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Timestamp: 2016-10-21 16:43:28
Document Index: 165943388

Matched Legal Cases: ['Art. 83', 'Art. 44', 'Art. 42', 'Art. 43', 'Art. 44', 'BGE', 'Art. 8', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 8', 'Art. 83', 'Art. 116', 'Art. 106', 'Art. 108', 'Art. 108', 'Art. 65', 'Art. 66']

2C_767/2011 (26.09.2011)
2C_767/2011
Aufenthaltsbewilligung/Familiennachzug,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 18. August 2011.
X.________, 1974 geborener Staatsangeh�riger von Bosnien und Herzegowina, war in seiner Heimat mit einer Landsfrau verheiratet. Er hat mit ihr zwei S�hne, geboren Januar 1995 bzw. Februar 1996. Die Ehe wurde am 4. Februar 2004 geschieden, wobei das Scheidungsgericht das Sorgerecht der Mutter zuerkannte. Am 19. Februar 2004 heiratete X.________ eine Schweizer B�rgerin. Er reiste Ende Januar 2005 zu ihr in die Schweiz ein; die Ehe wurde am 17. September 2008 geschieden. Seine Aufenthaltsbewilligung wurde ihm verl�ngert, zuletzt bis Ende Januar 2012.
Am 4. Juni 2010 stellte X.________ ein Gesuch um Nachzug f�r seine beiden S�hne. Das Migrationsamt des Kantons Z�rich wies das Gesuch am 8. Oktober 2010 ab. W�hrend der H�ngigkeit des Rekursverfahrens vor der Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich stellte das zust�ndige Gericht in Bosnien und Herzegowina in Ab�nderung des Scheidungsurteils vom 4. Februar 2004 die S�hne neu unter die elterliche Sorge des Vaters. Am 20. April 2011 wies die Sicherheitsdirektion den Rekurs ab. Diesen Rekursentscheid best�tigte das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich mit Urteil vom 18. August 2011.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 21. September 2011 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und das Gesuch um Familiennachzug f�r seine Kinder gutzuheissen.
2.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist unzul�ssig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG).
2.1.1 Der Beschwerdef�hrer hat bloss eine Aufenthaltsbewilligung. Der Familiennachzug durch Personen mit Aufenthaltsbewilligung ist in Art. 44 AuG geregelt. Anders als Art. 42 AuG (Nachzug durch Schwei-zer B�rger) oder Art. 43 AuG (Nachzug durch Niedergelassene) r�umt Art. 44 AuG keinen Rechtsanspruch auf Nachzug von Kindern ein (BGE 2C_711/2010 vom 1. April 2011 E. 1.2, zur Publikation bestimmt).
2.1.2 Ein Anspruch auf Nachzug der S�hne des Beschwerdef�hrers liesse sich allenfalls aus Art. 8 EMRK ableiten, wenn dessen Aufenthaltsbewilligung auf einem festen Rechtsanspruch beruhte, er mithin �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gte (BGE 2C_711/2010 E. 1.3; BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.). Er war mit einer Schweizer B�rgerin verheiratet; die Ehe wurde gut dreieinhalb Jahre nach seinem Zuzug geschieden, sodass f�r ihn kein Anspruch auf Bewilligungserneuerung gest�tzt auf Art. 42 AuG besteht. Gest�tzt worauf ihm sonst ein derartiger Anspruch zustehen sollte, legt er nicht dar; er begn�gt sich mit der Behauptung, er habe ein gefestigtes Anwesenheitsrecht, was angesichts der auch hinsichtlich nicht evidenter Eintretensvoraussetzungen geltenden Begr�ndungspflicht (s. BGE 133 II 249 E. 1.1 S. 251, 353 E. 1 S. 356, 400 E. 2 S. 404; 134 II 45 E. 2.2.3 S. 48) nicht ausreicht. Ein Anspruch auf Familiennachzug gest�tzt auf Art. 8 EMRK wird nicht in vertretbarer Weise geltend gemacht. Damit aber fehlt seinen S�hnen auch unter diesem Aspekt ein Rechtsanspruch auf Zuzug zu ihm im Sinne von Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG.
2.2 Die Beschwerde, die schon mangels zul�ssiger entsprechender R�gen (Art. 116 sowie Art. 106 Abs. 2 BGG) nicht als subsidi�re Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden k�nnte, erweist sich als offensichtlich unzul�ssig (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG), und es ist darauf mit Entscheide des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.3 Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).