Source: http://djk-unterspiesheim.de/fussball/saison2008/vr_schoenau_wegfurt.htm
Timestamp: 2019-05-26 09:18:52
Document Index: 273626410

Matched Legal Cases: ['§ 77', '§ 40', '§ 77', '§ 77', '§ 40', '§ 77', '§ 50', '§ 40', '§ 71']

www.mainpost.de / 14.09.2008
So 14.09. 15:00 FC Schönau-Wegfurt - SV DJK Unterspiesheim 3:1 (2:1)
Sportgericht entscheidet Partie - x:0 für Unterspiesheim
BSG Unterfranken 22.09.2008
0045-08/09-BZL-710
Weller, Strnischa, Biegner
45: Bezirksliga-Spiel FC SCHOENAU-WEGFURT - SV DJK UNTERSPIESHEIM am 14.09.08:
Anzeige gegen den Verein FC SCHOENAU-WEGFURT (7791) wegen Einsatzes eines nicht spielberechtigten Spielers in der o. g. Begegnung.
I. Der Verein FC SCHOENAU-WEGFURT (7791) und der für die Mannschaft Verantwortliche, Herr Bücking Harald (FC SCHOENAU-WEGFURT) erhalten gem. § 77/1 RVO und § 40/4 SpO bzw. § 77/2 RVO eine Geldstrafe von zusammen 150 €, davon 100,00 € der Verein FC SCHOENAU-WEGFURT nach § 77/1 RVO bzw. § 40/4 SpO und 50,00 € Herr Bücking Harald nach § 77/2 RVO unter Mithaftung des Vereins FC SCHOENAU-WEGFURT nach § 50/2 RVO.
II. Das Spiel wird gem. § 40/1 SpO mit X:0 für FC Schönau-Wegfurt als verloren und für SV DJK Unterspiesheim als gewonnen gewertet.
IV. Die Kosten des Verfahrens in Höhe von 20,00 € trägt der Verein FC SCHOENAU-WEGFURT (7791).
Ein Verfahren gegen den Spieler A. R. (FC Schönau-Wegfurt) gem. § 71 RVO wurde nicht eingeleitet, da diesem kein schuldhaftes Handeln nachzuweisen ist. Ihm wurde vom Vorstand und dem Verantwortlichen mitgeteilt, dass auch ein Pokalspiel als Verbandsspiel zu werten ist und somit seine Sperre abgelaufen sei.
www.fubajo.de / 25.09.2008
Spitzenmannschaft mit Punktabzug
Der FC Schönau/Wegfurt sorgt derzeit für ordentlich Furore in der Bezirksliga. Zusammen mit der SG Sennfeld und dem TSV Bad Königshofen mischen die drei Aufsteiger die Liga so richtig auf und belegen einen der vorderen Plätze. Doch nun musste der Neuling einen Rückschlag hinnehmen, denn dem Tabellenzweiten wurden am grünen Tisch vom Sportgericht drei Punkte aberkannt.
Grund dafür war der Einsatz ihres Sturmführers Rotislav Antl. Dieser hatte in der Partie gegen die SG Sennfeld die Rote Karte gezeigt bekommen und wurde daher vom Verband für „zwei Verbandsspiele der Bezirksligamannschaft“ gesperrt. Doch da der FC Schönau/Wegfurt die Woche drauf im Pokal gegen Riedenberg spielte, ging man davon aus, dass Antl nach nur einem verpassten Bezirksligaspiel und dem Pokalspiel gegen die DJK Unterspiesheim wieder spielberechtigt sei. Doch anscheinend hatten die Verantwortlichen des Aufsteigers da etwas missinterpretiert, denn der Verband meinte eigentlich eine Spielsperre von zwei Bezirksligaspielen...
Fakt ist nun, dass das Sportgericht dem FC die Punkte aus dem Spiel gegen die DJK Unterspiesheim aberkannt hat(Schönau/wegfurt hatte mit 3:1 gewonnen) und die Partie mit x:0 für Unterspiesheim gewertet wird.
www.mainpost.de / 24.09.2008
Am Montagabend wurde das Urteil des Bezirkssportgerichts im Fall des Schönau-Wegfurter Stürmer Rostislav Antl gefällt . Erwartungsgemäß muss der FC die drei sportlich gewonnenen Punkte aus dem Heimspiel gegen den SV DJK Unterspiesheim (3:1) abgeben. Das Spiel wird nun mit x:0 für den SV gewertet.
Persönliche Folgen wird das Malheur für Antl dagegen nicht haben. Laut FC-Sportleiter Harald Bücking komme er straffrei davon, da er „auf Geheiß des Vereins gehandelt“ habe und „ihn daher keine persönliche Schuld trifft.“ Den FC erwartet neben dem Punktabzug eine geringe Geldstrafe. Die FC'ler sind froh, dass die Geschichte nun vom Tisch und die ungeteilte Aufmerksamkeit wieder beim Bezirksliga-Spielbetrieb ist. Am Wochenende gastieren die Rot-Blauen beim noch sieglosen Kellerkind FC Röthlein, bei dem die Rott-Truppe ihre bislang grandiose Saison fortsetzen will.
Drei Punkte für Unterspiesheim?
Dem Bezirksligisten FC Schönau-Wegfurt droht die Aberkennung des 3:1-Sieges vom 14. September gegen die DJK Unterspiesheim. Rostislav Antl, der tschechische Stürmer, lief beim 3:1 auf, obwohl er noch nicht wieder spielberechtigt war. Antl hatte am 24. August bei der Auswärtspartie in Sennfeld in der 90. Minute die Rote Karte gesehen. Die Schönau-Wegfurter stolperten über die Formulierung des Urteils gegen den Stürmer. „Es lautete, dass Antl für zwei Verbandsspiele der Bezirksligamannschaft gesperrt sei“, so FC-Sportleiter Harald Bücking – und die Sperre mindestens bis 7. September laufe. Das erste Verbandsspiel war für die Rhöner das im Toto-Pokal in Riedenberg am 27. August. Doch der FC hatte das Urteil missinterpretiert. Gemeint war, dass Antl für zwei Spiele in der Bezirksliga gesperrt war.
Antl noch nicht spielberechtigt
Schönau-Wegfurt droht Aberkennung der Punkte aus Spiesheim-Spiel
Dem Fußball-Bezirksligisten FC Schönau-Wegfurt droht die Aberkennung des Sieges gegen den SV/DJK Unterspiesheim. Rostislav Antl, der tschechische Stürmer, lief beim 3:1 auf, obwohl er noch nicht wieder spielberechtigt war.
Am Sonntag herrschte noch eitel Sonnenschein über dem Sportplatz in Schönau, als der 3:1-Arbeitssieg der Mannen von Trainer Michael Rott in der Bezirksliga 2 gegen Unterspiesheim feststand, doch zwei Tage später wich die Freude blankem Entsetzen.
Ein Anruf von Spielleiter Christof Hille traf die Verantwortlichen bis ins Mark. Er teilte den Rhönern mit, dass die drei errungenen Zähler aberkannt werden könnten. „Als Grund nannte er, dass die Sperre von Rostislav Antl noch nicht abgelaufen war. Unterspiesheim hat uns angezeigt“, berichtet der FC-Coach. Antl hatte am 24. August bei der Auswärtspartie in Sennfeld in der 90. Minute die rote Karte gesehen.
Die Schönau-Wegfurter stolperten über die Formulierung des Urteils gegen den Stürmer. „Es lautete, dass Antl für zwei Verbandsspiele der Bezirksliga-Mannschaft gesperrt sei“, so FC-Sportleiter Harald Bücking. Weiter hieß es, dass die Sperre mindestens bis zum 7. September laufe.
Eins und eins machte für die Rhöner zwei. Das erste Verbandsspiel war für sie die mit 6:7 nach Elfmeterschießen verlorene Toto-Pokal-Partie in Riedenberg am 27. August, das zweite das Bezirksliga-Derby am 7. September in Bad Königshofen.
Doch der FC hatte das Urteil missinterpretiert. Gemeint war, dass Antl für zwei Spiele der Bezirksligamannschaft in der Bezirksliga gesperrt war. Bücking: „Wenn wir in Riedenberg gewonnen hätten und in der Zwischenzeit noch ein Toto-Pokal-Spiel zu bestreiten gehabt hätten, dann hätten wir sicherlich nachgefragt. So aber war für uns der Zusammenhang zwischen den zwei Spielen Sperre und dem 7. September schlüssig.“
Bezirksspielleiter Christof Hille sagte auf Anfrage dieser Zeitung, dass die Formulierung des Sportgerichts unglücklich sei, aber: „Man muss den Urteilstenor zugrunde legen.“ Daraus sei ersichtlich, dass Antl in zwei Begegnungen in der Bezirksliga nicht eingesetzt werden darf.
Daneben, sagte Trainer Michael Rott, habe sogar im Raume gestanden, dass dem FC nicht nur die drei Punkte von der Begegnung mit Unterspiesheim aberkannt werden, sondern sogar sechs Punkte, weil „wir den Spieler absichtlich eingesetzt hätten und dies als Betrug gewertet würde. Außerdem hätte der Spieler selbst aus diesem Grunde mit einer persönlichen Sperre von sechs Monaten belegt werden können.“ Dazu bedürfte es jedoch des Nachweises von Vorsatz.
Die Verantwortlichen hoffen, dass wenigstens diese extremen Bestrafungen vom Tisch sind. „Denn ich glaube, dass wir nachgewiesen haben, dass wir ihn nicht wissentlich eingesetzt haben“, sagt Rott. „Fakt ist aber: Die Unterspiesheimer Punkte sind weg.“. Das Sportgericht wollte nach Schönau-Wegfurter Informationen am Donnerstagabend tagen, am Freitag war das Ergebnis im Internetportal des BFV jedoch noch nicht geändert.
Erneut unglückliche Niederlage in der Rhön
„Das war ein Arbeitssieg, der zudem auch noch etwas glücklich war“, bilanzierte FC-Sportleiter Harald Bücking. „Aber du brauchst auch solche Spiele. Wenn du die dann noch siegreich gestaltest, umso besser.“ Durch diesen Dreier behalten die FC'ler ihren ausgezeichneten vierten Tabellenplatz.
In den ersten 45 Minuten entwickelte sich eine Partie, in der beide Teams sich Torchancen erarbeiteten. Matthias Tratt und Matthias Zirkelbach verwerteten ihre zur 2:0-Führung für die Gastgeber. Den Sack endgültig zumachen hätte Zirkelbach nach 35 Minuten müssen, doch er traf das Leder fünf Meter vor dem Tor stehend nicht richtig. Den Unterspiesheimern wurde ein klarer Foul-Elfmeter an Alexander Heim verwehrt, als dieser direkt vor den Augen des ansonsten gut agierenden Schiedsrichter im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Kurz nach dieser Szene kam der Gast überraschend noch zum Anschlusstreffer. „Das war aber sicher unsere bessere Halbzeit“, berichtete Bücking, „Das, was wir spielerisch in den zweiten 45 Minuten boten, war etwas wenig.“. Unterspiesheim bestimmte über die zweiten 45 Minuten hinweg die Partie und schnürte die Gastgeber ein. Aufgrund des sehr engen Platzes konnte man sich aber nicht gegen die dichte Abwehr durchsetzen und musste kurz vor Schluss bei einem Konter den entscheidenden Gegentreffer zum 1:3 hinnehmen.
Tore: 1:0 Matthias Tratt (19.), 2:0 Matthias Zirkelbach (28.), 2:1 Sebastian Nunn (44.), 3:1 Fabian Rott (82.).
DJK Waldberg – FC Fuchsstadt 0:2 (0:0).
Diese Niederlage hätte aus Waldberger Sicht nicht sein müssen. „Die erste Halbzeit ist klar an uns gegangen“, so DJK-Abteilungsleiter Christian Krapf, der auf „ein klasse Bezirksligaspiel“ zurückblickte. Schließlich sei von beiden Mannschaften vor gut 200 Zuschauern ein extrem hohes Tempo angeschlagen worden, das sich auch mit allerlei spielerischer Raffinesse paarte. Immer wieder gut in Szene setzen konnte sich dabei Hausherren-Oldie Alfons Arnold, der laut Krapf nicht einen einzigen Fehler gemacht habe. Kurz nach Wiederbeginn gelang den Füchsen der richtungsweisende Führungstreffer (49.). Ein Zufallsprodukt, schlug ein abgefälschter Halbig-Freistoß doch unhaltbar für den guten Daniel Bühner im DJK-Kasten ein. Szymon Dynia besorgte per Konter das Fuchsstädter 2:0 (73.). Nach dem Schlusspfiff sehnte sich Krapf zur Lösung der Waldberger Offensivprobleme vor allem einen Knipser herbei.
Tore: 0:1 Martin Halbig (49.), 0:2 Szymon Dynia (73.).
TSV Röthlein – FC Thulba 0:0.
Fast verzweifelt sind die Röthleiner an Thulbas Keeper Daniel Neder, der als Krakenmann im FC-Tor alles parierte, was da so an Bällen auf ihn zugeflogen kam. Röthlein ist nun seit gut einem Monat ohne Sieg, präsentierte sich aber zu umständlich und in der Chancenverwertung mangelhaft. Die Gäste aus der Rhön igelten sich am eigenen Strafraum ein und mussten nur drei mulmige Situationen überstehen. Nach sechs Minuten knallte Thomas Krug den Ball an die Latte, in der 46. und 57. Minute rettete Neder mit tollen Reflexen gegen Patrick Braun und Thomas Krug.
TSV Unterpleichfeld – FC 06 Bad Kissingen 5:2 (2:2).
Der kurzzeitige FC-Aufwärtstrend mit dem Sieg letzte Woche ist auch schon wieder gestoppt. Der verschlafene Beginn in Halbzeit zwei kostete der Graumann-Truppe einen Punktgewinn.
Tore: 1:0 Benjamin Freund (3.), 1:1 Manuel Örtel (15.), 1:2 Markus Geis (26.), 2:2 Manuel Örtel (28.), 3:2 Florian Reusch (48.), 4:2 Manuel Örtel (49.), 5:2 Jochen Manger (70.).
TSV Güntersleben – TSV Bad Königshofen 2:5 (1:2).
Gut erholt von seiner Derby-Niederlage gegen Schönau-Wegfurt zeigte sich der TSV Bad Königshofen. Dies allerdings erst, als die ersten Schnitzer und Unstimmigkeiten weg gesteckt waren. Einer dieser Schnitzer führte durch René Kuhn zur Führung der Gastgeber, bei der Gästekeeper Elzenbeck nicht gerade glücklich aussah. Ein Standard führte zum Ausgleich: Julian Grell, dreifacher Torschütze an diesem Tag, nickte einen Freistoß von Marcus Lockner ein. Und nur drei Minuten später brachte er die Grabfelder mit 2:1 in Führung. Die waren fortan spielbestimmend, versäumten es aber mehrfach, den Vorsprung in sicherere Höhe auszubauen. Und so folgte die Strafe auf den Fuß. Doch gerade rechtzeitig demonstrierte Spielertrainer Frank Mauer, wie wichtig seine Präsenz in dieser Mannschaft ist. Einen Lockner-Eckball verwandelte er per Kopfball zum 3:2.
Tore: 1:0 René Kuhn (5.), 1:1, 1:2 Julian Grell (18., 21.), 2:2 Philipp Schwenk (50.), 2:3 Frank Mauer (65.), 2:4 Felix Weiß (89.), 2:5 Julian Grell (90.+2).
TSV Eßleben – SG Sennfeld 0:5 (0:2).
Eine bittere Pleite im Derby für Eßleben, das dem Sennfelder Sturm und Drang wenig entgegen zu setzen hatte. Lediglich kurz nach der Pause war der TSV gleichwertig, ansonsten überzeugte der Aufsteiger mit seinen schnellen und wendigen Stürmern auf ganzer Linie und siegte auch in dieser Höhe verdient. Bis zur 27. Minute hielt Eßleben stand, Torwart Daniel Kemmer parierte zweimal glänzend, doch dann war er gegen Sebastian Serzisko in der 27. Minute machtlos. Sennfeld spielte nach der Führung clever und abgebrüht, erhöhte routiniert und nutzte seine Chancen eiskalt im Stil einer Spitzenmannschaft.
Tore: 0:1 Sebastian Serzisko (27.), 0:2 Dirk Seufert (41.), 0:3 Dominik Barth (70.), 0:4 Dirk Seufert (77.), 0:5 Christian Glass (85.). T
Gut erholt von seiner Derby-Niederlage zeigte sich Bad Königshofen. Dies allerdings erst, als die ersten Schnitzer weg gesteckt waren. Einer führte durch René Kuhn zur Führung der Gastgeber. Ein Standard brachte den Ausgleich: Julian Grell, dreifacher Torschütze, nickte einen Freistoß von Marcus Lockner ein. Und nur drei Minuten später brachte er die Grabfelder mit 2:1 in Führung. Nach dem 2:2 demonstrierte Spielertrainer Frank Mauer, wie wichtig seine Präsenz ist. Einen Lockner-Eckball verwandelte er zum 3:2.
TSV Knetzgau – DJK Schwebenried 3:2 (2:0).
Zwar erholte sich die DJK Schwebenried nach verpatzter erster Hälfte, doch nutzte die Mannschaft von Trainer Thomas Niesner die sich ihr im zweiten Abschnitt bietenden Chancen nicht konsequent. So fuhren die Gäste mit einer Niederlage heim.
Im ersten Abschnitt hatte Knetzgau mehr vom Spiel. Neben seinen zwei Treffern vergab der Gastgeber weitere Chancen. Nach dem Wechsel kam der Gast hellwach aus der Kabine zurück. Und schnell nutzten erst Manuel Weißenberger und wenige Sekunden später Michael Fischer die Chancen zum Anschluss und Ausgleich (50./51.). Zu diesem Zeitpunkt hätten die Gäste sogar führen können. Ausgerechnet Schlussmann Frank Fella scheiterte mit einem Strafstoß an seinem Knetzgauer Gegenüber Christopher Schaupp (47.). Das wurde am Ende bitter bestraft. Der Knetzgauer Markus Maas sicherte dem TSV mit dem 3:2-Siegtreffer den insgesamt fünften „Dreier“ der Saison.
Tore: 1:0 Sebastian Warmuth (10., Foulelfmeter), 2:0 Daniel Greul (17.), 2:1 Manuel Weißenberger (50.), 2:2 Michael Fischer (51.), 3:2 Markus Maas (67.)
Schiedsrichter: Meding (Ochsenfurt).
Rot: Rene Knop (82., Knetzgau, Tätlichkeit).
Bes. Vorkommnis: Frank Fella (47., Schwebenried) scheitert per Foulelfmeter an Christopher Schaupp.
„Ja, die Enttäuschung ist noch da. Ein paar Tage habe ich schon gebraucht zum Verdauen“, gestand Bad Königshofens (1./13) Spielertrainer Frank Mauer nach der Heimniederlage gegen den FC Schönau-Wegfurt. Überraschend sei die Schlappe nicht gekommen: „Wir waren einfach reif für diese Niederlage. Das hat sich doch schon in Thulba angedeutet.“ Vom TSV Güntersleben weiß Frank Mauer so gut wie nichts. Mit zwei Siegen und drei Niederlagen ist Güntersleben zur Zeit Zehnter. Alle Indizien deuten darauf hin, dass der Tabellenführer nicht mit übertriebenem Respekt nach Güntersleben fahren muss. „Wenn wir an all die Tugenden der ersten vier Saisonspiele wieder anknüpfen, dann sollte es machbar sein, auswärts ungeschlagen zu bleiben“, so Mauer.
Erleichterung herrschte im Lager der DJK Waldberg (12./5) nach dem knappen 1:0-Sieg über den TSV Röthlein. Nun möchten die Jungs von Trainer Gerd Raab mit einem weiteren Heimsieg über den FC Fuchsstadt (3./12) nachlegen. „Wir dürfen Fuchsstadt nicht ins Spiel kommen lassen, sonst zieht es sein Zwei-Kontakte-Spiel rigoros durch,“ fordert Raab. „Es wäre wichtig für die Moral, nicht zu verlieren.“ Personell kommt im Lager der DJK auch wieder langsam Licht ins Dunkel. Christopher Köth trainierte erstmals wieder und wird wohl ebenso wieder zur Verfügung stehen wie sein Bruder Maximilian. „Beide können auch ohne Training ins kalte Wasser geworfen werden. Dadurch haben wir endlich wieder Alternativen“, ist Raab glücklich über ihre Rückkehr.
Schänau-Wegfurt
Der Gewinner in der Spitzengruppe der Bezirksliga am vergangenen Spieltag hieß FC Schönau-Wegfurt (4./12). Denn einerseits gewann man beim Spitzenreiter Bad Königshofen mit 2:1 und zudem unterlagen Sennfeld und Knetzgau. Nun kommt mit Unterspiesheim ein Team nach Schönau, das zwar derzeit auf Rang elf steht, aber deutlichen Aufwärtstrend an den Tag legt: Die Mannschaft von Peter Herrmann gewann ihre letzten beiden Partien in Röthlein und gegen Thulba. „Wer in der letzten Saison Meister in der Kreisliga Schweinfurt wird und dabei neun Siege in Folge erreicht, muss gut sein“, mahnt Rott. Davon unbeeindruckt wollen sich Rhöner in der Spitzengruppe festsetzen: „Deshalb wollen wir mit aller Macht drei Punkte holen.“ Im personellen Bereich hat sich die Lage entspannt: Rostislav Antl, der Top-Stürmer, ist nach seinem Platzverweis in Sennfeld wieder spielberechtigt und Johann Herget auch wieder einsatzfähig.
Eigentlich sollte ein erfolgreiches Abschneiden in Bad Kissingen nur Formsache sein, dachte man in der Vorwoche beim TSV. Weit gefehlt. Doch wenigstens hat sich der Abstand nach oben nicht vergrößert, da Spitzenreiter Bad Königshofen und die zweitplatzierte SG Sennfeld ebenfalls verloren. Nun möchten die Blau-Weißen einen weiteren Betriebsunfall verhindern und mit einem Dreier gegen die DJK Schwebenried eine neue Siegesserie starten. TSV-Trainer Theo Pottler rechnet aber mit einem kompakt stehenden Gegner, der sich in erster Linie auf die Defensive konzentrieren wird. „Wir müssen schnell Mittel und Wege finden, um zu Toren zu kommen.“
Nur ein Punkt aus den ersten fünf Partien: Der Bezirksliga-Rückkehrer grüßt als Tabellenletzter. Und Abteilungsleiter Wolfgang Schönlein sieht sich gezwungen, erste Durchhalteparolen zu verkünden: „Noch ist alles möglich“, „Wir müssen die Ruhe bewahren“ und „Wir dürfen im Moment nur von Spiel zu Spiel denken“. Woran es im Röthleiner Spiel krankt, scheint klar: Effektivität und Zusammenhalt. „Die Jungs müssen endlich die Kiste treffen“, mahnt Schönlein. „Und aufhören, sich gegenseitig anzumaulen, wenn etwas schief gegangen ist. Konstruktive Kritik ist jetzt gefragt.“ Die Hoffnung auf eine Wende hat Schönlein noch nicht aufgegeben: „Wir haben in Waldberg nicht schlecht gespielt, hätten zur Pause 4:0 führen müssen.“ Der erste Dreier soll jetzt unbedingt gegen Thulba her. Sonst droht den Röthleinern ein ungemütlicher Herbst im Bezirksliga-Keller.
Nach dem schwachen Auswärtsauftritt in Unterspiesheim geht es für die Frankonen erneut in der Ferne um Punkte. Zu Gast beim TSV Röthlein (15./1 Punkt) erwartet Bernd Ließ ebenfalls einen unangenehmen Gegner wie in der Vorwoche. „Entscheidend wird die Einstellung sein“, fordert Ließ eine Reaktion von der Mannschaft. Der FC Thulba (13./3) steht bereits früh in der Saison wieder im Tabellenkeller und will so schnell wie möglich da unten raus. „Das geht aber auch nur, wenn du die elementaren Dinge im Fußball beherzigst“, so Ließ. Er fordert wieder mehr Einsatz und Kampf. Zudem muss die FCT-Abwehr mehr an Stabilität gewinnen.
Im Defensivverbund werden aber weiterhin Joachim Muth und Christian Kolb ausfallen. Positiv dagegen, dass Patrick Schießer nach seiner Zerrung sowie Ingo Franz nach seinem Urlaub wieder zum Team zurückkehren. Um die Defensive zu festigen, wird Stefan Gerlach zurück ins Abwehrzentrum rücken und Libero Michael Muth unterstützen. „In Röthlein soll die Null stehen“, so der Wunsch von Bernd Ließ in Richtung Abwehr. Mit Schießer und Franz ist die Offensive erneut gut aufgestellt. „Da liegt auch nicht unser Problem, wir müssen hinten besser stehen“, sagt Ließ.
TSV Nordheim/Sommerach – DJK Traustadt 3:1 (0:0).
Nordheim bleibt auf Erfolgskurs: Der TSV begann sehr druckvoll und ließ anfangs mehrere gute Tormöglichkeiten aus. Matthias Pfaff versetzte zwei Flachschüsse (7. und 11. Minute), und Philipp Heinemeyer vergab nach schöner Kombination mit Pfaff. Traustadt fand anschließend besser ins Spiel und kam selbst zu Chancen. Nach der Halbzeit bestimmte aber wieder Nordheim die Partie. Torjäger Matthias Pfaff erzielte schon seinen achten Saisontreffer im sechsten Spiel. Das 1:0 war ihm durch eine direkt verwandelte Ecke gelungen. Trotz des Anschlusstreffers der Traustädter geriet der verdiente Sieg der im sechsten Auftritt zum fünften Mal erfolgreichen Nordheimer nicht in Gefahr.
Tore: 1:0 Matthias Pfaff (48.), 2:0 Matthias Pfaff (65.), 2:1 Patrick Gernert (73.), 3:1 Benedikt Finster (90.).
FV Dingolshausen – FV 09 Sulzheim 3:0 (1:0).
Tore: 1:0 Timo Geißler (28.), Philipp Menth (55.), 3:0 Dominik Seufert (81.). Res.: 1:2.
TSV Grettstadt – SC Weyer 5:1 (4:0).
Tore: 1:0 Andreas Dürr (6., FE), 2:0 Steven Surles (12.), 3:0 Sven Berger (32., FE), 4:0 Heiko Windhagen (40.), 4:1 Michael Mahr (52.), 5:1 Heiko Windshausen (77.).
Rot: Sven Berger (90., Grettstadt, Unsportlichkeit).
SV Untereuerheim – DJK Dürrfeld 3:0 (1:0).
Tore: 1:0 Jürgen Behr (2.), 2:0 Alexander Eckert (60.), 3:0 Mario Denninger (80.).