Source: http://www.jurablogs.com/2012/03/22/zuordnungsentscheidung-gemischt-genutzten-wirtschaftsguetern
Timestamp: 2017-01-21 19:44:17
Document Index: 146019334

Matched Legal Cases: ['§ 15', '§ 15', 'Art. 17', '§ 15', '§ 15', 'BGH', 'BGer']

BlogsRechtslupeMärz 2012Zuordnungsentscheidung bei gemischt-genutzten WirtschaftsgüternZuordnungsentscheidung bei gemischt-genutzten Wirtschaftsgütern hat aufgrund des Grundsatzes des Sofortabzugs der Vorsteuer grundsätzlich bei Anschaffung oder Herstellung des Gegenstands zu erfolgen. Gleichwohl kann die Zuordnungsentscheidung spätestens und mit endgültiger Wirkung noch in einer “zeitnah” erstellten Umsatzsteuererklärung für das Jahr, in das der Leistungsbezug fällt, nach außen dokumentiert werden. Eine solche zeitnahe Dokumentation der Zuordnungsentscheidung liegt nach Auffassung des Bundesfinanzhofs jedoch nur dann vor, wenn diese bis spätestens zum 31. Mai des Folgejahres dem Finanzamt gegenüber mitgeteilt wird; etwaige Verlängerungen für die Abgabe von Steuererklärungen führen zu keiner Verlängerung der Dokumentationsfrist.Der Unternehmer kann nach § 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG die gesetzlich geschuldete Steuer für Lieferungen und sonstige Leistungen, die von einem anderen Unternehmer für sein Unternehmen ausgeführt worden sind, als Vorsteuer abziehen. Ausgeschlossen ist der Vorsteuerabzug nach § 15 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UStG für Leistungen, die der Unternehmer für steuerfreie Umsätze verwendet. Diese Vorschriften beruhen auf Art. 17 Abs. 2 Buchst. a der Richtlinie 77/388/EWG. Danach ist der Steuerpflichtige, soweit er Gegenstände und Dienstleistungen für Zwecke seiner besteuerten Umsätze verwendet, befugt, die im Inland geschuldete oder entrichtete Mehrwertsteuer für Gegenstände und Dienstleistungen, die ihm von einem anderen Steuerpflichtigen geliefert oder erbracht werden, von der von ihm geschuldeten Steuer abzuziehen. Bei richtlinienkonformer Auslegung wird für das Unternehmen i.S. des § 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG eine Leistung daher nur bezogen, wenn sie zur (beabsichtigten) Verwendung für Zwecke einer nachhaltigen und gegen Entgelt ausgeübten Tätigkeit bezogen wird, die im Übrigen steuerpflichtig sein muss, damit der Vorsteuerabzug nicht nach § 15 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UStG ausgeschlossen ist ...Zum vollständigen Artikel13 LeserRechtslupe:Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Gebäuden36 LeserRechtslupe:Die nichtunternehmerischen PKW-Nutzung und die Umsatzsteuer9 LeserRechtslupe:Vorsteuerabzug aus der Begebung von Inhaberschuldverschreibung10 verwandte ArtikelPrivat genutztes Gebäubde und die beabsichtigte unternehmerische NutzungUmsatzsteuerliche Zuordnungsentscheidung bei gemischtgenutzten WirtschaftsgüternZuordnungsentscheidung bei gemischt genutzten GrundstückenZuordnung eines gemischt genutzten Gebäudes zum UnternehmenVorsteuerabzug bei einem zu Wohnzwecken genutztem Geschäftsgebäude einer GmbHVorsteuerabzug aus den Herstellungskosten eines gemischt genutzten GebäudesVorsteuerabzug bei sowohl privat als auch unternehmerisch genutzten GebäudenZuordnung eines gemischt-genutzten Gebäudes zum UnternehmensvermögenFG Rheinland-Pfalz: Vorsteuerabzug für Baurechnungen muss schon mit den Umsatzsteuervoranmeldungen beantragt werdenBFH zur Umsatzsteuer: Zeitliche Grenze für die Dokumentation der beabsichtigten unternehmerischen Nutzung bei sowohl unternehmerisch als
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