Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F01-09-2015-5A_115-2015
Timestamp: 2016-10-27 01:01:23
Document Index: 374445160

Matched Legal Cases: ['Art. 176', 'Art. 72', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 75', 'Art. 100', 'Art. 98', 'BGE', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'Art. 6', 'Art. 193', 'Art. 176', 'Art. 29', 'BGE', 'Art. 176', 'Art. 193', 'Art. 12', 'Art. 298', 'Art. 12', 'Art. 98', 'Art. 12', 'Art. 9', 'Art. 298', 'Art. 176', 'Art. 176', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 99', 'Art. 179', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 107', 'Art. 107', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 66', 'Art. 129']

5A_115/2015 (01.09.2015)
5A_115/2015 � � Urteil vom 1. September 2015
vertreten durch Rechtsanw�ltin G.________,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, II. Zivilabteilung, vom 14. Januar 2015.
A.A.________ und B.A.________ heirateten am 8. August 1999. Sie sind die Eltern von C.A.________ (geb. 2002) und D.A.________ (geb. 2005).
B.a.�Mit Eingabe vom 6. Dezember 2013 ersuchte B.A.________ den Einzelrichter am Kantonsgericht Zug um Erlass von Eheschutzmassnahmen. Unter anderem stellte sie dem Richter den Antrag, den gemeinsamen Haushalt aufzuheben und ihr die Obhut �ber die beiden Kinder zuzuteilen. A.A.________ stimmte der Aufhebung des gemeinsamen Haushalts zu, stellte im �brigen aber gegenteilige Antr�ge. Am 17. Juli 2014 entschied der Einzelrichter, C.A.________ und D.A.________ nach Aufl�sung des gemeinsamen Haushalts unter die Obhut des Vaters zu stellen. B.A.________ wurde verpflichtet, die eheliche Wohnung in U.________ zu verlassen und A.A.________ an den Unterhalt von C.A.________ und D.A.________ einen monatlichen Beitrag von je Fr. 500.-- zu bezahlen.
B.b.�B.A.________ wandte sich an das Obergericht des Kantons Zug. Mit Urteil vom 14. Januar 2015 hiess dieses ihre Berufung nach Durchf�hrung eines Parteiverh�rs teilweise gut. Die eheliche Wohnung samt Hausrat wies es B.A.________ und den Kindern C.A.________ und D.A.________ zur alleinigen Ben�tzung nach Aufl�sung des gemeinsamen Haushalts zu (Ziff. 1.1). A.A.________ wurde verpflichtet, die eheliche Wohnung sp�testens bis Ende M�rz 2015 zu verlassen (Ziff. 1.2). Die Kinder C.A.________ und D.A.________ wurden unter die Obhut der Gesuchstellerin gestellt (Ziff. 1.3). A.A.________ wurde verpflichtet, B.A.________ nach Aufhebung des gemeinsamen Haushaltes monatlich die folgenden Unterhaltsbeitr�ge zu bezahlen: Fr. 800.-- je Kind zuz�glich Kinderzulagen und Fr. 250.-- an B.A.________ pers�nlich.
C.a.�Mit Beschwerde vom 11. Februar 2015 (Datum der Postaufgabe) wendet sich A.A.________ (Beschwerdef�hrer) an das Bundesgericht. Er beantragt, den vorinstanzlichen Entscheid vollumf�nglich aufzuheben (Ziff. 1). Die eheliche Wohnung samt Hausrat sei ihm und den Kindern C.A.________ und D.A.________ zur alleinigen Ben�tzung zuzuweisen (Ziff. 3.1). B.A.________ (Beschwerdegegnerin) sei eine Frist von einem Monat "bzw. wieviel" zum Auszug aus der ehelichen Wohnung anzusetzen (Ziff. 3.2). Die gemeinsamen Kinder C.A.________ und D.A.________ seien unter seine elterliche Obhut zu stellen (Ziff. 3.3). Eventualiter beantragt der Beschwerdef�hrer, die Angelegenheit an die Vorinstanz zur notwendigen Sachverhaltsabkl�rung und Neubeurteilung zur�ckzuweisen (Ziff. 5). Unter der �berschrift "Verfahrensantr�ge" verlangt der Beschwerdef�hrer, seiner Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Weiter seien die Kinder anzuh�ren; eventuell sei ihnen ein Prozessbeistand beizugeben. Eventuell sei �berdies ein kinderpsychiatrisches Gutachten anzuordnen.
C.b.�Mit Schreiben vom 22. Februar 2015 orientiert der Beschwerdef�hrer das Bundesgericht �ber eine Eskalation des Konflikts zwischen der Mutter und ihren Kindern, was ihn veranlasst habe, eine Gef�hrdungsmeldung bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rde V.________ zu machen.
C.c.�Am 5. M�rz 2015 hat der Pr�sident der II. zivilrechtlichen Abteilung der Beschwerde zur Aufrechterhaltung des bestehenden Zustandes w�hrend des bundesgerichtlichen Verfahrens die aufschiebende Wirkung zuerkannt. Dem weitergehenden Antrag des Beschwerdef�hrers auf Erlass einer vorsorglichen Verf�gung wurde nicht entsprochen. Die Antr�ge auf Anh�rung der Kinder im bundesgerichtlichen Verfahren, eventuell auf ihre Verbeist�ndung und auf Anordnung eines kinderpsychiatrischen Gutachtens haben damit als abgewiesen zu gelten.
C.d.�Das Bundesgericht hat die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz dazu eingeladen, zur R�ge einer Verletzung des rechtlichen Geh�rs des Beschwerdef�hrers im Berufungsverfahren Stellung zu nehmen. In ihrem Schreiben vom 9. Juni 2015 h�lt die Vorinstanz das rechtliche Geh�r des Beschwerdef�hrers f�r gewahrt und beantragt dem Bundesgericht, die Beschwerde abzuweisen. In gleicher Weise �ussert sich die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 15. Juni 2015. Gleichzeitig reichte sie eine Kostennote ihrer Rechtsvertreterin �ber Fr. 3'931.20 ein. Die Vernehmlassungen wurden dem Beschwerdef�hrer zur Wahrung des rechtlichen Geh�rs zur Kenntnis gebracht.
In einer Eheschutzsache (Art. 176 ZGB) streiten sich die Parteien haupts�chlich dar�ber, welchem Elternteil die Obhut �ber ihre Kinder C.A.________ und D.A.________ zu �berlassen ist. Davon h�ngt ab, wem die Familienwohnung zuzuweisen ist und wer wem wieviel Unterhalt schuldet. Diese Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) ist insgesamt nicht verm�gensrechtlicher Natur. Nach der Rechtsprechung sind Entscheide betreffend die Anordnung von Eheschutzmassnahmen Endentscheide im Sinne von Art. 90 BGG (BGE 133 III 393 E. 4 S. 395 f.). Das Obergericht des Kantons Zug hat als oberes Gericht und als letzte kantonale Instanz im Sinne von Art. 75 BGG entschieden. Auf die rechtzeitig (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Beschwerde ist einzutreten.
Eheschutzentscheide unterstehen Art. 98 BGG (BGE 133 III 393 E. 5.1 und 5.2 S. 396 f.). Daher kann nur die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden (s. dazu BGE 133 III 585 E. 4.1 S. 588). Es gilt das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und soweit m�glich belegte R�gen pr�ft. Auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f.). Auch eine Berichtigung oder Erg�nzung der Sachverhaltsfeststellungen kommt nur in Frage, wenn die kantonale Instanz verfassungsm�ssige Rechte verletzt hat (BGE 133 III 585 E. 4.1 S. 588). Wird die Verletzung des Willk�rverbots ger�gt, reicht es demnach nicht aus, wenn der Beschwerdef�hrer die Sach- oder Rechtslage aus seiner Sicht darlegt und den davon abweichenden angefochtenen Entscheid als willk�rlich bezeichnet. Vielmehr muss er im Einzelnen darlegen, inwiefern das kantonale Gericht willk�rlich entschieden haben soll und der angefochtene Entscheid deshalb auch im Ergebnis an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
3.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 Abs. 1 EMRK). Die Parteien seien am 19. Dezember 2014 von Oberrichter Iten einer Parteibefragung unterzogen worden. Das Protokoll sei den Parteien vor dem Berufungsentscheid vom 14. Januar 2015 nie zur Stellungnahme zugestellt worden. Die Parteibefragung sei aber f�r die Entscheidfindung des Obergerichts massgebend gewesen. Der angefochtene Entscheid nehme auf die Parteibefragung Bezug, ohne dass die Parteien die M�glichkeit gehabt h�tten, zum schriftlich verfassten Parteibefragungsprotokoll Stellung zu nehmen. Damit sei ihm, dem Beschwerdef�hrer, ein Rechtsnachteil erwachsen.
�Weiter kreidet der Beschwerdef�hrer der Vorinstanz an, dass ihm das Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 8. November 2014 an das Amt f�r Kindes- und Erwachsenenschutz vor der Instruktionsverhandlung vom 19. Dezember 2014 nicht zugestellt worden sei. Selbst der Vorderrichter sei damals davon ausgegangen, dass er, der Beschwerdef�hrer, dieses Schreiben erhalten habe. Die Vorgehensweise der Beschwerdegegnerin bez�glich der Gef�hrdungsmeldung bei der KESB V.________ sei undurchsichtig. Er sei dar�ber nicht orientiert worden. Allenfalls sei durch diese Vorgehensweise die richterliche Entscheidfindung beeinflusst worden, ohne dass er dazu habe Stellung nehmen k�nnen.
3.2.�Die Vorinstanz macht in ihrer Vernehmlassung (s. Sachverhalt Bst. C.d) geltend, dass die Parteien im Rahmen der Instruktionsverhandlung vom 19. Dezember 2014 zweimal die Gelegenheit erhalten h�tten, m�ndlich zur vorangegangenen Parteibefragung Stellung zu nehmen. Der Vorsitzende habe ausdr�cklich darauf hingewiesen, dass die Stellungnahme im Rahmen der Parteivortr�ge erfolgen und das Verfahren nicht weiter ausgedehnt werden solle. Die Parteien h�tten von der M�glichkeit zur m�ndlichen Stellungnahme vorbehaltlos Gebrauch gemacht. Sie h�tten sich dabei unter anderem eingehend zur entscheidrelevanten Frage der Bindungstoleranz des Beschwerdef�hrers ge�ussert. Es treffe zwar zu, dass das schriftliche Protokoll den Parteien nicht zugestellt worden sei. Da die Parteibefragung aber aufgezeichnet worden sei, habe das Protokoll den Parteien nicht nachtr�glich zur Unterschrift zugestellt werden m�ssen (Art. 193 i.V.m. Art. 176 Abs. 3 ZPO). Eine solche Zustellung w�re sodann ohnehin nur im Hinblick auf eine allf�llige Protokollberichtigung erfolgt, nicht aber zur inhaltlichen Stellungnahme, wie der Beschwerdef�hrer rechtsirrt�mlich meine. Dass eine relevante Berichtigung des Protokolls in Frage gestanden h�tte, behaupte der Beschwerdef�hrer denn auch gar nicht. Es habe auch keine Partei im Nachgang der Verhandlung die Zustellung des schriftlichen Protokolls verlangt, obschon der Vorsitzende an der Verhandlung ausdr�cklich in Aussicht gestellt habe, dass das Urteil den Parteien nun rasch schriftlich zugestellt werde. Von einer Geh�rsverweigerung k�nne daher keine Rede sein.
�Soweit der Beschwerdef�hrer sodann seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt sehe, weil ihm das Schreiben der Beschwerdegegnerin an die KESB V.________ vom 8. November 2014 nicht vor der Instruktionsverhandlung zugestellt worden sei, sei vorab darauf hinzuweisen, dass ihm das Schreiben an der Verhandlung vom 19. Dezember 2014 vorgelegt wurde. Er sei an der Parteibefragung mit dem Inhalt des Schreibens konfrontiert worden und habe dazu im Rahmen der Parteivortr�ge auch Stellung genommen. Im �brigen sei das Schreiben bei der Entscheidungsfindung nicht von Bedeutung gewesen. Der darin erhobene Vorwurf der fehlenden Bindungstoleranz sei ohnehin bereits in der Berufungsschrift vorgetragen worden.
3.3.�Die Beschwerdegegnerin macht in ihrer Vernehmlassung (s. Sachverhalt Bst. C.d) geltend, dass der Beschwerdef�hrer entgegen seinen Ausf�hrungen Kenntnis von ihrer Gef�hrdungsmeldung gehabt habe. Das Schreiben der KESB V.________ vom 4. Dezember 2014 (�berweisung an das Obergericht) sei in Kopie an A.A.________, E.________strasse xxx, U.________, zugestellt worden. Ob der Verf�gung vom 4. Dezember 2014 auch die Gef�hrdungsmeldung vom 8. November 2014 beigelegen habe, sei der unterzeichneten Vertreterin nicht bekannt.
�Am 11. Dezember 2014 seien die Parteien zur Parteibefragung und zur Instruktionsverhandlung vom 19. Dezember 2014 eingeladen worden. Bereits in dieser Vorladung sei festgehalten, dass die Parteien im Anschluss an die Parteibefragung Gelegenheit h�tten, sich zu dem Ergebnis zu �ussern. Im �brigen bestreitet die Beschwerdegegnerin, sich "undurchsichtig" verhalten zu haben.
3.4.�Der Vorwurf der Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV) ist unbegr�ndet. In verfassungsrechtlicher Optik setzt der Anspruch auf Akteneinsicht einen entsprechenden Antrag voraus (BGE 132 V 387 E. 6.2 S. 391 mit Hinweisen). Einen solchen Antrag hat der Beschwerdef�hrer im Verfahren vor der Vorinstanz nicht gestellt. Er hat damit sein Recht verwirkt, Einsicht ins Protokoll zu nehmen. Im �brigen r�gt der Beschwerdef�hrer keine willk�rliche Auslegung von Art. 176 ZPO, auf den Art. 193 ZPO verweist. Damit er�brigt es sich zu pr�fen, ob die Vorinstanz verpflichtet gewesen w�re, dem Beschwerdef�hrer das im Anschluss an die Parteieinvernahme erstellte schrifltliche Protokoll zur Kenntnis zu bringen, bevor sie ihr Urteil f�llte.
�Auch hinsichtlich des Schreibens der Beschwerdegegnerin vom 8. November 2014 an die KESB V.________ ist keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r auszumachen. Der Beschwerdef�hrer r�umt selbst ein, dass er von diesem Schreiben anl�sslich der Instruktionsverhandlung vom 19. Dezember 2014 Kenntnis erhalten hat. Er macht nicht geltend, dass es ihm in diesem Moment nicht mehr m�glich gewesen w�re, sich zum Schreiben ad�quat zu �ussern. Die Kritik, die der Beschwerdef�hrer am Vorgehen der Beschwerdegegnerin �bt, begr�ndet keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r.
4.1.�Umstritten ist die Anh�rung der Kinder D.A.________ und C.A.________ bzw. die Protokollierung dieser Anh�rung. Das Kantonsgericht h�rte die Kinder am 19. Februar 2014 an. Es unterliess es aber, den Parteien den Inhalt der Kinderanh�rung zumindest summarisch mitzuteilen. Das Obergericht hielt diesen Mangel f�r geheilt, weil die Parteien mit dem erstinstanzlichen Urteil kursorisch vom Ergebnis der Kindesanh�rung Kenntnis erhalten h�tten und weil die Beschwerdegegnerin das Ergebnis der Kinderanh�rung - die Kinder �usserten ihren Wunsch, beim Vater zu bleiben - aufgrund ihrer Berufungsantwort erwartet habe.
4.2.�Der Beschwerdef�hrer verweist auf den in der Schweiz direkt anwendbaren Art. 12 KRK. Danach habe das Kind, das sich eine eigene Meinung zu bilden verm�ge, auch das Recht, seine Meinung in allen es ber�hrenden Angelegenheit frei zu �ussern; die Meinung des Kindes m�sse angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife ber�cksichtigt werden. Der Beschwerdef�hrer r�gt ferner eine Verletzung von Art. 298 Abs. 1 ZPO, wonach das Kind durch das Gericht oder durch eine beauftragte Drittperson in geeigneter Weise pers�nlich angeh�rt wird, sofern sein Alter oder andere wichtige Gr�nde nicht dagegen sprechen.
4.3.�Die Kritik des Beschwerdef�hrers geht an der Sache vorbei. Art. 12 KRK stellt gem�ss der j�ngsten bundesgerichtlichen Rechtsprechung kein verfassungsm�ssiges Recht dar (Urteil 5A_746/2014 vom 30. April 2015 E. 4). In einem Verfahren, das - wie das vorliegende (E. 2) - Art. 98 BGG untersteht, gen�gt es daher nicht, eine Verletzung dieser Bestimmung - ihre direkte Anwendbarkeit vorausgesetzt - zu behaupten. Vielmehr m�sste der Beschwerdef�hrer darlegen, dass die Vorinstanz Art. 12 KRK in willk�rlicher Weise (Art. 9 BV) gehandhabt hat. Gleiches gilt f�r die behauptete Verletzung von Art. 298 Abs. 1 ZPO. Der Beschwerdef�hrer zeigt nicht auf, welches verfassungsm�ssige Recht die Vorinstanz verletzt hat, indem sie auf eine nochmalige Anh�rung der Kinder verzichtete. Dass sich die Vorinstanz bei ihrem Entscheid �ber den Wunsch der Kinder hinwegsetzte, ber�hrt keine prozessuale Frage, sondern eine solche des materiellen Rechts (vgl. E. 5.4.2).
5.1.�Umstritten ist, welchem Elternteil die Obhut �ber die beiden Kinder zu �berlassen ist. Auszugehen ist von folgender Rechtslage (vgl. Urteil 5A_972/2013 vom 23. Juni 2014 E. 3) : Das mit der "Regelung des Getrenntlebens" (Marginalie zu Art. 176 ZGB) befasste Eheschutzgericht trifft nach den Bestimmungen �ber die Wirkungen des Kindesverh�ltnisses die n�tigen Massnahmen, wenn die Ehegatten minderj�hrige Kinder haben (Art. 176 Abs. 3 ZGB). F�r die Zuteilung der Obhut an einen Elternteil gelten grunds�tzlich die gleichen Kriterien wie im Scheidungsfall. Nach der Rechtsprechung hat das Wohl des Kindes Vorrang vor allen anderen �berlegungen, insbesondere vor den W�nschen der Eltern. Vorab muss die Erziehungsf�higkeit der Eltern gekl�rt werden. Ist diese bei beiden Elternteilen gegeben, sind vor allem Kleinkinder und grundschulpflichtige Kinder demjenigen Elternteil zuzuteilen, der die M�glichkeit hat und dazu bereit ist, sie pers�nlich zu betreuen. Erf�llen beide Elternteile diese Voraussetzung ungef�hr in gleicher Weise, kann die Stabilit�t der �rtlichen und famili�ren Verh�ltnisse ausschlaggebend sein. Schliesslich ist - je nach Alter der Kinder - ihrem eindeutigen Wunsch Rechnung zu tragen. Diesen Kriterien lassen sich die weiteren Gesichtspunkte zuordnen, namentlich die Bereitschaft eines Elternteils, mit dem anderen in Kinderbelangen zusammenzuarbeiten, oder die Forderung, dass eine Zuteilung der Obhut von einer pers�nlichen Bindung und echter Zuneigung getragen sein sollte (vgl. BGE 136 I 178 E. 5.3 S. 180 f.; 115 II 206 E. 4a S. 209; Urteil 5A_157/2012 vom 23. Juli 2012 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen, in: FamPra.ch 2012, S. 1096 f.). Das Kriterium der zeitlichen Verf�gbarkeit und damit die M�glichkeit der pers�nlichen Betreuung kann hinter das Kriterium der Stabilit�t der �rtlichen und famili�ren Verh�ltnisse zur�cktreten, soweit die Eltern ungef�hr gleiche erzieherische F�higkeiten haben (Urteile 5C.212/2005 vom 25. Januar 2006 E. 4.2 ff., in: FamPra.ch 2006, S. 754 ff.; 5A_458/2013 vom 19. September 2013 E. 2.3.3).
5.2.�Die Vorinstanz h�lt es insgesamt f�r glaubhaft, dass der Beschwerdef�hrer den Kontakt zwischen der Beschwerdegegnerin und den Kindern erheblich beeintr�chtigt hat. Aus den Angaben der Parteien m�sse geschlossen werden, dass der Beschwerdef�hrer die Kinder stark f�r sich einnehme und sie an den Wochenenden, die Tochter zudem auch unter der Woche, weitgehend von der Beschwerdegegnerin fernhalte. Es sei zwar nachvollziehbar, dass der Beschwerdef�hrer der Beschwerdegegnerin ausweiche, um Konflikte zu vermeiden. Dies d�rfe aber nicht dazu f�hren, dass auch der Kontakt zwischen der Beschwerdegegnerin und den Kindern erheblich reduziert werde. Der obhutsberechtigte Elternteil sollte im Gegenteil den Kontakt zum anderen Elternteil erm�glichen und f�rdern. Dies falle dem Beschwerdef�hrer offenkundig schwer. In schulischen Belangen informiere er die Beschwerdegegnerin nicht. Es fehle ihm am Willen, den Kontakt zwischen den Kindern und ihrer Mutter uneingeschr�nkt zuzulassen und zu f�rdern. Bei einer Obhutszuteilung an den Beschwerdef�hrer sei eine Verst�rkung der offenbar bereits bestehenden Entfremdung der Kinder von ihrer Mutter zu bef�rchten, was das Kindeswohl gef�hrde. Demgegen�ber erscheine der vor drei Jahren ohne Absprache mit der Familie veranlasste Umzug von W.________ nach U.________ f�r die k�nftige Regelung der Betreuung der Kinder w�hrend des Getrenntlebens weniger bedeutend. Auch der Streit im Mai 2014 zwischen der Beschwerdegegnerin und ihrer Tochter verm�ge die fehlende Bindungstoleranz als Vorbehalt bei der Erziehungsf�higkeit seitens des Beschwerdef�hrers nicht aufzuwiegen, zumal die Umst�nde, wie es zu diesem Streit gekommen ist, umstritten seien. Es sei nicht auszuschliessen, dass der von den Kindern ge�usserte Wunsch letztlich auf die fehlende Bindungstoleranz des Beschwerdef�hrers zur�ckzuf�hren sei. Fraglich sei auch, ob die erst neun Jahre alte D.A.________ in der Lage sei, einen autonomen und stabilen Willen hinsichtlich der Frage zu �ussern, wo sie k�nftig leben wolle. Wie der Beschwerdef�hrer k�nne auch die Beschwerdegegnerin ihr Arbeitspensum auf 80 % reduzieren, um die Betreuung der Kinder zu gew�hrleisten. Unter Ber�cksichtigung dieser Umst�nde entspreche es dem Kindeswohl besser, die Kinder vorl�ufig unter die Obhut der Beschwerdegegnerin zu stellen.
5.3.�Der Beschwerdef�hrer macht unter Hinweis auf den Entscheid des erstinstanzlichen Eheschutzrichters geltend, dass beide Parteien erziehungsf�hig seien. Zudem habe der erstinstanzliche Eheschutzrichter festgehalten, dass der Vorwurf der Beeinflussung der Kinder aufgrund der Akten nicht best�tigt werden k�nne. Weiter habe dieser angef�hrt, dass die Beschwerdegegnerin mit dem Umzug von W.________ nach V.________ im Oktober 2011 keine R�cksicht auf die Kinder genommen habe. Die Kinder seien aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen worden und h�tten sich nicht einmal von ihren Freunden verabschieden k�nnen. Dies alles habe zur Entfremdung zwischen der Mutter und den Kindern gef�hrt. Die Mutter verm�ge keine stabile, durch Zuwendung und Verantwortung gepr�gte Beziehung zu den Kindern zu gew�hrleisten. Die Kinder h�tten sich gegen�ber der Mutter v�llig zur�ckgezogen. Das Obergericht mache es sich leicht, an allem ihm, dem Beschwerdef�hrer, die Schuld zu geben. Die komplexen Beziehungen h�tten genauer abgekl�rt werden m�ssen. Deshalb sei der Entscheid der Vorinstanz willk�rlich.
�Weiter argumentiert der Beschwerdef�hrer, aus der Parteibefragung vom 19. Dezember 2014 ergebe sich, dass er Gew�hr f�r eine stabile, durch Zuwendung und Verantwortung gepr�gte Beziehung biete. Er habe seit dem Erlass des Eheschutzentscheids im Juli 2014 den Haushalt gef�hrt, sich um die Kinder gek�mmert und sie verpflegt. Vor dem Umzug von W.________ nach U.________, das heisst bis Oktober 2011, seien beide Elternteile erwerbst�tig gewesen. Die Kinder seien von ihrer Grossmutter v�terlicherseits betreut worden. Auch nach dem Umzug nach U.________ seien die Kinder von beiden Elternteilen betreut worden, wobei schon damals eine grosse N�he zu ihm bestanden und er die Freizeit mit den Kindern gestaltet habe. Beide Parteien h�tten auch w�hrend dieser Zeit 100 % gearbeitet. Seit Sommer 2014 habe sich die Mutter von der Kinderbetreuung zur�ckgezogen. Er betreue die Kinder praktisch von morgens bis abends. Er wecke sie, mache Fr�hst�ck und begleite sie zur Schule. �ber den Mittag komme er nach Hause, koche und nehme mit den Kindern das Mittagessen ein. Er mache auch mit den Kindern die Hausaufgaben und betreue sie in schulischen Belangen. Am Abend k�nne er aufgrund der flexiblen Arbeitszeiten zwischen 16 und 17 Uhr zu Hause sein. Zudem k�nne er sein Arbeitspensum auf 80 % reduzieren.
�Sodann beruft sich der Beschwerdef�hrer darauf, er habe der Tochter bisher Stabilit�t geboten. Auch die Grossmutter sei eine wichtige Bezugsperson f�r sie. An diese beiden Personen wende sich die Tochter, wenn sie Probleme habe. Die Beschwerdegegnerin sei auf die enge Beziehung ihrer Tochter zur Grossmutter eifers�chtig. Diese enge Gef�hlsbeziehung zwischen D.A.________ und ihrer Grossmutter sei Gegenstand von h�ufigen Streitereien zwischen der Mutter und ihrer Tochter. Ein solcher Vorfall im Mai 2014 sei aktenkundig. Der Bruder habe den Streit aufgenommen. Bei diesem Streit sei die Mutter v�llig ausgerastet, habe die Tochter bedroht und sie eingesch�chtert. Schon allein der Tonfall sei erschreckend und die �usserungen der Mutter h�chst primitiv. Dieser Vorfall zeige auch auf, dass die Beschwerdegegnerin zwei Gesichter habe. Aufgrund diverser solcher Vorf�lle in der Vergangenheit habe die Tochter Angst vor der Mutter. Das Vertrauensverh�ltnis zur Mutter sei gest�rt. Die Tochter sei durch diesen Vorfall traumatisiert.
�Der Beschwerdef�hrer weist darauf hin, dass auch C.A.________ st�ndig Konflikte mit der Mutter habe. Bei dieser Auseinandersetzung habe die Mutter keine Frustrationstoleranz. Im Umgang mit Beh�rden verkaufe sich die Mutter gut und mache einen �berlegten Eindruck. Kaum sei sie aber mit den Kindern alleine, raste sie schnell aus, wenn es nicht nach ihrem Willen gehe. In den Weihnachtsferien 2014 sei es beispielsweise zu einem SMS-Kontakt zwischen Mutter und Sohn gekommen. Sie h�tten sich dabei gegenseitig beschimpft und C.A.________ habe mit dem Satz geschlossen, er wolle in Ruhe gelassen werden. Darauf habe die Mutter zu C.A.________ gesagt, sie gehe lieber in die Disco, als sich mit ihm herumzu�rgern. J�ngst, am Freitag, 6. Februar 2015, habe sich C.A.________ bei der Mutter gemeldet, um die Mutter zu orientieren, wie es ihnen gehe. Daraus habe sich wieder ein Streitgespr�ch entwickelt. Die Verhaltensweise der Mutter verletze die Vorstellung des Sohnes von einem fairen Verhalten der Mutter, dies unter anderem auch deshalb, weil die Mutter den Kindern von Dezember 2013 bis Juli 2014 die P�sse und Identit�tskarten weggenommen und versteckt habe. C.A.________ habe so keine Ausweise gehabt und habe deshalb nicht wunschgem�ss in die Ferien gehen k�nnen.
�Der Beschwerdef�hrer wehrt sich gegen den Schluss des Obergerichts, wonach er die Kinder negativ gegen die Mutter beeinflusse. Das Obergericht st�tze sich dabei ausschliesslich auf die Behauptungen der Mutter. Diese Ermessensaus�bung sei willk�rlich. Die Behauptungen der Mutter w�rden unkritisch �bernommen. Er, der Beschwerdef�hrer, bestreite, den Kontakt mit der Mutter zu unterbinden. Wie schon erw�hnt, seien die Kinder f�r die Mutter erreichbar. Er habe sie ausdr�cklich ermuntert, die Nummer der Mutter nicht zu sperren. D.A.________ f�hle sich dadurch belastet. Allenfalls m�ssten ihre �ngste therapeutisch aufgearbeitet werden.
�Der Beschwerdef�hrer h�lt auch daran fest, dass Gegenst�nde (Zahnpasta, Matratze) aus dem Kinderzimmer verschwunden seien. Die Kinder f�hlten sich dadurch verunsichert. Er habe daher die Zimmer abgeschlossen. Verschwunden seien auch Briefe von ihm. Daher habe er sich diese an die Adresse seiner Mutter zustellen lassen.
�Den Kindern gehe es nach dem Entscheid des Obergerichts schlecht. C.A.________ habe mit seinem Lehrer gesprochen, weil ihn dieser Entscheid besch�ftige. Auch D.A.________ habe mit ihrem Lehrer gesprochen. Dieser habe erkannt, dass D.A.________ Hilfe brauche, und sie beim Schulsozialdienst angemeldet. Der Beschwerdef�hrer habe mit dem Ambulanten Psychiatrischen Dienst (APD) V.________ telefoniert. �berall sei er abgewiesen worden. Dies alles zeige, dass ihm das Wohl der Kinder wichtig sei. Die Beschwerdegegnerin soll in der Zwischenzeit auch etwas unternommen haben. Offenbar werde reagiert, wenn sie, nicht aber wenn er telefoniere.
�Im Weiteren erkl�rt der Beschwerdef�hrer, vor dem Umzug nach U.________ sei die Grossmutter die haupts�chliche Bezugsperson der Kinder gewesen. Sie habe sich um die beiden Kinder gek�mmert, w�hrend die Eltern arbeiteten. Nachdem die Grossmutter nach Bosnien gereist sei, habe er der Beschwerdegegnerin angeboten, weniger oder gar nicht zu arbeiten. Damit sei sie �berhaupt nicht einverstanden gewesen. Vielmehr habe sie den pl�tzlichen Umzug von U.________ nach W.________ hinter seinem R�cken organisiert. Die Kinder seien durch dieses Herausreissen aus der gewohnten Umgebung stark belastet gewesen. Das Obergericht habe die Vorgehensweise der Beschwerdef�hrerin als "nachvollziehbar" bezeichnet. Diese W�rdigung sei willk�rlich, weil das Vorgehen der Beschwerdegegnerin egoistisch gewesen sei und auf das Kindeswohl keine R�cksicht genommen habe.
�Der Beschwerdef�hrer st�rt sich an der vorinstanzlichen Feststellung, wonach die Kinder an der Anh�rung vor dem Kantonsgericht den Wunsch ge�ussert h�tten, lieber beim Beschwerdef�hrer zu leben. Das Obergericht unterstelle wieder, dass er der Grund f�r diese �usserungen gewesen sein k�nnte, ohne sich genauer mit dem Willen der Kinder zu befassen. In Bezug auf die Frage, bei welchem Elternteil sie k�nftig leben m�chten, werde den Kindern eine autonome und stabile Willensbildung abgesprochen. Das Obergericht gehe einseitig auf die Vorbringen der Beschwerdegegnerin ein und setze sich nicht vertieft mit der Frage der Willensbildung der Kinder auseinander. Aus all diesen Gr�nden sei der Entscheid der Vorinstanz willk�rlich und aufzuheben.
�Der Beschwerdef�hrer wirft dem Obergericht vor, mit seinem Entscheid instabile Verh�ltnisse zu schaffen. Die Kinder k�nnten nicht gegen ihren Willen gezwungen werden, mit der Mutter zusammenzuleben. Sie k�nnten es sich nicht vorstellen, alleine mit der Mutter nach Bosnien zu reisen. Sie h�tten kein Vertrauen zu ihr. Faktisch werde es so sein, dass die Kinder weiterhin m�glichst viel Zeit mit dem Vater verbringen wollen und auch zu ihm gehen w�rden. Man k�nne sie ja nicht einsperren. Die Mutter werde damit nicht einverstanden sein. Dies werde zu Konflikten und zu instabilen Verh�ltnissen f�hren. Zudem werde der Beschwerdef�hrer an die Beschwerdegegnerin Unterhaltsbeitr�ge, Gerichts- und Anwaltskosten bezahlen m�ssen. Er werde sich verschulden m�ssen. Die Kinder w�rden darunter leiden, weil sie ihren bisherigen Lebensstandard mit dem Vater nicht mehr leben k�nnten.
�Die mangelnde Glaubw�rdigkeit der Beschwerdegegnerin sei vom Obergericht nicht gepr�ft worden, obwohl es daf�r gen�gend Hinweise gebe. So habe die Beschwerdegegnerin vor der Eingabe des Eheschutzbegehrens im Dezember 2013 noch ein teures Auto gekauft, im Eheschutzbegehren aber ihr altes Auto angegeben. Dies habe sie erst anl�sslich der Parteibefragung vom 2. Mai 2014 vor dem Kantonsgericht zugegeben. Sie habe die Bevorschussung der Gerichts- und Anwaltskosten beantragt und verschwiegen, dass sie regelm�ssig Geld anspare. Auch dies habe sie erst anl�sslich der Parteibefragung vor dem Kantonsgericht zugegeben. In der Folge sei ihr Gesuch um Bevorschussung der Gerichts- und Anwaltskosten abgewiesen worden.
�Zur fehlenden Beziehungstoleranz merkt der Beschwerdef�hrer zus�tzlich an, dass er die Kinder nie davon abgehalten habe, die Zeit mit der Mutter zu verbringen. Die Kinder seien am Mittwochnachmittag jeweils mit der Mutter alleine, ohne dass sich die Mutter um die Kinder k�mmere. Zudem habe er in seinen Eingaben immer betont, dass er bereit sei, der Beschwerdegegnerin ein grossz�giges Besuchsrecht einzur�umen. Die Kinder suchten von sich aus den Kontakt zur Mutter nicht, auch wenn sie mit ihr alleine seien. Mit etwas Einf�hlungsverm�gen m�sste es der Mutter gelingen, etwas Gesundes zu kochen, das den Kindern schmeckt. Es fehle ihr aber an diesem Einf�hlungsverm�gen. Es m�sse alles nach ihrem Willen geschehen, sonst werde sie aggressiv. Mit kleinen Kindern h�tte sie dies machen k�nnen. Jetzt, wo die Kinder heranw�chsen, sei dies nicht mehr m�glich und f�hre zu Konflikten. Er respektiere den Wunsch der Kinder und habe vor, in U.________ zu bleiben. Auch sei der Wohnort ideal f�r seine Arbeitsstelle. Er beeintr�chtige auch nicht den Kontakt zu anderen Kindern.
�Schliesslich sei die Vorinstanz auch deshalb in Willk�r verfallen, weil sie es f�r nicht glaubhaft erachte, dass die Kinder das Essen der Mutter pl�tzlich ablehnten. Haupts�chlich bei M�dchen sei die Essensverweigerung ein ernstzunehmendes Alarmzeichen. Das Obergericht h�tte sich daher mit dieser Problematik vertieft auseinandersetzen m�ssen und im Zweifelsfall eine psychiatrische Begutachtung anordnen sollen. Die Vorinstanz habe einseitig den Behauptungen der Mutter geglaubt. Die Gef�hrdung des Kindeswohls sei nach wie vor gegeben, weil D.A.________ in Stresssituationen das Essen verweigere. Damit habe die Vorinstanz das Kindeswohl missachtet.
5.4.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Allein die Tatsache, dass die zweite Instanz anders als die erste Instanz entschieden hat, begr�ndet keinen solchen Anlass. Die vom Beschwerdef�hrer erw�hnten Vorkommnisse, die sich in der Zeit nach dem vorinstanzlichen Urteil ereignet haben, m�ssen damit unber�cksichtigt bleiben. Es bleibt dem Beschwerdef�hrer unbenommen, beim zust�ndigen Gericht ein Gesuch um Ab�nderung der Eheschutzmassnahmen einzureichen, wenn er der Meinung ist, dass die seitherige Entwicklung eine Ab�nderung der Eheschutzmassnahme n�tig macht (Art. 179 ZGB). Aber auch sonst erweisen sich die Sachverhaltsr�gen samt und sonders als appellatorisch. Darauf ist nicht einzutreten (E. 2). Der Beschwerdef�hrer begn�gt sich damit, in weitschweifiger Manier (Art. 42 Abs. 6 BGG) den Sachverhalt aus seiner Sicht darzustellen. Willk�r l�sst sich auf diese Weise nicht dartun. Entsprechend bleibt es bei der vorinstanzlichen Erkenntnis, dass grunds�tzlich beide Elternteile f�r die Zuteilung der Obhut in Frage kommen.
5.4.2.�Das vorinstanzliche Urteil ist auch in rechtlicher Hinsicht (vgl. E. 5.1) nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz hat keineswegs �bersehen, dass die heute 10- und 13-j�hrigen Kinder den Wunsch ge�ussert haben, beim Vater zu leben. Die Vorinstanz hat in diesem Wunsch aber kein Hindernis gesehen, die Obhut der Mutter zu �berlassen, da sie diese als beziehungstoleranter als den Beschwerdef�hrer einstuft. Damit hat die Vorinstanz von dem ihr zustehenden Ermessen keinen verfassungswidrigen Gebrauch gemacht. Entgegen dem, was der Beschwerdef�hrer anzunehmen scheint, verlangt weder das nationale noch das internationale Recht eine vorrangige Ber�cksichtigung des Kinderwunsches. Dass die Vorinstanz gest�tzt auf die Aus�bung ihres Ermessens anders als der erstinstanzliche Richter zum Ergebnis gelangte, dass die Kinder in der Obhut der Mutter besser aufgehoben sind als in jener des Vaters, begr�ndet f�r sich allein genommen noch keine Willk�r.
6.1.�Neben der Obhutszuteilung ist auch der Unterhalt umstritten. Die Vorinstanz geht unter Hinweis auf den erstinstanzlichen Entscheid von folgenden Verh�ltnissen aus: Monatliches Nettoeinkommen der Beschwerdegegnerin Fr. 5'510.-- (bei einer Erwerbst�tigkeit von 100 %) und Fr. 4'410.-- (bei einer Erwerbst�tigkeit von 80 %); Nettoeinkommen des Beschwerdef�hrers Fr. 5'437.--, zuz�glich Kinderzulagen von Fr. 600.-- und Anteil 13. Monatslohn von Fr. 480.-- sowie Bonus pro rata von rund Fr. 330.--. Den Grundbedarf der Beschwerdef�hrerin und der Kinder bezifferte die Vorinstanz auf insgesamt Fr. 5'500.--, jenen des Beschwerdef�hrers auf Fr. 3'730.--. Den daraus resultierenden �berschuss von Fr. 2'030.-- wies sie praxisgem�ss zu 2/3 (rund Fr. 1'360.--) der Beschwerdegegnerin und den Kindern zu. Zudem sei das seitens der Beschwerdegegnerin und der Kinder bestehende Manko von Fr. 1'090.-- (eigenes Einkommen Fr. 4'410.-- ./. Bedarf Fr. 5'500.--) auszugleichen. Demnach seien die Kinderunterhaltsbeitr�ge auf Fr. 800.-- festzusetzen, zuz�glich Kinderzulagen, welche zurzeit der Beschwerdef�hrer beziehe. Den pers�nlichen Unterhaltsbeitrag der Beschwerdegegnerin setzte die Vorinstanz auf Fr. 250.-- fest.
6.2.1.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, dass die angefochtene Unterhaltsregelung seinen Anspruch auf Beibehaltung der w�hrend der Ehe gelebten Lebensf�hrung verletze. Die Vorinstanz beachte nicht, dass beide Parteien bisher voll erwerbst�tig gewesen seien und in etwa gleich viel verdienten. Sie h�tten sich dann intern die Kosten aufgeteilt. Die Beschwerdegegnerin habe den Mietzins f�r die Wohnung bezahlt und ihre Krankenkassenpr�mien, der Ehemann den Rest (Steuern, Krankenkassen f�r sich und die Familie, Versicherungen, Freizeitbesch�ftigung). Seit Erlass des Eheschutzentscheides vom 17. Juli 2014 habe die Ehefrau auch nicht mehr eingekauft, so dass sie den ganzen Verdienst habe f�r sich behalten k�nnen. M�sse er nun der Beschwerdegegnerin monatlich rund Fr. 2'450.-- (Fr. 800.-- zuz�glich Kinderzulagen an jedes Kind und Fr. 250.-- an die Ehefrau) bezahlen, k�nne er seinen bisherigen Lebensstandard nicht mehr beibehalten. Auch die Freizeitbesch�ftigungen und Ferien mit den Kindern seien nicht mehr m�glich, obwohl dies dem w�hrend der Ehe gelebten Lebensstandard entsprochen habe. Es finde eine Verm�gensverschiebung zugunsten der Beschwerdegegnerin statt.
6.2.2.�Der Beschwerdef�hrer irrt sich bez�glich der Bedeutung, die dem Kriterium des bisher gepflegten Lebensstandards f�r die Unterhaltsberechnung zukommt (allgemein zur Unterhaltsberechnung im Eheschutzverfahren: vgl. BGE 137 III 385 E. 3.1). Der bisher gepflegte Standard definiert bloss den maximalen Anspruch auf Unterhalt. Hingegen hat der zum Unterhalt verpflichtete Ehegatte und Vater keinen Anspruch darauf, dass ihm die daf�r n�tigen Mittel auch tats�chlich verbleiben. Es m�ssen sich im Gegenteil beide Ehegatten im gleichen Mass Abstriche an ihrer bisherigen Lebensf�hrung gefallen lassen, wenn die Mittel zur Finanzierung des bisher gef�hrten Lebensstandards infolge der Trennung bzw. der damit einhergehenden Mehrkosten nicht mehr ausreichen. Der Beschwerdef�hrer macht nicht in rechtsgen�glicher Weise geltend, dass er unter der Trennung wirtschaftlich mehr zu leiden h�tte als die Beschwerdegegnerin. Unbegr�ndet ist in diesem Zusammenhang auch der Vorwurf des Beschwerdef�hrers, wonach es aufgrund der kritisierten Unterhaltsregelung zu einer unzul�ssigen Verm�gensverschiebung k�me. Die Vorinstanz hat ein Unterhaltsurteil gef�llt, das explizit erst nach Aufhebung des gemeinsamen Haushaltes Wirkungen entfaltet. Vorerst ist dieser Haushalt nicht aufgel�st. Dass der k�nftig zu leistende Unterhalt zu einer Verm�gensverschiebung f�hren k�nnte, ist nicht dargetan.
6.3.1.�Der Beschwerdef�hrer f�hrt weiter aus, dass er die Kinderzulagen jeweils auf die Kinderkonten einbezahlt und f�r die Kinder angespart habe, um sp�ter deren Ausbildung zu finanzieren. Ebenso habe er f�r die Kinder eine Zusatzversicherung abgeschlossen. Die Jahrespr�mie betrage Fr. 316.-- je Kind. Monatlich zahle er Fr. 55.-- ein. Die Krankenkassenpr�mien f�r ihn und die Kinder seien immer von ihm bezahlt worden. Sie betr�gen per 1. Januar 2015 Fr. 338.65 f�r ihn und Fr. 96.15 je Kind. Zudem habe er f�r sich noch eine Personenversicherung und zahle daf�r monatliche Pr�mien von Fr. 84.20 ein. Zum monatlichen Bedarf geh�rten auch die Einzahlung von Fr. 25.-- an die F.________ in X.________. Ausserdem sei noch ein Kleinkredit offen, f�r den er monatliche Raten von Fr. 1'833.75 abbezahle; die offene Schuld per 16. Dezember 2014 betrage Fr. 56'437.--. Vern�nftigerweise sollte zun�chst der Bedarf beider Parteien gedeckt und mit einem allf�lligen �berschuss noch die bestehenden Schulden abbezahlt werden. Der Entscheid des Obergerichts f�hre zu einer einseitigen und massiven Verschuldung des Beschwerdef�hrers. Die Belege 20-27 seien anl�sslich der Instruktionsverhandlung vom 19. Dezember 2014 eingereicht, im Entscheid aber nicht ber�cksichtigt worden. Dies sei willk�rlich.
6.3.2.�Auch dieser Vorwurf erweist sich als unbegr�ndet. In Bezug auf die Nichtber�cksichtigung des Kleinkredits hat die Vorinstanz auf die Ausf�hrungen der ersten Instanz verwiesen. Damit setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht auseinander. Ebenso wenig tut er dar, weshalb die Vorinstanz die Verfassung verletzt haben sollte, weil sie die an der Instruktionsverhandlung vom 19. Dezember 2014 vorlegten Belege nicht bzw. nicht in der vom Beschwerdef�hrer gew�nschten Weise w�rdigte.
6.4.1.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, seit dem Entscheid des Eheschutzrichters im Juli 2014 s�mtliche Lebenskosten f�r sich und die Kinder �bernommen zu haben. Die Auferlegung eines monatlichen Unterhaltsbeitrages an die Beschwerdegegnerin f�r die Dauer des Zusammenlebens von Fr. 735.-- sei daher ungerechtfertigt, habe er doch den ganzen Lebensunterhalt, inklusive Steuern bezahlt. Er habe auch noch betr�chtliche Steuern bis 2012 zur�ckbezahlt. Da beide Parteien erwerbst�tig seien und die Beschwerdegegnerin in etwa gleich viel verdient habe wie er, w�re eine h�lftige Aufteilung durchaus angemessen gewesen.
6.4.2.�Schon das Obergericht erkl�rt dem Beschwerdef�hrer, dass die Aufwendungen f�r den Unterhalt in der Zeit des gemeinsamen Haushalts nicht Gegenstand des Verfahrens vor der Vorinstanz sind. Der Beschwerdef�hrer tut nicht dar, was an dieser Einsch�tzung falsch oder gar willk�rlich sein sollte.
6.5.1.�Der Beschwerdef�hrer kritisiert die Vorinstanz, weil sie der Beschwerdef�hrerin ein auf 80 % reduziertes Arbeitspensum zugestehe. Nachdem die Beschwerdegegnerin jahrelang 100 % gearbeitet und ihre Erwerbst�tigkeit auch nicht eingeschr�nkt habe, als die Kinder klein waren, wolle sie ihre Erwerbst�tigkeit nun pl�tzlich reduzieren. Dies mache sie, damit er mehr Unterhaltsbeitr�ge zu zahlen habe. Zudem sei eine Einschr�nkung der Erwerbst�tigkeit aufgrund des Alters der Kinder nicht mehr unbedingt angezeigt. Die Kinder k�nnten sich schon recht gut selbst organisieren. Am Samstag k�nne er die Kinderbetreuung �bernehmen. Die Vorgehensweise der Beschwerdef�hrerin sei rechtsmissbr�uchlich und die Reduktion des Arbeitspensums der Beschwerdegegnerin auf 80 % durch die Vorinstanz willk�rlich.
6.5.2.�Der Vorwurf des Rechtsmissbrauchs befremdet, wenn man bedenkt, dass der Beschwerdef�hrer im Fall der Obhutszuteilung an ihn die n�mliche Reduktion des Arbeitspensums beanspruchte (vgl. E. 5.3). In der Sache scheint es naheliegend, dass die Beschwerdegegnerin ihr Arbeitspensum leicht reduziert. Nur so d�rfte es ihr �berhaupt m�glich sein, die ihr in Zukunft allein �berlassene Obhut tats�chlich auszu�ben. Sollte sich herausstellen, dass die Beschwerdef�hrerin entgegen der Annahme im vorinstanzlichen Urteil weiterhin zu 100 % arbeitet, bleibt es dem Beschwerdef�hrer im �brigen unbenommen, auf Ab�nderung des Eheschutzurteils zu klagen.
6.6.1.�Der Beschwerdef�hrer moniert, dass ihm an sein Erwerbseinkommen ein Bonus von monatlich Fr. 330.-- angerechnet worden sei. Dabei handle es sich um keinen festen Lohnbestandteil. Er falle dieses Jahr infolge des schlechten Gesch�ftsgangs praktisch weg.
6.6.2.�Es trifft zu, dass es sich beim Bonus um keinen festen Lohnbestandteil handelt. Dies schliesst aber nicht aus, ihn bei der Unterhaltsberechnung zu ber�cksichtigen. Allein mit dem Hinweis auf einen schlechten Gesch�ftsgang ist noch keine Willk�r dargetan. Weder tut der Beschwerdef�hrer dar, von welchem Jahr er spricht, noch was ihn veranlasst anzunehmen, dass der Gesch�ftsgang auch in Zukunft schlecht sein wird.
6.7.1.�Der Beschwerdef�hrer beklagt sich dar�ber, dass ihm die Vorinstanz f�r ausw�rtige Verpflegung den Betrag von Fr. 220.-- nicht zugestehe, falls er die eheliche Wohnung verlassen m�sste. Es sei ihm nicht zuzumuten, dass er den ganzen Tag nichts esse.
6.7.2.�Das Kantonsgericht hat der Beschwerdegegnerin in seinem Urteil Fr. 220.-- f�r ausw�rtige Verpflegung zugestanden. Wieso das Obergericht im Fall des Beschwerdef�hrers anders verf�hrt, l�sst sich dem vorinstanzlichen Urteil nicht entnehmen. Der Beschwerdef�hrer zeigt aber auch nicht auf, dass er sich ausw�rts verpflegen muss und dass er bereits die Vorinstanz auf diesen Umstand hingewiesen hat. Glaubt man seinen Ausf�hrungen, so konnte er sich bisher zu Hause verpflegen (E. 5.3). Vor diesem Hintergrund geht der Vorwurf der Willk�r erneut ins Leere.
6.8.1.�Der Beschwerdef�hrer verlangt, dass ihm ein angemessener Betrag f�r eine Mietwohnung einger�umt werde. Im Raume Zug bestehe ein hohes Mietzinsniveau. Die Kinder seien schon gr�sser. Daher br�uchten sie je ein Zimmer. Zudem sei davon auszugehen, dass die Kinder oft bei ihm weilten. Aus diesen Gr�nden sei ihm ein Mietzins von Fr. 1'800.-- zuz�glich Nebenkosten von Fr. 200.-- und Kosten f�r eine Garage Fr. 150.-- (total Fr. 2'150.--) anzurechnen.
6.8.2.�Die Vorinstanz gesteht dem Beschwerdef�hrer Wohnkosten inklusive Garage von Fr. 1'720.-- zu. Der Beschwerdef�hrer tut nicht dar, weshalb die Vorinstanz damit in Willk�r verfallen ist. Allein auf die hohen Mietzinse im Raum Zug und die Bed�rfnisse der Kinder hinzuweisen, gen�gt nicht.
Der Beschwerdef�hrer bestreitet die der Beschwerdegegnerin angerechneten Fahrkosten von Fr. 300.--. Sie k�nne ihren Arbeitsplatz ohne weiteres zu Fuss oder mit dem Fahrrad erreichen. Sie sei auf ein Fahrzeug nicht angewiesen. Diesen Standpunkt habe er bereits im vorinstanzlichen Verfahren vertreten.
6.9.1.�Auf die Kritik kann nicht eingetreten werden. Der Beschwerdef�hrer tut nicht dar, wo und wann er das Argument der Fahrkosten im vorinstanzlichen Verfahren vorgetragen h�tte. Im Rahmen des R�geprinzips (vgl. E. 2) ist das Bundesgericht nicht gehalten, in den Akten nach entsprechenden Stellen zu suchen.
6.9.2.1.�Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz vor, die Steuern mit Fr. 200.-- zu tief zu veranschlagen. Er bezahle monatlich "umgerechnet" Fr. 300.-- Steuern.
6.9.2.2.�Mit dem Argument der Vorinstanz, wonach die Steuern unter Ber�cksichtigung der Unterhaltskosten zu bestimmen sind und deshalb tiefer ausfallen, setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht auseinander. Mangels R�ge tritt das Bundesgericht auf den Vorwurf nicht ein.
6.9.3.�Der Beschwerdef�hrer macht schliesslich auch vergeblich einen Eingriff in sein Existenzminimum geltend. Ein solcher Eingriff liegt nicht vor, wenn man der Berechnung die Zahlen zu Grunde legt, die die Vorinstanz verwendet hat (vgl. E. 6.1) und die aufgrund des vorg�ngig Gesagten nicht zu beanstanden sind.
7.1.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet, dass die Vorinstanz ihm die Prozesskosten auferlegt hat, obwohl die Beschwerdegegnerin im vorinstanzlichen Verfahren nicht vollst�ndig obsiegt habe. Diese habe Unterhaltsbeitr�ge von Fr. 1'000.-- je Kind zuz�glich Kinderzulagen und Fr. 300.-- f�r sich beantragt. Das Obergericht habe ihr aber nur Unterhaltsbeitr�ge von Fr. 800.-- je Kind zuz�glich Kinderzulagen und Frauenalimente von Fr. 250.-- zugesprochen. Zudem sei die Vorinstanz auf den Antrag auf Leistung eines Prozesskostenvorschusses nicht eingetreten. Den Antr�gen der Beschwerdegegnerin sei damit in zwei Punkten nicht gefolgt worden, was eine Auferlegung der Gerichts- und Anwaltkosten an ihn im Umfang von h�chstens 80 % gerechtfertigt h�tte. Es sei von einem Unterliegen der Beschwerdegegnerin von 20 % im vorinstanzlichen Verfahren auszugehen. Der vorinstanzliche Entscheid sei willk�rlich.
7.2.�Auch in diesem Punkt erweist sich die Kritik des Beschwerdef�hrers am vorinstanzlichen Urteil als unbegr�ndet. Zwar trifft es zu, dass die Prozesskosten nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt werden, wenn keine Partei vollst�ndig obsiegt (Art. 106 Abs. 2 ZPO). Art. 107 ZPO erlaubt es dem Gericht aber, von diesen Verteilungsgrunds�tzen abzuweichen und die Prozesskosten nach Ermessen zu verteilen. Ausdr�cklich erw�hnt sind dabei familienrechtliche Verfahren (Art. 107 Abs. 1 Bst. c ZPO). Der Beschwerdef�hrer tut nicht dar, inwiefern die Vorinstanz von ihrem Ermessen einen willk�rlichen Gebrauch gemacht h�tte. Daran �ndert auch die Behauptung des Beschwerdef�hrers nichts, wonach die Beschwerdegegnerin in der Vergangenheit Geld zur Seite geschafft habe, damit sie nicht die Gerichts- und Anwaltskosten bezahlen m�sse.
Im Ergebnis ist die Beschwerde unbegr�ndet. Sie ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Als unterliegende Partei hat der Beschwerdef�hrer damit grunds�tzlich f�r die Gerichtskosten aufzukommen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdegegnerin ist f�r ihre Vernehmlassung zur Frage des rechtlichen Geh�rs zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 1 BGG).
�Den mit der Bearbeitung der Beschwerde verbundenen Aufwand lastet das Bundesgericht zu einem betr�chtlichen Teil der Rechtsvertreterin des Beschwerdef�hrers an. Die von ihr verfasste Beschwerde l�sst das n�tige Verst�ndnis f�r das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren in Eheschutzangelegenheiten vermissen. Es rechtfertigt sich daher, ihr direkt die H�lfte der Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 3 BGG).
Nach dem vorinstanzlichen Urteil ist der Beschwerdef�hrer verpflichtet, die eheliche Wohnung an der E.________strasse xxx in U.________ bis sp�testens Ende M�rz 2015 zu verlassen. Dieser Termin ist verpasst. Dem vor Bundesgericht erfolglosen Beschwerdef�hrer wird eine neue Frist angesetzt. In Berichtigung des am 1. September 2015 versandten Urteilsdispositivs ist klarzustellen, dass diese Frist Ende November 2015 endet (Art. 129 Abs. 1 BGG).
Der Beschwerdef�hrer wird verpflichtet, die eheliche Wohnung an der E.________strasse xxx in U.________ sp�testens bis Ende November 2015 zu verlassen.
Die Gerichtskosten von Fr. 4'000.-- werden zur H�lfte dem Beschwerdef�hrer und zur H�lfte seiner Rechtsvertreterin Rechtsanw�ltin G.________ auferlegt.
Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 500.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien, Rechtsanw�ltin G.________ und dem Obergericht des Kantons Zug, II. Zivilabteilung, schriftlich mitgeteilt.