Source: https://cms.gerichts-sv.at/sv-zeitschrift/?tx_dwsvo_ausgaben%5Bausgabe%5D=18&tx_dwsvo_ausgaben%5Baction%5D=show&tx_dwsvo_ausgaben%5Bcontroller%5D=Ausgabe&cHash=163da8c91d816c641514c093d85b94aa
Timestamp: 2019-10-21 10:34:08
Document Index: 65097214

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§ 31', '§ 53', '§ 54', '§ 43', '§ 49', '§ 43']

Privatgutachten im Spannungsfeld von Standesregeln, Wirtschaftlichkeit, Beweismaß und Rechtsrahmen
Privatgutachten spielen in der gerichtlichen Praxis, aber auch im privaten Rechtsverkehr eine bedeutende Rolle: Sie dienen der Orientierung des Auftraggebers über Tatsachen und Zusammenhänge, der Begleitung und Kontrolle ablaufender Prozesse wie etwa eines Bauvorhabens und der Prüfung der Erfolgsaussichten zur Vorbereitung einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Im Prozessgeschehen ermöglichen sie die Abschätzung der Höhe geltend zu machender Ansprüche und leisten einen wertvollen Beitrag zur Kontrolle der Tätigkeit von Gerichtssachverständigen. Der Beitrag analysiert die vertraglichen Grundlagen, die rechtlichen Aspekte der Auftragsdurchführung und die Verantwortlichkeit im Bereich privater Gutachtertätigkeit sowie den Stellenwert und die Behandlung von Privatutachten im Verfahrensrecht.
Bmst Ing Peter Grück
Bewertung alter Bauobjekte
Die Bewertung von Gebäuden, die älter als die gewöhnliche Nutzungsdauer sind oder im Laufe der Zeit teilmodernisiert oder durch Zubauten erweitert wurden, führt immer wieder zu Schwierigkeiten. Die Bestimmung der Gesamtnutzungsdauer, Restnutzungsdauer, des fiktiven Alters und des dazu passenden Alterswertminderungsmodells stellt hohe Anforderungen an das Können des Sachverständigen.
Die dargelegten Modelle mit Ihren Vor- und Nachteilen müssen im Einzelfall je nach den vorhandenen Rahmenbedingungen überlegt und auf Ihre Anwendbarkeit überprüft werden. Sie bieten jedoch den Vorteil, dass damit die Bestimmung nachvollziehbarer wird.
Ing Dipl-Wirt-Ing (FH) Harald Reiter
Berücksichtigung der Energiekennzahlen aus dem Energieausweis in der Liegenschaftsbewertung
Durch die gesetzliche Verpflichtung zur Vorlage eines Energieausweises bei Verkauf oder In-Bestand-Gabe von Gebäuden und Nutzungseinheiten stellt sich die Frage des grundsätzlichen Einflusses des Energieausweises und der darin ersichtlichen energetischen Eigenschaften von Gebäuden auf den Markt und die Liegenschaftsbewertung. Nach der Auseinandersetzung mit der Frage, ob der energetischen Zustand von Gebäuden bereits jetzt ausreichend bewertet wird, zeigt der Autor eine Methodik zur möglichen monetären Bewertung von Energiekennzahlen aus dem Energieausweis auf und lässt diese in die Wertermittlung einfließen. Die praktische Anwendung der entwickelten Methodik im Sachwert- und Ertragswertverfahren zeigt, wie der energetische Zustand eines Gebäudes im Verkehrswertgutachten abgebildet werden könnte.
Missbrauch der Bezeichnung als Gerichtssachverständiger - Verwaltungsstrafe (§ 14b Abs 1 und 2 SDG) (mit Anmerkung von A. Schmidt)
Schreibgebühr und Seitenanzahl (§ 31 Abs 1 Z 3 GebAG) - Übersetzungsgebühren nach § 53 Abs 1, § 54 Abs 1 GebAG (mit Anmerkung von H. Krammer)
Gesonderte Honorierung von psychodiagnostischen Tests bei psychiatrischen Gutachten in Strafverfahren (§ 43 Abs 1 Z 1 lit e und § 49 Abs 1 GebAG) (mit Anmerkung von H. Krammer)
Kumulierung beim Arzttarif (§ 43 Abs 1 Z 1 GebAG)
40 Jahre Landesverband Tirol und Vorarlberg
Internationales Fachseminar Bauwesen für Sachverständige und Juristen 2010
Internationales Fachseminar Spezielles aus Recht und Praxis im Sachverständigenwesen für Sachverständige und Juristen 2010
Internationales Fachseminar Straßenverkehrsunfall und Fahrzeugschaden für Sachverständige und Juristen 2010
Präsident des Handelsgerichtes Wien HR Dr. Rainer GEISSLER – Ruhestand
Landesverband Steiermark und Kärnten Nachruf für Technischen Rat Ing. Franz KAINZ (1927 – 2009)
Landesverband Wien, Niederösterreich und Burgenland Mag. Dr. Ernst SCHÖDL – ein langjähriger Rechtskonsulent und Vortragender nimmt Abschied vom Verband
Fachseminar Orientteppichsachverständige
Mag. Johann GUGGENBICHLER neuer Rechtskonsulent
Wichtig für alle im Jahr 2000 auf weitere 10 Jahre eingetragenen Sachverständigen und für alle im Jahr 2005 erstmalig allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen!
Empfehlung der Kapitalisierungszinssätze für Liegenschaftsschätzungen
Jahrbuch Kartell- und Wettbewerbsrecht 2009