Source: https://www.jusline.at/entscheidungen/84/artikel1zu53/1/4
Timestamp: 2019-09-22 19:12:51
Document Index: 390295218

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', '§ 37', '§ 46', 'OGH', '§ 37', '§ 46', 'OGH', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 38', 'OGH', '§ 37', '§ 53', '§ 11', 'OGH', 'OGH', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 38', 'OGH', '§ 53', '§ 11', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 11', '§ 33', 'OGH', 'OGH', '§ 53', 'OGH', 'OGH', '§ 53', 'OGH', 'OGH', '§ 35', '§ 35', '§ 37', 'OGH', 'OGH', '§ 164', '§ 37', '§ 35', '§ 11', 'OGH', '§ 11', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 53', '§ 55', 'OGH', 'OGH', '§ 37', '§ 214', 'OGH', 'OGH', '§ 37', '§ 46', '§ 37', 'OGH', 'OGH', '§ 12', '§ 16', '§ 37', '§ 209', '§ 36', 'OGH', 'OGH', '§ 53', 'OGH']

Entscheidungen des OGH zu § artikel1zu53 Abs. 4 FinStrG - Seite 1 - JUSLINE Österreich
TE OGH 2011/2/17 13Os138/10h
Gründe: Am 16. Dezember 2009 brachte die Staatsanwaltschaft gegen Predrag R***** eine auf Verurteilung wegen (richtig:) jeweils mehrerer Finanzvergehen der gewerbsmäßigen Abgabenhehlerei nach §§ 37 Abs 1 lit a, 38 Abs 1 lit a FinStrG und der Monopolhehlerei nach § 46 Abs 1 lit a FinStrG gerichtete Anklage (ON 57) ein und begehrte gleichzeitig unter Bezugnahme auf den Abschlussbericht der Finanzstrafbehörde (ON 56) die Feststellung, dass dem Gericht die Ahndung dem Ismet S***** ange... mehr lesen...
TE OGH 2010/3/4 13Os156/09d
Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurden Violeta A***** und Sabri A***** jeweils mehrerer Finanzvergehen der gewerbsmäßigen Abgabenhehlerei nach §§ 37 Abs 1 lit a, 38 Abs 1 lit a FinStrG (I/2) und der Monopolhehlerei nach § 46 Abs 1 lit a FinStrG (II/2) schuldig erkannt. Danach haben sie in der Zeit vom Dezember 2004 bis zum 3. Dezember 2005 in Eisenerz und Graz im einverständlichen Zusammenwirken in zahlreichen Angriffen etwa 176.000 Stück Zigaretten und solcherart (I/2) gewerbsm... mehr lesen...
TE OGH 2008/8/27 13Os97/08a (13Os98/08y)
Gründe: Am 22. Mai 2007 brachte die Staatsanwaltschaft Linz im Verfahren AZ 19 Ur 153/05f des Landesgerichts Linz, in welchem zunächst Vorehebungen gegen diese geführt worden waren, gegen Josef H***** und Franz Z***** die Anklageschrift wegen mehrerer Finanzvergehen der gewerbsmäßigen Abgabenhinterziehung nach § 33 Abs 1 FinStrG (I/1 und 2), nach § 33 Abs 2 lit a FinStrG (II/1 und 2) und nach § 33 Abs 2 lit b FinStrG (III/1 und 2), jeweils iVm § 38 Abs 1 lit a FinStrG, mit einem str... mehr lesen...
RS OGH 2008/4/23 13Ns11/08h, 13Os97/08a (13Os98/08y), 12Ns67/08m
Rechtssatz: Stehen die Hinterziehung jeweils gleichartiger Abgaben durch unmittelbar hintereinander handelnde Geschäftsführer ein- und desselben Unternehmens unter Anklage, ist das Hauptverfahren nach § 37 Abs 1 zweiter Satz StPO wegen des engen sachlichen Zusammenhangs vom selben Gericht gemeinsam zu führen. Für die Annahme, dass § 53 Abs 4 FinStrG den Verdacht der Beteiligung (§ 11 FinStrG) als notwendige Bedingung für gemeinsame Verfahrensführung verlangt, diese mithin für an... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 23.04.2008
TE OGH 2008/4/23 13Ns11/08h
Gründe: Am 22. Mai 2007 brachte die Staatsanwaltschaft Linz im Verfahren AZ 19 Ur 153/05f des Landesgerichts Linz, in welchem zunächst Vorerhebungen gegen diese geführt worden waren, gegen Josef H***** und Franz Z***** die Anklageschrift wegen mehrerer Finanzvergehen der gewerbsmäßigen Abgabenhinterziehung, nämlich nach § 33 Abs 1 FinStrG (I/1 und 2), nach § 33 Abs 2 lit a (II/1 und 2) und nach § 33 Abs 2 lit b FinStrG (III/1 und 2), jeweils iVm § 38 Abs 1 lit a FinStrG, ein (ON 22... mehr lesen...
RS OGH 1998/11/11 13Os130/98, 13Os94/16x
Rechtssatz: Beteiligter im Sinne des § 53 Abs 4 erster Satz FinStrG ist auch ein Mittäter oder Nebentäter (§ 11 erste Alt FinStrG). Entscheidungstexte 13 Os 130/98 Entscheidungstext OGH 11.11.1998 13 Os 130/98 13 Os 94/16x Entscheidungstext OGH 03.03.2017 13 Os 94/16x Beisatz: Die Zuständigkeit des Gerichts zur Ahndung eines von einem unmittelbaren Täter verwirklichten F... mehr lesen...
TE OGH 1997/11/20 12Os120/97
Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurde der Angeklagte Ing.Peter Sp***** des Finanzvergehens der teils vollendeten, teils versuchten und teils (auch) als Beteiligter nach § 11 dritter Fall FinStrG begangenen Abgabenhinterziehung nach §§ 33 Abs 1 und 13 FinStrG schuldig erkannt. Darnach haben Ing.Peter Sp***** und der rechtskräftig mitverurteilte Hans Sch***** in Wien "teilweise für sich selbst, teilweise als Beitragstäter für den jeweils anderen" vorsätzlich in mehrfachen... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 20.11.1997
RS OGH 1995/9/6 13Os42/95, 15Os66/03, 13Os18/15v
Rechtssatz: Die Unterlassung der nach § 53 Abs 4 letzter (Halbsatz) Satz FinStrG gebotenen Feststellung begründet keine Nichtigkeit. Entscheidungstexte 13 Os 42/95 Entscheidungstext OGH 06.09.1995 13 Os 42/95 15 Os 66/03 Entscheidungstext OGH 21.08.2003 15 Os 66/03 Beisatz: Die Feststellung nach § 53 Abs 4 FinStrG ist weder Teil des Ausspruches über die Strafe noch die... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 06.09.1995
TE OGH 1995/9/6 13Os42/95
Gründe: Mit dem angefochtenen (im zweiten Rechtsgang ergangenen, mit Beschluß vom 29.Mai 1995, ON 197, berichtigten bzw an den Inhalt der mündlichen Verkündung angeglichenen) Urteil wurde Franz F***** des Finanzvergehens der Hinterziehung von Eingangsabgaben nach § 35 Abs 2 FinStrG schuldig erkannt und hiefür sowie für die schon im ersten Rechtsgang in Rechtskraft erwachsenen Schuldsprüche nach § 35 Abs 2 FinStrG (III b und c) und § 37 Abs 1 lit a FinStrG (III d 1 bis 4) zu eine... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 06.09.1995
TE OGH 1990/12/19 13Os23/90
Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurde der Transportunternehmer Manfred W*** I./ des Verbrechens der Hehlerei nach dem § 164 Abs 1 Z 2 und Abs 3, zweiter Fall, StGB und des Finanzvergehens der gewerbsmäßigen Abgabenhehlerei nach den §§ 37 Abs 1 lit a, 38 Abs 1 lit a FinStrG, II./ des Finanzvergehens der gewerbsmäßigen Hinterziehung von Eingangsabgaben nach den §§ 35 Abs 2, 38 Abs 1 lit a FinStrG, teils als Beteiligter nach dem § 11, zweiter Fall, FinStrG, III./ des Vergehens d... mehr lesen...
RS OGH 1989/11/15 14Os120/89, 14Os23/90
Rechtssatz: Die gerichtliche Zuständigkeit für Beteiligte im Sinne der zweiten und dritten Täterschaftsform des § 11 FinStrG tritt nur dann ein, wenn das Verhalten des unmittelbaren Täters (erste Täterschaftsform) gerichtlich strafbar ist. Die Verfolgung des Bestimmungstäters oder Beitragstäters durch das Gericht bewirkt hingegen nicht (mehr) die Gerichtszuständigkeit für das Verfahren gegen den unmittelbaren Täter oder weitere vorsätzlich Beteiligte. Entscheidun... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 15.11.1989
RS OGH 1987/5/26 15Os74/87, 14Os130/04, 13Os156/09d, 13Os138/10h
Rechtssatz: Die FinStrGNov 1985 hat (ua) die vordem normiert gewesene gerichtliche Strafbarkeit solcher Fälle einer Abgabenhehlerei oder Monopolhehlerei, in denen diese rechtliche Qualität der Tat ausschließlich durch jene der betreffenden Vortat begründet worden war (objektive Konnexität), beseitigt. Entscheidungstexte 15 Os 74/87 Entscheidungstext OGH 26.05.1987 15 Os 74/87 14... mehr lesen...
RS OGH 1986/4/24 12Nds32/86
Rechtssatz: Die - wenngleich primär die Frage der Gerichtszuständigkeit regelnde - Vorschrift des § 53 Abs 4 FinStrG ist dahin zu verstehen, daß darnach - über die Regelung des § 55 StPO hinaus und diese insoweit für den Bereich des gerichtlichen Finanzstrafverfahrens verdrängend - über alle in sachlichem Zusammenhang stehenden Finanzvergehen aus Gründen der Verfahrenskonzentration und Verfahrensökonomie - sinnvollerweise - in einem einheitlichen (gerichtlichen) Strafverfahren a... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 24.04.1986
TE OGH 1986/3/19 9Os21/86
Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurde Rudolf R*** von der Anklage, er habe im Herbst 1982 in Salzburg vorsätzlich einen Grisfuchsmantel und einen Demibuffnerzmantel, hinsichtlich welcher Waren von der abgesondert verfolgten Petra Wanda K***-L*** und anderen Tätern ein Schmuggel von der Bundesrepublik Deutschland in das Inland begangen worden sei, gekauft und hiedurch das Vergehen der Abgabenhehlerei nach § 37 Abs. 1 lit. a FinStrG begangen, gemäß § 214 Abs. 2 FinStrG freigesp... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 19.03.1986
TE OGH 1985/10/23 9Os98/85
Gründe: Mit dem angefochtenen Urteil wurden die 53-jährige Hausfrau Frieda W***, der 33-jährige Fleischhauer Eduard H*** und die 32-jährige Postzustellerin Judith H*** der Finanzvergehen der Abgabenhehlerei nach § 37 Abs. 1 lit. b FinStrG. (Punkt B/I des Urteilssatzes) und der Monopolhehlerei nach § 46 Abs. 1 lit. b FinStrG. (Punkt B/II) sowie der 37-jährige Lagerarbeiter Harald W*** der Finanzvergehen der gewerbsmäßigen Abgabenhehlerei nach § 37 Abs. 1 lit. a, 38 Abs. 1 lit. a Fi... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 23.10.1985
TE OGH 1985/5/15 9Os57/85
Gründe: Die Nichtigkeitsbeschwerden der Angeklagten Kurt B, Doris B und Franz C gegen das oben bezeichnete Urteil, mit dem sie und der Angeklagte Peter A des Verbrechens nach § 12 Abs 1 SuchtgiftG. und des Vergehens nach § 16 Abs 1 Z. 2 SuchtgiftG., A ferner des Vergehens der gewerbsmäßigen Abgabenhehlerei nach § 37 Abs 1 lit a, 38 Abs 1 lit a FinStrG., des Verbrechens der gleichgeschlechtlichen Unzucht mit Jugendlichen nach § 209 StGB und des Vergehens nach § 36 Abs 1 lit a WaffG.,... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 15.05.1985
RS OGH 1985/5/14 10Os20/85, 9Os21/86
Rechtssatz: § 53 Abs 4 FinStrG umfaßt unterschiedslos Hehler, somit auch fahrlässig handelnde Hehler; es ist daher begrifflich ausgeschlossen, ein Wissen des Hehlers um die gerichtliche Strafbarkeit des Vortäters vorauszusetzen, Die gerichtliche Strafbarkeit des Vortäters ist eine rein objektive Voraussetzung gerichtlicher Strafbarkeit des Hehlers. Entscheidungstexte 10 Os 20/85 Entscheidungstext OGH 14.05.1985 10 Os 20/8... mehr lesen...