Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_75_LNatSchG_NRW_Befreiungen_und_Ausnahmen_zu_Parag-d167116,95.html
Timestamp: 2017-01-16 15:07:26
Document Index: 165048411

Matched Legal Cases: ['§ 75', '§ 67', '§ 75', '§ 67', '§ 73', '§ 75', '§ 67', '§ 76', '§ 77', '§ 69', '§ 78', '§ 79', '§ 80', '§ 81', '§ 82', '§ 83', '§ 58', '§ 84', '§ 75', '§ 67', '§ 75', '§ 67', '§ 24', '§ 79', '§ 74', '§ 66', '§ 76']

§ 75 LNatSchG NRW, Befreiungen und Ausnahmen (zu § 67 des Bundesnaturschutzgesetzes) | Gesetze auf anwalt24.de
§ 75 LNatSchG NRW, Befreiungen und Ausnahmen (zu § 67 des Bundesnaturschutzgesetzes) Suche
Bundesrecht und LandesrechtNordrhein-WestfalenLNatSchG NRW,NW - Landesnaturschutzgesetz§§ 73 - 76, Kapitel 8 - Eigentumsbindung, Befreiungen
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§ 75 LNatSchG NRW, Befreiungen und Ausnahmen (zu § 67 des Bundesnaturschutzgesetzes)
§ 75 LNatSchG NRWGesetz zum Schutz der Natur in Nordrhein-Westfalen (Landesnaturschutzgesetz - LNatSchG NRW)Landesrecht Nordrhein-WestfalenKapitel 8 – Eigentumsbindung, BefreiungenTitel: Gesetz zum Schutz der Natur in Nordrhein-Westfalen (Landesnaturschutzgesetz - LNatSchG NRW)Normgeber: Nordrhein-WestfalenAmtliche Abkürzung: LNatSchG NRWGliederungs-Nr.: 791Normtyp: Gesetz(1) Für die Erteilung von Befreiungen nach § 67 Absatz 1 und 2 des Bundesnaturschutzgesetzes ist die untere Naturschutzbehörde zuständig. Der Beirat bei der unteren Naturschutzbehörde kann einer beabsichtigten Befreiung mit der Folge widersprechen, dass die Vertretungskörperschaft des Kreises oder der kreisfreien Stadt oder ein von ihr beauftragter Ausschuss über den Widerspruch zu entscheiden hat. Hält die Vertretungskörperschaft oder der Ausschuss den Widerspruch für berechtigt, muss die untere Naturschutzbehörde die Befreiung versagen. Hält die Vertretungskörperschaft oder der Ausschuss den Widerspruch für unberechtigt, hat die höhere Naturschutzbehörde innerhalb einer Frist von sechs Wochen darüber zu entscheiden. Lässt sie die Frist verstreichen, kann die Befreiung durch die untere Naturschutzbehörde erteilt werden. Die Sätze 2 bis 5 gelten auch für die beabsichtigte Erteilung von wesentlichen Ausnahmen von Verboten in Naturschutzgebieten, soweit es sich dabei nicht um gebundene Entscheidungen handelt.(2) Für die Befreiung von den Geboten und Verboten des § 24 ist abweichend von Absatz 1 der Landesbetrieb Wald und Holz zuständig. Er entscheidet im Einvernehmen mit der unteren Naturschutzbehörde.(3) Absatz 1 gilt entsprechend für die Verordnungen, die auf Grund des Reichsnaturschutzgesetzes vom 26. Juni 1935 (RGS. NW. S. 156), das zuletzt durch Gesetz vom 3. Dezember 1974 (GV. NRW. S. 1504) geändert worden ist, erlassen worden sind und die nach § 79 weiter gelten.
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