Source: http://buchbinderei-diehl.de/verein/index_s.html
Timestamp: 2019-04-22 14:16:28
Document Index: 127523690

Matched Legal Cases: ['§ 51', '§ 6', '§ 7', '§ 9', '§ 8', '§ 12', '§ 26', '§ 17', '§ 8', '§ 18']

Willkommen beim Agility Club Wiesbaden e.V.
So funktioniert Agility!
Tunierereignisse
Die Satzung des Agility Club Wiesbaden e.V.
Der Verein führt den Namen "Agility Club Wiesbaden e.V." (ACW). Er hat seinen Sitz in Wiesbaden und ist beim Amtsgericht Wiesbaden in das Vereinsregister eingetragen. Der Verein ist dem "Deutschen Verband der Gebrauchshundsportvereine e. V." (DVG) angeschlossen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Verein bezweckt den Zusammenschluss von Hundefreunden zur Förderung der körperlichen Ertüchtigung des Menschen durch Leistungs- und Freizeitsport in Verbindung mit dem Hund. Darüber hinaus fördert er den Zusammenschluss der Hundesportler mit dem Ziel, die Leistungen der Hunde zu steigern, sie nach sinnvollen Regeln unter Beachtung gesetzlicher Bestimmungen auszubilden, zu halten und zum gesellschaftlichen Nutzen zu verwenden.
1) Schaffung eines Übungsplatzes für die Ausbildung von Hunden der Vereinsmitglieder sowie Anleitung und Überwachung der Ausbildung.
2) Durchführung von Prüfungen und sportlichen Wettkämpfen für Hunde nach den gültigen Prüfungs- und Turnierordnungen.
3) Pflege der sportlichen Haltung und Verbundenheit der Mitglieder untereinander sowie der Betreuung von Mensch und Hund, die sich im Sinne der Vereinsbestrebungen betätigen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabeverordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins, die Mitarbeit ist ehrenamtlich. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Mitglied können alle Personen werden, die im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sind. Die Anmeldung hat schriftlich zu erfolgen. Bei Jugendlichen ist die Zustimmung der Erziehungsberechtigten erforderlich. Eventuelle Einsprüche gegen die Aufnahme sind dem erweiterten Vorstand schriftlich einzureichen und schriftlich zu begründen. Unterschriftensammlungen zu einzeln gestellten Einsprüchen sind unzulässig. Über die Einsprüche und die damit verbundene Aufnahme des Antragstellers entscheidet der erweiterte Vorstand. Eine Begründung für die Ablehnung der Aufnahme kann nicht verlangt werden. Die Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeitrag für das laufende Geschäftsjahr sind innerhalb von 4 (vier) Wochen nach Eingang der Aufnahmebestätigung durch das neue Mitglied zu entrichten.
1) durch Austrittserklärung nach § 6 der Satzung oder Tod,
2) durch Ausschluss aus dem Verein nach § 7 der Satzung,
3) durch Streichung,
4) durch Löschung des Vereins im Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichtes.
Der Verlust der Mitgliedschaft durch Austritt, Ausschluss oder Streichung verpflichtet das Mitglied zur Rückgabe aller vom Verein überlassener Gegenstände, Trainingsutensilien, Heimschlüssel, Vereinspokale u. a. Mit dem Verlust der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte des Mitgliedes an den Verein.
Der Austritt aus dem Verein ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres möglich. Die Austrittserklärung muss bis zum 1. November des Jahres schriftlich beim geschäftsführendem Vorstand eingegangen sein. Die Austrittserklärung während des Kalenderjahres entbindet nicht von der Zahlung des laufenden Jahresbeitrages.
Ausschluss aus dem Verein kann erfolgen:
1) bei Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte,
2) bei Verstößen gegen eine der Mitgliedspflichten nach § 9 der Satzung,
3) bei groben Verstößen gegen die Ausbildungsregeln,
4) bei Vereins- oder verbandsschädigendem Verhalten, z. B.
a) wenn eine Störung des Vereinsfriedens vorliegt,
b) bei Zuwiderhandlungen gegen die Vereinsinteressen,
c) wenn durch Handlungen die innere Ordnung des Vereins gestört oder beeinträchtigt wird.
5) Bei Missachtung einer schriftlichen Aufforderung oder Anordnung des erweiterten Vorstandes. Der Ausschluss erfolgt auf Beschluss einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Gegen den Beschluss der Mitgliederversammlung gibt es keine Berufung. Über den Ausschluss erhält der Landesverband des DVG Kenntnis.
1) Die Satzung des Vereins und seines Verbandes anzuerkennen. Gleiches gilt für die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des erweiterten Vorstandes.
2) Die Beiträge pünktlich gemäß der Satzung zu entrichten.
3) Das Vereinseigentum zu schonen und an der Erhaltung mitzuwirken, indem es sich an den Gemeinschaftsarbeiten an Platzanlage und Vereinsheim beteiligt oder andere entsprechende Ausgleichsleistungen erbringt.
4) Den Anordnungen des Ausbildungswartes, Prüfungsleiters und Leistungsrichters Folge zu leisten sowie die politische und konfessionelle Neutralität des Vereins und des Verbandes zu achten.
5) Die seuchenpolizeilichen Vorschriften zu achten und seinen Hund den regelmäßigen Tollwutimpfungen zu unterziehen.
6) Den Belangen des Tierschutzes nachzukommen.
7) Verantwortlich Sorge dafür zu tragen, dass der von ihm auf der Platzanlage und bei Prüfungen des Vereins geführte Hund Haftpflichtversichert ist. Hierüber ist auf Verlangen der Nachweis zu erbringen.
8) Die Platzordnung zu befolgen.
Der Mitgliedsbeitrag ist ein Jahresbeitrag. Die Höhe des Mitgliedes- und des einmaligen Aufnahmebeitrages wird von der Mitgliederversammlung für jeweils ein Geschäftsjahr festgelegt. Vollmitglieder zahlen den vollen Jahresbeitrag sowie eine Aufnahmegebühr. Familienmitglieder und Jugendliche sowie Studenten zahlen den halben Jahres- und den halben Aufnahmebeitrag. Beim Wechsel der Mitgliedschaft innerhalb einer Familie entfällt die Aufnahmegebühr.
Jugendlicher ist, wer das 18. Lebensjahr nicht vollendet hat. Wehrpflichtige sind für die Zeit der Ableistung des Grundwehrdienstes von der Beitragszahlung befreit, dies gilt ebenso für Zivildienstleistende. Der Beitrag wird in der Regel im Abrufverfahren durch den Kassierer eingezogen. Der Beitrag muß bis spätestens 31.03. entrichtet sein. Mitglieder, die nach einer Frist von 3 Monaten nach dem 31.03. trotz Mahnung ihren Beitrag nicht entrichtet haben, werden von der Mitgliederliste gestrichen. Die Streichung ist der nächsten Mitgliederversammlung bekanntzugeben. Eine Streichung entbindet jedoch nicht von der Zahlungspflicht. Bei Neuaufnahmen wird der Jahresbeitrag anteilig entsprechend des Aufnahmemonats fällig. Der Aufnahmebeitrag bleibt hiervon unberührt.
Die Mitglieder sind über den Verein mittelbare Mitglieder des DVG und seiner Gliederung, und sie haben das Recht:
1) Die Einrichtungen des Vereins, des Verbandes und seiner Gliederung in Anspruch zu nehmen sowie
2) an allen Veranstaltungen teilzunehmen.
3) Zur Teilnahme an Mitgliedsvereinsprüfungen und sportlichen Wettkämpfen gemäß den Teilnahmebedingungen des Vereins bzw. den Prüfungs- und Turnierordnungen des DVG.
4) Auch mit einem nicht in seinem Eigentum stehenden Hund auf dem Übungsplatz zu arbeiten, jedoch muss der Eigentümer Mitglied des DVG sein. Die Rechte ruhen bei Verstößen gegen die Mitgliedspflichten nach § 8 der Satzung.
§ 12 Vorstände
1) Der geschäftsführende Vorstand ist der Vorstand im Sinne § 26 BGB.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch mindestens zwei Mitglieder des geschäfts-führenden Vorstandes vertreten.
2) Der erweiterte Vorstand wird gebildet aus:
dem Trainings- und Turnierbeauftragten
dem Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Der Aufgabenbereich des gesamten Vorstandes wird in der Geschäftsordnung definiert. Die Mitglieder des Vorstandes müssen dem Verein angehören.
Die Mitglieder des geschäftsführenden und des erweiterten Vorstandes werden von der Jahres-hauptversammlung auf zwei (2) Jahre gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Die Wahl erfolgt durch Handzeichen, wenn nicht die Wahl durch Stimmzettel beantragt wird. Eine Wiederwahl ist zulässig. Bei Nichtbesetzung solcher Ämter des erweiterten Vorstandes, die nicht zum geschäftsführenden Vorstand gehören, werden deren Funktionen bis zur Neubesetzung von anderen Mitgliedern des erweiterten Vorstandes wahrgenommen. Einzelheiten bestimmt der erweiterte Vorstand. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitgliedes des erweiterten Vorstandes oder bei Nichtbesetzung kann bei der nächstfolgenden Versammlung ein Mitglied des Vereins kommissarisch mit den Aufgaben des frei gewordenen Amtes bis zur nächsten Hauptversammlung beauftragt werden. Die Wahlperiode ist hierbei zu berücksichtigen.
Der geschäftsführende und der erweiterte Vorstand tagen nach Bedarf. Die Leitung liegt in den Händen des Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung bei einem anderen Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes. Der erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes anwesend sind. Der geschäftsführende Vorstand darf Beschlüsse mit sofortiger Wirkung fassen, wenn:
1) diese zur Abwehr eines sonst größeren Schadens für den Verein oder seiner Einrichtungen notwendig sind, mit der Auflage, der nächsten Mitgliederversammlung von dem Beschluss Kenntnis zu geben.
2) diese zur Abwehr eines vereinsschädigenden Verhaltens eines Mitgliedes dienen.
3) diese geeignet sind, den Vereinsfrieden bei Streitigkeiten positiv zu beeinflussen oder zu gewährleisten.
4) ein Verstoß gegen die Mitgliedspflichten durch ein Mitglied vorliegt.
5) die dem Ausbildungsbetrieb auf dem Platz dienen.
Der geschäftsführende und der erweiterte Vorstand entscheiden mit Stimmenmehrheit. Alle Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen.
Zur Überwachung der Kassengeschäfte wählt die Jahreshauptversammlung zwei Kassenprüfer. Die Kassenprüfer haben das Recht, die Kasse jederzeit zu überprüfen und die Pflicht, einmal im Jahr, und zwar am Ende eines Geschäftsjahres, eine Kassenprüfung vorzunehmen. Sie sind verpflichtet, der darauffolgenden Hauptversammlung, ihren Prüfungsbericht vorzulegen und mündlich zu erläutern. Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören und dürfen nicht unmittelbar wiedergewählt werden.
Zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres ist vom geschäftsführenden Vorstand eine Jahreshauptversammlung mit einer Frist von vier (4) Wochen unter Angabe einer Tagesordnung schriftlich einzuberufen.
Eventuelle Anträge sind mindestens fünf (5) Tage vor der Mitgliederversammlung beim geschäfts-führenden Vorstand schriftlich einzureichen. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
Satzungsänderungen erfordern eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen der anwesenden Mitglieder. Alle Beschlüsse sowie Wahlen werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst bzw. durchgeführt. Die Abstimmung bzw. Wahl erfolgt durch Handzeichen, wenn nicht die schriftliche Form beantragt wird. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Bei Wahlen führt Stimmengleichheit zu einem neuen Wahl Vorgang.
Auf Verlangen von einem Fünftel aller Vereinsmitglieder hat der geschäftsführende Vorstand zu einer außerordentlichen Hauptversammlung unter Beachtung von Form und Frist für die Einberufung zur Jahreshauptversammlung einzuberufen. Über jede Mitgliederversammlung ist von einem der Beisitzer eine Niederschrift zu führen. Der Versammlungsleiter kann ein anderes Vorstandsmitglied mit der Führung der Niederschrift beauftragen.
§ 17 Stimmrecht der Mitglieder
Jedes volljährige Vereinsmitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Das Stimmrecht ruht, wenn gegen ein Mitglied ein Ausschlussverfahren eingeleitet worden ist oder ein Verstoß gegen § 8 der Satzung vorliegt. Bei Mitgliedern, die mit der Zahlung des Beitrages mehr als drei Monate im Rückstand sind, ruht das Stimmrecht.
§ 18 Vermögen
Das Vermögen des Vereins muss bei einer öffentlichen mündelsicheren Bank angelegt werden. Es ist jedoch dem Kassierer gestattet, einen angemessenen Betrag zur Bestreitung der laufenden Ausgaben für etwa ein Vierteljahr in der Kasse zu führen. Die Höhe des Betrages bestimmt der erweiterte Vorstand.
Bei Rechtsstreitigkeiten zwischen dem Verein und einzelnen Mitgliedern ist eine vereinsinterne Einigung anzustreben. Der ordentliche Rechtsweg bei Nichtzustandekommen einer Einigung bleibt den Parteien vorbehalten.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonders dafür einberufenen Hauptversammlung beschlossen werden, ebenso der Zusammenschluss mit einem anderen Verein oder Wechsel des Verbandes. Die Einberufung dieser Versammlung muss unter Angabe der Tagesordnung mindestens vier (4) Wochen vorher erfolgen. Die Auflösung des Vereins, der Zusammenschluss mit einem anderen Verein oder der Wechsel des Verbandes kann nur mit einer Mehrheit von 80 % der abgegebenen Stimmen der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Sofern die Hauptversammlung nicht besondere Liquidatoren bestellt, werden der Vorsitzende und der Kassierer gemeinsam Liquidatoren. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e. V., Wetzlar, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Zur Regelung der Vereinsarbeit können für einzelne Organe Ordnungen erlassen werden. Das Recht auf Erlass der Ordnungen steht grundsätzlich der Jahreshauptversammlung zu. Sie kann das Recht auf den Vorstand delegieren. Die Jahreshauptversammlung kann eigene Ordnungen erlassen, sie kann die Ordnungen des übergeordneten Verbandes auch übernehmen. Die Bestimmungen der Ordnungen sind unmittelbar geltendes Satzungsrecht.
Die Satzung in dieser Fassung ist auf der Gründungsversammlung vom 11. April 2001 und der Mitgliederversammlung vom 20. Mai 2001 beschlossen worden.
Satzung als Word-RTF-Datei zum Download.