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Timestamp: 2020-05-25 04:50:17
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Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 11', '§ 12', 'Art. 81', 'Art. 72', 'Art. 1']

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Der '''Wehrdienst''', auch '''Militärdienst''' und veraltet oder aber tatsächlich auf den Kriegsfall bezogen '''Kriegsdienst''', ist die Ausübung des Dienstes in den eines Staates. Er wird aufgrund einer gesetzlichen Wehrpflicht oder einer freiwilligen Verpflichtung (öffentlich rechtliche Verpflichtung oder Vertrag) geleistet.
Die ''gesetzliche Verpflichtung zum Wehrdienst'' (Wehrpflicht) kann umfassen
die Ableistung eines längere Zeit dauernden Wehrdienstes (Grundwehrdienst ( WPflG) / / Rekrutenschule),
Die Wehrpflicht wurde und wird unabhängig von einer totalitären oder demokratischen Staatsform weltweit praktiziert.
In vielen Staaten ist die Ableistung eines Wehrersatzdienstes oder eines Zivildienstes an Stelle des Grundwehrdienstes möglich.
Eine ''freiwillige Verpflichtung'' ist möglich als
in der Schweiz auch für Einsätze zur Friedensförderung ()
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<div style="padding:5px; border:1px; border-style:solid;">'''Dauer der Wehrpflicht in Preußen''' (in Lebensjahren)
Zu den Reformen, die unter dem Eindruck der Niederlage im Krieg gegen Frankreich 1807 durchführte. Das von Gerhard von Scharnhorst versuchte das durch den Frieden von Tilsit auferlegte Grenze von 42.000 Soldaten hinauszugehen; das Verbot für die Aufstellung einer Miliz und von Reserveeinrichtungen wurde ebenfalls eingehalten. Am Ende der Befreiungskriege in den Jahren 1813/14 war die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht durch das vom 3. September 1814 fester Bestandteil. Damit war eine grundsätzliche Aufwertung des Soldatenstandes verbunden, denn bis dahin hatten gemeine Soldaten als gesellschaftlich deklassiert gegolten. Der Militärdienst, zu dem auch die Söhne des Adels und des Bürgertums eingezogen wurden, galt nun als Ehrendienst und die Armee als ?Schule der Nation?. Wehrpflichtige aus den ?gebildeten Ständen? konnten sich als ?? melden und hatten nach diesem Jahr die Aussicht, sich zum Reserveoffizier weiterbilden können (was mit viel gesellschaftlichem Prestige verbunden war).
Unter allen größeren europäischen Staaten hatte nur Preußen nach den Napoleonischen Kriegen sein System der allgemeinen Wehrpflicht beibehalten und trotz des Heereskonflikts Anfang der 1860er Jahre modernisiert.
In den anderen deutschen und den meisten europäischen Staaten wurde unter den tauglich Gemusterten die erforderliche Anzahl von Rekruten durch das Los bestimmt. Der Ausgeloste konnte aber einen von ihm bezahlten Ersatzmann als ?Einsteher? stellen, weshalb in diesen Armeen eher Männer aus ärmeren Schichten dienten. War ihre Dienstzeit abgelaufen, rückten sie für einen anderen Wehrpflichtigen erneut als Einsteher an dessen Stelle, so dass die Armeen, wie auch die Frankreichs, faktisch aus Berufssoldaten bestanden. Andere deutsche Staaten zogen nur einen Teil der Wehrpflichtigen für eine sehr lange Dienstzeit ein, darunter Österreich, ungeachtet zahlreicher Sonderbestimmungen, für 14 Jahre.
Nachdem das preußische Wehrpflichtsystem seine Effizienz in den Kriegen mit wird ihnen das Ersatz der freiwillige einjährige Dienst in "Jäger- und Schützenkorps" gestattet. Sie müssen sich selbst einkleiden und bewaffnen. Die Landwehr ersten Aufgebots dient im Frieden in der Heimat, im Krieg ist sie sowohl im In- wie im Ausland zur Unterstützung des Stehenden Heers berufen. Ihre Mannschaften setzen sich aus Wehrpflichtigen (20 ? 25 Jahren), Jäger- und Schützenbataillone (Einjährig-Freiwillige), und Mannschaften (26 ? 32 Jahren) zusammen. Aus den Männern, die aus der Landwehr ersten Aufgebots austreten, werden automatisch bis zum 39. Geburtstag in der Landwehr zweiten Aufgebots aufgenommen, die in Garnisonen oder Garnison-Bataillonen dient. Jünglingen von 17 bis 20 Jahre ist die Teilnahme an den Übungen der Landwehr zweiten Aufgebots gestattet. Die Landwehr im Allgemeinen ist eine ortsansässige Armee. Wenn ein Bürger in einen anderen Ort zieht, so tritt er damit automatisch die die Landwehrabteilung des neuen Wohnsitzes über. Der Landsturm tritt nur im Krieg, in der Heimat und nur auf Befehl des Königs dem Feind entgegen. Ansonsten ist er für die Unterstützung der öffentlichen Ordnung vorgesehen. Er besteht aus Jünglingen ab 17 Jahren, aus allen Männern, die aus der Landwehr ausgetreten sind, und aus Männern, die weder zum stehenden Heer noch zu Landwehr gehören und das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Der Landsturm teilt sich in ?Bürger-Compagnien in den großen Städten? und ?Land-Compagnien nach Maßgabe der innern Kreiseintheilung?.
<div style="padding:5px; border:1px; border-style:solid;">'''Dauer der Wehrpflicht im Norddeutschen Bund''' (in Lebensjahren)
In der Verfassung des Norddeutschen Bundes vom 16. April 1867 wurde im Artikel 57 festgelegt, dass ?jeder Norddeutsche ist wehrpflichtig und kann sich in Ausübung dieser Pflicht nicht vertreten lassen? kann. Im Artikel 59 wird der Wehrdienst wie folgt ausgearbeitet: Diese Regelung bleibt auch in dem Deutschen Kaiserreich bestehen.
<div style="padding:5px; border:1px; border-style:solid;">'''Dauer der Wehrpflicht im Deutschen Kaiserreich''' (in Lebensjahren)
Die allgemeine Wehrpflicht wurde durch die II. Mannschaften, die freiwillig vor dem vollendeten 20. Lebensjahr eingetreten sind, treten entsprechend früher aus der Landwehr II aus. Bei späteren Eintritt in das aktive Heer die durch folgende Gründe verursacht werden:
dient der Mann nicht länger in der Landwehr II, sondern auch nur bis zu seinem vollendeten 39. Lebensjahr. Vom 31. März des Jahres, an dem er sein 39. Lebensjahr vollendet hatte, bis zur Vollendung des 45. Lebensjahres diente er im Landsturm II. Diese gesamte Regelung gilt für Friedenszeiten, im Krieg findet kein Übertritt vom stehenden Heer zur Landwehr statt.
Mit der Unterzeichnung des am 11. November 1918 hatte die Regierung der zügigen Räumung der besetzten Gebiete zugestimmt. Bereits am 12. November begann der Rückzug an der Westfront, bis zum 17. Januar 1919 waren auch die linksrheinischen Gebiete frei von deutschem Militär. Nun galt es, diese immer noch mehrere Millionen Soldaten zählenden Verbände der ?Alten Armee? schrittweise abzurüsten. Dies geschah in den zuvor bestimmten Demobilmachungsorten, üblicherweise den jeweiligen Heimatgarnisonen; für die Regimenter mit linksrheinischen Garnisonen wurden Demobilisierungsorte im Innern des Reichs bestimmt. Der Rat der Volksbeauftragten und die Oberste Heeresleitung beabsichtigten, nach der Demobilisierung noch bestehende Truppenteile in ein ''Friedensheer'' zu überführen. Am 19. Januar 1919 erließ die Reichsregierung die ?Vorläufigen Bestimmungen über die Bekleidung des Friedensheeres? im Armeeverordnungsblatt 1919, Nr. 85; die am 6. Februar 1919 zusammengetretene Weimarer Nationalversammlung beschloss aber am 6. März 1919 das ''Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr''. Es ermächtigte den Reichspräsidenten,
Die Stärke der Marine sollte 20.000 Mann betragen. Deutschland musste 1919 aufgrund des .
Vom 1. Oktober 1919 bis zum 1. April 1920 wurden die Streitkräfte der sogenannten '''Vorläufigen Reichswehr''' in das 200.000 Mann starke ?'''Übergangsheer'''? transformiert. Gleichzeitig entfielen die bisherigen Verbände und Dienststellen der alten Armee. Über den Zwischenschritt von 150.000 Mann im Oktober 1920 wurde bis 1. Januar 1921 die endgültige Heeresstärke von 100.000 Mann erreicht. Damit wurde zum 1. Januar 1921 die Reichswehr formiert, wobei das Wehrgesetz vom 23. März 1921 die näheren Einzelheiten regelte. Gegen den Versailler Vertrag verstieß der parallele Aufbau .
<div style="padding:5px; border:1px; border-style:solid;">'''Dauer der Wehrpflicht im Dritten Reich''' (in Lebensjahren)
Im Herbst 1934 verfügte das Deutsche Reich bereits über 250.000 Soldaten. Geplant war ein Heer von 21 Divisionen im Frieden und 63 Divisionen im Krieg. Im März 1935 waren bereits 21 Divisionen aufgestellt, wenn auch nicht voll einsatzbereit und das Deutsche Reich verfügte über 280.000 Soldaten. Dafür wurden 56.000 Mann der kasernierten Sicherheitspolizei in die Streitkräfte übernommen. Grundlage für die weitere Aufrüstung wurde die bereits am 3. Februar 1933 von Hitler angekündigte und im Reichskonkordat (Juli 1933) berücksichtigte Wiedereinführung der Wehrpflicht mit dem Wehrgesetz vom 21. Mai 1935. Dadurch konnten erstmals in der deutschen Geschichte auch Frauen im Krieg dienstverpflichtet werden. Der Volkssturm unterstand dem Befehlshaber des Ersatzheeres, dem Heinrich Himmler. Ihre Aufstellung wurde in ihren Gauen durch die Gauleiter unter zur Hilfenahme von SA, SS, des NSKK und der HJ organisiert.
<div style="padding:5px; border:1px; border-style:solid;">'''Dauer der Wehrpflicht in der Deutschen Demokratischen Republik''' (in Lebensjahren)
Die Kasernierte Volkspolizei ('''KVP''') war der militärische Beginn in der DDR. Ihre Geschichte begann am 1. Juli 1952, als zunächst die Bereitschaften (Regimenter) der Hauptverwaltung Ausbildung des Ministeriums des Innern der DDR (MdI) in Divisionen der formiert wurden. Der Hauptstab lag anfangs in Berlin-Adlershof (Rudower Chaussee) und ab Juni 1954 in Strausberg. Ihre Gründung erinnert in gewisser Weise an die preußischen Kasernierte Sicherheitspolizei. Am 1. März 1956 erfolgte dann die Gründung der Nationalen Volksarmee. Diese beiden Streitkräfte waren zunächst Freiwilligenverbände und zwar die einzigen auf dem Gebiet des Warschauer Paktes. Dies änderte sich mit dem vom 24. Januar 1962. Bei der Nivellierung mit dem Wehrdienstgesetz am 25. März 1982 blieb die Wehrdauer unverändert, allerdings verschärften sich die Pflichten, die den Jugendlichen auferlegt wurden. Besonders wurden die vorbereitenden Maßnahmen auf den Wehrdienst (vgl. §§ 5?17 Wehrdienstgesetz) hier erwähnt. So wurde die Vorbereitung auf den Wehrdienst Bestandteil der Bildung und Erziehung an den allgemeinbildenden Schulen, Einrichtungen der Berufsbildung, Fachschulen, Hochschulen und Universitäten. Der dauerte 18 Monate. Die Wehrpflichtigen konnten vom vollendeten 18. Lebensjahr bis zum 31. Dezember des Jahres, in dem sie das 26. Lebensjahr vollenden, zum Grundwehrdienst einberufen werden. Die Wehrpflicht erstreckte sich vom 19. bis zum 50. Lebensjahr, bei Offizieren bis zum 60. Lebensjahr. Im Verteidigungszustand konnte die Wehrpflicht bis zum 60. Lebensjahr erweitert werden.
<div style="padding:5px; border:1px; border-style:solid;">'''Dauer der Wehrpflicht in der Bundesrepublik Deutschland''' (in Lebensjahren)
Männliche Personen können mit Vollendung des achtzehnten Lebensjahres auf Grund von GG zum Dienst in den , im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden.
Tatsächlich wurden nie Wehrpflichtige zum Bundesgrenzschutz oder ins THW (Technisches Hilfswerk), der Zivil- und Katastrophenschutzorganisation der Bundesrepublik Deutschland, einberufen. Jedoch haben viele Wehrpflichtige in diesen Organisationen ihre Dienstpflicht erfüllt.
Die einfachgesetzliche Grundlage für die Wehrpflicht bildet das Wehrpflichtgesetz (WPflG). Gemäß WPflG sind alle männlichen bundesdeutschen Staatsbürger vom vollendeten 18. Lebensjahr an wehrpflichtig. Ausnahmen gelten nach § 11 WPflG u. a. für ordinierte Geistliche und ?dritte Söhne?, nach § 12 unter anderem für Priesteramtskandidaten.
Die Wehrpflicht endet generell mit Ablauf des Jahres, in dem der Wehrpflichtige das 45. Lebensjahr vollendet, bei Offizieren und Unteroffizieren mit Ablauf des Jahres, in dem sie das 60. Lebensjahr vollenden. Im Spannungs- und Verteidigungsfall endet die Wehrpflicht für alle mit Ablauf des Jahres, in dem der Wehrpflichtige das 60. Lebensjahr vollendet ( WPflG).
Ab dem 1. Juli 2011 wird die Pflicht zur Ableistung des Grundwehrdienstes in Deutschland ausgesetzt. Es besteht die Möglichkeit eines freiwilligen Wehrdienstes. Freiwillig Wehrdienstleistende können zwischen 7 und 23 Monaten in der Bundeswehr dienen, davon sind die ersten 6 Monate Probezeit. Zum 1. Juli 2011 begannen erstmals insgesamt 3.375 Männer und 44 Frauen den freiwilligen Wehrdienst. Neben den Freiwilligen sind auch 3.761 Zeitsoldaten eingerückt. Maximal 15.000 Männer und Frauen können sich jährlich bewerben. Freiwillig Wehrdienstleistende erhielten im Jahr 2013 einen Sold von rund 778 bis 1.100 Euro netto pro Monat zuzüglich Sachleistungen (Verpflegung, Unterkunft) in Höhe von 265 Euro.
Nach des Wehrpflichtgesetzes umfasst der zu leistende Wehrdienst
den Grundwehrdienst ( WPflG)
die Wehrübungen ( WPflG)
die besondere Auslandsverwendung ( WPflG)
den freiwilligen zusätzlichen Wehrdienst im Anschluss an den Grundwehrdienst ( WPflG)
die Hilfeleistung im Innern ( WPflG)
die Hilfeleistung im Ausland ( WPflG)
den unbefristeten Wehrdienst im Spannungs- und Verteidigungsfall ( Nr. 7 WPflG).
<div style="padding:5px; border:1px; border-style:solid;">'''Dauer von Wehr- und Zivildienst in der Bundesrepublik Deutschland''' (in Monaten)
Die Dauer des Grundwehrdienstes ( WPflG) variierte in der Vergangenheit auf Grund geänderter Bedrohungsanalysen (1962, 1973, 1990, 2002) oder der Stärke der zur Verfügung stehenden Jahrgänge (1973).
Der erste Teil des Grundwehrdienstes ist die Grundausbildung (AGA), die drei Monate dauert. Sie beinhaltet unter anderem Themen wie Allgemeine Truppenkunde, Formalausbildung, Schießausbildung, Gefechtsdienst aller Truppen, Selbst- und Kameradenhilfe in Form des Einsatzersthelfers A, Sport und einzelne Themen zur ersten Vorbereitung auf Auslandseinsätze. Dazu gehören auch Märsche, Biwaks und das Überwinden einer Hindernisbahn. Gegen Ende der GA wird das abgelegt. Die GA endet mit der ?Rekrutenbesichtigung?, einer ein- oder mehrtägigen Prüfung, in der die Rekruten die erworbenen Fähigkeiten nachweisen müssen. Nach erfolgter Ausbildung zum Sicherungs- und Wachsoldaten wird den Absolventen die '' (ATN) Sicherungssoldat (Wachausbildung)'' zuerkannt.
In den verbleibenden Monaten folgt in der Regel die sogenannte ?Vollausbildung?. Hier nehmen die Wehrpflichtigen verschiedenste Aufgaben wahr, beispielsweise Posten im Stabsdienst, als Kraftfahrer oder ähnliches. Verfügen die Wehrpflichtigen über besondere Fähigkeiten (zum Beispiel Fremdsprachenkenntnisse), können sie dementsprechend eingesetzt werden.
Die obligatorische Grundausbildung heißt Rekrutenschule und dauert zwischen 18 und 21 Wochen. Anschließend gibt es alljährlich Wiederholungskurse (WK) (heutige Bezeichnung: Fortbildungsdienste der Truppe (FDT)) von rund drei Wochen, derzeit bis etwa zum 34. Lebensjahr. Die gesamte Dienstleistungszeit für einfache Soldaten dauert 260 Tage. In besonderen Formationen wird die Dienstleistung einzeltageweise geleistet (zum Beispiel im Zentrum für Informations- und Kommunikationsausbildung der Armee (ZIKA)).
Der Dienst in der Armee kann aus Gewissensgründen abgelehnt werden. Der Ersatzdienst heißt Zivildienst und dauert eineinhalbmal so lange wie der Militärdienst. Männer, die aus medizinischen Gründen den Militärdienst nicht leisten können, werden vorzeitig dem Zivilschutz zugeteilt. Jene, die keinen Wehr- oder Zivildienst leisten, müssen eine ?Wehrpflichtersatz-Abgabe? bezahlen.
Die Verletzung der Militärdienstpflicht wird von den Organen der nach den Art. 81 ff. MStG beurteilt.
Schweizer Soldaten behalten nach Beendigung der Grundausbildung ihre militärische Ausrüstung einschließlich Sturmgewehr und bis 2007 auch die Munition (Taschenmunition) zu Hause, um sie sofort für den Kriegsfall ? oder für die jährliche FdT ? bereitzuhaben. Nach kompletter Beendigung des Militärdienstes kann das Gewehr gegen ein Entgelt erworben werden. Ab Oktober 2007 wurde die Taschenmunition nicht mehr ausgegeben. Die ausgegebene Taschenmunition wurde in den Schulen und Kursen zurückgegeben. In 2009 wurde der Einzug der rund 257.000 Blechdosen mit Taschenmunition vollständig abgeschlossen.
Der Wehr- bzw. sogenannte Vaterlandsdienst (''vatan hizmeti'') in den ist laut Art. 72 der in Verbindung mit Art. 1 des Wehrdienstgesetzes (Gesetz Nr. 1111 vom 21. Juni 1927) Recht und Pflicht jedes männlichen . Die Möglichkeit einer Verweigerung des Militärdienstes aus Gewissens- oder religiösen Gründen ist nicht vorgesehen. Die Türkei hat auf Druck der Europäischen Union mehrfach angekündigt, einen Militärersatzdienst einzuführen, der doppelt so lang sein soll wie der Wehrdienst. Bereits abgeleisteter Wehr- oder Zivildienst, etwa vor einer Einbürgerung, wird seit 1993 mit dem Ministerratsbeschluss Nr. 93/4613 anerkannt.
Zwischen dem 15. Juli 2003 bis zum 1. Januar 2014 dauerte der reguläre Militärdienst für Soldaten ''(er)'' 15 Monate. Für ''(yedek subay aday?)'' dauert er 12 Monate und für Kurzzeitsoldaten ''(k?sa dönem er)'' 6 Monate.
Für , die sich länger als drei Jahre (1095 Tage) im Ausland befinden, besteht die Möglichkeit, die Ableistung des Militärdienstes durch Zahlung von Devisen zu vermeiden. Dazu bestimmt der Zusatzartikel 1 des Wehrdienstgesetzes, dass für diese Personen ?ihr aktiver Militärdienst als erfüllt [gilt], wenn sie bis zum Ende des Jahres, in dem sie 38 Jahre alt geworden sind, eine Summe von 10.000 Euro oder eine entsprechende durch einen Bescheid festgelegte Summe in einer anderen Währung zahlen. [?] Der Ministerrat ist ermächtigt, die zu zahlende Summe bis auf die Hälfte zu reduzieren oder bis auf das Doppelte zu erhöhen.?
Aufgrund von Gesetzesänderungen und Reformen in der Türkei wurde der zu leistende Beitrag von 6.000 Euro auf 1.000 Euro herabgesetzt.
Im modernen Militärdienst sehen einige : ''Militär und Geschlecht in Israel.'' Campus, 2001.</ref>
, Friedrich Vogel (Hrsg.): ''Wehrdienst aus Gewissensgründen. Zur politischen und ethischen Legitimation der Verteidigung''. Mittler, Herford u. a. 1987, ISBN 3-8132-0268-2.
Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 ? Systematische Sammlung des schweizerischen Bundesrechts (Webdokument: PDF)
Schweizer Armee ? SWISSCOY (Swiss Company)
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<ref name="admin.ch 2"> </ref>
<ref name="RIS 1">Verlust der Staatsbürgerschaft gemäß .</ref>
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