Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NStZ-RR%202013,%2031
Timestamp: 2019-02-20 22:55:57
Document Index: 20520088

Matched Legal Cases: ['§ 68', '§ 67', '§ 68', '§ 57', '§ 68', '§ 68', '§ 57', '§ 68', '§ 204', '§ 311', '§ 311', '§ 104', '§ 17', '§ 18', '§ 56', '§ 64', '§ 17', '§ 18', '§ 56', '§ 64', '§ 102']

Rechtsprechung: NStZ-RR 2013, 31 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: LG Potsdam, 20.04.2012 | OLG Hamm, 11.09.2012
OLG Hamm, 03.04.2012 - III-1 Ws 166/12
StGB § 68f
Reststrafenaussetzung, Führungsaufsicht, günstige Sozialprognose, Tatleugnen
Reststrafenaussetzung, Sozialprognose, Tatleugnen
LG Dortmund - 92 StVK 12/12
AG Lünen, 22.11.2006 - 18 Ls 39/06
NStZ-RR 2013, 31 (Ls.)
Diese Erwartung muss sich zwar nicht zur Gewissheit verdichten, erforderlich ist aber eine entsprechende hohe Wahrscheinlichkeit, wobei Zweifel zu Lasten des Verurteilten gehen (…OLG Hamm, Beschlüsse vom 06.12.2016 - III-5 Ws 303/16 -, juris Rn. 15 und vom 03.04.2012 - III-1 Ws 166/12 -, juris Rn. 3 m.w.N.).
§ 67d Abs. 6 Satz 5 StGB stellt - ebenso wie die gleichlautende Regelung in § 68f Abs. 2 StGB - eine Norm mit Ausnahmecharakter dar und verlangt hinsichtlich der Kriminalprognose eine höhere Wahrscheinlichkeit dahingehend, dass der Verurteilte keine Straftat mehr begehen wird, als bei § 57 StGB (OLG Hamm, Beschluss vom 3. April 2012 - III-1 Ws 166/12, BeckRS 2012, 20021;… Beschluss vom 18. Juli 2017 - 4 Ws 305, 306/17, juris, Rdnr. 27, jeweils für § 68f Abs. 2 StGB).
§ 68 f Abs. 2 StGB stellt eine Norm mit Ausnahmecharakter dar und verlangt hinsichtlich der Kriminalprognose eine höhere Wahrscheinlichkeit dahingehend, dass der Verurteilte keine Straftat mehr begehen wird, als bei § 57 StGB (vgl. OLG Hamm NStZ-RR 2013, 31).
OLG Celle, 20.11.2015 - 1 Ws 568/15
Gesetzlicher Eintritt der Führungsaufsicht nach Vollverbüßung: Voraussetzungen …
Nach der Rechtsprechung soll ein Ausnahmefall im Sinne des § 68 f Abs. 2 StGB insbesondere dann angenommen werden können, wenn im letzten Stadium des Strafvollzugs Umstände eingetreten sind, die eine positive Prognose ermöglichen, eine Aussetzung des Strafrestes aber nicht mehr beschlossen werden konnte (OLG Hamm vom 3. April 2012 [AZ.: 1 Ws 166/12]).
Nr 4141 RVG-VV, Vorbem 7 Abs 1 S 2 RVG-VV, Nr 9003 GKVerz, § 204 Abs 2 StPO
Rechtsanwaltsvergütung: Zusätzliche Verfahrensgebühr nach Aufhebung des Beschlusses über die Nichteröffnung des Hauptverfahrens; Aktenversendungspauschale
StPO § 311 Abs. 2 S. 1; RVG Nr. 4141 VV
Geltung der Wochenfrist des § 311 Abs. 2 S. 1 StPO i.R.e. Beschwerdeverfahrens gegen eine Kostenfestsetzung im strafgerichtlichen Verfahren
AG Zossen, 26.01.2011 - 10 Ds 288/08
AG Zossen, 26.01.2011 - 482 Js 17611/07
NStZ-RR 2013, 31
Auch hier gilt, dass dem Entstehen der Gebühr nach zutreffender Ansicht nicht entgegen steht, dass die gebührenauslösende Entscheidung auf die fristgerecht eingelegte Beschwerde aufgehoben und das Verfahren fortgesetzt wurde (…so auch: Burhoff, a.a.O., Rn. 43;… Hartmann, Kostengesetze, 45. Aufl. 2015, Rn. 5; AG Tiergarten VRR 2014, 160; a.A.: LG Potsdam, 20.04.2012 - 24 Qs 64/11;… Mayer/Kroiß, RVG, 6. Aufl. 2013, Rn. 3).
AG Gummersbach, 10.05.2013 - 85 OWi 205/12
Aktenversendungspauschale, Nachweis, Zahlung, Glaubhaftmachung
Das Urteil des Landgerichts Potsdams (AZ: 24 Qs 64/11), auf das sich die Rechtspflegerin bezieht, verweist insoweit zwar zutreffend darauf, dass es sich bei der Aktenversendungspauschale nicht um Portokosten oder sonstiges Entgelt für Post- und Telekommunikationsleistungen handelt und daher § 104 Abs. 2 Satz 2 ZPO, der die anwaltliche Versicherung der Zahlung für solche Kosten ausreichen lässt, nicht greift.
OLG Hamm, 11.09.2012 - III-1 Vollz (Ws) 360/12
MRVG NW 17; MRVG NRW 18
Urinprobe, Verweigerung, Entzug von Lockerungen, Unterbringung
Urinprobe, Entzug von Lockerungen
MRVG NW § 17; MRVG § 18; StVollzG § 56, StGB § 64
MRVG NW § 17; MRVG § 18; StVollzG § 56; StGB § 64
LG Bielefeld - 101 StVK 974/12
OLG Hamm, 20.12.2012 - 1 Vollz (Ws) 566/12
Disziplinarmaßnahmen im Strafvollzug; Beweiswürdigung bei Annahme der …
Die bewusste Verdünnung einer Urinprobe kann daher disziplinarisch nach §§ 102, 56 Abs. 2 StVollzG geahndet werden (zur gleichgelagerten Problematik bei Verweigerung einer Urinkontrolle vgl.: BVerfG, Beschl.v.06.08.2009 - 2 BvR 2280/07 - juris; OLG Hamm, Beschl. v. 11.09.2012 - 1 Vollz(Ws) 360/12 - juris).