Source: https://bundestag.github.io/gesetze/f/fkrfbausbv/
Timestamp: 2020-06-03 14:20:21
Document Index: 311265707

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3']

Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb (FKrFBAusbV)
BGBl I: 2002, 2612
5.1 Arbeitsorganisation,
5.2 Informations- und Kommunikationssysteme;
7.1 Verkehrsmarkt,
7.2 Einsatzfelder von Verkehrsmitteln nach dem Personenbeförderungsgesetz;
8.1 Marketing,
8.2 Marktbeobachtung und Verkehrsanalyse,
8.3 Produktpolitik,
8.4 Verkauf, Tarif- und Vertriebssysteme,
8.5 Öffentlichkeitsarbeit und Werbung;
9.1 Kundenorientierte Kommunikation,
9.2 Anwenden einer Fremdsprache bei Fachaufgaben,
9.3 Beschwerdemanagement,
9.4 Umgang mit konfliktträchtigen Situationen;
10.1 Wirtschaftlichkeit, Kosten und Erträge,
10.2 Geschäftsvorgänge,
10.3 Beschaffung;
11.1 Fahr- und Betriebsplanung,
11.2 Disposition des Fahrbetriebes;
12.1 Fahrzeugtechnik,
12.2 Verkehrsanlagen;
13.1 Fahrdynamik,
13.2 Kundenorientiertes Fahren;
15.1 Betriebsleitsysteme und Kommunikationseinrichtungen,
15.2 Rahmen- und örtliche Dienstanweisungen;
16.1 Unregelmäßigkeiten im Fahrbetrieb durch Störungen,
16.2 Verhalten bei Unfällen und Zwischenfällen;
(2) Der Prüfling soll im praktischen Teil der Prüfung in höchstens zwei Stunden eine praktische Aufgabe I sowie in insgesamt höchstens zwei Stunden bis zu drei praktische Aufgaben II ausführen. Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsaufgaben selbständig planen, durchführen und kontrollieren und die Erfordernisse der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit, des Umweltschutzes, der Qualitätssicherung sowie der Kundenorientierung beachten kann. Die praktische Aufgabe I umfasst das Führen eines Fahrzeuges der Klasse D mit einer Mindestlänge von 11,80 Meter auf öffentlichen Straßen oder einer Straßen- oder U-Bahn im Strecken- und Liniennetz des öffentlichen Personennahverkehrs sowie weitere Tätigkeiten im Fahrdienst. Für die Tätigkeiten im Fahrdienst kommen insbesondere in Betracht:
Bei der Durchführung der praktischen Aufgabe I soll der Prüfling zeigen, dass er Fahrzeuge verkehrssicher, kundenfreundlich und wirtschaftlich unter Einhaltung der maßgebenden rechtlichen und betrieblichen Vorschriften führen sowie die notwendigen Aufzeichnungen anfertigen kann. Bei der Aufgabenstellung ist das Streckennetz sowie das Verkehrsmittel des Ausbildungsbetriebes zu berücksichtigen, auf dem der Prüfling schwerpunktmäßig ausgebildet wurde. Für die praktischen Aufgaben II kommen insbesondere Aufgaben aus folgenden Gebieten in Betracht:
(3) Der Prüfling soll im schriftlichen Teil der Prüfung in den Prüfungsbereichen Personenverkehr und Beförderungsleistungen, Planung und Disposition des Fahrbetriebes sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft werden. In den Prüfungsbereichen Personenverkehr und Beförderungsleistungen sowie Planung und Disposition des Fahrbetriebes soll der Prüfling zeigen, dass er insbesondere praxisbezogene Fälle mit verknüpften arbeitsorganisatorischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Inhalten kundenorientiert lösen kann. Dabei sollen die Sicherheit und der Gesundheitsschutz bei der Arbeit, der Umweltschutz sowie qualitätssichernde Maßnahmen einbezogen werden. Im Prüfungsbereich Personenverkehr und Beförderungsleistungen soll der Prüfling zeigen, dass er die Auswirkungen der rechtlichen, wirtschaftlichen und technologischen Rahmenbedingungen auf den öffentlichen Personennahverkehr an praxisbezogenen Fällen darstellen, Kalkulationsverfahren anwenden und Vorschläge für das Dienstleistungsangebot im öffentlichen Personennahverkehr entwickeln und begründen kann. Im Prüfungsbereich Planung und Disposition des Fahrbetriebes soll der Prüfling zeigen, dass er Fahrplanunterlagen anwenden, den Personal- und Fahrzeugeinsatz für den Linienverkehr unter Beachtung der betrieblichen, tarifvertraglichen und gesetzlichen Bestimmungen planen und steuern sowie Maßnahmen zur Steigerung und Erhaltung der Beförderungsqualität anwenden kann. Es kommen Aufgaben insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht:
a) Rechtsvorschriften,
b) Erkennen von Kundenbedürfnissen und kundenorientierte Gestaltung des Fahrbetriebes,
c) Analyse von Kriterien für die Einrichtung und Ausgestaltung eines Linienverkehrs,
d) Ermitteln von Verbindungen und Fahrpreisen,
e) Ausarbeiten und Kalkulieren von Sonderverkehren,
f) Unfallverhütung und Verhalten bei Unfällen;
a) Aufstellen von Fahr-, Umlauf- und Dienstplänen,
b) Personal- und Fahrzeugbedarf im Linien- und Sonderverkehr,
c) Einsatz der Informationstechnik im Fahrbetrieb;
im Prüfungsbereich Personenverkehr und Beförderungsleistungen
im Prüfungsbereich Planung und Disposition des Fahrbetriebes
Prüfungsbereich Personenverkehr und Beförderungsleistungen
Prüfungsbereich Planung und Disposition des Fahrbetriebes
Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 3 Nr. 2)
Arbeitsorganisation, Informations- und Kommunikationssysteme (§ 3 Nr. 5)
Arbeitsorganisation (§ 3 Nr. 5.1)
* a) Arbeitsaufträge erfassen und Vorgaben auf Umsetzbarkeit prüfen
b)  Informationen beschaffen und nutzen, insbesondere Dienstanweisungen,
Bedienungsanleitungen, Fachzeitschriften und Fachbücher
c)  Bedarf an Arbeitsmaterialien ermitteln, Arbeitsmaterialien
d)  Arbeitsschritte unter Berücksichtigung ergonomischer, konstruktiver,
arbeitsablauftechnischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte festlegen
e)  Einsatz von Arbeitsmitteln unter Beachtung der Vorschriften planen und
Sicherungsmaßnahmen anwenden
f)  Zeitaufwand und personelle Unterstützung abschätzen und dokumentieren
g)  Aufgaben im Team planen und umsetzen, Ergebnisse abstimmen und
i)  Arbeitsschritte mit betrieblichen und außerbetrieblichen Beteiligten
Informations- und Kommunikationssysteme (§ 3 Nr. 5.2)
* a) Arbeitsaufgaben mit Hilfe von Informations- und Kommunikationssystemen unter Einschluss des Internets bearbeiten
b)  gesetzliche und betriebliche Regelungen zum Datenschutz anwenden
c)  Daten pflegen und sichern
Qualitätsmanagement (§ 3 Nr. 6)
* a) Ziele, Aufgaben und Instrumente des Qualitätsmanagements unterscheiden
b)  qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich ausführen,
dabei zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsprozessen beitragen
c)  Arbeits- und Betriebsabläufe im Hinblick auf Kundenorientierung
analysieren und bewerten, Maßnahmen zur Verbesserung der
Kundenorientierung ergreifen
Verkehrsträger und Verkehrsmittel im Personenverkehr (§ 3 Nr. 7
Verkehrsmarkt (§ 3 Nr. 7.1)
* a) Rahmenbedingungen des Verkehrsmarkts und die Stellung des eigenen Unternehmens am Markt berücksichtigen
b)  Verbindungen im regionalen Verkehrssystem nach Kundenbedürfnissen
c)  Auswirkungen von örtlichen Ausflugszielen, Veranstaltungsorten,
topografischer Beschaffenheit und Siedlungsstrukturen der Region auf
den Verkehrsmarkt einschätzen und berücksichtigten
Einsatzfelder von Verkehrsmitteln nach dem Personenbeförderungsgesetz (§ 3 Nr. 7.2)
* a) Einsatzfelder von Verkehrsmitteln unterscheiden
* b) Verkehrswege für Verkehrslinien untersuchen, insbesondere hinsichtlich Bebauung, topografischer und klimatischer Voraussetzungen
Marketing und Vertrieb (§ 3 Nr. 8)
Marketing (§ 3 Nr. 8.1)
* a) Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik als Marktinstrumente einordnen
b)  Einfluss des betrieblichen Angebots auf den Markt berücksichtigten
Marktbeobachtung und Verkehrsanalyse (§ 3 Nr. 8.2)
* a) bei der Marktbeobachtung mitwirken, insbesondere Preise, Leistungen und Konditionen von Wettbewerbern mit dem eigenen Leistungsangebot vergleichen
b)  Informationsquellen für die Erschließung von Zielgruppen und Märkten
sowie für die Vermarktung von Dienstleistungen auswerten und nutzen
c)  an Erhebungen zum Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs und
ihrer Auswertung mitwirken
Produktpolitik (§ 3 Nr. 8.3)
* a) Kenngrößen zur Wirtschaftlichkeit einzelner Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs ermitteln
b)  an der Erstellung von Angebotsplänen mitwirken
Verkauf, Tarif- und Vertriebssysteme (§ 3 Nr. 8.4)
* a) tarifrechtliche sowie gesetzliche und vertragliche Bestimmungen, insbesondere im Personenverkehr, anwenden
b)  Tarife kundengerecht anwenden und formalisierte Beförderungsverträge
c)  Dienstleistungsangebote, auch in Verbindung mit anderen
Verkehrsträgern, erstellen, Verkaufspreise ermitteln, Angebote
d)  betriebliche Verkaufsunterstützungssysteme und Vertriebswege nutzen
Öffentlichkeitsarbeit und Werbung (§ 3 Nr. 8.5)
* a) Informationsmedien kundengerecht einsetzen
b)  an Maßnahmen der Werbung, Verkaufsförderung und Öffentlichkeitsarbeit
Umgang mit Kunden (§ 3 Nr. 9)
Kundenorientierte Kommunikation (§ 3 Nr. 9.1)
* a) Regeln für kundenorientiertes Verhalten anwenden, insbesondere auf Kundenzufriedenheiten achten
b)  Gespräche zielgruppenorientiert und situationsgerecht führen
c)  Informationsbedürfnisse des Kunden erkennen, Kunden im Normalbetrieb
und bei besonderen Vorfällen informieren, technische Hilfsmittel
d)  betriebliche Möglichkeiten zur Umsetzung von Kundenwünschen prüfen und
e)  Korrespondenz führen
Anwenden einer Fremdsprache bei Fachaufgaben (§ 3 Nr. 9.2)
b)  fremdsprachige Standardtexte situationsgerecht einsetzen
c)  fremdsprachige Auskünfte erteilen
Beschwerdemanagement (§ 3 Nr. 9.3)
* a) Reklamationen und Beschwerden entgegennehmen und bearbeiten, Beteiligte informieren
b)  Beschwerden auswerten und Konsequenzen für innerbetriebliche Maßnahmen
Umgang mit konfliktträchtigen Situationen (§ 3 Nr. 9.4)
* a) konfliktträchtige Situationen Erkennen, Verhaltensregeln zur Verhinderung und Entschärfung von Konflikten Anwenden
b)  bei Gefahr im Verzug notwendige Maßnahmen veranlassen, insbesondere
Polizei und Sicherheitsdienste anfordern
c)  häufige Konfliktsituationen analysieren, Lösungsmöglichkeiten
Kaufmännische Betriebsführung (§ 3 Nr. 10)
Wirtschaftlichkeit, Kosten und Erträge (§ 3 Nr. 10.1)
* a) bei der Überwachung der Wirtschaftlichkeit der betrieblichen Leistungserstellung mitwirken
b)  Kalkulationsverfahren anwenden
Geschäftsvorgänge (§ 3 Nr. 10.2)
* a) Verwaltungsvorgänge bearbeiten, insbesondere Schadensmeldungen und Anträge an Behörden
b)  Verbesserungsvorschläge bearbeiten
Beschaffung (§ 3 Nr. 10.3)
* a) Bedarf an Dienstleistungen und Produkten ermitteln
b)  Bestellvorgänge planen und Bestellungen vornehmen
c)  zugelieferte Dienstleistungen und Produkte prüfen, bei Mängeln
Planung und Disposition des Fahrbetriebes (§ 3 Nr. 11)
Fahr- und Betriebsplanung (§ 3 Nr. 11.1)
* a) Fahrpläne erstellen, insbesondere Kriterien der Bedienungs- und Beförderungsqualität berücksichtigen
b)  Angebote nach Kriterien der Bedienungs- und Beförderungsqualität
* * * c) Einsatz von Fahrzeugen und Fahrpersonal planen
d)  Einsatzplanung optimieren, insbesondere Wirtschaftlichkeit beim
Einsatz von Eigen- und Fremdleistungen berücksichtigen
Disposition des Fahrbetriebes (§ 3 Nr. 11.2)
* a) Dienstpläne erstellen
b)  Fahrpersonal disponieren
c)  Fahrzeuge disponieren
Betriebssicherheit und Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Anlagen (§ 3 Nr. 12)
Fahrzeugtechnik (§ 3 Nr. 12.1)
* a) Funktionsweise von Fahrzeugen, insbesondere in Bezug auf Antrieb, Kraftübertragung, Aufbau sowie auf mechanische, elektrische, elektronische, pneumatische und hydraulische Systeme unterscheiden
b)  technische Unterlagen, insbesondere Betriebsanleitungen, anwenden
c)  Verkehrssicherheit von Fahrzeugen beurteilen, insbesondere durch
d)  Fahrzeuge und Zubehör warten und pflegen
e)  Betriebsstoffe kontrollieren, wechseln, auffüllen und der Entsorgung
f)  Dichtheit der Systeme sowie Funktionsfähigkeit von elektrischen
Anlagen, Kontrolleinrichtungen und Bremsanlagen prüfen
* g) Übernahme- und Abfahrtkontrolle durchführen
h)  Fahrzeuge fahrfertig machen, Fahrzeuge auf- und abrüsten
i)  Fehler und Mängel an Fahrzeugen feststellen, Störungen beheben und
weitere Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung ergreifen, insbesondere
Mängelberichte abfassen
Verkehrsanlagen (§ 3 Nr. 12.2)
* a) Verkehrssicherheit und Einsatzfähigkeit von Verkehrsanlagen beurteilen und Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung ergreifen
b)  bei der kundengerechten Umgestaltung von Verkehrsanlagen mitwirken
Verkehrssicherheit und Führen von Fahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum (§ 3 Nr. 13)
Fahrdynamik (§ 3 Nr. 13.1)
* a) Einfluss physikalischer und fahrtechnischer Parameter auf die Verkehrssicherheit beachten
b)  Fahrverhalten der Fahrzeuge unter Berücksichtigung der Kräfte an und
in den Fahrzeugen beachten
c)  Fahrzeuge der Klasse D mit einer Mindestlänge von 11.80 m auf
öffentlichen Straßen oder Straßen- oder U-Bahnen im Strecken- und
Liniennetz des öffentlichen Personennahverkehrs sicher und
wirtschaftlich führen
d)  Kontrollinstrumente überwachen und bedienen, Informationen auswerten
e)  Signalsysteme beachten, Sicherheits- und Verkehrsleittechnologien
f)  Betriebskommunikationseinrichtungen bedienen
g)  kritische Situationen auch in Grenzbereichen rechtzeitig erkennen und
Kundenorientiertes Fahren (§ 3 Nr. 13.2)
* a) fahrgastfreundliche Fahrtechniken anwenden
b)  An- und Abfahrtvorgänge an Haltestellen kundenfreundlich gestalten,
insbesondere Belange spezieller Personengruppen berücksichtigten
Rechtsvorschriften im Verkehr (§ 3 Nr. 14)
* a) verkehrsspezifische Rechtsvorschriften beachten
b)  die für den Fahrbetrieb im öffentlichen Personennahverkehr geltenden
Rechtsvorschriften im eigenen Arbeitsbereich anwenden
c)  Sozialvorschriften beachten, Überwachungseinrichtungen bedienen und
Nachweise führen
d)  Folgen von Zuwiderhandlungen gegen Rechtsvorschriften berücksichtigen
Einweisung in den Fahrbetrieb (§ 3 Nr. 15)
Betriebsleitsysteme und Kommunikationseinrichtungen (§ 3 Nr. 15.1)
* a) Funktions- und Wirkungsweise von Betriebsleitsystemen und Kommunikationseinrichtungen beachten
b)  Betriebsleitsysteme und Kommunikationseinrichtungen bedienen
c)  Betriebsleitsysteme in den Betriebsablauf einbeziehen
Rahmen- und örtliche Dienstanweisungen (§ 3 Nr. 15.2)
* a) Rahmen- und Dienstanweisungen im Fahrdienst beachten
b)  Einzelanweisungen zum sicheren, pünktlichen und zuverlässigen Führen
von Fahrzeugen im Liniendienst umsetzen
Umgang mit Störungen im Fahrbetrieb (§ 3 Nr. 16)
Unregelmäßigkeiten im Fahrbetrieb durch Störungen (§ 3 Nr. 16.1)
* a) Störungen im Fahrbetrieb erkennen und bewerten
b)  bei Störungen sich situationsgerecht verhalten, Maßnahmen zur
Störungsbeseitigung unter Beachtung der Vorschriften ergreifen
c)  Störungen im Umfeld des Fahrbetriebes, insbesondere in Vertriebs- und
Serviceanlagen, erkennen, bewerten und Maßnahmen zur
Verhalten bei Unfällen und Zwischenfällen (§ 3 Nr. 16.2)
* a) betriebliche Vorschriften zu Unfällen und Zwischenfällen anwenden
b)  Unfallstellen, Gefahrenstellen und Fahrzeuge absichern
c)  Maßnahmen der ersten Hilfe durchführen
* d) Unfälle und Zwischenfälle melden, insbesondere Angaben zu Verletzten, Schäden und Gefahren machen, Folgen für den Betriebsablauf einschätzen
e)  auftretende Emissionen hinsichtlich der Umweltgefährdung und
Sicherheit beurteilen sowie Maßnahmen ergreifen
f)  Spuren sichern, Unfallskizze und Unfallbericht anfertigen
g)  bei Äußerungen gegenüber Dritten gesetzliche Pflichten und eigene
Belange sowie Folgen für das Unternehmen und sonstige Beteiligte
Fitness im Fahrdienst, Stressbewältigung (§ 3 Nr. 17)
* a) ergonomische Verhaltensweisen bei der Vorbereitung und Durchführung von Fahrten anwenden, insbesondere zur Rückenschonung
b)  gesundheitliche Auswirkungen von Schichtdienst berücksichtigen,
c)  Faktoren, die die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen, beachten
d)  Methoden zur Stressvorbeugung und -bewältigung anwenden
e)  Auswirkungen von besonderen Ereignissen, insbesondere traumatischen
Vorfällen, berücksichtigen, notwendige Maßnahmen ergreifen