Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%201986,%202960
Timestamp: 2020-01-18 03:13:54
Document Index: 202383918

Matched Legal Cases: ['§ 146', '§ 146', '§ 146', 'BGH', '§ 185', 'BGH', '§ 185']

Rechtsprechung: NJW 1986, 2960 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Zweibrücken, 05.07.1985
Versuch, Falschgeld in Verkehr zu bringen - Beschaffung von Falschgeld - Einheitliches Verbrechen der vollendeten Geldfälschung - Verwirklichung der einzelnen Tatbestandsvarianten des Herstellens, des Sichverschaffens und des Inverkehrbringens von Falschgeld - Systematik ...
Die Vorbereitungshandlung des Herstellens (§ 146 Abs. 1 Nr. 1 StGB ) geht - ebenso wie die des Sichverschaffens, § 146 Abs. 1 Nr. 2 StGB - im Falle eines sich planmäßig anschließenden Inverkehrbringens regelmäßig im Tatbestand des § 146 Abs. 1 Nr. 3 StGB zu einer einzigen Tat auf (st. Rspr.;… vgl. nur BGH, Urteile vom 12. August 1999 - 5 StR 269/99 Rn. 4; vom 20. Juni 1986 - 1 StR 264/86, NJW 1986, 2960 mwN).
OLG Zweibrücken, 05.07.1985 - 1 Ss 62/84
https://dejure.org/1985,1709
OLG Zweibrücken, 05.07.1985 - 1 Ss 62/84 (https://dejure.org/1985,1709)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 05.07.1985 - 1 Ss 62/84 (https://dejure.org/1985,1709)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 05. Juli 1985 - 1 Ss 62/84 (https://dejure.org/1985,1709)
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MDR 1986, 871
StV 1987, 250
§ 185 StGB ist insbesondere kein »Auffangtatbestand«, der es erlauben würde, Handlungen allein deshalb zu bestrafen, weil sie der Tatbestandsverwirklichung eines Sittlichkeitsdelikts nahekommen (vgl. BGHSt 36, 145 (149); OLG Zweibrücken NJW 1986, 2960 (2961);… Hilgendorf aaO., § 185 Rn. 31).
Danach bedeuten sexualbezogene Handlungen, mit denen der Täter die Personenwürde, die allgemeinen Persönlichkeitsrechte und selbst die Freiheit der sexuellen Selbstbestimmung missachtet, zwar Eingriffe, die die Persönlichkeit eines anderen berühren oder verletzen; sie sind aber nicht ohne weiteres, sondern nur dann als "Sexual-" Beleidigung strafrechtlich erheblich, wenn der Täter die Ehre seines Opfers verletzt, mithin seine Missachtung durch Äußerung eines Ehrenmangels kundgibt (vgl. OLG Zweibrücken NJW 1986, 2960).
Dem Täter muss nachgewiesen werden, dass er auch etwas anderes wollte als sexuelle Befriedigung durch die sexuelle Belästigung, Zumutung oder Neugierde (vgl. OLG Zweibrücken NJW 1986, 2960; BayObLGSt 1998, 89, 91).
Dem Täter muß nachgewiesen werden, daß er auch etwas anderes wollte als sexuelle Befriedigung durch die sexuellen Belästigungen oder Zumutungen (vgl. Ritze JZ 1980, 91/92; Kiehl NJW 1989, 3003/3005; OLG Zweibrücken NJW 1986, 2960 ).
Nicht alles unsittliche und unmoralische in verbalen Äußerungen oder sonstigen Verhalten, welches die Sexualsphäre berührt, muß schon zwangsläufig als Kundgabe der Mißachtung oder Geringschätzung angesehen werden (OLG Zweibrücken MDR 86, 871).