Source: http://www.competitionline.com/en/competitions/65140
Timestamp: 2013-05-22 04:39:36
Document Index: 309240385

Matched Legal Cases: ['§ 33', '§ 38', '§ 2', '§ 4', '§ 4', '§ 19', '§19', '§ 19', '§ 5', '§ 5', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 33', '§ 19', '§ 33', '§ 38', '§ 14', '§ 33', '§ 38', '§ 8', '§ 107', '§ 33', '§ 38', '§ 33', '§ 38']

Feuerwehrhaus und Mehrzweckhalle in Bingen - Kempten ... 65140 | competitionline - Competitions and architecture	DeutschFrançaisEspañol	Bitte geben Sie die gewünschte ID in diesem Format ein: „1-54321“. Sie finden die IDs im Magazin sowie auf den jeweiligen Wettbewerbs-, Projekt- und Büroseiten.
41783 of 100215	Next
1. Preis, Kissler + Effgen Architekten BDA, Wiesbaden
DE-55411 Bingen am Rhein	08/2011	Result
(ID 65140)
Kissler + Effgen Architekten BDA, Wiesbaden (DE) View entry
Büro H+H Garten- und Landschaftsarchitektur BDLA Birke Hörner, Ludwigsburg (DE)
Reinboth Landschaftsarchitekten, Esslingen (DE) View entry
3rd Acknowledgement
F+F Bauconsult Darmstadt / Dresden GmbH, Darmstadt (DE)
Architekten zusammen mit Landschaftsarchitekten	Desired number of participants: 20Actual participants: 23	Type of building
Cultural facilities / Fire departments, Police, Prisons
DE-55411 Bingen am Rhein	Prize money / Remuneration
25.900 EUR plus VAT (net)
Stadtverwaltung Bingen am Rhein, Bingen am Rhein (DE)	Advisors
frankundfeil, Bad Kreuznach (DE)	Juror
Klaus Bierbaum , Prof. Ulrich Hamann, Prof. Jochem Jourdan [Head juror], Ludwig Mann	, Thomas Feser, Elisabeth Graeff, Gabriele Peter	Chamber
Lage: Das Wettbewerbsgrundstück befindet sich am südlichen Ortsrand von Bingen-Kempten, einem Stadtteil von Bingen am Rhein an der "Clara-Schumann-Straße". Das Grundstück liegt im Bereich des Bebauungsplanes "Im Kühweg" und kann von Besuchern aus der Ortsmitte gut erreicht werden. Von außerhalb ist das Grundstück von der Bundesstraße B9 kommend über die unmittelbar verlaufende Landesstraße 419 erschlossen.
Funktion: Das auf dem Grundstück an der "Clara-Schumann-Straße" neu zu errichtende Feuerwehrhaus soll das derzeit im engen Ortskern gelegene Gebäude, das zudem für ein- und ausfahrende Feuerwehrautos im Einsatz eine unbefriedigende Situation bietet, ersetzen. Für die sportlichen, kulturellen und sonstigen Aktivitäten des Stadtteils Bingen-Kempten stehen bis dato nur eine Schulturnhalle und ein Sportlerheim aus den 60er Jahren zur Verfügung. Beide Gebäude genügen inzwischen heutigen Ansprüchen an ein zeitgemäßes Veranstaltungsgebäude bzw. an eine Sportstätte nicht mehr. Aus diesen Gründen hat der Rat der Stadt Bingen im Jahr 2005 einen Grundsatzbeschluss zum Neubau beider Einrichtungen beschlossen.
Wesentliche Wettbewerbsziele: Bei der Planung von Feuerwehrhaus und Mehrzweckhalle auf einem gemeinsamen Grundstück soll auf Synergieeffekte im Planungskonzept geachtet werden. Diese liegen beispielsweise in der Gestaltung der Freianlagen (z. B. gemeinsame Parkplätze), in einer gemeinsam genutzten Heizungsanlage und sonstiger haustechnischer Anlagen.
Ebenso ist im Zuge der Wettbewerbsbearbeitung die städtebaulich und unter Voraussetzung der Topografie sinnvolle Anordnung und Verteilung von Bauteilen bzw. die Zusammenfassung von Bauteilen beider Einrichtungen zu überprüfen. Die Lage des Grundstücks im Randbereich eines Allgemeinen Wohngebietes erfordert zur Vermeidung von Schallimmissionen diverse bauliche Vorkehrungen, die im Bebauungsplan "Im Kühweg, 2. Änderung Bingen Kempten" – neben städtebaulichen Vorgaben – festgesetzt und im Planungskonzept zu berücksichtigen sind. Das Baugrundstück weist ein deutliches Gefälle auf, siehe Höhenplan. Daher ist besondere Sorgfalt auf die Gestaltung der Freianlagen, der Parkplätze mit Ein- und Ausfahrten sowie auf die funktionale Einbindung der Gebäude in die Landschaft zu legen. Ferner ist es Ziel des Auslobers, ein Gebäude zu erhalten, das einen möglichst geringen Primärenergiebedarf erwarten lässt, was im Kontext der Entscheidung der Stadt Bingen zu verstehen ist, "co2-freie Stadt" zu werden". Daher legt der Auslober Wert auf einen guten energetischen Standard. Im Hinblick darauf sind die Anforderungen der aktuellen Energiesparverordnung um 10 % zu unterschreiten. Um den Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) Genüge zu tun, soll der Einbau einer Heizanlage für Biomasse auf Feststoffbasis, z.
B. Pelletheizung eingeplant werden. Ferner sollen Vorschläge zur Platzierung und Gestaltung von Photovoltaik- und Sonnenkollektorelementen unterbreitet werden. Zur Größe der Photovoltaik- und Kollektorflächen werden keine Vorgaben gemacht.
Wesentliche Bestandteile der Wettbewerbsaufgabe: Das umzusetzende Raumprogramm (Nutzfläche) des Feuerwehrhauses / Teil 1 setzt sich nach derzeitigem Erkenntnisstand des Auslobers wie folgt zusammen: 1 Fahrzeughalle für 2 Fahrzeuge ca. 90 m², 1 Innen-Stellplatz für 2 Anhänger ca. 35 m², 1 Schulungs- und Besprechungsraum ca. 30 m², 1 Lehrmittelraum ca. 5 m², 1 Büroraum / Verwaltung ca. 8 m², 1 Teeküche ca.
7 m², 1 Werkstatt ca. 10 m², 1 Lagerraum ca. 10 m², 1 Damen-WC/Dusche ca.
5 m², 1 Herren-WC/Dusche ca. 10 m², 1 Putzmittelraum ca. 2m² sowie 1 Hausanschlussraum ca. 5 m² (Technikfläche). Das umzusetzende Raumprogramm der Mehrzweckhalle / Teil 2 setzt sich nach dem derzeitigen Kenntnisstand des Auslobers aus ca. 1 067 m² Nutzfläche und ca. 123 m² Technikfläche zusammen. Im Einzelnen sind dies die folgenden Räume: 1 Halle (Abmessungen 15 x 27 m) ca. 405 m², 1 Bühne (fest eingebaut) ca. 80 m², Nebenräume der Bühne (Damen-WC/Dusche und Umkleide, Herren-WC/Dusche und Umkleide, 2 Probenräume) insgesamt ca. 60 m², 1 Mehrzweck- und Versammlungsraum ca.
100 m², 1 Sportgeräteraum ca. 120 m², 1 Stuhl- und Tischlager ca. 50 m², 1 Regie- und Sanitätsraum ca. 12 m², 2 Umkleiden à ca. 25 m², 2 Wasch-/ Duschräume à ca. 15 m², 2 behindertengerechte WCs mit Dusche à ca. 5 m², 1 Lehrerumkleide mit Dusche und WC ca. 14 m², 1 Foyer mit Garderobe ca. 40 m², 1 Anrichteküche (+ Spülen) ca. 25 m², 1 Vorratsraum, gekühlt (Lebensmittel) ca. 10 m², 1 WC-Damen mit Vorraum ca. 25 m², 1 WC-Herren mit Vorraum ca. 20 m², 1 behindertengerechtes WC mit Vorraum ca. 5 m², 1 Außengeräteraum ca. 10 m², 1 Putzmittelraum ca. 6 m², 1 Werkstatt / Lager (Hausmeister) ca. 15 m², 1 Heizzentrale ca. 30 m², 1 Lagerraum (für Pellet) ca. 30 m², 1 Lüftungszentrale ca. 50 m², 1 Hausanschlussraum ca.
10 m², 1 Batterieraum ca. 3 m². Hinsichtlich der Freianlagen sind eine Parkplatzanlage für 80 KFZ-Stellplätze sowie ein Betriebshof vor der Fahrzeughalle für die Feuerwehr gestalterisch in den Gesamtentwurf einzubringen. Insgesamt erwartet der Auslober in Bezug auf Planung, Herstellung und Betrieb eine wirtschaftliche Gebäudekonzeption.
Wettbewerbsleistungen: Es werden die üblichen Leistungen wie Lageplan, Grundrisse aller Ebenen, Schnitte und Ansichten sowie ein Modell (Maßstab 1:500) auf einer zur Verfügung gestellten Platte verlangt. Ferner sind derzeit ein Erläuterungsbericht, die Ermittlung von Flächen und Rauminhalten (Nettogrundfläche, Bruttogrundfläche, Bruttorauminhalt) sowie eine perspektivische Darstellung von einem repräsentativen Standort als zu erbringende Wettbewerbsleistung vorgesehen.
Hinweis zum Download: Informationen zum Wettbewerbsgebiet (Lageplan / Wettbewerbsgrundstück, Bebauungsplan "Im Kühweg", der dazugehörige Textteil als Einzeldokument, Höhenplan, Baugrundgutachten sowie der Bewerberbogen sind unter www.bingen.de unter http://download.bingen.de/wettbewerb_bingen_kempten zum Download bereit.
Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen.
Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung.
Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten 20.08. (11 - 16 Uhr) und 21.08.2011 (10 - 16 Uhr) im Kulturzentrum am Freidhof 11, 55411 Bingen am Rhein
WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNGDieser Wettbewerb fällt unter Richtlinie 2004/18/EGABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBERI.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)Stadtverwaltung Bingen am Rhein vertreten durch Frau OberbürgermeisterinBirgit Collin-LangenBurg KloppKontakt: Ämterhaus, Rochusallee 2, Abt. 60 Stadtbauamtz. H. Hanns-Peter Abel55411 Bingen am RheinDEUTSCHLANDTel. +49 6721184156E-Mail: hanns-peter.abel@bingen.deFax +49 6721184121Internet-Adresse(n) www.bingen.deWeitere Auskünfte erteilen: die oben genannten KontaktstellenVerdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlichUnterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei:den oben genannten KontaktstellenAngebote, Anträge auf Teilnahme oder Interessenbekundungen sind zu richtenan: Stadtverwaltung BingenBurg Klopp - Zimmer 43Kontakt: Zentrale Verdingungsstelle55411 Bingen am RheinDEUTSCHLANDI.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)Regional- oder LokalbehördeAllgemeine öffentliche VerwaltungABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTSII.1) BESCHREIBUNGII.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichenAuftraggeber/den AuftraggeberNichtoffener Planungswettbewerb gemäß RPW 2008 für den Neubau einesFeuerwehrhauses und einer Mehrzweckhalle in Bingen- Kempten. Aufgefordertzum Teilnahmewettbewerb sind Architekten zusammen mitLandschaftsarchitekten. Die Projektleitung des Planungsteams innerhalbeines Generalplanerbüros oder die Federführung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft muss bei dem Architekten liegen. Der Ausloberbeabsichtigt, die folgenden Leistungen zu beauftragen: Objektplanung fürGebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1-9 undLeistungen bei Freianlagen gemäß Leistungsbild § 38 HOAI, LP 1-9.II.1.2) Kurze BeschreibungLage: Das Wettbewerbsgrundstück befindet sich am südlichen Ortsrand vonBingen-Kempten, einem Stadtteil von Bingen am Rhein an der"Clara-Schumann-Straße". Das Grundstück liegt im Bereich desBebauungsplanes "Im Kühweg" und kann von Besuchern aus der Ortsmitte guterreicht werden. Von außerhalb ist das Grundstück von der Bundesstraße B9kommend über die unmittelbar verlaufende Landesstraße 419 erschlossen.Funktion: Das auf dem Grundstück an der "Clara-Schumann-Straße" neu zuerrichtende Feuerwehrhaus soll das derzeit im engen Ortskern gelegeneGebäude, das zudem für ein- und ausfahrende Feuerwehrautos im Einsatz eineunbefriedigende Situation bietet, ersetzen. Für die sportlichen,kulturellen und sonstigen Aktivitäten des Stadtteils Bingen-Kempten stehenbis dato nur eine Schulturnhalle und ein Sportlerheim aus den 60er Jahrenzur Verfügung. Beide Gebäude genügen inzwischen heutigen Ansprüchen an einzeitgemäßes Veranstaltungsgebäude bzw. an eine Sportstätte nicht mehr. Ausdiesen Gründen hat der Rat der Stadt Bingen im Jahr 2005 einenGrundsatzbeschluss zum Neubau beider Einrichtungen beschlossen.Wesentliche Wettbewerbsziele: Bei der Planung von Feuerwehrhaus undMehrzweckhalle auf einem gemeinsamen Grundstück soll auf Synergieeffekteim Planungskonzept geachtet werden. Diese liegen beispielsweise in derGestaltung der Freianlagen (z. B. gemeinsame Parkplätze), in einergemeinsam genutzten Heizungsanlage und sonstiger haustechnischer Anlagen.Ebenso ist im Zuge der Wettbewerbsbearbeitung die städtebaulich und unterVoraussetzung der Topografie sinnvolle Anordnung und Verteilung vonBauteilen bzw. die Zusammenfassung von Bauteilen beider Einrichtungen zuüberprüfen. Die Lage des Grundstücks im Randbereich eines AllgemeinenWohngebietes erfordert zur Vermeidung von Schallimmissionen diversebauliche Vorkehrungen, die im Bebauungsplan "Im Kühweg, 2. Änderung BingenKempten" – neben städtebaulichen Vorgaben – festgesetzt und imPlanungskonzept zu berücksichtigen sind. Das Baugrundstück weist eindeutliches Gefälle auf, siehe Höhenplan. Daher ist besondere Sorgfalt aufdie Gestaltung der Freianlagen, der Parkplätze mit Ein- und Ausfahrtensowie auf die funktionale Einbindung der Gebäude in die Landschaft zulegen. Ferner ist es Ziel des Auslobers, ein Gebäude zu erhalten, daseinen möglichst geringen Primärenergiebedarf erwarten lässt, was imKontext der Entscheidung der Stadt Bingen zu verstehen ist, "co2-freieStadt" zu werden". Daher legt der Auslober Wert auf einen gutenenergetischen Standard. Im Hinblick darauf sind die Anforderungen deraktuellen Energiesparverordnung um 10 % zu unterschreiten. Um denAnforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) Genüge zutun, soll der Einbau einer Heizanlage für Biomasse auf Feststoffbasis, z.B. Pelletheizung eingeplant werden. Ferner sollen Vorschläge zurPlatzierung und Gestaltung von Photovoltaik- und Sonnenkollektorelementenunterbreitet werden. Zur Größe der Photovoltaik- und Kollektorflächenwerden keine Vorgaben gemacht.Wesentliche Bestandteile der Wettbewerbsaufgabe: Das umzusetzendeRaumprogramm (Nutzfläche) des Feuerwehrhauses / Teil 1 setzt sich nachderzeitigem Erkenntnisstand des Auslobers wie folgt zusammen:1 Fahrzeughalle für 2 Fahrzeuge ca. 90 m², 1 Innen-Stellplatz für 2Anhänger ca. 35 m², 1 Schulungs- und Besprechungsraum ca. 30 m², 1Lehrmittelraum ca. 5 m², 1 Büroraum / Verwaltung ca. 8 m², 1 Teeküche ca.7 m², 1 Werkstatt ca. 10 m², 1 Lagerraum ca. 10 m², 1 Damen-WC/Dusche ca.5 m², 1 Herren-WC/Dusche ca. 10 m², 1 Putzmittelraum ca. 2m² sowie 1Hausanschlussraum ca. 5 m² (Technikfläche). Das umzusetzende Raumprogrammder Mehrzweckhalle / Teil 2 setzt sich nach dem derzeitigen Kenntnisstanddes Auslobers aus ca. 1 067 m² Nutzfläche und ca. 123 m² Technikflächezusammen. Im Einzelnen sind dies die folgenden Räume: 1 Halle (Abmessungen15 x 27 m) ca. 405 m², 1 Bühne (fest eingebaut) ca. 80 m², Nebenräume derBühne (Damen-WC/Dusche und Umkleide, Herren-WC/Dusche und Umkleide, 2Probenräume) insgesamt ca. 60 m², 1 Mehrzweck- und Versammlungsraum ca.100 m², 1 Sportgeräteraum ca. 120 m², 1 Stuhl- und Tischlager ca. 50 m², 1Regie- und Sanitätsraum ca. 12 m², 2 Umkleiden à ca. 25 m², 2 Wasch-/Duschräume à ca. 15 m², 2 behindertengerechte WCs mit Dusche à ca. 5 m², 1Lehrerumkleide mit Dusche und WC ca. 14 m², 1 Foyer mit Garderobe ca. 40m², 1 Anrichteküche (+ Spülen) ca. 25 m², 1 Vorratsraum, gekühlt(Lebensmittel) ca. 10 m², 1 WC-Damen mit Vorraum ca. 25 m², 1 WC-Herrenmit Vorraum ca. 20 m², 1 behindertengerechtes WC mit Vorraum ca. 5 m², 1Außengeräteraum ca. 10 m², 1 Putzmittelraum ca. 6 m², 1 Werkstatt / Lager(Hausmeister) ca. 15 m², 1 Heizzentrale ca. 30 m², 1 Lagerraum (fürPellet) ca. 30 m², 1 Lüftungszentrale ca. 50 m², 1 Hausanschlussraum ca.10 m², 1 Batterieraum ca. 3 m². Hinsichtlich der Freianlagen sind eineParkplatzanlage für 80 KFZ-Stellplätze sowie ein Betriebshof vor derFahrzeughalle für die Feuerwehr gestalterisch in den Gesamtentwurfeinzubringen. Insgesamt erwartet der Auslober in Bezug auf Planung,Herstellung und Betrieb eine wirtschaftliche Gebäudekonzeption.Wettbewerbsleistungen: Es werden die üblichen Leistungen wie Lageplan,Grundrisse aller Ebenen, Schnitte und Ansichten sowie ein Modell (Maßstab1:500) auf einer zur Verfügung gestellten Platte verlangt. Ferner sindderzeit ein Erläuterungsbericht, die Ermittlung von Flächen undRauminhalten (Nettogrundfläche, Bruttogrundfläche, Bruttorauminhalt) sowieeine perspektivische Darstellung von einem repräsentativen Standort als zuerbringende Wettbewerbsleistung vorgesehen.Hinweis zum Download: Informationen zum Wettbewerbsgebiet (Lageplan /Wettbewerbsgrundstück, Bebauungsplan "Im Kühweg", der dazugehörigeTextteil als Einzeldokument, Höhenplan, Baugrundgutachten sowie derBewerberbogen sind unter www.bingen.de unterhttp://download.bingen.de/wettbewerb_bingen_kempten zum Download bereit.Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen.Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung.II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71200000, 71222000ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHEINFORMATIONENIII.1) KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER TEILNEHMERDas Auswahlverfahren ist in 2 Stufen aufgebaut:1.) Prüfung der Bewerbungsunterlagen auf Ausschlusskriterien undVollständigkeit;2.) Prüfung und Bewertung der finanziellen / wirtschaftlichen undpersonellen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Fachkunde(Eignungsprüfung).Zu 1.) Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise des Bewerbers zurPrüfung von Ausschlußkriterien:1.1 Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z.B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage einesHandelsregisterauszuges, bei Personengesellschaften (z. B. GbR,Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Nachweis derVertretungsmacht;1.2 Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft: Der bevollmächtigteVertreter der Arbeits- / Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüberdem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen. Es ist eineVollmachtserklärung für den bevollmächtigten Vertreter durch die übrigenMitglieder der Arbeits-/ Bietergemeinschaft beizufügen;1.3 Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichenLeistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 2 (3)VOF;1.4 Unabhängigkeitserklärung bzw. Angaben nach § 4 (2) VOF(wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen, Zusammenarbeit mitAnderen);1.5 Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlußgründe nach§ 4 (6) und (9) VOF vorliegen;1.6 Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung"Architekt" gemäß § 19 (1) VOF für den Architekten des Architekturbürosoder in einem Generalplanerbüro, der die Leistung tatsächlich erbringensoll oder für den zuständigen Architekten in einer Arbeits- /Bietergemeinschaft;1.7 Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung"Landschaftsarchitekt" gemäß §19 (1) VOF für den Landschaftsarchitekten ineinem Generalplanerbüro, der die Leistung tatsächlich erbringen soll oderfür den zuständigen Landschaftsarchitekten in einer Arbeits- /Bietergemeinschaft;1.8 Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften,Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß§ 19 (3) VOF zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zuübertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen undderen Qualifikation gemäß Ziffer 1.1 bis 1.8 nachweisen;1.9 Wird von § 5 (6) VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer(andere Unternehmer) entsprechende Verpflichtungserklärungen sowie dieAngaben, Erklärungen und Nachweise nach den Ziffern 1.1 bis 1.9vorzulegen;1.10 Die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter Ziffern 1.1 – 1.9 sindvom Bewerber - und im Falle der Bewerbung einer Arbeits- /Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits-/Bietergemeinschaft -bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorzulegen. Werden die Angaben,Erklärungen und Nachweise unter den Ziffern 1.1 – 1.9 nicht oder nichtvollständig vorgelegt und auch auf Nachfrage der Vergabestelle nichtvorgelegt (siehe auch Abschnitt VI.2) Sonstige Informationen / Hinweise)oder ergänzt, führt dies zwingend zum Ausschluss. Im Falle fehlenderUnterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich überdie vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder Email) desprojektleitenden Architekturbüros bzw. - im Falle einerArbeits-/Bietergemeinschaft - über die vom Bewerber angegebenenKontaktdaten des federführenden Architekturbüros;1.11 Teilnahmeberechtigt sind Architekturbüros als Generalplanerbüros oderin Arbeits- / Bietergemeinschaften – beide können sich auch derKapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 5 (6) VOF bedienen. In jedem Fallsind sämtliche Disziplinen (Architektur und Landschaftsarchitektur) durchdie Nachweise unter 1.6 – 1.7 für die entsprechenden Personen abzubilden.Die Projektleitung des Planungsteams innerhalb eines Generalplanerbürosoder die Federführung einer Arbeits- / Bietergemeinschaft muss bei demArchitekten liegen.Zu 2.) Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben des Bewerbers, konkretdes projektleitenden Architekturbüros als Generalplanerbüro oder im Falleeiner Arbeits- / Bietergemeinschaft des federführenden Architekturbüros,die durch Eigenerklärung zu führen sind:2.1 Durchschnittlicher Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für LeistungenObjektplanungen für Gebäude / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkteerreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein Umsatz vonmindestens 300 000 EUR netto erforderlich, bei Umsatz < 300 000 EUR nettowerden 2 Punkte, bei Umsatz < 150 000 EUR netto wird 1 Punkt erteilt. Beifehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt;2.2. Angabe der aktuellen Zahl von Führungskräften (Inhaber oder Partneroder Festangestellte) und technischen Mitarbeitern mit namentlicherZuordnung und Angabe der Berufsabschlüsse. Bei Unternehmungen mit mehrerenStandorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zubeziehen. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. ZurErreichung der maximalen Punktzahl sind in der Summe mindestens 3 Personen- Führungskräfte (FK) plus technische Mitarbeiter (MA) - erforderlich. Beiin der Summe 2 Personen (FK plus MA) werden 2 Punkte erteilt, bei 1 Person1 Punkt. Bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt;2.3 Organisationsschema bzw. Organigramm der derzeitigen Bürostruktur mitnamentlicher Zuordnung der konkreten Führungskräfte (FK), technischenMitarbeitern (MA) sowie Bauleitern(BL) und Angabe der Tätigkeitsbereiche.Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sichbewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist einvollständiges und hinsichtlich der Organisation schlüssiges Organigrammvorzulegen. Für die Vollständigkeit werden 1,5 Punkte erteilt, für dieSchlüssigkeit zusätzlich maximal 1,5 Punkte. Bei fehlenden Angaben werden0 Punkte erteilt;2.4 Referenzprojekt 1: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das derArchitekt des projektleitenden Architekturbüros als Generalplanerbüro oder- im Falle einer Arbeits- / Bietergemeinschaft – der Architekt desfederführenden Architekturbüros, geplant und dessen Ausführung erüberwacht hat: Neubau einer Sport- und/oder Mehrzweckhalle für einenöffentlichen Auftraggeber / Wichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkteerreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgrößeder Bauwerkskosten von min. 2 000 000 EUR brutto für den Neubau und dieErbringung der Leistungsphasen 2-8 gemäß § 33 HOAI erforderlich. BeiBauwerkskosten < 2 000 000 EUR brutto werden bei vollem Leistungsbild 1,5Punkte erteilt. Bei Teilleistungen aus den Leistungsphasen 2-8entsprechend § 33 HOAI, entweder nur Planung (LP 2 – 7, hiervon müssendann mindestens 3 Leistungsphasen vollständig erbracht worden sein) odernur Ausführung (LP 8) werden 50% der über die Bauwerkskosten erreichtenPunkte erteilt, bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und beiProjekten abweichend von der o. g. Definition werden 0 Punkte erteilt;2.5 Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft des öffentlichenAuftraggebers zu dem obigen Referenzprojekt 1. Aus der Referenzauskunftmuss der Bewerber und dessen Tätigkeit beim Referenzprojekt eindeutighervorgehen. Die Referenzauskunft muss wertende Aussagen zur Kosten- undTerminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in der Planungs- undAusführungsphase und eine Gesamtbeurteilung enthalten. / Wichtung 15 %. Eskönnen maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalenPunktzahl ist eine vollständige Referenzauskunft mit optimalenBeurteilungen erforderlich. Bei fehlenden Aussagen und bei nicht optimalenBeurteilungen wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schrittenabgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft werden 0 Punkte erteilt.2.6 Referenzprojekt 2: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das derArchitekt des projektleitenden Architekturbüros als Generalplanerbüro oder- im Falle einer Arbeits- / Bietergemeinschaft – der Architekt desfederführenden Architekturbüros geplant und dessen Ausführung er überwachthat: Neubau eines beliebigen Gebäudes für einen öffentlichen Auftraggeber/ Wichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. ZurErreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskostenvon min. 2 000 000 EUR brutto für den Neubau und die Erbringung derLeistungsphasen 2-8 gemäß § 33 HOAI erforderlich. Bei Bauwerkskosten < 2000 000 EUR brutto werden bei vollem Leistungsbild 1,5 Punkte erteilt. BeiTeilleistungen aus den Leistungsphasen 2-8 entsprechend § 33 HOAI,entweder nur Planung (LP 2 – 7, hiervon müssen dann mindestens dreiLeistungsphasen vollständig erbracht worden sein) oder nur Ausführung (LP8) werden 50% der über die Bauwerkskosten erreichten Punkte erteilt, beifehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend vonder o. g. Definition werden 0 Punkte erteilt;2.7 Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft des öffentlichenAuftraggebers zu dem obigen Referenzprojekt 2. Aus der Referenzauskunftmuss der Bewerber und dessen Tätigkeit beim Referenzprojekt eindeutighervorgehen. Die Referenzauskunft muss wertende Aussagen zur Kosten- undTerminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in der Planungs- undAusführungsphase und eine Gesamtbeurteilung enthalten / Wichtung 15 %. Eskönnen maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalenPunktzahl ist eine vollständige Referenzauskunft mit optimalenBeurteilungen erforderlich. Bei fehlenden Aussagen und bei nicht optimalenBeurteilungen wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schrittenabgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft werden 0 Punkte erteilt.3. Für Angaben und für alle Referenzen unter 2.) gilt:3.1 Bei der Bildung von Arbeits- / Bietergemeinschaften ausArchitekturbüros, werden für die Eignungsnachweise /-angaben unter Ziffer2.1. bis 2.3. getrennte Angaben verlangt, bei der Bewertung im Rahmen derEignungsprüfung werden die Angaben bezüglich der Ziffern 2.1, und 2.2addiert. Bei der Bewertung zu 2.3 wird ein Mittel aus der jeweiligenEinzelbewertung gebildet;3.2 Projekte öffentlicher Auftraggeber - aus den Bewerbungsunterlagen musseindeutig hervorgehen, dass es sich um öffentliche Auftraggeber handelt;3.3 Der Leistungserbringungszeitraum wird ab 1.1.2004 gewertet;3.4 Ergänzend zu den ausgewählten Projekten sind jeweils Angaben zuBauherr und Bauwerkskosten brutto für den Neubau des jeweiligen Projekteszum Nachweis der Größenordnung des Projektes, Angaben zum Zeitraum derLeistungserbringung sowie zu dem Umfang der erbrachten Leistungen –jeweils getrennt nach Planungs- und Ausführungsphase - zu machen.Ergänzend zu den ausgewählten Projekten ist jeweils der Name desProjektleiters anzugeben;3.5 Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten 1 und 2sind jeweils Fotos, Zeichnungen o. ä. zur Darstellung des Projektesbeizufügen, die nicht gestalterisch/technisch bewertet werden, sondern dielediglich als weiterer Beleg für die Größenordnung und Art des Projektsdienen. Je Projekt ist hierfür 1 DIN A4 Seite (insgesamt max. 2 Seiten DINA4) vorzulegen;3.6 Wird eine größere Anzahl als die vorgegebene Anzahl vonReferenzprojekten oder Referenzauskünften vorgelegt, wird keines derReferenzprojekte oder keine Referenzauskünfte gewertet, da die Auswahl derReferenzen, die zur Bewertung vorgelegt werden, beim Bewerber liegen muss;3.7 Falls der Bewerber zu den Ziffern 2.1 – 2.7 keine Angaben macht bzw.keine Nachweise beifügt, ist der Bewerbungsunterlage entweder eineformlose Erklärung über diese Entscheidung beizulegen oder imBewerberbogen an vorgegebener Stelle ein entsprechender Eintragvorzunehmen. Fehlen die Angaben und Nachweise zu den Ziffern 2.1. – 2.7und wurde diesbezüglich in der Bewerbung keine Erklärung abgegeben,erfolgt eine Aufforderung der Vergabestelle, fehlende Angaben bzw.Nachweise nachzureichen. Kommt der Bewerber dieser Aufforderung derVergabestelle zur Nachreichung von Angaben bzw. Nachweisen nicht nach,führt dies nicht zum Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0Punkten (siehe unter Abschnitt VI.2) Sonstige Informationen / Hinweise).Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelleausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oderEmail) des projektleitenden Architekturbüros bzw. - im Falle einerArbeits- /Bietergemeinschaft - über die vom Bewerber angegebenenKontaktdaten des federführenden Architekturbüros.Das Ergebnis der oben unter 2.) beschriebenen Eignungsprüfung ist dieBildung einer Rangfolge, aus der die bestplatzierten 20 Bewerber zurTeilnahme am Architektenwettbewerb aufgefordert werden. Rangstellen könnenbei Punktegleichheit mehrfach besetzt werden. In diesem Fall erhöht sichdie Teilnehmerzahl am Planungswettbewerb aber nur dann, wenn es sich mitder Rangstelle, die der 20. Wettbewerbsteilnehmer einnimmt, um eineMehrfachbesetzung handeln sollte.III.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTENJaZur Bewerbung sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und derSchweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriftenihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung"Architekt" und "Landschaftsarchitekt" gemäß § 19 (1) VOF sind und überein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen. Dieoben formulierte Teilnahmeberechtigung gilt auch für juristische Personen.Der verantwortliche Verfasser muss die an die natürlichen Personengestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits-/ Bietergemeinschaften mussjedes Mitglied genannt und die o. g. Teilnahmeanforderungen erfüllen.ABSCHNITT IV: VERFAHRENIV.1) ART DES WETTBEWERBSNichtoffenGewünschte Teilnehmerzahl: 20IV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTEKriterien für die Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten durch dasPreisgericht:1. Gestalterische Qualität der/des Baukörper/s in Bezug auf dieBaustruktur im städtebaulichen Umfeld und in Bezug auf die Topografie;2. Raum- und betriebsorganisatorische Lösungen: Externe Erschließung,Interne Erschließung, Funktionalität sowie innenräumliche Qualität;3. Wirtschaftlichkeit in Planung, Herstellung und Betrieb;4. Barrierefreie Gebäudekonzeption.IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONENIV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim AuftraggeberDie Bewerbungsunterlagen sind außen auf dem Umschlag gut sichtbar mitfolgendem Aktenzeichen zu versehen:"VOF-WB-Verfahren Nr. 13/2011-20-60".IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- undergänzenden UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen14.4.2011Die Unterlagen sind kostenpflichtig NeinIV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge aufTeilnahme14.4.2011 - 11:00IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an dieausgewählten Bewerber16.5.2011IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahmeverfasst werden könnenDeutsch.IV.5) PREISE UND PREISGERICHTIV.5.1) Es werden Preise vergebenJaZahl und Wert der zu vergebenden Preise 1. Preis 10 400 EUR netto;2. Preis 6 500 EUR netto;3. Preis 3 900 EUR netto;Sowie 3 Anerkennungen à 1 700 EUR netto, zuzüglich der jeweiligengesetzlichen Umsatzsteuer.IV.5.3) Folgeaufträge:Ja. Jeder Dienstleistungsauftrag im Anschluss an den Wettbewerb wird anden bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergebenIV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichenAuftraggeber/den Auftraggeber bindendNeinIV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter1.. Klaus Bierbaum, Landschaftsarchitekt, Mainz2.. Thomas Feser, Bürgermeister u. Baudezernent, Bingen a. R.3.. Elisabeth Graeff, Bingen-Kempten, Stadträtin4.. Prof. Ulrich Hamann, Architekt, Kaiserslautern5.. Prof. Jochem Jourdan, Architekt und Stadtplaner, Frankfurt6.. Ludwig Mann, Architekt, Mainz7.. Gabriele Peter, Bingen-Kempten, Stadträtin8.. Birgit Collin-Langen, Oberbürgermeisterin, Bingen a. R. (Stellv.)9.. Steffen Riedle, Architekt, Bad Kreuznach (Stellv.)10.. Luigi Sinopoli, Architekt, Alzey (Stellv.)ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONENVI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DASAUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRDNeinVI.2) SONSTIGE INFORMATIONENTermine für die Bewerbung zum Auswahlverfahren: Der Bewerberbogen kann bisspätestens 14.4.2011 unter www.bingen.de unter"http://download.bingen.de/wettbewerb_bingen_kempten" abgerufen werden.Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. DieBewerbungsunterlagen zum Auswahlverfahren müssen spätestens am 14.4.2011um 11:00 Uhr bei der angegebenen Adresse, versehen mit dem unter IV.4.1)angegebenen Aktenzeichen "VOF-WB Nr. 13/2011-20-60" vorliegen.Entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs der Bewerbung bei„Stadtverwaltung Bingen, Zentrale Verdingungsstelle, Burg Klopp – Zimmer43, 55411 Bingen am Rhein, DEUTSCHLAND.Termine für das Wettbewerbsverfahren: Voraussichtlicher Versand derAuslobungsunterlage ist am 16.5.2011, Termin Kolloquium am 31.5.2011 (keinPflichtkolloquium). Der Abgabetermin für die Wettbewerbsarbeiten ist der26.7.2011 (18:00). Entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs derWettbewerbsarbeiten bei der Vergabestelle.Zuschlagskriterien: Nach Abschluss des Wettbewerbs werden mit den 3Preisträgern Verhandlungsgespräche geführt.Dabei gelten die folgenden Zuschlagskriterien:1. Würdigung des Ergebnisses der Preisgerichtssitzung aus demWettbewerbsverfahren / Wichtung 40 %. Es können maximal 3 Punkte erreichtwerden. Die maximale Punktzahl wird für den 1. Preis erreicht, für den 2.Preis werden 2 Punkte, für den 3. Preis 1 Punkt erteilt;2. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfesanhand der Darstellung der büroorganisatorischen Abläufe in der Planungs-und Ausführungsphase / Wichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreichtwerden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind vollständige Angabenzur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen, Maßnahmen zur Optimierungder Planungs- und Bauabläufe und eine mögliche zeitliche Abfolge derProjektabwicklung darzulegen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angabenwird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft;3. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfesanhand der Darstellung der Terminkontrolle in der Planungs- undAusführungsphase. Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreichtwerden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumenteund Methodik zur Sicherstellung von Terminen in Planungs- undAusführungsphase darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angabenwird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft;4. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfesanhand der Darstellung der Kostenkontrolle in der Planungs- undAusführungsphase. Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreichtwerden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumenteund Methodik zur Sicherstellung von Kosten in Planungs- undAusführungsphase darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angabenwird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft;5. Honorar / Wichtung 5 %. Erwartet werden die Honorarkomponenten fürLeistungen für Gebäude gemäß § 33 HOAI sowie Leistungen für Freianlagengemäß § 38 HOAI, jeweils Leistungsphasen 1- 9. Nach Einschätzung desAuftraggebers ist gemäß HOAI derzeit von folgender Honorarzone undanrechenbaren Kosten auszugehen: Feuerwehrhaus - Honorarzone III,anrechenbare Kosten 221 000 EUR netto, Mehrzweckhalle - Honorarzone IV,anrechenbare Kosten 2 500 000 EUR netto, Freianlagen -Honorarzone IV,anrechenbare Kosten 300 000 EUR netto. Bezifferte Honorarangebote sindnicht vorzulegen. Es können insgesamt maximal 3 Punkte (3 x 1,0 Punkte)erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl sind wirtschaftlicheAngebote auf Basis des Mindestsatzes notwendig. Bei fehlenderWirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schrittenabgestuft;6. Honorar, frei zu vereinbaren / Wichtung 5 %. Nebenkosten gemäß § 14HOAI. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung dervollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot notwendig. Bei fehlenderWirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schrittenabgestuft. Der Auftraggeber beabsichtigt eine Pauschalierung.Bedingungen für den Auftrag:1. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Architekten zusammen mitLandschaftsarchitekten, siehe Abschnitt II.1.1). Der Ausloberbeabsichtigt, die folgenden Leistungen gemäß Leistungsbild Anlage 11 zurHOAI stufenweise zu beauftragen:2. Objektplanung für Gebäude gemäß § 33 HOAI, Leistungsphasen 1-3, 4, 5,6-7, 8-9 Leistungen bei Freianlagen gemäß Leistungsbild § 38 HOAI,Leistungsphasen 1-3, 4, 5, 6-7, 8-9,Die Beauftragung erfolgt im Anschluss an den Wettbewerb und dienachfolgenden Verhandlungen mit den Preisträgern an einen der Preisträger.Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Im Falle einer Beauftragung ist vomBieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits- und Bietergemeinschaftvon jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft - eineHaftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- undVermögensschäden von 1 000 000 EUR und für Personenschäden von mindestens2 000 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet dieArbeits- / Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat imAuftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für dieAusführung des ausgechriebenen Projekts als Einzeldeckung zur Verfügungstehen.Vergütung: Die Vergütung der zu beauftragenden Planungsleistung erfolgtgemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Entsprechendden Bestimmungen des § 8 (2) der Richtlinien für Planungswettbewerbe 2008(RPW 2008) wird im Falle einer weiteren Beauftragung die Preissumme aufdie entsprechende Vergütung angerechnet, sofern die Konzeption ohnewesentliche Veränderungen der Ausführung zugrunde gelegt wird.Hinweise: Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird fürdie Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt derEU-Bekanntmachung. Hinweis zum Download des Bewerberbogens siehe unterZiffer II.1.2). Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nichtzurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenenAnlagen nicht überschreiten. Erklärt die Vergabestelle auf eine Rüge, dasssie dieser Rüge nicht abhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagennach Eingang der Mitteilung für die Einleitung einesNachprüfungsverfahrens. Eine Rüge im Sinne des § 107 Abs. 3, S.1, Nr. 1GWB muss innerhalb von 7 Kalendertagen nach Kenntnis des Vergabeverstoßeserfolgen. Sofern die Teilnahmeanträge der Bieter hinsichtlich der unterden in Abschnitt III genannten einzureichenden Bewerbungsunterlagenunvollständig sind, kann die Vergabestelle den Bieter auffordern, seinenTeilnahmeantrag binnen der Frist von 6 Kalendertagen nach Versand derAufforderung zu vervollständigen.VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHRENVI.3.1) Zuständige Stelle für NachprüfungsverfahrenVergabekammer Rheinland-PfalzStiftstraße 955116 MainzDEUTSCHLANDE-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.deTel. +49 613116-2234Internet: http://www.mwvlv.rlp.deFax +49 613116-2113VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfenerhältlich sindVergabekammer Rheinland-PfalzStiftstraße 955116 MainzDEUTSCHLANDE-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.deTel. +49 613116-2234Internet: http://www.mwvlv.rlp.deFax +49 613116-2113VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:2.3.2011	Tender result notice
Zu Händen von: Annette Schwerbel
Nichtoffener Planungswettbewerb für den Neubau eines Feuerwehrhauses und
Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI und Leistungen bei
Freianlagen gemäß § 38 HOAI.
13/2011-20-60
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 238-383719 vom 10.12.2011
Internet-Adresse(n): http://bingen.de
Nichtoffener Planungswettbewerb gemäß RPW 2008 für den Neubau eines
Feuerwehrhauses und einer Mehrzweckhalle.
Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI Leistungsphasen
1-9 und Leistungen bei Freianlagen gemäß § 38 HOAI, Leistungsphasen 1-9.
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 048-078972 vom 10.3.2011
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp
6.12.2011	Map
10.03.2011 Result published
21.11.2012	Competition ID
3-65140
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