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Timestamp: 2016-02-08 12:29:14
Document Index: 169521279

Matched Legal Cases: ['§ 259', '§ 540', '§ 158', '§ 158', '§ 281', '§ 550', '§ 551']

OLG-NAUMBURG - 20.09.2005, 9 U 58/05 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Oberlandesgericht Naumburg > Urteil vom 20.09.2005, Aktenzeichen: 9 U 58/05 OLG-NAUMBURG – Aktenzeichen: 9 U 58/05Urteil vom 20.09.2005
Leitsatz:Der Antrag auf Stellung einer Bürgschaft (hier: Sicherheitsleistung bei einem Gewerberaummietvertrag) kann nicht mit einem bedingten Antrag auf Schadensersatz für den Fall verbunden werden, dass die Sicherheit nicht fristgemäß erbracht wird.Rechtsgebiete:ZPO, BGBVorschriften:§ 259 ZPO, § 540 Abs. 2 ZPO, § 158 BGB, § 158 Abs. 1 BGB, § 281 n. F. BGB, § 550 BGB, § 551 BGBVerfahrensgang:LG Halle 9 O 436/04 vom 29.04.2005VolltextUm den Volltext vom OLG-NAUMBURG – Urteil vom 20.09.2005, Aktenzeichen: 9 U 58/05 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom OLG-NAUMBURGOLG-NAUMBURG – Urteil, 9 U 58/05 vom 20.09.2005Der Antrag auf Stellung einer Bürgschaft (hier: Sicherheitsleistung bei einem Gewerberaummietvertrag) kann nicht mit einem bedingten Antrag auf Schadensersatz für den Fall verbunden werden, dass die Sicherheit nicht fristgemäß erbracht wird.OLG-NAUMBURG – Beschluss, 8 WF 187/05 vom 16.09.2005Auch in dem vom Amtsermittlungsgrundsatz beherrschten Vaterschaftsfeststellungsverfahren hat die Rechtsverteidigung des als Vater in Anspruch genommenen Beklagten nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn er ernsthafte Zweifel an seiner Vaterschaft darlegen kann. Die gegenteilige Ansicht, dass wegen der regelmässig veranlassten Einholung von Gutachten an die Erfolgsaussicht keine hohen Anforderungen zu stellen seien, vermag nicht zu überzeugen, denn auch im Anfechtungsverfahren müssen zumindest konkrete Anhaltspunkte dafür vorhanden sein, dass die Rechtsverteidigung hinreichend Erfolg versprechend ist.OLG-NAUMBURG – Beschluss, 10 W 38/05 vom 15.09.2005Die Vermutungswirkung für die Sittenwidrigkeit bei krasser finanzieller Überforderung des Bürgen oder Mithaftenden gilt im Falle von aus familiärer Verbundenheit gewährten Darlehen nicht.
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