Source: https://rathaus.dortmund.de/dosys/doRat.nsf/NiederschriftXP.xsp?action=openDocument&documentId=8B076B8382F55D85C1258340002BF17E
Timestamp: 2020-01-19 16:47:52
Document Index: 98818723

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§125', '§ 3', '§ 3', '§ 7', '§ 10', '§ 7', '§ 2', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 8', '§ 7', '§ 2', '§ 7', '§ 125', '§ 7', '§ 125', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 8', '§ 51']

Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen - öffentliche Sitzung vom 19.09.2018
Herr RM Frank (CDU)	bis 18:23 Uhr Frau RM Kopkow (CDU)
Herr RM Neumann (CDU)	bis 19:12 Uhr
Frau RM Grollmann (CDU) bis 18:50Uhr / i.V.f. Herrn RM Pohlmann (CDU)
Herr RM Taranczewski (SPD) i.V.f. Frau RM Löffler (SPD)
Herr RM Thiel (SPD) i.v.f.Frau RM Weyer (SPD)
Frau RM Reigl (Die Linke & Piraten i.v.f. Herr sB Stammnitz (Die Linke & Piraten)
Herr RM Thieme (NPD)	ab 16:00 Uhr
Herr Dr. Rath – 60-
Herr Tolewski -60-
Herr Thabe – 61-
Frau Linnebach-64/stv.AL-
Frau Laubrock-64/stv.AL-
Frau Meininghaus -60-
Herr Baumgarte- DEW21-
Herr Murawski-DEW21-
Herr Kattein – DEW21/DONETZ-
Herr Dipl. Wirtsch.-Ing. Heinz –Geschf.. Wasserwerke Westfalen
Herr Dipl. Geogr. Schulte-Ebbert - Wasserwerke Westfalen -
Herr Dipl.-Ing., Dipl. Wirtsch.-Ing. Pfeiffer - Emscher Genossenschaft/Lippeverband -
Herr Dr. Nafo - Emscher Genossenschaft/Lippeverband -
am 19.09.2018, Beginn 15:00 Uhr,
1.4	Genehmigung der Niederschrift über die 29. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen am 04.07.2018
2.1	Wasserversorgungskonzept der Stadt Dortmund
-lag bereits zur Sitzung am 04.07.2018 vor-
2.2	Mikroplastik im Trink- und Abwasser
(Drucksache Nr.: 10879-18-E1)
- Lag bereits zur Sitzung am 02.05.2018 vor -
(Drucksache Nr.: 10879-18-E2)
3.1	Satzung der Stadt Dortmund für das Deponiesondervermögen
3.2	Magistralenprojekt im Rahmen des Dekadenprojektes "nordwärts", hier: Vergabe eines Planungsauftrages nach HOAI Leistungsphase 1 und 2 für den südlichen Abschnitt der Bornstraße vom Wallring bis zur Bergmannstr. sowie einer Rahmenplanung für den gesamten Abschnitt der Magistrale von der U-Bahn-Haltestelle Franz-Zimmer-Siedlung bis zum Schwanenwall
3.3	Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027
3.4	Stadterneuerung City - Umbau der östlichen Silberstraße zwischen der Hansastraße und dem Kreisverkehr Hövelstraße/Eisenmarkt zu einer Mischverkehrsfläche – Beschlusserhöhung
3.6	Sanierung Enviogelände
(Drucksache Nr.: 11384-18-E1)
3.7	Wohnhaus Hannibal II
(Drucksache Nr.: 11394-18)
hierzu -> Vorlage der Verwaltung
3.8	Mehreinnahmen durch frühzeitigere Planrechtschaffung
Bitte um Stellungnahme (AFBL 05.0718) (CDU-Fraktion)
-lag am 05.07.2018 in der AFBL- Sitzung vor_
3.9	Förderprogramm "Heimat.Zukunft.NRW"
(Drucksache Nr.: 12119-18)
4.1	Ansiedlung von Möbelhäusern in Dortmund
Kenntnisnahme (Drucksache Nr.: 09662-17)
-lag bereits zur Sitzung am 07.02.2018 vor-
(Drucksache Nr.: 09662-17-E3) -lag bereits zur Sitzung am 07.02.2018 vor-
(Drucksache Nr.: 10279-18) -lag bereits zur Sitzung am 14.03.2018 vor-
hierzu -> Antrag zur TO (Fraktion FDP/Bürgerliste)
(Drucksache Nr.: 10377-18) -lag bereits zur Sitzung am 14.03.2018 vor-
hierzu -> Empfehlung: Ausschuss für Wirtschafts-, Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung aus der öffentlichen Sitzung vom 24.01.2018
(Drucksache Nr.: 09662-17) -lag bereits zur Sitzung am 07.02.2018 vor-
hierzu -> Empfehlung: Bezirksvertretung Eving aus der öffentlichen Sitzung vom 14.02.2018
(Drucksache Nr.: 09662-17-E7) -lag bereits zur Sitzung am 14.03.2018 vor-
(Drucksache Nr.: 09662-17-E8) -lag bereits zur Sitzung am 04.07.2018 vor-
(Drucksache Nr.: 09662-17-E9) -lag bereits zur Sitzung am 04.07.2018 vor-
4.2	Bauleitplanung; 78. Änderung des Flächennutzungsplanes sowie Änderung Nr. 2 des Bebauungsplanes Mg 116 - ehemaliges Kraftwerk Knepper -
4.3	Bauleitplanung; Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Hom 220 – Harkortstraße – im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB
4.4	Bauleitplanung; Änderung Nr. 9 - Kronenbrauerei Süd - des Bebauungsplanes 177
I. Beschluss zur Änderung des Bebauungsplanes 177 – Kronenbrauerei – (Änderung Nr. 9)
(Drucksache Nr.: 11728-18)
4.5	Bauleitplanung; 65. Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung des Bebauungsplanes Hom 262 – Hagener Straße –
hier: Beschluss zur 65. Änderung des Flächennutzungsplanes, Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes Hom 262 – Hagener Straße – , Beschluss zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung
(Drucksache Nr.: 11654-18)
4.6	Bauleitplanung: 60. Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) und Bebauungsplanverfahren InW 221 VEP - Einzelhandelsstandort Dorstfelder Hellweg/ Arminiusstraße - mit der teilweisen Änderung der Bebauungspläne In W 210 - Unterdorstfeld - und MA 107 - Gewerbegebiet Dorstfeld-West - (Änderung Nr. 22)
4.7	Bauleitplanung; 33. Änderung - Zeche Crone, Teil II - des Flächennutzungsplanes sowie Aufstellung des Bebauungsplanes Hö 225n Zeche Crone, Teil II -, zugleich Änderung des Bebauungsplanes VEP Hö 225n - Zeche Crone, Teil I -
hier: Herstellung der Erschließungsanlage - Idastraße - in Dortmund-Lütgendortmund nach §125 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB)
(Drucksache Nr.: 11647-18)
4.9	Landesentwicklungsplan - aktuelles Änderungsverfahren
(Drucksache Nr.: 11591-18)
4.10	Planung eines Gewerbestandortes auf der Fläche "Im Dicken Dören" der Stadt Waltrop
Kenntnisnahme (Drucksache Nr.: 10243-18)
4.11	Information an den Fachausschuss (AUSW) über Vorhaben, die in den Bezirksvertretungen im 2. Quartal 2018 behandelt wurden
(Drucksache Nr.: 11715-18)
4.12	Flughafen Dortmund;
4.13	Genehmigung eines Moscheebaus an der Lindenhorster Straße
(Drucksache Nr.: 10639-18)
-lag bereits zur Sitzung am 02.05.2018 vor-
(Drucksache Nr.: 10639-18-E2)
4.14	Radschnellweg Ruhr
(Drucksache Nr.: 11938-18)
4.15	Wohnraumflächenentwicklung
(Drucksache Nr.: 12118-18)
5.1	Klage der Deutschen Umwelthilfe e. V. gegen die Bezirksregierung Arnsberg zum Luftreinhalteplan Ruhrgebiet 2011, Teilplan Ost
Überweisung: Rat der Stadt aus der öffentlichen Sitzung vom 12.07.2018
mit Zusatz-/Ergänzungsantrag der CDU-Fraktion (11248-18-E2) (Drucksache Nr.: 11248-18)
-Die ursptüngliche Vorlage hierzu wurde bereits in der AUSW-Sitzung am 04.07.2018 zur Kenntnis genommen-
hierzu -> Stellungnahme der Verwaltung (Drucksache Nr.: 11248-18-E3)
5.2	PCB-Messungen
(Drucksache Nr.: 11935-18)
(Drucksache Nr.: 11935-18-E1)
5.3	Messungen zum Mobilfunk
(Drucksache Nr.: 11937-18)
5.4	Landschaftsplanung im Ortsteil Schnee
6.1	Starke Quartiere - Starke Menschen Integriertes Handlungskonzept Dortmund Nordstadt
6.2	Wohnungsmarktbericht 2018
6.3	Evaluationsbericht zur Quartiersanalyse "LEG-Siedlung Wickede"
-Nachträgliche Stellungnahme der Verwaltung -
(Der eigentliche Bericht wurde bereits zur Sitzung am 02.05.2018 zur Kenntnis genommen)
(Drucksache Nr.: 10269-18-E1)
6.4	Schaffung von Wohnraum
(Drucksache Nr.: 10880-18-E1) -lag bereits zur Sitzung am 02.05.2018 vor-
6.5	Smart City Projekt: Der City Tree
(Drucksache Nr.: 11393-18) -lag bereits zur Sitzung am 04.07.2018 vor-
(Drucksache Nr.: 11393-18-E1)
10.1	Errichtung und Betrieb eines Gefahrstofflagers der Firma Accela Tyre Fill Systems GmbH in Dortmund-Marten
Vorschlag zur TO (Fraktion DIE LINKE & PIRATEN) (Drucksache Nr.: 11611-18)
hierzu -> Stellungnahme der Verwaltung (Drucksache Nr.: 11611-18-E1)
11.1	Dachbegrünung in Dortmund
-Mündlicher Bericht der Verwaltung-
Zur Mitunterzeichnung der Niederschrift wird Frau Rm Neumann-Lieven benannt.
Zu TOP 4.15 „Wohnraumflächenentwicklung“ (Vorschlag zur TO) (Fraktion
FDP/Bürgerliste) (Drucksache Nr.: 12118-18) liegt die Information vor, dass
dieser inzwischen von der Fraktion FDP/Bürgerliste zurückgezogen wurde.
Man einigt sich daher darauf, diesen Tagesordnungspunkt von der
Tagesordnung abzusetzen.
Die Tagesordnung wird, wie veröffentlicht, mit der o.a. Änderung festgestellt.
Genehmigung der Niederschrift über die 29. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen am 04.07.2018
Herr Rm Waßmann bittet darum, seinen Wortbeitrag zu Top 3.5 auf Seite 29 der Niederschrift wie folgt zu redaktionell zu überarbeiten:
Herr Rm Waßmann verdeutlicht, dass man sich ausdrücklich den Ausführungen von Herrn Wilde anschließen werde. Es wäre ohnehin das Änderung: RePetitum seiner Fraktion gewesen, die Empfehlung der Bezirksvertretung zur Kenntnis zu nehmen aber auch wohlwollend an die Verwaltung als Prüfauftrag weiterzuleiten. Die Vorlage würde man ansonsten so empfehlen.
Die Niederschrift über die 29. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen am 04.07.2018 wird mit der o.a. Anmerkung genehmigt.
Der Ausschuss wird durch Herrn Baumgarte (DEW21) mittels Powerpoint-Vortrag (siehe Anlage) über die wesentlichen Eckpunkte/Systematik der Wasserversorgung in Dortmund informiert.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt diese mündlichen Informationen zur Kenntnis und empfiehlt dem Rat der Stadt Dortmund einstimmig nachfolgenden Beschluss zu fassen:
Der Rat beschließt das Wasserversorgungskonzept der Stadt Dortmund.
Hierzu liegt vor Bitte um Stellungnahme zum TOP (Fraktion B‘90/die Grünen) (Drucksache Nr.: 10879-18-E1):
„In dieser Ratsperiode hat der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen das Thema Mikroverunreinigungen des Wassers in Bezug auf Medikamentenrückstände aufgegriffen.
Seit einiger Zeit häufen sich die Hinweise auf Verunreinigungen durch Mikroplastik. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bittet die Verwaltung, ggf. in Zusammenarbeit mit der Emschergenossenschaft und dem Lippeverband, um die Beantwortung folgender Fragen:
b.	Welche Ergebnisse hat die Erprobung der 4. Reinigungsstufe an der Kläranlage Deusen ergeben und welche Bewirtschaftungsentscheidung ergibt sich daraus für Dortmund?
Zudem sollte laut Beschluss des AUSW im Juni 2016 (DS 01442-15-E4) jährlich über Fortschritte in der Trinkwasseraufbereitung und Abwasserbehandlung berichtet werden. Eine entsprechende Berichterstattung ist bisher nicht erfolgt und soll in der nächsten AUSW-Sitzung vorgelegt werden.
Im März 2018 wurde eine länderübergreifende Pilotstudie der Umweltämter von Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Demnach ist Mikroplastik nahezu in allen west- und süddeutschen Flüssen zu finden. In den 52 Proben, die im Rahmen der Studie aus 25 Flüssen (u.a. aus der Ruhr und der Emscher) entnommen wurden, waren kleine Kunststofffragmente nachweisbar. Hauptsächlich handelte es sich der Untersuchung zufolge um unregelmäßig geformte Partikel mit Durchmessern zwischen 0,3 und 0,002 Millimetern, die von größeren Plastikobjekten stammen könnten. Zu fast 90 Prozent bestanden sie aus den Kunststoffsorten Polyethylen und Polypropylen.
Nach einem Positionspapier des Umweltbundesamtes ist der Eintrag über das kommunale Abwasser bei einer Reihe von prioritären Stoffen ein signifikanter Eintragspfad. Dies gilt neben Schwermetallen und Medikamentenrückständen auch für Mikroplastik. Im Sinne des Vorsorgeprinzips sollten deshalb Maßnahmen zur Reduktion weiterer Einträge dieser Schadstoffe in die Gewässer eingeleitet werden.“
HierzuStellungnahme der Verwaltung (Drucksache Nr.: 10879-18-E2):
„….zu der o.g. Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:
Das Thema „Belastung der Oberflächengewässer durch Medikamentenrückstände“ wurde
bereits in den AUSW-Sitzungen am 20.04.2016 und 29.06.2016 ausführlich behandelt (DSNr.
01442-15).
Der Fachausschuss beauftragte in seiner Sitzung am 29.06.2018 die Verwaltung, den AUSW
über Fortschritte in der Abwasserbehandlung bezüglich der Medikamentenrückstände sowie
über Fortschritte in der Trinkwasseraufbereitung zu unterrichten. Darüber hinaus wurde die
Verwaltung gebeten über eine wirkungsvolle Öffentlichkeitskampagne im Hinblick auf die
Entsorgung von Medikamenten zu beraten.
Im Nachgang zu dieser Sitzung hat daraufhin die Verwaltung ergänzende Informationen zu
den Themen „Umsetzungsfahrplan 4. Reinigungsstufen der Kläranlagen Deusen und
Scharnhorst“ und „Einsatz von Partikelfiltern zur Beseitigung von Mikroschadstoffen in der
Abwasserbehandlung“ in das Gremieninformationssystem (GIS – Auftrags- und
Beschlussverfolgung, DS-Nr. 01442-15-E4) eingestellt.
Zum Auftrag des AUSW aus der Sitzung bezüglich einer wirkungsvollen Öffentlichkeitskampagne
im Hinblick auf die Entsorgung von Medikamenten kann ich folgende Ausführungen machen:
- Am 22.03.2017, dem Tag des Wassers, hat eine vom Umweltamt ins Leben gerufene
Informationsveranstaltung in der Berswordthalle stattgefunden. An zahlreichen
Ständen informierte der Fachbereich 60 zusammen mit weiteren Partnern wie der
Stadtentwässerung EB 70, der Verbraucherberatung, der Emschergenossenschaft und
dem Kompetenzzentrum Mikroschadstoffe die interessierte Öffentlichkeit über den
richtigen Umgang mit Alt- und Restmedikamenten sowie deren schädigende Wirkung
auf den Wasserkreislauf und dessen Nutzer.
- Der richtige Entsorgungsweg für abgelaufene und nicht mehr benötigte Medikamente
war auch Themenschwerpunkt des Umweltamtes bei der Abschlussveranstaltung der
Stadt/EDG „Sauberes Dortmund 2017 – Mach mit!“ am 29. April 2017.
- Mitte 2017 haben die Emschergenossenschaft, der Ruhrverband und die Stadt Essen
ein vom Landesumweltministerium gefördertes Forschungsprojekt gestartet. Die
Initiative „Essen macht´s klar – Weniger Medikamente im Abwasser“ https://machtsklar.
de/ legt ihre Schwerpunkte auf Fortbildung und Aufklärung der Bevölkerung,bezieht aber auch
weitere relevante Akteure wie Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker mit ein,
mit dem Ziel die Nutzer, aber auchDiejenigen, die die Medikamente verordnen und verabreichen,
für die Minderung von Medikamentenrückständen zu sensibilisieren. Ein entsprechendes Bildungspaket für Schulen, universitäre Bildung und berufliche Weiterbildung, Pflegeeinrichtungen
und ambulante Pflegedienste soll für ein großstädtisches Format entwickelt werden. Gleichzeitig ist
es geplant Kriterien zu entwickeln und zu testen, mit deren Hilfe der Erfolg einer solchen Kampagne validiert werden kann.Das auf zwei Jahre angelegte Projekt soll Basis für eine Wirkungsabschätzung der Sensibilisierung von Großstädten bieten und nach Abschluss – voraussichtlich im Dezember 2018 - auch auf andere Kommunen übertragbar sein.
Die beiden seit geraumer Zeit in der Öffentlichkeit diskutierten Themen Mikroschadstoffe
und Mikroplastik im Abwasser, in den Gewässern und im Trinkwasser liegen thematisch eng
beieinander. Vor diesem Hintergrund macht es Sinn den vielschichtigen Themenkomplex in
einer Sitzung zu behandeln.
Zur Sitzung des AUSW am 19.09.2018 wurden nunmehr sachkundige Experten von
Emschergenossenschaft und Lippeverband sowie der Wasserwerke Westfalen (WWW)
eingeladen, um für die Beantwortung der Fragen 1. bis 3. der Anfrage der Fraktion Bündnis
90/Die Grünen (s.o.) sowie für weitere Fragen der Ausschussmitglieder zur Verfügung zu
Gleichzeitig steht auch das erstmalig erstellte Wasserversorgungskonzept (WVK) auf der
Tagesordnung. Das WVK ist federführend durch die Dortmunder Energie- und
Wasserversorgung GmbH (DEW21) erarbeitet worden und trifft u.a. auch Aussagen zur
Technik der Trinkwasseraufbereitung. Ein kompetenter Vertreter der DEW21 wird als
Ansprechpartner Fragen auch zu diesem Themenkomplex beantworten können.
Herr Dipl. Geogr. Schulte-Ebbert (Wasserwerke Westfalen) informiert, mittels Powerpoint-Vortrag (siehe Anlage) zum Thema „Mikroplastik im Trinkwasser“.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt die schriftlichen und mündlichen Informationen Kenntnis.
Empfehlung (Drucksache Nr.: 11815-18)
Empfehlung (Drucksache Nr.: 11604-18)
Hierzu liegt vor Empfehlung des Ausschusses für Bauen, Verkehr und Grün (ABVG) vom 11.09.2018:
Herr Rm Urbanek führt an, dass seine Fraktion mit dieser Maßnahme ein hohes Kostenrisiko verbinde. Seine Fraktion halte es für dringend erforderlich, dass sich auch der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften mit dieser Angelegenheit beschäftige und werde daher dort einen entsprechenden Antrag konkretisieren.
Der Ausschuss für Bauen, Verkehr und Grün empfiehlt dem Rat der Stadt Dortmund mehrheitlich, bei einer Gegenstimmen (Fraktion AfD), den Beschluss laut Vorlage mit folgender
Herr Wilde informiert über den aktuellen Sachstand und appelliert an den Ausschuss der Maßnahme zuzustimmen. Er verdeutlicht hierzu nochmal, welche positiven Effekte solche Aktionen und Umstrukturierungen nach sich ziehen würden. Diese könne man nicht nur in einem Betrag messen
(z.B. an fehlenden Eintrittsgeldern) sondern vielmehr an den vielfältigen, langfristigen Erfolgen, die gerade diese Umwandlungsmaßnahmen hier im Ruhrgebiet erzeugen würden und die man nicht monetär messen könne.
Herr Rm Kowalewski führt an, dass seine Fraktion der Vorlage unter Einbeziehung der Empfehlung des ABVG zustimmen werde. Man sei auch der Überzeugung, dass diese Angelegenheit tatsächlich nicht nur monetär bewertbar sei.
Herr Rm Waßmann verdeutlicht, dass man bereits bei der Grundsatzbeschlussfassung unter Betrachtung vorheriger IGA-Ausstellungen darüber diskutiert habe, was im Hinblick auf die Kosten geschehen könne. Im Vergleich hierzu habe man damals und auch heute den Nutzen als deutlich größer angesehen. Man sei davon überzeugt, dass dieses eine sinnvolle und für Dortmund sowie die Region eine deutlich wertsteigernde Maßnahme sei. Daher empfehle man die Vorlage heute gerne.
Herr sB Tietz verdeutlicht, dass auch seine Faktion die Vorlage befürworten werde. Man glaube, dass gerade Dortmund besonders von dieser IGA profitieren werde, weil sie einer der drei „Zukunftsstandorte“ sei.
Frau Rm Neumann-Lieven führt an, dass auch ihre Fraktion die IGA für eine Chance halte und man auch ganz gespannt auf diese „drei Ebenen“ sehe, welche immer wieder genannt würden; die großen Zukunftsgärten aber auch die kleineren Ebenen vor Ort. Hierbei handele es sich aus ihrer Sicht nochmal auf einer anderen Ebene um Quartiersentwicklung. Das bedeute auch, international seine Strukturen darzustellen und hierbei zu zeigen, was man machen könne. In Anbetracht der vielen Vorteile die man hiermit verbinde, wolle man der Vorlage heute zustimmen.
Herr Wilde führt zur Empfehlung der Bezirksvertretung Mengede an, dass man den Betrachtungsraum nicht am „Bahnhof Mooskamp“ enden lasse, sondern der Grünzug weiter Richtung Mengede gehe. Man habe vor, auch das „Mengeder Meer“ und den „Mengeder Volksgarten“ mit einzubeziehen. Die Emscher spiele eine wichtige Rolle, weil sie das verbindende Element sei. Deswegen werde auch Mengede im Rahmen der IGA eine besondere Bedeutung erlangen.
Hierzu liegt vor Empfehlung der Bezirksvertretung Hombruch vom 18.09.2018:
„Nach Aufrufen des Tagesordnungspunktes stellt der Sprecher der CDU-Fraktion, Herr
Grotjahn, folgenden Antrag:
Der Rat der Stadt Dortmund möge die Verwaltung bitten, zu prüfen, ob direkt auf der
östlichen Seite der neuen Eisenbahnüberführung im Kreuzungsbereich Hagener
Straße/Olpketalstraße/ Hollmannstraße ein kleiner Kreisverkehr ermöglicht werden kann.
Die Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Frau Lohse, stellt folgenden
Der Rat der Stadt Dortmund möge beschließen, dass der Fuß- und Fahrradbeauftragte der
Stadt Dortmund bei den Planungen einbezogen wird.
BV-Mitglied Antje Griesbach (CDU) schlägt Folgendes vor:
Vorschlag BV-Mitglied Antje Griesbach (CDU):
Der Rat der Stadt Dortmund möge die Verwaltung bitten, zu prüfen, ob der südlich zur neuen
Eisenbahnüberführung naheliegende Aufgang zum DB-Haltepunkt Dortmund-Kirchhörde an
der Hagener Straße im Zuge der Erneuerung der Überführung behindertengerecht ausgebaut
Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt die Vorlage des Tiefbauamtes vom 29.08.2018 zur
Kenntnis. Sie empfiehlt dem Rat der Stadt Dortmund mit 13 Ja-Stimmen (7 x CDU, 4 x SPD,
1 x BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, 1 x Die Linke.) und 1 Nein-Stimme (parteilos – Herr
Schröter) unter Berücksichtigung der oben aufgeführten Anträge und des Vorschlags, wie von
der Verwaltung vorgeschlagen, zu beschließen.“
Zur o. a. Empfehlung der Bezirksvertretung Hombruch informiert Herr Wilde darüber, dass die Verwaltung den darin enthaltenen Antrag der CDU-Fraktion nicht folgen könne, da man in den vergangenen Jahren bereits mehrfach geprüft habe, ob an dieser Stelle ein Kreisverkehr realisiert werden könne und diese Prüfungen ergeben hätten, dass dies an dieser Stelle nicht möglich sei.
Die beiden anderen Punkte (Einbeziehung des Fuß-und Fahrradbeauftragten und Prüfung eines behindertengerechten Ausbaus des südlich zur neuen Eisenbahnüberführung naheliegenden Aufganges zum DB-Haltepunkt Do-Kirchhörde) würde man im weiteren Verfahren mit berücksichtigen.
Herr Rm Waßmann teilt mit, dass man die Vorlage empfehlen werde und auch, dass man die Beschlusslage der Bezirksvertretung Hombruch heute nochmal verstärken wolle. Zum dort beantragten Kreisverkehr wolle er von der Verwaltung wissen, warum die bisherigen Prüfungen ergeben hätten, dass dieser hier nicht zu realisieren sei.
Herr Wilde erläutert hierzu, dass die Verwaltung der Bezirksvertretung die Begründung „Contra Kreisverkehr“ schriftlich zur Verfügung stellen und auch diesem Ausschuss zur Kenntnis geben werde.
Nach den o. a. Ausführungen der Verwaltung zur Empfehlung der Bezirksvertretung Hombruch empfiehlt der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen dem Rat der Stadt Dortmund mehrheitlich, bei einer Gegenstimme (Ratsgruppe NPD/Die Rechte), folgenden Beschluss zu fassen:
Der Rat beschließt, wie im Grundsatzbeschluss mit der Drucksache Nr.: 05299-16 aufgeführt, die finanziellen Auswirkungen zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung Hagener Straße mit einer Durchfahrtshöhe von 4,50 m und einer lichten Breite von 15,20 m mit einer Gesamtaufwendung in Höhe von 5.000.000,00 Euro und gleichzeitig den Umbau der Hagener Straße mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 800.000,00 Euro.
Die Finanzierung der Umgestaltung der Straße erfolgt aus dem Budget des FB 66 aus der Investitionsfinanzstelle 66O01202014670 - Umbau Hagener Straße - mit folgenden Auszahlungen:
Haushaltsjahr 2020	50.000,00 Euro
Haushaltsjahr 2021 700.000,00 Euro
Die Investition in die Umgestaltung der Straße bedingt ab dem ersten vollen Nutzungsjahr, dem Haushaltsjahr 2022, einen jährlichen Folgeaufwand in Höhe von 9.400,00 Euro.
Die Finanzierung des Neubaus der Eisenbahnüberführung Hagener Straße in Höhe von 5.000.000,00 Euro erfolgt in den Haushaltsjahren 2019ff. aus dem Kostenträger 6612021B0012 und dem Sachkonto 529 300.
Sanierung Enviogelände
Hierzu Bitte um Stellungnahme (Fraktion Die Linke & Piraten) (Drucksache Nr.: 11384-18-E1):
….die Sanierung des Envio-Geländes schreitet voran. Damit ergeben sich zur Entsorgung
der PCB-haltigen Materialien allerdings einige Fragen, um deren Beantwortung wir die
Verwaltung bitten:
1) Ist es richtig, dass PCB-haltiges Material aus der Auskofferung der Freiflächen des
Enviogeländes auf der Deponie Dortmund Nordost abgelagert wurde? Wenn ja,
welches Volumen wurde abgelagert?
2) Welche PCB-Konzentration war in den oberen 5 cm der ausgekofferten Flächen
messbar? Welche PCB-Durchschnittskonzentration wurde im auf 30 cm Tiefe ausgekofferten
Material gemessen?
3) Welche absolute Menge PCB ist somit auf der Deponie abgelagert worden und
steht damit der örtlichen Nahrungskette zur Verfügung?
4) Ist die Ablagerung von PCB-haltigem Material in den dort verfügbaren Deponieklassen
1 und 3 zulässig? Wo liegt der Grenzwert für eine solche Ablagerung? Welche
Alternativen bestanden zur Entsorgung des Bodenaushubs?
5) Wird abgefrästes Material der PCB-belasteten versiegelten Flächen und PCB haltiges
Abbruchmaterial ebenfalls auf der Deponie Dortmund Nordost abgelagert?
Wenn ja, bis zu welchen Werten? Was geschieht mit höher belastetem Material?
6) Werden PCB-haltige Materialien als Baumaterial weiterverwertet? Ist dies mit dem
Verbot vereinbar, PCB nicht in den Verkehr zu bringen?
Hierzu Stellungnahme der Verwaltung (Drucksache Nr.: 11384-18-E2) (siehe Anlage):
Hierzu Bitte um Stellungnahme ( Fraktion Die Linke & Piraten) (Drucksache Nr.: 11394-18)
-lag bereits zur Sitzung am 04.907.20918 vor-:
…laut Medienberichten plant die Intown-Gruppe, den seit September 2017 leer stehenden Hannibal-Komplex in Dorstfeld zu verkaufen. In diesem Zusammenhang bitten wir um die Beantwortung nachstehender Fragen:
1.	Welche Kenntnisse hat die Stadt Dortmund über diese Verkaufsabsichten?
2.	Plant die Stadt Dortmund bezüglich dieser Verkaufsabsichten, eigene Schritte einzuleiten? Erinnert sei dabei an den Antrag eines Vorkaufsrechts. Damals hieß es seitens des Oberbürgermeisters, die Stadt habe andere Möglichkeiten.
3.	Liegt mittlerweile ein Sanierungskonzept für den Gebäudekomplex vor, der wegen gravierender Brandschutzmängel geräumt werden musste?
4.	Wie viele weitere Gebäude im Dortmunder Stadtgebiet sind bekannt, die ebenfalls wegen Brandschutzmängeln nicht bewohnbar sind?
5.	Gibt es wegen der Häuser, die unter Punkt 4 aufgeführt sind, ebenfalls Mieter, die aktuell mit Ersatz-Wohnraum versorgt werden müssen? Wenn ja, wie viele?
6.	Wie viele der ehemaligen 752 Hannibal-Mieter haben mittlerweile dauerhaft eine neue Wohnung bezogen?
7.	Wie viele ehemalige Hannibal-Mieter leben noch in Ersatzwohnungen oder anderen Übergangsräumlichkeiten? Es gibt Klagen von Betroffenen, dass sie diese Wohnungen schnellstmöglich verlassen müssen. Welche Perspektiven werden ihnen angeboten?
8.	Wie viele Personen gibt es, die die angebotenen Hilfsleistungen (Ersatzwohnungen) verweigern, etwa weil sie wieder in den Hannibal einziehen möchten?
9.	Zu welchem Zeitpunkt könnte der Hannibal im Optimalfall (schnellstmöglicher Verkauf, sofortige Sanierung) wieder bezugsfertig sein?
Hierzu Vorlage der Verwaltung (Drucksache Nr.: 11826-18)
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung nimmt den Sachstandsbericht zum Gebäudekomplex Hannibal II zur Kenntnis.
Hierzu liegt vor Bitte um Stellungnahme aus den Ausschuss für Finanzen, Liegenschaften und Beteiligungen (AFBL):
…die CDU-Fraktion im Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften bittet die Verwaltung um eine ausführliche schriftliche Stellungnahme zu folgendem Sachverhalt:
HierzuStellungnahme der Verwaltung (Drucksache Nr.:11528-18-E1):
…zu Ihrer Anfrage ist Folgendes auszuführen:
Der Ausschiss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt Kenntnis.
Hierzu liegt vor Bitte um Stellungnahme (Fraktion FDP/Bürgerliste) (Drucksache Nr.: 12119-18-E1):
mit der Überschrift „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ Bewirbt die Landesregierung einen vielschichtigen Fördertopf der von 2018 bis 2022 jährlich bis zu 30 Millionen Euro Fördergelder landesweit bereit hält.
Die Fraktion FDP/ Bürgerliste bittet um Beantwortung folgender Frage:
1.	Ist der Verwaltung der neue Fördertopf bereits bekannt?
2.	Gibt es Vereine und Träger die bereits für das Kalenderjahr 2018 Anträge auf Förderung gestellt haben?
3.	Wird die Verwaltung / die Stadt den Fördertopf bewerben um Vereine und Ehrenamt’ler auf den Fördertopf aufmerksam zu machen?
4.	Plant die Verwaltung die Vergabe des Heimat-Preis? Wenn ja, wann wird dem Rat der Stadt Dortmund die Beschlussvorlage vorgelegt?
Die Verwaltung wird aufgefordert ein umfassendes Verkehrskonzept für den Indupark und aller Nebenflächen zu entwickeln das den heutigen “Ist” Zustand des Indupark und die voraussehbare Entwicklung des gesamten Gebietes in den nächsten Jahren berücksichtigt und aufzeigt wo durch eine veränderte Verkehrsführung ( z.B Fahrbahnausbau, zusätzliche Zu- und Abfahrten , moderne Zuflussregelung durch
Herr Rm Waßmann führt an, dass der o.a. Antrag seiner Fraktion, welcher im Wesentlichen ja als Anfrage zu betrachten war, durch die umfangreichen Informationen in der letzten Sitzung ausgiebig befasst wurde. Weiter wolle man heute dem Antrag der Fraktion B‘90/Die Grünen, dass am Sorbenweg kein Möbelhaus entstehen soll, zustimmen. Dem SPD-Antrag „Hildastraße“ werde man ebenfalls zustimmen. Sollten sich in der Zeit auch vor Eröffnung des Marktes „Hildastraße“ neue Aspekte zu Fragestellungen: “Wie ist die Entwicklung im Bereich Möbelhäuser?“ oder „Gibt es interessante neue Entwicklungen?“ ergeben, würde er es begrüßen, wenn die Verwaltung diese hier vorstellen würde, damit die Gremien sich politisch hiermit befassen könnten, um ggf. hinsichtlich eines weiteren Möbelhausstandortes nachzusteuern. Zum Antrag der Fraktion B‘90/Die Grünen zum Thema „Grünschneise an der Hildastraße“ erinnere er sich daran, dass Verwaltung hierzu bereits signalisiert habe, dass sie dieses prüfen wolle, soweit das möglich sei. Als Prüfauftrag würde man diesen Antrag auch gerne unterstützen. Auch die Empfehlung der Bezirksvertretung Eving würde man gerne als Prüfauftrag mitgeben. Den Antrag der Fraktion Die Linke & Piraten müsse man ablehnen, da dieser sich insgesamt gegen die Errichtung der Möbelhäuser richte.
1.	Zur Empfehlung der Bezirksvertretung Mengede (als Prüfauftrag):
2.	Zum Antrag der Fraktion Die Linke & Piraten (Empfehlung bei der unteren Naturschutzbehörde):
„Nach Aufrufen des Tagesordnungspunktes erklärt der Sprecher der SPD-Fraktion, Herr
Demtröder, seine Fraktion werde dem Rat der Stadt Dortmund, wie schon in der BV-Sitzung
im Juli 2017 empfehlen, die Vorlage, nicht zu beschließen. Grundsätzlich seien
Nachverdichtungen zwar ökologisch betrachtet positiv zu bewerten, in diesem Fall aufgrund
der extremen Nachverdichtung allerdings nicht. Die sozialverträglichen Aspekte seien nicht
ausreichend berücksichtigt. Er verweist auf seine ausführliche Begründung unter TOP 11.1
der BV-Sitzung vom 04.07.2017. Im Übrigen bemängelt er den Veranstaltungsort der
Mieterinformationsveranstaltung an der Mergelteichstraße. Er hätte die Räume der AWO an
der Tetschenerstraße vorgezogen.
BV-Mitglied Michael Twardon (SPD) ergänzt die Ausführungen: Es sei politisch zu
entscheiden, ob diese grüne Oase bebaut werde oder nicht. Vorrangig sollten Industrie- und
Gewerbebrachen für den Wohnungsbau erschlossen werden, wie z. B. das frühere
Telekomgelände an der Hagener Straße oder die Fläche der ehemaligen Fruchtbörse an der
Baroper Bahnhofstraße. Eine Nachverdichtung auf jeder Fläche sei nicht die Lösung der
Der Sprecher der CDU-Fraktion erklärt, ihn habe Folgendes sehr nachdenklich gemacht. Auf
Seite 8 der Vorlage unter Punkt 7 „Ergebnis der Öffentlichkeitsbeteiligung“ sei aufgeführt,
dass seitens der Bürgerinnen und Bürger keinerlei Stellungnahmen und Anregungen
abgegeben wurden. Seine Fraktion werde dem Rat der Stadt Dortmund auch deshalb
empfehlen, die Vorlage der Verwaltung zu beschließen.
Herr Bezirksbürgermeister Semmler (CDU) erklärt, dass er zur Sache spreche wolle. Er
ergänzt die Ausführungen des Fraktionssprechers der CDU-Fraktion: Der Investor habe die
rund 200 Mietparteien angeschrieben und über die Mieterinformationsveranstaltung des
Investors unter Beteiligung der Stadt Dortmund informiert. Diese Veranstaltung sei dann
allerdings nur von wenigen Personen besucht worden.
Rm Detlef Münch (FBI) erklärt, innerstädtische Grünflächen seien aus stadtklimatischen
Aspekten von immenser Bedeutung. Deshalb sollte dieses grüne Wohnkarree im Ortsteil
Hombruch erhalten bleiben. Er könne der Bezirksvertretung nur empfehlen, dem Rat kein
positives Votum zu übermitteln.
Die Bezirksvertretung (BV) Hombruch nimmt die Vorlage des Stadtplanungs- und
Bauordnungsamtes vom 23.08.2018 zur Kenntnis. Sie empfiehlt dem Rat der Stadt Dortmund
mit 8 Ja-Stimmen (CDU) und 8 Nein-Stimmen (5 x SPD, 1 x BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN,
1 x Die Linke, 1 x parteilos - Herr Schröter.), die Vorlage abzulehnen“
Herr sB Tietz führt an, dass man sich der Mehrheitsmeinung der BV Hombruch anschließe und zwar vor dem Hintergrund, dass man Eindruck habe, dass sich der aktuelle Planungsstand im Vergleich zum ursprünglichen nicht verändert habe.
Herr Rm Kowalewski teilt mit, dass sich seine Fraktion dieser Haltung anschließe, daher die Vorlage ablehnen und der BV Hombruch folgen werde.
Herr Rm Waßmann verdeutlicht, dass man die Empfehlung der BV Hombruch zur Kenntnis nehme sowie die heutige Vorlage aus Überzeugung empfehlen werde. Beachtlich fände er in Bezug auf die Entscheidung in Hombruch, dass aus der Bürgerveranstaltung keinerlei Beschwerden mehr hervorgangen wären.
Frau Neumann–Lieven schließt sich den Ausführungen ihres Vorredners an.
Herr Rm Happe teilt mit, dass er ebenfalls der Vorlage zustimmen werde.
Frau Rm Albrecht-Winterhoff merkt an, dass sie sich der Entscheidung der BV Hombruch anschließen und somit die Vorlage ablehnen werde. Zu den fehlenden Bürgerbeschwerden teilt sie mit, dass die entsprechende Veranstaltung hierzu weit entfernt von dem Gebiet, in welchem nachverdichtet werden solle, stattgefunden hätte. Es seien natürlich nur sehr wenige Bürger/innen dort gewesen. Ihrer Meinung nach hätten viele bis dahin schon aufgegeben.
In Kenntnis der o. a. Empfehlung der Bezirksvertretung Hombruch empfiehlt der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen dem Rat der Stadt Dortmund mehrheitlich, bei Gegenstimmen (Fraktion B‘90/Die Grünen, Fraktion Die Linke & Piraten und Ratsgruppe NPD/Die Rechte) sowie einer Gegenstimme (SPD-Fraktion), folgenden Beschluss zu fassen:
I.	Der Rat der Stadt hat das Ergebnis der nach § 3 Abs. 2 BauGB durchgeführten Öffentlichkeitsbeteiligung geprüft und beschließt, den Empfehlungen der Verwaltung wie unter Punkt 7 dieser Beschlussvorlage dargestellt, zu folgen.
§ 3 Abs. 2 des Baugesetzbuches (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 03.11.2017 (BGBl. I S. 3634 / FNA 213-1) in Verbindung mit den §§ 7 und 41 der GO NRW in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666/SGV NRW 2023).
II.	Der Rat der Stadt beschließt, die mit dem Entwurf des vorhabenbezogenen
Bebauungsplanes vorgelegte Begründung vom 24.05.2017 entsprechend den Ausführungen unter Ziffer 8 dieser Vorlage zu aktualisieren und die aktualisierte Begründung vom 08.05.2018 dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan VEP Hom 220 – Harkortststraße – beizufügen.
III.	Der Rat der Stadt beschließt den vorhabenbezogenen Bebauungsplan VEP Hom 220 – Harkortstraße – für den unter Ziffer 1 dieser Vorlage beschriebenen Geltungsbereich als Satzung.
§ 10 Abs. 1 BauGB in Verbindung mit den §§ 7 und 41 GO NRW.
IV.	Der Rat der Stadt beschließt, dem zwischen der Vorhabenträgerin und der Stadt Dortmund abzuschließenden Durchführungsvertrag Teil A und B zuzustimmen.
Bauleitplanung; Änderung Nr. 9 - Kronenbrauerei Süd - des Bebauungsplanes 177
Hierzu liegt vor Empfehlung der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost vom 18.09.2018:
„Herr Bezirksbürgermeister Dammer schlägt vor, dass die Bürgerinformationsveranstaltung
vorrangig durchzuführen ist.
Die Bezirksvertretung Innenstadt-Ost empfiehlt dem Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung
und Wohnen mehrheitlich bei 17 Ja-Stimmen und 1 Gegenstimme (Herr Illmer/ parteilos) dem Beschlussvorschlag laut Vorlage mit der o.g. Ergänzung zu beschließen.“
Herr Rm Kowalewski bekräftigt den o.a. Wunsch der Bezirksvertretung Innenstadt Ost.
Herr Wilde weist hierzu darauf hin, dass es sich heute zunächst um den Einleitungsbeschluss handeln würde, man sich also noch nicht in der öffentlichen Auslegung befände. Es handele sich hier um ein formelles Verfahren mit zweistufiger Beteiligung.
In Kenntnis der o. a. Empfehlung der Bezirksvertretung der Innenstadt-Ost fasst der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen einstimmig folgenden Beschluss:
I.	beschließt, den Bebauungsplan 177 – Kronenbrauerei – für den unter Punkt 1 dieser Beschlussvorlage beschriebenen Änderungsbereich zu ändern (Änderung Nr. 9)
§ 2 Abs. 1 i. V. m § 1 Abs. 8 des Baugesetzbuches (BauGB in der Fassung der Bekanntmachung vom 03.11.2017 (BGBl. I. S. 3634, FNA 213-1).
II.	beschließt, die Öffentlichkeit frühzeitig an der Bauleitplanung (9. Änderung des Bebauungsplanes 177) zu beteiligen.
Bauleitplanung; 65. Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung des Bebauungsplanes Hom 262 – Hagener Straße –
„Nach Aufrufen des Tagesordnungspunktes stellt der Sprecher der CDU-Fraktion, Herr Grotjahn, folgenden Antrag:
Der Rat der Stadt Dortmund möge die Verwaltung bitten, zu prüfen, ob eine Straße eingeplant werden könne, die die Werkstätten Gottessegen an das Wohngebiet anschließt. Dadurch würde die Straße „Kobbendelle“ erheblich vom Bring- und Holdienst der dort Beschäftigten entlastet. Dies sei auch ein Wunsch der Werkstätten Gottessegen.
Statement der SPD-Fraktion
Der stellv. Sprecher der SPD-Fraktion, Herr Schultebraucks, erklärt, die Bebauung würde seitens der Fraktion begrüßt. Das Gelände sei für Investoren eine Herausforderung, da meterweise in die Tiefe alter Bauschutt abzufahren sei. Außerdem müsse ein Bach offengelegt werden. Der Investor beabsichtige, die Wohnbebauung in den hinteren Teil des Grundstücks von der Hagener Straße aus gesehen im Anschluss an das Gelände der Werkstätten zu errichten. Der Wohnbereich solle dabei autofrei bleiben. Die Kraftfahrzeuge würden im vorderen Bereich an der Hagener Straße in einer Tiefgarage abgestellt. Ob der Investor auf die Wünsche des Gremiums eingehen könne, sei fraglich. Gegen eine Prüfung der Anbindung seitens der Verwaltung sei allerdings nichts einzuwenden.
Ergänzt werden die Ausführungen durch BV-Mitglied Michael Twardon (SPD). In der Fraktion sei eine Anbindung der Werkstätten Gottessegen grundsätzlich positiv diskutiert worden. Allerdings müsse berücksichtigt werden, dass dann erhebliche Verkehre ein reines Wohngebiet belasten würden. Die Straße „Kobbendelle“ sei dagegen eine Durchgangsstraße.
Die Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Frau Lohse, stellt folgenden Antrag:
Der Rat der Stadt Dortmund möge beschließen, das der Fuß- und Fahrradbeauftragte der Stadt Dortmund und das „Behindertenpolitische Netzwerk“ bei den Planungen einbezogen werden.
BV-Mitglied Antje Griesbach (CDU), Mitglied für die BV-Hombruch im Gestaltungsbeirat, informiert, dass der Sprecher des Behindertenpolitischen Netzwerkes“ ihrer Kenntnis nach eingebunden war. Herr Bezirksbürgermeister Semmler erklärt, dass er zur Sache sprechen möchte. Der Wunsch der CDU-Fraktion, das Gelände der Werkstätten Gottessegen auch über das frühere Telekomgelände anfahren zu können, sei von den Werkstätten an die CDU-Fraktion herangetragen worden. Seiner Kenntnis nach lehne der Investor diese verkehrliche Anbindung ab. Herr Semmler zitiert aus einem Schreiben von Herrn Stadtrat Lürwer vom 10.04.2018 an die BV-Hombruch zu TOP 14.2 der Sitzung vom 25.02.2014. Es handelt sich dabei um eine Stellungnahme zum beschlossenen Antrag der SPD-Fraktion, Drucksache-Nr. 11907-14.
Auszug aus der Stellungnahme von Herrn Stadtrat Lürwer zum Antrag der SPD-Fraktion: …
„ Für die Erschließung der Werkstätten Gottessegen über das Gelände des ehemaligen Telekomlagers ist eine öffentliche Straße erforderlich. Im Rahmen eines Bebauungsplan-verfahrens für die ehemalige Telekomfläche ist u. a. eine verkehrliche Begutachtung erforderlich, in der die abgefragte Anbindung der Werkstätten Gottessegen mit geprüft werden könnte.“
Weiter zitiert er aus der Stellungnahme bzgl. der Entwicklung der Fläche und den Wohneinheiten:
…“ Vorstellbar ist die Entwicklung der Fläche mit Ein- und Mehrfamilienhäusern. Letztere sind aus städtebaulichen Gründen im näheren Bereich der Hagener Straße anzuordnen. Der gesamt Entwicklungsbereich umfasst rund 4,7 ha, wobei unter Berücksichtigung der Restriktionen ca. 90 Wohneinheiten errichtet werden könnten“.
Der Investor plane gemäß der Verwaltungsvorlage 250 Wohneinheiten. Damit würde aus seiner Sicht deutlich, dass die Verwaltung im Laufe der Jahre ihre Einschätzung bzgl. der Entwicklung des Geländes auch ändern könne. Herr Semmler spricht sich deshalb für das Aufgreifen der oben aufgeführten Anregungen aus. Außerdem solle sich die BV-Hombruch vorbehalten, bei Bedarf eine Einwohnerinformationsveranstaltung seitens der Verwaltung durchführen zu lassen.
Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt die Vorlage des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes vom 09.08.2018 zur Kenntnis. Sie empfiehlt dem Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen einstimmig, die Vorlage mit den oben aufgeführten Anregungen zu beschließen.“
In Kenntnis der o. a. Empfehlung der Bezirksvertretung Hombruch fasst der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen einstimmig folgenden Beschluss:
I.	Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen beschließt, den Flächennutzungsplan vom 31.12.2004 für den unter der Ziffer 1 dieser Vorlage beschriebenen Bereich zu ändern (65. Änderung).
§ 2 Abs. 1 und § 1 Abs. 8 sowie § 8 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 03.11.2017 (BGBl. I S. 3634/BGBl. III FNA 213-1) in Verbindung mit den §§ 7 und 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666; SGV NRW 2023).
II.	Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen beschließt, den Bebauungsplan Hom 262 – Hagener Straße - für den unter Ziffer 2 dieser Vorlage beschriebenen räumlichen Geltungsbereich aufzustellen.
§ 2 Abs. 1 BauGB sowie in Verbindung mit den §§ 7 und 41 Abs. 2 GO NRW.
Im Laufe der Sitzung wurde dem Ausschuss folgende Empfehlung der Bezirksvertretung Innenstadt-West übermittelt:
„Die CDU-Fraktion beantragt die Zusätze, das
- Die Parkplätze für alle Nutzer geöffnet sind, damit auch andere Geschäfte aufgesucht
werden können. Dies soll mit in den Vertrag mit dem Betreiber aufgenommen werden.
- Die Öffnung des Dorstfelder Hellweges dahingehend, um eine Anbindung an die
Zufahrtswege zum Vollversorger zu ermöglichen.
Der zweite Zusatz wird einstimmig bei 15 Enthaltungen (Fraktionen der SPD, B90/Die
Grünen, Die Linke, AfD, Piratenpartei) beschlossen.
Die Bezirksvertretung Innenstadt-West empfiehlt einstimmig die Vorlage mit den og.
Zusätzen.“
Herr Rm Kowalewski führt an, dass seine Fraktion nach wie vor fordere, dass der Park dort bleibe und schöner gestaltet werde. Deswegen lehne man die Vorlage ab.
Herr Rm Waßmann teilt mit, dass seine Fraktion die Vorlage empfehle sowie die Empfehlung der Bezirksvertretung Innenstadt-West zur Kenntnis nehme.
Herr Rm Logermann, dass seine Faktion, wie bisher auch, das Bauvorhaben ablehnen werde.
Auch Frau Rm Neumann-Lieven gibt für ihrer Fraktion mit, dass man bei der bisherigen Haltung herzu bleibe.
In Kenntnis der o. a. Empfehlung der Bezirksvertretung Innenstadt-West empfiehlt der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen dem Rat der Stadt Dortmund mehrheitlich, bei Gegenstimmen (Fraktion B‘90/Die Grünen, Fraktion Die Linke & Piraten und Ratsgruppe NPD/Die Rechte) sowie einer Enthaltung (Fraktion FDP/BL), folgenden Beschluss zu fassen:
Hierzu liegt vor Empfehlung des Beirates bei der unteren Naturschutzbehörde vom 05.09.2018:
Der Beirat hat bezüglich Aufstellung des Bebauungsplanes keine grundsätzlichen Bedenken.
Jedoch bittet der Beirat um rechtzeitige Beteiligung hinsichtlich der Artenschutzbelange, vor
allem im Hinblick auf das Vorkommen der Kreuzkröte.
Der Beirat betont, dass er eine Verlegung der vorhandenen Biotope auf der Fläche selbst nicht
In Kenntnis der o.a. Empfehlung des Beirates bei der unteren Naturschutzbehörde fasst der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen einstimmig, bei einer Enthaltung (Ratsgruppe NPD/Die Rechte), folgenden Beschluss:
IV.	Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen beschließt, den Flächennutzungsplan der Stadt Dortmund vom 31.12.2004 für den unter Ziffer 1 dieser Beschlussvorlage genannten Änderungsbereich zu ändern (33. Änderung - Zeche Crone, Teil II -).
V.	Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen beschließt, den Bebauungsplan Hö 225n - Zeche Crone, Teil II - für den unter Ziffer 2 dieser Vorlage genannten räumlichen Geltungsbereich mit neuer Zielsetzung aufzustellen (zugleich teilweise Änderung des Bebauungsplanes Hö 225n - Zeche Crone, Teil I -).
VI.	Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen beschließt, die Öffentlichkeit an der Bauleitplanung zu beteiligen (frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung).
I.	hat die Stellungnahmen aus der Beteiligung der sonstigen Träger öffentlicher Belange geprüft und beschließt, den Empfehlungen der Verwaltung, wie unter Punkt 8.1 bis 8.7 dieser Beschlussvorlage dargestellt, zu folgen.
§ 125 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 03.11.2017 (BGBl. I S. 3634, FNA 213-1) in Verbindung mit den §§ 7 und 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666/SGV NRW 2023).
II.	beschließt die Herstellung der Erschließungsstraße zwischen Idastraße und Neu-Crengeldanz-Straße in Dortmund-Lütgendortmund nach § 125 Abs. 2 BauGB auf Grundlage des Planungskonzeptes vom 12.07.2018.
Landesentwicklungsplan - aktuelles Änderungsverfahren
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt die im Juli 2018 fristgerecht abgegebene Stellungnahme der Verwaltung zur Änderung des Landesentwicklungsplanes zur Kenntnis.
(Drucksache Nr.: 10243-18)
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt die Stellungnahme der Verwaltung zur Planung eines Gewebestandortes auf der Fläche „Im Dicken Dören“ der Stadt Waltrop zur Kenntnis.
Information an den Fachausschuss (AUSW) über Vorhaben, die in den Bezirksvertretungen im 2. Quartal 2018 behandelt wurden
Hierzu liegt vor Empfehlung der Bezirksvertretung Aplerbeck vom 18.09.2018:
„Die Bezirksvertretung Aplerbeck nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.
Sie missbilligt einstimmig bei 1 Enthaltung (CDU-Mitglied) die Ausweitung der
Begründung: Schon heute wird das Zeitfenster ab 6.00 Uhr morgens für planmäßige Starts
Eine Ausweitung der Verspätungsregelungen mit max. 16 verspäteten Starts und Landungen
im Monat zwischen 22.00 und 23.30 Uhr und vier planmäßigen Landungen täglich bis 23.00
Uhr gehen auf Kosten der Nachtruhe und Gesundheit der Bevölkerung des Stadtbezirkes
Aplerbeck. Dies kann so nicht akzeptiert werden.“
Genehmigung eines Moscheebaus an der Lindenhorster Straße
Hierzu liegt vor Vorschlag zur TO (Fraktion AfD):
„Die Bezirksvertretung Eving hat am 21.3.2018 die Pläne des Islamischen Kulturvereins der Bosniaken e.V. zustimmend zur Kenntnis genommen, an der Lindenhorster Straße 80 a ein Gemeindehaus mit Moschee nebst Minarett zu errichten. Formale Antragstellerin ist eine Immobilienverwaltung als Grundstückseigentümerin. Auf der Basis der Kenntnisnahme in der Bezirksvertretung Eving will die Stadtverwaltung nunmehr die Baugenehmigung erteilen. Wird der Baukomplex wie geplant genehmigt, entsteht hier in Lindenhorst mit Minarett und Kuppel ein 18 Meter hohes Symbol islamischer Dominanz, das sich dazu baulich in keiner Weise in die Umgebungsbebauung einfügt.
Dazu stellt die AfD-Fraktion folgende Anfrage:
-	Warum soll die Baugenehmigung erteilt werden, obwohl schon die Dichte der geplanten neuen Bebauung ganz erheblich die der Umgebung überschreitet?
-	Die Vorschriften des Einfügungsgebotes sind im Zusammenhang mit dem § 34 durch mehrere Oberlandesgerichte zwingend bestätigt worden. Im Sinne des § 34 weist die Umgebung eine maximale Bauhöhe von etwa 9 bis 10 Metern auf. Hier wird die Genehmigung zum Bau einer Höhe der Kuppel von 18 m beantragt. In wieweit verträgt sich das Bauvorhaben insgesamt mit dem Einfügegebot des § 34 bezogen auf die Höhe der Kuppel, die Dichte der Bebauung und die überbaute Fläche?
-	Wurde der mögliche Ermessensspielraum der Genehmigungsbehörde hier in nicht nachvollziehbarer Weise gravierend zu Gunsten des Antragsstellers ausgenutzt?
-	Wird sich nicht - entgegen den Vorschriften des § 34 - das Ortsbild ganz erheblich verändern, da sich das geplante Bauvorhaben nicht in den Charakter der Umgebung einfügt?
-	Wo sollen die Parkplätze für die 190 Besucher entstehen? Auf den beiden vorgesehenen Grundstücken lassen sich die Parkplätze jedenfalls nicht darstellen.
-	Wo sollen die sicherlich noch zwingend erforderlichen Parkplätze für die nicht unerhebliche Anzahl der Bediensteten der geplanten Moschee entstehen? Auf den beiden vorgesehenen zwei Grundstücken lassen sich die Parkplätze jedenfalls nicht darstellen. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf Anlage zu Nr. 51.11 VV BauO NRW.
-	Wird - alternativ zu Parkplatzeinrichtung - eine Stellplatzablöse gefordert? Wenn ja: Wie hoch soll diese Ablöse sein?
-	Wie beurteilt die Stadtverwaltung die Lärmbelästigung für die Anwohner durch an- und abfahrende Fahrzeuge? Sind hier seitens der Verwaltung zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen zum Schutze der Bewohner im nördlichen, gegenüberliegendem, Teil der Lindenhorster Straße vorgesehen?
-	Gegenüber der Zeitung hat ein Vertreter der Antragsteller erklärt, einen Muezzin-Ruf werde es nicht geben. Wie stellt die Stadtverwaltung sicher, dass künftig tatsächlich kein Muezzin-Ruf vom Minarett über Lindenhorst erschallt?
-	Warum erscheint in der Vorlage (Drucksache Nr.: 10260-18) für die Bezirksvertretung Eving nicht einmal das Wort Moschee?
-	Hat die Stadtverwaltung Wort „Moschee“ bewusst vermieden, da man der Auffassung ist, einen „Gebetsraum“ den Bürgern möglicherweise besser „schmackhaft“ machen zu können?
-	Ist in Lindenhorst oder Eving ein weiterer Moscheebau/Bau mit Gebetsraum in einem baurechtlichen Antragsverfahren?
-	Wenn ja: Wo ist der Bau geplant und wer ist der Antragsteller?“
Der Ausschuss für Bauen, Verkehr und Grün überweist die Angelegenheit zuständigkeitshalber an den Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen.
Hierzu Stellungnahme der Verwaltung (Drucksache Nr.: 10639-18-E2):
…die oben genannte Anfrage beantworte ich wie folgt:
- Nach inzwischen erfolgter Prüfung durch das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt ist
das Vorhaben planungsrechtlich zulässig. Es besteht insofern ein Rechtsanspruch auf
- Auch im Hinblick auf Kubatur und Höhenentwicklung fügt sich das Gemeindehaus in
die nähere Umgebung ein. Das Minarett ist einem Kirchturm gleichzusetzen, welcher
nach ständiger Rechtsprechung nicht an der Einfügung teilnimmt. Demnach geht von
einem Kirchturm weder eine prägende Wirkung für seine Umgebung aus, noch muss
sich dieser an die umgebende Bebauung anpassen.
- Die Umgebungsbebauung ist wesentlich geprägt von gewerblichen Nutzungen. Auch
in Gewerbegebieten sind Anlagen für kirchliche, kulturelle und soziale Zwecke
ausnahmsweise zulässig. Gemäß eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichtes (4 C
50.89 vom 27.02.1992) gehören Betsäle und Koranschulen zu den Anlagen für
kirchliche Zwecke im Sinne der Baunutzungsverordnung. Das Vorhaben ordnet sich
nach Funktion und Umfang dem Charakter des Gebietes unter und beeinträchtigt seine
Funktionsfähigkeit nicht. Das Vorhaben ist somit gebietsverträglich und erfüllt die
Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Zulassung gemäß § 8 Absatz 3 BauNVO.
- Für die im Eigentum des Antragstellers befindlichen Flurstücke, die das
Antragsgrundstück bilden, besteht eine grundstücksbezogene Vereinigungsbaulast,
sodass die nach § 51 BauO NRW notwendigen Stellplätze auf dem Grundstück
- Gemäß der Ausweisung in den Bauvorlagenist im Gemeindehaus nur 1 Mitarbeiter
beschäftigt. Ein zusätzlicher Stellplatzbedarf ergibt sich nicht.
- Die notwendigen Stellplätze konnten auf dem Antragsgrundstück nachgewiesen
werden. Eine Ablösung von Stellplätzen ist nicht erforderlich.
- Die Zu- und Abfahrt für die Mehrzahl der notwendigen Stellplätze erfolgt über die
Pottgießerstraße. Lediglich 9 Stellplätze werden von der Lindenhorster Straße
angefahren. Vor dem Hintergrund der in den Bauvorlagen angegebenen Betriebszeiten
von 6.00 bis 22.00 Uhr ist davon auszugehen, dass es hier nicht zu signifikanten
Lärmbelästigungen kommt. Zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen wurden seitens der
Verwaltung nicht gefordert.
- Der Antragsteller hat schriftlich mitgeteilt, dass das Minarett aus gestalterischen
Gründen geplant und Lautsprecher bzw. ähnliche Lärmverursacher nicht vorgesehen
- Sofern der Betreiber von der noch zu erteilenden Genehmigung abweicht besteht
seitens des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes die Möglichkeit
ordnungsbehördlich gegen den Betreiber einzuschreiten.
- Antragsgegenstand ist ein Gemeindehaus mit Gebetsräumen. Baurechtliche Vorlagen
für die Bezirksvertretung beziehen sich grundsätzlich auf die beantragten Anlagen und
- Der Begriff Moschee wurde nicht bewusst vermieden. Es wurde keine Moschee
- Für das Grundstück Lindenhorster Straße 158 gibt es einen Antrag auf Vorbescheid
für die Errichtung eines Mehrfamilienhauses und eines bosnischen Gemeindehauses.
Der Antrag wurde noch nicht beschieden (vgl. Parallelvorgang Drucksachen-Nummer
11823-18).
Hierzu Bitte um Stellungnahme (Fraktion B‘90/Die Grünen) (Drucksache Nr.: 11938-18-E1):
…die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bittet die Verwaltung um einen aktuellen Sachstand zum detaillierten Realisierungsplan für den RS1 auf Dortmunder Stadtgebiet.
In dem Zusammenhang bitten wir die Verwaltung auch darzustellen, ob die im Juni letzten Jahres angekündigten Planungsvereinbarungen mit dem Land getroffen wurden und ein entsprechender Förderantrag erarbeitet wurde.
Zukünftig soll dem Ausschuss ein aktueller Sachstand zum Projekt „Radschnellweg Ruhr“ halbjährlich vorgelegt werden.
In der Vorlage „Radschnellweg Ruhr - Sachstand und weitere Vorgehensweise“ (Drucksache Nr.: 07508-17) wurde beschlossen, die weiteren Planungsschritte auf der Basis des von der Verwaltung vorgeschlagenen neuen Trassenverlaufes vorzunehmen, eine Planungsvereinbarung mit dem Landesbetrieb Straßen. NRW zu schließen, die Planungen für einen ersten Bauabschnitt (Kreuzviertel) voranzutreiben und kurzfristig die notwendigen ersten Förderanträge zu stellen.
Auf Seite 10 unter Punkt 7 heißt es zudem, dass 2017/2018 die nötigen politischen Beschlüsse zum detaillierten Realisierungsplan des Radschnellwegs Ruhr auf Dortmunder Stadtgebiet eingeholt werden sollen.
Wohnraumflächenentwicklung
Dieser Punkt wurde von der Tagesordnung abgesetzt, da die Fraktion FDP-Bürgerliste diesen inzwischen zurückgezogen hatte.
mit Zusatz-/Ergänzungsantrag der CDU-Fraktion (11248-18-E2)
Hierzu Überweisung des Rates der Stadt Dortmund vom 12.07.2018:
(Drucksache Nr.: 11248-18-E2) vor:
„… die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund stellt zu. o.g. Tagesordnungspunkt folgenden
https://www.waz.de/politik/diskussion-um-fahrverbote-bund-ueberprueft-luft-messstellenid214714985.
1. Der Rat der Stadt Dortmund begrüßt die Initiative des Bundesverkehrsministers, die Standorte
der Stickoxid-Messstationen durch den Deutschen Wetterdienst hinsichtlich der Beachtung
von europa- und bundesrechtlichen Vorgaben nach einheitlichen Kriterien überprüfen zu
2. Da in die Überprüfung auch Dortmund mit einbezogen werden soll, werden vorerst keine
Maßnahmen verhängt, die aus Sicht der Verwaltung geeignet seien könnten, den gesetzlichen
Grenzwert für Stickoxide einzuhalten.
3. Erst nach dieser Überprüfung und Vorstellung der Ergebnisse im Fachausschuss AUSW wird
über das weitere Vorgehen beraten.
4. Sollte sich herausstellen, dass die Standorte in Dortmund ungeeignet sind, wird das LANUV
beauftragt, Ersatzstandorte zu errichten, die den europa- und bundesrechtlichen Vorgaben
5. Im Falle, dass die Dortmunder Standorte gesetzeskonform gewählt worden sind, wird die
Verwaltung beauftragt, weitere Maßnahmen vorzuschlagen, wie die Grenzwerte eingehalten
werden könnten. Ein generelles ganztätiges Fahrverbot für alle LKW auf der B1 lehnt der Rat
jedoch ausdrücklich ab.
6. Der Rat erinnert in diesem Zusammenhang an das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts,
wonach Euro-5-Fahrzeuge nicht vor dem 01. September 2019 mit Verkehrsverboten belegt
7. Der Rat spricht sich daher dafür aus, dass im Falle, die Dortmunder Messstationen
entsprechen den europa- und bundesrechtlichen Vorgaben und die Messwerte überschreiten
im Jahr 2018 immer noch den Grenzwert, ab dem 01. Januar 2019 ein ganztätiges LKW Fahrverbot
auf der B1 für Fahrzeuge bis zur Euro-4-Norm verhängt wird.
8. Nach Auswertung der Messwerte entlang der B1 im Jahr 2019 wird sodann Anfang des
Jahres 2020 darüber befunden, ob die Maßnahme ausreichend war, die Grenzwerte
einzuhalten, oder ob über weitere Maßnahmen nachgedacht werden muss.
Die Diskussion über die Standorte der Messstationen ist nicht neu, sondern wird vielerorts, so zum
Beispiel in Bielefeld, Stuttgart und München, schon seit längerem geführt. Einem Bericht der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 22.06.2018 zufolge wurden die Messwerte am Stuttgarter
Neckartor, dem bundesweit vielleicht bekanntesten Standort für „schlechte Luft“, durch
Blütenpollen verfälscht. Insofern ist es nur zu begrüßen, wenn der Bundesverkehrsminister jetzt
Standorte von Messstationen mit besonders hohen Werten überprüfen lässt.
Das nunmehr von der Dortmunder Stadtverwaltung vorgeschlagene ganztätige LKW-Fahrverbot
auf der B1 verkennt, dass gerade Unternehmen in ihre Fahrzeugflotte investiert hätten und mit
extrem sauberen Euro-6-Fahrzeugen ausgestattet haben. Erwähnenswert ist in diesem
Zusammenhang, dass ein moderner Euro-6-LKW durchschnittlich 210 mg NOx pro Kilometer
ausstößt, ein PKW mit Euro-6 jedoch über 500 mg.
Vor diesem Hintergrund – zunächst eine Überprüfung der Messstandorte, danach ein eventuelles
LKW-Fahrverbot für Fahrzeuge bis Euro-4, erscheint dies ein guter Kompromiss, die Grenzwerte
entlang der B1 bis zum Jahr 2020 einhalten zu können.“
OB Sierau erinnerte an verschiedene Projekt, wie die „Emissionsfreie Innenstadt“. Es könnten
einzelne Maßnahmen aus den Vorschlägen der Verwaltung herausgenommen werden. Die Deutsche
Umwelthilfe wird klagen, dass bestimmte Maßnahmen eingesetzt werden, so dass die Gerichte dann
bestimmte Maßnahmen festlegen werden. Bestimmte Urteile mit Auswirkungen auf den Verkehr sollen
durch die Verwaltungsvorschläge vermieden werden.
Rm Berndsen (SPD) hielt fest, dass die Verwaltung in den letzten Jahren viel für die Luftreinhaltung
getan hat. Leider würde die Autoindustrie nicht so herangezogen, wie er es sich wünschen würde, z.
B. die Umrüstung in den Fahrzeugen hielt er für wichtig.
Da der CDU-Antrag erst kurzfristig die Sitzung erreicht hat, schlug Rm Berndsen vor, den Antrag in
den Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen (AUSW) zu überweisen. Dort könnte das
Thema intensiv diskutiert werden.
Rm Waßmann (CDU) begründete den Zusatz-/Ergänzungsantrag der CDU-Fraktion vom 10.07.2018
(Drucksache Nr.: 11248-18-E2) und erklärte sich mit der Einbringung und Überweisung des Antrages
im Namen der CDU-Fraktion einverstanden.
OB Sierau erklärte, dass die Verwaltung erfreut wäre, wenn der Bezirksregierung weitere Vorschläge
Rm Dudde stellte für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen dar, dass es gut wäre, dass durch die
Klagen Zeitdruck entstanden wäre und dadurch die menschliche Gesundheit der Menschen geschützt
würde. Die Überweisung des Antrages in den AUSW unterstützte er.
Rm Rettstadt verglich im Namen der Fraktion FDP/Bürgerliste die Luft und die Schadstoffbelastung in
Dortmund mit der vor 30 Jahren und stellte fest, dass die Luft noch nie so sauber wie heute war. Dies
wäre nachweislich so. Es störte ihn am gesamten Verfahren, dass die Deutsche Umwelthilfe ein
Lobby- und Abmahnverein wäre. Zudem störte ihn, dass Dieselfahrer quasi für Dinge, für die sie nichts
können, in Haftung genommen werden. Die Möglichkeit der Nachrüstung der Pkws müsste von allen
Automobilfirmen angeboten und bezahlt werden. Nichtsdestotrotz müssten die Grenzwerte
Rm Rettstadt hoffte, dass möglichst wenig Menschen durch die Art der Politik geschädigt werden.
Auch Rm Garbe zeigte das Einverständnis der AfD-Fraktion mit der Überweisung des Antrages an
den AUSW.
Rm Münch (FBI) war der Meinung, dass Maßnahmen durchgesetzt werden müssten, damit nicht mehr
Menschen in ihrer Gesundheit geschädigt werden. Er war der Meinung, dass die 1960er Jahre nicht
mit heute vergleichbar wären, weil es damals noch keine Stickoxid- oder Feinstaubbelastung gegeben
Rm Kowalski machte für die Fraktion Die Linke & Piraten deutlich, dass mit der Klage der Deutschen
Umwelthilfe umgegangen werden müsste. Viele Menschen sind krank geworden oder gestorben.
Wenn größere Fahrverbote verhindert werden sollen, müsste ein Maßnahmenpaket vorgelegt werden.
An der B 1 ist das Durchfahrtverbot eine Maßnahme, um größere Verbote durch die Gerichte zu
Rm Rettstadt sprach eine Studie über Stickoxidtote an, die nicht seriös wäre. Es wäre nur eine
Statistik und diese mit Vorsicht zu genießen.
Rm Dr. Tautorat stellte den Geschäftsordnungsantrag auf Ende der Debatte, die Diskussion gehörte in
den Fachausschuss.
Rm Brück (Gruppe NPD/Die Rechte) war der Meinung, dass das Thema zu Ende zu diskutieren wäre.
Der Rat der Stadt stimmte mit den Stimmen der Mehrheit gegen die Stimmen der AfD-Fraktion,
der Gruppe NPD/Die Rechte und die Stimme von Rm Münch für das Ende der Debatte.
Folgender Zusatz-/Ergänzungsantrag der CDU-Fraktion vom 10.07.2018 (Drucksache Nr.:
11248-18-E2) wurde in den Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen überwiesen:
im Jahr 2018 immer noch den Grenzwert, ab dem 01. Januar 2019 ein ganztätiges LKWFahrverbot
einzuhalten, oder ob über weitere Maßnahmen nachgedacht werden
Hierzu Stellungnahme der Verwaltung (Drucksache Nr.: 11248-18-E1):
…zu dem in der Sitzung des Rates am 12.07.2018 eingebrachten Antrag der CDU-Fraktion
nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
zu 1) Die Initiative des Bundesverkehrsministers wird begrüßt. In NRW wurden in diesem
Zusammenhang insgesamt 7 Messstellen überprüft. Die Ergebnisse für NRW werden
zu 2) Im Zusammenhang mit der Initiative des Bundesverkehrsministers sind in Dortmund keine
Messstellen überprüft worden.
zu 3) siehe oben
zu 4) Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV NRW) wird in
Kürze eine Überprüfung aller 137 amtlichen Messstellen in NRW, darunter auch die in
Dortmund, in Auftrag geben. Die Ergebnisse sollen im Herbst 2018 vorliegen.
zu 5) Die Verwaltung hat kein ganztägiges Fahrverbot für LKW >7,5 Tonnen vorgeschlagen.
Diskutiert wird lediglich ein für die Nacht bereits geltendes LKW Fahrverbot für den LKW
Durchgangsverkehr auf den ganzen Tag auszuweiten. Zur Verdeutlichung, der Ziel- und
Quellverkehr wäre davon nicht betroffen.
zu 6) Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes ist der Verwaltung bekannt.
zu 7) Nach Recherchen im Kraftfahrzeugbundesamt sind in Deutschland 285.226 LKW gemeldet.
Davon entfallen auf Fahrzeuge der Euro Norm III + IV 51.605, was 18 % der Fahrzeuge
Die Verwaltung geht im Hinblick auf das geplante LKW-Durchfahrtverbot (siehe
Drucksache-Nr.: 11248-18) von einer Reduzierung von rund 1000 LKW je Tag aus. Eine
Ausbreitungsberechnung entlang der B1 für Stickstoffdioxid (NO2) kommt unter dieser
Annahme zu dem Ergebnis, dass sich der Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid um bis zu 1,5
μg/m3 reduzieren würde.
Bei einer Beschränkung auf LKW der Schadstoffklassen III und IV wären nur noch 180 LKW
von dem Durchfahrtverbot betroffen, und die entsprechende NO2-Reduzierung wäre
zu 8) Die Überprüfung der Messergebnisse der Messstationen an der B1 wird selbstverständlich
fortgeführt. Sollte der Grenzwert für Stickstoffdioxid in den nächsten Jahren an der B1
weiterhin überschritten sein, wird die Verwaltung über weitere Maßnahmen nachdenken
Herr Rm Waßmann verdeutlicht, dass man die o.a. Stellungnahme der Verwaltung heute gerne zur Kenntnis nehme. Weiter bittet er aber darum, die Angelegenheit in der nächsten Sitzung des AUSW erneut aufzurufen, um dann eine Beschlussfassung zu dem Antrag seiner Fraktion herbeizuführen.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt die schriftlichen Ausführungen der Verwaltung heute zur Kenntnis und wird die Angelegenheit in der nächsten AUSW-Sitzung (07.11.2018) zwecks Beschlussfassung zum o.a. CDU-Antrag erneut aufrufen.
PCB-Messungen
Hierzu Bitte um Stellungnahme (Fraktion B‘90/Die Grünen) (Drucksache Nr.: 11935-18E1):
…vor einigen Tagen wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Multiplikatoren-Runde die Ergebnisse der Depositionsmessungen (Staubniederschlagsmessungen) und Außenluftmessungen sowie die Übersicht der Windrichtungsverteilung vom 08.08.2018 des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) im Bereich des Dortmunder Hafens zur Kenntnis gegeben.
1.	In den PCB-Messreihen, auch aus früheren Jahren, gibt es immer einzelne Monate mit sehr hohen und auch mit niedrigen Werten. Manchmal gibt es keine Werte, weil die Messstation ausgefallen ist.
Wie belastbar und stabil ist das Messverfahren?
Wie und nach welchen Grundlagen schätzen die beteiligten Behörden (Umweltamt Dortmund; untere Umweltschutzbehörde der Städte Bochum, Dortmund und Hagen; Bezirksregierung) die gesundheitlichen Risiken der gemessenen Belastungen ein?
a.	Ist dieser Messpunkt als emittentennaher Standort auf einer Industriefläche
4.	Im Nachgang zum Envio-Skandal wurde von der Stadt Dortmund ab 2010 ein städtisches Schadstoffkataster erstellt, das zum Zeitpunkt des letzten Sachstandsberichts teilweise im Aufbau war (Vorlage 05023-11, Ratssitzung vom 23.12.11).
a.	Sind die benötigten Daten inzwischen vollständig erfasst?
b.	Wie viele Betriebe werden auf dieser Datengrundlage als potenzielle PCB-Emittenten eingestuft?
c.	Finden regelmäßige Kontrollen statt?
d.	Sind in den Jahren 2017/2018 Auffälligkeiten aufgetreten?
5.	Das Umweltbundesamt verweist auf „die schwierig zu quantifizierende unerlaubte Verbrennung von Altholz, lackiertem oder behandeltem Holz und anderer Abfälle in Öfen und Gartenfeuern. Eine verbesserte Aufklärung der Bevölkerung über richtiges Heizen und zu den Folgen des Verbrennens ungeeigneter Materialien kann zu einer Reduzierung beitragen." (Umweltbundesamt, Dioxine und dioxinähnliche PCB in Umwelt und Nahrungsketten, Februar 2017).
Messungen zum Mobilfunk
Hierzu Bitte um Stellungnahme (Fraktion B‘90/Die Grünen) (Drucksache Nr.: 11937-18-):
…in der Vorlage „Mobilfunk in Dortmund: Sachstand und aktuelle Entwicklungen“ (DS-Nr: 01333-15) wurde über die Ausweitung von Übertragungstechniken vornehmlich an bestehenden Standorten berichtet.
Bei den errechneten Immissionsprognosen der Mobilfunkbetreiber wurden punktuelle Überschreitungen des bisher in Dortmund zugrunde gelegten Vorsorgewertes von 2 V/m bei elektrischen Feldstärken für möglich gehalten. Exemplarische Messungen sollten die realen Feldstärken validieren.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bittet die Verwaltung um einen Sachstand zu den Vor-Ort-Messungen von Strahlenbelastung durch die Mobilfunkbetreiber und die Vorstellung der aktuellen Messergebnisse.
Im Protokoll der Sitzung des AUSW vom 04.11.2015 hat die Verwaltung angekündigt, die Ergebnisse der realen Messungen im Ausschuss vorzustellen.
Hierzu liegt vor Zusatz-/Ergänzungsantrag (Fraktion Die Linke & Piraten) (Drucksache Nr.: (Drucksache Nr.:12048-18-E1):
am Dortmunder Ortsteil Schnee vorläufig sicherzustellen. Derzeit ist der Wald Landschaftsschutzgebiet
und soll mit der Verabschiedung des neuen Landschaftsplanes als
durch den privaten Waldbesitzer. Es besteht nun die Befürchtung, dass die
Schutzwürdigkeit bereits vor einer Ausweisung als Naturschutzgebiet durch die kommerziell
ausgerichteten Waldarbeiten in Mitleidenschaft gezogen werden könnte.
Herr Rm Waßmann führt an, dass seine Fraktion zum heutigen Zeitpunkt hier nicht in Rechte Dritter eingreifen wolle und daher dem Antrag nicht zustimmen könne.
Frau Rm Neumann teilt mit, dass ihre Fraktion das ähnlich sehe, wolle aber zunächst von der Verwaltung über den aktuellen Sachstand informiert werden.
Herr Dr. Mackenbach informiert darüber, dass es sich um einen Privatwald im Landschaftsschutzgebiet handele. Die in einem solchen Gebiet geltenden Regelungen würden hier eingehalten. Auch eine Ortsbesichtigung habe keine Erkenntnisse ergeben, dass hier über das Maß, welches der Landschaftsplan vorsehe, gehandelt werde. Im Übrigen sei auch in einem Naturschutzgebiet Waldwirtschaft (mit gewissen Flächenbegrenzungen) möglich und auch vorgesehen.
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt den Wohnungsmarktbericht 2018 der Verwaltung zur Kenntnis.
Evaluationsbericht zur Quartiersanalyse "LEG-Siedlung Wickede"
Hierzu liegt vor Nachträgliche Stellungnahme der Verwaltung: (siehe Anlage)
(Drucksache Nr.: 10880-18-E1)
Hierzu Bitte um Stellungnahme (CDU-Fraktion) (Drucksache Nr. 10880-18-E1)-lag bereits zur Sitzung am 04.07.2018 vor-:
…Anfang 2016 wurde die Kampagne „Dortmunder schaffen Wohnraum“ gestartet. Die Stadt
Eigentümer aufgerufen, sich für die Schaffung von Wohnraum zu engagieren. Es
wurden 150.000 Flyer an Haus- und Grundstückseigentümer in Dortmund verteilt, um die
Schaffung von Wohnraum durch private Investoren zu bewerben.
Ziel der Kampagne ist, die Neubauquote deutlich zu erhöhen auf 2000 - 3000 WE/a und
die Aktivierung im Wohnungsbestand zu erreichen (Leerstände nutzen, Baulücken schließen,
An- und Ausbauten realisieren, behutsame Nachverdichtung, Dachgeschoss ausbauen,
Umnutzung von Büros zum Wohnen).
nach nunmehr zweieinhalb Jahren Laufzeit der Kampagne, eine Zwischenbewertung
vorzunehmen. Dabei sollten insbesondere auch folgende Fragestellungen beantwortet
1. Welche (insbesondere) finanziellen Mittel und Fördermöglichkeiten stehen potenziellen
Interessenten zur Verfügung, gerade auch leerstehenden Gewerberaum zur
Umnutzung zum Wohnen zu aktivieren?
2. Wie viele zusätzliche Wohnungen sind in den letzten zweieinhalb Jahren entstanden,
die sich mittel- oder unmittelbar als Erfolg der Kampagne „Dortmunder schaffen
Wohnraum“ zuordnen lassen (hier bitten wir um Einzelaufstellung nach ehema-
ligen Leerständen, Dachgeschossausbau, Baulückenschließung, An- und Ausbau,
Nachverdichtung sowie Umnutzung von Gewerbe und Büros)?
3. Plant die Verwaltung, die Kampagne erneut zu bewerben, aufzulegen, zu intensivieren
oder stellte sie sich als deutlich weniger erfolgreich heraus als zunächst erhofft?
Hierzu Stellungnahme der Verwaltung (Drucksache Nr.: 10880-118-E2): (siehe Anlage)
Smart City Projekt: Der City Tree
(Drucksache Nr.: 11393-18)
Hierzu Zusatz-/Ergänzungsantrag (Fraktion Die Linke & Piraten) (Drucksache Nr.: 11393-18-E1):
….wir bitten darum den nachstehenden Antrag zur Beschlussfassung zu stellen:
Der AUSW beauftragt die Verwaltung einen Einsatz von City Trees in den urbanen Centren der Stadt zu prüfen und ggf. ein Projekt im Rahmen des Smart City Projektes zu initiieren.
Bewohner von Großstädten wie Dortmund leiden häufig unter dicker Luft. Besonders NOx-Werte, Feinstaub und aus klimatischen Gründen auch CO2 sind ein Dauerthema. Ein Dresdner Start Up Unternehmen hat den sogenannten City Tree entwickelt um mit diesem Problem umzugehen.
Der „City Tree“ ist ein Wandelement, das mit speziellen Moosen bepflanzt wird. Dank ihrer großen Oberfläche sind diese in der Lage sehr viele Schadstoffe aufzunehmen. Der City Tree eignet sich daher für urbane Gebiete, in denen für Grünflächen und viele Bäume nur wenig Platz zu finden ist.
Die City Trees sind mit Sensoren ausgestattet, die permanent das Mikroklima analysieren. Sie messen Feinstaubgehalt, Temperatur und Regenmenge und rechnen aus, wie viel Wasser und Nährstoffe die Pflanzen brauchen und versorgen sie vollautomatisch mit der notwendigen Menge. Der in der Wand integrierte Regenwassertank wird mit Solarenergie betrieben und ist weitgehend wartungsfrei. Durch entsprechende Netzanschlüsse kann der City Tree auch als Wi-Fi-Hotspot oder E-Bike-Ladestation dienen.
Herr Rm Kowalewski betont, dass es sich bei dem o.a. Antrag seiner Fraktion um einen reinen Prüfauftrag handele, mit der Bitte an die Verwaltung, im Anschluss an die Prüfung über das Ergebnis zu berichten und für den Fall, dass die Sinnhaftigkeit bejaht werden könne, dann auch eine Aussage dazu zu machen, wo man diese „City-Tree“- Wandelemente einsetzen könnte.
Herr Rm Waßmann teilt hierzu mit, dass man aufgrund der zuvor durch Herrn Rm Kowalewski gemachten Aussage, dass es sich um einen reinen Prüfauftrag handeln würde, diesem auch zustimmen könnte. Man hätte dann aber auch gerne entsprechende Aussagen der Verwaltung zu eventuellen Kosten und Nutzen.
Her sB Tietz führt an, dass seine Fraktion in diesem Sinne auch zustimmen könne und Verwaltung einmal aufbereite:
„Was sind „City-Trees? Was kosten diese? Was haben diese an anderen Orten, an denen sie bisher erprobt wurden gebracht?“
Frau Rm Matzanke schießt sich diesen Ausführungen an.
Herr Rm Happe bittet darum, den Prüfauftrag um folgende Frage zu ergänzen:
„Welche Auswirkungen hat es auf Fassaden, wenn diese „City-Tree-Elemente einmal abgenommen werden müssen?“
Mit dieser Ergänzung und auch unter Beachtung aller anderen Anmerkungen beschließt der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen einstimmig folgenden o. a . Prüfauftrag der Fraktion Die Linke & Piraten:
Die Verwaltung wird darum gebeten, nach erfolgter Prüfung einen entsprechenden Bericht hierzu vorzulegen.
Hierzu Stellungnahme der Verwaltung (Drucksache Nr.: 11393-18-E2):
…die Anfrage der Fraktion Die Linke & Piraten beantworte ich wie folgt:
Das Unternehmen Green Solutions, das den City Tree entwickelt hat und ihn vertreibt, war
Anfang 2016 bei der Stadterneuerung eingeladen und hat sein Projekt vorgestellt.
Im Ergebnis wurden in den Stadterneuerungsgebieten keine Möglichkeit eines Einsatzes
gesehen, weil es weder genügend große Plätze oder Gehwege gibt, noch die Bedenken wegen
drohender Vandalismusschäden und den damit verbundenen Folgekosten ausgeräumt werden
konnten. Der Einsatzbereich ist nach Einschätzung der Verwaltung beschränkt auf sehr gut
überwachte Orte.
Der vom Unternehmen versprochene Wirkungsgrad auf Luftqualität und Mikroklima ist in
der Praxis noch nicht nachgewiesen worden. Fachleute halten es für wenig plausibel, dass die
3 m² große Pflanzfläche des City Trees genauso viel leistet wie 275 Bäume.
In der Folgezeit wurden die Erfahrungen beobachtet, die andere Städte mit dem City Tree
gemacht haben. Im letzten Jahr wurden am Essener Hauptbahnhof zwei City Trees aufgestellt,
die den Praxistest nicht bestehen konnten und inzwischen wieder abgebaut sind. In Castrop-
Rauxel wurde im Herbst 2017 ein City Tree auf demBerliner Platz in Rauxel aufgestellt.
Erste Erfahrungen zeigten, dass das Moos nicht gut gedeiht. Hier steht eine abschließende
Bewertung noch aus.
In den Städten Oberhausen, Herne und Osnabrück hat man vor dem Hintergrund der nicht
überzeugenden Erfahrungen in anderen Städten von dem Plan für einen City Tree Abstand
genommen und wartet ab, ob die vom Unternehmen angekündigten Systemverbesserungen
für die zweite Generation der City Trees in der Praxis funktionieren.
Die Kosten beginnen laut eines Online-Berichts der Neuen Osnabrücker Zeitung (12.11.2017)
für die einfache Variante bei 22.000 Euro, welche an das Strom- und Wassernetz
Die autarke Variante mit Wasserspeicher, Solaranlage und digitaler Fernüberwachung kostet
in der Anschaffung bis zu 35.000 Euro. Die Unterhaltungskosten werden mit jährlich 1.500
bis 2.500 Euro angegeben.
Die Stadt Dortmund sieht die Praxistauglichkeit der City Trees aktuell als nicht gegeben an.
Sie setzt eher auf echte Bäume denn auf City Trees, weil die positiven Wirkungen hier deutlich
höher eingeschätzt werden und die Folgekosten viel geringer sind.
Errichtung und Betrieb eines Gefahrstofflagers der Firma Accela Tyre Fill Systems GmbH in Dortmund-Marten
(Drucksache Nr.: 11611-18)
Hierzu Bitte um Stellungnahme (Fraktion Die Linke & Piraten) (Drucksache Nr.:11611-18) - lag bereits zur Sitzung am 04.07.2018 vor-:
…auf dem Wege der Dringlichkeit bitten wir um Aufnahme des Punktes „Errichtung und Betrieb eines Gefahrstofflagers der Firma Accela Tyre Fill Systems GmbH in Dortmund-Marten“ in die Tagesordnung. Die Dringlichkeit begründet sich mit der öffentlichen Bekanntmachung vom 23.6.2018 in den Dortmunder Ruhrnachrichten und der damit verbundenen Frist in der Rechtsbehelfsbelehrung. Eine Thematisierung in einer späteren Sitzung würde die Fristen nicht mehr erreichen.
Angesichts der Brisanz des Vorhabens bitten wir um eine umfassende Information des Umweltausschusses zum Vorhaben. Die Bekanntmachung spricht von einer Kapazität von bis zu 849 Tonnen, die in die Gefahrenklassen „Gewässergefährdend, Kategorie Chronisch 1 + 2“ eingestuft sind. Davon seien 474 Tonnen in die Gefahrenklassen „akute Toxizität der Kategorie 3“ und „spezifische Zielorgan-Toxizität Kategorie 1“ eingestuft. Weiterhin seien weitere Gefahrenklassen inbegriffen, darunter insbesondere „reproduktionstoxische Stoffe der Kategorie 2“ und „karzinogene Stoffe der Kategorien 1A, 1B und 2“.
Die Berichterstattung sollte das Vorhaben an sich, eine Auflistung der gelagerten und verarbeiteten Stoffe, verkehrliche Implikationen der Anlieferung und Entsorgung, Unfallrisiken und Katastrophenpläne beinhalten.
AUSW,04.07.2018:
Herr Rm Kowalewski verdeutlicht nochmal die Dringlichkeit der Angelegenheit, indem er darauf aufmerksam macht, dass die Offenlegungsfrist hierzu am 09.07.2018 enden würde.
Herr Wilde teilt mit, dass es sich um ein Genehmigungsverfahren handele, welches nicht in die Zuständigkeit der Stadt Dortmund falle. Es gehe vielmehr um eine, durch die Bezirksregierung Arnsberg ausgesprochene, Genehmigung nach dem Bundesdesimmissionsschutzgesetz. Nach dem aktuellen Recherchestand der Verwaltung wurde diese Genehmigung auch inzwischen erteilt. Nach der öffentlichen Bekanntgabe bestehe nun die Möglichkeit, hiergegen Klage einzureichen, welche aber ggf. von anderer Stelle erfolgen müsste. Die Verwaltung werde die Angelegenheit aber zum Anlass nehmen, die Bezirksregierung Arnsberg darum zu bitten, zur nächsten Sitzung entsprechende Ansprechpartner/-innen zu entsenden, welche dem Ausschuss mündlich zu diesem Thema berichten können oder alternativ einen schriftlichen Bericht hierzu vorzulegen, um mehr zu den Hintergründen des Vorhabens und auch den durch die Fraktion die Linke & Piraten gestellten o.a. Fragen, insbesondere zur Anlieferung, Entsorgung und der Nähe zu Wohngebieten zu erfahren.
In diesem Sinne wird der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen diese Angelegenheit in seiner nächsten Sitzung (19.09.2018) erneut aufrufen.
Hierzu liegt am 19.09.2018 vor Stellungnahme der Verwaltung: (siehe Anlage) (Drucksache Nr.: (Drucksache Nr.:11611-18-E1) (siehe Anlage)
Herr Wilde berichtet mündlich zum aktuellen Sachstand.
Die öffentliche Sitzung endet um 18:50 Uhr.
Frau Neumann-Lieven	Frau Reuter	Frau Trachternach
zu TOP 2.1 : (Siehe angehängte Datei: TOP 2.1 Wasserversorgung in Do.pdf)
zu TOP 2.2: (Siehe angehängte Datei: TOP 2.2 Wasserwerke Westfalen.pdf)
zu TOP 3.6: (Siehe angehängte Datei: TOP 3.6 Stellungnahme der Verwaltung.pdf)
zu (Siehe angehängte Datei: TOP 6.3 Stellungnahme der Verwaltungzum Thema LEG Siedlung in Wickede (Einrichtung eines Mieterbüros).pdf.pdf)
zu TOP 10.1.: (Siehe angehängte Datei: TOP 10.1 Stellungnahme der Verwaltung.pdf)