Source: http://www.rechtslupe.de/strafrecht/taeter-opfer-ausgleich-3113346?pk_campaign=feed&pk_kwd=missbrauch-berufsbezeichnungen-nazi
Timestamp: 2016-09-29 22:05:55
Document Index: 354994309

Matched Legal Cases: ['§ 46', '§ 46', 'BGH', '§ 46', '§ 49', '§ 46']

Täter-Opfer-Ausgleich – und die beschönigende Darstellung des Täters | Rechtslupe
Rechtslupe » Strafrecht » Täter-Opfer-Ausgleich – und die beschönigende Darstellung des Täters
Täter-Opfer-Ausgleich – und die beschönigende Darstellung des Täters	29. August 2016 | StrafrechtGeschätzte Lesezeit: 1 Minuten	Für einen Täter-Opfer-Ausgleich nach § 46a Nr. 1 StGB muss sich das Verhalten des Täters als Ausdruck der Übernahme von Verantwortung erweisen1.
Daran fehlt es regelmäßig, wenn der Täter seine Tat als Notwehrhandlung darstellt und damit bereits die Opferrolle des Geschädigten in Frage stellt2.
So verhält es sich aber nicht, wenn der Täter die Tatbegehung als solche eingeräumt und sich bei dem Geschädigten entschuldigt hat, der diese Entschuldigung auch angenommen hat. Beschönigende Darstellungen stehen der Übernahme von Verantwortung und insbesondere der Anerkennung der Opferrolle des Geschädigten nicht entgegen.
Fischer, StGB, § 46 Rn. 10a mit zahlr. Nachw.↩
BGH, Urteil vom 23.05.2013 – 4 StR 109/13 mwN [in NStZ-RR 2013, 240 nur Leitsätze]↩
Weitere Informationen:Schmerzensgeldzahlung als Täter-Opfer-Ausgleich – undDie Entschuldigung in der HauptverhandlungVergleich zum Schmerzensgeld – als…Täter.Opfer-Ausgleich – als kommunikativer ProzessTäter-Opfer-Ausgleich – mehr als ein VergleichDas einseitige Wiedergutmachungsbestreben des Täters	Weiterlesen auf der Rechtslupe:
Leser dieses Artikels lasen auch:Das einseitige Wiedergutmachungsbestreben des Täters Ein einseitiges Wiedergutmachungsbestreben des Angeklagten ohne Einbeziehung der Opfer genügt nicht für eine Strafrahmenmilderung gemäß § 46a in Verbindung mit § 49 Abs. 1 StGB.…Die Entschuldigung in der Hauptverhandlung Das Gericht muss sich durch die in der Hauptverhandlung ausgesprochene Entschuldigung gegenüber dem Tatopfer zu einer Prüfung der Voraussetzungen des § 46a StGB nicht veranlasst…