Source: https://www.hochschulverband.de/newsletter-2012-13.html
Timestamp: 2019-06-16 23:57:38
Document Index: 277160103

Matched Legal Cases: ['Art. 12', '§ 1835', '§ 18', '§ 3', '§ 3', '§ 22', '§ 33']

DHV-Newsletter 1/2013
DHV fordert Nachzahlung von W-Leistungsbezügen
Der Landesverband Hamburg im Deutschen Hochschulverband (DHV) hat die Hamburger Senatorin für Wissenschaft und Forschung, Dorothee Stapelfeldt, aufgefordert, im Wege der Rechtsaufsicht die Hochschulleitungen zur vollständigen Ausschöpfung des Vergaberahmens für Leistungsbezüge in der W-Besoldung anzuhalten. Wie aus der Antwort des Senats auf die schriftliche kleine Anfrage der Abgeordneten Eva Gümbel (Grüne) (Drs. 20/5885) publik geworden ist, sind an den meisten Hamburger Hochschulen in erheblichem Umfang zu geringe Leistungszulagen auf die Grundgehälter der W 2- und W 3-Besoldeten ausgezahlt worden, obwohl die Mittel dazu bereit standen und nach der gesetzlichen Vorgabe zwingend auszugeben waren. Der Vergaberahmen wurde 2002 geschaffen und soll die Absenkung des Besoldungsniveaus ausschließen. Dennoch wurde der Vergaberahmen in den vergangenen Jahren zum Beispiel an der Universität Hamburg nur zu 64 und an der TU Hamburg-Harburg zu 68 Prozent ausgeschöpft.
"Deshalb lagen die bezahlten Gehälter im Durchschnitt deutlich unter dem Soll- Durchschnittsgehalt. Das ist rechtswidrig und skandalös. Leistungsbezogene Zulagen sind als Anreiz für gute Forschung und Lehre der Kern der W-Besoldung. Sie sollen dazu beitragen, dass die Studierenden von heute gut auf die Aufgaben von morgen vorbereitet werden. Hier darf nicht gekürzt werden. Der Bundestag hat im Bundesbesoldungsgesetz den Vergaberahmen geschaffen, um die Mittel für Leistungsbezüge gegen Spareingriffe, Umwidmung und Zweckentfremdung abzusichern", erläuterte Professor Hartmut Schmidt, Vorsitzender des Landesverbandes Hamburg im DHV.
Der DHV fordert die Behörde für Wissenschaft und Forschung auf, im Wege der Rechtsaufsicht die Hamburger Hochschulen anzuweisen, die für Leistungsbezüge zur Verfügung stehenden Mittel vollständig auszukehren. Die in der Vergangenheit rechtswidrigerweise zurückgehaltenen Mittel seien an die betroffenen Hochschullehrer nachzuzahlen.
Bundesministerin Annette Schavan hat die gegen sie erhobenen Plagiatsvorwürfe erneut zurückgewiesen. "Ich habe meine Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Deshalb weise ich die Vorwürfe entschieden zurück", erklärte sie gegenüber der Tageszeitung "Die Welt". Zugleich bestritt sie Rücktrittsgedanken: "Ich möchte Ministerin bleiben über die Bundestagswahl hinaus." Sie erfahre "ungewöhnlich viel Ermutigung und Unterstützung in der Wissenschaft, der Politik und einer breiten Öffentlichkeit". Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hatte unter Berufung auf Unionskreise berichtet, Schavan habe intern die Frage aufgeworfen, ob sie Ministerin bleiben könne, wenn der Fakultätsrat der Universität Düsseldorf am 22. Januar 2013 der Empfehlung der Promotionskommission folgen und ein Verfahren zur Aberkennung des Doktorgrades (vgl. Newsletter 12/2012) einleiten sollte. Wie die Zeitschrift "Der Spiegel" berichtete, fiel das Votum der Promotionskommission mit 7:0 Stimmen einstimmig aus.
Derweil bescheinigt ein Gutachten, das der Wissenschaftsrechtler Professor Klaus Gärditz von der Universität Bonn verfasst hat, der Universität Düsseldorf ordnungsgemäßes Vorgehen bei der Überprüfung von Schavans Dissertation: "Die Fakultät hat die nach geltendem Recht erforderlichen Prüfungen ordnungsgemäß durchgeführt. Auch die Verfahrensführung lässt keinen Grund zur Beanstandung erkennen." Das Gutachten hatte die Universität selbst nach heftiger Kritik von Wissenschaftlern und Politikern am Verfahren in Auftrag gegeben. Bemängelt worden war, dass Details aus einem internen Gutachten zur Dissertation durchgesickert waren. Darin wurde der Ministerin bei ihrer Promotion eine "leitende Täuschungsabsicht" attestiert (vgl. Newsletter 11/2012).
Quelle: eumann.de
Staatssekretär unter Plagiatsverdacht
Die Doktorarbeit des nordrhein-westfälischen Medienstaatssekretärs Marc Jan Eumann steht nach Informationen der WAZ-Mediengruppe unter Plagiatsverdacht und wird derzeit an der TU Dortmund überprüft. Dem SPD-Politiker wird vorgehalten, für seine Doktorarbeit lediglich seine eigene, ältere Magisterarbeit verlängert zu haben, ohne dies ausreichend kenntlich gemacht zu haben.
Auch der Vorwurf der Bestechlichkeit steht im Raum. Laut "WAZ" beantragte Eumanns Doktorvater kurz nach der Verleihung der Doktorwürde an den Staatssekretär von der Düsseldorfer Staatskanzlei eine finanzielle Förderung in Höhe von 218.000 Euro, die die TU Dortmund dann auch erhielt. Sowohl Eumann als auch sein Doktorvater bestreiten einen Zusammenhang zwischen der Betreuung der Doktorarbeit und der Förderung.
Neues Finanzmodell für die Wissenschaft
Die Bildungspolitiker der Grünen, Krista Sager und Kai Gehring, haben am 4. Januar 2013 Bausteine zur Neuordnung der Finanzierung des Wissenschaftssystems vorgelegt.
Die Kernprobleme der Hochschulen - die mangelnde Grundfinanzierung und die unsicheren Berufsperspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs - seien trotz zusätzlicher Milliarden-Investitionen von Bund und Ländern in den vergangenen Jahren nicht gelöst, sondern eher noch verschärft worden.
Sager und Gehring plädieren für eine Entlastung der Länder, indem der Bund höhere Finanzierungsanteile bei den großen Forschungsorganisationen übernimmt, wie etwa der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Max-Planck-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft. Statt für 50 Prozent der Kosten soll der Bund künftig für 70 Prozent aufkommen. Außerdem soll die bundesfinanzierte Programmpauschale von 20 schrittweise auf 50 Prozent erhöht werden. Dadurch soll verhindert werden, dass Drittmittelprojekte der DFG durch eine unzureichende Berücksichtigung der Overheadkosten zusätzlich Grundmittel der Universitäten binden.
Den Vorschlag von Bundesministerin Annette Schavan für eine Grundgesetzänderung, mit der die Bundesregierung eine stärkere Zusammenarbeit von Bund und Ländern im Wissenschaftsbereich ermöglichen will, lehnen die Grünen ab, weil dies lediglich zu einer Bundesförderung von "zehn bis fünfzehn Leuchtturm-Universitäten" führen würde. Die Universitäten sollen nach einer Neuordnung der Wissenschaftsfinanzierung Maximal-Quoten für befristete Verträge und verpflichtende Codes of Conduct für die Personalentwicklung einführen.
16.082 Studienangebote
Im Wintersemester 2012/2013 stehen an den Hochschulen in Deutschland 16.082 Studienangebote zur Auswahl. Das geht aus dem Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz hervor. Im Vorjahr waren es 15.278. Im laufenden Wintersemester gibt es 7.199 Bachelorangebote und 6.735 Masterangebote. 1.726 Studiengänge enden mit einer staatlichen oder kirchlichen Prüfung, 422 mit Diplom, Magister oder einem künstlerischen Abschluss.
Reform der Bonuszahlungen in Chefarztverträgen
Die Regierungskoalition hat sich nach langem Streit auf eine Reform der umstrittenen Bonuszahlungen für Chefärzte verständigt. Union und FDP wollen die Bundesärztekammer und die Deutsche Krankenhausgesellschaft anweisen, bis zum 30. April 2013 Richtlinien für die Verträge zu erarbeiten. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Sollte sich ein Krankenhaus nicht an die Richtlinien halten, muss es die bestehenden Verträge veröffentlichen. Der Patient könne dann erkennen, ob ein Arzt auch nach der Menge der Operationen vergütet werde.
Gegen die Honorierung für das Erreichen bestimmter Fallzahlen hatte sich die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin ausgesprochen (vgl. Newsletter 12/2012).
Wirtschaft legt Hochschulreport vor
Die Wirtschaft sieht das deutsche Hochschulsystem nicht hinreichend auf die Zeit nach dem derzeitigen Studierendenhoch vorbereitet. Das deutsche Bildungssystem sollte insgesamt durchlässiger gestaltet werden und mehr Angebote an der Schnittstelle zwischen beruflicher und akademischer Bildung schaffen. Noch immer würden zu wenige Nichtakademikerkinder zum Studienerfolg geführt, duale Studiengänge müssten weiter ausgebaut, die Hochschulen für Studierende ohne Abitur weiter geöffnet und das Weiterbildungsangebot verbessert werden. Das sind Ergebnisse des ersten Hochschulbildungsreports, den der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Unternehmensberatung McKinsey erarbeitet und vorgestellt haben. "Integrationshochschulen" in Ballungsräumen und spezielle Angebote, um unterschiedliche Vorkenntnisse der Studienanfänger auszugleichen, sollen zu mehr Chancengleichheit für Kinder aus bildungsfernen Familien oder mit Migrationshintergrund führen. Als "größte Baustelle" wird die Lehrerbildung an den Hochschulen identifiziert. Die typische Lehrkraft sei deutsch und weiblich. Die Universitäten müssten sich daher um mehr Männer und Migranten bemühen, heißt es in dem Hochschulreport.
http://www.stifterverband.info/bildungsinitiative/hochschulbildungsreport/index.html
Handwerk buhlt um Studienabbrecher
Das deutsche Handwerk will angesichts des Nachwuchsmangels verstärkt um frustrierte Studierende und Studienabbrecher werben. Der "Trend zur Akademisierung" im deutschen Bildungswesen sei "fatal", so der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, gegenüber der "Saarbrücker Zeitung". "Rund ein Drittel der Studenten gibt frühzeitig auf, in naturwissenschaftlichen Fächern werden mit jeder Zwischenprüfung Leistungsschwächere in großer Zahl ausgesiebt." Demgegenüber bekämen junge Menschen im Handwerk "eine klare Orientierung - und zwar nach oben. Gesellenbrief, Meisterbrief, Selbständigkeit - Berufserfolg statt Studienfrust."
Initiative für Bildungsstaatsvertrag
Die Kultus- und Wissenschaftsminister der unionsgeführten Länder Bayern, Niedersachsen und Sachsen haben am 9. Januar 2013 Eckpunkte für einen Bildungsstaatsvertrag vorgelegt. Er soll die unterschiedlichen Lehrerexamen künftig untereinander anerkennen und die Mobilität von Schülern und Lehrern erleichtern. In den kommenden Wochen wollen Bayern, Niedersachsen und Sachsen bei den anderen Bundesländern für den Vertrag werben.
Bundesministerin Annette Schavan begrüßte den Vorstoß. Sie hatte angekündigt, ihr 500-Millionen-Programm für eine bessere Lehrerbildung erst umzusetzen, wenn die Länder Mobilitätshindernisse für Lehrer rechtsverbindlich beseitigten (vgl. Newsletter 12/2012).
Die SPD-regierten Länder sprachen dagegen von einem überflüssigen Wahlkampf-Manöver und verwiesen auf bereits bestehende Beschlüsse. Die Kultusministerkonferenz habe bereits bundesweite Bildungsstandards für zentrale Schulfächer vereinbart und sich auf die gegenseitige Anerkennung der verschiedenen Lehramtsabschlüsse verständigt.
6.300 zusätzliche Master-Studienplätze bis 2016
Das Land Baden-Württemberg wird angesichts steigender Studierendenzahlen die Plätze für ein Masterstudium ausbauen. Bis 2016 sollen in zwei Etappen 6.300 zusätzliche Anfängerplätze zur Verfügung stehen. Das gab Wissenschaftsministerin Theresia Bauer bekannt. Zunächst sollen 3.900 Plätze mit dem Doppelhaushalt 2013/14 entstehen, das Masterprogramm werde jährlich mit 38,9 Millionen Euro veranschlagt. Weitere 2.400 Masterplätze sollen mit dem Haushalt 2015/16 mit Ausgaben von 22,7 Millionen Euro pro Jahr eingeplant werden.
Quelle: Steffen Voss
Mehr Professorinnen und Stärkung der Fachhochschulen
Schleswig-Holsteins Wissenschaftsministerin, Frau Professor Waltraud Wende, will die Chancen von Frauen an den Hochschulen verbessern. Das Thema Geschlechtergerechtigkeit werde deshalb in die Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen aufgenommen, kündigte die parteilose Politikerin und ehemalige Präsidentin der Universität Flensburg am 10. Januar 2013 in Kiel an. Eine allgemeine Frauenquote ist laut Wende allerdings nicht geplant. Stattdessen soll je nach Hochschule, Studienfach und Besoldungsstufe differenziert werden.
Die Zusammenarbeit von Universitäten und Fachhochschulen soll landesweit intensiviert und ausgebaut werden, so die Ministerin weiter. Das Promotionsrecht für Fachhochschulen will sie über den Umweg der Kooperation mit Universitäten durchsetzen. Forschungsstarken Fachhochschullehrern soll zudem eine Reduzierung ihres Lehrdeputats ermöglicht werden.
Wende sagte zu, dem Wunsch der drei Landesuniversitäten nachzukommen und den Universitätsrat abzuschaffen. An dessen Stelle sollen individuelle Hochschulräte für die Universitäten treten. Ein neues Hochschulgesetz will die Ministerin Anfang 2014 in den Landtag einbringen.
http://www.schleswig-holstein.de/MBW/DE/Service/Presse/PI/2013/Januar_2013/III_Hochschulpolitik.html
"Feuerwehr-Bachelor"
Auf die Erfordernisse von Feuerwehrleuten ist ein neuer Studiengang der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften zugeschnitten. Am Campus Suderburg im Kreis Uelzen können Studierende ab dem Wintersemester 2013/14 mit dem "Feuerwehr-Bachelor" abschließen. Die feuerwehrtechnische Zusatzausbildung soll den Ingenieuren der Fachrichtung Wasser- und Tiefbau eine Laufbahn bei der Berufsfeuerwehr z. B. als Einsatzleiter oder als technischer Sachgebietsleiter ermöglichen, wie die Hochschule mitteilte.
Der F.A.Z.-Blog "Planckton" ist von den Lesern der Internetplattform "Wissenschaft kommuniziert" zum "Wissenschaftsblog des Jahres 2012" gewählt worden. Zweiter wurde der "Science Skeptical Blog", dritter der "Forschungs-Blog der Fraunhofer-Gesellschaft". "Planckton" wurde als "Establishment mit Tiefgang" gewürdigt.
http://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/2013/01/03/prosit-neujahr-der-wissenschaftsblog-des-jahres-2012-ist-gewahlt/
http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/default.aspx
Promotion: Fast jeder Zweite hat Abbruchgedanken
Mehr als vier von zehn Nachwuchswissenschaftlern, die hierzulande an einer Promotion arbeiten, haben nach eigenen Angaben bereits ernsthaft über einen Abbruch ihres Werks nachgedacht. Dies geht aus einer neuen Studie des HIS-Instituts für Hochschulforschung hervor. Für die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Untersuchung wurden insgesamt 2.850 Doktoranden in verschiedenen Promotionskontexten zu ihrer Situation befragt.
Knapp die Hälfte der Befragten mit Abbruchgedanken nannte demnach Zweifel an der Eignung als Grund, jeweils mehr als ein Drittel die Belastung durch berufliche Tätigkeiten an der Hochschule sowie eine schlechte Betreuung. Auch familiäre Hemmnisse wurden mitunter aufgeführt: Während allerdings Wissenschaftlerinnen mit Kind aufgrund der Erziehungsaufgabe eher häufig einen Abbruch der Promotion in Erwägung ziehen (61 Prozent), sind dies bei promovierenden Vätern gerade einmal 37 Prozent.
Über alle Promotionsarten hinweg sind 55 Prozent der Doktoranden im Allgemeinen zufrieden mit der Betreuungssituation. Nahezu jeder Fünfte ist dagegen unzufrieden. Nach ihren Wünschen gefragt, wollen die Doktoranden besser bei der Karriereplanung unterstützt und frühzeitig in die scientific community integriert werden.
http://www.his.de/presse/news/ganze_pm?pm_nr=1156
Startschuss für zweite Runde des Professorinnenprogramms
Bund und Länder fördern bis zu drei Professorinnenstellen pro Hochschule. Hierfür stehen bis 2017 weitere 150 Millionen Euro zur Verfügung. Bereits während der ersten Phase von 2008 bis 2012 flossen 150 Millionen Euro in das Programm, das von Bund und Ländern je zur Hälfte gemeinsam finanziert wird. So wurden in den vergangenen vier Jahren 260 Professorinnen auf unbefristete W2- und W3-Stellen berufen. Der Anteil der Frauen auf W2- und W3-Professuren hat sich alleine zwischen 2008 und 2010 um 60 Prozent erhöht. Insgesamt ist jede fünfte Professur mit einer Frau besetzt, im Jahr 2000 war es noch jede zehnte.
Weitere Informationen unter: www.bmbf.de/de/494.php.
Nein zum Forschungsrating
Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Dezember-Ausgabe gefragt, ob sie eine vergleichende Bewertung von Forschungsleistungen, wie sie der Wissenschaftsrat im Rahmen eines "Forschungsrating" erprobt hat, für sinnvoll erachten. 81,6 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Nein, 18,4 Prozent mit Ja.
Ja zum Bildungsstaatsvertrag?
Die Länder Bayern, Niedersachsen und Sachsen wollen der gegenseitigen Anerkennung von Lehramtsabschlüssen mit Hilfe eines Staatsvertrages eine höhere Bindungskraft verleihen, als dies durch bisherige Beschlüsse der Kultusministerkonferenz der Fall ist. Begrüßen Sie diese Initiative?
Einstellungsaltersgrenze in NRW geändert
(Ad.) Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat in der am 8. Dezember 2012 in Kraft getretenen neuen Hochschulwirtschaftsführungsverordnung (HWFVO) geänderte Regelungen zur Altersgrenze für die Verbeamtung von Professoren getroffen. Wie bisher muss die Hochschule, die eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer ernennt oder übernimmt, die bzw. der das 45. Lebensjahr überschritten hat, einen zusätzlichen, einmaligen nach Lebensalter gestaffelten Betrag an das Land Nordrhein-Westfalen leisten. Der Betrag dient der Abgeltung der Versorgungslasten und wird versicherungsmathematisch ermittelt. Hat die Bewerberin oder der Bewerber eine Dienstpflicht nach Art. 12a GG abgeleistet, in einem freiwilligen sozialen Jahr, einem Jugendfreiwilligendienst, Entwicklungsdienst oder Bundesfreiwilligendienst teilgenommen, Mutterschutz in Anspruch genommen, ein Kind unter 18 Jahren tatsächlich betreut oder einen pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen tatsächlich gepflegt, erhöht sich das Einstellungsalter um diese Zeiten. Bei schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten behinderten Menschen darf die Höchstaltersgrenze um bis zu drei Jahre überschritten werden. Die Überschreitung darf insgesamt nicht mehr als sechs Jahre betragen. In der Neuregelung nicht mehr enthalten ist die Formulierung, dass die Überschreitung der Altersgrenze "wegen" der genannten Gründe erfolgt sein muss. Damit wird eine langjährige Forderung des Deutschen Hochschulverbandes nach einer Lockerung der bisherigen Rechtslage erfüllt, die auf einer strengen Kausalität zwischen der verzögerten Einstellung und den geltend gemachten Verzögerungsgründen beruhte. Eine Überschreitung der Altersgrenze ist unabhängig von der oben genannten Regelung zu den Verzögerungsgründen auch nach der neuen Rechtslage weiterhin in Fällen möglich, in denen das Land Nordrhein-Westfalen bereits ohnehin die Versorgungsleistungen übernimmt oder es bei Übernahme der Beamtin oder des Beamten Ausgleichszahlungen eines anderen Dienstherrn nach dem Versorgungslastenteilungs-Staatsvertrag oder vergleichbaren Regelungen erhält.
(Uf.) Der Bundesfinanzhof hat mit aktuellem Urteil (Az.: VIII R 57/09) festgestellt, dass Aufwandsentschädigungen ehrenamtlicher Betreuer nach § 1835a BGB zwar unter die Einnahmen aus selbständiger Arbeit (§ 18 EStG) fallen. Diese Aufwandsentschädigungen seien aber steuerfrei, und zwar ab 2011 betraglich begrenzt nach § 3 Nr. 26 b EStG. Diese Steuerbefreiung aus der Tätigkeit der ehrenamtlichen rechtlichen Betreuung, Vormünder und Pfleger ist auf höchstens 2.100 Euro im Jahr begrenzt, auch wenn mehrere Betreuungen übernommen werden.
Der Freibetrag für diese ehrenamtlichen Betreuungen ebenso wie der Freibetrag für die nebenberuflichen Tätigkeiten nach § 3 Nr. 26 EStG als Übungsleiter für Vorträge, Lehrtätigkeiten oder Prüfungstätigkeiten (sog. Übungsleiterfreibetrag) soll ab 1. Januar 2013 auf den Höchstbetrag von 2.400 Euro pro Jahr erhöht werden. Das Gesetzgebungsverfahren (Gesetz zur Entbürokratisierung des Gemeinnützigkeitsrechts) ist jedoch noch nicht abgeschlossen.
Steuererklärung: Anhängige Musterverfahren
(Uf.) Das Bundesfinanzministerium hat aktuell mitgeteilt, dass Finanzämter folgende Vorläufigkeitsvermerke bei den Steuerbescheiden vornehmen: Bei Einkommensteuer-bescheiden ab 2008 erfolgt ein Vorläufigkeitsvermerk für die Nichtabziehbarkeit der Gewerbesteuer und von 2006 bis 2011 in Bezug auf die beschränkte Abziehbarkeit von Kinderbetreuungskosten. Des Weiteren erfolgen Vorläufigkeitsvermerke für die Nichtabziehbarkeit von Steuerberatungskosten als Sonderausgaben, die beschränkte Abziehbarkeit von Vorsorgeaufwendungen (2005 bis 2009), die Nichtabziehbarkeit von Beiträgen zur Rentenversicherung als vorgenommene Werbungskosten bei den Einkünften im Sinne des § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a EStG ab 2005, die Besteuerung der Einkünfte aus Leibrenten ab 2005, die Höhe der kindbezogenen Freibeträge, die Höhe des Grundfreibetrags und die Höhe des Freibetrags zur Abgeltung des Sonderbedarfs eines sich in Berufsausbildung befindenden, auswärtig untergebrachten, volljährigen Kindes (§ 33a Abs. 2 EStG) ab 2002.
GWK 2013
Im Jahr 2013 ist Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK). Sie folgt damit Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, die den Vorsitz im Jahre 2012 innehatte und im Jahre 2013 stellvertretende Vorsitzende ist. Die beiden Vorsitzenden sind von der GWK im November 2011 für zwei Jahre gewählt worden und wechseln sich nun nach einem Jahr im GWK-Vorsitz ab.
Trauer um verunglückten Präsidenten
Die Universität Bayreuth trauert um ihren Präsidenten, Professor Rüdiger Bormann, der am 13. Janaur 2013 durch einen tragischen Unfall in Köln ums Leben kam. Der Physiker wurde 60 Jahre alt. Bundesweit erlangte er durch die Plagiatsaffäre Guttenberg Bekanntheit (vgl. Newsletter 3 und 5/2011).
Seit dem 1. Januar 2013 hat die Jacobs University eine neue Geschäftsführung: Universitätspräsident und Sprecher der Geschäftsführung ist Professor Heinz-Otto Peitgen. Ihm zur Seite als zweite Geschäftsführerin steht Frau Professor Katja Windt, "Hochschullehrerin des Jahres 2008", die als Provost wesentlich für die akademische Entwicklung der Universität verantwortlich ist. Beide lösen Professor Joachim Treusch ab, dessen Amtszeit als Präsident und Geschäftsführer der Jacobs University am 31. Dezember 2012 nach über sechs Jahren endete.
Quelle: klussmann.org
Deutschlands höchstdotierter Lehrpreis für die Universität Kassel
Der mit 125.000 Euro dotierte Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre ist am 18. Dezember 2012 in Wiesbaden an das Team von Frau Professor Heike Klussmann für das Projekt "Bau Kunst Erfinden" gegangen. Bei dem im Jahre 2009 ins Leben gerufenen Projekt arbeiten Lehrende, Forschende und Studierende der Universität Kassel aus den Gebieten Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung sowie Bildende Kunst in gemischten Gruppen zusammen. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung neuartiger Materialsysteme. Zu den Ergebnissen gehört z. B. "BlingCrete", ein Licht reflektierender Beton.
Jürgen Kaube von der F.A.Z ist von der Zeitschrift "medium magazin" in der Kategorie Wissenschaft zum "Journalisten des Jahres" gekürt worden. Der Redakteur für "Geisteswissenschaften" und "Neues Sachbuch", der zugleich die Seite "Forschung und Lehre" betreut, wurde für die inhaltliche Bandbreite und den Stil seiner Artikel sowie für seine Unabhängigkeit ausgezeichnet.
Universität Mannheim, Donnerstag, 14. Februar 2013, 10:00-18:00 Uhr
Freitag, 15. Februar 2013, 11:00-16:00 Uhr
Zeit- und SelbstmanagementUniversität Mannheim, Montag, 18. Februar 2013, 10:00-18:00 Uhrhttp://www.hochschulverband.de/cms1/638.htm
Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin, Dienstag, 19. Februar 2013, 11:00-16:00 Uhr
- in Zusammenarbeit mit der innokomm-Akademie -
Wissenschaftszentrum Bonn, Donnerstag, 21. Februar 2013, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1068.html
Donnerstag/Freitag, 21./22. Februar 2013
Dienstag, 26. Februar 2013, 10:00-16:00 Uhr
Universität Mannheim, Dienstag, 26. Februar 2013, 11:00-16:30 Uhr
Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin,
Dienstag, 26. Februar 2013, 10:00-17:30 Uhr
Kariere und Berufung
Universität Mannheim, Donnerstag, 28. Februar 2013, 10:00-18:00 Uhr
Schwerpunkt: Aufstieg durch Bildung?
Michael Hartmann: Eine echte Erfolgsgeschichte?
Renate Köcher: Durchlässig und chancengerecht?
Aladin El-Mafaalani: Drang nach Veränderung
Erfolgreiche Bildungsaufsteiger
Bernd Stöver: Vom Tellerwäscher zum Millionär?
Der American Dream als Möglichkeit
Georg Kamphausen: Einsamkeit und Freiheit
Wer verteidigt die Leitidee der Institution Universität?
Christoffer H. Grundmann: Wer kann das - noch - bezahlen?
Exorbitante Studiengebühren treiben US-amerikanische Universitäten in die Krise
André Thess: Die Donnerstagsfrage
Wie Studenten bei einer Energiewahl abstimmen würden
DHV-Gruppe Regensburg
(Wi.) Per Briefwahl wurde im Dezember in Regensburg ein neuer Vorstand bestimmt: Neu gewählt wurden Frau Professor Sabine Demel (Lehrstuhl für Kirchenrecht) sowie Professor Nikolaus Korber (Professur für Anorganische Chemie). Nicht mehr im Amt sind der bisherige Vorsitzende Professor Hans-Jürgen Becker (Bürgerliches Recht, Europäische Rechtsgeschichte und Kirchenrecht) sowie die beiden weiteren Vorstandsmitglieder Professor Oliver Reiser (Institut für Organische Chemie) und Professor Alexander Thomas (Institut für Experimentelle Psychologie).
Quelle. TU Bergakademie Freiberg
Stopp den Prof
Mitarbeiter und Professoren des Instituts für Informatik der TU Bergakademie Freiberg haben eine mobile Anwendung für Smartphones, die App "myTU", entwickelt. Die Nutzer können seit Oktober 2012 unter anderem mobil ihren Stundenplan organisieren, das Mensa-Menü einsehen und nach verfügbaren Medien in der Bibliothek schauen. Für bundesweites Aufsehen sorgt inzwischen ein spezielles Feature: Es ermöglicht den Studierenden, noch während der Vorlesungen ihren Dozenten in Echtzeit anzuzeigen, ob sie die Lehrinhalte verständlich und mit angebrachter Geschwindigkeit präsentieren. Sollten innerhalb von zwei Minuten mehrere Studierende einen Stopp-Knopf bedienen, erhält der Lehrende den Hinweis, dass das aktuelle Thema nicht verstanden wird und er es deswegen noch einmal erklären sollte. Die Informationen werden anonym auf das mobile Endgerät des Dozenten übermittelt.
(Gü.) Integrierte Hochschulportallösung auf Basis von Microsoft SharePoint Technologie
Hochschulen sind komplexe Organisationen mit komplexen IT-Systemen. Die steigende Anzahl unterschiedlicher IT-Systeme an Hochschulen, die den Anwendern ihre Arbeit eigentlich erleichtern sollten, führt häufig zu einer Beeinträchtigung der Nutzerfreundlichkeit. Eine Vernetzung und integrative Nutzung der bislang meist separaten Anwendungen gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. CampusNet Portal+ von der Datenlotsen Informationssysteme GmbH ermöglicht, ein personalisiertes und integriertes Hochschulportal aufzubauen. Dieses Hochschulportal dient als zentrale Anlaufstelle für alle Nutzer der Hochschule und kann flexibel um weitere Services und Komponenten der Hochschule ergänzt werden. Die Nutzer erhalten per Single-Sign-on Zugriff auf alle für sie relevanten Anwendungen und Informationen. Die Integration von Drittsystemen in das zentrale Hochschulportal ist möglich und bietet Hochschulen wie Anwendern zusätzliche Vorteile. Beispielweise können Studierende und Lehrende von einer möglichen Integration der Bibliothekssysteme profitieren. Bei der Realisierung von CampusNet Portal+ setzen die Datenlotsen auf die neueste SharePoint-Technologie von Microsoft. Damit erhalten Hochschulen eine professionelle, skalierbare und zukunftsfähige technologische Grundlage für ihr Portal, die sich im Unternehmenseinsatz bereits seit Jahren bewährt hat. Mehr Informationen finden Sie unter:
http://www.datenlotsen.de/index.php/de/
(Gü.) Stipendienprogramm "MINT Excellence" startet in die neue Runde
Neue Bewerbungsrunde des Stipendienprogramms für MINT-Studierende am 12. November gestartet
Nachdem das Stipendienprogramm "MINT Excellence" im vergangenen Jahr erfolgreich gestartet ist, unterstützt die Manfred Lautenschläger-Stiftung auch in diesem Jahr wieder 30 Studierende der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik zwei Jahre lang mit jeweils 750 Euro pro Semester. Die Bewerbungsfrist hat am 12. November 2012 begonnen und endet am 15. Mai 2013.
Die 300 besten Bewerber werden zu einem zweitägigen Assessment-Center am 28. und 29. Juni 2013 in die MLP-Unternehmenszentrale nach Wiesloch eingeladen. "MINT Excellence" fördert herausragende Studierende nicht nur finanziell. Alle 300 Finalisten werden zusätzlich in ein Netzwerk aufgenommen. Dort können sie Vorträge und Workshops besuchen, die ihnen Schlüsselkompetenzen für einen erfolgreichen Berufsstart vermitteln.
Durchgeführt wird das Programm vom unabhängigen Finanz- und Vermögensberater MLP, Kooperationspartner ist das Innovationsmagazin Technology Review aus dem Heise Verlag. Darüber hinaus unterstützt "MINT Zukunft schaffen", eine Initiative der deutschen Wirtschaft gegen den Fachkräftemangel in naturwissenschaftlich-technischen Berufen, das Projekt.
"Mit dem Stipendienprogramm fördert meine Stiftung engagierte Studierende, die etwas bewegen wollen und Deutschland somit zukunftsfähig machen", sagt Dr. h. c. Manfred Lautenschläger, Gründer der Manfred Lautenschläger-Stiftung und von MLP.
"Das MINT Excellence Programm hat einen sehr hohen Nutzwert für die Teilnehmer. Das zeigen die Erfahrungen des ersten Jahres. Besonders attraktiv finde ich den Netzwerk-Aspekt", sagt Dr. Manfred Pietschmann, Herausgeber von Technology Review.
Weitere Informationen zu den Stipendien unter:
(Gü.) CARabatt liefert Wunschautos zu Internetpreisen
Großabnehmer-Konditionen - das ist das Geheimnis der hohen Nachlässe auf Neufahrzeuge, die der DHV-Partner CARabatt als einer der führenden Kfz-Internetvermarkter den Mitgliedern des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) bietet.
Der DHV und seine Mitglieder profitieren als CARabatt-Partner gleich dreifach:
1.) von hohen Nachlässen auf die Preisempfehlung des Herstellers
2.) von der freien Auswahl Ihres Wunschfahrzeuges
3.) von autorisierten Markenhändlern als Vertragspartnern.
Und das funktioniert ganz einfach: Wunschmarke anklicken, Wunschauto zusammenstellen und unverbindlichen Vermittlungsauftrag an CARabatt senden. Alles Weitere erledigen die CARabatt-Profis für Sie - kosten- und gebührenfrei. Oder rufen Sie uns an - unter 02327-994 885-1 stehen Ihnen unsere freundlichen Servicemitarbeiter gern zur Verfügung. Wir freuen uns auf Sie!
Mehr Informationen und Angebote des Monats: http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/newsletter/carabatt0113.pdf
http://www.hochschulverband.de/cms1/index.php?id=1286
(Gü.) VS mit dem "Systemhaus Schule" auf der Didacta 2013
Vom 19. bis 23. Februar 2013 können Sie Möblierungskonzepte unseres DHV-Partners VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken, dem Einrichter für lebenslanges Lernen, hautnah in Köln erleben. Auf 362 m² wird der Schul- und Büromöbelproduzent mit seinem "Systemhaus Schule" bei der diesjährigen didacta, der weltweit größten Bildungsmesse präsent sein.
Gezeigt werden ganzheitliche, praxistaugliche und nachhaltige Einrichtungs- und Systemlösungen für Bildungsstätten aller Altersklassen - von der Kita, über die Grundschule und weiterführende Schulen bis hin zu Hochschulen, Universitäten und Firmenschulungsräumen.
Egal ob Seminarräume, Besprechungs- oder Büroraum: Bei VS werden moderne, hochfunktionelle und ganzheitliche Einrichtungskonzepte mit flexiblen Möbeln und Medienin­tegration geboten.
Schauen Sie vorbei und überzeugen Sie sich von der Qualität und Funktionalität der VS-Produkte. Ihre persönliche und kostenlose Eintrittskarte können Sie per Mail an dhv@vs-moebel.de bestellen.
(Gü.) Zukünftige Ballett-Stars tanzen im Augustinum
Bundesjugendballett auf Tournee durch die Theater von sechs Seniorenwohnstiften
Am 14. Februar 2013 ist das Bundesjugendballett in Aumühle erstmals in einem Seniorenwohnstift des Augustinum zu Gast. Im Juni geht es dann auf Tournee durch weitere fünf Augustinum-Häuser. Die Compagnie, die seit der Spielzeit 2011/2012 existiert, besteht aus acht internationalen Tänzerinnen und Tänzern zwischen 18 und 23 Jahren, die gerade ihre Ausbildung abgeschlossen haben. John Neumeier - Inbegriff moderner Ballettkultur in Deutschland - ist ihr Intendant, Hamburg mit seinem weltweit etablierten Ballettzentrum ist Standort der Truppe.
Das Bundesjugendballett hat das Ziel, neue Räume zu bespielen. Nicht die Opernhäuser und Theater, sondern Schulen, Museen, Clubs oder soziale Einrichtungen werden gesucht, also Standorte, an denen die Welt des Tanzes normalerweise wenig Beachtung findet. Sogar in einem Gefängnis sind die Nachwuchstänzer bereits aufgetreten. John Neumeier sieht das Bundesjugendballett als Vermittlungsinstanz zwischen Jugendkultur, Hochkultur und Bevölkerung.
Das Bundesjugendballett gastierte mittlerweile in China und Russland. Es ist etwas Besonderes, dass die Compagnie sechs Gastspiele im Augustinum gibt. Die jungen Tänzer sind hoch motiviert, denn sie haben, anders als eine normale Compagnie, keine feste Bühne, kein vorgegebenes Repertoire und - keine Privilegien. Sie müssen sich alles selbst erarbeiten und um ihr Publikum werben. So wird das Augustinum in den Genuss eines außergewöhnlichen und frischen Programms kommen, das die Compagnie exklusiv erarbeitet hat.
Die Tournee ist eine Kooperation zwischen dem Augustinum und dem Bundesjugendballett. Das Bundesjugendballett wiederum wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.
Mehr Informationen im Internet unter: www.bundesjugendballett.de
Donnerstag, 14. Februar 2013, Beginn: 19:30 Uhr
DHV und Deutscher Fundraising Kongress
(Gü.) 20. Deutscher Fundraising Kongress: Erste Workshops ausgebucht
Jeder will ihn, wenigen gelingt es: Großspender zu gewinnen ist das Ziel vieler Fundraiser. Zwar ist der Workshop "Ansprache von Großspendern" bereits ausgebucht, aber beim Seminar zu diesem Thema sind noch Plätze frei. Andere Seminare helfen, die Bedürfnisse der Spender besser kennenzulernen.
Für das Seminar "Großes mit Großspendern bewegen - auf die individuelle Betreuung kommt es an" ist die Registrierung noch möglich. Diana Auwärter vom Malteser Hilfsdienst beleuchtet den so genannten "Großspenderkreislauf", den Aufbau einer Danksystematik und einer Wertschätzungskultur. Denn Großspenderbetreuung ist mehr als Public Fundraising auf Hochglanz. Das Privileg im Großspender-Fundraising ist, engagierte und interessierte Spender kennenzulernen und individuell auf sie eingehen zu können, mit ihnen gemeinsam etwas zu bewegen und gestalten.
Doch wer sind die (Groß-)Spender, und warum spenden sie? Künftig stehen weniger die Fundraising-Methoden im Vordergrund, wie kürzlich im Fundraising-Echo zu lesen war, sondern die Bedürfnisse des einzelnen Spenders. Passend dazu wird Professor Jürgen Schupp auf dem Deutschen Fundraising Kongress ein Seminar zum Thema "Psychologie des Spendens - Studie Spenderverhalten" veranstalten. Der Forscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat untersucht, wer die Spender sind und was sie antreibt; die Studie greift auf Daten einer Langzeitstudie zurück. Die spannenden Ergebnisse werden im Seminar vorgestellt.
Über den Deutschen Fundraising Kongress:
Der Deutsche Fundraising Kongress ist die größte Weiterbildungs- und Networkingveranstaltung für alle Fundraiserinnen und Fundraiser im deutschsprachigen Raum. Wer alle Möglichkeiten der drei Kongresstage ausschöpft, kann einen ganztägigen Workshop, bis zu fünf verschiedene Seminare und zwei Table Sessions besuchen. Die Teilnehmer wählen aus sechs Kategorien (z.B. Kommunikation & Marke, Online Fundraising & Social Media, CSR & Unternehmen) und insgesamt 90 Einzelveranstaltungen.
Melden Sie sich jetzt an zum 20. Deutschen Fundraising Kongress, 24. bis 26. April 2013 in Berlin: www.fundraising-kongress.de.
Weitere Informationen: Kongressbüro, Telefon 030 / 531 47 37-36, info@fundraising-kongress.de
(Gü.) Mit Rovos Rail durch das südliche Afrika von Kapstadt bis nach Dar Es Salaam
Afrikas großartigste Zugreise in einem der luxuriösesten Züge der Welt führt Sie in 18 Tagen über mehr als 6.000 km durch den Süden und Osten des Schwarzen Kontinents durch Südafrika, Botswana, Simbabwe und Tansania. Die Route verbindet das Kap der Guten Hoffnung mit der tropischen Küste Ostafrikas, führt auf nahezu in Vergessenheit geratenen Schienenwegen durch die unerschlossene Wildnis Nordsambias und zu einzigartigen Naturwundern wie den Viktoriafällen. Genießen Sie im Rahmen dieser exklusiv deutschsprachig geführten Rovos Rail Sonderreisen in ungezwungener Atmosphäre viktorianische Eleganz und erstklassigen Service an Bord des Zuges sowie bei zahlreichen Ausflügen fantastische Landschaftseindrücke, spannende Safari-Wildbeobachtungen sowie faszinierende Einblicke in das Leben der Menschen im Herzen Afrikas.
Reisepreis pro Person ab 12.207,50 Euro (DHV-Sonderpreis) inklusive:
- 10 Nächte in einer Abteil-Suite Dusche/WC im Rovos Rail,
- 2 Übernachtungen in einer First-Class-Safari-Lodge im Madikwe-Wildreservat, 3
Pirschfahrten, 1 Übernachtung in einer Safari-Lodge am Chobe-Nationalpark,
Wildbeobachtungsfahrten per Boot
- je 1 Hotelübernachtung im First-Class-Hotel in Kapstadt und in Dar es Salaam
- alle Mahlzeiten und Getränke an Bord des Rovos Rail inklusive
08.08.-25.08.2013
Das ausführliche Reiseprogramm sowie eine ausführliche Beratung erhalten Sie bei Ihrem DHV Verbandsreisebüro Merkana unter +49 2191 9288-0 oder dhv@merkana.de
(Gü.) Forschung und Lehre treffen Frohsinn und Lachen
Forschung und Lehre treffen Frohsinn und Lachen - unter diesem Motto bietet die Seminaris-Gruppe Mitgliedern des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) närrische Tage während der diesjährigen Karnevalssession im Seminaris Kongresspark Bad Honnef.
Im Seminaris Kongresspark Bad Honnef treffen sich die ortsansässigen Jecken und ihre Gäste aus der gesamten Bundesrepublik zu zahlreichen Karnevalssitzungen und närrischen Feten. Ob zu Weiberfastnacht die große "Mädchen-Sitzung" oder am Sonntag die "Zugauflösungsparty" - "Jecke Töön" bestimmen auch das Programm im Kur- und Kongresshaus der Stadt. Dort, wo sich in der nicht-närrischen Zeit ideale Voraussetzungen für Seminare und Tagungen, für Konferenzen und Kongresse sowie für Meetings und Messen finden, regiert in der Woche von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch Prinz Karneval - eine tolle Gelegenheit, einmal richtig auszuspannen und zu feiern.
Das besondere Plus für DHV-Mitglieder: Sie erhalten in allen Seminaris- und Avendi-Hotels günstige Sonderkonditionen. Denn schließlich ist der Verband ein Kooperationspartner der Gruppe - und da wird immer noch einmal ganz besonders scharf nachgerechnet, wenn eine Veranstaltung des DHV in einem Seminaris-Hotel stattfinden soll - oder wenn DHV-Mitglieder einmal ein paar Tage entspannen wollen. Marketing-und Vertriebsdirektorin Angela Karst empfiehlt: "Nennen Sie bei der Anfrage oder der Buchung doch einfach das Stichwort "DHV", damit Sie in den Genuss unserer Sonderkonditionen kommen!"
Weitere Informationen und Beratung unter sales@seminaris.de oder Telefon (0 41 31) 7 13-888.
Für alle, die uns mal von unserer anderen Seite kennenlernen wollen, haben wir ein Gewinnspiel vorbereitet:
Gewinnen Sie ein Karnevalswochenende im Seminaris-Kongresspark Bad Honnef!
http://www.seminaris.de/hotels/seminaris-hotel-bad-honnef/karneval-2013.html
(Gü.) "At your side" - der Kunde steht bei Brother immer an erster Stelle
Drei kleine Worte beschreiben ein Weltunternehmen: "At your side". Brother hat sich nicht nur als führender Anbieter intelligenter Output-Lösungen einen Namen gemacht, sondern auch als ein besonders faires und serviceorientiertes Unternehmen. Das gilt für private Anwender ebenso wie für die Profis in großen Unternehmen.
Brother, ein Unternehmen, das vor 50 Jahren in Deutschland in Hamburg anfing und dann über Frankfurt an seinen jetzigen Standort Bad Vilbel kam, gehört weltweit zu den führenden Anbietern von Output-Lösungen - vom Laser-Multifunktionsgerät für komplexe Profi-Netzwerke über brillante Fotoprinter für private Anwender bis zum Beschriftungssystem mit patentierten Bändern. Als besonders service- und anwenderorientiertes Unternehmen setzt Brother traditionell auf die Zusammenführung von Entwicklung, Produktion und Vertrieb im eigenen Haus.
In Deutschland lenkt die deutsche Tochter von Brother International GmbH von Bad Vilbel aus die breit gefächerten Vertriebs- und Service-Aktivitäten, ist Marktführer in den Bereichen Laser-Multifunktion sowie Laser- und Tinten-Fax.
Gegründet wurde Brother bereits im Jahr 1908 – von Kenkichi Yasui als Reparaturwerkstatt für Nähmaschinen im japanischen Nagoya, noch heute Stammsitz der weltweiten Brother-Aktivitäten mit der Europazentrale in Manchester (England).
Im letzten Geschäftsjahr erzielte die deutsche Brother-Tochter mit rund 200 Mitarbeitern beachtliche 366 Millionen Euro Umsatz.