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Timestamp: 2020-04-02 09:53:14
Document Index: 292237709

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', '§ 447', '§ 474', '§ 269', '§ 269', 'BGH', '§ 8', '§ 78', '§ 1', '§ 3', 'BGH', 'BGH', '§ 78', '§ 1', '§ 3', 'BGH', 'BGH', '§ 78', '§ 8', '§ 78', '§ 1', '§ 3', '§ 12', '§ 78']

15.04.2014 · IWW-Abrufnummer 141148
Bundesgerichtshof: Urteil vom 26.02.2014 – I ZR 77/09
a) Wie auch die Revisionserwiderung nicht in Zweifel zieht, liegt bei der Werbung und beim Versand von Arzneimitteln aus dem EU-Ausland an Endverbraucher in Deutschland auch der Marktort im Inland, da hier die von diesen ausgehenden Wirkungen auftreten (vgl. GmS-OGB, BGHZ 194, 354 Rn. 15). Die Revisionserwiderung weist darüber hinaus mit Recht darauf hin, dass nach dem solchenfalls anzuwendenden deutschen Recht (vgl. zur Anwendung des deutschen Arzneimittelpreisrechts GmS-OGB, BGHZ 194, 354 Rn. 16 bis 20) beim Versandhandel mit Verbrauchern die Vorschrift des § 447 Abs. 1 BGB gemäß § 474 Abs. 2 Satz 2 BGB nicht anwendbar ist, wenn es sich wie beim Versandhandel mit Arzneimitteln um einen Verbrauchsgüterkauf handelt, und dass der Erfüllungsort für die Verpflichtung des Verkäufers in einem solchen Fall daher der Wohnsitz des Käufers ist, weshalb den Verkäufer insoweit eine Bringschuld trifft (vgl. Staudinger/Bittner, BGB [2009], § 269 Rn. 12; Münch-Komm.BGB/Krüger, 6. Aufl., § 269 Rn. 20, jeweils mit weiteren Nachweisen; ebenso im Blick auf den - im dortigen Fall allerdings zeitlich noch nicht anwendbaren - §