Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=XII%20ZB%20301/13
Timestamp: 2019-10-23 09:04:06
Document Index: 100624022

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 1896', '§ 1896', '§ 1903']

BGH, 26.02.2014 - XII ZB 301/13 - dejure.org
https://dejure.org/2014,5097
BGH, 26.02.2014 - XII ZB 301/13 (https://dejure.org/2014,5097)
BGH, Entscheidung vom 26.02.2014 - XII ZB 301/13 (https://dejure.org/2014,5097)
BGH, Entscheidung vom 26. Februar 2014 - XII ZB 301/13 (https://dejure.org/2014,5097)
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BGB §§ 1896 Abs. 2, 1903
§ 1896 Abs 2 BGB, § 1903 BGB
Anordnung der Betreuung trotz bestehender Vorsorgevollmacht bei erheblichen Zweifeln an Redlichkeit des Bevollmächtigten
Anordnung der Betreuung trotz bestehender Vorsorgevollmacht bei Zweifeln an der Redlichkeit des Bevollmächtigten
Betreuungsrecht - Vorsorgevollmacht und die Anordnung der Betreuung
Vorsorgevollmacht steht Bestellung eines Betreuers ausnahmsweise bei Ungeeignetheit des Bevollmächtigten nicht entgegen
Vorsorgevollmacht schließt Betreuerbestellung nicht aus
AG Northeim, 08.10.2012 - 5 XVII H 772
LG Göttingen, 07.05.2013 - 5 T 184/12
MDR 2014, 538
FGPrax 2014, 117
FamRZ 2014, 738
Rpfleger 2014, 422
Letzteres ist der Fall, wenn der Bevollmächtigte wegen erheblicher Bedenken an seiner Geeignetheit oder Redlichkeit als ungeeignet erscheint (Senatsbeschlüsse vom 26. Februar 2014 - XII ZB 301/13 - FamRZ 2014, 738 Rn. 17 mwN …und vom 13. April 2011 - XII ZB 584/10 - FamRZ 2011, 964 Rn. 15 mwN).
Dem Rechtsbeschwerdegericht obliegt lediglich die Kontrolle auf Rechtsfehler, insbesondere die Prüfung, ob die Tatsachengerichte alle maßgeblichen Gesichtspunkte in Betracht gezogen haben und die Würdigung auf einer ausreichenden Sachaufklärung beruht (Senatsbeschlüsse vom 26. Februar 2014 - XII ZB 301/13 - FamRZ 2014, 738 Rn. 18 mwN …und vom 13. April 2011 - XII ZB 584/10 - FamRZ 2011, 964 Rn. 16 mwN).
Denn soweit der Betroffene ohnehin geschäftsunfähig ist, wird er durch den Einwilligungsvorbehalt nicht über Gebühr in seinen Rechten beeinträchtigt (Senatsbeschluss vom 26. Februar 2014 - XII ZB 301/13 - FamRZ 2014, 738 Rn. 28 mwN).