Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NVwZ-RR%202008,%20734
Timestamp: 2019-09-16 23:23:52
Document Index: 315964448

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 87', '§ 87', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 14', '§ 87', 'BGH', 'BGH', '§ 150', 'Art. 14', 'Art. 12', '§ 68', '§ 69', 'BGH']

Rechtsprechung: NVwZ-RR 2008, 734 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 18.06.2008
https://dejure.org/2008,3490
BGH, 19.06.2008 - III ZR 266/07 (https://dejure.org/2008,3490)
BGH, Entscheidung vom 19.06.2008 - III ZR 266/07 (https://dejure.org/2008,3490)
BGH, Entscheidung vom 19. Juni 2008 - III ZR 266/07 (https://dejure.org/2008,3490)
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Voraussetzungen des Entschädigungsanspruchs des Betreibers eines Telekommunikationsnetzes bei zum Rechtsverlust führender Einziehung und freihändiger Veräußerung eines Verkehrswegs; Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der jetzigen Fassung des § 87 Abs. 2 Bundesberggesetz ...
BBergG § 87 Abs. 2 Nr. 2
Anspruch eines Telekommunikationsdienstleisters auf Entschädigung für die Verlegung von Leitungen im Zuge des Tagebaus von Braunkohle
LG Cottbus, 25.11.2003 - 2 O 439/02
OLG Brandenburg, 02.10.2007 - 2 U 3/04
NVwZ-RR 2008, 734
Die im Wesentlichen auf die Behauptung der Verfassungswidrigkeit des Urteils vom 23. März 2006 gestützte Revision der Beschwerdeführerin wies der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 19. Juni 2008 (NVwZ-RR 2008, S. 734) zurück.
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshof (BGH vom 23.3.2006 BGHZ 167, 1; vom 19.6.2008 NVwZ-RR 2008, 734) sei das Leitungsrecht ein entschädigungsfähiges Recht.
Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus den von der Klägerin angeführten Entscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 23. März 2006 (BGHZ 167, 1) und 19. Juni 2008 (NVwZ-RR 2008, 734).
Selbst wenn man das telekommunikationsrechtliche Wegerecht dem Kreis der durch Art. 14 Abs. 1 GG geschützten öffentlich-rechtlichen Rechtspositionen zurechnet (…so in Bezug auf eine analoge Anwendung des § 87 Abs. 2 Nr. 2 BBergG: BGH, Urteile vom 23. März 2006 - III ZR 141/05 - BGHZ 167, 1 Rn. 13 ff. und vom 19. Juni 2008 - III ZR 266/07 - NVwZ-RR 2008, 734 Rn. 9 ff.; zweifelnd mit Blick auf die verfassungsrechtliche Anknüpfung: BVerfG, Beschluss vom 28. Juli 2010 - 1 BvR 2133/08 - NVwZ 2011, 159 ), stellt sich die durch § 150 Abs. 3 Satz 1 TKG 2004 bewirkte Überleitung alter Wegerechte in das neue Regelungssystem und die damit einhergehende Ausgestaltung des Bestandsschutzes nicht als eine Verletzung des Eigentumsgrundrechts, sondern als eine zulässige, insbesondere verhältnismäßige Inhalts- und Schrankenbestimmung im Sinne von Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG und deshalb auch als eine verfassungsgemäße Berufsausübungsregelung im Sinne von Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG dar.
Kosten der Verlegung von Telekommunikationsleitungen bei Straßenveränderung
19 bb) Das aus § 68 Abs. 1 und § 69 Abs. 1 TKG folgende Recht, Verkehrswege für öffentlichen Zwecken dienende Telekommunikationslinien unentgeltlich zu nutzen, ist ein zu entschädigendes Nutzungsrecht, sofern die zum Rechtsverlust führende Einziehung des Verkehrswegs nicht im Interesse des Wegebaulastträgers oder im Verkehrsinteresse eines anderen Vorhabenträgers liegt (vgl. BGH vom 23.3.2006 Az. III ZR 141/05; vom 19.6.2008 Az. III ZR 266/07).
Schadensausgleich; Schadensausgleichsleistung; Rechtsnachfolger des Rückzahlungspflichtigen; Rückforderung von Lastenausgleich wegen Schadensausgleich; Mithaftung für Rückzahlungspflicht; Übertragung ohne angemessene Gegenleistung; Kriegsschadenrente.; angemessene ...
Zuwendungsempfänger als Rechtsnachfolger des Rückzahlungspflichtigen; Empfänger der Schadensausgleichsleistung infolge Abtretung als Rechtsnachfolger des Rückzahlungspflichtigen; Schadensausgleichsleistung als den Schadensausgleich bewirkende und an den Rechtsnachfolger ...