Source: http://kunsttherapie1.at/statuten.html
Timestamp: 2018-10-16 18:17:13
Document Index: 306009807

Matched Legal Cases: ['§2', '§ 9', '§ 11', '§ 14', '§16', '§ 17', '§ 7', '§ 21', '§ 21', '§ 11', '§ 11', '§ 11', '§ 15', '§ 12', '§ 34']

kunst+kunstherapie+raum - statuten
Die Vereinigung führt den Namen "kunst+kunsttherapie+raum“.
Sie hat ihren Sitz in Graz und erstreckt ihre Tätigkeit primär auf Österreich und sekundär auf den EU Raum.
Die Vereinigung, deren Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt
Entsprechend der WHO Definition von Gesundheit ..“ein Zustand des vollkommenen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens...“ Räume für Kunst und Kunsttherapie in Theorie und Praxis zu schaffen, Innovations- und Forschungsräume in diesen Fachgebieten zu erschließen und Kooperationen zu entwickeln.
in gemeinnütziger Absicht eine nachhaltige Entwicklung (sustainable development) im Sinne der Agenda 21, die auf der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro beschlossen worden ist, zu verfolgen. Dieses Entwicklungsleitbild, das auch Österreich ratifiziert hat, strebt weltweit ein ausgeglichenes Verhältnis von sozialen Parametern, Ökologie und Ökonomie an.
In diesem Sinne hat sie sich folgende Ziele gesetzt:
Räume zu schaffen für Kunsttherapie, Innovation, Kunst.
Räume für kunsttherapeutische Tätigkeit in Form der Erstellung von Konzeptionen für kunsttherapeutische Zentren.
Räume für die operative Umsetzung dieser Konzeptionen.
Räume für Vernetzung und Kooperation.
Räume für Menschen, die sich auf Grund ihrer aktuellen Lebenssituation kunsttherapeutisch begleiten lassen.
Räume für Menschen die auf Grund physischer, psychischer oder sozialer Problemsituationen vom Ausschluss von gesellschaftlicher Teilhabe („Exklusion“ bzw. „Marginalisierung“) bedroht oder betroffen sind
Räume für Prophylaxe und Prävention mit dem Ziel der Erhaltung und Förderung von Gesundheit und der Vorbeugung von Krankheiten.
Räume für Menschen zur persönlichen und oder beruflichen Weiterentwicklung und Weiterbildung.
Räume für Künstlerinnen, die sich thematisch mit therapeutischen Themen auseinandersetzen.
Die Vereinigung schafft also Schutz- Entwicklungs- und Experimentierraum für Menschen die sich kunsttherapeutisch begleiten lassen, bilden, entwickeln wollen.
Bietet kunsttherapeutische Hilfestellung,
lädt Künstlerinnen aus unterschiedlichsten Kunstrichtungen ein, ihre Arbeiten im Kunst-Raum zu präsentieren,
setzt Impulse für Menschen im Umfeld von „ kunst+kunsttherapie+raum“ und
öffnet Diskussionsfelder zum Thema Kunst, Therapie und Gesellschaft,
vernetzt Menschen in diesem Tätigkeitsfeld,
wirkt theoriebildend,
betreibt die Anbahnung und Umsetzung von langfristigen Kooperationen zwischen sozialwirtschaftlichen und profitorientierten Unternehmungen („Corporate Sozial Responsibility“).
Aus dieser Zielsetzung ergeben sich vorwiegend folgende Aufgaben:
a) Initiieren, entwickeln und betreiben kunsttherapeutischer Zentren.
b) Aufbau und Pflege der Zusammenarbeit mit Personen, Gemeinden, Verbänden, Organisationen
und Netzwerken auf nationaler und internationaler Ebene.
c) Entwicklung und Umsetzung von Modellprojekten.
d) Beteiligungen an Gesellschaften, die den Zielsetzungen des Vereins entsprechen.
die Herausgabe von Veröffentlichungen betreffend die in §2 angeführten Aufgaben des Vereines
Vernissagen, Wanderausstellungen
die Errichtung von Informationsplattformen
Die Errichtung von Kunsttherapeutischen Zentren
Die Errichtung von Bibliotheken
für allfällige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten gewidmete Beiträge
Subventionen, Spenden, Schenkungen und sonstige Zuwendungen
den Erlös allfälliger vom Verein herausgegebenen Veröffentlichungen bzw. Informationsbehelfen
den Erlös für vom Verein durchgeführte Untersuchungen, erarbeitete Konzepte und Veranstaltungen.
Beiträge für Seminare, Schulungen und Ausbildungslehrgänge
Vereinseigene Unternehmungen bzw. Unternehmensbeteiligungen
Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Tätigkeit der Vereinigung unterstützen und kooperieren
1 Das sind die Offene Handelsgesellschaft (OHG), die Kommanditgesellschaft (KG) und die Eingetragene Erwerbsgesellschaft (EEG).
Der Austritt kann nur zum 31.12. des Kalenderjahres erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens drei Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und nach Rücksprache und Vereinbarung die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen Vereinsmitgliedern zu.
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die RechnungsprüferInnen (§ 14), der Beirat (§16) und das Schiedsgericht (§ 17).
Beschluss des Vorstands,
Beschluss der ordentlichen Generalversammlung,
schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder (§ 7 Abs.3)
Verlangen der Rechnungsprüferinnen (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG),
Beschluss der/einer Rechnungsprüferinnen (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten),
Beschluss einer gerichtlich bestellten Kuratorin (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten)
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die RechnungsprüferInnen (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellte Kuratorin (Abs. 2 lit. e).
Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch eine/n Bevollmächtigte/n vertreten. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
Die Generalversammlung ist bei der Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder bzw. ihrer Vertreterinnen beschlussfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Generalversammlung 30 Minuten später mit der gleichen Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.
Den Vorsitz in der Generalversammlung führt die Obfrau, in deren Verhinderung die Kassiererin. Wenn auch diese verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüferinnen;
Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern, und zwar aus Obfrau, Schriftführerin sowie Kassiererin .Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jede Rechnungsprüferin verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüferinnen handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
Der Vorstand wird mittels Beauftragung der Obfrau (bei deren Verhinderung von der Kassiererin) von der Schriftführerin schriftlich einberufen.
Den Vorsitz führt die Obfrau, bei deren Verhinderung die Kassiererin. Ist auch diese verhindert, obliegt der Vorsitz den an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.
Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung einer Nachfolgerin wirksam.
Bestellung eines Geschäftsführers/einer Geschäftsführerin aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder zur Führung der laufenden Geschäfte
Die Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften der Obfrau und der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) der Obfrau und der Kassierein. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
Die Schriftführerin hat die Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihr obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.
Zwei Rechnungsprüferinnen werden von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüferinnen dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüferinnen und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüferinnen die Bestimmungen des § 11 Abs. 3, 8, 9,10. sinngemäß.
§ 15: GeschäftsführerIn
Im Fall seiner/ihrer Bestellung gemäß § 12 (7) obliegt dem/der GeschäftsführerIn die Vertretung des Vereins, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen.
Er/sie leitet die laufenden Geschäfte und ist im Innenverhältnis Ansprechstelle für alle Angelegenheiten.
Der Beirat dient zur strategischen Verankerung des Vereinszwecks in Gesellschaft, Politik und Wissenschaft.
Der Beirat berät und unterstützt den Vorstand auf dessen Ersuchen in Fragen, die sich aus dem Zweck und den Aufgaben des Vereins ergeben.
Die Beiratsmitglieder erklären sich bereit, die Vereinsarbeit ideell zu unterstützen und die Ziele des Vereins im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu vertreten und zu verbreiten.
Als Beiratsmitglieder werden vom Vorstand Personen bestellt, die für den Vereinszweck eine strategisch wichtige Position in Gesellschaft, Politik, wirtschaft und Wissenschaft innehaben.
Die Bestellung als Beiratsmitglied setzt das Einverständnis der Person voraus; das Beiratsmitglied kann jederzeit schriftlich an die Vorsitzende mit Nennung von Gründen die Bestellung zurücklegen.
Die Vorsitzende beruft die Beiratssitzungen nach Bedarf ein.
Die Funktionsperiode der Beiratsmitglieder währt bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung. Beiratsmitglieder können vom Vorstand in der folgenden Funktionsperiode wiederbestellt werden.
Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Diese Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.
Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie eine Abwicklerin zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem diese das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vermögen, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zu übergeben, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.
Das verbleibende Vereinsvermögen darf nur solchen Organisationen zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgen und dieses ausschließlich für gemeinnützige bzw. mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff. BAO verwenden.
Alle Personenbezeichnungen, die in diesen Statuten sprachlich in der weiblichen Form verwendet werden, gelten sinngemäß auch für die männliche Form.