Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/notarrecht
Timestamp: 2019-11-15 02:58:30
Document Index: 110843677

Matched Legal Cases: ['§ 56', '§ 56', '§ 23', '§ 54', '§ 21', '§ 17', '§ 17', '§ 140']

Notarrecht | Rechtslupe
Schlagwort: Notarrecht
Bei § 56 Abs. 4 BNo­tO han­delt es sich um eine gesetz­li­che Ermäch­ti­gung, die nach Inhalt, Zweck und Aus­maß hin­rei­chend bestimmt und begrenzt ist. § 56 Abs. 4 BNo­tO bil­det die gesetz­li­che Grund­la­ge für die Bestel­lung einer Nota­ri­ats­ver­wal­te­rin des Notars­amts des vor­läu­fig sei­nes Amtes ent­ho­be­nen Notars. Zwei­fel an der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Vor­schrift
Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines eng­li­schen Notars gegen die Ver­sa­gung, in Deutsch­land eine nach deut­schem Recht aus­schließ­lich in Deutsch­land bestell­ten Nota­ren vor­be­hal­te­ne Tätig­keit aus­zu­üben, nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Der eng­li­sche Nota­ry ist Rechts­an­walt und war bis zum Errei­chen der Alters­gren­ze Notar im Bezirk des Ber­li­ner Kam­mer­ge­richts. Er ist fer­ner
Die dau­er­haf­te Ent­fer­nung eines Notars aus sei­nem Amt auf­grund eines gra­vie­ren­den Ver­sto­ßes gegen das Gebot der Unpar­tei­lich­keit ist ver­fas­sungs­recht­lich unbe­denk­lich. In dem hier vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall wur­de der Notar im Jahr 1983 als Notar zur haupt­be­ruf­li­chen Amts­aus­übung bestellt. Im Jahr 2002 wur­de ihm erst­mals ein Ver­weis erteilt, weil er
Ver­wer­tungs­ver­bo­te im Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren eines Nota­res
Mit der Ver­wer­tung angeb­lich rechts­wid­rig gewon­ne­ner Erkennt­nis­se im Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren eines Nota­res hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: In dem Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren, in dem es um einen Treu­hand­ver­stoß im Sin­ne der § 23 BNo­tO, § 54a BeurkG sowie um den Vor­wurf ging, dass es der Notar unter­las­sen habe, sich über den
Einem Notar, der sich ent­ge­gen sei­nes Ver­merks in der betref­fen­den Urkun­de nicht über den Grund­buch­in­halt unter­rich­tet hat, ist nicht nur ein Ver­stoß gegen § 21 Abs. 1 Satz 1 BeurkG anzu­las­ten, wonach sich der Notar bei Geschäf­ten, die im Grund­buch ein­ge­tra­ge­ne oder ein­zu­tra­gen­de Rech­te betref­fen, über den Grund­buch­in­halt unter­rich­ten soll. Viel­mehr hat
Der Notar und sei­ne Gebüh­ren­er­he­bungs­pflicht
Mit der sich aus § 17 Abs. 1 Satz 1 und 2 BNo­tO erge­ben­den Gebüh­ren­er­he­bungs­pflicht des Notars hat­te sich jetzt der Notar­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs im Rah­men eines Dis­zi­pli­nar­ver­fah­rens zu befas­sen: Im hier ent­schie­de­nen Fall hat der Notar nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs vor­sätz­lich gegen § 17 Abs. 1 BNo­tO und § 140 Satz 2 Kos­tO
Die dau­er­haf­te Ent­fer­nung aus dem Amt kann im Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren als schwers­te Maß­nah­me ledig­lich dann ver­hängt wer­den, wenn der Notar in einer Wei­se gegen sei­ne Pflich­ten ver­sto­ßen hat, die sein Ver­blei­ben im Amt untrag­bar machen . Die­se Vor­aus­set­zun­gen kön­nen regel­mä­ßig dann vor­lie­gen, wenn der Notar straf­ba­re Hand­lun­gen, vor allem die Ver­un­treu­ung