Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_261_StGB_Geldwaesche_Verschleierung_unrechtmaessig-d137474,395.html
Timestamp: 2016-10-23 06:08:41
Document Index: 235311680

Matched Legal Cases: ['§ 261', '§ 261', '§ 261', '§ 262', '§ 263', '§ 263', '§ 264', '§ 264', '§ 265', '§ 265', '§ 265', '§ 266', '§ 266', '§ 266', '§ 267', '§ 268', '§ 269', '§ 270', '§ 271', '§ 272', '§ 273', '§ 274', '§ 275', '§ 358', '§ 261', '§ 108', '§ 334', '§ 335', '§ 29', '§ 19', '§ 373', '§ 374', '§ 12', '§ 152', '§ 233', '§ 233', '§ 328', '§ 348', '§ 96', '§ 84', '§ 370', '§ 38', '§ 143', '§ 106', '§ 25', '§ 51', '§ 142', '§ 10', '§ 39', '§ 89', '§ 129', '§ 129', '§ 129', '§ 129', '§ 370', '§ 74', '§ 73', '§ 261', '§ 261', '§ 31', '§ 260', '§ 262']

§ 261 StGB, Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte | Gesetze auf anwalt24.de
§ 261 StGB, Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte Suche
Strafgesetzbuch (StGB) Bundesrecht…§ 261 StGB, Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte§ 262 StGB, Führungsaufsicht§ 263 StGB, Betrug§ 263a StGB, Computerbetrug§ 264 StGB, Subventionsbetrug§ 264a StGB, Kapitalanlagebetrug§ 265 StGB, Versicherungsmissbrauch§ 265a StGB, Erschleichen von Leistungen§ 265b StGB, Kreditbetrug§ 266 StGB, Untreue§ 266a StGB, Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt§ 266b StGB, Missbrauch von Scheck- und Kreditkarten§ 267 StGB, Urkundenfälschung§ 268 StGB, Fälschung technischer Aufzeichnungen§ 269 StGB, Fälschung beweiserheblicher Daten§ 270 StGB, Täuschung im Rechtsverkehr bei Datenverarbeitung§ 271 StGB, Mittelbare Falschbeurkundung§ 272 StGB (weggefallen)§ 273 StGB, Verändern von amtlichen Ausweisen§ 274 StGB, Urkundenunterdrückung; Veränderung einer Grenzbezeichnung§ 275 StGB, Vorbereitung der Fälschung von amtlichen Ausweisen…§ 358 StGB, Nebenfolgen
§ 261 StGBStrafgesetzbuch (StGB)BundesrechtBesonderer Teil → Einundzwanzigster Abschnitt – Begünstigung und HehlereiTitel: Strafgesetzbuch (StGB)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: StGBGliederungs-Nr.: 450-2Normtyp: Gesetz(1) 1Wer einen Gegenstand, der aus einer in Satz 2 genannten rechtswidrigen Tat herrührt, verbirgt, dessen Herkunft verschleiert oder die Ermittlung der Herkunft, das Auffinden, den Verfall, die Einziehung oder die Sicherstellung eines solchen Gegenstandes vereitelt oder gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. 2Rechtswidrige Taten im Sinne des Satzes 1 sind1. Verbrechen,2. Vergehen nacha)den §§ 108e, 332 Absatz 1 und 3 sowie § 334, jeweils auch in Verbindung mit § 335a,b) § 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Betäubungsmittelgesetzes und § 19 Abs. 1 Nr. 1 des Grundstoffüberwachungsgesetzes,3. Vergehen nach § 373 und nach § 374 Abs. 2 der Abgabenordnung, jeweils auch in Verbindung mit § 12 Abs. 1 des Gesetzes zur Durchführung der Gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen,4. Vergehena)nach den §§ 152a, 181a, 232 Abs. 1 und 2, § 233 Abs. 1 und 2, §§ 233a, 242, 246, 253, 259, 263 bis 264, 266, 267, 269, 271, 284, 299, 326 Abs. 1, 2 und 4, § 328 Abs. 1, 2 und 4 sowie § 348,b)nach § 96 des Aufenthaltsgesetzes, § 84 des Asylgesetzes, nach § 370 der Abgabenordnung, nach § 38 Absatz 1 bis 4 des Wertpapierhandelsgesetzes sowie nach den §§ 143, 143a und 144 des Markengesetzes, den §§ 106 bis 108b des Urheberrechtsgesetzes, § 25 des Gebrauchsmustergesetzes, den §§ 51 und 65 des Designgesetzes, § 142 des Patentgesetzes, § 10 des Halbleiterschutzgesetzes und § 39 des Sortenschutzgesetzes, die gewerbsmäßig oder von einem Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Taten verbunden hat, begangen worden sind, und5.Vergehen nach den §§ 89a und 89c und nach den §§ 129 und 129a Abs. 3 und 5, jeweils auch in Verbindung mit § 129b Abs. 1, sowie von einem Mitglied einer kriminellen oder terroristischen Vereinigung (§§ 129, 129a, jeweils auch in Verbindung mit § 129b Abs. 1) begangene Vergehen.3Satz 1 gilt in den Fällen der gewerbsmäßigen oder bandenmäßigen Steuerhinterziehung nach § 370 der Abgabenordnung für die durch die Steuerhinterziehung ersparten Aufwendungen und unrechtmäßig erlangten Steuererstattungen und -vergütungen sowie in den Fällen des Satzes 2 Nr. 3 auch für einen Gegenstand, hinsichtlich dessen Abgaben hinterzogen worden sind.(2) Ebenso wird bestraft, wer einen in Absatz 1 bezeichneten Gegenstand 1.sich oder einem Dritten verschafft oder (1)2.verwahrt oder für sich oder einen Dritten verwendet, wenn er die Herkunft des Gegenstandes zu dem Zeitpunkt gekannt hat, zu dem er ihn erlangt hat.(3) Der Versuch ist strafbar.(4) 1In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. 2Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung einer Geldwäsche verbunden hat.(5) Wer in den Fällen des Absatzes 1 oder 2 leichtfertig nicht erkennt, dass der Gegenstand aus einer in Absatz 1 genannten rechtswidrigen Tat herrührt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.(6) Die Tat ist nicht nach Absatz 2 strafbar, wenn zuvor ein Dritter den Gegenstand erlangt hat, ohne hierdurch eine Straftat zu begehen.(7) 1Gegenstände, auf die sich die Straftat bezieht, können eingezogen werden. 2§ 74a ist anzuwenden. 3§ 73d ist anzuwenden, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung einer Geldwäsche verbunden hat.(8) Den in den Absätzen 1, 2 und 5 bezeichneten Gegenständen stehen solche gleich, die aus einer im Ausland begangenen Tat der in Absatz 1 bezeichneten Art herrühren, wenn die Tat auch am Tatort mit Strafe bedroht ist.(9) 1Nach den Absätzen 1 bis 5 wird nicht bestraft,1.wer die Tat freiwillig bei der zuständigen Behörde anzeigt oder freiwillig eine solche Anzeige veranlasst, wenn nicht die Tat zu diesem Zeitpunkt bereits ganz oder zum Teil entdeckt war und der Täter dies wusste oder bei verständiger Würdigung der Sachlage damit rechnen musste, und2.in den Fällen des Absatzes 1 oder des Absatzes 2 unter den in Nummer 1 genannten Voraussetzungen die Sicherstellung des Gegenstandes bewirkt, auf den sich die Straftat bezieht.2Nach den Absätzen 1 bis 5 wird außerdem nicht bestraft, wer wegen Beteiligung an der Vortat strafbar ist. 3Eine Straflosigkeit nach Satz 2 ist ausgeschlossen, wenn der Täter oder Teilnehmer einen Gegenstand, der aus einer in Absatz 1 Satz 2 genannten rechtswidrigen Tat herrührt, in den Verkehr bringt und dabei die rechtswidrige Herkunft des Gegenstandes verschleiert.Zu § 261: Geändert durch G vom 19. 12. 2001 (BGBl I S. 3922), 23. 7. 2002 (BGBl I S. 2715), 22. 8. 2002 (BGBl I S. 3390), 22. 12. 2003 (BGBl I S. 2836), 22. 12. 2003 (BGBl I S. 2838), 21. 7. 2004 (BGBl I S. 1763), 30. 7. 2004 (BGBl I S. 1950), 11. 2. 2005 (BGBl I S. 239), 21. 12. 2007 (BGBl I S. 3198), 11. 3. 2008 (BGBl I S. 306), 13. 8. 2008 (BGBl I S. 1690), 29. 7. 2009 (BGBl I S. 2288), 30. 7. 2009 (BGBl I S. 2437), 28. 4. 2011 (BGBl I S. 676), 10. 10. 2013 (BGBl I S. 3799), 23. 4. 2014 (BGBl I S. 410), 12. 6. 2015 (BGBl I S. 926), 20. 10. 2015 (BGBl I S. 1722) (24. 10. 2015), 20. 11. 2015 (BGBl I S. 2025) (26. 11. 2015) und 30. 6. 2016 (BGBl I S. 1514) (2. 7. 2016).(1) Red. Anm.: Entscheidung des BundesverfassungsgerichtsVom 20. April 2004 (BGBl. I S. 715)Aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 30. März 2004 - 2 BvR 1520/01, 2 BvR 1521/01 - wird folgende Entscheidungsformel veröffentlicht:§ 261 Absatz 2 Nummer 1 des Strafgesetzbuchs ist mit dem Grundgesetz vereinbar, soweit Strafverteidiger nur dann mit Strafe bedroht werden, wenn sie im Zeitpunkt der Annahme ihres Honorars sichere Kenntnis von dessen Herkunft hatten.Die vorstehende Entscheidungsformel hat gemäß § 31 Abs. 2 des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes Gesetzeskraft.
§ 260a StGB, Gewerbsmäßige Bandenhehlerei§ 262 StGB, Führungsaufsicht
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