Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_91_LPVG-d144712,93.html
Timestamp: 2016-12-11 04:12:21
Document Index: 26904643

Matched Legal Cases: ['§ 91', '§ 91', '§ 92', '§ 93', '§ 94', '§ 95', '§ 96', '§ 97', '§ 98', '§ 99', '§ 100', '§ 101', '§ 102', '§ 103', '§ 104', '§ 105', '§ 106', '§ 107', '§ 108', '§ 109', '§ 110', '§ 111', '§ 116', '§ 91', '§ 76', '§ 76', '§ 90', '§ 92']

Bundesrecht und LandesrechtBaden-WürttembergLPVG,BW - Landespersonalvertretungsgesetz§ 91, Teil 9 - Zuständigkeit des Personalrats, des Gesamtpersonalrats und der Stufenvertretungen
Landespersonalvertretungsgesetz (LPVG) Landesrecht Baden-Württemberg…§ 91 LPVG§ 92 LPVG§ 93 LPVG§ 94 LPVG§ 95 LPVG§ 96 LPVG, Polizei§ 97 LPVG, Landesamt für Verfassungsschutz§ 98 LPVG, Personalvertretungen im Schulbereich§ 99 LPVG, Besondere Vorschriften für Lehre und Forschung§ 100 LPVG, Besondere Vorschriften für Beschäftigte an Hochschulen mit Aufgaben ...§ 101 LPVG, Besondere Vorschriften für das Karlsruher Institut für Technologie§ 102 LPVG, Besondere Vorschriften für die Führungsakademie Baden-Württemberg§ 103 LPVG, Besondere Vorschriften für Theater und Orchester§ 104 LPVG, Beschäftigte der Abteilung Forstdirektion der Regierungspräsidien§ 105 LPVG, Allgemeines§ 106 LPVG, Dienststellen§ 107 LPVG, Beschäftigte§ 108 LPVG, Wählbarkeit§ 109 LPVG, Kosten§ 110 LPVG, Besondere Gruppen von Beschäftigten§ 111 LPVG, Einigungsstelle…§ 116 LPVG, Inkrafttreten
§ 91 LPVGLandespersonalvertretungsgesetz (LPVG) Landesrecht Baden-WürttembergTeil 9 – Zuständigkeit des Personalrats, des Gesamtpersonalrats und der StufenvertretungenTitel: Landespersonalvertretungsgesetz (LPVG) Normgeber: Baden-WürttembergAmtliche Abkürzung: LPVGGliederungs-Nr.: 2035Normtyp: Gesetz(1) Der Personalrat wird an den Maßnahmen beteiligt, die die Dienststelle, bei der er gebildet ist, für ihre Beschäftigten trifft.(2) In Angelegenheiten, in denen die Dienststelle nicht zur Entscheidung befugt ist, ist an Stelle des Personalrats die bei der zuständigen Dienststelle gebildete Stufenvertretung zu beteiligen.(3) Vor einem Beschluss in Angelegenheiten, die einzelne Beschäftigte oder Dienststellen betreffen, gibt die Stufenvertretung dem Personalrat Gelegenheit zur Äußerung. In diesem Fall erhöhen sich die Beteiligungsfristen auf fünf Wochen; § 76 Absatz 6 Satz 2 findet Anwendung. § 76 Absatz 6 Satz 3 sowie Absatz 7 und 8 gilt entsprechend.(4) Werden im Geschäftsbereich mehrstufiger Verwaltungen personelle oder soziale Maßnahmen von einer Dienststelle getroffen, bei der keine für eine Beteiligung zu diesen Maßnahmen zuständige Personalvertretung vorgesehen ist, so ist die Stufenvertretung bei der nächsthöheren Dienststelle, zu deren Geschäftsbereich die entscheidende Dienststelle und die von der Entscheidung Betroffenen gehören, zu beteiligen.(5) Soweit der Ministerpräsident Maßnahmen für Beschäftigte des Geschäftsbereichs einer anderen obersten Dienstbehörde als des Staatsministeriums trifft, die der Beteiligung der Personalvertretung unterliegen, wird die zuständige Personalvertretung beim Vorschlag der obersten Dienstbehörde an den Ministerpräsidenten beteiligt.(6) Bei Einzelmaßnahmen, in denen die Entscheidung von einer Dienststelle getroffen wird, die zum Geschäftsbereich einer anderen obersten Dienstbehörde gehört als die, auf die sich die Maßnahme erstreckt, ist der Personalrat der Dienststelle, auf deren Beschäftigte sich die Maßnahme erstreckt, zu beteiligen. Erstreckt sich die Einzelmaßnahme auf mehrere Dienststellen, ist der Personalrat jeder dieser Dienststellen zu beteiligen. Erstreckt sich eine Maßnahme auf Dienststellen mehrerer oberster Dienstbehörden, wird bei der obersten Dienstbehörde, zu der die hauptnutzende Stelle gehört, eine gemeinsame Einigungsstelle gebildet.(7) Ist eine Dienststelle neu errichtet und ist bei ihr ein Personalrat noch nicht gebildet worden, ist auf die Dauer von längstens sechs Monaten die bei der übergeordneten Dienststelle gebildete Stufenvertretung zu beteiligen.(8) Besteht ein Gesamtpersonalrat, so ist dieser zu beteiligen, wenn die Maßnahme über den Bereich einer Dienststelle hinausgeht. Soweit der Gesamtpersonalrat zuständig ist, ist er an Stelle der Personalräte der Dienststellen zu beteiligen. Vor einem Beschluss in Angelegenheiten, die einzelne Beschäftigte oder Dienststellen betreffen, gibt der Gesamtpersonalrat dem Personalrat Gelegenheit zur Äußerung. Absatz 3 Satz 2 und 3 gilt entsprechend.
§ 90 LPVG, Verhältnis zu anderen Beteiligungsrechten§ 92 LPVG