Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%2073,%20207
Timestamp: 2020-05-29 07:45:47
Document Index: 112336478

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 280', 'BGH', '§ 675', 'BGH', '§ 365', '§ 675', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 29.01.1979 - II ZR 148/77 - dejure.org
https://dejure.org/1979,246
BGH, 29.01.1979 - II ZR 148/77 (https://dejure.org/1979,246)
BGH, Entscheidung vom 29.01.1979 - II ZR 148/77 (https://dejure.org/1979,246)
BGH, Entscheidung vom 29. Januar 1979 - II ZR 148/77 (https://dejure.org/1979,246)
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BGHZ 73, 207
NJW 1979, 1164
MDR 1979, 558
WM 1979, 417
DB 1979, 882
Einem solchen Anspruch stünde auch kein Schadensersatzanspruch der Bank aus § 280 Abs. 1 Satz 1 BGB wegen einer Verletzung von Kontroll- und Anzeigepflichten aus dem Girovertrag im Hinblick auf fehlerhafte oder falsche Buchungen (BGH…, Urteil vom 29. Mai 1978 - II ZR 166/77, [...] Rn. 13; Urteil vom 29. Januar 1979 - II ZR 148/77, [...] Rn. 15) gegenüber.
Mit Recht geht das Berufungsgericht davon aus, daß der von den Parteien geschlossene Girovertrag mit Kontokorrentabrede ein Geschäftsbesorgungsvertrag mit Dienstvertragscharakter im Sinne des § 675 BGB ist (BGH Urteil vom 29. Januar 1979 - II ZR 148/77 = WM 1979, 417, 418 zu I 2;… Canaris Bankvertragsrecht 2. Bearbeitung Rn. 315 ff.;… Schlegelberger/Hefermehl HGB 5. Aufl. § 365 Anhang Rn. 14;… Palandt/Thomas BGB 44. Aufl . § 675 Anm. 4) .
Gerade wenn die Rechte des Kontoinhabers sich nach einem solchen Anerkenntnis auf die Bereicherungseinrede beschränken und ihm deshalb im Streitfall die Darlegungs- und Beweislast für Fehler des Kreditinstituts bei der Berechnung des Saldos trifft (BGH Urteile vom 13. Dezember 1967 - Ib ZR 168/65 = NJW 1968, 591; vom 29. Januar 1979 - II ZR 148/77 = WM 1979, 417, 418;… Senatsurteil vom 5 Mai 1983 aaO m.w.Nachw.), ist er in der Regel noch mehr auf ergänzende Auskünfte des Kreditinstituts angewiesen als vorher.
Eine rechtsgeschäftliche Genehmigung des Kontoinhabers bezüglich einer in einem Kontoauszug enthaltenen Lastschrift kann auch nicht daraus hergeleitet werden, daß der Kunde den Kontoauszug entgegennimmt, ohne der Belastung seines Kontos unverzüglich zu widersprechen (BGHZ 73, 207, 209 f;… 95 aaO. S. 108).
Das hat der Bundesgerichtshof bereits für das Verhältnis der Sparkasse zu ihrem Kunden entschieden (BGHZ 73, 207, 209 f) [BGH 29.01.1979 - II ZR 148/77].
Widerspricht der Empfänger einem solchen Auszug nicht, so liegt darin keine Genehmigung (BGHZ 73, 207, 209 ff zu Nr. 10 Abs. 1 AGB-Sparkassen a. F.;… BGH, Urt. v. 5. Mai 1983 - III ZR 187/81, NJW 1983, 2879, 2880); auch eine Umkehr der Beweislast ist damit nicht verbunden (BGHZ 73, 207, 210).
Eine solche Vorsichtsmaßnahme durfte die Klägerin nach Treu und Glauben nicht erwarten (vgl. BGHZ 73, 207, 210).
Nachdem die Klägerin eigenmächtig und auf eigene Gefahr über den Kreditanspruch der Vor-GmbH verfügt hatte, hatten die Beklagten - gemäß dem Regelfall - keine Veranlassung, dieses vertragswidrige Vorgehen der Klägerin zu genehmigen (vgl. BGHZ 73, 207, 210).
Der Klageanspruch besteht auch nicht wegen Verletzung einer girovertraglichen Schutzpflicht durch die Vorgesellschaft, für die die Beklagten haften könnten (vgl. BGHZ 72, 9, 14; 73, 207, 211).
OLG Koblenz, 30.01.2012 - 3 W 40/12
Zur Geschäftsunfähigkeit
BGH, 14.04.1988 - III ZR 28/87
Anspruch eines Kontoinhabers gegen Bank auf Erteilung von Auskunft durch …