Source: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/verlagsvertrag-50647/version-150365
Timestamp: 2019-12-11 06:33:42
Document Index: 46269076

Matched Legal Cases: ['§1', '§ 8', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 10', '§ 12', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§27', '§ 39', '§ 34']

Revision von Verlagsvertrag vom Mo., 13.09.2010 - 15:37 • Definition | Gabler Wirtschaftslexikon
https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/verlagsvertrag-50647/version-150365
Formfreier Vertrag im Sinn des Verlagsgesetzes vom 19.6.1901 (RGBl 217) m.spät.Änd., der den Verfasser verpflichtet, sein Werk der Literatur oder der Tonkunst einem Verleger zur Vervielfältigung und Verbreitung auf eigene Rechnung zu überlassen und den Verleger verpflichtet, das Werk zu vervielfältigen und zu verbreiten (§1 VerlG). Das dem Verleger vom Verfasser eingeräumte ausschließliche Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung ist das Verlagsrecht (§ 8 VerlG).
1. Der Verlagsvertrag kann auch Abmachungen über weitere Werknutzungen wie Aufführungs- und Senderecht enthalten. Das Verlagsgesetz findet weitgehend nur dann Anwendung, wenn Parteien nichts anderes vereinbart haben, etwa zu Sonderausgaben (§ 4), Auflagen (§ 5), Freiexemplare (§§ 6, 25), Frist und Ablieferung des Werkes (§ 10), Änderungsrecht des Verfassers (§ 12), Neuauflage (§ 17), Kündigungsrecht des Verlegers (§ 18), Sammelwerke (§ 19, 43, 45), Korrektur (§ 20), Ladenpreis (§ 21), Honorar (§§ 22–24), Manuskriptrückgabe (§27), gemeinfreie Werke (§§ 39, 40) und vorzeitiger Tod des Verfassers (§ 34).