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Timestamp: 2018-03-23 03:36:50
Document Index: 152329676

Matched Legal Cases: ['§ 399', '§ 27', '§ 118', '§ 127', '§ 95', '§ 95', '§ 327', '§ 23', 'Art. 1', 'Art. 11', '§ 602']

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Rechtsanwalt für Aktienrecht nach Orten
Informationen zum Rechtsgebiet Aktienrecht
Das Aktienrecht ist Bestandteil des Handelsrechts und wird unter anderem durch das Aktiengesetz (AktG) geregelt. Ergänzende Vorschriften zum Aktiengesetz finden sich im Handelsgesetzbuch (HGB) sowie dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB).
Aktiengesellschaften an der Börse
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In §§ 399 ff. AktG sind Straf- und Bußgeldvorschriften enthalten, die zum Nebenstrafrecht gehören und mittlerweile einen entscheidenden Teil des Wirtschaftsstrafrechts darstellen.
Inhalte des Aktiengesetzes
Das Aktiengesetz beschäftigt sich mit den Rechten und Pflichten von Kapitalgesellschaften, die auf Aktien basieren, sowie ihrer Anteilseigner (z. B. private oder institutionelle Investoren). Dabei wird das Grundvermögen einer Aktiengesellschaft in Aktien zerlegt. Das Konzernrecht ist ebenfalls im Aktiengesetz geregelt. Für die Gründung einer Aktiengesellschaft ist seit 1994 keine Mindestanzahl an Gesellschaftern mehr erforderlich. Daher ist auch die Gründung einer sogenannten Ein-Mann-AG möglich. Neben juristischen oder natürlichen Personen können auch ausländische Gesellschaften oder Personalgesellschaften (z. B. oHG, KG) Gründer einer Aktiengesellschaft sein. Allerdings muss das Grundkapital der Aktiengesellschaft wenigstens 50.000 Euro betragen, unabhängig davon, ob dieses in Anspruch genommen wird. Die Kapitaleinlage kann durch Sach- oder Bareinlagen erbracht werden, wobei Sacheinlagen gemäß § 27 I AktG in der Satzung festgelegt werden müssen.
Handelsregistereintragung und AG-Firmenbezeichnung
Im Aktiengesetz sind Vorschriften enthalten, die das Innen- und Außenverhältnis von Aktiengesellschaften regelt, wobei diese sämtliche Zwecke verfolgen können, die entsprechend den Gesetzen zulässig sind. Aktiengesellschaften gelten kraft Gesetz generell als Handelsgesellschaft, auch wenn sie einen anderen Zweck verfolgen (Formkaufmann). Die Eintragung der Aktiengesellschaft in das Handelsregister ist beim zuständigen Registergericht von allen Gründern und Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern anzumelden. Dabei kann der Name der Aktiengesellschaft
an die unternehmerische Tätigkeit angelehnt werden (Sachfirma),
den Namen von mindestens einem Gesellschafter enthalten (Namensfirma),
eine Kombination von beiden Varianten sein.
Der Firmenbezeichnung ist der Namenszusatz 'AG' bzw. 'Aktiengesellschaft' in jedem Fall beizufügen.
Wie kann ein Anwalt für Aktienrecht helfen?
Ein Rechtsanwalt für Aktienrecht ist bei allen Fragen rund um dieses spezielle Rechtsgebiet stets der richtige Ansprechpartner. Mit seinem umfangreichen Fachwissen sowie seiner langjährigen Praxiserfahrung steht er seinen Mandanten gerne zur Seite, wenn es z. B.
um die Gründung einer Aktiengesellschaft
um die Vorbereitung von Hauptversammlungen (ordentlich oder außerordentlich)
geht. Ein Anwalt für Aktienrecht vertritt die Interessen seiner Mandanten sowohl in außergerichtlichen wie gerichtlichen Angelegenheiten.
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Aktienrecht erklärt von A bis Z
Eine Aktie ist ein verbriefter Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft. Eine Aktie stellt einen Bruchteil am Grundkapital der Gesellschaft darf. Der verbriefte Anteil wird in Form einer Urkunde festgehalten. Diese Urkunde nennt sich Wertpapier, welches dem Besitzer bestimmte Rechte gewährt. So wird der Aktionär durch die ausgeschüttete Dividende am
Die Aktiengesellschaft (AG) zählt zu den Kapitalgesellschaften. Ihre Gründung und Rechtsverhältnisse sind im Aktiengesetz (AktG) geregelt. Sie kann neuerdings auch durch eine einzelne Person gegründet werden. Die Aktiengesellschaft für sich ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit. Für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haftet den Gläubigern nur das Gesellschaftsvermögen (Grundkapital). Der
Aktiengesellschaft als REIT
REIT ist die Abkürzung für "Real Estate Investment Trust", was übersetzt soviel bedeutet wie "Immobilien-Aktiengesellschaft mit börsennotierten Anteilen". Es handelt sich dabei um eine Aktiengesellschaft, die sich hauptsächlich mit der Immoilienverwaltung beziehungsweise mit dem Besitz von Immobilien beschäftigt; doch auch AGs, welche Immobilien finanzieren, können ein REIT sein.
Aktiengesellschaft für Immobilien
Aktiengesellschaften, welche hauptsächlich in Immobilien investieren, werden als "Immobilien-Aktiengesellschaften" (oder: Immibilien-AGs) bezeichnet. Sie können sowohl börsennotiert sein oder nicht. Immobilien-Aktiengesellschaften haben gegenüber anderen Immobilienunternehmen den großen Vorteil, dass sie schneller wachsen können. Dies liegt daran, dass sie dank ihres Zugangs zum Kapitalmarkt Eigenkapital gewinnen können, während andere Unternehmensformen
Aktiengesellschaft – Hauptversammlung
Die Hauptversammlung ist neben dem Vorstand und dem Aufsichtsrat eines der drei Organe einer Aktiengesellschaft . Ihre rechtliche Grundlage erhält sie aus den §§ 118 – 147 AktG (Aktiengesetz). Auf einer Hauptversammlung treffen die Aktionäre der AG zusammen, um über die unternehmerische Belange und Vorgänge informiert
Aktienrückkauf bezeichnet den Kauf der eigenen Aktien durch eine Aktiengesellschaft. Das Stimmrecht für eigene Aktien ruht. Auch werden im allgemeinen keine Dividenden an eigene Aktien ausgezahlt. Ein Aktienrückkauf hat verschiedene Wirkungen: Einerseits hat der Aktienrückkauf Elemente einer Kapitalherabsetzung, andererseits ist die Wirkung ähnlich wie bei
Überlässt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer unentgeltlich oder verbilligt Aktien, so besteht für den geldwerten Vorteil in begrenztem Umfang Steuerfreiheit. Die Differenz zwischen dem gezahlten Entgelt für die Aktien und z.B. dem Kurswert am Tag der Aus-/Umbuchung führen zu einem lohnsteuerpflichtigen geldwerten Vorteil (BFH, 20.06.2001 - VI R 105/99, BStBl
Der Aktionär ist Inhaber eines in der Aktie verkörperten Anteils am Grundkapital einer Aktiengesellschaft und damit mitgliedschaftlich an ihr beteiligt. Die Stellung als Aktionär kann durch die Gründung einer Aktiengesellschaft (originärer Erwerb) oder durch Kauf am Sekundärmarkt bzw. durch Erbgang (derivativer Erwerb)
Im Jahre 2005 wurde das Aktionärsforum eingereichtet; ein Internetforum des elektronischen Bundesanzeigers, wleches als Plattform für Aktionäre und Aktionärsvereinigungen dienen soll. Seine gesetzliche Regelung erhält das Aktionärsforum aus dem § 127 a Aktiengesetz sowie aus der Aktionärsforumsverordnung. Der Grundgedanke dieses Forums war sinnvoll - zumindest in der Theorie:
Ein Aufsichtsrat ist ein Kontrollgremium, das in Kapitalgesellschaften oder Organisationen per Gesetz, Gesellschaftervertrag oder per Satzung eingesetzt wird. Der Aufsichtsrat ist nicht nur Kontrollorgan, sondern gleichzeitig auch Berater des Vorstandes. Der Vorstand wird vom Aufsichtsrat dahingehend kontrolliert und beraten, dass Misswirtschaft und dem Unternehmen schädigendes Verhalten nicht auftritt.
In den §§ 95 bis 116 Aktiengesetz (AktG) schreibt das Gesetz zwingend die Bildung eines Aufsichtsrats als Überwachungsorgan einer Aktiengesellschaft vor. I. Bestellung und Zusammensetzung des Aufsichtsrats Gemäß § 95 AktG muss der Aufsichtsrat aus mindestens drei Mitgliedern bestehen, wobei die Höchstzahl maximal 21 Mitglieder
Wenn Minderheitsaktionäre zwangsweise durch den Mehrheitsaktionär aus einer Aktiengesellschaft ausgeschlossen werden, so wird dies als "Squeeze-out" oder "Ausschluss von Minderheitsaktionären" bezeichnet. Seine gesetzliche Regelung erhält der Squeeze-out durch die §§ 327a-327f AktG. Gemäß diesem ist es einem Aktionär, welcher mindestens 95 % des Aktienbestandes einer Gesellschaft sein Eigen nennen
Bei der Ausschüttung handelt es sich um die Dividende, welche eine Aktiengesellschaft aus Gewinnanteilen an ihre Aktionäre (oder ein Fonds an seine Anteilseigner) zahlt. In welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt die Ausschüttung erfolgen soll, wird seitens des Vorstands sowie des Aufsichtsrates der Aktiengesellschaft vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wird dann
Der Beherrschungsvertrag wird zwischen zwei Unternehmen geschlossen. Die Besonderheit liegt hierbei darin, dass die Leitung der Gesellschaft durch eine Aktiengesellschaft bzw. Kommanditgesellschaft einem anderen Unternehmen unterstellt wird. Es handelt sich beim Beherrschungsvertrag folglich um eine besondere Art eines Unternehmensvertrages. Durch den Beherrschungsvertrag wird die Leitung eines Unternehmens einem anderen
Das Bundesaufsichtamt für den Wertpapierhandel ( BAWe ) in Frankfurt war als Aufsichtsbehörde über den Wertpapierhandel zuständig für die Durchsetzung des Wertpapierhandelsgesetzes. Das BAWe wurde 1995 gegründet. Erster - und einziger - Präsident des BAWe war Georg Wittich. Zum 1. Mai 2002 ging es in
Ein Gewinnabführungsvertrag kann von einer deutschen Aktiengesellschaft oder einer Kommanditgesellschaft auf Aktien mit einem deutschen oder ausländischen Unternehmen geschlossen werden. Bei einem derartigen Gewinnabführungsvertrag geht es darum, dass vertraglich geregelt wird, dass der gesamte Gewinn der deutschen Aktiengesellschaft oder Kommanditgesellschaft auf Aktien an den Vertragspartner abzuführen ist. Im
Bei den Inhaberaktien handelt es sich um jene Aktienvariante, welche am häufgsten auf dem Aktienmarkt gehandelt wird. Sie sind als Gegenstück zu den "Namensaktien" anzusehen, denn im Gegensatz zu diesen werden sie nicht auf den Namen des Inhabers ausgestellt. Somit kann dieser unmittelbar seine Rechte an den Inhaberaktien geltend
Bei der "Limited Company" (Ltd.) handelt es sich um eine nichtbörsenorientierte Kapitalgesellschaft, welche im Vereinigten Königreich Anwendung findet. Vergleichbar ist diese Limited Company mit einer deutschen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Im Vereinigten Königreich ist die Limited Company die gebräuchlichste Unternehmensform für kleine und mittelstädische Unternehmen. Sie gilt
Nachbörse oder nachbörslicher Handel bezeichnet den Wertpapierhandel sowie Kursschätzungen nach dem offiziellen Börsenschluss. Der nachbörsliche Handel kann ausschlaggebend für die Tendenz des Aktienkurses am nächsten Tag sein. siehe auch : vorbörslicher Handel
Bei einem "Namenspapier" handelt es sich um ein Wertpapier, welches auf den Namen einer bestimmten Person lautet. Nur diese Person - beziehungsweise ihr Rechtsnachfolger - ist dazu berechtigt, den in einem derartigen Wertpapier verbrieften Anspruch geltend zu machen. Eine Übertragung auf eine andere Person ist ausschließlich durch Abtretung der
Inhaltsübersicht 1. Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung 2. Anlagegrundsätze 3. Steuerliche Behandlung der Beitragsleistungen
Bei der Stammaktie handelt es sich um die am häufugsten gebrauchte Aktienform. Der Inhaber einer Stammaktie ist dazu berechtigt, vonn allen Rechten Gebrauch zu machen, welche im Aktienrecht verankert sind. Zu diesen Rechten zählen beispielsweise das Stimmrecht in der Hauptversammlung sowie der Ansspruch auf Dividenden. Die Stammaktie ist
Das Transparenz- und Publizitätsgesetz (TransPuG) zur Reform des Aktien- und Bilanzrechts, welches am 26. Juli 2002 in Kraft getreten ist, soll nach dem Willen des Gesetzgebers einen weiteren Schritt in Richtung auf ein modernes, europakompatibles Unternehmensrecht darstellen. Am deutschen Unternehmensrecht, besonders am Aktien- und
Verluste - Spekulationsgeschäft
1. Aktuelle Rechtslage Für Verluste aus Spekulationsgeschäften war bis 1998 lediglich ein Verlustausgleich mit anderen positiven Spekulationseinkünften desselben Kalenderjahres möglich. Eine Verrechnung mit anderen positiven Einkünften oder der Vor- bzw. Rücktrag von Verlusten aus Spekulationsgeschäften war ausdrücklich ausgeschlossen (§ 23 Abs. 3 EStG alt).
Bei der Vorzugsaktie handelt es sich um eine Aktie, dessen Inhaber üblicherweise kein Stimmrecht als Aktionär in der Hauptversammlung besitzt. Im Gegenzug dafür erhält er in der Regel aber das Recht auf eine höhere Dividende sowie weitere besondere Vorrechte, wie beispielsweise eine Beteiligung am Liquidationserlös der Gesellschaft. In der
Ein Wechsel ist eine Urkunde, die eine oder mehrere Zahlungsverpflichtungen des Schulders an den Gläubiger verbrieft. Nach Art. 1 WechselG muss ein Wechsel eine strenge Form beinhalten und ausdrücklich als Wechsel bezeichnet werden. Ein Wechsel kann nur mittels eines Indossaments (Art. 11 ff. WechselG) übertragen werden.
Bei dem Wechselprozes handelt es sich um eine Unterart des Zivilprozesses, der in den §§ 602 - 605 ZPO gesetzlich geregelt wird. In einem Wechselprozess wird über Ansprüche entschieden, welche aus Wechseln entstehen. Dies geschieht schneller, als es in einem normalen Klageverfahren der Fall wäre. Das besondere an einem
News zum Aktienrecht
Anfechtungsbefugnis des Minderheitsaktionärs trotz wirksamer Eintragung des Übertragungsbeschlusses (23.03.2011, 11:32)
Der u. a. für Aktienrecht zuständige II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass Minderheitsaktionäre, deren Aktien nach dem Beschluss der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft auf einen Hauptaktionär übertragen werden sollen,...
DGAP-News: Ashurst LLP / Schlagwort(e): Börsengang/Rechtssache Ashurst LLP: Ashurst berät Macquarie und Berenberg bei Börsengang von Powerland08.04.2011 / 15:03---------------------------------------------------------------------P R E S S E I N F...
Forenbeiträge zum Aktienrecht
Gehaltssteigerung Siemens-Vorstand (21.09.2006, 13:48)
Liebe Forenfachleute, ... ist es richtig, dass die Festlegung von Vorstandsgehälter durch das Aktienrecht expliziert abgedeckt ist oder stellt nur die Bewilligung des Aufsichtsrats einer saftigen Gehaltserhöhung wie vor kurzem bei Siemens geschehen entgegen. Auf jeden Fall kann die Durchsetzung von überdurchschnittlich gestiegenen Gehälter nicht durch einen individuellen Arbeitsvertrag erklärt werden, weil ...
Hallo liebe Jura-Freunde, ich habe eine spezielle Frage ohne untere Zuordnung und hoffe ihr könnt mir hier weiterhelfen. Bei einem Gewinnabführungsvertrag zwischen zwei Aktiengesellschaften wurde eine jährliche Ausgleichszahlung von 1,55 Euro je Aktie für die Minderheitsaktionäre beschlossen. Jetzt liegt der Gewinn drei Jahre hintereinander deutlich über 2,50 E je Aktie mit ...
Frage zum Aktienrecht (28.10.2008, 13:30)
Hallo, könnte mir bitte jemand bei folgendem fiktiven Fall weiterhelfen? Kann ein Mehrheitsaktionär den Vorstand, d.h. seine AG, veranlassen, eine für die Aktiengesellschaft wichtige Niederlassung (mit ca. % Umsatz-Anteil) aus der Zuständigkeit des Unternehmens auszugliedern und auf eine Tochtergesellschaft zu übertragen, an der auch Dritte beteiligt sind? Hat der Beschluss des Vorstandes Gültigkeit? Was ...
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