Source: https://lohn-info.de/arbeitslosigkeit.html
Timestamp: 2019-02-16 22:05:38
Document Index: 394363386

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 16', '§ 53', '§ 16', '§ 38', '§ 147', '§ 18', '§ 149']

Qualifizierungschancengesetz - Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung sinkt und die Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen durch die Bundesagentur für Arbeit wird ausgeweitet
Mit dem Gesetz wird auch der Zugang zu einem Anspruch auf Arbeitslosengeld erleichtert. Die Frist, innerhalb derer die Mindestversicherungszeit von 12 Monaten für einen Anspruch auf Arbeitslosengeld zurückzulegen ist, wird von zwei Jahren auf 30 Monate erweitert (Rahmenfrist).
Neuer Rekordstand mit 1,21 Millionen offenen Stellen - Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das zweite Quartal 2018
Auszug aus der Presseinformation des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vom 07.08.2018:
Im zweiten Quartal 2018 gab es bundesweit rund 1,21 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem zweiten Quartal 2017 erhöhte sich die Zahl der offenen Stellen um rund 115.000, gegenüber dem ersten Quartal 2018 um fast 25.000. ....
Auszug aus der Presseinformation des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vom 09.01.2018:
Auszug aus der Presseinformation des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vom 10.10.2017:
Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung - Monatsbericht Dezember und Jahr 2017 der Bundesagentur für Arbeit
Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind im Dezember saisonbereinigt deutlich gesunken. Die Vorjahreswerte werden unterschritten, obwohl sich mehr geflüchtete Menschen in Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung befinden (vgl. 4.1 und 4.6). Das Risiko, durch den Verlust der Beschäftigung arbeitslos zu werden, geht auf niedrigem Niveau weiter zurück. Die Chancen, die Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung zu beenden, werden größer (vgl. 4.4). Im europäischen Vergleich verzeichnet Deutschland eine der niedrigsten Erwerbslosenquoten (vgl. 4.7).
Nach § 16 SGB III gelten Personen als arbeitslos, wenn sie:
Die wirkliche Arbeitslosigkeit ist viel höher als die gemeldete Zahl. Seit 2009 weist die Bundesagentur in den Monatsberichten die sogenannte Unterbeschäftigung aus. In der Unterbeschäftigungsrechnung sind neben den Arbeitslosen die Personen enthalten, die an Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder zeitweise arbeitsunfähig erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden.
Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung in Deutschland (Jahresdurchschnittswerte)
Arbeitslosigkeit registriert nach § 16 SGB III 3.239.000 2.976.000 2.897.000 2.950.000 2.898.000
Arbeitslosigkeit im weiteren Sinne 3.537.000 3.252.000 3.170.000 3.257.000 3.222.000
Unterbeschäftigung im engeren Sinne 4.502.000 3.989.000 3.768.000 3.796.000 3.712.000
Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) 4.747.000 4.212.000 3.928.000 3.901.000 3.803.000
Unterbeschäftigung (mit Kurzarbeit) 4.915.000 4.268.000 3.970.000 3.949.000 3.840.000
Definitionen der Bundesagentur für Arbeit:
Zahl der Personen, die die Arbeitslosenkriterien des § 16 Abs. 1 SGB III (Beschäftigungslosigkeit, Verfügbarkeit, Arbeitssuche) und des § 16 Abs. 2 SGB III (keine Teilnahme an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme) erfüllen und deshalb als arbeitslos zählen.
Zahl der Arbeitslosen nach § 16 SGB III plus Zahl der Personen, die die Arbeitslosenkriterien des § 16 Abs. 1 SGB III erfüllen (Beschäftigungslosigkeit, Verfügbarkeit und Arbeitssuche) und allein wegen des § 16 Abs. 2 SGB III (Teilnahme an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme) oder wegen des § 53a Abs. 2 SGB II (erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach Vollendung des 58. Lebensjahres, denen innerhalb eines Jahres keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten werden konnte) nicht arbeitslos sind.
Zahl der Arbeitslosen i.w.S. plus Zahl der Personen, die nah am Arbeitslosenstatus sind, also an bestimmten entlastend wirkenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnehmen oder zeitweise arbeitsunfähig sind und deshalb die Kriterien des § 16 Abs. 1 SGB III (Beschäftigungslosigkeit, Verfügbarkeit und Arbeitssuche) nicht erfüllen. Personen in der Unterbeschäftigung im engeren Sinne haben ihr Beschäftigungsproblem (noch) nicht gelöst; ohne diese Maßnahmen wären sie arbeitslos.
Unterbeschäftigung i.e.S. plus Zahl der Personen in weiteren entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, die fern vom Arbeitslosenstatus sind und ihr Beschäftigungsproblem individuell schon weitgehend gelöst haben (z.B. Personen in geförderter Selbständigkeit und Altersteilzeit); sie stehen für Personen, die ohne diese arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen arbeitslos wären.
Die persönliche Arbeitslosmeldung ist unverzichtbare Voraussetzung für den Bezug von Arbeitslosengeld. Sie muss spätestens am ersten Tag der Beschäftigungslosigkeit (frühestens drei Monate vorher) persönlich bei der für den Wohnort zuständigen Agentur für Arbeit erfolgen. Zu beachten ist aber der § 38 Abs. 1 SGB III:
Die Regelanwartschaftszeit ist erfüllt, wenn in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosmeldung und dem Beginn der Arbeitslosigkeit mindestens zwölf Monate ein Versicherungspflichtverhältnis bestanden hat.
Ab 01.01.2019 können diejenigen einen Anspruch auf Arbeitslosengeld geltend machen, die innerhalb von 30 Monaten auf Versicherungszeiten von 12 Monaten kommen.
Anspruchsdauer nach § 147 SGB III
Die Anspruchsdauer ist abhängig vom Lebensalter und davon, wie lange die Person in den letzten fünf Jahren arbeitslosenversicherungspflichtig war.
mit einer Dauer von insgesamt mindestens
Kriterien zur Erfüllung der "kurzen" Anwartschaftszeit:
Sie haben in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosmeldung und dem Beginn der Arbeitslosigkeit (Rahmenfrist) mindestens 6 Monate/180 Tage in Versicherungspflichtverhältnissen gestanden und
es hat sich überwiegend um Beschäftigungsverhältnisse gehandelt, die von Vornherein auf nicht mehr als zehn Wochen befristet waren, und
das Bruttoarbeitsentgelt hat in den letzten 12 Monaten, gerechnet vom letzten Tag der letzten Beschäftigung an rückwärts, die Bezugsgröße nach § 18 Abs. 1 SGB IV nicht überstiegen und
Sie legen der Agentur für Arbeit diesen Sachverhalt mit Nachweisen dar.
Die Höhe des Arbeitslosengeldes legt § 149 SGB III fest: