Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:334892-2020:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Printing+and+Publishing&WT.rss_a=334892-2020&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2020-08-13 07:06:53
Document Index: 123492603

Matched Legal Cases: ['§ 123', '§ 123', '§ 124', '§ 160', '§ 168', '§ 134']

Dienstleistungen - 334892-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 334892-2020
Deutschland-Berlin: Beratung im Bereich Personalverwaltung
2020/S 136-334892
Offizielle Bezeichnung: BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft
Postanschrift: Hildegardstr. 29/30
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E68539661
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E68539661
Coaching von Führungskräften [59-2020]
Der Gegenstand der zu vergebenden Aufgabe ist die Durchführung von Coachingmaßnahmen für Führungskräfte der BG BAU. Die Dienstleistung muss von einem Auftragnehmer erbracht werden, der über einen Pool von mindestens 15 Coaches verfügt, die bundesweit tätig sein müssen. Die weiteren Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Ziel ist es, das Instrument des Coachings in der BG BAU bedarfsbezogen anzubieten. Schwerpunktmäßig soll es ein Angebot für Führungskräfte sein (derzeit sind ca. 400 Führungskräfte deutschlandweit bei der BG BAU beschäftigt).
Besonderer Hinweis: Den Belangen der Coachees mit Schwerbehinderungen soll Rechnung getragen werden.
Im Rahmen des systemischen Einzelcoachings sollen Coachees die Möglichkeit erhalten, mit einem Coach an ihren individuellen beruflichen Herausforderungen im Rahmen ihrer aktuellen Tätigkeit zu arbeiten. Der Coach ermöglicht das Erkennen von Problemursachen und unterstützt bei der Lösung bzw. Neugestaltung der zum Problem führenden Prozesse.
Die Zusammenarbeit erfolgt in zwei Leistungsphasen:
Leistungsphase 1 – Vorbereitung des Coachingprozesses inkl. Entwicklung von Vorlagen. Eintägiger Kick-Off-Workshop mit Vertretern des Personalmanagements in Berlin zur Definition und Ausgestaltung der gemeinsamen Arbeit im Coaching;
Leistungsphase 2 – Durchführung der individuellen Coachingmaßnahmen Es sind maximal 16 Zeitstunden pro Coachingprozess inkl. Auftragsklärungs- und Abschlussgespräch möglich.
Qualitätskriterium - Name: Umsetzungskonzept / Gewichtung: 70 %
Wird die Rahmenvereinbarung nicht mindestens drei Monate vor Vertragsablauf gekündigt, verlängert sich der Vertrag um jeweils zwölf Monate. Eine Verlängerung über den 31.12.2024 ist ausgeschlossen.
[A] Anzahl und Qualität der Referenzen (überprüfbare Vergleichbarkeit mit der ausgeschriebenen Leistung) aus dem Bereich des öffentlichen Dienstes oder vergleichbar (Gewichtung: 30 %) / [B] Verhältnis zwischen Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Gewichtung: 20 %) / [C] Berufserfahrung und Qualifikation des zur Leistungserbringung vorgesehenen Personals (Gewichtung: 50 %) /// Die Erfüllung einzelner Kriterien wird anhand einer Bewertungsskala bewertet, wobei 10 die Höchstpunktzahl ist.
Beim Kriterium [A] werden lediglich Referenzen über Leistungen aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren gewertet, die objektiv nachprüfbar sowie mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. Der Bewerber mit der höchsten Anzahl wertbarer Referenzen erhält die Höchstpunktzahl, Bewerber mit geringerer wertbarer Referenzanzahl erhalten im Verhältnis dazu geringere Punktwerte. Erreicht ein Bewerber bei den wertbaren Referenzen nicht mindestens den Wert 3, so erhält der Bewerber in diesem Kriterium 0 Punkte.
Im Kriterium [B] wird die Summe des in den letzten drei Geschäftsjahren erzielten Umsatzes, der mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar ist durch den Gesamtumsatz der letzten drei Geschäftsjahre dividiert und das Ergebnis mit dem Faktor 10 multipliziert.
Im Kriterium [C] Die Höchstpunktzahl erhalten Bewerber, deren Berufserfahrungen und Qualifikationen in Relation zu anderen Teilnehmern eine qualitativ vollständige und termingerechte Leistungserbringung erwarten lassen.
— Handelsregisterauszug oder Gewerbeanmeldung.
[1] Eigenerklärungen, dass [1a] keine Zwingenden Ausschlussgründe gem. § 123 Abs. 1 GWB vorliegen;
[1b] keine Zwingenden Ausschlussgründe gem. § 123 Abs. 4 GWB vorliegen;
[1c] keine Fakultativen Ausschlussgründe gem. § 124 Abs. 1 GWB vorliegen.
[2] Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
[3] Erklärung über den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Coaching von Führungskräften) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
[4] Nachweis einer bestehenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung.
Zu [4]: Mindestversicherungssumme: 1 Mio. EUR.
[1] Vorlage von mindestens drei Referenzen aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren über vergleichbare Leistungen (Coachingmaßnahmen für Führungskräfte) aus dem Bereich des öffentlichen Dienstes /der Sozialversicherungsträger oder vergleichbar.
[2] Eigenerklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens (einschließlich der Führungskräfte) sowie die Zahl der Führungskräfte in den letzten drei Geschäftsjahren, aus der die Leistungsfähigkeit über die gesamte Dauer der Rahmenvereinbarung erkennbar ist.
[3] Eigenerklärung, dass zur Erbringung der Leistung über die gesamte Dauer der Rahmenvereinbarung mindestens 15 bundesweit tätige zu Leistungserbringung befähigte Coaches zur Verfügung stehen.
[4] Tabellarische Liste der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (mindestens 15 Coaches) [5] Mit dem Teilnahmeantrag sind Coachprofile (gemäß Anlage 07 der Vergabeunterlagen) zu übermitteln.
[6] Erklärung, ob und ggf. welche Teile des Auftrags an Unterauftragnehmer übertragen werden sollen. Die Unterauftragnehmer mit den beabsichtigten Teilaufträge sind zu benennen.
Der vollständige Teilnahmeantrag ist ausschließlich elektronisch in Textform über die Ausschreibungsplattform subreport ELViS einzureichen (siehe I.3). Die direkte Einreichung schriftlicher Teilnahmeanträge an die Vergabestelle ist ausgeschlossen.
Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich zehn Tage nach Absendung per Fax oder elektronisch der Bekanntgabe der beabsichtigten Zuschlagserteilung (§ 134 Abs. 2 GWB).