Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHSt%2043,%20346
Timestamp: 2019-03-22 07:18:01
Document Index: 342977671

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 224', '§ 311', '§ 277', '§ 311', '§ 311', '§ 223', '§ 223', '§ 277', '§ 278', '§ 277', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 306', 'BGH']

BGH, 03.12.1997 - 2 StR 397/97 - dejure.org
Zu häufiges Röntgen
§ 224 Abs. 1 Nr. 5 StGB nF, gefährliche Körperverletzung durch medizinisch nicht indiziertes Röntgen, keine Strafbarkeit nach § 311 Abs. 1 Nr. 1 StGB nF (kein "Freisetzen")
Gefährliche Körperverletzung durch Röntgenaufnahmen (das Leben gefährdende Behandlung); Freisetzen von ionisierenden Strahlen (medizinisch nicht indiziertes Röntgen); Begriff der Behörde im Sinne der §§ 277, 278 StGB (Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse)
Durchführung einer medizinisch nicht indizierten Röntgenbehandlung; Begriff der Behörde
§§ 311d, 223, 223a, 277, 278 StGB
Medizinisch nicht indizierte Röntgenaufnahmen
StGB § 311d § 223 § 223a § 277 § 278
Zum unerlaubten Freisetzen ionisierender Strahlen; Behörden im Sinne der §§ 277 , 278 StGB
Röntgenbehandlung ohne medizinische Indikation kann gefährliche Körperverletzung sein
Arztrecht; medizinisch nicht indizierte Durchführung von Röntgenaufnahmen als Körperverletzung
Körperverletzung durch medizinisch nicht indizierte Röntgen-aufnahmen
BGHSt 43, 346
NJW 1998, 833
StV 1998, 200
VersR 1998, 319
JR 1998, 520
Insbesondere beim Konsum leichter Drogen in geringer Dosis müssen die normalen Körperfunktionen nicht derart nachteilig beeinflußt werden, daß von einem - sei es auch nur vorübergehenden - pathologischen Zustand (vgl. BGHSt 43, 346, 354 m. w. N.) gesprochen werden kann.
Sie findet einen sachlichen Grund in der besonderen Gefährlichkeit sowie Unberechenbarkeit des Zerstörungsmittels Feuer, das leicht außer Kontrolle geraten und immense Schäden verursachen kann (vgl. BGHSt 43, 346 ;… Radtke, in: Münchener Kommentar zum StGB, 2006, § 306 Rn. 3;… Radtke, Die Dogmatik der Brandstiftungsdelikte, 1998, S. 150 ff.;… Stein, in: Dencker/Struensee/Nelles/Stein, Einführung in das 6. Strafrechtsreformgesetz, 1998, S. 75).
Insbesondere beim Konsum leichter Drogen in geringer Dosis müssen die normalen Körperfunktionen nicht derart beeinflusst werden, dass von einem - sei es auch nur vorübergehenden - pathologischen Zustand (vgl. BGHSt 43, 346, 354 m.w.N.) gesprochen werden kann.