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Timestamp: 2017-03-24 21:52:24
Document Index: 98489470

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 397', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 397']

5A_48/2011 (24.01.2011)
5A_48/2011
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern (Kantonale Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen) vom 27. Dezember 2010.
in die (gestützt auf Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG erhobene) Beschwerde gegen das Urteil vom 27. Dezember 2010 des Obergerichts des Kantons Bern, das einen Rekurs der Beschwerdeführerin gegen ihre am 10. Dezember 2010 in Anwendung von Art. 397a ZGB angeordnete Zurückbehaltung im Wohnheim A.________ abgewiesen hat,
dass das Obergericht - auf Grund ärztlicher Berichte (u.a. psychiatrisches Gutachten vom 10. November 2010) und nach Anhörung der Beschwerdeführerin - erwog, die 1953 geborene, bereits 1972 zum ersten Mal und (vor ihrer Einweisung in das Wohnheim A.________) seit Oktober 2007 16 Mal in den ... hospitalisierte Beschwerdeführerin leide sowohl an einer ... wie auch an einer ..., hinsichtlich beider Krankheiten sei die Beschwerdeführerin gänzlich krankheits- und behandlungsuneinsichtig und müsse stationär behandelt werden, weil sie bei sofortiger Entlassung die Medikamente unverzüglich absetzen und sich dadurch massiv gefährden würde,
dass das Obergericht weiter erwog, entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin sei der (auf Grund einer klaren gesetzlichen Regelung durch Regierungsratsbeschluss eingesetzte) ausserordentliche Stellvertreter des Regierungsstatthalters von Bern zum Erlass des erstinstanzlichen Entscheids befugt gewesen, wie das Bundesgericht bereits in E. 2.2 des Urteils 5A_51/2010 vom 2. Februar 2010 festgestellt habe,
dass sich die Beschwerde an das Bundesgericht zum Vornherein als unzulässig erweist, soweit die Beschwerdeführerin die Zuständigkeit des ausserordentlichen Stellvertreters auch im bundesgerichtlichen Verfahren bestreitet und diesem pauschal Voreingenommenheit vorwirft, weil es der Beschwerde diesbezüglich an einer Begründung nach Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG fehlt,
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht zwar die Tatsachenfeststellungen des Obergerichts bestreitet, jedoch keine den erwähnten Anforderungen entsprechenden Sachverhaltsrügen erhebt,
dass auf Grund des vom Obergericht festgestellten Sachverhalts die gestützt auf Art. 397a Abs. 1 ZGB verfügte Zurückbehaltung der Beschwerdeführerin im Wohnheim A.________ bundesrechtskonform ist,
dass nämlich gemäss dieser Bestimmung eine Person u.a. wegen Geisteskrankheit in eine geeignete Anstalt eingewiesen und darin zurückbehalten werden darf, wenn ihr die nötige persönliche Fürsorge nicht anders zuteil werden kann,
dass im vorliegenden Fall der zufolge des Krankheitszustandes der Beschwerdeführerin nötige Schutz vor Selbstgefährdung nur durch die angeordnete stationäre Behandlung im Wohnheim A.________ gewährleistet werden kann, das auf die Behandlung und Unterbringung von psychisch beeinträchtigten, auf betreutes Wohnen angewiesenen Menschen spezialisiert ist und damit eine geeignete Institution im Sinne des Gesetzes darstellt,
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.