Source: http://sv-kaifenheim.de/verein/satzung.php
Timestamp: 2018-04-19 11:24:53
Document Index: 111614387

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 8', '§ 8', '§ 14', '§ 17', '§ 18']

SV Blau Weiß Kaifenheim - Unsere Satzung
Blau - Weiß Kaifenheim
Auf der Mitgliederversammlung am 9. September 2014 wurde folgende Satzung für den SV Blau Weiß Kaifenheim beschlossen:
§ 9 Beiträge, Beitragseinzug
§ 11 Ordnungsgewalt des Vereins, Vereinsstrafe
§ 12 Die Vereinsorgane § 13 Vergütung der Organmitglieder
Der am 15.09.1948 in Kaifenheim gegründete Verein führt, nach seiner Wiedergründung am 28. November 1976, den Namen "SV BLAU-WEISS KAIFENHEIM (e.V.)".
Der Verein hat seinen Sitz in 56761 Kaifenheim und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Koblenz zu Register Nr. 1765 eingetragen.
Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Amateursports und der damit verbundenen körperlichen Ertüchtigung.
Maßnahmen und Veranstaltungen zur Erhaltung und Förderung des körperlichen und geistigen Wohlbefindens;
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Ausscheidende Mitglieder haben keinen Anspruch gegen den Verein auf Zahlung des Wertes eines Anteils am Vereinsvermögen.
Der Verein ist Mitglied des Sportbundes Rheinland-Pfalz und der zuständigen Fachverbände.
Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an den Vorstand zu richten.
Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die sämtliche Angebote des Vereins im Rahmen der bestehenden Ordnungen nutzen und/oder am Spielbetrieb teilnehmen können.
Personen, die sich auf sportlicher Ebene gegenüber dem Verein besondere Verdienste erworben haben, können per Beschluss mit einfacher Mehrheit der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern gewählt werden. Ihnen steht ein Stimmrecht zu.
Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) hat durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Der Austritt kann zum Ende eines Kalendervierteljahres (31.03.; 30.06.; 30.09.; 31.12.) unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Wochen erklärt werden.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt. Vereinseigene Gegenstände sind an den Verein heraus zu geben oder wertmäßig abzugelten.
Dem kündigenden Mitglied steht kein Anspruch auf Rückzahlung überzahlter Beiträge zu.
trotz schriftlicher Mahnung seinen Zahlungs- und/oder sonstigen, dem Verein gegenüber bestehenden Verpflichtungen nicht nachkommt;
in grober Weise den Interessen des Vereins und seiner Ziele zuwider handelt.
Der Antrag auf Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied samt Begründung zuzuleiten. Das betroffene Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer Frist von 3 Wochen zu dem Antrag auf Ausschluss Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Frist ist vom Vorstand unter Berücksichtigung einer zugegangenen Stellungnahme des betroffenen Mitglieds über den Antrag zu entscheiden.
Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen mittels eingeschriebenem Brief mitzuteilen.
Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Rechtsmittel der Beschwerde an die Mitgliederversammlung zu. Diese ist innerhalb einer Frist von 2 Wochen ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses schriftlich an den Vorstand zu richten. Die Beschwerde ist zu begründen.
Die Beiträge sind halbjährlich im Voraus zu zahlen.
Von Mitgliedern, die dem Verein eine Einzugsermächtigung erteilt haben, wird der Beitrag zum Fälligkeitstermin eingezogen. Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung und der Anschrift mitzuteilen. Kann der Bankeinzug aus Gründen, welche das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen, sind dadurch entstehende Kosten von dem Mitglied zu tragen.
Ist der Beitrag zum Fälligkeitszeitpunkt nicht beim Verein eingegangen, befindet sich das Mitglied, ohne dass es einer Mahnung bedarf, in Zahlungsverzug.
Ehrenmitglieder können von der Beitragspflicht befreit werden.
Kinder bis zum 7. Lebensjahr und andere Personen, die als geschäftsunfähig im Sinne des BGB gelten, können ihre Mitgliederrechte nicht persönlich ausüben. Diese werden von ihren gesetzlichen Vertretern wahrgenommen.
Ein Verhalten eines Mitglieds, das nach § 8 dieser Satzung zum Vereinsausschluss führen kann, kann Regressansprüche und auch nachfolgende Vereinsstrafen nach sich ziehen:
Befristeter Ausschluss vom Trainings- und Übungsbetrieb und von Vereinsveranstaltungen;
Das betroffene Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer Frist von 3 Wochen zu dem Antrag Stellung zu nehmen.
Der Vorstand kann die Vereinsstrafe festsetzen. § 8 Abs. 7. bis 9. dieser Satzung finden Anwendung.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Mitteilung der Tagesordnung durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Kaisersesch einberufen. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von 2 Wochen liegen. Die Tagesordnung setzt der Vorstand durch Beschluss fest.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom vollendeten 16. Lebensjahr an.
Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Vorstands geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Der Versammlungsleiter bestimmt den Protokollführer.
Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden bzw. des Versammlungsleiters den Ausschlag. Stimmenthaltungen bleiben für die Entscheidung unberücksichtigt.
Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens 1 Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen sind.
Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die anwesenden Mitglieder mit einer zwei Drittel Mehrheit beschließen, dass sie als Tagesordnungspunkt aufgenommen werden.
Dringlichkeitsanträge auf verbindliche Beschlussfassungen, insbesondere auf Vorstandswahlen und Satzungsänderungen, sind nicht zulässig.
ein Viertel aller an der Mitgliederversammlung teilnahmeberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorsitzenden beantragt.
Im Übrigen gilt für die außerordentliche Mitgliederversammlung § 14 entsprechend.
dem 1. Geschäftsführer.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. und den 2. Vorsitzenden vertreten. Jeder von ihnen ist alleinvertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein wird der 2. Vorsitzende jedoch nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig.
Die Bestellung der Vorstandsmitglieder erfolgt durch Wahl auf der Mitgliederversammlung. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Wählbar ist jedes Mitglied ab Vollendung des 18. Lebensjahres.
Der geschäftsführende Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands vorzeitig aus, so kann der geschäftsführende Vorstand für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen durch Beschluss einen Nachfolger bestimmen.
Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands haben in der Sitzung des geschäftsführenden Vorstands je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind.
den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands (§ 17 Abs.1.),
Der Gesamtvorstand überwacht insbesondere alle Maßnahmen, die mit den im Verein ausgeübten Sportarten zusammenhängen. In seinen Aufgabenbereich fallen auch:
Bewilligung von höheren Ausgaben;
Entscheidungen, die im Sinne des Vereinsinteresses von besonderer Bedeutung sind.
Die Mitglieder des Gesamtvorstandes haben in der Sitzung des Gesamtvorstandes je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen.
Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählte Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand i.S.d. § 18 angehören dürfen, geprüft. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Kassenführung die Entlastung des Vorstands.
Die Kassenprüfer bleiben so lange im Amt, bis die Nachfolger gewählt sind. Eine Wiederwahl ist zulässig.
Zur Erfüllung der Zwecke des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des BDSG personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein gespeichert, übermittelt und verändert.
Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn diese unrichtig sind;
Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als den der jeweiligen Aufgabenerfüllung dienenden Zwecken zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer allein zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von drei Vierteln aller seiner Mitglieder beschlossen hat
die Einberufung von einem Drittel aller an der Mitgliederversammlung teilnahmeberechtigten Mitglieder schriftlich gefordert wurde.
Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Zur Auflösung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der namentlich abgegebenen Stimmen erforderlich.
Erscheinen in der ersten Versammlung weniger als die Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder und kann somit kein Beschluss über die Auflösung des Vereins gefasst werden, so ist eine neue Versammlung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder immer beschlussfähig ist, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde. Ein Beschluss über die Vereinsauflösung ist in der zweiten Versammlung wirksam gefasst, wenn 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dafür stimmen.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind im Falle der Auflösung der 1. und der 2. Vorsitzende als Liquidatoren des Vereins bestimmt.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen an die Gemeinde Kaifenheim, mit der Zweckbestimmung, dass diese es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung des Sports zu verwenden hat.
Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 09. September 2014 beschlossen.
Kaifenheim, im September 2014