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Timestamp: 2016-10-22 03:34:18
Document Index: 116319087

Matched Legal Cases: ['Art. 961', 'Art. 90', 'BGE', 'Art. 93', 'Art. 93', 'BGE', 'Art. 90', 'Art. 90', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 108']

5A_432/2013 (24.06.2013)
5A_432/2013 � � Urteil vom 24. Juni 2013
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland H�rlimann und Rechtsanw�ltin Seraina Testa.
Vorl�ufige Eintragung von Bauhandwerkerpfandrechten,
Beschwerde gegen die Entscheide des Handelsgerichts des Kantons Aargau, 2. Kammer, vom 6. und 8. Mai 2013.
Am 20./21. August 2012 stellte die Y.________ AG das Gesuch, Bauhandwerkerpfandrechte zu ihren Gunsten auf mehreren Grundst�cken der X.________ AG f�r verschiedene Pfandsummen als vorl�ufige Eintragungen vorzumerken. Das Handelsgericht des Kantons Aargau entsprach dem Gesuch superprovisorisch (Verf�gung vom 29. August 2012). Es hiess das Gesuch nach Durchf�hrung des Schriftenwechsels teilweise gut, best�tigte vorsorglich die superprovisorisch angeordneten Eintragungen von Bauhandwerkerpfandrechten je als Vormerkung einer vorl�ufigen Eintragung (Dispositiv-Ziff. 1 des Entscheids vom 6. Mai 2013) und wies das Grundbuchamt G.________ an, die Vormerkungen auf den jeweiligen Grundst�cken einzutragen (Dispositiv-Ziff. 1a des Entscheids vom 8. Mai 2013).
Die X.________ AG (Beschwerdef�hrerin) beantragt dem Bundesgericht mit Eingabe vom 6. Juni 2013, die Entscheide des Handelsgerichts vom 6. Mai 2013 und vom 8. Mai 2013 aufzuheben, soweit sie die superprovisorisch angeordnete Eintragung von Bauhandwerkerpfandrechten vorsorglich best�tigten, das Gesuch der Y.________ AG (Beschwerdegegnerin) um vorl�ufige Eintragung von Bauhandwerkerpfandrechten abzuweisen und das Grundbuchamt anzuweisen, die superprovisorisch verf�gte Eintragung der Bauhandwerkerpfandrechte zu l�schen. Eventuell sei die Sache an das Handelsgericht zur�ckzuweisen. Es sind die kantonalen Akten, hingegen keine Vernehmlassungen eingeholt worden.
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist der auf Art. 961 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB gest�tzte Entscheid, mit dem die vorl�ufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts verweigert wird, ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG (BGE 137 III 589 E. 1.2.2 S. 591). Demgegen�ber bildet der Entscheid, der die vorl�ufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts bewilligt, einen Zwischenentscheid, der weder einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil f�r den betroffenen Grundeigent�mer bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) noch die Voraussetzungen gem�ss Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG erf�llt (BGE 137 III 589 E. 1.2.3 S. 591 f.). Ihre abweichende Auffassung, die vom Handelsgericht bewilligte vorl�ufige Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts sei ein Endentscheid (Art. 90 BGG), st�tzt die Beschwerdef�hrerin (S. 2 Rz. 1) auf ein nicht ver�ffentlichtes Urteil und ein Literaturzitat, die indessen beide �berholt sind und den gegenw�rtigen Stand der Rechtsprechung nicht richtig wiedergeben (vgl. dazu�J�RG SCHMID / BETTINA H�RLIMANN-KAUP,�Sachenrecht, 4. Aufl. 2012, S. 485 Rz. 1774;�PAUL-HENRI STEINAUER,�Les droits r�els, III, 4. Aufl. 2012, S. 324 f. N. 2899;�RAINER SCHUMACHER,�Bauhandwerkerpfandrecht: Rechtsmittel im summarischen Verfahren betreffend vorl�ufigen Grundbucheintrag-, in: Baurecht [BR] 2012 S. 74 ff., S. 77; aus der nicht ver�ffentlichten Rechtsprechung zuletzt: Urteile 5A_239/2013 vom 3. April 2013 und 5A_541/2011 vom 3. Januar 2012).
Fehlt es an einem anfechtbaren Entscheid (Art. 90 ff. BGG), ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Beschwerdef�hrerin wird kosten-, nicht hingegen entsch�digungspflichtig, zumal keine Vernehmlassungen eingeholt wurden (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 1 BGG).
�ber Nichteintreten auf offensichtlich unzul�ssige Beschwerden entscheidet der Abteilungspr�sident im vereinfachten Verfahren (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG).