Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IV%20R%20207/75
Timestamp: 2020-01-20 23:52:35
Document Index: 28063626

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 10', '§ 12', '§ 33', '§ 33', '§ 131', '§ 10', '§ 2', '§ 2']

BFH, 17.04.1980 - IV R 207/75 - dejure.org
BFH, 17.04.1980 - IV R 207/75
https://dejure.org/1980,417
BFH, 17.04.1980 - IV R 207/75 (https://dejure.org/1980,417)
BFH, Entscheidung vom 17.04.1980 - IV R 207/75 (https://dejure.org/1980,417)
BFH, Entscheidung vom 17. April 1980 - IV R 207/75 (https://dejure.org/1980,417)
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EStG § 4 Abs. 4, § 10 Abs. 1 Nr. 1, § 12 Nr. 2, § 33, § 33a; AO § 131 Abs. 1 Satz 1
Strahlenschäden - Betriebsausgaben - Röntgenarzt - Außergewöhnliche Belastung - Kinder eines Röntgenarztes
Aufwendungen eines Röntgenarztes zur Heilung oder Linderung genetischer Strahlenschäden bei seinen Kindern können nur als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden
Ertragsteuerrechtliche Behandlung
Behandlung beim Leistenden als Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten
BFHE 130, 491
BStBl II 1980, 639
BFH, 01.12.2005 - IV R 26/04
Vielmehr muss das die Schadensersatzpflicht auslösende Ereignis im Wesentlichen unmittelbare Folge der betrieblichen oder beruflichen Betätigung sein (vgl. Senatsurteile vom 17. April 1980 IV R 207/75, BFHE 130, 491, BStBl II 1980, 639, …und vom 19. März 1987 IV R 140/84, BFH/NV 1987, 577; s. auch Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 6. Februar 1981 VI R 30/77, BFHE 132, 461, BStBl II 1981, 362 zum Werbungskostenabzug von Schadensersatzzahlungen).
BFH, 04.04.1989 - X R 14/85
Grabpflegekosten nicht als dauernde Last nach § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG abziehbar
Mit der vom FG zugelassenen Revision trägt das FA vor, die Vorentscheidung weiche von der ständigen Rechtsprechung des BFH ab, die stets nur einem anderen gegenüber erbrachte Aufwendungen als dauernde Last angesehen habe (Urteile vom 29. März 1962 VI 105/61 U, BFHE 75, 96, BStBl III 1962, 304; vom 10. Oktober 1963 VI 12/62 U, BFHE 77, 662, BStBl III 1963, 563; vom 3. Dezember 1964 IV 99/62 U, BFHE 81, 458, BStBl III 1965, 166; vom 23. November 1967 IV R 143/67, BFHE 91, 149, BStBl II 1968, 259; vom 29. Juli 1975 VIII R 220/71, nicht veröffentlicht - NV - vom 17. April 1980 IV R 207/75, BFHE 130, 491, BStBl II 1980, 639; vom 7. Dezember 1982 VIII R 166/80, BFHE 139, 23, BStBl II 1983, 660, und vom 20. März 1984 IX R 8/80, BFHE 140, 566, BStBl II 1985, 43).
BFH, 02.12.1981 - VI R 167/79
Umbauaufwendungen wegen doppelter Haushaltsführung sind nur dann Werbungskosten, …
Solche Aufwendungen sind grundsätzlich Kosten der privaten Lebensführung (BFH-Urteile vom 4. Oktober 1968 IV R 59/68, BFHE 94, 442, BStBl II 1969, 179, und vom 17. April 1980 IV R 207/75, BFHE 130, 491, BStBl II 1980, 639).
Das ist jedoch nicht der Fall, wenn der Veranlassungszusammenhang in erheblichem Maße durch Umstände beeinflußt wird, die - wie im vorliegenden Fall - dem nichtberuflichen Bereich zuzuordnen sind (vgl. BFHE 130, 491, BStBl II 1980, 639).
FG Hamburg, 01.12.2000 - I 397/98
Steuerrecht: Betriebliche Veranlassung von Kosten für einen Rechtsstreit wegen …
Der Begriff der betrieblichen Veranlassung erfordert, dass ein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen den Aufwendungen und dem Betrieb besteht (BFH, Urteil vom 1. Juni 1978 IV R 36/73, BFHE 125, 175 , BStBl II 178, 49; Urteil vom 17. April 1980 IV R 207/75, BFHE 130, 491 , BStBl II 1980, 639 f.).
Durch den Betrieb veranlasste Aufwendungen entstehen nicht nur bei Rechtsgeschäften, die im Rahmen des Betriebs (Berufs) anfallen, sondern auch bei Einbußen, die ein Steuerpflichtiger im Zusammenhang mit seinem Betrieb (Beruf) erleidet (vgl. BFH, Urteil vom 17.04.1980 a.a.O.).
Aufwendungen zur Wiederherstellung der Gesundheit können als Betriebsausgaben nur anerkannt werden, wenn sie auf eine typische Berufskrankheit zurückzuführen sind oder der Zusammenhang zwischen der Erkrankung und der Berufstätigkeit eindeutig feststeht (BFH-Urteil vom 17.04.1980 a.a.O.).
Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn ein Angehöriger eines freien Berufes Aufwendungen zur Wiederherstellung seiner Gesundheit hat, wenn es sich um eine typische Berufskrankheit handelt oder der Zusammenhang zwischen der Erkrankung und dem Beruf eindeutig feststeht (BFH, Urteil vom 4. Oktober 1968, IV R 59/68, BFHE 94, 442, BStBl II 1969, 179; Urteil vom 17.04.1980 IV R 207/75, BFHE 130, 491 ; BStBl II 1980, 639 - 642).
FG Hamburg, 01.12.2000 - I 388/98
Betriebliche Veranlassung von Prozesskosten, Rechtsberatungskosten, …
BFH, 07.12.1982 - VIII R 166/80
Wohnung - Begriffsdefinition
Die Rechtsprechung versteht darunter Aufwendungen, die ein Steuerpflichtiger für längere Zeit einem anderen gegenüber in Geld- oder Sachleistungen aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung zu erbringen hat (BFH-Urteil vom 3. Dezember 1964 IV 99/62 U, BFHE 81, 458, BStBl III 1965, 166, und Urteil vom 17. April 1980 IV R 107/75, BFHE 130, 491, 495, BStBl II 1980, 639).
Sie bestehen in wiederkehrenden Aufwendungen, die ein Steuerpflichtiger für längere Zeit einem anderen gegenüber in Geld- oder Sachwerten von unterschiedlicher Höhe aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung zu leisten hat und die nicht zu bestimmten Einkünften nach § 2 Abs. 3 Nrn. 1 bis 7 EStG 1971 (jetzt § 2 Abs. 1 Nrn. 1 bis 7 EStG 1981) gehören (BFH-Urteil vom 17. April 1980 IV R 207/75, BFHE 130, 491, BStBl II 1980, 639).
a) Der Begriff der betrieblichen Veranlassung erfordert, dass ein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen den Aufwendungen und dem Betrieb besteht (BFH-Urteile vom 1. Juni 1978 IV R 36/73, BStBl II 178, 49, und vom 17. April 1980 IV R 207/75, BStBl II 1980, 639 f.; Finanzgericht Hamburg, Urteil vom 1. Dezember 2000 I 397/98, Haufe-Index 774992).
Durch den Betrieb veranlasste Aufwendungen entstehen nicht nur bei Rechtsgeschäften, die im Rahmen des Betriebs (Berufs) anfallen, sondern auch bei Einbußen, die ein Steuerpflichtiger im Zusammenhang mit seinem Betrieb (Beruf) erleidet (vgl. BFH-Urteil vom 17. April 1980 IV R 207/75, a.a.O.).
Denn nach der Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 17. April 1980 IV R 207/75, BFHE 130, 491, BStBl II 1980, 639, 640, m. w. N.) sind Aufwendungen zur Wiederherstellung der Gesundheit dann beruflich oder betrieblich veranlaßt, wenn es sich um eine typische Berufskrankheit handelt oder der Zusammenhang zwischen der Erkrankung und dem Beruf eindeutig feststeht.
FG München, 20.03.2001 - 12 K 2453/96
Unfallkosten als Betriebsausgaben; Einkommensteuer 1988-1992
Soweit eine Schadenersatzpflicht auf außerbetrieblichen Umständen beruht, können Aufwendungen hierfür nicht als Betriebsausgaben anerkannt werden (BFH-Urteil vom 17. April 1980 IV R 207/75, BStBl II 1980, 639 ).
Ebenso hat der Bundesfinanzhof im Urteil vom 17. April 1980 IV R 207/75, BStBl II 1980, 639 , ausgeführt, dass eine betriebliche Veranlassung für Schadenersatzleistungen nur dann besteht, wenn der Schaden im Wesentlichen als unmittelbare Folge der betrieblichen Tätigkeit anzusehen ist.
BFH, 19.03.1987 - IV R 140/84
Betriebsausgabeneigenschaft bei Zahlung von Schadenseratz
BFH, 13.08.1985 - IX R 10/80
Zum Sonderausgabenabzug einer gegen Gegenleistung übernommenen dauernden Last
FG Hamburg, 15.04.2003 - I 116/01
Berücksichtigung von Sonderbetriebsausgaben bei einzelnen Gesellschaftern einer …
FG Baden-Württemberg, 25.03.1998 - 14 K 172/94
Betriebliche Veranlassung von Risikogeschäften
FG Baden-Württemberg, 22.07.2008 - 4 K 723/08
Kein Sonderausgabenabzug für Steuerberatungskosten als dauernde Last
BFH, 20.03.1984 - IX R 8/80
Dauernde Last - Aufwendungen für Beerdigung - Beerdigung eines …
BFH, 08.10.1986 - I R 209/82
Antrag des sachlichen Steuerrechts als tatsächliches Vorbringen - Vereinbarung …
FG Sachsen-Anhalt, 25.09.2014 - 6 K 1326/11
Berücksichtigung von Umbaukosten einer zahnärztlichen Praxis als nachträgliche …
BFH, 13.08.1985 - IX R 6/80
Überlassung der Nutzung und der Mietzinsen eines Einfamilienhauses an die Mutter …