Source: https://anwaltsrecht-faq.de/thema/bgb/
Timestamp: 2019-10-21 17:29:37
Document Index: 296422961

Matched Legal Cases: ['§ 628', '§ 627', '§ 5', '§ 823', '§ 3', '§ 134', '§ 356', '§ 195']

BGB Archive - anwaltsrecht-faq.de
Die Mandatsniederlegung stellt eine Kündigung des Anwaltsvertrag dar. Als Kündigender hat er regelmäßig keinen Vergütungsanspruch, da seine Leistungen für den Mandanten wertlos sind, da dieser einen neuen Anwalt beauftragen muss, dessen Honorar in voller Höhe entsteht (§ 628 Abs. 1 Satz 2 BGB). Der Vergütungsanspruch besteht nur, wenn der Anwalt einen wichtigen Grund für die Kündigung hatte.
Veröffentlicht am Juni 30, 2017 Juli 17, 2016 Tags BGB
Das Mandat endet vorzeitig durch die Kündigung, § 627 Abs. 1 BGB.
Ansonsten endet es wie vereinbart, wenn keine weitere Handlung des Anwalts in Erfüllung des konkreten Auftrags mehr zu erwarten ist. Bei prozessualer Vertretung ist die der Fall, wenn das Urteil übersandt und auf Rechtsmittel hingewiesen wurde. Außergerichtlich sollte die Beendigung stets angezeigt werden; ein Indiz für das Ende des Auftrags ist auch die Übersendung einer Kostenschlussrechnung.
Veröffentlicht am Juni 19, 2017 Juli 17, 2016 Tags BGB
Ja, bei Verletzung von § 5 RDG, also unerlaubter Rechtsberatung durch einen Nichtanwalt, kommt ein Schadenersatzanspruch aus § 823 Abs. 2 BGB in Betracht.
Veröffentlicht am Januar 27, 2017 August 26, 2016 Tags BGB, Rechtsberatung, Rechtsdienstleistungsgesetz, Schadenersatz
Berufsrechtlich muss der Anwalt alle Mandate sofort niederlegen, er kann sich also auch nicht etwa entscheiden, nur einen von beiden Mandanten weiter zu vertreten (§ 3 Abs. 4 BORA).
Zivilrechtlich sind die Anwaltsverträge nichtig, es entsteht also auch kein Vergütungsanspruch des Anwalts (§ 134 BGB).
Prozessual sind jedoch alle gerichtlichen Handlungen des Anwalts wirksam, der Mandant verliert den Prozess also nicht etwa nur deswegen, weil sein Anwalt ihn nicht hätte vertreten dürfen.
Strafrechtlich kann es sich um einen Parteiverrat gemäß § 356 StGB handeln. Allerdings ist hierfür Vorsatz notwendig, der normalerweise kaum vorliegen dürfte.
Veröffentlicht am Juni 3, 2016 Juli 10, 2016 Tags BGB, BORA, Mandant
Die Verjährung dieses Anspruchs richtet sich nach der normalen Regelverjährung gemäß §§ 195, 199 BGB. Diese beträgt drei Jahre zum Jahresende ab Kenntnis vom Schaden.
Veröffentlicht am März 29, 2016 Juli 17, 2016 Tags BGB