Source: http://geoberuf.de/index.php/derbdg-2/satzung.html?showall=1&limitstart=
Timestamp: 2018-02-25 23:49:24
Document Index: 238305208

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 11', '§ 7', '§ 9', '§ 11', '§ 10', '§ 26', '§ 8', '§ 8']

1.1 Der Berufsverband ist ein eingetragener Verein. Er führt den Namen "Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e.V.", abgekürzt BDG.
1.2 Der Sitz des Verbandes ist Bonn.
1.3 Der Verband gibt sich eine Geschäftsordnung.
2.1 Zweck des Verbandes ist der sinnvolle Einsatz geowissenschaftlichen Wissens und Schaffens in Verantwortung für die Allgemeinheit.
Dazu gehören besonders:
Vertretung der Geowissenschaftler, insbesondere der Geologen, Geophysiker und Mineralogen, in der Öffentlichkeit, vor dem Gesetzgeber und öffentlichen Körperschaften.
Schutz der geowissenschaftlichen Berufsbezeichnungen (vergl. § 4).
Darstellung der Tätigkeitsfelder der Geowissenschaftler in ihrer Bedeutung für die Gesellschaft, insbesondere in ihren vielfältigen Ausprägungen im Staatsdienst, an der Hochschule, in der Wirtschaft und im freien Beruf.
Aufklärung der Öffentlichkeit über die Notwendigkeit und den Nutzen geowissenschaftlicher Arbeit.
Fortbildung der Mitglieder und Förderung des Nachwuchses, um die beruflichen Möglichkeiten der Geowissenschaftler zu verbessern und zu erweitern.
Aufstellung und Verbreitung eines Kodex des beruflichen Verhaltens.
Festlegung einer Honorarordnung.
Arbeits- und versicherungsrechtliche Beratung und Hilfe für die Mitglieder.
Pflege von Beziehungen zu benachbarten Berufsgruppen und zu Berufsverbänden der Geowissenschaftler im Ausland sowie zu nationalen und internationalen Verbänden.
2.2 Diesem Zwecke dienen:
Einrichten eines Informationsdienstes, der intensive Öffentlichkeitsarbeit betreibt.
Information der Mitglieder über neue Entwicklungen im Berufsfeld und auf dem Arbeitsmarkt.
Festlegung der Anforderungen an Ausbildung und berufliche Leistungen.
Mitwirkung im Bildungswesen, insbesondere bei der Ausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Mitglieder.
Zusammenarbeit mit anderen berufsständischen und wissenschaftlichen Vereinigungen des In- und Auslandes.
3.1 Die Mittel des Verbandes dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Eigenwirtschaftliche oder sonstige Gewerbstätigkeiten sind ausgeschlossen.
3.2 Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes. Es darf keine Person durch unverhältnismäßig hohe oder dem Zweck des Verbandes fremde Vergütungen begünstigt werden.
Der Verband hat Ordentliche, Junior-, Studentische, Außerordentliche sowie Fördernde und Korporative Mitglieder.
4.1 Ordentliche Mitglieder können alle Geowissenschaftler mit Hochschulabschluß (Universität, Technische Hochschule, Technische Universität) oder Absolventen anderer, einschlägiger und gleichwertiger Fachrichtungen mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung in einem geowissenschftlichen Arbeitsgebiet werden.
Ordentliche Mitglieder mit mindestens fünfjähriger Berufserfahrung sind berechtigt, hinter ihrem Namen oder der Berufsbezeichnung die Buchstaben „BDG" zu führen.
4.2 Junior-Mitglieder sind Geowissenschaftler mit Hochschulabschluß oder Absolventen anderer, einschlägiger und gleichwertiger Fachrichtungen (Universität, Technische Universität und Technische Hochschule) während der ersten drei Jahre nach Ablegung ihres Examens.
4.3 Studentische Mitglieder sind Studierende geowissenschaftlicher Studiengänge an Universitäten, Technischen Universitäten und Technischen Hochschulen.
4.4 Außerordentliche Mitglieder sind Personen, die nicht unter § 4.1, 4.2 oder 4.3 fallen, bei denen ein gegenseitiges Interesse an der Mitgliedschaft im BDG besteht. Die Aufnahme bleibt Vorstand und Beirat per Einzelbeschluß vorbehalten.
4.5 Fördernde Mitglieder des Verbandes können Firmen, Körperschaften, wissenschaftliche Institute und Vereine werden.
4.6 Korporative Mitglieder können Unternehmen werden, die sich fachspezifisch betätigen. Nach Genehmigung durch den Vorstand können korporative Mitglieder hinter ihrem Namen die Buchstaben „BDG" führen.
4.7 Ausnahmeregelungen zu § 4.1, 4.2, 4.3, 4.4 und 4.5 bleiben Vorstand und Beirat vorbehalten.
4.8 Die Mitgliedschaft beginnt mit der Annahme des schriftlichen Antrages durch den geschäftsführenden Vorstand und dem Eingang des ersten Jahresbeitrages. Über die Ablehnung eines Aufnahmeantrages entscheiden Vorstand und Beirat gemeinsam.
4.9 Die Mitgliedschaft wird beendet:
Durch schriftliche Austrittserklärung mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres.
Durch Ausschluß, der vom Vorstand bei vereinsschädigendem Verhalten beschlossen werden kann. Vereinsschädigendes Verhalten liegt u. a. vor bei Schädigung des Ansehens und der Interessen des Verbandes, bei groben Satzungsverletzungen, bei Verstoß gegen den Kodex des beruflichen Verhaltens und bei Nichtbezahlung des Beitrages trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung. Gegen den Ausschluß ist Widerspruch innerhalb 30 Tagen möglich, über den dann Vorstand und Beirat gemeinsam in geheimer Abstimmung beschließen.
4.10 Die Mitgliedschaft erlischt:
bei juristischen Personen mit ihrer Auflösung.
4.11 Ausscheidende oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch an das Vermögen des Verbandes. Das Ende der Mitgliedschaft befreit das Mitglied nicht von bestehenden Verpflichtungen gegenüber dem Verband.
4.12 Ehrenmitgliedschaft
Vorstand und Beirat haben die Möglichkeit, besonders verdiente Mitglieder des BDG zu Ehrenmitglieder zu ernennen. (siehe auch § 5.6)
5.1 Ordentliche und Junior-Mitglieder haben:
Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung,
das Recht, in alle Ämter des Verbandes gewählt zu werden,
das Recht, an die Mitgliederversammlung oder den Vorstand Anträge zu stellen und
das Recht, die satzungsgemäßen Leistungen des Verbandes in Anspruch zu nehmen.
5.2 Studentische und außerordentliche Mitglieder haben Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung und das Recht, die satzungsgemäßen Leistungen des Verbandes in Anspruch zu nehmen.
Die studentischen und außerordentlichen Mitglieder haben das Recht, in den Beirat des Verbandes gewählt zu werden. Alles weitere regelt § 11.1 Beirat.
5.3 Fördernde und korporative Mitglieder haben:
je einen Sitz und eine Stimme in der Mitgliederversammlung,
das Recht, an die Mitgliederversammlung und den Vorstand Anträge zu stellen und
5.4 Die Mitglieder unterstützen Vorstand und Beirat bei der Erfüllung ihrer satzungsgemäßen Aufgaben.
5.5 Die Mitglieder verpflichten sich zur Einhaltung des Kodex des beruflichen Verhaltens.
5.6 Mitglieder haben keinen Anspruch an das Vermögen des Verbandes oder auf Rückzahlung geleisteter Beiträge.
5.7 Ehrenmitglieder werden wie ordentliche Mitglieder behandelt, sind jedoch von der Entrichtung des Jahresbeitrages befreit.
6.1 Der Verband verfügt für seine satzungsgemäßen Zwecke über
Zuwendungen, Spenden, Schenkungen,
Vermögen und seine Erträge.
6.2 Der Verband erhebt
von ordentlichen Mitgliedern, die im Beruf stehen, den vollen Jahresbeitrag;
von studentischen, Junior- und außerordentlichen Mitgliedern einen ermäßigten Beitrag;
von fördernden und korporativen Mitgliedern sowie von Freiberuflern einen von Vorstand und Beirat jeweils für die Dauer von vier Jahren festgesetzten Mindestbeitrag.
6.3 Die Höhe der Jahresbeiträge wird durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag von Vorstand und Beirat festgesetzt.
6.4 Die Jahresbeiträge sind innerhalb der ersten drei Monate des Kalenderjahres gebührenfrei zu entrichten.
6.5 Der Jahresbeitrag für das Geschäftsjahr des Eintritts und des Ausscheidens ist in voller Höhe zu entrichten.
§ 7 Verwaltung des Verbandes
Die Angelegenheiten des Verbandes besorgen:
4. die Geschäftsführung.
8.1 Die Aufgaben der Mitgliederversammlung bestehen u. a. in
der Wahl der Mitglieder von Vorstand und Beirat,
der Entlastung des Vorstandes und Beirates nach Entgegennahme der Jahresberichte von Vorstand und Beirat, Geschäftsführung sowie Rechnungs- und Kassenprüfern;
der Wahl zweier Rechnungs- und Kassenprüfer aus den Mitgliedern, die nicht dem Vorstand oder dem Beirat angehören;
der Festsetzung des Jahresbeitrages;
der Beschlußfassung über die von Vorstand und Beirat der Mitgliederversammlung eingebrachten Anträge;
der Bestimmung von Ort und Zeit der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung und
der Beschlußfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Verbandes.
8.2 Ordentliche Mitgliederversammlungen finden in der Regel alle zwei Jahre statt. Dazu erfolgt die Einladung mit der Tagesordnung spätestens vier Wochen vorher. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Verbandes oder einem seiner Stellvertreter geleitet. Näheres regelt die Geschäftsordnung.
8.3 Außerordentliche Mitgliederversammlungen können bei Bedarf vom Vorsitzenden des Verbandes einberufen werden. Auf schriftliches Verlangen von 50 ordentlichen Mitgliedern oder mindestens 1/10 der Gesamtzahl der Mitglieder oder zwei Dritteln der Mitglieder von Vorstand und Beirat muß eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Die Einladung mit der Tagesordnung erfolgt spätestens zwei Wochen vorher.
8.4 Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig. Sie beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit, ausgenommen Beschlüsse über Satzungsänderungen oder die Auflösung des Verbandes, die eine Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder erfordern.
8.5 Über die Mitgliederversammlung wird ein Ergebnisprotokoll angefertigt, das vom Vorsitzenden und dem Protokollführer unterzeichnet und den Mitgliedern bekanntgegeben wird. Ergeben sich zwei Monate nach Veröffentlichung des Protokolls keine Einsprüche, gilt es als angenommen.
8.6 Anträge zur Mitgliederversammlung müssen dem Vorstand mindestens sechs Wochen vorher schriftlich vorliegen. Über die Behandlung der auf der Mitgliederversammlung ergänzend zur Tagesordnung gestellten Anträge entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der Anwesenden.
§ 9 Wahlen zu Vorstand und Beirat
9.1 Die Mitgliederversammlung wählt Vo-stand und Beirat. Kandidaten können nur ordentliche und Junior-Mitglieder sein. Regelungen bzgl. Beirat siehe § 11.
9.2 Jedes Mitglied hat das Recht, dem Vorstand und Beirat schriftlich Kandidaten zur Wahl vorzuschlagen.
9.3 Jedes stimmberechtigte Mitglied hat je eine Stimme für jeden neu zu besetzenden Platz im Vorstand und Beirat.
9.4 Die weitere Verfahrensweise regelt die Wahlordnung.
§ 10 Vorstand des Verbandes
10.1 Vorstand im Sinne von § 26 BGB ist der geschäftsführende Vorstand. Ihm gehören an: der Vorsitzende, der erste stellvertretende Vorsitzende und der Schatzmeister.
Je zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sind zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Verbandes befugt.
10.2 Der erweiterte Vorstand besteht aus
dem zweiten, dritten und vierten stellvertretenden Vorsitzenden,
dem Pressereferenten und
dem Redakteur der BDG-Mitteilungen
10.3 Dem Vorstand obliegt die Erfüllung des satzungsgemäßen Auftrages und die Leitung des Verbandes. Er ist für sämtliche Aufgaben zuständig, die nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung (§ 8) oder dem geschäftsführenden Vorstand vorbehalten sind. Er führt die laufenden Geschäfte des Verbandes.
10.4 Die Mitglieder des Vorstandes werden auf Dauer von vier Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Wiederwahl ist möglich. Dem Vorstand sollen angehören: je ein Angehöriger der Hochschulen, der Wirtschaft, der Ämter und Behörden sowie ein freiberuflich Tätiger.
10.5 Bei vorzeitigem Ausscheiden des Vorsitzenden tritt bis zur nächsten Mitgliederversammlung der erste stellvertretende Vorsitzende an seine Stelle.
Bei vorzeitigem Ausscheiden des ersten stellvertretenden Vorsitzenden oder des Schatzmeisters übernimmt einer der weiteren stellvertretenden Vorsitzenden in der gewählten Reihenfolge das Amt des Ausscheidenden kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Bei vorzeitigem Ausscheiden oder dauernder Verhinderung eines der Mitglieder von Vorstand und Beirat, das nicht dem geschäftsführenden Vorstand angehört, beruft der erweiterte Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Mitglied des Verbandes an Stelle des ausgeschiedenen Mitgliedes.
10.6 Vorstandssitzungen finden in der Regel zur Mitgliederversammlung und zweimal im Geschäftsjahr statt. Der Vorstand ist nur beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder von Vorstand und Beirat anwesend ist. In dringenden Fällen kann der Vorsitzende die Stellungnahme der Mitglieder von Vorstand und Beirat sowie der Geschäftsführung auf schriftlichem Wege einholen. Bei Ereignissen, die ein schnelles Handeln des Vorstandes erfordern, darf der geschäftsführende Vorstand Entscheidungen ohne Zustimmung von Vorstandes und Beirat fällen.
Die Zustimmung muß nachträglich, spätestens bei der nächstfolgenden Vorstandssitzung eingeholt werden.
10.7 Die Mitarbeit in den Gremien des BDG ist ehrenamtlich. Auskünfte werden vom Vorstand nach bestem Gewissen erteilt, jedoch ohne Übernahme von Haftung.
11.1 Dem Vorstand stehen zehn ehrenamtliche
Beiratsmitglieder zur Seite. Der Beirat besteht aus je zwei Angehörigen der Hochschulen, der Wirtschaft, der freiberuflich tätigen Mitglieder, der Ämter und Behörden und zwei außerordentlichen bzw. studentischen Mitgliedern, wobei mindestens einer Student ist.
11.2 Beiratsmitglieder sind auf den Sitzungen von Vorstand und Beirat voll stimmberechtigt. Der Beirat soll den Vorstand in seiner Arbeit unterstützen. Die Mitglieder des Beirates werden von der Mitgliederversammlung auf vier, studentische Vertreter auf zwei Jahre gewählt; Wiederwahl ist möglich. Der Beirat kann in gegebenen Fällen auch gesondert tagen.
11.3 Nach Beschluß von Vorstand und Beirat werden kooptierte Mitglieder in den Beirat berufen. Kooptierte Mitglieder des Beirates haben Sitz- und Rederecht.
Der Vorstand entscheidet über die Einsetzung von Arbeitskreisen für bestimmte Aufgabengebiete oder Fragestellungen. Ist der Arbeitskreissprecher, der vom Arbeitskreis gewählt wird, nicht Mitglied von Vorstand oder Beirat, wird er wie ein kooptiertes Beiratsmitglied behandelt.
Die Berufsgruppen innerhalb des BDG haben das Recht, zur Wahrnehmung ihrer gruppenspezifischen Interessen Ausschüsse des BDG zu bilden.
Jedes ordentliche Mitglied, das der betreffenden Berufsgruppe angehören soll, kann in den Ausschüssen mitarbeiten.
Die Ausschüsse bedürfen zu ihrer Tätigkeit der Genehmigung von Vorstand und Beirat. Ist der Ausschußsprecher, der vom Ausschuß gewählt wird, nicht Mitglied von Vorstand und Beirat, wird er wie ein kooptiertes Beiratsmitglied behandelt.
Zur Bearbeitung bestimmter Aufgaben kann der Vorstand einen Beauftragten ernennen. Der Beauftragte wird wie ein kooptiertes Beiratsmitglied behandelt und ist dem Vorstand rechenschaftspflichtig. Die Beauftragung kann vom Vorstand aufgehoben werden.
15.1 Für die Dauer von zwei Jahren wählt die Mitgliederversammlung gem. § 8 Abs. 1 der Satzung aus den Mitgliedern zwei Rechnungsprüfer.
15.2 Über die Rechnungsprüfung ist ein Bericht anzufertigen, aus dem Art und Umfang der Prüfung ersichtlich sind. Dieser Bericht ist der Mitgliederversammlung vorzulegen.
15.3 Die Rechnungsprüfer haben außerdem die Ordnungsmäßigkeit des Berichtes des Vorstandes über die Rechnungsführung zu bestätigen.
Zur Verwaltung und Durchführung seiner Geschäfte richtet der Verband eine Ge-schäftsstelle ein, an deren Spitze ein besoldeter Geschäftsführer steht. Die Anstellung des Geschäftsführers und weiterer Mitarbeiter sowie die Festlegung der Geschäftsordnung für die Geschäftsstelle erfolgen durch Vorstand und Beirat. Der Geschäftsführer ist an die Geschäftsordnung gebunden und muß an den Sitzungen des Vorstandes und Beirates teilnehmen. Er hat hier nur beratende Funktion und kein Stimmrecht. Die Geschäftsführung leitet die Geschäfte nach Weisung des Vorstandes. Sie ist dem Vorstand gegenüber verantwortlich.
Ist der Geschäftsführer Mitglied des Verbandes, so ruht sein passives Wahlrecht.
Vorgesehene Satzungsänderungen sind den Mitgliedern mindestens vier Wochen vor der ordentlichen Mitgliederversammlung schriftlich vorzulegen. Satzungsänderungen können von Vorstand und Beirat, von 50 ordentlichen Mitgliedern oder mindestens 1/10 der Gesamtzahl der Mitglieder beantragt werden. Sie gelten als angenommen, wenn sie von der ordentlichen Mitgliederversammlung mit Drei-viertel-Mehrheit beschlossen werden.
Die Auflösung des Verbandes kann von Vorstand und Beirat mit Dreiviertel-Meh-heit beantragt und von einer ausschließlich zu diesem Zweck acht Wochen vorher einberufenen Mitgliederversammlung mit Dreiviertel-Mehrheit beschlossen wer-den.
Nach Auflösung des Verbandes fällt das Vermögen an die GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung. Liquidatoren sind die amtierenden Vorstandsmitglieder. Jede Z-wendung von Vermögen oder Vermögensteilen an Mitglieder des Verbandes ist ausgeschlossen.
Diese Satzung ist von der Gründungsversammlung am 23. Juni 1984 in Bonn beschlossen worden und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bonn am 4. Dezember 1984 in Kraft.
Änderungen, die auf Mitgliederversammlungen beschlossen wurden, sind in vor-liegender Fassung enthalten und ebenfalls beim Amtsgericht in Bonn hinterlegt. Letzte Änderungen ergaben sich auf der 11. ordentlichen Mitgliederversammlung (November 2005 in Bonn).
8.1 Die Wahlordnung ist Bestandteil der Satzung und der Geschäftsordnung des B-rufsverbandes Deutscher Geowissenschaftler e. V. Sie kann nur mit einer Drei-viertel-Mehrheit der Mitgliederversammlung geändert werden.