Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20AZR%209/10
Timestamp: 2020-08-05 08:03:18
Document Index: 138475515

Matched Legal Cases: ['§ 80', '§ 613', '§ 1', '§ 1', '§ 626', '§ 1']

BAG, 27.01.2011 - 2 AZR 9/10 - dejure.org
https://dejure.org/2011,1902
BAG, 27.01.2011 - 2 AZR 9/10 (https://dejure.org/2011,1902)
BAG, Entscheidung vom 27.01.2011 - 2 AZR 9/10 (https://dejure.org/2011,1902)
BAG, Entscheidung vom 27. Januar 2011 - 2 AZR 9/10 (https://dejure.org/2011,1902)
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Betriebsbedingte Kündigung; Kulturorchester; Orchestervorstand
§§ 80 ff BGB, § 613a Abs 1 S 1 BGB, § 1 Abs 2 KSchG, § 1 TVG, § 626 Abs 1 BGB
Kündigung (betriebsbedingte) - Orchesterverkleinerung
Hornist spielt noch nicht mal die zweite Geige
Arbeitsrecht - Kündigung eines Hornisten wegen Verkleinerung des Orchesters
Ein Orchester wird verkleinert Arbeitsgerichte prüfen die Kündigung eines Hornisten nicht anhand künstlerischer Kriterien
Kündigung eines Orchester-Hornisten aus wirtschaftl. Gründen
Kündigung von Orchestermusikern und anderen Künstlern
Kündigung von Orchestermusikern, Filmschauspielern und anderen Künstlern
ArbG Eisenach, 06.11.2008 - 5 Ca 961/07
Diese soll Verstöße gegen gesetzliche und tarifliche Normen genauso verhindern wie Diskriminierung und Umgehungsfälle (vgl. BAG 27. Januar 2011 - 2 AZR 9/10 - Rn. 18; 21. September 2006 - 2 AZR 607/05 - Rn. 31) .
Für eine beschlossene und tatsächlich durchgeführte unternehmerische Organisationsentscheidung spricht die Vermutung, dass sie aus sachlichen Gründen erfolgt ist und nicht auf Rechtsmissbrauch beruht (BAG, Urteil vom 27. Januar 2011 - 2 AZR 9/10, Rn. 18, juris).
Es geht in diesem Zusammenhang allein um die Verhinderung von Missbrauch (BAG, Urteil vom 27.01.2011, 2 AZR 9/10 - Rz. 18 m.w.N.).
Ein Missbrauchsfall, wie er vom Bundesarbeitsgericht (Urteil vom 27.01.2011 - 2 AZR 9/10- Rz. 18) angesprochen wird, bei dem abstrakte Änderungen von Organisationsstrukturen, denen keine tatsächliche Änderung der realen Abläufe zugrunde liegt, benutzt werden, um den Inhalt der Arbeitsverhältnisse zum Nachteil von Arbeitnehmern zu ändern, liegt nicht vor.
Für eine beschlossene und tatsächlich durchgeführte unternehmerische Organisationsentscheidung spricht die Vermutung, dass sie aus sachlichen Gründen erfolgt ist und nicht auf Rechtsmissbrauch beruht (BAG 23.04.2008 EzA § 1 KSchG Betriebsbedingte Kündigung Nr. 160; 27.01.2011 - 2 AZR 9/10, EzA-SD 13/2011 S. 8 LS; s. Hunold NZA-RR 2013, 57 ff.; Schrader/Siebert NZA-RR 2013, 113 ff.).
Es geht in diesem Zusammenhang allein um die Verhinderung von Missbrauch (BAG vom 27.01.2011 - 2 AZR 9/10 - Rz. 18 m.w.N.).
Ein Missbrauchsfall, wie er vom Bundesarbeitsgericht (Urteil vom 27.01.2011 - 2 AZR 9/10 - Rz. 18) angesprochen wird, bei dem abstrakte Änderungen von Organisationsstrukturen, denen keine tatsächliche Änderung der realen Abläufe zugrunde liegt, benutzt werden, um den Inhalt der Arbeitsverhältnisse zum Nachteil von Arbeitnehmern zu ändern, liegt nicht vor.
LAG Köln, 05.12.2019 - 6 Sa 373/19
Versetzung, agile Arbeit