Source: https://mehr-fitness-kunden.de/agb/
Timestamp: 2019-11-17 10:55:40
Document Index: 197503093

Matched Legal Cases: ['§ 14', '§2', '§4', '§6', '§ 7', '§7', '§8', '§ 3', '§ 14', '§ 14', '§9', '§10', '§11', '§14']

AGB | Jannis Neumann Consulting
Jannis Neumann (Einzelunternehmen)
Jannis Neumann – Fitness Business & Marketing Consulting
Perthesstraße 12
– im Folgenden: „Berater“ –
Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden: „AGB“) gelten für alle Angebote, Aufträge und Leistungen des Beraters.
Ziel der Beratung ist es, die Kunden auf eine nebenberufliche oder hauptberufliche Tätigkeit vorzubereiten. Die Kunden treten daher als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB auf, da die Leistungen des Beraters (der Vorbereitung) ihrer gewerblichen bzw. selbständigen beruflichen Tätigkeit dienen.
Der Kunde erklärt sich durch seinen Vertragsschluss mit den vorliegenden AGB einverstanden. Abweichende AGB des Kunden erlangen keine Gültigkeit, es sei denn, der Berater erkennt diese schriftlich an.
§2 Teilnahmevoraussetzungen; Soziale Netzwerke
Für die Nutzung des Coachingprogrammes ist ein Facebook-Konto erforderlich, um die gesamte Leistung nutzen zu können. Das Facebook-Konto wird nicht von dem Berater angeboten, erstellt oder verwaltet. Es obliegt dem Kunden, sich ein Facebook-Konto einzurichten.
Es besteht keine Verbindung zwischen dem Berater und Facebook im Sinne eines Sponsorings, einer Unterstützung oder einer Moderation der Facebook-Gruppe durch Facebook.
Der Berater bietet Beratungen zum Auf- und Ausbau einer haupt- oder nebenberuflichen Tätigkeit als Fitnesstrainer, Gesundheitstrainer, Personal Trainer, Physiotherapeut, Ernährungsberater oder Inhaber eines Fitnessstudios und für vergleichbare Tätigkeiten an. Die Leistungen dienen der Positionierung auf dem Markt sowie der Ausarbeitung neuer Angebote, Marketingstrategien, Neukundenstrategien, Verkaufsprozesse und Mitarbeitereinstellungen. Zu den angebotenen Leistungen gehören die Teilnahme an Coachings, Beratungsleistungen, sowie die Nutzung des Zugangs zu den Webseitenvorlagen, Beratungsmaterialien und Verkaufsskripten. Die konkreten Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Vertrag.
Die Beratungsleistungen können innerhalb einer Gruppe oder in einem Privatgespräch durchgeführt werden.
§4 Keine Erfolgsgarantie
Ein messbarer oder gefühlter Erfolg ist ausdrücklich nicht geschuldet. Der Berater zeigt lediglich Vorgehensweisen auf, die nach seinen jahrelangen Erfahrungen und den Erfolgsgeschichten seiner Kunden erfolgversprechend sind. Der Kunde trägt allein die Verantwortung für die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen und für seinen wirtschaftlichen und persönlichen Erfolg.
Die Darstellung der Leistungen auf der Webseite des Beraters, in sozialen Medien oder auf anderen Werbeträgern stellt lediglich eine Einladung dar, sich über die angebotenen Leistungen zu informieren. Eine Anfrage des Kunden über die Eingabemaske auf der Webseite ist unverbindlich.
Der verbindliche Vertragsschluss erfolgt durch die Aufnahme eines Videos am Ende eines Videogesprächs. Die Aufnahme ist freiwillig, der Kunde wird vorab über die Aufnahme informiert. Nach dem Videochat erhält der Kunde eine schriftliche Vertragsbestätigung. Sofern der Kunde keinen Vertragsschluss per Videochat wünscht, kann der Vertragsschluss auch schriftlich erfolgen.
Ein verbindlicher Vertragsschluss kann unabhängig von einem Videochat erfolgen, sofern der Vertrag schriftlich fixiert wird.
§6 Verzug und Mahnung
Sofern eine fällige Zahlung durch den Kunden nicht erbracht wird und der Kunde auf eine Zahlungserinnerung nicht innerhalb einer Woche reagiert, behält sich der Berater vor, eine Mahnung auszusprechen. Für die erste Mahnung wird eine Mahngebühr in Höhe von 5,00 EUR erhoben, für die zweite Mahnung eine Mahngebühr in Höhe von 10,00 EUR.
Sofern der Kunde nicht innerhalb einer Woche auf die Zahlungserinnerung reagiert, wird sein Zugang zu den Modulen im Mitgliederbereich gesperrt.
Im Falle eines Verzuges erlischt das einfache Nutzungsrecht an den Vorlagen des Beraters (Webseitevorlage, Verkaufsskript, Vorlagen, Schulungsmaterialien u.ä.). Zu den Einzelheiten siehe § 7 Nr. 3 dieser AGB.
§7 Verwertungs- und Nutzungsrechte
Der Berater stellt dem Kunden im Rahmen der Beratung verschiedene Vorlagen, Schulungs- und Lernmaterialien sowie Videos und Verkaufsskripten zur Verfügung. Die Materialen werden im Mitgliederbereich als PDF zum Download, als Code Dokument insbesondere für die Webseitenvorlagen oder als Link zu einem Google Docs Dokument freigegeben. Als Urheber ist der Berater Inhaber der Nutzungs- und Verwertungsrechte an den Vorlagen und Materialien.
Der Kunde erhält an den genannten Vorlagen und Materialien ein einfaches Nutzungsrecht. Von diesem Nutzungsrecht ist der Gebrauch für die eigene gewerbliche Tätigkeit umfasst. Eine Vervielfältigung, Unterlizenzierung, Weitergabe an Dritte (z.B. durch eine Zugänglichmachung im Internet), ein Weiterverkauf oder eine Nutzung zu anderen als den vereinbarten Zwecken sind nicht gestattet.
Das einfache Nutzungsrecht des Kunden steht unter der auflösenden Bedingung der vollständigen Kaufpreiszahlung. Sofern der Kunde auf eine erste Mahnung nicht innerhalb von einer Woche den fälligen Betrag bezahlt, erlischt das Nutzungsrecht und der Kunde darf die bereits heruntergeladenen Vorlagen und Materialien nicht mehr verwenden. Durch die Zahlung der vollständigen Vergütung kann der Kunde das Nutzungsrecht wiederaufleben lassen.
Verstößt der Kunde gegen die vorstehenden Verpflichtungen dieses Paragrafen, kann der Berater eine in seinem Ermessen stehende, angemessene Vertragsstrafe geltend machen, deren Höhe durch ein Gericht überprüft werden kann. Weitergehende Schadenersatzansprüche bleiben hiervon unberührt.
§8 Kein Widerrufsrecht; Rücktritt
Ziel der Beratung ist es, die Kunden auf eine nebenberufliche oder hauptberufliche Tätigkeit im Sinne des § 3 Nr. 1 dieser AGB als Fitnesstrainer, Gesundheitstrainer, Personal Trainer, Physiotherapeut, Ernährungsberater oder Inhaber eines Fitnessstudios vorzubereiten und/oder ihm aufzuzeigen, wie er seine Unternehmung gezielt ausbauen kann. Die Kunden schließen den Beratungs-/
Coachingvertrag daher nicht als Verbraucher, sondern als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
Zwischen Unternehmern im Sinne des § 14 BGB besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.
Ein vertragliches Rücktrittsrecht muss individuell und schriftlich vereinbart werden. Die gesetzlichen Rücktrittsrechte bleiben hiervon unberührt.
§9 Haftung und Verjährung
Der Berater haftet für von ihm zu vertretende Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Weiterhin haftet er für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung, beziehungsweise auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Verletzung von vertragstypischen Pflichten durch ihn beruhen. Gleiches gilt für die Haftung für Pflichtverletzungen gesetzlicher Vertreter oder Erfüllungsgehilfen.
Weitergehende Schadensersatzansprüche sind, soweit nicht anderweitig geregelt, ausgeschlossen. Sollten Störungen oder Mängel an den Leistungen des Beraters auftreten, wird er bei Kenntnis oder auf unverzügliche Rüge des Kunden bemüht sein, für Abhilfe zu sorgen. Der Kunde ist verpflichtet, dass ihm Zumutbare beizutragen, um die Störung zu beheben und einen möglichen Schaden gering zu halten.
Alle Ansprüche gegen den Berater verjähren grundsätzlich in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Schadensersatzansprüche verjähren kenntnisabhängig in fünf Jahren, soweit sie nicht auf einer Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder der Freiheit beruhen. Diese Schadensersatzansprüche verjähren kenntnisunabhängig in zehn Jahren. Die Verjährungsverkürzungen gelten nicht bei Ansprüchen, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
Der Kunde stellt den Berater von jeglichen Ansprüchen Dritter im Zusammenhang mit der möglichen Verletzung von Persönlichkeitsrechten und Wettbewerbsverstößen innerhalb der Facebook-Gruppen, welche gegen den Berater geltend gemacht werden, frei. Der Kunde ersetzt ihm die in diesem Zusammenhang entstehende Kosten für eine Rechtsverteidigung.
§10 Verhaltenscodex
Der Austausch in einer Facebook-Gruppe ist ein wichtiger Baustein des Coachings. Im gegenseitigen Umgang miteinander gilt das Gebot der Rücksichtnahme. Ehrverletzende, diskriminierende oder geschäftsschädigende Äußerungen, unwahre Tatsachenbehauptungen sowie Schmähkritik sind untersagt.
Bei Verstößen gegen die vorstehende Regelung behält sich der Berater vor, den Kunden vorübergehend oder dauerhaft von der Teilnahme an der Facebook-Gruppe auszuschließen. Die Beurteilung des Verstoßes orientiert sich an den Nutzungsbedingungen und Gemeinschaftsstandards von Facebook.
§11 Bewertungen
Die Vertragspartner verpflichten sich, auf kritische oder herabsetzende Äußerungen oder Bewertungen, insbesondere auf Online-Bewertungsplattformen und in sozialen Netzwerken, zu verzichten.
Über Bewertungen und Äußerungen über den Vertragspartner in sozialen Medien ist dieser in Kenntnis zu setzen. Der Vertragspartner kann die unverzügliche Löschung der Bewertung bzw. der Äußerung verlangen.
Erfolgt auf die entsprechende Aufforderung hin keine unverzügliche Löschung, kann der Geschädigte eine Vertragsstrafe gegen den sich äußernden Vertragspartner geltend machen. Die Höhe der Vertragsstrafe wird durch den Geschädigten bestimmt und ist gerichtlich überprüfbar. Sie muss in einem angemessenen Verhältnis zum Verstoß stehen und darf nicht mehr als 5% des Auftragsvolumens betragen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt beiden Parteien vorbehalten.
Die vorstehenden Regelungen gelten auch nach Ende des Vertrages fort.
Hinsichtlich der Verarbeitung personenbezogener Daten wird auf die Datenschutzerklärung (abrufbar unter http://mehr-fitness-kunden.de/datenschutz) verwiesen.
Änderungen, Ergänzungen oder die Aufhebung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Form. Dies gilt auch für die Aufhebung oder Änderung des vorgenannten Schriftformerfordernisses.
Gerichtsstand und Erfüllungsort ist – soweit rechtlich zulässig – Leipzig.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein oder werden oder sollte diese AGB eine Lücke enthalten, wird dadurch die Rechtswirksamkeit der AGB nicht berührt. Die Parteien sind verpflichtet, eine unwirksame Bestimmung durch eine Wirksame zu ersetzen beziehungsweise der Aufnahme einer lückenausfüllenden Bestimmung zuzustimmen, die dem wirtschaftlichen Sinn und Zweck der unwirksamen bzw. fehlenden Bestimmung am nächsten kommt.
​HAFTUNGSAUSSCHLUSS: ​Alle hier genannten Ergebnisse und Erkenntnisse resultieren auf unserer jahrelangen Erfahrung und die unserer ​Klienten. ​Diese Resultate sind nicht selbstverständlich​ (ohne vorher mit uns 1:1 gesprochen zu haben). Unsere Kunden haben den Vorteil, dass sie ​unsere ​fertigen Vorlagen benutzen können. Wir möchten uns von Schnell-Reich-Werden Systemen distanzieren. ​Das hier kommt von einer richtigen Firma aus dem sonnigen Leipzig mit echten Mitarbeitern und echten Kunden.
Hinweis: Die Angebote & Inhalte auf dieser Seite richten sich ausschließlich an Gewerbetreibende & Unternehmer im Sinne des §14 BGB.
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