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Timestamp: 2016-10-22 21:29:52
Document Index: 146407753

Matched Legal Cases: ['Art. 132', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

F.________ 1963, Beschwerdef�hrer,
vertreten durch F�rsprecher Dr. Hansulrich Weber, Marktgasse 27, 4900 Langenthal,
Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft, Bundesgasse 35, 3011 Bern, Beschwerdegegnerin, vertreten durch F�rsprecherin Barbara K�nzi-Egli, Thunstrasse 84, 3074 Muri b. Bern.
F.________, geboren 1963, war seit 13. September 1999 bei der M.________ angestellt, f�r welche er sp�ter als Gesch�ftsf�hrer der neu gegr�ndeten E.________ t�tig und bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft (nachfolgend: Schweizerischen Mobiliar) gegen die Folgen von Unf�llen versichert war. Am 23. Mai 2000 war er in einen Auffahrunfall verwickelt, bei welchem sein Auto eingangs des Tunnels B.________ von hinten angefahren und in den vor ihm stehenden Wagen geschoben wurde. Die Schweizerische Mobiliar erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Mit Schreiben vom 30. Januar 2002 k�ndigte die E.________ das Arbeitsverh�ltnis per 31. M�rz 2002. Am 9. Dezember 2002 trat F.________ eine neue Arbeitsstelle bei einem Besch�ftigungsgrad von 50 % an. Am 27. Oktober 2003 erstattete die MEDAS ihr Gutachten. Mit Verf�gung vom 14. Januar 2004 stellte die Schweizerische Mobiliar ihre Leistungen auf den 1. Januar 2004 ein. Mit Einspracheentscheid vom 12. Mai 2004 hielt sie an ihrer Leistungseinstellung fest.
F.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Antrag, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die Schweizerische Mobiliar zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen zu erbringen. Die Schweizerische Mobiliar l�sst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz �ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Damit wurde das Eidgen�ssische Versicherungsgericht und das Bundesgericht in Lausanne zu einem einheitlichen Bundesgericht (an zwei Standorten) zusammengef�gt (Seiler/von Werdt/G�ngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2007, S. 10 Rz 75) und es wurde die Organisation und das Verfahren des obersten Gerichts umfassend neu geregelt. Dieses Gesetz ist auf die nach seinem Inkrafttreten eingeleiteten Verfahren des Bundesgerichts anwendbar, auf ein Beschwerdeverfahren jedoch nur dann, wenn auch der angefochtene Entscheid nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ergangen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG). Da der kantonale Gerichtsentscheid am 2. September 2005 und somit vor dem 1. Januar 2007 erlassen wurde, richtet sich das Verfahren nach dem bis 31. Dezember 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetz �ber die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) vom 16. Dezember 1943 (vgl. BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395).
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Leistungsvoraussetzung des nat�rlichen (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) und des ad�quaten Kausalzusammenhangs (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis), insbesondere bei Unf�llen mit einem Schleudertrauma der Halswirbels�ule ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle (BGE 117 V 359), zutreffend dargelegt. Dasselbe gilt f�r die Anforderungen an einen �rztlichen Bericht (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
Die Schweizerische Mobiliar hat bereits in ihrer Verf�gung vom 14. Januar 2004 und in ihrem Einspracheentscheid vom 12. Mai 2004 den nat�rlichen Kausalzusammenhang im Sinne einer Teilursache bejaht. Ebenfalls nicht streitig ist, dass bez�glich Vorliegens einer HWS-Distorsion und des bunten Beschwerdebilds auf das MEDAS-Gutachten vom 27. Oktober 2003 abgestellt werden kann. Sie widersetzt sich denn auch nicht mehr der Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs nach der Rechtsprechung von BGE 117 V 359. Zu pr�fen ist somit, ob die Beschwerden des Versicherten nach wie vor in einem ad�quaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 23. Mai 2000 stehen.
4.1 Anl�sslich der Erstbehandlung am 10. Juni 2000 im Spital A.________ wurde ein Hartspann paravertebral �ber der ganzen HWS, keine neurologischen Auff�lligkeiten an der oberen Extremit�t und eine schmerzbedingte Bewegungseinschr�nkung der HWS festgehalten. Radiologisch seien keine oss�ren L�sionen nachgewiesen. Die HWS Funktionsaufnahme vom 13. Juni 2000 ergab eine leicht reduzierte Beweglichkeit im Segment C4 bis C7 mit im �brigen normaler Beweglichkeit der oberen HWS ohne Luxation oder Subluxation.
4.2 Dr. med. G.________, Facharzt f�r Neurologie, hielt am 19. Juni 2001 fest, er habe den Versicherten erstmals am 3. Juli 2000 untersucht, und diagnostizierte ein unkompliziertes craniocervicales Akzelerations-/Dezelerationstrauma ohne oss�re Verletzungen oder Beeintr�chtigung neuraler Strukturen. Am 5. Juli 2000 kam er zum Schluss, vorerst k�nne auf weitere neuroradiologische und neuropsychologische Untersuchungen verzichtet werden. Der Versicherte verneine einen wesentlichen oder l�ngeren Bewusstseinsverlust sowie eine Erinnerungsl�cke. Er habe zudem ein stumpfes Knietrauma ohne �ussere Verletzung erlitten. Es werde ein stabilisierender Kragen verordnet, welcher vor allem nachts zu tragen sei. Vorerst sei die volle Arbeitsf�higkeit beizubehalten. Am 21. November 2000 berichtete Dr. med. G.________, oss�re Verletzungen seien vom Spital A.________ und Verletzungen des Gewebes des Gehirns, des R�ckenmarks sowie der dort austretenden Nervenwurzeln von ihm ausgeschlossen worden. Es best�nden �bliche Beschwerden, welche medikament�s und physiotherapeutisch angegangen w�rden.
4.3 Dr. med. H.________, Oberarzt, Klinik R.________, hielt am 24. Juli 2001 einen Status nach Verkehrsunfall am 23. Mai 2000 mit HWS-Distorsion bei persistierendem zervikozephalem Symptomkomplex, vegetativer Dysregulation und leichten neuropsychologischen Funktionsst�rungen fest. Der Versicherte habe m�glicherweise beim Unfall den Kopf mehrfach angeschlagen, mit Sicherheit am Lenkrad mit Prellmarke rechts frontal. Er habe keine Bewusstseinsst�rung gehabt. Von weiteren Abkl�rungen seien keine wesentlichen, therapierelevanten und abweichenden Erkenntnisse zu erwarten. Er empfahl die Wiederaufnahme der Physiotherapie, den Versuch mit Akkupunktur und Ergotherapie sowie eine psychologische Betreuung, eigenst�ndige lokale W�rmeapplikation und nochmaligen Versuch mit einem SSRI.
4.4 Dr. phil. S.________, Fachpsychologe f�r Psychotherapie und Neuropsychologie, Psychiatrische Poliklinik, Universit�tsspital X.________, welcher den Versicherten im Rahmen einer Schleudertraumastudie betreute, berichtete am 20. M�rz 2002, die bisherige Physiotherapie habe keine Besserung, eher eine Verschlechterung gebracht. Seit mehreren Monaten habe er keine Therapie mehr. Er habe stets voll gearbeitet, sei aber weniger leistungsf�hig und nach erhaltener K�ndigung wegen internen Umstrukturierungen auf Stellensuche. Dr. phil. S.________ diagnostizierte einen Status nach HWS-Distorsion mit zervikozephalen und vegetativen Beschwerden sowie leichten Beeintr�chtigungen der Aufmerksamkeit. Im Bericht vom 1. Juli 2002 hielt er fest, die Beweglichkeit habe sich gebessert. Der Versicherte sei nach eigenen Angaben arbeitslos und auf Stellensuche bei voller Arbeitsf�higkeit. Neuropsychologisch zeige er in allen Aufmerksamkeitstests schlechtere Ergebnisse als beim ersten Mal. M�glicherweise handle es sich dabei um ein funktionelles Korrelat der aktuellen somatischen Beschwerden. Auf Grund der normalen Befunde der ersten Untersuchung sei eine zerebrale �tiologie unwahrscheinlich.
4.5 Die neurologisch-neurochirurgische Poliklinik der Universit�t X.________ hielt am 4. Juli 2002 gest�tzt auf ihre Untersuchungen im Rahmen der Schleudertraumastudie eine leichte Verbesserung der Nackenbeweglichkeit bei unver�nderten Beschwerden fest. Das MRI der HWS habe - abgesehen von einer kleinen, nicht behandlungsbed�rftigen medianen Diskushernie auf der H�he HWK3/4 ohne Beeintr�chtigung der neuronalen Strukturen - einen normalen Befund ergeben.
4.6 Dr. med. T.________, Facharzt f�r Ohren, Nasen, Hals, diagnostizierte am 9. August 2002 einen posttraumatischen chronischen Tinnitus beidseits ohne nachweisbare cochle�re Sch�digung.
4.7 Dr. phil. S.________ hielt am 12. August 2002 fest, der Versicherte gebe an, er sei weiterhin auf Stellensuche bei voller Arbeitsf�higkeit. Im Vergleich zum letzten Test gebe es weiterhin Beeintr�chtigungen, nachdem die Erstuntersuchung normal ausgefallen sei. Er vermute ein funktionelles Korrelat der aktuellen somatischen Beschwerden.
4.8 Am 14. Oktober 2002 diagnostizierte Dr. med. C._______, Augenarzt FMH, einen Status nach Schleudertrauma im Mai 2000 mit unklaren Sehst�rungen sowie eine okul�re Hypertension und berichtete, wegen des leicht erh�hten Augendrucks werde demn�chst eine computerisierte Gesichtsfelduntersuchung durchgef�hrt.
4.9 Am 18. November 2002 berichtete Dr. phil. S.________, der Versicherte sei nach eigenen Angaben weiterhin auf Stellensuche bei voller Arbeitsf�higkeit. Er leide zunehmend an psychischen Schwierigkeiten (Zukunfts�ngste, Niedergeschlagenheit). Es empfehle sich eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung. Die gegen�ber der Erstuntersuchung beeintr�chtigten Testergebnisse deutete Dr. phil. S.________ als funktionelles Korrelat der somatischen und psychischen Befindlichkeit. Neu diagnostizierte er eine zunehmende depressiv-�ngstliche Anpassungsst�rung (ICD-10: F 43.22).
4.10 Infolge der sich verst�rkenden Schmerzen wurde am 23. Oktober 2002 am Spital A.________ ein MRI des rechten Knies durchgef�hrt, das geringe degenerative Ver�nderungen im medialen und lateralen Meniskushinterhorn, eine Chondromalazie des lateralen Tibiaknorpels Grad 0, einen intakten Bandapparat sowie eine Exostose am medialen Femurkondylus dorsal ergab.
4.11 Dr. med. O.________, Chefarzt Orthop�die, Spital A.________, kam am 14. November 2002 zum Schluss, es best�nden klinisch keine sicheren Hinweise f�r eine Meniskuspathologie, auch im MRI gebe es keine sicheren Meniskuszeichen. Er empfahl, von einer Operation abzusehen, und verordnete Physiotherapie.
4.12 Ab Januar 2003 war der Versicherte bei Dr. med. N.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, in Behandlung. Nach mehreren Monaten Unterbruch setzte er diese ab November 2003 bei Dr. med. I.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, fort.
4.13 In ihrem polydisziplin�ren Gutachten vom 27. Oktober 2003 diagnostizierte die MEDAS mit Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit den Zustand nach HWS-Distorsion am 23. Mai 2000 bei chronischem zervikozephalem Beschwerdekomplex (ICD-10: M 53.0), �ngstlich depressiver Anpassungsst�rung im Rahmen des Schmerzsyndroms mit ausgepr�gtem Krankheitsgef�hl und hoch regressiven Copingstrategien (ICD-10: F 43.22), mittelschwerer neuropsychologischer Funktionseinschr�nkung (ICD-10: 06.7) nicht mit einer hirnorganischen Sch�digung vereinbar, chronischen funktionellen Kopfschmerzen im Rahmen von Spannungskopfschmerzen mit intermittierenden Migr�neanf�llen sowie wahrscheinlich funktionell bedingtem Augenflimmern und Tinnitus (ICD-10: G. 44.8). Zudem wurde ohne Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit ein Schmerzsyndrom des rechten Knies (ICD-10: M 24.8) sowie eine okul�re Hypertension (ICD-10: H 40.0) festgehalten. Gem�ss dem psychiatrischen Konsilium finde sich eine mittelschwere Merkf�higkeitsst�rung, die durch das chronische Schmerzsyndrom und die daraus resultierende Disstresssymptomatik erkl�rbar sei. Es best�nden keine Hinweis auf eine organische Genese. Aus psychiatrischer Sicht betrage die Restarbeitsf�higkeit mindestens 50 % und sei bei geeigneter Therapie deutlich steigerbar. Gem�ss dem rheumatologischen Konsilium bestehe aus orthop�disch-rheumatologischer Sicht eine zumutbare Arbeitsf�higkeit von 80 % als Gesch�ftsf�hrer als auch in einer anderen T�tigkeit. Der Neuropsychologe kam zum Schluss, das Gesamtniveau sei unterdurchschnittlich und entspreche angesichts der Ausbildung nicht den Erwartungen. Es gebe zum Teil deutliche Einbussen. Das Bild sei aber nicht einheitlich und nicht mit einer hirnorganischen St�rung erkl�rbar. Die Testergebnisse w�rden wahrscheinlich nicht dem tats�chlichen Potenzial entsprechen, sondern mit ung�nstigen intermittierenden Faktoren zusammenh�ngen (psychisch, k�rperliche Beschwerden, Motivation). Gem�ss dem neurologischen Konsilium liege ein altersentsprechend normaler Befund vor. Bei den Kopfschmerzen handle es sich um funktionelle Beschwerden, die nicht direkt auf den Unfall zur�ckgef�hrt werden k�nnten. Das Augenflimmern, das Tr�mmelgef�hl und der Tinnitus seien ebenfalls funktionelle Beschwerden und k�nnten bei Spannungskopfschmerzen als Begleitsymptome vorkommen. Aus neurologischer Sicht gebe es keine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit. Insgesamt seien vor allem die psychiatrischen, weniger die rheumatologischen Befunde limitierend. Sowohl in der angestammten als auch in jeder anderen T�tigkeit bestehe eine Arbeitsf�higkeit von 50 %. Es sei wahrscheinlich, dass er bereits direkt nach dem Unfall in seiner Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt gewesen sei, doch lasse sich dies quantitativ nicht erfassen. Bei der Auspr�gung der psychischen Anpassungsst�rung h�tten auch unfallfremde Faktoren (Verlust des Arbeitsplatzes, vorbestehende Pers�nlichkeitsstruktur) eine Rolle gespielt. Es gebe lebensgeschichtliche Hinweise daf�r, dass er in emotionalen Konfliktsituationen ein dysfunktionales Verhalten aktiviere und ein regressives Coping entwickle. Diese unfallfremden Faktoren h�tten ohne den Unfall nicht zu den geklagten Beschwerden f�hren k�nnen. Insbesondere die psychischen Beschwerden seien noch verbesserungsf�hig.
5.1 Die Vorinstanz hat den Unfall vom 23. Mai 2000 im Bereich der mittleren Unf�lle an der Grenze zu den leichten eingeordnet. Der Versicherte sieht den Unfall mindestens im Grenzbereich zu den schweren F�llen und macht geltend, der Unfall sei ein Ereignis von besonderer Dramatik. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen Umstand, der im Rahmen der Einteilung des Unfalls in leichte, mittlere und schwere F�lle zu ber�cksichtigen w�re, sondern um eines der massgebenden Kriterien. Unter Ber�cksichtigung des augenf�lligen Geschehensablaufs (Unfall auf der Autobahn, Geschwindigkeit des auffahrenden Autos von ca. 45 km/h, Totalschaden) ist h�chstens von einem Unfall im eigentlichen mittleren Bereich auszugehen. Daran �ndert nichts, dass es sich um eine Doppelkollision gehandelt hat (vgl. RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.1 [Urteil U 380/04 vom 15. M�rz 2005] sowie insbesondere Urteil U 330/03 vom 19. Mai 2004 E. 2.3). Auch dass sich der Unfall im Tunnel ereignet hat, vermag zu keiner anderen Einsch�tzung zu f�hren. Denn der hier zu beurteilende Fall ist nicht den schweren F�llen im mittleren Bereich zuzurechnen, da es sich vom Geschehensablauf her um einen, wenn auch mit Doppelkollision, so doch gew�hnlichen Auffahrunfall handelt und sich die beteiligten Personen nur leichte Verletzungen zuzogen (vgl. Polizeiprotokoll vom 28. Mai 2000; vgl. auch RKUV 1999 Nr. U 335 S. 207 sowie Urteil U 334/03 vom 15. November 2004, E. 3.1 mit Hinweisen). Somit ist der ad�quate Kausalzusammenhang zu bejahen, wenn eines der Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise oder die zu ber�cksichtigenden Kriterien in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sind.
5.2 Der Unfall vom 23. Mai 2000 hat sich nicht unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereignet noch war er - objektiv betrachtet (RKUV 1999 Nr. U 335 S. 207 E. 3b/cc; vgl. auch Urteil U 265/05 vom 21. Juni 2006, E. 3.2.1) - von besonderer Eindr�cklichkeit. Er hatte auch keine schweren Verletzungen oder Verletzungen besonderer Art zur Folge.
Die Diagnose eines Schleudertraumas oder einer schleudertrauma�hnlichen Verletzung vermag die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung f�r sich allein nicht zu begr�nden. Es bedarf dazu einer besonderen Schwere der f�r das Schleudertrauma typischen Beschwerden oder besonderer Umst�nde, welche das Beschwerdebild beeinflussen (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.2.3 [Urteil U 380/04 vom 15. M�rz 2005]). Diese k�nnen etwa in einer beim Unfall eingenommenen besonderen K�rperhaltung und den dadurch bewirkten Komplikationen (RKUV 2003 Nr. U 489 S. 357 E. 4.3 mit Hinweisen [Urteil U 193/01 vom 24. Juni 2003]), in einer fehlenden Kopfst�tze oder in einer vorhandenen Fahrzeugkupplung bestehen (vgl. Urteil U 488/05 vom 20. Oktober 2006, E. 3.2.2). Auf den Unfall vom 23. Mai 2000 trifft keine dieser Besonderheiten zu, sodass das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der Verletzung zu verneinen ist. Daran �ndern auch die persistierenden Beschwerden und Auswirkungen auf den Alltag nichts, da diese bei anderen Kriterien (Dauerbeschwerden, Grad und Dauer der Arbeitsunf�higkeit) zu ber�cksichtigen sind (vgl. Urteil U 488/05 vom 20. Oktober 2006, E. 3.2.2).
Entgegen der Vorinstanz ist auch eine ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung zu verneinen. Dieses Kriterium ist nicht allein nach einem zeitlichen Massstab zu beurteilen. Von Bedeutung sind vielmehr auch Art und Intensit�t der Behandlung sowie der Umstand, inwieweit noch eine Besserung des Gesundheitszustandes resp. der Arbeitsf�higkeit zu erwarten ist. Es muss, gesamthaft betrachtet, eine kontinuierliche, mit einer gewissen Planm�ssigkeit auf die Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichtete �rztliche Behandlung von ungew�hnlich langer Dauer vorliegen. Bei einem Schleudertrauma der HWS gilt eine zwei bis dreij�hrige Behandlung als noch im �blichen Rahmen liegend. Manualtherapeutische Massnahmen zur Erhaltung des Zustandes, �rztliche Verlaufskontrollen sowie eine medikament�se Schmerzbek�mpfung allein gen�gen diesen Anforderungen nicht (vgl. zum Ganzen etwa RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.2.4 [Urteil U 380/04 vom 15. M�rz 2005] sowie Urteile U 167/06 vom 31. Januar 2007, E. 5.2, U 488/05 vom 20. Oktober 2006, E. 3.2.3, oder U 265/05 vom 21. Juni 2006, E. 3.2.2). Angesichts des Umstandes, dass der Versicherte erst zwei Wochen nach dem Unfall erstmals einen Arzt aufsuchte und in der Folge zwar verschiedene fach�rztliche Abkl�rungen sowie insbesondere physiotherapeutische und medikament�se Behandlungen stattfanden, kann in den ersten rund zwei Jahren nicht von einer �rztlichen Behandlung im Sinne der dargelegten Rechtsprechung gesprochen werden. Zudem gab es immer wieder Behandlungsunterbr�che. Auch unter Ber�cksichtigung der durch die zunehmenden psychischen und funktionellen Beschwerden notwendig gewordenen und weiterhin angebrachten Behandlungen ist gesamthaft gesehen keine planm�ssige �rztliche Behandlung von �berm�ssig langer Dauer ausgewiesen.
Hingegen hat die Vorinstanz das Kriterium der Dauerbeschwerden zu Recht bejaht. Es ist jedoch nicht in besonders ausgepr�gter Weise gegeben.
Mit der Vorinstanz ist auch eine �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat, zu verneinen, da sich daf�r in den Akten keine Anhaltspunkte ergeben. Daran �ndern auch die Einw�nde des Versicherten nichts. Insbesondere kann nicht gesagt werden, die Schweizerische Mobiliar habe die notwendigen fach�rztlichen Abkl�rungen und die gebotenen Therapien verz�gert; denn der Versicherte hat ihr den Unfall erst ein Jahr nach dem Ereignis gemeldet (vgl. Bagatellunfallmeldung vom 18. Juli 2001 sowie Schreiben des Rechtsvertreters vom 3. Mai 2001).
Das Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen kann nicht allein schon wegen der Dauer der �rztlichen Behandlung und der andauernden Beschwerden bejaht werden, da diese selbst spezifische Kriterien darstellen. Auch eine Schmerzchronifizierung oder eine psychische �berlagerung reichen dazu nicht aus, weil sie zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas geh�ren (vgl. Urteil U 265/05 vom 21. Juni 2006, E. 3.2.1). Nach dem Gesagten sind ein schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen zu verneinen.
Was schliesslich Grad und Dauer der Arbeitsunf�higkeit betrifft, war der Versicherte nach dem Unfall bis zu seiner Entlassung per Ende M�rz 2001 in seiner Arbeitsf�higkeit nicht eingeschr�nkt bzw. wies keine �rztlich attestierte Arbeitsunf�higkeit aus. F�r die Zeit von April bis Ende November 2002 hatte Dr. phil. S.________ mehrfach festgehalten, dass der Versicherte nach eigenen Angaben bei voller Arbeitsf�higkeit auf Stellensuche sei. Der Versicherte bezog denn auch Arbeitslosenentsch�digung bei voller Vermittlungsf�higkeit. Die MEDAS h�lt es demgegen�ber f�r wahrscheinlich, dass er seit dem Unfall in seiner Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt ist. Dem kann nicht gefolgt werden, da dies durch keine damalige �rztliche Einsch�tzung best�tigt wird. Am 9. Dezember 2002 nahm der Versicherte eine neue Arbeitst�tigkeit zu einem halben Pensum auf. Sein Hausarzt, Dr. med. Z.________, bei welchem er seit Anfang 2002 in Behandlung ist, best�tigte eine Arbeitsunf�higkeit von 50 % seit 9. Dezember 2002. Die MEDAS attestierte eine Arbeitsf�higkeit von 50 % ab 23. Oktober 2003. Gesamthaft gesehen ist somit eine Arbeitsunf�higkeit von 50 % seit 9. Dezember 2002 bis zur Leistungseinstellung (31. Dezember 2003) ausgewiesen. Das Kriterium von Grad und Dauer der Arbeitsunf�higkeit ist somit nicht erf�llt (vgl. etwa RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.2.5 [Urteil U 380/04 vom 15. M�rz 2005]).
5.3 Keines der massgebenden Kriterien ist in besonders ausgepr�gter Weise gegeben. Auch treten die Kriterien nicht in geh�ufter oder besonders auff�lliger Weise auf. Die Vorinstanz hat demnach die Leistungseinstellung der Schweizerischen Mobiliar zu Recht best�tigt.