Source: https://www.frag-einen-anwalt.de/Arbeitsrechte--f313706.html
Timestamp: 2018-08-14 21:52:15
Document Index: 13871542

Matched Legal Cases: ['§11', '§11', '§11', '§ 7', '§11', '§ 11']

Arbeitsrechte (Arbeitsrecht) - frag-einen-anwalt.de
497.422
www.frag-einen-anwalt.de Arbeitsrecht Arbeitsrechte
16.07.2018 20:48 |
Preis: 51,00 € |
Rechtsanwältin Liubov Zelinskij-Zunik, M.mel.
Darf meinen Arbeitgeber meinen vertrag von Kurzfristigebeschäftigung zu Vollzeitvertrag wechseln ohne mir bescheid zu geben und meinen unterschrifft zu haben?
Und jetzt als er seinen Fehler gemerkt hat möchte er, dass ich diesen vertrag unterschreiben aber ich will keinen Vollzeitvertrag. Außerdem er meinte wegen mein Urlaub, dass ich vor mindestens 4 wochen bescheid gebenmuss , aber sowas steht nicht in meinen vertrag es steht nur ( Der Mitarbeiter hat in jedem Kalendarjahr Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Die Urlaubsdauer richtet sich nach der Dauer der ununterbrochenen Betriebszugehörigkeit. Der Urlaubsanspruch richtet sich nach §11 MTV BAP. Der Mitarbeiter ist verpflichtet, unverzüglich eine Urlaubsbescheinigung der vor-hergehenden Arbeitgeber im laufenden Kalendarjahr beizubringen.)
ich bedanke mich bei ihnen
16.07.2018 | 21:37
Sachsenkamstr. 21
Tel: 08989040989
Web: http://www.arzthaftung-wegen-behandlungsfehler.de
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1. Darf meinen Arbeitgeber meinen vertrag von Kurzfristigebeschäftigung zu Vollzeitvertrag wechseln ohne mir bescheid zu geben und meinen unterschrifft zu haben?
Nein, denn für den Wechsel ist eine Vertragsänderung erforderlich, d.h. Sie und Ihr Arbeitgeber müssen sich einigen. Hier wird das „Bescheidgeben" NUR seitens Arbeitgebers nicht ausreichend. Sie müssen dem zustimmen. Allerdings wäre nicht erforderlich, dass Sie (und Ihr Arbeitgeber) hierzu etwas unterschreiben. Eine mündliche Einigung reicht aus.
2.Und jetzt als er seinen Fehler gemerkt hat möchte er, dass ich diesen vertrag unterschreiben aber ich will keinen Vollzeitvertrag.
Dann unterschreiben Sie nichts
3. Außerdem er meinte wegen mein Urlaub, dass ich vor mindestens 4 wochen bescheid gebenmuss , aber sowas steht nicht in meinen vertrag
Hier ist die Lage folgende:
Einerseits müssen Sie nicht 4 Wochen Frist einzuhalten. Sie können von heute auf morgen einen Urlaub beantragen. Die 4 Wochenfrist steht weder in Ihrem Arbeitsvertrag noch im §11 MTV BAP noch im Bundesurlaubsgesetz, auf das §11 MTV BAP Bezug nimmt. Allerdings steht dort dass,
„ (Bundesurlaubsgesetz)
§ 7 Zeitpunkt, Übertragbarkeit und Abgeltung des Urlaubs
(1) Bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs sind die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, es sei denn, daß ihrer Berücksichtigung dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, entgegenstehen".
„§11 MTV BAP
§ 11.4 Bei der Urlaubsplanung sind bereits feststehende Kundenbetriebseinsätze zu berücksichtigen. „
In der Praxis heißt es, dass Ihr Arbeitgeber Ihren Urlaubswunsch eher ablehnen darf, desto kürzer die Frist ist. Es wird auch schwierig dagegen vorzugehen, wenn Sie keinen Überblich in die Betriebsorganisation haben. Die 4 Wochen Frist, die Ihr Arbeitgeber verlangt ist auch nicht unzumutbar und durchaus üblich. Möglicherweise ist in Ihrer Situation schon, aber da kenne ich die Details nicht.
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