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Timestamp: 2016-10-23 06:21:02
Document Index: 138382181

Matched Legal Cases: ['Art. 28', 'Art. 28', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

I 96/00 (08.11.2001)
V.________, 1943, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Urs Rudolf, Ober-Emmenweid 46, 6021 Emmenbr�cke,
A.- Der 1943 geborene V.________ meldete sich am 21. Juni 1996 unter Hinweis auf Unfallfolgen, urologische Probleme sowie degenerative Wirbels�ulenver�nderungen bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Nach Abkl�rung der gesundheitlichen und erwerblichen Verh�ltnisse sprach ihm die IV-Stelle Luzern bei einem Invalidit�tsgrad von 63 % ab 1. April 1996 eine halbe Invalidenrente zu (Verf�gung vom 20. M�rz 1998).
C.- V.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, die Sache sei zur Aktenerg�nzung und zu neuer Verf�gung an die Verwaltung zur�ckzuweisen. Eventuell sei ihm ab 1. April 1996 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen.
1.- Das kantonale Gericht hat die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze zutreffend wiedergegeben.
Es betrifft dies den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und Abs. 1bis IVG), die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 116 V 249 Erw. 1b, 114 V 313 Erw. 3a, 104 V 136 Erw. 2a und b; ZAK 1987 S. 305 Erw. 1, 1986 S. 412 Erw. 1c; RKUV 1989 Nr.
U 69 S. 176 Erw. 1), insbesondere unter Zuhilfenahme von Tabellenl�hnen (BGE 124 V 322 Erw. 3b/aa; AHI 1998 S. 177 Erw. 3a, S. 292 Erw. 3b; vgl. auch BGE 126 V 75 mit Hinweisen), die Rechtsprechung zur Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte im Rahmen der Invalidit�tssch�tzung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen) sowie den f�r die richterliche Beurteilung praxisgem�ss massgebenden Zeitpunkt des Verf�gungserlasses (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen; AHI 2001 S. 158 Erw. 3b). Darauf kann verwiesen werden.
Zu erg�nzen ist, dass sich die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenl�hne herabzusetzen sind, nach den gesamten pers�nlichen und beruflichen Umst�nden (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/ Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad) im konkreten Einzelfall beurteilt, wobei der Abzug auf insgesamt h�chstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 126 V 79 Erw. 5b/aa-cc).
2.- Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass der im Wesentlichen an einem chronisch-rezidivierenden Lumbovertebralsyndrom bei Osteochondrose L5/S1, einer residuellen Lumboischialgie links bei Status nach Diskushernie L5/S1, einem Status nach Beckenfraktur links, einer H�ftdysplasie beidseits, einem Status nach arthroskopischer partieller Meniskektomie medial beidseits (Berichte Dr. med.
S.________ Orthop�dische Chirurgie FMH, vom 14. M�rz 1997 und 28. Dezember 1998) sowie an einem subdepressiven Zustandsbild (ICD 10 F 43.1; Bericht Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie u. Psychotherapie, vom 8. September 1997) leidende Beschwerdef�hrer seinen zuletzt ausge�bten Beruf als Bauarbeiter gesundheitsbedingt nicht mehr aus�ben kann. Ebenso liegt zu Recht nicht im Streit, dass ihm k�rperlich leichte T�tigkeiten im Umfang von mindestens 50 % zumutbar sind. Streitig und zu pr�fen sind dagegen die erwerblichen Auswirkungen des festgestellten Leistungsverm�gens.
a) Der Beschwerdef�hrer arbeitete zuletzt seit 1980 als Maurer bei der Firma B.________ AG. Nach deren Auskunft vom 19. Dezember 1997 (vgl. auch Arbeitgeberfragebogen vom 3. Juli 1996) h�tte er mit dieser T�tigkeit im Jahre 1997 einen Stundenlohn von Fr. 28.80 - und nicht, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf lediglich hypothetischen Annahmen basierenden Berechnungen geltend gemacht, Fr. 30.85 - erzielen k�nnen. Weil in diesem Stundenansatz sowohl der Anteil Ferien wie auch der Anteil am 13. Monatsgehalt enthalten sind, bel�uft sich das Jahressal�r bei einer Jahresarbeitszeit von 41 Wochenstunden und 48 Arbeitswochen auf Fr. 56'678.- (Fr. 28.80 x 41 x 48). Dieser Betrag ist an die 1998 im Baugewerbe eingetretene Nominallohnentwicklung von 0,4 % (Die Volkswirtschaft, 1999 Heft 12, Anhang S. 28, Tabelle B10. 2) anzupassen, womit das Valideneinkommen Fr. 56'905.- im Jahr betr�gt.
b) Bei der Bestimmung des Invalideneinkommens (hypothetisches Einkommen nach Eintritt der Invalidit�t) st�tzte sich das kantonale Gericht auf die Tabelle TA1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 1996 des Bundesamtes f�r Statistik. Ausgehend vom durchschnittlichen Monatslohn f�r m�nnliche Hilfsarbeiter im Sektor Produktion und in Ber�cksichtigung von 41 w�chentlichen Arbeitsstunden einerseits, der Anpassung an die Nominallohnentwicklung bis 1998 andererseits ermittelte es einen Monatslohn von Fr. 4634.- (inkl. Anteil 13. Monatslohn) bzw. ein Jahressal�r Fr. 55'608.-. Von diesem mit Blick auf das h�lftige Leistungsverm�gen um 50 % gek�rzten Lohn nahm es alsdann einen leidensbedingten Abzug von 25 % vor, woraus ein trotz Gesundheitsschaden zumutbarerweise erzielbares Einkommen von Fr. 20'853.- resultierte. Diese Berechnungsweise l�sst sich unter keinen Titeln beanstanden. Was hiegegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, ist nicht geeignet, zu einer anderen Beurteilung zu f�hren. Aktenerg�nzungen er�brigen sich, da hievon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweisw�rdigung; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b mit Hinweisen). Wie die IV-Stelle in ihrer Vernehmlassung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht bemerkt, w�re es dem Versicherten bei Aufbietung guten Willens trotz der geltend gemachten invalidit�tsfremden - und daher bei der Invalidit�tsbemessung nicht zu ber�cksichtigenden (vgl. dazu AHI 1999 S. 242 f. Erw. 4c mit Hinweisen) - Faktoren wie die fehlenden Sprachkenntnisse oder die mangelhafte Schulbildung m�glich und zumutbar, das verbliebene Leistungsverm�gen wirtschaftlich zu verwerten.
Hiezu stehen ihm auf dem f�r ihn in Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt gen�gend Stellen offen. Zudem hat das kantonale Gericht den verschiedenen pers�nlichen/beruflichen Einschr�nkungen, wie nachgerade dem fortgeschrittenen Alter, mit dem Maximalabzug von 25 % vom Tabellenlohn (Erw. 1) hinl�nglich Rechnung getragen. Im �brigen kann, auch was die Verweisungst�tigkeiten betrifft, auf die einl�sslichen Erw�gungen der Vorinstanz verwiesen werden, denen das Eidgen�ssische Versicherungsgericht weder in tats�chlicher noch rechtlicher Hinsicht etwas beizuf�gen hat.
c) Vergleicht man das Valideneinkommen von Fr. 56'905.- mit dem Invalideneinkommen von Fr. 20'853.-, ergibt sich ein Invalidit�tsgrad von 63,35 % (zur Frage der Genauigkeit des aus der Gegen�berstellung von Validen- und Invalidenlohn resultierenden Invalidit�tsgrades vgl. noch nicht in der Amtlichen Sammlung ver�ffentlichtes Urteil E.