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Timestamp: 2018-10-15 19:01:31
Document Index: 392152995

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 77', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7']

Universität Halle - Amtsblatt 2000, Nr. 1 vom xx. xxx 2000
10. Jahrgang, Nr. 2 vom 28. März 2000, S. 20
Studienordnung für den Studiengang Werkstoffwissenschaft am Fachbereich Ingenieurwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg
vom 15.02.1999
Aufgrund des § 11 Abs. 1 sowie der §§ 77 Abs. 3 Nr. 11 und 88 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt in der Fassung vom 1. Juli 1998 (GVBl. LSA, S. 300) hat die Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg die folgende Studienordnung für den Studiengang Werkstoffwissenschaft des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften als Satzung erlassen:
§ 4 Regelstudienzeit und Aufbau des Studiums, Möglichkeiten eines Quereinstieges
§ 5 Studieninhalte
§ 6 Berufspraktische Ausbildung
§ 7 Studienberatung
Anlage 1: Charakterisierung des modularen Studienaufbaues
Anlage 2: Modellstudienplan
Anlage 3: Wahlpflichtfächer
Anlage 4: Ordnung für die berufspraktische Ausbildung im Studiengang Werkstoffwissenschaft
Diese Studienordnung regelt auf der Grundlage der Diplomprüfungsordnung Ziel, Inhalt und Aufbau des Studiums im Studiengang Werkstoffwissenschaft mit den Studienrichtungen "Werkstofftechnik" und "Kunststofftechnik" am Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg.
(1) Ziel des Studiums ist es, den Studierenden im Studiengang Werkstoffwissenschaft gründliche Fachkenntnisse zu vermitteln und sie anzuleiten, nach wissenschaftlichen Methoden selbständig zu arbeiten. Sie sollen dabei die Fähigkeit erwerben, sich in die vielfältigen Aufgaben anwendungs-, forschungs- oder lehrbezogener Tätigkeitsfelder selbständig einzuarbeiten, wissenschaftliche Erkenntnisse kritisch einzuordnen und die häufig wechselnden Aufgaben des späteren Berufslebens zu bewältigen.
(2) Berufspraktische Bestandteile des Studiums sind eine notwendige und sinnvolle Ergänzung des theoretischen Lehrangebotes. Sie fördern das Verstehen der Studieninhalte und geben den Studierenden die Möglichkeit, den Aufbau und die Organisation eines Unternehmens, das soziale Umfeld und die konkreten Aufgabenstellungen zukünftiger Tätigkeiten kennenzulernen.
(3) Das Studium im Studiengang Werkstoffwissenschaft führt zum berufsqualifizierenden Abschluss durch den Erwerb des akademischen Grades Diplomingenieur bzw. Diplomingenieurin (Dipl.-Ing.).
Der reguläre Studienbeginn liegt im Wintersemester. Alle Lehrveranstaltungen sind, wie dem Modellstudienplan zu entnehmen ist, entsprechend diesem Studienanfang aufeinander aufgebaut und wiederholen sich in einem Rhythmus von 2 Semestern. Ein Studienbeginn im Sommersemester ist möglich, verlangt jedoch besondere Aufmerksamkeit bei der Zusammenstellung des Stundenplanes. Sommersemesteranfängerinnen und -anfänger sollten daher insbesondere die Studienberatung des Fachbereiches in Anspruch nehmen.
Regelstudienzeit und Aufbau des Studiums, Möglichkeiten eines Quereinstieges
(1) Der Modellstudienplan, das Lehrangebot und das Prüfungsverfahren sind so gestaltet, dass das Studium einschließlich der Diplomarbeit in 9 Semestern abgeschlossen werden kann.
(2) Das Studium ist modular aufgebaut (siehe Anlage 1) und gliedert sich in
Modul 1: Naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen (1. - 3. Semester)
Modul 2: Vertiefung ingenieurwissenschaftlicher Grundlagen,
Einführung in die Werkstoffwissenschaft (4. + 5. Semester)
Modul 3: Studiengangsspezifische Vertiefung (6. - 8. Semester)
differenziertes Praktikum,
Fachexkursion,
(9. Semester)
(3) Das Lehrangebot erstreckt sich über acht Semester und umfasst Lehrveranstaltungen im Gesamtumfang von 170 Semesterwochenstunden (SWS).
Die Module 1 und 2 schließen mit der Diplom-Vorprüfung, die Module 3 und 4 mit der Diplomprüfung ab.
(4) Der modulare Aufbau des Studiums ermöglicht Studierenden, die in artverwandten Studiengängen wie Physik, Materialwissenschaft, Verfahrenstechnik, Maschinenbau u. ä. die Diplom-Vorprüfung bestanden haben, einen Quereinstieg in das Modul 2.
Studierende der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften können, sofern das Modul 1 absolviert wurde, das Studium im Modul 2 des Studienganges Werkstoffwissenschaft fortführen.
Studierende werkstoffwissenschaftlich orientierter Studiengänge mit vergleichbarem modularen Aufbau können nach erfolgreichem Abschluss der Diplom-Vorprüfung (bzw. des Moduls 2) in das Modul 3 des Studienganges Werkstoffwissenschaft wechseln.
In allen Fällen des Quereinstieges sollte mit der Studienberatung des Fachbereiches über die effektive Belegung von Lehrveranstaltungen beraten und gegebenenfalls ein individueller Studienplan vereinbart werden.
(1) Im Modul 1 werden vorrangig natur- und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen vermittelt, im Modul 2 erfolgt eine Vertiefung der ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen sowie eine Einführung in die Werkstoffwissenschaft. Die Module 3 und 4 vermitteln die für die spätere Berufstätigkeit erforderlichen spezifischen Kenntnisse. Neben der Absolvierung von Pflichtfächern haben die Studierenden die Möglichkeit, Wahlpflichtfächer zu belegen, die ihren spezifischen Interessen und den Erfordernissen einer späteren beruflichen Tätigkeit entsprechen. In diesem Studienabschnitt sollen sich die Studierenden verstärkt auf selbständiges wissenschaftliches Arbeiten konzentrieren. Diesem Anliegen entsprechen insbesondere
die Laborpraktika,
zwei Studien-/Projektarbeiten mit einem Bearbeitungsumfang von jeweils ca. 300 Stunden und
die Diplomarbeit mit einer Bearbeitungszeit von 6 Monaten.
(2) Eine hinreichende Breite der Ausbildung ist dadurch zu gewährleisten, dass beide Studien- bzw. Projektarbeiten und die Diplomarbeit durch mindestens zwei verschiedene Themenstellerinnen bzw. Themensteller betreut werden.
(3) Lehrfächer und Stundenaufteilung:
Modul 1: Naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen
V/Ü/Pr
10/6/0
Umweltschutz für Ingenieure
Nichttechnisches Wahlpflichtfach
Orientierungsfach (fakultativ)
Summe Modul 1:
Modul 2: Vertiefung ingenieurwissenschaftlicher Grundlagen, Einführung in die Werkstoffwissenschaft
Werkstoffcharakterisierung I
Struktur und Gefüge
Physikalische Methoden der
Anorganisch-nichtmetallische
Anatomie und Mikroskopie
Summe Modul 2:
Modul 3: Studiengangsspezifische Vertiefung - Studienrichtung Werkstofftechnik
Festkörperthermodynamik und chemischer
Mechanik der Verbunde und Kunststoffe
Korrosion/Korrosionsschutz
Oberflächentechnik I
Herstellung, Verarbeitung und
Anwendung der Metalle
Anwendung der Kunststoffe
Anwendung der Anorganisch-Nicht-
metallischen Werkstoffe
Praktikum der Werkstofftechnik
Wahlpflichtfach I *)
Wahlpflichtfach II *)
Nichttechnische Wahlpflichtfächer *)
Modul 3: Studiengangsspezifische Vertiefung - Studienrichtung Kunststofftechnik
Physik der Kunststoffe
Kunststoffprüfung 2
Praktikum Kunststoffkunde/Kunststoffprüfung
Kunststoffmodifizierung und
Kunststoffaufbereitungstechnik
Grundlagen der Kunststoffverarbeitung
(Technologie, Maschinen und Werkzeuge) 7 4/1/2 P
Kunststoffeinsatztechnik und Konstruieren
Summe Modul 3 (jeweils)
*) Ein exemplarisches Angebot der Wahlpflichtfächer enthält die Anlage 3. Es erfolgt eine semesterweise Aktualisierung.
L = Semesterwochenstunden (Verteilungsplan der SWS in der Anlage 2)
Leistungsnachweis (erfolgreiche Teilnahme)
(4) Das fakultative Orientierungsfach im Modul 1 gibt einen ersten Einblick in die Denk- und Arbeitsweisen des Ingenieurs bzw. der Ingenieurin und stellt die an der Universität insgesamt angebotenen Ingenieurstudiengänge vor. Die Studierenden werden damit bestärkt in der Motivation für den gewählten Studiengang, möglicherweise auch angeregt, ihre Entscheidung zu überdenken.
(5) Darüber hinaus wird von jeder Studentin bzw. von jedem Studenten erwartet, dass sie bzw. er sich eigenverantwortlich fachsprachliche Kenntnisse zumindest in Englisch aneignet.
(6) Für die Fachabschlüsse sowie für die Bearbeitung und Bewertung der Studien-/Projektarbeiten und der Diplomarbeit gilt die Diplomprüfungsordnung des Fachbereiches.
(7) Über die bestandene Diplom-Vorprüfung wird ein Zeugnis ausgestellt.
Über die bestandene Diplomprüfung werden ein Zeugnis und eine Diplomurkunde ausgestellt.
(1) Für das Studium im Studiengang Werkstoffwissenschaft sind 22 Wochen berufspraktischer Tätigkeit erforderlich, die studienbegleitend als Grund- und Fachpraktikum zu absolvieren sind. Die Praktikantin bzw. der Praktikant führt eigenverantwortlich mit der sie bzw. ihn beschäftigenden Einrichtung Absprachen zur Durchführung des Praktikums.
(2) Das Grundpraktikum (Praktikum I) beträgt 6 Wochen und ist spätestens bis zur Diplom-Vorprüfung nachzuweisen.
Es wird empfohlen, das Grundpraktikum möglichst vor Studienbeginn abzuleisten (Vorpraktikum).
(3) Das Fachpraktikum ist in der Regel nach der Diplom-Vorprüfung zu absolvieren und gliedert sich in
ein 12-wöchiges Praktikum II sowie
ein 4-wöchiges universitäres Praktikum, in der Regel zur Vorbereitung der Diplomarbeit.
(4) Die Studierenden sollten im Hinblick auf die Einhaltung der Regelstudienzeit das Praktikum II in Blöcken von 4 - 6 Wochen in der vorlesungsfreien Zeit zwischen den Semestern absolvieren. Das gesamte Fachpraktikum ist bis zum Beginn der Diplomarbeit nachzuweisen.
(5) Die Anerkennung abgeleisteter Praktika erfolgt durch das Praktikantenamt des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften.
Weitere Informationen zu Inhalt und Organisation des Industriepraktikums sind der "Ordnung für die berufspraktische Ausbildung im Studiengang Werkstoffwissenschaft" in der Anlage 4 zu entnehmen.
(1) Studierende bzw. Studienbewerberinnen und Studienbewerber sollten alle Möglichkeiten der Studienberatung, insbesondere die Studienfachberatung im Prüfungs- und Praktikantenamt des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften, nutzen.
(2) Mit der studienbegleitenden Fachberatung sollen die Studierenden insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studienmethodik und der Wahl der Fächer, der Studien- und Projektarbeiten und zur Wahl der Diplomthemenstellung unterstützt werden.
(3) Um der Studienanfängerin bzw. dem Studienanfänger die Orientierung im Studium sowie an der Universität zu erleichtern, aber auch für höhere Matrikeln, werden jährlich zu Beginn des Wintersemesters Informationsveranstaltungen durchgeführt, deren Besuch empfohlen wird.
(1) Diese Studienordnung tritt am 01.10.1999 in Kraft und gilt für alle Studierenden, die ab Wintersemester 1999/2000 im Studiengang Werkstoffwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg eingeschrieben worden sind.
(2) Gleichzeitig tritt die Studienordnung vom 12.12.1994 außer Kraft, sie bleibt für alle Studierenden, die bereits vor dem Wintersemester 1999/2000 im Studiengang Werkstoffwissenschaft eingeschrieben waren, bis spätestens zum Sommersemester 2006 gültig.
Halle (Saale), 22. Dezember 1999
Vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt am 09.09.1999 zur Kenntnis genommen.
Modularer Aufbau des Studienganges Werkstoffwissenschaft
Quereinstieg 1
Naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche
Verwandte Studiengänge mit Diplomvorprüfung
(4 Semester) *)
Studiengänge mit vergleichbarer modularer Struktur
Vertiefung ingenieurwissenschaftlicher Grundlagen
47 SWS
Studiengangsspezifische Vertiefung
170 SWS 50 SWS
Praxisrelevante Vertiefung
Diplomingenieurin bzw. Diplomingenieur
*) z.B. Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Materialwissenschaft, Physik u.ä.
Modul 4: Als gemeinsame Grundlagenausbildung für die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg
Als gemeinsame Vertiefung für werkstoffwissenschaftlich geprägte Studiengänge am Fachbereich Ingenieurwissenschaften
Nur Studiengang "Werkstoffwissenschaft" mit den Studienrichtungen "Werkstofftechnik" und "Kunststofftechnik"
Praxisrelevante Vertiefung mit
Grundpraktikum (Praktikum I),
Fachpraktikum (Praktikum II und universitäres Praktikum),
Modellstudienplan für den Studiengang Werkstoffwissenschaft
Lehrgebiete zur Diplom-Vorprüfung
Nr. Lehrgebiet
2 Informatik
5 Umweltschutz für Ingenieure
6 Technische Mechanik
7 Werkstoffkunde
8 Konstruktionslehre
9 Elektrotechnik
10 Grundlage der Technischen
11 Grundlagen der Strömungsmechanik
12 Grundlagen der Werkstoffwissenschaft
13 Werkstoffmechanik
14 Werkstoffcharakterisierung I
15 Werkstoffe
16 Messtechnik
17 Anatomie und Mikroskopie
18 Toxikologie
19 Einführung in die Betriebswirtschaftslehre
20 Nichttechnisches Wahlpflichtfach
21 Orientierungsfach (fakultativ)
Studienrichtung Werkstofftechnik
1 Technische Bruchmechanik
2 Festkörperthermodynamik und chemischer Transport
3 Mechanik der Verbunde und Kunststoffe
4 Einführung in die Fertigungstechnik
5 Korrosion/Korrosionsschutz
6 Oberflächentechnik I
7 Herstellung, Verarbeitung und Anwendung der Metalle
8 Herstellung, Verarbeitung und Anwendung der Kunststoffe
9 Herstellung, Verarbeitung und Anwendung der
Anorganisch-Nichtmetallischen Werkstoffe
10 Praktikum Werkstofftechnik
11 Oberseminar
12 Wahlpflichtfach I
13 Wahlpflichtfach II
14 Nichttechnische Wahlpflichtfächer
Studienrichtung Kunststofftechnik
Nr. Lehrgebiet SWS
1 Chemie der Kunststoffe
2 Physik der Kunststoffe
4 Werkstoffkunde der Kunststoffe
5 Kunststoffprüfung
6 Praktikum Kunststoffprüfung/Kunststoffkunde
7 Kunststoffmodifizierung und -aufbereitungstechnik
8 Grundlagen der Kunststoffverarbeitung
9 Kunststoffverarbeitung
(Technologie/Maschinen/Werkzeuge)
10 Kunststoffeinsatztechnik und Konstruieren mit Kunststoffen
11 Wahlpflichtfach I
12 Wahlpflichtfach II
13 Nichttechnische Wahlpflichtfächer
Der Modellstudienplan hat exemplarischen Charakter. Insbesondere die Verteilung der Wahlpflichtfächer kann individuell gestaltet werden
P = Prüfung
L = Leistungsnachweis
Zwei Studien-/Projektarbeiten im Modul 3
Diplomarbeit im 9. Semester
Wahlpflichtfächer im Studiengang Werkstoffwissenschaft
Wahlpflichtfach I (vertiefungsspezifisch)
Struktur und Mikromechanik der Polymere
Modellierung von Materialeigenschaften
Technologie der Anorganisch-Nichtmetallischen Werkstoffe
Heterogene Polymere
Werkstoffcharakterisierung II
Oberflächentechnik II
Technische Rheologie
Reaktive Kunststoffverarbeitung
CAD-Kunststoffverarbeitung
bisher nicht belegte Wahlpflichtfächer I aus beiden Studienrichtungen
Wahlpflichtfächer aus anderen ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen
Vorlesungsangebote des Fachbereiches Mathematik/Informatik
Lehrveranstaltungen aus dem studium generale der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg
Das oben genannte Angebot der Wahlpflichtfächer hat exemplarischen Charakter; es unterliegt einer regelmäßigen Aktualisierung.
Ordnung für die berufspraktische Ausbildung im Studiengang Werkstoffwissenschaft
- Praktikumsordnung -
1. Zweck der berufspraktischen Ausbildung
(1) Die berufspraktische Ausbildung im Studiengang Werkstoffwissenschaft beinhaltet sowohl Industriepraktika als auch selbständige wissenschaftliche Arbeit an Hochschulinstituten.
(2) Die praktische Ausbildung in Industriebetrieben fördert entscheidend das Verständnis berufspraktischer Abläufe. Als wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium im Hinblick auf die spätere berufliche Tätigkeit ist sie ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung.
Sie verfolgt das Ziel, den Studierenden Kenntnisse von industriellen Produktions- und Fertigungsverfahren zu vermitteln sowie Einblicke in die Organisation, die Methoden und die sozialen Probleme industrieller Arbeitsprozesse zu geben.
(3) In der Studienvorbereitung sollen die künftigen Studierenden die wichtigsten charakteristischen Produkte des jeweiligen Betriebes mit ihren wesentlichsten Gebrauchswerteigenschaften sowie die Methoden, Verfahren und Ausrüstungen zu ihrer Herstellung kennenlernen.
(4) Im Verlauf des Studiums soll das Praktikum die erworbenen theoretischen Kenntnisse ergänzen und in ihrem Praxisbezug vertiefen.
Eine weitere wesentliche Aufgabe liegt im Erfassen der soziologischen Seite des Betriebsgeschehens. Die Praktikantin bzw. der Praktikant soll den Betrieb als Sozialstruktur verstehen und das Verhältnis der Führungskräfte und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Arbeitsplatz kennenlernen, um so ihre bzw. seine künftige Stellung und Wirkungsmöglichkeit richtig einzuordnen. Dadurch soll die Praktikantin bzw. der Praktikant besser erkennen, ob sie bzw. er für den gewählten technischen Beruf hinreichende Motivation mitbringt. Dieser Aspekt tritt im Verlaufe des weiteren Studiums deutlicher hervor.
2. Dauer und Inhalte des Praktikums
2.1. Grundpraktikum
(1) Das Grundpraktikum (Industriepraktikum I) beträgt 6 Wochen und ist spätestens bis zur Diplom-Vorprüfung nachzuweisen. Es wird empfohlen, das Grundpraktikum möglichst vor Studienbeginn abzuleisten. Die ununterbrochene Tätigkeitsdauer in einem Unternehmen sollte mindestens 3 Wochen betragen.
(2) Die Studienbewerberinnen und -bewerber bzw. die Studierenden niederer Semester erhalten durch die Tätigkeit in der industriellen Praxis einen Einblick in wichtige Gebiete der späteren Berufswelt. Das Grundpraktikum soll einfache handwerkliche Fähigkeiten vermitteln, Probleme des Werkstoffeinsatzes und der Qualitätssicherung, der Gestaltung und Herstellung von Kunststofferzeugnissen, der Korrosion und des Korrosionsschutzes veranschaulichen sowie einen Einblick in technische und organisatorische Zusammenhänge eines Unternehmens bieten.
(3) Entsprechend den Gegebenheiten des beschäftigenden Unternehmens soll das Grundpraktikum Tätigkeitsmerkmale beinhalten, die dieser Zielstellung entsprechen. Mögliche Arbeitsgebiete sind nachfolgend beispielhaft aufgeführt:
manuelle und maschinelle Bearbeitung von metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen
Kennenlernen der Charakterisierung von Werkstoffen; Kennenlernen von Verfahren der Werkstoffprüfung und -diagnostik sowie zur Strukturaufklärung
Tätigkeit im physikalischen bzw. werkstofftechnischen Labor
Kennenlernen der Arbeitsprinzipien sowie einiger wichtiger Analysenverfahren und -geräte zur Charakterisierung und Prüfung von Werkstoffen; Kennenlernen des technologischen Aufbaus, der prozesstechnischen Zusammenhänge und des Betriebes von kompletten Apparaten und Anlagen in Laboratorien; Mitarbeit beim Aufbau oder Betreiben von Laboranlagen
Arbeiten in der Produktion
Kennenlernen technischer Verfahren wie z.B. Verfahren der Metallverarbeitung, der Kunststoffverarbeitung, der glastechnischen oder keramischen Produktion; Kennenlernen der Arbeitsorganisation in Produktionsbetrieben.
2.2. Fachpraktikum
(1) Das Fachpraktikum umfaßt das 12-wöchige Industriepraktikum II sowie ein 4-wöchiges universitäres Institutspraktikum.
Es kann in Blöcken von 4 - 6 Wochen in der vorlesungsfreien Zeit zwischen den Semestern in der Regel nach bestandener Diplom-Vorprüfung absolviert werden und ist bis zum Beginn der Diplomarbeit nachzuweisen.
(2) Die Tätigkeit der Praktikantinnen und Praktikanten soll im Fachpraktikum die Bearbeitung und Lösung konkreter ingenieurmäßiger Aufgaben umfassen.
(3) Im Industriepraktikum erhalten die Studentinnen und Studenten einen Überblick über die industriellen Tätigkeitsbereiche des späteren Berufslebens. Sie erwerben Fertigkeiten auf studiengangsbezogenen Teilgebieten, werden an betriebsorganisatorische und betriebswirtschaftliche Probleme herangeführt und erhalten die Möglichkeit, das gewünschte spätere Einsatzgebiet sachkundiger zu beurteilen. Darüber hinaus wird der Einblick in das Unternehmensmanagement und die sozialen Probleme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vertieft.
(4) Die Praktikantin bzw. der Praktikant kann das Industriepraktikum weitgehend individuell gestalten, wobei die nachfolgend genannten, für die Tätigkeit eines Werkstoffingenieurs bzw. einer Werkstoffingenieurin typischen Arbeitsgebiete besonders empfohlen werden:
Technische Verfahren der Werkstofferzeugung, Werkstoffbearbeitung und -verarbeitung, technologische Abläufe und Verfahrensschritte der Metallverarbeitung oder glastechnischer und keramischer Produktionsverfahren,
Verfahren der Kunststoffverarbeitung: Spritzgießen, Extrudieren, Kalandrieren,
Konstruktiver Werkstoffeinsatz; CAD-Arbeiten,
Werkstoffprüfung und Qualitätssicherung sowie Tätigkeit in entsprechenden Laboratorien,
Oberflächentechnik, Korrosion und Korrosionsschutz,
Betriebsmanagement (Organisation, Leitung, Abrechnung von Produktionsabschnitten).
(5) Mit dem Praktikantenamt können auch davon abweichende Tätigkeitsmerkmale vereinbart werden.
(6) Das universitäre Institutspraktikum dient insbesondere der Vertiefung und Anwendung theoretischer Kenntnisse in unmittelbarer Vorbereitung auf die Diplomarbeit.
3. Bewerbung um eine Praktikantenstelle, Ausbildungsbetrieb, Praktikantenvertrag
(1) Die Praktikantin bzw. der Praktikant führt eigenverantwortlich mit dem beschäftigenden Betrieb Absprachen zur Durchführung des Praktikums. Grundlage der Absprachen bildet die Praktikumsordnung.
(2) Für das Praktikum kommt jeder Betrieb infrage, der die Ausübung der vorgesehenen Tätigkeiten ermöglicht. Insbesondere sind dies Betriebe der werkstoffherstellenden, werkstoffbearbeitenden und -verarbeitenden Industrie.
Nicht anerkannt werden Tätigkeiten in Handwerksbetrieben, die keine Fertigung im industriellen Sinne durchführen (z. B. Reparaturbetriebe); Arbeiten im eigenen bzw. elterlichen Betrieb werden in der Regel ebenfalls nicht anerkannt. Im Zweifelsfalle sollte vor Aufnahme der Tätigkeit das Praktikantenamt konsultiert werden.
(3) Praktikantenstellen werden durch das Praktikantenamt des Fachbereiches nicht vermittelt.
(4) Hinweise über geeignete Ausbildungsbetriebe geben:
die Berufsberatungen der Arbeitsämter,
das Praktikantenamt des Fachbereiches,
(5) Das Praktikantenverhältnis wird durch Abschluss eines Ausbildungsvertrages zwischen dem Ausbildungsbetrieb und der Praktikantin bzw. dem Praktikanten begründet.Im Ausbildungsvertrag (Praktikantenvertrag) sind alle Rechte und Pflichten der Praktikantin bzw. des Praktikanten und des Ausbildungsbetriebes festgelegt.
(6) Insbesondere bei der Vorbereitung des Industriepraktikums empfiehlt sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Praktikantenamt des Fachbereiches.
Eine Kopie des abgeschlossenen Praktikantenvertrages sollte dem Praktikantenamt übergeben werden, damit der Fachbereich aussagefähig ist und gegebenenfalls den Erlass der Studentenwerksgebühren (Semesterbeitrag) unterstützen kann.
4. Verhalten der Praktikantin bzw. des Praktikanten im Betrieb
(1) Die Praktikantinnen und Praktikanten haben während ihrer Tätigkeit im Betrieb keine Sonderstellung. Bei Vorgesetzten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Betrieb können sie Achtung und Anerkennung nur gewinnen, wenn sie die Betriebsordnung gewissenhaft beachten, Arbeitszeit und Betriebsdisziplin vorbildlich einhalten, und wenn sie sich durch Lerneifer, Fleiß, gute Leistungen und Hilfsbereitschaft auszeichnen.
(2) Neben den organisatorischen Zusammenhängen, der Produktionstechnik und dem Verhältnis zwischen körperlicher und geistiger Arbeit sowie Maschinen- und Handarbeit sollen sie auch Verständnis für die so wichtige menschliche Seite des Betriebsgeschehens mit ihrem Einfluss auf den Fertigungs- und Produktionsablauf erwerben.
Sie sollen hierbei das Verhältnis zwischen unteren und mittleren Führungskräften sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Arbeitsplatz kennenlernen und sich in deren soziale Probleme einfühlen.
5. Betreuung der Praktikantinnen und Praktikanten
(1) Es liegt auch im Interesse der Industrie, die Studentinnen und Studenten während ihrer Ausbildungszeit zu fördern und ihnen eine vielseitige und lehrreiche Praktikantentätigkeit zu ermöglichen. Die Betreuung sollte in der Regel von einer Ausbilderin oder einem Ausbilder (möglichst Meisterin bzw. Meister oder Ingenieurin bzw. Ingenieur) übernommen werden, die bzw. der entsprechend den Ausbildungsmöglichkeiten des Betriebes und unter Berücksichtigung dieser Praktikumsordnung für eine sinnvolle Ausbildung sorgt.
(2) Hochschulpraktikantinnen und -praktikanten sind nicht berufsschulpflichtig. Eine freiwillige Teilnahme an Kursen bzw. Unterricht nach der Arbeitszeit ist zulässig und zu empfehlen.
6. Berichterstattung über die Praktikantentätigkeit
(1) Die Praktikantinnen und Praktikanten haben sowohl während des Grund- als auch des Fachpraktikums über ihre Tätigkeit einen Arbeitsbericht zu führen und nach Beendigung des Praktikums dem Praktikantenamt vorzulegen (siehe Punkt 7).
(2) Der Arbeitsbericht beinhaltet
im Grundpraktikum (Praktikum I)
einen zusammenfassenden Bericht über den Ausbildungsabschnitt im Umfang von ca. 4 DIN A4-Seiten (Arbeitsabläufe, gewonnene Erkenntnisse und Erfahrungen, erkannte Wirk- und Arbeitsprinzipien, Technologien usw.)
im Fachpraktikum
eine zusammenfassende wissenschaftliche Darstellung über das Industriepraktikum im Umfang von etwa 6 DIN A4-Seiten. Aus diesem Bericht soll ersichtlich sein, in welchem Umfang welche Tätigkeitsmerkmale wahrgenommen wurden.
eine Grobübersicht über wahrgenommene Tätigkeiten im Institutspraktikum auf 1 DIN A4-Seite, gegebenenfalls mit Ausblick auf die sich anschließende Diplomarbeit.
(3) Die Arbeitsberichte sind maschinenschriftlich anzufertigen. Betriebliche Geheimnisse sind zu wahren. Alle Berichte oder Teilberichte sind von der Betreuerin bzw. vom Betreuer abzuzeichnen.
7. Praktikantenbescheinigung, Anerkennung der Praktikantentätigkeit
(1) Die Praktikantin bzw. der Praktikant legt eine Bescheinigung des Betriebes bzw. Institutes vor, die die Dauer der praktischen Tätigkeit ausweist.
(2) Der Praktikantenbescheinigung ist der Arbeitsbericht gemäß Punkt 6 als Anhang beizufügen.
(3) Die Anerkennung des Praktikums erfolgt durch die Leiterin bzw. den Leiter des Praktikantenamtes am Fachbereich Ingenieurwissenschaften. Sie bzw. er entscheidet (unter Umständen nach Rücksprache mit der fachlich zuständigen Professorin bzw. dem fachlich zuständigen Professor), inwieweit die praktische Tätigkeit den Richtlinien entspricht, d. h. ob und in welchem Umfang sie als Praktikum akzeptiert wird (siehe auch Punkt 3).
(4) Die Praktikumsunterlagen sollen spätestens 2 Monate nach Ende des Praktikumsabschnittes im Praktikantenamt zur Anerkennung vorgelegt werden. Eine spätere Vorlage kann wegen fehlender Überprüfbarkeit zur Nichtanerkennung des Praktikumsabschnittes führen.
(5) Es können zusätzliche Ausbildungswochen vorgeschrieben werden, wenn Praktikantenbescheinigungen und Berichte eine ausreichende Durchführung des Praktikums nicht erkennen lassen. Ausfallzeiten durch Krankheit oder sonstige Abwesenheit sind nachzuholen. Feiertage gelten nicht als Fehltage.
(6) Eine Ausbildung, über die ein nachlässig oder verständnislos abgefasster Bericht vorgelegt wird, kann nur zu einem Teil ihrer Zeitdauer anerkannt werden.
8. Anerkennung der Wehrdienstzeit
Eine Anerkennung auf das Grundpraktikum kann nur erfolgen, wenn vergleichbare Tätigkeiten durchgeführt wurden. Nachweis und Berichterstattung regeln Punkt 6 und 7. Entsprechendes gilt für den Ersatzdienst.
9. Anerkennung einer beruflichen Tätigkeit
Eine einschlägige Berufslehre oder eine hinreichende Berufspraxis kann auf das Industriepraktikum ganz oder teilweise angerechnet werden.
10. Auslandspraktikum
(1) Grundsätzlich können Studierende ihr Industriepraktikum ganz oder teilweise in geeigneten ausländischen Betrieben ableisten. Die Regelstudienzeit wird davon nicht berührt.
(2) Die Bescheinigung des Betriebes über das Praktikum ist in deutscher oder englischer Sprache oder in amtlich beglaubigter deutscher Übersetzung vorzulegen. Der Arbeitsbericht ist in deutscher Sprache abzufassen; im Ausnahmefall ist auch ein englischsprachiger Bericht zulässig.
(3) Praktikantenplätze im Ausland vermittelt u. a. der Deutsche Akademische Austauschdienst.
11. Ausländische Studierende
Für ausländische Studierende gilt diese Praktikantenordnung ohne Einschränkung. Bezüglich der Bescheinigung und des Berichtes gilt Punkt 10.
12. Studienwechsel
Studentinnen und Studenten artverwandter Studiengänge, die erst nach der Diplom-Vorprüfung das Studium am Fachbereich Ingenieurwissenschaften aufnehmen, müssen das Grundpraktikum ebenfalls nachweisen.
Abweichende Festlegungen trifft das Praktikantenamt in Absprache mit der bzw. dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses.
13. Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung, Rechtsverhältnis
(1) Praktika, die von bereits eingeschriebenen Studentinnen oder Studenten durchgeführt werden, bleiben über das Beschäftigungsverhältnis beitragsfrei, sofern eine Dauer von jährlich zwei Monaten nicht überschritten wird.
(2) Bei Studentinnen oder Studenten, die sich noch nicht eingeschrieben haben und ein Praktikum vor Beginn des Studiums ableisten, muss unterschieden werden, ob während des Praktikums Arbeitsentgelt gezahlt wird oder nicht.
(3) Wird Arbeitsentgelt bezogen, besteht über das Beschäftigungsverhältnis Kranken- und Arbeitslosenversicherungspflicht.
(4) Wird kein Arbeitsentgelt gezahlt, besteht ebenfalls Arbeitslosenversicherungspflicht, deren Beiträge jedoch vom Arbeitgeber übernommen werden. Krankenversicherungspflicht über das Beschäftigungsverhältnis liegt dann vor, wenn kein anderweitiger Versicherungsschutz, z.B. über die Eltern, besteht. Genaue Auskunft sollte bei der zuständigen Krankenkasse eingeholt werden.
(5) Die Praktikantin bzw. der Praktikant sollte beachten, dass die oben genannten Versicherungen keine Haftpflichtversicherung beinhalten. Die Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg haftet nicht für Schäden, die die Praktikantin bzw. der Praktikant während ihrer bzw. seiner Praktikantentätigkeit verursacht.
(6) Vor Aufnahme des Praktikums sollte zur Prüfung der Gültigkeit oben genannter Aussagen Rücksprache mit dem zuständigen Versicherungsträger aufgenommen werden.
(7) Immatrikulierte Studentinnen und Studenten unterliegen während des durch die Studienordnung vorgeschriebenen Praktikums nicht der Rentenversicherungspflicht, unabhängig davon, ob eine Vergütung gezahlt wird oder nicht.
(8) Eine Unfallversicherung während des Praktikums besteht für eingeschriebene Studierende der Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg bei der zuständigen Berufsgenossenschaft für das Unternehmen, im Falle des universitären Praktikums bei der Unfallkasse Sachsen-Anhalt mit Sitz in Zerbst.
Eine eventuelle Vergütung liegt im Ermessen des Ausbildungsbetriebes.
15. Urlaub, Krankheit
Wegen der Kürze der zur Verfügung stehenden Ausbildungszeit kann die Praktikantin bzw. der Praktikant keinen Urlaub während des Praktikums erhalten.
Durch Krankheit oder sonstige Verhinderung ausgefallene Arbeitszeit muss in jedem Falle nachgeholt werden; gegebenenfalls sollte die Praktikantin bzw. der Praktikant den Betrieb um eine Vertragsverlängerung ersuchen (siehe auch Punkt 7).
16. Sonderregelungen
(1) Für körperlich behinderte Studierende werden auf Antrag gesonderte Regelungen getroffen.
(2) In besonderen Fällen können Studierende während ihres Studiums von der Universität für ein Semester beurlaubt werden, wenn ihnen das Praktikantenamt bescheinigt, dass die Beurlaubung zur Ableistung des Praktikums erforderlich ist.
17. Auskünfte über das Industriepraktikum
Praktikantenamt und Studienberatung des Fachbereiches erteilen in Zweifelsfällen Auskunft über zweckmäßige Ausbildungspläne und Fragen der praktischen Ausbildung.