Source: https://www.jusline.at/paragraphs/history/33460
Timestamp: 2019-07-20 22:45:00
Document Index: 40815456

Matched Legal Cases: ['§ 5', '§ 5', '§ 15', '§ 236', '§ 207', '§ 15', '§ 15', '§ 90', '§ 15', '§ 236', '§ 15', '§ 236', '§ 90', '§ 40', '§ 90', '§ 15', '§ 15', '§ 236', '§ 5']

Änderungen zu § 5 PG 1965 (Pensionsgesetz 1965) , Ruhegenußbemessungsgrundlage - JUSLINE Österreich
§ 5 PG 1965 Ruhegenußbemessungsgrundlage
Fassung gültig ab 01.01.2020Aktuelle FassungStand vor dem 01.09.2017Stand vor dem 30.07.2016Stand vor dem 30.06.2016Stand vor dem 31.12.2015Stand vor dem 31.12.2013Stand vor dem 30.06.2013Stand vor dem 31.12.2012Stand vor dem 31.12.2010Stand vor dem 30.12.2010Stand vor dem 20.10.2008Stand vor dem 31.07.2007Stand vor dem 30.06.2007Stand vor dem 30.06.2006Stand vor dem 31.12.2004Stand vor dem 01.01.2004Stand vor dem 31.12.2003Stand vor dem 31.12.2002Stand vor dem 28.05.2002Stand vor dem 30.09.2000Stand vor dem 31.08.1998Stand vor dem 31.12.1997Stand vor dem 31.07.1997Stand vor dem 30.06.1997Stand vor dem 31.07.1996Stand vor dem 31.05.1996Stand vor dem 31.08.1995Stand vor dem 30.04.1995Stand vor dem 31.12.1994Stand vor dem 19.06.1990Stand vor dem 28.02.1985
In Kraft vom 02.09.2017 bis 31.12.2019
(1) 80% der Ruhegenußberechnungsgrundlage bilden die volle Ruhegenußbemessungsgrundlage.
(2) Für jeden Monat, der zwischen dem Zeitpunkt der Wirksamkeit der Versetzung in den Ruhestand und dem Ablauf des MonatesMonats liegt, zuin dem die Beamtin oder der Beamte frühestens seine Versetzung in den Ruhestand durch Erklärung nach § 15 in Verbindung mit § 236c Abs. 1 BDG 1979 bewirken hätte könnendas 65. Lebensjahr vollendet, ist das Prozentausmaß der Ruhegenussbemessungsgrundlage um 0,28 Prozentpunkte zu kürzen. Bei einer Ruhestandsversetzung nach § 207n BDG 1979 beträgt das Ausmaß der Kürzung 0,3333 Prozentpunkte pro Monat. Das sich aus dieser Kürzung ergebende Prozentausmaß der Ruhegenussbemessungsgrundlage ist auf zwei Kommastellen zu runden.
(2a) Bei einer Ruhestandsversetzung nach § 15b BDG 1979 beträgt das Ausmaß der Kürzung abweichend von Abs. 2 0,12 Prozentpunkte pro Monat. Bei einer Ruhestandsversetzung nach § 15c BDG 1979 ist der sich nach der Anwendung des Abs. 2 und der §§ 90a Abs. 1 und 92 bis 94 ergebende Ruhebezug zusätzlich um 0,175% für jeden Monat, der zwischen dem Zeitpunkt der Wirksamkeit der Versetzung in den Ruhestand und dem Ablauf des Monates liegt, in dem die Beamtin oder der Beamte das 65. Lebensjahr vollendet, zu verringern.
(2b) Abs. 2 ist imIm Falle einer Versetzung in den Ruhestand nach § 15 § 236b BDG 1979oder § 15a BDG 1979, jeweils in Verbindung mit § 236b BDG 1979, ist Abs. 2 nicht anzuwenden, wenn die Voraussetzungen für die Versetzung in den Ruhestand nach diesen Bestimmungendieser Bestimmung vor dem 1. Jänner 2014 erfüllt werdenwaren.
(3) Bleibt der Beamte nach Vollendung seines 65. Lebensjahres im Dienststand, so ist die Ruhegenussbemessungsgrundlage für jeden vollen Monat, der zwischen dem auf die Vollendung des 65. Lebensjahres folgenden Monatsersten und dem Monatsersten nach dem Übertritt (der Versetzung) in den Ruhestand liegt, um 0,28 Prozentpunkte zu erhöhen.
(4) Eine Kürzung nach Abs. 2 findet nicht statt, wenn
der Beamte im Dienststand verstorben ist oder
wenn die Ruhestandsversetzung wegen Dienstunfähigkeit überwiegend auf einen Dienstunfall oder mehrere Dienstunfälle (§§ 90 und 91 des Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes – B-KUVG, BGBl. Nr. 200/1967) oder eine Berufskrankheit zurückzuführen ist und der Beamtin oder dem Beamten auf Grund dieses Dienstunfalls oder dieser Dienstunfälle oder dieser Berufskrankheit vom zuständigen Unfallversicherungsträger rechtskräftig eine Versehrtenrente oder die Anhebung einer bereits bestehenden Versehrtenrente nach dem B-KUVG zugesprochen wurde. Der rechtskräftig festgestellte Anspruch auf Versehrtenrente muss – allenfalls auch auf Grund rückwirkender Zuerkennung – zum Zeitpunkt des Anfalls des Ruhebezuges bestehen. Fällt der Anspruch auf Versehrtenrente (Anhebung der Versehrtenrente) spätestens mit Wirkung vom Zeitpunkt des Anfalls des Ruhebezuges rückwirkend weg, so ist die Kürzung nach Abs. 2 rückwirkend vorzunehmen und die sich daraus unter Bedachtnahme auf § 40 ergebende Bundesforderung gegen künftige wiederkehrende Leistungen aufzurechnen. Gebührt der Beamtin oder dem Beamten deswegen keine (erhöhte) Versehrtenrente auf Grund des die Dienstunfähigkeit verursachenden Dienstunfalls (Dienstunfälle) oder der die Dienstunfähigkeit verursachenden Berufskrankheit, weil sie oder er bereits Anspruch auf Vollrente hat, so findet dennoch keine Kürzung nach Abs. 2 statt, wenn die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter der Pensionsbehörde bescheinigt, dass dieser Dienstunfall (Dienstunfälle) oder diese Berufskrankheit für sich allein eine Minderung der Erwerbsfähigkeit im Ausmaß von mindestens 10% bewirkt hat. Arbeits- oder Dienstunfälle und Berufskrankheiten, die in einem sonstigen Dienst- oder Ausbildungsverhältnis zu einer Gebietskörperschaft erlitten wurden, gelten als Dienstunfälle und Berufskrankheiten nach den §§ 90 bis 92 B-KUVG und deshalb gebührende Unfall- oder Versehrtenrenten als Versehrtenrenten nach dem B-KUVG. Dienstbeschädigungen und Beschädigtenrenten nach dem Heeresentschädigungsgesetz – HEG, BGBl. I Nr. 162/2015, sind Dienstunfällen und Versehrtenrenten nach dem B-KUVG gleichzuhalten.
(5) Die Ruhegenussbemessungsgrundlage darf 62% der Ruhegenussberechnungsgrundlage (des ruhegenussfähigen Monatsbezuges) nicht unterschreiten und 90,08% der Ruhegenussberechnungsgrundlage (des ruhegenussfähigen Monatsbezuges) nicht überschreiten.
(Anm.: Abs. 6) Die Ruhegenussbemessungsgrundlage darf bei einer Ruhestandsversetzung nach aufgehoben durch § 15 BGBl. I Nr. 64/2016oder § 15a BDG 1979, jeweils in Verbindung mit § 236b BDG 1979, 68% der Ruhegenussberechnungsgrundlage nicht unterschreiten.)
(Anm.: Abs. 7 mit Ablauf des 31.12.2015 außer Kraft getreten)
Stand vor dem 01.09.2017
In Kraft vom 31.07.2016 bis 01.09.2017
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