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Timestamp: 2017-02-23 18:35:56
Document Index: 130402655

Matched Legal Cases: ['Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'BGE', 'Art. 107', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 28', 'Art. 88', 'BGE']

9C_309/2015 (27.10.2015)
9C_309/2015 Urteil vom 27. Oktober 2015
A. Mit Verfügung vom 23. September 2013 sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich A.________ eine ganze Rente der Invalidenversicherung samt drei Kinderrenten für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis 31. März 2013 zu.
B. Die Beschwerde der A.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 19. März 2015 ab.
C. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt A.________, der Entscheid vom 19. März 2015 und die Verfügung vom 23. September 2013 seien aufzuheben und ihr die gesetzlichen Leistungen auch über den 31. März 2013 hinaus weiterhin auszurichten; eventualiter sei die Sache zur erneuten Abklärung an die IV-Stelle zurückzuweisen.
1. Mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann unter anderem die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz auf Rüge hin oder von Amtes wegen berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht, und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. auch Art. 97 Abs. 1 BGG). Diese im Wesentlichen auf eine Willkürprüfung beschränkte Überprüfungsbefugnis in tatsächlicher Hinsicht gilt auch in Bezug auf die konkrete Beweiswürdigung (BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_858/2014 vom 3. September 2015 E. 2.1).
2. Streitgegenstand ist, ob die Beschwerdeführerin ab 1. April 2013 Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat (BGE 133 II 35 E. 2 S. 38; Art. 107 Abs. 1 BGG und Urteil 9C_848/2014 vom 29. April 2015 E. 1).
3. Die Beschwerdegegnerin ermittelte in Anwendung der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG; BGE 141 V 15 E. 4.5 S. 22 f.; grundlegend BGE 125 V 146) für die Zeit ab 19. Dezember 2012 einen Invaliditätsgrad von 6 % (0,73 x 0 % + 0,27 x 23 %; zum Runden BGE 130 V 121), was zur Aufhebung der gleichzeitig zugesprochenen ganzen Rente auf Ende März 2013 gestützt auf Art. 17 Abs. 1 ATSG führte (Art. 28 Abs. 2 IVG und Art. 88a Abs. 1 IVV; BGE 109 V 125; Urteil 8C_94/2013 vom 8. Juli 2013 E. 4.1). Die Vorinstanz hat diese Invaliditätsbemessung bestätigt. Insbesondere sei nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle ab 19. Dezember 2012 (Austritt aus der Klinik B.________) von einem verbesserten Gesundheitszustand mit einer (wiedererlangten) Arbeitsfähigkeit von 100 % in angepasster Tätigkeit ausgegangen sei. Die geltend gemachte gesundheitliche Verschlechterung finde in den Akten keine Stütze.
1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 19. März 2015 und die Verfügung der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 23. September 2013 werden aufgehoben. Die Sache wird an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie im Sinne der Erwägungen über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der Invalidenversicherung ab 1. April 2013 neu verfüge. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.