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Timestamp: 2020-02-19 06:30:35
Document Index: 14201595

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 28', '§ 15', '§ 2']

1920 / 49 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger)
1920 / 49 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
vom 28. Dezember 1918 (Neich3-Gefepbl. S. 1456) für das ; Kleindüngen, Heinde, Lisiringen, Hoekeln, Jum, Lee! steh
o i ç ha ls mur, C o A Ls L « - 5 ! € - j i t : , , Vebiet der Eisenbahnneubausirecke Jsernhagen—Weitmar für | Wesscln, Marienburg und Varientode für allgemein verbindlich
allgemein verbindlich ¿u erfläcen. j zu erfláren,
10 Finwendungon gegen diefen Artrag können bis zum | Einwendungen gegen diesen Antrag können bis zum 0 März 1920 erheben werden und sind unter Nummer | 10. März 1920 erhoben werden und sind unter Nummer
3 {9 } B 4 X 144 y 4 „f! f y J ( N „2! A ld fp Í ¿ ¿6 L B. R. 1968 an tas Reichsarbeiläminifierium, Berlin, Luise | I. B. E. 1992 an das Reichzarbeiläministerium, Berlin, Luisen-
iraße 33, zu richten. Berlin, den 18. Februar 1920. | Der Neichsarbeiisminister.
j straße 33, zu richten. Berlin, den 18. Februar 1920. Der Neichsarbeiisminifter. J A. Dr: QUile,
Der Arbeitgeberverband für das BVaugewerh im Junungsbezirle Osierode a. Hari / Bauarbeiteroerband, Zweigvereiu L
J. A.: Dr. Busse.
Der Reichsverband des Deutschen Tiefbau? gewerbes Berlin-Wilmerst orf hat beantragt, den | R dem Nordwest-deut\hen Atrbeitgebe: verband | Ur das Vaugewet:be zu Hannover, dem Fentral: | verband der Mascinisien, Heizer und Verufss genossen Deutich!ands, Lezirk Hannover, und dem Ra D E eutshen Titfbaugewerbes E. V. in Ve1ilin, Bezirlsgruppe V, Eig Hannover, am| E, ugt 4 / N 29, Dezember 1919 cel ika Sebi, ant A beits- O A L N H E r tarifvertrag zur Kegelung ver Lohn- und Mi biiétbdies | ordnung vom 28. L es M A a e O
„ der Deultb Oijterode a. Harz ¿nd der Certralverband der Zimmerleute Deutsch lands, Zahlstelle Förfte und Umgeaenr d, haben hcan tragt, din zwichen ihnen am
Tarifvertrag zur Regelung ter Lo 5 Q
5 { t | l j j | f f þ
Neici:2 -Se ser
gungen der gemeiblichen Arbeiter im Tiefboucewerbe gemäß flic das Gebiet be: Stadt Die ode a. H. und der Umgegend S 2 der Verordnung vom 29. Dezeraber 1918 (Reichs-Se'egbl, | 200 C DUTEY ONE Ari Stinie BULQ) D1E LILIE Pergverg, Ztlerau S. 14566) sür vas Gebiet der Eiscnbahnneuvaustrecke Uelzen— | Slaitthal, Grind, Gilteide, ( ei, Calefi
Tanrenverg slr aligemein verbindlich zu erklären. | j Görlle, Eisorf, Dorsie und _ CEinwentwngen gegen diejen Autiag fönnen bis zum | V M 10. März 1920 erhoben werden und sind unter Nummer j 10. März 169 O y 1. B. R. 1966 on das ReichKarbeitsmiuifierium, Berlin, Luijen- | 7 A A exYoven wer straße 383, zu richten. j A
Berlin, den 18. Februar 1920. | |
hausen für allgemeîxr
êrtläzen.
Eirwerckvnçgeu geaen diesen Artrac
s zun
tönnen bi untzec Nut
A Lid H ird I. B. R. 1991 an dos Neichbazbeitsgrninisierium, Luijenfiraße 33, zu richten. Berlin, den 18. Februar 1920 Der Feichtarbeils minisier. A R L U,
aw niger at
Der Reid €ai beit mirister. J U: Dr, DUTE
endet Belanntmachunsg. | Wadi s ul A Un . Der Verband von Arbeitgebern im bergischen ! ; i: Yndustriebezir?, die Arbeitsgemeinschaft sreier Än- | gefiellien-Verbände Ortskartell Elberseld-Bar men, | d der Gewerischastsbhund ber Angestel!ler: Verbände, | 6 Drisfartell Barmen- Elberfeld, der Gewerkichafts- | d G bund kaufmännischer Angesteilten-Verbände, Ort1s- | a Wi a lartell Barmens- Elberfeld, unb der Kausmänni|che | E E TLerein von 1867 zu Barmea-Elbverfeld E, V. haben L! een Od E A: A L beannagi, im Anschluß an den für allgemein verbindlich er! | E A «A Ee O E I Ey, S tärten, auf Blatt 405 des Tarifregisters eingetragenen Larif- | Cn E I Lt ait, Ho O ges |
i Peine und Umgegend E. V.,. Siß Peine enirzalverband der chrisilichen Bauhandwer
Bauhilfsarbeiter Deutschlands, Verwaltuv gsf | Peine, der Ceniralverban» ver Decht
E O6 Q O 6 0s ; AN beeschlofieren Tarifvexlzias zur Negaelung der Lohn» uni Vi rirag vom 426. Juli 1919, den ¡wischen ihuen am 15. De- | A M ie ep g a emerblid L O „der Lohn Bn zember: 1919 abgeschlossenen Tarisvartrag zur Regelung der | 2 a0 L Merken na ON Macoeni an (Zehalts eat À f b di Z R u“ f ; gemaß s 4 DEY SETOIDEUTG V f 10 O Rie Es Ls der Taufmärniscen und ; B C G i von teenishen Ängeftellian in der Indusirie gemäß § 2 der Ver- U ¿Kai Mg umher TO1R (Wat Xa Mon! S 145g) | Und Gemeindebezirkle Bt Rong N 28. Degeniber 191 (Reihs-Geießbl. G. 14056) j Vöhrun1 Dungelbeck E hmede tedt Obe für dis Stadikreise Elder feld und Barmen sowie die Vürgers | ftebt Gr. und Kl, Bült A E ier E d J Ll 6 by L D L x 20 t (L. 1 in: L. QUILEHN,
vatislereien Vohwiukel, Langerfeld, Nontdorf, Lütiringhausen | 55, um al. lieg E Main er allaemein verbindlich « und Haan für allgemein verdindiich gu erklären. j Serlum, Kl. Jlsede und Woltozf für allgemein verbindlich zu
Einwendungen n
Groß Jlsede, QVelék
ug, Stederdorf, , Gadenstedi, À
s E | erklären. gegen diesen trag nen bis zum | erk G O a L Q Fi tv 19. März 1920 erhoben werden und find unter Nummer | 40 Gas Pu Lt A. L. B, B. 1628 an das NMeichgarbaitamirästecium, Berlin, : b van worden und sind Luilenstraße 38, zu richten. Werlin, den 18. Februar 1920.
Der Neichsarbeilsn:{nifler.
J A: Dr, Busse.
Yerv ranz
Bekanutmachung. Die freie Inuung der Perückenmacher (Damen- |
énnen bis qum : : 1G | A unter Nummer | I. B. R. 1998 on dag Reicharbeitdministerium, Berkin, Luisens firaße 33, zu richten. Berlin, den 18. Februar 1920. Der Reichsarheitäministex. d. N.: Dr. Busse.
bena erm ere
Belanutmachung.
Te anr
und Theaterfriseure), die freie Vereiniguvug Qüfss | Mm: C ; f i :
do e U die eri ien Aue And | Nienburg a. S R R E A Ms f j A A R Se r : | Dweigverein Nienburg a. d. W, und der Zentrals PBerüdteumacherinuun und der Axbeitnehm À g ie g e, Und d Zeutral } ; g veilne mers | verband der Zimmerer Deutschlands, Zahlstelle
verband für das Friseur- und Haargewerbe, Zweig- | Nienburg a. d. V verein Düsseldors, hoben dur den FZnyungsausscuß | 1 gyril 19 “haet Düsseldorf deautr agt, den zwischen ihuen am 4. Februac 1920| F: G on Meh die A i abgeslofser Tarifuertrc zur Negelura dèr Lohn- uro! ! der Lohn- und Arbctisbedincungen der gewe. dlichen Arbeiter A A S [ne Trag zur Regelung de vohn- und} im Bavgewerbo gemäß § 2 der E oie beri vom 23. Dezember Arbeilsbedinçgunugen im Friscurgowerbe gemäß § 2 ber Ver- | 1918 (Keicis-Gelegbl. e 1486) für bet E ordnung vom 2. Dezember 1918 (Reich8-Gescbl. S. 1456) | mio E d talt for alen Lf A Vegirk der Siadt i ver È Pai °/ | Nienburg a. Weser für allgemein verbindiich zu erklären sür den Bezink ver Stadtgemeinde Oüsseidorf für allgemein | "ura A. Cer Jul Magemen ZEE indie au erllären. verbindlich zu erflären. / | Einwendungen gegen diejen Bulrag ?öônnen bis zum Éinioeud L ain Siitas Wale i j 15. März 1920 erhoben werden und sind unier“ Nummer nwenbungen gegen diesen Anirag können bis zum | ]. B. R. 1994 an das Îteiharbeitäminifterium, Berlin, Luisen- 10. März 1620 erboben werden unb sind unier Nr. I. B. R. 1968| straße 38, zu richten ‘ "1 v y It Pp adt 44% oos R f M c « v 4 Tbhe aa E Neichba1 veilüminijterium, Borlin, Zuiseaßraße 33, zu | Gerlin, den 18. Februar 1920 en. : , den 15. Februar 1720. Beclin, den 18, Februar 1920. D Reichüa beitsminister. ev, ae v, e m ch E + So 38 17 Dec NReichsarbeii4ministier. ade fe L, Ju] E,
haben baontragi, den zwischen ihnen am xen Tarifvertrag zur Regelung
I A: Dr: QU)E; A
E Bekanntmachung. Belanntmachung. Der Verband der Oberfränkischen Webwaren- Der Meiereiverband für Wesifalen, Lippe und fabrifanlen und -Faktoren hot beantragt, den zwischen
MWaldceck E. V. zu Münster i. W. hat beaniagt, den | hm, dem Oberfsräukischen Handweberbund, Sig in ¿wishenihmunbvemVerein der Molkereifachleute für | Ort bei Helmbrechts, und dem deutschen Dextil-
wt 7 c Î ) [er j Hoi § v h vf É G} ect O01 ala ias die Provinz f[esifaleu am 22. Dezember 1919 abgesclossenen | arbeiterverband am M. August 1919 abgeslofienen f Regelung der Lehn- und Arbeitsbedin-
Tarifverirag zur Regelung der Gehaits- und Änsfiellungs- Lohntarif zur Rege! L Ol V bedtngungon der Angesiellten im Molkereigewerbe gemäß § 2 | ga für die Hendiweber gemäß § 2 der Verordrung vom der Verordnung vom 2, Dezember 1918 (Reichs-Geseybl, | 22. Dezember 1918 (Reichs Meseybl. Q. 196) "ar das Pebiet S. 1466) sür das Gebiet ber Provinz Westjalen für aligemein | des Regierungsbezirks Oberfranten für allgemein verbindlich verbindlich zu «aflären., M ; J Einwenbaugen gegan diesen Anirag können bis zum Einwendumgen gegen diesen Antrag können bis zum 15. März 1920 evhoben werden und find unter Nummer | 10. März 1920 erhoben werden und find unter Nr. I. B.R. 2030 1. B. R. 480 an bas Zeich8arbeitaminuisieriua, Berlin, Kuiseu- | 6a Das Netchsarhbeilsministerium, Beniin, Luisonstraße 83, zu stuaße 33, zu rien. riten. : Berlin, dan 18. Februar 1920. Berlin, den 18. Februar 1920. Der Reichsarbeitaminiftar. Der Reichsarbeiisminister. M fe Q. Et J. A: Dr. Busse. J. Wh: Wv: Si uier,
Der Arbeitgeber-Verband für das Baugewerbe zu Hildesheim, die Pahlfielle Hildesheim des Zentraivervandes der Zimmerer Deutschlands, der
Befïanutmach ung.
Der Hausfraueuverein Altenburg S.-A., der Bund ecwerbslätiger Frauen und Mädchen, Gruppe der Hauzangestellten, in Altenburg S.-A., der
inen am 1. Bpril 1919
L -MIDIH 1910 ae? [oßer en C '
d, Nerihßeim und
Der Arbeitgeberverband für das Baugewerbe
La Ds b 24 CTN g el c. B Í T / j Peine, der Deu1lsche Bauarbeiter- d G2 f [ F 2 die Zahlstelle |
l 20, Degember 1918 (RNeichs- j Gelezb!. S. 1466) für das Gebiet ver Stadt Peine, der Orts- # den Händlern Kail
Haudorf, Rosenthal, Echwiechelt, |
D B E R I Ch Ft I e aw 1 ck
Der VPrbeitgeberverband für das Baugewerbe :
C E E Fd I P ‘E iv,
V A ERDEPT T
T e L L E
Deutsche Bauarbeitierverbaud, Bezirïvverein Hildes- g der Hausangesteilien Deutschlands, i
heim, und dexr Zeniralverband christlicher Baus arbeiter Dzutichlands, Verwaltungsfsielle ildess- heim, haben beanuirogt, ben zwischen ihnen am 1. Mai 1919 abdgesáloffenen Tarifverirag gur Meru Lohn- uud Arveiisbsdingungen ber gewerblichen Arbeiter im YBau- gewerbe gemäß § 2 ber Verordnung vom 28. Dezember 1918 R beoratee S, 1456) für das Gebiet der Orta- und
meindebegirke Großdüngen, Egonsledt, Söhre, Dielholzen,
M haben Mags den wischen ihnen am 31. Ves
zember 1919 abgeschlossenen Tarifvertrag zur Regelung der
Leßhn- und Arbeitsbedingungen der Hausangetellten gemäß 8 2
der Verordnung vom W. Dezemver 1918 (Reichs-Gejegbl.
S. 1456) für den Begir? dec Stadt Altenvurg S.-Y. für alls gemein verbindlich zu oxtiären.
rtôgruppe Altenburg, und ver Reiwsverband weib- ; liher Hausgangestellten Deutschlands, Vrisgruppe ;
T M S Zt OA POEI T E T M V A
Einwenturgen gegen diesen Autrag können bis zum 15. März 1920 erhoben merden und find unter Numm:1 I. B. R. 1510 an das Neickgarbeitsministerium, Berlin, Luisen- ilraße 33, zu richten.
Der in Nr. 287
des Devtschen Reichsanzeicers vom
15. Lezember 1919 veröffentlichte Antrag auf Ve: bind:'chkeits- | ei flä ung des Tanifverirags vom 25 Ofttober 1919 sü: den y gleichen Verufszweig und das gleiche Tarifgebiei ist hierdurch È gegenjiandS!os geworden.
H Berlin, den 18. Februar 1920. Der Neichsarbeitsminister. j L N: Ol BUle: | e i; | Bekanntmachung. ï Der Arhbeitgebervervand der Deutschen Papiers, Pappen-, Zelluoff- uno Holzstoffindustrie, Gruppe
Provinz Sachjsen-Thüringen- Anhalt, in Gera hat beaniragt, den zwishen ihm und dem Verband der Fabritarbeiter Deuischlands, Sig Hannover, Gau Thüringen-E?! furi, vem Zentralverband christlicher Fabzif- und T.ausporiarbeiter, Siß Uschafsenbvurg, dem Géwerkverein Deutscher Fabrik- und Hand- arbeiter (H. D.), &ig Berlin, am 8 September 1919 ab- geichlossemn Tarifvertiag iowie das am 19. D-z-wber 1919 zwiscwen dem Äibeitzenerverband der Deuishen Papier-, Pappen-, Zelloff- nd Helzstoffindustrie, dem Verband der Fabrikarbeiter Leutsch!ards, Gau Thüringen, dem Deutschen Metall a1 briterverband, Bezirksleiiung des Y. Bezirks Halle a, d. S., uvd dem Zentralverband der Maschinisien ur d Heizer Deutschlands, Gau I, abgeschlossenen Zuiaßzabkommen zur Negelung dec Lohn- und Arbeilsbedingungen in der Papier-, Pappen-, Zellstoff: -urd Holzstoff: Jndustrie gemäß § 2 ver Ver- erdaung voin 28. Dezember 1918 (Reicks-Gescybl. S. 1456) für as Gebiet ver Provinz Eachsen, der Freis.aaten Anbalt 160 Thüringen (Sauù sev-Weimar, Sachsen-Vieinigen, E achsen- Äilenbura, Soch'en- Coburg, Schwarzkurg - Sonder8h: usen, Echwarzburg-Rudolsiadt und Volkssiaatez Reuß) jür aligemein verdvindiich zu erflären. :
Einwendungen gegen diesen Anirag können bîs zum 15. März 1920 erboben werden und sind unter Nummer [. B. R. 1971 an das Reicarveitsminijsterium, Berlin, Luisens straße 33, zu ritten. Berlin, den 18. Fehruar 1920.
Der Teichsarbeiisminifter.
1 J: M: Dr! Buse f
rin am mr an
Auf Grund der Verordnung vom 23. September 1915, betr. Fernhaitung unzu verlässiger Personen vom Handel, wird hie! mir "Dandlern Richard Krepshmar und Konrad À [hin Halkasch und der Händlerin Charlotte Elise Lorenz, sämtlich in Chemniß, der Handel mit Tabak- waren wegen Unzuverlässigkeit in bezug auf einen derartigen Gewerbe- betrieb unter Aujerlegung der Kosten des Verfahrens mit Wükung für das NReich9gebiet untersagt.
Chemnigt, den 23. Februar 1920. Der Nat der Stadt Chemniy. Gewerbeamt. Dr. Hüppner, Bürgermeister. S, Bekanntmachuug. /
_ Our rechtskräftiges Grfkenntnis des Pandelszu®a}sunesaus\chGu es Baden-Baden wurde dem Dr. Ernst Reth aus Straßburg, zurzeitinBaden-Baden,die ErlaubniszumHandel
ÿ mitLebens- undFuttermitteln iowie mit Drogen aus
volk?swirtsaftiihen und persönlichen Grünben versagt und ihin wegen er Us jegliche . Tätigkeit auf dem Gebiete des Handels untersagt.
Baden, den 12. Februar 1920. Bezirïsamt Baden-Baden. Haußer.
Prenßen. Ministerium des Jnnern.
Wel und Staatskommissar Hörsing, Mitglied dec vet fossunagebendon Nationalversammiung, in Breslau ist mit der rommissarischen Verwaltung der Ge|chäfle des Oberpräsidenten- in Viagdeburg beauftragt.
Die Preußische Staatsregierung hat auf Grund des § 28
des Landesoerwaltungsgeseges vor 30. Juli 1883 (Gesezsamml!. G, 195) den Regierungsasessor Dr. Noxcdbeck in Aurich zum zweiten Mitgliede des Bezirlsaus|[chusses in Aurich auf Lebens- zeit ernannt. _ Die Preußische Siaatsregierung hat den Regierungsrat Freiherrn Schouly von Ascheraden in Siallupönen und den Amts- vnd Gemeinvevorjleher Dr. Herrmann aus Yrodckau gu Lanorcäten ernannt.
Dem Landbrai Dr. Herrmann ist das Landratsamt im Landkreise Breslau und dem Landrat Freiherrn Schouly von Nscheradèn das Landratsami im Kreise Stallupönen über- tragen roorden.
r op (
frühere Neichs-
Ministerium für Volkswohlfahrt. DVeanntmaQUuUig.
Auf Grund von Nr. Ik Ziffer 5 der Bestimmungen des Neich8arbeil8ministers vom 10. Januar 1920 zur Ausjühruig des 8 15 ver Verordnung über Erwerbslosenfür)orges vom 15. Januar 1920 — RGBl. S. 54 — in der Fassunç vom 26. Januar 1920 — RGBl. S. 98 ff. -— übertrage ih h.ermit die Anerkennung von Maßnahmen, für die ein Zu- ¡uß bis zur Höhe von einhunderttausend Mark vorgesch?n ift, auf die Negierungspräsidenten, sür den Bezirk des Zw. ck- verbandes Groß Berlin — jedoch mit Ausnayme des Stadt- kreises Spandau — auf den Overpräsioenten.
Bei diesen Behörden sind dureh die Hand der zuständigen Gemeinbebeßörde sämiiche Antiäge auf Beihilfen aus § 15 a. a. O. ohne Nüksicyt auf die Höhe des erbetenen Zujchusses inzureichen.
Berlin, den 20, Februar 1920.
Der Preußishe Minister für Volktwohlfahrt. Stegerwald.
Bekanntma ung, f
Dem Kaufmarn Felix Levy, Neukölln, Hermann: | firaße 56, Inhaber der Firma Felix Levy, habe ih die Wiederaufnahme des dur Verfügung vom 21. Juni 1917 — 9344 W. 11. 17 — (R.-A. Nr. 147/17, Amtsblati Stûück 26 1917) untersagten Handels mit Gegensiüneu des täglichen Bedarfs, irsbe)ondere mit Web-, Wirk- und Strickwaren, auf Grund
des § 2 Abs. 2 der Bundeeratsyerordrung vom 23. September 191b j
(NGBl. S. 603) durxh Werfügung vom heutigen Tage gestattet. j
Berlin, den 4. Februar 1920. j
Der Polizeipräsident. Abteilung W. J. V.: Dr. Weiß. |
Nichtamtlißes, Deutsches Rei ckch
Der Aus\{Guß des Reichs8rats für Verfc \ckäfteordnung, die vereinigten Avssci üsse | B Uwesen, für Volkeroirtschast und für j l ber6&vertrags sowie die vereinigten Aue schüisje sür Steuer- und | Zollwesen und sür Volkswirtscaft hielten heute Sigungen. :
eere R j
Die ,Negierungskommission für das Saargebiet wird ihre amtliche Tätigkeit am heutigen Tage im Soa1 gebiet aufnehmen. Jn einer Bekanntmachung an die Bevöilerung bes Saargebie!s kündigt der Präsident der Kommission, wie „Wo! ffffs Telegrapherhüro“ meldet, die Ucdervahme ker Negierungsgeschäfte an und weist darauf hin, daß die Ne- | oie:ungstommission fest ents{lossin sei, die L mungen des Versailler Friedenswverirags aufs genaueste | auszuführen. Sie betone bei diejer Gelegenheit, daß der } Friedensvertrag fie nicht wehrlos hingeftelit habe, sontern daß | er ihr Rechte verliehen habe, die sie instond segen, ihre Aufgabe zu erfüllen.
Amtes ¿ähie sie auf die Mitwirkung der Vevölle1ung u sei gewillt, ihr bereitwilligst entgegenzukommen und ihren Rechten hir sihtlich Abhaltung von Veisammlrngen, Av sübung ihrer religiölen Freiheiten, Beibehaliung dex V und Sprache nicht entgegenzutreten,
“T WICE Eu T Trr
Murg und Ee- Skuer- und |
K oa CL a rug des Frte
a e mz
9n Vusübung des ihr übverhtagenen
S { B o ne
Von beteiligter Seite wicd dem „Wolfen Telearaphen- | dex bei vem widerrechtlichen i Ueberfall bei Argenau am 17. Janrar 1920 vou den Polen | gefaugengenommenenGrenzshußtruppen, Nngehörigen }
büro“ über die Behandlung
des Bad. Freiwill.-Boti, Doaaueschingen, miigetetit:
Die polnischen Truppen fielen überra\chten Schüßen des Grenz\chußes*® her und beg mit dem Gepäck der Gefangenen. Sie rissen ihnen 3 und Schuhwerk von Leibe und raubten ihre Priva!sachen.
ügten fich nicht
itel, 2Wä'che
Gebahcen polnischer Fronttruxpen wurde unteistügt durch ihre j Hffiziere. Bei der Gin!teferung beim polniscen Megimentsstab des
2. Graudenzer Schüßenregiments tat fich bescnders der Gerich18- | Feldwebel- !
osfizier — nebenbei bemerkt ein früherer deuiscer leutnant — hervor. Tf olänzend und segreih erscheinen zu lassen, mußten unsere 21 Pann unter Schimpf- und Hohngeschrei des fanatisch Pöbels in Reih und Glied mitmarschieren. Fünf Toge mußten die „Krieasgesangenen" auf blankem Fußboden, in einer erigen Kasernenstube - zujaramengepfercht, ohne Deden und Piäntel vers- bringen. Nah zwet Tagen bekamen fie die erste, sehr knappe Ner- pflequng, Am Tage vor der Heimfahrt mußten sodann jäntiiche 21 Mann, mit Androhung der Nichtauslicferung im Falle der Weige- rung, ein Protokoll unterihreiben, das in polnischer Sprache abgefaß war. In dieser Lage bescheinigten, entgegen der Wahrheit, die Vi
handelten, daß fie in vollem ?esiy ihrer Ausrüsturg und ibres (Figen- ? iums seien und keinerlei Ansprüche an den polnischen Staat hätien. |
Mp Para É
Die Ausfuhr der deutschen Fahrnisse aus Elsaß- |
Lothringen wird nah dem mit der fravzöfischen Negterung etroffenen Abkommen von der beutsch - französischen M övelausfuhr kom nission in Kehl geleitet.
perwaitung, #) langung der Etnreiseerlgu
¿) Die Erlangung der Ausfvhrerlaubnis. s) O bnis nach Elsaß-Lethringen ¿wek VBe-
wirkung des Umzugs. 4) Die Bornahme von Nachforscklungen nah | } ZwavcSvoll- j in Elsaß-Lothringen | 5
dem Verbleib der Fahrnisse. b) Die Abwendung von streckung5maßnahmen, welde von Gläubi ern Q i betrieben werden. 6) Die Gewährung von Borschüssen zur Zahlung
foliher Schulden in Elsaß-Lothringen, welche die Ausfuhr der M dbel j
7) Die Erstattung von Transportkosten sür Umzüge aus
behindezn.
(Slsaß-Lothringen, soweit diese nah dem 8. Dezember 1919 slaite | 8) Die Erteilung von Auékunfi über die Ärt und ; 9) Die Beratung bei auf-
gesunden haben. Gr ?%etse der Ausführung des Lransports. tretenden Schwierigkeiten.
Eingaben, die in solchen Angelegenheiten an andere Stelle ; richtet werden, erleiden dadurch regelmäßig cine minötige |
erzögerung,
WrZ2) eRau : aru 22M4I A
Die Reichszentralstelle fr Kriegs und Zivilgefangene teilt } mit, daß die Verhandlungen über die gégeuseitige Heims- j \chafsung der Gefangenen mit dem Vertreier der Sowjet- |
republik begonnea haben und mit aller Beschleunk ung geführt } werder, so daß in Kürze mit der Unterzeichnung des Abs ;
fommens gerechnet warden fönne. Jndefsen müsse stets berüds I ligt werden, daß die zu überwindenden technii{chen Schwwierig- eiten noch keine Bestimmung eines Zeitpunites zulossen, wann
mit dem Abt antport dec deutschea Kriegbgefangouen mit ;
Sicherhsit zu rechne ift.
Prenßen.
Der deulshe Reich#- und Etaaiskommissar für das ofis preußische Abstimmungsgebiet Freiherr von Gayl ftellt laut Me:duag Les z“ dr irrigen Auffassuaa, das Allensleiner Gebiet sei während der Dauer jeinec Verwallung durch die intercliierte Kommissien wirtschaftlih als Ausland zu betraten und tnsbesoudere hin- sichllih der Kreditgewähtung an Gewerbetreibende so zu ha- handeln, fest, daß eine wirischaftliche Abtrennung des oft- preußischen Abstimmungsgebiets nit eingetreten ist. Weder der Bagn- noch der Postoeikehr ift irgendwie beeinträchtigt oder unsicherer geworden als im flibrigen Deu!schen Reich. Der Ge1dverk:hr ist feinerlei Beschränkungen unter- wo: f-n. D:uische Gerichte bieten Gewähr flir die fichze:e Verfolgung aller Rechtsansprücze. Der Besuch von Ge-
\chästereisenden ift niczt behindert, zur Einreise ift ein Personal-
ausweis mit Licztbild erforderlich, der den Sichtvermerk der |
interalliierten Kommission in Allensteia wagen muß. Der
ercine, Schulen |!
über die Ausrüstungsftü@e der |
Ura den polnfschen Einzug tin Lhorn besonders |
erreaten |
{ ï Ï a
_An diese | sind sämtlihe Gesuche zu richten, welche zum Gegenjtand ;
1) Die Aufßebung der über die Fabrnisse angeordneten Zwangs- ; vie Gre. }
„Wolizschen Telegraphenbüros“ gegenüber der ;
Neihs?ommissar richtet daber im Anferesse der gesamten Be- völferung des Abstuimmungscebiets Allenftein an die deusche Geichättowelt die duincende Bitle, im Verkehr mit ihren Gs ¡chäfts eunden im Allensteiner Bezirk dieses zurzeit von der } interalliierten Kommission verwaltete Gebiet in jeder Be ; iehung als Juland zu betrachien un» weder die Absendung | Line end gebrarcchier Waren noch die Gewährung des üblicien !
Kredits zu unterlassen. Bayern,
Gestern mittag sind die Vinisler Endres, von Frey- berg, oor Fravendorfer und Hamm in die Rhei psalz abrereiit. Der Minisie:präsident Hoffmann, der nah Berlin reiste, irifst mit den Viinistern in der Fiheinpjalz zujammen.
—ck 2 D N D I S A U — V urn M D ¿7 T; DELAE C MI
Besterreich.
Die Nationalversammlung hat laut Meldung des | „Wo ff\chen Teiegraphenbüros“ det Gesehentwurf, be.2efsei.d bie Errichtung von Kammern sür Ärbeiter und Ans aesiellte, sowie das Havsagaehilfengeseß angenommen. j Dieses Geseh normieit eine täzliche ununiervroczene Huhezeit von mindesicns 9 Stunden, außerdem täglih 2 Siunden Nubezeit, insbesondere zur Einnahme jowie einen jährlit,en Urlaub d zuschoß. Der Staais\ekretär er Finanz! breitete eie Reihe neuer Eleue Einkommensieuer jewie eine Refo die Einfüh ung einer dauernden Verw öcenszuwochssteuer, die provi
Houpimahÿ!zeit,
Gy A LOUi
5. fL1Ds
E A C A E A
4 1.4 ari A (6. L T da 2 1béjteuer, eine Si u0hung Dex oui, em Geiez Uud 13 [ührung . der Um}oßlteuer jowie
rellen C ICuUern GUf
ev alen or Dn: Al: den (f, T 4Fa y eraica}er, U F S! YLLng 411,01 ¿4 Que U E L ‘eile, ließli ein Länder dotaticntge?teß A
X. t É Noch dem vorliege )¿ Mehrertiräunis die
indelbirweiun: Sgejeß. P vam ifi das jährliche Ddaimofien zu veransclagen: f) burg der Etwerbs-: und Giunditeuet H Umsi heuer auf 860 Millioren, die Veh preise auf 500 Millionen, abgabe in 30 jäßrige
l genaabgabe 1850 Milli | 3221 Millionen jährlich.
| [un q unierbreitete der Berichierftatier Pialaja : ül chaffung einer neueu Wehrmachi nar
| väm'ih Ecuernung des Obe! befehishabers, Wirbung nach
| Ländern, Garnisovierung der Länder kon1in( bereichen. Ler Wirkungskreis der Vertra! i wesentlide Einschränkungen erfahren. Bezliglich ber Gewährung ! der fiaatsbürger lien Rechte an Vistglieder der Wehr macht vers- wies der Berichterftatter auf das in der christlich-sogtvlen artet herrschende Mißtraueu, daß die ne: demofralischen T1uppe gemcchi werden li ersiatier bezcihnet gewisse Verbehalle für nötig.
— Die englischen Kunsisachverständiaen Campbell | und Dodgson vom Lritish Museum uvd Eric Maciean vom Victoria ard Aibert- Museum sind in Wien angelangt, um die
| VNnventorifierung der Kunslschäte auf Grund des Artikels 196
des Friedengvertrages zu beendon.
u T E R E D A 1 E
j Großbritannien ues Jrland.
Der Oberste Rat hat die Erörterung übor die Note
Mil sons veriagt. Es wurden gewisse Punkte des Filedens-
vertraoes mit der Türkei ceprüft und Beschlüsse gefaßt. Der
Nat kom Überein, bie provisociien Besc.lüsse mcht gu ver-
öffentlichen, die hinsichilih besor derer Teile des Friedens
! vertrages gefcßt wérden, bis der Verirag in jeinez Gesamiheit bekanuigegeben ird.
j rantreils merikonishe Betschafter in Naris rgestern die Note der
Wallace hat IeCglerung in
ameritlant (Wen
der Adriafrage überreicht. — Wie der „Tempaz“ meldet, werden die haupisäcilichfien | politischen Fragen des ungorishen Friedensverirugs, vi Aniwort der nngarischen Ftiedersdéelegation auswir}i,
in London geprüst werden. Die übrigen Fragen sollen der Pariser Botschafierkonferenz überwitteli werden.
— Jn der Kammer sührle geslern der | de Castelnan bei der Beratung der Regierung#vorlagê über | die Einberufuvg der Jahresklasse 1920 laut Bericht | des „Wo ichen Telegraphenbüros“ u. a. aus: H / Deutschland habe nichts voa seinem Geiste für Organisation | und Methode ve: loren, und seine Hoffnung sei, in einer mehr oder | i |
anken Deutichlands müsse die Jdee Eingang finden, daß es den SFriedenvertrag erfüllen müsse. Aber zu dieser Erkenntnis | würben es nicht diz bestgefaßten Noten führen, sondern es müsse ¡ Furcht vor Fränkreich2 miltiäri|her Macht haben. | Die Kammer uahm die Negierunz3vorlage mit 618 gegen i 78 Slimmen an. j — Ler nationale sozialistishe Kongreß ift vors | geftern in Straßburg eröffnet worden Noch der üblichen Be-
grüßnng trat der Partciiag in die Besprechung des Berich! des Generolsekretärs ein und verhandelte über dos Partsi- organ „Humanité“,
Die Kammer hat bei der Beramng lber die Echöhnng dor Eisonbahutarife, wie „V:olsss Telegraphenbli o“ meldet, mit 144 gegen 11 Stimmen einen Yntrog angenommen, der sich r den Rückkauf der spanishen Eisenbahnlinien durch den Giaai ausspricht.
Norwegen. Der zuständige Stortingaus\chuß hat na® Bläiter- meldungen nit 10 gegen 2 Stimmen Norwegens Eintritt in deu Völkerbund befürwortet.
p S A R O A E E I R: Lr r
rat die Beratung über den Beiirüt der Schweiz zuin Vöker- bund. Die Meh: heit ber Kommission halte sich dem „Bois schen Telegraphenbürco“ zusolge für den Beitritt gusgejpro chen,
au wenn die Vereinigten Staaten von Amerika dem Vólker- burde zunächst nicht beitreten würden. Kathotiich: Konservativen Partei
erflärte dagegen für seine
Pauteifreunde, der Völkerbund ohne Amerika sei cin totgeborenes
ènd. Die bisherigen Aitionen des Völkerbundrats seien nicht
Solidaritätsgedanfen entsprungen, sondern der eigenen Not ter S:eger. Der Vertieter der soziali’tshen Partei betämpste gleichs
alls den Beitriit zum Versailler Völkerbunde, der nicits anderes
bedeute, als den legten Versuch, den im Todeskawpf liegenden
Kapitaliómus zu reiten. Die Beratung wurde sodann vertagt.
des ameritanishen militäriscie
iber den Geseg ntwurf, betr. die
Amerika, Büro meidet, daß der Ausschuß Repräsentantenbauses für Angelegenheiten auf Ersuccen des epublkaniichen Führers dem Hause einen güniligen Bericht Reorganisation des
Das Neutersche
Heeres, ohne jede Befü: wortung der allgemeinen militärischen Ausbildung übers=udt Hat.
2um Vertreter Brasiliens im Rat des
Nzlkerbiindes i! der chemailge Präsident dec Republik Nilo Pecanha ernaunt worden.
Stgtistik uud Volkswiretscaft,
Die Geltung8bereiche der Tarisverträge im Deutschen veih am Ende des Jahres 1918, Das ercigniêreiche Fahr 1913 hat au für das Larifverirag8e-
wesen eine ganz besondere Bedeutung. Am 15. November 1918 kam
twisten den Spigenverbänden ein Abkommen z
WeweibegrupPVen
der Arbeitgeber und der Acbeitnebmer de, das die Grundèloge für die seitdem in allen Leben getretenen Ärbeitsgemeinicharten biidet.
Es wurde darin u. a. vezeinbart, daß die Ardbe:tsbedingungen tir alle Arbeiter und ÄUrkteitecinnen den Bert ältnifsen des
1 Ä G heireffenten
durch Kolektivereinbarungen Zrbeitnehmer
Gewerbes entsprechend
mt den Berufsvereinigungen der fes1zusegen, die Verhandlungen hierüber ohßn- Verzug aufzunehmen und \&'euntgst zum Ars{Guß ¡u bringen sind. Der große Aufi@wung,
den jeitdem das Tarifvertrag8wesca in Deutschland genommen hat, fette im wesentlicten erft im Jahre 1919 ein, nahd-m noch fturz vor
anzeigers vom 17. d. M. (erfte Beilage)
— Im Heeresgauss\chuß der Nalionalversamms | 9 s Ï ir Neniorunass | mens i ch:Soziaten eine Reihe Abänderungsanträge, |
te in den Wertbes ?
x 4 T E ensmärmer ou !
Armee zu einer soziale |
ie. Der Berit-
- a E T E D V M E E L. Ar E E L
x entfernten Zukunft das Gischehene wieder gutzumachen. An
C CEDHTS E E
Ju seiner gestrigen Abeadfizung begann der Nationals '
ahres\{luß die Verordnung des Na1es der Voltébeauftragten vom
33, Dezember 1918 die geseulihe Anerkennung der Larifverträge ge- g
bracht heile. Es ist daber e:tlärlih, wenn in der Statistik des Be- fiaudes der Tarifverträge am Ende des Fahres 1918, die das Statistische Neihzamt im Jannuarbeft des „Neichsarbeitsblatts“ ver-
öffentlicht hat und aus der in Nr. 40 des Weichs, und Staats-
einige Hauptergebnisse worten sind, von dem Umschwung noch weng zu \puren lt. Der Bestand der Tarifgemeinshaften am Ende des Jahres 1918 — 7819 Tarifgemeinscafien — zcigt nah dieer Statistik gegenüber dem Voijahre mit 8854 Tarisgemeinscasten sogar einein Nüdgang, obwohl im Jahre 1918 1853 neue Tarif- verträge (gegenüber 1216 im Vorj„hre) in Krat getreten sind. Man geh: wohl nicht fehl, wenn man diesen Nückgang auf die überall in der Lanfvertragêvolitif zutage treiende Tendenz, dic Verträge zu zentralisieren, zurüctführt.
| ¿urüdfül Dafür spricht auch, daß die Bohl der tariflich gebundenen Betriebe und Per onen gégen-
über dem Vorþ-hre zugenommen hat (107 503 Betriebe im Bericktsjahre gegen 91313 im Vorjahre, 1 127 690 Personen
905 670 im Vorjahre). Die Zahl der Tarifgemeinschaften, die am Ende des Jahres 1918 für tas ganze Reich Geltung hatten, betrug 15 (ür 18936 Betriebe mit 226 024 beschäftigten Personen). Sie macht zwar nur 0,2 vH aller Tarifgemcinscaften (mit 17,6 vH aller- Betriede und 29,4 bH aler Personen) aus; Y ist aber zu berückfi{htigen, daß die LTarif- siatislik nur diejenigen Vieichstarife als xähleinbheiten behandeln kann, die eine unmiitelbare iestlegung de: Arbeilsbedingungen für das ganze Reh enthalten und nicht dur öôrtiiche, bezinklihe oder fach- icke Tarifveriräge ergänzt zu werden brauzen. Weseniltich größer ifi die Zahl der Reichstarife, die nur etnige allgemeine Normen für das betrefferde Gewerbe, vielfa nur ein gemeinsames Vertragsmuster eben, bei denen aber im übrigen besondere örtlihe oder berufliche E cfaéetinburicigón die weiteren Ginzelheiter. regeln.
Nach der umfangreichen Ueberjicht, die im „Reichsarbeitsblatt® über den Bestand und die Bewegung der Tarifverträge in den ein- zeluen Gewerbegruppen gegeben ift, hat das Baugewer be die größte Zahl an Veiträgen und tari!lih erfaßten Betrieten auf« zuweisen (1578 Verträge, 23 475 Betriebe), während auf die Meta!l- industrie mit nur 204 Verträgen für 10 983 Betriebe die Höcbsls
im Berichtsjohre gegen
zahl tarifiich gebundener Urbeiter, nämli 282 430, eniällt (gegenüber 141451 Arbeiten im WBaugewerbe). Diese
Bahlen sptiegeln deutli die verschiedene gewerbliche Verfofsung der beiden Jahr rizgqruppea wider. Erheblich sind fernex die Sohlen der tariflich gebundenen Arbeiter im Holzgewerbe (120 114), in der Bekleidung8industrie (141229) und in der Textilindustrie (918399. Die geringste Besegung zcigte 1918 noch die Gewerbegruppe „Becgbau, Hütten- und Salinenwesen, Torf- gräberei“, die in 2 Tarifgemeinschaften flir 2 Betriebe nux 481 Ars beiter ¿6blt-. Hier roird die Siatistik des Jahres 1919 ein von Grund af verändertes Lild bieten. Sind doch an dem am 26, Ok- tober 1919 abgeschlossenen Tarifvertrag für das rheinish:.westjälische Steirkohlenrevier allein rund 400000 Arbeiter beteiligt. Nicht weniger wird die Entwicklung der Angestell!entarifverträge seit Anfang 1819, die tm Jahre 1918 nech kcine Rolle spielten, das Bild der Tarifstatistik künftig becinfluassen.
Manntgfache Schlüsse lassen fich nun aus jener Uebersicht der amtlihen Vei öffentlihung zichen, welche die Tarifgemeinschaften am 31, Dezember 1918 uach ihrem Abschluß und ihrem Geltungs8- bereihe behandelt. Aus ihr ist zu ersebean, welche Tarifgemein- ihaften in den einzelnen Gewerbegruppen von Verbänden, von Sznungen oder von Firmen atges{losen find. Auch gibt sie Aufschluß varüber, inwieweit die in den einzelnen Gewerbegruppen abgeschlossenen Verträ, e Firmen-, Ortü-, Beziils- oder Reichstarife sind. Hier zeigt G beim Vergleich mit don Ergebnissen der Tarifstatistik der Vorjähre die wachsende Bedeutung der Reichötarife. Wahrend im Jahre 1913 0,1 vH a''er Tarifgemetinschasten Neichstarifgemeinschaiten waren "und die von thnen erfaßten Betriebe 6,6 vH, die beschäftigten Personen 56 vH aller Betriebe bezw. Personen ausmachten, hob sich von 1917 bis 1918 die Berhältniszahl der von U M RA ers faßten Betriebe von 76 auf 17,6 vH und die Verbäliniëzahl der beschäftigten Personen von 11,2 auf 25,4 vH. Andererjeits nahm die Bedeutung der Firmentarise siändig ab. Waren im Jahre 1913 noch 77 vH aller Tarifverträge Firmentarife mit 21,6 vH aller Be- triebe und 80,4 vH aller beschêftiaten Personen, so san? von 1917 auf 1918 die Prozentzahl diejer Tarifverträge von 68,8 auf 6%,8 vH, die Werhältniezahl der von ihnen erfaßten Betriebe von 22,8 n 140 vH und die dor beschäftigten Personen von 8ls au 72 H. Auch bei den Bezirkstarifen sank der Anteil der Betriebe und beschäftigten Personen, während bet den Ortstarifen, was die Zahl der Verträge und der Da angebt, eine Sticigerung des Anteils foftzuitellen ist. Vergleicht man den Anteil, den die einzelnen Larifarten Ende 1918 an der gesamten Carifbewegung haven, so ergibt sich, daß naturgemäß die meisten Tarifverträge sch au} Firmen erstrecken (65,8 vH), während auf Orts- und Bezirkotarife nur ungefähr je 17 vyo, auf eidstarife
ar nur 92 vH. entfielen. Die MaNtR Betriebe weisen dagegen die Bezirkstarife auf (37,8 vH). Tie von den Tarifverträgen erfaßten
rbeiter verteilen sich ziemlih gieihmäßig auf die 4 Tarifarten (Firmenrtarife 27,2 vH, Bezirköstarife 26,8 vH, NReichstarife 25,4 vH und Ortsôtarife 20,6 #H).
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