Source: http://www.123recht.net/Stromliefervertrag-mit-Vermieter-__f364652.html
Timestamp: 2013-06-19 00:48:25
Document Index: 181295876

Matched Legal Cases: ['§ 556', '§ 556', '§ 556', '§ 556', '§ 549', '§ 1']

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Forum MietrechtStromliefervertrag mit VermieterLeserwertung
2433 Aufrufe	Stromliefervertrag mit Vermieter Hallo,Vermieter und Mieter schließen zusätzlich zum Mietvertrag, separat mündlich einen Vertrag über die Stromversorgung des Mieters.Grund hierfür: Das Haus besitzt nur einen Hauptzähler. Zwischen diesem und den einzelnen Mietparteien sitzen Zwischenzähler, damit der Stromverbrauch der einzelnen Mietparteien auch gemessen werden kann.Dadurch bedingt ist es den Mietern nicht möglich, mit einem Stromlieferanten selber einen Vertrag zu schließen, so dass sie diesen mit dem Vermieter trafen, bzw. treffen mußten. Dieser Stromliefervertrag ist ausdrücklich kein Bestandteil des Mietvertrages.Nun die Frage. Nach Ablauf eines Jahres, in dem die Mieter auch fleissig den monatlich verenbarten Strombetrag an den Vermieter zahlten möchten diese nun gerne eine Abrechnung über ihren Stromverbrauch/Zahlungen haben.1)Wann ist der Vermieter verpflichtet diese zu erstellen,l bzw. wann können die Mieter die Erstellung dieser verlangen?2)Erstellt der Vermieter sie nicht, wann tritt dann die Verjährung für Ansprüche ein, zum Beispiel für Nachzahlungen der Mieter?Lieben Dank für Eure Antworten -----------------""von Silvertabby am 09.05.2012 23:48 Status: Stift (30 Beiträge)
› Diesem User eine PM schreiben› Diesen User ignorieren› Diesen User bewerten› Beitrag melden Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 8086 weitere Beiträge zum Thema "Vermieter". Auf frag-einen-anwalt.de erhalten Sie eine Antwort in der Regel innerhalb von 2 Stunden. Sie bestimmen den Preis. Durchschnittlich 45 Euro.Jetzt zum Thema "Vermieter" einen Anwalt fragen >Stromliefervertrag mit Vermieter1. Solche Verträge mit Zwischenzählern werden vom Grundversorger (Stadtwerke?) nicht geduldet.2. Wenn schon ein Vertrag, dann müsste darin auch vereinbart sein, wie die Abrechnung geschieht. Vorauszahlung mit (jährlicher?) Abrechnung. 3. Verjährungsfrist für diese Forderung beträgt 3 Jahre. -----------------""von Liane46 am 10.05.2012 08:58 Status: Unsterblich (997 Beiträge)
› Diesem User eine PM schreiben› Diesen User ignorieren› Diesen User bewerten› Beitrag melden >Stromliefervertrag mit Vermieter quote:Solche Verträge mit Zwischenzählern werden vom Grundversorger (Stadtwerke?) nicht geduldet. Ungern gesehen, aber sie hat keine Handhabe zu verbieten.In bestimmten Situation ist die Neuverletung einer Stromleitung nicht möglich oder nur mit erheblichen Kosten verbunden.quote:Wann ist der Vermieter verpflichtet diese zu erstellen,l bzw. wann können die Mieter die Erstellung dieser verlangen? Sinnvoll ist wenn die Abrechnung sich nach der Abrechnung mitdem Hauptversorger richtet, meistens jährlich. Da dort diePreise: Strompreis, MWSt, in der Rechnung stehen.Bei Zwischenzähler entfällt der Grundpreis. Diesen zahlt nurder Hauptverbraucher als seine sowieso Kosten. Es sei denn, erselbst verbraucht den Strom nicht mit, dann ist der Grundpreis unter den mehreren Stromverbrauchern zu verteilen.Es bleibt die Frage:Ob der Hauptverbraucher den Strom jederzeit sperren darf, wenn der Mitverbraucher ihm gegenüber die Stromkosten oder Vorauszahlung nicht zahlt ? von icecycle am 10.05.2012 10:47 Status: Unsterblich (4623 Beiträge)
› Diesem User eine PM schreiben› Diesen User ignorieren› Diesen User bewerten› Beitrag melden >Stromliefervertrag mit Vermieterquote:Solche Verträge mit Zwischenzählern werden vom Grundversorger (Stadtwerke?) nicht geduldet. Ungern gesehen, aber sie hat keine Handhabe zu verbieten.In bestimmten Situation ist die Neuverletung einer Stromleitung nicht möglich oder nur mit erheblichen Kosten verbunden.quote:Wann ist der Vermieter verpflichtet diese zu erstellen,l bzw. wann können die Mieter die Erstellung dieser verlangen? Sinnvoll ist wenn die Abrechnung sich nach der Abrechnung mitdem Hauptversorger richtet, meistens jährlich. Da dort diePreise: Strompreis, MWSt, in der Rechnung stehen.Bei Zwischenzähler entfällt der Grundpreis. Diesen zahlt nurder Hauptverbraucher als seine sowieso Kosten. Es sei denn, erselbst verbraucht den Strom nicht mit, dann ist der Grundpreis unter den mehreren Stromverbrauchern zu verteilen.Es bleibt die Frage:Ob der Hauptverbraucher den Strom jederzeit sperren darf, wenn der Mitverbraucher ihm gegenüber die Stromkosten oder Vorauszahlung nicht zahlt ? von icecycle am 10.05.2012 10:47 Status: Unsterblich (4623 Beiträge)
› Diesem User eine PM schreiben› Diesen User ignorieren› Diesen User bewerten› Beitrag melden >Stromliefervertrag mit Vermieterquote:Bei Zwischenzähler entfällt der Grundpreis. Diesen zahlt nurder Hauptverbraucher als seine sowieso Kosten. Nein, "Sowieso-Kosten" betreffen das Mängel- und Schadensersatzrecht.Miet-Vertraglich kann der Grundpreis anteilig umgelegt werden.Für die Abrechnung gilt § 556 BGB, Abweichungen zum Nachteil des M sind unzulässig. -----------------""von guest-12322.08.2012 17:44:40 am 10.05.2012 10:54 Status: Tao (7220 Beiträge)
› Diesem User eine PM schreiben› Diesen User ignorieren› Diesen User bewerten› Beitrag melden >Stromliefervertrag mit Vermieterquote:Bei Zwischenzähler entfällt der Grundpreis. Diesen zahlt nur der Hauptverbraucher als seine sowieso Kosten. quote:Nein, "Sowieso-Kosten" betreffen das Mängel- und Schadensersatzrecht. "Sowieso-Kosten" war eine Beratung (oder war nur eine Meinung ?) eines SteuerBERATERs.Ob mit oder ohne Zwischenzähler, diese Kosten entsteht demHauptverbraucher so oder so (So-wie-so-Kosten). Aber umso besser, wenn diese Kosten trotzdem mit den Mitverbrauchern zu teilen sind. Aber, wenn der Grundpreis nicht umgelegt wird, hat der VM ja Grund den Strom zu sperren, er trägt ja allein den Zählerkosten.-- Editiert icecycle am 10.05.2012 12:31von icecycle am 10.05.2012 12:27 Status: Unsterblich (4623 Beiträge)
› Diesem User eine PM schreiben› Diesen User ignorieren› Diesen User bewerten› Beitrag melden >Stromliefervertrag mit Vermieterquote:Aber, wenn der Grundpreis nicht umgelegt wird, hat der VM ja Grund den Strom zu sperren, er trägt ja allein den Zählerkosten. Nein, bei einem laufenden, ungekündigten MV hat der Vm. kein Recht, den Strom zu sperren. Bei einem Wohnungsmietvertrag schon zwei mal nicht, auch wenn Zahlungsrückstände bestehen.Dieses Urteil XII ZR 137/07 hat einen gekündigten Gewerbemietvertrag betroffen.Und das steht auch in diesem Urteil:Allerdings können nach Treu und Glauben einzelne Verpflichtungen des Vermieters noch nach der Vertragsbeendigung bestehen, wozu auch die Pflicht zur Erbringung von Versorgungsleistungen gehören kann ...Solche nachvertraglichen Pflichten können sich im Einzelfall aus der Eigenart des - beendeten - Mietvertrages (z. B. Wohnraummiete) oder den besonderen Belangen des Mieters (z. B. Gesundheitsgefährdung oder etwa durch eine Versorgungssperre drohender, besonders hoher Schaden) ergeben. -----------------""von guest-12322.08.2012 17:44:40 am 10.05.2012 13:31 Status: Tao (7220 Beiträge)
› Diesem User eine PM schreiben› Diesen User ignorieren› Diesen User bewerten› Beitrag melden >Stromliefervertrag mit VermieterIch halte flawless Hinweis auf § 556 Abs. 4 BGB für zutreffend.Meiner Ansicht nach gelten hier die für Nebenkosten üblichen Regelungen aus § 556 Abs. 3 BGB. Der Mieter hat einen Anspruch auf Abrechnung wenn er Vorauszahlungen leistet. Der Vermieter kann bis zum Ablauf von 12 Monaten nach Ende des (für die übrigen NK geltenden) Abrechnungszeitraums Nachforderungen geltend machen, danach nicht mehr.Der Umstand, dass ein „seperater" Stromliefervertrag mit dem Vermieter geschlossen wurde, ist wegen § 556 Abs. 4 BGB unerheblich. Durch das künstliche Aufteilen von Bestandteilen eines Mietvertrages in verschiedene Einzelverträge können die Regelungen des Mietrechts nicht umgangen werden. Das ein seperater Vertrag NICHT vorliegen kann ergibt sich im Übrigen schon daraus, dass der Stromliefervertrag ohne den Mietvertrag nicht denkbar ist. Oder kann der Stromliefervertrag unabhängig vom Mietvertrag gekündigt bzw. fortgesetzt werden? Wohl kaum!Mit „seperatem" Stromliefervertrag soll halt eben nur vereinbart sein, dass die Mieter den vom Vermieter gewählten Versorger akzeptieren muss und keinen Anspruch auf einen Zwischenzähler hat. Vermutlich hatte der Vermieter in der Vergangenheit mal Probleme wegen so etwas mit einem Mieter und will sich nun mit Hilfe des „seperaten" Vertrages vor Mieterforderungen nach Zwischenzählern oder einen Anbieterwechsel schützen. -----------------""von Ilsa1939 am 10.05.2012 18:00 Status: Unsterblich (3985 Beiträge)
› Diesem User eine PM schreiben› Diesen User ignorieren› Diesen User bewerten› Beitrag melden >Stromliefervertrag mit Vermieterquote:keinen Anspruch auf einen Zwischenzähler hat. @Ilsa Bitte noch einmal den Eingangsbeitrag lesen. Hier gibt es ja Zwischenzähler, aber der/die TE will nicht mit dem Stromvertrag zwischen Mieter und Vermieter heraus rücken.Also reden wir hier über Dinge, die dem/der TE scheinbar nicht mehr interessieren. -----------------""von Liane46 am 10.05.2012 19:40 Status: Unsterblich (997 Beiträge)
› Diesem User eine PM schreiben› Diesen User ignorieren› Diesen User bewerten› Beitrag melden >Stromliefervertrag mit Vermieterquote:dass der Stromliefervertrag ohne den Mietvertrag nicht denkbar ist. Oder kann der Stromliefervertrag unabhängig vom Mietvertrag gekündigt bzw. fortgesetzt werden? Wohl kaum! Doch. Strom ist nicht lebenswichtig.Den Mietraum ist nicht unbedingt eine Wohnung, bzw. könnte Werkstatt, Lager, o.a. sein bzw. benutzt werden. von icecycle am 11.05.2012 10:52 Status: Unsterblich (4623 Beiträge)
› Diesem User eine PM schreiben› Diesen User ignorieren› Diesen User bewerten› Beitrag melden >Stromliefervertrag mit Vermieterquote:Den Mietraum ist nicht unbedingt eine Wohnung, bzw. könnteWerkstatt, Lager, o.a. sein bzw. benutzt werden. Der TE hat zwar Wohnraum gemietet, das könnte aber auch Lagerraum sein, deshalb ist das zwingende Wohnraummietrecht nicht anwendbar, alle gesetzlichen Verbote in §§ 549 ff. BGB sind obsolet?Da Strom nicht lebenswichtig ist, handelt es sich nicht um Betriebskosten? § 1 I 1 BetrKV?Da müsstest doch sogar du ins Grübeln geraten.So ganz am Rande hast du dich übrigens selbst ins Knie geschossen: Wenn Stromkosten keine Betriebskosten wären, dürften sie gar nicht umgelegt werden, der Vm. bliebe dann darauf sitzen. -----------------""von guest-12322.08.2012 17:44:40 am 11.05.2012 12:00 Status: Tao (7220 Beiträge)
› Diesem User eine PM schreiben› Diesen User ignorieren› Diesen User bewerten› Beitrag melden Auf frag-einen-anwalt.de erhalten Sie eine Antwort in der Regel innerhalb von 2 Stunden. Sie bestimmen den Preis. Durchschnittlich 45 Euro.Jetzt zum Thema "Vermieter" einen Anwalt fragen« Zurück | Seite: 1 2 | weiter »	Mehr zum Thema im Forum:Stromliefervertrag Vermieter Ähnliche Themen im www.123recht.net Leserforum:Stromliefervertrag mit VermieterStromliefervertrag mit VermieterStromliefervertrag mit VermieterStromliefervertrag mit VermieterStromliefervertrag mit Vermieter 123recht.net ist Rechtspartner von:366323registrierteNutzerdurchschnittl. Bewertung110818beantwortete Fragen10 Anwälte jetzt online LeserforumRegistrierungNutzungsbedingungenFAQ - Fragen zum Forum Stromliefervertrag mit Vermieter Mietrecht Forum 123recht.net © QNC 2013 Haftungsausschluss