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Timestamp: 2016-12-10 10:52:20
Document Index: 295074126

Matched Legal Cases: ['Art. 80', 'Art. 80', '§ 8', '§ 12', '§ 12', '§ 13', '§ 13', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 12', '§ 12', '§ 7', '§ 10']

BAYERISCHER-VGH - 24.06.2003, 9 B 02.1730 - JuraForum.de
BAYERISCHER-VGH – Aktenzeichen: 9 B 02.1730Urteil vom 24.06.2003
Leitsatz:Ungeachtet erheblicher Zweifel an einer verfassungskonformen gesetzlichen Ermächtigung zum Erlass der Zusatzabgabenverordnung ist diese jedenfalls als befristet fortgeltend anzusehen, weil sonst im Bereich der gemeinschaftsrechtlich vorgeschriebenen Milchkontingentierung ein weitgehend rechtloser Zustand einträte, der der verfassungsmäßigen Ordnung noch ferner stünde.
Zur Berechnung des Übernahmepreises.Rechtsgebiete:GG, MOG, ZAV, MGV, VO (EWG) Nr. 3950/92Vorschriften:§ GG Art. 80 Abs. 1 Satz 2, § GG Art. 80 Abs. 1 Satz 3, § 8 Abs. 1 Satz 1 MOG i.d.F. der Bekanntmachung v. 20.09.1995 (BGBl I S. 1146), geänd. d. Gesetz v. 02.05.1996 (BGBl I S. 656), § 12 Abs. 2 Satz 1 MOG i.d.F. der Bekanntmachung v. 20.09.1995 (BGBl I S. 1146), geänd. d. Gesetz v. 02.05.1996 (BGBl I S. 656), § 12 Abs. 2 Satz 2 MOG i.d.F. der Bekanntmachung v. 20.09.1995 (BGBl I S. 1146), geänd. d. Gesetz v. 02.05.1996 (BGBl I S. 656), § 13 Abs. 1 Satz 1 MOG i.d.F. der Bekanntmachung v. 20.09.1995 (BGBl I S. 1146), geänd. d. Gesetz v. 02.05.1996 (BGBl I S. 656), § 13 Abs. 1 Satz 2 MOG i.d.F. der Bekanntmachung v. 20.09.1995 (BGBl I S. 1146), geänd. d. Gesetz v. 02.05.1996 (BGBl I S. 656), § 15 MOG i.d.F. der Bekanntmachung v. 20.09.1995 (BGBl I S. 1146), geänd. d. Gesetz v. 02.05.1996 (BGBl I S. 656), § 16 MOG i.d.F. der Bekanntmachung v. 20.09.1995 (BGBl I S. 1146), geänd. d. Gesetz v. 02.05.1996 (BGBl I S. 656), § 17 Abs. 1 Nr. 2 ZAV v. 12.01.2000 (BGBl I S. 27), § 12 Abs. 3 ZAV v. 12.01.2000 (BGBl I S. 27), § 12 Abs. 4 ZAV v. 12.01.2000 (BGBl I S. 27), § 7 Abs. 2 a MGV i.d.F. d. Bekanntmachung v. 21.03.1994 (BGBl I S. 586), zul. geänd. d. die VO v. 25.03.1996 (BGBl I S. 535), § VO (EWG) Nr. 3950/92 des Rates v. 28.12.1992 ü. d. Erhebung einer Zusatzabgabe im Milchsektor (Abl Nr. L 405 S. 1) i.d.F. der VO (EG) Nr. 1256/1999 des Rates v. 17.05.1999 (Abl Nr. L 160 S. 73)Stichworte:Zusatzabgabenregelung für Milcherzeuger, Zweifel an einer hinreichend bestimmten gesetzlichen Ermächtigung zum Erlass der Zusatzabgabenverordnung, Befristete Fortgeltung der Zusatzabgabenverordnung im Falle einer unzureichenden gesetzlichen Ermächtigung zu ihrem Erlass, Übernahmerecht des Pächters nicht durch die Übertragung einer verpachteten Anlieferungs-Referenzmenge auf einen Dritten vor Inkrafttreten der Zusatzabgabenverordnung ausgeschlossen, Frist für die Zahlung des Übernahmepreises durch den Pächter, wenn dessen Übernahmeberechtigung bestritten und durch entsprechende behördliche Bescheinigungen verneint, Berechnung des ÜbernahmepreisesVerfahrensgang:VG Regensburg RN 7 K 00.2285 vom 06.06.2002Rechtskraft:ja
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:71 + Sie ben = Weitere Entscheidungen vom BAYERISCHER-VGHBAYERISCHER-VGH – Urteil, 9 BV 02.3024 vom 24.06.2003Ungeachtet erheblicher Zweifel an einer verfassungskonformen gesetzlichen Ermächtigung zum Erlass der Zusatzabgabenverordnung ist diese jedenfalls als befristet fortgeltend anzusehen, weil sonst im Bereich der gemeinschaftsrechtlich vorgeschriebenen Milchkontingentierung ein weitgehend rechtloser Zustand einträte, der der verfassungsmäßigen Ordnung noch ferner stünde.
Es ist mit höherrangigem Recht vereinbar, dass bei der Rückgewähr einer befristet verpachteten Anlieferungs-Referenzmenge an einen Verpächter, der die Referenzmenge nicht für die eigene Milcherzeugung benötigt, 33 vom Hundert zugunsten der Landesreserve eingezogen werden.BAYERISCHER-VGH – Beschluss, 15 C 03.133 vom 13.06.20031. Für eine Streitwertbeschwerde ist eine Vertretung durch einen Rechtsanwalt oder Rechtslehrer nicht erforderlich.
2. Zum Streitwert bei einer Klagehäufung wegen einer Beseitigungsanordnung und einer Duldungsandrohung.BAYERISCHER-VGH – Beschluss, 22 CS 03.1109 vom 04.06.20031. Eine fehlerhafte Bekanntmachung im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung hindert den Eintritt der materiellen Präklusion (§ 10 Abs. 3 Satz 3 BImSchG) nur dann, wenn sie für den betreffenden Einwender zu einer Behinderung bei der Wahrnehmung seiner Rechte geführt haben kann.
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