Source: https://dght.de/finanzordnung-der-dght
Timestamp: 2019-04-21 03:08:22
Document Index: 384918467

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 1', '§ 4', '§ 2', '§ 2', '§ 366', '§ 10', '§ 26', '§ 10', '§ 14']

Finanzordnung der DGHT - Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. - DGHT
(1) Die Mitglieder der DGHT haben den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Mitgliedsbeitrag zu entrichten.
(2) Eine Ermäßigung des Mitgliedsbeitrages wird nur auf Antrag und gemäß den Beitragsgruppen nach § 3 dieser Beitragsordnung gewährt. Der schriftliche Antrag ist für die Beitragspflicht des Folgejahres spätestens bis zum 1. Dezember des laufenden Jahres an die Geschäftsstelle zu stellen, wobei der Nachweis zur Berechtigung einer Beitragsermäßigung zu führen ist.
(3) Über den Antrag auf Ermäßigung des Beitrags entscheidet das Präsidium.
(4) Die Gewährung einer Beitragsermäßigung erfolgt jeweils nur für ein Jahr. Bei Anträgen auf Beitragsreduzierung wegen alters- oder krankheitsbedingtem Ausscheiden aus dem Berufsleben wird die Beitragsermäßigung dauerhaft gewährt.
(5) Der schriftliche Verzicht auf den Erhalt von gedruckten Informationen wie der Mitgliederinformationsschrift ist möglich; er berechtigt nicht zur Ermäßigung des Mitgliedsbeitrags.
(1) Der jährliche Mitgliedsbeitrag ist jeweils am 15. Januar des Beitragsjahres im Voraus und in voller Höhe fällig.
(2) Von neu eingetretenen Mitgliedern ist der Beitrag innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Aufnahmebestätigung zu entrichten
(3) Auf schriftlichen Antrag hin und in begründeten Fällen kann das Präsidium Ratenzahlungen oder Stundungen genehmigen. Die Genehmigung bezieht sich höchstens auf die Dauer von einem Jahr.
Die Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrages ergibt sich aus der Zugehörigkeit des Mitgliedes zu den folgenden Beitragsklassen (siehe Tabelle)
b) Familienmitgliedschaft (Ehe- oder Lebenspartner; Eltern und deren Kinder). Darin enthalten sind zwei Personen, der Beitrag für jedes weitere Familienmitglied beträgt 5 €.
c) Ermäßigte Mitgliedschaft (altersbedingter Ruhestand, verminderte Erwerbsfähigkeit, Arbeitslosigkeit, Erwerbslosigkeit, Leistungsberechtigung gemäß SGB II, Elternzeit, Schüler, Auszubildende, Studierende; alle von der Familienmitgliedschaft umfassten Personen müssen eine der genannten Voraussetzungen erfüllen)
d) Ermäßigte Familienmitgliedschaft (altersbedingter Ruhestand, verminderte Erwerbsfähigkeit, Arbeitslosigkeit, Erwerbslosigkeit, Leistungsberechtigung gemäß SGB II, Elternzeit, Schüler, Auszubildende, Studierende; alle von der Familienmitgliedschaft umfassten Personen müssen eine der genannten Voraussetzungen erfüllen).
e) Mitglieder außerhalb der Bundesrepublik Deutschland: für Mitglieder außerhalb der Bundesrepublik Deutschland gelten die gleichen Voraussetzungen wie in Buchstaben a) – d) beschrieben. Der Beitrag erhöht sich für diese Mitglieder um jeweils 10,- € je gewählten Mitgliederstatus, sofern kein Verzicht auf die Zusendung der Mitgliederinformation wie in § 1 (5) erfolgt ist
f) Alle Mitglieder erhalten kostenlos eine Mitgliederinformationsschrift. Bei den Mitgliederkategorien der Buchstaben b) und d) wird jeweils nur eine Informationsschrift versendet.
g) Beitragsfreie Mitgliedschaft (Beitragsbefreiung aufgrund Ehrenmitgliedschaft oder anderer besonderer Voraussetzung):
h) Premiummitgliedschaft (inkl. Mitgliedschaft in allen AGs und kostenloser Erhalt aller AG-Informationsschriften sowie kostenloser Erhalt des Salamandra-Sammelbands):
i) Lebenslange Mitgliedschaft:
§ 4 Lebenslange Mitgliedschaft
Ab der Zahlung des Einmalbetrags für die lebenslange Mitgliedschaft erlischt die Pflicht zur Zahlung von Beiträgen bis zum Lebensende des Mitglieds. Durch die lebenslange Mitgliedschaft bleibt das Recht des Mitglieds zum Austritt aus der DGHT unberührt. Die lebenslange Mitgliedschaft steht zudem einem Ausschluss des Mitglieds nach den gesetzlichen oder satzungsmäßigen Bestimmungen nicht entgegen. Im Falle eines Ausscheidens des Mitglieds aus der DGHT zu Lebzeiten, gleich aus welchem Grund, oder im Falle einer Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke findet eine Erstattung des gezahlten Einmalbetrags weder ganz noch teilweise statt. Bereits geleistete Beiträge aus einer regulären Mitgliedschaft werden nicht auf den Beitrag der lebenslangen Mitgliedschaft angerechnet. Die lebenslange Mitgliedschaft umfasst den Bezug der Mitgliederinformationsschrift in dem für Einzelmitglieder festgelegten Umfang.
(1) Aus Rationalisierungsgründen ist jedes Mitglied aufgefordert, der DGHT eine Ermächtigung zum Einzug der jährlichen Beiträge zu erteilen.
(2) Wurde eine solche Ermächtigung erteilt, so hat es das Mitglied nicht zu vertreten, wenn die Abbuchung der Beiträge von seinem Konto erst nach dem Fälligkeitstermin gemäß § 2 Abs. (1) bzw. (2) erfolgt.
(1) Jedes Mitglied erhält bei der Aufnahme in die DGHT einen auf den Namen des Mitglieds ausgestellten Mitgliedsausweis, der auch seine Mitgliedsnummer und das Eintrittsdatum ausweist.
(2) Der Mitgliedsausweis ist nicht übertragbar.
(3) Mit gültigem Mitgliedsausweis sind Mitglieder der DGHT zur Teilnahme an verbandsöffentlichen Veranstaltungen berechtigt. Der Mitgliedsausweis gilt außerdem als Nachweis dafür, dass das Mitglied als Mitglied von Gremien der DGHT oder auf Mitgliederversammlungen der DGHT und ihrer Untergliederungen das aktive und passive Wahlrecht sowie das Stimmrecht ausüben kann.
(1) Ist ein Mitglied mit der Zahlung seiner Beiträge seit Fälligkeit gemäß § 2 Abs. (1) bzw. (2) mehr als einen Monat in Verzug, so erhält es von der Geschäftsstelle eine Zahlungserinnerung.
(2) Bleibt ein Mitglied nachdem es die Zahlungserinnerung gemäß Abs. (1) erhalten hat, mehr als einen Monat in Verzug, so erhält es von der Geschäftsstelle eine Mahnung mit einmonatiger Fristsetzung für die Zahlung.
(3) Bleibt ein Mitglied, nachdem es die Mahnung gemäß Abs. (2) erhalten hat, mit der Zahlung über die gesetzte Frist hinaus in Verzug, so erhält es per Einschreiben eine letzte Zahlungsaufforderung (letzte Mahnung), die bedeutet, dass das Präsidium bei Nichtzahlung innerhalb eines Monats nach Erhalt beauftragt wird, nachfolgend alle erforderlichen zivilrechtlichen Maßnahmen zur Beitragseinbringung zu ergreifen.
(4) Von den §§ 366 f. BGB abweichende Verwendungsbestimmungen des Mitglieds sind unbeachtlich.
(5) Im Rahmen der Satzung kann von den Maßnahmen der Absätze (1) bis (3) in Einzelfällen abgesehen werden, wenn es dem Präsidium tunlich erscheint, insbesondere wenn eine überwiegend negative Aussicht auf die Einbringlichkeit der Beitragsforderung besteht oder die Durchsetzung der Beitragsforderung als unbillige Härte erscheint.
(6) Für Rechtsstreitigkeiten aus Beitragsforderungen der DGHT gegen Mitglieder ist das Amtsgericht am Sitz der DGHT zuständig.
(1) Die Prüfung des Jahresabschlusses erfolgt durch Kassenprüfer/innen. Sie sollen in Wirtschafts- und Buchführungsfragen erfahren sein.
(2) Die Kassenprüfer/innen sind in ihrer Tätigkeit unabhängig und nur der Mitgliederversammlung gegenüber verantwortlich, von der sie auch besondere Aufträge erhalten können. Das Präsidium kann ebenfalls bestimmte Prüfungsaufträge erteilen.
(3) Die Kassenprüfer/innen sind in der Wahl ihrer Prüfungsschwerpunkte frei. Prüfungsschwerpunkte können u. a. sowohl die Prüfung der Finanzmittel, die Ordnungsmäßigkeit und Richtigkeit der Kassen- und Buchungsunterlagen als auch die Einhaltung der finanzwirksamen Beschlüsse der Organe und der Bestimmungen dieser Ordnung umfassen.
(4) Die Kassenprüfer/innen sind der Schweigepflicht unterworfen. Aus ihrer Tätigkeit dürfen sie unbefugten Dritten keine Kenntnis geben. Anspruch auf Auskunft haben nur die Mitgliederversammlung und die Mitglieder des Präsidiums der DGHT.
(5) Die Kassenprüfer/innen erstellen einen Prüfbericht, der das Ergebnis ihrer Feststellungen sowie einen Vorschlag zur Entlastung oder Nichtentlastung des Präsidiums für die Wirtschaftsführung enthalten muss.
$ 9 Reisekosten
Für die Erstattung von Reisekosten von genehmigten Dienstreisen von hauptamtlichen Mitarbeitern/innen der DGHT werden die Kosten nach den Vorschriften des Bundesreisekostengesetzes in seiner jeweils gültigen Fassung erstattet. Abweichend davon, werden bei Bahnfahrten grundsätzlich nur die Kosten der 2. Klasse erstattet, bei Flugreisen grundsätzlich nur die Kosten des Economy-Tarifes. Über begründete Ausnahmen entscheidet der Schatzmeister.
§ 10 Verpflichtungsgeschäfte und Kompetenzregelung
(1) Beschlüsse und Entscheidungen mit Auszahlungsfolgen dürfen nur ausgeführt werden, wenn Haushaltsmittel zur Verfügung stehen. Über Ausnahmen beschließt das Präsidium, bei Gefahr im Verzug entscheidet der Schatzmeister. Dieser hat das Präsidium unverzüglich über die getroffene Entscheidung zu informieren.
(2) Die rechtsgeschäftliche Vertretung obliegt den gesetzlichen Vertretern gemäß § 26 BGB (vgl. § 10 der DGHT-Satzung). Darüber hinaus erfolgt die Ermächtigung zur Abgabe von rechtsgeschäftlichen Verpflichtungserklärungen durch schriftliche Vollmacht.
(3) Die Kompetenzregelung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle werden in einer vom Präsidium zu verabschiedenden Geschäftsordnung gem. § 14 (3) der Satzung festgelegt.
Über alle Fragen der Wirtschaftsführung, die durch diese Finanzordnung, die Satzung, die Geschäftsordnung des Gesamtvorstands oder Präsidiumsbeschlüsse nicht geregelt sind, entscheidet der Schatzmeister.
Diese Finanzordnung wurde von der Mitgliederversammlung am 06. September 2009 verabschiedet und trat am 01. Januar 2010 in Kraft; sie wurde zuletzt geändert auf der Mitgliederversammlung am 29.09.2018 in Magdeburg.