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Timestamp: 2018-07-18 03:28:10
Document Index: 389198395

Matched Legal Cases: ['§ 264', '§ 1', '§ 6', '§ 13', 'Art. 5', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 264', '§ 263', '§ 11', '§ 2', '§ 264', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 264', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 264', '§ 10']

Literatur- und Quellenverzeichnis : Grauer Kapitalmarkt
Literatur- und Quellen...
«Grauer Kapitalmarkt»
Anlegerschutz durch Strafrecht?
Sigmund P. Martin, Nina Scherer, Diana Hube and Guntram Scheer
Dieser Band enthält den Abschlussbericht eines bei der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung am Fachbereich Kriminalpolizei beim Bundeskriminalamt durchgeführten Forschungsprojekts. Er behandelt die Fragestellung, inwieweit der strafrechtliche Anlegerschutz rund 25 Jahre nach der Einführung der speziellen Strafvorschrift des § 264a StGB, mit dem gerade Betrügereien auf dem «Grauen Kapitalmarkt» erfasst werden sollten, in diesem Marktsegment funktioniert. Ebenso untersucht der Band, ob neben öffentlich rechtlichen Regulierungen das Strafrecht – oder möglicherweise auch das Zivilrecht – einen Beitrag zu einem verbesserten Anlegerschutz leisten könnte.
978-3-653-95273-5
https://doi.org/10.3726/978-3-653-06409-4
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2016. XX, 143 S., 3 Tab.
I. Die mit der Einführung der Vorschrift verbundenen Ziele
II. Die Bedeutungslosigkeit der Vorschrift bei den veröffentlichten Entscheidungensowie in der Verurteiltenstatistik und in der polizeilichen Kriminalstatistik
1. Die Tatobjekte
2. Die Tathandlungen
3. Die „Erheblichkeit“
IV. Die Problematik des subjektiven Tatbestandes
1. Das KAGB
2. Das Kleinanlegerschutzgesetz
II. Die „Qualitätsoffensive Verbraucherschutz“
III. Die Auswirkungen der Neuregelung auf Produkte des grauen Kapitalmarkts
1. § 1 VermAnlG: Anwendungsbereich des Gesetzes
2. §§ 6–12 VermAnlG: Verkaufsprospekt
3. § 13 VermAnlG: Vermögensanlagen-Informationsblatt
4. Art. 5 VermAnlG: Änderungen der Gewerbeordnung
V. Gewährleistung eines hinreichenden Anlegerschutzes unter Aufsicht der Gewerbeämter
VI. Der Einfluss auf den Grauen Kapitalmarkt
1. Die allgemein-zivilrechtliche Prospekthaftung
2. Die gesetzliche Prospekthaftung
II. Deliktische Haftung über § 264a StGB als Schutzgesetz
A. Die Stichprobe
B. Methodik der problemzentrierten (Experten-) Befragung
I. Entwicklung von 10 Arbeitshypothesen zur Diskussion beim Experten-Hearing
II. Das Experten-Hearing
1. Zu Thesen 1 und 2 (fehlende Verurteilungen, fehlende Abschreckung)
2. Zu These 3 (Stigmatisierung / Relativierung)
3. Zu Thesen 4 und 5 (Nachweisprobleme bei Kausalität und subjektivem Tatbestand des § 264a StGB)
4. Zu Thesen 6 und 7 (Tätertyp / Komplexität der Fälle)
5. Zu These 8 (Marktaufsicht nach dem VermAnlG)
6. Zu These 9 (Marktaufsicht nach dem VermAnlG)
7. Zu These 10 (gesetzliche Regelungen zur Honorarberatung)
D. Fragebogen und Interviewleitfaden
E. Erhebung und Auswertung der Daten
F. Gütekriterien der qualitativen Methode
I. Zur Aktualität und Angemessenheit des Begriffs „Grauer Kapitalmarkt“
II. „Anlagebetrug“ und „Kapitalanlagebetrug“
I. Fallaufkommen und Anzahl der Verfahren
1. Die betrugsrelevanten Anlageformen aus staatsanwaltschaftlicher Sicht
2. Die betrugsrelevanten Anlageformen aus Sicht der Anlegeranwälte
III. Spezifika der Verfahren
IV. Hemmnisse im Bereich der Verfolgung des Anlagebetrugs
V. Die Bedeutung des Phänomens Anlagebetrug insgesamt
VI. Kenntnis über die Delikte
VII. Die besonderen Herausforderungen der Verfahren der Anlagedelikte im Bereich des „Grauen Kapitalmarkts“
VIII. Gründe der Verfahrenseinstellung
I. Die Existenz anleger-stigmatisierender Aussagen auf Seiten der Justiz
II. Die Existenz anleger-stigmatisierender Aussagen auf Seiten der Beschuldigten
III. Die Zuordnung des Verschuldens bzw. Mitverschuldens
1. Skizzierung des typischen Täters
2. Zum Professionalisierungsgrad
3. Entwicklungstendenzen bei den Begehungsweisen
1. Bestimmter Opfertypus?
2. Eigenschaften und Motive, die die Opferwerdung fördern
3. Anzeigebereitschaft und Täter-Opfer-Beziehung
I. Die generelle Einschätzung
II. Mögliche Synergieeffekte
A. Die faktische Bedeutung des § 264a StGB
B. Die Praktikabilität der Vorschrift – Alternative Normen
C. Die Angemessenheit der Sanktion
I. Vorbeugung und Bekämpfung
II. Der Beitrag als Staatsanwaltschaft zur allgemeinen Prävention / Bekämpfung von Anlagebetrug
II. Die Existenz anleger-stigmatisierender Aussagen auf Seiten der Beklagten
III. Zuordnung des Verschuldens bzw. Mitverschuldens
1. Bestimmter Opfer-Typus?
3. Anzeigebereitschaft
C. Die Häufigkeit von deliktischen Ansprüchen – strafrechtliche Schutzgesetze
D. Hemmnisse im Bereich der Verfolgung
E. Die Herausforderungen dieser Verfahren für den Anlegeranwalt
A. Die Funktion des Zivilrechts beim Anlegerschutz
B. Die faktische Bedeutung der Strafnormen und der Strafverfahren für den Anlegerschutz
C. Die Sinnhaftigkeit einer spezifischen Strafnorm und die Eignung des § 264a StGB
D. Die Rolle des § 263 StGB
I. Effektivität der Sanktionierung bzw. Abschreckung?
II. Beitrag als Anwalt zur Prävention bzw. Bekämpfung
III. Ausweitung des staatlichen Abschreckungs- und Bekämpfungsinstrumentariums
I. Möglichkeiten der Synergien von straf- und zivilprozessualen Vorgehensweisen
II. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
III. Rechtliche Repression oder Prävention durch Information?
IV. Zukünftige Bedeutung des Deliktsfelds
§ 11 Fazit
Expertenbefragung Nr. 1 zur Studie
Expertenbefragung Nr. 2 zur Studie
Leitfaden zur Studie
Assmann, Heinz-Dieter; Schütze, Rolf A. (Hrsg.): Handbuch des Kapitalanlagerechts, 3. Aufl. 2007, München: Verlag C.H. Beck, zit.: Bearbeiter, in: Assmann / Schütze AMF (Autorité des marchés financiers): Missions & compétences, abrufbar unter: http://www.amf-france.org/L-AMF/Missions-et-competences/Presentation.html (01.08.2014)
BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht): Verbraucherschutz: BMF und BMJV legen Aktionsplan vor und schnüren Maßnahmenpaket, abrufbar unter: http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/%202014/fa_bj_1406_verbraucherschutz.html (01.08.2014); zit.: BaFin, Aktionsplan.
BaFin: Jahresbericht 2005, abrufbar unter: http://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/Jahresbericht/dl_jb_2005.pdf?__blob=publicationFileund (01.08.2014); zit.: BaFin, Jahresbericht 2005.
1. Teil: Rechtlicher Hintergrund der Problematik und Methodik der Untersuchung
§ 2 Rechtlicher Hintergrund
A. Die Spezialvorschrift des Kapitalanlagebetruges (§ 264a StGB)
III. Die Problematik der komplexen Tatbestandsfassung
B. Änderungen im Kapitalanlagerecht durch neuere Gesetze
I. Die neueste Entwicklung: Das Kapitalanlagengesetzbuch (KAGB) und der „Aktionsplan Verbraucherschutz im Finanzmarkt“
IV. Ausgewählte Regelungen des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG) im Einzelnen
C. Zivilrechtlicher Anlegerschutz
I. Prospekthaftung
§ 3 Methodisches Vorgehen im empirischen Projektteil
C. Bildung von Arbeitshypothesen und deren Überprüfung im Expertenhearing
III. Die Überprüfung der Forschungshypothesen
2. Teil: Die Ergebnisse der Befragung der Schwerpunktstaatsanwaltschaften und der Anlegeranwälte zum Phänomen des „Anlagebetrugs“ am „Grauen Kapitalmarkt“ und dessen strafrechtlicher Verfolgung
§ 4 Die Allgemeine Relevanz der Anlagedelikte am „Grauen Kapitalmarkt“
A. Die Begriffe „Grauer Kapitalmarkt“ und „Anlagebetrug“
B. Das Phänomen „Anlagebetrug“
II. Schwerpunkte der betrugsrelevanten Anlageformen im „Grauen Kapitalmarkt“
§ 5 Kriminologische Spezifika der Verfahren beim Phänomen Anlagebetrug
A. Relativierungs- und Stigmatisierungstendenzen sowie Zuordnung der Schuld
B. Die beteiligten Akteure: Täter und Opfer
I. Das Täterverhalten
II. Die Opfer
C. Die Bedeutung der Parallelverfahren im Zivilrecht
§ 6 Die Strafnorm des Kapitalanlagebetrugs (§ 264a StGB) in der Praxis
§ 7 Prävention, Intervention und Ausblick
A. Präventions- und Interventionsmaßnahmen im Bereich Anlagebetrug
3. Teil: Besondere zivilrechtliche Aspekte aus der Befragung der Anlegeranwälte
§ 8 Die Bedeutung des „Grauen Kapitalmarkts“ und des Anlagebetrugs aus der Sicht des Zivilrechts
A. Relativierungs- und Stigmatisierungstendenzen im Bereich des Zivilrechts
B. Täter und Opfer
I. Täterverhalten
§ 9 Die Bedeutung des § 264a StGB im Zivilrecht
§ 10 Bekämpfung, Vorbeugung und Ausblick
A. Bekämpfung und Vorbeugung
4. Teil: Gesamtergebnis