Source: http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/?quelle=jlink&query=HeilBerKG+ST&psml=bssahprod.psml&max=true&aiz=true
Timestamp: 2017-03-23 18:12:02
Document Index: 333399768

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 2', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51', '§ 52', '§ 53', '§ 54', '§ 55', '§ 56', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 60', '§ 61', '§ 62', '§ 63', '§ 64', '§ 65', '§ 66', '§ 67', '§ 68', '§ 69', '§ 70', '§ 71', '§ 72', '§ 73', '§ 74', '§ 75', '§ 76', '§ 77', '§ 5', '§ 28', '§ 28', '§ 14', '§ 4', '§ 7', '§ 4', '§ 3', '§ 19', '§ 23', '§ 14', '§ 14', '§ 117', '§ 11', '§ 1896', '§ 48', '§ 10', '§ 2', '§ 8', '§ 16', '§ 8', '§ 17', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 5', '§ 20', '§ 29', '§ 22', '§ 22', '§ 22', '§ 28', '§ 22', '§ 22', '§ 24', '§ 22', '§ 25', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 28', '§ 4', '§ 78', '§ 48', '§ 1896', '§ 46', '§ 48', '§ 48', '§ 45', '§ 15', '§ 66']

InhaltAktuelle GesamtausgabeÄnderungshistorieAmtliche Abkürzung:KGHB-LSAAusfertigungsdatum:13.07.1994Gültig ab:19.07.1994
GesetzQuelle:Fundstelle:GVBl. LSA 1994, 832Gliederungs-Nr:2122.1Gesetz über die Kammern für Heilberufe Sachsen-Anhalt
Vom 13. Juli 1994Zum 23.03.2017 aktuellste verfügbare Fassung der GesamtausgabeNichtamtliches InhaltsverzeichnisTitelGültig abGesetz über die Kammern für Heilberufe Sachsen-Anhalt (KGHB-LSA) vom 13. Juli 199419.07.1994Teil 1 - Kammern19.07.1994§ 1 - Kammern19.07.1994§ 2 - Mitgliedschaft19.12.2007§ 3 - Mitglieder-Verzeichnis19.12.2007§ 4 - Dienstleistungsverkehr zwischen Mitgliedstaaten19.12.2007§ 5 - Aufgaben der Kammern04.03.2016§ 5 a - Versorgungseinrichtungen31.01.2015§ 6 - Finanzwesen25.06.2005§ 7 - Organe19.07.1994§ 8 - Wahl zur Kammerversammlung31.01.2015§ 9 - Wahlberechtigung19.07.1994§ 10 - Wählbarkeit19.07.1994§ 11 - Sitzverlust19.07.1994§ 12 - Nachrücken von Mitgliedern19.07.1994§ 13 - Beschlüsse und Wahlen der Kammerversammlung19.12.2007§ 14 - Ausschüsse19.07.1994§ 15 - Aufgaben der Kammerversammlung31.01.2015§ 16 - Hauptsatzung18.07.1996§ 17 - Kammervorstand31.01.2015§ 18 - Kammerpräsident und Kammerpräsidentin18.07.1996Teil 2 - Berufsausübung19.07.1994§ 19 - Berufspflichten31.01.2015§ 20 - Inhalt der Berufsordnung31.01.2015§ 21 - Rügerecht19.12.2007§ 21 a - Anordnung und Zwangsgeld19.12.2007Teil 319.07.1994Kapitel 1 - Allgemeine Vorschriften zur Weiterbildung19.07.1994§ 22 - Grundsätze19.07.1994§ 23 - Festlegung von Bezeichnungen19.07.1994§ 24 - Führen der Bezeichnung19.07.1994§ 25 - Durchführung der Weiterbildung19.12.2007§ 26 - Weiterbilder, Weiterbilderinnen und Weiterbildungsstätten19.12.2007§ 27 - Prüfungsverfahren31.01.2015§ 28 - Gleichwertige Weiterbildung19.12.2007§ 28 a - Anerkennung der Weiterbildung nach dem Recht der Europäischen Union04.03.2016§ 28b - Anerkennung der Weiterbildung aus einem Drittstaat04.03.2016§ 29 - Inhalt der Weiterbildungsordnung01.07.2014§ 30 - Öffentliches Gesundheitswesen25.06.2005§ 31 - Überleitungsvorschriften19.12.2007Kapitel 2 - Weiterbildung von Ärzten und Ärztinnen19.07.1994Abschnitt 1 - Weiterbildung in Gebieten und Teilgebieten19.07.1994§ 32 - Fachrichtungen25.06.2005§ 33 - Inhalt der Weiterbildung18.07.1996Abschnitt 2 - Weiterbildung in der Allgemeinmedizin25.06.2005§ 34 - Grundsatz19.12.2007§ 35 - (aufgehoben)25.06.2005§ 36 - (aufgehoben)25.06.2005§ 37 - Weiterbildung in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union 19.12.2007§ 38 - Satzungsermächtigung19.12.2007§ 39 - Weiterführung der Bezeichnung19.07.1994Kapitel 3 - Weiterbildung von Apothekern und Apothekerinnen19.07.1994§ 40 - Fachrichtungen19.07.1994§ 41 - Inhalt der Weiterbildung19.07.1994Kapitel 4 - Weiterbildung von Tierärzten und Tierärztinnen19.07.1994§ 42 - Fachrichtungen19.07.1994§ 43 - Inhalt der Weiterbildung19.07.1994Kapitel 5 - Weiterbildung von Zahnärzten und Zahnärztinnen19.07.1994§ 44 - Fachrichtungen25.06.2005§ 45 - Inhalt der Weiterbildung19.07.1994Teil 4 - Berufsgerichtsbarkeit19.07.1994§ 46 - Berufsvergehen01.07.2006§ 47 - Verjährung19.07.1994§ 48 - Berufsgerichtliche Maßnahmen01.01.2002§ 49 - Berufsgerichte19.07.1994§ 50 - Besetzung der Gerichte19.07.1994§ 51 - Bestellung der Richter und Richterinnen01.07.2006§ 52 - Vorzeitige Beendigung des ehrenamtlichen Richteramtes31.01.2015§ 53 - Heranziehung der ehrenamtlichen Mitglieder19.07.1994§ 54 - Eid und Belehrung01.04.2011§ 55 - Entschädigung01.01.2011§ 56 - Beteiligte des Verfahrens19.12.2007§ 57 - Ermittlungen19.12.2007§ 58 - Antrag zur Eröffnung des Verfahrens19.07.1994§ 59 - Anhörung des Kammermitglieds und der Kammer19.07.1994§ 60 - Eröffnung des Verfahrens19.12.2007§ 61 - Aussetzung bei strafgerichtlichem Verfahren19.07.1994§ 62 - Entscheidung ohne Hauptverhandlung19.12.2007§ 63 - Hauptverhandlung19.07.1994§ 64 - Berufung19.07.1994§ 65 - Berufungsentscheidung19.07.1994§ 66 - Vollstreckung von Geldbußen01.07.2006§ 67 - Beweissicherungsverfahren19.12.2007§ 68 - Anwendung des Disziplinargesetzes und der Verwaltungsgerichtsordnung01.07.2006§ 69 - Aufbewahrungsfristen, Tilgung19.07.1994Teil 5 - Staatsaufsicht19.07.1994§ 70 - Rechtsaufsicht19.12.2007§ 71 - Aufsichtbefugnisse19.12.2007§ 72 - Übertragung von Aufgaben19.12.2007§ 73 - Dienstaufsicht31.01.2015Teil 6 - Übergangs- und Schlußbestimmungen19.07.1994§ 74 - (aufgehoben)01.05.2002§ 75 - (aufgehoben)01.05.2002§ 76 - Einschränkung von Grundrechten19.12.2007§ 77 - Schlußbestimmungen01.05.2002
Fußnoten5) Red. Anm.: Gemäß Artikel 13 wird durch § 5 Abs. 8, § 28a Abs. 5 und § 28b Abs. 2 des Gesetzes über die Kammern für Heilberufe hinsichtlich § 14b des Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes Sachsen-Anhalt das Recht auf informationelle Selbstbestimmung im Sinne von Artikel 2 Abs. 1 in Verbindung mit Artikel 1 Abs. 1 des Grundgesetzes und Artikel 6 Abs. 1 der Verfassung des Landes Sachsen-Anhalt eingeschränkt. zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Teil 1 Kammern
1. die Ärztekammer Sachsen-Anhalt,
2. die Apothekerkammer Sachsen-Anhalt,
3. die Tierärztekammer Sachsen-Anhalt,
4. die Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt.
(1) Den Kammern gehören alle Ärzte und Ärztinnen, Apotheker und Apothekerinnen, Tierärzte und Tierärztinnen, Zahnärzte und Zahnärztinnen an, die in Sachsen-Anhalt ihren Beruf ausüben oder, falls sie ihren Beruf nicht ausüben, ihre Hauptwohnung haben.Mitglieder, die ihre berufliche Tätigkeit vorübergehend im Ausland ausüben, können auf Antrag Mitglieder der Kammer bleiben. Personen, die sich in der praktischen pharmazeutischen Ausbildung nach § 4
der Approbationsordnung für Apotheker befinden, steht der freiwillige Beitritt offen. Berufsangehörige, die bei der Aufsichtsbehörde tätig sind, können der Kammer beitreten, sie dürfen dort jedoch keinem Organ der Kammer (§ 7 Abs. 1) angehören.
1. Name, Geburtsname, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, berufliche und private Anschrift,
2. Staatsexamen oder Pharmazeutische Prüfung (Zweiter Abschnitt), Approbation oder Berufserlaubnis und erforderlichenfalls Arbeitserlaubnis,
3. erworbene akademische Grade und Titel,
4. zuerkannte Gebiets-, Teilgebiets- und Zusatzbezeichnungen sowie Bezeichnungen der Fachkunde und Ermächtigungen für die Weiterbildung,
5. Gebiet, in dem derzeit die heilberufliche Tätigkeit ausgeübt wird.
6. Zulassung als Vertragsarzt und Vertragsärztin oder Vertragszahnarzt und Vertragszahnärztin.
1. die beruflichen Belange der Kammerangehörigen unter Beachtung der Interessen der Allgemeinheit wahrzunehmen,
2. die Erfüllung der Berufspflichten der Kammerangehörigen und der Personen im Sinne des § 4 Abs. 1 zu überwachen,
3. den öffentlichen Gesundheitsdienst und den öffentlichen Veterinärdienst bei der Erfüllung seiner Aufgaben zu unterstützen, insbesondere deren Behörden auf Verlangen Daten der Berufsangehörigen nach § 3 Abs. 2 im erforderlichen Umfang zu übermitteln,
4. einen ärztlichen, tierärztlichen und zahnärztlichen Notfalldienst in den sprechstundenfreien Zeiten mit einer den Erfordernissen zur Abwehr von Gesundheitsgefahren angemessenen Dauer sicherzustellen,
5. die berufliche Ausbildung, Weiterbildung und Fortbildung der Kammerangehörigen unter besonderer Berücksichtigung der Belange des Öffentlichen Gesundheitsdienstes zu fördern, bei der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen oder im Veterinärwesen mitzuwirken und für die Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen der Qualitätssicherung Sorge zu tragen. Die Durchführung von Qualitätssicherungsmaßnahmen Dritter, die Mitglieder der Kammern betreffen, ist mit der zuständigen Kammer zu vereinbaren,
6. Fürsorgeeinrichtungen und Versorgungseinrichtungen für die Kammerangehörigen und die Mitglieder ihrer Familie oder ihrer eingetragenen Lebenspartnerschaft zu schaffen,
7. auf Verlangen der zuständigen Behörden Stellungnahmen abzugeben sowie Fachgutachten zu erstatten und Sachverständige zur Erstattung von Fachgutachten zu benennen,
8. bei Streitigkeiten, die sich aus der Berufsausübung zwischen Kammerangehörigen sowie zwischen ihnen und Dritten ergeben, zu schlichten,
9. Kammerangehörigen Heilberufsausweise und Bescheinigungen, auch elektronischer Art, sowie unter den Voraussetzungen des Signaturgesetzes Zertifikate selbst oder durch Einbeziehung von Unternehmen für Zertifizierungsdienste auszustellen.
1. die Aufgaben der Ethikkommission für den Bereich außerhalb der Universitäten und Universitätskliniken sowie die Voraussetzungen ihrer Tätigkeit, insbesondere bei der Bewertung von Behandlungsverfahren und Medizinprodukten sowie aufgrund des Strahlenschutzrechts und des Transfusionsrechts,
2. ihre Zusammensetzung, die Unabhängigkeit und Pflichten der Mitglieder sowie deren Sachkunde,
3. das Verfahren, einschließlich seiner Kosten,
4. die Geschäftsführung,
5. die Aufgaben des Vorsitzenden oder der Vorsitzenden,
6. die Haftung und die Entschädigung der Mitglieder,
7. die Veröffentlichung der Entscheidungen.
1. die Aufgaben der Schlichtungsstelle und die Voraussetzungen ihrer Tätigkeit, einschließlich der Bestellung von Gutachtern und Gutachterinnen,
3. die Antragsberechtigung,
4. das Verfahren, einschließlich der Vorlage von Aufzeichnungen nach § 19 Abs. 2 Nr. 3 und von Krankenunterlagen, sowie der Kosten des Verfahrens,
6. die Aufgaben des Vorsitzenden oder der Vorsitzenden,
7. die Entschädigung der Mitglieder,
8. die Veröffentlichung der Entscheidungen.
(6) Die Apothekerkammer ist zuständige Behörde im Sinne der §§ 23 und 24
der Apothekenbetriebsordnung. Sie nimmt diese Aufgaben als Angelegenheiten des übertragenen Wirkungskreises wahr. Die ihr entstehenden Kosten deckt sie durch Erhebung von Gebühren und Auslagen für ihre Amtshandlungen.
(8) Ärztekammer, Zahnärztekammer und Apothekerkammer sind zuständige Stellen für Mitteilungen nach § 14b
des Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes Sachsen-Anhalt zur Berufsausübungsberechtigung ihrer Mitglieder an Behörden anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union auf Anfragen im Rahmen des IMI und berechtigt, die dafür erforderlichen personenbezogenen Daten zu übermitteln.
(9) Die Kammern stellen Berufsangehörigen zu Weiterbildungsabschlüssen einen Europäischen Berufsausweis nach Maßgabe des § 14a
des Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes Sachsen-Anhalt aus.
(10) Die Kammer ist zuständige Stelle im Sinne des § 117
des Versicherungsvertragsgesetzes für die Entgegennahme von Anzeigen über Berufshaftpflicht- Versicherungsverhältnisse.
2. Beginn und Ende der Pflichtmitgliedschaft,
3. Befreiung von der Pflichtmitgliedschaft,
4. freiwillige Mitgliedschaft, insbesondere nach dem Ende der Kammerzugehörigkeit,
5. Berechnung der Höhe der Versorgungsleistungen,
6. Höhe der Beiträge,
7. Einzelheiten der Zusammensetzung und Aufgaben des Verwaltungsausschusses und des aufsichtsführenden Gremiums sowie über die Amtszeit der Mitglieder mit einer Dauer bis zu sechs Jahren.
1. Amtshandlungen und
2. die Inanspruchnahme von Einrichtungen, Gegenständen und besonderen Leistungen, die nicht Amtshandlungen sind,
1. Aufstellung und Durchführung des Haushaltsplanes,
2. Kassen- und Buchführung,
3. Rechnungslegung und Rechnungsprüfung
1. die Kammerversammlung
2. der Kammervorstand.
1. die Bestimmung des Wahltages, der Wahlzeit und ihre Bekanntmachung,
2. die Bildung und die Aufgaben der Wahlorgane,
3. Wahlkreise und die auf die Wahlkreise entfallenden Sitze,
4. die Voraussetzungen für die Aufnahme in das Wählerverzeichnis, dessen Führung, Auslegung, Berichtigung und Abschluß, des Einspruchs gegen das Wählerverzeichnis und der Benachrichtigung der Wahlberechtigten,
5. die Anforderungen an die Wahlvorschläge, ihre Zulassung und ihre Bekanntmachung,
6. die Gestaltung der Stimmzettel,
7. die Zusendung der Wahlunterlagen für die Stimmabgabe,
8. die Wahlhandlung, einschließlich der Anzahl der Stimmen der Wahlberechtigten,
9. die Auszählung der Stimmen und die Voraussetzungen für die Gültigkeit,
10. die Ermittlung des Wahlergebnisses einschließlich der Ermittlung der auf die einzelnen Wahlvorschläge entfallenden Sitze und seine Bekanntmachung,
11. der Erwerb der Mitgliedschaft, die Berufung von Nachfolgern und Nachfolgerinnen bei Sitzverlust gemäß § 11 und ihre Bekanntmachung,
12. die Wahlprüfung,
13. die Wahlanfechtung,
14. die Voraussetzungen für Wiederholungswahlen.
Fußnoten1) Anm.: Die Änderung durch Artikel 1 Nr. 7 des Gesetzes vom 13. Dezember 2007 (GVBl. LSA S. 402) gilt gemäß Artikel 6 Absatz 2 des genannten Gesetzes erstmals für die im Jahre 2011 durchzuführenden Kammerwahlen.
1. unter Betreuung im Sinne des § 1896
BGB stehen oder
2. infolge Richterspruchs das Wahlrecht nicht besitzen.
2. infolge berufsgerichtlicher Entscheidungen das passive Berufswahlrecht nicht besitzen (§ 48 Abs. 1 Nr. 3),
1. durch Verzicht, der dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden muß und unwiderruflich ist,
2. durch Verlust der Wählbarkeit (§ 10 Abs. 2),
3. bei Wegfall der Voraussetzungen für die Mitgliedschaft nach § 2 Abs. 1,
4. bei Änderung der Zugehörigkeit zu einer der in § 8 Abs. 1 Satz 2 genannten Gruppen.
1. Hauptsatzung (§ 16),
2. Wahlordnung (§ 8 Abs. 5),
3. Geschäftsordnung (§ 17 Abs. 2),
4. Beitragsordnung (§ 6 Abs. 1),
5. Kostenordnung (§ 6 Abs. 2),
6. Haushalts- und Kassenordnung (§ 6 Abs. 3),
7. Feststellung des Haushaltsplanes und der Jahresrechnung,
8. Einrichtung von Fürsorge- und Versorgungseinrichtungen (§ 5 Abs. 1),
9. Berufsordnung (§ 20),
10. Weiterbildungsordnung (§ 29),
11. in diesem Gesetz vorgesehene sonstigen Satzungen.
1. die Feststellung des Haushaltsplans und der Jahresrechnung,
2. die Beitragsordnung und
3.die Weiterbildungsordnung.
1. die Untergliederungen der Kammer,
2. die Mitgliederzahl der Kammerversammlung und des Kammervorstandes,
3. die Einberufung der Kammerversammlung und das Verfahren bei Beratungen und Abstimmungen in der Kammerversammlung,
4. die Bildung von Ausschüssen und die Zuziehung von Sachverständigen,
5. die Entschädigung für die Tätigkeit in den Organen sowie der Sachverständigen,
6. die Form und Art der Bekanntmachungen.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Teil 2 Berufsausübung
1. sich beruflich fortzubilden und sich dabei über die für ihre Berufsausübung geltenden Bestimmungen zu unterrichten,
2. am Notfalldienst teilzunehmen und sich dafür fortzubilden, soweit sie als Ärzte und Ärztinnen, Apotheker und Apothekerinnen, Tierärzte und Tierärztinnen, Zahnärzte und Zahnärztinnen in eigener Praxis, in Apotheken oder in Einrichtungen zur ambulanten Versorgung tätig sind, auch wenn sie eine Bezeichnung nach § 22 Abs. 2 führen,
3. die berufsrechtlich gebotenen Aufzeichnungen zu erstellen,
4. eine Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen, während der Berufstätigkeit aufrechtzuerhalten und auf Verlangen der Kammer nachzuweisen; eine Verpflichtung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung besteht nicht, soweit zur Deckung der beruflichen Risiken eine Betriebshaftpflichtversicherung oder eine andere gleichwertige Sicherheit vorhanden ist,
5. im Rahmen ihrer Tätigkeit als Ärzte oder Ärztinnen, Zahnärzte oder Zahnärztinnen, Apotheker oder Apothekerinnen auf Anzeichen von Vernachlässigung, Missbrauch oder Misshandlung von Kindern zu achten und, soweit dies erforderlich ist, auf Schutz- und Unterstützungsmaßnahmen hinzuwirken; sie arbeiten hierzu insbesondere mit Einrichtungen und Diensten der öffentlichen und freien Jugendhilfe und dem öffentlichen Gesundheitsdienst zusammen.
1. die Verfügbarkeit, Qualität und Sicherheit ihrer erbrachten medizinischen Leistungen,
2. ihre Berechtigung zur Berufsausübung, einschließlich ihrer Zulassung zur vertragsärztlichen oder vertragszahnärztlichen Versorgung,
3. ihren Versicherungsschutz für die Berufshaftpflicht und
4. die Preise ihrer Leistungen.
1. der Einhaltung der Schweigepflicht und der sonstigen für die Berufsausübung geltenden Rechtsvorschriften,
2. der Gewährleistung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung des Patienten oder der Patientin bei Einschaltung externer Abrechnungsstellen, bei Führung einer Praxis durch einen Vertreter oder eine Vertreterin oder in gemeinsamer Berufsausübung sowie bei Veräußerung der Praxis,
3. der Nachweisführung über die Berufshaftpflichtversicherung,
4. der Ausübung des Berufs in eigener Praxis, gemeinschaftlich sowie in der Rechtsform einer juristischen Person,
5. der Durchführung von Sprechstunden,
6. der Praxis- und Apothekenankündigung,
7. der Werbung und des Wettbewerbs,
8. der Praxiseinrichtung,
9. der Anforderungen an die Zulassung und Führung einer tierärztlichen Klinik,
10. der Verordnung und Empfehlung von Heil- oder Hilfsmitteln,
11. der Teilnahme der Kammerangehörigen an Qualitätssicherungsmaßnahmen,
12. der Ausstellung von Gutachten und Zeugnissen,
13. der Angemessenheit und Nachprüfbarkeit des Honorares,
14. des beruflichen Verhaltens gegenüber anderen Berufsangehörigen und der Zusammenarbeit zwischen Berufsangehörigen und Angehörigen anderer Berufe,
15. der Beschäftigung von Vertretern oder Vertreterinnen, Assistenten oder Assistentinnen und sonstigen Mitarbeitern oder Mitarbeiterinnen,
16. der Beratungspflicht durch Ethikkommissionen,
17. der Ausbildung, Weiterbildung und Fortbildung des Personals.
1. Festlegung und Beschreibung der Teilnahmepflicht,
2. Befreiung von der Teilnahmepflicht,
3. Notfalldienstbezirke,
4. Heranziehung zum Notfalldienst,
5. Dauer des Notfalldienstes,
6. Notfalldienstzeiten,
7. Bekanntmachung des Notfalldienstes.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Teil 3
Kapitel 1 Allgemeine Vorschriften zur Weiterbildung
1. Patienten oder Patientinnen in so ausreichender Zahl und Art behandelt werden, daß die weiterzubildenden Ärzte und Ärztinnen die Möglichkeit haben, sich mit den typischen Krankheiten des Gebiets oder Schwerpunkts vertraut zu machen,
2. Personal und Ausstattung vorhanden sind, die den Erfordernissen der medizinischen Entwicklung Rechnung tragen.
1. die dort zu verrichtenden Tätigkeiten nach Inhalt und Umfang den weiterzubildenden Apothekern und Apothekerinnen die Möglichkeit geben, die beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten des Gebietes oder Teilgebietes zu vertiefen, auf das sich die Bezeichnung nach § 22 Abs. 2 bezieht,
1. Tiere in so ausreichender Zahl und Art behandelt werden, daß die weiterzubildenden Tierärzte und Tierärztinnen die Möglichkeit haben, sich mit den typischen Krankheiten des Gebietes oder Teilgebietes, auf das sich die Bezeichnung nach § 22 Abs. 2 bezieht, vertraut zu machen,
1. Patienten oder Patientinnen in so ausreichender Zahl und Art behandelt werden, daß die weiterzubildenden Zahnärzte und Zahnärztinnen die Möglichkeit haben, sich mit der Feststellung und Behandlung der für das Gebiet typischen Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten vertraut zu machen,
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht § 28b
1. die Festlegung und die Aufhebung von Bezeichnungen nach § 22 Abs. 2,
2. der Inhalt und der Umfang der Gebiete, Teilgebiete und Bereiche, auf die sich die Bezeichnungen nach § 22 Abs. 2 beziehen,
3. die Gebiete, deren Bezeichnungen nach § 24 Abs. 2 nebeneinander geführt werden dürfen, und die Grundsätze für das Führen von Zusatzbezeichnungen im Sinne des § 22 Abs. 2,
4. die Einzelheiten der Weiterbildung nach § 25, insbesondere Inhalt, Dauer, Reihenfolge der einzelnen Weiterbildungsabschnitte und Bezeichnung der einzelnen Gebiete und Teilgebiete, in denen Weiterbilder, Weiterbilderinnen und Weiterbildungsstätte zu wechseln sind, sowie die Zulassung für die Anrechnung nach § 25 Abs. 2 Satz 2,
5. die Gestaltung der Weiterbildung unter Berücksichtigung der besonderen Belange der Schwangeren und Mütter von Kleinkindern als Weiterzubildende, insbesondere hinsichtlich der flexiblen Festlegung der wöchentlichen Weiterbildungszeit und der Teilzeittätigkeit,
6. die Grundsätze für die Ermächtigung von Kammerangehörigen nach § 26 Abs. 2 Satz 1 und für den Widerruf der Ermächtigung,
7. besondere Vorbildungsvoraussetzungen für die Weiterbildung in berufsübergreifenden Gebieten,
8. die Anforderungen an Zeugnisse nach § 27 Abs. 1 und 4,
9. Dauer und besondere Anforderungen einer verlängerten Weiterbildung nach § 27 Abs. 5,
10. das Verfahren zur Erteilung der Anerkennung nach § 27 Abs. 1 und das Nähere über die Prüfung einschließlich der Prüfungsnoten.
1. zusätzlicher Kenntnisse und Erfahrungen im jeweiligen Gebiet (zusätzliche Weiterbildung) oder
2. besonderer Kenntnisse und Erfahrungen in ärztlichen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (Fachkunde)
1. die Einzelheiten zur Durchführung von Ausgleichsmaßnahmen im Sinne der §§ 28a und 28b und
2. für in Sachsen-Anhalt aufgehobene Weiterbildungsgänge die Fortführung der in einem in § 4 Abs. 1 genannten Staat erworbenen Rechte aus diesen Weiterbildungen regeln.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Kapitel 2 Weiterbildung von Ärzten und
Abschnitt 1 Weiterbildung in Gebieten und Teilgebieten
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Abschnitt 2 Weiterbildung in der Allgemeinmedizin
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Kapitel 3 Weiterbildung von Apothekern und
1. Allgemeinpharmazie,
2. Klinische Pharmazie,
4. Methodisch-technologische Pharmazie,
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Kapitel 4 Weiterbildung von Tierärzten
und Tierärztinnen
3. Tierärztliche Lebensmittel- und Fleischhygiene,
6. Tierschutz und Ökologie
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Kapitel 5 Weiterbildung von Zahnärzten
und Zahnärztinnen
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Teil 4 Berufsgerichtsbarkeit
Sind seit der Begehung eines Berufsvergehens mehr als fünf Jahre vergangen, so ist die Eröffnung eines berufsgerichtlichen Verfahrens nicht mehr zulässig. Verstößt das Berufsvergehen auch gegen ein Strafgesetz, so endet die Frist nicht vor der Verjährung der Straftat. Im übrigen gelten für Beginn, Ruhen und Unterbrechung der Frist §§ 78 a bis 78 c
2. Geldbuße bis zu 25000 Euro,
3. Entziehung des aktiven und passiven Berufswahlrechts auf die Dauer von mindestens fünf Jahren und höchstens zehn Jahren,
4. Feststellung, daß das beschuldigte Kammermitglied unwürdig ist, den Beruf auszuüben, verbunden mit der Empfehlung an die zuständige Behörde, der betroffenen Person die erteilte Approbation oder Berufserlaubnis zu entziehen.
1. Vorstandsmitglieder oder Bedienstete der Kammern,
2. Bedienstete der Aufsichtsbehörde,
3. Personen, gegen die wegen eines Verbrechens oder Vergehens öffentliche Klage erhoben ist, ein Disziplinarverfahren oder ein berufsgerichtliches Verfahren eröffnet ist,
4. Personen, die in einem Strafverfahren verurteilt sind,
5. Personen, die im berufsgerichtlichen Verfahren zu einer Maßnahme im Sinne des § 48 Abs. 1 verurteilt sind,
6. Personen, die unter Betreuung im Sinne des § 1896
BGB stehen.
(3) Für die Dauer des Berufsverbotes nach Absatz 2 Nr. 4 gilt § 46
des Bundeszentralregistergesetzes entsprechend.
1. fünf Jahre nach Rechtskraft des Urteils bei Verweis (§ 48 Abs. 1 Nr. 1),
2. zehn Jahre nach Rechtskraft des Urteils bei Maßnahmen gemäß § 48 Abs. 1 Nrn. 2 und 4.
(1) Die ehrenamtlichen Mitglieder legen vor Beginn ihrer richterlichen Tätigkeit den Eid oder das Gelöbnis nach § 45
des Deutschen Richtergesetzes und nach § 15
des Landesrichtergesetzes ab.
Die Entschädigung der ehrenamtlichen Mitglieder richtet sich nach den Vorschriften des Abschnitts 4
(2) Ist ein Beschluss des Gerichts nach § 66
Abs. 1 Satz 2 in der Fassung des Gesetzes vom 13. Juli 1994 (GVBl. LSA S. 832), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 8. Dezember 2005 (GVBl. LSA S. 726), ergangen, richtet sich das weitere Verfahren nach dem vor dem 1. Juli 2006 geltenden Recht.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Teil 5 Staatsaufsicht
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Teil 6 Übergangs- und Schlußbestimmungen
Durch dieses Gesetz werden das Grundrecht auf Schutz personenbezogener Daten (Artikel 2
Abs. 1 des Grundgesetzes und Artikel 6
Abs. 1 Satz 1 der Verfassung des Landes Sachsen-Anhalt) und das Grundrecht der Berufsfreiheit (Artikel 12
Abs. 1 Satz 1 des Grundgesetzes und Artikel 16