Source: http://aeon-esports.at/vereinsstatuten/
Timestamp: 2020-04-03 08:37:18
Document Index: 84592719

Matched Legal Cases: ['§ 7', '§ 8', '§ 13', '§ 15', '§ 18', '§ 19', '§ 15']

Vereinsstatuten – AEon-eSports
(1) Der Verein führt den Namen „AEon-eSports“.
(2) Er hat seinen Sitz in St.Oswald im Rosental und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Europa.
die Förderung von Jugendlichen sowie jeglichen Interessenten des eSports.
das Veranstalten von LAN-Partys.
die Teilnahme an Turnieren sowohl Online als auch Offline.
Organisation von spielerischen Anlässen (z.B. Turniere).
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen und eine Position innerhalb des Vereins ausüben (Teamleiter, Coaches, Spieler, …). Außerdem werden ordentlichen Mitgliedern bei gemeinsamen Unternehmungen wie z.B. dem Besuch eines Turnieres, die dort anfallenden Teilnahmegebühren, sowie ein Teil der Anfahrtskosten übernommen.
(3) Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit fördern allerdings kein Stimmrecht und keine bevorzugten Rechte genießen.
(4) Ehrenmitglieder sind Personen, die aufgrund besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.
(1) Mitglieder des Vereins können alle natürlichen Personen, die das Mindestalter von 16 Jahren erreicht haben, sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden.
(2) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand, sowie bei Spielern die betroffenen Teamleiter. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
(4) Nach Beschluss der Aufnahme in den Verein ist für die Vollendung der Aufnahme die Zahlung des Mitgliedsbeitrags obligatorisch.
(2) Der Austritt kann nur am Ersten eines Monats erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens sechs Wochen vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für den Beginn der Frist ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung die allgemeinen Verhaltensregeln nicht befolgt oder andere Bestimmungen, welche erst zu einem späteren Zeitpunkt beschlossen werden nicht einhält. Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
(4) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft wird ebenso aufgrund der in Abs. 3 genannten Gründe von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen.
§ 7: Rechte der Mitglieder
(1) Jedes Mitglied ist berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen. Die Mitglieder sind bei jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren.
(2) Ordentliche Mitglieder haben zudem das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht. Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen, sowie unter Angaben von Gründen vom Vorstand eine Auskunft über die Tätigkeiten und finanziellen Gebarung des Vereins beantragen.
(3) Außerordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder sind in ihren Rechten denen eines ordentlichen Mitglieds gleichgestellt, haben jedoch kein Stimmrecht.
§ 8: Pflichten der Mitglieder
(1) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge verpflichtet. Sie verpflichten sich außerdem, sich eigenständig über Vereinsbedingte Neuerungen und Änderungen zu informieren.
(2) Die Leiter der jeweiligen Teams werden über eine Mehrheitsabstimmung des Vorstandes ein- sowie abberufen. Jeder Teamleiter kann nach Absprache mit dem Vorstand einen Co-Leader, bzw. einen Assistenten ernennen. Die Leiter der jeweiligen Teams haben freie Hand über die Aufstellung, Erweiterung bzw. Dezimierung ihres jeweiligen Teams. Sie müssen aber auf Nachfrage des Vorstandes jede Handlung rechtfertigen können.
(3) Spieler haben kein Anrecht auf einen Stammplatz in einem aktiven Team, sondern können nur durch den Teamleiter und deren Gehilfen ins aktive Team einberufen. Der Teamleiter hat hierzu den Vorstand über die Gründe der Aufnahme zu informieren. Der Vorstand behält sich das Recht vor, Entscheidungen von diversen Teamleitern aufzuheben.
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 13 und 14), der Vorstand (§§ 15 bis 17), die Rechnungsprüfer (§ 18) und das Schiedsgericht (§ 19).
Beschluss eines Rechnungsprüfers,
Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators statt.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse). Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand, durch die/einen Rechnungsprüfer oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator.
(7) Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder bzw. ihrer Vertreter (Abs. 6) beschlussfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Generalversammlung 30 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienen beschlussfähig ist.
Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer; Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;
(1) Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern, und zwar aus Obmann, Obmannstellvertreter, Schriftführer sowie dem Kassier, wobei Doppelfunktionen möglich sind. Im Falle einer Doppelfunktion wird diese als eine einzelne Stimme bei Abstimmungen behandelt.
(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und zumindest zwei Personen aus dem Vorstand anwesend sind. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.
(6) Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
(7) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).
(9) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.
Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge für alle Mitglieder;
Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen dieser Statuten;
(7) Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich, hebt die Beiträge der Mitglieder ein und führt über alle Einnahmen und Ausgaben Buch.
(8) Im Fall der Verhinderung tritt an die Stelle des Obmanns sein Stellvertreter. Sollten beide verhindert sein, ist der Schriftführer als Vertretung vorgesehen.
(3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 15 Abs. 7 bis 9 sinngemäß.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach
(3) Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.