Source: http://www.landesrecht-bw.de/jportal/portal/page/bsbawueprod.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=1&numberofresults=1&fromdoctodoc=yes&doc.id=MWRE190000496&doc.part=K&doc.price=0.0
Timestamp: 2019-10-21 17:25:38
Document Index: 273787429

Matched Legal Cases: ['§ 39', '§ 30', 'Art 4', '§ 677', '§ 812', '§ 39', '§ 39', '§ 30', '§ 39']

Landesrecht BW VG Sigmaringen 4. Kammer | 4 K 2551/16 | Urteil | Öffentlich-rechtliche Geschäftsführung ohne Auftrag; öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch; Hafenausbaggerung Bodensee; Hafenzufahrtsklausel | Langtext vorhanden
Aktenzeichen: 4 K 2551/16
ECLI: ECLI:DE:VGSIGMA:2018:0711.4K2551.16.00
Normen: § 39 Abs 1 S 2 Nr 3 WHG, § 30 WasG BW, Art 4 BodSeeSchÜbk, §§ 677ff BGB, §§ 812ff BGB ... mehr
Öffentlich-rechtliche Geschäftsführung ohne Auftrag; öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch; Hafenausbaggerung Bodensee; Hafenzufahrtsklausel
1. Das Wort „besondere“ im Sinne des § 39 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 WHG („Hafenzufahrtsklausel“) ist im Sinne der maßgebenden Vorschrift so zu verstehen, dass damit Hafenzufahrten erfasst werden sollen, bei denen gerade die bloße natürliche, vorhandene Gewässernutzung nicht ausreicht, sondern hierfür eine besondere, herzustellende und aufrechtzuerhaltende Fahrrinne erforderlich ist, unabhängig davon, wie diese Fahrrinne / Zufahrt hergestellt und freigehalten wird.(Rn.44)
2. Die Hafenzufahrtsklausel des § 39 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 WHG wird durch das Wassergesetz Baden-Württemberg (WG (juris: WasG BW)) nicht verdrängt, insbesondere nicht durch §§ 30, 32 WG (juris: WasG BW).(Rn.46)
3. Der Anwendung der Hafenzufahrtsklausel des § 39 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 WHG steht ferner nicht das Bodenseeschifffahrtsübereinkommen (BSÜ (juris: BodSeeSchÜbk)) entgegen.(Rn.52)
nachgehend Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 3. Senat, 28. Januar 2019, Az: 3 S 1891/18, Beschluss
http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&docid=MWRE190000496&psml=bsbawueprod.psml&max=true