Source: https://kirchenrecht-elk-wue.de/document/17259
Timestamp: 2019-03-21 01:19:14
Document Index: 118113205

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 10', '§ 11', '§ 10', '§ 7', '§ 10', '§ 7', '§ 6', '§ 7']

460 u. 461 Prüfungsordnung II – PO II - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
460 u. 461 Prüfungsordnung II – PO II
Zweite Evangelisch-theologische Dienstprüfung (Prüfungsordnung II – PO II)
vom 14. Mai 2013 (Abl. 65 S. 697), vom 16. Oktober 2017 (Abl. 67 S. 441)
und vom 15. Oktober 2018 (Abl. 68 S. 290, 292)
( 4 ) Der Prüfungsausschuss bestimmt die Themen der Klausur und des Essays und setzt die Fachnote der einzelnen Prüfungsleistungen und die Gesamtnote fest.
( 2 ) Die Prüfungsleistungen der Nr. 1 und 2 sind während der „Basisausbildung“ (§ 7 Abs. 1 Nr. 1 Studienordnung5#), die Prüfungsleistungen der Nr. 4 und 5 sowie drei der Prüfungsleistungen der Nr. 6 während einer Prüfungswoche am Ende der Basisausbildung, die Prüfungsleistung nach Nr. 3 während des Ausbildungsabschnittes „Ergänzung und Vertiefung“ (§ 10 Studienordnung6#), eine Prüfungsleistung nach Nr. 6 zu Beginn des Ausbildungsabschnittes „integrative Gemeindearbeit“ (§ 11 Studienordnung7#) zu erbringen.
( 1 ) Die Prüfungspredigt umfasst die Vorarbeiten, die schriftlich ausgearbeitete Predigt und den gehaltenen Gottesdienst. Der Prüfling kann zum gehaltenen Gottesdienst Stellung nehmen. Die Vorarbeiten sind in gedruckter und digitaler Form zu fertigen und dürfen einschließlich der Anmerkungen nicht mehr als 20 Seiten umfassen (insgesamt nicht mehr als 42.000 Zeichen inkl. Leerzeichen).
( 1 ) Die Prüfungslehrprobe umfasst den Unterrichtsentwurf, die gehaltene Lehrprobe und eine mündliche Stellungnahme zur gehaltenen Lehrprobe, die der Prüfling im Anschluss an den Unterricht geben kann. Der Unterrichtsentwurf ist in gedruckter und digitaler Form zu fertigen und darf einschließlich der Anmerkungen nicht mehr als 20 Seiten umfassen (insgesamt nicht mehr als 42.000 Zeichen inkl. Leerzeichen).
( 5 ) Die Endnote für den Unterrichtsentwurf wird aus dem Durchschnitt der Noten errechnet, die von dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bestellte Korrektor oder Korrektorin und die Prüfungskommission erteilt haben. Dabei wird die Note des oder der von dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bestellten Korrektors oder Korrektorin doppelt gewertet. Die Fachnote für die Prüfungslehrprobe wird aus dem Durchschnitt der Endnote für den Unterrichtsentwurf und der Note für die gehaltene Stunde errechnet. Dabei wird die Endnote für den Unterrichtsentwurf einfach und die Note für die gehaltene Stunde doppelt gewertet. Wird die gehaltene Stunde mit ‚nicht ausreichend‘ bewertet, so lautet auch die Fachnote für die Prüfungslehrprobe ‚nicht ausreichend‘.
( 1 ) Der Bewerber oder die Bewerberin fertigt eine Hausarbeit über ein Thema an, das in Zusammenhang mit dem gewählten Bereich des Ausbildungsabschnittes „Ergänzung und Vertiefung“ (§ 10 Studienordnung8#) steht. In den Fällen des § 7 Absatz 2 Satz 2 und 3 Studienordnung9# wird die Hausarbeit über ein Thema angefertigt, das in Zusammenhang mit der Vertiefung der handlungsfeldspezifischen Kompetenzen in der Kirchengemeinde steht. Das Thema ist dem Prüfungsamt mit dem Antrag auf Genehmigung vorzulegen. Die praktisch-theologische Hausarbeit soll wissenschaftlichem Niveau entsprechen und den pfarramtlichen Dienst im Blick haben. Der Bewerber oder die Bewerberin soll in der Hausarbeit nachweisen, dass er oder sie ein Thema aus der kirchlichen oder pfarramtlichen Praxis reflektieren und seinen oder ihren eigenen Standpunkt biblisch reflektieren und theologisch begründen kann.
Die Bewerber und Bewerberinnen werden einzeln geprüft. Die von ihnen genannten und vom Prüfungsamt genehmigten Spezialgebiete werden berücksichtigt. Im Fach Leitung (Kybernetik oder Gemeindeentwicklung) werden in einer Hälfte der Prüfungszeit Erfahrungen aus dem Handlungsfeld, das im Ausbildungsabschnitt „Ergänzung und Vertiefung“ (§ 10 Studienordnung10#) gewählt wurde, berücksichtigt. In den Fällen des § 7 Absatz 2 Satz 2 und 3 Studienordnung11# werden im Fach Leitung in einer Hälfte der Prüfungszeit Erfahrungen aus der Vertiefung der handlungsfeldspezifischen Kompetenzen in der Kirchengemeinde berücksichtigt.
( 5 ) Bewerber und Bewerberinnen, die die Prüfung bestanden haben, erhalten ein Zeugnis. Dieses enthält die Gesamtnote. Zur Feststellung der Gesamtnote wird aus der Summe der Fachnoten für die einzelnen Prüfungsleistungen bei doppeltem Gewicht der Fachnoten für die Prüfungspredigt (§ 6) und die Prüfungslehrprobe (§ 7) der Durchschnitt gebildet.
( 8 ) Die Ergebnisse der einzelnen Prüfungsleistungen, die Fachnoten und die Gesamtnote werden in eine Liste eingetragen.