Source: http://xn--einspeisevergtung-f3b.info/
Timestamp: 2018-02-23 17:58:01
Document Index: 175104033

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 33', '§ 3', '§ 1', '§ 66', '§ 53', '§ 54', '§ 21', '§ 8', '§ 33', '§ 23']

Wir möchten Sie auf den Seiten von www.einspeisevergütung.info über das Thema Einspeisevergütung informieren. Dabei legen wir sehr viel Wert auf die fachliche Richtigkeit unserer Texte und versuchen Ihnen das Thema möglichst anschaulich und strukturiert zu präsentieren. Die Höhe der Einspeisevergütung ist im Erneuerbare Energien Gesetz (2009) in den § 23 bis § 33 geregelt. Auf den folgenden Seiten wurden die Vergütungssätze mit Hilfe des EEG 2009 anschaulich dargestellt, mit dem Ziel unseren Besuchern eine gute Übersicht zu bieten.
Allgemeine Informationen zum Thema Einspeisevergütung
Als erstes möchten wir kurz darauf eingehen wo der Begriff Einspeisevergütung seinen Ursprung hat und in welchem Zusammenhang er mit dem Ziel der Bundesregierung steht bis zum Jahr 2020 mindestens 30% der Stromversorgung durch erneuerbare Energien zu decken.
Den Begriff EEG, der für das Erneuerbare Energien Gesetz steht, haben Sie sicherlich schon einmal im Zusammenhang mit dem Begriff Einspeisevergütung gehört. Das Thema rund um die Einspeisevergütung hat sich in den letzten Jahren zu einem sehr wichtigen Bereich in der Energiewirtschaft entwickelt, wenn es darum geht sauberen grünen Strom in das öffentliche Netz einzuspeisen. Die erste Idee Strom aus erneuerbaren Energien ins Netz einzuspeisen und entsprechend zu vergüten entstand am 7. Dezember 1990 und wurde am 1. Januar 1991 in Kraft gesetzt. Die Rede ist vom Stromeinspeisungsgesetz (StromEinspG), welches die Grundlage für das heute gültige Erneuerbare Energien Gesetz bildet. 2 Zitate aus dem Stromeinspeisungsgesetz zeigen in aller Kürze, worum es in diesem Gesetz geht:
Dieses Gesetz regelt die Abnahme und die Vergütung von Strom, der ausschließlich aus Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie, Deponiegas, Klärgas oder aus Biomasse im Geltungsbereich dieses Gesetzes gewonnen wird, durch öffentliche Elektrizitätsversorgungsunternehmen.
Elektrizitätsversorgungsunternehmen, die ein Netz für die allgemeine Versorgung betreiben, sind verpflichtet, den in ihrem Versorgungsgebiet erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien abzunehmen und den eingespeisten Strom nach § 3 zu vergüten.
Es wird deutlich, dass die Idee der Einspeisevergütung nunmehr schon fast 20 Jahre alt ist. Wie Sie dem § 1 des Stromeinspeisungsgesetzes entnehmen können war die Einspeisevergütung für Geothermie damals nicht gesetzlich geregelt und wurde folglich auch nicht vergütet. So folgte 9 Jahr später am 29. März 2000 der erste Entwurf des Erneuerbare Energien Gesetz, der nun auch die Einspeisevergütung für die Geothermie regelte. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchte wie die Einspeisevergütung im EEG 2000 gesetzlich verankert ist und welche weiteren Änderungen es im Vergleich zum StromEinspG gab, dann lohnt sich ein Blick in das Gesetz: zum EEG 2000.
Weitere 4 Jahre später folgte das Erneuerbare Energien Gesetz 2004, welches am 1. August 2004 in Kraft getreten ist. Neben Änderungen der Fördersätze (z.B. Absenkung der Vergütungssätze für Strom aus Windkraftanlagen) wurden auch die Anlagenbetreiber, die Strom aus erneuerbaren Energien ins öffentliche Netz einspeisen, gegenüber den örtlichen Netzbetreibern juristisch besser gestellt, so entfällt zum Beispiel die Vertragspflicht. Wenn Sie sich die Höhe der Einspeisevergütung im EEG 2004 anschauen möchte klicken Sie bitte auf den folgenden Link und öffnen dann die PDF Datei: zum EEG 2004
Am Interessantesten dürfte für Sie das Erneuerbare Energien Gesetz 2009 sein, weil es die aktuelle Höhe der Einspeisevergütung für Neuanlagen enthält, aber das Gesetz gilt auch für vorhandene Altanlagen (die vor dem 1. Januar 2009 in Betrieb gingen) für die der § 66 Übergangsbestimmungen greift. Das Gesetz mit seinen nunmehr 66 Paragraphen finden Sie in voller Länge hier: zum EEG 2009
Wir werden auf die Höhe der aktuellen Einspeisevergütungssätze der unterschiedlichen erneuerbaren Energie Formen auf den nächsten Seiten genauer eingehen. Dazu hier eine kleine Übersicht damit Sie schneller die Vergütungssätze finden die Sie suchen:
Zur Einspeisevergütung Biomasse
Zur Einspeisevergütung Deponie-, Klär- und Grubengas
Zur Einspeisevergütung Geothermie
Zur Einspeisevergütung Photovoltaik
Zur Einspeisevergütung Wasserkraft
Zur Einspeisevergütung Windkraft
Woher kommt das Geld für die Einspeisevergütung?
Für die Einspeisevergütung müssen die Energieversorger aufkommen. Auf den ersten Blick bedeutet das für die Energieversorger Mehrkosten, weil sie mehr für grünen Strom bezahlen müssen als wenn der Strom aus nicht erneuerbaren Energien kommt. Allerdings holen sich die Energiekonzerne die höheren Kosten über die Strompreise beim Kunden zurück. Dazu wird zunächst der Marktwert des EEG Stroms ermittelt (dieser wird über den durchschnittlichen Stromhandelspreis bestimmt), anschließend werden die Mehrkosten durch die bezahlte Einspeisevergütung an die Anlagenbetreiber erfasst und schließlich die Differenz zwischen beiden Werten bestimmt. Diese Differenz dürfen die Energieversorger nach § 53 und § 54 EEG 2009 auf die Stromabnehmer aufschlagen. Außen vor gelassen wird bei dieser Betrachtung jedoch, dass der Strom aus erneuerbaren Energien dem Stromkunden deutlich mehr kostet im Gegensatz zum Strom aus fossilen Energieträgern und Atomenergie. Dem Gegenüber steht aber, dass der Netzbetreiber den erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien und aus Grubengas vorrangig abzunehmen und zu verteilen hat. Kosten für den erforderlichen Netzausbau trägt hierbei der Energiekonzern.
Einspeisevergütung 2010
Wenn die Rede von der Einspeisevergütung 2010 ist, dann geht es meistens um die Kürzung der Photovoltaik Einspeisevergütung. Mehr Informationen dazu finden Sie hier:
Ab wann erhalte ich eine Einspeisevergütung und für welchen Zeitraum
Der Beginn und die Dauer der Einspeisevergütung sind im § 21 des EEG’s 2009 geregelt.
Sobald nach § 8 Abs. 1 der Generator Strom aus erneuerbaren Energien ins Netz einspeist beginnt der Zeitraum der Zahlung der Einspeisevergütung durch den Energieversorger. Das gleiche gilt für Strom der nach § 33 Abs. 2 verbraucht worden ist. Der Zeitraum für die Zahlung der Einspeisevergütung beträgt 20 Kalenderjahre, dazu kommt das Jahr der Inbetriebnahme.
Eine Ausnahme bildet der Zeitraum für Strom der aus Wasserkraft mit einer Leistung von über 5 MW erzeugt wird (§ 23 Abs.3). Hier beträgt der Zeitraum für die Zahlung der Einspeisevergütung nur 15 Jahre zuzüglich des Inbetriebnahmejahres.
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