Source: http://www.versicherungswerkstatt.at/AGB/
Timestamp: 2017-09-19 20:27:41
Document Index: 292316546

Matched Legal Cases: ['§94', '§107', '§ 3', '§ 27', '§ 27', '§ 28', '§ 3', '§ 27', '§ 137', '§ 29', '§ 32', '§ 32', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§1', '§ 1', '§ 28', '§28', '§28', '§28', '§28', '§ 14']

AGB - Versicherungswerkstatt
ALLGEMEINE GESCHĂ„FTSBEDINGUNGEN UND KUNDENINFORMATION VERSICHERUNGSWERKSTATT e.U.
I.	Unsere Dienstleistungen
Wir sind als unabhĂ¤ngiges Unternehmen (als gewerblicher Versicherungsvermittler (Â§94 Z. 76 GewO) in der Form Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten) tĂ¤tig, das seine Klienten bei der Erkennung, Absicherung und Versicherung von Risiken und Veranlagungsfragen (EinmalerlĂ¤ge, Bausparer etc.) berĂ¤t. Wir verhandeln fĂĽr unsere Klienten mit den Produktpartnern, holen die entsprechenden Offerte ein und vermitteln die jeweiligen VertrĂ¤ge. Wir begleiten unsere Klienten auf Wunsch wĂ¤hrend der Vertragslaufzeit. Das Vollkundenprinzip sichert unseren Klienten optimale Planung und Umsetzung bei der Absicherung der Risiken. Unsere Dienstleistungen richten wir stets an die Anforderungen unserer Klienten aus, die ausschlieĂźlich Auftraggeber und LeistungsempfĂ¤nger sind. Qualitativ optimale ArbeitsablĂ¤ufe und ein bestmĂ¶gliches Preis/LeistungsverhĂ¤ltnis schaffen die Grundlage fĂĽr langfristige, nachhaltige Partnerschaften, die von gegenseitigem Vertrauen geprĂ¤gt sind. Laufende QualitĂ¤tsbeurteilung unserer Produktpartner sowie Aus- und WeiterbildungsmaĂźnahmen unserer Mitarbeiter tragen wesentlich dazu bei, unsere QualitĂ¤tsstandards im Interesse unserer Klienten zu sichern. Unsere GeschĂ¤ftsfelder umfassen die Beratung in Versicherungsangelegenheiten sowie die Vermittlung von VersicherungsvertrĂ¤gen in der Form Versicherungsmakler. Sie kĂ¶nnen uns in folgendem Umfang beauftragen:
Reine BeratungsauftrĂ¤ge
Einzel â€“ Produkt â€“ Vermittlung inklusive produktspezifischer Beratung
Gesamtheitliche, ausschlieĂźliche Betreuung in allen Versicherungsangelegenheiten (separate Leistungspakete)
Betreut werden Sie ausschlieĂźlich von unternehmenseigenen, erstklassig ausgebildeten Mitarbeitern. Im Rahmen interner und externer Ausbildungen wird laufend ĂĽber neueste Produkte, Ă„nderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen und diverse weitere Angelegenheiten, die fĂĽr eine optimale Kundenbetreuung unerlĂ¤sslich sind, geschult. FĂĽr diese Schulungen holen wir uns auch namhafte Rechtsexperten sowie Trainer unserer Produktgeber ins Haus. Durch diese und eine Reihe anderer MaĂźnahmen wollen wir sicherstellen, dass unsere Mitarbeiter immer ĂĽber aktuellste Entwicklungen unterrichtet sind und unsere Klienten immer bestmĂ¶glich und auf gleichbleibend hohem Niveau informiert werden kĂ¶nnen.
II.	Kommunikation, Auftragserteilung und Datenschutz
Tel.: 0660 713 7316; office@versicherungswerkstatt.at, Informationen ĂĽber unser Unternehmen finden Sie auch unter www.versicherungswerkstatt.at.
Die gesamte Kommunikation und der gesamte Schriftverkehr sind bzw. werden ausschlieĂźlich in deutscher Sprache gefĂĽhrt. Der Klient gibt bis auf Widerruf seine Einwilligung, dass seine persĂ¶nlichen Daten automationsunterstĂĽtzt von VERSICHERUNGSWERKSTATT verarbeitet und ausschlieĂźlich in ErfĂĽllung ihrer vertraglichen Verpflichtungen (d.h. nicht zu Werbezwecken) an Dritte weitergegeben werden. VERSICHERUNGSWERKSTATT ist zur Kontaktaufnahme â€“ insbesondere auch zu Informations- und Werbezwecken â€“ per Fax, E-Mail, Telefon und SMS gem. Â§107 Telekommunikationsgesetz 2003 berechtigt. Die ErmĂ¤chtigung zur Werbekontaktierung ist jederzeit schriftlich widerrufbar. VERSICHERUNGSWERKSTATT ist ausdrĂĽcklich dazu berechtigt, Informationen, die fĂĽr den Klienten persĂ¶nlich bestimmt sind (z.B. im Rahmen der Berichtspflicht) an die letztgenannte E-Mail-Adresse zu senden. Weitere Informationen (z.B. Kundeninformationen, die Allgemeinen GeschĂ¤ftsbedingungen, die Honorarordnung, aktuelle Produktinformationen, Gesetzestexte, Warn- und Risikohinweise etc.) werden auf der Homepage www.versicherungswerkstatt.at zur VerfĂĽgung gestellt.
Die Auftragserteilung mittels E-Mail gilt als zulĂ¤ssige Form vereinbart und der Klient nimmt zur Kenntnis, dass die Ăśbermittlung von E-Mails unter UmstĂ¤nden dazu fĂĽhren kann, dass Daten verloren gehen, verfĂ¤lscht oder bekannt werden. E-Mails oder Faxmitteilungen, die auĂźerhalb der BĂĽrozeiten einlangen, kĂ¶nnen frĂĽhestens am nĂ¤chsten Werktag bearbeitet werden. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass nicht sofort nach Eingang geprĂĽft werden kann, ob diese Fristen oder Termine enthalten. Mit dem Absendungsnachweis an die letztbekannte E-Mail-Adresse des Klienten gilt das jeweilige E-Mail von VERSICHERUNGSWERKSTATT als zugestellt. FĂĽr die negativen Folgen der Kommunikation mit den oben genannten Medien wird von VERSICHERUNGSWERKSTATT keine Haftung ĂĽbernommen. Eine Auftragserteilung per Telefon ist generell ausgeschlossen!
Eine Auftragserteilung erfolgt immer auf Basis dieser GeschĂ¤ftsbedingungen. Es gilt ausdrĂĽcklich vereinbart, dass Rechtshandlungen â€“ insbesondere KĂĽndigungen, VertragsĂ¤nderungen, Deckungsaufgaben und NeuabschlĂĽsse â€“ nur nach RĂĽcksprache mit dem Klienten samt dessen schriftlicher Genehmigung oder in AusnahmefĂ¤llen mit Handlungsvollmacht durchgefĂĽhrt werden. Die Letztentscheidung ĂĽber Sparten, Deckungen, Versicherungssummen, etc. sowie die Wahl des Produktgebers trifft ausschlieĂźlich der Klient.
III.	Rechte und Pflichten
Interessenwahrung und UnterstĂĽtzung gem. Â§ 3 Maklergesetz
VERSICHERUNGSWERKSTATT hat die Interessen des Auftraggebers redlich und sorgfĂ¤ltig zu wahren. Dies gilt auch, wenn er zugleich fĂĽr den Dritten tĂ¤tig ist. Der Auftraggeber (Klient) hat VERSICHERUNGSWERKSTATT bei der AusĂĽbung seiner VermittlungstĂ¤tigkeit redlich zu unterstĂĽtzen und eine Weitergabe von mitgeteilten GeschĂ¤ftsgelegenheiten zu unterlassen. VERSICHERUNGSWERKSTATT sowie der Auftraggeber (Klient) sind verpflichtet, einander die erforderlichen Nachrichten zu geben. Bei Verletzung dieser Pflichten kann Schadenersatz verlangt werden.
FĂĽr die bestmĂ¶gliche Beratung ist VERSICHERUNGSWERKSTATT bei der Erhebung der relevanten Risikodaten auf die UnterstĂĽtzung des Klienten angewiesen. Der Klient hat VERSICHERUNGSWERKSTATT unverzĂĽglich nach Kenntnis eines eingetretenen oder zu erwartenden Schadens zu verstĂ¤ndigen und alle Vorkehrungen in Entsprechung seiner Schadensminimierungspflicht zu treffen. Weiters mĂĽssen VERSICHERUNGSWERKSTATT alle risikorelevanten VerĂ¤nderungen â€“ insbesondere ErhĂ¶hungen bzw. VerĂ¤nderungen der Gefahren â€“ sowie weitere VersicherungsbedĂĽrfnisse, Zahlungsprobleme und persĂ¶nliche VerĂ¤nderungen unverzĂĽglich gemeldet werden. FĂĽr mangelhafte bzw. nicht erfolgte Meldungen seitens des Klienten bzw. fĂĽr den Fall, dass der Klient eine umfangreiche Risikoanalyse ablehnt und/oder Teilbereiche nicht vollstĂ¤ndig bekannt gibt, kann VERSICHERUNGSWERKSTATT keine Verantwortung ĂĽbernehmen. DoppeltĂ¤tigkeit mit ĂĽberwiegender Interessenwahrung; Vermittlungspflicht gem. Â§ 27 Maklergesetz
DoppeltĂ¤tigkeit mit ĂĽberwiegender Interessenwahrung; Vermittlungspflicht gem. Â§ 27 Maklergesetz
VERSICHERUNGSWERKSTATT hat trotz TĂ¤tigkeit fĂĽr beide Parteien des Versicherungsvertrags ĂĽberwiegend die Interessen des Versicherungskunden (Klient) zu wahren. VERSICHERUNGSWERKSTATT ist mangels abweichender Vereinbarung mit dem Versicherer nicht befugt, ErklĂ¤rungen und Zahlungen des Versicherungskunden fĂĽr den Versicherer rechtswirksam entgegenzunehmen. Die Annahme eines Versicherungsvertrages und des damit verbundenen Versicherungsschutzes obliegt allein dem jeweiligen Versicherer. Es besteht daher kein automatischer Versicherungsschutz durch den Deckungsauftrag des Klienten! Polizzen fĂĽr die abgewickelten GeschĂ¤ftsfĂ¤lle gehen dem Klienten direkt von der jeweiligen Versicherungsgesellschaft zu. Eine darĂĽber hinausgehende Informationsverpflichtung besteht nicht. ErhĂ¤lt VERSICHERUNGSWERKSTATT ein fĂĽr den Klienten bestimmtes SchriftstĂĽck / Polizze von einem Dritten, etwa der Versicherung im Original, so wird dieses Dokument dem Klienten nach Eingang ĂĽbermittelt. Dieselbe Regelung gilt fĂĽr alle ErklĂ¤rungen der Versicherer, insbesondere wĂ¤hrend der Vertragslaufzeit, in SchadensfĂ¤llen und bei Beendigung des Vertrages.
Wahrung der Interessen des Versicherungskunden gem. Â§ 28 Maklergesetz
Die Interessenwahrung gemĂ¤Ăź Â§ 3 Abs. 1 und Abs. 3 Maklergesetz und gemĂ¤Ăź Â§ 27 Abs. 1 Maklergesetz umfasst die AufklĂ¤rung und Beratung des Versicherungskunden (Klient) ĂĽber den zu vermittelnden Versicherungsschutz sowie insbesondere auch folgende Pflichten des Versicherungsmaklers:
1.	Erstellung einer angemessenen Risikoanalyse und eines angemessenen Deckungskonzeptes sowie ErfĂĽllung der Dokumentationspflicht gemĂ¤Ăź Â§ 137g GewO 1994;
2.	Beurteilung der Solvenz des Versicherers im Rahmen der zugĂ¤nglichen fachlichen Informationen, soweit dies bei der Auswahl des Versicherers zur sorgfĂ¤ltigen Wahrung der Interessen des Versicherungskunden im Einzelfall notwendig ist;
3.	Vermittlung des nach den UmstĂ¤nden des Einzelfalls bestmĂ¶glichen Versicherungsschutzes, wobei sich die Interessenwahrung aus sachlich gerechtfertigten GrĂĽnden auf bestimmte Ă¶rtliche MĂ¤rkte oder bestimmte Versicherungsprodukte beschrĂ¤nken kann, sofern der Versicherungsmakler dies dem Versicherungskunden ausdrĂĽcklich bekanntgibt;
4.	Bekanntgabe der fĂĽr den Versicherungskunden durchgefĂĽhrten Rechtshandlungen sowie AushĂ¤ndigung einer Durchschrift der VertragserklĂ¤rung des Versicherungskunden, sofern sie schriftlich erfolgte; AushĂ¤ndigung des Versicherungsscheins (Polizze) sowie der dem Vertrag zugrundeliegenden Versicherungsbedingungen einschlieĂźlich der Bestimmungen ĂĽber die Festsetzung der PrĂ¤mie;
5.	PrĂĽfung des Versicherungsscheins (Polizze);
6.	UnterstĂĽtzung des Versicherungskunden bei der Abwicklung des VersicherungsverhĂ¤ltnisses vor und nach Eintritt des Versicherungsfalls, namentlich auch bei Wahrnehmung aller fĂĽr den Versicherungskunden wesentlichen Fristen;
7.	laufende ĂśberprĂĽfung der bestehenden VersicherungsvertrĂ¤ge sowie gegebenenfalls Unterbreitung geeigneter VorschlĂ¤ge fĂĽr eine Verbesserung des Versicherungsschutzes.
Wahrung der Interessen des Versicherers gem. Â§ 29 Makler
Im VerhĂ¤ltnis zum Versicherer hat VERSICHERUNGSWERKSTATT vorwiegend jene Interessen zu wahren, die auch der Versicherungskunde (Klient) selbst vor und nach Abschluss des Versicherungsvertrags dem Versicherer gegenĂĽber zu beachten hat. Im Besonderen ist VERSICHERUNGSWERKSTATT verpflichtet, den Versicherer bei der Vertragsanbahnung ĂĽber ihm bekannte oder erkennbare besondere Risiken zu informieren.
PrĂ¤zision und Definition von abdingbaren Paragrafen gem. Â§ 32 Maklergesetz
Gem. Â§ 32 Maklergesetz kĂ¶nnen u.a. der Â§ 28 erster Satz und Z 1 bis Z 3 nicht zum Nachteil des Klienten abgegangen werden. Hinsichtlich Â§ 28 Z 3 wird festgelegt, dass die Interessenwahrung - sofern keine im Einzelfall anderslautende Sondervereinbarung vorliegt â€“ auf jene lokalen Produktgeber beschrĂ¤nkt ist, die bei der regelmĂ¤Ăźigen Produktpartnerbewertungen gemĂ¤Ăź QualitĂ¤tsmanagementsystem positiv bewertet wurden und deren Abwicklungsverhalten VERSICHERUNGSWERKSTATT bekannt ist. Die Vermittlung von Versicherungsprodukten â€“ insbesondere die Auswahl der Produktpartner und Produkte â€“ erfolgt nach folgenden Kriterien:
GrĂ¶Ăźe der Gesellschaft, entsprechendes Alter, Ruf der Gesellschaft
Der Produktanbieter stellt fĂĽr VERSICHERUNGSWERKSTATT und seinen Klienten laufend Informationen zur VerfĂĽgung und VERSICHERUNGSWERKSTATT wird von der Versicherung aktiv betreut.
Die ausgewĂ¤hlten Partner werden periodisch einer entsprechenden Beurteilung unterzogen. Die aktuelle Premiumpartnerliste kann bei VERSICHERUNGSWERKSTATT eingesehen werden. Es wird ausdrĂĽcklich darauf hingewiesen, dass kein umfassender Marktvergleich Basis der Erstellung dieser Partnerliste ist.
Es wird ausdrĂĽcklich festgehalten, dass die Leistungen gem. Â§ 28 Z 6 und Z 7 bei Konsumenten bzw. die Leistungen gem. Â§ 28 Z 4 bis Z 7 bei Nicht-Konsumenten nur bei honorarpflichtiger separater Beauftragung im Rahmen eines Servicevertrages geleistet werden.
IV.	HaftungsausschlĂĽsse
VERSICHERUNGSWERKSTATT haftet fĂĽr SchĂ¤den aus seiner TĂ¤tigkeit dem Klienten nur bei Vorsatz und grober FahrlĂ¤ssigkeit, nicht jedoch bei leichter FahrlĂ¤ssigkeit. Bei VerbrauchergeschĂ¤ften haftet VERSICHERUNGSWERKSTATT nur dann fĂĽr leichte FahrlĂ¤ssigkeit, wenn es sich um einen Schaden an Personen handelt. Bei FahrlĂ¤ssigkeit ist die Haftung mit der HĂ¶he der gesetzlichen Mindesthaftpflichtversicherungssumme beschrĂ¤nkt und erstreckt sich nicht auf entgangenen Gewinn. VERSICHERUNGSWERKSTATT haftet â€“ sofern der Klient nicht als Konsument (Â§1 KSchG) zu behandeln ist â€“ jedoch hĂ¶chstens im Umfang des eingetretenen Vertrauensschadens, soweit dieser durch die Haftpflichtversicherung von VERSICHERUNGSWERKSTATT gedeckt ist. VERSICHERUNGSWERKSTATT haftet nicht fĂĽr solche SchĂ¤den, die aus der â€“ dem Klienten obliegenden â€“ Ermittlung der Versicherungssumme resultieren. Voraussetzung fĂĽr ein HaftungsverhĂ¤ltnis von VERSICHERUNGSWERKSTATT gegenĂĽber dem Klienten ist das Vorliegen eines schriftlichen Vermittlungsauftrages. Aus mĂĽndlichen erteilten AuftrĂ¤gen kann - auĂźer vom Konsumenten (Â§ 1 KSchG) â€“ keine Haftung abgeleitet werden. SchadenersatzansprĂĽche gegen VERSICHERUNGSWERKSTATT verjĂ¤hren, sofern der Klient (Vollmacht- oder Auftraggeber) nicht innerhalb von 6 Monaten, nachdem er oder die Anspruchsberechtigten den Schaden und SchĂ¤diger kannten oder kennen mussten (relative VerjĂ¤hrung), spĂ¤testens aber innerhalb von 3 Jahren ab dem anspruchsbegrĂĽndenden Schadensfall (absolute VerjĂ¤hrung) diese gerichtlich geltend macht, soweit keine Bestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) entgegenstehen.
V.	DurchfĂĽhrungspolitik â€žBest-Execution-Policyâ€ś
Die DurchfĂĽhrungspolitik von VERSICHERUNGSWERKSTATT regelt die GrundsĂ¤tze der Weiterleitung von Klienten erteilten AuftrĂ¤gen. Ziel ist es, fĂĽr den Klienten das gleich bleibend bestmĂ¶gliche Ergebnis bei der AuftragsausfĂĽhrung zu erzielen. Unter dem Begriff "gleich bleibend" versteht man das bestmĂ¶gliche Ergebnis im Sinn einer lĂ¤ngerfristigen Durchschnittsbetrachtung. Das bestmĂ¶gliche Ergebnis wird bei Privatklienten primĂ¤r am MaĂźstab des Gesamtentgelts gemessen, d.h. am MaĂźstab der Abschlussprovision des jeweiligen Versicherungsproduktes sowie der mit der AuftragsausfĂĽhrung verbundenen Kosten. Da auch andere Faktoren, wie zum Beispiel Schnelligkeit und Wahrscheinlichkeit der AuftragsausfĂĽhrung wesentliche Faktoren sind, werden diese berĂĽcksichtigt, wenn sie dazu beitragen, das bestmĂ¶gliche Ergebnis zu erreichen. VERSICHERUNGSWERKSTATT hat bereits seit Bestehen nach diesen GrundsĂ¤tzen gehandelt und legt diese GrundsĂ¤tze den Klienten offen. Erteilt der Klient VERSICHERUNGSWERKSTATT eine Weisung abweichend von seiner Produktempfehlung, kĂ¶nnen die GrundsĂ¤tze der DurchfĂĽhrungspolitik gegebenenfalls nicht eingehalten werden. VERSICHERUNGSWERKSTATT kann daher das bestmĂ¶gliche Ergebnis fĂĽr den Klienten nicht sicherstellen.
VI.	Entgeltregelungen
FĂĽr die VermittlungstĂ¤tigkeit erhĂ¤lt VERSICHERUNGSWERKSTATT bei neu abzuschlieĂźenden Risiken eine Provision ĂĽber den Produktgeber fĂĽr die Beratungs- und VermittlungstĂ¤tigkeit. Bei VertragsĂ¤nderungen wird nur bei MehrprĂ¤mie bzw. bei Zuzahlungen eine Provision fĂ¤llig. Die Beratung und Manipulation bei reinen Vertragsadaptierungen von bestehenden VertrĂ¤gen ohne MehrprĂ¤mie werden von Produktgebern nicht bezahlt. FĂĽr alle TĂ¤tigkeiten, die nicht mit einer Vermittlung in unmittelbarem Zusammenhang stehen, bietet VERSICHERUNGSWERKSTATT seinen Klienten bedarfsgerechte honorarpflichtige LĂ¶sungen. Reine BeratungsauftrĂ¤ge sind grundsĂ¤tzlich honorarpflichtig. Basis fĂĽr die Honorarerstellung ist die jeweils aktuelle Honorarordnung sowie der entsprechende Auftrag.
VII.	Honorarordnung
Diese Honorarordnung gilt fĂĽr alle nicht von Produktpartnern bezahlten Beratungsleistungen fĂĽr Klienten. Den jeweiligen Honoraren sind 20% USt. hinzuzurechnen.
PrĂĽfung von bestehenden VersicherungsvertrĂ¤gen
Risikoanalysen zu bestehenden und fĂĽr neu angedachten VersicherungsvertrĂ¤gen (ohne Vertragsvermittlung),
Risikomanagement, Ausarbeitung von Deckungs- und Veranlagungskonzepten. Beratung fĂĽr Vertragsgestaltung
Beratung und Betreuung nach Vertragsabschluss von VersicherungsvertrĂ¤gen â€“ insbesondere Wahrung der Interessen des Versicherungskunden gem. Â§ 28 Maklergesetz
UnterstĂĽtzung bei Eintritt des Versicherungsfalles (gem. Â§28 Zif.6 Maklergesetz)
ĂśberprĂĽfung der bestehenden VersicherungsvertrĂ¤ge/gegebenenfalls VerbesserungsvorschlĂ¤ge/Fristenwahrung (Â§28 Zif.7 Maklergesetz)
KlĂ¤rung von Inkassoproblemen und diverse Besorgungen bei Versicherungen
Beratung (ausgenommen sozialversicherungs-/steuerliche Fragen) und Betreuung von â€žfremdâ€ś abgeschlossenen VersicherungsvertrĂ¤gen und Veranlagungen
Schadensberatung und -bearbeitung, Beratung ĂĽber die Einreichung hinausgehend; insbesondere die auĂźergerichtliche Geltendmachung von AnsprĂĽchen gegenĂĽber Versicherungsunternehmen
Berichterstattung und Bekanntgabe von Rechtshandlungen gegenĂĽber dem Versicherungskunden (gem. Â§28 Zif.4 Maklergesetz)
PrĂĽfung der Versicherungspolizze (gem. Â§28 Zif.5 Maklergesetz)
1.1 ZeitabhĂ¤ngiges Honorar (netto, je angefangener ÂĽ Stunde):
Berater mit einschlĂ¤giger fachlicher BefĂ¤higungsvoraussetzung	â‚¬ 25,00
Fachkraft	â‚¬ 15,00
kann zusĂ¤tzlich zur ZeitgebĂĽhr verrechnet werden und erfolgt insbesondere fĂĽr:
Materialverbrauch, Kopien, Porto, AmtsgebĂĽhren, TelefongebĂĽhren, Reisekostenersatz, Fahrtkosten (Bahn, amtl. KM-Geld). Abweichend kann eine Barauslagenpauschale vereinbart werden.
Bearbeitung und auĂźergerichtliche Vertretung in SchadensfĂ¤llen â€“ ZeitgebĂĽhr gem. Punkt 1.1.
Die Honorarordnung in der jeweils gĂĽltigen Fassung liegt im BĂĽro VERSICHERUNGSWERKSTATT auf und ist auf der Homepage www.versicherungswerkstatt.at verĂ¶ffentlicht.
VIII.	Interessenkonflikte â€žConflict of Interest Policyâ€ś
VERSICHERUNGSWERKSTATT ist darauf bedacht, seine Dienstleistungen immer im bestmĂ¶glichen Interesse des Klienten zu erbringen. Zu diesem Zweck wurden Vorkehrungen getroffen, die gewĂ¤hrleisten sollen, dass sich Interessenkonflikte zwischen VERSICHERUNGSWERKSTATT, der GeschĂ¤ftsleitung, den BeschĂ¤ftigten und Kooperationspartnern sowie dem bzw. zwischen Klienten nicht negativ auf die Interessen des einzelnen Klienten auswirken.
An welchen Schnittstellen kĂ¶nnten Interessenkonflikte auftreten
den Mitarbeitern von VERSICHERUNGSWERKSTATT, einschlieĂźlich der GeschĂ¤ftsleitung
Welche Finanzdienstleistungen kĂ¶nnten Interessenkonflikte auslĂ¶sen
Beratung: die Abgabe von persĂ¶nlichen Empfehlungen zu GeschĂ¤ften
Vermittlung: Annahme und Ăśbermittlung von AuftrĂ¤gen
Beispiele fĂĽr potentielle Interessenkonflikte
Aus unserer TĂ¤tigkeit als selbststĂ¤ndiger, auf Ertrag ausgerichteter Gewerbebetrieb
bei Erhalt oder GewĂ¤hrung von Zahlungen (z.B. Absatzentgelte, Vertriebsprovisionen, ZuschĂĽsse fĂĽr Marketing, Schulung oder VertriebsmaĂźnahmen)
unterschiedliche HĂ¶hen von Abschluss-, Abschlussfolge- und Bestandsprovisionen oder Ă¤hnlichen VergĂĽtungen
durch erfolgsbezogene VergĂĽtung von Mitarbeitern und Beratern
aus der GewĂ¤hrung von Zuwendungen an Mitarbeiter und Berater
aus GewĂ¤hrung von monetĂ¤ren und/oder Sachzuwendungen fĂĽr Kundenveranstaltungen und Events
aus anderen GeschĂ¤ftstĂ¤tigkeiten unseres Hauses
bei der Erlangung von Informationen, die nicht Ă¶ffentlich bekannt sind
bei der Erstellung von Gutachten ĂĽber Versicherungs- und VeranlagungsvertrĂ¤ge, die Klienten angeboten wurden
MaĂźnahmen zur Vermeidung von Interessenkonflikten
VERSICHERUNGSWERKSTATT und seine Mitarbeiter handeln im Einklang mit den einschlĂ¤gigen gesetzlichen Bestimmungen auf rechtmĂ¤Ăźige, sorgfĂ¤ltige und redliche Weise im Interesse des Klienten. Ziel der nachfolgenden Vorschriften ist es, Interessenkonflikte frĂĽhzeitig zu erkennen und soweit mĂ¶glich zu vermeiden.
Seit 2010 gibt es von VERSICHERUNGSWERKSTATT ein QualitĂ¤tsManagementSystem. Als oberste Maxime ist die optimale Beratung fĂĽr den Klienten als Firmenleitlinie festgeschrieben und alle Auswahlverfahren sind diesem Leitpunkt untergeordnet
Die Auswahl der Produkte wird ausschlieĂźlich durch die jĂ¤hrliche Partnerbewertung und von Sonderkonditionen fĂĽr unsere Klienten bestimmt
Alle Mitarbeiter, bei denen im Rahmen ihrer TĂ¤tigkeit Interessenkonflikte auftreten kĂ¶nnen, sind zur Offenlegung aller ihrer GeschĂ¤fte verpflichtet
Bei AusfĂĽhrung von AuftrĂ¤gen handelt VERSICHERUNGSWERKSTATT entsprechend der DurchfĂĽhrungspolitik
RegelmĂ¤Ăźige Schulung der Mitarbeiter
Ein geschulter und langjĂ¤hrig erfahrener Mitarbeiter ist damit betraut, mĂ¶gliche Interessenkonflikte zu erkennen und zu vermeiden
Regelungen ĂĽber die Annahme von Vorteilen
VERSICHERUNGSWERKSTATT erhĂ¤lt die obengenannten Vorteile primĂ¤r als Entgelt fĂĽr die VermittlungstĂ¤tigkeit. Diese Vorteile (Abschluss-/Erst- und Abschluss-/Folgeprovisionen) werden durch die jeweiligen Versicherungsgesellschaften verrechnet. Art und HĂ¶he ist bei den jeweiligen Produkten verschieden. Diese Einnahmen dienen dazu, Klienten stets dasselbe hohe Niveau unserer Beratungen und Serviceeinrichtungen bieten zu kĂ¶nnen, Schulungen der Mitarbeiter durchzufĂĽhren, den hohen Sicherheitsstandard zum Schutz der Klientendaten zu erhalten und um die einwandfreie Abwicklung der GeschĂ¤ftsfĂ¤lle gem. den gesetzlichen Rahmenbedingungen sicherzustellen. DarĂĽber hinaus werden die Kosten fĂĽr die QualitĂ¤tssicherung, die EDV Hardware und Software zur Erhaltung des Verwaltungs- und Informationsstandards fĂĽr unsere Klienten sowie die VersicherungsprĂ¤mie fĂĽr die abgeschlossene VermĂ¶gensschadenshaftpflichtversicherung davon bestritten.
In EinzelfĂ¤llen kann es vorkommen, dass Interessenkonflikte nicht vermeidbar sind. In diesem Fall wird sich VERSICHERUNGSWERKSTATT die betroffenen Klienten ĂĽber den Interessenkonflikt informieren. Die Klienten kĂ¶nnen sich somit auf informierter Basis entscheiden, ob sie das GeschĂ¤ft trotz des Konflikts wĂĽnschen.
IX.	Allgemeine Informationen / Unternehmensdaten
GeschĂ¤ftsfĂĽhrer: Martin Kampits (Geb.Dat.: 23.9.1976)
GrĂĽndungsjahr: 2010
Firmenbuch:	FN: 349131d / Landesgericht Korneuburg
GISA-Zahl:	25485578
DVR-Nummer:	4013668
Steuer Nummer:	272/8199-02
Bankverbindung:	IBAN: AT04 3225 0000 0191 2377 BIC: RLNWATWWGTD
Berufshaftpflicht:	Generali Versicherung Pol.Nr. 000-1748-9458 HP
Kammer:	WKW - Fachgruppe Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten
X.	Beschwerdestelle
Beschwerden ĂĽber VERSICHERUNGSWERKSTATT sind an das Bundesministerium fĂĽr Wirtschaft und Arbeit (Stubenring 1, 1010 Wien, www.bmwa.gv.at) zu richten.
XI.	Beendigung der Vertretung / GeschĂ¤ftsbeziehung
Die GeschĂ¤ftsbeziehung kann durch schriftliche KĂĽndigung durch eine der beiden Vertragsparteien beendet werden. Sie erlischt jedoch spĂ¤testens automatisch mit KĂĽndigung / Stornierung oder Vermittlerwechsel des letzten durch den von VERSICHERUNGSWERKSTATT vermittelten Vertrages. Der Klient nimmt zur Kenntnis, dass durch die Beendigung dieses GeschĂ¤ftsverhĂ¤ltnisses auch die Interessenwahrung durch VERSICHERUNGSWERKSTATT erlischt, nicht jedoch die aus den vorangegangenen aktiven VertragsverhĂ¤ltnissen resultierenden wirtschaftlichen AnsprĂĽche von VERSICHERUNGSWERKSTATT.
Ă„nderungen und ErgĂ¤nzungen zu diesen GeschĂ¤ftsbedingungen bedĂĽrfen der Schriftform. MĂĽndliche Nebenabreden bestehen nicht. Sind bzw. werden einzelne Bestimmungen dieser GeschĂ¤ftsbedingungen ungĂĽltig oder nicht durchsetzbar, bleiben die ĂĽbrigen Bestimmungen davon unberĂĽhrt. Die ungĂĽltige bzw. nicht durchsetzbare Bestimmung wird in diesem Fall durch eine solche ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der ungĂĽltigen bzw. nicht durchsetzbaren Bestimmung mĂ¶glichst nahe kommt. Sowohl diese GeschĂ¤ftsbedingungen als auch alle GeschĂ¤ftsunterlagen unterliegen Ă¶sterreichischem Recht. Gerichtsstand ist Wien. FĂĽr Klagen gegen Verbraucher im Sinn des Konsumentenschutzgesetzes gelten die ZustĂ¤ndigkeitsregeln des Â§ 14 KSchG. Diese Unterlagen sind urheberrechtlich geschĂĽtzt. Die Verwendung ohne schriftliche Genehmigung durch VERSICHERUNGSWERKSTATT ist verboten.
Stand: JĂ¤nner 2017
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