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Timestamp: 2016-10-27 08:57:39
Document Index: 348212506

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 76', 'Art. 51', 'Art. 74', 'Art. 90', 'Art. 100', 'Art. 46', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 68', 'Art. 97', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE']

4A_220/2015 (03.09.2015)
4A_220/2015 � � Urteil vom 3. September 2015
vertreten durch Rechtsanw�ltin Judith Lusser Treyer,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Zivilkammer, vom 5. M�rz 2015.
A.a.�A._______ (Unternehmer, Kl�ger, Beschwerdef�hrer) ist Inhaber der seit 1984 im Handelsregister eingetragenen Einzelfirma "A._______ bauhandwerklicher Betrieb, C._______". Die Unternehmung hat die Ausf�hrung von bauhandwerklichen Arbeiten, insbesondere von Schreinerei-Innenausbau, Deckenverkleidungen, Schall- und W�rmeisolationen sowie Brandschutz zum Zweck; sie besch�ftigt nach Angaben des Unternehmers 14 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von rund 3 Mio. Franken pro Jahr. Die Ehefrau des Unternehmers f�hrt das B�ro und betreut insbesondere Debitoren und Kreditoren, w�hrend die Buchhaltung im �brigen von D._______ gef�hrt wird.
B._______ (Bestellerin, Beklagte, Beschwerdegegnerin) ist Gesch�ftsf�hrerin der E._______ Immobilien GmbH, die in der Liegenschaft F._______ in G._______ domiziliert ist, wo die Bestellerin wohnt. Sie ist Alleineigent�merin dieser Liegenschaft, die sie im Jahre 2004 aus der Erbschaft ihres Grossvaters �bernahm. Sie renovierte die Liegenschaft nach deren Erwerb durch einen "grossen Umbau". Die Einzelfirma des Unternehmers f�hrte in diesem Rahmen zwischen Herbst 2006 und Ende 2007 verschiedene Schreinerarbeiten aus.
H._______ (Zeuge) war von 2004 bis 2008 Lebenspartner der Bestellerin, mit der er jedoch nicht zusammenwohnte. Er betreibt mehrere (unter anderem Bordell-) Betriebe. Er betraute den Unternehmer im Laufe der Jahre mehrmals mit Schreinerarbeiten in verschiedenen seiner Betriebe. Der Unternehmer stellte daf�r keine Rechnungen, sondern wurde jeweils bar bezahlt, ohne dass Quittungen ausgestellt wurden.
A.b.�Am 11. April 2011 stellte der Unternehmer der Bestellerin f�r seine in den Jahren 2006 und 2007 geleisteten Arbeiten Rechnung in H�he von Fr. 166'287.35, von der er eine Akontozahlung von Fr. 10'000.-- in Abzug brachte. Den Betrag von Fr. 156'287.35 setzte er in der Folge mit Zahlungsbefehl vom 1. Juni 2011 (Betr. Nr. xxxxx BA Horgen) in Betreibung.
A.c.�Die Bestellerin bestritt ihre Zahlungspflicht mit der Begr�ndung, nicht sie, sondern ihr damaliger Lebenspartner habe die Schreinerarbeiten in ihrer Liegenschaft bestellt. Ausserdem sei f�r die entsprechenden Arbeiten ein Kostendach zwischen Fr. 120'000.-- und Fr. 150'000.-- vereinbart worden. Sie brachte vor, ihr damaliger Lebenspartner habe die Arbeiten mit zwei Barzahlungen in H�he von Fr. 70'000.-- und Fr. 80'000.-- abgegolten, wobei er den ersten Betrag von Fr. 70'000.-- zu Beginn des Jahres 2007 und den zweiten von Fr. 80'000.-- anfangs 2008 bezahlt habe. Sie machte geltend, sie habe von ihrem ehemaligen Lebenspartner ein Darlehen von Fr. 180'000.-- erhalten, wovon Fr. 150'000.-- die Schreinerarbeiten betr�fen.
B.a.�Mit Klageschrift vom 28. Dezember 2011 gelangte der Unternehmer unter Beilage der Klagebewilligung vom 4. Oktober 2011 an das Bezirksgericht Horgen mit dem Rechtsbegehren, die Bestellerin sei zu verpflichten, ihm Fr. 156'287.35 zuz�glich Zins von 5 % seit dem 12. Mai 2011 sowie Fr. 203.-- Betreibungskosten und die Kosten des Schlichtungsverfahrens in der H�he von Fr. 870.-- zu bezahlen (Ziffer 1); der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xxxxx des Betreibungsamtes Horgen sei zu beseitigen und es sei ihm definitive Rechts�ffnung zu erteilen (Ziffer 2).
B.b.�Mit Urteil vom 18. November 2013 verpflichtete das Bezirksgericht Horgen die Beklagte, dem Kl�ger Fr. 156'287.35 nebst Zins zu 5 % seit 21. Mai 2011 sowie Fr. 203.-- Betreibungskosten zu bezahlen. In diesem Umfang erteilte es in der Betreibung Nr. xxxxx des Betreibungsamtes Horgen (Zahlungsbefehl vom 1. Juli 2011) definitive Rechts�ffnung. Im Mehrbetrag (Zins) wies es die Klage ab. Das Gericht bejahte die Passivlegitimation der Beklagten und wies den Einwand ab, es sei ein Kostendach vereinbart worden. Den Nachweis der Bezahlung hielt das Gericht nicht f�r erbracht.
B.c.�Das Obergericht des Kantons Z�rich hiess mit Urteil vom 5. M�rz 2015 die Beschwerde der Beklagten teilweise gut und hob den materiellen Entscheid des Bezirksgerichts Horgen auf; die Beklagte wurde verpflichtet, dem Kl�ger den Betrag von Fr. 6'287.35 nebst Zins zu 5 % seit dem 7. Juni 2011 zu bezahlen und in diesem Umfang wurde der Rechtsvorschlag in der Betreibung aufgehoben; im Mehrbetrag wurde die Klage abgewiesen. Das Obergericht best�tigte zun�chst die Passivlegitimation der Beklagten und kam mit dem Bezirksgericht zum Schluss, dass kein Kostendach vereinbart worden sei. Entgegen der Erkenntnis des Bezirksgerichts gelangte das Obergericht jedoch zum Schluss, die Beklagte habe den Beweis f�r die behauptete Barzahlung von insgesamt Fr. 150'000.-- durch ihren ehemaligen Lebenspartner an den Kl�ger erbracht.
C.a.�Mit Beschwerde in Zivilsachen stellt der Kl�ger die Rechtsbegehren, (1) das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 5. M�rz 2015 sei aufzuheben und die Beklagte sei zu verpflichten, ihm Fr. 156'287.35 zuz�glich Zins von 5 % seit dem 21. Mai 2011 sowie Fr. 203.-- Betreibungskosten zu bezahlen; (2) eventualiter sei das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 5. M�rz 2015 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen; (3) subeventualiter sei das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 5. M�rz 2015 aufzuheben und die Beklagte zu verpflichten, ihm Fr. 16'287.35 zuz�glich Zins von 5 % seit dem 21. Mai 2011 sowie Fr. 203.-- Betreibungskosten zu bezahlen. Den Haupt- und Eventualantrag begr�ndet er mit der R�ge, die Vorinstanz habe Art. 9 BV verletzt und die Beweise willk�rlich gew�rdigt mit dem Schluss, die Rechnung sei im Umfang von insgesamt Fr. 150'000.-- in zwei Barzahlungen durch den ehemaligen Lebenspartner der Beklagten bezahlt worden; jedenfalls habe das Obergericht die Anforderungen an das Regelbeweismass verkannt. Zum Subeventualantrag bringt er vor, das Obergericht sei zum Schluss gekommen, die auf der Rechnung in Abzug gebrachte Akontozahlung von Fr. 10'000.-- sei nicht erfolgt. Weshalb sich diese Feststellung nicht auf den geschuldeten Restbetrag auswirken solle, habe das Obergericht nicht begr�ndet und damit Art. 9 BV verletzt; auf der Grundlage des angefochtenen Entscheides h�tte das Obergericht bei korrektem Vorgehen einen Betrag von Fr. 16'287.35 zusprechen m�ssen.
C.b.�Die Beschwerdegegnerin schliesst in der Antwort auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist.
C.c.�Der Beschwerdef�hrer hat repliziert.
Das angefochtene Urteil betrifft eine Zivilsache (Art. 72 BGG) und ist von einer oberen kantonalen Instanz erlassen worden, die auf ein Rechtsmittel hin kantonal letztinstanzlich entschieden hat (Art. 75 BGG). Der Beschwerdef�hrer ist mit seinen Begehren unterlegen (Art. 76 Abs. 1 BGG), der massgebende Streitwert betr�gt mehr als Fr. 30'000.-- (Art. 51 i.V.m. Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG), die Beschwerde richtet sich gegen einen Endentscheid (Art. 90 BGG) und ist innert der Beschwerdefrist eingereicht worden (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG). Auf die Beschwerde in Zivilsachen ist unter Vorbehalt einer geh�rigen Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) einzutreten.
Soweit der Beschwerdef�hrer beantragt, die Beschwerdegegnerin sei zur Zahlung der Betreibungskosten von Fr. 203.-- zu verurteilen, wird auf die zutreffenden vorinstanzlichen Ausf�hrungen verwiesen, wonach der Beschwerdef�hrer diese Kosten nach Art. 68 Abs. 2 SchKG von den Zahlungen der Beschwerdegegnerin vorab erheben kann (vgl. auch Urteil 5A_455/2012 vom 5. Dezember 2012 E. 3). Da der Beschwerdef�hrer gegen diese Erw�gungen nichts vorbringt, mithin seinen Antrag nicht begr�ndet, ist darauf nicht einzutreten.
Gem�ss Art. 97 BGG kann die Feststellung des Sachverhalts und damit die Beweisw�rdigung nur ger�gt werden, wenn die Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig - d.h. willk�rlich (Art. 9 BV; BGE 135 III 127 E. 1.5 S. 130 mit Hinweis) - ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels f�r den Verfahrensausgang entscheidend sein kann (BGE 140 III 115 E. 2 S. 117). Zum Sachverhalt geh�rt auch der Prozesssachverhalt (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f.).
3.1.�Die offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung pr�ft das Bundesgericht nur auf klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 137 II 353 E. 5.1 S. 356). Der Beschwerdef�hrer, der die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung i.S.v. Art. 95 BGG beruhen (BGE 136 II 508 E. 1.2 S. 511; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254; 133 III 350 E. 1.3 S. 351). Nach der st�ndigen Praxis des Bundesgerichts liegt Willk�r in der Rechtsanwendung vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 138 IV 13 E. 5.1 S. 22 mit Hinweisen). In der Beschwerde ist darzutun und zu belegen, dass diese Voraussetzungen vorliegen; dass die von Sachgerichten gezogenen Schl�sse nicht mit der eigenen Darstellung des Beschwerdef�hrers �bereinstimmen, belegt keine Willk�r (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266 mit Hinweisen). �berdies ist in der Beschwerde darzutun, inwiefern die Behebung des ger�gten Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, namentlich auf rein appellatorische Kritik an der Beweisw�rdigung, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255).
3.2.�Die Vorinstanz ist im angefochtenen Entscheid entgegen dem erstinstanzlichen Gericht zum Schluss gelangt, dass der Beschwerdegegnerin der Beweis gelungen ist, wonach ihr ehemaliger Lebenspartner dem Beschwerdef�hrer zweimal Barbetr�ge an die hier umstrittene Rechnung f�r Schreinerarbeiten in der Liegenschaft der Beschwerdegegnerin bezahlt hat, n�mlich einmal Fr. 70'000.-- und einmal Fr. 80'000.--. Das Obergericht ging zun�chst davon aus, dass die Frage, ob Geld vom Zeugen an den Beschwerdef�hrer geflossen sei, aufgrund der Aussagen der beiden Beteiligten zu entscheiden sei, wobei beide am Verfahrensausgang interessiert seien - der Beschwerdef�hrer als Partei und der Zeuge als Vertrauter der anderen Partei, der nicht nur w�hrend des Baus deren Interessen vertreten habe, sondern der m�glicherweise die R�ckzahlung seines Darlehens gegen die Beschwerdegegnerin im Falle deren Unterliegens in diesem Prozess nur schwer durchsetzen k�nnte. Das Obergericht ber�cksichtigte, dass auch in der unkonventionellen Gesch�ftsbeziehung, welche der Zeuge und der Beschwerdef�hrer �ber Jahre pflegten, die �bergabe von Barbetr�gen in der Gr�ssenordnung von Fr. 70'000.-- und Fr. 80'000.-- kein allt�gliches Ereignis gewesen sei, weshalb sich beide daran erinnern m�ssten. Das Obergericht hielt schliesslich die Aussage des Zeugen f�r glaubw�rdig, nicht nur wegen des pers�nlichen Eindrucks bei seiner Aussage vor Gericht, sondern auch aufgrund von Indizien, aus denen es einerseits auf die Glaubhaftigkeit der Aussagen des Zeugen und anderseits auf die Unglaubhaftigkeit der Aussagen des Beschwerdef�hrers schloss.
3.3.�Der Beschwerdef�hrer verkennt die Kognition des Bundesgerichts und insbesondere die Tragweite des Willk�rverbotes, wenn er die Beweisw�rdigung der Vorinstanz mit der Begr�ndung kritisiert, das Obergericht habe einerseits zu Unrecht auf den pers�nlichen Eindruck der Beteiligten abgestellt, denn diesem d�rfe als diffuses Kriterium keine entscheidende Bedeutung zukommen, und wenn er anderseits die Indizien oder Hilfstatsachen, auf welche die Vorinstanz ihre Beurteilung st�tzt, entweder als offensichtlich nicht gegeben oder als nicht rechtsgen�glich nachgewiesen oder als nicht schl�ssig kritisiert. Die Kriterien, welche das Obergericht f�r die W�rdigung der Beweislage herangezogen hat, sind nicht schlechterdings unvertretbar und der Beschwerdef�hrer vermag mit seiner appellatorischen Kritik an den einzelnen Feststellungen nicht aufzuzeigen, dass diese mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehen, woran nichts �ndert, dass die Begr�ndung der Vorinstanz zum Teil mit deplatzierten Qualifikationen versehen ist. Willk�r l�sst sich entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers auch nicht mit der Heranziehung von Umst�nden begr�nden, welche die Vorinstanz angeblich h�tte ber�cksichtigen m�ssen. Abgesehen davon, dass diese Umst�nde im angefochtenen Urteil festgestellt sind und damit von der Vorinstanz nicht einfach �bergangen wurden, ist weder unhaltbar noch einseitig, wenn die Vorinstanz nicht als entscheidend ansah, dass keine der Parteien die umstrittenen Vorg�nge in ihrer Steuererkl�rung deklariert hatte, dass der Zeuge in nebens�chlichen Belangen falsch aussagte und zuweilen in sp�teren Einvernahmen pr�zisere Aussagen formulierte; auch dass der Zeuge hohe pauschale Betr�ge bezahlte, ohne bereits die definitive Abrechnung zu kennen, widerspricht den im angefochtenen Urteil gezogenen Schl�ssen nicht derart, dass sich daraus die Willk�rr�ge begr�nden liesse. Soweit der Beschwerdef�hrer im �brigen sinngem�ss die Ansicht vertritt, die Vorinstanz h�tte den Gegenbeweis als erbracht ansehen m�ssen, weil z.B. als ebenso wahrscheinlich erscheine, dass die beiden Betr�ge von Fr. 70'000.-- und Fr. 80'000.-- f�r Arbeiten in den Betrieben des Zeugen bezahlt worden seien, vermag er eine derartige Mutmassung nicht durch festgestellte Tatsachen im angefochtenen Entscheid zu st�tzen - im Gegenteil h�lt die Vorinstanz ausdr�cklich fest, dass die H�he der Betr�ge auch f�r den Beschwerdef�hrer und den Zeugen das �bliche sprengten.
3.4.�Die R�ge, die Vorinstanz habe die Beweise willk�rlich gew�rdigt und die Anforderungen an das Regelbeweismass verkannt, ist unbegr�ndet, soweit darauf �berhaupt einzutreten ist.
In seinem Subeventualbegehren r�gt der Beschwerdef�hrer, dass ihm f�r den Fall, dass mit der Vorinstanz von der Bezahlung von Fr. 150'000.-- f�r die gem�ss Rechnung vom 11. April 2011 ausgef�hrten Arbeiten ausgegangen werde, nur ein Restbetrag von Fr. 6'287.35 statt Fr. 16'287.35 nebst Zins zugesprochen worden sei.
4.1.�Nach den Feststellungen im angefochtenen Entscheid stellte der Beschwerdef�hrer am 11. April 2011 f�r ausgef�hrte Arbeiten in der H�he von Fr. 166'287.35 Rechnung. Angerechnet bzw. in Abzug gebracht wurde von diesem Betrag in der Rechnung eine geleistete Akontozahlung von Fr. 10'000.--. Die Vorinstanz stellt - wie der Beschwerdef�hrer zutreffend vorbringt - fest, dass die Beschwerdegegnerin betreffend jede Position der Rechnung best�tigt hat, dass die Arbeiten der Bestellung entsprachen und die H�he der Rechnung nicht bestritten wurde. Die Vorinstanz hat sodann beweisw�rdigend geschlossen, dass die in der Rechnung erw�hnte Anzahlung gerade nicht geleistet wurde.
4.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt zu Recht, dass unter diesen Umst�nden nicht erkennbar ist und die Vorinstanz auch nicht begr�ndet, weshalb von den ausgef�hrten Arbeiten im unbestrittenen Wert von Fr. 166'287.35 nach Bezahlung von Fr. 150'000.-- nur ein Restbetrag von Fr. 6'287.35 und nicht von Fr. 16'287.35 unbezahlt sein soll. Wenn die Beschwerdegegnerin in der Antwort bemerkt, die Vorinstanz habe begr�ndet, dass sie vom Rechnungsbetrag von Fr. 156'287.35 ausgegangen sei und davon die als erwiesen angesehenen Barzahlungen im Gesamtumfang von Fr. 150'000.-- abgezogen habe, so vermag sie damit nicht zu erkl�ren, weshalb die Vorinstanz nicht von den als unbestritten festgestellten Rechnungspositionen von insgesamt Fr. 166'287.35 ausgegangen ist und davon die Barzahlungen in Abzug gebracht hat. Nachdem ausdr�cklich festgestellt ist, dass der Abzug von Fr. 10'000.-- auf der Rechnung zu Unrecht erfolgt ist, ist in der Tat nicht nachvollziehbar, weshalb dieser zu Unrecht erfolgte Abzug dennoch f�r die Ermittlung des unbezahlten Restbetrags f�r die unbestritten ausgef�hrten Arbeiten ber�cksichtigt wird.
4.3.�Der Subeventualantrag der Beschwerde auf Zusprechung von Fr. 16'287.35 ist begr�ndet, denn aus der Feststellung, dass die ausgef�hrten Arbeiten und deren Wert von insgesamt Fr. 166'287.35 anerkannt sind und dass an diesen Betrag tats�chlich Fr. 150'000.-- (in Teilbetr�gen von Fr. 70'000.-- und Fr. 80'000.--) bezahlt worden sind, ergibt sich ohne Weiteres, dass der Restbetrag Fr. 16'287.35 und nicht bloss Fr. 6'287.35 betr�gt. Die Klage - mit welcher der Beschwerdef�hrer Fr. 156'287.35 nebst Zins fordert - ist in diesem Umfang gutzuheissen. Immerhin hat die Vorinstanz festgehalten, dass der Beschwerdef�hrer der Beschwerdegegnerin zur Bezahlung des in Rechnung gestellten Betrages eine Frist bis 6. Juni 2011 einr�umte, woraus die Vorinstanz schloss, dass Verzugszinsen erst ab 7. Juni 2011 geschuldet seien - dagegen wird nichts eingewendet.
Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen und Dispositiv-Ziffern 1b und 1c des angefochtenen Entscheids sind wie folgt neu zu fassen: Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kl�ger den Betrag von Fr. 16'287.35 nebst Zins zu 5 % seit dem 7. Juni 2011 zu bezahlen, und die Klage wird im Mehrbetrag abgewiesen (b); der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xxxxx des Betreibungsamtes Horgen (Zahlungsbefehl vom 1. Juli 2011) im Betrag von Fr. 16'287.35 nebst Zins zu 5 % seit dem 7. Juni 2011 wird aufgehoben (c). Im �brigen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
Die Sache ist zur Neuverlegung der Kosten des kantonalen Verfahrens entsprechend diesem Ausgang an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. F�r die Kostenverlegung des vorliegenden Verfahrens ist zu ber�cksichtigen, dass der Beschwerdef�hrer vom Mehrbetrag von Fr. 150'000.--, den er gegen�ber dem angefochtenen Entscheid zugesprochen erhalten wollte, nur mit Fr. 10'000.-- durchdringt, also im Umfang von gut 5 % obsiegt. Entsprechend sind die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu verlegen. Nach Verrechnung der gegenseitigen, reduzierten Parteientsch�digungen hat der Beschwerdef�hrer der Beschwerdegegnerin deren Parteikosten f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu 90 % zu ersetzen.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und Dispositiv-Ziffern 1b und 1c des Urteils des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 5. M�rz 2015 werden wie folgt neu gefasst:
"b)�������wird die Beklagte verpflichtet, dem Kl�ger den Betrag von
�������Fr. 16'287.35 nebst Zins zu 5 % seit dem 7. Juni 2011 zu��������������bezahlen, und die Klage im Mehrbetrag abgewiesen;
c)�������wird der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xxxxx des
�������Betreibungsamtes Horgen (Zahlungsbefehl vom 1. Juni��������������2011) im Betrage von Fr. 16'287.35 nebst Zins zu 5 % seit dem
�������7. Juni 2011 aufgehoben."
Die Gerichtskosten von Fr. 5'500.-- werden in H�he von Fr. 5'225.-- dem Beschwerdef�hrer und in H�he von Fr. 275.-- der Beschwerdegegnerin auferlegt.
Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit einem reduzierten Betrag von Fr. 5'850.-- zu entsch�digen.