Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F09-04-2015-8C_36-2015
Timestamp: 2016-10-23 12:01:21
Document Index: 116761227

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 109', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 43', 'Art. 29', 'Art. 95', 'Art. 109', 'Art. 102', 'Art. 65', 'Art. 66']

8C_36/2015 (09.04.2015)
8C_36/2015 {T�0/2} � � Urteil vom 9. April 2015
Invalidenversicherung (Invalidenrente, Beweisw�rdigung),
vom 24. November 2014.
Mit Verf�gung vom 3. August 2012 lehnte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen das Rentenbegehren von A.________ (Jg. 1971) nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren mangels anspruchsrelevanter Invalidit�t ab.
Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Einzelrichterentscheid vom 24. November 2014 ab.
A.________ l�sst mit Beschwerde ans Bundesgericht beantragen, es sei ihr unter Aufhebung des kantonalen Entscheides mit Wirkung ab September 2008 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventuell sei die Sache zu neuer Entscheidung an die Verwaltung zur�ckzuweisen.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und kann eine - f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidende (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG) - Sachverhaltsfeststellung nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
Die f�r die Beurteilung des streitigen Rentenanspruches massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und die diesbez�glich von der Rechtsprechung weiter konkretisierten Grunds�tze sind im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt worden, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 Satz 2 BGG). Es betrifft dies namentlich die von Verwaltungsbeh�rden und kantonalen Rechtsmittelinstanzen bei der Pr�fung medizinischer Unterlagen zu beachtenden Richtlinien (BGE 125 V 351 E. 3a f. S. 352 ff.).
3.1.�Nach eingehender Auseinandersetzung mit den zahlreich zur Verf�gung stehenden �rztlichen Stellungnahmen - darunter auch die Berichte des behandelnden Psychiaters Dr. med. B.________ vom 3. September 2009, 11. Juli 2011 und 13. Juni 2012 - ist das kantonale Gericht prim�r gest�tzt auf das Gutachten des Medizinischen Begutachtungsinstituts C.________ vom 15. Dezember 2011 - wie zuvor schon die Verwaltung in ihrer Verf�gung vom 3. August 2012 - zur Erkenntnis gelangt, dass f�r k�rperlich leichte, �berwiegend sitzend auszu�bende adaptierte T�tigkeiten - trotz der in der darin enthaltenen psychiatrischen Expertise des Dr. med. D.________ diagnostizierten rezidivierenden depressiven St�rung, gegenw�rtig leichte Episode - eine Arbeitsf�higkeit von 80 % vollschichtig realisierbar w�re und damit kein rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad vorliege. Untermauert hat die Vorinstanz diese Ansicht mit den Hinweisen auf den Bericht des Psychiatrischen Zentrums E.________ vom 26. Juni 2009, das Teilgutachten des Dr. med. F.________ vom Medizinischen Gutachtenzentrum G.________ vom 17. November 2009 sowie die Expertise der Psychiatrischen Klinik H.________ vom 17. Februar 2011, wo jeweils eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert und eine Arbeitsf�higkeit zwischen 50 und 100 % attestiert worden sind.
3.2.�Die Beschwerdef�hrerin beruft sich demgegen�ber auf die Auffassung ihres behandelnden Psychiaters Dr. med. B.________, welcher ihr zufolge einer mittelgradig bis schweren rezidivierenden Depression eine 80 bis 100 % ausmachende Arbeitsunf�higkeit bescheinigt habe.
4.1.�Die Expertise des Medizinischen Begutachtungsinstituts C.________ vom 15. Dezember 2011 erf�llt die nach der Rechtsprechung erforderlichen Voraussetzungen, um als beweistaugliche Beurteilungsgrundlage gelten zu k�nnen. Dass die Vorinstanz gest�tzt auf dieses Dokument eine rentenrelevante Beeintr�chtigung des Leistungsverm�gens verneint hat, ist Ergebnis der ihr zustehenden Beweisw�rdigung, welche einer bundesgerichtlichen �berpr�fung nur eingeschr�nkt, n�mlich auf eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung und auf eine Rechtsverletzung hin (Art. 95 und 105 Abs. 1 und 2 BGG; vgl. E. 1 hievor) zug�nglich ist. Ein darunter fallender Mangel jedoch ist nicht auszumachen. Vielmehr weist das Gutachten des Medizinischen Begutachtungsinstituts C.________ vom 15. Dezember 2011 eine ausf�hrliche und stichhaltige Begr�ndung auf und namentlich die darin enthaltene gr�ndliche Auseinandersetzung auch mit abweichenden �rztlichen, namentlich psychiatrischen Beurteilungen vermag zu �berzeugen. Inwiefern das vorinstanzliche Abstellen auf dieses Beweismittel als offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung qualifiziert werden oder sonst wie bundesrechtswidrig sein sollte, ist unter diesen Umst�nden nicht ersichtlich. Gerade dies h�tte in der Beschwerdeschrift aber klar aufgezeigt werden m�ssen, wobei es mit dem blossen Verweis auf Vorbringen in fr�heren Rechtsschriften oder auf die Verfahrensakten nicht sein Bewenden haben kann, sondern die Begr�ndung in der Beschwerde selbst enthalten sein muss (vgl. Urteil 6B_644/2014 vom 28. Januar 2015 E. 1.2 mit Hinweis). Angesichts der eine zuverl�ssige abschliessende W�rdigung erlaubenden, umfassenden Aktenlage er�brigen sich auch zus�tzliche Abkl�rungen, wie sie eventualiter beantragt worden sind. Von einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG) oder des Anspruches auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) kann - entgegen der Argumentation in der Beschwerdeschrift - jedenfalls keine Rede sein.
4.2.�Die Vorbringen in der Beschwerdeschrift sind nicht geeignet, die Rechtm�ssigkeit der vorinstanzlichen Beurteilung im Rahmen der dem Bundesgericht zukommenden �berpr�fungsbefugnis (vgl. E. 1 hievor) ernsthaft in Frage zu stellen. Vor allem gen�gt es nicht, dieser lediglich abweichende Einsch�tzungen des behandelnden Dr. med. B.________ und anderer �rzte gegen�berzustellen, wird damit allein doch noch keine Rechtsfehlerhaftigkeit der beanstandeten Beweisw�rdigung des kantonalen Gerichts im Sinne der Art. 95 oder 105 Abs. 2 BGG dargetan. Divergierenden �rztlichen Meinungs�usserungen ist das kantonale Gericht im Rahmen seiner Beweisw�rdigung begegnet, ohne dass f�r das Bundesgericht Anlass f�r ein korrigierendes Eingreifen best�nde (E. 4.1 hievor). Daran �ndert die l�ngere Behandlungsdauer bei Dr. med. B.________ nichts. Es kann insoweit auf die vorinstanzlichen �berlegungen verwiesen werden, welchen seitens des Bundesgerichts nichts beizuf�gen ist. Die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin zur �berwindbarkeit der Beeintr�chtigung des Leistungsverm�gens bei zumutbarer Willensanstrengung sind insofern unbehelflich, als eine solche weder im angefochtenen kantonalen Entscheid noch in der diesem vorangegangenen Verwaltungsverf�gung je als Grund f�r die Leistungsverweigerung angef�hrt worden ist. Was schliesslich die geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustandes anbelangt, fehlen - soweit diese nicht ohnehin schon vor der Begutachtung im Medizinischen Begutachtungsinstitut C.________ im November 2011 eingetreten sein soll - konkrete Hinweise auf diesbez�gliche Anhaltspunkte, welche allenfalls neue Abkl�rungen h�tten rechtfertigen k�nnen.
Die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG als offensichtlich unbegr�ndet (Abs. 2 lit. a) - ohne Durchf�hrung eines Schriftenwechsels (Art. 102 Abs. 1 BGG) - zu erledigen. Die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und 4 lit. a BGG) gehen bei diesem Ausgang zu Lasten der unterliegenden Beschwerdef�hrerin (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Luzern, 9. April 2015