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Timestamp: 2019-01-17 09:41:52
Document Index: 369205031

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 1', 'Art. 5', 'Art. 5']

internetrecht einführung Wintersemester 2012/2013 dr. cornelius renner - PDF
internetrecht einführung Wintersemester 2012/2013 dr. cornelius renner
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Kora Fromm
1 internetrecht Wintersemester 2012/2013 dr. cornelius renner Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht Materialien Gesamtdarstellungen Hoeren, Thomas, Internetrecht, Oktober 2012: Fechner, Frank, Medienrecht, 13. Auflage 2012 Härting, Niko, Internetrecht, 4. Auflage 2010 Köhler, Markus / Arndt, Hans-Wolfgang / Fetzer, Thomas, Recht des Internet, 7. Auflage 2011 Wien, Andreas: Internetrecht, Eine praxisorientierte Einführung, 3. Auflage 2012 Spindler, Gerald / Schuster, Fabian, Recht der elektronischen Medien, 2. Auflage 2011 Wandtke, Artur-Axel, Praxishandbuch Medienrecht, 2. Auflage 2011
2 Materialien Zeitschriften GRUR Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht GRUR-RR Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht, Rspr.-Report MMR Multimedia und Recht K&R Kommunikation und Recht CR Computer und Recht Geschichte des Internet(recht)s Vorgänger APRANET Entstand 1969 Entwicklung des Internetrechts erst Ende der 90er Jahre
3 Begriff des Internetrechts Kennzeichen- und Namensrecht Urheberrecht Wettbewerbsrecht Presse-/Äußerungsrecht Kaufrecht (e-commerce) Telekommunikationsrecht / Rundfunkrecht Datenschutzrecht Internationales Privat-/Verfahrensrecht Strafrecht Rechtsgrundlagen Europarechtliche Vorschriften Urheberrecht RL 92/100/EWG v zum Vermiet- und Verleihrecht RL 93/83/EWG v zur Satellitenfunk und Kabelverbreitung RL 93/98/EWG v zur Harmonisierung der Schutzdauer RL 96/9/EG v über Schutz von Datenbanken RL 2001/29/EG v zu UrhR in der Informationsgesellschaft RL 2001/84/EG v über Kunstwerk-Folgerecht RL 2004/48/EG v zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums (insges. zum Recht d. Geistigen Eigentums) Kaufrecht RL 2000/31/EG v über elektronischen Geschäftsverkehr
4 Rechtsgrundlagen Deutsches Recht GG BGB MarkenG UrhG UWG RStV TMG PAngV GeschmMG Themenübersicht Einführung Äußerungsrecht Urheberrecht Kennzeichenrecht Wettbewerbsrecht Datenschutzrecht (Überblick) Anwendbares Recht Prozessuale Fragen
5 äußerungsrecht Allgemeiner Überblick Begriff des Äußerungsrechts Wortberichterstattung und Bildberichterstattung wahre und unwahre Tatsachen und Meinungsäußerungen Überblick: Besonderheiten im Internet äußerungsrecht Äußerung Gegenstand der Prüfung ist die Äußerung, nicht das einzelne Wort - einzelne Sätze werden nicht isoliert auf ihre Berechtigung überprüft (BGH NJW 1996, Lohnkiller) Maßgeblich ist Verständnis des unbefangenen Durchschnittsempfängers (BGH NJW 1981, Der Aufmacher I), nicht unbedingt des flüchtigen Lesers (BVerfG NJW 1977, 799), jedenfalls wenn die Information einen aufmerksamen Leser voraussetzt zu beachten sind Kontext und sprachübliches Verständnis im Internet kann vielfach von flüchtigem Leser ausgegangen werden
6 äußerungsrecht Tatsachen und Meinungsäußerungen Tatsachenbehauptung liegt vor, wenn Äußerung entsprechend dem Verständnis des Durchschnittsempfängers der objektiven Klärung zugänglich ist und als etwas Geschehenes grundsätzlich dem Beweis offen steht (RGSt 55, 131; BGH NJW 2002, 1192) Gegenstand einer Behauptung können äußere und innere Tatsachen sein (zb Aussage, jemand habe wissentlich etwas getan, BGH NJW 1992, Korruptionsprozess) Meinungsäußerung ist dagegen durch die Elementer der Stellungnahme, des Dafürhaltens oder Meinens geprägt (BVerfG NJW 2010, 47) wichtig ist auch Umfeld der Äußerung, zb sind wertende Tatsachenbehauptung in Gutachten als Tatsachen zu qualifizieren (BGH NJW 1978, Schriftsachverständiger); in Meinungsforum kann in Zweifelsfällen eher wertender Charakter überwiegen äußerungsrecht Behaupten und Verbreiten Wiedergabe einer Fremdmeldung ohne Quellenangabe ist eigenes Behaupten; gleiches gilt für Bericht eines Dritten, der dann ausgeschmückt wird; zb Ici Paris will wissen: Hochzeit im September, wenn daneben Schlagzeile Caroline im Glück und ein Herz, in dem Fotomontage mit Caroline im Brautkleid. (BGH GRUR 1995, Erfundenes Exclusiv- Interview) Gerade im Internet kann für Privatpersonen, die Pressemeldungen übernehmen, so genanntes Laienprivileg gelten
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