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Timestamp: 2020-06-04 01:32:05
Document Index: 179578560

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 17', '§ 8', '§ 17', '§ 28', '§ 23', '§ 27', 'Art. 3', '§ 27', 'Art. 4', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 54', '§ 54', '§ 15']

Landesrecht BW § 27 BMG | Bundesnorm | Ausnahmen von der Meldepflicht | Bundesmeldegesetz | gültig ab: 01.11.2015
(1) Eine Meldepflicht nach § 17 Absatz 1 und 2 wird nicht begründet, wenn eine Person, die für eine Wohnung im Inland gemeldet ist, eine Gemeinschaftsunterkunft oder eine andere dienstlich bereitgestellte Unterkunft bezieht, um
Wehrdienst nach dem Wehrpflichtgesetz oder freiwilligen Wehrdienst nach dem Soldatengesetz zu leisten,
Bundesfreiwilligendienst nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz zu leisten,
Zivildienst nach dem Zivildienstgesetz zu leisten,
eine Dienstleistung nach dem Vierten Abschnitt des Soldatengesetzes zu erbringen,
Dienst bei der Bundeswehr als Berufssoldat oder Soldat auf Zeit oder Vollzugsdienst bei der Bundes- oder der Landespolizei zu leisten, sofern die Unterkunft für nicht länger als zwölf Monate bezogen wird,
als Angehörige des öffentlichen Dienstes an Lehrgängen oder Fachstudien zur Aus- oder Fortbildung teilzunehmen.
(3) Die Ausnahme von der Meldepflicht nach Absatz 2 gilt nicht für
Spätaussiedler und deren Familienangehörige, wenn sie nach § 8 des Bundesvertriebenengesetzes verteilt werden, und
Asylbewerber oder sonstige Ausländer, die vorübergehend eine Aufnahmeeinrichtung oder eine sonstige zugewiesene Unterkunft beziehen.
Die Meldepflicht nach Absatz 2 in Verbindung mit Satz 1 Nummer 2 kann erfüllt werden, indem die für die Erfassung von Personen in den Aufnahmeeinrichtungen zuständige Stelle der Meldebehörde die für die Anmeldung notwendigen Daten in Form einer Liste übermittelt. Statt einer Liste kann auch eine Kopie der ausländerrechtlichen Erfassung übermittelt werden. Eine elektronische Übermittlung ist in beiden Fällen zulässig.
(4) Meldepflichten nach § 17 oder § 28 werden nicht begründet durch den Vollzug einer richterlichen Entscheidung über die Freiheitsentziehung, solange die betroffene Person für eine Wohnung im Inland gemeldet ist. Für eine Person, die nicht für eine Wohnung gemeldet ist und deren Aufenthalt drei Monate übersteigt, hat die Leitung der Anstalt die Aufnahme, die Verlegung und die Entlassung innerhalb von zwei Wochen der Meldebehörde mitzuteilen, die für den Sitz der Anstalt zuständig ist; die betroffene Person ist zu unterrichten. Die Mitteilung enthält die in den Meldescheinen vorgesehenen Daten, soweit sie der Anstalt bekannt sind. Die Mitteilung ersetzt die Anmeldung nach § 23 Absatz 1.
§ 27 Abs. 1 Nr. 1: IdF d. Art. 3a G v. 13.5.2015 I 706 mWv 1.11.2015
§ 27 Abs. 3 Satz 2 bis 4: Eingef. durch Art. 4 G v. 20.10.2015 I 1722 mWv 1.11.2015
§ 27 BMG, vom 03.05.2013, gültig ab 01.11.2015 bis (gegenstandslos)
§ 27 BMG, vom 20.11.2014, gültig ab 01.11.2015 bis (gegenstandslos)
§ 27 BMG, vom 13.05.2015, gültig ab 01.11.2015 bis (gegenstandslos)
§ 27 BMG wird von folgenden Dokumenten zitiert
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 1. Senat, 12. Juli 2018, Az: 1 S 689/18
VG Karlsruhe 7. Kammer, 14. Februar 2018, Az: A 7 K 15812/17, ...
§ 54 BMG, gültig ab 01.01.2020
§ 54 BMG, gültig ab 26.11.2019 bis 31.12.2019
§ 15 EuWO, gültig ab 01.11.2015 bis 24.05.2018
BwAttraktStG, gültig ab 23.05.2015