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Timestamp: 2016-10-21 11:16:21
Document Index: 98601862

Matched Legal Cases: ['Art. 181', 'Art. 22', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 181', 'Art. 22', 'Art. 90', 'Art. 13', 'Art. 181', 'Art. 181', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 181', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 14', 'BGE', 'Art. 181', 'Art. 22', 'Art. 9', 'in dubio', 'Art. 32', 'Art. 6', 'Art. 29', 'Art. 105', 'Art. 9', 'Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

6B_170/2011 (10.11.2011)
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 9. Dezember 2010.
X.________ hielt am 13. Januar 2007 ca. um 10.45 Uhr sein Fahrzeug vor einem Rotlicht an, stieg aus und liess dieses mitten auf der Strasse stehen. In der Folge ging er zum Fahrzeug von A.________, das vor seinem Fahrzeug vor dem Lichtsignal stand, und versuchte, diesen durch Entziehen des Z�ndschl�ssels an der Weiterfahrt zu hindern, was ihm indessen nicht gelang.
Weiter soll er B.________ am 17. und 18. Oktober 2007 anl�sslich von Telefongespr�chen zu verstehen gegeben haben, dass sie sich durch ihr Handeln in Schwierigkeiten gebracht habe und er ihr Probleme bereiten werde. Sie solle auf sich und ihren Hund aufpassen, es sei ein Leichtes, jemandem die Luft abzudrehen. X.________ hatte B.________ im Namen der "IG F.________" eine Wohnung an der Langstrasse in Z�rich vermietet. Infolge Mietzinsr�ckst�nden hatte die Interessengemeinschaft das Mietverh�ltnis auf den 31. Oktober 2007 gek�ndigt, worauf B.________ am 1. Oktober 2007 beim Mietgericht ein Verfahren betreffend K�ndigungsschutz eingeleitet hatte. Die Telefonanrufe versetzten B.________ in Angst und Schrecken. Das eingeleitete Verfahren vor dem Mietgericht zog sie indes nicht zur�ck.
Das Obergericht des Kantons Z�rich sprach X.________ mit Urteil vom 9. Dezember 2010 zweitinstanzlich der mehrfachen versuchten N�tigung schuldig. Es verurteilte ihn zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 100 Tagess�tzen zu Fr. 30.--. Vom Vorwurf der T�tlichkeit z.N. von A.________ sprach es ihn frei. Auf den Vorwurf der Verletzung der Verkehrsregeln trat es nicht ein. Zudem stellte es die Rechtskraft des erstinstanzlichen Freispruchs vom Vorwurf der (vollendeten) N�tigung fest. Weiter verpflichtete es X.________ zur Bezahlung einer Genugtuung an B.________.
Gegen dieses Urteil erhebt X.________ Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 9. Dezember 2010 sei - abgesehen vom Freispruch betreffend T�tlichkeit - aufzuheben, und er sei vom Vorwurf der mehrfachen versuchten N�tigung freizusprechen. Die Zivilanspr�che von B.________ seien abzuweisen. Eventualiter sei das Urteil aufzuheben, und die Sache zu neuer Entscheidung an das Obergericht zur�ckzuweisen. Zudem seien ihm die unentgeltliche Prozessf�hrung zu gew�hren und Rechtsanwalt Thomas Baumberger als unentgeltlicher Rechtsvertreter beizuordnen.
1.1 Im Zusammenhang mit der Verurteilung wegen versuchter N�tigung zum Nachteil von A.________ macht der Beschwerdef�hrer eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r geltend. Die Vorinstanz habe sich nicht mit seinen Vorbringen zum subjektiven Tatbestand auseinandergesetzt. Sie befasse sich insgesamt nicht mit der Frage des Vorsatzes, weshalb es f�r ihn nicht nachvollziehbar sei, inwiefern er in subjektiver Hinsicht tatbestandsm�ssig im Sinne von Art. 181 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB gehandelt haben soll (Beschwerde, S. 5 N 12 ff. und S. 7 N 24).
1.2 Das rechtliche Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Beh�rde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tats�chlich h�rt, pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken. Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene �ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid st�tzt (BGE 134 I 83 E. 4.1 mit Hinweisen).
1.3 Diesen Anforderungen wird der angefochtene Entscheid gerecht. Die Vorinstanz erw�gt, es sei erstellt, dass der Beschwerdef�hrer den Gesch�digten durch Entziehen des Z�ndschl�ssels an der Weiterfahrt zu hindern versucht habe. Anl�sslich der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 16. Mai 2007 habe er ausgesagt, der Grund f�r das versuchte Anhalten sei das Fahrverhalten des Gesch�digten beim Albisriederplatz sowie dessen �bersetzte Geschwindigkeit gewesen. Die Frage, ob er den Verdacht gehegt habe, der Gesch�digte sei infolge Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenkonsums in seiner Fahrtauglichkeit beeintr�chtigt gewesen, habe er ausdr�cklich verneint. Erst sp�ter habe er dann behauptet, er habe den Gesch�digten an der Weiterfahrt hindern wollen, weil er diesen f�r fahrunf�hig und damit f�r ein Verkehrsrisiko gehalten habe. Dabei handle es sich offensichtlich um eine nachgeschobene und damit unglaubhafte Schutzbehauptung (vorinstanzliches Urteil, E. II.1.4 S. 10 f.). Aus diesen Erw�gungen ergibt sich, dass die Vorinstanz davon ausgeht, der Beschwerdef�hrer habe A.________ an der Weiterfahrt hindern wollen, da sich dieser seiner Ansicht nach falsch im Verkehr verhalten habe. Damit �ussert sie sich zum Willen und zur Motivation des Beschwerdef�hrers. Sie setzt sich zudem mit seinen Vorbringen auseinander, indem sie insbesondere darlegt, weshalb sie dessen Behauptung, er habe den Gesch�digten als fahruntauglich und als Gefahr f�r den Verkehr erachtet, als Schutzbehauptungen abtut. Auch war es dem Beschwerdef�hrer m�glich, das vorinstanzliche Urteil sachgerecht anzufechten. Somit begr�ndet die Vorinstanz ihren Entscheid hinreichend. Die R�ge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r ist unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer h�lt fest, der Sachverhalt m�sse insofern als erstellt betrachtet werden, als er A.________ an der Weiterfahrt habe hindern wollen, weil er diesen f�r fahruntauglich und als Fahrzeugf�hrer h�chst gef�hrlich gehalten habe, und er deshalb das Eintreffen der Polizei habe abwarten wollen. Daher sei sein Vorsatz nur auf eine kurzfristige Verhinderung der Weiterfahrt gerichtet gewesen (Beschwerde, S. 5 N 14 f. und S. 7 N 21 ff.). Er begn�gt sich indessen damit, die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz zu erg�nzen, ihnen eigene Behauptungen oder seine Sicht der Dinge gegen�berzustellen, ohne darzulegen, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung willk�rlich sein soll. Insbesondere setzt er sich nicht mit ihrer Erw�gung auseinander, wonach sie seine sp�tere Aussage als Schutzbehauptung wertet. Insofern gen�gen seine Vorbringen den Begr�ndungsanforderungen an eine Willk�rr�ge nicht, weshalb nicht darauf einzutreten ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. dazu BGE 136 I 49 E. 1.4.1 mit Hinweisen).
3.1 Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung von Art. 181 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB. Wie bereits die erste Instanz festgestellt habe, erf�lle sein Verhalten beziehungsweise das kurze Hindern am Weiterfahren den objektiven Tatbestand der N�tigung nicht, weshalb er zu Recht vom Vorwurf der vollendeten N�tigung freigesprochen worden sei. Indessen verkenne die Vorinstanz, dass auch der subjektive Tatbestand nicht als gegeben erachtet werden k�nne. Sie spreche ihn somit zu Unrecht der versuchten N�tigung schuldig. Sein Vorsatz sei einzig darauf gerichtet gewesen, sicherzustellen, dass sich der Gesch�digte bis zum Eintreffen der Polizei mit seinem Fahrzeug nicht h�tte entfernen k�nnen. Er sei davon ausgegangen, dass die Polizei innert weniger Minuten eintreffen w�rde. Somit habe ihm der Wille gefehlt, das objektive Tatbestandsmerkmal der Beschr�nkung der Handlungsfreiheit zu erf�llen (Beschwerde, S. 5 N 13 und S. 6 N 17 ff.).
Er habe zudem zum Schutz der �brigen Verkehrsteilnehmer und damit in Wahrnehmung h�herer Interessen gehandelt, was als Rechtfertigungsgrund zu ber�cksichtigen sei. Der Schuldspruch wegen versuchter N�tigung verletze Bundesrecht (Beschwerde, S. 6 N 19).
3.2 Die Vorinstanz erw�gt, die erste Instanz habe das Verhalten des Beschwerdef�hrers als versuchte N�tigung qualifiziert, was nicht zu beanstanden sei. Dieser k�nne sich aufgrund des erstellten Sachverhalts weder auf den Rechtfertigungsgrund des Notstands noch auf � 55 der Strafprozessordnung des Kantons Z�rich vom 4. Mai 1919 (aStPO/ZH) berufen, wonach jeder Private berechtigt sei, eine Person zu ergreifen, die in seiner Gegenwart ein Verbrechen oder Vergehen ver�bt hat oder nach seiner eigenen unmittelbaren Wahrnehmung eines Verbrechens oder Vergehens dringend verd�chtigt werden muss. A.________ sei einzig wegen eines �bertretungsdelikts (Art. 90 Ziff. 1 SVG) geb�sst worden, wohingegen � 55 aStPO/ZH ein Verbrechen oder Vergehen verlange. Im Rahmen der Pr�fung von � 55 aStPO/ZH sei zudem der Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit sowie das Prinzip der Subsidiarit�t zu ber�cksichtigen. Demnach bestehe kein uneingeschr�nktes Recht, jeden Fahrzeuglenker, der bei der Begehung eines Vergehens im Strassenverkehr beobachtet werde, zu ergreifen und der Polizei zu �bergeben, da es f�r die Zwecke der Strafverfolgung regelm�ssig ausreiche, wenn die Kontrollschildnummer notiert und die Person des Lenkers beschrieben werde. Ein Festhalten vor Ort sei demnach nicht notwendig und unverh�ltnism�ssig gewesen (vorinstanzliches Urteil, E. II.1.5 S. 11 unter Hinweis auf den Beschluss des Obergerichts Z�rich, III. Strafkammer, vom 7. November 2007, act. 12 E. II.6.2 S. 8 f.). Im Weiteren sei auch ein Sachverhaltsirrtum des Beschwerdef�hrers im Sinne von Art. 13 StGB auszuschliessen, da dieser gem�ss erstelltem Sachverhalt nicht davon ausgegangen sei, A.________ sei in seiner Fahrtauglichkeit beeintr�chtigt (vorinstanzliches Urteil, E. II.1.5 S. 12).
3.3 Gem�ss Art. 181 StGB wird bestraft, wer jemanden durch Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile oder durch andere Beschr�nkung seiner Handlungsfreiheit n�tigt, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu dulden. F�hrt der T�ter, nachdem er mit der Ausf�hrung eines Verbrechens oder Vergehens begonnen hat, die strafbare T�tigkeit nicht zu Ende oder tritt der zur Vollendung der Tat geh�rende Erfolg nicht ein oder kann dieser nicht eintreten, so kann das Gericht die Strafe mildern.
Schutzobjekt von Art. 181 StGB ist die Handlungsfreiheit beziehungsweise die Freiheit der Willensbildung und Willensbet�tigung des Einzelnen (BGE 134 IV 216 E. 4.4.3 mit Hinweis). Die Tatbestandsvariante der "anderen Beschr�nkung der Handlungsfreiheit" ist restriktiv auszulegen. Dieses Zwangsmittel muss, um tatbestandsm�ssig zu sein, das �blicherweise geduldete Mass an Beeinflussung in �hnlicher Weise eindeutig �berschreiten, wie es f�r die ausdr�cklich genannten N�tigungsmittel der Gewalt und der Androhung ernstlicher Nachteile gilt. Es muss ihnen in seiner Intensit�t bzw. Wirkung �hnlich sein (BGE 6B_385/2011 vom 23. September 2011 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Die bundesgerichtliche Rechtsprechung hat beispielsweise eine N�tigung bejaht im Fall der Bildung eines sogenannten "Menschenteppichs" durch 24 Demonstranten vor dem Zugang zu einer milit�rischen Ausstellung, wodurch w�hrend ca. 15 Minuten die Wegfahrt eines Motorfahrzeugs verhindert worden war (BGE 108 IV 165). Als N�tigung wurde ebenso die Manipulation einer Bahnschranke qualifiziert, wodurch der Strassenverkehr w�hrend zehn Minuten aufgehalten worden war (BGE 119 IV 301; vgl. Zusammenfassung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung in BGE 134 IV 216 E. 4.2 und 129 IV 6 E. 2.2 f.).
Die weite Umschreibung des N�tigungstatbestands hat zur Folge, dass nicht jedes tatbestandsm�ssige Verhalten bei Fehlen von Rechtfertigungsgr�nden auch rechtswidrig ist. Vielmehr bedarf die Rechtswidrigkeit einer zus�tzlichen, besonderen Begr�ndung. Eine N�tigung ist unrechtm�ssig, wenn das Mittel oder der Zweck unerlaubt ist oder wenn das Mittel zum erstrebten Zweck nicht im richtigen Verh�ltnis steht oder wenn die Verkn�pfung zwischen einem an sich zul�ssigen Mittel und einem erlaubten Zweck rechtsmissbr�uchlich oder sittenwidrig ist (BGE 134 IV 216 E. 4.1 mit Hinweisen). Ob die Beschr�nkung der Handlungsfreiheit anderer eine rechtswidrige N�tigung ist, h�ngt somit vom Mass der Beeintr�chtigung, von den dazu verwendeten Mitteln beziehungsweise den damit verfolgten Zwecken ab (BGE 108 IV 165 E. 3).
3.4 Wie bereits die erste Instanz zutreffend erw�gt, erf�llt das Verhalten des Beschwerdef�hrers den objektiven Tatbestand der N�tigung nicht, da es diesem nicht gelang, den Z�ndschl�ssel von A.________ zu beh�ndigen. In der Folge wurde dieser nur ganz kurz beziehungsweise w�hrend rund einer Minute an der Weiterfahrt gehindert (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 112 E. II.4.1 S. 12). Indessen war der Vorsatz des Beschwerdef�hrers darauf gerichtet, den Z�ndschl�ssel zu beh�ndigen, um A.________ an der Weiterfahrt zu hindern, mithin diesen seiner Fortbewegungsfreiheit zu berauben oder in dieser zu beschr�nken. Dass der Gesch�digte sich zu Fuss h�tte fortbewegen k�nnen, ist nicht von Bedeutung. Art. 181 StGB sch�tzt die Freiheit der Willensbildung und -bet�tigung und ist auch anwendbar, wenn der Gesch�digte sein Ziel auf einem andern als dem von ihm gewollten Wege h�tte erreichen k�nnen (dazu BGE 108 IV 165 E. 3b). A.________ befand sich zudem mit seinem Fahrzeug vor einem Rotlicht inmitten des Stadtverkehrs in Z�rich, weshalb es kaum seinem Willen entsprechen konnte und ihm auch nicht zuzumuten war, sein Fahrzeug an dieser Stelle stehen zu lassen. Die durch eine Schl�sselwegnahme hervorgerufene Beeintr�chtigung der freien Willensbet�tigung erreicht unabh�ngig vom zeitlichen Aspekt eine gen�gende Intensit�t, um den Tatbestand der N�tigung zu erf�llen. Der Einwand des Beschwerdef�hrers, er habe A.________ nur bis zum Eintreffen der Polizei an der Weiterfahrt hindern wollen und er habe damit gerechnet, dass die Polizei innert weniger Minuten zur Stelle gewesen w�re, ist somit unbehelflich. Im �brigen verdeutlicht die zitierte Rechtsprechung (E. 3.3 hievor), dass bereits eine Behinderung der Weg- oder Weiterfahrt von Automobilisten w�hrend einer Zeitspanne von 10 bzw. 15 Minuten den Tatbestand der N�tigung erf�llen kann.
Betreffend das Vorliegen eines Rechtfertigungsgrundes sowie eines Sachverhaltsirrtums kann auf die zutreffenden Ausf�hrungen der Vorinstanz (E. 3.2 hievor) verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG). Angesichts der M�glichkeit, sich das Kennzeichen des Fahrzeugs von A.________ zu notieren, w�re die Schl�sselwegnahme und Hinderung der Weiterfahrt zur Erreichung des angeblichen Zwecks, den Gesch�digten der Polizei zuzuf�hren, weder erforderlich noch verh�ltnism�ssig gewesen. Die Vorinstanz verneint somit zu Recht den Rechtfertigungsgrund gem�ss � 55 aStPO/ZH i.V.m. Art. 14 StGB (dazu auch Urteil 6B_14/2011 vom 12. Juli 2011 E. 1.5). Gleiches gilt f�r den Rechtfertigungsgrund der Wahrung berechtigter Interessen. Die inkriminierte Handlung muss ein zum Erreichen des angestrebten berechtigten Ziels notwendiges und angemessenes Mittel darstellen und offenkundig weniger schwer wiegen als die Interessen, die der T�ter zu wahren sucht. Voraussetzung f�r diesen Rechtfertigungsgrund ist zudem, dass zuvor der Rechtsweg mit legalen Mitteln beschritten und ausgesch�pft worden ist (BGE 129 IV 6 E. 3.3).
Die Verurteilung wegen versuchter N�tigung im Sinne von Art. 181 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB verletzt kein Bundesrecht.
4.1 Im Zusammenhang mit der Verurteilung wegen versuchter N�tigung zum Nachteil von B.________ macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Vorinstanz nehme eine willk�rliche Beweisw�rdigung vor (Art. 9 BV) und verletze den Grundsatz "in dubio pro reo" (Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK), indem sie die Beweise einseitig zu seinen Ungunsten w�rdige. Mit seinen Vorbringen setze sie sich nicht beziehungsweise nicht rechtsgen�gend auseinander, weshalb sein Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt sei (Art. 29 Abs. 2 BV) (Beschwerde, S. 7 N 25 ff. und S. 25 N 91 f.).
4.2 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zu Grunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie willk�rlich (Art. 9 BV) ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 134 IV 36 E. 1.4.1 mit Hinweis). Die R�ge der Willk�r muss in der Beschwerdeschrift anhand des angefochtenen Entscheids pr�zise vorgebracht und begr�ndet werden, ansonsten darauf nicht eingetreten wird (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 mit Hinweisen).
4.3 Die Vorinstanz nimmt eine ausf�hrliche Beweisw�rdigung vor. Sie st�tzt sich auf die Aussagen des Beschwerdef�hrers, der Gesch�digten B.________, der Entlastungszeuginnen C.________ und D.________ sowie des Zeugen Dr. med. E.________ (vorinstanzliches Urteil, E. II.2.5 ff. S. 15 ff.).
Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe sich in seinen Aussagen gr�sstenteils darauf beschr�nkt, die konkreten Belastungen der Gesch�digten zu bestreiten. Zwar habe er zugegeben, ihr gegen�ber am Telefon "heftig" geworden zu sein. Indessen verm�ge ein solches "Gest�ndnis" eines nicht vorwerfbaren Verhaltens bez�glich des Bestreitens der relevanten inkriminierten �usserungen keine erh�hte Glaubhaftigkeit erwirken (vorinstanzliches Urteil, E. II.2.6 S. 17). Die Gesch�digte habe detailliert und konstant geschildert, wie sie der Beschwerdef�hrer anl�sslich der beiden Telefonate verbal bedroht habe. Dabei habe sie nicht den Eindruck erweckt, den Beschwerdef�hrer m�glichst stark belasten zu wollen. Sie habe insbesondere darauf hingewiesen, dass dieser sie nach der Erstattung der Strafanzeige in Ruhe gelassen habe. Ihre Aussagen seien weder realit�tsfremd noch w�rden sie Fantasiesignale aufweisen. Zu einem m�glichen Motiv habe sie angegeben, der Beschwerdef�hrer habe sich ge�rgert, dass sie mit ihren Mietzinszahlungen im R�ckstand gewesen sei und sie nach der durch ihn ausgesprochenen K�ndigung des Mietvertrags ein Verfahren bei der Schlichtungsbeh�rde angestrengt habe. Er habe sie veranlassen wollen, das Mieterstreckungsbegehren zur�ckzuziehen (vorinstanzliches Urteil, E. II.2.6 S. 17 f.). Dr. med. E.________ habe anl�sslich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung als Zeuge ausgesagt, die Gesch�digte habe ihm erstmals in der Therapiesitzung vom 22. Oktober 2007 von den Drohungen seitens des Beschwerdef�hrers berichtet, mithin wenige Tage nach dem Vorfall. Sie habe ihm bereits fr�her mitgeteilt, mit ihrem Vermieter Probleme zu haben. Ihre Ausf�hrungen habe er jeweils in seinen Notizen festgehalten. Die Vorinstanz erw�gt, aus diesen in den Akten befindlichen Notizen ergebe sich zweifelsfrei, dass die Gesch�digte ihrem Therapeuten von den Drohungen berichtet habe (vorinstanzliches Urteil, E. II.2.6 S. 19). Der Zeuge habe zudem klar verneint, dass die Gesch�digte aufgrund ihrer Krankheit - Depressionen sowie Schlafst�rungen - zu L�gen und �bertreibungen neige. Er habe w�hrend der gesamten f�nfj�hrigen Behandlungsdauer nie Anzeichen f�r L�gen festgestellt (vorinstanzliches Urteil, E. II.2.5 S. 16). Weiter habe er ausgesagt, die Gesch�digte habe unter den Drohungen gelitten, sie sei destabilisiert und ver�ngstigt gewesen, insbesondere auch wegen ihrer Hunde, die ihr sehr viel bedeuten w�rden (vorinstanzliches Urteil, E. II.2.8 S. 22). Bez�glich der Entlastungszeuginnen C.________ und D.________ erw�gt die Vorinstanz, diese w�rden dem Beschwerdef�hrer pers�nlich nahe stehen und seien in beruflicher Hinsicht abh�ngig von ihm (vorinstanzliches Urteil, E. II.2.5 S. 15). Deren Aussagen seien zu unbestimmt, um die klaren, wiederholten und detaillierten Belastungen der Gesch�digten in Zweifel zu ziehen. Die Zeugin C.________ habe zun�chst ausgesagt, sich nicht an den Verlauf des Telefongespr�chs zwischen dem Beschwerdef�hrer und der Gesch�digten erinnern zu k�nnen, um dann nachzuschieben, der Beschwerdef�hrer sei sicher laut geworden. Sie habe nicht geh�rt, dass er der Gesch�digten gedroht habe, indessen habe sie dies auch nicht mit Bestimmtheit ausschliessen k�nnen. Die Zeugin D.________ habe angegeben, sie k�nne sich nicht erinnern, Drohungen seitens des Beschwerdef�hrers geh�rt zu haben. Indessen sei das Gespr�ch nicht friedlich verlaufen, dieser sei laut geworden. Beide Zeuginnen h�tten nicht mit Bestimmtheit sagen k�nnen, in welcher Sprache die Telefongespr�che gef�hrt worden seien. Insgesamt seien die Aussagen der Entlastungszeuginnen gepr�gt von Sich-nicht-erinnern-K�nnen oder -Wollen respektive von ausweichendem Aussageverhalten (vorinstanzliches Urteil, E. II.2.7 S. 21).
4.4 Der Einwand des Beschwerdef�hrers, die Vorinstanz setze sich hinsichtlich der Verurteilung wegen versuchter N�tigung zum Nachteil von B.________ nicht hinreichend mit seinen Vorbringen auseinander und verletze dadurch seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r, ist unbegr�ndet. Der vorinstanzliche Entscheid wird den in E. 1.2 dargelegten Anforderungen gerecht (dazu BGE 134 I 83 E. 4.1). Insbesondere erl�utert die Vorinstanz, aus dem Umstand, dass zwischen der Gesch�digten und Dr. med. E.________ ein �rztliches Vertrauensverh�ltnis bestehe und dieser sich beruflich stark f�r sie engagiere, lasse sich entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers nicht dessen Bereitschaft ableiten, seine Patientin durch positiv gef�rbte Aussagen zu beg�nstigen (Beschwerde, S. 9 N 32 ff. und S. 13 N 46 ff.; vorinstanzliches Urteil, E. II.2.5 S. 16). Weiter erw�gt die Vorinstanz, es sei kein Motiv ersichtlich, wonach die Gesch�digte den Beschwerdef�hrer zu Unrecht belaste. Diese habe sich bereits legaler Mittel bedient und ein Gesuch um Mieterstreckung gestellt, um Zeit gewinnen und weiter in der ihr gek�ndigten Wohnung bleiben zu k�nnen (vorinstanzliches Urteil, E. II.2.5 S. 15). Es ist nicht zu beanstanden, dass sich die Vorinstanz mit gewissen Vorbringen des Beschwerdef�hrers nicht auseinandersetzt. Das ist insbesondere der Fall, wenn dieser anf�hrt, es spreche gegen die Glaubhaftigkeit der Aussagen der Gesch�digten, dass diese die Tatsache unterschlagen habe, dass sie bereits in fr�heren Mietverh�ltnissen die Vermieterschaft um den Mietzins geprellt und den Aufenthalt ihres Lebenspartners im Strafvollzug zu verheimlichen versucht habe (Beschwerde, S.19 N 69). Oder wenn er einwendet, er habe betreffend das Mietverh�ltnis mit der Gesch�digten - den wiederholten Mahnungen und der rechtm�ssigen K�ndigung - detaillierte, schl�ssige und glaubhafte Aussagen get�tigt, was f�r seine Glaubw�rdigkeit spreche (Beschwerde, S. 8 N 27 und S. 16 N 56). Aus diesen Vorbringen l�sst sich hinsichtlich der Glaubhaftigkeit der Aussagen zum konkreten Tatvorgang nichts ableiten, weshalb sie nicht entscheidwesentlich sind. Insbesondere geht es nicht darum nachzuweisen, dass sich die Gesch�digte mit ihren Mietzinszahlungen tats�chlich im R�ckstand befand. Insgesamt begr�ndet die Vorinstanz ihren Entscheid hinreichend. Die R�ge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r ist unbegr�ndet.
4.5 Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers sind sodann nicht geeignet, Willk�r in der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung darzutun. Indem er sich weitgehend darauf beschr�nkt, auf die Pl�doyernotizen zur Berufungsverhandlung (vorinstanzliche Akten, act. 123) zu verweisen (Beschwerde, u.a. S. 11 N 38, S. 13 N 46 und S. 19 N 69) oder den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz und ihrer sorgf�ltigen Beweisw�rdigung seine eigene Sicht der Dinge gegen�berzustellen, gen�gt er den Begr�ndungsanforderungen an eine Willk�rr�ge nicht. Insbesondere hat die Begr�ndung in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen; Verweise auf andere Rechtsschriften, insbesondere im kantonalen Verfahren eingereichte, sind unbeachtlich (BGE 133 II 396 E. 3.1; 131 III 384 E. 2.3; je mit Hinweisen). Auch gen�gt es nicht darzulegen, dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar erscheint, ohne aufzuzeigen, dass der vorinstanzliche Entscheid insbesondere auch im Ergebnis unhaltbar ist (BGE 134 I 140 E. 5.4 mit Hinweisen). Namentlich bringt der Beschwerdef�hrer vor, es sei willk�rlich, dass die Vorinstanz als allf�lliges Motiv der Gesch�digten Rachegef�hle ausser Acht lasse (Beschwerde, S. 11 N 39 und S. 23 N 84). Weiter wendet er ein, es sei entgegen der Ansicht der Vorinstanz davon auszugehen, dass der Zeuge Dr. med. E.________ befangen sei und zu Gunsten seiner Patientin aussage, da er diese beispielsweise auch zu privaten Verrichtungen wie die Schlichtungsverhandlung in Mietsachen begleitet habe und daher keine normale Arzt-Patienten-Beziehung zwischen den beiden bestehe (Beschwerde, S. 14 N 46). Auf die Beschwerde ist in diesen Punkten nicht einzutreten. Im �brigen sind die Vorbringen des Beschwerdef�hrers unbegr�ndet. Die Vorinstanz nimmt eine ausf�hrliche W�rdigung der Aussagen der beteiligten Personen sowie der Zeugen vor. Ihre Schlussfolgerung, es sei auf die �berzeugende und glaubhafte Darstellung der Telefongespr�che der Gesch�digten abzustellen, ist nicht willk�rlich.
5.1 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die Vorinstanz habe seinen Beweisantrag auf Edition der vollst�ndigen Notizen des Therapiegespr�chs vom 29. Oktober 2007 zwischen der Gesch�digten und ihrem Psychotherapeuten Dr. med. E.________ zu Unrecht abgewiesen. Damit sei ihm der Nachweis verunm�glicht worden aufzuzeigen, dass die Gesch�digte auch andere Personen - n�mlich den sie befragenden Polizisten - bestimmter �usserungen beschuldigt habe und sie daher als unglaubw�rdig bezeichnet werden m�sse. Die Gesch�digte sowie der Zeuge Dr. med. E.________ h�tten es auf diese Weise in der Hand, nur die vorteiligen Ausz�ge der Krankengeschichte zu pr�sentieren und sich bez�glich der anderen Notizen auf das Arztgeheimnis zu berufen. Aufgrund des Verzichts zur Aktenedition sei sein Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt worden (Beschwerde, S. 22 N 80 f.).
5.3 In den vorinstanzlichen Akten befinden sich Kopien sowie Abschriften der Notizen der Therapiegespr�che vom 22. und 29. Oktober 2007 sowie etlicher Telefongespr�che zwischen der Gesch�digten und ihrem Psychotherapeuten Dr. med. E.________ (vorinstanzliche Akten, act. 74, 85, 86 und 88). Dabei sind nur diejenigen Passagen erkennbar, die in einem Zusammenhang mit dem Strafverfahren stehen (vorinstanzliche Akten, Protokoll zur Hauptverhandlung des Bezirksgerichts Z�rich, S. 101). Die Vorinstanz weist den Beweisantrag des Beschwerdef�hrers, es sei die gesamte Krankengeschichte der Gesch�digten beziehungsweise die Originale der Notizen beizuziehen, ab. Sie erw�gt, es bestehe kein Anlass zur Annahme, dass der Zeuge Dr. med. E.________ falsch ausgesagt respektive seine Notizen der Therapiesitzungen, die nur als Kopie und Abschrift und nicht im Original vorl�gen, nachtr�glich verf�lscht habe, um die Gesch�digte zu beg�nstigen. F�r ein derartiges Komplott oder solche Machenschaften w�rden keine Indizien bestehen (vorinstanzliches Urteil, E. II.2.6 S. 19 f.). Weiter erachtet die Vorinstanz die Gesch�digte wie auch den Zeugen Dr. med. E.________ als uneingeschr�nkt glaubw�rdig. Zudem sei zu beachten, dass bei der Beweisw�rdigung nicht prim�r die Glaubw�rdigkeit der Aussagenden, sondern die Glaubhaftigkeit der Aussagen entscheidend sei (vorinstanzliches Urteil, E. II.2.5 S. 16 f.). Dieser Ansicht ist beizupflichten. Gem�ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kommt der allgemeinen Glaubw�rdigkeit eines Zeugen im Sinne einer dauerhaften personalen Eigenschaft kaum mehr relevante Bedeutung zu. Weitaus bedeutender f�r die Wahrheitsfindung als die allgemeine Glaubw�rdigkeit ist die Glaubhaftigkeit der konkreten Aussage, welche durch methodische Analyse ihres Inhalts darauf �berpr�ft wird, ob die auf ein bestimmtes Geschehen bezogenen Angaben einem tats�chlichen Erleben des Zeugen entspringen (BGE 133 I 33 E. 4.3; Urteil 6B_354/2011 vom 10. Oktober 2011 E. 3.2; je mit Hinweisen). Der Beweisantrag des Beschwerdef�hrers zielt darauf ab, die Glaubw�rdigkeit der Gesch�digten in Frage zu stellen, insbesondere aufzuzeigen, dass sie auch in anderen F�llen gelogen habe und aufgrund ihrer Krankengeschichte zum L�gen und �bertreiben neige. Aus der beantragten Edition der Therapienotizen kann nichts zur Glaubhaftigkeit der konkreten Aussagen der Gesch�digten abgeleitet werden, da sie nicht im Zusammenhang mit dem Strafverfahren gegen den Beschwerdef�hrer stehen. Es ist somit nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den Beweisantrag abweist und in antizipierter Beweisw�rdigung auf den Beizug von weiteren Therapienotizen zur Krankengeschichte der Gesch�digten verzichtet. Der Anspruch auf rechtliches Geh�r des Beschwerdef�hrers wird dadurch nicht verletzt.
Soweit sich der Beschwerdef�hrer zu den erstinstanzlichen Erw�gungen betreffend seine Beweisantr�ge �ussert, ist nicht auf die Beschwerde einzutreten. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet einzig der angefochtene Entscheid.