Source: https://www.salzlandkreis.de/verwaltung/fachdienste-plattform/22-jugend-und-familie/bereich-unterhalt-beistandschaften-und-beurkundungen/
Timestamp: 2020-02-28 20:27:17
Document Index: 368273648

Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 18', '§ 58', '§ 55', '§ 59', '§ 1612', '§ 59']

Salzlandkreis | Bereich Unterhalt, Beistandschaften und Beurkundungen
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Friedensallee 25, 06406 Bernburg (Saale)
Tel. und Fax: siehe unten
Di. 09 - 12 und 14 - 18 Uhr
Do. 09 - 12 Uhr
FD 22 Jugend und Familie
Beratung und Unterstützung für minderjährige Kinder (§ 18 Abs. 1 SGB VIII)
Unterhaltsbeträge ab dem 01.07.2019
Beratung und Unterstützung für junge Volljährige (§ 18 Abs. 4 SGB VIII)
Sorgerechtsbescheinigungen (§ 58a SGB VIII)
Beistandschaften (§ 55 SGB VIII)
Die Zuständigkeit im Fachdienst Jugend und Familie des Salzlandkreises richtet sich nach den Anfangsbuchstaben des Nachnamens Ihres Kindes.
Ihr(e) Ansprechpartner(innen) im Fachdienst Jugend und Familie:
A, D, E, F, O
Frau Jaentsch
Tel.: +49 3471 684-1054
Beistandsschaften
Tel.: +49 3471 684-1320
C, I, J, L, P, V, X, Y
Frau Grönwald
Tel.: +49 3471 684-1639
Tel.: +49 3471 684-1597
Tel.: +49 3471 684-1708
Frau Angermann
Tel.: +49 3471 684-1645
Tel.: +49 3471 684-1729
R, T, Z
Frau Herm
Tel.: +49 3471 684-1638
Tel.: +49 3471 684-1649
Beurkundungen (§ 59 SGB VIII)
Ihre Ansprechpartnerinnen für Beurkundungen im Fachdienst Jugend und Familie:
Fax: +49 3471 684-551645
Fax: +49 3471 684-551649
Fax: +49 3471 684-551597
Fax: +49 3471 684-551638
Fax: +49 3471 684-551054
Fax: +49 3471 684-551708
Fax: +49 3471 684-551729
Fax: +49 3471 684-551639
Der Fachdienst Jugend und Familie bietet alleinerziehenden Müttern und Vätern kostenlose Beratung und Unterstützung:
bei der Vaterschaftsfeststellung
bei der Regelung von Unterhaltsansprüchen Minderjähriger
Zum Beratungsgespräch sind mitzubringen:
vorhandene Urkunden (z.B. Vaterschaftsanerkennung)
Unterhaltstitel (soweit vorhanden)
ab dem 16. Lebensjahr Nachweis über die Schul- oder Berufsausbildung
Unterhaltspflichtige, deren Kinder nicht durch den Fachdienst Jugend und Familie vertreten werden, haben nur einen Anspruch auf allgemeine Rechtshinweise zur Unterhaltspflicht. Die umfassende Rechtsberatung der Unterhaltspflichtigen bleibt den Rechtsanwälten vorbehalten.
Unterhaltsbeträge ab dem 01.01.2020
Falls Sie über einen dynamisierten (prozentualen) Unterhaltstitel verfügen, können Sie aus den nachfolgend aufgeführten Unterhaltstabellen die ab dem 01.01.2020 gültigen Unterhaltsbeträge, das jeweilige anzurechnende Kindergeld für ein 1. und 2. Kind sowie den entsprechenden Zahlbetrag entnehmen:
0 - 5 Jahre (1. Altersstufe)
Unterhaltsbetrag
abzüglich Kindergeldanteil
für ein 1. und 2. Kind
6 - 11 Jahre (2. Altersstufe)*
424, 00 €
12 - 17 Jahre (3. Altersstufe)*
497, 00 €
* Der Zahlbetrag der 2. und 3. Altersstufe ist ab dem Beginn des Monats maßgebend, in dem das Kind das betreffende Lebensjahr vollendet (§ 1612a Abs. 3 BGB).
Der Fachdienst Jugend und Familie bietet jungen Volljährigen bis zum 21. Lebensjahr kostenlose Beratung und Unterstützung für die Durchsetzung der eigenen Unterhaltsansprüche an.
Eine nicht mit dem Vater verheiratete Mutter kann das alleinige Sorgerecht durch eine Negativbescheinigung nachweisen, die vom Fachdienst Jugend und Familie ausgestellt wird. Die Negativbescheinigung bestätigt, dass zum Zeitpunkt der Ausstellung keine übereinstimmenden Sorgeerklärungen der Eltern des Kindes registriert sind.
Elternteilen, denen das alleinige Sorgerecht gerichtlich zugesprochen wurde, dient das Gerichtsurteil bzw. -beschluss als Nachweis über die alleinige Sorge.
Antrag Negativbescheinigung (Formular)
Personalausweis des Antragstellers in Kopie
Geburtsurkunde des Kindes in Kopie
Sofern eine Beratung und Unterstützung nicht ausreicht, besteht die Möglichkeit, den Fachdienst Jugend und Familie zum Beistand ihres Kindes zu bestellen. Das bedeutet der Fachdienst Jugend und Familie wird beauftragt, ggf. die Vaterschaft zu klären und die Unterhaltsansprüche des Kindes geltend zu machen. Der Beistand vertritt das Kind in notwendigen Gerichtsverfahren und kann in dessen Namen auch Vollstreckungsmaßnahmen durchführen.
Die Beistandschaft kann der Elternteil beantragen, dem die elterliche Sorge allein zusteht. Bei gemeinsamer elterlicher Sorge ist der Elternteil antragsberechtigt, in dessen Haushalt das Kind lebt.
Die Beistandschaft schränkt die elterliche Sorge nicht ein. Sie kann jederzeit schriftlich aufgehoben werden. Automatisch endet sie mit der Volljährigkeit des Kindes
Weitere Informationen erhalten Sie in der Broschüre „Die Beistandschaft“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Grundsätzlich entstehen keine Verwaltungskosten, im gerichtlichen Verfahren können jedoch Kosten anfallen.
Für eine Terminvereinbarung zur Beantragung der Beistandschaft setzen Sie sich bitte mit dem für die Führung von Beistandschaften zuständigen Ansprechpartner(in) in Verbindung.
Folgende Erklärungen können laut § 59 Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch (VIII) i.V. mit dem Beurkundungsgesetz durch den Fachdienst Jugend und Familie des Salzlandkreises kostenlos beurkundet werden:
Zustimmung des Ehegatten zur Vaterschaftsanerkennung während des Scheidungsverfahrens
Mutterschaftsanerkennungen (z.B. bei italienischen Staatsangehörigen)
Vorgenannte Beurkundungen sind schon vor der Geburt Ihres Kindes möglich.
Anerkennung des Unterhaltsanspruchs von Kindern, sofern diese Kinder jünger als 21 Jahre sind
Der Vater eines nicht in der Ehe geborenen Kindes kann die Vaterschaft beim Standesamt oder beim Jugendamt (Fachdienst Jugend und Familie) anerkennen. Dies ist auch schon während der Schwangerschaft der Mutter möglich.
Die Mutter muss der Vaterschaftsanerkennung zustimmen.
Bei der Anerkennung der Vaterschaft durch einen Minderjährigen, bedarf es der Zustimmung seiner gesetzlichen Vertreter.
Für die Beurkundung erforderliche Unterlagen:
Personalausweise oder Reisepass
Geburtsurkunde des Kindes (sofern schon beurkundet)
Ggf. die Eheurkunde und rechtskräftiges Scheidungsurteil der Kindesmutter
Ggf. Nachweis, dass der Scheidungsantrag bereits vor der Geburt des Kindes beim Amtsgericht anhängig war, wenn die (werdende) Mutter noch verheiratet ist
< zurück zum Abschnittsbeginn Beurkundungen >
Zur wirksamen Vaterschaftsanerkennung ist die Zustimmung der Mutter erforderlich. Gegen den Willen der Mutter könnte zwar ein Mann die Vaterschaft zu dem Kind anerkennen, diese Erklärung bliebe aber ohne rechtliche Wirkungen.
Für die Abgabe der Zustimmungserklärung gibt es keine Frist. Es empfiehlt sich, sie zeitgleich oder möglichst umgehend nach der Vaterschaftsanerkennung abzugeben. Falls die Zustimmung der Mutter ein Jahr nach der Vaterschaftsanerkennung noch nicht beurkundet ist, kann der Mann seine Anerkennung widerrufen.
In besonderen Fällen, wenn beispielsweise die Mutter noch minderjährig ist, ist zusätzlich die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter und des Kindes erforderlich. Bei einem Kind unter 14 Jahren geschieht diese Zustimmung durch den Vormund bzw. vor Geburt durch den Beistand.
Zustimmungserklärung des Ehegatten zur Vaterschaftsanerkennung während des Scheidungsverfahrens
Ist die Mutter zum Zeitpunkt der Geburt verheiratet, das Scheidungsverfahren bereits beim Gericht anhängig, so muss zur Rechtswirksamkeit auch der Ehemann der Vaterschaftsanerkennung zustimmen.
beglaubigte Abschrift der Vaterschaftsanerkennung und Zustimmungserklärung
Voraussetzung für die Abgabe der Sorgeerklärung ist, dass es sich bei dem Kind um ein Kind handelt, dessen Eltern bei seiner Geburt nicht miteinander verheiratet waren.
Das Kind muss zum Zeitpunkt der Abgabe der Sorgeerklärung unter der alleinigen Sorge der Mutter stehen, das heißt es muss zum einen noch minderjährig sein, zum anderen darf keine gerichtliche Entscheidung über die elterliche Sorge ergangen sein.
Auch wenn ein Zusammenleben der Eltern bei der Sorgeerklärung nicht Voraussetzung ist, bedeutet gemeinsames Sorgerecht auch gemeinsame Pflichten. Nur dann, wenn beide Elternteile sich wirklich gemeinsam um das Kind bemühen, ist eine Sorgeerklärung sinnvoll.
Gibt es zu einem späteren Zeitpunkt Streit um das Sorgerecht, so entscheidet auf Antrag eines der beiden Elternteile das Familiengericht.
Ein unterhaltsberechtigtes Kind kann die Titulierung des Unterhaltsanspruchs in vollstreckbarer Form verlangen. Dies gilt auch dann, wenn der Unterhaltspflichtige den Unterhalt regelmäßig, pünktlich und in vollem Umfang bezahlt. Eine Unterhaltsurkunde soll dem Kind Sicherheit geben, dass der in der Urkunde festgesetzte Unterhalt tatsächlich gezahlt wird.
Ggf. die bisherige Unterhaltsfestsetzung (Jugendamtsurkunde, gerichtliche Festsetzung)
letzte Änderung dieser Seite am 18.12.2019 um 08.31