Source: http://www.generationentreff-lebenswert.de/seite/217970/satzung.html
Timestamp: 2020-01-17 21:55:36
Document Index: 128888673

Matched Legal Cases: ['§ 52', '§ 3', '§ 26', '§ 5', '§ 10', '§ 8', '§ 2', '§ 16']

Verein Generationentreff LEBENSWert - Satzung
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Satzung des Vereins Generationentreff LEBENSWert Bad Dürrheim e.V.
Aus der Idee geboren, eine Begegnungsstätte für Menschen aller Generationen zu schaffen, entstand das Projekt Generationentreff LEBENSWert in Bad Dürrheim. Diese zentrale Anlaufstelle soll Raum geben für gemeinsame Aktivitäten, Angebote bieten zur Beratung, Bildung und Freizeitgestaltung für alle Altersgruppen. So gesehen versteht sich der Generationentreff LEBENSWert als soziale Infrastruktur vor Ort zur Unterstützung von Senioren, Familien und Kindern. LEBENSWert möchte freiwillig Engagierte aller Generationen in seine vielfältigen Angebote mit einbeziehen im Sinne eines neuen bürgerschaftlichen Miteinanders.
(1) Der Verein führt den Namen „Verein Generationentreff LEBENSWert Bad Dürrheim e.V.“
(2) Sitz des Vereins ist Bad Dürrheim.
(3) Der Verein soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Villingen-Schwenningen eingetragen werden.
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige (§ 52 AO) Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
(2) Zweck des Vereins ist die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements durch Schaffung und Vernetzung von Angeboten im Generationentreff LEBENSWert und sein Betrieb, insbesondere durch:
1. Förderung der Kommunikation und der Gemeinschaft von Menschen,
2. Schaffung verbesserter Voraussetzungen zur eigenverantwortlichen Lebensführung,
3. Förderung der Jugend- und Altenhilfe (z.B. durch zusätzliche Kinderbetreuungsangebote für Alleinerziehende in Zusammenarbeit mit anderen örtlichen Einrichtungen,
4. Bündelung und Vernetzung von Beratungsangeboten (z.B. Caritas, Bürgerlotsen, Behindertenbeauftragter…),
5. Schaffung zusätzlicher Lern- und Betreuungsangebote für jüngere und ältere Menschen zur Unterstützung in allen Dingen des alltäglichen Lebens,
6. Gewinnung und Begleitung ehrenamtlich Engagierter.
Die Mitglieder des Vereins arbeiten ehrenamtlich. Es dürfen keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden. Es ist jedoch zulässig, für die satzungsgemäßen Tätigkeiten gemäß § 3 Nr. 26a EStG eine angemessene Vergütung zu zahlen. Aufwände und Auslagen, die durch den Dienst des Vereins entstehen, können auch pauschaliert erstattet werden, sofern es die gültige Steuergesetzgebung erlaubt.
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die sich zur Zahlung eines Jahresmindestbeitrags verpflichtet und die Ziele des Vereins unterstützt.
(2) Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Im Falle der Ablehnung des Antrags brauchen die Gründe der Ablehnung dem Antragsteller nicht mitgeteilt werden. Die Mitgliedschaft tritt mit dem Tag der Erteilung der Aufnahmeerklärung in Kraft. In diesem Fall ist der Mitgliedsbeitrag für das ganze Kalenderjahr zu entrichten.
1. bei natürlichen Personen a) dem Tod des Mitglieds, b) durch freiwilligen Austritt, c) durch Streichung von der Mitgliederliste, d) durch Ausschluss aus dem Verein.
2. bei juristischen Personen a) durch Erlöschen, b) durch freiwilligen Austritt, c) durch Streichung von der Mitgliederliste, d) durch Ausschluss aus dem Verein.
(2) Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
(3) Eine Streichung in der Mitgliederliste kann dann erfolgen, wenn ein Mitglied zwei Jahre lang seine Mitgliedsbeiträge nicht mehr entrichtet hat.
(4) Aus dem Verein kann ein Mitglied dann ausgeschlossen werden, wenn es gröblich den Interessen des Vereins zuwiderhandelt. Vor dem Ausschluss ist eine schriftliche Anhörung des Mitgliedes durchzuführen.
(5) Über die Streichung eines Mitgliedes von der Mitgliederliste und den Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein entscheidet der Vorstand durch Beschluss mit absoluter Mehrheit. Die Gründe sind dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
(1) Der Erfüllung des Vereinszwecks dienen die Beiträge der Mitglieder, Spenden und Erträge durch das Vereinsvermögen und sonstige Zuwendungen.
(2) Über die Höhe der Jahresmitgliedsbeiträge und ihre Fälligkeit entscheidet die Mitgliederversammlung.
1. der Vorstand, 2. die Mitgliederversammlung, 3. der Beirat.
(1) Der vertretungsberechtigte Vorstand besteht aus drei gleichberechtigten Mitgliedern als vertretungsberechtigter Vorstand gem. § 26 BGB. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei vertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder vertreten. Einzelvertretungsbefugnis eines Mitglieds des vertretungsberechtigten Vorstands zur Ausübung von üblichen Bankgeschäften kann durch einstimmigen Beschluss der drei vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder erteilt werden. Die Geschäftsverteilung für die Aufgaben des Kassierers und des Schriftführers erfolgen innerhalb des vertretungsberechtigten Vorstands.
(2) Dem erweiterten Vorstand gehören Beisitzer an.
(3) Sämtliche Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung jeweils einzeln auf zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitglieds wählen.
(4) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die von einem Mitglied des vertretungsberechtigten Vorstands unter Einhaltung einer Einberufungsfrist von einer Woche einzuberufen sind. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind, hiervon mindestens einer der vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder. Er entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. § 5 Abs. 5 S. 1 bleibt davon unberührt. Die Beschlüsse sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und von einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied und dem Schriftführer/Protokollanten zu unterzeichnen.
(5) Der Vorstand kann eine/n Geschäftsführer/in bestellen. Diese/r ist berechtigt, an den Sitzungen des Vorstands mit beratender Stimme teilzunehmen.
(6) Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen. Die Mitgliederversammlung wird über diese Änderung vom Vorstand informiert.
(1) Der Vorstand führt alle Geschäfte, soweit sie nicht durch Satzung ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Seine Tätigkeit ist ehrenamtlich.
1. ordnungsgemäße Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens,
2. Koordinierung der Nutzung durch die einzelnen bürgerschaftlichen Gruppierungen,
3. Entwicklung, Vernetzung und Durchführung von Veranstaltungen und Projekten,
4. Erstellung des Wirtschaftsplans,
5. Abfassung des Jahresberichts und des Rechnungsabschlusses,
6. Vorbereitung und Einberufung der Sitzungen der Mitgliederversammlung und des Beirats sowie Aufstellung der Tagesordnungen für diese,
7. Entscheidung über die Neuaufnahme von Mitgliedern,
8. Entscheidung über die Streichung von Mitgliedern aus der Mitgliederliste und über den Ausschluss von Mitgliedern.
(1) Mindestens einmal im Jahr muss eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie soll innerhalb dreier Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres anberaumt werden. Die Einberufung obliegt dem vertretungsberechtigten Vorstand.
(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom vertretungsberechtigten Vorstand einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn wenigstens ein Drittel der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe bei einem Mitglied des vertretungsberechtigten Vorstandes beantragen.
(3) Die Mitgliederversammlung ist unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Ladungsfrist von mind. zwei Wochen in schriftlicher Form einzuberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Werktag.
(4) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Sie fasst ihre Beschlüsse (Abstimmungen und Wahlen) mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder mit Ausnahme von Satzungsänderungen und Beschlüssen über die Auflösung des Vereins sowie der Änderung des Vereinszwecks, die einer Stimmenmehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder bedürfen.
(5) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll auszufertigen, das von einem Mitglied des vertretungsberechtigten Vorstands und dem/der Schriftführer/in zu unterzeichnen ist.
1. Verabschiedung des Wirtschaftsplanes,
2. Entgegennahme des Jahres-/Kassenberichtes,
3. Entgegennahme des geprüften Rechnungsabschlusses und Entlastung des Vorstandes,
4. Festsetzung des Jahresmindestmitgliedsbeitrags,
5. Beschlussfassung über Satzungsänderungen, Auflösung des Vereins und Änderung des Vereinszwecks.
(1) Der Beirat besteht aus je einem Vertreter der im Generationentreff vorhandenen bürgerschaftlichen Gruppierungen bzw. Institutionen. Weitere Gruppen können aufgenommen werden. Über die Aufnahme in den Beirat entscheidet der Vorstand.
(2) Mindestens einmal im Jahr, sonst bei Bedarf, soll eine Sitzung des Beirats stattfinden. Die Einberufung bzw. Sitzungsleitung obliegt dem vertretungsberechtigten Vorstand
(3) Für die Einberufung und den Geschäftsgang gilt § 10 Absatz 4 Satz 1 und Absatz 5 entsprechend. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Die Beiratssitzung ist unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Ladungsfrist von mind. einer Woche in schriftlicher Form einzuberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Werktag.
Der Beirat berät und begleitet die Vorstandschaft bzw. Geschäftsführung in grundsätzlichen Fragen des Betriebs der Einrichtung.
Die Mitgliederversammlung wählt jeweils zwei Kassenprüfer/innen für das jeweilige Geschäftsjahr.
(1) Im Falle eines Auflösungsbeschlusses durch die Mitgliederversammlung sind sämtliche Vorstandsmitglieder gemäß § 8 Abs. 1 die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren des Vereins, sofern die Mitgliederversammlung nicht anderes beschließt.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke wird das Vermögen an die Stadt Bad Dürrheim übertragen. Diese hat das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke gemäß dem in § 2 niedergelegten Vereinszweck zu verwenden.
§ 16 Schiedsvereinbarung
Anliegende Schiedsvereinbarung ist Bestandteil dieser Satzung.
Diese Satzungsänderung tritt am Tage der Eintragung in das Vereinsregister des Registergerichts Freiburg i. B. in Kraft.
Bad Dürrheim, 31.03.2017
Die Richtigkeit der am 24.03.2017 durch die Mitgliederversammlung beschlossenen Satzungsänderung wird bestätigt:
Erhard Teichert