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Timestamp: 2018-06-19 01:06:56
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Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 10', '§ 16', '§ 17', '§ 107', '§ 17', '§ 15', '§ 15']

Krämer & Partner Planungsgesellschaft mbH - Zwickau - Leipzig - Budapest - Juni 2010
News // Juni 2010
1.1. Einweihung des Hospizgebäudes in den Kliniken Erlabrunn gGmbH
1.2. Neubau Verbinderbauwerk Haus 02-03 mit Brandschutzmaßnahmen im Bestand am Standort Küchwald – Klinikum Chemnitz gGmbH
1.3. Errichtung einer Anlage zur Herstellung von Alkydharzemulsionen in der Cray Valley Kunstharze GmbH, Werk Zwickau (CVK – TV 95)
2.1. VOF: Auftraggeber muss Grundlagen der Honorarberechnung festlegen!
2.2. VOF - Eignungskriterien können keine Zuschlagskriterien sein!
2.3. Neue 15-Tage-Frist anwendbar? Entscheidend ist das Datum der Bekanntmachung!
2.4. Architekten: Abruf von Fördermitteln gehört nicht zu den Grundleistung des § 15 HOAI!
2.5. Vergabe der Bauüberwachung an Schwestergesellschaft des Projektsteuerers nicht zulässig!
3.1. "Woche der offenen Unternehmen"
Einweihung des Hospizgebäudes in den Kliniken Erlabrunn gGmbH
Am 8. Januar 2010 fand die feierliche Einweihung des neuen Hospizgebäudes in den Kliniken Erlabrunn gGmbH statt.
Es wurde ein nutzerspezifisches Gebäude entwickelt und realisiert, welches allein der Pflege und medizinischen Betreuung sowie der Achtung von Würde und Persönlichkeit der zukünftigen Bewohner zu dienen hat.
Weiterhin war es dem Bauherrn und den Planern wichtig, dieses Bauwerk optimal in die landschaftlichen Gegebenheiten einzupassen, um gemeinsam mit der neu gestalteten Parkanlage einen gelungenen optischen Auftakt für das gesamte Krankenhausensemble zu schaffen.
Mit der Planung als Niedrigenergiehaus – der Energiebedarf liegt hier um ca. 50 % niedriger als bei konservativ errichteten Gebäuden – leistet der Bauherr einen erheblichen Beitrag zur Erhaltung und Schonung unserer Umwelt. Die Versorgung des Gebäudes mit Heizwärme erfolgt zu 80 bis 90 % aus regenerativer Energie über eine geothermische Erdwärmesondenanlage. Dazu wurden 11 Erdbohrungen bis zu 99 Meter Tiefe eingebracht, um mit einer nachgeschalteten Wärmepumpe die Erdwärme an eine großflächige Fußbodenheizung weiterzugeben.
Die eingesetzte Lüftungstechnik besitzt eine Wärmerückgewinnungsanlage, um die bereitgestellte Energie optimal nachnutzen zu können.
Alle Patientenzimmer wurden großzügig mit Nasszellen und zugeordneten Terrassen konzipiert, um konsequent auf die Individualität der Bewohner eingehen zu können. Großzügig angeordnete Belichtungselemente und Gemeinschaftsräume runden die Nutzung des Gebäudes ab.
Neubau Verbinderbauwerk Haus 02-03 mit Brandschutzmaßnahmen im Bestand am Standort Küchwald – Klinikum Chemnitz gGmbH
Auf einer Grundfläche von 435 m² wurde ein Bauwerk in Mischkonstruktion aus Stahl, Stahlbeton und Mauerwerk mit einer großzügig gestalteten Alu-Glas-Fassade errichtet.
Der Neubau des Verbinders realisiert die bisher schmerzlich vermisste zentrale, barrierefreie Eingangssituation in das Krankenhaus Küchwald. Das Bauwerk verbindet die denkmalgeschützte Bausubstanz der klassischen Bettenhaus-Pavillonanlage zu logistisch und betriebswirtschaftlich optimierten Pflegestrukturen. Sämtliche Bauteile im Bestand und Rettungswege wurden entsprechend den aktuellen Brandschutzbestimmungen ertüchtigt.
Im Verbinder sind im Untergeschoss die zentrale Patientenaufnahme und -information untergebracht. Das Erdgeschoss nimmt die horizontale Erschließungsfunktion der Häuser 02, 03 mit der Cafeteria auf. Das erste und zweite Obergeschoss enthalten Räume des Arztdienstes und der Pflegedienstleitung.
Errichtung einer Anlage zur Herstellung von Alkydharzemulsionen in der Cray Valley Kunstharze GmbH, Werk Zwickau (CVK – TV 95)
In einem vorhandenen Baukörper ist eine neue Anlage zur Herstellung von wasserbasierenden Alkydharzemulsionen mit einem Wertumfang von 2,2 Mio. € eingebaut worden.
Dazu wurden Teile einer vorhandenen Anlage und neue Anlagenkomponenten nach den technologischen Erfordernissen miteinander verknüpft.
Bearbeitet wurde das Basic- und Detail-Engineering sowie das komplette Projektmanagement für die Fachgewerke
Bau/Stahlbau
Isolierung und Korrosionsschutz
Hauptbestandteil der Anlage ist ein 40 m³-Reaktor, in dem vorher aufgeschmolzenes Festharz unter Zusatz von Emulgatoren, Additivs und Wasser im Batch-Verfahren zum Endprodukt hergestellt wird. Neben kleineren Rührapparaten, Pumpen, Filtern usw. wurde eine ca. 300 m lange molchbare Rohrleitung verlegt, über die das Endprodukt zunächst in einen Zwischentank und dann zur Abfüllstelle für Tankfahrzeuge und Fässer gefördert wird.
Der Planungs- und Realisierungszeitraum erstreckte sich von September 2009 bis Juli 2010.
VOF: Auftraggeber muss Grundlagen der Honorarberechnung festlegen!
1. Es ist nicht zulässig, dass die Vergabestelle keine Vorgaben der für das Vorhaben anzusetzenden Baukosten macht und sie die Feststellung dieser Kosten allein den Bewerbern überlässt.
2. Honorarzonen sind nach der HOAI nicht disponibel, sondern zwingend von der Vergabestelle vorzugeben.
(VK Nordbayern, Beschluss vom 01.02.2008 – 21.VK-3194-53/07 Volltext: ibr-online.de)
VOF - Eignungskriterien können keine Zuschlagskriterien sein!
1. Kriterien, die nicht mit der Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots, sondern im Wesentlichen mit der Beurteilung der fachlichen Eignung (Referenzen) der Bieter für die Ausführung des betreffenden Auftrags zusammenhängen, sind als "Zuschlagskriterien" ausgeschlossen.
2. Die Eignungskriterien Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit sind nach Durchschreiten der Eignungsprüfung gem. §§ 10, 12 und 13 VOF für das abschließende Auswahlverfahren nach § 16 VOF verbraucht.
3. Die Auswahl eines Bewerbers darf nicht dadurch beeinflusst werden, dass von den Bewerbern zusätzlich unaufgefordert Lösungsvorschläge eingereicht wurden.
(VK Nordbayern, Beschluss vom 01.02.2008 - 21.VK-3194-53/07 ibr-online.de
+ OLG Frankfurt, Beschluss vom 28.02.2006 - 11 Verg 16/05 Volltext: ibr-online.de)
Neue 15-Tage-Frist anwendbar? Entscheidend ist das Datum der Bekanntmachung!
1. Die Absendung der Vorinformation i. S. d. § 17 a Nr. 1 VOB/A stellt noch keinen Beginn des Vergabeverfahrens dar, da der Beginn des Vergabeverfahrens ein Zeitpunkt sein muss, der in dem Sinne eine Zäsur darstellt, dass die Vergabestelle ab diesem Zeitpunkt an den objektiven Erklärungswert ihrer Handlungen selbst gebunden ist und von diesen nicht mehr ohne Weiteres abweichen kann. Hiervon kann vor Absendung der Vergabebekanntmachung nicht gesprochen werden.
2. Die mit der GWB-Novelle neu eingeführte 15-Tage-Frist des § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB ist anwendbar, wenn die Bekanntmachung im Sinne des § 17a Nr. 2 VOB/A am 24.04.2009 oder später abgesendet wurde. Der Zeitpunkt der Absendung der Vorinformation ist insofern unbeachtlich.
(VK Sachsen, Beschluss vom 11.12.2009 - 1/SVK/054-09 Volltext: ibr-online.de)
Architekten: Abruf von Fördermitteln gehört nicht zu den Grundleistung des § 15 HOAI!
Der Abruf öffentlicher Fördermittel sowie die Kontrolle der fristgerechten Verwendung abgerufener Fördermittel ist nicht Bestandteil der Grundleistungen der Leistungsphasen 1 - 9 des § 15 HOAI.
(LG Meiningen, Urteil vom 13.12.2007 - 1 O 415/07 Volltext: ibr-online.de)
Vergabe der Bauüberwachung an Schwestergesellschaft des Projektsteuerers nicht zulässig!
1. Hat ein öffentlicher Auftraggeber einen Projektsteuerer beauftragt und sollen im Rahmen der späteren Projektrealisierung zusätzlich Bauüberwachungsleistungen vergeben werden, kann sich der Projektsteuerer nicht auch um die Bauüberwachungsleistungen bewerben.
2. Entsprechendes gilt, wenn sich eine verbundene Gesellschaft des Projektsteuerungsbüros um zusätzlich zu vergebende Bauüberwachungsleistungen bewirbt, wenn eine Personenidentität der Geschäftsführung besteht.
(VK Brandenburg, Beschluss vom 11.07.2006 - 1 VK 25/06 Volltext: ibr-online.de)
"Woche der offenen Unternehmen"
In der Woche vom 15. bis 20. März bestand für Schüler ab Klasse 7 die Möglichkeit einmal in die verschiedensten Unternehmen unserer Region hineinzuschnuppern.
Dabei lernten Sie die verschiedenen Möglichkeiten für eine zukünftige Ausbildung bzw. für ein Studium kennen.
Auch in unserem Unternehmen stellten sich am 19.3. ca. 20 junge Menschen vor. Sie erhielten einen kurzen Überblick über unser Unternehmen, den Ausbildungsablauf im Beruf des Bauzeichners und Informationen für ein Ingenieur-/Architekturstudium.
Im anschließenden Rundgang durch die Firma lernten sie unterschiedliche Fachgebiete der einzelnen Berufsgruppen kennen und konnten Planungsabläufe an den CAD-Anlagen nachvollziehen.
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