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Timestamp: 2016-09-25 12:14:53
Document Index: 219003061

Matched Legal Cases: ['Art. 89', 'Art. 90', 'Art. 86', 'Art. 83', 'e contrario', 'Art. 83', 'BGE', 'Art. 83', 'Art. 83', 'Art. 83', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 8', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 29', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 101', 'Art. 96', 'Art. 101', 'Art. 101', 'Art. 101', 'Art. 8', 'Art. 5', 'Art. 101', 'Art. 101', 'Art. 101', 'Art. 97', 'Art. 90', 'Art. 97', 'Art 82', 'Art. 97', 'Art. 9', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 90', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 9', 'Art. 4', 'Art. 6', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 101', 'BGE', 'Art. 101', 'Art. 90', 'Art. 63', 'Art. 51', 'Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 3', 'Art. 51', 'Art. 42', 'Art. 63', 'Art. 63', 'Art. 101', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 66', 'Art. 68']

2C_171/2016 (25.08.2016)
2C_171/2016 � � Urteil vom 25. August 2016
Amt f�r Bev�lkerung und Migration des Kantons Freiburg,
Datenschutz (Ausl�ndergesetz),
Der Schweizer Staatsb�rger A.A.________ heiratete am 4. April 2013 in den USA die US-Amerikanerin B.________ geb. C.________. Diese lebte vorerst in Italien und zog am 28. Juni 2014 zu ihrem Gatten in die Schweiz. Am 30. Juni 2014 ersuchte das Ehepaar, B.________ geb. C.________ eine Aufenthaltsbewilligung im Familiennachzug zu erteilen. Das Amt f�r Bev�lkerung und Migration (BMA) des Kantons Freiburg forderte A.A.________ gleichentags auf, eine Kopie seines Arbeitsvertrags, die drei letzten Lohnausz�ge, eine Kopie der Krankenkassenpolice, einen detaillierten Auszug aus dem Betreibungsregister sowie eine Best�tigung des Sozialdienstes �ber seine finanzielle Unabh�ngigkeit einzureichen. Am 11. Juli 2014 erteilte das Amt B.A.________ die beantragte Bewilligung.
B.a.�A.A.________ stellte ab dem 15. Juli 2014 die datenschutzrechtliche Zul�ssigkeit der Erhebung, Bearbeitung und Aufbewahrung der von ihm im Bewilligungsverfahren einverlangten Unterlagen infrage. Am 15. April 2015 wies die Sicherheits- und Justizdirektion des Kantons Freiburg die von ihm eingereichte Beschwerde ab: Die von A.A.________ im Rahmen des Familiennachzugs eingeholten Ausk�nfte seien f�r das ausl�nderrechtliche Bewilligungsverfahren erforderlich und geeignet gewesen, um das finanzielle Umfeld der Gatten im Hinblick auf eine bestehende oder eine allenfalls absehbare k�nftige Sozialhilfeabh�ngigkeit zu kl�ren; das Amt f�r Bev�lkerung und Migration habe die hierf�r erforderlichen Daten zur Erf�llung seiner gesetzlichen Aufgaben bearbeiten d�rfen. Die Aufbewahrung der Dokumente im Dossier der Gattin sei erforderlich und zul�ssig, bildeten sie doch (auch) Grundlage f�r k�nftige ausl�nderrechtliche Entscheide (Bewilligungsverl�ngerung, -widerruf usw.) und k�nnten sie deshalb trotz der Bewilligungserteilung nicht als inzwischen irrelevant gelten. Das �ffentliche Interesse der gesetzeskonformen Handhabung der Bewilligungspraxis �berwiege das Interesse daran, diese Daten zu vernichten.
B.b.�Das Kantonsgericht des Kantons Freiburg hiess am 12. Januar 2016 die von A.A.________ hiergegen eingereichte Beschwerde teilweise gut: Es forderte das Amt f�r Bev�lkerung und Migration auf, die von A.A.________ eingereichte Krankenkassenpolice nach Eintritt der Rechtskraft des Entscheids aus den Akten des Aufenthaltsbewilligungsverfahrens von B.A.________ (FR 211783) zu entfernen. Im �brigen wies es die Beschwerde ab und best�tigte es den Entscheid der Sicherheits- und Justizdirektion: Das Amt f�r Bev�lkerung und Migration sei befugt gewesen, die zur Abkl�rung der Voraussetzungen f�r die beantragte Bewilligungserteilung erforderlichen Unterlagen einzuholen und sei "selbstverst�ndlich auch berechtigt und verpflichtet", diese Daten aufzubewahren, "schon nur im Hinblick darauf, dass sp�ter Widerrufsgr�nde auftauchen und/oder dem Amt Pflichtverletzungen vorgeworfen werden" k�nnten. Einzig das Einholen der Krankenkassenpolice sei zu weit gegangen, da dies nicht geeignet gewesen sei, R�ckschl�sse auf die finanzielle Situation zu erlauben, und die �berwachung der Einhaltung des Kassenobligatoriums nicht in den Zust�ndigkeitsbereich des Amts f�r Bev�lkerung und Migration falle. Die Police sei aus den Akten zu entfernen und zu vernichten; sie d�rfe Dritten nicht bekanntgegeben werden.
C.a.�A.A.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg aufzuheben und das Amt f�r Bev�lkerung und Migration anzuweisen, das widerrechtliche Bearbeiten von seinen Personendaten zu unterlassen bzw. die widerrechtlich beschafften Personendaten zu vernichten und deren Bekanntgabe an Dritte zu untersagen. Das Amt habe in Verletzung der kantonalen und eidgen�ssischen Datenschutzbestimmungen seine Daten im Familiennachzugsverfahren widerrechtlich bearbeitet (Gesetz des Kantons Freiburg vom 25. November 1994 �ber den Datenschutz [DSchG/FR; SGF 17.1] bzw. Bundesgesetz vom 19. Juni 1992 �ber den Datenschutz [DSG; SR 235.1]). A.A.________ macht geltend, der angefochtene Entscheid verletze das einschl�gige kantonale Recht, lege das materielle Ausl�nderrecht falsch aus, missachte das Legalit�tsprinzip und trage dem Verh�ltnism�ssigkeitsgrundsatz bzw. seiner Privatsph�re nicht hinreichend Rechnung.
C.b.�Die beteiligten kantonalen Beh�rden sowie das Staatssekretariat f�r Migration beantragen, soweit sie sich �usserten, die Beschwerde abzuweisen. Mit Einladung vom 20. Juni 2016 liess der Instruktionsrichter beim Eidgen�ssischen Datenschutz- und �ffentlichkeitsbeauftragten (ED�B) einen Amtsbericht zu den im Rahmen des ausl�nderrechtlichen Bewilligungsverfahrens aufgeworfenen datenschutzrechtlichen Aspekten einholen. Der ED�B kam am 1. Juli 2016 zum Schluss, dass auf den Fall das kantonale Datenschutzrecht Anwendung finde und nicht das eidgen�ssische. W�re der Sachverhalt nach Bundesrecht zu beurteilen, w�re das angefochtene Urteil nicht zu beanstanden. Alle Verfahrensbeteiligten erhielten Gelegenheit, sich zum Bericht zu �ussern. Materiell nahm A.A.________ am 15. Juli 2016 in dem Sinne Stellung, dass der ED�B sich zur Frage der Verh�ltnism�ssigkeit und in diesem Rahmen speziell der Zumutbarkeit und der Erforderlichkeit nicht ge�ussert habe. Die vom Amt f�r Bev�lkerung und Migration eingeholten Unterlagen (Betreibungsregisterauszug und Lohnausweise) seien f�r den Bearbeitungszweck (Feststellung der Gefahr einer Sozialhilfeabh�ngigkeit) ungeeignet gewesen. H�tte das Amt seine wirtschaftliche Situation tats�chlich und ernsthaft beurteilen wollen, h�tten weitere Aspekte (etwa der Umfang seines Verm�gens usw.) in die Pr�fung miteinbezogen werden m�ssen.
1.1.�Verfahrensgegenstand bildet ausschliesslich die Frage, ob und wieweit die kantonalen Beh�rden im Rahmen ihres Bewilligungsverfahrens datenschutzrechtliche Vorgaben verletzt haben. Der Beschwerdef�hrer hat ein aktuelles praktisches Interesse daran, diese Problematik durch das Bundesgericht kl�ren zu lassen (Art. 89 Abs. 1 BGG), auch wenn seiner Gattin auf das Gesuch vom 30. Juni 2014 hin die beantragte Bewilligung bereits am 11. Juli 2014 erteilt worden ist.
1.2.�Da die allgemeinen datenschutzrechtlichen Regeln vorliegend eng mit den diesbez�glich im Ausl�ndergesetz vorgesehenen Garantien zusammenh�ngen, rechtfertigt es sich, die Beschwerde durch die f�r das Ausl�nderrecht zust�ndige II. �ffentlich-rechtliche Abteilung beurteilen zu lassen und dies unabh�ngig davon, ob hinsichtlich des Datenschutzes kantonales oder eidgen�ssisches Recht zur Anwendung kommt.
1.3.�Gegen den entsprechenden kantonalen Endentscheid steht die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen (Art. 90 i.V.m. Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 83 e contrario BGG). Soweit ausschliesslich datenschutzrechtliche Fragen im vorinstanzlichen Verfahren zur Diskussion gestellt werden, gilt dies selbst in Rechtsgebieten, in denen sie gest�tzt auf Art. 83 BGG an sich ausgeschlossen w�re, was hier im Zusammenhang mit dem Familiennachzug indessen so oder anders nicht der Fall ist (vgl. BGE 126 II 127 E. 3 - 5 [zur Abgrenzung der allgemeinen datenschutzrechtlichen Vorgaben und der spezifischen verfahrensrechtlichen Garantien im b�rsenrechtlichen Amtshilfeverfahren]; 128 II 259 E. 1.3 264; 138 I 6 E. 1.3.1 S. 12 f.; HANSJ�RG SEILER, in: Seiler et al. [Hrsg.], Bundesgerichtsgesetz (BGG), 2. Aufl. 2015, N. 9 zu Art. 83 BGG; FLORENCE AUBRY GIRARDIN, in: Corboz et al [Hrsg.], Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, N. 18 zu Art. 83 BGG mit Hinweisen; THOMAS H�BERLI, in: Niggli/Uebersax/ Wipr�chtiger [Hrsg.], Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 16 zu Art. 83 BGG).
1.4.�Das Bundesgericht pr�ft unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht nur die geltend gemachten Vorbringen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Will der Beschwerdef�hrer die Verletzung von Grundrechten geltend machen, hat er detailliert darzulegen, dass und inwiefern diese verletzt worden sein sollen; es gilt diesbez�glich eine qualifizierte Begr�ndungspflicht (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 IV 286 E. 1 S. 287 mit Hinweisen; 133 III 638 E. 2 S. 639). Soweit der Beschwerdef�hrer behauptet der angefochtene Entscheid missachte Art. 17 UNO-Pakt II (SR 0.103.2), Art. 8 EMRK sowie Art. 13 BV (Schutz der Familie), legt er die Verletzung dieser Bestimmungen kaum rechtsgen�gend dar; es ist darauf nur einzugehen, soweit er hinreichend argumentierte R�gen erhebt.
1.5.�Sachverhalts- und beweism�ssig gen�gt es nicht, im bundesgerichtlichen Verfahren einfach eine gegen�ber dem angefochtenen Entscheid abweichende Auffassung zu wiederholen und zu behaupten, die beanstandete W�rdigung sei willk�rlich; es muss vielmehr verfassungsbezogen im Einzelnen dargelegt werden, weshalb die vorinstanzliche Beurteilung als offensichtlich unhaltbar zu gelten hat, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht bzw. einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder dem Gerechtigkeitsgedanken in stossender Weise zuwiderl�uft (BGE 134 I 140 E. 5.4 S. 148 mit Hinweisen). Der Beschwerdef�hrer stellt den Sachverhalt und die Beweisw�rdigung der Vorinstanz nicht verfassungsbezogen infrage; sie sind im Folgenden der rechtlichen Beurteilung zugrunde zu legen (Art. 105 Abs. 1 BGG).
2.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt in formeller Hinsicht, dass die kantonalen Instanzen auf seine einl�sslichen Ausf�hrungen nicht detailliert eingegangen seien, und damit ihre Begr�ndungspflicht nach Art. 29 BV verletzt h�tten. Der Einwand ist unberechtigt: Aus Art. 29 Abs. 2 BV folgt die grunds�tzliche Pflicht der Beh�rden, ihren Entscheid zu begr�nden. Dies bedeutet praxisgem�ss jedoch nicht, dass sie sich mit jeder tatbestandlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand eingehend auseinanderzusetzen h�tten. Vielmehr kann sich die Beh�rde auf die f�r den Ausgang des Verfahrens wesentlichen Punkte beschr�nken. Der Rechtssuchende soll wissen, warum in einem bestimmten Sinn entschieden wurde; der Entscheid muss so begr�ndet sein, dass er diesen sachgerecht anfechten und die Beschwerdeinstanz sich ihrerseits ein Bild machen kann (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 I 270 E. 3.1 S. 277 mit Hinweisen; Urteil vom 18. Januar 2013 E. 3).
2.2.�Das Kantonsgericht Freiburg hat sich mit den einzelnen vom Beschwerdef�hrer aufgeworfenen datenschutzrechtlichen Aspekten, soweit sie entscheidrelevant waren, auseinandergesetzt. Mag der Entscheid der Sicherheits- und Justizdirektion allenfalls etwas knapp gefasst gewesen sein, erlaubte die Begr�ndung des Urteils des Kantonsgerichts dem Beschwerdef�hrer ohne Weiteres, sich sachbezogen an das Bundesgericht zu wenden, was er denn auch getan hat (vgl. auch das Urteil 2C_471/2012 vom 18. Januar 2013 E. 2).
3.1.�Das Staatssekretariat f�r Migration (SEM), die zust�ndige Ausl�nderbeh�rde und - in seinem Zust�ndigkeitsbereich - das Bundesverwaltungsgericht k�nnen Personendaten einschliesslich besonders sch�tzenswerter Daten und Pers�nlichkeitsprofile von Ausl�nderinnen und Ausl�ndern sowie von am Verfahren beteiligten Dritten bearbeiten oder bearbeiten lassen, soweit sie diese Daten zur Erf�llung ihrer gesetzlichen Aufgaben ben�tigen (Art. 101 AuG in der Fassung vom 20. Dezember 2006 [AS 2006 5599, vgl. auch die analoge Formulierung in Art. 96 AsylG [SR 142.31]). Die entsprechende besondere Datenschutzbestimmung gilt in Erg�nzung zu den bisherigen Regeln auch f�r die Ausl�nderbeh�rden der Kantone, da in diesen die notwendigen spezifischen Datenschutzbestimmungen f�r den Vollzug des Ausl�nderrechts oft fehlten; Art. 101 AuG f�hrt insofern zu einer gewissen Rechtsharmonisierung (so die Botschaft des Bundesrats vom 8. M�rz 2002 zum Bundesgesetz �ber die Ausl�nderinnen und Ausl�nder, BBl 2002 3709 Ziff. 2.13 S. 3825). Die spezialgesetzlichen Vorschriften des Bundes im Ausl�nderrecht gehen den kantonalen (Datenschutz-) Bestimmungen vor (CLAUDIA MUND, in: Caroni/G�chter/ Thurnherr [Hrsg.], SHK Bundesgesetz �ber die Ausl�nderinnen und Ausl�nder [AuG], N. 14 zu Art. 101 AuG; vgl. auch HANSPETER TH�R, in: Passadelis/Rosenthal/Th�r [Hrsg.], Datenschutzrecht, � 26 Datenschutz im Ausl�nder- und Asylbereich, S. 943 ff., dort S. 948 N. 26.18 ff.). Erlaubt sind Datenbearbeitungen, die zur Erf�llung der gesetzlichen Aufgaben der jeweiligen Beh�rden ausl�nderrechtlich erforderlich sind, wobei es sich gest�tzt auf Art. 101 AuG dabei auch um besonders sch�tzenswerte Personendaten oder Pers�nlichkeitsprofile handeln kann (TH�R, Datenschutzrecht, a.a.O., N. 26.22 f.). Soweit die bereichsspezifischen besonderen Datenschutzbestimmungen keine Abweichungen zum Datenschutzgesetz (DSG) vorsehen, gelten dessen allgemeine Prinzipien, die ihrerseits in zahlreiche kantonale Datenschutzgesetze eingeflossen sind: Das gilt insbesondere etwa hinsichtlich des Rechts auf Einsicht (Art. 8 DSG), auf Berichtigung (Art. 5 DSG) und auf L�schung der Daten (vgl. HANSPETER TH�R, in: Spescha et al. [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 4. Aufl. 2015, N. 1 - 4 zu Art. 101 AuG; MUND, a.a.O., N. 14 zu Art. 101 AuG).
Bei der Auslegung und Handhabung von Art. 101 AuG ist auch den eigenst�ndig geregelten ausl�nderrechtlichen�
Amtshilfe-�(Art. 97 AuG) und�
Mitwirkungspflichten�der Betroffenen (Art. 90 AuG) Rechnung zu tragen:
3.2.1.�Nach Art. 97 AuG unterst�tzen sich die mit dem Vollzug des Ausl�ndergesetzes betrauten Beh�rden gegenseitig in der Erf�llung ihrer Aufgaben. Sie erteilen die ben�tigten Ausk�nfte und gew�hren auf Verlangen Einsicht in die amtlichen Akten (Abs. 1). Andere Beh�rden haben die f�r den Vollzug des Gesetzes notwendigen Daten und Informationen�
auf Verlangen hin�den mit dem Vollzug des Ausl�ndergesetzes betrauten Instanzen bekanntzugeben (Abs. 2). Diesen m�ssen schliesslich gewisse Informationen auch�
von Amtes wegen��bermittelt werden, so etwa die Er�ffnung von Strafuntersuchungen, zivil- oder strafrechtliche Urteile, �nderungen im Zusammenhang mit dem Zivilstand, die Verweigerung der Eheschliessung und der Bezug von Sozialhilfe bzw. seit dem 1. Januar 2014 auch Leistungen der Arbeitslosenversicherung. Der Bundesrat hat die jeweiligen Details der entsprechenden Pflichten in Art 82 der Verordnung �ber Zulassung, Aufenthalt und Erwerbst�tigkeit geregelt (VZAE; SR 142.201). Dabei geht es - die obligatorischen Informations- oder �bermittlungspflichten vorbehalten - im Rahmen von Art. 97 Abs. 2 AuG nicht um einen systematischen Datenaustausch. Den Vollzugsbeh�rden sind im begr�ndeten Einzelfall ausschliesslich jene Angaben zur Verf�gung zu stellen, die f�r den Vollzug der ausl�nderrechtlichen Gesetzgebung tats�chlich erforderlich sind (vgl. TH�R, a.a.O., N. 2 zu 97 AuG). Der Datenaustausch tr�gt dazu bei, den Zweck des Ausl�ndergesetzes - n�mlich die Regelung der Ein- und Ausreise, des Aufenthalts, des Familiennachzugs sowie der Integrationsf�rderung - umzusetzen. Sofern es der anfragenden Beh�rde zumutbar ist, hat sie sich f�r die Beschaffung der erforderlichen Grundlagen an die betroffene Person selber zu wenden (so Art. 9 Abs. 1 DschG/FR); nur wenn dies nicht m�glich ist oder nicht zum Ziel f�hrt, soll sie sich die n�tigen Informationen allenfalls amtshilfeweise beschaffen (MUND, a.a.O., N. 2 u. 11 zu Art. 97 AuG; BGE 138 I 331 E. 7.2 S. 342; zu Art. 97 AuG: Urteile 2C_471/2012 vom 18. Januar 2013 E. 3 [zum Datenaustausch zwischen Wohngemeinde und Migrationsamt] und 2C_886/2008 vom 4. Mai 2009 E. 5 [bez�glich der Aufbewahrung von Strafurteilen und -befehlen in den Akten der Fremdenpolizei]). Gest�tzt auf ihren in der Schweiz bewilligungspflichtigen Aufenthalt muss die ausl�ndische Person damit rechnen, dass die hierf�r wesentlichen, von anderen Beh�rden zul�ssigerweise erhobenen Daten zur Erf�llung ihrer Aufgaben amtshilfeweise an die Ausl�nderbeh�rden weitergegeben werden, ohne dass hierin eine zweckwidrige Verwendung oder eine Diskriminierung gegen�ber Schweizer B�rgern liegen w�rde (vgl. das noch das ANAG betreffende Urteil 2A.692/2006 vom 1. Februar 2007 E. 4.2.2 [Beurteilung der Weiterleitung von Sozialhilfedaten an die Migrationsbeh�rde im Rahmen des DschG/FR], publ. in: ZBl 108/2007 S. 410 ff.).
3.2.2.�Die ausl�ndischen Personen und an Verfahren nach dem Ausl�ndergesetz beteiligte Dritte sind verpflichtet, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken; insbesondere haben sie die erforderlichen Beweismittel unverz�glich einzureichen oder sich darum zu bem�hen (Art. 90 Abs. 1 AuG). Namentlich ist es Aufgabe der Gesuchsteller, die Beh�rde im Rahmen der Bewilligungsverfahren �ber die pers�nlichen Verh�ltnisse umfassend und wahrheitsgetreu in Kenntnis zu setzen und die entsprechenden Belege oder erforderlichen Dokumente beizubringen; dies gilt insbesondere bez�glich all jener Umst�nde, welche der Gesuchsteller besser kennt oder kennen muss als die Beh�rde und die durch diese gar nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen erhoben werden k�nnten (vgl. BGE 130 II 482 E. 3.2 S. 485 f.). Der entsprechenden Pflicht steht das an die Beh�rde gerichtete Gebot gegen�ber, die f�r den Bewilligungsentscheid erforderlichen Unterlagen zu bezeichnen und nur Informationen einzuverlangen, die im Einzelfall auch tats�chlich f�r den Ausgang des Verfahrens relevant und damit notwendig erscheinen (vgl. MARC SPESCHA, in: Spescha et al. [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 4. Aufl. 2015, N. 1 f. zu Art. 90 AuG; TARKAN G�KSU, in: Caroni et al. [Hrsg.], a.a.O., N. 2 - 6 zu Art. 90 AuG).
4.1.�Nach den datenschutzrechtlichen Vorgaben muss die Datenbeschaffung rechtm�ssig erfolgen, d.h. sie muss bei besonders sch�tzenswerten Personendaten auf einer formellen gesetzlichen Grundlage beruhen (vgl. BGE 137 I 167 E. 9.1). Fehlt eine solche, d�rfen Personendaten nur restriktiv, beispielsweise bloss mit Einwilligung der betroffenen Person, bearbeitet werden (�
Rechtm�ssigkeit der Datenbeschaffung�[Art. 4 Abs. 1 DSG, Art. 4 DschG/FR]). Die Datenbearbeitung darf nicht wider�
Treu und Glaubenerfolgen (vgl. Art. 4 Abs. 2 DSG, Art. 5 Abs. 1 DschG/FR), muss das�
Gebot der Transparenz�sowie der Erkennbarkeit des Bearbeitungszwecks (vgl. Art. 4 Abs. 4 DSG, Art. 5 und Art. 9 Abs. 2 DSchG/FR) respektieren und verh�ltnism�ssig sein (�
Verh�ltnism�ssigkeit der Datenbearbeitung�[vgl. Art. 4 Abs. 2 DSG, Art. 6 DSchG/FR]; BGE 138 I 331 E. 7.4.3.1 S. 346 ff.), d.h. die Bearbeitung hat geeignet zu sein, um das angestrebte Ziel zu erreichen (�
Zwecktauglichkeit), und die privaten Interessen soweit wie m�glich schonen (�
geringstm�glicher Eingriff). Die eingeholten Daten m�ssen f�r den Vollzug des Gesetzes objektiv erforderlich sein sowie mit Blick auf den Verarbeitungszweck und die Pers�nlichkeitsbeeintr�chtigung in einem inhaltlich wie zeitlich vern�nftigen Verh�ltnis zum verfolgten Ziel stehen. Die Daten d�rfen nur zu dem Zweck bearbeitet werden, der bei ihrer Beschaffung angegeben worden ist, sich aus den Umst�nden oder aber dem Gesetzestext ergibt (�
Zweckbindung der Datenbearbeitung�[Art. 4 Abs. 3 DSG, Art. 5 DschG/FR]; vgl. MUND, a.a.O., N. 9 - 18 zu Vorb. Art. 101 - 111 AuG; BGE 138 I 342 E. 7.4.2.3 S. 345 f.). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist es datenschutzrechtlich nicht zu beanstanden, wenn Akten, welche durch eine Ausl�nderbeh�rde im Zusammenhang mit dem Asylverfahren erstellt wurden, an die Migrationsbeh�rde eines anderen Kantons zur Verwendung in einem - den gleichen Ausl�nder betreffenden - ausl�nderrechtlichen Verfahren (Familiennachzug) weitergeleitet werden (vgl. das Urteil 2A.424/2000 vom 13. Februar 2001 E. 2d).
Entgegen den Einwendungen des Beschwerdef�hrers ist der angefochtene Entscheid und die umstrittene Datenbearbeitung nicht bundesrechtswidrig; sie wahren sowohl - soweit diese (�berhaupt) anwendbar sind - die kantonalen wie die eidgen�ssischen datenschutzrechtlichen Vorgaben:
4.2.1.�Art. 101 in Verbindung mit Art. 90 AuG bildet eine hinreichend klare gesetzliche Grundlage, um Personendaten im Anwendungsbereich bzw. zum Vollzug des Ausl�ndergesetzes erheben zu k�nnen. Der Beschwerdef�hrer hat das Amt f�r Bev�lkerung und Migration darum ersucht, seiner Gattin den Familiennachzug zu gestatten und ihr zu diesem Zweck eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Der An-spruch auf eine solche steht unter dem Vorbehalt, dass kein Widerrufsgrund nach Art. 63 AuG vorliegt (Art. 51 Abs. 1 lit. b AuG), und dies - was der Beschwerdef�hrer �bersieht - unabh�ngig davon, ob ein Anspruch nach Art. 42 Abs. 1 (Ehegatte aus Drittstaat) oder Abs. 2 AuG (Ehegatte mit vorherigem dauerhaftem Aufenthalt in einem Staat mit Freiz�gigkeitsabkommen) zur Diskussion steht. Art. 42 Abs. 2 AuG passt in erster Linie den pers�nlichen Anwendungsbereich der Nachzugsregelung von Schweizerb�rgern den Regeln des Freiz�gigkeitsabkommens mit der EU und ihren Mitgliedstaaten an (vgl. Art. 3 Anhang I FZA; SR 0.142.112.681). Nach Art. 51 Abs. 1 lit. b AuG erl�schen - entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers - "die" Anspr�che, d.h. alle in Art. 42 AuG vorgesehenen Nachzugsrechte, und damit auch jene aus Absatz 2, wenn "die Ausl�nderin oder der Ausl�nder oder eine Person, f�r die sie oder er zu sorgen hat, dauerhaft und in erheblichem Mass auf Sozialhilfe angewiesen ist" (Art. 63 Abs. 1 lit. c AuG). Der entsprechende Aspekt ist�
vor�der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung an den Ehegatten der Schweizerin oder des Schweizers zu kl�ren, was voraussetzt, dass hierf�r zweckdienliche Unterlagen und allenfalls Ausk�nfte eingeholt werden. Diese m�ssen eine Prognose hinsichtlich der voraussichtlichen Entwicklung der finanziellen Situation erlauben; dabei sind die Einkommensaussichten s�mtlicher Familienmitglieder zu ber�cksichtigen, d.h. auch diejenigen von Personen, die nachgezogen werden sollen (Urteil 2C_1058/2013 vom 11. September 2014 E. 2.3 mit Hinweisen; Marc SPESCHA, in: Spescha et al. [Hrsg.], a.a.O., N. 11 zu Art. 63 AuG).
4.2.2.�Das Amt f�r Bev�lkerung und Migration hat vom Beschwerdef�hrer eine Niederlassungsbescheinigung der Stadt Freiburg, eine Kopie seines Arbeitsvertrags, drei Lohnausz�ge (August bis Oktober 2013), die Best�tigung einer Krankenkasse betreffend den anstehenden Abschluss einer Versicherung f�r die Gattin, die Krankenkassenpolice des Beschwerdef�hrers selber und einen Auszug aus dem Betreibungsregister einverlangt. Der Beschwerdef�hrer teilte dem Amt f�r Bev�lkerung und Migration am 1. Juli 2014 mit, dass der Sozialdienst des Kantons Freiburg die Best�tigung �ber seine "finanzielle Unabh�ngigkeit", d.h. den Umstand, dass er bis zum Verf�gungszeitpunkt keine Sozialhilfeleistungen bezogen hat, direkt �bermitteln werde. Im �brigen wies er daraufhin, dass er seit November 2014 in keinem Arbeitsverh�ltnis mehr stehe, keine Arbeitslosenentsch�digung beziehe und somit derzeit �ber keinen Arbeitsvertrag verf�ge.
4.2.3.�Die von ihm eingeforderten Unterlagen dienten der Anwendung und dem Vollzug des Ausl�ndergesetzes. Sie waren geeignet und erforderlich, um in einer Gesamtsicht die finanzielle Situation des Ehepaars grob abzusch�tzen. Es trifft zwar zu, dass allenfalls auch noch weitere und zweckdienlichere Unterlagen h�tten eingeholt werden k�nnen, um die finanzielle Situation detaillierter zu evaluieren (Verm�gensstand, Einkommen und verm�gensrechtliche Situation der Gattin usw.), doch w�ren die damit verbundenen Eingriffe in die Pers�nlichkeitssph�re des Beschwerdef�hrers weiter gegangen, als das blosse Einholen der genannten Unterlagen, das er beanstandet. Das Amt f�r Bev�lkerung und Migration ist aufgrund der letzten Lohnausz�ge, dem Betreibungsregisterauszug und der Best�tigung des Sozialdienstes zum Schluss gekommen, dass bei einem Familiennachzug derzeit keine Hinweise auf eine bereits bestehende oder bevorstehende Gefahr einer dauernden und erheblichen Sozialhilfeabh�ngigkeit vorliegen und hat die Bewilligung deshalb ohne Weiteres erteilt. Die vom Beschwerdef�hrer erhobenen Daten waren im Rahmen des noch strittigen Verfahrensgegenstands f�r die entsprechende Vorabkl�rung geeignet und erforderlich; nur wenn diese zu Zweifeln Anlass gegeben h�tten, w�re es allenfalls gerechtfertigt gewesen, die vom Beschwerdef�hrer als geeigneter bezeichneten, aber st�rker in die Privatsph�re eingreifenden Abkl�rungen zus�tzlich vorzunehmen.
4.2.4.�Der mit der Einholung der verschiedenen Unterlagen verbundene Eingriff in die pers�nlichen Verh�ltnisse des Beschwerdef�hrers war von untergeordneter Bedeutung, weil gerade datenschutzrechtlich weniger "heikle" Dokumente und nicht unn�tigerweise weitergehende pers�nliche Angaben einverlangt wurden. Bereits aufgrund der Lohnausz�ge konnte davon ausgegangen werden, dass das Ehepaar �ber berufliche Qualifikationen verf�gte, welche hinsichtlich der gegenw�rtigen und k�nftigen Lohnsituation eine positive Einsch�tzung erlaubten, selbst wenn der Beschwerdef�hrer bei Einreichung des Gesuchs noch keinen neuen Arbeitsvertrag hatte, weshalb er einen solchen denn auch nicht einreichen konnte. Entgegen den Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers war nicht erforderlich, dass er bereits f�rsorgeabh�ngig h�tte sein m�ssen, damit die Beh�rden von ihm �berhaupt Unterlagen zu seiner finanziellen Situation h�tte einholen d�rfen. Wie bereits dargelegt, hatte das Amt f�r Bev�lkerung und Migration in Anwendung der gesetzlichen Vorgaben zu pr�fen, ob die Bewilligungsvoraussetzungen absehbar erf�llt sein w�rden oder nicht. Das Vorgehen der kantonalen Beh�rden entsprach dem Legalit�tsprinzip (Art. 101 AuG) und war verh�ltnism�ssig, d.h. geeignet (tauglich), erforderlich und zumutbar ("Ausgewogenheit von Eingriffszweck und Eingriffswirkung"; Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip im engeren Sinn) : Der Betreibungsregisterauszug erlaubt, die finanzielle Situation bzw. Zahlungsmoral einer Person abzusch�tzen; die Lohnausz�ge gaben ihrerseits Auskunft dar�ber, ob der Betroffene einer T�tigkeit nachgeht oder nachgegangen ist, deren Entl�hnung starken Schwankungen unterworfen ist (Arbeit auf Abruf; stundenweise Entl�hnung ohne fixes Mindestsal�r usw.). Der Beschwerdef�hrer hat die einverlangten Unterlagen der zust�ndigen Bewilligungsbeh�rde vorbehaltslos zur Verf�gung gestellt, womit er implizit deren Verwendung im Bewilligungsverfahren zustimmte und ihre grunds�tzliche Eignung und Zul�ssigkeit anerkannte, nachdem er im Rahmen des Grundsatzes von Treu und Glauben und des Transparenzprinzips wusste bzw. wissen musste, wozu die Daten erhoben wurden (vgl. BGE 138 I 331 E. 6.1 S. 339).
4.2.5.�Den Bewilligungsbeh�rden kommt hinsichtlich der von ihnen als geeignet und erforderlich erachteten Unterlagen zur Einsch�tzung des k�nftigen Risikos einer fortgesetzten, erheblichen F�rsorgeabh�ngigkeit ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, solange ihr Vorgehen nicht �ber die Erf�llung des Gesetzeszwecks hinausgeht. Bei ihrer T�tigkeit kann ein gewisser Schematismus nicht g�nzlich ausgeschlossen werden, handelt es sich bei der Bewilligungserteilung doch um Akte der Massenverwaltung. Zus�tzliche vertiefte Abkl�rungen unter Einholung weiterer Unterlagen sind nicht in allen F�llen n�tig, sondern nur in jenen, die bei einer ersten Pr�fung berechtigte Zweifel daran aufkommen lassen, dass die Bewilligungsvoraussetzungen tats�chlich erf�llt sind. Ein gerichtliches Einschreiten rechtfertigt sich nur, wenn die einverlangten Unterlagen absolut untauglich sind, Hinweise auf das Vorliegen der zu pr�fenden Bewilligungsvoraussetzung zu geben bzw. das Vorgehen der Beh�rde das zur Erf�llung der ihr gesetzlich �bertragenen Aufgaben Erforderliche klar �berschreitet und ihr Verhalten damit als missbr�uchlich zu gelten hat.
4.2.6.�Entgegen den Einw�nden des Beschwerdef�hrers ist es datenschutzrechtlich nicht unzul�ssig, die von ihm erhobenen Unterlagen und Daten zu den Akten zu nehmen und diese nicht - nach der Erteilung der Bewilligung an seine Gattin - zu vernichten: Die Anwesenheit einer ausl�ndischen Person begr�ndet regelm�ssig ein Dauerrechtsverh�ltnis, in dessen Rahmen k�nftig weitere Entscheid anstehen (Verl�ngerung, Widerruf, Erl�schen der Bewilligung; zus�tzlicher Familiennachzug im Rahmen von Art. 42 Abs. 2 AuG; nachehelicher H�rtefall usw.). Diese k�nnen nur gest�tzt auf ein vollst�ndiges Dossier sachgerecht - und gerichtlich �berpr�fbar - getroffen werden. Im Rahmen der Akteneinsicht hat die betroffene ausl�ndische Person die M�glichkeit die entsprechenden Unterlagen zu konsultieren und allenfalls auch zu ihren Gunsten in k�nftigen Verfahren anzurufen. Gest�tzt auf das Amtsgeheimnis werden die ausl�nderrechtlich aufbewahrten Unterlagen und Eingaben - gesetzliche Editionspflichten vorbehalten - Dritten nicht zug�nglich gemacht, weshalb auch insofern das �ffentliche Interesse an der Datenbearbeitung das private an deren datenschutzrechtlichen Vernichtung �berwiegt.
5.1.�Der angefochtene Entscheid verletzt kein Bundesrecht; die Beschwerde ist deshalb abzuweisen.
5.2.�Dem Verfahrensausgang entsprechend wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Es sind keine Parteientsch�digungen zuzusprechen (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Kantonsgericht Freiburg, I. Verwaltungsgerichtshof, dem Staatssekretariat f�r Migration und dem Eidgen�ssischen Datenschutz- und �ffentlichkeitsbeauftragten schriftlich mitgeteilt.