Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=Slg.%201978,%20629
Timestamp: 2013-12-07 01:45:49
Document Index: 115421349

Matched Legal Cases: ['EuG', 'Art. 177', 'Art. 1891', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'Art. 43', 'Art 267', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG', 'EuG']

Rechtsprechung: Slg. 1978, 629 - dejure.org
Rechtsprechung EuGH, 09.03.1978 - 106/77 Volltextver�ffentlichungen (4)
Amministrazione delle finanze dello Stato / Simmenthal1 . VORABENTSCHEIDUNGSFRAGEN - BEFASSTSEIN DES GERICHTSHOFES - VORAUSSETZUNGEN F�R DIE UNZUST�NDIGKEITSERKL�RUNG
EG-Vertrag Art. 177; EG-Vertrag Art. 1891. VORABENTSCHEIDUNGSFRAGEN - BEFASSTSEIN DES GERICHTSHOFES - VORAUSSETZUNGEN F�R DIE UNZUST�NDIGKEITSERKL�RUNG - [EWG-VERTRAG , ARTIKEL 177] -
Pretura di Susa [Italien], 28.07.1977 - RG 82/77
Generalanwalt beim EuGH, 16.02.1978 - 106/77
Pretura di Susa [Italien], 03.10.1978 - 32 - RG 82/77
NJW 1978, 1741
Wird zitiert von ... (242) EuGH, 22.11.2005 - C-144/04 Richtlinie 1999/70/EG - Paragrafen 2, 5 und 8 der Rahmenvereinbarung �ber …Es obliegt daher dem nationalen Gericht, bei dem ein Rechtsstreit �ber das Verbot der Diskriminierung wegen des Alters anh�ngig ist, im Rahmen seiner Zust�ndigkeiten den rechtlichen Schutz, der sich f�r den Einzelnen aus dem Gemeinschaftsrecht ergibt, zu gew�hrleisten und die volle Wirksamkeit des Gemeinschaftsrechts zu garantieren, indem es jede m�glicherweise entgegenstehende Bestimmung des nationalen Rechts unangewendet l�sst (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 9. M�rz 1978 in der Rechtssache 106/77, Simmenthal, Slg. 1978, 629, Randnr. 21, und vom 5. M�rz 1998 in der Rechtssache C-347/96, Solred, Slg. 1998, I-937, Randnr. 30).
Generalanwalt beim EuGH, 17.06.2003 - C-453/00 Kühne & Heitz NV gegen Produktschap voor Pluimvee en Eieren - Freier …Bekanntlich ber�hrten die Urteile Simmenthal und Factortame u.�a. die Beziehungen zwischen dem nationalen Gericht und dem nationalen Recht.Denn schon vor dem Urteil Simmenthal hat der Gerichtshof im Urteil vom 13.�Juli�1972 entschieden(47), dass sich aus der Wirkung des Gemeinschaftsrechts, wie sie durch ein vorhergehendes Urteil im Vertragsverletzungsverfahren rechtskr�ftig festgestellt worden war, "f�r die nationalen Beh�rden ohne weiteres das Verbot [ergab], eine mit dem Vertrag f�r unvereinbar erkl�rte nationale Vorschrift anzuwenden, sowie gegebenenfalls die Verpflichtung, alle Bestimmungen zu erlassen, um die volle Geltung des Gemeinschaftsrechts zu erleichtern"(48) .Dasselbe gilt auch auf der Grundlage des Grundsatzes der unmittelbaren Anwendbarkeit und Artikel 10 EG in Fortentwicklung der Urteile Simmenthal und Facortame u.�a. und parallel zum Urteil Francovich u.�a.(36) �- Urteile vom 9. M�rz 1978 in der Rechtssache 106/77 (Simmenthal, Slg.�1978, 629, Randnr.�22) und vom 19. Juni 1990 in der Rechtssache C-213/89 (Factortame u.�a., Slg.�1990, I-2433, Randnr.�20).(37) �- Urteile Simmenthal (Randnrn. 14 bis 16) und Factortame u.�a. (Randnr.�18).(38) �- Urteile Simmenthal (Randnrn. 17 und 18) und Factortame u.�a. (Randnr.�18).(43) �- Urteil Simmenthal (Randnr. 20).
EuGH, 08.09.2010 - C-409/06 Art. 43 EG und 49 EG - Niederlassungsfreiheit - Freier …Das Verwaltungsgericht K�ln hat Zweifel, ob eine solche �bergangszeit mit den Erfordernissen des Grundsatzes des Vorrangs des Gemeinschaftsrechts vereinbar ist, der, wie sich aus dem Urteil vom 9. M�rz 1978, Simmenthal (106/77, Slg. 1978, 629), ergebe, vorbehaltlos vorschreibe, dass die gegen Art.�43 EG oder Art.�49 EG versto�ende nationale Regelung sofort nicht mehr angewandt werde.
BSG, 13.06.2013 - B 13 R 110/11 R Antrag auf Vorabentscheidung nach Art 267 AEUV - Altersrente wegen …Auch bei Nichtanwendung der Voraussetzung der zwingenden Halbierung der Arbeitszeit nach � 2 Abs. 1 Nr. 2 Halbs 2 AltTZG aF (zur Befugnis des nationalen Richters zur Nichtanwendung nationaler Bestimmungen vgl EuGH vom 9.3. 1978, C-106/77, Staatliche Finanzverwaltung/Simmenthal, Slg 1978, 629, 645, RdNr 24) w�ren hier Sinn und Zweck des deutschen Altersteilzeitrechts nicht in Frage gestellt und sein Kerngehalt bliebe in Funktion und Struktur unangetastet.
Generalanwalt beim EuGH, 28.11.1995 - C-46/93 Brasserie du P�cheur SA gegen Bundesrepublik Deutschland und The Queen gegen …Und es ist auch f�r den heutigen Kontext bemerkenswert, da� der Gerichtshof im Urteil Simmenthal nicht das Fehlen eines Schutzes, sondern bereits eine blo�e Verz�gerung des Schutzes f�r untragbar gehalten hat, wobei er allerdings diesem Gesichtspunkt gegen�ber den Vorteilen in bezug auf Sicherheit und Endg�ltigkeit den Vorrang gegeben hat, die das auf die Beurteilung der Verfassungsm��igkeit gegr�ndete System, das bis dahin praktiziert wurde, immerhin unzweifelhaft aufwies.Der Gerichtshof hat wie im Urteil Simmenthal geantwortet, da� ein Hindernis f�r den effektiven gerichtlichen Schutz eines Rechts, das der einzelne aufgrund von Gemeinschaftsvorschriften geltend macht, vom nationalen Gericht beseitigt werden mu� und da� demzufolge die Vorschrift, die das Hindernis gegebenenfalls enth�lt, unangewendet bleiben mu�.(39) - Vgl. u. a. Urteil vom 9. M�rz 1978 in der Rechtssache 106/77 (Simmenthal, Slg. 1978, 629, Randnr. 14) und Urteil vom 10. Juli 1980 in der Rechtssache 811/79 (Ariete, Slg. 1980, 2545, Randnr. 5).(40) - Urteil Simmenthal (zitiert in Fu�note 39, Randnr. 16).(49) - Urteil vom 9. M�rz 1978 in der Rechtssache 106/77 (Slg. 1978, 629).
OVG Nordrhein-Westfalen, 28.06.2006 - 4 B 961/06 Aus f�r private Sportwetten in Nordrhein-WestfalenDieser Vorrang hat regelm��ig zur Folge, dass jedes Organ eines Mitgliedstaates verpflichtet ist, die mit dem EG-Recht unvereinbare nationale Norm nicht anzuwenden, ohne dass es die vorherige Beseitigung dieser Bestimmung auf gesetzgeberischem Wege oder durch irgendein anderes verfassungsrechtliches Verfahren beantragen oder abwarten m�sste." vgl. EuGH, Urteil vom 9. M�rz 1978 - Rs. 106/77 -, Slg. 1978, I-629.
EuGH, 13.03.2007 - C-432/05 Grundsatz des gerichtlichen Rechtsschutzes - Nationale Rechtsvorschriften, die …Insoweit haben die nationalen Gerichte aufgrund ihrer Mitwirkungspflicht aus Art.�10 EG den Schutz der Rechte zu gew�hrleisten, die den Einzelnen aus dem Gemeinschaftsrecht erwachsen (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 16. Dezember 1976, Rewe, 33/76, Slg. 1976, 1989, Randnr. 5, und Comet, 45/76, Slg. 1976, 2043, Randnr. 12, vom 9. M�rz 1978, Simmenthal, 106/77, Slg. 1978, 629, Randnrn.
VGH Hessen, 25.07.2006 - 11 TG 1465/06 Verbot der gewerblichen Veranstaltung von Wetten durch private WettunternehmenAllerdings sind die Gerichte der Mitgliedstaaten grunds�tzlich verpflichtet, dem Gemeinschaftsrecht Vorrang vor dem innerstaatlichen Recht einzur�umen, indem sie jede Bestimmung des nationalen Rechts, die selbst gegen das Gemeinschaftsrecht verst��t oder deren Vollzug dem Gemeinschaftsrecht zuwiderl�uft, unangewendet lassen, ohne eine Beseitigung der Bestimmung durch den Gesetzgeber oder in einem verfassungsrechtlichen Verfahren abwarten zu m�ssen (vgl. grundlegend: EuGH, Urteil vom 9. M�rz 1978 - Rs. 106-77 -, NJW 1978, 1741 , Randnummern 21-24; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 28. Juni 2006 - 4 B 961/06 -).
EuGH, 11.10.2007 - C-241/06 �ffentliche Auftr�ge - Richtlinie 89/665/EWG -Nachpr�fungsverfahren f�r die …Wenn eine solche mit dem Zweck der Richtlinie 89/665 im Einklang stehende Auslegung nicht m�glich ist, ist das nationale Gericht verpflichtet, die der Richtlinie zuwiderlaufenden nationalen Vorschriften unangewendet zu lassen (Urteile vom 9. M�rz 1978, Simmenthal, 106/77, Slg. 1978, 629, Randnr. 24, und Santex, Randnr. 64).
EuGH, 22.10.1998 - C-10/97 Erstattung rechtsgrundlos gezahlter Betr�ge - Folgen der Unvereinbarkeit einer …18 Die Kommission erinnert daran, da� der Gerichtshof im Urteil vom 9. M�rz 1978 in der Rechtssache 106/77 (Simmenthal, Slg. 1978, 629) insbesondere entschieden habe, da� die Vertragsbestimmungen und die unmittelbar geltenden Rechtsakte der Gemeinschaftsorgane in ihrem Verh�ltnis zum internen Recht der Mitgliedstaaten nicht nur zur Folge h�tten, da� jede zuwiderlaufende Bestimmung des geltenden staatlichen Rechts ohne weiteres unanwendbar werde, sondern auch, da� ein wirksames Zustandekommen neuer staatlicher Gesetzgebungsakte insoweit verhindert werde, als diese mit Gemeinschaftsnormen unvereinbar w�ren.So hat der Gerichtshof im Urteil Simmenthal entschieden, da� jeder im Rahmen seiner Zust�ndigkeit angerufene staatliche Richter verpflichtet ist, das Gemeinschaftsrecht uneingeschr�nkt anzuwenden und die Rechte, die es den einzelnen verleiht, zu sch�tzen, indem er jede m�glicherweise zuwiderlaufende Bestimmung des nationalen Rechts, gleichg�ltig, ob sie fr�her oder sp�ter als die Gemeinschaftsnorm ergangen ist, unangewendet l�sst (Urteil Simmenthal, Randnrn. 21 und 24).21 Entgegen dem Vorbringen der Kommission kann deshalb aus dem Urteil Simmenthal nicht hergeleitet werden, da� die Unvereinbarkeit einer sp�ter ergangenen Vorschrift des innerstaatlichen Rechts mit dem Gemeinschaftsrecht dazu f�hrt, da� diese Vorschrift inexistent ist.
EuGH, 13.07.2006 - C-295/04 Artikel 81 EG - Wettbewerb - Kartell - Durch Kraftfahrzeuge, Schiffe und …
BFH, 11.06.1997 - XI R 33/94 Verpachtung der f�r den Betrieb einer Gastwirtschaft erforderlichen R�ume ohne …
EuGH, 03.05.2005 - C-387/02 Gesellschaftsrecht - Artikel 5 EWG-Vertrag (sp�ter Artikel 5 EG-Vertrag, jetzt …
EuGH, 20.03.2003 - C-187/00 Sozialpolitik - Gleichbehandlung von M�nnern und Frauen - Regelung �ber …
Generalanwalt beim EuGH, 22.05.2008 - C-427/06 Anwendungsbereich des Gemeinschaftsrechts - Rechtliche Wirkungen von Richtlinien