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Timestamp: 2019-10-14 18:58:07
Document Index: 209020315

Matched Legal Cases: ['Art. 92', 'BGE', 'BGE', 'Art. 92', 'BGE', 'Art. 93', 'BGE', 'BGE']

8C_497/2016 05.10.2016
8C_497/2016
Urteil vom 5. Oktober 2016
in die Beschwerde vom 2. August 2016 (Poststempel) gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 4. Juli 2016,
dass sich die Beschwerde gegen einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 f. BGG richtet (BGE 138 V 271 E. 2.1 S. 277),
dass in diesem Rahmen ein Entscheid betreffend Fragen der Anordnung einer Administrativbegutachtung - auch mit Blick auf die Verfahrensgarantien nach BV und EMRK (BGE 138 V 271 E. 3.1 S. 278 mit Hinweisen) - grundsätzlich nur an das Bundesgericht weitergezogen werden kann, sofern der angefochtene Entscheid den Ausstand einer sachverständigen Person im konkreten Fall betrifft (vgl. Art. 92 Abs. 1 BGG; BGE 138 V 271 E. 4 S. 280),
dass hinsichtlich anderer Aspekte das Bundesgericht die Bundesrechtskonformität der Gutachtensanordnung gegebenenfalls zusammen mit dem Endentscheid prüft (Art. 93 Abs. 3 BGG; statt vieler: Urteil 8C_368/2016 vom 7. Juni 2016 mit Hinweisen),
dass dies dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers bekannt ist (dazu siehe etwa Urteile 9C_204/2016 vom 29. April 2016 oder 9C_927/2016 vom 18. Dezember 2015),
dass er das Bundesgericht anruft, ohne einen formellen Ausstandsgrund zu nennen,
dass er vielmehr einzig die Voreingenommenheit der Gutachterstelle als solcher behauptet, was angesichts der eingangs dargelegten Rechtsprechung (BGE 138 V 271 E. 4 S. 280; siehe auch BGE 137 V 210 E. 1.3.3 S. 277) unzulässig ist,
dass abgesehen davon die angerufenen Daten eines einzelnen Instituts ohne Vergleichsdaten ohnehin nicht relevant sind und darüber hinaus so oder anders keine Rückschlüsse auf die einzelnen Experten erlauben, insoweit im Vornherein auch nicht geeignet wären, eine systematische Voreingenommenheit eines Experten (verlässlich) zu belegen,
Luzern, 5. Oktober 2016