Source: http://www.bilanzbuchhalter.de/faq.php
Timestamp: 2017-07-25 07:05:29
Document Index: 389596165

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 2', '§ 6', '§ 8']

bilanzbuchhalter.de - FAQ - Frequently Asked Questions
FAQ´s - Fragen und Antworten Zulassungsvoraussetzungen für die Bilanzbuchhalter-Prüfung
Wer ist für die Zulassung zur Bilanzbuchhalter-Prüfung zuständig?
Zu welchem Zeitpunkt muss die für die Zulassung zur Bilanzbuchhalter-Prüfung notwendige Berufspraxis erfüllt sein?
Welche Anforderungen werden an die zu erfüllende Berufspraxis gestellt?
Zählt die Bundeswehrzeit bei der Ermittlung der Berufspraxis mit?
Zählt die vor der Ausbildung in einem Ausbildungsberuf erworbene Berufspraxis mit?
Gehört die Belegung eines Vorbereitungslehrganges zu den Zulassungsvoraussetzungen für die Bilanzbuchhalter-Prüfung?
Wie weise ich die erforderliche Berufspraxis für die Zulassung zur Bilanzbuchhalter-Prüfung nach?
Wie bekomme ich eine zuverlässige Auskunft darüber, ob ich zur Bilanzbuchhalter-Prüfung zugelassen werde?
Wer ist für die Organisation und Durchführung der Bilanzbuchhalter-Prüfung zuständig?
Wer nimmt die Bilanzbuchhalter-Prüfungen ab?
Wann finden die Bilanzbuchhalter-Prüfungen statt?
Wie melde ich mich zur Bilanzbuchhalter-Prüfung an?
In welcher Reihenfolge müssen die Teilprüfungen der Bilanzbuchhalter-Prüfung abgenommen werden?
Innerhalb welchen Zeitraums muss die Bilanzbuchhalter-Prüfung abgewickelt werden?
Kann ich mir anderweitige Prüfungen bei der Bilanzbuchhalter-Prüfung anrechnen lassen?
Was kostet die Teilnahme an der Bilanzbuchhalter-Prüfung?
Durchführung der Bilanzbuchhalter-Prüfung
Wer erstellt die Prüfungsaufgaben für die Bilanzbuchhalter-Prüfungen?
Welcher Rechtszustand gilt bei der Bilanzbuchhalter-Prüfung?
Wann ist die Bilanzbuchhalter-Prüfung bestanden?
Wann wird ein Kandidat zur mündlichen Ergänzungsprüfung eingeladen?
Wie oft kann ich eine nicht bestandene Bilanzbuchhalter-Prüfung wiederholen?
Werden bei der Wiederholung der Bilanzbuchhalter-Prüfung die bestandenen Fächer angerechnet?
Was kann ich tun, wenn ich mit der Bewertung meiner Prüfungsleistungen nicht einverstanden bin.
Zu welchen weiteren Fortbildungsprüfungen berechtigt die Bilanzbuchhalter-Prüfung?
Haben die Bilanzbuchhalter einen Berufsverband?
Kann ich mich als Bilanzbuchhalter selbständig machen?
Haben Sie Ihre Frage nicht in der FAQ-Liste gefunden?
Auch kein Problem! Stellen Sie Ihre Frage doch einfach im Forum Ausbildung und Prüfung. Sicherlich finden sich Sachkundige, die eine Antwort wissen.
Gemäß Berufsbildungsgesetz sind die Industrie- und Handelskammern (IHK) zuständig. Diese etablieren wiederum einen Prüfungsausschuss, der immer dann das letzte Wort hat, wenn die zuständige IHK vorschlägt, die Zulassung zu versagen.
Örtlich zuständig ist die IHK, in deren Geschäftsbereich Sie entweder Ihren Wohnsitz haben, oder arbeiten oder einen Vorbereitungslehrgang besucht haben.
Wenn Sie bei einer anderen als der nach diesen Kriterien zuständigen IHK die Bilanzbuchhalter-Prüfung ablegen wollen, müssen Sie bei der "abgebenden" IHK eine Freistellung beantragen. Der Antrag hierfür ist formlos und die Freistellung wird in der Regel erteilt, wenn sie begründet ist.
Die nach § 2 der Prüfungs-Verordnung erforderliche Berufspraxis muss zu Beginn der Prüfung erfüllt sein. Dies bedeutet konkret: am ersten Tag der ersten Teilprüfung.
Berufspraxis, die während eines Vorbereitungslehrganges erworben wird, zählt selbstverständlich mit.
Die Erfahrung zeigt, dass die zulassenden Industrie- und Handelskammern eine geringfügige Unterschreitung der vorgeschriebenen Praxiszeiten tolerieren. Je nach IHK dürfen ein bis zu drei Monate fehlen, ohne dass die Zulassung versagt wird.
Wenn Sie die vorgeschriebene Berufspraxis nicht nachweisen können, sollten Sie prüfen, ob eine Zulassung nach § 2 Abs. 2 der Prüfungs-Ordnung in Betracht kommt. Ob die Voraussetzungen hierfür vorliegen, ist im Einzelfall zu entscheiden. Beachten Sie auf jeden Fall, dass das Erfordernis der Berufspraxis sehr wohl seine Begründung hat. Intensive Berufserfahrung kann für das Bestehen der anspruchsvollen Bilanzbuchhalter-Prüfung von ausschlaggebender Bedeutung sein.
Welche Anforderungen werden an die zu erfüllende Berufspraxis gestellt?/a>
Gemäß § 2 der Prüfungs-Verordnung muss die Berufspraxis durch Tätigkeiten abgeleistet sein, die der beruflichen Fortbildung zum Bilanzbuchhalter dienlich sind; die Berufspraxis muss inhaltlich wesentliche Bezüge zum betrieblichen Finanz- und Rechnungswesen haben.
Nach den Richtlinien des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT), welche diese Vorschrift konkretisierend auslegen, kann diese Anforderung durch Nachweis einer qualifizierten Mitwirkung in einer der Kerntätigkeiten eines Bilanzbuchhalters erfüllt werden. Als Kerntätigkeiten des Bilanzbuchhalters gelten:
Kann dieser Nachweis nicht erbracht werden, muss der Bewerber qualifizierte Mitwirkung in mindestens drei der folgenden Tätigkeiten nachweisen:
Bei der Ermittlung der dreijährigen Berufspraxis nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 der Prüfungs-Verordnung zählt die Bundeswehrzeit nicht mit.
Bei der Ermittlung der sechsjährigen Berufspraxis nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 der Prüfungs-Verordnung wird die Zeit der Ableistung des Grundwehrdienstes mit eingerechnet.
Außerdem werden Bundeswehrzeiten natürlich in die Ermittlung der Berufspraxis einbezogen, soweit sie einschlägige Berufspraxis im Sinne der Zulassungsvoraussetzungen darstellen, also wenn die betreffende Tätigkeit inhaltlich wesentliche Bezüge zum betrieblichen Finanz- und Rechnungswesen hat.
Ja, wenn die Berufspraxis im Übrigen die Anforderungen erfüllt, also der beruflichen Fortbildung zum Bilanzbuchhalter dienlich ist und inhaltlich wesentliche Bezüge zum betrieblichen Finanz- und Rechnungswesen hat.
Nein, die Belegung eines Vorbereitungslehrganges gehört nicht zu den Zulassungsvoraussetzungen für die Bilanzbuchhalter-Prüfung. Grundsätzlich kann man sich also selbständig vorbereiten und prüfen lassen. In den allermeisten Fällen belegen die Prüfungsbewerber jedoch im Hinblick auf die hohen Anforderungen, die die Prüfung stellt einen entsprechenden Vorbereitungslehrgang.
Die Lehrgänge werden von verschiedenen Trägern in den unterschiedlichsten Varianten angeboten. Hinweise auf Angebote finden Sie unter anderem in der Weiterbildungsdatenbank des DIHT.
Durch Vorlage einer Bescheinigung des Arbeitgebers (der Arbeitgeber), aus der Art und Dauer der Tätigkeit hervorgehen. Nicht ausreichend ist ein Arbeitsvertrag. Ein qualifiziertes Zeugnis kann ausreichend sein, wenn die Tätigkeit hinsichtlich Art und Dauer ausreichend beschrieben ist.
Selbständige weisen ihre Berufspraxis nach, indem sie ihre selbständige Tätigkeit schriftlich darlegen.
Manchen Industrie- und Handelskammern haben zur Vereinfachung des Verfahrens besondere Vordrucke zur Beschreibung der Zulassungsvoraussetzungen entwickelt.
Zuverlässige Auskunft über die Erfüllung (oder Nichterfüllung) der Zulassungsvoraussetzungen erhalten Sie, indem Sie bei der zuständigen IHK einen - formfreien - Zulassungsantrag stellen.
Fügen Sie diesem Antrag die entsprechenden Unterlagen bei (Kopie des Zeugnisses über die abgeschlossene Berufsausbildung und/oder Nachweise über die abgeleistete Berufspraxis).
Sie erhalten dann von der zuständigen IHK einen Zulassungsbescheid, aus dem hervorgeht, ob Sie zur Bilanzbuchhalter-Prüfung zugelassen werden. Falls die erforderliche Berufspraxis teilweise noch nicht erfüllt ist, enthält der Bescheid Angaben darüber, wann Sie erstmalig zur Bilanzbuchhalter-Prüfung zugelassen sind. Dies ist natürlich an die Voraussetzung geknüpft, dass Sie weiterhin einschlägig beschäftigt bleiben.
In der Regel ist die Prüfung der Zulassungsvoraussetzung für den Bewerber kostenlos.
Gemäß Berufsbildungsgesetz sind die Industrie- und Handelskammern (IHK) zuständig. Diese etablieren wiederum einen Prüfungsausschuss, der in Zweifelsfällen über die Prüfungszulassung entscheidet, die Prüfungen abnimmt und das Bestehen oder Nichtbestehen der Prüfung feststellt.
Die Industrie- und Handelskammern etablieren Prüfungsausschüsse für die Durchführung von Bilanzbuchhalter-Prüfungen. Die Mitglieder der Prüfungsausschüsse werden von den Arbeitgebern, den Arbeitnehmerorganisationen und den berufsbildenden Schulen entsendet.
Bei der Durchführung der Prüfungen sind die Prüfungsausschüsse grundsätzlich autonom, das heiß, sie sind an Recht und Gesetz gebunden, unterliegen jedoch ansonsten grundsätzlich keinen Weisungen.
Der Prüfungsausschuss stellt die Prüfungsaufgaben für die schriftliche Prüfung zusammen, bewertet die schriftlichen Prüfungsarbeiten und entscheidet über die Einladung zur Ergänzungsprüfung. Schließlich stellt er das Prüfungsergebnis fest und entscheidet bei Widersprüchen.
Grundsätzlich werden Bilanzbuchhalter-Prüfungen nach Bedarf bei der jeweiligen IHK eingerichtet.
Da bei der Mehrzahl der Industrie- und Handelskammern die vom DIHT erstellten Prüfungsaufgaben verwendet werden, sind die Prüfungstermine bei den meisten Industrie- und Handelskammern gleich. Der DIHT bietet jeweils im Frühjahr (ca. Ende März/ Anfang April) und im Herbst (ca. Ende September/ Anfang Oktober) Prüfungen für beide Prüfungsteile der Bilanzbuchhalter-Prüfung an. Die genauen Termine erfahren Sie bei Ihrer IHK.
Die jeweiligen mündlichen Prüfungen (als Ergänzungsprüfung oder obligatorische mündlichen Prüfung) können erst nach der Feststellung der schriftlichen Ergebnisse stattfinden. In der Regel dauert dies ca. acht Wochen bis drei Monate)
Schriftlich bei der zuständigen IHK. Die Industrie- und Handelskammern stellen hierzu ein Formblatt zur Verfügung. Mit der Anmeldung sind die zur Überprüfung der Zulassungsvoraussetzungen erforderlichen Unterlagen mit einzureichen. Ist die Zulassung bereits erfolgt, genügt in der Regel der Zulassungsbescheid.
Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer IHK nach den geltenden Anmeldefristen (ca. zwei bis drei Monate).
Die beiden Prüfungsteile können in beliebiger Reihenfolge an verschiedenen Prüfungsterminen geprüft werden. Diese Vorschrift kann beispielsweise relevant werden, wenn man einen Kurs belegt hat, der die Teilnehmer zunächst auf den funktionsübergreifenden Prüfungsteil und dann auf den funktionsspezifischen Teil vorbereitet, der Teilnehmer im Zeitpunkt der ersten Teilprüfung jedoch noch nicht die erforderliche Berufspraxis hat. Der Teilnehmer kann diese erste Teilprüfung später ablegen (Maximalzeitraum zwischen den Prüfungsteilen beachten!), auch wenn er dann den funktionsübergreifenden Prüfungsteil nach dem funktionsspezifischen Prüfungsteil ablegt. Das verhindert unter Umständen, dass man seine Ausbildung auf den nächsten Kurs verschieben muss und spart so Zeit.
Mit dem letzten Prüfungsteil ist spätestens zwei Jahre nach dem ersten Prüfungstag des ersten Prüfungsteils zu beginnen.
Gemäß § 6 der Verordnung kann die zuständige Stelle (IHK) von der Prüfung in einzelnen Prüfungsteilen oder Prüfungsfächern befreien, wenn der Prüfungsteilnehmer vor einer öffentlichen oder einer staatlich anerkannten Bildungseinrichtung oder vor einem staatlichen Prüfungsausschuss eine Prüfung in den letzen fünf Jahren vor Antragstellung bestanden hat, deren Inhalt den Anforderungen dieser Prüfungsteile oder Prüfungsfächer entspricht. Eine vollständige Freistellung ist nicht zulässig.
Solche Freistellungen können z.B. für Fachwirte (IHK), Fachkaufleute (IHK), Betriebswirte, Diplom-Kaufleute und Diplom-Volkswirte in Betracht kommen. Stets ist konkret das Vorliegen der Voraussetzungen zu prüfen, das heißt, es muss unter anderem ein Abgleich der Prüfungsinhalte erfolgen.
Achtung: die Freistellung erfolgt nur auf Antrag, das heißt, die zuständige IHK wird nicht aus sich heraus aktiv, auch wenn aus den eingereichten Unterlagen hervorgehen sollte, dass eine Freistellung in Betracht kommt. Wenn man einen Vorbereitungslehrgang belegt hat, sollte man im Falle einer Freistellung frühzeitig mit dem Bildungsträger in Verhandlungen treten, damit die entsprechenden Lehrgangsteile nicht mitbelegt (und mitbezahlt) werden müssen. Die meisten Träger dürften verhandlungsbereit sein.
Das hängt von der Gebührenordnung der zuständigen IHK ab. Sie können mit Preisen zwischen 400,-- DM und 800,-- DM rechnen. Fragen Sie hierzu Ihre IHK. Bei Freistellung von Prüfungsteilen oder Prüfungsfächern auf entsprechende Gutschriften achten! Wiederholungsprüfungen und Widersprüche kosten extra.
Bei den schriftlichen Prüfungen gilt - jedenfalls immer dann, wenn es sich um Prüfungen, die vom DIHT zusammengestellt wurden - jeweils der Rechtszustand des Vorjahres (wichtig: "jungfräuliche" Gesetzes- und Verordnungstexte für die Prüfung sichern!).
bei der Ermittlung der Punktbewertungen für die Prüfungsfächer ist aus de
n schriftlichen und den mündlichen (also entweder der mündlichen Ergänzungsprüfung oder der obligatorischen mündlichen Prüfung im Fach "Buchführung und Buchhaltungsorganisation, Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse") Prüfungsleistungen das arithmetische Mittel zu bilden. Beispiel:
Elektronische Datenverarbeitung, Informations- und
Buchführung und Buchhaltungsorganisation, Jahresabschluss
und Jahresabschlussanalyse
Im Prüfungsfach "Volks- und betriebswirtschaftliche Grundlagen" hat der Teilnehmer durch die mündliche Ergänzungsprüfung 50 Punkte und damit ein "ausreichend" erzielt. Im Funktionsübergreifenden Teil hat er somit 80 + 50 + 80 = 210 Punkte und einen Durchschnitt von 70 Punkten ("befriedigend") erreicht.
In "Buchführung und Buchhaltungsorganisation, Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse", "Steuerrecht und betriebliche Steuerlehre" sowie "Kosten- und Leistungsrechnung" hat der Teilnehmer jeweils 50 Punkte ("ausreichend") und nur in "Finanzwirtschaft der Unternehmung und Planungsrechnung" ein "mangelhaft". Dennoch hat er die Prüfung nicht bestanden, denn im Funktionsspezifischen Teil hat er 50 + 50 + 50 + 46 = 196 Punkte erreicht. Dies entspricht einem arithmetischen Mittel von 49 Punkten ("mangelhaft"). :-(
Die Ergänzungsprüfung ist auf Antrag des Prüfungsteilnehmers oder nach dem Ermessen des Prüfungsausschusses durchzuführen, wenn sie für das Bestehen der Prüfung oder für die eindeutige Beurteilung der Prüfungsleistungen von wesentlicher Bedeutung ist; der Antrag ist abzulehnen, wenn in der schriftlichen Prüfung in mehr als zwei Prüfungsfächern nicht ausreichende oder in mehr als einem Prüfungsfach ungenügende Leistungen erzielt wurden.
Man hat die Möglichkeit, sich von bestandenen Prüfungsfächern und Prüfungsteilen befreien zu lassen. Hierzu muss man jedoch eine Frist von zwei Jahren einhalten, gerechnet vom Tag der Beendigung der nicht bestandenen Prüfung (vgl. § 8 Abs. 2 der Verordnung).
Nach Abschluss des Prüfungsverfahrens (also nachdem beide Prüfungsteile a
bgeschlossen sind und der Bescheid ergangen ist), haben die Prüfungsteilnehmer das Recht, die schriftlichen Prüfungen einzusehen. Es kann vorkommen, dass sich offenbare Fehler zeigen (z.B. falsche Summierung von Punkten - wir sind alle nur Menschen), die dann korrigiert werden. Wenn man nachhaltig mit einer Wertung nicht einverstanden ist, kann man versuchen, mit der zuständigen IHK zu verhandeln, um das Ergebnis außerhalb des Widerspruchsverfahrens zu verändern. Hierzu muss in aller Regel der Prüfungsausschuss einbezogen werden. Bei solchen Aktionen nicht die Frist für einen eventuellen Widerspruch ablaufen lassen! Wenn alles nicht hilft, bleibt noch das - im Falle der Zurückweisung des Widerspruchs kostenpflichtige - Widerspruchsverfahren (Frist beachten!) und anschließend ggf. noch das Verwaltungsgerichtsverfahren. Mit dem Bescheid über das Prüfungsergebnis muss der Prüfungsteilnehmer eine Rechtmittelbelehrung erhalten, die alles wichtige enthält.
Mit einem weiteren Jahr Berufspraxis kann man zur Prüfung zum/zur Betriebswirt/in (IHK) zugelassen werden.
Ja, aber es gelten da einige Beschränkungen, die den Bilanzbuchhaltern durch das Steuerberatungsgesetz und eine ziemlich kleinliche Rechtsprechung auferlegt werden. Weitere Auskünfte erteilt auch der Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller