Source: http://sodimaggmbh.de/teilhabe--und-inklusionsleistungen.html
Timestamp: 2020-01-23 16:56:41
Document Index: 126161500

Matched Legal Cases: ['§ 45', '§ 39', '§ 45', '§39', '§ 53', '§ 53', '§ 35', '§ 53', '§ 35']

Teilhabe- und Inklusionsleistungen
Entlastung durch niederschwellige Betreuung im Rahmen von Pflegeleistungen
Bezieher ambulanter Pflegeleistungen haben einen Anspruch auf unterstützende Leistungen und Entlastung im Alltag. Im Rahmen der zusätzlichen Betreuungsleistungen nach § 45 a SGB XI, bei Verhinderung der Pflegeperson auch möglich im Rahmen der Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI, erhalten Anspruchsberechtigte Entlastung in der Betreuung ihres Pflegebedürftigen durch den Einsatz zusätzlicher Betreuungskräfte. Ziel der Hilfe ist es, dem Menschen mit Betreuungs- / Pflegebedarf ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu fördern sowie die Entlastung der zu betreuenden / pflegenden Angehörigen.
Der Einsatz erfolgt individuell, in enger Absprache mit dem Menschen mit Betreuungs- / Pflegebedarf und deren Angehörigen. Unsere Betreuungskräfte nehmen Ihnen die Betreuung Ihres Pflegebedürftigen einige Stunden am Tag ab. So erhalten Sie einen zeitlichen Freiraum, über den sie verfügen können ohne ihre Pflegebedürftigen zu vernachlässigen bzw. über einen längeren Zeitraum unbeaufsichtigt zu lassen. Für die anspruchsberechtigten Pflegebedürftigen wird durch den Einsatz zusätzlicher Betreuungskräfte, die Betreuung intensiviert und die Lebensqualität verbessert. Ebenso wird durch die zusätzliche Betreuung und Aktivierung die Kommunikation mit anderen Menschen gefördert, Alltagsaktivitäten unterstützt und mehr Teilhabe am Leben der Gemeinschaft ermöglicht.
Anspruchsberechtigt sind Pflegebedürftige die die
Voraussetzungen nach § 45 a oder nach §39 SGB XI erfüllen und eine Einstufung in die Pflegeversicherung haben. Die Sozialen Dienste gGmbH erbringen Betreuungsleistungen wie Freizeitbegleitung und Aufsichtsgewährung, sowie in Kooperation mit anerkannten Pflegediensten grundpflegerische Tätigkeiten. Die Dauer und Häufigkeit des Betreuungsangebotes richten sich nach dem Betreuungsbedarf in Absprache mit den Pflegenden und Pflegebedürftigen.
Wir unterstützen und beraten Sie gerne bei der Antragsstellung.
Die Soziale Dienste Marxloh gGmbH bieten Assistenzleistungen und Unterstützung im Rahmen der Eingliederungshilfen für Menschen mit Behinderung, u.a. durch den Einsatz von Inklusionsassistenten.
Inklusionsassistenten, auch bekannt als Integrationshelfer, verfügen neben einer fachspezifischen und praxisorientierten Vorbereitung, über eine inklusive Grundhaltung und deren Anwendung auf das eigene Arbeitsfeld. Sie arbeiten mit allem am Hilfeprozess Beteiligten an der gleichberechtigten Teilhabe und Förderung der Menschen mit Behinderung.
Inklusionsassistenten begleiten und fördern je nach Bedarf in allen Lebensbereichen. Die Sozialen Dienste bieten Assistenz und Unterstützung in der Kindertagesstätte, in der Schule, in der Freizeit und im Alltag.
Begleitung in der Kindertagesstätte durch den Einsatz von Inklusionsassistenz
Für Kinder, die aufgrund einer seelischen, körperlichen und geistigen Behinderung, oder von Behinderung bedroht und eine Unterstützung beim Besuch der Kindertageseinrichtung benötigen, gibt es die Möglichkeit einen Inklusionsassistenten einzusetzen.
Durch diesen erhalten die Kinder die Möglichkeit am Gruppengeschehen und somit frühzeitig an Bildungsprozessen teilnehmen zu können. Inklusionsassistenten kommen zusätzlich zu den Pädagogen in die Einrichtung. Ihr Einsatz ist an das von ihnen zu betreuende Kind gebunden und ihre Tätigkeit individuell darauf zugeschnitten.
Voraussetzung für die Übernahme der Inklusionsassistenz ist das Vorliegen einer gültigen Kostenbewilligung. Die Kosten für den Assistenten trägt i.d. Regel das Amt für Soziales, im Rahmen der Eingliederungshilfen (§§ 53 ff. SGB XII).
Schulbegleitung durch den Einsatz von Inklusionsassistenz
Für Kinder, die aufgrund einer seelischen, körperlichen und geistigen Behinderung, oder von Behinderung bedroht eine besondere Unterstützung beim Schulbesuch benötigen, gibt es die Möglichkeit einen individuellen Schulbegleiter einzusetzen. Durch diesen erhalten die Schüler die Möglichkeit am Unterricht teilzunehmen, Lerninhalte zu erfassen und sich in das Klassengeschehen zu integrieren.
Schulbegleitung ist grundsätzlich in allen Schulen möglich. Schulbegleiter kommen zusätzlich zu den Lehrkräften und Sonderpädagogen in die Klasse. Ihr Einsatz ist an den von ihnen zu unterstützenden Schüler gebunden und ihre Tätigkeit individuell darauf zugeschnitten.
Voraussetzung für die Übernahme der Schulbegleitung ist das Vorliegen einer gültigen Kostenbewilligung. Die Kosten für den Schulbegleiter trägt je nach Diagnose des Schülers i.d. Regel das Amt für Soziales, im Rahmen der Eingliederungshilfen (§§ 53 ff. SGB XII) oder das Jugendamt, im Rahmen der Eingliederungshilfen für seelisch Behinderte Kinder und Jugendliche (§ 35a KJHG SGB XIII).
Freizeit- und Alltagsbegleitung in Form von pädagogischer Einzelassistenz
Den Menschen, die aufgrund einer seelischen, körperlichen und geistigen Behinderung, oder von Behinderung bedroht sind, können Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft, in Form von pädagogischer Einzelassistenz vom jeweils zuständigen Leistungsträger gewährt werden.
Diese Unterstützung dient dem Menschen mit Behinderung dazu, sein Leben in größtmöglicher Normalität zu gestalten und selbst bestimmen zu können. Die Behinderung oder die möglichen Folgen derer, sollen dabei gemindert oder beseitigt werden. Dazu zählen u.a. Begleitungen bei Ablöseprozessen vom Elternhaus, der Aufbau von Freundeskreisen, die Gewährung größtmöglicher Selbstbestimmung, Begleitung zur Aufsichtsgewährung und vieles mehr.
Im Vordergrund der Eingliederungshilfe steht die individuelle pädagogische Unterstützung der Menschen mit Behinderung zur Selbstbestimmung.
Voraussetzung für die Übernahme der Eingliederungshilfe ist das Vorliegen einer gültigen Kostenbewilligung. Die Kosten für den Eingliederungsassistenten trägt i.d. Regel das Amt für Soziales im Rahmen der Eingliederungshilfe (§§ 53 ff. SGB XII) oder das Jugendamt im Rahmen der Eingliederungshilfe für seelisch Behinderte Kinder und Jugendliche (§ 35a KJHG SGB XIII).
Freizeit- / Alltagsbegleitung
Päd. Leitung Teilhabe- Inklusionsleistungen
laura.grabo@sodimaggmbh.de