Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_in_der_Tragwerksplanung_28195_Bremen-11209191_3
Timestamp: 2018-01-19 06:06:31
Document Index: 124920784

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 8', '§ 8', '§ 4', '§ 2', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 51']

Ausschreibung - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung in Bremen (ID:11209191)
> DTAD-ID: 11209191
11209191
Auf dem Campus der Universität Bremen beabsichtigt die Freie Hansestadt Bremen, vertreten durch die Senatorin für Bildung und Wissenschaft, ein neues Labor- und Bürogebäude für den Fachbereich 2...
Kontaktstelle: Senatorin für Bildung und Wissenschaft
Herrn Christoph Schulte im Rodde
E-Mail: christophschulteimrodde@wissenschaft.bremen.de
Kostenloser Download von der Vergabeplattform des Landes Bremen (https://vergabe.bremen.de), es erfolgt kein Versand in Papierform
Tragwerksplanerleistungen für den Neubau eines naturwissenschaftlich genutzten Labor- und Bürogebäudes auf dem Campus der Universität Bremen.
Auf dem Campus der Universität Bremen beabsichtigt die Freie Hansestadt Bremen, vertreten durch die Senatorin für Bildung und Wissenschaft, ein neues Labor- und Bürogebäude für den Fachbereich 2 Biologie zum Zweck der Forschung und Lehre zu errichten. In dem Gebäude sollen neben Büro- und Serviceflächen insbesondere Laborräume der Kategorie S 1 und S 2 in einer Größenordnung von ca. 2 700 m2 untergebracht werden. Der Auftraggeber beabsichtig, vor der Vergabe der Architektenleistungen, u.a. die hier beschriebenen Leistungen zu vergeben. Ziel ist es, bereits vor Beginn der Hochbauplanung, Aufschlüsse über eine optimierte Raum- und Funktionsplanung zu erhalten. Die Baukosten (KGR 200, 300, 400, 500 und 700) sind ohne Einrichtungskosten (KGR 611 und 612) auf 36 950 000 EUR begrenzt.
Ingenieurleistungen entsprechend des Leistungsbildes gem. § 51 HOAI 2013 für die Leistungsphasen 1-6 für den Neubau eines naturwissenschaftlich genutzten Labor- und Bürogebäudes. Die Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung sollen in Abhängigkeit der Mittelbewilligung in 3 Stufen beauftragt werden:
I.) – Lph. 1 + 2 (ES-Bau);
II.) – Lph. 3 (EW-Bau);
III.) – Lph. 4-9 (Durchführung des Bauvorhabens).
Die geschätzen Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 betragen ca. 26 576 000 EUR inkl. MwSt.
339145-2015
V0913/2015
1. Gemäß § 8 Abs. 1 VOF 2009 sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nur Post, Fax und E-Mail als Kommunikationsmittel zugelassen. Bitte geben Sie dabei immer das unter IV.3.1) genannte Aktenzeichen (Vergabenummer) an.
2. Die Teilnahmeanträge sind gemäß § 8 Abs. 3 Satz 2 VOF 2009 als solche mit dem Hinweis „VOFTeilnahmeantrag“ sowie dem „Aktenzeichen“ zu kennzeichnen und im verschlossenen Umschlag in Papierform an der Stelle einzureichen, die für die Einreichung von Teilnahmeanträgen unter Anhang A I.-III. (I.1) „Weitere Auskünfte erteilen“, „Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken“ und „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“) benannt ist.
3. Mehrfachbewerbungen werden nicht zugelassen. Ein Bewerber, der sich auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, wird ausgeschlossen. Dieser Ausschluss trifft auch die Bewerbergemeinschaft, der er angehört. Gleiches gilt für den Fall, dass Bewerber als Mitglieder verschiedener Bewerbergemeinschaften auftreten. Diese Bewerbergemeinschaften werden ausgeschlossen. Die Bewerbergemeinschaften gewährleisten auch für mögliche Subunternehmer den vergaberechtlich geforderten Geheimwettbewerb.
4. Zu diesem Verfahren werden nur Bewerber zugelassen, die sich mit den Bewerberformularen bewerben, die für dieses Verfahren ausgegeben wurde. Die Bewerberformulare können digital, nach erfolgter Registrierung unter „www.vergabe.bremen.de“ heruntergeladen werden oder unter der in Anhang A I.-III. benannten Stelle schriftlich angefordert werden. Bewerbergemeinschaften geben eine Bewerbungsmappe mit allen Angaben gemeinsam ab, Änderungen an den vorgegebenen Texten und an der Reihenfolge sind nicht zulässig.
5. Alle Unterlagen/Nachweise sind in deutscher Sprache oder in beglaubigter deutscher Übersetzung zu erbringen.
6. Es wird gebeten, die Teilnahmeanträge nicht in gebundener Form einzureichen.
7. In dem Bewerberformular „Bewerber- und Bietergemeinschaftserklärung“ ist u. a. ein bevollmächtigter Vertreter der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft zu benennen, der bevollmächtigt ist, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon im Vergabeverfahren rechtsverbindlich zu vertreten.
8. Die Bewerbung als solche ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Soweit die Bewerbung nicht durch den gesetzlichen Vertreter des Bewerbers unterzeichnet wird, ist eine Vollmacht für den Unterzeichnenden beizufügen, die vom Bewerber oder seinem gesetzlichen Vertreter ausgestellt sein muss. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Bewerbung entsprechend dem Vorstehenden entweder von allen Bewerbern oder vom bevollmächtigten Vertreter gem. „Bewerber- und Bietergemeinschaftserklärung“ zu unterzeichnen.
20.12.2015 - 31.12.2019
Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung. Sollten die Deckungssummen des Bewerbers sowohl für Personalschäden als auch für sonstige Schäden jeweis weniger als 3 000 000 EUR betragen, so sind die Deckungssummen im Auftragsfall an diese Höhe anzupassen.
Rechts- und Verwaltungsvorschriften, entsprechend HOAI 2013; RL-Bau von 2011 und ergänzende Regeln für Hochschulen sowie die LHO des Landes Bremen, jeweils in der aktuell gültigen Fassung.
Zur besseren Vergleichbarkeit und Erhöhung der Übersichtlichkeit sind die von Bewerbern geforderten Angaben in von der Auftraggeberin vorgegebenen Bewerberbögen zusammengefasst. Die Bewerber haben die Bewerberbögen auszufüllen, zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen und Erklärungen bei der gem. dieser Bekanntmachung benannten Stelle jeweils in Schriftform und in digitaler Fassung (PDF auf Datenträger) einzureichen. Die Bewerberbögen können, genau wie die übrigen Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb, bei der unter Anhang A I. bis III. genannten Kontaktstelle angefordert werden. Folgende Nachweise sind einzureichen:
1. Bedingungen zum Teilnahmeantrag:
— siehe Bewerberformular „Bedingungen zum Teilnahmeantrag“.
2. Bewerbergemeinschaftserklärung nach § 4 VOF:
— siehe Bewerberformular „Bewerber- und Bietergemeinschaftserklärung“.
3. Übersicht über die Projektbeteiligten:
— siehe Bewerberformular 1: „Übersicht über die Projektbeteiligten“.
4. Erklärung über Ausführungs- und Lieferinteressen nach § 2 (3) VOF:
— siehe Bewerberformular 2.1: „Allgemeine Angaben – Eigenerklärungen“.
5. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 VOF:
6. Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung (vgl. III.1.1)):
— siehe Bewerberformular 2.2: „Allgemeine Angaben – Vom Bewerber geforderte Nachweise“.
7. Diplom-/Masterurkunde als Nachweis über die Berufsqualifikation „Ingenieur“ des Büroinhabers/Geschäftsführers:
8. Verpflichtungserklärungen etwaiger Nachunternehmer, soweit sich ein Bewerber auf die Fachkunde und Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft:
— siehe Bewerberformular: „Nachunternehmererklärung“.
9. Erklärung des Bewerbers (bzw. der Bewerbergemeinschaft), im Auftragsfall den gesetzlich Vorgeschriebenen Mindestlohn an die Angestellten zu zahlen:
Die in Ziff. III.2.2) geforderten Nachweise und Erklärungen gem. VOF sind in den anzufordernden Bewerberformularen einzufügen.
Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Die Nachweise der Ziffer III.2.2) werden anhand der festgelegten Anteile an der Gesamtbewertung (vgl. Bewertungsmatrix Eignungskriterien, Bestandteil der Bewerbungsunterlagen) gewertet.
Folgende Nachweise werden gewertet:
10. Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (4) c) VOF für die Jahre 2012, 2013 und 2014 über den jeweiligen Jahresnettohonorarumsatz für vorstehende Leistungen
— siehe Bewerberformular 3.1: „Anzahl qualifizierter Mitarbeiter und Jahresgesamtumsatz“;
— Bewertung an der Gesamtwertung: 10 % (vgl. Bewertungsmatrix Eignungskriterien, Bestandteil der Bewerbungsunterlagen).
11. Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (5) d) VOF für die Jahre 2012, 2013 und 2014 über die jeweils durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten inkl.
Führungskräfte für vorstehende Leistungen:
Für alle Erklärungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gilt: Falls die Leistung durch einen Nachunternehmer erbracht werden soll, ist diese Eigenerklärung durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur erbringen. Fehlende oder unklare Angaben werden mit 0 Punkten bewertet.
Die in Ziff. III.2.3) geforderten Nachweise und Erklärungen gem. VOF sind in den anzufordernden Bewerberformularen einzufügen.
Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Die Nachweise der Ziffer III.2.3) werden anhand der festgelegten Anteile an der Gesamtbewertung (vgl. Bewertungsmatrix Eignungskriterien, Bestandteil der Bewerbungsunterlagen) gewertet.
12. Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (5) c) VOF über die Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters für dieses Projekt, getrennt in Berufsjahre und Berufsjahre als Projektleiter
— Bewertung an der Gesamtwertung: 40 % (vgl. Bewertungsmatrix Eignungskriterien, Bestandteil der Bewerbungsunterlagen).
13. Max. 4 Referenzen der Tragwerksplanung über vergleichbare Projekte gem. Ziff. II.1.5.) in den letzten 5 Jahren (2010-2014) Mindestkriterien:
Baukosten mind. 8 000 000 EUR, Bearbeitung mind. Lph. 1-6 § 51 HOAI:
— siehe Bewerberformular 3.2: „Referenzen Tragwerksplanung“;
Für alle Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit gilt:
Fehlende oder unklare Angaben werden mit 0 Punkten bewertet. Alle Referenzen müssen sich auf Projekte innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) beziehen.
Die Bewerber werden ausdrücklich gebeten zu jeder Referenz ein erläuterndes Projektdatenblatt beizulegen und als Anlage aufzuführen. (siehe Bewerberformular: „Anlagenübersicht“)
Die o.g. Kriterien werden in der „Bewertungsmatrix Eignungskriterien“ unter dem Begriff „Fachkunde“ gefasst. Die Bewertung der „Fachkunde“ macht 80 % von der Gesamtbewertung aus, vgl. IV.1.2).