Source: http://www.caselaw.de/document?di=bd9821ef-dd50-4aa0-9479-e1469401e7fc
Timestamp: 2019-03-23 20:38:33
Document Index: 115788613

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 574', '§ 544', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

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XI ZB 4/18
BUNDESGERICHTSHOF XI ZB 4/18 BESCHLUSS vom 12. Februar 2019 in dem Rechtsstreit ECLI:DE:BGH:2019:120219BXIZB4.18.0 Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 12. Februar 2019 durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger, die Richter Dr. Joeres und Dr. Matthias, die Richterin Dr. Menges sowie den Richter Dr. Tolkmitt beschlossen: Der Antrag des Beklagten auf Beiordnung eines Rechtsanwalts wird abgelehnt. Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 9. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle vom 26. Januar 2018 wird auf Kosten des Beklagten als unzulässig verworfen.
1. Die Rechtsbeschwerde ist unstatthaft und damit unzulässig. Eine Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof ist gemäß § 574 Abs. 1 Satz 1 ZPO nur statthaft, wenn dies im Gesetz ausdrücklich bestimmt ist oder die Vorinstanz sie in dem angefochtenen Beschluss zugelassen hat. Beide Voraussetzungen liegen hier nicht vor. Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde ist, anders als die Nichtzulassung der Revision (§ 544 ZPO), nicht anfechtbar (vgl. BGH, Beschlüsse vom 8. November 2004 - II ZB 24/03, WM 2005, 76, 77, vom 16. November 2006 - IX ZA 26/06, WuM 2007, 41 und vom 13. März 2014 - IX ZB 48/13, WM 2014, 711 Rn. 11). Eine außerordentliche Beschwerde ist ebenfalls nicht eröffnet (vgl. BGH, Beschlüsse vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133, 135 ff. und vom 8. November 2004 - II ZB 24/03, WM 2005, 76, 77) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (vgl. BVerfGE 107, 395, 416 ff.).
Ellenberger Menges Joeres Tolkmitt Matthias Vorinstanzen: LG Hannover, Entscheidung vom 10.02.2014 - 1 O 120/12 OLG Celle, Entscheidung vom 26.01.2018 - 9 U 4/18 -
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