Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F25-01-2010-6B_68-2010&lang=de&type=show_document
Timestamp: 2017-09-23 05:31:30
Document Index: 115015050

Matched Legal Cases: ['Art. 81', 'Art. 81', 'Art. 1', 'Art. 108', 'Art. 66', 'Art. 64']

6B_68/2010 25.01.2010
6B_68/2010
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Strafkammer, vom 13. November 2009 (SK-Nr.2009/363/SIR).
Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass der Beschwerdegegner 1 von der Anschuldigung der groben Verletzung der Verkehrsregeln durch Rechtsüberholen auf der Autobahn freigesprochen wurde. Die Staatsanwaltschaft war indessen am kantonalen Verfahren beteiligt, weshalb der Beschwerdeführer nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG ist. Er wurde durch das angezeigte Verhalten auch nicht in seiner körperlichen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt, weshalb er nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 OHG ist. Als Anzeigeerstatter ist er zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Er verweist auf seine "bestens bekannte Mittellosigkeit". Dieser Hinweis kann als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegengenommen werden. Das Gesuch ist indessen in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Dem Beschwerdegegner ist keine Entschädigung auszurichten, weil er vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte.