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Timestamp: 2018-06-21 06:32:11
Document Index: 319779868

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 24', '§ 25', '§ 27', '§ 28', '§ 30', '§ 33', '§ 38', '§ 45', '§ 46', '§ 14', '§ 23', '§ 46', '§ 29', '§ 34', '§ 39', '§ 22', '§ 28', '§ 33', '§ 38', '§ 6', '§ 18', '§ 20', '§ 21', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 8', '§ 4', '§ 21', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 26', '§ 27', '§ 6', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 2', '§ 31', '§ 26', '§ 27', '§ 32', '§ 2', '§ 36', '§ 26', '§ 27', '§ 37', '§ 14', '§ 18', '§ 20', '§ 41', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 41', '§ 42', '§ 2']

Stand: letzte berücksichtigte Änderung: mehrfach geändert durch Verordnung vom 03.07.2015 (GVBl. S. 172)
§ 2 - Übersicht über die einzelnen Wechselprüfungen 30.07.2015
§ 24 - Prüfungsausschuss 30.07.2015
§ 25 - Zulassungsvoraussetzungen 30.07.2015
§ 27 - Mündliche Prüfung 30.07.2015
§ 28 - Gesamtergebnis 30.07.2015
§ 30 - Zulassungsvoraussetzungen 30.07.2015
§ 33 - Gesamtergebnis 20.05.2014
§ 38 - Gesamtergebnis 20.05.2014
§ 45 - Übergangsbestimmungen 30.07.2015
von Lehrkräften mit der Befähigung für das Lehramt an Grundschulen, an Förderschulen oder der Fachlehrerin und des Fachlehrers an Grund- und Hauptschulen (§ 46 der Laufbahnverordnung in der bis zum 30. Juni 1988 geltenden Fassung) oder
von Lehrkräften mit der Befähigung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen, soweit sich aus Absatz 2 Nr. 3 nichts anderes ergibt,
(Wechselprüfung I) richtet sich nach den §§ 14 bis 22, soweit nichts anderes bestimmt ist.
an berufsbildenden Schulen oder
(Wechselprüfung II) richtet sich nach den §§ 23 bis 28, soweit nichts anderes bestimmt ist.
der Fachlehrerin und des Fachlehrers an Grund- und Hauptschulen (§ 46 der Laufbahnverordnung in der bis zum 30. Juni 1988 geltenden Fassung),
(Wechselprüfung III) richtet sich nach den §§ 29 bis 33, soweit nichts anderes bestimmt ist.
(Wechselprüfung IV) richtet sich nach den §§ 34 bis 38, soweit nichts anderes bestimmt ist.
(5) Die Wechselprüfungen zum Erwerb der Befähigung für das Lehramt an berufsbildenden Schulen von Lehrkräften mit der Befähigung der Fachlehrerin oder des Fachlehrers an berufsbildenden Schulen (Wechselprüfung V) richtet sich nach den §§ 39 bis 43, soweit nichts anderes bestimmt ist.
für die Wechselprüfung I gemäß § 22 Abs. 2,
für die Wechselprüfung II gemäß § 28 Abs. 2,
für die Wechselprüfung III gemäß § 33 Abs. 2,
für die Wechselprüfung IV gemäß § 38 Abs. 2,
(1) Bei Bestehen der Wechselprüfung erhält die Lehrkraft ein Zeugnis des Landesprüfungsamtes mit der Gesamtnote einschließlich der durchschnittlichen Punktzahl gemäß § 6 Abs. 2. Das Zeugnis ist mit dem Siegel des Landesprüfungsamtes zu versehen und trägt das Datum des letzten Prüfungsteils.
(2) Die Wechselprüfung I besteht in der Reihenfolge aus einer schriftlichen Prüfung (§§ 18 und 19), einer praktischen Prüfung (§ 20) und einer mündlichen Prüfung (§ 21). Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Hausarbeit, die praktische Prüfung aus je einem Prüfungsunterricht in jedem Prüfungsfach. Lehrkräfte, die die Wechselprüfung I im Fach Bildende Kunst oder Musik ablegen, absolvieren außerdem vor den Prüfungen nach Satz 1 eine künstlerische Prüfung (§ 17).
(3) Die Wechselprüfung I muss spätestens innerhalb von zwei Jahren nach der Zulassung zur Prüfung abgeschlossen sein. Wird bei der Zulassung zur Wechselprüfung I eine Prüfungsarbeit als Ersatz für die Hausarbeit gemäß § 18 oder für die künstlerische Prüfungsarbeit gemäß § 19 anerkannt, verkürzt sich die Frist um sechs Monate. Auf Antrag kann das Landesprüfungsamt Ausnahmen von dieser Frist zulassen oder die Frist verlängern, wenn ein wichtiger Grund vorliegt und die Lehrkraft die Verzögerung nicht zu vertreten hat. Als wichtiger Grund gilt insbesondere längere Krankheit während des Prüfungsverfahrens. Ist das Prüfungsverfahren nicht in der in Satz 1 und Satz 2 bestimmten Frist abgeschlossen, wird die Lehrkraft wie eine Bewerberin oder ein Bewerber behandelt, die oder der nach der Zulassung zur Wechselprüfung I ohne Genehmigung des Landesprüfungsamtes von der Prüfung zurücktritt; § 8 Abs. 3 gilt entsprechend. Auf die Rechtsfolge des Satzes 5 ist die Lehrkraft bei der Zulassung (§ 4 Abs. 5) hinzuweisen.
(2) Das Landesprüfungsamt bildet für jede Lehrkraft und in jedem Fach für jeden Prüfungsteil einen Prüfungsausschuss, dem einschließlich der oder des Vorsitzenden zwei oder drei Mitglieder angehören. Prüfungsausschüsse können auch für den fachwissenschaftlichen (künstlerischen) und fachdidaktischen Teil der mündlichen Prüfung (§ 21) gebildet werden. Das Landesprüfungsamt bestimmt die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses.
im Fach Bildende Kunst berät der Prüfungsausschuss über das Ergebnis der künstlerischen Prüfung und bewertet diese gemäß § 6 Abs. 1; kommt ein Einvernehmen nicht zustande, setzt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Note unter Berücksichtigung der vorgetragenen Argumente und der Vorschläge fest;
im Fach Musik berät der Prüfungsausschuss über das Ergebnis für jeden Prüfungsteil gemäß Absatz 3 Satz 1 und bewertet die einzelne Prüfungsleistung gemäß § 6 Abs. 1; kommt ein Einvernehmen nicht zustande, setzt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Bewertung der einzelnen Prüfungsleistung unter Berücksichtigung der vorgetragenen Argumente und der Vorschläge fest; der Prüfungsausschuss ermittelt die Punktzahl der künstlerischen Prüfung aus dem rechnerischen Durchschnitt der Vorschläge der einzelnen Prüfungsteile; eine zweite Dezimalstelle bleibt unberücksichtigt.
(4) Der Prüfungsausschuss bewertet gesondert sowohl die Anfertigung der künstlerischen Prüfungsarbeit einschließlich des Werkberichts als auch deren Präsentation gemäß § 6 Abs. 1. Anschließend ermittelt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses aus dem Durchschnitt der nach Satz 1 festgesetzten Punktzahlen die Punktzahl der künstlerischen Prüfungsarbeit; hierbei wird die Punktzahl für die Anfertigung der künstlerischen Prüfungsarbeit einschließlich des Werkberichts dreifach gewichtet. Eine zweite Dezimalstelle bleibt unberücksichtigt.
(3) Die Wechselprüfung I ist bestanden, wenn das Gesamtergebnis mindestens „ausreichend“ ist. Sie ist nicht bestanden in den Fällen des § 17 Abs. 6 Satz 1 und 4, des § 18 Abs. 10, des § 19 Abs. 5, des § 20 Abs. 6 und des § 21 Abs. 9. Sie ist außerdem nicht bestanden wenn,
(2) Die Wechselprüfung II besteht aus einer praktischen Prüfung (§ 26) und einer mündlichen Prüfung (§ 27).
ein Gutachten gemäß Absatz 3 über die Eignung für das Lehramt an Realschulen plus vorlegt, das mindestens mit der Note „ausreichend“ abschließt.
nach dem Erwerb der Lehramtsbefähigung mindestens drei Jahre an einer Realschule plus oder in einer entsprechenden Tätigkeit an einer Integrierten Gesamtschule tätig gewesen ist und
(3) Die Schulleiterin oder der Schulleiter der Lehrkraft erstellt auf Antrag der Lehrkraft, frühestens jedoch nach Ablauf der Mindestzeit der Tätigkeit nach Absatz 1 Nr. 2 oder Absatz 2 Nr. 2, ein Gutachten über die Eignung für das Lehramt an Realschulen plus, insbesondere über Unterrichtsgestaltung gemäß der schulartbezogenen curricularen Vorgaben, erzieherische Fähigkeiten, Kenntnisse, Leistungen und dienstliches Verhalten, das mit einer Note gemäß § 6 Abs. 1 abschließt. Das Gutachten ist der Lehrkraft zu eröffnen und mit ihr zu besprechen.
Bei einer Zulassung gemäß § 25 Abs. 2 entfällt die Teilprüfung nach Satz 1 Nr. 1.
(4) Jede Teilprüfung dauert 30 Minuten. Die Teilprüfung gemäß Absatz 2 Satz 1 Nr. 2 besteht aus zwei Abschnitten:
der Punktzahl des Gutachtens nach § 25 Abs. 3 (doppelt gewichtet),
der durchschnittlichen Punktzahl der Noten für die mündlichen Teilprüfungen (doppelt gewichtet) bei einer Zulassung gemäß § 25 Abs. 1 oder den Punktzahlen der Noten für die beiden mündlichen Teilprüfungen bei einer Zulassung gemäß § 25 Abs. 2.
(3) Die Wechselprüfung II ist bestanden, wenn das Gesamtergebnis „ausreichend“ oder besser ist. Sie ist nicht bestanden in den Fällen des § 26 Abs. 7 und des § 27 Abs. 6. Sie ist außerdem nicht bestanden, wenn
ein Prüfungsunterricht und zwei mündliche Teilprüfungen mit „mangelhaft“ bewertet sind, sofern der andere Prüfungsunterricht nicht besser als mit „ausreichend“ bewertet ist,
die Befähigung für das Lehramt an Realschulen, an Realschulen plus, an Förderschulen, an Gymnasien oder an berufsbildenden Schulen in einem Fach der Fächergruppe gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 2 der Landesverordnung über die Anerkennung von Hochschulprüfungen lehramtsbezogener Bachelor- und Masterstudiengänge als Erste Staatsprüfung für Lehrämter oder in einem Fach der Fächergruppe Bildende Kunst, Ethik, Musik, Evangelische Religionslehre, Katholische Religionslehre, Sport oder in einem gleichwertigen Fach besitzt, wenn vom Landesprüfungsamt die Gleichwertigkeit festgestellt wurde,
sich durch Teilnahme an Lehrveranstaltungen von Hochschulen und an den Anforderungen entsprechenden Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen sowie durch Selbststudium hinreichend auf die Wechselprüfung III vorbereitet hat,
die Voraussetzungen gemäß Absatz 1 Nr. 3 und 4 erfüllt.
(3) Die Wechselprüfung III ist bestanden, wenn das Gesamtergebnis mindestens „ausreichend“ oder besser ist. Sie ist nicht bestanden in den Fällen des § 31 Abs. 2 Halbsatz 1 in Verbindung mit § 26 Abs. 7 und § 27 Abs. 6 und des § 32 Abs. 5. Sie ist außerdem nicht bestanden, wenn
in zwei Fächern der Fächergruppe gemäß § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 4 der Landesverordnung über die Anerkennung von Hochschulprüfungen lehramtsbezogener Bachelor- und Masterstudiengänge als Erste Staatsprüfung für Lehrämter,
(3) Die Wechselprüfung IV ist bestanden, wenn das Gesamtergebnis mindestens „ausreichend“ ist. Sie ist nicht bestanden in den Fällen des § 36 Abs. 2 Halbsatz 1 in Verbindung mit § 26 Abs. 7 und § 27 Abs. 6 und des § 37 Abs. 5. Sie ist außerdem nicht bestanden, wenn
(1) Für die Durchführung der Wechselprüfung V finden die §§ 14 Abs. 3, 15 und 17 bis 20 entsprechende Anwendung, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist; die Bestimmungen des § 18 Abs. 6 und des § 20 Abs. 1 Satz 4 und Abs. 6 finden keine Anwendung.
(3) Die Wechselprüfung V ist bestanden, wenn das Gesamtergebnis mindestens „ausreichend“ ist. Sie ist nicht bestanden in den Fällen des § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 17 Abs. 6 Satz 3 und 4, § 18 Abs. 10 und § 19 Abs. 5 und des § 41 Abs. 3 und des § 42 Abs. 9. Sie ist außerdem nicht bestanden, wenn
(4) Lehrkräfte mit der Befähigung für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 3, die am 29. Juli 2015 zur Wechselprüfung I für das Lehramt an Realschulen plus zugelassen sind, können auf Antrag die Wechselprüfung I nach den bis dahin geltenden Bestimmungen dieser Verordnung ablegen. Stellen diese Lehrkräfte keinen Antrag nach Satz 1, werden die von ihnen bis zum 29. Juli 2015 in der Wechselprüfung I zum Erwerb der Befähigung für das Lehramt an Realschulen plus erbrachten Leistungen der praktischen und mündlichen Prüfung für die nach dieser Verordnung abzulegende Wechselprüfung II anerkannt.