Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BVerfG_06_03_2014_1_BvR_244_14_Zulaessigkeit_einer_Verfassun-d7060027.html
Timestamp: 2016-12-11 02:16:13
Document Index: 341534250

Matched Legal Cases: ['§ 93', '§ 93', '§ 93', '§ 93', '§ 93', '§ 78', '§ 90', '§ 23', '§ 92', '§ 93']

BVerfG, 06.03.2014 - 1 BvR 244/14 - Zulässigkeit einer Verfassungsbeschwerde bei Versäumung der Beschwerdefrist | Urteile auf anwalt24.de
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BVerfG, 06.03.2014 - 1 BvR 244/14 - Zulässigkeit einer Verfassungsbeschwerde bei Versäumung der Beschwerdefrist
BundesverfassungsgerichtBeschl. v. 06.03.2014, Az.: 1 BvR 244/14Gericht: BVerfGEntscheidungsform: BeschlussDatum: 06.03.2014Referenz: JurionRS 2014, 14930Aktenzeichen: 1 BvR 244/14 Verfahrensgang:vorgehend:LAG Baden-Württemberg - 11.09.2013 - AZ: 17 Sa 12/13ArbG Stuttgart - 23.04.2013 - AZ: 30 Ca 6355/12Rechtsgrundlage:§ 93 Abs. 1 BVerfGGIn dem Verfahrenüberdie Verfassungsbeschwerdeder S... GmbH,- Bevollmächtigter:Anwaltskanzlei Jetter & Kollegen,Rotebühlplatz 37, 70178 Stuttgart -gegen a)den Beschluss des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg vom 11. September 2013 - 17 Sa 12/13 -,b)das Urteil des Arbeitsgerichts Stuttgart vom 23. April 2013 - 30 Ca 6355/12 -hat die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durchden Vizepräsidenten Kirchhof,den Richter Masingund die Richterin Baergemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473) am 6. März 2014 einstimmig beschlossen:Tenor:Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.Gründe1Die Verfassungsbeschwerde ist nicht zur Entscheidung anzunehmen (§ 93a Abs. 2 BVerfGG), denn sie ist unzulässig. Zum einen wahrt sie ganz offensichtlich nicht die Beschwerdefrist (§ 93 Abs. 1 BVerfGG), denn die Erhebung eines Rechtsbehelfs, der nach richterlichem Hinweis auf seine Unstatthaftigkeit zurückgenommen wird, verlängert nicht den Lauf der Beschwerdefrist. Ferner ist mangels Erhebung einer Anhörungsrüge nach § 78a ArbGG auch der Rechtsweg nicht erschöpft (§ 90 Abs. 2 BVerfGG). Schließlich genügt die Verfassungsbeschwerde nicht im Ansatz den Substantiierungsanforderungen der § 23 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 1, § 92 BVerfGG.2Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.3Diese Entscheidung ist unanfechtbar.KirchhofMasingBaerHinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.
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