Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20K%F6ln&Datum=26.07.2019&Aktenzeichen=20%20U%2075%2F18
Timestamp: 2020-08-07 14:53:44
Document Index: 211951624

Matched Legal Cases: ['§ 34', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 15', 'Art. 4', 'Art. 4']

OLG Köln, 26.07.2019 - 20 U 75/18 - dejure.org
https://dejure.org/2019,22648
OLG Köln, 26.07.2019 - 20 U 75/18 (https://dejure.org/2019,22648)
OLG Köln, Entscheidung vom 26.07.2019 - 20 U 75/18 (https://dejure.org/2019,22648)
OLG Köln, Entscheidung vom 26. Juli 2019 - 20 U 75/18 (https://dejure.org/2019,22648)
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Versicherungsunternehmen muss "vergessene" Versicherung nicht auszahlen
BDSG § 34 ; DS- GVO Art. 15
DSGVO - Auskunftsanspruch über Telefonvermerke
Sehr weiter Auskunftsanspruch gemäß Art. 15 DSGVO
Anspruchs eines VN auf Auskunft über personenbezogene Daten, personenbezogene Daten, Zulässigkeit einer Stufenklage, Schadensersatz
Datenschutzrechtlicher Auskunftsanspruch auch bezüglich Gesprächsnotizen und Telefonvermerken
Nach der DSGVO besteht ein umfassender Auskunftsanspruch
Art. 15 DSGVO gewährleistet einen umfassenden Auskunftsanspruch
Datenauskunftsanspruch nach Art. 15 Abs. 1 DSGVO
LG Köln, 09.04.2018 - 26 O 360/16
OLG Köln, 29.05.2019 - 20 U 75/18
LG Köln, 25.07.2019 - 26 O 360/16
OLG Köln, 25.07.2019 - 20 U 75/18
OLG Köln, 25.07.2019 - 20 W 10/18
OLG Köln, 03.09.2019 - 20 U 75/18
OLG Köln, 03.09.2019 - 20 W 10/18
Rechtsgrundlage für einen Anspruch auf Berichtigung des Melderegisters; …
Zu den "Identifikationsmerkmalen" zählt insbesondere das - auch hier streitbefangene - Geburtsdatum der betroffenen Person (vgl. OLG Köln, Urt. v. 26.07.2019 - 20 U 75/18 - juris;… Klar/Kühling: in: Kühling/Buchner, DS-GVO/BDSG, 2. Aufl., Art. 4 DS-GVO Rn. 8;… Ernst, in: Paal/Pauly, DS-GVO/BDSG, 2. Aufl., Art. 4 Rn. 14).
Seiner Natur nach dient der Auskunftsanspruch nach der Datenschutz-Grundverordnung nämlich - wie im Urteil des Senats vom 26.07.2019, Az. 20 U 75/18 ausführlich ausgeführt - nicht speziell dazu, als "Hauptsache" Schadensersatzansprüche "durchsetzbar" zu machen, die mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung unmittelbar nichts zu tun haben.
Die erfolgte Bemessung des Streitwerts für den Auskunftsanspruch auf 5.000,00 EUR steht entgegen der Ansicht des Prozessbevollmächtigten des Klägers auch keineswegs im Widerspruch zu der für das unter dem Aktenzeichen 20 U 75/18 anhängig gemachte selbständige Beweisverfahren erfolgten Festsetzung des Streitwerts auf 223.795,70 EUR.