Source: https://www.zeok.de/ueber-uns/satzung/
Timestamp: 2020-08-08 03:04:50
Document Index: 177906421

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 4', '§ 13', '§ 15', '§ 2', '§ 26']

Satzung » ZEOK e.V.
ZEOK e.V. / Über uns / Satzung
§ 1 – Name, Eintragung, Sitz, Geschäftsjahr
§ 4 – Zusammenarbeit mit Dritten
§ 13 – Prüfungsrechte
§ 15 – Besondere Verfahrensregelungen
Seit Jahrtausenden sind Orient und Okzident eng miteinander verbunden. Handel, Migration und geistiger Austausch führten zu einer wechselseitigen Befruchtung der Kulturen, von der ein jedes unserer Völker noch heute zehrt. Der Kontakt zwischen Orient und Okzident brachte Zivilisationen zur Blüte und legte die Grundlagen unserer heutigen Entwicklung.
Trotz dieses gemeinsamen Bandes bewahrten sich die einzelnen Landschaften und Völker ihre Eigenheiten. Die Vielfalt in der Einheit bildet dabei nicht nur ein Charakteristikum der Vergangenheit – sie ist auch eine Vision für die Zukunft.
Der Verein führt den Namen „Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur“ (im Folgenden kurz: Zentrum). Das Zentrum soll als Verein in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt es den Zusatz „e.V.“.
Das Zentrum hat den Zweck, die internationale Gesinnung, die Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und den Gedanken der Völkerverständigung zu fördern, indem es den kulturellen Dialog sowie das kulturelle Zusammenwirken von Orient und Okzident unterstützt und sich bemüht, das wechselseitige Verständnis zu erhöhen und das gemeinsame kulturelle Erbe in all seiner Vielfalt darzustellen und zu pflegen.
Weiterer Zweck ist die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit mit Ländern Nordafrikas, Zentral- und Westasiens. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Kultur i.w.S..
Das Zentrum setzt sich ein für die Verwirklichung der im Grundgesetz sowie in der UN- Konvention verankerten Rechte von Kindern und Jugendlichen, im Besonderen durch die Förderung der Chancengerechtigkeit und Teilhabe für alle Kinder und Jugendliche, mit und ohne Migrationshintergrund, und den Schutz der Kinder vor Ausgrenzung und Diskriminierung.
Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Projekten zur Förderung des wissenschaftlichen und kulturellen Dialogs im nationalen und internationalen Rahmen,
Herausgabe von gedruckten und elektronischen Publikationen,
Förderung des wissenschaftlichen und kulturellen Nachwuchses, z.B. durch Praktika.
Durchführung von Projekten und Maßnahmen zur Förderung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt in der Gesellschaft und der Akzeptanz der verschiedenen Lebensentwürfe
Projekte und Bildungsmaßnahmen zur gleichberechtigten Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen
Projekte und Bildungsmaßnahmen zur Verbesserung der gesellschaftlichen Partizipation und Teilhabe von benachteiligten Familien
Projekte zur Erforschung, Erhaltung und Pflege des kulturellen Erbes
Projekte der Entwicklungszusammenarbeit zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur als Grundlage einer kulturellen Entfaltung.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne „des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die in der Satzung festgelegten Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Sach- und Investitionsausgaben des Vereins dürfen nur gemäß der in § 2 zugewiesenen Zwecksetzung eingesetzt werden.
Das Zentrum darf nur zur Verwirklichung seiner Zwecke Mitarbeiter beschäftigen.
Die Abzugsfähigkeit von Spenden, die dem Zentrum zugewendet werden, richtet sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Vorschriften.
Das Zentrum strebt eine enge Zusammenarbeit mit der Stiftung „Sammlung Dr. Bir“, den Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen sowie anderen Institutionen, Vereinen und Einzelpersönlichkeiten an, die sich dem oben genannten Anliegen verbunden fühlen.
Näheres regeln Kooperationsvereinbarungen.
Ordentliche Mitglieder des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen und sonstige Vereinigungen des öffentlichen und privaten Rechts werden, die zur Förderung der Zwecke des Zentrums bereit sind.
Fühlt man sich mit den Zielen des Zentrums verbunden, ohne vom Stimm- und Wahlrecht Gebrauch machen zu wollen, hat man die Möglichkeit als Fördermitglied die Arbeit des Vereins zu unterstützen.
Die Aufnahme in das Zentrum setzt einen schriftlichen Antrag voraus; der Vorstand entscheidet über die Aufnahme.
– förmlichen Ausschluss,
– den Tod des Mitglieds bzw. die Auflösung einer juristischen Person,
Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Der Austritt ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer 2-monatigen Kündigungsfrist zulässig.
Ein Ausschluss erfolgt, wenn das Mitglied seiner jährlichen Beitragspflicht über längere Zeit nicht nachgekommen ist. Der Schatzmeister hat das Recht, in diesem Falle die Mitgliedschaft zu beenden. Über den Ausschluss ist das Mitglied zu informieren.
Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es vorsätzlich den Vereinsinteressen zuwider gehandelt hat. Der Ausschluss erfolgt auf Antrag des Vorstandes oder von mindestens drei Mitgliedern durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung, der mit einfacher Mehrheit gefasst werden muss. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Beachtung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur persönlichen oder schriftlichen Stellungnahme zu geben. Der Beschluss über einen Ausschluss ist dem ausgeschlossenen Mitglied vom Vorstand durch einen eingeschriebenen Brief bekannt zu geben.
Personen, die sich um den Verein oder sein Anliegen besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes oder von mindestens drei Mitgliedern durch die Mitgliederversammlung mit einer Dreiviertel-Stimmenmehrheit zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Die Höhe der jährlichen Mitgliedsbeiträge und Förderbeiträge regelt die jeweils gültige Beitragsordnung, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.
Die Mitglieder der Organe des Vereins sind ehrenamtlich tätig.
Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Der Vorstand lädt dazu schriftlich bzw. auf elektronischem Weg unter Mitteilung der Tagesordnung mindestens vier Wochen vor dem Versammlungsdatum ein.
Die Sitzungen der Mitgliederversammlung werden von einem Mitglied des Vorstandes geleitet. Ergänzungen zur Tagesordnung können von jedem Mitglied beantragt werden.
Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst, sofern nicht Gesetz oder Satzung etwas anderes vorschreiben. Stimmenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. In begründeten Ausnahmefällen ist eine Übertragung des Stimmrechts auf andere Mitglieder durch schriftliche Einzelvollmacht zulässig.
Auch ohne Versammlung der Mitglieder kommt ein Beschluss zustande, wenn mindestens die Hälfte bzw. (bei Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins) zwei Drittel der Mitglieder die Zustimmung zu dem Beschluss schriftlich (auch auf elektronischem Weg) erklären.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Leiter der Mitgliederversammlung und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Sie ist den Mitgliedern zuzusenden.
Die Mitgliederversammlung besorgt die Angelegenheiten des Vereins, soweit sie nicht dem Vorstand zugewiesen sind. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:
Entgegennahme des Rechenschafts- und Kassenberichts des Vorstands,
Diskussion und Verabschiedung der vom Vorstand vorgeschlagenen Schwerpunkte des weiteren Arbeitsprogramms für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung,
Entlastung und Abberufung,
Wahl von bis zu drei Rechnungsprüfern, die dem Vorstand nicht angehören dürfen,
Beschlüsse über Satzungsänderungen sowie über die Auflösung des Vereins bedürfen der Zweitdrittel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
Der Vorstand besteht aus drei bis fünf Personen, und zwar
Schriftführer und Schatzmeister sind Stellvertreter des Vorsitzenden. Zusätzlich können bis zu zwei weitere Vorstandsmitglieder gewählt werden.
Vorstand des Zentrums im Sinne von § 26 Bürgerliches Gesetzbuch sind der Vorsitzende, der Schriftführer und der Schatzmeister. Sie vertreten das Zentrum gerichtlich und außergerichtlich. Zusammen vertretungsberechtigt sind zwei von ihnen.
Der Vorstand wird aus dem Kreis der Mitglieder für die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Der bisherige Vorstand bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.
Die Abberufung eines Vorstandsmitgliedes kann mit einer Zweidrittel-Mehrheit der Mitglieder beschlossen werden. Die Vorstandsmitglieder können ihr Amt niederlegen. Der schriftliche Antrag ist an den Vorstand zu richten.
Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, kooptiert der verbleibende Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer, das durch die nächste Mitgliederversammlung bestätigt werden muss.
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegen insbesondere:
Führung des Vorsitzes der Mitgliederversammlung,
Koordinierung der Tätigkeit der Arbeitsgruppen auf der Grundlage der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
Erstellung eines Rechenschafts- und Kassenberichts für das Geschäftsjahr;
Entscheidungen über den Abschluss, die Änderung und Kündigung von Anstellungsverträgen mit Mitarbeitern des Zentrums.
Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens einmal statt sowie nach Bedarf der Vereinstätigkeiten. Der Vorstand tritt auf Einladung des Vorsitzenden oder, bei dessen Verhinderung, des Schriftführers oder des Schatzmeisters zusammen und ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Er trifft seine Entscheidungen mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Über die Vorstandssitzungen ist eine Niederschrift anzufertigen, die der Schriftführer oder bei dessen Verhinderung ein anderes Vorstandsmitglied zu unterschreiben hat. Diese Protokolle können von den Mitgliedern eingesehen werden. Beschlüsse des Vorstandes können auch im Umlauf schriftlich oder per Telekommunikation gefasst werden, solange kein Vorstandsmitglied widerspricht.
Die Höhe des Jahresbeitrages wird durch die Mitgliederversammlung beschlossen. Der Jahresbeitrag ist zu Beginn des Kalenderjahres oder nach der Wahl zum Mitglied zu zahlen. In begründeten Ausnahmefällen kann der Vorstand auf schriftlichen Antrag die fälligen Beitr