Source: http://www.finanzfaktor.com/thema/wie-lange-dauert-ein-insolvenzverfahren-bei-firmen
Timestamp: 2019-11-15 05:52:28
Document Index: 6343148

Matched Legal Cases: ['§ 56', '§ 27', '§ 270', '§ 270', '§ 270', '§ 13', '§ 160']

Wie lange Dauert ein Insolvenzverfahren bei Firmen | Inwiefern dauert es, bis ein Unternehmen zahlungsunfähig wird?
Wie lange Dauert ein Insolvenzverfahren bei Firmen
das Insolvenzverfahren für das Unternehmen zu vernachlässigen. Inwiefern dauert es in der Regel, bis die Mitarbeiter ausstehende Löhne erhalten? Seit wann begleitet der Insolvenzverwalter das Verfahren? seine Gläubiger unter anderem für sechs Jahre, in diesen Fällen der regulären Insolvenz spricht man auch von Unternehmensinsolvenzverfahren.
Häufig on ESUG - German Institute for Applied Insolvency Law (Deutsches Insituts)
Das ESUG bietet dem Debitor weitere Möglichkeiten, die Eröffnung und Führung des Konkursverfahrens in eigener Verantwortung zu organisieren. Die Eröffnung eines besonderen Konkursverfahrens mit dem Zweck, die Gesellschaft unter einem Schutzdach gemäß 270 b Abs. 1 Nr. 2 oder im Zuge einer Selbstverwaltung gemäß 270 a Abs. 1 Nr. 2 durch einen Insolventenplan umzugestalten und das Insolvenzverfahren von vornherein mit den bedeutendsten Kreditgebern im Wege eines so genannten provisorischen Gläubigerkreises gemäß 21, 22 a Abs. 1 Nr. 2 zu formen und zu mitbestimmen.
Hierzu zählt vor allem das Recht, einen konkreten Insolvenzverwalter gemäß § 56a InsO vorzuschlagen. Was sind die Vorzüge einer Restrukturierung im Rahmen des ESUG-Insolvenzschutzes? Der Insolvenzrechtsschutz verschafft insolvenzrechtlich geschützten Betrieben so früh wie möglich eine große Anzahl von Sonderleistungen, die außerhalb eines solchen Prozesses nicht bestehen.
Die Geschäftsleitung verbleibt vorerst im Büro und repräsentiert die Gesellschaft nach aussen, wenn auch unter der Leitung eines Treuhänders. Darüber hinaus werden beispielsweise mit dem Insolvenzgeld für einen Zeitraum von bis zu 3 Monate die Löhnen und Gehälter aus dem Insolvenzgeld bezahlt, so dass die so eingesparte Liquiditätsreserve vollständig für die Restrukturierung genutzt werden kann.
Im Rahmen des Insolvenzschutzes kann das ungünstige, auch langfristige Verträge durch bloße Deklaration auslaufen, unter Zeitdruck geleistete Leistungen können zurückverlangt werden und die Personalstrukturanpassung ist wesentlich einfacher und ohne Abfindungszahlungen durchführbar. Der Umstrukturierungsplan erfordert nicht die Einwilligung aller Kreditgeber, kann aber auch mit Mehrheitsbeschluss vollstreckt werden, und das Unter-nehmen ist während des gesamten Prozesses vor dem Eingreifen der Kreditgeber gesichert.
Alles in allem räumt das Konkursrecht dem Unter-nehmen eine " wettbewerbspolitische Pause " ein und bietet ihm eine Vielzahl von Vorteilen, damit die Restrukturierung gelingen und Jobs gesichert werden können. Es wird geschätzt, dass unter der Aufsicht des neuen Gesetzes jedes Jahr etwa 3000 - 4000 Betriebe umstrukturiert werden können. Dass mehr als 135 Jahre Insolvenzdenken in den Köpfen von Firmen und Beratungsunternehmen tief greifende Auswirkungen haben, macht die aktuell kleine Anzahl von rund 350 Prozessen klar.
In einem von der "Angst vor der Insolvenz" dominierten Umfeld fehlen den meisten Unternehmensberatern die notwendige Rechtskompetenz. Darüber hinaus besteht die Besorgnis, das frühere Mandantenmandat im Falle einer Sanierungsberatung unter Insolvenzsicherung zu verlier. Ist das ESUG-Verfahren kostspieliger als ein "normales" Insolvenzverfahren? Das ESUG-Verfahren ist von seiner Ausgestaltung her wesentlich vorteilhafter als das übliche Insolvenzverfahren, da zum einen bereits zum Zeitpunkt der Beantragung die erforderlichen Dokumente zur Verfügung stehen und der vom Aufsichtsgericht beauftragte Verwalter von einem Insolvenzverwalter oder einem befristeten Insolvenzverwalter nur 60% der laufenden Vergütung bekommt, ohne dass weitere Aufschläge bewilligt werden, da er nur aufsichtshalber tätig ist.
Der Aufwand eines Consultants, der das Restrukturierungskonzept erstellt und mit den Kreditgebern vereinbart, fällt auch im Rahmen eines regulären Insolvenzverfahrens an, da eine Restrukturierung ohne ein praktikables Gesamtkonzept auch dort nicht gelingen wird. Inwiefern dauert die Erstellung eines ESUG-Verfahrens? Selbst im ESUG-Verfahren muss das Insolvenzverfahren mindestens 21 Tage nach Eintreten der Insolvenz bzw. Überschuldung eröffnet werden - ansonsten sind die betroffenen Parteien wegen Verzögerung der Insolvenz strafrechtlich haftbar.
Mit zunehmender Annäherung an diesen Tag wird eine geordnete Aufbereitung, einschließlich der Koordination mit den bedeutendsten Kreditgebern und dem Gerichtshof, umso schwerer. Als Faustformel kann daher gelten, dass eine Mindestvorbereitungszeit von zwei Kalenderwochen unerlässlich ist, dass aber auch ein solches ESUG-Verfahren unter Insolvenzsicherung gezielt und mit einem Zeithorizont von bis zu 6 Monate pro Tag durchgeführt werden kann.
Was sind die Dokumente, die für ein Restrukturierungskonzept benötigt werden? Zur Rechtfertigung des Vertrauens des Auftraggebers muss der Debitor nicht nur formelle Anforderungen (z.B. Vorlage einer Urkunde nach § 27 b Abs. 1 S. 3 InsO) erfuellen, sondern den Kreditgebern auch in der Praxis ein schlüssiges Gesamtkonzept vorlegen. Deshalb ist es notwendig, vor der Einreichung des Antrags umfassende vorbereitende Maßnahmen zu ergreifen.
Geschäftsdokumente: Rechtsdokumente, die folgende Punkte untersuchen und hervorheben: Dokumente zur Gewährleistung einer vorausschauenden Insolvenz und firmenspezifischen Information aller Beteiligten (z.B. Angestellte, Geschäftspartner, Lieferanten, Ämter, Kreditinstitute, Medien, etc.). Diese Dokumente werden von einem erfahrenen Consultant unmittelbar so aufbereitet, dass sie in angemessener Weise zur Erstellung des zu erarbeitenden Insolvenzplans und auch für das zur Sanierung des Betriebes erforderliche betriebliche Restrukturierungskonzept zur Verfugung stehen und ineinandergreifen.
Auf diese Weise können nachträgliche Veränderungen tatsächlicher, rechtlicher oder wirtschaftlicher Natur sofort in allen maßgeblichen Dokumenten wiedergegeben werden. Um vor der Einreichung eines Antrags die Funktion des Chief Restructuring Officer (CRO) in der Unternehmensführung einnehmen zu können, sollte der Projektmanager auch über Erfahrung im Interimsmanagement verfügen. Eine Schutzschildverfahren können nur initiiert werden, wenn das Betrieb zum Zeitpunkt der Anwendung noch in der Regel solvent ist und in den kommenden Kalenderwochen solvent sein wird.
Damit steht das Prozess nur solchen Firmen zur Verfuegung, die noch nicht zur Antragstellung verpflichtet sind, aber auf freiwilliger Basis unter den Schutzschild des Konkursrechts fallen. Darüber hinaus muss ein fachkundiger Dritter dem Betrieb bescheinigen, dass er auf der Basis eines bestehenden Konzepts grundsätzlich restrukturierungsfähig und tragfähig ist und nicht zahlungsunfähig ist.
Letztendlich ist dies abhängig vom Renovierungsziel und den Zugangsbedingungen. Im Schutzschildverfahren sind die Kompetenzen des noch nicht insolventen Debitors sehr umfangreich - sozusagen als Gegenleistung für eine frühzeitige Anwendung - aber auch die Hindernisse sind hoch. Bei Überwindung dieser Hindernisse hat die Gesellschaft jedoch das eigene Recht, die Stelle des provisorischen Verwalters vorzuschlagen, der für das am Insolvenzverfahren beteiligte Vermögen unbegrenzte Verbindlichkeiten eingehen kann und Zwangsvollstreckungsmaßnahmen durch das Gericht verbieten oder aufheben kann.
Darüber hinaus wird ein Schutzschild-Verfahren in der Regel nicht publiziert und der Gesuch kann zurückgezogen werden, wenn die Behebung innerhalb von 90 Tagen erreicht werden kann. Eine Insolvenz droht, in dem Fall, dass ein Unternehmer zum Zeitpunkt dieser Entscheidung noch in der Lage ist, alle anfallenden Verpflichtungen zu erfüllen, aber im Verlauf der kommenden Jahre, wenn er wie bisher weiterarbeitet, läuft er Gefahr, dies nicht mehr tun zu können.
In einem Insolvenzstadium ist ein Betrieb nicht zur Einreichung eines Insolvenzantrags angehalten, sondern kann sich selbstständig unter den Schutzbereich des Konkursrechts begeben und alle damit zusammenhängenden Leistungen, vor allem die des Schutzschildverfahrens, für sich in Anspruch nehmen. der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ist zulässig. Von wem kann ein Zertifikat nach dem § 270b Inspektionsgesetz ausgestellt werden? Vor der Ernennung eines Nichtberuflers sollte jedoch mit dem zuständigen Richter abgeklärt werden, ob dessen Zertifikat dort Anerkennung findet, da das Konkursgericht sowohl für die formale als auch für die materiellrechtliche Prüfung zuständig ist.
Welche Anforderungen muss ein Zertifikat nach 230b InO erfüllen? In § 270 b Abs. 1 S. 3 WPO sieht der Versicherer nur vor, dass die Urkunde begründet werden muss, dass sie von einem in Insolvenzfragen erfahrenen steuerlichen Berater oder von einer vergleichbaren Qualifizierung kommt und sich daraus ableitet, dass eine Gefahr der Insolvenz oder Überschuldung, aber keine Insolvenz besteht und dass die beabsichtigte Neustrukturierung nicht offenkundig nutzlos ist.
Der Inhalt des Zertifikats muss nach § 270 b Abs. 1 S. 3 Abs. 3 Nr. 2 Nr. 2 InsO überzeugen und begründet sein. Woher weiß ich, welches das für mich verantwortliche ist? Dazu ist auch der übliche Syndikusanwalt nicht in der Position, sondern erfordert die professionelle Betreuung durch einen in Insolvenz- und Gerichtsverfahren erfahrenen Consultant sowie ein mit ihm verbundenes Mitarbeiterteam.
Aus § 13 InO resultieren die der Anmeldung beizustellenden Dokumente, auch wenn sie nicht in der für den Laie nachvollziehbaren Übersichtlichkeit sind. Ein " normaler " Gesuch der ESUG mit den gesetzlichen Dokumenten reicht in der Regel bis zu einem Volumen von etwa einer Datei. Welche Bedeutung haben "hohe Anforderungen" für den Bewerbungsprozess? Ist ein ESUG-Verfahren erfolgreich und soll die Beteiligung und Mitentscheidung der Kreditgeber ab dem ersten Tag des Verfahren gewährleistet sein, so ist es notwendig, dass dem Richter alle Dokumente vorzulegen sind, die im "normalen" Insolvenzverfahren dem Richter erst nach mehrwöchiger Tätigkeit durch einen Gutachter zur Verfügung stehen.
Im Rahmen eines ESUG-Verfahrens müssen alle diese Voraussetzungen vor der Einreichung des Antrages gegeben sein und eventuelle weitere rechtliche Belange berücksichtigt werden. Dazu bedarf es einer Klarstellung mit dem zuständigen Fachgericht über den Inhalt eines solchen Antrages, der je nach zuständigen Fachgericht oder Fachrichter unterschiedlich sein kann. Es soll die Beteiligung und Beteiligung der Parteien ab dem ersten Tag eines Prozesses gewährleistet sein, was zwangsläufig voraussetzt, dass ihre Vertreter bereits vor dem Antrag gewählt werden und zur Amtsübernahme bereitstehen.
Weil nicht alle Kreditgeber im Frühstadium des Prozesses bekannt sind, verlangt die Besetzung des Komitees die Vertretung aller betroffenen Kreise und sollte daher in der Regel aus fünf Personen (Kreditinstitut, Wertpapiergläubiger, Mitarbeitervertreter, institutioneller Kreditgeber wie Bundesamt, Kasse, etc.) und einem unbesicherten Kleinsparbei herrschen. Genehmigung aller Massnahmen nach § 160 InsO.
Woher weiß ich, ob "mein" Richter das neue Gesetz mitträgt? Unter den mehr als 180 nationalen Zahlungsgerichten gibt es große Diskrepanzen im Umgang mit dem ESUG. Weil es auch darum geht, den Gerichten die Macht zu entziehen, vor allem bei der Wahl der Verwalter, den Gläubigern an dieser Entscheidungsfindung zu beteiligen, ist auch das Gerichtslager in Fürsprecher, Kritiker und Opponenten des ESUG unterteilt.
Eine gute Beraterin oder ein guter Beraterer kennen diese Eigenheiten und müssen sie bei ihren Überlegungen berücksichtigen - andernfalls kann die Beantragung eines ESUG-Verfahrens bereits in der ersten Stufe fehlschlagen (was dann die Problematik der Verantwortlichkeit für falsche oder schlechte Beratung aufwirft). In vielen Fällen vermeiden viele Firmen ESUG-kritische Gerichtshöfe, indem sie den Hauptsitz des Unternehmen in eine andere Gerichtsbarkeit verlegen.
Wenn verschiedene Richter eines Gerichtes die Sache unterschiedlich behandeln, wird auch der Versuch unternommen, die Gerichtsbarkeit eines ESUG-kritischen PRängers, die regelmässig auf die Initialen folgt, zu umgangen, indem der Firmenname innerhalb kurzer Zeit geändert wird. Im Insolvenzverfahren der Praker-Märkte wurde der Gesuch nicht unter dem Brief "P" für Prager gestellt, sondern durch einen Gesuch für den "Baumarkt Praktiker" und damit unter dem Brief "B" an einen namhaften Unterstützer der ESUG.
Gemäß 12 Abs. 1 InvVV erhalten die Verwalter 60% der für den Verwalter zu ermittelnden Vergütungen, d.h. habe ich das Recht auf ein Vorgespräch mit dem Richter oder was mache ich, wenn die Diskussion abgelehnt wird? Weshalb sollte ich meine Kreditgeber vorab über die Sanierungsabsicht unter Insolvenzsicherung unterrichten?
Den großen Nutzen des neuen Gesetzes räumt der Versicherer ganz bewußt nur denjenigen Debitoren ein, die mindestens in der Endphase vor der Einreichung des Antrags die bedeutendsten Kreditoren einbinden und sie davon überzeugt haben, den Weg zu einer insolvenzgeschützten Reorganisation mitzugehen. Eine Beantragung ohne vorhergehende Beteiligung der Hauptgläubiger hat von Anfang an keine Aussicht auf Erfolg.
Inwiefern dauert die Umstrukturierung unter Insolvenzsicherung? Ein sehr gut vorbereitetes Vorgehen kann innerhalb von 3 - 5 Monate abgewickelt werden, aber immer öfter sind Fristen von 5 - 9 Monate - angesichts der Länge eines regelmäßigen Insolvenzverfahrens von ca. 5 Jahren - eine äußerst rasche Implementierung. Allerdings wird mit der Einstellung des Prozesses nur die erste Stufe der Restrukturierung beendet, da die operationelle Durchführung in der Regel viel mehr Zeit in Anspruch nimmt.