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Timestamp: 2016-09-27 06:57:12
Document Index: 265791793

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 83', 'BGE', 'Art. 90', 'Art. 33', 'Art. 95', 'Art. 33', 'Art. 89', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 33', 'Art. 111', 'Art. 95', 'Art. 111', 'Art. 89', 'BGE', 'Art. 89', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 43', 'Art. 24', 'Art. 43', 'Art. 10', 'Art. 24', 'Art. 66']

1C_623/2015 � � Urteil vom 2. Mai 2016
Beschwerdef�hrer,vertreten durch Rechtsanwalt Marcel Strehler,
Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas St�ssel,
Politische Gemeinde M�nchwilen,
Im Zentrum 4, 9542 M�nchwilen,
Am 28. Februar 2014 ersuchte die B.________ Liegenschaften AG die Politische Gemeinde M�nchwilen um die Erteilung einer Baubewilligung f�r die Erstellung eines Betriebsgeb�udes f�r die Produktion, die Lagerung und die Ausstellung von Fenstern auf ihrer in der Industriezone gelegenen Parzelle Nr. 462 im Grundbuch M�nchwilen an der Murgtalstrasse "...". A.________, Stockwerkeigent�mer einer rund 480 m vom Bauplatz entfernten, in der Wohn- und Gewerbezone 3 gelegenen Liegenschaft an der Murgtalstrasse "...", erhob Einsprache, auf welche die Gemeinde mit der Begr�ndung nicht eintrat, ihm fehle die Einsprachelegitimation.
Das Departement f�r Bau und Umwelt des Kantons Thurgau (DBU) wies die Beschwerde von A.________ gegen diesen Nichteintretensentscheid am 23. Januar 2015 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidi�rer Verfassungsbeschwerde beantragt A.________, die Entscheide von Verwaltungsgericht, DBU und Gemeinde aufzuheben und die Angelegenheit zur materiellen Beurteilung der Einsprache an die Gemeinde zur�ckzuweisen. Er ersucht, seiner Beschwerde aufschiebende Wirkung zuzuerkennen, die Kosten der Staatskasse aufzuerlegen und ihn angemessen zu entsch�digen. Die Kosten- und Entsch�digungsfolgen der Vorinstanzen seien neu zu verlegen.
Das Verwaltungsgericht und das DBU beantragen, die Beschwerde abzuweisen. Die B.________ Liegenschaften AG beantragt, die Beschwerden abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Denselben Antrag stellt die Gemeinde M�nchwilen.
Am 20. Januar 2016 wies der Pr�sident der I. �ffentlich-rechtlichen Abteilung das Gesuch um aufschiebende Wirkung ab.
A.________ verweist in seiner Replik auf einen Grundsatzentscheid der Gemeinde vom 1. Dezember 2015 �ber ein Lastwagenfahrverbot f�r die Mezikonerstrasse.
Die B.________ Liegenschaften AG stellt sich auf den Standpunkt, die letzte Eingabe von A.________ stelle ein unzul�ssiges Novum dar.
Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG offen; ein Ausnahmegrund ist nicht gegeben (Art. 83 BGG). Unzul�ssig ist sie allerdings insoweit, als sie sich gegen die Entscheide des Gemeinderats vom 25. April 2014 und des DBU vom 23. Januar 2015 richtet. Diese sind im Rahmen des Streitgegenstands durch das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts ersetzt worden (Devolutiveffekt) und gelten als inhaltlich mitangefochten (BGE 134 II 142 E. 1.4�������S. 144).
Ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten somit zul�ssig, besteht f�r eine subsidi�re Verfassungsbeschwerde kein Raum, weshalb darauf nicht einzutreten ist.
Der angefochtene Entscheid schliesst den Beschwerdef�hrer endg�ltig von der Teilnahme am Baubewilligungsverfahren aus und dementsprechend das Verfahren f�r ihn ab; es handelt sich um einen Endentscheid im Sinn von Art. 90 BGG. Ger�gt wird die Verletzung von Art. 33 Abs. 3 lit. a RPG, mithin von Bundesrecht, was zul�ssig ist (Art. 95 lit. a BGG). Nach dieser Bestimmung des Raumplanungsgesetzes ist die Legitimation in kantonalen Verfahren betreffend Nutzungspl�ne und raumplanerische Verf�gungen - z.B. Baubewilligungen - mindestens im gleichen Umfang gew�hrleistet wie f�r die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Der Beschwerdef�hrer hat ein schutzw�rdiges Interesse an der Behandlung seiner Einsprache und ist daher zur R�ge befugt, das Verwaltungsgericht habe unter Verletzung von Art. 33 Abs. 3 lit. a RPG die Beschwerde gegen das mit fehlender Legitimation begr�ndete Nichteintreten auf seine Einsprache gegen das Bauvorhaben der Beschwerdegegnerin zu Unrecht gesch�tzt (Art. 89 Abs. 1 BGG).
Auf die Beschwerde ist somit unter den angebrachten Vorbehalten einzutreten, soweit in der Beschwerdeschrift selber und nicht in unzul�ssigen Verweisen auf fr�here Rechtsschriften etc. die Verletzung von Bundesrecht ger�gt und in einer den gesetzlichen Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG sowie, f�r Verfassungsr�gen, von Art. 106 Abs. 2 BGG gen�genden Weise begr�ndet wird (BGE 134 II 244 E. 2.1; 133 II 396 E. 3.2).
2.1.�Nebst Art. 33 Abs. 3 lit. a RPG, der den Kantonen vorschreibt, dass sie f�r die Anfechtung von Nutzungspl�nen und raumplanerischen Verf�gungen mindestens die gleiche Legitimation gew�hrleisten m�ssen wie im Verfahren vor Bundesgericht, gilt allgemein der Grundsatz der Einheit des Verfahrens: Wer zur Beschwerde ans Bundesgericht berechtigt ist, muss sich am Verfahren vor allen kantonalen Vorinstanzen als Partei beteiligen k�nnen (Art. 111 Abs. 1 BGG); die unmittelbare Vorinstanz des Bundesgerichts muss grunds�tzlich mindestens die R�gen nach den Art. 95-98 BGG pr�fen k�nnen (Art. 111 Abs. 3 BGG). Aus diesen Bestimmungen ergibt sich, dass die kantonalen Beh�rden die Rechtsmittelbefugnis nicht enger fassen d�rfen, als dies f�r die Beschwerde an das Bundesgericht vorgesehen ist. Zur Beurteilung, ob das Verwaltungsgericht den Beschwerdef�hrer vom Rechtsmittel ausschliessen durfte, ist im vorliegenden Fall die Beschwerdeberechtigung nach den Grunds�tzen von Art. 89 Abs. 1 BGG zu pr�fen. Ist der Beschwerdef�hrer befugt, gegen einen Sachentscheid �ber das umstrittene Vorhaben beim Bundesgericht Beschwerde zu f�hren, so m�ssen die Vorinstanzen unter Vorbehalt der formellen Voraussetzungen auf sein Rechtsmittel eintreten (BGE 136 II 281 E. 2.1 mit Hinweisen).
2.2.�Zur Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist nach Art. 89 Abs. 1 BGG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine M�glichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a), durch den angefochtenen Entscheid oder Erlass besonders ber�hrt ist (lit. b) und ein schutzw�rdiges Interesse an dessen Aufhebung oder �nderung hat (lit. c). Verlangt ist somit neben der formellen Beschwer, dass der Beschwerdef�hrer �ber eine spezifische Beziehungsn�he zur Streitsache verf�gt und einen praktischen Nutzen aus der Aufhebung oder �nderung des angefochtenen Entscheids zieht. Die N�he der Beziehung zum Streitgegenstand muss bei Bauprojekten insbesondere in r�umlicher Hinsicht gegeben sein. Ein schutzw�rdiges Interesse liegt vor, wenn die tats�chliche oder rechtliche Situation des Beschwerdef�hrers durch den Ausgang des Verfahrens beeinflusst werden kann (BGE 136 II 281 E. 2.2 mit Hinweisen).
2.3.�Nicht umstritten ist, dass die Liegenschaft des Beschwerdef�hrers mit rund 480 m unter den gegebenen �rtlichen Verh�ltnissen zu weit vom Baugrundst�ck entfernt ist, als dass ihm vom Bauvorhaben direkt Immissionen wie Staub, L�rm, etc. in einem Umfang drohen w�rden, die die Bejahung seiner Beschwerdebefugnis rechtfertigen k�nnten. Strittig ist einzig, ob dieses zu einem erheblichen Mehrverkehr auf der Murgtalstrasse vor der Liegenschaft des Beschwerdef�hrers f�hrt und sie durch die damit verbundenen Immissionen massgeblich beeintr�chtigt.
2.3.1.�Wird die Einsprache- und Rechtsmittelbefugnis aus den Immissionen des Zubringerverkehrs abgeleitet, so m�ssen diese f�r den Beschwerdef�hrer deutlich wahrnehmbar sein, damit er zur Beschwerde legitimiert ist (BGE 113 Ib 225 E. 1c S. 228 f.; 110 Ib 99 E. 1c S. 102). In Grenzf�llen besteht ein Beurteilungsspielraum, bei dessen Aus�bung einerseits eine kaum mehr zu begrenzende �ffnung des Beschwerderechts zu vermeiden ist und andererseits die Schranken auch nicht zu eng gezogen werden d�rfen, um nicht die vom Gesetzgeber gewollte �berpr�fung der richtigen Rechtsanwendung in F�llen, in denen der Beschwerdef�hrer ein aktuelles und sch�tzenswertes Interesse besitzt, auszuschliessen (BGE 112 Ib 154 E. 3 S. 159 mit Hinweis). Das Bundesgericht pr�ft die Legitimationsvoraussetzungen in einer Gesamtw�rdigung anhand der im konkreten Fall vorliegenden tats�chlichen Verh�ltnisse. Es stellt nicht schematisch auf einzelne Kriterien (wie z.B. Distanz zum Vorhaben, Sichtverbindung etc.) ab.
2.3.2.�So hat das Bundesgericht die Beschwerdeberechtigung verneint in Bezug auf Personen, die in einer Entfernung von rund 250 m bis 1,7 km vom an zentraler Lage in der Innenstadt von Z�rich geplanten Casinobetrieb wohnten, weil keine deutlich wahrnehmbare zus�tzliche L�rmimmissionen an den bereits vorbelasteten Strassenabschnitten zu erwarten waren (Urteil des Bundesgerichts 1C_405/2008 vom 18. M�rz 2009). In gleicher Weise wurde die Beschwerdelegitimation verneint beim Zufahrtsverkehr zu einer Kiesgrube, weil sich das Grundst�ck der Beschwerdef�hrerin in einem hinreichenden Abstand von 60 m zur Kieswerkstrasse jenseits einer B�schung sowie eines kleinen Waldsaums befand, sodass die Immissionen aus dem Kiesgrubenverkehr f�r sie nicht mehr deutlich wahrnehmbar waren (Urteil des Bundesgerichts 1A.77/2000 vom 7. Februar 2001 E. 2d). In Bezug auf Anwohner der Zufahrt zu einer Tongrube, in welcher eine Inertstoffdeponie eingerichtet werden sollte, bejahte das Bundesgericht die Einsprache- und Beschwerdeberechtigung (Urteil 1C_362/2008 vom 27. April 2009). Ebenfalls bejaht wurde die Legitimation bei Personen, welche ungef�hr einen Kilometer vor der Einfahrt in ein Kiesgrubengel�nde wohnten, wenn w�hrend 40 bis 50 Jahren durchschnittlich mit 120 Hin- und R�ckfahrten pro Tag zu rechnen war (BGE 113 Ib 225 E. 1c S. 228 f.). Bei L�rmimmissionen des Verkehrs zu einem regionalen Einkaufszentrum bezeichnete das Bundesgericht die Bejahung der Legitimation bei einer Verkehrszunahme von 10% als recht- und zweckm�ssig. Dabei wurde davon ausgegangen, dass eine Steigerung des durchschnittlichen t�glichen Verkehrs (DTV) um 25% zu einer Erh�hung des Verkehrsl�rmpegels um 1dB (A) f�hrte und eine solche wahrgenommen werden k�nne (BGE 136 II 281 E. 2.3.2 mit Hinweisen).
3.1.�Die Murgtalstrasse ist an ihrem Nordende, an welchem das umstrittene Bauvorhaben realisiert werden soll, eine Sackgasse. Die Liegenschaft des Beschwerdef�hrers liegt etwa 480 m s�dlich davon, ebenfalls unmittelbar an der Murgtalstrasse. Zwischen den beiden Parzellen, rund 125 m n�rdlich der Liegenschaft des Beschwerdef�hrers, wird die Murgtalstrasse von der Mezikonerstrasse gekreuzt (im Folgenden: Kreuzung). Von der Wohnung des Beschwerdef�hrers aus ist die Kreuzung, �ber die s�mtlicher Zubringerverkehr zum Bauprojekt erfolgt, nicht sichtbar.
3.2.�Das aktuelle Verkehrsaufkommen wurde vom 20. bis zum 27. Februar 2014 an der Murgtalstrasse auf der H�he der Liegenschaft Nr. 463, d.h. n�rdlich der Kreuzung, erfasst. Dabei wurden in Fahrtrichtung Dorf im Tagesdurchschnitt 233 Fahrzeuge, in der Gegenrichtung 240, insgesamt somit 473 Fahrzeuge gez�hlt, bei einem Lastwagenanteil von 16 % (insgesamt 75 Fahrten). Eine Woche sp�ter wurde das Verkehrsaufkommen rund 60 m s�dlich der Kreuzung erfasst. Die Z�hlung ergab 406 Fahrten in Richtung Dorf, in der Gegenrichtung 455 Fahrten, insgesamt 861 Fahrten pro Tag. Der Lastwagenanteil betrug in Fahrtrichtung Dorf 11 % (45 Fahrten), in der Gegenrichtung 24 % (109 Fahrten), was insgesamt 154 Lastwagendurchfahrten pro Tag ergibt.
3.3.�Aus diesen Zahlen zog das Verwaltungsgericht f�r den Verkehrsfluss auf der Murgtalstrasse folgende Schl�sse: zwischen dem Messpunkt s�dlich der Kreuzung und der Kreuzung bewegten sich rund 860 Fahrzeuge pro Tag, doch fl�sse ein ganz erheblicher Teil des Verkehrs nicht zur Bauparzelle hin bzw. stamme nicht von dort. Zur Bauparzelle hin bzw. davon weg seien bloss 473 Fahrzeuge pro Tag gez�hlt worden, was bedeute, dass der Rest - praktisch die H�lfte des Verkehrs - �ber die Mezikonerstrasse nach Westen oder Osten abfliesse oder von dorther komme. Da es sich bei der Mezikonerstrasse westlich der Kreuzung um eine Quartierstrasse mit Tempo 30 handle, sei davon auszugehen, dass ein grosser Teil des �ber die Mezikonerstrasse abfliessenden oder von ihr herkommenden Verkehrs aus �stlicher Richtung (von St. Margarethen) stamme oder dorthin fahre. Das sei auch nicht weiter erstaunlich, da die Distanz vom Abzweiger St. Margarethen nach Weinfelden zur Kreuzung �ber die Mezikonerstrasse 350 m betrage, w�hrenddem der Weg �ber den Ortskern von M�nchwilen und von dort �ber die Murgtalstrasse zur Kreuzung 2,6 km betrage. Zusammenfassend geht das Verwaltungsgericht davon aus, dass rund die H�lfte des Mehrverkehrs, welcher vom umstrittenen Bauvorhaben verursacht wird, auf der Murgtalstrasse an der Liegenschaft des Beschwerdef�hrers vorbeifahren wird (angefochtener Entscheid E. 2.5 S. 13 ff.).
3.4.�In Bezug auf den durch das umstrittene Bauvorhaben zu erwartenden Mehrverkehr kommt das Verwaltungsgericht aufgrund der Angaben der Beschwerdegegnerin, einer Auseinandersetzung mit den Vorbringen des Beschwerdef�hrers und der Auffassung der Vorinstanz sowie einer auf Erfahrungswerte in Bezug auf Geb�udevolumen und Nutzung abgest�tzten Berechnung zum Ergebnis, es sei realistischerweise mit 116 zus�tzlichen Fahrten pro Tag, wovon drei mit Lastwagen, zu rechnen. Die H�lfte dieses Verkehrs w�rde �ber die Mezikonerstrasse abgewickelt; davon sei der Beschwerdef�hrer nicht betroffen, da er in einer Distanz von 125 m zur Kreuzung wohne und zwischen dieser und seiner Liegenschaft wegen eines Geb�udes keine Sichtverbindung bestehe. Die andere H�lfte - also rund 60 Fahrten - w�rden �ber die Murgtalstrasse s�dlich der Kreuzung abgewickelt und damit den Beschwerdef�hrer belasten. Bei einem vorbestehenden Verkehr von durchschnittlich 860 Fahrten liege indessen die Verkehrszunahme deutlich unter 10 % (E. 2.6 S. 15 ff.). Die Liegenschaft des Beschwerdef�hrers sei zudem durch ihre N�he zu Industrie- und Gewerbebetrieben l�rmm�ssig vorbelastet, wobei der Zubringerverkehr der s�dlich gelegenen Betriebe bei der Verkehrserhebung auf der Murgtalstrasse nicht einmal erfasst worden sei (E. 2.7 S. 21). Somit sei zusammenfassend mit einer Zunahme des Verkehrs auf der Murgtalstrasse vor der Liegenschaft des Beschwerdef�hrers von deutlich unter 10 % zu rechnen, was in dieser vorbelasteten Gegend kaum wahrzunehmen sei. Er sei damit nicht befugt, das umstrittene Bauprojekt anzufechten (E. 2.8 S. 21).
Der Beschwerdef�hrer kritisiert die Prognose des Verwaltungsgerichts �ber den ihn betreffenden Mehrverkehr auf der Murgtalstrasse s�dlich der Kreuzung in verschiedener Hinsicht als willk�rlich.
4.1.�Mit seiner Eingabe vom 8. Februar 2016 belegt der Beschwerdef�hrer, dass auf Seiten der Gemeinde Bestrebungen im Gang sind, die Mezikonerstrasse f�r den Lastwagenverkehr (mit Ausnahme von Zubringerdiensten) zu sperren. Die Gemeinde habe dies mit Grundsatzentscheid vom 1. Dezember 2015 beschlossen. Damit m�sse davon ausgegangen werden, dass der gesamte Lastwagenverkehr �ber die Murgtalstrasse und damit an der Liegenschaft des Beschwerdef�hrers vorbei abgewickelt werde.
Es kann offen bleiben, ob es sich bei diesem erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren nach Ablauf der Rechtsmittelfrist erhobenen Einwand um ein zul�ssiges Novum im Sinn von Art. 99 Abs. 1 BGG handelt oder nicht, da es f�r den Ausgang des Verfahrens offensichtlich nicht massgebend ist. Der durch das Bauprojekt zu erwartende Mehrverkehr an Lastwagen bewegt sich nach der willk�rfreien Feststellung des Verwaltungsgerichts (vorn E. 3.4) im Rahmen von 1,5 Anlieferungen/Abholungen pro Tag, mithin drei Bewegungen. Er ist damit in Bezug auf den gemessenen Lastwagenverkehr von 154 Fahrten pro Tag, die bei der Liegenschaft des Beschwerdef�hrers durchfahren, zu gering, um den Ausgang des Verfahrens entscheidend zu beeinflussen. Im �brigen w�rde die Ber�cksichtigung des Novums die Position des Beschwerdef�hrers ohnehin eher schw�chen als st�rken, weil dann von einem erh�hten Lastwagenverkehr auf der Murgtalstrasse s�dlich der Kreuzung ausgegangen werden m�sste, sodass der projektbedingte Mehrverkehr einen geringeren Anteil des vorbestehenden, projektunabh�ngigen Verkehrs ausmachen und damit weniger ins Gewicht fallen w�rde als ohne Ber�cksichtigung einer allf�lligen Schliessung der Mezikonerstrasse f�r Lastwagen.
4.2.�Der Beschwerdef�hrer wirft dem Verwaltungsgericht vor, es sei willk�rlich, aus dem Umstand, dass bei der Verkehrsz�hlung am n�rdlichen Messpunkt 473 Bewegungen und am s�dlichen 861 Bewegungen erfasst wurden, den Schluss zu ziehen, dass beinahe die H�lfte des Verkehrs, dessen Ziel im n�rdlichen Teil der Murgtalstrasse jenseits der Kreuzung liegt oder der von dort herkommt, �ber die Mezikonerstrasse zu- und abfliesse und den Beschwerdef�hrer daher gar nicht betreffe.
Diese Folgerung l�sst sich effektiv nicht aufrechterhalten, weil die Geb�ulichkeiten der Stiftung Sonnhalde, wo Behinderte betreut werden, was mit einem erheblichen Verkehrsaufkommen verbunden ist, zwischen der Kreuzung und dem n�rdlichen Messpunkt liegen. Das hat zur Folge, dass der Verkehr zu und von der Stiftung, sofern er �ber die Mezikonerstrasse erfolgt, gar nicht erfasst wurde, bzw. nur am s�dlichen Messpunkt, soweit er �ber die Murgtalstrasse zu- und abfliesst. Aus der Verkehrsz�hlung l�sst sich nicht ableiten, welcher Teil des n�rdlich der Kreuzung generierten Verkehrs �ber die Mezikonerstrasse und welcher Teil �ber die Murgtalstrasse abgewickelt wird. Auf die Verkehrsz�hlung l�sst sich somit weder die Auffassung des Verwaltungsgerichts, es sei damit zu rechnen, dass rund die H�lfte des vom Bauprojekt verursachten Verkehrs �ber die Mezikonerstrasse zu- und abfliesse, st�tzen, noch die Behauptung des Beschwerdef�hrers, es w�rde der gr�sste Teil �ber die Murgtalstrasse s�dlich der Kreuzung und damit an seiner Liegenschaft vorbei abgewickelt. Die auch unabh�ngig von der Verkehrsz�hlung getroffene und von der Gemeinde in ihrer Vernehmlassung (E. 5.4 S. 5) best�tigte Einsch�tzung des ortskundigen Verwaltungsgerichts, dass jedenfalls ein erheblicher Teil des durch die ARA, die Gewerbebetriebe und die Stiftung Sonnhalde n�rdlich der Kreuzung verursachten Verkehrs �ber die Mezikonerstrasse abgewickelt wird und den Beschwerdef�hrer damit nicht belastet, erscheint indessen plausibel und ist jedenfalls nicht widerlegt.
4.3.�In Bezug auf den projektbedingten Mehrverkehr geht das Verwaltungsgericht in seiner Prognose von t�glich rund 116 Fahrten aus (vorne E. 3.4). Der Beschwerdef�hrer macht geltend, diese Prognose beruhe auf l�ckenhaften, intransparenten und unglaubhaften Angaben der Beschwerdegegnerin. Er kommt aufgrund eigener Einsch�tzungen und Vermutungen �ber die "wahren" Absichten der Beschwerdegegnerin - er geht davon aus, dass in der geplanten Halle weit mehr Arbeitspl�tze entstehen sollen als von ihr angegeben, dass sie plant, den Firmensitz hierherzuverlegen und verschiedene bisher ausgelagerte T�tigkeiten hier zu konzentrieren - zu einem Mehrverkehr von mindestens 250 bis 300 Fahrten. Solche weitgehend spekulativen Einw�nde - soweit sie �berhaupt in der Beschwerdeschrift selber erhoben werden und nicht auf unzul�ssigen Verweisen beruhen - sind nicht geeignet, die Einsch�tzung des Verwaltungsgerichts als willk�rlich nachzuweisen. Nicht auszuschliessen ist selbstverst�ndlich, dass sich die Beschwerdegegnerin als Unternehmung weiterentwickelt und die umstrittene Halle in Zukunft anders - intensiver - nutzt als sie das im Baubewilligungsverfahren deklariert hat. Allerdings w�re eine allf�llige sp�tere Umnutzung der Halle, die nach den Bef�rchtungen des Beschwerdef�hrers zu mehr als der Verdoppelung des vom Verwaltungsgericht prognostizierten Mehrverkehrs von 116 Fahrten f�hrt, wohl als Zweck�nderung im Sinn von � 98 Abs. 1 Ziff. 3 des Baugesetzes des Kantons Thurgau vom 21. Dezember 2012 bewilligungspflichtig, sodass sich der Beschwerdef�hrer, falls seine Legitimation bejaht werden kann, dagegen wird zur Wehr setzen k�nnen.
4.4.�Zusammenfassend ist somit nach der willk�rfreien Prognose des Verwaltungsgerichts davon auszugehen, dass das umstrittene Bauprojekt einen Mehrverkehr vor rund 120 Autofahrten pro Tag verursacht, wobei der Lastwagenanteil - drei Fahrten - vernachl�ssigbar gering ist. Von diesen 120 Fahrten wird nach der plausiblen Einsch�tzung des Verwaltungsgerichts jedenfalls ein substantieller Teil �ber die Mezikonerstrasse abgewickelt und den Beschwerdef�hrer damit nicht betreffen. Somit ist mit einem projektbedingten Mehrverkehr auf der Murgtalstrasse s�dlich der Kreuzung in der Gr�ssenordnung von rund 10 % der vorbestehenden rund 860 Bewegungen zu rechnen. Die Liegenschaft des Beschwerdef�hrers ist immissionsm�ssig vorbelastet: sie liegt in der Zone WG3, in der m�ssig st�rende Betriebe zugelassen sind (Empfindlichkeitsstufe III gem�ss Art. 43 lit. c der L�rmschutzverordnung [LSV; SR 814.41] i.V.m. Art. 24 des Planungs- und Baureglements 1998/1999 von M�nchwilen). Gut 50 m s�dlich davon befindet sich eine Industriezone, in der stark st�rende Betriebe zugelassen sind (Empfindlichkeitsstufe IV gem�ss Art. 43 Abs. 1 lit. d LSV i.V.m. Art. 10 Abs. 2 und Art. 24 Planungs- und Baureglement). Darin befinden sich mehrere Industrie- und Gewerbebetriebe in der n�heren Umgebung der Liegenschaft des Beschwerdef�hrers (Murgtalstrasse 24, 26 und 28: Metallbaufirma, Pneucenter, Allroundservice "facility service"; M�hligraben 4: mechanische Werkstatt). Das Verwaltungsgericht ist zum Schluss gekommen, dass in dieser verkehrs- und l�rmm�ssig vorbelasteten Umgebung die moderate Zunahme des Verkehrs durch das umstrittene Bauprojekt von der im dritten Stock gelegenen Attikawohnung des Beschwerdef�hrers aus kaum deutlich wahrnehmbar sei. Mit dieser Einsch�tzung hat es jedenfalls den ihm in Grenzf�llen zustehenden Beurteilungsspielraum (vorne E. 2.3.1) im Ergebnis nicht �berschritten. Damit konnte es dem Beschwerdef�hrer die Einsprachelegitimation ohne Verletzung von Bundesrecht absprechen, die Beschwerde ist unbegr�ndet.
Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Ausserdem hat er der Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine angemessene Parteientsch�digung zu bezahlen.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Politischen Gemeinde M�nchwilen, dem Departement f�r Bau und Umwelt des Kantons Thurgau und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.