Source: http://asv-feudenheim.de/index.php/verein/satzung
Timestamp: 2018-01-23 02:12:03
Document Index: 185389162

Matched Legal Cases: ['§10', '§18', '§ 26', '§ 11', '§ 18', '§ 6']

ASV-Satzung
1) Der „Allgemeine Sportverein e. V., Mannheim-Feudenheim (abgekürzt: ASV Feudenheim) ist der Rechtsnachfolger des im Jahre 1887 gegründeten, am 30. März 1933 aus politischen Gründen zwangsweise aufgelösten Arbeiter-Turn- und Sportvereins e. V. Mannheim-Feudenheim und des im Jahre 1903 gegründeten Fußballklubs „Victoria“, später „Verein für Turn- und Rasensport Mannheim-Feudenheim“ benannt. Seine Farben sind Rot – Schwarz.
2) Der ASV Feudenheim hat seine Tätigkeit im September 1945 aufgenommen, nachdem sich die Mitglieder des aufgelösten Arbeiter-Turn- und Sportvereins und des fortbestandenen Vereins für Turn- und Rasensport unter seiner neuen Bezeichnung zusammengeschlossen haben.
3) Der Verein hat seinen Sitz in Mannheim-Feudenheim, wo seine Verwaltung geführt wird.
4) Er ist in das Vereinsregister bei dem Amtsgericht Mannheim eingetragen worden und führt nach Eintragung den Zusatz „e.V.“.
Er ist Mitglied des Badischen Fußballverbandes e.V. in Karlsruhe. Soweit es sich um die Beachtung der Satzung, den Ordnungen und den Entscheidungen des Badischen Fußballverbandes handelt, sind dessen Satzung und Ordnungen in der jeweils gültigen Fassung rechtsverbindlich für den Verein und seine Einzelmitglieder. Der Verein, wie auch seine Einzelmitglieder, unterwerfen sich der Rechtsprechung des Badischen Fußballverbandes und ermächtigen diesen, die Befugnisse bei der Verfolgung und Ahndung von Verstößen gegen Satzungen und Ordnungen an den Süddeutschen Fußballverband und den Deutschen Fußball-Bund zu übertragen. Der Verein ist Mitglied des Badischen Sportbundes und der diesem angeschlossenen Fachverbände, deren Sportarten im Verein betrieben werden. Satzungen und Ordnungen des BSB und der Fachverbände sind für den Verein und seine Mitglieder rechtsverbindlich. Der Verein und seine Einzelmitglieder unterwerfen sich der Rechtsprechung dieser Verbände und ermächtigen diese, die ihnen überlassenen Befugnisse bei der Verfolgung von Verstößen gegen die Satzung und Ordnungen auch der übergeordneten Verbände an diese zu übertragen.
1. Der Verein verfolgt ausschließlich, unmittelbar und selbstlos, gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung. Zweck des Vereins ist die Förderung Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Abhaltung von geordneten Sport- und Spielübungen, insbesondere durch die Pflege, Förderung und Verbreitung sportlicher Übungen und Leistungen, des Fußball- und Tennissports und damit der körperlichen Ertüchtigung seiner Mitglieder, der Durchführung von sportlichen Veranstaltungen und den Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleiter/innen.
2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
4. Der Verein ist parteipolitisch und religiös neutral. Er tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen und anderen diskriminierenden oder menschenverachtenden Verhaltensweisen entschieden entgegen.
5. Jedes Amt im Verein ist Frauen und Männern zugänglich. Satzung und Ordnungen des Vereins gelten
in ihrer sprachlichen Fassung für Frauen und Männer gleichermaßen.
c) jugendl. Mitgliedern (unter 18 Jahre)
Ehrenmitglied kann werden, wer 50 Jahre ununterbrochen dem Verein angehört oder sich um die Förderung des Vereins und des Sports besondere Verdienste erworben hat. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
2. Aktives Mitglied kann werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat. Passives Mitglied kann jede Person werden, die das 18. Lebensjahr überschritten hat und bestrebt ist, den Vereinszweck zu fördern und zu verfolgen, sowie einen in jeder Hinsicht guten Leumund besitzt.
3. Aktive und passive Mitglieder haben gleiche Rechte und Pflichten.
4. Jugendliche Mitglieder sind solche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Zur Mitgliedschaft und sportlichen Betätigung muss in jedem Falle eine schriftliche Erlaubnis des gesetzlichen Vertreters vorgelegt werden. Die Überführung zu den aktiven und passiven Mitgliedern erfolgt jeweils auf den der Vollendung des 18. Lebensjahres folgenden Monat.
1. Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Der Vorstand entscheidet über Aufnahme oder Ablehnung. Eine ablehnende Entscheidung ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Dieser kann die Entscheidung in der auf die Ablehnung folgenden Mitgliederversammlung verlangen. Deren Beschluss ist endgültig. Die Entscheidung erfolgt mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmen.
2. Die Aufnahmegebühr ist spätestens zusammen mit dem ersten Mitgliedsbeitrag zu zahlen.
3. Juristische Personen, Handelsgesellschaften, Körperschaften, eingetragene Genossenschaften und andere Personenvereine und Personenvereinigungen mit rechtlicher Selbständigkeit können die Mitgliedschaft ebenfalls erwerben. In diesem Falle erfolgt die Festsetzung des Mitgliedbeitrages gesondert.
1. Die Mitgliedschaft endigt durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Die Funktionen und satzungsmäßigen Rechte kommen damit sofort zum Erlöschen.
2. Jugendliche Mitglieder haben kein Stimmrecht und sind nur mit Zustimmung des Vorstandes zur Versammlung zugelassen. Jedem Mitglied wird gewissenhafte Befolgung dieser Satzung und rege Beteiligung an den Versammlungen zur Pflicht gemacht. Außerdem wird von jedem aktiven Mitglied als selbstverständlich vorausgesetzt, dass es an den angesetzten Spielen und Wettkämpfen für den Verein oder an den festgesetzten Trainingsstunden regelmäßig teilnimmt und den Anordnungen des jeweils hierfür Verantwortlichen Folge leistet. Fühlt sich ein Mitglied aus irgendeinem Grunde benachteiligt, beleidigt oder zurückgesetzt, so ist es seine Pflicht, dies sofort dem Vorstand zu melden, der dann die Angelegenheit gegebenenfalls unter Einschaltung des Ehrenrats schlichtet.
3. Es ist keinem aktiven Mitglied des Vereins gestattet, in derselben Sportart einem anderen Verein als aktives Mitglied anzugehören.
4. Für Angehörige von Betriebs- oder Firmensportmannschaften gelten die vom Badischen Fußballverband, Badischen Tennisverband und Badischen Turnerbund erlassene besondere Bestimmungen.
a. Beiträgen und Aufnahmegebühren der Mitglieder
b. Einnahmen aus Wettkämpfen sowie sonstigen Vereinsveranstaltungen
c. freiwilligen Spenden
d. sonstigen Einnahmen.
2. Die Höhe der Vereinsbeiträge sowie der Aufnahmegebühr wird vom Vorstand unter Genehmigung der Mitgliederversammlung festgesetzt.
4. Für besondere Aufwendungen und Anschaffungen sowie Bauvorhaben ist die Genehmigung der Mitgliederversammlung einzuholen.
Für sämtliche Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen, welches aus dem Kassenbestand und sämtlichen Inventars besteht. Überschüsse aus allen Veranstaltungen gehören dem Vereinsvermögen.
a. Vorstand (§10)
b. Beirat (bei Bedarf)
c. Mitgliederversammlung (§18)
e. dem Hauptkassierer
f. zwei Besitzern (evtl. auch mehr)
2. Der Vorstand kann ergänzt werden durch:
a. die Abteilungsleiter
b. den Spielausschussvorsitzenden
c. den Wirtschaftsausschussvorsitzenden
d. den Pressewart usw.
3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende. Sie vertreten den Verein gemeinsam.
§ 11 Wahl des Vorstandes, des Beirats und der Ausschüsse
Die Wahl des Vorstandes, des Beirats (bei Bedarf) und etwaiger Ausschüsse erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit in der Mitgliederversammlung. Der Vorstand wird auf die Dauer von 2 Jahren gewählt, er bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Für ein während der Amtszeit ausscheidendes Vorstandsmitglied hat Neuwahl in der darauf folgenden Mitgliederversammlung zu erfolgen. Eine Amtsenthebung ist durch 2/3 – Mehrheitsbeschluss aller übrigen Vorstandsmitglieder zulässig.
1. Dem 1.Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung dem 2.Vorsitzenden obliegt die Geschäftsführung des Vereins, die Ausführung der Versammlungsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Die Vertretungsbefugnis kann übertragen und es kann Vollmacht erteilt werden.
2. Der Vorsitzende leitet die Verhandlungen des Vorstandes, er beruft den Vorstand ein, so oft die Lage der Geschäfte es erforderlich macht oder drei Vorstandsmitglieder dies beantragen. Die Einladungen zu den Vorstandssitzungen sollen schriftlich erfolgen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden nach Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
3. Dem Geschäftsführer obliegt die Erledigung aller im kaufmännischen Bereich des Vereins anfallenden Geschäftsvorfälle nach den Weisungen des Vorstandes.
4. Dem Schriftführer obliegt die Anfertigung der zur Erledigung der Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung erforderlichen Schriftstücke. Er hat über jede Sitzung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ein Protokoll aufzunehmen, insbesondere die Beschlüsse aufzusetzen. Die Protokolle sind vom Schriftführer und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen.
5. Der Kassierer verwaltet die Kasse des Vereins, führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben und hat der Mitgliederversammlung einen mit Belegen versehenen Rechnungsbericht zu erstatten. Er nimmt alle Zahlungen für den Verein gegen seine alleinige Quittung in Empfang, darf aber Zahlungen für Vereinszwecke nur auf Anordnung des 1.Vorsitzenden und 2.Vorsitzenden leisten.
6. Der Vorstand ist berechtigt, den Vorsitzenden oder ein anderes Mitglied des Vorstandes zur Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen jeder Art für den Verein zu ermächtigen.
1. Vorstand oder Mitgliederversammlung sind berechtigt, für den ordnungsgemäßen Ablauf der Vereinsverwaltung Ausschüsse einzusetzen, deren Mitglieder nicht Vorstandsmitglieder im Sinne der Satzung sind. Die Ausschüsse haben gegenüber dem Vorstand beratende Aufgaben.
2. Insbesondere kommen in Frage:
a. Sportausschuss
b. Veranstaltungsausschuss
c. Materialausschuss
3. Die Zahl der Mitglieder der Ausschüsse wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Wahlen hierzu nimmt die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit vor.
4. Der Ehrenrat hat den Zweck, persönliche Streitigkeiten unter den Mitgliedern zu schlichten. Er besteht aus einem Vorsitzenden und 4 Mitgliedern. Seine Mitglieder sind nach Möglichkeit aus den Ehrenmitgliedern des Vereins auszuwählen.
Jugend-, Tennis- und Gymnastikabteilung wählen ihre Abteilungsleiter in eigener Regie. Sie können sich eigene von der Mitgliederversammlung – alternativ vom Vorstand – genehmigte Richtlinien schaffen für deren Einhaltung die Abteilungsleitungen verantwortlich sind. Sie verwalten ihre Finanzen in eigener Verantwortung.
Von der Mitgliederversammlung werden aus den Reihen der Mitglieder zwei Kassenprüfer gewählt. Sie müssen mindesten 25 Jahre alt sein. Sie sind Beauftragte der Mitgliedschaft und sind für die Richtigkeit der Kassenprüfung verantwortlich. Durch Revisionen der Vereinskassen, der Bücher und Belege haben sie sich über die ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung des Vereins auf dem Laufenden zu halten. In jedem Quartal soll mindestens eine Revision stattfinden. Beanstandungen der Kassenprüfer können sich nur auf die Richtigkeit der Belege und Buchungen erstrecken, nicht aber auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit der vom Vorstand genehmigten Aufgaben.
In bestimmten Abständen sollen Versammlungen der Vereinsmitglieder stattfinden, deren Zeitpunkt feststehend zu wählen ist. Die Einberufung erfolgt durch Ankündigung am „schwarzen Brett“ im Vereinsheim oder in der etwa vorhandenen Vereinszeitschrift oder durch schriftliche Benachrichtigung aller Mitglieder. Die Tagesordnung bedarf der Genehmigung seitens der Versammlung. Den Vorsitz in der Versammlung führt der 1.Vorsitzende oder sein Stellvertreter. Jedes ordentliche Mitglied ist stimmberechtigt. Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der erschienenen Mitglieder, bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden. Die Abstimmung erfolgt mündlich, auf Verlangen eines Mitgliedes jedoch namentlich, auf Wunsch eines Drittels der erschienenen Mitglieder schriftlich.
§ 18 Ordentliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) und außerordentliche
1. Bis spätestens zum 1.6. eines jeden zweiten Geschäftsjahres findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Der Termin der Versammlung muss zusammen mit der Tagesordnung drei Wochen vorher durch schriftliche Mitteilung an alle Mitglieder bekannt gegeben werden. Anträge zur jährlichen Mitgliederversammlung sind schriftlich zu stellen und müssen 10 Tage vor der Versammlung in Händen des Vorsitzenden sein.
2. Eine Änderung der Satzung kann nur mit einer Stimmenmehrheit von 2/3 der erschienen Mitglieder beschlossen werden.
3. Zur Wahl können nur Mitglieder vorgeschlagen werden, die in der betreffenden Versammlung anwesend sind oder deren schriftliches Einverständnis mit der ihnen zugedachten Wahl vorliegt. Alle Wahlen erfolgen mit einfacher Mehrheit; bei Stimmengleichheit gilt die Wahl als abgelehnt. Die in der Versammlung gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen.
4. In dringenden Fällen kann der Vorstand selbst oder auf Verlangen von mindestens einem Zehntel aller ordentlichen Mitglieder gem. § 6 Abs. 1 der Satzung eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Für diese Versammlung genügt es, wenn die Bekanntgabe 5 Tage vor dem Termin an die Mitglieder schriftlich erfolgt.
1. Der Wahlausschuss bestehend aus 3 Mitgliedern wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Ihm sollen nach Möglichkeit Mitglieder angehören, die in längerer Zugehörigkeit zum Verein die Belange des Vereins kennen. Amtierende Vorstandsmitglieder dürfen dem Wahlausschuss nicht angehören.
2. Der vom Wahlausschuss aus seinen Reihen gewählte Leiter hat der Versammlung als Versammlungsleiter die Entlastung des alten Vorstandes durchzuführen. Vorschläge aus der Mitgliedschaft sind 10 Tage vor der Versammlung dem Vorstand bekannt zu geben.
Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern nicht für die bei den sportlichen Veranstaltungen etwa entstehenden Unfälle oder Diebstähle auf den Sportplätzen und in den Räumen des Vereins. Der Unfall- und Haftpflichtschutz ist durch den Badischen Sportbund im Rahmen eines Versicherungsvertrages gewährleistet.
Die Auflösung des Vereins kann erfolgen, wenn ¾ der erschienenen Mitglieder einen diesbezüglichen Beschluss in einer jährlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung fassen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitglieder geleisteten Sacheinlagen überschreitet, der Stadt Mannheim zur weiteren Verwendung im gemeinnützigen Sinne und im Interesse des Sports zu, sofern das zuständige Finanzamt hierzu seine Einwilligung erteilt und der gemeinnützige Charakter des Vereins anerkannt ist.
Vorstehende Satzung wurde in der ordentlichen Mitgliederversammlung vom 02.05.2011 beschlossen und tritt in Kraft mit dem Tag der Eintragung im Vereinsregister des Amtsgerichts Mannheim.