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Timestamp: 2016-10-23 12:14:11
Document Index: 205278853

Matched Legal Cases: ['Art. 44', 'Art. 45', 'Art. 46', 'Art. 46', 'BGE', 'Art. 46', 'Art. 108']

Beschwerdef�hrer, beide vertreten durch Rechtsanw�ltin Therese Rotzer-Mathyer,
Die Staatsanwaltschaft Nidwalden beschlagnahmte mit zwei Verf�gungen vom 17. Februar 2011 u.a. ein Konto von X.________ bei der Raiffeisenbank Region Stans und ein Kontokorrentkonto der Y.________AG bei der Nidwaldner Kantonalbank. Die Beschlagnahmen erfolgten im Rahmen eines bei der Staatsanwaltschaft Nidwalden anh�ngig gemachten Strafverfahrens wegen Verdachts der Veruntreuung, des Betruges usw.
X.________ und die Y.________AG f�hren gegen das Urteil der Beschwerdeabteilung in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Nidwalden mit Eingabe vom 5. Januar 2012 Beschwerde in Strafsachen. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3.1 Das angefochtene Urteil des Obergerichts vom 9. Juni 2011 ist den Beschwerdef�hrern nach eigenen Angaben am 25. November 2011 zugestellt worden. Die Frist zur Anfechtung des Urteils begann somit am 26. November 2011 zu laufen (Art. 44 Abs. 1 BGG) und endete am 27. Dezember 2011 (Art. 45 Abs. 1 BGG). Die vorliegende Beschwerde vom 5. Januar 2012 haben die Beschwerdef�hrer gleichentags der Post �bergeben. Sie berufen sich auf den Fristenstillstand gem�ss Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG.
3.2 Kein Fristenstillstand gilt u.a. bei Verfahren betreffend andere vorsorgliche Massnahmen (Art. 46 Abs. 2 BGG). In BGE 135 I 257 E. 1.1-1.5 S. 259-261 hat das Bundesgericht entschieden, dass insbesondere strafprozessuale Beschlagnahmungen und Kontensperren als vorsorgliche Massnahmen in Sinne von Art. 46 Abs. 2 BGG zu behandeln sind, bei denen der Fristenstillstand nicht gilt. Die erst am 5. Januar 2012 der Post �bergebene Beschwerde ist daher klarerweise versp�tet eingereicht worden, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 1'000.-- werden den Beschwerdef�hrern je zur H�lfte unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern sowie der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Nidwalden, Beschwerdeabteilung in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.