Source: https://www.graumarktinfos.de/2017-11/as-kraftwerke-1-gmbh-co-kg-miese-bilanz-fuer-die-kommanditisten-232793
Timestamp: 2018-06-21 04:22:46
Document Index: 177207137

Matched Legal Cases: ['§ 267', '§ 264', '§ 267', '§ 264', '§ 264', '§ 267', '§ 266', '§ 277', '§ 253', '§ 251']

a/S Kraftwerke 1. GmbH & Co. KG- miese Bilanz für die Kommanditisten - Graumarktinfos
a/S Kraftwerke 1. GmbH & Co. KG- miese Bilanz für die Kommanditisten
A. Anlagevermögen 4.655.309,82 4.655.309,82
I. Finanzanlagen 4.655.309,82 4.655.309,82
B. Umlaufvermögen 352.229,65 51.650,04
I. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 352.229,65 51.650,04
C. nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Fehlbetrag von Kommanditisten 450.308,42 749.329,62
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.457.847,89 5.456.289,48
A. Rückstellungen 590,00 590,00
B. Verbindlichkeiten 5.457.257,89 5.455.699,48
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.457.847,89 5.456.289,48
a/S Kraftwerke 1. GmbH & Co. KG, Grünwald
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Grünwald und ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRA 101451 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine kleine Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 264a Abs. 1 HGB sowie eine Kleinst- Gesellschaft im Sinne des § 267a HGB.
Für den Jahresabschluss der Gesellschaft finden die Rechnungslegungsvorschriften des HGB für Personengesellschaften im Sinne des § 264a HGB Anwendung. Die Gesellschaft nimmt größenabhängige Erleichterungen der §§ 264 und 288 HGB für kleine Gesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB in Anspruch.
Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gegliedert.
Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag i.H.v. TEUR 450 bilanziell überschuldet. Es handelt sich um eine formelle Überschuldung, die im Wesentlichen aus den Gründungs- und Anlaufkosten der Gesellschaft sowie den Kosten zur Emission der Anleihe resultiert und sich bei prognosegemäßem Verlauf der Gesellschaft ausgleicht. Der Jahresabschluss wurde trotz bestehender bilanziellen Überschuldung weiterhin unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Nach Einschätzung der Geschäftsleitung ist die Fortführung des Unternehmens den Umständen nach überwiegend wahrscheinlich, insbesondere ist die Liquidität des Unternehmens kurz-und mittelfristig gesichert.
Im Geschäftsjahr 2016 wurden die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) geänderten Vorschriften des HGB erstmals angewandt. Alle geänderten Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften und gleichgestellte Personengesellschaften wurden vollumfänglich umgesetzt.
Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG hätten sich für das Vorjahr keine Änderungen ergeben.
Die Finanzanlagen/Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Sofern in Folgejahren die Gründe für die Wertminderung entfallen sind, erfolgen Zuschreibungen gemäß dem Wertaufholungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB.
Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in ausreichendem Umfang.
Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sie betragen zum Bilanzstichtag insgesamt TEUR 5.457 (Vorjahr TEUR 5.456), davon haben TEUR 216 (Vorjahr TEUR 205) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 5.241 (Vorjahr TEUR 5.251) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen – wie im Vorjahr – keine.
Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht.
Grünwald, den 31. Juli 2017
gez. Hans-Martin Herbel
a/S Haftungs GmbH, Grünwald)
Der Jahresabschluss wurde am 16.10.2017 festgestellt.