Source: https://www.dtad.de/details/_Dienstleistungen_von_Architektur_und_Ingenieurbueros_sowie_planungsbezogene_Leistungen_65187_Wiesbaden-11839096_3
Timestamp: 2019-09-20 07:24:55
Document Index: 83765553

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 51', '§55', '§ 34', '§ 55', '§ 18', '§ 19', '§ 24', '§ 4', '§ 5', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 49', '§ 34', '§ 34', '§ 51', '§ 55', '§ 34', '§ 51', '§ 55', '§ 19', '§ 19', '§ 19']

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Wiesbaden (ID:11839096)
> DTAD-ID: 11839096
Andreas Häffner
Losweise Vergabe von Generalplanungsleistungen im Hochbau (Objekt-, Tragswerkplanung, technische Gebäudeausrüstung, thermische Bauphysik, Bauakustik/Los 1) und Stadtplanungsleistungen (Rahmenplan/Los 2) für das Gebiet „Siegfriedring – Zweibörn“, Wiesbaden.
Die Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH beabsichtigt, das ca. 9,3 ha große und weitgehend brachliegende Areal „Zweibörn“ im Wiesbadener Ortsteil Südost in ein allgemeines Wohngebiet zu entwickeln. Aufgrund der stark steigenden Nachfrage nach Wohnungen für niedrige und mittlere Einkommen zusammen mit dringend benötigten Unterkünften für Flüchtlinge und Asylbegehrende ist zunächst die kurzfristige Realisierung von (geförderten) Wohnungen auf der Teilfläche A (Anlage Plan) des Areals erforderlich. Die Entwicklung und Realisierung der Wohnungsbebauung ist als Generalplaner planerisch vorzubereiten und zu begleiten. Parallel hierzu soll die angestrebte, weitere städtebauliche Entwicklung des verbleibenden Areals/der angrenzenden Teilfläche B (Anlage Plan) auf städtebaulicher Ebene untersucht und bearbeitet sowie im Zuge einer anschließenden Bearbeitung Baurecht geschaffen werden.
Die Internetadresse und die Zugangsdaten zum Download der Bewerberunterlagen erhalten Sie per E-Mail. Bitte senden Sie hierzu eine Anfrage an „andreas.haeffner@seg-wiesbaden.de“ mit dem Betreff „VOF Siegfriedring – Zweibörn“.
Siehe Angaben unter Ziffer 1).
CPV-Codes: 71240000, 71400000
Siegfriedring 40-64, 65189 Wiesbaden.
Bezeichnung: Los 1 - Hochbau - Generalplanungsleistungen Teilfläche A
Mit der Novelle des Baugesetzbuchs im November 2014 hat der Gesetzgeber Regelungen zur Erleichterung der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbegehrenden beschlossen. Seitens des Stadtplanungs- und Bauaufsichtsamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden besteht die Möglichkeit, dass nach dem Gesetz neben der Nachnutzung bestehender Immobilien, auch Neubauvorhaben für die Nutzung als Flüchtlingsunterkunft im Außenbereich zulässig sind. Hierfür bietet es sich an, die Grundstücke in der zu bearbeitenden Teilfläche A entlang der Straße Siegfriedring in Betracht zu ziehen.Vor diesem Hintergrund und aufgrund von dem anhaltend starken Zustroms von Flüchtlingen und Asylbewerbern soll in der Teilfläche A kurzfristig geeigneter Wohnraum geschaffen werden. Gegenstand des Los 1 ist die Beschaffung und Erstellung der erforderlichen Planungen durch einen Generalplaner zur kurzfristigen Realisierung der dringend benötigten Wohnungen. Hierzu sollen auf einer ca. 1,1 ha großen Teilfläche (erste und zweite Baureihe an der angrenzenden Hauptverkehrsstraße „Siegfriedring“) ca. 90-100 Wohneinheiten in Form von 3 bis 4-geschossigen Mehrfamilienhäusern entwickelt werden. Da die Teilfläche nicht nur zeitlich, sondern auch aufgrund seiner repräsentativen Lage den Auftakt für die Gesamtgebietsentwicklung „Zweibörn“ darstellt, bestehen hierbei erhöhte Anforderungen an die städtebauliche Einbindung und architektonische Konzeption.Im Zuge der Bearbeitung sind neben den hochbaulichen Leistungen (Lph. 1-7 gem. § 34 HOAI 2013 sowie Schallschutz- / Wärmeschutz- / Entwässerungskonzept, Tragwerkplanung) auch eine ansprechende und vorausschauende städtebauliche Konzeption gefordert (Integration in die Nachbarbebauung und modularer / flexibler Aufbau, Erschließungs- / Parkierungs- / Freianlagenkonzept).Bei der Gebäudekonzeption ist auf eine flexible Nutzung zu achten, da die Gebäude zeitlich betrachtet zwei Nutzungsphasen durchlaufen sollen. In der ersten Nutzungsphase werden die Gebäude vorübergehend zur Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbegehrenden – in Form von Wohnheimen / Wohnungen – genutzt. Hierbei sind die entsprechenden Mindestanforderungen einzuhalten. Nach möglichst gering zu haltendenden baulichen Maßnahmen sollen die Gebäude anschließend in einer zweiten Nutzungsphase von Bewohnern mit Wohnberechtigungsschein (geförderter Wohnungsbau für kleine / mittlere Einkommen) umgebaut werden. Die Richtlinien für den geförderten Wohnungsbau sind zwingend einzuhalten und ein entsprechender Wohnungsmix vorzusehen.Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung eines Generalplaners gemäß HOAI 2013 wie folgt:In der Beauftragungsstufe 1:— Erarbeitung Rahmenplan mit Aussagen zu den Themen Verkehr, Freiflächen und Baustruktur (gemäß besondere Leistungen zur Flächenplanung im Bereich rahmensetzende Pläne und Konzepte [vgl. Anlage 9 zur HOAI 2013])— Architektenleistung Gebäude gemäß § 34 HOAI 2013, LPH 1-7— Ingenieurleistungen Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013, LPH 1-6— Ingenieurleistungen Technische Gebäudeausrüstung gemäß §55 HOAI 2013, LHP 1-7— Ingenieurleistungen Thermische Bauphysik gemäß HOAI 2013, LPH 1-4— Ingenieurleistungen Bauakustik gemäß HOAI 2013, LPH 1-7In der Beauftragungsstufe 2 (optional):— Architektenleistungen Gebäude gemäß § 34 HOAI 213, LPH 8-9— Ingenieurleistungen Technische Gebäudeausrüstung gemäß § 55 HOAI 2913, LPH 8-9— Ingenieurleistungen Bauakustik gemäß HOAI 2013, LPH 8-9Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Bezeichnung: Los 2 - Städtebau - Rahmenplanung Teilfläche B
Die zweite Teilfläche des Plangebiets (Teilfläche B, ca. 8,5 ha) soll auf städtebaulicher Ebene bearbeitet werden. Hierzu soll ein Rahmenplan entwickelt werden, welche u.a. Aussagen zu den Themen Verkehr (Anbindung [mit Alternative] an das übergeordnete Erschließungssystem, internes Erschließungssystem, Parkierung etc.), Freiflächen (öffentliche / private Grünflächen etc.) und Baustruktur (bauliche Dichte, Typologien, Höhenentwicklung etc.) treffen. Ziel des Rahmenplans ist die Entwicklung eines qualitativ hochwertigen Wohngebiets mit einer – den örtlichen Gegebenheiten – angemessenen Mischung aus Reihen-, Doppel- und Einzelhäusern sowie Geschosswohnungsbau. Aufgrund von teilweise hohen Lärmbelastungen der angrenzenden Straßen sowie gewerblich genutzten Nachbargrundstücken sind Bereichsweise alternative Nutzungen (z.B. Büros) denkbar. Darüber hinaus besteht ein hoher Anspruch an die Qualität und Nutzbarkeit der öffentlichen und privaten Freiflächen.Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung gemäß HOAI 2013 wie folgt:In der Beauftragungsstufe 1:— Erarbeitung Rahmenplan mit Aussagen zu den Themen Verkehr, Freiflächen und Baustruktur (gemäß besondere Leistungen zur Flächenplanung im Bereich rahmensetzende Pläne und Konzepte [vgl. Anlage 9 zur HOAI 2013])In der Beauftragungsstufe 2 (optional):— Überarbeitung des Rahmenplans bis zum Entwurf gemäß besondere Leistungen zur Flächenplanung im Bereich des städtebaulichen Entwurfs (vgl. Anlage 9 zur HOAI 2013)— Flächennutzungsplanänderung gemäß § 18 HOAI 2013, LPH 1-3— Bebauungsplan gemäß § 19 HOAI 2013, LPH 1-3— Grünordnungsplan gemäß § 24 HOAI 2013, LPH 1-4Näheres siehe Vergabeunterlagen.
137430-2016
2016/S 077-137430
Hinweis 5: Zur Gewährleistung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen – sobald diese beantwortet sind – laufend unter der unter Ziffer II.1.5.) in Erfahrung zu bringenden Internetadresse (samt Zugangsdaten) veröffentlicht.
— reicher haase associierte GmbH, Am Knappenberg 32, D-44139 Dortmund
— Planquadrat Elfers Geskes Krämer, Platz der Deutschen Einheit 21, D-64293 Darmstadt
— raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH, Gutleutstraße 163–167, 60327 Frankfurt am Main
— Torsten Becker Dipl.-Ing. Stadtplaner AKH BDA SRL Büro für Städtebau, Kennedyallee 34, 60596 Frankfurt am Main
Kostenfreier Download der Unterlagen auf: https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=W2D6F71CLFJA57PN
nachr. HAD-Ref. : 6099/2
nachr. V-Nr/AKZ: 01-2016.
Haftpflichtversicherung für die angefragten Planungsleistungen mit einer Deckungssumme von mind. 2.500.000 EUR für Personen- und Sachschäden und 2.500.000 EUR für Vermögensschäden unter Angabe des Versicherungsunternehmens, 2-fach maximiert.
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2013).
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 4, § 5 Abs. 1, 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Der Bewerber hat zum Nachweis seiner Eignung die nachfolgenden Angaben, Erklärungen und Unterlagen vorzulegen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurückgegeben.
1. Vollständig ausgefüllter und von dem / den Büroinhaber(n), dem / den Geschäftsführer(n) und / oder dem / den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen samt Anlagen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.
2. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft ist die Unterschriftsbefugnis von jedem Mitglied der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft zu erbringen; dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen. Soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gemeinschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür ist die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen zu verwenden.
3. Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung nach § 4 Abs. 2 VOF (zur Unabhängigkeit/ Zusammenarbeit mit anderen) sowie nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe), Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
Hinweis: Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen (Anlage 3 Punkt a).
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen (Anlage 3 Punkt b).
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist zur Durchführung dieses Auftrages die Vorlage einer Vollmachterklärung zur Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft nachzuweisen (Anlage 4).
Beruft sich der Bewerber oder Bieter, bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmern), ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer die Erklärung nach § 4 Abs. 2 VOF (Unabhängigkeit / Zusammenarbeit) und § 4 Abs. 6 und 9 VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) sowie die Verpflichtungserklärung nach § 5 Abs. 6 VOF vorzulegen (Anlage 2 und Anlage 5). Für Bewerber, die nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmern) die gestellten Mindestanforderungen hinsichtlich Umsatz- und Mitarbeitern erfüllen, muss bereits mit der Bewerbung eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorlegt werden (Anlage 5).
4. Nur für Los 1:
Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ durch Kopie der Eintragungsurkunde in der Architektenkammer.
Hinweis: Bei ausländischen Bewerbern:
Nachweise gemäß Richtlinie 2001/19/EG vom 14.5.2001 bzw. Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlamentes und des Rates.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 5 Abs.1, 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
1.1. Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz mit hier vergleichbaren Dienstleistungen für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. dass z.B. die Umsatzzahlen zu addieren sind.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziffer III.2.1 Punkt 3 beachten).
1.2. Nachweis einer Berufshaftpflicht oder einer Deckungszusage einer Versicherung.
2.1 Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz mit hier vergleichbaren Dienstleistungen für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.
2.2. Nachweis einer Berufshaftpflicht oder einer Deckungszusage einer Versicherung.
Zu Punkt 1.1:
Der durchschnittliche Jahresumsatz im Bereich HOAI-Leistungen der letzten 3 Geschäftsjahre muss mindestens 500.000,- Euro betragen.
zu Punkt 1.2:
Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung / Deckungszusage einer Versicherung gemäß Ziffer III.1.1.).
Der durchschnittliche Jahresumsatz im Bereich HOAI-Leistungen der letzten 3 Geschäftsjahre muss mindestens 300 000 EUR betragen.
Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung / Deckungszusage einer Versicherung gemäß Ziffer III. 1.1.).
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 5 Abs. 1, 5, 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Mitarbeiter im Sinne von § 5 Abs. 5 d) VOF.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. die Mitarbeiterzahlen sind zu addieren.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden (Ziffer III.2.1 Punkt 3 beachten).
Es sind vom Einzelbewerber / der Bewerbergemeinschaft mit der Bauaufgabe vergleichbare hochbauliche Referenzprojekte zu den folgenden Fachdisziplinen vorzulegen:
— Hochbau
— Technische Gebäudeausrüstung
Die Referenzprojekte werden anhand der Auswertungsmatrix Los 1 bewertet. Für die Punktevergabe ist dabei die durchschnittlich erreichte Punkteanzahl aus allen eingereichten Referenzprojekten je Fachdisziplin maßgeblich.
Die vorgestellten Projekte müssen im Zeitraum ab dem Jahr 2000 geplant worden sein.
Die Referenzprojekte sind in dem Bewerbungsbogen vorzustellen. Darüber hinaus können je Referenzprojekt maximal 2 einseitig bedruckte DIN A 4 Seiten in Papierform eingereicht werden (Referenzschreiben). Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
Die Referenzprojekte müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bewerbergemeinschaft eingereicht werden.
Referenzprojekte des Nachunternehmers sind nicht zugelassen.
Vorstellung des Projektleiters, der Projektmitarbeiter und des Projektteams; insbesondere Angaben zu Ausbildung, Berufserfahrung, Bürozugehörigkeit, Umfang der erbrachten Leistungen, Einbindung in Referenzprojekte Los 1.
Studiennachweise und ggf. Kammereintragungen der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter einschließlich des Büroinhabers sind in Kopie vorzulegen.
Eine ausführliche Erläuterung zur Bewertung der vorgesehenen Mitarbeiter ist der Auswertungsmatrix Los 1 zu entnehmen. Andere als unter Punkt 5 des Bewerbungsbogens vorgestellte Projektleiter / -mitarbeiter werden für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Bewertung herangezogen.
Es sind mit der Planungsaufgabe vergleichbare Referenzprojekte aus den Fachdisziplinen:
— verbindliche Bauleitplanung
vom Einzelbewerber / der Bewerbergemeinschaft vorzustellen.
Die Referenzprojekte werden anhand der Auswertungsmatrix Los 2 bewertet. Für die Punktevergabe ist dabei die durchschnittlich erreichte Punkteanzahl aus allen eingereichten Referenzprojekten je Fachdisziplin maßgeblich.
Vorstellung des Projektleiters, des Projektmitarbeiters und des Projektteams; insbesondere Angaben zu Ausbildung, Berufserfahrung, Bürozugehörigkeit, Umfang der erbrachten Leistungen, Einbindung in Referenzprojekte Los 2.
Eine ausführliche Erläuterung zur Bewertung der vorgesehenen Mitarbeiter ist der Auswertungsmatrix Los 2 zu entnehmen. Andere als unter Punkt 7 des Bewerbungsbogens vorgestellte Projektleiter / -mitarbeiter werden für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Bewertung herangezogen.
Die durchschnittliche Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) des Einzelbewerbers / der Bewerbergemeinschaft der letzten 3 Geschäftsjahre muss mindestens 9 Personen betragen.
Davon durchschnittliche Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur, Bauingenieurwesen, Bauwesen, Ingenieurwesen technische Gebäudeausrüstung oder Ingenieurwesen Versorgungstechnik (oder vergleichbar) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung muss mindestens 5 Personen betragen.
Einzureichende Unterlagen: Nachweis der Bauvorlageberechtigung gemäß Hessischer Bauordnung (§ 49 HBO) einreichen (in Kopie).
Die vorgestellten Projekte müssen im Zeitraum ab dem Jahr 2000 geplant worden sein sowie die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen:
a) Fachdisziplin Hochbau:
mindestens 3 Referenzprojekte Hochbau:
— jeweils mindestens abgeschlossener Lph. 4 gem. § 34 HOAI
— davon mindestens ein Projekt mit abgeschlossener Lph. 8 gem. § 34 HOAI
— jeweils mindestens 20 Wohneinheiten
— jeweils Projektkosten (KGR 300 nach DIN 276) netto mindestens 2 000 000 EUR
b) Fachdisziplin Tragwerskplanung:
mindestens 1 Referenzprojekt Tragwerksplanung:
— anrechenbare Kosten Tragwerksplanung netto mindestens 1 500 000 EUR
— mindestens abgeschlossene Lph. 4 gem. § 51 HOAI
c) Fachdisziplin Technische Gebäudeausrüstung:
mindestens 1Referenzprojekt Technische Gebäudeausrüstung:
— Projektkosten (KGR 400 nach DIN 276) netto mindestens 550 000 EUR
— mindestens abgeschlossene Lph. 5 gem. § 55 HOAI
zu Punkt 1.3:
Der Einzelbewerber / die Bewerbergemeinschaft hat das Projektteam – den für die Bearbeitung vorgesehenen Projektleiter, sowie die für die Bearbeitung vorgesehenen Projektmitarbeiter der einzelnen Fachrichtungen – vorzustellen. Mindestanforderungen:
a) Projektleiter:
Projektleiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur, Bauingenieurwesen oder Bauwesen (oder vergleichbar) mit folgenden Anforderungen
— mindestens 10 Jahre Berufserfahrung im Hochbau.
b) Projektmitarbeiter für den Bereich Hochbau:
Projektmitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur oder Bauwesen (oder vergleichbar) mit folgenden Anforderungen:
— mindestens 5 Jahre Berufserfahrung über die Leistungsphasen 1-4 gem. § 34 HOAI.
c) Projektmitarbeiter für den Bereich Tragwerksplanung:
Projektmitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Bauingenieurwesen oder Bauwesen (oder vergleichbar) mit folgenden Anforderungen:
— mindestens 5 Jahre Berufserfahrung über die Leistungsphasen 1-6 gem. § 51 HOAI.
d) Projektmitarbeiter für den Bereich Technische Gebäudeausrüstung:
Projektmitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Ingenieurwesen technische Gebäudeausrüstung oder Versorgungstechnik (oder vergleichbar) mit folgenden Anforderungen
— mindestens 5 Jahre Berufserfahrung über die Leistungsphasen 1-6 gem. § 55 HOAI.
Die durchschnittliche Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) des Einzelbewerbers / der Bewerbergemeinschaft der letzten 3 Geschäftsjahre muss mindestens 4 Personen betragen.
Davon durchschnittliche Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur mit Vertiefungsrichtung Städtebau, Geographie mit Vertiefungsrichtung Städtebau oder Stadtplanung (oder vergleichbar) mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung der letzten 3 Jahre muss mindestens 3 Personen betragen.
a) Fachdisziplin Städtebau:
mindestens 3 Referenzprojekte Städtebau:
— mindestens 60 % des Nettobaulands als Allgemeines Wohngebiet oder Reines Wohngebiet gem. BauNVO
— mindestens abgeschlossene Vorentwurfsphase
— mindestens 90 Wohneinheiten
— Wettbewerbsbeiträge sind nur zulässig, wenn im Zuge einer Folgebeauftragung mindestens die Vorentwurfsphase abgeschlossen wurde.
b) Fachdisziplin verbindliche Bauleitplanung:
mindestens 2 Referenzprojekte verbindliche Bauleitplanung:
— erbrachte Leistungsphasen 1 bis 3 gem. § 19 HOAI
— Größe des Geltungsbereichs mindestens 5 ha
Der Einzelbewerber / die Bewerbergemeinschaft hat das Projektteam – den für die Bearbeitung vorgesehenen Projektleiter, sowie die für die Bearbeitung vorgesehenen Projektmitarbeiter – vorzustellen:
Projektleiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur mit Vertiefungsrichtung Städtebau, Geographie mit Vertiefungsrichtung Städtebau oder Stadtplanung (oder vergleichbar) mit folgenden Anforderungen:
— mindestens 10 Jahre Berufserfahrung über die Leistungsphasen 1-3 gem. § 19 HOAI
— mindestens 10 Jahre Berufserfahrung über die besonderen Leistungen zur Flächenplanung im Bereich des städtebaulichen Entwurfs (vgl. Anlage 9 zur HOAI).
b) Projektmitarbeiter:
Projektmitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur mit Vertiefungsrichtung Städtebau, Geographie mit Vertiefungsrichtung Städtebau oder Stadtplanung (oder vergleichbar) mit folgenden Anforderungen:
— mindestens 5 Jahre Berufserfahrung über die Leistungsphasen 1-3 gem. § 19 HOAI
— mindestens 5 Jahre Berufserfahrung über die besonderen Leistungen zur Flächenplanung im Bereich des städtebaulichen Entwurfs (vgl. Anlage 9 zur HOAI).