Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%2054,%20319
Timestamp: 2020-08-03 09:50:04
Document Index: 203526670

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1120', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1006', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1006', 'BGH', '§ 1006']

BGH, 07.10.1970 - VIII ZR 207/68 - dejure.org
https://dejure.org/1970,1175
BGH, 07.10.1970 - VIII ZR 207/68 (https://dejure.org/1970,1175)
BGH, Entscheidung vom 07.10.1970 - VIII ZR 207/68 (https://dejure.org/1970,1175)
BGH, Entscheidung vom 07. Januar 1970 - VIII ZR 207/68 (https://dejure.org/1970,1175)
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Voraussetzungen für die Inanspruchnahme eines Pachtkredits - Entstehung des Pfandrechts des Pachtkreditinstituts - Auf Steigerung der landwirtschaftlichen Erzeugung gerichtete Wirtschaftsführung
BGHZ 54, 319
NJW 1970, 2212
MDR 1971, 129
DB 1970, 2116
In Ansehung ihrer Pfandrechte befinden sich deshalb sowohl der Vermieter als auch der Inventarpfandgläubiger in einer ähnlichen Lage wie der Hypothekengläubiger hinsichtlich des mithaftenden Grundstückszubehörs (zu dieser Parallele: BGH, Urteil vom 7. Oktober 1970 - VIII ZR 207/68, BGHZ 54, 319, 325).
Die maßgebliche Vorschrift des § 1120 BGB ist aber so gefasst, dass nicht der Hypothekengläubiger das Eigentum des Grundstückseigentümers beweisen muss, sondern, dass umgekehrt, wer die Freiheit des Zubehörs vom Grundpfandrecht in Anspruch nimmt, beweisen muss, dass es nicht dem Verpfänder gehört (BGH, Urteil vom 7. Oktober 1970 - VIII ZR 207/68, BGHZ 54, 319, 325).
Zugunsten des unmittelbaren Besitzers einer beweglichen Sache wird vermutet, daß er mit der Erlangung des Besitzes Eigenbesitzer geworden ist (RGZ 156, 63/64) und daß er bei der Besitzübergabe unbedingtes Eigentum erworben hat (Senatsurteile vom 8. Juli 1964 - VIII ZR 63/63 = WM 1964, 1026/1027; vom 13. November 1968 - VIII ZR 168/66 = WM 1969, 186/187; vom 13. Juli 1970 - VIII ZR 181/68 = WM 1970, 1272 und vom 7. Oktober 1970 - VIII ZR 207/68 = BGHZ 54, 319/324 = WM 1970, 1342/1344).
Beweispflicht des Eigentümers gegenüber dem unmittelbaren Besitzer bei Eigentum …
Zugunsten des Eigenbesitzers einer beweglichen Sache aber wird weiter vermutet, daß er Eigentümer der Sache ist (§ 1006 Abs. 1 BGB) und daß er bei der Besitzübergabe unbedingtes Eigentum erworben hat (Senatsurteile vom 8. Juli 1964 - VIII ZR 63/63 = WM 1964, 1026/1027; vom 13. November 1968 - VIII ZR 168/66 = WM 1969, 186/187; vom 13. Juli 1970 - VIII ZR 181/68 = WM 1970, 1272 und vom 7. Oktober 1970 - VIII ZR 207/68 = BGHZ 54, 319/324 = WM 1970, 1342/1344).
Zugunsten des Eigenbesitzers einer beweglichen Sache wird weiter vermutet, dass er Eigentümer der Sache ist und dass er bei Besitzübergabe unbedingtes Eigentum erworben hat (…BGH, WM 1964, S. 1026, 1027; BGHZ 54, S. 319, 324).
Soweit sich der Beklagte darauf beruft, dass sich auch der Fremdbesitzer auf die Eigentumsvermutung des § 1006 BGB berufen könne (SS v. 24. Mai 2018, Bl. 142 GA), führt der Bundesgerichtshof eindeutig aus, dass dies nur im Verhältnis zu Dritten gilt (BGHZ 54, 319 "nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann sich auf die Eigentumsvermutung des § 1006 BGB nicht nur der durch die Vermutung begünstigte Besitzer selbst, sondern - im Verhältnis zu Dritten - jeder berufen, der sein Recht von dem Besitzer ableitet").