Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/568447_CXXXX-1-2019-WBM-_Gas_Lieferung_in_Liegenschaften_der_Wohnbau_Mainz_GmbH_2019_Mainz
Timestamp: 2019-08-23 20:23:41
Document Index: 156429279

Matched Legal Cases: ['§5', '§ 122', '§ 42', '§ 134', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 160', '§ 107']

Öffentliche Ausschreibung 2019 CXXXX-1-2019-WBM- Gas Lieferung in Liegenschaften der Wohnbau Mainz GmbH 2019-08-12
CXXXX-1-2019-WBM- Gas Lieferung in Liegenschaften der Wohnbau Mainz GmbH
Fax: +49 6131/807-7313
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E45862147
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E45862147
Andere Tätigkeit: Wohnungsbau, Wohnungsverwaltung und Wohnungsvermietung für kommunale Wohnungen und kommunale Einrichtungen
Verlangt wird eine Gaslieferung inklusive Abwicklung der Netznutzung, Ablesung, Abrechnung (Vollversorgungsvertrag/all inklusive Vertrag) für alle aktuellen und im Laufe des Bezugsjahres dazukommenden Abnahmestellen der Wohnbau GmbH. Abgeleitet aus den Verhältnissen in 2018 liegt das Volumen bei 40,3 GWh, verteilt auf 278 Abnahmestellen.
(siehe dazu Anlage 1 und 2)
Mainz/Diverse Stadtteile (siehe Anlage 1 und 2)
Verlangt wird eine Gaslieferung inklusive Abwicklung der Netznutzung, Ablesung, Abrechnung (Vollversorgungsvertrag/all inklusive Vertrag) Alle Abnahmestellen liegen am Standort Mainz/im Netzgebiet der Stadtwerke Mainz. Es handelt sich um Gas der Liegenschaften (Außenbeleuchtung, Treppenbeleuchtung, Aufzüge, Pumpen für Heißwasser...) Voraussichtliche Gesamtgasmenge 40,3 GWh: Davon
- ca.31,5 GWh pro Lieferjahr für 270 Abnahmestellen für SLP-Kunden. Der durchschnittliche Verbrauch der SLP-Stellen liegt demnach bei 116.490 kWh/Stelle/Jahr,
- zusätzlich werden 8 RLM-Stellen mit einem Verbrauch von ca. 8,8 GWh/Jahr ausgeschrieben. Die RLM-Stellen nehmen im Schnitt 1,1 GWh/Stelle/Jahr ab.
Möglich sind Zu- und Abgänge von wenigen Prozenten pro Lieferjahr. Die Zugänge werden überwiegen.
Die bestehenden Verträge sind auf den 31.12.2019 befristet. Kündigungen müssen nicht durchgeführt werden.
- Lieferzeitraum: 1.1.2020 bis 31.12.2020. Der Vertrag endet mit Ablauf des Lieferzeitraumes. Eine Kündigung hierfür ist nicht notwendig,
- der Wohnbau Mainz GmbH wird eine Verlängerungsoption für 2021 und 2022 eingeräumt. Ob die Wohnbau GmbH diese Option nutzen möchte, teilt sie dem Lieferanten bis zum 1.11.2020 bzw. 1.11.2021 mit.
Einseitige zweimalige Verlängerungsoption für den Auftraggeber: der Wohnbau Mainz GmbH wird je eine Verlängerungsoption für 2021 und ggf. danach eine für 2022 eingeräumt. Ob die Wohnbau GmbH diese Option nutzen möchte, teilt sie dem Lieferanten bis zum 01.11. des jeweiligen Vorjahres mit.
Es muss sich um ein bei der Bundesnetzagentur gelistetes Unternehmen handeln und damit die Anforderungen des §5 des Energiewirtschaftsgesetzes erfüllen. Sollte ein Versorgungsunternehmen mit Sitz innerhalb der EU ein Angebot abgeben, ist auch die ordnungsgemäße Zulassung des Herkunftsmitgliedstaates ausreichend. Des Weiteren orientiert sich der Auftraggeber an GWB § 122 (Eignung) ff sowie an § 42 (Auswahl geeigneter Unternehmen) der VgV. Entsprechende Nachweise können im Zweifelsfall von favorisierten Bietern verlangt werden.
Der Auftrag kann vom Nachweis abhängig gemacht werden, dass der Bieter bereits in der Vergangenheit ein Projekt ähnlicher Größenordnung problemlos bewältigt hat. Insbesondere Zahlungsschwierigkeiten gegenüber Netzbetreibern und Vorlieferanten gelten als Ausschlusskriterium für einen Vertragsabschluss mit einem Bieter.
Der Auftrag kann vom Nachweis abhängig gemacht werden, dass der Bieter personelle und infrastrukturelle Kapazitäten hat, die vor allem die fristgerechte Anmeldung der Lieferstellen, Vertragsverwaltung, Ablesung, Abrechnung absichern. Dies kann mit der Abwicklung ähnlicher Projekte in der Vergangenheit belegt werden. Die personellen und infrastrukturellen Kapazitäten müssen ausreichend sein um den ausgeschriebenen Versorgungsauftrag problemlos zu bewältigen. Ferner muss der Bieter in der Lage sein, die Anbindung an Immoconnect zu garantieren.
1) Die Anbindung an Immoconnect BK01 (s. Anlage 3 und 4) muss möglich sein. Dies beinhaltet u.a.
a) automatisierter Zahlungsverkehr über BK01-immoconnect der Aareal Bank AG;
b) getrennte Abbuchung von Abschlagszahlung und Turnusrechnung (=separate Jahresendabrechnung);
c) Abrechnung muss kalenderjährlich erfolgen;
d) automatisierte Kontierung und Abbuchung mit Zuordnung auf Kostenstellenebene;
e) Austauschdatei mit allen Lieferstellen, Verbrauchswerten aus Jahresrechnung und Zeitscheiben nach der Jahresfaktura zur Verfügung stellen.
2) Zahlungsweise monatlich;
3) Keine Vorauszahlung;
4) Basis für die Angabe von Verbrauchsmengen und Verbrauchsstellen ist das Jahr 2018. Sollten die Abweichungen in den Vertragsjahren 2020 (ggf. 2021 und 2022) mehr als 20 % von den ausgeschriebenen Mengen betragen ist eine Berechnung von Mehr- oder Mindermengen unter Berücksichtigung der Preisentwicklung an der Börse durch den Anbieter zulässig.
Weiter bei VI.3
Wohnbau Mainz GmbH, Hauptverwaltung
Mitarbeiter der Vergabestelle der Wohnbau Mainz GmbH
Zusätzliche Erklärungen zu II.2.5 Ausschlaggebend ist der Preis für das Jahr 2020, kalkuliert auf der Basis der ausgeschriebenen Mengen und Stellen, die sich am Verbrauch des Jahres 2018 orientieren und in den Ausschreibungsunterlagen detailliert beschrieben werden.
Die RLM- und SLP Stellen werden dabei vom Auftraggeber in Summe betrachtet und nicht einzeln vergeben.
Akzeptiert wird nur ein Fixpreis.
1) Der Fixpreis für die gelieferte Energie muss bei allen Preiskomponenten pro Jahr für 12 Monate stabil sein;
2) Der abgegebene Energiepreis muss sämtliche Preisbestandteile des Lieferanten enthalten. Es kann beispielsweise nur ein Arbeitspreis (Ct/kWh) oder ein Arbeitspreis und zusätzlich ein Grundpreis (Euto/Jahr/Abnahmestelle), bei Abnahmestellen mit Leistungsmessung auch ein Leistungspreis oder … angeboten werden.
3) Für alle SLP-Stellen muss ein einheitlicher Preis angegeben werden.
4) Der Preis für die RLM Stellen kann spezifisch sein, d.h. pro Abnahmestelle variieren.
5) Zusätzlich zu den Fixpreisen können die genehmigten und veröffentlichten Netznutzungsentgelte, die Entgelte für den Messstellenbetrieb, Messung und Abrechnung, die an Netzbetreiber und Messstellenbetreiber zu leisten sind in jeweils gültiger Höhe sowie Umlagen, Abgaben und Steuern in jeweils gültiger Höhe ohne Aufschläge durchgereicht werden.
6) Der Lieferpreis für 2020 und ggf. auch für 2012 und 2022 wird auf Grundlage einer Preisindizierung ermittelt und über folgende Formel berechnet:
PL = PA + (BPLZ - RP) Die Preisindizierung dient der Bestimmung des Lieferpreises unter Berücksichtigung der Marktänderung zwischen Angebotsabgabe bzw. Angebotskalkulation und dem Zeitpunkt der Vergabe bzw. der Energiebeschaffung (für Erläuterungen siehe Anlage 0).
Weitere Erklärungen zu III.2.2 5. Vor jeder Abbuchung ist eine Fälligkeitsvorschau mit dem zu erwartenden Zahlbetrag elektronisch zu übermitteln.
6) Die Lieferungen sind objektspezifisch abzurechnen. Neben Abschlagszahlungen ist eine Jahresendabrechnung für jede Abnahmestelle gesondert durchzuführen und in Papierform zu Verfügung zu stellen. Die Endabrechnung muss bis spätestens Ende Januar des Folgejahres vorliegen und dem entsprechendem Konto belastet oder gutgeschrieben sein.
7) Zugänge und Abgänge von Verbrauchsstellen werden im Rahmen dieses Vertrages abgewickelt und entsprechend an- und abgemeldet und zu den vereinbarten Preisen versorgt.
Feste Ansprechpartner für deutschsprachige Kommunikation während des gesamten Vertragszeitraumes müssen gestellt werden.
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen/Vertragsbestandteile sind:
1) Leistungsverzeichnis;
2) Zusatzinformation zur Preisindizierung (Anlage 0);
3) Übersicht über SLP-Abnahmestellen (Anlage 1);
4) Lastgänge für RLM-Kunden (Anlage 2);
5) Anforderungen an die Rechnungsdaten (Anlage 3);
6) Vergabeverordnung (VgV) und GWB;
7) Die dem AN im Angebotsverfahren gegebenen schriftlichen Auskünfte;
8) Das Angebot des AN.
Sollten während des Verfahrens Fragen von Bietern entstehen können Sie diese bis zum 9.9.2019 um 10:00 Uhr stellen.
Unter der Adresse https://www.subreport.de/E45862147 stehen Ihnen die Unterlagen zum Download bereit. Um die Unterlagen herunterladen und an der Bieterkommunikation teilnehmen zu können, müssen Sie bei subreport ELViS registriert sein.
Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
Der Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ebenfalls unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Der Vergabenachprüfungsantrag ist ferner nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Für die weiteren Voraussetzungen der Zulässigkeit wird auf §§ 160 und 161 GWB verwiesen.
Gerichtsstand Als Gerichtsstand wird das für den Auftraggeber zuständige Gericht vereinbart.
Aus der Bekanntmachung und den Vergabeunterlagen erkennbare Vergabeverstöße müssen unverzüglich gerügt werden. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach ablehnender Antwort auf eine Rüge zu stellen (§ 107 Abs. 3 GWB).