Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19920513_OGH0002_009OBA00050_9200000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2020-02-20 04:51:47
Document Index: 239838984

Matched Legal Cases: ['OGH', '§ 503', '§ 36', '§ 36', '§ 48', '§ 41', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 9ObA50/92 - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Entscheidungstext 9ObA50/92
9ObA50/92
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr.Kuderna als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr.Gamerith und Dr.Maier sowie die fachkundigen Laienrichter Dipl.Ing.Dr.Hans Bobek und Mario Mdjimorec als weitere Richter in der Arbeitsrechtssache der klagenden Partei ***** A***** GmbH, ***** vertreten durch ***** Rechtsanwälte *****, wider die beklagte Partei H***** P*****, Angestellter, ***** vertreten durch ***** Rechtsanwalt *****, wegen S 90.000 sA, infolge Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 8. November 1991, GZ 34 Ra 83/91-12, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Arbeits- und Sozialgerichtes Wien vom 16.April 1991, GZ 22 Cga 51/90-9, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen und zu Recht erkannt:
Die Revision wird im Umfang der geltend gemachten Nichtigkeit zurückgewiesen.
Die klagende Partei ist schuldig, der beklagten Partei die mit S 5.094 (darin S 849 Umsatzsteuer) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen bei Exekution zu ersetzen.
Ein angeblicher Widerspruch in den Gründen einer Entscheidung bewirkt keinen Revisionsgrund im Sinne des § 503 Z 1 ZPO (EFSlg 44.100 uva).
Im übrigen hat das Berufungsgericht die allein entscheidende Frage, ob die vereinbarte Konkurrenzklausel im Sinne des § 36 Abs 2 Z 2 AngG eine unbillige Erschwerung des Fortkommens des Beklagten zur Folge gehabt hätte, zutreffend gelöst (vgl Martinek-M.Schwarz-W.Schwarz, AngG7 § 36 Erl 9 bis 10; Arb 10.190, 9809; ZAS 1985/5 (Kerschner) ua). Es reicht daher insoweit aus, auf die Richtigkeit der Begründung der angefochtenen Entscheidung hinzuweisen (§ 48 ASGG). Darauf, ob sich der neue Dienstgeber verpflichtet hat, den Beklagten im Falle einer Inanspruchnahme durch die Klägerin schad- und klagslos zu halten, kommt es nicht an.
Die Kostenentscheidung ist in den §§ 41 bis 50 ZPO begründet.
ECLI:AT:OGH0002:1992:009OBA00050.92.0513.000
JJT_19920513_OGH0002_009OBA00050_9200000_000