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Timestamp: 2016-10-26 21:24:21
Document Index: 385865983

Matched Legal Cases: ['Art. 4', 'Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'Art. 17', 'Art. 87', 'BGE']

I 176/00 (06.06.2001)
I 176/00 Ge
S.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Martin O. Huber, Freiestrasse 4, 8610 Uster,
A.- Der 1962 geborene, zuletzt als Bauarbeiter t�tig gewesene S.________ litt seit dem 5. Januar 1993 an einem benignen Riesenzell-Tumor der Sehnenscheide am Mittelglied des linken Zeigefingers. Am 5. November 1993 wurde eine Inzisionsbiopsie durchgef�hrt, auf die am 24. Januar 1994 eine Tumorexzision folgte.
Nachdem die IV-Stelle des Kantons Z�rich sowohl einen Anspruch auf berufliche Massnahmen wie auf eine Rente mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verf�gung vom 25. Februar 1994 mangels Invalidit�t verneint hatte, lehnte sie ein im August 1995 gestelltes, die n�mlichen Leistungen betreffendes Begehren am 3. Februar 1997 erneut verf�gungsweise ab.
B.- Die gegen die Verf�gung vom 3. Februar 1997 erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 28. Januar 2000 ab.
C.- S.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihm mindestens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Zudem ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung.
1.- Das kantonale Gericht hat den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG) sowie die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 104 V 136 Erw. 2a und b) zutreffend dargelegt. Richtig ist auch der Hinweis auf die den Anspruch auf Umschulung betreffende gesetzliche Regelung (Art. 17 IVG) und Rechtsprechung. Darauf kann verwiesen werden.
Beizupflichten ist des Weiteren den vorinstanzlichen Ausf�hrungen hinsichtlich der Behandlung einer Neuanmeldung nach vorangegangener Ablehnung eines Leistungsbegehrens (Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV; BGE 117 V 198 Erw. 3a und 200 Erw. 4b mit Hinweisen).
2.- Auf Grund der am 24. August 1995 erfolgten Neuanmeldung unterzog die IV-Stelle die Anspruchsberechtigung erneut einer materiellen �berpr�fung und gelangte dabei zum Schluss, dass berufliche Massnahmen derzeit nicht angezeigt seien und auch kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe.
Zwar anerkannte sie eine gesundheitliche Einschr�nkung im angestammten Beruf als Bauarbeiter, hielt aber eine leidensangepasste T�tigkeit, beispielsweise als Lagerarbeiter, Magaziner, in leichten Kontroll- und Montagearbeiten oder als interner Kurier- oder Postdienstangestellter, im Umfang von 100 % f�r m�glich und dementsprechend eine Invalidit�t f�r nicht ausgewiesen. Damit lehnte sie das Leistungsgesuch des Beschwerdef�hrers ab, ohne sich zur grunds�tzlichen Frage zu �ussern, ob die - zun�chst offenbar als glaubhaft dargestellt eingestufte - �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen seit der im Zeitpunkt der Neuanmeldung eineinhalb Jahre zur�ckliegenden erstmaligen Leistungsverweigerung vom 25. Februar 1994 �berhaupt als ausgewiesen gelten kann.
Das kantonale Gericht schloss sich bei Feststellung eines Invalidit�tsgrades von 19 % im Ergebnis der Betrachtungsweise der Verwaltung an und liess die Frage bez�glich der �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen offen.
3.- Es stellt sich somit zun�chst einzig die Frage, ob bis zum Erlass der zweiten ablehnenden Verf�gung vom 3. Februar 1997 eine wesentliche Ver�nderung des Sachverhalts eingetreten ist.
a) Das erste Leistungsgesuch lehnte die IV-Stelle gest�tzt auf den Bericht der handchirurgischen Abteilung des Spitals X.________ vom 8. Dezember 1993 ab. Demgem�ss bestand in der bisher ausge�bten T�tigkeit als Bauarbeiter eine volle Arbeitsunf�higkeit vom 5. Januar bis
19. November 1993 anschliessend (seit dem 22. November 1993) eine solche von 0 %. Als Diagnose nannten die �rzte einen grotesken, knotigen Tumor am Mittelglied des linken Zeigefingers, welcher im Januar 1994 operiert werden sollte.
b) Im Rahmen des zweiten Leistungsgesuches zog die IV-Stelle die Berichte des Dr. med. K.________, Innere Medizin FMH, vom 30. Oktober 1995 und der handchirurgischen Abteilung des Spitals X.________ vom 7. Februar 1996 bei.
Beide Schreiben stimmen dar�ber ein, dass der Beschwerdef�hrer seit dem zweiten operativen Eingriff seine bisherige T�tigkeit als Bauarbeiter nicht mehr aus�ben kann. Dr. med. K.________ h�lt wegen der Gebrauchsunf�higkeit der linken dominanten Hand eine Umschulung f�r erforderlich. Eine der Behinderung angepassten T�tigkeit sei jedoch sofort zumutbar. Die �rzte des Spitals X.________ erachten den Patienten f�r eine mittelschwere manuelle T�tigkeit zu 100 % arbeitsf�hig.
c) Zwar kann der Beschwerdef�hrer seinen bisherigen Beruf als Bauarbeiter nicht mehr aus�ben, er ist jedoch in leidensangepassten T�tigkeiten, wenn nicht gar f�r mittelschwere manuelle Arbeiten, voll arbeitsf�hig. Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gibt es keinen Hinweis daf�r, dass eine psychiatrische Abkl�rung erforderlich w�re. Die Aussage im Bericht des Spitals X.________, wonach noch unter station�ren Bedingungen abgekl�rt werden m�sste, inwieweit die neurotische Fehlentwicklung zu einer Arbeitsunf�higkeit gef�hrt haben k�nnte, ist - wie von der Vorinstanz zutreffend dargelegt - allein im Zusammenhang mit der vollst�ndigen Schonung und dem Nichteinsetzen des linken Zeigefingers zu verstehen. Tats�chlich macht selbst Dr. med. K.________ keine psychische Erkrankung geltend. Es besteht somit weder aus psychischen noch aus somatischen Gr�nden eine relevante Verschlechterung der Arbeitsf�higkeit in der Zeitspanne zwischen den beiden Verf�gungen. Daran �ndern auch die vom Beschwerdef�hrer im vorinstanzlichen Verfahren beigebrachten �rztlichen Atteste vom 29. Oktober 1996 und vom 22. Juli 1997 nichts, da Dr. med. K.________ die attestierte Arbeitsunf�higkeit von 50 bis 100 % mit keinem Wort begr�ndet.
Auch ist nicht ersichtlich, weshalb und inwiefern sich die erwerblichen Auswirkungen des im Wesentlichen unver�ndert gebliebenen Gesundheitszustandes unter diesen Umst�nden nachteilig entwickelt haben k�nnten.
4.- Mangels einer wesentlichen Ver�nderung des Sachverhalts ist, entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, nicht zu pr�fen, welche T�tigkeiten der Beschwerdef�hrer konkret auszu�ben verm�chte und welches Einkommen er damit noch erzielen k�nnte.