Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=14.04.2016&Aktenzeichen=VI%20R%2013/14
Timestamp: 2020-01-18 18:48:20
Document Index: 374305710

Matched Legal Cases: ['§ 173', '§ 126', '§ 120', '§ 11', '§ 19', '§ 19', '§ 20', '§ 11', '§ 19', '§ 2', '§ 2', '§ 25', '§ 11', '§ 118', '§ 135', '§ 2', '§ 2', '§ 11', '§ 11', '§ 19', '§ 11', '§ 19', '§ 9', '§ 8', '§ 175', '§ 42']

BFH, 14.04.2016 - VI R 13/14 - dejure.org
https://dejure.org/2016,21886
BFH, 14.04.2016 - VI R 13/14 (https://dejure.org/2016,21886)
BFH, Entscheidung vom 14.04.2016 - VI R 13/14 (https://dejure.org/2016,21886)
BFH, Entscheidung vom 14. April 2016 - VI R 13/14 (https://dejure.org/2016,21886)
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§ 173 Abs. ... 1 Nr. 1 der Abgabenordnung, § 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung, § 120 Abs. 3 Nr. 2 Buchst. a FGO, § 11 des Einkommensteuergesetzes (EStG), § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG, § 19 Abs. 1 Satz 2 EStG, § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG, § 11 Abs. 2 Satz 1 EStG, § 19 Abs. 1 EStG, § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4, Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 EStG, § 2 Abs. 7 Satz 2 EStG, § 25 EStG, § 11 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1 EStG, § 118 Abs. 2 FGO, § 135 Abs. 2 FGO
§ 2 Abs 1 S 1 Nr 4 EStG 2002, § 2 Abs 2 S 1 Nr 2 EStG 2002, § 11 Abs 1 S 1 EStG 2002, § 11 Abs 2 S 1 EStG 2002, § 19 Abs 1 S 1 Nr 1 EStG 2002
Irrtümlich gezahlter Lohn mindert Einkünfte erst bei Rückzahlung
Versteuern der Rückzahlung von Arbeitslohn nach Überweisungsfehler?
Rückzahlung Arbeitslohn
EStG § 11 Abs 2 S 1, EStG § 19 Abs 1 S 1 Nr 1, EStG § 9 Abs 1 S 1, EStG § 8 Abs 1, AO § 175 Abs 1 S 1 Nr 2
Arbeitslohn, Zufluss, Negative Einkünfte, Werbungskosten, Rückzahlung, Rückwirkendes Ereignis
BFHE 253, 384
NZA 2017, 40
DB 2016, 1727
BStBl II 2016, 778
Er muss sich mit den tragenden Gründen des finanzgerichtlichen Urteils auseinandersetzen und darlegen, weshalb er diese für unrichtig hält (Senatsurteil vom 16. März 2000 III R 21/99, BFHE 192, 169, 172, BStBl II 2000, 700, 702; Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 14. April 2016 VI R 13/14, BFHE 253, 384, BStBl II 2016, 778).
Hierbei ist es unschädlich, dass der Kläger mit seinen materiell-rechtlichen Einwendungen gegen das FG-Urteil die seiner Ansicht nach verletzte Rechtsnorm nicht ausdrücklich als solche bezeichnet hat, da es genügt, wenn aus der Revisionsbegründung erkennbar ist, welche Rechtsnorm der Revisionskläger für verletzt hält (BFH-Urteil in BFHE 253, 384, BStBl II 2016, 778).
Erforderlich ist damit eine zumindest kurze Auseinandersetzung mit den Gründen des angefochtenen Urteils, aus der zu erkennen ist, dass der Revisionskläger die Begründung dieses Urteils und sein eigenes Vorbringen überprüft hat (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 14. April 2016 VI R 13/14, BFHE 253, 384, BStBl II 2016, 778;… BFH-Beschluss vom 29. März 2017 VI R 83/14, BFH/NV 2017, 917, jeweils m.w.N.).
Danach fließt dem alleinigen oder jedenfalls beherrschenden Gesellschafter eine eindeutige und unbestrittene Forderung gegen die von ihm beherrschte Kapitalgesellschaft bereits mit deren Fälligkeit zu, denn ein beherrschender Gesellschafter hat es regelmäßig in der Hand, sich geschuldete Beträge auszahlen zu lassen, wenn der Anspruch eindeutig, unbestritten und fällig ist (vgl. bswp. BFH-Urteile vom 14. April 2016 VI R 13/14, BStBl. II 2016, 778 …und vom 8. Mai 2007 VIII 13/06, BFH/NV 2007, 2249, m.w.N.).
Die Besonderheiten dieser Rechtsprechung beruhen mithin auf dem Gesichtspunkt der Verhinderung missbräuchlicher Gestaltungen i. S. von § 42 AO (FG Baden-Württemberg, Urteil v. 07.11.1996 - 8 K 108/95 zum Zufluss von Tantiemen bei einem beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer, EFG 1997, 872; s. auch BFH, Urteil vom 14. April 2016 - VI R 13/14 -, BFHE 253, 384, BStBl II 2016, 778).
Das ist in der Regel der Fall, wenn ein ordentlicher und gewissenhafter Geschäftsführer diesen Vorteil einem Nichtgesellschafter nicht zugewendet hätte (BFH, Urteil vom 14. April 2016 VI R 13/14, BFHE 253, 384, BStBl II 2016, 778, m.w.N.).