Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=05.01.1995&Aktenzeichen=IX%20ZR%2085/94
Timestamp: 2013-06-19 16:38:29
Document Index: 244578120

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Rechtsprechung BGH, 05.01.1995 - IX ZR 85/94 B�rgende Ex-Ehefrau� 765, � 138 Abs. 1 BGB, Anforderungen;Wegfall der Gesch�ftsgrundlage (vgl. nunmehr � 313 BGB <Fassung seit 1.1.02>)
BGB � 765, 138, 242
B�rgschaft der verm�genslosen Ehefrau f�r den Fall der Verm�gensverlagerung zwischen den Ehegatten: Zul�ssige Inanspruchnahme?
Wirksamkeit einer Ehegattenb�rgschaft
Wegfall der Gesch�ftsgrundlage bei B�rgschaft des verm�genslosen Ehegatten
Blo�er Wegfall der Gesch�ftsgrundlage der B�rgschaft einer einkommens- und verm�genslosen Ehefrau bei Ausbleiben von Verm�gensverschiebungen
Wird zitiert von ... (105) BGH, 25.04.1996 - IX ZR 177/95 Wegfall der Gesch�ftsgrundlage f�r die B�rgschaft eines finanziell nicht …Der Umstand allein, da� eine Ehefrau voraussichtlich die f�r ihren Ehemann �bernommene B�rgschaft nicht erf�llen kann, macht diese noch nicht sittenwidrig (BGHZ 128, 230, 232;… BGH, Urt. v. 2. November 1995 - IX ZR 222/94, WM 1996, 53; v. 18. Januar 1996 - IX ZR 171/95, WM 1996, 519, 521).Im �brigen darf der Gl�ubiger ohne besonderen Anla� in der Regel annehmen, da� eine f�r den Familienbetrieb bestimmte, objektiv vertretbar erscheinende Kreditgew�hrung den verst�ndigen Interessen beider Ehepartner dient und die Entscheidung f�r die B�rgschaft daher in freier Selbstbestimmung, ohne Mi�brauch der Vertragsfreiheit, getroffen wurde (BGHZ 128, 230, 233;… BGH, Urt. v. 18. Januar 1996 aaO.).Eine B�rgschaft kann auch dann nach � 138 Abs. 1 BGB nichtig sein, wenn sich der Vertrag bei vern�nftiger Betrachtungsweise als wirtschaftlich sinnlos erweist, weil auch aus der Sicht des Gl�ubigers kein berechtigtes Interesse an einer Haftung dieses Umfangs besteht (BGHZ 125, 206, 210 ff; 128, 230, 234;… BGH, Urt. v. 30. M�rz 1995 - IX ZR 98/94, WM 1995, 900, 902;… v. 18. Januar 1996 aaO. S. 521 f).Insbesondere bei Vergabe von Gesch�ftskrediten kann den Banken grunds�tzlich nicht die Berechtigung abgesprochen werden, mit der Einbeziehung des B�rgen in die Haftung den Gefahren vorzubeugen, die sich f�r die Durchsetzung der Anspr�che ergeben, wenn die Ehegatten Verm�gen auf den am Betrieb nicht beteiligten Partner verlagern oder daf�r sorgen, da� neuer Erwerb nur in dessen Person entsteht (vgl. BGHZ 128, 230, 234 f).Das Berufungsgericht meint jedoch - unter Berufung auf das Senatsurteil vom 5. Januar 1995 (BGHZ 128, 230, 236 ff) -, infolge der Ehescheidung sei die Gesch�ftsgrundlage f�r die B�rgschaft entfallen, weil nunmehr mit einer Verschiebung des Verm�gens vom Hauptschuldner auf die Beklagte nicht mehr zu rechnen sei.Diente die Verpflichtung des Ehegatten haupts�chlich dem Zweck, den Gl�ubiger vor Nachteilen durch Verm�gensverlagerungen zu sch�tzen, sowie ihm den Zugriff auf eine - sei es auch mittelbare - Teilhabe des B�rgen am Verm�genszuwachs des Hauptschuldners zu erm�glichen, kommt eine Anpassung des Vertrages nach den Grunds�tzen des Wegfalls der Gesch�ftsgrundlage in Betracht, wenn mit dem Eintritt entsprechender Umst�nde endg�ltig nicht mehr zu rechnen ist (BGHZ 128, 230).Ohne dieses in hohem Ma�e berechtigte Interesse w�rde es sich um ein Rechtsgesch�ft handeln, das im wesentlichen darin best�nde, der B�rgin eine Verbindlichkeit aufzuerlegen, die sie aller Voraussicht nach niemals erf�llen kann, und das deshalb mit der Rechts- und Sittenordnung nicht vereinbar w�re (BGHZ 128, 230, 237).e) �bersteigt das Einkommen dagegen den vorstehend beschriebenen Grenzwert, f�hrt es gew�hnlich nicht zu einem untragbaren, mit Treu und Glauben schlechthin unvereinbaren Ergebnis, da� der teilweise leistungsf�hige B�rge an den ohne Beeintr�chtigung seiner Entscheidungsfreiheit geschlossenen Vertrag gebunden bleibt (vgl. dazu BGHZ 128, 230, 238, Senatsurt. v. 18. Januar 1996 - IX ZR 171/95, aaO. S. 522) und f�r eigenes finanzielles Unverm�gen einstehen mu� (� 279 BGB).
BAG, 28.06.2000 - 7 AZR 904/98 Wiedereinstellungsanspruch nach betriebsbedingter K�ndigung und …Rechte wegen des Wegfalls der Gesch�ftsgrundlage ergeben sich allerdings nur, wenn der von der St�rung betroffenen Partei das unver�nderte Festhalten an dem Vertrag nicht zugemutet werden kann (BAG 10. Dezember 1992 - 2 AZR 269/92 - AP BGB � 611 Arzt-Krankenhaus-Vertrag Nr. 27 = EzA BGB � 315 Nr. 40, zu B III 3 a der Gr�nde; BGHZ 128, 230, 238;… Palandt/Heinrichs BGB 59. Aufl. � 242 Rn. 129).Der Wegfall der Gesch�ftsgrundlage wird rechtlich nur dann erheblich, wenn und soweit das Festhalten an der urspr�nglichen Regelung zu einem "untragbaren mit Recht und Gerechtigkeit schlechthin nicht mehr zu vereinbarenden Ergebnis f�hren w�rde" (BGHZ 121, 379, 393; BGHZ 128, 230, 238 mwN).Rechtsfolge des Wegfalls der Gesch�ftsgrundlage ist im �brigen grunds�tzlich nur die Anpassung des Vertrags an die ge�nderten Verh�ltnisse, nicht dagegen dessen Aufl�sung (BGHZ 128, 230, 238; BGHZ 89, 226, 238;… Palandt/Heinrichs BGB 59. Aufl. � 242 Rn. 130 mwN).
BGH, 29.06.1999 - XI ZR 10/98 Sittenwidrigkeit einer B�rgschaft wegen finanzieller �berforderung des B�rgenFerner ist er in st�ndiger Rechtsprechung davon ausgegangen, da� ein Ehegatte die geforderte B�rgschaft im Zweifel in freier Selbstbestimmung �bernimmt (BGHZ 128, 230, 233 f.) und da� daher grunds�tzlich nur unzul�ssige und dem Gl�ubiger zurechenbare Beeintr�chtigungen der Entscheidungsfreiheit oder andere besonders belastende Umst�nde die Nichtigkeitsfolgen des � 138 Abs. 1 BGB ausl�sen (BGHZ 132, 328, 329 f. m.w.Nachw.).Auch dieser L�sungsansatz f�hrte jedoch in der Regel nicht zur Sittenwidrigkeit, weil das Interesse der Bank an einem Schutz vor Verm�gensverlagerungen selbst bei einer eindeutigen finanziellen �berforderung des B�rgen anerkannt wurde (BGHZ 128, 230, 234 f.; 132, 328, 333 f.; 134, 325, 328; 136, 347, 353; Urteil vom 8. Oktober 1998 - IX ZR 257/97, WM 1998, 2327, 2328).Au�erdem soll bei Ehegattenb�rgschaften f�r Gesch�ftskredite des Ehepartners bereits das mittelbare Interesse des B�rgen am Kredit wegen der zu erwartenden h�heren Unterhaltsleistungen die Sittenwidrigkeit entfallen lassen, sofern der Vertragsschlu� nicht mit unzul�ssigen Mitteln herbeigef�hrt wurde (BGHZ 128, 230, 233 f.; Urteile vom 18. Januar 1996 - IX ZR 171/95, WM 1996, 519, 521 und vom 23. Januar 1997 - IX ZR 55/96, WM 1997, 465, 466).Au�erdem wurde dem Ehegatten nach Aufl�sung der Ehe mit dem Darlehensempf�nger unter Heranziehung der Regeln �ber den Wegfall der Gesch�ftsgrundlage trotz wirksamer Begr�ndung des B�rgschaftsvertrages die M�glichkeit einer Befreiung von der B�rgschaftsschuld er�ffnet (BGHZ 128, 230, 235 ff.; 132, 328, 332 ff.; 134, 325, 328 ff. m.w.Nachw.).Der Gesichtspunkt der Verhinderung von Verm�gensverschiebungen ist erstmals als Reaktion auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 19. Oktober 1993 (BVerfGE 89, 214, 229 ff.) allein vom IX. Zivilsenat im B�rgschaftsrecht ber�cksichtigt worden (BGHZ 128, 230, 234 f.); er hat dabei ausdr�cklich der abweichenden Rechtsprechung des XI. Zivilsenats (Urteil vom 22. Januar 1991 - XI ZR 111/90, WM 1991, 313, 315; BGHZ 120, 272, 278 f.) widersprochen.Allerdings bestehen unterschiedliche Auffassungen in der Frage, ob es erforderlich ist, da� der Mithaftende aus der Kreditgew�hrung unmittelbare geldwerte Vorteile zieht, oder ob - wie der IX. Zivilsenat speziell bei Ehegattenb�rgschaften f�r Gesch�ftskredite angenommen hat (BGHZ 128, 230, 234; Urteile vom 18. Januar 1996 - IX ZR 171/95, WM 1996, 519, 521 und vom 23. Januar 1997 - IX ZR 55/96, WM 1997, 465, 466) - auch mittelbare Vorteile in Form von zu erwartenden h�heren Unterhaltsleistungen zu ber�cksichtigen sind.
BGH, 23.01.1997 - IX ZR 69/96 Grundsatzentscheidung zur B�rgschaft nicht leistungsf�higer EhegattenIm �brigen darf der Gl�ubiger in der Regel annehmen, da� die Entscheidung, die B�rgschaft f�r einen den verst�ndigen Interessen beider Ehepartner dienenden Kredit zu erteilen, in freier Selbstbestimmung, ohne Mi�brauch der Vertragsfreiheit, getroffen wurde (BGHZ 128, 230 (233) = NJW 1995, 592 = LM H. 6/1995 � 765 BGB Nr. 98; BGH, NJW 1996, 1274 = LM H. 6/1996 � 765 BGB Nr. 104 = WM 1996, 519 (521); NJW 1996, 2088 = LM H. 9/1996 � 765 BGB Nr. 108 = WM 1996, 1124).Dies hat der Senat bisher f�r F�lle entschieden, in denen die Lebensgemeinschaft im Zeitpunkt der Entscheidung �ber den B�rgschaftsanspruch nicht mehr bestand (BGHZ 128, 230 (236) = NJW 1995, 592 = LM H. 6/1995 � 765 BGB Nr. 98; Senat, NJW 1996, 2088 = LM H. 9/1996 � 765 BGB Nr. 108 = WM 1996, 1124).a) Der besondere Vertragszweck der B�rgschaft ist - wie der Senat bereits im Urteil BGHZ 128, 230 (235) = NJW 1995, 592 = LM H. 6/1995 � 765 BGB Nr. 98 angedeutet hat - gleicherma�en zu beachten, solange die Lebensgemeinschaft zwischen Hauptschuldner und B�rgen besteht.Das LG st�tzt sich zudem f�r seine Entscheidung auf das Senatsurteil BGHZ 128, 230 (235) = NJW 1995, 592 = LM H. 6/1995 � 765 BGB Nr. 98, dem ebenfalls zu entnehmen ist, da� der B�rge, solange die Gefahr der Verm�gensverschiebung nicht endg�ltig ausger�umt ist, nur einen vor�bergehenden Einwand gegen den Klageanspruch besitzt.
BGH, 18.09.1997 - IX ZR 283/96 Sittenwidrigkeit der B�rgschaftsverpflichtung eines Ehegatten oder LebenspartnersDer Umstand allein, da� der Lebenspartner eine B�rgschaft eingegangen ist, die ihn finanziell �berfordert, macht das Rechtsgesch�ft indessen nicht sittenwidrig (BGHZ 128, 230, 232;… BGH, Urt. v. 18. Januar 1996 - IX ZR 171/95 -, WM 1996, 519, 521; v. 25. April 1996 - IX ZR 177/95 -, WM 1996, 1124, z.V. in BGHZ 132, 328 bestimmt).Vielmehr m�ssen Umst�nde hinzukommen, durch die ein unertr�gliches Ungleichgewicht zwischen den Vertragspartnern hervorgerufen wird, welches die Verpflichtung des B�rgen auch unter Ber�cksichtigung der berechtigten Belange des Gl�ubigers rechtlich nicht mehr hinnehmbar erscheinen l��t (BGHZ 125, 206, 210 f.; 128, 230, 232, 234;… BGH, Urt. v. 18. Januar 1996, aaO.; vgl. auch BVerfGE 89, 214, 232 ff.).c) Nach der st�ndigen Rechtsprechung des Senats ist das Begehren des Kreditgebers, den Lebenspartner in einem seine finanziellen Verh�ltnisse �bersteigenden Ma�e in die Haftung einzubeziehen, in der Regel vertretbar, wenn der Gl�ubiger sich dadurch wirksam vor Verm�gensverlagerungen vom Hauptschuldner auf den Partner sch�tzen kann (BGHZ 128, 230, 234; Senatsurt. v. 23. Januar 1997 - IX ZR 55/96 -, WM 1997, 465, 466, und - IX ZR 69/96 -, WM 1997, 467, 468, z.V. in BGHZ bestimmt).
BGH, 18.01.1996 - IX ZR 171/95 Sittenwidrigkeit einer Ehegattenb�rgschaftDer Umstand allein, da� eine Ehefrau f�r ihren Ehemann eine B�rgschaft �bernimmt, die sie nicht voll erf�llen kann, macht dieses Rechtsgesch�ft jedoch noch nicht sittenwidrig (…BGH, Urt. v. 16. M�rz 1989 - III ZR 37/88, NJW 1989, 1665, 1666; v. 5. Januar 1995 - IX ZR 85/94, WM 1995, 237, 238, z.V.b. in BGHZ 128, 230; v. 30. M�rz 1995 - IX ZR 98/94, WM 1995, 900, 902; vgl. auch BGHZ 125, 206, 209 f).a) Nach allgemeinen Grunds�tzen ist ein Rechtsgesch�ft sittenwidrig, das - f�r den anderen Teil erkennbar - nur aufgrund einer Zwangslage des einen Partners zustande gekommen ist, wenn zus�tzliche gewichtige Umst�nde die Begr�ndung der Verbindlichkeit als sittlich unertr�glich erscheinen lassen (…vgl. BGH, Urt. v. 10. M�rz 1982 - VIII ZR 222/81, NJW 1982, 1457 f; v. 24. Februar 1994 - IX ZR 227/93, ZIP 1994, 614 f; v. 5. Januar 1995 - IX ZR 85/94, WM 1995, 237, 238, z.V.b. f�r BGHZ 128, 230; Heinrichsmeier FamRZ 1994, 129, 132 unter a).b) Sittenwidrig kann ferner ein Rechtsgesch�ft sein, durch das der Schuldner gegenw�rtig und f�r die Zukunft in eine wirtschaftlich aussichtslose Lage gebracht wird, wenn der Gl�ubiger sich dieses Umstandes bewu�t ist und zus�tzliche erschwerende Umst�nde hinzukommen (vgl. BGHZ 125, 206, 210 f;… BGH, Urt. v. 25. M�rz 1966 - VIII ZR 225/65, NJW 1966, 1451 f; v. 5. Januar 1995 - IX ZR 85/94, WM 1995, 237, 239, z.V.b. in BGHZ 128, 230; Heinrichsmeier FamRZ 1994, 129, 132 unter b).Endlich durfte die Beklagte die Mitverpflichtung der Kl�gerin auch bis zu einem solchen Umfange verlangen, der eine denkbare Verlagerung von haftendem Verm�gen ihres Ehemannes auf sie wirtschaftlich uninteressant machte (vgl. dazu Senatsurt. v. 5. Januar 1995 - IX ZR 85/94, WM 1995, 237, 239 z.V.b. in BGHZ 128, 230; Becker DZWir 1995, 237, 238 f).
BGH, 27.01.2000 - IX ZR 198/98 Sittenwidrigkeit einer B�rgschaftsverpflichtungDie Vermeidung solcher Verschiebungen durch den wirtschaftlich zun�chst leistungsst�rkeren Hauptschuldner kann ein berechtigter Grund sein, von einer ihm nahestehenden Person eine B�rgschaft zu verlangen (BGHZ 128, 230, 234; 134, 325;… Senatsurt. v. 23. Januar 1997 - IX ZR 55/96 aaO S. 466; v. 25. November 1999 - IX ZR 40/98, WM 2000, 23, 24 f).
BGH, 11.07.2002 - IX ZR 326/99 Zwangsvollstreckung - Titel bleibt trotz Rechtsprechungs�nderung vollstreckbarEs braucht nicht er�rtert zu werden, unter welchen Voraussetzungen bei B�rgschaften finanziell �berforderter Ehefrauen f�r Kreditschulden des Ehemannes die Scheidung der Ehe zum Erl�schen der Haftungsverpflichtung f�hren kann (vgl. dazu BGHZ 128, 230; 132, 328; 134, 325).
BGH, 08.10.1998 - IX ZR 257/97 Wirksamkeit einer Ehegattenb�rgschaft bei grassem Mi�verh�ltnis zwischen Umfang …c) Nach der gegenw�rtigen Rechtsprechung des Senats ist das Begehren des Kreditgebers, den Lebenspartner in einem seine finanziellen Verh�ltnisse �bersteigenden Ma�e in die Haftung einzubeziehen, in der Regel vertretbar, wenn der Gl�ubiger sich dadurch wirksam vor Verm�gensverlagerung vom Hauptschuldner auf den Partner sch�tzen kann (BGHZ 128, 230, 234; 134, 325, 327 ff).Die Rechtsprechung des Senats, wonach B�rgschaftsvertr�ge mit wirtschaftlich nicht leistungsf�higen Ehegatten oder Lebenspartnern nicht gegen die guten Sitten versto�en, sofern der Gl�ubiger ein berechtigtes Interesse hat, sich vor Verm�gensverlagerungen zu sch�tzen oder auf Verm�gen zuzugreifen, das dem B�rgen voraussichtlich aufgrund einer n�her bestimmten Erbschaft zuwachsen wird (BGHZ 128, 230, 233 ff; 132, 328, 330 ff; 134, 325, 327 ff;… BGH, Urt. v. 23. Januar 1997 - IX ZR 55/96, WM 1997, 465, 466 f; v. 18. September 1997 - IX ZR 283/96, WM 1997, 2117, 2119, z.V.b. in BGHZ 136, 347), hat sich im Anschlu� an die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 19. Oktober 1993 (BVerfGE 89, 214) entwickelt.
BGH, 28.05.2002 - XI ZR 199/01 B�rgschaftsrecht - Grunds�tze der Sittenwidrigkeit auch f�r Kommanditisten?
BGH, 19.06.2002 - IV ZR 168/01 Grundschuld - Grunds�tze der sittenwidrigen B�rgschaft anwendbar?
BGH, 14.07.2005 - III ZR 45/05 Immobilienmakler - Wegfall der Gesch�ftsgrundlage eines Maklervertrags
BGH, 11.05.2001 - V ZR 492/99 Immobilien - Irrtum �ber die Vereinbarung der Umsatzsteuer?
BGH, 06.04.1995 - IX ZR 61/94 Anfechtung der Tilgung einer Schuld in der Gesamtvollstreckung; Sittenwidrigkeit …
BGH, 28.03.2006 - XI ZR 425/04 Zuordnung von Altforderungen: � 1 AFRG analog
BGH, 28.02.2002 - I ZR 318/99 Allgemeines Vertragsrecht - erg�nzende Vertragsauslegung
BGH, 02.10.1998 - V ZR 45/98 Koppelung der Ver�u�erung eines Grundst�cks an eine Gemeinde mit der …
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BGH, 07.05.1997 - IV ZR 179/96 Wirksamkeit der Meldung von Angestellten zur Versorgungsanstalt des Bundes und …
BGH, 19.03.1998 - IX ZR 120/97 �berraschende Klausel in einer Ausfallb�rgschaft
BGH, 29.06.2004 - IX ZR 202/98 BGH, 01.02.2012 - VIII ZR 307/10 Zustimmung zur Vertrags�bernahme verweigert: Erf�llungs�bernahme!
OLG Koblenz, 09.09.2004 - 10 U 51/04 Bei gro�er zeitlicher Differenz zwischen Kredit- und B�rgschaftsvertrag Versto� …
OLG Koblenz, 04.11.2004 - 10 W 698/04 Kreditrecht - Bei gemeinsamer Hausfinanzierung kann sich Ehegatte nicht auf …
OLG K�ln, 15.02.2002 - 13 U 179/01 OLG Naumburg, 15.09.2005 - 10 W 38/05 Vermutung der Sittenwidrigkeit einer B�rgschaft wegen krasser finanzieller …
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