Source: http://www.cvjm-gronau.de/satzung/
Timestamp: 2017-07-25 06:33:23
Document Index: 312566497

Matched Legal Cases: ['§ 25', '§ 2', '§ 2', '§ 11', '§ 7', '§ 14', '§ 26', '§ 2', '§ 2', '§ 9', '§ 13', '§ 14']

CVJM-Gronau / W e.V. » Satzung
Die Vereinssatzung verkörpert den Inhalt der Vereinsverfassung, das sind die „das Vereinsleben bestimmenden Grundentscheidungen“, die „Kraft zwingender Vorschrift in die Satzung aufgenommen werden müssen.“ (§§ 25, 71 Abs. 1 Satz 1 BGB).
Die komplette Fassung der CVJM-Satzung incl. Geschäftsordnung kann mit dem nachfolgenden Link herunter geladen werden: CVJM-Satzung
SATZUNG des CVJM GRONAU/W. e.V.
Der Verein führt den Namen Christlicher Verein Junger Menschen (CVJM) und hat seinen Sitz in Gronau/W. Er ist im Vereinsregister eingetragen. Der CVJM Gronau ist aus dem 1880 gegründeten Evangelischen Männer- und Jünglingsverein (EMJV) hervorgegangen.
Der Name gilt für alle Abteilungen und Gruppen. Diese erhalten das Recht, Zusatzbezeichnungen hinter dem Akronym „CVJM“ zu führen (z. B. CVJM-Jugendcafe, CVJM-Wegweiser, CVJM-Mitarbeiterkreis, usw.). § 2 Grundlage und Ziel, Aufgaben und Mittel
Grundlage der Arbeit ist die Basis des Weltbundes der CVJM („Pariser Basis“ von 1855, Original siehe vorletzte Seite):
Die Christlichen Vereine Junger Männer haben den Zweck, solche jungen Männer miteinander zu verbinden, welche Jesus Christus nach der Heiligen Schrift als ihren Gott und Heiland anerkennen, in ihrem Glauben und Leben seine Jünger sein und gemeinsam danach trachten wollen, das Reich ihres Meisters unter den jungen Männern auszubreiten.
Der Hauptausschuss des CVJM-Gesamtverbandes hat dazu folgende Zusatz-erklärung beschlossen:
Die CVJM sind als Vereinigung junger Männer entstanden. Heute steht die Mitgliedschaft allen offen. Männer und Frauen, Jungen und Mädchen aus allen Völkern, Konfessionen und sozialen Schichten bilden die weltweite Gemeinschaft im CVJM. Die Pariser Basis gilt heute im CVJM-Gesamtverband für die Arbeit mit allen jungen Menschen.
b) Der Verein übernimmt für die Erreichung des unter § 2a aufgezeigten Zieles insbesondere folgende Aufgaben:
Sammlung um das Wort Gottes zur Weckung und Vertiefung des Glaubenslebens;
Hinführung zu christlicher Gemeinschaft und zu gemeinsamen Dienst;
Förderung zu körperlich und geistig tüchtigen, sittlich gefestigten christlichen Persönlichkeiten, die in Verein, Familie, Gemeinde und Gesellschaft zu verantwortungsbewusstem Handeln und missionarischem Dienst fähig und bereit sind.
Jugendgemäße, gegenwartsnahe Darbietung des Wortes Gottes in Bibelarbeit, Seelsorge, Evangelisation und Schrifttum;
Rat und seelsorgerliche Hilfe in allen Lebensfragen;
Missionarische Betätigung durch musikalische Verkündigung, Schriftenverbreitung und anderen Aktionen;
Angebot eines Bildungsprogramms mit Vorträgen, Gesprächskreisen und Seminaren;
Einrichtung von Büchereien und Medienräumen, Verbreitung von Zeitschriften;
Die Förderung von Leib, Seele und Geist. Dies schließt auch die Stärkung der körperlichen Bewegungsfähigkeit sowie die Ausübung künstlerischer und musischer Tätigkeiten ein.
Heranziehung seiner Mitglieder zur Mitarbeit bei den Aufgaben des Vereins, Durchführung von Seminaren für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter.
Jugendpflege und Jugendsozialarbeit; Jugendfreizeiten;
Förderung der 3.Weltarbeit (CVJM-Weltdienst, Kindernothilfe, usw.,);
Erhaltung des CVJM-Freizeitheimes/Bardel, Gut Vennloh 3 in Bad Bentheim;
Enge Zusammenarbeit mit dem Freundes- und Förderkreis des CVJM Gronau.
Der CVJM Gronau e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige, kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendhilfe. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Kinder-und Jugendgruppen, ein offener Treff für Jugendliche, das Durchführen von Kinder-und Jugendfreizeiten sowie das Betreiben des CVJM Freizeitheims in der Bardel. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck es Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
a) Mitglied kann jeder werden, der, oder dessen Erziehungsberechtigten, die-se Satzung als für sich verpflichtend anerkennt. Alle Mitglieder, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, besitzen das aktive Wahlrecht.
b) Das Ausscheiden aus dem Verein erfolgt entweder freiwillig durch Abmelden in Schriftform beim Vorstand zum Jahresende oder durch Ausschluss auf Beschluss des Vorstandes (§ 11, 3).
c) Jedes Mitglied zahlt einen von der Jahreshauptversammlung festzusetzen-den Beitrag.
Der Verein gliedert sich in folgende Altersgruppen:
Kindergruppen (6-9Jährige)
Jungschar/Mädchenjungschar (9-13Jährige)
Jungenschaft/Mädchenkreis (13-17Jährige)
Jungmännerkreis / Kreis junger Frauen / Kreis junger Erwachsener (17 bis etwa 25Jährige)
Erwachsenenkreise (ab ca. 25 Jahre)
a.) der Jahreshauptversammlung
Zur Jahreshauptversammlung ruft der Vorstand einmal im Jahr die Mitglieder zusammen, und zwar im 1. Quartal. Die Jahreshauptversammlung hat insbesondere die Aufgabe, den Vorstand zu wählen, die rechtliche Vertretung des Vereins zu regeln, die Mitgliederbeiträge festzusetzen, die Jahresrechnung zu
prüfen und zu genehmigen, dem Vorstand Entlastung zu erteilen und das Arbeitsprogramm zu beraten. Die Einberufung zu der Jahreshauptversammlung ist wenigstens 10 Tage vorher mit Angabe der Tagesordnung durch Einladung in Textform bekannt zu machen. Jedes in der Jahreshauptversammlung erschienene Einzelmitglied, das das 14. Lebensjahr vollendet hat, besitzt eine Stimme. Bei Familienmitgliedschaften sind max. 2 Personen stimmberechtigt. Vertretung durch Vollmacht ist nicht zulässig.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen können jederzeit vom Vorstand einberufen werden. Der Vorstand ist zu deren Einberufung verpflichtet, wenn wenigstens 20 der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe der zu verhandelnden Punkte dies schriftlich beantragen. Für die Einladung und das Stimm-recht gelten die Vorschriften von § 7.
Die Beschlussfähigkeit der Jahreshauptversammlung und der außer-ordentlichen Mitgliederversammlung ist gebunden an die Anwesenheit wenigstens 5 % der stimmberechtigten Mitglieder. Bei einer Familienmitgliedschaft sind max. zwei Mitglieder stimmberechtigt. Sind die erforderlichen 5 % der stimmberechtigten Mitglieder nicht anwesend, so ist zur nochmaligen Beschlussfassung über denselben Gegenstand binnen vier Wochen eine zweite Versammlung einzuberufen, welche ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig ist. Auf diese Bestimmung muss bei der Einladung ausdrücklich hingewiesen werden. Die Beschlüsse in den vorgenannten Versammlungen werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten mit Ausnahme von § 14 gefasst. Bei Stimmengleichheit ist kein Beschluss zustande gekommen. Über die Art der Abstimmung entscheidet außer bei der Vorstandswahl die Versammlung selbst. Über die geführten Verhandlungen hat der Schriftwart einen Sitzungsbericht (Protokoll) aufzunehmen, der von ihm unterzeichnet und vom Vorsitzenden gegengezeichnet werden muss.
Der Vorstand besteht aus insgesamt vier Vereinsmitgliedern, die den Verein nach § 26 BGB vertreten, nämlich:
3. dem/der Schriftwart/in,
4. dem/der Kassenwart/in.
Die LeiterInnen der einzelnen Abteilungen gehören dem Vorstand als beratende Mitglieder ohne Stimmrecht an.
Der Vorstand wird in der Jahreshauptversammlung für zwei Jahre mittels Stimmzettel gewählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet eine Stichwahl. Die Ausscheidenden sind wieder wählbar. Scheidet ein Vorstandsmitglied wäh-rend seiner Dienstzeit aus, so bestimmt der Vorstand den Ersatzmann bis zur nächsten Jahreshauptversammlung. Mitglied des Vorstandes kann jedes Mit-glied des Vereins werden, das
1. sich zu dem Herrn Jesus Christus als Gottes Sohn und Heiland der Welt be-kennt und das Wort Gottes für die alleinige Richtschnur des Glaubens und Lebens hält (§ 2a) und
Der Vorstand hat die Aufgabe, den Verein zu leiten und darüber zu wachen, dass die in § 2 angegebenen Ziele verwirklicht werden. Zu den Rechten und Pflichten des Vorstandes gehören insbesondere:
Die Leitung des Vereins; sie geschieht durch den Gesamtvorstand, welcher aus dem/der 1. Vorsitzenden, dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Kassenwart besteht.
Die Einberufung der Jahreshauptversammlung und Festsetzung der Tages-ordnung hierfür;
Die Aufstellung einer Geschäftsordnung betreffend Aufnahme und Aus-schluss von Mitgliedern, Beiträge, Abzeichen, usw.
Verwaltung des CVJM-Freizeitheimes/Bardel, Gut Vennloh 3 in Bad Bentheim-Sieringhoek
Die Berufung von Beratern: der/die Berater/in sollte(n) CVJMer, er/sie braucht(en) aber kein Mitglied sein. Seine/ihre Aufgabe sollte Angebot eines Bildungsprogramms mit Vorträgen, Gesprächskreisen und Seminaren für Mitarbeiter, Mitglieder oder Gäste sein. Je nach Umfang kann der/die Berater/in dafür ein vereinbartes Honorar erhalten. Der Vorstand kann mehrere Berater berufen.
Die Kasse wird durch 2 Kassenprüfer geprüft. Der Vorstand schlägt der Jahreshauptversammlung 4 Mitglieder vor, die mit dem Kassen- und Steuerwesen beruflich vertraut sind.
Der Vorstand versammelt sich in der Regel monatlich. Er ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Bezüglich der Art der Abstimmung und der Sitzungsberichte gelten die Bestimmungen in § 9, Absatz 3-5.
Die Gruppen und Abteilungen unterstehen dem Vorstand. Ihre LeiterInnen werden vom Vorstand berufen.
Die Gruppen und Abteilungen haben kein Sondereigentum an Geld und Gegenständen und dürfen solches auch nicht erwerben. Auch Geld oder Gegen-stände, die ausdrücklich einer Gruppe oder Abteilung geschenkt werden, sind Eigentum des Gesamtvereins. § 13 Organisatorische Zusammengehörigkeit
Der Verein ist Mitglied des CVJM-Westbund e.V.. Entsprechend der Bundessatzung ist der Verein verpflichtet, einen Beitrag an den Westbund zu zahlen. Der Verein fühlt sich verpflichtet, die Zeitschriften des CVJM-Westbund e.V. zu fördern und für deren Verbreitung zu sorgen. Mitglieder des Vorstandes des CVJM Westbund e.V. oder vom Vorstand des CVJM-Westbund e.V. beauftragte Vertreter haben das Recht, mit beratender Stimme an den Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen des Vereins teilzunehmen. Der Verein wird durch den Vorstand des CVJM-Westbund e.V. einem Kreisverband des CVJM-Westbund e.V. zugeteilt. Er entsendet seiner Stärke entsprechend Vertreter in die Kreisvertretung. Der CVJM-Westbund e.V. gehört dem CVJM-Gesamtverband in Deutschland e.V. in Kassel an. Der CVJM-Gesamtverband ist dem Weltbund der CVJM in Genf angeschlossen.
Der Verein ist als Mitglied des CVJM-Westbund e.V. Teil evangelischer Jugendarbeit, die in der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (AEJ) ihren Zusammenschluss hat. Er ist durch seine Mitgliedschaft im CVJM-Westbund über den CVJM-Gesamtverband dem Diakonischen Werk -Innere Mission und Hilfswerk- der Evangelischen Kirche in Deutschland als einem Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege angeschlossen.
§ 14 Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins Über Änderungen und Ergänzungen dieser Satzung und über die Auflösung des Vereins entscheidet eine außerordentliche Mitgliederversammlung, bei der wenigstens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein muss. Ist die erforderliche Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder nicht anwesend, so ist zur nochmaligen Beschlussfassung über denselben Gegenstand binnen vier Wochen eine zweite Versammlung einzuberufen, welche ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden endgültig entscheidet. Auf diese Bestimmung muss bei der zweiten Einladung ausdrücklich hingewiesen werden. Hierbei sind nur Beschlüsse gültig, denen drei Viertel der anwesenden Stimmberechtigten zugestimmt haben. Jede Änderung dieser Satzung bedarf der Genehmigung des CVJM-Westbundes. Bei anerkannter Gemeinnützigkeit des Vereins ist die Änderung einer für steuerliche Vergünstigungen wesentlichen Satzungsbestimmung dem zuständigen Finanzamt mitzuteilen.
Das Vereinsvermögen muss bis zur Auflösung des Vereins den Zwecken des Vereins dienen. Kein Mitglied hat irgendwelchen Anspruch darauf. Die Abwicklung der Geschäfte nach Auflösung des Vereins obliegt dem zuletzt amtieren-den Vorstand.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das vorhandene Sach- und Anlagevermögen an die Evangelische Kirchengemeinde Gronau, die dieses ausschließlich und unmittelbar für die christliche Jugendarbeit in Gronau verwenden muss. Das Barvermögen fällt an den CVJM-Westbund zur Unterstützung der Weltdienstarbeit.
Festgestellt: Gronau, 16.09.2015