Source: http://doczz.com.br/doc/1006774/mein-quartier--mein-spar
Timestamp: 2017-11-24 20:30:55
Document Index: 69827849

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 17', '§ 289', '§ 267', '§ 289', '§ 25', '§ 41', '§ 317']

MEIN QUARTIER, MEIN SPAR
Spar- und Bauverein eG Dortmund | GESCHÄFTSBERICHT 2014
MEIN QUARTIER,
MEIN SPAR- UND BAUVEREIN
SPAR- UND BAUVEREIN EG DORTMUND, GESCHÄFTSBERICHT 2014
> VORWORT DES VORSTANDS
mit Freude stellen wir Ihnen unseren aktuellen Geschäftsbericht für das Berichtsjahr 2014 vor, der den Titel „MEIN QUARTIER,
MEIN SPAR- UND BAUVEREIN“ trägt. Damit rücken wir unser Denken und Agieren im Quartierszusammenhang in den Blickpunkt:
Denn es ist unsere Überzeugung, dass ein positives Erleben von Wohnqualität nicht allein von Beschaffenheit, Ausstattung und
Ausstrahlung der bezogenen Wohnung bestimmt wird. Es erwächst für die in den Genossenschaftshäusern lebenden Mitglieder
ebenfalls aus der Güte von Infrastruktur und Urbanität im Wohnumfeld, aus der Chance, sich in die nachbarschaftlichen
Netzwerke sozial einzubinden.
Exemplarisch berichten wir aus vier ausgewählten Quartieren im Großraum Dortmund, lassen Genossenschaftsmitglieder oder
weitere lokale Akteure zu Wort kommen, die über ihre Eindrücke und Erfahrungen berichten. In all diesen Quartieren investieren
wir kontinuierlich in eine zeitgemäße Gestaltung und Ausstattung von Wohnungen, Gebäuden und Wohnumfeld, bieten
Hilfestellung im Alltag und leisten Integrationsarbeit. Zudem engagieren wir uns – zum Teil in Kooperation mit Partnern –
für eine stabile Nahversorgung und ein identifikationsstiftendes Bildungs-, Freizeit- und Kulturangebot.
Der Gesamtvorstand der Spar- und Bauverein eG:
Franz-Bernd Große-Wilde (M.) leitet das Unternehmen als
Vorstandsvorsitzender hauptamtlich. Michael Ruwe (l., stellvertretender Vorsitzender) und Martin Trockels (r.) sind
als nebenamtliche Vorstandsmitglieder in der
Geschäftsführung der Genossenschaft tätig.
Eine willkommene Gelegenheit zur gemeinsamen Freizeitgestaltung ergab sich im Frühjahr 2014 anlässlich des 100-jährigen
Bestehens der Althoffstraße, einer zentralen Wohnstraße im größten zusammenhängenden Wohnquartier der Genossenschaft.
Auf Einladung von Spar- und Bauverein und Nachbarschaftstreff wurde bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung
ein historisches Straßenfest im Kreise von Bewohnern und deren Gästen gefeiert. Einige Eindrücke in Wort und Bild haben wir
für Sie im Nachhaltigkeitsbericht 2014 gesammelt, den wir erstmals als ergänzendes Druckwerk zum Geschäftsbericht
aufbereitet haben.
Auslöser für die separate Dokumentation eines Nachhaltigkeitsberichts war die erfolgreiche Prüfung und Veröffentlichung
unserer sogenannten Entsprechenserklärung zur Nachhaltigkeit durch den Rat für Nachhaltige Entwicklung in Deutschland
(RNE) im März 2015. Die Genossenschaft darf seitdem das DNK-Anwender-Signet führen und wird als Anwender des Deutschen
Nachhaltigkeitskodex (DNK) ausgewiesen. Damit wird offengelegt, dass unsere vom Primärziel der Mitgliederförderung
geleiteten Geschäftsaktivitäten zudem als ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltig einzustufen sind.
Der erfolgreiche Geschäftsverlauf 2014 sowie die im Kennzahlenüberblick für die letzten fünf Jahre aufgezeigte durchweg
positive Entwicklung ausgewählter Unternehmenseckwerte bestätigen die sehr gute Gesamtperformance der Genossenschaft.
Im Berichtsjahr konnte eine spürbare Verbesserung des Jahresüberschusses bei gleichzeitig steigendem Investitionsvolumen
erzielt werden. Wir danken allen Gremienvertretern, engagierten Mitgliedern, Geschäftspartnern sowie allen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern* in besonderer Weise für das in jeder Hinsicht gewinnbringende Miteinander, für die verantwortungsvolle
und förderliche Zusammenarbeit zum Wohle unserer Genossenschaft.
Herzliche Grüße von Haus zu Haus!
Martin Trockels
– nebenamtlich –
– hauptamtlich –
* Der Verzicht auf die Darstellung beider Geschlechtsanreden im weiteren Verlauf erfolgt aus platztechnischen Gründen und aus denen der Lesbarkeit.
Spar- und Bauverein EG im Überblick 2010-2014
VORWORT DES VORSTANDS 01
DAS QUARTIER, MEIN REVIER
Althoffblock, Dortmund-Innenstadt
Unionviertel, Dortmund-West
Dortmund-Wambel14
Unna-Königsborn18
ORGANE 22
Vertreter 22
Aufsichtsrat 24
Spareinlagen / Sparbriefe
Vorstand 25
LAGEBERICHT DES VORSTANDS
Leistungen für Modernisierung
Leistungen für Instandhaltung
1. Gesamtwirtschaftliche und
branchenspezifische Rahmenbedingungen 30
2. Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr 34
3. Strategische Portfolio-Entwicklung
3.2 Neubautätigkeit
3.3 Grundstückswirtschaft
3.4 Bestandsbewirtschaftung
In Trauer gedenken wir unserer Verstorbenen.
Wir werden ihnen stets ein ehrendes Andenken
Sozialbericht47
Weiter schieden durch Tod
Mitgliederbewegung53
Langjähriges Mitglied der Vertreterversammlung
Geschäftsguthaben und
Manfred Zwiehoff
GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN Spareinrichtung51
Ehemaliges Mitglied des Aufsichtsrats
Quartiersmanagement49
Spar- und Bauverein Betreuungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH im Überblick 2010-2014
Anneliese Aust
RISIKOBERICHT58
PROGNOSEBERICHT 2015
JAHRESABSCHLUSS EG 66
Gewinn-und-Verlust-Rechnung 01.01.–31.12.2014
BESTÄTIGUNGSVERMERKS76
NACHRUF 77
Als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen anerkannt ab 13.02.1933
durch Beschluss des Verbandspräsidenten des Siedlungsverbandes RuhrHinweis: Die Genossenschaft ist Alleingesellschafterin der Spar- und Bauverein Betreuungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Kampstraße 51, 44137 Dortmund
kohlenbezirk Essen – WI g 2 Dort 1/10. Eingetragen in das Genossenschaftsregister Nr. 24 am 16.03.1893 – jetzt Nr. 421 Gen.-Reg. Amtsgericht Dortmund.
„ALS DORTMUNDER
UNTERNEHMEN LIEGT UNS DIE
HIESIGE QUARTIERS- UND
STADTENTWICKLUNG AM HERZEN.“
NICOLE BRÜCKNER-LOTSCH, PRESSEREFERENTIN
„JEDER HAUSEINGANG IM ALTHOFFBLOCK IST ANDERS GESTALTET.
SEIT DER RENOVIERUNG KOMMEN
DIE ORNAMENTE NOCH BESSER
ZUM VORSCHEIN.“
DIETER SCHÜTZE, RENTNER, DORTMUND-INNENSTADT
> Althoffblock, Dortmund-Innenstadt
Esther Okunick, Gerlind Domnick und Dieter Schütze
Kamera. Die Bella 44 von Bilora. Für da-
wichen. „Heute bin ich lieber Mädchen für
mehr gibt, fühlt sich für Dieter Schütze
mals 32 Deutsche Mark erstanden.“
alles als in der Dunkelkammer“, lacht
das Leben im Althoffblock immer noch so
Schütze. „Es macht mir Spaß, mein Wissen
gut an „wie in einem Dorf“. „Alle sozialen
Mit dem Beginn der digitalen Fotografie
im Nachbarschaftstreff weiterzugeben.
Einrichtungen wie der Nachbarschafts-
verbringt Dieter Schütze mehr Zeit in sei-
Und ich selbst lerne durch den Kontakt
treff und die Kirchengemeinde Heilig-
nem Garten. Oder im Nachbarschaftstreff,
dort auch sehr viel.“ In Zusammenarbeit
geist sind nah. Bis zum Gartenverein Tre-
wo er als ehrenamtlicher Mitarbeiter an-
mit der Caritas unterhält die Genossen-
monia sind es auch nur fünf Minuten. Und
deren Besuchern zwei Mal die Woche bei
schaft einen Nachbarschaftstreff, der sich
die Innenstadt ist ebenfalls um die Ecke.“
der digitalen Bearbeitung ihrer Fotos
ganz besonders um die älteren Bewohner
hilft. Denn für den täglichen Gebrauch ist
des Quartiers kümmert, zahlreiche Kurse
Was Dieter Schütze Tag für Tag großes
seine Bella 44 einer digitalen Kamera ge-
anbietet und sogar eine eigene Zeitung
Vergnügen bereitet und ihn auch immer
Wer einen Ansprechpartner sucht, der einem Insider-Informationen über den
Althoffblock geben kann, der ist bei Dieter Schütze im wahrsten Sinne des Wortes
„MITTEN IN DER
STADT, GEMÜTLICH
WIE IN EINEM DORF.“
wieder überrascht, sind die Gebäudefassaden im Quartier. „Gucken Sie sich mal
Auch wenn es die Ladenlokale
die Hauseingänge in der Althoffstraße an.
wie Bäcker, Metzger und
Da ist jeder Eingang anders gestaltet. Und
Milchladen, die früher jedes
seit der Spar- und Bauverein die Fassaden
Eckhaus beherbergte, nicht
so aufwändig renoviert hat, kommen die
Ornamente noch besser zum Vorschein.“
ie Wohnung der Spar- und Bauver-
stand eine halbe Woche zu, um zu
ein eG in der Roseggerstraße, die er
waschen. Dies änderte sich schlagartig,
Ein weiterer Anlaufpunkt im Althoffblock
mit seiner Frau seit 1968 bewohnt, hat er
als 1973 die Kohleöfen durch Gasetagen-
ist das Boxsport-Vereinslokal „Zum Vol-
von seinen Großeltern übernommen.
heizungen ersetzt wurden. Die Keller-
marsteiner Platz“. Dort findet regelmäßig
räume, in denen bis dato die Kohle gela-
ein Stammtisch statt, den der Vorsitzende
„Schon für damalige Verhältnisse war die
gert worden war, wurden nun frei. Freie
des Boxclubs DBS 20/50 und Dortmunds
Wohnung sehr innovativ“, erinnert sich
Bahn für Dieter Schütze, einen Kellerraum
Ansprechpartner für alle Dinge, die mit Bo-
Schütze, „denn sie verfügte über eine ei-
umzubauen und dort eine Dunkelkam-
xen zu tun haben, Dieter Schumann orga-
gene Toilette in der Wohnung und nicht
mer einzurichten, um seine Fotos selbst
nisiert. Der Stammtisch ist aber nicht nur
auf der Zwischenetage.“
Sportlern vorbehalten, sondern er lädt
auch immer einen Ehrengast aus Politik,
Vielleicht ist Schützes Leidenschaft für die
„Lange habe ich mein Taschengeld ge-
Wirtschaft, Kultur oder Sport ein, der mit
Fotografie, die er bereits in Kindheitsta-
spart, bis ich mir meine erste Kamera kau-
einem dreifachen „Ring frei!“ begrüßt wird.
gen entdeckte, historisch begründet: In
fen konnte.“ Schütze fasst vorsichtig in die
Und so kommt die große Welt direkt zu
den 70er Jahren wohnten insgesamt acht
Glasvitrine in seinem Arbeitszimmer und
Dieter Schütze in die Kiezkneipe vor die
Familien im Haus. Geheizt wurde mit
zieht eine wohl erhaltene, antike Analog-
Tür, ohne dass er einen Fuß aus „seinem
Kohle, gewaschen im Keller. Jeder Familie
kamera hervor. „Das ist sie, meine erste
Dorf“ hinaussetzen muss.
„DAS UNIONVIERTEL
IST SO BUNT UND
LEBENDIG WIE DIE
DIE HIER LEBEN.“
BEWOHNER, INNENSTADT-WEST
> Unionviertel, Dortmund-West
zwei Jahren nutzen die Kiezbewohner ihn
merksamkeit gilt nicht der Inschrift „Es
gegenüberliegende katholisch-polnische
rege zum Büchertausch. Eine Straße wei-
lobt den Mann die Arbeit und die Tat“, die
St.-Anna-Pfarrgemeinde besuchen.
ter fällt der Blick auf ein wunderschönes
über den zehn Säulen des gigantischen
Mosaik, das eine Torausfahrt
Ein paar Häuser weiter im „Union Gewer-
in der Heinrichstraße 56 ziert.
behof“ hat sich aus der Eigeninitiative
Die Wandkunstwerke der
Künstlerin Janine Despaigne
(www.despaigne-art.de) sind
inzwischen mehrfach im Vier-
„TÄGLICH ERLEBEN
WIR DAS POSITIVE DES
STRUKTURWANDELS.“
tel zu finden. „Wir erleben hier
Jogger drehen ihre Runden, Mütter haben am Spielplatz ein Auge auf ihre Kleinen
und Cafébesitzer räumen, von Vogelgezwitscher begleitet, Stühle und Tische nach
draußen. Ein Seufzen geht durch das Unionviertel, der Winter ist vorbei und der
Westpark erwacht zum Leben.
arbeitsloser Menschen ein vitaler Standort für kleine und mittlere Unternehmen
entwickelt. Alle Objekte sind vermietet,
rund 60 Unternehmen beschäftigen 190
Mitarbeiter. Das Hofcafé ist ein verwin-
das Positive, das aus einem Strukturwan-
Gebäudes prangt, sondern dem Kiosk
kelter und gemütlicher Ort, der mit seinem
del erwachsen kann“, resümiert Schmidt.
im ehemaligen Pförtnerhäuschen, der
bunt zusammengewürfelten Mobiliar und
von einem polnischen Ehepaar geführt
Kunstkitsch vom Flohmarkt bei gutem
Wir laufen auf das ehemalige Verwal-
wird. Alles, was das Herz begehrt, ha-
Kaffee und hervorragendem Essen zum
tungsgebäude der Union AG für Berg-
ben sie hier im Angebot. Die polnischen
Verweilen einlädt (Huckarder Straße 10 –12,
bau, Eisen- und Stahl-Industrie an der
Spezialitäten sind besonders bei den
www.union-gewerbehof.de).
Rheinischen Straße 173 zu. Unsere Auf-
Gemeindemitgliedern beliebt, die die
Wir aber kehren bei „Sweet Chilli“ ein.
arkus Schmidt, Bewohner des Spar-
DUB brachte, sind bei unserem Rundgang
nen gehobenen Wohnstandard suchen,
Denn typisch für das Unionviertel ist auch
und Bauvereins und Kenner des
überall zu finden. „Das Unionviertel hatte
sind aufgrund der großen Stadtnähe mit
die große kulinarische Vielfalt, die hier
Viertels, erwartet uns am „Kinkys“ zu
einen sehr schlechten Ruf“, erklärt Markus
guten Verkehrsanbindungen hier schon
von der tamilischen und indischen Com-
einem Rundgang durchs Quartier. Der
Schmidt, „in den 70er Jahren hat es fürch-
länger zuhause. „Das Viertel ist so bunt und
munity angeboten wird. An diesem Tag
rote Backsteinbau an der Rittershaus-
terlich gestunken, rund um das ‚U’ war oft
lebendig wie die Menschen, die hier leben
servieren die Gastgeber ihre Speisen ur-
straße ist ein ganz besonderes Gebäude.
dicker Smog. Und in den 80ern und 90ern
und es aktiv mitgestalten“, lacht Markus
typisch auf Bananenblättern (Rheinische
1927 errichtet, steht das ehemalige
hat erst die Neonazi-, dann die Drogen
Schmidt, der 2010 gezielt ins Unionvier-
Straße 60, www.sweetchilli-dortmund.de).
Toilettenhäuschen heute unter Denkmal-
szene den heute malerischen Westpark
tel gezogen ist. Wir starten zu unserem
schutz und beherbergt seit zehn Jahren
und das Viertel in Verruf gebracht.“
Rundgang und schlendern an bunten
Mitte Mai feiert das Unionviertel bereits
oder sanierten Fassaden vorbei, werfen
zum fünften Mal den „Tag des Quartiers“
Das Unionviertel unterliegt einem starken
einen Blick in schön gestaltete Innenhöfe,
im Rahmen des Westparkfestes (14.05.
Verweise auf die Vergangenheit des Uni-
Wandel. Kreative und Künstler haben
Galerien und Werkstätten. So auch in das
bis 17.05.2015). Die Menschen aus dem
onviertels, das Dortmund zunächst einen
sich zahlreich angesiedelt und ziehen
Atelier der Tischlerei „freiformat“ in der
Quartier stellen sich oder ihren Verein mit
großen wirtschaftlichen Aufschwung
immer mehr Kunstschaffende wie auch
Kurzen Straße 2, die im Auftrag der Spar-
Gesang, Tanz, Comedy, Sport oder kulina-
durch die Ansiedlung der Zeche Tremo-
Studierende an, für die das Viertel dank
und Bauverein eG den Bücherschrank für
rischen Köstlichkeiten vor. So kann sich
nia, der Stahlwerke Union und Rothe Erde
günstiger Wohnungen in Uni-Nähe at-
den Vorplatz der Heinrichstraße 38–50
jeder von der Lebendigkeit und Vielfalt
sowie der Großbrauereien Ritter, DAB und
traktiv ist. Aber auch Menschen, die ei-
entworfen und gebaut hat. Seit knapp
des Viertels überzeugen.
einen Friseur-Salon (www.kinkys.de).
„AN DER GOSEKUHLE HABEN WIR ALLES,
WAS WIR ZUM GLÜCKLICHSEIN BRAUCHEN.“
HILDEGARD KLEIN, RENTNERIN, DORTMUND-WAMBEL
> Dortmund-Wambel
energetischer und ästhetischer Hin-
dem Balkon zu entspannen, auch wenn
wohnen, kommt ihnen wie ihr Eigentum
sicht. Mit einem seit zehn Jahren gleich-
sie leidenschaftliche Kleingärtner sind:
vor. Und so verärgert es sie auch beson-
bleibend hohen Investitionsvolumen
„Wir haben unseren eigenen Garten
ders, wenn andere einmal nicht so liebe-
führt sie umfangreiche Instandhaltungs-
nicht weit von hier in einer Kleingarten-
voll mit ihrem Wohnumfeld umgehen.
und Modernisierungsprogramme durch.
anlage. Genauso gerne halten wir uns
„Richtig Streit gibt es aber nie“, betont
Dass dieser Ansatz aufgeht, sieht man
hier in der Gosekuhle auf, auch wenn
Hildegard Klein. Mal werde nicht geputzt
am Beispiel der Familie Klein: Die Ge-
noch vereinzelt Sträucher fehlen. Aber
oder es werde im Hausflur geraucht. Aber
nossenschaft erhält das Vertrauen ihrer
das wächst ja alles noch.“
zwei Sozialarbeiter sind bei Streit sofort
Bewohner und kann dadurch nahezu
durchgehend Vollvermietung realisieren.
Das Rentnerehepaar Rolf und Hildegard Klein ist vor 15 Jahren Mitglied der Spar- und Bauverein
eG geworden und nach Dortmund-Wambel gezogen. Was bewegt ein Ehepaar, sich im Alter
noch einmal neu zu orientieren und woanders niederzulassen?
senschaftsmitglied zu werden. Gesagt,
Im Jahr 2009 begannen die Renovie-
Die Straßen „Am Haselhof“, „Am
getan: Keine 14 Stunden später hatten
rungsarbeiten Am Haselhof, im Jahr
Hemesod“ und „An der Gosekuhle“ bil-
wir sie, unsere neue Wohnung. 15 Jahre
darauf Am Hemesod und An der Gose-
den die ideale kleine Siedlung: Man hat
ist das jetzt her.“
kuhle. 2015 werden die Arbeiten komplett
abgeschlossen sein. „Die Leute gehen hier
ten Nachbarschaft, man kennt sich und
Dass die Wohnung etwas verwohnt war,
spazieren und sehen sich die Häuser an“,
kümmert sich umeinander, aber guckt
hat sie nicht von ihrem Entschluss abge-
sagt Rolf Klein stolz und fügt hinzu: „Das
sich gegenseitig nicht in die Töpfe, wie
halten, diesen Schritt zu gehen. Und sie
hat der Spar- und Bauverein auch ganz
es Hildegard Klein so schön formuliert.
wurden nicht enttäuscht: Innerhalb von
toll gemacht.“
vier Wochen wurde sie von der GenossenDie Kleins haben viele Verwandte und
schaft renoviert.
Im Rahmen der Großmodernisierung
haben die Bewohner in der ersten Etage
Bekannte in der Siedlung. Das war ein
Das genossenschaftliche Prinzip ist
„DIE SANIERTEN HÄUSER
FALLEN UNSEREN
GÄSTEN SOFORT AUF.“
ie Antwort liegt im Quartier selbst.
die Vorteile einer überschaubaren, intak-
zur Stelle und als Mediatoren tätig.
Grund hierherzuziehen. Aber dass es
Die Spar- und Bauverein eG investiert
zum Beispiel einen Balkon erhalten,
so einfach sein würde, hätten sie nicht
jedes Jahr hohe Summen in eine intensive
die Mieter im Erdgeschoss eine Terrasse.
gedacht. Rolf Klein lässt den ersten
und bedarfsgerechte Bestandspflege.
Das Ehepaar Klein, das in der ersten
Schritt Revue passieren: „Ein Verwandter
Ihr Ziel ist es dabei, nachhaltig den Wohn-
Etage wohnt, genießt die Möglichkeit,
schlug mir vor, doch auch einfach Genos-
komfort zu steigern – in funktionaler,
sich zwischendurch einfach mal auf
dem Ehepaar Klein
„Wir freuen uns, dass wir hier unser Zu-
Hochhäu-
hause gefunden haben. Warum sollten
ser konnten sie noch
wir hier noch einmal wegziehen? Wir
nie leiden. Das zwei-
haben hier alles, was wir zum Glücklich-
geschossige
sein brauchen!“
von 1928, in dem sie
„SOZIALER ZUSAMMENHALT WIRD BEI UNS
GROSSGESCHRIEBEN.“
STEFAN HEMKE, QUARTIERSMANAGER
„ZUKUNFT BERLINER ALLEE“,
> Unna-Königsborn
und Wohnqualität verbessert und die
samt 16.000 Königsbornern wohnen al-
gemeinsam umzusetzen – so könnte man
Integration gefördert werden.
lein 4.300 Mieter rund um die Berliner
meine Arbeit als Quartiersmanager be-
Allee. 18 Nationen sind hier vertreten,
schreiben. Ich versuche bei Wünschen
Seit der feierlichen Eröffnung der Boule-
viele kommen aus den Ländern der ehe-
und Problemen zu vermitteln und bin
Bahn im Herbst 2013 werden im Quartier
maligen Sowjetunion. Daran, dass so
also der Ansprechpartner in allen Anlie-
jedenfalls emsig die Kugeln geworfen.
viele unterschiedliche Kulturen in diesem
gen und Fragen vor Ort, auch abseits der
Wer keine eigenen besitzt, kann sich wel-
recht überschaubaren Quartier mittler-
Boule-Kugeln“, lacht Hemke.
che im knallblauen Würfel beim Quar-
weile gut miteinander auskommen, hat
tiersmanager Stefan Hemke ausleihen.
auch das hiesige Quartiersmanagement
Dass das Engagement des sympathi-
Jeden Donnerstag ab 17 Uhr finden auch
seinen Anteil. Die Integration zu fördern
schen Mannes und seiner Kolleginnen
Boule-Workshops statt, bei denen sich
ist hier in der Praxis gelungen.
und Kollegen gut bei den Mietern an-
die noch nicht ganz so geübten Spieler
Mitten in Unna-Königsborn steht ein knallblauer Würfel. Ein weißblonder
Außerirdischer mit Zauberhut und ausgestreckten Fühlern lächelt einem
freundlich von der Seitenwand entgegen.
kommt und der soziale Zusammenhalt
Tipps von den Profis unter den Anwoh-
Stefan Hemke startete im Herbst 2012 mit
intakt ist, verdeutlichen die positiven
nern holen können. Oder man findet sich
dem Quartiersprojekt „Zukunft Berliner
Ergebnisse einer Bewohnerbefragung.
einfach am Rand der Spielfläche zu einem
Allee“. „Anregungen sammeln aus allen
Insbesondere in den Themenbereichen
Schwätzchen unter Nachbarn ein. Denn
Richtungen hier im Quartier und Impulse
Wohnzufriedenheit und Nachbarschaft,
es gibt viel zu erzählen. Von den insge-
geben für neue Ideen, die wir versuchen
Nahversorgung und Mobilität gaben
über 80 Prozent der Anwohner ein posi-
ine Tür öffnet sich und heraus tritt
leben. Ein besonders beliebter Treff-
tives Feedback zu den Gegebenheiten
rund um die Berliner Allee ab.
ein großer, junger Mann. „Ich bin
punkt für die Menschen im Quartier ist
der Quartiersmanager des Projekts ‚Zu-
der Boule-Platz: Auf Anregung der
kunft Berliner Allee‘“, stellt er sich mit
Anwohner wurde die Spielfläche ange-
Was hier im Quartier stattfindet, kann
sonorer Stimme vor. „Und den fried-
legt und vom Verfügungsfonds des Initi-
man in der neu erschienenen Broschüre
lichen Alien hier, der die Außenwand
ativkreises „Zukunft Berliner Allee“ finan-
„Wir in Königsborn“ nachschlagen: Alle
meines Quartierbüros ziert, haben
ziert, an dem die Spar- und Bauverein eG
relevanten Informationen zu Schulen,
Kinder und Jugendliche im Rahmen
neben den anderen rund um die Berliner
Sportvereinen, sozialen Einrichtungen,
eines Kunstprojekts der Jugendkunst-
Allee vertretenen Wohnungsbaugesell-
Kitas und Fachärzten sind hier zusam-
schule Königsborn gemalt.“
schaften mit der Kreisstadt Unna betei-
mengefasst. „Die Zeit, die wir sonst für
ligt ist. Bei der Gründung des Initiativ-
die Recherche für passende Freizeitan-
Seit geraumer Zeit tut sich einiges rund
kreises 2012 war der Kerngedanke, die
gebote oder Sprachkurse aufgewendet
um die Berliner Allee: Engagierte An-
Aktivitäten der Wohnungsgesellschaf-
haben, können wir jetzt noch besser für
wohner setzen sich für ihr Quartier ein,
ten, der Stadt sowie aller lokalen Akteure
persönliche Gespräche nutzen“, freut
treffen sich zu gemeinsamen Müllsam-
stärker zu bündeln und wichtige The-
sich Hemke. Am Boule-Platz nächsten
melaktionen und zeigen, wie schön es
men gemeinschaftlich anzugehen. Vor
Donnerstag zum Beispiel.
ist, hier zu wohnen, zu arbeiten und zu
allem sollten die soziale Infrastruktur
Vertreter, gewählt Mai 2011
Aßheuer, Hermann
Werkloh 23
Bargel, Franz
Althoffstraße 27
Bärhold, Ingrid
Uhlandstraße 146
Behlau, Albert
Trumweg 3
Bentin, Viola
Gregorstraße 12
Bernatzki, Walter
Wichburgstraße 26
Bohl, Karl-Heinz
Am Haselhof 2
Bonke, Ilse
Schleswiger Straße 26
Bonkowski, Dieter
Brinsa, Heike
Brückner, Andreas
Czarnetzki, Dieter
Bauerstraße 3
Dahlbüdding, Oliver
Heckenrosenweg 4
Dierkes, Friedhelm
Steinäckerstraße 34
Dornieden, Brigitte
Bauerstraße 5
Gallus, Gabriela
Kockskämper, Elke
Hacheneyer Straße 55
Herderstraße 89
Pätsch, Karin
Göllenkamp 3
Haenischstraße 8
In der Liethe 53
Dornieden, Gerhard
Groß, Marlies
An der Gosekuhle 12
Kokot, Gerd
Arminiusstraße 46
Miekus, Meinolf
Althoffstraße 35
Pecherz, Heinz
Theodor-Bräcker-Straße 6
Schieferstein, Ernst
Wellen, Maria-Theresia
Haenischstraße 13
Dreischulte, Angelika
Althoffstraße 23
Große, Rosa
Hortensienstraße 14
Kothe, Ursula
Krählweg 19
Mittendorf, Ilse
Studtstraße 14
Petschke, Udo
Schmeißing, Karl-Heinz
Nauenstraße 12
Wengler, Gertrud
Hyazinthenstraße 11
Dreyer, Antonius
Unverhaustraße 4
Grothe, Irmgard
Krahn, Manfred
Rückertstraße 24
Wichburgstraße 1
Pilz, Werner
Auf dem Toren 21
Westermann, Udo
Göllenkamp 11
Dülk, Rosa
Steubenstraße 3
Harnacke, Cornelia
(bis 25.06.2014)
Unverhaustraße 2
Krüger, Erika
Am Funkturm 6
Naujokat, Rosemarie
Paulinenstraße 40
Dr. Poy, Andrea
Schubert, Margarete
Aplerbecker Straße 443 a
Willeke, Margrit
Sonnenplatz 9
Kuhnau, Annegret
Arcostraße 23
Neff, Liane
Althoffstraße 33
Prochnau, Dorothea
Schüßler, Ireen
Winterkamp, Margret
Kuithanstraße 70
Nehm, Christa
Rausch, Thorsten
Wambeler Straße 12
Neikes, Nicole
Mehlhagen 13
Dr. Reckermann, Bettina
Am Kattenbrauck 1 a
Neukirchen, Anneliese
Reinstein, Walter
Krählweg 14
Dr. Nierhaus, Friedhelm
Rendschmidt, Gabriele
Niggemann, Christine
Sonnenstraße 206
Reubelt, Beatrice
(ab 27.09.2014)
Arneckestraße 47
Steinberg, Ehrhard
Koerstraße 16
Richter, Norbert
Flughafenstraße 394
Steinberg, Elisabeth
Hortensienstraße 8
Althoffstraße 14
Rohkämper, Sigrid
Unverhaustraße 10
Thißen, Detlev Frank
Rosenstedt, Heiko
Ulrich, Gabriele
Safari, Navid
Neuer Graben 118
Uphus, Hedwig
Eberhard, Karl Heinz
Eckardt, Udo
Erbstösser, Siegfried
Nauenstraße 18
Ertel, Udo
Helenenbergweg 8
Faust, Herbert
Heinrich, Karl-Heinz
Heymann, Christiane
Schurfweg 8
Hildburg, Renate Maria
Roseggerstraße 52
Droote 73
Kappler, Horst
In der Liethe 45
Langner, Lutz
Werkloh 10
Lauber, Christa
Hans-Wilhelm-Hansen-Weg 35
Lessat, Ursula
Liebermann, Meike
Arcostraße 17
Fincke, Gabriele
Karkutt, Gerhard
Arcostraße 33
Lipke, Hans-Dieter
Dorneburgweg 10
Am Hedreisch 29
Kasik, Gülten
Paulinenstraße 24
Westkamp 17
Kirchhoff, Martin
Derner Straße 461
Lügger, Manfred
Keltenstraße 37
Fräger, Günther
Kirchhoff, Ulrich
Rechenweg 2
Maciolek, Heinrich
Werkloh 8
Freund, Renate
Am Bentenskamp 38
Klos, Detlef
Hacheneyer Straße 180 j
Mann, Herbert
Werkloh 15
(ab 25.06.2014)
Frommen, Christa
Rheinische Straße 79
Mathé, Claude
Varziner Straße 34 b
Parkhof, Reinhard
Arcostraße 36
Obermöller, Monika
Neuer Graben 168 a
Ös, Nadire
Oste, Björn
Paul-Hoffmann-Straße 6
Schütze, Dieter
Schwiertz, Detlef
Siepmann, Rolf
Wüstermann, Otmar
Zum Uhlenbrauck 26
Zerfas, Margret
Hacheneyer Straße 55 f
Uhlandstraße 130
Zwiehoff, Manfred
(✝ 27.09.2014)
Studtstraße 28
> Aufsichtsrat und Vorstand
Lauber, Peter;
Rechtsanwalt und Notar a. D.
gewählt bis 2015
Sudahl, Walter;
stellv. Vorsitzender –
bis 25.06.2014
gewählt bis 2014
Langenkämper, Michael;
ab 08.07.2014
gewählt bis 2017
Hünerhoff, Rainer
Rüther, Gerhard
Dr. Stegmaier, Peter
Große-Wilde, Franz-Bernd
(hauptamtlich)
Kern, Hannelore
Ruwe, Claudia
Veith, Margret
Ruwe, Michael
(nebenamtlich)
Köhler, Winfried
Dr. Sprungala, Martin
Winterkamp, Martin
Kuhn, Heinz-Josef
Liebermann, Klaus
ab 25.06.2014
Hötte, Ursula
Reckmann, Hans-Werner
Der Aufsichtsrat der Spar- und
Bauverein eG am Phoenix See
Trockels, Martin
Der Aufsichtsrat hat sich mit allen für das Unternehmen relevanten Fragen der Planung,
der Geschäftsentwicklung und des Risikomanagements befasst und über die nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung des Aufsichtsrats zur Prüfung und Zustimmung
vorgelegten Geschäfte entsprechende Beschlüsse gefasst. Er hat sich darüber hinaus
sehr intensiv in die Vorbereitung der Neufassung von Satzung und Wahlordnung eingebracht, die im November 2014 in einer zusätzlich einberufenen Vertreterversammlung
Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 23.10.2014 die Wiederbestellung des
Vorstands für weitere fünf Jahre beschlossen.
Die ordentliche Vertreterversammlung für das Geschäftsjahr 2013 fand am 25.06.2014 in
harmonischer und konstruktiver Atmosphäre statt. Der Vorstand trug seinen Bericht über
das Geschäftsjahr 2013 vor und gab einen Überblick über die in den ersten Monaten
des Jahres 2014 geleistete Arbeit sowie die noch anstehenden Vorhaben; der Aufsichtsrat
erstattete ebenfalls Bericht. Die Damen und Herren der Vertreterversammlung genehmigten den Jahresabschluss und stimmten der vorgeschlagenen Gewinnverteilung zu.
Die Vorstandsmitglieder sowie der Aufsichtsrat wurden entlastet.
In der Vertreterversammlung am 25.06.2014 wurden die satzungsgemäß ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder Ursula Hötte, Margret Veith, Winfried Köhler, Heinz-Josef
Kuhn, Michael Langenkämper und Dr. Martin Sprungala wiedergewählt. Für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied Walter Sudahl wurde Cornelia Harnacke in das
Gremium gewählt.
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss 2014, der Lagebericht sowie der Vorschlag
Peter Lauber, Vorsitzender des Aufsichtsrats,
zur Verteilung des Bilanzgewinns wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrats zur Prüfung
vorgelegt und in Gegenwart des Abschlussprüfers im Rahmen der Schlussbesprechung am
25.03.2015 umfassend behandelt. Der Aufsichtsrat stimmte diesen Vorlagen einstimmig zu.
Der Aufsichtsrat schließt sich dem vom Vorstand erstatteten Bericht an und schlägt der
Vertreterversammlung die Annahme des gesamten Rechnungswerks und die vorgeschlagene Verteilung des Reingewinns vor. Er empfiehlt der Vertreterversammlung, den
Vorstandsmitgliedern aufgrund der erfolgreichen und zielgerichteten Unternehmensführung für das Geschäftsjahr 2014 Entlastung zu erteilen.
Der Aufsichtsrat informierte sich
Der Aufsichtsrat hat sich in neun Sitzungen gemeinsam mit dem Vorstand sowie in den
eingehend über die Lage der Spar-
Arbeitsausschüssen des Aufsichtsrats regelmäßig und eingehend über die Lage der
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeitern der Genossenschaft für
und Bauverein eG und brachte sich
Genossenschaft im Geschäftsjahr 2014 informiert. Der Vorstand erstattete im Rahmen
ihre Leistungsbereitschaft, Motivation und die erfolgreiche Zusammenarbeit sowie den
u. a. intensiv in die Neufassung der
der Sitzungen Bericht über die Entwicklung der immobilienwirtschaftlichen Rahmen-
Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen.
Satzung und Wahlordnung ein.
bedingungen, über aktuelle Maßnahmen und Projekte, die wirtschaftliche Entwicklung
der Spar- und Bauverein eG in den einzelnen Geschäftsfeldern sowie die Personal-
Dortmund, den 26. März 2015
entwicklung. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsrat auch in schriftlicher Form informiert,
etwa in den Quartalsberichten zum Risikomanagement oder der jährlichen Übersicht zu
den Finanzanlagen/kurzfristigen Geldanlagen von Genossenschaft und Tochter-GmbH.
Peter Lauber, Vorsitzender des Aufsichtsrats
„EINE ZUKUNFTSFÄHIGE UND
MUSS NEBEN ÖKONOMISCHEN AUCH
ÖKOLOGISCHE UND SOZIALE
FAKTOREN BERÜCKSICHTIGEN.“
ULRICH BENHOLZ, PROKURIST
LAGEBERICHT DES VORSTANDS | GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN
> 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen
anderen Nationen abgelehnten Schul-
Niedrigzinsphase deutlich zu. Die Ar-
denerlass.
beitslosenquote belief sich im Dezember 2014 auf nur 6,4 % (2013: 6,7 %).
Die deutsche Wirtschaft hat sich im
„DER SPAR- UND BAUVEREIN
WIRD DEM DEMOGRAFISCHEN
WANDEL MIT VIELSCHICHTIGEN
WOHNMODELLEN FÜR ALLE
GENERATIONEN VORBILDLICH
GERECHT.“
MICHAEL GROSCHEK, MINISTER FÜR
BAUEN UND WOHNEN DES LANDES NRW
Franz-Bernd Große-Wilde (l.), Stadträtin Birgit Zoerner (Dezernentin für Arbeit, Gesundheit,
Soziales, Sport und Freizeit 2. v. l.), Michael Groschek (Mitte), Thomas Böhm (Leiter des Amts für Wohnen
und Stadterneuerung 3. v. r.) und Stadtrat Ludger Wilde (Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen, r.).
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen
Jahresdurchschnitt 2014 insgesamt als
Die Zinsentwicklung sowohl im Euro-
stabil erwiesen. Das preisbereinigte
raum als auch in Deutschland war trotz
Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag mit
des ohnehin schon niedrigen Zins-
1,5 % erheblich über Vorjahresniveau
niveaus Anfang 2014 durchweg nega-
(2013: 0,1 %). Auf der Verwendungs-
tiv. In allen Fristigkeitsbereichen gin-
seite war der Konsum wichtigster
gen die Effektivzinssätze zurück, maß-
Wachstumsmotor der heimischen
geblich verursacht etwa durch ein breit
Wirtschaft, aber auch die Investitionen
angelegtes Staatsanleihenkaufpro-
legten mit Blick auf die anhaltende
gramm der Europäischen Zentralbank.
Die Niedrigzinsphase begünstigt die
Weitere Kostenerhöhungen im Neubau
Investitionstätigkeit in Neubau und
sind mit Inkrafttreten der novellierten
Modernisierung – folgerichtig ist
Energieeinsparverordnung (EnEV) am
die Zahl der Neubaugenehmigungen
01.05.2014 bereits ab 2016 absehbar:
im Berichtsjahr auch um mehr als
Denn mit Jahresstart 2016 wird der
4 % angestiegen.
zulässige Wert für die Gesamtenergieeffizienz (Jahres-Primärenergiebe-
Der hohe Nachholbedarf im bezahl-
darf ) eines Hauses nochmals um 25 %
baren Neubau von Geschosswoh-
nungen gerade in wachsenden
Großstädten droht aber wieder einzubrechen, denn Bund, Länder und
Kommunen treten in vielerlei Hinsicht
als Kostentreiber auf und gefährden
so die Wirtschaftlichkeit von Neubauprojekten: Deutliche Bauland-
Die Europapolitik prägt zunehmend
Die konjunkturelle Grunddynamik im
standen, wirtschaftliche Interessen stan-
kostensteigerungen in angespannten
das nationale Wirtschaftsgeschehen
Euroraum ist weiterhin gering, die
den nicht im Einklang. Insbesondere
Regionen, Baukostenerhöhung als
und wirkt sich daher mittelbar auch
gesamtwirtschaftliche Produktion nahm
das hoch verschuldete Griechenland
Folge der Verpflichtung, Tiefgaragen-
schwächer zu als erwartet. Im Berichts-
drängte unter dem neuen Premiermi-
oder sonstige Parkplatzstellplätze zu
jahr 2014 war zudem von Harmonie und
nister Alexis Tsipras auf eine Aufwei-
errichten, sowie die massive Anpassung
Bruderschaft unter den Mitgliedstaaten
chung der vor allem von Deutschland
der Grunderwerbssteuer auf 6,5 % zum
oft nichts zu spüren: Vielfach fühlte sich
befürworteten Sparprogramme und
01.01.2015 in Nordrhein-Westfalen seien
eine Nation von der anderen missver-
auf einen von den Deutschen und
als Beispiele dafür genannt.
auf die nationale Konjunktur aus.
Quelle: Andrew Grauman
GdW-Verbandsratsvorsitzender Franz-Bernd Große-Wilde mit
GdW-Präsident Axel Gedaschko (2. v. l.) beim Verbandstag in Berlin
Einen enorm wichtigen Erfolg für die
dabei die politische Diskussion, und
Die nachhaltigen Interessenvertre-
preise angestiegen. Der Staat beklagt
beschlossen werden. Das vorgesehene
und Wohnungsunternehmen. Hinzu
Zukunft von Deutschlands Städten
von Parteien und Mietervereinen war
tungen der Wohnungswirtschaft, allen
steigende Wohnkosten und ist selber
Absenken der Mieterhöhungsmöglich-
kommen Flüchtlinge aus Bürgerkriegs-
erzielte die Wohnungswirtschaft bei
von der so genannten Mietpreisbremse
voran der GdW Berlin, haben massiv
der größte Kostentreiber. Als ein Bei-
keiten nach Modernisierung, der so ge-
gebieten, etwa Syrien, Irak oder Afrika,
der Städtebauförderung sowie beim
zum Schutz vor massiven Mieterhö-
gegen die Einführung der Mietpreis-
spiel sei auf viele Kommunen verwiesen,
nannten Modernisierungsumlage, und
die zeitgleich in Ballungsräume ein-
Programm „Soziale Stadt“. So ist die
hungen die Rede.
bremse gekämpft, da sie zum einen
die kräftig an der Gebührenschraube
eine gleichzeitige Befristung dieser Um-
wandern. Es gilt, nicht nur die Voraus-
investitionshemmend wirke, zum ande-
drehen: So hat die Stadt Dortmund im
lage (Amortisation) werden in der Bran-
setzungen für eine Erstversorgung mit
che als sehr kritisch eingeschätzt.
Wohnraum in Sammelunterkünften zu
Städtebauförderung 2014 auf insgesamt 700 Millionen Euro und das
Diese „Mietpreisbremse“ ist nun Ende
ren viele Rechtsstreitigkeiten aufgrund
Oktober 2014 zur Haushaltskonsolidie-
Programm „Soziale Stadt“ auf 150
Februar 2015 von der Regierungskoa-
unklarer Definitionen auslösen werde. Es
rung angekündigt, die Hebesätze für die
Millionen Euro aufgestockt worden.
lition aus CDU/CSU und SPD abschlie-
ist deshalb aus Vermietersicht als Erfolg
„Grundsteuer B“ von bislang 540 % auf
Die Zuwanderung nach Deutschland,
sungen zu realisieren, die eine Chance
650 % anzuheben.
die aus dem Wegfall der meisten Frei-
auf Harmonie und Integration bieten.
zügigkeitsbeschränkungen Ost- und
„Eine Willkommenskultur muss mit einer
schaffen, sondern langfristige Wohnlö-
ßend beraten worden und könnte circa
der Lobbyarbeit anzuerkennen, dass die
Hinsichtlich des Zusammenspiels von
im Juni 2015 nach Beschlussfassung
Gültigkeit der Mietpreisbremse für Neu-
Angebot und Nachfrage war das ver-
durch Bundestag und Bundesrat wirk-
baumaßnahmen ausgeschlossen wurde
Im Herbst 2015 könnte bereits das
Südeuropas resultiert, ist eine große
Willkommensstruktur Hand in Hand ge-
gangene Jahr von sehr großen regio-
sam werden. Im Kern geht es dabei um
sowie keine Anwendung auf die erste
zweite Paket der Mietpreisbremse
Herausforderung auch für Kommunen
hen“, so GdW-Präsident Axel Gedaschko.
nalen Unterschieden bestimmt:
Folgendes: Bei der Wiedervermietung
Vermietung nach umfassender Moderni-
Es gab sowohl stark wachsende Märk-
von Bestandswohnungen soll die zuläs-
sierung von Wohngebäuden finden wird.
te mit erheblicher Zuwanderung und
sige Miete höchstens auf das Niveau der
damit Engpässen an den Wohnungs-
ortsüblichen Vergleichsmiete zuzüglich
In einem Zwischenfazit zum Thema
märkten als auch ebenso deutlich
10 % steigen können. Die Landesre-
Mietpreisbremse steht eines allerdings
schrumpfende Standorte mit Abwan-
gierungen werden ermächtigt, durch
fest: Statt Mietpreisbremse müsste es
Nach langer Vorarbeit im Berichtsjahr
allem die geografische Einteilung des
56 Cent pro Quadratmeter ermittelt und
derung, Leerstand bis hin zu Abrisspro-
Rechtsverordnung die Gebiete mit an-
„Energiepreisbremse“ oder „Nebenkos-
2014 ist mit Wirkung ab 01.01.2015 ein
Stadtgebiets in sieben Regionen, die sich
für die Nordstadt einen Abschlag von
grammen. Der Reurbanisierungstrend,
gespannten Wohnungsmärkten auszu-
tenbremse“ heißen, denn im Vergleich
neuer Mietspiegel für die Stadt Dort-
bei der Miete in Zu- oder Abschlägen
18 Cent je Quadratmeter bei einer durch-
quasi ein Wachstumsboom in vielen
weisen, in denen die Mietpreisbremse
sind seit 2000 sind die Nebenkosten
mund mit geänderter Systematik be-
ausdrücken. So haben die Statistiker
schnittlichen Miethöhe von 5,18 Euro pro
Großstädten Deutschlands, bestimmte
gelten wird.
prozentual um ein Vielfaches der Miet-
schlossen worden: Neu dabei ist vor
für die Stadtmitte einen Zuschlag von
Quadratmeter Wohnfläche im Monat.
Verbraucherpreise für das Wohnen im Überblick
Geschäftsentwicklung im Rückblick
Nettokaltmieten, Wohnungsbetriebskosten, Haushaltsenergie, Indexwerte
Index Januar 2000 = 100
51,70 52,40
47,77 48,05 48,89
44,41 44,71
13,32 13,24 14,13
42,66 43,58
12,23 12,13 12,27
10,92 10,66 11,00 11,33
9,95 10,20
9,32 9,80
30 30,96 8,38 8,33
25 5,69
Verbraucherpreise für Gas, Heizöl
und andere Haushaltsenergie
Verbraucherpreise für Wasserversorgung, Müllabfuhr und
Quelle: Statistisches Bundesamt,
Fachserie 17, Reihe 7, Verbraucherpreisindex; Monatswerte bis 06/2014,
Basis VPI nach Revision 2013/GdW
Veränderung 01/2000 bis 06/2014
Sollmieten Gebühren und Umlagen
> 2. Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr
Trotz des noch höheren Mitteleinsatzes
in die Substanz- und Wohnwertsteigerung konnte ein besseres Jahresergebnis erzielt werden.
> 3. Strategische Portfolio-Entwicklung
2. Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr
Die ideale Immobilie zeichnet sich
günstiges Wohnen für alle Bevölke-
zum jeweiligen Quartier stellt. Ziel die-
durch einen minimalen Energiebedarf,
rungsgruppen nachhaltig ermöglicht.
ser Portfolio-Analyse ist es, innerhalb
Mit einem Jahresüberschuss von
Die anhaltende Niedrigzinsphase wurde
Barrierefreiheit in Verbindung mit va-
3.728.647,41 Euro wurde im Berichts-
in 2014 wiederum für umfängliche,
riablen Grundrissen, hohe architek-
In der Praxis können diese Kriterien im
gefächertes Wohnungsangebot zu un-
jahr 2014 ein im Vorjahresvergleich
nachhaltige Investitionen in den Wohn-
tonische und städtebauliche Qualität
Zuge der Entwicklung einer einzelnen Im-
terbreiten, dessen Qualitätsmerkmale
(2.731.152,94 Euro in 2013) um 37 Pro-
gebäudebestand sowie in Neubaumaß-
sowie einen aus Nutzersicht günstigen
mobilie wegen der immanenten Zielkon-
den eingangs genannten Idealvorstel-
zent besseres Jahresergebnis erzielt.
nahmen genutzt. Die von Aufsichtsrat
Mietpreis aus. Wenn die Erfüllung die-
flikte nicht gleichermaßen erfüllt werden.
lungen möglichst nahe kommen.
Dieses sehr gute Resultat soll in voller
und Vorstand freigegebenen Investiti-
ser Anforderungen in Einklang mit
Höhe den Mitgliedern zugutekommen:
onsvolumina 2014 lagen in der Genos-
einer akzeptablen Wirtschaftlichkeit
Die Spar- und Bauverein eG verfolgt
Diese Strategie wird in umfangreichen
Denn es wird der Vertreterschaft zur
senschaft dabei mit 32.194.490 Euro
steht, kann von einer zukunftssicheren
daher eine differenzierte Strategie, die
Modernisierungsprogrammen und durch
Beschlussfassung im Juni 2015 vorge-
sogar um 5 Prozent über den Volumina
Immobilie ausgegangen werden, die
die einzelne Immobilie in den Bezug
innovative Neubauvorhaben umgesetzt.
schlagen, 1.260.506,93 Euro in Form von
2013: Es ist deshalb herauszustellen,
Dividendenzahlungen (4 % je Genos-
dass trotz des noch höheren Mittelein-
senschaftsanteil) unmittelbar an die Mit-
satzes in die Substanz- und Wohnwert-
glieder auszuzahlen. Die verbleibenden
steigerung ein besseres Jahresergebnis
2.468.140,48 Euro wurden bereits zur
erzielt werden konnte. In der Spar- und
weiteren Eigenkapitalstärkung in Ergeb-
Bauverein Betreuungs- und Verwal-
nisrücklagen eingestellt und begünsti-
tungsgesellschaft, deren Überschuss
gen die Mitglieder damit mittelbar. Die
in voller Höhe an die Genossenschaft
Eigenkapitalquote liegt angesichts des
abgeführt wird, konnte ebenfalls eine
hohen Jahresergebnisses und lediglich
Steigerung des positiven Saldos er-
moderater Fremdmittelaufnahme mitt-
lerweile deutlich über 20 Prozent.
Im Kerngeschäft der Hausbewirtschaftung wurde insbesondere aufgrund der stabilen Vollvermietung,
einer sensibel und moderat betriebenen Mietanpassungspolitik sowie
der Optimierung der Geschäfts-
Investitionsübersicht 2010–2014
Laufende Instandhaltung eG
Wohnungswechsel (inklusive Badmodernisierungen
bei bestehenden Nutzungsverhältnissen) eG
Zwischensumme Instandhaltung eG
Planmäßige Instandhaltung, Sondermaßnahmen eG
Großmodernisierungen eG
Summe Instandhaltung + Modernisierungen eG
Neubautätigkeit eG
4.521.822
5.465.126
4.770.634
5.097.956
6.625.680
7.173.930
6.703.413
6.683.592
6.985.044
6.901.037
11.695.752
12.168.539
11.454.226
12.083.000
13.526.717
1.371.019
1.486.547
1.758.898
2.050.483
6.542.624
6.142.850
7.715.779
10.557.143
11.606.885
19.609.395
19.797.936
21.200.283
24.399.041
27.184.085
6.857.452
6.357.791
6.704.012
6.259.761
5.010.405
26.466.847
26.155.727
27.904.295
30.658.802
32.194.490
prozesse etwa im Betriebskosten-
Investitionen insgesamt eG
management der maßgebliche
Laufende Instandhaltung GmbH
Ergebnisbeitrag geleistet. Die konti-
Großmodernisierungen GmbH
854.606
1.087.059
nuierliche Professionalisierung der
Investitionen insgesamt GmbH
1.001.764
1.235.362
27.468.611
27.391.089
28.014.014
31.030.675
32.287.888
38.068.898
38.616.193
39.389.095
39.918.859
40.859.352
527.921
533.869
536.528
538.361
541.603
38.596.819
39.150.062
39.925.623
40.457.220
41.400.955
hat im Berichtsjahr beispielsweise zur
Entscheidung geführt, ein digitales
Außenflächenkataster sowie eine
Stadtrat Ludger Wilde (3. v. l.) übergab im Beisein von Vertretern des Amts für
Wohnungswesen sowie Vertretern der Genossenschaft die Zusage für Wohnraumfördermittel an Franz-Bernd Große-Wilde
eines Quartieres ein möglichst breit
Erträge aus Sollmieten/Pachten u. a. eG
Erträge aus Sollmieten/Pachten u. a. GmbH
spezielle Software für das Geschäftsfeld
ERTRÄGE AUS SOLLMIETEN/PACHTEN GESAMT
Verkehrssicherheit anzuschaffen.
INVESTITIONEN/SOLLMIETEN IN %
dem Ziel der Betriebskostensenkung
zusammenlegungen und Grundrissver-
das umfangreiche Hilfestellungen bei
neu organisiert bzw. gestaltet.
änderungen in enger Abstimmung mit
modernisierungsbedingten Umzügen
den Bewohnern realisierte die Genos-
bietet. Weitere sozialverträgliche und in
Auf Grundlage einer dezidierten Port-
Bereits 2012 startete die Spar- und Bau-
Ferner berücksichtigte die Genossen-
senschaft in mehreren Gebäuden einen
enger Abstimmung mit der Bewohner-
folio-Analyse erstellt die Spar- und Bau-
verein eG mit der Modernisierung der
schaft die energetische Optimierung.
zukunftsfähigen Wohnungsmix, der
schaft anvisierte Wohnungszusammen-
verein eG individuelle Konzepte für ihre
Chemnitzer Straße 65 ein umfangreiches
Die Maßnahmen umfassten u. a. die Sa-
allen Generationen ein gemeinsames
legungen werden in den kommenden
Modernisierungsprojekte – unter der Be-
Erneuerungsprogramm, das sie im März
nierung bzw. Erneuerung der Dächer,
Jahren sukzessive umgesetzt.
rücksichtigung der Faktoren Liquidität,
2014 mit der Modernisierung des histo-
Wärmedämmungen von Dachböden
Risiko und Rentabilität. Im Sinne eines
rischen Kernbestands in der Chemnitzer
und Kellerdecken, Austausch von Fens-
Bei der Wohnungszusammenlegung
Die aus ökonomischer, ökologischer
möglichst breit gefächerten Angebotes
Straße 39 – 63 sowie der Sonnenstraße 36
tern sowie die Überarbeitung von Dach-
sowie im Zuge von Instandsetzungen
und sozialer Sicht nachhaltige Großmo-
innerhalb eines Wohngebietes werden
fortführte. Von den insgesamt fünfzehn
boden-, Wohnungs- und Haustüren.
zur Neuvermietung wurde auf den Ab-
dernisierung fand in überwiegend be-
die jeweiligen Projekte nicht nur auf Ba-
Gebäuden stehen zehn unter Denkmal-
bau von Barrieren geachtet. Während
wohntem Zustand statt. Zur Vermeidung
sis einer umfassenden Analyse einzelner
schutz. Die Gebäude wurden 1902/1903
In einem zweiten Schritt griff ein wei-
dieses Prozesses kann die Bewohner-
von Gentrifizierung wurde ein mode-
Häuser, sondern immer im Quartierszu-
erbaut und in Teilen nach dem Zweiten
teres und auf mehrere Jahre angelegtes
schaft auf das genossenschaftseigene
rates Mietniveau auch nach der hohen
sammenhang entwickelt.
Weltkrieg wieder aufgebaut.
Konzept: Durch gezielte Wohnungs-
Umzugsmanagement zurückgreifen,
Investition erhalten.
Weitere relevante Themenbereiche wie
Die Berücksichtigung des Denkmal-
die strategische Unternehmensplanung,
schutzes stellte hierbei eine besondere
Risikoanalyse und die Investitionspla-
Herausforderung dar: Es galt, moderne
nung auf einzelnen Ebenen sind Be-
Techniken und heutige Wohnansprü-
standteile dieses Managementsystems.
che mit den Anforderungen aus dem
Beispielhaft für diese differenzierte Be-
Denkmalpflegeplan zu verbinden. So
trachtungsweise steht folgende Moder-
wurde die historische Bausubstanz der
nisierungsmaßnahme, die in 2014 um-
Denkmalimmobilien in enger Koopera-
gesetzt worden ist:
tion mit der Denkmalbehörde der Stadt
Dortmund durch eine sensible Restau-
Chemnitzer Straße 39–63,
Chemnitzer Straße 144,
rierung als Kulturgut bewahrt und auf
Grundlage einer detaillierten Bestandsaufnahme mit allen Beteiligten eine
denkmalgerechte Planung entwickelt.
Jedes Jahr investiert die Genossen-
INVESTITIONSVOLUMEN (IN EURO)
3.736.494
346.716
Chemnitzer Straße 39 – 63, Sonnenstraße 36
Chemnitzer Straße 144
Metzer Straße 29 –35
Pücklerweg 2– 4
In der Liethe 43, 45
An der Gosekuhle 2– 8, Am Hemesod 3, 3 a,
Sendstraße 150 –152
2.133.894
Stuttgarter Straße 11–19
1.384.311
1.911.690
328.918
schaft hohe Summen in die bedarfs-
Zentrale Ziele dieser Großmodernisie-
Stuttgarter Straße 52–56
gerechte Bestandspflege, um durch
rung waren die Bewahrung der Bausubs-
Goethestraße 43, Herderstraße 71– 91,
eine nachhaltige Modernisierung den
tanz und die Steigerung des Wohnkom-
Wohnkomfort funktional, energetisch
forts. Ein wichtiger Bestandteil war der
Brackeler Straße 28– 44, Im Spähenfelde 25
und ästhetisch zu steigern. Dass diese
erstmalige Anbau von Balkonen in enger
Aufrüstung auch ein deutliches Plus an
Absprache mit den Bewohnern und der
Vorlaufkosten für diverse Modernisierungen
Wohnkomfort mit sich bringt, konnten
Denkmalbehörde. Letztere unterstützte
Nachträgliche Kosten aus Vorjahren
die Bewohner in der Chemnitzer Straße
die Genossenschaft in ihrem Bemühen,
Gesamt eG
im Berichtsjahr erfahren: Über vier Mil-
den historischen Charakter der Gebäude
lionen Euro investierte die Genossen-
mit den alten Fassaden und stilvollen
schaft in eine umfangreiche Großmo-
Stuckelementen zu erhalten. Zudem
dernisierung im Saarlandstraßenviertel.
wurden die Abfallsammelplätze mit
EG UND GMBH GESAMT
„DURCHDACHTE MODERNISIERUNGSTÄTIGKEIT BEWIRKT
ZEITGEMÄSSEN WOHNKOMFORT
WOHNLÖSUNGEN.“
PETER LAUBER,
Geplante und ungeplante
strebten die hauseigenen Servicemit-
deutlich erhöht und das Gebäude ener-
Die bestehenden Wohnquartiere wer-
Mit dem Neubauprojekt, das insgesamt
arbeiter und Partnerfirmen stets eine
getisch optimiert.
den kontinuierlich durch Neubauvor-
125 barrierefreie Wohnungen vorhält,
haben erweitert, deren Konzeptionen
wurde das Wohnungsspektrum im
In 2015 wird mit der Realisation weiterer
schnellstmögliche Lösung an.
Im Berichtsjahr nahm die Spar- und Bau-
In die Sicherheit der Anwohner und
unter anderem an den im Quartier zu
Althoffblock, in dem u. a. zahlreiche
Neubauprojekte begonnen, u. a. am
verein eG erneut eine intensive Bestands-
Nutzer der Tiefgarage investierte die
verstärkenden Qualitätskriterien aus-
junge Familien und Studenten zuhause
Phoenix See und in Dormund-Schüren.
Genossenschaft darüber hinaus auf
gerichtet werden und als zukunftswei-
sind, gezielt um seniorengerechten
Am südöstlichen Ufer des Phoenix Sees
eigene Kosten eine automatisch aufge-
sende Antwort auf den demografischen
Wohnraum erweitert. Damit stehen im
in Dortmund-Hörde wird ein Wohn-
Berichtsjahr insgesamt 15 Treppen-
Im Berichtsjahr ließ die Spar- und Bau-
schaltete Brandmeldeanlage im Wert
Wandel zu verstehen sind. Senioren-
Quartier nun Wohnungsangebote für
ensemble aus vier Gebäuden errichtet,
häuser überarbeitet und neu gestaltet.
verein eG zahlreiche Verkehrssiche-
von über 40.000 Euro.
gerechter Wohnraum soll gewonnen
jedes Alter und jede Lebensphase zur
das von außen durch eine klare und
Wand- und Bodenflächen wurden über-
rungsprüfungen durchführen: Bäume,
und die Attraktivität der Quartiere für
dynamische Architektur besticht.
arbeitet sowie Elektroleitungen geprüft
Spielplätze, Gebäude (innen und außen),
Insgesamt investierte die Spar- und
unterschiedliche Altersgruppen ge-
Großzügige Eingangssituationen, eine
und vielfach erneuert. Ebenso wurden
Elektronik sowie der Gas- und Brand-
Bauverein eG rund 1,75 Millionen
steigert werden. Mit der Entwicklung
gehobene Ausstattung sowie ein rich-
bei Bedarf, sofern die Möglichkeit ge-
schutz wurden überprüft.
pflege mittels geplanter und ungeplanter Instandhaltung vor. So wurden im
Euro in die Erneuerung des durch den
neuer Wohnmodelle stellt die Spar- und
tungweisendes Energiekonzept werden
geben war, Gegensprechanlagen instal-
Brandschaden stark in Mitleidenschaft
Bauverein eG somit sicher, dass ihre Mit-
hohen Wohnkomfort gewährleisten.
gezogenen Gebäudekomplexes.
glieder bei der Genossenschaft auch
Einen Großteil der Kosten übernahm
in Zukunft Wohnraum nach Bedarf
Mit der aktuellen Neubaumaßnahme
finden. Besonderen Wert legt sie auf
Bergparte/Gevelsbergstraße in Dort-
mund-Schüren setzt die Spar- und
In laufenden Nutzungsverhältnissen
oder bei Wohnungswechseln ließ die
Eine Tiefgarage in Dortmund-Dorstfeld
Genossenschaft 133 Bäder komplett
wurde in der Nacht zum 25.02.2014
Neben der hochwertigen technischen
modernisieren. Von diesen 133 Bädern
durch Brandstiftung schwer beschä-
Ausstattung glänzt die neue Tiefga-
wurden ein Bad rollstuhlgerecht und
digt. Trotz des schnellen Einsatzes der
rage durch eine freundliche Atmo-
zwei Bäder behinderten- bzw. senioren-
Feuerwehr entstand ein Schaden in
sphäre; wie zuvor stehen 96 Stellplätze
freundlich gestaltet. 68 Bäder erhielten
Millionenhöhe: Zahlreiche Autos waren
eine Badewanne, 27 Bäder eine reguläre
irreparabel beschädigt. Aufgrund der
Duschtasse, 30 Bäder eine sehr flache
starken Verrußung mussten sowohl die
Duschtasse und fünf Bäder eine bo-
Tiefgarage als auch knapp 3.000 qm
dengleiche Dusche.
Gewerbefläche geschlossen werden.
In 44 Fällen wurden Nachtstromspei-
Nach acht Monaten, während derer ein
Das innovative Neubauprojekt „Kuithan-
cherheizungen gegen Gasetagen-
Großteil der Räumlichkeiten komplett
straße/Neuer Graben/Von-der-Recke-
heizungen ausgetauscht. In weiteren
entkernt wurde und zahlreiche Experten
Straße“, das das gemeinsame Leben und
acht Wohnungen, die bisher nicht mit
die Bauarbeiten betreuten, konnte die
Wohnen von Jung und Alt ermöglicht,
Heizungen seitens der Genossenschaft
Spar- und Bauverein eG die Tiefgarage
startete im Oktober 2009 mit dem ers-
ausgestattet waren, wurden Heizungen
ten von insgesamt drei Bauabschnitten.
Bauverein eG Maßstäbe in Sachen
•Mehrgenerationenwohnen
•Servicewohnen
• Energieeffizienz und Klimaschutz
Energie-Plus-Siedlung in der Nähe der
Emscheraue wird mehr Energie produziert als verbraucht. Ferner ist die Umgebung weitgehend autofrei.
Sven Glocker, Referent des Vorstands, ist erfreut über
das Ergebnis der wiederhergestellten Tiefgarage.
Fertiggestellte Baumaßnahme: Kuithanstraße
Im Dezember 2011 begannen die Arbei-
eingebaut. Auch wurde in einer Woh-
Umwelt- und Klimaschutz: In der neuen
nung der Kachelofen durch eine neue
Die Auflagen der aktuellen EnEV vom
ten am dritten Bauabschnitt; im Januar
Gastherme ersetzt.
01.05.2014 waren berücksichtigt
2014 zogen die ersten Bewohner in das
worden: Um die Wärmedämmung zu
Gebäude Von-der-Recke-Straße 35 ein.
Wie bei jeder Reparaturmeldung im Rah-
verbessern, wurde u. a. die Dämm-
Mitte April 2014 war auch die Kuithan-
men der ungeplanten Instandhaltung
stoffstärke der Tiefgaragen-Oberdecke
straße 46 bezugsfertig.
Groschek, Zoerner und Große-Wilde bei der
Besichtigung der Kuithanstraße
Visualisierung der Neubaumaßnahme Phoenix See
Im Berichtszeitraum ergab sich folgende Änderung des Grundstücksbestandes:
Das Grundstück Akazienstraße 150 in
veräußert. Der Grundstücksbestand
Dortmund wurde im Berichtszeitraum
minderte sich dadurch um 393 qm.
In 2014 wurden ein Baugrundstück am
im Plangebiet Gevelsbergstraße/Berg-
Der positive Geschäftsverlauf der
vel der Vorjahre (Vorjahr: 925 Mieter-
von Erst- bzw. Neuvermietungen um-
Phoenix See (4.206 qm) und Teilflächen
parte (320 qm) in Dortmund erworben.
Vorjahre konnte im Berichtsjahr konse-
wechsel bzw. 8,0 %) gehalten werden.
gesetzt wurden, konnte das Ergebnis
quent fortgesetzt werden.
Insgesamt 209 dieser Mieterwechsel
auf insgesamt 40.508.137,11 Euro (nach
und damit 22 % der Kündigungen be-
Erlösschmälerungen) verbessert wer-
Per 31.12.2014 zählten 11.592 Woh-
trafen zudem Umzüge innerhalb des
den (Vorjahr: 39.591.044,82 Euro).
nungen, 85 Gewerbe sowie 2.490
genossenschaftseigenen Hausbestands
Garagen bzw. Einstellplätze zum ge-
(Vorjahr: 176 Mieterwechsel bzw. 19 %
nossenschaftseigenen Hausbestand.
der Kündigungen). Dies wird als Zei-
(Erbbaurecht)
Durch Neuvermessung eines Erbbau-
die Fläche 63 qm größer ist als bislang
grundstücks wurde festgestellt, dass
chen für die hohe Kundenzufriedenheit
Zum Stichtag 31.12.2014 ergab sich somit folgender Grundstücksbestand:
Unbebaute Grundstücke, Spielplätze u. Straßenflächen
Unbebaute Grundstücke (Erbbaurecht)
Erbbaurechte (Mietwohngrundstücke)
1.009.104
1.309.562
1.313.758
Von diesen Wohnungen waren per
der Mitglieder sowie für den Erfolg
31.12.2014 insgesamt 27 Wohnungen
des Bestrebens, zielgruppen- und be-
nicht vermietet. Somit konnte mit einer
darfsgerechte Wohnungen anzubieten,
Quote von 0,23 % das sehr niedrige
Niveau des Vorjahres an nicht vermieteten Wohnungen fast wieder erreicht
Die Erlösschmälerungen aus Sollmieten
werden (Vorjahr: 12 nicht vermietete
haben sich im Vorjahresvergleich eben-
Wohnungen bzw. Leerstandsquote
falls nur leicht verändert; diese beliefen
0,11 %). Mehr als ein Drittel der nicht
sich auf 351.215,23 Euro gegenüber
vermieteten Wohnungen war dabei
327.813,79 Euro in 2013.
durch bewusste, modernisierungsbedingte Leerzüge von Wohnungen
Die Erträge aus Sollmieten und Sonder-
(10 Wohnungen per 31.12.2014) be-
einrichtungen einschließlich Zuschlä-
dingt. Für das Gesamtjahr 2014 kann
gen nach Erlösschmälerungen konnten
also von einer Beinahe-Vollvermietung
im Geschäftsjahr 2014 deutlich gestei-
gert werden: Durch moderate Mietanpassungen im Rahmen bestehender
Die Fluktuationsquote konnte mit 947
Nutzungsverträge, die überwiegend
Mieterwechseln (8,2 %) im Berichtsjahr
nach der Durchführung von Moderni-
ebenfalls auf dem sehr niedrigen Le-
sierungsmaßnahmen sowie im Rahmen
> Interne Organisation | Mitarbeiterbestand
dienst beauftragt. Auch die in diesem
Zusammenhang bestehende Verkehrs-
Die bewährten, fachbereichsübergrei-
sicherungspflicht obliegt danach dem
fenden Abstimmungsmaßnahmen im
beauftragten Dienstleistungsunter-
Bereich des Forderungsmanagements
nehmen – ein Angebot, das bei der
Der Erfolg der Geschäftstätigkeit hängt
darauf, die vorhandenen Kenntnisse
(63 weibliche Angestellte), der Anteil
waren auch im Berichtsjahr erfolgreich:
Mehrheit der Bewohner auf große
wesentlich von den fachlichen und sozi-
kontinuierlich weiterzuentwickeln.
der Männer lag bei 43,2 % (48 männ-
Von insgesamt 300 Rechtsangelegen-
Zustimmung stieß. Alternativ bestand
alen Kompetenzen der Mitarbeiter ab:
heiten wurden 95 Fälle rechtsanhängig
die Möglichkeit zur Einführung einer so
von ihren Qualifikationen, ihrer Leis-
Die Genossenschaft war im Berichtsjahr
und ein Mitarbeiter waren in Teilzeit tä-
(Vorjahr: 92 Fälle). Über zwei Drittel der
genannten Schneekarte. In diesem Fall
tungsbereitschaft und ihrem Einsatz für
Arbeitgeberin von 111 Mitarbeitern. Da-
tig, zwei Mitarbeiterinnen in Elternzeit.
Fälle konnten dagegen außergerichtlich
wurde die Verpflichtung zur Schnee-
die Wohnung auch als „soziales Gut“.
von befanden sich zehn in der Ausbil-
Die Altersstruktur der Mitarbeiter lag
und Glatteisbeseitigung zu gleichen
Deshalb gewährleistet die Spar- und
dung zur Immobilienkauffrau oder zum
bei durchschnittlich 41,5 Jahren. Zu-
liche Angestellte). 15 Mitarbeiterinnen
Teilen auf alle Bewohner eines Objekts
Bauverein eG nicht nur eine solide
Immobilienkaufmann. Der Anteil der
dem beschäftigte die Genossenschaft
Mit 553.622,18 Euro wurde zudem ein
unter Festlegung eines regelmäßigen
Ausbildung, sondern legt zugleich Wert
Frauen in der Belegschaft betrug 56,8 %
zwei Mini-Jobber.
deutlicher Rückgang der Forderungen
Turnus übertragen.
aus Vermietung verzeichnet (Vorjahr:
668.516,53 Euro).
Abfallmanagements
Vereinheitlichung der
Winterdienstregelung
Mitarbeiterbestand ZUM JAHRESENDE 2014
Die Spar- und Bauverein eG optimierte
das in den Vorjahren eingerichtete Ab-
Im Rahmen der Aktualisierung der
fallmanagement, sodass die Abfall-
nutzungsvertraglichen Regelungen
entsorgungskosten weiter reduziert
Persönlicher Referent des Vorstands
wurden im Berichtsjahr die Bemü-
werden konnten. Aspekte wie Abfall-
Kasse, Spareinrichtung, Mitgliederverwaltung
hungen weiter intensiviert, eine zeit-
vermeidung, die optimierte Trennung
gemäße, den genossenschaftlichen
und Verwertung von Abfällen sowie die
Prinzipien und dem demografischen
Sauberkeit und Hygiene von Müllstand-
Wandel entsprechende Winterdienst
plätzen wurden dabei berücksichtigt;
regelung einzuführen. Für zahlreiche
dies trug erheblich zu einem positiven
Objekte wurde bereits ein gewerb-
Wohnumfeld und damit auch zu einer
licher Dienstleister mit dem Winter-
hohen Mieterzufriedenheit bei.
Ob Trinkwasserverordnung oder Rauch-
Dokumentation der diesbezüglichen
shops unter professioneller Leitung oder
melderpflicht: Diese neuen Regelungen
unternehmerischen Aktivitäten. Die Be-
durch Bildung entsprechender Arbeits-
sind ein Indiz dafür, dass die Anforde-
wältigung dieser zusätzlichen Aufgaben
gruppen umgesetzt wurden. Die Formu-
rungen an eine professionelle Bewirt-
ist so effizient wie möglich zu gestalten,
lierung organisatorischer Ziele und die
schaftung von Immobilien zunehmen.
damit bei gegebenen personellen Kapa-
Weiterentwicklung der Geschäftsab-
Die Vielzahl der Gesetzesvorgaben so-
zitäten keine Einbußen beispielsweise
läufe wurden als integrative und inter-
wie die Entwicklung der Rechtspre-
beim Kundenservice entstehen.
disziplinäre Aufgaben verstanden.
Investitionen und erhöhtem Organisati-
Vor diesem Hintergrund wurden Pro-
Hervorzuheben ist die Optimierung der
onsaufwand, sondern erfordern auch in
jekte zur Optimierung interner Ge-
Abläufe rund um die Themen Verkehrssi-
erheblichem Umfang eine rechtssichere
schäftsprozesse initiiert, die in Work-
cherheit und Vermietung.
chung führen nicht nur zu zusätzlichen
Stadträtin Birgit Zoerner (2. v. r.) und Thomas Böhm (Leiter des Amtes für Wohnen und Stadterneuerung, l.)
überzeugen sich gemeinsam mit Ulrich Benholz (2. v. l.), Franz-Bernd Große-Wilde (Mitte) und Nicole BrücknerLotsch (r.) auf der Baustelle, wie die Fördergelder verwendet werden.
CAROLIN SCHMIDT, AZUBI
SEIT 01.08.2013:
> Sozialbericht
Bestnote „sehr gut“ – in der Unterneh-
Über ihren Förderauftrag hinaus sieht
Grundsätzen der Spar- und Bauverein
mensgeschichte bisher einmalig. Die
sich die Spar- und Bauverein eG vor
eG verankert und werden sowohl von
Die Spar- und Bauverein eG bildet re-
Ergebnisse sind auf die jeweils außer-
allem als engagierter Partner, der
allen Organen der Genossenschaft als
gelmäßig Immobilienkaufleute aus.
ordentliche Einzelleistung wie auch
Raum für Begegnungen schafft. Gesell-
auch von den Mitarbeitern gelebt und
„Bei einer Genossenschaft sind
Zwei Ausbildungsleiter flankieren den
auf eine besondere Teamleistung zu-
schaftliches Engagement und soziale
weitergetragen.
Bewohner nicht nur Personen,
betrieblichen Ablauf und stehen in
rückzuführen.
Verantwortung sind daher fest in den
die monatlich ihre Miete zahlen
Kontakt zur brancheneigenen Aus-
und sich nur sehen lassen,
bildungsstätte, dem Europäischen
wo die Auszubildenden zudem eine
Die kontinuierliche Weiterbildung und
Das gesellschaftliche Engagement der
treffs „Im Spähenfelde“ mit interkul-
institutseigene Abschlussprüfung mit
Qualifizierung von Mitarbeitern hat
Spar- und Bauverein eG ist vielfältig.
turellem Sommerfest, interkultureller
Zertifikat ablegen.
bei der Spar- und Bauverein eG einen
Ein Schwerpunkt liegt in der Förderung
hohen Stellenwert. Vielfältige Weiter-
von Nachbarschaftshilfe, in der sich sozi-
• Stromsparaktion von Senioren
Die Auszubildenden der Spar- und
bildungsangebote bis hin zu Bache-
ales Engagement, Familienfreundlichkeit
und Kindern aus der Kita in der
Bauverein eG erzielen regelmäßig gute
lor- und Masterstudiengängen werden
und Seniorenfreundlichkeit vereinen.
Bildungszentrum der Wohnungs- und
Sie sind auch Mitglieder
Immobilienwirtschaft (EBZ) in Bochum,
des gesamten Unternehmens.“
Nikolausfeier etc.
• Übernahme von Zeitungspatenschaf-
bis sehr gute Abschlussergebnisse.
angeboten. Im Berichtsjahr nahmen 32
Der Nachbarschaftstreff im Althoffblock,
Im Berichtsjahr sorgte ein kompletter
Mitarbeiter an Weiterbildungsseminaren
der 2015 sein 15-jähriges Bestehen fei-
ten für drei Dortmunder Schulen
Jahrgang für Verblüffung und Stolz:
teil. Sechs Mitarbeiter absolvieren eine
ern wird, ist ein Paradebeispiel für diese
• Feierlichkeiten zum 100-jährigen
Die vier Auszubildenden bestanden
längerfristige Weiterbildung in Form
Form gelebter Gemeinschaft.
ihre IHK-Abschlussprüfung mit der
verschiedener Studiengänge.
Bestehen des Althoffblocks
Sich beteiligen und beteiligt werden:
Zudem pflegt die Spar- und Bauverein
Im Sinne des Genossenschaftsgedan-
eG die Nähe und den persönlichen
kens versteht die Spar- und Bauverein
Kontakt zu ihren Mitgliedern. Im
eG Gemeinschaft und Miteinander als
Berichtsjahr feierten zwei Mitglieder
einen aktiven Prozess, in den die
ihren 100. Geburtstag und freuten
Mitglieder eingebunden werden.
sich über die Glückwünsche und
Mit u. a. folgenden Aktionen stärkte
Präsente der Genossenschaft.
die Genossenschaft im Berichtsjahr
das Wir-Gefühl:
• Organisation und Durchführung mehrerer Bewohnerfeste und
Recyclingaktionen
• Blumenmarkt für die Bewohnerschaft
in Scharnhorst und Hostedde
• 50-Jahr-Feier der Siedlung
„Zum Uhlenbrauck“
• Sommerfest der Generationen
in der Kuithanstraße
Stefanie Wenig, Kristin Zimmer, Eva Fehringer und
Manuela Multhaup (v. l.)
• Drachenbootrennen am Phoenix See
• Unterstützung des Nachbarschafts-
• Fünfte Dortmunder Wohnungsbörse
auf dem Reinoldiplatz
Die Künstlerin Janine Despaigne verschönert eine
Hauseinfahrt mit einer bunten Mosaikwandarbeit.
abteilung übergeben werden mussten,
konnte die Soziale Beratung bei den
Der Sozialpädagoge Ulrich Witte und
genannten Streitigkeiten erfolgreich
der diplomierte Sozialarbeiter Jörg
Alteruthemeyer bilden das erfahrene
Team der „Sozialen Beratung“. Nicht
Anpassungsmaßnahmen in den
nur in schwierigen Lebenslagen unter-
Wohnungen verhalfen 2014 vielen
stützen sie die Mitglieder. Sie stehen
Bewohnern zum Verbleib im vertrauten
jederzeit für Fragen zur Verfügung,
Umfeld. So fanden im Berichtsjahr
kümmern sich um die Schlichtung
65 Prüfungen von Maßnahmen zur Ver-
nachbarschaftlicher Konflikte und be-
besserung des Wohnumfeldes statt. Oft
raten bei Mietschulden. Älteren, kran-
waren es nur kleine Anpassungen, die
ken und körperlich beeinträchtigten
den Alltag der Bewohner enorm erleich-
Bewohnern helfen sie bei besonderen
terten. Dazu zählten Maßnahmen wie
Belangen und sind im Rahmen des Be-
der Einbau von erhöhten WC-Töpfen,
suchsdienstes der Spareinrichtung der
Handläufen und Haltegriffen. Größere
Genossenschaft tätig. Dieser wurde im
Maßnahmen umfassten den Umbau von
Berichtsjahr gerne in Anspruch genom-
Bädern und die Errichtung von Behin-
dertenparkplätzen und Rollstuhlcon-
„KUNST IM QUARTIER MACHT
EINEN TEIL DER LEBENSQUALITÄT
DIESES VIERTELS AUS.“
JANINE DESPAIGNE, KÜNSTLERIN
tainern. Teilweise wurden die Kosten
Das Beschwerdemanagement musste
von den Pflegekassen übernommen.
in 201 Fällen schlichtend und regelnd
auf die Bewohner einwirken. So wurden
In weiteren Einsätzen klärte das Team
vernachlässigte Reinigungsverpflich-
der Sozialen Beratung, ob Verdachts-
Leben für alle Bewohner noch lebens-
tungen, nachbarschaftliche Auseinan-
momente der Verwahrlosung bestehen.
nicht nur in ihre Bestände, sondern in
werter zu machen. Folgende Hand-
dersetzungen, Lärm sowie vermehrt
In mehreren Fällen konnte durch aus-
das gesamte Quartier. Das genossen-
lungsprinzipien liegen dem Quartiers-
Beschwerden über Rauchen in der Woh-
führliche Beratung dem Verdacht wirk-
schaftseigene Quartiersmanagement
management hierbei zugrunde:
nung und im Treppenhaus zum Streit-
sam begegnet werden.
kümmert sich hierbei um den Erhalt
fall. Bis auf wenige Fälle, die der Rechts-
und die Stärkung des sozialen Zusammenhaltes eines Stadtteils. Dem
Franz-Bernd Große-Wilde (3. v. l.) übergab mit Karen Schüssler (l.) und Barbara Siebert (r.)
Christa A. Thiel von Lichtblicke e.V. (2. v. l.) einen Spendenscheck über 800 Euro.
Management unterliegen zentrale
• Aktivierung der Bewohnerschaft
zur Beteiligung und Mitwirkung am
Entwicklungsprozess des Quartiers
Aufgaben wie die Kommunikation und
• Vernetzen der unterschiedlichen
Kooperation mit potenziellen Partnern
Interessengruppen und lokalen
sowie die Koordination von Projekten.
Akteure, Aufbau von Kooperationen
Dabei steht stets die ganzheitliche Ent-
zwischen Institutionen, Initiativen,
wicklung lebenswerter Quartiere mit
Unternehmen, Wohnungsbaugesell-
einer gut durchmischten Sozial- und
schaften u. a.
Altersstruktur im Mittelpunkt.
• Hilfestellung bei der Entwicklung
von Projekten aus unterschiedlichen
Ziel des Quartiersmanagements ist es,
baulich-räumlichen, sozialen, kultu-
über ein langjähriges und vielfältiges
rellen und ökonomischen Hand-
gesellschaftliches Engagement das
lungsfeldern
> Spareinrichtung
der TU Dortmund dar: In Kooperation
mit einem Anfänger-Studienprojekt
untersuchten Studenten der TU
Dortmund, Fakultät Raumplanung, die
Deutlicher Anstieg des Einlagenbestands
beste Wärmeversorgungsmöglichkeit
für das Quartier in Unna-Königsborn.
In Deutschland gibt es lediglich
Trotz der anhaltenden Niedrigzins-
Städtebauliche und immobilienwirt-
47 Wohnungsgenossenschaften mit
phase mit allgemeinen Sparzinssätzen
schaftliche Aspekte sowie die Erwar-
Spareinrichtung: Die Spareinrichtung
weit unterhalb der Inflationsrate ist
tungen der Bewohnerschaft fanden
der Spar- und Bauverein eG gehört
das in der Genossenschaft gehaltene
Berücksichtigung in dem Projekt.
mit einem aktuellen Sparvolumen von
Sparvolumen im Berichtsjahr deutlich
93.829.246,77 Euro dabei zu den ältes-
angestiegen: Ausgehend von einem
ten und größten.
Sparvolumen per 31.12.2013 von
Zudem fördert die Spar- und Bauverein
• Wettbewerb „Bester Nachbar“
• Bewohnerflohmarkt
• Bewohnerpicknick
• Aktivierung der Bewohner für
summe aus Spareinlagen und Sparbrie-
aktivitäten oder gewährt finanzielle
Spareinlagen annimmt sowie Sparbriefe
fen um 5.629.854,32 Euro (+ 6,4 %)
Unterstützung. Ein integriertes Hand-
ausgibt, das heißt, kein Kreditgeschäft
auf 93.829.246,77 Euro zum Jahres-
lungs- und Entwicklungskonzept für
analog den Geschäftsbanken betreibt,
schluss 2014 erhöht. Dies ist zum einen
den Stadtteil bildet hierbei die Basis für
unterliegt sie, wie alle Wohnungsgenos-
Beleg für die im Marktvergleich höhere
senschaften mit Spareinrichtung, als
Attraktivität der angebotenen Spar-
gend werden einige Projekte aufgezählt,
eigener Institutstyp dem Regelungsge-
produkte, zum anderen Zeichen hoher
die zu diesem Handlungs- und Entwick-
halt des § 1 Abs. 29 Kreditwesengesetz
Kundenzufriedenheit sowie überzeu-
lungskonzept beitragen:
(„WumS“).
gender Beratungskompetenz.
„Lauschangriff“
• Ausflug in den Mitmachpark
„Kettler Hof“
• Sponsoring von Schulen bei SportEvents (Drachenbootrennen am
Stadtgesellschaft ist die Einbeziehung
Da die Spar- und Bauverein eG lediglich
Beteiligung und Entscheidungen. Fol-
• Frühjahrsputz im Quartier
Voraussetzung für eine funktionierende
Partnern unterschiedliche Quartiers-
die Gestaltung der Stromkästen
• Vorleseprojekt für Kinder:
Gestaltung eines Stromkastens
im Althoffblock
88.199.392,45 Euro hat sich die Gesamt-
eG in Kooperationen mit lokalen
Abschlussfest der Vorleseaktion „Lauschangriff“
Phoenix See)
• Wohnungswirtschaftliche
Quartiersentwicklung Scharnhorst-Ost
„Leben in Scharnhorst ist bunt“
• „Zukunft Berliner Allee“
SEPA-Zahlungsverkehr und Änderungen des
Verfahrens für den Kirchensteuerabzug
(Unna-Königsborn)
• Engagement für Dortmund-Nordstadt
• Netzwerk „IdEE-Nordstadt“
• Einsatz im Unionviertel
• Einsatz von „Flitzmobil“ und
Die Vereinheitlichung des Euro-Zah-
„Formalismus“ zur Folge, der hohen
lungsverkehrsraums (SEPA) führte dazu,
Beratungsbedarf und zusätzlichen
dass die nationalen Zahlverfahren für
Schriftverkehr nach sich zieht. Denn mit
Überweisungen und Lastschriften in
Wirkung ab 01.01.2015 ist die Spar- und
der Bewohner. Das ehrenamtliche Inte-
„Spieletonne“ für die jüngeren
Da die Spar- und Bauverein eG weiter-
Euro zugunsten der SEPA-Zahlverfahren
Bauverein eG verpflichtet, bei Dividen-
resse und Engagement der Bewohner-
hin im Interesse ihrer Mitglieder einen
in 2014 abgeschaltet wurden. Aufgrund
den- bzw. Zinszahlungen auf Spareinla-
Beitrag zur Integration und zum Stadt-
der hohen Arbeitsintensität der Umstel-
gen an natürliche Personen zusätzlich
schaft gilt es zu pflegen und zu stärken.
Ziel ist es, möglichst viel Verantwortung
• Lesung im Unionviertel
• Kinder- und Familienfeste in der
teilengagement leisten möchte, verfolgt
lung von Finanzbuchhaltungssystemen,
zum Kapitalertragssteuerabzug auch den
für die individuelle Entwicklung des je-
sie aufmerksam die Veränderungen in
Zahlungsverkehrsanwendungen auf
eventuellen Kirchensteuerabzug vorzu-
weiligen Quartiers vor Ort zu verankern:
• Quartiersspaziergänge
• Street-Art-Wettbewerb im
der Bevölkerungs- und Gesellschafts-
IBAN und BIC sowie der diesbezüglichen
nehmen. Da die übermittelten Kirchen-
struktur sowie das politische Geschehen
Anpassung aller betroffenen Dokumente
steuerdaten im jeweiligen Folgejahr
in Dortmund. Für das Jahr 2015 befin-
hat es sich ausgezahlt, dass die Genos-
für die Berechnung der Kirchensteuer
den sich bereits unterschiedliche Pro-
senschaft bereits 2013 mit den Umstel-
herangezogen werden, mussten bereits
jekte in Planung.
lungsarbeiten begonnen hat.
im Berichtsjahr 2014 Steueridentifikati-
Selbstorganisationskräfte sind zu wecken und Hilfe zur Selbsthilfe durch das
Quartiersmanagement zu ermöglichen.
Höhepunkte zur Nachbarschaftsförde-
Einen weiteren Höhepunkt im Berichts-
rung im Berichtsjahr waren u. a.:
jahr stellte die Zusammenarbeit mit
onsnummern und Kirchensteuerdaten
Die Änderung des Verfahrens für den
beim Bundeszentralamt für Steuern ab-
Kirchensteuerabzug hat einen neuen
> Spareinrichtung | Geschäftsguthaben und Mitgliederbewegung
Geschäftsentwicklung im Rückblick – Sparvolumen 1993–2014
68.959.087
70.775.366
1.717.026
1.798.392
17.494.711
21.228.630
88.199.392
93.829.247
Mit dreimonatiger Kündigungsfrist
Mit besonders vereinbarter Kündigungsfrist
Aufgrund von Bonussparverträgen
Spareinlagen 31.12.2013
Rentabilität erneut sichergestellt
Geschäftsguthaben und Mitgliederbewegung
Die lukrative Verzinsung der Dividende
Erfreulicherweise sind im Saldo zum
zuführen: Insgesamt wurden 1.603 Mit-
von zurzeit 4 % veranlasste den Vor-
Jahresschluss 19.192 beteiligte Mit-
gliedschaften neu begründet; 1.014
stand in den Geschäftsjahren 2012 und
glieder ausgewiesen. Dies entspricht
Mitglieder schieden aus der Genossen-
2013 mit Blick auf das erheblich nie-
einem Plus von 589 Mitgliedern im
schaft aus, davon 647 durch Kündigung,
drigere Marktzinsniveau für Geldanla-
Vorjahresvergleich. Die Veränderungen
252 durch Tod, 53 durch Übertragung
gen, satzungsgemäß (§ 17 Abs. 8) eine
sind auf folgende Ursachen zurück-
sowie 62 durch Ausschluss.
Begrenzung der Zeichnung weiterer
Im Zusammenspiel der Finanzierungs-
Die Spar- und Bauverein eG ist Mitglied
Genossenschaftsanteile (im Berichts-
quellen des Unternehmens spielte die
im Selbsthilfefonds zur Sicherung von
jahr 2014 maximal fünf weitere Anteile)
Spareinrichtung unverändert eine
Spareinlagen in Wohnungsgenossen-
auszusprechen. Trotz dieser Begren-
maßgebliche Rolle. Erneut wurde im
schaften, errichtet von dem GdW Bun-
zung erhöhte sich die Zahl der in 2014
1.979 Mitglieder
6.307 Mitglieder
Geschäftszweig eine positive Rentabili-
desverband deutscher Wohnungs- und
gezeichneten Pflicht- und Mehranteile
tät erwirtschaftet, was zur guten Ge-
Immobilienwirtschaft e. V., Berlin.
im Saldo um 2.145 auf insgesamt
Mitglieder bis
einschließlich 29 Jahre
einschließlich 49 Jahre
samtperformance der Genossenschaft
Franz-Bernd Große-Wilde, Vorstands-
28.451.
beitrug. Als Folge der Neu- oder Wie-
vorsitzender der Genossenschaft, steht
deranlage von Kundengeldern zu
dessen Beirat als Vorsitzender vor und
Mit Wirkung ab 01.01.2015 legte der
günstigeren Konditionen sanken die
ist seit Herbst 2014 zudem Vorsitzender
Vorstand nunmehr satzungsgemäß
gewährten durchschnittlichen Geldan-
der Bundesarbeitsgemeinschaft der
fest, die Möglichkeit, weitere Genos-
lagezinsen in 2014 auf 1,71 % (2,11 %
Wohnungsgenossenschaften mit Spar-
senschaftsanteile über den Pflichtanteil
einrichtung im GdW Berlin.
hinaus zu zeichnen, bis auf Weiteres
6.488 Mitglieder
einschließlich 69 Jahre
4.418 Mitglieder
> Finanzielle Leistungsindikatoren
> Ertragslage
Finanzielle Leistungsindikatoren werden
Ertragskraft der berichtenden Unterneh-
häufig zu Betriebsvergleichen innerhalb
men. Für die Spar- und Bauverein eG
der Branche herangezogen und sind
ergeben sich zum Stichtag 31.12.2014
Ausdruck von Leistungsfähigkeit und
folgende ausgewählte Kenngrößen:
14.473 Tsd. Euro
Durchschnittliche Sollmiete
4,36 Euro/qm/Monat
Quote nicht vermieteter Wohnungen
0,23 %
Modernisierung/Instandhaltung
34,23 Euro/qm/Jahr
20,6 %
Das Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
bestimmter umlagefähiger Betriebs-
schnittszinssatzes für die gehaltenen
schäftstätigkeit in Höhe von 6.157 Tsd.
kosten als positive Bestandserhöhung
Spareinlagen und -briefe auf 1,71 %
Euro (Vorjahr 5.108 Tsd. Euro) und das
bei der Dotierung von unfertigen Leis-
(Vorjahr 2,11 %) stieg das Sparvolumen
Betriebsergebnis von 4.315 Tsd. Euro
tungen, als eine Folge des optimierten
deutlich an, was auch als Vertrauensbeweis gewertet werden kann.
Bezüglich der Angaben zu „Nichtfinanzi-
mentieren sind, verweisen wir auf
(Vorjahr 3.121 Tsd. Euro) sind Resultat
Betriebskostenmanagements, das
ellen Leistungsindikatoren“, die gemäß
unsere Ausführungen zur Geschäftsent-
des sehr guten Geschäftsverlaufs 2014
Ergebnis positiv beeinflusst. Höheren
§ 289 Abs. 3 HGB von großen Unterneh-
wicklung in den einzelnen Geschäfts-
in allen Leistungsbereichen. Die Wei-
Abschreibungen auf Sachanlagen als
Angesichts der stabilen Vollvermie-
men i. S. v. § 267 Abs. 3 HGB zu doku-
terrechnung im Zahlenwerk führt zu
Zeugnis der hohen Reinvestitionstätig-
tung, die bereits im Vorjahr zu verzeich-
einem erfreulicherweise deutlich über
keit standen darüber hinaus geringere
nen war, sind Erlösschmälerungen aus
Planrechnung liegenden Jahresüber-
aufwandswirksame Instandhaltungs-
Sollmieten von nur untergeordneter
schuss 2014 von 3.729 Tsd. Euro (Vor-
kosten und verminderte Zinsaufwen-
Bedeutung für den Jahresabschluss.
jahr 2.731 Tsd. Euro).
dungen gegenüber.
Die künftigen Jahresergebnisse
Der maßgebliche Ergebnisbeitrag
Die genossenschaftseigene Sparein-
werden maßgeblich geprägt sein
wurde wie in den Vorjahren im
richtung konnte in 2014 ebenfalls
von der positiven Entwicklung der
Kerngeschäft der Hausbewirtschaftung
rentabel betrieben werden. Der Ge-
Umsatzerlöse, etwa aus Fertigstellung
erzielt. Eine respektable Ergebnisver-
schäftszweig trug als relevante Fi-
weiterer Neubauvorhaben, vom weite-
besserung ist dabei insbesondere auf
nanzierungsquelle und als wichtiges
ren Vermietungserfolg sowie von der
Mehrerträge aus Sollmieten, die Folge
Instrument der Mitgliedergewinnung
Fortsetzung der umfassenden Investiti-
der sensiblen Mietenerhöhungspoli-
und -bindung zur guten Gesamtper-
onstätigkeit.
tik sind, zurückzuführen. Außerdem
formance der Genossenschaft bei.
hat die erstmalige Berücksichtigung
Trotz leichter Reduzierung des Durch-
DARSTELLUNG DER LAGE/NACHTRAGSBERICHT
> Vermögenslage | Nachtragsbericht
Die Genossenschaft verfügt über eine
anlagen im Anlagevermögen in Höhe
ausreichende Liquidität, um ihren Zah-
von 14.406 Tsd. Euro gehalten.
Der Vermögens- und Kapitalaufbau gliedern sich wie folgt:
lungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen. Dies belegt unter anderem
Der voraussichtliche Finanzierungsbe-
die Kapitalflussrechnung für das Ge-
darf für das Geschäftsjahr 2015 wurde
schäftsjahr 2014: Danach ergeben sich
im Rahmen der Haushaltsplanung
Umlaufvermögen*, mittel- und langfristig
ein Cashflow in Höhe von 14.473 Tsd.
identifiziert; entsprechende Eigen- und
Umlaufvermögen*, kurzfristig
Euro (Vorjahr: 12.470 Tsd. Euro) und ein
Fremdmittel stehen zur Verfügung.
Finanzmittelbestand im Umlaufvermögen zum 31.12.2014 von 24.474 Tsd.
Die Finanzlage ist geordnet.
* Einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten.
Euro. Darüber hinaus werden Finanz-
Fremdkapital*, mittel- und langfristig
Fremdkapital*, kurzfristig
* Einschließlich Rückstellungen und Spargeldern.
Im Vorjahresvergleich ist die Bilanz-
Sparvolumens zurückzuführen.
summe auf der Aktivseite insbesondere
aufgrund der umfangreichen Investi-
Wir weisen als Besonderheit gegenüber
tionen in Neubau und Modernisierung
Wohnungsunternehmen ohne Sparein-
um insgesamt 13.782 Tsd. Euro (3,8 %)
richtung darauf hin, dass das Sparvolu-
angestiegen. Die entsprechende Erhö-
men von 93,8 Mio. Euro im Rahmen des
hung auf der Passivseite ist im Wesent-
Kapitalaufbaus im Fremdkapitalanteil
lichen auf den Anstieg der Geschäfts-
guthaben, die weitere Einstellung aus
dem Jahresüberschuss in Ergebnis-
Die Vermögens- und Kapitalverhält-
rücklagen sowie auf die Erhöhung des
nisse sind geordnet.
dem Schluss des Geschäftsjahres einge-
gemäß § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB, die nach
treten sind, liegen nicht vor.
> Risikomanagement/Interne Revision/Compliance/Corporate Governance
„DAS BEWÄHRTE RISIKOMANAGEMENT DER GENOSSENSCHAFT
UND AN DIE UNTERNEHMENSENTWICKLUNG ANGEPASST. “
MARKUS KLUKAS,
KAUFMÄNNISCHER PROKURIST
durchgeführt und beinhaltete neben
Unternehmensführung und -kontrolle
Funktions- und Systemprüfungen
(Corporate Governance) ist für die Spar-
auch Beratungen bei fachbereichsspe-
und Bauverein eG nach wie vor von be-
zifischen oder -übergreifenden Pro-
sonderer Bedeutung. Daher war die Zu-
jekten. Im Berichtsjahr ergab die Prü-
sammenarbeit zwischen den Organen
fungstätigkeit zusammenfassend, dass
und Mitarbeitern der Genossenschaft
den gesetzlichen und aufsichtsrecht-
im Berichtsjahr erneut von einem en-
lichen Anforderungen entsprochen
gen und vertrauensvollen Miteinander
wurde. Sowohl die Funktionsfähigkeit
geprägt, die sich durch eine offene und
der Geschäfts- und Überwachungspro-
transparente Unternehmenskommuni-
zesse als auch die Angemessenheit
kation auszeichnete.
der Arbeitsmethoden wurde grundsätzlich bestätigt.
Das bestehende Compliance-Management der Genossenschaft wurde im
Risikomanagement/Interne Revision/
Berichtsjahr kontinuierlich ausgebaut
und das Organisationshandbuch der
Genossenschaft um zahlreiche Anweisungen und Richtlinien ergänzt. Im
Rahmen unterschiedlicher CompliancePrüfungen konnte bestätigt werden,
dass die eingeführten Regelungen zur
Wie in den Vorjahren wurde das be-
senschaft ergab die Bewertung, dass
Einhaltung der gesetzlichen, aufsichts-
währte Risikomanagement der Spar-
für die Mehrzahl der betrachteten Ri-
rechtlichen und unternehmensspe-
und Bauverein eG auch im Berichtsjahr
siken kein besonderer Überwachungs-
zifischen Vorgaben angemessen und
bedarf besteht. Ferner ergab die Ri-
wirksam waren, sodass materielle und
sikobewertung per 31.12.2014, dass
immaterielle Vermögensschäden für
Den von der Bundesanstalt für Finanz-
im Berichtsjahr kein bestandsgefähr-
die Genossenschaft vermieden werden
dienstleistungsaufsicht (BaFin) defi-
dendes Risiko für die Genossenschaft
und ein regelkonformes Verhalten von
nierten „Mindestanforderungen an das
bestand und dies nach aktuellem Sach-
Mitarbeitern und Organen der Genos-
Risikomanagement – MaRisk“ wurde
stand auch nicht zu erwarten ist.
senschaft gewährleistet ist.
GdW-Arbeitskreises „MaRisk“ entspro-
Die Tätigkeit der Internen Revision
Auch die wertorientierte und nach-
chen. Nach eingehender Prüfung in
wurde auf Basis einer risikoorientierten
haltig an den Mitgliederinteressen
sämtlichen Fachbereichen der Genos-
und unternehmensweiten Planung
ausgerichtete, verantwortungsvolle
ebenso wie den Empfehlungen des
> Risiken der zukünftigen Entwicklung
> Chancen der zukünftigen Entwicklung
Bestandsgefährdende Risiken, die laut
der Wirtschaftlichkeit von Unternehmen
nicht erkennbar. Die hohen Investitions-
Die Reurbanisierung, die positive
gen die nachhaltige Wirtschaftskraft
und Projekten ergeben sich aus stetig
volumina verhindern Instandhaltungs-
Standortentwicklung und die sehr gute
und Rentabilität des Geschäftsbetriebs
im Unternehmensbereich (KonTraG)
steigendem Kostendruck, z. B. durch
stau und hohe Folgekosten.
Gesamtperformance der Genossen-
gesondert aufzuführen sind, liegen
Verschärfung der Energiegesetzgebung,
Baukostensteigerungen, Erhöhung der
Die gemäß § 25 H Abs. 1 KWG durchzu-
gut ausgestatteten Wohngebäuden
Mit Blick auf das günstige Marktumfeld
Betriebskosten (Grundsteuern etc.),
führende Gefährdungsanalyse in der ge-
sind maßgebliche Voraussetzungen für
haben Aufsichtsrat und Vorstand für
Mögliche Risiken, die sich zu Lasten der
wenn nicht gleichzeitig Erlöskompo-
nossenschaftseigenen Spareinrichtung
Vollvermietung auch in Zukunft.
das Geschäftsjahr 2015 ein deutlich hö-
in der Branche tätigen Wohnungs- und
nenten aus dem Kerngeschäft positiv
wurde im Berichtsjahr planmäßig aktu-
Immobilienunternehmen auswirken
weiterentwickelt werden können?
alisiert. Aufbau- und Ablauforganisation
Die erzielte und immer weiter entwi-
So stehen 41,0 Millionen Euro in der
würden, könnten sich aus weiteren ne-
schaft mit weiterem Erlöspotenzial und
heres Investitionsbudget veranschlagt:
sowie die installierten Abwehrmaßnah-
ckelte Professionalisierung der Woh-
Genossenschaft (32,2 Millionen Euro im
gativen Veränderungen der Rahmenbe-
Wesentliche zinsänderungs- und kon-
men sind aus Sicht der Spar- und Bau-
nungsbewirtschaftung sowie die nach
Vorjahr) für wohnwertsteigernde Maß-
dingungen ergeben. Kernfrage in dem
junkturabhängige Wertentwicklungsri-
verein eG vollauf geeignet, Geldwäsche
wie vor sehr vorteilhaften Bedingun-
nahmen im Rahmen einer moderaten
Zusammenhang ist: Welche Belastungen
siken im Immobilienbereich sind derzeit
im Unternehmen zu verhindern.
gen an den Kapitalmärkten begünsti-
Expansionsstrategie zur Verfügung.
Blick auf den Wohnbestand im Althoffblock
> Finanzinstrumente
Vorstand und Aufsichtsrat haben für das
bislang nicht vollständig mit konkreten
nischen Bestandsmanagements hinaus
Prognosejahr 2015 und die Folgejahre
Maßnahmen hinterlegte Mitteleinsatz
werden die Ergänzung der Wohnange-
Die Anlagestrategie der Spar- und Bau-
Die gehaltenen Gelder in Anlage-
Grundlagen der diesbezüglichen
im Mittelfristzeitraum eine unverändert
ist Ausdruck der von Vorstand und Auf-
botspalette, das soziale Engagement
verein eG ist nach folgenden Kriterien
und Umlaufvermögen bestehen im
Aktivitäten sind die aus der Wirtschafts-
positive Geschäftsentwicklung ange-
sichtsrat formulierten moderaten Ex-
sowie die Nachbarschafts- und Quar-
Wesentlichen aus laufenden Konten,
planung heraus ermittelten Kapitalbe-
nommen. Dies ist die logische Konse-
pansionsstrategie. Wachstum mittels
tiersarbeit wesentliche Bausteine des
a) Sicherstellung der jederzeitigen
Kündigungsgeld und einem Sparbrief
darfe für den kurz- bis mittelfristigen
quenz aus der erfolgreichen Gesamtper-
Neubau oder Ankauf ist kein Selbstzweck
genossenschaftlichen Handelns bleiben.
im kurzfristigen sowie im mittelfristigen
Zeitraum, die laufenden Analysen des
formance der Genossenschaft und einer
und muss sinnvoll und nachhaltig den
Die stetige Aktualisierung des Internetauf-
Bereich aus Festgeld- und Stufenzins-
bestehenden Kreditportfolios im Sinne
sowohl gewinnbringenden als auch so-
Gebäudebestand ergänzen, die anhal-
tritts – beispielsweise wird in 2015 ein lau-
anlagen, Sparkassenbriefen sowie – zu
des Risikomanagements sowie die inten-
zial ausgewogenen Entwicklung in den
tende Niedrigzinsphase, die hohe im
fender Newsletter zu den Neubaugebieten
einem in den vergangenen Jahren stark
sive Beobachtung des Kapitalmarkts.
einzelnen Geschäftssegmenten.
Unternehmen vorhandene Liquidität
programmiert – rundet die persönliche
und die stabile Nachfragesituation sind
und schriftliche Kommunikationspolitik
mit den Mitgliedern ab.
b) Weitgehende Minimierung etwaiger
Anlage- und Ausfallrisiken
c) Diversifizierung der Anlageformen
zur Optimierung der Ertragssituation
rückläufigen Teil – aus Pfandbriefen
und Inhaberschuldverschreibungen
Der Kapitalmarkt zeichnete sich im
In der im Dezember 2014 beschlossenen
jedoch Argumente, die günstigen Rah-
Duration des Gesamtportfolios zur
namhafter nationaler Unternehmen
Berichtszeitraum durch ein nach wie
Wirtschafts- und Investitionsplanung
menbedingungen für Expansion und
Minderung etwaiger Zinsänderungs-
mit derzeit maximal mittelfristigem An-
vor sehr niedriges Zinsniveau aus. Für
2015 bis 2019 sticht im Budgetjahr 2015
Arrondierung zu nutzen.
Dortmund, den 26. Februar 2015
risiken unter Berücksichtigung der
lagehorizont. Die Portfoliostrategie ist
die Neuaufnahme und die Umfinanzie-
vor allem das erheblich höhere Investi-
aktuellen und der prognostizierten
insgesamt als konservativ und wertori-
rung von Darlehen ergaben sich daher
tionsvolumen von 41,0 Millionen Euro
Über die professionelle Weiterentwick-
Kapitalmarktgegebenheiten
entiert zu bezeichnen.
weiterhin vorteilhafte Konstellationen,
(32,2 Millionen in 2014) heraus. Dieser
lung des kaufmännischen und tech-
d) Angemessene Gestaltung der
e) Gestaltung der Erträge aus Finanzanlagen im Sinne eines kontinuierlichen
und planbaren Mittelzuflusses
die mit Blick auf die ungewisse ZinsIn die Jahresabschlussprüfung durch den
entwicklung zum Beispiel in Form von
VdW Rheinland Westfalen e. V. Düsseldorf
Forward-Vereinbarungen konsequent
Die genannten Vorgaben führen dazu,
war auch das Finanzanlageportfolio
genutzt wurden. Die Kapitalmarktkre-
dass die Spar- und Bauverein eG aus-
eingeschlossen. Die eingehende Prüfung
dite wurden im Berichtsjahr ergänzt
schließlich in Anlageformen investiert,
ergab keinerlei Beanstandungen.
durch zinsverbilligte Darlehen der
die sowohl eine Rückzahlungsvereinba-
NRW-Bank, die der Finanzierung von
rung in Höhe des Anlagenennwerts als
Modernisierungsmaßnahmen dienten.
auch eine gute bis sehr gute Bonität des
Schuldners aufweisen.
Zur Finanzierung der erheblichen
Im Wertpapierbereich soll die Höhe
Investitionstätigkeit ist die Spar- und
der Einzelanlagen in der Regel nicht
Bauverein eG neben der laufenden
mehr als 500.000 Euro betragen. Die
Reinvestition erwirtschafteter Über-
Festlegung der Laufzeiten richtet sich
schüsse auch auf die Beschaffung von
nach den Liquiditätserfordernissen des
Fremdmitteln angewiesen. Der sich
Unternehmens und den Erwartungen
daraus ergebende Zinsaufwand ist ein
hinsichtlich der künftigen Zinsentwick-
wesentlicher Faktor in der Gewinn-
lung. Die derzeit gegebene Duration
und Verlustrechnung, sodass diesem
des Anlageportfolios ist tendenziell
Finanzbereich besondere Aufmerksam-
kurzfristiger Natur.
keit zu widmen ist.
Verantwortungsvoll miteinander,
nachhaltig füreinander
Die Erfolgsgeschichte der Spar- und Bauverein eG wurde auch 2014
fortgeschrieben, wie der vorliegende Geschäftsbericht eindrucksvoll belegt.
und lassen die Genossenschaft voller Zuversicht
die Herausforderungen der nächsten Jahre angehen.
VORJAHR 2013
1.036.624,96
34.508.751,49
207.135,95
906.523,75
31.569.514,51
102.995,58
35.752.512,40
32.579.033,84
13.390.000,00
28.903.329,43
13.010.000,00
26.815.188,95
42.293.329,43
39.825.188,95
3.728.647,41
2.468.140,48
2.731.152,94
1.564.458,41
Bilanzgewinn insgesamt
1.260.506,93
1.166.694,53
79.306.348,76
73.570.917,32
8.717.330,00
859.138,54
553.400,00
8.210.730,00
646.280,09
519.700,00
10.129.868,54
9.376.710,09
164.002.190,05
6.846.432,99
72.600.616,86
21.228.629,91
15.641.415,17
227.704,37
7.109,20
2.286.516,89
1.493.630,90
161.826.054,69
7.368.457,00
70.704.681,65
17.494.710,80
14.538.237,80
270.870,53
14.762,94
3.166.957,75
1.628.296,58
284.334.246,34
277.013.029,74
28.226,80
56.453,60
373.798.690,44
360.017.110,75
der mit Ablauf des Geschäftsjahres ausgeschiedenen Mitglieder
der verbleibenden Mitglieder
aus gekündigten Geschäftsanteilen
73.197,55
101.000,94
308.867.124,61
2.955.958,67
5.121.202,33
14.976,86
511.122,38
1.020.831,92
286.919.104,00
2.949.835,32
3.425.341,62
20.377,26
523.394,56
14.994.443,29
192.632,50
159.548,75
318.491.216,77
309.184.677,30
4.205.375,72
8.191.223,68
3.500.090,00
4.684.744,44
14.406.099,40
12.404.710,16
332.970.513,72
321.690.388,40
Andere Vorräte
14.994.234,09
203.418,89
14.039.677,45
218.724,11
Andere Vorräte insgesamt
15.197.652,98
14.258.401,56
251.622,18
169.807,28
580.761,21
306.516,53
13.875,89
128.747,40
699.725,97
1.002.190,67
1.148.865,79
22.867.574,30
1.606.283,67
21.085.405,61
1.590.927,50
Flüssige Mittel und Bausparguthaben insgesamt
24.473.857,97
22.676.333,11
154.475,10
243.121,89
Entgeltlich erworbene Lizenzen
Grundstücke mit Geschäfts- und anderen Bauten
Bauvorbereitungskosten
Sachanlagen insgesamt
Andere Finanzanlagen
Finanzanlagen insgesamt
Forderungen aus Vermietung
Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände insgesamt
Flüssige Mittel und Bausparguthaben
Treuhandvermögen aus Mietkautionen 2014: 34.576,94 Euro (2013: 35.955,17 Euro)
Geschäftsguthaben insgesamt1)
Ergebnisrücklagen insgesamt
Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern
Verbindlichkeiten aus Sparbriefen
Verbindlichkeiten aus Vermietung
Verbindlichkeiten aus Betreuungstätigkeit
Sonstige Verbindlichkeiten2)
Rückständige fällige Einzahlungen auf Geschäftsanteile 2014: 357.649,35 Euro (2013: 194.773,87 Euro).
Davon aus Steuern 2014: 231.835,85 Euro (2013: 277.014,89 Euro).
> Gewinn-und-Verlust-Rechnung
Gewinn-und-Verlust-Rechnung 01.01.– 31.12.2014
Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt.
a) Aus der Hausbewirtschaftung
b) Aus Betreuungstätigkeit
c) Aus anderen Lieferungen und Leistungen
Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen
Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen
a) Aufwendungen für Hausbewirtschaftung
55.368.408,14
8.602,18
63.515,56
53.725.421,91
24.329,01
76.664,33
55.440.525,88
53.826.415,25
954.556,64
1.110.785,60
3.244.564,90
435.639,62
993.499,69
1.570.657,83
27.939.519,53
25.781.524,66
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung1)
Personalaufwand insgesamt
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens
Zinsen und ähnliche Aufwendungen2)
5.252.357,17
1.645.075,25
5.135.114,52
1.195.577,88
6.897.432,42
6.330.692,40
10.474.799,15
2.367.811,34
99.249,17
9.869.307,75
2.442.589,83
58.224,87
170.173,97
268.765,93
7.786.853,93
5.107.998,59
91.475,00
527.178,71
1.758.191,94
Einstellungen aus dem Jahresüberschuss in Ergebnisrücklagen
Davon für Altersversorgung 2014: 690.825,45 Euro (2013: 284.984,66 Euro).
Davon aus Aufzinsung 2014: 436.875,00 Euro (2013: 446.720,00 Euro).
Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach dem vorgeschriebenen Formblatt gemäß der
Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen.
Das Sachanlagevermögen wird zu fort-
Die Wohn- und Geschäftsbauten der
kosten. Die Bewertung der Wertpapiere
geführten Anschaffungs- bzw. Herstel-
Anschaffungs- und Herstellungsjahre
erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. bei
lungskosten angesetzt, vermindert um
ab 1991 werden entsprechend den steu-
Anschaffungskosten über dem Nennwert
planmäßige Abschreibungen.
erlichen Sätzen abgeschrieben, wobei
und gesunkenen Stichtagskursen mit
teilweise die degressive Abschreibung
dem niedrigeren Kurswert.
Die Positionen der Immateriellen Vermö-
mit den zulässigen Höchstsätzen in An-
gensgegenstände werden mit 20 bzw.
spruch genommen wird.
Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Der Wertansatz
25 % abgeschrieben.
134.284,49
195.053,50
7.342.347,20
6.157.110,54
569.929,00
1.767.059,13
Die Außenanlagen werden mit 12 % der
für noch nicht abgerechnete Leistungen
Wohn- und Geschäftsbauten, die sich am
aus Betriebskosten wird nach dem Prin-
01.01.1991 im Bestand befanden, wer-
bzw. mit einer Nutzungsdauer von 15 Jah-
zip der verlustfreien Bewertung ermittelt.
den nach einer Neufestlegung der Rest-
ren abgeschrieben. Aktivierte Rauchwarn-
nutzungsdauer ab dem Geschäftsjahr
melder werden mit einer Nutzungsdauer
Die Forderungen und sonstigen Vermö-
1991 wie folgt abgeschrieben:
von 10 Jahren abgeschrieben.
gensgegenstände werden grundsätzlich
mit dem jeweiligen Nennwert ausgewie-
In die aktivierten Herstellungskosten sind
sen. Bei den Forderungen aus Vermie-
eigene Verwaltungsleistungen bei Mo-
tung wird dem allgemeinen Ausfallrisiko
dernisierungen und Neubaumaßnahmen
durch eine Pauschalwertberichtigung
Ab dem Jahr 2011 werden die Ab-
in Höhe von 277,3 Tsd. Euro einbezogen
schreibungen bei Objekten nach Groß-
worden. Fremdkapitalzinsen während
modernisierung linear mit 2 % der
der Bauzeit bei Neubauten sind in Höhe
Geldbeschaffungskosten werden ent-
von 86,9 Tsd. Euro aktiviert worden.
sprechend dem Zeitraum der Zinsfest-
31.12.1924: 40 Jahre
nach 31.12.1924: 50 Jahre
schreibung abgeschrieben.
vorgenommen, sofern sich dadurch die
Restnutzungsdauer gegenüber dem bis-
Für die Gegenstände der Betriebs- und
herigen Ansatz nicht verkürzt.
Geschäftsausstattung wird die lineare
Pensionsverpflichtungen und Ren-
Abschreibungsmethode bei einer ange-
tenansprüche sind vollständig durch
Bei einem Objekt mit einer gewerblichen
nommenen Nutzungsdauer von 3 bis
Rückstellungen berücksichtigt. Die Pen-
Einheit wurde in 2006 die Restnutzungs-
23 Jahren angewandt.
sionsrückstellungen werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Die Teil-
dauer im Hinblick auf die erwartete wirtschaftliche Nutzungsmöglichkeit um 10
Beteiligungen werden mit dem niedri-
wertberechnung im versicherungs-
Jahre verkürzt. Bei zwei weiteren Mietob-
geren beizulegenden Stichtagswert
mathematischen Gutachten erfolgte
jekten wurde die Restnutzungsdauer in
ausgewiesen. Der Ansatz der anderen
nach den „Richttafeln 2005 G“ von Prof.
2007 um 15 bzw. 20 Jahre verkürzt.
Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungs-
Dr. K. Heubeck.
Die bei der versicherungsmathematischen Bewertung der Verpflichtungen zugrunde gelegten Prämissen sind der nachstehenden
Die Entwicklung der Rücklagen ist im folgenden Rücklagenspiegel dargestellt:
Tabelle zu entnehmen:
Bestand am Ende
dem Bilanzgewinn
dem Jahresüberschuss
Entnahmen für
2. Andere Ergebnisrücklage
2.088.140,48
Gemäß den Übergangsvorschriften zum BilMoG (Artikel 67
Die Sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftigen kauf-
Abs. 1 Satz 1) wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht,
männischen Beurteilungen in Höhe des voraussichtlichen
den zum 01.01.2010 ermittelten Differenzbetrag der
Erfüllungsbetrages gebildet worden.
Pensionsrückstellungen zwischen dem zurückzustellenden
Betrag nach altem Recht und nach BilMoG auf 15 Jahre zu
Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanzansätzen
verteilen. Im Jahr 2014 sind 91,5 Tsd. Euro unter dem Posten
bestehen bei den in der folgenden Tabelle aufgeführten
„Außerordentliche Aufwendungen“ ausgewiesen.
Bilanzposten. In der Tabelle ist gekennzeichnet, inwieweit
es sich um Differenzen handelt, die zu aktiven oder passiven
Der noch nicht bilanzierte Anteil beläuft sich auf 852,2 Tsd. Euro.
Steuern führen können.
AKTIVE DIFFERENZ
PASSIVE DIFFERENZ
Grundstücke mit Wohnbauten
Grundstücke mit Geschäftsbauten
Insgesamt hat sich ein aktiver Saldo ergeben. Latente
unter der Position „Erhaltene Anzahlungen“ gegenüber-
Steuern wurden nicht aktiviert, da mit keinen Steuerzah-
lungen im Planungshorizont von 5 Jahren gerechnet wird.
Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten antiAufwendungsdarlehen werden passiviert. Der Ansatz der
zipative Posten – aufgelaufene Zinsen – in Höhe von
Verbindlichkeiten erfolgt zu Rückzahlungs- bzw. Erfüllungs-
24,2 Tsd. Euro (Vorjahr 32,0 Tsd. Euro).
Von den Forderungen haben eine Restlaufzeit von mehr
Unter den Unfertigen Leistungen werden ausschließlich
als einem Jahr: Forderungen aus Vermietung 95,3 Tsd. Euro
noch nicht abgerechnete Betriebskosten ausgewiesen,
(Vorjahr 89,3 Tsd. Euro), Sonstige Vermögensgegenstände
denen die von den Mietern geleisteten Vorauszahlungen
32,5 Tsd. Euro (Vorjahr 0 Tsd. Euro)
Bonuszusagen
Prüfungs- und Steuerberatungskosten
Alle Angaben in Tsd. Euro
Erläuterungen zur Bilanz und
Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten entsprechend der Laufzeit sowie der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die
durch Grundpfandrechte gesichert sind, ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel.
Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die zur Sicherheit gewährten Pfandrechte o. Ä. stellen sich wie folgt dar:
FRISTIGKEITEN DER VERBINDLICHKEITEN*
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem nachfolgenden Anlagegitter dargestellt:
Zugänge des Abgänge des
UmbuchunGeschäftsGeschäftsgen (+/–)
AbschreiZuschreibungen
(kumulierte)
Abschreibungen des
748.030,15
19.195,31
694.027,91
46.998,70
DAVON RESTLAUFZEIT (EUR)
(161.826.054,69)
7.648.754,19
(7.471.769,19)
anderen Kreditgebern
(7.368.457,00)
343.570,90
(339.838,44)
1.509.563,27
(1.496.605,25)
Sparbriefen
(17.494.710,80)
5.179.076,26
(3.512.506,17)
16.049.553,65
(13.982.204,63)
(14.538.237,80)
(270.870,53)
grundstücksgleiche
Rechte mit Wohnbauten
(14.762,94)
(3.166.957,75)
(1.628.296,58)
Grundstücke mit
anderen Bauten
530.461.049,55 14.964.602,18
5.013.870,68
Rechte ohne Bauten
221.832,20
2.165.135,84
101.100,48
1.536.311,96
122.007,83
2.185.574,88
828.199,42
Sachanlagen gesamt
253.713.750,49 308.867.124,61 10.187.019,56
107.223,83
1.300.965,39
24.794,80 +17.180.018,17
+159.548,75
17.839,59
5.400,40
894.011,25
134.280,01
–17.339.566,92
+17.339.566,92
a) mit 3-monatiger Kündigungsfrist
256.979.752,92 318.491.216,77 10.427.800,45
3.505.900,00
4.006.479,24
12.421.620,16
2.010.900,00
568.939.334,29 23.769.594,65
2.053.534,39
4.993.298,82
(5.532.013,31)
135.369.239,58
170.848.623,04
GPR/PR
(GPR/PR)
(132.113.739,07)
(169.194.511,69)
1.510.900,00
11.100,00 14.406.099,40
0,00 257.684.880,83 332.970.513,72 10.474.799,15
70.775.365,69
1.825.251,17
Vorjahr 31.12.2013
68.959.087,29
1.745.594,36
Verbindlichkeiten aus Sparbriefen mit einer Restlaufzeit
b) von mehr als 4 Jahren
b) mit besonders vereinbarter Kündigungsfrist
a) von bis zu 4 Jahren
43.536.612,02
(43.251.369,62)
Die Gliederung der Spareinlagen und der Verbindlichkeiten aus Sparbriefen ergibt sich wie folgt:
32.827.777,88
(30.943.239,40)
25.977.495,10
130.375.940,76
(27.772.559,74) (126.581.725,76) (161.826.054,69)
GLIEDERUNG DER SPAREINLAGEN UND DER VERBINDLICHKEITEN AUS SPARBRIEFEN
42.634,39
(206.308.348,09)
SICHERUNG 1), 2)
–159.548,75
555.769.683,98 19.743.920,10
211.733.629,48
*Zahlen des Vorjahres 2013 wurden in Klammern gesetzt. 1) GPR = Grundpfandrecht; 2) PR = Pfandrechte (an Festgeldanlagen).
206.855,34
–17.180.018,17
DAVON GESICHERT
17.470.568,40
3.758.061,51
14.781.045,20
93.829.246,77
2.713.665,60
88.199.392,45
Mitgliedschaften/Beteiligungen
Es bestanden keine Haftungsverhältnisse.
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V., Berlin
Zur Sicherung der Spareinlagen besteht ein Selbsthilfefonds. Der aufgelaufene Betrag aus dem zugesagten Garantieversprechen
beträgt 881,8 Tsd. Euro (Vorjahr 841,0 Tsd. Euro).
VdW Verband der Wohnungsund Immobilienwirtschaft
Rheinland Westfalen e. V.,
Nicht in der Bilanz ausgewiesene finanzielle Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
134 Tsd. Euro
Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
der Deutschen Immobilienwirtschaft e. V., Düsseldorf
ADW Arbeitsgemeinschaft
Dortmunder Wohnungsunternehmen, Dortmund
Deutschland e. V., Berlin
Wohnen in Genossenschaften e. V., Münster
EBZ Europäisches Bildungszentrum der Wohnungsund Immobilienwirtschaft,
Verein der Freunde und Förderer der EBZ Business School
e. V., Bochum
Förderverein Aus- und Fortbildung im EBZ e. V., Bochum
FfG Forschungsgesellschaft
für Genossenschaftswesen
Münster e. V., Münster
der Forschung auf dem Gebiet des Siedlungs- und Wohnungswesens e. V., Münster
Selbsthilfefonds zur Sicherung von Spareinlagen von
Wohnungsbaugenossenschaften (beim GdW), Berlin
e. V., Bonn
DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen
e. V., Köln
Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, Dortmund
Grüner Kreis Dortmund e. V.,
Haus & Grund Dortmund e. V.,
Spielplatzverein, Dortmund
DORTMUNDtourismus e. V.,
Dortmund e. V., Dortmund
Rheinische Straße e. V.,
sprosse, Dortmund
Kindertagesstätte Sonnen-
Rat für nachhaltige Entwick-
Außerdem wurden 9 Auszubildende beschäftigt.
lung, Berlin
Abgang 2014
GDD Gesellschaft für Daten-
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr um 2.939,2 Tsd. Euro erhöht
(Vorjahr +2.249,3 Tsd. Euro).
Die Haftsummen haben sich zum im Vorjahr ausgewiesenen Betrag um 3.367,2 Tsd. Euro (Vorjahr +2.311,9 Tsd. Euro)
Sudahl, Walter
bis 25.06.2014)
Langenkämper, Michael
ab 08.07.2014)
auf 36.986,3 Tsd. Euro (Vorjahr 33.619,1 Tsd. Euro) erhöht.
Beziehung zu verbundenen Unternehmen
Die Genossenschaft ist Alleingesellschafterin der Spar- und Bauverein Betreuungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH,
Der Vertreterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von 1.260.506,93 Euro zur
Kampstraße 51, 44137 Dortmund.
Ausschüttung einer Dividende (4 % je Geschäftsanteil) gem. § 41 der Satzung zu verwenden.
Das Eigenkapital zum 31.12.2014 beträgt 4.205,4 Tsd. Euro (51,49 %) (Vorjahr 4.205,4 Tsd. Euro (50,28 %)).
Der im Geschäftsjahr 2014 erzielte Jahresüberschuss i. H. von 99.249,17 Euro (Vorjahr 58.224,87 Euro) wurde gemäß Ergebnisabführungsvertrag auf die Spar- und Bauverein eG übertragen.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und
den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.“
Düsseldorf, den 13. März 2015
Rheinland Westfalen e. V.
GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN 1. Gesamtwirtschaftliche und
NACHRUF gez. Dr. Ranker gez. Engbert
WirtschaftsprüferWirtschaftsprüfer
Hinweis: Die Genossenschaft ist Alleingesellschafterin der Spar- und Bauverein Betreuungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Kampstraße 51, 44137 Dortmund
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den
Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der
Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen
internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes
sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend
sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
„Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den
Lagebericht der Spar- und Bauverein eG, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die
Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung
liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine
Spareinrichtung51
VORWORT DES VORSTANDS 77
durch Beschluss des Verbandspräsidenten des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk Essen – WI g 2 Dort 1/10. Eingetragen in das Genossenschaftsregister Nr. 24 am 16.03.1893 – jetzt Nr. 421 Gen.-Reg. Amtsgericht Dortmund.
Kampstraße 51 · 44137 Dortmund
Tel.: 02 31 | 18 20 3-0 · Fax: 02 31 | 18 20 3-1 66
Internet: www.sparbau-dortmund.de
CONTACT GmbH, Oberhausen
Druckerei und Verlag Peter Pomp GmbH,
Caudia Dreyße
Ruhrstadtbild/Thomas Willemsen
wohn visionen
Sparbau-Magazin 1/2011
Ausgewählte Konditionen von Wohngenossenschaften
Geschäftsbericht 2009 – Spar
"unter uns" Ausgabe 125 - April 2015