Source: http://rechtsprechung.niedersachsen.juris.de/purl/gesetze/_ges/BKleingG_Eingangsformel
Timestamp: 2020-08-10 05:01:18
Document Index: 143379674

Matched Legal Cases: ['§ 20', '§ 20', 'Art 4', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 20', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 18', '§ 1', 'Art. 14', '§ 2', 'Art. 1', '§ 29', '§ 3', 'Art. 1', '§ 3', 'Art. 1', '§ 3', 'Art. 2', '§ 4', 'Art. 7', '§ 4', 'Art. 7', '§ 4', 'Art. 7', '§ 4', 'Art. 1', '§ 192', '§ 5', 'Art. 7', '§ 5', 'Art. 7', '§ 5', 'Art. 2', '§ 5', 'Art. 7', '§ 5', 'Art. 1', 'Art. 7', '§ 5', 'Art. 7', '§ 5', 'Art. 3', '§ 5', 'Art. 7', '§ 5', 'Art. 1', '§ 8', 'Art. 7', 'Art. 3', '§ 9', 'Art. 3', '§ 9', 'Art. 14', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 12', 'Art. 3', '§ 10', '§ 12', 'Art. 3', '§ 12', 'Art. 7', '§ 563', '§ 5', '§ 15', 'Art. 7', '§ 15', 'Art. 7', '§ 2', '§ 16', '§ 16', '§ 16', 'Art. 2', '§ 5', '§ 20', '§ 5', '§ 20', 'Art. 1', '§ 20', 'Art. 1', 'Art. 9', '§ 20', 'Art. 1', '§ 20', 'Art. 7', '§ 20', 'Art. 5', '§ 21', 'Art. 11']

Amtliche Abkürzung: BKleingG
Gültig ab: 01.04.1983
Fundstelle: BGBl I 1983, 210
FNA: FNA 235-12
(+++ Textnachweis ab: 1.4.1983 +++)
(+++ Änderungen aufgrund EinigVtr vgl. § 20a +++)
§ 20 Abs 1 Nr 7 Aufhebung BHGuaÄndG Art 4 1.4.1983
Bundeskleingartengesetz 28.02.1983
Eingangsformel 28.02.1983
Erster Abschnitt Allgemeine Vorschriften 28.02.1983
§ 1 Begriffsbestimmungen 13.09.2001
§ 2 Kleingärtnerische Gemeinnützigkeit 08.04.1994
§ 3 Kleingarten und Gartenlaube 08.04.1994
Zweiter Abschnitt Kleingartenpachtverhältnisse 19.06.2001
§ 4 Kleingartenpachtverträge 19.06.2001
§ 5 Pacht 13.07.2001
§ 6 Vertragsdauer 28.02.1983
§ 7 Schriftform der Kündigung 28.02.1983
§ 8 Kündigung ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist 13.07.2001
§ 9 Ordentliche Kündigung 13.09.2001
§ 10 Kündigung von Zwischenpachtverträgen 28.02.1983
§ 11 Kündigungsentschädigung 28.02.1983
§ 12 Beendigung des Kleingartenpachtvertrages bei Tod des Kleingärtners 13.07.2001
§ 13 Abweichende Vereinbarungen 28.02.1983
Dritter Abschnitt Dauerkleingärten 28.02.1983
§ 14 Bereitstellung und Beschaffung von Ersatzland 28.02.1983
§ 15 Begründung von Kleingartenpachtverträgen durch Enteignung 19.06.2001
Vierter Abschnitt Überleitungs- und Schlußvorschriften 28.02.1983
§ 16 Überleitungsvorschriften für bestehende Kleingärten 08.12.1986
§ 17 Überleitungsvorschrift für die kleingärtnerische Gemeinnützigkeit 28.02.1983
§ 18 Überleitungsvorschriften für Lauben 28.02.1983
§ 19 Stadtstaatenklausel 28.02.1983
§ 20 Aufhebung von Vorschriften 28.02.1983
§ 20a Überleitungsregelungen aus Anlaß der Herstellung der Einheit Deutschlands 19.06.2001
§ 20b Sonderregelungen für Zwischenpachtverhältnisse im Beitrittsgebiet 21.09.1994
§ 21 (weggefallen) 19.09.2006
§ 22 Inkrafttreten 28.02.1983
ein Garten, der zwar die Voraussetzungen des Absatzes 1 erfüllt, aber vom Eigentümer oder einem seiner Haushaltsangehörigen im Sinne des § 18 des Wohnraumförderungsgesetzes genutzt wird (Eigentümergarten);
§ 1 Abs. 2 Nr. 1: IdF d. Art. 14 Nr. 1 G v. 13.9.2001 I 2376 mWv 1.1.2002
§ 2 Eingangssatz: IdF d. Art. 1 Nr. 1 G v. 8.4.1994 I 766 mWv 1.5.1994
(1) 1Ein Kleingarten soll nicht größer als 400 Quadratmeter sein. 2Die Belange des Umweltschutzes, des Naturschutzes und der Landschaftspflege sollen bei der Nutzung und Bewirtschaftung des Kleingartens berücksichtigt werden.
(2) 1Im Kleingarten ist eine Laube in einfacher Ausführung mit höchstens 24 Quadratmetern Grundfläche einschließlich überdachtem Freisitz zulässig; die §§ 29 bis 36 des Baugesetzbuchs bleiben unberührt. 2Sie darf nach ihrer Beschaffenheit, insbesondere nach ihrer Ausstattung und Einrichtung, nicht zum dauernden Wohnen geeignet sein.
§ 3 Überschrift: IdF d. Art. 1 Nr. 2 Buchst. a G v. 8.4.1994 I 766 mWv 1.5.1994
§ 3 Abs. 1 Satz 2: Eingef. durch Art. 1 Nr. 2 Buchst. b G v. 8.4.1994 I 766 mWv 1.5.1994
§ 3 Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 2 Nr. 4 Buchst. b G v. 8.12.1986 I 2191 mWv 1.7.1987
Zweiter Abschnitt Kleingartenpachtverhältnisse
Zweiter Abschn. Überschrift (vor § 4): IdF d. Art. 7 Abs. 15 Nr. 1 G v. 19.6.2001 I 1149 mWv 1.9.2001
(2) 1Die Vorschriften über Kleingartenpachtverträge gelten, soweit nichts anderes bestimmt ist, auch für Pachtverträge über Grundstücke zu dem Zweck, die Grundstücke aufgrund einzelner Kleingartenpachtverträge weiterzuverpachten (Zwischenpachtverträge). 2Ein Zwischenpachtvertrag, der nicht mit einer als gemeinnützig anerkannten Kleingärtnerorganisation oder der Gemeinde geschlossen wird, ist nichtig. 3Nichtig ist auch ein Vertrag zur Übertragung der Verwaltung einer Kleingartenanlage, der nicht mit einer in Satz 2 bezeichneten Kleingärtnerorganisation geschlossen wird.
§ 4 Abs. 1: IdF d. Art. 7 Abs. 15 Nr. 2 Buchst. a G v. 19.6.2001 I 1149 mWv 1.9.2001
§ 4 Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 7 Abs. 15 Nr. 2 Buchst. b G v. 19.6.2001 I 1149 mWv 1.9.2001
§ 4 Abs. 2 Satz 2: IdF d. Art. 1 Nr. 3 G v. 8.4.1994 I 766 mWv 1.5.1994
(1) 1Als Pacht darf höchstens der vierfache Betrag der ortsüblichen Pacht im erwerbsmäßigen Obst- und Gemüseanbau, bezogen auf die Gesamtfläche der Kleingartenanlage verlangt werden. 2Die auf die gemeinschaftlichen Einrichtungen entfallenden Flächen werden bei der Ermittlung der Pacht für den einzelnen Kleingarten anteilig berücksichtigt. 3Liegen ortsübliche Pachtbeträge im erwerbsmäßigen Obst- und Gemüseanbau nicht vor, so ist die entsprechende Pacht in einer vergleichbaren Gemeinde als Bemessungsgrundlage zugrunde zu legen. 4Ortsüblich im erwerbsmäßigen Obst- und Gemüseanbau ist die in der Gemeinde durchschnittlich gezahlte Pacht.
(2) 1Auf Antrag einer Vertragspartei hat der nach § 192 des Baugesetzbuchs eingerichtete Gutachterausschuß ein Gutachten über die ortsübliche Pacht im erwerbsmäßigen Obst- und Gemüseanbau zu erstatten. 2Die für die Anzeige von Landpachtverträgen zuständigen Behörden haben auf Verlangen des Gutachterausschusses Auskünfte über die ortsübliche Pacht im erwerbsmäßigen Obst- und Gemüseanbau zu erteilen. 3Liegen anonymisierbare Daten im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes nicht vor, ist ergänzend die Pacht im erwerbsmäßigen Obst- und Gemüseanbau in einer vergleichbaren Gemeinde als Bemessungsgrundlage heranzuziehen.
(3) 1Ist die vereinbarte Pacht niedriger oder höher als die sich nach den Absätzen 1 und 2 ergebende Höchstpacht, kann die jeweilige Vertragspartei der anderen Vertragspartei in Textform erklären, dass die Pacht bis zur Höhe der Höchstpacht herauf- oder herabgesetzt wird. 2Aufgrund der Erklärung ist vom ersten Tage des auf die Erklärung folgenden Zahlungszeitraums an die höhere oder niedrigere Pacht zu zahlen. 3Die Vertragsparteien können die Anpassung frühestens nach Ablauf von drei Jahren nach Vertragsschluss oder der vorhergehenden Anpassung verlangen. 4Im Falle einer Erklärung des Verpächters über eine Pachterhöhung ist der Pächter berechtigt, das Pachtverhältnis spätestens am 15. Werktag des Zahlungszeitraums, von dem an die Pacht erhoben werden soll, für den Ablauf des nächsten Kalendermonats zu kündigen. 5Kündigt der Pächter, tritt eine Erhöhung der Pacht nicht ein.
(4) 1Der Verpächter kann für von ihm geleistete Aufwendungen für die Kleingartenanlage, insbesondere für Bodenverbesserungen, Wege, Einfriedungen und Parkplätze, vom Pächter Erstattung verlangen, soweit die Aufwendungen nicht durch Leistungen der Kleingärtner oder ihrer Organisationen oder durch Zuschüsse aus öffentlichen Haushalten gedeckt worden sind und soweit sie im Rahmen der kleingärtnerischen Nutzung üblich sind. 2Die Erstattungspflicht eines Kleingärtners ist auf den Teil der ersatzfähigen Aufwendungen beschränkt, der dem Flächenverhältnis zwischen seinem Kleingarten und der Kleingartenanlage entspricht; die auf die gemeinschaftlichen Einrichtungen entfallenden Flächen werden der Kleingartenfläche anteilig zugerechnet. 3Der Pächter ist berechtigt, den Erstattungsbetrag in Teilleistungen in Höhe der Pacht zugleich mit der Pacht zu zahlen.
(5) 1Der Verpächter kann vom Pächter Erstattung der öffentlich-rechtlichen Lasten verlangen, die auf dem Kleingartengrundstück ruhen. 2Absatz 4 Satz 2 ist entsprechend anzuwenden. 3Der Pächter ist berechtigt, den Erstattungsbetrag einer einmalig erhobenen Abgabe in Teilleistungen, höchstens in fünf Jahresleistungen, zu entrichten.
§ 5 Überschrift: IdF d. Art. 7 Abs. 15 Nr. 3 Buchst. a G v. 19.6.2001 I 1149 mWv 1.9.2001
§ 5 Abs. 1: IdF d. Art. 7 Abs. 15 Nr. 3 Buchst. b G v. 19.6.2001 I 1149 mWv 1.9.2001
§ 5 Abs. 2: IdF d. Art. 2 Nr. 4 Buchst. a G v. 8.12.1986 I 2191 mWv 1.7.1987
§ 5 Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 7 Abs. 15 Nr. 3 Buchst. c G v. 19.6.2001 I 1149 mWv 1.9.2001
§ 5 Abs. 2 Satz 2 u. 3: Eingef. durch Art. 1 Nr. 4 Buchst. b G v. 8.4.1994 I 766 mWv 1.5.1994; idF d. Art. 7 Abs. 15 Nr. 3 Buchst. d u. e G v. 19.6.2001 I 1149 mWv 1.9.2001
§ 5 Abs. 3: IdF d. Art. 7 Abs. 15 Nr. 3 Buchst. f G v. 19.6.2001 I 1149 mWv 1.9.2001
§ 5 Abs. 3 Satz 1: IdF d. Art. 3 Nr. 1 G v. 13.7.2001 I 1542 mWv 1.8.2001
§ 5 Abs. 4 Satz 3: IdF d. Art. 7 Abs. 15 Nr. 3 Buchst. g G v. 19.6.2001 I 1149 mWv 1.9.2001
§ 5 Abs. 5: Eingef. durch Art. 1 Nr. 4 Buchst. c G v. 8.4.1994 I 766 mWv 1.5.1994
der Pächter mit der Entrichtung der Pacht für mindestens ein Vierteljahr in Verzug ist und nicht innerhalb von zwei Monaten nach Mahnung in Textform die fällige Pachtforderung erfüllt oder
der Pächter oder von ihm auf dem Kleingartengrundstück geduldete Personen so schwerwiegende Pflichtverletzungen begehen, insbesondere den Frieden in der Kleingärtnergemeinschaft so nachhaltig stören, daß dem Verpächter die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht zugemutet werden kann.
§ 8 Nr. 1: IdF d. Art. 7 Abs. 15 Nr. 4 G v. 19.6.2001 I 1149 mWv 1.9.2001 u. d. Art. 3 Nr. 2 G v. 13.7.2001 I 1542 mWv 1.8.2001
(2) 1Die Kündigung ist nur für den 30. November eines Jahres zulässig; sie hat spätestens zu erfolgen
dieses Jahres. 2Wenn dringende Gründe die vorzeitige Inanspruchnahme der kleingärtnerisch genutzten Fläche erfordern, ist eine Kündigung in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 5 und 6 spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats für den Ablauf des nächsten Monats zulässig.
§ 9 Abs. 1 Nr. 1: IdF d. Art. 3 Nr. 3 G v. 13.7.2001 I 1542 mWv 19.7.2001
§ 9 Abs. 1 Nr. 3: IdF d. Art. 14 Nr. 2 G v. 13.9.2001 I 2376 mWv 1.1.2002
(1) 1Wird ein Kleingartenpachtvertrag nach § 9 Abs. 1 Nr. 2 bis 6 gekündigt, hat der Pächter einen Anspruch auf angemessene Entschädigung für die von ihm eingebrachten oder gegen Entgelt übernommenen Anpflanzungen und Anlagen, soweit diese im Rahmen der kleingärtnerischen Nutzung üblich sind. 2Soweit Regeln für die Bewertung von Anpflanzungen und Anlagen von den Ländern aufgestellt oder von einer Kleingärtnerorganisation beschlossen und durch die zuständige Behörde genehmigt worden sind, sind diese bei der Bemessung der Höhe der Entschädigung zugrunde zu legen. 3Bei einer Kündigung nach § 9 Abs. 1 Nr. 5 oder 6 sind darüber hinaus die für die Enteignungsentschädigung geltenden Grundsätze zu beachten.
(2) 1Zur Entschädigung ist der Verpächter verpflichtet, wenn der Vertrag nach § 9 Abs. 1 Nr. 2 bis 4 gekündigt worden ist. 2Bei einer Kündigung nach § 9 Abs. 1 Nr. 5 oder 6 ist derjenige zur Entschädigung verpflichtet, der die als Kleingarten genutzte Fläche in Anspruch nimmt.
(2) 1Ein Kleingartenpachtvertrag, den Eheleute oder Lebenspartner gemeinschaftlich geschlossen haben, wird beim Tode eines Ehegatten oder Lebenspartners mit dem überlebenden Ehegatten oder Lebenspartner fortgesetzt. 2Erklärt der überlebende Ehegatte oder Lebenspartner binnen eines Monats nach dem Todesfall in Textform gegenüber dem Verpächter, dass er den Kleingartenpachtvertrag nicht fortsetzen will, gilt Absatz 1 entsprechend.
§ 12 Abs. 2: IdF d. Art. 3 § 10 Nr. 1 G v. 16.2.2001 I 266 mWv 1.8.2001
§ 12 Abs. 2 Satz 2: IdF d. Art. 3 Nr. 4 G v. 13.7.2001 I 1542 mWv 19.7.2001
§ 12 Abs. 3: IdF d. Art. 7 Abs. 15 Nr. 5 G v. 19.6.2001 I 1149 mWv 1.9.2001;
Kursivdruck: Muss richtig "§ 563b Abs. 1 und 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs" lauten
dem Eigentümer ein angemessenes Angebot zur Begründung der Kleingartenpachtverträge gemacht worden ist; das Angebot ist in Bezug auf die Pacht als angemessen anzusehen, wenn sie der Pacht nach § 5 entspricht.
§ 15 Abs. 2 Nr. 3 Halbsatz 2: IdF d. Art. 7 Abs. 15 Nr. 6 Buchst. a G v. 19.6.2001 I 1149 mWv 1.9.2001
§ 15 Abs. 3: IdF d. Art. 7 Abs. 15 Nr. 6 Buchst. b G v. 19.6.2001 I 1149 mWv 1.9.2001
(4) 1Ist die Kleingartenanlage vor Ablauf der in Absatz 3 bestimmten Pachtzeit im Bebauungsplan als Fläche für Dauerkleingärten festgesetzt worden, gilt der Vertrag als auf unbestimmte Zeit verlängert. 2Hat die Gemeinde vor Ablauf des 31. März 1987 beschlossen, einen Bebauungsplan aufzustellen mit dem Ziel, die Fläche für Dauerkleingärten festzusetzen, und den Beschluß nach § 2 Abs. 1 Satz 2 des Baugesetzbuchs bekanntgemacht, verlängert sich der Vertrag vom Zeitpunkt der Bekanntmachung an um vier Jahre; der vom Zeitpunkt der vereinbarten Beendigung der Pachtzeit bis zum 31. März 1987 abgelaufene Zeitraum ist hierbei anzurechnen. 3Vom Zeitpunkt der Rechtsverbindlichkeit des Bebauungsplans an sind die Vorschriften über Dauerkleingärten anzuwenden.
§ 16 Abs. 3: Nach Maßgabe der Gründe mit GG vereinbar gem. BVerfGE v. 23.9.1992; 1993 I 42 - 1 BvL 15/85 u.a. -
§ 16 Abs. 4 Satz 1: Mit GG vereinbar gem. BVerfGE v. 23.9.1992; 1993 I 42 - 1 BvL 15/85 u.a. -
§ 16 Abs. 4 Satz 2: idF d. Art. 2 Nr. 4 Buchst. b G v. 8.12.1986 I 2191 mWv 1.7.1987
(2) 1Eine bei Inkrafttreten dieses Gesetzes bestehende Befugnis des Kleingärtners, seine Laube zu Wohnzwecken zu nutzen, bleibt unberührt, soweit andere Vorschriften der Wohnnutzung nicht entgegenstehen. 2Für die Nutzung der Laube kann der Verpächter zusätzlich ein angemessenes Entgelt verlangen.
(2) 1Mit Inkrafttreten dieses Gesetzes erlöschen beschränkte persönliche Dienstbarkeiten, die aufgrund von § 5 Abs. 1 Satz 5 des nach Absatz 1 Nr. 12 außer Kraft tretenden Kleingartengesetzes von Schleswig-Holstein im Grundbuch eingetragen worden sind. 2Für die Berichtigung des Grundbuchs werden Kosten nicht erhoben.
§ 20 Abs. 1 Nr. 1. bis 9. u. 11. bis 13.: Aufhebungsvorschrift
Abs 1 Nr 10 Aufhebung KlGartPachtPrV HA 1.4.1983
der ortsüblichen Pacht im erwerbsmäßigen Obst- und Gemüseanbau. 2Liegt eine ortsübliche Pacht im erwerbsmäßigen Obst- und Gemüseanbau nicht vor, ist die entsprechende Pacht in einer vergleichbaren Gemeinde als Bemessungsgrundlage zugrunde zu legen. 3Bis zum 1. Januar 1998 geltend gemachte Erstattungsbeträge gemäß § 5 Abs. 5 Satz 3 können vom Pächter in Teilleistungen, höchstens in acht Jahresleistungen, entrichtet werden.
§ 20a: Eingef. durch Anl. I Kap. XIV Abschn. II Nr. 4 EinigVtr v. 31.8.1990 iVm Art. 1 G v. 23.9.1990 II 885, 1125 mWv 29.9.1990
§ 20a Nr. 3 Satz 5: IdF d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. a G v. 8.4.1994 I 766 mWv 1.5.1994 u. d. Art. 9 G v. 18.8.1997 I 2081 mWv 1.1.1998
§ 20a Nr. 6: IdF d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. b G v. 8.4.1994 I 766 mWv 1.5.1994
§ 20a Nr. 6 Satz 1 u. 2: IdF d. Art. 7 Abs. 15 Nr. 7 G v. 19.6.2001 I 1149 mWv 1.9.2001
§ 20b: Eingef. durch Art. 5 G v. 21.9.1994 I 2538 mWv 1.1.1995
§ 21: Aufgeh. durch Art. 11 G v. 19.9.2006 I 2146 mWv 1.10.2006
Inkraftsetzung BKleingG 1.4.1983