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Timestamp: 2016-10-23 14:30:52
Document Index: 391706480

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 4', 'Art. 18', 'Art. 7', 'Art. 24', 'Art. 36', 'Art. 8', 'Art. 16', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

8C_85/2015 (28.10.2015)
8C_85/2015 � � Urteil vom 28. Oktober 2015
Z�rich Versicherungs-Gesellschaft AG, Postfach, 8085 Z�rich Versicherung,
A.________, geboren 1956, war seit 1. Oktober 2002 als An�sthesiearzt f�r das Spital B.________ t�tig und in dieser Eigenschaft bei der Z�rich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Z�rich) gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Am 11. Oktober 2002 erlitt er einen Selbstunfall mit dem Auto, bei dem er sich unter anderem mehrere Wirbelfrakturen zuzog. Die Z�rich kam f�r die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Im November 2002 nahm er seine Erwerbst�tigkeit wieder voll auf. Am 17. Januar 2007 meldete er sich unter Hinweis auf starke, progrediente Schmerzen im ganzen Wirbels�ulenbereich (zervikal, thorakal, lumbal), reduzierte Beweglichkeit und Starre der Halswirbels�ule, heftige Kopfschmerzen, Ischialgie, Behinderungen im Bewegungsapparat sowie Nervosit�t, hervorgerufen durch Schmerzen, und Konzentrationsst�rungen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Das Spital C.________, neuer Arbeitgeber seit 1. Juli 2005, meldete daraufhin der Z�rich am 23. Mai 2007 einen R�ckfall und verwies auf die Anmeldung bei der Invalidenversicherung. Die Z�rich erbrachte erneut Versicherungsleistungen. Per 1. September 2008 nahm A.________ eine selbstst�ndige Erwerbst�tigkeit auf (Er�ffnung der Klinik D.________). Die IV-Stelle des Kantons Solothurn sprach ihm mit Verf�gung vom 21. Dezember 2011 ab 1. Januar 2007 eine halbe Rente (IV-Grad: 50 % bis 30. M�rz 2008 bzw. 57 % ab 1. April 2008) sowie ab 1. Dezember 2008 eine Viertelsrente (IV-Grad: 49 %) zu. Dieser Verwaltungsakt wurde auf Beschwerde hin vom Versicherungsgericht des Kantons Solothurn (Entscheid vom 17. Januar 2013) und letztinstanzlich vom Bundesgericht (Urteil 9C_160/2013 vom 28. August 2013) best�tigt.
Mit Verf�gung vom 27. September 2012 hatte die Z�rich in der Zwischenzeit die Leistungen f�r Heilbehandlung und die Taggeldleistungen per 31. August 2012 eingestellt und ab 1. September 2012 eine Rente, basierend auf einem Erwerbsunf�higkeitsgrad von 26 %, sowie eine Integrit�tsentsch�digung, entsprechend einer Integrit�tseinbusse von 25 %, zugesprochen. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 12. Februar 2014).
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und das Rechtsbegehren stellen, es sei ihm ab 1. September 2012 eine Rente bei einem Erwerbsunf�higkeitsgrad von 49 %, eventualiter bei einem Erwerbsunf�higkeitsgrad von 36 %, auszurichten und es sei ihm eine Integrit�tsentsch�digung, basierend auf einer Integrit�tseinbusse von 35 %, zuzusprechen.
Die vorinstanzlichen Akten wurden eingeholt. Auf die Durchf�hrung eines Schriftenwechsels wurde verzichtet.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder der Unfallversicherung ist das Bundesgericht - anders als in den �brigen Sozialversicherungsbereichen (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) - nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG). Es wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), pr�ft indessen - unter Beachtung der Begr�ndungspflicht in Beschwerdeverfahren (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) - nur die geltend gemachten R�gen, sofern allf�llige weitere rechtliche M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu pr�fen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254).
2.1.�Im angefochtenen Entscheid werden die f�r die streitgegenst�ndliche Beurteilung einschl�gigen Rechtsgrundlagen zutreffend wiedergegeben. Hervorzuheben sind die Bestimmungen und Grunds�tze zum Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 4 ATSG), zu den einzelnen Leistungsarten im Speziellen (namentlich Art. 18 ff. UVG in Verbindung mit Art. 7 und 8 ATSG [Invalidenrente] und Art. 24 f. UVG in Verbindung mit Art. 36 UVV [Integrit�tsentsch�digung]), zum Begriff der Invalidit�t (Art. 8 ATSG) und zur Ermittlung des Invalidit�tsgrads nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG; BGE 128 V 29 E. 1 S. 30 ). Darauf wird verwiesen.
2.2.�Die Invalidit�tssch�tzung der Invalidenversicherung entfaltet gegen�ber dem Unfallversicherer rechtsprechungsgem�ss keine Bindungswirkung (BGE 133 V 549; 131 V 362).
Es war schon im vorinstanzlichen Verfahren unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer an bleibenden Unfallfolgen leidet und deshalb in seiner angestammten T�tigkeit als An�sthesist in einem Akutspital nicht mehr uneingeschr�nkt einsetzbar ist. Nicht mehr angefochten ist letztinstanzlich auch das Invalideneinkommen, welches von Verwaltung und Vorinstanz, ausgehend von einem zumutbaren Ganztagespensum in einer Verweist�tigkeit (z.B. als Versicherungsmediziner), gest�tzt auf die Zahlen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes f�r Statistik (LSE) 2008, Tabelle TA11, m�nnliche Angestellte mit universit�rem Hochschulabschluss, Anforderungsprofil 1-2, auf Fr. 187'499.- festgesetzt wurde. Streitig ist hingegen das Valideneinkommen, welches gem�ss Ansicht des Beschwerdef�hrers auf Fr. 360'687.- zu beziffern ist, entsprechend dem (auf das Jahr 2011 aufindexierten) Einkommen im Unfalljahr 2002. Uneinigkeit besteht schliesslich auch bez�glich der H�he der Integrit�tseinbusse.
4.1.�Dem von der Unfallversicherung im Einspracheentscheid ermittelten Valideneinkommen von Fr. 253'011.- (teuerungsangepasst f�r das Jahr 2011) liegt der Durchschnitt der in den letzten sechs Jahren vor dem Unfall erzielten Verdienste von Fr. 213'559.- zugrunde, wobei das ausserordentlich hohe Einkommen im Unfalljahr 2002 voll ber�cksichtigt wurde (1997: Fr. 161'531.-; 1998: Fr. 169'964.-; 1999: Fr. 196'141.-; 2000: Fr. 196'670.-; 2001: 226'678.-; 2002: Fr. 330'371.-). Die Vorinstanz best�tigt die Richtigkeit dieser Bemessung des Valideneinkommens und des aus dem Vergleich mit dem Invalideneinkommen von Fr. 187'499.- resultierenden Erwerbsunf�higkeitsgrades von 26 %. Dabei l�sst sie sich auch vom Gedanken leiten, dass in �hnlichen T�tigkeitsbereichen vergleichbare Jahresl�hne resultieren. So nennt sie zum Vergleich den durchschnittlichen Jahreslohn von Fr. 201'530.- (per 2011) f�r Spital�rzte (aller Fachrichtungen) in leitender T�tigkeit ohne Zusatzeinkommen aus privat�rztlicher T�tigkeit und f�r Fach�rzte f�r An�sthesie in freier Praxist�tigkeit von Fr. 269'012.- (per 2011). Die Unfallversicherung hatte im Beschwerdeverfahren vor kantonalem Gericht ausserdem auf das Einkommen von Fach�rzten gem�ss Richtlohntabelle des Kantons Z�rich verwiesen, wonach der Jahresverdienst eines Facharztes mit mindestens sechsj�hriger Erfahrung als Oberarzt und Habilitation oder in der Funktion als stellvertretender Chefarzt bei Fr. 197'390.- (per 2014) und derjenige eines Arztes mit zwei Facharzttiteln oder mit Habilitation bei sehr hoher Komplexit�t des zu f�hrenden Bereichs bei Fr. 211'679.- (per 2014) lag.
4.2.�F�r die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tats�chlich verdient h�tte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angekn�pft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige T�tigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden w�re. Ausnahmen m�ssen mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 135 V 58 E. 3.1 S. 59; 134 V 322 E. 4.1 S. 325). Ist der zuletzt bezogene Lohn �berdurchschnittlich hoch, ist er nur dann als Valideneinkommen heranzuziehen, wenn mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, dass er weiterhin erzielt worden w�re (SVR 2011 IV Nr. 55 S. 163, 8C_671/2010 E. 4.5.1; 2009 IV Nr. 58 S. 181, 9C_5/2009 E. 2.3; Urteil 8C_362/2014 vom 25. Juni 2014 E. 5.2.3).
4.3.�Das kantonale Gericht setzt sich im angefochtenen Entscheid mit dem bereits vorinstanzlich erhobenen Einwand des Versicherten gegen die H�he des Valideneinkommens eingehend auseinander. Es unterzieht das Einkommen und die bis zum Unfallereignis ausge�bten Erwerbst�tigkeiten einer umfassenden Analyse und weist namentlich darauf hin, dass der Beschwerdef�hrer bis im Fr�hjahr 2001 ein Vollpensum als Oberarzt oder in leitender Funktion an einem Spital ausge�bt und entsprechend f�r ein Vollpensum entl�hnt worden war. Das Einkommen habe sich dabei im Laufe der Jahre kontinuierlich erh�ht. Erst im Unfalljahr sei ein sprunghafter Anstieg des Einkommens um ungef�hr 50 % erfolgt, weil der Versicherte in jenem Jahr in verschiedenen Kliniken in verschiedenen Regionen der Schweiz unterschiedliche Teilerwerbst�tigkeiten in einem Gesamtpensum von weit �ber 100 % ausge�bt habe. So sei er unter anderem in der Klinik E.________, t�tig gewesen, wo offenbar ein flexibles Pensum zwischen 50 und 100 % vereinbart worden sei. Daneben habe er in vier weiteren Kliniken jeweils tageweise gearbeitet, was dazu gef�hrt habe, dass er bis zu 30 Tage im Monat im Einsatz gewesen sei. Gegen�ber den medizinischen Gutachtern habe er denn auch festgehalten, dass er teilweise "24 Stunden t�glich an 365 Tagen" in Bereitschaft gewesen sei. Es ist mit der Vorinstanz einig zu gehen, dass der Versicherte diese Mehrfachbesch�ftigungen weit �ber ein Vollpensum hinaus nicht �ber l�ngere Zeit h�tte aufrecht erhalten k�nnen, nicht zuletzt, weil er bei seiner T�tigkeit als An�sthesist eine grosse Verantwortung zu tragen hat, welche er in v�llig �berm�detem Zustand gar nicht mehr zuverl�ssig wahrnehmen k�nnte. Daher kann das im Jahr 2002 erzielte Einkommen f�r die Bemessung des Valideneinkommens nicht allein massgebend sein. Die Durchschnittsberechnung der Beschwerdegegnerin anhand der Verdienste in den Jahren 1997 bis 2002 ist nicht zu beanstanden. Der Beschwerdef�hrer �bersieht n�mlich, dass die �berdurchschnittlichen L�hne der Jahre 2001 (bereits im Laufe dieses Jahres war er zeitweise f�r drei Kliniken gleichzeitig im Einsatz und erzielte dadurch eine �berproportionale Lohnsteigerung) und 2002 in dieser Berechnung vollumf�nglich Ber�cksichtigung fanden. Damit wird das Valideneinkommen nicht einfach auf der Grundlage einer Vollzeitbesch�ftigung als Spitalarzt festgelegt und der Teuerung angepasst, sondern es wird gleichzeitig auch dem Umstand Rechnung getragen, dass der Versicherte, wie er sich selber beschreibt, als "extrem fleissiger" und "dynamisch-unternehmerischer Typus" ohne Unfall im Vergleich zu anderen Spital�rzten (welche die durchschnittlichen Arbeitszeiten der Gesamtheit der Erwerbst�tigen in der Schweiz ebenfalls schon massiv �berschreiten) ein extensives Arbeitspensum beibehalten h�tte. Entgegen seiner Ansicht kann angesichts der bereits sehr lukrativen Entl�hnung im Jahr 2002 nicht davon ausgegangen werden, dass er dieses Lohnniveau auch l�ngerfristig h�tte sichern k�nnen, indem er den Besch�ftigungsgrad reduziert und sich auf T�tigkeiten in weniger Spit�lern mit h�heren Verdienstans�tzen konzentriert h�tte.
Der Versicherte kann zudem keine Anhaltspunkte nennen, welche im Zeitpunkt des Unfallereignisses konkret darauf hingewiesen h�tten, dass er sich ohne unfallbedingte Einschr�nkungen als An�sthesist selbstst�ndig gemacht h�tte. Wie er im �brigen selber ausf�hrt, stand dem damals auch der Umstand entgegen, dass er seine medizinischen Studien in Kroatien absolviert hatte und vor seiner Einb�rgerung im Jahr 2008 gar keine entsprechende Berufsaus�bungsbewilligung in der Schweiz h�tte beantragen k�nnen. Vom Unfallzeitpunkt her betrachtet ist damit eine Karriere als Spitalarzt mit 100 % �bersteigendem Pensum als �berwiegend wahrscheinlich zu werten. Das von Verwaltung und Vorinstanz errechnete Valideneinkommen von Fr. 253'011.- entspricht einer solchen Besch�ftigung, nachdem Spital�rzte in leitender Funktion ohne Zusatzeinkommen im Jahr 2011 einen durchschnittlichen Jahresverdienst von lediglich Fr. 201'530.- erzielten. Der Einwand des Beschwerdef�hrers, die Vorinstanz k�nne den massgebenden Lohn auch gleich "w�rfeln", wenn sie sinngem�ss zum Schluss komme, das von der Beschwerdegegnerin ermittelte Valideneinkommen liege nicht weit weg vom Durchschnittslohn in seiner ehemaligen Besch�ftigung in einem Vollpensum in der Klinik F.________, oder von Fach�rzten An�sthesie in freier Praxist�tigkeit sowie von Spital�rzten mit leitender Funktion, f�hrt ins Leere. Das kantonale Gericht geht klar davon aus, dass der Versicherte ohne unfallbedingte Einschr�nkungen �berwiegend wahrscheinlich als Spitalarzt t�tig geblieben w�re und best�tigt das f�r diese Funktion von der Beschwerdegegnerin errechnete Valideneinkommen. Die von der Vorinstanz diskutierten L�hne als An�sthesist in verschiedenen Funktionen dienen lediglich der �berpr�fung der Angemessenheit des im Einspracheentscheid ermittelten Valideneinkommens, ohne dass sie damit die �berwiegende Wahrscheinlichkeit einer Berufskarriere als Spitalarzt in Frage stellen w�rde. An der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit einer Karriere als Spitalarzt �ndert nichts, dass sich der Beschwerdef�hrer nach Erlangung des Schweizer B�rgerrechts als Leiter der von ihm gegr�ndeten Klinik im Jahr 2008 in eine "Quasi-Selbstst�ndigkeit" begeben hatte und in dieser Funktion nur noch einen Bruchteil des Lohnes eines Spitalarztes verdiente.
4.4.�Nach dem Gesagten und da der Unfallversicherer an die Invalidit�tssch�tzung der Invalidenversicherung nicht gebunden ist (vgl. E. 2.2 hiervor), durfte er die Invalidit�tsbemessung gest�tzt auf ein Valideneinkommen von Fr. 253'011.- vornehmen. Im �brigen wurde das hypothetische Einkommen im Gesundheitsfall im invalidenversicherungsrechtlichen Rechtsmittelverfahren weder vom Versicherungsgericht des Kantons Solothurn noch vom Bundesgericht (Urteil 9C_160/2013 vom 28. August 2013) diskutiert.
Zu pr�fen bleibt der Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung, welcher vom Unfallversicherer, best�tigt im angefochtenen Gerichtsentscheid, auf der Basis einer 25%igen Integrit�tseinbusse bemessen wurde.
In eingehender W�rdigung der medizinischen Aktenlage, namentlich gest�tzt auf die Einsch�tzungen des Dr. med. G.________, Spezialarzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie, insbesondere Wirbels�ulen-Chirurgie, vom 22. Februar 2007, 13. Juni 2008 und 23. Juni 2009 ist das kantonale Gericht zum �berzeugenden Schluss gelangt, dass mit Blick auf die bleibenden Beeintr�chtigungen im Bereich der Wirbels�ule gest�tzt auf Tabelle 7 "Integrit�tsschaden bei Wirbels�ulenaffektionen" eine Integrit�tsentsch�digung auf der Basis einer Integrit�tseinbusse von 25 % den Unfallfolgen vollumf�nglich Rechnung tr�gt. Gem�ss angefochtenem Gerichtsentscheid sind die �berwiegend belastungsabh�ngigen Beschwerden im Bereich der HWS und der BWS, welche eine volle Arbeitst�tigkeit in einer k�rperlich leichten Besch�ftigung erlauben, in die Schmerzfunktionsstufe ++ (geringe Dauerschmerzen, bei Belastung verst�rkt, auch in Ruhe) einzureihen. Der Versicherte vermag gegen diese rechtsfehlerfreie Einsch�tzung keine stichhaltigen Argumente vorzubringen. Soweit er angibt, t�glich Schmerzmittel in hoher Dosierung einzunehmen, l�sst sich daraus nicht schon ableiten, es sei von der Schmerzfunktionsstufe +++ (+/- starke Dauerschmerzen, Zusatzbelastung nicht m�glich, auch nachts und in Ruhe) auszugehen. Aus seiner Behauptung, eine Zusatzbelastung sei nicht mehr m�glich, kann ebenfalls kein anderer Schluss gezogen werden, nachdem im von der Invalidenversicherung eingeholten Gutachten des Instituts H.________ vom 4. Januar 2010, welches er zum Beweis anf�hrt, nicht nach unfallbedingten und krankhaften Einschr�nkungen differenziert wird und dennoch von einer 100%igen Arbeitsf�higkeit als An�sthesist "im engeren Sinn", d.h. ohne wesentliche Beteiligung an Lagerung und Transfer von Patienten und ohne stundenlanges Verharren in der gleichen K�rperposition, ausgegangen wird. Die Beschwerde ist daher auch in diesem Punkt abzuweisen.