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Timestamp: 2017-02-23 01:01:58
Document Index: 132760646

Matched Legal Cases: ['§\n103', '§ 189', '§ 103', '§ 94', '§ 3', '§ 3']

13. Jänner 1977/ Nr. 1
Ein Budget der realen Möglichkeiten
Für 1977 Ausgaben der Hoheitsverwaltung von 1,48 Milliarden
(Fr) In seiner sechsten und letzten Budgetsitzung dieser Funktionsperiode beschloß der Innsbrucker Gemeinderat für 1977
einen Voranschlag, dessen Erstellung als die schwierigste in
den letzten 15 Jahren gelten
muß. Schon aus dieser Sicht war
die Kollegialität, die Sachlichkeit und das Verantwortungsbewußtsein, das bei den Budgetberatungen und anschließend
bei den Abstimmungen im G e meinderat herrschte, ein Beweis
dafür, daß bei allen Überlegungen ein gemeinsames Bemühen
im Interesse der Stadt im Vordergrund stand.
lung abhängig ist, ausgehen. Es
muß zudem den Konjunkturverlauf weiterhin als „gedämpft"
einschätzen und kann ein Wirtschaftswachstum, realistisch betrachtet, mit maximal 4 Prozent
ansetzen. Im Gegensatz zu anderen Städten, die mit Steigerungsraten ihrer Gesamteinnahmen von 6 bis 12 Prozent operieren, hält man in Innsbruck
ein Anwachsen der Gesamteinnahmen in Höhe von 4,5 Prozent für richtig. Durch diese, der
Realität eher entsprechende Annahme wird auch der Rahmen
der Ausgaben klar abgesteckt.
So werden im Jahr 1977 im orDas Budget für 1977 muß von dentlichen Haushalt der Hoheitsverwaltung den Gesamteinder Tatsache abfallender Ernahmen von 1,181 Milliarden
tragsanteile und einem ZurückGesamtausgaben von 1,248 Milbleiben der Gewerbesteuer, die
liarden Schilling gegenüberstevon der wirtschaftlichen Entwick-
Schule Amras: Dachgleiche
Neben Schulräumen auch Heimstätte für Amraser Vereine
(Fr) Nun erhält auch der Stadtteil Amras seine neue Volksschule. Als erster Bauabschnitt
wurden die Rohbauarbeiten für
den gesamten Turnhallentrakt
und einen Teil des Klassentraktes fertiggestellt. Die Elektro-,
Sanitär- und Heizungsinstallationen sind in Arbeit. Im Turnhallentrakt befindet sich eine
im Untergeschoß, darüber ein Mehrzwecksaal in gleicher Größe, ein kleiner Mehrzweckraum, zwei Vereinslokale, Garderoben, Waschräume und WC-Anlagen. Der
Klassentrakt beinhaltet je drei
Klassen mit Garderoben im
Untergeschoß und Obergeschoß
sowie eine Klasse und sechs
Lernzimmer für die Musikschule
im Untergeschoß, wo auch die
Heizanlage untergebracht wird.
Im kommenden Jahr, wenn dieser Bauabschnitt bezugsreif sein
wird, können nach dem Abbruch
danebenstehenden
Volksschule die restlichen Räumlichkeiten, weitere Klassen- und
Lernzimmer,
Schulwartwohnungen usw. a n gebaut werden. Die neue Volks-
schule wird durch ihre vielseitig
geplante Verwendbarkeit auch
den Amraser Vereinen eine
Heimstätte für ihre Veranstaltungen bieten.
und der Stadtwerke von 703 Millionen Schilling
hen. Im außerordentlichen Haushalt sind Ausgaben von 236
Millionen Schilling vorgesehen.
Rund 85 Prozent der Ausgaben
im ordentlichen Haushalt sind
rechtliche Verpflichtungen, so
daß Einsparungen praktisch nur
in dem kleineren Paket der
Aber auch nach innen hat sich
der Gemeinderat größte Sparsamkeit auferlegt und beispielsweise im Budget festgesetzt,
daß die Personalausgaben im
Jahr 1977 nur um 1 Prozent
wachsen dürfen.
Angesichts der stetig steigenden
Kosten mußte der Gemeinderat
im Rahmen der Budgetbeschlüsse auch die Gebühren und Tarife den Kostenveränderungen
anpassen. Weitab von einer
auch nur annähernden Kostendeckung geschah dies im Schnitt
in Höhe von 10 Prozent und erreichte nur bei der Müllabfuhr
25 Prozent. Dies ist auf die besonderen Kosten zurückzuführen, die die Entsorgung der
Stadt mit der Rotte-Deponie im
Ahrntal 1977 bringen wird.
Sparsam und sachlich wirtschaften, im Interesse der Bevölkerung und der Arbeitsplatzsiche-
rung auch in Zeiten der rezessiven Einnahmen die Investitionstätigkeit vertretbar weiterführen
Schulden zu machen, liegt im
Geist dieses Budgets, das solide
und ausgewogen ist und mit
dem, so Stadtrat Dr. Seykora,
Obmann des Finanzausschusses,
eine „Strategie für magere Jahre" verfolgt werden soll.
Schutzmantel für
Sieglanger erhält
„Modellbrücke"
Was wird 1977 verwirklicht?
Schulbauten, Infrastruktur für V e r k e h r und Entsorgung, Sozialeinrichtungen v o r r a n g i g
(Fr) Nachdem Innsbruck in den jüngst vergangenen Jahren bei der
Erstellung infrastruktureller Einrichtungen einen vehementen Sprung
nach vorne getan hat und heute einen „Ausrüstungsstand" besitzt,
der normalerweise erst in weiteren fünf bis acht Jahren erreicht
worden wäre, wird nun entsprechend der wirtschaftlichen Entwicklung ein langsameres Wachstum einsetzen. Doch dessen unbeschadet wird die Stadt alle ihre begonnenen Vorhaben weiterverfolgen und auch neue Projekte planen und ausführen.
Mit Ausgaben von insgesamt
Haushaltsplan ist zum Beispiel auf dem
Schulsektor der so wichtige Weiterbau der Hauptschule HöttingWest gesichert. Es werden dafür
14 Millionen Schilling eingesetzt, so daß im Herbst kommenden Jahres die dem Bedarf
zur Benützung verfügbar sind.
Auch für den Neubau der Volksschule in Amras und den Erweiterungsbau
Mühlau sind die notwendigen
Mittel vorgesehen. Für die Behebung der Sportplatznöte ist
ebenfalls vorgesorgt. So wird
man mit 10 Millionen Schilling
Haushaltsplan die drei Sportplätze in der Wiesengasse zügig fortbauen können.
Beim Straßenbau hat Innsbruck
Olympischen Winterspielen ein
gewaltiges Programm bewältigt. Einiges steht noch auf der
Wunschliste, wird aber nur im
Rahmen der finanziellen Möglichkeiten verwirklicht werden
können. Dabei ist es sicher zu
begrüßen, daß sich der Generalverkehrsplan, der in Einzelheiten immer wieder Anpassungen erfährt, doch sehr gut bewährt hat, daß durch die Gründung einer Parkgaragengesellschaft mit Beteiligung der Stadt
schon in nächster Zeit der Bau
von Garagen in Angriff genommen werden kann, daß
beim Ausbau der Südtangente
ein schneller Baufortschritt zu
verzeichnen ist und schon Ende
kommenden Jahres eine beachtliche Entlastung des Durchzugsverkehrs eintreten wird. Schließlich wird auch mit der Fertigstellung der Fußgängerbrücke
Sieglanger im kommenden Jahr
Die Verschönerung der Stadt ist
ebenfalls ein Anliegen des Budgets für 1977. Der Ausbau der
Promenaden am Innufer wird
fortgesetzt und die Ausgestaltung des großen Stadtparks auf
dem Areal des alten Gaswerks
wird weiterbetrieben. Für Förderungsmaßnahmen
langersehnten Stadtkern- und
Ortsbildschutzgesetz sind 2,4
Millionen Schilling angesetzt.
Weitere Schwerpunkte für das
kommende Jahr liegen in der
Schaffung zusätzlicher Sportund Erholungseinrichtungen im
Walde und im Ausbau des Verkehrsgrüns. Der im Vorjahr abgerutschte Heiligwasserweg soll
saniert und der Uferweg in Hotting staubfrei gemacht werden.
Für den Weiterbau des Hallenbades in der Höttinger Au sind
4 Millionen Schilling vorgesehen
und möglicherweise wird man
auch den Baggersee in der Reichenau als freie Bademöglichkeit zur Verfügung stellen können.
Der Ausbau der sozialen Einrichtungen geht 1977 unvermindert weiter. Beachtliche Mittel
werden zum Erwerb des Pflegeheimes notwendig (20 Millionen Schilling) und die Modernisierung des Altersheimes Sag-
Mit 15 Millionen Schilling für
die Kanalisation, 7 Millionen für
die Innverbauung im Stadtbereich, 4 Millionen für den Mehrzweckbau Hötting, 10 Millionen
für den Ankauf von Grundstükken und 7,7 Millionen für den
Ausbau der Weiherburg sind
noch einige der größeren Posten genannt, die 1977 realisiert
werden sollen. Dabei wird man
auch in der Planung neuer Einrichtungen weiterschreiten. Folgende Projektierungen sind vorgesehen: Volksschule Ampfererstraße, Kindergarten Lohbachsiedlung, ein Erweiterungsbau
beim Kinderheim Mariahilf, eine
Mühlau, ein Sportplatz in der
Reichenau sowie mehrere Straßenbauvorhaben.
Der Investitionsplan der Stadtwerke
Der Gesamtaufwand der Stadtwerke wird laut Voranschlag für
das laufende Jahr 703 Millionen
Schilling betragen. Um der Zielsetzung einer optimalen Versorgung der Bevölkerung und
einer weiteren Verbesserung der
Leistungen der Wirtschaftsunternehmungen gerecht zu werden,
sind Investitionen in der Höhe
von 138 Millionen Schilling vorgesehen, wobei 78 Millionen
Schilling im Jahr 1977 und 60
Eine der vier Sternsingergruppen
der Dompfarre
St. Jakob machte am 3 . ]änner,
von Propst Dr.
und Vikar Oberhuber,
ihre Aufwartung,
wo sie von Bürgermeister
Vizebürgermeistern
Oben]'eidner
sehr anspredxender
Weise ihre Lieder und Verse vorgetragen
und die Geldspenden
Stadt, für die gute Tat, die sie im Rahmen
und auf Kosten ihrer Freizeit
gen wird fortgesetzt. Neben den
bewährten Sozialdiensten, wie
„Essen auf Rädern" und Hauskrankenpflege, soll die Altenbetreuung noch stärker ausgebaut
Millionen Schilling erst im Jahr
1978 geldwirksam werden.
Aufgeschlüsselt ergibt sich aus
diesem Investitionsbetrag
größte Summe, nämlich 109,7
Millionen Schilling, für das
Elektrizitätswerk. Investiert wird
vor allem in die Erzeugungsanlagen, die Umspannwerke und
Verteilungsanlagen, um bei steigendem Bedarf eine klaglose
Stromversorgung zu sichern. Das
Gaswerk wird 10,5 Millionen
Schilling investieren und davon
wieder den größten Betrag in
das Verteilernetz. Knapp 13 Millionen Schilling stehen im Investitionsplan des Wasserwerks,
das neben Speicher- und Verteilungsanlagen einen Großteil
dieser Summe vorsorglich zur
Nutzbarmachung des Grundwasserfeldes Höttinger Au-West
anlegen wird. Investitionen von
einer halben Million Schilling
wird es auch im Hallenbad, von
knapp einer Million an der
Nordkettenbahn und rund 1,3
Millionen Schilling an der Muttereralmbahn geben. Schließlich
wird die Erweiterung und Ergänzung der EDV-Anlage in den
Stadtwerken, die von der Hoheitsverwaltung für vielfältigste
Aufgaben mitbenutzt und mitfinanziert wird, mit rund 2,5 Millionen Schilling zu Buche schlagen.
I N N S B R U C K — O f f i z i e l l e s Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. H e r a u s g e b e r ,
und V e r l e g e r : Die
Stadtg e m e i n d e Innsbruck. Chefredakteur und
G r u b e r ; in der R e d a k t i o n : U l l a Thien
und Dr. W a l t e r Frenzel. A l l e Innsbruck,
Druck: V e r l a g s a n s t a l t T y r o l i o , Innsbruck,
Innsbruck - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt - Jahrgang 1977 Nr. 1
Zum Beispiel: Krankenhausbeitn
Innsbruck erwartet ein positives Ergebnis der V e r h a n d l u n g e n über
Die Erstellung des Budgets
für das Jahr 1977 hat es wieder deutlich werden lassen:
Auf die Gemeinden kommen immer mehr Aufgaben
zu, die finanziellen Mittel
aber halten mit dieser Entwicklung nicht Schritt.
Es versteht sich, daß angesichts dieser Situation Sparsamkeit im Rahmen der Verwaltung oberstes Gebot ist.
Dabei ist allerdings zu beachten, daß der überwiegende Teil der Aufgaben, welche die Gemeinde zu erfüllen
sind. Kindergärten, Schulen,
soziale Dienste, Altenwohnheime, Fürsorge,
Gesundheitsdienst und alle anderen
Einrichtungen dieser Art erfordern einen Personaleinsatz, der mit der Fülle der
Aufgaben wächst und unerläßlich ist. Dazu kommt, daß
viele Aufgaben, die erst unsere Zeit, etwa im Interesse
einer gesunden Umwelt oder
einer gegenseitigen Abstimmung in größeren Räumen,
erfordert, noch
den Gemeinden aufgebürdet
werden, die überdies auch
selbst an der allgemeinen
Teuerung mitzutragen haben.
Nichts ist daher in dieser
Stunde notwendiger als das
Zusammenstehen der Gemeinden, die nur gemeinsam
stark sind und sich wirksam
gegen einseitige Belastungen
und ungerechte Benachteiligungen zurWehr setzen können.
Jedem von uns Bürgern aber
sollte sich, wenn wir zusätzliche Erwartungen und Wünsche an die öffentliche Hand
richten, zuvor die Frage stellen, ob wir hier nicht in eigener Zuständigkeit
könnten und sollten. Denn
alles, was wir von der öffentlichen Hand fordern, fällt
letzten Endes als finanzielle
Forderung ja wieder auf uns
zurück. Und daß sich dies in
Grenzen hält, ist schließlich
unser aller Wunsch.
(Gr) Für das Landeskrankenhaus wurde von der Behörde für das
Jahr 1977 mit einer geschätzten Kostenerhöhung aufgewartet, derzufolge die Stadt Innsbruck sich am Abgang des Krankenhauses im
Jahr 1977 mit über 100 Millionen Schilling beteiligen müßte. Das
wäre, bei 52 Millionen Schilling für das Jahr 1976, eine Erhöhung
um 100 Prozent. Angesichts der Tatsache, daß die Krankenhausfinanzierung zu einem akuten Problem geworden ist, das derzeit
zwischen Bund, Ländern und Sozialversicherungsträgern ernstlich
diskutiert wird und, wie die Landeshauptleute fordern, eine Lösung
finden soll, die eine drohende Überforderung der Gemeinden ausschließt, hat der Gemeinderat der Stadt Innsbruck im Haushaltsplan in Erwartung einer vernünftigen Regelung für den Krankenhausabgang einen Betrag von 60 Millionen Schilling vorgesehen.
Damit unterstreicht die Stadt
Innsbruck im Interesse ihrer Bürger aber auch als Landeshauptstadt die Dringlichkeit einer raschen Lösung und man darf
wohl mit Recht annehmen, daß
sich alle Gemeinden - schließlich hat ja jede an der Krankenhausfinanzierung schwer zu tragen — in einer gemeinsamen
Front finden und ihre berechtigten Interessen wahrnehmen.
Für Innsbruck selbst bestehen,
was das Landeskrankenhaus betrifft, freilich ganz besondere
Voraussetzungen, auf die hier
einmal kurz hingewiesen werden soll. Das Krankenhaus wurde von der Stadtgemeinde gebaut und in wechselvollen Zeiten, zeitweise auch unter besonderen Schwierigkeiten, für die
Bevölkerung geführt. 1949 wurde
das Krankenhaus kostenlos mit
dem gesamten Grund- und G e bäudekomplex dem Land übergeben.
wurde festgehalten, daß das
Land Tirol als Gegenleistung die
Funktion des Beitragsbereiches
für Innsbruck übernimmt. Das
damals fest, daß von einem allfälligen
Betriebskostenabgang
des Krankenhauses das Land
Tirol 62,5 Prozent und der Bund
37,5 Prozent zu tragen haben.
Nach nur 8 Jahren erließ der
Bund ein neues Krankenanstaltengesetz. Bei dieser Gelegenheit reduzierte er seinen Anteil
am Abgang von 37,5 Prozent
auf 18,5 Prozent. Das Land Tirol
seinerseits erklärte
neuen Tiroler Krankenanstaltengesetz Innsbruck auch als Beitragsbezirk und setzte den Beitrag der Stadt Innsbruck mit
40 Prozent, jenen der übrigen
Tiroler Bezirke mit 35 Prozent
fest. Das widerspricht nicht nur
der bei der kostenlosen Überlassung gegebenen Zusage. Es
zeigte sich auch in den Jahren
seither, daß die Innsbrucker Bevölkerung
nicht, wie aus dem erhöhten
Prozentsatz geschlossen werden
könnte, mehr beansprucht als
die übrigen Bezirke, sondern
im Gegenteil weniger. So ent-
fielen im Jahr 1975 nur 29,5 Prozent der Pflegetage auf Inrvsbrucker Patienten. Dazu kommt,
daß Innsbruck seine Patienten
auch bei leichteren Fällen in der
(Verpfleggebühren 830 Schilling) unterbringen muß, in den übrigen Bezirken aber für solche Fälle die
billigeren Bezirkskrankenhäuser
(Verpflegsgebühren 620 Schilling) zur Verfügung stehen und
nur die schweren und daher
kostenaufwendigeren Fälle aus
des Weihnachts festes
habe idi verschiedene Spenden
erhalten, um damit
zu bereiten. Da mir diese Spenden zum großen Teil
sind, möchte ich
allen Spendern auf diesem Weg
herzlidi danken und ihnen versichern, daß diese Beträge widmungsgemäß
diesen Bezirken im Landeskrankenhaus untergebracht werden.
Trotzdem soll Innsbruck bei 29,5
Prozent der Pflegetage 40 Prozent bzw. nunmehr 37,5 Prozent
des Abganges zahlen. Dabei ist
die Stadt Innsbruck selbst zudem noch von der Führung des
und zwei Einzelpersonen starteten unter dem Motto „Innsbruck
aiuta il Friuli" eine private Aktion für die Erdbebengeschädigten in Friaul.
• Der Innsbrucker Eremit in
Saalfelden, der pensionierte OR.
Dr. Anton Gruber, hat seine Einsiedelei am Palfen verlassen und
in der Leopoldstraße Winterquartier bezogen.
Innsbruck - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt - Jahrgang 1977/Nr. 1
Landeskrankenhauses vollkommen ausgeschlossen, während
bei den Bezirkskrankenhäusern
die Bürgermeister im Rahmen
des Verwaltungsausschusses mitwirken können. Innsbruck hat
nicht einmal ein Einschaurecht
in die Gebarung des Landeskrankenhauses.
Wenn also Innsbruck, was wohl
verständlich ist, hier Änderungen nach Recht und Billigkeit
anstrebt, so heißt dies doch auf
keinen Fall, daß dies etwa auf
Kosten oder zu Lasten anderer
Gemeinden gehen sollte. Dafür
sind weder theoretisch, noch von
der Praxis oder vom Gesetz
her die Voraussetzungen gegeben. Innsbruck zahlt auch in den
Gemeindeausgleichsfonds mehr
ein, als es aus diesem Fonds
erhält; es hat also noch nie
Mittel in Anspruch genommen,
die von anderen Gemeinden
stammen; andere Gemeinden
jedoch schon häufig Mittel, die
von der Stadt Innsbruck eingezahlt wurden. Auch dies muß
man wissen, wenn es um die
Belastung geht, die den Gemeinden aus dem Abgang des
Landeskrankenhauses erwächst
und wenn, wie schon erwähnt,
nur eine gemeinsame und geschlossene Front der Gemeinden
auf ein positives Ergebnis der
laufenden Verhandlungen mit
dem Bund drängen kann. Sollte
ein solches Ergebnis wider alles
Erwarten nicht zu erzielen sein,
so wird es immer noch Sache
der Stadt Innsbruck selbst bleiben, wie sie dann allenfalls ihr
abverlangte Beträge die über
die 60 Millionen Schilling hinausgehen, aufbringen wird. Für
Innsbruck war es immer selbstverständlich, die durch Bundesoder Landesgesetz auferlegten
• Dr. Franz Hölbing, Leiter der
Abteilung Literatur und Hörspiel
im ORF-Landesstudio Tirol, erhielt für seine Verdienste um die
Pflege des Hörspiels und des Tiroler Schrifttums den HömbergRing.
• Der Bürgermeister von Chamonix und Bezwinger des Annapurna, Maurice Herzog, heiratete die Innsbruckerin Elisabeth
Katastrophenhilfsdienst im Aufbau
1. Folge: Bei Erdbeben kommt dem richtigen Verhalten besondere Bedeutung zu
(Gr.) Im Bereich der Stadt Innsbruck wurden 17 Hilfestationen
für den Katastrophenschutz eingerichtet, die im Laufe der letzten Jahre auch schon reichlich
mit den erforderlichen Einsatzgeräten ausgestattet wurden.
Im zu Ende gegangenen Jahr
begann man nun mit dem personellen Ausbau der Hilfestationen. Die Einsatzleitungen wurden bestellt und sind nun ihrerseits darangegangen, den erforderlichen umfangreichen Mitarbeiterstab zu organisieren,
der ja Voraussetzung für ein
Wirksamwerden der Hilfestationen im Ernstfall ist. Es wird notwendig sein, in weiteren Folgen
der Bevölkerung Einblick zu geben, wie die Hilfestationen organisiert werden und in welcher
Weise sie in Aktion treten können. Nur dann kann der einzelne, im Notfall Betroffene wissen, wann und in welcher Form
ihm Hilfe zuteil werden kann
und wie er sein Verhalten auf
die Möglichkeiten des Hilfsdienstes einstellen und diesen in seiner Tätigkeit dadurch auch unterstützen soll.
Ein Gesichtspunkt ist demgegenüber aber noch vordringlich:
Hochwasser oder Großbrände
sich mehr oder weniger absehen lassen und die Ausgabe von
Warnungen und Verhaltensregeln an die Bevölkerung ermöglichen, gibt es für Erdbeben im
allgemeinen keine Möglichkeit
einer Vorwarnung. Die Einsatzleitungen
des Katastrophen-
• Die Sparkasse Innsbruck-Hall
den 400.000 Kunden der Hauptanstalt und der 50 Geschäftsstellen in ganz Tirol nun auch
Reisearrangements an und erwartet sich im Hinblick auf das
schon bestehende Vertrauensverhältnis mit den Kunden von
dieser Aktion einen besonderen
• Bei der kürzlich in Amras
Kommandantschaftssitzung des Bezirks-Feuerwehrverbandes Innsbruck-Stadt
dankte Vizebürgermeister Regierungsrat Obenfeldner im N a men der Stadt den Mitgliedern
der Berufsfeuerwehr und der
Freiwilligen Feuerwehren für
ihren steten und schlagkräftigen Einsatz.
• Das Gasthaus „Ottoburg" in
der Altstadt hat seinen Besitzer
gewechselt. Der neue Eigentümer - die Hintertuxer Gletscherbahn - beabsichtigt, das Lokal
zu einem „Schmuckstück" umzubauen.
• In Baden-Baden fand die Uraufführung der „Olympischen
Symphonie", des Olympiafilms
von Innsbruck und Montreal,
• Der 80 Personen umfassende
Studentenchor der Katholischen
Hochschulgemeinde an der Universität Freiburg im Breisgau
gastierte in der Partnerstadt
• Die unter der Patronanz der
Caritas stehende Akademie für
Sozialarbeit in der WilhelmGreil-Straße feierte ihren 30jährigen Bestand.
• Mit 3. Jänner 1977 nahm die
im Ahrnta! ihren Betrieb auf.
hilfsdienstes werden von ihnen
genauso überrascht wie die gesamte
Bevölkerung. Deshalb
nachstehend einige Grundregeln
des Verhaltens, wie sie in einer
amerikanischen Erdbebenwarnbroschüre zusammengefaßt sind:
Wenn sich ein Erdbeben ereignet und es nur 1 bis 2 Minuten
währt, kann sich die Erde wie
das Deck eines Schiffes heben
und senken. Diese Bewegung ist
nichts auf Dich herunterfällt,
harmlos. Bleibe ruhig und warte
ab. Deine Chancen stehen gut,
wenn Du weißt, was Du tun
Während des Bebens:
• Wenn Du im Hause weilst,
bleibe drinnen. Verbirg Dich unter schweren Möbeln. Bleibe in
der Nähe der Hausmitte. Meide
Nähe von Glas.
• Vermeide den Gebrauch von
Kerzen, Zündhölzern oder anderen offenen Flammen.
• Renne nicht durch Gebäude
oder nahe an Gebäuden vorbei,
wo die Gefahr herunterfallender Trümmer besteht.
• Wenn Du Dich im Freien aufhältst, bleibe draußen, aber
fern von Gebäuden und Stromleitungen.
Wenn Du Dich in einem fah-
uns gemahnt,
Naturereignisse im Auge zu behalten.
er sidi
woher ihm Hilfe
mensdilichem
audi weniger
uns in einer Reihe von
Beiträgen mit
dem Selbstsdiutz
dem im Ausbau
renden Auto befindest, halte an,
bleibe aber im Wagen.
Nach einem Beben:
• überprüfe die Hausleitungen
aller Art. Wenn die Wasserleitungen beschädigt sind oder
elektrische Leitungen in Mitleidenschaft gezogen wurden, so
sperre bzw. schalte sie bei den
Haus- bzw. Wohnungseintrittspunkten ab. Bei Gasundichtigkeiten stelle den Haupthahn ab,
öffne die Fenster, verlasse das
Haus, berichte den zuständigen
Behörden und bleibe draußen,
bis die Werke melden, alles sei
• Drehe das Radio oder den
Fernseher an, um Informationen
und Weisungen zu empfangen.
• Halte Dich von beschädigten
fern. Nachbeben
könnten sie zum Einsturz bringen.
Saggen verfügt
nun über ein getnütlidies
Heimcafé,
das von den Bewohnern
täglidien
Plausch oder zu einem zünftigen
„Karter"
aufgesudü
durdigeführten
im Frauenund Männertrakt
war audi die Sdiaffung
einer Caféstube
schon bei der Neumöblierung
die „Olympiamöbel"
an der Sill sehr gute Dienste,
so war es jetzt
im Heimcafé
der Frühstücksküdie
des Frühstückszimmers
des Gästehauses,
die einer neuen Verwendung
den Spuren der „Olympia-Prominenz"
l Für die ebenfalls
erforderlidie
Gesdiirrspülmasdiine
ein: die Tiroler
Landes-Hypothekenanstalt,
die anläßlich
ihres 75jährigen
verziditet
hatte, um diese Mittel
hinaus, so wurde von Seiten der Bank bei der kürzlidi
des 30.000-Sdiilling-Sdiecks
werde man auch in Zukunft
an das Altersheim
Saggen denken.
In Notsituationen zum Sozialamt
für finanziell
(Th) Auch in Zeiten allgemeinen Wohlstandes gibt es immer wieder
Mitbürger, die sich in einer finanziellen oder materiellen Notlage
befinden. Ihnen helfend zur Seite zu stehen, ist die Aufgabe des
Sozialamtes am Haydnplatz 5. Wem und in welchem Ausmaß Hilfe
zuteil werden kann, ist im Tiroler Sozialhilfegesetz festgelegt; es
handelt sich also um keine Spende, um die der Hilfesuchende „betteln" gehen muß, sondern um eine den Notleidenden zustehende
Wer kann vom Sozialamt unterstützt werden? Kurz umrissen
sind es alle in Innsbruck wohnenden Personen, die ihre Hilfsbedürftigkeit nachweisen können. In erster Linie sind dies
jene Personen, deren monatliches Einkommen unter dem Sozialhilferichtsatz liegt. Der Sozialhilferichtsatz beträgt ab 1.
Jänner 1977 für alleinstehende
Personen 2250 Schilling, für
Haushaltsvorstände 1930 Schilling, für
mit Anspruch auf Familienbeihilfe 860 Schilling, für sonstige
Haushaltsangehörige 1340 Schilling, dazu kommt der tatsächliche Aufwand für die Unterkunft.
werden Geldmittel zum Bestreiten des Lebensunterhaltes, also
für Nahrung, Bekleidung, Wohnung u. a. m., gegeben.
die Hilfe im Krankheitsfall. Ist
keine Krankenversicherung vorhanden, so greift die öffentliche
Hand ein und dies nicht nur für
die Kosten der ärztlichen Hilfe
und von Medikamenten, sondern auch für Krankenhaus- und
Erholungsaufenthalte. Diese Unterstützung gilt auch für unversorgte werdende Mütter.
Wenn erforderlich, schießt die
öffentliche Hand auch bei den
Kosten der Erziehung und Schulbildung zu, was besonders dann
wertvoll ist, wenn z. B. das Kind
der Begabung entsprechend zum
Besuch einer höheren Schule geeignet wäre, die Mutter jedoch
der finanziellen Mehrbelastung
Die nächste A u s g a b e v o n
17. Februar 1977 in einer
A u f l a g e von 54.200 Stück
a m nächsten Tag in den
Mitteilungsblattes k o m m e n , ist dies
das Mitteilungsblatt „Innsbruck" einmal nicht e r h a l ten, bitten wir Sie um eine
Die seit Jahren erfolgreich laufenden städtischen Dienste wie
„Essen auf Rädern", Hauskrankenpflege und Altenbetreuung
stehen allen Einkommenschichten zur Verfügung. Im Fall der
finanziellen Bedürftigkeit übernehmen Stadt und Land ganz
oder teilweise die anfallenden
Kosten. Das gleiche gilt für die
Unterbringung betagter Mitbürger in den Altenwohnheimen.
Für Einkommensschwache gibt
es weitere Begünstigungen beim
Strom- und Gastarif, wobei z. B.
eine bestimmte Anzahl von Kilowattstunden zum halben Preis
Betagte Leute besuchen naturgemäß des öfteren einen Arzt;
weil aber auch die Benützung
zu diesem Zweck zu einer Belastung des ohnedies knappen
Budgets werden kann, ist auch
Zwölf Fahrscheinblocks pro Jahr
werden mit 50 Prozent Ermäßi-
gung abgegeben, bei besonderer Hilfsbedürftigkeit aber auch
kostenlos. Das Radio, das Telefon und das Fernsehen als Verbindungen zur Außenwelt sind
gerade für ältere Mitbürger von
großer Bedeutung. Auch hier
kann eine Gebührenermäßigung
bzw. Gebührenbefreiung erwirkt
werden. Die Bestätigungen der
dann beim Postamt vorzulegen
sind, werden im Sozialamt ausgestellt.
Die angeführten Sozialhilfen,
die nur einige der möglichen
können zum Teil auch von den
Ausgleichszulagenbeziehern und
Hilflosenzuschußempfängern
Sollten Zweifel bestehen, ob
eine Sozialhilfe in Frage kommt,
genügt eine Vorsprache im Sozialamt am Haydnplatz 5.
Vizebürgermeister Obenfeldner 60 Jahre
(Gr.) Am 19. 1. vollendet Innsbrucks zweiter
BürgermeisterStellvertreter Regierungsrat Ferdinand Obenfeldner das 60. Lebensjahr. Seit April 1950 ununterbrochen Mitglied des G e meinderates, ist er mit den Geschicken der Stadt Innsbruck besonders verbunden. Er hat die
zahlreichen sich bietenden Gelegenheiten, sich für die Interessen der Stadt und ihrer Bevölkerung einzusetzen, wahrgenommen und als profilierter
und Anerkennung gefunden.
Obenfeldner wurde im Jahre
1917 in Lienz, Osttirol, geboren
und mußte schon in jungen Jahren Entbehrung und Verzicht erfahren. Nach dem Besuch der
Volks-, Haupt- und kaufmännischen Berufsschule war Obenfeldner nach einjähriger Tätigkeit als Kontorist von 1935 bis
1938 Angehöriger des österreichischen
konnte erst im Jahre 1945 nach
dem Kriegsdienst seine berufliche Laufbahn wieder fortsetzen.
Als Angestellter der Innsbrucker
Verkehrsbetriebe kam er schon
damals in ein Nahverhältnis zur
Stadtgemeinde, doch schon 1946
wechselte er beruflich in die
über, wo er bereits 1951 im A l ter von 34 Jahren mit der verantwortungsvollen Position des
Direktors betraut wurde. In dieser Eigenschaft hat Obenfeldner
den Aus- und Aufbau der Verwaltung und der ärztlichen Einrichtungen dieses größten Sozialversicherungsträgers
zielstrebig vorangetrieben. Die
von ihm geleitete Gebietskrankenkasse war der erste Sozialversicherungsträger
in Österreich, der die Datenverarbeitung in die Sozialversicherung
Seine kommunalpolitische Laufbahn begann Obenfeldner, als
er am 4. April 1950 für die Sozialistische Partei Österreichs in
den Innsbrucker Gemeinderat
einzog. 1956 wurde er Stadtrat, seit 1962, also nicht ganz
15 Jahre hindurch, ist Obenfeldner zweiter Bürgermeister-Stellvertreter. Im Sinne des Stadtrechtes hat der Bürgermeister
an Vizebürgermeister
Obenfeldner einen Teil seiner Geschäfte übertragen und ihn mit
der Führung des Bauamtes, des
Verkehrswesens, des Gesundheitsamtes, des Veterinäramtes
und mit der Sportpflege sowie
der Verwaltung der Sport- und
Spielplätze und der Schwimmbäder im Rahmen der Hoheitsverwaltung betraut. In dieser
Eigenschaft, aber auch als Mitglied maßgeblicher gemeinderätlicher Ausschüsse wie des Finanzausschusses, des Personalausschusses, des Sozialausschusses, des Sportausschusses, des
Olympiaausschusses und anderer vorbereitender oder beratender Gremien hat Obenfeld-
ner in vielfacher Weise Verantwortung wahrgenommen und an
Entscheidungen, die im Interesse der Stadt Innsbruck lagen,
mitgewirkt. Sosehr er es versteht, die Meinung seiner politischen Fraktion zum Ausdruck
zu bringen, so wortgewaltig und
überzeugt setzt er sich, etwa im
Gemeinderat, auch für sachgerechte Lösungen ein und trägt
damit dazu bei, daß in Innsbruck so weitgehend
einvernehmliche, das gute „Innsbrukker Klima" grundlegende Beschlüsse gefaßt und Initiativen
verwirklicht werden können. Als
seine bedeutendsten Leistungen
Obenfeldner seine Arbeit als
Bau- und Verkehrsreferent in
einer Zeit der raschen Entwicklung der Stadt und die Bewältigung der umfangreichen Arbeit
in diesen Ressorts bei der zweimaligen
Olympischen Spielen innerhalb
von zwölf Jahren. Aber auch Erfordernisse einer
Stadtverwaltung, die nicht so
ins Auge fallen, wurden im Rahmen der Zuständigkeit Obenfeldners zielstrebig vorangetrieben wie der Neubau des Zentralhofes, die Erneuerung der
städtischen Bauhöfe, der Neubau der
die Hauptfeuerwache oder die
Anpassung des Schlachthofes an
seine geänderte Funktion als
Fleischmarktgroßhalle. Mit zahlreichen
dem Goldenen Ehrenzeichen der
Republik Österreich, dem Ehrenzeichen des Landes Tirol, den
Sportehrenzeichen des Landes
Tirol und der Landeshauptstadt
Innsbruck oder der Verleihung
des Titels Regierungsrat fanden
die Leistungen Vizebürgermeister Obenfeldners auch offiziell
Anerkennung und Würdigung.
Schutzmantel über dem Stadtkern
Erhaltungszone beschlossen (Fr)
D a s v o n Innsbruck
„Stadtkern-
und Ortsbildschutzgesetz"
der „Erhaltungszone"
D i e Altstadt
u n d im wesentlichen
hat mit d e r
u n d d e m Beschluß d e r
d i e erste
u n d d i e sich
Festle-
ihr unmittelbar
nun den bestmöglichen
Glieder, wie etwa die Maria-Theresien-Straße
Franziskanern, Alter
die folgenden Bereiche undG e -
Jesuitenkomplex
des Marktgrabens
mit d e r
Fennerkaserne)
Karl-Kapferer-Straße;
serzeile
ginnend
mit d e n H ä u s e r n
d e n sie flankierenden G e -
bäuden,
Maximilianstraße-Leopold-
straße miteingeschlossen ist; d i e
Seite $
Pfeiffers-
Kirche d e r U r s u l i n e n bis z u r HofStraße
Kindergartenwe-
nicht m i t e i n b e z o g e n sind,
„Gebäude
Gebäudeüberlieferte
ihrer äußerlich
Bausubstanz für das cha-
rakteristische
haltenswerten
teile, d i e durch
so zu erhalten, d a ß
s u b s t a n z in d e n f ü r d a s c h a r a k -
durchgehend entlang der Maria-
den das Geographisdie
teristische
Innsbruck - O f f i z i e l l e s Mitteilungsblatt
Bauerhal-
für Baubewil-
in d e r E r h a l t u n g s z o n e
entsprechenden G e -
ges u n d d e r K i r s c h e n t a l g a s s e bis
11 u n d N r . 6 , a n s c h l i e ß e n d
natürlich neuereZubauten,Stöckl-
N r . 79 u n d St.-
d i e ihrer
In d i e s e r E r h a l t u n g s z o n e , i n d i e
zwiund
N r . 1, 3 , 5 u n d
„Erhaltungsim
maßgeb-
N i k o l a u s - G a s s e 11.
4) b i s I n n s t r a ß e
lichen M e r k m a l e n
standhaltungspflicht
Förderung des Mehraufwandes bei Gebäudeerhaltung
tenswerten Stadtkernes
ein U m b a u
d a n n stattfinden, wenn die maßgeblichen
tenswerten
des erhalin
Fensterteiiung,
FassadenglieFärbe-
l u n g , Maßverhältnisse, D a c h u n d
E i n d e c k u n g s m a t e r i a l müssen b e sonders
werden. N e u -
u n d Z u b a u t e n in d e r E r h a l t u n g s zone
ersteilte.
d e r L a n d e s h a u p t s t a d t - J a h r g o n g 1977 N r . 1
Maßverhältnis, Rhythmus, M a terial, Farbe und Höhe des G e bäudes müssen mit dem umliegenden Bestand in Einklang
Auch die Anbringung und Änderung von Werbeeinrichtungen,
die Anbringung von Außenantennen, die Nutzung der G e bäude, wenn öffentliche Mittel
für Baumaßnahmen zugesetzt
wurden, wird im Stadtkern- und
der Erhaltungszonen reglementiert. Als Faustregel darf aber
für diese Zone wohl gelten, daß
alle Maßnahmen einer Bewilligung durch die Behörde bedürfen. Dieser steht ein von
Stadt und Land bestellter Sachverständigenbeirat zur Seite und
ermöglicht durch seine Qualifikation in jedem Fall sachgerechte Entscheidungen.
Als nächster Schritt in der Erfüllung des Stadtkern- und Ortsbildschutzgesetzes
Schutzzone erfolgen, die ähnlichen Bestimmungen wie die Erhaltungszone unterliegt. Da es
sich in diesem Fall aber nicht
wie bei der Altstadt um ein sehr
homogenes Kerngebiet handelt,
sondern um dislozierte Bereiche, die etwa auch den alten
Ortskernen entsprechen, muß
noch einiges an Vorarbeiten geleistet werden. Etwa eine Zählung und Bestimmung der baulichen Objekte, eine Zählung der
Gewerbe- und Wirtschaftsbetriebe, eine Zählung der Arbeitsplätze, der Wohnungen und
der Wohnbevölkerung in den
vom städtischen Altstadtreferat
oder deren Überprüfung und
Koordinierung mit den derzeit
bestehenden Flächenwidmungsund Bebauungsplänen. Im übrigen aber will man auch überlegen, inwieweit sich im Stadtgebiet über die Altstadt hinaus
weitere historisch gewachsene
und erhaltenswerte Dorf- und
Ortskerne befinden, die nicht
zu Schutzzonen, sondern zu Erhaltungszonen zu erklären wären.
Unberührt bleibt im Stadtgebiet
natürlich weiterhin alles, was
Sieglanger erhält „Modellbrücke"
Bau der Fußgängerbrücke macht Fortschritte (Th) Der Bau der Fußgängerbrücke Sieglanger schreitet zügig voran. Nach Fertigstellung
des 41 Meter hohen Pylons auf
der rechten Innseite wurden die
Arbeiten am Stahltragwerk in
Angriff genommen. Die Autobahn wird bereits von vier
Hauptträgerabschnitten
überspannt, bis Mitte März soll das
insgesamt 130 Tonnen wiegende
Stahltragwerk auch den
überquert haben. Auf der linken
Flußseite wird die Brücke auf
Auflagewerk aufruhen.
Die 150 Meter lange, schrägseilverspannte Balkenbrücke stellt
in ihrer Bauweise ein Novum für
den Westen Österreichs dar; die
nächste Brücke dieser Art ist erst
in Linz zu finden. Zum Unterschied von den herkömmlichen
Hängeoder
Pfeilerbrücken
gibt es bei dieser Konstruktion
nur einen Pylon und an ihm ist
das Stahltragwerk mit vier Stabil-
DAS LINIENNETZ DER INNSBRUCKER VERKEHRSBETRIEBE in
unserer letzten Ausgabe hat schon ein wenig von der Zukunft
vorweggenommen. So wurde auch die für nächste Zeit beabsichtigte Verlängerung der Omnibuslinie B in die Höttinger Au,
die damit verkenrsmäßig besser erschlossen werden soll, eingetragen, und es ist leider unterblieben, diese Eintragung als vorerst noch geplant zu bezeichnen. Eine weitere Änderung für die
allernächste Zeit betrifft die Omnibuslinie H, die dann statt der
Linie F zum Stubaitalbahnhof geführt werden soll. Der Zeitpunkt
für diese Änderungen wird rechtzeitig bekanntgegeben werden.
Durch eine Unzulänglichkeit in der Druckerei ist in einer Reihe
von Exemplaren bei der Wiedergabe der Planskizze die blaue
Farbe nicht oder nur sehr unzulänglich zu sehen. Das Pressereferat im Rathaus verfügt noch über ausreichend gut gedruckte
Exemplare und gibt diese gerne an Interessenten ab oder schickt
sie auf Wunsch auch zu.
N e u a r t i g e Konstruktion in Westösterreich
seilen aufgehängt. Jedes dieser
rund 6 Zentimeter dicken Stahlseile verfügt über eine Tragkraft
von ca. 160 Tonnen.
Die Brückenaufgänge werden sicher zur Freude der Radfahrer
und Mütter mit Kinderwagen in Form von Rampen angelegt,
wobei die maximale Steigung
nicht über 10 Prozent betragen
Rein optisch wird diese 4,5 Meter breite Fußgängerbrücke mit
ihren Seilverspannungen einen
zwar noch ungewohnten, ober
interessanten und formschönen
Anblick bieten. Für die Bewohner der Siedlungsgebiete Höttinger Au und Sieglanger wird
sie die gewünschte Verbindung
und zugleich die Erschließung
neuer Erholungsräume darstellen. Begehbar wird das 12 Mill,
Schilling erfordernde Bauwerk
2 Altsfadthäuser wurden gefördert
i r ) Das neue Stadtkern- und
nicht nur Auflagen für Hauseigentümer, sondern erkennt deren außergewöhnliche Leistungen und deren Mehraufwand
durch gezielte Förderungsmaßnahmen an. Da die Erhaltung
eines schönen, historischen Gebäudes ganz im Sinne der Allgemeinheit liegt und meistens
viel mehr Geld kostet als die
und kulturhistorisch irrelevanter
Bauten, wird nun dieser Mehraufwand aus einem Fonds gefördert, in den das Land im Falle Innsbrucks 1 Promille de«
Haushaltes der
Stadtgemeinde Innsbruck und
diese selbst noch einmal den
gleichen Betrag einzahlen. Für
das Jahr 1977 sind für diesen
Zweck 2,4 Millionen Schilling
Schon 1976 ober hat die Stadt
einen Betrag von 500.000 Schilling im Budget für Förderungsmaßnahmen nach dem Stadtkern- und Ortsbildschutzgesetz
vorgesehen, der nach dem Beschluß der Erhaltungszone vom
Stadtsenat auch schon an zwei
Bewerber zugesprochen werden
konnte. Das dringend sanierungsbedürftige
„Ettl-Haus",
Pfarrgasse 5, dessen Eigentümerin die Dompfarrkirche St.
Jakob ist, erhielt zur Abdeckung
der Mehrkosten im Interesse der
Schilling. Für die Sanierungsvorhaben am Haus Mariohilfstraße 28 wurde an die Eigentümer
von 104.000 Schilling gewährt.
Damit können wieder zwei typische Altstadthäuser - auch die
charakteristische Häuserzeile am
linken Innufer gehört sinngemäß zum Begriff Altstadt - für
dos „charakteristische Geo o je"
unserer Stadt erhalten werden.
Herzenschnitzer nicht erwünscht
Parkbänke werden alle drei J a h r e generalüberholt - M u t w i l l i g e Beschädigungen
(Th) In Innsbrucks G r ü n a n l a g e n
stehen 1500 w o h l g e p f l e g t e , z u m
G r o ß t e i l rot gestrichene Ruheb ä n k e . K a u m einer der v i e l e n
S p a z i e r g ä n g e r und somit a u c h
„ B a n k e r l s i t z e r " w i r d sich a l l e r dings je G e d a n k e n gemacht h a ben, w e r diese w i l l k o m m e n e n
• D e n 70 im S t a d t g e b i e t t ä t i g e n
Schülerlotsen d a n k t e d i e Stadtg e m e i n d e a n l ä ß l i c h einer W e i h nachtsfeier f ü r
und überreichte ihnen als Z e i chen d e r A n e r k e n n u n g Buchgeschenke.
• D i e E i n s a t z z e n t r a l e der Innsbrucker Rettung verzeichnete in
der Silvesternacht mehr als 30
• Mit der Aufführung der „ M a r i a z e l l e r Abesse" v o n J o s e p h
H a y d n in der A m r a s e r Pfarrkirche feierte der A m r a s e r K i r c h e n chor sein 25jähriges J u b i l ä u m .
Wohltätigkeitsfußballs p i e l der deutschen A l t i n t e r n a t i o n a l e n g e g e n die Universitätsa u s w a h l Innsbruck, dessen Erlös
f ü r d a s M a l f a t t i h e i m bestimmt
w a r , erbrachte 22.000 S c h i l l i n g .
• A n d e m kürzlich in Innsbruck
a b g e h a l t e n e n 1. Leistungswettb e w e r b der H u n d e s t a f f e l des
n a h m e n acht H u n d e f ü h r e r teil.
N e b e n der Vermißtensuche wurden Kenntnisse in der K n o t e n technik und in der K o m p a ß a r b e i t
• Die Piloten der vor 20 J a h r e n
Innsbruck h a b e n in d i e s e m Zeitr a u m mehr als 5000 Touristen
aus h o c h a l p i n e m G e l ä n d e gerettet.
S i t z g e l e g e n h e i t e n w o und w a n n
instandhält.
W i e d i e Pflege der G r ü n a n l a gen, so f ä l l t auch d i e W a r t u n g
der Ruhebänke in d e n A u f g a b e n b e r e i c h des S t a d t g a r t e n a m tes. W e i l nicht a l l e 1500 Bänke
jedes J a h r ü b e r h o l t w e r d e n müssen, w u r d e ein Dreijahresturnus
e i n g e f ü h r t , sodaß a l l j ä h r l i c h im
W i n t e r ein Drittel a l l e r Ruheb ä n k e zur g r ü n d l i c h e n „ D u r c h u n t e r s u c h u n g " im Z e n t r a l h o f in
der Reichenau landet. E i n g e s a m melt w e r d e n sie je nach W i t t e rung im Laufe des O k t o b e r , a b
M i t t e M ä r z stehen sie w i e d e r bereit - g e r a d e rechtzeitig z u m
G e n i e ß e n der ersten w a r m e n
In der Z w i s c h e n z e i t w e r d e n d i e
H o l z b ä n k e v o n G r u n d auf s a niert, w o b e i a b g e s c h l i f f e n , verkittet, grundiert
w i r d u n d , w e n n n o t w e n d i g , auch
Daß diesen A r b e i t e n auch d i e
eingeschnitzten H e r z e n und Initialen z u m O p f e r f a l l e n , liegt
auf d e r H a n d ; d e n a n lauen
Sommerabenden tätigen „Herz e n s c h n i t z e r n " sei d a h e r g e s a g t ,
d a ß ihre auf Parkbänken so
sichtbar vermerkte „ e w i g e Lieb e " höchstens d r e i J a h r e Bestand h a t !
Die „ L e b e n s d a u e r " einer Parkb a n k b e t r ä g t 10 bis 12 J a h r e .
Diese relativ l a n g e Z e i t s p a n n e
stellt der l n n s b u c k e r Bevölkerung
ein recht gutes Z e u g n i s aus. Beschädigungen sind im g e s a m t e n
K r a f t a k t e n , die im W e g h e b e n
der auf Betonsockeln ruhenden
Bänke bestehen, versucht das
G a r t e n a m t mit d e m E i n m a u e r n
der S o c k e l in ein B e t o n f u n d a ment z u b e g e g n e n . V i e l l e i c h t
läßt dies d i e „ s t a r k e n M ä n n e r "
zur Einsicht k o m m e n !
auch mehr P a r k b ä n k e . Im verg a n g e n e n J a h r w u r d e n 150 z u sätzliche Bänke v o r w i e g e n d in
O l y m p i s c h e n D o r f und e n t l a n g
der I n n u f e r p r o m e n a d e n a u f g e stellt. W i e d e r w a r e n es fast
durchwegs H o l z b ä n k e , d a sich
diese A r t g e g e n ü b e r d e n v e r e i n zelt
Plastikkonstruktionen als wesentlich „sitz-
f r e u n d l i c h e r " erwiesen hat. Z u d e m ist nicht nur der A n s c h a f fungspreis n i e d r i g e r (eine H o l z b a n k kostet rund 3000 Schilling),
auch d i e a n f a l l e n d e n R e p a r a t u r a r b e i t e n sind a m M a t e r i a l H o l z
leichter und b i l l i g e r d u r c h z u f ü h ren.
Der Frühjahrsputz macht auch
v o r d e n P a r k b ä n k e n nicht halt.
Die S i t z g e l e g e n h e i t e n , d i e d e n
W i n t e r über im Freien v e r b l i e ben sind (insbesondere jene entl a n g d e r stark b e f a h r e n e n S t r a ßen), w e r d e n im Frühjahr mit
W a s s e r und Bürste w i e d e r a u f
H o c h g l a n z gebracht. D a n n jedoch liegt es ausschließlich a n
den Benützern, w i e l a n g e d i e
S a u b e r k e i t d e r Bänke b z w . d i e
Frau E l e o n o r e Leiter, C o l i n g a s s e
N r . 9 (30. 12.)
Frau Berta N e d l , M a x i m i l i a n straße 31 (2. 1.)
Frau J o h a n n a S e d l a c e k , Roseggerstraße 43/P. (31. 12.)
H e r r n J o s e f Purker, G a b e l s b e r gerstraße 33 (14. 12.)
Frau M a r i a n n e M a n d l , S t a d l w e g 21 (19. 12.)
H e r r n T h o m a s P e r k o , Innrain 53
Frau G i s e l a D o l e z a l , G a s w e r k straße 6 (21. 12.)
Straße 69/1V (22. 12.)
H e r r n A l o i s Stocker, Dürerstraße
N r . 12 (27. 12.)
B a l l a r m i , EggerLienz-Straße 45 (2. 1.)
Frau M a t h i l d e Robatscher, S c h i d lachstraße 4 (31. 12.)
Frau C h a r l o t t e A m a n n , Pflegeh e i m Innrain (16. 12.)
Frau M a r i a Praschl, F r a n z - F i scher-Straße 4 (24. 12.)
Frau A n n a S t e l z l , Schlachthofgasse 2 (24. 12.)
H e r r n A l o i s M a r k i o , Berchtholdsh o f w e g 12 (26. 12.)
Frau A m a l i a M a c h y t k a , Schubertstraße 3 (27. 12.)
Frau J o s e f i n e Rattacher, Rose g g e r s t r a ß e 7 (2. 1.)
Frau G e r t r u d H o p f g a r t n e r , D o m p l a t z 7 (14. 12.)
Frau A m a l i a Schintlholzer, Lindenstraße 1 A (19. 12.)
Johann Steiner, A r z l e r Straße 72
Frau M a r i a L a d u r n e r , Ing.-EtzelStraße 59 (21. 12.)
Frau Luise M e s s n e r , G r e n z s t r a ß e
Nr. 5 (28. 12.)
Frau J o h a n n a K u p r i a n , S e n n straße 6 (1- 1-)
Frau H e r m i n e Lerche, G o e t h e straße 14 (2. 1.)
Frau M a r i a V e r d o r f e r , H i l b e r straße 14 (3. 1.)
Frau A n n a und
N e u n e r , A h o r n h o f 9 (27. 12.)
Frau Theresia und Herrn J o h a n n
F o i d l , Fennerstraße 13 (4. 1.)
Innsbruck - O f f i z i e l l e s M i t t e i l u n g s b l a t t der L a n d e s h a u p t s t a d t - J a h r g a n g 1977/Nr. 1
Neuer Bauhof Saggen fertig
Einstöckiger Bau bringt Räumlichkeiten für 70 Personen
(Th) Innsbrucks Stadtgebiet ist
fünf Baubezirke eingeteilt.
Diese Bezirke - Innere Stadt,
Wilten, Hotting, Saggen-Mühlau-Arzl und Pradl-Amras-Reichenau - verfügen jeweils über
einen Bauhof, von wo aus alle
die Straßenerhaltung und Straßenreinigung betreffenden Arbeiten in diesem Gebiet organisiert, ausgeführt und überwacht
werden. Hier starten auch die
Schneeräumbrigaden, die Kehrund Waschwagen und die Straßenkehrer. Der hier stationierte
Straßenmeister führt zudem regelmäßig Kontrollgänge in seinem Bezirk durch, um auftretende Mißstände oder Schäden beheben lassen zu können.
Seit Anfang Dezember steht den
beiden Dreifach-Bauhöfen Sag-
Schlagobers/Hänsel und Gretel - S a .
15., Do. 20., M o . 24., Do. 27. Jänner
Der öffentliche Ankläger - So. 16., So.
23., So. 29. Jänner, D i . I., M i . 2.
(14.30 Uhr Schülervorstellung), M i .
H a l l o Dolly! - M o . 17., M i . 19., Fr. 21.,
Di. 25., Fr. 28., So. 30. Jänner. Do.
3., Fr. 4., So. 6., So. 13. Februar
Simone Boccanegra - S a . 22. (Premiere), M i . 26., M o . 31. Jänner, M i . 9.,
Do. 17. Februar
Frau Suitner - D i . 8. (Premiere), S a . 12.,
M o . 14., D i . 15. Februar
Alles Komödie - Fr. 14., S a . 22., M i .
26., Fr. 28. Jänner, Fr. 4. Februar
Max und Moritz - So. 16., S a . 22., So.
23., S a . 29., So. 30. Jänner (alle
Sonny-Boys - M i . 19., Fr. 21. Jänner,
M i . 2., M i . 9., Fr. 11. Februar
M i d i a e l Kohlhaos - Do. 20., S a . 29.
Jänner (zum letzten Male)
gen-Mühlau-ArzI und Pradl-Amras-Reichenau ein neues Betriebsgebäude zur Verfügung.
In knapp einjähriger Bauzeit
wurde in der Bienerstraße südlich des Viaduktes am Gelände
des alten Bauhofes ein einstökkiger, freundlicher Neubau errichtet, der die erforderlichen
Räumlichkeiten für rund 70 Personen beherbergt. Drei Aufent-
haltsräume mit einer Küche stehen bereit, für den Schneeräumungsbereitschaftsdienst während des Wochenendes oder der
Nachtstunden sind vier Schlafräume mit insgesamt 20 Schlafstellen vorgesehen. Großzügig
angelegte Wasch- und Duschgelegenheiten sowie für Kleidung
und Schuhwerk ein auf verschiedene Temperaturen einstellbarer
Trockenraum sind ein Kernstück
des Baues, wenn man bedenkt,
daß die Straßenbauarbeifer bei
jeder Witterung unterwegs sind.
Alles einfach und zweckmäßig,
aber doch gefällig und farblich abgestimmt gestaltet! Bei
den verschiedenen Innenarbeiten legten die jeweiligen Fachleute des Bauhofes auch selbst
Hand an. Nicht zuletzt dadurch
konnte der 4,2 Mill. Schilling erfordernde Neubau termingerichf
Drei Schwestern - Do. 27. (Premiere),
So. 30. Jänner, S a . 5., Do. 10., Do.
Die Gärtnerin aus Liebe - So. 6. (Premiere), So. 13. Februar
Theater am Landhausplafz:
Der Weibsteufel 18., M i . 19., Do.
D i . 25., M i . 26.,
M a g i c Afternoon 29. Jänner
Fr. 14., So. 16., D i .
20., Fr. 21., So. 23.,
Do. 27., Fr. 28., So.
S a . 15., S a . 22., S a .
Kinder-Spiel-Theater - D i . 18., D i . 25.
Jänner (jeweils 16 Uhr)
Sa. 22. Jänner, Zentrum 107: Sonatenabend - Edgar Gredler, Cello - Dieter Lallinger, Klavier
Do. 27. Jänner, ORF-Studio T i r o l : M u sik für Liebhaber - Studiokonzert
M i . 2. Februar, Konservatorium: ö f f e n t licher Vorfragsabend (19 Uhr)
Fr. 4. Februar, Kaiser-Leopold-Saal:
M i . 9. Februar, Konservatorium: Das
tschechische Nonett, Prag
Do. 10. und Fr. 11. Februar, Kongreßhaus: 5. Symphoniekonzert — Dirigent: Edgar Seipenbusch Endre
Balogh, Violine - Josephine Veasey,
Mezzosopran - W i l f r i e d
Badorek,
bis 31. M ä r z : Die Trinkwasserversorgung in Alt-Innsbruck 1485-1890
Stadtturmgalerie, Herzog-Friedrich-Straße 21:
bis auf weiteres: Neue Verkaufsausstellung Tiroler Künstler
14. bis 30. Jänner: Sepp Baumgartner Bildhauerei
14. bis 20. Februar: Alfons G r a b e r (70.
Geburtstag) - Malerei
Taxispalais, Maria-Theresien-Stroße 17:
18. Jänner bis
Badura - Objektbilder
15. Februar bis 13. Mörz.- österreichische Avantgarde 1910-1938 - Ein
G a l e r i e im Literaturzentrum, Leopoldstraße 6:
bis 4. Februar: W i l h e l m Hager - G r a phik
Franz Leitner, Dr.-Stumpf-Straße 85 a ,
und Sirkka Kulczycki, Salzburg, Rudolf-Biebl-Straße 28
Josef Erti, Lohbachweg G 160, und
Stgrid Meixner, Bozner Platz 3
Gerhard Zeiger, Kaiser-Franz-JosephStraße 9, und Christine Schnaller,
Ra.mund Powoden, Lohbachufer 53, und
Renate M o i r , Josef-Stapf-Straße 4
Josef Strobl, Freundsbergstraße 16, und
Anna Messner, geb. Prager, Freundsbergstroße 16
Heinrich Pachner, Claudiostraße 16, und
A n n a Kiebacher, geb. Gröbner, Unterbergerstraße 1
Leonhard Troger, Speckbacherstraße 48,
und Annett Held, Sadrachstraße 2
Dietmar Horngacher, Ingenuin-FischlerStraße 12, und Herta Schönegger,
Schusterbergweg 26 a
Herbert Bachlechner, Dr.-Stumpf-Straße
Nr. 10 a , und Christine Bacher, Dr.Stumpf-Stroß« 10 a
Erich Jeitler, Leopoldstraße 4, und
Helga Thaller, Gerhoft-HauptmonnStroß« 17 c
Manfred Zung, Klappholzstraße 42, und
Anna M a r i a Crausaz, Zürich, Herrenwiesen 15, Schweiz
Josef Andre, Technikerstraße 18, und
Silvia Ronczay, Prinz-Eugen-Straße 67
Egon Pinzger, Frau-Hitt-Straße 4, und
Lydia Knoll, Frau-Hitt-Straße 4
Franz Pfeifer, W i e n , Harfig. 11, und
Erika Klima, Plonergasse 4
G e r d Oberhummer, Fürstenweg 57, und
Karolina Stark, Fürstenweg 57
Hubert Angerer, Schützenstraße 40, und
Rosemarie Stingi,
Dr. phil. Manfred Wieser, An-derLan-Stroße 31, und Marianne Grünbacher, Ebbs 115
Helmut Köhle, Mariahilfstraße 44, und
Kornelia Schekat, Völs, Albertistraße
Dr. med. Herbert Foidl, Andechsstraße
N r . 46, und Elisabeth Lergetporer,
Andechsstraße 46
Robert Haidbauer, Mariahilfpark 2, und
Angelika Galsterer, Mariahilfpark 2
Hermann Ferdik, Kapuzinergasse 12,
und Eva Gebhart, Sebastian-ScheelStraße 16 a
Souheil Ghussen, Ampfererstraße 30,
und Zita Lener, Volders, Bundesstraße 8
Peter Ragg, Höhenstraße 2 a , und Hannelore W i d a u e r , Höhenstraße 2 a
Kurt Pollendinger, Ing.-Thommen-Straße 14, und Marion M a i r , Ing.-Thommen-Straße 14
Franz Murauer, Schneeburggasse 64,
und M a g d a l e n a Digruber, Schneeburggasse 52
Dr. med. Siegfried Kulmer, Hechenbergweg 7, und Dr. med. Renate W a l l n e r ,
W i e n , Hütteldorfer Straße 87
Egmont Neier, Klammstraße 50, und
Elisabeth Loos, Innrain 98
Ernst Valtingojer, Grinzens 20 c, und
Manuela M a y r , Türingstraße 13
Dr. jur. Bruno Grissemann, Schießstandgasse 2 b, und Charlotte Gert,
Lumaßegger,
N r . E 103, und Julietta Puff, Lohbachweg E 103
C a r l o Agreiter, Leopoldstraße 42 b, und
Frieda Voglauer, Leopoldstraße 42 b
Dr. jur. Peter Seifert, Andreas-HoferStroße 21, und Elisabeth Buchner,
Kraiburg a . Inn, Ensfelden 70, BRD
Josef Ortner, Perthalergasse 1 a , und
M a r i t a N o t z , Perthalergasse 1 a
Rolf Röttgen, Mülheim o. d. Ruhr, Steiler W e g 7, BRD, und Renate Krämer,
geb. Kurda, Mülheim a . d . Ruhr,
Steiler W e g 7, BRD
Erich Heritsch, Innerkoflerstraße 24, und
Margarethe Bauer, Riedgasse 7
Werner W e t h , W i n d h a g e n , Auf dem
Hähnchen 12, BRD, und Inge Chrenko,
geb. Schwippert, W i n d h a g e n , Auf
dem Hähnchen 12, BRD
W a l t e r Groß, Beethovenstraße 4, und
Margit Unterwaditzer, Beethovenstraße 4
Antonio Reale, Cimino, V i a Magenta
Nr. 53, Italien, und Susanne M a y e r ,
Friedrich Kögl, Schützenstroße 52, und
Rosalia Tschrischnig, geb. Kopusin,
Siegfried Wölger, Klammsfraße 22, und
Heidemarie Ebner, Klammstraße 22
Gerhard Rauter, Müllerstraße 21, und
Reinhilde Fluck, Sieglangerufer 77
M a r i o Umberto Schlapp (26. 11.), Höhenstraße 5
Aiexa Rosa Pircher (29. 11.), Schrotfstroße 37
T h o m a s W . i h e l m F r i e d r i c h (30. 1 1 ) , A n d e c h s s t r o ö e 63
C h r i s t i a n W a l p o t h (30. 11.), F u r s t e n w e g
N r . 164
B.iOUerh Wurscher
S e b a s t i a n S c h e e l S t r a ß e 18 b
S a b i n e C h r i s t i n e A u l i t z k y (1. 12.), H ö r m a y r s t r a f e (2
(1. 12.),
Gramartsfraüe Ì6 b
(2. 1 2 ) ,
EggerL i e n z - S t r a i i e 22
P e t e r P r e ß l e r 12. 12.), E r z h e r z o g - E u g e n S t r a ß e 46
L u k a s C a m i l l o P r i e m e r (3. 12.), M a r i a hilfpark 2
D a n i e l a B i r g i t R a i n e r (3. 12.), F i s c h n a l e r s t r a ß e 30
S c l i m i d l (3. 12.), A n - d e r - L a n S t r a ß e 16
B a r b a r a E l i s a b e t h M a c h e r (4. 12.), K i n dergartenweg 3
C h r i s t i a n A l o i s S c h ö p f (4. 12.), H ö t t i n g e r G a s s e 12 c
T e r e s a M a r i a C a p e k (7. 12.), S c h ü t z e n s t r a ß e 52
D e n i s e B a r b a r a H e i d e r (8. 12.), F ü r s t e n w e g 69
?eter A n t o n Innerebner
(13. 12.), R a i mundstraße 6
P i a M a g d a l e n a S c h w a m b e r g e r (14. 12.),
T a n j a G e r t r u d M a i r (10. 12.), A m p f e r e r straße 3
A n g e l a M a r i a K o r c z (8. 12.), A n d e c h s s r r a ß e 49
Geraldine Spiel
(16. 12.), A n d e c h s s t r a ß e 50
Rc'ner
Hans Stefan Alfons
10. 12.), S c h ü t z e n s t r a ß e 46 g
l h o m a s H u b e r t R i e g l e r (9. 12.), E r i k a •veg 6
H e i n z O b e r s c h m i d (8. 12.),
BurghardBreitner-Straße 7
J e a n p e y D o r i s L e a n (14. 12.), H ö t t i n g e r
A u 82
M a n f r e d J o s e f B e t t a z z a (10. 12.), K a j e 'an-Sweth-Straße 4
(16. 12.),
Liebe r s t r a ß e 3
S t e f a n C h r i s t o f E b e r h a r d (17. 12.), K r a n e w i t t e r s t r a ß e 22
B e a t e C a r m e n Lüh (17. 12.), A n - d e r - L a n S t r a ß e 29
R o s e g g e r s t r a ß e 19
N i n a B a r b a r a M a y e r (18. 12.), M i t t e r w e g 63 a
(15. 12.),
A n d r e a H a i d (13. 12.),
N r . 34
K a i s e r j ä g e r s t r a ß e 17
B i a n c a M a r i a n n e A s t i (14. 1 2 . ) , G a s w e r k s t r a ß e 15
An-der-LanS t r a ß e 33
M a n u e l a E c k h a r t (12. 12.), E g g e r - L i e n z S t r a ß e 24
A n d e S v a b (29. 11.), I n n s t r a ß e 19
U l r i k e J o h a n n a U l i m a n n (11. 12.), A n d e c h s s t r a ß e 46
C h r i s t i a n F r a n z W u r z e r (9. 12.), B r u n scker Straße 4
S t e f a n K r i s t a (9. 12.), M a r i a h i l f p a r k 3
D a n i e l J o h a n n e s B r u n o W a l t e r (10. 12.),
A n t o n - R a u c h - S t r a ß e 13
13. 12. , R o s e g g e r s t r a ß e
M r . 29
E g g e r - L i e n z - S t r a ß e 24
O l i v e r S i l v e s t e r S a p p l (22. 11.), F r a u Hitt-Straße 5 b
O l i v e r / F e l i p e A m t m a n n A r m a s (29. 1 1 . ) ,
KajetanS w e t h - S t r a ß e 17
B a r b a r a F a u l h a m m e r (27. 11.), W e i h e r burggasse 4
N a g l (24. 1 1 . 1976),
L e o p o l d s t r a ß e 35
V e r o n i k a M a r i a H e l b o k (1. 12. 1976),
S c h i l l e r s t r a ß e 14
J u l i a H e l e n V o l g g e r (1. 12.), G e r h a r t Hauptmann-Straße
Burghard-Breitner-Sfraße
C o r i n n a E l i s a b e t h O b e r h u b e r (23. 1 1 . ) ,
A n - d e r - L a n - S t r a ß e 22
J o s e f F r e i s e i s e n , H i l f s a r b e i t e r i. R. (84),
I n g . E t z e l - S t r a ß e 59
Vincenzio M a r i a Egger, gesch. G i u l i a n i ,
Bader, Hausfrau
Dürers t r a ß e 12
P e t e r E d e r , K r a f t f a h r e r i. R. (78), I n g . E t z e l - S t r a ß e 59
Franz Josef Alois
P r o f e s s o r i. R. (64),
K a r l F r a n z Z d e n e k , B a n k d i r e k t o r i. R.
(75), L e o p o l d s t r a ß e 16
Helene Kleinhans, geb. Berglez, Hausf r a u (62), M i t t e r w e g 125
Praschberger,
S c h n e e b u r g g a s s e 67
D o n s Edith Stabentheiner,
Hauptschull e h r e r i n (24), M a x i m i l i a n s t r a ß e 27
Bertha Emilie Vlk, Zahnärztliche
Assis t e n t i n i. R. (69), F a l k s t r a ß e 37
Theresia Hintner, geb. Rauscher, Hausf r a u (88), I n n r a i n 49
Hans Paul Aschaber, Handelsangestellter
(37), P h i l i p p i n e - W e l s e r - S t r a ß e
J o h a n n Z ö b e r e r , A r b e i t e r (46), S c h o b e r gasse 9
A l o i s R e u e r , S c h m i e d i. R. (85), Riesengasse 9
H e l m u t W o l f (7 T a a e ) , C o l - d i - L a n a - S t r a ß e 21
Dajc, geb. Platzer,
(64), B i e n e r s t r a ß e 21
Giilesberger,
i. R. (73), V o g e l v v e i d e r s t r a ß e 8
J o h a n n e s S t ö c k h o l z e r , Z i m m e r m a n n i. R.
(73), M a x i m i l i a n s t r a ß e 39
Christian M a r i a Maule, Bundespolizeib e a m t e r i. R. (74), A n d e r F u r t 18
F r i e d a M a r i a S u i t n e r , V e r k ä u f e r i n (49),
S c h ö p f s t r a ß e 21
Blihall,
Magistratsb e a m t e r i. R., S e n a t s r a t (69), L i n d e n b ü h e l w e g 22
A l o i s L a h n b a c h e r , P o s t a n g e s t e l l t e r (75),
Richard M a r i a
Buchh a l t e r i. R. (74), K a i s e r - F r a n z - J o s e p h S t r a ß e 13
Richard Theodor M a r i a Pobitzer, Industrieangestellter
i. R. (67), C l a u d i a platz 3
R o b e r t F e l d e r e r , A n g e s t e l l t e r i. R. (64),
I n n s t r a ß e 79
Ing. H u g o D e m i t a r , K n e z e v i c , Landesb e a m t e r i. R., B a u o b e r i n s p e k t o r (69),
I n n r a i n 107
A n t o n S p i e l m a n n , T i s c h l e r i. R.
Aurelia M a r i a Steiner, geb. Schaffenr a t h , H a u s f r a u (78),
H a u s f r a u (73), I n n a l l e e 11
Radner, geb. Folgheraiter,
Hausf r a u (85), D ü r e r s t r a ß e 12
E h r e n r e i c h H a i d , B u n d e s b e a m t e r i. R.,
Lands e e s t r a ß e 13
Siegfried Höbart, Fotograf
i. R. (75),
Dr. phil. M a r i a A n n a Kinzl, geb. Loos,
H a u s f r a u (70), B i e n e r s t r a ß e 27
Anton Maurer,
Tschurfschenthalerstraße 7
F r a n z J o s e f R i e t h , M a l e r m e i s t e r i. R.
(61), F i s c h n a l e r s t r a ß e 12
P a u l W a s c h n i g , K a u f m a n n i. R.
R e i c h e n a u e r S t r a ß e 95
A n n a Kirchmayr, geb. Blattl, Hausfrau
(77), S c h u l g a s s e 8 a
B a r b a r a F o i d l , H a u s f r a u (71),
A n d r e a s M a x i m i l i a n B a r t l (5), F i s c h n a lerstraße 3 a
M a r i a n n a Kuzyk, geb. Wörz, Hausfrau
(80), G r e n z s t r a ß e 1
W a l l n e r , Hauptschulhauptlehrer
(69), H o f w a l d w e g 8
Schletterer,
(61), S e b a s t i a n - S c h e e l - S t r a ß e
Ilse M a r i a T s c h u r t s c h e n t h a l e r , g e b . R i s t ,
S c h n e i d e r i n (37), K ä r n t n e r S t r a ß e 34
Josef Huemer, Postbeamter, Fernmeldeo f f i z i a l (64), J o s e f - P r ö l l - S t r a ß e 10
S c h a d l e r , S e k r e t ä r i n i. R. (62), H o r m a y r s t r a ß e 17
Karl Zwischenberger,
Landesangestellt e r i. R. (84), K ä r n t n e r S t r a ß e 30
M a r i a Annuntiata
Bader, geb. Prantl,
H a u s f r a u (48), P o n t l a t z e r S t r a ß e 43
L o r e n z A u e r , S c h l o s s e r i. R. (87), R e i c h e n a u e r S t r a ß e 12
H a u s f r a u (36), L a n g s t r a ß e 10
Theresia G f r e r e r e r , g e b . Locker, Hausf r a u (44), I n n r a i n 53
D r . jur. K o n r e a d A u g u s t C h r i s t i a n F a l s e r , L a n d e s b e a m t e r i. R., H o f r a t (84),
C l a u d i a s t r a ß e 14
Therese W i l h e l m i n i e
Elisabeth Siegele,
g e b . K e l l e r m a n n , H a u s f r a u (84), I n n r a i n 53
K a r l J o h a n n K i e r , L a c k i e r e r i. R. (72),
I n g . - E t z e l - S t r a ß e 59
HuberTaussig,
Egerdachs t r a ß e 20 a
Dipl.-Ing. A l o i s Plattner,
Betriebsdirektor der T i r o l e r W a s s e r k r a f t w e r k e A G .
i. R. (70), E e n n w e g 28
A l o i s P i e n z , B u n d e s b a h n b e a m t e r i. R.
(75), K a r w e n d e l s t r a ß e 9
Agnes Derr, geb. D a n k l , Geschäftsfrau
i. R. (88), K a u f m a n n s t r a ß e 9
J o h a n n K r o n b e r g e r , H i l f s a r b e i t e r i. R.
(90), I n n r a i n 53
H e l l m u t h P l a t t n e r , T i s c h l e r (46),
Siegm a i r s t r a ß e 20
C a r l M a g n u s G a i g g , H i l f s a r b e i t e r i. R.
(79), S t a f f l e r s t r a ß e 18
g e b . H u e t e r (82), H a u s f r a u , S i l l g a s s e
Fris e u r m e i s t e r i. R. (74),
Ribisch,
Kraftfahrzeugm e c h a n i k e r (24), V ö i s e r S t r a ß e 19
L a n d v / i r t i n (69), H ö h e n s t r a ß e 18
A l o i s i a Pfeifhofer, geb. Corsi, Hausfrau
(78), R i e s e n g a s s e 6
(36), H o r m a y r s t r a ß e 19
I n g . F r a n z R a b l , H a n d e l s r e i s e n d e r i. R.
780), H u n o l d s s t r a ß e 3
A t h a n a s i u s G e i s c h l e r , M e c h a n i k e r i. R.
(83), L a n g s t r a ß e 14
Oraschnigg,
(79), E r z h e r z o g - E u g e n - S t r a ß e 24
L u d w i g T e l f n e r , K o c h i. R. (74), A n i r a s e r
S t r a ß e 90 b
I r i n s t r a ß e 65
Aloisia Katharina Hörmann, geb. G a n t h a l e r , H a u s f r a u (86), I n n r a i n 18
Emma Auhuber, geb. W i l d ,
(63), I n n r a i n 117
i. R. (70), I n n a l l e e 11
AUS6 ESTELLTE
G EW E R B E S G H E INE
H a n s p e t e r E c k m a n n , Bettelwurfstraße 2,
G a s - und
Boris G e j e r , Höhenstraße
25, W e r b e gestalter
25, W e r b e graphik
„Franz Tomasini G e s m b H & C o K G " ,
Sitter, Müllerstraße
25, O r thopädieschuhmacher
Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einz e l h a n d e l mit R e i s e a n d e n k e n
37 a ,
„Gasthaus" usw.
„Tirolerhof Hotelgesellschaft m.b.H. & C o
K G " , Innsbruck-Igls, L a n s e r S t r a ß e 15,
„ K a f f e e h a u s " usw.
„Tirolerhof Hotelgesellschaff m.b.H. & C o
K G " , I n n s b r u c k - I g l s , L a n s e r S t r a ß e 15,
„Hotel garni"
F l o r i a n a S b i s ä , E r l e r s t r a ß e 19, E i n z e l h a n d e l mit k u n s t g e w e r b l i c h e n
Hugo Huber,
N r . 2, V e r s i c h e r u n g s m a k l e r
A l o i s S a s k a , K u g e l f a n g w e g 46, G a s t g e w e r b e in d e r B e t r i e b s a r t
„KaffeeRestaurant" usw.
A n n a S c h o b e s b e r g e r , I n n r a i n 12, H a n d e l s g e w e r b e , beschränkt auf den Einz e l h a n d e l mit A u t o - u n d M o t o r r a d b e stand-, Ersatz- und Zubehörteilen
(städt.
Dampfbad), Masseur gem. §
103 A b s . 1 lit. b Z i f f . 34 G e w O 1973
„Ferdinand
Gesells c h a f t mit b e s c h r ä n k t e r H a f t u n g & C o
Kommanditgesellschaft",
36, G a s t g e w e r b e m i t
Ber e c h t i g u n g s u m f a n g n a c h § 189 A b s . 1
Z i f f . 2—4 G e w O 1973, b e s c h r ä n k t a u f
die portionsweise Verabreichung von
Süß- und K o n d i t o r e i w a r e n usw.
Renee H e l e n e Bosin, Salurner Straße 6
Dampfbad),
g e m . § 103 A b s . 1 lit. b Z i f f . 34
Friederike Wegscheider,
E R T E I LT E
r u n g s a n g e s t e l l t e r i. R. (89), B r u c k n e r s t r a ß e 16
i. R., A s s i s t e n t (57), E g g e r - L i e n z - S t r a ß e 18
Michaline Bojkowsky, geb. Radij, Hausf r a u (85), I n n a l l e e
D r . jur. J o h a n n A n t o n B a u r , G e r i c h t s vertragsbediensteter
R. (77),
Inna l l e e 11
i. R., F a c h i n s p e k t o r (75), P e t e r - M a y r S t r a ß e 10
M a r k u s A b r a m , G ä r t n e r i. R. (83), S p i n geser Straße 9
M a r i a D e y r i n g e r , O r d e n s s c h w e s t e r (73),
Friedrich Seber, Kaufmann
i. R. (69),
P o n t l a t z e r S t r a ß e 64
Petermeir.
Hausf r a u (79), D r . - S t u m p f - S t r a ß e
A l o i s S c h e i d l e , P o s t b e a m t e r i. R., O b e r o f f i z i a l (73), D r . - G l a t z - S t r a ß e
J o h a n n H ö h e n w a r t e r , P o s t b e a m t e r i. R.,
O b e r a m t s r a t , R e g i e r u n g s r a t (80), A n t o n - R a u c h - S t r a ß e 39
M a r i a Kreszenz W a s l e , Postvertragsbed i e n s t e t e i. R. (88), P r i n z - E u g e n - S t r a ß e 76
A s s i s t e n t (52), E g g e r - L i e n z - S t r a ß e
A n t o n S i e g f r i e d M u s s n e r , A r b e i t e r i. R.
(72), K - t a n - S w e t h - S t r a ß e 11
F r i e d h o f s t r a ß e 2), G e m i s c h t w a r e n h a n del usw.
König, Ing.-Sigl-Straße
Hand e l s g e w e r b e , b e s c h r ä n k t a u f d e n Imund Export
„Regina-Friseurbetriebe
K G " , Meraner
7, F r i s e u r - u n d
Perückenmac h e r g e m . § 94 Z I . 18 G e w O 1973
S t r a ß e 7, H a n d e l s g e w e r b e , b e s c h r ä n k t
a u f d e n E i n z e l h a n d e l mit P a r f u m e r i e waren usw.
G ü n t h e r E r h a r t , A m t h o r s t r a ß e 10, H a n delsgewerbe,
Kunststoff behältern
H i l d e g a r d K o w a t s c h , L e i p z i g e r Platz 2,
Vollautomatische Herstellung von Fotokopien und Lichtpausen
„Lukas
Fleisch-Wurst-Verhaufsgesellschaft m . b . H . " , Leopoldstraße
(weitere Betriebsstätte von W i e n
131), H a n d e l
Fleisch-Wurst-Verkaufsgesellschaft
Genußmifteln
H a n s M a n s b a r t , A m G i e ß e n 17, W e r beberater usw.
J o h a n n P i r h o f e r , H ö t t i n g e r A u 24, K o n ditorgewerbe
„Amino-Import-Export
b. H . " ,
9, H a n d e l s g e w e r b e , beschränkt auf den
Großh a n d e l mit ehem. P r o d u k t e n usw.
M a d W i l h e l m , R i e d g a s s e 26 a ( w e i t e r e
Antonig a s s e 1), H a n d e l mit W e i n in h a n delsüblichen Flaschen und G e b i n d e n
„Institut für Wirtschaftsberatung
Dipl.V w . Peter Fischer G e s e l l s c h a f t m. b.
H.", Leopoldstraße
42 a , B e t r i e b s b e ter e i n s c h l . B e t r i e b s o r g a n i s a f o r
Conci Erika, Gumppstraße
3, G a s t g e werbe
„Kaffeehaus" „Innovations-Marketing
m.b.H. & Co.
Beftelwurfstraße
2, H a n delsagent
BAU GEN EHM IGUNGE N
Umspannstelle,
Brenner Autobahn A G , Brixner Straße 2
A u t o s e r v i c e w e r k , L a n g e r W e g 15, W o l f gang
Kfz-AG,
G a r a g e n und W e r k s w o h n u n g e n ,
& C o K G , 4752 R i e d a u O ö .
Franz und Irmfried M a i e r
Werkstättengebäude,
Mandelsbergers t r a ß e 12, A m t d e r T i r o l e r L a n d e s r e g i e r u n g A b f . VI d 1, H e r r e n g a s s e
A n b a u , E r z h e r z o g - E u g e n - S t r a ß e 19, L a n des-Hypothekenbank Tirol, Adamgasse 1
Kfz-Abstellflächen,
S c h ü t z e n s t r a ß e 11 u n d 1 3 , W o h n u n g s -
eigentum, Südtiroler Platz 6-8
A n b a u , Erzherzog-Eugen-Straße
19, P a pier- und Bürowaren Larcher
N r . 82, O t t o S t r i e s s n i g
19 a , S t e f a n W i l d
Unterirdischer Lagerkeller, Beda-WeberGasse
Jakschitz,
N r . 8-9
Gasdruckreglerstation,
Fr i t z - P r e g l - S t r a ße 2, S t a d t w e r k e Innsbruck, S a l u r n e r
S t r a ß e 11
Werbeeinr i c h t u n g e n , K a i s e r j ä g e r s t r a ß e 2, H e l mut U l t s c h
Ü b e r d a c h u n g , H o l z g a s s e 13, I n g . S i e g f r i e d G u r s c h l e r , H a l l e r S t r a ß e 145
19 a , J o s e f i n e
Helfentalweg
N r . 9 c, P e t e r S t e r n , K r i p p e n g a s s e 11
Innsbruck - O f f i z i e l l e s M i t t e i l u n g s b l a t t der Landeshauptstadt - J a h r g a n g 1977-Nr. 1
In s e i n e r S i t z u n g v o m 20. 21. D e z e m b e r 1976 beschloß
d e s h a u p t s t a d t Innsbruck d i e
der G e m e i n d e r a t
der L a n -
Neufestsetzung der städtischen Tarife
d i e m i t 1. J ä n n e r
1977 i n K r a f t
1. A l t e M ü h l a u e r
2. M a n d e l s b e r g e r
je q m
K l a s s e II
K l a s s e III
Mehrwasserpreis
1. A l l g e m e i n e K a n a l p a u s c h a l t a r i f e
N o r m a l k a n a l g e b ü h r je A u s l a u f u n d J a h r
L a n d w i r t s c h a f t s t a r i f je A u s l a u f u n d J a h r
F i n g i e r t e A u s l ä u f e , |e A u s l a u f
M e h r w a s s e r je c b m
R i t s c h e n g e b ü h r e n , je A u s l a u f u n d J a h r b e i v o r h a n d e n e r
für Wasserklosett bei vorhandener Hauskläranlage
für Wasserklosett ohne Hauskläranlage
2. S o n d e r t a r i f e
K a n o l g e b ü h r f ü r M e h r w a s s e r je c b m
3. Z ä h l e r t a r i f e
bei einer jährlichen W a s s e r a b l e i t u n g
b i s 5000 c b m , je c b m
ü b e r 5001 c b m b i s 20.000 c b m , je c b m
ü b e r 20.001 c b m b i s 100.000 c b m , je c b m
ü b e r 100.001 c b m , j e c b m
Hausklär35.40
Z u d i e s e n T a r i f e n tritt d i e U m s a t z s t e u e r i m g e s e t z l i c h e n A u s m a ß .
W e i t e r s w i r d d i e B e s t i m m u n g u n t e r P k t . 1, Z i f f . 2 , d e s a l l g e m e i n e n K a n a l p a u s c h a l t a r i f e s ü b e r d i e P a u s c h a l w a s s e r m e n g e m i t W i r k u n g v o m 1. J ä n n e r 1977 w i e f o l g t
Für j e d e n A u s l a u f k a n n a u f G r u n d d e r e i n g e z a h l t e n P a u s c h a l g e b ü h r j e n e v o n d e n
S t a d t w e r k e n Innsbruck jeweils f ü r d e n W a s s e r b e z u g festgesetzte P a u s c h a l w a s s e r m e n g e in d o s ö f f e n t l i c h e Entwässerungsnetz a b g e l e i t e t w e r d e n .
6 4 der Vorschrift über d i e Erhebung der Gebühren für d i e Benützung der öffentlichen M ü l l a b f u h r ( M ü l l a b f u h r g e b ü h r e n o r d n u n g ) , G e m e i n d e r a t s b e s c h l u ß v o m 25. J ä n n e r 1972 i n d e r d e r z e i t g e l t e n d e n F a s s u n g , l a u t e t w i e f o l g t :
Die M ü l l a b f u h r g e b ü h r beträgt für j e d e anrechenbare W o h n e i n h e i t p r o Jahr Schilling 117.—, f ü r jede a n r e c h e n b a r e Geschäftseinheit p r o J a h r S 172.—. D e r Pauschalb e t r a g w i r d je n a c h A r t d e s in V e r w e n d u n g s t e h e n d e n G e f ä ß e s u n d J a h r f e s t g e s e t z t
u n d b e t r ä g t S 1 1 1 3 . — f ü r d i e 90-l-(200 I J T o n n e , S 7 7 4 4 . — f ü r d e n 8 0 0 - l - C o n t a i n e r ,
S 17.890.— f ü r d e n 3 - c b m - G r o ß r o u m b e h ä l t e r s o w i e 29.820.— f ü r d e n 5 - c b m - G r o ß raumbehälter.
B e i d e r V o r s c h r e i b u n g d e r G e b ü h r ist d i e j e w e i l i g e g e s e t z l i c h e U m s a t z s t e u e r h i n z u zurechnen.
D i e s e r B e s c h l u ß tritt m i t 1. J ä n n e r 1977 i n K r a f t .
1. In 8 3 A b s . 1 d e r H u n d e s t e u e r o r d n u n g , G e m e i n d e r a t s b e s c h l u ß v o m 20. D e z e m b e r
1951, w i r d d e r Z w i s c h e n s a t z . j e h ö c h s t e n s S 2 0 . - " e r s a t z l o s g e s t r i c h e n .
2. D i e H u n d e s t e u e r w i r d m i t W i r k u n g v o m L J ä n n e r 1977 w i e f o l g t n e u f e s t g e s e t z t :
f ü r einen Hund
S 250.—
. . . . . . . S 375.—
für jeden weiteren H u n d
S 500.—
f ü r W a c h h u n d e u n d H u n d e , d i e in A u s ü b u n g eines Berufes o d e r G e w e r b e s g e h a l t e n w e r d e n (§ 3 d e r H u n d e s t e u e r o r d n u n g ) , je H u n d
als Zwingersteuer für jeden H u n d
S 125.—
jedoch f ü r jeden Z w i n g e r höchstens
S 625.—
Neufestsetzung des Einheitssatzes
G e m ä ß § 3 A b s . 6 d e s G e h s t e i g a b g a b e n g e s e r z e s , L G B I . N r . 23/1969, w e r d e n d i e
durchschnittlichen Kosten für d i e Herstellung eines q m zeitgemäßer Gehsteigfläche
mit S 1371.- festgestellt u n d d e r Einheitssatz f ü r d i e Berechnung d e r G e h s t e i g a b g a b e m i t S 13.70 f e s t g e s e t z t .
Der Leiter d e r F i n a n z a b t e i l u n g :
Dr. August Wartimes
Für d i e L i e f e r u n g v o n W a s s e r d u r c h d i e S t a d t w e r k e I n n s b r u c k g e l t e n a b 1. J ä n n e r
1977 ( V e r r e c h n u n g s m o n a t J ä n n e r 1977) d i e n a c h s t e h e n d a u s z u g s w e i s e b e k a n n t g e g e benen Tarifsätze, wobei die bisherigen Tarifsätze zum gleichen Zeitpunkt außer
I. A l l g e m e i n e P a u s c h a l t a r i f e :
1. N o r m a l - W a s s e r t a r i f :
P a u s c h a l t a r i f p r e i s je A u s l a u f u n d J a h r
je A u s l a u f u n d J o h r
Pauschalwassermenge aufgrund
des verrechneten
t a r i f p r e i s e s je A u s l o u f u n d J a h r 62 c b m .
( i n k l . 8°'o U s f . )
S 2 0 4 . — S 220.32
je c b m
G e m ä ß Bescheid des Bundesministeriums f ü r H a n d e l , G e w e r b e und Industrie, ZI.
36.923 1-111-7/76 v o m 30. D e z e m b e r 1976 g e l t e n f ü r d a s V e r s o r g u n g s g e b i e t d e r
S t a d t w e r k e I n n s b r u c k m i t W i r k u n g a b 1. J ä n n e r 1977 n e u e S t r o m t a r i f e , w e l c h e n a c h stehend auszugsweise bekanntgegeben werden.
S 187.20
S 202.18
M o n a t l i c h e r G r u n d p r e i s f ü r d e n ersten T a r i f r a u m
für jeden weiteren T a r i f r a u m
A r b e i t s p r e i s je k W h
Bei v e r t r a g l i c h e r V e r p f l i c h t u n g a u f M i n d e s t a b n a h m e in d e r
S o m m e r p e r i o d e ( K o c h s t r o m ) e r m ä ß i g t s i c h d e r A r b e i t s p r e i s je
k W h auf
1. Für L i c h t a n l a g e n :
M o n a t l i c h e r G r u n d p r e i s f ü r je 100 W a t t T a r i f a n s c h l u ß w e r t . .
2. Für K r a f t a n l a g e n .
M o n a t l i c h e r G r u n d p r e i s f ü r d i e e r s t e n 1000 W a t t d e s T a r i f anschlußwertes
f ü r je w e i t e r e 500 W a t t d e s T a r i f a n s c h l u ß w e r t e s
Bei einer vertraglichen V e r p f l i c h t u n g a u f jährliche M i n d e s t a b n a h m e e r m ä ß i g t sich d e r A r b e i t s p r e i s f ü r Licht- u n d
K r a f t a n l a g e n in d e r S o m m e r p e r i o d e a u f
—.636
S -.687
—.728
S 20.86
S —.786
—.596
S 28.31
Monatlicher Grundpreis bis zu 3 Tarif-ha
für jedes weitere a n g e f a n g e n e T a r i f - h a
Bei e i n e r v e r t r a g l i c h e n V e r p f l i c h t u n g a u f M i n d e s t a b n a h m e in
d e r S o m m e r p e r i o d e e r m ä ß i g t s i c h d e r A r b e i t s p r e i s in d e r
S o m m e r p e r i o d e je k W h a u f
—.99
—.644
Kleinstabnehmertarife:
A r b e i t s p r e i s f ü r L i c h t - u n d K r a f t a n l a g e n je k W h
f ü r W ä r m e a n l a g e n je k W h
Grundpreis für die Meßeinrichtung,
G r ö ß e des Zählers, jedoch mindestens
—.786
Landwirtschaftstarife:
Nachtstromtarife:
A r b e i t s p r e i s in d e r W i n t e r p e r i o d e je k W h
i n d e r S o m m e r p e r i o d e je k W h
Arbeitspreis für Nachtstromheizung
(Speicheröfen),
d u r c h g ä n g i g , je k W h
Monatliche Miete für Meß- und Schalteinrichtungen
—.514 S
—.208 S
—.555
—.225
S —.618
—.354
S -.382
S —.382
S 37.26
—.229
S —.247
S 16.20
HJIk d e s
VI. Pauschaltarife:
1. f ü r B e l e u c h t u n g v o n T r e p p e n , D a c h b ö d e n u s w . je W a t t u n d
2. f ü r K l i n g e l u m s p a n n e r je W a t t u n d M o n a t
3. f ü r H e i ß w a s s e r s p e i c h e r b i s z u 190 L i t e r je A n l a g e , je 10 L i ter u n d M o n a t , N a c h t a u f h e i z u n g
Nachtaufheizung
mit T a g e s z u s a t z h e i z u n g a u ß e r h a l b
Für z u s ä t z l i c h e M e ß e i n r i c h t u n g e n u n d a l l e S c h a l t e i n r i c h t u n g e n
w e r d e n T / , V « d e s W i e d e r b e s c h a f f u n g s w e r t e s je M o n a t v e r rechnet, jedoch mindestens
B l i n d s t r o m p r e i s ie B l i n d - k W h
Wiederinbetriebsetzung stillgelegter A n l a g e n oder A n l a g e n teile nach tatsächlichem A u f w a n d , mindestens a b e r
A l l e v o r s t e h e n d nicht a n g e f ü h r t e n T a r i f e u n d d i e T a r i f e f ü r S o n d e r a b n e h m e r e r fahren eine Erhöhung im Rahmen der B e w i l l i g u n g .
D i e b i s h e r g ü l t i g e n S t r o m t a r i f e t r e t e n m i t A b l a u f d e s 3 1 . D e z e m b e r 1976 a u ß e r
2. M e h r w a s s e r ( U b e r w a s s e r ) - P r e i s
(inkl. 8 V . Usf.)
S —.728 S —.786
II. G e w e r b e t a r i f e :
S 220.32
A l l e v o r s t e h e n d nicht a n g e f ü h r t e n T a r i f e s o w i e d i e Z ä h l e r m i e t e n e r f a h r e n e i n e E r h ö h u n g im R a h m e n d e r B e w i l l i g u n g .
Die v o l l s t ä n d i g e n W a s s e r t a r i f e können bei d e n S t a d t w e r k e n Innsbruck jederzeit e i n gesehen werden.
Die Verrechnung erfolgt nach N e t t o p r e i s e n , d i e Umsatzsteuer w i r d d e n leweiligefl
Rechnungsbeträgen zugeschlagen.
I. H a u s h a l t s t a r i f e :
S 204.—
Die Gebührensätze für die Kanalbenützungsgebühren
I. J ä n n e r 1977 w i e f o l g t f e s t g e l e g t :
D e r E i n h e i t s s a t z f ü r d i e E r h e b u n g d e r K a n o l a n s c h l u ß g e b ü h r b e t r ä g t a b 1. J ä n n e r
1977 7.10 S je c b m B a u m a s s e u n d 7.10 S je q m B a u p l a t z f l ä c h e , w o b e i d e m s o e r mittelten A b g a b e n b e t r a g noch d i e jeweilige gesetzliche Umsatzsteuer hinzuzurechn e n ist.
II. Z ö h l e r t a r i f
P a u s c h a l t a r i f p r e i s je 1/16 B r u n n e n r e c h t
M e h r w a s s e r p r e i s je c b m
Die Gebührensätze für die Erhebung der Gehwegreinigungsgebühren
W i r k s a m k e i t v o m 1. J a n n e r 1977 w i e f o l g t f e s t g e s e t z t :
Gehsteigabgabe,
mit gesonderter
MI. Sondertarife:
Gehweg reinigungsgebühren
Kanalanschlußgebühren,
Für g e w e r b l i c h e B e t r i e b e u n d A n s t a l t e n
sung für die Jahresverbrauchsmenge
b i s z u 5000 c b m
v o n 5001 b i s 20.000 c b m
v o n 20.001 b i s 100.000 c b m
ü b e r 100.000 c b m
das offizielle Mitteilungsblatt der La ndeshauptstadt, wird kostenlos jedem Innsbrucker Haushalt zugestellt. Auflage derzeit: 54.200 Stück.
(Zonentarif):
Ballsaison in den Redoutensälen
Es ist kein G e h e i m n i s : Innsbruck
z ä h l t nicht zu d e n bekanntesten
Faschingshochburgen.
Es w a r
auch hier nie jener G e i s t vertret e n , der zur närrischen Zeit alles
d e r N a r r h e i t p r e i s g e g e b e n hätte. Ansätze a b e r w a r e n a l l e m a l
v o r h a n d e n , auch w e n n sie d a n n
i m m e r w i e d e r eine W e n d u n g
z u r Ernsthaftigkeit hin n a h m e n
o d e r nehmen mußten. D e n n d i e
O b r i g k e i t w a r meist streng und
v e r t r u g , falls sie nicht selbst d i e
M a s k e n aufsetzte, keinen s p o n tanen Mummenschanz.
Höchste O b r i g k e i t e r g a b sich
d e r V e r k l e i d u n g in der Person
K a i s e r M a x i m i l i a n s o d e r Erzherz o g F e r d i n a n d s II. D o c h nicht
z u m F a s c h i n g , s o n d e r n zu jeder
guten G e l e g e n h e i t , bei g r o ß e n
Festlichkeiten, H o c h z e i t e n , h o h e n
Besuchen. W e n n M a x i m i l i a n d a s
N a r r e n k l e i d und d e n Eselshut
a n z o g und so der höfischen
„Mummerey" frönte, dann gab
sich F e r d i n a n d schon w ü r d i g e r
und fuhr e t w a als Jupiter auf
goldenem W a g e n einem Hochz e i t s k o n v o i v o r a u s . A b e r das
w a r e b e n kein Fasching.
Es konnte auch keine g r o ß e
Lust a m närrischen Treiben aufk o m m e n , d e n n wie g e s a g t , jede
M a s k e r a d e war der Obrigkeit
suspekt. S o meldete m a n d e m
Stadtrichter 1614, „ d a ß sich a l l hier in v e r g a n g e n e r Fasnacht etliche M ä n n e r in priesterlichen
K l e i d e r n h a b e n sehen l a s s e n " ,
nach d e n e n nun strengstens z u
f a h n d e n w a r . U n d immer w i e d e r
schickte d i e R e g i e r u n g , g a n z besonders im J a h r h u n d e r t d a r a u f ,
V e r b o t e und S t r a f a n d r o h u n g e n
aus, „ n a c h d e n e n die M u m e r e i e n
d e r Larven zu nachts . . . , w i e
auch d i e T r a g u n g des G e w ö h r s
denen Mascaren oder Verkleidten bei hoher Strafe v e r b o t e n "
w a r . Z u d e m ließen p r o h i b i t i v e
S p e r r s t u n d e n , Besteuerung a l l e r
Faschingsfeste, ja
S t e m p e l m a r k e n z w a n g für M a s ken und Larven und d i e T a t s a che, d a ß „ a u c h d i e Fenster mit
Lemonien bei Straf nicht mehr
keine rechte S t i m m u n g g e d e i hen. Die S t a d t w a c h e hatte fleiß i g zu p a t r o u i l l i e r e n , „ C o s t g e h e r " durften nach 12 U h r nicht
mehr ins H a u s und „ u n a n s t ä n d i g e C l a i d u n g e n w a r e n effective
zu v e r h i n t e r n " .
Faschingstreiben,
a b e r auf dieses a n w e n d b a r und
symptomatisch, g e h ö r t e A n d r e a s
Hofers „ S i t t e n m a n d a t " von 1809,
d a s sicherlich b e l u s t i g u n g s h e m m e n d wirkte. D e n n d a hatten
sich viele seiner „ g u t e n W a f f e n b r ü d e r und L a n d e s v e r t h e i d i g e r
g e ä r g e r t , d a ß die F r a u e n z i m m e r
v o n a l l e r h a n d G a t t u n g e n ihre
Brust- und A r m f l e i s c h zu w e n i g ,
o d e r mit durchsichtigen H u d e r n
b e d e c k e n , und a l s o z u sündhaften R e i z u n g e n A n l a ß g e b e n " .
ausgelassener M a s k e r a d e
w a r es in Innsbruck a l s o nie weit
her. D o c h w a r m a n d e s w e g e n
zur Faschingszeit noch l a n g e
kein O f e n h o c k e r und b e w e g t e
sich umso f r e u d i g e r auf d e m eleganten
brachte man es in d e n s i e b z i g e r
J a h r e n des v e r g a n g e n e n J a h r hunderts in d e n alten R e d o u t e n sälen auf g a n z schöne H ö h e punkte, die auch in Innsbruck etw a s v o n der v e r g n ü g u n g s f r e u d i gen Belle E p o q u e e r a h n e n ließen.
Z u d e n K l ä n g e n der bei Festlichkeiten a l l g e g e n w ä r t i g e n „ R e g i mentskapelle Baron M a r o i c i c "
tanzten 60, 80, 125 P a a r e , „ d a r unter d i e reizendsten Vertreterinnen des schönen G e s c h l e c h t s "
mit M o t t o s v e r s e h e n e n
Schildern und F a h n e n , zwischen
grünen Gewächsen und Statuetten d i e Q u a d r i l l e und boten
„ e i n e n äußerst a n i m i e r t e n A n blick". W i e der Ballberichterstatter stets feststellen konnte, „ w a r
der Besuch v o n seiten der D a men recht z a h l r e i c h , d o c h noch
z a h l r e i c h e r vertreten w a r e n d i e
H e r r e n , die nicht nur Statistenrollen
g a b e n , sondern
tanzten".
Eine E i g e n a r t a b e r p l a g t e d i e
Innsbruckerinnen, d e n n „ a u f d e n
E i n l a d u n g s k a r t e n w a r e n die D a men g a n z besonders ersucht
w o r d e n , nicht in Balltoilette z u
erscheinen, d o c h w a s nützt d a s ,
w o ist D i s z i p l i n b e i m schönen
Geschlechte zu f i n d e n , w e n n es
sich um Toiletten h a n d e l t ? " M a n
z e i g t e e b e n w a s man hatte,
w e n n m a n hatte. Immer schon.
U n d so erschienen d i e D a m e n ,
a u c h w e n n es ein B a l l f ü r jederm a n n sein sollte, „zumeist in t a d e l l o s nach d e n V o r s c h r i f t e n d e r
neuesten J o u r n a l e
R o b e n " . Resigniert verzichteten
die Ballveranstalter, „weil doch
immer f r u c h t l o s " , auf d e n H i n weis „ n i c h t in Balltoilette zu ers c h e i n e n " und stellten auch postw e n d e n d fest, „ d a ß w i e d e r d i e
prächtigsten b a l l m ä ß i g e n Toiletten vertreten w a r e n " .
Die B a l l s a i s o n endete t r a d i t i o n s gemäß
mit e i n e m „ G o u t e r d a n s a n t " ,
d e m V o r l ä u f e r unseres H e r i n g s schmauses, im Tiroler H o f , „ w o r auf sich d a n n Innsbruck w i e d e r
anschickte, in Sack und A s c h e
Buße z u t u n " .
15. Januar: D i e T h e a t e r l e i t u n g
v o n e i n e m Rezensenten
Raimundschen A r b e i t e n nicht zu g e i z e n " ,
d e n n „ v i e l leichter sind d i e kopflosen D u d e l e i e n eines J . J . O f fenbach zu verschmerzen, wenngleich sich gute K r ä f t e d a r a n
wagen".
militärwissenschaftlichen V e r e i n hält H e r r k. k.
H a u p t m a n n J o h a n n Thun des
9. F e s t u n g s - A r t i l l e r i e - B a t a i l l o n s
einen V o r t r a g „ ü b e r d a s neue
Feldgeschütz und dessen Einfluß
auf d i e V e r w e n d u n g d e r A r t i l lerie".
24. Januar: Im
wird zum Ausdruck gebracht,
„ d a ß w e g e n stets z u n e h m e n d e r
Z a h l v o n S t r a f s a c h e n d i e hiesige
Fronveste z u e n g e g e w o r d e n ist.
D i e s e l b e bietet für höchstens 70
H ä f t l i n g e R a u m , sie müsse a b e r
gegenwärtig ganz sanitätswidrig v o n mehr als 100 V e r h a f t e t e n
b e w o h n t w e r d e n , ja es w a r d i e
Z a h l d e r s e l b e n e i n m a l s o g a r auf
126 g e s t i e g e n . "
Im Jahr 1875 faßte der Innsbrucker
den Besdiluß
Bau der „neuen
Redoutensäle".
1889 vollendet,
sie zum Kristallisationspunkt
des gesellsdiaftlidien
Lebens. Bomben
an dessen Stelle die heutigen
Stadlsäle
erriditet
im Stadtardiiv
— Repro:
24. Januar: N a c h d e m d e r „ 1 2 j ä h r i g e S a m m e l e i f e r " des C o mité's zur Errichtung des Rud o l p h - B r u n n e n s 49.000 G u l d e n
erbracht hatte und noch 3000
G u l d e n zur V o l l e n d u n g des g r o ßen
beschließt d i e S t a d t f ü h r u n g auf Initiative
Gemeinderathes
K n o l l — „ d a auch a n d e r e Städte
nicht g r o ß e O p f e r scheuen, um
in d e n Besitz schöner Brunnen z u
g e l a n g e n " - d e n noch f e h l e n d e n
Betrag d e m Brunnen-Comité zur
V e r f ü g u n g z u stellen.
Innsbruck - O f f i z i e l l e s M i t t e i l u n g s b l a t t d e r L a n d e s h a u p t s t a d t - J a h r g a n g 1977 N r . 1
Ausgabe Jänner 1977