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Timestamp: 2016-10-26 23:05:50
Document Index: 128538512

Matched Legal Cases: ['Art. 109', 'Art. 63', 'Art. 62', 'BGE', 'Art. 96', 'BGE', 'Art. 109', 'Art. 66']

Beschwerde gegen den Entscheid des Rekursgerichts im Ausl�nderrecht des Kantons Aargau vom 9. Juli 2009.
X.________, geb. 6. Juni 1984, serbischer Staatsangeh�riger, reiste am 5. Februar 1995 im Familiennachzug in die Schweiz ein. Er erhielt am 14. August 2000 die Niederlassungsbewilligung.
X.________ wurde zun�chst am 24. November 2004 zu sieben Monaten Gef�ngnis bedingt u.a. wegen mehrfacher Geldf�lschung und mehrfachen Diebstahls sowie Hausfriedensbruchs verurteilt, worauf ihn das Migrationsamt des Kantons Aargau am 21. Februar 2005 fremdenpolizeilich verwarnte. Am 30. August 2007 erfolgte erneut eine Verurteilung zu zwei Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe (davon zwei Jahre bedingt) wegen im Laufe des Jahres 2005 begangenen Straftaten, u.a. gewerbs- und bandenm�ssigen Diebstahls und mehrfachen Hausfriedensbruchs.
Am 9. April 2008 widerrief das Migrationsamt des Kantons Aargau die Niederlassungsbewilligung, was das Rekursgericht im Ausl�nderrecht des Kantons Aargau mit Urteil vom 9. Juli 2009 best�tigte.
Die von X.________ hiergegen am 14. September 2009 beim Bundesgericht erhobene Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist offensichtlich unbegr�ndet und daher im vereinfachten Verfahren mit summarischer Begr�ndung abzuweisen (Art. 109 BGG).
Gem�ss Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG kann die Niederlassungsbewilligung u.a. dann widerrufen werden, wenn ein Ausl�nder zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Von einer solchen ist nach der Rechtsprechung auszugehen bei einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr (BGE 2C_295/2009 vom 25. September 2009, E. 4.2 und 4.5), und zwar unabh�ngig davon, ob die Strafe bedingt, - wie vorliegend - teilbedingt oder unbedingt zu vollziehen ist (Urteil 2C_515/2009 vom 27. Januar 2010, E. 2.1). Die gesetzliche Voraussetzung eines Widerrufs ist folglich hier erf�llt.
Allerdings rechtfertigt sich der Widerruf der Bewilligung nur, wenn die jeweils im Einzelfall vorzunehmende Interessenabw�gung diese Massnahme als verh�ltnism�ssig erscheinen l�sst (vgl. Art. 96 AuG; BGE 2C_295/2009 vom 25. September 2009, E. 4.3). Zu Lasten des Beschwerdef�hrers f�llt namentlich ins Gewicht, dass er wiederholt straff�llig geworden ist und sich weder von der ersten strafrechtlichen Verurteilung noch von der fremdenpolizeilichen Verwarnung davon abhalten liess, seine deliktische T�tigkeit fortzusetzen und gar zu intensivieren. Das Rekursgericht im Ausl�nderrecht hat die gegenl�ufigen privaten Interessen des Beschwerdef�hrers, der seit dem 11. Lebensjahr in der Schweiz lebt, sehr sorgf�ltig erhoben, kam aber zum Schluss, dass dem Beschwerdef�hrer, der vollj�hrig und ledig ist und sich auch in seinem Heimatland wird zurechtfinden k�nnen, zugemutet werden muss, dorthin zur�ckzukehren. Es kann auf die �berzeugenden Ausf�hrungen der Vorinstanz verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).
Da die Beschwerde abzuweisen ist, tr�gt der Beschwerdef�hrer die bundesgerichtlichen Kosten (Art. 66 Abs. 1 BGG).