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Timestamp: 2020-08-11 19:01:43
Document Index: 178269030

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 8', '§ 55', '§ 8', '§ 55', '§ 30', '§ 8', '§ 30', '§ 55', '§ 30', '§ 54', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 131', 'BGH', 'BGH', '§ 433', 'BGH', 'BGH', '§ 30', 'BGH', 'BGH', '§ 30', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 649', '§ 8', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 8', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 233', '§ 11', 'Art. 233', '§ 13', 'Art. 233', '§ 11', 'Art. 233', '§ 11', 'Art. 233', '§ 11', 'Art. 233', 'Art. 233', 'BGH', 'Art. 233', '§ 11', 'Art. 233', '§ 11', 'BGH', 'BGH', 'EGMR', 'Art. 233', '§ 11', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 233', '§ 13', 'Art. 233', '§ 13', 'Art. 233', '§ 13', 'Art. 233', '§ 13', '§ 22', 'BGH', '§ 883', '§ 883', '§ 71', 'Art. 233', '§ 11', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 894', 'Art. 237', '§ 2', 'Art. 237', '§ 2', '§ 894', 'Art. 237', '§ 2', 'BGH', '§ 11', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: NJ 2001, 253 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 20.10.2000 | BGH, 21.07.2000
https://dejure.org/2000,329
BGH, 28.09.2000 - VII ZR 372/99 (https://dejure.org/2000,329)
BGH, Entscheidung vom 28.09.2000 - VII ZR 372/99 (https://dejure.org/2000,329)
BGH, Entscheidung vom 28. September 2000 - VII ZR 372/99 (https://dejure.org/2000,329)
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VOB/B § 8 Nr. 3 Abs. 3; KO § 55 Nr. 1
VOB/B § 8 Nr. 3 Abs. 3; KO § 55 Nr.; KO § 30 Nr. 1 Fall 2
Nutzungsvergütung nach VOB; Aufrechnung im Konkurs
Vergütungsanspruch - Fälligkeit - Baustelle - Kündigung - Schlußrechnung - Konkurs - Kündigungsbedingte Mehrkosten - Aufrechnung - Anfechtung
Keine Aufrechnung des Auftraggebers gegenüber Vergütungsanspruch des Auftragnehmers für Nutzung von Baugeräten durch Auftraggeber gemäß VOB/B nach Konkurseröffnung
Aufrechnung gegen den Vergütungsanspruch aus 8 Nr. 3 Abs. 3 VOB/B im Konkurs des Auftragnehmers
Zur Fälligkeit des Vergütungsanspruchs für die Nutzung von auf der Baustelle vorhandenen Einrichtungen; zur Aufrechnung des Auftraggebers gegen den Vergütungsanspruch im Konkurs des Auftragnehmers §
nomos.de , S. 34 (Leitsatz)
§ 8 Nr. 3 Abs. 3 VOB/B; §§ 30 Nr. 1 Fall 2, 55 Nr. 1 KO
Vergütung für Nutzung von Baucontainern/Kündigung eines VOBVertrags/Schlussrechnung/Konkurs
KO § 55 Nr. 1, § 30 Nr. 1 Fall 2, § 54
Keine Aufrechnung mit Kündigungsschaden gegen Vergütungsansprüche aus Bauvertrag im Konkursverfahren
Auftraggeber nutzt Geräte des Auftragnehmers nach Kündigung: Wann wird Vergütung fällig? (IBR 2001, 6)
Konkurs des Auftragnehmers: Welche Aufrechnungsmöglichkeiten hat Auftraggeber? (IBR 2001, 21)
BGHZ 145, 245
NJW 2001, 367
ZIP 2000, 2207
MDR 2001, 152
NZBau 2001, 86
NZI 2001, 23
NJ 2001, 253 (Ls.)
WM 2000, 2453
WM 2001, 2453
BB 2000, 2539
BauR 2001, 245
ZfBR 2001, 3 (Ls.)
ZfBR 2001, 95
aa) Der Bundesgerichtshof hat mehrfach entschieden, dass eine durch Wertschöpfung geschaffene Aufrechnungslage anfechtbar sein kann (BGHZ 145, 245, 254 f; 147, 28, 35;… BGH, Urt. v. 4. Oktober 2001 - IX ZR 207/00, WM 2001, 2208, 2209 f).
Dies trifft z.B. zu, wenn die Aufrechnungslage durch eine entgeltliche Nutzung von Gegenständen entsteht, welche der Anfechtungsgegner schon vor der kritischen Zeit zu beanspruchen hatte (…MünchKomm-InsO/Kirchhof, aaO § 131 Rn. 17; vgl. BGHZ 145, 245, 253 ff).
Für den Fall einer Erfüllungswahl des Konkursverwalters ist deshalb gegen diese Vergütung ein Zurückbehaltungsrecht ausgeschlossen, welches eine Aufrechnung vorbereiten soll (BGHZ 145, 245, 251 ff).
Die Rückgewähr der Aufrechnungslage besteht gerade nicht in der Rückabwicklung des Kaufvertrages selbst, sondern im Gegenteil in der Durchsetzung der Kaufpreisforderung unabhängig von der Gegenforderung; diese kann also nicht im Wege der Aufrechnung zur Erfüllung der Schuld aus § 433 Abs. 2 BGB verwendet werden (vgl. BGH, Urteil vom 28. September 2000 - VII ZR 372/99, ZIP 2000, 2207, 2210, z.V.b. in BGHZ;… Jaeger/Henckel, KO 9. Aufl. § 30 Rn. 279-288).
Aus demselben Grund weicht der Senat mit der vorstehenden Wertung auch nicht etwa vom Urteil des Bundesgerichtshofs vom 28. September 2000 (VII ZR 372/99, aaO) ab.
Die neue, nach dem Erlaß des Berufungsurteils ergangene Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs läßt eine Anfechtung in der Weise zu, daß der Aufrechnung keine Wirkung beigemessen wird, der Anfechtungsgegner sich also nicht auf die Aufrechnung berufen darf (BGHZ 145, 245, 255; 147, 233, 236;… Urt. v. 4. Oktober 2001 - IX ZR 207/00, ZIP 2001, 2055, 2056; v. 9. Oktober 2003 - IX ZR 28/03, WM 2003, 2458, 2459).
Die Rückgewähr der Aufrechnung besteht in der Durchsetzung der Kaufpreisforderung, unabhängig von der Gegenforderung (BGHZ 145, 245, 254 f; 147, 233, 236;… Urt. v. 4. Oktober 2001 - IX ZR 207/00, ZIP 2001, 2055, 2056).
c) Das Berufungsgericht wird bei seiner erneuten Prüfung, inwieweit die Klageforderung erfüllt ist, sich je nach Umständen auch mit einer Anfechtung des Klägers auseinanderzusetzen haben, die sich nach § 30 Nr. 1 Fall 2 KO gegen die seit der Zahlungseinstellung oder dem Eröffnungsantrag durch Wertschöpfung der Gemeinschuldnerin in dem später abgelieferten Schiffsbauwerk geschaffene Aufrechnungslage richtet (vgl. BGH, Urt. v. 28. September 2000 - VII ZR 372/99, WM 2000, 2453, 2456, z.V.b. in BGHZ 145, 245; v. 5. April 2001 - IX ZR 216/98, WM 2001, 1041, 1042, z.V.b. in BGHZ).
Die Anfechtungsfrist kann hier, wie in anderen Fällen, in denen die Aufrechnungslage in anfechtbarer Weise geschaffen worden ist, nicht vor dem Zugang der Aufrechnungserklärung beginnen (vgl. dazu BGHZ 86, 349, 353; 129, 336, 343; BGH, Urteil v. 28. September 2000 - VII ZR 372/99, aaO), welche die Beklagte mit ihrer Abrechnung vom 22. September 1994 abgegeben hat.
a) Zwar ist die Ansicht des Berufungsgerichts nicht zu beanstanden, daß das Verhalten der Beklagten die Erteilung einer prüfbaren Rechnung an sich nicht entbehrlich machte (vgl. BGHZ 105, 290; BGHZ 145, 245, 248;… BGH, Urt. v. 4.7.1996 - VII ZR 227/93, NJW 1996, 3270 = BGHR BGB § 649 Satz 2 Pauschalpreisvertrag 1).
c) Im übrigen hing jedenfalls die Fälligkeit eines Anspruchs nach § 8 Nr. 3 Abs. 3 VOB/B nicht notwendig auch von der Erstellung einer Schlußrechung ab (vgl. BGHZ 140, 365, 378; BGHZ 145, 245, 248 f.).
Schon unter der Geltung der Konkursordnung und der Gesamtvollstreckungsordnung brauchte der Gläubiger die Herstellung der Aufrechnungslage durch das Kaufgeschäft nicht anzufechten; die "Rückgewähr" der Aufrechnungslage erfolgte in der Durchsetzung der Kaufpreisforderung unabhängig von der Gegenforderung (BGHZ 145, 245, 255; 147, 233, 236;… BGH, Urt. v. 4. Oktober 2001 - IX ZR 207/00, ZIP 2001, 2055, 2056 f; v. 2. Juni 2005 - IX ZR 263/03, NZI 2005, 553 f).
OLG Hamm, 18.11.2014 - 24 U 106/11
Voraussetzungen einer Inanspruchnahmeerklärung gemäß § 8 Abs. 3 Nr. 3 VOB/B
OLG Frankfurt, 15.02.2012 - 2 U 189/11
Vergütungsanspruch für Weiternutzung von Behelfsbrücke nach Kündigung des …
OLG Brandenburg, 30.04.2009 - 5 U 72/07
Anfechtung von Rechtshandlungen im Insolvenzverfahren: isolierte Anfechtung der …
LG Berlin, 23.02.2005 - 2 O 300/04
Unzulässigkeit der Aufrechnung gegenüber insolventem ARGE-Partner
https://dejure.org/2000,807
BGH, 20.10.2000 - V ZR 194/99 (https://dejure.org/2000,807)
BGH, Entscheidung vom 20.10.2000 - V ZR 194/99 (https://dejure.org/2000,807)
BGH, Entscheidung vom 20. Januar 2000 - V ZR 194/99 (https://dejure.org/2000,807)
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EGBGB (1986) Art. 233 § 11 Abs. 2 Satz 2, Art. 233 § 13 Abs. 5 Satz 1
EGBGB (1986) Art. 233 § 11 Abs. 2 Satz 2
nomos.de , S. 34
Art. 233 §§ 11 Abs. 2 Satz 2, 13 Abs. 5 Satz 1 EGBGB
Abwicklung der Bodenreform/Erbrecht/Verfügungen des Eigentümers/Auflassungsanspruch/Vormerkung/Verjährung
Bodenreform - Eigentümer - Grundstücke - Regelungslücke - Gesetzgeber - Verstorbene - Nachlaß - Vormerkung - Erlöschen - Grundbuchamt
Bodenreformgrundstück; Ausscheiden aus dem Nachlass; Frist für Klage gegen Erlöschen der Vormerkung
Keine Verfassungswidrigkeit der in Art. 233 § 11 ff. EGBGB bestimmten Ansprüche; zur Durchsetzung des Auflassungsanspruchs aus Art. 233 11 Abs. 3 Satz 1 EGBGB beim Bestehen anderweitiger Auflassungsvormerkungen bzw. Eigentümereintragungen; zur Viermonatsfrist in Art. 233 13 ...
Rückforderung vererbten Bodenreformeigentums
Bodenreformgrundstück; Erlöschen der Auflassungsvormerkung; Auflassungsanspruch mehrerer Bruchteilseigentümer
LG Frankfurt/Oder, 28.03.1995 - 13 O 509/94
BGH, 15.09.2000 - V ZR 194/99
NJW 2001, 679 (Ls.)
MDR 2001, 79
NJ 2001, 253
WM 2001, 212
Als Besserberechtigter konnte der Kläger von den Beklagten gemäß Art. 233 § 11 Abs. 3 Satz 1 EGBGB die Auflassung des Grundstücks oder von jedem der beiden Beklagten die Auflassung seines jeweiligen Miteigentumsanteils an dem Grundstück verlangen (vgl. Senatsurt. v. 3. Juli 1998, V ZR 188/96, ZOV 1999, 113; u. v. 20. Oktober 2000, V ZR 194/99, WM 2001, 212).
Die von der Revision gegen die Verfassungsmäßigkeit von Art. 233 §§ 11 ff EGBGB vorgebrachten Bedenken sind nicht begründet (Senat, BGHZ 140, 223, 231 ff.; Urt. v. 20. Oktober 2000, V ZR 194/99, VIZ 2001, 103 f.; v. 22. März 2002, V ZR 192/01, VIZ 2002, 483 f.; v. 28. März 2003, V ZR 156/02, VIZ 2003, 592; BVerfG, VIZ 2001, 111, 112 ff.; 2002, 640 f.).
Der Gesetzgeber durfte vielmehr den Irrtum der Volkskammer bei dem Beschluss des Gesetzes vom 6. März 1990 korrigieren (Senat, BGHZ 140, 223, 235 f., Urt. v. 20. Oktober 2000, V ZR 194/99, VIZ 2001, 103, 104; EGMR NJW 2005, 2907, 2911).
a) das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20. Oktober 2000 - V ZR 194/99 -,.
Die Verfassungsbeschwerde richtet sich gegen eine landgerichtliche Entscheidung und gegen das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20. Oktober 2000 (NJ 2001, S. 253), in dem dieser an seiner Rechtsprechung zu Art. 233 §§ 11 ff. EGBGB (vgl. BGHZ 140, 223) festgehalten hat.
BGH, 06.12.2001 - IX ZR 158/00
Auswirkungen eines Verwirkungstatbestandes zu Gunsten eines von mehreren …
Diese Rechtsvorschriften sind verfassungsrechtlich unbedenklich (BVerfG WM 1995, 2004, 2005; BGH, Urt. v. 20. Oktober 2000 - V ZR 194/99, WM 2001, 212).
BGH, 28.03.2003 - V ZR 156/02
Umfang des Auflassungsanspruchs
Der Senat hat die Verfassungsmäßigkeit der Vorschriften zur Abwicklung der Bodenreform auch angesichts des Irrtums des Gesetzgebers über die Vererblichkeit der Grundstücke aus der Bodenreform im Urteil vom 17. Dezember 1998 (BGHZ 140, 223, 231 ff) bejaht, seine Auffassung gegenüber im Schrifttum geäußerten Bedenken bestätigt (Senatsurt. v. 20. Oktober 2000, V ZR 194/99, WM 2001, 212 f) und hieran auch im Hinblick auf weitere Erkenntnisse der historischen Situation festgehalten (Senatsurt. v. 22. März 2002, V ZR 192/01, VIZ 2002, 483 f).
Deswegen ist die Klage schon nicht schlüssig, soweit der Kläger von der Beklagten die Übertragung auch desjenigen Miteigentumsanteils der Beklagten an den Grundstücken verlangt, den die Beklagte von ihrer Schwester E. mit ihrer am 21. September 1994 erfolgten Grundbucheintragung erhalten hat; denn seit dem Inkrafttreten des Zweiten Vermögensrechtsänderungsgesetzes waren die Beklagte und ihre Schwester Miteigentümerinnen zu jeweils hälftigem Anteil (vgl. Senatsurt. v. 17. Dezember 1998, V ZR 341/97, WM 1999, 453, 455 u. v. 20. Oktober 2000, V ZR 194/99, WM 2001, 212, 213) mit der Folge, daß die Schwester über ihren Anteil verfügen durfte.
2.1 Die Beklagten haben aufgrund der Vererblichkeit der Bodenreformgrundstücke (vgl. BGH, Urteil vom 17.12.1998, Az: V ZR 200/97, BGHZ 140, 223, 226 f. = NJW 1999, 1470, 1471 = ZOV 1999, 124, 125 = WM 1999, 448, 449; BGH, Urteil vom 21.05.1999, Az: V ZR 319/98, WM 1999, 1723, 1724; BGH, Urteil vom 20.10.2000, Az: V ZR 194/99, ZfIR 2001, 48, 49 = WM 2001, 212 = VIZ 2001, 103) Eigentum als Erben bzw. Erbeserben nach dem Erblasser an dem streitgegenständlichen Grundstück erworben.
Dies gilt auch für das Bodenreformeigentum (BVerfG, Beschluss vom 06.10.2000, Az.: 1 BvR 1637/99, VIZ 2001, 111, 113; BVerfG, Beschluss vom 24.10.2000, Az.: 1 BvR 1643/95, VIZ 2001, 114; vgl. BGH, Urteil vom 20.10.2000, Az: V ZR 194/99, WM 2001, 212 = VIZ 2001, 103 = ZfIR 2001, 48, 49).
BGH, 13.06.2002 - IX ZR 196/01
aa) Wie der Bundesgerichtshof inzwischen entschieden hat (Urt. v. 20. Oktober 2000 - V ZR 194/99, WM 2001, 212, 214), reicht es zur Wahrung der Vier-Monats-Frist des Art. 233 § 13 Abs. 5 Satz 1 Halbs. 1 EGBGB a.F. aus, wenn rechtzeitig Klage auf Auflassung erhoben wird; der Nachweis gegenüber dem Grundbuchamt kann auch noch nach Fristablauf erfolgen (…ebenso bereits Palandt/Bassenge, BGB 54. Aufl. 1995 Art. 233 § 13 EGBGB Rn. 10;… Staudinger/Rauscher, BGB 13. Bearb. 1996 Art. 233 § 13 EGBGB Rn. 45, 48; a.A. noch OLG Naumburg OLG-Report Neue Bundesländer 2000, 245;… Böhringer, in: Eickmann, Sachenrechtsbereinigung 7. Lieferung 2/98 Art. 233 § 13 EGBGB Rn. 21).
Das Grundbuchamt darf einer eingetragenen Auflassungsvormerkung nachfolgende weitere Eintragungen nicht deshalb ablehnen, weil diese mit dem vorgemerkten Anspruch unvereinbar wären, noch wird durch die Vornahme dieser Eintragungen das Grundbuch im Sinn der §§ 22 Abs. 1 GBO, 894 BGB unrichtig ( (BGH, Beschl. v. 20.10.2000 - V ZR 194/99- = VIZ 2001, 103= ZfIR 2001, 48 und juris; Oberlandesgericht Hamm Rpfleger 1993, 281 [OLG Hamm 20.11.1992 - 15 W 290/92] ;… Palandt/Bassenge: BGB, 75. Aufl., 2015, § 883, Rdnr. 22;… Staudinger/Karl-Heinz Gursky: BGB, 2013, § 883, Rdnr. 203;… Meikel/Streck: Grundbuchrecht, 11. Aufl., § 71, Rdnr. 137;… Kohler in Bauer/von Oefele: GBO, 3. Aufl., AT III, Rdnr. 75).
Soweit die Revision geltend macht, die Vorschriften des Art. 233 §§ 11 ff EGBGB seien verfassungswidrig, verweist der Senat auf seine ständige Rechtsprechung, an der er festhält (BGHZ 140, 223, 231 ff; Urt. v. 20. Oktober 2000, V ZR 194/99, WM 2001, 212 f;… Urt. v. 22. März 2002, V ZR 192/01, VIZ 2002, 483 f).
Die mit dem Eigentumsübergang verbundene Enteignung ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, soweit sie zur Nachzeichnung einer nach der Besitzwechselverordnung vorzunehmenden, von den Behörden der DDR unterlassenen, Zuordnung des Eigentums dient (Senat, BGHZ 140, 223, 235 ff; Senatsurt. v. 20. Oktober 2000, V ZR 194/99, WM 2001, 212, 213).
OLG Naumburg, 21.01.2019 - 12 Wx 66/18
Aufteilung der titulierten Forderung bei Belastung mehrerer Grundstücke mit einer …
OLG Naumburg, 23.01.2019 - 12 Wx 66/18
Belastung mehrerer Grundstücks mit einer Zwangssicherungshypothek: Fehlende …
BVerwG, 23.05.2012 - 8 C 25.11
Auflassungsanspruch; Besserberechtigter; Bodenreform; Bodenreformeigentümer; …
BGH, 22.03.2002 - V ZR 192/01
OLG Brandenburg, 23.10.2007 - 5 Wx 35/07
Erbrecht an einem ehemaligen Bodenreformgrundstück: Gesetzliche Übertragung von …
OLG Brandenburg, 11.04.2002 - 5 U 207/01
Abwicklung der Bodenreform im Beitrittsgebiet: Grundstück aus der Bodenreform im …
https://dejure.org/2000,1322
BGH, 21.07.2000 - V ZR 393/99 (https://dejure.org/2000,1322)
BGH, Entscheidung vom 21.07.2000 - V ZR 393/99 (https://dejure.org/2000,1322)
BGH, Entscheidung vom 21. Juli 2000 - V ZR 393/99 (https://dejure.org/2000,1322)
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BGB § 894; EGBGB Art. 237 § 2 Abs. 2
Grundbuchberichtigung - Nachlaß - Nachlaßpfleger - Miterbe - Vertreter - Eigentum - Volk
Grundbuchberichtigung; Nachlaßpfleger
Verbindung der im Namen nur eines Miterben vom Nachlaßpfleger erhobenen Klage auf Grundbuchberichtigung mit seiner Klage aus eigenem Recht; keine Anwendung des Art. 237 § 2 Abs. 2 EGBGB, wenn Eigentum des Volkes nach dem 2. 10. 1990 eingetragen worden ist
nomos.de , S. 34 (Zusammenfassung und Entscheidungsanmerkung)
§ 894 BGB; Art. 237 § 2 Abs. 2 EGBGB
Grundbuchberichtigung/Nachlasspfleger/Klagebefugnis/Volkseigentum/Ausschlussfrist bei falscher Eintragung
Volkseigentum in Erbengemeinschaft
MDR 2001, 22
FamRZ 2001, 153
FamRZ 2001, 155
WM 2000, 2057
DB 2001, 40
Rpfleger 2001, 32
OLG Koblenz, 08.11.2011 - 14 W 639/11
Festsetzung des Erstattungsbetrages zu Gunsten unbekannter Erben i.R.d. …
Die Zwangsvollstreckung erfordert zwar die namentliche Bezeichnung der Erben; damit ist aber nicht gesagt, dass eine insoweit bestehende Unklarheit nicht beseitigt werden könnte, etwa indem ein gerichtlich bestellter Nachlasspfleger nach Umschreibung des Titels aus eigenem Recht gegen den Beklagten vorgeht (vgl. zum Klageverfahren BGH in WM WM 2000, 2057 -2059).
Selbst wenn, was zweifelhaft ist, aber hier offen bleiben kann, einem nach § 11 b VermG bestellten gesetzlichen Vertreter - entsprechend einem Nachlasspfleger - prozessual mehrere Möglichkeiten zustehen sollten, einen Rechtsstreit auf Herausgabe eines zum Nachlass eines eingetragenen Eigentümers gehörenden Grundstücks zu führen, d.h. er entweder in seiner Eigenschaft als gesetzlicher Vertreter des oder der Erben des Eigentümers die diesen zustehenden Ansprüche in deren Namen geltend machen kann oder persönlich die Rolle der Prozesspartei wahrnehmen kann und als Kläger zum Nachlass gehörende Rechte einklagen könnte, ohne dass sich diese von den Erben ableiten lassen (für den Nachlasspfleger BGH, Urteil vom 21.07.2000, V ZR 393/99), ist durch den Hinweis auf seine Stellung als gesetzlicher Vertreter erkennbar, dass die Klage im Namen der unbekannten Erben erhoben werden sollte (vgl. BGH NJW 1989, 2133), jedenfalls aber nicht eindeutig als eine solche des als Kläger bezeichneten vormaligen gesetzlich bestellten Vertreters aus eigenem Recht erkennbar.