Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerfG&Datum=19.08.2016&Aktenzeichen=1%20BvR%201283/13
Timestamp: 2019-05-22 14:03:39
Document Index: 385579630

Matched Legal Cases: ['Art 3', 'Art 103', '§ 440', '§ 441', 'BGH', 'Art. 103']

BVerfG, 19.08.2016 - 1 BvR 1283/13 - dejure.org
https://dejure.org/2016,29667
BVerfG, 19.08.2016 - 1 BvR 1283/13 (https://dejure.org/2016,29667)
BVerfG, Entscheidung vom 19.08.2016 - 1 BvR 1283/13 (https://dejure.org/2016,29667)
BVerfG, Entscheidung vom 19. August 2016 - 1 BvR 1283/13 (https://dejure.org/2016,29667)
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Verfassungsbeschwerde gegen die Verurteilung zur Zahlung und die Nichtzulassung der Berufung in einem zivilrechtlichen Rechtsstreit erfolglos
Art 3 Abs 1 GG, Art 103 Abs 1 GG, § 440 Abs 1 ZPO, § 441 ZPO
AG Aachen, 12.12.2012 - 110 C 438/11
AG Aachen, 22.03.2013 - 110 C 438/11
Entscheidungserheblich ist nicht, ob die Unterschriftsfälschung, sondern umgekehrt, ob die Echtheit der Urkunde festgestellt werden kann (BGH, Urteil vom 22. März 1995 - VIII ZR 191/93, NJW 1995, 1683; BVerfG, Beschluss vom 19. August 2016 - 1 BvR 1283/13, juris Rn. 12).
Art. 103 Abs. 1 GG ist daher erst dann verletzt, wenn sich im Einzelfall aus besonderen Umständen klar ergibt, dass tatsächliches Vorbringen eines Beteiligten entweder überhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder bei der Entscheidung nicht erwogen worden ist (BVerfG, Beschluss vom 19. August 2016 - 1 BvR 1283/13, juris Rn. 9, mwN).