Source: https://www.gabler-banklexikon.de/definition-a-z/mo-mt
Timestamp: 2019-01-20 09:45:45
Document Index: 205345035

Matched Legal Cases: ['§ 1204', '§ 1257', '§ 1204', '§ 929', '§ 24', '§ 29', '§ 25', '§ 188']

Definitionen "mo-mt" im Gabler Banklexikon (1)
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Das Mobilebanking stellt eine Weiterentwicklung des Onlinebanking dar und ermöglicht die Abwicklung von Bankgeschäften völlig unabhängig von Zeit und Ort unter Zuhilfenahme von mobilen Endgeräten, wie bspw. von Mobiltelefonen, Smartphones oder Netbooks entweder über spezielle Programme (sog. Apps) oder über Banking-Anwendungen im Internet (i.d.R. über die Homepage eines Kreditinstituts).
Pfandrecht an einer beweglichen Sache, das entweder durch Verpfändungs-Vertrag (Vertragspfandrecht, Faustpfandrecht; vgl. §§ 1204 ff. BGB) oder durch Gesetz (gesetzliches Pfandrecht, § 1257 BGB) entsteht. Sonderfall: Registerpfandrecht an Luftfahrzeugen. Gegensatz: Grundpfandrecht.
Sachsicherheit (Realsicherheit), die sich auf bewegliche Sachen (Mobilien) bezieht. Dazu zählen insbesondere das Mobiliarpfandrecht (Pfandrecht an beweglichen Sachen, §§ 1204 ff. BGB) und die Sicherungsübereignung (§§ 929, 930, 868 BGB). Gegensatz: Immobiliarsicherheit.
Leasing beweglicher Wirtschaftsgüter. Das Mobilien-Leasing umfasst Konsumgüter und Investitionsgüter. Die Vermietung einzelner Ausrüstungsgegenstände wird auch als Equipment-Leasing bezeichnet. In Abhängigkeit vom Leasinggegenstand werden zahlreiche Formen des Mobilien-Leasings... mehr >
Konzept zum steuerbegünstigen Erwerb eines sanierungsbedürftigen Immobilienobjekts (Alternative zum Bauherrenmodell).
Modified Duration einer Anleihe mit Schuldnerkündigungsrecht unter der Annahme, dass die Call Option (Call-Recht) vom Emittenten ausgeübt und damit das Papier vorzeitig getilgt wird. Vgl. auch Modified Duration to Maturity.
Modified Duration einer Anleihe mit Schuldnerkündigungsrecht unter der Annahme, dass die Call Option (Call-Recht) vom Emittenten nicht ausgeübt wird und das Papier bis zur Fälligkeit gehalten wird. Vgl. auch Modified Duration to Call.
modifizierte bilanzielle Eigenkapitalquote
§ 24 I Nr. 16 KWG definiert die modifizierte bilanzielle Eigenkapitalquote als das Verhältnis von bilanziellem Eigenkapital zur Summe aus der Bilanzsumme, den außerbilanziellen Verpflichtungen sowie dem Wiedereindeckungsaufwand für Ansprüche aus außerbilanziellen Geschäften.
Modifikation des Black-Modells, mit dem der theoretische Wert von europäischen Optionen mit Future-Style-Verfahren ermittelt werden kann. Vgl. auch Optionspreismodelle, Black-Scholes-Modell.
Abk. für mittel- und osteuropäische Staaten, die entsprechend den Kopenhagener Kriterien nach erfolgreichen Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union (EU) bisher in drei Etappen (2004, 2007, 2013) die Mitgliedschaft in dieser internationalen Organisation erworben haben.
Multiple Option Facility.
technische Studie, die die Schwungkraft einer Kursbewegung misst. Das Momentum wird in diesem Kontext oft als Indikator für zukünftige Kursbewegungen verwendet. Ein Momentum kann hinsichtlich seiner Berechnung und Interpretation mit Oszillatoren verglichen werden. Im Gegensatz zu einem... mehr >
Der Monatsausweis ist eine nach § 29 I ZAG (Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz) von Instituten i.S. des ZAG (Zahlungsinstitute i.S. des ZAG sowie E-Geld-Institute i.S. des ZAG) unverzüglich nach Ablauf eines jeden Monats der Deutschen Bundesbank einzureichende Meldung. Nähere Bestimmungen über... mehr >
Monatsausweis von Skontroführern
Skontroführer-Monatsausweisverordnung.
Monatsausweisverordnung (MonAwV) ist die Kurzbezeichnung für die Verordnung zur Einreichung von Monatsausweisen nach dem Gesetz über das Kreditwesen vom 31.5.1999 (BGBl I 1080). Diese gemäß § 25 III KWG a.F. ergangene Rechtsverordnung des Bundesaufsichtsamts für das Kreditwesen (BAKred)... mehr >
1. Termineinlage, die mit einer Laufzeit oder Kündigungsfrist von einem Kalendermonat geleistet bzw. aufgenommen wird. Für die Bemessung der Monatsfrist gilt § 188 II BGB (Fristen). Ein z.B. am 31.12. angelegtes Monatsgeld muss bis 31.1. terminiert sein; eine Festlegung bis 30.1. genügt nicht.... mehr >
Synonym für Geldbasis.
Monetary Financial Institutions; nach Definition der Europäischen Zentralbank (EZB) die nationalen Zentralbanken (NZB), gebietsansässige Kreditinstitute i.S.d. EU-Rechts (Einlagenkreditinstitute) und andere Unternehmen (vornehmlich Einlagenfonds), deren Tätigkeit darin besteht, Einlagen bzw.... mehr >
Zentralbank und Bankenaufsichtsbehörde der Republic of Singapore. Im Zuge der Verschmelzung mit dem Board of Commissioners of Currency wurde ihr 2002 die Befugnis, Geldnoten zu emittieren, übertragen. Weitere Informationen unter www.mas.gov.sg.
engl. Synonym für monetäre Finanzinstitute (MFIs).
in den USA Anfang der 1970er-Jahre geschaffene Geldmarktfonds zur Umgehung der Regulation&nbsp;Q (Habenzinsbeschränkungen für Termin- und Spareinlagen). Die Fonds gehören zur Gruppe der Investmentfonds (Mutual Funds), investieren jedoch nicht in Aktien bzw. Renten, sondern in... mehr >
Geldmarktinstrument.
Geldmarktrendite.
1. Allgemein: Monitoring ist das unmittelbare systematische Erfassen, Beobachten. Messen und Überwachen eines Vorgangs oder Prozesses mittels technischer Hilfsmittel oder anderer Beobachtungssysteme. Regelmäßige Wiederholung bildet dabei das zentrale Element, um auf diese Weise anhand von... mehr >
Monoline Insurer; Versicherungsunternehmen, die sich auf die Absicherung von Kreditrisiken spezialisiert haben.
Marktform, bei der den Nachfragern ein Alleinanbieter (Monopolist)&nbsp; gegenübersteht. Aufgrund des Fehlens von unmittelbaren Konkurrenten (und damit von Wettbewerb) entsteht Marktmacht (monopoly power), die den Monopolisten in die Lage versetzt, unabhängig von Mitanbietern Preispolitik zu betreiben und einen Monopolgewinn zu erzielen.
fünfköpfiges Sachverständigengremium, dessen Mitglieder über besondere Kenntnisse und Erfahrungen auf wettbewerbspolitischem und wettbewerbsrechtlichem Gebiet verfügen müssen. Gemäß §&nbsp;44 GWB soll die Monopolkommission alle zwei Jahre in Gutachten den jeweiligen Stand der... mehr >
Marktform, bei der ein einziger Nachfrager vielen Anbietern gegenübersteht. Analog zum Monopol bemüht sich der monopsonistische Nachfrager, seinen Tauschvorteil (Konsumentenrente) zu maximieren.
gängige Kurzbezeichnung für Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS).
Methode zur stochastischen Simulation von Beobachtungswerten aus Wahrscheinlichkeitsverteilungen. Im Speziellen ist hiermit eine Methode zur Ermittlung des Fair Value von Optionen und optionsähnlichen Zinsinstrumenten (z.B. Caps, Floors) gemeint. Die&nbsp;Monte Carlo Simulation wurde 1977... mehr >
mit Standard &amp; Poor's und Fitch Ratings eine der größten drei Ratingagenturen der Welt.
Appelle der Träger der Wirtschaftspolitik an Wirtschaftssubjekte (Personen), ein bestimmtes Verhalten zu praktizieren. Adressaten solcher Appelle der Zentralbank im Rahmen ihrer Geldpolitik sind vornehmlich Kreditinstitute, aber auch Nichtbanken, etwa Parteien eines Tarifvertrags und private wie... mehr >
Moral Suasion i.S. der Bankenaufsicht
zu dt. Seelenmassage; Bestreben einer Bankenaufsichtsbehörde, die von ihr beaufsichtigten Unternehmen durch eine Politik der Belehrung, des gütlichen Zuredens, des Ermahnens oder des formlosen Ersuchens (bspw. durch rechtlich unverbindliche Schreiben) zu einem aus Sicht der Bankenaufsicht gewünschten Verhalten zu bewegen.
bankaufsichtliche Maßnahmen bei Gefahr für die Erfüllung der Verpflichtungen gegenüber Gläubigern und bei Zweifeln an wirksamer Aufsicht.
Moratorium i.S. des KWG
Befugnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), gegenüber einem Institut i.S. des KWG einstweilige Maßnahmen zu ergreifen, wenn bei diesem Institut eine Gefahr für die Erfüllung seiner Verpflichtungen gegenüber seinen Gläubigern gegeben ist oder der begründete Verdacht... mehr >
engl. für gleitender Durchschnitt.
engl. Abk. für&nbsp;Minimum Requirement for Own Funds and Eligible Liabilities;&nbsp;Mindestanforderung an Eigenmittel und berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten.
Medium Term Note.