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Timestamp: 2016-10-26 15:22:54
Document Index: 245339771

Matched Legal Cases: ['Art. 50', 'Art. 83', 'e contrario', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 50', 'BGE', 'Art. 50', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 108', 'Art. 108']

2C_916/2010 (30.11.2010)
2C_916/2010
vertreten durch F�rsprecher Jean-Francis Renggli,
Polizei- und Milit�rdirektion des Kantons Bern, Beschwerdedienst,
Amt f�r Migration und Personenstand des Kantons Bern.
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Oktober 2010.
X.________, 1988 geborener Kosovar, heiratete am 3. Februar 2009 in seiner Heimat eine Landsfrau, die �ber eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz verf�gt. Er reiste am 25. Juli 2009 in die Schweiz ein und erhielt gest�tzt auf die Ehe eine bis 24. Juli 2010 befristete Aufenthaltsbewilligung. Die eheliche Wohngemeinschaft wurde anfangs Oktober 2009 aufgegeben.
Mit Verf�gung vom 22. Februar 2010 widerrief das Amt f�r Migration und Personenstand des Kantons Bern die Aufenthaltsbewilligung von X.________ und verf�gte seine Wegweisung. Die gegen diese Verf�gung erhobene Beschwerde wies die Polizei- und Milit�rdirektion des Kantons Bern mit Entscheid vom 18. Juni 2010 ab. Mit Urteil vom 25. Oktober 2010 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die hiergegen erhobene Beschwerde, die es wegen Ablaufs der Bewilligungsdauer als Beschwerde betreffend Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung behandelte (E. 1.3 des angefochtenen Urteils), ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidi�rer Verfassungsbeschwerde vom 26. November 2010 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und die Akten seien an dieses zur�ckzuweisen, damit es einen neuen Entscheid nach konkreter Pr�fung seiner pers�nlichen Verh�ltnisse f�lle.
Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Das Gesuch um aufschiebende Wirkung wird mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil gegenstandslos.
2.1 Streitig ist einzig noch, ob dem Beschwerdef�hrer die Aufenthaltsbewilligung gest�tzt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b bzw. Abs. 2 AuG zu verl�ngern sei; da insofern ein Rechtsanspruch auf Bewilligung behauptet wird, ist grunds�tzlich die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zul�ssig (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario), mit welcher auch R�gen verfassungsrechtlicher Natur erhoben werden k�nnen. Es bleibt kein Raum f�r die subsidi�re Verfassungsbeschwerde.
2.2 Gem�ss Art. 42 Abs. 1 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten. In der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Anforderungen an die Beschwerdebegr�ndung richten sich nach der Art der (zul�ssigen) R�gen.
Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Ger�gt werden kann diesbez�glich im Wesentlichen bloss die Verletzung des Willk�rverbots und die Verweigerung des rechtlichen Geh�rs, was gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG spezifischer Geltendmachung und Begr�ndung bedarf (vgl. BGE 135 III 397 E. 1.5 S. 401; 134 II 244 E. 2.2; 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252 und E. 1.4.3 S. 254 f., 384 E. 4.2.2 S. 391). Wird eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs in dem Sinn ger�gt, dass auf die Abnahme von Beweisen bzw. auf weitere Abkl�rungen verzichtet worden sei, muss aufgezeigt werden, dass dies auf willk�rlicher antizipierter Beweisw�rdigung beruht (BGE 134 I 140 E. 5.3. S. 148; 131 I 153 E. 3 S. 157; je mit Hinweisen).
2.3 Gem�ss Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG besteht der Anspruch des Ehegatten eines hier niedergelassenen Ausl�nders auch nach Aufl�sung der Ehegemeinschaft weiter, wenn wichtige pers�nliche Gr�nde einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erfordern, namentlich wenn der um Bewilligung ersuchende Ausl�nder Opfer ehelicher Gewalt wurde und die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gef�hrdet erscheint. Diese Bestimmung bezweckt die Vermeidung von schwer wiegenden H�rtef�llen (vgl. BGE 136 II 1 E. 4. und 5; Urteil 2C_635/2009 vom 26. M�rz 2010 E. 5.3.1).
Das Verwaltungsgericht hat festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer nicht Opfer ehelicher Gewalt geworden sei und nicht geltend gemacht habe, dass die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gef�hrdet erscheine. Es hielt gar daf�r, dass die Wiedereingliederungschancen im Heimatland als sehr gut zu bezeichnen seien, sei er doch erst k�rzlich als 21-J�hriger in die Schweiz eingereist und habe er den gr�ssten Teil seines Lebens in seiner Heimat Kosovo verbracht, weshalb er mit Sprache und Kultur dieses Landes vertraut sei. Der Beschwerdef�hrer wirft dem Verwaltungsgericht diesbez�glich vor, es habe die Verh�ltnisse im Kosovo nicht pers�nlich auf ihn bezogen gepr�ft; namentlich habe es die Akten nicht beigezogen, aus denen sich eine fr�here hiesige Landesanwesenheit als Kind in den 90er Jahren ergeben w�rde. Es wird diesbez�glich l�ckenhafte Beweiserhebung und die Verletzung des rechtlichen Geh�rs ger�gt. Abgesehen davon, dass der Beschwerdef�hrer der Darstellung des Verwaltungsgerichts nicht widerspricht, er habe in der kantonalen Beschwerde eine starke Gef�hrdung der Wiedereingliederungschancen nicht geltend gemacht, nennt er selber keine besonderen tats�chlichen Umst�nde, die f�r das Vorliegen wichtiger Gr�nde im Sinne des Gesetzes sprechen k�nnten und �ber die konkret Beweis zu f�hren gewesen w�re. Namentlich ist nicht ersichtlich, was sich in dieser Hinsicht aus der Jahre zur�ckliegenden vor�bergehenden Landesanwesenheit als Kind h�tte ableiten lassen und inwiefern daher der Beizug der entsprechenden Akten f�r den Ausgang des Verfahrens von Bedeutung gewesen w�re. Ebenso wenig wird mit dem allgemeinen Hinweis auf die M�glichkeit, Landsleute zu befragen, aufgezeigt, welche im Hinblick auf Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG und das Vorliegen eines schwerwiegenden H�rtefalls wesentlichen Tatsachen dadurch erhellt werden sollten. Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, auf die Abnahme welcher rechtzeitig und formrichtig angebotener - rechtserheblicher - Beweismittel das Verwaltungsgericht verzichtet habe und dass bzw. inwiefern es bei seiner antizipierten Beweisw�rdigung in Willk�r verfallen w�re (vgl. BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148).
Dass das Verwaltungsgericht beim seinem Urteil zugrunde gelegten Sachverhalt Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG unkorrekt angewendet h�tte, wird vom Beschwerdef�hrer nicht behauptet.
2.4 Die Beschwerde enth�lt offensichtlich keine den gesetzlichen Anforderungen gen�gende Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gem�ss Art. 108 BGG nicht einzutreten.