Source: https://dejure.org/BGBl/BGBl%20I%202001,%20288
Timestamp: 2020-02-18 19:53:00
Document Index: 179746671

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 4', '§ 15', 'Art. 29', 'Art. 53', '§ 26', '§ 15', '§ 26', '§ 7', '§ 19', '§ 11', 'EuG', '§ 11', 'Art. 36', 'EuG', '§ 1', 'Art. 31', 'EuG', '§ 35']

BGBl. I 2001 S. 288 - Gesetz zur Änderung von Vorschriften auf dem Gebiet der Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Entscheidungen in Zivil- und... - dejure.org
BGBl. I 2001 S. 288
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 9, ausgegeben am 22.02.2001, Seite 288
17.11.2000 BT ANERKENNUNGS- UND VOLLSTRECKUNGSRECHT ÄNDERN (GESETZENTWURF)
BGBl. I 2001 S. 436 (Berichtigung)
Der Bundesgerichtshof hat zutreffend darauf verwiesen, dass eine erneute Prüfung der Wirksamkeit der Zustellung gemäß § 17 Abs. 1 des Gesetzes zur Ausführung zwischenstaatlicher Verträge und zur Durchführung von Verordnungen der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet der Anerkennung und Vollstreckung in Zivil- und Handelssachen vom 19. Februar 2001 (BGBl I S. 288) nicht in seiner Kompetenz liege.
die erteilte Vollstreckungsklausel nach § 4 Anerkennnungs- und Vollstreckungsausführungsgesetzes - AVAG vom 19.2.2001 (BGBl. I 288, 436) aufzuheben,.
Dies ergibt sich aus § 15 Abs. 1 des Anerkennungs- und Vollstreckungsausführungsgesetzes (AVAG) vom 19. Februar 2001 (BGBl. I S. 288, 436) in der seit dem 1. Januar 2002 geltenden Fassung des Art. 29 Nr. 1 des Zivilprozeßreformgesetzes (ZPO-RG) vom 27. Juli 2001 (BGBl. I S. 1887), vgl. Art. 53 Nr. 3 ZPO-RG, die hier gemäß § 26 Nr. 10 EGZPO anzuwenden ist, weil die angefochtene Entscheidung nach dem 31. Dezember 2001 erlassen wurde.
Die am 20. Dezember 2001 eingelegte Rechtsbeschwerde ist gemäß § 15 Abs. 1 des Anerkennungs- und Vollstreckungsausführungsgesetzes (AVAG) vom 19. Februar 2001 (BGBl. I S. 288) in der bis zum 31. Dezember 2001 geltenden Fassung (§ 26 Nr. 10 EGZPO) statthaft.
Prüfungsmaßstab sind auch insoweit insbesondere die Grundrechte (vgl. auch § 7 Abs. 4 des "Deutschen Gesetzes zur Ausführung des Haager Übereinkommens vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung und des Europäischen Übereinkommens vom 20. Mai 1980 über die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen über das Sorgerecht für Kinder und die Wiederherstellung des Sorgeverhältnisses - Sorgerechtsübereinkommens-Ausführungsgesetz - SorgeRÜbkAG" v. 5. April 1990, BGBl. I Nr. 18 S. 701 ff. i.d.F. der Änderung durch Gesetz vom 19. Februar 2001, BGBl. I S. 288, wonach die Voraussetzungen des Artikels 10 Abs. 1 Buchstabe a oder b des Übereinkommens insbesondere dann vorliegen, "wenn die Wirkungen der Entscheidung mit den Grundrechten des Kindes oder eines Sorgeberechtigten unvereinbar wären"; ebenso § 19 des Gesetzes zum internationalen Familienrecht vom 26. Januar 2005 - BGBl. I Nr. 7 Seite 1162 i.d.F. der Änderung v. 23. Mai 2011, BGBl. I S. 916).
Die Zulässigkeit der Beschwerde folgt aus §§ 11 ff. des Gesetzes zur Ausführung zwischenstaatlicher Verträge und zur Durchführung von Verordnungen der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet der Anerkennung und Vollstreckung in Zivil- und Handelssachen vom 19.02.2001 (Anerkennungs- und Vollstreckungsausführungsgesetz - AVAG - BGBl. 2001 I, S. 288, ber. 436).
Nachdem das Landgericht seine Entscheidung auf die Vorschriften der EuGVVO gestützt hat, ist gem. §§ 11 ff. des Gesetzes zur Ausführung zwischenstaatlicher Verträge und zur Durchführung von Verordnungen der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet der Anerkennung und Vollstreckung in Zivil und Handelssachen vom 19.02.2001 (Anerkennungs- und Vollstreckungsausführungsgesetz - AVAG - BGBl. 2001 I S. 288 ) die Beschwerde zulässiges Rechtsmittel.
Auf die Beschwerde des Antragsgegners wird der Beschluß des Vorsitzenden der 2. Zivilkammer des Landgerichts Rottweil vom 6. Mai 2003 - 2 O 245/01 - aufgehoben und der Antrag auf Vollstreckbarerklärung des Zahlungsbefehls des Rayongerichts Oppeln (Opole)/Polen vom 31.05.1999 (Az.: INc 377/99) als im Verfahren nach dem Gesetz zur Ausführung zwischenstaatlicher Verträge und zur Durchführung von Verordnungen der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet der Anerkennung und Vollstreckung in Zivil- und Handelssachen (Anerkennungs- und Vollstreckungsausführungsgesetz - AVAG v. 19.2001, BGBl. I, S. 288, ber. 436) unzulässig abgewiesen.
Auf seinen diesbezüglichen Antrag vom 1. Juni 2001 hat der Vorsitzende der 2. Zivilkammer des Landgerichts Rottweil mit Beschluß vom 6. Mai 2003 - 2 O 245/01 - den polnischen Mahnbescheid auf der Grundlage des Luganer Übereinkommen vom 16. September 1988 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (LugÜ - BGBl. 1994 II S. 2658; in Kraft gegenüber Polen seit dem 1.2.2000, BGBl. II, S. 1246) i.V. mit dem Gesetz zur Ausführung zwischenstaatlicher Verträge und zur Durchfiührung von Verordnungen der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet der Anerkennung und Vollstreckung in Zivil- und Handelssachen (Anerkennungs- und Vollstreckungsausführungsgesetz - AVAG -) vom 19. Februar 2001 (BGBl. 2001 S. 288 ff.; in der Fassung vom 30.1.2002) für vollstreckbar erklärt und Klauselerteilung angeordnet.
Das Rechtsmittel ist nach Art. 36 Abs. 1 des Brüsseler Übereinkommens vom 27. September 1968 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (EuGVÜ, BGBl. 1972 II S. 773; jetzt in der Fassung des 4. Beitrittsübereinkommens vom 29. November 1996, BGBl. 1998 II S. 1411) i.V.m. §§ 1 Abs. 1 Nr. 1 Buchst, a, 11 des Gesetzes zur Ausführung zwischenstaatlicher Verträge und zur Durchführung von Verordnungen der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet der Anerkennung und Vollstreckung in Zivil- und Handelssachen (Anerkennungs- und Vollstreckungsausführungsgesetz - AVAG) vom 19. Februar 2001 (BGBl. I S. 288) statthaft; denn das Erstgericht hat seine Entscheidung auf Art. 31 ff. EuGVÜ i.V.m. §§ 35 Abs. 1 Nr. 1, 3 ff. AVAG in der zu diesem Zeitpunkt noch geltenden Fassung gestützt.
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