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Timestamp: 2019-03-26 01:13:58
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Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 5', 'Art. 61', 'Art. 7', 'Art. 81', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 181', 'Art. 1', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 9', 'Art. 6', 'Art. 16']

SR 916.171.1 Verordnung des WBF vom 16. November 2007 über das Inverkehrbringen von Düngern (Düngerbuch-Verordnung WBF, DüBV)
916.171.1 Verordnung des WBF vom 16. November 2007 über das Inverkehrbringen von Düngern (Düngerbuch-Verordnung WBF, DüBV)
Verordnung des WBF über das Inverkehrbringen von Düngern
(Düngerbuch-Verordnung WBF, DüBV)
vom 16. November 2007 (Stand am 1. Januar 2019)
gestützt auf die Artikel 4 Absatz 1, 7 Absatz 3, 14 Absatz 3, 19 Absatz 2, 21a Absatz 3, 23 Absatz 6 und 32 der Dünger-Verordnung vom 10. Januar 20012,
1. Abschnitt: Düngerliste und Anmeldepflicht
Art. 1 Düngerliste
Die nach Artikel 7 der Dünger-Verordnung vom 10. Januar 2001 zum Inverkehrbringen zugelassenen Düngertypen mit den entsprechenden Typenbezeichnungen und den typenspezifischen Anforderungen sind in Anhang 1 aufgeführt.
Art. 2 Ausnahmen von der Anmeldepflicht
1 Von der Anmeldepflicht nach Artikel 19 der Dünger-Verordnung vom 10. Januar 2001 befreit sind die mineralischen Dünger und Bodenverbesserungsmittel, die einem Düngertypen nach Anhang 1 Teile 1, 2 und 5 Ziffern 1-6 entsprechen, sowie EG-Düngemittel nach Anhang 1.1
2 Produkte von Vergärungs- und Kompostierungsanlagen, gelten als angemeldet, wenn dem Bundesamt für Landwirtschaft eine Kopie der kantonalen Betriebsbewilligung zugestellt wird.
3 Hofdünger, die von einem Betrieb mit Nutztierhaltung direkt an den Endverbraucher abgegeben werden oder über eine Zwischenstelle laufen, sind von der Anmeldepflicht ausgenommen, sofern sie im Informationssystem nach Artikel 165f des Landwirtschaftsgesetzes vom 29. April 19982 erfasst sind.3
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4435).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4267).
Zusätzlich zu den in Anhang 1 erwähnten Anforderungen haben die einzelnen Düngertypen folgende Anforderungen zu erfüllen:
Mineralischen Ein- und Mehrnährstoffdüngern dürfen keine Nährstoffe tierischen, pflanzlichen oder mikrobiellen Ursprungs zugesetzt werden.
In organischen und organisch-mineralischen Düngern und Bodenverbesserungsmitteln muss das kohlenstoffhaltige Material der organischen Substanz aus der Aufbereitung tierischen, pflanzlichen oder mikrobiellen Materials stammen. Organisch-mineralischen Düngern dürfen auch Spurennährstoffe, Calcium, Magnesium, Natrium und Schwefel zugesetzt werden.
1 Aufgehoben durch Ziff. I der V des WBF vom 23. Okt. 2013, mit Wirkung seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4267).
Mischdünger: durch Trockenmischung mehrerer Dünger ohne chemische Reaktion erhaltener Dünger;
Düngerlösung: Flüssigdünger, frei von festen Teilchen;
Düngersuspension: Zweiphasendünger, in dem die festen Teilchen in feinster Verteilung in der flüssigen Phase vorliegen;
Blattdünger: Dünger, der auf das Aufbringen auf die Blätter und die Aufnahme von Nährstoffen über die Blätter ausgelegt ist.
Art. 5 Gewichts- und Volumenangaben
Zusätzlich zu den in der Dünger-Verordnung vom 10. Januar 2001 vorgeschriebenen Angaben müssen auf allen Verpackungen oder daran angebrachten Etiketten, bei Loselieferungen auf den Begleitpapieren zur Lieferung, die folgenden Gewichts- oder Volumenangaben gemacht werden:
bei festen Düngern das Nettogewicht in Kilogramm; bei verpackten Düngern und Düngern in geschlossenen Behältnissen mit mehr als 100 kg können anstelle des Nettogewichts das Brutto- und das Taragewicht in Kilogramm angegeben werden;
bei Flüssigdüngern das Nettogewicht in Kilogramm; daneben kann das Volumen in Liter oder Kubikmeter angegeben sein;
bei gasförmigen Düngern das Nettogewicht in Kilogramm;
bei Hof- und Recyclingdüngern entweder das Nettogewicht oder das Brutto- und Taragewicht in Kilogramm oder das Volumen in Liter oder Kubikmeter;
bei Torfmischdüngern das Volumen in Liter oder Kubikmeter.
Art. 61Gehaltsangaben
die Angabe des Gehalts in Gramm je Liter oder Kilogramm je Hektoliter für Flüssigdünger;
die Angabe in Kilogramm je Kubikmeter oder in Kilogramm je Tonne für Hof- und Recyclingdünger.
Phosphat oder Phosphorpentoxid
Kali oder Kaliumoxid
Art. 7 Angabe von Oxiden
Die Makronährstoffe sind in folgenden Formen anzugeben:
Der Gehalt an Gesamtstickstoff kann nur in der Elementform (N) zugesichert und angegeben werden.
Der Gehalt an Phosphor und Kalium darf zugesichert und angegeben werden:
in der Elementform (P, K),
in der Oxidform (P2O5, K2O), oder
in beiden Formen.
Der Gehalt an Calcium, Magnesium, Natrium und Schwefel darf zugesichert und angegeben werden:
in der Elementform (Ca, Mg, Na, S),
in der Oxidform (CaO, MgO, Na2O, SO3), oder
Der errechnete Oxid- oder Elementgehalt wird auf die nächstliegende Dezimalstelle gerundet angegeben. Dabei gelten die folgenden Umrechnungsformeln:
× 0,436
× 0,830
× 1,399
× 2,479
× 0,715
Calciumcarbonat (Kohlensaurer Kalk)?
× 0,400
× 0,561
× 3,472
× 4,951
× 0,603
× 2,985
× 0,288
× 0,478
× 0,202
× 0,335
× 0,701
× 1,348
× 0,742
× 0,334
Art. 81Angabe von Stickstoff
1 Stickstoffformen sind in den folgenden Formen und deren Abkürzungen anzugeben:
Cyanamidstickstoff
Formaldehydharnstoffstickstoff
Isobutylidendiharnstoffstickstoff
NO oder Norg
2 Erreicht eine der Stickstoffformen 1-5 mindestens 1 Gewichtsprozent, so muss diese Form bei als EG-Düngemittel bezeichneten mineralischen Mehrnährstoffdüngern zugesichert werden.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4267).
Art. 9 Angabe von Phosphor
Bei Mineraldüngern und organisch-mineralischen Düngern, die Phosphor oder Phosphat enthalten, ist für die Angaben bezüglich Löslichkeit, Siebdurchgang und Anforderungen an EG-Düngemittel folgendes zu beachten:
Die Phosphatlöslichkeiten (Angaben als P2O5 oder P) und deren Abkürzungen sind gemäss den nachfolgenden Angaben anzuführen:
wasserlösliches P2O5 und P
neutral-ammoncitratlösliches und P2O5 und P
neutral-ammoncitratlösliches und wasserlösliches P2O5 und P
ausschliesslich mineralsäurelösliches P2O5 und P
alkalisch-ammoncitratlösliches P2O5 und P (Petermann)
mineralsäurelösliches P2O5 und P, davon mindestens 75 % des zugesicherten Gehaltes an P2O5 und P in 2 %iger Zitronensäure löslich
in 2 %iger Zitronensäure lösliches P2O5 und P
mineralsäurelösliches P2O5 und P, davon mindestens 75 % des zugesicherten Gehaltes an P2O5 und P in alkalischem Ammoncitrat (Joulie) löslich
mineralsäurelösliches P2O5 und P, davon mindestens 55 % des angegebenen Gehaltes an P2O5 und P in 2 %iger Ameisensäure löslich
mineralsäurelösliches P2O5 und P, davon mindestens 45 % des angegebenen Gehalts an P2O5 und P in 2 %iger Ameisensäure löslich, mindestens 20 % des angegebenen Gehalts an P2O5 und P wasserlösliches P2O5 und P
in 2 %iger Zitronensäure und in alkalischem Ammoncitrat (Petermann) lösliches P2O5 und P
Die Siebdurchgänge müssen mindestens folgende Verteilung aufweisen:
Siebdurchgang %
bei … mm
Glühphosphat
Teilaufgeschlossenes Rohphosphat
Als EG-Düngemittel bezeichnete mineralische Mehrnährstoffdünger mit einem Phosphatbestandteil haben die nachfolgend aufgeführten Gehaltsangaben und Erfordernisse zu erfüllen:
Mehrnährstoff- dünger mit:
Der Typen- bezeichnung ist die Angabe beizufügen:
Angabe der Löslichkeit (nach Bst. a)
Mindestgehalt der Löslichkeit (in Gewichts- prozenten)
weniger als 2 % wasserlöslichem P2O5I
2 % und mehr wasserlöslichem P2O5II
Thomasphosphat, Glühphosphat, Aluminiumcalciumphosphat, teilaufgeschlossenes Rohphosphat, Rohphosphat
Rohphosphat oder teilaufgeschlossenem Rohphosphat
«mit Rohphosphat» oder «mit teilaufgeschlossenem Rohphosphat»
Thomasphosphat, Glühphosphat, Aluminiumcalciumphosphat
«mit Aluminium-Calciumphosphat»
2 5III
Thomasphosphat, Glühphosphat, teilaufgeschlossenes Rohphosphat, Rohphosphat
«mit Glühphosphat»
Andere Phosphatarten
«mit Thomasphosphat»
6a oder 6b
weicherdigem Rohphosphat
«mit weicherdigem Rohphosphat»
Rohphosphat mit wasserlöslichem Anteil
«mit Roh- phosphat mit wasserlöslichem Anteil»
Löslichkeit 1:2 %
Der Anteil an ausschliesslich mineralsäurelöslichem P2O5 darf 2 % nicht überschreiten.
Enthält der Dünger ausschliesslich Aluminumcalciumphosphat, so darf nur die Löslichkeit 7 angegeben sein.
Nach Abzug der Wasserlöslichkeit.
Art. 10 Angabe von Sekundärnährstoffen und anderen wertbestimmenden Inhaltsstoffen
in mineralischen Düngern: 2 % Calciumoxid oder 1,4 % Calcium; 2 % Magnesiumoxid oder 1,2 % Magnesium; 3 % Natriumoxid oder 2,2 % Natrium; 5 % Schwefeltrioxid oder 2 % Schwefel;
in organischen oder organisch-mineralischen Düngern: 2 % Calciumoxid oder 1,4 % Calcium; 1 % Magnesiumoxid oder 0,6 % Magnesium; 1,5 % Natriumoxid oder 1,1 % Natrium; 2,5 % Schwefeltrioxid oder 1 % Schwefel.
2 Bei allen Calcium-/Magnesium-Bodenverbesserungsmittel sind der Neutralisationswert und der Calziumgehalt2 sowie der Magnesiumoxidgehalt falls dieser 3 Prozent oder mehr beträgt, anzugeben. Zusätzlich können die entsprechenden Magnesium-, Calziumoxid- und Karbonatgehalte angegeben werden.3
6 Der Name der Gattung und der Gehalt der Kolonie bildenden Einheiten (KBE) sind bei Mikroorganismen anzugeben. Bei Pilzen ist die Gehaltsangabe in Sporen zulässig.5
2 Ausdruck gemäss Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4435). Diese Änd. wurde im ganzen Erlass berücksichtigt.
3 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4267).
4 Aufgehoben durch Ziff. I der V des WBF vom 23. Okt. 2013, mit Wirkung seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4267).
5 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4435).
Art. 11 Vorschriften für bestimmte Dünger
1 Bei mineralischen Mehrnährstoffdüngern folgen auf die Typenbezeichnung:
die Symbole der deklarierten Sekundärnährstoffe in Klammern nach den Symbolen der Primärnährstoffe;
Zahlen, die den Gehalt an Primärnährstoffen angeben; der deklarierte Gehalt an Sekundärnährstoffen wird in Klammern nach dem Gehalt an Primärnährstoffen angegeben.
2 Mineralische Mischdünger sind nach der Typenbezeichnung als «Mischdünger» zu kennzeichnen.
3 Bei Mineraldüngern darf der zugesicherte Chlorgehalt angegeben werden.
4 Flüssige Stickstoff- und Mehrnährstoffdünger müssen mit einem Hinweis auf die zweckmässige Art der Lagerung, insbesondere der Lagertemperatur und der Verhütung von Unfällen, einschliesslich der Gewässergefährdung, gekennzeichnet sein.
5 Werden Spurennährstoffe deklariert, so sind die Worte «mit Spurennährstoffen» oder das Wort «mit» gefolgt von der Bezeichnung oder dem chemischen Symbol der enthaltenen Spurennährstoffe anzugeben.1
6 Bei Spurennährstoffdüngern mit mehr als einem Spurennährstoff ist die Typenbezeichnung «Spurennährstoff-Mischdünger», gefolgt von den Bezeichnungen oder den chemischen Symbolen der enthaltenen Spurennährstoffe, anzugeben.2
7 Bei Düngern mit Spurennährstoffen sind folgende Angaben zu machen:
Liegt ein Spurennährstoff ganz oder teilweise in organisch gebundener Form vor, ist sein Gehalt im Dünger unmittelbar hinter der Erwähnung des wasserlöslichen Gehaltes in Gewichtsprozenten anzugeben und zwar in Form «… als Chelat von …» oder «… als Komplex von …». Bei der Angabe des Chelat- oder Komplexbildners sind nur die Bezeichnungen nach Anhang 1 Teil 4 möglich.
Liegt ein Spurennährstoff in Chelatform vor, so ist der für eine gute Stabilität der Chelatfraktion erforderliche pH-Bereich anzugeben. Dies gilt nicht für mineralische Mehrnährstoffdünger sowie organische und organisch-mineralische Dünger, die insgesamt weniger als 2 Prozent eines oder mehrerer Spurennährstoffe enthalten.
Ist das Erzeugnis restlos wasserlöslich, darf es als «löslich» bezeichnet werden.
Die Anwendungszeit (Vegetationsstand; Wiederholungen; Anwendungs-technik) und der Mengenaufwand je Flächeneinheit ist anzugeben. Die Dünger sind mit dem Hinweis zu kennzeichnen: «Nur bei tatsächlichem Bedarf verwenden. Empfohlene Aufwandmenge insbesondere im Hinblick auf den Bodenschutz nicht überschreiten.» Dies gilt nicht für mineralische Mehrnährstoffdünger sowie organische und organisch-mineralische Dünger, die insgesamt weniger als 2 Prozent eines oder mehrerer Spurennährstoffe enthalten.
8 Bei Zusätzen von Düngern, Kompostierungsmitteln, Kulturen von Mikroorganismen und Mitteln zur Beeinflussung biologischer Vorgänge im Boden dürfen keine Hinweise auf Spurenelementgehalte gemacht werden.
9 Bei Düngern, die einem Düngertyp entsprechen und als Zusätze zu Düngern oder als Kompostierungsmittel angepriesen werden, muss der Düngertyp angegeben werden.
10 …3
11 Bei mineralischen Recyclingdüngern mit sekundärem Phosphor sind die Löslichkeit des Phosphors und des Phosphats in neutralem Ammoniumcitrat (PA) und in zweiprozentiger Zitronensäure (PZ) anzugeben und ist die Bezeichnung mit dem Hinweis «mit sekundärem P» zu ergänzen.4
2 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4435).
3 Aufgehoben durch Ziff. I der V des WBF vom 23. Okt. 2013, mit Wirkung seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4267).
4 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4435).
Art. 12 Zusätzliche Hinweise
1 Zusätzlich zu den vorgeschriebenen Angaben dürfen die folgenden Angaben auf der Verpackung oder einer daran angebrachten Etikette, bei Loselieferungen auf den Begleitpapieren, gemacht werden:
die handelsübliche Warenbezeichnung;
ein Warenzeichen;
bei den in Anhang 1 aufgeführten Düngern die erlaubten Angaben nach Spalte 7;
«EG-Düngemittel», bei den mit einem Stern versehenen Düngertypen nach Anhang 1;
die Kategorie nach Artikel 5 der Dünger-Verordnung vom 10. Januar 2001, sofern dies nicht zwingend ist.
2 Für Dünger sind ferner folgende Bezeichnungen zulässig:
«organisch», wenn sie mindestens 10 Prozent organische Substanz enthalten;
«vollorganisch», wenn sie mindestens 50 Prozent organische Substanz enthalten, ohne Zusatz von mineralischen Fremdstoffen;
«chlorarm», wenn der Chlorgehalt 2,0 Prozent nicht überschreitet;
«chlorfrei» (ohne Chlor), wenn der Chlorgehalt 0,1 Prozent nicht überschreitet;
«kalkfrei» (ohne Kalk), wenn sie höchstens 2,0 Prozent Calcium oder Magnesium in Form von Carbonat oder Calciumoxid bzw. Magnesiumoxid enthalten;
«physiologisch neutral», wenn sie höchstens 2,0 Prozent basisch wirksame Stoffe enthalten;
«vollständig wasserlöslich», wenn sie in der empfohlenen Höchstkonzentration keinen in kaltem Wasser unlöslichen Rückstand enthalten;
«biuretarm», wenn der Biuretgehalt in einem Dünger mit mineralischem Stickstoff 0,2 Prozent nicht überschreitet;
«cadmiumarm», wenn der Cadmiumgehalt 25 mg je Kilogramm Phosphor nicht überschreitet.
2 Eingefügt durch Ziff. I der V des WBF vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4435).
5. Abschnitt: Probenahme- und Analysevorschriften sowie Toleranzen
Art. 14 Probenahme- und Analysevorschriften
1 Für mineralische Dünger und Dünger mit Spurennährstoffen richten sich die Probenahme- und die Analysevorschriften nach der Verordnung (EG) Nr. 2003/20031. Es können auch andere Probenahme- und Analysevorschriften angewandt werden, wenn sie zu gleichwertigen Ergebnisse führen. Für alle anderen Dünger können Methoden angewandt werden, welche zu den gleichen Ergebnissen wie die Referenzmethoden der Eidgenössischen Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon führen.2
2 Bei den als Granulat in Verkehr gebrachten Düngern, für deren Ausgangsmaterial Siebdurchgänge festgelegt sind, werden die Siebdurchgänge aufgrund des Zerfalls des Granulates unter Feuchtigkeitseinfluss festgestellt.
1 Verordnung (EG) Nr. 2003/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Okt. 2003 über Düngemittel, ABl. L 304 vom 21.11.2003, S. 1; geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 162/2007 der Kommission vom 19. Febr. 2007, ABl. L 51 vom 20.2.2007, S. 7; die Verordnung (EG) Nr. 1107/2008 der Kommission vom 7. Nov. 2008, ABl. L 299 vom 8.11.2008, S. 13; die Verordnung (EG) Nr. 1020/2009 der Kommission vom 28. Okt. 2009, ABl. L 282 vom 29.10.2009, S. 7; die Verordnung (EG) Nr. 137/2011 der Kommission vom 16. Febr. 2011, ABl. L 43 vom 17.2.2011, S. 1; die Verordnung (EU) Nr. 223/2012 der Kommission vom 14. März 2012, ABl. L 75 vom 15.3.2012, S. 12; die Verordnung (EU) Nr. 463/2013 der Kommission vom 17. Mai 2013, ABl. L 134 vom 18.5.2013, S. 1.
2 Fassung gemäss Ziff. I der V des WBF vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4267).
Art. 15 Toleranzen
1 Für Dünger mit Ausnahme von Hofdüngern, Kompost und Gärgut gelten für die Abweichungen der deklarierten zugesicherten Gehalte und Löslichkeiten die in Anhang 2 aufgeführten Toleranzen.
2 Toleranzen dürfen nicht planmässig ausgenützt werden.
Verordnung des EVD vom 28. Februar 20011 über das Inverkehrbringen von Düngern (Düngerbuch-Verordnung WBF)
Verordnung des EVD und des BAG vom 1. März 20012 über die Liste der einführbaren Düngertypen (Gemeinsame Düngerliste BLW-BAG)
1 [AS 2001 722]
2 [AS 2001 996]
Art. 181Übergangsbestimmung
Die nach bisherigem Recht benannten und beschrifteten Düngemittel können bis am 31. Dezember 2015 in Verkehr gebracht werden.
(Art. 1, 2 Abs. 1, 3, 10 Abs. 5, 11 Abs. 7 Bst. a, 12 Abs. 1 Bst. c und d)
Die mit einem Stern (*) versehenen Düngertypen dürfen als EG-Düngemittel bezeichnet werden.
Nicht anmeldepflichtige Dünger
Anforderungen an die einzelnen Düngertypen
Mineralische Einnährstoffdünger Anhang 1, Teil 1
Mindestgehalte (in Gewichts- prozenten)
Typenbestimmende Bestandteile, Nährstoff- formen und -löslichkeiten
Bewertung; weitere Erfordernisse
Zusammensetzung; Art der Herstellung
Kalksalpeter *
Stickstoff bewertet als Gesamt- stickstoff oder als Nitrat- und Ammoniumstickstoff; Höchstgehalt an Ammonium-stickstoff 1,5 %
Calcium, auch Ammoniumnitrat
Die Gehalte an Nitratstickstoff und Ammonium-stickstoff dürfen angegeben sein.
Kalkmagnesiasalpeter *
13 % N 5 % MgO
Nitratstickstoff, wasserlösliches Magnesiumoxid
Stickstoff bewertet als Nitratstickstoff; Gehalt an Magnesium in Form wasserlöslicher Salze ausgedrückt als Magnesiumoxid
Calciumnitrat, Magnesiumnitrat
10 % N 14 % MgO
Stickstoff bewertet als Nitratstickstoff, Gehalt an Magnesium in Form wasserlöslicher Salze ausgedrückt als Magnesiumoxid
Für in Kristallform in Verkehr gebrachtes Magnesiumnitrat darf «in Kristallform» hinzugefügt werden.
Natronsalpeter *
Stickstoff bewertet als Nitratstickstoff
Chilesalpeter *
Natriumnitrat; aus Caliche
Kalkstickstoff *
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff; mindestens 75 % des angegebenen Stickstoffs als Cyanamid gebunden
Calciumcyanamid, Calciumoxid, Nitrat, Ammoniumsalze, Harnstoff
Nitrathaltiger Kalkstickstoff *
Gesamtstickstoff, Nitratstickstoff
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff; mindestens 75 % des angegebenen Nicht-Nitratstickstoffs als Cyanamid gebunden; Gehalt an Nitratstickstoff 1 % bis 3 % N
Calciumcyanamid, Calciumoxid, Nitrat, auch Ammoniumsalze, Harnstoff
Calciumnitrat- suspension *
8 % N 14 % CaO
Gesamtstickstoff oder Nitrat- und Ammoniumstickstoff, Calciumoxid
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff oder Nitrat- und Ammoniumstickstoff; Höchstgehalt an Ammonium- stickstoff: 1,0 %; Calcium bewertet als wasserlösliches CaO
Gesamtstickstoff Nitratstickstoff, wasserlösliches Calciumoxid
Ammonsulfat (Schwefelsaures Ammoniak) *
Stickstoff bewertet als Ammoniumstickstoff, maximal 2,2 % N als Nitrat
hauptsächlich Ammoniumsulfat, maximal 15 % Calciumnitrat hinzugefügt
Der Dünger darf als «Schwefelsaures Ammoniak» bezeichnet werden. Angabe des Gesamtstickstoffs, wenn Calciumnitrat hinzugefügt wurde.
Ammoniumnitrat (Kalkammonsalpeter) *
Gesamtstickstoff, Ammoniumstickstoff, Nitratstickstoff
Stickstoff bewertet als Ammonium- und Nitratstickstoff, beide Stickstoffformen ungefähr je zur Hälfte
Ammoniumnitrat, auch Carbonate und Sulfate des Calciums und Magnesiums
Der Dünger darf als «Kalkammonsalpeter» bezeichnet werden, wenn neben Ammoniumnitrat nur Calciumcarbonat (Kalkstein) und Dolomit mit einem Mindestgehalt von 20 % enthalten sind und diese Carbonate einen Reinheitsgrad von mindestens 90 % haben.
> 28 % N
Enthält der Dünger mehr als 28 % Stickstoff, muss auf der Verpackung auf die Brand- und Explosionsgefahr hingewiesen werden. Der Dünger darf als «Kalkammonsalpeter» bezeichnet werden, wenn neben Ammoniumnitrat nur Calciumcarbonat (Kalkstein) und Dolomit mit einem Mindestgehalt von 20 % enthalten sind und diese Carbonate einen Reinheitsgrad von mindestens 90 % haben.
Bei Ammoniumnitratdüngern mit hohem Stickstoffgehalt (> 28 % N) sind folgende Anforderungen zu berücksichtigen:
Porosität (Ölrückhaltevermögen): Das Ölrückhaltevermögen des Düngers darf nach zweimaligem Wärmezyklus bei einer Temperatur von 25-50 °Celsius 4 Gewichtsprozente nicht übersteigen.
Brennbare Stoffe: Der Gewichtsanteil brennbarer Stoffe darf, als Kohlenstoff (C) gemessen, bei Düngern mit einem Stickstoffgehalt von mindestens 31,5 % nicht mehr als 0,2 % und bei Düngern mit einem Stickstoffgehalt von weniger als 31,5 %, aber mindestens 28 Gewichtsprozent, nicht mehr als 0,4 % betragen.
pH-Wert: Eine Lösung mit dem löslichen Anteil von 10 g des Düngers in 100 ml Wasser hat einen pH-Wert von mindestens 4,5 aufzuweisen.
Korngrössen: Höchstens 5 Gewichtsprozente des Düngers dürfen ein Sieb von 1 mm Maschenweite und höchstens 3 Gewichtsprozent ein Sieb von 0,5 mm Maschenweite passieren.
Chlor: Der Chlorgehalt des Düngers darf höchsten 0,02 Gewichtsprozent betragen.
Schwermetalle: Der Dünger darf keinerlei absichtlich beigefügte Schwermetalle enthalten.
Der Kupfergehalt darf 10 mg/kg nicht übersteigen.
Ammonsulfatsalpeter *
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff; Höchstgehalt an Nitratstickstoff bei Zugabe von Calciumnitrat: 5 % N.
Ammoniumsulfat, auch maximal 15 % Calciumnitrat
Ammonsulfatsalpeter umhüllt oder teilweise umhüllt
Gesamtstickstoff Ammoniumstickstoff Nitratstickstoff
Stickstoff bewertet als Ammonium- und Nitratstickstoff; Mindestgehalt an Nitratstickstoff 5 % N
Ammoniumnitrat Ammoniumsulfat mit gesundheitlich unbedenklicher Hüllsubstanz beschichtet, mindestens 50 % respektive 25 % des Ammonsulfatsalpeters muss umhüllt sein
Ammoniumnitrat umhüllt oder teilweise umhüllt
Stickstoff bewertet als Ammonium- und Nitratstickstoff; beide Stickstoffformen ungefähr je zur Hälfte
Ammoniumnitrat, auch Carbonate und Sulfate des Calciums und Magnesiums; mit gesundheitlich unbedenklicher Hüllsubstanz beschichtet, mindestens 50 % respektive 25 % des Ammoniumnitrats muss umhüllt sein
Stickstoff-Magnesiumsulfat *
19 % N 5 % MgO
wasserlösliches Magnesiumoxid,
Stickstoff bewertet als Ammo- nium- und Nitratstickstoff; Mindestgehalt an Nitratstickstoff 6 % N; Magnesium in Form wasserlöslicher Salze ausgedrückt als Magnesiumoxid
Ammoniumnitrat, Ammonsulfat, Magnesiumsulfat
Stickstoff-Magnesia *
Stickstoff bewertet als Ammo- nium- und Nitratstickstoff; Mindestgehalt an Nitratstickstoff 6 % N; Magnesium bewertet als Gesamt-Magnesiumoxid
Nitrate, Ammonium-, Magnesiumverbindun- gen (Dolomit, Magne- siumcarbonat oder Magnesiumsulfat)
Der Gehalt an wasserlöslichem Magnesiumoxid muss angegeben sein.
Stickstoff Magnesiumsulfat mit Natrium
14 % N 5 % MgO 6 % Na
wasserlösliches Natrium
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff, Ammonium- und Nitratstickstoff; Magnesium in Form wasserlöslicher Salze, ausgedrückt als Magnesiumoxid; Natrium in Form wasserlöslicher Salze ausgedrückt als Natrium
Ammoniumsulfat, Ammoniumnitrat, Magnesiumsulfat, Natriumsalze
Gesamtstickstoff, Carbamidstickstoff
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff, ausgedrückt als Carbamidstickstoff; Höchstgehalt an Biuret 1,2 %
Ammoniumsulfat-Harnstoff*
30 % N 12 % SO3
Gesamtstickstoff, Carbamidstickstoff, Ammoniumstickstoff, wasserlösliches Schwefelsäureanhydrid
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff, Mindestgehalt an Ammoniumstickstoff Höchstgehalt an Biuret: Schwefel bewertet als S (5 %) oder SO3
Carbamid, Ammoniumsulfat
Ammonsulfat Harnstoff mit kohlensaurem Kalk aus Meeresalgen
20 % N 8 % CaCO3 12 % SO3
Gesamtstickstoff, Carbamidstickstoff, Ammoniumstickstoff, Calciumcarbonat wasserlösliches Schwefelsäureanhydrid
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff, Mindestgehalt an Ammoniumstickstoff 4 % N; Höchstgehalt an Biuret 0,9 %; Kalk bewertet als CaCO3; Schwefel bewertet als S (5 %) oder SO3
Carbamid, Ammoniumsulfat, kohlensaurer Kalk aus Meeresalgen
Harnstoff umhüllt oder teilweise umhüllt
Gesamtstickstoff Carbamidstickstoff
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff, ausgedrückt als Carbamidstickstoff Höchstgehalt an Biuret 1,2 %
Carbamid mit gesundheitlich unbedenklicher Hüllsubstanz beschichtet, mindestens 50 % respektive 25 % des Harnstoffs muss umhüllt sein
Crotonylidendiharnstoff *
Gesamtstickstoff, Crotonylidendiharnstoff
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff; mindestens 25 % als Crotonylidendiharnstoff Höchstgehalt an Carbamidstickstoff 3 % N
Crotonylidendiharnstoff, auch Nitrat
Der Gehalt an Carbamidstickstoff muss angegeben sein, sofern sein Gehalt 1 % erreicht.
Isobutylidendiharnstoff *
Gesamtstickstoff, Isobutylidendiharnstoff
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff; mindestens 25 % als Isobutylidendiharnstoff; Höchstgehalt an Carbamidstickstoff 3 % N
Harnstoff-Isobutylidendiharnstoff
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff; mindestens 70 % des angegebenen Gesamtstickstoffs als Isobutylidendiharnstoff
Isobutylidendiharn- stoff, Carbamid
Formaldehydharnstoff *
Gesamtstickstoff, Formaldehydharnstoff
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff; davon mindestens 60 % heisswasserlöslich; Mindestgehalt an Formaldehydharnstoff 31 % N; Höchstgehalt an Carbamidstickstoff 5 % N
Harnstoff-Formaldehydharnstoff
38 % N
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff; mindestens 60 % des angegebenen Gesamtstickstoffs Formaldehydharnstoff, davon mindestens 60 % heisswasserlöslich
Formaldehydharnstoff, Carbamid
Stickstoffdünger mit Crotonylidendiharnstoff *
Gesamtstickstoff, Ammoniumstickstoff, Nitratstickstoff, Carbamidstickstoff, Crotonylidendiharnstoffstickstoff
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff, davon mindestens ⅓ als Crotonylidendiharnstoff; Mindestgehalt an Ammonium-, Nitrat- oder Carbamidstickstoff 3 % N; Biuret-Höchstgehalt: (Carbamidstickstoff + Crotonylidendiharnstoffstickstoff) × 0,026
Gesamtstickstoff, der Gehalt an Nitratstickstoff darf angegeben sein. Für jede Form, deren Gehalt mindestens 1 % erreicht: - Nitratstickstoff - Ammoniumstickstoff - Harnstoffstickstoff Crotonylidendiharnstoffstickstoff.
Stickstoffdünger mit Isobutylidendiharnstoff *
Gesamtstickstoff, Ammoniumstickstoff, Nitratstickstoff, Carmidstickstoff, Isobutylidendiharnstoffstickstoff
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff, davon mindestens ⅓als Isobutylidendiharnstoff; Mindestgehalt an Ammonium-, Nitrat- oder Carbamidstickstoff 3 % N; Biuret-Höchstgehalt: (Carbamidstickstoff + Isobutylidendiharnstoffstickstoff) × 0,026
Isobutylidendiharnstoff, auch Nitrat
Gesamtstickstoff, der Gehalt an Nitratstickstoff darf angegeben sein. Für jede Form, deren Gehalt mindestens 1 % erreicht: - Nitratstickstoff - Ammoniumstickstoff - Harnstoffstickstoff Isobutylidendiharnstoffstickstoff.
Stickstoffdünger mit Formaldehydharnstoff *
Gesamtstickstoff, Ammoniumstickstoff, Nitratstickstoff, Carbamidstickstoff, Formaldehydharnstoffstickstoff
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff, davon mindestens ⅓ als Formaldehydharnstoff; Mindestgehalt an Ammonium-, Nitrat- oder Carbamidstickstoff 3 % N; Biuret-Höchstgehalt: (Carbamidstickstoff + Formaldehydharnstoffstickstoff) × 0,026
Formaldehydharnstoff, auch Nitrat
Gesamtstickstoff, der Gehalt an Nitratstickstoff darf angegeben sein. Für jede Form, deren Gehalt mindestens 1 % erreicht: - Nitratstickstoff - Ammoniumstickstoff - Harnstoffstickstoff Formaldehydharstoffstickstoff.
Stickstoffdüngerlösung mit Formaldehydharnstoff *
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff, davon mindestens ⅓als Formaldehydharnstoff; Mindestgehalt an Ammonium-, Nitrat- oder Carbamidstickstoff 3 % N; Biuret-Höchstgehalt: (Harnstoff-N+ Formaldehydharnstoff-N) × 0,026
Gesamtstickstoff, der Gehalt an Nitratstickstoff darf angegeben sein. Für jede Form, deren Gehalt mindestens 1 % erreicht: - Nitratstickstoff - Ammoniumstickstoff - Harnstoffstickstoff Formaldehydharnstoffstickstoff.
Stickstoffdüngersuspension mit Formaldehydharnstoff *
Gesamtstickstoff, der Gehalt an Nitratstickstoff darf angegeben sein. Für jede Form, deren Gehalt mindestens 1 % erreicht: - Nitratstickstoff - Ammoniumstickstoff - Harnstoffstickstoff
Formaldehydharnstoffstickstoff, Stickstoff aus in kaltem Wasser löslichem Formaldehydharnstoff, Stickstoff aus nur in warmem Wasser löslichem Formaldehydharnstoff.
Kalksalpeter-Lösung *
Stickstoff bewertet als Nitratstickstoff, Höchstgehalt an Ammoniumstickstoff 1 % N, Calcium bewertet als wasserlösliches CaO
Auflösen von Kalksalpeter in Wasser
Die Gehalte an Nitrat- und Ammoniumstickstoff dürfen angegeben sein; auf den Anwendungsbereich kann hingewiesen sein.
Nach der Typenbezeichnung kann gegebenenfalls eine der folgenden Angaben stehen:
«für das Besprühen von Pflanzen»,
«für die Herstellung von Nährlösungen»,
«für düngende Bewässerung»
Wasserlösliches Calciumoxid nur für eine oben erwähnte Verwendungsart
Kalksalpeter-Harnstoff-Lösung
Gesamtstickstoff, Carbamidstickstoff, Nitratstickstoff
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff oder als Carbamid- und Nitratstickstoff
Carbamid, Calciumnitrat, auch Calciumchlorid
Bei der Angabe der Gehalte darf auf einen Gehalt an Calcium, bewertet als Ca, hingewiesen sein, wenn er mindestens 10 % beträgt.
Kalksalpeter-Harnstoffsuspension
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff oder als Carbamid- und Nitratstickstoff, mindestens 80 % des angegebenen Gesamtstickstoffs als Nitratstickstoff
Carbamid, Nitrat
Bei der Angabe der Gehalte darf auf einen Gehalt an Calcium, bewertet als Ca, hingewiesen sein, wenn er mindestens 10 % beträgt
Stickstoffdünger-Lösung *
Gesamtstickstoff und Carbamidstickstoff, Ammoniumstickstoff oder Nitratstickstoff, wenn die Gehalte mindestens 1 % betragen
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff oder als Carbamid-, Ammonium- oder Nitratstickstoff; Höchstgehalt an Biuret: Gehalt an Carbamidstickstoff ´ 0,026
auf chemischem Wege oder durch Lösen in Wasser gewonnenes, unter Atmosphärendruck beständiges Erzeugnis
Ammoniumnitrat-Harnstoff-Lösung *
Gesamtstickstoff, Carbamidstickstoff, Ammoniumstickstoff, Nitratstickstoff
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff; Carbamidstickstoff ungefähr die Hälfte des angegebenen Gesamtstickstoffs Höchstgehalt an Biuret 0,5 %
Carbamid, Ammoniumnitrat; auf chemischem Wege oder durch Lösen in Wasser gewonnenes Erzeugnis
Kalium-Nitrat-Lösung
9 % N 4 % K2O
Nitratstickstoff, wasserlösliches Kaliumoxid
Stickstoff bewertet als Nitratstickstoff; Kalium bewertet als wasserlösliches K2O
durch Mischen von Kaliumnitrat und Salpetersäure gewonnenes Erzeugnis
Der Dünger darf nur in geschlossenen Behältern in Verkehr gebracht werden und muss mit einem Hinweis auf den Anwendungsbereich gekennzeichnet sein.
Magnesium-Nitrat-Lösung *
6 % N 9 % MgO
Nitratstickstoff, Gesamtmagnesiumoxid
Stickstoff bewertet als Nitratstickstoff; Magnesium bewertet als wasserlösliches Magnesiumoxid; Mindest-pH: 4
Magnesiumnitrat auf chemischem Wege oder durch Lösen in Wasser gewonnenes Erzeugnis
Stickstoff bewertet als Ammoniumstickstoff
ammoniakhaltiges Wasser
Der Dünger ist mit einem Hinweis zu kennzeichnen, dass er unverdünnt nicht zur Oberflächendüngung geeignet ist.
Der Dünger ist mit einem Hinweis zu kennzeichnen, dass er nicht zur Oberflächendüngung geeignet ist.
Sofern in Spalte 5 ein Siebdurchgang angegeben ist, müssen die Granulate eines granulierten Düngers unter Feuchtigkeitseinfluss zerfallen.
Thomasphosphat *
in 2 %iger Zitronensäure lösliches Phosphat
Phosphat bewertet als mineral-säurelösliches P2O5, mindestens 75 % des angegebenen Gehalts an P2O5 in 2 %iger Zitronensäure löslich oder 10 % P2O5 bewertet als in 2 %iger Zitronensäure löslich Siebdurchgang: 9 6 % bei 0,63 mm, 75 % bei 0,16 mm
Calciumsilicophosphate; Bearbeiten phosphathaltiger Schlacke aus der Stahlgewinnung
Einfaches Superphosphat *
neutral-ammoncitrat-lösliches Phosphat, wasserlösliches Phosphat
Phosphat bewertet als neutralammoncitratlösliches P2O5, mindestens 93 % des angegebenen Gehalts an P2O5 wasserlöslich
Einwaage: 1 g
Monocalciumphosphat und Calciumsulfat; Aufschliessen gemahlenen Rohphosphats mit Schwefelsäure
Konzentriertes Superphosphat *
Monocalciumphosphatund Calciumsulfat; Aufschliessen gemahlenen Rohphosphats mit Schwefelsäure und Phosphorsäure
Triple-Superphosphat *
Phosphat bewertet als neutralammoncitratlösliches P2O5, mindestens 85 % des angegebenen Gehalts an P2O5 wasserlöslich
Monocalciumphosphat; gemahlenes Rohphosphats mit Phosphorsäure aufgeschlossen
Teilaufgeschlossenes Rohphosphat *
mineralsäurelösliches Phosphat, wasserlösliches Phosphat
Phosphat bewertet als mineralsäurelösliches P2O5, 40 % des angegebenen Gehalts an P2O5 wasserlöslich; Siebdurchgang: 98 % bei 0,63 mm, 90 % bei 0,16 mm
Mono-, Tricalciumphosphat, Calciumsulfat; Teilaufschliessen gemahlenen Rohphosphats mit Schwefel- und Phosphorsäure
Teilaufgeschlossenes Rohphosphat mit Magnesium *
16 % P2O5 6 % MgO
mineralsäurelösliches Phosphat, wasserlösliches Phosphat Gesamtmagnesiumoxid, wasserlösliches Magnesiumoxid
Phosphat bewertet als mineralsäurelösliches P2O5, mindestens 40 % des angegebenen Gehalts an P2O5 wasserlöslich; Magnesium bewertet als Gesamtmagnesium und wasserlöslich Siebdurchgang: mindestens 90 % bei 0,16 mm mindestens 98 % bei 0,63 mm
Mono-, Tricalciumphosphat, Calciumsulfat, Magnesiumsulfat; Teillöslichkeit gemahlenen Rohphosphats mit Schwefel- und Phosphorsäure, Zugeben von Magnesiumsulfat oder -oxid
Dicalciumphosphat *
alkalisch ammoncitrat-lösliches Phosphat
Phosphat bewertet als alkalisch ammoncitratlösliches P2O5, Siebdurchgang: 98 % bei 0,63 mm, 90 % bei 0,16 mm
Dicalciumphosphatdihydrat; Fällen mineralischer Phosphate oder aus Knochen gelöster Phosphorsäure
Dicalciumphosphat mit Magnesium
alkalisch ammoncitrat-lösliches Phosphat, Gesamtmagnesiumoxid
Phosphat bewertet als alkalisch ammoncitratlösliches P2O5, Magnesium bewertet als Gesamtmagnesiumoxid; Siebdurchgang: 98 % bei 0,63 mm, 90 % bei 0,16 mm
Dicalciumphosphat, Magnesiumphosphat, Magnesiumcarbonat
Der Gehalt an wasserlöslichem Magnesiumoxid darf angegeben sein.
Glühphosphat *
Phosphat bewertet als alkalisch ammoncitratlösliches P2O5; Siebdurchgang: 96 % bei 0,63 mm, 75 % bei 0,16 mm
Alkalicalciumphosphat; Calciumsilikat; thermisches Aufschliessen unter Einwirkung von Alkaliverbindungen und Kieselsäure auf Rohphosphat
23 % P2O5
mineralsäurelösliches Phosphat, in 2 %iger Ameisensäure lösliches Phosphat, wasserlösliches Phosphat
Phosphat bewertet als mineralsäurelösliches P2O5; mindestens 45 % des angegebenen Gehalts an P2O5 in 2 %iger Ameisensäure löslich, mindestens 20 % des angegebenen Gehalts an P2O5 wasserlöslich.
Mono-, Tricalciumphosphat, Calciumsulfat Teilaufschliessen gemahlenen Rohphosphats mit Schwefelsäure
Aluminium-Calciumphosphat *
mineralsäurelösliches Phosphat, alkalisch ammoncitratlösliches Phosphat
Phosphat bewertet als mineralsäurelösliches P2O5, mindestens 75 % des angegebenen Gehalts an P2O5 in alkalischem Ammoncitrat löslich; Siebdurchgang: 98 % bei 0,63 mm, 90 % bei 0,16 mm
Aluminium-, Calciumphosphat; thermisches Aufschliessen von Rohphosphat
Rohphosphat, gemahlen
mineralsäurelösliches Phosphat, in 2 %iger Ameisensäure lösliches Phosphat
Phosphat bewertet als mineralsäurelösliches P2O5; mindestens 40 % des angegebenen Gehalts an P2O5 in 2 %iger Ameisensäure löslich;
Tricalciumphosphat, Calciumcarbonat, Vermahlen weicherdigen Rohphosphats
Der Siebdurchgang bei 0,16 mm muss angegeben sein.
Siebdurchgang: 98 % bei 0,315 mm, 90 % bei 0,16 mm
Weicherdiges Rohphosphat *
Phosphat bewertet als mineralsäurelösliches P2O5, mindestens 55 % des angegebenen Gehalts an P2O5 in 2 %iger Ameisensäure löslich; Siebdurchgang: 99 % bei 0,125 mm, 90 % bei 0,063 mm
Der Siebdurchgang bei 0,063 mm muss angegeben sein.
Weicherdiges Rohphosphat mit Magnesium
mineralsäurelösliches Phosphat, in 2 %iger Ameisensäure lösliches Phosphat; Gesamtmagnesiumoxid
Phosphat bewertet als mineralsäurelösliches P2O5, mindestens 55 % des angegebenen Gehalts an P2O5 in 2 %iger Ameisensäure löslich; Magnesium bewertet als Gesamtmagnesiumoxid; Siebdurchgang: 99 % bei 0,125 mm, 90 % bei 0,063 mm
Tricalciumphosphat, Calciumcarbonat, Magnesiumsulfat; Vermahlen weicherdigen Rohphosphats, Zugeben von Magnesiumsulfat
Rohphosphat mit kohlensaurem Kalk
14 % P2O5 40 % CaCO3
mineralsäurelösliches Phosphat, in 2 %iger Ameisensäure lösliches Phosphat; Calciumcarbonat
Phosphat bewertet als mineralsäurelösliches P2O5, mindestens 40 % des angegebenen Gehalts an P2O5 in 2 %iger Ameisensäure löslich; Kalk bewertet als CaCO3
Tricalciumphosphat, Calciumcarbonat; Mischen von
a) weicherdigem Rohphosphat mit Siebdurchgang:
Der Dünger muss mit einem Hinweis auf den Anwendungsbereich gekennzeichnet sein.
98 % bei 0,315mm, 90 % bei 0,16 mm
kohlensaurem Kalk mit Siebdurchgang: 97 % bei 1,0 mm 70 % bei 0,315 mm
Rohphosphat mit kohlensaurem Kalk aus Meeresalgen
Tricalciumphosphat, Calciumcarbonat;
weicherdigem Rohphosphat mit Siebdurchgang: 98 % bei 0,315mm, 90 % bei 0,16 mm
kohlensaurem Kalk aus Meeresalgen mit Siebdurchgang: 97 % bei 2,0 mm 70 % bei 0,8 mm
Rohphosphat mit kohlensaurem Magnesiumkalk
14 % P2O5 30 % CaCO3 15 % MgCO3
mineralsäurelösliches Phosphat, in 2 %iger Ameisensäure lösliches Phosphat; Calciumcarbonat Magnesiumcarbonat
Phosphat bewertet als mineralsäurelösliches P2O5, mindestens 40 % des angegebenen Gehalts an P2O5 in 2 %iger Ameisensäure löslich; Kalk bewertet als CaCO3 Magnesium bewertet als MgCO3
Tricalciumphosphat, Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat;
weicherdigem Rohphosphat mit Siebdurchgang: 98 % bei 0,315 mm, 90 % bei 0,16 mm
kohlensaurem Magnesiumkalk mit Siebdurchgang: 97 % bei 1,0 mm 70 % bei 0,315 mm
Kalirohsalz*
Kali bewertet als wasserlösliches K2O
Magnesium in Form wasserlöslicher Salze ausgedrückt als Magnesiumoxid
Angereichertes Kalirohsalz *
Kalirohsalz, Kaliumchlorid
Der Gehalt an wasserlöslichem Magnesiumoxid darf angegeben sein, wenn er mindestens 5 % MgO beträgt.
Kaliumchlorid *
Kaliumchlorid; Aufbereiten von Kalirohsalzen
Kaliumchlorid mit Magnesium *
37 % K2O; 5 % MgO
wasserlösliches Kaliumoxid; wasserlösliches Magnesiumoxid
Kali bewertet als wasserlösliches K2O; Magnesium in Form wasserlöslicher Salze ausgedrückt als Magnesiumoxid
Kaliumchlorid; Magnesiumsalze; Aufbereiten von Kalirohsalzen, Zugeben von Magnesiumsalzen
Kaliumsulfat *
Kali bewertet als wasserlösliches K2O; Höchstgehalt an Chlor: 3 % Cl
Kaliumsulfat mit Magnesium *
22 % K2O 8 % MgO
wasserlösliches Kaliumoxid wasserlösliches Magnesiumoxid
Kali bewertet als wasserlösliches K2O; Magnesium in Form wasserlöslicher Salze ausgedrückt als Magnesiumoxid; Höchstgehalt an Chlor: 3 % Cl
Kaliumsulfat, Magnesiumsulfat
Kieserit mit Kalium- sulfat *
8 % MgO 6 % K2O
insgesamt 20 %
wasserlösliches Magnesiumoxid; wasserlösliches Kaliumoxid
Magnesium in Form wasser- löslicher Salze ausgedrückt als Magnesiumoxid; Kali bewertet als wasserlösliches K2O Höchstgehalt an Chlor: 3 % Cl
Magnesiumsulfat- monohydrat, Kaliumsulfat; Aufbereiten von Kieserit unter Zugabe von Kaliumsulfat
Kaliumsulfat-Lösung
6 % K2O 15 % SO3
wasserlösliches Kaliumoxid; wasserlösliches Schwefelsäureanhydrid
Kali bewertet als wasserlösliches K2O; Schwefel bewertet als S (6 %) oder SO3
durch Mischen von Kaliumsulfat und Schwefelsäure gewonnenes Erzeugnis
Kalisulfat umhüllt oder teilweise umhüllt
35 % K2O
Kaliumsulfat mit gesundheitlich unbedenklicher Hüllsubstanz beschichtet, mindestens 50 % respektive 25 % des Kalisulfates muss umhüllt sein
Rückstandkali
Höchstgehalt an Chlor: 3 % Cl
Kaliumsalze; aus kalihaltigen Rückständen der industriellen Produktion
Die Art der Kalirückstände muss angegeben sein; der Dünger muss mit einem Hinweis auf den Mengenaufwand je Flächeneinheit gekennzeichnet sein.
27 % K2O
auf chemischem Wege oder durch Lösen in Wasser gewonnenes Erzeugnis
Rückstandkali-Suspension
Kaliumsalze, Vinasse; aus Rückständen der Alkohol- und Hefeherstellung aus Melasse
Calcium-, Magnesium- und Schwefeldünger
Calciumsulfat *
Calcium bewertet als CaO;
Schwefel bewertet als S (14 %) oder SO3; Siebdurchgang: 99 % bei 10 mm, 80 % bei 2 mm
Calciumsulfat in verschiedenen Hydrationsgraden aus Natur- oder Industrieherkünften
Calcium bewertet als wasserlösliches Ca
Calciumchlorid-Lösung *
wasserlösliches Calciumoxid
Calcium bewertet als wasserlösliches CaO
Auf das Besprühen von Pflanzen kann hingewiesen werden
Calciumformiat *
33,6 % CaO 56 % Formiat
wasserlösliches Calciumoxid Formiat
Auf chemischen Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Calciumformiat enthält
Calciumformiatfluid *
21 % CaO 35 % Formiat
Magnesiumsulfat *
15 % MgO 28 % SO3
wasserlösliches Magnesiumoxid; wasserlösliches Schwefelsäureanhydrid
Magnesium bewertet als wasserlösliches MgO; Schwefel bewertet als wasserlöslicher S (11 %) oder SO3
Magnesiumsulfat (× 7 H2O)
Der Gehalt an Schwefel oder Schwefelsäureanhydrid darf angegeben werden.
Magnesiumsulfat-Lösung *
5 % MgO 10 % SO3
Magnesium bewertet als wasserlösliches MgO; Schwefel bewertet als wasserlöslicher S (4 %) oder SO3
Magnesiumsulfat (× 7 H2O) Auflösen von Magnesiumsulfat in Wasser
Magnesiumhydroxid *
Magnesium bewertet als Gesamt-Magnesiumoxid; Siebdurchgang: 99 % bei 0,063 mm
auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis, das als Hauptbestandteil Magnesiumhydroxid enthält
Magnesiumhydroxid-Suspension *
Magnesium-Gesteinsmehl
20 % MgO
Magnesium bewertet als Gesamt-Magnesiumoxid; Siebdurchgang: 97 % bei 0,2 mm 65 % bei 0,032 mm
Magnesiumsilicate; mechanisches Aufbereiten magnesiumhaltiger Gesteine, auch Granulieren des auf Siebdurchgang nach Spalte 5 ausgemahlenen Produkts
Kieserit *
24 % MgO 45 % SO3
Magnesium bewertet als wasserlösliches MgO Schwefel bewertet als wasser- löslichen S (18 %) oder SO3
Der Schwefelgehalt darf angegeben werden.
6 % K2O insgesamt 20 %
Gesamt-Magnesiumoxid; wasserlösliches Kaliumoxid
Magnesium bewertet als Gesamt-Magnesiumoxid; mindestens 60 % des angegebenen Gehalts an MgO wasserlöslich;Kali bewertet als wasserlösliches K2O; Höchstgehalt an Chlor: 3 % Cl
Magnesiumsulfat-Monohydrat, Magne- siumcarbonat aus kohlensaurem Magnesiumkalk, Kaliumsulfat
Kieserit mit Magne- siumcarbonat
Magnesium bewertet als Gesamt-Magnesiumoxid; mindestens 60 % des angegebenen Gehalts an MgO wasserlöslich
Magnesiumsulfat-Monohydrat, Magne- siumcarbonat aus kohlensaurem Magnesiumkalk
Magnesiumchlorid-Lösung *
Magnesium bewertet als wasserlösliches MgO; Höchstgehalt an Calciumoxid: 3 % CaO
Magnesiumchlorid, auch Calciumchlorid
Magnesiumdünger-Suspension
wasserlösliches Magnesiumoxidoxid
Magnesium bewertet als Gesamt-Magnesiumoxid
Magnesiumoxid, -hydroxid oder Magnesiumsalze
Konzentrierter Magnesiumdünger
70 % MgO
Magnesium bewertet als Gesamt-Magnesium; Siebdurchgang: 97 % bei 4,0 mm
Elementarer Schwefel *
Schwefel bewertet als S oder Gesamt-SO3 (245 %)
Schwefel aus Natur-oder Industrieherkünften
Schwefel bewertet als S oder Gesamt-SO3 (200 %)
Schwefel aus Natur- oder Industrieherkünften, auch Zugabe gesundheitlich unbedenklicher Formulierungshilfsstoffe
Schwefel-Magnesiumdünger
15 % SO3 6 % MgO
Schwefelsäureanhydrid; Gesamt-Magnesiumoxid
Schwefel bewertet als S (6 %) oder SO3; Magnesium bewertet als Gesamt-Magnesiumoxid; Siebdurchgang: 97 % bei 4 mm;
Sulfate, Hydroxide, Carbonate oder Oxide von Calcium oder Magnesium aus Natur- oder Industrieherkünften, auch Granulieren des auf Siebdurchgang nach Spalte 5 ausgemahlenen Produkts
Bei der Angabe der Gehalte darf auf einen Gehalt an Calciumoxid hingewiesen sein, wenn er bewertet als CaO mindestens 2 % beträgt.
55 % S
Schwefel bewertet als S oder SO3 (137 %);
Fein gemahlener Schwefel aus Natur- oder Industrieherkünften, auch Zugabe gesundheitlich unbedenklicher Formulierungshilfsstoffe, durch Suspendieren in Wasser gewonnenes Erzeugnis
Die mit einem Stern (*) versehenen Düngertypen dürfen als EG-Düngemittel bezeichnet werden
Mineralische Mehrnährstoffdünger Anhang 1, Teil 2
NPK-Dünger *
3 % N 5 % P2O5 5 % K2O insgesamt 20 %
Stickstoff in den Stickstoffformen 1-5 (Art. 8) Phosphat in den Phosphatlöslichkeiten 1-8 (Art. 9) wasserlösliches Kaliumoxid
Siebdurchgänge nach Art. 9 Bst. b
Auf chemischem Wege oder durch Mischen gewonnenes Erzeugnis
Stickstoff in den Stickstoffformen 1-4 und 6-8 (Art. 8) Phosphat in den Phosphatlöslichkeiten 1-3, 8 und 9 (Art. 9) wasserlösliches Kaliumoxid
NPK-Dünger mit Crotonylidendi-Isobutylidendi-, oder Formaldehydharnstoff *
5 % N 5 % P2O5 5 % K2O insgesamt 20 %
Mindestens 25 % des Stickstoffs muss in den Formen 6-8 vorhanden sein. Bei der Stickstoffform 7 müssen mindestens 60 % heisswasserlöslich sein
Auf chemischem Wege gewonnenes Erzeugnis
Bei der Stickstoffform 7 muss der Gehalt an kalt-wasserlöslichem und heisswasserlöslichem Stickstoff angegeben sein
NPK-Dünger umhüllt oder teilweise umhüllt
Stickstoff in den Stickstoffformen 2-5 (Art. 8) Phosphat in den Phosphatlöslichkeiten 1-3 (Art. 9) wasserlösliches Kaliumoxid
auf chemischem Wege oder durch Mischen gewonnenes Erzeugnis; granuliert und mit gesundheitlich unbedenklicher Hüllsubstanz beschichtet, mindestens 50 %
respektive 25 % des Produktes muss umhüllt sein
NPK-Dünger mit umhülltem oder teilweise umhülltem Stickstoff
auf chemischem Wege oder durch Mischen gewonnenes Erzeugnis; granuliert und Stickstoff mit gesundheitlich unbedenklicher Hüllsubstanz beschichtet, mindestens 50 % respektive 25 % des Stickstoffs muss umhüllt sein
Die Gehalte der Stickstoffformen 2-5 des umhüllten Stickstoffs müssen angegeben sein.
NPK-Dünger verkapselt oder teilweise verkapselt
auf chemischem Wege oder durch Mischen gewonnenes Erzeugnis; Düngersalze in Wasser gelöst, in Kapseln aus gesundheitlich unbedenklicher Hüllsubstanz eingeschlossen, mindestens 50 % respektive 25 % des Produktes muss verkapselt sein.
Der Dünger ist nur in geschlossenen Packungen und mit einem Hinweis auf den Anwendungsbereich in Verkehr zu bringen.
NPK-Dünger-Lösung*
2 % N 3 % P2O5 3 % K2O insgesamt 15 %
Stickstoff in den Stickstoffformen 1-4 (Art. 8) Phosphat in der Phosphatlöslichkeit 1 (Art. 9) wasserlösliches Kaliumoxid
Höchstgehalt an Biuret: Gehalt an Carbamidstickstoff × 0,026
auf chemischem Wege und durch Lösen in Wasser gewonnenes, unter Atmosphärendruck beständiges Erzeugnis
NPK-Düngerlösung mit Formaldehydharnstoff
insgesamt 15 %
Stickstoff in den Formen 1-4 und 7 (Art. 8)
Phosphat in der Löslichkeit 1 (Art. 9)
Mindestens 25 % des Stickstoffs muss in der Form 7 gebunden sein
Erreicht eine der Stickstoffformen 2 bis 4 mindestens 1 %, so muss diese Form zugesichert werden
Biuret-Höchstgehalt: (Carbamidstickstoff + Formaldehydharnstoffstickstoff) × 0,026
Auf chemischem Wege und durch Lösen in Wasser gewonnenes, unter Atmosphärendruck beständiges Produkt
NPK-Düngersuspension
Stickstoff in den Formen 1-4 (Art. 8)
Phosphat in den Löslichkeiten 1-3 (Art. 9)
Wird nicht 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so ist lediglich die Löslichkeit 2 anzugeben
Wird 2 % wasserlösliches P2O5 erreicht, so sind die Löslichkeit 3 und zugleich der wasserlösliche P2O5-Gehalt anzugeben
Biuret-Höchstgehalt: Carbamidstickstoff × 0,026
Auf chemischem Wege und durch Suspension in Wasser gewonnenes Erzeugnis
Das Düngemittel darf weder Thomasphosphat noch Aluminium-Calciumphosphat, Glühphosphat, teilaufgeschlossenes Rohphosphat oder Rohphosphat enthalten
NPK-Düngersuspension mit Formaldehydharnstoff
Mindestens 25 % des Stickstoffs muss in der Form 7 gebunden sein. Mindestens 3/5 der Stickstoffform 7 müssen in heissem Wasser löslich sein
Auf chemischem Wege und durch Suspension in Wasser gewonnenes, unter Atmosphärendruck beständiges Produkt, das Formaldehydharnstoff enthält
Dünger-Suspension mit kohlensaurem Magnesiumkalk
3 % N 4 % P2O5 4 % K2O 2 % MgO 10 % CaCO3 insgesamt 35 %
Stickstoff in den Stickstoffformen 1-4 (Art. 8) Phosphat in der Phosphatlöslichkeit 1 (Art. 9) wasserlösliches Kaliumoxid Gesamtmagnesiumoxid Calciumcarbonat
Höchstgehalt an Biuret: Gehalt an Carbamidstickstoff × 0,026. Gehaltsangaben und weitere Erfordernisse unter Art. 9
Durch Suspendieren in Wasser gewonnenes Erzeugnis, Zugeben von kohlensaurem Magnesiumkalk, unter Atmosphärendruck beständiges Erzeugnis
NP-Dünger *
3 % N 5 % P2O5 insgesamt 18 %
Stickstoff in den Stickstoffformen 1-5 (Art. 8) Phosphat in den Phosphatlöslichkeiten 1-8 (Art. 9)
Auf chemischem Wege und durch Mischen gewonnenes Erzeugnis
NP-Dünger mit Crotonylidendi-, Isobutylidendi- oder Formaldehydharnstoff *
5 % N 5 % P2O5 insgesamt 18 %
Stickstoff in den Stickstoffformen 1-4 und 6-8 (Art. 8) Phosphat in den Phosphatlöslichkeiten 1-3 (Art. 9)
Mindestens 25 % des Stickstoffs muss in den Formen 6-8 vorhanden sein. Bei der Stickstoffform 7 müssen mindestens 60 % heisswasserlöslich sein.
Bei der Stickstoffform 7 muss der Gehalt an kaltwasserlöslichem und heisswasserlöslichem Stickstoff angegeben sein
Stickstoff in den Stickstoffformen 1-8 (Art. 8) Phosphat in den Phosphatlöslichkeiten 1-3 (Art. 9)
NP-Dünger umhüllt oder teilweise umhüllt
Stickstoff in den Stickstoffformen 2-5 (Art. 8) Phosphat in den Phosphatlöslichkeiten 1-3 (Art. 9)
auf chemischem Wege oder durch Mischen gewonnenes Erzeugnis; granuliert und mit gesundheitlich unbedenklicher Hüllsubstanz beschichtet, mindestens 50 % respektive 25 % des Produktes muss umhüllt sein
NP-Dünger mit umhülltem oder teilweise umhülltem Stickstoff
auf chemischem Wege oder durch Mischen gewonnenes Erzeugnis; granuliert und Stickstoffs mit gesundheitlich unbedenklicher Hüllsubstanz beschichtet, mindestens 50 % respektive 25 % des Stickstoffs muss umhüllt sein
NP-Düngerlösung
insgesamt 18 %
NP-Düngerlösung mit Formaldehydharnstoff
Auf chemischem Wege und durch Lösen in Wasser gewonnenes, unter Atmosphärendruck beständiges Produkt, das Formaldehydharnstoff enthält
NP-Düngersuspension
Auf chemischem Wege und durch Suspension in Wasser gewonnenes, unter Atmosphärendruck beständiges Produkt
NP-Düngersuspension mit Formaldehydharnstoff
NK-Dünger *
3 % N 5 % K2O insgesamt 18 %
Stickstoff in den Stickstoffformen 1-5 (Art. 8) wasserlösliches Kaliumoxid
NK-Dünger umhüllt oder teilweise umhüllt
Stickstoff in den Stickstoffformen 2-5 (Art. 8) wasserlösliches Kaliumoxid
auf chemischem Wege oder durch Mischen gewonnenes Erzeugnis; granuliert und Granulate mit gesundheitlich unbedenklicher Hüllsubstanz beschichtet, mindestens 50 % respektive 25 % des Produktes muss umhüllt sein
NK-Dünger mit umhülltem oder teilweise umhülltem Stickstoff
auf chemischem Wege und durch Mischen gewonnenes Erzeugnis, granuliert, Stickstoff mit gesundheitlich unbedenklicher Hüllsubstanz beschichtet, mindestens 50 % respektive 25 % des Stickstoffs muss umhüllt sein
NK-Dünger mit Crotonylidendi-, Isobutylidendi- oder Formaldehydharnstoff *
5 % N 5 % K2O insgesamt 18 %
Stickstoff in den Stickstoffformen 1-4 und 6-8 (Art. 8) wasserlösliches Kaliumoxid
Bei der Stickstoffform 7 müssen mindestens 60 % heisswasserlöslich sein
Bei der Stickstoffform 7 muss der Gehalt an kaltwasserlöslichem und nur heisswasserlöslichem Stickstoff angegeben sein.
NK-Dünger mit Magnesium
3 % N 5 % K2O 2 % MgO insgesamt 20 %
Stickstoff in den Stickstoffformen 1-8 (Art. 8) wasserlösliches Kaliumoxid Gesamt-Magnesiumoxid
Bei der Angabe der Gehalte darf auf einen Gehalt an Calcium hingewiesen sein, wenn er, bewertet als CaO, mindestens 10 % beträgt
NK-Düngerlösung
NK-Düngerlösung mit Formaldehydharnstoff
NK-Düngersuspension
NK-Düngersuspension mit Formaldehydharnstoff
PK-Dünger *
5 % P2O5 5 % K2O insgesamt 18 %
Phosphat in den Phosphatlöslichkeiten 1-8 (Art. 9) wasserlösliches Kaliumoxid
Siebdurchgang nach Art. 9 Bst. b
Phosphat in den Phosphatlöslichkeiten 1-10 (Art. 9) wasserlösliches Kaliumoxid
PK-Dünger umhüllt oder teilweise umhüllt
PK-Dünger mit kohlensaurem Kalk
10 % P2O5 10 % K2O 40 % CaCO3
Phosphat in der Phosphatlöslichkeit 8 (Art. 9) wasserlösliches Kaliumoxid Calciumcarbonat
Kalk bewertet als CaCO3
durch Mischen gewonnenes Erzeugnis, Zugeben von kohlensaurem Kalk, auch aus Meeresalgen
PK-Dünger mit Konverterkalk oder Hüttenkalk
5 % P2O5 5 % K2O 10 % CaO P2O5 und K2O insgesamt 18 %
Phosphat in der Phosphatlöslichkeit 5, 6 oder 10 (Art. 9) wasserlösliches Kaliumoxid Calciumoxid
Kalk bewertet als CaO
durch Mischen gewonnenes Erzeugnis, Zugabe von Konverterkalk oder Hüttenkalk, auch Zugabe von Konverterkalk mit Phosphat oder Hüttenkalk mit Phosphat
PK-Düngerlösung
Auf chemischem Wege und durch Lösen in Wasser gewonnenes Produkt
PK-Düngersuspension
Auf chemischem Wege und durch Suspension in Wasser gewonnenes Produkt
PK-Dünger-Suspension mit kohlensaurem Magnesiumkalk
5 % P2O5 5 % K2O 2 % MgO 10 % CaCO3 insgesamt 18 %
Phosphat in den Phosphatlöslichkeiten 1-3 (Art. 9) wasserlösliches Kaliumoxid Gesamtmagnesiumoxid Calciumcarbonat
Auf chemischem Wege und durch Suspendieren in Wasser gewonnenes Erzeugnis
Anmeldpflichtige Dünger
Organische und organisch-mineralische Dünger
Organisch und organisch-mineralische Dünger Anhang 1, Teil 3
Mindestgehalte (in Gewichtsprozenten)
Organische und organisch-mineralische Einnährstoffdünger
Organischer Stickstoff-, Phosphor- oder Kaliumdünger
10 % OS 3 % N oder 3 % P2O5oder 3 % K2O
organische Substanz Gesamtstickstoff Gesamtphosphat wasserlösliches Kaliumoxid
Organisch-mineralischer Stickstoff-, Phosphor- oder Kaliumdünger
10 % OS 3 % N oder 3 % P2O5 oder 3 % K2O
Bei Zugabe von Stickstoff in den Formen 6-8 müssen diese mindestens ¼ des Gesamtstickstoffs ausmachen.
Bei Zugabe mineralischen Phosphats sind die Angaben nach Art. 9 einzuhalten.
Organischer Stickstoffdünger mit Peptiden und Aminosäuren
10 % OS 14 % Nam
organische Substanz Aminostickstoff
Stickstoff bewertet als Aminostickstoff
Peptide und Aminosäuren; Hydrolysieren tierischen oder pflanzlichen Eiweisses, Trocknen
Organische Stickstoff-, Phosphor- oder Kaliumdüngerlösung
organische Substanz Gesamtstickstoff wasserlösliches Phosphat wasserlösliches Kaliumoxid
Organisch-mineralische Stickstoff-, Phosphor- oder Kaliumdüngerlösung
10 % OS
3 % N oder
Bei Zugabe mineralischen Phosphats sind die Angaben nach Art. 9 einzuhalten
Organische Stickstoff-, Phosphor- oder Kaliumdüngersuspension
Organisch-mineralische Stickstoff-, Phosphor- oder Kaliumdüngersuspension
Bei Zugabe mineralischen Phosphats sind die Angaben nach Art. 6 Abs. 5 einzuhalten.
Organische Stickstoffdünger-Lösung mit Peptiden und Aminosäuren
10 % OS 8 % Nam
Stickstoff bewertet als Amino-stickstoff
Peptide und Aminosäuren; Hydrolysieren tierischen oder pflanzlichen Eiweisses
Organisch-mineralische Stickstoffdünger-Lösung mit Peptiden und Aminosäuren
10 % OS 8 % N
organische Substanz Gesamtstickstoff
Stickstoff bewertet als Gesamtstickstoff; Mindestgehalt an Aminostickstoff 5 % Nam
Peptide und Aminosäuren; Hydrolysieren tierischen oder pflanzlichen Eiweisses unter Zugabe von Ammoniumchlorid oder Ammoniumsulfat
Organische und organisch-mineralische Mehrnährstoffdünger
10 % OS 1 % N 1 % P2O5 1 % K2O insgesamt 3 %
10 % OS 2 % N 2 % P2O5 2 % K2O insgesamt 6 %
Bei Zugabe von Stickstoff in den Formen 6-8 müssen diese ¼ des Stickstoffgesamtgehaltes ausmachen.
Organischer Mehrnährstoffdünger
10 % OS von den ausgelobten Hauptnährstoffen je 3 %; insgesamt 5 %
Als Typenbezeichnung ist auch die Nennung der/des Hauptnährstoffe(s) gefolgt von «betonter organischer Mehrnährstoffdünger» möglich.
Organisch-mineralischer Mehrnährstoffdünger
10 % OS von den ausgelobten Hauptnährstoffen je 6 %; insgesamt 10 %
Als Typenbezeichnung ist auch die Nennung der/des Hauptnährstoffe(s) gefolgt von «betonter organisch-mineralischer Mehrnährstoffdünger» möglich.
Organische Dünger-Lösung
Organisch-mineralische Dünger-Lösung
Organisch-mineralische Dünger-Suspension
Organischer NPK-, NP-, NK- oder PK-Dünger
10 % OS 3 % N 3 % P2O5 3 % K2O
Gesamtphosphat; wasserlösliches Kaliumoxid
Organisch-mineralischer NPK-, NP-, NK- oder PK-Dünger
Organische NPK-, NP-, NK- oder PK-Dünger-Lösung
Gesamtstickstoff wasserlösliches Phosphat wasserlösliches Kaliumoxid
Organisch-mineralische NPK-, NP-, NK- oder PK-Dünger-Lösung
Gesamtstickstoff wasserlösliches Phosphat; wasserlösliches Kaliumoxid
Organische NPK-, NP-, NK- oder PK-Dünger-Suspension
Organisch-mineralische NPK-, NP-, NK- oder PK-Dünger-Suspension
Torfmischdünger mit einem oder mehrerer der Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor oder Kalium
30 % OS von jedem der beigemischten Hauptnährstoffe je 1 %
organische Substanz; Gesamtstickstoff Gesamtphosphat wasserlösliches Kaliumoxid
Organische Substanz bewertet als Glühverlust; Stickstoff ohne Berücksichtigung des Torfstickstoffs bewertet als Gesamtstickstoff; Phosphat bewertet als Gesamtphosphat; Kali bewertet als wasser-lösliches K2O
Aufbereiten von Torf unter Zugabe mineralischer Dünger
Vogelguano (Echter Guano)
6 % N 12 % P2O5 2 % K2O
Gesamtstickstoff; Gesamtphosphat; Gesamtkali
Aus naturgetrockneten Exkrementen fisch-fressender Vögel sowie evtl. vereinzelten getrockneten Vogelkadavern bestehendes gemahlenes Produkt
Auf die Herkunft ist hinzuweisen (z.B. Peruguano).
Aufgeschlossener Guano
7 % N 9 % P2O5
Gesamtstickstoff; wasserlösliches Phosphat
Mit Säure aufgeschlossener Naturguano
Dünger mit Spurennährstoffen
Als Spurennährstoffe in Komplexform gelten Verbindungen, bei denen das Metall in einer der folgenden Chelat- oder Komplexbindungsform vorliegt:
1. Chelatbildner:
2-Hydroxyethylendiamintriessigsäure
EDDHA [o,o]
Ethylendiamin-N,N'-di[(ortho-hydroxyphenyl)essigsäure]
EDDHA [o,p]
Ethylendiamin-N-[(ortho -hydroxyphenyl)essigsäure]-N'-[(para-hydroxyphenyl)essigsäure]
Ethylendiamin-N,N'-di[(5-carboxy-2-hydroxyphenyl)essigsäure]
EDDHMA [o,o]
Ethylendiamin-N,N'-di[(ortho-hydroxy-methylphenyl)essigsäure]
EDDHMA [o,p]
Ethylendiamin-N-[(ortho-hydroxy-methylphenyl)essigsäure]-N'-[(para-hydroxy-methylphenyl)- essigsäure]
Ethylendiamin-di-(2-hydroxy-5-sulfophenyl)essigsäure und dessen Kondensationserzeugnisse
C18H20O12S2+n* (C12H14O8N2S)
Iminodibernsteinsäure
N,N'-Bis(2-hydroxybenzyl)ethylenediamin-N,N'-diessigsäure
TMHBED1
Trimethylendiamin-N, N-bis-(O-hydroxybenzyl)-N, N-diessigsäure
C21H26O6N2
nicht bei EG-Düngemitteln
2. Sonstige Komplexbildner:
HEDPA2
Organophosphonsäure (1-Hydroxy-ethylidendiphosphonsäure)
Zitronensäure2
Dünger mit Spurnährstoffen Anhang 1, Teil 4
Mineralische Ein- und Mehrnährstoffdünger
Zugabe von Spurennährstoffen zu Dünger der in den Teilen 1 bis 2 aufgeführten Typen
Typenbezeichnung für Dünger, ergänzt durch die Angabe «mit Spurennährstoff» oder ergänzt durch die Angaben «mit» sowie durch den Namen der Spurennährstoffe oder
Acker- und Grünland 0,01% B 0,002% Co 0,01% Cu 0,5% Fe 0,1% Mn 0,001% Mo, oder 0,01% Zn
Bor Kobalt Kupfer Eisen Mangan Molybdän Zink
Spurennährstoffe bewertet als Gesamtgehalt oder als wasserlöslicher Gehalt
wie in den entsprechenden Artikeln: Zugabe von Spurennährstoffen
Auf den Anwendungsbereich nach Spalte 3 ist hinzuweisen; für Spurennährstoffe, die als natürliche Begleitstoffe der Dünger vorliegen, ist die Angabe des Gehaltes erlaubt, sofern die in Spalte 3 festgelegten Mindestgehalte erreicht sind; bei der Erwähnung der Gehalte sind anzugeben:
durch ihr chemisches Symbol in der Reihenfolge von Spalte 3 *
Gartenbau oder Blattdüngung 0,01% B 0,002% Co 0,002% Cu 0,02% Fe 0,01% Mn 0,001% Mo, oder 0,002% Zn
bei nicht völlig wasserlöslichen Nährstoffen der Gesamtgehalt und, wenn mindestens die Hälfte des Gesamtgehaltes wasserlöslich ist, der wasser-lösliche Gehalt;
bei völlig wasserlöslichen Nährstoffen der wasserlösliche Gehalt.
Zugabe von Spurennährstoffen zu Dünger der im Teil 3 aufgeführten Typen
Typenbezeichnung für Dünger, ausser für Torfmischdünger, ergänzt durch die Angaben «mit Spurennährstoff» oder ergänzt durch die Angabe «mit» sowie durch den Namen der Spurennährstoffe oder ihrer chemischen Symbole in der Reihenfolge der Spalte 3
0,001 % Mo, oder
0,01 % Zn
Spurennährstoffe bewertet als Gesamtgehalt
wie in den entsprechenden Artikeln: Zugeben von Spurennährstoffen
Typenbezeichnung für Torfmischdünger, ergänzt durch die Angabe «mit Spurennährstoff» oder ergänzt durch die Angabe «mit» sowie durch den Namen der Spurennährstoffe oder ihrer chemischen Symbole in der Reihenfolge der Spalte 3
0,01 % Fe, oder
Calciumborat *
Bor bewertet als Gesamtgehalt; Siebdurchgang: 98 % bei 0,063 mm
Calciumborat aus Colemanit oder Pandemit
Borethanolamin *
Bor bewertet als wasserlösliches B
Umsetzen von Borsäure mit Aminoethanol
Natriumborat *
Borsäure *
Umsetzen von Boraten mit Säuren
Bordünger-Lösung *
Lösen von Borethanolamin, Natriumborat oder Borsäure in Wasser
Bordünger-Suspension *
Gesamtbor wasserlösliches Bor, falls vorhanden
Bor bewertet als Gesamtbor
Suspendieren von Borsäure, Natriumborat, Calciumborat und/oder Borethanolamin in Wasser
Kobaltdünger
Kobaltchelat *
wasserlösliches Kobalt
Kobalt bewertet als wasserlösliches Co; mindestens 80 % des angegebenen Gehaltes in Chelatform
Wasserlösliches Erzeugnis, das durch chemische Verbindung mit einem oder mehreren Chelatbildnern erhaltenes Kobalt enthält
Kobaltkomplex *
wasserlösliches Kobalt Gesamtkobalt in Komplexform
Kobalt bewertet als wasserlösliches Co; mindestens 80 % des angegebenen Gehaltes in Komplexform
Wasserlösliches Erzeugnis, das durch chemische Verbindung mit einem zugelassenen Komplexbildner erhaltenes Kobalt enthält
Kobaltsalz *
Kobalt bewertet als wasserlösliches Co
Kobaltsalz
Kobaltdünger-Lösung *
Kobalt bewertet als wasserlösliches Co; Werden ein Kobaltsalz und ein Kobaltkomplex gemischt, muss der Anteil in Komplexform mindestens 40 % des wasserlöslichen Co betragen.
Lösen von Kobaltsalz, Kobaltchelat oder Kobaltkomplex in Wasser
Kupferdünger
Dünger auf Kupferbasis *
Kupfer bewertet als Gesamtgehalt; Siebdurchgang: 98 % bei 0,063 mm
Mischen von Kupfersalz, Kupferoxid, Kupferhydroxid oder einem Kupferchelat, auch Zugeben von unbedenklichem Trägerstoff
Der Gehalt an wasserlöslichem Kupfer darf angegeben sein, wenn er mindestens ein Viertel des Gesamtgehaltes ausmacht. Die Zusammensetzung nach Spalte 6 muss angegeben sein.
Kupferchelat *
Kupfer bewertet als wasserlösliches Cu; mindestens 80 % des angegebenen Gehaltes an Cu in Chelatform
Wasserlösliches Erzeugnis, das durch chemische Verbindung mit
einem oder mehreren Chelatbildnern erhaltenes Kupfer enthält
Kupferkomplex *
wasserlösliches Kupfer Gesamtkupfer in Komplexform
Kupfer bewertet als wasserlösliches Cu; der Komplexanteil muss mindestens 80 % des wasserlöslichen Kupfers betragen
Wasserlösliches Erzeugnis, das durch chemische Verbindung mit einem zugelassenen Komplexbildner erhaltenes Kupfer enthält
Kupfersalz *
Kupfer bewertet als wasserlösliches Cu
Kupferhydroxid *
Kupfer bewertet als Gesamtkupfer; Siebdurchgang: 98 % bei 0,063 mm
Kupferoxid *
Kupferdünger-Suspension *
Kupfer wasserlösliches Kupfer, falls vorhanden
Kupfer bewertet als Gesamtgehalt
Suspendieren von Kupfersalz, Kupferoxid, Kupferhydroxid, Kupferchelat und/oder Kupferoxychlorid
Kupferdünger-Lösung *
Kupfer bewertet als wasserlösliches Cu; werden ein Kupfersalz und ein Kupferkomplex gemischt, muss der Anteil in Komplexform mindestens 40 % des wasserlöslichen Cu betragen.
Lösen von Kupfersalz und/oder einem Kupferchelat oder Kupferkomplex in Wasser
Eisenchelat *
Eisen bewertet als wasserlösliches Fe; mindestens 80 % des angegebenen Gehaltes an Fe in Chelatform
Eisenkomplex *
wasserlösliches Eisen Gesamteisen in Komplexform
Eisen bewertet als wasserlösliches Fe; der Komplexanteil muss mindestens 80 % des wasserlöslichen Eisens betragen
Wasserlösliches Erzeugnis, das durch chemische Verbindung mit einem zugelassenen Komplexbildner erhaltenes Eisen enthält
Eisensalz *
Eisen bewertet als wasserlösliches Fe
Eisen (II)-Salz
Eisendünger-Lösung *
Eisen bewertet als wasserlösliches Fe; werden ein Eisensalz und ein Eisenkomplex gemischt, muss der Anteil in Komplexform mindestens 40 % des wasserlöslichen Fe betragen.
Lösen von Eisensalz und/oder einem Eisenchelat oder Eisenkomplex in Wasser
Eisen bewertet als Gesamtgehalt, mindestens 2 % Fe wasserlöslich
Umsetzen von Eisensalzen mit Phosphorsäure
Mangan bewertet als wasserlösliches Mn; mindestens 80 % des angegebenen Gehaltes an Mn in Chelatform
Wasserlösliches Erzeugnis, das Mangan in chemischer Verbindung mit einem oder mehreren Chelatbildner(n) enthält
Mangankomplex *
wasserlösliches Mangan Gesamtmangan in Komplexform
Mangan bewertet als wasserlösliches Mn; der Komplexanteil muss mindestens 80 % des wasserlöslichen Mn betragen
Wasserlösliches Erzeugnis, das durch chemische Verbindung mit einem zugelassenen Komplexbildner erhaltenes Mangan enthält
Mangandünger *
Mangan bewertet als Gesamtgehalt
Mischen von Mangansalz und Manganoxid
Der Gehalt an wasserlöslichem Mangan darf angegeben sein, wenn er mindestens ein Viertel des Gesamtgehaltes ausmacht.
Mangansalz *
Mangan bewertet als wasserlösliches Mangan
Das Anion des Salzes ist anzugeben
Manganoxid *
Mangan bewertet als Gesamtgehalt; Siebdurchgang: 80 % bei 0,063 mm
Mangandünger-Lösung *
Mangan bewertet als wasserlösliches Mn; wird ein Mangansalz mit einem Mangankomplex gemischt, muss der Komplexanteil mindestens 40 % des wasserlöslichen Mn betragen
Lösen von Mangansalz und/oder Manganchelat oder Mangankomplex in Wasser
Mangandünger-Suspension *
Mangan wasserlösliches Mangan, falls vorhanden
Suspendieren von Mangansalz, Manganchelat und/oder Mang-anoxid in Wasser
Molybdändünger *
Molybdän bewertet als wasserlösliches Mo
Mischen von Natrium- und Ammonium-molybdat
Natriummolybdat *
Ammoniummolybdat *
Ammonium- molybdat
Molybdändünger- Lösung *
Lösen von Natrium- oder Ammoniummolybdat in Wasser
Zinkchelat *
Zink bewertet als wasserlösliches Zn; mindestens 80 % des angegebenen Gehalts an Zn in Chelatform
Wasserlösliches Erzeugnis, das durch chemische Verbindung mit einem/mehreren zugelassenen Chelatbildner/n erhaltenes Zink enthält
Zinkkomplex *
wasserlösliches Zink Gesamtzink in Komplexform
Zink bewertet als wasserlösliches Zn; der Komplexanteil muss mindestens 80 % des wasserlöslichen Zn betragen
Wasserlösliches Erzeugnis, das durch chemische Verbindung mit einem zugelassenen Komplexbildner erhaltenes Zink enthält
Zinksalz *
Zink bewertet als Gesamtgehalt
Zinkoxid *
Der Gehalt an wasserlöslichem Zink darf angegeben sein, wenn er mindestens ein Viertel des Gesamtgehaltes ausmacht.
Zinkdünger *
Mischen von Zinksalz und Zinkoxid
Zinkdünger-Lösung *
Zink bewertet als wasserlösliches Zn; wird ein Zinksalz mit einem Zinkkomplex gemischt, muss der Komplexanteil mindestens 40 % des wasserlöslichen Zn betragen
Lösen von Zinksalz und/oder Zinkchelat oder Zinkkomplex in Wasser
Zinkdünger-Suspension *
Gesamtzink wasserlösliches Zink, falls vorhanden
Suspendieren von Zinksalz, Zinkchelat und/oder Zinkoxid in Wasser
Spurennährstoff-Mischdünger (Spurennährstoffmischdünger-Lösung), ergänzt durch die Angaben «mit» sowie durch den Namen der Spurennährstoffe oder ihr chemisches Symbol in der Reihenfolge der Spalte 3 *
nur in mineralischer Form 0,2 % B 0,02 % Co 0,5 % Cu 2 % Fe 0,5 % Mn 0,02 % Mo 0,5 % Zn
in Chelat- oder Komplexform 0,2 % B 0,02 % Co 0,1 % Cu 0,3 % Fe 0,1 % Mn 0,1 % Zn
insgesamt mindestens: in fester Form 5 %, in Lösung 2 %
Mischen oder Lösen und/oder Suspendieren von Dünger aus Anhang 1 Teil 4
Der Düngertyp ist je nach Beschaffenheit als «Spurennährstoff-Mischdünger» oder als «Spurennährstoffmischdünger-Lösung» zu bezeichnen; der Dünger hat mindestens zwei der in Spalte 3 genan-nten Spurennährstoffe zu enthalten; in Chelat- oder Komplexform vorliegende Gehaltsanteile, sowie die Chelat- oder Komplexbildner sind anzugeben; bei der Angabe der Gehalte sind anzugeben:
bei nicht völlig wasserlös- lichen Nährstoffen der Gesamtgehalt und, wenn mindestens die Hälfte des Gesamtgehaltes wasserlöslich ist, der wasserlösliche Gehalt;
bei völlig wasserlöslichen Nährstoffen nur der wasserlösliche Gehalt.
Kalk, nicht anmeldepflichtige mineralische und anmeldepflichtige organische sowie organisch-mineralische Bodenverbesserungsmittel
Mineralische und organische Bodenverbesserungsmittel
Bodenverbesserungsmittel Anhang 1, Teil 5
Kalkstein - Standardqualität *
Gesamtcalzium
Neutralisierende Wirkung mindestens: 42 Calzium bewertet als Ca; Feinheit bestimmt durch Nasssiebung: 97 % bei 3,15 mm 80 % bei 1 mm 50 % bei 0,5 mm
Wesentlicher Bestandteil Calziumkarbonat; Vermahlen von Kalkstein natürlicher Lagerstätten
Gesamtmagnesium, Reaktivität und Bestimmungsmethode und Bodeninkubationsergebnisse können angegeben werden
Kalkstein - feine Qualität *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 50 Calzium bewertet als Ca; Feinheit bestimmt durch Nasssiebung: 97 % bei 2 mm 80 % bei 1 mm 50 % bei 0,315 mm 30 % bei 0,1 mm
Magnesiumhaltiger Kalkstein - Standardqualität *
Gesamtcalzium Magnesiumoxid
Neutralisierende Wirkung mindestens: 45 Calzium bewertete als Ca, Magnesium bewertet als MgO; Feinheit bestimmt durch Nasssiebung: 97 % bei 3,15 mm 80 % bei 1 mm 50 % bei 0,5 mm
Calziumkarbonat und Magnesiumkarbonat; Vermahlen von magnesiumhaltigem Kalkstein natürlicher Lagerstätten
Magnesiumhaltiger Kalkstein - feine Qualität *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 52 Calzium bewertete als Ca, Magnesium bewertet als MgO; Feinheit bestimmt durch Nasssiebung:
97 % bei 2 mm 80 % bei 1 mm 50 % bei 0,315 mm 30 % bei 0,1 mm
Dolomitkalkstein - Standardqualität *
12 % MgO
Neutralisierende Wirkung mindestens: 48 Calzium bewertete als Ca, Magnesium bewertet als MgO; Feinheit bestimmt durch Nasssiebung: 97 % bei 3,15 mm 80 % bei 1 mm 50 % bei 0,5 mm
Calziumkarbonat und Magnesiumkarbonat; Vermahlen von Dolomitkalkstein natürlicher Lagerstätten
Gesamtmagnesium, Reaktivität und Bestimmungsmethode und Bodeninkubationsergebnisse können angegeben werden.
Dolomitkalkstein - feine Qualität *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 54 Calzium bewertete als Ca, Magnesium bewertet als MgO; Feinheit bestimmt durch Nasssiebung: 97 % bei 2 mm 80 % bei 1 mm 50 % bei 0,315 mm 30 % bei 0,1 mm
Mariner Kalkstein - Standardqualität *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 30 Calzium bewertete als Ca; Feinheit bestimmt durch Nasssiebung: 97 % bei 3,15 mm 80 % bei 1 mm
Wesentlicher Bestandteil Calziumkarbonat; Vermahlen von Kalkstein natürlicher Lagerstätten marinen Ursprungs
Mariner Kalkstein - feine Qualität *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 40 Calzium bewertete als Ca; Feinheit bestimmt durch Nasssiebung: 97 % bei 2 mm 80 % bei 1 mm
Kreide - Standardqualität *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 42 Calzium bewertet als Ca; Feinheit bestimmt durch Siebung: nach Zerfall in Wasser: 90 % bei 3,15 mm 70 % bei 2 mm 40 % bei 0,315 mm Reaktivität der Fraktion 1-2 mm (durch Siebung: erhalten) mindestens 40 % in Zitronensäure;
Wesentlicher Bestandteil Calziumkarbonat; Vermahlen von Kreide natürlicher Lagerstätten
Feinheit bestimmt durch Siebung:: 97 % bei 25 mm 30 % bei 2 mm
Kreide - feine Qualität *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 48 Calzium bewertet als Ca; Feinheit bestimmt durch Siebung: nach Zerfall in Wasser: 97 % bei 3,15 mm 70 % bei 2 mm 50 % bei 0,315 mm Reaktivität der Fraktion 1-2 mm (durch Siebung: erhalten) mindestens 65 % in Zitronensäure; Feinheit bestimmt durch Siebung: 97 % bei 25 mm 30 % bei 2 mm
Karbonatsuspension *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 35 Calzium bewertete als Ca; Feinheit bestimmt durch Nasssiebung:
Wesentliche Bestandteile Calziumkarbonat und/oder Magnesiumkarbonat; Vermahlen und
Gesamtmagnesiumoxid ist anzugeben, falls ≥ 3 %. Reaktivität und Bestimmungsmethode und Bodeninkubationsergebnisse können angegeben werden
Suspendieren in Wasser von Kalkstein, magnesiumhaltigem Kalkstein, Dolomitkalkstein oder Kreide natürlicher Lagerstätten
Calziumoxide (gebrannter Kalk) und Calziumhydroxide (gelöschter Kalk) natürlichen Ursprungs
Gebrannter Kalk - Standardqualität *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 75 Calzium bewertete als Ca; Feinheit bestimmt durch Siebung: Fein: 97 % bei 4 mm Körnig: 97 % bei 8 mm 5 % bei 0,4 mm
Wesentlicher Bestandteil Calziumoxid; Brennen von Kalkstein natürlicher Lagerstätten
Gesamtmagnesium und Bodeninkubationsergebnisse können angegeben werden
Gebrannter Kalk - feine Qualität *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 85 Calzium bewertete als Ca; Feinheit bestimmt durch Siebung: Fein:
97 % bei 4 mm Körnig: 97 % bei 8 mm 5 % bei 0,4 mm
Gebrannter magnesiumhaltiger Kalk - Standardqualität *
7 % MgO
Neutralisierende Wirkung mindestens: 80 Calzium bewertete als Ca, Magnesiumoxid bewertet als MgO; Feinheit bestimmt durch Siebung: Fein: 97 % bei 4 mm Körnig: 97 % bei 8 mm 5 % bei 0,4 mm
Wesentliche Bestandteile Calziumoxid und Magnesiumoxid; Brennen von magnesiumhaltigem Kalkstein natürlicher Lagerstätten
Gebrannter magnesiumhaltiger Kalk - feine Qualität *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 85 Calzium bewertete als Ca, Magnesiumoxid bewertet als MgO; Feinheit bestimmt durch Siebung: Fein: 97 % bei 4 mm Körnig: 97 % bei 8 mm 5 % bei 0,4 mm
Gebrannter Dolomitkalk - Standardqualität *
17 % MgO
Wesentliche Bestandteile Calziumoxid und Magnesiumoxid; Brennen von Dolomitkalkstein natürlicher Lagerstätten
Gebrannter Dolomitkalk - feine Qualität *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 95 Calzium bewertete als Ca, Magnesiumoxid bewertet als MgO; Feinheit bestimmt durch Siebung: Fein: 97 % bei 4 mm Körnig: 97 % bei 8 mm 5 % bei 0,4 mm
Hydratkalk (gelöschter Kalk) *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 65 Calzium bewertete als Ca; Feinheit bestimmt durch Nasssiebung: 95 % bei 0,16 mm
Wesentlicher Bestandteil Calziumhydroxid; Brennen und Löschen von Kalkstein natürlicher Lagerstätten
Magnesiumhaltiger Hydratkalk (gelöschter magnesiumhaltiger Kalk) *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 70 Calzium bewertete als Ca, Magnesiumoxid bewertet als MgO; Feinheit bestimmt durch Nasssiebung: 95 % bei 0,16 mm
Wesentliche Bestandteile Calziumhydroxid und Magnesiumhydroxid; Brennen und Löschen von magnesiumhaltigem Kalkstein natürlicher Lagerstätten
Hydratkalk aus Dolomitkalkstein *
Wesentliche Bestandteile Calziumhydroxid und Magnesiumhydroxid; Brennen und Löschen von Dolomitkalkstein natürlicher Lagerstätten
Hydratkalksuspension *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 20 Calzium bewertete als Ca; Feinheit bestimmt durch Nasssiebung: 95 % bei 0,16 mm
wesentliche Bestandteile Calziumhydroxid und/oder Magnesiumhydroxid; Brennen, Löschen und Suspendieren in Wasser von Kalkstein, magnesiumhaltigem Kalkstein oder Dolomitkalkstein natürlicher Lagerstätten
Gesamtmagnesiumoxid ist anzugeben, falls ≥ 3 %. Bodeninkubationsergebnisse können angegeben werden
Kalk aus industriellen Fertigungsprozessen
Kalk aus der Zuckerfabrikation *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 20
Feinkörniges Calziumkarbonat;Produkt aus der Zuckerfabrikation, ausschliesslich aus gebranntem Kalkstein natürlicher Lagerstätten
Kalksuspension aus der Zuckerfabrikation *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 15
Feinkörniges Calziumkarbonat; Produkt aus der Zuckerfabrikation, ausschliesslich aus ge-branntem Kalkstein natürlicher Lagerstätten
Mischkalk *
Neutralisierender Wert Karbonatgehalt mindestens: 15 % Karbonatgehalt höchstens: 90 %
Mischen von Düngemitteltypen 1710-1730
Gesamtmagnesiumoxid ist anzugeben, falls MgO ≥ 3 % . Das Wort «magnesiumhaltig» ist bei der Typenbezeichnung hinzuzufügen, wenn MgO ≥5 %. Bodeninkubationsergebnisse können angegeben werden
Mischungen aus Calzium-/Magnesium-Bodenverbesserungsmitteln und anderen EG-Düngemitteltypen
Mischung aus [Typenbezeichnung EG-Düngemittel aus Teil 5 dieses Anhangs] und [Typenbezeichnung feste EG-Düngemittel aus Teil 1 oder 2 dieses Anhangs]. *
Neutralisierende Wirkung mindestens: 15 3 % N für Mischungen, die Düngemitteltypen mit einem N-Mindestgehalt enthalten, 3 % P2O5 für Mischungen, die Düngemitteltypen mit einem P2O5-Mindestgehalt enthalten, 3 % K2O für Mischungen, die Düngemitteltypen mit einem K2O-Mindestgehalt enthalten. Kali bewertet als wasserlösliches K2O
Mischen, Verdichten oder Granulieren von Calzium-/Magnesium-Produkten, die in Teil 5 dieses Anhangs aufgeführt sind, mit festen EG-Düngemitteltypen, die in Teil 1 und 2 aufgeführt sind.
Folgende Mischungen sind verboten:
Gesamtmagnesiumoxid ist anzugeben, falls MgO ≥ 3 %, die übrigen Elemente gemäss Angaben der einzelnen Düngemitteltypen.
Ammoniumsulfat oder Harnstoff mit Bodenverbessrungsmitteln, die Oxide oder Hydroxide enthalten;
Mischen und anschliessendes Verdichten oder Granulieren von einfachen, konzentrierten oder Triple-Superphosphaten mit einem anderen, in Teil 5 dieses Anhangs beschriebenen Bodenverbesserungsmittel
Andere Calzium-/Magnesium-Bodenverbesserungsmittel
Gesteinsmehl (Steinmehl, Urgesteinsmehl, Quarzmehl, Basaltmehl, Tonerdemehl)
Brechen und Aufbereiten von Steinen
Brechen und Aussieben vulkanischen Ausgangsmaterials (Rhyolite), Erhitzen bei Unterdruck
Aufblähen des Tonminerals Vermiculit bei Temperaturen von rund 1100 Grad Celcius
Aufblähen von Tonmineralien bei rund 1150 Grad Celcius
Organische Bodenverbesserungsmittel
40 % OS
In Mooren aus Pflanzenrückständen gebildetes Material
Aschegehalt höchstens 10 Prozent.
70 % OS
Trocknen von Torf
Höchstens 3 % von einem oder mehrerer der folgenden Stoffe: Stickstoff, Phosphat, Kali oder Schwefel.
Aufbereiten tierischer, mikrobieller oder pflanzlicher Stoffe
Organisch-mineralische Bodenverbesserungsmittel
Organisch-mineralisches Bodenverbesserungsmittel
Aufbereiten tierischer, mikrobieller oder pflanzlicher Stoffe und mischen mit mineralischen Komponenten
Anmeldepflichtige Dünger
Hof- und Recyclingdünger sowie weitere Erzeugnisse
Hof- und Recyclingdünger Anhang 1, Teil 6
Besondere einzuhaltende Bestimmungen
Gesamtkali
In aufbereiteter oder nicht aufbereiteter Form
Auf die Tierart, von welcher der Hofdünger stammt, ist hinzuweisen. Die Form, in welcher der Hofdünger vorliegt (Aufbereitungsart), ist anzugeben
Getrockneter Mist
Gesamtstickstoff Gesamtphosphat Gesamtkalium organische Substanz Trockensubstanzgehalt
Trocknen und allenfalls Granulieren oder Pelletieren von Stallmist oder Tierexkrementen
Auf die Tierart, von der der Stallmist stammt, ist hinzuweisen.
Gesamtstickstoff Gesamtphosphat Gesamtkali Calcium Magnesium organische Substanz Trockensubstanz elektrische Leitfähigkeit
Gärgut, fest oder flüssig
Zusatz zu Hofdünger
Mineralien, kohlenstoffhaltiges Material pflanzlichen, tierischen oder mikrobiellen Ursprungs und Mischungen dieser
Zusatz zu Gülle und Mist
Mischung der Erzeugnisse 2010, 2011 und 2030-2070
Die Komponenten und ihre besonderen einzuhaltenden Bestimmungen sind anzugeben.
1 Bereinigt gemäss Ziff. I der V des WBF vom 12. Nov. 2008 (AS 2008 5847), Ziff. II der V des WBF vom 23. Okt. 2013 (AS 2013 4267), Ziff. I der V des WBF vom 29. Okt. 2014 (AS 2014 3701) und Ziff. II der V des WBF vom 31. Okt. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 4435).
Die in diesem Anhang festgelegten Toleranzen stellen die erlaubten Abweichungen des gemessenen Wertes von dem zugesicherten Nährstoffgehalt dar.
Sie dienen dazu, Unsicherheiten bei der Herstellung, der Probenahme und der Analyse aufzufangen.
Ist für einen Nährstoff kein Höchstwert angegeben, dann bestehen keine Beschränkungen hinsichtlich der Überschreitung des zugesicherten Gehalts.
Folgende Toleranzen werden auf die zugesicherten Nährstoffgehalte bei den verschiedenen Düngertypen zugestanden:
Absolute Werte in Masseprozenten in N, P2O5, K2O, MgO, Cl
Ammonsulfat oder schwefelsaures Ammoniak
Ammoniumnitrat oder Kalkammonsalpeter:
bis zu 32 % einschliesslich
über 32 %
Stickstoff-Magnesiumsulfat
Calciumnitratsuspension
Stickstoffdüngerlösung mit Formaldehydharnstoff
Stickstoffdüngersuspension mit Formaldehydharnstoff
Ammoniumsulfatharnstoff
Stickstoffdünger-Lösung
Thomasphosphat:
Zusicherung ausdrücklich in einer Spanne von 2 Masseprozenten
Zusicherung ausgedrückt in einer Zahl
Übrige Phosphatdünger
(Nummern der Dünger in Anhang 1, Teil 1)
(230, 231, 250, 271)
Neutral-Ammoncitrat
(220, 221, 222)
Alkalisch-Ammoncitrat
(240, 241, 250, 251, 260)
(220, 221, 230)
Angereichertes Kalirohsalz
bis zu 55 % einschliesslich
Kaliumchlorid mit Magnesium
Höchstwert der negativen Abweichung vom zugesicherten Gehalt
Dreinährstoffdünger
Sekundärnährstoffe in Düngern (Calcium, Magnesium, Natrium und Schwefel)
Bei Angabe eines Gehaltes an Calcium, Magnesium und Schwefel betragen die Toleranzen 1/4 der angegebenen Gehalte von diesen Nährstoffen und höchstens folgende Werte:
MgO, CaO, Na2O, SO3
Spurennährstoffe in Düngern
Gehalt an Spurennährstoffen über 2 %
Gehalt an Spurennährstoffen bis 2 %
Organische und organisch-mineralische Dünger und Mischdünger ausgenommen Torfmischdünger
Für den einzelnen Nährstoff beträgt die Toleranzen 1/4 der angegebenen Gehalte von diesen Nährstoffen und höchstens folgende Werte:
für den einzelnen Nährstoff
Abweichungen vom angegebenen Gehalt für N, P2O5 und K2O insgesamt höchstens:
Torfmischdünger
für den einzelnen Nährstoff:
Abweichungen vom angegebenen Gehalt insgesamt höchstens
1 Die Änderung kann unter AS 2007 6311 konsultiert werden.
1 Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (AS 2004 4937) auf den 1. Jan. 2013 angepasst. Die Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.2 SR 916.171
15.03.2001 - 01.01.2008
Verordnung des EVD vom 28. Februar 2001 über das Inverkehrbringen von Düngern (Düngerbuch-Verordnung, DüBV)
01.07.1995 - 15.03.2001
Verordnung des EVD vom 8. Mai 1995 über Dünger und diesen gleichgestellte Erzeugnisse (Düngerbuch-Verordnung, DüBV)