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Timestamp: 2018-08-17 08:10:04
Document Index: 391249897

Matched Legal Cases: ['Art. 3', '§ 16', 'Art. 65', 'Art. 71', 'Art. 71', 'Art. 71']

Präsentation der bau und strassenreferententagung vom 8 juli 2017 by ksd-sh - Issuu
Bau- und Strassenreferententagung Donnerstag, 8. Juni 2017 Herzlich willkommen
Kanton Schaffhausen Baudepartement
Bau- und Strassenreferententagung vom 8. Juni 2017
BegrĂźssung / Blick in die Werkstatt Regierungsrat Martin Kessler Baudirektor
Ablauf 14.00 – 15.30 Uhr
Referate / Verschiedenes
SĂ¤mtliche PrĂ¤sentationen finden Sie auch unter: www.sh.ch/Verwaltung/Baudepartement/Departementssekretariat
Blick in die Werkstatt Neulancierung Baugesetzrevision
Teilrevision Richtplan im Bereich Siedlung
Umnutzung Pflegezentrum
Umsetzung KTS
Umsetzung TSA Solenberg
Ausbildungszentrum Zivilschutz/Feuerwehr
Neues Energiefรถrderprogramm
Zusammenlegung VBSH / RVSH
Energiefรถrderprogramm 2017 / Ausblick Andrea Paoli Leiter Energiefachstelle
Übersicht Förderprogramm 2017 Programm
75 % Bund, 25 % Kanton
100 % Kanton
Bau- und Strassenreferententagung vom 9. Mai 2012
Hintergrund der Anpassungen • Neuorganisation Gebäudeprogramm: - Kantone vollumfänglich zuständig • Neues Harmonisiertes Fördermodell der Kantone (HFM 2015): - Kantone müssen Vorgaben einhalten - Kein kantonaler Spielraum vorhanden
Gebäudehüllensanierungen Fördersatz Dach
40.- pro m2 Dämmmaterial
Wand und Boden gegen aussen/im Erdreich
50.- pro m2 Dämmmaterial
Beitrag pro Projekt muss mindestens CHF 2‘000.- erreichen
Gebäude mit Baubewilligungsjahr vor 2000
Zum Fördergesuch: GEAK Plus ab Förderbeitrag von CHF 10’000.-
15.-/m² EBF
10.-/m² EBF
Einreichung: im Rahmen Gesuch Gebäudehüllensanierung
Variante 1: Bewertung „Effizienz Gebäudehülle“ mindestens Effizienzklasse C gemäss GEAK
Variante 2: Heizwärmebedarf unterhalb von 150% des Grenzwerts für den Heizwärmebedarf von Neubauten gemäss MuKEn 2014
90.-/m2 EBF, mind. 20’000.-
50.-/m2 EBF
35.-/m2 EBF
„Effizienz Gebäudehülle“ mindestens Effizienzklasse C, „Effizienz Gesamtenergie“ mindestens Effizienzklasse B
Verbesserung um je 2 Klassen gegenüber Ausgangszustand Keine Kumulierung mit andern Beiträgen
Gesamtsanierungen nach Minergie EFH/ZFH
Minergie: Einmaliger Beitrag
100.-/m2 EBF, mind. 20’000.-
60.-/m2 EBF
40.-/m2 EBF
Minergie-P: Einmaliger Beitrag
155.-/m2 EBF, mind. 20’000.-
90.-/m2 EBF
65.-/m2 EBF
Zertifizierung gemäss Minergie-Reglement
Fassade muss saniert werden
Keine Kumulierung mit andern Beiträgen
Energieanalysen in Unternehmen Maximaler Fördersatz pro Projekt Beitrag: 40 % der Gesamtkosten
Erhebung sämtlicher Massnahmen zur Reduktion des Energiebedarfs – Aufnahme Ist-Situation – Liste mit Massnahmen (Einsparpotential, Kosten, Payback, …) – Weiteres Vorgehen
Umsetzung mit den Werkzeugen der Energieagentur der Wirtschaft, der Cleantech Agentur Schweiz oder mit dem Excel-Tool der Kantone (Energieverbrauchsanalyse EVA)
Energieeffizienz in Unternehmen Fördersatz Einmaliger Investitionsbeitrag pro eingesparte el. Energie (über Lebensdauer)
30.- pro MWh
Einmaliger Investitionsbeitrag pro eingesparte th. Energie (über Lebensdauer)
10.- pro MWh
Minimaler Beitrag CHF 1’000.-, maximal CHF 20’000.-, maximal 25% der Investition
Berechnung der Energieeinsparung und des Förderbeitrages mit Excel-Tool
Hinweise • Fördergesuche sind vor Baubeginn einzureichen • Keine Förderung bei Kantonsbauten
Ausblick • Bundesbeiträge ab 2018: Kleiner Sockelbeitrag + grosser Ergänzungsbeitrag • Ergänzungsbeitrag: 1 Franken vom Kanton generiert 2 Franken vom Bund • Voraussetzung: Kanton muss Mittel zur Verfügung stellen • Neues Förderkonzept in Arbeit (Gebäudesanierung, Effizienz in Unternehmen, erneuerbare Energien, …)
Vorbildliches รถffentliches Bauen Andrea Paoli Leiter Energiefachstelle
Gesetzliche Grundlagen Art. 3a Baugesetz (RB 700.100) 1 Kanton, Gemeinden sowie andere Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechtes verhalten sich in ihrem Bereich bezüglich der effizienten Nutzung und dem Einsatz erneuerbarer Energie vorbildlich. § 16a Energiehaushaltverordnung ( RB 700.401) 1 Treten der Kanton, die Gemeinden oder andere Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts als Bauherrschaft auf, haben sie bei Neubauten und neubauartigen Umbauten den Minergie- Baustandard zu erfüllen. 2 Ausnahmen können gewährt werden aus denkmalpflegerischen oder zwingenden technischen Gründen sowie bei unverhältnismässigen Kosten. 3 Werden nur einzelne Bauteile saniert, sind für diese die Zielwerte «Umbauten» gemäss SIA-Norm 380/1, Ausgabe 2009, einzuhalten. Kanton Schaffhausen Baudepartement
Schweizer Baustandard für neue und modernisierte Gebäude mit: • Hohem Komfort • Hoher Luftqualität • Hoher Werterhaltung • Geringem Energiebedarf • Tiefen Energiekosten • Hohem Anteil an erneuerbarer Energie Mehr als 40’000 zertifizierte Bauten seit 1998 Getragen von: Bund, Kantonen und Wirtschaft
-Zertifizierung notwendig Noch nicht vorbildlich:
Niedrigenergie, Nullenergie usw.
Ziel: Energieffizienz = Senkung Betriebskosten Vorbild = besser als Mindestanforderungen für Private Einfach zu fordern, einfach zu überprüfen Nur wo Minergie draufsteht ist auch Minergie drin Alle Minergie-Anforderungen sind zu erfüllen inkl. Komfortlüftung
Immer frische Luft, auch im Winter Frische Luft = Höhere Aufnahmefähigkeit der Schüler Ideal für Allergiker (Pollenfilter) Wärmerückgewinnung ca. 80 % Fenster dürfen geöffnet werden! Im Sommer bei offenen Fenstern Lüftung ausschalten Keine Schimmelpilze / Bakterien
Ausnahmen Denkmalpflegerische Gründe: •
Anfrage an Denkmalpflege Schaffhausen oder Energiefachstelle
Lösungen werden mit Bauherrschaft und Baureferat erarbeitet
Unverhältnismässige Kosten und zwingende technische Gründe •
Begründung Ausnahmegesuch an Baubewilligungsbehörde (Nichtwohnbauten = Kanton = Bauinspekorat)
Regierungsrat entscheidet über Ausnahmegesuch
Minergie 2017, alles neu Wichtigste Änderungen für Neubauten: •
Elektrizität für Geräte und Beleuchtung einrechnen
Keine fossile Wärmeerzeugung, Ausnahme Spitzenlastkessel + Fernwärmenetze
Pflicht Eigenstromerzeugung, mind. 10Wp/m2 max. 30 kWp
Monitoring Gebäude > 2000 m2
Minergie 2017 Übergangsfrist •
Einreichung «alte» Minergie-Anträge bis 31.06.2017
Auf Anfrage auch «alte» Anträge bis 31.12.2017
3 Jahre Zeit zum Erstellen der Gebäude (auf Anfrage 5 Jahre)
SIA-Effizienzpfad Energie Möglicher zweiter Weg: SIA-Effizienzpfad Energie •
Zielwerte nicht erneuerbare Primärenergie und Treibhausgasemissionen
Berechnung umfasst •
graue Energie Erstellung
Betrieb inkl. Geräte und Beleuchtung
Gebäuedeinduzierte Mobilität
Berechnung mit SIA-Tool
Selbstdeklaration, d.h. Kontrolle durch Energiefachstelle
Langfristige Lieferverträge (mind. 10 Jahre) von erneuerbaren Energien einrechenbar (Biogas, erneuerbarer Strom usw. bestellen)
Vergleich Minergie – SIA Effizienzpfad
Primärenergie nicht erneuerbar (kWh/m2 EBF) Effizienzpfad
Treibhaugasemissionen (kg/m2 EBF) Effizienzpfad
36 Keine Anford. (Richtwert)
10 Keine Anford. (Richtwert)
83 (Richtwert)
4 Keine Anford. (Richtwert)
Keine Anford.
Lüftungsanlage Gebäudeinduz. Mobilität Zielwert
64 Keine Anford. (Richtwert)
11.5 Keine Anford. (Richtwert)
183 Keine Anford.
25.5 Keine Anford.
Stand der Arbeiten zum Postulat betreffend zweckgebundener Strassengelder Dino Giuliani Leiter Tiefbauamt
Postulat Andreas Frei
Forderung: Mittelverteilung Kanton / Gemeinden anpassen Heute: 75% Kanton / 25% Gemeinden
Begründung: - Jährlicher Ertragsüberschuss kantonale Strassenrechnung von ca. 6 Mio. Franken - Saldo per ca. Ende 2018 auf null, Zweckgebundenheit bei negativem Saldo nicht mehr gegeben - Mittelbedarf auf Gemeindeebene nicht gedeckt
Gesetzliche Grundlage zum Mitteleinsatz
Zweckgebundenheit (mit Ausnahme der LSVA)
Artikel 71 des Strassengesetzes: Abs. 1: Die Kosten für Bau, Betrieb und Unterhalt der dem Gemeingebrauch offenstehenden Kantons- und Gemeindestrassen sind in erster Linie aus dem kantonalen Anteil am Benzinzollertrag, aus dem Ertrag der Motorfahrzeugsteuer, aus Mehrwertbeiträgen, aus Globalbeiträgen des Bundes und aus allfälligen weiteren zweckgebundenen Einnahmen zu decken. Abs. 2: Diese Mittel dürfen für keinen anderen Zweck verwendet werden.
Verteilung der Strassenmittel im Kanton Schaffhausen
Strassen-Rechnung Kanton Schaffhausen (Tabellarische Darstellung Budget 2017)
Entwicklung der Strassen-Rechnung
Saldo Strassen-Rechnung 2006 â&#x20AC;&#x201C; 2017
Verfügbare vs. eingesetzte «Strassenmittel» in den Gemeinden Verhältnis der verfügbaren zu den eingesetzten Mittel pro Gemeinde in % (2015)
Die Verteilung der Strassengelder richtet sich heute vorwiegend nach den «Personenkilometern» und weniger nach der «Netzlänge»;
Der kantonale Anteil an den Strassengeldern ist heute höher als der effektive Bedarf für den Betrieb, Unterhalt und Ausbau der Kantonsstrassen; Der Überschuss fliesst in den allgemeinen Staatshaushalt des Kantons, da keine eigentliche Strassenkasse (Spezialfinanzierung) besteht;
Die Gemeinden decken Ihren Bedarf für den Betrieb, Unterhalt und Ausbau der Strassen bei Weitem nicht;
Die Infrastruktur der Gemeinden (und teilweise des Kantons) kommt ins Alter und benötigt Investitionen. Durch die Vernachlässigung von Investitionen erhöht sich der Aufwand für den betrieblichen Unterhalt. Es können Folgeschäden an der Infrastruktur entstehen.
Die Forderung des Postulats einer Neuverteilung der Strassengelder zugunsten der Gemeinden scheint gerechtfertigt.
Struktur Strassengesetz vom 18. Februar 1980
Abschnitt: Begriffe / Bestandteile einer Strasse
Abschnitt: Einteilung der Strassen / Strassenhoheit
Abschnitt: Benützung der Strassen
Abschnitt: Bau der Strassen
Abschnitt: Betrieb und Unterhalt der Strassen
Abschnitt: Finanzierung der Strassen
Art. 65, 66, 67, 70, 71 ff
Abschnitt: Bestimmungen
Betrieblicher und kleiner baulicher Unterhalt innerorts: Finanzierung durch Gemeinde, Ausführung auf Wunsch der Gemeinde durch Kanton (mit entsprechender Verrechnung);
Grosser baulicher Unterhalt innerorts: Ausführung Kanton (Ausnahme Stadt), Finanzierung anteilsmässig «privater Überlandverkehr durch Kanton» und «lokaler Verkehr durch Gemeinden»;
Betrieblicher und baulicher Unterhalt ausserorts: Ausführung und Finanzierung durch Kanton.
Ansätze zur Anpassung der Strassenfinanzierung
Mittelvariante:
Verteilung gemäss Art. 71 StrG zugunsten der Gemeinden anpassen:
Anpassung Art. 71 (Verteilschlüssel)
Totalrevision des Strassengesetzes
und / oder (z.Bsp. 50% / 50% statt heute 75% / 25%)
Revision der Zuständigkeiten und der Finanzierung der Kantonsstrassen innerorts (mit verbundener Aufwandverschiebung zulasten Kanton)
Haltung der eingesetzten Arbeitsgruppe (Stand nach erstem Workshop): - 1. Priorität: Anpassung der Zuständigkeiten im Betrieb und Unterhalt der Kantonsstrassen innerorts - 2. oder 3. Priorität: Anpassung des Verteilschlüssels (Art. 71 StrG) - 2. oder 3. Priorität: Anpassung der Finanzierung im Ausbau der Kantonsstrassen innerorts
Zweiter Workshop der eingesetzten Arbeitsgruppe im August 2017;
Konkreter Vorschlag zur Beantwortung des Postulats an das Baudepartement per Ende 2017;
Entscheid durch Baudepartement / Regierung Ăźber Gesetzesanpassung;
Revision des Strassengesetzes mit Vernehmlassung im 2018 / 2019;
Vorlage an Kantonsrat / evt. Volksabstimmung im 2019 / 2020.
Naturgefahrenkarte: Nachführung 2017 Jürg Schulthess Leiter Abt. Gewässer, Tiefbauamt Kt. SH
Gefahrenkarten Ausgabe 1 TG 1: TG 2: TG 3: TG 4: -
Schaffhausen, Neuhausen a. Rhf., Merishausen, Bargen, Dörflingen Schleitheim, Beggingen, Rüdlingen, Buchberg Klettgau Oberer Kantonsteil inkl. Thayngen mit Ortsteilen
6 – 10 Jahre alt, uneinheitliche Erfassung, unterschiedliche Hydrologie! Bebauungssituation in einzelnen Gemeinden teilweise stark verändert Eingetretene Hochwasserereignisse haben wichtige neue Erkenntnisse gebracht Grundlagenuntersuchungen durchgeführt und Risikoübersicht erstellt ein genaueres, digitales Geländemodell (Höhenvermessung) liegt vor.
Das Bundesgesetz über den Wasserbau verpflichtet die Kantone, Gefahrenkarten zu erstellen und diese periodisch nachzuführen. => Überarbeitung und Nachführung der GK:
2015 bis Herbst 2017
Zeitplan Auswertung Vernehmlassung der Gemeinden:
Erstellung Schlussfassung:
RRB Genehmigung GK 2017:
„Inkraftsetzung“ GK 2017, Versand Unterlagen an Gemeinden:
Schulung Baubewilligungsbehörden, Gemeindeingenieure:
6. und 9. Nov. 2017
Schulung Baubewilligungsbehörden Wann:
6. und 9. Nov. 2017, Halbtageskurs 8 – 12 Uhr oder 13 – 17 Uhr
KSD, Mühlentalstrasse 105, Schaffhausen, Schulungsraum
Kommunale Baubewilligungsbehörden, Baureferenten, Gemeindeingenieure
Schulungsinhalt: - Umgang mit der neuen GK 2017 im kantonalen GIS - Aussagemöglichkeiten - Grenzen - Anwendungsbeispiele
Besonderheiten Es gibt keine gedruckten Karten mehr! Die aktuelle Version GK 2017 ist auf dem GIS-Portal des Kantons! Es gibt Unterschiede zwischen der Erstausgabe und der GK 2017! => => => =>
Die GK 2017 ist genauer Gefahrenstufen können ändern bisherigen Flächen fallen teilweise weg neue Flächen kommen teilweise dazu
Gemeinden welche die GK bereits in die Nutzungsplanung überführt haben, müssen möglicherweise Anpassungen vornehmen, resp. ein neues Nutzungsplanungsverfahren durchführen. Kanton Schaffhausen Baudepartement
VerĂ¤nderungen Genauigkeit GK 2010
Beispiel Hallau Kanton Schaffhausen Baudepartement
VerĂ¤nderungen Gefahrenstufen GK 2011
Beispiel Thayngen Kanton Schaffhausen Baudepartement
VerĂ¤nderungen FlĂ¤chen Minus GK 2011
Beispiel Ramsen Kanton Schaffhausen Baudepartement
VerĂ¤nderungen FlĂ¤chen Plus GK 2007
Beispiel Oberhallau Kanton Schaffhausen Baudepartement
Haben Sie Fragen: Schauen Sie auf unserer Web-Seite nach: www.gewaesser.sh.ch
Wenden Sie sich an unsere Abteilung Gewässer: Jürg Schulthess Jürg Sturzenegger
052 / 632 73 22 052 / 632 71 66
juerg.schulthess@ktsh.ch juerg.sturzenegger@ktsh.ch
Danke fĂźr Ihre Aufmerksamkeit !
Aktuelle Fragen aus der Baurechtspraxis Beatrice Moll Leiterin Rechtsdienst Baudepartement
Anpassung kommunale Bauordnung an IVHB
Bauen auf der grĂźnen Wiese ist vorbei.
Mรถgliche Innenverdichtung
Die Fassadenflucht ist die Mantelfläche, gebildet aus den lotrechten Geraden durch die äusserten Punkte des Baukörpers über dem massgebenden Terrain: Vorspringende und unbedeutend rückspringende Gebäudeteile werden nicht berücksichtigt.
Ă&#x201E;nderung Bauordnung â&#x20AC;&#x201C; Auswirkungen auf QP
Umsetzung revidiertes Raumplanungsgesetz
Susanne Gatti Leiterin Planungs- und Naturschutzamt Kanton Schaffhausen Baudepartement
Antrag an Kantonsrat Dezember 2017
Spätestens Mai 2019
Aufgaben des kantonalen Richtplans Ziele revidiertes Raumplanungsgesetz Rahmenbedingungen der Teilrevision KRIP SH Wichtigste neue Inhalte des revidierten Richtplans Ausblick
Aufgaben des kantonalen Richtplans
• setzt das neue Raumplanungsgesetz (2014) in den Kantonen um • koordiniert Siedlungsentwicklung, Natur und Landschaftsschutz, Verkehrsinfrastrukturen sowie Versorgung und Entsorgung • regelt z.B. wo in einer Gemeinde gebaut werden darf, welche Flächen geschützt werden müssen und wo eine Umfahrungsstrasse gebaut wird
Ziele revidiertes Raumplanungsgesetz
• Steuerung der Siedlungsentwicklung inkl. regionale Abstimmung von Bauzonen • Bestimmen der Siedlungsflächen • Aufzeigen der Innenentwicklungspotenziale • Unterstützen der Innenentwicklung
Wichtigste neue Inhalte des revidierten Richtplans
1. Ausrichtung am Bevölkerungsszenario 2. Wachstum in die geeigneten Räume lenken 3. Zersiedelung bremsen – Siedlungsgebietsfestlegung 4. Siedlungsentwicklung nach innen lenken «Weg von der 5. Zieldichten stetigen Einzonung 6. Auslastung am Siedlungsrand hin zur Innen7. Anpassung Nutzungsplanung entwicklung und Verdichtung» 8. Neueinzonungen: Ausnahmefall 9. Attraktive Rahmenbedingun­gen für die Wirtschaft 10. Siedlungsentwicklungsstrategie 11. Qualität hochhalten Kanton Schaffhausen Baudepartement
1. Ausrichtung am Bevölkerungsszenario heute
Bauzonen/Nutzungsplanung Richtplan
Annahme im Richtplan: Zunahme der Einwohner und Beschäftigten von 116‘000 (Stand 2015) auf 135‘000 bis im Jahr 2040 ( Wachstum von rund 17 %) Kanton Schaffhausen Baudepartement
2. Wachstum in die geeigneten RĂ¤ume lenken
4. Siedlungsentwicklung nach innen lenken
ď&#x201A;§ Erfassung und Mobilisierung der inneren Nutzungsreserven ď&#x201A;§ Aktive Bodenpolitik
5. Zieldichten
ď&#x192;&#x2DC; Langfristige ErhĂśhung der Nutzungsdichte
6. Auslastung Dichte Raumnutzer / ha
FlĂ¤chen Wohn-, Misch- und Zentrumszonen
Auslastung Kanton Schaffhausen Baudepartement
6. Auslastung ď&#x201A;§
Zu grosse Bauzonen im Kanton SH: Gesamtkantonale Bauzonenauslastung liegt bei 96.1%
7. Anpassungsfrist Nutzungsplanung
 Gemeinden, bei denen die innert 15 Jahren benötigte Bauzonenfläche innerhalb der Wohn-, Misch-, oder Zentrumszonen mehr als 5% zu gross dimensioniert ist, sind angewiesen, ihre Bauzonen innert 3 Jahren nach Inkrafttreten des Richtplans zu überprüfen.  Gemeinden, bei denen die innert 15 Jahren benötigte Bauzonenfläche innerhalb der Wohn-, Misch-, oder Zentrumszonen zwischen 0% und 5% zu gross dimensioniert ist, sind angewiesen ihre Bauzonen innert 5 Jahren nach Inkrafttreten des Richtplans zu überprüfen.  Alle anderen Gemeinden innert 10 Jahren
8. Neueinzonungen: Ausnahmefall Diverse explizite Anforderungen an Neueinzonungen (> 300 m2)      
gesamtkantonale Bauzonenauslastung muss Neueinzonungen zulassen umfassender Bedarfsnachweis (Umnutzungs- und Verdichtungsmöglichkeiten ausgeschöpft, Berücksichtigung Zieldichten) Nachweis Erschliessung (ÖV, LV etc.) Quartierplanpflicht bei grösserer zusammenhängender Fläche Sicherung Verfügbarkeit «Weg von der Basis: kommunale Siedlungsentwicklungsstrategie stetigen Einzonung
Kompensatorische Einzonungen   
am Siedlungsrand hin zur Innenentwicklung und Verdichtung»
kommunale Bauzonenauslastung 95% bis 100%: flächengleiche Kompensation Bauzonenauslastung 85% bis 95%: doppelte Kompensation Bauzonenauslastung unter 85%: dreifache Kompensation
9. Attraktive Rahmenbedingungen für die Wirtschaft Arbeitszonen  Arbeitszonenbewirtschaftung: schafft Grundlage, dass auch in Zukunft optimale und gut erschlossene Standorte zur Verfügung stehen  bestehende Arbeitszonen sollen optimaler genutzt werden  Möglichkeit zur Ausscheidung strategischer Arbeitszonen
10. Siedlungsentwicklungsstrategie Siedlungsentwicklungsstrategie Gesamtheitliche kommunale Entwicklungsvorstellung  Positionierung (Gesamtschau)  Langfristige Siedlungsentwicklung  Gebiete für Verdichtung, Erneuerung, Umnutzung und Aufwertung  Gebiete zum Erhalt der Siedlungsstruktur  Massnahmen zur Mobilisierung  Abstimmung mit technischer und sozialer Infrastruktur  Nachweis Berücksichtigung kantonales Raumkonzept  Voraussetzung für Genehmigung durch Kanton Kanton Schaffhausen Baudepartement
11. Qualität hochhalten Siedlungsqualität  Oberste Priorität!  Nutzungsmischungen (zum Beispiel das Nebeneinander von Wohn- und Arbeitsflächen) differenziert planen  Bauten sorgfältig in die Umgebung einordnen…  Bebauung und Strassenerschliessung gut aufeinander abstimmen, attraktive Freiräume und Plätze vorsehen…  Der neue Richtplan enthält Kriterien und Grundsätze zur Erreichung einer hohen Siedlungsqualität Kanton Schaffhausen Baudepartement
Freiräume bewahren und entwickeln
Lebensräume und Werte schaffen Claudia Härdi Planungs- und Naturschutzamt
FreirĂ¤ume: Beispiele
Sportanlage Dreispitz, Herblingen, Schaffhausen Kanton Schaffhausen Baudepartement
Privater Garten und Ăśffentlicher Fussweg, Thayngen Kanton Schaffhausen Baudepartement
Bushaltestelle, Ăśffentlicher Platz, Wilchingen Kanton Schaffhausen Baudepartement
FreirĂ¤ume Beispiele
Wohnumgebung, Im BrĂźel , Herblingen, Schaffhausen Kanton Schaffhausen Baudepartement
FreirĂ¤ume in Wohnumgebungen
Sammlung guter Beispiele zur UnterstĂźtzung der Innenentwicklung Kanton Schaffhausen Baudepartement
FreirĂ¤ume: 8 Kriterien
Kategorien: Sammlung guter Beispiele
Beispielblatt: Siedlung Wirbelwies
Siedlungsrand: Siedlung Wirbelwies
Beispielblatt: Siedlung Felsenstieg
Abbruch/Neubau: Siedlung Felsenstieg
Aufgabe der Gemeinden Übergeordnete Planung und Sensibilisierung Ziele: • Qualitäten erhalten und weiter entwickeln • Gute Anbindungen an den ÖV und an das Langsamverkehrsnetz schaffen • Vernetzung der öffentlichen Freiräume Beispiele Instrumente/Werkzeuge: • Bestandesanalyse • Fachplanung • Mitwirkungsprozesse
Aufgabe der Gemeinden Fachliche Unterstützung und Kontrolle Ziele: • Ästhetisch ansprechende Wohnsiedlungen und Umgebungen schaffen • Gute Einordnung der Bauten in die Umgebung erreichen • Hohe Freiraumqualität und hohe Bewegungsfreundlichkeit einfordern Beispiele Instrumente/Werkzeuge: • Freiraumentwicklung in die Planung integrieren • Quartier- und Gestaltungsplan: Anforderungen stellen • Verankerung von Qualitätskriterien in der Bauordnung • Baueingaben kontrollieren
Herzliche Einladung zum ApĂŠro
Präsentation der bau und strassenreferententagung vom 8 juli 2017