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Timestamp: 2017-03-23 06:52:09
Document Index: 380613989

Matched Legal Cases: ['Art 116', 'Art 116', '§ 12', 'Art 119', '§ 15', 'Art 119', '§ 8', 'Art 119', '§ 12', '§ 80']

Gemeindeaufsicht bei „notleidenden Gemeinden“ Univ.-Ass. Sebastian M. Kutsche, LL.M. - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Elke Richter
Präsentation zum Thema: "Gemeindeaufsicht bei „notleidenden Gemeinden“ Univ.-Ass. Sebastian M. Kutsche, LL.M."— Präsentation transkript:
Inhalt  Gemeindeautonomie  Selbstverwaltung  Kommunale Finanzhoheit  Finanzielle Ausstattung  Gemeindeaufsicht und Gebarungskontrolle  Aufsichtsinstrumente  Bedarfszuweisungen SEITE 2
Gemeindeautonomie I  Selbstverwaltung  Art 116 Abs 1 B-VG  Eigener Wirkungsbereich  „Gesetzesvorbehalt“  Aufsichtsrechte des Bundes und des Landes SEITE 3
Gemeindeautonomie II  Kommunale Finanzhoheit  Art 116 Abs 2 B-VG  Beschränkt durch F-VG und FAG  Eigene Abgabenhoheit der Gemeinde SEITE 4
Gemeindeautonomie III  Finanzielle Ausstattung der Gemeinde  Lastenadäquanz  Leistungsfähigkeit  Rücksichtnahme auf Erhalt der Leistungsfähigkeit  § 12 F-VG: Bedarfszuweisungen als Härteausgleichsregelung SEITE 5
Sphären der Gemeindeaufsicht  Allgemeine Gemeindeaufsicht und Gebarungskontrolle gem Art 119a B-VG  Mittelbare Aufsicht auf Grund von Bedingungen bei der Vergabe von Bedarfszuweisungen SEITE 6
Gemeindeaufsicht und Gebarungskontrolle I  Zuständigkeiten  Adhäsionskompetenz  Wirkungsbereich  Bund: Landeshauptmann  Land: Grds Landesregierung/Bezirksverwaltungsbehörden  Gebarungskontrolle als alleinige Landeskompetenz  § 15 EO? SEITE 7
Gemeindeaufsicht und Gebarungskontrolle II  Rechtsaufsicht  Fakultative und obligatorische Instrumente  Gebarungskontrolle  Wirtschaftlichkeit  Sparsamkeit  Zweckmäßigkeit  Opportunitätsprinzip SEITE 8
Gemeindeaufsicht und Gebarungskontrolle III  Die Aufsichtsinstrumente  Informations- und Auskunftsrechte  Genehmigungsvorbehalte  Ersatzvornahme  Haushaltsvoranschlag  Zwangsetatisierung  Verordnungsprüfung  Auflösung des Gemeinderates SEITE 9
Informations- und Aufsichtsrechte  Präventives Aufsichtsmittel  Beschaffung von Entscheidungsgrundlagen  Bürgermeister hat Ergebnis dem Gemeinderat mitzuteilen  Keine Umsetzungspflicht der Gemeinde  Keine Sanktionsmöglichkeiten SEITE 10
Empfehlungen Aufsichtsbehörde I SEITE 11
Empfehlungen Aufsichtsbehörde II SEITE 12
Empfehlungen Aufsichtsbehörde III SEITE 13
Genehmigungsvorbehalte  Berührung überörtlicher Interessen  Maßnahmen von besonderer finanzieller Bedeutung  Erhaltung der Leistungsfähigkeit  ZB Stundungen und Ratenzahlungen, Aufnahme von Darlehen, Übernahme von Bürgschaften und Haftungen  Rechtsgeschäft schwebend unwirksam  Spekulationen? SEITE 14
Ersatzvornahme  Zeitweise Aufhebung der Gemeindeautonomie  Unbedingte Notwendigkeit  Anwendungsbereiche  Haushaltsvorschlag durch Ersatzvornahme gem Art 119a Abs 7 B-VG  Zwangsetatisierung gem § 8 Abs 6 F-VG SEITE 15
Verordnungsprüfung  Mitteilung gem Art 119a Abs 6 B-VG an Aufsichtsbehörde  Verordnungen aus eigenem Wirkungsbereich  Rechtmäßigkeitskontrolle  Aufhebung zur Gänze oder in Teilen  Keine Überprüfung/Aufhebung in Bezug auf Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit SEITE 16
Bedarfszuweisungen I  Kein Rechtsanspruch  § 12 F-VG Bedarfszuweisungen  Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung des Gleichgewichts des Haushalts  Deckung außergewöhnlicher Erfordernisse  Ausgleich von Härten  Bedingungen für Vergabe SEITE 17
Bedarfszuweisungen II  42 % der österreichischen Gemeinden  Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung des Gleichgewichtes im Haushalt  Abgangs-/Sanierungsgemeinde  Einflussnahme auf Gemeinde durch Land  Richtlinien der Länder  Voraussetzungen und Bedingungen  Unterlagen  Sperren, Rückforderungen, Stundungen SEITE 18
Bedarfszuweisungen III  Bedingungen  Prüfungsverfahren  Ausschöpfung sämtlicher Einnahmemöglichkeiten  Sanierungskonzept  Umsetzung der vorgeschriebenen Maßnahmen  Einnahmeseitige Maßnahmen  Ausgabenseitige Maßnahmen SEITE 19
Ausblick  „Feinsteuerungsinstrument“ Bedarfszuweisung als wirksamstes „ex post Aufsichtsinstrument“?  Widerspruch Gemeindeautonomie und Aufsicht  Objektivierte Bedarfszuweisung in Kärnten als Vorbild?  Ziele der Bedarfszuweisung?  Sachlichkeit der Vergabe SEITE 20
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