Source: https://www.lwl-inklusionsamt-arbeit.de/leistungen/Arbeitgeber/berufsausbildung/
Timestamp: 2019-01-16 08:02:43
Document Index: 53283940

Matched Legal Cases: ['§151', '§151', '§151', '§185', '§26', '§185', '§26']

LWL - Zuschüsse zu den Kosten der Berufsausbildung - LWL-Inklusionsamt Arbeit
Mehr behinderte Jugendliche und junge Erwachsene als bisher sollen einen Ausbildungsplatz bekommen. Deshalb unterstützt das LWL-Inklusionsamt Arbeit Betriebe, die behinderte Jugendliche und junge Erwachsene ausbilden.
Gleichstellung während der Berufsausbildung
Das LWL-Inklusionsamt Arbeit kann Ihnen einen Betrag von 2.000 Euro als Zuschuss zahlen, wenn Sie einen gemäß §151 Absatz 4 SGB IX gesetzlich für die Zeit der Ausbildung gleichgestellten Jugendlichen oder jungen Erwachsenen ausbilden. Dieser Betrag stellt eine Beteiligung an den Kosten dar, welche dem Arbeitgeber im Zusammenhang mit der Ausbildung einer Person des genannten Personenkreises entstehen wie zum Beispiel: Personalkosten der Ausbilder, Lehr- und Lernmaterial, Berufs- und Schutzkleidung oder Ausbildungsverwaltung.
Nicht dazu zählen Kosten, die dem Betroffenen selbst entstehen, wie zum Beispiel Kosten für persönliche Nachhilfe. Die genannte Leistung können Sie als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin in Form des oben genannten Pauschalbetrages für alle gemäß §151 Absatz 4 SGB IX gleichgestellten Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 27 Jahre während der Berufsausbildung erhalten. Den benötigten Nachweis der Gleichstellung erhalten Sie bei der zuständigen Agentur für Arbeit.
Die Antragstellung beim LWL-Inklusionsamt Arbeit kann jederzeit erfolgen. Die Regelung betrifft jedoch nur gegenwärtige oder künftige Ausbildungsverhältnisse. Eine Bezuschussung bereits abgeschlossener Ausbildungen ist nicht möglich. Zusätzliche Leistungen der Begleitenden Hilfe können für die unter diesen Personenkreis fallenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht beantragt werden (vergleiche §151 Absatz 4 Satz 3 SGB IX).
Grundlagen zu Zuschüssen zu den Kosten der Berufsaufbildung
Die gesetzlichen Grundlagen zu dieser Leistung finden Sie in §185 Absatz 3 Nummer 2c) Sozialgesetzbuch Neun (SGB IX) und in §26 b) Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung (SchwbAV).
§185 Absatz 3 Nummer 2c) Sozialgesetzbuch 9 (SGB IX).
§26 b) Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung (SchwbAV)