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Timestamp: 2020-07-07 09:23:36
Document Index: 387894360

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 21', '§ 162', '§ 155', '§ 278', '§ 79', '§ 100', '§ 162', '§ 15', '§ 7', '§ 162', '§ 162', '§ 162', '§ 90', '§ 4', '§ 22', '§ 63', '§ 140', '§ 22', '§ 63', '§ 147', '§ 147', '§ 162', '§ 96', '§ 162', '§ 15', '§ 7', '§ 1', '§ 82', '§ 406', '§ 406', '§ 406', '§ 82', '§ 406', '§ 42', '§ 21', '§ 21', '§ 4', '§ 135', '§ 115', '§ 90', '§ 147', '§ 162', '§ 162', '§ 82', '§ 42', '§ 42', '§ 406', '§ 406', '§ 4', '§ 15', '§ 22', '§ 22', '§ 63', '§ 63', '§ 7', '§ 21']

04.02.2015 · IWW-Abrufnummer 143767
Finanzgericht Hamburg: Urteil vom 11.11.2014 – 6 K 206/11
1. Für ein Taxiunternehmen genügen nur die sog. Schichtzettel den sich aus der Einzelaufzeichnungspflicht ergebenden Mindestanforderungen.
2. Die Aufbewahrung der Schichtzettel als Einnahmeursprungsaufzeichnungen ist nur ausnahmsweise nicht erforderlich, wenn deren Inhalt unmittelbar nach Auszählung der Tageskasse in das in Form aneinandergereihter Tageskassenberichte geführte Kassenbuch übertragen wird.
3. Für die Schätzung der Besteuerungsgrundlagen bei einem Taxiunternehmen ist die Methode, die geschätzte Jahresfahrleistung mit einer empirisch begründbaren Größe "Umsatz (netto) pro gefahrenen km" zu multiplizieren, sachgerecht.
6 K 206/11
Urteil - Senat
Rechtskraft: NZB, Az.: X B 161/14
Die Beteiligten streiten über die Hinzuschätzungen von Gewinnen und Umsätzen aufgrund einer Betriebsprüfung für den Taxenbetrieb des Klägers.
1.	Der einzeln veranlagte Kläger betreibt seit ... als Einzelunternehmer ein Taxenunternehmen mit mehreren Fahrzeugen. Er erstellte für die Streitjahre die Buchführung für seinen Taxenbetrieb selbst und ermittelte seinen Gewinn gemäß § 4 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG). Für das Unternehmen des Klägers fuhren in den Streitjahren durchgehend sechs Taxen der Marke A, von denen der Kläger regelhaft eine Taxe selbst fuhr. Im Jahr 2004 entband die Behörde für Bau und Verkehr der Freien und Hansestadt Hamburg den Kläger antragsgemäß gemäß § 21 Abs. 4 des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) für drei Monate von der Verpflichtung zur Aufrechterhaltung des Taxenbetriebs mit der Taxe HH-XX 1. Das Unternehmen des Klägers war in den Streitjahren als Funktaxenunternehmen bei der B GmbH, Hamburg, angemeldet.
Der Kläger reichte mit seinen Steuererklärungen zur Einkommen-, Gewerbe- und Umsatzsteuer für die Jahre 2003 bis 2007 Einnahmenüberschussrechnungen ein, die folgende Betriebseinnahmen einschließlich Umsatzerlöse, Betriebsausgaben und Einnahmenüberschüsse auswiesen:
Betriebseinnahmen insgesamt	... €	... €	... €	... €	... €
Davon Umsatzerlöse	... €	... €	... €	... €	... €
Betriebsausgaben insgesamt	... €	... €	... €	... €	... €
davon Löhne und Gehälter	... €	... €	... €	... €	... €
Davon Kraftfahrzeugbetriebskosten	...