Source: https://www.kfv.at/taetigkeitsfelder/fachartikel/
Timestamp: 2018-06-21 10:30:18
Document Index: 169061657

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', '§ 18', '§ 105', '§ 102']

kfv.at: Fachartikel
Drogenkonsum unter Verkehrsteilnehmern
Das Fahren unter Einfluss von Drogen stellt ein ernstzunehmendes Problem für die Sicherheit auf den Straßen dar. Der Wissensstand über die Verbreitung, das Gefahrenpotenzial und die Unfallrelevanz von Fahrten unter Drogeneinfluss ist weit weniger erforscht als dies beim Alkohol der Fall ist. Laut einer brandaktuellen Dunkelfeldstudie des KFV geben hochgerechnet rund 177.000 Menschen österreichweit zu, dass sie in den letzten 12 Monaten ein KFZ gelenkt haben, obwohl sie (noch) unter Drogeneinfluss standen. Das sind auf Österreichs Straßen rund 4% aller Kfz-LenkerInnen zwischen 17 – 65 Jahren. ZVR 2018-02
20 Jahre Führerscheingesetz
Seit nunmehr zwei Jahrzehnten wird das Führerscheinwesen in Österreich als eigene Rechtsquelle in einem europäisch harmonisierten Rahmen weiterentwickelt und erweist sich dabei als überaus lebendige Materie: Bei einem Kfz-Bestand von ca. 6,6 Millionen werden jährlich beinahe 170.000 Lenkberechtigungen aller Klassen erteilt. ZVR 2017-11
Basis der Verkehrssicherheit Gesetze und ihre Auswirkungen auf die Unfallbilanz
Der Straßenverkehr ist ein Spielfeld der Emotionen. Ängste und Aggressionen, Befindlichkeiten und Motivationen treffen in einer komplexen Gemengelage aufeinander. Daran hat sich nichts geändert, seit die Automobile die Kutschen verdrängten und noch heute sind fehlende Rück- und Voraussicht, Selbstüberschätzung und Ablenkung die wesentlichen Unfallursachen. Kurz: allzu Menschliches. Artikel in der Festschrift „Karl-Heinz Danzl" 2017
Wahrnehmung von Risiken im Straßenverkehr
Ausgewählte Ergebnisse aus dem aktuellen Präventionsmonitor – einer österreichweiten Befragung zu Sicherheitsfragen
Mehr als ein Drittel der im Rahmen des aktuellen KFV-Präventionsmonitors befragten Österreicher haben – trotz einer positiven Entwicklung der Unfallstatistik – den Eindruck, die Verkehrsunfälle hätten in den letzten zehn Jahren zugenommen. Die zukünftige Entwicklung wird ebenso pessimistisch eingeschätzt: So befürchtet rund ein Drittel der Österreicher einen Anstieg der Verkehrsunfälle in den nächsten fünf Jahren; nur rund ein Fünftel erwartet einen Rückgang. Personen, die mit einem Anstieg der Verkehrsunfälle rechnen, begründen dies vor allem mit dem zunehmenden Verkehrsaufkommen, aber auch mit dem Anstieg von Rücksichts- bzw Disziplinlosigkeit der Verkehrsteilnehmer sowie zunehmend aggressivem Verhalten im Straßenverkehr. ZVR 2017-10
Neues aus Brüssel und Luxemburg
Zweifelsohne durchläuft das europ. Verkehrssystem derzeit tiefgreifende Veränderungen. Mit der Strategie „Europa in Bewegung“ möchte die Kommission einen Beitrag zu einer Modernisierung des Straßenverkehrs in Europa und insb zu einem wettbewerbsfähigeren, umweltfreundlichen und sozial gerechten Verkehrssektor leisten. Gleichzeitig will die Kommission 2,7 Mrd Euro für über 150 zentrale Projekte bereitstellen. Damit sollen Schienenverbindungen modernisiert, grenzüberschreitende Verbindungen verbessert, Stationen für die Versorgung mit alternativen Kraftstoffen gebaut sowie innovative Lösungen für das Verkehrsmanagement umgesetzt werden. ZVR 2017-08
Das Alternative Bewährungssystem (ABS)
Alkohol-Wegfahrsperren für alkoholauffällige Lenker: ein Überblick über die neuen Bestimmungen
Mit dem Start des „Alternativen Bewährungssystems“ am 01.09.2017 reiht sich Österreich unter die Länder ein, in denen alkoholauffällige Lenker als Alternative zur Entziehung der Lenkberechtigung ein Programm mit Alkohol-Wegfahrsperren durchlaufen können. Der vorliegende Beitrag bietet eine übersichtliche Darstellung zur neuen FSG-ABSV, die umfassende Regelungen zum Ablauf des ABS enthält. ZVR 2017-08
Verkehrsplanung und Verkehrs(raum)gestaltung für Kinder
Qualitative Analyse von Schulwegen aus Kinderperspektive
Die zunehmende Komplexität des Straßenverkehrs und das immer höher werdende Verkehrsaufkommen machen die Verkehrsteilnahme für Kinder gefährlich und nicht selten unangenehm. Das Resultat ist ein bedenklicher Rückgang der selbständigen Mobilität. Um diesem Trend entgegenzuwirken, sollten va. die Alltagswege der jungen VerkehrsteilnehmerInnen kindgerecht gestaltet sein. Eine erfolgreiche kindgerechte Verkehrs(raum)gestaltung setzt wiederum voraus, dass die Zielgruppe in die Planung eingebunden ist. Warum Partizipation erforderlich ist, wie sie aussehen kann und welche Ergebnisse sich damit erzielen lassen, zeigt der Artikel auf. ZVR 2017-08
Rückblick und neue Herausvorderung für die Verkehrssicherheit
In den vergangenen 200 Jahren wurde das Fahrrad als Fortbewegungsmittel laufend Veränderungen und Weiterentwicklung unterzogen. Zweifellos hat sich Radfahren - sei es am City- oder Mountainbike, am Rennrad, E-Bike, Fatbike oder andere ähnlichen Fortbewegungsmitteln - als beliebter Freizeitsport und insb als Mittel zur Fortbewegung äußerst bewährt. Dennoch zeigt sich weiterhin Handlungsbedarf, um Radfahren im Verkehr sicherer zu machen: Mehr als sieben von zehn Radunfällen ereignen sich im (Straßen)-Verkehr. Problematisch ist hier vor allem die Häufigkeit von Konflikten zwischen Radfahrern und Kfz-Lenkern, so zB beim sog Dooring und an Kreuzungen. ZVR 2017-06
Fahrradsicherheit: KFV-Fachtagung und Expertenaustausch
Optimale Rahmenbedingungen für einen sicheren Radverkehr - was braucht es dafür? Mehr als 200 Experten und Interessenvertreter aus den Bereichen Verkehrssicherheit, Verkehrstechnik, Verkehrserziehung, Verwaltung, Forschung und Ausbildung diskutierten am 27.4. in Wien über Maßnahmen zur Reduzierung von Radunfällen. ZVR 2017-06
Mit einem Änderungsvorschlag für die Berufskraftfahrerrichtlinie hat eine große Aktualisierungswelle im Verkehrssektor begonnen. Öffentliche Konsultationen, Evaluierungen, Ex-Post-Analysen und Folgenabschätzungen in zahlreichen Bereichen wurden 2016 abgeschlossen oder sin dnoch im Laufen; die Liste des Arbeitsprogramms für 2017 ist lang. Für Ende Mai 2017 wird ein "Road Package" erwartet; Pfeiler sind die Stärkung des Verkehrsbinnenmarkts, soziale Aspekte des Güterverkehrs, Straßenbenützungsgebühren sowie Digitalisierung und Interoperabilität. Die Wichtigkeit, sich dieser Themen anzunehmen, machte auch der von der Europäischen Kommission veröffentlichte EU-Verkehrsanzeiger 2016, ein Leistungsvergleich unter den Mitgliedsstaaten in 30 Kategorien, deutlich. Dabei zeichneten sich die Bestgereihten, zu denen auch Österreich zählt, ua über eine gute Bilanz bei der Umsetzung von EU-Recht aus. ZVR 2017-04
Motorradunfallgeschehen im urbanen Bereich
Betrachtung von Motorradunfällen mit Pkw-Beteiligung aus unterschiedlichen Perspektiven
Der Anteil von Motorradverunglückten am gesamten Verkehrsunfallgeschehen ist in den letzten Jahren alarmierend hoch. Insb im städtischen Bereich verunglücken jährlich immer mehr MotorradfahrerInnen. Aus diesem Grund untersuchte das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit), welchen Einfluss die Infrastruktur und das Verhalten von MotorradlenkerInnen sowie anderen VerkehrsteilnehmerInnen auf das Unfallgeschen haben. ZVR 2017-04
Weg frei für den Micro-Scooter!
37% der Eltern von Kidern im Alter von sechs bis zehn Jahren gaben in einer aktuellen Befragung des KFV an, dass ihr Kind bereits allein Wege mit dem Micro-Scooter zurücklegt; dies wurde großteils vorher geübt. Es besteht hier anscheinend ein großes Mobilitätsbedürfnis, dem die derzeitigen rechtlichen Bestimmungen - die ein Alleinfahren in diesem Alter untersagen - allerdings entgegenstehen. Dazu kommt, dass viele Eltern über die Altersgrenzen nicht Bescheid wissen. Es stellt sich daher die Frage, ob die Beschränkungen überdacht werden sollten. ZVR 2017-02
Europäische Verkehrssicherheitspolitik bis 2020
Straßenverkehrssicherheit wird auch in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle spielen, sowohl in der europäischen als auch in der österreichischen Politik. Leitlinien, Programme und Erklärungen der Entscheidungsträger stecken dafür den Rahmen ab, eine konkrete Vorhersage des weiteren Vorgehens ist daraus aber nur schwer ableitbar. Die vorliegende Analyse von Rechtsakten, sonstigen Dokumenten und Expertenmeinungen ermöglicht jedoch eine zuverlässige und fundierte Einschätzung, welche Themen und Aktivitäten bis 2020 auf der Tagesordnung stehen werden. ZVR 2016-12
Schulwegpläne zur Erhöhung der Schulwegsicherheit: Volksschulspezifische Empfehlungen für den Schulweg zu Fuß
Ein Instrument zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Schulwegen ist ein Schulwegplan, auf dem sichere Fußwege zur Volksschule inklusive Verhaltensanweisungen zu potenziell gefährlichen Stellen aufgezeigt werden. Im Zuge einer Evaluierung, die die Wirksamkeit, Bekanntheit und den Bedarf von Schulwegplänen aufzeigen sollte, wurden Unfallzahlen analysiert, Interviews mit ExpertInnen sowie Befragungen von SchulleiterInnen und Eltern durchgeführt. Aufbauend auf dem Evaluierungsergebnissen wurden Vorschläge für den zukünftigen Einsatz von Schulwegplänen erarbeitet. ZVR 2016-10
Österreichischer Verkehrssicherheitspreis "Aquila 2016" verliehen
Das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) ehrte zum 44. Mal herausragende Projekte mit dem Verkehrssicherheitspreis "Aquila". 2016 gingen die Auszeichnungen an den Journalisten Erich Schönauer, die Verkehrsredaktion des ORF Hitradio Ö3, die Marktgemeinde Wolfurt, den städtischen Kindergarten Kinkgasse aus Graz, die Verkehrserziehungsgruppe der Landesverkehrsabteilung Wien sowie das Bundesgymnasium Dornbirn. Zwei junge Tiroler, die mit einem waghalsigen Sprung in den eiskalten Achensee zwei verunglückte Autoinsassen aus dem sinkenden Unfallwrack befreiten, erhielten den Preis für Zivilcourage. ZVR 2016-10
Eine Fülle von Themen hatte die europäische Verkehrspolitik (unter niederländiescher Ratspräsidentschaft) im ersten Halbjahr 2016 zu bewältigen - wie zB die Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Verkehrssektor, die Vorantreibung des automatisierten Fahrens oder eine Verringerung der CO2-Emissionen. ZVR 2016-09
Wirksamkeit von Section Control
2012 wurde in Österreich erstmals eine Section-Control-Anlage auf einer Landesstraße errichtet. Dies wurde zum Anlass genommen, alle Section-Control-Anlagen in Österreich auf ihre Wirksamkeit zu untersuchen. Auf Basis der Ergebnisse dieser Untersuchung wurden Empfehlungen erarbeitet, unter welchen Umständen Section Control effektiv und effizient eingesetzt werden kann. ZVR 2016-07/08
Ablenkung im Straßenverkehr – wie gefährlich sind Handy und Co am Steuer?
Ablenkung im Straßenverkehr ist ein zunehmendes Problem. Mehr als ein Drittel aller Verkehrsunfälle wird durch Ablenkung und Unaufmerksamkeit verursacht, im Jahr 2014 waren es 38%. 111 Personen und damit um 27% mehr als im Jahr davor starben dabei. Vor diesem Hintergrund wird mit der 32. KFG-Novelle die Regelung über die Verwendung des Mobiltelefons am Steuer verschärft. ZVR 2016-06
Die Ausbildung zum Erwerb der Lenkberechtigung B auf dem Prüfstand: Wirksamkeitsanalyse und Optimierungspotentiale
Eine Fahrausbildung muss darauf abzielen, dass zukünftige VerkehrsteilnehmerInnen bis zu 70 Jahre sicher am Verkehrsgeschehen teilnehmen können. Eine Ausbildung, die auf die Vermittlung und Überprüfung von reinem Wissen und Fertigkeiten ausgelegt ist, kann diesem hohen Anspruch nicht gerecht werden. Vielmehr sollte sie dazu befähigen, sich an unterschiedliche Verkehrssituationen und neue Gegebenheiten anzupassen. Es ist daher ein Umdenken von der qualifikationsorientierten hin
zur kompetenzorientierten Ausbildung vonnöten. ZVR 2016-04
2011 hatte die Kommission das Weißbuch Verkehr mit 40 Initiativen und 131 konkreten Maßnahmen veröffentlicht, um verbleibende Hindernisse zwischen Verkehrsträgern und nationalen Systemen zu beseitigen. Ende 2015 bekräftigte das Parlament seine Unterstützung, legte Ergebnisse einer Bestandsaufnahme vor und schlug gleichzeitig weitere Politikmaßnahmen vor. ZVR 2016-04
Fahrverhaltensdefizite von FahranfängerInnen: Ein Vergleich zwischen jungen und erfahrenen LenkerInnen
Junge LenkerInnen sind laut Unfallstatistik immer noch eine Hochrisikogruppe. Daher widmete sich das KFV im Rahmen einer Studie dem Fahrverhalten von LenkerInnen, die ihre Lenkberechtigung kurz zuvor erworben hatten. Unter dem Titel „Fahrverhaltensdefizite von FahranfängerInnen" wurden gezielt jene Defizite, die nach Abschluss der Fahrausbildung bestehen, aufgezeigt, analysiert und mit dem
Fahrverhalten von erfahrenen LenkerInnen verglichen. ZVR 2015-12
Kinder sicher mobil: Unfallgeschehen und Mobilität von Kindern auf Österreichs Straßen
Unfallgeschehen und Mobilität von Kindern auf Österreichs Straßen Sicherheitsbedenken der Eltern haben die selbständige Mobilität von Kindern in den letzten Jahren immer mehr eingeschränkt. Eine frühe aktive Verkehrsteilnahme ist jedoch, wie die Unfallzahlen belegen, für das spätere, sichere Verhalten im Stra-
ßenverkehr wichtig: Während der Anteil der Kinder von 6 bis 14 Jahren an den Verunglückten im Straßenverkehr gering ist, wächst die Zahl der Verunfallten mit der Intensivierung der eigenständigen Mobilität ab dem 15. Lebensjahr sprunghaft an. Eine Förderung der eigenständigen Mobilität bereits vor dem 14. Lebensjahr kann dem entgegenwirken. ZVR 2015-10
KFV-Forschungspreis: Innovative Forschung für mehr Sicherheit ausgezeichnet
Thomas Schlegl heißt der diesjährige Gewinner des mit €10.000,– dotierten KFV-Forschungspreises
2015. Im Bereich „kapazitive Messtechnik" beschäftigte er sich mit den Möglichkeiten der Technik,
den Mensch vor Verletzungen zu schützen und Unfälle zu verhindern. Anerkennungspreise gingen an ein Team von HTL Schülern – Simon Zigala, Dražen Petrović, Maria Wegscheider – und Dr. Peter Spitzer und
Sabine Distl vom Verein GROSSE SCHÜTZEN KLEINE. ZVR 2015-09
Zieht man am Ende des ersten Halbjahres 2015 Bilanz, wird deutlich, dass das gemeinsame Handeln im Rahmen der EU nicht nur auf die Liberalisierung gerichtet ist, sondern dass man sich vermehrt auch der Sicherheit des Verkehrs, dem Umweltschutz und dem Schutz der Interessen der Verkehrsnutzer widmet. ZVR 2015-09
Spannungen und Konflikte unter Verkehrsteilnehmern in Österreich: Ergebnisse einer KFV-Studie
Mehr als die Hälfte der im Rahmen einer aktuellen KFV-Studie befragten Verkehrsteilnehmer gab unabhängig von der eigenen Rolle im Straßenverkehr (Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger/Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln) an, dass der Umgang miteinander nicht reibungslos funktioniert. 60% konstatierten, dass Spannungen und Konflikte im Straßenverkehr in den letzten Jahren sogar zugenommen haben. Die meisten Spannungen und Konflikte birgt demnach das Aufeinandertreffen von Autofahrern und Radfahrern: Knapp die Hälfte (46%) aller Befragten identifizierte spontan diese beiden Gruppen, wenn es um Spannungen im Verkehr geht. Als konkrete Maßnahmen zur Vermeidung von Konflikten im Straßenverkehr wurden von den Befragten spontan eine verstärkte Verkehrsüberwachung sowie mehr Toleranz, Rücksichtnahme und Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer genannt. ZVR 2015-07/08
Mobilitätsphasen: Ein Klassifikationsansatz zur Beschreibung von Mobilitätsbiografien
Jeder Mensch durchläuft über seine Lebensspanne hinweg unterschiedliche Mobilitätsphasen, die entsprechende Kompetenzen zur Ausübung der Mobilität erfordern. Mit der Möglichkeit, mobil zu sein, sind auch gesellschaftliche Partizipation und Selbstbestimmung wesentlich verbunden. Im Zuge des Projekts „
Mobilitätsphasen" wurden fünf wesentliche Mobilitätsphasen und erforderliche Kompetenzen identifiziert. Die Sammlung und Clusterung von Mobilitätsaspekten und Kompetenzen bietet als Klassifikationsansatz die Möglichkeit, Fördermaßnahmen zur Steigerung von Mobilität abzuleiten. ZVR 2015-06
Radhelmpflicht: Frisurenzerdrücker oder Lebensretter?
Seit 31. 5. 2011 ist für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr beim Radfahren auf öffentlichen Straßen das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Diesem gesetzgeberischen Akt gingen intensive Kontroversen über die Zumutbarkeit, Sinnhaftigkeit und Effektivität eines solchen Gebots voraus. Entscheidend kann aber nur ein Umstand sein: Wird die Einführung einer Helmpflicht für diese Altersgruppe Kinderleben retten? Dafür spricht vieles! ZVR 2015-5
Die Verkehrsminister aus der EU kamen zuletzt am 3. 12. 2014 zusammen. Zur Verwirklichung des Einheitlichen Europäischen Luftraums (SES 2+) verständigte sich der Rat auf eine allgemeine Ausrichtung, die eine entschärfte Version des VO-Vorschlags der Kommission darstellt. Kein größerer Fortschritt gelang beim politischen Teil des 4. Eisenbahnpakets, die lettische Präsidentschaft hat angekündigt, dieses ins Zentrum der Agenda für das kommende Halbjahr zu rücken. ZVR 2015-04
Moderne Fahrausbildung am Beispiel Motorrad-Spätstarter
Das Aus- und Weiterbildungsmodell "Nah dran" - Die Unfallzahlen in Österreich sind über die letzten Jahre hinweg deutlich rückläufig. Bei genauer Betrachtung dieser Zahlen zeigt sich jedoch, dass einzelne Subgruppen starke Zuwächse haben. Dazu gehören im Besonderen die Motorradfahrer. Innerhalb dieser Gruppe wiederum sind die Motorrad-Spätstarter - Lenker ab 39 Jahren, die ihre Lenkberechtigung seit weniger als sechs Jahren besitzen - besonders gefährdet. Im nachfolgenden Artikel wird ein Lösungsweg aufgezeigt, wie diesem Risiko in der Ausbildungsphase entgegengewirkt werden kann. ZVR 2015-04
Fahrerassistenzsysteme, Unfalldatenspeicher & eCall: Datenfluss im Straßenverkehr im Spannungsfeld zwischen Verkehrssicherheit und Schutz der Privatsphäre
Die in vielerlei Hinsicht nicht mehr wegzudenkenden technischen Weiterentwicklungen bringen eine umfangreiche Datenkommunikation innerhalb des Fahrzeugs (zB ABS - Antiblockiersystem), von Fahrzeug zu Fahrzeug (zB Bremsassistent) sowie vom Fahrzeug zu Dritten (zB eCall) mit sich. Doch besteht derzeit eine große Unübersichtlichkeit darüber, welche Daten erhoben, gespeichert und weitergeleitet werden und wer sie zB für mögliche Haftungs-, Beweis- oder Schuldfragen verwenden darf. ZVR 2015-04
Safe & Sober - Alkohol-Wegfahrsperre für Europas Kampf gegen alkoholisierte Fahrer
ZVR 2015-03
Mit der 25. StVO-Nov BGBI I 2013/39 wurden neue Möglichkeiten für den Radverkehr geschaffen, die die Verkehrssicherheit nicht nur für Radfahrer, sondern für alle Verkehrsteilnehmer erhöhen sollen. Der Beitrag stellt die Umsetzung der für Radfahrer relevanten Änderungen - Begegnungszone, Fahrradstraße und Freigabe der Radwegebenützungspflicht - in der RVS für den Radverkehr dar. ZVR 2014-12a
Aggressivität im Straßenverkehr: Ergebnisse einer KFV-Studie
Hauptunfallursachen von Verkehrsunfällen waren 2013 nach Einschätzung der Polizeiorgane Vorrangverletzung (auch gegenüber Fußgängern) und Rotlichtmissachtung (24,3%), nicht angepasste Geschwindigkeit (14,7%), mangelnder Sicherheitsabstand (6,3%), Überholen (3,4%) sowie Missachtung von Ge- und Verboten (2,4%). Dabei handelt es sich um Verwaltungsübertretungen, die mit aggressivem Fahrverhalten typischerweise im Zusammenhang stehen. ZVR 2014-12
Schauplatz Schutzweg: Anhaltebereitschaft von Kfz-Lenkern am Schutzweg
Vor 20 Jahrne wurde der Vorrang von Fußgängern auf Schutzwegen durch eine Änderung der StVO gestärkt. Unfälle auf Schutzwegen sind dennoch nach wie vor ein aktuelles Thema, die Verbesserung der Sicherheit vor allem auf ungeregelten Schutzwegen eine zentrale Herausforderung. Ein aktuelles Projekt liefert augschlussreiche Erkenntnisse zur Anhaltebereitschaft von Kfz-Lenkern an Schutzwegen und soll damit einen Beitrag zur Diskussion rund um den "Schauplatz Schutzweg" leisten. ZVR 2014-11
Regeleinhaltung an Eisenbahnkreuzungen: Eine grenzübergreifende Studio zu Sicherheitsgefühl, Gefahrenbewusstsein und Verhalten an Eisenbahnkreuzungen in Österreich und Ungarn.
Bahnübergänge sind risikoreiche Orte. Besonders im Grenzbereich zwischen Staaten mit unterschiedlichen Verkehrsregeln kann es aufgrund mangelnder Orts- und Regelkenntnis zu Fehlverhalten von Kfz-Lenkerinnen mit fatalen Folgen kommen. Aber nicht nur die ungekannten Bahnübergänge können gefährlich sein, auch jene, die einem sehr vertraut sind, werden oft nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit gequert. Mit dem Thema Erhöhung der Sicherheit entlang einer grenzüberschreitenden Bahnlinie im Burgenland und in Westungarn beschäftigte sich das österreich-ungarische Gemeinschaftsprojekt SiEBaBWE. ZVR 2014-10
43. Österreichischer Verkehrssicherheitspreis "Aquila" verliehen
Das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) ehrt heuer ORF-Journalistin Mag. Beate Tomassovits-Weis, die Wiener Linien, die Marktgemeinde Lustenau, Winterrodeln.org (gemeinsam mit der AUVA und dem Verein Sicheres Tirol), die Volksschule Pirka sowie die HLW Elisabethinum 1B (in Kooperation mit der Neuen Volksschule St. Johann) mit dem Österreichischen Verkehrssicherheitspreis "Aquila". Letztere sind auch Sieger des Kreativwettbewerbs "Unsere Ideen für Sicheres Gehen". ZVR 2014-09
Aufgrund eines soeben ergangenen EuGH-Urteils können in einem anderen Mitgliedstaat begangene Straßenverkehrsdelikte aktuell nur noch bis zum 6.5.2015 europaweit vollstreckt werden; die maßgebliche Richtlinie (2011/82/EU) wurde auf einer falschen Rechtsgrundlage erlassen. Darüber hinaus gibt es zu berichten, dass der Rat der Verkehrsminister bei seiner Tagung am 5.6.2014 zu verschiedenen Legislativdossiers Entscheidungen erreicht hat. ZVR 2014-09
Das Führerscheingesetz (FSG) - Gesetze und ihre Geschichte
Mit der Geschichte des Führerscheingesetzes beginnt eine Reihe von hintergründigen Betrachtungen zu Gesetzen, die wir im Schadenersatz- und Verkehrsrecht als Rechtsanwender schätzen und wahrscheinlich beinahe täglich verwenden. Aber die Rechtsquelle einmal aus der Vogelperspektive zu betrachten oder historische Details, charakterisierende Merkmale und authentisch überlieferte Merkwürdigkeiten zum Gesamtwerk genussvoll nachzulesen - dazu fehlt oft die Zeit. Mit der - in loser Abfolge erscheinenden - Artikelreihe "Gesetze und ihre Geschichte" laden der Verlag Manz und seine Autoren zu einer interessanten, lehrreichen und hoffentlich auch gelegentlich überraschenden Zeitreise in die Historie von bedeutenden Gesetzeswerken im Rechtsbereich Verkehr und Schadenersatz ein. ZVR 2014-09
Müde Lenker im Sommerverkehr
Müdigkeit am Steuer und die damit verbundene Beeinträchtigung der Aufmerksamkeits- und Konzentrationsleistung sind eine unterschätzte Unfallursache auf Österreichs Autobahnen. An Autobahnraststätten wurden Lenker gezielt zu diesem Thema befragt und die Auswirkungen von langen Fahrten und monotonen Fahrsituationen auf die Reaktionsleistung untersucht. ZVR 2014-07/08
Gurt in Österreich - Unfallzahlen, Gurtquoten und Einstellungen
Seit 1984 ist das Nichtangurten im Pkw strafbar, 30 Jahre später wird diese Vorschrift leider in der Realität noch immer nicht vollständig befolgt. Die Gurtanlegequote ist in Österreich zwar in den vergangen Jahren stetig gestiegen, die Österreicher sind dennoch im internationalen Vergleich nach wie vor "Gurtmuffel". Das KFV hat sich damit befasst, was die typischen "Gurtmuffel" ausmacht und was ihr Verhalten beeinflussen könnte. ZVR 2014-06
Kurvenschneiden bei Motorradfahrern: Bestandsaufnahme und Gegenmaßnahmen
Zwei unübersichtliche Linkskurven im Liesertal nahe Spittal/Drau fielen im Unfallgeschehen auf und wurden zu den Modellfällen einer Beobachtungsstudie. Andernorts in Kärnten wurden Bodenmarkierungen als Gegenmaßnahme erfolgreich erprobt. ZVR 2014-04
Im letzten Halbjahr konnten auf EU-Ebene Fortschritte hinsichtlich der Vorschriften zum "Smart Tachograph" erzielt werden, ebenfalls auf Schiene sind das Paket zur technischen Fahrzeugkontrolle und die Rechtsakte zum TEN-Netz. Zur überarbeiteten FluggastrechteVO wird noch verhandelt; neue Vorschläge liegen im Bereich Binnenschifffahrt auf dem Tisch. Der EUGH äußerte sich in mehreren Urteilen zum Ersatz von immateriellen Schäden und zum Schadensregulierungsbeauftragten bei der Kfz-Haftpflichtversicherung. ZVR 2014-04
Laut Experten haben 20 bis 30% aller in Österreich zugelassenen Medikament Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit. Darunter befinden sich sowohl rezeptpflichtige als auch rezeptfreie Präparate. Die Rate der Verkehrsunfälle, die direkt oder indirekt auf Medikamenteneinnahme zurückzuführen sind, wird auf bis zu 25% geschätzt. Im Zuge einer internationalen Erhebung gab fast ein Drittel der befragten Österreicher an, hin und wieder nach der Einnahme von Medikamenten, die als verkehrsgefährdend deklariert sind, mit dem PKW zu fahren. ZVR 2014-02
LKW-Fahrverbot auf dem äußerst linken Fahrstreifen bei drei oder mehr Fahrstreifen im hochrangigen Netz
Zur Hebung der Verkehrssicherheit wird erwogen , im hochrangigen Straßennetz ein Fahrverbot für LKW auf dem äußerst linken Fahrstreifen bei Richtungsfahrbahnen mit drei oder noch mehr Fahrstreifen einzurichten. Welche Auswirkungen diese Maßnaheme auf die Verkehrssicherheit hat, wird im Folgenden erörtert. ZVR 2013-12
Werbung auf und neben dem Straßengrund
Kampagnen und Bewusstseinsbildung stellen nicht nur ein erwünschtes und wirksames Mittel zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, sondern auch eine angemessene Alternative bzw. Ergänzung zur Bestrafung dar. Es ist nun der Frage nachzugehen, ob z.B. jemand, der an Fahrzeuglenker appelliert, nicht alkoholisiert zu fahren, werbend i.S. der STVO tätig wird und damit dem einschlägigen Bewillungsregime unterliegt. ZVR 2013-10
Beim Verkehrsministerrat im Juni 2013 konnte für die Vorschläge bzgl. einer VO über die Meldung von Ereignissen in der Ziviilluftfahrt, einer RL über die Interoperabilität des Eisenbahnsystems aus dem 4. Eisenbahnpaket sowie zweier Akte aus dem sog. EU-Straßenverkehrssicherheitspaket eine Einigung in Form einer allgemeinen Ausrichtung erreicht werden. Der Rat hat zudem - unterstützt vom Parlament - das Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention ratifiziert, wodurch dieses nun offiziell eine bedeutende Stellung in der europäischen Verkehrspolitik einnimmt. ZVR 2013-09
Die Unfallkosten des Straßenverkehrs
Verkehrsunfälle verursachen hohe Kosten, nicht nur für Einzelne, sondern für die gesamte Volkswirtschaft. In einer Studie im Auftrag des BMVIT wurden diese Kosten ermittelt, wobei sämtliche aus dem Unfall entstehenden Kosten einschließlich volkswirtschaftlicher Folgekosten quantifiziert wurden. Diese Bewertung von Unfallkosten kann vielerlei Zecke erfüllen. So ermöglicht das Ergebnis einer Unfallkostenrechnung den Vergleich der Kosten für Verkehrssicherheitsmaßnahmen mit dem daraus erwachsenden Nutzen (verminderte Unfallkosten). Weiters bilden die Ergebnisse einen wesentlichen Beitrag für Wegekostenrechnungen, die wiederum Basis für Tarifüberlegungen im Verkehrssektor sein können. ZVR 2013-07/08
Die 25. StVO - Novelle
Die 25. StVO-Novelle brachte mit der Einführung der Begegnungszone, der Fahrradstraße und der nicht benützungspflichtigen Radwege mehrere Neuerungen mit sich, die es in Zukunft ermöglichen, Straßen für alle Straßenbenützer - vor allem aber für den Radverkehr - attraktiver und zugleich sicherer zu gestalten. Telefonieren ohne Freisprechanlage ist nun für Radfahrer verboten; der Parkausweis für Menschen mit Behinderungen wurde reformiert. ZVR 2013-06
Reform der Motorradfahrausbildung: Maßnahmen zur Prävention von Unfällen 16-jähriger Motorradlenker
Seit Jänner 2013 können 16-Jährige einen Motorradführerschein erwerben, eine Änderung, die auf Basis europarechtlicher Vorgaben vorgenommen wurde. Um dem damit verbundenen Risiko zu begegnen - junge Lenker sind einer besonders hohen Unfallgefahr ausgesetzt -, wurde die Fahrausbildung reformiert. Dabei wurde insb. der Präventionsansatz Risikokompetenz eingeführt, begleitet von einer entsprechenden Weiterbildung der Fahrlehrer. Im Rahmen der zweiten Ausbildungsphase sind nunmehr auch ein Gefahrenwahrnehmungstraining und eine Perfektionsfahrt zu absolvieren. ZVR 2013-04
Ein Paket "Bessere Flughäfen" zur Effizienz- und Transparenzsteigerung, neue Weichenstellungen für mehr Wettbewerb im europäischen Bahnverkehr sowie ein Bündel von Maßnahmen zur Verkehrssicherheit von Fahrzeugen stellen Ende 2012/Anfang 2013 zentrale Punkte der europäischen Verkehrspolitik dar. Der EuGH stärkt erneut die Rechte von Flugreisenden. ZVR 2013-04
Spannungsfeld E-Bike
Mit dem sogenannten E-Bike wurde das Rad zwar nicht völlig neu erfunden; dennoch ist damit ein neues Zeitalter auf den Straßen angebrochen. Der Ansturm auf Elektroräder macht es erforderlich, nicht nur unser Bewusstein in Bezug auf veränderte Bewegungs- und Begegnungsmuster zu schärfen, sondern auch zu überprüfen, ob die (auf Fahrräder zugeschnittenen) rechtlichen Rahmenbedingungen für den Straßenverkehr die Sicherheit von E-Bike-Fahrern ausreichend gewährleisten könnten. ZVR-2013-02
Der aktuelle Trend zu größeren Schulstandorten und der wachsende Bedarf an weiterführender Bildung führen dazu, dass der Schülertransport eine zunehmend größere Rolle spielt. Viele ländliche Gebiete sind dabei auf eine Schülerbeförderung im Gelegenheitsverkehr angewiesen, weil kein wirtschaftlich tragfähiger Linienverkehr eingerichtet werden kann. Im Schuljahr 2010/2011 wurden im Gelegenheitsverkehr rund 4.000 Fahrzeuge eingesetzt, die wöchentlich insgesamt 1.822.700 km zurücklegten. Grund genug, diese Schülertransporte genauer unter die Lupe zu nehmen, um aufzuzeigen, wo mit gezielten Reformen die Sicherheit der beförderten Schüler erhöht werden kann. ZVR 2012-12
Punkte für Verkehrssicherheit
Können Punkteführerscheinsysteme die Verkehrssicherheit nachhaltig verbessern? Im EU - Projekt BestPoint wurden vielversprechende Praktiken ("Best Practics") identifiziert, aus denen sich wichtige Anhaltspunkte für die Weiterentwicklung des österr. Vormerksystems ableiten lassen. ZVR 2012-10
Die Räder der EU-Verkehrsreformen drehten sich bis zur Sommerpause 2012 noch munter weiter - zu endgültigen Abschlüssen ist es jedoch nicht mehr gekommen. Fest steht, dass an den Grundfreiheiten nicht gerüttelt wird; zudem werden die Angleichung der Rechtsvorschriften, ein gesteigerter und fairer Wettbewerb in einem funktionierenden Markt sowie die Nichtdiskriminierung von den Organen großgeschrieben. Häufig muss die Kommission zudem die Umsetzung von EU-Verkehrsvorschriften einmahnen - vielleicht auch ein Grund dafür, dass insgesamt vermehrt ein Übergang von der Handlungsform einer RL zu der einer VO zu erkennen ist. ZVR-2012-09
Ergebnisse des ersten Alkohol-Interlock-Pilotprojekts in Österreich
Alkohol-Interlocks sind zurzeit in aller Munde. Ein erstes Pilotprojekt beleuchtete den möglichen Einsatz dieser Geräte im Bereich des kommerziellen Straßentransports, insb des Gütertransports. Die dabei gewonnen Ergebnisse sind in diesem Artikel dargestellt. ZVR 2012-07/08
Brauchen wir führerscheinrechtliche Maßnahmen für ältere PKW-Lenker?
Der Anteil älterer Pkw-Lenker im Straßenverkehr wird in den nächsten Dekaden deutlich ansteigen. Das wirft Fragen hinsichtlich der Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit und der Notwendigkeit der Entwicklung politisch vertretbarer Präventionsmaßnahmen auf. ZVR 2012-06
Neue technologische Entwicklungen ermöglichen es, dem Fahrzeuglenker permanent über die Schulter zu blicken. Sein alltägliches Fahrverhalten kann erforscht werden, ohne dass durch die Beobachtung Einfluss genommen wird. Strukturierte Beobachtung zur Fahrverhaltensanalyse steht im Mittelpunkt des neuen Forschungsansatzes Naturalistic Driving. ZVR-2012-04
Die EU-Aktivitäten im Verkehrsbereich standen auch Ende 2011 ganz unter dem Motto "Connecting Europe" - sei es bei der Entwicklung eines neuen Verkehrs(kern)netzes (TEN-V), der Vereinheitlichung des Rechtsrahmens für die Erteilung von Pilotenlizenzen oder beim Aufbau eines europäischen Eisenbahnraums. IdS judizierte auch der EuGH, dass ein sektorales Fahrverbot auf der Inntalautobahn in Tirol eine Beschränkung des freien Warenverkehrs darstellt. ZVR 2012-04
Gemeinschaftsstraßen: Sichere Straßen von Morgen
Shared Space, Begegnungszone, Wohnstraße - das alles sind Konzepte, die eine Fläche für alle Verkehrsteilnehmer vorsehen. Sie sollen zukünftig in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter dem Überbegriff "Gemeinschaftsstraße" zusammengefasst werden. Folgender Artikel zeigt auf, worum es bei den einzelnen Konzepten geht und warum die Begegnungszone auch für Österreich eine zukunftsweisende Option ist. ZVR 2012-02
Das Radfahrpaket 2011: Änderungen und Wünsche aufgrund des Unfallgeschehens und der neuen RVS (Richtlinie für das Straßenwesen) für den Radverkehr
Alle 20 Minuten verunglückt ein Radfahrer in Österreich. Damit die Sicherheits- und Qualtiätsstandards der Radverkehrsinfrastruktur österreichweit verbessert werden und als Folge die hohen Unfallzahlen mit Radfahrern gesenkt werden können, wurde u.a. die Richtlinie RVS 03.02.13 "Radverkehr" erarbeitet. Die geltenden Vorschriften im Straßenverkehrsrecht stellen der Planung von Radverkehrsanlagen jedoch zum Teil Hürden in den Weg. So sind einige Radverkehrslösungen, die sich in der Praxis auf Österreichs Straßen bereits bewährt haben, nicht widerspruchsfrei mit der StVO vereinbar. ZVR 2011-12a
Verkehrszeichen in Österreich: Eine juristische und wahrnehmungspsychologische Betrachtung
Das KFV hat im Zuge eines Projekts eine Inspektion von Verkehrszeichen in Österreich durchgeführt. Ziel war es, den verantwortlichen Straßenerhaltern die Aufgaben und Verantwortung bei Aufstellung sowie Instandhaltung von Verkehrszeichen deutlich darzustellen. Die im Rahmen des Projekts gewonnenen Resultate schaffen eine Grundlage für zukünftige Qualtiätsverbesserungen von Verkehrszeichen. In diesem Zusammenhang wurden Checklisten erstellt, welche den Verantwortlichen praktische Hinweise zur Qualtiätssicherung bei neuen und bestehenden Verkehrszeichen, unter Berücksichtigung geltender Gesetze, Verordnungen und Normen, geben sollen. ZVR 2011-12
Umsetzung der 3. EU-Führerscheinrichtlinie in Österreich
Durch die 14. Novelle erfährt das Führerscheingesetz die inhaltlich bisher tiefgreifendste Änderung seit seiner Einführung im Jahre1997. Damit einher geht die weitere Harmonisierung führerscheinrechtlicher Bestimmungen und Umsetzung von Grundfreiheiten in der Europäischen Union. ZVR 211-10
Im ersten Halbjahr 2011 legte die Kommission in Form eines Weißbuchs die Verkehrsstrategie für die nächsten Jahrzehnte bis 2050 vor. Das Parlament nahm mit der RL zur grenzüberschreitenden Strafverfolgung und der EurovignettenRL zwei Vorschläge an, über die Einigkeit erst nach längerem Tauziehen zwischen den Institutionen erzielt werden konnte. Aus der Rechtsprechung des EuGH schließlich gibt es Neuigkeiten sowohl zur Kraftfahrzeug-Haftplichtversicherung als auch zum Eisenbahnrecht. ZVR 2011-09
Radhelmpflicht für Kinder bis zum vollendeten 12.Lebensjahr
Seit 31.05.2011 ist für Kinder bis zum vollendeten 12.Lebensjahr auf öffentlichen Straßen das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Damit wurde ein wichtiger Schritt zur Prävention von Kopfverletztungen bei RadfahrerInnen dieser Altersgruppe gesetzt. Die Notwendigkeit der Maßnahme wird von Verkehrsunfallstatistik und Freizeitunfallstatistik untermauert. ZVR 2011-07/08
Das Österreichische Verkehrssicherheitsprogramm 2011-2020
Das neue Verkehrssicherheitsprogramm setzt die Grundlage, Österreich von seinem Rang im Mittelfeld wieder an die verkehrssichersten Länder Eurpopas heranzuführen. ZVR 2011-06
Weg frei für den Radverkehr!
Radverkehrsunfälle machen ca. 14% des Gesamtunfallgeschehens aus; aufgrund der gehlenden "Knautschzone" und der großen Geschwindigkeitsunterschiede sind Radfahrer im Vergleich zu motorisierten Verkehrsteilnehmern relativ ungeschützt. Radwege sollen mehr Sicherheit bieten, werden aber (va im Ortsgebiet) nicht immer benützt, wenn z.B. die Fahrbahn als schnellere Alternative erscheint. Für besonderen Konfliktstoff sorgen zudem Schnittpunkte mit Kraftfahrzeuglenkern; dabei führen gekennzeichnete Übergänge nicht zwingen zu einer Unfallreduktion. Im Übrigen sind die geltenden Sonder-Vorrangregeln häufig verwirrend. ZVR 2011-04
In Brüssel konnten während der letzten Monate wesentliche Fortschritte in einigen zentralen Bereichen erzielt werden. Weichenstellungen erfolgten bei der grenzüberschreitenden Verfolgung von Verkehrsdelikten, der Neufassung der Europavignettenrichtlinie und hinsichtlich der Fahrgastrechte von Schiffs- und Buspassagieren. Die Kommission legte Leitlinien für die Straßenverkehrssicherheitspolitik des nächsten Jahrzehnts vor und setze neue Initiativen im Bereich des Eisenbahnwesens. ZVR 2011-04
Die Führerschein Nachschulung
Vor nunmehr 20 Jahren wurden die gesetzlichen Grundlagen für Anordnung von so genannten begleitenden Maßnahmen neben dem Entzug der Lenkberechtigung geschaffen. Mittlerweile ist die Nachschulung aus dem Sanktionenkatalog nicht mehr wegzudenken, jüngste Forschungsergebnisse im Rahmen des Eu-Projekts DRUID bestätigen eindrucksvoll ihre Wirksamkeit. ZVR 2011-02
Verkehrssicherheitsprogramme für Bezirke und Gemeinden
Verkehrssicherheitsprogramme auf Bundes- und Länderebene sind erfolgreich,
sollte man dieses funktionierende Konzept auch auf Bezirks und Gemeindeebene übertragen, wo Bürgerinnen und Bürger am besten zu erreichen sind? ZVR 2010-12
Fragen rund um den verbreiteten Einsatz in Österreich. ZVR 2010-10
Aktuelle Vorhaben betreffen den Umweltschutz und die effiziente Energienutzung. ZVR 2010-09
50 Jahre StVO
Im Juli 1960 wurde StVO verlautbart, ehe sie am 1.1.1961 in Kraft getreten ist. Mit ihrem mittlerweile 50-jährigen Bestandhat sie hinsichtlich Nachhaltigkeit nicht nur alle Vorgängerregelungen in den Schatten gestellt, sondern auch in zahllosen Novellen ihre Anpassungsfähigkeit an den technischen und juristischen Fortschritt bewiesen. ZVR 2010-07/08
Förderung der Verkehrssicherheit für Verkehrsteilnehmer mit Migrationshintergrund
Die diesem Artikel zugrundeliegende Studie beschäftigte sich mit dem Unfallgeschehen von Personen mit Migrationshintergrund in Wien. Erstmals wurden damit in Wien die Unfälle mit Personenschaden von Verkehrsteilnehmern mit Migrationshintergrund analysiert und deren Unterschiede zu Verkehrteilnehmern ohne Migrationshintergrund herausgearbeitet. ZVR 2010-06
Radarwarngeräte - Navi, Jammer und Co - was ist in Österreich erlaubt?
Immer wieder findet man Werbung für Radarwarngeräte, Radarjammer oder Navigationsgeräte mit Radarfunktion. Doch dürfen diese Geräte in Österreich auch verwendet werden? Dieser Artikel soll einen kurzen Überblick über die rechtliche Lage geben. ZVR 2010-04
Ist Rotlichtüberwachung an Eisenbahnkreuzungen mit Lichtzeichenanlage wirksam? - Ergebnisse eines Pilotprojekts
Das Interesse an Verkehrsunfällen auf Eisenbahnkreuzungen ist groß, da in Gesamtösterreich bei durchschnittlich 77 Unfällen mit Personenschaden im Jahr 23 Personen sterben. Die neue Eisenbahn-Kreuzungsverordnung (EisbKrV), die sich derzeit in Begutachtung befindet, setzt daher auf die technische Sicherung stark frequentierter Bahnübergänge durch Schranken und Lichtzeichenanlagen. Ein Projekt sollte zeigen, ob automatisierte Rotlichtkameras an Eisenbahnkreuzungen mit Lichtzeichenanlagen zusätzliche Sicherheit bieten. ZVR 2010-02
Sanktionen für alkoholisiertes Fahren - Die Neuregelung nach der 12. FSG-Novelle
Am 1.9.2009 ist die 12. FSG-Novelle in Kraft getreten. Ua werden mit dieser Novelle die Sanktionen und Maßnahmen für alkoholisiertes Fahren geändert. Im Folgenden werden nach einem kurzen Überblick über die Entwicklung der gesetzlichen Bestimmungen in diesem Berreich die derzeit geltenden Sanktionen und Maßnahmen dargestellt, wobei besonderes Augenmerk auf die Neuerungen gelegt wird. ZVR 2009-12a
Tabelle zum Vormerksystem - aktualisiert
In der ZVR 2007/118 wurde eine Tabelle zum Vormerksystem veröffentlicht, in der als Hilfe vor allem für die Praxis die je nach Kombination der begangenen Vormerkdelikte anzuordnenden besonderen Maßnahmen dargestellt wurden. Aufgrund der Einführung der Kindersicherungskurse als Maßnahme im Rahmen des Vormerksystems mit der 12. FSG-Novelle, BGBl I 2009/93, entspricht diese Tabelle nicht mehr der derzeitigen Rechtslage und wird daher in aktualisierter Form nochmals veröffentlicht. Gleichzeitig wird zur leichteren Handhabung danach unterschieden, welches Delikt zuerst begangen wurde. ZVR 2009-12
Verhalten auf Eisenbahnkreuzungen - Fehleinschätzung der Risiken auf Eisenbahnkreuzungen durch die Straßenverkehrsteilnehmer
Schrankenanlage, Lichtzeichen und Warntafeln – die beste technische Sicherung nützt nichts, wenn Verkehrsteilnehmer sie nicht beachten: 2008 starben 17 Menschen bei 151 Unfällen auf österr Eisenbahnkreuzungen.1) Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) befragte im Juni 2009 österreichweit rund 1.000 Personen zu ihrem Verhalten an Bahnübergängen. ZVR 2009-11
Ladungssicherung in Österreich: Verbesserung von Schulungsmaßnahmen
Die Einführung des Führerschein-Vormerksystems brachte in Österreich viel Bewegung in den Themenbereich Ladungssicherung. Durch verstärkte Kontrollen der Exekutive entstand bei den betroffenen Gruppen (Absender, Frächter etc.) verstärkt der Bedarf nach Wissen auf dem Gebiet der Ladungssicherung. Im Rahmen einer Studie wurde das vorhandene Schulungsangebot in Österreich eingehend untersucht. ZVR 2009-03
Im letzten Halbjahr wurde in Brüssel mit den Vorarbeiten zum Verkehrsweißbuch für die nächste Dekade begonnen. Neben einer Konsultation zur Fahrausbildung gab es weitere wichtige Fortschritte im Straßen-, Luft- und Schienenverkehr. ZVR 2009-09
Sicher auf 2 Rädern - Ein Erlebnisworkshop für junge Mopedfahrer
Mopedfahren ist gefährlich - dennoch für viele junge Menschen der Start in die motorisierte Welt. Verschärftes Risiko besteht für all jene Jugendlichen, die bereits mit 15 Jahren mit dem Moped unterwegs sind. Nach dem Motto "Wer Wagnis sucht, will Sicherheit" wurde 2008 ein Workshop mit dem Titel "Sicher auf 2 Rädern" durchgeführt, der 15-jährige Mopedfahrer auffordert, sich mit ihrem Risiko und dessen eigener Einschätzung auseinanderzusetzen. ZVR 2009-07/08
Das Vormerksystem - erste Auswirkungen und Erfahrungen. Eine Bewertung aus Sicht der Beteiligten
Seit einigen Jahren ist das österreichische Führerscheinvormerksystem in Kraft - Zeit, das System umfassend zu evaluieren. Dazu wurden die registrierten Vormerkungen untersucht, Vertreter der Bevölkerung, der Exekutive sowie Anbieter von Nachschulungen und anderen besonderen Maßnahmen zu ihren ERfahrungen befragt und die Auswirkungen auf das Unfallgeschehen analysiert. Die Zusammenschau der verschiedenen Sichtweisen erlaubt Optimierungsvorschläge. ZVR 2009-05
Müdigkeit am Steuer und die rechtlichen Konsequenzen
Für Unfälle gibt es viele Ursachen. Eine der häufigsten wird in ihrer Tragweite von den meisten Autofahrern unterschätzt, nämlich die Gefahr, am Steuer einzuschlafen. Übermüdet ein Fahrzeug zu lenken, erhöht nicht nur das Unfallrisiko, sondern kann auch weitreichende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. ZVR 2009-04
Im letzten halben Jahr wurden vor allem im Straßenverkehr wichtigte Fortschritte - insb mit dem Inkrafttreten der Infrastrukturrichtlinie - erzielt. Für den Vorschlag zur grenzübergreifenden Durchsetzung von Verkehrssicherheitsvorschriften war allerdings im Rat vorläufig Endstation. Mit neuen Vorschlägen der Kommission soll eine Förderung von Verkehrssicherheit und Verbraucherschutz erreicht werden. ZVR 2009-04
Ladungssicherung - Bedeutung von Ausbildung und betrieblicher Organisation
Nach Änderungen der Bestimmungen über Ladungssicherung in den vergangenen Jahren, spätestens aber seit der Einführung des Führerschein-Vormerksystems ist Ladungssicherung ins Zentrum des Interesses gerückt. Unsicherheit herrscht bei der Ausführung der Ladungssicherung genauso wie bei der Kontrolle. In Anbetracht der Vielschichtigkeit des Problems wurden einige Lösungsansätze erarbeitet, die im Folgenden dargestellt werden. ZVR 2009-02
Schülertransporte - ein Gesamtüberblick
Mit September 2008 traten nicht nur neue Bestimmungen über die Schülerbeförderung in Omnibussen, sondern auch neue Ausbildungsvorschriften für Berufskraftfahrer in Kraft. Der Beitrag soll aus diesem Anlass - als Hilfestellung für die Praxis - das komplexe Geflecht von verkehrsrechtlichen Regelungen für den Transport von Schülern mit Pkw, Kkw und Omnibussen übersichtlich darstellen und erläutern. ZVR 2008-11
Wie sicher sind Mopedautos? Tiefenanalyse von Unfällen mit Beteiligung eines Mopedautos und Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Der Anteil von Mopedautounfällen am Gesamtunfallgeschehen erscheint derzeit gering. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mopedautoinsasse bei einem Unfall getötet wird, ist aber deutlich höher als bei Pkw-Insassen und Motorradfahrern. Beim Vergleich der Lenkvoraussetzung scheint Österreich unter den europäischen Ländern mit den niedrigsten Voraussetzungen für Mopedautolenker hinsichtlich praktischer Prüfung und ärztlicher Untersuchung auf. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse werden Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit empfohlen. ZVR 2008-09
Im ersten Halbjahr 2008 sind der Union einige wichtige Schritte in Richtung Verbesserung der Verkehrssicherheit gelungen: Die Kommission legte mehrere neue Legislativvorschläge vor; in bislang umstrittenen Vorhaben konnte Einigung erzielt werden. ZVR 2008-09
Tiefenanalyse tödlicher Verkehrsunfälle: Unfallursachen und -verschuldung
In den Jahren 2002 - 2004 ereigneten sich auf Österreichs Straßen pro Jahr rund 40.000 Unfälle mit Personenschaden, wobei etwa 900 Menschen getötet und ca. 8.000 schwer verletzt wurden. Die nachfolgenden Detailergebnisse basieren auf Erhebungen in Gerichtsakten tödlicher Verkehrsunfälle (In-Depth-Untersuchung) und stellen erstmals Unfallumstände und -ursachen detailliert gegenüber. ZVR 2008-07/08
Die 3. EU-Führerscheinrichtlinie: Ein erster Anblick auf eine umfassende Reform des österreichischen Führerscheinrechts.
Seit Erlassung der 2. EU-Führerscheinrichtlinie sind immerhin 16 Jahre vergangen, bis im Jänner 2007 die 3. EU-Führerscheinrichtlinie in Kraft getreten ist. Innerhalb von vier Jahren sind nun die dort enthaltenen Bestimmungen in Österreich umzusetzen und ab dem 19.1.2013 auch anzuwenden. ZVR 2008-06
Evaluation der zweiten Ausbildungsphase
Am 1. 1. 2003 wurde die zweite Ausbildungsphase für Fahranfänger gesetzlich implementiert. Im Jahr 2006 führte das KfV unterstützt durch das BMVIT eine erste umfassende Evaluation dieses Ausbildungssystems durch. Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend, da deutliche Reduktionen bei Unfällen mit Personenschaden, vor allem bei Alleinunfällen beobachtet werden konnten. Trotzdem gibt es Verbesserungspotenzial, etwa bei einer inhaltlichen Überarbeitung der Module oder bei der Optimierung der Absolvierungsfristen. ZVR 2008-04
Beim letzten Verkehrsministerrat im Jahr 2007 konnten zum Teil noch wichtige Weichen in der Verkehrspolitik gestellt werden. Angenommen wurden außerdem Schlussfolgerungen zu dem von der Kommission vorgelegten verkehrsträgerübergreifenden Aktionsplan zur Güterverkehrslogistik, der die Ausarbeitung eines einheitlichen Beförderungsdokuments sowie die Einrichtung einer einzigen Anlaufstelle zur Übermittlung von Verwaltungsinformationen unterstützt. ZVR 2008-04
10 Jahre Führerscheingesetz
Mit dem Beitritt Österreichs zur EU fand auch eine Reform des österreichischen Führerscheinrechts statt, welches sich seither lebendigst weiterentwickelt hat und in seinem 10-jährigen Bestehen ein beredter Spiegel österreichischer Verkehrspolitik wurde. ZVR 2007-10
Die EU fährt im 2. Quartal 2007 weiter in Richtung Harmonisierung und Liberalisierung; teilweise gelingen bereits lang ausstehende Abschlüsse - manchmal auch zugunsten der Subsidiarität der Mitgliederstaaten. ZVR 2007-09
Alkoholvorschriften für Nicht-Lenker
Die Alkoholisierung von Fahr(schul)lehrern und -begleitern aus rechtlicher Sicht.
In Österreich ist nicht nur das Lenken und In-Betrieb-Nehmen von Fahrzeugen in alkoholisiertem Zustand untersagt - auch Fahr(schul)lehrer und Begleiter von Ausbildungs-, Übungs- und Lehrfahrten unterliegen Alkoholregelungen. ZVR 2007-07/08
Tabelle zum Vormerksystem
In der vorliegenden Tabelle werden die je nach begangener Deliktskombination anzuordnenden Maßnahmen im Rahmen des Vormerksystems dargestellt. ZVR 2007-05
(Not) fit to drive? Zu den Rahmenbedingungen für die gesundheitliche Eignung von Kraftfahrzeuglenkern.
Bisher musste auf deutsche Begutachtungsleitlinien zurückgegriffen werden. Nun liegen erstmals auch für Österreich einheitliche Kriterien zur Begutachtung von Krankheiten bei Kraftfahrzeuglenkern in Bezug auf ihre Fahrtauglichkeit vor. Experten von ärztlicher und behördlicher Seite haben gemeinsam mit Verkehrspsychologen und Verkehrsjuristen ein Handbuch erarbeitet, das die Einzelfallgerechtigkeit verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zu mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen leisten soll. ZVR 2007-05
Licht am Tag - Sehen und gesehen werden
Eine der im letzten Jahr eingeführten und wohl am meisten diskutierten Verkehrssicherheitsmaßnahmen ist Licht am Tag. Durch das Fahren mit Licht am Tag sind andere Verkehrsteilnehmer früher wahrnehmbar, wodurch die Reaktionszeit der Verkehrsteilnehmer erheblich verkürzt werden kann. Das rechtzeitige Erkennen und Reagieren auf Gefahren ist entscheidend für die Senkung der Unfallzahlen auf Österreichs Straßen. ZVR 2007-01
Scheckkartenführerschein: Verfahren bei der Neuerteilung
Die 8. FSG-Novelle, BGBI I 2005/152, brachte eine Neugestaltung des Lenkbereichtigungs-Erteilungsverfahrens sowie - in Hinblick auf die Vorgaben der 3. EU-FührerscheinRL - die Einführung des Scheckkartenführerscheins. Dies erforderte auch entsprechende Novellierungen der Verordnungen zum FSG. Die Grafik samt Anmerkungen gewähren einen kurzen Überblick über die wesentlichsten Neuerungen des Verfahrens bei der Neuerteilung der Lenkberechtigung. ZVR 2006-12
Die Vollziehung der Sicherheitsgurtenpflicht
Obwohl bereits seit 1976 die Verwendung des Sicherheitsgurtes in bestimmten Kfz gesetzlich vorgeschrieben und seit 1984 die Nichteinhaltung mit einer Verwaltungsstrafe bedroht ist, schneidet Österreich in punkto Gurtverwendungsquote im internationalen Vergleich - trotz Steigerung 2005 - schlecht ab. Die Autoren beleuchten Lücken im Bereich der Vollziehung des Gesetzes und zeigen Möglichkeiten zur Verbesserung auf. ZVR 2006-10
Was bringt die Einführung einer gesetzlichen Radhelmpflicht?
In Ländern, die gesetzlich die Verwendung des Radhelms vorschreiben, werden die höchsten Helmtragequoten erreicht. Eine Diskussion über die gesetzliche Regelung in Österreich erscheint aber erst sinnvoll, wenn in der Bevölkerung ausreichend Zustimmung zu der gesetzlichen Vorschrift vorhanden ist, d. h. wenn der Radhelm bereits als soziale Norm gilt. Diese Voraussetzung ist in Österreich für die Altersgruppe der Kinder bis 14 Jahren bereits gegeben. ZVR 2006-09
Die Kombination von Ortstafel und zusätzlicher Tafel
Nachdem der KwGH im Jahr 2002 feststellte, dass an Ortstafeln keine wie auch immer gearteten StVO-fremden Hinweistafeln angebracht werden dürfen, novellierte der Gesetzgeber 2003 die entsprechende straßenpolizeiliche Rechtsgrundlage im Sinne einer freieren Formulierung. Es fragt sich, welche Tafeln nunmehr erlaubt und welche (weiterhin) verboten sind. Desweiteren wird die regelmäßige Durchführung der Signalschau beleuchtet. RFG 2006-06
Fahreignung von Personen in Substitutionstherapie
Personen, die wegen einer Opiatabhängigkeit in einer Substitutionsbehandlung sind, kann gemäß führerscheinrechtlicher Bestimmungen nach einer befürwortenten fachärztlichen Stellungnahme die Lenkberechtigung (wieder-)erteilt werden. Diese Vorgangsweise greift aber zu kurz, da wesentliche fahrverhaltensrelevante Aspekte unberücksichtigt bleiben. ZVR 2006-05
Portrait der europäischen Autofahrer: Das SARTRE-Projekt (Social Attitudes to Road Traffic Risks in Europe)
Will man die Effizienz von Verkehrssicherheitsmaßnahmen steigern, so ist die Kenntnis des "Marktes" wichtig. In dieser europaweiten Erhebung wurden die Meinungen und Einstellungen der Zielgruppe "Autofahrer" zu Gesetzen und Fahrgewohnheiten erfasst; Vergleiche zwischen den verschiedenen europäischen Ländern sind möglich. ZVR 2006-04
Wie sicher sind Straßentunnels in Österreich?
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Unfall in einem Tunnel ereignet bzw. dass Verkehrsteilnehmer im Tunnel verunglücken, ist geringer als auf anderen Freilandstrecken. Wenn es aber zu einem Unfall im Tunnel kommt, ist die Verletzungsschwere deutlich höer als auf Autobahnen. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse werden Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Tunnels empfohlen. ZVR 2006-02
Verkehrsrecht als Wegbereiter der Verkehrssicherheit
Verkehrsrecht als wissenschaftliches Teilgebiet stellt eine der effektivsten Möglichkeiten dar, Ergebnisse der Verkehrssicherheitsforschung nachhaltig umzusetzen. Stets waren Meilensteine der Verkehrssicherheitsarbeit in Österreich von regen juristischen Diskussionen in der ZVR begleitet. ZVR Sonderheft 2006-1a
Sicherheit - Kosten und Nutzen
Wie viele Unfälle mit Verkehrstoten könnten reduziert werden? Das ist die Frage, die im Vorfeld der Einführung von Verkehrssicherheitsmaßnahmen am häufigsten gestellt wird. Bisweilen wird über Verletzte, Unfallraten und dergleichen gesprochen, so gut wie nie jedoch darüber, was Verkehrssicherheitsmaßnahmen wirklich kosten und bringen. Die zentrale Frage jedoch ist: Könnte man um dasselbe Geld nicht auf andere Weise noch viel mehr erreichen? ZVR 2005-12
Ist die Kundmachung durch Straßenverkehrszeichen (noch) zeitgemäß?
Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt Gonzales im Licht von Recht, Verkehrstelematik und E-Government. ZVR 2005-10
160 versus 130 auf Österreichs Autobahnen
Das österreichische Verkehrssicherheitsprogramm setzt sich das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis zum Jahr 2010 um die Hälfte und die Unfälle mit Personenschaden um rund 25% zu reduzieren. Ist dieses Ziel mit dem Wunsch einer Tempoerhöhung auf Autobahnen vereinbar? ZVR 2005-07/08
Neuerungen im Führerscheinrecht der EU. Die Ratsfassung eines Richtlinienentwurfs
Die Ratsfassung des Vorschlags für eine Richtlinie über den Führerschein bringt im Vergleich zum vorangegangenen Kommissionsvorschlag teilweise bedeutende Modifizierungen. Der Artikel behandelt Einzelaspekte des Vorschlags sowie eine Analyse seiner Auswirkungen auf das österreichische Recht. ZVR 2005-05
Rotlichtüberfahrer
Das Ergebnis einer vom KfV durchgeführten Untersuchung zeigt: Im Schnitt wird das Rotlicht in Österreich pro ampelgeregelter Kreuzung alle acht Minuten überfahren. Die Auswirkungen solcher Missachtungen zeigen sich in einer Analyse des Unfallgeschehens. ZVR 2005-04
Einführung der Alkohol-Vortestgeräte
Im Jahr 2003 wurden aufgrund Alkoholkonsums 2.841 Unfälle und in Folge 84 Getötete im Straßenverkehr verzeichnet. Der Entwurf des Bundesgesetzes, mit dem die Straßenverkehrsordnung geändert wird (StVO-Novelle 2004), sieht nun die Einführung von Alkohol-Vortestgeräten vor. Die Frequenz der Lenkerkontrolle auf Alkoholisierung kann dadurch um das 10-Fache erhöht werden. ZVR 2005-02
Sommerreifen im Winter - grobe Fahrlässigkeit?
Leistungsfreiheit der Kfz-Kaskoversicherung auf Grund nicht angepasster Reifenwahl und die Frage nach Einführung einer Winterreifenpflicht. ZVR 2004-12
Analyse von Tunnelgestaltungselementen - Befahrung der Tunnelkette Klaus
In den letzten Jahren sind im Tunnelneubau und in der Tunnelsanierung neue Maßstäbe gesetzt worden, die Vorstäge aus Expertengesprächen und der Verkehrspsychologen des KfV zur Tunnelgestaltung sind an einigen Orten konsequent umgesetzt worden. Das Ziel der nun vorliegenden Feldstudie war die Analyse und Evaluierung von Tunnelgestaltungselementen von sanierten bzw. neuen Tunnels hinsichtlich ihrer Wirkung auf das Fahrverhalten im Realverkehr und die daraus entstehenden Folgen für die Verkehrssicherheit. Dies konnte durch die Anwendung eines umfassenden Ansatzes erreicht werden. ZVR 2004-10
Der Benzinscooter
Laufend geraten neuartige Trendsportgeräte in den Verkehr, ohne dass Verkäufern oder Käufern bewusst wäre, welche rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen für diese Geräte zu gelten haben und welche typischen Gefahren von diesen Fahrzeugen ausgehen. Der Artikel befasst sich überblicksmäßig mit den Fragen, wie und wo der Benzinscooter verwendet werden darf. ZVR 2004-07/08
Der Vorschlag für eine neue Führerscheinrichtlinie
Vorschlag der Kommission der Europäischen Gemeinschaften für eine „Richtlinie EG des Europäischen Parlaments und des Rates über den Führerschein“ - Der Vorschlag bringt etliche Neuerungen mit sich. Doch bleibt, auf Unausgewogenheiten in Begrifflichkeiten und Systematik aufmerksam zu machen. ZVR 2004-05
Per 1. März 1999 trat die Regelung für die vorgezogene Lenkberechtigung für die Klasse B in Kraft. Erklärtes Ziel war die Senkung der Unfallzahlen bei den besonders gefährdeten jungen Führerscheinbesitzern. Die im Folgenden dargestellten Ergebnisse einer umfassenden Studie geben Aufschluss über den Erfolg der Maßnahme. ZVR 2004-03
Die Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss – Ein Vergleich des österreichischen und deutschen öffentlichen Rechts
Der Konsum von Drogen – egal ob Alkohol, Medikamente oder andere Rauschmittel – kann die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Doch in der Praxis erweist sich gerade der Nachweis einer Fahrt unter Drogeneinfluss als problematisch; nach wie vor fehlen nämlich gesicherte Daten über die Relation zwischen konsumierter Suchtgiftmenge und Wirkung auf die Verkehrstüchtigkeit. Die rechtsvergleichende Betrachtung österreichischer und deutscher Maßnahmen soll einen Beitrag zur Findung effektiver, verkehrssicherer Lösungen bezüglich Strafschwere, Straf- und Rechtssicherheit leisten und die Entdeckungswahrscheinlichkeit erhöhen. ZVR 2004-03
Verkehrsrecht 2003 – Ein legistischer Jahresrückblick
Dieser Jahresrückblick listet alle straßenverkehrsrechtlich relevanten Änderungen von Gesetzen, Verordnungen und Staatsverträgen des Bundes aus dem Kalenderjahr 2003 auf und informiert mit sämtlichen zum Auffinden dieser Rechtsquellen notwendigen Daten sowie stichwortartigen Erläuterungen. ZVR 2004-02
Zur Ahndung der Nichteinhaltung des erforderlichen Sicherheitsabstandes beim Hintereinanderfahren (§ 18 StVO) sind in erster Linie die Verwaltungsbehörden berufen. Dies kann jedoch in bestimmten Fällen auch Gegenstand gerichtlicher Strafverfahren sein. Ob bedrängend knappes Auffahren, um einen langsameren Fahrer zum Verlassen der Überholspur zu bewegen, als Nötigung (§ 105 StGB) zu bestrafen ist, beantworten Lehre und Rechtssprechung uneinheitlich. ZVR 2004-01
Werbung im Straßenverkehr: Bewilligungspflicht als Ausgleich zwischen Unternehmerinteressen und Verkehrssicherheit?
(Plakat)Werbung ist im Straßenverkehr nur unter besonderen Bedingungen erlaubt. Die Rechtssprechung des VwGH gibt dabei seit Bestehen der StVO eine klare Linie vor. Grundrechtliche Rahmenbedingungen zeigen aber, dass zwischen staatlichen Einschränkungen und den Freiheitsbedürfnissen der Bürer abgewogen werden muss. Verkehrssicherheitsrelevante Aspekte stehn in Konflikt mit der Freiheit der Meinungsäußerung. Dieses Spannungsverhältnis verschärft sich nochmals im Falle von Wahlwerbung. ZVR 2003-11
Zweite Ausbildungsphase - Mitwirkende und deren Aufgaben
Damit die zweite Ausbildungsphase für Führerscheinneulinge ohne großen behördlichen Mehraufwand abgewickelt werden kann, wurde im FSG ein arbeitsteiliger Prozess mit zahlreichen Mitwirkenden an dieser Maßnahme geschaffen. Dabei wrude vor allem an bestehenden Institutionen des FSG - wie etwa Probeführerschein oder Führerscheinregister - angeknüpft. Diese neuen Bestimmungen des FSG enthalten ein detailliertes Programm an Aufgaben für die überraschen große Anzahl der an dieser neuen Maßnahme Beteiligten, die sowohl aus dem öffentlichen Bereich als auch aus der Privatwirtschaft stammen. ZVR 2003-09
Die Unfallzahlen zeigen, dass Fußgängerübergänge den Namen "Schutzweg" nicht verdienen. Die Autoren stellen das Problem dar und zeigen Lösungsmöglichkeiten auf. ZVR 2003-06
Neuerungen durch die Nachschulungsverordnung (FSG-NV)/Teil 2
Wie wissenschaftliche Studien beweisen, liegt die Rückfallwahrscheinlichkeit bei Personen, die nach Setzung eines gravierenden Verkehrsdelikts eine verkehrspsychologische Nachschulung absolviert haben, um 40 bis 50% niedriger als bei Personen ohn Nachschulunkskurs. ZVR 2003-04
Neuerungen durch die Nachschulungsverordnung (FSG-NV)/Teil 1
Wie wissenschaftliche Studien beweisen, liegt die Rückfallwahrscheinlichkeit bei Personen, die nach Setzung eines gravierenden Verkehrsdelikts eine verkehrspsychologische Nachschulung absolviert haben, um 40 bis 50% niedriger als bei Personen ohn Nachschulunkskurs. ZVR 2003-03
Die Verkehrspolitik der EU ist derzeit etwas ins Stocken geraten. ZVR 2003-02
Der Sicherheitsabstand beim Hintereinanderfahren
Wie die Unfallstatistik Jahr für Jahr zeigt, ist mangelndes Abstandsverhalten der Verkehrsteilnehmer eine sehr ernst zu nehmende Unfallursache. Anlässlich der Diskussion über eine gesetzliche Präzisierung des Sicherheitsabstandes wird in diesem Artikel die Judikatur von VwGH und OHG vor allem der letzten zwanzig Jahre zu diesem Thema dargestellt und der gesetzliche Handlungsbedarf samt Lösungsvorschlag aufgezeitg. ZVR 2002-10
Die neuen EG-ArbeitszeitRL des Straßen- und Luftverkehrssektors: AN-Schutzrecht - ein Beitrag zur Verkehrssicherheit
Dass der AN-Schutz durch die Festsetzung von Arbeitszeitobergrenzen gerade in den Verkehrssektoren einen bedeutenden Beitrag zur Verkehrssicherheit leistet, liegt auf der Hand. So bestehen auch einige europarechtliche Vorschriften, die die Arbeitszeiten in den einzelnen Verkehrssektoren begrenzen, darunter auch zwei neue RL, die die Bereiche Straßen- und Luftverkehr behandeln und bis 1.12.2003 (Luftverkehr) bzw bis 23.3.2005 (Straßenverkehr) umzusetzen sind. Auf diese beiden RL sei in der Folge genauer eingegangen, insb sei untersucht, inwieweit aus österreichischer Sicht ein Umsetzungsbedarf besteht. ZVR 2002-09
Der Mopedausweis nach der 5. FSG-Novelle
Mit der 5. FSGNov wurde tief in das System des Mopedausweises eingegriffen. Beginnend bei den Voraussetzungen zum Erwerb bis zu erweiterten Möglichkeiten bei der vorläufigen Abnahme des Mopedausweises reichen die Änderungen. ZVR 2002-07/08
DER EG Führerschein
Stand der Harmonisierungsbestrebungen im europäischen Führerscheinrecht. ZVR 2002-06
Rotgeher - Problematik der Fußgängerquerung bei rotem Licht auf lichtsignalgeregelten Kreuzungen
Das Prinzip einer Lichtsignalanlage ist die zeitliche Trennung von nichtverträglichen Verkehrsströmen, um Leistungsfähigkeit und Sicherheit des Fahrzeugverkehrs zu erhöhen. ZVR 2002-05
Die Nachschulung für Probeführerscheinbesitzer: Gesetzliche Lücken bei der Möglichkeit der Anordnung
Für Probeführerscheinbesitzer, dh Personen, deren Lenkberechtigungen auf Grund deren erstmaliger Erteilung als befristet gelten, ist bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen die Anordnung einer Nachschulung zwingend gesetzlich vorgeschrieben. ZVR 2002-04
EU-Projekt "Andrea": Analyse von Fahrer-Nachschulungsprogrammen
Nachschulungen für verkehrsauffällige Kraftfahrer werden in zunehmend mehr EU-Staaten zur Reintegration eingesetzt. ZVR 2002-03
Der Radrennfahrer in der StVO
Die Rechte und Pflichten der Radfahrer fanden in der StVO seit jeher breiten Raum. eine Sonderstellung unter diesen Verkehrsteilnehmern nehmen die Lenker von Rennfahrrädern ein. ZVR 2002-02
Maßnahmen zur Beschleunigung öffentlicher Verkehrsmittel
Das Verkehrsaufkommen in den Städten und Ballungszentren wächst kontinuierlich an. Der Bewältigung des zunehmenden Verkehrs sind jedoch durch die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinden, die Verfügbarkeit von Grund und Boden und die Umweltbedingungen natürliche Grenzen gesetzt. ZVR 2002-01
Rollschuhfahrer auf Fahrbahnen
Der Artikel stellt ein Bewertungsverfahren zur Beurteilung von Straßen bzw Fahrbahnen hinsichtlich ihrer Eignung für Inline-Skating vor. ZVR 2001-12
Die Privatisierung der Kraftfahrzeugzulassung
Im Rahmen der Privatisierung kann der Staat sich einerseits als Privatssubjekt aus einem bestimmten Bereich, zB Müllabfuhr, Zigarettenerzeugung etc, zurückziehen oder andererseits hoheitliche Aufgaben nicht mehr durch eigene Organe wahrnehmen. ZVR 2001-11
10 Jahre Stufenführerschein in Österreich
Mit der 13. KFGNov trat am 1.7.1991 das österreichische Modell des stufenweisen Zugangs zum einspurigen Kfz in Kraft. Dieses bestand aus mehreren Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei einspurigen Kfz und fußte sowohl auf Maßnahmen hinsichtlich der Ausbildung als auch einer konsequenten Beschränkung der technischen Eigenschaften der von Anfängern zu benutzenden Fahrzeugen. ZVR 2001-10
Beweissichere Atemalkoholmesstechnik
Zur Beweiskraft des Alkomaten. ZVR 2001-09
Handybesitz und Telefoniergewohnheiten am Steuer: Eine Befragung an PKW-LenkerInnen in Graz
Seit 1.7.1999 gilt § 102 Abs 3, wonach Kfz-Lenkern während des Fahrens das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung verboten ist. ZVR 2001-07
Psychische Unfallfolgen als Unfallursache
Es gibt viele Anlässe, welche für die betroffenen Personen sehr belastend sein können und wo sie sich ohnmächtig fühlen, etwas gegen diese Ereignisse und ihre Folgen zu unternehmen. ZVR 2001-06
Diversionelle Erledigungen bei Straßenverkehrsdelikten
Diversionelle Erledigungen von Straßenverkehrsdelikten bei Erwachsenen spielten vor dem In-Kraft-Treten der StPO-Nov 1999 am 1.1. 2000 nur eine sehr gerine Rolle. ZVR 2001-05
Beurteilung der Bremsbedienung bei Motorradfahrern: Ergebnisse eines Feldversuches
Welche Bremsverzögerungen von Motorradfahrern erreicht werden, is in vielen Bereichen von großer Bedeutung, beginnend bei Überlegungen hinsichtlich der Ausbildung von Lenkern von einspurigen Kraftfahrzeugen über Verkehrsplanung bis zur ex post-Beurteilung von Unfallereignissen. ZVR 2001-04
Trendsportgeräte im Straßenverkehr: Rollschuhe, Micro-Scooter, Skateboards, Roll-Skier, Eletrofahrräder udgl: Rechtliche Einordnung und ihre Rechtsfolgen
In den letzten Jahren haben althergebrachte Fortbewegungsmittel durch technische und optische Veränderungen neue, zeitgemäße Nachfolger bzw Weiterentwicklungen erhalten, wobei dieser Fortschritt bis zur Schaffung neuartiger Fortbewegungsmittel reichte. ZVR 2001-03
DUMAS - Developing Urban Management and Safety: Verkehrssicherheitsmanagement in Städten und Gemeinden
Verkehrssicherheitsarbeit in Städten und Gemeinden hat in Europa eines gemein: es handelt sich oft um Stückwerk. Obwohl meist umfangreiche Verkerhskonzepte und ausgefeilte Strategien auf dem Papier existieren, werden bei der Wahl von Umsetzungsmaßnahmen häufig Kriterien eingesetzt, die weniger die aktuellen Gegebenheiten zur Grundlage haben, als vielmehr politische Durchsetzbarkeit und finanzielle Ressourcen. ZVR 2001-02
Polizeiliche Verkehrsüberwachung systematisch betrachtet: Nutzen, Zielrichtung und Wechselwirkung mit anderen Sicherheitsmaßnahmen
Der mögliche Beitrag der Verkehrsüberwachung zur Verkehrssicherheit dürfte gemeinhin unterschätzt werden. In nur wenigen Staaten gehört es zur Tradition, Verkehrssicherheitsmaßnahmen entsprechend ihres wirtschaftlichen Nutzens im Vergleich zum wirtschaftlichen Einsatz zu bewerten. ZVR 2001-01