Source: http://zsb.uni-muenster.de/material/m685_2.htm
Timestamp: 2013-05-21 11:49:13
Document Index: 23585848

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 85', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 3', '§ 5', '§\n55', '§ 21', '§ 6', '§ 91', '§ 36', '§ 16', '§ 8', '§ 55', '§ 55', '§ 8', '§ 6', '§ 54', '§ 8', '§ 9', '§ 9', '§ 7', '§ 13', '§\n36', '§ 36', '§ 5', '§ 6', '§ 29', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 11', '§ 4', '§ 55', '§ 55', '§\n38', '§ 14', '§ 55', '§ 23', '§ 2', '§ 5', '§ 56', '§ 28', '§ 13', '§ 7']

ZSB: Lehramt Sport STO erste Staatsprüfung SI | Zentrale Studienberatung der Universität Münster Navigation:
für den Studiengang Sport an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit den Abschlüssen Erste Staatsprüfung für das Lehramt für die Sekundarstufe I Erste Staatsprüfung für das Lehramt für die Sekundarstufe I als Erweiterungsprüfung vom 21. September 1998
in der Fassung der Änderungsordnung v. 25.11.1999Auf Grund des § 2 Abs. 4 und des § 85 Abs. 1 des Gesetzes
über die Universitäten des Landes Nordrhein-Westfalen (Universitätsgesetz
- UG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. August 1993, zuletzt geändert
durch Gesetz vom 1. Juli 1997 (GV. NW. S. 213), hat die Westfälische
Wilhelms-Universität folgende Studienordnung erlassen.
§ 1 Geltungsbereich, Rechtsgrundlagen
§ 2 Zugangsvoraussetzung
§ 3 Besondere Studienvoraussetzungen
§ 4 Weitere Studienvoraussetzungen und Studienempfehlungen
§ 6 Regelstudienzeit, Regelstudiendauer und Umfang des Studiums
§ 7 Ziel des Studiums
§ 8 Bereiche und Teilgebiete
§ 9 Studienbereich A: Praxis und Theorie der Sportbereiche und Bewegungsfelder
§ 10 Studienbereiche B, C, und D
§ 11 Aufbau eines Studiums
§ 12 Grundstudium
§ 13 Zwischenprüfung
§ 14 Hauptstudium
§ 15 Nachweis im Hauptstudium
§ 16 Schulpraktische Studien
§ 17 Erweiterungsprüfung
§ 18 Studien- und Leistungsnachweise
§ 19 Fachpraktische Prüfung
§ 20 Erste Staatsprüfung für das Lehramt für die Sekundarstufe
§ 21 Lehrveranstaltungen/Veranstaltungstypen
§ 22 Sportförderunterricht
§ 23 Studienberatung
§ 24 Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen
§ 25 Inkrafttreten undÜbergangsregelungen
Anhang I Studienverlaufsplan
Anhang II Freiversuch
Geltungsbereich, Rechtsgrundlagen
(1) Die Studienordnung regelt die Ausbildung der Studierenden
des Faches Sport an der Westfälischen Wilhelms-Universität mit
den Abschlüssen Erste Staatsprüfung für das Lehramt für
die Sekundarstufe I , Erste Staatsprüfung für das Lehramt
für die Sekundarstufe I als Erweiterungsprüfung.
(2) Die für die vorliegende Studienordnung maßgeblichen
Prüfungsordnungen sind die Ordnung der ersten Staatsprüfungen
für Lehrämter an Schulen (LPO) in der Fassung der Bekanntmachung
vom 23. August 1994 (GV. NW. S. 754), geändert durch Verordnung vom
19. November 1996 (GV. NW. S. 524), und die Ordnung für die Zwischenprüfung
in Lehramtsstudiengängen in den Fächern der Philosophischen Fakultät
und der Evangelisch-Theologischen Fakultät (ZPO-LA-PF).
Der Studienordnung liegen ferner zugrunde:
das Gesetz über die Ausbildung für Lehrämter an öffentlichen
Schulen (LABG) in der Fassung der Bekanntmahung vom 23. Juni 1989 (GV.
NW. S. 421), geändert durch Gesetz vom 3. Mai 1194 (GV. NW. S. 220), das Gesetz über die Universitäten des Landes Nordrhein-Westfalen
(UG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. August 1993, geändert
durch Gesetz vom 1. Juli 1997 (GV. NW. S. 213).
Zugangsvoraussetzung ist das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife oder
ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis. § 3
Besondere Studienvoraussetzungen
(1) Die Einschreibung zum Studium des Unterrichtsfaches SPORT
ist abhängig vom Nachweis der besonderen Eignung für diesen Studiengang
(§ 5 (5) LPO). Das Verfahren hierzu richtet sich nach der "Ordnung
für die Feststellung der besonderen Eignung für den Studiengang
Sport mit dem Abschluß der Ersten Staatsprüfungen für Lehrämter"
vom 18. April 1984 (AB Uni 84/2).
(2) Die Studienbewerber haben mit dem Nachweis der besonderen
Eignung spätestens im Verlauf des ersten Studiensemesters - eine sportärztliche
oder amtsärztliche Bescheinigung über die volle sporttauglichkeit
für das Sportstudium vorzulegen (vgl. Anlage 29, 2.4, 2. zu §
55 LPO).
Weitere Studienvoraussetzungen und Studienempfehlungen
(1) Das Studium des Faches Sport setzt sportbezogene Fähigkeiten,
Fertigkeiten und Kenntnisse voraus. Sofern diese nicht vorhanden sind,
müssen sie in eigenverantwortlichem Selbststudium erworben werden,
ggf. in entsprechenden Arbeitsgemeinschaften (vgl. § 21).
(2) Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium ist ferner
die Bereitschaft der Studierenden, in vielfältigen Feldern des Sports
Das Studium kann sowohl in einem Sommersemester als auch in einem Wintersemester
aufgenommen werden. § 6
(1) Die Regelstudienzeit im Sinne von § 91 Abs. 2 Nr. 2
in Verbindung mit Abs. 6 UG umfaßt die Regelstudiendauer (sechs Semester)
und die Prüfungszeit (ein Semester) (vgl. § 36 (5) LPO).
(2) Der Studiengang Sport für das Lehramt für die
Sekundarstufe I umfaßt 45 Semesterwochenstunden (SWS). Davon entfallen
- Studien der Sportbereiche und Bewegungsfelder
23 SWS
- Studien der sportwissenschaftlichen Theoriebereiche;
20 SWS
- Schulpraktische Studien (vgl. § 16)
Ziel des Studiums ist der Erwerb von fachwissenschaftlichen, sportpraktischen
und fachdidaktischen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten als
Grundlage für den Sportunterricht in der Sekundarstufe I. § 8
Bereiche und Teilgebiete
Das ordnungsgemäße Studium bezieht sich gemäß Anlage
29 zu § 55 LPO auf folgende Bereiche und Teilgebiete:
Praxis und Theorie der Sportbereiche und Bewegungsfelder
Leichtathletik Turnen Gymnastik/Tanz Schwimmen Rückschlagspiele Wurfspiele Torschußspiele Weitere Teilgebiete nach Maßgabe des Lehrangebots der Hochschule,
z.B. Fechten, Judo, Kanu, Rudern; sportartübergreifendes Teilgebiet
Sportwissenschaftlicher Theoriebereich I
(medizinisch-naturwissenschaftlicher Bereich)
Biologische Grundlagen von Bewegung und Leistung
(Sportmedizin/Sportbiologie) Bewegung, Sport und Gesundheit; Prävention, Therapie, Rehabilitation
(Trainingslehre/Sportbiologie) Analyse, Aufbau und Korrektur von Bewegung und Leistung
(Biomechanik/Bewegungslehre/Trainingslehre)<
Sportwissenschaftlicher Theoriebereich II
(geistes- und sozialwissenschaftlicher Bereich)
Anthropologische, pädagogische und historische Grundlagen von Bewegung,
(Sportpädagogik/Sportgeschichte) Psychische Grundlagen des Sports, motorische Entwicklung und motorisches
(Sportpsychologie/Bewegungslehre) Bedeutung des Sports für Individiuum, Gruppe und Gesellschaft
Sportsoziologie/Sportpolitik/Sportgeschichte)
Sportwissenschaftlicher Theoriebereich III
(fachdidaktischer Bereich)
Aufgaben, Ziele und Gestaltungen des Schulsports
(Sportdidaktik/Sportpädagogik) Analyse, Planung und Evaluation von Sportunterricht
(Sportdidaktik)
Studienbereich A: Praxis und Theorie der Sportbereiche und Bewegungsfelder
(1) Der Bereich A Praxis und Theorie der Sportbereiche und
Bewegungsfelder ist mit insgesamt 23 SWS zu studieren. Teilgebiet
Abschluß/fachpraktische Prüfung
2 mal 2 SWS 2 mal 4 SWS je 1 Teilnahmebescheinigung und
2 fachpraktische Prüfungen
Torschußspiele
je 1 Teilnahmebescheinigung
je 1 fachpraktische Prüfung
Weitere Teilgebiete nach Maßgabe des Lehrgebots, z.B. Judo, Kanu, Roll-/Radsport, Rudern, Ski, Trampolin, Veranstaltungen
mit thematischer Akzentuierung konditioneller/koordinativer Grundlagen,
1 mal 2 SWS
Teilnahmebescheinigung und fachpraktische Prüfung
Körperwahrnehmung und Körperbildung
(2) Aufgrund der inhaltlichen Struktur und der Vermittlungsstrategie
sind in bestimmten Teilgebieten in sich gegliederte mehrteilige Veranstaltungen
mit aufbauendem Charakter erforderlich. Die Teilnahme an dem jeweils aufbauenden
Teil ist erst nach bescheinigter Teilnahme des vorherigen Teils möglich.
(3) Zur ordnungsgemäßen Durchführung der Studien
im Bereich A sind systematische Kenntnisse und Fähigkeiten bezogen
auf sportmotorische und bewegungstheoretische Grundlagen unbedingt erforderlich.
Voraussetzung für die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Bereichs
A - frühestens ab dem 2. Fachsemester - ist daher die Teilnahmebescheinigung
folgender Lehrveranstaltungen:
Körperwahrnehmung und Körperbildung Grundlagen sportlicher Bewegung (Teil I). Darüber hinaus ist das Beherrschen grundlegender sportartspezifischer
Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten unerläßlich.
(4) Da die Veranstaltung Körperwahrnehmung und Körperbildung
einem engen inhaltlichen Zusammenhang mit der Veranstaltung Grundlagen
der Sportanatomie/Sportphysiologie steht, wird dringend empfohlen,
die zuletzt genannte Veranstaltung bereits im ersten Fachsemester zu absolvieren
(vgl. dazu den Studienverlaufsplan).
(5) Abschluß der Studien in den Lehrveranstaltungen
des Bereichs A
Nach Anlage 29, 2.2 zu § 55 LPO kann die Fachpraktische Prüfung
erst nach Abschluß der Studien in dem jeweiligen Teilgebiet erfolgen.
Der Abschluß wird durch eine Teilnahmebescheinigung bestätigt.
Diese setzt die regelmäßige und aktive Teilnahme voraus.
In den Lehrveranstaltungen sind Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten
zu erwerben, die sich beziehen auf:
theoretische Grundlagen des Sportbereichs/Bewegungsfeldes bzw. der Sportart das Anwenden sportwissenschaftlicher Erkenntnisse und Fragestellungen lehrpraktische Schwerpunkte die sportmotorische Demonstrationsfähigkeit die sportmotorische Leistungsfähigkeit.
Studienbereiche B, C, und D
(1) Das Studium in den Bereichen B, C und D (vgl. § 8)
umfaßt 20 SWS (vgl. § 6 (2)) und erfolgt in Studienschwerpunkten
innerhalb vorgegebener Rahmenthemen bzw. verbindlicher Lehrveranstaltungen.
(2) Eine Lehrveranstaltun kann mehreren Teilgebieten (ggf. auch
mehreren Bereichen) zugeordnet werden (vgl. § 54 (2) LPO). Die Zuordnung
der Lehrveranstaltungen zu den Bereichen und Teilgebieten ist dem Vorlesungsverzeichnis
Aufbau eines Studiums
(1) Das Studium gliedert sich in das Grundstudium (1. bis 3. Semester) mit 22 SWS sowie das
Hauptstudium (4. bis 6. Semester) mit 23 SWS.
(2) Das Gesamtstudienvolumen von 45 SWS verteilt sich im Grund-
und Hauptstudium auf die einzelnen Studienbereiche wie folgt: Studienabschnitt
Sportwissenschaftliche
Theoriebereiche B, C, D
Vertiefte Studien
22 SWS
13 SWS
(3) Im Bereich A sind die Lehrveranstaltungen nicht an die Studienabschnitte
Grundstudium und Hauptstudium gebunden. Ausnahmen sind:
Körperwahrnehmung und Körperbildung (Grundstudium).
(1) Das Grundstudium führt in die in § 8 genannten
Studienbereiche ein. Es vermittelt grundlegende Inhalte und Methoden der
Sportwissenschaft sowie des Sports und seiner Didaktik. Darüber hinaus
leitet das Grundstudium zur selbständigen wissenschaftlichen Arbeit
und zur Planung des weiteren Studiums an. Das Grundstudium wird in der
Regel nach dem 3. Semester abgeschlossen.
(2) Die 22 Semesterwochenstunden des Grundstudiums verteilen
sich auf: das Studium der Sportbereiche und Bewegungsfelder
im Umfang von 10 SWS (vgl. § 9 (1));
als Pflichtveranstaltung ist die Veranstaltung Körperwahrnehmung
und Körperbildung (2 SWS) zu absolvieren (vgl. § 9 (3) und (4)
sowie den Studienverlaufsplan); das Studium der sportwissenschaftlichen Theoriebereiche im Umfang
von 10 SWS mit den folgenden Lehrveranstaltungen: Grundlagen der Sportanatomie/Sportphysiologie
Grundlagen sportlicher Bewegung (Teil I)
Grundlagen der Sportdidaktik/Sportpädagogik
Grundlagen der Sportspsychologie
das semesterbegleitende Tagespraktikum (2 SWS)
(1) Das Grundstudium wird nach § 7 (1) LPO durch eine Zwischenprüfung
Voraussetzungen für die Erteilung des Zwischenprüfungszeugnisses
1 Teilnahmenachweis (Abschluß der Studien in einem Teilgebiet aus
A 1 bis A 4) - TN 1 Teilnahmenachweis (Abschluß der Studien in einem Teilgebiet aus
A 5 bis A 7) - TN 1 Leistungsnachweis Einführungsvorlesung "Bewegung und Bewegungslernen
und Grundlagen des Trainierens" (B2, B3, C2) - LN 1 Leistungsnachweis Einführungsvorlesung "Grundlagen der Sportdidaktik
und der Sportpädagogik" (D1) - LN 1 Klausur (3 Stunden), bezogen auf die Teilgebiete Sportpsychologie (C2),
Anatomie (B1) und Physiologie (B2).
(2) Eine Prüfungsleistung in Form der dreistündigen
Klausur wird wie folgt bewertet:
Eine Prüfungsleistung ist mit "bestanden" zu bewerten, wenn sie
den Anforderungen genügt. Andernfalls ist sie mit "nicht bestanden"
(3) Hat die Bewerberin oder der Bewerber die Zwischenprüfung
nicht bestanden, so kann sie oder er die Prüfung im Bereich, in dem
die Prüfung nicht bestanden wurde, zweimal wiederholen. Versäumt
die Kandidatin oder der Kandidat es, sich innerhalb eines Jahres zur Wiederholungsprüfung
zu melden, verliert sie oder er den Prüfungsanspruch, es sei denn,
sie oder er weist nach, daß sie oder er das Versäumen nicht
zu vertreten hat. Die erforderliche Feststellung trifft der Prüfungsausschuß.
(1) Das Hauptstudium vertieft und erweitert die im Grundstudium
erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten.
(2) Die Lehrveranstaltungen des Hauptstudiums können erst
nach bestandener Zwischenprüfung im Fach Sport absolviert werden (vgl.
§ 13).
(3) Die 23 Semesterwochenstunden des Hauptstudiums verteilen
sich auf: das Studium der Sportbereiche und Bewegungsfelder mit 13 SWS. das Studium der sportwissenschaftlichen Theoriebereiche mit 10 SWS. Es sind vier Teilgebiete zu studieren, davon eines vertieft (vgl. §
36 LPO (4)). Die vertieften Studien umfassen 2 SWS. Studienabschnitt
Bereiche / SWS
aus B, C, und / oder D
Hauptstudium 23 SWS
(4) Die Veranstaltungen aus den Bereichen B, C und D umfassen
drei Wahlpflichtveranstaltungen und eine Pflichveranstaltung. Wahlpflichtveranstaltungen
- im Bereich B aus den Teilgebieten 1, 2 oder 3
- im Bereich C aus den Teilgebieten 1, 2 oder 3
- im Bereich D 1 oder 2
Entwicklung und Motorik (C2)
- in den Bereichen B, C und/oder D
Nachweis im Hauptstudium
(1) Im Hauptstudium sind gemäß § 36 (4) LPO
zwei Leistungsnachweise und zwei qualifizierte Studiennachweise zu erbringen,
davon ein Leistungsnachweis im Zusammenhang mit den vertieften Studien.
(2) Die Leistungsnachweise müssen aus verschiedenen Bereichen
(B, C, oder D) erbracht werden.
(3) Die zwei qualifizierten Studiennachweise sind zu erbringen
aus dem Bereich, der für einen Leistungsnachweis nicht gewählt
wird aus einem weiteren Teilgebiet, das für einen Leistungsnachweis nicht
gewält wird.
(1) Im Rahmen des ordnungsgemäßen Studiums sind nach
§ 5 (2) und § 6 LPO Schulpraktische Studien nachzuweisen.
(2) Schulpraktische Studien können im Fach Sport als semesterbegleitendes
Tagespraktikum und / oder als Blockpraktikum erbracht werden.
(Näheres regelt die Ordnung für Schulpraktische Studien der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.) (3) Voraussetzung für das semesterbegleitende Tagespraktikum
ist die Teilnahmebescheinigung der Veranstaltung Grundlagen der Sportdidaktik/Sportpädagogik
(Teil I).
Gemäß § 29 LPO müssen für die Erweiterungsprüfung
für das Lehramt für die Sekundarstufe I Studien im Umfang von
37 Semesterwochenstunden abgeleistet werden.
(1) Der Bereich A Praxis und Theorie der Sportbereiche und Bewegungsfelder
ist mit insgesamt 19 SWS zu studieren. Dabei sind acht fachpraktische Prüfungen
abzulegen. Teilgebiet
Weitere Teilgebiete nach Maßgabe des Lehrangebots, z.B. Judo, Kanu, Roll-/Radsport, Rudern, Ski, Trampolin, Veranstaltungen
(2) Die sportwissenschaftlichen Theoriebereiche sind
im Grundstudium mit insgesamt 8 SWS zu studieren. Es müssen
zwei Leistungsnachweise erbracht werden (vgl. dazu § 13 (3)).
Außerdem ist eine Teilnahmebescheinigung der Veranstaltung Grundlagen
der Sportanatomie/Sportphysiologie zu erbringen.
(3) Die sportwissenschaftlichen Theoriebereiche B, C und
D sind im Hauptstudium mit insgesamt 10 SWS zu studieren.
Gemäß Punkt 3 der Allgemeinen Bestimmungen LPO sind im Hauptstudium
vier Teilgebiete nachzuweisen. Es sind zwei Leistungsnachweise und zwei
qualifizierte Studiennachweise zu erbringen (vgl. dazu § 14 (4) in
Verbindung mit § 15 dieser Studienordnung).
Studien- und Leistungsnachweise
(1) Der Nachweis des ordnungsgemäßen Studiums
in den in § 11 genannten Bereichen wird durch die Eintragung der Lehrveranstaltungen
im Studienbuch/ in den Belegbögen der Westfälischen Wilhelms-Universität
(2) Leistungsnachweise des Grundstudiums werden aufgrund
individuell feststellbarer Leistungen ausgestellt. Sie werden in der Regel
in Form einer Klausur erbracht.
(3) Leistungsnachweise des Hauptstudiums werden aufgrund
individuell feststellbarer Leistungen ausgestellt. Sie werden erbracht
in Form eines Seminarvortrages mit schriftlicher Ausarbeitung und/oder
einer schriftlichen Hausarbeit. Mindestens einer der Leistungsnachweise
muß in Form einer schriftlichen Hausarbeit erbracht werden.
(4) Qualifizierte Studiennachweise des Hauptstudiums
werden aufgrund individuell feststellbarer Leistungen ausgestellt. Sie
werden erbracht durch ein Protokoll einer Seminarsitzung, einen Kurzvortrag
mit schriftlicher Ausarbeitung oder eine ausgewählte schriftliche
Fachpraktische Prüfung
(1) Die fachpraktische Prüfung (gem. § 4 (2) LPO i.
V. m. Anlage 29 Ziff. 5.1 zu § 55 LPO) ist in 8 Teilgebieten des Bereichs
A (A1 bis A8) abzulegen.
(2) Die fachpraktische Prüfung besteht in jedem Teilgebiet
aus 1. einer Prüfung des sportmotorischen Könnens und 2. einer
Prüfung der Kenntnisse in den Sportarten und Bewegungsfeldern einschließlich
der didaktischen und methodischen Kenntnissen und Fähigkeiten (vgl.
Anlage 29, 2.2 zu § 55 LPO).
(3) Voraussetzung für die Meldung zur fachpraktischen Prüfung
ist der Abschluß der Studien in dem jeweiligen Teilgebiet. (Näheres
ist der "Ordnung für die fachpraktische Prüfung des Fachbereichs
Sportwissenschaft" zu entnehmen.)
Erste Staatsprüfung für das Lehramt für die Sekundarstufe
(1) Die erste Staatsprüfung besteht gemäß §
38 Abs. 1-3 LPO aus folgenden Prüfungsteilen: Einer schriftlichen Hausarbeit als erster Prüfungsleistund, die nach
Wahl des Prüflings in einem der beiden Unterrichtsfächer oder
im begründeten Ausnahmefall in Erziehungswissenschaft anzufertigen
ist. Die schriftliche Hausarbeit soll in der Regel in einem Teilgebiet
der Vertiefung angefertigt werden. Sie ist binnen drei Monaten nach Mitteilung
des Themas abzuliefern. Einer schriftlichen vierstündigen Arbeit unter Aufsicht. Einer mündlichen Prüfung von 40 Minuten Dauer.
(2) Die Prüfungen beziehen sich auf die Inhalte und Methoden
der gewählten Teilgebiete des Hauptstudiums und können Zusammenhänge
des Fachs und Überblickswissen in wesentlichen Bereichen des Fachs
(3) Die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung soll frühestens
im 5. Fachsemester beantragt werden. Dem Antrag sind unter anderem folgende
Unterlagen beizufügen (vgl. § 14 (3) LPO und Anlage 29, 1.3 zu
§ 55 LPO): der Nachweis der bestandenen Zwischenprüfung der Nachweis der vertieften Studien in dem Teilgebiet, in dem die schriftliche
Hausarbeit angefertigt wird ein Leistungsnachweis - in der Regel im Teilgebiet der vertieften Studien ein qualifizierter Studiennachweis der Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an einem Kurs "Erste
Hilfe" der Nachweis des Deutschen Rettungsschwimmerabzeichens der DLRG/ des DRK
(Silber).
(4) Der Zulassungsantrag soll zu Beginn des vorletzten Monats
der Vorlesungszeit des 6. Semesters ergänzt werden. Für die endgültige
Zulassung zur Prüfung sind erforderlich: ggf. der Nachweis der Schulpraktischen Studien je ein weiterer Leistungsnachweis bzw. qualifizierter Studiennachweis der Nachweis der fachpraktischen Prüfung.
(5) Werden die Anforderungen zu Abs. 4 nicht innerhalb von drei
Jahren nach Zulassung erfüllt, gilt die Prüfung als nicht bestanden.
(6) Weitere Informationen zur Ersten Staatsprüfung sind
der LPO sowie der entsprechenden Informationsbroschüre des Fachbereichs
Sportwissenschaften zu entnehmen.
Lehrveranstaltungen/Veranstaltungstypen
In Vorlesungen werden wissenschaftliches Grund- und Spezialwissen,
Einführung in Themenbereiche, Überblicke über die Forschungssituation
und ausgewählte Forschungsergebnisse durch zusammenhängende Vorträge
von Lehrenden gegeben. Die Studierenden erhalten Gelegenheit zur Diskussion.
In diesen Lehrveranstaltungen des Grundstudiums wird - mit stärkerer
Einbeziehung der Studierenden durch entsprechende Lehrverfahren - in sportwissenschaftliche
Inhalte und Methoden eingeführt.
Sie dienen als Veranstaltungen des Hauptstudiums der vertiefenden Erarbeitung
komplexer Fragestellungen zu sportwissenschaftlichen Problemen, Methoden
und Ergebnissen. Hauptmerkmal der Arbeit ist die kritische Auseinandersetzung
mit dem Seminarthema unter Hinzuziehung einschlägiger Literatur bzw.
eigener Untersuchungsergebnisse.
Fachpraktische Seminare Diese Veranstaltungen werden im Grund- und Hauptstudium im Bereich
A angeboten. Sie eröffnen ein Erfahrungs-, Lern- und Handlungsfeld,
in dem die Studierenden den jeweiligen Sportbereich, die jeweilige Sportart
oder das jeweilige Bewegungsfeld auf verschiedenen Ebenen des Theorie-Praxis-Bezuges
im Kontext didaktischer Entscheidungen erleben, erfahren, analysieren,
reflektieren und praktizieren sollen.
Im Mittelpunkt steht der Kompetenzerwerb, der einen mittelbaren Bezug
zu dem Lehramt für die Sekundarstufe I herstellt. Er richtet sich
auf eine theoretische Kompetenz, eine vermittelnde Kompetenz und eine motorische
Exkursionen sind Lehrveranstaltungen, die aufgrund ihrer spezifischen
Intentionen, Inhalte und ihrer besonderen Struktur in der Regel im Bereich
A Praxis und Theorie der Sportbereiche und Bewegungsfelder (Teilgebiet
8) durchgeführt werden und außerhalb des Hochschulortes angeboten
werden müssen. Sie vermitteln Erfahrungen und Einsichten, die zur
Durchführung entsprechender schulischer Veranstaltungen unverzichtbar
sind, und werden vorwiegend in der vorlesungsfreien Zeit angeboten.
Tutorien sind ergänzende Veranstaltungen, in denen Themen, Inhalte
und Problemstellungen zu Lehrveranstaltungen aus den sportwissenschaftlichen
Theoriebereichen unter Anleitung aufgearbeitet werden können.
Diese Wahlveranstaltungen des Hauptstudiums dienen der Erörterung
fachwissenschaftlicher Fragestellungen aus Teilgebieten, mit denen sich
die Teilnehmenden bereits intensiver auseinandergesetzt haben. Sie werden
daher vorwiegend für die Vorbereitung von Examina angeboten.
Projekte können sowohl in den verschiedenen sportwissenschaftlichen
Teilgebieten als auch im Studienbereich der Sportarten/-bereiche durchgeführt
werden. Sie verfolgen übergreifende Fragestellungen und arbeiten i.d.R.
mit Verfahren des forschenden Lernens. Sie werden in eher kleineren Gruppen
durchgeführt und können die Zeitdauer eines Semesters überschreiten.
Arbeitsgemeinschaften - vorbereitend oder/und begleitend - geben den
Studierenden die Möglichkeit, einerseits ihre sportmotorischen Defizite
auszugleichen, andererseits die Problemstellungen, Themen und Inhalte der
jeweiligen Lehrveranstaltungen nachzuarbeiten.
Durch eine zweisemestrige Zusatzausbildung (am Ende des Haupstudiums oder
nach Abschluß der Ersten Staatsprüfung im Fach Sport) kann die
Lehrbefähigung für Sportförderunterricht erworben werden.
(Empfehlung der KMK vom 26.02.1982). § 23
(1) Für alle Fragen zur Anlage, Durchführung und zum
Abschluß des Studiums stehen die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer
sowie die Wissenschaftlichen Mitarbeiter in ihren Sprechstunden zur Verfügung.
Außerdem beraten eigens benannte Fachstudienberater in ihren
Allen Studierenden wird vor Beginn des Hauptstudiums eine spezielle
Studienberatung dringend empfohlen.
(2) Für allgemeine Fragen des Studiums steht die Zentrale
Studienberatung der Universität Münster (Schloßplatz 5)
(3) In studentischen Angelegenheiten berät die Fachschaft
(4) Für alle Fragen, die mit der Zwischenprüfung,
ihrer Durchführung sowie der Anerkennung von Prüfungsleistungen
zusammenhängen, ist das Prüfungsamt für die Zwischenprüfungen
in Lehramtsstudiengängen in den Fächern der Philosophischen Fakultt
und der Evangelischen-Theologischen Fakultät (Dekanat der Philosophischen
Fakultät) in Abstimmung mit den jeweiligen Fachvertretern zuständig. (5) In Angelegenheiten der Ersten Staatsprüfung für
das Lehramt berät das Staatliche Prüfungsamt für Erste Staatsprüfungen
für Lehrämter an Schulen in Münster (Bispinghof 2).
(1) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen
in demselben Studiengang an einer Universität oder einer gleichgestellten
Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes werden ohne Gleichwertigkeitsprüfung
(2) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen
in anderen Studiengängen werden anerkannt, soweit die Gleichwertigkeit
festgestellt ist.
(3) Für die Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen
in staatlich anerkannten Fernstudien gelten die Absätze (1) und (2)
(4) Studienleistungen, die an anderen als den in § 2 LABG
genannten Hochschulen erbracht worden sind und die den fachlichen Anforderungen
des Lehramtsstudienganges entsprechen, können bis zu einem Drittel
der zu erbringenden Studienleistungen angerechnet werden.
(5) An deutschsprachigen Hochschulen ist mindestens die Hälfte
des Studiums zu betreiben. Bei Anerkennung von Studienzeiten, Studienleistungen
und Prüfungsleistungen, die außerhalb des Geltungsbereichs des
Grundgesetzes erbracht wurden, sind die von der Kultusministerkonferenz
und Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen,
Absprachen im Rahmen der Hochschulpartnerschaften und die einschlägigen
Vorgaben der Ordnung der ersten Staatsprüfung für Lehrämter
an Schulen zu beachten.
(6) Zuständig für die Anrechnung von Zwischenprüfungsleistungen
ist der Zwischenprüfungsausschuß auf der Grundlage einer fachlichen
Begutachtung durch die jeweiligen Fachvertreter. Zuständig für
die Anrechnung von Grundstudienleistungen sind die jeweiligen Fachvertreter.
Einzelheiten regelt § 5 der Zwischenprüfungsordnung.
(7) Zuständig für die Anrechnung von Studien- und
Prüfungsleistungen auf das Hauptstudium ist das Staatliche Prüfungsamt
für Erste Staatsprüfungen für Lehrämter an Schulen.
Das Prüfungsamt trifft die Anerkennungsentscheidung auf der Grundlage
einer fachlichen Begutachtung durch die Hochschule.
(8) Für die Anrechnung von lehramtsbezogenen Abschlußprüfungen
gelten die §§ 56 ff. LPO.
Inkrafttreten und Übergangsregelungen
(1) Diese Studienordnung tritt mit ihrer Veröffentlichung
in den Amtlichen Bekanntmachungen der Westfälischen Wilhelms-Universität
am Tage nach Aushang in Kraft. Sie gilt für Studierende, die nach
dem Inkrafttreten der Studienordnung ihr Studium aufnehmen.
(2) Diejenigen Studierenden, die vor Inkrafttreten der Studienordnung
ihr Studium aufgenommen haben, können das Studium wahlweise nach dieser
oder nach der alten Studienordnung beenden. Die Regelungen des Hauptstudiums
gelten für alle Studierenden, die ab Wintersemester 1994/95 ihr Lehrstudium
aufgenommen haben und nach Inkrafttreten dieser Studienordnung ins Hauptstudium
treten. Für diejenigen Studierenden, die vor Wintersemester 1994/95
ihr Lehrstudium aufgenommen haben und nach dem Inkrafttreten dieser Studienordnung
ins Hauptstudium treten, gelten die bisher gültigen Regelungen, es
sei denn, sie erklären, daß sie die Anwendung der vorliegenden
Studienordnung wünschen.
Studienverlaufsplan Lehramt Sekundarstufe I
Sportwissenschaftliche Theoriebereiche
(Bereiche B, C und D)
Grundlagen der Sportanatomie/ Sportphysiologie 2 SWS
Grundlagen der Sportdidaktik/ Sportpädagogik
(Teil I) 2 SWS
1 Teilgebiet aus B 1, 2 oder 3
2 SWS 1 Teilgebiet aus C 1, 2 oder 3
2 SWS 1 Teilgebiet aus D 1, 2 oder 3
2 SWS Entwicklung und Motorik
(C 2) 2 SWS
B, C und/oder D
Grundlagen sportlicher Bewegung (Teil I) 2 SWS
Grundlagen der Trainingslehre 1 SWS
(Teil II) 1 SWS Grundlagen der Sportpsychologie
1 SWS Grundlagen wiss. Arbeitens
Sportbereiche und Bewegungsfelder
(Bereich A)
(8.2) 2 SWS
1 Teilgebiet 1 bis 8
ca. 8 SWS
1 fachpraktische Prüfung aus 1 bis 4 eine fachpraktische Prüfung aus 5 bis 7 eine weitere fachpraktische Prüfung
Teilgebiet A 1 bis A 8
ca. 13 SWS
darin 5 fachpraktische Prüfungen Kleine Spiele (8.3)>/ul>
ggf. vorbereitende Arbeitsgemeinschaften
Eine erste Staatsprüfung, für die nach ununterbrochenem Studium
innerhalb der Regelstudienzeit die Zulassung beantragt sowie die Ergänzung
des Zulassungsantrags erfolgt ist, gilt im Falle des Nichtbestehens als
nicht unternommen (Freiversuch). Dies bedeutet, daß im Falle eines
nichtbestandenen Prüfungsfachs auch alle anderen bestandenen Prüfungsleistungen
(bis auf eine evtl. bestandene Hausarbeit) wiederholt werden müssen.
Ferner besteht in einem Unterrichtsfach oder in Erziehungswissenschaft
zur Verbesserung der Note zu wiederholen. Wird bei der Wiederholung ein
besseres Ergebnis erzielt, so wird dieses bei der Berechnung der Gesamtnote
zugrunde gelegt. Können Gründe für eine Studienzeitverzögerung
wie Krankheit, Mutterschutz, Auslandsstudium oder Mitarbeit in Universitätgremien
nachgewiesen werden, so kann der Freiversuch in gewissen Fällen auch
dann erfolgen, wenn Zulassung und Ergänzung außerhalb der Regelstudienzeit
erfolgt sind. Die Ausnahmefälle sind in § 28 LPO im einzelnen
Ausfertigung aufgrund der Entscheidung des Rektors der Westfälischen
Wilhelms-Universität vom 21. September 1998 in Wahrnehmung der Eilkompetenz
für den Senat.
Münster, den 21. September 1998
Der Rektor Prof. Dr. G. Dieckheuer
Die vorstehende Ordnung wird gemäß der Ordnung der Westfälischen
Wilhelms-Universität über die Verkündigung von Ordnungen,
die Veröffentlichung von Beschlüssen sowie die Bekanntmachung
von Satzungen vom 08.02.1991 (AB Uni 91/1) hiermit verkündet.
Ordnung zur Änderung
der Studienordnung für den Studiengang Sport an der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster mit dem Abschluss Erste Staatsprüfung
für das Lehramt für die Sekundarstufe I
vom 21. September 1998
vom 25. November 1999
Die Studienordnung für den Studiengang Sport an der Westfälischen
für das Lehramt für die Sekundarstufe I vom 21. September 1998
§ 13 lautet neu:
(1) Das Grundstudium ist nach § 7 (1) LPO mit einer Zwischenprüfung
Voraussetzungen für die Ausstellung des Zwischenprüfungszeugnisses
1. Ein Teilnahmenachweis: Abschluss der Studien in einem Teilgebiet
aus A 1 bis A 4
2. Ein Teilnahmenachweis: Abschluss der Studien in einem Teilgebiet
aus A 5 bis A 7
3. Ein Leistungsnachweis Grundlagen der Bewegungslehre
4. Ein Leistungsnachweis Grundlagen der Sportdidaktik/Sportpädagogik
5. Eine Fachprüfung (3-stündige Klausur), bezogen auf die
Fachgebiete Sportpsychologie, Sportanatomie/-physiologie und Trainingslehre
(2) Die Prüfungsleistung in Form der 3-stündigen Klausur (Fachprüfung)
wird wie folgt bewertet:
Die Prüfungsleistung in jedem der Fachgebiete ist mit ?bestanden"
zu bewerten, wenn sie den Anforderungen genügt. Anderenfalls ist sie
mit ?nicht bestanden" zu bewerten.
(3) Hat die Bewerberin oder der Bewerber die Fachprüfung (Klausur)
nicht bestanden, so kann sie oder er die Prüfung in dem Fachgebiet,
in dem die Prüfung nicht bestanden wurde, zweimal wiederholen.
Versäumt die Kandidatin oder der Kandidat es, sich innerhalb eines
Jahres zur Wiederholungsprüfung zu melden, verliert sie oder er den
Prüfungsanspruch, es sei denn, sie oder er weist nach, dass sie oder
er das Versäumen nicht zu vertreten hat. Die erforderliche Feststellung
trifft der Prüfungsausschuss.
Diese Ordnung tritt zum 01.10.1998 in Kraft. Sie gilt für Studierende,
die nach dem Inkrafttreten der Studienordnung ihr Studium aufnehmen bzw.
Ausgefertigt aufgrund der Entscheidung des Senats vom 20. Oktober 1999.
Münster, den 25. November 1999 Der Rektor
Prof. Dr. J. Schmidt
Wilhelms-Universität über die Verkündung von Ordnungen,
von Satzungen vom 08.02.1991 (AB Uni 91/1), zuletzt geändert am 23.12.1998
(AB Uni 99/4), hiermit verkündet.