Source: http://m.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Urteile_Zillmerung_Altersversorgung_BAG_3AZR17-09.html
Timestamp: 2017-07-23 18:38:38
Document Index: 56643625

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 307', 'BGH', 'BGH', '§ 176', '§ 174', '§ 178', '§ 174', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 84', '§ 17', '§ 65', '§ 4', '§ 307', '§ 8', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 307', '§ 307', '§ 307', 'BGH', 'BGH', '§ 1', 'Art. 12', 'BGH', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 6']

HENSCHE Arbeitsrecht: 3 AZR 17/09
1. Es ist recht­lich pro­ble­ma­tisch, wenn der Ar­beit­ge­ber bei ei­ner Ent­gelt­um­wand­lung dem Ar­beit­neh­mer an­stel­le von Bar­lohn ei­ne Di­rekt­ver­si­che­rung mit (voll) ge­zill­mer­ten Ta­ri­fen zu­sagt. Die Zill­me­rung verstößt zwar nicht ge­gen das Wert­gleich­heits­ge­bot des § 1 Abs. 2 Nr. 3 Be­trAVG. Es spricht je­doch ei­ni­ges dafür, dass die auf ge­zill­mer­te Ver­si­che­rungs­ta­ri­fe ab­stel­len­de be­trieb­li­che Al­ters­ver­sor­gung ei­ne un­an­ge­mes­se­ne Be­nach­tei­li­gung iSd. § 307 BGB enthält. An­ge­mes­sen könn­te es sein, die bei der Di­rekt­ver­si­che­rung an­fal­len­den ein­ma­li­gen Ab­schluss- und Ver­triebs­kos­ten auf fünf Jah­re zu ver­tei­len. 2. So­weit die Ver­wen­dung ge­zill­mer­ter Ver­si­che­rungs­ta­ri­fe bei ei­ner Ent­gelt­um­wand­lung der Rechts­kon­trol­le nicht standhält, führt dies nicht zur Un­wirk­sam­keit der Ent­gelt­um­wand­lungs­ver­ein­ba­rung und nicht zur Nach­zah­lung von Ar­beits­ent­gelt, son­dern zu ei­ner höhe­ren be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung.
Landesarbeitsgericht Köln 7. Kammer, 13. August 2008, Az: 7 Sa 454/08, Urteil
3 AZR 17/09 7 Sa 454/08Lan­des­ar­beits­ge­richt Köln Im Na­men des Vol­kes!
Verkündet am15. Sep­tem­ber 2009
hat der Drit­te Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts auf­grund der münd­li­chen Ver­hand­lung vom 15. Sep­tem­ber 2009 durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Dr. Rei­ne­cke, die Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt - 2 - Krem­hel­mer und Dr. Zwan­zi­ger so­wie den eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Sche­pers und die eh­ren­amt­li­che Rich­te­rin Sucka­le für Recht er­kannt:
...“ - 3 - Als im Jah­re 2002 bei der Be­klag­ten ein Mo­dell zur Ent­gelt­um­wand­lung ein­geführt wer­den soll­te, wirk­te der Kläger dar­an mit. In­wie­weit und auf wel­che Wei­se er ein­ge­bun­den war, ist zwi­schen den Par­tei­en strei­tig. Zunächst schloss die Be­klag­te mit der Ver­si­che­rung ei­nen Rah­men­ver­trag ab. Ihm la­gen eben­so wie dem späte­ren mit der Pen­si­ons­kas­se (im Fol­gen­den: Pen­si­ons­kas­se) ge­schlos­se­nen Grup­pen­ver­si­che­rungs­ver­trag (voll) ge­zill­mer­te Ta­ri­fe zu­grun­de.
3. Der Ar­beit­ge­ber ver­pflich­tet sich, in Höhe des laut Ziff. 2 um­ge­wan­del­ten Be­tra­ges 1/12 jähr­li­che Beiträge zu der von ihm ab­zu­sch­ließen­den Ren­ten­ver­si­che­rung zu zah­len. Die Ren­ten­ver­si­che­rung mit Be­ginn­da­tum 01.12.2004 bei der Pen­si­ons­kas­se ab­ge­schlos­sen. Die Ver­si­che­rungs­beiträge wird der Ar­beit­ge­ber in der ver­ein­bar­ten Höhe so­lan­ge und in­so­weit ent­rich­ten, wie ein ak­ti­ves Dienst­verhält­nis be­steht, und er zur Zah­lung von Bezügen dar­aus ver­pflich­tet ist....
- 4 - In der Ver­si­che­rungs­ur­kun­de der Pen­si­ons­kas­se ist als Ver­si­che­rungs­neh­mer die Be­klag­te und als ver­si­cher­te Per­son der Kläger an­ge­ge­ben. Die­se Ur­kun­de enthält fol­gen­de Ver­ein­ba­run­gen und Hin­wei­se:
„...Ga­ran­tier­te Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen
Schei­det ei­ne ver­si­cher­te Per­son vor Ein­tritt des Ver­si­che­rungs­fal­les aus dem Grup­pen­ver­si­che­rungs­ver­trag aus, so mel­det der Ver­trags­part­ner un­verzüglich die auf das Le­ben die­ser Per­son ab­ge­schlos­se­ne Ver­si­che­rung ab. Zu dem in der Ab­mel­dung ge­nann­ten Zeit­punkt, frühes­tens aber zum En­de der bei der Ab­mel­dung lau­fen­den Bei­trags­zah­lungs­pe­ri­ode wan­delt sich die Ver­si­che­rung in ei­ne bei­trags­freie um, so­fern nach den Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen die Vor­aus­set­zun­gen für ei­ne sol­che Um­wand­lung ge­ge­ben sind; ...
Auf Ver­lan­gen der aus­ge­schie­de­nen ver­si­cher­ten Per­son überträgt der Ver­si­che­rungs­neh­mer frühes­tens ab Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses das für den Über­tra­gungs­zeit­punkt be­rech­ne­te De­ckungs­ka­pi­tal der Ver­si­che­rung auf den neu­en Ar­beit­ge­ber oder des­sen Ver- - 5 -
Jahr ga­ran­tier­te freie Al­ters­ren­te in EUR bei­trags­ga­ran­tier­ter Rück­kaufs­wert in EUR2005 0,00 0,002006 14,63 1.192,392007 48,24 3.690,65
...“ - 6 - In der An­la­ge zur Ver­si­che­rungs­ur­kun­de wur­den die All­ge­mei­nen Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen auf­geführt und wie folgt erläutert: „...
Die Par­tei­en be­en­de­ten das Ar­beits­verhält­nis zum 30. Sep­tem­ber 2007 durch Auf­he­bungs­ver­ein­ba­rung vom 13. Ju­li 2007. Die­se ent­hielt fol­gen­de Ab­re­de: - 7 - „...
le­bens­lan­ge mo­nat­li­che Al­ters­ren­te zumRen­ten­be­ginn 62,96 EUR 0,03 EUR
Bei­tragsrück­gewähr bei Tod vor Al­ters­ren­ten­be­ginn 7.004,00 EUR ...“
- 8 - ba­rung sei un­wirk­sam mit der Fol­ge, dass ihm für die Zeit vom 1. De­zem­ber 2004 bis ein­sch­ließlich 30. Sep­tem­ber 2007 ein mo­nat­li­ches Ge­halt von wei­te­ren 206,00 Eu­ro zu­ste­he. Die ver­ein­bar­te Ver­wen­dung ge­zill­mer­ter Ver­si­che­rungs­ta­ri­fe ver­s­toße ge­gen das Wert­gleich­heits­ge­bot, be­hin­de­re in un­zulässi­ger Wei­se die Por­ta­bi­lität, wi­der­spre­che der so­for­ti­gen ge­setz­li­chen Un­ver­fall­bar­keit und stel­le ei­ne un­an­ge­mes­se­ne Be­nach­tei­li­gung dar, weil sie mit we­sent­li­chen Grund­ge­dan­ken des Be­triebs­ren­ten­ge­set­zes nicht zu ver­ein-ba­ren sei. Auch Scha­den­er­satz­ansprüche führ­ten zu der ge­for­der­ten Nach­zah­lung. Die Be­klag­te ha­be so­wohl ih­re Fürsor­ge­pflicht als auch In­for­ma­ti­ons-pflich­ten ver­letzt. Der Kläger hat be­haup­tet, er sei über die Funk­ti­ons­wei­se der Zill­me­rung nicht aus­rei­chend in­for­miert ge­we­sen. Die er­for­der­li­chen Er­kennt­nis­se ha­be er auch nicht durch sei­ne be­ruf­li­che Stel­lung er­langt. Bei der Einführung des Ent­gelt­um­wand­lungs­mo­dells ha­be sich sei­ne Tätig­keit auf den ope­ra­ti­ven Be­reich, nämlich der Ko­or­di­nie­rung von Auf­ga­ben und Ter­mi­nen be­schränkt. Er ha­be deutsch­land­weit Sam­mel­ter­mi­ne für Ar­beit­neh­mer der Be­klag­ten or­ga­ni­siert, um die Grup­pen­ver­si­che­rung der Pen­si­ons­kas­se vor­zu­stel­len. Auch er ha­be an ei­nem sol­chen Vor­stel­lungs­ter­min teil­ge­nom­men. Da­bei sei aber nicht ver­tieft be­spro­chen wor­den, zu wel­chen Nach­tei­len die vor­ge­se­he­ne Zill­me­rung bei ei­nem vor­zei­ti­gen Aus­schei­den aus dem Ar­beits­verhält­nis führen könne. Der Kläger ist der An­sicht, die Scha­den­er­satz­ansprüche bestünden un­abhängig von ei­nem Ver­schul­den der Be­klag­ten. Die gel­tend ge­mach­ten Zah­lungs­ansprüche sei­en, gleichgültig auf wel­che An­spruchs­grund­la­ge sie gestützt würden, we­der durch Versäum­ung der in Nr. 11 des Ar­beits­ver­trags ver­ein­bar­ten Aus­schluss­frist ver­wirkt noch auf­grund der im Auf­he­bungs­ver­trag ent­hal­te­nen Aus­gleichs­klau­sel er­lo­schen. Die ver­trag­li­che Aus­schluss­frist er­stre­cke sich nicht auf die Kla­ge­for­de­rung. Auch die Aus­gleichs­klau­sel sei eng aus­zu­le­gen. Außer­dem feh­le die dar­in vor­ge­se­he­ne ord­nungs­gemäße Ab­rech­nung für die sich aus der Un­wirk­sam­keit der Ent­gelt­um­wand­lungs­ver­ein­ba­rung er­ge­ben­den Ansprüche.
Der Kläger hat be­an­tragt, die Be­klag­te zu ver­ur­tei­len, an ihn 7.004,00 Eu­ro brut­to nebst Zin­sen in Höhe von fünf Pro­zent­punk­ten über dem Ba­sis­zins­satz aus - 9 -
- 10 - Rah­men­ver­trags emp­foh­len. Die Be­klag­te ist der An­sicht, der Scha­den­er­satz­an­spruch könne auch nicht auf ei­ne feh­ler­haf­te Aus­wahl des ex­ter­nen Ver­sor­gungs­trägers gestützt wer­den. So­weit die Be­klag­te den ge­zill­mer­ten Ver­si­che­rungs­ta­rif der Pen­si­ons­kas­se zu­grun­de ge­legt ha­be, feh­le zu­min­dest das für ei­nen Scha­den­er­satz­an­spruch er­for­der­li­che Ver­schul­den. Zum da­ma­li­gen Zeit­punkt sei die Zill­me­rung ei­ne ab­so­lut übli­che und an­er­kann­te Ver­rech­nungs­me­tho­de ge­we­sen. Dem­ent­spre­chend ha­be es na­he­zu kei­ne un­ge­zill­mer­ten Ta­ri­fe ge­ge­ben. Im Übri­gen ha­be der Kläger den gel­tend ge­mach­ten Scha­den über­haupt nicht dar­ge­legt. Kei­nes­falls könne er ne­ben den ihm zu­ste­hen­den Ver­sor­gungs­ansprüchen die ursprüng­li­che, um­ge­wan­del­te Vergütung ver­lan­gen.
A. Ge­gen­stand des vor­lie­gen­den Ver­fah­rens ist die ge­for­der­te Zah­lung ei­nes Geld­be­trags in Höhe des Ar­beits­ent­gelts, das nach der Ver­ein­ba­rung vom 2./3. No­vem­ber 2004 „in ei­nen An­spruch auf Ver­schaf­fung von Ver­si­che­rungs­schutz um­ge­wan­delt“ wur­de. Der Kläger hat we­der höhe­re künf­ti­ge Ver­sor­gungs­leis­tun­gen noch die Fest­stel­lung ei­ner höhe­ren Ver­sor­gungs­an­wart­schaft be­gehrt. Da­bei han­delt es sich we­gen der an­ders­ar­ti­gen Rechts­fol­ge um an­de­re Streit­ge­genstände. Die­se sind vom vor­lie­gen­den Kla­ge­an­trag nicht um­fasst. - 11 - B. Die Be­klag­te ist nicht ver­pflich­tet, dem Kläger den ein­ge­klag­ten Geld­be­trag für die Zeit vom 1. De­zem­ber 2004 bis ein­sch­ließlich 30. Sep­tem­ber 2007 zu zah­len.
a) Die Höhe der dem Kläger zu­ge­sag­ten Be­triebs­ren­te hängt vom gewähl­ten Ver­si­che­rungs­ta­rif ab. Nach Nr. 8 Satz 1 der Ent­gelt­um­wand­lungs­ver­ein­ba­rung vom 2./3. No­vem­ber 2004 re­geln sich die ver­sor­gungs­recht­li­chen Rechts­be­zie­hun­gen der Par­tei­en „nach dem In­halt des mit der Pen­si­ons­kas­se ge­schlos­se­nen Ver­si­che­rungs­ver­tra­ges“. Die ver­si­che­rungs­ver­trag­li­chen Re­ge­lun­gen sind in das Ver­sor­gungs­verhält­nis über­nom­men wor­den. Da­mit soll ein Gleich­klang von Ver­si­che­rungs- und Ver­sor­gungs­verhält­nis her­ge­stellt wer­den. - 12 - b) Der von der Pen­si­ons­kas­se zu­grun­de ge­leg­te und auch für das Ver­sor­gungs­verhält­nis der Par­tei­en maßge­ben­de Ver­si­che­rungs­ta­rif ist un­strei­tig „ge­zill­mert“. Bei der „Zill­me­rung“ han­delt es sich um ein Kos­ten­ver­tei­lungs­ver­fah­ren, das von dem Ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­ker Dr. Au­gust Zill­mer ent­wi­ckelt wur­de. Die beim Zu­stan­de­kom­men des Ver­si­che­rungs­ver­trags an­fal­len­den ein­ma­li­gen Ab­schluss- und Ver­triebs­kos­ten wer­den mit den sog. Spa­r­an­tei­len der ers­ten Ver­si­che­rungs­prämi­en ver­rech­net. Dies führt da­zu, dass der Rück­kaufs­wert an­fangs sehr ge­ring, in den ers­ten bei­den Jah­ren häufig so­gar gleich Null ist (vgl. da­zu ua. BVerfG 15. Fe­bru­ar 2006 - 1 BvR 1317/96 - zu B I 2 b bb der Gründe, NJW 2006, 1783; BGH 9. Mai 2001 - IV ZR 121/00 - zu I 2 b bb der Gründe, BGHZ 147, 354). Die Zill­me­rung wirkt sich zwar nicht zwangsläufig auf den Rück­kaufs­wert aus, weil des­sen Höhe ver­trag­lich ver­ein­bart wer­den muss. In der Re­gel sind aber die Ver­ein­ba­run­gen so aus­ge­stal­tet, dass der Rück­kaufs­wert der Le­bens­ver­si­che­rung an die nach dem Zill­me­rungs­ver­fah­ren ge­bil­de­te De­ckungsrück­stel­lung an­knüpft (BVerfG 15. Fe­bru­ar 2006 - 1 BvR 1317/96 - NJW 2006, 1783 zu dem auch im vor­lie­gen­den Fall maßgeb­li­chen § 176 VVG aF). Der Sach­vor­trag der Par­tei­en enthält kei­ne An­halts­punk­te dafür, dass hier ein Aus­nah­me­fall vor­liegt.
Da bei der Um­wand­lung in ei­ne bei­trags­freie Ver­si­che­rung kei­ne Mit­tel aus der De­ckungsrück­stel­lung des Ver­si­che­rers ab­fließen, sind die Ver­si­che­rer nach § 174 iVm. § 178 Abs. 2 VVG in der bis zum 31. De­zem­ber 2007 gel­ten­den Fas­sung (aF) ver­pflich­tet ge­we­sen, die prämi­en­frei­en Ver­si­che­rungs- - 13 - leis­tun­gen ähn­lich wie bei ei­ner tech­ni­schen Bei­trags­um­stel­lung zu be­rech­nen (vgl. BT.-Drucks. 12/6959 S. 102). Die für den Ver­si­che­rungs­ver­trag ge­bil­de­ten De­ckungsrück­stel­lun­gen wa­ren nach den an­er­kann­ten Re­geln der Ver­si­che­rungs­ma­the­ma­tik und in Übe­rein­stim­mung mit dem Geschäfts­plan un­ter Berück­sich­ti­gung des Weg­falls der Bei­trags­zah­lung um­zu­rech­nen (vgl. Koll­hos­ser in Prölss/Mar­tin VVG 27. Aufl. § 174 Rn. 6 mwN). Da­bei hat die Zill­me­rung zu ei­ner ge­rin­ge­ren De­ckungsrück­stel­lung geführt.
aa) Zu­tref­fend sieht die herr­schen­de Mei­nung in § 1 Abs. 2 Nr. 3 Be­trAVG kei­ne De­fi­ni­ti­ons­norm für den Be­griff der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung (so aber ua. LAG Köln 13. Au­gust 2008 - 7 Sa 454/08 - zu 2 der Gründe, VersR 2009, 851), son­dern ein auf Wert­gleich­heit ge­rich­te­tes Ge­bot (vgl. ua. An­d­re­sen/Förs­ter/Rößler/Rühmann Ar­beits­recht der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung Stand No­vem­ber 2007 Teil 4 A Rn. 179; Blo­mey­er/Rolfs/Ot­to Be­trAVG 4. Aufl. § 1 Rn. 164 und 195; Höfer Be­trAVG Stand Mai 2008 § 1 Rn. 2565; ErfK/St­ein­mey­er 9. Aufl. § 1 Be­trAVG Rn. 25 ff.; Schaub/Vo­gel­sang ArbR-Hdb. 13. Aufl. § 84 Rn. 68). Ei­ne be­trieb­li­che Al­ters­ver­sor­gung kann auch dann - 14 - vor­lie­gen, wenn die­ses Ge­bot nicht ein­ge­hal­ten ist. Dar­an ändert der miss­verständ­li­che Wort­laut der ge­setz­li­chen Vor­schrift nichts. Ent­schei­dend ist der sich aus den Re­ge­lungs­zu­sam­menhängen und der Ent­ste­hungs­ge­schich­te er­ge­ben­de Ge­set­zes­zweck.
(2) Die­sem ge­setz­li­chen Ziel ent­spricht es, dass der in der frühe­ren Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts ent­wi­ckel­te Be­griff der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung nicht durch zusätz­li­che, neue Merk­ma­le ein­ge­schränkt wird. Eben­so wie nach der frühe­ren Recht­spre­chung liegt ei­ne be­trieb­li­che Al­ters­ver­sor­gung auch dann vor, wenn das um­ge­wan­del­te Ent­gelt und die an des­sen Stel­le tre­ten­de Ver­sor­gungs­an­wart­schaft nicht wert­gleich sind. Das ge­setz­li­che Er­for­der­nis der Wert­gleich­heit dient dem Schutz des Ar­beit­neh­mers. Dem - 15 - ent­spre­chend han­delt es sich um ein ge­setz­li­ches Ge­bot. Von ihm kann nach § 17 Abs. 3 Be­trAVG nicht ab­ge­wi­chen wer­den, auch nicht durch Ta­rif­ver­trag.
- 16 - be­zugs­be­rech­tig­ten Ar­beit­neh­mer zu tra­gen sind. Bei der Zill­me­rung han­delt es sich um ein in § 65 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 VAG, § 4 Abs. 1 Deck­RV ge­re­gel­tes Ver­fah­ren, das auf­sichts­recht­lich oh­ne Wei­te­res zulässig ist.
aa) Un­er­heb­lich ist es, dass § 307 BGB eben­so we­nig wie früher § 8 AGBG ei­ne Kon­trol­le des Leis­tungs­an­ge­bots und des Prei­ses ermöglicht, so­weit nicht aus­nahms­wei­se nor­ma­ti­ve Vor­ga­ben be­ste­hen. Die Ver­trags­part­ner können zwar grundsätz­lich Leis­tung und Ge­gen­leis­tung im Ver­trag frei be­stim­men. Der ge­richt­li­chen In­halts­kon­trol­le sind aber le­dig­lich Ab­re­den über den un­mit­tel­ba­ren Ge­gen­stand der Haupt­leis­tung ent­zo­gen. Ei­ne der­ar­ti­ge Leis­tungs­be­schrei­bung legt Art, Um­fang und Güte der ge­schul­de­ten Leis­tung fest. Oh­ne sie kann man­gels Be­stimmt­heit oder Be­stimm­bar­keit des we­sent­li­chen Ver­trags­in­halts ein wirk­sa­mer Ver­trag nicht mehr an­ge­nom­men wer­den (st. Rspr. des BGH, vgl. ua. 13. Ju­li 1994 - IV ZR 107/93 - zu 4 der Gründe, BGHZ 127, 35; 22. No­vem­ber 2000 - IV ZR 235/99 - A zu II 1 a der Gründe, VersR 2001, 184). Re­ge­lun­gen über die Höhe der Ver­sor­gungs­leis­tun­gen bei vor­zei­ti­gem Aus­schei­den und Bei­trags­frei­stel­lung mo­di­fi­zie­ren je­doch nur das Haupt-leis­tungs­ver­spre­chen (vgl. BGH 9. Mai 2001 - IV ZR 121/00 - zu I 1 c der Gründe, BGHZ 147, 354). Klau­seln, die das Haupt­leis­tungs­ver­spre­chen ein-schränken, verändern, aus­ge­stal­ten oder mo­di­fi­zie­ren, sind in­halt­lich zu über-prüfen (BGH 9. Mai 2001 - IV ZR 121/00 - aaO). - 17 - bb) Die Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen, die durch die ar­beits­ver­trag­li­che Ver­wei­sung auch als Ver­sor­gungs­be­din­gun­gen für die be­trieb­li­che Al­ters­ver­sor­gung gel­ten, un­ter­lie­gen nach § 307 Abs. 3 BGB nur dann der in § 307 Abs. 1 und 2 BGB vor­ge­se­he­nen In­halts­kon­trol­le, wenn sie von Rechts­vor­schrif­ten ab­wei­chen oder die­se ergänzen. Da­nach sind Klau­seln, die Rechts­vor­schrif­ten nur wie­der­ho­len oder in je­der Hin­sicht mit ih­nen übe­rein­stim­men (sog. de­kla­ra­to­ri­sche Klau­seln) der In­halts­kon­trol­le ent­zo­gen. Die ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen be­las­sen je­doch der Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft nicht nur bei der Er­mitt­lung des Rück­kaufs­werts, son­dern auch bei der Be­rech­nung der Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen nach Bei­trags­frei­stel­lung ei­nen Spiel­raum. Die Frei­hei­ten des Ar­beit­ge­bers bei der Aus­ge­stal­tung der Ver­sor­gungs­ord­nung sind nicht ge­rin­ger, son­dern größer. Klau­seln, die ge­setz­li­che Re­ge­lun­gen ergänzen, un­ter­lie­gen der In­halts­kon­trol­le. Dies führt nicht zu ei­ner von § 307 Abs. 3 BGB nicht ge­woll­ten Kon­trol­le ge­setz­li­cher Vor­schrif­ten (vgl. da­zu BGH 9. Mai 2001 - IV ZR 121/00 - BGHZ 147, 354).
Den Re­ge­lun­gen zur so­for­ti­gen Un­ver­fall­bar­keit der Ver­sor­gungs­an­wart­schaft (§ 1b Abs. 5 Be­trAVG) ist zu ent­neh­men, dass dem Ver­sor­gungs-be­rech­tig­ten trotz des vor­zei­ti­gen Aus­schei­dens aus dem Ar­beits­verhält­nis ei­ne An­wart­schaft von adäqua­ter wirt­schaft­li­cher Be­deu­tung ver­blei­ben muss. Oh­ne ent­spre­chen­de Wert­hal­tig­keit würde die Un­ver­fall­bar­keit aus­gehöhlt. Die Un­ver- - 18 - fall­bar­keit fördert nicht nur die Mo­bi­lität, son­dern trägt auch dem Grund­recht auf freie Wahl des Ar­beits­plat­zes (Art. 12 GG) Rech­nung.
Außer­dem ist das Ziel ei­ner Ent­gelt­um­wand­lung zu berück­sich­ti­gen. Dem Ar­beit­neh­mer soll es ermöglicht wer­den, ei­ne be­triebs­ren­ten­recht­lich be­son­ders ge­si­cher­te zusätz­li­che Al­ters­ver­sor­gung auf­zu­bau­en. Auch bei ei­nem vor­zei­ti­gen Aus­schei­den aus dem Ar­beits­verhält­nis will der Ge­setz­ge­ber - 19 - die Ein­bußen in der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung be­gren­zen. Dem­ent­spre­chend ist dem Ver­sor­gungs­in­ter­es­se des Ar­beit­neh­mers ei­ne we­sent­li­che Be­deu­tung bei­zu­mes­sen.
Mit der grundsätz­li­chen Zulässig­keit der Zill­me­rung war je­doch we­der ge­sagt, dass Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men im Verhält­nis zu ih­ren Ver­trags­part­nern, den Ver­si­che­rungs­neh­mern, von der Möglich­keit die­ser Art der Ver­rech­nung der Ab­schluss- und Ver­triebs­kos­ten stets und un­be­grenzt Ge­brauch ma­chen durf­ten, noch war es aus­ge­schlos­sen, bei be­son­de­ren For­men der - 20 - Le­bens­ver­si­che­rung - hier: bei den im Zu­ge ei­ner Ent­gelt­um­wand­lung ab­ge­schlos­se­nen Di­rekt­ver­si­che­run­gen - An­for­de­run­gen zu stel­len, die den recht­li­chen und tatsächli­chen Be­son­der­hei­ten ge­recht wur­den.
- 21 - ei­nen Min­dest­be­trag un­ter­schrei­ten. In­so­weit hat der Bun­des­ge­richts­hof den Vor­schlag der Kom­mis­si­on zur Re­form des Ver­si­che­rungs­ver­trags­rechts über­nom­men. Da­nach beläuft sich der Min­dest­be­trag auf die Hälf­te des un­ge­zill­mer­ten De­ckungs­ka­pi­tals, das nach den an­er­kann­ten Re­geln der Ver­si­che­rungs­ma­the­ma­tik mit den Rech­nungs­grundsätzen der Prämi­en­kal­ku­la­ti­on zum Schluss der lau­fen­den Ver­si­che­rungs­pe­ri­ode be­rech­net wird (BGH 12. Ok­to­ber 2005 - IV ZR 162/03 - zu B IV 2 b ee der Gründe, aaO).
- 22 - Nach­tei­len zu be­wah­ren, wenn sie ihr Recht nach § 1b Abs. 5 Satz 1 Halbs. 2 Nr. 2 Be­trAVG ausüben, die Ver­si­che­rung mit ei­ge­nen Beiträgen fort­zuführen. Es spricht viel dafür, dass die Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen nach ei­ner „Fort­set­zung der Ver­si­che­rung“ im We­sent­li­chen un­verändert blei­ben müssen und ein ungüns­ti­ge­rer Fort­set­zungs­ta­rif le­dig­lich durch zusätz­li­chen Auf­wand des Ver­si­che­rers ge­recht­fer­tigt wer­den kann. Es er­scheint sehr zwei­fel­haft, ob von ei­ner „Fort­set­zung“ der Ver­si­che­rung im be­triebs­ren­ten­recht­li­chen Sin­ne noch die Re­de sein kann, wenn die aus­ge­schie­de­nen Ar­beit­neh­mer die Vor­tei­le ei­ner Grup­pen­ver­si­che­rung auch in­so­weit ver­lie­ren, als dem Ver­si­che­rer kei­ne zusätz­li­chen Kos­ten ent­ste­hen.
a) § 1 Abs. 2 Nr. 3 Be­trAVG ge­bie­tet es, dass der Ar­beit­ge­ber dem Ar­beit­neh­mer an­stel­le des um­ge­wan­del­ten Ar­beits­ent­gelts ei­ne wert­glei­che Al­ters­ver­sor­gung zu­sagt. Wenn die zu­ge­sag­te Ver­sor­gung nach den Maßstäben des § 1 Abs. 2 Nr. 3 Be­trAVG un­zu­rei­chend ist, hat der Ar­beit­ge­ber die Ver­sor­gung so­weit auf­zu­sto­cken, dass dem Wert­gleich­heits­ge­bot genügt ist (vgl. ua. Ha­nau/Ar­tea­ga/Rieb­le/Veit Ent­gelt­um­wand­lung 2. Aufl. Teil A Rn. 271; Höfer Be­trAVG Stand Mai 2008 § 1 Rn. 2565; Rei­ne­cke DB 2006, 555, 562; für ei­ne ergänzen­de Ver­trags­aus­le­gung ua. Blo­mey­er/Rolfs/Ot­to Be­trAVG 4. Aufl. § 1 Rn. 164; für Un­wirk­sam­keit der Ent­gelt­um­wand­lungs­ver­ein­ba­rung LAG München 15. März 2007 - 4 Sa 1152/06 - zu II 1 der Gründe, DB 2007, 1143; für ei­nen ergänzen­den Vergütungs­an­spruch, so­weit die zu­ge­sag­te Ver­sor­gung nicht gleich­wer­tig ist ErfK/St­ein­mey­er 9. Aufl. § 1 Be­trAVG Rn. 27). Die Auf­sto­ckung der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung ent­spricht dem ge­setz­li­chen Ziel, so­wohl für ei­nen Aus­bau der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung zu sor­gen als auch den Ar­beit­neh­mer vor un­zu­rei­chen­den Ver­sor­gungs­zu­sa­gen zu schützen. - 23 - Zum sel­ben Er­geb­nis würde auch ei­ne ergänzen­de Ver­trags­aus­le­gung führen. Die Ent­gelt­um­wand­lungs­ver­ein­ba­rung ist dar­auf ge­rich­tet, mit dem um­ge­wan­del­ten Ar­beits­ent­gelt ei­ne be­trieb­li­che Al­ters­ver­sor­gung zu fi­nan­zie­ren. Je­den­falls in al­ler Re­gel ent­spricht es dem Ver­trags­zweck, dem Ar­beit­neh­mer Ver­sor­gungs­leis­tun­gen in an­ge­mes­se­ner Höhe zu gewähren.
II. Der Kläger kann die Zah­lung des um­ge­wan­del­ten Ar­beits­ent­gelts auch nicht als Scha­den­er­satz ver­lan­gen. Die Be­klag­te hat ih­re ar­beits­ver­trag­li­chen Ne­ben­pflich­ten nicht schuld­haft ver­letzt. Zu­dem be­steht der Scha­den des Klägers al­len­falls in ei­ner zu ge­rin­gen Ver­sor­gung, nicht aber in der Kürzung sei­ner Ar­beits­vergütung. - 24 - 1. Die Be­klag­te hat kei­ne Be­ra­tungs- oder In­for­ma­ti­ons­pflich­ten ver­letzt. Im vor­lie­gen­den Fall geht es nicht um die Ne­ben­pflich­ten des Ver­si­che­rers, son­dern um die Ne­ben­pflich­ten der Ar­beit­ge­be­rin. Die­se muss­te dem Kläger nicht die ver­si­che­rungs­recht­li­chen Ta­ri­fe erläutern, son­dern konn­te sich dar­auf be­schränken, die In­for­ma­tio­nen des Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­mens wei­ter­zu­lei­ten, zu­mal es sich beim Kläger um ei­nen geschäfts­ge­wand­ten Mit­ar­bei­ter han­del­te und er so­gar selbst mit der Einführung des Ent­gelt­um­wand­lungs­mo­dells be­fasst war. Von ihm konn­te er­war­tet wer­den, dass er sich vor Ver­trags­un­ter­zeich­nung mit den wirt­schaft­li­chen Fol­gen der vor­ge­se­he­nen Ent­gelt­um­wand­lung be­fasst. Ab­ge­se­hen da­von erläuter­te der Ver­si­che­rer die Zill­me­rung und ih­re Fol­gen aus­rei­chend deut­lich. In der Ver­si­che­rungs­ur­kun­de wur­de un­ter der Über­schrift „Ga­ran­tie­wer­te“ dar­auf hin­ge­wie­sen, dass für die Be­ra­tun­gen beim Ab­schluss ei­ner Ver­si­che­rung und das Er­rich­ten ei­nes Ver­trags Kos­ten entstünden, die aus den ers­ten Beiträgen be­strit­ten würden. Nur der ver­blei­ben­de Teil des Bei­trags ste­he für die Bil­dung der bei­trags­frei­en Leis­tun­gen und des Rück­kaufs­werts zur Verfügung. In ei­ner bei­gefügten Ta­bel­le wur­de die Ent­wick­lung der ga­ran­tier­ten bei­trags­frei­en Al­ters­ren­te und des ga­ran­tier­ten Rück­kaufs­werts für die Jah­re 2005 bis ein­sch­ließlich 2038 auf den 1. De­zem­ber des je­wei­li­gen Jah­res auf­ge­lis­tet. In der An­la­ge zur Ver­si­che­rungs­ur­kun­de wur­de un­ter der Über­schrift „bei­trags­freie Ver­si­che­rung“ dar­auf auf­merk­sam ge­macht, dass die Bei­trags­frei­stel­lung der Ver­si­che­rung mit Nach­tei­len ver­bun­den sei. In der An­fangs­zeit der Ver­si­che­rung sei we­gen der Ver­rech­nung von Ab­schluss­kos­ten kei­ne bei­trags­freie Ren­te vor­han­den. Auch da­nach ste­he nicht un­be­dingt ein Be­trag in Höhe der Sum­me der ein­ge­zahl­ten Beträge für die Bil­dung der bei­trags­frei­en Ren­te zur Verfügung. Ent­spre­chen­de Ausführun­gen fin­den sich in § 6 (Kündi­gungs­recht des Ver­si­che­rungs­neh­mers, Rück­kaufs­wert).
2. So­weit der Kläger gel­tend macht, die Be­klag­te ha­be ei­nen be­darfs­ge­rech­ten Ver­si­che­rungs­ver­trag mit ei­ner recht­lich zulässi­gen Ver­rech­nungs­klau­sel ab­sch­ließen müssen, kann of­fen­blei­ben, ob die Ar­beit­ge­be­rin ih­re ar­beits­ver­trag­li­chen Ne­ben­pflich­ten ver­letzt hat. - 25 - Selbst wenn sie ver­pflich­tet ge­we­sen wäre, auf ei­nen Ver­si­che­rungs­ver­trag mit ei­ner be­darfs­ge­rech­ten Ver­rech­nungs­klau­sel hin­zu­wir­ken, und ein der Be­klag­ten zu­zu­rech­nen­des schuld­haf­tes Ver­hal­ten vorläge, könn­te der Kläger nur ei­ne ent­spre­chen­de Ver­sor­gungs­leis­tung ver­lan­gen. Im vor­lie­gen­den Rechts­streit ist je­doch über der­ar­ti­ge Ansprüche nicht zu ent­schei­den. Im Übri­gen würde die ergänzen­de Ver­trags­aus­le­gung oh­ne­hin zu an­ge­mes­se­nen Ver­sor­gungs­pflich­ten der Ar­beit­ge­be­rin führen, so dass dem Kläger kein recht­lich re­le­van­ter Scha­den ent­ste­hen würde.
Rei­ne­cke Krem­hel­mer Zwan­zi­ger
Sche­pers Sucka­le	m.hensche.de
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