Source: https://buergerratgeber.de/schonvermoegen/
Timestamp: 2019-10-17 19:42:39
Document Index: 20340118

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 1', '§ 90', '§ 90', '§ 90', '§ 2', '§ 1', '§ 90']

Schonvermögen - "Das Vermögen dürfen Sie behalten" | Bürgerratgeber
Start Sozialrecht Schonvermögen – “Das Vermögen dürfen Sie behalten”
Schonvermögen | fotolia.com
Sozialhilfe erhält nicht, wer sich vor allem durch Einsatz seiner Arbeitskraft, seines Einkommens und seines Vermögens selbst helfen kann oder wer die erforderliche Leistung von anderen, insbesondere von Angehörigen oder von Trägern anderer Sozialleistungen, erhält, § 2 Abs.1 SGB XII. Konkret heisst dies, wer seinen Lebensunterhalt aus seinem Vermögen bestreiten kann, hat keinen Anspruch auf Sozialleistungen.
Doch muss sich der Leistungsbezieher jetzt völlig “blank” machen? Gott sei Dank nicht.
1 Wie hoch ist das Schonvermögen?
2 Was zählt zum Schonvermögen?
3 Bei welchen Leistungen ist das Schonvermögen zu beachten?
Grundsätzlich ist es jedem Hilfebedürftigen erlaubt, ein gewissen Vermögen, etwa für Notfälle, anzusparen. In unbegrenzter Höhe ist dies jedoch nicht möglich, sondern nur bis zum Erreichen der sogenannten Schonvermögensgrenze gem. § 1 der Verordnung zur Durchführung des § 90 Abs. 2 Nr. 9 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch. Sie beträgt bei
Wenn Ihr Vermögen über dem Schonvermögen liegt, müssen Sie dies zuerst aufbrauchen um anschließend Sozialleistungen zu erhalten.
Grundsätzlich hat der Leistungsbezieher sein gesamtes verwertbares Vermögen einzusetzen, § 90 Abs. 1 SGB XII.
Nicht zum Vermögen gehören: Schonvermögen, Angemessener Hausrat, ein angemessenes Hausgrundstück auf dem Sie wohnen, Familien/ Erbstücke mit hohem ideellen Wert, kleinere Barbeträge,
Bei welchen Leistungen ist das Schonvermögen zu beachten?
In all diesen Bereichen müssen Sie solange Ihr Vermögen aufbrauchen, bis Sie die Vermögensschongrenze erreicht haben.
Letzte Überarbeitung am 03.10.2017
Wichtige Vorschriften: § 90 SGB XII, § 2 SGB XII, § 1 der Verordnung zur Durchführung des § 90 Abs. 2 Nr. 9 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch
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