Source: https://hundesprache.com/index.php/ueber-uns/agb
Timestamp: 2018-08-18 23:36:42
Document Index: 284784104

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§4', '§ 2', '§ 2', '§5', '§ 5', '§6', '§ 4', '§ 5', '§8']

Die vorliegenden AGB gelten für die Vertragsbeziehung zwischen der Hundeschule Hundesprache.com und Verbrauchern, die bei der Hundeschule Unterricht wahrnehmen (im Folgenden: Kunde).
Bei dem zwischen der Hundeschule und dem Kunden geschlossenen Vertrag handelt es sich um einen Dienstleistungsvertrag mit dem Ziel, dem Kunden bestimmte Inhalte zu vermitteln. Der Kunde erhält von der Hundeschule lediglich Handlungs­vor­schläge. Die Hundeschule schuldet keinen Erfolg oder das Erreichen bestimmter Ziele, sofern diese nicht ausdrücklich zugesichert sind. Die Teilnahme an den Übungen während der Kurse und Einzelstunden, die spätere Durchführung der Handlungsvorschläge so­wie die Entscheidung, ob der Kunde seinen Hund Übungen unangeleint durchführen lässt, liegen im Er­messen des Kunden und erfolgen auf eigenes Risiko.
Der Unterricht findet in Alltagsumgebung statt. Anreise sowie ggf. Unterkunft und Verpflegung orga­nisiert der Kunde selbst und auf eigene Kosten.
In den Einzelstunden bietet die Hundeschule dem Teilnehmer zu einem vereinbarten Termin Einzelunterricht an. Die verbindliche Anmeldung erfolgt durch Terminvereinbarung zwischen Hundeschule und Kunde. Die Vergütung ist am Ende der Stunde in bar zu zahlen. Findet die Einzelstunde an einem Wunschort des Kunden (z.B. Zuhause) statt, so erstattet der Kunde dem Trainer zusätzlich zu der Unterrichtsvergütung die An­fahrtskosten zu einem Kilome­tersatz von 0,40 € pro Kilometer zwischen dem Sitz der Hundeschule und dem Trainingsort.
Handelt es sich bei dem Kurs um einen geschlossenen Kurs, bedarf es einer verbindlichen Anmeldung des Kunden. Geschlossene Kurse finden nur bei Erreichen einer Mindestteilnehmerzahl von 3 Hund-und-Halter-Teams statt. Um die Verbindlichkeit der Anmeldung durch den Kunden zu gewährleisten, ist der Kunde zur Zahlung eines Vorschusses in Höhe von 50% der Kursgebühr verpflichtet.
Die Anzahl der Plätze bei geschlossenen Kursen ist begrenzt. Anmeldungen werden nach Da­tum des Eingangs berücksichtigt. Der Kunde ist an seine Anmeldung gebunden. Sie stellt ein Angebot auf Abschluss eines Vertrages dar. Der Vertrag kommt erst mit der schriftlichen Bestätigung der Teilnahmeberechtigung durch die Hundeschule zustande. Nach Eingang der Bestä­tigung beim Kunden ist dieser zur Zah­lung der gesammten Kursgebühr verpflich­tet. Geht diese nicht binnen 7 Tagen nach Eingang der Bestätigung bei der Hundeschule ein, gilt die Anmeldung des Kunden als zurückgenommen und der Vertrag als aufgeho­ben. Der Kunde hat dann keinen Anspruch auf Teilnahme am Kurs.
Teilweise bietet die Hundeschule Seminare oder Workshops zu speziellen Themen an. Ort, Thema und Zeit­punkt solcher Workshops werden auf der Webseite der Hundeschule oder persönlich bekannt gegeben. Für die Workshops gelten dieselben Regeln wie für die Teilnahme an den ge­schlos­senen Kursen (§ 2 Absatz 3).
Die aktuellen Preise sind den Angaben auf der Webseite der Hunde­schule zu entnehmen oder werden auf Anfrage telefonisch oder per Email mitgeteilt.
Die angegebenen Preise verstehen sich in EURO und beinhalten die gesetzliche MwSt., soweit geschuldet, und sonstige Preisbe­standteile mit Ausnahme ggf. zu erstattender Reisekosten gemäß § 2 Abs. 1, die dem Kunden vor Vertragsschluss individu­ell mitgeteilt werden.
Die Zahlung der Vergütung erfolgt nach Wahl des Kunden durch Überweisung oder in bar. Die vollständige Vergütung ist am zu Beginn der Veranstaltung fällig. Um Zeitverluste durch Zahlungsabwicklungen so gering wie möglich zu gestalten, empfehlen wir, die Vergütung bei Veranstaltungen vorab durch Überweisung zu zahlen – bei Zahlungseingang kürzer als 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn ist die Vorlage eines Überweisungsträgers zum Nachweis der Zahlung erforderlich.
§4 Rücktritt vom Vertrag durch den Kunden
Weist der Kunde einen adäquaten Ersatzteilnehmer nach oder gibt es einen „Nachrücker“ gemäß Warteliste, der den Kursplatz übernimmt, kann ein Kunde bis zu 48 Stunden vor Kursbeginn vom Vertrag zurücktreten und erhält gezahlte Kursgebühren bzw. Vorschüsse zurück erstattet.
Liegt kein Fall gemäß Abs. 1 vor, gilt Folgendes:
Sagt der Kunde Einzeltrainingster­mine (§ 2 Abs. 1 und 3) nicht mindes­tens 2 Tage vor Trainingstermin ab, ist die Einzeltrainingsstunde durch den Kunden zu zahlen. Im Übrigen ist die Absage kostenfrei.
Bei der Absage eines Workshops (§ 2 Abs. 4) durch den Kunden ist er zur Zahlung einer Bearbeitungs-/Ausfallgebühr verpflichtet, deren Höhe nach dem Zeitpunkt der Absage gestaffelt ist. Sie beträgt bei einer Ab­meldung bis zu vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn 10% des Veranstaltungsentgelts, mindestens jedoch 15,00 €. Erfolgt die Ab­meldung bis zu zwei Wochen vor dem Veranstaltungsbeginn, beträgt die Gebühr 25% des Veranstal­tungsentgelts, mindestens jedoch 15,00 €. Erfolgt die Abmeldung innerhalb von zwei Wochen vor Ver­anstaltungsbeginn oder nimmt der Kunde ohne Abmeldung nicht an der Ver­anstaltung teil oder bricht er die Teilnahme an der Veranstaltung ab, ist eine Gebühr von 80% des vereinbarten Veranstaltungsentgelts zu zahlen.
Stornierungen und ggf. die Benennung von Ersatzteilnehmern sind schriftlich gegenüber der Hunde­schule an­zuzeigen. Für die Anzahl der Tage vor Veranstaltungsbeginn ist der Zugang der Mitteilung bei der Hundeschule maßgeblich.
§5 Rücktritt vom Vertrag / Terminverschiebung durch die Hundeschule
Die Hundeschule behält sich vor, vom Vertrag zurück zu treten, insbesondere wenn sich zu wenig Teilnehmer für einen Kurs angemeldet haben oder ein Trainer ausfällt. Die Hundeschule wird sich stets darum bemühen, an­statt einer Absage einen Ersatztermin für die Veranstaltung anzubieten.
Die Hundeschule teilt dem Kunden eine Terminabsage / -umlegung eines Kurses unverzüglich, spätestens aber 4 Tage vor Kursbeginn mit. Der Kunde ist bei einer Verschiebung des Kurses berechtigt, vom Vertrag zurückzu­treten.
Im Falle des Rücktritts der Hundeschule oder des Kunden gemäß § 5 Abs. 1 oder 2 schuldet der Kunde der Hundeschule keine Vergütung.
§6 Rückerstattung von Zahlungen
Die Hundeschule wird dem Kunden im Falle einer Überzahlung bei einem Rücktritt nach § 4 oder § 5 zu viel ge­zahlte Gebühren unverzüglich zurück erstatten. Hat der Kunde die Vergütung in bar gezahlt, er­folgt die Rückerstattung nach seiner Wahl durch Überweisung auf ein von ihm benanntes Konto oder in bar durch Übergabe in der Hundeschule.
§8 Sonstige Pflichten des Kunden
Es dürfen nur Hunde am Unterricht teilnehmen, für die eine Haftpflichtversicherung mit ausreichender De­ckungssumme und Impfschutz gegen die folgenden Krankheiten: Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Tollwut besteht.
Cremlingen, 16.05.2018