Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Hamm&Datum=18.02.2014&Aktenzeichen=1%20RVs%2012/14
Timestamp: 2019-05-27 12:43:43
Document Index: 192176798

Matched Legal Cases: ['§ 46', '§ 323', '§ 318', '§ 318', '§ 15', '§ 323', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

OLG Hamm, 18.02.2014 - III-1 RVs 12/14 - dejure.org
OLG Hamm, 18.02.2014 - III-1 RVs 12/14
https://dejure.org/2014,3969
OLG Hamm, 18.02.2014 - III-1 RVs 12/14 (https://dejure.org/2014,3969)
OLG Hamm, Entscheidung vom 18.02.2014 - III-1 RVs 12/14 (https://dejure.org/2014,3969)
OLG Hamm, Entscheidung vom 18. Februar 2014 - III-1 RVs 12/14 (https://dejure.org/2014,3969)
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StGB § 46; StGB § 323a, StPO § 318
Vollrausch, Strafzumessung, Berufungsbeschränkung
Strafzumessung, Vollrausch
Wirksamkeit der Berufungsbeschränkung, Vollrausch - Feststellungen bei Fahrlässigkeit, Vollrausch- Bedeutung der Rauschtat bei der Strafzumessung
Zu den erforderlichen Feststellungen zur Fahrlässigkeit beim Vollrausch
StPO § 318; StGB §§ 15, 46, 323a
Strafzumessungserwägungen und Verschuldensgrad bei Begehung einer Rauschtat nach § 323a StGB
Welche Straftat ist eigentlich nicht "häßlich” und "sinnlos”?
"sinnlos und hässlich"
Dass Vollrauschtat "sinnlos" oder "hässlich" war, darf bei Strafzumessung nicht strafschärfend gewertet werden
LG Dortmund - 45 Ns 19/13
Die Rauschtat ist danach lediglich objektive Bedingung der Strafbarkeit (BGH, Urteil vom 22. August 1996 - 4 StR 217/96, NJW 1997, 138, 140; OLG Hamm, Beschluss vom 18. Februar 2014 - III-1 RVs 12/14, juris).
Die Motive und die Gesinnung, die zu der im Rausch begangenen rechtswidrigen Tat geführt haben, dürfen bei der Strafzumessung ebenfalls nicht zu seinem Nachteil herangezogen werden (BGH, Urteil vom 22. September 1992 - 5 StR 379/92, NJW 1992, 3309, 3311; BGH, Urteil vom 4. November 1970 - 2 StR 476/70, NJW 1971, 203), sondern lediglich tatbezogene Merkmale der Rauschtat wie Art, Umfang, Schwere und Gefährlichkeit (…BGH, aaO; OLG Hamm, Beschluss vom 18. Februar 2014 - III-1 RVs 12/14, juris).
OLG Hamm, 22.11.2017 - 1 RVs 79/17
Misshandlung von Schutzbefohlenen; Rechtsmittelbefugnis; Berufung der …
Hierbei ist eine Berufungsbeschränkung nicht etwa schon deswegen ausgeschlossen, weil das Erstgericht geltendes Recht falsch angewendet hat; eine fehlerhafte Subsumtion hindert die Beschränkung der Berufung nicht (vgl. Senatsbeschluss vom 18.02.2014 - III-1 RVs 12/14 -, juris; OLG Hamm ZfSch 2008, 534; OLG Hamm NStZ-RR 2010, 345;… Meyer-Goßner in: Meyer-Goßner/Schmitt, a.a.O., Rn. 17a, jew. m.w.N.).
Im Allgemeinen ist dessen erschöpfende Nachprüfung durch das Rechtsmittelgericht möglich, ohne dass dadurch die tatsächlichen Feststellungen und die rechtlichen Ausführungen zum Schuldspruch berührt werden (vgl. Senatsbeschluss vom 18.02.2014, a.a.O.).