Source: https://www.mc-escort.de/topic/24605-presseberichte-zum-neuen-prostg/
Timestamp: 2019-10-18 23:15:41
Document Index: 115308992

Matched Legal Cases: ['§138', '§138', '§138', '§1', '§1', '§2', '§1']

Presseberichte zum neuen ProstG - Escort & Prostitution Media Reports - MC Escort
Presseberichte zum neuen ProstG
By nolensvolens, July 17, 2015 in Escort & Prostitution Media Reports
Verschiedenen Quellen zufolge soll das neue Gesetz auch Regelungen enthalten, welche speziell Escortagenturen "begeistern" dürften. Wie valide diese Berichte sind, ist aber solange unklar, wie der Gesetzentwurf selbst nicht bekannt und analysierbar ist.
"Die strengsten Regeln sind dabei für Bordellbetreiber, Inhaber von Escort-Services und andere gewerbsmäßige Organisatoren von Prostitution vorgesehen. Anders als die Prostituierten selbst bräuchten sie künftig nicht nur eine Anmeldung, sondern eine Erlaubnis. Dafür müssen sie ein „Betriebskonzept mit personellen, hygienischen und räumlichen Details vorlegen“, sagte Kleindiek."
Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/prostituiertenschutzgesetz-bordellbetreiber-muessen-betriebskonzept-vorlegen/12067752-2.html
Diese "Gleichstellung" mit Bordellen bedeutet auch, dass die vorgesehenen Bußgeldregelungen bis zu 50.000,-- für Escortagenturen anwendbar wären, wenn die Agenturdamen (bzw. eine davon) nicht angemeldet sind.
"bei einem Begleitservice angestellt sind"
Ich habe zwar keine Ahnung, aber heißt es nicht immer die Damen seien nicht angestellt? Da sollte es ja dann keine allzu großen Probleme geben?
Und zum anderen, verstehe ich das richtig? "Räumliche Details"? Also das Konzept ist, man geht die Kunden irgendwo besuchen um keine Räume haben zu müssen, (platt gesagt), aber dann soll man ein räumliches Konzept ranschaffen?
Geht nur mir das so, oder ist da irgendwo ein Fehler in der Matrix?
In Bordellen sind die Frauen auch praktisch nie Angestellte. Insofern würde ich auf dieses Detail der Darstellung der Presse kein besonderes Augenmerk legen. Denn in beiden Fällen, Escort und Bordell, sind die Frauen "selbstständig", was sicherlich nicht dazu führen wird, dass die beabsichtigten Regelungen auf beide nicht anzuwenden sind bzw. nur auf jene 10 oder 20 Frauen bundesweit, wo formal ein Angestelltenverhältnis vorliegt.
Ansonsten, wie gesagt, es sind Presseberichte und Worte in solchen Berichten dürfen, vor allem was Details angeht, nicht auf die Goldwaage gelegt werden. Wo beispielsweise keine "Räumlichkeiten" sind, wird dieser Aspekt halt entfallen.
Der wichtige Kern scheint mit zu sein, dass scheinbar unter dem Oberbegriff "Organisatoren der Prostitution" Bordelle und Agenturen zusammen gefaßt werden.
Maßgeblich wird sein, was im Gesetz steht. Dort mag es zwar auch "Unschärfen" geben, sicherlich aber nicht solche, welche man in Presseberichten finden mag. Wo man die derzeitige Fassung des Textes finden kann, ist mir unbekannt, möglicherweise weiß jemand anderes mehr und stellt einen Link ein,
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Interessant wird auch werden, wo die "Grenze" im "Tantra"-Bereich gezogen werden wird. Es bewegen sich ja schon viele P6 Anbieter jedenfalls offiziell in diese Richtung. Dann wird man aber zukünftig besser nicht schreiben, dass der Kunde keine Sorge haben sollte, dass es dabei bleibt . Vielmehr würde es notwendig werden, dass eher nur noch "Tantra" unter ausdrücklichem Ausschluß der Genitalien beworben wird. Und statt Honorar gibts dann den in anderen esoterischen Feldern schon populären "Energieausgleich" in Form von Geldscheinen ...
Edited July 17, 2015 by nolensvolens
Nun gut, was die Details angeht hast du wohl recht. Aber darauf verlassen, dass bei Agenturen der räumliche (als Beispiel, setze ein jeglichen anderen Aspekt) Aspekt wegfällt, würde ich nicht wetten.
Ich habe ja beruflich etwas mit dem Gesetzgeber zu tun, und was ich da manchmal ertragen muss, oder auch von Kollegen höre, da wäre ein Raumkonzept ohne Räume noch das Sinnvollste. :lach:
Bei dem "Energieausgleich" bei den verschiedenen Esoteriern (oder wie immer man die nennt) würde ich gerne mal fragen, ob und inwiefern das Erneuerbare Energien Gesetz da schon vorschriftmäßig angewandt wird
Die Frage, die vorher zu klären wäre ist: Sind das überhaupt erneuerbare Energien, oder kann man die nur einmal abrufen und dann ist sie weg? Denn vielleicht Ist das ja jedes mal eine andere. Und die wird immer schwächer, quasi mit Halbwertszeit. Dann müsste man wieder schauen, ob sie nicht unter das Endlagergesetz fallen, oder gar zu denen die die Brennelementesteuer zahlen müssen. Dann hätten wir noch die Finanzverwaltung mit an Bord.
Das fass würde ich nicht aufmachen.
Vielleicht solltet ihr bei nem Thema bleiben, bei dem ihr Euch auskennt....
Vielleicht Pasta und Sportwagen?
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Willst du darauf ernsthafte Antworten?
Bei Sportwagen bin ich raus.
Zum Thema aus Emmas Laden
http://www.emma.de/artikel/prostitutionsgesetz-ein-halber-sieg-330331
Achja, Frauen werden geschützt, weil sie sich anmelden müssen. Was passiert wenn der Zuhälter die Frau einfach nicht anmelden lässt? Woher soll die Behörde das wissen? Weil jeder Gast nach der Anmeldung fragt? Und wenn er zur Polizei geht, dann... das Thema hatten wir in einem anderen Thread.
Die Strafen dazu muss ja die Frau zahlen, da ists dem Zuhälter doch egal, wie die das Geld ranbekommt, solange er seinen Anteil hat...
Sooo einen tollen Sieg sehe ich da jetzt nicht.
PLE-Agency 6,935
Wenn es genauso kommt, wird es auch kaum noch Agenturen geben. (Wenn man ehrlich wäre in der Politik, könnte man zugeben, dass man unter anderem genau das auch damit erreichen möchte....nicht nur...aber auch, also es allgemein Pay6 Anbietern schwerer machen).
Denn auf der einen Seite arbeiten die Agenturen im Auftrag der Dame und die Dame soll selbstbestimmt bleiben, aber auf der anderen Seite soll die Agentur eine Strafe zahlen (muss also bei den Damen Kontrollen durchführen), wenn die Damen nicht angemeldet sind.
Hinzu kommt, dass kaum eine Dame dann noch für eine Agentur escorten wird, da die Damen sicher nicht auf eine Liste mit Realnamen als Paysexdienstleisterin gemeldet sein möchten. Da wenig diskret. Bisher musste man auch einen Gewerbeschein haben klar und auch Steuern zahlen. Wer dies nicht tut, muss auch jetzt schon mit Konsequenzen rechnen. Da konnte man es aber diskreter vermerken lassen.
In einer Großstadt mag das ja noch gehen, aber in kleinen Orten weiss es schnell mal das ganze Dorf. Und jetzt bitte nicht: die dürfen nix rausmelden....es wird trotzdem passieren. Man erreicht damit eher, dass es viel mehr Damen komplett schwarz/heimlich machen. Aus Angst vor Stigmatisierung. Ob das nun mehr Schutz ist....und mehr Steuern....eher nicht.
Man muss den Schein nicht Kunden vorzeigen - sondern Behörden bei Kontrollen. Wäre ja sonst noch schöner oder hab ich da was falsch verstanden?
Habe vor einigen Monaten mit eventuell dann Zuständigen in Köln teils mal gesprochen oder telefoniert - es kam immer das Gleiche bei rum...niemand hat Bock auf solche Regelungen und die Polizei hält die Begründung zum Schutz hier für Blödsinn. Klar, wenn das Gesetz kommt, müssen sie es durchsetzen. Aber für sinnvoll hielt es in meinen Gesprächen niemand.
Eine Dame die gezwungen wird, packt nicht plötzlich gegen ihren Zuhälter aus, nur weil sie auf ner Liste steht und beraten wird. Denn die Druckmittel, die da Menschen über sie in der Hand haben sind meist zu groß. Auch jetzt versuchen Polizisten schon die Damen an Beratungsstellen zu verweisen, oder bieten an, eine Anzeige aufzunehmen - dies wird fast immer abgelehnt. Die Frage ist auch....oft sind diese Damen illegal hier, bekommen sie dann Schutz nicht abgeschoben zu werden....ich glaube kaum....also werden sie sich auch nicht freiwillig melden.
Das mit in jeder Stadt anmelden, wo man gebucht wird, wird sich denke ich nicht durchsetzen. Wer bezahlt das den Kommunen und setzt das um? Aber ich befürchte in der eigenen Stadt melden wird kommen.
Für die Kunden wird es auch eine Umstellung geben, wenn auch weniger schlimm als das, was uns Damen/Agenturen erwartet. Offene Servicelisten und so eine Riesenauswahl an Agenturen / Damen wird es dann wohl eher nicht mehr geben....und falls doch das Anmelden in jeder Stadt - wohin man gebucht wird, kommt, wird es auch nur noch mit Anzahlungen gehen, da man sich dann natürlich erst Recht absichern muss, ob es auch klappt.
Jetzt mal weiter gesponnen, sagen wir mal eine Dame hätte eine Buchung in Hamburg. Reist aus Köln an - hat eine Anzahlung alles gut. Vor Ort merken aber beide, die Chemie passt leider doch nicht. Also gibt es natürlich auch keinen vollen Umschlag....muss sich die Dame dann auch wieder abmelden und sich vom Kunden unterschreiben lassen, dass abgebrochen wurde? Sonst könnte man ja bei Abreise erst am nächsten Tag unterstellen, sie habe ein Overnight gehabt - oder was passiert - wenn die Dame hauptberufliche Termine mit Escort verbinden, also einen Aufenthalt...was genau meldet sie dann an, nur: Hallo, ich bin da - oder auch bis wann, wie oft etc.....? Das wird doch ein Riesenaufwand für jede Behörde....
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ob der Zuhälter etwas gegen die Anmeldung hat, weiß ich gar nicht...solange er die Dame in der Hand hat, wird das auch nix ändern/für ihn schlimmer machen. Leider.
Edited July 18, 2015 by PLE-Agency
Darüber, dass das Prostituiertenschutzgesetz mitnichten hilfreich FÜR Prostituierte ist, zumindest in mit den derzeitig kursierenden Entwürfen sind sich eigentlich alle Fachleute von den Beratungsstellen, Berufsverbänden, der Polizeigewerkschaft, dem deutschen Frauenrat bis hin zu den Gesundheitsämtern einig.
Reiner politischer Aktionismus, um das leidige und für manchen Politiker peinliche Thema vor den nächsten Wahlen vom Tisch zu haben. Für Otto Normalbürger klingt das doch alles sehr fürsorglich ...
Nur ein Beispiel: Die oft genannten Zuhälter und Menschenhändler werden als erste dafür Sorgen, dass ihre "Pferdchen" registriert sind um ungestört arbeiten zu können.
Es ist auch u.a. vorgesehen, dass sich die Männer und Frauen im P6 beim Kunden ausweisen müssen. Damit trifft man auch den Kunden, denn der soll für die Inanspruchnahme von Zwangsprostituierten bestraft werden. Wenn er keinen "Hurenausweis" verlangt ist sein Risiko sehr hoch.
Geldstrafen für nicht gemeldete Prostituierte
Berlin. Prostituierte, die ihre Tätigkeit nicht anmelden, riskieren künftig Zwangsgelder in Höhe von 500 Euro bis 5000 Euro. Das sieht der geänderte Entwurf für das Prostituiertenschutzgesetz vor, wie am Montag aus Koalitionskreisen bekanntwurde. Der Höchstbetrag wird - wie bei anderen Ordnungswidrigkeiten auch - nur dann fällig, wenn jemand permanent gegen die Auflagen verstößt. Auf Drängen der Union wurde den Angaben zufolge auch festgehalten, dass die im Entwurf vorgesehenen Regeln für alle Sexarbeiterinnen gelten, also auch für sogenannte Gelegenheitsprostituierte. Die Anmeldung soll demnach an jedem Ort erfolgen, an dem die Frau ihrem Gewerbe nachgeht. Bietet sie ihre Dienste zum Beispiel erst Messebesuchern in Essen an und geht danach nach Leipzig, so muss sie sich an beiden Orten anmelden. ...
http://www.neues-deutschland.de/m/artikel/977750.geldstrafen-fuer-nicht-gemeldete-prostituierte.html
Wenn das echt so kommt (mit in allen Städten) dann werden wohl viele Dates erst später starten können, insbesondere, wenn die Dame nicht hauptberuflich escortet. Wenn sie sonst evtl. geschafft hätte ein Date in einer anderen Stadt um 20Uhr anzunehmen, wird das dann ja erst später gehen, da man ja erstmal zum anmelden muss, ob das immer schnell erledigt ist, ist die Frage. Was wenn man nur 5 Stunden in der Stadt ist, um 19:15Uhr anmelden, schnell zum Date, hoffentlich pünktlich um 20Uhr und um 1:27Uhr wieder abmelden ? Wo eigentlich - bei der Polizei? Da freut sich die Nachtschicht aber - wenigstens netter Besuch ab und an (Ironie).
Und wenn eine Dame öfter mal in Hamburg ist (Beispiel)....immer wieder neu anmelden - wenn man das hochrechnet auf die vielen Damen, die es gibt (in allen Bereichen), dann werden das aber lange Schlangen
Stehen auf der Bescheinigung denn dann private Daten der Dame wie komplette Anschrift - oder nur der Alias und das sie angemeldet ist? (und nur in der Liste beim Amt der echte Name/Anschrift)?
Aber wie schon von alf richtig gesagt wurde, auch Zwangsdamen werden den Schein zeigen können, da bin ich auch recht sicher. Leider.
Also bringt es keinen Schutz, im Gegenteil, es macht alles nicht mehr diskret und viele werden es dann schwarz versuchen - von denen, die nicht gezwungen wurden und bisher auf Gewerbeschein und Rechnung/Steuer brav gearbeitet haben, da sie einfach Sorge haben müssen, es könnte sie outen/stigmatisieren. Die Damen kann dann aber keine Agentur mehr listen, da sie ja dann mit haftbar gemacht wird (richtig?)....wie passt das denn zusammen: selbstbestimmt/im Auftrag der Dame - aber trotzdem muss man es kontrollieren und wird mit verantwortlich gemacht? Und diese Damen haben dann nur die Möglichkeit schwarz Independent zu machen - haben evtl. keinen - der sie dann covern kann - und sind erpressbar....darüber denkt wohl keiner in der Regierung nach?
Ich selbst kann mich von mir aus überall anmelden, auch wenn ich es Blödsinn finde, aber ich verstehe total, dass es für viele keine Option wäre. Ich leite eine Agentur, mein Umfeld weiß Bescheid, ich escorte selbst nur noch selten / nebenberuflich - aber könnte mich ja nur selbst kündigen, - aber wo ist das schon so....die meisten Damen im Pay6 - die nicht unter Zwang stehen, werden einfach die Diskretion dem Job vorziehen - oder es schwarz machen. Ob das im Sinne der Regierung ist, weiß ich nicht. Ich fände es sehr schade, viele der Kolleginnen zu verlieren - und finde es eher traurig, dass sich manche fast freuen, dann weniger "Konkurrenz" zu haben - oder auch manche Kunden davon sprechen, dass das doch super sei, da ist nix super...und wenns ganz blöd läuft, lässt das eher die Preise steigen, da mehr Aufwand und wenige Anbieter.
Ich würde gerne mal wissen, wem das Gesetz dann wirklich hilft, wen es wirklich schützen soll - glaubt hier da jemand dran und wenn ja, in wie fern schützt es?
Und sorgen sich nur Agenturen - Damen - oder wie sehen die Herren das, eher: ist mir egal, mich betrifft es ja nicht, oder wie denkt ihr so darüber?
Ich mag mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äussern. Zu sehr wurde dieses Thema hier in der Vergangenheit eher ins Lächerliche gezogen und die Aktivistinnen doof angemacht, die dies alles vorausgesehen haben und dagegen ohne Unterstützung gekämpft haben.
Bleibt nur zu hoffen, dass das Ergebnis nicht alle Prophezeiungen erfüllt.
Immerhin wird jetzt manchem klar, dass das auch Escort betrifft und Escort wie jedes mehr oder weniger gute Bordell und der Strassenstrich vom Gesetzgeber gesehen wird.
Ja, die Studentinnen, Nebenberuflichen und Mädels, die den Job aus Leidenschaft und gerne machen werden vom Markt gedrängt und die Voll-Profis und Frauen die aus ärmeren Ländern kommen und den Job freiwillig oder unfreiwillig machen werden den Markt beherrschen. Durch Ausdünnung des Angebots werden immerhin statt Dumpingpreisen insgesamt höhere Preise in allen Segmenten zu erzielen sein. Das wird den Steuerausfall kompensieren - und das und die lückenlose Überwachung einer missliebigen Randgruppe unserer Gesellschaft ist doch auch wichtiger als der Schutz der Sexarbeiter*ìnnen.
Und damit bin ich auch schon wieder raus aus dem Thema ...
Edited July 18, 2015 by alfder
Ich kann mir über die möglichen Auswirkungen kein Urteil erlauben, vielleicht ist es wie in der Finanzbranche..mit zunehmender Regulierung (auch explizit völlig verkorkster) sinkt die Anbieterzahl und steigt tendenziell die Qualität...
Es betrifft sicher auch die Bucher..ich überlege schon eine Umschulung zum Sugar-Daddy..weniger Abwechslung aber vielleicht mehr Leistung..mal sehen.
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Ich mag mich zu dem Thema eigentlich nicht mehr äussern. Z
Dann erklär uns doch erst mal, warum Du es leider trotzdem tust..
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Da halte ich dagegen..
Edited July 18, 2015 by Bayernbulle
Zählen dann die Sugar Daddy Babes nicht genauso zu Gelegenheits Prostituierten? Denn es werden ja auch diese bewusst genannt und dazu würde ich auch Sugar Babes, Hobby Damen, Taschengeldladies etc. zählen....oder etwa nicht - dann müssten wir uns ja alle nur umbenennen, sind wir eben alle Sugar Babes, aber so wird das sicher nicht funktionieren
Wieso steigt die Qualität, wenn dadurch genau die verscheucht werden, die es freiwillig und meist auch gerne angeboten haben, es aber aus Diskretionsgründen/Angst vor Stigmatisierung nun lieber lassen?
Ja, ich denke auch, dass die Preise dann stark steigen, aber ob es dadurch mehr Qualität gibt, wage ich zu bezweifeln. Es ist für mich alles sehr realitätsfremd, genau die - die man damit schützen wollte, werden es dadurch nicht und die, die gar keinen Schutz brauchen in dieser Form, die werden eher aufhören deswegen.
Nochmal gesponnen, die Presse wird doch schnell rausfinden, wo diese Anmeldestellen so sind - könnten sich ja dann auch da positionieren und Bildchen knipsen, oder der Dame zum Hotel folgen und schön ihre "hier trifft eine Pay6 Lady ihren Kunden" Fotos machen. Ja ja ich übertreibe evtl. gerade etwas.
Aber mal ehrlich, ich glaube nicht, dass die Qualität dadurch steigt....im Gegenteil. Und ich denke auch, dass sich die schwarzen Schafe tierisch darüber freuen - denn die guten seriösen Agenturen werden sich nicht mehr lange halten unter diesen Umständen, sollen sie dann mit 5 Damen online bleiben....ich sehe das alles nicht so entspannt/locker. Und offen gestanden habe ich bisher tatsächlich das Modell gelebt - die Dame beauftragt mich und soll sich wohl fühlen, wenn das so kommt, muss ich ja einen auf Kontrollmeister machen.
Und wie prüfe ich bitte, ob sie das in jeder Stadt auch macht....sprich in der einen Woche in Hamburg...da anmelden, 2 Wochen später Berlin...da anmelden....ok Beweisfoto ginge, aber haben die Kunden dann auch die Geduld, wenn sich die Dates dadurch je nachdem deutlich verspäten....oder die Dame schickt das Beweisbild nicht, was dann, ich arbeite nur im Auftrag....wenn sie das Date trotzdem macht...bekomme ich ne Strafe, wie soll ich aber, wenn ich nicht vor Ort bin, dies verhindern...und was wenn ich es verhindere und dem Kunden sagen muss: tut mir leid, die Dame steht immer noch in der Warteschlange, sie wird das nicht einhalten können...dann sehe ich schon die Negativberichte überall....verstehe aber auch die Kunden, die teils einfach nur ein bestimmtes Zeitfenster haben. Auch ausländische Kunden werden dann lieber auf das ein oder andere Date mit deutschen Damen verzichten.
Achso wie ist das denn, wenn man als deutsche Anbieterin auch im Ausland Dates annimmt? Muss man sich dann am Flughafen der Stadt wo man losstartet und wieder zurück kommt ab und abmelden ????
Ich denke, die hauptberuflichen Damen werden stark zunehmen, sie können sich dann auch morgens schon anmelden gehen...aber die Damen, die normal arbeiten und danach ins Date fahren, die werden sich entweder abhetzen müssen, oder es absagen müssen, da es zeitlich nicht machbar ist. Eventuell gehen die dann lieber ab und an ins Ausland in ihrem Urlaub, oder an Wochenenden nach London oder in die Schweiz....und arbeiten dann nur noch dort.
Aber das Hauptproblem ist doch diese Liste - denn wir wissen alle, dass uns da niemand garantieren kann, dass diese Infos nicht doch rausgehen. Ich habe selbst schon Infos von Beamten (ungefragt!!!) bekommen, die nichts für meine Ohren gewesen wären, machen wir uns da doch nix vor.
Und da wird die Studentin aus der Kleinstadt, oder die Stewardess bei Lufthansa - oder die Marketing Assistentin bei der Werbeagentur sicher nicht hingehen und sich eintragen lassen.
hmm, ist das wirklich so ? Ich denke da nur an Angebot und Nachfrage. Die Nachfrage wird höher liegen als die Angebote.
Angebote werden preislich steigen, aber ob die Qualität bleibt ist fraglich. Ich sehe das mehr so, das sich der Spieß umdrehen wird.
Die Kapelle wird die Musik bestimmen
ist zwar völlig OT, aber eine steigende Qualität in der (Beratung durch die) Finanzbranche kann ich so noch nicht erkennen....
hab immer noch jedesmal das Gefühl das die mich verarschen wollen....
Es klicken ja einige auch auf: nicht hilfreich bei einigen unserer Beiträge (nicht nur bei meinen) - ich fände es für diese Diskussion sinnvoller, wenn die drei bis vier sich auch hier beteiligen und schreiben, was daran nicht hilfreich ist und wie sie das Ganze sehen. Vielleicht wünsche ich mir aber da auch zu viel
Das wird wohl daran liegen, das sie denken..och was redet die da...aber
Das Gesetzt wird kommen. Die Anmeldungspflicht wird kommen.
Wir reden in einem Jahr nochmal
Ja, ich vermute auch, viele denken, wir übertreiben / sehen das zu schwarz - aber wenn es dann kommt, werden sich einige doch noch wundern.
Da hast Du sicher recht, aber sie verarschen Dich auf höherem Niveau..
Bezahlen werden das die Damen dürfen und so am ende wohl die Kunden. Dafür wurden die Gebühren erfunden. Ich denke nicht, dass die Kommunen das Geld dafür noch so locker machen.
Ich meine mal gelesen zu haben, dass die Kunden in Verantwortung genommen werden. Stichwort Zwangsprostitution und so eben auch das Vorzeigen der Meldebescheinigung.
Stimmt, das habe ich gar nicht bedacht. Danke für die Sichtweise.
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Naja, da wird nichts mit um 19:15 Uhr anmelden sein. Das Rathaus hat um 16 Uhr Feierabend.
Und ob man sich so einfach bei der Polizei an- und abmelden kann wage ich zu bezweifeln, da das Meldewesen, so wie ichs bis hierhin verstehe, Kommunalsache ist. Da hat das Land sich nicht einzumischen.
Was ich mir allerhöchstens vorstellen kann wäre, dass die Ordnungsämter das übernehmen und 24Stunden lang besetzt bleiben. Aber ob das auch was wird...
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Ob wirklich die Qualität steigt? Sinkt die Anbieterzahl gehe ich eher von minderer Qualität aus.
Ich denke, die Nachfrage wird gleich bleiben, das Angebot verringert sich allerdings. Höhere Preise bei weniger Qualität. Und die die den meisten Reibach draus machen sind die Zuhälter. Denn ob die Damen, die das neben dem Studium, Beruf, usw. machen, sich dem Stress aussetzen wurde hier auch schon mehrfach bezweifelt.
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Es ist für mich alles sehr realitätsfremd, genau die - die man damit schützen wollte, werden es dadurch nicht und die, die gar keinen Schutz brauchen in dieser Form, die werden eher aufhören deswegen.
Ich glaube, darauf wird auch, zumindest indirekt abgezielt. Momentan sind wir wieder in einer Phase, in der der Staat uns sagen muss was gut für uns ist, weil wir selbst ja lle doof sind.
Ich denke, die hauptberuflichen Damen werden stark zunehmen, sie können sich dann auch morgens schon anmelden gehen...
Ob das auch für die Hauptberuflichen Damen so einfach wird?
Stell dir vor es ist gerade in Bonn, Düsseldorf und Köln Messe. 11Uhr Bonn, 15 Uhr Düsseldorf, 20 Uhr Köln.
Da müsste die Dame ja um 6 Uhr aufstehen, damit sie es überall hin schafft, um dann heim zu fahren, sich fertig zu machen und wieder die gleiche Strecke abfahren...
So schlecht scheint unser ProstG gar nicht zu sein, wie Frau A. Schwarzer immer im Fernsehen daherblafft... http://www.mz-web.de/politik/prostitutionsgesetz-kein-anstieg-der-zwangsprostitution,20642162,21972844.html
March 1, 2013 in Escort & Prostitution Media Reports
Vielleicht für den ein oder anderen Berliner interessant. Für mich leider zu weit, obwohl ich gerne mitmischen würde. http://www.gruene-bundestag.de/news/termin_ID_2000125/veranstaltung/10-jahre-prostitutionsgesetz.html
October 9, 2012 in Law - Social - Health
Folgend ein Beitrag in einem anderen Forum. Zur Erläuterung, Palandt ist ein BGB Kommentar. Der Diskussionspunkt ist, ob ein Vertrag, der sexuelle Dienstleistungen umfasst, trotz ProstG sittenwidrig nach §138 BGB sein kann bzw. Implikationen, wenn dies so wäre. Der Gesetzgeber ist in der Begründung zum ProstG davon ausgegangen bzw. hat seine Absicht kundgetan, dass §138(1) BGB nicht anwendbar sei, die Vereinbarung also nicht sittenwidrig ist, und es sich vielmehr um einen einseitig verpflichtenden Vertrag handele. Also dass der Kunde zur Zahlung verpflichtet ist, nicht jedoch die Dame zur Leistung einer vereinbarten sexuellen Dienstleistungen. Sie darf es sich also anders überlegen und sich lediglich auf die "vereinbarte" Zeit beschränken. Einer Forderung einer Dame kann ein Kunde nur damit begegnen, dass die vereinbarte Zeit nicht geleistet worden sei. Nichterfüllung von vereinbarten sexuellen Handlungen ist dagegen KEIN Grund zur Nichtzahlung. Nun zum Zitat: Palandt, 70. Auflage, Anhang zu §138, Randziffer 2. Zunächst, §1 ProstG ist falsch wieder gegeben. Der Satz zum Kreditwesengesetz gehört offensichtlich nicht in diesen §1. Nach Randziffer 2 sei das Geschäft per se nach wie vor sittenwidrig und nichtig, es werde nach Leistung der SW allerdings ex nunc wirksam und deswegen der Vergütungsanspruch der SW gerichtlich durchsetzbar. Interessant die Anmerkung "nicht aber, wie die Gesetzesbegründung und ihr folgend AnwK/Looscheders (Rn11) meinen, um einen einseitg verpfl Vertr". :oha: (Smily und Fettdruck von mir hinzugefügt) Zunächst, Gesetzeskommentierungen in Kommentaren stellen oft die persönliche Meinung des für den Abschnitt zuständigen Authors dar. ..... Ansonsten, worum gehts? Ganz einfach, wenns ein "normaler" Vertrag wäre, könnte der Kunde auf Erfüllung klagen ("Verträge sind zu erfüllen"). Durchaus zutreffenderweise wird es als gegen die Menschenrechte verstoßend angesehen, wenn ein SW vertraglich zur Erfüllung einer (vereinbarten) sexuellen Dienstleistung gezwungen würde. Dies ist insofern ein Ausnahmefall von der allgemeinen Regel, dass geschlossene Verträge zu erfüllen sind, und zwar von beiden Seiten. In einem Vertrag zwischen SW und Kunde ist folglich nur der Kunde zur Erfüllung (Zahlung) verpflichtet, wenn er die Leistung erhalten hat. Er kann nur einwenden, dass er die Leistung (und zwar lediglich bezogen auf die vereinbarte Zeit!!) nicht erhalten hat. Demgegenüber ist die SW auch wenn ein Vertrag geschlossen wurde (was durch die Vereinbarung eines Dates, auch telefonisch, geschieht), nicht zur Leistung jedenfalls der vereinbarten sexuellen Handlungen verpflichtet (zur Leistung der Zeit aber vermutlich bzw. m.E. schon!). Die Kommentierung geht m.E. in verschiedenen Aspekten fehl. Zunächst ist nicht einzusehen, dass die vereinbarte Zeit als solche sittenwidrig sein könnte. Ein Verstoß gegen die Menschenrechte besteht insofern wohl kaum. Allein schon deswegen kann das Geschäft nicht insgesamt nichtig sein. Das ergibt sich auch aus §2 ProstG, wonach der Kunde einwenden kann, nicht die vereinbarte Zeit bekommen zu haben. Der Vertrag kann also durchaus von Anfang an wirksam sein, das Konstrukt der ex nunc Wirksamkeit des Vertrages ist insofern schon unschlüssig. Auch ist es schon geradezu abwegig, davon auszugehen, dass die Erfüllung einer sittenwidrigen und folglich nichtigen Vereinbarung die Sittenwidrigkeit im Nachhinein aufhebe. Nichts anders folgt aus den Kommentarerwägungen zum Stichwort ex nunc Wirksamkeit, denn ein anderer Nichtigkeitsgrund als die angebliche Sittenwidrigkeit ist in diesem Kontext gar nicht diskutiert. Satz 2 des §1 ProstG würde in dem Kommentarverständnis kaum erklärbar sein. Denn wann würde dann das "für eine bestimmte Zeitdauer bereithalten" (also warten auf den Kunden, mit dem man/frau ein Date vereinbart hat) sittenwidrig sein bzw. ex nunc plötzlich nicht mehr sittenwidrig? Wenn die Zeit des "Bereithaltens" (ereignislos) abgelaufen ist? Bis dahin sittenwidriges Nichtstun? Schließlich gehört schon eine Menge dazu, in einem Kommentar zu einem Gesetz die Gesetzesbegründung zu kritisieren und als falsch zu bezeichnen.
July 16, 2012 in Law - Social - Health
Bericht der Bundesregierung zu Auswirkungen des ProstG
Das Bundeskabinett hat den unter Federführung des Bundesfamilienministeriums erstellten Bericht der Bundesregierung zu den Auswirkungen des Gesetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten beschlossen. Download des Berichts von der Homepage des Familienministeriums hier.
January 24, 2007 in Law - Social - Health
Umsetzung des ProstG in Baden-Württemberg
Hallo alle! Habe per Zufall folgenden Link gefunden. Es geht um eine Regierungsanfrage und ihre Beantwortung über die Auswirkungen des ProstG vom August 2007! Ich fand diese Sache sehr interessant, wenn mag kann es sich gerne anschauen! Liebe Grüße aus Bayern Florian alias Bondom
March 10, 2008 in Law - Social - Health