erfa�t, was auch die Revisionserwiderung nicht in Zweifel zieht, nach dem Schutzgedanken des Art. 1 � 1 RBerG auch die der Treuh�nderin erteilte umfassende Vollmacht (st.Rspr., siehe zuletzt Senatsurteile vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03 sowie XI ZR 171/03, vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03 jeweils aaO und vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, Umdruck S. 5 jeweils m.w.Nachw.).Die Anwendung dieser Vorschrift erfordert, da� der Beklagten sp�testens bei Abschlu� des Darlehensvertrages eine Ausfertigung der die Treuh�nderin als Vertreterin der Kl�ger ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; zuletzt Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232, vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, ZIP 2005, 69, 74, vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75 und vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03, Umdruck S. 16).aa) Eine solche Rechtsscheinvollmacht kommt nur dann in Betracht, wenn das Vertrauen des Dritten auf den Bestand der Vollmacht an andere Umst�nde als an die Vollmachtsurkunde ankn�pft und nach den Grunds�tzen �ber die Duldungsvollmacht schutzw�rdig erscheint (BGHZ 102, 60, 64 ff.; Senatsurteile vom 22. Oktober 1996 - XI ZR 249/95, WM 1996, 2230, 2232, vom 14. Mai 2002 - XI ZR 155/01, WM 2002, 1273, 1274 f., vom 25. M�rz 2003 - XI ZR 227/02, WM 2003, 1064, 1066, vom 2. M�rz 2004 - XI ZR 267/02, BKR 2004, 236, 238, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1229 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232 und vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03, Umdruck S. 16).Denn eine Duldungsvollmacht ist nur gegeben, wenn der Vertretene es - in der Regel �ber einen l�ngeren Zeitraum - wissentlich geschehen l��t, da� ein anderer f�r ihn ohne Bevollm�chtigung als Vertreter auftritt, und der Vertragspartner dieses bewu�te Dulden dahin versteht und nach Treu und Glauben verstehen darf, da� der als Vertreter Handelnde bevollm�chtigt ist (st.Rspr., siehe zuletzt Senatsurteile vom 14. Mai 2002 - XI ZR 155/01, vom 25. M�rz 2003 - XI ZR 227/02, vom 2. M�rz 2004 - XI ZR 267/02, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03 sowie XI ZR 171/03 …und vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03 jeweils aaO m.w.Nachw.; BGH, Urteile vom 14. Juni 2004 - II ZR 393/02, WM 2004, 1529, 1532, zur Ver�ffentlichung in BGHZ vorgesehen, und II ZR 407/02, WM 2004, 1536, 1539).Wie vom Senat bereits wiederholt entschieden, dient die Erteilung einer Selbstauskunft ebenso wie die Unterzeichnung von Bankauskunfts- und Schufaformularen lediglich der Vorpr�fung, ob jemand �berhaupt kreditw�rdig erscheint und als Darlehensnehmer in Betracht kommt, mithin der Vorbereitung, nicht aber dem Abschlu� eines Darlehensvertrages (Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1229 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232 und vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03, Umdruck S. 17 f.; BGH, Urteile vom 14. Juni 2004 - II ZR 393/02, WM 2004, 1529, 1532, zur Ver�ffentlichung in BGHZ vorgesehen, und II ZR 407/02, WM 2004, 1536, 1539).Die Erteilung einer Einzugserm�chtigung betrifft nur die technische Abwicklung eines noch zu schlie�enden Darlehensvertrages und l��t nicht den Schlu� zu, deren Inhaber sei ohne jede Einschr�nkung und Bindung an den Willen des Vertretenen zum beliebigen Abschlu� von Darlehensvertr�gen gleich in welcher H�he, zu welchen Konditionen und mit welchen Sicherheiten erm�chtigt (Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03 sowie XI ZR 171/03 …und vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03 jeweils aaO).(2) Eine Genehmigung schwebend unwirksamer Gesch�fte durch schl�ssiges Verhalten setzt regelm��ig voraus, da� der Genehmigende die Unwirksamkeit kennt oder zumindest mit ihr rechnet und da� in seinem Verhalten der Ausdruck des Willens zu sehen ist, das bisher als unverbindlich angesehene Gesch�ft verbindlich zu machen (Senatsurteile vom 22. Oktober 1996 - XI ZR 249/95, WM 1996, 2230, 2232, vom 14. Mai 2002 - XI ZR 155/01, WM 2002, 1273, 1275, vom 29. April 2003 - XI ZR 201/02, WM 2004, 21, 24, vom 16. September 2003 - XI ZR 74/02, BKR 2003, 942, 944, vom 2. Dezember 2003 - XI ZR 421/02, WM 2004, 373, 375 und vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1229 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1233; BGH, Urteile vom 14. Juni 2004 - II ZR 393/02, WM 2004, 1529, 1532, zur Ver�ffentlichung in BGHZ vorgesehen, sowie II ZR 407/02, WM 2004, 1536, 1539).Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats kann die Beklagte nur den Zahlungsempf�nger auf R�ckerstattung der Darlehensvaluta in Anspruch nehmen (vgl. BGHZ 147, 145, 150 f.; 152, 307, 311 f.; Senatsurteile vom 14. Mai 2002 - XI ZR 148/01, Umdruck S. 13, vom 3. Februar 2004 - XI ZR 125/03, WM 2004, 671, 672, zum Abdruck in BGHZ 158, 1 vorgesehen, vom 30. M�rz 2004 - XI ZR 145/03, Umdruck S. 7, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1230 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1233, vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03, Umdruck S. 19 f. sowie vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, Umdruck S. 12).
BGH, 14.12.2004 - XI ZR 142/03 Es besteht grunds�tzlich keine Pflicht der Bank zur Aufkl�rung �ber Gefahren und …Die Nichtigkeit des Gesch�ftsbesorgungsvertrages erfa�t nach dem Schutzgedanken des Art. 1 � 1 RBerG auch die der Gesch�ftsbesorgerin erteilte umfassende Vollmacht (st.Rspr., BGHZ 153, 214, 218 f.; siehe zuletzt Senatsurteile vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1223, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1231, vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, Umdruck S. 12, vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, Umdruck S. 6 sowie BGH, Urteil vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, WM 2004, 2349, 2352).aa) Nach mittlerweile gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind die �� 171, 172 BGB sowie die allgemeinen Grunds�tze �ber die Duldungs- und Anscheinsvollmacht allerdings auch dann anwendbar, wenn die umfassende Bevollm�chtigung des Treuh�nders (Gesch�ftsbesorgers) - wie hier - unmittelbar gegen Art. 1 � 1 RBerG verst��t und nach � 134 BGB nichtig ist (siehe zuletzt BGH, Urteile vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 33/03, WM 2003, 2375, 2379, vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1223 f., vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232 und vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, WM 2004, 2349, 2352).cc) � 172 Abs. 1 BGB setzt voraus, da� der Beklagten sp�testens bei Abschlu� des Darlehensvertrages eine Ausfertigung der die Gesch�ftsbesorgerin als Vertreterin der Kl�gerin und ihres Ehemannes ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; zuletzt Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232, vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, Umdruck S. 20 und vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, Umdruck S. 12).Das ist der Fall, wenn das Vertrauen des Dritten auf den Bestand der Vollmacht an andere Umst�nde als an die Vollmachtsurkunde ankn�pft und nach den Grunds�tzen �ber die Duldungsvollmacht schutzw�rdig erscheint (BGHZ 102, 60, 62, 64; Senatsurteile vom 22. Oktober 1996 - XI ZR 249/95, WM 1996, 2230, 2232, vom 14. Mai 2002 - XI ZR 155/01, WM 2002, 1273, 1274 f., vom 2. M�rz 2004 - XI ZR 267/02, BKR 2004, 236, 238…, vom 25. M�rz 2003 aaO und vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1229 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232).Denn eine Duldungsvollmacht ist nur gegeben, wenn der Vertretene es - in der Regel �ber einen l�ngeren Zeitraum - wissentlich geschehen l��t, da� ein anderer f�r ihn ohne eine Bevollm�chtigung als Vertreter auftritt, und der Vertragspartner dieses bewu�te Dulden dahin versteht und nach Treu und Glauben verstehen darf, da� der als Vertreter Handelnde bevollm�chtigt ist (…st.Rspr., siehe zuletzt Senatsurteile vom 14. Mai 2002 - XI ZR 155/01, aaO…, vom 25. M�rz 2003 - XI ZR 227/02, aaO…, vom 2. M�rz 2004 - XI ZR 267/02, aaO, und vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, aaO, sowie XI ZR 171/03, aaO jeweils m.w.Nachw.).Die Erteilung einer Einzugserm�chtigung, in der der Einzugsberechtigte noch nicht erw�hnt ist, betrifft nur die technische Abwicklung eines noch zu schlie�enden Darlehensvertrages und l��t nicht den Schlu� zu, deren Inhaber sei ohne jede Einschr�nkung und Bindung an den Willen des Vertretenen zum beliebigen Abschlu� von Darlehensvertr�gen gleich mit wem und in welcher H�he bevollm�chtigt (vgl. Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1229 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232).Nur diese Zuwendungsempf�nger kann die Beklagte auf R�ckerstattung der Darlehensvaluta in Anspruch nehmen (vgl. Senatsurteile BGHZ 147, 145, 150 f.; 152, 307, 311 f.; vom 14. Mai 2002 - XI ZR 148/01, Umdruck S. 13, vom 3. Februar 2004 - XI ZR 125/03, WM 2004, 671, 672, zum Abdruck in BGHZ 158, 1 vorgesehen, vom 30. M�rz 2004 - XI ZR 145/03, Umdruck S. 7 und vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1230 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1233).
BGH, 15.03.2005 - XI ZR 135/04 Bankrecht - Kenntnis der Unwirksamkeit einer Treuhandvollmacht durch die Banka) Wie auch das Berufungsgericht nicht verkennt, sind die �� 171 und 172 BGB nach mittlerweile gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auf die einem Gesch�ftsbesorger erteilte Abschlu�vollmacht auch dann anwendbar, wenn dessen umfassende Bevollm�chtigung - wie hier - unmittelbar gegen Art. 1 � 1 RBerG verst��t und nach � 134 BGB nichtig ist (siehe etwa BGH, Urteile vom 22. Oktober 2003 - IV ZR 33/03, WM 2003, 2375, 2379, vom 10. M�rz 2004 - IV ZR 143/03, WM 2004, 922, 924, vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1223 f., vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232 sowie vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, WM 2004, 2349, 2352).Nur diese Zuwendungsempf�nger kann die Beklagte auf R�ckerstattung der Darlehensvaluta in Anspruch nehmen (vgl. Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1233 und vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, WM 2005, 327, 329, jew. m.w.Nachw.).
BGH, 21.06.2005 - XI ZR 88/04 Immobilienanlagen - Zurechnung des vollmachtlosen Handelns des Treuh�nders?Zu der unter Beweis gestellten entscheidungserheblichen Behauptung der Beklagten, da� ihr sp�testens bei Abschlu� des Darlehensvertrages vom 29. September 1992 eine Ausfertigung der die Gesch�ftsbesorgerin als Vertreterin des Kl�gers ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vom 3. April 1992 vorlag (zu dieser Voraussetzung siehe etwa BGHZ 102, 60, 63, zuletzt Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232, vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/01, ZIP 2005, 69, 74, vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75, vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03, Umdruck S. 16 und vom 22. Februar 2005 - XI ZR 41/04, WM 2005, 786, 787), hat das Berufungsgericht - von seinem Standpunkt aus konsequent - keine Feststellungen getroffen.
BGH, 22.02.2005 - XI ZR 42/04 Immobilienanlagen - Umfassende Gesch�ftsbesorgung durch eine Treuhand-GmbHEin - wie hier - ohne diese Erlaubnis abgeschlossener umfassender Gesch�ftsbesorgungsvertrag ist, wie auch die Revisionserwiderung grunds�tzlich nicht in Zweifel zieht, nichtig (BGHZ 145, 265, 269 ff.; zuletzt Senatsurteile vom 2. M�rz 2004 - XI ZR 267/02, BKR 2004, 236, 237, vom 16. M�rz 2004 - XI ZR 60/03, WM 2004, 1127, vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, WM 2004, 1221, 1223, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1231, vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, ZIP 2005, 69, 72, vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 73 und vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, Umdruck S. 5; BGH, Urteil vom 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, WM 2004, 2349, 2352).b) Die Nichtigkeit des Gesch�ftsbesorgungsvertrages erfa�t, was auch die Revisionserwiderung nicht in Zweifel zieht, nach dem Schutzgedanken des Art. 1 � 1 RBerG auch die der Treuh�nderin erteilte umfassende Vollmacht (st.Rspr., siehe zuletzt Senatsurteile vom 23. M�rz 2004 - XI ZR 194/02, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03 sowie XI ZR 171/03, vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03 jeweils aaO und vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, Umdruck S. 5 jeweils m.w.Nachw.).Die Anwendung dieser Vorschrift erfordert, da� der Beklagten sp�testens bei Abschlu� des Darlehensvertrages eine Ausfertigung der die Treuh�nderin als Vertreterin der Kl�ger ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (st.Rspr., vgl. BGHZ 102, 60, 63; zuletzt Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1228 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232, vom 26. Oktober 2004 - XI ZR 255/03, ZIP 2005, 69, 74, vom 9. November 2004 - XI ZR 315/03, WM 2005, 72, 75 und vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03, Umdruck S. 16).aa) Eine solche Rechtsscheinvollmacht kommt nur dann in Betracht, wenn das Vertrauen des Dritten auf den Bestand der Vollmacht an andere Umst�nde als an die Vollmachtsurkunde ankn�pft und nach den Grunds�tzen �ber die Duldungsvollmacht schutzw�rdig erscheint (BGHZ 102, 60, 64 ff.; Senatsurteile vom 22. Oktober 1996 - XI ZR 249/95, WM 1996, 2230, 2232, vom 14. Mai 2002 - XI ZR 155/01, WM 2002, 1273, 1274 f., vom 25. M�rz 2003 - XI ZR 227/02, WM 2003, 1064, 1066, vom 2. M�rz 2004 - XI ZR 267/02, BKR 2004, 236, 238, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1229 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232 und vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03, Umdruck S. 16).Denn eine Duldungsvollmacht ist nur gegeben, wenn der Vertretene es - in der Regel �ber einen l�ngeren Zeitraum - wissentlich geschehen l��t, da� ein anderer f�r ihn ohne Bevollm�chtigung als Vertreter auftritt, und der Vertragspartner dieses bewu�te Dulden dahin versteht und nach Treu und Glauben verstehen darf, da� der als Vertreter Handelnde bevollm�chtigt ist (st.Rspr., siehe zuletzt Senatsurteile vom 14. Mai 2002 - XI ZR 155/01, vom 25. M�rz 2003 - XI ZR 227/02, vom 2. M�rz 2004 - XI ZR 267/02, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03 sowie XI ZR 171/03 …und vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03 jeweils aaO m.w.Nachw.; BGH, Urteile vom 14. Juni 2004 - II ZR 393/02, WM 2004, 1529, 1532, zur Ver�ffentlichung in BGHZ vorgesehen, und II ZR 407/02, WM 2004, 1536, 1539).Wie vom Senat bereits wiederholt entschieden, dient die Erteilung einer Selbstauskunft ebenso wie die Unterzeichnung von Bankauskunfts- und Schufaformularen lediglich der Vorpr�fung, ob jemand �berhaupt kreditw�rdig erscheint und als Darlehensnehmer in Betracht kommt, mithin der Vorbereitung, nicht aber dem Abschlu� eines Darlehensvertrages (Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1229 sowie XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1232 und vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03, Umdruck S. 17 f.; BGH, Urteile vom 14. Juni 2004 - II ZR 393/02, WM 2004, 1529, 1532, zur Ver�ffentlichung in BGHZ vorgesehen, und II ZR 407/02, WM 2004, 1536, 1539).Die Erteilung einer Einzugserm�chtigung betrifft nur die technische Abwicklung eines noch zu schlie�enden Darlehensvertrages und l��t nicht den Schlu� zu, deren Inhaber sei ohne jede Einschr�nkung und Bindung an den Willen des Vertretenen zum beliebigen Abschlu� von Darlehensvertr�gen gleich in welcher H�he, zu welchen Konditionen und mit welchen Sicherheiten erm�chtigt (Senatsurteile vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03 sowie XI ZR 171/03 …und vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03 jeweils aaO).Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats kann die Beklagte nur den Zahlungsempf�nger auf R�ckerstattung der Darlehensvaluta in Anspruch nehmen (vgl. BGHZ 147, 145, 150 f.; 152, 307, 311 f.; Senatsurteile vom 14. Mai 2002 - XI ZR 148/01, Umdruck S. 13, vom 3. Februar 2004 - XI ZR 125/03, WM 2004, 671, 672, zum Abdruck in BGHZ 158, 1 vorgesehen, vom 30. M�rz 2004 - XI ZR 145/03, Umdruck S. 7, vom 20. April 2004 - XI ZR 164/03, WM 2004, 1227, 1230 und XI ZR 171/03, WM 2004, 1230, 1233, vom 14. Dezember 2004 - XI ZR 142/03, Umdruck S. 19 f. sowie vom 11. Januar 2005 - XI ZR 272/03, Umdruck S. 12).
OLG Karlsruhe, 06.07.2004 - 17 U 301/03 Immobilienanlagen - Unwirksame Vollmacht = unwirksamer Darlehensvertraga) Der von den Kl�gern mit ihr geschlossene notarielle Gesch�ftsbesorgungsvertrag einschlie�lich Vollmachtserteilung ist im Hinblick auf die umfassend erteilte Vollmacht wegen Versto�es gegen Art. 1 � 1 Abs. 1 RBerG gem. � 134 BGB nichtig (BGH, Urteil vom 16.03.2004 - XI ZR 60/03, S.6; Urteil vom 20.04.2004 - XI ZR 171/03, S. 8; NJW 2004, 154, 157 m.w.N.).Von einer Wirksamkeit der Darlehensvertr�ge im Hinblick auf � 172 BGB kann nur ausgegangen werden, wenn der Beklagten sp�testens bei deren Abschluss eine Ausfertigung der die Gesch�ftsbesorgerin als Vertreterin des Kl�gers ausweisenden notariellen Vollmachtsurkunde vorlag (BGH, Urteil vom 20.04.2004 - XI ZR 171/03, S. 10 m.w.N.; WM 2004, 417, 421 m.w.N.).Denn eine Duldungsvollmacht ist nur gegeben, wenn der Vertretene es - in der Regel �ber einen l�ngeren Zeitraum - wissentlich geschehen l�sst, dass ein anderer f�r ihn ohne eine Bevollm�chtigung als Vertreter auftritt, und der Vertragspartner dieses bewusste Dulden dahin versteht und nach Treu und Glauben verstehen darf, dass der als Vertreter handelnde bevollm�chtigt ist (BGH, Urteil vom 20.04.2004 - XI ZR 171/03, S. 11 m.w.N.; NJOZ 2004, 1498, 1501).Die Beklagte hat schon nicht hinreichend einen sachlichen und zeitlichen Bezug zwischen diesen Handlungen der Darlehensnehmer und den abgeschlossenen Darlehensvertr�gen dargelegt (vgl. BGH, Urteil vom 20.04.2004 - XI ZR 171/03, S. 12; NJW 2003, 2091, 2093).Im �brigen ist nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteile vom 20.04.2004 - XI ZR 171/03, S. 12, 13; und XI ZR 164/03, S. 12;13) die �bersendung einer Selbstauskunft sowie von Einkommensnachweisen, die keinen Bezug zu der sp�teren Gesch�ftsbesorgerin erkennen lassen und die lediglich der Vorpr�fung dienen, ob jemand �berhaupt als kreditw�rdig erscheint und als Darlehensnehmer in Betracht kommt, regelm��ig nicht geeignet, den Rechtsschein einer Bevollm�chtigung der Gesch�ftsbesorgerin zu begr�nden.Alle Beteiligten gingen von der Wirksamkeit der erteilten Vollmacht und somit auch der Darlehensvertr�ge aus (BGH, Urteil vom 20.04.2004 - XI ZR 171/03, S. 14 m.w.N.).Der bereicherungsrechtliche Ausgleich zwischen der Beklagten als Angewiesenen und den Dritten als Zuwendungsempf�ngern w�re dann nach den Regeln der Nichtleistungskondiktion vorzunehmen, was bedeutet, dass sich die Beklagte unmittelbar an die Zuwendungsempf�nger halten m�sste (BGH, Urteil vom 20.04.2004 - XI ZR 171/03, S. 16 m.w.N.).Der Feststellungsantrag ist - im �brigen unabh�ngig von der mit der Berufung der Beklagten angegriffenen H�he des Bereicherungssaldos - zul�ssig und begr�ndet (BGH, Urteil vom 20.04.2004 - XI ZR 171/03, S. 17; NJW 2004, 153).
BGH, 10.05.2005 - XI ZR 128/04 Verfahrensrecht - G�ltige Unterschrift unter einem Fax
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