Source: https://www.dgzprsport.de/mitglieder/jus-download/vereinssatzung/
Timestamp: 2019-08-18 19:42:14
Document Index: 21708794

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 6', '§ 26', '§ 21', '§ 16', '§ 17']

Vereinssatzung - dgzprsports Webseite!
Satzung der Deutschen Gesellschaft für zahnärztliche Prävention und Rehabilitation im Spitzensport e.V. (DGzPRsport)
(Satzung errichtet am 06.09.2013 mit Änderungen vom 27.04.2014)
(1) Der Verein trägt den Namen: Deutsche Gesellschaft für zahnärztliche Prävention und Rehabilitation im Spitzensport e.V. (DGzPRsport)
(3) Er wurde unter dem UR 348/ 2013 bzw. AZ VR 201660 am 17.12.2013 in das Vereinsregister eingetragen.
Der Verein ist ein freiwilliger Zusammenschluss aller Heilberufe, die in der oralen und perioralen Medizin tätig sind, zur Wahrung, Förderung und Vertretung der wissenschaftlichen, berufspolitischen, wirtschaftlichen und sonstigen gemeinsamen Interessen. Die Gesellschaft (im Folgenden abgekürzt DGzPRsport) dient den folgenden Zwecken:
(1) Berücksichtigung der Zusammenhänge von Gesundheit und Funktion bei medizinischen und zahnmedizinischen Behandlungen unter besonderer Berücksichtigung der Leistungserhaltung bzw. Leistungssteigerung im Spitzensport.
(2) Fachübergreifende Vernetzung aller Fachdisziplinen der Zahn-, Mund- und Kiefer-heilkunde sowie weiterer im Gebiet der oralen und perioralen Medizin agierenden Gesundheitsberufe durch die inter- und transdisziplinäre Anwendung leistungsevidenter Parameter im Spitzensport in Verbindung mit funktionellen aber auch leistungserhaltenden bzw. nachhaltig leistungssteigernden Aspekten.
(3) Umsetzung leistungserhaltender bzw. leistungssteigernder Behandlungsparameter in der oralen und perioralen Medizin und Zahnmedizin als integrierendem Bestandteil der Behandlung von Zahn-, Mund-, Kiefer- und Gesichtskrankheiten, der Gesunderhaltung bei Spitzensportlern sowie das Erstellen von geeigneten nachhaltigen Betreuungs- und Therapiekonzepten unter besonderer Berücksichtigung der Einhaltung nationaler und internationaler Regelungen gegen Doping.
(4) Förderung der leistungserhaltenden bzw. leistungssteigernden Behandlungsmaßnahmen und Konzepten bei medizinischen und zahnmedizinischen Behandlungen von Spitzensportlern unter Beachtung Ihrer spezifische Bedürfnisse.
(5) Vertretung und Verbreitung dieser Erkenntnisse auf dem Gebiet der leistungserhaltenden bzw. leistungssteigernden Behandlungskonzepte und -maßnahmen im In- und Ausland. Hierzu kann der Verein nationale und internationale Kooperations- und Assoziationsverträge abschließen.
(6) Unterstützung der wissenschaftlichen Arbeit bezüglich leistungserhaltenden bzw. leistungssteigernden zahnärztlichen Betreuungs- und Therapiekonzepten sowie der Umsetzung entsprechender Ergebnisse in die Praxis.
(7) Förderung der Fort-, Aus- und Weiterbildung von Zahnärzten, Zahntechnikern und ansonsten betroffenen Gesundheitsberufen hinsichtlich der Bedeutung von leistungserhaltenden bzw. leistungssteigernden zahnmedizinischen Aspekten im Spitzensport.
(8) Bindeglied zu sein zwischen Hochschule, Praxis, zahntechnischen Labors und ansonsten betroffenen Einrichtungen und Unternehmen, die im Bereich der Gesundheitspflege im Rahmen des Sports aktiv sind.
(9) Zusammenarbeit mit anderen Vereinigungen, Arbeitsgemeinschaften, Gesellschaften und Organen der Gesundheitspflege und des Sports des In- und Auslandes, die ähnliche Ziele verfolgen.
(10) Die Gesellschaft kann Preise für besondere wissenschaftliche Arbeiten sowie für therapeutische Erfolge im Spitzensport vergeben.
(11) Zur Erreichung seiner Zwecke kann der Verein Vereinigungen, privatrechtliche Gesellschaften und juristische Personen gründen, erwerben oder sich hieran beteiligen.
(II) Maßnahmen zur Erfüllung des Zwecks
Zur Erfüllung der in § 2 genannten Zwecke (Aufgaben) dienen insbesondere folgende Maßnahmen:
(6) Wissensvermittlung bei Veranstaltungen durch elektronische Medien, Printmedien,
Vorträge und sonstiges.
(7) Beitritt zu Vereinigungen, die die Zwecke der DGzPRsport
fördern und einem Wissensaustausch dienlich sind.
Die DGzPRsport verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke "" der Abgabenordnung.
(1) Der DGzPRsport hat ordentliche, außerordentliche, korrespondierende, fördernde Mitglieder sowie Ehrenmitglieder. Außerordentliche, korrespondierende und fördernde Mitglieder haben kein aktives und passives Wahlrecht. Bei den ordentlichen Mitgliedern werden aktive von passiven Mitgliedern unterschieden,
(5) Den Status eines Aktiven Mitglieds kann jedes ordentliche Mitglied unter folgenden Voraussetzungen werden: Der Antrag auf Nominierung als aktives Mitglied ist an den Vorstand zu richten. Im Rahmen des Antrages muss die besondere Beschäftigung des Bewerbers mit der zahnmedizinischen Betreuung von Spitzensportlern in der oralen und/oder perioralen Medizin dargelegt werden. Hierfür hat der Bewerber dem Vorstand eine Darstellung seiner Tätigkeitsphilosophie, eine Darstellung von zwei Patientenfällen und einen Fortbildungsnachweis gemäß Zertifizierungsordnung vorzulegen. Der Vorstand kann die Ernennung zum aktiven Mitglied beschließen. Den Erhalt der aktiven Mitgliedschaft setzt voraus, dass man mindestens alle zwei Jahre an einer Tagung der DGzPRsport teilnimmt. Der Entzug der aktiven Mitgliedschaft wird durch Beschluss des Vorstandes festgestellt. Die bisherige aktive Mitgliedschaft bleibt nach der bisherigen Satzung fortbestehen.
(7) Zu Ehrenmitgliedern können Personen des In- und Auslandes, die durch besondere Verdienste um die Förderung der zahnärztlichen Prävention und Rehabilitation bei Spitzensportlern besonders wertvolle Dienste geleistet haben, auf Beschluss des Vorstandes durch den Präsidenten ernannt werden. Vorschläge hierzu können von jedem ordentlichen Mitglied dem Vorstand unterbreitet werden. Die Entscheidung über die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft erfolgt im Vorstand mit 3/4 Mehrheit.
(8) Außerordentliches Mitglied der DGzPRsport kann jede/r an einer deutschen Universität eingeschriebene Studentin/Student der Zahnheilkunde sowie jede/r Auszubildende des Zahntechnikerhandwerkes in Deutschland sowie jede Person in Ausbildung in einem betroffenen Gesundheitsberuf oder Gesellschaft werden, die an den Zielen der DGzPRsport interessiert ist.
(9) Außerordentliches Mitglied der DGzPRsport kann jedes Organ der Gesundheitspflege, jede ärztliche oder zahnärztliche Berufsvertretungen, jede Körperschaft des öffentlichen Rechts werden, die an den Zielen der leistungserhaltenden bzw. leistungssteigernden Aspekten in der Zahnheilkunde interessiert ist.
(10) Als außerordentliches Mitglied können ausländische Zahnärzte und Zahntechniker aufgenommen werden, auch wenn die Voraussetzungen der Ziffer 2 und/oder 4 nicht vorliegen. Die DGzPRsport kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung Untergruppen bilden, in denen sich diese Mitglieder zusammengeschlossen sind.
(11) Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen mit einfacher Mehrheit. Die Entscheidung bedarf keiner Begründung und wird dem Antragsteller schriftlich bekannt gegeben. Im Falle einer ablehnenden Entscheidung über den Aufnahmeantrag zur ordentlichen Mitgliedschaft, kann der Vorstand, Gründe die zur Ablehnung geführt haben, darlegen. Eine bindende Verpflichtung der Darlegung besteht zur Entlastung des Vorstandes jedoch nicht. Ein erneuter Aufnahmeantrag kann frühestens nach 12 Monaten gestellt werden..
(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste oder Austritt aus der DGzPRsport.
(3) Der auf einen wichtigen Grund gestützte Austritt ist sofort wirksam und wird durch Streichung von der Mitgliederliste vollzogen.
(5) Durch Ausschluss aus der DGzPRsport. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, insbesondere gegen die in der Satzung festgelegten Ziele. Den Antrag auf Ausschluss kann jedes Mitglied stellen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand mit 2/3-Mehrheit. Vor der Beschlussfassung muss dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme gegeben werden. Der Beschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einlegen. Die nächste Mitgliederversammlung entscheidet über den Ausschluss.
§ 6 Organe der DGzPRsport
(3) Die Amtsdauer der Mitglieder des Vorstandes beträgt 4 Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig.
(7) Beratend wird zu allen Sitzungen des Vorstands der Past-Präsident eingeladen. Durch Beschluss des Vorstandes mit ¾ Mehrheit kann ein Präsident nach Beendigung seines Vorstandsamtes zum Ehrenpräsidenten ernannt werden. Der Ehrenpräsident hat den Status eines Ehrenmitgliedes und das Recht, an den Vorstandssitzungen teilzunehmen. Der Ehrenpräsident hat ein Stimmrecht auf den Sitzungen.
(II) Zuständigkeiten / Aufgaben des Vorstandes
(3) Vorstand i.S.d. § 26 BGB sind der Präsident und der Vizepräsident der Finanzen.
(4) Die DGzPRsport wird im Rechtsverkehr vertreten durch den Präsidenten und den Vizepräsidenten Finanzen, die vertretungsberechtigt für den Verein sind und Rechtsgeschäfte mit bindender Wirkung für den Verein abschließen können. Der Vorstand kann zur Erledigung bestimmter Aufgaben Ausschüsse einsetzen oder ergänzend Referenten berufen.
(III) Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes
(I) Aufgaben und Befugnisse
(2) Erteilung oder Verweigerung der Entlastung des Vorstandes.
(3) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.
(4) Genehmigung des Haushaltsvoranschlages für das folgende Geschäftsjahr.
(5) Die Wahl der Kassenprüfer.
(6) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung einschließlich des Vereinszwecks sowie die Auflösung des Vereins.
(7) Für die Entscheidung von Dringlichkeitsanträgen.
(8) Genehmigung des Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr.
(9) Festlegung der Mitgliedsbeiträge und ggf. der Umlagen, Höhe der Kostensätze für Aufwandsentschädigungen und Reisekosten.
(II) Ordentliche Mitgliederversammlung
(1) Jährlich hat mindestens eine Ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden. Sie wird in der Regel im Rahmen des Jahreskongresses abgehalten.
(3) Zur Ordentlichen Mitgliederversammlung ist jedes Mitglied unter Einhaltung einer Frist von mindestens vier Wochen schriftlich einzuladen, wobei es zur Einhaltung der Frist ausreicht, dass die Einladung vor dieser Frist abgesandt wird.
(7) Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das von dem Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterschreiben ist. Das Protokoll muss enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, den Namen des Versammlungsleiters, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit, die Tagesordnung, die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis (Zahl der Ja-Stimmen, Zahl der Nein- Stimmen, Stimmenthaltungen, ungültige Stimmen), die Art der Abstimmung sowie eventuelle Widersprüche gegen gefasste Beschlüsse. Ein Antrag, der eine Änderung der Satzung bzw. eine Änderung des Zwecks des Vereins betrifft, ist wörtlich in das Protokoll aufzunehmen.
(III) Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung
(4) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als nicht anwesende Mitglieder. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme. Zur Änderung der Satzung ist jedoch einen Mehrheit von 9/10 der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins und zur Änderung des Zwecks eine solche von 9/10 erforderlich.
(6) Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen und den Mitgliedern zugänglich zu machen. Das Protokoll wird vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer unterzeichnet.
(IV) Außerordentliche Mitgliederversammlung
(2) Wenn die Einberufung von 1/4 der ordentlichen Mitglieder unter Angabe von Zweck und Grund schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangt wird. Eine Einschränkung der Vertretungsmacht des Vorstandes findet hierdurch nicht statt.
e) Aufnahme von Darlehen ab EUR 1000€
(3) Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
(1) Für Satzungsänderungen ist eine 9/10-Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden ist.
Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen erfassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.
(3) Der Leiter der Geschäftsstelle und ggf. ein Geschäftsführer werden auf Vorschlag des Vorstandes vom Präsidenten berufen. Der Geschäftsführer wird zu allen Sitzungen des Vorstandes und der Mitgliederversammlung eingeladen. Die Aufgaben des Leiters der Geschäftsstelle, des Geschäftsführers und Justitiars regelt jeweils ein gesonderter Dienstvertrag.
(1) Der Vorstand kann zur Sicherung der Vereinszwecke Untergruppierungen einrichten, wie z.B. Landesverbände, Referate, Arbeitsausschüsse oder einen Beirat. Diese Untergruppierungen sind keine selbständigen Vereine im Sinne der § 21 ff. BGB.
(2) Die Untergruppierungen haben beratende Funktion und sollen dem Vorstand ermöglichen, sich bei der Erfüllung seiner Aufgaben der Kompetenz besonderer Persönlichkeiten zu bedienen. Einer Untergruppierung kann in begründeten Fällen auch Nichtmitglieder angehören.
(4) Aufgabe der Untergruppierungen ist es, die besonderen Belange der DGzPRsport in speziellen Bereichen im Rahmen der Satzung und der allgemeinen Richtlinien des Gesamtverbandes zu wahren und zu fördern und deren Interessen gegenüber Anderen zu vertreten. Die Vorsitzenden berichten dem Vorstand laufend über ihre Arbeit. Mitglieder des Vorstandes können an allen Sitzungen der Untergruppierung teilnehmen, sie sind von den jeweiligen Landesverbandsvorständen rechtzeitig über stattfindende Termine zu informieren
(6) Neu aufgenommene beitragspflichtige Mitglieder zahlen bei Aufnahme im ersten Halbjahr des Kalenderjahres den vollen Jahresbeitrag, bei Aufnahme im zweiten Kalenderhalbjahr den halben Jahresbeitrag.
(1) Alle Einnahmen und Ausgaben der DGzPRsport müssen für jedes Rechnungsjahr veranschlagt und in einen Haushaltsplan eingesetzt werden, der vom Vorstand erstellt wird.
Die DGzPRsport hat ihre Einnahmen und Ausgaben laufend zu buchen und durch den/die gewählten Kassenprüfer einmal jährlich auf Richtigkeit prüfen zu lassen.
§ 16 Auflösung der DGzPRsport
(1) Die Auflösung der DGzPRsport kann nur auf einer Mitgliederversammlung von 9/10 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
(2) Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Präsident und der Vizepräsident der Finanzen gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
§ 17 Eintragung der DGzPRsport
Die erste Satzung der DGzPRsport ist durch die Gründungsversammlung am 06.09.2013 in Witzenhausen beschlossen und soll anschließend in das Vereinsregister beim Amtsgericht Göttingen eingetragen werden. Anlässlich der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 27.04.2014 wurde die vorliegende Fassung auf Beschluss der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder verabschiedet. Diese jetzt gültige Satzung ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Göttingen einzutragen.
Witzenhausen, d. 27.04.2014