Source: http://dedocz.com/doc/1133755/08---15.04.2015---bistum-m%C3%BCnster
Timestamp: 2016-12-11 04:28:34
Document Index: 131074825

Matched Legal Cases: ['Art. 83', 'Art. 84', 'Art. 85', 'Art. 86', 'Art. 87', 'Art. 88', 'Art. 89', 'Art. 90', 'Art. 91', 'Art. 92', 'Art. 93', 'Art. 94', 'Art. 83']

08 / 15.04.2015 - Bistum Münster
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Pfarrbrief der Pfarreiengemeinschaft Prüm pdf1 053 KB
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M&uuml;nster, den 15. April 2015
Jahrgang CXLIX
Verlautbarungen der deutschen Bisch&ouml;fe
Art. 83 Aufruf der deutschen Bisch&ouml;fe zur Pfingst-
aktion Renovabis 2015
Art. 84 Ordnung der Ausbildung und Berufsein-
f&uuml;hrung von Gemeinde- und Pastoralreferenten/-innen
Art. 85 Beschluss des Kirchensteuerrates &uuml;ber
die Genehmigung der Haushaltsrechnung
2013 f&uuml;r den nrw-Teil des Bistums M&uuml;nster
Art. 86 Verl&auml;ngerung der Amtszeit des Kirchensteuerrates
Verordnungen und Verlautbarungen des Bisch&ouml;flichen Generalvikariates
Art. 87 Termin f&uuml;r die Kirchensteuerratswahl
Art. 88 Hinweise und Empfehlungen zum Aufruf
der Aktion RENOVABIS in der Zeit vom
28. April bis 24. Mai 2015 und der Kollek
te am Pfingstsonntag, 24. Mai 2015
Art. 89 Satzungs&auml;nderung des Caritasverbandes
Moers-Xanten e. V.
Art. 90 Trauungen in evangelischen Kirchen
Art. 91 Ver&ouml;ffentlichung freier Stellen f&uuml;r Priester
und Pastoralreferentinnen/Pastoralreferenten
Art. 92 Personalver&auml;nderungen
Art. 93 Unsere Toten
Verordnungen und Verlautbarungen des Bisch&ouml;flich
M&uuml;nsterschen Offizialates in Vechta
Art. 94 Satzungs&auml;nderung der Stiftung Johanneum
(St. Johannes-Stift) in Wildeshausen
zur Pfingstaktion Renovabis 2015
Ein Vierteljahrhundert nach der Wende hat
sich in den ehemals kommunistischen Staaten
Mittel- und Osteuropas vieles zum Besseren
ver&auml;ndert. Aber l&auml;ngst nicht alle Menschen
profitieren von dieser Entwicklung. Aus unterschiedlichen Gr&uuml;nden ist es f&uuml;r viele schwierig, am Bildungssystem, an der Arbeitswelt,
an medizinischer Versorgung und sonstigen
sozialen Leistungen teilzuhaben.
Mit der diesj&auml;hrigen Pfingstaktion will Renovabis die Menschen am Rande der Gesellschaften in Mittel- und Osteuropa in den Blick
nehmen. Dabei handelt es sich beispielsweise
um Angeh&ouml;rige von Minderheiten, Fl&uuml;chtlinge und Asylbewerber, Opfer des Menschenhandels, Menschen mit Behinderungen,
psychisch Kranke oder HIV-Infizierte.
Papst Franziskus hat die Kirche aufgefordert, aus sich selbst heraus und an die R&auml;nder
der Gesellschaft zu gehen. Das RenovabisLeitwort „An die R&auml;nder gehen! Solidarisch
mit ausgegrenzten Menschen im Osten Euro-
Kirchliches Amtsblatt M&uuml;nster 2015 Nr. 8
pas“ nimmt diesen Appell auf. Zusammen mit
der Kirche vor Ort will Renovabis Menschen
am Rande zur Seite stehen, ihnen die Teilhabe
am gesellschaftlichen Leben erm&ouml;glichen und
Liebe Schwestern und Br&uuml;der, wir bitten Sie
herzlich: Unterst&uuml;tzen Sie die Arbeit von Renovabis durch Ihr Gebet und eine gro&szlig;z&uuml;gige
Spende bei der Kollekte am Pfingstsonntag!
Dieser Aufruf soll am Sonntag, dem 17.05.2015, in
allen Gottesdiensten (auch am Vorabend) verlesen werden. Der Ertrag der Kollekte am Pfingstsonntag, dem
24.05.2015, ist ausschlie&szlig;lich f&uuml;r die Aktion Renovabis
Ordnung der Ausbildung und
Berufseinf&uuml;hrung von Gemeinde
und Pastoralreferenten/-innen
Ausbildung und Berufseinf&uuml;hrung
Grundlage dieser Ordnung f&uuml;r Ausbildung und Berufseinf&uuml;hrung sind die
Rahmenstatuten und -ordnungen f&uuml;r
die Ausbildung und Berufseinf&uuml;hrung
von Gemeinde- und Pastoralreferenten/-innen in der Fassung vom 1. Oktober 2011 (Die deutschen Bisch&ouml;fe
Nr. 96). Das Di&ouml;zesanstatut setzt diese
Ordnung voraus.
Ziel der Ausbildung und Berufseinf&uuml;hrung ist es, Laien zu bef&auml;higen,
hauptberuflich im pastoralen Dienst
des Bistums M&uuml;nster mitzuarbeiten.
Sie sollen in der Lage sein, aufgrund
menschlicher Reife, gl&auml;ubiger Haltung, des Studiums und der pastoralen
Bef&auml;higung, im H&ouml;ren auf den Anruf
Christi, Menschen in ihrem Leben und
in ihrem Glauben zu begleiten, sie einladend zur Gemeinde zu f&uuml;hren, sie f&uuml;r
ihren Dienst in und an der Welt und
zum christlichen Zeugnis in Familie,
Beruf und Gesellschaft anzuregen und
Diese Ordnung regelt
die Bildungsphase: Ausbildung und
- die vierj&auml;hrige Praxisbegleitende
Ausbildung/Berufseinf&uuml;hrung
- die dreij&auml;hrige Berufseinf&uuml;hrung
der Absolventen/-innen eines theologischen Magisterstudiums oder
– nach Absprache mit den di&ouml;zesanen Verantwortlichen – den erfolgreichen Abschluss eines anderen
theologischen Studienganges mit
innerkirchlicher
Zusatzpr&uuml;fung
oder eines Bachelorstudiums der
Die Verantwortung f&uuml;r die Ausbildung
und Berufseinf&uuml;hrung liegt bei der/
dem Leiter/in des Instituts f&uuml;r Diakonat und pastorale Dienste im Bistum
Ausbildung / Berufseinf&uuml;hrung
3.1.1 Der Pfarrer ist der unmittelbare Vorgesetzte. Er &uuml;bernimmt die Verantwortung f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung der
Ausbildung bzw. Berufseinf&uuml;hrung
des Instituts. Er sorgt daf&uuml;r, dass der/
die Pastoralassistent/-in durch Hospitation, durch Mitarbeit und durch
&Uuml;bernahme erster selbst&auml;ndiger Aufgaben die Pfarrei kennen lernt und die
Vielfalt pastoralen Dienstes ein&uuml;bt.
3.1.2 Der/Die Mentor/-in, in der Regel ein/
eine Pastoralreferent/-in, reflektiert
und plant mit dem/der Pastoralassistent/-in regelm&auml;&szlig;ig (w&ouml;chentlich) die
konkreten Schritte der Ausbildung vor
3.1.3 Der/Die Pastoralassistent/-in nimmt an
der w&ouml;chentlichen vom Pfarrer einzuberufenden Dienstbesprechung und an
der Pastoralkonferenz des Dekanates
3.1.4 Einf&uuml;hrungszeit in der Pfarrei
In den ersten Monaten verschafft sich
der/die Pastoralassistent/-in einen
&Uuml;berblick &uuml;ber die Pfarrei und ihre
Einrichtungen, lernt die Vielfalt pastoraler Bem&uuml;hungen kennen und nimmt
Kontakt auf zu haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.
In Absprache mit dem Pfarrer stellt der/
die Mentor/-in zusammen mit dem/der
Pastoralassistent/-in einen Plan auf,
anhand dessen die stufen-und schrittweise Einf&uuml;hrung in die Gemeinde
und in den Dienst des/der Pastoralassistent/-in erfolgt.
Der/Die Pastoralassistent/-in fertigt in
dieser Zeit eine Darstellung bzw. eine
Reflexion der Kirche vor Ort an, die er/
sie mit dem Pfarrer und dem/der Mentor/-in bespricht und zu dem vom Institut festgelegten Termin dort vorlegt.
Im Institut f&uuml;r Diakonat und pastorale
Dienste im Bistum M&uuml;nster
folgt durch das Institut an einem Studientag. Dar&uuml;ber hinaus werden die
Mentoren/-innen durch eine Schulung
Zu Beginn der Ausbildung bzw. Berufseinf&uuml;hrung nimmt der/die Pastoralassistent/-in an einem vom Institut
durchgef&uuml;hrten Einf&uuml;hrungsseminar
teil, dem ein 2. Einf&uuml;hrungsseminar
folgt. Inhalte dieser Einf&uuml;hrungsseminare sind:
- Rolle und Beruf des/der Pastoralreferenten/-in und seine/ihre Zuordnung zur Pfarrei und zu anderen
pastoralen Diensten
- Spirituelles Leben als Grundlage
kirchlichen Dienstes
- Praktische und dienstliche Informationen
- Auswertung der ersten Erfahrungen
mit der Kirche vor Ort
3.2.2 Einf&uuml;hrung von Pfarrer und Mentor/-in
Die Einf&uuml;hrung des Pfarrers und des/
der Mentors/-in in deren Aufgaben er-
Mit Beginn der Ausbildung erhalten
die Pastoralassistenten/-innen Supervision, die im 1. Jahr vom Institut f&uuml;r Diakonat und pastorale Dienste und mit
Beginn des Pastoralkurses von der Abt.
Personalbegleitung / Personalberatung
im Rahmen des pastoralpsychologisch
/ sozialwissenschaftlichen Kurses verantwortet wird. F&uuml;r die Supervision
gilt die im Kontrakt festgelegte Vertraulichkeit &uuml;ber die Gespr&auml;chsinhalte
3.2.4 Schulung zur Pr&auml;vention sexualisierter
Im ersten Jahr der Ausbildung erhalten die Pastoralassistenten/-innen eine
Schulung zur Pr&auml;vention sexualisierter
Gewalt. Diese Schulung hat einen der
jeweils geltenden Pr&auml;ventionsordnung
entsprechenden Umfang.
3.2.5 Auswertungsgespr&auml;ch
Zu Beginn des dritten Jahres der Ausbildung f&uuml;hrt der/die Leiter/-in des Instituts ein Auswertungsgespr&auml;ch mit
dem/der Pastoralassistent/-in, dem
Pfarrer und dem/der Mentor/-in, um
die bisherige Ausbildung zu reflektieren und notwendige Akzente f&uuml;r die
weitere Ausbildung/bzw. Berufseinf&uuml;hrung festzulegen.
3.2.1 Einf&uuml;hrungsseminare
3.3.1 Der/Die Pastoralassistent/-in erh&auml;lt in
den ersten drei Jahren der Praxisbegleitenden Ausbildung seine/ihre theologische Ausbildung durch das Studium des Grund- und Aufbaukurses von
Theologie im Fernkurs der Domschule
3.3.2 Zur Unterst&uuml;tzung, Vertiefung und Erg&auml;nzung des Fernstudiums nimmt der/
die Pastoralassistent/-in monatlich an
einer mehrt&auml;gigen, vom Institut durchgef&uuml;hrten Arbeitsgemeinschaft teil.
Pastoraltheologische Studientage
Die Pastoralassistenten/-innen aller
Zugangswege nehmen im 1. Jahr in
der Regel an sechs Studientagen teil,
die pastoraltheologische Themen zum
3.5.2 Der pastoralpsychologisch-sozialwissenschaftliche Basiskurs
Neben diesen Studientagen werden f&uuml;r
die Auszubildenden der Praxisbegleitenden Ausbildung in der Regel sechs
Studientage durchgef&uuml;hrt, die der Einf&uuml;hrung in Grundlagen der Pastoraltheologie dienen.
Der Pastoralkurs, der im 2. Ausbildungsjahr beginnt und knapp 2 Jahre
dauert, umfasst sieben pastoraltheologisch-pastoralpraktische und sieben
pastoralpsychologisch-sozialwissenschaftliche Studienwochen.
schriftlicht und mit den Ausbildungsverantwortlichen im Institut ausgewertet werden.
Die pastoralpsychologisch-sozialwissenschaftliche Ausbildung erfolgt in
pastoralpsychologisch-sozialwissenschaftlichen Basiskurs, der
neben den sieben Kursabschnitten
20 Gruppensupervisionen beinhaltet
(siehe Lehrplan des Pastoralpsychologisch-sozialwissenschaftlichen Basiskurses).
3.5.2.1 Die Kursabschnitte umfassen zzt. folgende Inhalte:
- Einf&uuml;hrung in allgemeine und spezifische Bereiche der Sozialisation
und Einsicht in den Zusammenhang
von Berufsrolle und Lebensgeschichte
Dieser Kurs, der eine in die Gesamtpastoral einf&uuml;hrende Grundausbildung
beinhaltet, ist Nahtstelle der Verbindung von Theorie und Praxis. Die theoretische Vermittlung baut auf Praxiserfahrungen auf, und die Praxis wird
durch die Theorie kritisch reflektiert.
Zur konkreten Bestimmung der Lerninhalte und Lernziele des jeweiligen
Ausbildungskurses m&uuml;ssen die Vorerfahrungen der Kursteilnehmer/-innen
und die verschiedenen Zugangswege
- Das beratende Gespr&auml;ch in der Seelsorge
- Methodenbasiskurs zur Arbeit mit
Kleingruppen – Einf&uuml;hrung in das p&auml;dagogische Konzept der Themenzentrierten Interaktion (TZI)
- Das Gruppenkr&auml;ftefeld in Kleinund Gro&szlig;gruppen
- Arbeit in Gro&szlig;gruppen / Intergruppenarbeit / Teamarbeit
- Lebenswelten von Menschen heute
– Berufsspezifischer TZI-Kurs
- Die Krisenberatung in der pastoralen Praxis
3.5.1 Der pastoraltheologisch - pastoralpraktische Kurs w&auml;hrend der vierj&auml;hrigen
Ausbildung/ Berufseinf&uuml;hrung setzt
sich zusammen aus sieben Kursabschnitten.
Die Kursabschnitte stehen unter folgenden Themen:
1. Sendung und Auftrag
3.5.2.2 Durch 20 Sitzungen Gruppensupervision &agrave; 4 Unterrichtsstunden werden die
Inhalte der jeweiligen Kursabschnitte
direkt in die Arbeit integriert.
3. Jugendpastoral
4. Verk&uuml;ndigung
7. Einf&uuml;hrung in den Begr&auml;bnisdienst
Innerhalb der pastoraltheologischpastoralpraktischen Ausbildung f&uuml;hren die Teilnehmer/-innen in ihrem
Arbeitsfeld Projekte durch, die ver-
3.6.1 Die religionsp&auml;dagogische Ausbildung
richtet sich nach der „Ausbildungsund Pr&uuml;fungsordnung f&uuml;r Pastoralassistenten im Bistum M&uuml;nster – religionsp&auml;dagogische/schulpraktische
Religionsp&auml;dagogische Ausbildung
Spirituelle und menschliche Reifung
Der/Die Pastoralassistent/-in bem&uuml;ht
sich um ein geistliches Leben, das sei-
nen/ihren pastoralen Dienst zu tragen
vermag und zugleich zum Zeugnis
wird in seinem/ihrem T&auml;tigkeitsfeld
wie in seinem/ihrem privaten Lebensbereich. Insbesondere ist er/sie darum
besorgt, sich auf das vielgestaltige religi&ouml;se Leben der Gemeinde einzulassen
und an ihren Gottesdiensten teilzunehmen.
Er/Sie bedarf geistlicher Hilfen, die
seiner/ihrer menschlichen und geistlichen Entfaltung dienen und seine/ihre
berufliche Identit&auml;t f&ouml;rdern.
Er/Sie versucht, pers&ouml;nlich und gemeinschaftlich aus Glauben und Gebet zu leben und sich an der Heiligen
Schrift zu orientieren. Dazu hilft auch
die Teilnahme an Tagen geistlicher Besinnung und an j&auml;hrlichen Exerzitien.
In die spirituelle Begleitung k&ouml;nnen
auch der/die Ehepartner/-in und die
Familienangeh&ouml;rigen einbezogen werden.
Ganz wesentlich f&uuml;r den geistlichen
Weg in der Ausbildung ist die pers&ouml;nliche geistliche Begleitung. Jeder und
Jede, der/die sich auf den Weg macht,
Pastoralreferent/in zu werden, sollte in
geistlicher Begleitung sein.
M&uuml;nster, den 1. April 2015
Beschluss des Kirchensteuerrates
&uuml;ber die Genehmigung der
Haushaltsrechnung 2013 f&uuml;r den
nrw-Teil des Bistums M&uuml;nster
Beschluss &uuml;ber die Genehmigung der Haushaltsrechnung 2013 f&uuml;r das Bisturn M&uuml;nster, nrw-Teil,
und die Erteilung der Entlastung f&uuml;r den Leiter der
Hauptabteilung Verwaltung im Bisch&ouml;flichen Generalvikariat M&uuml;nster
Der Kirchensteuerrat f&uuml;r den in Nordrhein-Westfalen gelegenen Teil der Di&ouml;zese M&uuml;nster hat folgenden Beschluss gefasst:
Die Haushaltsrechnung 2013 des nrw-Teils
des Bisturns M&uuml;nster wird
in der Einnahme mit in der Ausgabe mit 458.951.268,23 €
458.951.268,23 €
in der Einnahme mit
in der Ausgabe mit
146.300.987,89 €
Dem Leiter der Hauptabteilung Verwaltung im
Bisch&ouml;flichen Generalvikariat M&uuml;nster wird
f&uuml;r das Haushaltsjahr 2013 Entlastung erteilt.
M&uuml;nster, den 06. M&auml;rz 2015
Verl&auml;ngerung der Amtszeit
des Kirchensteuerrates
Die Amtszeit des mit Richttermin vom 4. Juli 2010
gew&auml;hlten Kirchensteuerrates, welche turnusgem&auml;&szlig;
am 30. September 2015 endet, wird auf den 31. Dezember 2015 verl&auml;ngert. Im Einvernehmen mit dem
Kirchensteuerrat wird ebenso die Amtszeit der gew&auml;hlten und berufenen Mitglieder bis zum 31. Dezember 2015 verl&auml;ngert.
Aufgrund der diesj&auml;hrigen anstehenden Kirchenvorstands- und Kirchensteuerratswahl sind die Amtszeiten des Kirchensteuerrates und dessen Mitglieder
zu verl&auml;ngern. Der in NRW einheitlich bestimmte
Termin der Kirchenvorstandswahlen vom 7./8. November 2015 macht eine Verlegung der Wahlen &uuml;ber
die Neubesetzung des Kirchensteuerrates auf einen
Termin nach den Kirchenvorstandswahlen notwendig. Sodann werden die zuk&uuml;nftigen Amtszeiten des
Kirchensteuerrates auch wieder &auml;quivalent auf die
Haushaltsjahre abgestimmt sein.
M&uuml;nster, 25. M&auml;rz 2015
110-ALL-41/2015
Termin f&uuml;r die
Kirchensteuerratswahl
Die Wahl der in den acht Wahlbezirken des nordrhein-westf&auml;lischen Teils der Di&ouml;zese M&uuml;nster zu
w&auml;hlenden Mitglieder des Kirchensteuerrates f&uuml;r die
Amtsperiode vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2020 soll in der Zeit vom 29. November
2015 bis sp&auml;testens zum 13. Dezember 2015 stattfinden.
Als Richttermin f&uuml;r die Wahl, auf den alle anderen
Termine im Zusammenhang mit dem Wahlablauf
abzustellen sind, wird der
Grundlage der Wahl ist die Satzung des Kirchensteuerrates f&uuml;r den nordrhein-westf&auml;lischen Teil des
Bistums M&uuml;nster und die Wahlordnung f&uuml;r den Kirchensteuerrat f&uuml;r den in Nordrhein-Westfalen gelegenen Teil der Di&ouml;zese M&uuml;nster in ihrer jeweils
g&uuml;ltigen Fassung. Die Wahlordnung und die aktualisierten Erl&auml;uterungen zur Durchf&uuml;hrung der Wahlen der Mitglieder des Kirchensteuerrates werden zu
gegebener Zeit im Kirchlichen Amtsblatt ver&ouml;ffentlicht.
AZ: 110-ALL-41/2015
und S&uuml;dosteuropas. Ins Auge fallen Sozial- bzw.
Eurowaisen, Stra&szlig;enkinder, Roma-Minderheiten,
Menschen mit Behinderungen oder psychischen
Erkrankungen, Suchtkranke, HIV/Aids-Kranke,
Obdachlose, alte Menschen, alleinstehende M&uuml;tter,
Frauenhandels-Opfer, Migranten, Fl&uuml;chtlinge, Asylsuchende, Strafgefangene ... Die Solidarit&auml;tsaktion
Renovabis unterst&uuml;tzt ihre Partner im Osten Europas dabei, f&uuml;r die jeweils Betroffenen die ben&ouml;tigte
Hilfe nachhaltig bereitzustellen.
Unter dem Leitwort – „An die R&auml;nder gehen! –
Solidarisch mit ausgegrenzten Menschen im Osten
Europas“ unterstreicht Renovabis mit seiner Pfingstaktion den Appell des Papstes. Unter diesem Motto
finden im Vorfeld von Pfingsten in ganz Deutschland zahlreiche Veranstaltungen statt. Von den Tr&auml;gern der Aktion, der Deutschen Bischofskonferenz
und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken,
wird dieses Renovabis-Motto w&auml;hrend der Aktionszeit (Mitte April bis 24. Mai) Gl&auml;ubigen und &Ouml;ffentlichkeit als Denkansto&szlig; empfohlen: Bisch&ouml;fe und
Laien wollen die Hilfsbereitschaft zugunsten ihrer
Nachbarn im Osten Europas wecken.
E r&ouml; ffn u n g u n d Ab s ch l u s s d er P fin g s t &shy;
ak t i o n 2 0 1 5
Die Renovabis-Pfingstaktion 2015 wird f&uuml;r alle
deutschen (Erz-)Di&ouml;zesen am Sonntag, 3. Mai
2015, in Regensburg er&ouml;ffnet. Den Er&ouml;ffnungsgottesdienst h&auml;lt Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zusammen mit zahlreichen G&auml;sten aus Mittel- und Osteuropa um 10 Uhr im Dom zu Sankt
Peter in Regensburg.
Der Abschlussgottesdienst der Aktion findet am
Pfingstsonntag, 24. Mai 2015, um 10 Uhr im
Mainzer Dom Sankt Martin mit Kardinal Karl
Lehmann zusammen mit zahlreichen G&auml;sten aus
Mittel- und Osteuropa statt.
Die Renovabis-Aktionszeit beginnt am Dienstag, 28. April 2015, in allen deutschen Pfarrgemeinden als Vorbereitung auf die bundesweite
Er&ouml;ffnung am folgenden Sonntag, 3. Mai und
endet am Pfingstsonntag, 24. Mai 2015, mit der
Renovabis-Kollekte f&uuml;r Mittel- und Osteuropa
in allen katholischen Kirchen in Deutschland.
Hinweise und Empfehlungen zum
Aufruf der Aktion RENOVABIS in der Zeit
vom 28. April bis 24. Mai 2015 und der
Kollekte am Pfingstsonntag, 24. Mai 2015
„An die R&auml;nder gehen! Solidarisch mit ausgegrenzten Menschen im Osten Europas“
Mit der Pfingstaktion 2015 greift Renovabis ein
Wort von Papst Franziskus auf: „... dass die Kirche
an die R&auml;nder, an die Grenzen der menschlichen
Existenz gehen“ muss: „... die des Schmerzes, die
der Ungerechtigkeit, die der Ignoranz, die der fehlenden religi&ouml;sen Praxis, die des Denkens, die jeglichen Elends.“
Das hat der Papst mit seinem ersten Apostolischen
Schreiben „Evangelii Gaudium“ &uuml;ber die Verk&uuml;ndigung des Evangeliums in der Weit von heute quasi
als seine „Regierungserkl&auml;rung“ nahegelegt. Daf&uuml;r
setzt sich auch Renovabis seit gut 22 Jahren ein – f&uuml;r
an den Rand gedr&auml;ngte, ausgegrenzte, abgeschobene, gesellschaftlich ge&auml;chtete und benachteiligte
Menschen. Dabei handelt es sich um ganz verschiedene Zielgruppen in den 29 L&auml;ndern Mittel-, Ost-
R en o v ab i s -Ko l l ek t e am P fi n g s t s o n n t a g
Am Pfingstsonntag, dem 24. Mai 2015, sowie in
den Vorabendmessen am 23. Mai 2015 wird in allen
katholischen Kirchen die Renovabis-Kollekte f&uuml;r
die Menschen in Osteuropa gehalten.
K alendar ium zur Durc hf&uuml;hrung de r Ren ov abis - Pf ings ta ktion 2015
soll innerhalb eines Monats erfolgen. Die Bistumskasse leitet die Betr&auml;ge unverz&uuml;glich an
Renovabis weiter.
ab Dienstag, 28. April 2015 (Beginn der Aktionszeit)
Aushang der Renovabis-Plakate
Verteilung der kombinierten Spendent&uuml;ten/Infobl&auml;tter an die Gottesdienstbesucher oder mit
dem Pfarrbrief
Die Pfingstnovene 2015 „Bis an die Enden der
Erde!“ von Schwester Hanni Rolfes MSC, legt
beeindruckende Meditationen vor. Die Pfingstnovene empfiehlt unser (Erz-)Bischof ausdr&uuml;cklich f&uuml;r das Novenengebet zwischen Christi
Himmelfahrt und dem Pfingstfest zum Gebet in
den Pfarreien, in Familienkreisen, Gruppen und
Verb&auml;nden als Gebetsbr&uuml;cke nach Osten.
Besonders hingewiesen sei auf das AktionsThemenheft, das mit den „Bausteinen f&uuml;r den
Gottesdienst“ auch Predigtimpulse an die Hand
gibt. Darin bittet Renovabis auf Seite 46 um
R&uuml;ckmeldungen zur Praktikabilit&auml;t und zu den
inhaltlichen Vorschl&auml;gen, Informationen und
geistlichen Impulsen zur Pfingstaktion. Bitte geben Sie dem Hilfswerk Ihre Eindr&uuml;cke, Anmerkungen, Kritik! Hingewiesen sei auch auf den
Unterrichtsentwurf von P. Erhard Staufer SDB
und Gabriele Dietrich-Seitz aus dem Verband
der Katholischen Religionslehrer/-innen an
Gymnasien (Themenheft Seite 40-46). Au&szlig;erdem gibt es zur Renovabis-Pfingstaktion einen
Pfarrbriefmantel und ein Gebetsbild, das eine
Pfingstikone zeigt, sowie weitere Materialien,
die allen Pfarrgemeinden unmittelbar nach Ostern per Post zugehen. Im o. g. Aktionsheft finden sich Reportagen sowie Impulse und Handlungsvorschl&auml;ge. Alle Aktionsmaterialien sowie
Filme, L&auml;nderprofile, Landkarten sind online
unter www.renovabis.de/aktion auch in digitaler
Form erh&auml;ltlich.
Bundesweite Er&ouml;ffnung der diesj&auml;hrigen Aktion
Siebter Sonntag der Osterzeit: Samstag und Sonntag, 16./17. Mai 2015
Verlesen des Aufrufs der deutschen Bisch&ouml;fe
(siehe Amtsblatt vom 15. April 2015, Art. 83, S.
129) in allen Gottesdiensten, auch in den Vorabendmessen.
Predigt/Hinweis auf die Pfingstaktion von Renovabis (siehe Aktionsheftseite, 18ff) und die
Kollekte am folgenden Sonntag (Pfingsten)
-- Verteilung der Spendent&uuml;ten/Infobl&auml;tter mit
- die Spende f&uuml;r die Menschen in Osteuropa am Pfingstsonntag eingesammelt wird,
- dass die Spende zum Pfarramt gebracht
- dass sie auf ein Renovabis-Spendenkonto
Spendent&uuml;ten/lnfobl&auml;tter: Nachlegen auf dem
Schriftenstand oder Einlegen in die Gottesdienstordnung/Pfarrbrief
Samstag und Pfingstsonntag 23./24. Mai 2015
Gottesdienst mit Predigt und Spenden-Aufruf zur
Bekanntmachung der Renovabis-Kollekte in allen
Gottesdiensten, auch am Vorabend, z. B.: „Heute
bittet die Kirche durch die Aktion Renovabis um
eine Spende f&uuml;r die Menschen in Mittel-, Ost- und
S&uuml;dosteuropa.“
Predigtvorschlag (siehe Aktionsheft, Seite 18ff)
Gem&auml;&szlig; dem Wunsch der deutschen Bisch&ouml;fe
wird die Renovabis-Kollekte f&uuml;r die Aufgaben
der Solidarit&auml;tsaktion Renovabis ohne jeden
Abzug an die Bistumskasse weitergegeben. Das
Ergebnis der Renovabis-Kollekte ist mit dem
Vermerk „Renovabis 2015“ zu &uuml;berweisen an
die Bistumskasse M&uuml;nster. Diese &Uuml;berweisung
Informationen zur Pfingstaktion erhalten Sie direkt
bei der Solidarit&auml;tsaktion Renovabis, KardinaiD&ouml;pfner-Haus, Domberg 27, 85354 Freising, Tel.:
08161/5309-49, E-Mail: info@renovabis.de, Internet: www.renovabis.de, Fax: 08161/5309-44, Materialbestellung: renovabis@eine-welt-mvg.de c/o
Versanddienstleister MVG, Aachen.
Satzungs&auml;nderung des
Caritasverbandes Moers-Xanten e. V.
Die in &sect; 16 Abs. 1 ge&auml;nderte Satzung des Verbandes wird nachfolgend neu bekannt gemacht:
Die Caritas ist eine Lebens- und Wesens&auml;u&szlig;erung
der katholischen Kirche und geh&ouml;rt wie der Gottes-
dienst und die Verk&uuml;ndigung zum Lebensvollzug
der Kirche. Der Auftrag der Caritas besteht darin,
Menschen in ihrer W&uuml;rde zu sch&uuml;tzen, sie in ihren
jeweiligen Lebensumst&auml;nden und Notlagen zu unterst&uuml;tzen, das solidarische Zusammenleben zu f&ouml;rdern und sich f&uuml;r ein Leben in Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen. Dabei richtet sie sich
an den Grundprinzipien der katholischen Soziallehre aus, der Subsidiarit&auml;t, Personalit&auml;t und Solidarit&auml;t, die im Hinblick auf das biblische Menschenbild
formuliert sind. Ihre vorrangige Option gilt den Armen und Benachteiligten.
Der Verband handelt als Teil der Kirche und tr&auml;gt
durch sein Wirken zur Glaubw&uuml;rdigkeit der kirchlichen Verk&uuml;ndigung in der &Ouml;ffentlichkeit bei. Er
steht unter dem Schutz und der Aufsicht des Bischofs von M&uuml;nster. In dem Verband sind alle der
Caritas der katholischen Kirche dienenden Organisationen in seinem Verantwortungsbereich, die sich
an den Auftrag der Kirche gebunden wissen, institutionell zusammengefasst unbeschadet ihrer Rechtsform. Der Verband f&ouml;rdert die partnerschaftliche
Zusammenarbeit aller caritativen Organisationen in
seinem Verbandsbereich.
(1) Der Verband verfolgt ausschlie&szlig;lich und unmittelbar gemeinn&uuml;tzige, kirchliche und mildt&auml;tige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbeg&uuml;nstige Zwecke“ der Abgabenordnung.
(2) Der Verband ist selbstlos t&auml;tig und verfolgt
nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Verbandes d&uuml;rfen nur f&uuml;r die
satzungsgem&auml;&szlig;en Zwecke verwendet werden.
den Zwecken des Verbandes fremd sind, oder
(3) Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile
keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des
Verbandes. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden
oder bei Aufl&ouml;sung des Verbandes f&uuml;r ihre Mitgliedschaft keinerlei Entsch&auml;digung.
(1) Der Verband umfasst
1. alle im Verbandsbereich bestehenden
Pfarrgemeinden einschlie&szlig;lich ihrer caritativen Gruppen und caritativen Zusammenschl&uuml;sse.
Name, Stellung, Sitz und Gesch&auml;ftsjahr
(1) Der Verband f&uuml;hrt als Verein den Namen
2. alle im Verbandsbereich bestehen &ouml;rtlichen
Gliederungen der dem Deutschen Caritasverband angeschlossenen anerkannten
zentralen caritativen Fachverb&auml;nde und
(2) Er ist die vom Bischof von M&uuml;nster anerkannte Zusammenfassung und Repr&auml;sentation der
katholischen caritativen Organisationen innerhalb seines Verantwortungsbereiches. Er
untersteht dem Schutz und der Aufsicht des
Bischofs von M&uuml;nster. Er wendet die Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverh&auml;ltnisse an.
(3) Der Verband umfasst die Dekanate Moers und
(4) Der Verband ist eine Gliederung des Caritasverbandes f&uuml;r die Di&ouml;zese M&uuml;nster e.V. und
als solcher Mitglied des Deutschen Caritasverbandes e.V. Er ist Verband der Freien Wohlfahrtspflege.
(5) Der Verband ist unter der Nummer 689 im Vereinsregister des Amtsgerichts Moers eingetragen.
(6) Der Sitz des Verbandes ist Moers.
(7) Das Gesch&auml;ftsjahr des Verbandes ist das Kalenderjahr.
3. alle katholisch-caritativen Tr&auml;ger und Einrichtungen im Verbandsbereich, die sich in
Satzung und /oder Praxis caritativen Aufgaben widmen, einschlie&szlig;lich der caritativ
t&auml;tigen Orden.
(2) Die in Absatz (1) genannten Verb&auml;nde, die Tr&auml;ger und Einrichtungen &uuml;ben ihre satzungsgem&auml;&szlig;en T&auml;tigkeiten selbst&auml;ndig aus.
(1) Der Verband widmet sich allen Aufgaben sozialer und caritativer Art in Staat, Kirche und
Gesellschaft. Er f&ouml;rdert die Werke der Caritas
unter Beachtung der Grunds&auml;tze der Personalit&auml;t, Solidarit&auml;t und Subsidiarit&auml;t.
Er wird als Verband der Freien Wohlfahrtspflege t&auml;tig und arbeitet mit den anderen Verb&auml;nden der Freien Wohlfahrtspflege zusammen.
(2) Der Verband soll in seinem Bereich die Interessen der Caritas wahrnehmen sowie caritative
Aufgaben in der Regel im Zusammenwirken
mit den Pfarreien, den katholischen caritativen
Fachverb&auml;nden, Vereinigungen und Tr&auml;gern
Er hat eine koordinierende Funktion, unterst&uuml;tzt die Errichtung und Weiterentwicklung
von Diensten und Einrichtungen unter Wahrung der Interessen seiner Mitglieder und regt
Entwicklungen auf dem sozialen und caritativen Gebiet in seinem Einzugsbereich an.
Zu seinen Aufgaben geh&ouml;rt insbesondere:
1. Er unterst&uuml;tzt Menschen in Not.
2. Er ist Tr&auml;ger von Diensten und Einrichtungen, mit denen er sich einer Vielzahl
von verschiedenen sozialen und caritativen
Hilfen einschlie&szlig;lich der Bildung und Ausbildung benachteiligter Menschen widmet.
Er kann dazu eigenst&auml;ndige juristische
Personen gr&uuml;nden, soweit dieses erforderlich ist.
3. Er greift Problemlagen auf und erarbeitet
L&ouml;sungen auch im Rahmen von Projekten.
4. Er versteht sich als Anwalt und Partner
Benachteiligter, deren Anliegen und N&ouml;te
er Geh&ouml;r verschafft. Er vertritt die Interessen der notleidenden Menschen und nimmt
Einfluss auf die Willens- und Meinungsbildung in Staat, Kirche und Gesellschaft.
5. Er informiert die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber seine
Arbeit, die Aktivit&auml;ten der Caritas sowie
Probleme im sozialen Bereich und f&ouml;rdert
das soziale Bewusstsein in der Gesellschaft.
6. Er gestaltet die soziale Arbeit verantwortlich mit.
7. Er macht das Spezifische des kirchlichen
Auftrags der Caritas nach innen und au&szlig;en
bewusst und vertritt es glaubw&uuml;rdig und
8. Er wirkt in Gremien der Kirche mit.
9. Er setzt sich f&uuml;r die Belange der Caritas
ein. Er vertritt die Interessen der Dienste
und Einrichtungen der Mitglieder. Hierzu
arbeitet er mit Beh&ouml;rden und sonstigen &ouml;ffentlichen Organen sowie anderen Wohlfahrtsverb&auml;nden zusammen.
10. Er wirkt in den Organen und Aussch&uuml;ssen
des Di&ouml;zesancaritasverbandes mit.
11. Er wirkt in anderen Organisationen mit,
soweit Aufgabengebiete sozialer und caritativer Hilfe ber&uuml;hrt werden.
12. Er tr&auml;gt Sorge f&uuml;r eine innerverbandliche
Kommunikation und bewirkt dadurch die
Vernetzung und Willensbildung in den
satzungsgem&auml;&szlig;en Organen des Verbandes
sowie die Koordination und auch das Zusammenwirken der Mitglieder in seinem
Einzugsgebiet. Insoweit geh&ouml;rt es auch zu
seinen Aufgaben, Anregungen der Mitglieder aufzunehmen und bei der Aufgabenwahrnehmung zu beachten.
13. Um das Zusammenwirken aller auf dem
Gebiet der Caritas t&auml;tigen katholischen
Tr&auml;ger herbeizuf&uuml;hren, richtet er einen Koordinierungsausschuss ein.
14. Er f&ouml;rdert das ehrenamtliche/freiwillige
und soziale Engagement und stiftet damit
gesellschaftliche Solidarit&auml;t.
15. Er tr&auml;gt zur Gewinnung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Aufgabenerf&uuml;llung bei und tr&auml;gt f&uuml;r deren
Qualifizierung durch Aus-, Fort- und Weiterbildung Sorge.
16. Er weckt das Interesse f&uuml;r soziale Berufe.
17. Er wirkt bei Aktionen und Werken von
di&ouml;zesaner Bedeutung, insbesondere bei
au&szlig;enordentlichen Notst&auml;nden mit.
18. Er f&ouml;rdert und unterst&uuml;tzt weltweit Partnerorganisationen und hilft damit Menschen,
die von Krisen, Not und Armut betroffen
(3) Der Verband und seine Mitglieder verpflichten
sich, ihre gegenseitigen Interessen und Anliegen zu ber&uuml;cksichtigen und sind untereinander
(1) Die Mitglieder des Verbandes sind
1. die Pfarrgemeinden in seinem Verbandsbereich als geborene Mitglieder,
2. nat&uuml;rliche Personen, die an der Erf&uuml;llung
des Auftrages der Caritas der katholischen
Kirche mitwirken (pers&ouml;nliche Mitglieder),
3. juristische Personen, die nach ihrer Satzung und T&auml;tigkeit im Verbandsbereich Aufgaben der Caritas erf&uuml;llen (korporative
Mitglieder). Sie m&uuml;ssen als gemeinn&uuml;tzig,
mildt&auml;tig bzw. kirchlich im Sinne der &sect;&sect; 52
bis 54 der Abgabenordnung anerkannt sein,
3. bei juristischen Personen durch den Verlust
der Rechtsf&auml;higkeit,
4. die pers&ouml;nlichen Mitglieder der juristischen
Personen zu &sect; 5 Abs. (1) Ziffer 3.
4. durch den Ausschluss eines Mitglieds
wegen eines die Zwecke oder das Ansehen
des Verbandes sch&auml;digenden Verhaltens
sowie wegen grober Verst&ouml;&szlig;e gegen kirchliche Grunds&auml;tze.
1. eine T&auml;tigkeit im Sinne der Caritas der
katholischen Kirche auszu&uuml;ben,
2. die „Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverh&auml;ltnisse“ in der jeweils g&uuml;ltigen Fassung
rechtsverbindlich zu &uuml;bernehmen,
3. sich der Aufsicht des Bischofs von M&uuml;nster oder der f&uuml;r sie zust&auml;ndigen kirchlichen
Aufsicht zu unterstellen,
4. keine Mitgliedschaft in einem nicht zur Caritas geh&ouml;renden Spitzenverband der Freien
Wohlfahrtspflege zu erwerben oder aufrecht
(3) Die Mitglieder des Verbandes sind gleichzeitig
Mitglieder des Caritasverbandes f&uuml;r die Di&ouml;zese M&uuml;nster e.V. und des Deutschen Caritasverbandes e.V.
(1) &Uuml;ber die Aufnahme der pers&ouml;nlichen Mitglieder nach &sect; 5 Abs. (1) Ziffer 2 entscheidet der
Vorstand auf schriftlichen Antrag. Der Antrag
kann unter Angabe von Gr&uuml;nden abgelehnt
(2) Korporativer Mitglieder erwerben ihre Mitgliedschaft durch Anerkennung als katholischer caritativ t&auml;tiger Tr&auml;ger durch das Bistum,
(3) Die Aufnahme eines korporativen Mitglieds,
das seinen Sitz au&szlig;erhalb des Verbandsbereiches hat, bedarf der Zustimmung des Caritasverbandes f&uuml;r die Di&ouml;zese M&uuml;nster e.V. Bei
&uuml;berdi&ouml;zesan t&auml;tigen korporativen Mitgliedern
ist die &uuml;ber den Caritasverband f&uuml;r die Di&ouml;zese
M&uuml;nster e.V. einzuholende Zustimmung des
Deutschen Caritasverbandes e.V. erforderlich.
(5) &Uuml;ber den Ausschluss eines pers&ouml;nlichen Mitglieds nach 5 Absatz (1) Ziffer 2 entscheidet
der Caritasrat auf Antrag des Vorstandes. Ausgeschlossenen Mitgliedern steht das Recht auf
Widerspruch bei der Delegiertenversammlung
zu, die in ihrer n&auml;chsten Sitzung endg&uuml;ltig entscheidet. Der Widerspruch ist innerhalb einer
Frist von einem Monat beim Caritasrat einzulegen.
Von den Mitgliedern k&ouml;nnen im Rahmen einer
von der Delegiertenversammlung zu verabschiedenden Beitragsordnung Beitr&auml;ge erhoben werden.
Die Beitragsordnung ist vom Caritasverband f&uuml;r die
Di&ouml;zese M&uuml;nster e.V. zu genehmigen.
Versammlung der pers&ouml;nlichen Mitglieder
(1) Die pers&ouml;nlichen Mitglieder nach &sect; 5 Absatz
(1) Ziffer 2 werden j&auml;hrlich zu einer Versammlung eingeladen.
(2) Die Einberufung erfolgt durch den Vorsitzenden des Vorstandes schriftlich unter Angabe
der Tagesordnung. Die Einberufungsfrist betr&auml;gt wenigstens vier Wochen.
Eine au&szlig;erordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des
Verbandes es erfordert oder wenn mindestens
ein Viertel der Mitglieder der Mitgliederversammlung dies schriftlich unter Angabe der
Gr&uuml;nde beim Vorstand beantragt.
Den Vorsitz der Mitgliederversammlung hat
der Vorsitzende des Vorstandes, bei dessen
Die Mitgliederversammlung ist ohne R&uuml;cksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussf&auml;hig und fasst ihre Beschl&uuml;sse
mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die
Stimme des Vorsitzenden der Versammlung.
&Uuml;ber Beschl&uuml;sse der Mitgliederversammlung
ist ein Protokoll aufzunehmen, das von der
Protokoll f&uuml;hrenden Person und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.
(4) Die Mitgliedschaft ist nicht &uuml;bertragbar. Sie
1. bei pers&ouml;nlichen Mitgliedern gem&auml;&szlig; &sect; 5
Absatz (1) Ziffer 2 durch schriftliche Austrittserkl&auml;rung gegen&uuml;ber dem Vorstand, die
zum Jahresende wirksam wird,
2. durch den Tod eines Mitglieds,
2.zwei von der Mitgliederversammlung nach
&sect; 8 gew&auml;hlten Delegierten
1. Information &uuml;ber wichtige sozial-caritative
Themen und die Arbeit des Caritasverbandes
3.je Dekanat einem Delegierten der im Verbandsgebiet t&auml;tigen Fachverb&auml;nde
2. Wahl von zwei Delegierten in die Delegiertenversammlung des Verbandes
3. Empfehlungen an die Delegiertenversammlung des Verbandes zu richten.
4. die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung als besondere Vertretung nach &sect; 30 BGB.
(2) Die Organe k&ouml;nnen sich zur Wahrung ihrer satzungsgem&auml;&szlig;en Aufgaben der Einrichtung von
Aussch&uuml;ssen und Kommissionen bedienen
(mit Ausnahme der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung nach
&sect; 30 BGB). Das N&auml;here regelt eine von der
Delegiertenversammlung zu erlassende Ordnung.
(3) Die beim Verband angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter k&ouml;nnen nicht stimmberechtigte Mitglieder in den Organen des Verbandes sein, sofern diese Satzung nicht etwas
1. je Pfarrgemeinde des Verbandsgebietes
bei bis zu 1000 Pfarrangeh&ouml;rigen einem,
bei 1001 bis zu 3000 Pfarrangeh&ouml;rigen
bei 3001 bis zu 5000 Pfarrangeh&ouml;rigen drei,
bei 5001 bis zu 7000 Pfarrangeh&ouml;rigen vier
und bei mehr als 7001 Pfarrangeh&ouml;rigen
von diesen entsandten Delegierten.
Hierbei sollen auch die in den Pfarrgemeinden caritativ t&auml;tigen Ehrenamtlichen ber&uuml;cksichtigt werden. 4.je einem von jedem korporativen Mitglied
entsandten Delegierten,
5.den Mitgliedern des Vorstandes,
6.dem Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Caritasrates.
(2) Die Amtsdauer der Delegiertenversammlung
betr&auml;gt sechs Jahre. Nachdelegation f&uuml;r die jeweils restliche Amtsdauer ist m&ouml;glich.
(3) Die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung nach &sect; 9 Absatz (1) Ziffer 4 ist beratendes Mitglied der Delegiertenversammlung. Die Delegiertenversammlung
kann weitere beratende Mitglieder hinzuziehen.
(4) Bei Delegierten, die aufgrund ihrer hauptamtlichen T&auml;tigkeit gem&auml;&szlig; Absatz (1) Mitglied
der Delegiertenversammlung geworden sind,
endet die Mitgliedschaft mit dem Ausscheiden
aus der hauptamtlichen T&auml;tigkeit. F&uuml;r die restliche Amtszeit wird ein Nachfolger entsandt.
Aufgaben und Zust&auml;ndigkeiten
1. die Wahl und Abwahl der Vorstandsmitglieder,
2. die Wahl und Abwahl des Caritasrates,
3. die Beratung und Entscheidung &uuml;ber Fragen von grunds&auml;tzlicher Bedeutung und
&uuml;ber die Wahrnehmung der Aufgaben des
4. die Festlegung der Mitgliedsbeitr&auml;ge und
der Beitragsordnung gem&auml;&szlig; &sect; 7,
5. die Beschlussfassung &uuml;ber den Widerspruch eines Mitglieds gegen seinen vom
Caritasrat beschlossenen Ausschluss,
6. die Entgegennahme der Information &uuml;ber
den vom Caritasrat festgestellten Jahresabschluss,
7. die Entgegennahme und Beratung des T&auml;tigkeitsberichtes des Vorstandes mit der
Stellungsnahme des Caritasrates und des
T&auml;tigkeitsberichts des Caritasrates,
8. die Entlastung des Caritasrates, des Vorstandes und der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung,
9. die Mitberatung &uuml;ber (Aus-)Gr&uuml;ndungen
von oder Beteilung des Verbandes an juristischen Personen. Im Falle der (Aus-)
Gr&uuml;ndung von oder Beteiligung an juristischen Personen obliegt der Delegiertenversammlung ein Vorschlagsrecht f&uuml;r die
Wahl von entsprechenden Vertretern in die
Gremien dieser juristischen Personen, wobei die Trennung zwischen Aufsicht und
Leitung gew&auml;hrleistet sein muss.
10.die Entgegennahme der Information &uuml;ber
den Bericht &uuml;ber den Jahresabschluss, die
Bilanz und die Pr&uuml;fberichte aller juristischen Personen, an denen der Caritasverband als (Mit-)Gesellschafter beteiligt ist.
11.Erlass der Ordnung nach &sect; 9 Absatz (2).
12.die Beschlussfassung &uuml;ber Satzungs&auml;nderungen und die Aufl&ouml;sung des Verbandes.
13.die Wahl von Delegierten f&uuml;r die Delegiertenversammlung des Caritasverbandes f&uuml;r
die Di&ouml;zese M&uuml;nster.
(2) F&uuml;r die Wahlen des Caritasrates und des Vorstandes gilt folgende Ordnung:
1. Wahlen zum Caritasrat und Vorstand sind
in der Einladung zur Delegiertenversammlung unter eigenem Tagesordnungspunkt
Zur Durchf&uuml;hrung der Wahlen w&auml;hlt die
Delegiertenversammlung per Akklamation
einen Wahlleiter und zwei Stimmz&auml;hler.
Vorschl&auml;ge von Kandidaten zur Wahl in
den Caritasrat und Vorstand sind an den
Vorstand zu richten oder in der Delegiertenversammlung bis zum Beginn der Wahlhandlung einzubringen. Eine Personaldiskussion soll erm&ouml;glicht werden.
Die Wahlen erfolgen in geheimer Abstimmung durch Abgabe von Stimmzetteln. Zur
Wahl ist jeweils die einfache Mehrheit der
2. Der Vorsitzende und der stellvertretende
Vorsitzende des Vorstandes sind einzeln zu
Die Mitglieder des Caritasrates und die
weiteren Mitglieder des Vorstandes k&ouml;nnen
einzeln oder per Listen gew&auml;hlt werden.
Bei Listenwahl sind f&uuml;r die vorgegebene
Anzahl der Mandate die Kandidaten in der
Reihenfolge gew&auml;hlt, wie auf sie die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen
Der Wahlleiter hat das Wahlergebnis zu verk&uuml;nden und die ordnungsgem&auml;&szlig;e Durchf&uuml;hrung der Wahl zu best&auml;tigen.
Die gew&auml;hlten Kandidaten haben sich in
der Mitgliederversammlung zu erkl&auml;ren, ob
sie ihre Wahl annehmen.
Sitzungen und Beschl&uuml;sse
(1) Die ordentliche Delegiertenversammlung ist
mindestens einmal j&auml;hrlich abzuhalten.
(2) Die Einberufung erfolgt durch den Vorsitzenden des Vorstandes in Abstimmung mit dem
Vorsitzenden des Caritasrates schriftlich unter
Angabe der Tagesordnung. Die Einberufungsfrist betr&auml;gt wenigstens vier Wochen.
(3) Eine au&szlig;erordentliche Delegiertenversammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des
ein Viertel der Mitglieder der Delegiertenversammlung oder der Caritasrat dies schriftlich
unter Angabe der Gr&uuml;nde beim Vorstand beantragt.
(4) Den Vorsitz der Delegiertenversammlung hat
(5) Antr&auml;ge, weitere Angelegenheiten nachtr&auml;glich auf die mit der Einladung zugegangener
Tagesordnung zu setzen, sind schriftlich mit
einer Frist von zwei Wochen vor der Delegiertenversammlung beim Vorstand einzureichen.
&Uuml;ber ihre Behandlung entscheidet die Delegiertenversammlung.
(6) Die Delegiertenversammlung ist ohne R&uuml;cksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussf&auml;hig und fasst ihre Beschl&uuml;sse mit
des Vorsitzenden der Versammlung. Beschl&uuml;sse, die Mitglieder in ihren origin&auml;ren Rechten
betreffen, k&ouml;nnen nur mit Zustimmung der betreffenden Mitglieder gefasst werden.
(7) Der Vorstand und die Vertreter des Caritasrates
haben kein Stimmrecht zur Beschlussfassung
zu &sect; 11 Absatz (1) Ziffer 8.
(8) &Uuml;ber die Beschl&uuml;sse der Delegiertenversammlung ist unverz&uuml;glich ein Protokoll aufzunehmen, das von der Protokoll f&uuml;hrenden Person
und einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen
(9) Die Delegiertenversammlung kann zu ihren
Sitzungen G&auml;ste und Fachleute hinzuziehen.
(1) Der Caritasrat hat mindestens f&uuml;nf und h&ouml;chstens neun Mitglieder. Ein Mitglied des Caritasrates soll Geistlicher sein. Es sollen alle
Gruppen gem&auml;&szlig; &sect; 10 Absatz (1) Ziffern 1-4
(2) Mitglieder des Caritasrates werden von der
Delegiertenversammlung f&uuml;r eine Amtszeit
von sechs Jahren gew&auml;hlt. Nachwahl f&uuml;r die
restliche Amtszeit ist m&ouml;glich.
(3) Der Caritasrat kann bis zu zwei weitere geeignete Personen kooptieren, soweit nicht die maximale Mitgliederzahl nach Absatz (1) &uuml;berschritten wird.
(4) Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende des Caritasrates werden vom Caritasrat aus seiner Mitte gew&auml;hlt. Mit der Wahl
werden sie Mitglieder der Delegiertenversammlung.
(5) Die beim Verband angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter k&ouml;nnen nicht Mitglied
des Caritasrates werden.
(6) Alle Mitglieder des Caritasrates m&uuml;ssen aufgrund ihrer Kenntnisse und Erfahrungen in der
Lage sein, die Aufgaben des Caritasrates zu
erf&uuml;llen. Dem Caritasrat k&ouml;nnen bis zu einem
Drittel auch solche katholischen Personen angeh&ouml;ren, die nicht Mitglieder der Delegiertenversammlung sind.
(7) Die Mitglieder des Caritasrates sollen unabh&auml;ngig sein. Bei der Zusammensetzung des
Caritasrates ist darauf zu achten, dass Interessenkonflikte m&ouml;glichst ausgeschlossen sind.
(8) Die Mitglieder des Vorstandes und die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung nach &sect; 19 nehmen beratend
an den Sitzungen des Caritasrates teil; es sei
denn, der Caritasrat bestimmt hinsichtlich der
Teilnahme im Einzelfall etwas anderes. Sollte
ein Mitglied des Caritasrates in den Vorstand
gew&auml;hlt werden, scheidet das betreffende Mitglied aus dem Caritasrat aus.
(9) Die Mitglieder des Caritasrates sollen bei Beginn der Amtszeit das 65. Lebensjahr nicht
des Caritasrates
(1) Der Caritasrat hat den Vorstand zu &uuml;berwachen. Ma&szlig;nahmen der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung k&ouml;nnen dem Caritasrat nicht &uuml;bertragen werden.
(2) Zu den Aufgaben geh&ouml;ren im Einzelnen
1. die Beratung und Kontrolle des Vorstandes
und die zu diesem Zweck erforderliche Anforderung der Informationen &uuml;ber Angelegenheiten des Verbandes,
2. die Entscheidung &uuml;ber Art und Umfang der
j&auml;hrlichen Rechnungspr&uuml;fung und die Festlegung der Pr&uuml;fungsauftr&auml;ge und des Pr&uuml;fers,
3. die Entgegennahme des Berichts &uuml;ber die
Pr&uuml;fung des Jahresabschlusses,
5. die Genehmigung des vom Vorstand beschlossenen Wirtschaftsplanes sowie die
Entgegennahme des T&auml;tigkeits- und Finanzberichtes des Vorstandes,
6. auf Antrag des Vorstandes die Entscheidung &uuml;ber die Genehmigung zu den zustimmungspflichtigen Rechtsgesch&auml;ften nach
&sect; 22,
7. die Entscheidung &uuml;ber (Aus-)Gr&uuml;ndungen
von oder Beteiligung des Verbandes an
juristischen Personen. Im Falle der (Aus-)
Gr&uuml;ndung von oder der Beteiligung an juristischen Personen obliegt dem Caritasrat
die Wahl von entsprechenden Vertretern in
die Gremien der juristischen Personen, wobei die Trennung von Aufsicht und Leitung
gew&auml;hrleistet werden muss.
9. der Beschluss einer Gesch&auml;ftsordnung f&uuml;r
10.der Beschluss von Grunds&auml;tzen und Richtlinien f&uuml;r die Leitung der Verbandsgesch&auml;ftsstelle und der Einrichtungen des
Verbandes durch den Vorstand,
11.die Erstellung eines eigenen T&auml;tigkeitsberichts.
Sitzungen und Beschl&uuml;sse des Caritasrates
(1) Der Caritasrat wird von seinem Vorsitzenden
nach Bedarf einberufen. Die Einberufungsfrist
betr&auml;gt mindestens zwei Wochen. Die Einberufung erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagesordnung.
(2) Er tagt mindestens viermal im Jahr.
(3) Er ist auf schriftlichen Antrag eines Drittels
seiner Mitglieder einzuberufen.
(4) Die Sitzungen des Caritasrates werden von
seinem Vorsitzenden geleitet. Er wird jeweils
bei seiner Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden vertreten.
(5) Antr&auml;ge, die nicht auf der Tagesordnung stehen, sind schriftlich mit einer Frist von einer
Woche vor der Sitzung des Caritasrates beim
Vorsitzenden einzureichen. &Uuml;ber ihre Behandlung entscheidet der Caritasrat.
(6) Der Caritasrat ist beschlussf&auml;hig, wenn mindestens die H&auml;lfte seiner Mitglieder, darunter der
Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind. Bei Stimmengleichheit
entscheidet die Stimme des Vorsitzenden der
(7) Bei Beschlussunf&auml;higkeit ist der Vorsitzende
des Caritasrates verpflichtet, innerhalb von
zwei Wochen den Caritasrat zu einer zweiten
Sitzung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. In dieser Sitzung ist der Caritasrat
ohne R&uuml;cksicht auf die Zahl der erschienenen
Mitglieder beschlussf&auml;hig. Hierauf ist in der
(8) &Uuml;ber die Beschl&uuml;sse des Caritasrates ist eine
Niederschrift zu fertigen, die wenigstens die
gefassten Beschl&uuml;sse enthalten muss. Sie ist
von der Protokoll f&uuml;hrenden Person und dem
Vorsitzenden des Caritasrates zu unterzeichnen.
Vorstand und Vertretung des Verbandes
dem stellvertretenden Vorsitzenden und einem
weiteren Mitglied. Diese sind Vorstand im
Sinne des &sect; 26 Absatz 2 BGB. Der Verband
wird gerichtlich und au&szlig;ergerichtlich vertreten
durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam,
darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende.
Der stellvertretende Vorsitzende soll nur bei
Verhinderung des Vorsitzenden, die nicht
nachgewiesen zu werden braucht, t&auml;tig werden.
(2) Die Vorstandsmitglieder werden f&uuml;r sechs Jahre von der Delegiertenversammlung gew&auml;hlt.
Sie bleiben solange im Amt, bis der Vorstand
neu gew&auml;hlt und im Vereinsregister eingetragen ist.
(3) Die Wahl des Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden bedarf der Best&auml;tigung
durch den Bischof von M&uuml;nster.
(4) Die Mitglieder des Vorstandes m&uuml;ssen der
katholischen Kirche angeh&ouml;ren. Ein Vorstandsmitglied soll Priester sein. Sie sollen bei
Beginn der Amtszeit das 65. Lebensjahr nicht
Dem Vorstand obliegt die laufende Verbandsgesch&auml;ftsf&uuml;hrung unter Beachtung der Beschl&uuml;sse
des Caritasrates. Er f&uuml;hrt die Beschl&uuml;sse der Delegiertenversammlung durch und hat deren Empfehlungen sowie diejenigen des Caritasrates zu beachten. Au&szlig;erdem bereitet er den Jahresabschluss vor.
(1) Der Vorstand tritt auf Einladung des Vorsitzenden nach Bedarf, mindestens jedoch viermal
im Jahr zusammen. Auf schriftlich begr&uuml;ndeten Antrag eines Vorstandsmitgliedes muss der
Vorstand einberufen werden. Die Einladungen
erfolgen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung sp&auml;testens eine Woche vor der betreffenden Sitzung des Vorstandes.
(2) Den Vorsitz in den Sitzungen des Vorstandes f&uuml;hrt der Vorsitzende.
Er wird jeweils bei seiner Verhinderung durch
den stellvertretenden Vorsitzenden vertreten.
(3) Der Vorstand ist beschlussf&auml;hig, wenn mehr
als die H&auml;lfte der Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende,
anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. &Uuml;ber Angelegenheiten,
die nicht auf der Tagesordnung standen, kann
ein Beschluss nur gefasst werden, wenn alle
Vorstandsmitglieder anwesend sind und der
Beschlussfassung nicht widersprechen.
(4) &Uuml;ber Vorstandsbeschl&uuml;sse ist unverz&uuml;glich im
Anschluss an die Vorstandssitzung eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.
(5) Die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung nach &sect; 19 nimmt beratend an den Sitzungen des Vorstandes teil, es
sei denn, der Vorstand bestimmt hinsichtlich
der Teilnahme im Einzelfall etwas anderes.
(6) Der Vorstand teilt die Ergebnisse der Wahlen
nach &sect; 11 Absatz (1) Ziffer 13 dem Caritasverband f&uuml;r die Di&ouml;zese M&uuml;nster e.V. mit.
Besonderer Vertreter nach &sect; 30 BGB
(1) Der Vorstand bestellt f&uuml;r bestimmte Gesch&auml;fte
eine besondere Vertretung nach &sect; 30 BGB. Bei
der Berufung der besonderen Vertretung nach
&sect; 30 BGB sind die Gesch&auml;fte, f&uuml;r die diese
Vertretung zust&auml;ndig sein soll, ausdr&uuml;cklich
einzeln aufzuf&uuml;hren. Die Vertretungsmacht der
besonderen Vertretung erstreckt sich auf alle
Rechtsgesch&auml;fte, die mit dem zugewiesenen
Gesch&auml;ftskreis gew&ouml;hnlich zusammenh&auml;ngen.
(2) Die Delegiertenversammlung ist &uuml;ber die Berufung einer besonderen Vertretung nach &sect; 30
BGB sowie die Gesch&auml;ftsbereiche, f&uuml;r die
diese besondere Vertretung zust&auml;ndig ist, zu
Die Mitglieder von Caritasrat und Vorstand haben
&uuml;ber alle Angelegenheiten des Verbandes, die ihnen
im Zusammenhang mit der T&auml;tigkeit f&uuml;r den Verband bekannt geworden sind, Stillschweigen zu bewahren, soweit sie diese nicht im Rahmen pflichtgem&auml;&szlig;er Aus&uuml;bung ihrer T&auml;tigkeit offenbaren m&uuml;ssen.
Die Schweigepflicht dauert auch nach Beendigung
ihrer T&auml;tigkeit f&uuml;r den Verband an.
(1) Im Falle von Streitigkeiten zwischen Mitgliedern des Verbandes sowie zwischen den
Mitgliedern und dem Vorstand ist ein Schlichtungsverfahren durchzuf&uuml;hren.
(2) Das Schlichtungsverfahren wird eingeleitet
durch Anrufung des Vorstandes des Caritasverbandes f&uuml;r die Di&ouml;zese M&uuml;nster e.V. seitens
des Verbandes oder eines beteiligten Mitglieds.
(3) Bei Streitigkeiten zwischen Mitgliedern des
Verbandes sollte der Vorstand soweit wie m&ouml;glich eine Einigung herbeif&uuml;hren.
Wenn eine Einigung innerhalb einer angemessenen Frist nicht zustande kommt oder
von Anfang an aussichtslos erscheint, legt der
Vorstand die Angelegenheit dem Vorstand des
Caritasverbandes f&uuml;r die Di&ouml;zese M&uuml;nster e.V.
mit der Bitte um Schlichtung vor.
Folgende Rechtsgesch&auml;fte bed&uuml;rfen zu ihrer
Rechtswirksamkeit der vorherigen Zustimmung des
Bischofs von M&uuml;nster, wobei die Zustimmung &uuml;ber
den Caritasverband f&uuml;r die Di&ouml;zese M&uuml;nster e.V.
einzuholen ist:
Erwerb, Belastung, Ver&auml;u&szlig;erung und Aufgabe
von Grundeigentum und sonstiger Rechte an
Aufnahme von Darlehn in einem Wert von
100.000,00 € oder dar&uuml;ber, wobei dann, wenn
mehrere Darlehn f&uuml;r denselben Zweck aufgenommen werden, diese zur Bestimmung des
Gegenstandswertes zusammengefasst werden,
&Uuml;bernahme von B&uuml;rgschaften,
die Ausgliederung von Teilbereichen verbandlicher Caritasarbeit durch die Bildung neuer
Rechtstr&auml;ger, insbesondere durch die Gr&uuml;ndung von Gesellschaften,
die konstitutive Mitwirkung bei anderen
Rechtstr&auml;gern, insbesondere durch die &Uuml;bernahme von Gesellschaftsanteilen.
Teilnahme an Sitzungen der Organe
Der Vorsitzende des Caritasverbandes f&uuml;r die Di&ouml;zese M&uuml;nster e.V. oder ein von ihm Beauftragter
kann an den Sitzungen der Verbandsorgane beratend
Satzungs&auml;nderungen und Aufl&ouml;sung
Eine &Auml;nderung der Satzung und die Aufl&ouml;sung des
Verbandes k&ouml;nnen nur von einer zu diesem Zweck
einberufenen Delegiertenversammlung beschlossen
werden. Der Beschluss &uuml;ber eine Satzungs&auml;nderung
und &uuml;ber die Aufl&ouml;sung des Verbandes bedarf einer
Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder und zu seiner Rechtswirksamkeit der Genehmigung des Bischofs von M&uuml;nster sowie der Ver&ouml;ffentlichung im Kirchlichen Amtsblatt.
Verm&ouml;gensanfall bei Aufl&ouml;sung der
Bei Aufl&ouml;sung oder Aufhebung des Verbandes
oder bei Wegfall steuerbeg&uuml;nstiger Zwecke f&auml;llt das
Verm&ouml;gen des Verbandes an den Caritasverband
f&uuml;r die Di&ouml;zese M&uuml;nster e.V., ersatzweise an den
Bischof von M&uuml;nster, die es unmittelbar und ausschlie&szlig;lich f&uuml;r gemeinn&uuml;tzige und mildt&auml;tige Zwecke zu verwenden haben.
Die Bestimmungen des &sect; 16 Abs. (2) bis (4) sowie
der &sect;&sect; 22 und 24 haben nur verbandsintern Geltung.
Inkrafttreten und &Uuml;bergangsbestimmung
(1) Diese Satzung tritt mit der Genehmigung durch
den Bischof von M&uuml;nster und nach Eintragung
(2) Die Vertreterversammlung, die &uuml;ber das Inkrafttreten dieser Satzung befindet, w&auml;hlt f&uuml;r
die erste Wahlperiode den Vorsitzenden, den
stellvertretenden Vorsitzenden, die &uuml;brigen
Vorstandsmitglieder und die Mitglieder des
Caritasrates nach den Bestimmungen dieser
Diese Satzung ist von der Vertreterversammlung
des Verbandes am 1. M&auml;rz 2007 beschlossen und
vom Bischof von M&uuml;nster am 19.03.2007 genehmigt worden.
Die Neufassung des &sect; 16 Absatz 1 (Satz 1) ist
von der Vertreterversammlung des Verbandes am
25.06.2014 beschlossen und vom Bischof von
M&uuml;nster am 20.01.2015 genehmigt worden.
VZ: 110-VER 67897/2014
Nihil obstat beim Ortsordinarius eingeholt werden.
Der Antrag ist vom leitenden Pfarrer oder zumindest
in seinem Auftrag zu stellen. Neben dem Ehevorbereitungsprotokoll mit allen sonstigen Unterlagen
ist eine Begr&uuml;ndung flir die ausnahmsweise Nutzung der evangelischen Kirche mitzuschicken. Die
Trauung kann nur in einer Kirche stattfinden, deren
Gemeinschaft Mitglied der Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen (ACK) ist.
Ver&ouml;ffentlichung freier Stellen
f&uuml;r Priester und Pastoralreferentinnen/
Detailinformationen zu den einzelnen Stellen sind
in der Hauptabteilung 500, Seelsorge-Personal zu
erhalten. Die Ver&ouml;ffentlichungen erscheinen ebenfalls im Internet unter „www.bistum-muenster.de/
Stellenbekanntgabe“. Hier finden Sie auch einen
R&uuml;ckmeldebogen, &uuml;ber den Sie Ihr Interesse bekunden k&ouml;nnen.
Weitere Ausk&uuml;nfte erteilen je nach Angabe:
- Domkapitular Hans-Bernd K&ouml;ppen, Tel.: 0251/
495-247, E-Mail: koeppen@bistum-muenster.de
Katholische Trauungen sind in der Regel in der
katholischen Kirche zu feiern. Soll ausnahmsweise
eine katholische Trauung – insbesondere von konfessionsverschiedenen Paaren – in einer nichtkatholischen Kirche gefeiert werden, muss daf&uuml;r ein
- Offizialatsrat Msgr. Bernd Winter, Tel.: 04441/
872-281, E-Mail: bernd.winter@bmo-vechta.de
- Karl Render, Tel.: 0251/495-545,
render@bistum-muenster.de
Stellen f&uuml;r Pfarrer
St. Georg (11.898)
K&ouml;ppen/Karl
Stellen f&uuml;r Pastoralreferenten/-innen
Bisch&ouml;flich M&uuml;nstersches
St. Gertrud (17.359)
Leitender Pfarrer: Dechant Rudolf B&uuml;scher
Offzialatsrat
Msgr. Bernd
Dekanat Dorsten – Kategorial
Jugendkloster Bottrop-Kirchhellen
AZ: HA 500
Personalver&auml;nderungen
F l i &szlig; , Gerhard, bis zum 31. Juli 2015 Pastor mit
dem Titel Pfarrer in Herten St. Antonius, zum 1. August 2015 Pastor mit dem Titel Pfarrer in Steinfurt
St. Nikomedes.
H a g e m a n n, Jens (Dipl.-Theol.), Pastoralreferent in der Kirchengemeinde Bockum-H&ouml;vel Heilig
Geist, seit dem 1. Februar 2015 Schulseelsorger an
der Bisch&ouml;flichen Realschule und f&uuml;r die weiterf&uuml;hrenden Schulen der Stadt Warendorf.
H a p p e l , P. Walter SJ, zum 1. Juli 2015 Pastor in
Oelde St. Johannes.
P h a n , Paulus Dinh Dung, bis zum 3. Mai 2015
Pastor mit dem Titel Pfarrer in Recklinghausen St.
Antonius, zum 4. Mai 2015 Pastor mit dem Titel
Pfarrer in Gescher St. Pankratius und St. Marien. S c h l o t m a n n , Ludger, bis zum 15. August
2015 Pfarrer in Ahlen-Vorhelm St. Pankratius, zum
16. August 2015 Pastor mit dem Titel Pfarrer in Beckum St. Stephanus.
U l l r i c h , Andreas, bis zum 29. August 2015
Pastor mit dem Titel Pfarrer in Altenberge St. Johannes Bapt., zum Pfarrer in Laer Hll. Br&uuml;der Ewaldi (09.03.2015).
R u p i e p e r , Michael, Leiter der Di&ouml;zesanstelle
„Berufe der Kirche“ im Bisch&ouml;flichen Generalvika-
riat in M&uuml;nster, Subsidiar in M&uuml;nster St. Petronilla
sowie Verwalter der 8. Vikarie an der Domkirche in
M&uuml;nster, mit Ablauf des 30. April 2015 von diesen
Aufgaben entpflichtet.
Es wurde emeritiert:
H &uuml; l s k a m p , Martin, residierender Domkapitular am Hohen Dom St. Paulus zum 25. M&auml;rz 2015
S &ouml; n t g e r a t h , Johannes, zum 16. M&auml;rz 2015
N i e h a v e s , Wilhelm, Pfarrer em. in Heek Heilig
Kreuz, geboren am 28. September 1928 in Rhede,
zum Priester geweiht am 25. Februar 1956 in M&uuml;nster, 1956 bis 1960 Kaplan in Recklinghausen-Suderwich St. Johannes, 1960 bis 1964 Kaplan in Recke
St. Dionysius, 1964 bis 1967 Kaplan in Gescher St.
Pankratius, 1967 bis 2003 Pfarrer in Heek-Nienborg
St. Peter und Paul, 2003 bis 2004 Pfarrer em. in
Heek-Nienborg St. Peter und Paul, seit 2004 Pfarrer
em. in Heek Heilig Kreuz, verstorben am 26. M&auml;rz
Verordnungen und Verlautbarungen des Bisch&ouml;flich M&uuml;nsterschen Offizialates in Vechta
Satzungs&auml;nderung der Stiftung
Johanneum (St. Johannes-Stift)
Das Kuratorium der Stiftung Johanneum hat in
seiner am 16. M&auml;rz 2015 abgehaltenen Kuratoriumssitzung die &Auml;nderungen der bestehenden &sect;&sect; 4
und 6 der Satzung vom 30.10.1989, ge&auml;ndert am
02.12.2013, sowie die Hinzuf&uuml;gung von &sect; 9 wie
folgt einstimmig beschlossen:
Das Kuratorium besteht aus bis zu 5 Mitgliedern, die der r&ouml;misch-katholischen Religion
angeh&ouml;ren m&uuml;ssen.
Der Vorsitzende des Kuratoriums soll der jeweilige Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter in Wildeshausen sein. Der
Pfarrer ist berechtigt, nicht nur den Vorsitz,
sondern auch die Mitgliedschaft im Kuratorium auf eine andere Person katholischen
Bekenntnisses zu &uuml;bertragen. Die &Uuml;bertragung bedarf in jedem Fall der Genehmigung
des Bisch&ouml;flich M&uuml;nsterschen Offizialates.
&Uuml;bertr&auml;gt der Pfarrer nur den Vorsitz im Kuratorium, bleibt er ein einfaches Mitglied des
Bei der Besetzung des Kuratoriums ist darauf
zu achten, dass in jedem Fall ein Priester Mitglied des Kuratoriums ist. Grunds&auml;tzlich darf
in pastoralen und ethischen Fragen nicht gegen
den Willen des Priesters entschieden werden.
Die weiteren Mitglieder werden auf die Dauer
von vier Jahren von den bisherigen Mitgliedern des Kuratoriums gew&auml;hlt. Alle zwei Jahre
scheiden zwei der „bis zu vier weiteren Mitglieder“ aus dem Kuratorium aus. F&uuml;r die Reihenfolge des Ausscheidens ist der Termin der
letzten Wahl ma&szlig;gebend; die Mitglieder mit
der l&auml;ngeren Dienstzeit scheiden zuerst aus.
Eine Wiederwahl ist zul&auml;ssig.
Ist nach Ablauf der Amtszeit der Kuratoriumsmitglieder eine Wahl und Best&auml;tigung neuer
Kuratoriumsmitglieder noch nicht erfolgt, bleiben die bisherigen im Amt bis zur Wahl und
Best&auml;tigung der neuen Kuratoriumsmitglieder.
Die Wahl bedarf der Best&auml;tigung durch das Bisch&ouml;flich M&uuml;nstersche Offizialat in Vechta.
Die Mitglieder des Kuratoriums w&auml;hlen aus
ihren Reihen mit einfacher Mehrheit den stellvertretenden Vorsitzenden.
Die Mitglieder des Kuratoriums sind ehrenamtlich t&auml;tig und erhalten keine Verg&uuml;tung.
Ein angemessener Ersatz von Auslagen ist zul&auml;ssig. Bedienstete der Stiftung k&ouml;nnen nicht
Mitglieder des Kuratoriums sein.
Ein Kuratoriumsmitglied, das sich einer groben Pflichtverletzung schuldig gemacht hat
oder zur ordnungsgem&auml;&szlig;en Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung
nicht mehr f&auml;hig ist, kann die kirchliche Aufsichtsbeh&ouml;rde nach Anh&ouml;rung des betroffenen
Mitgliedes und des &uuml;brigen Kuratoriums abberufen.
Besondere Aufgaben des Kuratoriums
Das Kuratorium hat insbesondere zu beraten und
zu beschlie&szlig;en &uuml;ber:
Erlass, &Auml;nderung und Aufhebung von Satzungen einschlie&szlig;lich der &Auml;nderung und Aufhebung dieser Stiftungssatzung.
2. Aufstellung von Richtlinien, nach denen die
Einrichtungen, besonders die Verwaltungsgesch&auml;fte gef&uuml;hrt werden.
Entgegennahme der Jahresrechnung und Entscheidung &uuml;ber die Entlastung.
Verf&uuml;gung &uuml;ber Verm&ouml;gen, insbesondere Erwerb oder Ver&auml;u&szlig;erung von Grundverm&ouml;gen, sowie Belastung oder Ver&auml;u&szlig;erung eines
Rechts an einem Grundst&uuml;ck.
Aufnahme von Darlehen oder &Uuml;bernahme von
B&uuml;rgschaften.
Beschlussfassung &uuml;ber Instandhaltung von
Geb&auml;uden und Neubauten, Anschaffung von
Inventar und Vergabe derartiger Auftr&auml;ge, sofern das Kuratorium diese Aufgaben nicht auf
den Verwaltungsleiter delegiert hat.
Abschluss von Vertr&auml;gen besonderer Art wie
Dienst- und Anstellungsvertr&auml;ge mit Angestellten in leitender Funktion und au&szlig;erdem
Kauf-, Tausch-, Miet-, Pacht- und Werkvertr&auml;ge, sofern diese nicht auf den Verwaltungsleiter delegiert sind.
Das Kuratorium &uuml;berwacht die Durchf&uuml;hrung seiner Beschl&uuml;sse sowie den Ablauf der Verwaltungsgesch&auml;fte. Es kann zu diesem Zwecke von dem
Verwaltungsleiter und anderen Bediensteten die
erforderlichen Ausk&uuml;nfte verlangen und Einsicht in
die Akten nehmen.
Die Stiftung unterliegt als kirchliche Stiftung im
Sinne des Nieders&auml;chsischen Stiftungsgesetzes und
der kirchlichen Bestimmungen zu &sect; 20 des Nieders&auml;chsischen Stiftungsgesetztes der Aufsicht des Bisch&ouml;flich M&uuml;nsterschen Offizialates.
Demnach sind die Bestimmungen der Kirchlichen
Stiftungsordnung f&uuml;r den Oldenburgischen Teil der
Di&ouml;zese M&uuml;nster, insbesondere die darin vorgesehenen Genehmigungsvorbehalte, zu beachten.“
Dieser Beschluss wird hiermit kirchenoberlich genehmigt.
Vechta, den 26.03.2015
Bisch&ouml;flicher Offizial
i. V. Peter Kossen
F&Uuml;R DIE DI&Ouml;ZESE M&Uuml;NSTER
PVS Deutsche Post AG
Entgelt bezahlt, H 7630
Postfach 1366, 48135 M&uuml;nster
Der laufende Bezug des Kirchlichen Amtsblattes erfolgt durch die Druckerei Joh. Burlage, Kiesekampweg 2, 48157 M&uuml;nster. Neubestellungen
sind an das Bisch&ouml;fliche Generalvikariat, 48135 M&uuml;nster, Abbestellungen bzw. Ummeldungen unverz&uuml;glich an die Druckerei Joh. Burlage zu richten. Der Preis eines Abonnement betr&auml;gt einschlie&szlig;lich Mehrwertsteuer 13,00 € j&auml;hrlich gegen Rechnung. Herausgegeben und verlegt vom Bisch&ouml;flichen Generalvikariat M&uuml;nster.
Druck: Druckerei Joh. Burlage, M&uuml;nster