Source: http://www.competitionline.com/de/ergebnisse/227777
Timestamp: 2020-04-01 21:07:20
Document Index: 92956452

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§1', '§ 34', '§ 39', '§ 34', '§ 39', '§ 4', '§ 5', '§ 34', '§ 39', '§ 34', '§ 39', '§ 34', '§ 39', '§ 34', '§ 39', '§ 34', '§ 39', '§ 34', '§ 39', '§ 34', '§ 39', '§19', '§ 34', '§ 39', '§ 1', '§ 34', '§ 39', '§ 67', '§ 7', '§ 6', '§ 8', '§ 34', '§ 39', '§ 8', '§ 107', '§ 160', '§ 160']

Ergebnis: Neubau der „Grundschule Baakenhafen“ i...competitionline
Diashow © Rendering: bloomimages, © Architekten: Lederer Ragnarsdóttir Oei
(ID 3-227777)
Baukosten 11.181.500	EUR	inkl. USt.
Preisrichter	 Klaus-H Petersen [Stellvertreter], Moritz Schneider
In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit der Durchführung des Wettbewerbs für den Neubau einer Grundschule mit Gemeinschafts- und Ganztagsflächen sowie einer Zweifeldsport-halle am Standort Baakenallee (Baufeld 94 a+b, HafenCity), in Hamburg beauftragt. Der Zuschnitt des zu beplanenden Grundstücks steht fest. Die Wettbewerbsaufgabe befindet sich im Bereich des Grundstücks 94 a+b als Eckgebäude am Lola-Rogge-Platz. Das Gebäude ist nach dem HafenCity Umweltzeichen in Gold (www.hafencity.com) zu realisieren. Es sind keine PKW-Stellplätze auf dem Grundstück nachzuweisen. Standort und Planung
Die östlich an die Schule angrenzende Kita (Baufeld 94c) ist mit einer BGF von rund 3.000 m² sowie entsprechenden Außenbereichen vorgesehen. Die Planung der Kita ist nicht Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe, jedoch sind bauliche Übergänge zwischen der Schule und der Kita in allen Geschossen herzustellen.
Die Grundschule ist vierzügig zu planen. Es ist von einer Schülerzahl von max. 460 Schülern auszugehen. Insgesamt sind bei einer 4-Zügigkeit 5.643,60 m² NGF inkl. Sportflächen für die Schulnutzung vorgesehen. Insgesamt sind 2.300 m² Schulhoffläche (nutzbare und bespielbare Außenfläche) für die Grundschule nachzuweisen und zu gestalten. Die Nutzung von Dachflächen ist hierfür möglich. Der verbindliche Übergabetermin an den Nutzer ist der 01.08.2019. Zusätzlich ist eine Ladenfläche im Erdgeschoss mit einer NGF in Höhe von 295,00 m² zu planen. Von Seiten des Auslobers wäre es wünschenswert, die Entwicklung von Low-Tech-Lösungen ebenso wie die Prüfung einer Ausführung in modularer Bauweise zu erwägen. Mit der Auslobung wird den ausgewählten Teilnehmern des Wettbewerbs der Funktionsplan von APB Architekten sowie ein Auszug aus der Machbarkeitsstudie „Phase 0“ (Raum- und Funktionszusammenhänge) des büro luchterhandt beigefügt.
Für das Bauvorhaben besteht eine Kostenobergrenze in Höhe von 10,7 Mio. EURO (Bruttobau-kosten KG 300 und 400 gem. DIN 276) für den Hochbau und technischen Ausbau sowie von 481.500 EURO (Bruttobaukosten KG 500 gem. DIN 276) für die Freianlagen. Diese Kostenober-grenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs zwingend einzuhalten und es ist beabsichtigt, diese im Rahmen der folgenden Vertragsverhandlungen in den Stufenvertrag aufzunehmen.
Der Wettbewerb wird gemäß VOF Kapitel 2 und § 3 (2) Richtlinien für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg (RPW der FHH 2015), als nichtoffener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb für bis zu 10 Teilnehmer, mit einem vorgeschalteten öffentlichen Bewerbungsverfahren ausgeschrieben. Die Wettbewerbsbeiträge bleiben bis zur jeweiligen Entscheidung des Preisgerichts anonym (§1 (4) RPW 2015).
Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat beratend mitgewirkt und die Registriernummer NO_13_15_HLRW mit Datum vom 24.03.2016 erteilt.
http://www.hamburg.de/contentblob/5661342/2d89399f9161f1502c3d760090121b34/data/w-001-2016-wettbewerb-grundschule-in-der-baakenallee-in-der-hamburger-hafencity.pdf
Neubau der „Grundschule Baakenhafen“ in der Baakenallee, Hamburg – Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013 und Freianlagen gem. § 39 HOAI 2013.
In dieser Tätigkeit wurde Schulbau Hamburg mit der Durchführung des Wettbewerbs für den Neubau einer Grundschule mit Gemeinschafts- und Ganztagsflächen sowie einer Zweifeldsport-halle am Standort Baakenallee (Baufeld 94 a+b, HafenCity), in Hamburg beauftragt. Der Zuschnitt des zu beplanenden Grundstücks steht fest. Die Wettbewerbsaufgabe befindet sich im Bereich des Grundstücks 94 a+b als Eckgebäude am Lola-Rogge-Platz. Das Gebäude ist nach dem HafenCity Umweltzeichen in Gold (www.hafencity.com) zu realisieren. Es sind keine PKW-Stellplätze auf dem Grundstück nachzuweisen.
Die östlich an die Schule angrenzende Kita (Baufeld 94c) ist mit einer BGF von rund 3.000 m2 sowie entsprechenden Außenbereichen vorgesehen. Die Planung der Kita ist nicht Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe, jedoch sind bauliche Übergänge zwischen der Schule und der Kita in allen Geschossen herzustellen.
Mit der Auslobung wird den ausgewählten Teilnehmern des Wettbewerbs der Funktionsplan von APB Architekten sowie ein Auszug aus der Machbarkeitsstudie „Phase 0“ (Raum- und Funktionszusammenhänge) des büro luchterhandt beigefügt.
Für das Bauvorhaben besteht eine Kostenobergrenze in Höhe von 10 700 000 EUR (Bruttobau-kosten KG 300 und 400 gem. DIN 276) für den Hochbau und technischen Ausbau sowie von 481 500 EUR (Bruttobaukosten KG 500 gem. DIN 276) für die Freianlagen. Diese Kostenober-grenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs zwingend einzuhalten und es ist beabsichtigt, diese im Rahmen der folgenden Vertragsverhandlungen in den Stufenvertrag aufzunehmen.
Es ist der Nachweis der Fachkunde bzgl. Objektplanung gem. § 34 HOAI sowie Landschaftsplanung gem. § 39 HOAI pro Bewerbung zwingend zu erbringen. Es bleibt dem jeweiligen Bewerbenden vorbehalten, diese kombinierte Fachkunde durch Bildung einer Arbeitsgemeinschaft, als größeres Büro mit Mitarbeitern beider Fachrichtungen inkl. beruflicher Zulassung oder als Bieter mit Nachunternehmer nachzuweisen.
Die Arbeitsgemeinschaft muss die geforderten Berufsqualifikationen (siehe Punkt III.2) nachweisen und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften. Im Falle der Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft ist der Bewerbungsbogen von allen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft auszufüllen. Ein Mitglied der Arbeitsgemeinschaft ist als bevollmächtigter Vertreter und Ansprechpartner zu benennen (Anlage 1E). Jedes Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft darf nur eine Bewerbung einreichen, Mehrfachbeteiligungen sind nicht zulässig.
Im Rahmen der Vorbereitung des Verfahrens wurde ein städtebaulicher Funktionsplan durch ein externes Planungsbüro erstellt. Diese liegt als abgeschlossene Leistung vor. Der Ersteller der Funktionsplanung ist nicht vom Bewerbungsverfahren ausgeschlossen.
In dem vorgeschalteten, offenen Bewerbungsverfahren sollen insgesamt 10 Büros/ Arbeitsgemeinschaften für die Teilnahme an dem Wettbewerb ausgewählt werden. 8 Teilnehmer sollen aus der Kategorie „Mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ ausgewählt werden. Die Auswahl er-folgt durch ein von dem Auslober berufenes Gremium. Voraussetzung der Auswahl durch das Gremium sind die aus den ausgefüllten Formblättern des Bewerberbogens ersichtlichen Nach-weise. Jeweils ein Teilnehmer soll mittels Losverfahren aus den Kategorien „Junges Büro“ und „Kleines Büro“ ausgewählt werden.
A) Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist zwingend ein Bewerbungsbogen (Formblatt) zu verwenden, vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und die darin geforderten Anlagen mit abzugeben. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Die Bewerbungsunterlagen inklusive der Bewerbungsformblätter sind bei der oben genannten Kontaktstelle oder unter der E-Mailadresse MTltXGleWFlcamtcY2NcallfN2pZXyVdWSVfWGRZbGleJVtc anzufordern. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 02.05.2016 um 14:00 Uhr bei der unter Punkt I.1) genannten Adresse eingereicht werden. Der Poststempel gilt nicht! Bewerbungen, die nach dem genannten Termin eingeliefert werden, können nicht berücksichtigt werden. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen.
B) Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen abzugeben:
— Anlage 1A: Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (sofern erforderlich in Kopie);
— Anlage 1B: Erklärung zur Zuverlässigkeit des Bewerbers (Vordruck);
— Anlage 1C: Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen gemäß § 4 (2) VOF (Vordruck);
— Anlage 1H: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes gemäß § 5 (1) HambMinLohnG (Vordruck);
— Anlage 1I: Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern und Sozialabgaben (Vordruck);
— Anlage 2A: 1.) Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut (Kopie des Versicherungsscheins) oder eine Erklärung des Versicherers, dass ein Versicherungsschutz bis zu den geforderten Versicherungssummen im Falle der Beauftragung gewährt wird (Anlage 2A.1). Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens ist ein Versicherungsschutz mit Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1.500.000 EURO (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 500.000 EURO (pro Schadensfall) nachzuweisen. Es ist darüber hinaus der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssummen beträgt, d.h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z.B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
2.) Im Auftragsfall sind die Deckungssummen wie folgt nachzuweisen: Für Personenschäden auf 3 000 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden auf mindestens 1 000 000 EUR (pro Schadensfall). Die Maximierung der Ersatzleistung beträgt mindestens das Zweifache der erhöhten Versicherungssummen. So-fern die erhöhten Versicherungssummen (3 000 000 EUR / 1 000 000 EUR) im Rahmen der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung nicht nachgewiesen werden können, ist die schriftliche Bestätigung der Versicherung bzw. des Kreditinstituts, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, einzureichen (Anlage 2A.2). Versicherungsnachweise bei Arbeits- bzw. Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden.
— Anlage 2B: Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers (in Kopie)
Bei Bewerbungen in der Kategorie „Mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“:
— Anlage 2C: Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für die Leistungsbereiche gem. § 34 HOAI und § 39 HOAI in den letzten drei Geschäftsjahren (Vordruck). Der durchschnittliche Jahresumsatz muss in den letzten drei Geschäftsjahren (2013, 2014, 2015) mindestens 700 000 EUR (netto) erreichen.
— Anlage 2D: Erklärung über das jährliche Mittel der Anzahl an fachlich geeigneten Mitarbeiter (inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc.) in den letzten drei Jahren (Vordruck). Es sind mindestens 5 Mitarbeiter mit einem einschlägigen Studienabschluss zur Ausführung der Leistungen gem. § 34 HOAI (mind. FH) sowie mindestens 2 Mitarbeiter mit einem einschlägigen Studienabschluss zur Ausführung der Leistungen gem. § 39 HOAI (mind. FH) im Durchschnitt der letzten drei Jahre (2013, 2014, 2015) nachzuweisen.
— Anlage 3, 3A, 3B und 3C: Detaillierte Darstellung von zwei vergleichbaren Referenzprojekten für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI und einem vergleichbaren Referenzprojekt für den Leistungsbereich gem. § 39 HOAI. Zusätzlich zu den Formblättern sind die drei Projekte auf maximal je zwei DIN A3 Blättern einseitig mit Zeichnungen und Fotos detailliert vorzustellen.
Bei Bewerbungen in der Kategorie „Junges Büro“:
— Anlage 4A: Kammerurkunde/Bescheinigung über den Ersteintrag in die Architektenliste und Landschaftsarchitektenliste einer Architektenkammer frühestens ab dem 1.1.2008 für alle Büroinhaber, Teilhaber und benannten Entwurfsverfasser (in Kopie).
Bei Bewerbungen in der Kategorie „Kleines Büro“:
— Anlage 5A: Erklärung des Steuerberaters, dass das Büro/die Arbeitsgemeinschaft im Durchschnitt der letzten drei Jahre (2013, 2014, 2015) maximal 4 Mitarbeiter (inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc.) mit einem einschlägigen Studienabschluss zur Ausführung der Leistungen gem. § 34 HOAI (mind. FH) sowie maximal einen Mitarbeiter (inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc.) mit einem einschlägigen Studienabschluss zur Ausführung der Leistungen gem. § 39 HOAI (mind. FH) ausgewiesen hat oder Eigenerklärung mit Nachweis der Qualifikation oder des Hochschulabschlusses für die entsprechenden Mitarbeiter.
C) Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden und Referenzschreiben), d. h. nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Arbeitsgemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen.
D) Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Da die Amtssprache für dieses Verfahren Deutsch ist, sind alle fremdsprachige Urkunden oder Nachweise zu übersetzen. Eine eigenverantwortliche Übersetzung ist ausreichend. Etwaige Übersetzungskosten trägt der Bewerber selbst.
E) Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen sind bitte deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsbogen vorgegebenen Reihenfolge zu kennzeichnen.
F) Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag (mit Angabe der Vergabenummer) gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen.
G) Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der Bewerberbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden nicht zugelassen.
H) Bei fehlenden Nachweisen, die nicht fristgerecht und/oder nicht vollständig nachgereicht wurden oder falschen Angaben bleibt ein Ausschluss von der Wettbewerbsteilnahme vorbehalten. Für diesen Fall oder wenn ein ausgewählter Bewerber seine Teilnahme bis zum genannten Datum nicht bestätigt, werden Nachrücker (getrennt für „Mit aufgabenbezogener Berufserfahrung“, Bewerber der Rubrik „Junges Büro“ und Bewerber der Kategorie „Kleines Büro“) in einer Reihenfolge festgelegt und zur Teilnahme zugelassen.
I) Über den o. g. Umfang hinausgehende Unterlagen werden für die Auswahl nicht berücksichtigt.
J) Alle Bewerber werden schriftlich durch die Vergabestelle per Fax über das Ergebnis des Bewerbungsverfahrens informiert.
Anforderungen an die Bewerber der Kategorie „Mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“
Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, 8 Bewerber aus, die er zur Teilnahme am Wettbewerb auffordert.
Aus dem Bewerberfeld „Mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ findet nach Prüfung der formellen Mindestanforderungen eine qualitative Auswahl durch ein von dem Auslober berufenes Gremium statt. Voraussetzung der Auswahl durch das Gremium sind die aus den ausgefüllten Formblättern des Bewerberbogens ersichtlichen Nachweise. Hierfür werden für Referenzen aus dem Leistungsbereich § 34 HOAI für folgende Projekteigenschaften Punkte vergeben (siehe Auswahlbogen, max. 19 Punkte je Projekt): vergleichbare Baufgabe: 0-4 Punkte, vergleichbarer Leistungsbereich: 0-5 Punkte, Qualität: 0-8 Punkte, vergleichbarer Kostenkennwert: 0-2 Punkte
Für die Referenz aus dem Leistungsbereich § 39 HOAI werden für folgende Projekteigenschaften Punkte vergeben (siehe Auswahlbogen, max. 15 Punkte): vergleichbare bauaufgabe: 0-5 Punkte, vergleichbares Leistunsbild: 0-4 Punkte, QUALITÄT: 0-6 Punkte
Von den Bewerbern der Kategorie „Mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ sind in den vorgegebenen Bewerbungsformblättern (Anlage 3) Angaben zu zwei Projekten zu leisten, die von dem Bewerber entsprechend § 34 HOAI Leistungsbild Gebäude bearbeitet wurden. Es werden nur fertiggestellte (Abschluss Leistungsphase 8) Neubauten gewertet.
— Projektname und Funktion/Nutzung (falls zutreffend: Angabe zum Schultyp/Art der Bildungsstätte und schulischer Nutzbereich),
— maßgeblich beteiligte Mitarbeiter und Projektleiter,
— Leistungsphasen, die für das vorgestellte Projekt vom Bewerber erbracht wurden,
— interdisziplinären Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten,
— Größe in m2 NGF Neubau,
— Geschossigkeit,
— Gesamtbaukosten KG 300 + 400 in EUR netto und Kostenkennwert je m2 NGF;
— Ansätzen zur Minimierung von Unterhalts- und Betriebskosten;
— Zertifizierungssystemen;
— Preisen in hochbaulichen Wettbewerben;
— Referenzschreiben/-bestätigung des Auftraggebers.
Zusätzlich zu den Formblättern sind die 2 Projekte auf maximal je zwei DIN A3 Blättern einseitig mit Zeichnungen und Fotos detailliert vorzustellen. Diese Unterlagen sollen dem Auswahlgremium einen Einblick in die gestalterische Detailarbeit des Bewerbers – möglichst am ausgeführten Projekt – ermöglichen.
Von den Bewerbern der Kategorie „Mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ sind in den vorgegebenen Bewerbungsformblättern (Anlage 3) Angaben zu einem Projekt zu leisten, die von dem Bewerber entsprechend § 39 HOAI Leistungsbild Freianlagen bearbeitet wurden. Es werden nur Neuanlagen gewertet.
— Projektname und Funktion/Nutzung,
— Leistungsphasen, die für das vorgestellte Projekt vom Bewerber erbracht wurden ggf. in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Architekten,
— Gesamtbaukosten KG 500 in EUR netto,
— Ansätzen zur Minimierung von Unterhalts- und Betriebskosten,
— Berücksichtigung der Richtlinien/Empfehlungen zur Barrierefreiheit,
— akustisch optimierte Raumgestaltung bzw. Schallminderung im Freiraum,
— Preisen in freiraumplanerischen Wettbewerben,
Zusätzlich zu den Formblättern ist das Projekt auf maximal zwei DIN A3 Blättern einseitig mit Zeichnungen und Fotos detailliert vorzustellen. Diese Unterlagen sollen dem Auswahlgremium einen Einblick in die gestalterische Detailarbeit des Bewerbers – möglichst am ausgeführten Projekt – ermöglichen.
Es wird darauf hingewiesen, dass mit den Referenzen die Eignung des sich bewerbenden Büros, und nicht singulär des Projektleiters, beurteilt werden soll. Daher werden Referenzen, an denen Mitarbeiter eines Bewerbers für ein anderes Büro mitgewirkt haben, nur anerkannt, wenn der Bewerber durch seine Angaben im Teilnahmeantrag dezidiert nachweist, dass eine weitgehende Personenidentität zwischen dem vom ihm zu benennendem Projektteam und den Personen besteht, die für die Referenzleistungen zuständig waren. Dazu ist darzulegen, welchen Beitrag die einzelnen Mitarbeiter des Projektteams im Rahmen der Erarbeitung der Referenzleistung erbracht haben. Referenzen, an denen allein der Projektleiter für ein anderes Büro mitgewirkt hat, ohne dass ansonsten eine weitgehende Personenidentität im o. g. Sinne besteht, werden nicht anerkannt. Sollten sich mehrere Bewerber auf die gleiche Referenz berufen, wird diese Referenz insgesamt nicht anerkannt.
Zur Kategorie „Junges Büro“ zählen Bewerber, deren Ersteintrag in die Architektenliste und Landschaftsarchitektenliste einer Architektenkammer frühestens ab dem 01.01.2008 vermerkt ist. Im Falle einer Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft gilt diese Anforderung für Architekten und Landschaftsarchitekten innerhalb der Arbeitsgemeinschaft gleichermaßen. Junge Büros müssen eine Kopie der Kammerurkunde aller Büroinhaber, Teilhaber und Entwurfsverfasser einreichen.
Zur Kategorie „Kleines Büro“ zählen Bewerber, in deren Büro/Büros innerhalb der Arbeitsgemeinschaft im Durchschnitt der letzten drei Jahre maximal 4 Mitarbeiter (inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc.) mit einem einschlägigen Studienabschluss zur Ausführung der Leistungen gem. § 34 HOAI (mind. FH) sowie maximal ein Mitarbeiter (inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc.) mit einem einschlägigen Studienabschluss zur Ausführung der Leistungen gem. § 39 HOAI (mind. FH) (weitere sonstige Mitarbeiter sind hier nicht relevant) tätig sind. Kleine Büros müssen eine Erklärung ihres Steuerberaters über die Anzahl der fachlich geeigneten Mitarbeiter in den letzten drei Jahren (2013, 2014, 2015) einreichen. Sollte der Bewerber keinen Steuerberater beauftragt haben, ist eine verbindliche Eigenauskunft einzureichen.
Die Auswahl von jeweils einem Teilnehmer aus den Kategorien „Junges Büro“ und „Kleines Büro“ erfolgt in Form einer Losziehung. Die Losziehung erfolgt für die genannten Kategorien jeweils aus einem separaten Lostopf. Die Losziehung findet unter Aufsicht eines von der auslobenden Dienststelle unabhängigen Beamten statt.
Bei fehlenden Nachweisen, die nicht fristgerecht und/oder nicht vollständig nachgereicht wurden oder falschen Angaben bleibt ein Ausschluss von der Wettbewerbsteilnahme vorbehalten. Für diesen Fall oder wenn ein ausgewählter Bewerber seine Teilnahme bis zum genannten Datum nicht bestätigt, werden Nachrücker (getrennt für „Mit aufgabenbezogener Berufserfahrung“ und Bewerber der Rubrik „Junges Büro“/„Kleines Büro“) in einer Reihenfolge festgelegt und zur Teilnahme zugelassen.
Alle Bewerber werden schriftlich durch die Vergabestelle per Fax über das Ergebnis des Bewerbungsverfahrens informiert.
Zur Bewerbung für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassen sind gem. §19, Abs. 1 und 3 VOF Architekten und Landschaftsarchitekten, die Leistungen gem. § 34 bzw. § 39 HOAI erbringen. Innenarchitekten erfüllen nicht die geforderte Qualifikation (vgl. hierzu § 1 (1) Nr. 1 und Nr. 3 des Hamburgischen Architektengesetzes).
— natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als Architekten (Leistungsbild im Bereich § 34 HOAI) bzw. Landschaftsarchitekten (Leistungsbild im Bereich § 39 HOAI) tätig sind und dementsprechend gemäß den jeweiligen Vorschriften ihres Heimatlandes zum Führen der Berufsbezeichnung berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, deren Anerkennung bezogen auf Mitgliedsstaaten der EU nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist und der berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden.
— juristische Personen, sofern sie einen für die Durchführung der Aufgabe Verantwortlichen benennen, die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt. Die Bewerber müssen bauvorlageberechtigt nach § 67 der Hamburgischen Bauordnung sein. Mehrfachbewerbungen bzw. Mehrfachteilnahme auch einzelner Mitglieder einer Bürogemeinschaft (Partner, freie Mitarbeiter oder Angestellte) haben das Ausscheiden der gesamten Bürogemeinschaft zur Folge, sofern hierbei eine personelle Identität vorliegt, d.h. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Dies betrifft auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers, sofern hierbei eine personelle Identität vorliegt. Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der Einreichungsfrist erfüllt sein.
— Freiraumplanerisches Konzept;
— Erfüllung und Qualität der Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms;
— Einhaltung des Kostenrahmens sowie Wirtschaftlichkeit in Unterhalt und Betrieb.
SBH W 001-16 DK
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 29.4.2016 - 14:00
Tag: 2.5.2016 - 14:00
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Der Auslober stellt die Wettbewerbssumme von 114 000 EUR (netto) bereit. Es ist beabsichtigt, einen Teil der Wettbewerbssumme in Form eines Bearbeitungshonorars auszuschütten und zu gleichen Teilen auf die Teilnehmer für die Erfüllung der in der Auslobung definierten Leistungen zu verteilen (siehe IV.5.2).
Es sollen fünf Preise (Preissumme insgesamt: 74 000 EUR (netto) vergeben werden.
2. Preis 18 500 EUR;
3. Preis 14 500 EUR;
4. Preis 10 500 EUR;
Das Preisgericht ist berechtigt, eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme gemäß (§ 7 Abs. 2 Satz 4 RWP 2015) vorzunehmen und die Anzahl der Preisträger zu verändern (nicht jedoch hinsichtlich einer Erhöhung der Anzahl der Preisträger).
Die gemäß RPW ermittelte Wettbewerbssumme von 114 000 EUR (netto) wird anteilig (Aufteilung: 65 % Preissumme und ca. 35 % Bearbeitungshonorar) als Bearbeitungssumme (40 000 EUR (netto)) zu gleichen Teilen an die Teilnehmer für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen einschließlich Modell, bei fristgerechter Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit, ausgezahlt.
Die im Auswahlverfahren ermittelten Bewerber, die zu dem weiteren Verfahren zugelassen sind, erhalten die Wettbewerbsunterlagen nach ihrer Teilnahmebestätigung unaufgefordert zugesandt.
Der Wettbewerb wird gemäß RPW 2015 durchgeführt.
Es handelt sich um einen hochbaulichen Wettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und
nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren. Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe gemäß § 6 (2) RPW 2015. Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts und entsprechend der § 8 (2) RPW 2015 einen der Preisträger mit der weiteren Bearbeitung des Projektes beauftragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird. Beauftragt werden stufenweise Planungsleistungen mind. bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 5 gemäß § 34 und § 39 HOAI (für die Leistungsphase 5 ggf. nur Teile davon (mind. die qualitätssichernden Bestandteile)). Die Beauftragung erfolgt als optionale Bestimmung des AG ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen, ggf. bis Leistungsphase 9.
Alle mit Preisen oder Anerkennungen ausgezeichneten Arbeiten werden gem. § 8 Abs. 3 RPW 2015 Eigentum der Ausloberin. Das Urheberrecht einschließlich des Schutzes gegen Nachbauen und das Recht auf Veröffentlichung der Entwürfe bleibt jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer erhalten. Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist eine Kostenobergrenze für den Hoch- und technischen Ausbau in Höhe von 10 700 000 EUR (Bruttobaukosten KG 300 und 400) und von 481 500 EUR (Bruttobaukosten KG 500 gem. DIN 276) für die Freianlagen haushaltsmäßig anerkannt.
SBH | Schulbau Hamburg wird als Bauherr für alle baulichen Komponenten der Wettbewerbsaufgabe fungieren. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs bereits sorg-fältig zu beachten. Die Ausloberin beabsichtigt, nach der Preisgerichtsentscheidung zunächst eine qualifizierte Kostenschätzung gemäß DIN 276 aufstellen zu lassen, da die Einhaltung dieser Kostenobergrenze wie auch eine wirtschaftliche Planung Voraussetzung für die Realisierung und weitere Beauftragung ist. Zur Gewährleistung einer wirtschaftlichen Realisierung erwartet die Ausloberin insbesondere die kurzfristige Überarbeitung des zur weiteren Bearbeitung empfohlenen Entwurfs nach den Empfehlungen des Preisgerichts und die Konkretisierung wesentlicher baulicher Standards wie auch die Erstellung einer qualifizierten Kostenschätzung (s. o.). Die Ausloberin behält sich vor, sofern ein Teilnehmer aus der Kategorie „Junges Büro“ / „Kleines Büro“ vom Preisgericht zur weiteren Bearbeitung empfohlen wird, für die Realisierung die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Architekturbüro zu fordern. Bei der Wahl dieses Büros ist eine Zustimmung der Ausloberin erforderlich. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, auf Anforderung der Auftraggeberin ein ausreichend besetztes Büro am Ausführungsort zu errichten und zu unterhalten.
Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und sobald der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Im Anschluss an den hochbaulichen Wettbewerb werden alle mit Preisen ausgezeichneten
Wettbewerbsteilnehmer zur Abgabe eines Honorarangebots aufgefordert und zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlich günstigste Angebot nach den folgenden Kriterien:
1. Wettbewerbsergebnis.
2. Fachlicher Wert.
5. Ausführungszeitraum.
6. Honorarangebot.
Die Gewichtung der Zuschlagskriterien wird mit der Angebotsaufforderung bekannt gegeben.
Versendung der Auslobung an die ausgewählten Teilnehmer: 21. KW 2016;
Rückfragenkolloquium: 6.6.2016;
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 32. KW 2016;
Abgabe Modell: 32. KW 2016;
Preisgerichtssitzung: 39. KW 2016;
Fertigstellung: 1.8.2019.
Fax: +49 04427310499
Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen.
2016/S 207-375820
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2016/S 066-115960 vom 5.4.2016
LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei GmbH & Co. KG mit Helmut Hornstein Freier Landschaftsarchitekt
bof architekten GbR, Hamburg und cityförster, Hamburg mit Landschaftsarchitektur+
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 18 500 EUR
Georg Scheel Wetzel Architekten GmbH, Berlin mit Lützow 7 C. Müller J. Wehberg Garten- und Landschaftsarchitekten
PFP Planungs GmbH, Hamburg mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten GmbH
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 10 500 EUR
Herbert Hussmann Architekten, Berlin mit Studio RW
1. Wettbewerbsergebnis;
2. Fachlicher Wert;
3. Qualität;
4. Kundendienst;
5. Ausführungszeitraum;
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 – 4 GWB unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
E-Mail: MjEwbFtoXVdYW2lqW2JiW2lYXjZpWF4kXFgkXldjWGtoXSRaWw==
Ausschreibung veröffentlicht 04.04.2016
Wettbewerbs-ID 3-227777
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