Source: https://www.langeleine-hundetraining.de/agbs.html
Timestamp: 2019-03-23 13:39:18
Document Index: 187105290

Matched Legal Cases: ['§6', '§ 1', '§ 3', '§ 6', '§ 9', '§ 626', '§ 10', '§ 326', '§ 11', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16']

AGBs - LangeLeine Hundetraining und Gassiservice Berlin
Des LangeLeine Hundetrainings, Elisa Lange, Bornitzstr. 23, 10367 Berlin
Mit der Unterzeichnung des Dienstleistungsvertrages über die Ausbildung eines Hundes durch die Ausbilderin und den AG / Hundeführer oder dem Gassiservice & Katzenbetreuung und Seminaren durch die Ausbilderin oder Gastreferenten kommt der Vertrag verbindlich zustande.
Bei allen Buchungen kommt der verbindliche Vertrag durch das ausmachen eines Termins per Telefon oder die Zusage per E-mail ebenfalls zu stande. Bei Nichtabsage oder nicht fristgerechter Absage (siehe §6) wird der gesamte Betrag für den Termin berechnet.
Wird ein Einzeltrainingspaket gekauft, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung nicht in Anspruch genommener Trainingseinheiten.
Die 14 tätige Wiederrufsfrist erlischt, wenn die gebuchte Dienstleistung in unter 14 Tagen nach Vertragsunterzeichnung startet, also mit den ersten Termin der gebuchten Dienstleistung.
Mit der Anmeldung, d.h. mit dem verbindlichen Abschluss des Vertrages gemäß § 1 ist die Zahlung der Teilnahmegebühr fällig. Die Zahlung hat sofort und ohne Abzug, nach Rechnungserhalt auf das angegebene Konto oder bar zu erfolgen.
§ 3 Haftung der Ausbilderin und des AG / des Hundeführers
Die Ausbilderin haftet nur für Schäden, die von ihr vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt werden, es sei denn, es handelt sich um Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. In diesen Fällen haftet die Ausbilderin auch für Fahrlässigkeit. Die Ausbilderin haftet nicht für Personen-, Sach-, oder Vermögensschäden, die durch Anwendung der gezeigten Übungen entstehen sowie für Schäden, die durch teilnehmende Hunde entstehen. Jegliche Begleitpersonen sind durch den AG / den Hundeführer von dem Haftungsausschluss in Kenntnis zu setzen. Die Teilnahme oder der Besuch der Trainings- und Beratungsstunden erfolgt auf eigenes Risiko. Die Ausbilderin haftet nicht für Schäden, die von Dritten und deren Hunden herbeigeführt werden. Der AG / der Hundeführer haftet für die von ihm und von seinem Hund verursachten Schäden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen allein auch gegenüber Dritten und stellt die Ausbilderin von jeglichen Ansprüchen Dritter im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem jeweils gebuchten Kurs frei.
Der AG / der Hundeführer ist verpflichtet, bei Leistungsstörungen Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Beanstandungen haben unverzüglich gegenüber der Ausbilderin zu erfolgen, andernfalls sind jedwede Ansprüche ausgeschlossen. Es wird die aktive Mitwirkung und Durchführung an den Trainingseinheiten erwartet. Ebenso ist es Voraussetzung, dass sich der AG / der Hundeführer an die Anweisungen der Ausbilder/in hält
Hundetraining (Kurse, Seminare, Einzeltraining)
§ 6 Vorzeitiger Abbruch des Kurses durch AG / Hundeführer
Bei vorzeitig vollständigem oder teilweisem Abbruch der Teilnahme an dem vereinbarten Kurs durch den AG / Hundeführer wird die Teilnahmegebühr nicht erstattet. Dies gilt nicht, wenn der der AG / Hundeführer den Kurs aufgrund eines Umstandes abbricht, den er nicht zu vertreten hat.
Läufige Hündinnen sind - außer beim Einzeltraining und nach Absprache mit der Ausbilderin - von der Teilnahme in gemischten Hundegruppen und dem Gassiservice ausgeschlossen. Individuelle andere Absprachen sind im Einzelfall möglich.
Die konkreten Kurstermine werden mit einem zeitlichen Vorlauf von jeweils mindestens einer Woche im Internet unter „www.langeleine-hundetraining.de “ bekannt gemacht oder sind telefonisch zu erfragen.
§ 9 Kündigung, Ausfall von Trainingseinheiten
Die Ausbilderin kann den Vertrag jederzeit kündigen: Ohne Einhaltung einer Frist (fristlos), wenn der AG / der Hundeführer die Veranstaltung stört oder sich den Anweisungen der Ausbilderin widersetzt. Ebenso, wenn die gebotene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Im Übrigen kann der Vertrag von der Ausbilderin mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden. In allen genannten Fällen erfolgt die vollständige oder im Falle schon in Anspruch genommener Trainingseinheiten teilweise Erstattung der Teilnahmegebühr.
Der AG / Hundeführer kann den Vertrag nur aus wichtigem Grund gemäß § 626 Abs. 1 BGB kündigen.
§ 10 Absage von Einzeltrainingsstunden
Das Honorar für eine Einzelstunde muss mindestens am Tag des Termins in bar bezahlt werden oder ist nach Rechnungserhalt auf das Konto der Ausbilderin (Kto. 015288400; BLZ 12040000, Commerzbank) zu überweisen.
Kann ein vereinbarter Einzeltrainingstermin nicht wahrgenommen werden, ist die Ausbilderin mindestens 48 Stunden vorher darüber zu informieren. Geschieht dies nicht und hat der AG/ Hundeführer die Nichteinhaltung des vereinbarten Termins zu vertreten, ist die vollständige vereinbarte Vergütung von ihm zu entrichten. § 326 Abs. 2 Satz 2 BGB gilt unbeschadet.
§ 11 Absage von Trainingseinheiten eines Kurses / Gruppentrainingseinheiten / Seminaren
Kann eine Trainingseinheit, welche im Rahmen eines gebuchten Kurses stattfindet und/ oder in einer Trainingsgruppe zu absolvieren ist, nicht wahrgenommen werden und wird nicht mindestens 48h vor Kursbeginn abgesagt, verfällt diese ersatzlos. Bei termingerechter Benachrichtigung, kann ein Ersatztermin vereinbart werden.
Ganztags -& Wochenendseminare müssen bis 8 Wochen vor Termin abgesagt werden ansonsten fallen folgende Stornogebühren an:
Absage bis 6 Wochen vor Termin = €30%; Absage bis 4 Wochen vor Termin = 50%, Absage weniger als 4 Wochen vor Termin = 100%
Eine Erfolgsgarantie kann nicht gegeben werden, da der Erfolg nicht zuletzt auch von dem AG/dem Hundeführer und natürlich auch von dem Hund abhängt.
§ 13 Ausbildungsfragebogen
Der AG / Hundeführer verpflichtet sich, die Fragen im Ausbildungsfragebogen wahrheitsgemäß zu beantworten.
Gassiservice/ Haustierbetreuung
§ 14 Teilnahme am Gassiservice & Katzenbetreuung
Der AG versichert, dass der Hund welcher am Gassiservice teilnimmt alle notwendigen Impfungen besitzt und kann dies ggf. durch Vorlage des Impfpasses nachweisen, außerdem dass er eine gültige Tierhalterhaftpflichtversicherung besitzt und der teilnehmende Hund regelmäßig entwurmt und von Ungeziefer befreit wird. Läufige Hündinnen sind von der Teilnahme am Gassiservice ausgeschlossen.
Verletzungen, Ansteckung mit Krankheiten und Ungezieferbefall sind ein normales Risiko in einer Hundegruppe beim Spazieren gehen in der freien Natur. Die Ausbilderin/Dogwalkerin kann dafür nicht haftbar gemacht werden. Für Schäden, welche der Hund im Rahmen des Gassiservice außenstehenden Hunden/Gegenständen/Personen zufügt, kommt die Betriebshaftpflichtversicherung der Hundeschule/Gassiservice auf.
Die Steuermarke muss immer am Halsband oder Geschirr des Hundes befestigt sein. Ist dies nicht der Fall und die Betreuerin/Ausbilderin wird vom Ordnungsamt kontrolliert werden alle anfallenden Kosten vom AG/Hundehalter getragen.
Für die Katzenbetreung wird vom AG versichert, dass die zu betreuende/n Katze/n regelmäßig geimpft und entwurmt sind und kann dies ggf. durch Vorlage des Impfpassen nachweisen. Während die Ausbilderin/Betreuerin sich in der Wohnung des AG befindet haftet sie nicht für Schäden, die durch sie oder die zu betreuuenden Tiere verursacht werden.
§ 15 Kündigung, Ausfall des Gassiservice
Die Ausbilderin kann den Vertrag jederzeit kündigen: Ohne Einhaltung einer Frist (fristlos), wenn der AG / der Hundeführer die Vereinbarungen zu Abholung & Rückbringen nicht einhält. Im Übrigen kann der Vertrag von der Ausbilderin mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden. In allen genannten Fällen erfolgt die vollständige oder im Falle schon in Anspruch genommener Gassieinheiten teilweise Erstattung der Teilnahmegebühr.
Der AG / Hundeführer kann den Vertrag immer zum Monatsende mit einer Frist von vier Wochen ohne Angabe eines Grundes kündigen. Bei Aussetzen der Teilnahme zB. wegen Urlaub des AGs muss dies mindestens zwei Wochen vor dem ersten Aussetztag mitgeteilt werden, sonst kann keine Erstattung der Gebühr erfolgen. Bei Krankheit oder Läufigkeit des Hundes muss Abwesenheit mindestens 48h vor dem nächsten Termin angekündigt werden um eine Erstattung zu gewährleisten. Diese erfolgt in Form von Gutschrift der ausgefallenen Tage zur späteren Nutzung innherlab der nächsten 3 Monate. Bei Monatspauschalen gilt ein Erstattungsrecht erst, wenn der Hund mehr als 50% des gebuchten Monats aus Krankheitsgründen oder durch Läufigkeit verpasst und dies rechtzeitig angekündigt wurde.
Bei Krankheit oder Abwesenheit des Hundetrainers, wird der schon gezahlte Betrag mit weiteren in Anspruch genommenen Leistungen verrechnet. Eine Auszahlung ist nicht möglich. Auch für diesen Termin gelten die oben genannten Punkte.
§ 16 Urlaubsbetreuung
Während der Urlaubsbetreung ist der Kundenhund von der Betriebshaftpflichtversicherung der Hundeschule/Gassiservice abgedeckt. Diese kommt für Schäden an fremden Hunden/Menschen/Gegenständen auf. Für Schäden, welche der Kundenhund an anderen Kundenhunden/dem Hund des Betreuers oder des Betreungsortes (Auto & Whg des Betreuers) verursacht, haften ausschließlich die Hundebesitzer.
Die verbindliche Buchung kommt durch die Unterzeichnung des Betreuungsvertrages zustande, ebenfalls ist eine Zusage per E-mail bindend. Urlaubsbetreung kann bis 2 Wochen vor Beginn kostenlos storniert werden. Bei Stornierung bis eine Woche vor Betreungsantritt werden 50% des vereinbarten Betrages fällig. Spätere Stornierungen werden mit 100% des vereinbarten Betrages berechnet.
Für die Urlaubsbetreung muss der Hund Parasiten -und Ungezieferfrei, gesund und regelmäßig geimpft sein. Dies muss ggf. durch Vorlage des Impfpasses nachgewiesen werden. Eine steuerliche Anmeldung des Hundes ist ebenfalls erforderlich.
Sollte der Hund während der Betreungszeit erkranken oder verletzt werden und der Hundehalter ist nicht telefonisch erreichbar, willigt er durch Unterzeichnung des Betreuungsvertrages ein, dass der Betreuer einen Tierarzt seiner Wahl konsultiert und die Kosten des Tierarztbesuchs vom Hundehalter getragen werden.
Sollte während der Betreuungszeit Umstände eintreten, die einen höheren Aufwand erfordern (z.B. Hündin wird läufig, Unsauberkeit, Medikamentengabe...) werden weitere Kosten fällig. Diese können bis €15/Tag Extrakosten betragen. Die Betreuerin verpflichtet sich, dem Hundehalter sofort bescheid zu geben, sollte ein solcher Fall eintreten. Der Hundehalter kann in diesem Fall, den Hund nach Absprache auch vor Ende der Betreuungszeit abholen und bekommt den überschüssigen Betrag erstattet.