Source: https://www.tus-lueck.de/satzung
Timestamp: 2019-10-14 23:40:25
Document Index: 268259332

Matched Legal Cases: ['§ 37', '§ 38', '§ 38', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 37', '§ 26', '§ 37', '§ 36', '§ 41', '§ 37', '§ 36', '§ 50', '§ 22', '§ 37', '§ 15']

Satzung – Turnerbund Sportfreunde Lücklemberg 1890 eV
DES TURNERBUND SPORTFREUNDE LÜCKLEMBERG 1890 e.V.
V. Rechte und Pflichten der persönlichen Mitglieder
VI. Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeiträge
IX. Rechnungsprüfer
X. Ehrungen
XI. Weitere Rechtsverhältnisse
Turnerbund Sportfreunde Lücklemberg 1890 e.V.;
Kurzform: TuS Lücklemberg.
Der TuS Lücklemberg hat seinen Sitz in Dortmund-Lücklemberg.
Der TuS Lücklemberg ist als Sportverein ein gemeinnütziger Verein.
Der TuS Lücklemberg bezweckt auch über den Kreis seiner Mitglieder hinaus und zum Nutzen der Allgemeinheit die Förderung des Sports.
Der TuS Lücklemberg dient ausschließlich und unmittelbar der Allgemeinheit und ist politisch und konfessionell nicht gebunden. Erwerbs- oder sonstige eigenwirtschaftliche Zwecke sind ausgeschlossen.
Die Mitglieder erhalten keinen Gewinnanteil und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Dem TuS Lücklemberg stehen
Einnahmen aus Sportveranstaltungen,
Vermögen und seine Erträgnisse
Der TuS Lücklemberg hat persönliche und fördernde Mitglieder.
Persönliche Mitglieder werden Personen, die am Sport interessiert sind und im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sind.
Das persönliche Mitglied kann sein:
ordentliches Mitglied.
Die Aufnahme erfolgt nach schriftlicher Anmeldung bei dem Vorstand des Vereins.
Die Mitgliedschaft, die zur Zahlung des Beitrages verpflichtet, beginnt nach Abschluß des Aufnahmeverfahrens.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Auflösung oder Ausschluß.
Der Austritt kann nur zum Quartalsende eines Kalenderjahres durch eingeschriebenen Brief an den Vorstand (§ 37) erklärt werden.
Die Kündigung der Mitgliedschaft muß 6 Wochen vor dem gewünschten Austrittstermin, d.h. jeweils bis zum 15.02. oder 15.05. oder 15.08. oder 15.11. des jeweiligen Kalenderjahres erfolgen. Es gilt das Datum des Poststempels.
Verbandsrechtliche Auflagen für die Freigabe von Handballspielern sollen hierdurch keine einschränkende Wirkung erfahren.
Persönliche und fördernde Mitglieder können durch den Vorstand ausgeschlossen werden bei Satzungsverletzungen, bei Schädigung des Ansehens oder der Interessen des Vereins, bei Nichtzahlung des Mitgliedbeitrages (nach 6 Monaten Rückstand) nach wiederholter erfolgloser Mahnung oder bei Beeinträchtigung ihres Rufes durch strafrechtliche Verfehlungen oder das Ansehen schädigende Methoden der leitenden Personen. Das ausgeschlossene Mitglied kann innerhalb 30 Tagen nach eingeschriebener Zustellung beim Gesamtvorstand (§ 38) Berufung einlegen. Dessen Entscheidung ist endgültig.
Das ausscheidende oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch auf das Vermögen des Vereins. Das Erlöschen der Mitgliedschaft befreit das Mitglied nicht von bestehenden Verpflichtungen gegenüber dem TuS Lücklemberg.
Die Ehrenmitglieder und die ordentlichen Mitglieder über 18 Jahre haben Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung. Sie haben das aktive und passive Wahlrecht.
Persönliche Mitglieder erhalten nach 25jähriger ununterbrochener Mitgliedschaft des TuS Lücklemberg das Vereinsabzeichen mit silbernem, nach.40jähriger Mitgliedschaft mit goldenem Kranz.
Das persönliche Mitglied hat die Pflicht, die Satzungen und die Geschäftsordnung sowie die von den Organen des Vereins gefaßten Beschlüsse zu befolgen und den Verein bei der Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben zu unterstützen.
Das persönliche Mitglied entrichtet einen Mitgliedsbeitrag, dessen Höhe vom Gesamtvorstand (§ 38) festgesetzt wird.
Die Entrichtung der Beiträge erfolgt quartalsweise im bargeldlosen Einzugsverfahren. Eine Abweichung von dem bargeldlosen Einzugsverfahren ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich.
Das fördernde Mitglied entrichtet einen Mitgliedbeitrag, dessen Mindesthöhe nach Richtlinien des Vorstands (§ 37) festgelegt wird.
Der TuS Lücklemberg hält jährlich mindestens eine ordentliche Mitgliederversammlung ab, die erste Versammlung des Jahres ist die Jahreshauptversammlung.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß auf Antrag von 1/10 der Mitglieder des Vereins oder auf Beschluß des geschäftsführenden Vorstands (§ 37) vom ersten Vorsitzenden unter Angabe des Zweckes einberufen werden.
Zu der Mitgliederversammlung haben die persönlichen Mitglieder und die fördernden Mitglieder Zutritt. Ort und Zeit der ordentlichen Mitgliederversammlung sind den Mitgliedern mindestens 14 Tage vorher mit der Tagesordnung bekanntzugeben.
Entgegennahme, Besprechung und Genehmigung des Berichts über das abgelaufene Geschäftsjahr.
Genehmigung der Rechnungslegung für das abgelaufene Geschäftsjahr und Entlastung des Vorstands.
Wahl des Vorstands und von zwei Rechnungsprüfern.
Wahl des Vereinslokals.
Anträge an die Mitgliederversammlung werden vom Vorstand (§ 37) vorberaten und in der Beschlußform vorgelegt.
Werden Änderungen oder Ergänzungen gewünscht, so sind die Anträge zur nochmaligen Vorberatung an den Vorstand (§ 37) zurückzuweisen. Sie sind der nächsten Mitgliederversammlung erneut vorzulegen.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig. Sie erläßt ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.
Die Mitgliederversammlung kann Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins nur mit 3/4 der vertretenen Mitglieder beschließen. Über die Auflösung des Vereins kann nur beschlossen werden, wenn die Hälfte aller Mitglieder anwesend ist. Ist dies nicht der Fall, so muß über einen nicht zurückgezogenen Antrag binnen 4 Monaten in einer neuen Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung und Einladungsfrist beschlossen werden. In diesem Falle ist die Versammlung ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig, wenn auf diese Bestimmung in der Einladung besonders hingewiesen ist.
Jedes wahlberechtigte Mitglied besitzt eine Stimme. Eine Vertretung durch ein anderes Mitglied des Vereins ist nicht zulässig.
Über jede Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift mit den gefaßten Beschlüssen aufgenommen und vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer oder dessen Vertreter beurkundet.
Der Vorstand leitet den TuS Lücklemberg.
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der erste Vorsitzende. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtIich und leitet den Verein gemeinsam mit den übrigen Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands (§ 37). Im Falle seiner Verhinderung ist der zweite Vorsitzende sein Vertreter, wenn er nicht aus besonderen Gründen einen anderen Vertreter schriftlich bevollmächtigt.
Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem ersten Vorsitzenden, welcher die Geschäfte des Vereins zu leiten, in den Versammlungen den Vorsitz zu führen und den Verein nach innen und außen zu vertreten hat,
dem zweiten Vorsitzenden oder Stellvertreter,
dem ersten Schriftführer, der die Niederschriften sowie den Schriftwechsel zu führen und die Vereinsakten zu verwalten hat,
dem ersten Kassierer, welcher die Vereinskasse unter eigener Verantwortung zu führen hat (Auszahlungen dürfen nur mit Zustimmung des Vorsitzenden oder dessen Vertreter (§ 36) vorgenommen werden).
der Ehrenvorsitzende (§ 41),
der geschäftsführende Vorstand (§ 37),
der zweite oder stellvertretende Schriftführer,
der zweite oder stellvertretende Kassierer,
die von den einzelnen Sportabteilungen gewählten und von der JHV zu bestätigenden Abteilungsleiter,
der oder die zur Wahrnehmung der aus Übungsgruppen resultierenden Interessen und Aufgaben eingesetzte(n) und von der JHV zu bestätigende(n) Abteilungsleiter,
die Beisitzer.
Die Mitglieder des Gesamtvorstandes, unter ihnen der erste Vorsitzende mit seinem gleichberechtigten Stellvertreter, werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtsdauer des Vorstands (§§ 36 und. 37) beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein gewähltes Vorstandsmitglied vor dem Ende seiner Amtsdauer aus, so findet eine Ersatzwahl im Gesamtvorstand statt.
Unter den Voraussetzungen des § 50 steht der Mitgliederversammlung das Recht zu, ein verdienstvolles Mitglied zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen.
Die Vorstände sind ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß, d. h. mindestens 14 Tage vor Sitzungstermin, eingeladen worden sind.
Die Vorstände beschließen mit einfacher Stimmenmehrheit Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des ersten Vorsitzenden den Ausschlag.
Bei begründetem Anlaß können Beschlüsse auch durch schriftliche Abstimmung gefaßt werden.
Über jede Sitzung der Vorstände wird eine Niederschrift angefertigt. Beschlüsse des Vorstands sind vom ersten Vorsitzenden oder seinem Vertreter und dem Schriftführer zu beurkunden.
Der erste Vorsitzende, bei Verhinderung sein Vertreter, beruft Vorstandssitzungen nach Bedarf ein. Eine Vorstandssitzung muß einberufen werden, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder dies verlangen. Die Tagesordnung wird bei der Einberufung bekanntgegeben.
Der erste Vorsitzende, bei Verhinderung sein Vertreter, führt den Vorsitz im Vorstand und in der Mitgliederversammlung.
Die Mitgliederversammlung wählt auf Vorschlag zwei Rechnungsprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Ihre Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Unmittelbare Wiederwahl ist nicht zulässig.
Die Rechnungsprüfer prüfen die Jahresrechnung und berichten über das Ergebnis dem Vorstand und der Mitgliederversammlung.
Zu Ehrenmitgliedern können solche Personen ernannt werden, bei denen § 22 als erfüllt gilt. Ferner können Personen, die sich besondere Verdienste um den TuS Lücklemberg und um den Sport allgemein erworben haben, geehrt werden. Die Wahl erfolgt durch den Gesamtvorstand. Die Art der Ehrung wird durch den Vorstand gemäß § 37 beschlossen.
Für alle in der Satzung nicht ausdrücklich geordneten Rechtsverhältnisse des Vereins gelten die entsprechenden Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches.
Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes entscheidet die Mitgliederversammlung über die Verwendung des Vermögens. Das Vereinsvermögen kann nur einer Körperschaft des öffentlichen Rechts oder einer als steuerbegünstigt besonders anerkannten Körperschaft zur Verwendung für die Förderung des Sports zugewendet werden.
Vor der Verteilung des Vermögens ist die Zustimmung des Finanzamtes einzuholen (§ 15 Abs. 2 der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24. 12. 1954).
Die Satzung ist genehmigt von der Mitgliederversammlung des Turnerbund Sportfreunde Lücklemberg.
Diese Satzung wurde am 8. Mai 1968 ins Vereinsregister beim Amtsgericht Dortmund eingetragen.