Source: https://www.elo-forum.org/50/178262-58-jahre-krank-gekuendigt-geht.html?s=a578cc614e359c174e6054c66c758c9a
Timestamp: 2017-12-11 12:58:50
Document Index: 137332485

Matched Legal Cases: ['§ 145', '§ 51', '§ 51', '§ 146', '§ 145', '§ 51', '§ 9', '§ 51', '§ 145']

58 Jahre, krank, gekündigt... wie geht es weiter - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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06.12.2016, 12:16 #1
Hallo, ich habe mir in diesem Forum schon einiges angelesen aber noch etliche Fragen.
Erst einmal zu mir
in 2 Monaten werde ich 59,
in 5 Monaten bin ich 30 Jahre bei der gleichen Firma beschäftigt,
in 8 Monaten habe ich 45 Arbeitsjahre voll
seit Oktober bin ich durch meinen Facharzt krank geschrieben und habe eine Therapie angefangen.
Vom AG habe ich im November die Kündigung aus persönlichen Gründen zum 30.06.17 erhalten.
Die Therapie begann vor der Kündigung, der AG weis nichts davon.
Eine Kündigungsschutzklage wird durch die Gewerkschaft eingereicht.
Ich beziehe zur Zeit Krankengeld und werde zum 01.07.17 arbeitslos.
Bekomme ich das Krankengeld die gesamten 18 Monate bis zur Aussteuerung, falls sich mein Gesundheitszustand nicht ändert ?
Wann muss ich mich beim Arbeitsamt melden? Spätestens 3 Monate vorher klar.. auch bei Krankheit ?
Und dananch... 24 Monate ALG I?
Dann würden mir anschließend ca. 10 Monate bis zum 63. Lebensjahr und der vorgezogenen Rente fehlen.
Oder geht es nach der Aussteuerung Richtung Erwerbsunfähigkeitsrente ?
Wie lange wird die gezahlt ? Bis zum Rentenalter mit 63 ?
ALG II würde ich nicht bekommen...(haben ein Haus und etwas gespartes)
Was muss ich beachten, was kommt auf mich zu ?
Ich sitze hier und versuche mir meine Zukunft vorzustellen.
Ob eine Abfindung bei der Kündigungsschutzklage raus kommt... ungewiss.
Ich weis, viele Fragen. Aber schon einmal Danke
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AW: 58 Jahre, krank, gekündigt... wie geht es weiter
Krankengeld bekommen sie weiter -auch wenn sie zwischenzeitlich arbeitslos geworden sind. Schreibt der Arzt sie wieder gesund: dann geht es ab zur Arbeitsagentur für den Antrag auf das ALG I. Alles Gute+gute Besserung !- Nach dem geschilderten - lange Anwartschaften- sind sie doch- so scheint es mir- einigermassen abgesichert
06.12.2016, 14:05 #3
Hallo @Tramp,
habe bitte einfach etwas Geduld zu deinen Fragen melden sich bestimmt einige
die sich mit deinem Thema gut auskennen.
06.12.2016, 19:50 #4
Hier mal ein Link für dich zur Info zur Anspruchsdauer ALG I
https://www.arbeitsagentur.de/web/co...22DSTBAI485667
zu deinen anderen Fragen noch etwas Geduld, deine Anfrage ist/wird nicht vergessen.
07.12.2016, 02:04 #5
Was genau versteht dein AG unter diesen "persönlichen Gründen", da sollte wohl beim Arbeitsgericht drüber zu reden sein, Krankheit alleine ist kein solcher Grund und nach 30 Jahren in der Firma wirst du ja jetzt kaum als "ungeeignet" für die vereinbarte Tätigkeit anzusehen sein.
Deine Krankheiten / Behandlungen / Therapien gehen den AG ja auch überhaupt NICHTS an, du bist gar nicht verpflichtet dazu Auskunft zu geben.
Du bist verpflichtet dich spätestens 3 Monate vor dem Ende des Arbeitsvertrages bei der AfA "Arbeits-Suchend" zu melden (also in deinem Falle Ende März 2017), bei der Gelegenheit kannst du auch gleich mitteilen, dass du vorerst weiter AU geschrieben bist, vermutlich über das Ende des Arbeitsvertrages hinaus.
Jedenfalls wenn das zu diesem Zeitpunkt so ist und absehbar auch so bleiben wird.
Ob die KK ganz problemlos die 78 Wochen zahlen wird ist eine ganz andere Frage, denn die wollen das in der Regel inzwischen auch nicht mehr unbedingt (müssen), das wird auch mit von der weiteren gesundheitlichen Entwicklung abhängig sein und wie die Therapie anschlägt.
Man wird dich (wahrscheinlich früher oder später) darum bitten eine med. Reha bei der DRV zu beantragen, spätestens nach Ende deines Arbeitsvertrages (die KK erfährt das ja durch die Abmeldung von deinem AG) hätte man es sicher lieber wenn du nach einer Reha dann zur AfA in die Arbeitsvermittlung kannst.
Solltest du dann doch wieder AU erkranken, dann bekommst du (nach 6 Wochen Leistungsfortzahlung von der AfA) nur noch Krankengeld in Höhe des ALGI, dabei spart die KK dann schon etwas Geld, selbst wenn sie dann bis zur Aussteuerung weiter leisten müsste.
Also achte schon jetzt darauf der KK keine Informationen / Unterlagen zu deinem Gesundheitszustand zu geben oder gar eine baldige Genesung in Aussicht zu stellen, leider gilt diese umfassende " Besorgnis" der KK (während Krankengeld-Bezug) inzwischen auch nur noch den eigenen KK-Finanzen und nicht mehr deiner Gesundheit.
Wie oben beschrieben, wenn dein Arbeitsvertrag dann endgültig endet solltest du die AfA noch einmal kurz (aber IMMER nachweislich, also nicht telefonisch) informieren, dass die AU noch nicht beendet ist ... dann wird man dir ohnehin anraten, dich wieder zu melden wenn du gesund und in Arbeit vermittelbar bist.
Jedenfalls wenn die Aussteuerung nicht vorher eintreten sollte, dann hast du Anspruch nach § 145 SGB III (Nahtlosigkeit) auf Zahlung des ALGI und altersgemäß auf 24 Monate, das ist richtig.
Vorsicht, der Anspruch auf die Rente OHNE Abschläge verschiebt sich bereits wieder nach hinten, das geht für dich mit genau 63 (vermutlich) schon wieder gar nicht mehr ...
BMAS - Rentenpaket - Rente ab 63
Leider ist es inzwischen nicht mehr so einfach heraus zu finden, wann genau man selbst überhaupt endlich in die verdiente Altersrente (OHNE irgendwelche Einschränkungen oder Abschläge) gehen kann ...
Das kommt ganz darauf an, wie lange dich die KK soweit "in Ruhe" lässt, bereits in einer Reha können die Weichen für eine EM-Rente gestellt werden und die KK verlangen oft eine Reha bei längerer AU, denn direkt eine EM-Rente zu beantragen darf die KK nicht verlangen (die AfA später schon nach der Aussteuerung).
So hofft die KK oft auf eine sogenannte "Umdeutung" wenn sie den Antrag auf med. Reha bei der DRV verlangt (zumindest muss in der Zeit kein Krankengeld gezahlt werden, dann gibt es Übergangsgeld von der DRV), das passiert allerdings eher selten, denn die DRV-Kliniken sind nicht ernsthaft interessiert die Leute als Erwerbsgemindert (EM) zu entlassen.
Trotzdem darf man den Reha-Antrag (nach § 51 SGB V) nicht ablehnen, dann kann die KK das Krankengeld einstellen ...
Sollte es zu einer Berentung wegen Erwerbsminderung kommen (egal zu welchem Zeitpunkt deiner laufenden AU), dann entscheidet die DRV ob diese Rente befristet (bis zu 3 Jahre) oder direkt bis zur regulären Altersrente für dich bewilligt wird.
Rente wegen "Erwerbsunfähigkeit" gibt es in der Form schon seit 2001 NICHT mehr, es gibt nur noch Rente wegen Erwerbs-Minderung und eine Altersrente ohne Abschläge gibt es direkt danach auch nicht mehr, egal wie viele Jahre du gearbeitet hast.
Denn auf eine EM-Rente gibt es üblicherweise 10,8 % Abschlag und die bleiben dann auch lebenslang erhalten beim Übergang in die reguläre Altersrente.
Es ist also für dich (eigentlich) gar nicht so "erstrebenswert" eine EM-Rente zu bekommen wenn du z.B. mit 63 + X Monaten eine vorgezogene Altersrente OHNE Abschläge beziehen könntest.
Es ist auch illusorisch anzunehmen, dass man in deinem Alter eher eine EM-Rente bewilligen wird (und womöglich gleich "unbefristet"), da weiß man nie genau wie die DRV das einschätzt, ich bekam noch (nach 3 Jahren Kampf bis zum Gericht) mit knapp 60 eine EM-Rente auf Befristung bewilligt.
Sofern du dazu (wahrscheinlich) auch noch eine Partnerin mit eigenem Einkommen hast, ist die Aussicht auf ALG II ohnehin sehr gering, sofern dein Partner gesetzlich versichert ist kannst du dann in die "Familienversicherung" (beitragsfrei) und damit wäre wenigstens die Krankenversicherung abgedeckt.
Glaube ich dir gerne, man kann aber aktuell noch nicht Alles voraus sehen und voraus planen (wollen), denn viele Entscheidungen werden auch ohne Beachtung deiner Wünsche und Vorstellungen (von KK und später von der AfA und/oder von der DRV) getroffen, da kann man oft nur noch "reagieren" aber nicht mehr selbst agieren, um es in die (eigentlich) gewünschte Richtung zu bringen.
So ungewiss wie die meisten weiteren Schritte wohl auch sein werden, da wirst du sicher noch öfter hier Anfragen stellen und/ oder nach Antworten suchen (müssen) ...
Soll also zunächst mal nur ein grober Überblick sein.
07.12.2016, 14:43 #6
Ich werde wohl in Etappen denken müssen.
Die Begründung der Kündigung ist wegen hoher Fehlzeiten und Störung des Betriebsablaufes. Das geht jetzt zum Arbeitsgericht....wie auch immer das ausgeht.
Verstehe ich das richtig, das nach einer nicht erfolgreichen Reha nicht die Aussteuerung erfolgen muss aber kommen kann ?
Entweder zahlt die KK dann den Betrag wie ALG I oder die AfA übernimmt ?
Mein Rentenalter ohne Abschlag liegt bei genau 64...die Regelaltersrente bei 66 Jahren.
Mit 63 hätte ich Anspruch auf Rente für langjährig Versicherte, klar mit entsprechenden Abzügen.
Meine Frau ist selbstständig mit geringem Einkommen und bei mir mit in der Familienversicherung... bleibt sie das während der Zeit?
Ich versuche mal Schritt für Schritt vorzugehen.
Danke noch einmal für den groben Überblick.
MfG Tramp
07.12.2016, 19:37 #7
Das ist korrekt, darum auch mein Überblick wie es nun laufen sollte und was (eventuell) dazwischen kommen könnte ...
Dass Krankheit letztlich immer irgendwie "den Betriebsablauf stört" ist ja so neu nicht, warst du denn so besonders häufig krank über längere Zeiträume, eine längere durchgehende AU kann ja so "störend" nicht mehr sein wenn der AG bereits damit rechnen muss, dass es noch länger dauern könnte.
Seit Oktober ist ja noch nicht besonders lange und gerade bei älteren und besonders langjährigen Mitarbeitern soll doch ein "BEM" auch Möglichkeiten prüfen, ob eine weniger belastende Tätigkeit vorhanden ist, damit der Mitarbeiter nicht in die Arbeitslosigkeit entlassen wird.
Ist ja nicht ganz unbekannt, dass der Arbeitsmarkt dann meist nichts mehr her gibt, weil man Ü 50 eben doch nicht so "begehrt" ist, wie es uns im TV (von den Politikern) immer so gerne erzählt wird ...
Aber das alte Sprichwort stimmt eben immer noch "Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen" ...
Nein, das verstehst du nicht richtig ... als "Aussteuerung" aus dem Krankengeld bezeichnet man allgemein den Zeitpunkt, wo nach 78 Wochen Zahlung (für die gleiche Krankheit ab Beginn der ersten AU damit) der Anspruch auf Krankengeld von der KK endet, denn das wird ja nicht "unbefristet" gezahlt.
Dieser Zeitpunkt wird also generell eintreten, dabei zählt die Lohnfortzahlung bereits mit und auch die Zeit einer Reha würde diesen Anspruch verkürzen, obwohl da die DRV zahlen muss.
Ob eine Reha (aus Sicht der Reha-Klinik und der DRV) dann als "erfolgreich" beendet wird spielt dafür zunächst mal keine Rolle.
Aktuell bekommst du Krankengeld in der Höhe, die aus deinem letzten Erwerbseinkommen berechnet wurde und wenn die KK erfährt (spätestens durch die Abmeldung deines AG im nächsten Sommer), dass du nun arbeitslos geworden bist ... dann entwickelt sie (SEHR) großes Interesse daran, dich an die AfA (zur Arbeitsvermittlung) abgeben zu können.
Eine (von der KK) "vorgeschlagene" Reha (die du dann nicht ablehnen kannst, bei Anwendung von § 51 SGB V) ist dann eine willkommene Möglichkeit auf deine "Arbeits-FÄHIGE" (Vermittlungsfähige) Entlassung zu hoffen oder wenigstens im späteren Reha-Bericht sehr bald deine "Genesung" finden zu können, sofern man dich doch weiter AU entlassen sollte.
Man wird dann also nicht unbedingt bis zur regulären "Aussteuerung" warten wollen, um dich (als vorerst gesund) an die AfA "zur Arbeitsvermittlung" abgeben zu können, dort wird dein ALG I dann berechnet (auch nach dem letzten Einkommen), was in der Regel niedriger ist als das aktuelle Krankengeld (ALGI ohne Kind im Haushalt ca. 60 % vom letzten Netto) ...
Die AfA weiß mit dir dann auch nicht viel anzufangen und solltest du dann wieder akut AU sein, gibt dich die AfA nach 6 Wochen wieder zur Krankengeldzahlung an die KK zurück (so lange wie du noch Anspruch hast auf Krankengeld gilt dann das Verfahren nach § 146 SGB III) ...
Dein Krankengeld wird dann allerdings nur noch in Höhe des ALGI zu zahlen sein, dafür genügt bereits 1 einziger Tag bei der AfA in der Arbeitsvermittlung bis zur nächsten AU-Bescheinigung ...
Die Leistungsfortzahlung der AfA (6 Wochen wie beim AG) reduziert natürlich auch noch deinen Krankengeld-Anspruch (wird also von den 78 Wochen abgezogen, obwohl die AfA gezahlt hat) und so wird es (im besten Falle, gerechnet ab 10 / 2016) längstens bis 04/2018 Krankengeld von der KK geben können.
Warst du vorher schon mit dieser Diagnose AU geschrieben, könnte deine Aussteuerung auch schon früher eintreten ... es ist unerheblich, ob da die KK schon gezahlt hat oder noch der AG zur Lohnfortzahlung verpflichtet war.
Eine Reha hat ansonsten keinen Einfluss darauf, ob du "ausgesteuert" wirst aus dem Krankengeld oder nicht, das ist einfach "Zeit-Abhängig" ...
Danach besteht dann (wegen der Aussteuerung aus dem Krankengeld der KK) Anspruch auf ALGI gemäß § 145 SGB III oder eben (vor der Aussteuerung) ganz "normal" wegen der bestehenden Arbeitslosigkeit ...
Diese Abzüge (für langjährig Versicherte) werden aber auch immer heftiger, denn das "reguläre" Renten-Alter verschiebt sich ja immer weiter und für jeden Monat den man vorzeitig in Rente geht (ab 63) werden 0,3 abgezogen ...
Ich kann schon gar nicht mehr nachzählen, wie oft sich mein möglicher Renteneintritt (komplett OHNE negative finanzielle Folgen) schon "politisch, reformiert verschoben" hat in den letzten 10 - 15 Jahren ...
Hätte mal (als Frau) mit 60 "dürfen" und inzwischen muss ich 65,5 Jahre alt werden dafür ... ist nun Mitte 2018 so weit (falls das bis dahin nicht wieder "reformiert" wird) ...
Nützt mir aber auch NIX mehr, weil ich inzwischen gesundheitlich aussteigen musste und nun (auch noch mit Kampf) EM-Rente bis zur regulären Altersgrenze beziehen werde (diese Bewilligung kam bei der ersten Verlängerung der Zeitrente) ... mit 10,8 % Abzug lebenslang bestraft, weil man nach fast 40 Arbeitsjahren nicht mehr KONNTE ...
So lange du selbst über Krankengeld / ALGI gesetzlich Pflichtversichert bist ist das kein Problem ...
Ist ALGI mal abgelaufen und ihr wollt (müsst) vom "Vermögen" leben bis zu deiner Rente, dann musst du dich "freiwillig" versichern (geht bei der Gesetzlichen KK, rechtzeitig erkundigen / regeln ist angebracht) und deine Frau kann dann (meiner Kenntnis nach) weiter bei dir Familienversichert sein.
Andere Möglichkeiten wirst du auch kaum haben, frage nach wenn dir was unklar ist, lieber einmal mehr als zu wenig ... es ist meist nicht so leicht gemachte Fehler "wieder auszubügeln", es ist besser sie zu vermeiden, weil man Bescheid weiß ...
07.12.2016, 21:16 #8
ich weiß jetzt nicht so recht, wie ich anfangen soll, aber für mich an deiner Stelle wäre die nächste Entscheidung immer die wichtigste und die nächste Entscheidung ist die KSchKl wegen personenbedingter Kündigung.
Für eine solche personenbedingte Kündigung sind vier Punkte zu prüfen:
(1) Negative Prognose
(2) Interessenbeeinträchtigung
(3) keine Weiterbeschäftigungsmöglichkeit
(4) Interessenabwägung
Eine KSchKl wird sich über mehrere Monate hinziehen. Jetzt steht erst mal der Gütetermin an. Dort soll geklärt werden, ob eine gütliche Einigung möglich ist. Das wird voraussichtlich nicht der Fall sein und so wird dann ein Kammertermin ca. drei Monate später angesetzt, so dass du erst mal Zeit für deine Therapie hast.
Mittelfristig wird viel davon abhängen, ob du dir vorstellen kannst, wieder bei deinem AG zu arbeiten, eventuell unter veränderten Bedingungen oder an einem anderen Arbeitsplatz. Diese Frage kannst du aber nur selbst beantworten.
Ich wünsch dir alles Gute und viel Geduld für die KSchKl.
08.12.2016, 13:37 #9
Abfindung für die 30 Jahre Betriebsangehoerigkeit ?
08.12.2016, 14:13 #10
Gekündigt.... von Abfindung keine Rede.
Kündigungsschutzklage ist raus... jetzt heißt es abwarten
08.12.2016, 14:21 #11
So billig würde ich mich aber nicht abspeisen lassen, sind immerhin Gute 30 Jahre Betriebsangehoerigkeit.
Mach dich mal schlau bei der Gewerkschaft.
08.12.2016, 14:25 #12
Über die läuft ja die Klage.
08.12.2016, 14:31 #13
Es wird ja auch erstmal zu prüfen sein ob die Kündigung so richtig ist oder nicht.
Der Termin bei Gericht wird wohl erst im neuen Jahr sein was.
08.12.2016, 14:36 #14
Auch da muss ich abwarten.... was soll ich sagen..
28.11.2017, 18:34 #15
Sorry für fast ein Jahr keine Meldung von mir, aber mir war nicht danach und ich habe alles Schritt für Schritt auf mich zu kommen lassen...
Aber was kommt jetzt für ein Schritt auf mich zu ?
Folgender Stand :
Vor dem Arbeitsgericht wurde eine einvernehmliche Kündigung mit Abfindung vereinbart, ich hatte nicht die Kraft mich mit denen weiter auseinander zu setzen.
Ich bin jetzt seit dem 17.10.16 krank geschrieben, seit 11.16 in Therapie und nehme die verordneten Medikamente.
Heute hat die KK sich gemeldet..
Der Medizinische Dienst hätte festgestellt, das ich eine Reha benötige, man schickt mir den Antrag zu.
Den werde ich auch stellen müssen.
Es geht auf Weihnachten zu... Familien, Weihnachten, da will ich nicht weg sein.
Zudem möchte ich so lange wie möglich das Krankengeld beziehen. In (ab) der Reha wird die Zahlung ja reduziert.
Stimmt es das ich nach der Zustellung max. 10 Wochen Zeit habe diesen Antrag zu stellen ?
Was geschieht in der Reha, was kommt danach ?
Ich bin mal wieder sehr verunsichert...
ps: Der Titel "58 Jahre usw" passt nicht mehr ... in 02/18 werde ich 60
Geändert von Tramp (28.11.2017 um 19:31 Uhr)
28.11.2017, 19:44 #16
Hallo Tramp, zurück,
Alles ist soweit gut, sogar, dass du einfach in deinem begonnenem Thema weiter schreibst, so kann man den Anfang besser nachvollziehen.
Kann vermutlich (fast) Jeder hier verstehen, immerhin hast du nun doch noch eine Abfindung herausschlagen können, die war hoffendlich nicht zu "mickrig" ?
Bis du mal zur AfA musst (nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld) ist zumindest das Geschichte und wird keine Ausweirkungen mehr auf deinen Anspruch dort haben können.
Nun aber zur aktuellen Situation ...
In welcher Weise hat sich die KK dazu gemeldet, hoffendlich nicht per Telefon, das hätte zumindest noch keine rechtlich verbindliche Bedeutung.
Die stellen immer irgendwann fest (bzw. lassen durch den MDK feststellen), dass man eine Reha braucht, denn während dieser Zeit zahlt die DRV "Übergangsgeld" und es wird trotzdem die Anspruchsdauer auf Krankengeld (um die Reha-Wochen) reduziert.
Zusätzlich hegt die KK natürlich heimliche Hoffnungen auf eine Entlassung als "Arbeits-FÄHIG" (mit Abgabe an die AfA zur Arbeitsvermittlung) ODER wenigstens die Aussichten auf eine mögliche EM-Rente (Umdeutung der Reha) ... beides sind eher "Tagträume" der KK, von der (Krankengeld-) Ersparnis während der Reha mal abgesehen.
Das ist richtig und nachvollziehbar aber zunächst möchte ich wissen, ob der reguläre Weg zu dieser Aufforderung durch die KK auch eingehalten wurde, es MUSS schriftlich aufgefordert werden Reha zu beantragen und nach § 51 SGB V hast du volle 10 Wochen Zeit dieser Aufforderung nachzukommen.
Du bist auch NICHT verpflichtet den Antrag nun über die KK laufen zu lassen, das hätten die zwar gerne so (und werden auch danach "drängeln") aber darauf hat die KK KEINEN Anspruch.
Auch deine Einwilligung, dass die KK den Reha-Bericht dann direkt (von der Reha-Klinik) bekommen soll musst du NICHT geben, danach beginnen die inzwischen auch meist schon sehr früh "zu betteln".
Letztlich geben die KK das auch nur an die DRV ab, denn die sind zuständig dafür und versehen das dann direkt mit einem Stempel "EILIG", damit du keine Möglichkeiten mehr hast da selber was zu "lenken".
Also setz dich mit deinem Arzt zusammen, lass dich zu einer geeigneten Reha-Klinik beraten denn du hast ein gesetzliches Klinik-Wahlrecht (§ 9 SGB IX) dabei, das du ruhig auch nutzen solltest.
Reha-Kliniken wo es etwas länger dauert bis du anreisen könntest sind ohnehin die (meist) bessere Wahl, dahin wird dich die DRV eher selbst nicht "zuteilen" wenn du keinen konkreten Klinikwunsch äußerst.
Wenn man dich aktuell erst (rechtswirksam !!!) "gebeten" hat eine med. Reha zu beantragen kannst du das also noch knapp 10 Wochen hinziehen und da ist Weihnachten schon vorbei.
Die KK hat zunächst mal nur Anspruch bis dahin einen Nachweis über die Antragstellung bei der DRV zu bekommen.
In der Reha stimmt, aber danach hast du bei weiterer AU natürlich auch Anspruch auf Krankengeld in der bisherigen Höhe.
Stimmt es das ich Zustellung der Aufforderung max. 10 Wochen Zeit habe diesen Antrag zu stellen ?
Völlig richtig und deise Zeit solltest du auch voll ausnutzen, nur nicht den Ablauf der 10 Wochen-Frist verpassen ...
Dazu gerne später mehr, jetzt mache ich erst mal PAUSE ...
Das macht NIX, wir werden alle nicht jünger ...
28.11.2017, 20:14 #17
Danke Doppeloma... die Pause sei dir gegönnt.
Du hast mir etwas Druck weg genommen, nochmals Danke.
Ja, die KK hat sich heute telefonisch gemeldet.
Also noch nicht rechtswirksam ?
"Der Medizinische Dienst hat festgestellt das sie eine Reha benötigen, wir schicken ihnen den Antrag den sie an uns zurückschicken. Wir leiten den weiter an die RV"
Wie du geschrieben hast scheint das so gar nicht erforderlich.
Ich kann also den direkt, nach Ablauf der Frist !!, an die RV schicken...und die KK darüber informieren.
Ich werde mich als nächstes mit meinem Arzt in Verbindung setzen.... der ist super.
Wie finde ich eine Reha Klink bei der längere Wartezeiten zu erwarten sind ?
weitere Fragen werden folgen, da bin ich mir sicher ..
Nochmals vielen Dank für deine Hilfe / Infos
29.11.2017, 02:27 #18
Aber gerne ... ;-)))
Warum dürfen die dich immer noch anrufen, nur um dir Dinge zu erzählen, die ohne schriftliche Aufforderung (unter Benennung von § 51 SGB V) gar nicht wirksam werden können ???
Dann sollen sie den Kram doch einfach schicken, vorher ist das sowieso irrelevant, was dazu am Telefon erzählt wird ...
Das hätten die gerne so, aber dazu bist du nicht verpflichtet, du darfst das durchaus direkt SELBER an die DRV weitergeben, dann kann die KK nämlich keinen "EILT SEHR" - Stempel drauf machen und bekommt nicht mehr medizinische Informationen (aus dem Antrag) als sie wirklich braucht.
Vermutlich deswegen der Anruf, denn schriftlich einfordern darf die KK das natürlich nicht, dass der Antrag über ihren Tisch laufen muss, aber wenn du das "freiwillig" machst (weil man dich am Telefon so nett gebeten hat) dann ist das natürlich was Anderes.
Richtig erkannt, du weißt doch schon wer der Kostenträger sein wird (sein soll), also warum der Umweg über die KK ... damit die das weiterleiten können ...
NICHT NACH Ablauf der Frist , bis dahin musst du den Nachweis bei der KK bereits erbringen können, dass ein Antrag auf Reha an die DRV gestellt wurde ...
Man kann natürlich Einiges noch etwas verzögern, wenn man den Reha-Antrag (bei der DRV) zunächst formlos per Fax (mit Sendebericht) schickt und dann abwartet bis die DRV den Antrag zugeschickt hat ... auch eine formlose Antragstellung ist eine Antragstellung ...
Die Formulare, die von der KK geschickt werden sind meist auch nicht die regulären DRV-Anträge auf Reha.
Wenn dein Arzt super ist sollte er dir auch dabei mit Ratschlägen zur Seite stehen können, du bist ja sicher nicht der erste Patient der eine med. Reha beantragen soll oder will ???
Er sollte auch für dich das MDK-Gutachten mal anfordern, dann weißt du mal selber genau wie wenig gebraucht wird, um (angeblich) festzustellen, dass du eine Reha brauchst weil deine "Erwerbsfähigkeit" gefährdet ist ...
In erster Linie sollte die Reha-Klinik passend zu deinen (Haupt-) Diagnosen sein und wenigstens etwas Aussicht bieten, dass du dort auch was für deine Gesundheit "mitnehmen" könntest, ohne direkt für "gesund" erklärt zu werden.
Denn die Reha-Kliniken sollen eher feststellen, dass es so schlimm denn doch noch gar nicht, um deine Erwerbsfähigkeit steht, zumindest eine AU-Entlassung wäre "anzustreben", damit die KK dich nicht so leicht an die AfA abschieben kann nach der Reha.
Dein Arzt kann dich zwar trotzdem weiter AU schreiben (auch wenn die Reha-Klinik dich Arbeits-FÄHIG entlassen sollte), aber dann wird er wohl Ärger mit der KK und dem MDK bekommen und muss das medizinisch sehr gut begründen können.
Jetzt warte erst mal die schriftliche Aufforderung deiner KK ab und erst DANN beginnt die 10-Wochen-Frist zu laufen, du brauchst also bestimmt NICHT zu Weihnachten in eine Reha-Klinik ...
03.12.2017, 19:52 #19
Moin und einen schönen 1. Advent
Die schriftliche Aufforderung der KK ist am 01.12. eingetroffen.
Mit dem Hinweis auf 10 Wochen Frist nach Eingang, dem Antrag, Rücksende Umschlag und entsprechenden Hinweisen.
Ich überlege den Antrag direkt bei DRV zu stellen, vielleicht auch mit einem Berater von denen.
Ich denke darüber nach die KK darüber schriftlich zu informieren.
Mit anderen Worten... ich muss bis zum 09.02.18 den Antrag stellen und die KK darüber informieren.
Reha könnte also im März sein, am 16.04. sind 18 Monate Krank um.
1. Gesund aus der Reha --- ALG 1
2. Krank aus der Reha ... wer ist zuständig, Afa / KK ? ALG1, wie lange, und dann..DRV ?
3. EMR, sind zwei Möglichkeiten ganze oder halbe... werden die Weichen in der Reha gestellt?
Mir kreist schon wieder der Kopf
Aber ich feue mich das der Termin zur Reha erst nächstes Jahr sein wird
04.12.2017, 00:39 #20
Dann ist das ja soweit geklärt, du hast diese 10 Wochen Zeit um den Antrag zu stellen und die Antragstellung bei der KK nachzuweisen.
Den Rücksende-Umschlag kannst du ignorieren, die Hinweise soweit auch, du bist NICHT verpflichtet den Antrag über die KK zu stellen.
Die geben das auch nur an die DRV weiter, wollen ja gerade nicht als Kostenträger dafür zuständig sein, also warum nicht DIREKT an den Kostenträger wenden, der das dann auch bewilligen soll.
Mach das lieber mit deinem Arzt zusammen und lass dich zu einer geeigneten Klinik beraten (musst du extra auf einen Zettel schreiben und an den Antrag "antackern"), die DRV kann dir da auch nicht groß bei helfen, außer dir zu erklären was du wo einzutragen hast oder was erwartest du dir dort "als Beratung" ???
Worüber willst du die KK informieren, dass du den Antrag bei der DRV stellen wirst ... das macht man einfach das kann denen EGAL sein, du musst nur die Antragstellung rechtzeitig bei der KK nachweisen = FERTIG ...
Nach meiner Rechnung muss der Nachweis zur Antragstellung bis zum 08.02.2018 bei der KK bereits vorliegen ... halte dich lieber an das Ausstellungsdatum der Aufforderung dabei.
Diese 10 Wochen gelten für den Nachweis an die KK, dann hat der bereits bei der KK zu sein, also übertreibe es nicht, mit dem "letzten Drücker" ...
Die werden dich bis dahin noch oft genug mit "Erinnerungen" nerven und auch nicht versäumen deine Einwilligung (Schweigepflichtentbindung) für den Reha-Bericht schon mal zu "erbetteln" ...
Sollte deine Reha tatsächlich erst während oder nach der Aussteuerung stattfinden braucht die KK den Bericht überhaupt NICHT mehr zu bekommen, der interessiert die dann auch nicht mehr.
Das ist alles nur wichtig so lange du Krankengeld bekommst, im Reha-Bericht könnte ja vielleicht drin stehen wann du gesund sein sollst ...
Wenn dir das zu spät erscheint (wegen der bevorstehenden Aussteuerung) dann stell den Antrag einfach etwas früher bei der DRV, daran hindert dich ja Niemand.
Wie schnell (oder langsam) die DRV das dann bearbeitet weißt du sowieso nicht, das kannst du wohl nur "auf dich zu kommen lassen".
Wenn du daran glaubst, dass du dann wirklich "gesund" bist, dann kannst du wieder arbeiten gehen (bzw. dich zur Arbeitsvermittlung normal bei der AfA melden) oder dein Arzt ist mutig genug, dich trotzdem weiter AU zu schreiben.
Bist du inzwischen ausgesteuert braucht er keinen besonderen "Mut" mehr dafür, dann interessiert es die KK sowieso nicht mehr, ob du trotzdem AU geschrieben wirst.
Denn das bedeutet ja zunächst nur, dass dich die Reha-Klinik bei der Entlassung (an diesem Tag) als "Arbeits-FÄHIG" angesehen hat, in der Regel macht eine solche Reha nicht gesund.
Kommt drauf an, ob dein Anspruch auf Krankengeld inzwischen abgelaufen ist (Aussteuerung zum Tag X sollte man dir rechtzeitig schriftlich mitteilen), denn der läuft auch weiter ab wenn du in DRV-Reha bist und "Übergangsgeld" bekommst für die Reha-Zeit.
Danach dürfte Anspruch auf ALGI gemäß Nahtlosigkeit (§ 145 SGB III) bestehen, wie für andere Ausgesteuerte auch.
In deinem Alter und mit den Vorversicherungszeiten besteht ein Anspruch auf 24 Monate ALGI, das gilt auch nach einer Aussteuerung aus dem Krankengeld.
Also direkt zur AfA nach der Reha (wenn bereits ausgesteuert) oder wieder zum Arzt AU holen und Rest Krankengeld einfordern.
Je nachdem wann eine Reha stattfinden wird, solltest du dich vielleicht auch schon vor Antritt mal bei der AfA kurz melden (wenn dir die Aussteuerung bereits mitgeteilt wurde von der KK), das kann man jetzt noch nicht genau planen.
JA und NEIN, es werden durchaus "Weichen" gestellt die großen Einfluss darauf haben werden, welche Aussichten ein nachfolgender Antrag auf EM-Rente überhaupt haben könnte.
Zahlungen von der DRV kannst du jedenfalls nicht "einplanen" ehe du mal einen solchen Bescheid zur EM-Rente in den Händen halten wirst ... und die DRV-Reha-Kliniken werden NICHT dafür bezahlt, dich dort als "EM-Renten-Anwärter" zu entlassen.
Ob du Teilweise (3 bist UNTER 6 Stunden Erwerbsfähig) oder voll Erwerbsgemindert (UNTER 3 Stunden) sein könntest, wird letztlich NUR die DRV entscheiden (also nicht die Reha-Klinik).
Ausgangsbasis ist IMMER Vollzeit-Erwerbsfähigkeit (ÜBER 6 Stunden sind bereits Vollzeit im Rentenrecht) am "allgemeinen Arbeitsmarkt" (also NICHT nur berufsbezogen / letzte Tätigkeit), das sind sehr hohe "Hürden" ehe man da eine Teilweise oder gar volle EM-Rente bekommen kann.
In den Reha-Kliniken wird relativ schnell der letzte Beruf / letzte Tätigkeit als nicht mehr möglich angesehen (UNTER 3 Stunden), was aber keine Bedeutung dafür hat nun auch eine EM-Rente bekommen zu müssen.
Denn die bezieht sich komplett NUR auf den "allgemeinen Arbeitsmarkt" also ALLE sonstigen noch möglichen Tätigkeiten, die es so gibt außerhalb des lezten Tätigkeitsfeldes.
Damit entfällt die Aussicht auf eine EM-Rente, denn für die Vermittlung in eine solche (meist nicht vorhandene) Tätigkeit ist die Arbeitsvermittlung der AfA zuständig = EM-Rente NICHT erforderlich aus gesundheitlichen Gründen (keine Halbe und schon gar keine Ganze).
Die AfA hat zwar solche Arbeitsstellen auch nicht anzubieten aber das ist der DRV völlig EGAL, schlechte Aussichten (wegen gesundheitlicher Einschränkungen / Lebensalter usw.) am "allgemeinen Arbeitsmarkt" einen Job zu finden, sind kein Grund für den Anspruch auf eine EM-Rente.
Planbar ist also aktuell für dich nur noch der Anspruch auf ALGI aus deinen Beiträgen wenn dein Krankengeld abgelaufen ist MUSS die AfA dir das zahlen, zumindest nach der Reha.
Da bist du noch selbst Krankenversichert und deine Frau kann in der Familien-Versicherung bleiben.
Allerdings musst du dich dort auch (theoretisch / fiktiv) der Arbeitsvermittlung mit deinem "Restleistungsvermögen" zur Verfügung stellen (wollen), man wird eine "Begutachtung" durch den AfA-ÄD veranlassen und der wird dann (sehr wahrscheinlich) "ungehemmt" aus dem Reha-Bericht abschreiben, wie du dich gerade zu fühlen hast.
Für die Frage ob (und wann) es Sinn macht einen Antrag auf EM-Rente zu stellen solltest du erst mal die Reha und den Bericht dazu abwarten.
Allerdings besser nicht mit der "Erwartung" im Kopf, dass man dich dort als Erwerbsgemindert mit sicherer Aussicht auf EM-Rente entlassen wird ... das dürfte eher unwahrscheinlich sein.
Das Thema solltest du dort besser gar nicht so direkt ansprechen wenn die nicht von selber darauf kommen ... die sollen dich fitt machen für den Arbeitsmarkt, das ist der Auftrag von DRV-Reha-Kliniken.
Jetzt genieße mal noch die Vorweihnachts-Zeit, der nächste Stress wird von ganz alleine kommen ...
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