Source: https://www.justiz.gv.at/web2013/home/buergerservice/opferhilfe-und-prozessbegleitung/opfer-und-opferrechte~2c94848a542b5c16015581a118da5055.de.html
Timestamp: 2019-06-26 20:50:55
Document Index: 236884307

Matched Legal Cases: ['§ 65', '§ 65', '§ 278', '§ 65', '§ 380', '§ 393']

Opfer nach § 65 Z 1 lit. a und b StPO sowie Opfer (§ 65 Z 1 StPO) terroristischer Straftaten (§ 278c StGB) haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf psychosoziale und juristische Prozessbegleitung.
Subsidiaranklage (§ 65 Z 4 StPO): Ein Opfer, das sich als Privatbeteiligte/r dem Verfahren angeschlossen hat, kann eine von der Staatsanwaltschaft zurückgezogene Anklage aufrecht halten.
Die Kosten des Strafverfahrens sind allgemein in den §§ 380 ff StPO geregelt. Die Prozessbegleitung ist für das Opfer kostenlos. Besteht kein Anspruch auf Prozessbegleitung, so kann der/dem Privatbeteiligten bei Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen Verfahrenshilfe gewährt werden. Die/Der Verurteilte, der/dem der Prozesskostenersatz aufgetragen wurde, hat auch die Kosten der Vertretung einer/eines Privatbeteiligten zu ersetzen (§ 393 Abs. 4 StPO).
Kriminalpolizei, Staatsanwaltschaft und Gericht sind verpflichtet, besonders schutzbedürftige Opfer von Amts wegen über die Freilassung der/des Beschuldigten aus der Verwahrungs- oder Untersuchungshaft, gegebenenfalls unter Angabe der der/dem Beschuldigten auferlegten gelinderen Mittel, sowie über die Flucht und Wiederergreifung der/des Beschuldigten zu verständigen.