Source: http://deponieonline.de/aktuell/aktuell2012.htm
Timestamp: 2018-04-22 08:45:39
Document Index: 164066772

Matched Legal Cases: ['§ 326', '§ 326', 'Art. 2', 'EuG', '§ 25', 'EuG']

2012 Aktuelles von DeponieOnline LandfillOnline www.deponie-stief.de
Aktuelles im Jahre 2012
Ausgewähltes aus Steinbruch und Sandgrube 01/2012
Auch hier: Aufregung über Bundespräsident Wulff.
... In seiner Laudatio bei der Verleihung des deutschen Umweltpreises 2011 "zitierte der Bundespräsident den amerikanischen Ökonomen William Nordhaus, der herausgefunden haben will, dass sieben Branchen volkswirtschaftlich gesehen mehr Werte vernichten, als sie schaffen, wenn man allein nur die Luftverschmutzung betrachtet. Nordhaus zählt unter anderem Kläranlagen, Müllverbrennungsanlagen, und Steinbrüche zu diesen ökonomischen "Schädlingen", diese nannte Wulff in seiner Rede zwar nicht explizit, zog aber den Straßenbau als konkretes Beispiel heran. Dass jemand der mit Staatskarosserie über Autobahnen und Landstraßen von einem Termin zum anderen jettet, eine ganze Branche an den Pranger stellt, die das erst möglich macht, passt nicht zusammen. ... "
Was William Nordhaus wirklich geschrieben hat, habe ich nicht gefunden: Vielleicht haben Sie mehr Erfolg:
https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/
wiki/William_Nordhaus
Biodiversität: Abbaustätten sind Hot-Spots der biologishen Vielfalt.
Und wen wundert es: "Steinbrüche bieten Raum für bedrohte Pflanzen und Tiere und tragen somit zur Sicherung der Artenvielfalt bei."
Lesen Sie hierzu auch: http://www.business-biodiversity.eu/default.asp?Termin=209&Menue=25
Rechtsfragen zu den Themen "Windenergieanlagen auf Deponien" und "Solaranlagen auf Deponien" werden behandelt im ABFALL NEWSLETTER der GGSC Partnerschaft von Rechtsanwälten > http://www.ggsc.de/newsletter/abfall/2012/1/news6.html und
http://www.ggsc.de/newsletter/abfall/2012/1/news5.html
Stellungnahme der DGAW zum KrWG
Im Zuge der Neuordnung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts und den anstehenden Verhandlungen im Vermittlungsausschuss hat sich erneut ein Arbeitskreis aus dem Vorstand der DGAW zusammengefunden und eine Stellungnahme zum Gesetz zur Neuordnung des KrWG erarbeitet.
Einsehen können Sie diese Stellungnahme auf unserer Homepage unter http://www.dgaw.de/files/uploaded/pressmessages/120116-dgaw-stellungnahme-zum-krwg_1327319471.pdf
Wird es ernst mit dem Deponierückbau? Jedenfalls wird immer noch geforscht.
r ³ ­ Innovative Technologien für Ressourceneffizienz ­ Strategische Metalle und Mineralien Informationspapier zum Forschungs- und Entwicklungsbedarf der gleichnamigen BMBF-Fördermaßnahme >mehr unter Deponie Rückbau
Ausgewähltes aus Müll und Abfall 01/2012
Deponien haben Zukunft (Editorial),
von Dr. Karl Biedermann > mehr unter Fachliteratur Deponie > Deponie 2012
Internationale Deponietechnik - Ein Bericht über das 13. Symposium "Internationale Waste Management an Landfill Symposium" in Sardinien 2011 - Teil 1,
von Prof. Dr. Gerhard Rettenberger > mehr unter Fachliteratur Deponie > Deponie 2012
Geokunststoffe in derDeponietechnik im Licht der neuen Deponieverordnung,
von Dr. Werner. Müller, Dr. Karl Biedermann, Dr. Bernd Engelmann, Andreas Wöhlecke > mehr unter Fachliteratur Deponie > Deponie 2012
Weiterentwicklung der Deponieverordnung,
von Dr. Karl Biedermann, Dr. Bernd Engelmann > mehr unter Fachliteratur Deponie > Deponie 2012
Verbesserung des Deponieverhaltens zur Stilllegung der Zentralen Mülldeponie Mechernich, von Dr. Kai-Uwe Heyer, Dr. Karsten Hupe, Pof. Dr. Rainer Stegmann, Michael Weber, Johannes Schumacher > mehr unter Fachliteratur Deponie > Deponie 2012
Der Pferdefuss: The study is available in German and English from 2.900,- euros plus VAT
Ausgewähltes aus WASTE management world Nov/Dec 2011
Rising from the waste to energy ashes
"Large quantities of metals and minerals remain from 70 million tonnes of waste incinerated each year. With commodities prices remaining high, exploring recycling opportunities of bottom ash are explored in the WtE Special opening article."
This article is on-line: Please visit http://www.waste-management-world.com
Biowaste: The new driver of Biofuels?
"In South Eastern U.S. the low price of electricity and poor grid interconnections mean that landfill gas to energy projects just aren't economic. But as one joint venture in Tennessee is demonstrating, that needn't mean the gas goes unhamessed. BenMessenger investigate a recently completeed landfill gas to grid upgrading project."
"Kampf um die Wertstofftonne" in der FAZ vom Freitag, dem 20.01.2012
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/muellwirtschaft-kampf-um-die-wertstofftonne-11614917.html
Beitrag ist nicht so einseitig, wie die Stellungnahmen des VKU und des BDE . Mal sehen, wie sich der Gesetzgeber in dem anstehenden Kreislaufwirtschaftsgesetz entscheidet.
Kurth: "Rückschritt für den Recyclingstandort Deutschland"
BDE kritisiert Versuch des Bundesrates die gewerbliche Sammlung weiter einzuschränken.
(Kurzmitteilung in Müll und Abfall 01/2012 Seite 48. Siehe aber auch http:// www.bde-berlin.de
Kreislaufwirtschaftsgesetz: Vermittlungsverfahren als Chance begreifen
(Kurzmitteilung in Müll und Abfall 01/2012 Seite 48. Siehe aber auch http://www.bdsv.de
Auch TechDirect sendet die besten Wünsche für 2012:
Na so etwas: Das Gesetz zur Neuordnung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts vom 24. Februar 2012 mit dem Artikel 1, dem Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen (Kreislaufwirtschaftsgesetz – KrWG) ist jetzt auch über den BMU zu finden unter:
http://www.bmu.de/abfallwirtschaft/abfallpolitik/
kreislaufwirtschaft/doc/47201.php natürlich nur als Lesefassung (die Bundesgesetzblätter sollen ja schließlich verkauft werden).
Und hier findet man auch das dazugehörige Eckpunktepapier (leider nicht als pdf)
Das Zulassungsverfahren für Geokunststoffe im Deponiebau,
von Dr. Müller, Dr. Biedermann, Dr. Engelmann, A. Wöhlecke. In: Müll und Abfall 2012/Heft 2 > mehr
Konsolidierte Fassung des KrWG zusammengestellt von [Gaßner, Groth, Siederer GGSC & Coll.] die um eine Chronologie des Gesetzgebungsverfahrens mit weiterführenden Links zu allen wesentlichen Dokumenten ergänzt ist.
Am 09. und 10. Februar 2012 haben Bundestag und Bundesrat das „Gesetz zur Neuordnung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts“ beschlossen. Schon bevor das Gesetz in ein paar Wochen im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wird, haben wir [GGSC] für Sie eine konsolidierte Fassung zusammengestellt und um eine Chronologie des Gesetzgebungsverfahrens mit weiterführenden Links zu allen wesentlichen Dokumenten ergänzt. Weiteres lesen Sie bitte in unserem [GGSC] Infobrief:
http://www.ggsc.de/service/downloads/487_KrWG_Konsolidierte__Fassung__GGSC_kl.pdf
Schadgase in und aus Deponien - Wer weiß noch, dass das schon 1975 bekannt war?
Entgasung von Abfalldeponien - Schadgase verlieren ihre Gefährlichkeit,
von H. Pierau in Zeitschrift Kommunalwirtschaft Heft 4/1975
Es ist wirklich spannend zu lesen. Leider waren Pierau damals die Begriffe "Treibhauseffekt" oder "Methan als Klimakiller" nicht eingefallen. Aber wenn, dann wäre er ausgelacht worden, so wie er ausgelacht worden ist als er Deponiegas als "Schadgas" problematisiert hat und dann auch noch die "energetischen Nutzung" empfohlen hat. > mehr und auch zur pdf-Datei
Vermittlungsausschuss stimmt dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz zu - Röttgen: Aus Abfall wird Wertstoff - Großer Erfolg für Wirtschaft, Kommunen und Bürger -
Pressemitteilung BMU Nr. 011/12 Berlin, 09.02.2012
http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/48330.php
Der VKU und andere "Kommunale" freuen sich:
Lesen Sie auch die Pressemitteilung des VKU
http://www.vku.de/service-navigation/presse/pressemitteilungen/liste-pressemitteilung/gemeinsame-pressemitteilung-20120209.html
BDE: Neues Kreislaufwirtschaftsgesetz Enttäuschung für den Umweltwirtschaftsstandort Deutschland
09.02.2012 – Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat sich am gestrigen Abend auf letzte Änderungen am Entwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes verständigt. Damit ist von einer endgültigen Verabschiedung und zeitnahen Inkraftsetzung des Gesetzes auszugehen.
Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. wertet die im Vermittlungsausschuss beschlossenen finalen Änderungen am Gesetzestext lediglich als kosmetische Korrekturen, die die falschen Weichenstellungen des Gesetzes nicht mehr verändern. http://www.bde-berlin.org/?p=6129#more-6129
LEXXION-Verlag kündigt an:
Kommentar zum Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) 2012 Schink/Versteyl (Hrsg.)
ISBN: 978-3-86965-188-0 ET: ca. Mai 2012 ca. € 89,-
Ausgewähltes aus AbfallR 1/2012
DK 0-Deponie oder Verfüllung? Rechtliche Rahmenbedingungen für die Ablagerung mineralischer Abfälle, von Dr. Peter Kersandt
Produkthaftung beim Einsatz von Sekundärrohstoffen,
von Prof. Dr. Graf von Westphalen
Für alle, die etwas über die Altlastensanierung in den USA wissen wollen:
Ausgewählte Beiträge von der Recycling- und Rohstoffkonferenz vom 26. bis 27. März 2012 in Berlin, veröffentlicht in Recycling und Rohstoffe Bd. 5. Karl J. Thomé-Kozmiensky, Daniel Goldmann.– Neuruppin: TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky, 2012 ISBN 978-3-935317-82-5 (Bestellungen über http://www.vivis.de)
von Heinz-Ulrich Bertram, als pdf verfügbar mit freundlicher Genehmigung von Prof. Thomé-Kozmiensky
von Gerhard Rettenberger als pdf verfügbar mit freundlicher Genehmigung von Prof. Thomé-Kozmiensky
Sortierung von abgelagerten Abfällen,
von Thomas Pretz und Andrea Garth als pdf verfügbar mit freundlicher Genehmigung von Prof. Thomé-Kozmiensky
Landfill Mining – ein Beitrag der Abfallwirtschaft für die Ressourcensicherung–,
von Klaus Fricke, Kai Münnich, Christof Heußner, Burkart Schulte und Sebastian Wanka als pdf verfügbar mit freundlicher Genehmigung von Prof. Thomé-Kozmiensky
Bundeseinheitliche Qualitätsstandards (BQS):
BQS 1-0 „Technische Maßnahmen betreffend die geologische Barriere“ vom 19.12.2011
BQS 3-2 „Mineralische Entwässerungsschichten in Basisabdichtungssystemen aus nicht natürlichen Baustoffen“ vom 19.12.2011
BQS 4-1 „Trag- und Ausgleichsschichten“ vom 13.12.2011
BQS 6-2 „Mineralische Entwässerungsschichten in Oberflächenabdichtungssystemen aus nicht natürlichen Baustoffen“ vom 19.12.2011
BQS 7-2 „Wasserhaushaltsschichten in Deponieoberflächenabdichtungssystemen“ vom 20.10.2011
BQS 7-3 „Methanoxidationsschichten in Deponieoberflächenabdichtungssystemen“ vom 20.10.2011
BQS 7-4a „Technische Funktionsschichten – Photovoltaik auf Deponien“ vom 19.12.2011
Abgesehen von den BQS für Deponieabdichtungen mit Asphalt, liegen BQS für alle Komponenten der Deponieabdichtungssysteme vor.
Eignungsbeurteilungen:
Bentonitmatte Bentomat GDA der Firma BECO vom 13.12.2011 (Fortschreibung Anhang 1 - Qualitätsmanagements)
Trisoplast der Firma G² vom 23.12.2011 (Änderung des Vetriebspartners in Firma G²)
Geschäftsordnung der LAGA Ad-hoc-AG „Deponietechnik“ vom 13.12.2011
Die Leipziger Deponiefachtagungen jetzt auch im Internet
Unter http://www.leipziger-deponiefachtagungen.de stehen Ihnen jetzt alle Vorträge als pdf-Dateien zur Verfügung
und außerdem die Ergebnisse des Expertengesprächs "Wasserhaushaltsschichten im Deponiebau", Potsdam 25. November 2009. Veranstalter Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Abteilung Technischer Umweltschutz
von Antonia Bernhard, Manfred Domenig, Hubert Reisinger, Birgit Walter, Thomas Weißenbach- Veröffentlichung des Umweltbundesamtes AT (Österreich) im Auftrag des Lebensministeriums > mehr zu der interessanten 99 Seiten umfassenden Publikation (als pdf-verfügbar)
Die neuste Ausgabe der AH BoGwS-aktuell (15/2012) - aktuell 15
> mehr unter Sanierung > Sanierung Aktuell
Deponierückbau / Landfill Mining
Wenn Sie wissen wollen was das BMBF zum Thema forschen lässt, und nicht lange suchen wollen, dann gehen Sie zu http://www.bmbf.de/de/suche.php?q=r3&x=0&y=0 und suchen dort nach dem Dokument mit dem einprägsamen Namen " Microsoft Word - 101210_BMBF_r3.doc ", das aber eine pdf-Datei ist, mit dem Titel "r ³ – Innovative Technologien für Ressourceneffizienz– Strategische Metalle und Mineralien Informationspapier zum Forschungs- und Entwicklungsbedarf der gleichnamigen
BMBF-Fördermaßnahme". Der einprägsame Name stammt aus den Eintragungen in den Dokumenteneigenschaften der pdf-Datei, die natürlich kennwortgeschützt ist. Man kann also keine einzelnen Seiten entnehmen, aber immerhin einzelne Seiten drucken. Ab Seite 63 finden Sie dann auch was hier interessiert: "2.2.b Gewinnung von Wertstoffen aus dem Rückbau von Altdeponien und Hüttenhalden sowie aus Verbrennungsrückständen"
Neues über Solaranlagen auf Deponien im Entsorga-Magazin 3/2012
> mehr siehe Fachliteratur > Deponie > Deponie 2012
Der bvse beklagt, dass Überkapazitäten bei Müllverbrennungsanlagen (MVA) und EBS-Kraftwerken den Markt für die Herstellung hochwertiger Sekundärbrennstoffe belasten. > EUWID12.2012 vom 20/03/2012 S. 4 [Frage: was genau ist eigentlich Marktwirtschaft?]
Ideen muss man haben - wie z. B. die Briten:
Cutting Carbon Emissions with Coal Ash. Erst Asche aus Kohlekraftwerken mit Kalk mischen und als Oberflächenabdichtung verwenden, und dann auch noch Deponiegas fassen und verwerten. > mehr
Ausgewähltes aus Müll und Abfall 2012 Heft 4
Internationale Deponietechnik - ein Bericht über das 13. Symposium "International Waste Management and Landfill Symposium" in Sardinien 2011 - Teil 2, von Gerhard Rettenberger > mehr
Langzeituntersuchungen zum Einsatz von Rekultivierungs-/ Methanoxidationsschichten auf Hausmülldeponien, von Marion Martienssen und Rolf Schulze > mehr
Nachhaltiges Materialmanagement und Politik,
von Peter Börkey (Senior Policy Nalyst bei der OECD) [Interessant zu lesen - schwer zu verstehen, weil (mir) Schlussfolgerungen nicht einleuchten.]
Alte und neue Herausforderungen der internationalen Abfallwirtschaft,
[sehr allgemein gehalten - aber mal wieder ein neuer Abfall entdeckt: der Nanoabfall. Vermutete Probleme bei der (natürlich) Abfallverbrennung, der Abwasser- und Klärschlammentsorgung und beim Recycling. Werden Deponien zur Senke für Nanoabfall?]
Nachnutzungskonzepte für Deponien – Vereinbarkeit mit den Anforderungen der Deponieverordnung, insbesondere an Rekultivierungschichten, von Thomas Egloffstein und Gerd Burkhardt, ICP-Ing.-ges. Karlsruhe. Vortrag bei der 8. Leipziger Deponiefachtagung (http://www.leipziger-deponiefachtagungen.de) und Zeitgemäße Deponietechnik 2012. > mehr
[Handlungshilfen Baden-Würtemberg zur praktischen Umsetzung des Deponierechts], von K. Nagel und M. Schmerbeck. In Stuttgarter Berichte zur Abfallwirtschaft, März 2012, band 104: Zeitgemäße Deponietechnik 2012. > mehr
Ausgewähltes aus UmweltMagazin Juni 2012
Weniger Treibhausgase mit weniger Atomenergie, in "Aus dem Umweltbundesamt"
in UmweltMagazin Juni 2012 [Man wird alt wie 'ne Kuh und lernt immer noch dazu: Wussten Sie dass durch AKWs Treibhausgase erzeugt werden?]
Aber auch interessant: "Die Methanemissionen sind gegenüber dem Vorjahr [nur] um 3,5 % gesunken. Dies hängt hauptsächlich mit dem Rückgang der Abfalldeponierung zusammen, da die dort enthaltenen organischen Bestandteile eine Hauptquelle der Methanemissionen bildet." [Frage: Seit 2005, seit 7 jahren! ist die Ablagerung biologisch abbaubarer Abfälle auf Deponien verboten. Warum ist der Rückgang eigentlich nicht größer? Wird Methan aus Altdeponien immer noch unzureichend gefaßt? Oder kommt zuviel Methan aus Deponien auf denen MBA-Reste abgelagert werden? Oder kommt es aus undichten Biogasanlagen? Biogas ist nämlich auch Methan, was aber nur ungern zugegeben wird.
Es ist vollbracht: Das neue Abfallrecht tritt in Kraft, von Volker Hoffmann
"Weitere Regelungen und Fazit: ... Abschließend bleibt festzuhalten, dass das KrWG sicherlich keine Revolution im deutschen Abfallrecht darstellt und die bisherigen Grundstrukturen inhaltlich im Großen und Ganzen erhalten geblieben sind. Bereits seit langem bestehende Streitpunkte wurden durch das KrWG nicht gelöst, sondern lediglich auf den Vollzug und die weitere Umsetzung durch Rechtsverordnungen verlagert. Das Recycling wurde nicht wirklich verstärkt. Erhebliche Zweifel bestehen auch an der Europarechtskonformität des Gesetzes. Diesbezüglich gilt es die weiteren Entwicklungen genau zu beobachten."
Ausgewähltes aus AbfallR (www.lexxion.de) Heft 3 /2012
Editorial von Dr. Martin Dieckmann
Anm.: Dieckmann kann wenig Positives über das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz schreiben: "Allerdings wird man das Ergebnis der Novelle .... kaum als Quantensprung in Richtung auf eine echte Kreislaufwirtschaft betrachten können." ..."Soweit das KrWG zur Umsetzung der Abfallrahmenrichtline dient, erscheinen die neuen Regelungen eher halbherzig ... ." "Vor allem aber wurde das gesetzgeberiche Ziel verfehlt, mehr Rechtsklarheit und Anwendungssicherheit zu erreichen." ... "Kurz: die Novelle des Abfallrchts wird uns auch nach dem Inkrafttreten des KrWG am 1.6.2012 vermutlich noch lange beschäftigen."
Von der Abfallbeseitigung zur Kreislaufwirtschaft - 40 Jahre Abfallrecht in Deutschland, von Dr. Gottfried Jung
Anm.: Viel Lob für den Gesetzgeber [vor dem Inkrafttreten des Kreislaufwirtschaftsgesetzes]. Aber auch etwas Kritisches: "Allerdings weckt der Begriff "Kreislaufwirtschaftsgesetz mehr Erwartungen, als das Gesetz erfüllen kann." ... "So wächst die Zahl abfallrechtlicher Regelungen immer weiter, aber dieses Wachstum steht im Widerspruch zu dem grundsätzlichen politischen Ziel, die Zahl der Gesetze zu reduzieren und bürokratische Abfläufe zu vereinfachen."
Vollzugshilfen zur Einstufung von Bodenmaterial - zum Beitrag von Nisepeanu/Scheier, "Wie gefährlich sind Bauschutt und Bodenmaterial?", AbfallR2012, S. 66 ff. [Heft 2], von Dr. Olaf Kropp
Anm.: Als Nichtjuristen sträuben sich einem die Haare, was alles juristisch geregelt ist, ja geregelt werden muss, weil "Verwertung" Vorrang vor der "Beseitigung" auf Deponien hat, und es außerdem auch noch mehrere Deponieklassen gibt. Zur Rechtfertigung des Gesetzgebers kann nur angeführt werden, dass er (wahrscheinlich berechtigt) panische Angst hat, vom Abfallbesitzer gemeinsamt mit den Gutachtern für die Abfallbeschaffenheit beschi..en zu werden.
Ausgewähltes aus AbfallR 2012 / Heft 2 (www.lexxion.de)
Im Editorial lobt Dr. Frank Petersen (natürlich) das neue KrWG.
Der Begriff der "nicht unerheblichen Menge" in § 326 Abs. 2 Nr. 1 StGB, von Dr. Olaf Kropp
"V. Fazit: Das am 14.12.2011 in kraft getretene Strafrechtsänderungsgesetz zur Umsetzung der Richtline des Europäischen Parlaments und des Rates über den strafrechtlichen Schutz der Umwelt hat die Strafbarkeit im Bereich der illegalen grenzüberschreitenden Abfallverbringung ganz wesentlich verschärft: § 326 Abs. 2 Nr. 1 StGB sellt nunmehr die illegale Verbringung im Sinne von Art. 2 Nr. 35 der Verordnung (EG) Nr. 1013/2006 [über die Verbringung von Abfällen] unter Strafe, sofern sie sich auf eine nicht unerhebliche Abfallmenge bezieht. " ... "Dabei ist ungeklärt, was eine nicht unerhebliche Abfallmente ist. Diese Frage ist aber ganz entscheidend für die formale und Praktische Zusammenarbeit zwischen den Kontrollbehörden, den zuständigen Abfallbehörden, den für die Verfolgung von ordnungswiedrigkeitenzuständigen Verwaltungsbehörden und den Strafverfolgungsbehörden."
Wie gefährlich sind Bauschutt und Bodenmaterial? - Zugleich ein Beitrag zur Auslegung und Anwendung der Abfallverzeichnisverordnung, von Dr. Peter Nisipeanu und Michael Scheier
*Die Autoren sind Mitglieder des DWA-Fachausschusses "Rechtsfragen zur Kreislaufwirtschaft und Bodenschutz" (RE 4), deren Vorsitz Herr M. Scheier innehat.
"Der Beitrag befasst sich mit dem Vollzug der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV), beispielhaft im Hinblick auf die Klassifizierung von Bauschutt und Bodenmaterial. Er untersucht insbesondere einen Erlass des Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz bezüglich der Abgrenzung von Bodenmaterial und Bauschutt mit und ohne schädliche Verunreinigungen nach der AVV im Hinblick auf seine Übereinstimmung mit dem Bundesrecht."
"IV. Fazit: Der niedersächsische Erlass 36-62810/100/4 wird deshalb für bundesrechtswidrig gehalten." !!!!
[siehe dazu auch einen Beitrag von Dr. O. Kropp in AbfallR 2012/ Heft 3]
Die Wiedernutzbarmachung von Kalihalden durch Abfälle, von Prof. Dr. Walter Frenz
[Rechtsgutachten für das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, abgeschlossen im September 2011)
"Die Wiedernutzbarmachung von Kalihalden durch Abfälle ist durch einige jüngere Urteile ins Blickfeld geraten. Von grundlegender Bedeutung ist immer noch das zweite Tongrubenurteil des BVerwG. Hinzu kommen Urteile des EuGH und von Verwaltungsgerichten. Vor diesem Hintergrund wird untersucht, inwieweit landesrechtliche Vorgaben anzupassen sind. Neben abfallrechtlichen und bodenrechtlichen Fragen werden das Wasserrecht und der Bestandsschutz ausführlich behandelt."
Unter VI. Ergebnisse werden Ergebnisse des Gutachtens für das 1. Abfallrecht, 2. Bodenschutzrecht, 3. Wasserrecht, 4. Bestandschutz zusammengefasst. Lesen Sie selbst" Mir ist eine Zusammenfassung leider nicht möglich. Es scheint aber so zu sein, dass bei Kalihalden etwas möglich ist, was bei Abfalldeponien nicht möglich ist.
Kein Witz: Filming Landfill in LA
by Mark W. Cadwallader in WASTE management world March-April 2012
Statt der in den USA offenbar immer noch üblichen täglichen Abdeckung der Betriebsflächen von Deponien mit Bodenmaterialien ist jemand auf die Idee gekommen, einen abbaubaren Kunststofffilm auf aufzusprühen, der am Wegfliegen durch irgendein Ballastmaterial gehindert wird. Aus "Evaluation and Conclusion":
Degradable plastic film with an effective coverage method has met these functions - giving excellent barriere performance at the surface cover location but degrading within the landfill."
MV-Schlacke - vom Abfall zum Produkt in einer Sekunde?, von Joachim Greinert > mehr
Ausgewählte Vorträge beim 14. Infoseminar des Anwaltsbüros [Gaßner, Groth, Siederer Coll.] Vorträge stehen online zur Verfügung unter
Windkraft und Photovoltaik auf Deponien, von Annette Sander > mehr
Deponien und Deponienachsorge, Achim Willand > mehr
Beiträge der Abfallwirtschaft zur Energiewende, Martin Faulstich > mehr
Interessantes in Müll und Abfall Heft 07/2012
BAW (Biologisch Abbaubare Werkstoffe) und Bioabfall - Schnitt, Klappe die Unendliche, von Prof. Klaus Fricke (Editorial)
"Es ist festzuhalten, dass es auf die Sichtweise, den gewünschten Nutzen und die jeweiligen technischen Rahmenbedingungen ankommt, ob der Einsatz von BAW-Produkten zielführend ist oder nicht."
Qualitätsssicherung der Analytik von MBA-Austrag durch Laborvergleiche und Ringversuche, von Dr. Ketel Ketelsen u. a.
Viel Kritik am Kreislaufwirtschaftsgesetz
Deutsche Umweltverbände stellen Kreislaufwirtschaftsgesetz in Frage - EU-Umweltkommissar Potocnik soll deutscher Regierung stoffliche Verwertung "erklären", Kurzbericht von EUROPATICKER-Verlag GmbH
"Fünf deutsche Umweltverbände sind der Überzeugung, dass das zum 01. Juni 2012 in Kraft getretene Kreislaufwirtschaftsgesetz nicht den Vorgaben der Abfallhierachie aus Artikel 4, Absatz 1 und 2 der Abfallrahmenrichtlinie (2008/98/EG) entspricht. ... Wir bitten Sie aus diesen Gründen, so heißt es abschließend, die mangelhafte Umsetzung der Abfallrahmenrichtlinie durch das deutsche Kreislaufwirtschaftsgesetz nicht zu akzeptieren und durch entsprechende Maßnahmen notwendige Änderungen bei der Bundesrepublik Deutschland zu erwirken."
Thomas Fischer, Dipl. Umweltwissenschaftler, Projektmanager Kreislaufwirtschaft,
Deutsche Umwelthilfe e.V., Bundesgeschäftsstelle Berlin,
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Telefon: +49 30 2400867 43, Telefax: +49 30 2400867 19, Mobil: +49 151 18256692, E-Mail: fischer@duh.de ,www.duh.de
BDSV und VDM erheben Beschwerde gegen das neue Kreislaufwirtsschaftsgesetz
"Nach Überzeugung des BDSV und des VDM verstößt die Ausgestaltung der "gewerblichen Sammlung" im neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz, insbesondere was kleingewerbliche Sammlungen von Schrott betrifft, gegen europäisches Recht. Die beiden Verbände haben deshalb bei der EU-Kommission in Brüssel Beschwerde mit dem Ziel eingelegt, dass Deutschland das am 1. Juni 2012 in Kraft tretende Gesetz in den entsprechenden Punkten ändern muss." (Kurzbericht) > mehr bei http://www.bdsv.de Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV)
Kreislaufwirtschaftsgesetz: Stillstand statt Fortschritt - Rahmenbedingungen für mehr Recycling, Ressourcenschonung und Klimaschutz werden verschlechtert
"... "Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz ist kein Fortschritt. Es erschwert privaten Recyclingunternehmen neue Wertstoffsammluingen durchzuführen und stärkt so die Marktposition der kommunalen Entsorgungsunternehmen auf Kosten der Rohstoffgewinnung und des Recyclings." ... (Nachrichten aus der Industrie) > mehr vielleicht beim bvse - Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e. V. www.bvse.de
Wieder einmal die Folgen nicht bedacht! TASI Anforderungen an Deponien gefährden den Roten Milan und damit die Energiewende
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Rhein-Main) vom 11.06.2012:
Rotmilaneauf dem Rückzug - Zu wenig Müll, zu viele Windräder (gefunden unter http://m.faz.net/aktuell/rhein-main/rotmilane-auf-dem-rueckzug-zu-wenig-muell-zu-viele-winraeder-11781748.html )
"Rotmilane pendeln zwischen Mittel- und Südwesteuropa. Ihre Jungen ziehen viele von ihnen in Hessen auf. Aber die Greife mit dem gegabelten Schwanz kämpfen mit wachsenden Problemen. ....
Groß wie ein Bussard
Die Zahl der etwa bussardgroßen Greifvögel mit dem gegabelten rostroten Schwanz geht aber nach Erkenntnissen von Vogelexperten seit Jahren zurück. Den Greifvögeln fehlen die Mülldeponien als Nahrungsquellen, sie geraten oft in rotierende Windräder, und in den Überwinterungsgebieten in Südfrankreich und Spanien lauern Giftköder und Fallen.
Auffällig sei der Rückgang der Rotmilane seit 2005, sagt Klaus Richarz, Leiter der
Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland in Frankfurt. Seit dem Zeitpunkt darf in Deutschland kein Hausmüll mehr unbehandelt auf die Deponie. Früher holten sich die Vögel auf den offenen Müllplätzen einen großen Teil ihrer Nahrung, denn Milane sind Aasfresser, sie jagen aber auch Ratten.
Lebensgefährlich für die Milane sind Windräder. Untersuchungen in Brandenburg hätten ergeben, dass bis zu fünf Prozent der Rotmilane in die Rotoren geraten und sterben, sagt Richarz. Eine Ursache könne sein, dass die Flächen unter den Anlagen regelmäßig gemäht und die Vegetation kurz gehalten wird - die Jagd nach Beute sei deshalb dort leichter als auf Feldern mit hohen Pflanzen, heißt es im Artenhilfskonzept der Vogelschutzwarte für
den Rotmilan. Richarz plädiert für Rücksicht bei der Planung der Windanlagen. „Die
Ampel für den Rotmilan steht auf Gelb.“„Es wird immer ein Kompromiss bleiben“
Die Naturschützer wollen sich aber nicht vor den Karren der Windkraftgegner spannen
lassen. „Das muss genau abgewogen werden, und es wird immer ein Kompromiss bleiben“, sagt HGON-Expertin Andrea Menzenbach. Todesopfer an den Anlagen seien nie ganz auszuschließen.
Hessen: Vollzugshandbuch der Abfallwirtschaft
AH Anlagenüberwachung Nr. 1 Abfallablagerungsverordnung – AbfAblV –,
AH Anlagenüberwachung Nr. 2 Stilllegung von Deponien und
AH KrW-/AbfG Nr. 5 (Weiter-)Betrieb von Deponien
aus dem Vollzugshandbuch der Abfallwirtschaft verlieren damit ihre Gültigkeit.
Diese Arbeitshilfen werden jedoch weiterhin in elektronischer Form zugänglich bleiben, da sie einerseits für das Verständnis der Entwicklungen im Bereich der Deponietechnik von Bedeutung sind. Andererseits gibt es auch eine Reihe von Deponien oder Deponieabschnitten, die auf Grundlage der §§ 25 und 26 der DepV über bestandskräftige Regelungen der Deponiezulassung weitergeführt werden, die im alten Deponierecht verwurzelt sind und Deponien die nicht der Deponieverordnung unterliegen.
Hessische Arbeitshilfen zum Thema Deponietechnik findet man unter
http://www.hmuelv.hessen.de/irj/HMULV_Internet?cid=f7837a69f90a1640cd66e2ed6990a4af
Zulassung_Anzeigeverfahren (PDF, 141 KB)
Arbeitshilfe_Deponien (PDF, 812 KB) (Arbeitshilfe KrW-/AbfG Nr. 6 Deponien.)
Arbeitshilfe_Deponieweiterbetrieb (ZIP, 599 KB, 8 PDF-Dokumente)
Arbeitshilfe_Deponiestilllegung (ZIP, 799 KB, 13 PDF-Dokumente)
Arbeitshilfe_Abfallablagerungsverordnung (ZIP, 159 KB, 4 PDF-Dokumente)
Talking Trash - Industry Debate. What Role Can Landfill Bans Play in Sustainable Waste Management, in WASTE management world, May-June 2012 p. 47-49. Article leider nicht online bei www.waste-management-world.com
Hier können Sie lernen, was Lobbyarbeit ist:
Marta Gurin, the scientific and technical officer at the confederation of European Waste-To Energy Plants (CEWEP), Brussels ist natürlich für die Deponieabgabe, weil sie das Klima durch Abfallverbrennung retten will.
Mike van Acoleyen, senior project leader of policy studies at ARCADIS, Belgium ist auch für das Deponieverbot (unbehandelter Siedlungsabfälle) oder für eine Deponiesteuer, weist aber daraufhin, das Abfallexporte dann auch international verboten sein müssten.
Garth Lamb, with Hyder Consulting's Waste & Resource Management Team based in Sydney, Australia meint, dass Deponieabgaben nicht das Allheilmittel sind, um hohe Recyclingraten zu erreichen, wie er am Beispiel von South Astralia zeigt.
Michael Virga, Executive Director of the US Composting Council
ist natürlich für ein Deponieverbot für organische Abfälle, die am besten als Kompost verwendet werden sollten.
Das Kreislaufwirtschaftsgesetz der große Wurf? Am besten Sie lesen AbfallR 4/2012
Wenn Sie das Editorial lesen, werden Ihnen Zweifel Kommen:
"In seinem Beitrag analysiert Martin Beckmann kritisch, ob das Kreislaufwirtschaftsgesetz diese Ziele erreichen kann. Sein Ergebnis ist negativ: ... "
Unter Hinweis auf den Beitrag von Gottfried Jung in AbfallR 3/2012 heißt es: " Und zur jüngsten Rechtsentwicklung hat Gottfried Jung kritisch angemerkt, das unendliche Wachstum der abfallrechtlichen Regelungen widerspreche der grundsätzlichen politischen Zielsetzung, die Zahl der Gesetze zu reduzieren und bürokratische Abläufe zu vereinfachen. Nach wie vor - und vor allem im Bereich der Umweltpolitik - gilt der alte Grundsatz, dass das, was gut gemeint ist, oft das Gegenteil von gut ist."
Unter Bezug auf & 17 Abs. 3 KrWG über die (Un-)Zulässigkeit gewerblicher Sammlungen heißt es: "Durch eine wahrhalft kafkeske Endlosschleife von einfachen und "herausgehobenen" (Frenz) Vermutungsregeln wird eine berufsgrundrechtlich geschützte Tätigkeit in die Illegalität hineindefiniert: ...
"Thärichen hingegen kommt mit einer komplexen unionsrechtlichen Analyse der EuGH-Rechtssprechung zum Ergebnis, dass alles in Ordnung ist." Kein Wunder, Thärichen ist Geschäftsführer des VKU.
Weidemann ist jedenfalls der Ansicht: "Rechtstreitigkeiten sind vorprogrammiert."
Wollen Sie sich über Altlastensanierung in den USA Informieren? Dann lesen Sie: TechDirect! August 2012. http://clu-in.org/techdirect .
100 cm dicke Tonschicht = Geologische Barriere?
Lesen (oder blättern) Sie im Buch "Hydrogeologie - Einführung in die Allgemeine und Angewandte Hydrogeologie" von Bernward Hölting und Wilhelm G. Coldewey, 8. Auflage, Verlag Springer Spektrum, und Sie werden erkennen, dass die Anforderungen an die geologische Barriere von Deponien in der Deponieverordnung 2009 (siehe Anhang 1 Abs 1.2) gut gemeint sein könnten.
Die zugelassene Ausnahmeregelung in Anhang 1, Abs. 1.2 Satz 4, dass bei einer Deponie, die über keine (natürliche) geologische Barriere verfügt, durch technischen Maßnahmen (z.B. eine mineralische Schicht >= 1 m) eine künstliche geologische Barriere geschaffen werden kann, macht deutlich, dass man es sich bei der Standortsuche für neue Deponien einfach machen kann.
Wo bleiben die Protestdemos der Geologen und Hydrogeologen gegen diese Irreführung?
Kann Klimaänderung aufgehalten und unsere Umwelt gerettet werden? Vielleicht - wenn wir die Biokohle nicht aus dem Blick verlieren
Biokohle im Blick - Herstellung, Einsatz und Bewertung.
Second INTERREG NSR Biochar Conference, Tagungsband vom 73. Symposium des ANS e. V. am 19./20. Sept. 2012, verlegt durch ORBIT e. V. 2012. ISBN 3-935974-54-X
Zum Thema "Biokohle" oder auch "Pflanzenkohle" lese man auch
Müll und Abfall 09/2012
Pflanzenkohle - neues Werkzeug des Stoffstrommanagements? von Claudia Kammann
Das Editorial kann man auch nachlesen unter http://www.muellundabfall.de/inhalt.html
Erfassung von Bioafällen in europäischen Nachbarländern, von Marco Ricci-Jürgensen et. al.
Biokohle: Erzeugung und technische Einsatzmöglichkeiten, von Prof. Dr. Quicker und Marc Schulten
Wissenschaftlich-techniche Grundlagen der Hydrothermalen Carbonisierung organischer Abfälle, von Pr. Dr. Ramke et. al.
- Zur finanziellen Nachhaltigkeit fortschrittliche Abfallwirtschaftssysteme in Entwicklungs-, Schwellen- und Transformationsländern, von Wolfgang Pfaff-Simoneit, Dr. Abdallah, Nassour, Prof. Dr. Michael Nelles
Außerdem in Müll und Abfall 09/2012
Ressourcenschonung am Beispiel der Elektro- und Elektronikaltgeräte, von Dr. Henning Friege und Dr. Beate Kummer "Wegen der Verwendung von Silizium, Kupfer- Indium-Diselenid, Cadmiumtellurid usw. als Halbleiter in PV-Modulen ist eine Rückgewinnung zur Ressourcenschonung und zur Vermeidung von Umweltgefahren geboten. Entsprechende Recyclingverfahren bedürfen der Entwicklung."
Realisten contra Utopisten
Verantwortun,g der Kommunen für die Kreislaufwirtschaft
von Karl. J. Thomé-Kozmiensky In: 100 Jahre kommunale Städtereinigung. Kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS®. Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) - Neuruppin: TK Verlag Karl J. Thomé-Kozmiensky, 2012. ISBN 978-3-935317-85-6
Landfills as a Pollution Sink in an Environmentally Sound Recycling Management, by Heinz-Ulrich Bertram In: Waste Management Volume 3 Recycling and Recovery. Karl J. Thomé-Kozmiensky, Stephanie Thiel. Neuruppin: TK Verlag Karls Thomé-Kozmiensky, 2012. ISBN 978-3-935317-83-2. S. 555 - 566
als deutsche Fassung: Die Deponie als Schadstoffsenke in einer umweltverträglichen Kreislaufwirtschaft
von Heinz-Ulrich Bertram ( Die Veröffentlichung gibt die persönliche Auffassung des Verfassers wieder)
"Die Vision von einer vollständigen Kreislaufwirtschaft lässt außer Acht, dass Deponien als Schadstoffsenke unverzichtbar sind. Die Abfallwirtschaft wird daher auch zukünftig nicht ohne Deponien auskommen. Um Fehlentwicklungen zu vermeiden, bedarf es eines
Ausgewähltes aus Müll und Abfall 08/2012
IFAT 2012: Leitmesse mit zukunftsweisendem Charakter - eine Nachlese,
von Theo Schneider www.ressource-abfall.de
(Editorial, unter http://www.muellundabfall.de/inhalt.html)
Abfallwirtschaft 2030 - Eine Szenarioanalyse nicht nur für Bayern;
von Dr. Siegfried Kreibe et. al.
60 Experten waren eingebunden. 25 Schlüsselfaktoren waren bestimmend für die langfristige Entwicklung. Folgende 4 Szenarien wurden erarbeitet:
"Policy first - Politik als Motor des nachhaltige Wirtschaftens
Markets first - Der Markt macht erfinderisch
Glocalisation - Das EU-Recht wird regionalisiert
Sustainability last - Tagespolitk wird Strategie"
Auswirkungen der Szenarien auf Stoffströme, Entsorgungsstrukturen sowie Umweltwirkungen und Kosten wurden abgeschätzt.
Bewertung des Einsatzes von kompostierbaren Sammelbeuteln aus ecovio®-Material, von Manfred Kanthak und Frieder Söling
"Die Verteilung von ecovio®-Beuteln führte zu einem Rückgang der PE-Tüten im Bioabfall zugunsten der Verwendung der ecovio®-Tüten.
Die Bioabfallsammelmenge war während der ersten Versuchsmessung höher als während der Aufnahme des IST-Zustandes. In allen Versuchsgebieten stieg der Behälterertrag nach Ausgabe der ecovio®-Beutel signifikant an. Der Anstieg der Sammelmenge ist überwiegend auf den Einsatz von ecovio®-Beuteln zurückzuführen.
Die Verwendung von ecovio®-Beuteln in Verbindung mit einem belüfteten Vorsortiergerät erleichtert die Sammlung bereits in der Küche durch eine Reduzierung der Geruchsfracht. Die getrennte Sammlung von BIOGUT empfanden die Versuchsteilnehmer als einfacher und hygienischer. Die im Rahmen des beschriebenen Projektes in Berlin gesammelten BIOGUT-Mengen inklusive der ecovio®-Beutel konnten in den belieferten Kompostieranlagen problemlos verarbeitet werden, da diese bereits nach zwei Dritteln der regulären Kompostierzeit abgebaut waren und daher die Qualität des erzeugten Kompostes nicht beeinträchtigt wurde."
Untersuchung einer mineralische Basisabdichtung nach 30-jährigem Deponiebetrieb,
von Dr.- Ulrich Henken-Mellies und Michael Axmann
Neues über Altlastensanierung in den USA http://clu-in.org/techdirect
Methanemissionen aus der Ablagerung von mechanisch-biologisch behandelten Abfällen - Abschlussbericht zum UBA-Vorhaben (Förderkennzeichen 360 16 036) jetzt verfügbar. > http://ifas-hamburg.de/deutsch/index.htm im Download-Bereich oder unter Firmenprofil > Referenzen (hier auch als Kurzfassung: deutsch/englisch) abrufbar.
Verantwortung der Kommunen für die Kreislaufwirtschaft,
von Karl. J. Thomé-Kozmiensky In: 100 Jahre kommunale Städtereinigung. Kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS®. Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) - Neuruppin: TK Verlag Karl J. Thomé-Kozmiensky, 2012. ISBN 978-3-935317-85-6 > Beitrag als pdf
Ausgewähltes aus AbfallR 5/2012 (www.lexxion.de)
Rechtsfragen des Landfill Mining - Weiterentwicklung des Deponierechts zur Rückgewinnung von Ressourcen, von Prof. Dr. Dr. Sanden und Prof. Dr. Thomas Schomerius (AbfallR 5/2012 S. 194 - 201
Die Europarechtswidrigkeit des KrWG - Verstoß gegen die Warenverkehrsfreiheit für getrennt erfasste Haushaltsabfälle zur Verwertung und falsche Abfallhierarchie, von Christian Suhl. AbfallR 5/2012 S. 201 - 217
Aktuelles zu den Adressaten deponierechtlicher Pflichten - Zugleich Anmerkung zum Urteil des BVerwG vom 10.1.2012 - 7 C 6/11, von Dr. Jens Tobias Gruber. AbfallR 5/2012 S. 238 - 244
Reverse Osmoses: The Answer to Tighter Leachate Controls?
by Philippe Moulin et. al.. In: Waste Management World July-August 2012. this article is online at www.waste-management-world.com (Stand 05/10/2012) Search for: reverse osmosis
"In most countries, sanitary landfilling ist still the most common way to eleminate municipal solid wastes. However, the generation of heavily polluted leachates, presenting significant variations in both volumetric flow and chemical composition, constitutes a major drawback. A look at the pros and cons of both establishes and cutting edge technologies for treating landfill leachate, including reverse osmosis."
Ich konnte bisher beim BMU keinen Entwurf finden. Aber vielleicht haben Sie mehr Glück.
Deponien - Bau, Betrieb, Stilllegung und Nachsorge
Unterlagen zum Deponieworkshop Liberec - Zittau 2012 sind veröffentlicht
ISBN 978-80-7372-866-3 - zum Bezug der Publikation wenden Sie sich bitte an Hochschule Zittau/Görlitz iTN Dr.-Ing. Matthias Kändler
Tel.: +49/3583/612309, Fax: +49/3583/612300,
E-Mail: M.Kaendler@hszg.de > Inhaltsverzeichnis
In Müll und Abfall 11/2012
Probenahmestrategien für eine repräsentative und kostenoptimierte Beprobung von Abfallhaufwerken, von Dr. Michael Winterstein
Recycling von PV-Modulen, von www.bifa.de
unter MuA 11/2012 "Kurzberichte" Seite 616
"Eine detaillierte Analyse der Entsorgung von PV-Modulen ist, ebenso wie deren Herstellung und Anwendung, Gegenstand der Untersuchung "Ökoeffizienzanalyse von Photovoltaikmodulen", die bifa aktuell für das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit durchführt. Die Untersuchung wird von einer Vielzahl von Unternehmen aus der PV-Branche begleitet. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2013 vorliegen."
Neue Webseite zur Europäischen Abfallstatistik,
siehe auch http://www.oeko.de/include/dok/224.php
Ansonsten viel über Gebühren und Wertstoffsammlungen - was genau finden Sie unter http://www.muellundabfall.de
DWA-Themen T6/2012. Oktober 2012. 66 Seiten. ISBN: 978-3-942964-45-6. Vertrieb: DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser imd Abfall e. V. info@dwa.de, www.dwa.de (Leider nicht als pdf verfügbar - trotz ehrenamtlicher Arbeit der Autoren)
Immerhin findet man eine Übersicht über den Inhalt bei DWA hier
Zum Deponieseminar 2012 - Aktuelles zu Recht und Vollzug der LfU Bayern gibt es eine pdf-Datei mit den Beiträgen, die Sie finden unter http://www.bestellen.bayern.de/shoplink/lfu_abfall_00190.htm
Mikrobielle Methanoxidation in Deponie-Abdeckschichten.
Gebert, J. & E.-M. Pfeiffer (Hrsg.) (2012) Abschluss-Workshop am 22. und 23. November 2012 in Hamburg. Veranstalter: Forschungsverbund MiMethox. 215 S. > mehr unter Fachliteratur > Deponie > Deponiegas2012
Manchmal weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll: entscheiden Sie selbst:
hier ein Link zum Orchester „Landfillharmonic“: http://vimeo.com/52711779. (mein Virenscanner hat keine Gefahr gemeldet!)
Das schrieb mir ein Fan von deponie-stief.de: "Möglicherweise etwas - im weiteren Sinne Deponietechnisches, was jetzt zu Weihnachten auch etwas Feierlichkeit auf Ihre Seite bringen könnte. Auf jeden Fall eine rührende Geschichte, wie ich finde."
Ich, siehe oben, weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Manchmal scheint es, als ob wir in Deutschland auf einem anderen Stern leben.
Klimaschutz auf Altdeponien:
(vollständige Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe)
Bundesumweltministerium startet 2013 neue Förderung
Deutsche Umwelthilfe ruft Deponiebetreiber zur Beteiligung an Programm im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative auf – „Deponiebelüftung“ vermeidet jahrzehntelange Bildung des Klimagases Methan– Antragsfrist startet Anfang 2013
Ab dem 1. Januar 2013 können Deponien betreibende Kommunen entsprechende Förderanträge beim Bundesumweltministerium einreichen.
Workshop: Für Interessenten veranstalten die Projektbeteiligten am Dienstag, 19. Februar 2013, bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, DBU, in Osnabrück einen Workshop. Das vorläufige Programm finden sie hier:
http://www.duh.de/uploads/media/programm_orkestra_12.12.12.pdf
"Gemeinsam mit dem Hamburger Ingenieurbüro für Abfallwirtschaft, Prof. R. Stegmann und Partner (IFAS) und dem ebenfalls in Hamburg ansässigen Beratungsunternehmen GFA Envest wirbt die DUH bereits seit 2010 dafür, mit der Methode der Belüftung von Altdeponien (im Fachjargon: aerobe in-situ-Stabilisierung) ein erhebliches und vergleichsweise kostengünstiges Klimaschutzpotenzial zu heben. Bisher scheiterte der breite Einsatz des Verfahrens in Deutschland oft daran, dass die kommunalen Betreiber vor den notwendigen Anfangsinvestitionen zurückschreckten. Die nun beschlossene Fördermöglichkeit dient der Überwindung dieser Hürde und könnte helfen, der Methode den erhofften Durchbruch zu verschaffen."
Förderprogramm: Nationale Klimaschutzinitiative ?
• Programm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
• Erlöse aus Emissionshandel
• Nationales und Internationales Programm
• Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im
Rahmen der Klimaschutzinitiative (Kommunalrichtlinie)
Minderung von klimarelevanten Emissionen aus Deponien, von Wolfgang Butz, Umweltbundesamt, FG Abfalltechnik und Abfalltechniktransfer. Vortrag (Folien als pdf)
Ausgewähltes aus AbfallR 6/2012
Zur Entwicklung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts in der Bundesrepublik Deutschland, von Michael Kloepfer
Die "flexible" Ausgestaltung der Abfallhierarchie im KrWG durch einzelfallbezogene Ökobilanzierungen - unionsrechtskonform? von Kranefeld und Conzelmann
Zur Entwicklung des Deponierechts am Beispiel des Annahmeverfahrens, von Wolfgang Klett
5. Praxistagung Deponie 2012 - Neubau-Betrieb-Nachnutzung,
Zu den folgenden Kategorien finden Sie interessante Beiträge im Tagungsband Hrgs. wasteconsult INTERNATIONAL
(vollständiges Inhaltsverzeichnis und Bezugsquelle siehe hier)
Deponiegasfassung und Deponiegasbehandlung