Source: https://www.bzb-online.de/ePaper_BZBplus_5-2019/
Timestamp: 2019-05-19 08:55:42
Document Index: 196562788

Matched Legal Cases: ['§ 291', '§ 55', '§ 55', '§ 19', '§ 3', '§ 55', '§ 55', '§ 55', '§ 65', '§ 22', '§ 26', '§ 612', '§ 19', '§ 18', '§ 9']

BZBplus 5-2019
Editorial: Riskantes Husarenstück
Telematikinfrastruktur: Honorarkürzungen vermeiden
Gericht bestätigt Urteil gegen DrSmile
Versicherungsschutz bei Erstniederlassung
Abrechnung transparent: Das Bonusheft
11. Fränkischer Zahnärztetag 2019
Ausgabe 5/2019 plus Eine Publikation der BLZK und KZVB HONORAR- KÜRZUNGEN VERMEIDEN Online-Rollout ist trotz Widerspruch verpﬂichtend
Riskantes Husarenstück Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, „Konnektorfreie Zone“ ist ein Schlagwort, mit dem derzeit einige Kollegen zum Boykott des Online-Rollouts aufrufen. Als Vorstand der KZVB kann und muss ich Ihnen von wirkungslosen, aber für Sie schmerzhaften Husarenstücken im politischen Nirgendwo dringend abraten. Ich habe persönlich immer wieder klargemacht, was ich vom Online-Rollout halte und wie gerne auch ich die Uhren hier neu stellen würde – doch stoppen werden wir Zahnärzte den Online-Rollout nun einmal nicht mehr. Dieser Zug ist seit vielen Jahren abgefahren – und wir Zahnärzte sitzen im letzten Güterabteil. Soweit die realistische Analyse der Lage! Nicht schön, aber Fakt. Unsere Vorgänger hätten schon lange die Weichen in Richtung patientenorientierter und datenschüt- zender Digitalisierung des Gesundheitswesens stellen müssen. Mittlerweile hat der Gesetzgeber maligne Fakten geschaffen, die wir Zahnärzte ohne Hilfe der Betroffenen – der Patienten – nicht mehr aus der Welt schaffen können. Unsere zahnärztlichen Belange interessieren nicht mal den letzten Hinterbänkler im Parlament! Wer beim Online-Rollout nicht mitmacht, muss die gesetzlichen Konsequenzen tragen. Aktuell bedeutet die Spahn-Pönale eine Honorarkürzung von einem Pro- zent. Doch wird es dabei bleiben? Wenn der Anschlussgrad hinter den Erwartungen des mehr als ehrgeizigen Bundesgesundheitsministers zurückbleibt, wird er die Daumenschrauben schnell genussvoll anziehen. Sich dagegen durch einen Boykott, der uns selbst nur schadet, zu wehren, ist sinnlos. Es muss jetzt darum gehen, beim Online-Rollout die nächste Stufe zu gestalten und den gläsernen Patienten und Zahnarzt zu verhindern. Noch geht es ausschließlich um den Stammdatenabgleich ohne Zugriff auf unsere Behandlungsdaten. Der Berufsstand wäre gut beraten, seine Kräfte zu bündeln, um die geplante, zentrale Speicherung hochsensibler Daten auf zentralen Servern (siehe Singapur) und Spahnsche Gesundheitsapps zu verhindern. Die Patienten, und ausschließlich um die muss es gehen, wären dabei unsere wichtigsten, weil einzigen Verbündeten. Dafür sollten wir alle gemeinsam kämpfen, anstatt eine Schlacht am falschen Ort zu führen, die wir bereits gestern verloren haben. Ihr Dr. Manfred Kinner Mitglied des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns Inhalt Honorarkürzungen vermeiden Seite 4 Urteil gegen DrSmile Seite 6 Degression abgeschafft Seite 7 Mitarbeiter mit ausländischem Abschluss Fachkundebescheinigung Versicherungsschutz bei Erstniederlassung Seite 11 Neue Leistungen für Kleinkinder Seite 12 Abrechnung transparent Seite 13 Seite 17 Termine eazf Fortbildungen Seite 18 Seite 8 Seite 10 Ausgabe 5/2019 BZBplus | 3
Honorarkürzungen vermeiden Anbindung an die Telematikinfrastruktur ist trotz Widerspruch verpflichtend Falschinformationen zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) der elektronischen Gesundheitskarte zeigen leider auch in Bayern Wirkung. So sind bei der KZVB standardisierte Schreiben eingegangen, in denen Praxen ankündi- gen, die TI-Anbindung nicht vollziehen zu wollen. Davor kann nur gewarnt werden. Auch andere Kassenärztliche und Kassen- zahnärztliche Vereinigungen berichten, dass sie entsprechende Widersprüche erhalten haben. Alle Briefe haben den- selben Tenor: Die Absender wollen die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Ho- norarkürzung nicht hinnehmen und verweisen auf eine angebliche Lücke, die sie im Gesetz erkannt haben wollen. Die KZVB rät dringend dazu, den Anschluss an die Telematikinfrastruktur zu vollziehen. Die Initiatoren der „Anti-TI-Kampagne“ stellen einen Mustertext zur Verfügung und schreiben dazu auf ihrer Internet- seite: „Der Text ist juristisch geprüft, er darf als Vorlage für eigene Anschreiben an die KV verwendet werden.“ Über- zeugt sind sie von der Wirksamkeit ihres Schreibens offensichtlich jedoch selbst nicht. Schließlich ergänzen sie noch: „Eine Erfolgsgarantie ist damit natürlich nicht verbunden.“ Konkret geht es um § 291 Abs. 2b Satz 2 SGB V. Demnach sind „die Krankenkassen (…) verpflichtet, Dienste anzubieten, mit denen die Leistungserbringer die Gültig- keit und die Aktualität der Daten nach Absatz 1 und 2 bei den Krankenkassen online überprüfen und auf der elektro- nischen Gesundheitskarte aktualisieren können. Diese Dienste müssen auch ohne Netzanbindung an die Praxisver- waltungssysteme der Leistungserbringer online genutzt werden können.“ Die TI-Verweigerer berufen sich darauf, dass die Krankenkassen diese Dienste, die nur mit Anbindung an das Praxisnetz- werk bzw. dem Praxisverwaltungssystem funktionieren, nicht unterstützen und die Industrie die dafür nötigen Geräte 4 | BZBplus Ausgabe 5/2019
Wer bis zum 30. Juni nicht an die Tele- matikinfrastruktur angeschlossen ist, dem müssen die Kassenzahnärztlichen Vereini- gungen laut Gesetz ein Prozent des Honorars kürzen. Daran ändert auch die Vorlage eines Widerspruchs nichts, die derzeit im Internet kursiert. m o c . e b o d a . k c o t s - h c i p p u h c S . M : o t o F nicht zur Verfügung stellt. Man sei zwar, so betonen sie, bereit, sich auf diese Weise anzuschließen, aber man könne ja nicht. Deswegen dürfe man nicht mit Honorarkürzungen belegt werden. Alternative Stand-alone- Szenario Die Informationen, auf denen dieser Aufruf beruht, sind schlichtweg falsch. Tatsächlich haben die gematik und die Krankenkassen den Dienst längst als so- genanntes Stand-alone-Szenario bereit- gestellt. Dabei erfolgt die Online-Prüfung der Versichertenstammdaten an einem separaten Kartenterminal und einem Konnektor mit eigenem Netzzugang. Die- se sind nicht mit dem Praxisnetzwerk und dem Praxisverwaltungssystem verbun- den. Vielmehr werden ein zweites Kar- tenterminal und ein zweiter Konnektor benötigt, um die Versichertendaten der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) auch mit dem Praxisverwaltungssystem einzulesen. Mit dem zweiten Konnektor und dem zweiten Kartenterminal können dann gegebenenfalls auch die späteren Notfalldaten angelegt, ausgelesen und aktualisiert werden. Um Gültigkeit und Aktualität der Ver- sichertenstammdaten zu überprüfen, müssen Praxisinhaber beim Stamm- datenabgleich diese zunächst in das Kartenlesegerät des Online-Konnektors stecken. Der Prüfnachweis wird dabei verschlüsselt auf der eGK gespeichert. An- schließend muss die gleiche eGK mit dem Kartenterminal des Offline-Konnektors in das Praxisverwaltungssystem eingelesen werden. Dabei wird der erforderliche Prüf- nachweis in das Praxisverwaltungssystem übertragen und von der eGK gelöscht. Mögliche Erstattung Die zwischen Bundes-KZV und GKV-Spit- zenverband getroffene Vereinbarung zur Finanzierung der TI-Anbindung sieht vor, dass jeder Einzelpraxis die Kompo- nenten zur Anbindung an die TI, also ein Online-Konnektor, ein stationäres eHealth-Kartenterminal und ein Praxis- ausweis erstattet werden. Bei der Variante ohne Netzanbindung an das Praxisver- waltungssystem (Stand-alone-Szenario) werden der Offline-Konnektor, das zweite stationäre eHealth-Kartenterminal und der zweite Praxisausweis nicht erstattet. Praxen, die sich dafür entscheiden, müs- sen für die zusätzlichen Kosten selbst aufkommen. Die Herstellerfirmen scheuen auch den Mehraufwand für die regelmäßigen War- tungsarbeiten am Offline-Konnektor. Bestimmte Zertifikate müssen alle sieben bzw. 30 Tage manuell aktualisiert werden. Dafür müsste jedes Mal ein Techniker in die Praxis kommen. Erfolgloser Widerstandsweg Dennoch bleibt das Stand-alone-Sze- nario eine Option für die Zahnärzte, die ihr Praxisverwaltungssystem (PVS) nicht mit dem Internet verbinden wollen. Die von den TI-Verweigerern erhobene Be- hauptung, die Krankenkassen würden diesen Dienst nicht anbieten und es gebe keine Möglichkeit, diesen in der Praxis zu installieren, ist schnell widerlegt. Wie hoch sind wohl die Chancen, mit dieser Behauptung einen rechtlichen Erfolg zu erzielen? Die KZVB rät davon ab, sich auf diesen kostenintensiven und wenig zielfüh- renden Widerstandsweg zu begeben. Juristisch liegt kein „Fall der Unmög- lichkeit“ vor. Das Stand-alone-Szenario ist die Alternative zur Online-Anbindung. Dies bedeutet, dass man weder von der Bestellpflicht noch von einer Hono- rarkürzung verschont bleibt, wenn die gesetzlichen Vorgaben nicht fristgerecht umgesetzt werden. Wer sich trotz des enormen Aufwands für das Stand-alone-Szenario entschei- det, sollte dazu die Herstellerfirma des Praxisverwaltungssystems kontaktieren. Dieser wird ein entsprechendes Angebot unterbreiten. Ungeachtet der aktuellen Desinforma- tionskampagne gelten die Tipps, die die KZVB ihren Mitgliedern bereits vor Langem gegeben hat. Sie finden sie im nebenstehenden Kasten. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf kzvb.de/online-rollout red BESTELLNACHWEIS: DAS WICHTIGSTE FÜR DIE PRAXEN IN ALLER KÜRZE Heben Sie die Auftragsbestätigung (oder einen anderen Bestellnachweis) gut auf. Schicken Sie den Bestellnachweis nicht unaufgefordert an die KZVB. Die KZVB kommt auf die Praxen zu, falls eine Einreichung des Bestellnachweises erforderlich sein sollte. Ausgabe 5/2019 BZBplus | 5
Standard nicht gegeben Gericht bestätigt Urteil gegen DrSmile Das Aligner-Start-up „DrSmile“ bot Behandlungen ohne Röntgenuntersuchung und Verlaufskontrolle durch einen Zahnarzt an. Das Landgericht Düsseldorf sieht deshalb den „Standard bei der Diagnostik unterschritten“. Der Berufsverband der Deutschen Kiefer- orthopäden (BDK) hatte sich im August 2018 deutlich gegen das Behandlungs- konzept des Aligner-Start-ups „DrSmile“ ausgesprochen. Das Unternehmen zog wegen dieser „Schmähkritik“ vor Gericht – ohne Erfolg. Laut einer Mitteilung des BDK stellt sich der Fall wie folgt dar: Im Mitglie- dermagazin BDK.info 5/2018 attestierte Dr. Hans-Jürgen Köning, 1. BDK-Bun- desvorsitzender, in seinem Leitartikel zum Thema „Aligner-Start-ups“ den Be- handlungen von DrSmile „eine eindeutige Standardunterschreitung bei Diagnostik und Therapie“. „Wettbewerbswidrig, herabsetzend, ver- unglimpfend“ – so empfand die Urban Technology GmbH als Betreiberin des Aligner-Start-ups DrSmile diesen Artikel und leitete gerichtliche Schritte ein. Untersuchung ohne Röntgengerät Das Landgericht Düsseldorf hat nun entschieden und wies den Antrag mit Urteil vom 14. März 2019 (Az.: 34 O 1/19) vollumfänglich zurück: Die geäußerten Passagen seien keine Schmähkritik. Viel- mehr beschreibe Köning „wahrheitsge- mäß das Geschäftskonzept“ von DrSmile. Zum Standard einer kieferorthopädi- schen Behandlung gehöre beispielsweise, begründeten die Richter ihr Urteil, „im Einzelfall auch die röntgenologische Darstellung aller Zähne und Zahnkeime“. Dies sei bei DrSmile schon „mangels eines Röntgengerätes“ nicht möglich, der „Standard bei der Diagnostik (deshalb) unterschritten“. Auch die Tatsache, dass der Patient den Zahnarzt lediglich einmal zu Beginn der Behandlung sehe, widerspreche „dem Standard einer kieferorthopädischen Behandlung, die eine Verlaufskontrolle durch den/die Arzt/Ärztin vorsieht“. Erhebliche Gefahren „Um Patienten fachgerecht kieferortho- pädisch behandeln zu können, reichen ein Scan und ein paar Aligner einfach nicht aus“, bekräftigt Köning seine Kritik am Vorgehen des Start-ups erneut. „Wird ohne ausreichende Diagnostik und ohne regelmäßige Kontrollen behandelt, stellt dies einen Behandlungsfehler dar, der zu erheblichen Gefahren für den Patienten führt.“ Es sei Aufgabe des Berufsverbands, solche Missstände aufzuzeigen – im Sinne der Fachzahnärzte für Kieferorthopädie, aber auch und gerade im Sinne der Pa- tienten. „Dazu stehe ich und freue mich, dass das Gericht meine Auffassung teilt.“ red 6 | BZBplus Ausgabe 5/2019
m o c . e b o d a . k c o t s - a n e l O k u h c b o k a Y : o t o F Wichtiger Beitrag zum Erhalt der wohnortnahen Versorgung m o c . e b o d a . k c o t s - r e g r e b m l I y d n A : o t o F KZVB begrüßt Abschaffung der Degression Mit dem Terminservice- und Versorgungs- gesetz (TSVG) wird nach über 20 Jahren die Degressionsregelung in der Zahnme- dizin abgeschafft. Aus Sicht der KZVB ist das ein wichtiger Beitrag für den Erhalt der wohnortnahen Versorgung gerade in einem Flächenstaat wie Bayern. Bislang mussten Zahnärzte, die von überdurchschnittlich vielen Patienten aufgesucht wurden, bekanntlich mit Honorarkürzungen rechnen. Diese Regelung gehört seit dem 1. Mai 2019 der Vergangenheit an. „Zahnärzte im ländlichen Raum, die oft deutlich mehr Patienten versorgen als ihre Kollegen in den Großstädten, wurden durch die Degression benachteiligt. Damit ist nun Schluss. Die Niederlassung in ländlichen Regionen wird dadurch attraktiver“, be- tont Dr. Rüdiger Schott, stellvertretender Vorsitzender der KZVB und niedergelas- sener Zahnarzt in Oberfranken. Ausgabe 5/2019 Betroffen waren von der Degressionsregelung in Bayern fast 800 Praxen – die meisten von ihnen im ländlichen Raum. Ih- nen wurden bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr für erbrachte Leistungen nicht ausbezahlt, weil sie von besonders vielen Patienten aufgesucht wurden. Für die KZVB war die Degression des- wegen seit ihrer Einführung 1997 ein „leistungsfeindliches und planwirtschaft- liches Steuerungsinstrument“, das sich sowohl auf die Zahnärzte als auch auf die Patienten nachteilig auswirkte. Humls Hartnäckigkeit Ausdrücklich danken die bayerischen Zahnärzte Gesundheitsministerin Melanie Stärkung der flächendeckenden Versorgung: Die Degression, von der meist Zahnärzte in ländlichen Regionen betroffen waren, gehört endlich der Ver- gangenheit an. Huml, die sich auf Bundesebene für die Abschaffung der Degression eingesetzt hat. „Es ist auch ihrer Hartnäckigkeit zu verdanken, dass die Degression in Berlin auf die politische Agenda kam und im Rahmen des TSVG nun endlich abgeschafft wurde“, so Schott. lh BZBplus | 7
Das Verfahren zur Feststellung der Gleichwertigkeit ist für Mitarbeiter mit ausländischem Abschluss keine Pflicht, Arbeitgeber können so jedoch die Aus- landsqualifikation besser einschätzen. Alternativ bietet sich eine Ausbildung zur ZFA in einer Praxis in Deutschland an. Praxismitarbeiter mit ausländischem Abschluss Gleichwertigkeitsfeststellung oder Ausbildung zur ZFA? Sie planen eine Mitarbeiterin aus dem Ausland einzustellen, die einen Berufsab- schluss vergleichbar mit dem einer Zahn- medizinischen Fachangestellten erreicht hat? Das Verfahren zur Feststellung der Gleichwertigkeit überprüft ausländische Berufsabschlüsse mit dem deutschen Referenzberuf ZFA. Alternativ kann sich für potenzielle Praxismitarbeiter aus dem Ausland eine Ausbildung zur ZFA in einer Zahnarztpraxis in Bayern anbieten. „Die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zur ZFA ist die Eintrittskarte in die berufliche Karriere“, sagt Dr. Silvia Morneburg, Refe- rentin Zahnärztliches Personal der BLZK. Auslandsqualifikation besser einschätzen Das Verfahren zur Feststellung der Gleich- wertigkeit dient der Transparenz, sodass Arbeitgeber die Auslandsqualifikation besser einschätzen können und sich die Arbeitsmarktchancen der Antragsteller erhöhen. Ein solches Verfahren ist keine zwingende Voraussetzung für eine Tätig- keit im Berufsfeld der ZFA. Der Beruf der Zahnmedizinischen Fachas- sistenz gehört – im Gegensatz zum Beruf des Zahnarztes – zu den sogenannten nicht reglementierten Berufen. Daher handelt es sich beim Gleichwertigkeits- 8 | BZBplus Ausgabe 5/2019
m o c . e b o d a . k c o t s - e k h c s e n K t r e b o R : o t o F verfahren um kein förmliches Berufs- zulassungsverfahren, das heißt auch ohne das Durchlaufen des Verfahrens zur Feststellung der Gleichwertigkeit ist es Mitarbeitern mit ausländischem Abschluss grundsätzlich möglich, im Berufsbild der ZFA in Deutschland tätig zu sein. Einschränkungen bestehen in spezi- fischen Bereichen wie der Aufbereitung von Medizinprodukten oder im Bereich Röntgen. Nähere Auskünfte zu diesen Themen erteilt das Referat Praxisführung und Medizinprodukte der BLZK. Voraussetzungen und Unterlagen Deutschlandweit ist für die Durchführung des Verfahrens nach dem Berufsqua- lifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) ausschließlich die Zahnärztekammer Westfalen-Lippe zuständig. Voraussetzung für das Verfahren ist ein ausländischer Ausbildungsabschluss, der auf staatlichen Rechts- oder Verwaltungs- vorschriften beruht. Neben dem Antrags- formular benötigt die zuständige Stelle, die Zahnärztekammer Westfalen-Lippe ■ eine beglaubigte Kopie des Identi- tätsnachweises (Personalausweis oder Reisepass), ■ eine tabellarische Aufstellung des beruflichen Werdeganges, ■ eine beglaubigte Kopie des Ausbil- dungsabschlusses bzw. -nachweises sowie ■ beglaubigte Kopien der sonstigen Befähigungsnachweise (z.B. absol- vierte Fortbildungen). ■ Falls vorhanden: Nachweise zur Berufserfahrung bzw. -praxis Prüfungsordnung und Erwerbsabsicht Für den Vergleich der vermittelten Kom- petenzen mit den Inhalten des Referenz- berufes Zahnmedizinische Fachassistenz, benötigt die Prüfstelle außerdem die Ausbildungs-/Prüfungsordnung bzw. Studienordnung, die zum Zeitpunkt der Qualifikation galt. Die Inhalte der beruflichen Qualifikation müssen dabei konkret erkennbar sein. Die Bezeichnung der Fächer reicht nicht aus. Soweit eine Erklärung zur Erwerbsabsicht erforderlich ist, gilt es einen entsprechenden Nach- weis ebenfalls mit einzureichen – z.B. durch Antrag eines Einreisevisums zur Übernahme einer Erwerbstätigkeit oder durch Kontaktaufnahme mit potenziellen Arbeitgebern. Alle Übersetzungen müssen ausschließ- lich in deutscher Sprache eingereicht werden. Die Bearbeitung eines Antrags dauert mindestens vier Monate. Die Be- arbeitungskosten für die Gleichwertig- keitsfeststellung liegen bei 350 Euro. Gleichstellung oder nicht? Bei positiver Entscheidung wird die ausländische Berufsqualifikation einer bestandenen Abschlussprüfung des Ausbildungsberufes nach dem Berufs- bildungsgesetz (BBiG) gleichgestellt. Wer- den wesentliche Unterschiede zwischen den Abschlüssen festgestellt, erfolgt keine förmliche Teilanerkennung, sondern eine Darstellung der wesentlichen Unterschie- de und der vorhandenen Kompetenzen. Ändert sich nach Abschluss eines Ver- fahrens die Sachlage (z.B. durch den Erwerb einer weiteren Qualifikation), besteht grundsätzlich die Möglichkeit, das Verfahren erneut aufzunehmen. Eine einmal festgestellte Gleichwertigkeit gilt für ganz Deutschland. Alternativ: Ausbildung zur ZFA Alternativ zur Gleichwertigkeitsfeststel- lung besteht die gute Option, eine Aus- bildung zur ZFA in einer Zahnarztpraxis in Deutschland zu absolvieren. Sie dauert drei Jahre (bei Verkürzung zwei Jahre), deckt alle Bereiche für eine Tätigkeit in der Zahnarztpraxis in Deutschland ab und endet mit einem bundesweit an- erkannten Abschluss. Anstatt Gebühren für die Gleichwertig- keitsfeststellung und gegebenenfalls fehlende Fortbildungskurse zu bezahlen, erhält der Auszubildende zur ZFA monat- lich eine Ausbildungsvergütung sowie gegebenenfalls Fördergelder. lin MEHR ZUM THEMA Weitere Informationen zur Gleichwertigkeitsfeststellung finden Sie auf der Website der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe: www.zahnaerzte-wl.de/praxisteam/anerkennung-auslaendischer-berufsabschluesse/ anerkennung-nicht-zahnaerztlicher-berufsqualifikationen.html Telefon: 0251 507-549 Kurse für ZFA bietet z.B. die eazf GmbH, das Fortbildungsinstitut der Bayerischen Landeszahnärztekammer. Weitere Infos, Termine und Kosten: www.eazf.de/sites/eazf-praxispersonal Mehr über die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachassistenz in Bayern auf der Website der Bayerischen Landeszahnärztekammer: www.blzk.de/zfa u.a. mit folgenden Kapiteln: - Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (ZFA): Allgemeines zum Beruf - Anpassungsfortbildung: Prophylaxe Basiskurs, Prothetische Assistenz, KFO-Assistenz - Aufstiegsfortbildung: ZMP, DH, ZMV - Fördermöglichkeiten für den Ausbildungsbetrieb und für Fortbildungen - Prüfungen: Infos und Termine Ausgabe 5/2019 BZBplus | 9
m o c . e b o d a . k c o t s - n g i s e d o t o h p - d j : o t o F Fachkundebescheinigung nicht vergessen! Beantragung - z.B. DVT - nur bis fünf Jahre nach Kursbesuch möglich Sie haben an einem Strahlenschutzkurs für Zahnärzte zum Erwerb einer auf- bauenden bzw. neuen Fachkunde, z.B. Digitale Volumentomographie (DVT), teil- genommen? Dann denken Sie unbedingt daran, die Bescheinigung über die erfor- derliche Fachkunde im Strahlenschutz für Zahnärzte – die sogenannte Fach- kundebescheinigung – zu beantragen. Was muss ich bei der Beantragung beachten? Für Zahnärzte in Bayern ist die zustän- dige Stelle die BLZK. Die Beantragung der Bescheinigung muss innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Frist von fünf Jahren erfolgen. Andernfalls kann durch die Kammer keine Bescheinigung mehr ausgestellt werden. Für folgende Anwendungsgebiete kann bei der BLZK eine Fachkundebescheini- gung beantragt werden: ■ Grundkurs im Strahlenschutz zum Erwerb der Fachkunde für Zahnärzte ■ Schädelübersichtsaufnahmen und Spezialprojektionen ■ Handaufnahmen zur Skelettwachs- tumsbestimmung ■ Digitale Volumentomographie Für die Ausstellung der Fachkundebe- scheinigungen benötigt die BLZK je nach Anwendungsgebiet unterschiedliche Do- kumente in amtlich beglaubigter Kopie. Welche Unterlagen dies im Detail sind, erfahren Sie im Referat Strahlenschutz der BLZK. Dr. Michael Rottner Referent Praxisführung und Medizinprodukte der BLZK REFERAT PRAXISFÜHRUNG UND MEDIZINPRODUKTE E-Mail: strahlenschutz@blzk.de Telefon: 089 230211-344 www.blzk.de Prüfen Sie anhand folgender Tabelle, über welche Fachkunde Sie verfügen - je nachdem, wo und zu welchem Zeitpunkt Sie Ihren Abschluss gemacht haben 10 | BZBplus Ausgabe 5/2019
Versicherungsschutz bei Erstniederlassung Welche Versicherungen der Zahnarzt braucht – und welche nicht Neben Anpassungen in der persönlichen Vorsorge sollten bei der Existenzgrün- dung auch Policen für die zukünftige Praxis abgeschlossen werden. Nicht alle angebotenen Versicherungen sind erforderlich. Berufshaftpflichtversicherung Die Berufshaftpflichtversicherung ist für den Zahnarzt eine der wichtigsten Policen überhaupt. Ihr Abschluss ist ein Muss. Bei einem Behandlungsfehler ist der Zahnarzt verpflichtet, den Schaden zu ersetzen, den er einer Person zuge- fügt hat. Dazu gehört auch die Haftung für Schäden, die Mitarbeiter verursacht haben. Berechtigte Ansprüche Dritter werden von der Versicherung übernom- men, unberechtigte vom Versicherer ab- gewehrt. Wird der Versicherungsnehmer vom Anspruchsteller verklagt, führt der Haftpflichtversicherer den Rechtsstreit. Angestellte Zahnärzte sind eigenständig zu versichern. Empfehlenswert ist die Absicherung über die Police des Praxis- inhabers. Mitversichert sind angestellte Mitarbeiter sowie Vorbereitungsassis- tenten. Empfehlenswert ist eine Versi- cherungssumme von 5 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden. Sofern die Berufshaftpflichtversicherung nicht bereits eine Privathaftpflichtver- sicherung beinhaltet, ist eine eigene Absicherung ratsam. Empfehlenswert ist eine Deckungssumme von mindestens 10 Millionen Euro. Zudem sollten der Verlust von beruflichen Schlüsseln und eine Absicherung für gemietete oder geliehene Sachen eingeschlossen sein. Praxisinventar- und Betriebs- unterbrechungsversicherung Die Praxisinventarversicherung ist die Hausratversicherung der Praxis. Meist wird eine hohe Summe in die Praxis inves- tiert. Diese Investition sollte man gegen Feuer, Leitungswasser, Einbruchdieb- stahl, Vandalismus und Sturm absichern. Je nach Lage der Praxis ist zudem eine Elementarschadenversicherung sinnvoll. Gängige Policen bemessen die Prämie nach dem Neuwert. Besser sind Konzep- te, die nach Umsatz tarifieren. Der Vorteil: Gerade in der Startphase ist dies meist günstiger. Zudem wird die Gefahr einer Unterversicherung minimiert. In einem besonderen Rahmenvertrag der eazf ist bei korrekter Umsatzangabe (ohne Fremdlabor) eine Absicherung des Praxis- werts bis zu 1,5 Millionen Euro möglich. Die meisten Verträge schließen die Be- triebsunterbrechungsversicherung mit ein. Diese übernimmt die Praxiskosten inklusive Gewinn des Inhabers, wenn die Praxis wegen eines versicherten Scha- dens (z.B. Feuer) längere Zeit geschlossen bleiben muss. Eine gesonderte Elektro- nikversicherung ist nicht erforderlich. Rechtsschutzversicherung Im privaten und arbeitsrechtlichen Be- reich ist eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll. Sondertarife decken Verkehrs-, Berufs- und Privatrechtsschutz sowie Rechtsschutz für gemietete Wohnun- gen beziehungsweise alle privat und gewerblich selbstgenutzten Objekte ab. Der Praxisvertrags- und der Spezialstraf- rechtsschutz sollten mit eingeschlossen sein. Die Rechtsschutzpolice sollte bereits vor dem Praxiskauf vorliegen, damit mög- liche vertragliche Auseinandersetzungen mit dem Verkäufer abgedeckt sind. In der Regel gelten Wartezeiten von drei Mona- ten. Vorvertragliche Ereignisse sind nicht immer versichert. Es sollten in jedem Fall die vertraglichen Ausschlüsse und Obliegenheiten vorab geprüft werden! Die eazf Consult bietet im Bereich „Ver- sicherungsvermittlung und Gruppenver- sicherungen (VVG)“ eine unabhängige und auf das zahnärztliche Berufsbild abgestimmte Beratung durch Spezia- listen an. Für bayerische Zahnärzte ist dieser Service kostenfrei. Michael Weber eazf Consult FÜR FRAGEN Michael Weber Geschäftsführer der eazf Consult E-Mail: mweber@eazf.de Telefon: 0162 4328606 Ausgabe 5/2019 BZBplus | 11
Fundament für dauerhafte Mundgesundheit KZBV und GKV-SV einigen sich auf neue Leistungen für Kleinkinder Durch neue Bema-Leistungen soll die Mundgesundheit von Kleinkin- dern weiter verbessert werden. m o c . e b o d a . k c o t s - i r a l l a : o t o F Über die Erweiterung der Früherkennungs- untersuchungen für Kleinkinder durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) haben wir bereits in der letzten Ausgabe des BZBplus berichtet. Die Kassenzahn- ärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) haben nun sowohl bei der fachlichen Ausge- staltung der Leistungen als auch bei der Vergütung der neuen Gebührenpositionen für Vertragszahnärztinnen und Vertrags- zahnärzte eine Einigung erzielt. Diese muss dem Bundesministerium für Gesundheit zur Prüfung vorgelegt werden. Erstmals werden damit auch Kinder unter drei Jahren in das umfassende zahnärztliche Präventionsangebot ein- bezogen. Die drei zahnärztlichen Früh- erkennungsuntersuchungen sollen ins- besondere das Auftreten frühkindlicher Karies – auch „Nuckelflaschenkaries“ genannt – vermeiden. „Dieser gemeinsam erreichte Verhand- lungserfolg trägt maßgeblich dazu bei, dass die zusätzlichen frühkindlichen Präventionsleistungen bei unseren kleinsten Patientinnen und Patienten in Kürze flächendeckend ankommen. Mit den neuen Untersuchungen legen wir das Fundament für eine dauerhafte Zahn- und Mundgesundheit von gesetz- lich versicherten Kindern. Karies, Zahn- fleischentzündungen, Zahnverlust und daraus resultierende Folgeerkrankungen lassen sich von Anfang an vermeiden. Alle Eltern sollten deshalb mit ihren Kindern die neuen Untersuchungen möglichst regelmäßig wahrnehmen“, kommentiert Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vor- stands der KZBV das Ergebnis. 12 | BZBplus Johann-Magnus von Stackelberg, stell- vertretender Vorsitzender des GKV-Spit- zenverbandes ergänzt: „Wir sind sehr zufrieden, dass Eltern mit ihren Kindern zukünftig schon ab Durchbruch des ersten Zahnes zahnärztliche Früherkennungs- untersuchungen in Anspruch nehmen können. Die hierfür von den Beitragszah- lern der Krankenkassen aufzubringenden Mittel dienen der Gesunderhaltung der Zähne bei den Kleinsten unserer Versi- cherten. Sie sind gut angelegt, denn nach wie vor stellt die Milchzahnkaries ein Pro- blem dar, wodurch die Mundgesundheit des Kindes beeinträchtigt ist, aber auch seine Entwicklung und Lebensqualität. Wir erhoffen uns daher, dass die neuen Leistungen regen Zuspruch erfahren und dazu beitragen, die Mundgesundheit von kleinen Kindern weiter zu verbessern.“ Die neuen Leistungen Zu den neuen Leistungen gehören eine eingehende Untersuchung des Kindes, die Beratung der Eltern und eine Anlei- tung zum täglichen Zähneputzen beim Kleinkind. Zusätzlich haben Kinder zwi- schen dem 6. und dem 33. Lebensmonat zweimal im Kalenderhalbjahr Anspruch auf eine Zahnschmelzhärtung durch das Auftragen von Fluoridlack in der Praxis. Abrechnen können Vertragszahnärzte diese Leistungen ab dem 1. Juli 2019. Weitere Informationen bekommen die Mitglieder der KZVB im amtlichen Rund- schreiben. Von Anfragen bitten wir bis dahin abzusehen. red Ausgabe 5/2019
Abrechnung transparent m o c . e b o d a . k c o t s - r e l ß ä H . U - . K : o t o F vollendet hat, ein Bonusheft aus. Die Ausgabe des Bonusheftes vermerkt er in den Patientenaufzeichnungen. Bei Versi- cherten, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, trägt er für jedes Kalenderhalbjahr das Datum des Mundhygienestatus (Nr. IP 1) ein. Bei Versicherten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, trägt er jährlich das Datum einer zahnärztlichen Untersuchung im Sinne von § 55 Absatz 1 Satz 4 Nr. 2 SGB V ein. Die Eintragungen sind mit Zahnarzt-Stempel und Unter- schrift zu versehen. (3) Legt der Versicherte das Bonusheft nicht vor, so kann der Vertragszahnarzt dem Versicherten eine Ersatzbeschei- nigung über die Erhebung des Mund- hygienestatus bzw. der zahnärztlichen Untersuchung ausstellen. In die Ersatz- bescheinigung sind Name und Vorname des Versicherten einzutragen.“ Individualprophylaxe haben. Demnach ist die Ausstellung eines Bonusheftes sogar schon ab dem 6. Lebensjahr möglich. Mit dem Eintrag ins Bonusheft wird nicht nur die Kontrolluntersuchung bestätigt, sondern auch, dass das Gebiss eine regelmäßige Zahnpflege erkennen lässt. Es dient somit gleichfalls als Nachweis für eine gute Mundhygiene (§ 55 Abs. 1 SGB V). Keine Vergütung fürs Ausfüllen des Bonusheftes Was Sie nun sicher interessieren wird, ist die Frage, mit der die Praxisberatung der KZVB auch häufig konfrontiert wird: Kann ich für das Ausfüllen des Bonushefts etwas berechnen? Und hier müssen wir Sie leider enttäuschen. Gemäß § 19 BMV-Z gilt Folgendes: Bonusheft ab dem 6. Lebensjahr Zu Absatz 2 sei noch darauf hingewie- sen, dass Versicherte, die das 6., aber noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben, Anspruch auf Maßnahmen der > BZBplus | 13 Das Bonusheft Das Bonusheft für regelmäßige Zahn- arztbesuche wurde 1989 durch das „Ge- sundheitsreform-Gesetz“ eingeführt. In der Patientenberatung der KZVB gehen nach wie vor viele Anfragen zum The- ma Bonusheft ein. Um Ihren Patienten wichtige Hinweise geben zu können, erhalten Sie auf den Seiten 19 und 20 ein Informationsschreiben der Kassenzahn- ärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), das Sie kopieren und beispielsweise in Ihrem Wartebereich auslegen können. Vorweg sei gesagt: Für das Bonusheft ist einzig allein der Patient verantwortlich. Es obliegt nicht der Verpflichtung des Zahnarztes, die Patienten an den Eintrag im Bonusheft zu erinnern. Im § 3 der An- lage 3 zum BMV-Z heißt es: „(1) Das Bonusheft dient dem Versicher- ten als Nachweis der Inanspruchnahme der Untersuchungen im Sinne von § 55 Absatz 1 Satz 4 SGB V für den Anspruch auf eine Erhöhung der befundbezogenen Festzuschüsse zum Zahnersatz nach § 55 Absatz 1 Satz 3 bis 5 SGB V. (2) Der Vertragszahnarzt händigt jedem Versicherten, der das 12. Lebensjahr Ausgabe 5/2019
m o c . e b o d a . k c o t s - h c i z e l y W n r ö B j Obwohl es das Bonusheft schon lange gibt, haben die Patienten noch immer viele Fragen dazu. Die wichtigsten beantwortet Ramona Kalhofer in diesem Artikel. : o t o F „Die Bestätigung (Stempel und Unter- schrift) im Bonusheft für eigene Be- mühungen zur Gesunderhaltung der Zähne nach § 55 Absatz 1 Satz 3 bis 5 SGB V sowie für Nachweise von gesund- heitsbewusstem Verhalten im Sinne des § 65a SGB V über die Inanspruchnahme einer einmal im Kalenderjahr durchge- führten zahnärztlichen Untersuchung nach Vollendung des 18. Lebensjahres, einer Untersuchung nach § 22 SGB V und einer Früherkennungsuntersuchung auf Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten nach § 26 Absatz 1 SGB V ist Bestandteil der vertragszahnärztlichen Versorgung; ein gesonderter Vergütungsanspruch besteht insoweit nicht.“ Vergütung bei nachträglichem Eintrag Tritt jedoch ein Patient an Sie heran, weil das Bonusheft z.B. verloren gegangen ist, ist die Nachtragung mit einem er- heblichen Zeitaufwand für Sie und Ihr Praxisteam verbunden. Hierfür können Sie nach unserem Verständnis den Auf- wand dem Patienten gemäß § 612 BGB in Rechnung stellen, da § 19 BMV-Z das Nachtragen nicht umfasst. Sollten Sie eine Praxis übernommen haben und wünscht ein Patient die Nachtragung der durchgeführten Vor- sorgeuntersuchung beim Vorbehandler, stempeln Sie das Bonusheft keinesfalls mit Ihrem Praxisstempel ab. Der Praxis- nachfolger kann für einen Patienten keine Eintragungen im Bonusheft vor- nehmen, da hier zurückliegende zahn- ärztliche Vorsorgeuntersuchungen nicht persönlich erbracht wurden. In diesem Fall sollte dem Patienten eine Kopie der Karteikarte (gegen Erstattung der Kopier- kosten, siehe Abrechnung transparent 21/2017) ausgehändigt werden. Hier ist noch wichtig zu beachten, dass Sie sich vor Einsichtnahme in die Patientenakte das Einverständnis des Patienten geben lassen müssen. Gut zu wissen: Eine Bestätigung im Bo- nusheft kann auch dann erteilt werden, wenn der Ansatz einer Untersuchung (Bema-Nr. 01) aus abrechnungstechni- schen Gründen zwar nicht möglich ist, jedoch die Voraussetzungen einer zahn- ärztlichen Untersuchung erfüllt wurden. Die tatsächliche Untersuchung muss jedoch dokumentiert sein. Ramona Kalhofer Beratungsstelle der KZVB KONTAKT Das Team der KZVB-Beratungsstelle hilft Ihnen bei allen Fragen rund um die vertragszahnärztliche Abrechnung gerne weiter. https://www.kzvb.de/zahnarztpraxis/ kontakt-zur-beratung/ 14 | BZBplus Ausgabe 5/2019
  Das Bonusheft Spart bares Geld beim Zahnersatz Sehr geehrte Patientin, Sehr geehrter Patient, als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist für Sie und für Ihre mitversicherten Familien- angehörigen seit dem Jahr 1989 das Bonusheft der Nachweis über den regelmäßigen Besuch beim Zahnarzt. Wenn Sie bislang noch kein Bonusheft haben, sollten Sie Ihren Zahnarzt beim nächsten Praxisbesuch unbedingt darauf ansprechen. Lückenlos geführt hilft es Ihnen Geld zu sparen, wenn trotz regelmäßiger Vorsorge doch einmal Zahnersatz benötigt wird. Ihre Krankenkasse belohnt Sie für die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen mit einem erhöhten Zuschuss zu den Kosten für Zahnersatz. > So funktioniert das Bonusheft Patienten, die älter sind als 18 Jahre, sollen mindestens einmal im Jahr einen Termin mit einem Zahnarzt für eine vntersuchung vereinbaren, Kinder ab dem 6. Lebensjahr und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr zweimal im Jahr. Für Kinder und Jugendliche gibt es ein spezielles Vorsorge- programm, abgekürzt IP-Programm (IP=Individualprophylaxe). Im Bonusheft wird der Tag der vntersuchung oder der Prophylaxe-Maßnahme festgehalten und mit einem Stempel des Zahn- arztes bestätigt. vm von der Kasse einen höheren Zuschuss bei Zahnersatz zu bekommen, muss das Bonusheft lückenlos geführt sein. > Mit Bonus mehr Geld von der Krankenkasse Wenn Sie zum Zeitpunkt der Beantragung des Festzuschusses für eine Zahnersatzbehandlung die regelmäßigen vntersuchungen beim Zahnarzt über einen Zeitraum von mindestens fünf Kalender- jahren in Folge nachweisen können, erhöht sich der Festzuschuss um 20 Prozent. Können Sie die entsprechenden Termine zehn Jahre lückenlos nachweisen, erhöht sich der Zuschuss der Kranken- kasse um insgesamt 30 Prozent. Wichtig dabei: Für die Berechnung des höheren Zuschusses zählen die zurückliegenden Kalenderjahre. Der Stempel für das aktuelle Jahr zählt nicht mit, sofern dieser schon im Bonusheft vorhanden ist. > Was tun, wenn der Stempel fehlt? Wenn der Nachweis der regelmäßigen vntersuchung im Bonusheft fehlt (Erwachsene ein Stempel pro Jahr, Kinder und Jugendliche je Halbjahr ein Stempel), sollten Sie Ihren Zahnarzt zeitnah bitten, diese nachzutragen. Voraussetzung hierfür ist, dass im fraglichen Zeitraum die vntersuchung bzw. bei Kindern und Jugendlichen die Prophylaxe-Maßnahme auch durchgeführt wurde. Das ist in der Patientenakte dokumentiert. Fehlende Zeiträume können auch im Nachhinein noch bestätigt und abgestempelt werden, aller- dings nur von der Zahnarztpraxis, in der auch die Kontrolltermine durchgeführt wurden. Je länger diese aber zurückliegen, umso aufwändiger wird eine nachträgliche Dokumentation sowohl für Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung www.kzbv.de
 Sie als auch für den Zahnarzt und sein Personal. Ist sie mit einem erheblichen Zeitaufwand für das Praxisteam verbunden, kann hierfür unter Umständen eine Aufwandsgebühr anfallen. In besonde- ren Fällen wie zum Beispiel die Schließung der Praxis oder bei Übergang an einen neuen Inhaber, kann es vorkommen, dass nachträgliche Dokumentationen nicht mehr möglich sind, da diese nur mit der Patientenakte rekonstruiert werden könnten. Bitte beachten Sie daher: Es ist Ihre Aufgabe, an den Eintrag ins Bonusheft zu denken. Fehlen Einträge, weil die Untersuchung im maßgeblichen Zeitraum nicht stattgefunden hat, gilt die Bonusregelung nicht mehr. Ein Anspruch auf einen Bonus besteht dann erst wieder, wenn die Kontrolltermine der vergangenen fünf Jahre nachgewiesen werden können. > Was tun, wenn das Bonusheft nicht auffindbar ist? Bei Verlust des Bonusheftes hilft Ihnen Ihr Zahnarzt weiter. Er kann anhand der Eintragungen in der Patientenakte nachvollziehen, wann Sie bei ihm zur Untersuchung oder Prophylaxe-Behand- lung waren. Ein neues Heft auszustellen ist aufwändig und sollte die Ausnahme bleiben. Waren Sie bei unterschiedlichen Zahnärzten in Behandlung, benötigen Sie von jeder Praxis den entspre- chenden Eintrag, da nur die Zahnarztpraxis auf Grundlage der Patientenakte die Kontrollunter- suchung bestätigen kann. Am besten bewahren Sie das Bonusheft daher genauso sorgfältig auf wie Ihren Personalausweis. Wichtig: Bei einem Zahnarztwechsel verliert das Bonusheft nicht seine Gültigkeit. Der neue Zahn- arzt setzt die notwendigen Eintragungen fort oder kann ein neues Heft ausstellen. Das „alte“ oder „volle“ Heft sollten Sie in jedem Fall aufbewahren. Bei einer anstehenden Behandlung mit Zahner- satz muss es der Krankenkasse zusammen mit dem neuen Heft vorgelegt werden. > Nicht nur wegen des Bonus zum Zahnarzt Das Bonusheft ist später einmal bares Geld wert – nämlich wenn Zahnersatz nötig wird. Doch die eigene Mundgesundheit und die möglichst lebenslange Gesunderhaltung der eigenen Zähne sollten im Vordergrund von regelmäßigen Zahnarztbesuchen stehen. Denn kein Zahnersatz kann so gut sein wie das Original, das er ersetzt – und kein Bonus bringt so viel Geld ein, dass Zahnersatz damit vollständig bezahlt werden könnte. Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung www.kzbv.de 
Termine VERANSTALTER THEMA/REFERENT DATUM, UHRZEIT, ORT KURS- GEBÜHR WEITERE INFOS/ ANMELDUNG PUNKTE KZVB-Bezirksstellle München Stadt und Land Kieferorthopädische Erwachsenen- behandlung – ein Update Prof. Dr. Heike Korbmacher-Steiner Mo, 6. Mai, 20 Uhr Zahnärztehaus München Großer Vortragssaal ZBV Niederbayern Niederbayerischer Zahnärztetag an der Donau Sa, 11. Mai, 9 Uhr Stadthalle Deggendorf ZBV Mittel-, Unter-, Oberfranken 11. Fränkischer Zahnärztetag Fr, 17. Mai bis Sa, 18. Mai, Stadthalle Fürth, Rosenstraße 50 Landesverband des Berufsverbandes Dt. Oralchirurgen Jahrestagung Oralchirurgie 2019 (im Rahmen des 11. Fränkischen Zahnärztetages) Sa, 18. Mai Stadthalle Fürth (Raum Red- nitz), Rosenstraße 50 kostenfrei kzvb.de/zahnarztpraxis/ veranstaltungen-termine 260 Euro 260/140 Euro (ZÄ/ Personal) 200 Euro www.eazf.de (Kurs-Nr. 19300) www.eazf.de (Kurs-Nr. V19600-1) Per Fax 089 230211-406 www.eazf.de (Kurs-Nr. 59208) KZVB-Bezirksstellle München Stadt und Land BÄV: Aktive und Flexible Rente Dr. Florian Kinner Mo, 20. Mai, 20 Uhr Zahnärztehaus München kostenfrei kzvb.de/zahnarztpraxis/ veranstaltungen-termine KZVB-Bezirksstellle Niederbayern Lust auf Niederlassung Dr. Thomas Rothammer KZVB-Bezirksstellle Oberpfalz Zahnärztlich relevante Mundschleimhauterkrankungen und DVT-Aufnahmen und deren Interpreta- tion für Zahnärzte ohne eigenes DVT Prof. Dr. Dr. Wolfgang J. Spitzer Mi, 22. Mai, 15:30 Uhr Bezirksstelle Niederbayern Mi, 22. Mai, 19 Uhr Waldhotel Schwefelquelle An der Schwefelquelle 12 92421 Schwandorf kostenfrei kostenfrei kzvb.de/zahnarztpraxis/ veranstaltungen-termine Schriftlich (mit ABE-Nr.) an die Bezirksstelle Oberpfalz per Fax 0941 5987924 oder per E-Mail: a.dauerer@kzvb.de KZVB-Bezirksstelle Niederbayern Zahnärztlich relevante Mundschleimhauterkrankungen Prof. Dr. Dr. Wolfgang J. Spitzer KZVB-Bezirksstellle München Stadt und Land Update Parodontitistherapie – Was gibt es Neues? Prof. Dr. Dr. Adrian Kasaj Mi, 29. Mai, 15:30 Uhr Bezirksstelle Niederbayern Am Essigberg 14, Straubing Mo, 3. Juni, 20 Uhr Zahnärztehaus München Fallstr. 34 kostenfrei kzvb.de/zahnarztpraxis/ veranstaltungen-termine kostenfrei kzvb.de/zahnarztpraxis/ veranstaltungen-termine 2 8 14 7 2 2 3 2 2 IMPRESSUM BZBplus Eine Publikation der Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK) und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) VERBREITETE AUFLAGE 10.600 HERAUSGEBER Christian Berger (V. i. S. d. P.), Vorsitzender des Vorstands der KZVB und Präsident der BLZK Fallstraße 34/Flößergasse 1, 81369 München REDAKTION Ilka Helemann (hlm), Leo Hofmeier (lh), Tobias Horner (ho), Isolde M. Th. Kohl (ik), Linda Quadflieg-Kraft (lin), Thomas A. Seehuber (tas) Tel.: 089 72401-161, Fax: -276, E-Mail: presse@kzvb.de VERLAG UND ANZEIGENDISPOSITION teamwork media GmbH, Hauptstraße 1, 86925 Fuchstal Inhaber: Deutscher Ärzteverlag GmbH, Köln (100 %) Sarah Krischik, Melanie Epp, Tel.: 08243 9692-13, -11 E-Mail: s.krischik@teamwork-media.de, m.epp@teamwork-media.de DRUCK Gotteswinter und Aumaier GmbH Joseph-Dollinger-Bogen 22, 80807 München BEILAGEN DIESER AUSGABE KZVB: Regionalbeilage München (Teilbeilage) ERSCHEINUNGSTERMIN DER NÄCHSTEN AUSGABE Freitag, 31. Mai 2019 TITELBILD © picture alliance / dpa Themendienst Ausgabe 5/2019 BZBplus | 17
Fortbildungen KURS THEMA/REFERENT Update Parodontologie Prof. Dr. Moritz Kebschull Basics & more - Reparaturen und Wiederherstellungen von Zahnersatz Irmgard Marischler Di, 7. Mai, 9 Uhr Würzburg Seminarzentrum V59752 Hygiene-Update - Ist ihr Hygienemanagement vollständig? Marina Nörr-Müller DATUM, ORT Sa, 4. Mai, 9 Uhr Nürnberg Akademie Mi, 8. Mai, 9 Uhr Regensburg Seminar- zentrum Mi, 8. Mai, 9 Uhr München Akademie Mi, 8. Mai, 14 Uhr München Flößergasse V79189 V59192 V69194 V69192 V79003-6 V69198 V69199 V69197 V19301 Kauflächenveneers zur Okklusionsänderung Prof. Dr. Daniel Edelhoff Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz gem. § 18a Abs. 2 RöV Dr. Christian Öttl Kursserie Myodiagnostik: Craniomandibuläre Diagnostik Rainer Wittmann, Dr. Eva Meierhöfer Fr/Sa, 10./11. Mai Nürnberg Akademie Spielen Sie mit in der Champions League! Patientenberatung auf höchstem Niveau Joachim Brandes Sa, 11. Mai, 9 Uhr München Flößergasse Hands-on-Chirurgie: Schnittführung und Nahttechnik PD Dr. Jörg Neugebauer Tag der Akademie: Funktionsdiagnostik und -therapie aktuell: Auch im digitalen Zeitalter! Dr. Wolf-Dieter Seeher Sa, 11. Mai, 9 Uhr München Akademie Sa, 11. Mai, 9:30 Uhr München Akademie Der richtige Umgang mit Erstattungsstellen / Betriebswirt- schaftliche Auswertungen nutzen Kerstin Salhoff, Dr. Ralf Schauer Sa, 11. Mai, 9:30 Uhr Regensburg marinaforum V19300-1 Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz Dr. Michael Rottner V69756 V69759 V69757 V59755 V79203 V69204 V69205 V59208 Intensiv-Kurs Verwaltung Susanne Eßer KFO - Durch die Prophylaxebrille betrachtet Sabine Deutsch, Karin Schwengsbier Abrechnung von Zahnersatz - FAL-/FTL-Maßnahmen und Be- rechnung zahntechnischer Leistungen nach § 9 GOZ (BEB) Evelin Steigenberger Qualitätsmanagement: Einführung und Training für Mitarbeiter/-innen Brigitte Kühn Aktualisierung der Kenntnisse im Arbeitsschutz der BLZK - BuS-Dienst Matthias Hajek Implantologie für Einsteiger: Medizinisch - anatomisch - chir- urgisch PD Dr. Rainer Buchmann Datenschutzbeauftragte/-r in der Zahnarztpraxis Regina Kraus Jahrestagung Oralchirurgie 2019 Dr. Christoph Urban, Prof. Dr. Dr. Mark Farmand, Prof. Dr. Dr. Karl Andreas Schlegel, Prof. Dr. Dr. Andrea Rau, Dr. Dr. Markus Tröltzsch, Elisabeth Krull Sa, 11. Mai, 17 Uhr Deggendorf Stadthalle Mo, 13. Mai, 9 Uhr München Flößergasse Di, 14. Mai, 9 Uhr München Akademie Mi, 15. Mai, 9 Uhr München Flößergasse Mi, 15. Mai, 9 Uhr Würzburg Seminarzentrum Mi, 15. Mai, 14 Uhr Nürnberg Akademie Fr/Sa, 17./18. Mai München Flößergasse Sa, 18. Mai, 9:15 Uhr Fürth Stadthalle V69742-1 Hygiene-Update – Ist ihr Hygienemanagement vollständig? Marina Nörr-Müller Di, 21. Mai, 9 Uhr München Akademie 18 | BZBplus Do, 16. Mai, 9 Uhr München Akademie 460 11 PUNKTE FÜR WEN? € 460 330 330 460 95 500 330 11 8 0 11 3 22 8 460 11 195 190 50 425 350 330 330 250 7 7 1 0 0 0 0 4 450 16 200 330 8 0 ZA ZA, ZAH/ZFA, ZMV, PM ZAH/ZFA, ZMV, PM, ZMF, ZMP, DH ZA ZA ZA ZA, ZAH/ZFA, ZMV, PM, ZMF, ZMP, DH ZA ZA ZA, ZMV, PM ZA, ZÄ ZAH/ZFA ZAH/ZFA, ZMF, ZMP ZAH/ZFA, ZMV, PM ZAH/ZFA, ZMV, PM, ZMF, ZMP, DH ZA ZA ZA, ZMV, PM, QMB ZA ZAH/ZFA, ZMV, PM, ZMF, ZMP, DH Ausgabe 5/2019
Vorschau auf die nächste Ausgabe des BZB k n a B o p a : o t o F i i k s w o k z r e K r e t e P n n a h o J / e t n e D o r p e v i t a i t i n I : o t o F Unterstützende Parodontaltherapie Auf das richtige Timing kommt es an Prävention intensiv betreiben Interview mit DGPZM-Präsident Prof. Dr. Stefan Zimmer „Zahnarztpraxis der Zukunft“ Ulrich Sommer über die Pläne der apoBank