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Timestamp: 2017-02-20 11:05:49
Document Index: 55494031

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 65', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 64']

8C_100/2016 (17.05.2016)
8C_100/2016 Urteil vom 17. Mai 2016
A. A.________, geboren 1960, war als Elektromonteur tätig, als er am 30. Juli 2013 an seinem Arbeitsplatz von einer etwa zwei Meter hohen Leiter auf den Betonboden fiel. Beim Sturz zog er sich Kontusionen an der rechten Körperseite und insbesondere an der rechten Schulter zu. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), bei der er für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert war, erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen, stellte diese aber mit Verfügung vom 27. März 2014 und Einspracheentscheid vom 16. Juli 2014 auf den 31. März 2014 ein.
B. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 1. Dezember 2015 ab.
C. A.________ lässt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen mit den Anträgen, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides seien ihm die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen, es seien ihm namentlich Taggelder zu 100 Prozent auch über den 31. März 2014 hinaus auszurichten und die Rentenfrage und eine Integritätsentschädigung zu prüfen, es sei ein unabhängiges schulterorthopädisches Gutachten einzuholen und es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.
3. Streitig und zu prüfen ist, ob die geklagten anhaltenden Beschwerden an der rechten Schulter mit der erforderlichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit auch nach dem 31. März 2014 durch den am 30. Juli 2013 erlittenen Unfall verursacht worden sind (BGE 126 V 353 E. 5b S. 360; 130 III 321 E. 3.2 und 3.3 S. 324 f.). Verwaltung und Vorinstanz haben sich bei ihrer Beurteilung auf die Einschätzungen der SUVA-Kreisärzte gestützt. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass diese nicht schlüssig seien. Nach Meinung der behandelnden Ärzte lägen traumatische Verletzungen vor.
4. Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen hat die Rechtsprechung stets Beweiswert zuerkannt. Hinsichtlich ihrer Beweiskraft sind jedoch strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f.).
5. Das kantonale Gericht hat die medizinischen Berichte über die Untersuchungen des Beschwerdeführers einlässlich dargelegt. Es kann darauf verwiesen werden. Es hat die Beweise umfassend gewürdigt und festgestellt, dass die vorliegenden Befunde am rechten Schultergelenk mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ursächlich auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurückzuführen, sondern nur noch und ausschliesslich Folge der unfallunabhängigen verschleissbedingten Erkrankungen seien. An seiner Beurteilung, dass die vom Beschwerdeführer angerufenen Berichte seiner behandelnden Ärzte keine ernsthaften Zweifel daran erwecken, vermögen auch die letztinstanzlich vorgebrachten Einwände nichts zu ändern.
6. Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 BGG). Die Gerichtskosten werden dem unterliegenden Beschwerdeführer auferlegt (Art. 65 Abs. 4 lit. a in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 BGG). Die unentgeltliche Rechtspflege (im Sinne der vorläufigen Befreiung von den Gerichtskosten und der unentgeltlichen Verbeiständung, Art. 64 Abs. 1 und Abs. 2 BGG) kann gewährt werden, weil die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Es wird indessen ausdrücklich auf Art. 64 Abs. 4 BGG aufmerksam gemacht, wonach die begünstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie später dazu im Stande ist.