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Timestamp: 2016-09-25 20:50:27
Document Index: 22158352

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 86', 'Art. 90', 'Art. 83', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 42', 'Art. 89', 'Art. 95', 'Art. 96', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'BGE', 'EGMR', 'Art. 6', 'EGMR', 'Art. 6', 'Art. 29', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 42', 'Art. 50', 'Art. 77', 'Art. 50', 'Art. 4', 'Art. 77', 'Art. 4', 'in fine', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 62', 'Art. 50', 'Art. 51', 'BGE', 'BGE', 'Art. 56', 'Art. 59', 'Art. 57', 'Art. 63', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 50', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 13', 'Art. 42', 'Art. 43', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 50', 'Art. 3', 'Art. 8', 'Art. 13', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 68']

2C_853/2015 � � Urteil vom 5. April 2016
Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung infolge Straff�lligkeit,
A.a.�A.________ (geb. 1957) ist Staatsangeh�riger der Republik Chile. Er reiste im Dezember 1976 als Asylsuchender in die Schweiz ein und verf�gte hier bis Januar 1996 �ber den Fl�chtlingsstatus. Er war zweimal mit Schweizer B�rgerinnen verheiratet (1978 bis 1983 und 2003 bis 2010). Aus diesen Ehen sowie aus weiteren Beziehungen sind insgesamt acht Kinder (geb. zwischen 1979 und 2006) geboren, die alle �ber die Schweizer Staatsangeh�rigkeit verf�gen. Gest�tzt auf seine erste Ehe wurde A.________ zun�chst die Aufenthaltsbewilligung und ab 1981 die Niederlassungsbewilligung erteilt.
A.b.�Im November/Dezember 1997 reiste A.________ ohne Abmeldung nach S�damerika aus und kehrte erst im November 1999 wieder in die Schweiz zur�ck. In der Folge stellte die Einwohnergemeinde Bern (Einwohnerdienste, Migration und Fremdenpolizei) mit Verf�gung vom 15. Februar 2000 fest, dass die Niederlassungsbewilligung erloschen sei. Das Gesuch um Wiedererteilung der Niederlassungsbewilligung bzw. um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung wies sie ab. Die hiergegen erhobene Beschwerde hiess die Polizei- und Milit�rdirektion des Kantons Bern mit Entscheid vom 14. Februar 2002 insoweit gut, als sie die Einwohnergemeinde anwies, A.________ eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Gleichzeitig machte sie diesen ausdr�cklich darauf aufmerksam, dass es sich um einen Grenzfall handle und er bei weiteren Verst�ssen gegen die �ffentliche Ordnung, namentlich gegen strafrechtliche Vorschriften, nicht mit einer Verl�ngerung seiner Bewilligung rechnen k�nne.
Aufgrund erneuter Straff�lligkeit verweigerte die Einwohnergemeinde Bern mit Verf�gung vom 8. Januar 2003 die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung. Das Rechtsmittelverfahren vor dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern wurde am 26. M�rz 2007 vergleichsweise abgeschlossen, wobei A.________ der weitere Aufenthalt unter Auflagen gew�hrt wurde. Dabei wurde er u.a. darauf hingewiesen, eine weitere Verl�ngerung komme nur in Frage, wenn er sich k�nftig an die geltende schweizerische Rechtsordnung halte.
A.c.�A.________ ist w�hrend seines Aufenthalts in der Schweiz mehrfach straff�llig geworden: Am 2. Juli 1993 wurde er wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie Sachbesch�digung zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 45 Tagen verurteilt. Am 15. Januar 1998 folgte eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 21 Monaten, unter Anrechnung von 106 Tagen Untersuchungshaft, und einer Busse von Fr. 10'000.-- wegen mehrfacher, teilweiser gewerbsm�ssiger Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz, Geldw�scherei sowie Widerhandlungen gegen das Gastgewerbegesetz und die Ausl�ndergesetzgebung. Gleichzeitig wurde die bedingte Gef�ngnisstrafe vom 2. Juli 1993 widerrufen. Mit Urteil vom 17. M�rz 2005 wurde er wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz, F�lschung von Ausweisen sowie Widerhandlungen gegen die Ausl�ndergesetzgebung zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten, unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft von 86 Tagen, verurteilt. Die am 23. Oktober 2000 gew�hrte bedingte Entlassung wurde widerrufen und A.________ f�r den Strafrest von sieben Monaten und 15 Tagen in den Strafvollzug zur�ckversetzt. Am 1. Mai 2012 verurteilte ihn das Regionalgericht Bern-Mittelland wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz, mehrfach und teilweise gewerbsm�ssig begangen in der Zeit von ca. Mai 2010 bis 2. Dezember 2010, rechtskr�ftig zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten, unter Anrechnung von 62 Tagen Untersuchungshaft. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wurde zugunsten einer ambulanten psychotherapeutischen Behandlung aufgeschoben. Die Massnahme wurde am 20. Juli 2012 in Vollzug gesetzt.
Mit Verf�gung vom 28. Oktober 2013 verweigerte die Einwohnergemeinde Bern die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung und wies A.________ aus der Schweiz weg. Eine Beschwerde bei der Polizei- und Milit�rdirektion blieb erfolglos (Entscheid vom 25. November 2014). Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht mit Urteil vom 17. August 2015 ebenfalls ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 21. September 2015 beantragt A.________ die Aufhebung des Urteils des Verwaltungsgerichts und die Verl�ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen.
Die Einwohnergemeinde, die Polizei- und Milit�rdirektion, das Verwaltungsgericht sowie das Staatssekretariat f�r Migration schliessen auf Abweisung der Beschwerde.
Mit Verf�gung vom 28. September 2015 wurde der Beschwerde antragsgem�ss aufschiebende Wirkung zuerkannt.
Der angefochtene Entscheid wurde von einer letzten kantonalen Gerichtsinstanz in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts erlassen und schliesst das kantonale Verfahren ab, weshalb die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten grunds�tzlich offen steht (vgl. Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Sie ist jedoch ausgeschlossen gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Um den Weg der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zu er�ffnen, muss ein solcher Anspruch in vertretbarer Weise geltend gemacht werden. Ob die geltend gemachten Anspr�che tats�chlich bestehen, ist alsdann Sache der materiellen Beurteilung (vgl. BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179). Der Beschwerdef�hrer macht in vertretbarer Weise geltend, gest�tzt auf die (fr�here) Ehe mit einer Schweizer B�rgerin (Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG [SR 142.20]) und angesichts seiner minderj�hrigen Kinder wegen des Schutzes seines Privat- und Familienlebens (Art. 8 EMRK und Art. 13 BV) �ber einen potentiellen Bewilligungsanspruch zu verf�gen, weshalb die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zul�ssig ist. Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde (vgl. Art. 42 und 100 Abs. 1 BGG) des nach Art. 89 Abs. 1 BGG legitimierten Beschwerdef�hrers ist einzutreten.
2.1.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und Art. 96 BGG ger�gt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist daher weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann die Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen, und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (Motivsubstitution: BGE 139 II 404 E. 3 S. 415; 138 III 537 E. 2.2 S. 540; je mit Hinweisen). In Bezug auf die Verletzung von Grundrechten gilt indessen eine qualifizierte R�ge- und Substanziierungspflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 139 I 229 E. 2.2 S. 232; 136 II 304 E. 2.5 S. 314).
2.3.�Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
2.3.1.�Tatsachen oder Beweismittel, welche sich auf das vorinstanzliche Prozessthema beziehen, sich jedoch erst nach dem angefochtenen Entscheid ereignet haben oder entstanden sind, k�nnen von vornherein nicht durch das angefochtene Urteil veranlasst worden sein (Urteil 2C_333/2015 vom 10. Februar 2016 E. 2.3 mit Hinweisen). Diese so genannten "echten Noven" sind im bundesgerichtlichen Verfahren in jedem Fall unzul�ssig (BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.). Die vom Beschwerdef�hrer eingereichten Beweismittel, welche aus der Zeit nach dem 17. August 2015 datieren (Zahlungsbelege betreffend Unterhaltsbeitr�ge an seine beiden minderj�hrigen T�chter), sind demnach als unzul�ssige echte Noven im vorliegenden Verfahren unbeachtlich.
2.3.2.�Art. 99 Abs. 1 BGG zielt auf Tatsachen ab, die erst durch das angefochtene Urteil rechtserheblich werden. So kann sich die beschwerdef�hrende Partei vor Bundesgericht auf Tatsachen st�tzen, die nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens gebildet hatten, wenn die Vorinstanz ein neues rechtliches Argument anf�hrt, mit dem die Partei zuvor nicht konfrontiert worden war (Urteil 2C_727/2014 vom 18. Mai 2015 E. 2.3.2 mit Hinweis). Unzul�ssig sind hingegen neue Tatsachen, die bereits der Vorinstanz h�tten vorgelegt werden k�nnen (BGE 136 III 123 E. 4.4.3 S. 128 f.). Der Beschwerdef�hrer h�tte die Zahlungsbelege betreffend die von ihm vor Erlass des angefochtenen Urteils geleisteten Unterhaltsbeitr�ge bereits der Vorinstanz vorlegen k�nnen und m�ssen. Die genannten Beweismittel sind daher im vorliegenden Verfahren unzul�ssig.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt in formeller Hinsicht eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs, indem die Vorinstanz es unterlassen habe, sich eingehend mit den einzelnen von ihm vorgebrachten Geh�rsverletzungen durch die Polizei- und Milit�rdirektion auseinanderzusetzen. Sie habe insbesondere nicht Stellung zu den Vorw�rfen genommen, dass die Einwohnergemeinde keine Pr�fung des Kindeswohls der minderj�hrigen Kinder vorgenommen, die psychische Erkrankung des Beschwerdef�hrers nicht ber�cksichtigt und keinerlei Ausf�hrungen zu seiner Integration gemacht habe.
3.1.1.�Das rechtliche Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Beh�rde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen tats�chlich h�rt, pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt (BGE 124 I 49 E. 3a S. 51; 124 I 241 E. 2 S. 242; je mit Hinweisen). Daraus folgt die Verpflichtung der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken. Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene �ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid st�tzt (BGE 138 I 232 E. 5.1 S. 237; 136 I 229 E. 5.2 S. 236; je mit Hinweisen).
3.1.2.�Die Vorinstanz hat sich in ihrem Entscheid mit der R�ge der Geh�rsverletzung auseinandergesetzt. Sie kam zum Schluss, die Begr�ndung der Gemeinde erweise sich zwar als eher knapp, doch gehe aus der Gesamtheit hervor, dass diese die Argumentation des Beschwerdef�hrers zur Kenntnis genommen habe, auch wenn sie seine diversen schriftlichen Stellungnahmen nicht ausdr�cklich erw�hnt habe. Es gehe daraus ebenfalls hervor, von welchen �berlegungen sie sich habe leiten lassen und auf welche Argumente sich ihr Entscheid st�tze. Die Polizei- und Milit�rdirektion habe sich sodann ausf�hrlich mit den Vorbringen des Beschwerdef�hrers auseinandergesetzt. Die Vorinstanz verneinte daher eine Geh�rsverletzung. An dieser Beurteilung ist nichts zu beanstanden. Die Vorinstanz hat sich, wie schon die Polizei- und Milit�rdirektion, gr�ndlich mit dem Fall befasst und ihren Entscheid eingehend begr�ndet. Dieser konnte denn auch vom Beschwerdef�hrer ohne Weiteres angefochten werden. Die R�ge erweist sich damit als unbegr�ndet.
3.2.�Weiter r�gt der Beschwerdef�hrer eine Verletzung von Art. 6 Ziff. 1 EMRK, da die Vorinstanz seinen Antrag auf Durchf�hrung einer m�ndlichen Verhandlung abgewiesen habe.
3.2.1.�Nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK hat jede Person ein Recht darauf, dass �ber Streitigkeiten in Bezug auf ihre zivilrechtlichen Anspr�che und Verpflichtungen oder �ber eine gegen sie erhobene strafrechtliche Anklage von einem unabh�ngigen und unparteiischen, auf dem Gesetz beruhenden Gericht in einem fairen Verfahren, �ffentlich und innerhalb angemessener Frist verhandelt wird. Ein Entscheid �ber den Aufenthalt eines Ausl�nders in einem Land oder dessen Wegweisung steht nach st�ndiger Rechtsprechung ausserhalb des Anwendungsbereichs von Art. 6 Ziff. 1 EMRK; ein solcher Entscheid betrifft weder einen zivilrechtlichen Anspruch noch eine strafrechtliche Anklage im Sinne dieser Konventionsbestimmung (vgl. BGE 137 I 128 E. 4.4.2 S. 133 f. mit Hinweis auf die Rechtsprechung des EGMR). Es geht in solchen F�llen auch nicht um Verfahren um Erteilung einer Arbeitsbewilligung, welche vom Anwendungsbereich von Art. 6 Ziff. 1 EMRK dann erfasst werden, wenn nach der innerstaatlichen Gesetzgebung ein subjektiver Anspruch auf eine solche Bewilligung besteht (Urteile 2C_136/2013 vom 30. Oktober 2013 E. 3.2; 2D_16/2013 vom 8. Juli 2013 E. 3.2 mit Hinweis auf die - auch vom Beschwerdef�hrer teilweise genannten - Urteile des EGMR�
Koottummel gegen �sterreich�vom 10. Dezember 2009 [49616/06] und�
Jurisic and Collegium Mehrerau gegen �sterreich�vom 27. Juli 2006 [62539/00]).
3.2.2.�Aus Art. 6 Ziff. 1 EMRK vermag der Beschwerdef�hrer somit nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Ein Anspruch auf m�ndliche �usserung ginge im �brigen auch nicht aus Art. 29 Abs. 2 BV hervor (vgl. Urteil 2C_136/2013 vom 30. Oktober 2013 E. 3.3).
Mit Bezug auf den Sachverhalt macht der Beschwerdef�hrer geltend, entgegen der vorinstanzlichen Feststellung keine Sozialhilfeleistungen bezogen zu haben. Seine Familie sei zwar vom Sozialdienst unterst�tzt worden, er habe jedoch jegliche Unterst�tzung f�r seine Person verweigert. Er verweist hierzu auf die protokollierte Zeugenaussage der Sektionsleiterin des Sozialamts anl�sslich der Anh�rung vor dem Verwaltungsgericht vom 16. Januar 2007.
Die Vorinstanz hat gest�tzt auf die Abrechnungen des Sozialdienstes der Stadt Bern vom August 2014 festgestellt, der Beschwerdef�hrer habe zwischen 1. Juli 2003 und 30. November 2009 Sozialhilfeleistungen in erheblicher H�he bezogen. Der protokollierten Aussage der Sektionsleiterin des Sozialamts kann entnommen werden, dass der Beschwerdef�hrer eine Unterst�tzung f�r sich verweigert habe, weshalb man seinem Wunsch nachgekommen sei und lediglich die Krankenkassenkosten �bernommen habe. Diese Aussage �ndert allerdings nichts daran, dass der ganzen Familie, f�r die der Beschwerdef�hrer in jenem Zeitraum unterst�tzungspflichtig war, Sozialhilfeleistungen ausbezahlt wurden. Im �brigen ist zu ber�cksichtigen, dass die Erkl�rung der Sektionsleiterin des Sozialamts lediglich den Zeitraum bis Januar 2007 betrifft, �ber die folgenden knapp drei Jahre bis November 2009 dagegen nichts auszusagen vermag. Wie genau sich die Sozialhilfeleistungen bemassen und ob diese tats�chlich nur der damaligen Ehefrau des Beschwerdef�hrers und den beiden gemeinsamen Kindern zukamen, ist somit zwar nicht gekl�rt, kann vorliegend aber dahingestellt bleiben: Der Bezug von Sozialhilfegeldern ist im vorinstanzlichen Urteil lediglich eines von zahlreichen Kriterien. Im Rahmen der Gesamtabw�gung der Interessen stellte die Vorinstanz nicht wesentlich hierauf ab, was sich nur schon daran zeigt, dass sie die H�he der ausbezahlten Leistungen nicht n�her bezifferte. Die Sachverhaltsr�ge des Beschwerdef�hrers erweist sich damit f�r den Ausgang des Verfahrens als nicht entscheidend, weshalb von einer Aufhebung des angefochtenen Urteils und einer R�ckweisung zur Sachverhaltserg�nzung in diesem Punkt abzusehen ist (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 105 Abs. 2 BGG).
Ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern haben Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Art. 42 Abs. 1 AuG). Nach Aufl�sung der Ehe oder der Familiengemeinschaft besteht dieser Anspruch weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration vorliegt oder wichtige pers�nliche Gr�nde einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (Art. 50 Abs. 1 AuG).
5.1.�Der Beschwerdef�hrer war unbestrittenermassen mehr als drei Jahre mit einer Schweizerin verheiratet. Zu pr�fen bleibt, ob er auch die Anforderungen an eine gelungene Integration erf�llt.
5.1.1.�Nach Art. 77 Abs. 4 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 �ber Zulassung, Aufenthalt und Erwerbst�tigkeit (VZAE; SR 142.201) liegt eine erfolgreiche Integration im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG vor, wenn die Ausl�nderin oder der Ausl�nder namentlich die rechtsstaatliche Ordnung und die Werte der Bundesverfassung respektiert (lit. a) und den Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben und zum Erwerb der am Wohnort gesprochenen Landessprache bekundet (lit. b). Nach Art. 4 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 �ber die Integration von Ausl�nderinnen und Ausl�ndern (VIntA; SR 142.205) zeigt sich der Beitrag der Ausl�nderinnen und Ausl�nder zu ihrer Integration namentlich in der Respektierung der rechtsstaatlichen Ordnung und der Werte der Bundesverfassung (lit. a), im Erlernen der am Wohnort gesprochenen Landessprache (lit. b), in der Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen in der Schweiz (lit. c) sowie im Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben und zum Erwerb von Bildung (lit. d). Das Bundesgericht hat festgehalten, dass das Adverb "namentlich", welches sowohl in Art. 77 Abs. 4 VZAE wie auch in Art. 4 VintA verwendet wird, auf den nicht ausschliesslichen Charakter der in diesen Bestimmungen aufgez�hlten Kriterien hinweist (Urteile 2C_175/2015 vom 30. Oktober 2015 E. 2.2; 2C_749/2011 vom 20. Januar 2012 E. 3.2).
Bei einer ausl�ndischen Person, die in der Schweiz beruflich integriert ist und eine feste Anstellung hat, die finanziell unabh�ngig ist, sich korrekt verh�lt und die �rtliche Sprache beherrscht, bedarf es ernsthafter besonderer Umst�nde, um eine erfolgreiche Integration zu verneinen (Urteile 2C_175/2015 vom 30. Oktober 2015 E. 2.3; 2C_749/ 2011 vom 20. Januar 2012 E. 3.3). Nicht erforderlich ist eine besonders qualifizierte berufliche Karriere (Urteil 2C_430/2011 vom 11. Oktober 2011 E. 4.2). Auch das Fehlen besonders enger sozialer Beziehungen schliesst f�r sich allein eine erfolgreiche Integration nicht aus, ebenso wenig das Fehlen von Vereinsmitgliedschaften (Urteil 2C_839/2010 vom 25. Februar 2011 E. 7.1.2). Geringf�gige Strafen schliessen eine Integration nicht aus (Urteile 2C_65/2014 vom 27. Januar 2015 E. 3.2; 2C_749/2011 vom 20. Januar 2012 E. 4.3). Keine erfolgreiche Integration liegt vor, wenn eine Person kein Erwerbseinkommen erwirtschaften kann, welches ihren Konsum zu decken vermag, und sie w�hrend einer substantiellen Zeitdauer von Sozialleistungen abh�ngig war; jedenfalls wenn sich diese Situation nicht hinreichend verbessert (Urteile 2C_175/2015 vom 30. Oktober 2015 E. 2.3; 2C_298/2014 vom 12. Dezember 2014 E. 6.3 und 6.4.2 in fine).
5.1.2.�Den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen zufolge ging der Beschwerdef�hrer in wirtschaftlicher Hinsicht zwar verschiedenen T�tigkeiten nach, war aber auch immer wieder arbeitslos und musste von der Sozialhilfe unterst�tzt werden. Wie soeben gesehen (E. 4), hat er zwischen Juli 2003 und November 2009 Sozialhilfeleistungen in erheblicher H�he bezogen. Die Vorinstanz durfte zudem zu Recht in Frage stellen, wie er bei einem ausgewiesenen Monatseinkommen von Fr. 500.-- seinen Lebensunterhalt zu bestreiten verm�ge, geschweige denn Unterhaltsbeitr�ge f�r seine drei minderj�hrigen Kinder aufbringe. Hinzu kommt, dass der Beschwerdef�hrer mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten und am 1. Mai 2012 zu der das vorliegende Verfahren ausl�senden Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt worden ist. Er betrieb w�hrend mehreren Monaten einen gewerbsm�ssigen Handel mit mindestens 25 kg Marihuana und Haschisch und einem Umsatz von weit �ber Fr. 100'000.--, weshalb er wegen qualifizierter Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz verurteilt wurde. Dies wiegt ebenso schwer wie eine Verurteilung wegen Delikten mit "harten" Drogen (vgl. Urteil 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 5.2; 1B_126/2011 vom 6. April 2011 E. 3.7, nicht publ. in: BGE 137 IV 84). Dass er - wie er vorbringt - stets mit lediglich "weichen" Drogen gehandelt habe, wurde im �brigen auch schon bei der Strafzumessung ber�cksichtigt und entlastet ihn im ausl�nderrechtlichen Verfahren nicht weiter (vgl. Urteil 2C_608/2015 vom 1. Februar 2016 E. 3). Auch verm�gen Entkriminalisierungstendenzen von Cannabis nichts daran zu �ndern, dass er gegen�
bestehende�Strafnormen verstossen hat und entsprechend verurteilt wurde. Wie er selber ausf�hrt, ist die Legalisierung von gewerbsm�ssigem Cannabishandel im von ihm vorgenommenen Umfang schlicht kein Thema. Bei der Freiheitsstrafe von 18 Monaten handelt es sich offenkundig nicht mehr um eine geringf�gige Strafe. Ausserdem war der Beschwerdef�hrer bereits in den Jahren 1993, 1998 und 2005 namentlich wegen Delikten gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu Freiheitsstrafen verurteilt worden (vgl. Sachverhalt A.c). Sein Verhalten zeugt von Einsichtslosigkeit und Unbelehrbarkeit, denn offensichtlich liess er sich durch die verh�ngten Strafen nicht beeindrucken. Ebenso wenig konnten ihn die mehrfach gew�hrten "letzten Chancen" durch die Migrationsbeh�rden von weiterer Delinquenz abhalten (vgl. Sachverhalt A.b). Die Vorinstanz durfte daher zu Recht den Schluss ziehen, dass dieser nicht willens oder f�hig scheine, sich an die hiesige Rechtsordnung zu halten. Seine guten Deutschkenntnisse und sozialen Kontakte verm�gen daher nichts daran zu �ndern, dass er insgesamt nicht als erfolgreich integriert im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG gelten kann.
5.2.�Im �brigen stellt die Freiheitsstrafe von 18 Monaten auch einen Widerrufsgrund nach Art. 62 lit. b AuG dar, der die Anspr�che nach Art. 50 AuG erl�schen l�sst (vgl. Art. 51 Abs. 2 lit. b AuG; BGE 139 I 145 E. 2.1 S. 147). Keine Rolle spielt, ob diese bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (BGE 139 I 31 E. 2.1 S. 32). Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, Freiheitsstrafen, deren Vollzug zu Gunsten einer ambulanten therapeutischen Massnahme aufgeschoben worden seien, seien nicht wie bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochene Freiheitsstrafen zu behandeln und verm�chten keinen Widerrufsgrund zu begr�nden, ist auf Folgendes hinzuweisen: Wie schon die Vorinstanz richtig ausgef�hrt hat, hat die Art des Vollzugs der Strafe keinen Einfluss auf den Bestand des Widerrufsgrunds (vgl. Urteil 2C_733/2012 vom 24. Januar 2013 E. 6.3; vgl. auch Urteil 2C_516/2014 vom 24. M�rz 2015). Eine Massnahme ist gem�ss Art. 56 Abs. 1 StGB anzuordnen, wenn eine Strafe allein nicht geeignet ist, der Gefahr weiterer Straftaten des T�ters zu begegnen (lit. a), ein Behandlungsbed�rfnis des T�ters besteht oder die �ffentliche Sicherheit dies erfordert (lit. b) und die Voraussetzungen der Art. 59 bis 61, 63 oder 64 erf�llt sind (lit. c). Sind die Voraussetzungen sowohl f�r eine Strafe wie f�r eine Massnahme erf�llt, ordnet das Gericht beide Sanktionen an (Art. 57 Abs. 1 StGB). Der Strafvollzug kann nach Art. 63 Abs. 2 StGB zugunsten der ambulanten Behandlung aufgeschoben werden. Die gleichzeitige Anordnung einer - selbst ambulanten - therapeutischen Massnahme �ndert somit nichts daran, dass eine Freiheitsstrafe ausgesprochen wurde, vielmehr wird - sofern dies richterlich angeordnet wird - einzig der Vollzug der Freiheitsstrafe zugunsten der Massnahme aufgeschoben (vgl. zum Aufschub des Strafvollzugs zugunsten einer ambulanten Massnahme BGE 129 IV 161 E. 4 ff. S. 162 ff.).
5.3.�Nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG k�nnen wichtige pers�nliche Gr�nde einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen.
5.3.1.�Solche k�nnen namentlich vorliegen, wenn die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde oder die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gef�hrdet erscheint (Art. 50 Abs. 2 AuG). Diese Aufz�hlung ist nicht abschliessend. Wichtige pers�nliche Gr�nde k�nnen sich auch aus einer sch�tzenswerten Beziehung zu einem in der Schweiz anwesenheitsberechtigten Kind ergeben (BGE 139 I 315 E. 2.1 S. 319 mit Hinweisen), wobei die aus Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV abzuleitenden Anforderungen zu ber�cksichtigen sind. Ein nachehelicher H�rtefall setzt aufgrund der konkreten Umst�nde eine erhebliche Intensit�t der Konsequenzen f�r das Privat- und Familienleben der ausl�ndischen Person voraus, die mit ihrer Lebenssituation nach dem Dahinfallen der gest�tzt auf Art. 42 Abs. 1 bzw. Art. 43 Abs. 1 AuG abgeleiteten Anwesenheitsberechtigung verbunden sind (BGE 138 II 229 E. 3.1 S. 232; 137 II 345 E. 3.2.3 S. 350).
Gem�ss bundesgerichtlicher Praxis kann der nicht sorge- bzw. obhutsberechtigte ausl�ndische Elternteil den Kontakt zu seinem Kind von vornherein nur in beschr�nktem Rahmen pflegen, n�mlich durch die Aus�bung des ihm einger�umten Besuchsrechts. Um dieses wahrnehmen zu k�nnen, ist in der Regel keine dauernde Anwesenheit im Gastland erforderlich. Unter dem Gesichtspunkt des Anspruchs auf Familienleben nach Art. 8 Ziff. 1 EMRK ist es grunds�tzlich ausreichend, wenn das Besuchsrecht im Rahmen von Kurzaufenthalten vom Ausland aus ausge�bt werden kann, wobei allenfalls die Modalit�ten des Besuchsrechts entsprechend auszugestalten sind. Ein weitergehender Anspruch kann nur in Betracht fallen, wenn in affektiver und wirtschaftlicher Hinsicht eine besonders enge Beziehung zum Kind besteht, diese Beziehung wegen der Distanz zum Herkunftsland der ausl�ndischen Person praktisch nicht aufrechterhalten werden k�nnte und deren bisheriges Verhalten in der Schweiz zu keinerlei Klagen Anlass gegeben hat (sog. "tadelloses Verhalten"; zum Ganzen vgl. BGE 139 I 315 E. 2.2; 120 Ib 1 E. 3c S. 5; 120 Ib 22 E. 4 S. 24 ff.; Urteil 2C_1125/2014 vom 9. September 2015 E. 4.2).
Das Kriterium des tadellosen Verhaltens hat das Bundesgericht bisher streng gehandhabt und diesbez�glich seine Praxis nicht relativiert (Urteile 2C_123/2015 vom 30. September 2015 E. 2.3; 2C_728/2014 vom 3. Juni 2015 E. 4.1; je mit Hinweis). Die Praxis, gewisse "untergeordnete" Vorkommnisse abweichend von BGE 139 I 315 in einer Gesamtbetrachtung etwas weniger stark zu gewichten, kommt nur in spezifischen F�llen bzw. bei besonderen Umst�nden infrage; diese m�ssen es ausnahmsweise rechtfertigen, allf�llige (untergeordnete) Verst�sse gegen die �ffentliche Ordnung (bspw. untergeordnete ausl�nder- oder ordnungsrechtliche Delinquenz; kurzer, unverschuldeter Sozialhilfebezug) nicht notwendigerweise so stark zu gewichten, dass sie zum Vornherein die anderen Kriterien (Grad der tats�chlichen affektiven und wirtschaftlichen Intensit�t der Beziehung zum Kind, zivilrechtliche Regelung der famili�ren Verh�ltnisse, Dauer der Beziehung und des Aufenthalts, Grad der Integration aller Beteiligten, Kindesinteresse usw.) aufzuwiegen verm�gen (Urteile 2C_123/2015 vom 30. September 2015 E. 2.3; 2C_723/2014 vom 6. August 2015 E. 2.3; 2C_728/2014 vom 3. Juni 2015 E. 4.1).
5.3.2.�Der Beschwerdef�hrer ist Vater dreier minderj�hriger Kinder (zum Zeitpunkt des angefochtenen Urteils 9-, 12- und 17-j�hrig) schweizerischer Nationalit�t. Er hat weder das Sorge- noch Obhutsrecht und lebt auch nicht mit ihnen zusammen; diese leben bei ihren M�ttern. Offenbar besteht aber ein enger Kontakt. Dem vorinstanzlichen Urteil ist zu entnehmen, dass er gem�ss Angaben der Mutter seines minderj�hrigen Sohnes keine regelm�ssigen Unterhaltszahlungen geleistet, immerhin aber zwischendurch verschiedene Sachen f�r ihn gekauft habe. Eine Besuchsregelung besteht nicht. Nach eigener (schon vor der Vorinstanz unbelegt gebliebener) Darstellung sieht er seinen Sohn in Absprache mit der Mutter w�chentlich. F�r seine beiden minderj�hrigen T�chter nehme er an mehreren Tagen pro Woche Betreuungsaufgaben wahr. Da er sich angesichts der Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten nicht wie erforderlich tadellos verhalten hat, kann freilich dahingestellt bleiben, ob (auch) in wirtschaftlicher Hinsicht eine besonders intensive Beziehung zwischen dem Beschwerdef�hrer und seinen drei minderj�hrigen Kindern besteht. Der Beschwerdef�hrer kann aus Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG nichts zu seinen Gunsten ableiten. Wie er richtig ausf�hrt, ist das Kindeswohl zu ber�cksichtigen (vgl. Art. 3 des �bereinkommens vom 20. November 1989 �ber die Rechte des Kindes [Kinderrechtskonvention, KRK; SR 0.107]); �ber Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV hinausgehende Anspr�che auf Bewilligung ergeben sich aus der Kinderrechtskonvention vorliegend jedoch nicht (vgl. BGE 135 I 153 E. 2.2.2 S. 156 f.; 124 II 361 E. 3b S. 367 f.; Urteil 2C_1006/2013 vom 2. Juni 2014 E. 2.4.3).
5.3.3.�Auch unter dem Aspekt der Wiedereingliederung des Beschwerdef�hrers im Heimatland erweist sich das vorinstanzliche Urteil als verh�ltnism�ssig. Die Vorinstanz ber�cksichtigte sehr wohl, dass der zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils 58-j�hrige Beschwerdef�hrer zwar die ersten 19 Lebensjahre in Chile verbracht hat, diese Zeit aber auch mit traumatischen Erlebnissen verbunden war. Dem ihr vorliegenden Gutachten vom 11. August 2011 zufolge habe der Beschwerdef�hrer seine posttraumatische Belastungsst�rung �berwunden, weise jedoch eine andauernde, nicht ausgepr�gte Pers�nlichkeitsst�rung auf. Die Foltererlebnisse habe er nicht g�nzlich �berwinden k�nnen, begebe sich jedoch in psychotherapeutische Behandlung. Wie schon vor der Vorinstanz bringt der Beschwerdef�hrer im vorliegenden Verfahren erneut vor, eine R�ckkehr nach Chile w�rde zu einer Retraumatisierung und damit zu einer rapiden Verschlimmerung seines Gesundheitszustands f�hren. Entsprechende Belege f�r die behauptete Gef�hrdung vermag er allerdings nicht vorzulegen. Auch geht er nicht weiter auf die Feststellung der Vorinstanz ein, wonach sich aus den aktenkundigen Therapieberichten keine Hinweise erg�ben, dass seine psychische Gesundheit einer R�ckkehr in sein Herkunftsland entgegenstehen w�rde. Im �brigen war der Beschwerdef�hrer offenbar wiederholt nach S�damerika (u.a. ab November/ Dezember 1997 w�hrend fast zwei Jahren) und Chile gereist, letztmals im Mai/Juni 2014. Es kann daher mit der Vorinstanz davon ausgegangen werden, dass er nach wie vor mit den sprachlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Gepflogenheiten vertraut ist. Weiter leben - wenn auch seine Geschwister und Kinder mehrheitlich in der Schweiz wohnen - immerhin seine Mutter und ein Bruder in Chile. Soweit er geltend macht, wegen seiner indigenen Herkunft und seines Alters bei der Stellensuche diskriminiert zu werden und zwingend keine Arbeitsstelle finden zu k�nnen, kann er immerhin in der Schweiz gesammelte Berufserfahrungen und seine Deutschkenntnisse vorweisen. Zudem steht ihm, wie von der Vorinstanz festgehalten und unbestritten geblieben, als ehemaligem Folteropfer in Chile staatliche Unterst�tzung in Form von Renten und Verg�nstigungen bei der Gesundheitsvorsorge zu. Eine R�ckkehr in sein Herkunftsland wird nach einer derart langen Abwesenheit sicherlich mit Schwierigkeiten verbunden sein; eine Reintegration erscheint aber jedenfalls nicht unm�glich.
5.4.�Insgesamt durfte die Vorinstanz somit, ohne Bundes- und Konventionsrecht zu verletzen, die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung verweigern. Auch wenn die Massnahme den Beschwerdef�hrer gerade mit Blick auf seine hier lebenden minderj�hrigen Kinder schwer trifft, befinden sich diese in einem Alter, in dem sie die Beziehung zu ihrem Vater besuchsweise bzw. mittels der heute zur Verf�gung stehenden Kommunikationsmittel aufrecht erhalten k�nnen.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde als unbegr�ndet abzuweisen. Der unterliegende Beschwerdef�hrer tr�gt die Gerichtskosten (vgl. Art. 65 und 66 Abs. 1 BGG). Ausgangsgem�ss ist keine Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 68 BGG).