Source: https://www.dtad.de/details/Arzneimittel_40213_Duesseldorf-9423939_3
Timestamp: 2017-09-20 21:59:53
Document Index: 12455657

Matched Legal Cases: ['§ 130', '§ 130', '§ 130', '§ 130', '§ 4', '§ 129', '§ 130', '§ 130', '§ 130', '§ 130', '§ 130', '§ 130', '§ 130', '§ 130', '§ 130', '§ 130', '§ 6', '§ 4', '§ 9']

Ausschreibung - Arzneimittel in Düsseldorf (ID:9423939)
> DTAD-ID: 9423939
Ausschreibung mehrerer Verträge zur Vereinbarung von Rabatten gemäß § 130a Abs. 8 SGB V für den Wirkstoff Interferon beta-1a (Avonex). Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung (EU-weites offenes...
Kontaktstelle: AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse
Telefon: +49 21187911278
Fax: +49 21187911280
Statistik AOK - Die Gesundheitskasse fü...
Ausschreibung mehrerer Verträge zur Vereinbarung von Rabatten gemäß § 130a Abs. 8 SGB V für den Wirkstoff Interferon beta-1a (Avonex).
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung (EU-weites offenes Verfahren) ist der Abschluss von wirkstoffbezogenen „Vereinbarungen gem. § 130a Abs. 8 SGB V“ (im Folgenden: Rabattverträge oder einzeln Rabattvertrag) für den 12-Monatszeitraum vom 1.10.2014 bis zum 30.9.2015 über bestimmte Arzneimittel mit dem Wirkstoff Interferon beta-1a. Gemäß § 130a Abs. 8 Satz 1 SGB V ist die Ausschreibung nur an pharmazeutische Unternehmer (oder Bietergemeinschaften pharmazeutischer Unternehmer) i. S. d. § 4 Abs. 18 AMG gerichtet.
Die Vergabe erfolgt in verschiedenen Gebiets- und Fachlosen für die
(1) AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse
(2) AOK Sachsen-Anhalt – Die Gesundheitskasse
(3) AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
(4) AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen
(5) AOK NordWest – Die Gesundheitskasse
(6) AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
(7) AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse
(8) AOK Bremen/Bremerhaven – Die Gesundheitskasse
(9) AOK Bayern – Die Gesundheitskasse
Für jede Gebiets-Fachlos-Kombination wird eine Rahmenvereinbarung mit einem entsprechenden Wirtschaftsteilnehmer geschlossen.
Nicht zum Beschaffungsbedarf gehören Arzneimittel, die im Rahmen des Sprechstundenbedarfs verordnet und abgerechnet werden. Gleiches gilt für Fertigarzneimittel, soweit sie in Apotheken vor Abgabe an den Verbraucher in Zubereitungen verarbeitet und abgerechnet werden. Ebenfalls nicht zum Beschaffungsbedarf zählen Arzneimittel, die im Wege der Kostenerstattung abgegeben werden. Gleiches gilt für Arzneimittel, welche durch Krankenhausapotheken an AOK-Versicherte auf der Grundlage von Vereinbarungen gem. § 129a SGB V abgegeben und zu Lasten der AOKs abgerechnet werden.
Siehe Vergabeunterlagen. Download auf
Bezeichnung: Ausschreibung mehrerer Verträge zur Vereinbarung von Rabatten gemäß § 130a Abs. 8 SGB V für den Wirkstoff Interferon beta-1a für die AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse
Gegenstand der Ausschreibung ist der Abschluss mehrerer Verträge über die Vereinbarung von Rabatten gemäß § 130a Abs. 8 SGB V für den Wirkstoff Interferon beta-1a, die auf dem gültigen Arzneiverordnungsblatt (Muster 16 der Vordruckvereinbarung, Anlage 2 BMV-Ä) zu Lasten der AOK verordnet, abgerechnet und an Versicherte der genannten AOK abgegeben werden.-Fachlos - Wirkstoffmenge - ATC-Code - Packungsgröße - Darreichungsform - Stückzahl1 - 30 µg in 1,0 ml - L03AB07 - N2 - Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung (Trockensubstanz) - 42 - 30 µg in 0,5 ml - L03AB07 - N2 - Injektionslösung(Fertigspritze) - 43 - 30 µgin 0,5 ml - L03AB07 - N3 - Injektionslösung (Fertigspritze) - 11 - 124 - 30 µg in 0,5 ml - L03AB07 - N2 - Injektionslösung,im Fertigpen - 45 - 30 µg in 0,5 ml - L03AB07 - N3 - Injektionslösung, im Fertigpen - 11 - 12.
Siehe Vergabeunterlagen. Download auf-https://www.aok-business.de/tools-service/ausschreibungen/bekanntmachung-von-ausschreibungen/
Bezeichnung: Ausschreibung mehrerer Verträge zur Vereinbarung von Rabatten gemäß § 130a Abs. 8 SGB V für den Wirkstoff Interferon beta-1a für die AOK Sachsen-Anhalt
Siehe Vergabeunterlagen. Download auf-https://www.aok-business.de/tools-service/ausschreibungen/bekanntmachung-von-ausschreibungen
Bezeichnung: Ausschreibung mehrerer Verträge zur Vereinbarung von Rabatten gemäß § 130a Abs. 8 SGB V für den Wirkstoff Interferon beta-1a für die AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
Bezeichnung: Ausschreibung mehrerer Verträge zur Vereinbarung von Rabatten gemäß § 130a Abs. 8 SGB V für den Wirkstoff Interferon beta-1a für die AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen
Bezeichnung: Ausschreibung mehrerer Verträge zur Vereinbarung von Rabatten gemäß § 130a Abs. 8 SGB V für den Wirkstoff Interferon beta-1a für die AOK NordWest – Die Gesundheitskasse
Bezeichnung: Ausschreibung mehrerer Verträge zur Vereinbarung von Rabatten gemäß § 130a Abs. 8 SGB V für den Wirkstoff Interferon beta-1a für die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Bezeichnung: Ausschreibung mehrerer Verträge zur Vereinbarung von Rabatten gemäß § 130a Abs. 8 SGB V für den Wirkstoff Interferon beta-1a für die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse
Bezeichnung: Ausschreibung mehrerer Verträge zur Vereinbarung von Rabatten gemäß § 130a Abs. 8 SGB V für den Wirkstoff Interferon beta-1a für die AOK Bremen/Bremerhaven – Die Gesundheitskasse
Bezeichnung: Ausschreibung mehrerer Verträge zur Vereinbarung von Rabatten gemäß § 130a Abs. 8 SGB V für den Wirkstoff Interferon beta-1a für die AOK Bayern – Die Gesundheitskasse
139728-2014
2014 Interferon beta-1a/Avonex
1. Auftraggeberinnen sind die unter Ziffer II.1.5) genannten AOKn.
2. Angebote sind an die AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse, Zentrale Vergabestelle, Herr Jan Sulk, Kasernenstr. 61, 40213 Düsseldorf, zu richten. Weitere Hinweise zu den Formerfordernissen für eine wirksame Angebotsabgabe enthalten die zwingend zu verwendenden Vergabeunterlagen. Diese können online nach Registrierung auf der Internetseite
https://www.aok-business.de/tools-service/ausschreibungen/bekanntmachung-von-ausschreibungen/ abgerufen werden.
3. Allgemeiner Hinweis zu Bietergemeinschaften:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, soweit ihre Bildung durch die jeweiligen Mitglieder im Einzelfall rechtmäßig ist. Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der vertraglichen Pflichten und haben in den Angeboten sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft zu benennen. Bietergemeinschaften haben eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen.
AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse, Kasernenstraße 61, 40213 Düsseldorf
1. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gem. § 6 Abs. 6 VOL/A-EG.
2. Einfacher Ausdruck aus dem Handelsregister (nicht älter als vom 1.8.2013); ausländische Bieter haben einen entsprechenden Ausdruck/Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister vorzulegen nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ansässig sind.
3. Im Fall einer Bietergemeinschaft sind die unter III.2.1) genannten Nachweise durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
1. Eigenerklärung für jede Gebiets-Fachlos-Kombination, dass der Bieter/die Bietergemeinschaft während der Vertragslaufzeit das angebotene Produkt in der beschriebenen Packungsgrößen-Wirkstärken-Kombination in Vertrieb haben wird.
2. Auszug aus dem Öffentlichen Teil (AJ 29) der AMIS Datenbank, des Arzneimittelinformationssystems des Deutschen Instituts für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), für die Arzneimittel des ausgeschriebenen Wirkstoffs, die der pharmazeutische Unternehmer im Zeitpunkt der Angebotsabgabe in Vertrieb hat; dabei müssen sich aus den Auszügen die folgenden Informationen zur aktuellen Zulassungssituation aller angebotsgegenständlichen Arzneimittel ergeben:
b. Name des Inhabers der Zulassung (alternativ: Name des aus sonstigem Grund zum Inverkehr-Bringen des Arzneimittels berechtigten pharmazeutischen Unternehmers im Sinne des § 4 Abs. 18 Satz 2 AMG und Angabe des Grundes dieser Berechtigung),
Soweit bei einem angebotsgegenständlichen Arzneimittel die aktuelle zulassungsrechtliche Situation im Hinblick auf die gemäß Buchstaben a bis e erforderlichen Informationen von dem im öffentlichen Teil der AMIS-Datenbank bei Angebotsabgabe verfügbaren letzten Stand abweicht und soweit weder der kostenlos noch der kostenpflichtig erhältliche Auszug aus dem Öffentlichen Teil (AJ 29) der AMIS-Datenbank alle gemäß Buchstaben a bis e erforderlichen Informationen vollständig ausweist, hat der Bieter den aktuellen Stand bzw. die fehlenden Informationen durch Vorlage geeigneter ergänzender Nachweise (z.B. Kopie des Zulassungsbescheides, Kopien von Änderungsanzeigen, eidesstattliche Versicherung etc.) zusammen mit dem Auszug aus dem Öffentlichen Teil (AJ 29) der AMIS-Datenbank glaubhaft zu machen.
3. Für jede angebotene Fach- Gebietsloskombination:
Eigenerklärung zum Nachweis der eigenen und fremden Produktions-/Lieferkapazitäten bzgl. der angebotsgegenständlichen Arzneimittel. Darin hat der Bieter zu erklären, dass er im Auftragsfall, also auch bei möglichen Verlängerungen des Vertrags, in der Lage ist, bezogen auf jeden Zeitraum von 12 Monaten der Vertragslaufzeit eine ausreichende Anzahl an Packungen herzustellen bzw. bereitzustellen. Eine Vertragsverlängerung (Verlängerungsoption – 2 Verlängerungszeiträume von jeweils sechs Monaten) kommt nur in Betracht, wenn der Bieter für den Verlängerungszeitraum diese erneut nachweisen kann. Nachzuweisen sind mindestens jeweils 100 % des in Anlage 2 aufgeführten Gesamtabgabevolumens in Gramm bezogen auf das jeweilige angebotene Fach- und Gebietslos.
4. Formblatt mit den für den Vertrieb auf dem deutschen Markt verbindlichen Preisangaben im Falle der Bewerbung mit zum Stichtag (1.4.2014) nicht in der großen deutschen Spezialitäten-Taxe gelisteten und als aktiv gekennzeichneten Arzneimitteln.
5. Im Fall einer Bietergemeinschaft sind die unter III.2.3) aufgeführten Nachweise durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Der Nachweis zu 3 ist hierbei jeweils nur in Höhe des durch den jeweiligen Bieter innerhalb der Bietergemeinschaft angebotenen Teils der Leistung zu erbringen.
6. Will sich der Bieter für die Vertragsausführung der Fähigkeiten eines Drittunternehmens, insbesondere eines Auftragsherstellers i. S. des § 9 Arzneimittel- und Wirkstoffherstellungsverordnung (AMWHV), bedienen, hat er zusätzlich die Drittunternehmer im Rahmen der Eigenerklärung zum Nachweis der eigenen und fremden Produktions-/Lieferkapazitäten der angebotsgegenständlichen Arzneimittel zu nennen.
Nach Ablauf der Angebotsbewertung werden die Auftraggeberinnen für den Fall des Einsatzes von Drittunternehmern, von den beiden bestplatzierten Bietern je Fachlos – Gebietsloskombination innerhalb einer angemessenen Frist wahlweise nachfordern (fristwahrende Übersendung vorab per E-Mail bzw. Fax ausreichend):
entweder (eine) Verpflichtungserklärung(en) der in der Eigenerklärung zum Nachweis der eigenen und fremden Produktions-/Lieferkapazitäten der angebotsgegenständlichen Arzneimittel benannten Drittunternehmen(s) in schriftlicher Form oder
eine Kopie eines entsprechenden Liefervertrages bezogen auf das jeweilige Fachlos mit dem benannten Drittunternehmen, aus der sich die Lieferverpflichtung des Drittunternehmerns dem Bieter gegenüber einschließlich der zur Verfügung gestellten Produktions-/ Lieferkapazitäten der vertragsgegenständlichen Arzneimittel sowie die Vertragsdauer ergeben.
Sofern eine Kopie eines Liefervertrages vorgelegt wird, wird darauf hingewiesen, dass Vertragsinhalte, die mit der Lieferverpflichtung und der Vertragsdauer nicht in unmittelbarem Zusammenhang stehen, ausgelassen oder unkenntlich gemacht werden können. Sofern der Liefervertrag nicht in deutscher Sprache verfasst ist, hat der Bieter eine beglaubigte Übersetzung der wesentlichen Informationen des Liefervertrages in deutscher Sprache vorzulegen.