Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:77021-2019:TEXT:DE:HTML&src=0&tabId=0
Timestamp: 2019-07-16 04:52:40
Document Index: 224384538

Matched Legal Cases: ['§17', '§ 14', '§ 123', '§ 48', '§ 67', '§ 134', '§ 134', '§ 155', '§ 160', '§ 135', '§ 134']

Dienstleistungen - 77021-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 77021-2019
18/02/2019 S34 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
Deutschland-Hamburg: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2019/S 034-077021
DE118714904
Kontaktstelle(n): V4
Telefon: +49 4089982480
E-Mail: warenwirtschaft.v422p@desy.de
Fax: +49 4089984009
NUTS-Code: DE60
Hauptadresse: www.desy.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-168e6b62ca7-79abe5e6bbd65062
Andere: Stiftung des bürgerlichen Rechts
Objektplanung Gebäude, Neubau Besucherzentrum DESY
Referenznummer der Bekanntmachung: 4200049
Objektplanung Gebäude für den Neubau des Besucherzentrum auf dem Campus des Deutschen-Elektronen Synchrotron DESY in Hamburg-Bahrenfeld.
Zur Vergabe eines Planungsauftrages Objektplanung Gebäude LPh 2 bis max. 9 wird ein Verhandlungsverfahren mit Lösungsvorschlägen zur Auswahl eines qualitativ hochwertigen Gebäudeentwurfs durchgeführt.
DESY behält sich eine stufenweise Beauftragung vor.
DESY behält sich zudem vor, nicht alle Leistungsphasen an den Bewerber zu vergeben.
DESY behält sich die Vergabe bereits nach der 1. Verhandlung vor, gem. §17(11) VgV auf Grundlage der Ergebnisse eines vorlaufenden Teilnahmewettbewerbs sollen 3-5 einschlägig qualifizierte Architekturbüros eine Entwurfsidee entwickeln und diese in Verhandlungsgesprächen in einen umsetzungsfähigen Gebäudeentwurf überführen. Um eine Vergleichbarkeit der Beiträge herzustellen, sollen innerhalb des Verfahrens Teilleistungen der LP 2 (Vorentwurf) in der Objektplanung erbracht werden. In weiteren Vergabeverfahren werden Planungsleistungen der Fachplaner ausgeschrieben und soll ein Büro mit der Detailkonzeption der geplanten Ausstellung beauftragt werden.
Als Standort für das Besucherzentrum wurde ein derzeit als Parkplatz genutztes Baufeld in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Gebäuden 5 und 6 ausgewählt. Im direkt angrenzenden Gebäude 6 befinden sich die Verwaltung, die Post sowie der Gästeservice. Von dem Gebäude gibt es einen Übergang zum Gebäude 5, dem Hörsaal des Campus. Das Baufeld ist im Haupteinfahrtsbereich des DESY-Geländes gelegen und unmittelbar nach Passieren des Eingangs im Blickfeld der Mitarbeiter und Besucher. In einer Vorstudie wurden erste Optionen für einen Anschluss des Besucherzentrums an das Gebäude 6 entwickelt und städtebauliche Kubaturstudien angefertigt. Im Jahr 2018 hat DESY mit externer Unterstützung eine Bedarfs-und Zielgruppenanalyse durchgeführt und ein Nutzungskonzept und ein maßgeschneidertes Raumprogramm für dieses besondere Gebäude entwickelt. Auf dem etwa 3 000 m2 Grundstück soll ein Gebäude mit einer Grundfläche von ca. 850 m2 und einer NUF 1-6 von rund 3 100 m2 entstehen. Die oberirdische Bruttogeschossfläche wird etwa. 6 000 m2 betragen. Zur Realisierung des Gebäudes ist ein Budget von 8.5Mio. EUR netto in den KG 300/400 kalkuliert.
DESY legt großen Wert auf eine nachhaltige Entwicklung des Campus und strebt eine Zertifizierung des Gebäudes nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen, mind. in der Kategorie Silber, an.
Die Abschlussentwürfe des Vergabeverfahrens werden von einem interdisziplinären Gremium mit Vertretern der Leistungsebenen des DESY, Vertretern der zuständigen Behörden der Freien und Hansestadt Hamburg und des Bezirksamts Altona und externen Beratern ausgewertet und auf Grundlage einer Zuschlagsmatrix eine Rangfolge erstellt. Auf Basis dieser Rangfolge wird DESY Vertragsverhandlungen mit dem bestplatzierten Bieter aufnehmen.
Die Konkretisierung und Umsetzung der Planung ist unmittelbar im Anschluss an das Verfahren vorgesehen. Die Auftragsvergabe erfolgt stufenweise und steht unter einem Genehmigungsvorbehalt hinsichtlich der Finanzierungszusagen.
Laufzeit in Monaten: 40
Die Vertragsunterlagen enthalten weitere Regelungen über eine Verlängerung des Vertrags, insbesondere in Fällen von nicht vorhersehbaren Verlängerungen von Planungs- und Bauzeiten. Vergaben nach § 14 Abs. 4 Nr. 9 VgV (Wiederholung gleichartiger Leistungen) bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Die erste Stufe des Vergabeverfahrens besteht aus dem Teilnahmewettbewerb, um 3 bis 5 Architekten/Architekturbüros auszuwählen, die über vergleichbare Erfahrungen bei der Planung und Errichtung der unter Ziffer II.1.4 und Ziffer II.2.4 beschriebenen Aufgabe verfügen.
Maßgeblich für die Bewertung der Eignung ist die Fachkunde (technische und Berufliche Leistungsfähigkeit), die ausschließlich anhand der vorzulegenden Spezifischen Referenzen ([Objektplanung für vergleichbare Projekte]) bewertet werden wird.
Die Bewertung der Fachkunde erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber Miteinander auf der Grundlage der nachfolgenden (Punkte)Skala/Notenstufen.
Dabei werden bis zu 10 Bewertungspunkte vergeben:
— 10 Punkte: Bewerber ist aufgrund seiner Erfahrung/Fachkunde hervorragend geeignet,
— 8 Punkte: Bewerber ist aufgrund seiner Erfahrung/Fachkunde gut geeignet,
— 6 Punkte: Bewerber ist aufgrund seiner Erfahrung/Fachkunde hinreichend geeignet,
— 4 Punkte: Bewerber ist aufgrund seiner Erfahrung/Fachkunde ausreichend geeignet,
— 2 Punkte: Bewerber ist aufgrund seiner Erfahrung/Fachkunde lediglich hinsichtlich einzelner Aspekte geeignet.
Im Bereich zwischen 2 und 10 Punkten können zur Berücksichtigung einer Tendenz zur jeweils höheren Notenstufe Zwischenwerte gebildet werden (3 P.,
5 P., 7 P., 9 P.), die textlich der jeweiligen Notenstufe mit der darunter liegenden
Geraden Punktezahl zugeordnet werden. Eine Bewertung des Eignungskriteriums
Mit 0 Punkten würde einer völligen Nichterfüllung entsprechen, was den
Ausschluss des Teilnahmeantrages zur Folge hat.
Bei der Bewertung der Teilnahmeanträge berücksichtigt der Auftraggeber insbesondere folgende Aspekte:
—— Erfahrungen in der Planung und Realisierung von vergleichbaren Bauaufgaben mit Ausstellungsbereichen und Repräsentationscharakter,
—— Erfahrungen in der Planung und Realisierung von Neubauvorhaben im Bereich Forschung, Wissenschaft und Technologie,
—— Erfahrungen in der Planung und Realisierung von Bauwerken für öffentliche Auftraggeber für die öffentliche Nutzung,
—— Erfahrungen in der Planung und Realisierung von zertifizierten Bauwerken.
Hierbei handelt es sich um Auswahl-, nicht um die Zuschlagskriterien.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise, d. h. zunächst erfolgt nur ein Abruf der LPH 2 bis 4. Zu den Vertragsverlängerungsoptionen vgl. oben Ziff. II.2.7.
Entgegen der Angabe unter POS II.2.10 sind Varianten zulässig
Varianten/Alternativangebote sind Gegenstand des Verhandlungsverfahrens.
Der Ausschluss von Varianten/Alternativangeboten bleibt vorbehalten.
Bewerber/Bietergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschiebene rechtsverbindliche Erklärung abzugeben, die in den Bewerbungsunterlagen enthalten sind.
Architekt/-in (EWR-Mitgliedstaaten und Schweiz), Nachweis der Eintragung ist vorzuhalten. Juristische Personen müssen einen qualifizierten Bevollmächtigten benennen.
Die Bewerbungsunterlagen (Vordrucke und Formulare) können auf der in Ziffer I.3) genannten Internetadresse abgerufen werden. Die Verwendung der Bewerbungsunterlagen ist verbindlich.
Eingereichte Nachweise müssen noch gültig sein; soweit Anforderungen an die Aktualität gestellt werden,bezieht sich der Zeitpunkt auf den Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung (vgl. Ziffer VI.5).
Mit ihremTeilnahmeantrag haben die Bewerber folgende Dokumente bzw. Unterlagen vorzulegen:
PL1. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen, (§§ 123, 124 GWB) gemäß § 48 VgV. Ein Formblatt (Eigenerklärung 01) ist in den Bewerbungsunterlagen enthalten.
PL2. Eigenerklärung mit Angaben zur Firma, Rechtsform, Sitz, Gegenstand, Geschäftsleitung des Unternehmens, Unternehmensstruktur (z. B. Muttergesellschaften, Konzernzugehörigkeit, Niederlassungen-Organigramm), mit Darstellung der Gesellschafts- und Kapitalverhältnisse des Bewerbers sowie ggf. zurzuständigen Niederlassung.
PL3. Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes und von einer Krankenkasse (diejenige, bei der die meisten Mitarbeiter des Bewerbers versichert sind), dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern sowie Beiträgen zur Sozialversicherung ordnungsgemäß beigekommen ist (Nachweise; Kopien sind ausreichend, auch wenn die Gültigkeit der Bescheinigung auf das Original beschränkt ist; das Ausstellungsdatum darf nicht älter als 6 Monate sein), ggf. Bescheinigung für das beherrschende Unternehmen. Im Fall von Bietergemeinschaften gelten die hier aufgeführten Eignungsanforderungen entsprechend für jedeseinzelne Mitglied der Bietergemeinschaft.
PL 4) Nachweis über eine Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme für Vermögensschäden je Versicherungsjahr in Höhe von 2 000 000 EUR für Personenschäden sowie 2 000 000 EUR für sonstige Schäden. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. Sofern Bieter über keine entsprechende Versicherungspolice verfügen, ist mit dem Angebot verbindlich zu erklären, dass der Bieter im Fall der Auftragserteilung eine entsprechende Versicherungspolice abschließen wird. Ein Formblatt ist in den Bewerbungsunterlagen enthalten.
Im Fall von Bietergemeinschaften gelten die hier aufgeführten Eignungsanforderungen entsprechend für jedes einzelne Mitglied der Bietergemeinschaft.
Kann ein Bewerber aus einem stichhaltigen Grund einen geforderten Nachweis nicht beibringen, so kann er seine Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, von DESY für geeignet erachteter Belege nachweisen.
Die Anforderung weiterer Eigenerklärungen und Bescheinigungen behält sich der Auftraggeber für am Ende des Teilnahmewettbewerbs ausgewählte Bieter und etwaige Nachunternehmer mit der Angebotsabgabe aufgesondertes Verlangen vor.
— Nachweis der Erfahrungen durch Vorlage von mindestens 3 vergleichbaren Referenzprojekten (z. B. realisierte Projekte, Auszeichnungen, Wettbewerbserfolge).
Die Erfahrungen sind anhand von realisierten Projekten oder Wettbewerbserfolgen aus den letzten 10 Jahren nachzuweisen (Stichtag 1.1.2009).
Die Vorstellung der Referenzprojekte soll auf den vorgegebenen Formblättern – gem. Layoutvorgabe, einseitig DIN A4- erfolgen. Je Projekt ist nur ein Blatt zulässig.
Im Fall von Bietergemeinschaften können entsprechende Angaben für die Bietergemeinschaft insgesamt abgegeben werden.
Der Auftraggeber kann in Einzelfällen die Vorlage von Referenzbescheinigungen der Referenzauftraggeber verlangen.
Architekt/-in (EWR-Mitgliedstaaten und Schweiz), bauvorlageberechtigt nach § 67 Abs. 2 HBauO. Nachweis der Eintragung ist vorzuhalten. Juristische Personen müssen einen qualifizierten Bevollmächtigten benennen.
Tag: 15/04/2019
In den Verhandlungen sollen die Bieter Entwurfskonzepte entwickeln, Kosten abschätzen und auf Basis eines Vertragsmusters ein Honorarangebotabgeben, die mit einer Zuschlagsmatrix bewertet werden.
Die Planungsleistungen umfassen voraussichtlich: städtebauliche Einordnung 1:1.000, Lageplan 1:500, Grundrisse/Ansichten/Schnitte 1:200, Perspektiven,Volumenmodell 1:500, Fassadenschnitt, Bauwerkskennzahlen.
Die Bieter erbringen Teilleistungen der LP 2 gem. HOAI und erhalten hierfür ein Bearbeitungshonorar vonpauschal 20.000.- EUR netto. Für die Anfertigung von Perspektivdarstellungen und einem Volumenmodell(1:500) erhält jeder Bieter weitere 5 000 EUR netto. Die Honorare werden bei einer weiteren Beauftragung ggf. in Anrechnung gebracht.
Zur Beurteilung der Entwurfskonzepte der Bieter werden einheitliche Beurteilungskriterien und eine Gewichtung verwendet, die mit den Vergabeunterlagen bekannt gegeben werden.
Die Bewerbungsunterlagen (Vordrucke und Formulare) können unter der in Ziffer I.3) genannten Internetadresse abgerufen werden. Die Verwendung der Bewerbungsunterlagen ist verbindlich. Sofern im Laufe des Vergabeverfahrens weitere Informationen oder Präzisierungen seitens des Auftraggebers erforderlich werden sollten, werden diese Zusatzinformationen ebenfalls unter der dort genannten Internetadresse veröffentlicht. Die Bewerber müssen daher regelmäßig prüfen, ob unter der dort genannten Internetadresse weitere Informationen veröffentlicht wurden. Eine Registrierung bei der Vergabeplattform erleichtert den Zugang und die Information zu den Bewerberinformationen.
— Fragen zu den Anforderungen dieser Bekanntmachung und den Bewerbungsunterlagen sollen umgehend, jedoch spätestens bis zum 12.3.2019 über die Kommunikationsfunktion der eVergabe-Plattform (vgl. Ziff. I.3 dieser Bekanntmachung) gestellt werden. Der Auftraggeber behält sich vor, später eingehende Fragen nicht zu beantworten,
— die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Informationen dienen allein dem Zweck, den Interessenteneinen Eindruck zu verschaffen und eine Entscheidung über die Teilnahme am Verfahren zu ermöglichen. Abweichungen und Spezifizierungen im Rahmen der ggf. stattfindenden Verhandlungen bleiben vorbehalten,
— Teilnahmeanträge sind elektronisch an die in Ziffer I.3) benannte Stelle über die Vergabeplattform zu übermitteln. Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist sind die Teilnahmeanträge verschlüsselt, so dass der Auftraggeber keinen Zugriff auf Sie hat. Dem Bieter steht es jedoch frei, seinen Teilnahmeantrag bis zum Ablauf der Frist zu bearbeiten und neu hochzuladen,
— Ist das Hochladen von Dokumenten über das Bietertool nicht möglich, liegt dies meist an der bietereigenen Firewall. Wir empfehlen, rechtzeitig probeweise Dokumente hochzuladen; diese können problemlos wieder zurückgezogen werden. Bei Problemen stimmen Sie sich bitte über die Rechteadministration mit Ihrer IT-Abteilung ab. Erfahrungsgemäß ist das Hochladen von einem Rechner außerhalb des Firmennetzwerks problemlos möglich,
— der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren aus sachlichen Gründen aufzuheben. Ersatzansprüche der Bewerber und Bieter sind - soweit rechtlich zulässig.
—— ausgeschlossen. Mit dem Herunterladen der Bewerbungsunterlagen stimmt der Bewerber dem zu.
— die ggf. stattfindenden Verhandlungsgespräche sind vorsorglich für den Zeitraum vom KW 21/2019 bis zur KW28/2019 vorgesehen. Sie werden in Hamburg stattfinden,
— durch die Stellung des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber, alle Ihm ggf. übersandten Unterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb auch ansonsten zu wahren; dies gilt auch im Hinblick auf das jeweilige Angebot. Der Auftraggeber seinerseits wird Unterlagen der Bewerber nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden.
1. und 2. Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
— § 134 Abs. 2 GWB – Informations- und Wartepflicht: Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendungder Information nach § 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an,
— das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit:
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüberdem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeitdes Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Internet-Adresse: www.desy.de
Letzte Änderung: 15/07/2019