Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHSt%203,%2069
Timestamp: 2019-04-21 13:27:35
Document Index: 218216093

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 263', 'BGH', 'BGH', 'Art. 12', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 337', 'BGH', 'BGH', '§ 263', '§ 263', 'BGH', 'BGH', '§ 130', 'BGH', 'BGH', '§ 263', 'BGH', 'BGH', '§ 263', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 25.06.1952 - 5 StR 509/52 - dejure.org
BGH, 25.06.1952 - 5 StR 509/52
BGHSt 3, 69
NJW 1952, 1186
c) Die Verurteilung wegen Betrugs zum Nachteil der in den zehn abgeurteilten Fällen geschädigten Unternehmen gemäß § 263 Abs. 1 StGB weist ebenfalls keinen den Angeklagten beschwerenden Rechtsfehler auf; allerdings war der Betrug jeweils bereits mit Aushändigung der Ware - und nicht erst des Bargeldes beim Umtausch am nächsten Tag, worauf das Landgericht offenbar abhebt - vollendet (vgl. auch BGHSt 3, 69, 72).
Diese Auslegung steht im Einzelfalle ausschließlich dem Tatrichter, nicht dem Rechtsbeschwerdegericht zu (vgl. BGH NJW 1952, 1186, Nr. 22).
Da das anzuwendende Recht nach Art. 12 Abs. 1 Buchst. a) RomIVO insbesondere auch für die Auslegung von Verträgen und damit auch der diesen zugrundeliegenden Erklärungen maßgebend ist, es sich bei der Auslegung von Erklärungen jedoch um eine ureigene Aufgabe des Tatrichters handelt (BGH, Beschluss vom 25. Juni 1952 - 5 StR 509/52, NJW 1952, 1186), ist es dem Senat verwehrt, die festgestellten Erklärungen des Angeklagten und des I. selbst nach türkischem Recht auszulegen, um festzustellen, ob unabhängig von der Frage des anzuwendenden Rechts unterschiedliche Ergebnisse ausgeschlossen werden könnten.
Vielmehr kam es darauf an, mit welcher Sicherheit er den Geldeingang erwarten konnte (vgl. für den Fall der Hergabe eines Schecks BGHSt 3, 69, 71; BGH, Urteil vom 17. Mai 1982 - 2 StR 136/82).
Dem Revisionsgericht ist daher eine eigene Würdigung verwehrt (vgl. BGHSt 3, 69, 70 f.; 21, 371, 372;… Dahs/Dahs, aaO, Rdn. 434;… Kleinknecht/Meyer, aaO, § 337 Rdn. 32).
BGH, 10.04.1984 - 4 StR 180/84
Betrug bei Warenbestellung durch Großhändler
In der Hingabe dieser Wertpapiere könnte ein Betrug gefunden werden; denn Betrug begeht auch, wer sich durch Eingehung einer Wechselverpflichtung oder durch Hingabe eines Schecks eine Vermögenswerte Leistung verschafft und weiß, daß Wechsel oder Scheck im Zeitpunkt der Vorlage nicht eingelöst werden (BGHSt 3, 69, 71;… Lackner in LK, 10. Aufl. § 263 StGB Rdn. 44;… Schenke/Schroeder-Cramer, 21. Aufl. § 263 Rdn. 29).
Grundsätzlich steht die Auslegung "mündliche(r) oder schriftliche(r) Erklärungen ... ausschließlich dem Tatrichter" zu (BGHSt 3, 69, 70; ständige Rechtsprechung, vgl. ferner z.B. BGHSt 21, 371, 372; 32, 310, 311; BayObLG OLGSt § 130 StGB Nr. 3; OLG Köln NStZ 1981, 183, 184).
BGH, 17.05.1982 - 2 StR 136/82
Begehung von Straftatendurch Ausstellung eines ungedeckten Schecks - Beweislast …
Betrug begeht allerdings auch, wer sich eine Vermögenswerte Leistung durch Hingabe eines Schecks verschafft, von dem er weiß, daß er zwar bei der Ausstellung noch gedeckt ist, im Zeitpunkt der Vorlage aber keine Deckung mehr haben und deshalb nicht eingelöst werden wird (BGHSt 3, 69;… Lackner in LK StGB, 10. Aufl. § 263 Rdn. 44).
BGH, 18.01.1955 - 1 StR 677/54
Erst diese Ermittlungen hätten es der Strafkammer ermöglicht, unter Berücksichtigung der von dem Bundesgerichtshof (BGHSt 3, 69; LM § 263 StGB Nr. 7) und dem Schrifttum (vgl Niese in NJW 1952, 691) zur Frage des Scheckbetrugs entwickelten Grundsätze festzustellen, ob und in welchem Umfang der Beschwerdeführer durch die Hingabe des später mangels Deckung nicht eingelösten Schecks das Vermögen des S. bewusst beschädigt hat.
BGH, 16.01.1968 - 5 StR 474/67
Anforderungen an die Geltendmachung einer Revison auf Grund von Sachrügen und …
BGH, 19.11.1956 - 2 StR 414/56
BGH, 07.06.1956 - 3 StR 96/56
BGH, 25.10.1955 - 5 StR 335/55
BGH, 11.10.1955 - 5 StR 364/55
BGH, 07.01.1955 - 2 StR 297/54
BGH, 28.09.1954 - 2 StR 492/53
BGH, 14.05.1954 - 2 StR 291/53
BGH, 22.09.1953 - 5 StR 142/53
BGH, 07.05.1953 - 5 StR 989/52
BGH, 26.02.1953 - 3 StR 797/52
BGH, 11.09.1952 - 5 StR 246/52