Source: http://scb07.de/htm/satzung.htm
Timestamp: 2017-07-23 14:38:50
Document Index: 189819521

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 51', '§ 3', '§ 6', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 3']

Satzung • Startseite
◊ Verein
Der Verein führt den Namen „Sport-Club 1907 e.V. Offenbach am Main-Bürgel”.
Er wurde am 22. Mai 1907 gegründet. Der Verein wurde am 30. 12. 1913 erstmalig beim Amtsgericht Offenbach/Main in das Vereinsregister eingetragen.
Der Verein hat seinen Sitz in Offenbach am Main-Bürgel.
Die Farben des Vereins sind „Blau-Schwarz”.
Sport allgemein, insbesondere den Fußballsport, zu pflegen
und zu fördern und seinen ideellen Charakter zu wahren,
die sportliche Förderung von Kindern und Jugendlichen und die Jugendpflege,
die Kameradschaft zu pflegen und den Gemeinschaftsgeist zu fördern.
Der Verein ist Mitglied des:
Deutschen Fußball-Bundes e.V. (DFB)
Süddeutschen Fußball-Verbandes e.V. (SFV)
Hessischen Fußball-Verbandes e.V. (HFV)
Landessportbundes Hessen e.V. (LSBH)
Er regelt im Einklang mit Satzungen und Ordnungen dieser Verbände seine Angelegenheiten selbstständig.
Die Bestimmungen der vom DFB, SFV, HFV und LSBH im Rahmen ihrer Zuständigkeit erlassenen Satzungen und Ordnungen sind für den Verein verbinlich und insoweit unterwirft sich der Verein der Vereinsstrafgewalt dieser Verbände.
Der Sport-Club 1907 e.V. Offenbach am Main-Bürgel dient den in § 3 bezeichneten gemeinnützigen Zwecken ausschließlich, unmittelbar und selbstlos, im Sinne der Vorschriften des Dritten Abschnits der Abgabenordnung 1977 vom 16. 03. 1976 (§ 51-68 AO 1977). Die Mitglieder seiner Organe arbeiten ehrenamtlich.
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile oder in ihrer Eigenschaft als Mitglieder sonstige Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
Der Verein darf keine Personen durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigen.
Zuwendungen an den Verein aus zweckgebundenen Mitteln des Landessportbundes, des Hessischen Fußball-Verbandes oder einer anderen Einrichtung oder Behörde dürfen nur für die vorgeschriebenen Zwecke verwendung finden.
Der Verein führt: ordentliche Mitglieder
Mitglied des Vereins kann jede unbescholtene Person werden ohne Rücksicht auf Beruf, Rasse oder Religion.
Der Antrag auf Aufnahme in den Verein hat schriftlich an den geschäftsführenden Vorstand zu folgen.
Weiterhin gelten für sie die Bestimmungen der Jugendordnung.
Der geschäftsführende Vorstand entscheidet über die Aufnahme mit einfacher Stimmenmehrheit.
Bei Abgabe des Aufnahmeantrages sind drei Monatsbeiträge zu errichten.
Die Antragsteller sind von der erfolgten Aufnahme oder der Ablehnung des Antrages zu unterrichten.
In jeder Mitgliederversammlung hat der geschäftsführende Vorstand die Zahl
der Zu- und Abgänge von Mitgliedern bekanntzugeben.
durch den Austritt, der nur schriftlich durch Einschreibebrief zum Schluß des Kalenderjahres zulässig ist.
Diese Erklärung muß spätestens sechs Wochen zuvor eingehen durch Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis, wenn ein Mitglied 1 Jahr mit der Entrichtung der Vereinsbeiträge im Verzug ist und trotz schriftlicher Mahnung diese Rückstände nicht bezahlt oder sonstige finanzielle
Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht erfüllt hat.
Der Ausschluß eines Mitgliedes kann durch den geschäftsführenden Vorstand erfolgen bei: Nichterfühlung satzungsmäßiger Verpflichtungen
Nichtbefolgung von Anordnungen der Vereinsleitung
einem schweren Verstoß gegen die Interessen des Vereins bzw. bei unsportlichem Verhalten
Bestrafung wegen unehrenhafter Handlungen
begründetem schriftlichem Antrag eines Mitgliedes
Der geschäftsführende Vorstand ist verpflichtet, den Betroffenen von dem erfolgten Ausschluß
in Kenntnis zu setzen. Ein ausgeschlossenes Mitglied kann in weniger schweren Fällen frühestens
nach Ablauf von zwei Jahren einen Antrag auf Wiederaufnahme stellen.
Ein aus dem Verein ausgeschiedenes Mitglied ist in allen Fällen verpflichtet,
alle noch offenen fälligen Verpflichtungen zu erfühlen.
Das Vereinsvermögen steht grundsätzlich allen Vereinsmitgliedern zur Erfühlung des in § 3 bezeichneten Vereinszwecks und unter Beachtung der Sportordnungen zur Verfügung.
Eigentümer des Vereinsvermögens sind alle Mitglieder, die auch für die Erhaltung desselben mitverantwortlich sind. Für sämtliche Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen
Jedes Mitglied kann die Vergünstigungen für Vereinsmitglieder in Anspruch nehmen. Jedes Mitglied hat die Pflicht, den Verein nach außen hin würdig zu vertreten. Sein Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereinslebens muß einwandfrei sein.
Bei Mitgliederversammlungen sind die Mitglieder unter § 6, Satz 1a) - b) mit je 1 Stimme stimmberechtigt.
Es ist unzulässig, daß ein Mitglied als aktiver Sportler in derselben Sportart einem anderen Verein als aktives Mitglied angehört. Bei passiven Mitgliedern ist Mehrfachmitgliedschaft ohne Einschränkung zulässig.
Vom Vorstand festgelegte Haus- und Benutzungsordnungen sind von allen Mitgliedern zu befolgen.
Die Mitglieder zahlen einen Monatsbeitrag, der von der Jahreshauptversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit festgesetzt wird. Die Beiträge werden wie folgt gestaffelt: ordentliche Mitglieder
Die Mitgliedsbeiträge sind in vier Teilen, jeweils am Quartalsanfang zu zahlen. Sie sollen aber nach Möglichkeit in einer Summe am Jahresanfang gezahlt werden. Gemäß BGB gelten sie als Bringschuld. Der geschäftsführende Vorstand kann Stundung der Beiträge gewähren. Auch kann er bestimmte Gruppen ganz oder auf bestimmte Dauer von der Beitragszahlung befreien
Die Jahreshauptversammlung oder eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann auch im Bedarfsfall die Erhebung eines außerordentlichen Beitrages oder einer Umlage mit einfacher Stimmenmehrheit beschließen.
Ehrenmitglieder sind nicht von der Beitragszahlung befreit.
Vereinsauszeichnungen sind:
Ehrennadel in Gold mit Zahl 50, 60, 70 usw.
Meisterschaftsnadel
Die Verleihung der Vereinsauszeichnungen erfolgt in würdigem Rahmen durch den Vorstand. Es werden verliehen:
Ehrennadel in Silber für 25jährige Mitgliedschaft Ehrennadel in Gold für 40jährige Mitgliedschaft
Ehrennadel in Gold mit Zahl 50 (60, 70 usw.) für eine Mitgliedschaft von 50 (60, 70 usw.) Jahren
Verdienstnadel an Personen, die sich zahlreiche und hervorragende Verdienste um den Verein erworben haben.
Meisterschaftsnadel an Spieler und Trainer bei Erringung einer Meisterschaft, die mit dem Aufstieg in eine höhere Spielklasse verbunden ist. Für Jugendmannschaften gibt es keine Meisterschaftsnadeln. Zum Ehrenmitglied wird ernannt, wer Inhaber der Ehrennadel in Gold ist
und ein Vorstands- oder Ehrenamt innehatte oder sich besondere
herausragende Verdienste um den Verein erworben hat.
Die Mitgliedschaft für alle Ehrungen zählt frühestens ab dem vollendeten 14. Lebensjahr.
Über die Verleihung der unter 1. aufgeführten Ehrungen wird eine Besitzurkunde ausgestellt, mit Ausnahme der Meisterschaftsnadel.
Die Ehrenmitglieder haben zu allen Vereins-Sportveranstaltungen freien Eintritt.
Der geschäftsführende Vorstand kann eine Vereinsauszeichnung wegen eines Vergehens, das den Ausschluß aus dem Verein zur Folge hatte, wieder entziehen.
Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem: 1. Vorsitzenden
Vorsitzenden des Spielausschusses
den Mitgliedern des Spielausschusses
den Mitgliedern des Jugendausschusses
dem Vertreter der Passiven
Vorstand im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches sind der 1. Vorsitzender
Der geschäftsführende Vorstand beschließt über die Verteilung einzelner Aufgaben.
Die Wahl des geschäftsführenden und des erweiterten Vorstandes erfolgt in jeder zweiten ordentlichen Jahreshauptversammlung.
Zur Beschlußfähigkeit des geschäftsführenden Vorstandes sind drei Mitglieder, zur Beschlußfähigkeit des erweiterten Vorstandes sind fünf Mitglieder erforderlich. Hierbei muß mindestens immer ein Mitglied des Vorstandes gem. Ziffer 3 dabei sein. § 15 Aufgaben des geschäftsführenden Vorstandes
Der geschäftsführende Vorstand hat die Geschäfte des Vereins zu leiten
die Jahresversammlungen einzuberufen
die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen durchzuführen
regelmäßige Sitzungen durchzuführen und die erforderlichen Beschlüsse zu fassen.
Über alle Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes ist Protokoll zu führen.
Der geschäftsführende Vorstand kann Unterausschüsse bilden und diese,
sowie Sachverständige, als Berater zu den Sitzungen heranziehen.
§ 16 Spielausschuß
Der Spielausschuß setzt sich zusammen aus: dem Vorsitzenden
einer zur Aufrechterhaltung des geregelten Spielbetriebs notwendigen Anzahl von Besitzern,
den Spielführern der aktiven Mannschaften
Die von den Mannschaften gewählten Spielführer haben beratende Funktion und sind nicht stimmberechtigt.
Dem Spielausschuß obliegt in Eigenständigkeit die Bearbeitung aller spieltechnischen Fragen.
Werden finanzielle Belange berührt oder geht es um wichtige Vereinsfragen,
so hat Abstimmung mit dem geschäftsführenden Vorstand zu erfolgen
Für den geschäftsführenden Vorstand beträgt die Amtsdauer zwei Jahre.
Für die Mitglieder des erweiterten Vorstandes ebenfalls zwei Jahre.
In jeder zweiten ordentlichen Jahreshauptversammlung werden zwei Kassenprüfer gewählt.
Diese haben das Recht, die Haupt- und Jugendkasse jederzeit einer Prüfung zu unterziehen.
Eine Wiederwahl ist einmal möglich. Eine erneute Wahl ist dann erst wieder nach zwei Jahren des Aussetzens möglich.
Sie sind Beauftragte der Mitgliedschaft und mit dem Schatzmeister für die Richtigkeit der Kassenführung verantwortlich.
Die Jahreshauptversammlung wird durch den geschäftsführenden Vorstand einberufen.
Die Jahreshauptversammlung muß bis spätestens 20. Mai jeden Jahres stattfinden.
Die Einladung hat spätestens zwei Wochen vorher schriftlich an alle Mitglieder zu erfolgen.
Anträge an die Jahreshauptversammlung sind schriftlich zu stellen und müssen 7 Tage vor der Versammlung
Genehmigung des Protokolls der letzten Hauptversammlung,
Berichte des Vorstandes und der Ausschüsse,
Entlassung des Vorstandes und Neuwahlen, soweit in § 17 nicht anders geregelt,
Wahl der Kassenprüfer, soweit in § 18 nicht anders geregelt,
Über die Versammlung hat der Schriftführer ein Protokoll auszufertigen, das vom Leiter der Versammlung und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die gefaßten Beschlüsse sind wörtlich aufzunehmen
Zur Beschlußfassung ist die absolute Mehrheit der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder erforderlich (Ausnahme Ziff. 8).
Satzungsänderungen können nur mit 2/3 Stimmenmehrheit der erschienenen, stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Über die Auflösung des Vereins beschließt die Hauptversammlung mit einer 3/4 Mehrheit der stimmberechtigten, anwesenden Mitglieder.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn ein schriftlich begründeter Antrag von mindestens 20 Prozent der Mitglieder vorliegt.
Außerordentlichen Mitgliederversammlungen stehen die gleichen Befugnisse zu wie den ordentlichen Hauptversammlungen.
Die Jahreshauptversammlung beschließt und verändert mit absoluter Mehrheit eine Geschäftsordnung des Vereins.
Außerdem sind die Satzungen und Ordnungen der Dachverbände (§ 3, Ziff. 4) für die Mitglieder verbindlich.
Die unter Ziffer 1. und 2. aufgeführten Ornungen sind nicht Bestandteil dieser Satzung.
Der Unfall- und Haftpflichtschutz ist für die Mitglieder bei Ausübung ihres Sports im Rahmen eines Versicherungsvertrages bei der Versicherungsabteilung des Landessportbundes Hessen e.V. gewährleistet.
Bei Auflösung oder Aufhebung (von Amts wegen) des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins, nach Abdeckung etwa noch bestehender Verpflichtungen, an die Stadt Offenbach/Main, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke des Sports zu verwenden hat.
Diese von der Jahreshauptversammlung am 30.05.1980 beschlossene Fassung der Satzung tritt mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft. Alle vorherigen Satzungen verlieren mit dem gleichen Termin ihre Gültigkeit.
Änderung eines Paragraphen schließen die Änderung der anderen Paragraphen nicht ein.