Source: https://www.talentplus.de/in-beschaeftigung/alternative-beschaeftigung/aussenarbeitsplaetze-wfbm/budget-fuer-arbeit/index.html?connectdb=foerderfinder_result&infobox=%2Finfobox1.html&serviceCounter=1&wsdb=FOE&GIX=FOE/100106
Timestamp: 2019-09-23 03:25:16
Document Index: 263690346

Matched Legal Cases: ['§ 66', '§ 42', '§ 26', '§ 26', '§ 151', '§ 151']

LVR-Budget für Arbeit - Aktion Inklusion - Ausbildung von besonders betroffenen schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten Menschen
Arbeitgeber, die mit der Zielgruppe ein neues Ausbildungsverhältnis eingehen, können unter anderem eine Ausbildungsprämie erhalten.
Arbeitgeber können nach Teil I (Allgemeine Budgetleistungen) Lohnkostenzuschüsse erhalten. Die Höhe und Dauer des Zuschusses an den Ausbildungsbetrieb legt das LVR-Integrationsamt fest.
Leistungen nach Teil II (Besondere Budgetleistungen):
- Ausbildungsprämie
Arbeitgeber, die eine schwerbehinderte Person der benannten Zielgruppen zum Zweck einer betrieblichen Ausbildung einstellen, können nach Teil II (Besondere Budgetleistungen) eine Ausbildungsprämie erhalten. Förderfähig sind auch Ausbildungen nach § 66 BBiG und § 42 HWO (Fachpraktiker).
Die Ausbildungsprämie beträgt 3.000 Euro - für Ausbildungsbetriebe, die zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht beschäftigungspflichtig sind, erhöht sich die Prämie um 1.000 Euro.
Nach Abschluss der betrieblichen Ausbildung und Übernahme in ein Arbeitsverhältnis kann eine Einstellungsprämie von bis zu 5.000 Euro (bei unbefristeter Einstellung) gewährt werden.
- Leistungen gemäß § 26a SchwbAV
Arbeitgeber, die zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht beschäftigungspflichtig sind (weniger als 20 Beschäftigte) und die einen besonders betroffenen schwerbehinderten Menschen zur Berufsausbildung einstellen, können Zuschüsse zu den Gebühren der Ausbildung (z. B. Prüfungsgebühren) erhalten.
Die Höhe der Zuschüsse richtet sich nach den im Einzelfall nachgewiesenen Gebühren.
- Leistungen gemäß § 26b SchwbAV
Arbeitgeber, die einen behinderten Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, der für die Zeit der betrieblichen Ausbildung gemäß § 151 Abs. 4 SGB IX gleichgestellt ist, zur Berufsausbildung einstellen, können Prämien oder Zuschüsse erhalten.
- 1.000 Euro zu Beginn der Ausbildung
- je 2.000 Euro für jedes Ausbildungsjahr
- 1.000 Euro bei Abschluss der Ausbildung
Für Personen, die Leistungen nach dem Teil I (allgemeine Budgetleistungen) erhalten oder die für die Zeit der betrieblichen Ausbildung gleichgestellt sind (§ 151 Abs. 4 SGB IX), kann keine Ausbildungsprämie bewilligt werden.
Arbeitgeber müssen Anträge vor Begründung des Ausbildungsverhältnisses beim LVR-Integrationsamt stellen.