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Timestamp: 2016-10-26 19:15:38
Document Index: 367829100

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 12', 'Art. 73', 'Art. 81', 'Art. 108', 'Art. 534', 'Art. 534', 'Art. 13', 'Art. 150', 'Art. 154', 'Art. 89', 'Art. 12', 'Art. 73', 'Art. 66', 'Art. 55', 'Art. 12', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 15', 'Art. 12', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 107', 'Art. 108', 'Art. 1', 'Art. 1', 'BGE', 'Art. 58', 'BGE', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 25', 'Art. 83', 'Art. 25', 'Art. 5', 'Art. 5', 'Art. 33', 'Art. 33', 'BGE', 'Art. 5', 'BGE', 'BGE', 'Art. 3', 'Art. 13', 'Art. 6', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 38', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 27', 'Art. 27', 'Art. 49', 'BGE', 'Art. 65', 'Art. 68']

2C_487/2011 (13.02.2013)
2C_487/2011 � � Urteil vom 13. Februar 2013
Steuerbare Entgelte und Vorsteuern sowie L�schung aus dem Register der Mehrwertsteuerpflichtigen,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs des F�rstentums Liechtenstein vom 28. April 2011.
Die "X.________ Anstalt" mit Sitz in A.________/FL ist seit dem 30. November 2004 im liechtensteinischen �ffentlichkeitsregister eingetragen. Sie wird von der "Y.________ Holding Anstalt", A.________/FL, gehalten. Deren wirtschaftlich Berechtigter ist E.G.________. Der Zweck der Anstalt besteht haupts�chlich im Kaufen, Verkaufen, im Halten und Nutzen von Rennwagen und anderen Automobilen. Gem�ss Handelsregistereintrag bel�uft sich der Anstaltsfonds auf Fr. 30'000.--. Direktsteuerlich wird die X.________ Anstalt von der Liechtensteinischen Steuerverwaltung als Sitzgesellschaft gef�hrt. Sie besch�ftigt kein Personal.
Die X.________ Anstalt erwarb von Ende 2004 bis Anfang 2006 vier Automobile der Marke Ferrari. Der erste Wagen ("Auto 1"), angekauft im Dezember 2004 f�r Fr. 1'643'000.--, kam in fr�heren Jahren in der h�chsten Automobilsportklasse zum Einsatz. Der X.________ Anstalt diente das Fahrzeug als Ausstellungsobjekt. Im Jahr 2005 konnte es zweimal ausgestellt werden, was zu Einnahmen von insgesamt Fr. 13'225.-- f�hrte. Im M�rz 2005 beschaffte die X.________ Anstalt f�r weitere Fr. 1'172'625.-- das Auto 2, sp�ter im Jahr das Auto 3 und Anfang 2006 das Auto 4. Aufgrund des (fremdfinanzierten) Ankaufs der Autos l�sst sich dem Abschluss 2006 eine Darlehensverbindlichkeit (Konto "Darlehen Aktion�r") von EUR 2'730'000.-- gegen�ber der Y.________ Holding Anstalt entnehmen, dies bei einem Anstaltsfonds von weiterhin Fr. 30'000.--. Die Schuldzinsen passivierte die X.________ Anstalt, liess sie also unbeglichen.
Strassenverkehrsrechtlich zugelassen ist einzig das Auto 4, als dessen h�ufigster Fahrzeugf�hrer die Versicherungspolice E.G.________ ausweist. Die Autos 2 bis 4 wurden in den hier massgebenden Jahren 2005 und 2006 an die Z.________ SA mit Sitz in B.________/TI vermietet. Der Mietvertrag vom 2. M�rz 2005 (Auto 2), ebenso wie die weitgehend gleichlautenden, undatierten Mietvertr�ge um die Autos 3 und 4, sieht vor, dass das Fahrzeug "auch von Drittpersonen unbeschr�nkt, entgeltlich und/oder unentgeltlich gebraucht werden" darf. Ferner ist die X.________ Anstalt berechtigt, "w�hrend der ganzen Vertragsdauer (...) Drittpersonen zu bestimmen, die den (...) Sportwagen gebrauchen d�rfen", unter Ausschluss der Dauer der Meisterschaften.
�Gem�ss Teilnahmelisten von Rennsportanl�ssen, Rechnungen �ber Renngeb�hren usw. wurden die Autos 2 bis 4 durch die W.________ SA in B.________/TI, einer Schwestergesellschaft der Z.________ SA, E.G.________ und F.G.________ zur Verf�gung gestellt. Zum Auto 1 liegt die Aussage eines Mitglieds der Verwaltung der X.________ Anstalt vor, wonach es von E.G.________ gesteuert worden sei. Die Abschl�sse 2005 und 2006 der X.________ Anstalt belegen, dass die Z.________ SA lediglich f�r das Auto 2 einen Mietzins leistete, und zwar nur in den ersten drei Halbjahren. Im zweiten Halbjahr 2006 wurde der Mietzins bloss transitorisch aktiviert. Die vier Fahrzeuge unterlagen in der Bilanz der X.________ Anstalt, zumindest in den Jahren 2005 und 2006, keinen Abschreibungen.
Im Fragebogen, den die X.________ Anstalt bei der Liechtensteinischen Steuerverwaltung einreichte, ging die Anstalt f�r das Steuerjahr 2005 von einem steuerbaren Inlandumsatz von Fr. 230'000.-- aus. In der Folge trug die Liechtensteinische Steuerverwaltung sie mit Wirkung ab dem 1. Januar 2005 in das Register der Mehrwertsteuerpflichtigen ein. F�r den Zeitraum des ersten Quartals 2005 deklarierte die X.________ Anstalt einen steuerbaren Umsatz von Fr. 117'000.--, was bei einem Steuersatz von 7,6 % zu einer Umsatzsteuer von Fr. 8'892.-- f�hrte. Angesichts der gleichzeitig geltend gemachten Vorsteuern in H�he von Fr. 223'117.05, bedingt durch die Einfuhr der beiden ersten Autos und die Gr�ndungskosten der Anstalt, ergab sich in der Selbstveranlagung ein Guthaben von Fr. 214'225.05 zugunsten der X.________ Anstalt. Die Quartalsabrechnung des zweiten Quartals 2005 wies weder steuerbare Ausgangs- noch vorsteuerbelastete Eingangsums�tze aus.
Nach Pr�fung der ersten Quartalsabrechnung forderte die Liechtensteinische Steuerverwaltung die X.________ Anstalt zum Einreichen weiterer Unterlagen auf, insbesondere Businesspl�ne und vertragliche Vereinbarungen zum Auto 1, und k�ndigte eine Kontrolle an. Aus terminlichen Gr�nden konnte diese einstweilen noch nicht stattfinden. Am 13. M�rz 2006 verg�tete sie der X.________ Anstalt einen Teil des Vorsteuerguthabens. Dem ausbezahlten Betrag von Fr. 84'362.30 lagen die vorsteuerbelasteten Gr�ndungskosten und die Einfuhrumsatzsteuer des Autos 2 zugrunde.
�Ein Jahr sp�ter, am 26. M�rz 2007, verf�gte die Liechtensteinische Steuerverwaltung die r�ckwirkende L�schung der X.________ Anstalt aus dem Register der Mehrwertsteuerpflichtigen. �berdies stellte sie fest, die (Umsatz-) Steuern f�r das Jahr 2005 beliefen sich auf Fr. 19'509.95 und f�r das Folgejahr auf Fr. 15'985.10. Die Vorsteuern f�r die beiden Jahre bemass sie mit null Franken und f�hrte weiter aus, das Konto der X.________ Anstalt weise per 26. M�rz 2007 - nach Vornahme verschiedener Korrekturen - einen Saldo zu Gunsten der Liechtensteinischen Steuerverwaltung von Fr. 109'865.30 aus. Die Steuerverwaltung st�tzte sich dabei auf die ihr bis dahin vorgelegten Unterlagen.
Gegen die Verf�gung vom 26. M�rz 2007 erhob die X.________ Anstalt am 26. April 2007 Einsprache. Im Rahmen des Einspracheverfahrens wurde am 6. November 2007 die in Aussicht genommene Kontrolle nachgeholt. Sie f�hrte zur Einforderung weiterer Unterlagen. Mit Blick auf das Kontrollergebnis und die weiterhin z�gerliche Mitwirkung der X.________ Anstalt wies die Liechtensteinische Steuerverwaltung die Einsprache mit Entscheid vom 23. Juni 2010 ab. Ebenso erfolglos blieben die Beschwerde vom 22. Juli 2010 an die Liechtensteinische Landessteuerkommission (Urteil vom 11. November 2010) und die dagegen gerichtete Beschwerde vom 24. Januar 2011 an den Verwaltungsgerichtshof des F�rstentums Liechtenstein (Urteil VGH 2011/009 vom 28. April 2011).
�Gegen das Urteil vom 28. April 2011 erhebt die X.________ Anstalt beim Schweizerischen Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Sie beantragt die Aufhebung des angefochtenen Urteils unter Anweisung an die Liechtensteinische Steuerverwaltung, die L�schung der X.________ Anstalt (hiernach: die Steuerpflichtige) zu unterlassen und die deklarierten Vorsteuern auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur Neufestsetzung des Vorsteuerabzugs an die Liechtensteinische Steuerverwaltung zur�ckzuweisen.
�Der Pr�sident der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts erkannte der Beschwerde mit Verf�gung vom 14. Juli 2011 antragsgem�ss die aufschiebende Wirkung zu.
�Vorinstanz und Liechtensteinische Steuerverwaltung sehen von einer Vernehmlassung ab. Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Mehrwertsteuer, nimmt ausf�hrlich Stellung und beantragt die Abweisung der Beschwerde. Die Steuerpflichtige �ussert sich mit Eingabe vom 28. Oktober 2011 abschliessend zum Vernehmlassungsergebnis.
1.2.�Gem�ss Art. 1 Abs. 3 des Vertrages vom 28. Oktober 1994 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem F�rstentum Liechtenstein betreffend die Mehrwertsteuer im F�rstentum Liechtenstein (hiernach: MWST-Vtg. CH/FL; SR 0.641.295.142 bzw. in Liechtenstein LR 0.641.20) ist das Schweizerische Bundesgericht als letzte Rechtsmittelinstanz gegen�ber liechtensteinischen Entscheiden in Mehrwertsteuersachen eingesetzt. Der Vertrag wird n�her ausgef�hrt durch die Vereinbarung vom 12. Juli 2012 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem F�rstentum Liechtenstein zum Vertrag betreffend die Mehrwertsteuer im F�rstentum Liechtenstein (hiernach: MWST-Vrb. CH/FL 2012; SR 0.641.295.142.1 bzw. LR 0.641.201). Sie ersetzt mit Wirkung ab 17. August 2012 die fr�here Vereinbarung vom 28. November 1994 (hiernach: MWST-Vrb. CH/FL 1995; AS 1996 1217, 2009 7107 bzw. LGBl. 1995 Nr. 31).
�Das Verfahren vor Bundesgericht richtet sich nach schweizerischem Recht (�Art. 12 Satz 2 MWST-Vrb. CH/FL 2012), was die Anwendung des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 �ber das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) nach sich zieht. Im innerstaatlichen Recht ergibt sich dasselbe aus Art. 73 Abs. 2 des Gesetzes [des F�rstentums Liechtenstein] vom 22. Oktober 2009 �ber die Mehrwertsteuer (MWSTG/FL 2010; LR 641.20). Die Verfahrensvorschriften dieses am 1. Januar 2010 in Kraft getretenen Gesetzes sind - unter Vorbehalt von Art. 81 (Bezugsverj�hrung) - auf s�mtliche im Zeitpunkt des Inkrafttretens h�ngigen Verfahren anwendbar (Art. 108 Abs. 3 MWSTG/FL 2010).
1.3.�Bei der beschwerdef�hrenden Steuerpflichtigen handelt es sich um eine Anstalt ("Etablissement") im Sinne von Art. 534 ff. des Personen- und Gesellschaftsrechts [des F�rstentums Liechtenstein] vom 20. Januar 1926 (PGR/FL; LR 216.0), heute in der Fassung vom 26. August 2008, revidiert in Kraft getreten am 1. Oktober 2008. Untereiner Anstalt ist ein rechtlich verselbst�ndigtes und organisiertes, dauernden wirtschaftlichen oder anderen Zwecken gewidmetes, ins �ffentlichkeitsregister als Anstaltsregister eingetragenes Unternehmen zu verstehen (Art. 534 Abs. 1 PGR/FL).
�Diese Rechtsform ist dem schweizerischen Recht unbekannt. Dessen ungeachtet ist die Anstalt in der Schweiz zivilrechtlich (Art. 13 ff. und Art. 150 Abs. 1 i.V.m. Art. 154 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 18. Dezember 1987 �ber das Internationale Privatrecht [IPRG; SR 291]) und steuerrechtlich anzuerkennen (Urteil 2C_146/2010 vom 15. August 2012 E. 4.1.1). Die Anstalt ist partei- und prozessf�hig, �berdies im konkreten Fall durch den angefochtenen Entscheid ber�hrt. Ihre Legitimation ist gegeben (Art. 89 Abs. 1 BGG).
�Mit Blick auf die gemeinsamen v�lkerrechtlichen sowie die innerstaatlichen Vorschriften des liechtensteinischen und schweizerischen Rechts geben die Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist unter Vorbehalt des Nachfolgenden einzutreten.
1.4.�Im Anschluss an Art. 12 Satz 1 MWST-Vrb. CH/FL 2012 ("materielle Vorschriften des Mehrwertsteuerrechts") lassen sich vor Bundesgericht die "Verletzung von Rechtsvorschriften der liechtensteinischen Mehrwertsteuergesetzgebung und der gem�ss dieser Gesetzgebung anwendbaren Vorschriften" r�gen (Art. 73 Abs. 2 MWSTG/FL 2010; zum fr�heren Recht Art. 66 Abs. 2 des Gesetzes [des F�rstentums Liechtenstein] vom 16. Juni 2000 �ber die Mehrwertsteuer (MWSTG/FL 2001; LGBl. 2000 Nr. 163) und zuvor schon Art. 55 Abs. 2 des Gesetzes [des F�rstentums Liechtenstein] vom 24. November 1994 �ber die Mehrwertsteuer [MWSTG/FL 1995; LGBl. 1994 Nr. 84]).
�Spiegelbildlich ist dem Staatsgerichtshof des F�rstentums Liechtenstein die �berpr�fung des auf (materielle) Rechtsfragen beschr�nkten Entscheids des Bundesgerichts schon deshalb benommen, weil mit der Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichtshofs an das Bundesgericht "in Bezug auf die Mehrwertsteuer eine einheitliche Regelung, Auslegung und Durchsetzung" gew�hrleistet werden soll (so das Urteil des Staatsgerichtshofs des F�rstentums Liechtenstein 2010/029 vom 25. Oktober 2010 E. 1).
�Mit dem Abschluss des MWST-Vtg. CH/FL war nicht die Absicht verbunden, vor Bundesgericht in Fragen des schweizerischen und des liechtensteinischen Mehrwertsteuerrechts einen in allen Teilen gleichartigen Rechtsschutz zu erzielen (Urteil 2C_146/2010 vom 15. August 2012 E. 1.2.1). Praxisgem�ss muss Art. 12 Satz 1 MWST-Vrb. CH/FL 2012 ("Verletzung von Rechtsvorschriften ...") denn auch restriktiv verstanden werden. Ausgeschlossen ist allem voran die Kontrolle des Sachverhaltes, den der Verwaltungsgerichtshof des F�rstentums Liechtenstein festgestellt hat. Zu den Tatfragen z�hlen auch die gerichtliche Beweisw�rdigung, selbst wenn sie auf Indizien zur�ckzuf�hren ist, und die sich daraus ergebenden tats�chlichen Schlussfolgerungen (BGE 133 V 477 E. 6.1 S. 485; 133 V 504 E. 3.2 S. 507; 132 V 393 E. 3.3 S. 399), w�hrend die Beweislastverteilung unter die Rechtsfragen f�llt (BGE 130 III 321 E. 5 S. 327; zum Ganzen Urteil 2C_92/2012 vom 17. August 2012 E. 4.3 mit Hinweisen, in: StR 67/2012 S. 828).
�Die Tatfragen sind vom bereits eingeschr�nkten Rahmen von Art. 105 BGG ausgeschlossen (Urteile 2C_146/2010 vom 15. August 2012 E. 1.2.1; 2C_836/2009 vom 15. Mai 2012 E. 3 mit Hinweisen). Der Ausschluss greift selbst, wenn es der beschwerdef�hrenden Partei nachzuweisen gelingt, dass die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unrichtig oder gar willk�rlich sind. Vorbehalten bleiben zwei Konstellationen. Zum einen k�nnte eine mangelhafte Sachverhaltsermittlung in Bezug auf das liechtensteinische Mehrwertsteuerrecht im bundesgerichtlichen Verfahren gegebenenfalls Bedeutung erlangen, falls sie dazu f�hrte, dass es f�r die rechtliche Beurteilung geradezu an einer hinreichenden tats�chlichen Grundlage fehlt. Zu denken w�re etwa an widerspr�chliche und einander wechselseitig ausschliessende Sachverhaltsfeststellungen (Urteil 2C_146/2010 vom 15. August 2012 E. 1.2.3). Solches wird vorliegend nicht vorgetragen, zumindest nicht in rechtsgen�gend substanziierter Weise, und ergibt sich auch nicht direkt aufgrund des angefochtenen Entscheids.
�Zum andern unterliegen die Sachverhaltsfeststellungen des Verwaltungsgerichtshofs der Verfassungskontrolle des Staatsgerichtshofs des F�rstentums Liechtenstein (Individualbeschwerde gem�ss Art. 15 des Gesetzes [des F�rstentums Liechtenstein] vom 27. November 2003 �ber den Staatsgerichtshof [StGHG; LR 173.10]). Dies kann zur Berichtigung des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts f�hren. Mangels Vorliegens eines derartigen Verfahrens ist auch dies hier nicht der Fall. Es bleibt bei der absoluten Verbindlichkeit der vom Verwaltungsgerichtshof getroffenen tats�chlichen Erhebungen (vgl. lit. A ff. hiervor).
1.5.�Im Rahmen von Art. 12 Satz 1 MWST-Vrb. CH/FL 2012 ("Verletzung von Rechtsvorschriften ...") kann mit der Beschwerde eine Rechtsverletzung nach Art. 95 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist weder an die in der Beschwerde vorgebrachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann die Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen, und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (Motivsubstitution; BGE 138 III 537 E. 2.2 S. 540; 137 III 385 E. 3 S. 386; 133 III 545 E. 2.2. S. 550).
�Trotz der Rechtsanwendung von Amtes wegen pr�ft das Bundesgericht, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 BGG), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Fragen des Bundesrechts kl�rt das Bundesgericht mit freier Kognition (Urteile 2C_708/2012 vom 21. Dezember 2012 E. 1.4; 2C_92/2012 vom 17. August 2012 E. 1.4, in: StR 67/2012 S. 828).
1.6.�Anders als hinsichtlich des Verfahrensrechts (dazu E. 1.2 hiervor) sieht Art. 107 MWSTG/FL 2010, insbesondere dessen Absatz 1, vor, dass die bisherigen gesetzlichen Bestimmungen sowie die darauf gest�tzt erlassenen Vorschriften, unter Vorbehalt von Art. 108 (Anwendung des neuen Rechts), weiterhin auf alle w�hrend ihrer Geltungsdauer eingetretenen Tatsachen und entstandenen Rechtsverh�ltnisse anwendbar bleiben. Massgebend f�r die materielle Beurteilung ist im vorliegenden Fall damit das MWSTG/FL 2001. Aufgrund des vertraglichen �bernahmeautomatismus (Art. 1 Abs. 1 MWST-Vtg. CH/FL) entspricht es inhaltlich der damaligen schweizerischen Mehrwertsteuergesetzgebung. Im Ergebnis kann das Bundesgericht hier seine Rechtsprechung zum Bundesgesetz vom 2. September 1999 �ber die Mehrwertsteuer (aMWSTG; AS 2000 1300) heranziehen.
1.7.�Streitgegenstand ist die Frage, ob die beschwerdef�hrende Steuerpflichtige zur Vornahme des Vorsteuerabzugs berechtigt war.
�Die beschwerdef�hrende Steuerpflichtige r�gt vorab, einerseits habe die Liechtensteinische Steuerverwaltung den Sachverhalt unvollst�ndig festgestellt und willk�rliche Annahmen mit weitreichenden steuerlichen Folgen getroffen, anderseits habe die Landessteuerkommission keine stichhaltige Sachverhalts�berpr�fung vorgenommen. Bei dieser Argumentation �bersieht die Steuerpflichtige, dass der vom Verwaltungsgerichtshof des F�rstentums Liechtenstein erhobene Sachverhalt f�r das Bundesgericht absolut verbindlich ist (E. 1.4 hiervor; Urteil 2C_146/2010 vom 15. August 2012 E. 1.2). Auf die sachverhaltsbezogene R�ge ist demzufolge nicht einzutreten.
�Was den Anspruch auf Vorsteuerabzug betrifft, geht es um eine Frage des materiellen Mehrwertsteuerrechts. Auf die rechtsbezogene R�ge ist einzutreten.
2.1.�Gem�ss Art. 1 Abs. 1 MWSTG/FL 2001 erhebt das Land [F�rstentum Liechtenstein] eine Mehrwertsteuer, d. h. eine allgemeine Verbrauchssteuer nach dem System der Netto-Allphasensteuer mit Vorsteuerabzug. Sie soll den Konsum der (End-) Verbraucher erfassen (vgl. zum insofern gleichartigen Schweizer Mehrwertsteuerrecht BGE 138 II 251 E. 2.1 S. 253; 123 II 295 E. 5a S. 301). Der Bezug der Mehrwertsteuer erfolgt aus Praktikabilit�tsgr�nden nicht bei den Leistungsbez�gern, den eigentlichen Destinat�ren der Mehrwertsteuer, sondern bei den Leistungserbringern (dazu�ALOIS CAMENZIND/NIKLAUS HONAUER/KLAUS A. VALLENDER, Handbuch zur neuen Mehrwertsteuer, 2. Aufl., 2003, N. 994). F�llt eine Leistung, d.h. die Lieferung eines Gegenstandes oder eine Dienstleistung, nicht unter eine gesetzliche Ausnahme, ist sie steuerbar. Dies f�hrt dazu, dass der Erbringer solcher Leistungen, die (objektiv) steuerbar sind, (subjektiv) steuerpflichtig werden kann (vgl.�Pascal Mollard/Xavier Oberson/Anne Tissot Benedetto,�Trait� TVA, 2009, S. 417 N. 2; zum Ganzen Urteil 2C_196/2012 vom 10. Dezember 2012 E. 2.1).
2.2.�Aus dem Wesen als Selbstveranlagungssteuer erwachsen den Steuerpflichtigen buchhalterische Aufgaben, so namentlich die Aufzeichnungspflicht im Sinne von Art. 58 Abs. 1 aMWSTG. Danach hat die steuerpflichtige Person ihre Gesch�ftsb�cher ordnungsgem�ss zu f�hren und derart einzurichten, dass sich aus ihnen die f�r die Feststellung der Steuerpflicht sowie f�r die Berechnung der Steuer und der abziehbaren Vorsteuern massgebenden Tatsachen leicht und zuverl�ssig ermitteln lassen (vgl. dazu Urteil 2C_835/2011 vom 4. Juni 2012 E. 2.2.1; BGE 126 II 443 E. 5 S. 450).
2.3.�Bei der Inlandsteuer ist subjektiv steuerpflichtig, wer eine mit der Erzielung von Einnahmen verbundene gewerbliche oder berufliche T�tigkeit selbst�ndig aus�bt, auch wenn die Gewinnabsicht fehlt, sofern seine Lieferungen, seine Dienstleistungen und sein Eigenverbrauch im Inland j�hrlich gesamthaft 75'000 Franken �bersteigen (Art. 21 Abs. 1 MWSTG/FL 2001; ebenso Art. 21 Abs. 1 aMWSTG). Von der subjektiven Steuerpflicht ausgenommen sind die Unternehmen mit einem Jahresumsatz nach Art. 21 Abs. 3 bis zu 250'000 Franken, sofern die nach Abzug der Vorsteuer verbleibende Steuer regelm�ssig nicht mehr als 4'000 Franken im Jahr betragen w�rde (Art. 25 Abs. 1 lit. a MWSTG/FL 2001 und aMWSTG).
�Im Gegensatz zur Schweiz kennt die liechtensteinische Gesetzgebung im hier interessierenden Zeitraum eine Regelung im Zusammenhang mit der Besteuerung von Holding- und Sitzgesellschaften (Art. 83 und 84 des seinerzeitigen Gesetzes [des F�rstentums Liechtenstein] vom 30. Januar 1961 �ber die Landes- und Gemeindesteuern [SteG/FL 1961; LGBl. 1961 Nr. 7]). So sieht Art. 25 Abs. 3 MWSTG/FL 2001 vor, dass solche Gesellschaften von der subjektiven Steuerpflicht ausgenommen sind, ausser f�r ihre steuerpflichtigen Ums�tze im Mehrwertsteuerinland. Die Praxis der Liechtensteinischen Steuerverwaltung geht zudem davon aus, dass solche Gesellschaften von der freiwilligen Option keinen Gebrauch machen k�nnen, was vom Verwaltungsgerichtshof best�tigt wurde. Das Bundesgericht hat dies gesch�tzt (Urteile 2C_904/2008 vom 22. Dezember 2009 E. 9; 2C_195/2007 vom 8. Januar 2008 E. 2.5.5, in: ASA 79 S. 636).
2.4.�Kennzeichnend f�r die Mehrwertsteuer ist der Leistungsaustausch. Ein solcher ist anzunehmen, soweit zwischen der (Haupt-) Leistung (Lieferung oder Dienstleistung gem�ss Art. 5 MWSTG/FL 2001 bzw. in der Schweiz Art. 5 aMWSTG) und der Gegenleistung (Entgelt im Sinne von Art. 33 Abs. 1 MWSTG/FL 2001 und Art. 33 Abs. 1 aMWSTG) ein Konnex besteht. Die bundesgerichtliche Praxis verlangt eine "innere wirtschaftliche Verkn�pfung" (BGE 138 II 239 E. 3.2 S. 241; 132 II 353 E. 4.1 S. 357; 126 II 443 E. 6a S. 451 f.; Urteil 2C_732/2010 vom 28. Juni 2012 E. 3).
�Ein Leistungsaustausch ist ohne Weiteres auch unter nahestehenden Personen m�glich. Dies folgt unmittelbar aus dem Begriff des Leistungsaustausches bei Lieferungen und Dienstleistungen (Art. 5 ff. MWSTG/FL 2001 bzw. aMWSTG; zum schweizerischen Recht BGE 138 II 239 E. 3.2 S. 241). Urspr�nglich bestand die Praxis, wonach - bei�Vermietung oder Vercharterung eines Flugzeugs oder Helikopters - von einem Leistungsaustausch (nur) auszugehen sei, wenn das Flugger�t durch unabh�ngige Dritte genutzt werde (Urteil 2C_632/2007 vom 7. April 2008 ["Pilatus PC-12"], in: ASA 77 S. 354). Die darin verfolgte Sichtweise hat das Bundesgericht inzwischen aufgegeben (BGE 138 II 239 E. 3.2 [Fall "Bombardier Learjet 31A"]; Urteile 2C_146/2010 vom 15. August 2012 E. 4.1.2 ["Bombardier Learjet 45" und "AS 365 N3 Dauphin"]; 2C_732/2010 vom 28. Juni 2012 E. 3 und 4.2 ["Challenger 604"], in: RDAF 2012 II 480; 2C_129/2012 vom 15. Juni 2012 E. 4.1; 2C_836/2009 vom 15. Mai 2012 E. 5.1 ["Agusta A 109E"]; 2C_476/2010 vom 19. M�rz 2012 E. 2.1 ["Pilatus PC-12/45"]).
2.5.�Das Inland im mehrwertsteuerlichen Sinne umfasst das Gebiet des F�rstentums Liechtenstein, ebenso ausl�ndische Gebiete gem�ss staatsvertraglichen Vereinbarungen (Art. 3 Abs. 1 MWSTG/FL 2001). Staatsvertragliche Grundlagen finden sich im Vertrag vom 29. M�rz 1923 �ber den Anschluss des F�rstentums Liechtenstein an das schweizerische Zollgebiet (LR 0.631.112 bzw. SR 0.631.112.514) und im MWST-Vtg. CH/FL. Mithin z�hlt auch die Schweiz zum Inland. Die Vermietung beweglicher Gegenst�nde vom F�rstentum Liechtenstein in die Schweiz stellt eine steuerbare Inlandlieferung dar (Art. 13 lit. a i.V.m. Art. 6 Abs. 2 lit. b MWSTG/FL 2001).
2.6.�Verwendet die steuerpflichtige Person Gegenst�nde oder Dienstleistungen f�r einen gesch�ftlich begr�ndeten Zweck, berechtigt sie dies grunds�tzlich zur Vornahme des Vorsteuerabzugs (Art. 38 Abs. 1 und 2 MWSTG/FL 2001 bzw. aMWSTG). Unter die massgebenden Vorsteuern fallen insbesondere die vorsteuerbelastet bezogenen Lieferungen und Dienstleistungen (Art. 38 Abs. 1 lit. a) und die von ihr auf der Einfuhr von Gegenst�nden der Zollverwaltung entrichtete Steuer (Art. 38 Abs. 1 lit. c MWSTG/FL 2001).
�Als "verwendet" im Sinne von Art. 38 Abs. 2 aMWSTG kann gem�ss bundesgerichtlicher Praxis ein vorsteuerbelasteter Eingangsumsatz gelten, der in steuerbare Ausgangsums�tze der steuerpflichtigen Person einfliesst, d. h. f�r einen gesch�ftlich begr�ndeten Zweck eingesetzt wird. Fehlt es daran, liegt hinsichtlich dieser Eingangsleistung bei der steuerpflichtigen Person ein Endverbrauch vor (vgl. BGE 132 II 353 E. 8.2 S. 364 f., 10 S. 369; 123 II 295 E. 7a S. 307 f.; Urteil 2C_650/2011 vom 16. Februar 2012 E. 2.4.1, in: ASA 81 S. 97;�CAMENZIND/HONAUER/VALLENDER, a.a.O., N. 1363). Vorbehalten bei an sich gegebener Berechtigung zur Vornahme des Vorsteuerabzugs bleibt ein Anwendungsfall der Steuerumgehung (dazu nachfolgend).
2.7.�Die Steuerbeh�rden haben bei ihrer Beurteilung an sich auf die Strukturen und Vertr�ge abzustellen, wie sie die Steuerpflichtigen getroffen haben (Urteil 2A.753/2005 vom 20. Juni 2006 E. 3.1). Den Steuerpflichtigen ist freigestellt, ihre Verh�ltnisse so zu gestalten, dass m�glichst niedrige Steuern anfallen. Gegen eine solche Steuerplanung ist nichts einzuwenden, solange erlaubte Mittel eingesetzt werden (so schon BGE 98 Ib 314 E. 3d S. 323; Urteil 2A.11/1994 vom 16. August 1996 E. 5c, in: ASA 65 S. 406, RDAF 1997 II 222; zur zul�ssigen "�conomie d'imp�t" u. a.�XAVIER�Oberson, Droit fiscal suisse, 4. Aufl., 2012, � 4 N. 19). Soweit die Schranken der Gestaltungsfreiheit, bei deren �bertreten die Steuerbeh�rde zwingend einzugreifen hat, gewahrt sind, bleibt es der Steuerbeh�rde verwehrt, ihr eigenes Ermessen an die Stelle jenes der verantwortlichen Gesellschaftsorgane zu setzen. Gleichermassen kann auch ein Gericht nur zur�ckhaltend in den Gestaltungsspielraum eingreifen, der dem Unternehmen zukommt (Urteile 2C_708/2012 vom 21. Dezember 2012 E. 4.2, auszugsweise zur Publikation bestimmt; 2C_272/2011 vom 5. Dezember 2011 E. 3.2.3, in: StR 67/2012 S. 127; 2C_896/2008 vom 30. Oktober 2009 E. 4.2.3 zur Steuerplanung, in: RDAF 2010 II 335, StR 65/2010 S. 165).
2.8.�Sind die Grenzen der Gestaltungsfreiheit �berschritten, ist das Vorliegen einer Steuerumgehung zu pr�fen. Dazu besteht eine reiche h�chstrichterliche Praxis (u. a. BGE 131 II 627 E. 5.2 S. 635 f. [Einkauf in eine Personalvorsorgeeinrichtung]; 113 V 92 E. 4b S. 95 [Beitragsumgehung bei der AHV]; 109 Ia 97 E. 2a S. 100 [verdecktes Eigenkapital]; 107 Ib 315 E. 4 S. 322 f. [r�ckkaufsf�hige Kapitalversicherung mit Einmalpr�mie]; 98 Ib 314 E. 3d S. 323 [Gewinnverlagerung in die Bemessungsl�cke]; 93 I 722 E. 1 S. 725 [Transponierung]; Urteil 2C_896/2008 vom 30. Oktober 2009 E. 2.4 [R�ckerstattung der Verrechnungssteuer], in: RDAF 2010 II 335, StR 65/2010 S. 165). Danach liegt der Tatbestand der Steuerumgehung vor, wenn:
�(1.) eine von den Beteiligten gew�hlte Rechtsgestaltung als ungew�hnlich ("insolite"), sachwidrig oder absonderlich, jedenfalls den wirtschaftlichen Gegebenheiten v�llig unangemessen erscheint (Umwegstruktur; objektives Element),
�(2.) zudem anzunehmen ist, dass die gew�hlte Rechtsgestaltung missbr�uchlich lediglich deshalb getroffen wurde, um Steuern einzusparen, die bei sachgem�sser Strukturierung der Verh�ltnisse geschuldet w�ren (Missbrauchsabsicht; subjektives Element), und
�(3.) die gew�hlte Rechtsgestaltung tats�chlich zu einer erheblichen Steuerersparnis f�hrte, sollte sie von der Steuerbeh�rde hingenommen werden (Steuervorteil; effektives Element).
�Das Vorliegen der Kriterien ist im konkreten Einzelfall zu pr�fen, wobei die Beweislast nach der im Steuerrecht herrschenden Normentheorie der Steuerbeh�rde obliegt (Urteile 2C_92/2012 vom 17. August 2012 E. 4.3; 2C_111/2012 vom 25. Juli 2012 E. 4.4; 2C_232/2012 vom 23. Juli 2012 E. 3.5; 2C_650/2011 vom 16. Februar 2012 E. 3.3.2). Der Tatbestand der Steuerumgehung ist freilich den ausserordentlichen Konstellationen vorbehalten (BGE 138 II 239 E. 4.1 S. 244). Was das objektive Tatbestandselement (Umwegstruktur) betrifft, ist dieses jedenfalls bei v�lliger Unangemessenheit der gew�hlten Verh�ltnisse gegeben. Die Missbrauchsabsicht (subjektives Element) spielt insofern eine ausschlaggebende Rolle, als die Steuerumgehung ausgeschlossen ist, wenn bei der Rechtsgestaltung andere Gr�nde als die blosse Absicht, Steuern zu sparen, eine entscheidende Rolle spielen. So kann die gew�hlte Struktur etwa durch anderweitige betriebswirtschaftliche oder weitere beachtliche nichtsteuerliche Gr�nde gerechtfertigt sein. Der Steuervorteil (effektives Element) ist im Licht der grunds�tzlich gegebenen Gestaltungsfreiheit bzw. zul�ssigen Steuerplanung zu sehen, wobei den Umst�nden des geltend gemachten Vorsteuerabzugs besondere Beachtung zu schenken ist (zum Ganzen Urteil 2C_836/2009 vom 15. Mai 2012 E. 6.1).
�Nichts Anderes ergibt sich vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Betrachtungsweise. Wohl ist die Mehrwertsteuer eine Wirtschaftsverkehrssteuer, so wie zuvor schon die Warenumsatzsteuer. Nicht zuletzt mit Blick auf die Rechtssicherheit ist aber auch im Bereich einer solchen Steuer nur zur�ckhaltend von der zivilrechtlichen Betrachtungsweise als Massstab der steuerlichen Beurteilung abzur�cken (Urteile 2C_232/2012 vom 23. Juli 2012 E. 3.6 [Mehrwertsteuer]; 2C_20/2012 vom 24. April 2012 E. 3 [Hand�nderungssteuer als Rechtsverkehrssteuer], in: StR 67/2012 S. 517).
�An dieser Konzeption der Steuerumgehung ist, trotz kritischer Stimmen in der direktsteuerlichen Lehre, festzuhalten (BGE 138 II 239 E. 4.1 S. 243 f.; zur Kritik u. a. Peter Locher, Rechtsmissbrauchs�berlegungen im Recht der direkten Steuern der Schweiz, in: ASA 75 S. 675, insb. S. 680; Ren� Matteotti, Der Durchgriff bei von Inl�ndern beherrschten Auslandgesellschaften im Gewinnsteuerrecht, 2003, S. 188 ff.; Oberson, a.a.O., � 4 N. 24 ff.; Markus Reich, Steuerrecht, 2. Aufl., 2012, � 6 N. 47 ff.).
�In gleicher Weise greift die Konzeption nach nunmehr ebenfalls gefestigter Praxis des Bundesgerichts im Bereich der Mehrwertsteuer (a. M. bzw. kritisch Pierre-Marie Glauser, Evasion fiscale et interpr�tation �conomique en mati�re de TVA, in: ASA 75 S. 727 ff.; Urs R. Behnisch/Andrea Opel, Die steuerrechtliche Rechtsprechung des Bundesgerichts im Jahr 2008, in: ZBJV 145/2009 S. 503 ff., insb. S. 576; B�atrice Blum, Steuerumgehung bei der Mehrwertsteuer - Halten eines Flugzeuges in einer "Briefkastengesellschaft", in: Michael Beusch/ISIS [Hrsg.], Entwicklungen im Steuerrecht 2009, S. 343 ff.; Harold Gr�ninger/Stefan Oesterhelt, Steuerrechtliche Entwicklungen [insbesondere im Jahr 2008], in: SZW 2009 S. 65; vgl. BGE 138 II 239 E. 4.2 S. 245). Wie sich im Kontext der Mehrwertsteuer deutlich zeigt, kann der Steuervorteil hier darin liegen, dass einerseits die Erhebung von Steuern vermieden wird, die geschuldete Umsatzsteuer also vermindert wird, und anderseits zus�tzliche Steuerr�ckverg�tungen - namentlich aufgrund des Vorsteuerabzugs - bewirkt werden (Urteil 2C_146/2010 vom 15. August 2012 E. 4.1.4).
2.9.�Im Zusammenhang mit dem Leistungsaustausch unter Nahestehenden und der Frage der (Mehrwert-) Steuerumgehung hatte das Bundesgericht j�ngst verschiedene Konstellationen zu beurteilen. Der Sache nach ging es dabei zur Hauptsache um die (private) Verwendung von Flugzeugen oder Helikoptern (dazu schon E. 2.4 hiervor).
�Diese Praxis kann hier entsprechend herangezogen werden.
3.1.�Der Verwaltungsgerichtshof kommt - mit der Unterinstanz und der Liechtensteinischen Steuerverwaltung im Ausgangsentscheid - zum Schluss, aufgrund einer Gesamtw�rdigung aller Umst�nde sei davon auszugehen, dass die Fahrzeuge in erster Linie durch den wirtschaftlich Berechtigten der Steuerpflichtigen genutzt wurden oder von Personen, die ihm nahestehen (angefochtenes Urteil, E. 16 S. 45 f.). Die Vorinstanz verweist insbesondere auf die Ausgestaltung der Mietvertr�ge, Finanzierung der Gesellschaft inklusive Verzinsung des Fremdkapitals, Abschreibungspraxis, Drittnutzung und die Vermietung der Fahrzeuge. Dass der wirtschaftlich Berechtigte die vier Fahrzeuge durch die Steuerpflichtige verwaltet wissen wolle, sei zwar ohne Weiteres nachvollziehbar. Es k�nne aber nicht festgestellt werden, ob die vier Autos tats�chlich und letztlich an unabh�ngige Dritte vermietet worden seien. Vielmehr m�sse von einer �berwiegenden Privatnutzung der Fahrzeuge ausgegangen werden. Die gew�hlte Struktur lasse sich nur damit erkl�ren, dass mit dem Zwischenschalten der Mieterin ein Vorsteuerabzugsrecht geschaffen werden sollte (E. 19, S. 47 f.). Insgesamt habe die Steuerpflichtige wenig mit einer "typischen Fahrzeugvermietungsgesellschaft" gemein, die "mit einer eigenen professionellen Organisation ihre Leistungen am Markt einem weiten Personenkreis anbietet und auch tats�chlich erbringt" (E. 20, S. 48).
3.2.�Die Steuerpflichtige h�lt fest, der wirtschaftlich Berechtigte sei zwar gem�ss Versicherungspolice der h�ufigste Fahrzeugf�hrer des Autos 4, jedoch nicht dessen einziger Lenker. Bei den vier Wagen handle es sich um Fahrzeuge der "obersten Qualit�tsklasse". Deren Bewertung unterscheide sich grundlegend von derjenigen anderer Autos. Mit der Mieterin im Kanton Tessin best�nden um die Wagen 2, 3 und 4 langfristige Mietvertr�ge mit j�hrlichen Mietzinsen von EUR 150'000.-- (Auto 2) bzw. je EUR 30'000.-- (Autos 3 und 4). Die Mietzinse seien bezahlt bzw. im zweiten Halbjahr 2006 abgegrenzt worden.
�Die Mieterin der Fahrzeuge, so die Steuerpflichtige weiter, stelle die Autos "interessierten Fahrern gegen Entgelt zur Verf�gung". Zu den (Unter-) Mietern z�hlten "unbestrittenermassen auch [der wirtschaftlich Berechtigte] und dessen Sohn [...], wobei die von ihnen in Anspruch genommenen Leistungen auch in Rechnung gestellt" w�rden. "Wer die anderen Mieter sind", entziehe sich freilich der Kenntnis der Steuerpflichtigen. Dass die der Holding geschuldeten Darlehenszinse laufend der Schuld zugeschlagen und nicht entrichtet worden seien, entspreche gesch�fts�blichem Vorgehen.
�Die Steuerpflichtige vermiete Fahrzeuge "an verschiedene Empf�nger", darunter die Mieterin im Kanton Tessin. Bei ihr handle es sich um die "Hauptmieterin". Von der Steuerpflichtigen k�nne nicht verlangt werden, dass sie Kenntnis habe, an wen die Fahrzeuge untervermietet worden seien. "Bekannt" sei immerhin, dass "beispielsweise" der Sohn des wirtschaftlich Berechtigten die Fahrzeuge untergemietet habe. Welche Konditionen zwischen der Mieterin und dem Untermieter best�nden, entziehe sich ihrem Wissen. Dies k�nne ihr nicht angelastet werden, "da es sich ausserhalb ihres Einflussbereiches abspielt".
�Die Konditionen des Mietvertrages, die Fakturierung des Mietzinses und die Abschreibungspraxis gen�gten betriebswirtschaftlichem Gesch�ftsgebahren. Die Vermietung der Fahrzeuge diene der "Generierung von Mieteinnahmen". Die "sachliche Betrachtung" zeige ausserdem, dass das Vorgehen der Steuerpflichtigen "nicht zu einer Steuerersparnis", h�chstens zu einem Liquidit�tsvorteil f�hren k�nne.
3.3.�Aus den (absolut) verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz ergibt sich, dass die Steuerpflichtige mit der schweizerischen Mieterin eine Mehrzahl von Mietvertr�gen abgeschlossen hat. Unstreitig sind die Vermieterin und die Mieterin nicht nahestehend, was freilich von keiner Bedeutung ist (E. 2.4 hiervor). Die Vermietung von Fahrzeugen im Mehrwertsteuerinland ist objektiv steuerbar, selbst wenn es sich bei der Vermieterin um eine Sitzgesellschaft im Sinne des seinerzeitigen SteG/FL 1961 handelte. Diese Rechtsgestaltung spricht nicht von vornherein gegen eine subjektive Steuerpflicht, sofern die bezweckte Gesch�ftst�tigkeit tats�chlich ausge�bt wird. Erst das Vorliegen von Ausgangsums�tzen erlaubt - unter Vorbehalt der Steuerumgehung - die Vornahme des Vorsteuerabzugs. Die Vorinstanz kommt dazu in W�rdigung aller Umst�nde zum Schluss, die in der Anstalt gehaltenen Fahrzeuge dienten in erster Linie zur Finanzierung eines privaten Hobbys.
3.4.�Abgesehen davon, dass die tats�chlichen Ausf�hrungen der Vorinstanz einer bundesgerichtlichen �berpr�fung absolut entzogen sind, spielen sie eine entscheidende Rolle im Hinblick auf die Bejahung oder Verneinung einer Steuerumgehung. Hier zusammenzufassen sind lediglich die wesentlichsten �berlegungen der Vorinstanz.
�Die Vorinstanz erw�gt, das f�r den Strassenverkehr nicht zugelassene�Auto 1sei im Jahr 2005 gegen ein Entgelt von Fr. 13'225.-- an zwei Ausstellungen zum Einsatz gekommen. Daneben liege eine Rechnung an den wirtschaftlich Berechtigten vor, die �ber die Verwendung des Fahrzeuges auf einem Rundkurs in Deutschland Aufschluss gebe. Das�Auto 2, f�r den Strassenverkehr ebenfalls nicht zugelassen, sei in der Saison 2005 (Beginn 2005) und 2006 (bis Ende 2006) f�r eine feste, ununterbrochene Dauer �berlassen worden. Die Vertragsparteien seien �berein gekommen, das Auto 2 d�rfe "auch von Drittpersonen unbeschr�nkt, entgeltlich und/oder unentgeltlich gebraucht werden" (Ziff. 5). Ferner sei die Steuerpflichtige berechtigt gewesen, "w�hrend der ganzen Vertragsdauer (...) Drittpersonen zu bestimmen, die den (...) Sportwagen gebrauchen d�rfen", mit Ausnahme der Dauer der Meisterschaften (Ziff. 6). Zum�Auto 3, auch dieses zum Strassenverkehr nicht zugelassen, liege ein nicht datierter Mietvertrag vor, der weitgehend gleich ausgestaltet sei wie derjenige um das Auto 2. In der Versicherungspolice zum�Auto 4, das�als einziges f�r den Strassenverkehr zugelassen gewesen sei, werde als h�ufigster Fahrzeugf�hrer der wirtschaftlich Berechtigte der Steuerpflichtigen genannt. Auch um dieses Fahrzeug bestehe ein - wiederum nicht datierter - Mietvertrag entsprechend dem Auto 3.
�Die Steuerpflichtige�h�lt dem entgegen, sie vermiete Fahrzeuge "an verschiedene Empf�nger", darunter die Mieterin im Kanton Tessin. Bei ihr handle es sich um die "Hauptmieterin". Jeden Nachweis dar�ber, um wen es sich bei den angeblichen "Nebenmietern" handelt, bleibt sie schuldig, zumal weitere Vertragsverh�ltnisse aus den vorgelegten Dokumenten und namentlich den Abschl�ssen nicht hervorgehen. Ebenso unergiebig sind die Er�rterungen zur weiteren Nutzung der Autos durch die Mieterin im Kanton Tessin. Von der Steuerpflichtigen k�nne nicht verlangt werden, dass sie Kenntnis habe, an wen die Fahrzeuge untervermietet worden seien. "Bekannt" sei immerhin, dass "beispielsweise" der Sohn des wirtschaftlich Berechtigten die Fahrzeuge untergemietet habe. Welche Konditionen zwischen der Mieterin und dem Untermieter best�nden, sei der Steuerpflichtigen nicht bekannt. Dies k�nne ihr nicht angelastet werden, "da es sich ausserhalb ihres Einflussbereiches abspielt".
�Mit ihren Vorbringen unternimmt die Steuerpflichtige den Versuch, eine Nutzung der Fahrzeuge nachzuweisen, die �ber den Familienkreis hinausreicht. Abgesehen davon, dass die tats�chlichen Grundlagen feststehen, f�r das Bundesgericht (absolut) verbindlich sind und nicht erg�nzt werden k�nnen, muss ihr dies auch vor Bundesgericht misslingen. Weder vermag sie bzw. vermochte sie vor den Vorinstanzen verwertbare Angaben �ber die angebliche Weitervermietung der Fahrzeuge beizubringen noch weiss sie etwas zu den Mietkonditionen zwischen der Mieterin (bzw. deren Schwestergesellschaft) und dem Sohn des wirtschaftlich Berechtigten auszuf�hren. Ihre vorgebrachte Ahnungslosigkeit best�rkt letztlich nur den aufgrund der tats�chlichen �berlegungen der Vorinstanz feststehenden Schluss, die Fahrzeuge seien haupts�chlich, wenn nicht sogar ausschliesslich, vom Kreis der Familie genutzt worden.
3.5.�Mit Recht weist die Eidgen�ssische Steuerverwaltung in ihrer Vernehmlassung auf den Umstand hin, dass die Kontendetails der Jahre 2005, 2006 und (bis 30. September) 2007 nie definitiv abgeschlossen worden sind und mit den eingereichten Jahresabschl�ssen 2005 bis 2007 nicht �bereinstimmen. Daneben gehen aus ihnen zahlreiche Stornobuchungen und offensichtliche Fehler hervor. Kann auf die eingereichten Buchhaltungsunterlagen und die darauf basierenden Abschl�sse nicht abgestellt werden, so sind einzig f�r das Auto 1 Ums�tze von insgesamt Fr. 13'225.-- ausgewiesen. Keinerlei Einnahmen sind demnach f�r die Autos 3 und 4 nachgewiesen.
3.6.�Die Vorinstanz verweist im Weiteren auf die ungew�hnliche Finanzierung der Steuerpflichtigen, die im Jahr 2005 bei einer Bilanzsumme von rund Fr. 4,3 Mio. nur �ber ein minimales Eigenkapital von Fr. 117'084.-- bzw. im Jahr 2006 bei einer Bilanzsumme von rund Fr. 3 Mio. �ber ein solches von Fr. 75'314.80 verf�gte. Eine derart d�nne Unterlegung mit Eigenmitteln war einzig deshalb m�glich, da der wirtschaftlich Berechtigte die Steuerpflichtige �ber die Holding Anstalt mit Darlehen versorgte und den Zins lediglich passivierte. Diese Finanzierung ist nicht nur ungew�hnlich, sie unterstreicht im gesamten Kontext die auffallende Abh�ngigkeit vom wirtschaftlich Berechtigten. Ob die von der Steuerpflichtigen im konkreten Falle gew�hlte Abschreibungspraxis angeht, kann vor diesem Hintergrund offen bleiben.
3.7.�Angesichts dieser W�rdigung beschr�nkt sich der steuerrechtlich massgebende Sachverhalt darauf, dass der wirtschaftlich Berechtigte �ber die Holding Anstalt und die von dieser beherrschte Anstalt vier Fahrzeuge der "obersten Qualit�tsklasse" ankaufte und sie zu seiner und seines Sohnes privaten Verwendung bereithielt. Die ausgewiesenen Drittentgelte erreichen einen allzu bescheidenen Umfang, als dass sie R�ckschl�sse auf echte Drittgesch�fte zuliessen. Im Ergebnis stellt sich die gew�hlte Struktur als Kreislaufgesch�ft dar, an dessen Anfang und Ende der wirtschaftlich Berechtigte steht.
�Die Steuerpflichtige, direktsteuerlich als Sitzgesellschaft gef�hrt, auffallend knapp kapitalisiert, durch die Holding Anstalt mit Fremdmitteln versorgt, ohne eigenes Personal, keine ordnungsgem�sse Buchhaltung f�hrend und keine weiteren Gesch�ftsaktivit�ten entfaltend, entbehrt angesichts des wahren Charakters der Vorg�nge - Kreislaufgesch�ft - unter den gegebenen Umst�nden jeder Notwendigkeit. Selbst wenn die von den steuerpflichtigen Personen gew�hlten Strukturen von Steuerbeh�rden und -gerichten an sich hinzunehmen sind, fehlt es hier der Steuerpflichtigen an einer plausiblen wirtschaftlichen Berechtigung. Die Rechtsgestaltung muss als Umwegstruktur im Sinne der Steuerumgehung bezeichnet werden.
�Wie das Bundesgericht in st�ndiger Praxis festh�lt, liegt die Missbr�uchlichkeit nicht schon darin, dass f�r das Halten von privat genutzten Flugger�ten oder Fahrzeugen eine juristische Person gegr�ndet wird. Missbr�uchlich ist jedoch, wenn mit einer solchen juristischen Person ausschliesslich oder doch zumindest haupts�chlich versucht wird, Steuern zu sparen. Der Einsatz der Steuerpflichtigen rechnet sich im vorliegenden Fall einzig, weil sie die scheinbare Berechtigung zum Vorsteuerabzug verschafft, was sonst nicht der Fall w�re. Wird das Fahrzeug oder Flugger�t zu rein privaten Zwecken eingesetzt, kann die Anmeldung bei der Mehrwertsteuer in solchen Konstellationen praxisgem�ss nur das Motiv der Steuerersparnis haben. Der juristischen Person ist daher die Anerkennung als eigenst�ndiges Steuersubjekt abzusprechen (BGE 138 II 239 E. 4.3.3 S. 249).
�In Anbetracht des gew�hlten Kreislaufmodells, zielt die Absicht des wirtschaftlich Berechtigten mithin auf die Nutzbarmachung eines eigens dazu geschaffenen Steuersparvehikels. Der betr�chtliche Steuervorteil, der sich aus dem sofortigen Vorsteuerabzug ergibt, liegt auf der Hand. Meint die Steuerpflichtige, die "sachliche Betrachtung" zeige, dass das Vorgehen "nicht zu einer Steuerersparnis", h�chstens zu einem Liquidit�tsvorteil f�hren k�nne, ist dies haltlos.
3.8.�Bei gegebenem Tatbestand der Steuerumgehung ist den Ausgangsums�tzen die Anerkennung zu verweigern und entf�llt die subjektive Steuerpflicht. Fehlt die subjektive Steuerpflicht, ist die Anstalt (r�ckwirkend) aus dem Register der Mehrwertsteuerpflichtigen zu l�schen und erlischt eine allf�llige Berechtigung zur Vornahme des Vorsteuerabzuges. Der angefochtene Entscheid erweist sich damit als bundesrechtskonform und damit im F�rstentum Liechtenstein als landesrechtskonform.
3.9.�Die Steuerpflichtige begr�ndet ihren Eventualantrag auf R�ckweisung der Sache an die Liechtensteinische Steuerverwaltung zur Neufestlegung des Vorsteuerabzuges damit, dass die Steuerpflichtige bei L�schung aus dem Register so zu stellen sei, als ob die subjektive Steuerpflicht nie bestanden h�tte. Demnach seien die Vorsteuern zur�ckzubelasten und ihr die bereits erhobenen Umsatzsteuern zur�ckzuerstatten.
�Nach Praxis des Bundesgerichts ist die steuerpflichtige Person im Anwendungsbereich des aMWSTG an ihre Abrechnung gebunden, soweit sie hinsichtlich Steuerpflicht, Steuerbetrag, Vorsteuern usw. keinen Vorbehalt angebracht hat. Dementsprechend kann sie auf die eingereichte Abrechnung bzw. die Selbstveranlagung, unter Vorbehalt der hier nicht interessierenden gesetzlichen Ausnahmen, an sich nicht zur�ckkommen (Urteile 2C_650/2011 vom 16. Februar 2012 E. 2.5.3, in: ASA 81 S. 97; 2A.320/2002 vom 2. Juni 2003 E. 3.4.3.3 f. und die dort zitierte Literatur, in: ASA 74 S. 666, RDAF 2004 II 100, StR 58/2003 S. 797). Erweist sich unter solchen Umst�nden, dass die fakturierte Mehrwertsteuer zu hoch oder zu niedrig ausgefallen ist, und kommt es nicht zu einer rechtzeitigen Korrekturabrechnung, sind zu Unrecht erhobene oder zu hoch angesetzte Umsatzsteuern nach dem Grundsatz "fakturierte Mehrwertsteuer gleich geschuldete Mehrwertsteuer" zu entrichten (BGE 131 II 185 E. 5 S. 190; Urteile 2C_391/2010 vom 10. Januar 2011 E. 4; 2C_285/2008 vom 29. August 2008 E. 3 mit Hinweisen). In Art. 27 Abs. 2 MWSTG/FL 2010 und Art. 27 MWSTG wird dieses Prinzip ausdr�cklich festgeschrieben, w�hrend f�r die Steuerjahre vor 2011 die zitierte richterrechtliche Grundlage besteht.
�Im vorliegenden Fall fehlt es nicht nur an einem Vorbehalt, sondern auch an einem fristwahrenden Verhalten. Eine R�ckweisung der Sache an die Liechtensteinische Steuerverwaltung zur Pr�fung, ob die Steuerpflichtige ihren Kunden korrigierte Rechnungen zustellen k�nnte, er�brigt sich (Art. 49 MWSTG/FL 2001). Nichts Anderes ergibt sich aus dem von der Steuerpflichtigen angerufenen Urteil 5745/2008 des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Juni 2010 E. 2.10, das zu�BGE 138 II 239 f�hrte. Ihm lag ein anders gelagerter Sachverhalt zugrunde. Auch der Eventualantrag erweist sich als unbegr�ndet, sodass die Beschwerde abzuweisen ist.
3.10.�Die steuerpflichtige Person hat aufgrund ihres Unterliegens die Kosten des bunde�sgerichtlichen Verfahrens zu tragen (Art. 65 und 66 Abs. 1 BGG). Dem F�rstentum Liechtenstein, das in seinem amtlichen Wirkungskreis obsiegt, ist keine Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist
Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens von Fr. 6'000.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgerichtshof des F�rstentums Liechtenstein und der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.