Source: https://www.pharmazie.uni-kiel.de/verband/satzung.htm
Timestamp: 2018-08-16 02:26:02
Document Index: 341177892

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 10', '§ 12', '§ 15', '§ 20', '§ 9']

Verband der Professoren an Pharmazeutischen Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Satzung des Verbandes der Professoren an Pharmazeutischen Hochschulinstituten in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
1) Der Verband führt den Namen „Verband der Professoren an Pharmazeutischen Hochschulinstituten in der Bundesrepublik Deutschland e. V“.
2) Der Verband hat seinen Sitz in Bonn.
3) Der Verband ist im Vereinsregister eingetragen.
Zweck des Verbandes ist die Beratung und Abstimmung über Fragen der pharmazeutischen Forschung und Lehre von universitätsübergreifender Bedeutung sowie die Vertretung der Hochschulpharmazie in der Öffentlichkeit und Politik.
1) Mitglieder des Verbandes können öffentlich bedienstete Professoren/innen werden, die an pharmazeutischen Hochschulinstituten in der Bundesrepublik Deutschland hauptamtlich tätig sind. An anderen Hochschulinstituten in der Bundesrepublik tätige Professoren/innen können Mitglied werden, sofern sie sich in der Lehre überwiegend der Ausbildung von Pharmaziestudierenden widmen.
2) Für die Mitgliedschaft bedarf es des Eintritts in den Verband. Die Eintrittserklärung ist schriftlich abzugeben.
3) Über die Aufnahme und über Sonderfälle, die nicht durch den Absatz 1 erfasst sind, entscheidet die Delegiertenversammlung.
c) mit dem Ausscheiden aus dem Amt oder Beschäftigungsverhältnis
2) Der Austritt ist dem/der Vorsitzenden schriftlich mitzuteilen.
3) Die Mitgliedschaft kann nach dem Ausscheiden aus dem Amt oder Beschäftigungsverhältnis auf Antrag bestehen bleiben.
4) Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, wenn das Mitglied mit zwei laufenden Jahresbeiträgen im Rückstand ist und diesen Betrag auch nach schriftlicher Mahnung nicht innerhalb von drei Monaten entrichtet.
3) Der Beitrag ist jährlich im ersten Quartal zu zahlen und für das Eintrittsjahr voll zu entrichten.
1) Die Mitgliederversammlung nimmt den Bericht des/der Vorsitzenden entgegen, berät über fachpolitische Fragen und nimmt Stellung zur Tätigkeit von Delegiertenversammlung und Vorstand.
2) Die Mitgliederversammlung kann Beschlüsse der Delegiertenversammlung aufheben. Der aufzuhebende Beschluss muss ausdrücklich bezeichnet werden.
3) Die Mitgliederversammlung beschließt über Änderungen der Satzung und des Zwecks des Verbandes sowie seine Auflösung.
a) wenn es das Interesse des Verbandes erfordert, jedoch mindestens im Abstand von zwei Jahren oder
b) wenn mindestens 20 % der Mitglieder eine Einberufung schriftlich beantragen.
1) Die Mitglieder des Verbandes an den einzelnen Hochschulorten entsenden aus ihrer Mitte bis zu vier Delegierte. 1
2) Die Delegierten bilden die Delegiertenversammlung.
3) Die Delegierten werden von den Mitgliedern an einem Hochschulort jeweils zum Jahresersten für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Die Durchführung ihrer Wahl obliegt dem an Lebensjahren ältesten amtierenden Mitglied am jeweiligen Hochschulort.
4) In der Gruppe der Delegierten eines Hochschulortes müssen so viele verschiedene Fachrichtungen (Pharm. Chemie, Pharm. Biologie, Pharm. Technologie, Pharmakologie für Naturwissenschaftler, Klin.Pharmazie, Geschichte der Pharmazie etc.) wie möglich vertreten sein.
5) Mit der Annahme der Wahl verpflichtet sich der/die Delegierte zur persönlichen Wahrnehmung des Amtes.
6) Der/die Delegierte kann sein/ihr Mandat jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber dem/der Vorsitzenden und den Mitgliedern an seinem/ihrem Hochschulort niederlegen.
7) Scheidet eine/ein Delegierte/r aus dem Verband aus, so erlischt gleichzeitig ihr/sein Mandat für die Delegiertenversammlung.
8) Scheiden während einer Wahlperiode an einem Hochschulort zwei oder mehr Personen aus der Gruppe der Delegierten nacheinander oder gleichzeitig aus, so sind an diesem Hochschulort unverzüglich Neuwahlen durchzuführen.
9) Ein Anspruch des/der Delegierten auf Ersatz seiner/ ihrer Aufwendungen besteht nicht.
1) Die Delegiertenversammlung nimmt in der Zeit zwischen zwei Sitzungen der Mitgliederversammlung die in § 2 dieser Satzung genannten Aufgaben wahr.
2) Die Delegiertenversammlung wählt die/den Vorsitzende/n, die/den stellv. Vorsitzende/n und den Beirat. Die Fächer „Pharmazeutische Chemie“, „Pharmazeutische Biologie“, „Pharmazeutische Technologie“, „Pharmakologie für Naturwissenschaftler“, „Klinische Pharmazie“ und „Geschichte der Pharmazie“ sollen im Vorstand oder Beirat vertreten sein. Vorsitzende/r und stellvertretende/r Vorsitzende/r sollen verschiedenen Fachrichtungen angehören.
3) Ist nach der Vorstandswahl ein Fach sowohl im Vorstand wie im Beirat vertreten, verliert das Mitglied im Beirat aus diesem Fach sein Mandat. Ist ein Fach weder im Beirat noch im Vorstand vertreten, ist ein Vertreter dieses Faches als Mitglied in den Beirat zu wählen.
4) Ist ein/e Vertreter/in eines bestimmten Faches in den Beirat oder eine andere Kommission zu wählen, steht das Recht, Kandidatenvorschläge zu machen, dem Fach zu, aus dem ein Mitglied zu wählen ist. Wahlberechtigt sind alle anwesenden Mitglieder bzw. Delegierten. Wird im ersten Wahlgang nicht die erforderliche Mehrheit erreicht, folgt ein zweiter Wahlgang über einen zweiten Wahlvorschlag. Wird auch für den zweiten Wahlgang nicht die erforderliche Mehrheit erreicht, ist jedes Mitglied bzw. jede/r Delegierte vorschlagsberechtigt.
5) Die Amtszeit der Mitglieder des Vorstandes oder Beirates beginnt an dem Monatsersten, der auf den 30. Tag nach der Wahl folgt. Bis zu diesem Zeitpunkt bleiben die bisherigen Mandatsträger im Amt.
Die Delegierten sind einzuberufen,
a) wenn es das Interesse des Verbandes erfordert, jedoch mindestens einmal zwischen zwei Mitgliederversammlungen
b) wenn mindestens 30 % der Delegierten eine Einberufung schriftlich beantragen.
Formen der Einberufung der Mitgliederversammlung und der Delegiertenversammlung
1) Die Mitgliederversammlung bzw. die Delegiertenversammlung ist vom/von der Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen einzuberufen.
2) Die Tagesordnung soll zusammen mit der schriftlichen Einladung bekannt gemacht werden. Sie muss jedoch mindestens zwei Wochen vor dem Zusammentritt des jeweiligen Organs zugesandt werden.
Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung und der Delegiertenversammlung
1) Die Mitgliederversammlung oder die Delegiertenversammlung sind beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder bzw. Delegierten anwesend ist. Bei der Feststellung der Beschlussfähigkeit zählen die Mitglieder des Vorstandes und des Beirats mit.
2) War eine Delegiertenversammlung nach Abs. 1 nicht beschlussfähig, so ist, wenn der Zweck es erfordert, vor Ablauf von vier Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Delegiertenversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
3) War eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so geht das Recht zur Beratung und Beschlussfassung über die in der Einladung zur Mitgliederversammlung benannten Gegenstände an die Delegiertenversammlung über. Die Einladung hat einen Hinweis auf den Grund der Berufung und auf die aus der Tagesordnung der Mitgliederversammlung übernommenen Gegenstände zu enthalten.
4) Das Recht zur Beschlussfassung über die Auflösung des Verbandes kann der Delegiertenversammlung nicht übertragen werden.
Beschlussfassung der Mitgliederversammlung und der Delegiertenversammlung
1) Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag eines Stimmberechtigten ist schriftlich und geheim abzustimmen.
2) Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen.
3) Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder erforderlich.
4 Zur Beschlussfassung über die Änderung des Zweckes oder die Auflösung des Verbandes ist eine Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder erforderlich.
Beurkundung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und der Delegiertenversammlung
1) Über die in der Mitglieder- bzw. Delegiertenversammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom/von der Versammlungsleiter/in und vom/von der Protokollführer/in zu unterschreiben ist.
2) Eine Kopie der Niederschrift ist innerhalb von vier Wochen allen Mitgliedern zuzuleiten.
3) Die Beratungen und die Niederschriften über die Versammlungen sind vertraulich.
1) Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden und dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, der/die zugleich Schriftführer/in ist.
2) Jedes Vorstandsmitglied kann alleine den Verband gerichtlich und außergerichtlich vertreten.
3) Der/die Vorsitzende führt die Geschäfte des Verbandes. Er/sie lädt zu den Sitzungen ein und führt den Vorsitz in den Organen. Er/sie führt die Beschlüsse der Organe aus.
4) Der/die Vorsitzende kann zu einzelnen Tagesordnungspunkten der Sitzungen und Versammlungen aller Organe des Verbandes auch Personen einladen, die nicht Mitglieder des Verbandes sind (Gäste). Gäste sind nicht stimmberechtigt.
5) a) Der/die Vorsitzende wird auf die Dauer von zwei Jahren bestellt. Er/sie kann bis zu zweimal in unmittelbarer Aufeinanderfolge wiedergewählt werden.
b) Der/die stellvertretende Vorsitzende wird auf die Dauer von zwei Jahren bestellt. Wiederwahl ist möglich.
Wahl des/der Vorsitzenden und des/der stellvertretenden Vorsitzenden
1) Zum/zur Vorsitzenden und zum/zur stellvertretenden Vorsitzenden (Vorstand) ist jedes Mitglied des Verbandes bestellbar.
2) Die Wahl erfolgt in getrennten, geheimen Wahrverfahren.
3) Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint. Erreicht kein Vorschlag die erforderliche Mehrheit, muss die Wahl wiederholt werden. Wird auch mit ihr keine Entscheidung herbeigeführt, so ist eine Stichwahl zwischen den Kandidaten mit den beiden höchsten Stimmenzahlen durchzuführen.
4) Der/die Gewählte ist unmittelbar nach der Wahl zu fragen, ob er/sie die Wahl annimmt.
5) Wird eine/ein Delegierte/r zur/zum Vorsitzenden gewählt und nimmt sie/er die Wahl an, entsenden die Mitglieder des betreffenden Hochschulortes eine/einen neue/n Delegierte/n.
1) Der Beirat besteht aus vier Mitgliedern, die auf die Dauer von vier Jahren aus der Gruppe der Mitglieder von der Delegiertenversammlung gewählt werden. Er unterstützt den Vorstand bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben.
2) Der Beirat wird vom/von der Vorsitzenden oder vom/von der stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder durch E-Mail mit einer Frist von mindestens einer Woche einberufen. Der formellen Mitteilung einer Tagesordnung bedarf es nicht.
3) Der Vorstand hat das Recht, an den Sitzungen des Beirates mit Rede- und Stimmrecht teilzunehmen. Der Beirat bildet sein Votum durch Mehrheitsbeschluss.
4) Über die Beiratssitzungen ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem/der jeweiligen Versammlungsleiter/in zu unterzeichnen ist.
1) Bildet der Verband eine Ausbildungskommission, gehören dieser.sechs Mitglieder an. Die Fächer „Pharmazeutische Biologie“, „Pharmazeutische Chemie“, „Pharmazeutische Technologie“, „Pharmakologie und Toxikologie“, „Klinische Pharmazie“ und „Geschichte der Pharmazie“ sollen durch je ein Mitglied vertreten sein. Die/der Vorsitzende des Verbandes ist als Vorsitzende/r der Ausbildungskommission Mitglied ohne Stimmrecht. Er/sie kann auf die Mitgliedschaft verzichten.
2) Die Ausbildungskommission erarbeitet in Fragen der Ausbildung von Pharmaziestudierenden Vorschläge für die Mitglieder- bzw. Delegiertenversammlung und nimmt in dringenden Fällen allein Stellung.
3) Die Vorschriften des § 10 Abs. 4, des § 12 Abs. 1 und des § 15 gelten sinngemäß. Die Ladungsfrist kann in dringenden Fällen auf eine Woche verkürzt werden. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist möglich.
§ 20 Steuerrechtliche Vorschriften
1) Der Verband ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
2) Mittel des Verbandes dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Verbandes.
3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
4) Bei Auflösung oder Aufhebung des Verbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Verbandes an die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft.
1 Die Formulierung des § 9 Abs. 1 ermöglicht es Universitäten mit einer geringen Zahl von Mitgliedern auch weniger als 4 Delegierte und ggf. Stellvertreter für diese Delegierten zu benennen. Es wird empfohlen, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, damit die Gesamtzahl der Delegierten möglichst niedrig und die Beschlussfähigkeit der Delegiertenversammlung gewährleistet ist.
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