Source: http://docplayer.org/9269942-Anlagereglement-gueltig-ab-1-maerz-2014-doc-id-bvgar-03-d-06-14.html
Timestamp: 2018-12-17 00:47:49
Document Index: 363470967

Matched Legal Cases: ['Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 49', 'Art. 71', 'Art. 49', 'Art. 50', 'Art. 48', 'Art. 51', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 48', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 50', 'Art. 50', 'Art. 52', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15']

Anlagereglement. Gültig ab 1. März Doc ID BVGAR.03.D PDF
Anlagereglement. Gültig ab 1. März Doc ID BVGAR.03.D.06.14
Download "Anlagereglement. Gültig ab 1. März 2014. Doc ID BVGAR.03.D.06.14"
1 Anlagereglement Gültig ab 1. März 2014
2 A. Inhaltsverzeichnis A. Inhalt 2 B. Zweck und Inhalt 3 Art. 1 Zweck 3 Art. 2 Ziele und Grundsätze der Vermögensanlage 3 C. Organisation, Aufgaben und Kompetenzen 4 Art. 3 Aufgaben und Kompetenzen des Stiftungsrats 4 Art. 4 Aufgaben und Kompetenzen der Geschäftsführung 4 Art. 5 Reporting und Kontrolle 4 Art. 6 Vertretungsvollmachten 4 Art. 7 Loyalität in der Vermögensverwaltung 4 D. Anlage des Vermögens 5 Art. 8 Wahl der Anlagestrategien 5 Art. 9 Anlagestrategien der VZ Anlagestiftung 5 Art. 10 Individuelles Vermögensverwaltungsmandat 5 Art. 11 Erweiterte Anlagemöglichkeiten 5 Art. 12 Bewirtschaftung der Vermögensanlage 6 E. Schlussbestimmungen 7 Art. 13 Bilanzierung 7 Art. 14 Reglementssprache 7 Art. 15 In-Kraft-Treten und Änderungen 7 VZ BVG Sammelstiftung Beethovenstrasse Zürich Tel. +41 (0) Fax +41 (0) Anlagereglement VZ BVG Sammelstiftung Seite 2 von 7
3 B. Zweck und Inhalt Art. 1 Zweck Art. 2 Ziele und Grundsätze der Vermögensanlage 1. Das vorliegende Reglement legt die Ziele und Grundsätze der Vermögensanlage sowie deren Durchführung und Überwachung gemäss Art. 49a BVV2 fest. 1. Im Vordergrund der Vermögensanlage stehen die finanziellen Interessen der versicherten Personen. 2. Die Vermögensanlage erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere Art. 71 BVG und Art. 49ff BVV2. 3. Das Risiko der Vermögensanlage ist angemessen zu verteilen. Das Vermögen muss nach den Grundsätzen von Art. 50 Abs. 3 BVV2 auf verschiedene Anlagekategorien, Regionen und Wirtschaftszweige verteilt werden. 2. Die Vermögensanlage richtet sich nach den anwendbaren Bestimmungen des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) und der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen und Invalidenvorsorge (BVV2). 4. Die Vermögensanlage hat so zu erfolgen, dass eine dem Anlagerisiko entsprechende Anlagerendite erzielt werden kann. 5. Personen und Einrichtungen, welche mit der Vermögensverwaltung betraut werden, müssen gemäss Art. 48f Abs. 2 BVV2 dazu befähigt sein und Gewähr bieten, dass sie insbesondere die Anforderungen nach Art. 51b Abs. 1 BVG und Abs. 48g bis 48l BVV2 einhalten. Anlagereglement VZ BVG Sammelstiftung Seite 3 von 7
4 C. Organisation, Aufgaben und Kompetenzen Art. 3 Aufgaben und Kompetenzen des Stiftungsrats Art. 4 Aufgaben und Kompetenzen der Geschäftsführung Art. 5 Reporting und Kontrolle Art. 6 Vertretungsvollmachten 1. Der Stiftungsrat übernimmt folgende Aufgaben im Rahmen der Vermögensanlage: a. Erlass dieses Reglements, der Anhänge und weiteren Ausführungsbestimmungen b. Definition und Delegation von Aufgaben und Kompetenzen c. Wahl des Vermögensverwalters d. Festlegung der Ziele und Grundsätze der Vermögensverwaltung e. Durchführung und Überwachung des Anlageprozesses f. Periodische Überprüfung der Übereinstimmung zwischen Vermögensanlage und Verpflichtungen g. Quartalsweise Kontrolle der Einhaltung der Anlagestrategien der Vorsorgewerke hinsichtlich der gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen mittels Anlage-Report. h. Jährliche Prüfung der Wahl der Anlagestrategie im Rahmen der Risikofähigkeit der einzelnen Vorsorgewerke mittels Kennzahlen- Reporting. Der Geschäftsführer übernimmt folgende Aufgaben im Rahmen der Vermögensanlage: a. Prüfung der Wahl der Anlagestrategie der Vorsorgewerke b. Überprüfung der Risikofähigkeit der Vorsorgewerke c. Allfällige Ablehnung des Anlageentscheides der Vorsorgekommission und Unterbreitung eines Gegenvorschlages 1. Das Vorsorgewerk erhält mindestens quartalsweise eine Gesamtauswertung, welche die Wertentwicklung, Rendite- und Risikokennzahlen sowie Ein- und Auszahlungen enthält. 2. Die Geschäftsführung lässt sich vom Vermögensverwalter quartalsweise eine Gesamtauswertung zur Wertentwicklung, Rendite, Renditevergleich und Anlagerisiko Bericht erstatten. 1. Die Pensionskasse übt die mit Aktienanlagen verbundenen Aktionärsrechte im Interesse der versicherten Personen hauptsächlich nach finanziellen Kriterien aus. 2. Werden reglementarische oder gesetzliche Bestimmungen verletzt, so hat der Stiftungsrat Massnahmen zu ergreifen. Bei Verletzung ist dem Stiftungsrat vom Vermögensverwalter und allenfalls vom Geschäftsführer Rechenschaft abzulegen. 3. Bei Verletzungen im Rahmen der Kontrollen gemäss Abs. 1 lit. g kann der Stiftungsrat die sofortige Anpassung der Vermögensanlage der betroffenen Vorsorgewerke veranlassen. 4. Ergeben Prüfungen gemäss Abs. 1 lit. h die fehlende Risikofähigkeit eines Vorsorgewerkes, kann der Stiftungsrat die sofortige Änderung der Anlagestrategie der betroffenen Vorsorgewerke veranlassen. d. Sicherstellung, dass die vorgesehenen Reportings termingerecht den entsprechenden Empfänger zugestellt werden e. Anlaufstelle für die Vorsorgekommissionen der Vorsorgewerke f. Laufende Kontrolle zur Einhaltung dieses Reglements 3. Für jedes Vorsorgewerk wird jährlich ein Kennzahlen-Report erstellt, welcher ein provisorischer Deckungsgrad, die gewählte Anlagestrategie, die Anzahl Versicherte, zeitnahe Ein- und Auszahlungen sowie bevorstehenden Pensionierungen umfasst. 4. Die Geschäftsführung stellt sicher, dass der Stiftungsrat quartalsweise einen bedarfsgerechten Controlling-Report und Kennzahlen-Report erhält. 2. Die Ausübung der Stimmrechte bei Routinegeschäften erfolgt grundsätzlich entsprechend den Anträgen des jeweiligen Verwaltungsrates. Anlagereglement VZ BVG Sammelstiftung Seite 4 von 7
5 Art. 7 Loyalität in der Vermögensverwaltung 1. Sämtliche Personen und Institutionen, die mit der Verwaltung des Vermögens beauftragt sind, verpflichten sich auf die Einhaltung der Loyalitätsvorschriften gemäss Art. 48f bis l BVV2. 2. Die Art und Weise der Entschädigung und deren Höhe ist eindeutig bestimmbar in einer schriftlichen Vereinbarung festzuhalten. 3. Die Entgegennahme persönlicher Vermögensvorteile sind verboten, ausser es handelt sich dabei um Bagatell- und Gelegenheitsgeschenke. Als Bagatell- und Gelegenheitsgeschenke gelten einmalige Geschenke im Wert von höchstens CHF 200 pro Fall und CHF 1000 pro Jahr und Geschäftspartner, maximal aber CHF Sämtliche darüber hinaus gehende Entschädigungen sind der Pensionskasse abzuliefern. Anlagereglement VZ BVG Sammelstiftung Seite 5 von 7
6 D. Anlage des Vermögens Art. 8 Wahl der Anlagestrategien Art. 9 Anlagestrategien der VZ Anlagestiftung Art. 10 Individuelles Vermögensverwaltungsmandat Art. 11 Erweiterte Anlagemöglichkeiten Art. 12 Bewirtschaftung der Vermögensanlage 1. Die Vorsorgekommission wählt die Anlage der Sparguthaben für das Vorsorgewerk. Sie kann dabei zwischen einem festverzinslichen Vorsorgekonto, Anlagestrategien der VZ Anlagestiftung sowie einem individuelle Vermögensverwaltungsmandat wählen. 2. Die Wahl der Anlage hat schriftlich durch die Vorsorgekommission zu erfolgen. 1. Der Vorsorgekommission stehen folgende Anlagestrategien der VZ Anlagestiftung zur Auswahl: VZ Vorsorge 0 VZ Vorsorge Max. 20 VZ Vorsorge Max. 30 VZ Vorsorge Max. 40 VZ Vorsorge Max. 40 FBC VZ Vorsorge Max. 50 VZ Vorsorge Max. 30 passiv VZ Vorsorge Max. 40 passiv VZ Vorsorge Max. 50 passiv Vorsorgewerke mit einem Gesamtvermögen über CHF 5 Millionen können dem Vermögensverwalter ein individueller Vermögensverwaltungsauftrag 1. Die Anlagestrategien können Gebrauch von den Erweiterungsbestimmungen nach Art. 50 Abs. 4 BVV2 machen. Allfällige Erweiterungen werden in den Anlagerichtlinien oder im Vermögensverwaltungsauftrag beschrieben. 2. Die Erweiterung der Anlagemöglichkeit wird im Anhang der Jahresrechnung schlüssig dargelegt. 1. Für jedes Vorsorgewerk wird ein Konto und im Bedarfsfall ein Depot bei der VZ Depotbank AG geführt. 2. Kauf- und Verkaufsaufträge sind der Pensionskasse bis zum letzten Bankhandelstag des Monats mitzuteilen. Sie werden jeweils am ersten Bankhandelstag des Monats ausgeführt. 3. Erworbene Anteile werden dem Depot gutgeschrieben. Erlöse aus dem Verkauf von Anteilen werden dem Konto gutgeschrieben. 3. Die Pensionskasse kann im Rahmen der Risikofähigkeit eines Vorsorgewerkes Einschränkung bei der Wahl der Anlagestrategie erlassen. 4. Die Pensionskasse stellt sicher, dass die möglichen Anlagestrategien gemäss Art. 50 bis Art. 52 BVV2 die Anlagesicherheit, eine angemessene Rendite und Risikoverteilung sowie die Deckung des zu erwartenden Liquiditätsbedarfs gewährleisten. 2. Die Anlagestruktur und -allokation der Anlagestrategien der VZ Anlagestiftung sind im Anhang 1 des Anlagereglements umschrieben. erteilen. Die Rahmenbedingungen für die individuellen Vermögensverwaltungsmandate sind im Anhang 2 umschrieben. 3. Entscheidet sich die Vorsorgekommission für die Erweiterung der Anlagerichtlinien, gelten erhöhte Anforderungen an die individuelle Risikofähigkeit, Risikobereitschaft und Gesamtvermögenssituation der versicherten Personen. 5. Reglementarische Sparbeiträge und mögliche ausserordentliche Beiträge der versicherten Person oder des Arbeitgebers werden jeweils am nächsten Investitionsstichtag investiert. Die Investitionen finden jeweils am ersten Bankhandelstag des Monats statt. 6. Ohne anderweitige schriftliche Anweisungen, kauft die Pensionskasse laufend neue Anteile der zuletzt gewählten Anlagestrategie. 7. Die Gebühren und deren Abrechnung richten sich nach den Bestimmungen des Gebührenreglements. 4. Kaufaufträge können nur erfolgen, wenn die dafür notwendigen liquiden Mittel vorhanden sind. 8. Für verspätete oder nicht ausgeführte Aufträge lehnt die Pensionskasse jegliche Haftung ab. 9. Abrechnungen werden durch die VZ Depotbank AG erstellt. Anlagereglement VZ BVG Sammelstiftung Seite 6 von 7
7 E. Schlussbestimmungen Art. 13 Bilanzierung Art. 14 Reglementssprache Art. 15 In-Kraft-Treten und Änderungen 1. Flüssige Mittel, Festgelder und Debitorenforderungen werden zum Nennwert bilanziert. Die Pensionskasse erstellt dieses Reglement in deutscher, französischer und englischer Sprache. Massgebend ist ausschliesslich der deutsche Text des Reglements. 1. Der Stiftungsrat hat das Recht, dieses Reglement jederzeit anzupassen. 2. Die Bilanzierung und Bewertung der Anlagen erfolgen nach den Vorschriften von Swiss GAAP FER 26 zu Marktwerten. 2. Das Reglement tritt per 1. März 2014 in Kraft. VZ BVG Sammelstiftung Beethovenstrasse Zürich Tel. +41 (0) Fax +41 (0) Anlagereglement VZ BVG Sammelstiftung Seite 7 von 7