Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:63958-2019:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Construction+and+Real+Estate&WT.rss_a=63958-2019&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2019-02-21 00:07:14
Document Index: 191036524

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 34', '§ 34']

Bauleistung - 63958-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Bauleistung - 63958-2019
11/02/2019 S29 - - Bauleistung - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
Deutschland-Esslingen: Bauleistungen im Hochbau
2019/S 029-063958
E-Mail: LRA-Plochingen@menoldbezler.de
Hauptadresse: https://www.landkreis-esslingen.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYG18/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZYG18
Landkreis Esslingen – Europaweite Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes in Plochingen
Referenznummer der Bekanntmachung: 2018/2958
Europaweite Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes in Plochingen
Der Landkreis Esslingen beabsichtigt, am Standort des ehemaligen Krankenhauses Plochingen weitere Arbeitsplätze für Mitarbeiter zu schaffen, indem zusätzlich zu den bereits laufenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen des ehemaligen Klinikgebäudes ein Neubau errichtet wird. Angedacht ist ein Bürokomplex im KfW 40 Standard mit einer Kapazität für rund 225 Mitarbeiter. Der Landkreis geht derzeit von einem Investitionsvolumen von ca. 23,3 Mio. EUR brutto ohne DIN 276 Kostengruppe (KG) 700 | Baunebenkosten aus.
Die im Zusammenhang mit diesem Neubau zu erbringenden baulichen Leistungen umfassen optional den Abriss eines bestehenden Gebäudes sowie die Errichtung des Bürogebäudes selbst. Die zu erbringenden Leistungen haben allesamt in engster Abstimmung mit den bereits laufenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen des ehemaligen Klinikgebäudes zu erfolgen. Hierbei bestehen mehrere baulich-/technische Schnittstellen, die im Rahmen der Planung und Ausführung umfassend zu berücksichtigen und zu koordinieren sind.
Der Bieter hat dem Auftraggeber anzubieten, den Neubau des Verwaltungsgebäudes nach den Vorgaben des Raumprogramms und weiteren Erläuterungen zu planen und schlüsselfertig zu errichten.
Das Raumprogramm für das Verwaltungsgebäude, auf deren städtebauliche, architektonische und funktionale Qualität sowie energetische Effizienz ein hoher Wert gelegt wird, beinhaltet eine Programmfläche (NF) von ca. 5 000 m2.
Die Realisierung des Projekts erfolgt im Rahmen eines europaweit ausgeschriebenen kombinierten Ausschreibungswettbewerbs der Planungs- und Bauleistungen im Verhandlungsverfahren nach VOB/A mit vorgeschaltetem europaweitem Teilnahmewettbewerb unter Durchführung des „Zwei-Umschlags-Verfahrens“.
Nähere Informationen zum Auftragsgegenstand erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass bereits im Rahmen der Angebotsphase planerische Vorschläge zu erarbeiten sind.
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird (1.) geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird (2.) beurteilt, ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird (3.) anhand der Referenzen gem. Ziffer III.1.3 der EU-Bekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
Hierbei wird je Bewerber lediglich die als priorisiert gekennzeichnete Referenz über die „Bauleistungen“ Ziffer III.1.3 (1) und die als priorisiert gekennzeichnete Referenz über „Planungsleistungen“ Ziffer III.1.3 (2) der EU-Bekanntmachung herangezogen.
Dabei wird die Referenz über die „Bauleistungen“ gem. Ziffer III.1.3 (1) der EU-Bekanntmachung wie folgt bewertet:
Kriterium „Referenzobjekt“:
Verwaltungsgebäude/Bürogebäude – 1 Punkt
Kriterium „Brutto-Herstellkosten Referenz“ (KG 300+400):
10 Mio. EUR bis 15 Mio. EUR – 1 Punkt
15 Mio. EUR bis 20 Mio. EUR – 2 Punkte
> 20 Mio. EUR – 3 Punkte
Dabei wird die Referenz über „Planungsleistungen“ gem. Ziffer III.1.3 (2) der EU-Bekanntmachung wie folgt bewertet:
Kriterium „anrechenbare Herstellkosten des Referenzgebäudes (brutto)“:
8 Mio. EUR bis 12 Mio. EUR – 1 Punkt
12 Mio. EUR bis 16 Mio. EUR – 2 Punkte
> 16 Mio. EUR – 3 Punkte
Die „Baureferenzen“ gemäß Ziffer III.1.3 (1) der EU-Bekanntmachung werden mit 50 %, die „Objektplaner-Referenzen“ gemäß Ziffer III.1.3 (2) der EU-Bekanntmachung mit 50 % gewichtet.
Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter überschritten wird, führt eine jüngere Referenz im Bereich „eigenerbrachte Bauleistungen“ (späterer Inbetriebnahmezeitpunkt) zur Bevorzugung des Bewerbers. Bei gleichem Inbetriebnahmezeitpunkt entscheidet ggf. das Los.
b) Ist ein Unternehmen – sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder im Wege der Eignungsleihe – an mehreren Bewerbungen beteiligt, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. im Wege der Eignungsleihe einbezogen ist, führen;
c) Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen(Eignungsleihe, vgl. § 6d EU VOB/A). In diesem Fall ist der Vergabestelle mit Einreichung des Teilnahmeantrags nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem beispielsweise die diesbezüglichen verpflichtenden Zusagen der Unternehmen vorgelegt werden. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1 bis III.1.3 hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A und § 6e EU Abs. 6 VOB/A vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 6e EU Abs. 1 bis 4 VOB/A vor, so ist das Unternehmen auf Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt.
(2) Nachweis des Abschlusses einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 10,0 Mio. EUR oder Erklärung einer Versicherung, im Auftragsfall Versicherungsschutz in der geforderten Höhe zu stellen.
(3) Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, jeweils aufgeschlüsselt nach „Planungsleistungen Gebäude und Innenräume“ und „schlüsselfertiger Bau“.
(1) Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal, jeweils aufgeschlüsselt nach „Planung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI)“ und „schlüsselfertiger Bau“.
(2) Angaben über die Ausführung vergleichbarer Leistungen zum „Schlüsselfertigen Bau von Verwaltungsgebäuden“, „Planung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI)“ für Verwaltungsgebäude (Referenzen)
Für jede Referenz sind unter Verwendung der nachfolgenden Formblätter (als Anlagen C und D) folgende Angaben einzureichen:
— Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer,
— Beschreibung,
— Angaben über erbrachte Leistungen,
— Herstellkosten (KG 300 + 400) in Euro brutto,
— Zeitraum der Bau- bzw. Planungsleistungen,
— ggf. weitere Beschreibung inkl. Bildern.
Die Vorlage von mehr als jeweils drei Referenzen für „Schüsselfertiger Bau“ sowie „Planungsleistungen“ ist nicht gewünscht.
— Mindestens eine Referenz über eigenerbrachte Bauleistungen hinsichtlich der schlüsselfertigen Errichtung eines Verwaltungsgebäudes/Bürogebäudes oder eines vergleichbaren Gebäudes mit Herstellkosten (KG 300 und 400) von mindestens 10 000 000,00 EUR brutto. Die Inbetriebnahme muss in den letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren bis zur Veröffentlichung der EU-Bekanntmachung stattgefunden haben,
— Mindestens eine Referenz über Planungsleistungen der Objektplanung eines Verwaltungsgebäudes/Bürogebäudes oder vergleichbaren Gebäudes in den Leistungsphasen 2 bis 5 HOAI mit anrechenbaren Herstellkosten von mindestens 8 000 000,00 EUR brutto. Die Inbetriebnahme muss in den letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren bis zur EU-Bekanntmachung stattgefunden haben.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZYG18