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Timestamp: 2019-05-25 18:58:29
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Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 27', '§ 174', 'BGH', '§ 27', 'BGH', '§ 174']

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Zurückweisung einer Kündigung durch WEG-Verwalter
Der BGH hat entschieden, dass der WEG-Verwalter immer dann eine Vollmacht vorlegen muss, wenn er über seine im WEG geregelten Vertretungsmacht hinausgeht. Diese ergeben sich aus § 27 WEG.
Im Fall hatte der Verwalter auf Beschluss der WEG einen Dienstvertrag mit einem Reinigungsunternehmen gekündigt. Man stritt um die Wirksamkeit der Kündigung, da sich anderenfalls der Vertrag um 5 Jahre verlängert hätte.
Die Kündigung ohne Vollmacht war nach § 174 BGB zurückgewiesen worden. Zu Recht, wie der BGH entschied. Die Vertretungsmacht für die Kündigung ergebe sich in einem solchen Fall nicht aus § 27 WEG, sondern basiere auf dem Beschluss der WEG. Dieser sei jedoch nicht für den Empfänger nachvollziehbar, so dass er nicht nachprüfen könne, ob tatsächlich Vertretungsmacht bestehe.
WEG-Verwalter sollen – insbesondere bei lang laufenden Verträgen – genau prüfen, ob eine Vollmacht beigefügt werden muss. Anderenfalls droht eine erhebliche Haftungsgefahr.
BGH vom 20.03.2014, III ZR 443/13
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Kündigung “i.A.” ist nicht “O.K.”
Kompetenzüberschreitung des WEG-Verwalters
Tags: Dienstvertrag, Kündigung, Vollmacht, WEG-Verwalter, § 174 BGB
Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 07. Mai 2014 um 2014-05-07T12:08:00+00:000000000031201405 veröffentlicht und ist abgelegt unter Wohnungseigentumsrecht.	Sie können die Antworten zu diesem Artikel mit Hilfe des RSS 2.0 Feeds verfolgen. Sie können eine Antwort hinterlassen oder einen Trackback von Ihrer Seite aus senden.