Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=10.05.2001&Aktenzeichen=VII%20ZR%20248%2F00
Timestamp: 2019-10-21 16:50:44
Document Index: 180994483

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 631', 'BGH', '§ 631', 'BGH', 'BGH', '§ 631', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 10.05.2001 - VII ZR 248/00 - dejure.org
https://dejure.org/2001,1016
BGH, 10.05.2001 - VII ZR 248/00 (https://dejure.org/2001,1016)
BGH, Entscheidung vom 10.05.2001 - VII ZR 248/00 (https://dejure.org/2001,1016)
BGH, Entscheidung vom 10. Mai 2001 - VII ZR 248/00 (https://dejure.org/2001,1016)
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Errichtung eines Bauwerks - Entwässerung - Vertragsstrafe - Verzögerung
Entwässerung, Planungspflicht des Bauunternehmers zur ordnungsgemäßen -
Zum Umfang der Verpflichtungen des mit der schlüsselfertigen Errichtung eines Bauwerks beauftragten Unternehmers
Sorgfaltspflichten des Werkunternehmers bei Errichtung eines schlüsselfertigen Bauwerkes
Schlüsselfertige Errichtung eines Supermarkts: Funktionstaugliche Parkplatzentwässerung geschuldet? (IBR 2001, 349)
Vertragsstrafe: Wer muss Verzug beweisen? Welchen Einfluss hat verzögerte Anordnung des Auftraggebers? (IBR 2001, 412)
NJW 2001, 2167
MDR 2001, 864
NZBau 2001, 446
WM 2001, 1421
BauR 2001, 1254
ZfBR 2001, 408
Vielmehr ist das Verhalten des Auftraggebers - unter Berücksichtigung des Kooperationsgebots (vgl. BGH, Urteil vom 10.05.2001, VII ZR 248/00, NJW 2001, 2167), wonach sich der Auftraggeber nicht hinter einem Schweigen verschanzen darf, sondern nach Treu und Glauben gehalten ist, sich zu erklären (…d.h. eine Anordnung zu treffen bzw. eine Verlangen zu stellen oder diese zu verweigern, vgl. Kniffka, a.a.O., § 631, Rn 881 mwN) - auszulegen.
Vielmehr ist das Verhalten des Auftraggebers - unter Berücksichtigung des Kooperationsgebots (vgl. BGH, Urteil vom 10.05.2001, VII ZR 248/00, NJW 2001, 2167), wonach sich der Auftraggeber nicht hinter einem Schweigen verschanzen darf, sondern nach Treu und Glauben gehalten ist, sich zu erklären (…d.h. eine Anordnung zu treffen oder diese zu verweigern, vgl. Kniffka, a.a.O., § 631, Rn 881 mwN) - auszulegen.
OLG Düsseldorf, 20.01.2009 - 23 U 47/08
Vielmehr ist das Verhalten des Auftraggebers - unter Berücksichtigung des Kooperationsgebots (vgl. BGH, Urteil vom 10.05.2001, VII ZR 248/00, NJW 2001, 2167), wonach sich der Auftraggeber nicht hinter einem Schweigen verschanzen darf, sondern nach Treu und Glauben gehalten ist, sich zu erklären (…d.h. eine Anordnung zu treffen oder diese zu verweigern, vgl Kniffka, a.a.O., Rn 423) - auszulegen.
Dies gilt insbesondere im Fall von verzögerten Mitwirkungshandlungen des Auftraggebers bzw. von ihm zu stellender Vorgewerke (vgl. BGH, Urteil vom 10.05.2001, VII ZR 248/00, BauR 2001, 1254;… Kniffka/Koeble, a.a.O., 7. Teil, Rn 65 mwN;… Kniffka u.a., a.a.O., § 631, Rn 295 mwN;… Werner/Pastor, a.a.O., Rn 2593 mwN).
Entsprechendes gilt dann, wenn die klagende Partei sich das ihr Klagebegehren im Ergebnis stützende Vorbringen der Gegenseite zumindest hilfsweise zu eigen gemacht hat (vgl. nur BGH…, Urteil vom 23. Juni 1989 - V ZR 125/88 -, NJW 1989, S. 2756; BGH…, Urteil vom 14. Februar 2000 - II ZR 155/98 -, WM 2000, S. 670 ; BGH, Urteil vom 10. Mai 2001 - VII ZR 248/00 -, WM 2001, S. 1421 ).
OLG Düsseldorf, 30.08.2012 - 23 U 162/11
Fertigungsliste weicht von Ausschreibung ab: Änderungsanordnung?
b) Es kann letztlich dahinstehen, ob allein die danach durch das nicht von der Beklagten zu vertretende Fehlen der Baustraße und des Baustromanschlusses eingetretene Beeinträchtigung der Bauabwicklung zu Beginn der Ausführungszeit den gesamten Zeitplan völlig umgeworfen hat, so dass der Anspruch auf Zahlung einer Vertragsstrafe bereits deshalb in Wegfall geraten wäre (vgl. dazu nur: OLG Dresden…, Urteil vom 26.05.1999 - 8 U 327/99 - Rn. 66; OLG Köln…, Urteil vom 30.08.2000 - 11 U 25/99 - Rn. 67; BGH, Urteil vom 10.05.2001 - VII ZR 248/00 - Rn. 19).
Ein - wie hier - auf eine künftige Schadensersatzpflicht bezogener Feststellungsantrag hat Erfolg, wenn die sachlichen und rechtlichen Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs dem Grunde nach vorliegen, also ein haftungsrechtlich relevanter Eingriff gegeben ist, der zu möglichen künftigen Schäden führen kann (BGH NJW 2001, 2167; VersR 2007, 708).
OLG Frankfurt, 12.09.2012 - 16 U 40/12
OLG Hamm, 22.02.2011 - 19 U 106/10
Schadensersatzanspruch nach Kündigung wegen Verzugs mit der Bauausführung bzgl. …