Source: https://www.dtad.de/details/Haustechnik_56422_Wirges-8390002_3
Timestamp: 2018-04-24 10:17:56
Document Index: 126676978

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 53', '§ 53', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 19', '§ 19', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 31', '§ 98', '§ 98', '§ 98', '§ 98', '§ 98', '§ 98', '§ 98', '§ 98', '§19', '§ 35', '§ 14', '§ 101', '§ 53', '§ 35', '§ 14', '§ 107']

Ausschreibung - Haustechnik in Wirges (ID:8390002)
> DTAD-ID: 8390002
Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung zu Umbau und Modernisierung des Bürgerhauses in Wirges. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Ingenieure. Die Bewerbung muss für alle nachfolgend genannten Anlagengruppen erfolgen. Die Bewerbung auf einzelne Anlagengruppen ist nicht möglich. Zur Beauftragung ist vorgesehen die Fachplanung für Technische Gebäudeausrüstung gemäß Leistungsbild Anlage 14 zu § 53 HOAI, Leistungsphasen (LP) 5 bis 9 zu: Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen, Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen, Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen, Anlagengruppe 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Anlagengruppe 6 Förderanlagen, Anlagengruppe 7 Nutzungsspezifische Anlagen Anlagengruppe 8 Gebäudeautomation. Die Erbringung von gegebenenfalls Leistungen aus LP 3 und 4 ist in den Verhandlungsgesprächen noch zu erörtern. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, siehe Beschreibung unter Abschnitt II.2.1). Die Verwendung des Bewerbungsbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Vergabestelle stellt auf ihrer Homepage unter www.wirges.de unter der Rubrik „Rathaus & Service > Ausschreibung > Ausschreibungen“ den Bewerbungsbogen zum Download bereit. Für das Bürgerhaus der Stadt Wirges stehen bauliche und technische Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen an. Das Bürgerhaus Wirges wurde in seiner jetzigen Erscheinungsform 1978/1979 errichtet. Im Laufe der Jahre wurden zwar regelmäßig notwendige Instandhaltungsarbeiten zur Erhaltung des Soll-Zustandes durchgeführt, jedoch keine baulichen oder technischen Modernisierungsmaßnahmen. Eine Sanierung des Daches wurde Anfang der 90er Jahre durchgeführt. Im Rahmen einer vorbereitenden Beauftragung wurde festgestellt, welche Baumaßnahmen erforderlich sind, um das Gebäude unter energieeffizienten, bauaufsichtlichen und betriebsorganisatorischen Aspekten zukünftig nutzen zu können. Diese sind – bezogen auf die technische Gebäudeausrüstung - grob zu unterteilen in: 1.) Modernisierung des Gebäudes zur Reduzierung des Primärenergiebedarfs und der Betriebskosten entsprechend der geltenden EnEV durch bauliche und anlagentechnische Maßnahmen. Bei den haustechnischen Maßnahmen geht es hierbei um die Erneuerung der Heizungs- und Lüftungsanlage. 2.) Umsetzung eines Brandschutzkonzeptes im Sinne des vorbeugenden Brandschutzes, wobei sowohl baulicher Brandschutz (Ertüchtigung bestehender Bauteile und Baumaterialien) als auch anlagentechnischer Brandschutz (z.B. Elektroinstallationen nach aktuellen VDI-Richtlinien und Brandmeldeanlage) erforderlich sind sowie das Einrichten notwendiger Rettungswege und Notausgänge. 3.) Erneuerung / Modernisierung der Sanitär- und Elektroinstallationen, der Heizungs- und Lüftungsanlagen, der Medientechnik, der Kücheneinrichtung, des äußeren Blitzschutzes. 4.) Herstellung der Barrierefreiheit im Gebäudeinneren durch Einbau einer behindertengerechten WC-Anlage und eines Aufzugs. Die zu vergebenden Fachplanungsleistungen sind auf Basis der vorliegenden Entwurfsplanung und des ermittelten Gesamtkostenrahmens in Höhe von rund 4,4 Mio. EUR brutto zu erbringen, wobei die anteiligen Bauwerkskosten-Technische Anlagen rd. 1,9 Mio. EUR brutto betragen. Den Bewerbern werden die Arbeitsergebnisse der vorbereitenden Beauftragung auf der Homepage des Auftraggebers, Angabe des Pfades siehe unter Abschnitt II.1.5), als Information zur Verfügung gestellt. Die Bewerbung des Projektantenbüros an diesem Teilnahmewettbewerb ist nicht ausgeschlossen. Die Gesamtmaßnahme soll in vier Bauabschnitten durchgeführt werden. Für den 1. Bauabschnitt sind bereits Fördermittel genehmigt mit der Maßgabe des Baubeginns bis zum 31.12.2013. Die anteiligen Kosten an den Gesamtkosten für den 1. Bauabschnitt dürfen maximal 850 000 EUR brutto betragen, da auf dieser Basis bereits Fördergelder bewilligt wurden. Die anteiligen Bauwerkskosten-Technische Anlagen für den 1. Bauabschnitt stehen noch nicht fest. Bei der Erbringung der zu vergebenden Fachplanung ist unter der Koordination und in Abstimmung mit dem Architekten außerdem zu beachten: Die Erstellung einer praktikablen Konzeption für die gesamte Baumaßnahme in Bezug auf die Bildung weiterer Bauabschnitte unter Beachtung des Gesamtkostenrahmens und unter Beachtung der Nutzung des Bürgerhauses; die Mitwirkung bei der bauabschnittsweisen Beantragung der Fördermittel; die fachliche und kostentechnische Abwägung darüber, ob eine Innen- oder eine Außendämmung der Fassade geplant werden soll. Der zeitliche Ablauf der Planungs- und Bauphase ist wie folgt vorgesehen: Beauftragung des Ingenieurbüros Ende September 2013, geplanter Baubeginn gemäß Zuwendungsbescheid für den 1. Bauabschnitt bis zum 31.12.2013, voraussichtliche Baufertigstellung der Gesamtmaßnahme bis Ende 2017; es wird also angestrebt, pro Jahr idealerweise einen Bauabschnitt zu realisieren, so dass alle Bauabschnitte zügig nacheinander ausgeführt werden.
Org. Dok.-Nr: 203807-2013
Stadt Wirges (Auftraggeber)
Kontaktstelle(n): Verbandsgemeindeverwaltung Wirges (Vergabestelle),
Zu Händen von: Frau Lisa Nauheim
Telefon: +49 2602689137
E-Mail: l.nauheim@wirges.de
Fax: +49 26026898137
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.wirges.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Verbandsgemeindeverwaltung Wirges Bahnhofstraße 10 56422 Wirges DEUTSCHLAND
Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung zu Umbau und Modernisierung des Bürgerhauses in Wirges. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Ingenieure.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 56422 Wirges. NUTS-Code DEB1B
Die Bewerbung muss für alle nachfolgend genannten Anlagengruppen erfolgen. Die Bewerbung auf einzelne Anlagengruppen ist nicht möglich. Zur Beauftragung ist vorgesehen die Fachplanung für Technische Gebäudeausrüstung gemäß Leistungsbild Anlage 14 zu § 53 HOAI, Leistungsphasen (LP) 5 bis 9 zu: Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen, Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen, Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen, Anlagengruppe 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Anlagengruppe 6 Förderanlagen, Anlagengruppe 7 Nutzungsspezifische Anlagen Anlagengruppe 8 Gebäudeautomation. Die Erbringung von gegebenenfalls Leistungen aus LP 3 und 4 ist in den Verhandlungsgesprächen noch zu erörtern. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, siehe Beschreibung unter Abschnitt
II.2.1). Die Verwendung des Bewerbungsbogens als Formularvordruck wird
empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Vergabestelle stellt auf ihrer Homepage unter www.wirges.de unter der Rubrik „Rathaus & Service > Ausschreibung > Ausschreibungen“ den Bewerbungsbogen zum Download bereit. Für das Bürgerhaus der Stadt Wirges stehen bauliche und technische Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen an. Das Bürgerhaus Wirges wurde in seiner jetzigen Erscheinungsform 1978/1979 errichtet. Im Laufe der Jahre wurden zwar regelmäßig notwendige Instandhaltungsarbeiten zur Erhaltung des Soll-Zustandes durchgeführt, jedoch keine baulichen oder technischen Modernisierungsmaßnahmen. Eine Sanierung des Daches wurde Anfang der 90er Jahre durchgeführt. Im Rahmen einer vorbereitenden Beauftragung wurde festgestellt, welche Baumaßnahmen erforderlich sind, um das Gebäude unter energieeffizienten, bauaufsichtlichen und betriebsorganisatorischen Aspekten zukünftig nutzen zu können. Diese sind – bezogen auf die technische Gebäudeausrüstung - grob zu unterteilen in: 1.) Modernisierung des Gebäudes zur Reduzierung des Primärenergiebedarfs und der Betriebskosten entsprechend der geltenden EnEV durch bauliche und anlagentechnische Maßnahmen. Bei den haustechnischen Maßnahmen geht es hierbei um die Erneuerung der Heizungs- und Lüftungsanlage. 2.) Umsetzung eines Brandschutzkonzeptes im Sinne des vorbeugenden Brandschutzes, wobei sowohl baulicher Brandschutz (Ertüchtigung bestehender Bauteile und Baumaterialien) als auch anlagentechnischer Brandschutz (z.B. Elektroinstallationen nach aktuellen VDI-Richtlinien und Brandmeldeanlage) erforderlich sind sowie das Einrichten notwendiger Rettungswege und Notausgänge. 3.) Erneuerung / Modernisierung der Sanitär- und Elektroinstallationen, der Heizungs- und Lüftungsanlagen, der Medientechnik, der Kücheneinrichtung, des äußeren Blitzschutzes. 4.) Herstellung der Barrierefreiheit im Gebäudeinneren durch Einbau einer behindertengerechten WC-Anlage und eines Aufzugs. Die zu vergebenden Fachplanungsleistungen sind auf Basis der vorliegenden Entwurfsplanung und des ermittelten Gesamtkostenrahmens in Höhe von rund 4,4 Mio. EUR brutto zu erbringen, wobei die anteiligen Bauwerkskosten-Technische Anlagen rd. 1,9 Mio. EUR brutto betragen. Den Bewerbern werden die Arbeitsergebnisse der vorbereitenden Beauftragung auf der Homepage des Auftraggebers, Angabe des Pfades siehe unter Abschnitt
II.1.5), als Information zur Verfügung gestellt. Die Bewerbung des
Projektantenbüros an diesem Teilnahmewettbewerb ist nicht ausgeschlossen. Die Gesamtmaßnahme soll in vier Bauabschnitten durchgeführt werden. Für den 1. Bauabschnitt sind bereits Fördermittel genehmigt mit der Maßgabe des Baubeginns bis zum 31.12.2013. Die anteiligen Kosten an den Gesamtkosten für den 1. Bauabschnitt dürfen maximal 850 000 EUR brutto betragen, da auf dieser Basis bereits Fördergelder bewilligt wurden. Die anteiligen Bauwerkskosten-Technische Anlagen für den 1. Bauabschnitt stehen noch nicht fest. Bei der Erbringung der zu vergebenden Fachplanung ist unter der Koordination und in Abstimmung mit dem Architekten außerdem zu beachten: Die Erstellung einer praktikablen Konzeption für die gesamte Baumaßnahme in Bezug auf die Bildung weiterer Bauabschnitte unter Beachtung des Gesamtkostenrahmens und unter Beachtung der Nutzung des Bürgerhauses; die Mitwirkung bei der bauabschnittsweisen Beantragung der Fördermittel; die fachliche und kostentechnische Abwägung darüber, ob eine Innen- oder eine Außendämmung der Fassade geplant werden soll. Der zeitliche Ablauf der Planungs- und Bauphase ist wie folgt vorgesehen: Beauftragung des Ingenieurbüros Ende September 2013, geplanter Baubeginn gemäß Zuwendungsbescheid für den 1. Bauabschnitt bis zum 31.12.2013, voraussichtliche Baufertigstellung der Gesamtmaßnahme bis Ende 2017; es wird also angestrebt, pro Jahr idealerweise einen Bauabschnitt zu realisieren, so dass alle Bauabschnitte zügig nacheinander ausgeführt werden.
Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung der Fachplanung für Technische Gebäudeausrüstung gemäß Leistungsbild Anlage 14 zu § 53 HOAI, Leistungsphase (LP) 5 bis 9. Die Stufen werden je Bauabschnitt wie folgt gebildet: Stufe 1: LP 5 Ausführungsplanung, Stufe 2: LP 6 Vorbereitung der Vergabe und LP 7 Mitwirkung bei der Vergabe, Stufe 3: LP 8 Objektüberwachung-Bauüberwachung und LP 9 Objektbetreuung und Dokumentation. Die Erbringung von gegebenenfalls Leistungen aus den LP 3 und 4 ist in den Verhandlungsgesprächen noch zu erörtern. In diesem Fall wäre eine solche Beauftragung der Stufe 1 voranzustellen. Die vorstehenden Leistungen werden je Bauteil stufenweise beauftragt, wenn die erforderlichen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen für die weitere Realisierung des Planungs- und Bauvorhabens vorliegen und eine bestandskräftige Zusage der für die weitere Realisierung des Planungs- und Bauvorhabens erforderlichen Förder- und Finanzmittel gegeben ist. Geschätzter Wert ohne MwSt: 200 000 EUR
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Siehe
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen von mindestens 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden und von mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung einer Arbeits- / Bietergemeinschaft haftet jedes Mitglied gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat im Auftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für die Ausführung des ausgeschriebenen Projektes als Einzeldeckung zur Verfügung stehen.
wird: Rechtsform mit gesamtschuldnerischer Haftung und bevollmächtigtem Vertreter.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise der Bewerber zur Prüfung von Ausschlusskriterien: 1. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges oder vergleichbaren Registern des Herkunftslandes, bei Personengesellschaften (z. B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Nachweis der Vertretungsmacht. 2. Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft: Die Gemeinschaft hat in einer Erklärung zum Teilnahmeantrag sämtliche Mitglieder der Gemeinschaft zu benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrags zu bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft als Gesamtschuldner haften. Sie muss von allen Mitgliedern der Gemeinschaft unterzeichnet sein, eine Vertretung ist nicht ausreichend. 3. Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 2 (3) VOF. 4. Erklärung oder Angaben des Bewerbers nach § 4 (2) VOF (wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen, Zusammenarbeit mit Anderen). 5. Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 (6) und (9) VOF vorliegen. 6. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ gemäß § 19 (2) VOF oder nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Abl. EU Nr. L 255 S. 22, 2007 Nr. L 271 S. 18), zuletzt geändert am 24.3.2011, für den zuständigen Beratenden Ingenieur oder Ingenieur des Ingenieurbüros oder für den zuständigen Beratenden Ingenieur oder Ingenieur in einer Arbeits- / Bietergemeinschaft, der die Leistung tatsächlich erbringen soll. Dieser Nachweis ist zu führen für den Beratenden Ingenieur oder Ingenieur, der für die zu beauftragenden Anlagengruppen zuständig ist: 6.1 Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 6.2 Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen, 6.3 Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen, 6.4 Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen, 6.5 Anlagengruppe 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, 6.6 Anlagengruppe 6 Förderanlagen, 6.7 Anlagengruppe 7 Nutzungsspezifische Anlagen 6.8 Anlagengruppe 8 Gebäudeautomation. Die jeweiligen Personen sind namentlich zu benennen und die vorgenannten Nachweise sind beizufügen. Mehrfachnennung ist möglich. 7. Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 19 (3) VOF zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 6. nachweisen. 8. Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage der in Ziffer 1. und 3. bis 7. genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmen zu einem späteren Zeitpunkt zu verlangen, soweit diese nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen sind. Er behält sich ferner vor, die Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmen zu verlangen. 9. Die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter Ziffer 1. bis 8. sind vom Bewerber - und im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits-/ Bietergemeinschaft - bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorzulegen. Werden die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter den Ziffern 1. bis 8. nicht oder nicht vollständig vorgelegt, kann dies unter den Voraussetzungen nach
unter Ziffer 4. zum Ausschluss führen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben des Bewerbers, die durch Eigenerklärung zu führen sind. 1. Durchschnittlicher Jahresumsatz in den letzten drei Jahren (2010, 2011 und 2012) für Leistungen von Fachplanungen für Technische Gebäudeausrüstung. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz von mindestens 400 000 EUR netto erforderlich. Bei Umsatz <400 000 EUR netto werden 4 Punkte erteilt, bei Umsatz <300 000 EUR netto werden 3 Punkte erteilt, bei Umsatz <200 000 EUR netto werden 2 Punkte erteilt, bei Umsatz <100 000 EUR netto werden 1 Punkte erteilt, bei Umsatz < 50 000 EUR netto werden 0 Punkte erteilt. 2. Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter im Bewerberbüro in den letzten 3 Jahren (2010, 2011, 2012). Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine durchschnittliche Beschäftigtenzahl von mindestens 5 Mitarbeitern erforderlich. Bei 4 Mitarbeitern werden 4 Punkte erteilt, bei 3 Mitarbeitern werden 3 Punkte erteilt, bei 2 Mitarbeitern werden 2 Punkte erteilt, bei 1 Mitarbeiter wird 1 Punkt erteilt, bei 0 Mitarbeitern werden 0 Punkte erteilt. 3. Durchschnittliche Zahl der Führungskräfte (Inhaber oder Partner oder leitende Mitarbeiter) im Bewerberbüro in den letzten 3 Jahren (2010, 2011, 2012). Es können maximal 8 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine durchschnittliche Zahl von mindestens 2 Führungskräften erforderlich. Bei 1 Führungskraft werden 4 Punkte erteilt. 4. Hinweise zu den Eignungsnachweisen /-angaben der Ziffern 1. bis 3.: 4.1 Bei der Bildung von Arbeits- / Bietergemeinschaften aus Ingenieurbüros gilt, dass für die Eignungsnachweise /-angaben unter den Ziffern 1. bis 3. getrennte Angaben verlangt werden. Bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden die Angaben bezüglich der Ziffern 1. bis 3. addiert. 4.2 Falls der Bewerber zu den Ziffern 1. bis 3. keine Angaben macht, keine Nachweise beifügt, führt dies nicht zum Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten (siehe ergänzende Information unter
Abschnitt VI.3) Sonstige Informationen unter Ziffer 4.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Referenzprojekt 1: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Bewerber geplant und dessen Ausführung er überwacht hat: Umbau oder Modernisierung einer Versammlungsstätte (z. B. Bürgerhaus, Stadt- oder Kongresshalle, Kulturzentrum, kulturelles Gemeindezentrum, Mehrzweck- oder Versammlungsgebäude), Leistungserbringungszeitraum ab 1.1.2008. Es sind die folgenden projektbezogenen Angaben zu machen: Projektbezeichnung, Bauherr mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer, Bauwerkskosten-Technische Anlagen brutto, Projektleiter und Bauleiter im Büro, Auflistung der erbrachten Leistungen nach Leistungsphasen und Leistungszeiträumen, Termin des Planungsbeginns, des Baubeginns und der Fertigstellung (Tag der Inbetriebnahme) des Gebäudes. Es können insgesamt maximal 30 Punkte erreicht werden. Bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition sowie für Leistungen außerhalb des definierten Leistungserbringungszeitraums werden 0 Punkte erteilt. 1.1 Für die erzielten Bauwerkskosten-Technische Anlagen brutto (KG 400) können maximal 12 Punkte von 30 Punkten erreicht werden. Zur Erreichung von 12 Punkten sind mindestens 1 500 000,00 EUR brutto Bauwerkskosten erforderlich. Bei Bauwerkskosten-Technische Anlagen <1 500 000 EUR brutto werden 8 Punkte erteilt, bei Bauwerkskosten-Technische Anlagen <1 000 000 EUR brutto werden 4 Punkte erteilt, bei Bauwerkskosten-Technische Anlagen <500 000 EUR brutto wird 1 Punkt erteilt. 1.2 Für den erbrachten Leistungsumfang können maximal 8 Punkte von 30 Punkten erreicht werden. Zur Erreichung von 8 Punkten sind die erbrachten Leistungen der Leistungsphasen (LP) 1 bis 9 gemäß § 33 der HOAI (Gesamtleistungsbild 100%) erforderlich. Einzelleistungen werden je Bewertung / Prozentpunkte gemäß HOAI bepunktet und addiert; also LP 1 bis 9 = 100 von 100 Prozentpunkten und zum Beispiel LP 1 bis 5 = 52 von 100 Prozentpunkten. Der Gesamtwert wird durch 12,5 dividiert. Für LP 1 bis 9 werden demnach 8 Punkte von maximal 8 Punkten erteilt, für LP 1 bis 5 werden demnach 4,16 Punkte von maximal 8 Punkten erteilt. Bezeichnung und Bewertung / Prozentpunkte der einzelnen Leistungsphasen gemäß § 33 HOAI: LP 1 Grundlagenermittlung 3 %, LP 2 Vorplanung 7 %, LP 3 Entwurfsplanung 11 %, LP 4 Genehmigungsplanung 6 %, LP 5 Ausführungsplanung 25 %, LP 6 Vorbereitung Vergabe 10 %, LP 7 Mitwirkung Vergabe 4 %, LP 8 Bauüberwachung 31 %, LP 9 Objektbetreuung Dokumentation 3 %. Es werden nur fertig erbrachte Leistungsphasen gewertet, wobei die Leistungsphase 8 mit dem Termin der Inbetriebnahme des Gebäudes als fertig erbracht gilt; Leistungen, die vor dem 01.01.2008 erbracht wurden, werden nicht gewertet. 1.3 Für den Termin der Fertigstellung (Inbetriebnahme) des Gebäudes können maximal 10 Punkte von 30 Punkten erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Fertigstellung (Inbetriebnahme des Gebäudes) in 2012 oder im Laufe 2013 erforderlich. Bei Fertigstellungsterminen früher als 2012 werden je Jahr 3 Punkte von der maximalen Punktzahl abgezogen; bei Fertigstellung in 2011 werden demnach 7 Punkte erteilt, bei Fertigstellung in 2010 werden 4 Punkte, bei Fertigstellung in 2009 wird 1 Punkt erteilt. Bei Fertigstellung (Inbetriebnahme) früher als der 1.1.2009 werden 0 Punkte erteilt. Bei vorgesehenem Fertigstellungstermin (Inbetriebnahme) später als der 31.12.2013 werden 0 Punkte erteilt. 2. Referenzprojekt 2: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Bewerber geplant und dessen Ausführung er überwacht hat: Ein beliebiges Gebäude, bei dessen Planung und Ausführung die Energieeffizienz im Vordergrund stand und das im Zusammenspiel von Gebäudekonzeption und Anlagentechnik einen um mindestens 30% gegenüber dem Energiestandard EnEV 2009 verbesserten Energiestandard aufweist. Mindestgröße der erzielten Bauwerkskosten-Technische Anlagen 1,0 Mio. EUR brutto. Leistungserbringungszeitraum ab 1.1.2008 Es sind die folgenden projektbezogenen Angaben zu machen: Projektbezeichnung, Bauherr mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer, Bauwerkskosten-Technische Anlagen brutto, Projektleiter und Bauleiter im Büro, Auflistung der erbrachten Leistungen nach Leistungsphasen und Leistungszeiträumen, Termin des Planungsbeginns, des Baubeginns und der Fertigstellung (Tag der Inbetriebnahme) des Gebäudes. Es können insgesamt maximal 20 Punkte erreicht werden. Bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition sowie für Leistungen außerhalb des definierten Leistungserbringungszeitraums werden 0 Punkte erteilt. 2.1 Für die Reduzierung / Optimierung des Primärenergiebedarfs zu Referenzprojekt 2 können maximal 8 Punkte von insgesamt 20 Punkten erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind alle nachfolgenden technischen Ausstattungsmerkmale für das ausgewählte Referenzprojekt in Planung und Ausführung erforderlich: Bei Lüftung mit Wärmerückgewinnung werden 2 Punkte erteilt. Bei Wärmerzeugung durch Biomasse oder Wärmepumpe werden 2 Punkte erteilt. Bei Thermischer Solaranlage werden 2 Punkte erteilt. Bei Photovoltaikanlage werden 2 Punkte erteilt. Die technischen Ausstattungsmerkmale werden einzeln bewertet und bepunktet. Die einzel erzielten Punkte werden addiert, wobei maximal 8 Punkte erreicht werden können. 2.2 Für den erbrachten Leistungsumfang können maximal 8 Punkte von insgesamt 20 Punkten erreicht werden. Zur Erreichung von 8 Punkten sind die erbrachten Leistungen der Leistungsphasen (LP) 1-9 gemäß § 33 der HOAI (Gesamtleistungsbild 100%) erforderlich. Einzelleistungen werden je Bewertung / Prozentpunkte gemäß HOAI bepunktet und addiert; also LP 1 bis 9 = 100 von 100 Prozentpunkten und zum Beispiel LP 1 bis 5 = 52 von 100 Prozentpunkten. Der Gesamtwert wird durch 12,5 dividiert. Für LP 1 bis 9 werden demnach 8 Punkte von maximal 8 Punkten erteilt, für LP 1 bis 5 werden demnach 4,16 Punkte von maximal 8 Punkten erteilt. Bezeichnung und Bewertung / Prozentpunkte der einzelnen Leistungsphasen gemäß § 31 HOAI: LP 1 Grundlagenermittlung 3 %, LP 2 Vorplanung 7 %, LP 3 Entwurfsplanung 11 %, LP 4 Genehmigungsplanung 6 %, LP 5 Ausführungsplanung 25 %, LP 6 Vorbereitung Vergabe 10 %, LP 7 Mitwirkung Vergabe 4 %, LP 8 Bauüberwachung 31 %, LP 9 Objektbetreuung Dokumentation 3 %. Es werden nur fertig erbrachte Leistungsphasen gewertet, wobei die Leistungsphase 8 mit dem Termin der Inbetriebnahme des Gebäudes als fertig erbracht gilt; Leistungen, die vor dem 01.01.2008 erbracht wurden, werden nicht gewertet. 2.3 Für den Termin der Fertigstellung (Inbetriebnahme) des Gebäudes können maximal 4 Punkte von insgesamt 20 Punkten erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Fertigstellung (Inbetriebnahme des Gebäudes) in 2012 oder im Laufe 2013 erforderlich. Bei Fertigstellungsterminen früher als 2012 wird je Jahr 1 Punkt von der maximalen Punktzahl abgezogen; bei Fertigstellung in 2011 werden 3 Punkte erteilt, bei Fertigstellung in 2010 werden 2 Punkte erteilt, bei Fertigstellung in 2009 wird 1 Punkt erteilt, bei Fertigstellung (Inbetriebnahme) früher als der 1.1.2009 werden 0 Punkte erteilt. Bei vorgesehenem Fertigstellungstermin (Inbetriebnahme) später als der 31.12.2013 werden 0 Punkte erteilt. 3. Weitere Referenzprojekte: Kurzdarstellung von Projekten, die der Bewerber geplant und deren Ausführung er überwacht hat: Beliebige Gebäude für einen öffentlichen Auftraggeber, Leistungserbringungszeitraum ab 01.01.2008. Es sind die folgenden projektbezogenen Angaben zu machen: Projektbezeichnung, öffentlicher Auftraggeber mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer, Zeitraum der Leistungserbringung, Termin der Fertigstellung (Inbetriebnahme des Gebäudes). Es werden nur Projekte gewertet, deren Fertigstellung (Inbetriebnahme des Gebäudes) spätestens im Laufe 2013 erfolgen wird. Projekte, mit deren Leistung vor dem 01.01.2008 begonnen wurde und deren vorgesehener Fertigstellungstermin (Inbetriebnahme) später als der 31.12.2013 liegt, werden nicht gewertet. Es können maximal 8 Punkte (je Referenzprojekt 2 Punkte von 8 Punkten) erreicht werden. Bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten von Auftraggebern, die von der Definition unter Ziffer 5.2 (siehe unten) abweichen oder deren Eigenschaft als „öffentlicher Auftraggeber“ im Sinne von § 98 GWB nicht nachgewiesen ist, werden 0 Punkte erteilt. 4. Technische Leitung: 4.1 Angaben zu Name, Qualifikation und Projekt- sowie Berufserfahrung des vorgesehenen Gesamtprojektleiters, koordinierend zuständig für alle Anlagengruppen. Insgesamt können maximal 12 Punkte erreicht werden. a) Berufserfahrung (maximal 6 Punkte): Bei einer Berufserfahrung von mindestens 12 Jahren werden 6 Punkte erreicht. Bei einer Berufserfahrung von mindestens 8-11 Jahren werden 3 Punkte erteilt. Bei einer Berufserfahrung von weniger als 8 Jahren wird 1 Punkt erteilt. b) Realisierung vergleichbarer Projekte (maximal 6 Punkte): Je Projekt (Versammlungsstätten oder Projekte öffentlicher Auftraggeber im Sinne des § 98 GWB) wird 1 Punkt erteilt. Für den vorgesehenen Gesamtprojektleiter gelten die folgenden Mindestbedingungen: Vorlage des Nachweises über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ gemäß Abschnitt
III.2.1 Ziffer 6. sowie Vorlage einer Eigenerklärung von der
entsprechenden Person über die Anzahl der Jahre an Berufserfahrung. Die einzeln unter a) und b) zu erzielenden Punkte werden addiert. Bei fehlenden Angaben, bei fehlenden Erklärungen, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition werden jeweils 0 Punkte erteilt, ebenso bei Projekten von Auftraggebern, die von der Definition unter Ziffer 5.2 (siehe unten) abweichen oder deren Eigenschaft als „öffentlicher Auftraggeber“ im Sinne von § 98 GWB nicht nachgewiesen ist, werden 0 Punkte erteilt. Bei Fehlen der Mindestbedingungen werden 0 Punkte erteilt. 4.2 Angaben zu Name, Qualifikation und Projekt- sowie Berufserfahrung des vorgesehenen Gesamtbauleiters, koordinierend zuständig für alle Anlagengruppen. Insgesamt können maximal 12 Punkte erreicht werden. a) Berufserfahrung (maximal 6 Punkte): Bei einer Berufserfahrung von mindestens 12 Jahren werden 6 Punkte erreicht. Bei einer Berufserfahrung von mindestens 8-11 Jahren werden 3 Punkte. Bei einer Berufserfahrung von weniger als 8 Jahren wird 1 Punkt erteilt. b) Realisierung vergleichbarer Projekte (maximal 6 Punkte): Je Projekt (Versammlungsstätten oder Projekte öffentlicher Auftraggeber im Sinne des § 98 GWB) wird 1 Punkt erteilt. Für den vorgesehenen Gesamtbauleiter gelten die folgenden Mindestbedingungen: Vorlage des Nachweises über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ gemäß Abschnitt
entsprechenden Person über die Anzahl der Jahre an Berufserfahrung. Die einzeln unter a) und b) zu erzielenden Punkte werden addiert. Bei fehlenden Angaben, bei fehlenden Erklärungen, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition werden jeweils 0 Punkte erteilt, ebenso bei Projekten von Auftraggebern, die von der Definition unter Ziffer 5.2 (siehe unten) abweichen oder deren Eigenschaft als „öffentlicher Auftraggeber“ im Sinne von § 98 GWB nicht nachgewiesen ist, werden 0 Punkte erteilt. Bei Fehlen der Mindestbedingungen werden 0 Punkte erteilt. 5. Hinweise zu den Eignungsnachweisen /-angaben 1. bis 4.: 5.1 Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften können die mit der Bewerbung vorzulegenden Referenzprojekte und die Darstellung der technischen Leitung aus den beteiligten Ingenieurbüros insgesamt nachgewiesen werden. 5.2 Referenzprojekte unter Ziffer 3. müssen von öffentlichen Auftraggebern beauftragt sein. Unter den Ziffern 4.1 und 4.2 können Projekte von öffentlichen Auftraggebern vorgelegt werden. Mit „öffentlicher Auftraggeber“ sind Auftraggeber im Sinne des § 98 Nr. 1 GWB gemeint, z.B.: Bund, Länder, Regierungsbezirke, Landkreise, kreisfreie Städte, Gemeinden, Verbandsgemeinden und rechtlich unselbständige Eigenbetriebe der Gemeinden oder der Länder. Werden Projekte von anderen juristischen Personen des öffentlichen und des privaten Rechts im Sinne des § 98 Nr. 2 und Nr. 3 GWB vorgelegt, so ist die erforderliche Eigenschaft des „öffentlichen Auftraggebers“ durch den Bewerber nachzuweisen. Der Nachweis ist erbracht, wenn eine Bestätigung des Auftraggebers vorgelegt wird, aus der hervorgeht, dass der Auftraggeber die Voraussetzungen im Sinne einer der Tatbestände des § 98 Nr. 2 oder Nr. 3 GWB erfüllt. 5.3 Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten 1 und 2 zu den Ziffern 1. und 2. ist jeweils ein Projektdatenblatt mit Darstellungen von Fotos, Zeichnungen o. ä. zur Erläuterung des Projektes beizufügen, das nicht gestalterisch/technisch bewertet wird, sondern das als weiterer Beleg für die Größenordnung und Art des Projekts dient. Je Projekt ist hierfür 1 DIN A4 Seite (insgesamt max. 2 Seiten DIN A4) vorzulegen. Bei widersprüchlichen Angaben zu nachgefragten Projektdaten zwischen Bewerberbogen und Projektdatenblatt werden 0 Punkte erteilt. Bei den vorzulegenden Referenzprojekten 1 und 2 zu den Ziffern 1. und 2. muss es sich um unterschiedliche Projekte handeln. 5.4 Bei den unter Ziffer 3. anzugebenden Referenzprojekten kann es sich um Referenzprojekte handeln, die mit den unter den Ziffern 1. und 2. genannten Referenzprojekten identisch sind. 5.5 Falls der Bewerber zu den Ziffern 1. bis 4. keine Angaben macht bzw. keine Nachweise beifügt, führt dies nicht zum Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten (siehe ergänzende Information unter
Abschnitt VI.3) Sonstige Informationen unter Ziffer 4.).
5.6 Das Ergebnis der unter
Abschnitt III.2.2) und 3) beschriebenen
Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge, aus der die bestplatzierten 3 – 5 Bewerber zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen werden. Die Verhandlungsgespräche werden voraussichtlich am 04.09.2013 geführt. 5.7 Referenzen von anderen Unternehmen als dem Bewerberunternehmen („verwandte Unternehmen“, Vorgängerunternehmen, „Fremdfirmen“) werden nur dann gewertet, wenn eine weitgehende Identität zwischen den Personen, die für die Referenzaufträge zuständig waren, und den Mitarbeitern des Bewerberunternehmens besteht und mit dem Teilnahmeantrag nachgewiesen wird, welche Personen an der Durchführung der Referenzaufträge beteiligt waren, auf die sich diese Referenzen beziehen. Nur soweit eine weitgehende Identität zwischen den Personen, die für die Referenzaufträge zuständig waren, und den Mitarbeitern des Bewerber festgestellt werden kann, können die Referenzen des anderen Unternehmens berücksichtigt werden.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Zur Bewerbung sind alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen zugelassen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ oder „beratender Ingenieur“ gemäß §19 (2) VOF berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Abl. EU Nr. L 255 S. 22, 2007 Nr. L 271 S. 18), zuletzt geändert am 24.3.2011, gewährleistet ist. Die oben formulierte Teilnahmeberechtigung gilt auch für juristische Personen. Die für die Durchführung der Aufgabe benannte verantwortliche Person muss die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits- Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied genannt werden und die o. g. Teilnahmeanforderungen erfüllen.
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien 1. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung aufgrund der Auseinandersetzung des Bieters mit den Projektzielen des Auftraggebers für das konkrete Projekt.. Gewichtung 25 2. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung anhand der Darstellung der geplanten Büroorganisation für das konkrete Projekt.. Gewichtung 20 3. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des konkreten Projekts in Bezug auf die Kostensicherheit in der Planungs- und Ausführungsphase.. Gewichtung 25 4. Honorarangebot nach HOAI.. Gewichtung 20 5. Angebot zu Umbau- und Modernisierungszuschlag gemäß § 35 HOAI.. Gewichtung 5 6. Angebot zu Nebenkosten gemäß § 14 HOAI.. Gewichtung 5
VOF-Fachplanung TGA / Umbau Bürgerhaus – nicht öffnen!
19.7.2013 - 10:00
1. Die Entscheidung über die Vergabe wird durch den Stadtrat der Stadt Wirges getroffen. 2. Der Auftraggeber behält sich vor, zu einem geeigneten Zeitpunkt eine Gesamtkostenobergrenze festzulegen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand wird diese bei rund 4,4 Mio. Euro brutto liegen. Der zukünftige Auftragnehmer wird die noch festzulegende Gesamtkostenobergrenze einzuhalten haben. 3. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Hinweis zum Download des Bewerbungsbogens, Pfad siehe unter Abschnitt
II.1.5). Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht
zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenen Anlagen nicht überschreiten. Bewerberinformationen zum Bewerbungsverfahren (z. B. die Beantwortung von Rückfragen) werden fortlaufend auf der Homepage geführt, Pfad siehe unter
Abschnitt II.1.5). Die
Bewerbungsunterlagen inklusive der vorzulegenden Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen. Die Bewerbungsunterlagen sind zweifach – einmal als Ausdruck (Papierform) unterschrieben und einmal in digitaler Form (im PDF-Format auf CD-ROM) – abzugeben. Sollten die beiden Bewerbungsunterlagen, Papierform und digitale Form, unterschiedlichen Inhalts sein, wird der Auslober die Papierform seiner Bewertung zugrundelegen. 4. Falls der Bewerber zu
Abschnitt III.2.1) Ziffern 1. bis 8., zu
4. keine Angaben macht bzw. keine Nachweise beifügt, erfolgt eine Aufforderung der Vergabestelle, fehlende Angaben bzw. Nachweise nachzureichen. Kommt der Bewerber dieser Aufforderung der Vergabestelle zur Nachreichung von Angaben oder Nachweisen nicht nach, führt dies in den Fällen von
Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten. Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder Email) des Ingenieurbüros oder - im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft - über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Ingenieurbüros. 5. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist schriftlich in einem verschlossenen Umschlag, gekennzeichnet mit dem unter
angegebenen Aktenzeichen, bei der unter I.1) genannten Anschrift einzureichen. Anträge per Telefon, Fax und Email sind nicht zulässig. 6. Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per Email oder Fax an die unter I.1) genannte Anschrift entgegengenommen und von der Vergabestelle ebenso nur schriftlich per Email oder Fax bearbeitet. Rückfragen können bis spätestens 16.07.2013 (12 Uhr) gestellt werden. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 101 a GWB verwendet die Vergabestelle ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus Ingenieurbüros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Ingenieurbüros. Ergänzend zu IV.2.1) Zuschlagskriterien: 1. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung aufgrund der Auseinandersetzung des Bieters mit den Projektzielen des Auftraggebers für das konkrete Projekt. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Erwartet wird die Auseinandersetzung des Bieters mit den Projektzielen des Auftraggebers in Bezug auf die Darstellung von möglichen Bauabschnitten, die eine Teilnutzung auch während der Bauphase ermöglichen, die Darstellung von baulichen Maßnahmen zur Optimierung der Energieeffizienz und zur Senkung der Betriebskosten unter Beachtung des Kostenrahmens. Es werden keine ausgearbeiteten Alternativvorschläge erwartet, sondern die Auseinandersetzung auf Basis des vorliegenden Arbeitsergebnisses. Bewertet wird, ob die Auseinandersetzung des Bieters mit den Projektzielen des Auftraggebers eine ausreichende Qualität für die konkrete Projektumsetzung erwarten lässt. 2. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung anhand der Darstellung der geplanten Büroorganisation für das konkrete Projekt. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Erwartet wird die Darstellung der vernetzten Zusammenarbeit intern zwischen den Projektleitern der einzelnen Anlagengruppen und extern zwischen Auftraggeber, Architekt und den an der Planung fachlich Beteiligten sowie die Darstellung der gewählten Maßnahmen zur Optimierung des Planungs- und Bauablaufs. Bewertet wird, ob die geplante Büroorganisation in der Planungs- und Ausführungsphase eine ausreichende Qualität für die konkrete Projektumsetzung erwarten lässt. 3. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des konkreten Projekts in Bezug auf die Kostensicherheit in der Planungs- und Ausführungsphase. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Erwartet wird die Auseinandersetzung des Bieters mit dem vorliegenden Kostenrahmen des Auftraggebers. Es sollen Steuerungsinstrumenten und Methoden zur Sicherstellung der Kosten in der Planungs- und Ausführungsphase dargestellt werden, die vom Bewerberbüro bevorzugt eingesetzt werden. Bewertet wird, ob die dargestellten Steuerungsinstrumente und Methoden des Büros eine ausreichende Kostensicherheit für die konkrete Projektumsetzung erwarten lassen. 4. Honorarangebot nach HOAI. Bezifferte Honorarangebote sind nicht vorzulegen, sondern es werden die Honorarkomponenten erwartet für: Leistungen Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild Anlage 14 zu § 53 HOAI, Leistungsphasen (LP) 5 bis 9 für die Modernisierungs - und Umbaumaßnahme des Bürgerhauses. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß Anlage 3 Ziffer 3.6 zur HOAI für alle Anlagengruppen von Honorarzone
II und von den folgenden anrechenbaren Kosten auszugehen:
Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen 136.400 EUR netto, Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen 372 400 EUR netto, Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen 395 300 EUR netto, Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen 377 500 EUR netto, Anlagengruppe 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen 135 600 EUR netto, Anlagengruppe 6 Förderanlagen 35 000 EUR netto, Anlagengruppe 7 Nutzungsspezifische Anlagen 70 500 EUR netto, Anlagengruppe 8 Gebäudeautomation 88 700 EUR netto. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Die vorgelegten Angebote werden in eine Rangfolge gebracht. Das günstigste Angebot erhält die maximale Punktzahl (5 Punkte). Das höchste Angebot erhält 0 Punkte. Für die zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Angebot liegenden Angebote wird eine zwischen 0 und 5 Punkten liegende interpolierte Punktzahl erteilt. Gleich hohen Angeboten wird der gleiche Rang und somit die gleiche Punktzahl erteilt. 5. Angebot zu Umbau- und Modernisierungszuschlag gemäß § 35 HOAI. Der Auftraggeber erwartet die Angebotsformulierung in Form eines Faktors (%-Satz) in Bezug auf das Honorar für die Leistungsphasen 5-9. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Die vorgelegten Angebote werden in eine Rangfolge gebracht. Das günstigste Angebot erhält die maximale Punktzahl (5 Punkte). Das höchste Angebot erhält 0 Punkte. Für die zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Angebot liegenden Angebote wird eine zwischen 0 und 5 Punkten liegende interpolierte Punktzahl erteilt. Gleich hohen Angeboten wird der gleiche Rang und somit die gleiche Punktzahl erteilt. 6. Angebot zu Nebenkosten gemäß § 14 HOAI. Der Auftraggeber beabsichtigt eine Pauschalierung und erwartet die Angebotsformulierung in Form eines Faktors (%-Satz) in Bezug auf das um den Umbau- und Modernisierungszuschlag erhöhte Honorar für die Leistungsphasen 5-9. Es ist von einer 2-fachen Anzahl der Vervielfältigungen in Papierform auszugehen, zusätzlich wird die Übergabe von digitalen Daten erwartet. Das Angebot für die Fahrtkilometer ist in die vorgenannte Pauschale einzurechnen. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Die vorgelegten Angebote werden in eine Rangfolge gebracht. Das günstigste Angebot erhält die maximale Punktzahl (5 Punkte). Das höchste Angebot erhält 0 Punkte. Für die zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Angebot liegenden Angebote wird eine zwischen 0 und 5 Punkten liegende interpolierte Punktzahl erteilt. Gleich hohen Angeboten wird der gleiche Rang und somit die gleiche Punktzahl erteilt.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfverfahren gemäß § 107 Abs. 1 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Der Antrag ist unzulässig, soweit — der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, — Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, — Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, — mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Haustechnik 10.07.2013 Ergänzungsmeldung
Haustechnik 19.10.2013 Vergebener Auftrag