Source: https://www.roland-prozessfinanz.de/pressespiegel/2019/
Timestamp: 2020-03-29 22:02:31
Document Index: 252303680

Matched Legal Cases: ['BGH', 'EuG', 'OGH', 'EuG', 'EuG', 'OGH', 'Art, 430', 'EuG', 'BGH', 'BGH']

VKI online
WiWo Ausgabe Nr. 50
„Was, wenn Sie morgen
vor einen Baum fahren?“
JUVE Ausgabe Nr. 11
Legalcommunity online
Litigation funding: fusione tra IMF
Bentham e Omni Bridgeway
Big News Network online
Globales Schwergewicht:
Finanzierte Prozesse
IMF Bentham, Omni Bridgeway und ROLAND ProzessFinanz schließen sich zusammen …
Frontal 21 berichtet über die Musterfest-
stellungsklage gegen VW. Dr. Arndt Eversberg wird wie folgt zitiert:
Dieselfahrer gegen VW
Wo Diesel-Prozesse lange dauern
VW profitiert von langen Diesel-Rechtsstreits – Jeder Tag könnte rund 1,2 Millionen Euro bringen
BRAK-Mitteilungen 3/2019
Umfang der Informationspflichten zu Prozessfinanzierern
Haarwuchsmittel-Prozess:
Kläger fordert Schmerzensgeld
BGH verneint Gewinnabschöpfungs-
klagen für Verbraucherschutz-
Rechtsexperten für Verkehrs – und Versicherungsrecht werden die Flure der Jobcentern bevölkern
Mühsame Prozesse
HandwerkMagazin online
“Den Anwalt zahlt
ein anderer”
Tagungsbericht zum
21. Deutschen Erbrechtssymposium
“Europäisches Höchstgericht klärt in vier verbundenen Verfahren zahlreiche offene Fragen zum ‘Spätrücktritt’ weitgehend zugunsten der betroffenen Versicherungsnehmer.”
“Nach einer grundlegenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) und einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofes (OGH) stand einem Versicherungsnehmer bei fehlender oder fehlerhafter Belehrung durch den Versicherer ein unbefristetes Rücktrittsrecht zu, der sogenannte ‘Spätrücktritt’ – in Österreich galt dies jedenfalls unbeschränkt bis zum 31.12.2018.
Im Falle eines derartigen Rücktritts ist der Vertrag jedenfalls rückabzuwickeln. Wie das rechnerisch genau zu erfolgen hat, war aber in einigen Punkten strittig. Daher legten das LG Salzburg und das BG für Handelssachen Wien dem EuGH mehrere Fragen im Zusammenhang mit dem ‘Spätrücktritt’ zur Entscheidung vor. Diese Fragen wurden in insgesamt 4 Rechtssachen verbunden, involviert waren einige wesentliche österreichische Lebensversicherer wie die Nürnberger Versicherung AG, die UNIQA Österreich Versicherung, die Allianz Elementar Lebensversicherung AG und die Donau Versicherung AG (C-355/18, C-356/18, C-357/18, C-479/18).
Der VKI hat im Herbst 2019 im Auftrag des Sozialministeriums und für rund 850 Personen und mit Finanzierung durch die Roland ProzessFinanz AG insgesamt sechzehn Sammelklagen gegen die FWU Life Insurance Austria AG (vormals Skandia Leben AG), die Nürnberger Versicherung AG Österreich und die Scottish Widows Limited (vormals Clerical Medical Investment Group Ltd. – kurz CMI) eingebracht.”
Mehr unter: https://t1p.de/bnoj
“Anwalt Frank Hannes über die Neigung, sich für unsterblich zu halten, fatale Formfehler im Testament – und die Frage, warum es nicht im Safe verwahrt werden sollte.”
Der Artikel wird ergänzt mit dem Ranking der renommiertesten Kanzleien für Erb- und Steuerrecht und deren besonders empfohlener Anwälte. Dr. Arndt Eversberg wird als Jury-Mitglied aufgeführt und war an der finalen Auswahl beteiligt.
“Volkswagen kann in der Musterklage nur gewinnen”
“Läuft und läuft und läuft – je länger sich der Streit mit Dieselkunden hinzieht, desto geringer der drohen­de Schadensersatz, den der VW-Konzern zahlen müsste.
Gut vier Jahre nach Beginn des Dieselskandals bei Volkswagen star­tete Ende September in Braunschweig ein Mammutprozess: Dort klagen Kunden gegen VW, weil ihre Fahrzeuge nach Be­kanntwerden der Manipulationen rapide an Wert verloren haben. Hohen Schadens­ersatz können sie jedoch nicht erwarten. Denn je länger der Prozess dauert, um so günstiger wird es für VW. …
… Kanzleien machen eine einfache Rech­nung auf: Selbst in dem Fall, dass VW vor Gericht verliert, wird es für die Kläger nur Schadensersatz abzüglich einer sogenann­ten Nutzungsentschädigung geben. Mit je­dem Tag, den ein Fahrzeug weiter auf der Straße ist, sinkt also die mögliche Belas­tung für VW. Mit jedem neuen Prozesstag spare der Konzern 1,2 Millionen Euro, er­klärte etwa Roland Prozessfinanz. Weil ein jahrelanger Weg durch die Instanzen nicht unwahrscheinlich ist, könnte VW am Ende sogar eine Milliardensumme sparen. …”
“851 Betroffene – Streitwert rund 14 Millionen Euro”
“Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte bis Herbst 2017 eine Sammelaktion im Zusammenhang mit dem Rücktritt von Lebensversicherungen durchgeführt. Nach Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) und des Obersten Gerichtshofes (OGH) stand den Versicherungsnehmern bei fehlender oder fehlerhafter Belehrung durch den Versicherer ein unbefristetes Rücktrittsrecht zu. In Folge handelte der VKI einen Rahmenvergleich für Betroffene, die vom Vertrag zurücktreten wollten, mit der Versicherungsbranche aus. Diesem stimmten jedoch drei größere Versicherer nicht zu. Gegen diese drei Versicherungsunternehmen hat der VKI nun – im Auftrag des Sozialministeriums – Klagen eingebracht. …
… Die Roland ProzessFinanz AG aus Köln hat die Finanzierung und damit das Prozesskostenrisiko für alle 16 Klagen übernommen. Die Verbraucher tragen hier keinerlei Prozesskostenrisiko. ‘Ein schönes Beispiel für die konsumentenfreundliche Zusammenarbeit zwischen dem VKI und uns als Prozessfinanzierer. Hier ist Österreich einen klaren Schritt weiter als Deutschland’, kommentiert Arndt Eversberg, Vorstand der ROLAND ProzessFinanz.”
“La società di litigation funding australiana Imf Bentham ha annunciato l’acquisizione della concorrente olandese Omni Bridgeway, con l’obiettivo di istituire un capitale di oltre 2,2 miliardi di dollari australiani (1,3 miliardi di euro) a disposizione per finanziare controversie e procedure esecuteve die dimensioni e complessità significative in tutto il mondo. …
Il gruppo Omni Bridgeway comprende Roland ProzessFinanz, uno dei principali nanziatori terzi di contenziosi in Germania, entrato a far parte di Omni Bridgeway nel 2017, nonché la joint venture di Omni Bridgeway con Ifc (parte del gruppo della Banca mondiale), un fondo ad hoc con sede a Dubai volto ad assistere le banche nel nanziamento e nella gestione dell’esecuzione di crediti deteriorati e delle relative controversie in Medio Oriente e Africa. …”
“Leading litigation and disputes funder IMF Bentham Limited (IMF Bentham) (ASX:IMF) announces that it is acquiring Omni Bridgeway Holdings BV (Omni Bridgeway) to create a truly global diversified funder with over A$2.2 billion in capital to fund disputes and enforcement proceedings of significant size and complexity throughout the world.
On completion of the deal IMF Bentham will acquire all of Omni Bridgeway’s investment and business activities. The minimum transaction value amounts to approximately EUR 55 million, which may further increase contingent on future business development.
Omni Bridgeway was founded in the Netherlands in 1986 and is known as a leading financier of highvalue claims and a global specialist in cross-border enforcement against sovereign governments. The Omni Bridgeway group includes ROLAND ProzessFinanz, a leading German litigation funder which became part of Omni Bridgeway in 2017, as well as Omni Bridgeway’s joint venture with IFC (part of the World Bank Group) which consists of a dedicated fund and Dubai-based expertise centre aimed at assisting banks with the funding and managing the enforcement of non-performing loans and related disputes in the Middle East and Africa region. …”
Dieser Beitrag ist in dieser oder ähnlicher Form ebenfalls in folgenden Medien erschienen: law.com, reportedtimes.com, swfinstitute.org, litigationfinancejournal.com
“Die beiden Prozessfinanzierer IMF Bentham und Omni Bridgeway Holdings schließen sich zusammen. Das fusionierte Unternehmen wird weltweit vertreten sein, in Deutschland gehört Roland ProzessFinanz dazu.
IMF Bentham wurde Anfang der 1990er Jahre gegründet und ist heute in Sydney börsengelistet. Neben dem Hauptsitz in Australien hat der Prozessfinanzierer Büros in den USA, Kanada, Singapur, Hongkong und London. Die Firma finanziert die zumeist gerichtliche Durchsetzung von Einzel- und Massenverfahren gegen eine Erfolgsbeteiligung.
Omni Bridgeway wurde 1986 in den Niederlanden gegründet. Der Tätigkeitschwerpunkt des Unternehmens liegt in der Durchsetzung von sehr hohen Einzelforderungen, indem es internationale Schieds- und Zivilverfahren sowie die Vollstreckung von Urteilen gegen Staaten sowie natürliche und juristische Personen finanziert. Roland ProzessFinanz mit Sitz in Köln ist ein Tochterunternehmen von Omni Bridgeway.”
Prozessfinanzierer IMF Bentham und Omni Bridgeway fusionieren
“Die Prozessfinanzierer IMF Bentham und Omni Bridgeway Holdings BV haben Ihre Fusion bekannt gegeben. Zu Omni Bridgeway gehört seit zwei Jahren auch die deutsche Roland Prozessfinanz Durch den Zusammenschluss entsteht ein Schwergewicht unter den globalen Prozessfinanzierern. Zunächst werden die Unternehmen, die sich sehr gut ergänzen, allerdings separat weitergeführt.
Der zukünftige Prozessfinanzierer beschäftigt an seinen insgesamt 18 Standorten weltweit rund 145 Mitarbeiter. Das Unternehmen, das zukünftig unter einem gemeinsamen Namen firmieren soll, ist unter anderem in Australien, Asien. USA, Kanada, dem Mittleren Osten und Europa vertreten. Ziel ist gemeinsam eine globale Strategie zu entwickeln um die Marktpositionen in Prozessfinanzierung und Forderungsdurchsetzung auszubauen ,Wir freuen uns, Teil einer noch größeren Familie zu werden’ sagt Arndt Eversberg, Vorstand Roland Prozessfinanz über den Zusammenschluss. ‘IMF und 0mni verfügen beide über viele Jahrzehnte Erfahrung in der Prozessfinanzierung und der Vollstreckung von Urteilen weltweit. Auch unsere Kunden werden davon In Zukunft verstärkt profitieren können.’ …”
In der Ausgabe 42/2019 der NJW ist ein Artikel zum Thema Prozessfinanzierung erschienen.
“Die Prozessfinanzierung hat sich seit ihrem Aufkommen um die Jahrtausendwende bei Anwälten und ihren Mandanten etabliert. Der VW-Abgasskandal hat ihr neuen Auftrieb und zusätzliche Aufmerksamkeit verschafft. Zuletzt hat sich auch die Rechtsprechung mehrfach mit dem Instrument befasst.
Egal ob Kartellklagen, Arzthaftungsfälle oder Wirtschaftsprozesse aller Art – die Finanzierung von gerichtlichen Auseinandersetzungen durch Drittunternehmen gegen Erfolgsbeteiligung ist aus dem deutschen
Rechtssystem nicht mehr wegzudenken. Das OLG Köln (NJW-RR 2019, 759) hat das kürzlich mit einer Entscheidung bestätigt, wonach Anwälte ihre
Klienten zu Beginn des Mandats auf diese Dienstleistung ungefragt hinweisen müssen. Allerdings sind sie nicht dazu verpflichtet, auch die Konditionen der verschiedenen Prozessfinanzierer zu vergleichen und
ihren Mandanten ohne zusätzliches Honorar den besten und/oder günstigsten Anbieter auszusuchen. …”
“IMF Bentham Ltd hat heute in Sydney den Zusammenschluss mit der Omni Bridgeway Holdings BV bekannt gegeben. Mit der Fusion entsteht erstmals ein Prozessfinanzierer mit einem weltumspannenden Netzwerk. Mit 18 Büros in Australien, Asien, USA, Kanada, dem Mittleren Osten und Europa und 145 Mitarbeitern bietet das fusionierte Unternehmen länderübergreifenden Service mit hohem lokalem Bezug.
Teil dieses Netzwerks ist als Tochtergesellschaft von Omni Bridgeway auch die ROLAND ProzessFinanz AG mit Sitz in Köln.”
Dieser Beitrag ist in dieser oder ähnlicher Form ebenfalls in folgenden Medien erschienen: boerse.de, onvista.de, finanznachrichten.de, bocquell-news.de, sb-finanz.de, finanztreff.de, boerse-express.com
“… “Wenn ein Urteil erst zehn Jahre nach Kaufdatum des manipulierten Autos fällt, dann verringert sich der Schadensersatz für den geprellten Dieselkunden auf unter 40 Prozent des Neuwerts.” Nach Berechnungen des Kölner Prozessfinanzierers spart Volkswagen mit jedem Tag der Verzögerung 1,9 Millionen Euro. Schon heute warnen deshalb Verbraucheranwälte, die von “Frontal 21″ befragt wurden: Volkswagen dürfe jetzt nicht für Verzögerungstaktik belohnt werden. …”
“Musterklage ohne Wert”
“Seit dem 30. September wird vor dem Oberlandesgericht Braunschweig Rechtsgeschichte geschrieben: Erstmals beschäftigen sich deutsche Richter im Rahmen einer Musterfeststellungsklage mit möglichen Schadensersatzansprüchen gegen den VW-Konzern.
In dem Verfahren gegen Volkswagen hoffen rund 400 000 Kläger auf Schadensersatz wegen manipulierter Abgassysteme. Doch den hohen Erwartungen zur Verbesserung des Verbraucherschutzes wird dieser historische Musterprozess wohl nicht gerecht, kritisieren Rechtsexperten gegenüber Frontal21.
Die Ankündigung der Bundesregierung, dass damit ein effektiver und rascher Rechtsschutz für den Verbraucher geschaffen werde, teile er nicht, sagt Jura-Professor Michael Heese. Das neue Massenverfahren sei zwar geeignet, die Gerichte zu entlasten, zugleich eröffne es Volkswagen aber auch die Möglichkeit, das Verfahren in die Länge zu ziehen. Der Zivilrechtsexperte von der Universität Regensburg bezeichnet die Musterfeststellungsklage in Fachpublikationen bereits als “Rohrkrepierer” und befürchtet: “Je länger VW die berechtigten Käuferansprüche verweigert, umso mehr schmilzt der Schadensersatzanspruch ab.”
Diese Auffassung vertritt auch Arndt Eversberg, Rechtsanwalt und Vorstand der ROLAND ProzessFinanz: “Wenn ein Urteil erst zehn Jahre nach Kaufdatum des manipulierten Autos fällt, dann verringert sich der Schadensersatz für den geprellten Dieselkunden auf unter 40 Prozent des Neuwerts.” Nach Berechnungen des Kölner Prozessfinanzierers spart Volkswagen mit jedem Tag der Verzögerung 1,9 Millionen Euro. Schon heute warnen deshalb Verbraucheranwälte, die von “Frontal 21” befragt wurden: Volkswagen dürfe jetzt nicht für Verzögerungstaktik belohnt werden.
Experten rechnen jedoch damit, dass die Musterfeststellungsklage gegen den VW-Konzern noch bis vor den Bundesgerichtshof gehen wird und ein Abschluss des Verfahrens durch alle Instanzen nicht vor Ablauf des Jahres 2025 zu erwarten ist.”
“Der Rechtsdienstleister Rightnow.eu hat eine Analyse über die unterschiedlichen Längen von Diesel-Klagen an deutschen Landgerichten vorgelegt. Demnach können vor allem Leute aus dem Südwesten mit zügigen Entscheidungen rechnen.” …
“Mehr als 65 000 Einzelklagen enttäuschter VW-Kunden gegen den Automobilkonzern oder Händler sind vor Gerichten in ganz Deutschland anhängig. Und es vergeht kaum eine Woche, in der sich nicht ein Präsident eines Landgerichts (LG) kritisch zur hohen Auslastung durch diese Fälle äußert. Im Vorfeld zu der in einem Monat beginnenden Musterfeststellungsklage des ADAC und des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV), der sich rund 430 000 Verbraucher angeschlossen haben, hat der Rechtsdienstleister Rightnow.eu nun eine Analyse über die unterschiedliche Länge der Diesel-Klagen an deutschen Landgerichten vorgelegt. Dafür hat das Verbraucherportal, das mit dem Prozessfinanzierer Roland Prozessfinanz kooperiert, eigenen Angaben zufolge mehr als 1000 Zivilstreitigkeiten gegen Volkswagen oder Vertragshändler an 42 Landgerichten in ganz Deutschland ausgewertet (von insgesamt 115).
Wer im Südwesten wohnt oder gegen einen dort ansässigen Händler klagt, kann mit einer zügigen Entscheidung rechnen: Knapp 5,1 Monate benötigten die Richter am LG Heilbronn für ihr Urteil, etwas länger dauert es im rheinland-pfälzischen Frankenthal (5,5 Monate). Schon mit etwas Abstand folgen dann die Gerichte in Paderborn (6,1 Monate) und Potsdam (6,9 Monate). Damit liegen diese vier Gerichte noch unter dem Schnitt aller von Rightnow untersuchten Klagen. Durchschnittlich dauerten die Diesel-Verfahren von Klageeinreichung bis zum Urteil 278 Tage, das sind rund 9 Monate. Bochum liegt genau im Schnitt – hier müssen Diesel-Kläger also mit 9 Monaten Prozessdauer rechnen.
Schlusslicht der Auswertung ist das Landgericht Hamburg. In der Hansestadt müssen DieselKläger mehr als 14 Monate auf eine Verkündung warten. Je nach Gericht kann sich die Prozessdauer also um bis 9 Monate unterscheiden. Laut Alexander Vogt, Anwalt von Rightnow, sind solche massiven Unterschiede unter anderem auf den „großen Richtermangel“ in Deutschland zurückzuführen.
Die Aussagen decken sich zum Teil mit einer früheren Studie des Ifo-Instituts. Die Ökonomen hatten auf Grundlage von Daten aus dem Jahr 2014 – also noch vor Bekanntwerden des Dieselskandals – ausgewertet, wie effizient deutsche Zivilgerichte arbeiten. Dabei konzentrierten sich die Forscher neben den Neueingängen und Erledigungsquoten auch auf die durchschnittliche Verfahrenslänge. Der Trend: Süddeutsche Gerichte schaffen nicht nur mehr Akten weg. Wer vor einem Gericht in Bayern oder BadenWürttemberg klagte, hatte sein Urteil im Schnitt 2 Monate früher, als wenn er das Verfahren in Thüringen angestrengt hätte.”
Dieser Beitrag ist u.a. in dieser oder ähnlicher Form ebenfalls in folgenden Medien erschienen: finanzen.net, news-7.de
“Hunderttausende Dieselfahrer wollen Geld von Volkswagen. Doch das Musterverfahren hat nicht einmal begonnen. Gut für den Autokonzern: Ein langer Rechtsstreit könnte dem Konzern viel Geld sparen.”
“Niederlagen vor Gericht gehören längst zum Alltag für Volkswagen. In Tausenden Urteilen bekamen die Kunden bereits Schadensersatz zugesprochen. Manche Entscheidungen haben dabei eine besondere Tragweite. So wie die des Oberlandesgerichts Koblenz, das Volkswagen Ende Juni verurteilte. Die Richter sahen eine ‘vorsätzlich sittenwidrige Schädigung’ des Autobauers als erwiesen an. VW musste das Auto also wieder zurücknehmen – und das Geld erstatten. …
Urteil wohl nicht vor 2023
Bei den schieren Mengen von klagenden Kunden kommt diesem eine immense Bedeutung zu. Für jede 1000 Euro, die Gerichte den Klägern in der Musterfeststellungsklage für die Nutzung der schadhaften Fahrzeuge abziehen würden, spart Volkswagen in dieser Rechnung 430 Millionen Euro. Volkswagen selbst rechnet im Musterfeststellungsverfahren nicht vor Ende 2023 mit einem gültigen Urteil.
Die Kölner Roland Prozessfinanz finanziert mehrere Hundert Einzelverfahren einer Potsdamer Anwaltskanzlei gegen Volkswagen. Ihre Führung wirft dem Fahrzeughersteller eine Verzögerungstaktik vor. Volkswagen spiele auf Zeit, um Kosten zu sparen, so die Vermutung. Vorstand und Rechtsanwalt Arndt Eversberg von Roland Prozessfinanz macht dazu eine Rechnung auf: Sollte es am Ende der Musterfeststellungsklage zu einem negativen Urteil für Volkswagen kommen, hätte sich der Restwert der Fahrzeuge der Kunden deutlich reduziert. Volkswagens Einsparpotenzial liege insgesamt bei mehr als zwei Milliarden Euro.” …
“Hunderttausende Dieselfahrer wollen Geld von Volkswagen. Doch das Musterverfahren hat nicht einmal begonnen. Der Konzern spart so enorm viel Geld.”
“Je später das Urteil, desto geringer die Kosten
Der finanzielle Wert dieser Urteile ist eine andere Frage. Die meisten Gerichte entschieden bisher ähnlich wie die Richter in Koblenz. Gaben sie dem Dieselkunden recht, zogen sie meist vom Schadensersatz, den Volkswagen ihnen zahlen musste, eine Nutzungsentschädigung ab. Für den Konzern bedeutet das in aller Regel: Je später eine Entscheidung vor Gericht fällt, desto geringer die Schadensersatzzahlungen.
Die Tragweite dieser gerichtlichen Praxis zeigt sich beim Blick auf die Masse der Kläger. Am 30. September 2019 beginnt vor dem Oberlandesgericht Braunschweig die erste mündliche Verhandlung der Musterfeststellungsklage gegen VW. Es ist die größte ihrer Art, 430.000 VW-Käufer haben sich dafür eingetragen.
Müsste VW den vollen Verkaufspreis den Kunden erstatten, der durchschnittlich auf etwa 25.000 Euro geschätzt wird, würde Volkswagen Schadensersatzforderungen von mehr als zehn Milliarden Euro drohen. Wäre da nicht der Nutzungsersatz.
Bei den schieren Mengen von klagenden Kunden kommt dem Nutzungsersatz eine immense Bedeutung zu. Für jede 1000 Euro, die Gerichte den Klägern in der Musterfeststellungsklage für die Nutzung der schadhaften Fahrzeuge abziehen würden, spart Volkswagen in dieser Rechnung 430 Millionen Euro. Volkswagen selbst rechnet im Musterfeststellungsverfahren nicht vor Ende 2023 mit einem gültigen Urteil.
Die Kölner Roland Prozessfinanz AG finanziert mehrere Hundert Einzelverfahren einer Potsdamer Anwaltskanzlei gegen Volkswagen. Ihre Führung wirft dem Fahrzeughersteller eine Verzögerungstaktik vor. Volkswagen spiele auf Zeit, um Kosten zu sparen, so die Vermutung.
Vorstand und Rechtsanwalt Arndt Eversberg von Roland Prozessfinanz macht dazu eine Rechnung auf: Sollte es am Ende der Musterfeststellungsklage zu einem negativen Urteil für Volkswagen kommen, hätte sich der Restwert der Fahrzeuge der Kunden deutlich reduziert. Volkswagens Einsparpotenzial liege insgesamt bei mehr als zwei Milliarden Euro.
Die Berechnungen des Prozessfinanzierers beruhen auf der Annahme, dass die beanstandeten Fahrzeuge im Durchschnitt 25.000 Euro kosteten, bei Prozessende etwa zehn Jahre alt sein werden und pro Jahr etwa 15.000 Kilometer fuhren. Als Gesamtlaufleistung werden 350.000 Kilometer zugrunde gelegt. …”
“Seit November 2018 haben sich mindestens 427.000 Menschen in die Musterfeststellungsklage gegen VW eingeschrieben. Ein abschließendes Urteil in dem Prozess wird jedoch frühestens im Jahr 2023 erwartet. Dadurch spart der Wolfsburger Konzern jährlich mehr als 100 Millionen Euro, die eigentlich den geschädigten Verbrauchern zustünden. Die betroffenen Fahrzeuge verlieren nämlich durch die weitere Nutzung kontinuierlich an Wert. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Verbraucherportals rightnow.eu. Das Unternehmen hat die Daten aus fast 1.000 Gerichtsprozessen im Abgasskandal ausgewertet. …”
“Das Musterfestellungsverfahren ist ein ähnlich schwerer Betrug an den deutschen Verbrauchern wie der Manipulationsskandal selbst. Volkswagen wird das Verfahren bis vor den EuGH ziehen. Der Konzern selbst rechnet nicht mit einem Urteil vor 2023. Durch den Wertverlust der betroffenen Fahrzeuge, der währenddessen entsteht, spart VW demnach mindestens 584 Millionen Euro und dieser Betrag könnte sogar noch höher ausfallen: Sollten die Kläger letztlich Recht bekommen, müssten sie anschließend nämlich erneut gegen VW vor Gericht ziehen, um ihre individuelle Entschädigung zu erhalten. Da bislang rund 427.000 VWKunden Teil dieses Verfahrens sind, würde die daraus resultierende Klagewelle die deutschen Gerichte komplett überfordern und den Prozess weitere Jahre in die Länge ziehen.
Wir von rightnow.eu schaffen es aktuell hingegen, die Ansprüche unserer Mandanten gegenüber VW in durchschnittlich sechs bis acht Monaten durchzusetzen. Dafür benötigten betroffene Autobesitzer bislang eine Rechtsschutzversicherung oder eigene Mittel, um die Prozesskosten zu stemmen. Ab sofort übernehmen wir diese Kosten und das Risiko mit unserem Partner der ROLAND ProzessFinanz AG und helfen VW-Kunden dabei, deutlich schneller zu ihrem Anspruch zu kommen und das ohne, dass sie das unsichere Musterfeststellungsverfahren durchlaufen müssen.”
Dieser Beitrag ist u.a. in dieser oder ähnlicher Form ebenfalls in folgenden Medien erschienen: wallstreet-online.de, finanzen.at, finanzen.net, hamelnonline.de
AUFSÄTZE (Seite 125)
“Der Rechtsanwalt muss seinem Mandanten (hier im Hinblick auf eine arzthaftungsrechtliche Streitigkeit) zwar grundsätzlich auf die Möglichkeit einer Prozessfinanzierung hinweisen, jedoch nicht (jedenfalls nicht ohne entsprechenden Auftrag) prüfen und darüber informieren, welcher Prozessfinanzierer für den Mandanten besonders günstig ist. …”
OLG Köln, Beschl. v. 5.11.2018 – 5 U 33/18
“Prozess um Wirkstoff Finasterid gestartet, weitere könnten folgen”
“Paderborn – Dieser Prozess könnte gleich mehrere Pharmafirmen teuer zu stehen kommen. Gestern klagte ein Mann vorm Landgericht Paderborn gegen einen Hersteller, weil er nach Benutzung eines Haarwuchsmittels unter gravierenden Nebenwirkungen leidet. Der Kläger wird dabei vom Prozessfinanzierer Roland ProzessFinanz unterstützt – ebenso wie zwei weitere Kläger aus Stuttgart und Berlin.”
u.a. erschienen auf: www.rtl.de, www.t-online.de, www.haz.de, www.n-tv.de, www.lr-online.de, www.ksta.de, www.bild.de, www.berlin.de, www.aerztezeitung.de, …
“100 000 Euro Schmerzensgeld verlangt ein Kläger aus Nordrhein-Westfalen nach der Einnahme eines Haarwuchsmedikaments von einem Pharmahersteller. Das Mittel hätte gravierende Nebenwirkungen wie Depressionen und Erektionsstörungen ausgelöst.” …
“Die Haarwuchspillen mit dem Wirkstoff Finasterid hätten beim Kläger gravierende Nebenwirkungen wie Depressionen und sexuelle Dysfunktionen – etwa Erektionsstörungen – ausgelöst, betonte ein Sprecher der Roland ProzessFinanz AG. Der Prozessfnanzierer unterstützt die Klage und spricht von einem „Musterfall“. Eine weitere „Musterklage“ sei in Berlin angelaufen, eine dritte für Oktober in Stuttgart geplant. Es gebe viele Finasterid-Geschädigte.”
“Haarausfall, eine Glatze droht. Pillen mit Finasterid können helfen – der gesundheitliche Preis dafür scheint aber mitunter gewaltig. Ein Geschädigter verklagt nun einen Pharmahersteller. Ein Präzedenzfall?”
“Er hat Pillen geschluckt gegen Haarausfall – und dafür gesundheitlich einen extremen Preis gezahlt. So schildert es ein Kläger, der nach Einnahme eines Haarwuchsmedikaments nun von einem Pharmahersteller 100 000 Euro Schmerzensgeld verlangt. … Es gebe viele Geschädigte, unterstreicht das Unternehmen Roland ProzessFinanz. Eine weitere «Musterklage» laufe in Berlin, eine dritte sei für Oktober in Stuttgart geplant.”
“Ein Kläger aus Nordrhein-Westalen verlangt nach der Einnahme eines Haarwuchsmedikaments 100.000 Euro Schmerzensgeld vom Pharmahersteller. Die Haarwuchspillen mit dem Wirkstoff Finasterid hätten beim Kläger gravierende Nebenwirkungen wie Depressionen und sexuelle Dysfunktionen wie Erektionsstörungen ausgelöst. Das Zivilverfahren begann am Mittwoch vor dem Landgericht Paderborn.
Der Prozessfinanzierer Roland ProzessFinanz AG unterstützt die Klage und spricht von einem Musterfall. Eine weitere Musterklage sei in Berlin angelaufen, eine dritte für Oktober in Stuttgart geplant.”
“Dabei geht es um die gesetzlich eingeführte Befugnis von Verbraucherschutzvereinen, gegen Unternehmen zu klagen, die zum Beispiel zu hohe Mahn- oder Entgeltgebühren erheben, schreibt der Prozessfinanzierer.”…
“Das Urteil ist gefallen
Der BGH hat heute verhandelt. Das Urteil ist leider negativ ausgefallen, d.h. der BGH bleibt bei seiner ablehnenden Haltung. Die Roland ProzessFinanz AG wird evtl. wie schon in dem vorherigen Verfahren Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe einlegen.”
“Sind Anwälte nutzlos? Viele gehässige Menschen würden das bejahen. Eine Studie scheint jetzt nahezulegen, dass das zumindest für einen Teilbereich der Anwaltszunft tatsächlich zutrifft. Schuld ist die künstliche Intelligenz – und betroffen ist auch die Versicherungswelt.” …
“… Arndt Eversberg, Rechtsanwalt und Vorstand des Prozessfinanzierungsunternehmen Roland ProzessFinanz AG kommt zu folgender Einschätzung: ‘Für uns als Prozessfinanzierer findet Legal Tech bisher nur Einsatz in Massenverfahren, wie z.B. bei Schadensersatzklagen von VW Diesel Käufern. Die Rechtsanwälte, mit denen wir zusammen arbeiten, benutzen aufgrund der Vielzahl und Ähnlichkeit der Ansprüche alle mehr oder weniger intelligente Software. Hier ist der Anwalt bereits durch anders qualifizierte Bearbeiter teilweise abgelöst. Grundsätzlich gilt: umso standardisierbarer ein Vorgang, um größer die Möglichkeiten von Legal Tech. In Individualverfahren wird es auch zukünftig bei der persönlichen Zusammenarbeit von Kläger, Anwalt und Prozessfinanzierer bleiben’.”
” Vor Gericht dauert es im Schnitt mindestens fünf Jahre
Klagen vor Gericht sind mühsam, teuer und langwierig. Im Schnitt dauert ein Prozess wegen Arztfehlern mindestens fünf Jahre und meist werden gleich mehrere Gutachten angefertigt, beobachtet Stephan Bensalah vom Prozessfinanzierer Roland. Allein die Klärung, was Arztfehler und was bereits ein Vorschaden war, ist schwierig. Je unklarer die Beweislage, umso eher endet es mit einem Vergleich. …”
“Den Anwalt zahlt ein anderer”: Tarifvergleich der Rechtsschutzversicherungen
“…Notnagel Prozessfinanzierung
Einen Anwalt will der Architekt Nolte nicht einschalten, das ist ihm zu teuer – er wendet sich an die Roland Prozessfinanz, die den Fall übernimmt. Prozessfinanzierer vertreten die Ansprüche ihrer Auftraggeber vor Gericht und erhalten als Lohn bis zu 35 Prozent des erstrittenen Betrags. Gelingt ihnen die Durchsetzung der Ansprüche nicht, gehen sie leer aus. Nolte erzählt: “Der Landschaftsverband hat direkt gemerkt, dass nun richtig Druck im Kessel ist.” Schon nach einem halben Jahr kommt es zu einem Gerichtstermin. In der ersten mündlichen Verhandlung bestätigt der Richter die Ansprüche dem Grunde nach. Gleichzeitig schlägt er einen Vergleich von 30.000 Euro vor.”
Prozessfinanzierung: Aus David gegen Goliath wird immer häufiger
“… Lange Zeit hatte eine kleine Gruppe von Unternehmen das Geschäft (Prozessfinanzierung) in Deutschland unter sich aufgeteilt. Nun allerdings scheint es, als würden Legal Tech, Streuschäden wie im Kartellrecht und die neue Möglichkeiten für Massenklagen wie gegen VW im Dieselskandal den Markt in Bewegung bringen. „Früher haben wir vor allem Anfragen von Anwälten bekommen, die Mandanten mit aussichtsreichen Fällen hatten, aber nicht selbst ins Risiko gehen wollten“, sagt Dr. Arndt Eversberg, Vorstand der ROLAND ProzessFinanz AG. Inzwischen schaut der Prozessfinanzierer auch aktiv nach interessanten Klagemöglichkeiten und spricht Betroffene an. „Das haben wir so zum Beispiel beim LKW-Kartell gemacht, wo wir für dutzende Unternehmen die Durchsetzung ihres Schadenersatzes für tausende Fahrzeuge finanzieren.“ …”
Im Oktober 2018 fand in Heidelberg zum 21. Mal das Deutsche Erbrechtssymposium statt.
Durch die Veranstaltung führte abermals in gewohnt guter Qualität Herr Rechtsanwalt Michael Rudolf und Herr Rechtsanwalt Jan Bittler.
“… Im Anschluss hieran führte Frau Rechtsanwältin Nicole Huber die anwesenden Kolleginnen und Kollegen an das Thema Pro­zessfinanzierung im Erbrecht heran. Viele Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte stehen Prozessfinanzierern eher skeptisch gegenüber. Dies versuchte Frau Rechtsanwältin Huber durch Darlegung der Chancen und Möglichkeiten eines nicht leis­tungsfähigen, aber auch nicht zur Inanspruchnahme von Prozesskostenhilfe berechtigten Mandanten im Erbrecht zu ändern. Mit Souveränität und Schilderung eindrucksvoller vorangegangener Praxisbeispiele sollte Frau Huber es bei der Überzahl der anwesenden Kolleginnen und Kollegen geschafft haben, dass diese im Falle des Falles die Einschaltung eines Pro­zessfinanzierers in Erwägung zu ziehen. …”