Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F29-01-2014-2C_88-2014
Timestamp: 2016-10-24 12:33:15
Document Index: 317931761

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 83', 'Art. 113', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 65', 'Art. 66']

2C_88/2014 (29.01.2014)
2C_88/2014 � � Urteil vom 29. Januar 2014
Wirtschaftswissenschaftliche Fakult�t der
Universit�t Z�rich, Dekanat,
R�mistrasse 71, 8006 Z�rich.
Verl�ngerung der Assessmentstufe,
4. Abteilung, vom 17. Dezember 2013.
�X.________ studierte seit Herbst 2011 an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich im Studiengang "Bachelor of Arts UZH" in der Assessmentstufe.
�Der Studienverlauf richtet sich nach der Rahmenordnung des Universit�tsrats Z�rich vom 29. M�rz 2004 f�r den Bachelor of Arts (BA) in Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich (RO BA). Gem�ss � 23 BA RO beginnt die Assessmentstufe im Herbstsemester und erstreckt sich �ber zwei Semester (Abs. 1). Nach � 24 Abs. 3 RO BA hat die Assessmentstufe endg�ltig nicht bestanden und wird vom Bachelorstudium der Wirtschaftswissenschaften ausgeschlossen, wer die Leistungen zwei Jahre nach Studienbeginn noch nicht erbracht hat oder in Modulen der Assessmentstufe insgesamt mehr als sechs Fehlversuche gem�ss � 8 unternommen hat. � 8 Abs. 1 erster Satz RO BA h�lt fest, dass ein nicht bestandenes Modul beliebig oft wiederholt werden kann, sofern das Modul weiter im Lehrangebot ist und allf�llige zeitliche Restriktionen gem�ss � 24 sowie H�chstgrenzen f�r die Gesamtzahl der Fehlversuche gem�ss �� 24 und 32 eingehalten sind. � 26 RO BA sieht vor, dass die oder der Pr�fungsdelegierte in begr�ndeten Ausnahmef�llen eine Fristverl�ngerung �ber das Bestehen der Assessmentstufe �ber zwei Jahre hinaus bewilligen kann.
�X.________ scheiterte sowohl im Herbstsemester 2011 als auch im Herbstsemester 2012 an der Pr�fung im Fach Mikro�konomik I. Diese Pr�fung findet nur im Herbst-, nicht im Fr�hjahrssemester statt. Am 2. Februar 2013 ersuchte X.________ die Pr�fungsdelegierte der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakult�t um Verl�ngerung der Frist f�r das Bestehen der Assessmentstufe um ein Jahr. Sie machte gesundheitliche Probleme geltend und buchte deshalb keine Module. Die Pr�fungsdelegierte wies das Gesuch mit Verf�gung vom 12. Februar 2013 ab, ebenso mit Entscheid vom 11. M�rz 2013 die dagegen erhobene Einsprache. Ein Rekurs an die Rekurskommission der Z�rcher Hochschulen blieb erfolglos, und mit Urteil vom 17. Dezember 2013 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich die gegen den Rekursentscheid vom 26. August 2013 erhobene Beschwerde ab. Mit Eingabe vom 25. Januar 2014 erhebt X.________ gegen das verwaltungsgerichtliche Urteil Beschwerde an das Bundesgericht. Sie beantragt, die Verl�ngerung der Assessmentstufe bis Ende FS14 zu bewilligen. Sie erachtet die vorangegangenen Entscheide der Rekurskommission, des Verwaltungsgerichts sowie die Entscheide von Frau Prof. Dr. A.________ (Pr�fungsdelegierte) als falsch, willk�rlich und nicht wohlwollend.
2.1.�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Antrag und Begr�ndung haben sachbezogen zu sein; die Beschwerde f�hrende Partei muss sich gezielt mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen auseinandersetzen. Nicht unmittelbar ger�gt werden kann die Verletzung von kantonalen Gesetzen oder Verordnungen (vgl. Art. 95 BGG). Beruht der angefochtene Entscheid auf kantonalem Recht, kann weitgehend bloss die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte, namentlich die willk�rliche Anwendung der einschl�gigen Normen ger�gt werden; entsprechende R�gen bed�rfen gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG spezifischer Geltendmachung und Begr�ndung (BGE 138 I 225 E. 3.1 und 3.2 S. 227 f.; 137 V 57 E. 1.3 S. 60 f.; 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68; je mit Hinweisen). Dasselbe gilt hinsichtlich der Anfechtung der f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlichen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen (vgl. Art. 105 Abs. 1 und 2 sowie Art. 97 Abs. 1 BGG; dazu BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62 mit Hinweisen).
2.2.�Da das angefochtene Urteil auf kantonalem Recht beruht, kann offen bleiben, ob hier die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 83 lit. t BGG unzul�ssig und nur die subsidi�re Verfassungsbeschwerde wegen Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte gegeben ist (Art. 113 und 116 BGG); selbst wenn das ordentliche Rechtsmittel offenst�nde, m�sste die Beschwerdef�hrerin in einer den vorgenannten Anforderungen gen�genden Weise die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte r�gen.
2.3.�Dem die Ablehnung des Verl�ngerungsgesuchs best�tigenden Urteil des Verwaltungsgerichts liegt folgende Haupt�berlegung zugrunde (E. 3.3) : Wenn gem�ss � 24 Abs. 3 sowie � 8 Abs. 1 erster Satz RO AB eine Wiederholung nicht bestandener Module grunds�tzlich nur w�hrend der Rahmenfrist von zwei Jahren m�glich ist und weil die Module nur jedes zweite Semester angeboten werden, k�nnen die entsprechenden Pr�fungen als Folge dieser Regelung nur einmal wiederholt werden. Nach dem Herbstsemester 2012 stand aufgrund des zweimaligen Nichtbestehens des Moduls Mikro�konomik I bereits fest, dass die Beschwerdef�hrerin die Assessmentstufe nicht bestehen w�rde, ungeachtet ihres sp�teren Gesundheitszustandes. Ihr nun wegen ihrer krankheitsbedingten Abwesenheit im Fr�hlingssemester 2013 eine zus�tzliche Pr�fungsm�glichkeit im Herbstsemester 2013 zu verschaffen, f�hrte zu einer Besserstellung gegen�ber allen anderen Studierenden, ohne dass dies dem Ausgleich eines krankheitsbedingten Nachteils diente, was nicht dem Sinn einer Fristverl�ngerung gem�ss � 26 RO BA entsprechen w�rde. Zudem verwirft das Verwaltungsgericht das Argument der Beschwerdef�hrerin, sie sei bereits an der nicht bestandenen Pr�fung im Herbst 2012 krank gewesen, mit dem Hinweis auf den allgemein anerkannten Grundsatz, dass die Pr�fungsf�higkeit aufhebende gesundheitsbedingte Gr�nde unter anderem aus Rechtsgleichheitsgr�nden unverz�glich vorzubringen sind (E. 3.4).
�Die Beschwerdef�hrerin befasst sich vornehmlich mit der Argumentation der Pr�fungsdelegierten; auf die Erw�gungen des Verwaltungsgerichts nimmt sie kaum ausdr�cklich Bezug. Sie erw�hnt das Willk�rverbot. Willk�rlich ist ein Entscheid nicht schon dann, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst dann, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtssatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft; Willk�r liegt dabei nur vor, wenn nicht bloss die Begr�ndung eines Entscheids, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 138 I 305 E. 4.3 S. 319; 138 III 378 E. 6.1 S. 379 f.; 137 I 1 E. 2.4 S. 5; 136 III 552 E. 4.2 S. 560; 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.; 134 II 124 E. 4.1 S. 133). Mit ihren weitgehend appellatorischen Ausf�hrungen legt die Beschwerdef�hrerin auch nicht ansatzweise dar, inwiefern die vom Verwaltungsgericht getroffenen Sachverhaltsfeststellungen, seine Auslegung des kantonalen Rechts oder dessen konkrete Anwendung auf den vorliegenden Streitfall im beschriebenen Sinn willk�rlich sein k�nnten.
2.4.�Die Beschwerde enth�lt offensichtlich keine den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG gen�gende Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.5.�Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind dem Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).
�Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
�Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich schriftlich mitgeteilt.