Source: http://www.nuclearmarket.com/proc/exp.cfm?IDNotice=61075
Timestamp: 2019-02-17 13:44:39
Document Index: 74673924

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 55', '§19', '§ 107', '§ 114', '§ 101', '§ 107']

Nuclear Business Opportunity - Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. – Generalverwaltung – Bauabteilung
Architectural and related services [new facilities including laboratories, hvac systems, etc]
Purchaser: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. – Generalverwaltung – Bauabteilung
2015/S 152-280692
General address of the contracting authority: www.mpg.de
Further information can be obtained from: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. – Generalverwaltung
Contact point(s): Sachgebiet Vergabemanagement; 00955_VOB_PHYS_HKLS
Internet address: www.mpg.de
Specifications and additional documents (including documents for competitive dialogue and a dynamic purchasing system) can be obtained from: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. – Generalverwaltung – Beschafferprofil
Contact point(s): Die Bewerbungsunterlagen sind von den Bewerbern von der MPG Hompage herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden
For the attention of: http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof
Internet address: http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof
Tenders or requests to participate must be sent to: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. – Generalverwaltung
Weitere Auskünfte erteilen: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. – Generalverwaltung
Kontaktstelle(n): Sachgebiet Vergabemanagement; 00955_VOB_PHYS_HKLS
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. – Generalverwaltung – Beschafferprofil
Kontaktstelle(n): Die Bewerbungsunterlagen sind von den Bewerbern von der MPG Hompage herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden
Zu Händen von: http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof
Internet-Adresse: http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. – Generalverwaltung
Institutsneubau, Max-Planck-Institut für Physik in Garching, Leistung für die Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung, Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Sanitärtechnik (HKLS) gemäß § 53 HOAI 2013.
Das MPI für Physik betreibt physikalische Grundlagenforschung mit den Schwerpunkten Elementarteilchenphysik und Astroteilchenphysik. Die teilchenphysikalischen Experimente werden weltweit an den großen Beschleunigeranlagen durchgeführt. Neben den Forschungsprojekten BELLE, GERDA und CRESST liegt ein derzeitiger Schwerpunkt in der Hochenergiephysik auf ATLAS, einem neuen Universaldetektors für die Vermessung höchstenergetischer Proton-Proton-Reaktionen, am neuen Beschleuniger LHC bei CERN/Genf, Schweiz. Mit ATLAS soll u.a. das Higgs Boson, das den Elementarteilchen ihre Masse verleiht, intensiv untersucht werden. Daneben soll nach neuen Teilchen und Phänomenen gefahndet werden, wie sie von Theorien, die über das Standardmodell der Elementarteilchenphysik hinausgehen (z. B. Supersymmetrie), vorhergesagt werden.
Der Raumbedarfsplan des Institutsneubaus sieht eine Nutzfläche von 8 950 m2 NF 1-6 mit einer Bruttogesamtfläche von ca. 19.900 m2 vor. Das Raumprogramm umfasst experimentelle Bereiche mit Physik-Laserlaboren und Reinräumen, theoretisch-wissenschaftliche Bereiche mit Büros, Seminar- und Aufenthaltsbereichen und eine Montagehalle mit integrierter Werkstatt.
Von den physikalischen Laborflächen sind ca. 360 m2 mit Reinraumbedingungen bis zu 10 000 US Fed (ISO Klasse 7).
Temperaturkonstanz +/– 0,5 K bei 22 °C.
Feuchtekonstanz +/– 5 % bei 45 % r. F.
In enger Zusammenarbeit mit dem Institut wurde vorab eine Vorplanungsstudie erstellt, deren Ergebnisse unverändert in der weiteren Planung berücksichtigt werden sollen. Darin ist insbesondere das städtebauliche Konzept festgelegt, das sich aus der Zuordnung der experimentellen Bereiche ergibt, sowie die räumliche Anordnung der Funktionsbereiche untereinander und das technische Versorgungskonzept. Diese wird den ausgewählten Bewerbern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt.
Die Planung hat mindestens entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu erfolgen.
Der voraussichtliche Planungsbeginn ist für November 2015 und die voraussichtliche Baudurchführung ist ab II. Quartal 2017 vorgesehen.
Die voraussichtlichen Gesamtbaukosten (KG 200-700) dürfen nicht mehr als 52 000 000 EUR netto betragen.
Die voraussichtlichen anrechenbaren HKLS-Kosten (netto) liegen nach einer ersten Kostenannahme bei ca. 10 500 000 EUR netto.
Bewerbergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), als offene Handelsgesellschaft (oHG) sowie in haftungsrechtlich vergleichbarer Form einer anderen EU-Rechtsordnung zugelassen. Es ist im Teilnahmeantrag aufzuzeigen, wer an der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist im Teilnahmeantrag ein verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bewerbergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Teilnahmeantrag durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären. Im Teilnahmeantrag ist außerdem detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag den vom Auftraggeber hierfür vorgegebenen Vordruck einzureichen. (Die Bewerbergemeinschaftserklärung ist als Anlage zum Vordruck „Bewerbungsbogen VOF“, von den Bewerbern von der MPG-Homepage unter „http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof“ herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden).
Darlegung der besonderen Bedingungen: Die Laufzeit des Vorhabens wird durch den Bauablauf geprägt.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen (hinsichtlich Bewerbergemeinschaften siehe Ziffer III.1.3):
Ein vollständig ausgefüllter MPG-VOF Bewerbungsbogen inklusive Anlagen, ohne Querverweise auf etwaige Anlagen des Bewerbers, mit Unterschrift und Firmenstempel. (Formulare sind von den Bewerbern unter „http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof“ von der MPG Homepage herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden). Fehlen geforderte Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6 Kalendertage), außer Angaben, Unterlagen, Nachweise und Erklärungen, die von der Nachforderung ausgenommen sind. Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
Ein vollständig ausgefüllter MPG-VOF Bewerbungsbogen inklusive Anlagen, mit Unterschrift und Firmenstempel. (Formulare sind von den Bewerbern im Beschafferprofil „http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof“ von der MPG-Homepage herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden). Im MPG-Bewerbungsbogen haben unter 2.3 Angaben zum Umsatz für mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Planungen betreffend den Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 nach §§ 53 HOAI 2013 zu erfolgen. Hierbei ist der nachstehend vorgegebene Mindeststandard zu beachten. Diese Umsatzangaben, sind als Bewertungskriterium von der Nachforderung ausgenommen (siehe hierzu Ziffer IV.1.2)). Fehlen diese Angaben komplett, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Angaben zu machen bzw. Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen (hinsichtlich Bewerbergemeinschaften siehe Ziffer III.1.3)); in Ergänzung zum MPG-Bewerbungsbogen, sind die nachfolgend geforderten Angaben bzw. Nachweise, Erklärungen und Unterlagen dem Teilnahmeantrag beizulegen:
(1) Angabe von in den letzten 5 Jahren abgeschlossenen oder noch laufenden Referenzprojekten (siehe IV.1.2)) bei denen Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 8 nach § 55 HOAI bei vergleichbaren Neubauten, mit der dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistungen, wie unter Ziffer II. 1.5 beschreiben, erbracht wurden, unter Angabe:
f) von Nachhaltigkeitsaspekten (Einsatz und Anwendung nachhaltiger Gebäudestrukturen, insbesondere Energieeinsatz und Funktionalität). Die Erfahrung kann z. B. dadurch nachgewiesen werden, dass z. B. nach DGNB Zertifizierung bzw. vergleichbaren Vorgaben geplant wurde. Dabei ist ein Zertifizierungsnachweis nichtzwingend notwendig,
g) des verantwortlichen Projektleiters/Bearbeiters,
i) eines Ansprechpartners des Auftraggebers (Name und Telefonnummer).
(Hinsichtlich Referenzen vgl. Ziffern 3.7.1 bis 3.7.5 im MPG-VOF Bewerbungsbogen).
(2) Erklärung, aus der das Mittel der beim Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist und Angabe des aktuellen Personalstandes mit jeweiliger Qualifikation bzw. Berufsbezeichnung (Beschäftigte mit Hochschulabschluss, technische Angestellte, Zeichner, etc.) bezogen auf den Fachbereich TGA-Planungen HKLS.
(3) Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters und seines Stellvertreters sowie der für die Objektüberwachung zuständigen Person und deren Stellvertreter jeweils unter Angabe der jeweiligen beruflichen Qualifikation/Berufszulassung und Angabe persönlicher Referenzprojekte mit Beschreibung der jeweiligen Zuständigkeit und Angabe der entsprechenden Betriebszugehörigkeit.
Sind die unter (1) bis (4) geforderten Angaben, Nachweise, Unterlagen/Erklärungen im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese, da es sich um Bewertungskriterien handelt, von der Nachforderung ausgenommen (Ziffer IV.1.2)). Fehlen diese Angaben komplett, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Fehlen die in (5) geforderten Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6 Kalendertage). Werden dann die fehlenden Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
Ergänzung zu (1): Mindestbedingung ist, dass der Bewerber wenigstens ein fertiggestelltes Referenzprojekt über mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Leistungen (siehe Ziffer II.1.5)) vorweisen kann. Dabei müssen mindestens die Leistungsphasen 2-3 und 5-8 der HOAI (nicht zwingend innerhalb eines Projektes) erbracht worden sein. Aufzuzeigen ist inwieweit Subunternehmer in die Leistungserbringung integriert waren.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Ingenieure im Sinne von §19 Abs. 2 VOF 2009.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Unter den Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus formalen Gründen auszuschließen sind (siehe III.2)), erfolgt die Auswahl nach folgenden Kriterien:
(1) Referenzen für mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Leistungen. Hier können für jede Referenz maximal 5 Punkte erreicht werden (Punktesystem siehe unten). Die erreichten Punkte (max. 15 bei max. 3 wertbaren Referenzen) werden aufsummiert, gedrittelt und dann entsprechend des angegebenen Prozentsatzes gewichtet (Gewichtung: 55 %);
(2) durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und Führungskräfte, jeweils in den letzten 3 Jahren und heute bezogen auf das Gewerk HKLS (Gewichtung: 5 %);
(3) durchschnittliche Nettoumsatzzahlen der letzten 5 Jahre des Büros (vgl. Ziffer III.2.2)) mit vergleichbaren Dienstleistungen für das Gewerk HKLS (Gewichtung: 10 %). Ein durchschnittlicher Nettoumsatz für die Planung von Projekten, die mit der zu vergeben Leistung vergleichbar sind, von 800 000 EUR/Geschäftsjahr führt zur Maximalpunktzahl. Wird diese Obergrenze überschritten, führt dies nicht zu einer besseren Bewertung;
(4) Qualifikation und Referenzobjekte des vorgesehen Projektleiters und Objektüberwachers sowie der jeweiligen Stellvertreter (Gewichtung: 25 %);
(5) Gewährleistung der Qualität im Unternehmen/Konzept zur örtlichen Präsenz (Gewichtung: 5 %).
Erläuterung allg. Punkte, Gewichtung: Bei jedem Auswahlkriterium können 0 bis 5 Punkte erreicht werden.
(5 Punkte: Sehr schlüssige, fundierte und vollständige Darstellung; die Darstellung geht vollumfänglich auf alle Aspekte des jeweiligen Kriteriums ein; ist in sich stimmig, transparent, sehr überzeugend und dient in besonderer Weise der Zielerreichung.
4 Punkte: Schlüssige und vollständige Darstellung; die Darstellung geht auf alle Aspekte des jeweiligen Kriteriums ein; ist in sich stimmig, transparent, plausibel und dient der Zielerreichung.
3 Punkte: Überwiegend nachvollziehbare Darstellung; die Darstellung ist weitgehend konkret, geht auf wesentliche Aspekte des jeweiligen Kriteriums ein und deckt Hauptteile der Anforderungen des Auftraggebers ab.
2 Punkte: Nachvollziehbare Darstellung; die Darstellung ist teilweise konkret und deckt Teile der Anforderungen des Auftraggebers ab.
1 Punkt: Wenig nachvollziehbare Darstellung; die Darstellung ist nur in geringem Maße nachvollziehbar oder lediglich sehr abstrakt gehalten und entspricht den Anforderungen nur in geringem Maße.
0 Punkte: Unzureichende Darstellung; die Darstellung ist nicht bzw. kaum nachvollziehbar und entspricht nicht den Anforderungen des Auftraggebers bzw. nur in sehr geringem Maße).
Punktwertzwischenstufen/halbe Punkte sind möglich und spiegeln jeweils die Tendenz zum nächsthöheren Punktwert wieder. Die jeweils erreichte Punktezahl wird mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert und die hierbei jeweils ermittelten Werte zu einem Gesamtwert summiert. Zur Angebotsabgabe werden mindestens die drei Bewerber mit dem höchsten Gesamtwert aufgefordert. Bei Punktegleichheit (Gesamtwert) entscheidet die höhere Einzelbewertung unter Kriterium (1).
Sind die für die oben genannten Bewertungskriterien geforderten Angaben/Nachweise/Erklärungen/Unterlagen im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese nicht nachgefordert. Das Fehlen jeglicher Angaben/Nachweise/Erklärungen/Unterlagen hierzu führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Erläuterung zu (1):Die reine Menge der benannten Referenzen ist allein nicht ausschlaggebend, sondern vor allem deren Vergleichbarkeit mit der hier zur Vergabe anstehenden Leistung. Die angegebenen Referenzen werden somit auf Grundlage der Vergleichbarkeit, mit der hier zu vergebenden Leistung, ausgewählt. Vor diesem Hintergrund und im Interesse der Aufwandsminimierung für die Bewerber, sind hinsichtlich der Referenzen maximal, d. h. sofern vorhanden, drei Referenzen wertbar. Die vom Bewerber anzugeben beabsichtigten Referenzen sind im MPG-Bewerbungsbogen unter Nr. 3.7.1 bis 3.7.5 einzutragen und nach dortiger Maßgabe mit den entsprechenden Angaben/Nachweisen/Erklärungen/Unterlagen zu ergänzen.
00955_VOF_PHYS_HKLS
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2015/S 94-170477 vom 16.5.2015
Die Bewerbung ist in Papierform unter Einschluss der vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Diese sind von den Bewerbern von der MPG-Homepage unter „http://www.mpg.de/einkauf/bewerbungsunterlagen/vof“ herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden.
(1) MPG Bewerbungsbogen VOF
(2) und Anlage 1 Erklärung Bewerbergemeinschaft.
Hinsichtlich der geforderten Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.2.3)) sind die diesbezüglichen, mit dem Teilnahmeantrag geforderten Nachweise, Erklärungen und Unterlagen formlos und in der in dieser Bekanntmachung vorgegebenen Reihenfolge, in Ergänzung zu den im Bewerbungsbogen VOF abgeforderten Angaben, beizufügen. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurück geschickt. Die Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag und die äußerste Umverpackung mit der Kennzeichnung: „Teilnahmeantrag MPI für Physik in Garching, Ref. Nr.: 00955_VOF_PHYS_HKLS“ bei der folgenden Empfängeranschrift (siehe auch unter I.1) „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“):
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V., 00955_VOF_PHYS_HKLS, Generalverwaltung, Sachgebiet Vergabemanagement, Hofgartenstraße 8, 80539 München einzureichen.
Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich, per E-Mail an das Bieterpostfach „bieterfragen@gv.mpg.de“ unter Angabe der Referenznummer 00955_VOF_PHYS_HKLS zu richten. Die Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und vom Auftraggeber beantwortet werden, sind stets aktuell unter https://extranet.mpg.de/sites/ausschreibungen/Bau/00955/default.aspx einsehbar. Auf dieser Seite können Bewerber unter Angabe des Benutzernamens: vwmpg\ausschr00955 und des Passworts: 15dcAbrW die Informationen abrufen. Die Seite ist von allen Bewerbern eigenverantwortlich und regelmäßig bis unmittelbar vor Teilnahmeschluss zu sichten und die dort zur Verfügung gestellten Informationen sind bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der dort hinterlegten Informationen entstehen, gehen zu Lasten des Bewerbers.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr.4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Bewerbungs- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB).