Source: http://www.lrs.de/wordpress/?page_id=38
Timestamp: 2019-08-21 00:49:21
Document Index: 244071830

Matched Legal Cases: ['§35', '§ 27', '§ 27', '§ 39', '§ 35', '§ 27']

RECHTSGRUNDLAGEN | www.lrs.de
Die Beratung zur Kostenübernahme einer Dyskalkulie- oder Legasthenietherapie erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen, nach Auswertung aktueller Literatur und Erfahrungen in der Praxis.
Zwischenzeitliche Änderungen von Gesetzen, Verordnungen und ihrer unterschiedlichen Anwendung werden, soweit bekannt, zu Aktualisierungen unserer Beratung führen, wenn wir dies für praxisrelevant halten.
Nicht alle Jugendämter verfahren mit Antragstellungen in gleicher Weise. Wie Ihr Jugendamt in Ihrem Fall reagiert, hängt von den internen Instruktionen und Festlegungen innerhalb der Kommunalbehörden und innerhalb der verschiedenen Bundesländer ab, in deren Zuständigkeitsbereich Sie wohnen.
Für die Kostenübernahme einer Dyskalkulie- oder Legasthenietherapie hat sich bundesweit derzeit die Anwendung des §35a KJHG (Kinder- und Jugend-Hilfe-Gesetz) herausgestellt.
1 ihre seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für ihr Lebensalter typischen dem Zustand abweicht und
2 daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist.
§ 27 Abs. 4 gilt entsprechend.
Die §§ 27ff KJHG spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Auch andere Gesetze können Kostenübernahmen begründen – z.B.:BSHG (Bundes-Sozialhilfe-Gesetz) §§ 39 bis 47 sowie Hilfeleistungsgesetze im Bereich des Arbeitsamtes soweit sie der sozialen und beruflichen Integration dienen (auch bei Erwachsenen).
SGB 8 § 35 Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung
2. daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist. Von einer seelischen Behinderung bedroht im Sinne dieses Buches sind Kinder oder Jugendliche, bei denen eine Beeinträchtigung ihrer Teilhabe am Leben in der Gesellschaft nach fachlicher Erkenntnis mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist. § 27 Abs. 4 gilt entsprechend.
1. eines Arztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und
mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben