Source: https://www.jipitec.eu/issues/jipitec-10-2-2019/4907/citation
Timestamp: 2020-01-27 21:03:59
Document Index: 281753286

Matched Legal Cases: ['EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

%T Recht der öffentlichen Werkwiedergabe im harmonisierten Urheberrecht
%A Haberstumpf, Helmut
%F haberstumpf2019
%X This article analyses the criteria which the European Court applies to interpret the right of communication to the public. It shows that the criteria that determine the concepts “public” and “act of communication” are not adequate to outline this right. The concept “public” remains vague because the applied criteria do not make clear under which conditions an act of communication is directed to a private or public group. The concept “act of communication” is unspecific because it fails to distinguish the right of communication to the public from the distribution right. The jurisdiction of the European Court neglects to acknowledge that the granted exclusive rights of authors are not only rights to prohibit the use of their works, but primarily to authorize them. Authors should be able to control the exploitation of their works and negotiate a fair remuneration. It is to be hoped that the recently adopted Directive 2019/790 on copyright and related rights in the Digital Single Market, which harmonizes the European copyright contract law, will help to eliminate these deficits. 	Dieser Beitrag unterzieht die Kriterien in der Rechtsprechung des EuGH zum Recht der öffentlichen Wiedergabe einer kritischen Analyse. Es soll gezeigt werden, dass die zum Begriff der Öffentlichkeit und der Wiedergabe entwickelten Einzelkriterien nicht geeignet sind, dieses Recht adäquat zu konturieren. Der Begriff der Öffentlichkeit bleibt unbestimmt, da die dafür entwickelten Kriterien keinen Beitrag dazu leisten, wann sich eine Wiedergabe an eine private oder öffentliche Gruppe richtet. Der Begriff der Wiedergabe ist konturlos, da er keine Abgrenzung zum Verbreitungsrecht liefert und vernachlässigt, dass auch die Verwertungsrechte des europäischen Rechts primär Erlaubnisrechte sind, die es dem Urheber ermöglichen sollen, die wirtschaftliche Verwertung seines geschützten Werkes zu steuern und eine angemessene Vergütung für dessen Nutzung aushandeln zu können. Es ist zu hoffen, dass die gerade verabschiedete neue Richtlinie 2019/790 über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt, die erstmals das Urhebervertragsrecht harmonisiert, diese Defizite beseitigt.
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abstract = 	"This article analyses the criteria which the European Court applies to interpret the right of communication to the public. It shows that the criteria that determine the concepts ``public'' and ``act of communication'' are not adequate to outline this right. The concept ``public'' remains vague because the applied criteria do not make clear under which conditions an act of communication is directed to a private or public group. The concept ``act of communication'' is unspecific because it fails to distinguish the right of communication to the public from the distribution right. The jurisdiction of the European Court neglects to acknowledge that the granted exclusive rights of authors are not only rights to prohibit the use of their works, but primarily to authorize them. Authors should be able to control the exploitation of their works and negotiate a fair remuneration. It is to be hoped that the recently adopted Directive 2019/790 on copyright and related rights in the Digital Single Market, which harmonizes the European copyright contract law, will help to eliminate these deficits. 	Dieser Beitrag unterzieht die Kriterien in der Rechtsprechung des EuGH zum Recht der {\"o}ffentlichen Wiedergabe einer kritischen Analyse. Es soll gezeigt werden, dass die zum Begriff der {\"O}ffentlichkeit und der Wiedergabe entwickelten Einzelkriterien nicht geeignet sind, dieses Recht ad{\"a}quat zu konturieren. Der Begriff der {\"O}ffentlichkeit bleibt unbestimmt, da die daf{\"u}r entwickelten Kriterien keinen Beitrag dazu leisten, wann sich eine Wiedergabe an eine private oder {\"o}ffentliche Gruppe richtet. Der Begriff der Wiedergabe ist konturlos, da er keine Abgrenzung zum Verbreitungsrecht liefert und vernachl{\"a}ssigt, dass auch die Verwertungsrechte des europ{\"a}ischen Rechts prim{\"a}r Erlaubnisrechte sind, die es dem Urheber erm{\"o}glichen sollen, die wirtschaftliche Verwertung seines gesch{\"u}tzten Werkes zu steuern und eine angemessene Verg{\"u}tung f{\"u}r dessen Nutzung aushandeln zu k{\"o}nnen. Es ist zu hoffen, dass die gerade verabschiedete neue Richtlinie 2019/790 {\"u}ber das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt, die erstmals das Urhebervertragsrecht harmonisiert, diese Defizite beseitigt.",
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AB  - This article analyses the criteria which the European Court applies to interpret the right of communication to the public. It shows that the criteria that determine the concepts “public” and “act of communication” are not adequate to outline this right. The concept “public” remains vague because the applied criteria do not make clear under which conditions an act of communication is directed to a private or public group. The concept “act of communication” is unspecific because it fails to distinguish the right of communication to the public from the distribution right. The jurisdiction of the European Court neglects to acknowledge that the granted exclusive rights of authors are not only rights to prohibit the use of their works, but primarily to authorize them. Authors should be able to control the exploitation of their works and negotiate a fair remuneration. It is to be hoped that the recently adopted Directive 2019/790 on copyright and related rights in the Digital Single Market, which harmonizes the European copyright contract law, will help to eliminate these deficits. 	Dieser Beitrag unterzieht die Kriterien in der Rechtsprechung des EuGH zum Recht der öffentlichen Wiedergabe einer kritischen Analyse. Es soll gezeigt werden, dass die zum Begriff der Öffentlichkeit und der Wiedergabe entwickelten Einzelkriterien nicht geeignet sind, dieses Recht adäquat zu konturieren. Der Begriff der Öffentlichkeit bleibt unbestimmt, da die dafür entwickelten Kriterien keinen Beitrag dazu leisten, wann sich eine Wiedergabe an eine private oder öffentliche Gruppe richtet. Der Begriff der Wiedergabe ist konturlos, da er keine Abgrenzung zum Verbreitungsrecht liefert und vernachlässigt, dass auch die Verwertungsrechte des europäischen Rechts primär Erlaubnisrechte sind, die es dem Urheber ermöglichen sollen, die wirtschaftliche Verwertung seines geschützten Werkes zu steuern und eine angemessene Vergütung für dessen Nutzung aushandeln zu können. Es ist zu hoffen, dass die gerade verabschiedete neue Richtlinie 2019/790 über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt, die erstmals das Urhebervertragsrecht harmonisiert, diese Defizite beseitigt.
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AU Haberstumpf, H
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DE File-Sharing; Framing; Hyperlinks; Inhaltsplattformen; Linksetzung; Private Wiedergabe; Sendung; Störerhaftung; Täterhaftung; Wiedergabe; Öffentliche Wiedergabe; Öffentliches Zugänglichmachen; Öffentlichkeit
AB This article analyses the criteria which the European Court applies to interpret the right of communication to the public. It shows that the criteria that determine the concepts “public” and “act of communication” are not adequate to outline this right. The concept “public” remains vague because the applied criteria do not make clear under which conditions an act of communication is directed to a private or public group. The concept “act of communication” is unspecific because it fails to distinguish the right of communication to the public from the distribution right. The jurisdiction of the European Court neglects to acknowledge that the granted exclusive rights of authors are not only rights to prohibit the use of their works, but primarily to authorize them. Authors should be able to control the exploitation of their works and negotiate a fair remuneration. It is to be hoped that the recently adopted Directive 2019/790 on copyright and related rights in the Digital Single Market, which harmonizes the European copyright contract law, will help to eliminate these deficits. 	Dieser Beitrag unterzieht die Kriterien in der Rechtsprechung des EuGH zum Recht der öffentlichen Wiedergabe einer kritischen Analyse. Es soll gezeigt werden, dass die zum Begriff der Öffentlichkeit und der Wiedergabe entwickelten Einzelkriterien nicht geeignet sind, dieses Recht adäquat zu konturieren. Der Begriff der Öffentlichkeit bleibt unbestimmt, da die dafür entwickelten Kriterien keinen Beitrag dazu leisten, wann sich eine Wiedergabe an eine private oder öffentliche Gruppe richtet. Der Begriff der Wiedergabe ist konturlos, da er keine Abgrenzung zum Verbreitungsrecht liefert und vernachlässigt, dass auch die Verwertungsrechte des europäischen Rechts primär Erlaubnisrechte sind, die es dem Urheber ermöglichen sollen, die wirtschaftliche Verwertung seines geschützten Werkes zu steuern und eine angemessene Vergütung für dessen Nutzung aushandeln zu können. Es ist zu hoffen, dass die gerade verabschiedete neue Richtlinie 2019/790 über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt, die erstmals das Urhebervertragsrecht harmonisiert, diese Defizite beseitigt.
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Dieser Beitrag unterzieht die Kriterien in der Rechtsprechung des EuGH zum Recht der öffentlichen Wiedergabe einer kritischen Analyse. Es soll gezeigt werden, dass die zum Begriff der Öffentlichkeit und der Wiedergabe entwickelten Einzelkriterien nicht geeignet sind, dieses Recht adäquat zu konturieren. Der Begriff der Öffentlichkeit bleibt unbestimmt, da die dafür entwickelten Kriterien keinen Beitrag dazu leisten, wann sich eine Wiedergabe an eine private oder öffentliche Gruppe richtet. Der Begriff der Wiedergabe ist konturlos, da er keine Abgrenzung zum Verbreitungsrecht liefert und vernachlässigt, dass auch die Verwertungsrechte des europäischen Rechts primär Erlaubnisrechte sind, die es dem Urheber ermöglichen sollen, die wirtschaftliche Verwertung seines geschützten Werkes zu steuern und eine angemessene Vergütung für dessen Nutzung aushandeln zu können. Es ist zu hoffen, dass die gerade verabschiedete neue Richtlinie 2019/790 über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt, die erstmals das Urhebervertragsrecht harmonisiert, diese
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