Source: https://gesetze-in-app.de/InsO/55
Timestamp: 2019-09-23 15:33:20
Document Index: 347966345

Matched Legal Cases: ['§ 55', 'BGH', '§ 55', 'BGH', 'BGH', '§ 55', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 55', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 55', '§ 55', '§55', '§55', 'BGH', '§ 55', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 55', 'BGH', 'BGH', '§ 55', 'BGH', 'BGH', '§55', 'BGH', '§ 55', 'BGH', 'BGH', '§ 55', 'BGH', 'BGH', '§ 55', 'BGH', '§ 55', '§ 55', 'BGH', '§ 55', 'BGH', '§ 55', '§ 59', 'BGH', '§ 55', 'BGH', '§990', '§ 55', '§ 59', 'BGH', '§823', '§55', 'BGH', '§55', '§ 55', 'BGH', '§ 55', 'BGH', '§ 55', '§ 31', 'BGH', 'BGH', '§ 55', 'BGH', '§ 55', 'BGH', '§ 55', '§ 4', 'BGH', '§ 55', '§ 4', 'BGH', '§ 55', '§170', '§50', '§ 50', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 55', 'BGH', '§ 55', '§ 55', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 55', 'BGH', 'BGH', '§ 55', 'BGH', 'BGH', '§55', 'BGH', '§ 59', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§55', 'BGH', 'BGH', '§ 55', 'BGH', 'BGH', '§ 55', '§59', '§55', '§55', '§ 55', '§55', '§32', '§ 60', '§55', '§ 55', 'BGH', '§ 55', 'BGH', 'BGH', '§ 209', '§ 55', '§ 55', '§ 209', '§ 55', '§ 55', 'BGH', '§ 55', 'BGH', 'BGH', '§ 55', '§ 55', '§55', '§55', '§ 55', '§ 55', '§ 55', '§ 55', '§ 55', '§ 55', '§ 55', '§ 55', 'BGH', '§ 55', 'BGH', '§ 22']

§ 55 InsO: Sonstige Masseverbindlichkeiten
BGH, URTEIL vom 4.8.2016, Az. IX ZR 151/14 Insoweit ist revisionsrechtlich zu unterstellen, dass eine etwaige, als Masseverbindlichkeit im Sinne des § 55 Abs. 1 Nr. 3 InsO geltend zu machende Bereicherungsforderung des Beklagten mangels ausreichender Insolvenzmasse nicht berichtigt werden kann und somit wertlos ist (vgl. BGH, Urteil vom 10. Juli 1980 - III ZR 177/78, NJW 1980, 2301, 2303; vom 15. Oktober 1992 -IX ZR 43/92, NJW 1993, 648, 652; MünchKomm-lnsO/Kirchhof, aaO Rn. 103).
BGH, URTEIL vom 4.5.2016, Az. IX ZR 114/15 25	(1) Die Ansprüche der Arbeitnehmer auf Arbeitsentgelt aus Arbeitsverträgen, die bei Insolvenzantragstellung bereits bestanden, sind Masseverbindlichkeiten, wenn sie der starke vorläufige Insolvenzverwalter tatsächlich weiterbeschäftigt und nicht freistellt, denn § 55 Abs. 2 Satz 2 InsO erfasst ein Verhalten des vorläufigen starken Insolvenzverwalters, mit dem er die Gegenleistung nutzt, obwohl er dies pflichtgemäß hätte unterbinden können (vgl. BGH, Urteil vom 3. April 2003 - IX ZR 101/02, BGHZ 154, 358, 364).
BGH, URTEIL vom 4.5.2016, Az. IX ZR 114/15 Er soll hinsichtlich der Fortführung des Betriebes nicht schlechter gestellt werden als ein schwacher vorläufiger Insolvenzverwalter, der keine Masseverbindlichkeiten nach § 55 Abs. 2 InsO begründen kann (vgl. BGH, Urteil vom 18. Juli 2002 - IX ZR 195/01, BGHZ 151, 353, 357 ff; Beschluss vom 4. Dezember 2014 - IX ZR 166/14, ZlnsO 2015, 261 Rn. 3).
BGH, URTEIL vom 4.5.2016, Az. IX ZR 114/15 Die Voraussetzungen des § 55 Abs.3 InsO lagen deshalb nicht vor (LG Hamburg, ZlnsO 2015, 451, 456; OLG Hamburg, Urteil vom 21. Oktober 2015 -1 U 196/14, Umdruck S. 12; MünchKomm-lnsO/Hefermehl, 3. Aufl., § 55 Rn. 237; Schmidt/Thole, InsO, 19. Aufl., §55 Rn. 44; HK-lnsO/Lohmann, 8. Aufl., §55 Rn. 33; im Ergebnis wohl auch Buchalik, ZlnsO 2012, 349, 356; Geißler, ZlnsO 2013, 531, 537).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2014, Az. IX ZR 166/14 Nach der Senatsrechtsprechung ist § 55 Abs. 2 Satz 2 InsO weder unmittelbar noch entsprechend auf Rechtshandlungen eines vorläufigen Insolvenzverwalters anzuwenden ist, auf den - wie im Streitfall - die Verfügungsbefugnis über das Vermögen des Schuldners nicht übergegangen ist (BGH, Urteil vom 18. Juli 2002 - IX ZR 195/01, BGHZ 151, 353, 357 ff).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2014, Az. IX ZR 166/14 4	b) Für den vorläufigen Verwalter ohne Verfügungsbefugnis gilt § 55 Abs. 2 Satz 2 InsO nur insoweit, als dieser vom Insolvenzgericht ermächtigt worden ist, einzelne, im Voraus genau festgelegte Verpflichtungen zu Lasten der späteren Insolvenzmasse einzugehen (BGH, Urteil vom 7. Mai 2009 - IX ZR 61/08, NZI 2009, 475 Rn. 13 mwN; vom 13. Januar 2011 - IX ZR 233/09, NZI 2011, 143 Rn. 9).
BGH, URTEIL vom 4.9.2014, Az. IX ZR 69/14 -5- InsO nach Insolvenzeröffnung fortbestehenden Mietverhältnis sind Masseverbindlichkeiten, wenn ihre Erfüllung für die Zeit nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens erfolgen muss (§ 55 Abs. 1 Nr. 2 Fall 2 InsO; BGH, Urteil vom 13. Dezember 2012 - IX ZR 9/12, WM 2013, 138 Rn. 10).
BGH, URTEIL vom 4.5.2012, Az. IX ZR 219/10 Bei diesem Anspruch handelt es sich nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der vormaligen Leasingnehmerin um Masseverbindlichkeiten gemäß §55 Abs. 2 InsO (BGH, Urteil vom 8. März 2012, aaO Rn. 26 f).
FG Münster, Urteil vom 2.2.2011, Az. 10 K 230/10 § 55 InsO ist bewusst eng gefasst, wodurch eine Begrenzung der Masseschulden erreicht werden soll (BGH-Urteil vom 02.02.2006 IX ZR 46/05, Zeitschrift für Wirtschaftsrecht und Insolvenzpraxis -- ZIP -- 2006, 583; Sinz, a.a.O., Rz. 3).
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.2011, Az. IV ZR 18/10 5	Die	aufgrund der Kostengrundentscheidung im Senatsbeschluss vom 10. November 2010 gegenüber dem Beklagten ergangene Kostenrechnung stellt sich als Masseverbindlichkeit i.S. von § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO dar (vgl. BGH, Beschluss vom 21. März 2002 - VII ZR 137/00, juris Rn. 5).
BGH, URTEIL vom 4.1.2011, Az. IX ZR 73/10 27	Die	Masse	haftet für die schuldhaft verzögerte Erfüllung geltend gemach- ter Aussonderungsansprüchen nach § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO (BGH, Urteil vom 21. September 1989 -IX ZR 107/88, WM 1989, 1815, 1816; MünchKomm-InsO/Hefermehl, aaO § 55 Rn. 33).
FG Köln, Urteil vom 3.0.2011, Az. 7 K 3529/07 In einem solchen Fall eigenmächtigen und unkooperativen Verhaltens des Schuldners kann eine Anwendung des § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO nicht gerechtfertigt sein (so auch Urteil des OLG Köln vom 2.12.2009 11 U 85/09, juris, m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 1.11.2010, Az. IX ZR 72/10 Ansprüche wegen Massebereicherung (§ 55 Abs. 1 Nr. 3 InsO) sind ebenfalls nicht gegeben (BGH, aaO Rn. 29 f).
FG Münster, Beschluss vom 1.7.2010, Az. 11 K 4689/08 Für § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO, der sprachlich etwas anders als § 59 Abs. 1 Nr. 1 KO gefasst ist ('Verbindlichkeiten, die ... begründet werden', anstatt 'Ansprüche, welche ... entstehen') wird weitgehend die selbe Auffassung vertreten (vgl. die umfangreichen Fundstellen in BGH, Beschluss vom 28.10.2004 - III ZR 297/03, BB 2004, 2659; Hefermehl in Münchener - Kommentar zur Insolvenzordnung, 2. Aufl. Rn. 47 zu § 55 InsO mit zahlreichen weiteren Nachweisen unter Fußnote 93).
BGH, URTEIL vom 4.4.2008, Az. IX ZR 229/06 Die Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs aus §§990, 989 BGB, § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO (vgl. zu § 59 Abs. 1 Nr. 1 KO BGH, Urt. v. 8. Januar 1998 -IXZR 131/97, ZIP 1998, 298, 300) oder aus §823 Abs. 1 BGB, §55 Abs. 1 Nr. 1 InsO (vgl. dazu BGH, Urt. v. 17. September 1987 -IXZR 156/86, ZIP 1987, 1398, 1400; Jaeger/Henckel, InsO §55 Rn. 11 ff; Uhlenbruck/Berscheid, InsO 12. Aufl. § 55 Rn. 22) sind in den Tatsacheninstanzen nicht dargelegt worden.
BGH, URTEIL vom 2.11.2007, Az. VI ZR 231/06 Die Lohnund Gehaltsansprüche der weiter beschäftigten Arbeitnehmer sind Masseverbindlichkeiten nach § 55 Abs. 2 Satz 2 InsO und, soweit die Masse nicht ausreicht, können die Arbeitnehmer für die Dauer von längstens drei Monaten auf die Inanspruchnahme von Insolvenzgeld verwiesen werden (vgl. dazu auch OLG Saarbrücken, aaO, S. 330; Blank, aaO, S. 191 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2007, Az. IX ZR 136/06 Dann hat nämlich nach seiner Ablösung der neue Verwalter der anderen Masse das Recht (§ 55 Abs. 1 InsO, § 31 BGB) und die Pflicht, die Rückzahlung zu verlangen (BGH, Beschl. v. 29. Juni 2006 - IX ZR 48/04, NZI 2006, 592).
BGH, URTEIL vom 4.11.2006, Az. IX ZR 66/05 Sie kann nur unter den hierfür allgemein geltenden Regeln des § 55 InsO zur Masseverbindlichkeit werden (vgl. BGHZ 148, 252, 255 f; Pape, in Kübler/Prütting, aaO § 55 Rn. 4).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2006, Az. IX ZB 81/06 Es handelt sich nicht um Masseverbindlichkeiten gemäß § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO (so jedoch LG Leipzig aaO; MünchKomm-lnsO/Nowak, § 4 InsW Rn. 20; Voß aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2006, Az. IX ZB 129/05 Es handelt sich nicht um Masseverbindlichkeiten gemäß § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO (so jedoch LG Leipzig aaO; MünchKomm-lnsO/Nowak, § 4 InsW Rn. 20; Voß aaO).
BGH, URTEIL vom 4.11.2006, Az. IX ZR 102/03 Solange der Erlös in der Masse unterscheidbar vorhanden ist, setzt sich das Absonderungsrecht an ihm fort, ansonsten entsteht eine Masseforderung nach § 55 Abs. 1 Nr. 1 und 3 InsO (vgl. HK-lnsO/ Landfermann, aaO §170 Rn. 8; MünchKomm-lnsO/Ganter, §50 Rn. 100; Uhlenbruck, aaO § 50 Rn. 31; BGH, Urt. v. 18. Mai 1995 - IX ZR 189/94, WM 1995, 1368, 1374, insoweit nicht in BGHZ 130, 38 ff abgedruckt).
BGH, URTEIL vom 4.6.2006, Az. IX ZR 57/05 14	a) Wie der Bundesgerichtshof bereits entschieden hat, betrifft § 55 Abs. 2 InsO ausschließlich Rechtshandlungen eines vorläufigen Insolvenzverwalters, auf den die Verfügungsbefugnis über das Vermögen des Schuldners übergegangen ist; die Vorschrift ist dagegen weder unmittelbar noch entsprechend auf Rechtshandlungen eines vorläufigen Insolvenzverwalters ohne begleitendes allgemeines Verfügungsverbot anzuwenden (BGHZ 151, 353, 358, 363; 161, 315, 318).
LG Köln, Urteil vom 5.2.2006, Az. 16 O 856/03 Jedoch ist § 55 Abs. 2 S. 2 InsO auf den vorläufigen 'schwachen' Insolvenzverwalter weder direkt noch entsprechend anwendbar, denn § 55 Abs. 2 S. 2 InsO betrifft seinem Wortlaut und Sinnzusammenhang zu Satz 1 der Vorschrift nach nur Handlungen des vorläufigen ('starken') Insolvenzverwalters, auf den die Verfügungsbefugnis über das Vermögen des Schuldners übergegangen ist und ist auch nicht entsprechend auf den vorläufigen 'schwachen' Insolvenzverwalter anwendbar (BGHZ 151, 353 ff = BGH ZIP 2002, 1625).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2006, Az. IX ZB 124/05 Masseverbindlichkeiten (§ 55 InsO) offen sind (BGH, Beschl. v. 17. März 2005 aaO).
BGH, URTEIL vom 4.1.2006, Az. IX ZR 46/05 Sie kann nur unter den hierfür allgemein geltenden Regeln des § 55 InsO zur Masseverbindlichkeit werden (BGHZ 148, 252, 256 f; 150, 305, 309 ff).
BGH, URTEIL vom 4.1.2006, Az. IX ZR 46/05 §55 InsO bezweckt daher die Begrenzung von Masseschulden (BGHZ 148, 252, 256; vgl. bereits zu § 59 KO BGHZ 72, 263, 267).
BGH, URTEIL vom 4.1.2006, Az. IX ZR 46/05 Dies ist - anders als im Falle einer bloßen Insolvenzforderung (BGHZ 150, 305, 312 f) - der Masse zuzurechnen (§55 Abs. 1 Nr. 1 InsO; vgl. BGH,
BGH, URTEIL vom 4.11.2004, Az. IX ZR 108/04 a)	Wie der Bundesgerichtshof bereits entschieden hat, betrifft § 55 Abs. 2 InsO ausschließlich Rechtshandlungen eines vorläufigen Insolvenzverwalters, auf den die Verfügungsbefugnis über das Vermögen des Schuldners übergegangen ist; die Vorschrift ist dagegen weder unmittelbar noch entsprechend auf Rechtshandlungen eines vorläufigen Insolvenzverwalters ohne begleitendes allgemeines Verfügungsverbot anzuwenden (BGHZ151, 353, 358,
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2004, Az. III ZR 297/03 Für § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO, der sprachlich etwas anders als §59 Abs. 1 Nr. 1 KO gefaßt ist ('Verbindlichkeiten, die ... begründet werden', gegenüber 'Ansprüche, welche ... entstehen') wird weitgehend dieselbe Auffassung vertreten (MünchKomm-lnsO/Hefermehl, §55 Rn. 47; Hess/Weiß/ Wienberg, Kommentar zur InsO, 2. Aufl. 2001, §55 Rn. 37; Wimmer/Schu-macher, Frankfurter Kommentar zur Insolvenzordnung, 3. Aufl. 2002, § 55 Rn. 8; Smid, InsO, 2. Aufl. 2001, §55 Rn. 8; Gottwald/Gerhardt, Insolvenz-rechts-Handbuch, 2. Aufl. 2001, §32 Rn. 27; vgl. auch Oestreich/Winter/Hell-stab, GKG, § 60 Rn. 9; nicht ganz eindeutig Nerlich/Römermann/Andres, InsO, §55 Rn. 17 f; OLG Düsseldorf ZlnsO 2001, 560, 561).
LAG Hamm, Urteil vom 4.9.2004, Az. 4 Sa 1740/03 § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO begründet worden ist (BGH, Urt. v. 29.04.2004 – IX ZR 141/03, Zin- sO 2004, 674 = ZIP 2004, 1277).
LAG Hamm, Urteil vom 4.7.2004, Az. 4 Sa 1853/03 § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO begründet worden ist (BGH, Urt. v. 29.04.2004 - IX ZR 141/03, ZInsO 2004, 674 = ZIP 2004, 1277).
BGH, URTEIL vom 4.3.2003, Az. IX ZR 101/02 Demgegenüber wird - mit dem Berufungsgericht im vorliegenden Fall - angenommen, daß schon das bloße Erlangen der Gegenleistung ausreiche (MünchKomm-lnsO/Hefermehl, § 209 Rn. 30; zu § 55 Abs. 2 Satz 2 InsO auch LG Essen NZI 2001, 217), zu dem Teil allerdings mit der Einschränkung, daß der Insolvenzverwalter die Mietsache tatsächlich nutze (Frankfurter Kommentar zur InsO/Schumacher, 3. Aufl. § 55 Rn. 35 und -/Kießner § 209 Rn. 34; Kübler/Prütting/Pape, InsO § 55 Rn. 69) oder die Nutzung nicht aufgebe (Sinz in Kölner Schrift zur Insolvenzordnung, aaOS. 593, 610 Rn. 39).
LAG Köln, Urteil vom 4.2.2003, Az. 5 Ca 409/00 ( Vergl.: Spliedt, ZIP 2001 S.1941; gegen eine analoge Anwendung: OLG Köln 29.06.2001 - 19 U 199/00 ZIP 2001, S. 1422 mit Anmerkung von Eckert, EwiR 2001, S. 1011) Denn selbst bei einer analogen Anwendung des § 55 Abs.2 InsO fehlt es hier jedenfalls an der Voraussetzung, dass der streitige Anspruch eine Verbindlichkeit ist, die vom vorläufigen Insolvenzverwalter aufgrund der Ausübung der ihm eingeräumten Ermächtigung, allein für die Gesamtschuldnerin zu handeln, begründet worden ist.
BGH, URTEIL vom 4.2.2003, Az. IX ZR 64/02 Daß die Absprache, der Beklagten die Altforderung voll zu bezahlen, von einem vorläufigen Verwalter mit begleitendem Zustimmungsvorbehalt getroffen worden ist, rechtfertigt keine analoge Anwendung des § 55 Abs. 2 InsO (vgl. BGH, aaO S. 3328).
BGH, URTEIL vom 4.6.2002, Az. IX ZR 195/01 2. Zutreffend hat das Berufungsgericht auch angenommen, daß § 55 Abs. 2 InsO für sich ausschließlich Rechtshandlungen eines vorläufigen Insolvenzverwalters betrifft, 'auf den die Verfügungsbefugnis über das Vermögen des Schuldners übergegangen ist' (ebenso OLG Hamm NZI 2002, 162 f; LAG Köln NZI 2002, 332, 334; LG Karlsruhe DZWiR2002, 215 f; AG Leipzig ZIP 2001, 1780f; AG Neumünster ZIP 2002, 720 f; MünchKomm-lnsO/Hefer-mehl, § 55 Rn. 222; Nerlich/Römermann/Andres, InsO §55 Rn. 129; Hess/ Weis/Wienberg, aaO §55 Rn. 201; Wolf/Eckert/Ball, Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht- und Leasingrechts 8. Aufl. Rn. 1553; Schwemer ZMR 2000, 348; Ringstmeier EWiR 2002, 113 f; vgl. Smid, aaO § 55 Rn. 42).
LAG Köln, Urteil vom 1.9.2001, Az. 2 Ca 415/00 ( Vergl.: Spliedt, ZIP 2001 S.1941; gegen eine analoge Anwendung: OLG Köln 29.06.2001 - 19 U 199/00 ZIP 2001, S. 1422 mit Anmerkung von Eckert, EwiR 2001, S. 1011) Denn selbst bei einer analogen Anwendung des § 55 Abs.2 InsO fehlt es hier jedenfalls an der Voraussetzung, dass der streitige Anspruch eine Verbindlichkeit ist, die vom vorläufigen Insolvenzverwalter aufgrund der Ausübung der ihm eingeräumten Ermächtigung, allein für die Gesamtschuldnerin zu handeln, begründet worden ist.
LAG Köln, Urteil vom 1.9.2001, Az. 2 Ca 398/00 ( Vergl.: Spliedt, ZIP 2001 S.1941; gegen eine analoge Anwendung: OLG Köln 29.06.2001 - 19 U 199/00 ZIP 2001, S. 1422 mit Anmerkung von Eckert, EwiR 2001, S. 1011) Denn selbst bei einer analogen Anwendung des § 55 Abs.2 InsO fehlt es hier jedenfalls an der Voraussetzung, dass der streitige Anspruch eine Verbindlichkeit ist, die vom vorläufigen Insolvenzverwalter aufgrund der Ausübung der ihm eingeräumten Ermächtigung, allein für die Gesamtschuldnerin zu handeln, begründet worden ist.
LAG Köln, Urteil vom 1.9.2001, Az. 2 Ca 400/00 ( Vergl.: Spliedt, ZIP 2001 S.1941; gegen eine analoge Anwendung: OLG Köln 29.06.2001 - 19 U 199/00 ZIP 2001, S. 1422 mit Anmerkung von Eckert, EwiR 2001, S. 1011) Denn selbst bei einer analogen Anwendung des § 55 Abs.2 InsO fehlt es hier jedenfalls an der Voraussetzung, dass der streitige Anspruch eine Verbindlichkeit ist, die vom vorläufigen Insolvenzverwalter aufgrund der Ausübung der ihm eingeräumten Ermächtigung, allein für die Gesamtschuldnerin zu handeln, begründet worden ist.
LAG Köln, Urteil vom 1.9.2001, Az. 5 Ca 405/00 (Vergl.: Spliedt, ZIP 2001 S.1941; gegen eine analoge Anwendung: OLG Köln 29.06.2001 - 19 U 199/00 ZIP 2001, S. 1422 mit Anmerkung von Eckert, EwiR 2001, S. 1011) Denn selbst bei einer analogen Anwendung des § 55 Abs.2 InsO fehlt es hier jedenfalls an der Voraussetzung, dass der streitige Anspruch eine Verbindlichkeit ist, die vom vorläufigen Insolvenzverwalter aufgrund der Ausübung der ihm eingeräumten Ermächtigung, allein für die Gesamtschuldnerin zu handeln, begründet worden ist.
LAG Köln, Urteil vom 1.9.2001, Az. 5 Ca 407/00 (Vergl.: Spliedt, ZIP 2001 S.1941; gegen eine analoge Anwendung: OLG Köln 29.06.2001 - 19 U 199/00 ZIP 2001, S. 1422 mit Anmerkung von Eckert, EwiR 2001, S. 1011) Denn selbst bei einer analogen Anwendung des § 55 Abs.2 InsO fehlt es hier jedenfalls an der Voraussetzung, dass der streitige Anspruch eine Verbindlichkeit ist, die vom vorläufigen Insolvenzverwalter aufgrund der Ausübung der ihm eingeräumten Ermächtigung, allein für die Gesamtschuldnerin zu handeln, begründet worden ist.
LAG Köln, Urteil vom 1.9.2001, Az. 5 Ca 408/00 ( Vergl.: Spliedt, ZIP 2001 S.1941; gegen eine analoge Anwendung: OLG Köln 29.06.2001 - 19 U 199/00 ZIP 2001, S. 1422 mit Anmerkung von Eckert, EwiR 2001, S. 1011) Denn selbst bei einer analogen Anwendung des § 55 Abs.2 InsO fehlt es hier jedenfalls an der Voraussetzung, dass der streitige Anspruch eine Verbindlichkeit ist, die vom vorläufigen Insolvenzverwalter aufgrund der Ausübung der ihm eingeräumten Ermächtigung, allein für die Gesamtschuldnerin zu handeln, begründet worden ist.
LAG Köln, Urteil vom 1.9.2001, Az. 2 Sa 125/01 ( Vergl.: Spliedt, ZIP 2001 S.1941; gegen eine analoge Anwendung: OLG Köln 29.06.2001 - 19 U 199/00 ZIP 2001, S. 1422 mit Anmerkung von Eckert, EwiR 2001, S. 1011) Denn selbst bei einer analogen Anwendung des § 55 Abs.2 InsO fehlt es hier jedenfalls an der Voraussetzung, dass der streitige Anspruch eine Verbindlichkeit ist, die vom vorläufigen Insolvenzverwalter aufgrund der Ausübung der ihm eingeräumten Ermächtigung, allein für die Gesamtschuldnerin zu handeln, begründet worden ist.
BGH, vom 4.11.2000, Az. IX ZB 105/00 Andererseits sind mit Bezug auf entbehrliche Gegenstände unnötige Kosten zu vermeiden, vor allem, wenn diese im Hinblick auf § 55 Abs. 2 InsO oder öffentlich-rechtliche Pflichten zu Masseverbindlichkeiten führen würden; die Freigabe auch von fremdem Gut aus der verwalteten Masse -mindestens in Form einer Anregung an das Insolvenzgericht, den Sicherungsauftrag entsprechend einzuschränken (vgl. BGHZ 105, 230, 238 f) - kann deshalb zu prüfen sein (vgl. Heidelberger Kommentar/Kirchhof, aaO § 22 Rn. 4