Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BAG_12_08_2010_2_AZR_702_09_Verlagerung_einer_Dienststelle_a-d4424396.html
Timestamp: 2016-10-24 11:09:25
Document Index: 260811769

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 2', '§ 1', '§ 1', '§ 313']

BAG, 12.08.2010 - 2 AZR 702/09 - Verlagerung einer Dienststelle an einen anderen Ort stellt regelmäßig ein betriebliches Erfordernis für eine Änderungskündigung dar; Verlagerung einer Dienststelle an einen anderen Ort als regelmäßig betriebliches Erfordernis für eine Änderungskündigung; Konkretisierung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes für das Kündigungsrecht durch § 1 Abs. 2 KSchG | Urteile auf anwalt24.de
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BAG, 12.08.2010 - 2 AZR 702/09 - Verlagerung einer Dienststelle an einen anderen Ort stellt regelmäßig ein betriebliches Erfordernis für eine Änderungskündigung dar; Verlagerung einer Dienststelle an einen anderen Ort als regelmäßig betriebliches Erfordernis für eine Änderungskündigung; Konkretisierung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes für das Kündigungsrecht durch § 1 Abs. 2 KSchG
BundesarbeitsgerichtUrt. v. 12.08.2010, Az.: 2 AZR 702/09Gericht: BAGEntscheidungsform: UrteilDatum: 12.08.2010Referenz: JurionRS 2010, 37138Aktenzeichen: 2 AZR 702/09 Verfahrensgang:vorgehend:LAG Thüringen - 01.04.2009 - AZ: 4 Sa 80/08ArbG Jena - 05.10.2007 - AZ: 5 Ca 231/07Rechtsgrundlagen:§ 1 Abs. 2 KSchG§ 2 S. 1 KSchGOrientierungssatz:1. Die Verlagerung einer Dienststelle an einen anderen Ort stellt regelmäßig ein betriebliches Erfordernis für eine Änderungskündigung dar, mit der die Versetzung eines Beschäftigten an den neuen Dienstort erreicht werden soll.2. § 1 Abs. 2 KSchG konkretisiert den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz für das Kündigungsrecht.3. Der öffentliche Arbeitgeber ist nach § 1 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 lit. b KSchG regelmäßig nicht verpflichtet, den Arbeitnehmer auf einem - freien - Arbeitsplatz in einer Dienststelle eines anderen Verwaltungszweigs weiterzubeschäftigen.In SachenKlägerin, Berufungsklägerin, Berufungsbeklagte und Revisionsklägerin,pp.Beklagter, Berufungsbeklagter, Berufungskläger und Revisionsbeklagter,hat der Zweite Senat des Bundesarbeitsgerichts aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 12. August 2010 durch den Richter am Bundesarbeitsgericht Dr. Eylert als Vorsitzenden, die Richterinnen am Bundesarbeitsgericht Berger und Gallner sowie die ehrenamtlichen Richter Claes und Dr. Niebler für Recht erkannt:Tenor:Die Revision der Klägerin gegen das Urteil des Thüringer Landesarbeitsgerichts vom 1. April 2009 - 4 Sa 80/08 - wird auf ihre Kosten zurückgewiesen.Von Rechts wegen!Entscheidungsgründe1Von der Darstellung des Tatbestandes und der Entscheidungsgründe wird abgesehen (§ 313a Abs. 1 ZPO).EylertGallnerBergerClaesNieblerHinweise des Senats:Parallele zu BAG 12. August 2010 - 2 AZR 558/09 - (führend)Hinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet.