Source: https://www.hsu-hh.de/asv/spo_mfim/
Timestamp: 2020-06-03 12:52:18
Document Index: 37497026

Matched Legal Cases: ['§ 112', '§17', '§ 7', '§ 13', '§ 13', '§ 8', '§ 16', '§15', '§ 8', '§ 13']

SPO M-FIM - Senatssekretariat/Akademische Selbstverwaltung
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SPO M-FIM
Studien- und Prüfungsordnung für den weiterbildenden Master-Studiengang Führung in der Medizin an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (SPO M-FIM)
– mit dem Abschluss Master of Science (M.Sc.) bzw. Master of Arts (M.A. ) –
Auf Grund von § 112 Abs. 1 und Abs. 3 Satz 1 des Hamburgischen Hochschulgesetzes vom 18. Juli 2001 (HmbGVBl., S. 171) in der geltenden Fassung in Verbindung mit dem Übertragungsbescheid der Hamburgischen Behörde für Wissenschaft und Forschung vom 23. Oktober 1978 in der Neufassung vom 5. Juli 2007 wurde diese Studien- und Prüfungsordnung
für den weiterbildenden Master-Studiengang Führung in der Medizin
vom Fakultätsrat der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften beschlossen am 15.02.2018/24.05.2018, im Akademischen Senat gebilligt am 08.03.2018/14.06.2018, durch die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg am 21.06.2018, durch das Bundesministerium der Verteidigung am 02.07.2018 genehmigt und im Hochschulanzeiger Nr. 07/2018 veröffentlicht am 12.07.2018.
Anlage 1: Modulübersicht Studienprogramm I (M.Sc.)
Anlage 2: Modulübersicht Studienprogramm II (M.A.) mit zwei wählbaren Profilbildungen
1Diese Studien- und Prüfungsordnung regelt Ablauf und Verfahren des Studiums und der Prüfungen des weiterbildenden Master-Studiengangs Führung in der Medizin (M-FIM). 2Dieser wird von der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (fortan: „Universität“) angeboten.
(1) 1Im weiterbildenden Master-Studiengang Führung in der Medizin (M-FIM) (im Folgenden: „Studiengang“) sollen den Studierenden die Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden, die sie zur Analyse, Konzeption und Gestaltung von Führungs- und Weiterbildungsaufgaben in inter- und transdisziplinären Bezügen aus dem gesamten Aufgabenspektrum einer medizinischen, pharmazeutischen oder pflegerischen Einrichtung, zur wissenschaftlichen Behandlung diesbezüglicher Fragen und zur methodischen Lösung damit in Zusammenhang stehender Probleme und so zu verantwortungsvollen Veränderungs- und Transformationsprozessen in wettbewerblichen Anforderungskontexten befähigen. 2Ziel des Studiums ist es, die Studierenden in die Lage zu versetzen, ihre Fertigkeiten und das erworbene Wissen berufsfeldspezifisch anzuwenden. 3Durch diesen Studiengang werden die Studierenden auf ihre Berufspraxis vorbereitet und zugleich im wissenschaftlichen Denken und Arbeiten geschult.
(2) Auf Grund der bestandenen Masterprüfung in der Studiengangsvariante I (siehe Anlage 1) verleiht die Universität den akademischen Grad „Master of Science (M.Sc.)“, auf Grund der bestandenen Masterprüfung in der Studiengangsvariante II (siehe Anlage 2) verleiht sie den akademischen Grad „Master of Arts (M.A.)“.
(1) 1Die wissenschaftliche Trägerschaft und Verantwortung für den Studiengang liegt bei der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität. 2Dies schließt insbesondere die Verantwortung für die Qualitätssicherung im Studiengang ein.
(1) 1Der Studiengang ist inter- und transdisziplinär angelegt. 2Er richtet sich an mit Veränderungs- und Transformationsprozessen befasste (Nachwuchs-)Führungskräfte und bietet zwei Varianten: eine stärker auf quantitative Forschungsmethoden ausgerichtete Variante I (siehe Anlage 1) sowie eine das Thema Personalentwicklung stärker akzentuierende Variante II (siehe Anlage 2). 3In der Variante II besteht die Wahl zwischen den Studienprofilen „Führung mit dem Schwerpunkt Personalmanagement/Nachwuchsförderung“ und „Diversity und Change Management durch Innovation in der Fort- und Weiterbildung“. 4Zur Ermöglichung der berufsbegleitenden Absolvierung des Studiums beträgt die Regelstudienzeit zwei Jahre.
(2) 1Der Studiengang ist modular aufgebaut. 2Er verbindet berufspraktische und wissenschaftliche Anteile und umfasst 60 ECTS-Leistungspunkte.
(3) 1Die in dem Studiengang angebotenen Module sowie die Zulassungsvoraussetzungen, Art, Dauer und Gewichtung der Modulprüfungen sind in den Anlagen ausgewiesen. 2Nähere Angaben zu Inhalt und Aufbau des Studiums sind dem Modulhandbuch in der jeweils gültigen Fassung zu entnehmen.
1. Leistungen im Umfang von 240 ECTS-Leistungspunkten durch den Abschluss eines Studiums an einer deutschen oder ausländischen Hochschule und
2. eine mindestens zweijährige berufspraktische Tätigkeit mit Führungserfahrung in medizinischen, pharmazeutischen oder pflegerischen Berufskontexten nach Erwerb des berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses
2Eine Zulassung ist ausgeschlossen, wenn der oder die Studierende an einer Hochschule in dem gleichen Studiengang eine nach der Prüfungsordnung vorgeschriebene Prüfung endgültig nicht bestanden oder den Prüfungsanspruch verloren hat. 3Neben Unterlagen zum Nachweis der Zulassungsvoraussetzungen nach Satz 1 sind dem Zulassungsantrag ein Motivationsschreiben sowie eine Erklärung zur Bereitschaft, die für den Studiengang festgesetzten Entgelte zu zahlen, beizufügen. 4Die Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen erfolgt durch das Studiensekretariat der Universität; in Zweifelsfällen entscheidet der Prüfungsausschuss.
(2) 1Die Zahl der zur Verfügung stehenden Studienplätze ist beschränkt. 2Übersteigt die Zahl der Bewerbungen, die die Zulassungsvoraussetzungen nach Absatz 1 erfüllen, die Zahl der zur Verfügung stehenden Studienplätze, findet ein Auswahlverfahren statt. 3Die Entscheidung im Auswahlverfahren trifft der Prüfungsausschussnach dem Grad der Eignung und Motivation der Bewerberinnen und Bewerber. 4Sie erfolgt unter Berücksichtigung der Leistungen der Hochschulzugangsberechtigung, des Ergebnisses des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses, berufspraktischen Erfahrungen auf einem der Gebiete des Studiengangs, der wissenschaftlichen Tätigkeiten auf einem der Gebiete des Studiengangs sowie der einschlägigen Studienleistungen.
(1) 1Das Lehrangebot wird Modulen zugeordnet. Module sind eine Zusammenfassung von Lehr- und Lerngebieten zu thematisch und zeitlich abgeschlossenen Einheiten, welche bestimmte Kompetenzen vermitteln und grundsätzlich mit einer Prüfung (Modulprüfung) abschließen. 2Ein Modul besteht in der Regel aus mehreren aufeinander abgestimmten Lehrveranstaltungen eines Trimesters oder einer Folge von bis zu drei Trimestern.
(2) 1Für jedes Modul wird der studentische Arbeitsaufwand in Leistungspunkten ausgewiesen. 2Bei der Festlegung der Leistungspunkte wird von einem Arbeitsaufwand in Höhe von 25 Stunden für die Vergabe eines Leistungspunktes ausgegangen. 3Die Zahl der Leistungspunkte für ein Modul bestimmt sich nach Maßgabe der Arbeitsstunden, die durchschnittlich für Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, praktische Anteile und Prüfungsleistungen aufgewendet werden müssen. Leistungspunkte für ein Modul werden nur insgesamt und nur dann vergeben, wenn das Modul durch Erbringung der geforderten Prüfungsleistung erfolgreich abgeschlossen worden ist.
(1) 1Für den Studiengang ist der Prüfungsausschuss für weiterbildende Studiengänge der Fakultät zuständig. 2Der Prüfungsausschuss ist zuständig für die Entscheidung über die Zulassung zum Studiengang, für die Organisation der Prüfungen und die Einhaltung der Bestimmungen dieser Ordnung, nicht jedoch für die Bewertung von Prüfungsleistungen. 3Der Prüfungsausschuss wird bei der verwaltungsmäßigen Abwicklung der Prüfungen durch das Prüfungsamt der Universität unterstützt. 4Die Prüfungsakten werden im Prüfungsamt der Universität geführt.
1. drei Professorinnen oder Professoren, die Mitglieder der Universität sind und Lehre in den weiterbildenden Studiengängen an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften erbringen,
2. zwei Studierenden aus den weiterbildenden Studiengängen der Fakultät.
2Die Amtszeit der Mitglieder nach Satz 1 Nr. 1 beträgt zwei Jahre, die der Mitglieder nach Satz 1 Nr. 2 ein Jahr. 3Die Mitglieder sowie deren Stellvertreter bzw. Stellvertreterinnen werden vom Fakultätsrat der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gewählt. 4Aus den Mitgliedern nach Satz 1 Nr. 1 wählt der Fakultätsrat das vorsitzende und das stellvertretende vorsitzende Mitglied.
(3) 1Der Prüfungsausschuss berichtet dem Fakultätsrat regelmäßig über die Entwicklung der Prüfungen und Studienzeiten und gibt Anregungen zur Weiterentwicklung des Studiums und der Prüfungsordnung. 2Er kann seinem vorsitzenden Mitglied bestimmte Aufgaben und Befugnisse übertragen. 3Das gilt nicht für Entscheidungen nach Abs. 7 und §17 mit Ausnahme von Fällen, in denen die Vorwürfe eingeräumt werden.
(4) 1Der Prüfungsausschuss tagt hochschulöffentlich. Angelegenheiten, die individuelle Prüfungen betreffen, werden in nichtöffentlicher Sitzung behandelt. 2Der Prüfungsausschuss beschließt mit der Mehrheit der in der Sitzung abgegebenen Stimmen. 3Stimmenthaltungen sind in Prüfungsangelegenheiten nicht zulässig. 4Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des vorsitzenden Mitglieds bzw. seiner Stellvertretung.
(6) 1Bescheide in Prüfungsangelegenheiten, durch die Studierende in ihren Rechten beeinträchtigt werden können, sind schriftlich zu erteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. 2Vor einer Entscheidung ist dem oder der Studierenden Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
(7) 1Bei Widersprüchen gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses befasst sich dieser erneut mit der Angelegenheit. 2Hilft er dem Widerspruch nicht oder nicht in vollem Umfang ab, so entscheidet der Widerspruchsausschuss gemäß § 7 Absatz 10 der Allgemeinen Prüfungsordnung für die Bachelor- und die Master-Studiengänge der HSU/UniBw H.
(1) 1Wer das Prüfungsfach hauptberuflich an der Universität lehrt, ist Prüfer bzw. Prüferin. 2Mit der Erteilung eines Lehrauftrages ist die Prüfungsbefugnis für das jeweilige Modul verbunden. 3Können Prüfungen durch das hauptberufliche Lehrpersonal nicht durchgeführt werden und wurde kein Lehrauftrag erteilt, dürfen andere Prüfende bestellt werden, sofern sie promoviert sind oder eine gleichwertige Qualifikation in dem Prüfungsfach besitzen. 4Die Bestellung erfolgt durch den Prüfungsausschuss. Sie soll zwei Wochen vor der jeweiligen Prüfung bekannt gegeben werden.
(3) 1Beisitzer oder Beisitzerinnen für die jeweiligen mündlichen Prüfungen werden durch die Prüferin oder den Prüfer benannt. 2Zum Beisitzer oder zur Beisitzerin darf nur benannt werden, wer mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine vergleichbare Qualifikation besitzt.
(1) In einem Studium an anderen Hochschulen erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen sowie Studienzeiten werden angerechnet, sofern keine wesentlichen Unterschiede zwischen den erworbenen und den in dem betreffenden Studiengang an der Universitäten zu erwerbenden Kenntnissen und Fähigkeiten bestehen.
(2) 1Bei der Anrechnung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen, die an ausländischen Hochschulen erbracht wurden, die nicht unter die Lissabon-Konvention fallen, sind die von Kultusminister- und Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Vereinbarungen im Rahmen von Kooperationsverträgen der Universität mit anderen wissenschaftlichen Hochschulen zu beachten. 2Soweit entsprechende Vereinbarungen nicht vorliegen, soll bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit eine Stellungnahme der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen eingeholt werden.
(4) 1Werden Studien- und Prüfungsleistungen angerechnet, sind die Noten – soweit die Notensysteme vergleichbar sind – zu übernehmen und in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. 2Bei nicht vergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk »bestanden« aufgenommen. 3Anrechnungen werden grundsätzlich gekennzeichnet.
1. als Studierender oder Studierende für den Studiengang immatrikuliert ist,
2Stellen Studierende keinen Antrag nach Nr. 4, gelten sie in von ihnen belegten Modulen gleichwohl als zur anstehenden Prüfung zugelassen, wenn die Voraussetzungen der Nrn. 1 bis 3 erfüllt sind. 3Eine Abmeldung von dem Modul ist bis zum ersten Freitag nach Beginn des Moduls möglich und hat per E-Mail oder schriftlich beim Prüfungsamt zu erfolgen.
(2) Sind in den Anlagen für eine Prüfungsleistung alternative Prüfungsformen angegeben, ist die zur Anwendung kommende Form der Prüfung spätestens in der ersten Sitzung der betreffenden Lehrveranstaltung bekannt zu geben.
(2) 1Die zugelassenen Studierenden sind zur Teilnahme an der Modulprüfung verpflichtet. 2Auf schriftlichen Antrag der oder des Studierenden kann der Prüfer oder die Prüferin die Prüfung auch in einer Fremdsprache anbieten.
(3) 1Prüfungen sind spätestens zwei Wochen vor dem Prüfungstermin in geeigneter Form anzukündigen, soweit der betreffende Termin nicht individuell vereinbart wird. 2Bei Wiederholungsprüfungen sind die Prüfungsergebnisse aus dem vorangegangen Versuch spätestens zwei Wochen vor dem Wiederholungstermin bekanntzugeben. 3Eine ausreichende Frist zur Einsichtnahme vor dem Wiederholungstermin ist zu gewährleisten.
(1) 1Klausurarbeiten sind unter Aufsicht anzufertigende schriftliche Arbeiten, in denen vorgegebene Aufgaben selbständig und nur mit den von den Prüfenden zugelassenen Hilfsmitteln zu bearbeiten sind; sie können auch im Antwort-Wahl-Verfahren (Multiple Choice) durchgeführt werden. 2Bei Klausurarbeiten im Antwort-Wahl-Verfahren sind die Ausführungsbestimmungen der Universität zu Multiple-Choice-Prüfungen zu beachten. 3Die Bearbeitungsdauer der Klausurarbeiten kann zwischen 30 und 180 Minuten betragen; sie ist in den Anlagen zu dieser Prüfungsordnung anzugeben.
(3) 1Mündliche Prüfungen werden von zwei Prüfenden oder von einem bzw. einer Prüfenden in Gegenwart eines oder einer sachkundigen Beisitzenden durchgeführt. 2Die mündliche Prüfung kann als Einzelprüfung oder als Gruppenprüfung von bis zu vier Studierenden abgelegt werden. 3Die Prüfungsdauer soll je Prüfling zwischen 15 und 45 Minuten betragen. 4Die oder der Beisitzende ist vor der Notenfestsetzung zu hören. 5Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der Prüfung sind in einem von den Prüfenden und Beisitzenden zu unterzeichnenden Protokoll festzuhalten. 6Mündliche Prüfungen finden nach Maßgabe der räumlichen Verhältnisse hochschulöffentlich statt. 7Auf Antrag des Prüflings kann die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden.
(4) 1Die Disputation ist ein wissenschaftliches Streitgespräch, das die Argumentations- und Urteilsfähigkeit der Kandidatin bzw. des Kandidaten unter Beweis stellt. 2Sie wird durch ein kurzes Referat des Prüflings eingeleitet, in dem dieser die Thesen und Ergebnisse seiner Arbeit präsentiert. 3Daran schließt sich eine Diskussion mit den Prüfern (sog. Verteidigung der Arbeit) oder aber ein Prüfungsgespräch (Kolloquium) an. 4Absatz 3 gilt entsprechend.
(6) 1Ein Projektbericht umfasst die mündliche und schriftliche Ergebnisdarstellung eines komplexen und problemlösungsorientierten Arbeitsauftrages. 2Grundlage eines Berichts ist die kontrollierte Beobachtung oder Untersuchung und Aufzeichnung eines wissenschaftlichen Prozessgeschehens. 3Zu der schriftlichen Darstellung gehört auch ein Portfolio. 4Ein Portfolio beinhaltet verschiedene, von den Studierenden gesammelte, systematisierte und kommentierte Dokumente, die den Lernprozess, die Lernleistung und den Lernerfolg der Lernenden im Rahmen einer Modulveranstaltung oder eines Moduls widerspiegeln. 5Zu den Dokumenten können z. B. die Darstellung bearbeiteter Arbeitsaufträge, Stundenprotokolle, Lern- oder Erfahrungstagebücher, Präsentationen usw. gehören. 6Der Umfang beträgt zwischen 10 und 20 Seiten. Kriterien für die Gestaltung eines Portfolios werden von den Lehrenden festgelegt.
(7) Mit Ausnahme der Klausuren sind schriftliche Arbeiten zum Zwecke des Einsatzes von Plagiatserkennungssoftware zusätzlich in einer elektronisch verarbeitbaren Version abzugeben. § 13 Abs. 6 Satz 2-6 gilt entsprechend.
(8) 1Prüfungsleistungen einschließlich der Abschlussarbeit (§ 13) können im Einvernehmen mit dem Prüfer oder der Prüferin auch als Gruppenarbeit durchgeführt werden. 2Dabei muss der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag des bzw. der einzelnen Studierenden aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen und anderen objektiven Kriterien, die eine individuelle Leistungszuordnung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar sein.
(2) 1Das Modul für die Master-Arbeit umfasst die Abschlussarbeit (Bearbeitungszeitraum: vier Monate) nebst Disputation mit einem Umfang von 15 Leistungspunkten. 2Die Bewertung der Disputation ist auf die Feststellung „bestanden“ oder „nicht bestanden“ beschränkt. 3Der erfolgreiche Abschluss der übrigen gemäß Anlage 1 bzw. Anlage 2 zu absolvierenden Module ist Voraussetzung für die Zulassung zur Master-Arbeit.
(3) 1Die Betreuung der Abschlussarbeit erfolgt durch eine Professorin bzw. einen Professor oder eine Privatdozentin bzw. einen Privatdozenten, soweit sie Prüferin bzw. Prüfer gemäß § 8 Abs. 1 sind. 2Die bzw. der Studierende kann die Betreuerin bzw. den Betreuer vorschlagen. 3Dem Vorschlag ist soweit möglich und vertretbar zu entsprechen.
(4) 1Die Vergabe des Themas der Abschlussarbeit erfolgt durch den Betreuer oder die Betreuerin. 2Die bzw. der Studierende kann das Thema vorschlagen. 3Der Zeitpunkt der Vergabe und das Thema werden beim Prüfungsamt aktenkundig gemacht. 4Das Thema der Abschlussarbeit kann im Einvernehmen mit der Betreuerin oder dem Betreuer innerhalb des ersten Drittels der Bearbeitungszeit einmal zurückgegeben werden, wenn die Bearbeitung an Gründen scheitert, die der oder die Studierende nicht zu vertreten hat. 5In diesem Fall ist das neue Thema unverzüglich auszugeben. 6In Zweifelsfällen entscheidet das vorsitzende Mitglied des zuständigen Prüfungsausschusses. 7Auf Antrag sorgt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses dafür, dass die Studierenden rechtzeitig eine Betreuung und ein Thema für die Abschlussarbeit erhalten.
(5) Abschlussarbeiten können in deutscher oder im Einvernehmen mit dem Betreuer bzw. der Betreuerin in englischer Sprache eingereicht werden.
(7) 1Auf begründeten Antrag kann das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit dem Betreuer oder der Betreuerin die Bearbeitungszeit um bis zu vier Wochen verlängern. 2Muss die Bearbeitung der Arbeit wegen Krankheit oder aus anderen nicht vom Prüfling zu vertretenden schwerwiegenden Gründen unterbrochen werden, ruht die Bearbeitungszeit während dieser Unterbrechung. 3Die entsprechenden Nachweise sind unverzüglich dem vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses vorzulegen. § 16 Abs. 2 findet entsprechende Anwendung.
(8) 1Abschlussarbeiten sind von der oder dem Betreuenden und einem bzw. einer weiteren Prüfenden zu bewerten. 2Die schriftlichen Gutachten sollen spätestens zwölf Wochen nach Einreichen der Arbeit abgegeben werden. 3Weichen die Bewertungen um mehr als 1,0 voneinander ab oder beurteilt nur einer bzw. eine der Prüfenden die Arbeit mit »nicht ausreichend«, holt das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses das Gutachten einer bzw. eines weiteren Prüfenden ein. 4Beurteilt der dritte Gutachter oder die dritte Gutachterin die Arbeit mit mindestens „ausreichend“ (4,0), so wird die Note als arithmetisches Mittel der vorliegenden Bewertungen, mindestens aber mit „ausreichend“ (4,0) festgelegt.
(2) 1Zur differenzierten Bewertung der Prüfungsleistungen stehen Zwischenwerte zur Verfügung. 2Hierzu werden die Noten um 0,3 angehoben oder gesenkt; die Noten 0,7, 4,3, 4,7 und 5,3 sind dabei ausgeschlossen.
(3) Für in den Anlagen entsprechend gekennzeichnete Prüfungen ist die Bewertung auf die Feststellung „bestanden“ oder „nicht bestanden“ beschränkt.
(4) 1Eine Modulprüfung, die sich aus mehreren Teilprüfungen zusammensetzt, ist nur dann bestanden, wenn sämtliche Teilprüfungen bestanden wurden. 2Die Note des Moduls ergibt sich dann aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen der Teilprüfungen; nicht benotete Teilprüfungen nach Abs. 3 gehen nicht in die Berechnung der Modulnote ein. 3Bei der Berechnung wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen. 4Entsprechendes gilt bei der Bewertung einer Prüfungsleistung durch mehrende Prüfende. 5Die Noten lauten danach:
(5) 1Die in den Modulprüfungen erzielten Noten werden nach der Anzahl der vergebenen Leistungspunkte gewichtet. 2Die Gesamtnote der Master-Prüfung errechnet sich aus dem mit Leistungspunkten gewichteten arithmetischen Mittel aller Modulnoten und der nach Leistungspunkten gewichteten Note der Abschlussarbeit; Abs. 4 Satz 3 findet entsprechende Anwendung. 3Bei einer Gesamtnote bis 1,3 wird das Prädikat „mit Auszeichnung“ vergeben.
§15 Wiederholung von Prüfungsleistungen
(2) 1Prüfungen, die schlechter als „ausreichend“ (4,0) bewertet werden, sind nicht bestanden und können zwei Mal wiederholt werden. 2Für die Wiederholung ist jeweils der für das entsprechende Modul im folgenden Studienjahr festgelegte Prüfungstermin wahrzunehmen.
(4) 1Wird die Master-Arbeit mit »nicht ausreichend« bewertet, kann sie nur einmal und nur mit einem anderen Thema wiederholt werden. 2In begründeten Ausnahmefällen kann sie ein zweites Mal wiederholt werden; hierüber entscheidet der Prüfungsausschuss. 3Die Wiederholungsarbeit ist jeweils unverzüglich zu übernehmen. 4Eine Rückgabe des Themas ist bei der Wiederholungsprüfung nicht zulässig.
(3) 1Erkennt der Prüfungsausschuss die Gründe an, bestimmt er einen neuen Termin zur Erbringung der Prüfungsleistung. 2Er kann im Falle von Klausuren auf Antrag des Prüfers oder der Prüferin festlegen, dass das Nachholen in Form einer mündlichen Prüfung erfolgt.
(4) 1Schutzvorschriften zum Schutz der erwerbstätigen Mutter (MuSchG bzw. MuSchSoldV) sind auf Antrag der Kandidatin zu berücksichtigen. 2Gleiches gilt für Anträge des Kandidaten bzw. der Kandidatin für die Fristen der Elternzeit nach dem Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit (BEEG).
(1) 1Versuchen Studierende, das Ergebnis ihrer Prüfungsleistung durch Täuschung zu beeinflussen, fertigt die oder der Prüfende bzw. Aufsichtführende über das Vorkommnis einen Vermerk an und legt diesen unverzüglich nach Beendigung der Prüfung dem vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses vor. 2Tritt das Verhalten während einer Prüfung zu Tage, dürfen die betreffenden Studierenden weiter an der Prüfung teilnehmen.
(4) Stellt der Prüfungsausschuss das Vorliegen eines Versuchs nach Absatz 1 fest, gilt die Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bzw. „nicht bestanden“ bewertet. 2Wird die Täuschung erst nach der Bewertung der Prüfungsleistung bekannt, wird die Bewertung entsprechend berichtigt. 3In besonders schwerwiegenden Fällen kann der Prüfungsausschuss den Prüfling von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen ausschließen.
(6) 1Will der Prüfungsausschuss von der Einschätzung des betroffenen Prüfers bzw. der betroffenen Prüferin abweichen, kann er vor einer Entscheidung die Ombudsperson der Universität zu Fragen der Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten beratend hinzu ziehen. 2Stellt der Prüfungsausschuss fest, dass ein Versuch nach Absatz 1 nicht vorliegt, gibt er die Arbeit an die Prüferin bzw. den Prüfer zur Bewertung zurück, es sei denn, er hält sie bzw. ihn für befangen. 3In diesem Fall oder wenn der Prüfer bzw. die Prüferin von sich aus die Bewertung der Arbeit aus Gründen der Befangenheit ablehnt, setzt der Prüfungsausschuss eine andere gemäß § 8 und ggf. § 13 Abs. 3 geeignete Person als Prüfer bzw. Prüferin ein und übergibt dieser die Arbeit zur Bewertung.
(2) 1Mängel des Prüfungsverfahrens sind unverzüglich bei den jeweiligen Prüfenden oder beim Prüfungsausschuss geltend zu machen. 2Der Prüfungsausschuss entscheidet auf Antrag des oder der betroffenen Studierenden, ob eine mit Verfahrensmängeln behaftete Prüfungsleistung erneut zu erbringen ist.
(1) 1Die Master-Prüfung ist bestanden, wenn sämtliche Modulprüfungen und die Abschlussarbeit bestanden und die erforderlichen 60 Leistungspunkte erreicht sind. 2Die Master-Prüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn
• eine Modulprüfung auch in ihrer letzten Wiederholung mit „nicht ausreichend“ bewertet wurde,
(1) 1Dem oder der Studierenden wird auf Antrag nach Abschluss einer jeden Modulprüfung Einsicht in seine bzw. ihre schriftlichen Prüfungsarbeiten und in die gegebenenfalls dazugehörenden Gutachten gewährt. 2Der Antrag ist spätestens innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses beim Prüfungsamt zu stellen. 3Dieses bestimmt Ort und Zeit der Einsichtnahme.
1Diese Ordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im Hochschulanzeiger der Universität in Kraft. 2Gleichzeitig tritt die Studien- und Prüfungsordnung für den weiterbildenden Master-Studiengang Führung in der Medizin vom 15. Juni 2017 (Hochschulanzeiger Nr. 07/2017 vom 23.11.2017) außer Kraft.
Anlage 1: Modulübersicht Studienprogramm M.Sc. (quantitativ ausgerichtet)
Anlage 2: Modulübersicht Studienprogramm M.A. auf Personalentwicklung ausgerichtet mit zwei wählbaren Studienprofilen