Source: https://www.sonnleitner.biz/produkte/fortbestehensprognose/
Timestamp: 2019-04-20 08:52:35
Document Index: 193757597

Matched Legal Cases: ['§ 201', '§ 201', '§ 22', '§ 25', '§ 36', '§31']

Fortbestehens-Prognose im Sinne des § 201 (2) Z 2 UGB - Sonnleitner
Fortbestehens-Prognose im Sinne des § 201 (2) Z 2 UGB
Eine positive Fortführungsprognose bzw. Fortbestehensprognose schützt die Organe von Kapitalgesellschaften vor privaten Haftungen im Zusammenhang mit § 22 (1) Unternehmensreorganisationsgesetz.
Die Geschäftsführung kann vermeiden, dass die vom Gesetzgeber im § 25 URG vorgesehene Privathaftung der Geschäftsführungsmitglieder im Falle einer Insolvenz (EUR 100.000,- pro Geschäftsführungsmitglied bzw. unbegrenzte Privathaftung der Geschäftsführungsmitglieder, wenn es zu einer Pflichtverletzung gemäß § 36 GmbHG kommt, wirksam wird.
Die Gesellschafter wissen, wie ihr Investment gesichert werden kann und was getan werden muss, um die Situation nachhaltig zu verbessern.
Die Bank kann sicher sein, dass sie mit keinen Anfechtungsansprüchen nach §31 IO (Insolvenzordnung = Anfechtung wegen Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit) konfrontiert werden kann.
Die Bilanzverantwortlichen können sicher sein, dass die auf Grundlage des „Going Concern-Prinzips“ erstellte Bilanz richtig ist und sie im Insolvenzfall keine Haftungsansprüche wegen falscher Bilanzierung befürchten müssen.
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