Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Frankfurt&Datum=08.07.2009&Aktenzeichen=23%20U%20228/08
Timestamp: 2019-10-18 05:20:51
Document Index: 189170194

Matched Legal Cases: ['§ 311', '§ 546', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

OLG Frankfurt, 08.07.2009 - 23 U 228/08 - dejure.org
https://dejure.org/2009,3125
OLG Frankfurt, 08.07.2009 - 23 U 228/08 (https://dejure.org/2009,3125)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 08.07.2009 - 23 U 228/08 (https://dejure.org/2009,3125)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 08. Juli 2009 - 23 U 228/08 (https://dejure.org/2009,3125)
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§§ 311, 241, 280, 252 BGB; §§ 546, 529, 513 ZPO
Medienfonds; Fonds; Prozesszinsen; Zinsen; Mitverschulden; Steuerbescheid; Rechtsbehelf
Anforderungen an die Darlegung zur Höhe des entgangenen Gewinns bei Verlust eines Anlagebetrages
LG Frankfurt/Main, 19.09.2008 - 5 O 116/08
LG Frankfurt/Main, 09.12.2008 - 5 O 116/08
OLG Frankfurt, 01.09.2009 - 5 U 6/09
BGH, 08.02.2011 - II ZR 236/09
Ausgehend von der Rechtsprechung des Senats (vgl. Urteil vom 8.7.2009, 23 U 228/08 - bei juris; Urteil vom 16.11.2011, 23 U 103/11) ist insofern jedoch erforderlich, dass zumindest ansatzweise vorgetragen wird, dass und welche andere Anlage mit dem streitgegenständlichen Betrag erfolgt wäre.
Auf der Grundlage der Rechtsprechung des BGH (vgl. dazu o.g. Urteil des Senats vom 8.7.2009, a.a.O.) kommt es dabei auf den konkreten Einzelfall und damit die jeweiligen Umstände des Anlegers an, die dieser vorzutragen hat, was hier nicht im Sinne der geltend gemachten Gewinnforderung geschehen ist.
Ausgehend von der Rechtsprechung des Senats (vgl. Urteil vom 8.7.2009, 23 U 228/08 - bei juris) ist insofern jedoch erforderlich, dass zumindest ansatzweise vorgetragen wird, dass und welche andere Anlage mit dem streitgegenständlichen Betrag erfolgt wäre.
Ausgehend von der Rechtsprechung des Senats (vgl. Urteil vom 8.7.2009, 23 U 228/08 - bei juris) ist insofern erforderlich, dass zumindest ansatzweise vorgetragen wird, dass und welche andere Anlage mit dem streitgegenständlichen Betrag erfolgt wäre.
Auf der Grundlage der Rechtsprechung des BGH (vgl. dazu o.g. Urteil des Senats vom 8.7.2009, a.a.O.) kommt es dabei auf den konkreten Einzelfall und damit die jeweiligen Umstände des Anlegers an, die dieser vorzutragen hat, was hier nicht geschehen ist.
Ausgehend von der Rechtsprechung des Senats (vgl. etwa Urteil vom 8.7.2009, 23 U 228/08 - bei juris; Urteil vom 28.10.2013, 23 U 131/12 - bei juris) ist insofern jedoch erforderlich, dass zumindest ansatzweise vorgetragen wird, dass und welche andere Anlage mit dem streitgegenständlichen Betrag erfolgt wäre.
58 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes gibt es aber auch keinen Erfahrungssatz, dass der Geschädigte seine Geldmittel in einer anderen steuerbegünstigten Form angelegt hätte, sondern es kommt auf die Prüfung im Einzelfall nach dem konkreten Parteivorbringen an, wie sich die Vermögenslage des Geschädigten bei Abstandnahme von der Vermögensanlage entwickelt hätte (BGH, Urteile vom 13.01.2004, XI ZR 355/02, vom 06.02.2006, II ZR 329/04, vom 17.11.2005, III ZR 350/04; OLG Frankfurt, Urteil vom 08.07.2009, 23 U 228/08, Rz. 16 ff.; Brandenburgisches OLG…, Urteil vom 14.07.2010, 4 U 152/09, Rz. 66 f., beide zitiert nach juris).