Source: http://www.gomopa.net/Finanzforum/beteiligungen/kanada-gold-fonds-canada-gold-trust-14prozent-ausschuettung-pa-p942876544.html
Timestamp: 2017-12-17 06:13:21
Document Index: 88459722

Matched Legal Cases: ['§ 172', '§ 24', '§ 305', '§ 24', '§ 24', '§ 307', 'BGH', '§ 307', '§ 574', '§ 307', '§ 24']

Kanada-Gold-Fonds - Canada Gold Trust - 14% Ausschüttung p.a. - Beteiligungen - Finanznachrichten
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In welcher Höhe dieses Gold-Bonus-Programm tatsächlich umgesetzt wurde, ist nicht bekannt. Der ehemalige Geschäftsführer der Xolaris Service GmbH, der Treuhandkommanditistin des Canada Gold Trust I Fond KG , bezifferte den Umfang in der Gesellschafterversammlung vom 28.02.2015 auf ca. 7 Millionen Euro. Ob die Anleger diese Summe allerdings jemals wieder sehen, geschweige denn den beabsichtigten Gewinn von 25 bis 42 Prozent, steht vollkommen in den Sternen: Sowohl die Gold Valley Mining Inc. als auch die Lightning Creek Gold Mines Inc. sind hundertprozentige Tochterfirmen der HGM. Diese steckt allerdings schweren wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die bis einschließlich Mai 2015 nicht beseitigt werden konnten. Die geschäftsführende Komplementärin der Canada Gold Trust – Fonds, die Xolaris Verwaltungs GmbH, geht bei ihren Sanierungsoptionen jetzt auch von einer Insolvenz der HGM aus, wie Geschäftsführer Rudolf Döring in einem Schreiben vom 13.05.2015 mitteilt. Diese Insolvenz würde aber auch die Tochterfirmen erfassen, so dass die Rückzahlung der Gelder aus dem Gold-Bonus-Programm vollkommen ungewiss ist.
Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als \\\\\\\\\\\\\\\”Immobilienrente\\\\\\\\\\\\\\\” schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de
Die Geschäftsführung der Xolaris Verwaltungs GmbH hatte durch ihren Geschäftsführer Rudolf Döring den Anlegern bereits mitgeteilt, dass ein Beirat eingerichtet werden soll. Welche Funktion und Aufgaben hat ein Beirat?
Die Geschäftsführung der Xolaris Verwaltungs GmbH hatte durch ihren Geschäftsführer Rudolf Döring den Anlegern bereits mitgeteilt, dass ein Beirat eingerichtet werden soll. Mitbestimmung und Transparenz sollte durch Einbindung der Betroffenen geschaffen werden. So wurden die Anleger aufgerufen, sich als Beiratsmitglied zur Verfügung zu stellen.
Wie bekannt wurde, war die Resonanz der Anleger leider sehr dünn. Dennoch hat die Xolaris Verwaltungs GmbH das Vorhaben nicht verworfen. So soll zeitnah, im Rahmen einer konstitutiven Sitzung ein Beirat, bestehend aus drei Personen, gewählt werden.
Verständlich scheint, dass die betroffenen Canada Gold Trust-Anleger auf den Aufruf der Geschäftsführung der Xolaris Verwaltungs GmbH eher zurückhaltend reagierten, Mitglied des Beirats zu werden.
Kaum einer kennt die Funktion eines Beirats. Welche Funktion und Aufgaben hat der Beirat?
Was kann ein Beirat zur Rettung der Canada Gold Trust „Fonds“ beitragen?
Das ist sicherlich eine Frage, die sich viele stellen, vor allem die geschädigten Anleger. Müssen sie doch befürchten, dass dann ein zusätzlich geschaffenes Organ ein Kostenfaktor ist. Aber stimmt das wirklich?
„Ein Beirat unterstützt die Gesellschaft in vielen Belangen. Dabei ist es Aufgabe des Beirats, Entscheidungen vorzubereiten und beratend zur Seite zu stehen. Ein Beirat hat keine Entscheidungsbefugnis. Es ist aber seine Aufgabe, von der Gesellschaft zu treffende Entscheidungen vor der Entscheidung zu hinterfragen und Vorschläge zu unterbreiten, um eine alle Interessen berücksichtigende Entscheidung treffen zu können. Der Beirat ist also Gesprächs- und Diskussionspartner für Geschäftsführung und Gesellschafter. Er ist damit ein Gremium, das Gesellschafter und Geschäftsführung unterstützt“, so Rechtsanwältin Danuta Wiest.
Mit einfachen Worten: Ein Beirat ist eine Vermittlungsstelle zwischen Geschäftsführung und Gesellschaftern. Der Beirat kann sicherstellen, dass sowohl die Interessen der Gesellschafter als auch die Interessen der Geschäftsführung vor einer Entscheidungsfindung ausreichend Berücksichtigung finden. Durch das Schaffen eines Beirats kann auch das Ziel erreicht werden, dass die Interessen der Gesellschafter zielführend umgesetzt werden können.
Was bringt das nun den Anlegern?
Mit dem Beirat würde die Xolaris Verwaltungs GmbH ein zusätzliches Organ zur Überwachung schaffen, dass Anlegergelder „sinnvoll“ verwendet werden.
Es bleibt zu hoffen, dass die Absichten der Xolaris Verwaltungs GmbH und die Schaffung eines Beirats zu einem Erfolg werden und die Verantwortlichen aufseiten der Darlehensnehmerin, der Henning Gold Mines Inc. Assets, in Anspruch genommen werden könnten. Dies dürfte im Interesse aller sein.
Dr. Thomas Schulte hierzu: „Von Seiten der Anleger kann diese Maßnahme nur unterstützt werden, sie dient der Transparenz und des Vertrauens. Wir denken auch, dass die Einschaltung von Dr. h.c. Döring auf Seiten der Anleger richtig war und dass die Kanzlei Herbst Bröcker zielführend die Interessen der Beteiligten unterstützt.“
Für weitere Informationen rund um die Canada Gold Trust, Henning Gold Mines Inc. und der Xolaris Verwaltungs GmbH stehen Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB gerne unter 030-715 206 70 zur Verfügung.
Quelle: Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB
Gegenwärtig werden Anleger der Canada Gold Trust Fonds seitens der Xolaris Verwaltungs GmbH, deren Geschäftsführer Rudolf Döring ist, dazu aufgefordert, Gelder, welche sie als Ausschüttungen erhalten hatten, zu 30 Prozent wieder zurückzubezahlen.
Wer der Aufforderung bislang nicht nachgekommen ist, wurde mit einem neuerlichen Schreiben, das die Anleger kürzlich erreichte, nochmals an die Zahlung erinnert.
Diese Zahlung sei laut Döring notwendig, um den Geschäftsbetrieb in der erforderlichen Weise aufrecht zu erhalten. Dies sei ohne die Zahlungen nicht möglich. Was das in der Folge praktisch bedeutet, dürfte allen Branchenkennern klar sein.
Besonders stutzig macht uns folgender Gesichtspunkt, erklärt Rechtsanwalt Nikolaus Sochurek, Kanzlei Peres & Partner: „Die Schreiben enthalten keinerlei Angaben zum derzeitigen Liquiditäts- und Schuldenstand der Fondsgesellschaften. Auch Angaben zur geplanten Mittelverwendung sucht man vergebens.“ Stattdessen bezieht sich der Geschäftsführer auf die prekäre finanzielle Situation der Fonds. Ob das Rückforderungsersuchen also Teil eines strukturiertes Sanierungskonzeptes ist oder der Versuch, durch das kurzfristige Einsammeln von Geldern eine Insolvenz zu vermeiden oder zu verzögern, kann auf dieser Grundlage nicht beurteilt werden.
Nachdem Die Xolaris Verwaltungs GmbH die BDO beauftragt hatte, die Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Weiterleitung der Gelder an die Claims unter dem Dach der Henning Gold Mine Inc. zu untersuchen, hat sich auch auf dieser Seite ebenfalls seit längerem Schweigen breit gemacht. Ob BDO weiterhin tätig ist, ob BDO Ergebnisse zu Tage gefördert hat und wenn ja welche Ergebnisse, ist unklar. Klar scheint lediglich zu sein, dass von den Anlegergeldern, die als Darlehen an die Claim-Gesellschaften ausgereicht werden sollten, nur ein Bruchteil tatsächlich bei den Gesellschaften angekommen ist. Der Verbleib der übrigen Gelder ist nach wie vor unklar. Ebenso unklar ist, weshalb die Untersuchungen zum Verbleib des Geldes nicht druckvoll vorangetrieben werden.
Dies schafft weder bei Anlegern noch bei Vermittlern Vertrauen.
Auch findet sich in den Schreiben der Xolaris Verwaltungs GmbH keine Bezugnahme mehr auf das Sanierungskonzept der Henning Gold Mines Inc., welches Ende Februar bei den Gesellschafterversammlungen präsentiert worden ist.
Sollten die Beteiligungsgesellschaften in die Insolvenz fallen, so ist damit zu rechnen, dass der Insolvenzverwalter die bislang ausgereichten Ausschüttungen gemäß § 172 Abs. 4 HGB von den Anlegern zurückfordern wird.
Des Weiteren ist im Falle einer Insolvenz aber auch damit zu rechnen, dass der Insolvenzverwalter alle zumutbaren und wirtschaftlich vertretbaren Anstrengungen unternehmen würde, um den Verbleib der Anlegergelder aufzuklären.
Rechtsanwalt Nikolaus Sochurek, Kanzlei Peres & Partner, vertritt eine große Anzahl von Vermittlern der Canada Gold Trust Fonds und arbeitet bei der Aufbereitung der Sachverhalte mit Brenneisen Capital AG zusammen, die die erste Beteiligung exklusiv vertrieb.
Dennoch ist sich der Münchener Rechtsanwalt durchaus bewusst, dass Schadensersatzklagen auf die Vermittler der Canada Gold Trust Fonds zukommen werden: „Geht eine Kapitalanlage schief, wird nach einem Schuldigen gesucht. Reflexartig sehen sog. Anlegerschutzanwälte die Schuld bei den Vermittlern. Man muss kein intimer Kenner der Branche sein und auch nicht Großkomplexe wie Infinus aus erster Hand miterlebt haben, um zu wissen, wohin die Reise hier gehen wird.“
Umso wichtiger ist es aus Sicht von Sochurek, dass die Vermittler ihre Interessen zusammenführen und sich gemeinsam unter anwaltlicher Anleitung Gedanken dazu machen, wie mit der Situation umzugehen ist.
Anlageberater können zwar in der Haftung stehen, wenn sie die Anleger nicht ordnungsgemäß beraten oder die Plausibilität des Geschäftsmodells nicht geprüft haben. So hätten die Berater die Anleger beispielsweise umfassend über die Risiken der Geldanlage aufklären müssen. „Ob tatsächlich eine fehlerhafte Anlageberatung vorliegt, ist immer vom Einzelfall abhängig. In den mir bekannten Fällen ist keine Falschberatung erkennbar. Zudem muss grundsätzlich der Anleger beweisen, dass er falsch beraten wurde und nicht umgekehrt“, erklärt Rechtsanwalt Sochurek.
Ebenso wenig könne den Vermittlern vorgeworfen werden, dass sie die Plausibilität des Geschäftsmodells nicht ausreichend geprüft hätten. Unzweifelhaft sei, dass es bei den Canada Gold Trust Fonds zu einigen Ungereimtheiten zu Lasten der Anleger gekommen sei. Insofern seien die Sorgen der Anleger auch berechtigt. „Aber den Vermittlern kann nicht vorgeworfen werden, dass die Anlegergelder offenbar nur zum Teil bei den Claim Gesellschaften angekommen sind und viel weniger Gold gefördert wurde als geplant. Eine fehlende Plausibilität bei den Canada Gold Trust Fonds war zum entscheidenden Zeitpunkt der Anlageberatung aus unserer Sicht absolut nicht ersichtlich“, sagt Rechtsanwalt Sochurek.
Quelle: Rechtsanwalt Sochurek
CGT-Gruppe: Geschäftsführung hinterlässt viele offene Fragen – Darlehen in voller Höhe abgeschrieben – Unsicherheit wächst bei CGT- Gruppe Anlegern weiterhin
„Es geht schon mit der merkwürdigen Terminierung los. Die Abstimmungsunterlagen sollen bis zum 15.01.2016 zurückgeschickt werden und beinhalten Fragen nach der Genehmigung des Jahresabschlusses 2014 sowie der Entlastung der Treuhandkommanditistin für dasselbe Jahr 2014. Eine Informationsveranstaltung, auf der die Anleger sich tatsächlich über die Vorkommnisse bei dem Fond informieren können, ist allerdings erst für den 29.01.2016 anberaumt. Warum die Geschäftsführung dann keine Präsenzveranstaltung mit Abstimmung auf denselben Tag vorgenommen hat, erschließt sich nicht“, meint der erfahrene Jurist. Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke weist darauf hin, dass die Geschäftsführung in dem Begleitschreiben zur Abstimmung mitgeteilt hat, die Darlehensforderungen zum Beispiel der Canada Gold Trust Fond II GmbH & Co. KG i. H. v. noch 18 Mio. Euro seien im Jahr 2014 vollständig wertberichtigt, also ausgebucht worden. Die Fondgesellschaft selbst geht also davon aus, dass diese Darlehen nicht mehr einbringlich sind. Stattdessen erläutert die Geschäftsführung, dass sie eigentlich von niemandem ordnungsgemäße Auskünfte bekommen hat und daher ein Sanierungskonzept schwierig zu erstellen sei.
Sanierungskonzept, Veräußerungsverbot, Rückzahlungsverpflichtungen Gold Bonus Programm – Wie geht es weiter? Entwicklung Canada Gold Trust und Henning Gold Mines – Geschäftsführung Xolaris Verwaltungs GmbH lädt zur Informationsveranstaltung am 29.01.2016 in Stuttgart
Die Verwirrung im Zusammenhang mit dem Niedergang der „Canada Gold Trust Fonds“ könnte kaum größer sein. Während der Geschäftsführer der Xolaris Verwaltungs GmbH, Herr Rudolf Döring, noch im Dezember über die Sanierungsbemühungen des Fonds berichtete und eine schriftliche Beschlussfassung vornehmen ließ, wurde jetzt zur angekündigten Informationsversammlung in Stuttgart eingeladen. Diese soll am 29.01.2016 um 12:00 Uhr in Korntal-Münchingen stattfinden. Herr Döring möchte dort Stellung beziehen zum Stand der Sanierungsbemühungen, Informationen über Mittelverwendung, Auflösung und Liquidation des Fonds sowie Rückzahlungsverpflichtungen geben und sich Fragen und Antworten stellen. Kunden des Gold Bonus Programmes der Gold Valley Mining Inc., einer 100 -%igen Tochter der Henning Gold Mines (HGM) wurden jetzt allerdings von der HGM angeschrieben und mit dürren Worten über Verhandlungen mit außenstehenden Investoren informiert. Sicher ist nur, dass die Zahlungen aus dem Gold Bonus Programm in absehbarer Zeit nicht erfolgen werden.
Fragen rund um Sanierungsbemühungen des CGT-Fonds und neue Angebote amerikanischer und kanadischer Bergbaugesellschaften für die Henning Gold Mines – Wer profitiert?
„Noch im Dezember 2015 sprach Herr Döring von einem weiterhin bestehenden behördlichen Veräußerungsverbot über die Aktien der HGM. Im Schreiben der HGM selbst wird allerdings von einer Aufhebung des Veräußerungsverbotes zum 04.01.2016 gesprochen, so dass die HGM auch in Gänze veräußert werden könnte. Während Döring noch im Dezember davon sprach, Interessenten für die HGM hätten sich abgewandt, weil angeforderte Informationen und Auskünfte nicht erteilt werden könnten, sprechen die Geschäftsführer der HGM, Prasch und Schmolinski jetzt von Angeboten amerikanischer und kanadischer Bergbaugesellschaften für die Betriebsausstattung der HGM, also der Assets & Claimrechte. Ob die Anleger der Canada Gold Trust-Fond von derartigen Verkaufsvorgängen profitieren, steht noch völlig in den Sternen“, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der eine Vielzahl von Anlegern der Gold Fonds vertritt.
Henning Gold Mines: Fälligkeit von Rückzahlungen – Hoffnung für Anleger?
Der Jurist weist daraufhin, dass nach ihm vorliegenden Unterlagen die Darlehen der deutschen Fondgesellschaften an die HGM bereits 2015 gekündigt wurden und daher in jedem Falle zur Rückzahlung fällig sind. Die HGM hat allein aus diesem Grunde eine Forderung in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe zu bedienen. Dazu kommen noch, wie von der HGM in dem Schreiben eingeräumt, Ansprüche aus dem „Gold Bonus Programm“, über dessen genaue Höhe immer noch nichts bekannt geworden ist. Gerüchten zufolge handelt es sich um eine größere einstellige Millionensumme, deren Zahlung noch vollkommen ungeklärt ist. Zudem hat die HGM auf ihrer Homepage selbst über einen Rechtsstreit mit den Verkäufern der „Toop“-Mine berichtet, dessen Ausmaß ebenfalls noch nicht abgeschätzt werden kann. Ein potentieller Investor müsste all diese Forderungen bedienen, damit die Angelegenheit für die Anleger schadlos endet, meint Rechtsanwalt Röhlke.
Fazit: Informationsveranstaltung der Xolaris Verwaltungs GmbH für Klarheit und Transparenz – betroffene Anleger und Verantwortliche hoffen auf Antworten
„Belastbare Unterlagen liegen nicht vor, auch der deutschen Fondverwaltung nach eigenen Angaben nicht. Nach den bisher bekannt gewordenen Unterlagen lassen allerdings weder die Mary Creek – Claims noch die Schürfgebiete am Beaver Pass oder gar am 8-Mile-Lake eine wirtschaftliche Goldförderung zu. Warum sollte ein Investor also derart viel Geld in die Hand nehmen, um Claims mit einer derart vagen Explorationsaussicht zu erwerben? Der Wert der Explorationsausrüstung selbst dürfte bei 5 Millionen kanadischen Dollar nach einer Auflistung der HGM aus dem Februar 2014 liegen. Es sind auf der Informationsveranstaltung unserer Ansicht nach erhebliche Unklarheiten zu beseitigen“, meint Röhlke.
Statt Goldwäscher-Romantik in Kanada und großen Renditen stehen die Anleger von Canada Gold Trust vor dem Verlust des angelegten Kapitals
München, den 20.01.2016 - Gold aus der weiten kanadischen Wildnis hat auf die Menschen seit jeher eine gewisse Faszination ausgeübt. Umso verständlicher, dass viele Anleger gerne zugriffen, als sie von dem Angebot der Canada Gold Trust hörten.
Doch die Realität hat die Anleger inzwischen eingeholt. Statt Goldwäscher-Romantik in Kanada und großen Renditen stehen die Anleger vor dem Verlust des angelegten Kapitals. Die Mitteilungen zur Abstimmung der Gesellschafter zeichneten ein desaströses Bild, bei dem Beträge von der kanadischen Gesellschaft nicht klar genannt werden können und die deutschen Fondsgesellschaften schon über die Stellung eines kanadischen Insolvenzantrages CCAA nachdenken, wenn die Informationen aus der kanadischen Zielgesellschaft weiterhin ausbleiben.
Erst im Dezember wurden die Gesellschafter zur Abstimmung im schriftlichen Verfahren aufgerufen, zum anderen wurde kurzfristig eine „Informationsveranstaltung“ einberufen, um „Fragen persönlich und einzeln zu beantworten“. Aus unserer Sicht recht befremdlich ist, dass die Gesellschaft die Informationen in einer gesonderten Veranstaltung erst nach der gewünschten Abstimmung der Anleger im schriftlichen Verfahren einberufen hat. Normalerweise werden entweder Gesellschafterversammlungen abgehalten, in welchen die Anleger informiert werden und im Anschluss unter dem Eindruck des gerade gehörten abgestimmt wird, oder die Abstimmung im schriftlichen Verfahren erfolgt erst nach einer entsprechenden Informations-Veranstaltung.
"Gerade deshalb fürchten wir, dass den Anlegern am 29.01.2016 bestenfalls eine gute „Show“ geboten wird, aber keine wesentlichen Fragen nachvollziehbar beantwortet werden. Abgesehen davon wäre bei wesentlichen Fragen, die alle Anleger von Canada Gold Trust betreffen, eine verbindliche und schriftliche Darstellung für alle wünschenswert und üblich. Ob hier mehr Informationen als aus dem Schreiben an die Gesellschafter aus Dezember gemacht werden, bleibt abzuwarten." führt Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Thorsten Krause, Partner bei KAP Rechtsanwälte, aus.
Aus Sicht KAP Rechtsanwälte müssen sich Canada Gold Trust Anleger nicht mit der Situation abfinden. KAP Rechtsanwälte haben für Mandanten hier bereits Schadensersatzansprüche gegen den Vertrieb und verantwortliche Hintermänner geltend gemacht.
Quelle: KAP Rechtsanwälte
Geschäftsführung Xolaris Verwaltungs GmbH lud zur Informationsveranstaltung: Zukunft der Fonds weiter unklar – Geschäftsführung spricht von Untreue-Handlungen – Betroffene Anleger hofften auf Antworten – Wie soll es weiter gehen?
Am 29.01.2016 fand im Abacco Hotel, Stuttgarter Straße 121, 70825 Korntal-Münchingen die Informationsveranstaltung der Canada Gold Trust Fonds 1 bis 4 statt. Röhlke Rechtanwälte nahmen für ihre Mandanten in Untervollmacht teil und berichten aktuell über die Veranstaltung.
12.00 Uhr Eröffnung der Präsenz-Informationsveranstaltung
Das Podium besetzten Herr Rudolph Döring, Geschäftsführer der Xolaris Verwaltungs GmbH und damit aktueller Geschäftsführer der Fonds sowie Herr Stefan Klaile, Prokurist der Xolaris Services GmbH, der Treuhandgesellschaft der Fonds. Anwesend war ebenso Frau Rechtsanwältin Bauermeister und Herr Rechtsanwalt Herbst von der Kanzlei Herbst Bröcker, welche die Geschäftsführerin, die Treuhandgesellschaft und die Fondgesellschaften vertreten und über den bisherigen Stand der Sanierungsbemühungen und -verhandlungen berichteten. Im Publikum anwesend waren ca. 100 betroffene Canada-Gold-Fonds-Anleger und auch Herr Manfred Brenneisen, Vorstandsvorsitzender der Brenneisen Capital AG.
Überblick vom Xolaris Verwaltungs GmbH Geschäftsführer Herr Döring: Zusammenhänge Canada Gold Trust
Nachdem Herr Döring zunächst einen Überblick über die bisherigen, von ihm vorgefundenen Zustände bei der Fondsgesellschaft seit Übernahme der Geschäftsführung im Februar 2015 mitteilte, erläuterte Herr RA Herbst anschließend Details aus den bisherigen Verhandlungen in Kanada und den Sanierungsbemühungen sowie Ideen für ein weiteres Vorgehen der Fonds. Deutlich wurde, dass nunmehr auch die Fondgeschäftsführung zu der von Röhlke Rechtsanwälten bereits seit langem vertretenen Auffassung gelangten, dass die bisherige Geschäftsführung der Deutschen Initiatoren- und der kanadischen Ziel-Gesellschaften der Darlehen, Herr Peter Prasch und Herr Dirk Schmolinski, mutmaßlich Anlegergelder in zweistelliger Millionenhöhe veruntreut haben können. Herr Klaile als Vertreter der Treuhandgesellschaft berichtete von einem Fondvolumen von ca. 47 Millionen Euro, von denen wiederum ca. 40 Millionen Euro an die kanadischen Minengesellschaften als Darlehen ausgereicht wurden. Hiervon soll nach einer Mitteilung des Herrn Paul Löscher, technisch zuständig bei der HGM-Gruppe für das Minengeschäft, allerdings nur ein Betrag von ca. 20 Millionen Euro investiert worden sein. Der Verbleib der weiteren 20 Millionen Euro wurde nicht näher erläutert.
Zwischenkommentar von Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke:
Allerdings ist nach den Ausführungen auf der Info-Veranstaltung auch fraglich, was mit den angeblich investierten 20 Millionen Euro tatsächlich geschehen ist. Nach den Ausführungen des Rechtsanwaltes Herbst sind die Assets, also die Maschinen und andere Ausstattungen der Minengesellschaften, geliehen oder verpfändet und stehen jedenfalls nicht oder nur mit großen Schwierigkeiten zur Befriedigung der deutschen Seite zur Verfügung. Auf der letzten Gesellschafterversammlung hatte der zwischenzeitlich verstorbene Finanzvorstand Schulz den Wert der Assets noch mit 5 Millionen Euro beziffert.
Weitere Vermögenswerte in Form von Claimrechten etc. scheinen ebenfalls nicht vorhanden zu sein. Eine gesicherte Auskunft über die Werthaltigkeit der Claims der Zielgesellschaften der Canada 3 und 4 – KG ist nicht möglich, da keinerlei geologische Gutachten vorliegen. Der Claim für den Fond Nr. 1, Mary Creek, ist ebenfalls nicht werthaltig. Das Gleiche gilt für den Claim Beaver Pass, welcher wirtschaftlich dem Canada Gold Trust Fond Nr. 2 zuzuordnen war. Die darüber hinaus für eine Summe von knapp 9 Millionen Euro erworbenen Claimrechte an der Toop Mine und an dem 8-Mile-Lake sind möglicherweise ebenfalls untergegangen. Die Eigentümer der Toop -Mine sind vom Vertrag zurückgetreten, ebenso Herr Steve Kozics, der Eigentümer der Schürfrechte an 8-Mile-Lake. Und damit ist schon fraglich, welche Vermögensgegenstände auf kanadischer Seite überhaupt versilbert werden können.
Tagespunkt: Stand der Sanierungsbemühungen, Informationen über Mittelverwendung, Auflösung und Liquidation des Fonds sowie Rückzahlungsverpflichtungen
Rechtsanwalt Herbst stellte als weitere Handlungsoption die Stellung eines Insolvenzantrages über das Vermögen der Henning Gold Mines in Kanada in den Raum. Dies sei mit Kosten von ca. 250.000 Euro verbunden und könnte, so die Hoffnung des Anwalts Herbst, im Rahmen eines sogenannten CCAA-Verfahrens zur Aufklärung der Vermögensflüsse in Kanada führen. Herbst erhofft sich davon Rückschlüsse und weitere Informationen, um insbesondere die handelnden Personen Schmolinski, Prasch und Donhuysen strafrechtlich zur Verantwortung ziehen zu können. Zudem könne im Rahmen dieses CCAA-Verfahrens eine Investoren-Lösung gefunden werden. Allerdings, dass wurde ebenso klar, ist eine derartige Lösung derzeit nicht in Sicht. Entweder sind Investoren bereits abgesprungen, oder es handelt sich um eine Investorengesellschaft aus dem Dunstkreis des Herrn Löscher, des Herrn Kozics und des Herrn Prasch oder diese Lösung scheitert an einer fehlenden Einigung über die Einbringung der 8-Mile-Lake Mine durch Herrn Kozics an die Investoren. Welchen konkreten, finanziell bezifferbaren Vorteil an derartige Insolvenz für die Anleger haben soll, konnte allerdings auch der Anwalt nicht beziffern.
„Wir halten die vorgeschlagenen Lösungsmöglichkeiten der Fondgeschäftsführung für unausgegoren. Die von der Fondgesellschaft eingesetzten Rechtsanwälte hatten im Rahmen ihrer Präsentation selbst mitgeteilt, dass die Darlehensrückzahlungsansprüche der deutschen Fondgesellschaften teilweise mit einem Rangrücktritt versehen waren und andere Forderungen vorgehen sollten. Auf konkrete Nachfrage, ob möglicherweise die 7 Millionen Euro Forderung aus dem Gold Valley Mining-Gold Bonus Programm dann zu vorrangig zu bedienen wäre, wurde zunächst mitgeteilt, dass diese Forderung ja nicht von der HGM zu bedienen wäre, sondern von der Tochtergesellschaft Gold Valley Mining. Der Fondgeschäftsführung lägen weder die Verträge vor noch hätten sie Kenntnis vom Umfang der Geschäfte. Offensichtlich war die Geschäftsführung hier nicht vollständig informiert“, teilt Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke mit. Im Rahmen der Informationsveranstaltung überreichte ein Anleger einen Brief der HGM vom Januar 2015, in welchem Herr Prasch und Herr Schmolinski explizit die Einbuchung dieser Verbindlichkeiten aus dem Gold Bonus Programm bei der HGM bestätigte. Dieses Schreiben kannte offensichtlich weder Rechtsanwalt Herbst noch Herr Döring noch Herr Klaile, was sie aber für den weiteren Verlauf der Veranstaltung nicht weiter zu irritieren schienen. Das fragwürdige Rettungskonzept wurde dennoch als aussichtsreich propagiert, auch wenn es wirtschaftlich wenig durchdacht erscheint.
Verbindlichkeiten der Henning Gold Mines Inc. – schürffähiges Goldvolumen?
„Rechtsanwalt Herbst sprach davon, dass ein Investor beispielsweise die 8-Mile-Lake-Claims ausbeuten könne und im Gegenzug dafür die Aktien der HGM mit allen assets und Claim- Rechten erwerben könnte. Dies würde dann auch die Verbindlichkeiten der HGM gegenüber der Deutschen Fondgesellschaften einschließen. Herbst sprach von einem schürffähigen Goldvolumen von 25.000 Unzen, was zu einem Umsatz von ca. 25 Millionen Euro und einem Gewinn von ca. 12 Millionen Euro führen könne. Angesichts der Übernahme einer Verschuldung von 40 Millionen Euro wäre dies sicherlich kein vernünftiges Geschäft und es stellt sich die Frage, wer ein solches Geschäft eingehen würde“, meint Röhlke. Dies muss umso mehr gelten, wenn mit der Übernahme der Anteile der HGM auch das Einstehen für die Verbindlichkeiten aus dem Gold Bonus Programm von 7 Millionen Euro noch hinzukommt.
Statement über Einschätzung der Xolaris Service GmbH von 2014: Klaile hat sich persönlich von der Ordnungsmäßigkeit vor Ort überzeugt
Ungereimtheiten ergaben sich auch bei der Frage, wieso die Xolaris Service GmbH, vertreten durch Herrn Klaile, noch im Jahre 2014 mitteilen konnte, dass Investment sei insgesamt auf einem guten Weg und er habe sich bei einem Besuch in Kanada von der Ordnungsgemäßheit des Geschäfts ganz persönlich überzeugen können. Denn nur fünf Monate später habe Klaile mit einem Brandbrief darauf hingewiesen, dass die Wirtschaftslage in der Henning Gold Mines desolat sei. Zur Erklärung verwies Klaile darauf, er habe die Claims besucht, die Maschinen gesehen und sich bei einem Blick in die Bücher vergewissert, dass alles in Ordnung sei. Er habe die Toop Mine und die Minen 7-Mile-Lake besucht und dort auch Maschinen arbeiten sehen. Der Widerspruch zum einleitenden Vortrag des RA Herbst, dass auch die Investitionen in die Wilde Horse Mining Inc., über welche diese Rechte erworben worden, möglicherweise einen Untreuetatbestand erfüllten und einen klaren Verstoß gegen die darlehensvertraglichen Abreden darstellt, wurde nicht weiter erläutert.
„Aufgrund der strengen Mittelbindungen der Darlehensverträge insbesondere beim CTG 1 ist es nach unserer Ansicht der HGM nicht erlaubt gewesen, Gelder des CTG 1 in dem Schürfgebiet 8-Mile-Lake zu investieren. Hiervon hätte Klaile aber bei seinem Besuch umgehend Kenntnis erlangen müssen, schließlich hat er die Mine besucht. Auch der Bericht auf Pro 7 aus dem November 2013 belegt eindeutig, dass die Schürfgeräte vom Mary Creek fortgeschafft worden und an einen Fond-fremdes Schürfgebiet verbracht wurden. Es stellt sich die Frage, wieso nach diesem Zeitpunkt die weitere Auszahlung von Geldern an die Zielgesellschaften nicht gestoppt wurde“, meint Rechtsanwalt Röhlke.
Fazit: Die Informationsveranstaltung lässt weiterhin große Zweifel offen – Zuversicht in die Lösungsmöglichkeiten der Fondgeschäftsführung wirken weiterhin unausgegoren
Für den Rechtsanwalt bleiben erhebliche Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Beantragung einer Insolvenz in Kanada für weitere 250.000 Euro. Zwar ist nach den Darstellungen des Herrn Klaile die Finanzierung der Fonds auch für das Jahr 2016 gesichert. Zudem kann möglicherweise eine Steuerrückforderung in Kanada in Höhe von etwas über 3 Millionen kanadischen Dollar geltend gemacht werden. Diese Zahlung ist aber keineswegs garantiert. Ebenso wenig ist garantiert, dass im Falle einer Insolvenz der kanadische Insolvenzverwalter noch verwertbare Dokumente zur Rekonstruktion der Geschäftsvorgänge finden wird. Angesichts der bisherigen Erfahrungen auch mit den deutschen Gründungsgesellschaften der Fonds und der Initiatoren Gesellschaft Canada Gold Trust GmbH erscheint ein plötzliches Verschwinden der Geschäftsunterlagen durchaus möglich.
Röhlke Rechtsanwälte raten daher auch nach der Info Veranstaltung bei Stuttgart jedem betroffenen Anleger dringend, sein Geschick in die eigenen Hände zu nehmen und nicht auf Maßnahmen der Geschäftsführung zu vertrauen. Für weitere Informationen und eine kostenfreie Ersteinschätzung stehen Röhlke Rechtsanwälte unter 030.71520671 gerne zur Verfügung.
Xolairs Verwaltungs GmbH Geschäftsführer hält Wort, Mahnbescheide des Amtsgerichts Stuttgart werden zugestellt – Was betroffene Anleger tun können: Widerspruch einlegen, keine weitere Geldeinlage.
Der Geschäftsführer der Xolaris Verwaltungs GmbH, Walter Döring, hatte es angekündigt: Die von ihm bereits im Jahr 2015 erhobenen Forderungen gegen die Anleger der Canada-Gold-Trust–Skandalfonds würden über kurz oder lang mit Mahnbescheiden gerichtlich geltend gemacht werden. Nun erhalten erste Anleger entsprechende Mahnbescheide des Amtsgerichts Stuttgart zugestellt.
Was Anleger tun können und wie die aktuelle Lage der gerichtlichen Auseinandersetzung mit den Verantwortlichen der Canada Gold Trust Gruppe und deren Vermittlern ist, erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.
„Wir empfehlen unseren Mandanten zunächst einmal, entweder selbst oder durch uns Widerspruch gegen die Mahnbescheide einzulegen. Im Rahmen der von uns bereits geführten Schadensersatzprozesse gegen die Hintermänner der Fondgesellschaft und die Beteiligungstreuhänderin sowie ggf. gegen die Vermittler haben wir auch einen Freistellungsanspruch von diesen Forderungen mit eingeklagt. Die Verfahren sind allerdings noch weit von einer Entscheidungsreife entfernt. Dennoch sind wir der Meinung, dass Anleger kein weiteres Geld einlegen sollten, da die Xolaris Verwaltungs GmbH ihren Anspruch auf einen ausgesprochen dubiosen Passus des Gesellschaftsvertrages stützt“, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der eine Vielzahl von geschädigten Anlegern vertritt.
Canada-Gold-Trust-Fonds: Liquiditätsbedarf – Zweckentfremdung – Fortführung der Geschäfte
Die Xolaris Verwaltungs GmbH bemüht eine Regelung des Gesellschaftsvertrages, nach welcher die geleisteten Auszahlungen der Canada-Gold-Trust-Fonds im Falle eines unerwarteten Liquiditätsbedarfs zurückgefordert werden können. Nach Röhlkes Ansicht ist der aktuelle Liquiditätsbedarf der Canada-Gold-Trust–Gruppe alles andere als unvorhersehbar. Denn, das hat auch die Xolaris Verwaltungs GmbH mittlerweile festgestellt, die Gelder der Anleger sind in Kanada mit hoher Wahrscheinlichkeit zweckentfremdet worden und nicht den Vorgaben des im Prospekt abgedruckten Darlehensvertrages mit den kanadischen Goldsuchgesellschaften entsprechend verwendet worden. Vielmehr wurden nach Röhlke vorliegenden Erkenntnissen vorwiegend gesellschaftszweckswidrige Ausgaben getätigt, so dass der aktuelle Liquiditätsbedarf für die Fortführung der Geschäfte zwangsläufig auftauchen musste. Dies muss den beteiligten Hintermännern, insbesondere den Multigeschäftsführer Peter Prasch, durchweg klar gewesen sein.
Goldförderung am Beaver Pass: hohe Risiken – schlechte Ausbeute – Mythos große Goldförderung
„Aktuelle Dokumente, die uns im Zusammenhang mit der gerichtlichen Auseinandersetzung erreichten, legen den Verdacht nahe, dass die Verantwortlichen der Henning-Gold-Mines-Gruppe bereits seit Oktober 2011 Kenntnis davon hatten, dass die fraglichen Claims der HGM-Gruppe nicht wirtschaftlich ausgebeutet werden konnten. In einem uns nunmehr in übersetzter Fassung vorliegenden Bericht einer Beratungsfirma aus England wird darauf hingewiesen, dass die Förderung von Gold insbesondere am Beaver Pass mit hohen Risiken verbunden ist. Insbesondere wird auf eine möglicherweise schlechte Ausbeute und nur sehr schwer zu explorierende Böden hingewiesen. Weiterhin darauf, dass die Risiken eines Fehlschlages hoch sind, die leicht zugänglichen Lagerstätten bereits ausgebeutet seien und es sich bei dem gesamten Gebiet, welches die halbe HGM-Gruppe ausbeuten will, um eines handelt, das möglicherweise nur von seinem früheren Ruhm lebt, der Boden schlicht nicht genug Gold für die geplante Art der Goldförderung hergibt. Unter diesen Voraussetzungen bestehen nach unserer Ansicht möglicherweise aufrechenbare Schadensersatzansprüche“, teilt Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke mit.
Emissionsprospekt über Goldförderaussichten, untermauert mit historischem Gutachten
Die Beratungsfirma kommt zu dem Ergebnis, dass noch im Oktober 2011 nicht genügend Wissen vorlag, um mit vertretbarer Zuversicht auf einen Erfolg des Explorationsprogrammes hin mit Bohrungen anzufangen. Auf diese Befürchtungen hätte aber nach Rechtsanwalt Röhlkes Ansicht im Emissionsprospekt hingewiesen werden müssen. Die Emissionsprospekte haben ganz im Gegenteil das Bild einer wirtschaftlich prosperierenden Gegend gezeigt, in der das Gold gewissermaßen auf der Straße liege und in welchem die Goldförderaussichten durch historische Gutachten belegt und untermauert seien. Genau das Gegenteil ist anscheinend der Fall gewesen, was den Verantwortlichen der Kanada-Gold-Gruppe bekannt gewesen sein muss.
Dies und die auch nach der Gesellschafterversammlung Anfang des Jahres 2016 noch vollkommen offene Fortführungsprognose des Fonds lassen daran zweifeln, ob eine Rückzahlung der getätigten Entnahmen für die einzelnen Anleger tatsächlich Sinn macht. Auch auf mehrfache Nachfrage während der Gesellschafterversammlung konnten die Verantwortlichen um Herrn Dr. Döring nicht nachvollziehbar und plausibel erklären, was mit dem nun geforderten Geld eigentlich angefangen werden soll.
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Quelle: Kanzlei Röhlke Rechtsanwälte
Canada Gold Trust Situation eskaliert – Insolvenzen und Klagen gegen Gesellschafter – Anleger sollten sich jetzt wehren.
Die Situation um die Canada Gold Trust Fonds I, II, III, IV und V GmbH & Co. KG droht, weiter zu eskalieren. Anleger erhielten erneut ein Anschreiben der Xolaris Verwaltungs GmbH, in dem diese den Anlegern die momentane Situation schildert, und die sieht nicht gut aus. Die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte KAP Rechtsanwaltsgesellschaft vertritt und berät geschädigte Anleger.
Insolvenzverfahren nach Kanadischem Recht – Henning Gold Mines Inc.
Hinsichtlich der kanadischen HGM (Henning Gold Mines Inc.), bei der viele Anleger auch „Gold Bonus Programme“ abgeschlossen und noch mehr Geld investiert hatten, soll ein CCAA-Verfahren eingeleitet werden. Dies entspricht einem Insolvenzverfahren nach kanadischem Recht. Dass noch ernsthaft Gelder von dieser Gesellschaft fließen oder den Anlegern die versprochenen Goldlieferungen geleistet werden, ist damit mehr als unwahrscheinlich.
„Doch dieser Verlust ist noch nicht alles, womit Anleger der Canada Gold Trust Fonds nach dem Xolaris-Schreiben rechnen müssen: Uns ist bekannt, dass die Fonds auch mittels Mahnbescheiden und Klagen versuchen, die bereits gezahlten Ausschüttungen von Anlegern zurückzuverlangen und somit den Schaden noch vergrößern“ führt Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Thorsten Krause, Geschäftsführer der KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH aus. „Wir vertreten unsere Mandanten gegen diese Forderungen und sind der Ansicht, dass hier mit den entstandenen Schadensersatzansprüchen aufgerechnet werden kann, sodass gegenüber den Fonds zumindest keine Rückzahlungen erfolgen müssen“, so der Anwalt weiter.
„Anleger, die bei der Entscheidung, in die Canada Gold Trust zu investieren, falsch beraten wurden und denen diese Anlage z. B. als sichere Geldanlage für die Altersvorsorge oder mit wenigen bis gar keinen Risiken verkauft wurde, haben auch die Möglichkeit, Verantwortliche aus dem Bereich des Fonds wie auch die Vermittler in die Haftung zu nehmen“, ergänzt Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Anja Appelt, ebenfalls Geschäftsführerin der KAP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. KAP Rechtsanwälte klagen nach eigenen Angaben bereits.
„Die Ankündigung am Ende des aktuellen Schreibens der Xolaris, sie werde „auch weiterhin hoch engagiert den Erfolg für die CGT und damit für Sie anstreben“ klingt vor diesem Hintergrund wie Hohn“, schließt Rechtsanwalt Krause. Anleger sollten sich damit nicht zufriedengeben und ihre Möglichkeiten und Ansprüche prüfen sowie wahrnehmen, ergänzt Rechtsanwältin Appelt.
Betroffenen Anlegern ist dringend zu raten, sich an einen spezialisierten Rechtsanwalt zu wenden und ihre Möglichkeiten prüfen zu lassen.
Quelle: KAP Rechtsanwaltsgesellschaft
Die Canada Gold Trust II GmbH & Co. KG warb mit Erträgen aus kanadischen Goldminen und das schien auch zu klappen. Doch dem vermeintlichen Goldrausch folgte schnell der Kater. Die Ausbeutung der Beaver Pass Gold Mines durch die Betreibergesellschaft Henning Gold Mines erwies sich aus bis heute nicht ganz durchsichtigen Gründen als wenig erfolgreich.
Die Treuhandgesellschaft des Fonds Xolaris begann daraufhin Ausschüttungen wegen angeblicher Zahlungsnot von den Anlegern zurückzufordern.
So auch von einem Mandanten der Kanzlei JUEST + OPRECHT Rechtsanwälte in Hamburg, der sich seinerzeit mit 50.000 Euro an der Gesellschaft beteiligte. Xolaris wollte von dem Mandanten 2.550 Euro von dem an ihn insgesamt ausgezahlten 9.517 Euro zurück. Weil keine rechtliche Grundlage zu erkennen war, riet man dem Mandanten von der Rückzahlung ab.
Das Amtsgericht Reinbek teilt diese Auffassung (Urteil vom 25.04.2017, Az. 13 C 728/16).
juestundoprecht.com
Die entsprechende Klausel in § 24 Nr. 8 des Gesellschaftsvertrages, auf die sich Canada Gold Trust II berufen hat, ist nach § 305c BGB intransparent und unwirksam. Ein Anleger muss weder mit einer derartigen Klausel rechnen noch ist die Klausel konkret genug, unter welchen Voraussetzungen ein „Liquiditätsbedarf“ durch „unvorhergesehene Umstände“ bestehen soll.
Eine wirtschaftliche Besserung des Goldfonds bestünde laut des Gerichtes nicht.
Der Fonds hätte Kosten für den laufenden Betrieb in Höhe 357.000 Euro und ein Guthaben von rund 400.000 Euro, das aber im Wesentlichen auf Rückzahlungen einiger Gesellschafter beruhen würde. Dem stünden Steuerforderungen von rund 1,1 Mio. Euro gegenüber.
Mehrfach wurde kritisch über die geschlossenen Fonds der Canada Gold Trust Gesellschaften berichtet. So auch am 11.04.2017 im Handelsblatt. handelsblatt.com
Ein positives Urteil für Anleger erging auch am 21.11.2016
vor dem Landgericht Tübingen (Az. 2 O 153).juestundoprecht.com
Quelle: juestundoprecht.com
GoMoPa-Redakteur
Anlegerschutzanwälte wollen Canada Gold Trust-Anlegern immer wieder glaubhaft machen, dass die Anforderung von gewinnunabhängigen Ausschüttungen nicht rechtens seien. Dies erscheint als Mandanten-Akquise mit nicht nur rechtlichem Fragezeichen, weil eine ganze Reihe von Entscheidungen inzwischen zugunsten der rückfordernden CGT-Fondsgesellschaften ergangen sind. Zunächst aber ist auf die Regelung des Gesellschaftsvertrags – bei allen vier Fonds gleich – in § 24 Nr. 8 zu verweisen. Danach kann die Gesellschaft von den Anlegern Liquiditätsausschüttungen zurückverlangen, insbesondere dann, wenn es sich um gewinnunabhängige, also Kapitalrückzahlungen, handelt.
Wenn von Anlegeranwälten behauptet wird, der § 24 Nr. 8 des Gesellschaftsvertrags sei unwirksam, weil die dort verwendeten Begriffe einen Verstoß gegen das Transparentgebot nach § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB darstellen, so kann man nur auf das OLG Hamm-Urteil vom 9.2.2015, Az.: 8 U 103/14, bestätigt durch den BGH-Beschluss vom 01.03.2016, Az. II ZR 66/15, verweisen.
Soweit der Liquiditätsbedarf der Fonds an den Eintritt unvorhergesehener Umstände geknüpft wurde, führt es nicht zu einer gegen § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB verstoßenden Unklarheit. Die Transparenzanforderungen dürfen nicht überspannt werden. Die Verpflichtung, den Klauselinhalt klar und verständlich zu formulieren, besteht nur im Rahmen des Möglichen. Der verwendete Begriff der "unvorhergesehenen Umstände" stellt einen unbestimmten Rechtsbegriff dar, welcher auch in der Gesetzessprache Niederschlag gefunden hat, z. B. in § 574 c BGB (Fortsetzung des Mietverhältnisses). Wenn also der Gesetzgeber schon die Begriffe "unvorhergesehene Umstände" verwendet, kann es schlechterdings nicht sein, dass diese Begriffe gegen die Auslegungstransparenz des § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB verstoßen.
Auch die häufig vorgebrachte Meinung, dass es sich um eine überraschende Klausel in § 24 Nr. 8 des Gesellschaftsvertrags handele, ist zurückzuweisen. Es handelt sich bei der Forderung der Geschäftsführung der Fonds um Rückzahlungsforderungen von gewinnunabhängigen Ausschüttungen und zwar für den Fall, dass es die Liquiditätslage der Gesellschaft erfordert.
Insgesamt gesehen sind zur Wirksamkeit und Problematik der Rückzahlungsforderung ganz generell bereits eine Vielzahl von gerichtlichen Entscheidungen ergangen, so insbesondere:
AG Wunsiedel vom 23.09.2016, 1 C 182/16
AG Straubing vom 28.11.2016, 4C 508/16
AG Köln vom 25.01.2017, 144 C 146/16
AG Ingolstadt vom 09.03.2017, 11 C 1277/16
AG Schweinfurt vom 21.03.2017, Az 3 C 688/16
AG Ludwigshafen am Rhein vom 14.03.2017, Az 2e C 103/16
AG Karlsruhe-Durlach vom 27.02.2017, Az 5 C 104/16
In sämtlichen Fällen wurde die Rückzahlungspflicht des Anlegers gegenüber der Gesellschaft bestätigt. In weiteren Fällen, in denen die Gerichte unsere Rechtsauffassung vertreten haben, wurde den Anlegern aus Kostengründen geraten, die Forderung anzuerkennen:
Amtsgericht Norderstedt, Anerkenntnisurteil vom 25.05.2016, 42 C 80/16,
Amtsgericht Darmstadt, Anerkenntnisurteil vom 20.07.2016, 303 C 93/16,
Amtsgericht München, Anerkenntnisurteil vom 24.08.2016, 262 C 10945/16,
Amtsgericht Kronach, Anerkenntnisurteil vom 03.08.2016, 3 C 248/16,
Amtsgericht Schwetzingen, Anerkenntnisurteil vom 17.10.2016, 51 C 181/16
Amtsgericht Wuppertal, Anerkenntnisurteil vom 08.12.2016, 34 C203/16.
*Stellungnahme der CGT
Die Anleger der vier Canada Gold Trust-Fonds haben dem von Xolaris erarbeiteten Rettungsplan zugestimmt. Eine Investorengruppe die nicht näher benannte wurde, soll die Schuldnerin der Fonds, die Henning Gold Mines übernehmen und fortführen. Somit wird immerhin die Chance auf künftige Auszahlungen aufrecht erhalten, was ohne das Konzept nicht gegeben wäre.
Die Fonds sollen direkt über Aktien an der HGM beteiligt werden, so dass die Anleger mittelbar partizipieren wenn der Investorengruppe der Turnaround aus der Insolvenz heraus gelingen sollte.
Quelle: fondstelegramm.de
Ein User fragt, warum die Anwälte nicht Manfred Brenneisen und Jan Malkus als Alt-Inhaber der Canada Gold Trust Fonds in Haftung nehmen:
ich habe diverse Artikel zum Fall Canadagold bei Ihnen gelesen.
Was ich nicht verstehe, ist, warum die Anlegeranwälte nicht gegen alle Inhaber des Fonds Canadagold aktiv werden.
Herr Brenneisen ist wohl der grösste Shareholder gewesen und hat auch noch den Vertrieb für Canadagold gemacht, ohne es mir als Anleger zu sagen, dass er dort beteiligt ist. Er hat doch bestimmt diesbezüglich auch eine Haftpflichtversicherung.
Auch finde ich Ihrerseits nichts über den anderen Inhaber, Herr Jan Malkus. Der hat ja schon diverse mal laut Internetrecherche Probleme mit den Behörden wegen Betrugsvorwürfen gehabt (Amitelo , MIV Therapeutics, Clenergen). Alles Firmen von Jan Malkus, wo alle Anleger ihr Geld verloren haben.
Vor allem denke ich auch, dass bei denen noch was zu holen ist.
Über Jan Malkus haben wir hier berichtet:
Aktienchance Clenergen - Anbieter erneuerbarer Energie aus Biomasse
Amitelo und 3D Capital
Amitelo und MediaCard AG
Amitelo Medienkonferenz in der Deutschen Börse Frankfurt
Amitelo und die Vorwürfe von ZDF Frontal 21
Betroffene CGT-Anleger sind erschüttert über die Entwicklung und fühlen sich mit Klagen zur Rückzahlung zusätzlich gestraft.
Mit Urteil des Amtsgerichts Berlin Mitte vom 09.11.2017 (nicht rechtskräftig) wurde eine Klage der Canada Gold Trust I KG zurückgewiesen, mit der diese die Rückzahlung der geleisteten Ausschüttungen des beklagten Anlegers verlangte. Dass Amtsgericht schloss sich in seiner Argumentation dem Amtsgericht Reinbeck und dem Oberlandesgericht Köln an, welche in vergleichbaren Verfahren keine vertraglich wirksam vereinbarte Grundlage für das Rückforderungsverlangen gesehen haben.
„Die Canada Gold Trust Fonds haben auf dem deutschen Markt ca. 60 Millionen Euro Anlegergelder eingesammelt, von denen ca. 40 von den Fondgesellschaften darlehensweise an kanadische Goldsuchgesellschaften verliehen werden sollten. Diese sollten die Gelder in drei bis vier Jahren mit hohen Zinsen zurückzahlen. Das Konzept scheiterte, weil die auszubeutenden Suchgebiete nicht genügend Gold aufwiesen und auch das Geld der Anleger zu einem großen Teil nicht in Kanada ankam“.
So der Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke aus Berlin, der den beklagten Anleger vertrat.
Gewährte Ausschüttungen sollen das Rettungskonzept finanzieren?
„Um das aus unserer Sicht intransparente Rettungskonzept für die Fonds in Kanada durchzuführen, benötigen die deutschen Fondgesellschaften Canada Gold Trust I bis IV KG Geld. Dies soll nun durch eine Rückzahlung der bisher gewährten Ausschüttungen an die Anleger verfügbar gemacht werden. Entsprechend haben die Fondgesellschaften flächendeckend Klagen gegen Anleger eingereicht. Nach einem aktuell kursierenden Rundbrief sind bisher ca. 75 Prozent der Klagen des Fonds erfolgreich gewesen, während ein Dutzend Klagen zugunsten der Anleger ergingen. Wichtig dabei ist, dass eines der Urteile zugunsten der Anleger von einem Oberlandesgericht erging, dem Oberlandesgericht (OLG) Köln. Die Klage der Canada Gold Trust I KG wurde mit der Begründung abgewiesen, dass die vertragliche Grundlage für die Rückforderung nicht hinreichend klar und deutlich ist. Der entsprechende Passus des Gesellschaftsvertrags sieht eine Rückzahlung vor, wenn ein unvorhergesehener Liquiditätsengpass entsteht. Die Gerichte können aber ebenso wenig wie die betroffenen Anleger erkennen, für wen dieser Liquiditätsbedarf unvorhergesehen sein muss, welche Form dieser Liquiditätsbedarf haben soll und an wen sich die Klausel konkret richtet – die Treuhandkommanditistin Xolaris Service GmbH oder die Anleger selbst, die ja keine direkten Kommanditisten sind. Unklarheiten gehen in diesem Bereich zulasten des Verwenders, sodass auch das Amtsgericht Mitte die entsprechende Vertragsklausel für unwirksam angesehen hat. Erfreulich für die Anleger“.
Sagt Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.
Die Canada Gold Trust I GmbH & Co. KG war in dem Prozess vertreten durch ihre vor einigen Jahren neu gewählte geschäftsführende Gesellschafterin, die Xolaris Verwaltungs GmbH, die sich nunmehr Alasco GmbH unbenannt hat und von Herrn Rudolf Döring geleitet wird.
Herrn Rudolf Döring ist kein Unbekannter was fehlgeschlagenen Kapitalanlagen betrifft.
Er war bereits tätig für die Würzburger Frankonia-Gruppe, deren Zusammenbruch Millionenschäden für die Anleger und Haftstrafen für verantwortliche Manager verursachte. Rudolf Döring war auch als Sanierungsexperte für die BAC-Gruppe tätig und ist aktuell Verwaltungsrat der SWM AG in Vaduz, Liechtenstein, die Edelmetall-Rohstoffdepots anbietet.
Quelle: diebewertung.de
Stefan Klaile (45) aus Konstanz und sein Compliance-Vorstand Andreas Fritsch (52) aus Seefeld, der einen negativen Schuldnereintrag hat, buhlen bei AIF-Initiatoren mit der Xolaris Service KVAG aus München um Lizenzen zum Gelddrucken und uneingeschränkte Macht über die Fondsassets © Youtube/Xolaris Service KVAG.
Stefan Klaile aus Konstanz ist mit 33,34 Prozent an allen vier Canada Gold Trust Fonds beteilig, in die 3.500 Anleger von 2011 bis 2014 rund 47,66 Millionen Euro einzahlten.
Rudolf Döring, Chef der krisengebeutelten Canada Gold Trust Fonds 1 bis 4
Die Berliner Kanzlei [url='https://www.anwalt.de/rechtstipps/boese-ueberraschung-bei-kuendigung-von-edelmetallverwaltungsauftraegen_063264.html']Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB[/url] aus Marienfelde bezeichnete die zur Rückzahlung verurteilte Edelmetallhändlerin als Schwarzes Schaf und vertrat in selber Sache bereits die Interessen diverser Anleger gegen die Löwenfonds AG, Löwencapital AG, LC-Services AG, Swiss Precious Metal Trading House AG und Beratungsfirmen wie die IFG AG aus Hof von Michael Turgut und deren Vertriebspartner.
Auch haben Anleger, die darüber die Fondsbeteiligungen hinaus auch noch 7 Millionen Euro in ein zusätzliches Gold-Bonus-Programm eingezahlt, aber nie daraus Gold gesehen. Lesen Sie unseren Artikel.
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