Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=16.10.1967&Aktenzeichen=III%20ZR%2026/67
Timestamp: 2019-07-19 22:13:41
Document Index: 128706383

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 823', 'BGH', 'BGH', '§ 14', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 16.10.1967 - III ZR 26/67 - dejure.org
https://dejure.org/1967,878
BGH, 16.10.1967 - III ZR 26/67 (https://dejure.org/1967,878)
BGH, Entscheidung vom 16.10.1967 - III ZR 26/67 (https://dejure.org/1967,878)
BGH, Entscheidung vom 16. Januar 1967 - III ZR 26/67 (https://dejure.org/1967,878)
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Schadensersatzanspruch auf Grund eines Unfalls wegen Herunterfallens von Steinbrocken von einem Hang am Rand der Straße - Inhalt und Umfang der Straßenverkehrssicherungspflicht - Pflicht des Verkehrssicherungspflichtigen zum Treffen von Maßnahmen gegen Herabstürzen von Teilen der anliegenden Bauwerke - Erkennbarkeit einer Steinschlaggefahr
NJW 1968, 246
MDR 1968, 124
VersR 1967, 1196
DVBl 1968, 336
DB 1967, 2024
In ständiger Rechtsprechung erlegt der Bundesgerichtshof dem Straßenverkehrssicherungspflichtigen und nicht dem Anlieger die Verpflichtung auf, die Benutzer einer Straße davor zu schützen, dass von einem Steilhang durch das Wirken bloßer Naturkräfte Gestein oder Geröll auf die Straße stürzen (BGH, Urteile vom 6. Oktober 1958 - III ZR 166/57 = VersR 1959, 228, 230 und vom 16. Oktober 1967 - III ZR 26/67 - VersR 1967, 1196).
Der Verkehrssicherungspflichtige hat daher nur die Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, die ein vernünftiger Angehöriger eines bestimmten Verkehrskreises erwarten darf (BGH, Urteile vom 16. Oktober 1967 - III ZR 26/67 - VersR 1967, 1196, 1197; 16. Februar 1972 - VI ZR 111/70 - VersR 1972, 559, 560; 15. April 1975 - VI ZR 19/74 - VersR 1975, 812 und vom 20. Januar 1981 - VI ZR 205/79 - VersR 1981, 482 ; Mertens VersR 1980, 397, 402).
Es ist den Gefahren Rechnung zu tragen, die nach der Einsicht eines besonnenen, verständigen und gewissenhaften Menschen erkennbar sind (BGH NJW 1968, 246, 247; OLG Karlsruhe NZV 1988, 20, 21; Staudinger-Hager, BGB, § 823 E 87).
BGH, 01.06.1970 - III ZR 210/68
Das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 16. Oktober 1967 - III ZR 26/67 = VRS Bd. 33 (1967), 409 betrifft Gefahren auf einer Straße durch Steinschlag und damit einen Fall der Straßenverkehrssicherungspflicht.
OLG München, 14.09.2000 - 1 U 3254/00
Verkehrssicherungspflicht bei Steinschlaggefahr - Prüfpflichten - Schutzgitter
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind Straßen in zumutbarem Maß gegen Steinschlag zu sichern (vgl. BGH NJW 68, 246 f.).
OLG Brandenburg, 15.10.1996 - 2 U 23/96
Verkehrssicherungspflicht des Trägers der Straßenbaulast bei Schlaglöchern auf …
Aus dem Gesichtspunkt der Verkehrssicherungspflicht ergibt sich die Erforderlichkeit, Warnzeichen aufzustellen, wenn die - grundsätzlich waldtypische (…vgl. Klose/Orf, a.a.O., § 14 Rn. 46 ff., 52;… OLG Köln, Urt. v. 8.11.1989, VersR 1990, 401; OLG Nürnberg, MDR 1976, 222;… BGH, Urt. v. 12.2.1985, NJW 1985, 1773; a.A. BGH, Urt. v. 16.10.1967, NJW 1968, 246;… OLG Zweibrücken, Urt. v. 22.9.1989, VersR 1990, 401) - Gefahr des Steinschlags in felsigem Gelände nicht erkennbar ist (vgl. Ebert, Die Haftung des Verkehrssicherungspflichtigen auf Wegen im Alpenraum nach deutschem Recht, in: VersR 2006, 899, bei Fn. 77, 94, 97 ff. m.w.N.).
BGH, 03.07.1975 - III ZR 189/72
Bedeutung einer internen Absprache zwischen zwei Verwaltungen desselben …