Source: https://www.rechteasy.at/wiki/unehelichkeit/
Timestamp: 2020-02-27 13:14:09
Document Index: 295614920

Matched Legal Cases: ['§ 162', 'Art. 2', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 10', 'Art. 7', 'Art. 3', '§ 9']

Unehelichkeit (Definition Österreich) - RechtEasy.at
Diverses & Unsortiertes Unehelichkeit
Unehelichkeit, Nichtehelichkeit oder Außerehelichkeit bezeichnet rechtlich die Geburt eines Kindes “außerhalb“ einer Ehe; sie wurde früher auch “Illegitimität“ genannt und galt als Ehrenmakel. Demgegenüber bezeichnet Ehelichkeit die Geburt eines Kindes “innerhalb“ einer Eheverbindung oder seine rechtliche Anerkennung als eheliches Kind.
Außerdem besagt der – immer noch rechtsverbindliche – § 162 ABGB Legitimation der unehelichen Kinder durch Begünstigung des Landesfürsten (die dort geregelte Befugnis zur gnadenweisen Legitimation kommt nunmehr dem Bundespräsidenten zu)[5]: „Die uneheliche Geburt kann einem Kinde an seiner bürgerlichen Achtung und an seinem Fortkommen keinen Abbruch thun.“
Siehe auch: Kindschaftsrecht – Zum Stand des Kindes
Das “Europäisches Übereinkommen über die Rechtsstellung der unehelichen Kinder“ zu Straßburg am 15. Oktober 1975“§§ Europäisches Übereinkommen über die Rechtsstellung der unehelichen Kinder“, ris.bka/[http://www.admin.ch/ch/d/sr/c0_211_221_131.html admin.ch zielt darauf ab „die Rechtsstellung der unehelichen Kinder zu verbessern.
„die mütterliche Abstammung jedes unehelichen Kindes wird allein durch die Geburt des Kindes begründet Art. 2
„der Vater und die Mutter eines unehelichen Kindes haben diesem Kind gegenüber die gleiche Unterhaltspflicht wie gegenüber einem ehelichen Kind Art. 6 Z. 1, oder entsprechend „bestimmte Mitglieder der Familie, denen die Unterhaltspflicht obliegt Art. 6 Z. 2
„Durch die Eheschließung zwischen dem Vater und der Mutter eines unehelichen Kindes erhält dieses die Rechtsstellung eines ehelichen Kindes. Art. 10
Weiters klärt es etwa, dass „die elterliche Gewalt nicht kraft Gesetzes dem Vater allein zuerkannt werden kann und prinzipiell „übertragen werden können muss Art. 7, und Fragen der Feststellung der Vaterschaft Feststellung und Anerkennung der Vaterschaft Art. 3–5.
Eine weitere wichtige Regelung ist der § 9, der dem unehelichen Kind „die gleichen Rechte am Nachlaß seines Vaters und seiner Mutter und an dem der Mitglieder ihrer Familien zugesteht, „wie wenn es ehelich wäre.
Das “Europäische Übereinkommen über die Legitimation durch nachfolgende Ehe“ zu Rom am 10. September 1970“ regelt, wie Anerkennungen vorehelicher Kinder gegenseitig anerkannt werden, und gilt “ auch für Legitimationen, die nachträglich durch eine gerichtliche Entscheidung festgestellt werden.
Verein „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ Hrsg: “„Als lediges Kind geboren“: Autobiographische Erzählungen 1865-1945“, Institut für Wirtschafts-und Sozialgeschichte der Universität Wien, Böhlau Verlag, Wien 2008, ISBN 978-3-20-577284-2.
http://de.wikipedia.org/wiki/Unehelichkeit 24.11.2014
Eintrag: Legitimation 2). In: Herders Conversations-Lexikon.Band 3, Freiburg im Breisgau 1855, S. 730.
§§ Europäisches Übereinkommen über die Rechtsstellung der unehelichen Kinder, ris.bka/admin.ch
StF: BGBl. Nr. 313/1980
§§ Europäisches Übereinkommen über die Legitimation durch nachfolgende Ehe, ris.bka