Source: http://xn--stern-des-sdens-9vb.de/index.php/ueber-uns/satzung/
Timestamp: 2020-07-13 17:12:16
Document Index: 232513236

Matched Legal Cases: ['§ 53', '§ 57', '§ 26', '§9', '§ 12', '§ 2']

Satzung – Stern des Südens e.V.
Die Satzung steht Ihnen ebenfalls zum Download bereit: Satzung des Vereins
Satzung des Vereins „Stern des Südens / Estrela do Sul e.V.“
(1) Der Verein führt den Namen „Stern des Südens / Estrela do Sul“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach Eintragung führt er den Namen „Stern des Südens /Estrela do Sul e.V“.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Flörsheim am Main.
(1) Der Verein „Stern des Südens“ verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Ziel ist es, Bedürftigen uneigennützige Hilfe und Förderung zukommen zu lassen.
(2) Zweck des Vereins ist die Förderung mildtätiger Zwecke durch Unterstützung hilfsbedürftiger Personen, insbesondere von kranken- und unterstützungsbedürftiger Kindern, die zum Personenkreis des § 53 AO (Abgabenordnung) gehören, sowie die Förderung der Bildung und Erziehung und Jugendhilfe, besonders durch die ideelle und finanzielle Unterstützung der
> Prof. Marina Martins de Souza - Schule in Porto Alegre / Brasilien
> Érico Verissimo – Schule in Porto Alegre / Brasilien
> Aldo Locatelli – Schule in Porto Alegre / Brasilien
> Kindertagesstätte Cantinho dos Piás in Porto Alegre / Brasiliensowie vergleichbare karitativer Körperschaften im In- und Ausland.
> Toyama – Schule in Porto Alegre / Brasilien
> die Beschaffung von Mitteln durch Beiträge und Spenden und die Weitergabe der Mittel an die vorgenannten Einrichtungen, die sie zur Verwirklichung ihrer steuerbegünstigten Zwecke bzw. ihrer Art nach mildtätigen oder gemeinnützigen Zwecke einzusetzen haben.
> Organisation von Hilfstransporten (z.B. Sammlung von gebrauchter Kleidung) zur Weiterleitung an hilfsbedürftige Menschen in Brasilien.
Die Unterstützung soll unmittelbare Notlagen Hilfsbedürftiger , z.B. Ernährungs-, Gesundheits- und Wohnmissstände lindern und eine den Lebensbedürfnissen entsprechende Erziehung und Ausbildung ermöglichen.
(3) Der Verein erfüllt seine satzungsmäßigen Zwecke auch durch die aktiven Mitglieder, die als Hilfspersonen des Vereins im Sinne des § 57 Abs. 1 AO tätig werden. Sie unterliegen im Rahmen der Ausübung ihrer Tätigkeit stets den Weisungen des Vereins. Diese legt der Vorstand in einer Arbeitsrichtlinie fest.
(4) Die Zusammenarbeit mit örtlichen kirchlichen Organisationen und Sozialverbänden wird besonders angestrebt und gefördert. Das Leistungsangebot des Vereins ergänzt das schon umfangreiche Angebot der örtlichen kirchlichen Organisationen und Sozialverbände.
(1) Jede natürliche und juristische Person kann Mitglied werden. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters vorzulegen. Dieser verpflichtet sich damit auch zur Zahlung der Beiträge für den Minderjährigen. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Die Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand ist nicht anfechtbar. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
(2) Ehrenmitglieder können durch den Beschluss der Mitgliederversammlung ernannt werden. Es sollen dafür Personen in Frage kommen, die sich besondere Verdienste für die Arbeit des Vereins erworben haben. Ehrenmitglieder sind stimmberechtigt.
a) durch den Tod des Mitglieds bzw. die Auflösung oder den Untergang der juristischen Person,
(2) Das Mitglied kann aus dem Verein zum Ende des Geschäftsjahres austreten. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von drei Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres. Die Erklärung muss dem Vorstand also spätestens am 30.09. des Jahres zugegangen sein.
(3) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es mit seinem Verhalten in erheblichem Maß gegen die Vereinsinteressen verstößt
oder seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Kommt ein Mitglied mit der Zahlung eines Beitrages mehr als drei Monate in Rückstand, so kann es nach erfolgloser Anmahnung des Beitrages aus dem Verein ausgeschlossen werden. Über den Ausschluss beschließt in diesem Falle der Vorstand mit Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen.
(1) Der jährlich zu zahlende Mitgliedsbeitrag sowie außerordentliche Beiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Mitgliedsbeitrag ist am 01. Februar eines jeden Jahres im Voraus fällig.
(2) Sonderbeiträge können als Umlage nur auf Beschluss einer Mitgliederversammlung erhoben werden, und zwar nur für Zwecke, die der Erfüllung der gemeinnützigen Vereinsaufgaben dienen.
(3) Sämtliche Beiträge sind Bringschulden.
(1) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen.
(3) Die Kasse des Vereins sowie die Verwendung der Spenden und Beiträge werden in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins gewählte Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters und des Vorstands.
(4) Den Kassenprüfern obliegt die Prüfung auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Buchungsvorgänge und Belege auf der Grundlage der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstands sowie die Prüfung des Jahresabschlusses. Prüfungen sind einmal im Jahr durchzuführen. Ein Vorstandsmitglied kann nicht Kassenprüfer sein.
(5) Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer dem Vorstand berichten und, falls notwendig, die sofortige Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beantragen.
3) Der vertretungsberechtigte Vorstand im Sinne des § 26 BGB (§9 Abs. 5)
4) Die Beisitzer
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Darüber hinaus muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von einem Viertel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand
(2) Jede Mitgliederversammlung wird von der/dem Ersten Vorsitzenden oder von der/dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens vier Wochen mittels einfachem oder elektronischem Brief (E-Mail) und durch Bekanntmachung in der Flörsheimer Zeitung einberufen. Die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung ist gleichzeitig mitzuteilen.
(3) Die Mitgliederversammlung entscheidet Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:
1) Entlastung des gesamten Vorstandes
2) Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und des Berichtes der Kassenprüfer
3) Wahl des neuen Vorstandes
4) Bestellung von zwei Kassenprüfern, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sein dürfen, um die Buchführung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten.
5) Jede Änderung der Satzung
6) Entscheiden über die eingereichten Anträge
8) Auflösung des Vereins
9) Erlass der Beitragsordnung, die nicht Bestandteil der Satzung ist.
(4) Die Mitgliederversammlung wird von der/dem Ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von der/dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstandes geleitet. Ist auch diese verhindert, so wählt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte den Versammlungsleiter.
(5) Anträge zur Mitgliederversammlung sind mindestens drei Wochen vor der Versammlung schriftlich bei der/dem Ersten Vorsitzenden einzureichen.
(6) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
1) Erste/r Vorsitzende/r
2) Stellvertretende/r Vorsitzende/r
3) Schatzmeister/in
5) Mindestens einem/r Beisitzer/in
(2) Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt.
(4) Mitglieder des Vorstandes können sich in dieser Eigenschaft nicht durch andere Personen vertreten lassen.
(5) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch die/den Erste/n Vorsitzende/n, die/den Stellvertretende/n Vorsitzende/n oder den/die Schatzmeister/in vertreten. Jede von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis des Vereins dürfen die/der Stellvertretende Vorsitzende und die/der Schatzmeister/in ihre Vertretungsmacht nur bei Verhinderung der/des Ersten Vorsitzenden ausüben.
(6) Der Vorstand leitet den Verein. Seine Sitzungen werden von der/dem Ersten Vorsitzenden geleitet. Er tritt zusammen, wenn es das Vereininteresse erfordert oder mindestens drei Vorstandsmitglieder es beantragen. Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.
(7) Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören:
a. die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Behandlung von Anregungen des Mitarbeiterkreises;
b. die Bewilligung von Ausgaben;
c. Aufnahme und gegebenenfalls Beratung über den Ausschluss von Mitgliedern;
d. Festlegung der Arbeitsrichtlinie
e. Abschluss von Arbeitsverhältnissen
Der Vorstand ist ermächtigt, für einzelne Aufgabengebiete seiner Geschäftsführung einen Mitarbeiterkreis zubilden. Dafür kann er sachverständige Personen beratend hinzuziehen.
(1) Eine Ergänzung der vom Vorstand festgesetzten Tagesordnung kann von der Mitgliederversammlung beschlossen werden. Soweit die Satzung nicht anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
(2) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung des Vorstandes und der Ausschüsse ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist. Alle Protokolle sind dem Vorstand zuzuleiten.
§ 12 Änderung der Satzung – Beschlüsse
Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von zwei Dritteln, zur Änderung des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmenerforderlich. Die Art der Abstimmung wird vom Versammlungsleiter festgesetzt. Die Abstimmung hat jedoch schriftlich zu erfolgen, wenn ein Drittel der erschienenen Mitglieder dies beantragt.
a) es der Vorstand mit einer Mehrheit von drei Vierteln aller seiner Mitglieder beschlossen hat oder
(3) Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.
(4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein Vermögen an den Verein „Bürger helfen Bürgern e.V“, und zwar mit der Auflage, es entsprechend seinen bisherigen Zielen und Aufgaben ausschließlich und unmittelbar gemäß § 2 zu verwenden.
Die vorstehende Satzung wurde durch die Gründungsmitglieder beschlossen.