Source: http://www.juraforum.de/rechtsanwalt/anwalt-produkthaftungsrecht/
Timestamp: 2017-10-18 22:22:47
Document Index: 201706614

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 823', '§ 1', '§ 69', '§ 823', '§ 14', '§ 276']

Rechtsanwalt für Produkthaftungsrecht | Rechtsanwälte - Empfehlung
Rechtsanwalt für Produkthaftungsrecht nach Orten
Informationen zum Rechtsgebiet Produkthaftungsrecht
Die Haftung eines Herstellers bei fehlerhaften Produkten wird in Deutschland durch das Produkthaftungsgesetz geregelt. Man nennt es auch Gesetz über die Haftung für fehlerhafte Produkte – ProdHaftG).
Alle beweglichen Sachen werden zusammengefasst, auch wenn sie ein Teil einer anderen Sache sind, beweglich oder unbeweglich, oder auch Elektrizität. Ausgenommen vom Produkthaftungsgesetz sind sämtliche Arzneimittel, denn sie fallen vollständig unter das Arzneimittelgesetz. Es war notwendig, den elektrischen Strom konkret zu benennen, da dieser gemäß deutschem Recht nicht als bewegliche Sache benannt wird.
Schutzgüter bei fehlerhaften Produkten
Die Schutzgüter, die im ProdHaftG unter § 1 Abs. 1 Satz 1 aufgeführt werden, sind Leben, Körper und Gesundheit sowie andere Dinge, die nicht gleich dem fehlerhaften Produkt sind. Jedoch werden diese Schutzgüter in der Richtlinie der Europäischen Gemeinschaft 85/374/EWG nicht konkret definiert. Daher richtet sich die Definition nach der Rechtsordnung der einzelnen EU-Mitgliedstaaten. In Deutschland finden sich die entsprechenden Kommentare hierzu im Paragraphen § 823 Abs. 1 des BGB. Es ist zu beachten, dass im Produkthaftungsrecht lediglich zivilrechtliche Ansprüche zur Geltung kommen, aber keine strafrechtlichen. Es muss ein Fehler der schadensursächlichen Sache vorliegen, damit das Produkthaftungsrecht zur Anwendung kommt.
Gemäß § 1 Abs. 1 Satz 1 ProdHaftG ist ein Haftungsanspruch an den tatsächlichen Produzenten zu richten. Jedoch ist dies zu differenzieren. Denn unter bestimmten Umständen können auch der Importeur, der Lieferant sowie weitere Personen, die mit der endgültigen Herstellung des Produktes in Verbindung zu bringen sind, haftbar gemacht werden. Der Haftungsanspruch ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So wird zwischen Sach- und Körper- bzw. Gesundheitsschäden und Tötung unterschieden, Dementsprechend unterschiedlich sind auch die maximalen Haftungsbeträge, die es zu beanspruchen gilt.
Hat man rechtliche Fragen, die mit dem Produkthaftungsrecht in Zusammenhang stehen, dann ist man bestens beraten, wenn man Rat und Unterstützung bei einem Rechtsanwalt für Produkthaftungsrecht sucht. Er ist nicht nur über die Grundlagen dieses Rechtsbereiches informiert. Auch mit den aktuellen Rechtssprüchen ist er bestens vertraut. Des Weiteren ist es in einer Anwaltskanzlei für Produkthaftungsrecht Pflicht, sich regelmäßig fortzubilden. Nur so kann eine optimale Betreuung jedes Klienten gewährleistet werden. Da das Produkthaftungsrecht eine Achillesferse eines jeden Herstellers ist, handelt sich jeder Fall in diesem Rechtsbereich um eine diffizile Angelegenheit, die es mit aller Diplomatie sorgfältig zu behandeln gilt.
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Produkthaftungsrecht erklärt von A bis Z
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Bei einem Produktbeobachtungsfehler handelt es sich um einen Fehler an einem Produkt, der sich erst zeigt, nachdem dieses in den Verkehr gebracht worden ist. Bei Produktbeobachtungsfehlern ist eine verschuldensunabhängige Haftung gemäß dem Produkthaftungsgesetz ausgeschlossen, da das Produkt zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens die berechtigten Sicherheitserwartungen der Allgemeinheit erfüllt hat
Die Produzentenhaftung gehört nach den §§ 823 ff. BGB zu dem Rechtsgebiet der unerlaubten Handlung sowie der durch Rechtsfortbildung entwickelten Institute des culpa in contrahendo, das mittlerweile auch im BGB kodifiziert ist. Die Produkthaftung bezeichnet die Haftung auf Schadensersatz für die Lieferung einer fehlerhaften Kaufsache und
Die Haftung seitens des Herstellers für bestimmte Schäden, welche durch von ihm hergestellten Produkte entstanden sind, wird als „ Produkthaftung “ bezeichnet. Diese Schäden können beispielsweise in Form von Gesundheitsschäden Körperschäden Sachschäden auftreten. Seit 01.01.1990 wird die Haftung für Schäden, welche einem
Als „Produkthaftung“ wird die Haftung seitens des Herstellers für bestimmte Schäden bezeichnet, welche durch von ihm hergestellten Produkte entstanden sind. Dies Schäden können beispielsweise in Form von Gesundheitsschäden Körperschäden Sachschäden auftreten. Seit 01.01.1990 wird die Haftung für Schäden, welche einem Verbraucher durch
Gemäß dem Produkthaftungsgesetz ist eine Haftungsfreizeichnung ausdrücklich untersagt: § 14 ProdHaftG besagt, dass die Ersatzpflicht eines Herstellers im Voraus nicht ausgeschlossen oder beschränkt werden darf. Eine Haftungsfreizeichnung aufgrund von Individualverträgen ist hingegen möglich, sofern sie die Grenzen des § 276 Abs. 3 BGB
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Die Produktsicherheit erhielt ihre gesetzlichen Regelungen aus dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz, welches am 01.05.2004 in kraft trat. Zum 01.12.2011 wurde dieses Gesetz durch das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) abgelöst. Die Produktsicherheit ist gemäß dem ProdSG bei einem Produkt gegeben, wenn es bei normaler beziehungsweise vernünftiger Verwendung keine oder nur geringe
Bei der Produzentenhaftung handelt es sich um eine Ausprägung der deliktischen Haftung bei Verletzung der Verkehrsicherungspflicht, welche von der Rechtsprechung entwickelt worden ist. Sie greift ein bei Fabrikationsfehlern Instruktionsfehlern Konstruktionsfehlern Produktbeobachtungsfehlern. Gemäß der Produzentenhaftung ist der Produzent einer Ware dafür verantwortlich, dass
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