Source: https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/archiv/detail/hinzuverdienstgrenze-bei-einer-teilweisen-erwerbsminderungsrente.html
Timestamp: 2019-01-20 05:55:34
Document Index: 162886748

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 96', '§ 14', '§ 17', '§ 96', '§ 14', '§ 1']

Hinzuverdienstgrenze bei einer teilweisen Erwerbsminderungsrente | Ihre Vorsorge < content="">
Hinzuverdienstgrenze bei einer teilweisen Erwerbsminderungsrente
für die Nachprüfung der weiteren Rentenberechtigung - Hinzuverdienst ist das monatliche Bruttoarbeitsentgelt des letzten Jahres anzugeben. Ist das Bruttoentgelt abzüglich dem Betrag einer Entgeltumwandlung nach § 3 Nr. 63 EStG zu bescheinigen oder gilt der Bruttogehalt ohne Berücksichtigung der Entgeltumwandlung?
Beispiel: Brutto 1500,- €, Entgeltumwandlung nach § 3 Nr. 63 EStG 200,- €.
Sind 1500,- € oder 1.300,- in der Verdienstbescheinigung R5406 OVL anzugeben?
1.300,- EUR!
vgl. Auszug aus der rechtlichen Arbeitsanweisung der DRV zu § 96a SGB VI:
Als Hinzuverdienst sind grundsätzlich sämtliche Zuwendungen des Arbeitgebers zu berücksichtigen, die Arbeitsentgelt aus einer Beschäftigung im Sinne der § 14 SGB IV und § 17 SGB IV i. V. mit der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV) und damit dem Grunde nach beitragspflichtig sind. Zum Arbeitsentgelt gehören daher z. B. auch die über der Beitragsbemessungsgrenze liegenden Entgeltteile aus einer versicherungspflichtigen Beschäftigung.
Weichen beitragspflichtiges und steuerpflichtiges Einkommen voneinander ab, ist als Hinzuverdienst das beitragspflichtige Arbeitsentgelt maßgebend. Ein hiervon abweichendes steuerpflichtiges Einkommen ist im Rahmen der Hinzuverdienstprüfung nicht relevant.
Nicht als Arbeitsentgelt i. S. d. § 96a SGB VI gilt der Entgeltbestandteil, der im Rahmen einer Entgeltumwandlung für die betriebliche Altersversorgung verwendet wird, soweit dieser kein Arbeitsentgelt i. S. des § 14 Abs. 1 S. 2 SGB IV i. V. m. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 9 SvEV ist.
Siehe Beitrag von "rosebud".