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Timestamp: 2017-10-19 23:55:06
Document Index: 194758714

Matched Legal Cases: ['§ 100', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 15', '§ 15', '§ 100', '§ 100', 'Art 1', 'Art 1', '§ 1', '§ 15', '§ 31', 'Art 19', '§ 44']

BSG - 21.03.2006, B 5 RJ 54/04 R - JuraForum.de
BSG – Aktenzeichen: B 5 RJ 54/04 R
Leitsatz: Hat der Rentenversicherungsträger die Feststellung von Versicherungszeiten abgelehnt, weil die Vertriebenenbehörde auf sein Ersuchen gemäß § 100 Abs 2 S 3 BVFG in der seit dem 1.1.1993 geltenden Fassung die Vertriebeneneigenschaft des Betroffenen verneint hat, ist die Feststellung der Vertriebenenbehörde im sozialgerichtlichen Verfahren auf ihre Rechtmäßigkeit zu prüfen (Abgrenzung zu BSG vom 23.6.1999 - B 5 RJ 44/98 R = SozR 3-5050 § 1 Nr 4).
Rechtsgebiete: BVFG, KfbG, FRG, SGB X, GG
Vorschriften: § 1 Abs 2 Nr 3 BVFG, § 1 Abs 3 BVFG, § 15 F: 1992-12-21 BVFG, § 15 Abs 5 S 1 BVFG F. 03.09.1971, § 100 Abs 1 BVFG F. 21.12.1992, § 100 Abs 2 S 3 BVFG F. 21.12.1992, § KfbG Art 1 Nr 15, § KfbG Art 1 Nr 40, § 1 Buchst a FRG, § 15 Abs 1 FRG, § 31 S 1 SGB X, § GG Art 19 Abs 4
Stichworte: Fremdrentenrecht - Vertriebeneneigenschaft - Überprüfung der Feststellung der Vertriebenenbehörde im sozialgerichtlichen Verfahren
Verfahrensgang: SG Karlsruhe S 15 RJ 4394/01 vom 27.06.2003
LSG Stuttgart L 11 RJ 3127/03 vom 25.11.2003
45 + A..cht =
BSG – Urteil, B 5 RJ 9/04 R vom 21.03.2006
1. Im Rahmen der Kraftfahrzeughilfe sind Ausstattungen dann behinderungsbedingt erforderlich, wenn sie für den Behinderten aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen objektiv unverzichtbar sind, um das Kfz führen zu können.
2. Kraftfahrzeughilfe für Zusatzausstattungen ist für solche Aussattungselemente zu gewähren, die nicht als Teil der Serienausstattung im Grundpreis des Fahrzeugmodells enthalten sind und daher mit zusätzlichem Aufwand angeschafft werden müssen.
3. Zur Ermessensausübung des Versicherungsträgers bei der Entscheidung über den Erstattungsbetrag für Zusatzausstattungen.
BSG – Urteil, B 5 RJ 51/04 R vom 21.03.2006
Die zum Rentenanspruch führende Wegeunfähigkeit wird nicht dadurch behoben, dass der Rentenversicherungsträger für den Fall der Arbeitsaufnahme einen Zuschuss nach der KfzHV für den Erwerb einer Fahrerlaubnis oder eines Kfz oder mögliche Beförderungsdienste in Aussicht stellt (teilweise Aufgabe BSG vom 19.11.1997 - 5 RJ 16/97 = SozR 3-2600 § 44 Nr 10).
BSG – Urteil, B 5 RJ 27/05 R vom 21.03.2006
Ein Versicherter hat keinen Anspruch auf Altersrente wegen Arbeitslosigkeit, wenn er vor Erreichen der Altersgrenze weder arbeitslos gemeldet war, noch sich in anderer Weise um eine erneute Beschäftigung bemüht hat; die fehlende Arbeitsbereitschaft (subjektive Verfügbarkeit) ist bei Versicherten nach Vollendung des 58. Lebensjahres nur dann rentenunschädlich, wenn sie gegenüber der Arbeitsverwaltung von ihrem Recht Gebrauch gemacht haben, ihre Arbeitsbereitschaft einzuschränken.
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