Source: http://www.a-w-a.at/vorstand/statuten/
Timestamp: 2019-07-18 18:30:12
Document Index: 286520284

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 15']

Statuten Statuten www.a-w-a.ixsol.at
„Österreichische Gesellschaft für Wundbehandlung“
(1) Der Verein führt den Namen – Österreichische Gesellschaft für Wundbehandlung – (engl. Austrian Wound Association – Abkürzung: AWA).
(2) Er hat seinen Sitz in Wien understreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich.
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung von Wissenschaft, Forschung und des praktischen Wissens auf dem Gebiet der Wundbehandlung. Hierzu gehören die Erarbeitung, Durchführung und Effektivitätskontrolle von Verfahren zur Förderung der gestörten Wundheilung in allen menschlichen Geweben. Besonders soll die Ausbildung und Weiterbildung auf diesem Gebiet gefördert werden.
(1) Der Vereinszweck soll durch die in Abs. 2 angegebenen Tätigkeiten verwirklicht werden.
a) Wissenschaftliche Tagungen
b) Fortbildungstagungen
c) Fachinformationen
(3) Die erforderlichen materiellen
Mittel sollen aufgebracht werden durch:
(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, Ehren-,fördernde und korrespondierende Mitglieder.
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Ehrenmitglieder sind Personen die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden. Fördernde Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern. Als korrespondierende Mitglieder gelten Kliniken, Vereine und andere Gesellschaften.
(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, die Interesse an der Wundbehandlung und Wundheilung haben, sowie juristische Personen werden.
(2) Die Aufnahme von Mitgliedern erfolgt durch Ansuchen mit einer kurzen schriftlichen Vorstellung an den Vorstand. Die Aufnahme von Mitgliedern wird vom Vorstand bestätigt und ist endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
(4) Vor Konstituierung des Vereines erfolgt die Aufnahme von Mitgliedern durch die Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Konstituierung des Vereins wirksam.
(2) Der Austritt kann zu jederzeit jedes Jahres erfolgen. Er muss demVorstand schriftlich mitgeteilt werden. Ein Austritt erfolgt grundsätzlich ohne Rückerstattung der bereits geleisteten Mitgliedsbeiträge.
(3) Die Streichung eines Mitgliedes kann der Vorstand vornehmen,wenn dieses nach Ablauf einer Frist von 3 Monaten und nach 3-maliger Mahnung im 14-tägigen Abstand weitere 2 Wochen mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.
(4) Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Gegen den Ausschluss ist die Berufung an die Generalversammlung zulässig bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen.
(5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über den Antrag des Vorstandes beschlossen werden.
(1) Die Mitglieder sind berechtigt an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen, fördernden und korrespondierenden Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung jährlich beschlossenen Höhe verpflichtet.
Organe des Vereines sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14), der Sekretär (§ 15) und das Schiedsgericht (§ 16). Dem Vorstand ist ein wissenschaftlicher Beirat von maximal 35 Personen kooptiert, dessen Mitglieder eine Funktionsdauer von 4 Jahren haben. Die Mitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes durch die Generalversammlung bestätigt.
(1) Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich innerhalb von 12 Monaten nach Beginn des Kalenderjahres statt.
(2) Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen 4 Wochen stattzufinden.
(3) Zu den ordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens 6 Wochen (zu den außerordentlichen Generalversammlungen mindestens 4 Wochen) vor dem Termin schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
(5) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung –können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmsberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. (Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig, wobei der Bevollmächtigte insgesamt eine Stimme hat).
(7) Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder (bzw. ihrer Vertreter (abs. 6))beschlussfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Generalversammlung 15 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.
(9) Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Präsident, bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
3. Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechungsprüfer;
4. Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge für ordentliche, fördernde und korrespondierende Mitglieder;
6. Entscheidung über Berufungen ge gen Ausschlüsse von der Mit-
gliedschaft;
7. Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige
8. Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehenden Fragen.
(1) Der Vorstand besteht aus 7 Mitgliedern und zwar aus dem Präsidenten, zwei Vizepräsidenten, von denen immer einer aus dem pflegerischen Bereich stammen muss und welche auch die Schriftführung übernehmen, dem President elect, dem Past President, dem Kassier und dem Generalsekretär, welcher vom Vorstand ernannt wird.
(2) Der President elect, die Vizepräsidenten und der Kassier werden von der Generalversammlung gewählt. Bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes hat der Vorstand das Recht an seiner Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.
(3) Die Funktionsdauer von Präsident, President elect (nominierter Präsident für das nächste Jahr) und Past President (Präsident des Vorjahres) beträgt 1 Jahr. Die Funktionsdauer der Vizepräsidenten und des Kassiers beträgt 3 Jahre. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Der Generalsekretär wird auf Dauer bestellt. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar.
(4) Der Vorstand wird vom Präsidenten, in dessen Verhinderung vom einem seiner Stellvertreter schriftlich oder mündlich einberufen.
(7) Den Vorsitz führt der Präsident, bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Ihm kommen alleAufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungs bereich fallen insbesondere folgende
4. Information der Mitglieder über Tätigkeit und finanzielle Gebahrung des Vereines in den Generalversammlungen;
(1) Der Präsident ist das höchste Leitungsorgan. Ihm obliegt die Vertretung des Vereines, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Er führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch die Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung und oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nach träglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
(2) Die Schriftführer haben den Präsidenten bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihnen obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.
(3) Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebahrung des Vereines verantwortlich.
(4) Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereines, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden sind vom Präsidenten und von den Schriftführern, sofern sie jedoch Geldangelegenheiten betreffen, vom Präsidenten und vom Kassier gemeinsam zu unterfertigen.
(1) Die zwei Rechnungsprüfer, wobei je einer aus dem pflegerischen und einer aus dem ärztlichen Bereich stammen muss, werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.
§ 15. Das Sekretariat
Für die Sekretariatsarbeit wird eine Person oder Firma gegen Entlohnung vom Vorstand beauftragt. Das Sekretar iat hat das Büro zu leiten und ist für die Abwicklung der laufenden Geschäfte des Vereines gemäß denWeisungen des Vorstandes verantwortlich. Die Leiterin des Sekretariats ist für die laufenden Geschäfte allein zeichnungsberechtigt.
(1) In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Schwierigkeiten entscheidet das Schiedsgericht.