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Timestamp: 2019-02-16 06:26:24
Document Index: 80668133

Matched Legal Cases: ['Art. 27', 'Art. 26', '§ 4', '§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 3', '§ 2', '§ 1', 'Art. 27', 'Art. 26', '§ 1', 'Art. 13']

BGBl. I 1994 S. 3786 - Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Physiotherapeuten (PhysTh-APrV) - dejure.org
BGBl. I 1994 S. 3786
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1994 Teil I Nr. 90, ausgegeben am 20.12.1994, Seite 3786
vom 06.12.1994
Konkretisiert wird die Differenzierung durch das MPhG durch zwei getrennte und unterschiedliche Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen, die die Motive aus den Gesetzesmaterialien untermauern: einerseits die für Physiotherapeuten (PhysTh-APrV vom 6.12.1994, BGBl I 3786, zuletzt geändert durch Art. 27 des Gesetzes vom 18.4. 2016, BGBl I 886), andererseits diejenige für Masseure und medizinische Bademeister (MB-APrV vom 6.12.1994, BGBl I 3770, zuletzt geändert durch Art. 26 des Gesetzes vom 18.4. 2016, BGBl I 886).
Für das Berufsfeld Physiotherapie folgt es hinsichtlich der Zulassung zur Prüfung aus § 4 Abs. 2 Nr. 2 iVm. § 1 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Physiotherapeuten (vom 6. Dezember 1994, BGBl. I S. 3786, zuletzt geändert durch Verordnung vom 2. August 2013, BGBl. I S. 3005) und hinsichtlich der Notwendigkeit eines praktischen Teils aus § 2 Abs. 1 dieser Verordnung.
In den maßgeblichen Prüfungsordnungen, etwa nach § 3 Abs. 1 Nr. 3 a) der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Physiotherapeuten (vom 6. Dezember 1994 (BGBl. I S. 3786), geändert am 23. März 2005 (BGBl. I S. 931)) und § 3 Abs. 1 Nr. 3 a) der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Diätassistenten (vom 1. August 1994 (BGBl. I S. 2088), geändert am 23. März 2005 (BGBl. I S. 931)), wird ebenfalls lediglich die Beteiligung eines Arztes an der staatlichen Abschlussprüfung vorgeschrieben, der auch als Lehrkraft an der Schule tätig gewesen sein soll.
Der Senat hat aufgrund seines Beweisbeschlusses vom 11. Juli 2006 durch Einholung eines Sachverständigengutachtens Beweis über die Frage erhoben, ob ein auf der Grundlage der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung der Physiotherapeuten vom 21. Dezember 1994 (BGBl. I S. 3786) ausgebildeter und geprüfter Physiotherapeut im Allgemeinen und die Kläger im Besonderen dadurch ohne weitere Überprüfung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten nach Maßgabe von § 2 Abs. 1 Buchst. i der Ersten Durchführungsverordnung zum Heilpraktikergesetz vom 18. Februar 1939 (RGBl. I S. 259) dazu befähigt werden, auf dem durch ihre Antragstellung näher gekennzeichneten Gebiet der physikalischen Therapie selbständig, d.h. ohne ärztliche Vordiagnose Patienten zu behandeln, ohne dass damit eine Gefahr für deren Gesundheit verbunden ist?.
So lässt sich aus der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Physiotherapeuten - PhysTh-APrV - vom 6. Dezember 1994 (BGBl. I S. 3786), insbesondere aus dem Katalog der Ausbildungsgegenstände in der Anlage I zu § 1 Abs. 1 unschwer entnehmen, dass ein staatlich geprüfter Physiotherapeut über vielfältige Kenntnisse, beispielsweise auf den Gebieten der Anatomie, der Physiologie, der Allgemeinen und Besonderen Krankheitslehre, der Hygiene und der Psychologie, verfügen muss.
Die Teilnehmer an der Weiterbildung müssen eine abgeschlossene Berufsausbildung als Physiotherapeut/Krankengymnast auf der Grundlage des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes (MPhG) vom 26.5.1994 (BGBl I 1084) und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Physiotherapeuten (PhysTh-APrV) vom 6.12.1994 (BGBl I 3786) nachweisen.
Konkretisiert wird die Differenzierung durch das MPhG durch zwei getrennte und unterschiedliche Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen, die die Motive aus den Gesetzesmaterialien untermauern: einerseits die für Physiotherapeuten (PhysTh-APrV vom 6.12.1994, BGBl I 3786, zuletzt geändert durch Art. 27 des Gesetzes vom 18.4.2016, BGBl I 886) , andererseits diejenige für Masseure und medizinische Bademeister (MB-APrV vom 6.12.1994, BGBl I 3770, zuletzt geändert durch Art. 26 des Gesetzes vom 18.4.2016, BGBl I 886) .
aaa) Die dreijährige Ausbildung zum Physiotherapeuten - die die Ausbildung zum Krankengymnasten seit 1994 abgelöst hat - umfasst nach § 1 Abs. 1 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Physiotherapeuten (-PhyTh-APrV-) vom 6. Dezember 1994 (BGBl I S. 3786), zuletzt geändert durch Art. 13 der Verordnung vom 2. August 2013 (BGBl I S. 3005) theoretischen und praktischen Unterricht im Umfang von 2.900 Stunden und eine praktische Ausbildung im Umfang von 1.600 Stunden.
Die zeitlichen Vorgaben galten bereits im Zeitpunkt des Inkrafttretens der PhyTh-APrV im Jahre 1994 (vgl. BGBl I 1994, S. 3786).
OVG Niedersachsen, 08.06.2011 - 8 LB 199/09
Rechtmäßigkeit einer staatlichen Prüfung nach der Ausbildungs- und …
VGH Hessen, 09.08.2016 - 7 A 1454/15
Frist zum Ablegen der Wiederholungsprüfung für Physiotherapeuten
OVG Hamburg, 30.03.2004 - 1 Bs 601/03
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FG Rheinland-Pfalz, 24.04.2001 - 2 K 1835/99
Weiterbildung eines Masseurs zum Physiotherapeuten als Fortbildung
VGH Baden-Württemberg, 28.03.2000 - 9 S 1599/99
Gleichwertigkeit des Ausbildungsstandes - Physiotherapeut aus Polen
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Nichtbestehen der Physiotherapeutenprüfung wegen Zeitablaufs