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Timestamp: 2016-10-21 15:00:57
Document Index: 370042434

Matched Legal Cases: ['Art. 86', 'Art. 26', 'Art. 88', 'Art. 84', 'Art. 4', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 4', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'Art. 152', 'Art. 156']

1P.517/1999 (07.11.2000)
Es wirken mit: Bundesrichter Aemisegger, Pr�sident der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung, Bundesrichter F�raud, Ersatzrichter Ludwig und Gerichtsschreiber Haag.
BaurekurskommissionIIdesKantons Z�rich,
VerwaltungsgerichtdesKantons Z�rich, 1. Abteilung,
Kosten f�r Ersatzvornahme, hat sich ergeben:
A.- Mit zwei getrennten Verf�gungen vom 5. Dezember 1995 verweigerte der Gemeinderat Affoltern a.A. M.________ die nachtr�gliche Baubewilligung f�r den Wiederaufbau und die Erweiterung des Gartenger�tehauses ("Schopfs") Vers. Nr. 1253 auf dem Grundst�ck Kat. Nr. 1316 (Bauzone) in Affoltern. Er forderte den Gesuchsteller auf, die Baute inkl. Erweiterung innert zweier Monate nach Eintritt der Rechtskraft der Verf�gungen abzubrechen (je Dispositiv Ziff. 2). F�r den Fall, dass die Beseitigung nicht fristgerecht erfolge, sei das Bausekretariat beauftragt, die Beseitigung als Ersatzvornahme unter Verrechnung der Kosten an den Grundeigent�mer ausf�hren zu lassen (je Dispositiv Ziff. 3).
Die gegen diese beiden Verf�gungen erhobenen Rechtsmittel wurden von den kantonalen Instanzen und vom Bundesgericht (Urteil vom 15. Dezember 1997) abgewiesen.
B.- mit Schreiben vom 9. Januar 1998 teilte der Gemeinderat Affoltern a.A. M.________ mit Hinweis auf die Beschl�sse des Gemeinderates vom 5. Dezember 1995 und den bundesgerichtlichen Entscheid vom 15. Dezember 1997 "ordnungshalber" mit, dass der Schopf Vers. Nr. 1253 innert zweier Monate nach Rechtskraft der Beseitigungsverf�gung abzubrechen sei. In einem weitern Schreiben vom 19. Februar 1998 wies der Gemeinderat M.________ darauf hin, dass die erw�hnte Frist am 20. Februar 1998 ablaufen werde. Sofern die Beseitigung des Schopfs nicht termingerecht erfolge, sei die Ersatzvornahme f�r den 2. M�rz 1998 vorgesehen.
Nach einem ersten Versuch der Ersatzvornahme am 4. M�rz 1998, der wegen Drohungen seitens M.________s gegen die beauftragten Personen abgebrochen wurde, erfolgte die Ersatzvornahme am 26. M�rz 1998. Mit Verf�gung vom 27. April 1998 auferlegte der Gemeinderat Affoltern a.A. M.________ die Kosten f�r die Ersatzvornahme im Betrag von Fr. 6'621. 10.
C.- Gegen die Kostenverf�gung erhob M.________ Rekurs, der von der Baurekurskommission II am 17. November 1998 abgewiesen wurde. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, Einzelrichter der 1. Abteilung, am 16. Juni 1999 ab.
D.- Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 6. September 1999 beantragt M.________, der Entscheid des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und von einer Auferlegung der Ersatzvornahmekosten abzusehen. Mit nachtr�glicher Eingabe vom 29. September 1999 stellt der Beschwerdef�hrer ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.
Der Gemeinderat Affoltern a.A. und das Verwaltungsgericht beantragen, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden k�nne.
E.- Mit Verf�gung vom 13. Oktober 1999 hat der Pr�sident der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt und das Verfahren bis zum Entscheid des Verwaltungsgerichts �ber das vom Beschwerdef�hrer anh�ngig gemachte Revisionsgesuch sistiert. Eine vom Beschwerdef�hrer beantragte weitere Sistierung des Verfahrens bis zur Erledigung des Strafverfahrens gegen Mitglieder der Gemeindebeh�rde wegen Freiheitsberaubung anl�sslich der Ersatzvornahme hat er dagegen abgelehnt.
Nachdem das Verwaltungsgericht am 15. Dezember 1999 auf das Revisionsgesuch des Beschwerdef�hrers nicht eingetreten ist, hat das Bundesgericht das Verfahren am 31. Januar 2000 wieder aufgenommen.
Der Instruktionsrichter hat mit Verf�gung vom 16. Oktober 2000 die vom Beschwerdef�hrer beantragte Durchf�hrung eines zweiten Schriftenwechsels abgelehnt und vier in den Vorakten fehlende Schreiben bei der Gemeinde
Mit Schreiben vom 17. Oktober 2000 hat der Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers mitgeteilt, dass sein Mandat erloschen sei.
1.- Angefochten ist ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid im Sinne von Art. 86 Abs. 1 OG. Auf das gegen diesen Entscheid angestrengte Revisionsgesuch ist das Verwaltungsgericht mangels Revisionsgrundes nicht eingetreten. Diesen Entscheid hat der Beschwerdef�hrer nicht angefochten. Die Verpflichtung zur Bezahlung der Ersatzvornahmekosten greift in die Eigentumsrechte (Art. 26 BV) des Beschwerdef�hrers ein; er ist deshalb zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert (Art. 88 OG). Da sich der Entscheid ausschliesslich auf kantonales Recht st�tzt, steht kein anderes Rechtsmittel zur Verf�gung (Art. 84 Abs. 2 OG). Die Beschwerde ist form- und fristgerecht erhoben worden. Es ist auf sie einzutreten.
2.- Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 4 aBV, Art. 29 Abs. 2 BV). Er habe vor dem Verwaltungsgericht geltend gemacht, falls seine pr�ventive Verhaftung illegal gewesen sei, m�sse das ganze Ersatzvornahmeverfahren und damit auch die Kostenauferlegung als rechtswidrig angesehen werden; das Verwaltungsgericht m�sse deshalb entweder die Frage der Rechtm�ssigkeit der Verhaftung vorfrageweise pr�fen oder aber das Verfahren bis zum Abschluss des Strafverfahrens aussetzen. Das Verwaltungsgericht habe weder das eine noch das andere getan und sei mit dem verfehlten Hinweis auf � 43 Abs. 1 lit. g des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Z�rich vom 24. Mai 1959 (VRG; Unzust�ndigkeit des Verwaltungsgerichts in Straf- und Polizeistrafsachen) auf die Argumentation gar nicht eingegangen.
a) Der Grundsatz des rechtlichen Geh�rs als pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht verlangt, dass die Beh�rde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tats�chlich h�rt, sorgf�ltig und ernsthaft pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt. Daraus folgt die grunds�tzliche Pflicht der Beh�rden, ihren Entscheid zu begr�nden. Der B�rger soll wissen, warum die Beh�rde entgegen seinem Antrag entschieden hat. Die Begr�ndung eines Entscheids muss deshalb so abgefasst sein, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Dies ist nur m�glich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich �ber die Tragweite des Entscheids ein Bild machen k�nnen. In diesem Sinne m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid st�tzt. Das bedeutet indessen nicht, dass sich diese ausdr�cklich mit jeder tatbest�ndlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinander setzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken (BGE 126 I 97 E. 2b S. 102 f.).
b) Der Beschwerdef�hrer hat vor dem Verwaltungsgericht vorgebracht, der Verhaftbefehl des Gemeinderates gegen ihn w�hrend der Durchf�hrung der Ersatzvornahme sei nicht rechtens gewesen und der Gemeinderat habe sich dadurch strafbar gemacht. Damit sei die ganze Durchf�hrung der Ersatzvornahme in rechtswidriger Weise erfolgt und die Auferlegung der diesbez�glichen Kosten unzul�ssig. Zwar falle eine allf�llige Bestrafung der verantwortlichen Mitglieder des Gemeinderates in die Zust�ndigkeit der Strafbeh�rden, doch habe das Verwaltungsgericht vorfrageweise die Rechtswidrigkeit und allf�llige Strafbarkeit des Gemeinderates zu beurteilen.
Es trifft zu, dass das Verwaltungsgericht dieses Vorbringen mit dem blossen Hinweis auf seine Unzust�ndigkeit in Strafsachen beantwortet hat. Damit hat es in der Tat an der Argumentation des Beschwerdef�hrers vorbeigezielt, der bloss die vorfrageweise Beurteilung der Rechtm�ssigkeit seiner Verhaftung verlangt hatte, weil seines Erachtens damit auch die Frage der Rechtm�ssigkeit der Ersatzvornahme verkn�pft war. Das heisst aber noch nicht, dass das Verwaltungsgericht eine Geh�rsverletzung begangen h�tte. Es ist auf das Vorbringen des Beschwerdef�hrers durchaus eingegangen, hat es aber mit einer unzutreffenden Begr�ndung abgetan. Eine fehlerhafte Begr�ndung allein stellt noch keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r dar. Aus der �brigen Begr�ndung des angefochtenen Entscheids ergibt sich ohne weiteres, dass das Verwaltungsgericht die Frage, ob der Gemeinderat mit dem Ausstellen des Verhaftbefehls rechtm�ssig gehandelt hatte, f�r die Beurteilung der Rechtm�ssigkeit der Ersatzvornahme als unerheblich betrachtet hat. Damit konnte der Beschwerdef�hrer den Entscheid sachgerecht anfechten. Eine Verletzung von Art. 4 aBV bzw. Art. 29 Abs. 2 BV liegt bei dieser Sachlage nicht vor. Ob die vom Verwaltungsgericht vorgenommene antizipierte Beweisw�rdigung vor der Verfassung standh�lt, ist nicht eine Frage des rechtlichen Geh�rs, sondern der materiellen Beurteilung der Beschwerde (BGE 124 I 241 E. 2, 122 II 464 E. 4a S. 469).
3.-In der Sache selbst r�gt der Beschwerdef�hrer, es habe an einer Vollstreckungsverf�gung, welche Ort, Zeit und Modalit�ten der beabsichtigten Vollstreckung festgelegt h�tte, gefehlt. Dadurch sei ihm die M�glichkeit zu notwendigen Vorbereitungshandlungen zwecks Schadensminderung und zur allf�lligen Anfechtung der Vollstreckungsfrist genommen worden. Er habe bereits im Sommer 1997 ein Gesuch um Verschiebung des Schopfes eingereicht, das von der Beh�rde aber noch nicht behandelt gewesen sei. Deshalb habe er den Schopf auch nicht an einen andern Ort verschieben k�nnen. Von einer solchen M�glichkeit sei aber das Bundesgericht in seinem Entscheid vom 15. Dezember 1997 ausgegangen, als es die Verh�ltnism�ssigkeit des Abbruchs beurteilt habe. Durch den "�berraschenden Abbruch" habe die Gemeindebeh�rde unverh�ltnism�ssig gehandelt und sowohl die Eigentumsgarantie als auch das Willk�rverbot verletzt. Die vom Bundesgericht gesch�tzten Verf�gungen vom 5. Dezember 1995 stellten keine gen�genden Vollstreckungsverf�gungen dar und somit auch keine gen�gende Grundlage f�r die Auferlegung der Ersatzvornahmekosten. F�r den nicht n�her definierten Aufwand der Gemeinde im Umfang von insgesamt 22 Stunden und die von ihr gew�hlten Stundenans�tze von Fr. 70.-- bzw. Fr. 50.-- fehle jegliche gesetzliche Grundlage. Auch seien im verrechneten Aufwand Kosten f�r den "illegalen Verhaftbefehl" enthalten.
a) Die Verf�gungen des Gemeinderates vom 5. Dezember 1995, die vom Bundesgericht mit Entscheid vom 15. Dezember 1997 letztinstanzlich gesch�tzt worden sind, enthielten die Aufforderung an den Beschwerdef�hrer, den widerrechtlich erstellten Schopf und dessen Erweiterung innert zweier Monate nach Eintritt der Rechtskraft der Verf�gungen abzubrechen. F�r den Fall der nicht fristgem�ssen Beseitigung durch den Beschwerdef�hrer drohten sie die Ersatzvornahme auf seine Kosten an.
Entgegen der Meinung des Beschwerdef�hrers stellten diese Verf�gungen nicht blosse Sachverf�gungen (Pflicht zum Abbruch des Schopfes), sondern gleichzeitig auch Vollstreckungsverf�gungen dar. Sie setzten dem Beschwerdef�hrer f�r den Abbruch eine Frist und drohten nach deren Ablauf die Ersatzvornahme an. Die M�glichkeit der Kombination von Sach- mit Vollstreckungsverf�gung sieht � 31 VRG ausdr�cklich vor. Der Gemeinderat hat mit seinem Schreiben vom 9. Januar 1998 und 19. Februar 1998 vorsorglicherweise klargestellt, dass die rechtskr�ftig gewordene Wiederherstellungsfrist von zwei Monaten am 20. Februar 1998 ablaufe und dass die zwangsweise Beseitigung der Baute durch vom Bausekretariat beauftragte Dritte voraussichtlich am 2. M�rz 1998 erfolgen werde. Damit waren Ort, Zeit und Modalit�ten der Ersatzvornahme gen�gend festgelegt. Mehr brauchte es f�r diesen - baulich gesehen - einfachen Fall nicht. Eine weitere anfechtbare Frist war nicht einzur�umen. Der Beschwerdef�hrer hatte gen�gend Zeit, den Bau selber zu beseitigen. Seine Behauptung, es sei ihm kein konkretes Datum f�r die Durchf�hrung des angedrohten Eingriffs bekannt gegeben worden, ist haltlos.
b) Ein Baugesuch f�r das Aufstellen des Schopfes an einem andern Ort hat der Beschwerdef�hrer entgegen seiner Behauptung nicht eingereicht. Das Schreiben vom 9. Juli 1997 an die Gemeinde, worin er um Aufzeigen von m�glichen Standorten ersuchte (worauf ihm der Bausekret�r zwei Varianten nannte), und das Schreiben vom 30. Juli 1997, worin er gegen die aufgezeigten Varianten diverse Vorbehalte anbrachte und unter anderem fragte, ob allenfalls Ausnahmebewilligungen erh�ltlich w�ren, k�nnen nicht als formelle Baugesuche betrachtet werden. Das musste auch dem Beschwerdef�hrer bewusst sein. Er kann sich daher nicht in gutem Glauben auf eine h�ngige Baueingabe berufen. Im �brigen h�tte er gen�gend Zeit gehabt, sich vor Ablauf der Vollstreckungsfrist nach dem Verbleib eines allf�llig noch nicht behandelten Baugesuchs zu erkundigen. Er behauptet nicht, das getan zu haben. Im Umstand, dass die Beh�rden mit dem zwangsweisen Abbruch der Baute nicht zugewartet haben bis der Beschwerdef�hrer einen neuen Standort f�r den Schopf gefunden und bewilligt erhalten hatte, kann bei dieser Sachlage keine Verletzung von Art. 4 und 22ter aBV erblickt werden.
c) Ebenso wenig ist ersichtlich, weshalb die Ersatzvornahme wegen der Verhaftung des Beschwerdef�hrers verfassungswidrig sein sollte. Die Rechtm�ssigkeit einer Ersatzvornahme h�ngt grunds�tzlich nicht von der Anwesenheit des Pflichtigen ab, auch wenn diesem nach M�glichkeit Gelegenheit zu geben ist, zugegen zu sein, um allf�llige berechtigte W�nsche nach den Modalit�ten der Durchf�hrung anzubringen. Nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts musste indessen der erste Versuch der Ersatzvornahme am 4. M�rz 1998 abgebrochen werden, weil der Beschwerdef�hrer an jenem Tag einem Polizeibeamten drohte, aus dem Haus auf die anwesenden Personen zu schiessen. Am 26. M�rz 1998, als erneut zur Durchf�hrung der Ersatzvornahme geschritten wurde, soll der Beschwerdef�hrer, als sich ein Polizeibeamter ihm gegen�ber auswies, in die Tasche seiner Jacke gegriffen haben, wo er einen geladenen Revolver mit sich f�hrte. Daraufhin seien der Beschwerdef�hrer in Polizeiverhaft genommen und der Revolver sichergestellt worden. Die Strafuntersuchung gegen den Beschwerdef�hrer wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte sei nur deshalb eingestellt worden, weil ein rechtsgen�glicher Vorsatz nicht habe nachgewiesen werden k�nnen.
Der Beschwerdef�hrer bestreitet, "mit Waffengewalt gedroht zu haben". Dass er �berhaupt nicht gedroht habe, behauptet er aber nicht, und auch nicht, dass er in der Tasche keinen geladenen Revolver mitgef�hrt habe. Ob der Haftbefehl der Gemeindebeh�rde an sich und die Verhaftung durch die Polizei rechtm�ssig gewesen sind, kann bei dieser Sachlage dahingestellt bleiben. Selbst wenn die Verhaftung unverh�ltnism�ssig oder sonstwie mit einem Rechtsmangel behaftet gewesen w�re, zeigt doch schon der Abbruch des ersten Versuchs der Ersatzvornahme vom 4. M�rz 1998, dass sich die mit den Arbeiten beauftragten Personen jedenfalls bedroht gef�hlt haben. Unter diesen Umst�nden durfte die Vorinstanz ohne Willk�r davon ausgehen, dass die Ersatzvornahme in Abwesenheit des Beschwerdef�hrers rechtm�ssig war. Der Beschwerdef�hrer legt im �brigen nicht dar, inwiefern er auf die Durchf�hrung der Ersatzvornahme h�tte Einfluss nehmen wollen und k�nnen und dass sie dadurch billiger ausgefallen w�re. Entgegen seiner Meinung hat deshalb die Frage, ob sich die verantwortlichen Organe mit seiner Verhaftung strafbar gemacht haben, auf den Ausgang des vorliegenden Verfahrens keinen Einfluss.
d) Die R�ge der fehlenden gesetzlichen Grundlage f�r die Auferlegung der Ersatzvornahmekosten ist vor dem Verwaltungsgericht nicht erhoben worden. Auch die H�he der Kosten hat der Beschwerdef�hrer vor dem Verwaltungsgericht nicht beanstandet.
aa) Neue tats�chliche Vorbringen sind bei staatsrechtlichen Beschwerden, welche die Ersch�pfung des kantonalen Instanzenzuges voraussetzen, von hier nicht in Betracht fallenden Ausnahmen abgesehen, nicht zul�ssig; neue rechtliche Vorbringen sind zul�ssig, wenn es sich nicht um eine reine Willk�rbeschwerde handelt, die letzte Instanz volle �berpr�fungsbefugnis besass und das Recht von Amtes wegen anzuwenden hatte (vgl. Walter K�lin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Aufl. , Bern 1994, S. 369 f.). Dabei gilt die im Rahmen einer Beschwerde wegen Verletzung der Eigentumsgarantie erhobene R�ge der mangelhaften gesetzlichen Grundlage auch bei auf Willk�r beschr�nkter Kognition des Bundesgerichts nicht als mit der Willk�rbeschwerde zusammenfallend (BGE 107 Ia 265).
bb) Der Beschwerdef�hrer hat die einzelnen Posten der Kostenberechnung der Gemeinde und ihre H�he vor dem Verwaltungsgericht nicht beanstandet, obschon ihm das zumutbar gewesen w�re. Auf die diesbez�glichen tats�chlichen Vorbringen in der staatsrechtlichen Beschwerde, insbesondere auch die R�ge, in den auferlegten Kosten seien zu Unrecht solche f�r den "illegalen Verhaftbefehl" enthalten, ist nach den unter Erw�gung aa) erw�hnten Regeln nicht einzutreten.
cc) In Bezug auf die gesetzliche Grundlage gehen Lehre und Rechtsprechung davon aus, dass es weder f�r die Ersatzvornahme als solche noch f�r die Auferlegung der Kosten an den Pflichtigen einer besondern Norm bedarf, da sich die entsprechenden Befugnisse bereits aus der Vollzugskompetenz des Gemeinwesens gegen�ber dem s�umigen Realleistungspflichtigen ergeben (Ulrich H�felin/Georg M�ller, Grundriss des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 3. Aufl. , Z�rich 1998, Rz. 931; Fran�ois Ruckstuhl, in Peter M�nch/Peter Karlen/ Thomas Geiser [Hrsg. ], Beraten und Prozessieren in Bausachen, Rz. 14.74; Max Imboden/Ren� A. Rhinow, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Bd. I, S. 310; BGE 105 Ib 343 E. 4b S. 345 f.; 100 Ia 348 E. 2 S. 352; 94 I 403 E. 6 S. 411, je mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall besteht sowohl f�r die Ersatzvornahme als auch f�r die Kostenauferlegung eine ausdr�ckliche gesetzliche Grundlage (� 30 lit. b VRG; � 341 des Gesetzes vom 7. September 1975 �ber die Raumplanung und das �ffentliche Baurecht [PBG]). Eines besondern Tarifs mit Festlegung der H�he der Stundenans�tze bedarf es entgegen der Meinung des Beschwerdef�hrers nicht, w�re es doch ohne unverh�ltnism�ssigen Aufwand nicht m�glich, in einem solchen s�mtliche Arten von Arbeiten zu erfassen, die je nach Bauwerk bei einer Ersatzvornahme anfallen k�nnen. Wenn der Beschwerdef�hrer geltend macht, die Verordnung vom 8. Dezember 1966 �ber die Geb�hren der Gemeindebeh�rden (Geb�hrenverordnung) kenne keine stundenweise Verrechnung des Verwaltungsaufwands (sondern nur einen Rahmen f�r Pauschalgeb�hren), so �bersieht er, dass sich der von der Gemeinde verrechnete Aufwand von Fr. 1'480. -- im Rahmen der tarifm�ssigen Pauschalgeb�hren f�r Aufsichts- und Kontrollfunktionen (� 1 Bst. A Ziff. 4 Geb�hrenverordnung: Fr. 25.-- bis Fr. 1'500. --) sowie beh�rdliche Anordnungen (� 1 Bst. A Ziff. 5 Geb�hrenverordnung: Fr. 10.-- bis Fr. 3'750. --) h�lt und die angegebene Anzahl Stunden sowie die erw�hnten Stundenans�tze lediglich die Berechnungsweise wiedergeben. Von einer ungen�genden gesetzlichen Grundlage bzw. von einem verfassungswidrigen Entscheid kann auch deshalb nicht gesprochen werden.
4.- Die Beschwerde erweist sich als unbegr�ndet und ist somit abzuweisen. Da die Beschwerde von vornherein aussichtslos war, sind die Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege nicht erf�llt und kann das entsprechende Gesuch nicht bewilligt werden (Art. 152 OG). Der Prozessbed�rftigkeit des Beschwerdef�hrers kann hingegen bei der Festsetzung der Gerichtskosten, die entsprechend dem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen sind (Art. 156 Abs. 1 OG), Rechnung getragen werden. Unter Beachtung der besonderen Umst�nde der vorliegenden Angelegenheit ist es gerechtfertigt, der Gemeinde Affoltern a.A. keine Parteientsch�digung zuzusprechen.
3.- Dem Beschwerdef�hrer wird eine Gerichtsgeb�hr von Fr. 800. -- auferlegt.
5.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Gemeinderat Affoltern am Albis, der Baurekurskommission II des Kantons Z�rich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.