Source: http://www.makedonische-gesellschaft.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=13&amp;Itemid=4
Timestamp: 2019-04-25 03:44:29
Document Index: 47462531

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 5', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§2', '§ 58', '§ 8']

Dienstag, 04. September 2007 um 14:34
DER DEUTSCH-MAKEDONISCHEN
§ 1	NAME, SITZ, VEREINSJAHR
§ 5	MITGLIEDSARTEN
§ 8	BEITRAG
§ 9	ERLÖSCHEN DER MITGLIEDSCHAFT
§ 10	GESELLSCHAFTSORGANE
§ 12	GESCHÄFTSBEREICH DES VORSTANDES
§ 13	BESCHLUSSFASSUNG DES VORSTANDES
§ 14	KURATORIUM
§ 15	ORDENTLICHE MITGLIEDERVERSAMMLUNG
§ 16	BESCHLUSSFASSUNG DER ORDENTLICHEN MITGLIEDERVERSAMMLUNG
§ 18	AUSSERORDENTLICHE MITGLIEDVERSAMMLUNG
§ 19	AUSSCHÜSSE
§ 20	FINANZWIRTSCHAFT
§ 21	RECHENSCHAFTSLEGUNG
§ 22	INKRAFTTRETEN DER SATZUNG
in der geänderten Fassung gemäß
Mitgliederversammlung vom 04. Dezember 2002
Der Verein führt den Namen „Deutsch-Makedonische Gesellschaft“, nach Eintragung mit dem Zusatz „e.V.“.
Zweck der Gesellschaft ist es, einen Beitrag zu leisten zur Förderung der Beziehungen zwischen Deutschland und Makedonien und für einen umfassenden Informationenaustausch zwischen den Menschen in beiden Länder zu arbeiten.
a) die Förderung von Beziehungen und Begegnungen von Deutschen und Makedoniern im kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Bereich durch die Gesellschaft selbst mit dem Ziel der Förderung der Volkerverständigung, insbesondere durch die unter Unterpunkt c) aufgeführten Maßnahmen;
b) den vielfältigen und aktuellen Austausch von Informationen zu allen Fragen des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens in Deutschland und Makedonien;
c) die Organisation und Durchführung von Seminaren, Konferenzen, Arbeitskreisen und Studiengruppen;
d) die Zusammenarbeit mit steuerbegünstigten Körperschaften und Körperschaften des öffentlichen Rechts, deren satzungsmäßigen Zwecke denen des Vereins vergleichbar sind.
3. Die Förderung i.S. von §2 Ziffer a) und d) umfasst nicht Betätigungen nach § 58 Nr. 1 AO.
Niemand darf durch Ausgaben, die dem Gesellschaftszweck fremd sind, oder durch unangemessen hohe Vergütungen begünstigt werden.
Bei Auflösung der Gesellschaft oder bei Wegfall ihres steuerbegünstigen Zweckes fällt das Gesellschaftsvermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder die Förderung der Völkerverständigung beider Länder.
Ämter in der Gesellschaft sind Ehrenämter.
Übersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit, so können ein hauptamtlicher Geschäftsführer und/ oder notwendiges Hilfpersonal dafür bestellt werden. Ein hauptamtlicher Geschäftsführer darf nur aus den Reihen der Vereinsmitglieder bestellt werden. Unangemessen hohe Vergütungen für diese Mitarbeiter sind nicht zulässig.
c) Kuratoriumsmitglieder,
2. Aktive Mitglieder sind natürliche oder juristische Personen, die aktiv an der Verwirklichung des Gesellschaftszwecks beteiligt sind.
3. Fördernde Mitglieder sind natürliche oder juristische Personen, welche die Gesellschaft durch regelmäßige finanzielle Zuwendungen unterstützen.
4. Kuratoriumsmitglieder sind natürliche Personen, die der Gesellschaft beratend zur Seite stehen.
5. Ehrenmitglieder sind natürliche Personen, die sich um den Zweck der Gesellschaft besonders verdient gemacht oder den Gesellschaftszweck in besonderem Maße gefördert haben.
Aktives Mitglied kann jede natürliche und jede juristische Person werden, die sich den Zwecken der Gesellschaft verbunden fühlt. Sie hat dazu einen formlosen Antrag zu stellen. Mit dem Antrag anerkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme in die Gesellschaft die Satzung. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Er ist nicht verpflichtet, dem Bewerber etwaige Ablehnungsgründe mitzuteilen.
Fördernde Mitglieder treten der Gesellschaft durch Abschluss einer individuellen Fördervereinbarung bei. Mit Abschluss der Fördervereinbarung anerkennt das fördernde Mitglied die Satzung.
Kutatoriumsmitglieder werden vom Vorstand auf vier Jahre bestellt. Verlängerung ist möglich. Das Kuratorium hat hierzu ein Vorschlagsrecht.
Ehrenmitglieder werden durch Beschluss des Vorstandes ernannt. Die Ehrung ist im Rahmen einer ordentlichen Mitgliedversammlung zu vollziehen. Der Vorstand kann Ehrungen rückgängig machen, wenn sich der Geehrte eines vereinschädigenden Verhaltens schuldig gemacht hat.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Zwecke und die Interessen der Gesellschaft nach Kräften zu unterstützen.
Die Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen der Gesellschaft teilzunehmen. In der Mitgliedversammlung haben sie gleiches Stimmrecht. Das Stimmrecht kann nicht übertragen werden.
Die aktiven Mitglieder leisten einen Jahresbeitrag, dessen Höhe die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes festsetzt.
Der erste Beitrag für die Zeit zwischen der Eintragung der Gesellschaft im Vereinregister und der ersten Mitgliedversammlung beträgt € 25,-, für Schüler, Studenten und Rentner/Pensionäre € 10,- jährlich.
Fördernde Mitglieder zahlen keinen Beitrag, sondern entrichten einen Förderbeitrag von mindestens € 250,-. Ehrenmitglieder und Kuratoriumsmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.
Mitgliedern mit finanziellen Schwierigkeiten kann auf Antrag der Beitrag gestundet oder für die Zeit der Schwierigkeiten ganz erlassen werden. Entsprechendes gilt für fördernde Mitglieder.
e) bei juristischen Personen durch Konkurs.
2. Der Austritt kann jederzeit erfolgen und ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Eine Rückzählung gezahlter Beiträge oder Förderzuschüsse findet nicht statt.
3. Mitglieder, die ohne besondere Rechtfertigung (§ 8, Abs. 2) ihren Beitragsverpflichtungen über zwei Vereinsjahre hindurch nicht nachgekommen sind, können vom Vorstand aus der Mitgliederliste gestrichen werden.
4. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliedversammlung ein Mitglied ausschließen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein solcher Grund liegt insbesondere vor a) bei einem groben Verstoß gegen die Satzung oder die Interessen der Gesellschaft sowie gegen Beschlüsse ihrer Organe b) bei unehrenhaftem Verhalten innerhalb und außerhalb der Gesellschaft.
3. die Mitgliedversammlung.
2. Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliedversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden aktiven Mitglieder in geheimer schriftlicher Abstimmung gewählt. Wählbar ist jedes aktive Mitglied. Vorstandsmitglieder können nur natürliche Personen sein.
3. Die Amtsdauer des Vorstands beträgt drei Jahre. Wiederwahl ist möglich. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.
4. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, so kooptiert der Vorstand für den Rest der Amtzeit des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes ein aktives Mitglied als seinen Nachfolger.
Der Präsident und der 1. und 2. Vizepräsident sind geschäftsführende Vorstände. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Präsident oder ein Vizepräsident vertreten die Gesellschaft gerichtlich und außergerichtlich in allen Angelegenheiten der Gesellschaft. Den Vizepräsident obliegt im Innenverhältnis allerdings die Pflicht, von dieser Vertretungsmacht nur im Fall der Verhinderung des Präsidenten Gebrauch zu machen.
Die Vertretungsmacht des geschäftsführenden Vorstandes ist insoweit beschränkt, als bei Rechtsgeschäften, die die Gesellschaft vermögensrechtlich zu Leistungen von mehr als 5.000, - € für den Einzelfall verpflichten, neben der Unterschrift eines geschäftsführenden Vorstandsmitgliedes auch die des Schatzmeisters erforderlich ist.
Sitzungen des Vorstandes finden mindestens einmal im Quartal statt. Jedes Vorstandsmitglied kann darüber hinaus verlangen, dass eine Vorstandssitzung einberufen wird. Die Einberufung erfolgt durch den Präsidenten oder durch ein anderes, vom Präsidenten hiermit beauftragtes Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder des Vorstandes mit einer Frist von zwei Wochen (Postaufgabe) eingeladen wurden und drei von fünf seiner Mitglieder anwesend sind.
Das Kuratorium besteht aus maximal 11 Mitgliedern. Es bestellt einen Vorsitzenden aus den eigenen Reihen, berät den Vorstand und beschließt seinen eigenen Arbeitsplan.
Es tagt mindestens einmal im Jahr.
Weitere Sitzungen können vom Präsidenten oder dem Vorsitzenden einberufen werden.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich möglichst im ersten Quartal statt. Ihre Einberufung ergeht jeweils an die letzte dem Vorstand bekannte Anschrift des Mitgliedes. Sie muss mindestens 21 Tage vor dem Termin der Versammlung zur Post gegeben werden (Poststempel entscheidet) und die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung enthalten. Die Tagesordnung kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung ergänzt oder ersetzt werden.
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über
b) Genehmigung des Jahresabschlusses;
e) Auflösung der Gesellschaft und die Verwendung ihres Vermögens;
f) Ausschluss eines Mitgliedes.
2. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit der anwesenden aktiven Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet im Falle einer Wahl das Los, in anderen Fällen die Stimme des vorsitzenden Vorstandsmitgliedes. Stimmenenthaltung gelten als ungültige Stimmen. Bei Beschlüssen über die Änderungen der Satzung und die Auflösung der Gesellschaft ist eine Stimmenmehrheit von drei Vierteln der anwesenden aktiven Mitglieder erforderlich. Über die Art der Abstimmung entscheidet der Vorsitzende.
3. Über die Verhandlungen und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das von dem die Versammlung leitenden Vorstandsmitglied und dem 1. Schriftführer zu unterzeichnen ist.
Anträge an die Mitgliedversammlung aus der Reihe der Mitglieder sind mindestens zehn Tage vor Zusammentreten der Mitgliederversammlung den Vorstand schriftlich mit Begründung einzureichen.
Wenn das Interesse der Gesellschaft dies erfordert, kann der Vorstand außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen.
Der Vorstand muss unter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung eine außerordentliche Mitgliedversammlung einberufen, wenn ein Fünftel aller aktiven Mitglieder dies verlangt. Dieses Verlangen ist schriftlich mit eingehender Begründung dem Vorstand zuzuleiten.
Kommt der Vorstand einem solchen begründeten Verlangen nicht nach, können diese Mitglieder die außerordentliche Mitgliederversammlung selbst einberufen.
Für die außerordentliche Mitgliedversammlung gelten die Bestimmungen über die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.
Der Vorstand ist berechtigt, je nach Bedarf zu seiner Beratung und Unterstützung Ausschüsse für besondere Aufgaben einzusetzen.
Das Finanzgebaren der Gesellschaft folgt den Grundsätzen wirtschaftlicher und sparsamer Mittelverwendung.
Einnahmen und Ausgaben der Gesellschaft müssen im Gleichgewicht stehen. Der Vorstand ist verpflichtet, bei ausgabewirksamen Beschlüssen auch die Deckung der Ausgaben sicherzustellen.
Zu Beginn eines jeden Vereinsjahres ist ein Jahresbudget zu erstellen, über das der Vorstand beschließt und das der Mitgliederversammlung zur Kenntnisnahme vorgelegt wird.
Die Gesellschaft finanziert sich aus Einnahmen jeder Art, insbesondere aus
a) Mitgliederbeitragen,
b)Zuwendung von fördernden Mitgliedern,
d) Zuwendungen aus Schenkungen, Vermögenserträgen u.a..
Der Vorstand führt Bücher über Einnahmen und Ausgaben sowie über das Vermögen der Gesellschaft. Jahresbericht und Jahresabschluss sind der ordentlichen Mitgliedversammlung zur Kenntnisnahme vorzulegen. Der Jahresabschluss ist von Wirtschaftsprüfern mit der Prüfung des Abschlusses zu betrauen.
Die Auflösung der Gesellschaft und Satzungsänderungen können nur von einer satzungsmäßig einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Sie sind dem zuständigen Finanzamt und dem Registergericht anzuzeigen.
Für den Fall der Auflösung der Gesellschaft werden der Präsident, der Schriftführer und der Schatzmeister zu Liquidatoren bestellt. Zur Beschlussfassung der Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich. Rechte und Pflichten der Liquidatoren bestimmen sich im Übrigen nach den Vorschriften des BGB.
Vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 08.11.2000 beschlossen und auf der Mitgliederversammlung am 04.12.2002 geändert. Sie tritt in Kraft mit dem Tage der Eintragung der Gesellschaft in das Vereinsregister beim Amtsgericht Berlin – Charlottenburg.
Aktualisiert ( Mittwoch, 18. November 2009 um 15:30 )