Source: https://rws-salem.de/fc-rw-salem/mitgliedsbeitraege/satzung.html
Timestamp: 2018-06-25 02:19:08
Document Index: 235645549

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§6', '§26', '§3', '§10', '§11', '§8', '§9', '§12', '§ 14']

Satzung - Willkommen beim FC Rot-Weiß Salem
Vereinssatzung des FC Rot - Weiss Salem e.V.
Die letzte Satzungsänderung § 8 wurde am 25.03.2009 eingetragen.
Die Vorliegende Satzung hat den Stand Januar 2015.
Der am 01.Juni 1976 gegründete Sportverein hat den Namen "Fußball - Club Rot - Weiß Salem" und hat seinen Sitz in der Gemeinde Salem, Bodenseekreis. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts in Überlingen / Bodensee einzutragen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953. Er dient der Förderung der Leibesübungen, insbesondere des Fußballs. Dabei will sich der Verein hauptsächlich der Sporttreibenden Jugend annehmen.
Der Tradition früherer selbstständiger Vereine oder Abteilungen ist weitgehend Rechnung zu tragen.
Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.
Der Verein ist Mitglied des Badischen Sportbundes e.V. und der zuständigen Landesverbände und erkennt deren Satzungen an.
Die Vereinsfarben sind rot / weiß.
Aktives Mitglied ist, wer aktiv an Übungs-, Wettkampf- oder Spielbetrieb teilnimmt oder in der Leitung oder Verwaltung des Vereins tätig ist.
Passives Mitglied ist, wer nicht am Übungs-, Wettkampf- oder Spielbetrieb teilnimmt, aber den Verein durch seine Beitragsleistung unterstützt.
Zum Ehrenmitglied kann der Verein durch Beschluss der Generalversammlung ernennen, wer sich langjähriger Tätigkeit besondere Verdienste erworben hat. Ehrenmitglieder früherer selbstständiger Vereine, die heute dem Verein angeschlossen sind, sind Ehrenmitglieder desselben. Die Zahl der Ehrenmitglieder soll beschränkt sein. Sie wird von der Vorstandschaft festgelegt.
Mitglied im Sinne der Satzung kann jede unbescholtene Person nach erreichen der Volljährigkeit werden. Die Mitgliedschaft wird durch Eintritt in den Verein erworben. Der Eintritt ist schriftlich zu erklären.
Jugendliche unter 18 Jahren können als Jugendliche in den Verein aufgenommen werden, wenn die schriftliche Einwilligung der gesetzlichen Verteter vorliegt. Sie gelten als dem Verein zugehörig, besitzen aber kein Stimmrecht im Sinne der Satzung.
Die Aufnahmen in den Verein kann von der Vorstandschaft ohne Angaben von Gründen abgelehnt werden.
a) durch schriftliche Austrittserklärung, die jederzeit ausgesprochen werden kann. Der volle Beitrag für das laufende Jahr muss jedoch bezahlt werden. Dabei ist die Angabe des Grundes erwünscht, jedoch nicht Bedingung. Die Bezahlung des Beitrages für das laufende Vereinsjahr kann in begründeten Fällen nach Genehmigung durch die Vorstandschaft erlassen werden.
b) durch Ausschluss, hervorgerufen durch ein dem Sport- und Vereinsansehen schädigendes Verhalten. Der Ausschluss kann nur durch die Vorstandschaft beschlossen werden. Über die Berufung gegen den Ausschluss entscheidet die Generalversammlung.
c) wenn nach zweimaliger schriftlicher Mahnung der Vereinsbeitrag nicht bezahlt wurde. Auch in diesem Fall entscheidet die Vorstandschaft über den Ausschluss.
Die Mitglieder sind berechtigt, die Anlagen, Einrichtungen und Geräte des Vereins nach Erfüllung ihrer Beitragspflicht zu benutzen, an den Veranstaltungen teilzunehmen und das satzungsmäßig festgelegte Stimmrecht auszuüben.
Die Mitglieder verpflichten sich, den Verein in der Erfüllung seiner Aufgabe zu unterstützen, ihn durch den Besuch des Übungsbetriebes und der Veranstaltungen zu fördern und den Beitrag pünktlich zu bezahlen.
§6 Strafen gegen Mitglieder
b) Geldstrafe in angemessener Höhe
c) Die Bezahlung der Verbandsstrafen, die vom Verband gegen ein Mitglied wegen sportwidrigem Verhalten ausgesprochen wurden
d) Disqualifikation bis zu einem Jahr
e) Ein zeitlich begrenztes Verbot des Betretens und der Benutzung der Sportanlagen und Sportgeräte.
Der Bescheid ist mit eingeschriebenem Brief zuzustellen. Gegen Disqualifikation kann beim zuständigen Verband Berufung eingelegt werden.
- Von der Vorstandschaft eingesetzte Ausschüsse
- Eventuell zu gründende Abteilungen
b) dem 2. Vorstand (Stellvertreter)
c) Vorstand Sportliche Leitung
d) Vorstand Marketing und PR
e) Vorstandsmitglied Kasse
f) Vorstandsmitglied Sport- und Spielausschuss
g) Vorstandsmitglied Jugendleiter
h) Vorstandsmitglied Aktivensprecher
i) Vorstandsmitglied Technik und Pflege der Anlagen
j) Schriftführer
Die aufgeführten Vorstandsmitglieder werden von der Generalversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder auf zwei Jahre gewählt.
Der 1. Vorstand wird 2009 zuerst für 1 Jahr, 2010 ebenfalls für 1 Jahr, danach im Rhythmus von 2 Jahren gewählt.
Die neu geschaffenen Vorstandsposten c), h) und i) werden 2009 für ein Jahr, ab 2010 im Rhythmus von 2 Jahren gewählt.
Die Mitglieder der Ausschüsse werden von den verschiedenen Ausschussvorsitzenden in Absprache mit der Vorstandschaft zur Mithilfe angesprochen und danach von dieser in den Ausschuss für die Dauer von zwei Jahren bestätigt.
Mitglieder in den einzelnen Ausschüssen werden nach der Satzungsänderung am 22.03.02 zuerst für 1 Jahr, danach im Rhythmus von 2 Jahren von der Vorstandschaft bestätigt.
Sollten sich weitere Abteilungen gründen, so wird jeweils ein Vertreter dieser Abteilungen in die Vorstandschaft aufgenommen. Dies erfolgt durch den Beschluss der Generalversammlung.
Der gesetzliche Vertreter eines Vereins im Sinne der §26 BGB sind 1.Vorstand und sein Stellvertreter. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis wird der Stellvertreter jedoch nur bei Verhinderung des 1.Vorstandes tätig.
Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Der Vorstand kann aber bei Bedarf eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des §3 Nr. 26a EStG beschließen.
Die Generalversammlung als oberstes Vereinsorgan findet am Ende des Vereinsjahres statt, spätestens im darauffolgenden Quartal. Das Vereinsjahr dauert vom 01.01. - 31.12 eines Jahres.
Eine Generalversammlung kann auch zwischenzeitlich stattfinden, wenn die Vorstandschaft beschließt oder 1/4 der Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe es verlangen.
Die Einberufung der Generalversammlung muss unter Angabe der Tagesordnung mindestens 14 Tage vorher im Gemeindemitteilungsblatt oder schriftlich erfolgen. Anträge für die Generalversammlung sind spätestens 8 Tage vorher beim Vorstand schriftlich einzureichen. Die Generalversammlung nimmt die Geschäftsberichte entgegen und erteilt der Vorstandschaft Entlastung. Sie wählt die Vorstandschaft und zwei Kassenprüfer auf die Dauer von 2 Jahren mit einfacher Stimmenmehrheit. Sie beschließt über die ihr durch den Vorstand oder die Mitglieder zu Entscheidung vorgebrachten Anträge mit einfacher Stimmenmehrheit. Ebenso entscheidet sie über die Berufung eines Mitglieds gegen einen Vereinsausschluss. Als stimmberechtigte Mitglieder der Vorstandschaft und der Ausschüsse dürfen nur volljährige Mitglieder gewählt oder bestätigt werden. Über die Generalversammlung und die darin gefassten Beschlüsse ist durch den Schriftführer eine Niederschrift zu fertigen, welche von diesem und dem 1.Vorstand oder seinem STellvertreter zu unterzeichnen ist.
§10 Die von der Vorstandschaft eingesetzten Ausschüsse
Die Vorstandschaft ist berechtigt, Ausschüsse zu ihrer Unterstützung und Beratung sowie zur Durchführung des Übungs- und Wettkampfbetriebes aufzustellen (Sport-, Spiel-, Finanz-, Fest-, Jugend-, Marketing-, Presseausschuss, usw.).
§11 Eventuell zu gründende Abteilungen
Falls die sportliche Entwicklung des Vereins es erfordert, können Abteilungen gegründet werden. Sie bilden Abteilungsausschüsse und führen eine Abteilungsgeneralversammlung durch. Der Abteilungsleiter, ist Mitglied in der Vorstandschaft. Die Abteilungsausschüsse nehmen für ihren Bereich die Aufgaben wahr, die im Verein der Vorstandschaft obliegen; §8 findet hier deshalb sinngemäß Anwendung.
Für die Einberufung und Aufgaben der Abteilungsgeneralversammlung gelten sinngemäß die Bestimmungen des §9.
§12 Beiträge, Finanzwesen, Vermögen
Der Mitgliedsbeitrag wird von der Vorstandschaft festgelegt. Eventuell zu gründende Abteilungen sind berechtigt, darüber hinaus Sonderbeiträge festzulegen; ihre Höhe bestimmt die Vorstandschaft. Die Höhe der Abteilungsbeiträge bleibt den ABteilungen überlassen.
Die laufenden Aufgaben des Vereins werden bestritten aus
a) den zur Verfügung stehenden Mitgliedsbeiträgen
b) Einnahmen aus sportlichen und geselligen Veranstaltungen des Vereins
c) freiwilligen Zuwendungen und Schenkungen
Das Kassenwesen und Vermögen der einzelnen Abteilungen wird von diesen selbst verwaltet. Die laufenden Ausgaben der Abteilungen werden bestritten aus
a) den anteiligen Mitgliedsbeiträgen
b) den Einnahmen aus sportlichen und geselligen Veranstaltungen
c) freiwilligen Zuwendungen und Schenkungen an die Abteilung
Die Jahresabrechnung der Abteilungen sowie die Vermögensübersicht müssen dem Vorstand 8 Tage vor der Abteilungsgeneralversammlung schriftlich vorgelegt werden.
Abteilungen dürfen ohne Genehmigung des Vorstandes keine Schulden machen, für grobe Fahrlässigkeit haftet der Abteilungsleiter persönlich. Vermögensäußerungen und Schenkungen durch eine Abteilung bedürfen der Zustimmung der Vorstandschaft. Die Versicherung der Mitglieder gegen Haftung und Unfall ist Aufgabe des Vereins und nicht der einzelnen Abteilungen. Die Prämien hierfür sind aus den dem Verein zugestandenen anteiligen Mitgliedsbeiträgen zu decken.
Die Vorstandschaft kann Abteilungen zur Sonderleistung für außerordentliche Ausgaben des Gesamtvereins heranziehen. Im Weigerungsfalle entscheidet hierfür die Jahresgeneralversammlung oder eine außerordentliche Generalversammlung.
Es kann sich jedoch nur um Barmittel und Arbeitsleistungen handeln. Die Verwertung von Abteilungsinventar für Zwecke des Vereins kann nur durch Beschluß der zur Abgabe aufgeforderter Abteilung erfolgen.
Die Abteilungen sind verpflichtet, die von ihnen benützten Anlagen und Geräte sorgfältig zu behandeln und zu pflegen. Die Kosten für den Unterhalt trägt der Verein, wenn die Anschaffung durch ihn erfolgte. Die Abteilungen können jedoch zur Mithilfe herangezogen werden. Dies bezieht sich hauptsächlich auf Anlagen und Geräte, die von mehreren Abteilungen benutzt werden. Die Höhe des Abteilungszuschusses richtet sich nach der Benutzung und wird von der Vorstandschaft, im Weigerungsfall von der Jahresgeneralversammlung oder einer außerordentlichen Generalversammlung festgelegt. Soweit Anlagen und Geräte von Abteilungen aus eigenen Mitteln angeschafft werden, ist für ihren Unterhalt die betreffende Abteilung allein verantwortlich, sie trägt auch für alle hierfür anfallenden Kosten. Die Abteilung hat dafür das Recht der alleinigen Benützung. Zu diesem Zweck aus eigenen Abteilungsmitteln angeschaffte Geräteraum stehen ebenfalls dieser Abteilung zur alleinigen Benutzung zur Verfügung.
Satzungsänderungen sind von einer Jahresgeneralversammlung oder einer außerordentlichen Generalversammlung zu beschließen. Entsprechende Anträge müssen in der Tagesordnung bekanntgemacht sein. Die Satzungsänderung kann nur durch eine 2/3 Mehrheit der erschienenen Mitglieder beschlossen werden. Wird eine Satzungsänderung, die eine Voraussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührt, geändert, neu eingefügt oder aufgehoben, so ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.
§ 14 Auflösung des Vereins oder einer Abteilung bzw. Ausschuß
a) Die Auflösung des Vereins oder einer seiner Abteilungen / Ausschüsse kann nur von einer außerordentlichen Generalversammlung des Vereins, bzw. der Abteilung oder des Ausschusses beschlossen werden. Die Versammlung muss zu diesem Zweck einberufen werden. Es müssen mindestens die Hälfte der Mitglieder bzw. der Abteilungsmitglieder anwesend sein, der Beschluss bedarf einer 3/4 Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Zu der Versammlung ist mindestens 14 Tage vorher unter Angabe des Grundes im Gemeindemitteilungsblatt aufzurufen.
b) Das Vermögen einer aufgelösten Abteilung wird Vereinsvermögen. Für andere Abteilungen darf es erst nach Ablauf von 2 Jahren seit der Auflösung der Abteilung verwendet werden. Wird während dieser Frist die Sportart der aufgelösten Abteilung wieder neu aufgenommen, so geht das Vermögen auf den neuen Träger der Sportart über, sofern dieser eine Abteilung des Vereins darstellt.
c) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt,
1. an die Gemeinde Salem, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke und zwar für die Förderung der körperlichen Ertüchtigung durch Leibesübungen (Turnen, Spiel, Sport) zu verwenden hat.
2. an die Körperschaft des öffentlichen Rechts oder als steuerbegünstigte besonders anerkannte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der körperlichen Ertüvhtigung durch Leibesübungen (Turnen, Spiel, Sport).
Diese geänderte Satzung tritt ab dem 22. März 2002 in Kraft.
Die neuen Vorstandsmitglieder sowie die Wahlhelfer unterzeichnen für die Richtigkeit der Satzungsänderung.
(Unterschriften hier nicht abgebildet)
Vorstehende Satzungsänderung wurde am 27.01.2003 in das Vereinsregister VR238 eingetragen.