Source: http://graduiertenkolleg.net/index.php/verein-md/satzung-md
Timestamp: 2017-12-15 08:13:46
Document Index: 396717480

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 8', '§ 7', '§ 7', '§ 26', '§ 9', '§ 2']

„Graduiertenkolleg Wand­lungsprozesse“
Der Förderverein „Graduiertenkolleg Wandlungsprozesse“ soll ein eingetragener Förderverein mit Sitz in Landau/Pfalz werden.
Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt nach der Eintragung den Namenszusatz e.V..
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirt­schaftliche Zwecke. Satzungsgemäßer Zweck ist es, das Graduiertenkolleg „Wand­lungsprozesse in Industrie- und Dienstleistungsberufen und Anforderungen an moderne mediale Lernwelten in Großunternehmen und -organisationen" zu fördern, das seit dem 14.07.2011 als Mitglied der International Graduate Academy (InGrA) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg angehört.
Schwerpunkte der Förderung sind insbesondere:
Kolloquien, Vorträge, Symposien, Tagungen, Kongresse, Seminare und Besichti­gungen u.ä. Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen zu veranstalten.
Forschung und Lehre zu unterstützen und die Verbundenheit mit den beteilig­ten Universitäten zu pflegen;
den Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen Vertretern der Wissen­schaft und der Praxis zu fördern und den Transfer zu unterstützen;
promovieren neben dem Beruf zu fördern und zu ermöglichen;
der Maxime des strukturierten Promovierens zu folgen;
wissenschaftliche Publikationen zu unterstützen, die thematisch und inhaltlich mit den Zielen und der Programmatik des
"Graduiertenkollegs Wandlungs­ prozesse" verbunden sind;
Förderung der Öffentlichkeitsarbeit des Graduiertenkollegs.
Mittel des Fördervereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen, Körper­schaften, Vereine sowie Anstalten und Stiftungen des öffentlichen und privaten Rechts sein.
Die Aufnahme in den Verein erfolgt durch schriftliche Beitrittserklärung und ihre schriftliche Annahme durch den Vorstand.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch schriftliche Kündigung seitens des Mitglieds mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Kalenderjahres, durch Ausschluss auf Beschluss des Vorstands bei Vorliegen eines wich­tigen Grundes. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn ein Mit­glied durch sein Verhalten die Zwecke und Ziele des Vereins wesentlich beeinträchtigt oder wenn ein Mitglied mit mehr als einem Jahresbeitrag im Rückstand ist und trotz zweier Mahnungen nicht zahlt. Vor der Beschluss­fassung muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme geben.
wenn über das Vermögen des Mitglieds ein gerichtliches Vergleichs- oder Konkursverfahren eröffnet ist oder - wenn das Mitglied keine natürliche Person ist - im Falle seiner Liquidation.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf die einge­zahlten Kapitalbeträge bzw. den gemeinen Wert einer Sacheinlage.
Ehrenmitglied kann werden, wer den Verein in besonderem Maße gefördert hat oder langjähriges Mitglied der Gesellschaft ist. Hierüber beschließt auf Vorschlag des Vorstands die Mitgliederversammlung. Jedes Mitglied kann die Ernennung eines Ehrenmitglieds unter schriftlicher Begründung beim Vorstand anregen. Über die Anregung muss der Vorstand einen Beschluss fassen.
Die Höhe des Beitrags wird auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Jahresbeitrag ist in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres zu zahlen.
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung (§ 7), der Vorstand (§ 8),
Die ordentliche Mitgliederversammlung, die vom Vorsitzenden des Vor­stands einzuberufen ist, findet grundsätzlich einmal im Jahr statt. Der Vorstand stellt unter Berücksichtigung eingegangener Vorschläge die Tagesordnung auf. Die Ein­ladung zur Mitgliederversammlung soll spätestens vier Wochen vorher durch schriftliche oder bei Mitgliedern, die ihre E-Mail Adressen bekannt gegeben haben, mittels E-Mail an die Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung ergehen. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vor­sitzende des Vorstands oder sein Stellvertreter.
Der Beratung und Beschlussfassung der Mitgliederversammlung obliegen insbesondere: die Wahl der Mitglieder des Vorstands sowie (jeweils für vier Jahre) die Wahl zweier Rechnungsprüfer und eines stellvertreten­den Rechnungsprüfers (jeweils für zwei Jahre), die Entgegennahme des Berichts des Vorstands über das abge­laufene Geschäftsjahr, die Abnahme des Jahresrechnungsberichts des Schatzmeisters die Entlastung des Vorstands nach Bericht der Rechnungsprüfer, die Festsetzung des Jahresbeitrags, alle sonstigen Angelegenheiten, deren Erledigung nicht einem anderen Organ durch Satzung übertragen ist, die Auflösung des Vereins oder die Verschmelzung durch Aufnahme eines Vereins mit gleicher oder ähnlicher Zweckbestimmung.
Sonstige Anträge für die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederver­sammlung sind, soweit sie nicht vom Vorstand gestellt werden, mindestens zwei Wochen vorher dem Vorstand schriftlich einzureichen. Das Gleiche gilt für die Benennung von Kandidaten zur Vorstandswahl.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind in der gleichen Form wie ordentliche Mitgliederversammlungen einzuberufen, wenn mindestens fünf Vorstandsmitglieder oder mindestens ein Sechstel der Mitglieder unter Angabe von Gründen die Einberufung verlangen.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung erfolgen - soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt - durch einfache Stimmenmehrheit der erschienenen Mit­glieder; dabei sind Mitglieder, die sich der Stimme enthalten, wie nicht erschie­nene Mitglieder zu behandeln.
Im Falle der Beschlussfassung gem. § 7 Ziff. 2 a) ist die Mitgliederver­sammlung beschlussfähig, wenn mindestens 30 % der Mitglieder oder aber 30 Mitglieder anwesend sind.
Bei Feststellung der Nichtbeschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung kann die Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung nochmals einberufen werden ohne Einhaltung der unter § 7.1 benannten Fristen
Zu Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der erschie­nenen Mitglieder des Vereins erforderlich.
Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen und nur dann durch Abgabe von Stimmzetteln, wenn zehn anwesende Mitglieder es verlangen. Wahlen können auf Antrag ebenfalls durch Handzeichen erfolgen.
Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzu­nehmen, das Ort und Zeit der Veranstaltung, die Namen der anwesenden Mitglieder, die Tagesordnung, den Wortlaut der gefassten Beschlüsse und die Abstimmungs­ergebnisse enthält. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.
Der Vorstand leitet den Förderverein. Er besteht aus bis zu zehn Mitgliedern: Dem Ersten Vorsitzenden, einem Stellvertreter (Kraft Amtes der wissenschaftliche Koordi­nator), dem Schatzmeister und den Beisitzern sowie dem wissenschaftlichen Leiter des Graduiertenkollegs. Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung gewählt, soweit sie nicht Kraft ihres Amtes Mitglieder sind.
Die Amtszeit des Vorstands beträgt vier Jahre und endet mit der Neuwahl des Vorstands durch die Mitgliederversammlung. Briefwahl ist möglich. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl findet alle zwei Jahre statt, wobei jeweils die Hälfte der Vorstandsmitglieder ausscheidet bzw. neu gewählt wird. Nach erfolgter Wahl wählt der Vorstand aus seiner Mitte den Ersten Vorsitzenden und den Schatzmeister, die damit gleichzeitig dem geschäftsführenden Vorstand angehören. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, kann eine Nachwahl für die Restlaufzeit stattfinden.
Der geschäftsführende Vorstand des Vereins besteht aus folgenden Mitgliedern: dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden (Wissenschaftliche Koordinator des Graduiertenkollegs), dem Schatzmeister, dem wissenschaftlichen Leiter des Graduiertenkollegs
Der geschäftsführende Vorstand ist Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB. Zur Vertretung des Vereins genügt es, wenn zwei Vorstandsmitglieder des geschäftsführenden Vorstands gemeinsam handeln, von denen eines der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende sein muss. Die gemeinsame Vertretung durch die Mitglieder gemäß Abs. 3 b) und 3 d) ist ausgeschlossen.
Der geschäftsführende Vorstand und der Gesamtvorstand treten bei Bedarf, mindestens jedoch zweimal jährlich, zu Sitzungen zusammen.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse - soweit durch die Satzung nichts anderes bestimmt wird - mit einfacher Stimmenmehrheit. Ergibt eine Abstim­mung Stimmengleichheit, so gibt die Stimme des Vorsitzenden des Vorstands den Ausschlag. Schriftliche, telegrafische oder fernmündliche Beschlussfassungen des Vorstands sind nur zulässig, wenn nicht weniger als 5 Mitglieder diesem Ver­fahren widersprechen.
Die Tätigkeit im Vorstand ist ehrenamtlich. Auslagen können - auch pauschal bei steuerlicher Verantwortung durch den Empfänger - ersetzt werden.
Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der die Zuständigkeiten und die Regeln der Zusammenarbeit festzulegen sind.
Für die Erledigung der Verwaltungsaufgaben des Vereins kann der Vorstand einen Geschäftsstellenleiter bestellen. Diesem wird die Anfertigung der Nieder­schriften über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstands über­tragen. Der geschäftsführende Vorstand legt dessen weitere Aufgaben fest.
Der Schatzmeister ist für die Finanzen des Vereins verantwortlich. Die Zeichnungsberechtigung für die auf den Namen des Vereins bei Geldin­stituten geführten Konten wird vom Vorstand gesondert geregelt.
Der Schatzmeister hat nach Schluss des Geschäftsjahres den Jahresrechnungs­bericht zu fertigen. Der Jahresrechnungsbericht ist dem Vorstand und danach den Rechnungsprüfern sowie der Mitgliederversammlung vorzulegen und auf Verlangen zu erläutern.
Der Vorstand kann einen Geschäftsstellenleiter bestellen, der beratend an den Vorstandssitzungen teilnimmt.
Die Mitgliederversammlung wählt die Rechnungsprüfer, die nicht Mitglieder des Vorstandes sind. Die Rechnungsprüfer werden jeweils für die Dauer von zwei Jahren bestellt. Wiederwahl ist zulässig.
Die Rechnungsprüfer prüfen die Kassen- und Rechnungsführung sowie die Rechnungslegung nach § 9 Ziff. 2. Sie berichten darüber auf der Jahreshauptversammlung.
Über eine Auflösung des Vereins entscheidet auf Vorschlag des Vorstands die Mitgliederversammlung in einer eigens zu diesem Zweck anberaumten Sitzung. Der Auflösungsbeschluss bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen Mitglieder.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke geht das Vermögen auf die Martin Luther Universität Halle über, die es nur für Zwecke der geistes­wissenschaftlichen Fakultät III verwenden darf, die dieser Satzung (§ 2) entsprechen.
Landau, den 16.04.2012
Dr. Franz Lorenz Dipl. Päd. Uwe Fischer
Dr. Martin Schwarz Prof. Dr. Bernd Dewe
2. Vorsitzender Leiter des Graduiertenkollegs
Landau, den 16. April 2012