Source: http://lawfirm-bonn.de/kinder1.htm
Timestamp: 2018-09-19 13:42:42
Document Index: 359556225

Matched Legal Cases: ['§ 1589', '§1591', '§ 1592', '§ 1755', '§ 1599', '§ 1626', '§ 4']

Kinder - Familienrecht - Staatsangehörigkeit - Anwalt
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Familienrecht und nichteheliche Kinder
Mit dem Kindschaftsrechtsreformgesetz 1998 wurde die Stellung nichtehelicher Kinder zum 01.04.1998 verbessert.
Für die Verwandtschaft ist es gemäß § 1589 BGB unerheblich, ob die Eltern des Kindes verheiratet sind. Entscheidend ist, ob die Personen voneinander abstammen, im Fall der Mutter kraft Geburt (§1591 BGB), mit dem Vater, sofern er mit der Mutter zum Zeitpunkt der Geburt verheiratet ist. Sonst ist eine Vaterschaftsanerkennung oder eine gerichtliche Feststellung erforderlich (§ 1592 BGB). Die Verwandtschaft endet von Gesetzes wegen bei Annahme als Kind durch einen neuen Ehegatten des anderen Elternteils (§ 1755 BGB) oder eines Dritten oder einer erfolgreichen Vaterschaftsanfechtung (§ 1599 BGB).
§ 1626a BGB besagt: Nicht miteinander verheiratete Eltern haben dann das gemeinsame Sorgerecht für Kinder, wenn sie eine gemeinsame Sorgeerklärung in öffentlich beurkundeter Form abgeben oder einander heiraten. Sonst hat die Kindesmutter das alleinige Sorgerecht. Besteht die gemeinsame Sorge, weil die Eltern verheiratet sind oder eine entsprechende Sorgeerklärung abgegeben haben, so ändert sich durch Scheidung oder Trennung zunächst nichts. Allein das Familiengericht kann unter engen Voraussetzungen die Alleinsorge einem Elternteil zusprechen.
Probleme des Sorgerechts
Probleme des Umgangsrechts
Zusatz: Deutsche Staatsangehörigkeit
Durch die Abstammung von einem deutschen Elternteil erwirbt das Kind die deutsche Staatsangehörigkeit (§ 4 StAG – in der jetzigen Fassung i.K. seit 01.07.1998).
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