Source: http://www.jurablogs.com/2016/08/29/auch-bei-der-behandlung-eines-tieres-durch-einen-tierarzt-fuehrt-ein-grober-behandlungsfehler-der-geeignet-ist-einen-schaden-der-tatsaechlich-eingetretenen-art-herbeizufuehren-regelmaessig-zur-umkehr-der-objektiven-beweislast-fuer-den-ursaechlichen-zusammenhang-zwischen-dem-behandlungsfehler-und-dem-gesundheitsschaden
Timestamp: 2017-05-27 10:09:24
Document Index: 164399703

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 823', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 823']

BlogsarzthaftungsraAugust 2016Auch bei der Behandlung eines Tieres durch einen Tierarzt führt ein grober Behandlungsfehler, der geeignet ist, einen Schaden der tatsächlich eingetretenen Art herbeizuführen, regelmäßig zur Umkehr der objektiven Beweislast für den ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Behandlungsfehler und dem Gesundheitsschaden.Auch bei der Behandlung eines Tieres durch einen Tierarzt führt ein grober Behandlungsfehler, der geeignet ist, einen Schaden der tatsächlich eingetretenen Art herbeizuführen, regelmäßig zur Umkehr der objektiven Beweislast für den ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Behandlungsfehler und dem Gesundheitsschaden.BGH URTEIL VI ZR 247/15 vom 10. Mai 2016BGB § 823 IBGH, Urteil vom 10. Mai 2016 – VI ZR 247/15 – OLG OldenburgLG Osnabrück - 2 - Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 10. Mai 2016 durch die Richter Stöhr und Wellner, die Richterinnen von Pentz, Dr. Oehler und Dr. Roloff für Recht erkannt: Die Revision gegen das Urteil des 14. Zivilsenats des Oberlan-desgerichts Oldenburg vom 26. März 2015 wird auf Kosten des Beklagten zurückgewiesen. Von Rechts wegen Tatbestand: Die Klägerin nimmt den Beklagten auf Schadensersatz wegen Verlet-zung von Pflichten aus einem tierärztlichen Behandlungsvertrag in Anspruch. Die Klägerin war Eigentümerin eines Hengstes. Am 8. Juli 2010 stellte sie das Pferd dem beklagten Tierarzt zur Behandlung vor, nachdem sie an der Innenseite des rechten hinteren Beines eine Verletzung festgestellt hatte. Der Beklagte verschloss die Wunde und gab die Anweisung, das Pferd müsse zwei Tage geschont werden, könne dann aber wieder geritten werden, soweit keine Schwellung im Wundbereich eintrete. Am 11. Juli 2010 wurde das Pferd zum Beritt abgeholt. Dabei ergaben sich leichte Taktunreinheiten im Bereich des verletzten Beines, so dass das Reiten eingestellt wurde. Am 14. Juli 2010 wur- 1 2 - 3 - de eine Fraktur der Tibia hinten rechts diagnostiziert. Die Operation der Fraktur gelang nicht, das Pferd wurde euthanasiert. Die Klägerin hat behauptet, die am 8. Juli 2010 behandelte Verletzung sei durch den Schlag einer Stute verursacht worden ...Zum vollständigen Artikel87 LeserRechtsanwältin Stefanie Hagendorff:BGH: Tierarzt muß für nachlässige Untersuchung 40.000 € Schadenersatz zahlen44 LeserRechtsanwalt Philip Christmann:Zur Haftung nach fehlender Röntgenkontrolluntersuchung bei Gallenpunktion: OLG Saarbrüc...Rechtsanwälte Göpfert:Schadensersatzpflicht eines Tierarztes bei Verletzung seiner vertraglichen Aufklärungsp...10 verwandte ArtikelBefunderhebungsfehler – und die Beweislastumkehr in der TierarzthaftungBGH-Urteil: Beweislastumkehr bei groben Behandlungsfehler eines TierarztesBGH: Grobe Behandlungsfehler eines Tierarztes führen zu einer Umkehr der BeweislastDer grobe Behandlungsfehler eines Tierarztes – und die Umkehr der BeweislastUmkehr der Beweislast bei grobem Behandlungsfehler eines TierarztesUrteil zur Beweislastumkehr: Tierarzt haftet für Tod eines PferdesTierarzthaftung: Neues BGH Urteil zur BeweislastumkehrDie Woche aus JuristensichtArzthaftung: Beweislastumkehr auch bei einfachem BefunderhebungsfehlerBGH 2012 zu Behandlungsfehler: Wenn Beweislastumkehr, dann richtigÜber den ArtikelVeröffentlicht August 29, 2016 4:55pm im Blog arzthaftungsra.ThemenArzthaftung, Behandlungsfehler, Olg Oldenburg, § 823 Bgb, Tierarzt, Grober Behandlungsfehler, Lg Osnabrück, Umkehr Der Beweislast, Gesundheitsschaden, TierarzthaftungTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresLachen während der Hauptverhandlung – das kostet dann ggf. 150 EUR, oder: Teures Lachenvon Detlef Burhoff / Burhoff online BlogOLG Koblenz: Verteidigung gegen PoliScan Speed als “unprofessionelle Zeit- und Geldverschwendung”?von Alexander Gratz / Verkehrsrecht Blog„Frisch gebacken aus der Ausbildung“ ist altersdiskriminierendvon Thorsten Blaufelder / Kanzlei BlaufelderParlamentsjuristen: Einstellungszusagen an Polizeianwärter waren rechtswidrigvon Patrick Breyer / Patrick BreyerPolizei sucht auch auf Facebook nach Verkehrssündernvon Rechtsanwältin Monika Zimmer-Gratz (Bous)Als nächstes lesen - bislang 196 Leser:OLG Koblenz: Verteidigung gegen PoliScan Speed als “unprofess ...