Source: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/196886,0.html
Timestamp: 2019-08-25 03:34:04
Document Index: 194863085

Matched Legal Cases: ['Art. 33', 'Art. 4', 'Art. 12', 'Art. 4', 'Art. 33', 'Art. 4']

Ö-Recht Kopftuchdebatte
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Verfasst am: 20 Jul 2008 - 12:06:53 Titel: Ö-Recht Kopftuchdebatte
ich hab mal eine Frage bezüglich des Kopftuchfalls der ja bekannt sein müsste.Wir haben in der Vorlesung eine Grundrechtsprüfung gemacht und haben den Artikel 4GG geprüft ob eine Grundrechtsverletzung vorliegt. Warum prüfe ich da nur Artikel 4 und nicht 12 der die berufsfreiheit schützt??????
Verfasst am: 20 Jul 2008 - 12:31:38 Titel:
Das gehört zu den Grundrechtsbasics. Nachlesen: Grundrechtsadressaten, Beamte, Grundverhältnis
Verfasst am: 20 Jul 2008 - 12:33:33 Titel:
Ich bin aber auch überrascht, dass Art. 33 Abs. 3 GG nicht angesprochen wurde. Auch wenn die Entscheidungsschlacht im Art. 4 GG tobt.
Verfasst am: 20 Jul 2008 - 12:53:02 Titel:
ich bin leider kein jurist sondern wirtschaftswissenschaftler. Brauch nur ne kurze Antrwort,bitte.
Verfasst am: 20 Jul 2008 - 12:54:05 Titel:
Ich finde es sehr richtig, Kopftücher zumindest in der Schule und in allen Ämtern vollständig zu verbieten. Sinnvoll wäre es obendrein, diese in der kompletten Öffentlichkeit generell zu verbieten, denn sie sind nichts anderes als ein Besitzkennzeichen, welches Frauen als das Eigentum ihrer Männer auszeichnen und diese unterdrücken.
Frauen die sich dem unterwerfen kann ich einfach nicht verstehen. Ihre komplette Bewegungsfreiheit wird durch das Tragen eines Kopftuches derart eingeschränkt, dass es doch bald nicht mehr lebenswert ist. Man denke nur daran, wieviele moslemische Frauen man in einem Schwimmbad antrifft, bei 30°C im Schatten: Keine Einzige! Oder man überlege, wieviele moslemische Frauen einem vernünftigen Sprt nachgehen. Auch hier hält sich der Anteil bei einigen wenigen Prozent. Spitzensportlerinnen gibt es soweit ich weiß überhaupt keine. Stattdessen stehen sie den ganzen Tag in der Küche, werden dicker, selbst wenn sie sich gesund ernähren und es gibt kaum einen Ausgleich, da sogut wie keine Bewegung in ihren Ganzkörperteppichen möglich ist. Eine vernünftige Teilnahme am öffentlichen Leben ist kaum möglich und somit tritt eine homogene Gruppenbildung von moslemischen Hausfrauen ein, welche logischerweise zu einer Verdummung der unterdrückten Fau führt, denn ein Leben ohne Abwechslung in der Küche am Herd führt zwangsweise zu einer Verdummung und somit zu einer fehlerhaften Erziehung der Kinder. Was kann eine unterdrückte Frau ihren Kindern denn schon vernünftiges vermitteln, außer den Töchtern zu vermitteln dem Mann hörig zu sein, und dem Sohn zu vermitteln die Schwestern zu unterdrücken, was allerdings beschönigend ausgedrückt als Schutz bezeichnet wird, das ist es aber nicht.
Verfasst am: 20 Jul 2008 - 12:56:53 Titel:
@donmiguel321
Ein Beamter ist selbst Teil des Staates und kann sich somit grundsätzlich nicht auf Grundrechte berufen. Daher scheitert es bei Art. 12 GG bereits ganz zu Anfang. Gleichwohl ist der Weg zu Art. 4 GG nicht versperrt, weil die Regelung den Beamten auch in seinem Grundverhältnis, seiner persönlichen Rechtssphäre, betrifft. Er kann seine Religion (nicht seinen Beruf!) nicht so ausüben, wie er es gerne möchte.
Art. 33 III GG ist als besonderer Gleichheitssatz hier meiner Meinung nach letztlich an das bei Art. 4 GG gefundene Ergebnis gekoppelt. Verneint man einen Verstoß gegen die Religionsfreiheit, ist auch eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung fernliegend. Hier kommt anschaulich die Aufbauregel "Freiheitsrecht vor Gleichheitsrecht" zum Tragen.
Bitte richte sich nach dem Threadersteller und dem Forenbereich, indem du dich hier befindest. Eine solche unjuristische Diskussion ist hier nicht erwünscht und kann bei Bedarf in den entsprechenden Threads im Politikforum fortgesetzt werden.
Verfasst am: 20 Jul 2008 - 13:02:08 Titel:
Vielen Dank,das klingt natürlich einleuchtent, jedoch will die Lehrerin doch erst beamtet werden,sprich zum Zeitpunkt des Rechtsstreits ist sie doch noch garkein Teil des Staates oder???