Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20180829_OGH0002_0070OB00189_17W0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-07-16 02:41:36
Document Index: 124278605

Matched Legal Cases: ['OGH', '§1090', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 2', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§19', '§30', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 14', 'OGH', 'OGH', '§ 7', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 30', 'OGH', 'OGH', '§19', '§19', '§30', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§30', '§30', '§ 30', '§ 30', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 30', '§ 30', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§30', '§ 30', '§ 30', '§ 30', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 30', 'OGH', 'OGH', '§30', '§ 30', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§123', '§ 30', '§ 30', 'OGH', 'OGH', '§ 123', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 26', '§ 30', '§ 19', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 30', '§ 30', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 9', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 30', '§ 30', 'OGH', 'OGH', '§25', '§ 25', 'OGH', '§ 273', 'OGH', 'OGH', '§30', '§ 30', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 7Ob189/17w - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 6Ob284/58 5Ob282/59 5Ob...
RS0013416
6Ob284/58; 5Ob282/59; 5Ob611/59; 5Ob65/60; 6Ob249/60; 5Ob15/62 (5Ob16/62); 6Ob231/64; 7Ob33/65; 5Ob299/64; 8Ob239/66; 1Ob175/67; 8Ob66/68; 1Ob52/68; 5Ob74/69; 7Ob208/71; 6Ob80/72; 1Ob110/72; 7Ob173/72; 7Ob24/73; 3Ob55/75; 6Ob632/76; 5Ob620/77 (5Ob621/77); 8Ob567/77 (8Ob568/77, 8Ob569/77); 3Ob578/78; 5Ob675/78; 7Ob618/78 (7Ob619/78 -7Ob629/78); 1Ob33/79; 3Ob675/80; 7Ob552/82; 1Ob626/84; 5Ob579/88; 4Ob520/89; 5Ob1045/94 (5Ob1046/94 -5Ob1059/94); 2Ob603/94; 4Ob572/95; 8Ob2140/96f; 8Ob2140/96f; 10Ob2190/96y; 9Ob75/99s; 1Ob114/00x; 2Ob29/01f; 6Ob101/08h; 10Ob47/11a; 7Ob189/17w; 7Ob189/17w; 1Ob156/18z; 6Ob158/18f
ABGB §1090 IIIc
Zur Frage der notwendigen Streitgenossenschaft bei Klagen aus dem Bestandvertrag (mit grundsätzlicher Stellungnahme zu der nicht einheitlichen Judikatur zB SZ 27/64 und 138, MietSlg 3700, MietSlg 4383, MietSlg 4966). Ist überhaupt strittig, ob ein Miet- oder Pachtvertrag besteht, oder ist Inhalt und Umfang der Rechte des Bestandgebers strittig, muß die Klage gegen sämtliche Miteigentümer bzw Vertragspartner gerichtet werden.
6 Ob 284/58
Entscheidungstext OGH 03.12.1958 6 Ob 284/58
Veröff: MietSlg 6802
5 Ob 282/59
Entscheidungstext OGH 08.07.1959 5 Ob 282/59
5 Ob 611/59
Entscheidungstext OGH 13.01.1960 5 Ob 611/59
Veröff: ImmZ 1960,226 = MietSlg 7640
5 Ob 65/60
Entscheidungstext OGH 30.03.1960 5 Ob 65/60
Ähnlich; Beisatz: Die Klage gegen einen Mitvermieter kann aber ausnahmsweise unterbleiben, wenn dieser ausdrücklich mit dem Begehren des Mieters einverstanden ist und das Mietrecht des Klägers außergerichtlich anerkannt hat. (T1) Veröff: MietSlg 8400
6 Ob 249/60
Entscheidungstext OGH 14.09.1960 6 Ob 249/60
5 Ob 15/62
Entscheidungstext OGH 11.04.1962 5 Ob 15/62
Beisatz: Die auf Zuhaltung eines Bestandvertrages geklagten mehreren Mieter bilden eine einheitliche Streitpartei. (T2)
Veröff: JBl 1965,316 = MietSlg 16645
7 Ob 33/65
Entscheidungstext OGH 31.03.1965 7 Ob 33/65
nur: Ist überhaupt strittig, ob ein Mietvertrag oder Pachtvertrag besteht, oder ist Inhalt und Umfang der Rechte des Bestandgebers strittig, muß die Klage gegen sämtliche Miteigentümer bzw Vertragspartner gerichtet werden. (T3) Veröff: MietSlg 17765 = MietSlg 17775
Beisatz: Klage auf Feststellung des Bestehens eines Mietvertrages. (T4) Veröff: MietSlg 17766
8 Ob 239/66
Entscheidungstext OGH 11.10.1966 8 Ob 239/66
Veröff: MietSlg 18652
1 Ob 175/67
Entscheidungstext OGH 24.10.1967 1 Ob 175/67
Beisatz: Klage auf Zuhaltung eines Bestandvertrages. (T5) Veröff: MietSlg 19114
8 Ob 66/68
Entscheidungstext OGH 12.03.1968 8 Ob 66/68
Beisatz: Mehrere Mitmieter bilden im Falle einer Aufkündigung des Bestandgegenstandes in der Regel eine notwendige Streitgenossenschaft (vgl MietSlg 16288). (T6)
nur T3; Beis wie T1; Veröff: MietSlg 21787(21) = MietSlg 21802(21)
7 Ob 208/71
Entscheidungstext OGH 22.12.1971 7 Ob 208/71
nur T3; Beis wie T1; Veröff: MietSlg 23636
6 Ob 80/72
Entscheidungstext OGH 20.04.1972 6 Ob 80/72
nur: Zur Frage der notwendigen Streitgenossenschaft bei Klagen aus dem Bestandvertrag. (T7) Veröff: EvBl 1972/320 S 606 = MietSlg 24548
nur T7; Veröff: MietSlg 24549 = SZ 45/70
nur T7; Beisatz: Die Klage auf Feststellung kann gegen jene Miteigentümer unterbleiben, die das Feststellungsbegehren des Mieters anerkannt haben. (T8) Veröff: MietSlg 24560
nur T3; Beis wie T1; Veröff: MietSlg 25514
Beisatz: Mehrere Miteigentümer als Bestandgeber als einheitliche Streitpartei. (T9) Veröff: ImmZ 1978,171
8 Ob 567/77
Entscheidungstext OGH 21.12.1977 8 Ob 567/77
Vgl; nur T3; Beisatz: Hier: Mehrere Berechtigte aus einer Wohnungsdienstbarkeit. (T10) Veröff: RZ 1979/76 S 253 = SZ 51/149
5 Ob 675/78
Entscheidungstext OGH 21.11.1978 5 Ob 675/78
Beisatz: Hier: WEG (T11) Beisatz: Einbau eines Personenaufzuges und Beistellung eines Personenkraftwagen - Abstellplatzes; nicht jedoch unbedingt hinsichtlich eines Schwimmbades. (T12)
7 Ob 618/78
Entscheidungstext OGH 23.11.1978 7 Ob 618/78
Veröff: JBl 1980,545 = SZ 53/2
3 Ob 675/80
Entscheidungstext OGH 06.05.1981 3 Ob 675/80
nur T7; Beisatz: Klage nur eines Mietmieters auf Feststellung des nur bei ihm bestrittenen Mietrechts zulässig. (T13)
Veröff: WoBl 1989/40 S 146
5 Ob 1045/94
Entscheidungstext OGH 21.06.1994 5 Ob 1045/94
Beisatz: Hier: Beteiligung sämtlicher Miteigentümer an einem Verfahren nach § 2 Abs 3 MRG, weil ihnen in allen gültig zustandegekommenen Mietverhältnissen über nicht in Wohnungseigentum stehende Objekte ihres Hauses Vermieterstellung zukommt und das Bestehen der Bestandverhältnisse ihnen gegenüber nur einheitlich festgestellt werden kann. (T14)
2 Ob 603/94
Entscheidungstext OGH 12.01.1995 2 Ob 603/94
Auch: nur T7; Beis wie T1; Beis wie T8; Beisatz: Keine notwendige Streitgenossenschaft sämtlicher Miteigentümer, wenn sich ein Mieter gegen Störungen der Ausübung seines Mietrechts durch einen der Mitvermieter zur Wehr setzt. Der Mieter kann den Anspruch entweder nur auf Unterlassung einer konkreten eigenmächtigen Störung oder auch gegen die Ausübung eines vermeintlichen aus dem Miteigentum entspringenden Rechts richten. (T15)
Beisatz: Hier: Frage einer gegenüber allen Miteigentümern der Liegenschaft wirksame konkludente Erweiterung des Bestandrechtes. (T16)
Auch; nur T7; Beisatz: Hat ein Miteigentümer bei der Vermietung allein und nicht im Namen der Eigentümergemeinschaft kontrahiert, so ist er auch für die Auflösung dieses Bestandverhältnisses allein passiv legitimiert. (17)
Vgl auch; Beisatz: Keine einheitliche Streitgenossenschaft bei einem Prekarium. (T18)
Auch; Beisatz: Mit(unter-)mieter als Beklagte eines Kündigungsprozesses bilden eine einheitliche Streitpartei. Einer der Mit(unter-)mieter allein ist daher nicht passiv legitimiert. (T19)
Vgl; Beis wie T6; Beis wie T19
Auch; Beis wie T6; Beis wie T19
6 Ob 158/18f
Entscheidungstext OGH 25.10.2018 6 Ob 158/18f
ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0013416
JJR_19581203_OGH0002_0060OB00284_5800000_001
Rechtssatz für 1Ob196/61 6Ob16/65 7Ob3...
RS0068141
1Ob196/61; 6Ob16/65; 7Ob353/64; 7Ob4/69; 1Ob229/69; 7Ob131/70; 7Ob150/70; 1Ob164/71; 6Ob149/71; 6Ob234/71; 6Ob31/73; 4Ob621/75; 5Ob616/78 (5Ob617/78); 1Ob729/78; 8Ob587/89; 8Ob548/89; 4Ob1511/96; 4Ob2302/96z; 4Ob157/97k; 10Ob327/97d; 5Ob171/99d; 1Ob166/03y; 9Ob88/03m; 8Ob26/05i; 5Ob121/08t; 9Ob13/11v; 3Ob26/13i; 1Ob27/15z; 10Ob2/16s; 9Ob83/17x; 8Ob70/18d; 7Ob189/17w
MG §19 Abs2 Z10 B2
MRG §30 Abs2 Z4 F
Ein um vierzig Prozent über dem Hauptmietzins liegender Untermietzins ist noch kein "übermäßiges Entgelt".
1 Ob 196/61
Entscheidungstext OGH 10.05.1961 1 Ob 196/61
Veröff: MietSlg 8975
6 Ob 16/65
Entscheidungstext OGH 20.01.1965 6 Ob 16/65
Beisatz: Fünfzig Prozent höherer Untermietzins nicht übermäßig. (T1)
Veröff: MietSlg 17455
Auch; Beisatz: Hundertprozentige Erhöhung kann nicht mehr als zulässig angesehen werden. (T2)
Veröff: MietSlg 17456
7 Ob 4/69
Entscheidungstext OGH 29.01.1969 7 Ob 4/69
Beisatz: Dreihundert Prozent des auf den untervermieteten Teil entfallenden Betrages der Gesamtleistungen des Hauptmieters = unverhältnismäßiges Entgelt. (T3)
Veröff: EvBl 1969/259 S 395 = MietSlg 21494(16)
1 Ob 229/69
Entscheidungstext OGH 27.11.1969 1 Ob 229/69
Beisatz: Sechzig Prozent höherer Untermietzins nicht übermäßig. (T4)
Veröff: MietSlg 21500
7 Ob 131/70
Entscheidungstext OGH 28.08.1970 7 Ob 131/70
Beisatz: Um dreißig Prozent höherer Untermietzins nicht übermäßig. (T5)
Veröff: MietSlg 22373
7 Ob 150/70
Entscheidungstext OGH 28.08.1970 7 Ob 150/70
Beis wie T5; Veröff: MietSlg 22373
1 Ob 164/71
Entscheidungstext OGH 24.06.1971 1 Ob 164/71
Vgl aber; Beisatz: Überschreitung um einhundertsiebenundzwanzig Prozent ist übermäßig! (T6)
Veröff: MietSlg 23386
6 Ob 149/71
Entscheidungstext OGH 07.07.1971 6 Ob 149/71
Beisatz: Fünfzig bis sechzig Prozent Erhöhung zulässig, darüber hinausgehende unzulässig. (T7)
Veröff: MietSlg 23387
6 Ob 234/71
Entscheidungstext OGH 13.10.1971 6 Ob 234/71
Beisatz: Überschreitung des nach § 14 Abs 2 MG angemessenen Untermietzinses um einhundert Prozent und darüber ist jedenfalls als unverhältnismäßig anzusehen. Der Nutzungswert der beigestellten Einrichtungsgegenstände einschließlich eines angemessenen Gewinnes ist gegebenenfalls durch einen Sachverständigen zu ermitteln. (T8)
Veröff: MietSlg 23388
6 Ob 31/73
Entscheidungstext OGH 15.02.1973 6 Ob 31/73
Beisatz: Um siebzig Prozent höherer Untermietzins nicht übermäßig. (T9)
4 Ob 621/75
Entscheidungstext OGH 02.12.1975 4 Ob 621/75
Beisatz: Dreiundsiebzig Prozent höherer Untermietzins im gegenständlichen Einzelfall noch toleriert unerheblich nach Z 10 Überwälzung der nach § 7 MG erhöhten Zinsbelastung auf Untermieter. (T10)
Veröff: MietSlg 27380
5 Ob 616/78
Entscheidungstext OGH 27.06.1978 5 Ob 616/78
Beisatz: Eine nicht an einhundert Prozent heranreichende Überschreitung ist nicht übermäßig. (T11)
Veröff: ImmZ 1979,119
1 Ob 729/78
Entscheidungstext OGH 25.10.1978 1 Ob 729/78
Auch; Beisatz: Untervermietung um mehr als einhundert Prozent. (T12)
8 Ob 587/89
Entscheidungstext OGH 21.09.1989 8 Ob 587/89
Beis wie T11; Beisatz: Hier: Fünfundsechzigprozentige Überschreitung. (T13)
8 Ob 548/89
Entscheidungstext OGH 09.03.1990 8 Ob 548/89
Auch; Veröff: ImmZ 1990,345 = MietSlg XLI/30
Auch; Beis wie T9; Beis wie T10 nur: Dreiundsiebzig Prozent höherer Untermietzins im gegenständlichen Einzelfall noch toleriert. (T14)
4 Ob 2302/96z
Entscheidungstext OGH 12.11.1996 4 Ob 2302/96z
Auch; Beis wie T2; Beisatz: Überschreitung von 84 % überhöht. (T15)
4 Ob 157/97k
Entscheidungstext OGH 27.05.1997 4 Ob 157/97k
10 Ob 327/97d
Entscheidungstext OGH 04.11.1997 10 Ob 327/97d
Beis wie T2; Beis wie T6; Beis wie T9; Beis wie T13; Beis wie T14
Auch; Beis wie T9; Beis wie T13; Beisatz: Ein um 60 bis 70 % übersteigender Untermietzins wird regelmäßig als nicht übermäßig qualifiziert. (T16)
9 Ob 88/03m
Entscheidungstext OGH 27.08.2003 9 Ob 88/03m
Vgl; Beisatz: Hier: Aufschlag von rund 54 % ist zulässig. (T17)
Auch; Beisatz: Hier: Zulässiger Aufschlag von 51,5 %. (T18)
Auch; Beisatz: Die Judikatur dazu nimmt ein unverhältnismäßig hohes Entgelt in jenen Fällen an, in denen eine Überschreitung um 100 % oder mehr vorliegt. (T19)
3 Ob 26/13i
Entscheidungstext OGH 13.03.2013 3 Ob 26/13i
1 Ob 27/15z
Entscheidungstext OGH 19.03.2015 1 Ob 27/15z
Vgl auch; Beis wie T19; Beisatz: Hier: Die Beurteilung, dass ein Untermietzins, der die vom Hauptmieter erbrachten Leistungen um 91 % übersteigt, noch keine unverhältnismäßig hohe Gegenleistung im Sinn des § 30 Abs 2 Z 4 zweiter Fall MRG sei, ist im Einzelfall nicht zu beanstanden. (T20)
Beis wie T2; Beis wie T19
ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0068141
JJR_19610510_OGH0002_0010OB00196_6100000_001
Rechtssatz für 2Ob61/66 1Ob737/83 7Ob1...
RS0068690
2Ob61/66; 1Ob737/83; 7Ob189/17w
MG §19 Abs1 H7
MG §19 Abs2 Z10 E
MRG §30 Abs1 B
Der bloße Versuch einer gewinnbringenden Veräußerung einer Wohnung bildet noch nicht einen wichtigen Kündigungsgrund (ebenso 1 Ob 191/30).
2 Ob 61/66
Entscheidungstext OGH 23.06.1966 2 Ob 61/66
Veröff: MietSlg 18368
1 Ob 737/83
Entscheidungstext OGH 30.11.1983 1 Ob 737/83
ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0068690
JJR_19660623_OGH0002_0020OB00061_6600000_002
Rechtssatz für 1Ob164/71 8Ob517/90 6Ob...
RS0068242
1Ob164/71; 8Ob517/90; 6Ob2084/96f; 9Ob97/97y; 9Ob88/03m; 2Ob52/05v; 7Ob42/07p; 2Ob208/14y; 1Ob27/15z; 10Ob2/16s; 3Ob13/18k; 7Ob189/17w
Beim Vergleich von Leistung und Gegenleistung sind der Entgeltzahlung des Untermieters die Summe des Hauptmietzinses (Hauptmietzinsanteiles) und sämtlicher vom Hauptmieter gegenüber dem Untermieter erbrachten vermögenswerten Leistungen gegenüberzustellen.
6 Ob 2084/96f
Entscheidungstext OGH 26.09.1996 6 Ob 2084/96f
9 Ob 97/97y
Entscheidungstext OGH 27.08.1997 9 Ob 97/97y
Beisatz: Zu den vom Hauptmieter dem Untermieter erbrachten Leistungen zählt auch das Entgelt für mitvermietete Einrichtungsgegenstände. (T1)
Auch; Beisatz: Die zulässigen Zuschläge, die noch keine "unverhältnismäßig hohe Gegenleistung" darstellen, sind - abgesehen von sonstigen vom Hauptmieter dem Untermieter erbrachten Leistungen - auf den Hauptmietzins zuzüglich Betriebskosten, Umsatzsteuer und Erhaltungsbeitrag zu beziehen. (T2)
2 Ob 52/05v
Entscheidungstext OGH 21.04.2005 2 Ob 52/05v
3 Ob 13/18k
Entscheidungstext OGH 21.02.2018 3 Ob 13/18k
ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0068242
JJR_19710624_OGH0002_0010OB00164_7100000_001
Rechtssatz für 6Ob149/71 5Ob616/78 (5Ob...
RS0068218
6Ob149/71; 5Ob616/78 (5Ob617/78); 6Ob826/83; 7Ob189/17w
Von einer "Verwertung" kann nicht gesprochen werden, wenn der Mieter sich zwar einen unverhältnismäßig hohen Untermietzins ausbedungen hat, das Untermietverhältnis aber nur für kurze Zeit beabsichtigt war und tatsächlich auch nur kurze Zeit gedauert hat. Der Begriff des Verwertens enthält als notwendiges Tatbestandsmerkmal eine längere Dauer der Entgegennahme der unverhältnismäßig hohen Gegenleistung. Das Gesetz will bloß verhindern, daß die Wohnung zu einer Erwerbsquelle wird, was man von einer von Anfang an nur auf kurze Zeit beabsichtigten Vermietung nicht sagen kann.
Veröff: MietSlg 23391
nur: Das Gesetz will bloß verhindern, daß die Wohnung zu einer Erwerbsquelle wird. (T1) Veröff: ImmZ 1979,119
6 Ob 826/83
Entscheidungstext OGH 24.10.1984 6 Ob 826/83
Auch; Beisatz: Der Kündigungsgrund liegt dann nicht vor, wenn die Möglichkeit zur Entgegennahme der unverhältnismäßigen Gegenleistung durch einen längeren Zeitraum deshalb nicht besteht, weil der Hauptmietzins voraussichtlich erhöht und dadurch die Unverhältnismäßigkeit beseitigt wird. (T2) Veröff: EvBl 1985/105 S 527
ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0068218
JJR_19710707_OGH0002_0060OB00149_7100000_001
Rechtssatz für 1Ob654/83 1Ob603/85 4Ob...
RS0070500
1Ob654/83; 1Ob603/85; 4Ob508/87; 6Ob571/88; 5Ob598/89; 7Ob710/91; 5Ob17/91; 1Ob1633/93; 8Ob531/94; 9Ob1614/94; 9Ob503/95; 1Ob639/94; 4Ob1597/95; 3Ob558/95; 4Ob157/97k; 1Ob218/97h; 4Ob170/98y; 1Ob179/04m; 5Ob83/08d; 4Ob231/10i; 7Ob201/14f; 7Ob189/17w; 8Ob105/18a
MRG §30 Abs2 Z4 A
MRG §30 Abs2 Z6 A
Auf den Fall der Weitergabe einer Wohnung ist nur § 30 Abs 2 Z 4 MRG als die hiefür getroffene speziellere Regelung anzuwenden und nicht § 30 Abs 2 Z 6 MRG, der als Abhilfe gegen das Horten mehrerer Wohnungen durch den Mieter gedacht ist.
1 Ob 654/83
Entscheidungstext OGH 01.06.1983 1 Ob 654/83
1 Ob 603/85
Entscheidungstext OGH 09.10.1985 1 Ob 603/85
Veröff: JBl 1987,447
6 Ob 571/88
Entscheidungstext OGH 19.05.1988 6 Ob 571/88
5 Ob 598/89
Entscheidungstext OGH 12.12.1989 5 Ob 598/89
Auch; nur: Auf den Fall der Weitergabe einer Wohnung ist nur § 30 Abs 2 Z 4 MRG als die hiefür getroffene speziellere Regelung anzuwenden und nicht § 30 Abs 2 Z 6 MRG. (T1) Veröff: SZ 62/200
7 Ob 710/91
Entscheidungstext OGH 09.11.1989 7 Ob 710/91
Auch; Veröff: WoBl 1990,36 (Würth)
5 Ob 17/91
Entscheidungstext OGH 28.05.1991 5 Ob 17/91
Vgl auch; Veröff: WoBl 1991,235 (Würth)
1 Ob 1633/93
Entscheidungstext OGH 27.10.1993 1 Ob 1633/93
8 Ob 531/94
Entscheidungstext OGH 31.08.1994 8 Ob 531/94
9 Ob 1614/94
Entscheidungstext OGH 11.01.1995 9 Ob 1614/94
9 Ob 503/95
Entscheidungstext OGH 22.02.1995 9 Ob 503/95
1 Ob 639/94
Entscheidungstext OGH 27.01.1995 1 Ob 639/94
3 Ob 558/95
Entscheidungstext OGH 31.08.1995 3 Ob 558/95
1 Ob 218/97h
Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 218/97h
4 Ob 170/98y
Entscheidungstext OGH 30.06.1998 4 Ob 170/98y
1 Ob 179/04m
Entscheidungstext OGH 12.10.2004 1 Ob 179/04m
5 Ob 83/08d
Entscheidungstext OGH 15.04.2008 5 Ob 83/08d
7 Ob 201/14f
Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 201/14f
8 Ob 105/18a
Entscheidungstext OGH 24.09.2018 8 Ob 105/18a
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0070500
JJR_19830601_OGH0002_0010OB00654_8300000_002
Rechtssatz für 1Ob603/85 8Ob587/89 7Ob...
RS0070718
1Ob603/85; 8Ob587/89; 7Ob710/89; 1Ob705/89; 8Ob541/91; 7Ob637/92; 8Ob531/94; 1Ob639/94; 3Ob558/95; 3Ob142/97x; 1Ob120/97x; 4Ob75/97a; 7Ob53/98i; 1Ob179/04m; 5Ob209/08h; 5Ob139/09s; 3Ob129/13m; 7Ob201/14f; 10Ob16/16z; 7Ob189/17w; 8Ob105/18a
MRG §30 Abs2 Z4 B
Unter Weitergabe im Sinne des § 30 Abs 2 Z 4 MRG wird jede entgeltliche oder unentgeltliche Gebrauchsüberlassung verstanden.
Veröff: MietSlg XLI/30
Beisatz: Dies betrifft den ersten Fall des § 30 Abs 2 Z 4 MRG. Die Entgeltlichkeit ist wesentlich nur für den zweiten Tatbestand. Hier: Behauptete Untervermietung - Beanspruchung des Kündigungsgrundes nach § 30 Abs 2 Z 4 1. Fall MRG. (T1) Veröff: WoBl 1991,36 (Würth)
Veröff: RZ 1990/82 S 201
8 Ob 541/91
Entscheidungstext OGH 27.06.1991 8 Ob 541/91
Beisatz: Maßgebender Zeitpunkt für die Beurteilung ist der Zeitpunkt dieser "Weitergabe" des Mietgegenstandes. (T2) Veröff: WoBl 1992,129
7 Ob 637/92
Entscheidungstext OGH 10.12.1992 7 Ob 637/92
Vgl auch; Beisatz: Somit die Überlassung der Wohnung an den Übernehmer zum regelmäßigen Gebrauch unter Aufgabe der Benützung durch den Weitergebenden (vgl MietSlg 41/37; MietSlg 42317 = WoBl 1991/88). (T3)
3 Ob 142/97x
Entscheidungstext OGH 26.03.1997 3 Ob 142/97x
1 Ob 120/97x
Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 120/97x
Auch; Beisatz: Solange der Mieter die Wohnung weiterhin selbst regelmäßig (wenn auch nicht immer) benützt, liegt - selbst dann, wenn er einem Dritten die Benützung der ganzen Wohnung gestattet - keine Weitergabe in diesem Sinne vor. (T4)
7 Ob 53/98i
Entscheidungstext OGH 05.05.1998 7 Ob 53/98i
Beis wie T1; Beisatz: Sohin auch und gerade eine Untervermietung. (T5)
5 Ob 139/09s
Entscheidungstext OGH 01.09.2009 5 Ob 139/09s
3 Ob 129/13m
Entscheidungstext OGH 21.08.2013 3 Ob 129/13m
Beisatz: Bei der Weitergabe iSd § 30 Abs 2 Z 4 erster Fall MRG geht es um die Überlassung des Mietgegenstandes an Dritte, also um den tatsächlichen Vorgang des Verlassens der Wohnung durch den Mieter und deren Übernahme durch einen Dritten, die zu keiner Änderung der Parteien des bestehenden Mietvertrages führt. Dieser Vorgang muss vom Willen der Parteien, vor allem des die Wohnung verlassenden Mieters, umfasst sein. (T6)
ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0070718
JJR_19851009_OGH0002_0010OB00603_8500000_003
Rechtssatz für 1Ob559/88 3Ob566/88 8Ob...
RS0070606
1Ob559/88; 3Ob566/88; 8Ob517/90; 6Ob536/91; 1Ob27/15z; 10Ob2/16s; 9Ob83/17x; 3Ob13/18k; 8Ob70/18d; 7Ob189/17w
MRG §30 Abs2 Z4 Fall2 F
Durch § 30 Abs 2 Z 4 2.Fall MRG soll verhindert werden, dass der Hauptmieter unter Ausnützung des Mieterschutzes einem ihm nicht zustehenden Gewinn erzielt; der Hauptmieter soll keinen unbilligen Vorteil ziehen.
1 Ob 559/88
Entscheidungstext OGH 15.06.1988 1 Ob 559/88
Veröff: JBl 1989,311
3 Ob 566/88
Entscheidungstext OGH 26.04.1989 3 Ob 566/88
6 Ob 536/91
Entscheidungstext OGH 21.03.1991 6 Ob 536/91
Beisatz: Ein angemessener Gewinn (Verzinsung seines eingesetzten Kapitales) für die erbrachten Sachleistungen steht ihm jedoch zu. (T1)
Veröff: WoBl 1992,17
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0070606
JJR_19880615_OGH0002_0010OB00559_8800000_001
Rechtssatz für 7Ob709/89 9Ob2072/96p 4...
RS0008797
7Ob709/89; 9Ob2072/96p; 4Ob75/97a; 10ObS22/11z; 7Ob189/17w
ASVG §123
Verwendet der Gesetzgeber in einer gesetzlichen Bestimmung einen Ausdruck zweimal, so wird man im Zweifel davon ausgehen müssen, daß dieser Ausdruck jeweils dasselbe bedeutet. Demnach ist der Ausdruck "regelmäßig verwendet" im § 30 Abs 2 Z 4 MRG gleichbedeutend mit demselben Ausdruck im § 30 Abs 2 Z 6 MRG.
7 Ob 709/89
Entscheidungstext OGH 30.11.1989 7 Ob 709/89
MietSlg 16/37
10 ObS 22/11z
Entscheidungstext OGH 31.05.2011 10 ObS 22/11z
Vgl auch; Beisatz: Hier: „Angehörige“ iSd § 123 ASVG. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0008797
JJR_19891130_OGH0002_0070OB00709_8900000_001
Rechtssatz für 2Ob579/90 8Ob517/90 4Ob...
RS0070593
2Ob579/90; 8Ob517/90; 4Ob1511/96; 4Ob2302/96z; 4Ob157/97k; 9Ob97/97y; 10Ob327/97d; 8Ob28/03f; 9Ob88/03m; 8Ob26/05i; 2Ob52/05v; 5Ob136/06w; 6Ob193/05h; 7Ob42/07p; 9Ob13/11v; 2Ob105/12y; 5Ob222/08w; 2Ob208/14y; 1Ob27/15z; 10Ob2/16s; 9Ob83/17x; 3Ob13/18k; 7Ob189/17w
Bei Beurteilung der Frage, ob eine unverhältnismäßig hohe Gegenleistung im Sinne dieser Vorschrift vorliegt, ist der Untermietzins den auf die untervermieteten Räume entfallenden Leistungen des Hauptmieters an den Hauseigentümer erbrachten Leistungen gegenüberzustellen. Maßgebend hiefür ist der Zeitpunkt der Aufkündigung.
2 Ob 579/90
Entscheidungstext OGH 05.09.1990 2 Ob 579/90
Auch; nur: Bei Beurteilung der Frage, ob eine unverhältnismäßig hohe Gegenleistung im Sinne dieser Vorschrift vorliegt, ist der Untermietzins den auf die untervermieteten Räume entfallenden Leistungen des Hauptmieters an den Hauseigentümer erbrachten Leistungen gegenüberzustellen. (T1)
Beisatz: Beim Vergleich von Leistung und Gegenleistung sind sämtliche vom Hauptmieter gegenüber dem Untermieter erbrachten vermögenswerten Leistungen gegenüberzustellen. (T2)
Beis wie T2; Beisatz: Zu den vom Hauptmieter dem Untermieter erbrachten Leistungen zählt auch das Entgelt für mitvermietete Einrichtungsgegenstände. (T3)
8 Ob 28/03f
Entscheidungstext OGH 07.08.2003 8 Ob 28/03f
Beisatz: Es hängt stets von den Umständen des Einzelfalls ab. (T4)
Auch; nur T1, Beis wie T2; Beisatz: Die Frage, ob ein im Sinne des § 26 MRG überhöhter Untermietzins vereinbart wurde, ist von jener zu trennen, ob ein Kündigungsgrund wegen "unverhältnismäßig hoher Gegenleistung" (§ 30 Abs 2 Z 4 MRG; früher § 19 Abs 2 Z 10 MG) verwirklicht wurde, zumal diesen Vorschriften ganz unterschiedliche Regelungszwecke zugrunde liegen. (T5)
Beisatz: Die zulässigen Zuschläge, die noch keine "unverhältnismäßig hohe Gegenleistung" darstellen, sind - abgesehen von sonstigen vom Hauptmieter dem Untermieter erbrachten Leistungen - auf den Hauptmietzins zuzüglich Betriebskosten, Umsatzsteuer und Erhaltungsbeitrag zu beziehen. (T6)
Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T2; Beis wie T4
5 Ob 136/06w
Entscheidungstext OGH 27.06.2006 5 Ob 136/06w
6 Ob 193/05h
Entscheidungstext OGH 12.10.2006 6 Ob 193/05h
nur T1; Beisatz: Die dem Untermieter zugute kommenden Investitionen des Hauptmieters sind mit dem Gebrauchswert im Zeitpunkt der Untervermietung zu berücksichtigen, wobei ein den Hauptmietzins einschließlich des zu berücksichtigenden Gebrauchswerts der Investition zuzüglich Verzinsung um mehr als 100 % übersteigender Untermietzins regelmäßig als übermäßig qualifiziert wird. (T7)
5 Ob 222/08w
Entscheidungstext OGH 03.03.2009 5 Ob 222/08w
Vgl; Vgl auch Beis wie T5
Beisatz: Hier: 2 getrennte Untermietverträge (T8)
ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0070593
JJR_19900905_OGH0002_0020OB00579_9000000_001
Rechtssatz für 3Ob537/92 1Ob639/94 4Ob...
RS0070650
3Ob537/92; 1Ob639/94; 4Ob75/97a; 1Ob305/99f; 5Ob209/08h; 5Ob139/09s; 3Ob129/13m; 7Ob201/14f; 10Ob16/16z; 7Ob189/17w; 8Ob105/18a
Unter "Weitergabe" im Sinne dieser Gesetzesstelle ist jede entgeltliche oder unentgeltliche Gebrauchsüberlassung zu verstehen, sohin auch und gerade eine Untervermietung.
3 Ob 537/92
Entscheidungstext OGH 29.04.1992 3 Ob 537/92
Auch; nur: Unter Weitergabe im Sinne dieser Gesetzesstelle ist jede entgeltliche oder unentgeltliche Gebrauchsüberlassung zu verstehen. (T1)
1 Ob 305/99f
Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 305/99f
Beisatz: Die Entgeltlichkeit der Weitergabe ist aber nur für den zweiten Tatbestand des § 30 Abs 2 Z 4 MRG wesentlich. (T2)
Beisatz: Bei der Weitergabe iSd § 30 Abs 2 Z 4 erster Fall MRG geht es um die Überlassung des Mietgegenstandes an Dritte, also um den tatsächlichen Vorgang des Verlassens der Wohnung durch den Mieter und deren Übernahme durch einen Dritten, die zu keiner Änderung der Parteien des bestehenden Mietvertrages führt. Dieser Vorgang muss vom Willen der Parteien, vor allem des die Wohnung verlassenden Mieters, umfasst sein. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0070650
JJR_19920429_OGH0002_0030OB00537_9200000_002
Rechtssatz für 6Ob561/92 3Ob545/93 1Ob...
RS0079350
6Ob561/92; 3Ob545/93; 1Ob602/94; 4Ob1563/95; 3Ob552/95; 1Ob1522/96; 6Ob207/97b; 3Ob225/97b; 3Ob402/97g; 5Ob254/98h; 10Ob143/99y; 3Ob203/99w; 1Ob224/00y; 9Ob311/00a; 3Ob231/02w; 1Ob278/03v; 3Ob186/03d; 10Ob19/04y; 7Ob251/05w; 5Ob47/07h; 4Ob34/07i; 8Ob103/07s; 1Ob168/07y; 7Ob67/09t; 5Ob5/10m; 1Ob157/11m; 5Ob187/13f; 3Ob43/14s; 6Ob134/14w; 3Ob153/14t; 10Ob36/15i; 5Ob77/15g; 1Ob264/15b; 10Ob16/16z; 5Ob180/16f; 7Ob220/17d; 7Ob189/17w
Hat der Vermieter die nicht (regelmäßige) Benützung nachgewiesen, ist es Sache des Mieters, zu beweisen, dass er in nächster Zukunft in die Wohnung zurückkehren wird, die Nichtbenützung also eine absehbare nur vorübergehende Unterbrechung darstellt.
6 Ob 561/92
Entscheidungstext OGH 09.07.1992 6 Ob 561/92
nur: Ist es Sache des Mieters, zu beweisen, dass er in nächster Zukunft in die Wohnung zurückkehren wird, die Nichtbenützung also eine absehbare nur vorübergehende Unterbrechung darstellt. (T1)
4 Ob 1563/95
Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 1563/95
1 Ob 1522/96
Entscheidungstext OGH 27.02.1996 1 Ob 1522/96
Auch; Beisatz: Den Mieter trifft die Behauptungs- und Beweislast für sein schutzwürdiges Interesse. (T2)
3 Ob 203/99w
Entscheidungstext OGH 22.12.1999 3 Ob 203/99w
Vgl; Beisatz: Es kann nicht gesagt werden, dass dann, wenn der Exszindierungskläger über eine Wohnmöglichkeit in einem eigenen Haus verfügt, der Gegner nach der allgemeinen Beweislastregel zu behaupten und zu beweisen habe, warum der Wohnungseigentümer kein schutzwürdiges Interesse an der Beibehaltung der Wohnmöglichkeit in der in Exekution gezogenen Eigentumswohnung hat. Vielmehr obliegt nach der Struktur des § 9 Abs 2 WEG dem Widersprechenden auch dieser Beweis. (T3) Veröff: SZ 72/208
3 Ob 231/02w
Entscheidungstext OGH 18.12.2002 3 Ob 231/02w
Auch; Beisatz: Hat der Mieter die Wohnung auf Dauer verlassen, behauptet aber ein dringendes Wohnbedürfnis einer eintrittsberechtigten Person, so hat er deren Rückkehr in die Wohnung in nächster Zukunft zu beweisen. (T4)
Beis wie T2; Beisatz: Dies gilt ebenso für eine zu erwartende Benützung durch einen Untermieter. Der Mieter kann sich aber nicht darauf berufen, das Objekt wäre wegen seines abgewohnten Zustandes unvermietbar gewesen, wenn er etwa zwei Jahre lang keine Schritte zur Renovierung unternimmt. (T5)
Auch; Beisatz: Nur wenn dem Vermieter der Beweis der fehlenden Benützung zu Wohnzwecken gelingt, ist das vom Mieter behauptete dringende Wohnbedürfnis an der Wohnung zu prüfen. Dieses hat der Mieter zu beweisen. (T6)
Auch; Beisatz: Der gekündigte Mieter wird seiner Behauptungslast nicht gerecht, wenn er bloß unter Verwendung der verba legalia darauf hinweist, die gekündigte Wohnung diene der Befriedigung eines dringenden Wohnbedürfnisses. Vielmehr hat er konkrete Behauptungen aufzustellen, aus welchen Gründen - trotz der fehlenden regelmäßigen Benützung - ein schutzwürdiges Interesse an der Aufrechterhaltung des Mietvertrages besteht. Der Mieter muss konkretes Vorbringen zum dringenden Wohnbedürfnis erstatten, es ist aber kein detailliertes Vorbringen zu allen möglichen Einzelpunkten erforderlich; insoweit kann das Vorbringen durchaus allgemein gehalten sein. (T7)
5 Ob 47/07h
Entscheidungstext OGH 06.03.2007 5 Ob 47/07h
Auch; Beisatz: Den Nachweis für das Fehlen der regelmäßigen Verwendung zu Wohnzwecken hat der Vermieter zu erbringen. (T8)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0079350
JJR_19920709_OGH0002_0060OB00561_9200000_001
Rechtssatz für 7Ob637/92 7Ob189/17w
RS0070205
7Ob637/92; 7Ob189/17w
Der Tatbestand des § 30 Abs 2 Z 4, zweiter Satz MRG setzt die teilweise Weitergabe einer Wohnung bei nicht regelmäßiger Verwendung der nicht weitergegebenen Teile der Wohnung voraus. Ebenso wie bei der teilweisen Weitergabe von zu Geschäftszwecken vermieteten Räumen in Verbindung mit der Nichtbenützung der nicht weitergegebenen (WoBl 1992/13) kann auch die Kombination von Weitergabe und Nichtbenützung bei einem gemischten Objekt (teilweise Weitergabe eines Bestandgegenstandes, dessen Vermietung als Wohnung vom Bestandgeber nicht bewiesen wurde, zu Wohnzwecken) nur nach § 30 Abs 1 MRG aufgekündigt werden.
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0070205
JJR_19921210_OGH0002_0070OB00637_9200000_001
Rechtssatz für 5Ob263/02s 7Ob42/07p 9O...
RS0117864
5Ob263/02s; 7Ob42/07p; 9Ob55/07i; 7Ob189/17w
MRG §25
Die Berechnung des angemessenen Entgelts nach § 25 MRG hat nach der im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gegebenen restlichen Nutzungsdauer zuzüglich eines angemessenen Gewinns zu erfolgen. Der so errechnete Betrag kann monatlich während der gesamten Vertragsdauer und nicht nur während des Zeitraums der Restnutzungsdauer verlangt werden (so bereits MietSlg 44.396).
5 Ob 263/02s
Entscheidungstext OGH 02.06.2003 5 Ob 263/02s
Auch; Beisatz: Das angemessene Entgelt für Einrichtungsgegenstände setzt sich aus der Amortisationsquote (nach dem Nutzungswert und der voraussichtlichen Nutzungsdauer) und einem angemessenen Gewinn zusammen, der wiederum gemäß § 273 ZPO nach freier Überzeugung festzusetzen ist. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117864
JJR_20030602_OGH0002_0050OB00263_02S0000_001
Rechtssatz für 7Ob189/17w
RS0132271
MRG §30 Abs2 Z4 D
Eine „Verwertung“ iSd § 30 Abs 2 Z 4 zweiter Fall MRG liegt auch darin, dass eine Wohnung bis zum Zeitpunkt der Zustellung der Aufkündigung – etwa über eine Internet‑Buchungsplattform – ständig zur jederzeitigen tage‑, wochen‑ oder monatsweisen Untervermietung angeboten und bei gegebener Nachfrage auch tatsächlich vermietet wird; dies gilt auch dann, wenn die Untervermietung tatsächlich nicht ständig gelingt oder gerade im Zeitpunkt der Zustellung der Aufkündigung nicht erfolgt. Der zur Beurteilung des Vorliegens einer „unverhältnismäßig hohen Gegenleistung“ anzustellende Vergleich vermögenswerter Leistungen hat in einem solchen Fall nach der kürzesten Dauer zu erfolgen, zu der der Hauptmieter die Wohnung verwertet (zur Untervermietung ständig anbietet).
ECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132271
JJR_20180829_OGH0002_0070OB00189_17W0000_001