Source: https://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung-egv-va/185482-neue-egv-per-va-erhalten-alg-ii-hoffe-hilfe.html
Timestamp: 2017-10-23 02:23:50
Document Index: 270066385

Matched Legal Cases: ['§ 32', '§ 56', '§ 15', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 31', '§ 32', '§ 31', '§ 119', '§ 20', '§ 16', '§ 31', '§ 15']

neue EGV per VA erhalten (ALG II) - Hoffe auf Eure Hilfe - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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22.07.2017, 15:11 #1
neue EGV per VA erhalten (ALG II) - Hoffe auf Eure Hilfe
Habe heute per förmlicher Zustellung eine neue EGV per VA erhalten, inklusive dem "Angebot einer Maßnahme", welche allerdings nicht in der EGV per VA erwähnt wird, deswegen habe ich dafür ein Thema im passenden Forum eröffnet.
Hier soll es nur um die EGV per VA gehen und wie ich diese vor Gericht abwehren kann.
Ich hoffe auf Eure Hilfe, den die vom Jobcenter haben mir mittlerweile schon den Teamleiter vorgesetzt und die neue EGV mittels Rechtsabteilung vom Jobcenter erstellen lassen. Die letzten beiden EGV per VA wurden ja dank der super Hilfe hier jedes mal vom Gericht einkassiert.
Ich hoffe das klappt dieses mal wieder.
EGV per VA.pdf (453,3 KB, 86x aufgerufen)
22.07.2017, 16:09 #2
AW: neue EGV per VA erhalten (ALG II) - Hoffe auf Eure Hilfe
im Anhang hab ich mal ein Beispiel. Was meinst du dazu (du weißt ja, widerspruch gegen Abgabebestätigung beim Jobcenter einreichen) ?
Verbesserungen wäre ja auch noch bei der Klage möglich, wichtig ist nur dass du mal nen Widerspruch raus haust...
eingliederung per verwaltungsakt.doc (27,5 KB, 36x aufgerufen)
Zeitkind, iMensch, Echogamer, 0zymandias, Sorany bedankte(n) sich...
23.07.2017, 11:19 #3
Danke (erhalten): 3015
AW: neue EGV per VA erhalten (ALGII) - Hoffe auf Eure Hilfe
Wenn der SB schon der Ansicht ist, Rechtschreibung und Grammatik Deiner Anschreiben überprüfen zu müssen,
sollte er erstmal die eignenen Defizite im Fach Mathematik aufarbeiten.
Nach Zugeständnis von max. 40 Euro monatlich an Bewerbungskostenerstattung ist das Budget nach 6 Monaten bereits erschöpft.
Und danach? Wird dem TE der Zugang zum Arbeitsmarkt durch die Deckelung der Förderung regelrecht abgeriegelt.
Zitat von 4. Unterstützung durch das Jobcenter
Eine gesonderte Antragstellung für ein konkretes VG ist daher weiterhin im Vorfeld zwingend erforderlich.
Eine Förderung ist nur bei Vorlage folgener Unterlagen möglich:
- Orginalfahrkarte
Wie soll ich ein Ticket vorlegen, dessen Erstattung ich im Vorfeld beantrage?
Zum Vorschlag von @martinpluto:
Grundsätzlich ist an den aufgeführten Begründungen nichts auszusetzen. Allerdings mutet die Erklärung zur Nichtigkeit überzogen an.
Auch würde ich mir überlegen, ob ich mit der Ausführlichkeit dem Gegner nicht zuviel von meiner Taktik preisgebe.
Es liegt am TE selbst, die Begründungen nicht nur aufzuführen, sondern auch wirksam zu unterfüttern.
An Formbeispielen und Rechtsgrundlagen gibt es im Unterforum sortierte Vorlagen genügend Material.
Sorata, iMensch, Echogamer, 0zymandias, Der Auflehnende bedankte(n) sich...
24.07.2017, 18:39 #4
Widerspruch ist Heute einmal per Einwurf in den Hausbriefkasten und einmal per Fax raus.
Jetzt kommt der schwierigste Teil, der Text für das Sozialgericht. Ich hoffe wer von Euch hat da noch ein paar Ideen für mich.
25.07.2017, 13:09 #5
Das Setzen von verbindlichen Fristen für den Bewerbungsnachweis ist unzulässig und wird hier bei den monatlichen Bewerbungen und den Bewerbungen auf VVs durchgeführt.
Mit der Pflicht zur Wahrnehmung von Terminen räumt sich das JC einseitig einen unzulässigen Sanktionsvorteil von 20 % ein, denn für diese Art der Pflichtverletzung gilt schon der § 32 SGB II.
Die Regelungen des § 56 SGB II sind falsch aufgenommen werden, denn genau aus diesem Paragrafen folgt, dass diese Regelungen eben nicht sanktionsbewehrt sein dürfen.
Die (angekündigte) Fortschreibung des VAs mit einem VA widerspricht den gesetzlichen Pflichten aus dem § 15 SGB II, nämlich des Versuchs einer Vereinbarung, und ist womöglich eine beeindruckend geistlose Übernahme der Regelungen einer EGV, ohne die Besonderheiten eines VAs verstanden zu haben.
Zur einseitigen Nachbesserungseinräumungsglücksverpflichtung, die den gedeihlichen Austausch mangels ausgewogener Ausgeglichenheit unmöglich macht:
swavolt in https://www.elo-forum.org/einglieder...ml#post2199368
Die RFB ist fehlerhaft, denn die kumulierte Sanktionswirkung darf nur bei wiederholter Pflichtverletzung gleicher Art (§ 31 SGB II) innerhalb eines Jahres eingesetzt werden.
Wenn vor Erlass des VAs keine Verhandlung stattgefunden hat, macht das den VA schon rechtswidrig und Du kannst das hier auch noch reinbappen:
Ausweislich des Begleitschreibens in #41 gab es keine Verhandlung.
Nachtrag: Die Drei-Tages-Fiktion ist verletzt und damit der Gültigkeitszeitraum falsch definiert.
(Erstelldatum identisch mit Gültigkeitsbeginn)
Dazu und zu der Fortschreibungskiste swavolt in Link:
iMensch, Sonne11, Zeitkind, Echogamer, LisaS bedankte(n) sich...
25.07.2017, 14:17 #6
[/COLOR][/URL]:
Hallo! Könntest Du den fehlerhaften Satz genauer anzeigen, welchen genau Du meinst? Ich habe nämlich einen VV mit ähnlichem Wortlaut, wie dem, den Du als Fehlerhaft bezeichnest!
25.07.2017, 14:44 #7
Hallo! Könntest Du den fehlerhaften Satz genauer anzeigen, welchen genau Du meinst?
Ich glaube @Ozymandias meint den zweiten und dritten Satz unter "8. Rechtsfolgenbelehrung"
Die §§ 31 bis 31b SGB II sehen bei Verstößen gegen die in diesem Bescheid festgelegten Pflichten Leistungsminderungen vor.
Das ALG 2 kann danach - auch mehrfach nacheinander - gemindert werden oder vollständig entfallen.
in Verbindung mit dem ersten Satz unter "Wichtige Hinweise:"
Sanktionszeiträume aufgrund der Verletzung von Meldepflichten und Verstößen gegen festgelegte Eingliederungsbemühungen können sich überschneiden.
Sonne11, 0zymandias, iMensch bedankte(n) sich...
25.07.2017, 15:45 #8
Danke @Aufgewachter Das ist richtig! Das habe ich auch so gedacht und dies gefunden. Es steht auch so in einem VV aus dem ich sanktioniert werde (bis auf Wortlaut "Vermittlungsvorschlag"
Es ist für mich irgendwie schwer zu verstehen.
Gemeint ist das? "Die §§ 31 bis 31b SGB II sehen bei Verstößen gegen die in diesem Bescheid festgelegten Pflichten Leistungsminderungen vor.
Das ALG 2 kann danach - auch mehrfach nacheinander - gemindert werden oder vollständig entfallen." Und dort fehlt der Hinweis auf "gleichen Verstößen"???
Meint ihr, mein Richter würde das wie ich auch nicht verstehen, wenn ich ihm das schicke?
Ich hoffe noch auf eine klärende Antwort von @0zymandias an die verpeilte Sonne.
25.07.2017, 17:56 #9
@Sonne11: Gut, dann versuche ich es klipper und klarer.
Die Rechtsfolgenbelehrung (RFB) muss über die Rechtsfolgen belehren. Soweit nichts Neues, auch nicht im Westen.
Eine Sanktion ist wichtig, da sie in die Existenzsicherung eingreift.
Um vor einer Sanktion zu warnen und mit einer Sanktion erziehen zu können (ja, das saugt, nicht wahr? ), muss eine RFB da sein.
Und deswegen muss die RFB richtig und vollständig sein.
Eine besondere Rechtsfolge kann abgeleitet werden, wenn ein zweiter, also ein wiederholter Pflichtverstoß gegen § 31 SGB II begangen wird.
Dann gibt es richtig tüchtig auf die Mütze und fast zwei Drittel des Abendbrots (und so ziemlich allem anderen) fällt weg.
Das aber nur, wenn die Wiederholung innerhalb eines Jahres nach Beginn des Minderungszeitraums der ersten Pflichtverletzung begangen wird.
Das bedeutet, dass über eine sehr wesentliche, existentiell wichtige Rechtsfolge nicht belehrt wurde.
Damit ist die RFB fehlerhaft, denn sie ist unvollständig.
Die Sache mit der gleichen Art (§ 31 SGB II) ist bei einem VV wohl eher unwichtig, denn ein Meldetermin (§ 32 SGB II) wird hier anders als bei einer EGV/einem EGVA eher keine Rolle spielen.
Die Sache mit der Jahresfrist bleibt wichtig.
Würde ich dementsprechend in den Widerspruch mit aufnehmen, denn eine RFB muss für eine Sanktionierung konkret, richtig, vollständig und verständlich sein.
Hintergrundparagraf, Urteil als Formulierungs-/Argumentationshilfe:
Eine Pflichtverletzung nach § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB II setzt eine Rechtsfolgenbelehrung oder eine entsprechende positive Kenntnis beim Leistungsberechtigten voraus. Der Rechtsfolgenbelehrung kommt eine Warnfunktion zu, sie soll dem Leistungsberechtigten in verständlicher Form erläutern, welche unmittelbaren und konkreten Auswirkungen eine Pflichtverletzung auf seinen Leistungsanspruch haben werde (vgl. BT-Drucks. 15/1516, S. 61). Das Bundessozialgericht (BSG) hat im Hinblick auf die Sperrzeittatbestände des SGB III entschieden, dass die Rechtsfolgenbelehrung konkret, richtig, vollständig und verständlich sein muss und zeitnah im Zusammenhang mit einem Arbeitsangebot ergehen muss (BSG v. 10.12.1981 – 7 Rar 24/81 – BSGE 53, 13, 15 = SozR 4100 § 119 Nr. 18). In Fortführung dieser Rechtsprechung haben die für das Recht der Grundsicherung für Arbeitsuchende zuständigen Senate des BSG betont, dass der Warnfunktion der Rechtsfolgenbelehrung im Bereich des SGB II eine noch größere Bedeutung zukomme als im Bereich der Arbeitsförderung. Der soziale Schutzzweck, aus dem das BSG die Anforderungen an die Rechtsfolgenbelehrung herleitet, spielt bei existenzsichernden Sozialleistungen, wie denen der Grundsicherung für Arbeitsuchende, typischerweise eine noch größer Rolle als bei den klassischen Leistungen des Arbeitsförderungsrechts. Dies ist auch aus der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 9.2.2010 (1 BvL 1/09, 3/09, 4/09 - BVerfGE 125, 175 = SozR 4-4200 § 20 Nr. 12) abzuleiten (vgl. nur BSG v. 16.12.2008 – B 4 AS 60/07 R – BSGE 102, 201 = SozR 4-4200 § 16 Nr. 4, juris Rn. 36; BSG v. 18.2.2010 – B 14 AS 53/08 R – BSGE 105, 297 = SozR 4-4-200 § 31 Nr. 5, juris Rn. 20; BSG v. 15.12.2010 – B 14 AS 92/09 R – juris Rn. 24). Die verfassungsrechtliche Bedeutung der Rechtsfolgenbelehrung hat das BVerfG wiederholt betont (vgl. BVerfG v. 6.5.2016 – 1 BvL 7/15 – juris). Im Hinblick auf diese Funktion und Bedeutung der Rechtsfolgenbelehrung muss sie die Anforderungen insbesondere einzelfallbezogen erfüllen.Sozialgericht München, S 13 AS 2433/14,10.08.2016, rechtskräftig
Zeitkind, Sonne11, DonOs, Medy79, Echogamer, iMensch bedankte(n) sich...
03.08.2017, 11:52 #10
Bin gerade dabei den Antrag fürs Sozialgericht zu schreiben. Leider bin ich scheinbar nicht wirklich talentiert für sowas.
Ich vermute das ist mal wieder viel zu lang. Irgendwo hatte ich im Forum mal gelesen, dass Entwürfe von EGV die vorab verschickt werden trotzdem nicht ausreichen. Leider habe ich dann aber beim Termin gesagt, dass ich das so nicht unterschreibe, anstatt zu sagen ich überlege es mir noch. Aber der Teamleiter hat mir klar gemacht, dass ich keine weitere Bedenkzeit erhalte. Kann ich das so lassen? Ich finde das ist zu lang.
Die Ag hat dem Ast mit Schreiben vom 30.06.2017 einen Entwurf einer EGV zugeschickt. Sowie in dem Begleitschreiben auf den 2 Wochen später stattfindenden Termin im Jobcenter hingewiesen. Am entsprechenden Termin im Jobcenter hat die Ag dem Ast nach Änderungswünschen für die EGV gefragt. Der Ast hat der Ag mitgeteilt, dass er nicht richtig vorbereitet sei und gedacht habe, dass es sich hierbei nur um einen Entwurf handelt. Weiterhin hat der Ast der Ag mitgeteilt, dass er nicht wirklich Ahnung von der Materie habe. Der Ast hat dann mit Mühe versucht noch einige Punkte zu nennen, und gleich mit dem für Ihn schwerwiegendsten Punkt, den Sanktionsmöglichkeiten angefangen. Hierauf erwiderte die Ag, dass dort keine Änderungen möglich seien. Weiterhin erwiderte der Ast, dass in dem Entwurf der EGV stehe, dass diese von beiden Parteien gemeinsam erarbeitet wurde, was aber nicht der Wahrheit entspricht. Der Inhalt der EGV wurde von der Ag vorgegeben.
Letztendlich war der Ast mit der Situation überfordert und ist davon ausgegangen, dass die Ag beim Termin erst einmal eine neue Version der EGV erstellt und diese dann Zwecks Prüfung dem Ast mit nach Hause gibt. Wie es bei den letzten beiden EGV ebenso gehandhabt wurde. Dem war aber nicht so. Die Ag hat dem Ast deutlich gemacht, dass dieser den Entwurf der EGV bereits vorab zugeschickt bekommen hat und 2 Wochen Zeit hatte, diesen auf Änderungsvorschläge hin zu prüfen. Deswegen wäre weitere Bedenkzeit nicht möglich. Letztendlich hat die Ag den Ast gefragt, ob dieser den zugesandten Entwurf der EGV so unterschreibt, was dieser verneint hat. Die Ag meinte dann, das der Ast dann eine abgeänderte EGV in Kürze mit der Post erhält.
Kann ich dahinter diese Urteile aus meinem letzten Schreiben drin lassen, oder passen die nicht?
Die Ag hat somit dem Ast keine ausreichende Bedenkzeit eingeräumt, um die komplexen Inhalte der zuvor angebotenen EGV zu prüfen bzw. von einer fachkundigen Stelle überprüfen zu lassen, sondern unverzüglich den ersetzenden VA erlassen, was rechtswidrig ist (vgl. LSG NRW vom 07.02.2008 – L 7 B 201/07 AS ER; LSG Baden-Württemberg vom 16.4.2008 – L 7 AS 1398/08 ER-B; SG Koblenz 26.04.2010 – S 2 AS 411/10 ER, LSG BY vom 18.11.2008 – L 11 AS 421/08 NZB, BSG vom 14.02.2013 – B 14 AS 195/11 R, Belit in LPK-SGB II, 5. Aufl., § 15, Rz 43 - 44).
Die Ag hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, auf die Änderungsvorschläge des Ast einzugehen, sondern diese direkt abgelehnt. Verwaltungsakt setzt Einigungsversuch voraus (vgl. BSG Az. B 14 AS 195/11 R v. 14.02.2013 Urteil)
07.08.2017, 13:10 #11
Habe nun mal meinen ersten Entwurf fertig, wobei noch das mit der fehlerhaften Rechtsfolgenbelehung fehlt und ich immer noch nciht weiß, wie ich das mit dem Termin beim Jobcenter kürzer formulieren kann.
Das durchgestrichene muss ich noch rauslöschen, außer wer von Euch sagt, dass es vielleicht doch drin bleiben soll.
Möchte das Schreiben auf jeden Fall noch bis Ende dieser Woche beim Sozialgericht wissen. Ist mittlerweile fast 1 Monat rum.
Ein paar Verbesserungsvorschläge wären super. Ich hoffe ich habe die von Euch geposteten Vorschläge richtig übernommen, da man da Teilweise noch Text ändern musste.
Sozialgericht Entwurf.pdf (65,8 KB, 15x aufgerufen)
08.08.2017, 00:04 #12
So habe das ganze nun komplett fertig erstellt und möchte das ganze so rausschicken, außer wer von Euch hat noch einen Verbesserungsvorschlag oder Kritik.
Falls es so Ok ist, bitte auch mitteilen. Danke Euch.
SG zweiter Entwurf.pdf (65,5 KB, 24x aufgerufen)
Willst Du die Abkürzungen so mitsenden?
Also z.B. "Ast" für Antragsteller, AG für Antragsgegner?
09.08.2017, 12:22 #14
Die Abkürzungen lasse ich so drin. Hatte ich bei meinen letzten beiden Schreiben ans Gericht ebenso gemacht.
09.08.2017, 15:14 #15
Schade das ich keine Reaktion mehr erhalten habe. Ich bin gerade dabei das ganze jetzt so fertig zu machen und dann geht das gleich ans Sozialgericht. Wird schon schiefgehen, zur Not muss ich halt mit der EGV ein halbes Jahr lang leben. Mal sehen was rauskommt.
EDIT: So ist eingetütet und jetzt gehts ab die Post.
Geändert von iMensch (09.08.2017 um 15:43 Uhr)
09.08.2017, 19:07 #16
Widerspruchsverfahren wegen Ersatz der Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt
Widerspruchsverfahren wegen Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt
Naja, Heute habe ich den Antrag auf aufschiebende Wirkung beim Sozialgericht abgegeben. Das heißt die bekommen in kürze Ihre Begründung.
30.08.2017, 15:04 #17
Habe Heute Post vom Sozialgericht erhalten.
Darin enthalten die Stellungnahme vom Teamleiter (Herr H).
Ich soll innerhalb von 3 Tagen (ab Heute) Stellung dazu nehmen.
Meint Ihr es lohnt da zu Antworten? Jemand einen Vorschlag was ich da Schreiben könnte?
Teamleiter an SG.pdf (845,9 KB, 27x aufgerufen)
30.08.2017, 15:59 #18
Du könntest ganz allgemein antworten, denn Du siehst wie das JC versucht von allem abzulenken.
Ich könnte mir die Antwort so vorstellen.
Die Eilbedürftigkeit ist sehr wohl gegeben, da dem Leistungsbezieher immer mit einer solchen Eingleiderungsverinbarung als Verwaltungsakt einschneidende Sanktionen drohen und die Behörde selbstverständlich bei eigenen, erlassenen Verwaltunksakten, nie eine Eilbedürftigkeit erkennen wird diese zu kippen.
Die Antwort des Jobcenters an das Gericht und die vielen Vermerke zeigen die Mühe des betorffenen Antragstellers eine angepasste, ausgeglichene und faire Eingliedrungsvereinbarung abzuschließen.
Die vielen verwirrenden Vermerke täuschen nicht über die gravierenden Fehler in der strittigen Eingliederungsvereinbarung als Verwaltungsakt hinweg. Und wie diese zustande gekommen ist. Es gab bereits notwendige, erfolgreiche Verfahren gegen das JC, dem stimmt auch das JC zu. Eine faire, nicht einseitig belastende und ausgeglichene Eingliederungsvereinbarung ist bisher nicht in Sicht. Das Jobcenter spricht immer wieder auch von Verhandlungen, ohne dem Betroffenen weitere Fördermöglichkeiten und Optionen zu nennen. Der Antragsteller kann nicht auf gleicher Augenhöhe verhandeln, da er nie komplett über Möglichkeiten informiert wird. Er kann nur versuchen einseitige Forderungen des JC streichen zu lassen. Die Antwort darauf ist meist, dass dies nicht "möglich" sei.
Der Antragsteller verweist auf die bereits ausgeführten Mängel und unzulässige Forderungen.
Lasse Dir etwas einfallen, wenn Du etwas mitteilen willst.
Geändert von Sonne11 (30.08.2017 um 16:18 Uhr)
Echogamer, iMensch bedankte(n) sich...
30.09.2017, 13:17 #19
Heute ist die Entscheidung vom Sozialgericht gekommen.
SG Entscheidung.pdf (862,9 KB, 28x aufgerufen)
30.09.2017, 21:38 #20
Dann mal auf zur Beschwerde.
Z.B. wird die Originalfahrkarte für die Erstattung von Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen verlangt. Wer bezahlt diese Vorlage und wie hat sie zu erfolgen? Per Post und dann geht es verloren?
Persönlich? Wann und wer bezahlt diese neu dazugekommenden Fahrtkosten? Wer bezahlt die Kosten für den vorher zu beantragenden Fahrtkostenantrag? Abholung und Einreichung wie?
Wie das SG selbst erklärt fallen auch für Online- und Telefonbewerbungen Kosten an. Geringe, aber es fallen Kosten an die sich in der Gesamtanzahl dann summieren.
Wie das SG ebenfalls selbst erklärt sind Einschreiben für Nachweispflichten unangemessen. Wer zahlt aber das Porto für diese Nachweisschreiben? Und wenn sie verloren gehen? Wer bezahlt das nochmalige senden der Nachweise aufgrund einer Anhörung? Was wenn diese ebenfalls verloren gehen?
Alles in allem ergibt sich nur eine zweckdienliche Nachweiserfüllung. Und zwar persönliche Vorsprache per Meldetermin mit Übergabe der Nachweise.
iMensch, with attitude bedankte(n) sich...
11.10.2017, 11:49 #21
Angenommen ich gehe nun mit einer Beschwerde vors Landgericht und gewinne womöglich noch. Und was dann? Dann bekomme ich vom Jobcenter erneut eine "verbesserte" Eingliederungsvereinbarung vorgelegt und soll diese unterschreiben, was ich nicht machen werde. Dann gibt es wieder eine EGV per VA und ich gehe wieder dagegen vor. Dann gewinne oder verliere ich vor dem Gericht und was dann? Richtig, ich erhalte erneut eine EGV oder EGV per VA. Und so wird das dann immer so weiter gehen.
Da muss schon Hartz IV geändert werden das es was bringt.
Ich möchte weder eine EGV abschließen, noch eine EGV per VA erhalten. Das haben sich die Politiker fein ausgedacht. Widerspruch entfaltet keine aufschiebende Wirkung, somit muss man den Quatsch der da drin steht erst mal befolgen, außer das ganze wird vom Gericht aufgehoben. Und bis ein Gericht eine Entscheidung fällt dauert viel zu lang. Das ganze stinkt nach Unrecht ohne Ende. Dann noch das Mittel der Sanktionen, damit die Hartz IV Empfänger immer schön brav machen was da drin steht.
Eigentlich müsste ich wirklich noch vors Landgericht, Bundessozialgericht, Bundesverfassungsgericht ...
Doch das erstellen dieser Schreiben ans Gericht ist sehr mühsam und anstrengend. Wenn diese Arbeit wenigstens ein Anwalt übernehmen würde.
Ich weiß noch nicht was ich machen werden, aktuell fehlt mir die nötige Energie.
12.10.2017, 14:56 #22
Heute habe ich den Widerspruchsbescheid vom Jobcenter erhalten.
Sanktion ist nun eingetreten. Hoffe wieder auf eure Hilfe. colonel ALG II - Sanktion, Kürzung, Sperre 24 25.01.2017 20:39
EGV erhalten, trotz laufendem Verwaltungsakt - Bitte um eure Hilfe !!! Peter87 Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 6 17.02.2016 22:23
EGV erhalten ich brauche eure Hilfe lulupi Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 15 26.09.2014 04:08
Alg2 + Selbstständigkeit -> EGV erhalten, brauche Eure Hilfe Martin84 Existenzgründung und Selbstständigkeit 11 03.03.2013 20:49
Hallo. Hab viele Fragen und hoffe auf eure Hilfe RolandRoth Allgemeine Fragen 2 06.12.2007 11:54