Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/408554_Freianlagenplanung_fuer_die_Neugestaltung_des_Herrenwaldstadions____________Referenznummer_der_2017_Stadtallendorf
Timestamp: 2018-09-22 19:25:50
Document Index: 172697678

Matched Legal Cases: ['§ 39', '§ 123', '§ 46', '§ 73', '§ 75', '§ 77']

Öffentliche Ausschreibung Stadtallendorf 2017 Freianlagenplanung für die Neugestaltung des Herrenwaldstadions Referenznummer der Bekanntmachung: 83715-17 2017-12-18
Freianlagenplanung für die Neugestaltung des Herrenwaldstadions Referenznummer der ...
Freianlagenplanung für die Neugestaltung des Herrenwaldstadions Referenznummer der Bekanntmachung: 83715-17
Telefon: +49 6428707-313
Fax: +49 6428707-400
Hauptadresse: http://www.stadtallendorf.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.subreport.de/E38442231
Kontaktstelle(n): Frau Rechtsanwältin Tanja Turner
Freianlagenplanung für die Neugestaltung des Herrenwaldstadions
Zur Entwicklung des Stadiongeländes wurde ein Gesamtkonzept als Rahmenplan entwickelt. Mit der Erarbeitung des Rahmenplans wurde im Jahr 2014 die BPG (Biebertaler Planungsgruppe), Biebertal in Kooperation mit dem Sportanlagenplaner Gersmann, Wetzlar beauftragt. Das Gesamtkonzept Herrenwaldstadion stellt die geplanten Umsetzungszeiträume, Inhalte und die geschätzten Baukosten der Gesamtmaßnahme komprimiert dar. Dabei wurden Bauabschnitte gebildet, die räumlich und funktional aufeinander abgestimmt sind. Die Zusammenfassung der Gesamtkonzeption ist als Anlage den Vergabeunterlagen beigefügt.
Insgesamt beinhaltet das Konzept für den Zeitraum von 2017-2021 eine Umsetzung in fünf Bauabschnitten.
Bauabschnitt 1 - abgeschlossen, bzw. z.Zt. in Ausführung:
1a. Sanierung der Elektroleitungen allgemein;
1b. Sanierung der Abwasserleitungen;
2. Großspielfeld Nordost - Austausch des Kunststoffrasens;
Diese drei Maßnahmen wurden im Jahr 2016/2017 durchgeführt. Punkt 1b und 2 des 1. Bauabschnittes wurden bereits abgeschlossen. Die Ausführung von Punkt 1a erfolgt Ende 2017;
Bauantrag für die Gesamtanlage, einschließlich aller erforderlichen Genehmigungen;
3a. Festplatz und Umfeld Sportheim;
4a. Haupterschließungsweg;
4b. Erschließung Maschinenhalle;
Der zweite Bauabschnitt beinhaltet nach Erstellung des Bauantrags für die Gesamtanlage in erster Linie die Erschließungsanlagen auf dem Stadiongelände. Dabei soll unter Abschnitt 4a der Haupterschließungsweg im Stadion erneuert und befestigt werden. Weiterhin soll der Bereich über der Stehtribüne neu strukturiert werden. Darüber hinaus soll im Umfeld des Funktionsgebäudes der Festplatz und das Umfeld des Sportheims neu strukturiert werden;
4c. Anbau Maschinenhalle;
3b. Erneuerung der Kampfbahn Typ C bzw. B;
3c. Erneuerung der Stehtribüne;
Es handelt sich hierbei um die Erneuerung der Laufbahn im Herrenwaldstadion. Hier soll die Anlage als Kampfbahn Typ C bzw. B ausgebaut werden. Die Entscheidung der Ausführung in Typ C bzw. Typ B wurde noch nicht getroffen. Die Stehtribüne wird erweitert und erneuert. Die bestehende Maschinenhalle soll erweitert werden;
5a. Sanierung Leichtathletikanlage;
5b. Kleinspielfeld;
Der 4. Bauabschnitt beinhaltet die Erneuerung und Modernisierung der bestehenden Leichtathletikanlagen sowie des Kleinspielfeldes;
Bauabschnitt 5 / Optionale Entwicklungsbausteine:
In der Gesamtkonzeption werden weitere Maßnahmen als Optionen/Eventualpositionen dargestellt. Dabei handelt es sich um die Sanierung des Großspielfeldes Südost. Dieser Kunstrasenplatz soll einer Intensivreinigung unterzogen werden. Diese Maßnahme ist jedoch lediglich nach Bedarf durchzuführen. Darüber hinaus sind zur gestalterischen Aufwertung des Geländes punktuelle Bepflanzungen vorgesehen. Daneben wurde eine Planung für eine Beachvolleyballanlage in das Gesamtkonzept integriert, die Teil der zu erstellenden Genehmigungsplanung sein soll. Diese Maßnahmen sind bisher jedoch noch nicht fest in die Gesamtplanung integriert worden.
Der Rahmenplan für das Herrenwaldstadion wurde unter der Voraussetzung entwickelt, dass sämtliche Bereiche des Stadions an die aktuellen technischen und funktionalen Anforderungen moderner Sportstätten angepasst werden. Darüber hinaus soll die Gesamtanlage als zentrale städtische Sportaußenanlage, bezüglich Gestaltung und Funktionalität als Einheit wahrgenommen werden.
Die zentralen Aufgaben bei der Sanierung des Gesamtgeländes stellen im Sportbereich die Ertüchtigung des Rasenplatzes nebst Leichtathletikanlagen dar. Im Bereich der Erschließungsanlagen ist als wesentliche Aufgabe die Erneuerung und Neustrukturierung der Oberflächen der Wege und Plätze zu sehen. Künftig soll im Stadionbereich eine zentrale Fläche zur Verfügung gestellt werden, die sowohl für Veranstaltungen als auch für den ruhenden Verkehr genutzt werden kann. Besonderheit des Grundstückes ist seine Lage in einer Wasserschutzzone II.
Das Gesamtkonzept wurde so aufgebaut, dass funktionale und räumliche Einheiten als Bauabschnitt zusammengefasst werden.
Die Auftraggeberin beabsichtigt, die Freianlagenplanung, Leistungsphasen 2-9 des § 39 HOAI, an geeignete Bieter zu vergeben. Es werden die Grundleistungen aus dem Katalog der Anlage 11 mit den gültigen Honorarsätzen beauftragt. Die Beauftragung erfolgt dabei stufenweise.
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des für die Auftragsausführung vorgesehenen Projektleiters und persönliche Referenzen / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung des für die Ausführung des Auftrags vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters und persönliche Referenzen / Gewichtung: 15
Umsatz des Bewerbers, Wichtung 10
Referenzen, Wichtung 75
Anzahl der Mitarbeiter, Wichtung 15
Als erste Stufe sollen die Leistungsphasen 2-4, als zweite Stufe die Leistungsphasen 5-9 vergeben werden. Mit dem Zuschlag überträgt die Auftraggeberin dem Auftragnehmer die erste Stufe. Es bleibt der Auftraggeberin vorbehalten, den Auftragnehmer stufenweise mit der Erbringung weiterer Leistungsphasen der Freianlagenplanung zu beauftragen, wobei kein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf die Beauftragung weiterer, über die erste Stufe hinausgehender Stufen besteht. Für das Gesamtkonzept ist ein Bauantrag zu stellen, der alle erforderlichen Genehmigungen beinhaltet (1. Stufe). Die Beauftragung einzelner erforderlicher Besonderer Leistungen bleibt vorbehalten.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nach Entwicklung der Genehmigungsplanung für die Gesamtanlage in der zweiten Stufe die Beauftragung (bau-)abschnittsweise erfolgt, je nach Zustimmung der politischen Gremien und den bewilligten Haushaltsmitteln. Der künftige Auftragnehmer kann daher über einen längeren Zeitraum an den Auftrag gebunden sein.
Eigenerklärung des Bewerbers über den Eintrag in die Architekten- oder Ingenieurliste oder sonstiger Nachweis der Bauvorlageberechtigung im Land Hessen
Eigenerklärung zum Vorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
Bei juristischen Personen: Vorlage eines Handelsregisterauszugs
- Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden, jeweils zweifach maximiert im Versicherungsjahr mit Benennung der Versicherungsgesellschaft oder alternativ eine Versicherungsbestätigung, dass im Falle der Zuschlagserteilung eine entsprechende Versicherung mit den geforderten Deckungssummen zugesagt wird,
- Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2014, 2015, 2016) mit vergleichbaren Leistungen. Als vergleichbar werden Leistungen angesehen, die die Planung von Freianlagen mit gleichen Planungsanforderungen und die Planung von Spiel- und Sportanlagen zum Inhalt haben.
1. Eigenerklärung zu Ausführungs- und Lieferinteressen des Bewerbers (§ 46 Abs. 2, § 73 Abs. 3 VgV);
2. Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter/innen der letzten drei Jahre im Jahresdurchschnitt, aufgeteilt nach Führungskräften, technischen und kaufmännischen Mitarbeiter/innen;
3. Vorlage der Diplomurkunde des vorgesehenen Projektleiters und seines Stellvertreters;
Vorlage von Referenzen, die in Bezug auf Art und Umfang mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Als vergleichbar werden Referenzen angesehen, die die Planung von Freianlagen bei Sportstätten mit gleichen Planungsanforderungen beinhalten.
Zu 2: Das sich bewerbende Büro muss mindestens drei Mitarbeiter (einschließlich Büroinhaber) beschäftigen.
Zu 4: Es müssen mindestens zwei in Art und Umfang vergleichbare Referenzen genannt werden, bei denen mindestens die LP 2-8 bearbeitet wurden und bei denen die LP 8 abgeschlossen ist oder unmittelbar vor dem Abschluss steht. Der Abschluss der LP 8 darf nicht länger als 5 Jahre zurückliegen, d. h. Abschluss der LP 8 frühestens im 1.2013.
Zugelassen sind Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Architekt", "Landschaftsarchitekt" oder "Ingenieur" zu tragen oder nach der EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU vom 20.11.2013, bzw. nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz vom 6.12.2011, zuletzt geändert am 29.3.2017, berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden.
1. Sollten nach Auswertung der eingegangenen Teilnahmeanträge mehr als fünf Bewerber eine gleich hohe Punktzahl erhalten, wird die Entscheidung, welche Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, durch Los getroffen, § 75 Abs. 6 VgV;
2. Die Auftraggeberin hat vorgesehen, die Verhandlungsrunde nach einem Verhandlungsgespräch zu beenden und die Bieter nicht zur Abgabe eines neuen Angebots aufzufordern, wenn nicht der Zuschlag bereits auf das Erstangebot erteilt wird;
3. Die Bieter haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht der Auftraggeberin begründet wird, § 77 Abs. 1 VgV. Insbesondere erwartet die Auftraggeberin über die geforderten Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen;
4. Fragen sind ausschließlich per Email an die unter I.3 genannte Kontaktstelle zu richten und werden über den o.g. link zur Beantwortung veröffentlicht. Auf Fragen, die nach dem 23.1.2018, 14.00 Uhr eingehen werden keine Auskünfte mehr erteilt. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist noch zu verschieben, wenn rechtzeitig eingegangene Fragen nicht zeitnah beantwortet werden können. Bewerber, die sich nicht freiwillig bei dem verfahrensbetreuenden Büro registrieren lassen möchten, sind verpflichtet, sich bis sechs Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der Internetseite der Auftraggeberin zu informieren, ob sich Änderungen der Vergabeunterlagen oder Bewerberfragen und -antworten ergeben haben;
5. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Bewerber/Bieter nach pflichtgemäßem Ermessen aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Keine Nachforderung erfolgt für die tragende Unterschrift des Bewerbers/Bieters bzw. des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft auf dem Teilnahmeantrag bzw. dem Angebot. Für die Vorlage nachgeforderter Unterlagen/Erklärungen wird eine angemessene Frist gesetzt, bei der es sich um eine Ausschlussfrist handelt;
6. Für die Abgabe des Teilnahmeantrags und des Angebots sind die von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellten Formulare zu verwenden. In anderer Form eingereichte Teilnahmeanträge oder Angebote werden ausgeschlossen;
7. Digitale Teilnahmeanträge/Angebote mit Signatur im Sinne des Signaturgesetzes sowie andere auf elektronischem Weg übermittelte Teilnahmeanträge/Angebote sind nicht zugelassen.