Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_192_VVG_Vertragstypische_Leistungen_des_Versichere-d3296586,193.html
Timestamp: 2017-01-20 02:23:01
Document Index: 191994110

Matched Legal Cases: ['§ 192', '§ 192', '§ 192', '§ 193', '§ 194', '§ 195', '§ 196', '§ 197', '§ 198', '§ 199', '§ 200', '§ 201', '§ 202', '§ 203', '§ 204', '§ 205', '§ 206', '§ 207', '§ 208', '§ 209', '§ 210', '§ 211', '§ 212', '§ 192', '§ 152', '§ 192', '§ 191', '§ 193']

§ 192 VVG, Vertragstypische Leistungen des Versicherers | Gesetze auf anwalt24.de
§ 192 VVG, Vertragstypische Leistungen des Versicherers Suche
Gesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz - VVG) Bundesr...…§ 192 VVG, Vertragstypische Leistungen des Versicherers§ 193 VVG, Versicherte Person; Versicherungspflicht§ 194 VVG, Anzuwendende Vorschriften§ 195 VVG, Versicherungsdauer§ 196 VVG, Befristung der Krankentagegeldversicherung§ 197 VVG, Wartezeiten§ 198 VVG, Kindernachversicherung§ 199 VVG, Beihilfeempfänger§ 200 VVG, Bereicherungsverbot§ 201 VVG, Herbeiführung des Versicherungsfalles§ 202 VVG, Auskunftspflicht des Versicherers; Schadensermittlungskosten§ 203 VVG, Prämien- und Bedingungsanpassung§ 204 VVG, Tarifwechsel§ 205 VVG, Kündigung des Versicherungsnehmers§ 206 VVG, Kündigung des Versicherers§ 207 VVG, Fortsetzung des Versicherungsverhältnisses§ 208 VVG, Abweichende Vereinbarungen§ 209 VVG, Rückversicherung, Seeversicherung§ 210 VVG, Großrisiken, laufende Versicherung§ 211 VVG, Pensionskassen, kleinere Versicherungsvereine, Versicherungen mit kle...§ 212 VVG, Fortsetzung der Lebensversicherung nach der Elternzeit…Anlage 1 VVG, Muster für die Widerrufsbelehrung
§ 192 VVGGesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz - VVG)BundesrechtTeil 2 – Einzelne Versicherungszweige → Kapitel 8 – KrankenversicherungTitel: Gesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz - VVG)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: VVGGliederungs-Nr.: 7632-6Normtyp: Gesetz(1) Bei der Krankheitskostenversicherung ist der Versicherer verpflichtet, im vereinbarten Umfang die Aufwendungen für medizinisch notwendige Heilbehandlung wegen Krankheit oder Unfallfolgen und für sonstige vereinbarte Leistungen einschließlich solcher bei Schwangerschaft und Entbindung sowie für ambulante Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten nach gesetzlich eingeführten Programmen zu erstatten.(2) Der Versicherer ist zur Leistung nach Absatz 1 insoweit nicht verpflichtet, als die Aufwendungen für die Heilbehandlung oder sonstigen Leistungen in einem auffälligen Missverhältnis zu den erbrachten Leistungen stehen.(3) Als Inhalt der Krankheitskostenversicherung können zusätzliche Dienstleistungen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit Leistungen nach Absatz 1 stehen, vereinbart werden, insbesondere 1.die Beratung über Leistungen nach Absatz 1 sowie über die Anbieter solcher Leistungen; 2.die Beratung über die Berechtigung von Entgeltansprüchen der Erbringer von Leistungen nach Absatz 1; 3.die Abwehr unberechtigter Entgeltansprüche der Erbringer von Leistungen nach Absatz 1; 4.die Unterstützung der versicherten Personen bei der Durchsetzung von Ansprüchen wegen fehlerhafter Erbringung der Leistungen nach Absatz 1 und der sich hieraus ergebenden Folgen; 5.die unmittelbare Abrechnung der Leistungen nach Absatz 1 mit deren Erbringern. (4) Bei der Krankenhaustagegeldversicherung ist der Versicherer verpflichtet, bei medizinisch notwendiger stationärer Heilbehandlung das vereinbarte Krankenhaustagegeld zu leisten.(5) Bei der Krankentagegeldversicherung ist der Versicherer verpflichtet, den als Folge von Krankheit oder Unfall durch Arbeitsunfähigkeit verursachten Verdienstausfall durch das vereinbarte Krankentagegeld zu ersetzen.(6) 1Bei der Pflegekrankenversicherung ist der Versicherer verpflichtet, im Fall der Pflegebedürftigkeit im vereinbarten Umfang die Aufwendungen für die Pflege der versicherten Person zu erstatten (Pflegekostenversicherung) oder das vereinbarte Tagegeld zu leisten (Pflegetagegeldversicherung). 2Absatz 2 gilt für die Pflegekostenversicherung entsprechend. 3Die Regelungen des Elften Buches Sozialgesetzbuch über die private Pflegeversicherung bleiben unberührt.(7) 1Bei der Krankheitskostenversicherung im Basistarif nach § 152 des Versicherungsaufsichtsgesetzes kann der Leistungserbringer seinen Anspruch auf Leistungserstattung auch gegen den Versicherer geltend machen, soweit der Versicherer aus dem Versicherungsverhältnis zur Leistung verpflichtet ist. 2Im Rahmen der Leistungspflicht des Versicherers aus dem Versicherungsverhältnis haften Versicherer und Versicherungsnehmer gesamtschuldnerisch.(8) 1Der Versicherungsnehmer kann vor Beginn einer Heilbehandlung, deren Kosten voraussichtlich 2.000 Euro überschreiten werden, in Textform vom Versicherer Auskunft über den Umfang des Versicherungsschutzes für die beabsichtigte Heilbehandlung verlangen. 2Ist die Durchführung der Heilbehandlung dringlich, hat der Versicherer eine mit Gründen versehene Auskunft unverzüglich, spätestens nach zwei Wochen, zu erteilen, ansonsten nach vier Wochen; auf einen vom Versicherungsnehmer vorgelegten Kostenvoranschlag und andere Unterlagen ist dabei einzugehen. 3Die Frist beginnt mit Eingang des Auskunftsverlangens beim Versicherer. 4Ist die Auskunft innerhalb der Frist nicht erteilt, wird bis zum Beweis des Gegenteils durch den Versicherer vermutet, dass die beabsichtigte medizinische Heilbehandlung notwendig ist.Zu § 192: Neugefasst durch G vom 23. 11. 2007 (BGBl I S. 2631), geändert durch G vom 24. 4. 2013 (BGBl I S. 932) und 1. 4. 2015 (BGBl I S. 434).
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31.08.2015 - 214 mal gelesen.Autor: Rechtsanwalt Per Michael Theobaldt, M.A. aus BerlinPrivate Krankenversicherung - Kostenübernahmeerklärung der VersicherungPrivate Krankenversicherung - Kostenübernahmeerklärung der Versicherung mehr