Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BSG&Datum=30.10.2014&Aktenzeichen=B%205%20RS%202/14%20R
Timestamp: 2019-11-12 18:10:58
Document Index: 16352469

Matched Legal Cases: ['§ 44', '§ 44', '§ 3', '§ 44', '§ 44', '§ 44', '§ 6', '§ 14', '§ 17', '§ 1', '§ 6', '§ 14', '§ 17', '§ 1']

BSG, 30.10.2014 - B 5 RS 2/14 R - dejure.org
https://dejure.org/2014,32306
BSG, 30.10.2014 - B 5 RS 2/14 R (https://dejure.org/2014,32306)
BSG, Entscheidung vom 30.10.2014 - B 5 RS 2/14 R (https://dejure.org/2014,32306)
BSG, Entscheidung vom 30. Januar 2014 - B 5 RS 2/14 R (https://dejure.org/2014,32306)
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Nach der Rechtsprechung des BSG (vgl. Urteile vom 30. Oktober 2014 - B 5 RS 2/14 R -, in juris Rn. 17, …und vom 29. Oktober 2015 - B 5 RS 7/14 R -, in juris Rn. 31) sind Zahlungen steuerrechtlich erst dann abschließend als Einkommen zu qualifizieren, wenn feststeht, dass sich diese bei objektiver Würdigung aller Umstände als Entlohnung und nicht als notwendige Begleiterscheinung betriebsfunktionaler Zielsetzung erweisen.
91 Die Entscheidung, den teilweise rechtswidrigen Feststellungsbescheid vom 01. März 2001 auch mit Wirkung für die Vergangenheit aufzuheben, steht jedoch nach § 44 Abs. 2 SGB X im Ermessen der Beklagten (vgl. BSG, Urteil vom 30. Oktober 2014 - B 5 RS 2/14 R -, in juris Rn 17).
Da sich § 44 Abs. 1 SGB X nur auf solche bindenden Verwaltungsakte bezieht, die - anders als die feststellenden Verwaltungsakte im Überführungsbescheid vom 25. August 1997 - unmittelbar Ansprüche auf nachträglich erbringbare Sozialleistungen i.S.d. §§ 3 ff und 18 ff Sozialgesetzbuch Erstes Buch (SGB I) betreffen, kann sich der Rücknahmeanspruch des Klägers nur aus Abs. 2 SGB X ergeben (BSG, Urteil vom 30. Oktober 2014 - B 5 RS 2/14 R-, juris).
Nach der Rechtsprechung des BSG (vgl. Urteile vom 30. Oktober 2014 - B 5 RS 2/14 R-, juris Rn. 17 …und vom 29. Oktober 2015 - B 5 RS 7/14 R -, juris Rn. 31) sind Zahlungen steuerrechtlich nur dann abschließend als Einkommen zu qualifizieren, wenn feststeht, dass sich diese bei objektiver Würdigung aller Umstände nicht als Entlohnung, sondern lediglich als notwendige Begleiterscheinung betriebsfunktionaler Zielsetzung erweisen.
Die Entscheidung, den teilweise rechtswidrigen Feststellungsbescheid vom 25. August 1997 in der Fassung des Bescheides vom 30. November 2000 auch mit Wirkung für die Vergangenheit aufzuheben, steht jedoch nach § 44 Abs. 2 SGB X im Ermessen der Beklagten (vgl. BSG, Urteil vom 30. Oktober 2014 - B 5 RS 2/14 R -, juris Rn 17).
Nach der Rechtsprechung des BSG (vgl. Urteile vom 30. Oktober 2014 - B 5 RS 2/14 R - in juris Rn. 17 …und vom 29. Oktober 2015 - B 5 RS 7/14 R - in juris Rn. 31) sind Zahlungen steuerrechtlich erst dann abschließend als Einkommen zu qualifizieren, wenn feststeht, dass sich diese bei objektiver Würdigung aller Umstände nicht als Entlohnung, sondern lediglich als notwendige Begleiterscheinung betriebsfunktionaler Zielsetzung erweisen.
Die Entscheidung, den teilweise rechtswidrigen Feststellungsbescheid vom 08. August 2000 auch mit Wirkung für die Vergangenheit aufzuheben, steht jedoch nach § 44 Abs. 2 SGB X im Ermessen der Beklagten (vgl. BSG, Urteil vom 30. Oktober 2014 - B 5 RS 2/14 R - in juris Rn 17).
Die Entscheidung, den teilweise rechtswidrigen Feststellungsbescheid vom 11. August 1997 auch mit Wirkung für die Vergangenheit aufzuheben, steht jedoch nach § 44 Abs. 2 SGB X im Ermessen der Beklagten (vgl. BSG, Urteil vom 30. Oktober 2014 - B 5 RS 2/14 R - in juris Rn 17).
Der Beklagte weist selbst auf die Urteile des Senats vom 30.10.2014 (…B 5 RS 1/13 R - SozR 4-8570 § 6 Nr. 6; B 5 RS 2/13 R, B 5 RS 1/14 R, B 5 RS 2/14 R und B 5 RS 3/14 R - alle Juris) hin, wonach bei der nach Bundesrecht vorzunehmenden Qualifizierung des Rechtscharakters von Verpflegungs- und Bekleidungsgeldzahlungen als Arbeitsentgelt in rechtlicher Hinsicht an § 14 SGB IV und § 17 SGB IV iVm § 1 ArEV idF der VO zur Änderung der ArEV und der Sach-BezV 1989 vom 12.12.1989 (BGBl I 2177) und in tatsächlicher Hinsicht an die jeweils einschlägigen abstrakt-generellen Regelungen des DDR-Rechts anzuknüpfen ist.
Der Beklagte weist selbst auf die Senatsurteile vom 30.10.2014 (…B 5 RS 1/13 R - SozR 4-8570 § 6 Nr. 6; B 5 RS 2/13 R, B 5 RS 1/14 R, B 5 RS 2/14 R und B 5 RS 3/14 R - alle Juris) hin, wonach bei der nach Bundesrecht vorzunehmenden Qualifizierung des Rechtscharakters von Verpflegungsgeldzahlungen als Arbeitsentgelt in rechtlicher Hinsicht an § 14 SGB IV und § 17 SGB IV iVm § 1 ArEV idF der VO zur Änderung der ArEV und der SachBezV 1989 vom 12.12.1989 (BGBl I 2177) und in tatsächlicher Hinsicht an die jeweils einschlägigen abstraktgenerellen Regelungen des DDR-Rechts anzuknüpfen ist.