Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BGH_02_12_2009_AnwZ_B_41_08_Widerruf_der_Zulassung_zur_Recht-d3921452.html
Timestamp: 2016-12-10 03:39:44
Document Index: 269399508

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 14', '§ 215', '§ 26', '§ 266']

BGH, 02.12.2009 - AnwZ (B) 41/08 - Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft wegen Vermögensverfalls | Urteile auf anwalt24.de
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BGH, 02.12.2009 - AnwZ (B) 41/08 - Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft wegen Vermögensverfalls
BundesgerichtshofBeschl. v. 02.12.2009, Az.: AnwZ (B) 41/08Gericht: BGHEntscheidungsform: BeschlussDatum: 02.12.2009Referenz: JurionRS 2009, 29159Aktenzeichen: AnwZ (B) 41/08 Verfahrensgang:vorgehend:AGH Niedersachsen - 01.04.2008 - AZ: AGH 13/07 (II 7)Rechtsgrundlagen:§ 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO§ 215 Abs. 3 BRAO§ 26 Abs. 2 InsO§ 266 StGBVerfahrensgegenstand:Widerruf der Zulassung zur RechtsanwaltschaftRedaktioneller Leitsatz:1.Der Vortrag, der Verfahrensbevollmächtigte stehe in Verbindung mit dem Finanzamt, um eine vorzeitige Löschung aus dem Schuldnerverzeichnis zu veranlassen, ist nicht geeignet, die Vermutung des Vermögensverfalls zu widerlegen.2.Macht der in Vermögensverfall geratene Antragsteller zum wiederholten Mal seine Reise- und Verhandlungsunfähigkeit aufgrund einer akuten Erkrankung geltend und stellt aus diesem Grund einen Verlegungsantrag, kommt eine weitere Verlegung nur in Betracht, wenn die Reise- oder Verhandlungsunfähigkeit durch ein amtsärztliches Attest belegt ist.Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hatdurchden Präsidenten des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Tolksdorf, die Richterinnen Roggenbuck und Lohmann sowie die Rechtsanwälte Prof. Dr. Stüer und Prof. Dr. Quaas nach mündlicher Verhandlung am 2. Dezember 2009 beschlossen:Tenor:Die sofortige Beschwerde der Antragstellerin gegen den Beschluss des 2. Senats des Niedersächsischen Anwaltsgerichtshofs vom 1. April 2008 wird zurückgewiesen.Die Antragstellerin hat die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu tragen und der Antragsgegnerin die ihr im Beschwerdeverfahren entstandenen notwendigen außergerichtlichen Auslagen zu erstatten.Der Geschäftswert für das Beschwerdeverfahren wird auf 50.000 EUR festgesetzt.