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Timestamp: 2020-02-24 09:18:17
Document Index: 9044105

Matched Legal Cases: ['Art. 61', 'BGE', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 16', 'Art. 28']

9C_650/2016 30.11.2016
9C_650/2016
Mit Verfügung vom 30. April 2003 sprach die IV-Stelle des Kantons St. Gallen der 1959 geborenen A.________ rückwirkend ab 1. September 2002 eine ganze Rente der Invalidenversicherung samt einer Kinderrente zu. Mit Mitteilungen vom 23. Juni 2006 und 28. Juli 2009 bestätigte sie den Rentenanspruch. Im Rahmen eines weiteren im September 2012 eingeleiteten Verfahrens zur Überprüfung der Rente wurde A.________ rheumatologisch und psychiatrisch abgeklärt (Gutachten Dr. med. B.________ [samt Ergänzungsbericht vom 4. Dezember 2014] und med. pract. C.________ vom 12. Juli 2013). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Mai 2015 die ganze Rente auf den gesetzlich vorgesehenen Zeitpunkt hin auf.
Die Beschwerde der A.________ wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen nach zweifachem Schriftenwechsel mit Entscheid vom 16. August 2016 ab.
Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt A.________, der Entscheid vom 16. August 2016 und die Verfügung vom 26. Mai 2015 seien aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine ganze Rente auszurichten; eventualiter sei die Sache zur umfassenden Neuabklärung und zum Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen.
Weiter rügt die Beschwerdeführerin, der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt sei unvollständig abgeklärt, was Art. 61 lit. c ATSG verletze (BGE 136 V 376 E. 4.1.1 S. 377; und damit auch Bundesrecht [Art. 95 lit. a BGG; Urteil 2C_647/2013 vom 1. Mai 2014 E. 2.4]). Das bidisziplinäre Gutachten vom 12. Juli 2013 sei nicht beweiskräftig und darauf könne nicht abgestellt werden. Die Expertise sei nicht in Kenntnis sämtlicher Vorakten verfasst worden, enthalte einen Widerspruch in Bezug auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht, welcher auch durch die ergänzende Stellungnahme des Dr. med. B.________ vom 4. Dezember 2014nicht aufgelöst werden könne, und halte vor den in BGE 141 V 281 entwickelten Grundsätzen nicht Stand. Was sie zur Begründung vorbringt, ist indessen nicht stichhaltig.
Die vorinstanzliche Invaliditätsbemessung durch Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG i.V.m. Art. 28a Abs. 1 IVG) ist im Übrigen nicht bestritten. Es besteht kein Anlass zu Weiterungen.