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Timestamp: 2019-06-17 07:39:19
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Matched Legal Cases: ['§ 18', '§ 11', '§ 1', '§ 4', '§ 14', '§ 18', '§ 144', '§ 14']

BGBl. I 1979 S. 425 - Neufassung der Approbationsordnung für Ärzte - dejure.org
BGBl. I 1979 S. 425
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Bundesgesetzblatt Jahrgang 1979 Teil I Nr. 19, ausgegeben am 11.04.1979, Seite 425
BGBl. I 1979 S. 609 (Berichtigung)
Eine prüfungsrechtliche Regelung, die den Prüfling verpflichtet, Beeinträchtigungen des Prüfungsablaufs in der schriftlichen Prüfung - bei Verlust seines Rügerechts - unverzüglich geltend zu machen, verstößt ebensowenig gegen den Grundsatz der Chancengleichheit wie etwa jene Bestimmungen in verschiedenen Prüfungsordnungen, nach denen der Rücktritt von der Prüfung unverzüglich erklärt werden muß (z.B. § 18 der Approbationsordnung für Ärzte in der Fassung vom 3. April 1979, BGBl. I S. 425; § 11 der Approbationsordnung für Apotheker vom 23. August 1971, BGBl. I S. 1377 ).
Aufgrund von § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 der Approbationsordnung für Ärzte vom 3. April 1979 (BGBl I S. 425, ber. S. 609) in der Fassung vom 15. Dezember 1986 (BGBl I S. 2457) umfasst die ärztliche Ausbildung nach dem Medizinstudium eine zweijährige Tätigkeit als Arzt im Praktikum.
1. Das Problem von Teilzulassungen hängt beim Medizinstudium damit zusammen, daß dieses in mehrere Abschnitte gegliedert ist (vgl. die Approbationsordnung für Ärzte, zuletzt neu bekanntgemacht am 3. April 1979 [BGBl. I S. 425]), daß die Ausbildungskapazitäten für den vorklinischen und den klinisch-praktischen Studienabschnitt nach jeweils besonderen Kriterien ermittelt werden (vgl. die Verordnung über die Grundsätze für eine einheitliche Kapazitätsermittlung und -festsetzung zur Vergabe von Studienplätzen - Kapazitätsverordnung -, die in dem für die Ausgangsverfahren maßgeblichen Studienjahr in der III. Fassung vom 18. Januar 1977 galt [GVBl. NRW S.50]) und daß die Ergebnisse dieser Berechnungen auseinanderklaffen können oder daß an einzelnen Hochschulen überhaupt nur für einen der beiden Studienabschnitte Ausbildungseinrichtungen bestehen.
Die Rechte und Pflichten aus dem Postsparverhältnis sind in der PostSpO vom 1. Dezember 1969 (BGBl I S. 2164), geändert durch Verordnung vom 9. März 1979 (BGBl I S. 425), geregelt.
Rechtsgrundlage der Prüfung seien die auf § 4 der Bundesärzteordnung - BÄO - in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Oktober 1977 (BGBl. I S. 1885) beruhenden Regelungen der Approbationsordnung für Ärzte - ÄAppO - in der zum Prüfungszeitpunkt geltenden Fassung der Bekanntmachung vom 3. April 1979 (BGBl. I S. 425).
Die Klage hätte im Hauptantrag - Verpflichtung des Beklagten, die Prüfung für bestanden zu erklären - nur dann Erfolg haben können, wenn das Gericht hätte feststellen können, daß der Kläger die Frage Nr. 140 oder die Frage Nr. 146 richtig beantwortet hat; denn mit einer weiteren richtigen Antwort hätte er die Bestehensgrenze von 192 richtigen Antworten (60 %) erreicht (§ 14 Abs. 5 der Approbationsordnung für Ärzte - ÄAppO - in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. April 1979 [BGBl. I S. 425]; diese Regelung ist rechtsgültig, vgl. BVerwGE 65, 323).
Zwar verletzt das Berufungsurteil § 18 der Approbationsordnung für Ärzte - ÄAppO - in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. April 1979 (BGBl. I S. 425); die angefochtene Entscheidung stellt sich aber aus anderen Gründen als richtig dar (§ 144 Abs. 4 VwGO).
Der Kläger hätte die Prüfung nach der Bestehensregel des § 14 Abs. 5 der Approbationsordnung für Ärzte (ÄAppO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. April 1979 (BGBl. I S. 425), geändert durch die Dritte Änderungsverordnung vom 15. Juli 1981 (BGBl. I S. 660), nur dann bestanden, wenn er von den 290 Prüfungsaufgaben mindestens 163 richtig gelöst hätte.
BVerwG, 06.09.1982 - 7 B 220.81
VGH Baden-Württemberg, 15.09.1987 - 9 S 1168/87
Wichtiger Grund für Prüfungsrücktritt bei außergewöhnlicher Belastung durch …
BVerwG, 14.03.1989 - 7 B 39.89
Arzt - Zulassung - Prüfungsrücktritt - Wichtiger Grund - Mitteilungspflicht - …
VGH Baden-Württemberg, 12.05.1992 - 9 S 1210/90
Zeitüberschreitung bei der ärztlichen Vorprüfung - Sanktionsnote; …
BVerwG, 19.02.1982 - 8 C 3.80
Medizinstudium - Ausbildungsabschnitt - Zivildienstrecht - Wehrpflichtrecht - …
BVerwG, 23.03.1984 - 7 B 32.84
Nichtzulassungsbeschwerde im Zusammenhang mit dem Dritten Abschnitt der …
BVerwG, 03.10.1983 - 7 B 136.83
Chancengleichheit - Multiple choice - Antwort-Wahl-Verfahren - …
VGH Bayern, 06.06.1986 - 7 CE 86.00729
VGH Baden-Württemberg, 29.11.1988 - 9 S 748/88
Approbationsordnung für Ärzte - ordnungsgemäße und zulässige Ladung als …
BVerwG, 10.08.1987 - 7 B 125.87
BVerwG, 11.12.1986 - 7 B 167.86
Anwendung einer absoluten Bestehensgrenze in Prüfungsentscheidungen - Anspruch …
BVerwG, 04.02.1986 - 7 B 2.86
Bewertung von bereits abgelegten Prüfungsleistungen - Anforderungen an die …
BVerwG, 09.12.1983 - 7 C 38.82
Bestehen der im Antwort-Wahl-Verfahren (AW-Verfahren) durchgeführten - Ärztlichen …
VGH Baden-Württemberg, 18.06.1980 - 9 S 588/80
Wichtiger Grund für den Rücktritt von der ärztlichen Prüfung
VGH Baden-Württemberg, 26.09.1988 - 9 S 2218/88
Modalitäten einer mündlichen ärztlichen Prüfung
BVerwG, 30.09.1987 - 7 B 197.87
Fehlerhaftigkeit einer gesamten Prüfung wegen der Vielzahl fehlerhafter …
BVerwG, 16.10.1984 - 7 B 165.84
Anspruch auf Erteilung eines förmlichen Anrechnungsbescheides - Erteilung eines …