Source: https://de.slideshare.net/Sternaugen/weerth-ein-jahr-zugelassener-wirtschaftsbeteiligter-aeo-leseprobe-der-awprax-2009
Timestamp: 2017-11-25 11:34:12
Document Index: 179430915

Matched Legal Cases: ['Art. 253', 'Art. 253', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 253', 'Art. 14', 'Art. 253', 'Art. 14', 'Art. 253', 'Art. 14', 'Art. 253', 'Art. 14', 'Art. 14']

Weerth: Ein Jahr Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (AEO) - Lesepro…
Weerth: Ein Jahr Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (AEO) - Leseprobe der AW-Prax 2/2009
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Kostenlose Leseprobe der AW-Prax 2/2009, S. 39-41.
URL: http://www.bundesanzeiger-verlag.de/fileadmin/AW-Portal/downloads/Adventskalenderaktion/2009_2_Ein_Jahr_AEO_Beitrag.pdf (4.4.2016)
1. 39Februar 2009 Beiträge · Aufsätze · Berichte Ein Jahr Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (AEO) Zwischenbilanz nach einem Jahr AEO – Tendenzen und Neuerungen (Bewilligungen) Zoll Von Dr. Carsten Weerth B.Sc. (Glasgow), Bremen Der Verfasser ist beim Hauptzollamt Bremen tätig und Lehrbeauftragter für Zölle und Verbrauchsteuern an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen im „Internationalen Studiengang Steuer- und Wirtschaftsrecht“1 . Der Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte (AEO) wurde mit Wirkung vom 1. Januar 2008 geschaffen. Ein Jahr ist vergangen, nach dem es nun gilt, eine Zwischenbilanz zu ziehen – wurden die Erwartungen und Antragszahlen erreicht, was gibt es an Neuerungen und welche Tendenzen sind erkennbar? Neue rechtliche Rahmenbedingungen gelten ab dem 1. Januar 2009 – die Kriterien für alle zollrechtlichen Bewilligungen von vereinfachten Anmel- deverfahren und Anschreibeverfahren (Einfuhr, Ausfuhr, Zollverfahren mit ­wirtschaftlicher Bedeutung) werden grundsätzlich an einige AEO-Kriterien ­angepasst. Damit werden einige AEO-Kriterien durch die Hintertür für alle ­zollrechtlichen Bewilligungen eingeführt, ohne jedoch die Vorteile des AEO- Zertifikats nach Artikel 14b ZK-DVO den Bewilligungsinhabern zu gewähren – dieses führt zu einer Akzeptanzförderung des AEO-Status ab 2009. 1	Der Verfasser ist beim Hauptzollamt Bremen u.a. Mitglied des AEO-Teams; dieser Beitrag stellt seine persönliche Auffassung dar. Inhalt Einleitung•	AEO-Daten•	– AEO ab 1. Januar 2008 – AEO-Datenbank – Suchfunktionen der Datenbank – Angaben der Firmendaten – Ergebnisse der AEO-Daten – Diskussion Ausblick•	– AEO und Bewilligungen – Weitere Tendenzen – Antragsflut in 2009? – AEO-Jahresbilanz 2008 Einleitung Der Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte (AEO) ist mit Wirkung vom 1. Januar 2008 geschaffen worden, um die Wirt- schaftsbeteiligten durch die Zollver- waltungen im Interesse der Sicherheit der Internationalen Lieferkette (Stich- wort Terrorismusbekämpfung) besser zu durchleuchten und ihnen im Gegen- zug Vorteile bei der Zollabwicklung zu verschaffen. Unklar war im Vorfeld vor allem, wie viele Wirtschaftsbeteiligte den Antrag auf AEO-Zertifikat stellen würden – in Österreich ging man beispielsweise von etwa 400 Antragstellern aus, in Deutschland von etwa 40.000 Antrag- stellern. Eine Untersuchung der zertifizierten AEO-Inhaber nach einem Jahr soll zei- gen, in welchem Umfang der AEO in welchem Mitgliedstaat angenommen worden ist und welche Ausprägung des AEO-Zertifikates (AEO-S, AEO-C, AEO-F) am beliebtesten ist. AEO-Daten AEO ab 1. Januar 2008 Der AEO wurde am 1. Januar 2008 durch die Artikel 5a ZK und Artikel 14a bis 14x ZK-DVO eingeführt. An- tragsstellungen waren ab dem 1. Januar 2008 möglich. Die ersten AEO-Zertifikate wurden 70 Tage später von den ersten der 27 Mit- gliedstaaten erteilt. AEO-Datenbank Die Kommission erstellt auf Grundlage von Artikel 14x Abs. 4 ZK-DVO eine AEO-Datenbank, die alle AEO-Zertifi- katinhaber, getrennt nach der Art des AEO-Zertifikats sowie des Mitglied- staates und dem Datum der Gültigkeit des AEO-Zertifikats, aufführt. AEO-Datenbank Die AEO-Datenbank ist aufrufbar unter der URL: http://ec.europa.eu/taxation_customs/dds/ aeohome_de.htm (3.1.2009). Die Untersuchung basiert auf der Datenabfrage vom 3.1.2009. Suchfunktionen der Datenbank Der Inhalt der AEO-Datenbank kann wahlweise nach der Art des AEO-Zer- tifikats (AEO-C, AEO-S, AEO-F, oder alle AEO), dem erteilenden Mitglied- staat oder dem Zeitpunkt der Gültigkeit des AEO-Zertifikats gesucht werden. Die Datenbank ist derzeit nur auf Eng- lisch verfügbar. Angaben der Firmendaten Von den Firmendaten des Inhabers des AEO-Zertifikats sind lediglich der vollständige Name der Firma sowie der Typ des AEO-Zertifikats angegeben. Darüber hinaus sind der Typ des AEO- Zertifikats und das Datum der Gültig- keit des AEO-Zertifikats sowie die er- teilende Zollbehörde aus der AEO-Da- tenbank ersichtlich. Veröffentlichung der AEO-Daten Die Veröffentlichung der Inhaberdaten des AEO- Zertifikats in der AEO-Datenbank der Kommission im Internet ist jedem Antragsteller zu raten, weil er damit weltweit für sein Unternehmen und die AEO- Zertifizierung werben kann. Gleichzeitig kann sich jedes Unternehmen davon überzeugen, ob ein Ge- schäftspartner bereits Inhaber eines AEO-Zertifikats ist.
2. 40 Februar 2009 Ergebnisse der AEO-Daten Eine Untersuchung der in der AEO- Datenbank enthaltenen Daten hat fol- gende Ergebnisse ergeben (Tabellen 1 und 2). Tabelle 1: Übersicht der AEO-Zertifikate nach Typ (AEO-C, AEO-S oder AEO-F) Typ Anzahl Prozent AEO-C 103 21% AEO-S 10 2% AEO-F 386 77% Gesamt 499 100% Abfrage vom 3.1.2009 Tabelle 2: Übersicht der AEO-Zertifikate nach Mitgliedstaaten Rang Mitgliedstaat Anzahl 1 Deutschland 151 2 Schweden 89 3 Niederlande 60 4 Österreich 41 5 Großbritannien 38 6 Italien 32 7 Frankreich 19 8 Tschechien 16 9 Finnland 11 10 Dänemark 7 11 Belgien 6 11 Polen 6 11 Ungarn 6 14 Irland 5 15 Spanien 3 16 Estland 2 16 Slowenien 2 18 Bulgarien 1 18 Lettland 1 18 Luxemburg 1 18 Malta 1 18 Slowakei 1 18 Griechenland 0 24 Litauen 0 24 Portugal 0 24 Rumänien 0 24 Zypern 0 Abfrage vom 3.1.2009 Diskussion Die o.g. Ergebnisse bilden die erteilten AEO-Zertifikate im Kalenderjahr 2008 (Abfrage am 3. Januar 2009) ab – nicht enthalten sind AEO-Anträge, die abge- geben, aber noch nicht angenommen worden sind, sowie Anträge, die zwar angenommen, aber noch nicht erteilt worden sind, und Zertifikate, deren In- haber einer Veröffentlichung nicht zu- gestimmt haben. Mehr als drei Viertel aller AEO-Zerti- fikate (77%) wurden als AEO-Full er- teilt, knapp ein Fünftel (21%) als AEO- Customs und nur 2 Prozent als AEO- Security. Am meisten AEO-Zertifikate wurden mit 151 in Deutschland erteilt (30%), gefolgt von Schweden mit 89 (18%), den Niederlanden (12%), Österreich (8%) und Großbritannien (8%). Die ersten drei Mitgliedstaaten haben ge- meinsam einen Anteil von 60 Prozent an allen AEO-Zertifikaten, die ersten fünf Mitgliedstaaten einen Anteil von drei Vierteln aller AEO-Zertifikate (76%). Mit mehr als drei Vierteln beantragen die meisten Wirtschaftsbeteiligten er- wartungsgemäß das AEO-F-Zertifikat. Erstaunlich ist nach einem Jahr die ge- ringe Zahl von erteilten AEO-Zertifi- katen – nur 499 Zertifikate wurden in 27 Mitgliedstaaten erteilt, wobei Deutschland mit einem Anteil von 30 Prozent deutlich der Marktführer ist. In fünf Mitgliedstaaten wurde jeweils kein oder nur ein AEO-Zertifikat erteilt – das AEO-Zertifikat trifft damit inner- halb der EU auf ein unterschiedliches Echo. Die „nördlichen“ Mitgliedstaa- ten Deutschland, Schweden, Nieder- lande, Österreich und Großbritannien haben gemeinsam einen Anteil von mehr als drei Vierteln aller AEO-Zerti- fikate. Erstaunlich gering ist die Zahl in Frankreich mit nur 19 AEO-Zertifika- ten (4%), in Spanien mit nur drei Zerti- fikaten (1%) und in Griechenland mit keinem Zertifikat – die Tendenz, dass „südliche“ Mitgliedstaaten Gemein- schaftszertifikate, die der Rechtssicher- heit dienen, weniger akzeptieren, hatte sich bereits bei der Verbindlichen Zoll- tarifauskunft nach Artikel 12 ZK ge- zeigt und wird wieder bestätigt – al- leine Italien ist mit 32 AEO-Zertifika- ten (6%) besser als andere südliche Mitgliedstaaten. Ausblick AEO und Bewilligungen Mit der VO (EG) Nr. 1192/2008 hat die Kommission die Bewilligungen von Vereinfachten Verfahren und An- schreibeverfahren für alle Zollverfah- ren (außer den Versandverfahren) an einige Voraussetzungen des Zugelasse- nen Wirtschaftsbeteiligten (AEO) nach Artikel 5a ZK und den Artikeln 14a bis 14x ZK-DVO gekoppelt, ohne den Be- willigungsinhabern jedoch die Vorteile des Artikels 14b ZK-DVO zu gewäh- ren. Mit diesem überraschenden Zwi- schenschritt zwischen kleiner und großer Zoll-Kodexreform (die sog. „Sicherheitsinitiative“ der VO [EG] Nr. 648/2005 und den „Modernisier- ten Zollkodex“ der VO [EG] Nr. 450/2008) führt die Kommission nun doch kurzfristig einige Kriterien des AEO für alle Bewilligungen der vereinfachten Einfuhr, Ausfuhr und dem Zugelassenen Empfänger von Versandverfahren sowie der Über- führung in das Zolllagerverfahren und die passive Veredelung (nicht aber für Zugelassene Versender, Ak- tive Veredelungen, Umwandlungs- verfahren, vorübergehende Verwen- dungen und besondere Verwendun- gen) ein. Im Fokus: Bewilligungsin- haber können sich nun überlegen, ob sie nach den AEO-Kriterien geprüft werden wol- len, ohne die Vorteile des AEO-Zer- tifikats zu genießen (ohne Antrag auf AEO), oder ob es für sie vorteil- hafter ist, den AEO-Status möglichst schnell anzustreben. Alle bestehenden zollrechtlichen Bewilligungen müssen bis spätes- tens 31. Dezember 2011 daraufhin überprüft werden, ob die neuen AEO-Kritereien für die Erteilung von Bewilligungen eingehalten wor- den sind. Mit Artikel 253b ZK-DVO wird die Antragstellung für alle zollrechtlichen Verfahren mit dem Antrag nach An- hang 67 ZK-DVO festgelegt. Damit sind zukünftig auch Bewilligungen im Ausfuhrverfahren mit einem einheitli- chen Muster innerhalb des Zollgebiets der Gemeinschaft zu beantragen. Artikel 253c ZK-DVO stellt eine Ver- knüpfung zu den AEO-Kriterien der Artikel 14h (Einhaltung von Zollvor- schriften), 14i (Zufrieden stellendes System der Buchführung) und 14j (Zahlungsfähigkeit) i.V.m. 14a Abs. 2 ZK-DVO (Berücksichtigung der klei- nen und mittleren Unternehmen) her. Beiträge · Aufsätze · Berichte
3. 41Februar 2009 Die Verknüpfung der Kriterien für zoll- rechtliche Bewilligungen mit den AEO-Kriterien wird in Tabelle 3 dar- gestellt. Tabelle 3: Übersicht der Artikel der ZK-DVO für Verknüpfungen der AEO-Kriterien zu den zollrechtlichen Bewilligungen Nr. Bewilligungen AEO-Kriterien 1 Art. 253b Abs. 1 bis 4 Antrag nach Anh. 67 2 Art. 253c Abs. 1 u. 2 Art. 14h, 14i, 14j i.V.m. Art. 14a Abs. 2 3 Art. 253d Abs. 1 bis 5 Art. 14r 4 Art. 253e Abs. 1 u. 2 Art. 14t 5 Art. 253f Abs. 1 u. 2 Art. 14u 6 Art. 253g Art. 14v Darüber hinaus werden mit der VO (EG) Nr. 1192/2008 die rechtlichen Grundlagen für grenzüberschreitende Einzige Bewilligungen (die in allen Mitgliedstaaten Geltung entfalten) mit den Artikeln 253h bis 253m ZK-DVO gelegt. Weitere Tendenzen Im ersten Jahr des AEO hat sich ge- zeigt, dass sowohl die Antragstellung als auch die Zertifizierung für kleine und mittlere Unternehmen vergleichs- weise einfach und überschaubar ist – die ersten von den Zollbehörden zerti- fizierten Unternehmen waren daher in der Regel kleine und mittlere Unter- nehmen oder örtlich wenig zersplitterte Wirtschaftsbeteiligte z.B. mit Sitz im „sicheren Hafen“ nach dem ISPS- Code. Die AEO-Antragstellung und Zertifi- zierung für große Unternehmen und Wirtschaftsbeteiligte mit vielen Stand- orten (z.B. verschiedene Herstellungs- stätten, Tätigkeit in verschiedenen Mit- gliedstaaten, Speditionen mit vielen Versandstellen und Lagern) stellt sich komplizierter dar, weil für die Antrag- stellung mehr Daten zusammengetra- gen werden müssen und mehr Prüfun- gen vor Ort von den Zollbehörden durchgeführt werden müssen – natur- gemäß dauert eine komplexe Prüfung daher länger. Ein erhöhter Konkurrenzdruck und Konkurrentensog ist in Fällen zu beob- achten, in denen ein Marktteilnehmer eines bestimmten Sektors mit dem AEO-Zertifikat ausgestattet ist und da- mit öffentlich wirbt. Die direkten Kon- kurrenten bewerben sich in der Folge um den AEO-Status, was zu einer Er- höhung der AEO-Zertifikate und deren Akzeptanz führt. Antragsflut in 2009? Wird es letztlich auf Grund der neuen Bedingungen für alle zollrechtlichen Bewilligungen ab Januar 2009 zu einer Antragsflut kommen? Ursachen und Wirkungen können einen Zusammen- hang haben, müssen jedoch nicht ihren Auslöser in den neuen Änderungen der ZK-DVO haben. Tatsache ist, dass viele Firmen mit dem Antrag auf das AEO-Zertifikat bis zum Jahreswechsel 2008/2009 gewartet ha- ben – nur 14% der an der Zollstudie 2008 teilnehmenden Firmen werden den AEO nicht beantragen (vorwie- gend kleine und mittlere Unternehmen unter 500 Mitarbeiter). Die Vorteile nach Artikel 14b ZK-DVO werden erst dann nachhaltig wirksam, wenn die summarischen Eingangs- und Ausgangsanmeldungen gelten – die Geltung dieser summarischen Ein- gangs- und Ausgangsanmeldungen ist derzeit gesetzlich für den 1. Juli 2009 geregelt, obwohl in Wirtschaftskreisen und Zollverwaltungen (für Deutsch- land) die Verschiebung zumindest der summarischen Eingangsmeldung auf den 1. Januar 2011 diskutiert wird (ein entsprechendes nicht veröffentlichtes „Non-Paper“ der DG TAXUD kursiert in Fachkreisen). AEO-Jahresbilanz 2008 Das erste Jahr AEO (2008) ist mit nur 499 zertifizierten AEO-Inhabern sehr ruhig verlaufen. Die beteiligten Zollbehörden (in Deutschland die Hauptzollämter und die Kontakt- stelle AEO beim HZA Nürnberg) haben ein neues Geschäft gelernt und erfolgreich erste AEO-Anträge bis zur Zertifizierung abgewickelt. 77% der AEO-Zertifikate wurden in der Variante AEO-F erteilt, 21% als AEO-C (nur 2% als AEO-S). Der Status des AEO ist in den Mit- gliedstaaten unterschiedlich ange- nommen worden – je nach Mentali- tät der Wirtschaftsbeteiligten und der Werbung der nationalen Zollver- waltungen für den AEO-Status. Marktführer bei der AEO-Zertifizie- rung sind Deutschland, Schweden und die Niederlande, gefolgt von Österreich auf Platz 4. Mit der VO (EG) Nr. 1192/2008 macht die Kommission einen über- raschenden Zwischenschritt zwi- schen der kleinen und großen ZK-Reform: Viele AEO-Kriterien werden für alle zollrechtlichen Be- willigungen eingeführt – ohne je- doch die Vorteile des AEO-Zertifi- kats nach Art. 14b ZK-DVO zu ge- währen. Wirtschaftsbeteiligte, die auch Inha- ber von zollrechtlichen Bewilligun- gen sind, sollten dringend die AEO- Antragstellung ins Auge fassen. Alle bestehenden Bewilligungen müssen von den Hauptzollämtern bis 31.12.2011 darauf überprüft werden, ob die angesprochenen AEO-Kriterien erfüllt sind – andern- falls kann eine zollrechtliche Bewil- ligung nicht erteilt werden, bzw. be- stehen bleiben. Mit dem Zwischenschritt der VO (EG) Nr. 1192/2008 sorgt die Kom- mission für eine nachhaltige Akt- zeptanzförderung des AEO-Status bei allen Wirtschaftsbeteiligten und führt einige AEO-Kriterien für alle zollrechtlichen Bewilligungen ab dem 1. Januar 2009 ein. Quellen und weiterführende Hinweise VO (EG) Nr. 1192/2008 zur Änderung der•	ZK-DVO, ABl. EU 2008 Nr. L 329/1. VO (EG) Nr. 648/2008 zur Änderung des•	Zollkodex (sog. kleine ZK-Reform oder „Sicher- heitsinitiative“), ABl. EU 2005, Nr. L 117/13. VO (EG) Nr. 1875/2006 zur Änderung der•	ZK-DVO, ABl. EU 2008 Nr. L 360/64. VO (EG) Nr. 450/2008 zur Festlegung des•	Modernisierten Zollkodex (sog. große ZK-Reform), ABl. EU 2008 Nr. L 145/1. Lux, Einzige Bewilligungen für das vereinfachte•	Anmelde- und Anschreibeverfahren, AW-Prax 2008, 503–504. Weerth, Der neue Zollkodex, 2007.•	Weerth, Der neue Zollkodex, 4. Update,•	Oktober 2008 unter der URL: http://shop.bundes- anzeiger-verlag.de/ mediadb/1792662/1793628/hinw-is- 9783898175364.pdf. Weerth, VZTA: Unterschiedliche Bedeutung in•	den Mitgliedstaaten, AW-Prax 2003, 366. Weerth, Einheitliche Anwendung des Gemein-•	samen Zolltarifs?, Dissertation Universität Olden- burg, 2007, 193–195. Zimmermann/Schwoon, Zoll in Bewegung –•	Ergebnisse der Zollstudie 2008, AW-Prax 2008, 463–466.