Source: https://www.transparenz.bremen.de/vorschrift_detail/bremen2014_tp.c.136974.de
Timestamp: 2019-10-19 06:40:43
Document Index: 37620061

Matched Legal Cases: ['§ 110', '§ 7', '§ 7', '§ 3', '§ 4', '§ 5']

Transparenzportal Bremen - Bachelorprüfungsordnung der Hochschule Bremen für den Studiengang Bauingenieurwesen (Fachspezifischer Teil) vom 3. Januar 2018
Bachelorprüfungsordnung der Hochschule Bremen für den Studiengang Bauingenieurwesen (Fachspezifischer Teil) vom 3. Januar 2018
Veröffentlichungsdatum:24.01.2018 Inkrafttreten01.09.2019 Zuletzt geändert durch:geändert durch Ordnung vom 10. Juli 2019 (Brem.ABl. S. 1130)
FundstelleBrem.ABl. 2018, 8
Zitiervorschlag: "Bachelorprüfungsordnung der Hochschule Bremen für den Studiengang Bauingenieurwesen (Fachspezifischer Teil) vom 3. Januar 2018 (Brem.ABl. 2018, 8), zuletzt geändert durch Ordnung vom 10. Juli 2019 (Brem.ABl. S. 1130)"
juris-Abkürzung: BauIngWBacfPO BR 2018
Ausfertigungsdatum: 03.01.2018
Fundstelle: Brem.ABl. 2018, 8
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: geändert durch Ordnung vom 10. Juli 2019 (Brem.ABl. S. 1130)
Die Rektorin der Hochschule Bremen hat am 10. Januar 2018 gemäß § 110 Absatz 3 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBl. S. 339), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 29. August 2017 (Brem.GBl. S. 263), den fachspezifischen Teil der Bachelorprüfungsordnung der Hochschule Bremen für den Studiengang Bauingenieurwesen in der nachstehenden Fassung genehmigt.
(1) Die Regelstudienzeit beträgt 7 Semester. Sie umfasst eine Praxisphase, die Bachelorthesis und das Kolloquium.
(2) Die für den erfolgreichen Abschluss des Studiums erforderlichen Module, die im Einzelnen zu erbringenden Leistungspunkte sowie Anmeldevoraussetzungen für einzelne Module ergeben sich aus Anlage 1 .
(3) Der Gesamtumfang des Studiums beträgt 210 Leistungspunkte.
(1) Die Praxisphase wird wahlweise im siebten (Regelfall) oder im fünften Semester durchgeführt. Ihr Umfang beträgt 12 Wochen.
(2) Die Praxisphase kann nur angetreten werden, wenn mindestens 114 Leistungspunkte erreicht wurden.
(3) Als Ausbildungsstellen kommen Betriebe in Betracht, deren Aufgaben den ständigen Einsatz von Ingenieurinnen und Ingenieuren oder vergleichbar Qualifizierten erfordern. Als Arbeitsbereiche, die für die Tätigkeit von Studierenden im Rahmen des praktischen Studiensemesters geeignet sind, gelten zum Beispiel:
Mitwirkung bei der Grundlagenermittlung, Ausführungsplanung, Massenermittlung und Erstellung von Ausschreibungsunterlagen,
Mitwirkung bei der Kalkulation, Wahl der Bauverfahren, Arbeitsvorbereitung, Nachkalkulation,
Mitwirkung in der Bauleitung bei Einsatz von Personal, Geräten und Baumaschinen, Baustoffen, Qualitätssicherung, Bauüberwachung, Abnahme, Aufmaß, Abrechnung.
(4) Begleitend zum Praxissemester ist ein Bericht anzufertigen.
(1) Die studienbegleitenden Prüfungsleistungen der Module werden in dem in Anlage 1 bestimmten Umfang erbracht.
(2) Studienbegleitende Prüfungsleistungen nach Absatz 1 werden neben den in § 7 Absatz 2 AT-BPO genannten auch in den folgenden Formen erbracht:
Software-Dokumentation (Rechnerprogramm mit Dokumentation): Eine Software-Dokumentation umfasst in der Regel die Bearbeitung eines bauspezifischen Problems und dessen Codierung in einer geeigneten Programmiersprache sowie die Programmdokumentation mit dem Programmtext (Quellprogramm) und einem Ergebnisprotokoll.
Praktischer Versuch (Laborübung): Praktische Versuche (Laborübungen) umfassen theoretische Vorbereitung, praktische Durchführung und schriftliche Darstellung experimenteller Arbeiten sowie die Angabe, Auswertung und kritische Würdigung der Ergebnisse. Die Anzahl der Laborversuche und die Bearbeitungsfristen zur Erstellung des schriftlichen Teils werden von der oder dem Lehrenden rechtzeitig zu Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben.
Entwurf: Ein Entwurf ist eine schriftliche und zeichnerische Darstellung von Ergebnissen eines Arbeitsvorhabens mit einem Thema aus dem Lehrveranstaltungszusammenhang. Dazu können zum Beispiel Berechnung und Konstruktion eines Tragwerks oder Erstellen einer Verkehrsplanung jeweils inklusive einer Präsentation und mündlicher Erläuterung gehören.
Kolloquium zu Modulen: Ein Kolloquium zu Modulen stellt ein Fachgespräch zu den Inhalten des jeweiligen Moduls dar. Der Prüfling soll nachweisen, dass er die im Modul behandelten Zusammenhänge erkennt und spezielle Fragestellungen in diese Zusammenhänge einordnen kann. Das Kolloquium kann als Gruppenprüfung mit mehreren Studierenden oder als Einzelprüfung durchgeführt werden. Die Dauer des Kolloquiums soll für einen Prüfling zwischen 15 und 30 Minuten betragen. Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse des Kolloquiums sind in einem Protokoll festzuhalten. Das Ergebnis ist dem Prüfling jeweils im Anschluss an die Prüfung bekanntzugeben.
(3) Für Prüfungsleistungen nach Absatz 2 Nummern 1 bis 4 sowie für Hausarbeiten und Projektarbeiten können die Studierenden Themen vorschlagen.
(4) Prüfungsleistungen nach Absatz 2 können auch durch eine Gruppe von in der Regel nicht mehr als drei Studierenden in Zusammenarbeit angefertigt werden (Gruppenarbeit).
(5) Eine Projektarbeit nach § 7 AT-BPO ist eine lehrgebietsübergreifende, schriftliche Ausarbeitung, die auch einen zeichnerischen Anteil enthalten kann. Die Themenstellung muss die Auseinandersetzung mit einem Projektthema aus einem der Vertiefungsprofile enthalten. Sie soll eine über die vermittelten Veranstaltungsinhalte hinausgehende fachliche Vertiefung ermöglichen. Zur endgültigen Bewertung einer Projektarbeit kann ein ergänzendes Fachgespräch über den Gegenstand der Prüfungsleistung oder ein Testat stattfinden.
Die Gesamtnote der Bachelorprüfung wird aus dem Durchschnitt der Modulnoten nach Anlage 1 gebildet. In die Gesamtnote gehen mit folgendem Gewicht ein:
Die Note der Bachelorthesis mit
die Note des Kolloquiums mit
die Note (Mittelwert) der übrigen Module mit
(1) Die Bachelorthesis soll thematisch Fragestellungen aus der Praxisphase oder aus den in Anlage 1 aufgeführten Vertiefungsprofilen aufgreifen und behandeln.
(3) Zur Bachelorthesis wird ein Kolloquium durchgeführt.
(1) Diese Prüfungsordnung tritt am 1. September 2018 in Kraft. Sie gilt erstmals für Studierende, die bei oder nach Inkrafttreten dieser Prüfungsordnung ihr Studium an der Hochschule Bremen aufnehmen.
(2) Mit Inkrafttreten dieser Ordnung tritt die Bachelorprüfungsordnung der Hochschule Bremen für den Studiengang Bauingenieurwesen (Fachspezifischer Teil) vom 13. August 2010 (Brem.ABl. 2011 S. 256), die zuletzt durch Ordnung vom 11. April 2013 (Brem.ABl. Seite 388) geändert wurde, außer Kraft. Absatz 3 bleibt unberührt.
(3) Studierende, die sich zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Ordnung im Studium nach der Bachelorprüfungsordnung der Hochschule Bremen für den Studiengang Bauingenieurwesen (Fachspezifischer Teil) vom 13. August 2010 (Brem.ABl. 2011 S. 256), die zuletzt durch Ordnung vom 11. April 2013 (Brem.ABl. Seite 388) geändert wurde, befinden, legen die Bachelorprüfung nach den bisherigen Bestimmungen ab. Auf Antrag können sie die Bachelorprüfung nach dieser Ordnung ablegen mit Maßgabe, dass erbrachte Leistungen angerechnet werden. Diese Regelung gilt bis zum 28. Februar 2022. Danach gilt diese Ordnung mit der Maßgabe, dass erbrachte Leistungen angerechnet werden.
Bremen, den 10. Januar 2018
HA+KOL+PR
Wissenschaftliches Arbeiten, Baugeschichte
Bautechnisches Englisch
Baukonstruktion und Bauphysik 1
PF+KL
Baustoffkunde und Baubetrieb
KL+ENT
Baubetrieb - Ablaufplanung
Ingenieurmathematik und Bauinformatik
PF+SDO
Bauinformatik-CAD
Baukonstruktion und Bauphysik 2
KL+SDO
Ingenieurmathematisches Laborpraktikum
SIWI Grundlagen
Wasserbau Grundlagen
Verkehrssysteme und Verkehrsinfrastruktur
Baustatik und Massivbau
Hydromechanisches Laborpraktikum
ÖPNV-Systeme und Wasserbau
ÖPNV-Systeme
Preisermittlung u. Baukalkulation
Preisermittlung und Baukalkulation
Modulbezogenen Übung
KL+PV
Bodenmechanisches Laborpraktikum
Vertiefungspflichtmodul 1 3
Vertiefungspflichtmodul 1 (4.6 oder 4.7)
Projektmodul 5
Projekt nach Vertiefungsrichtung (5.6 oder 5.7)
Vertiefungspflichtmodul 2
Vertiefungspflichtmodul (5.8 oder 5.9)
Projektmodul 6
Projekt nach Vertiefungsrichtung (6.6 oder 6.7)
Vertiefungspflichtmodul 3
Vertiefungspflichtmodul (6.8 oder 6.9)
Vertiefungspflichtmodul 4
Vertiefungspflichtmodul (6.10 oder 6.11)
Praxis und Praxisseminar
Thesis und Thesisseminar
PR+KOL
Listen der Wahlpflichtmodule 4 :
Pflichtmodule der Vertiefungsrichtung Konstruktiver Ingenieurbau
Massivbau 2 inkl. CAE
Projektmodul 5 - Konstruktiver Ingenieurbau
Stahlbau 2 inkl. CAE
ENT+KOL
Projektmodul 6 - Konstruktiver Ingenieurbau
Baustatik 3 und Computerorientierte Methoden
Pflichtmodule der Vertiefungsrichtung Infrastruktur
Gewässer- und Flussbau
Projektmodul 5 - Infrastruktur
HA+PR
Projektmodul 6 - Infrastruktur
Schienenverkehr, Bau und Baubetrieb
HA+R
SIWA Wassernetze
Wahlpflichtmodule ohne Bindung an eine Vertiefungsrichtung (Angebot im Wintersemester)
ENT+MP
SIWA-Wasseraufbereitung
Logistik im Güterverkehr
HA+PR+KOL
Bautechnische Gebäudeausstattung
Numerische Methoden im Bauwesen/ Numerical Methods in Civil Engineering (Engl.)
Interdisciplinary Design (Engl.)
PF+PR
KL+R
Wahlpflichtmodule ohne Bindung an eine Vertiefungsrichtung (Angebot im Sommersemester)
Massivbau 4 - Anwendungen
Stahlbau 3 - Konstruktionen
Experimentelle Statik/ Experimental Statics (Engl.)
EX+MP
Geotechnische Modelle und Sicherheitskonzepte für Tragwerke
Flughafenplanung und Flughafenbau/ Airport Planning Design
R+HA+KOL
ENT+PR+KOL
Für die Wahlpflichtmodule gelten folgende Anmeldevoraussetzungen
5.3 bis 5.22
1.4 Technische Mechanik
1.5 Ingenieurmathematik und Bauinformatik
6.2 bis 6.21
2.4 Baustatik und Stahlbau
2.5 Ingenieurmathematik
Vom Prüfungsamt vergebene Kennnummer.
Formen der Prüfungsleistungen: KL - Klausur (schriftliche Aufsichtsarbeit), MP - mündliche Prüfung, KOL - Kolloquium zu Modulen, R - Referat, HA - Hausarbeit, B - Bericht, EX - experimentelle Arbeit, ENT - Entwurf, PA - Projektarbeit, PF - Portfolio, PR - Präsentation, PV - praktischer Versuch, SDO - Softwaredokumentation. Bei kombinierten Prüfungsleistungen (z. B. „ENT+KOL“) ist der Umfang der Einzelprüfungen angemessen zu verkürzen. Die Einzelnoten gehen zu gleichen Teilen in die Gesamtnote ein.
Die Studierenden entscheiden sich rechtzeitig vor Beginn des vierten Semesters für eine der beiden Vertiefungsrichtungen und melden sich für die Wahlpflichtmodule entsprechend der gewählten Vertiefungsrichtung an.
Das aktuelle Angebot der nicht an eine Vertiefungsrichtung gebundenen Wahlpflichtmodule wird vom Abteilungsrat rechtzeitig vor Beginn des jeweiligen Semesters festgelegt. Die Unterrichtssprache kann nach Maßgabe der Modulbeschreibung Englisch sein. Anstelle der nicht an eine Vertiefungsrichtung gebundenen Wahlpflichtmodule können Module im Umfang von 12 Leistungspunkten nach Genehmigung durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses als Wahlmodule aus anderen Studienangeboten der Hochschule Bremen belegt werden.
Bachelorprüfungsordnung der Hochschule Bremen für den Studiengang Bauingenieurwesen (Fachspezifischer Teil) vom 3. Januar 2018 01.09.2018
§ 3 - Prüfungsleistungen 01.09.2018
§ 4 - Bildung der Noten 01.09.2018
§ 5 - Bachelorthesis und Kolloquium 01.09.2018
Anlage 1 - Prüfungsleistungen der Bachelorprüfung 01.09.2019