Source: http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:86799-2017:TEXT:DE:HTML&src=0
Timestamp: 2017-12-16 18:46:02
Document Index: 4046617

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 123', '§ 142', '§ 124', '§ 19', '§ 21', '§ 155', '§ 160', '§ 160']

Lieferungen - 86799-2017 - TED Tenders Electronic Daily
Lieferungen - 86799-2017
08/03/2017 S47 - - Lieferungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren
2017/S 047-086799
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.vmstart.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-15799532e5d-2a8cbf08c596c18c
Bahnbeschaffung 2025.
Referenznummer der Bekanntmachung: 085-16-EK1
Lieferumfang: 80 Drehgestellfahrzeuge als Festbestellung und bis zu 46 weitere Fahrzeuge gleicher Bauart.
Beginn: 11/12/2017
Ende: 29/12/2028
Wird in Verhandlungen besprochen.
Die Auftraggeberin wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der in Ziffer III.1.1), III.1.2)und III.1.3) der Bekanntmachung geforderten Nachweise und Eigenerklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Die Nachforderung fehlender Nachweise und Eigenerklärungen nach § 51 Abs. 2 S. 1 SektVO bleibt vorbehalten. Bei den Bewerbern, deren Teilnahmeantrag die formale Vollständigkeitsprüfung bestanden hat, schließt sich die materielle Prüfung an, ob aufgrund der vorgelegten Nachweise und Erklärungen die Eignung der Bewerber zu bejahen ist. Sollte die Durchführung der Eignungsprüfung ergeben, dass mehr als fünf Bewerber die Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird die Auftraggeberin die Teilnahmeanträge auf Basis der in Ziffer III.1.1), III.1.2) und III.1.3) genannten Nachweise und Eigenerklärungen in eine qualitative Rangfolge bringen. Der Schwerpunkt der Bewertung wird dabei auf Anzahl und Qualität der Referenzen liegen.
Beschaffung bis zu 46 weiterer Fahrzeuge gleicher Bauart, technische Optionen (Einrichtungsfahrzeuge, elektrisch dimmbare Rückwandverglasung, Assistenzsysteme, Spaltüberbrückung, Mobilfunkverbesserung, SmartData).
— Eigenerklärung (Formblatt), dass der Bewerber die fakultativen Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 4 GWB i. V. m. § 142 Nr. 2 GWB nicht erfüllt;
— Eigenerklärung (Formblatt), dass der Bewerber die fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 GWB nicht erfüllt;
— Nachweis über Eintragung im Berufs- und Handelsregister oder gleichwertige Bescheinigung einer Behörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes des Bewerbers (keine Eigenerklärung);
— Nachweis über Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft oder gleichwertige Bescheinigung einer Behörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes des Bewerbers (keine Eigenerklärung);
— Vorlage der Geschäftsberichte der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre des Bewerbers;
— Eigenerklärung (Formblatt) über den Gesamtumsatz des Bewerbers sowie seinen Umsatz über die Lieferung von Schienenfahrzeugen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren des Bewerbers;
— Nachweis einer Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung, einer Umwelthaftpflichtversicherung, einer Inbetriebnahme- und Montageversicherung (mindestens nach AMoB/GDV) und einer Feuerversicherung bei in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen mit einer angemessenen Deckungssumme, sofern vorhanden; ansonsten Eigenerklärung, dass die genannten Versicherungen für den Fall der Zuschlagserteilung abgeschlossen werden. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Höhe der Deckungssummen im Laufe des Vergabeverfahrens vorzugeben;
— Eigenerklärung (Formblatt), dass die Voraussetzung für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG (Mindestlohngesetz) nicht vorliegen, dass der Bewerber also nicht wegen eines Verstoßes nach § 21 MiLoG miteiner Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist.
— Kurze Unternehmensdarstellung mit Angabe zu Sitz und Rechtsform des Bewerbers sowie zu etwaigen Gesellschaftern inkl. Organigrammen, aus denen alle Stellen und Personen hervorgehen, die für Aufträge der ausgeschriebenen Art üblicherweise relevant sind; Bezeichnung der Qualifikationen und Erfahrungen der voraussichtlichen Projektleitung (max. 10 DIN-A4 Seiten);
— Eigenerklärung (Formblatt) zu Referenzen für die Fertigung und Auslieferung von Schienenfahrzeugen mit erstmaligem Einsatz zur Beförderung von Fahrgästen in der EU, in Vertragsstaaten des GPA und in sonstigen Staaten, deren Unternehmen nach einem Abkommen mit der EU berechtigt sind, an Beschaffungsverfahren in der EU teilzunehmen, im Zeitraum von 2005 bis 2016. Als Referenz ist der Abschluss eines Liefervertrages mit einem öffentlichen oder privaten Auftraggeber anzusehen. Der Bewerber muss mit einem überwiegenden Wertanteil an der Herstellung der Fahrzeuge, die in Bezug genommen werden, beteiligt gewesen sein. Fahrzeuge, die in mehreren Tranchen zur Erfüllung eines Liefervertrages geliefert worden sind, gelten als eine Referenz. Referenzen mit erstmaligem Einsatz zur Beförderung von Fahrgästen in allen genannten Jahren sind nicht erforderlich. Zulässig sind auch Referenzen, bei denen der erstmalige Einsatz von einzelnen Fahrzeugen zur Beförderung von Fahrgästen bereits vor 2005 begonnen hat, im Jahr 2005 und etwaigen Folgejahren aber weitere Fahrzeuge entsprechend eingesetzt worden sind. Die geforderten Referenzen haben Angaben zum Auftraggeber mit Nennung des Ansprechpartners, zum Jahr des erstmaligen Einsatzes der Fahrzeuge für die Beförderung von Fahrgästen, zum Brutto-Projektvolumen, zur Anzahl der umfassten baugleichen Fahrzeuge und zur Erfüllung der technischen Anforderungen im Sinne der sogleich geforderten Mindestanforderungen zu enthalten. Es ist anzugeben, ob Zulassungen nach BOStrab und ESBO erlangt wurden, welche Software eingesetzt wurde und welche Art von Dokumentation vorgenommen wurde;
— Beschreibung der technischen Ausrüstung des Bewerbers und der Maßnahmen zur Qualitätssicherung;
— Eigenerklärung (Formblatt), aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren des Bewerbers ersichtlich sind;
— Nachweis über aktuell gültiges Zertifikat zum Schweißen (Schweißgüteklasse CL 1) gem. DIN EN 15085-2 oder gleichwertige Bescheinigung (keine Eigenerklärung);
— Nachweis über aktuell gültiges Zertifikat zur Durchführung von Klebearbeiten gem. DIN 6701-2 (Stufe A 1) oder gleichwertige Bescheinigung (keine Eigenerklärung);
— Nachweis über Zertifizierung gemäß EMAS, EMAS II, ISO 14001 oder gleichwertige Bescheinigung (keine Eigenerklärung);
— Nachweis der Fachkunde zur Wärmebehandlung von Drehgestellrahmen (Spannungsarmglühen) gemäß DIN EN 15085-3 oder zu gleichwertigen Verfahren zur Verringerung von Gefügespannungen. Der Nachweis kann auch durch eine Eigenerklärung darüber geführt werden, welches Verfahren zur Verringerung von Gefügespannungen der Bewerber im Unternehmen aktuell durchführt und welche technische Ausrüstung hierfür im Unternehmen vorhanden ist;
— Nachweis der Fertigungskapazität zur Wärmebehandlung von Drehgestellrahmen (Spannungsarmglühen) gemäß DIN EN 15085-3 oder zu gleichwertigen Verfahren zur Verringerung von Gefügespannungen. Der Nachweis kann auch durch eine Eigenerklärung geführt werden.
— Nachweis über eine aktuell gültige Zertifizierung gemäß DIN EN ISO 9001 für die Organisation des Bewerbers,die für die Erfüllung des hiesigen Auftrags zuständig sein wird, oder eine vergleichbare Bescheinigung von Stellen aus anderen Mitgliedstaaten oder andere Nachweise für gleichwertige Qualitätssicherungsmaßnahmen (keine Eigenerklärung).
Weitere Nachweise zur Leistungsfähigkeit siehe Unterlage zum Teilnahmewettbewerb.
Siehe Unterlagen zum Teilnahmewettberwerb.
Die Auftragsunterlagen sind unter www.auftragsboerse.de „Unterlagen zur Ansicht herunterladen“ ohne Registrierung abrufbar. Wir empfehlen eine freiwillige Registrierung, damit Sie unmittelbar über Änderungen oder Antworten zu eingehenden Bewerberfragen informiert werden können.
Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist.