Source: http://vaeternotruf.de/aktuell1007.htm
Timestamp: 2020-02-25 22:38:50
Document Index: 2780601

Matched Legal Cases: ['§ 3', 'Art. 5', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 13', 'Art. 33', 'Art. 97', 'Art. 103']

aktuell 1007
Ausschluss des Vaters eines nichtehelichen Kindes von der elterlichen
Sorge bei Zustimmungsverweigerung der Mutter verfassungswidrig
sollte, dass es - entgegen der Annahme des Gesetzgebers - in größerer
Döring gegen Deutschland
Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte vom 08.07.2010
AFFAIRE DÖRING c. ALLEMAGNE
(Requête no 40014/05)
En l’affaire Döring c. Allemagne,
Après en avoir délibéré en chambre du conseil le 8 juin 2010,
1. A l’origine de l’affaire se trouve une requête (no 40014/05) dirigée contre la République fédérale d’Allemagne et dont un ressortissant de cet Etat, M. Peter Döring (« le requérant »), a saisi la Cour le 14 septembre 2005 en vertu de l’article 34 de la Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales (« la Convention »).
2. Le requérant est représenté par Me Rixe, avocat à Bielefeld. Le gouvernement allemand (« le Gouvernement ») a été représenté par son agent, Mme Wittling-Vogel, Ministerialdirigentin au ministère fédéral de la Justice.
3. Le 3 février 2009, la Cour a décidé de communiquer les griefs tirés du respect de la vie familiale et de la durée de la procédure au Gouvernement. Comme le permet l’article 29 § 3 de la Convention, il a en outre été décidé que la chambre se prononcerait en même temps sur la recevabilité et le fond.
4. Le requérant est né en 1956 et réside à Berlin.
5. Le requérant est le père biologique d’un enfant né (hors mariage) en 1995, dont il a reconnu la paternité. En 1997, les parents se séparèrent. La mère fut investie de l’autorité parentale en l’absence d’une déclaration commune des parents à cet égard. Néanmoins, ceux-ci s’occupèrent de l’enfant en alternance hebdomadaire jusqu’en janvier 2002.
6. Entre le 8 et le 14 janvier 2002, sans prévenir le requérant, la mère emménagea avec l’enfant chez sa sœur à Spire (Speyer), à environ 650 km de Berlin, au motif que le comportement du requérant aurait été préjudiciable au bien-être de l’enfant.
7. Les 29 janvier et 1er février 2002, le requérant saisit le tribunal d’instance de Berlin-Pankow-Weißensee d’une demande tendant au retrait de l’autorité parentale à la mère et à l’obtention d’un droit de visite une semaine sur deux et d’un droit de visite provisoire. Le 6 février 2002, le tribunal renvoya l’affaire devant le tribunal d’instance de Spire, qui ouvrit deux procédures, l’une portant sur le retrait de l’autorité parentale à la mère (no 41 F 36/02), l’autre sur le droit de visite (no 41 F 37/02).
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1. Bayerischer Familienrechtstag am 8.07./9.07.2010 in Wildbad Kreuth
Am 8.07./ 9.07.2010 findet in Wildbad Kreuth der 1. Bayerische Familienrechtstag statt. Es handelt sich um eine interdisziplinäre Expertentagung, die künftig alle 2 Jahre stattfinden wird.
Kongressthema ist dieses Mal „9 Monate FamFG im Spannungsfeld zwischen Familiengericht, Anwaltschaft und Jugendhilfe“. Der 1. Bayerische Familienrechtstag wird von der Hanns-Seidl-Stiftung in Kooperation u.a. mit dem Münchner Runden Tisch Trennung und Scheidung und dem Deutschen Familiengerichtstag veranstaltet.
Es wird u.a. Vorträge von Prof. Dr. Walper (LMU München), Dr. Götz (OLG München), Dr.
Fichtner (GWG) und Dr. Meysen (DIJuF) und eine Anwaltspodiumsdiskussion zum Thema
„Familienrecht light ?- Auswirkungen des FamFG auf die Tätigkeit des Familienrechtsanwalts“
geben. Außerdem stehen mehrere Workshops zur Wahl, u.a. zur Vermögensauseinandersetzung außerhalb des Güterrechts, zu den Grenzen des Umgangs und zur Stellung des Kindes im familiengerichtlichen Verfahren.
Die Anmeldungen sind direkt an die Hanns-Seidl-Stiftung zu faxen. Die Teilnehmerzahl ist für die Anwälte auf 25 aus ganz Bayern begrenzt. Die Reihenfolge der Anmeldung entscheidet, wer einen Platz erhält.
http://www.rak-muenchen.de/fileadmin/downloads/06-Mitgliederservice/04-Mitteilungsblatt%20Newsletter/02-Newsletter/2010/04-10.pdf?PHPSESSID=2lr7n88hhac2umo2236e7rq596
Kurzinfo über eine neues Buch
mit Bildern und Illustrationen
Thalhofen, Bauer-Verlag: Juli 2010, 120 Seiten, Euro 13,50 (mit Porto 15,00 Euro)
ISBN 978-3-941013-42-1
Gloria Echt-Weise ist Religionslehrerin. Evangelisch. Eine starke Frau. Und eine allein erziehende Mutter. Seit zehn Jahren genießt sie voll ihre mütterlichen Rechte über „ihren“ Sohn und den Triumph über den ausgeschlossenen Vater.
Am 3. Dezember 2009 hört sie in den Abendnachrichten: „Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat das Sorgerecht lediger Väter in Deutschland gestärkt“. Diese Nachricht beunruhigt sie. Gloria realisiert, dass die von ihr als abgeschlossen geglaubte Vergangenheit auferstehen könnte.
Den Vater „ihres“ Sohnes toleriert sie neben sich nicht. Sie hat ihre Gründe dafür. Wie ihr ambivalentes Verhalten entsteht, schildert die romanhafte Erzählung in gedrängter Form. Innen- und Außenperspektiven wechseln sich ab. Die Geschichte wirkt phasenweise wie eine skizzenhafte, aber sehr subtile Charakterstudie. Vor den Augen des Lesers entfaltet sich die eigenartige Seelen- und Gefühlslandschaft einer Persönlichkeit, die stets nach Authentizität strebt.
Otto Zsok, Jahrgang 1957, Vater eines Sohnes, lebt in Fürstenfeldbruck. Doktor der Philosophie. Dozent für Logotherapie und Existenzanalyse und Autor von 20 Büchern. Siehe: www.logotherapie.de
Er veröffentlichte zum Thema »Eltern-Kind-Entfremdung« noch folgende Bücher:
Das Rätsel, das aus Kinderaugen fragt. Die Lehre vom Geistes-Menschen nach Texten von Viktor Frankl und Bô Yin Râ, hrsg. v. Otto Zsok und Rita Briese, München: Profil Verlag 2000, 90 Seiten, Euro 17
Ich bin es, Dein Vater! Briefe an meinen 15-jährigen Sohn. Tagebuchaufzeichnungen, EOS-Druck, St. Ottilien, September 2008, 188 Seiten (mit 71 Fotos), Euro 18,50
Weil die Mutter es nicht wollte ... Wie ein Kind zum „Halbwaisen“ gemacht wurde. Dokumentation einer Entfremdung zwischen Vater und Sohn. Thalhofen: Bauer-Verlag, Juni 2009, 193 Seiten, Euro 18,50
Weil der Vater es nicht wollte ... Wie Alexander auf seine Mutter und die Mutter auf ihren Sohn verzichten musste. Dokumentation einer Entfremdung zwischen Mutter und Sohn. Thalhofen: Bauer-Verlag, November 2009, 129 Seiten, Euro 18,50
Eltern-Kind-Entfremdung – und was danach? Psychogramm des entfremdenden Elternteils, Thalhofen: Bauer-Verlag, Februar 2010, 209 Seiten, Euro 18,50
Zu bestellen bei: otto@zsok.de
hrsg. von T. Müller-Heidelberg, U. Finckh, E. Steven, K. Schubert, M. Pelzer, A. Würdinger, M. Kutscha, R. Gössner und U. Engelfried.
Redaktion: Ulrich Engelfried, Ulrich Finckh, Heiko Habbe, Pascal Hase, Martin Heiming, Till Müller-Heidelberg, Marei Pelzer, Karen Schubert, Eckart Spoo, Elke Steven
Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, Mai 2010, ISBN 978-3-596-18678-5, 280 Seiten, 9.95 €
Matthias Mahlmann: Einführung: Recht und Gleichheitskultur
Heike Kleffner: Kein humanitäres Bleiberecht für Opfer rassistischer Gewalt
Thilo Weichert: ELENA - nicht schöne Göttin, sondern Einkommensdatenmonster
Max Stadler: Vertrauensverlust durch Internet-Zugangssperren
Thilo Weichert: SWIFT: Europa »befreit« Banktransaktionsdaten vom Grundrecht auf Datenschutz
Wilhelm Achelpöhler: Wenn sich der Rechtsstaat vermummt. Videoüberwachung von Demonstrationen
Carsten Gericke: Im Niemandsland zwischen Repression und Prävention. Polizeiliche Videoüberwachung in Hamburg
Till Müller-Heidelberg: Selbstbestimmung auch am Lebensende.
Ulrich Finckh: Zwei Bomben zu viel
Bernd Mesovic: Feuertod im Polizeigewahrsam. Bundesgerichtshof verhindert endgültige Kapitulation des Rechtsstaates
Constantin Hruschka: Freizügigkeitsrecht - zur Rechtmäßigkeit der Residenzpflicht und der Anordnung von Wohnsitzauflagen
Ulrich Engelfried: Macht der Gewohnheit, alltäglicher Skandal? Fixierungsmaßnahmen in Pflegeheimen
Rolf Gössner: Gefährliche Polizeiwaffe. Stählerner Teleskopschlagstock mit durchschlagender Wirkung
Annett Mängel: Ständische Schule. Fortwährende Ungleichheit durch das gegliederte Schulsystem
Ulrich Finckh: Toleranz auf Hessisch. Keine staatliche Neutralität in Glaubensfragen
Heiner Bielefeldt/Torsten Jäger: Islamfeindlichkeit und Diskriminierung von Muslimen
Till Müller-Heidelberg: Auch Arbeitslose dürfen den Glauben verlieren
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern (Art. 5 I, II)
Uli Röhm: Brutalstmögliche« parteipolitische Einflussnahme. Der Rauswurf des ZDF-Chefredakteur Brender
Alain Mundt: Journalistenüberprüfungen bei internationalen Gipfeltreffen
Anna Lübbe: Kein Besuch zwecks Spracherwerbs Verhinderung des Ehegattennachzugs verfestigt
Ulrich Engelfried: »Eine Mischung aus medizinischer Wichtigtuerei, Sturheit und Hexenjagd«. Staatliche Kindeswohlgefährdung
Hendrik Cremer: Der deutsche »Ausländervorbehalt« zur Kinderrechtskonvention
Peer Stolle: »Auf Abstand, Clowns«. Zum polizeilichen Umgang mit der Clowns-Army bei Versammlungen
Anna Luczak: Freizügigkeit nicht für Linke. Aus- und Einreiseverbote bei internationalen Protesten
Elke Steven: Wider staatliche Einschüchterungsstrategien. Bundesverfassungsgericht rügt bayerischen Versammlungsgesetzgeber
Elke Steven: Illegale Haft erfordert spürbare Konsequenzen
Alle Deutschen haben das Recht, Vereine und Gesellschaften zu bilden (Art. 9 III)
Dieter Hummel: Scheingewerkschaften
Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich (Art. 10 I, II)
Hannes Honecker: Sagen Sie jetzt nichts! Über das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis und den Einsatz staatlicher Verdachtschöpfungsgehilfen
Rolf Gössner: Kein Betriebsunfall. Schadensersatz für schuldhaft rechtswidriges Berufsverbot
Ralf Siemens: Wehrpflicht-Willkür bleibt unangetastet. Bundesverfassungsgericht verweigert die Überprüfung
Die Wohnung ist unverletzlich (Art. 13 I-IV, VI, VII)
Anne Allex: Unerbetener Besuch vor der Wohnungstür. Schnüffelexzesse von »Hartz IV-Ermittlern«
Marei Pelzer: Abschiebungen von Asylsuchenden nach Griechenland
Sönke Hilbrans: Asyl unter »Terrorismusvorbehalt«. Vermehrter Entzug des Flüchtlingsschutzes
Hartwig Hohnsbein: Der Rechtsweg ist ein wenig sicherer geworden
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Martin Singe: Schäbiger Arbeitgeber Sozialstaat. Keine Rentenversicherung für Gefangene
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Eckart Spoo: Vertrauen statt Kontrolle. Geheimdienste erhalten Verfassungsrang
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Martin Kutscha: Völkerrecht, auf den Kopf gestellt. Das Bundesverwaltungsgericht billigt Studiengebühren
Niemandem darf aus seiner Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu einem Bekenntnisse oder einer Weltanschauung ein Nachteil erwachsen (Art. 33 II, III)
Theodor Ebert: Konkordatslehrstühle - oder wie die bayerische Justiz mit einem Kirchenprivileg umgeht
Die Richter sind unabhängig und nur dem Gesetze unterworfen (Art. 97 I)
Mario Cebulla/Christine Nordmann: Endet der Rechtsstaat, wo die Wehrdisziplin beginnt? Zur Realität von Gewaltenteilung und richterlicher Unabhängigkeit in Deutschland
Vor Gericht hat jedermann Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 103 I)
Thomas Schulte-Kellinghaus: Der NATO-Gipfel in Baden-Württemberg. Freiheitsentziehungen und Aufhebung der Gewaltenteilung
Jens Puschke: Anti-Terrorcamp-Gesetzgebung Die endgültige Abkehr von einem rechtsstaatlichen Bürgerstrafrecht
Stephan Nagel: Die Stadt gehört allen. »Randgruppenparagraph« erfolgreich angefochten
Till Müller-Heidelberg: Kampf ums Recht - Kampf gegen die Umgehung des Richtervorbehalts
Helmut Pollähne: Nicht locker(n) lassen. Wider die lebenslange Freiheitsstrafe
Andreas Fischer-Lescano/Lena Kreck: »Guantánomo auf See«. Einsatz gegen Piraterie
http://www.grundrechte-report.de/2010/inhalt/