Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F03-10-2000-I_493-2000
Timestamp: 2016-10-25 13:56:10
Document Index: 214581737

Matched Legal Cases: ['Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 36', 'BGE', 'Art. 36']

Mit Verf�gung vom 5. Juni 1998 sprach die IV-Stelle des Kantons St. Gallen S.________ mit Wirkung ab 1. August 1997 eine ganze Invalidenrente zu.
Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher der Versicherte eine Rentenauszahlung vor Ablauf der einj�hrigen Wartezeit beantragte mit der Begr�ndung, dass die irreversible Gesundheitssch�digung bereits vor Ablauf eines Jahres stabil gewesen sei, wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 28. Juli 2000 ab.
S.________ f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag auf Gutheissung der Beschwerde und Ber�cksichtigung seiner eingeschr�nkten F�higkeiten. Ferner ersucht er um Gew�hrung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes, da er erst dann in der Lage sein werde, eine gesetzeskonforme Pr�zisierung der Beschwerde einzureichen.
1.- Das kantonale Gericht hat nach zutreffender Darlegung der beiden Entstehungsgr�nde des Rentenanspruchs (Art. 29 Abs. 1 lit. a und b IVG) sowie der hiezu ergangenen Rechtsprechung, wonach bleibende Erwerbsunf�higkeit anzunehmen ist, wenn ein weitgehend stabilisierter, im wesentlichen irreversibler Gesundheitsschaden vorliegt, welcher die Erwerbsf�higkeit voraussichtlich dauernd in rentenbegr�ndendem Masse beeintr�chtigen wird (BGE 111 V 21, best�tigt in BGE 119 V 98), zu Recht erkannt, dass der Anspruch auf die ganze Rente erst nach Ablauf des Wartejahres (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG) und somit ab August 1997 entstanden ist. Auf die zutreffenden Erw�gungen des vorinstanzlichen Entscheides kann verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).
Ohne dass es weiterer Abkl�rungen bed�rfte, geht aus den medizinischen Akten klar hervor, dass in Nachachtung der konstanten Rechtsprechung nicht von einer Stabilisierung des Gesundheitszustandes w�hrend der ersten zw�lf Monate nach dem Unfallereignis gesprochen werden kann. Im �brigen ist festzuhalten, dass die bleibende Erwerbsunf�higkeit nur prognostisch, nicht aber auf Grund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden darf (BGE 111 V 25 Erw. 3c). Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers k�nnten auch zus�tzliche neurologische Abkl�rungen nicht zu einem andern Ergebnis f�hren. Es besteht keine Veranlassung f�r eine von der vorinstanzlichen Beurteilung abweichenden Betrachtungsweise.
2.- Da sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als offensichtlich unbegr�ndet erweist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG, ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels, erledigt.
II. Das Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird abgewiesen.