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Timestamp: 2016-10-22 19:45:58
Document Index: 241667490

Matched Legal Cases: ['Art. 93', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 272', 'Art. 274', 'Art. 279', 'Art. 278', 'Art. 93', 'Art. 79', 'Art. 279', 'Art. 279', 'BGE', 'Art. 81', 'Art. 279', 'Art. 279', 'Art. 278', 'Art. 278', 'Art. 274', 'Art. 269', 'BGE', 'Art. 269', 'Art. 269', 'Art. 269', 'Art. 42', 'Art. 13', 'Art. 3', 'Art. 107', 'Art. 29', 'Art. 269', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 275', 'Art. 275', 'Art. 275', 'Art. 197', 'Art. 5', 'BGE', 'Art. 7', 'Art. 217', 'Art. 16', 'Art. 6', 'Art. 139', 'Art. 308', 'Art. 275', 'Art. 16', 'Art. 3', 'Art. 279', 'Art. 275', 'BGE', 'Art. 274', 'Art. 279', 'Art. 13', 'Art. 274', 'Art. 279', 'Art. 3', 'Art. 107', 'Art. 7', 'Art. 275', 'Art. 278', 'Art. 269', 'Art. 269', 'Art. 42', 'Art. 275', 'Art. 275', 'Art. 197', 'Art. 6', 'Art. 139', 'Art. 308', 'Art. 279', 'Art. 279']

140 IV 405. Auszug aus dem Urteil der I. �ffentlich-rechtlichen Abteilung i.S. X. gegen Staatsanwaltschaft II des Kantons Z�rich (Beschwerde in Strafsachen)
Art. 93 al. 1 let. a LTF; art. 272 al. 1 en relation avec les art. 274, 278 et 279 CPP. Contestation apr�s coup des surveillances t�l�phoniques secr�tes par la personne concern�e (consid. 1.1). Regeste b
Art. 13 et 29 al. 2 Cst.; art. 81 al. 1 let. b LTF; art. 3 al. 2 let. c, art. 5 al. 1, art. 7, 16 al. 1 et 2, art. 107, 197 al. 1 let. c et d, art. 217, 269 al. 1 let. a et b, art. 269 al. 2 let. f, art. 275 al. 1 et art. 279 al. 1 et 3 CPP; utilisation de d�couvertes fortuites, dur�e de la surveillance. Qualit� pour recourir (consid. 4.1). Conditions pour l'utilisation et la surveillance de l'art. 278 al. 2 en relation avec l'art. 269 CPP (consid. 4.2). D�couvertes fortuites recueillies lors de surveillances connexes ant�rieures ordonn�es contre des tiers. Dans la mesure o� le dossier de la proc�dure permet de v�rifier si les constatations fortuites pouvaient justifier les mesures litigieuses de surveillance ordonn�es contre l'int�ress� et si les conditions l�gales de ces mesures d'instruction �taient remplies, il n'y a pas de droit de consulter le dossier des proc�dures de surveillance connexes (consid. 4.3). Les mesures d'enqu�te conformes � la loi peuvent en principe durer aussi longtemps qu'elles paraissent mat�riellement n�cessaires � la clarification de l'�tat de fait. Le pr�venu surveill� secr�tement ne dispose certes pas d'un droit � �tre imm�diatement d�tourn� de la commission d'autres infractions. En cas de d�linquance persistante (respectivement de d�lits continus), l'autorit� d'instruction ainsi que celle habilit�e � autoriser la surveillance doivent cependant aussi tenir compte de la protection des biens juridiques et du principe de l'application uniforme du droit p�nal (consid. 4.4). Faits � partir de page 41
A. Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Z�rich f�hrt Strafuntersuchungen gegen X. und weitere Personen wegen qualifizierten BGE 140 IV 40 S. 42Drogendelikten. Mit Verf�gung vom 26. Januar 2011 genehmigte das Zwangsmassnahmengericht am Obergericht des Kantons Z�rich die Verwendung der aus einer geheimen �berwachung anderer Personen hervorgegangenen Zufallsfunde im Verfahren gegen den Beschuldigten sowie die �berwachung eines von ihm benutzten Mobiltelefonanschlusses (bis zum 25. M�rz 2011). Mit weiteren Verf�gungen vom 17. Februar, 19. April bzw. 23. Mai 2011 genehmigte das Zwangsmassnahmengericht (im Strafverfahren gegen den Beschuldigten) die �berwachung von drei weiteren Mobiltelefonanschl�ssen (bis zum 25. M�rz bzw. 25. Juni 2011) sowie eines Festnetzanschlusses (bis zum 25. M�rz 2011). Am 21. Dezember 2012 teilte die Staatsanwaltschaft dem Beschuldigten die ihn betreffenden geheimen �berwachungsmassnahmen mit.
B. Eine vom Beschuldigten gegen die Genehmigungsverf�gungen vom 26. Januar, 17. Februar, 19. April und 23. Mai 2011 erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Z�rich, III. Strafkammer, mit Beschluss vom 26. M�rz 2013 ab.
1. 1.1 Bei Genehmigungsentscheiden betreffend Telefon�berwachungen, welche vom Betroffenen nachtr�glich angefochten werden (Art. 272 Abs. 1 i.V.m. Art. 274 und Art. 279 StPO), und bei konnexen Entscheiden �ber die Verwertbarkeit von Zufallsfunden (Art. 278 StPO) handelt es sich grunds�tzlich um Zwangsmassnahmen- und Zwischenentscheide mit nicht wieder gutzumachendem Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG. Nach Eintritt der Rechtskraft dieser im StPO-Beschwerdeverfahren zu pr�fenden Entscheide k�nnen die betreffenden Fragen vor dem Sachrichter nicht nochmals aufgeworfen werden (vgl. AEMISEGGER/FORSTER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 29 zu Art. 79 BGG; THOMAS HANSJAKOB, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], 2010, N. 28-30 zu Art. 279 StPO; NIKLAUS SCHMID, Schweizerische Strafprozessordnung [StPO], Praxiskommentar, 2. Aufl. 2013, N. 14 zu Art. 279StPO; ders., Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, BGE 140 IV 40 S. 432. Aufl. 2013, Rz. 1164; s. auch Urteil des Bundesgerichtes 1B_425/2010 vom 22. Juni 2011 E. 1.1-1.3).
4. 4.1 Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, fr�here �berwachungen, die gar nicht gegen ihn pers�nlich, sondern gegen andere Personen angeordnet worden waren, seien m�glicherweise rechtswidrig gewesen, kann auf die Vorbringen mangels Beschwerdelegitimation nicht eingetreten werden (Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG i.V.m. Art. 279 Abs. 3 StPO). Ein eigenes Rechtsschutzinteresse liegt hingegen vor, soweit er (sinngem�ss) geltend macht, die gegen ihn angeordneten �berwachungen (von eigenen oder mitbenutzten Telefonanschl�ssen) basierten auf einer unzul�ssigen Verwendung von ihn belastenden Zufallsfunden oder seien in anderer Weise bundesrechtswidrig.
4.2 Wie im angefochtenen Entscheid zutreffend erwogen wird, macht das Gesetz die Zul�ssigkeit von �berwachungsmassnahmen nicht von der Frage abh�ngig, ob fr�here konnexe Massnahmen gegen andere Personen rechtm�ssig angeordnet worden waren oder nicht. Zu pr�fen ist, ob eine zul�ssige Verwendung von Zufallsfunden vorliegt und die gesetzlichen Voraussetzungen der konkreten �berwachungsmassnahmen erf�llt sind. Massgeblich ist dabei die tats�chliche Situation im Zeitpunkt der Anordnung der Massnahmen (vgl. HANSJAKOB, a.a.O., N. 28 zu Art. 279 StPO).
4.2.1 Gem�ss Art. 278 Abs. 2 StPO k�nnen neu erlangte Erkenntnisse �ber Personen, die in der fr�heren �berwachungsanordnung noch keiner strafbaren Handlung beschuldigt worden waren, f�r weitere Untersuchungsmassnahmen verwendet werden, wenn die Voraussetzungen f�r eine �berwachung dieser Personen erf�llt sind. Die �berwachung gest�tzt auf entsprechende Zufallsfunde bedarf einer erneuten Genehmigung durch das Zwangsmassnahmengericht (Art. 278 Abs. 3 i.V.m. Art. 274 StPO).
4.2.2 Im angefochtenen Entscheid wird erwogen, dass sich aus den Zufallsfunden der �berwachung anderer Personen auch Verdachtsgr�nde gegen den Beschwerdef�hrer (alias "Y.") ergeben h�tten. Die betreffenden Untersuchungsergebnisse durften die kantonalen Instanzen bei der Pr�fung des dringenden Tatverdachtes (Art. 269 Abs. 1 lit. a i.V.m. Abs. 2 StPO) heranziehen. Der Beschwerdef�hrer r�umt ein, dass er sich bis zum 21. Februar 2013 in BGE 140 IV 40 S. 44Untersuchungshaft befunden habe. Am Tag, als die letzte �berwachung gegen ihn aufgehoben worden sei, n�mlich am 20. Juni 2011, habe die Staatsanwaltschaft Antrag auf Anordnung der Untersuchungshaft gestellt. Der "�ber die gesamte Untersuchung gleichbleibend vorgebrachte" Vorwurf gehe dahin, dass er "mit mehreren Lieferanten und Beschuldigten einen intensiven Handel im hohen Mengen- d.h. Mehrkilobereich ('Drogenhandel im grossen Stil') betrieben" habe. In quantitativer Hinsicht sei ihm gest�tzt auf Vorg�nge vom Februar/M�rz 2011 zun�chst ein "Bet�ubungsmittelhandel von �ber einem Kilo Kokain" vorgeworfen worden. Die Vorw�rfe h�tten sich unterdessen (aufgrund der �berwachungen bis zum 20. Juni 2011) gesteigert auf "Kauf von 4,6 Kilogramm Kokaingemisch" und "Verkauf/Abgabe von 2,5 Kilogramm".
4.2.3 Unbestrittenermassen wurde der dringende Tatverdacht qualifizierter Drogendelikte insbesondere vom kantonalen Haftrichter rechtskr�ftig best�tigt. Wie der Beschwerdef�hrer einr�umt, hat die Staatsanwaltschaft den analogen Tatvorwurf schon im Zeitpunkt der ersten �berwachungsmassnahmen erhoben. Die untersuchten Delikte fallen unter den Deliktskatalog von Art. 269 Abs. 2 lit. f StPO, und die Schwere der dem Beschuldigten vorgeworfenen Tatbeteiligung rechtfertigt die streitigen �berwachungen (Art. 269 Abs. 1 lit. b StPO). Dass auch die �brigen gesetzlichen �berwachungsvoraussetzungen (Art. 269 Abs. 1 lit. c StPO) erf�llt sind, wird vom Beschwerdef�hrer nicht substanziiert bestritten (vgl. Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG). Eine Verletzung der StPO bzw. des Grundrechts auf Privatsph�re (Art. 13 BV) ist damit nicht dargetan.
4.3 In diesem Zusammenhang ist auch keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 3 Abs. 2 lit. c und Art. 107 StPO, Art. 29 Abs. 2 BV) ersichtlich. Die vorliegenden Akten lassen die Pr�fung zu, ob Zufallsfunde aus einer konnexen �berwachung f�r die Begr�ndung von �berwachungsmassnahmen gegen den Beschwerdef�hrer herangezogen werden durften und ob die gesetzlichen Voraussetzungen dieser Untersuchungsmassnahmen, soweit substanziiert bestritten, erf�llt waren. Dass die Vorinstanz aufgrund seiner Vorbringen im kantonalen Beschwerdeverfahren erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe das Vorliegen eines dringenden Tatverdachtes (gem�ss Art. 269 Abs. 1 lit. a i.V.m. Abs. 2 StPO) nicht bestritten, verletzt die richterliche Begr�ndungspflicht nicht. Entgegen seiner Ansicht hat sich die Vorinstanz auch ausreichend mit seiner Argumentation befasst, BGE 140 IV 40 S. 45er habe Anspruch auf Einsicht in die Akten der ihn nicht pers�nlich betreffenden konnexen Genehmigungsverfahren.
4.4 Weiter beanstandet der Beschwerdef�hrer, die geheime �berwachung habe insgesamt f�nf Monate und damit zu lange gedauert. Zwischen dem Beginn und dem Abschluss der �berwachungen h�tten die Vorw�rfe des Drogenhandels in quantitativer Hinsicht zugenommen. "Sp�testens im Februar/M�rz 2011" habe aufgrund von Verdachtsmomenten "hinreichend Grund f�r eine Festnahme bestanden". Durch eine solche h�tte "der Handel mit einer substanziellen Menge an Bet�ubungsmitteln verhindert werden k�nnen". Stattdessen habe die �berwachung bis zum 20. Juni 2011 gedauert und sei er, der Beschwerdef�hrer, erst an diesem Tag verhaftet und anschliessend in Untersuchungshaft versetzt worden. Es sei unzul�ssig, dass ein Strafverfahren wegen Drogendelikten "einzig durch das Nichteingreifen" der Strafbeh�rden an "quantitativer Bedeutung" gewinne. Dies bedeute, dass es der Strafverfolgungsbeh�rde �berlassen w�rde, die Schwere des Falles "massgeblich selbst zu bestimmen". Das Vorgehen der Staatsanwaltschaft verletze (neben dem Grundsatz des "fair trial", der strafprozessualen Unschuldsvermutung und dem Rechtsgleichheitsgebot) insbesondere Art. 7, 217 sowie 275 StPO und tangiere auch den strafrechtlichen Rechtsg�terschutz.
4.4.1 Gem�ss Art. 275 Abs. 1 StPO beendet die Staatsanwaltschaft die �berwachung unverz�glich, wenn die Voraussetzungen nicht mehr erf�llt sind (lit. a) oder die Genehmigung oder die Verl�ngerung verweigert wird (lit. b). Die Staatsanwaltschaft teilt dem Zwangsmassnahmengericht im Fall von Art. 275 Abs. 1 lit. a StPO die Beendigung der �berwachung mit (Art. 275 Abs. 2 StPO).
4.4.2 Soweit gesetzm�ssige Untersuchungsmassnahmen vorliegen, die auch dem Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip (Art. 197 Abs. 1 lit. c-d StPO) und dem Beschleunigungsgebot in Strafsachen (Art. 5 Abs. 1 StPO) ausreichend Rechnung tragen, hat der Beschuldigte grunds�tzlich keinen Anspruch darauf, dass die Staatsanwaltschaft untersuchte Straftaten unverz�glich, etwa durch Festnahme von Verd�chtigen, unterbindet (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 6P.117/2003 vom 3. M�rz 2004 E. 5.3) bzw. geheime �berwachungsmassnahmen (allenfalls vor Ablauf der richterlich genehmigten Dauer) m�glichst rasch abbricht und die �berwachte Person sofort dar�ber informiert. Ein Anspruch des Beschuldigten, unverz�glich an weiteren Delikten gehindert zu werden, ergibt sich insbesondere nicht aus dem BGE 140 IV 40 S. 46strafprozessualen Verfolgungszwang (Art. 7 StPO). Ebenso wenig besteht ein Vorrang der polizeilichen Festnahme (Art. 217 StPO) gegen�ber anderen gesetzlichen Zwangs- und Untersuchungsmassnahmen. Die Wahl der sachlich gebotenen Untersuchungsf�hrung liegt im pflichtgem�ssen Ermessen der Staatsanwaltschaft (vgl. Art. 16 Abs. 2 i.V.m. Art. 6 Abs. 1, Art. 139 Abs. 1 und Art. 308 Abs. 1 StPO). Gesetzm�ssige Untersuchungsmassnahmen d�rfen (unter den Bedingungen von Art. 275 Abs. 1 StPO) grunds�tzlich so lange dauern, wie es f�r die sorgf�ltige Sachverhaltsabkl�rung sachlich notwendig erscheint. Bei anhaltender Delinquenz (bzw. Dauerdelikten) haben die Untersuchungs- und Genehmigungsbeh�rden allerdings auch dem Rechtsg�terschutz und dem Grundsatz der gleichm�ssigen Durchsetzung des Strafrechts Rechnung zu tragen (vgl. Art. 16 Abs. 1 i.V.m. Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO).
4.4.3 Im vorliegenden Fall einer komplexen Untersuchung gegen verschiedenen Beteiligte in einem schwer wiegenden Fall von Drogendelinquenz sind keine Anzeichen erkennbar (und werden auch vom Beschwerdef�hrer nicht dargelegt), dass die kantonalen Strafbeh�rden die geheimen �berwachungen und deren Auswertung unn�tig und �berm�ssig lange hinausgez�gert h�tten, um Delinquenzvorw�rfe "k�nstlich" auszuweiten oder die Verteidigungsrechte zu schm�lern. Unbestrittenermassen wurden die Massnahmen gegen den Beschwerdef�hrer am 26. Januar, 17. Februar, 19. April bzw. 23. Mai 2011 bis zum 25. M�rz bzw. 25. Juni 2011 verf�gt und ihm am 21. Dezember 2012 (noch vor Abschluss des Vorverfahrens) mitgeteilt (vgl. Art. 279 Abs. 1 StPO). Nach der nachvollziehbaren Darlegung der kantonalen Instanzen dienten die Untersuchungsmassnahmen und deren Auswertung der Ermittlung der Tatbeteiligten, des Tatvorgehens und der gehandelten Drogenmengen. Nach der Aufhebung der letzten �berwachung, die laut Beschwerdeschrift am 20. Juni 2011 erfolgte, bestand weder ein begr�ndeter Anlass noch ein gesetzlicher Grund f�r eine sofortige Information des Beschuldigten �ber die geheimen Erhebungen. Der Zeitbedarf f�r die anschliessende Auswertung der Untersuchungsergebnisse hat hier auch nicht zu einer "unn�tigen" Weiterdauer der Delinquenz f�hren k�nnen, da der Beschwerdef�hrer sich (nach eigener Darstellung) zwischen dem Abschluss der �berwachungen und deren Bekanntgabe (am 21. Dezember 2012) in Untersuchungshaft befand.
4.4.4 Eine Verletzung von Art. 275 StPO ist nicht ersichtlich. Der Beschwerdef�hrer macht im �brigen nicht geltend, dass die BGE 140 IV 40 S. 47richterlich genehmigten �berwachungsfristen (Art. 274 Abs. 5 StPO) oder die Bestimmungen �ber einen allf�lligen Aufschub der Mitteilung (Art. 279 Abs. 1-2 StPO) missachtet worden w�ren.
4.4.5 Die weiteren vom Beschwerdef�hrer angerufenen Normen und Grundrechte haben im vorliegenden Zusammenhang keine �ber das bereits Dargelegte hinausgehende selbstst�ndige Bedeutung.
art. 274, 278 et 279 CPP,
Art. 13 et 29 al. 2 Cst.,
Art. 274 und Art. 279 StPO,
Art. 3 Abs. 2 lit. c und Art. 107 StPO,
Art. 7, 217 sowie 275 StPO,
Art. 275 Abs. 1 StPO,
art. 107, 197 al. 1 let,
art. 269 al. 2 let,
art. 279 al. 1 et 3 CPP,
art. 269 CPP,
Art. 278 Abs. 2 StPO,
Art. 269 Abs. 2 lit. f StPO,
Art. 269 Abs. 1 lit. b StPO,
Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG,
Art. 275 Abs. 1 lit. a StPO,
Art. 275 Abs. 2 StPO,
Art. 197 Abs. 1 lit. c-d StPO,
Art. 6 Abs. 1, Art. 139 Abs. 1 und Art. 308 Abs. 1 StPO,
Art. 279 Abs. 1 StPO,
Art. 279 Abs. 1-2 StPO