Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=FamRZ%202003,%20748
Timestamp: 2013-05-19 08:03:55
Document Index: 310112816

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: FamRZ 2003, 748
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 02.04.2003 | BGH, 19.02.2003
Rechtsprechung BGH, 17.03.2003 - XII ZB 2/03 Volltextver�ffentlichungen (13)
BGB �� 1896, 1901, 1904
BGB � 1896; BGB � 1901; BGB � 1904
BGB �� 1896 1901 1904Beachtlichkeit des Patientenwillens; Unterlassen lebenserhaltender oder -verl�ngernder Ma�nahmen; Pflichten des Betreuers; Voraussetzungen richterlicher Rechtsfortbildung
Arztrecht - Lebenserhaltende und -verl�ngernde Ma�nahmen
Vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung von Betreuerentscheidungen im Zusammenhang mit lebensverl�ngernden Ma�nahmen an einwilligungsunf�higen Patienten
Bundesgerichtshof zur vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung von Betreuerentscheidungen im Zusammenhang mit lebensverl�ngernden Ma�nahmen an einwilligungsunf�higen Patienten
BGB �� 1904, 1906, 1896, 1901Einwilligung des Betreuers in Abbruch lebensverl�ngernder Ma�nahmen an Betreuten genehmigungspflichtig
Vormundschaftsgerichtliche Genehmigung von Betreuerentscheidungen im Zusammenhang mit lebensverl�ngernden Ma�nahmen an einwilligungsunf�higen Patienten
Sterbehilfe: Patientenverf�gung allein reicht nicht // Vormundschaftsgericht muss Sterbewunsch pr�fen
Abbruch lebensverl�ngernder Ma�nahmen bei Patientenverf�gung; Medizinrecht, Sozialrecht | Gesundheitsrecht
Patientenverf�gung: Vormundschaftsgericht muss Betreuerentscheidung pr�fen
Lebensverl�ngernde Ma�nahmen - wer entscheidet?
Patientenverf�gungen von �rzten zu beachten
Genehmigung von lebensverl�ngernden Ma�nahmen an einwilligungsunf�higen Patienten
Patientenverf�gung: Ist diese verbindlich? Wer braucht eine, wie muss sie formuliert sein?
Patientenverf�gung: Angeh�rige brauchen Gerichtsentscheid
Patientenverf�gungen: Zehn Antworten auf die wichtigsten Fragen der Chef�rzte
MittBayNot (Mitteilungen des Bayerischen Notarvereins, der Notarkasse und der Landesnotarkammer Bayern) (Entscheidungsbesprechung, Teil der PDF-Heftausgabe, Seite 24)
� 1904 BGB; � 18 BeurkG�nderungen im Recht der Patientenverf�gung (Dr. med. Elisabeth Albrecht / Notar Dr. Andreas Albrecht, Regensburg)
vgt-ev.de , S. 256 (Entscheidungsbesprechung)
(Volker Lipp)
Abbruch lebenserhaltender Behandlungen und die Kontrollfunktion des Vormundschaftsgerichts - Voraussetzungen und Grenzen (G�nter Hennies; ArztR 2003, 316)
Verbindlichkeit von Patientenverf�gungen gest�rkt
narkosearzt-hamburg.de (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
"Entscheidungen am Lebensende in Deutschland" (BtPrax 5/2003)
� 1904 BGBDie Patientenverf�gung nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 17.03.2003 (Ri Dr. Johann Andreas Dieckmann, Freiburg i. Br.; BWNotZ 3/04, S. 50)
�� 1896, 1901, 1904 BGBDas Vormundschafsgericht im Spannungsfeld zwischen Sterbend�rfen und Lebenm�ssen von Patientinnen und Patienten (Prof. Dr. Bernd-R�deger Sonnen; Neue Kriminalpolitik 2003, 116 ff)
Zusammenfassung von "Handreichungen f�r (Gesundheits-) Bevollm�chtigte" von Prof. jur. Konrad Stolz, original erschienen in: BtPrax 2004, 99 - 101.
Kurznachricht zu "Juristische Anmerkungen zum Umgang mit Patientenverf�gungen" von RA Dr. Andreas Pollandt, original erschienen in: ArztR 2006, 287 - 290.
Zusammenfassung von "Abbruch lebenserhaltender Behandlungen und die Kontrollfunktion des Vormundschaftsgerichts - Vorraussetzungen und Grenzen" von G�nter Hennies, original erschienen in: ArztR 2003, 316 - 322.
Zusammenfassung von "Abbruch lebenserhaltender Ma�nahmen" von Dr. Johannes Heyers, original erschienen in: JR 2003, 495 - 503.
Zusammenfassung von "Abbruch lebenserhaltender Ma�nahmen" von Dr. Rolf Coeppicus, original erschienen in: Rpfleger 2004, 262 - 267.
Zusammenfassung von "Beachtlichkeit von Patientenverf�gungen" von Notar Dr. Thomas Renner, original erschienen in: NotBZ 2003, 245249.
Zusammenfassung von "Die Bindungswirkung der Patientenverf�gung f�r Verfahrenspfleger und Verfahrensbevollm�chtigten gem�� � 67 FGG" von RA Dr. Stephan Schmidl, original erschienen in: ZErb 2005, 82 - 85.
Zusammenfassung von "Die Einwilligung des Betreuers in den Abbruch einer lebenserhaltenden Ma�nahme" von Prof. Dr. Andreas Roth, original erschienen in: BtPrax 2003, 215 - 217.
Zusammenfassung von "Die Entscheidung des BGH zur ,Sterbehilfe�" von Prof. Dr. Volker Lipp, original erschienen in: BtPrax 2004, 18 - 21.
Zusammenfassung von "Die Vorsorgevollmacht im Spannungsfeld zwischen Autonomie und Kontrolle - Zum 'Entwurf eines 3. Gesetzes zur �nderung des Betreuungsrechts'" von Notar Dr. Christoph Hollenders, original erschienen in: NotBZ 2005, 168 - 174.
Zusammenfassung von "Medizinische Entscheidungen am Lebensende und der 'mutma�liche Wille'" von Dr. Michael Wunder, original erschienen in: MedR 2004, 319 - 323.
Zusammenfassung von "Mittelbare Folgen der BGH-Sterbehilfeentscheidung zum 'L�becker Fall' f�r das Deutsche Medizin- und Betreuungsrecht - Eine interdisziplin�re Analyse des weiteren Diskussions- und Regelungsbedarfs" von Dr. Meinolfus Str�tling, Dr. Ulrich Fieber, Dr. Beate Sedemund-Adib, Dr. Peter Schmucker, original erschienen in: MedR 2004, 433 - 439.
Zusammenfassung von "Patientenverf�gungen - kein Anlass zur Richterschelte" von Pressemitteilung des "L�becker Arbeitsgruppe", original erschienen in: BtPrax 2003, 218 - 219.
Zusammenfassung von "Vormundschaftsgerichtliche Sterbeherrschaft?" von Prof. Dr. Wolfram H�fling, M.A. und Dr. Stephan Rixen, original erschienen in: JZ 2003, 884 - 894.
Zusammenfassung von "Wann hat ein 'Grundleiden' einen 'irreversiblen t�dlichen Verlauf' angenommen?" von Dr. Ernst B�hler u. Prof. Konrad Stolz, original erschienen in: FamRZ 2003, 1622 - 1623.
Wird zitiert von ... (35) BGH, 08.06.2005 - XII ZR 177/03 Auch lebenserhaltende Zwangsbehandlung ist unzul�ssigAuch die Gewissensfreiheit des Pflegepersonals rechtfertigt f�r sich genommen die Fortsetzung der k�nstlichen Ern�hrung in einem solchen Fall nicht (im Anschlu� an BGHZ 154, 205).a) Die mit Hilfe einer Magensonde durchgef�hrte k�nstliche Ern�hrung ist ein Eingriff in die k�rperliche Integrit�t, der deshalb der Einwilligung des Patienten bedarf (vgl. Senatsbeschlu� BGHZ 154, 205 = FamRZ 2003, 748, 750).
BGH, 25.06.2010 - 2 StR 454/09 Durch (mutma�liche) Einwilligung gerechtfertigte Sterbehilfe beim …In seinem Beschluss vom 17. M�rz 2003 (XII ZB 2/03 - BGHZ 154, 205 = NJW 2003, 1588), der den Fall eines an einem apallischen Syndrom leidenden Patienten betraf, hat der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs allerdings entschieden, das Unterlassen lebenserhaltender oder -verl�ngernder Ma�nahmen bei einem einwilligungsunf�higen Patienten setze voraus, dass dies dessen tats�chlich ge�u�erten oder mutma�lichen Willen entspreche und dass die Grunderkrankung einen "irreversibel t�dlichen Verlauf" angenommen habe.
BVerfG, 23.03.2011 - 2 BvR 882/09 Zwangsbehandlung im Ma�regelvollzugDies setzt voraus, dass der Untergebrachte einwilligungsf�hig ist (vgl. BGHZ 29, 46 [51]; 154, 205 [210]) und keinem unzul�ssigen Druck ausgesetzt wurde, etwa durch das Inaussichtstellen von Nachteilen im Falle der Behandlungsverweigerung, die sich nicht als notwendige Konsequenzen aus dem Zustand ergeben, in dem der Betroffene unbehandelt voraussichtlich verbleiben oder in den er aufgrund seiner Weigerung voraussichtlich geraten wird.
AG Stuttgart-Bad Cannstatt, 27.04.2005 - 10 XVII 89/03 Betreuung im Bereich Gesundheitsf�rsorge: Gerichtliche Genehmigung des Abbruchs …Der Betreuer der Betroffenen begehrt vor dem Hintergrund der Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 17.03.2003 - Az.: XII ZB 2/03 - die vormundschaftsgerichtliche Genehmigung der Einstellung der Ern�hrung der Betroffenen mittels einer Magensonde.I.Sofern man vorgenannte Willenserkl�rungen der Betroffenen nicht bereits gem�� � 130 Abs. 2 BGB als bis heute fortwirkend ansieht (BGH, NJW 2003, 1588), f�hren sie in Verbindung mit den dargestellten Lebensentscheidungen und Verhaltensweisen der Betroffenen zumindest zu einem dahingehenden (individuell-) mutma�lichen Willen, dass die Betroffene in ihrem derzeitigen irreversiblen komat�sen Zustand keine lebenserhaltende Ma�nahmen w�nscht und diese damit zu beenden sind.(BGH, NJW 2003, 1588; OLG Schleswig-Holstein, NJW-RR 2003, 435, M�nchener Kommentar-Schwab, BGB, � 1904, Rdnr 38).Im �brigen fehlt es f�r eine analoge Anwendung normierter betreuungsrechtlicher Vorschriften an einer planwidrigen Gesetzesl�cke (BGH, NJW 2003, 1588; OLG Schleswig-Holstein, NJW-RR 2003, 435).Eine Entscheidungszust�ndigkeit des Vormundschaftsgerichtes kann auch nicht aus einem unabweisbaren Bed�rfnis des Betreuungsrechtes abgeleitet werden (…Palandt, BGB, 64. Auflage 2005, Einf. vor � 1896 Rdnr 10; a. A. BGH, Beschluss vom 17.03.2003, NJW 2003, 1588).Eine dahingehende Auffassung, die "Pr�fungszust�ndigkeit" des Vormundschaftsgerichtes greife nicht in vorgenannte Rechte der Betroffenen ein (BGH, Beschluss vom 17.03.2003, NJW 2003, 1588), verkennt, dass bei der gerichtlichen Genehmigung des Abbruchs lebenserhaltender Ma�nahmen nicht nur dem festzustellenden Willen eines Betroffenen Ausdruck verliehen wird, sondern eine umfassende Pr�fung, insbesondere auch zum Gesundheitszustand, vorgenommen wird, die in eine aus vielf�ltigen Elementen bestehende gerichtliche Entscheidung m�ndet.
OLG M�nchen, 25.01.2007 - 33 Wx 6/07 Ablehnung lebenserhaltender Ma�nahmen durch Betreuer - kein Entlassungsgrund bei …Die unterlassene Einholung der vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung vor einem Behandlungsabbruch (hier: Einstellung der Sondenern�hrung) stellt keinen Pflichtversto� des Betreuers dar, wenn der Arzt die weitere Behandlung nicht f�r medizinisch indiziert h�lt und deshalb nicht "anbietet" (vgl. BGHZ 154, 205).F�r das weitere Vorgehen wird unter Ber�cksichtigung der BGH-Rechtsprechung (BGHZ 154, 205 und BGHZ 163, 195 = NJW 2005, 2385; zusammenfassend Hahne DRiZ 2005, 244) auf folgendes hingewiesen:.Ein vormundschaftsgerichtliches Einschreiten k�me allenfalls insoweit in Betracht, als bei begr�ndeten erheblichen Zweifeln an der �rztlichen Diagnose der Betreuer gegebenenfalls gehalten w�re, im Interesse der Betroffenen die Erf�llung des �rztlichen Heilauftrags durch die Einforderung bestimmter lebensverl�ngernder oder -erhaltender Behandlungen durchzusetzen (BGHZ 154, 205/225).
AG Siegen, 28.09.2007 - 33 XVII B 710 Patientenverf�gung, Betreuer, Abbruch lebenserhaltender Ma�nahmen, PEG-Sonde, …Das Wohl des Betroffenen ist dabei nicht nur objektiv, sondern auch subjektiv zu verstehen: "Zum Wohl des Betroffenen geh�rt auch die M�glichkeit, sein Leben nach seinen eigenen Vorstellungen und W�nschen zu gestalten" (� 1901 Absatz 2 Satz 2 BGB) (BGH, FGPrax 2003, 161 (164)).Zwar hat der Bundesgerichtshof formuliert, ein rechtlicher Rahmen f�r das Verlangen des Betreuers, die k�nstliche Ern�hrung des Betroffenen einzustellen, sei nicht er�ffnet, solange eine letzte Sicherheit, dass die Krankheit einen irreversiblen t�dlichen Verlauf angenommen habe, nicht zu gewinnen sei (BGH, FGPrax 2003, 161 (164)).An die Feststellung dieser Werte im Zusammenhang mit der Ablehnung lebenserhaltender Ma�nahmen sind erh�hte Anforderungen zu stellen (BGH, FGPrax 2003, 161 (164); OLG Karlsruhe, NJW 2002, 685 (686); FGPrax 2004, 228 (228)).Denn diese, verstanden als das fachliche Urteil �ber den Wert oder Unwert einer medizinischen Behandlungsmethode in ihrer Anwendung auf den konkreten Fall, begrenzt den �rztlichen Heilauftrag (BGH, FGPrax 2003, 161 (166); OLG M�nchen, FGPrax 2007, 84 (85); Kutzer, FPR 2004, 683 (685)).
OLG Karlsruhe, 26.03.2004 - 11 Wx 13/04 Betreuung: Vormundschaftsgerichtliche Genehmigung der Entscheidung des Betreuers …a) Zutreffend ist das Landgericht zwar davon ausgegangen, dass der Bundesgerichtshof mit Beschluss vom 17. M�rz 2003 (NJW 2003, 1588-1594) im Wege der richterlichen Rechtsfortbildung f�r die Verweigerung der Einwilligung des Betreuers in eine lebensverl�ngernde oder -erhaltende Behandlung oder Weiterbehandlung eines nicht einwilligungsf�higen Betroffenen eine vormundschaftsgerichtliche Pr�fungszust�ndigkeit er�ffnet hat.Dass der Bundesgerichtshof das Kriterium des unmittelbar bevorstehenden Todes nicht f�r ma�geblich erachtet, erhellt die Feststellung, dass das Vormundschaftsgericht der Entscheidung des Betreuers zustimmen m�sse, wenn feststehe, dass die Krankheit des Betroffenen einen irreversiblen t�dlichen Verlauf genommen habe und die �rztlicherseits angebotene Behandlung dem fr�her erkl�rten und fortgeltenden Willen des Betroffenen, hilfsweise dessen (individuell-) mutma�lichen Willen widerspreche (vgl. BGH NJW 2003, 1588 [1593]).Zwar hat der Bundesgerichtshof diesen Gesichtspunkt bei der Er�rterung des vormundschaftsgerichtlichen Verfahrens uner�rtert gelassen (vgl. BGH NJW 2003, 1588 [1593]), daraus kann jedoch nicht der Schluss gezogen werden, dass eine Verfahrenspflegerbestellung nicht erforderlich ist.
LG Waldshut-Tiengen, 20.02.2006 - 1 T 161/05 Betreuung: Voraussetzungen vormundschaftsgerichtlicher Genehmigung des Abbruchs …a) Mit dem Amtsgericht ist davon auszugehen, dass die Entscheidung des Betreuers, die Einwilligung in die Fortf�hrung der k�nstlichen Ern�hrung und Fl�ssigkeitszufuhr bei der Betroffenen zu verweigern und damit den Abbruch dieser Ma�nahmen zu veranlassen, der Genehmigung des Vormundschaftsgerichts bedarf (vgl. dazu und zum folgenden BGH NJW 03, 1588).Es ist Ausdruck der W�rde des Menschen, das in einwilligungsf�higem Zustand ausge�bte Selbstbestimmungsrecht auch dann noch zu respektieren, wenn er zu eigenverantwortlichen Entscheidungen nicht mehr in der Lage ist (BGH NJW 03, 1588).Lie�e man entgegen der dargelegten Ansicht die �u�erungen der Betroffenen nicht als eindeutige Willens�u�erungen ausreichen, w�re die Erteilung der Genehmigung nach dem mutma�lichen Willen der Betroffenen zu beurteilen, der individuell, also aus den Lebensentscheidungen, Wertvorstellungen und �berzeugungen des Betroffenen zu ermitteln ist (BGH NJW 03, 1588).Ob bei Fehlen auch eines mutma�lichen Willens auf Kriterien zur�ckgegriffen werden k�nnte, die allgemeinen Wertvorstellungen entsprechen (in der Entscheidung des BGH NJW 03, 1588 wird dies offen gelassen), bedarf danach auch hier keiner Entscheidung mehr.
OLG D�sseldorf, 02.07.2009 - 25 Wx 25/09 Anforderungen an die Sachaufkl�rung im Betreuungsverfahren; Voraussetzungen der …Erst wenn der behandelnde Arzt sich an den Betreuer mit dem "Angebot" einer PEG-Sonden-Ern�hrung der Betroffenen mit dem Ziel einer Lebenserhaltung wendet, muss der Betreuer, will er eine lebensverl�ngernde oder lebenserhaltende Behandlung verweigern, die Zustimmung des Vormundschaftsgerichts einholen (vgl. BGHZ 154, 205 = NJW 2003, 1568 ff.; Hahne, DRiZ 2005, 244, 245).Diese in der h�chstrichterlichen Rechtsprechung anerkannten Grunds�tze (vgl. BGHZ 154, 205 ff.) hat das Vormundschaftsgericht durch seine Entscheidung, dass die Sonderern�hrung der Betroffenen wieder aufzunehmen sei, missachtet und die im Vorverfahren ergangene Entscheidung des Beschwerdegerichts im Streitfall unterlaufen.Dies folgt aus der W�rde des Menschen, die es gebietet, sein im einwilligungsf�higen Zustand ausge�btes Selbstbestimmungsrecht auch dann noch zu respektieren, wenn er zum eigenverantwortlichen Entscheiden nicht mehr in der Lage ist (vgl. BGHZ 154, 205f).
AG Offenbach, 26.06.2012 - 14 XVII 990/08 Zur Zul�ssigkeit der Zwangsbehandlung psychisch kranker Menschen gem. � …Verfehlt erscheint deshalb die Ansicht des 12. Senats des Bundesgerichtshofs in seiner Entscheidung zur Sterbehilfe vom 17.3.2003 (XII ZB 2/03), "dem Selbstbestimmungsrecht des Betroffenen" lie�e sich "eine Antwort [hier: in Bezug auf die Gebotenheit richterlicher Rechtsfortbildung zur Schaffung eines Genehmigungsverfahrens bei Sterbehilfe] nicht entnehmen; denn dieses Recht l�sst sich nur als Abwehrrecht gegen, nicht aber als Anspruch auf eine bestimmte Behandlung begreifen (Taupitz, Verhandlungen des 63. DJT 2000 Gutachten A 23; Verrel JZ 1996, 224, 226; einschr�nkend Lilie FS Steffen 1995, 273, 276)." .Allerdings ergeben sich aus der Begr�ndung des Bundesgerichtshofs zur richterlichen Rechtsfortbildung im Betreuungsrecht, und zwar in Bezug auf die betreuungsgerichtliche Genehmigung der Sterbehilfe (BGH, Beschluss vom 17.3.2003, XII ZB 2/03), R�ckschl�sse auf ein unabweisbares Bed�rfnis zur verfassungskonformen Auslegung des � 1906 Abs. 1 Ziff. 2 BGB als Erm�chtigungsnorm.Gerade im Hinblick auf die oben (2.2.3.) vorgenommenen Gesamtbewertung der Regelungszusammenh�nge der Zwangsbehandlung im Ma�regelvollzug und im Betreuungsrecht folgt die Notwendigkeit einer die Vorschrift verfassungskonform angemessen rechtfertigenden Auslegung auch hier "aus einer Gesamtschau des Betreuungsrecht und dem unabweisbaren Bed�rfnis mit den Instrumenten dieses Rechts auch auf Fragen [...; hier: der Zwangsbehandlung] Antworten zu finden" (BGH, Beschluss vom 17.3.2003, XII ZB 2/03, III., 2, e).
LG Bielefeld, 11.05.2006 - 25 T 89/06 OLG Hamm, 26.06.2006 - 15 W 213/05 Zul�ssigkeit einer Anwalts-Aktiengesellschaft
OLG M�nchen, 13.12.2006 - 33 AR 14/06 Gew�hnlicher Aufenthalt des Betreuten bei zwangsweiser Unterbringung
OLG Brandenburg, 10.03.2005 - 11 Wx 3/05 Rechtsgesch�ftliche Betreuungsvorsorge - Bestellung eines Betreuers trotz …
LG Ellwangen, 07.05.2003 - 1 T 33/03 Sterbebegleitung - Genehmigung zur Einstellung der k�nstlichen Ern�hrung
LG Essen, 29.11.2007 - 7 T 385/07 AG Nordenham, 20.03.2011 - 9 XVII 8/00 Betreuung: Genehmigungserfordernis f�r den Abbruch einer k�nstlichen Ern�hrung
AG L�dinghausen, 24.11.2003 - 9 XVII B 219 OLG Frankfurt, 08.06.2006 - 20 W 52/06 Betreuerberstellung: Ungeeignetheit eines Angeh�rigen wegen seiner ablehnenden …
LG Traunstein, 03.12.2005 - 3 O 3142/04 BGH, 14.12.2011 - XII ZB 521/10 Verfahrensrecht - Erfolglose Rechtsbeschwerde
OLG Brandenburg, 02.11.2006 - 11 Wx 44/06 Betreuungsverfahren: Amtsaufkl�rungspflichten des Gerichts bei Betreuerbestellung …
LG Zweibr�cken, 07.06.2006 - 3 S 43/06 AG Mannheim, 24.02.2009 - Gut 2 XVII 8740/09 Rechtliche Betreuung: Rechtswidrige Verweigerung einer medizinisch indizierten …
LG Neuruppin, 09.08.2006 - 5 T 158/06 Betreuerbestellungsverfahren: Betreuungsbed�rfnis trotz erteilter …
LG Kleve, 31.03.2009 - 4 T 319/07 LG Kleve, 31.05.2010 - 4 T 77/10 Lediglich Erteilung eines Negativattests durch Betreuungsgericht bei Abbruch …
OLG M�nchen, 26.04.2006 - 3 U 1776/06 LG Heilbronn, 08.09.2003 - 1 T 275/03 F�r die Genehmigung des Abbruchs lebenserhaltender Ma�nahmen ist eine …
AG Frankfurt/Main, 18.12.2003 - 44 XVII OST 1178/01 Kurzlink:
Rechtsprechung BGH, 02.04.2003 - XII ZB 198/02 Volltextver�ffentlichungen (5)
ZPO � 568 Satz 2 Nr. 2, � 114
ZPO (ab 1.1.2002) � 574 Abs. 1 Nr. 2Zulassung der Rechtsbeschwerde durch den Einzelrichter
Wird zitiert von ... (2) BGH, 29.04.2004 - V ZB 46/03 Verfahrensrecht - Weitere Prozessgeb�hr bei Best�tigung eines Grundurteils?Sie f�hrt daher auch ohne eine entsprechende R�ge zur Aufhebung der Beschwerdeentscheidung (BGHZ 154, 200, 203 f; BGH, Beschl. v. 2. April 2003, XII ZB 198/02, FamRZ 2003, 748, v. 10. April 2003, VII ZB 17/02, MDR 2003, 949; v. 11. September 2003, XII ZB 188/02, NJW 2003, 3712).
BGH, 05.11.2003 - XII ZB 105/03 Zulassung der Rechtsbeschwerde durch den EinzelrichterIn einer Sache, der er grunds�tzliche Bedeutung beimi�t, darf der origin�re Einzelrichter nicht selbst entscheiden, sondern mu� das Verfahren gem�� � 568 Satz 2 Nr. 2 ZPO dem mit drei Richtern besetzten Senat �bertragen (BGH, Beschlu� vom 13. M�rz 2003 - IX ZB 134/02 - NJW 2003, 1254 f. = FamRZ 2003, 669 f., zur Ver�ffentlichung in BGHZ vorgesehen; Senatsbeschlu� vom 2. April 2003 - XII ZB 198/02 -).
Rechtsprechung BGH, 19.02.2003 - XII ZB 217/02 Volltextver�ffentlichungen (5)
ZPO � 621 e Abs. 2, � 621 e Abs. 1; KostO � 131 Abs. 3
ZPO (ab 1.1.2002) � 621e � 574 Abs. 1Zul�ssigkeit der Rechtsbeschwerde gegen Beschwerdeentscheidungen in Familiensachen
FamRZ 2003, 748 (Ls.)
Wird zitiert von ... (3) BGH, 02.04.2008 - XII ZB 134/06 Statthaftigkeit der Rechtsbeschwerde in Familiensachen der freiwilligen …Die Rechtsbeschwerde ist in Familiensachen der freiwilligen Gerichtsbarkeit nach � 621e Abs. 2 ZPO (hier: Regelung des Umgangs) nur gegen Entscheidungen �ber Beschwerden gegen Endentscheidungen im Sinne von � 621e Abs. 1 ZPO statthaft (im Anschluss an die Senatsbeschl�sse vom 13. April 2005 - XII ZB 165/03 - FamRZ 2005, 1240; vom 19. Februar 2003 - XII ZB 217/02 - FamRZ 2003, 748 und vom 2. Oktober 2002 - XII ZB 19/02 - FamRZ 2003, 232).*).Gegen Beschl�sse der Oberlandesgerichte, die nicht Endentscheidungen im Sinne des � 621e ZPO sind, ist kein Rechtsmittel an den Bundesgerichtshof vorgesehen (vgl. Senatsbeschl�sse vom 13. April 2005 - XII ZB 165/03 - FamRZ 2005, 1240; vom 19. Februar 2003 - XII ZB 217/02 - FamRZ 2003, 748 und vom 2. Oktober 2002 - XII ZB 19/02 - FamRZ 2003, 232).
BGH, 13.04.2005 - XII ZB 165/03 Verfahrensrecht - Rechtsbeschwerde in Folgesachen der FGGDie Rechtsbeschwerde ist in Folgesachen der freiwilligen Gerichtsbarkeit (hier: einstweilige Anordnung zum Aufenthaltsbestimmungsrecht) nach � 621 e Abs. 2 ZPO nur gegen Entscheidungen �ber Beschwerden gegen Endentscheidungen im Sinne des � 621 e Abs. 1 ZPO er�ffnet (Fortf�hrung der Senatsbeschl�sse vom 19. Februar 2003 - XII ZB 217/02 - FamRZ 2003, 748 und vom 21. August 2002 - XII ZB 113/02 - EzFamR aktuell 2002, 338).*).Die Rechtsbeschwerde ist in Familiensachen der freiwilligen Gerichtsbarkeit nach � 621 e Abs. 2 ZPO nur gegen Entscheidungen �ber Beschwerden gegen Endentscheidungen im Sinne des � 621 e Abs. 1 ZPO er�ffnet (BGHZ 72, 169 ff.; Senatsbeschl�sse vom 19. Februar 2003 - XII ZB 217/02 - FamRZ 2003, 748 und 21. August 2002 - XII ZB 113/02 - EzFamR aktuell 2002, 338).
OLG Dresden, 18.03.2004 - 22 WF 3/04 Beschwerde; Prozesskostenhilfe; BeschwerdefristDenn in einer selbstst�ndigen Familiensache ist nach � 621 e Abs. 2 ZPO die Rechtsbeschwerde nur gegen Entscheidungen �ber Beschwerden gegen Endentscheidungen i.S. des � 621 e Abs. 1 ZPO er�ffnet (vgl. BGH, FamRZ 2003, 232; BGH, FamRZ 2003, 748;… Z�ller/Philippi, ZPO, 24. Aufl., � 621 a, Rdnr. 42; Weber, NJW 2003, 3597, 3601).