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Timestamp: 2016-10-25 22:57:39
Document Index: 264133522

Matched Legal Cases: ['Art. 86', 'Art. 84', 'Art. 87', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 87', 'BGE', 'BGE', 'Art. 88', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 85', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 84', 'BGE', 'Art. 2', 'BGE', 'Art. 27', 'Art. 8', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 1', 'Art. 9', 'Art. 49', 'Art. 156', 'Art. 156', 'Art. 153', 'Art. 153', 'Art. 159']

2P.70/2006 (23.02.2007)
vertreten durch die Rechtsanw�lte Matthias Hauser und Nicole Zeller.
Stadt Adliswil, Beschwerdef�hrerin 2,
vertreten durch Rechtsanw�ltin Claudia Schneider Heusi,
Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Kammer, Postfach, 8090 Z�rich.
Staatsrechtliche Beschwerden gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 1. Kammer, vom 25. Januar 2006.
Die Stadt Adliswil schrieb am 20. August 2004 im selektiven Verfahren die �ffentliche Vergabe der Kehrichtabfuhr sowie weiterer Dienstleistungen des Abfallwesens f�r die Jahre 2006-2012 aus. Von den acht Unternehmen, welche sich um Offertstellung bewarben, liess die Stadt Adliswil f�nf zum Einreichen eines Angebots zu (Beschluss vom 7. Oktober 2004). Am 19. April 2005 schloss der Stadtrat die S.________ AG, welche mit einem Preis von 647'684.80 Franken pro Jahr das billigste Angebot eingereicht hatte, vom Verfahren aus; gleichzeitig erteilte er der einheimischen B.________ AG den Zuschlag (Preis von 824'662.65 Franken). Die drei �brigen Unternehmen hatten Preise von 769'425.70, 833'995.05 bzw. 938'489.75 Franken offeriert.
Die S.________ AG, beschwerte sich erfolgreich beim Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, welches den Stadtratsbeschluss sowohl betreffend ihren Ausschluss als auch hinsichtlich des Zuschlags an die B.________ AG aufhob und die Sache "zu neuem Entscheid �ber den Zuschlag im Sinn der Erw�gungen" an den Stadtrat zur�ckwies (Entscheid vom 25. Januar 2006).
Am 6. M�rz 2006 hat die B.________ AG beim Bundesgericht staatsrechtliche Beschwerde eingereicht und die Aufhebung des Verwaltungsgerichtsentscheids verlangt (Verfahren 2P.70/2006). Die S.________ AG, und das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich schliessen je auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.
Am 6. M�rz 2006 hat auch die Stadt Adliswil staatsrechtliche Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht und ebenfalls die Aufhebung des Verwaltungsgerichtsentscheids verlangt (Verfahren 2P.71/2006). Die B.________ AG beantragt die Gutheissung dieser zweiten Beschwerde, w�hrend die S.________ AG, und das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich - wie im Parallelverfahren - je auf Abweisung der Beschwerde schliessen, soweit darauf einzutreten sei.
Am 27. M�rz 2006 hat der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts beiden Beschwerden antragsgem�ss aufschiebende Wirkung erteilt.
2.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, der sich auf kantonales Recht st�tzt und gegen den auf Bundesebene deshalb nur die staatsrechtliche Beschwerde offen steht (Art. 86 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 84 Abs. 2 OG). Allerdings handelt es sich beim angefochtenen Entscheid um einen R�ckweisungsentscheid, welcher - weil er das kantonale Verfahren nicht abschliesst - als Zwischenentscheid im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG gilt (vgl. BGE 117 Ia 251 E. 1a S. 253, mit Hinweisen), gegen den die staatsrechtliche Beschwerde grunds�tzlich nur dann offen steht, wenn dem Betroffenen ein nicht wiedergutzumachender rechtlicher Nachteil droht.
2.2 Ein nicht wiedergutzumachender Nachteil f�r die Beschwerdef�hrerin 1 ist weder geltend gemacht noch ersichtlich. Ein solcher liegt aber f�r die Stadt Adliswil vor: Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist es der betroffenen Gemeinde nicht zuzumuten, einer von ihr als falsch erachteten Weisung Folge zu leisten, um alsdann ihren eigenen Entscheid anzufechten, wenn sie - wie hier - durch einen R�ckweisungsentscheid gezwungen wird, entgegen ihrer Auffassung eine neue Anordnung zu erlassen (BGE 129 I 313 E. 3.3 S. 318; 128 I 3 E. 1b S. 7). Mithin ist die Stadt Adliswil, welche durch den angefochtenen Entscheid in ihrer Eigenschaft als Tr�gerin hoheitlicher Gewalt ber�hrt wird, zur staatsrechtlichen Beschwerde wegen Verletzung ihrer Autonomie befugt. Ob ihr im vorliegenden Zusammenhang tats�chlich Autonomie zusteht, ist nicht eine Frage des Eintretens, sondern bildet Gegenstand der materiell-rechtlichen Beurteilung (BGE 129 I 410 E. 1.1 S. 412; 128 I 136 E. 1.2 S. 139).
2.3 Ist auf die form- und fristgerechte Autonomiebeschwerde der Stadt Adliswil einzutreten, so ist auch die staatsrechtliche Beschwerde der Beschwerdef�hrerin 1 zu behandeln, wiewohl dieser selbst kein nicht wiedergutzumachender Nachteil droht. Der Beschwerdef�hrerin 1 ist zuzustimmen, dass ein anderes Vorgehen bei der gegebenen Verfahrenslage der Prozess�konomie, welcher die Regelung von Art. 87 OG gerade dienen soll (vgl. BGE 117 Ia 251 E. 1b S. 254; vgl. auch BGE 129 I 313 E. 12 S. 329), widersprechen w�rde. Die Beschwerdef�hrerin 1 ist in rechtlich gesch�tzten Interessen betroffen, zumal der angefochtene Verwaltungsgerichtsentscheid den ihr erteilten Zuschlag aufgehoben hat (vgl. Art. 88 OG).
2.4 Die staatsrechtliche Beschwerde muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sein sollen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Das Bundesgericht untersucht nicht von Amtes wegen, ob ein kantonaler Hoheitsakt verfassungsm�ssig ist, sondern pr�ft nur rechtsgen�gend vorgebrachte, klar erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen (BGE 110 Ia 1 E. 2 S. 3 f.; 119 Ia 197 E. 1d S. 201, mit Hinweisen). Wird eine Verletzung des Willk�rverbots (Art. 9 BV) geltend gemacht, gen�gt es nicht, wenn der Beschwerdef�hrer bloss den angefochtenen Entscheid kritisiert, wie er dies in einem appellatorischen Verfahren tun k�nnte, bei dem die Rechtsmittelinstanz die Rechtsanwendung frei �berpr�fen kann. Er muss deutlich dartun, welche Vorschriften oder allgemein anerkannten Rechtsgrunds�tze die kantonalen Beh�rden in einer gegen Art. 9 BV verstossenden Weise verletzt haben sollen (vgl. BGE 117 Ia 10 E. 4b S. 12). Soweit die weitschweifigen Beschwerdeschriften diesen Anforderungen nicht gen�gen und sich in appellatorischer Kritik ersch�pfen, ist auf sie nicht einzugehen.
3.1 Art. 50 Abs. 1 BV gew�hrleistet die Gemeindeautonomie nach Massgabe des kantonalen Rechts, welches den Gemeinden vorliegend ausdr�cklich Autonomie einr�umt (vgl. Art. 85 der neuen Verfassung des Kantons Z�rich vom 27. Februar 2005). �ber Autonomie verf�gt eine Gemeinde in jenen Sachbereichen, welche der Kanton nicht abschliessend ordnet, sondern ihr - ganz oder teilweise - zur Regelung �berl�sst, sofern ihr dabei eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit einger�umt wird (vgl. BGE 128 I 3 E. 2a S. 8; 122 I 279 E. 8b S. 290). Vorliegend geht es um die �ffentliche Vergabe der kommunalen Kehrichtversorgung. Dabei ist die Stadt Adliswil zwar an die einschl�gigen Submissionsvorschriften gebunden, es stehen ihr jedoch mannigfaltige Entscheidungsbefugnisse zu, namentlich bei der Festlegung des Verfahrens, der Zuschlagskriterien und schliesslich beim Zuschlag selber. Sie verf�gt deshalb bei der Vergabe �ffentlicher Auftr�ge �ber eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit und damit �ber Autonomie im dargestellten Sinne (vgl. BGE 129 I 313 E. 5.2 S. 320; vgl. auch BGE 129 I 410 E. 2.2 S. 414).
3.2 Das Bundesgericht pr�ft die Anwendung des kantonalen Submissionsrechts (hier der Z�rcher Submissionsverordnung vom 23. Juli 2003 [SubmV/ZH]) durch die kantonale Rechtsmittelinstanz nur unter dem Gesichtswinkel der Willk�r; dasselbe gilt f�r die Interpretation der Ausschreibungsunterlagen und f�r die Feststellung des Sachverhalts. Demgegen�ber steht ihm bei der Beurteilung von Konkordats- und Staatsvertragsbeschwerden (Art. 84 Abs. 1 lit. b u. lit. c OG) grunds�tzlich freie Kognition zu (vgl. BGE 125 II 86 E. 6 S. 98 f., mit Hinweisen).
4.1 Die Stadt Adliswil hatte in ihren Ausschreibungsunterlagen in Aussicht gestellt, dass sie "ungew�hnlich niedrige Angebote" einer besonderen Pr�fung hinsichtlich Preisbildung unterziehen und vom Anbieter den Nachweis einer vertragskonformen Erf�llung des Auftrags verlangen werde. Die Offerte der Beschwerdegegnerin war mit einem Preis vom 647'684.80 Franken knapp 16 Prozent billiger als das zweitg�nstigste Angebot und rund 21 Prozent billiger als jenes der Beschwerdef�hrerin 1 (vgl. lit. A), weshalb die Stadt Adliswil von der Beschwerdegegnerin die Offenlegung ihrer Kalkulationsgrundlagen verlangte. Aufgrund dieser kam sie zum Schluss, die Beschwerdegegnerin sei von unrealistischen Annahmen ausgegangen und habe kein kostendeckendes Angebot unterbreitet. Weil sie eine vertragskonforme Erbringung der ausgeschriebenen Dienstleistungen unter den gegebenen Umst�nden f�r nicht gew�hrleistet hielt, schloss sie die Beschwerdegegnerin vom Vergabeverfahren aus.
4.2 Das Verwaltungsgericht kam demgegen�ber zum Schluss, es bestehe kein hinreichender Grund, die Beschwerdegegnerin vom Verfahren auszuschliessen. Der tiefe Preis eines Angebots als solcher stelle keinen Ausschlussgrund dar, selbst wenn er tats�chlich nicht kostendeckend sein sollte. Auch M�ngel in der Preiskalkulation eines Anbieters k�nnten einen Ausschluss nur indirekt rechtfertigen: Zum einen dann, wenn sie auf ungen�gende Fachkenntnisse schliessen liessen, und zum anderen, wenn sie beim Anbieter zu Verlusten f�hrten und dessen wirtschaftliche Leistungsf�higkeit nicht ausreiche, um diese Einbusse zu verkraften. Nicht zul�ssig sei aber, allein aus allf�lligen Kalkulationsm�ngeln im streitigen Angebot zu schliessen, die Beschwerdegegnerin verm�ge die vertragskonforme Erbringung des Auftrags nicht zu gew�hrleisten. Andere Anhaltspunkte daf�r, dass Zweifel an der Leistungsf�higkeit der Beschwerdegegnerin gerechtfertigt seien, gebe es keine. Insbesondere sei diese seit Jahrzehnten auf dem Gebiet der Entsorgung und des Transportwesens t�tig und besorge bereits die Kehrichtabfuhr in f�nf Gemeinden. Zudem sei das "Sicherheitsbed�rfnis" des Gemeinwesens hinsichtlich der Qualit�t der Ausf�hrung der Kehrichtabfuhr wesentlich geringer als etwa bei einem anspruchsvollen Bauauftrag, so dass ein vorschneller Ausschluss eines Bewerbers hier umso weniger gerechtfertigt werden k�nne. Das Risiko beschr�nke sich f�r die Stadt Adliswil darauf, w�hrend einer gewissen Zeit eine unbefriedigende Leistungserbringung hinnehmen zu m�ssen.
4.3 Es ist unbestritten, dass die Vergabebeh�rde bez�glich eines ungew�hnlich billigen Angebots weitere Erkundigungen einholen und dieses gegebenenfalls vom weiteren Vergabeverfahren ausschliessen kann (vgl. � 28 lit. j SubmV/ZH und Art. XIII Ziff. 4 lit. a des internationalen �bereinkommens vom 15. April 1994 �ber das �ffentliche Beschaffungswesen [Government Procurement Agreement, GPA; SR 0.632.231.422], welches neuerdings auch auf kommunale Vergabeverfahren Anwendung findet [Anhang I Annex 2 zum �bereinkommen in der Fassung vom 7. Februar 2003; www.wto.org/english/tratop_e/ gproc_e/che2.doc]; vgl. diesbez�glich Art. 2 des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europ�ischen Gemeinschaft �ber bestimmte Aspekte des �ffentlichen Beschaffungswesens [SR 0.172.052.68]). Diese Regelung zielt indessen nicht etwa darauf ab, den Zuschlag f�r ein gegebenenfalls nicht kostendeckendes Angebot zu verhindern; Sinn und Zweck ist vielmehr, sicherzustellen, dass nur jene Anbieter in die engere Auswahl kommen, welche die nachgefragte Leistung auch tats�chlich erbringen k�nnen. Ein ungew�hnlich tiefer Offertpreis ist diesbez�glich relevant, weil er ein Indiz f�r ein unseri�ses Angebot darstellen kann. Durch die zus�tzlichen Ausk�nfte, welche die Vergabebeh�rde vom betreffenden Bewerber einholt, soll ein solches fr�hzeitig erkannt werden. Die Regelung von Art. XIII Ziff. 4 lit. a GPA darf indessen nicht dazu f�hren, dass ein seri�ser Anbieter allein deswegen vom Vergabeverfahren ausgeschlossen wird, weil er - aus welchen Gr�nden auch immer - im konkreten Fall ein besonders g�nstiges (gegebenenfalls nicht kostendeckendes) Angebot unterbreitet hat. Wie das Verwaltungsgericht richtig ausgef�hrt hat, ist ein Ausschluss vom Verfahren nur gerechtfertigt, wenn zus�tzlich Anlass besteht, an der F�higkeit des Anbieters zur Erf�llung des ausgeschriebenen Auftrags zu zweifeln.
4.4 Entsprechendes ist gem�ss den Feststellungen des Verwaltungsgerichts hier nicht der Fall. Zwar beanstandet die Stadt Adliswil die dahingehende Sachverhaltsfeststellung des Verwaltungsgerichts als willk�rlich, vermag aber deren offensichtliche Unhaltbarkeit mit ihren weitgehend appellatorischen Vorbringen (vgl. E. 2.4) nicht darzutun (vgl. BGE 118 Ia 28 E. 1b S. 30). Insbesondere legt sie nicht schl�ssig dar, weshalb die von der Beschwerdegegnerin im Vergabeverfahren vorgelegten guten Referenzen nicht aussagekr�ftig sein sollen. Es mag sein, dass sich die �rtlichen Verh�ltnisse und die organisatorischen Anforderungen von Gemeinde zu Gemeinde unterscheiden. Doch ist nicht einzusehen, wieso eine erfahrene Unternehmung, welche die Kehrichtabfuhr f�r sechs Gemeinden (teils jahrzehntelang) offenbar zu deren Zufriedenheit besorgt hat, die gleiche Leistung f�r die Stadt Adliswil nicht zu erbringen verm�chte. Dies umso weniger, als zu den bisherigen Auftraggebern mit den St�dten Dietikon und D�bendorf zwei Gemeinden geh�ren, die noch gr�sser sind als die Stadt Adliswil.
4.5 Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass das Verwaltungsgericht den Ausschluss der Beschwerdegegnerin aufgehoben hat; was die Stadt Adliswil und die Beschwerdef�hrerin 1 dagegen vorbringen, geht an der Sache vorbei: Zun�chst kann keine Rede davon sein, dass im angefochtenen Entscheid eine unzul�ssige "Umkehr der Beweislast" vorgenommen wird. Unterzieht die Vergabebeh�rde ein ungew�hnlich billiges Angebot einer n�heren Pr�fung, so hat der betreffende Bewerber zus�tzliche Informationen zu liefern und seine Berechnungen zu erkl�ren. Gest�tzt auf diese weiterf�hrenden Ausk�nfte bildet sich die Beh�rde ein Urteil �ber die Seriosit�t des Angebots. Auch wenn in � 28 lit. j SubmV/ZH vom "Nachweis" gesprochen wird, "dass die Teilnahmebedingungen eingehalten und die Auftragsbedingungen erf�llt werden k�nnen", wird insoweit kein Beweis im rechtstechnischen Sinne gef�hrt. Weiter ist im vorliegenden Zusammenhang keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs ersichtlich. Zwar hat das Verwaltungsgericht festgestellt, dass f�r eine abschliessende Beurteilung der Berechnungsmethoden der Beschwerdegegnerin an sich eine Expertise erforderlich w�re; es durfte jedoch nach dem Gesagten zul�ssigerweise auf das Einholen einer solchen verzichten. Fehler in der Kalkulation bzw. ein unter den Selbstkosten liegender Preis verm�gen f�r sich allein den Ausschluss einer Offerte vom weiteren Verfahren nicht zu rechtfertigen. Weil sich die Kritik der Stadt Adliswil an der Offerte der Beschwerdegegnerin gem�ss den willk�rfreien Feststellungen des Verwaltungsgerichts auf diese Punkte beschr�nkt hatte, war die Validit�t der streitigen Kalkulationen zum Vornherein nicht ausschlaggebend und ein Ausschluss des Angebots so oder anders nicht gerechtfertigt. Es braucht deshalb nicht weiter auf die Ausf�hrungen der Stadt Adliswil eingegangen zu werden, mit denen sie zu den weiteren diesbez�glichen Erw�gungen des Verwaltungsgerichts (geringeres "Sicherheitsbed�rfnis", M�glichkeit einer Vertragsaufl�sung bei schlechter Erf�llung des Auftrags sowie "Eckwerte" gem�ss Ausschreibungsunterlagen) Stellung nimmt. Nicht rechtsgen�glich dargetan wird von der Beschwerdef�hrerin 1, inwiefern im vorliegenden Zusammenhang die Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV), die Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1 BV) oder Art. 13 lit. d der Interkantonalen Vereinbarung vom 25. November 1994 �ber das �ffentliche Beschaffungswesen (IV�B; Beitritt des Kantons Z�rich zur revidierten Fassung vom 15. M�rz 2001 per 1. Januar 2004) verletzt sein soll.
In den Ausschreibungsunterlagen hat die Stadt Adliswil die Zuschlagskriterien wie folgt umschrieben: Preis (40%), Leistungsf�higkeit/Qualit�t (40%), Nachhaltigkeit (15%) und Lehrlingsausbildung (5%). Bei der Auswertung der vier verbliebenen Angebote erzielte die ortsans�ssige Beschwerdef�hrerin 1, welche die Kehrichtabfuhr der Stadt Adliswil bisher schon besorgt hatte, mit 98,18 Punkten das beste Resultat. Auch im Rahmen der hypothetischen "Schattenbewertung", in welche das ausgeschlossene Angebot der Beschwerdegegnerin miteinbezogen wurde, erzielte die Beschwerdef�hrerin 1 das beste Resultat; im Einzelnen ergab sich folgendes Bild:
f�hrerin 1
Leistungsf�higkeit/Qualit�t
Das Verwaltungsgericht hat die "Schattenbewertung" der Angebote in verschiedener Hinsicht beanstandet und den Zuschlag an die Beschwerdef�hrerin 1 aufgehoben, weil nicht auszuschliessen sei, dass bei einer korrekten Bewertung der Zuschlag nicht dieser, sondern der Beschwerdegegnerin zu erteilen sei.
"F�r das tiefste Angebot ist eine Maximalbewertung von 40 Punkten vorgesehen. Die Bandbreite wird vorg�ngig auf 50% festgelegt; f�r Angebote mit einem Preis von 150% des billigsten Angebots (Untergrenze: 10% unter ASTAG-Tarif, vgl. hinten Ziff. 12) werden also 0 Punkte vergeben. Angebote innerhalb dieser Bandbreite werden linear gem�ss der prozentualen Abweichung zum niedrigsten Angebot bewertet.
Betr�gt der g�nstigste Angebotspreis CHF 100'000 kommt folgende Skala zur Anwendung
6.2 Bei der effektiven Bewertung der Offertpreise ist die Stadt Adliswil alsdann wie folgt vorgegangen: W�hrend sie das billigste Angebot mit 40 Punkten bewertete, erhielten die �brigen (teureren) Angebote linear abnehmend weniger Punkte. Die Bewertungsobergrenze, ab deren Erreichen ein Angebot keine Punkte mehr erhielt, wurde durch eine von den eingegangenen Angeboten unabh�ngige Berechnung ermittelt. Gest�tzt auf statistische Daten, welche der Nutzfahrzeugverband publizierte hatte, ging die Vergabebeh�rde davon aus, die von ihr nachgefragten Dienstleistungen m�ssten 1'477'423.52 Franken kosten. Diesen "ASTAG-Kalkulationswert" reduzierte sie alsdann um 10 Prozent auf 1'332'431.17 Franken (recte: 1'329'681.17 Franken) und verwendet diesen Wert zur Berechnung der Bewertungsobergrenze von 150 Prozent. Aufgrund dieses Vorgehens lag der Maximalpreis, ab dessen Erreichen keine Punkte mehr verteilt wurden, auf der H�he von 1'998'646.76 Franken (recte: 1'994'521.75 Franken).
6.3 Das Verwaltungsgericht hat die Bewertung der Offerten unter dem Kriterium "Angebotspreis" im angefochtenen Entscheid als nicht sachgerecht erachtet. Die Vergabebeh�rde habe nicht auf das effektiv billigste Angebot abgestellt und das Vorgehen stehe im Widerspruch zu den Ausschreibungsbedingungen. Das Verwaltungsgericht entschied, richtigerweise m�sse ein Angebot mit einem Preis, der 50 Prozent �ber jenem des billigsten Angebots der Beschwerdegegnerin liege, mit null Punkten bewertet werden. Es passte die Bewertungsskala entsprechend an, wodurch sich das Resultat der Beschwerdef�hrerin 1 unter dem Kriterium "Angebotspreis" auf 18,14 Punkte verschlechterte.
6.3.1 Die Kritik, welche die Beschwerdef�hrerinnen diesbez�glich am angefochtenen Entscheid �ben, mag insoweit berechtigt sein, als die betreffenden Erw�gungen teilweise zumindest missverst�ndlich sind. So weisen die Beschwerdef�hrerinnen zu Recht darauf hin, dass die Beschwerdegegnerin im Rahmen der "Schattenberechnung" das Punktemaximum f�r das billigste Angebot erhalten hat. Diesen Umstand hat das Verwaltungsgericht jedoch nicht verkannt, sondern lediglich die (nicht gerade naheliegende) Berechnungsweise f�r die Bewertungsobergrenze missverstanden. Daraus verm�gen die Beschwerdef�hrerinnen indessen nichts zu ihren Gunsten abzuleiten, hat das Verwaltungsgericht mit den betreffenden Ausf�hrungen doch vorab beanstandet, dass die Vergabebeh�rde f�r die Bestimmung der Bewertungsobergrenze nicht auf das billigste Angebot abgestellt hat; insoweit hat es das Vorgehen der Stadt Adliswil durchaus richtig verstanden.
6.3.2 Wie gesehen hat die Stadt Adliswil den Maximalpreis, bei dessen Erreichen ein Angebot keine Punkte mehr erhielt, nicht ausgehend vom billigsten Angebot, sondern aufgrund einer Berechnung mit statistischem Zahlenmaterial bestimmt. Dabei ging sie davon aus, f�r die nachgefragten Dienstleistungen sei gem�ss "ASTAG-Tarif" ein Preis in der H�he von knapp 1,5 Mio. Franken zu bezahlen, obschon die eingegangen Angebote preislich zwischen 0,65 und 0,94 Mio. Franken lagen. Dergestalt setzte sie die Bewertungsobergrenze beim Kriterium "Angebotspreis" auf einen Betrag fest, der mit rund 2 Mio. Franken mehr als das Doppelte des teuersten eingegangenen Angebots und rund das Dreifache des billigsten Angebots ausmacht. Dieses Vorgehen f�hrte dazu, dass die 40 zu vergebenden Punkte �ber eine wesentlich gr�ssere "Bandbreite" (von rund 1,35 Mio. Franken) verteilt wurden, als wenn die Obergrenze 150 Prozent des billigsten Angebots betragen h�tte. Es bedurfte so letztlich einer Preisdifferenz von knapp 34'000 Franken, um in der Bewertung einen Unterschied von einem einzigen Punkt zu erzielen. Das immerhin um 21 Prozent teurere Angebot der Beschwerdef�hrerin 1 erzielte deshalb lediglich 5,24 Punkte weniger als das billigste Angebot der Beschwerdegegnerin.
6.3.3 Ob f�r den streitigen Auftrag eine derart flache Preiskurve bereits an und f�r sich unzul�ssig w�re (vgl. BGE 129 I 313 E. 9.2 S. 327 f.), braucht hier nicht abschliessend beurteilt zu werden. Dies, weil das Verwaltungsgericht ohne Willk�r annehmen konnte, die fragliche Bewertung stehe in offensichtlichem Widerspruch zu den Ausschreibungsbedingungen: In diesen wird klarerweise eine Bewertung in Aussicht gestellt, in welcher Angebote bis maximal zu einem Preis von 150 Prozent des billigsten Angebots - vorliegend also bis 971'527 Franken - Punkte erhalten. Dieses Bewertungsschema wird zudem durch ein Berechnungsbeispiel illustriert, in welchem sich der Preisrahmen f�r die Punkteverteilung allein und direkt aufgrund des g�nstigsten Angebots bestimmt (100'000 Franken = 40 Punkte, 150'000 Franken = 0 Punkte; vgl. E. 6.1). Auf die f�r die Bewertung effektiv verwendete Bewertungsobergrenze von 2 Mio. Franken wird demgegen�ber in den einschl�gigen Passagen mit keinem Wort hingewiesen; weder der Klammerbemerkung selbst, in welcher der "ASTAG-Tarif" kursorisch als "Untergrenze" erw�hnt wird, noch Ziff. 12 der Ausschreibungsunterlagen, auf die am Rande verwiesen wird, l�sst sich etwas Entsprechendes entnehmen. Ohne auf die Zul�ssigkeit der streitigen Preiskurve einzugehen, kann hier immerhin festgehalten werden, dass es der Vergabebeh�rde ein Leichtes gewesen w�re, in nachvollziehbarer Form auf die tats�chlich verwendete Bewertungsobergrenze hinzuweisen. Sie hat f�r deren Berechnung statistische Daten herangezogen, die offenbar von den offerierten Preisen unabh�ngig sind, so dass sie den Grenzwert zum Voraus genau h�tte beziffern k�nnen, anstatt einfach mit einer (unverst�ndlichen) Klammerbemerkung auf den "ASTAG-Tarif" zu verweisen.
6.3.4 Die Verwendung einer Skala mit einer derart hohen Bewertungsobergrenze f�hrt zu wesentlich anderen Ergebnissen als in den Ausschreibungsunterlagen in Aussicht gestellt. Bei einem dem Berechnungsbeispiel entsprechenden Vorgehen betr�gt die "Bandbreite" f�r die Punkteverteilung nicht 1,35 Mio., sondern rund 325'000 Franken, so dass bereits mit einer Preisdifferenz von 8'100 (anstatt 34'000) Franken ein Punkt zu gewinnen ist. Dieser Vergleich zeigt, dass die verwendete Skala offensichtlich nicht den Ausschreibungsunterlagen entspricht. Nach dem Gesagten hat das Verwaltungsgericht die Stadt Adliswil lediglich auf dem von ihr selber publizierten Bewertungsschema behaftet, weshalb weder das Willk�rverbot noch die Gemeindeautonomie verletzt wurden. Weiter kann keine Rede davon sein, dass gegen das Transparenzgebot (Art. 1 Abs. 3 lit. c IV�B), den Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV) oder den Vorrang des Bundesrechts (Art. 49 BV) verstossen worden w�re; eine Verletzung der Wirtschaftsfreiheit, des Anspruchs auf rechtliches Geh�r und des �bereinkommens �ber das �ffentliche Beschaffungswesen macht die Beschwerdef�hrerin 1 nicht rechtsgen�glich geltend.
7.1 Das Verwaltungsgericht hat auch die Bewertung des Kriteriums der "Leistungsf�higkeit/Qualit�t" beanstandet. Insbesondere erachtete es als unzul�ssig, dass die Stadt Adliswil sich f�r die Bewertung der Angebote nicht an die Ausschreibungsunterlagen gehalten, sondern auf andere Unterkriterien abgestellt habe. Weiter habe die Vergabebeh�rde f�r den Zuschlag direkt die Ergebnisse aus der Pr�qualifikation herangezogen und keine Neubewertung der Angebote vorgenommen, so dass nicht zwischen Eignungs- und Zuschlagskriterien unterschieden worden sei. Sodann beanstandet das Verwaltungsgericht unter anderem, dass die wesentlich tiefere Bewertung des Angebots der Beschwerdegegnerin nur sehr pauschal begr�ndet worden sei. Angesichts der dargestellten M�ngel hielt es die Bewertung des Kriteriums der "Leistungsf�higkeit/Qualit�t" insgesamt f�r nicht haltbar.
7.2 Die Stadt Adliswil weist zwar die im angefochtenen Entscheid vorgetragene Kritik zur�ck. Ihre diesbez�glichen Vorbringen sind jedoch g�nzlich im Appellatorischen verhaftet, so dass darauf mangels einer rechtsgen�glichen R�ge nicht weiter einzugehen ist, zumal in diesem Zusammenhang keine spezielle Konkordats- oder Verfassungsbestimmung genannt wird, die falsch angewendet worden sein soll (vgl. E. 2.4).
8.1 Bez�glich des Kriteriums der "Nachhaltigkeit" hat das Verwaltungsgericht zun�chst festgehalten, dass die Gesichtspunkte des Umweltschutzes in einem vertretbaren Mass in die Bewertung der Angebote eingeflossen seien und dass die Stadt Adliswil keine unzul�ssigen Unterkriterien verwendet habe. Anschliessend hat es betont, das blosse Einhalten von Mindestanforderungen gem�ss Ausschreibungsunterlagen d�rfe nicht als Zuschlagskriterium ber�cksichtigt werden. In diesem Zusammenhang wies es darauf hin, dass die Stadt Adliswil den Einsatz von Fahrzeugen vorausgesetzt habe, welche den Abgasgrenzwerten "EURO 4" gen�gen; deshalb k�nne ein Angebot, das insoweit bloss den Anforderungen entspreche, hierf�r nicht bereits Punkte erhalten. Dabei hat das Verwaltungsgericht jedoch nicht verkannt, dass die Vergabebeh�rde im konkreten Fall das �bertreffen und nicht das Erf�llen der Mindestanforderung belohnt hat, indem es die Zusage aller Anbieter ber�cksichtigte, Fahrzeuge der Norm "EURO 5" einzusetzen.
8.2 Beanstandet hat das Verwaltungsgericht, dass die Stadt Adliswil unter Gesichtspunkten des Umweltschutzes zwar die Anfahrtswege der verschiedenen Anbieter, nicht aber die von diesen zur�ckgelegte Gesamtstrecke ber�cksichtigt hat; hinsichtlich Letzterer k�nnten sich aufgrund der Ladekapazit�t der einzelnen Fahrzeuge und der Organisation der Routen allenfalls Unterschiede ergeben. Der angefochtene Entscheid ist insoweit weder mit Blick auf die Gemeindeautonomie noch auf das Willk�rverbot zu beanstanden:
8.2.1 Angesichts der mehrmals w�chentlich zu fahrenden "Touren" kann zwar vorliegend der vom jeweiligen Anbieter zur�ckzulegende Anfahrtsweg in einem gewissen Mass mitber�cksichtigt werden. Es darf dabei aber nicht ausser Acht gelassen werden, dass die Lastwagen beim Einsammeln des Kehrichts immer wieder anhalten und anfahren m�ssen, wobei der Motor w�hrend der Zeit, in welcher das Fahrzeug stillsteht, weiterl�uft oder gar f�r das Heben von Containern eingesetzt wird. Bei einer derartigen Fahrweise betr�gt der Schadstoffausstoss erfahrungsgem�ss ein Vielfaches der Menge, die beim Zur�cklegen der gleichen Strecke in normaler Fahrt produziert w�rde (Urteil 2P.342/1999, in: ZBl 102/2001 S. 312, E. 4). Deshalb kann einerseits der (unbeladenen) Anfahrt hinsichtlich der gesamten resultierenden Umweltbelastung zum Vornherein nur untergeordnete Bedeutung zukommen und andererseits eine effizientere Erf�llung des eigentlichen Auftrags durchaus ins Gewicht fallen.
8.2.2 Eine Verletzung der Gemeindeautonomie ist auch nicht etwa darin zu sehen, dass das Verwaltungsgericht hinsichtlich einer Effizienzsteigerung das Zusammenlegen der beiden Routen thematisiert hat, auf denen der Kehricht bisher eingesammelt wurde. Die Frequenz, mit welcher der Kehricht abgeholt werden soll (hier zweimal pro Woche), muss die Gemeinde frei nach ihren Bed�rfnissen bestimmen k�nnen. Das Verwaltungsgericht greift aber nicht in unzul�ssiger Weise in die Kompetenzen der Gemeinde ein, wenn es von ihr - unter Vorbehalt von besonderen Bed�rfnissen - verlangt, den Anbietern eine gewisse unternehmerische Freiheit bei der Organisation der von diesen zu fahrenden Routen zuzugestehen. Daran �ndert nichts, dass gegebenenfalls Anpassungen bez�glich des Zeitpunkts erforderlich werden, in dem die Einwohner gew�hnlich ihren Kehricht bereitzustellen haben. Vorliegend ist weder ersichtlich noch dargetan, inwiefern die Gemeinde ein sch�tzenswertes Interesse an einer starren Beibehaltung der bisherigen Routen f�r die Kehrichtabfuhr h�tte. Die Vermutung des Verwaltungsgerichts, der ortsans�ssigen Beschwerdef�hrerin 1 solle mittels dem Festhalten an den traditionellen Routen ein Vorteil verschafft werden, l�sst sich nicht von der Hand weisen, zumal die Beschwerdef�hrerin 1 mit ihrem Fahrzeugpark offenbar nicht in der Lage ist, den Kehricht der ganzen Stadt Adliswil an einem einzigen Tag einzusammeln.
8.2.3 Ferner braucht nicht abschliessend beurteilt zu werden, ob sich die Stadt Adliswil allenfalls eine Verschiebung des Wochentags f�r die Kartonabfuhr gefallen lassen m�sste. Das Verwaltungsgericht hat zwar festgehalten, die Gemeinde d�rfte sich den entsprechenden W�nschen eines Anbieters nur aus triftigen Gr�nden widersetzen; weil die Stadt Adliswil aber gerade geltend macht, solche triftigen Gr�nde zu haben, ist sie durch die entsprechende Erw�gung des angefochtenen Entscheids nicht eingeschr�nkt.
8.3 Das Verwaltungsgericht hat schliesslich beanstandet, dass f�r die Bewertung des Kriteriums der "Nachhaltigkeit" fast ausschliesslich das Umweltmanagement der Anbieter ausschlaggebend gewesen sei. �ber die beiden Unterkriterien "ISO-Zertifizierung" einerseits und "Nachweis/Darlegung geringer Umweltbelastung" andererseits habe das Umweltmanagement letztlich knapp 87 Prozent des Kriteriums ausgemacht. Dieses theoretische Element erhalte so im Verh�ltnis zu den praktischen Umweltschutzaspekten wie dem Schadstoffausstoss der Fahrzeuge oder der zur�ckgelegten Fahrstrecke ein zu grosses Gewicht. Was die Beschwerdef�hrerinnen hiergegen vorbringen, ist rein appellatorischer Natur und nimmt auch keinen Bezug auf spezielle Konkordats- oder Verfassungsbestimmungen, so dass auf ihre entsprechenden Ausf�hrungen nicht n�her einzugehen ist. Gleich verh�lt es sich mit der R�ge der Stadt Adliswil, aufgrund der Vorgaben des Verwaltungsgerichts sei eine sachgerechte und rechtsgleiche Bewertung der eingereichten Angebote nicht m�glich, weshalb ihr die Durchf�hrung eines neuen Vergabeverfahrens zugestanden werden m�sse.
Nach dem Gesagten sind die staatsrechtlichen Beschwerden unbegr�ndet, soweit auf sie einzutreten ist.
Bei diesem Verfahrensausgang werden die Beschwerdef�hrerin 1 und die Stadt Adliswil, welche im vorliegenden Verfahren Verm�gensinteressen im Sinne von Art. 156 Abs. 2 OG wahrnimmt (vgl. unver�ffentlichtes Urteil 2P.148/2006 vom 2. Oktober 2006, E. 4; Urteil 2P.342/ 1999, in: ZBl 102/2001 S. 312, E. 6), kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 und Abs. 2, Art. 153 sowie Art. 153a OG). Zudem haben sie die obsiegende Beschwerdegegnerin f�r den dieser im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren entstandenen Aufwand angemessen zu entsch�digen (Art. 159 Abs. 2 OG).
Die Gerichtsgeb�hr von insgesamt Fr. 20'000.-- wird den Beschwerdef�hrerinnen je zur H�lfte auferlegt.
Die Beschwerdef�hrerinnen haben die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren je mit Fr. 5'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.