Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_47_ThuerNatG_Duldungspflicht_Auskunfts_und_Zutritt-d172010,53.html
Timestamp: 2017-01-18 16:11:24
Document Index: 204793480

Matched Legal Cases: ['§ 47', '§ 47', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 56', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 60', '§ 61', '§ 62', '§ 47', '§ 47', '§ 12', '§ 33', '§ 33', '§ 383', '§ 46', '§ 48']

§ 47 ThürNatG, Duldungspflicht, Auskunfts- und Zutrittsrecht | Gesetze auf anwalt24.de
§ 47 ThürNatG, Duldungspflicht, Auskunfts- und Zutrittsrecht Suche
Thüringer Gesetz für Natur und Landschaft (ThürNatG) Landesrecht Thüringen…§ 47 ThürNatG, Duldungspflicht, Auskunfts- und Zutrittsrecht§ 48 ThürNatG, Enteignung§ 49 ThürNatG, Entschädigung für Nutzungsbeschränkungen§ 50 ThürNatG, Entschädigungsverpflichtete, Art der Entschädigung, Verfahren§ 51 ThürNatG, Erschwernisausgleich, Härteausgleich§ 52 ThürNatG, Vorkaufsrecht§ 53 ThürNatG, Geschützte Bezeichnungen§ 54 ThürNatG, Bußgeldvorschriften§ 55 ThürNatG, Einziehung§ 56 ThürNatG, Überleitung von Schutzbestimmungen§ 56a ThürNatG, Besondere Überleitungsbestimmungen für bestehende Naturschutzgeb...§ 56b ThürNatG, Besondere Überleitungsbestimmungen für bestehende Landschaftssch...§ 57 ThürNatG, Übergangsbestimmungen§ 58 ThürNatG, Aufhebung von Vorschriften§ 59 ThürNatG, Erstattung von Auslagen§ 60 ThürNatG (weggefallen)§ 61 ThürNatG, Gleichstellungsbestimmung§ 62 ThürNatG, (Inkrafttreten)
§ 47 ThürNatG, Duldungspflicht, Auskunfts- und Zutrittsrecht
§ 47 ThürNatGThüringer Gesetz für Natur und Landschaft (ThürNatG)Landesrecht ThüringenNeunter Abschnitt – Beschränkung von RechtenTitel: Thüringer Gesetz für Natur und Landschaft (ThürNatG)Normgeber: ThüringenAmtliche Abkürzung: ThürNatGGliederungs-Nr.: 55-1Normtyp: Gesetz(1) Der Eigentümer und jeder, dem ein Recht an einem Grundstück zusteht, haben Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege aufgrund des Gesetzes oder eines Gesetzes nach § 12a sowie der darauf gestützten Rechtsvorschriften zu dulden, soweit dadurch die Nutzung der Grundfläche nicht unzumutbar beeinträchtigt wird.(2) Die Bediensteten oder Beauftragten der Naturschutzbehörden, die Mitarbeiter der Landesanstalt für Umwelt und Geologie, der Staatlichen Vogelschutzwarte, der Nationalpark-, Biosphärenreservats- und Naturparkverwaltungen sind insbesondere berechtigt, Grundstücke zu betreten sowie Vermessungen, Bodenuntersuchungen oder wissenschaftliche Arbeiten auszuführen, soweit dies zur Wahrnehmung der Aufgaben nach diesem Gesetz oder nach den aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen erforderlich ist. Nach Durchführung der Arbeiten ist soweit wie möglich der alte Zustand wiederherzustellen.(3) In gleicher Weise dürfen die Bediensteten oder Beauftragten der Naturschutzbehörden Grundstücke - mit Ausnahme von Wohngebäuden - betreten, um Tiergehege in den Fällen des § 33 daraufhin zu überprüfen, ob die Vorschriften zum Schutz wild lebender Tiere eingehalten und die gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden.(3a) Natürliche und juristische Personen sowie nicht rechtsfähige Personenvereinigungen, die einen Zoo im Sinne des § 33 Abs. 1 betreiben, oder die ganz oder zum Teil mit der Leitung betrauten Personen haben der unteren Naturschutzbehörde auf Verlangen die zur Überwachung erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Darüber hinaus sind die Bediensteten oder Beauftragten der unteren Naturschutzbehörde befugt, zum Zwecke der Überwachung von Zoos Grundstücke, Wirtschaftsgebäude, Geschäfts-, Betriebs- und Lagerräume während der üblichen Arbeits- oder Betriebszeit zu betreten, dort Prüfungen und Besichtigungen vorzunehmen und das Register über den Tierbestand des Zoos sowie geschäftliche Unterlagen einzusehen und zu prüfen. Der Auskunftspflichtige hat das Register über den Tierbestand sowie geschäftliche Unterlagen vorzulegen. Er kann die Auskunft auf solche Fragen verweigern, deren Beantwortung ihn oder einen der in § 383 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 der Zivilprozessordnung bezeichneten Personen der Gefahr strafrechtlicher Verfolgung oder eines Verfahrens nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten aussetzen würde.(4) Eigentümer oder Besitzer sind, soweit sie bekannt sind, vor dem Betreten der Grundstücke zu den in den Absätzen 1 bis 3 genannten Zwecken zu benachrichtigen. Die Benachrichtigung kann auch durch öffentliche Bekanntmachung in ortsüblicher Weise erfolgen.(5) Die in Absatz 2 Genannten haben sich auf Verlangen auszuweisen und die von ihnen geforderten Maßnahmen gegenüber dem Eigentümer oder Nutzungsberechtigten zu begründen.
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