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Timestamp: 2016-10-27 11:11:58
Document Index: 274092947

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'Art. 516', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 33', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 7', 'Art. 9', 'Art. 33', 'Art. 22', 'Art. 33', 'BGE', 'Art. 33', 'BGE', 'BGE', 'Art. 22', 'BGE', 'Art. 5', 'Art. 13', 'BGE', 'BGE', 'Art. 13', 'Art. 13', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 13', 'Art. 14', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 13', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 13', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 72', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 22', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art. 9', 'Art. 33', 'BGE', 'BGE', 'Art. 33', 'Art. 7', 'Art. 22', 'Art. 7', 'BGE', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 7', 'BGE', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art. 22', 'Art. 33', 'Art. 22', 'Art. 9', 'Art. 22', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 7', 'BGE', 'Art. 22', 'Art. 33', 'Art. 7', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 7', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art. 9', 'Art. 33', 'Art. 33', 'Art. 22', 'BGE', 'BGE', 'Art. 13', 'Art. 14', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 13', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 13', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'Art. 190', 'Art. 22', 'Art. 33', 'Art. 13', 'Art. 22', 'Art. 7', 'Art. 7', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 9', 'Art. 516', 'Art. 33', 'Art. 9', 'Art. 72', 'Art. 14']

138 II 31124. Auszug aus dem Urteil der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung i.S. A.X. und B.X. gegen Kantonales Steueramt Z�rich (Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten)
�� 38, 45 et 46 LI/ZH; art. 13 s. LHID; valeur de rachat d'une rente viag�re pendant qu'elle est vers�e, comme dette d�ductible de la fortune imposable du d�biteur de la rente. Rente viag�re temporaire et susceptible de rachat: notion (consid. 2.1-2.4) et modalit�s concr�tes dans le cas particulier (consid. 2.5). Contrairement � la r�glementation en vigueur jusqu'� maintenant dans le canton de Zurich, respectivement � la pratique, le montant total des rentes viag�res susceptibles de rachat doit, pendant leur versement, �tre pris en compte dans la fortune imposable. La possibilit� de rachat conc�d�e au cr�ancier pendant que la rente est vers�e repr�sente, chez le d�biteur, une dette effective et exigible et non pas une dette future et simplement pr�visible (consid. 3-7). Faits � partir de page 311
BGE 138 II 311 S. 311
A. A.X. und B.X., geb. 1973 bzw. 1976, verpflichteten sich mit Leibrentenvertrag vom 20. Februar 2007 zugunsten der Eltern der BGE 138 II 311 S. 312Ehefrau, C.X. und D.X., beide geb. 1942, gegen eine Einmalleistung von Fr. 205'000.- und ab dem 1. Januar 2008 bis zum Todestag der zuletzt sterbenden Person bzw. bis sp�testens 31. Dezember 2027, eine monatliche Rente von Fr. 1'100.- auszurichten. Im Jahr 2008 leisteten die Eheleute X. Rentenzahlungen von total Fr. 13'200.-.
B. A.X. und B.X. beantragten f�r die Steuerperiode 2008 in Bezug auf die Staatssteuer und das Leibrentenverh�ltnis, dass Fr. 5'280.- (d.h. 40 % von Fr. 13'200.-) von ihrem steuerbaren Einkommen und Fr. 194'062.- (d.h. der R�ckkaufswert bzw. die Rentenstammschuld per Ende 2008) von ihrem steuerbaren Verm�gen abzuziehen seien. Ersteres gew�hrte ihnen das kantonale Steueramt Z�rich mit Einsch�tzungsverf�gung vom 12. November 2009, nicht aber Letzteres, weil nur die j�hrliche Rente geschuldet sei und nicht das Kapital. Diese Einsch�tzung wurde von den kantonalen Rechtsmittelinstanzen gesch�tzt, zuletzt vom Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich mit Urteil vom 23. Februar 2011.
C. Am 26. April 2011 haben die Ehegatten X. Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht eingereicht. Sie beantragen sinngem�ss, das verwaltungsgerichtliche Urteil aufzuheben und ihr steuerbares Verm�gen f�r die Staatssteuer 2008 unter Abzug von Fr. 194'000.- auf Fr. 1'124'000.- festzusetzen. (...)
2. Hier geht es um eine tempor�re und r�ckkaufsf�hige Leibrente. Diese Begriffe sind kurz zu erl�utern (vgl. unten E. 2.1-2.4) und anhand des umstrittenen Sachverhalts zu konkretisieren (E. 2.5).
2.1 Eine Rente kann auf einer gesetzlichen Grundlage oder auf einer letztwilligen Verf�gung beruhen. Sie kann aber auch durch Vertrag begr�ndet werden, in erster Linie in Form einer Leibrente im Sinne von Art. 516 ff. OR: Diese ist eine periodisch wiederkehrende, in der Regel gleichbleibende und an das Leben einer (oder mehrerer) Person(en) gekn�pfte Verpflichtung zur Leistung zeitlich wiederkehrender Zahlungen zumeist in Form von Geld an den Rentengl�ubiger; stirbt die versicherte Person, endet die Rentenverpflichtung und f�llt ein noch vorhandenes Kapital an den Rentenschuldner, sofern keine R�ckgew�hr verabredet ist. Nebst der Leibrente kann eine vertraglich vereinbarte Rente auf einen Vertrag zur�ckzuf�hren sein, der BGE 138 II 311 S. 313dem Bundesgesetzes vom 2. April 1908 �ber den Versicherungsvertrag (VVG; SR 221.229.1) untersteht.
2.2 Bei den Rentenversicherungen ist das versicherte Risiko das hohe Alter (Langleberisiko). Das Risikoereignis tritt ein, wenn die versicherte Person nach Ablauf der erwarteten Lebensdauer stirbt (nachzeitiger Tod). Renten aus Versicherungen setzen sich daher im Wesentlichen aus einer Kapitalr�ckzahlungs- und einer Verm�gensertrags- bzw. Zinskomponente zusammen. Diese Komponenten ver�ndern sich w�hrend der Rentendauer stark. Zudem ist ihre Zusammensetzung je nach Ausgestaltung des Versicherungsvertrags und nach Alter bei Rentenbeginn unterschiedlich (vgl. BGE 135 II 183 E. 4.1 S. 187 f.; BGE 131 I 409 E. 5.2 S. 415; ASA 79 S. 364 E. 4.2 und 5.1; StR 65/2010 S. 783 E. 2.1; StE 2002 B 26.12 Nr. 6 E. 2b; RDAF 2008 II S. 390 E. 3.1).
Der Rentenschuldner tilgt mit jeder Rentenzahlung nach und nach (teilweise) seine Stammschuld gegen�ber dem Gl�ubiger. Solche Schuldamortisationen sind beim Schuldner grunds�tzlich nicht vom Roheinkommen absetzbar, weil sie einen erfolgsneutralen Vorgang bilden (vgl. Art. 33 Abs. 1 lit. b DBG [SR 642.11]). Auf Gl�ubigerseite darf derjenige Anteil der Versicherungsleistung, welcher auf die bezahlten Pr�mien zur�ckzuf�hren ist und vom Versicherungsnehmer bereits einmal als Einkommen versteuert wurde, grunds�tzlich nicht nochmals der Einkommenssteuer unterliegen. Er stellt lediglich eine Verm�gensumschichtung und keinen echten Reinverm�genszufluss dar (vgl. BGE 131 I 409 E. 5.4 S. 416 ff.; BGE 130 I 205 E. 7.6.5 S. 219 f.; StR 59/2004 S. 346 E. 4.1; RDAF 2008 II S. 390 E. 4.3; siehe auch schon BGE 110 Ib 234 E. 3d S. 238; sowie PETER LOCHER, Kommentar zum DBG, 1. Teil [nachfolgend: Kommentar DBG 2001], 2001, N. 49 zu Art. 22 DBG; MARKUS REICH, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/1: Bundesgesetz �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG] [nachfolgend: Kommentar StHG 2002], 2. Aufl. 2002, N. 69 zu Art. 7 und N. 36 zu Art. 9 StHG; ZIGERLIG/JUD, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/2a: Bundesgesetz �ber die direkte Bundessteuer [DBG] [nachfolgend: Kommentar DBG 2008], 2. Aufl. 2008, N. 14 zu Art. 33 DBG; MARTIN STEINER, in: Kommentar DBG 2008, a.a.O., N. 21 zu Art. 22 DBG; JUNGO/MAUTE, Lebensversicherungen und Steuern, 2003, S. 68 f.; zum Fall der unentgeltlich begr�ndeten Rentenversicherungen: vgl. insb. LOCHER, Kommentar DBG 2001, a.a.O., N. 27 zu Art. 33 DBG; BGE 138 II 311 S. 314
ders., Besteuerung von Renten und renten�hnlichen Rechtsverh�ltnissen in der Schweiz [nachfolgend: Besteuerung 1991], SJZ 87/1991 S. 181 ff., 208 ff., insb. 183 f.; ZIGERLIG/JUD, in: Kommentar DBG 2008, a.a.O., N. 15 zu Art. 33 DBG; HANS-J�RG NEUHAUS, Die steuerlichen Massnahmen im Bundesgesetz vom 19. M�rz 1999 �ber das Stabilisierungsprogramm 1998, ASA 68 S. 293).
2.3 Bei tempor�ren Leibrenten endet die Rentenpflicht an einem bestimmten Termin, wenn der Tod des Berechtigten nicht schon vorher erfolgt. Je unwahrscheinlicher der Tod des Berechtigten w�hrend der vereinbarten Laufzeit (und je geringer somit das aleatorische Element), desto mehr kommt die tempor�re Leibrente in die N�he einer Zeitrente; mit dieser wird ein verzinsliches Kapital innert einem bestimmten Zeitraum ratenweise und in grunds�tzlich gleichbleibenden Betr�gen (sog. Annuit�ten) zur�ckbezahlt, aber ohne jeglichen aleatorischen Charakter, wie er f�r Leibrenten erforderlich ist (vgl. BGE 135 II 183 E. 3.2 S. 186; ASA 79 S. 364 E. 4.2; StR 65/2010 S. 783 E. 2.1; StE 2002 B 26.12 Nr. 6 E. 2b; RDAF 2010 II S. 463 E. 3.2; 2008 II S. 390 E. 3.4).
2.4 Stirbt die versicherte Person, so endet die Rentenverpflichtung und f�llt ein noch vorhandenes Kapital an den Rentenschuldner, wenn keine R�ckgew�hr verabredet ist. Lebensversicherungen k�nnen sowohl in Kapital- wie auch in Rentenform r�ckkaufsf�hig sein. Nicht r�ckkaufsf�hig sind solche Versicherungen, bei denen kein Kapital angespart wird, sondern ein reines Risiko versichert wird; tritt das versicherte Ereignis nicht ein, hat der Versicherer keine Leistung zu erbringen. Im Gegensatz dazu ist bei den r�ckkaufsf�higen Lebensversicherungen der Eintritt eines versicherten Ereignisses sicher (und hat der Versicherer somit immer eine Leistung zu erbringen, sei es in Form der vollen Rente oder eine Kapitalleistung im Umfang der R�ckgew�hrssumme). R�ckkaufsf�hige Versicherungen sind mit einem Sparvorgang verbunden und sammeln ein Deckungskapital an, das �ber die Zeit durch Rentenzahlungen amortisiert oder durch einen R�ckkauf getilgt wird (vgl. BGE 136 II 256 E. 2 S. 258; RDAF 2008 II S. 390 E. 3.3.1; FELIX RICHNER UND ANDERE, Kommentar zum harmonisierten Z�rcher Steuergesetz, 2. Aufl. 2006, N. 3 zu � 45 StG/ZH; LOCHER, Kommentar DBG, 2001, a.a.O., N. 51 zu Art. 22 DBG; JUNGO/MAUTE, a.a.O., S. 155, 164 und 179).
2.5 Die hier zu beurteilende Leibrente ist entgeltlich, durch Bezahlung einer Einmalpr�mie, gew�hrt worden. Laut Vertrag war die BGE 138 II 311 S. 315Rentenzahlung bis Ende 2007 aufgeschoben und l�uft erst ab 2008. Es besteht eine jederzeitige (drei Monate vorher anzuk�ndigende) R�ckkaufsm�glichkeit und beim Tod der zuletzt verstorbenen Person vor Ende 2027 f�llt die R�ckgew�hrssumme in den Nachlass (vgl. "Allgemeine Vertragsbedingungen" Art. 5 und 6; siehe zum theoretischen Hintergrund dieser Rentenvariante auch JUNGO/MAUTE, a.a.O., S. 164 ff.).
Vereinbart ist eine Zahlung von monatlich Fr. 1'100.-, d.h. j�hrlich Fr. 13'200.- w�hrend maximal 20 Jahren (2008 bis Ende 2027). Der dieser Gesamtdauer entsprechende Totalbetrag bel�uft sich also auf Fr. 264'000.-, mithin Fr. 59'000.- mehr als von den Beschwerdef�hrern urspr�nglich erhalten. Diese Zusatzsumme entspricht der Ertragskomponente der Rente (vgl. oben E. 2.2), w�hrend der Betrag der anf�nglichen Einmalpr�mie von Fr. 205'000.- die Kapitalr�ckzahlungsquote darstellt, rechtfertigt es sich doch im vorliegenden Fall, anders als bei Vertr�gen mit Versicherungsgesellschaften, Abschluss-, Vertriebs- und Stornokosten zu vernachl�ssigen (vgl. zur Berechnung des R�ckkaufswertes KARL MICHAEL ORTMANN, Praktische Lebensversicherungsmathematik, 2009, S. 224 ff.; KURT WOLFSDORF, Versicherungsmathematik, Teil 1: Personenversicherung, 1997, S. 216 ff.; GRUNDMANN/LUDERER, Finanzmathematik, Versicherungsmathematik, Wertpapieranalyse, Formeln und Begriffe, 3. Aufl. 2009, S. 86 f.). Im Vertrag ist der R�ckkaufswert per 31.12. jeden Jahres im Voraus genau festgelegt: F�r Ende 2008 betrug er Fr. 194'062.-, zum Abschluss des Jahres 2009 Fr. 183'040.-. Aus dem Unterschied zwischen den sich folgenden j�hrlichen R�ckkaufswerten l�sst sich jener Teil der j�hrlichen Rente berechnen, welcher jeweils der Kapitalr�ckzahlungs- und der Zinsquote entspricht. Wenn der R�ckkaufswert sich Ende 2007 auf Fr. 205'000.-, Ende 2008 auf Fr. 194'062.-, und Ende 2009 auf Fr. 183'040.- belief, dann entsprach die im Jahr 2008 geleistete Kapitalr�ckzahlung Fr. 10'938.-, diejenige des nachfolgenden Jahres Fr. 11'022.-. Weil in beiden Jahren eine Rente von je Fr. 13'200.- ausgerichtet wurde, betrug die Ertragsquote 2008 Fr. 2262.- und diejenige f�r 2009 Fr. 2'178.-.
3. 3.1 � 38 Abs. 1 des Z�rcher Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG/ZH; LS 631.1) bestimmt im Einklang mit Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der BGE 138 II 311 S. 316direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14), dass das gesamte Reinverm�gen der Verm�genssteuer unterliegt.
3.1.1 Steuerbar sind danach alle Aktiven, soweit sie nicht durch besondere gesetzliche Vorgabe von der objektiven Steuerpflicht ausgenommen sind. Es gilt somit ein Verm�gensbegriff, der vom Grundsatz der Gesamtverm�genssteuer gepr�gt ist und dem Gedanken der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit entspricht; er umfasst s�mtliche einer Person zivilrechtlich zustehenden und rechtlich realisierbaren geldwerten Rechte an Sachen sowie an Forderungen und Beteiligungen, seien sie dinglicher oder obligatorischer Natur, unabh�ngig davon, ob es sich um privates oder gesch�ftliches, bewegliches oder unbewegliches Verm�gen handelt (vgl. BGE 136 II 256 E. 3.4 S. 260; RICHNER UND ANDERE, a.a.O., N. 12 und 13 zu �� 38-47 sowie N. 1-3 zu � 38 StG/ZH; ZIGERLIG/JUD, in: Kommentar StHG 2002, a.a.O., N. 2 zu Art. 13 StHG).
3.1.2 Steuerfrei ist nur, was keinen rechtlich realisierbaren Anspruch auf geldwerte Rechte darstellt oder was vom Gesetz ausdr�cklich als steuerfrei bezeichnet wird, n�mlich der Hausrat und die pers�nlichen Gebrauchsgegenst�nde. Verm�genswerte ohne eigentlichen Geldwert sind namentlich Erinnerungsst�cke mit bloss subjektivem Wert. Ebenfalls nicht steuerbar sind Verm�genswerte, deren Geldwert zu ungewiss ist, z.B. selbstgeschaffener, nicht aktivierbarer Goodwill (vgl. u.a. ZIGERLIG/JUD, in: Kommentar StHG 2002, a.a.O., N. 2, 18 und 23 zu Art. 13 StHG; RICHNER UND ANDERE, a.a.O., N. 5 zu �� 38-47 und N. 4 zu � 38 StG/ZH).
3.1.3 Ebenfalls keine steuerbaren geldwerten Rechte sind blosse Anwartschaften, d.h. ungewisse Aussichten auf einen k�nftigen Rechtserwerb, z.B. solche auf k�nftige Vorsorgeleistungen oder auf k�nftige Erbschaft, auf eine Nacherbschaft oder andere aufschiebend bedingte Rechte. Das Gleiche gilt f�r den auf einem Sperrkonto sichergestellten Preis zum Erwerb einer Liegenschaft, solange die Eigentums�bertragung nicht stattgefunden hat (vgl. dazu, mit weiteren Beispielen, ASA 75 S. 159 E. 2.3.3; 74 S. 152 E. 2.2; 64 S. 493 E. 4a; StR 61/2006 S. 353 E. 4.2; StE 2008 B 21.2 Nr. 25 E. 5; RDAF 2009 II S. 474 E. 2.3.3; RICHNER UND ANDERE, a.a.O., N. 5 zu � 38 StG/ZH; ZIGERLIG/JUD, in: Kommentar StHG 2002, a.a.O., N. 22 zu Art. 13 StHG).
3.2 Gem�ss � 45 StG/ZH unterliegen Lebensversicherungen mit ihrem R�ckkaufswert der Verm�genssteuer. Ihnen gleichgestellt sind r�ckkaufsf�hige Rentenversicherungen, solange der Bezug der Rente aufgeschoben ist. BGE 138 II 311 S. 317
3.2.1 Diese Bestimmung bezieht sich auf r�ckkaufsf�hige "Lebens- und Rentenversicherungen". Gemeint sind aber Kapital- und Rentenversicherungen, denn nur Lebensversicherungen sind r�ckkaufsf�hig, w�hrend das Gegenst�ck zur Rentenversicherung nicht die Lebens-, sondern die Kapitalversicherung ist (vgl. RICHNER UND ANDERE, a.a.O., N. 5 zu � 45 StG/ZH; PETER LANG, Die Verm�gensbesteuerung von r�ckkaufsf�higen Rentenversicherungen am Beispiel des Kantons Z�rich [nachfolgend: Verm�gensbesteuerung], StR 55/2000 S. 639).
3.2.2 Negativ ergibt sich aus � 45 StG/ZH (wie auch aus Art. 13 Abs. 1 StHG), dass die nicht r�ckkaufsf�higen Risikoversicherungen (seien sie als Kapital- oder als Rentenversicherungen ausgestaltet) vor dem Eintritt des versicherten Ereignisses nicht der Verm�genssteuer unterliegen, da mit einer Risikoversicherung lediglich eine Anwartschaft begr�ndet wird (vgl. zu diesem Begriff oben E. 3.1.3). Steuerfrei sind damit insbesondere die nichtr�ckkaufsf�higen Stammrechte auf periodische Leistungen wie Zeit- oder Leibrenten, Unterhaltsbeitr�ge (Alimente) an Ehegatten oder Kinder, Pfrundleistungen oder Wohnrechte, weil sich der Wert der Stammrechte bei ihnen im Anspruch auf die einzelnen periodischen Leistungen ersch�pft (vgl. oben E. 2.4 sowie BGE 136 II 256 E. 3.2 und 3.3 S. 259 f.; RICHNER UND ANDERE, a.a.O., N. 6 zu � 45 StG/ZH; ZIGERLIG/JUD, in: Kommentar StHG 2002, a.a.O., N. 22 zu Art. 13 und N. 20 zu Art. 14 StHG; siehe auch BGE 136 II 256 E. 5.2 S. 261 ff. in Bezug auf die gesetzliche Regelung im Kanton Genf).
3.2.3 Hat dagegen der Versicherte einen Anspruch auf den R�ckkaufswert bei Aufl�sung des Versicherungsvertrags, so steht ihm ein fester Rechtsanspruch in der entsprechenden H�he gegen den Versicherer zu (vgl. oben E. 2.4). Dieser R�ckkaufswert unterliegt gem�ss � 45 StG/ZH w�hrend der Aufschubszeit vollumf�nglich der Verm�genssteuer (wie �brigens das anl�sslich des Eintritts des versicherten Ereignisses ausbezahlte Kapital aus einer Kapitalversicherung). Die Erfassung mit der Verm�genssteuer gilt allerdings f�r r�ckkaufsf�hige Rentenversicherungen laut der genannten Bestimmung nur vor Beginn des Rentenlaufs (d.h. vor Eintritt des versicherten Ereignisses). Danach unterliegen sie nur noch der Einkommenssteuer, und zwar selbst dann, wenn die Rentenversicherung nach Eintritt des versicherten Ereignisses weiterhin r�ckkaufsf�hig bleibt (vgl. RICHNER UND ANDERE, a.a.O., N. 7, 9 und 10 zu � 45 sowie BGE 138 II 311 S. 318N. 14 zu � 46 StG/ZH; JUNGO/MAUTE, a.a.O., S. 68 f.; LANG, Verm�gensbesteuerung, a.a.O., S. 640 ff.; ders., Die private Rentenversicherung der S�ule 3b im Einkommens- und Verm�genssteuerrecht [nachfolgend: Rentenversicherung], 2010, S. 211 ff.).
Die eben dargestellte Z�rcher Regelung hinsichtlich des R�ckkaufswerts von Leibrenten w�hrend deren Laufzeit entspricht derjenigen, wie sie in mehreren anderen Kantonen auch gilt. In ungef�hr gleich vielen Kantonen gilt jedoch, dass das Rentenstammrecht nach Eintritt des versicherten Ereignisses weiterhin - wie w�hrend der Aufschubszeit - mit der Verm�genssteuer erfasst werden kann und muss (vgl. die �bersicht aller kantonalen Regelungen bei LANG, Rentenversicherung, a.a.O., S. 220 f.; PETRA HELFENSTEIN, Die Besteuerung der privaten Rentenversicherungen in der Schweiz - eine systematische Darstellung der kantonalen Unterschiede, StR 59/2004 S. 83; im Weiteren: WOLFGANG MAUTE UND ANDERE, Steuern und Versicherungen, 3. Aufl. 2011, S. 374; JUNGO/MAUTE, a.a.O., S. 69 f.; zu einer fr�heren Rechtslage: u.a. BGE 76 I 211 ff.).
3.3 Gem�ss � 46 StG/ZH sind Schulden, f�r die der Steuerpflichtige allein haftet, voll (vom Bruttoverm�gen) abziehbar; andere Schulden, wie Solidar- und B�rgschaftsschulden, nur insoweit, als sie vom Steuerpflichtigen getragen werden m�ssen.
3.3.1 Diese Bestimmung steht im Einklang mit � 38 Abs. 1 StG/ZH und Art. 13 Abs. 1 StHG, wonach der Verm�genssteuer das gesamte Reinverm�gen, d.h. der �berschuss der Aktiven �ber die Passiven, unterworfen ist (vgl. oben E. 3.1.1). Der Pflichtige kann somit von den Aktiven seine Schulden und die Schulden aller anderen Personen abziehen, deren Verm�gen er zu versteuern hat (vgl. StR 66/2011 S. 606 E. 2.2; ZIGERLIG/JUD, in: Kommentar StHG 2002, a.a.O., N. 8 zu Art. 13 StHG; RICHNER UND ANDERE, a.a.O., N. 14 zu �� 38-47 StG/ZH).
3.3.2 Aus � 46 StG/ZH ergibt sich, dass nur die effektiven, d.h. am Stichtag tats�chlich bestehenden Schulden des Steuerpflichtigen abgezogen werden k�nnen. Der Rechts- und Entstehungsgrund der Schuld muss im f�r die Verm�gensbesteuerung massgebenden Zeitpunkt erf�llt sein. Dementsprechend sind verj�hrte Schulden grunds�tzlich nicht abzugsf�hig. Ebenfalls nicht abziehbar sind bloss m�gliche, zuk�nftige bzw. anwartschaftliche Schulden (zum Begriff der Anwartschaft: vgl. oben E. 3.1.3). Dazu werden z. B. Schulden aus einem aufschiebend bedingten Rechtsgesch�ft (OR 151) gerechnet, BGE 138 II 311 S. 319zumindest solange die Bedingung nicht eingetreten und der Schuldner noch nicht leistungspflichtig ist. Dagegen bildet die F�lligkeit der Schuld keine Voraussetzung f�r den Schuldenabzug (vgl. StR 66/2011 S. 606 E. 2.2; RICHNER UND ANDERE, a.a.O., N. 3, 4, 10 und 11 zu � 46 StG/ZH; ZIGERLIG/JUD, in: Kommentar StHG 2002, a.a.O., N. 9 zu Art. 13 StHG).
4. 4.1 In Anwendung von �� 38, 45 und 46 StG/ZH hat die Vorinstanz erwogen, dass der Versicherungsnehmer eines r�ckkaufsf�higen Leibrentenvertrags nicht gleichzeitig die Rente beziehen und �ber den R�ckkaufswert verf�gen k�nne. Bei laufender Rente habe er lediglich Anspruch auf die einzelnen Rentenleistungen. Erst mit der Aus�bung des K�ndigungsrechts als Gestaltungsrecht entstehe eine Forderung auf Auszahlung der R�ckkaufssumme. Solange sei die Auszahlung dieser Summe f�r den Verpflichteten eine bloss anwartschaftliche Schuld, deren Bestand sowie H�he unsicher seien und die somit nicht von dessen steuerbarem Verm�gen abgezogen werden k�nne (vgl. auch MAUTE UND ANDERE, a.a.O., S. 374; HELFENSTEIN, a.a.O., S. 83 f.; RICHNER UND ANDERE, a.a.O., N. 9 zu � 45 StG/ZH; LANG, Verm�gensbesteuerung, a.a.O., S. 642 ff.; ders., Rentenversicherung, a.a.O., S. 215 ff.).
4.2 Bei der hier den Rentengl�ubigern einger�umten M�glichkeit, jederzeit (bzw. innerhalb einer Frist von drei Monaten) die Auszahlung der gesamten verbleibenden (und vertraglich f�r jedes Jahr genau festgelegten, vgl. oben E. 2.5) R�ckgew�hrssumme zu verlangen, handelt es sich - wie vom Verwaltungsgericht hervorgehoben - um ein Gestaltungsrecht im Sinne der g�ngigen Definition. Sie entspricht also der Befugnis, innerhalb zeitlicher Grenzen durch einseitige rechtsgesch�ftliche Willenserkl�rung und unabh�ngig vom Willen des Verpflichteten eine Ver�nderung der bisherigen Rechtslage herbeizuf�hren (vgl. BGE 135 III 441 E. 3.3 S. 444; BGE 133 III 360 E. 8.1.1 S. 364; BGE 128 III 129 E. 2a S. 135; ASA 68 S. 739 E. 5a; AJP 2008 S. 1583 E. 3.1). Wenn hier die R�ckerstattung des verbleibenden Rentenstammrechtes jederzeit (innert der genannten Frist von drei Monaten) und bedingungslos verlangt werden kann, so liegt darin ein bedeutender Unterschied z.B. zu Mitarbeiteroptionen mit Bezugssperre, wo mit der sog. Vestingperiode ein Zeitraum festgelegt wird, w�hrend welchem der Mitarbeiter die Optionen "verdienen" muss und der BGE 138 II 311 S. 320Rechtserwerb aufschiebend bedingt ist, so dass eine blosse Anwartschaft besteht (vgl. StE 2010 B 22.2 Nr. 21 E. 2.2 m.w.H.). Abzugrenzen ist die zu beurteilende Konstellation auch gegen�ber solchen F�llen, in denen durch die Aus�bung des Gestaltungsrechts der vorherige Rechtszustand aufgehoben wird (so z.B. durch den Widerruf bei Haust�rgesch�ften und �hnlichen Vertr�gen, vgl. BGE 137 III 243 E. 4.5 S. 252 ff.); zwischen der Rentenlaufzeit und der nach der Aus�bung des R�ckkaufsrechts bestehenden Sach- und Rechtslage �ndert sich demgegen�ber wohl die Form der Auszahlung (in Rente oder Kapital) bzw. deren zeitliche Gestaltung (in j�hrlichen Teilbetr�gen oder in einer einmaligen Gesamtbegleichung); unver�ndert bleibt jedoch der Rechtsgegenstand (n�mlich das Rentenstammrecht bzw. die Kapitalr�ckzahlungsquote), und zwar sowohl in betraglicher Hinsicht (gem�ss der von vornherein im Vertrag f�r das Ende jeden Jahres verbindlich festgelegten Summe, z.B. Fr. 194'032.- per 31.12.2008) als auch in Bezug auf die rechtliche Durchsetzbarkeit (in die gleiche Richtung schon RDAF 2008 II S. 390 E. 3.3, insb. 3.3.1): W�hrend bei nicht r�ckkaufsf�higen Rentenversicherungen das Stammrecht als bloss anwartschaftlicher Anspruch auf k�nftige Leistungen zu betrachten ist, weil k�nftige Zahlungen ungewiss sind, ist dagegen bei r�ckkaufsf�higen Rentenversicherungen der Eintritt des versicherten Ereignisses, sei es nun in Form von Renten- oder Kapitalbezug, gewiss (vgl. oben E. 2.4). Was nach der Aus�bung des R�ckkaufsrechts wegf�llt, ist die Ertragsquote: Diese �ber das Stammrecht hinausgehende Quote bel�uft sich hier bei vollst�ndigem Rentenlauf (bis Ende 2027) auf Fr. 59'000.-; sie h�tte sich aber per Ende 2008 auf Fr. 2'262.- beschr�nkt (vgl. oben E. 2.5).
4.3 Insbesondere im vorliegenden Fall kann also nicht gesagt werden, wie die Vorinstanz dies tut, dass die von den Beschwerdef�hrern geschuldete R�ckkaufssumme vor Geltendmachung des R�ckkaufsrechts durch die Gl�ubiger in Bestand und H�he nicht feststehe.
Weiter trifft nicht zu, dass der �bergang von der Aufschubs- zur Laufzeit im umstrittenen Zusammenhang einen wesentlichen Wendepunkt darstellen w�rde (vgl. dazu HELFENSTEIN, a.a.O., S. 84; LANG, Verm�gensbesteuerung, a.a.O., S. 638). Wie eben erwogen, wird die Sach- und Rechtslage in Bezug auf die Kapitalquote bei r�ckkaufsf�higen Leibrenten schon durch die Aus�bung des R�ckkaufsrechts nicht entscheidend ver�ndert; umso weniger geschieht dies durch den blossen �bergang von der Aufschubs- zur Rentenlaufzeit. BGE 138 II 311 S. 321Ebenso wenig erweist es sich als sachgerecht, wenn aus dem - oberfl�chlich betrachtet tats�chlich gegebenen, aber nicht massgeblichen - Umstand, dass der Rentenbezug und der R�ckkauf sich (von der Zahlungsform und der zeitlichen Gestaltung der Schuldbegleichung) gegenseitig ausschliessen (vgl. RICHNER UND ANDERE, a.a.O., N. 9 zu � 45 StG/ZH), gefolgert wird, die gleichzeitige Besteuerung von Renteneink�nften mit der Einkommenssteuer und des Stammrechtes mit der Verm�genssteuer stelle einen unaufl�sbaren Widerspruch dar (vgl. insb. LANG, Rentenversicherung, a.a.O., S. 217) oder eine fiskalistische Ausdehnung des Verm�gensbegriffs (vgl. LANG, Rentenversicherung, a.a.O., S. 219). Diese Auffassung �bersieht, dass mit der Verm�genssteuer lediglich das verbleibende Stammrecht, nach Abzug der als Einkommen in der massgebenden Periode besteuerten Rentenzahlung, erfasst wird.
4.4 Im Urteil BGE 134 III 348 hat die I. zivilrechtliche Abteilung des Bundesgerichts in Bezug auf r�ckkaufsf�hige Leibrentenversicherungen w�hrend der Rentenlaufzeit Folgendes festgehalten: Mit dem vollst�ndigen R�ckkauf wird der Vertrag aufgel�st und der R�ckkaufswert ausgezahlt. Damit erlischt die Pflicht zur Ausrichtung von Renten. Das Vertragsverh�ltnis weist daher Analogien zu einer Wahlobligation (Art. 72 OR) bzw. zu einer alternativen Erm�chtigung auf. Massgebend ist, dass nach dem Vertrag in Abh�ngigkeit des dem Versicherungsnehmer einger�umten Gestaltungsrechts verschiedene Leistungen alternativ geschuldet sind. Dieselbe Forderung hat alternativ unterschiedliche Leistungen zum Gegenstand (vgl. E. 5.2.3 S. 351 f.).
Aus dem genannten Urteil ist einerseits zu schliessen, dass die unterschiedlichen Leistungen nicht kumulativ zu erbringen sind. Andererseits handelt es sich um dieselbe Forderung, die den verschiedenen Leistungen zugrunde liegt. Dabei ist das Merkmal der alternativen Erm�chtigung bzw. Verpflichtung unter zivilrechtlichen Gesichtspunkten deswegen in den Vordergrund ger�ckt worden, weil es um die Frage ging, ob die Vertragspartei, die nach Wahl des Gl�ubigers alternativ verschiedene Leistungen schuldet, bei unverschuldeter Ungewissheit �ber die Person des Gl�ubigers s�mtliche wahlweise geschuldeten Leistungen hinterlegen kann, was bejaht wurde. Einer solchen Beurteilung steht nicht entgegen, wenn hier in steuerrechtlicher Hinsicht und unter besonderer Ber�cksichtigung der wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht die Unterschiede, sondern die BGE 138 II 311 S. 322Gemeinsamkeiten zwischen der Sach- sowie Rechtslage vor und nach Aus�bung des R�ckkaufsrechts als wesentlich qualifiziert werden.
4.5 Die vorausgehenden Erw�gungen sprechen somit daf�r, dass das Rentenstammrecht r�ckkaufsf�higer Leibrenten w�hrend der Laufzeit mit der Verm�gensbesteuerung zu erfassen ist (vgl. im gleichen Sinne: u.a. LOCHER, Besteuerung 1991, a.a.O., S. 182; Stellungnahme der Schweizerischen Steuerkonferenz, zusammengefasst in BGE 136 II 256 E. 3.3 S. 259 f.) und der hier den Gl�ubigern zugestandene R�ckkauf nicht nur eine zuk�nftige bzw. bloss voraussehbare Schuld, sondern eine durchaus effektive sowie durchsetzbare Verbindlichkeit darstellt. 4.6 Gegen eine solche Beurteilung werden in der Lehre indessen noch mehrere Argumente allgemeiner(er) Art vorgebracht, die in der Folge zu pr�fen sind: So wird die Auffassung vertreten, dem R�ckkaufsrecht k�nne als solchem - und nicht bloss w�hrend der Rentenlaufzeit - kein rechtlich realisierbarer Verm�genswert zukommen (vgl. unten E. 5). Ausserdem m�sse eine Verm�gensbesteuerung der Leibrenten schon deshalb ausser Betracht fallen, weil sie - zus�tzlich zu deren Erfassung mit der Einkommenssteuer - zu einer �berbesteuerung f�hren w�rde (E. 6). Schliesslich belasse die harmonisierungsrechtliche Regelung den Kantonen Freir�ume, die es dem Kanton Z�rich weiterhin erm�glichen w�rden, die R�ckkaufssumme w�hrend der Laufzeit bei der Verm�genssteuer unber�cksichtigt zu lassen (E. 7).
5. Es trifft wohl zu, dass das Leibrentenstammrecht, im Gegensatz zu den einzelnen daraus fliessenden, periodisch f�lligen Forderungsrechten, weder abtretbar noch vererbbar oder pf�ndbar ist und auch nicht in die Konkursmasse des Rentengl�ubigers f�llt (vgl. dazu schon BGE 64 III 179 ff.; siehe auch RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, N. 51 zu Art. 22 DBG). Soweit daraus geschlossen wird, diesem Stammrecht komme kein steuerbarer Geldwert zu, welcher beim Rentengl�ubiger zum Verm�gen gerechnet werden m�sse und beim Schuldner davon abziehbar w�re (vgl. HELFENSTEIN, a.a.O., S. 83 f.; RICHNER UND ANDERE, a.a.O., N. 18 zu � 39 StG/ZH), so vermag diese Sichtweise nicht zu �berzeugen. Entscheidend ist, dass das Stammrecht durch R�ckkauf realisierbar ist.
Nach dem eben Gesagten kann der genannte Gegensatz zwischen Stammrecht und Einzelrenten nicht massgeblich sein. Entscheidend BGE 138 II 311 S. 323ist vielmehr die �bereinstimmung in Bezug auf Rechtsgegenstand, Betrag und Durchsetzbarkeit (vgl. in diesem Sinne schon StR 21/1966 S. 250 ff. sowie LOCHER, Besteuerung 1991, a.a.O., S. 182). Wenn die Rechtsordnung die Abtretbarkeit usw. des Rentenstammrechts ausschliesst, so erfolgt dies ausserdem nicht deshalb, weil dem Stammrecht kein Geldwert zuk�me, sondern aus anderen Gr�nden, u.a. deswegen, weil die Gefahr besteht, dass der Berechtigte �ber diesen Geldwert in unangemessener (z.B. selbstsch�digender) Weise verf�gen k�nnte.
6. Es wird weiter argumentiert, w�hrend der Rentenlaufzeit k�nne der R�ckkaufswert beim Gl�ubiger darum nicht zum steuerbaren Verm�gen gerechnet und beim Schuldner nicht abgezogen werden, weil das systemwidrig sei und namentlich Widerspr�che zwischen der Einkommens- sowie der Verm�genssteuer hervorrufe. Dieses Argument ist vorab im Zusammenhang mit der urspr�nglichen Regelung der Leibrentenbesteuerung im Harmonisierungsrecht bzw. im Recht der direkten Bundessteuer zu pr�fen (vgl. unten E. 6.1) und danach in Bezug auf die heute geltende Fassung (E. 6.2).
6.1 Die anf�ngliche Fassung von Art. 22 Abs. 3 DBG bzw. Art. 7 Abs. 2 StHG schrieb vor, dass die aus Leibrenten fliessenden Eink�nfte zu 60 % zu versteuern waren (vgl. REICH, in: Kommentar StHG 2002, a.a.O., N. 70 zu Art. 7 StHG; LOCHER, Besteuerung 1991, a.a.O., S. 183 f.; ders., Kommentar DBG 2001, a.a.O., N. 52 zu Art. 22 DBG; STEINER, in: Kommentar DBG 2008, a.a.O., N. 19 zu Art. 22 DBG; RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., N. 53 zu Art. 22 DBG; zum Rechtszustand vor dem DBG und dem StHG: vgl. u.a. BGE 131 I 409 E. 5.4.3 S. 417 f.; BGE 110 Ib 234 E. 3d S. 238 ff.; ASA 79 S. 364 E. 4.1; NEUHAUS, a.a.O., S. 293 f.). Dagegen waren die daf�r geleisteten Pr�mien und Einlagen nur unter bestimmten Voraussetzungen (je nach Finanzierungsart), dann aber vollumf�nglich, vom steuerbaren Einkommen abziehbar (vgl. BGE 131 I 409 E. 5.3 S. 415 f.; BGE 130 I 205 E. 7.6.1 S. 216; ASA 79 S. 364 E. 4.1; 74 S. 161 E. 4.1; StE 2002 B 26.12 Nr. 6 E. 2a; RDAF 2008 II S. 390 E. 4.3; LOCHER, Kommentar DBG 2001, a.a.O., N. 28 zu Art. 33 DBG; ders., Besteuerung 1991, a.a.O., S. 184; ZIGERLIG/JUD, in: Kommentar DBG 2008, a.a.O., N. 14 zu Art. 33 DBG; REICH, in: Kommentar DBG 2008, a.a.O., N. 35 zu Art. 9 DBG; RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., N. 44 zu Art. 33 DBG). BGE 138 II 311 S. 324
6.1.1 Gegen den Pauschalwert von 60 % wurde in der Lehre indessen vorgebracht, er sei in der �berwiegenden Zahl der F�lle zu hoch und f�hre dazu, dass ein Anteil Kapitalr�ckzahlung noch einmal besteuert werde (vgl. zu dieser Kritik BGE 131 I 409 E. 5.4.3 S. 417 f.; ASA 74 S. 161 E. 4.1; RDAF 2008 II S. 390 E. 4.3; LOCHER, Besteuerung 1991, a.a.O., S. 183 f.; ZIGERLIG/JUD, in: Kommentar DBG 2008, a.a.O., N. 15 zu Art. 33 DBG; NEUHAUS, a.a.O., S. 294; REICH, in: Kommentar StHG 2002, a.a.O., N. 71 zu Art. 7 StHG; LANG, Rentenversicherung, a.a.O. S. 217 f.; WILLI BERGER, Wann kommt die gerechte Besteuerung der privaten Rentenversicherungen?, StR 51/1996 S. 377, 379; ETIENNE VON STRENG UND ANDERE, Loi f�d�rale sur le programme de stabilisation 1998, Schweizer Treuh�nder [ST] 1999 S. 764).
6.1.2 Auf diese �berbesteuerung bei der Einkommenssteuer wurde regelm�ssig verwiesen, um zu rechtfertigen, dass der R�ckkaufwert in der Rentenphase bei der Verm�gensbesteuerung unber�cksichtigt bleiben sollte. Es wurden also zwei an sich wenig zufriedenstellende Regelungen wesentlich durch die M�ngel der jeweils anderen Regelung gerechtfertigt (vgl. dazu u.a. LOCHER, Besteuerung 1991, a.a.O., S. 184 f.; NEUHAUS, a.a.O., S. 293 f.; LANG, Rentenversicherung, a.a.O., S. 217 f.).
6.2 Die 60 %-Regelung galt bis zur Revision von Art. 22 Abs. 3 DBG und Art. 7 Abs. 2 StHG durch das Bundesgesetz vom 19. M�rz 1999 �ber das Stabilisierungsprogramm 1998 (AS 1999 2374), in Kraft seit 1. Januar 2001 (vgl. dazu BGE 131 I 409 E. 5.4.3 S. 417 f.; BGE 130 I 205 E. 7.6.5 S. 219 f.; ASA 74 S. 161 E. 4.1; 70 S. 581 E. 3a; StR 59/2004 S. 346, E. 4.1; StE 2002 B 26.12 Nr. 6 E. 2a; RDAF 2008 II S. 390 E. 4.3).
6.2.1 Die Ertragskomponente, die beim Gl�ubiger ausschliesslich (und im Gegensatz zur Kapitalr�ckzahlungsquote) besteuert werden soll (vgl. oben E. 2.2), ist mit der neuen Regelung auf 40 % der Renteneink�nfte begrenzt worden. Diese reduzierte Pauschalbesteuerung ist entgegen der fr�heren Ordnung nicht mehr von der Art der Finanzierung abh�ngig (vgl. STEINER, a.a.O., N. 19 zu Art. 22 DBG; LOCHER, Kommentar DBG 2001, a.a.O., N. 52 zu Art. 22 DBG; REICH, in: Kommentar StHG 2002, a.a.O., N. 72 zu Art. 7 StHG). In konsequenter Umsetzung des Korrespondenzprinzips wird neu auch auf der Abzugsseite das Rentenmodell verwirklicht, und zwar so, dass der (private) Rentenschuldner in gleicher Weise und schon ab BGE 138 II 311 S. 325der ersten Rentenzahlung 40 % dieser Rente von seinem steuerbaren Einkommen absetzen kann (vgl. ZIGERLIG/JUD, in: Kommentar DBG 2008, a.a.O., N. 15 und 16 zu Art. 33 DBG; NEUHAUS, a.a.O., S. 295; RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., N. 44 zu Art. 33 DBG; STEINER, a.a.O., N. 22 zu Art. 22 DBG; LOCHER, in: Kommentar DBG 2001, a.a.O., N. 31 zu Art. 33 DBG; GLADYS LAFFELY MAILLARD, Commentaire romand de la LIFD, 2008, N. 28 und 29 zu Art. 22 DBG; REICH, in: Kommentar DBG 2008, a.a.O., N. 36 zu Art. 9 DBG).
6.2.2 Der 40 %-Satz f�r die Erfassung der Renteneink�nfte mit der Einkommenssteuer wird von einem Teil der Lehre als noch immer generell zu hoch betrachtet oder es wird dessen Anwendung auf Kapitalzahlungen aus Rentenversicherungen oder in bestimmten Einzelf�llen kritisiert (vgl. H�HN/WALDBURGER, Steuerrecht, 9. Aufl. 2001, Bd. I, Rz. 103 S. 339, Bd. II, Rz. 54 S. 822; LAFFELY MAILLARD, a.a.O., N. 27 und 30 zu Art. 22 DBG; URS BEHNISCH, Die steuerrechtliche Rechtsprechung des Bundesgerichts im Jahre 2005 [zu BGE 131 I 409 ], ZBJV 143/2007 S. 435). Wieder andere Stimmen in der Lehre betonen, der Gesetzgeber habe diese schematische L�sung nach dem Korrespondenzprinzip gewollt; ob in concreto die Kapitalr�ckzahlungsquote nun tats�chlich 60 % erreiche, k�nne nicht relevant sein; in Anbetracht der klaren Regelung von Art. 22 Abs. 3 DBG bzw. Art. 7 Abs. 2 StHG bestehe kein Spielraum f�r die Kantone, die Ertragskomponente anders anzusetzen; allenfalls k�nne nur eine bundesrechtliche Gesetzes�nderung Abhilfe schaffen (vgl. BGE 135 II 183 E. 4.3 S. 189 f.; ASA 79 S. 364 E. 5.3; RDAF 2008 II S. 390 E. 4.5; RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., N. 52 zu Art. 22 und N. 46 zu Art. 33 DBG; REICH, in: Kommentar StHG 2002, a.a.O., N. 71 zu Art. 7 StHG; LAFFELY MAILLARD, a.a.O., N. 31 zu Art. 22 DBG).
6.2.3 Es wird in der Lehre weiter vorgebracht, mit der �berh�hten Quote von 40 % habe der Bundesrat die fehlende Verm�genssteuer kompensieren wollen (vgl. RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., N. 52 zu Art. 22 DBG unter Hinweis auf BBl 1999 87). Damit wird das der urspr�nglichen DBG/StHG-Regelung entgegengehaltene Argument (vgl. oben E. 6.1.2) auch auf die jetzige Fassung von Art. 22 Abs. 3 DBG bzw. Art. 7 Abs. 2 StHG �bertragen, allerdings in doppeltem Sinne zu Unrecht: Einerseits bezieht sich die zitierte Stelle der Botschaft nicht auf die geplante Neuregelung, sondern auf die Einf�hrung der zuvor g�ltigen Pauschalquote von 60 %. BGE 138 II 311 S. 326Andererseits gibt eine solche Sichtweise die Systematik der Neufassung und den hinter ihr stehenden Willen des Gesetzgebers auch sonst nicht zutreffend wieder:
Wie ein Teil der Lehre richtig erkennt, hat die Senkung der Pauschale die Problematik einer m�glichen �berbesteuerung (deutlich) entsch�rft (vgl. BGE 135 II 183 E. 4.3 und 4.4 S. 189 ff.; BGE 131 I 409 E. 5.4.3 S. 417 f.; ASA 79 S. 364 E. 5.4; StR 59/2004 S. 346, E. 4.1; RDAF 2008 II S. 390 E. 4.4 und 4.5; ZIGERLIG/JUD, in: Kommentar DBG 2008, a.a.O., N. 15 zu Art. 33 DBG; NEUHAUS, a.a.O., S. 294; LANG, Rentenversicherung, a.a.O., S. 217 f.; BEHNISCH, Zur steuerlichen Behandlung des R�ckkaufs und der Pr�mienr�ckgew�hr von Rentenversicherungen, ASA 74 S. 104 f. Fn. 30). Diese Senkung der Pauschalquote - und nicht die in bestimmten F�llen verbleibende �berbesteuerung - stellt den Hintergrund dar, vor dem zwei zus�tzliche Neuerungen im Rahmen des Stabilisierungsprogramms zu sehen sind, die zu einer h�heren Besteuerung des Einkommens f�hren (k�nnen): Zum einen wurde bei der Reduzierung der Abzugsberechtigung von 60 % auf 40 % aus Praktikabilit�tsgr�nden auf eine gesetzliche �bergangsregelung verzichtet, was zu problematischen F�llen Anlass geben konnte (vgl. ZIGERLIG/JUD, in: Kommentar DBG 2008, a.a.O., N. 15 zu Art. 33 DBG; NEUHAUS, a.a.O., S. 294 f.; REICH, in: Kommentar DBG 2008, a.a.O., N. 36 zu Art. 9 DBG; LAFFELY MAILLARD, a.a.O., N. 18 zu Art. 33 DBG; RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., N. 47 zu Art. 33 DBG), aber bewusst hingenommen wurde. Zum anderen wurde auf eine weiterhin reduzierte Besteuerung f�r Eink�nfte aus Wohnrecht und Nutzniessung verzichtet, um diese fortan mit 100 % zu versteuern (vgl. ASA 70 S. 581 E. 3a mit weiteren Hinweisen; STEINER, in: Kommentar DBG 2008, a.a.O., N. 19 zu Art. 22 DBG; VON STRENG UND ANDERE, a.a.O., S. 764 f.).
Seit der Neuordnung durch das Stabilisierungsprogramm k�nnen nicht mehr zwei an sich wenig zufriedenstellende Regelungen durch die M�ngel der jeweils anderen Regelung gerechtfertigt werden (vgl. dazu oben E. 6.1.2). Wie der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt (zitiert bei LANG, Rentenversicherung, a.a.O., S. 221 Fn. 867) zu Recht erkannt hat, war die verm�genssteuerliche Nichterfassung der r�ckkaufsf�higen Leibrentenversicherungen w�hrend der Rentenlaufzeit eine historisch bedingte Ausnahmeregelung, weil fr�her die Leibrenten bei der Einkommenssteuer bedeutend h�her besteuert wurden BGE 138 II 311 S. 327als heute; diese Steuerbefreiung hat jedoch seit der Senkung der Pauschalquote keine Weiterberechtigung mehr; zudem w�rde sie gegen das Rechtsgleichheitsgebot verstossen, denn es besteht kein Grund, solche Rentenversicherungen nicht zu besteuern, hingegen alle anderen r�ckkaufsf�higen Lebensversicherungen (so die aufgeschobene Rentenversicherungen oder die Kapitalversicherungen, vgl. oben E. 3.2.3) der Verm�genssteuer zu unterstellen.
6.2.4 Im vorliegenden Fall betr�gt die Ertragsquote - wie dargestellt (vgl. oben E. 2.5) - gesamthaft 22,35 % (d.h. Fr. 59'000.- von total Fr. 264'000.- gegen�ber einem Kapitalbetrag von urspr�nglich Fr. 205'000.-). Bis Ende 2025 schwankt der j�hrliche Kapitalanteil ausnahmslos zwischen Fr. 10'938.- (2008) und Fr. 11'687.- (2025), bei einem gleichbleibenden Rentenbetrag von Fr. 13'200.-, so dass in all diesen Jahren die Zinsquote deutlich unter 40 % liegt (zwischen 17,14 % f�r 2008 und 11,46 % f�r 2025). Das kommt den Rentenschuldnern zugute, k�nnen sie doch bei der Einkommenssteuer einen Anteil von 40 % der j�hrlich geleisteten Rente abziehen und gleichzeitig den tats�chlichen R�ckkaufswert von ihrem steuerbaren Verm�gen (das aber den urspr�nglich erhaltenen Betrag von Fr. 205'000.- umfassen muss) abziehen. Die Rentengl�ubiger haben 40 % der j�hrlichen Rente (sowie der allenfalls verlangten R�ckgew�hrssumme, gem�ss der im Urteil StE 1999 B 28 Nr. 6 E. 4 festgehaltenen Logik) als Einkommen zu versteuern, w�hrend die gesamte vertraglich festgelegte R�ckkaufssumme der Verm�genssteuer zu unterliegen hat. Diese Besserstellung der Schuldner gegen�ber den Gl�ubigern scheint im konkreten Fall in Kenntnis der Steuerfolgen bewusst gew�hlt worden zu sein.
Selbst �ber den hier zu beurteilenden Einzelfall hinaus kann eine solche �berbesteuerung des Gl�ubigers nicht dazu f�hren, dass die auf tats�chlichen, nicht pauschalierten Werten beruhende Verm�gensbesteuerung wegzufallen h�tte (vgl. oben E. 6.2.2 und 6.2.3).
7. Zu pr�fen bleibt, ob die den Kantonen durch die Harmonisierungsgesetzgebung des Bundes in gewissen Bereichen des Verm�genssteuerrechts belassenen Freir�ume dazu f�hren m�ssen, dass der Kanton Z�rich an seiner Regelung bzw. Praxis festhalten kann, die R�ckkaufssumme von Leibrenten w�hrend der Laufzeit bei der Verm�genssteuer unerfasst zu lassen.
7.1 Das Harmonisierungsrecht zur Verm�genssteuer beschr�nkt sich auf die Vorgabe einiger weniger Prinzipien, die in nur gerade zwei BGE 138 II 311 S. 328Artikeln (Art. 13 und 14 StHG) festgehalten sind. Zudem arbeitet es mit Generalklauseln und Begriffen, zu denen in Rechtsprechung und Literatur teils unterschiedliche Auslegungen bestehen und die in der Rechtswirklichkeit zu voneinander abweichenden Ordnungen gef�hrt haben. In Art. 14 Abs. 1 und 2 StHG werden den Kantonen mehrere, zum Teil grunds�tzlich verschiedene Umsetzungsm�glichkeiten ausdr�cklich zugestanden: Die Bewertung zum Verkehrswert ist f�r die Kantone bindend; nach welchen Regeln der Verkehrswert zu ermitteln ist, schreibt das Steuerharmonisierungsgesetz indessen nicht vor; ebenso wenig wird die Kann-Vorschrift der angemessenen Ber�cksichtigung des Ertragswertes n�her geregelt (vgl. BGE 134 II 207 E. 2 S. 210 und E. 3.6 S. 214; BGE 131 I 291 E. 2.5.2 S. 300; RDAF 2010 II S. 463 E. 5.2; StR 64/2009 S. 910 E. 2.1; StR 64/2009 S. 755 E. 3.1; siehe auch BGE 128 I 240 E. 3.2.3 und 3.2.4 S. 249 f.; BGE 124 I 145 E. 6b und 6c S. 159 f.; ZIGERLIG/JUD, in: Kommentar StHG 2002, a.a.O., N. 2 zu Art. 14 StHG). Daraus wird geschlossen, dass den Kantonen weiterhin erhebliche Freir�ume offenstehen w�rden. Die kantonalen Steuerordnungen k�nnten deshalb auch insk�nftig voneinander abweichen, zumal sich die Frage der vertikalen Harmonisierung nicht stelle, seit das Recht der direkten Bundessteuer f�r nat�rliche Personen keine Verm�genssteuer mehr kenne (vgl. zum Ganzen u.a. ZIGERLIG/JUD, in: Kommentar StHG 2002, a.a.O., N. 5 zu Art. 13 f. StHG; RICHNER UND ANDERE, a.a.O., N. 2 zu �� 38-47 StG/ZH).
7.2 Dadurch, dass Art. 13 StHG der Verm�genssteuer das gesamte Reinverm�gen unterwirft, ist den Kantonen aber vorgeschrieben, alle geldwerten Rechte, und nur diese, der Verm�genssteuer zu unterstellen (vgl. BGE 136 II 256 E. 3.4 S. 260). Obwohl sich das StHG nicht ausdr�cklich zum Schuldenabzug �ussert, ordnet es diesen doch zwingend an, denn ein Reinverm�gen liegt nur dann vor, wenn der Steuerwert der Aktiven den Betrag der Passiven �bersteigt. Die Reinverm�genssteuer ist eine Subjektsteuer, die im Gegensatz zu einer Objektsteuer auf die subjektive Leistungsf�higkeit des Steuerpflichtigen abstellt und daher neben den Aktiven auch dessen Schulden ber�cksichtigt. Allf�llige Einschr�nkungen des Schuldenabzugs durch die Kantone sind demzufolge grunds�tzlich als harmonisierungswidrig zu qualifizieren (vgl. StR 66/2011 S. 606 E. 2.2; RICHNER UND ANDERE, a.a.O., N. 1 zu � 46 StG/ZH; ZIGERLIG/JUD, in: Kommentar StHG 2002, a.a.O., N. 1 und 8 zu Art. 13 StHG). BGE 138 II 311 S. 329
7.3 Vor diesem Hintergrund vermag es nicht zu �berzeugen, wenn eine bestimmte Lehrmeinung wie folgt argumentiert: Mit der Einf�hrung des StHG sei keine �nderung des Verst�ndnisses hinsichtlich der kantonalen Verm�gensbegriffe angestrebt worden; vielmehr sei die Weiterf�hrung der bisher herrschenden Ordnungen angestrebt worden; somit stehe den kantonalen Gesetzgebern im Bereich der Rentenversicherungen grunds�tzlich ein Spielraum zu, um sich f�r eines der beiden in der Schweiz anzutreffenden Besteuerungsmodelle (vgl. dazu oben E. 3.2.3 in fine) zu entscheiden; die �berwiegende Mehrzahl der Kantone verfolge bereits seit Jahrzehnten dieselbe Rentenbesteuerungssystematik, und es sei zu schliessen, dass durch das StHG kein Anpassungsbedarf entstanden sei (vgl. LANG, Verm�gensbesteuerung, a.a.O., S. 644 f.; ders., Rentenversicherung, a.a.O., S. 210 f.).
An dieser Sichtweise mag wohl richtig sein, dass insbesondere die Regelung bzw. Praxis des Kantons Z�rich zur verm�genssteuerrechtlichen Behandlung r�ckkaufsf�higer Leibrenten w�hrend der Laufzeit seit Geltung der Harmonisierungsgesetzgebung des Bundes noch nicht in Frage gestellt worden ist. Das liegt jedoch daran, dass das Bundesgericht bislang nicht Gelegenheit hatte, sich zu dieser Frage zu �ussern. Aus der hier vorgenommenen Beurteilung ergibt sich indessen, wie dargestellt, dass die genannte Regelung bzw. Praxis den harmonisierungsrechtlichen Vorgaben nicht zu gen�gen vermag und insbesondere von der zwingend vorgeschriebenen Konzeption des Reinverm�gensbegriffes sowie von derjenigen des notwendigen Abzugs der effektiv am Stichtag bestehenden Schulden abweicht.
Die besagte Meinung l�sst zudem ausser Acht, dass wohl die harmonisierungsrechtlichen Bestimmungen zur Verm�genssteuer seit Erlass des StHG unver�ndert geblieben sind, nicht jedoch diejenigen zur einkommenssteuerrechtlichen Erfassung der Leibrenten. Diese Ver�nderung hat dazu gef�hrt, dass die Ber�cksichtigung der hier umstrittenen Renten bei der Verm�genssteuer nicht mehr mit dem Hinweis auf deren allf�llige �berbesteuerung bei der Einkommenssteuer verweigert werden kann. Soweit diese �berbesteuerung unter der neugefassten Regelung weiterbesteht, so ist dem jedenfalls nicht dadurch entgegenzuwirken, dass auf eine Ber�cksichtigung bei der Verm�genssteuer zu verzichten w�re. �brigens vertreten zumindest einige der Stimmen, welche die Besteuerung r�ckkaufsf�higer BGE 138 II 311 S. 330Leibrenten w�hrend deren Laufzeit kritisieren, gleichzeitig die Auffassung, dass sich die Verm�genssteuer weder steuersystematisch noch verfassungsrechtlich halten lasse (vgl. LANG, Rentenversicherung, a.a.O., S. 209 und 223; FELIX RICHNER, Ist die Verm�genssteuer gerechtfertigt?, Z�rcher Steuerpraxis [ZStP] 3/1999 S. 182 ff.). Dagegen sind die kantonalen Beh�rden sowie das Bundesgericht (vgl. Art. 190 BV) durch die Harmonisierungsgesetzgebung des Bundes - und damit auch das Gebot der Erhebung einer Staatssteuer auf dem Verm�gen - gebunden.
7.4 Das Gleiche muss auf zwischenkantonaler Ebene gelten. Vorliegend sind die Rentengl�ubiger im Kanton Thurgau wohnhaft. Gem�ss � 48 des thurgauischen Gesetzes vom 14. September 1992 �ber die Staats- und Gemeindesteuern (in der hier massgebenden Fassung vor dem 1. Januar 2011) unterlag der R�ckkaufswert auch w�hrend der Rentenlaufzeit der Verm�genssteuer (vgl. LANG, Rentenversicherung, a.a.O., S. 220 f.). Diese Regelung stimmt mit der hier erfolgten Beurteilung �berein. Inzwischen hat der Kanton Thurgau im Rahmen einer Steuergesetzrevision aber vorgesehen, die bislang g�ltige Regelung so umzugestalten, dass laufende Rentenversicherungen nicht mehr der Verm�genssteuer unterliegen sollen (vgl. LANG, Rentenversicherung, a.a.O., S. 220 f.; JUNGO/MAUTE, a.a.O., S. 70). Diese Neuregelung vermag nach dem hier Gesagten vor dem Harmonisierungsrecht des Bundes nicht standzuhalten.
131 I 409,
136 II 256,
135 II 183,
130 I 205 suite... ,
110 IB 234,
135 III 441,
134 III 348,
134 II 207,
131 I 291,
Art. 22 DBG,
Art. 33 DBG,
� 45 StG,
Art. 13 StHG suite... ,
� 46 StG,
Art. 22 Abs. 3 DBG,
Art. 7 Abs. 2 StHG,
Art. 7 StHG,
Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der BGE 138 II 311 S. 316,
� 38 StG,
Art. 14 StHG,
Art. 9 DBG,
�� 38-47 StG,
Art. 516 ff. OR,
Art. 33 Abs. 1 lit. b DBG,
Art. 9 StHG,
� 38 Abs. 1 StG,
Art. 72 OR,
� 39 StG,
Art. 14 Abs. 1 und 2 StHG,