Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:520357-2018:TEXT:IT:HTML
Timestamp: 2019-11-18 15:15:40
Document Index: 98396856

Matched Legal Cases: ['§47', '§43', '§43', '§43', '§51', '§55', '§34', '§39', '§47', '§43', '§43', '§43', '§51', '§55', '§ 123', '§47', '§43', '§ 51', '§43', '§ 51', '§ 16', '§ 20', '§ 160', '§ 160']

Servizi - 520357-2018 - TED Tenders Electronic Daily
Servizi - 520357-2018
24/11/2018 S227 Servizi - Avviso di gara - Procedura negoziata
Germania-Amburgo: Servizi di progettazione tecnica di infrastrutture del traffico
2018/S 227-520357
Denominazione ufficiale: HPA Hamburg Port Authority, AöR
Indirizzo postale: Neuer Wandrahm 4
Persona di contatto: Harald Meißner
Tel.: +49 4042847-2829
Indirizzo principale: http://www.hamburg-port-authority.de
I documenti di gara sono disponibili per un accesso gratuito, illimitato e diretto presso: www.vergabe.rib.de
Denominazione ufficiale: HPA Hamburg Port Authority AöR
Indirizzo postale: Brooktorkai 1
Le offerte o le domande di partecipazione vanno inviate in versione elettronica: www.vergabe.rib.de
Neue Köhlbrandquerung NKBQ – Planungsleistungen für Bohrtunnel
Numero di riferimento: EC-0781-18-V-EU
Die Hamburg Port Authority (HPA) führt das Projekt „Neue Köhlbrandquerung (NKBQ) – Bohrtunnel“ durch. Gegenstand der zu vergebenden Leistung sind die Planung des Ersatzneubaus als Bohrtunnel und der anschließenden Verkehrsknoten Waltershof und Neuhof (siehe Lageplan, Anlage F.2).
Dieses Vergabeverfahren dient dazu, die folgenden HOAI-Leistungen zu beauftragen:
— Objektplanung Verkehrsanlage (gem. HOAI §47), Lph 1 und 2,
— Objektplanung Ingenieurbau (gem. HOAI §43), Lph 1 und 2,
— Objektplanung Tunnelbau (gem. HOAI §43), Lph 1 und 2,
— Objektplanung Erdbau (gem. HOAI §43), Lph 1 und 2,
— Tragwerksplanung (gem. HOAI §51), Lph 1 und 2,
— Technische Ausrüstung (gem. HOAI §55), Lph 1 und 2.
Darüber hinaus sind Besondere Leistungen zur Vergabe vorgesehen, die über die HOAI hinausgehen:
— Defizitanalyse,
— Konzeption Verkehrsmanagement,
— Konzeption Bodenmanagement,
— Konzeption Leitungstrassenkoordination,
— Leistungen aus dem Kontext von BIM,
— Steuerungselemente zur internen Planungskoordination.
Die Köhlbrandbrücke ist seit ihrer Verkehrsfreigabe 1974 eine der bekanntesten Brücken Deutschlands und ein Wahrzeichen der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit der Überquerung des Köhlbrands als Nebenarm der Elbe fungiert sie als wichtiger Bestandteil der Haupthafenroute zwischen den Verkehrsknoten Waltershof („Anschlussbereich West“, Anschluss Finkenwerder Straße/BAB A7) und Neuhof („Anschlussbereich Ost“, Anschluss Neuhöfer Damm/Rossdamm). Dabei überspannt sie den Köhlbrand mit einer lichten Höhe von NHN +53,0 m und einer max. Stützweite von 325 m.
Die wirtschaftliche und technische Lebensdauer der Köhlbrandbrücke wird bis zum Jahr 2030 prognostiziert. Im Sommer 2018 wurde eine Machbarkeitsstudie zur technischen Untersuchung eines Ersatzbauwerks über den Köhlbrand mit den Varianten Brücke, Bohrtunnel und Absenktunnel abgeschlossen.
Im Ergebnis haben sich die Varianten Brücke und Bohrtunnel als technisch gleichwertig herauskristallisiert. Die Senatsentscheidung für eine Variante wurde noch nicht getroffen, sodass für beide Varianten ein Teilnahmewettbewerb durchgeführt wird. Nach Festlegung der Vorzugsvariante Anfang 2019 soll für diese das Verhandlungsverfahren durchgeführt und die Vorplanung beauftragt werden.
Hinweis: Die Bewerbung bei diesem Teilnahmewettbewerb führt für den Bewerber nicht zum Ausschluss bei dem parallel laufenden Teilnahmewettbewerb zum Projekt „Neue Köhlbrandquerung (NKBQ) – Brücke“.
— Leistungen aus dem Kontext von BIM in den oben genannten Leistungsbildern,
Der Schwerpunkt der Planungsleistung liegt auf der Objektplanung Verkehrsanlage. Dies ist bei der Struktur von Bewerbergemeinschaften entsprechend zu berücksichtigen.
Optional können nach Abschluss der Leistungsphasen 1 und 2 auf der Grundlage dieses Vergabeverfahrens die Leistungsphasen 3 und 4 und zusätzlich nachfolgende Leistungen beauftragt werden:
— Verkehrsmanagement im Rahmen HOAI Lph 3 und 4,
— Bodenmanagement im Rahmen HOAI Lph 3 und 4,
— Leitungstrassenkoordination im Rahmen HOAI Lph 3 und 4,
— Objektplanung Gebäude (gem. HOAI §34), Lph 1 bis 4,
— Objektplanung Freianlagen (gem. HOAI §39), Lph 1 bis 4,
— Leistungen aus dem Kontext von BIM in den oben genannten Leistungsbildern.
Relevante Projektunterlagen werden dem AN mit der Öffnung des Verhandlungsverfahrens digital über die Vergabeplattform (www.vergabe.rib.de) zur Verfügung gestellt.
Der Auftrag verlängert sich bei der Beauftragung der optionalen Leistungen.
Optional können nach Abschluss der Leistungsphasen 1 und 2 auf der Grundlage dieses Vergabeverfahrens die nachfolgenden Leistungen beauftragt werden:
— Objektplanung Verkehrsanlage (gem. HOAI §47), Lph 3 und 4,
— Objektplanung Ingenieurbau (gem. HOAI §43), Lph 3 und 4,
— Objektplanung Tunnelbau (gem. HOAI §43), Lph 3 und 4,
— Objektplanung Erdbau (gem. HOAI §43), Lph 3 und 4,
— Tragwerksplanung (gem. HOAI §51), Lph 3 und 4,
— Technische Ausrüstung (gem. HOAI §55), Lph. 3 und 4,
1) Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen und Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen;
2) Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und 124 GWB 2016 vorliegen;
3) Bestehende Berufs- und/oder Betriebshaftpflichtversicherung;
4) Bescheinigung über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister.
1) Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen. Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die abgefragten Daten für die Niederlassung zu erstellen;
2) Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;
3) Umsatz des Unternehmens während der letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Soweit die Umsätze von dem Bewerber zusammen mit anderen (z. B. Ingenieurgemeinschaft) erbracht wurden, sind diese gesondert unter Angabe des prozentualen Anteils am Gesamtumsatz des betreffenden Projektes auszuweisen;
4) Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.
Mindestanforderungen: Siehe Kapitel 9 der „Informationen zum Bewerberbogen“ zu den Kategorien D.1 bis D.3:
— Der Gesamtumsatz muss kumuliert mind. 50 Mio. EUR innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre betragen,
— Im Bereich Objektplanung Verkehrsanlage gem. HOAI §47, Lph 1-4 (oder vergleichbar):
Mindestumsatz von 20 Mio. EUR innerhalb der letzten 10 Geschäftsjahre.
— Im Bereich Objekt- und Tragwerksplanung Ingenieurbau gem. HOAI §43 bzw. § 51, Lph 1-4 (oder vergleichbar):
— m Bereich Objekt- und Tragwerksplanung Tunnelbau mit Schildvortrieb gem. HOAI §43 bzw. § 51, Lph 1-4 (oder vergleichbar):
— Im Mittel mindestens 100 Bauingenieure oder Mitarbeiter mit vergleichbarer Qualifikation und 20 Bauzeichner oder Mitarbeiter mit vergleichbarer Qualifikation innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre.
Bei Bewerbergemeinschaften zählen die kumulierten Angaben aller Mitglieder.
1) Referenzliste der in den letzten 10 Geschäftsjahren erbrachten Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind einschließlich der
Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der Auftraggeber (Hinweis: keine personenbezogenen Referenzen);
2) Erklärung zur Qualitätssicherung.
Mindestanforderungen: Siehe Kapitel 9 der „Informationen zum Bewerberbogen“ zur Kategorie E.8 bzw. Anlage E.8 „Mindestanforderungen“:
Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien:
1) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers gem. Pkt. III.1.2): Mindestanforderungen;
2) Technische Leistungsfähigkeit: 100 % (Referenzen für die Leistungsbereiche 1-7 gem. Pkt.III.1.3) bzw.Kapitel 10 der „Informationen zum Bewerberbogen“)
Die ausgeschriebenen Leistungen setzen ein hohes Maß an Erfahrung bei vergleichbaren Leistungen voraus. Das Bewertungsmerkmal ist die durch den Bewerber nachgewiesene Kompetenz bei vergleichbaren Leistungen. Die Bewertung erfolgt anhand den eingereichten Referenzblättern als Bestandteil des Bewerberbogens.
(Zudem erfolgt die Bewertung in Relation zu den von anderen Bewerbern eingereichten Referenzen.)
Werden erst in den Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren gefordert (2.Stufe des Vergabeverfahrens)
1) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO 2016;
2) Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.4) und II.2.4) grob beschrieben;
3) Unter www.vergabe.rib.de ist ein Bewerberbogen und dazugehörige Anlagen abzurufen. Dieser Bewerberbogen beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Der ausgefüllte Bewerberbogen ist mit den Teilnahmeunterlagen einzureichen. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt;
4) Die Übermittlung von Teilnahmeanträgen und allen einzureichenden Unterlagen/Anlagen und Nachweisen muss ausschließlich auf elektronischen Weg (digital) erfolgen. Hierzu ist bei den Vergaben der Hamburg Port Authority AöR und ihren Tochterunternehmen zwingend die Vergabeplattform www.vergabe.rib.de zu nutzen. Teilnahmeanträge in Papierform sind ab dem 18.10.2018 nicht mehr zulässig und müssen zwingend ausgeschlossen werden. Eine (kostenfreie) Registrierung auf der Plattform ist hierbei erforderlich. Teilnahmeanträge müssen über die Vergabeplattform elektronisch in Textform, elektronisch mit fortgeschrittener Signatur oder elektronisch mit qualifizierter Signatur zum vorgegebenen Termin eingereicht werden. Ein nicht form- oder fristgerecht übermittelter Teilnahmeantrag wird ausgeschlossen. Es sind nur Teilnahmeanträge zur Öffnung zugelassen, die bis zum Ablauf der Teilnahmefrist elektronisch über die Vergabeplattform eingegangen sind;
5) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. Der Bewerberbogen ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer. Weitere Angaben, s. Kapitel 5 in den „Informationen zum Bewerberbogen“;
6) Nachunternehmer: siehe Kapitel 6 in den „Informationen zum Bewerberbogen“;
7) Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem.Pkt. III.1) vorzulegen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen gem. Pkt III.1) kann vom Auftraggeber eine Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden;
8) Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese über die Vergabe-Plattform oder mit Angabe der Vergabenummer per E-Mail an folgende Adresse zu richten:
Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den Bewerbungsunterlagen werden in der nach § 16 Abs. 3 Nr. 1 SektVO (bzw. § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV 2016) vorgesehenen Frist vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt.
Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind unter www.vergabe.rib.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
9) Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.1) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen, einen ausgefülltes Bewerberbogen und ein rechtsverbindlich unterzeichnetes Anschreiben inkl. aller erforderlichen Unterlagen einreichen. Die am besten geeigneten Bewerber (max. 5) erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
Hinweis: Bewertungskriterien gem. Pkt. III.1.4) und Kapitel 10 der „Informationen zum Bewerberbogen“.
Denominazione ufficiale: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Indirizzo postale: Neuenfelderstraße 19
Codice postale: 21109
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016 nur zulässig, soweit nichtmehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.