Source: https://www.lsf.sachsen.de/aktuelle-informationen-4604.html
Timestamp: 2020-08-09 14:33:04
Document Index: 121948535

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 29', '§ 9', '§ 2', '§ 52', '§ 29', '§ 1', '§ 29', '§ 9', '§ 19', '§ 19', '§ 12', '§ 19', '§ 17', '§ 9']

Tariferhöhung 2020
Tariferhöhung 2019
Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und der Marburger Bund haben sich am 7. März 2020 auf eine Tarifeinigung für die Ärzte und Ärztinnen an den Universitätskliniken (TV-Ärzte) verständigt. Diese Einigung wird noch im Rahmen von Redaktionsverhandlungen in einen Änderungstarifvertrag zum TV-Ärzte umgesetzt.
zum 1. Oktober 2019 um 2,5 v.H.
zum 1. Oktober 2020 um 2,0 v.H.
zum 1. Oktober 2021 um 2,0 v.H.
Die ab 1. Oktober 2019 geltenden höheren Entgelte werden im Vorgriff auf den Änderungstarifvertrag unter dem Vorbehalt der Rückforderung und unter Ausschluss der Berufung auf den Wegfall der Bereicherung mit dem Entgelt im Monat Juni 2020 ausgezahlt.
Die aktuell maßgebende Tabelle finden Sie im Internet unter Entgelttabellen.
Im Ergebnis der Tarifeinigung der Tarifvertragsparteien des öffentlichen Dienstes der Länder vom 2. März 2019 sowie den hierzu ergangenen Änderungstarifverträgen wurde für den Zeitraum 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020 eine lineare Erhöhung der Tabellenentgelte
für TV-L-Beschäftigte in der Stufe 1 der Entgeltgruppen 2 bis 15 um 4,3 v.H., mindestens jedoch 90,00 Euro, und
für TV-L-Beschäftigte in den Stufen 2 bis 6 der Entgeltgruppen 1 bis 15, einschließlich Pkw-Fahrer nach dem Pkw-Fahrer-TV-L sowie Beschäftigte in der Pflege um 3,12 v.H., mindestens jedoch 90,00 Euro, sowie
für Auszubildende nach dem TVA-L BBiG oder TVA-L Pflege sowie Praktikanten nach dem TV-Prakt-L eine Erhöhung um einen Festbetrag von 50,00 Euro
Daneben werden u. a.
die Bemessungsgrundlage für die Lohnzuschläge nach § 1 Absatz 2 des Tarifvertrages über die Lohnzuschläge gemäß § 29 MTL II (TVZ zum MTL) vom 9. Oktober 1963 und die Besitzstandszulage nach §§ 9 und 11 TVÜ-Länder ab 01.01.2020 um 3,2 v.H.
die Zulagen nach der Anlage F zum TV-L um 3,12 v.H.
Die vom 1. Januar 2020 geltenden höheren Entgelte werden ab dem Monat Januar 2020 gezahlt.
Nach § 2 Ziffer 7 und 20 des Änderungstarifvertrages Nr. 11 zum TV-L wurden mit Wirkung zum 01.01.2020 neue Sonderregelungen für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst im § 52 TV-L vereinbart und die Eingruppierungsmerkmale unter Abschnitt 20 des Teils II der Entgeltordnung zum TV-L neu gefasst. Für die Beschäftigten gilt mit der Anlage G zum TV-L zudem eine neue Entgelttabelle (sog. S-Tabelle). Die Überleitung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst zum 01.01.2020 in die S-Tabelle wurde in § 29e TVÜ-Länder geregelt. Für die Umsetzung sind die Durchführungshinweise des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen abzuwarten. Wir werden Sie an dieser Stelle umgehend informieren, sobald uns nähere Informationen vorliegen. Bis dahin erhalten die Beschäftigten weiterhin Tabellenentgelt nach der Anlage B zum TV-L in der ab 01.01.2020 geltenden Höhe.
Im Ergebnis der Tarifeinigung der Tarifvertragsparteien des öffentlichen Dienstes der Länder vom 2. März 2019 wurde für den Zeitraum 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019 eine lineare Erhöhung der Tabellenentgelte
für TV-L-Beschäftigte in der Stufe 1 der Entgeltgruppen 2 bis 15 um 4,5 v.H., mindestens jedoch 100,00 Euro, und
für TV-L-Beschäftigte in den Stufen 2 bis 6 der Entgeltgruppen 1 bis 15, einschließlich Pkw-Fahrer nach dem Pkw-Fahrer-TV-L, um 3,01 v.H., mindestens jedoch 100,00 Euro,
die Bemessungsgrundlage für die Lohnzuschläge nach § 1 Absatz 2 des Tarifvertrages über die Lohnzuschläge gemäß § 29 MTL II (TVZ zum MTL) vom 9. Oktober 1963 und die Besitzstandszulage nach §§ 9 und 11 TVÜ-Länder ab 01.01.2019 um 3,2 v.H.
die Zulagen nach der Anlage F zum TV-L um 3,01 v.H.
Die vom 1. Januar 2019 an geltenden höheren Entgelte werden ab dem Monat Juli 2019 im Vorgriff auf die entsprechend zu schließenden Änderungstarifverträge unter dem Vorbehalt der Rückforderung und unter Ausschluss der Berufung auf den Wegfall der Bereicherung ausgezahlt.
Die Tarifeinigung sieht zudem ab 1. Januar 2019 eine Erhöhung der Garantiebeträge, der Angleichungszulage für Lehrkräfte als auch die Aufspaltung der bisherigen Entgeltgruppe 9 in die neuen Entgeltgruppen 9a und 9b sowie die Einführung einer neuen KR-Tabelle für die Beschäftigten in der Pflege vor. Aufgrund der noch laufenden Redaktionsverhandlungen mit den Gewerkschaften ist die vollständige Umsetzung dieser Neuregelungen zum Zahltag Juli 2019 noch nicht möglich, so dass die Zahlung dieser Entgelte im Zahltag Juli 2019 zunächst nach den bislang geltenden tariflichen Regelungen erfolgen wird. Wir werden Sie an dieser Stelle umgehend informieren, sobald uns nähere Informationen vorliegen und bitten um Ihr Verständnis.
Im Zahltag August 2019 wurde die Umstellung auf die neuen KR-Entgeltgruppen einschließlich der ab 1. Januar 2019 geltenden Entgelttabelle für Pflegekräfte vollzogen.
TV-Ärzte – Erhöhung zum 01.12.2018
Gemäß der Tarifeinigung zum TV-Ärzte vom 12. April 2017 sowie dem Änderungstarifvertrag Nr. 6 zum TV-Ärzte vom 12. April 2017 ist eine Erhöhung der Tabellenentgelte zum 1. Dezember 2018 vereinbart worden. Die vom 1. Dezember 2018 an geltenden höheren Entgelte werden ab dem Monat Dezember 2018 ausgezahlt.
TV-Ärzte SKH – Erhöhung zum 01.12.2018
Gemäß der Tarifeinigung zum TV-Ärzte SKH vom 22. Mai 2017 sowie dem Änderungstarifvertrag Nr. 5 zum TV-Ärzte SKH vom 22. Mai 2017 ist eine Erhöhung der Tabellenentgelte zum 1. Dezember 2018 vereinbart worden. Die vom 1. Dezember 2018 an geltenden höheren Entgelte werden ab dem Monat Dezember 2018 ausgezahlt.
Erhöhung im TV-L zum 01.10.2018
Für die zum 1. Januar 2018 neu eingeführte Stufe 6 in den Entgeltgruppen 9 bis 15, 13Ü, KR 9a bis 11a sowie den Erhöhungsbetrag nach 5 Jahren in Stufe 4 der Entgeltgruppe 9 mit besonderer Stufenlaufzeit erfolgt nach den Vereinbarungen in der Tarifeinigung für den Beschäftigten des TV-L vom 17.02.2017 zum 1. Oktober 2018 eine Erhöhung des Betrages der Stufe 6 sowie eine Anpassung des Erhöhungsbetrages in Stufe 4.
Beschäftigte, die sich mindestens 5 Jahre in einer individuellen Endstufe befinden und der seit 1. Januar 2018 maßgebende Vollzeitbetrag ihrer individuellen Endstufe nunmehr unter dem zum 1. Oktober 2018 geltenden Tabellenbetrag der Stufe 6 ihrer Entgeltgruppe liegt, werden zum 1. Oktober 2018 der Stufe 6 unter Berücksichtigung ihres individuellen Arbeitszeitumfangs zugeordnet. Entsprechend gilt für Beschäftigte, die sich mindestens 5 Jahre in einer individuellen Endstufe der Entgeltgruppe 9 mit besonderer Stufenlaufzeit befinden. Soweit das zum 1. Oktober geltende Tabellenentgelt der Stufe 4 einschließlich des Erhöhungsbetrages den seit 1. Januar 2018 maßgebenden Vollzeitbetrag der individuellen Endstufe übersteigt, werden auch diese Beschäftigten zum 1. Oktober 2018 der Stufe 4 mit Erhöhungsbetrag ihrer Entgeltgruppe 9 mit besonderer Stufenlaufzeit zugeordnet.
Die vom 1. Oktober 2018 an geltenden höheren Entgelte in der Stufe 6 bzw. Stufe 4 mit Erhöhungsbetrag werden ab dem Monat Oktober 2018 ausgezahlt.
Im Rahmen der Tarifeinigung vom 17. Februar 2017 verständigten sich die Tarifvertragsparteien des öffentlichen Dienstes der Länder auf eine Entgelterhöhung zum 1. Januar 2018. Diese Einigung wurde in entsprechende Änderungstarifverträge umgesetzt.
Erhöhung der Tabellenentgelte und Einführung der Stufe 6:
Die Tabellenentgelte (einschließlich Beträge aus einer individuellen Endstufe) werden für Beschäftigte, die unter den TV-L/TVÜ-Länder bzw. Pkw-Fahrer-TV-L fallen, ab 1. Januar 2018 um 2,35 v.H. erhöht.
Darüber hinaus wird ab 1. Januar 2018 in den Entgeltgruppen 9 bis 15 sowie KR 9a bis 11a eine Stufe 6 eingeführt. Beschäftigte, die sich am 31. Dezember 2017
mindestens 5 Jahre in der Stufe 5 ihrer Entgeltgruppe befinden oder
mindestens 5 Jahre in einer individuellen Endstufe ihrer Entgeltgruppe befinden und der Vollzeitbetrag der individuellen Endstufe zum 1. Januar 2018 nicht höher ist als der Tabellenbetrag der Stufe 6 ihrer Entgeltgruppe,
werden zum 1. Januar 2018 der Stufe 6 ihrer Entgeltgruppe zugeordnet und erhalten das Tabellenentgelt der Stufe 6 unter Berücksichtigung ihres individuellen Arbeitszeitumfangs. Beschäftigte, bei denen diese Voraussetzungen nicht vorliegen, verbleiben in ihrer bisherigen Stufe bzw. individuellen Endstufe.
Bei der Einführung der Stufe 6 sind folgende Besonderheiten zu beachten:
In der Entgeltgruppe 9 mit besonderer Stufenlaufzeit wird keine neue Endstufe eingeführt. Das Tabellenentgelt erhöht sich jedoch für Beschäftigte in der Endstufe 4 mit fünfjähriger Verweildauer in der Stufe 4 ab 1. Januar 2018 um 53,41 €.
Bei Beschäftigten nach § 19 Abs. 2 S. 2 TVÜ-Länder, die in die Entgeltgruppe 13Ü übergeleitet oder nach § 19 Abs. 2 S. 3 TVÜ-Länder in der Entgeltgruppe 13 neu eingestellt wurden, ist der Tabellenwert der Stufe 6 um 115,29 € bzw. 120,51 € erhöht.
In der Entgeltgruppe 15Ü bleibt die Stufe 5 als Endstufe bestehen.
In den Entgeltgruppen KR 11b und KR 12a verbleibt es bis zum 30.09.2018 bei der Stufe 5 als Endstufe mit einem Erhöhungsbetrag von 255,67 € nach fünfjähriger Verweildauer in der Stufe 5.
Bei Beschäftigten, die aufgrund der Überleitung in den TV-L einen Strukturausgleich erhalten, wird infolge der Erweiterung der Anrechnungsvorschriften in § 12 Abs. 5 TVÜ-Länder der Zugewinn aus der Zuordnung zur Stufe 6 bzw. Zahlung des erhöhten Tabellenentgeltes in der Stufe 4 der Entgeltgruppe 9 mit besonderer Stufenlaufzeit auf den Strukturausgleich angerechnet. Eine Anrechnung erfolgt nicht bei Beschäftigten im Sinne des § 19 Abs. 2 Satz 2 TVÜ-Länder in der Entgeltgruppe 13Ü.
Die monatlichen Ausbildungsentgelte der Auszubildenden nach dem TVA-L BBiG und nach dem TVA-L Pflege sowie die Tarifentgelte für Praktikanten nach TV Prakt-L werden um einen Festbetrag von 35 € erhöht.
Die vom 1. Januar 2018 an geltenden höheren Entgelte werden ab dem Monat Januar 2018 ausgezahlt. Die aktuell maßgebenden Tabellen finden Sie im Internet unter Entgelttabellen.
Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und der Marburger Bund haben sich am 12. April 2017 auf eine Tarifeinigung für die Ärztinnen und Ärzte an den Universitätskliniken (TV-Ärzte) verständigt. Diese Einigung wurde im Änderungstarifvertrag Nr. 6 zum TV-Ärzte vom 12.04.2017 umgesetzt.
Dieser Änderungstarifvertrag sieht eine Erhöhung der Tabellenentgelte zum 1. Februar 2018 um 2,0 v.H. vor. Die vom 01.02.2018 an geltenden höheren Entgelte werden ab dem Monat Februar 2018 ausgezahlt.
Der Freistaat Sachsen und der Marburger Bund, Landesverband Sachsen haben sich am 22. Mai 2017 auf eine Tarifeinigung für die Ärztinnen und Ärzte an den Sächsischen Krankenhäusern (TV-Ärzte SKH) verständigt. Diese Einigung wurde im Änderungstarifvertrag Nr. 5 zum TV-Ärzte SKH vom 22.05.2017 umgesetzt. Dieser Änderungstarifvertrag sieht eine Erhöhung der Tabellenentgelte zum 1. Februar 2018 um 2,0 v.H. vor. Die vom 01.02.2018 an geltenden höheren Entgelte werden ab dem Monat Februar 2018 ausgezahlt.
Die Tarifvertragsparteien des öffentlichen Dienstes haben sich am 17. Februar 2017 auf eine Tarifeinigung für die Beschäftigten der Länder verständigt.
Im Rahmen dieser Tarifeinigung wurde für die Beschäftigten in den Entgeltgruppen 1 bis 15 und für die Pflegekräfte in den Entgeltgruppen KR eine Erhöhung der Tabellenentgelte rückwirkend zum 1. Januar 2017 beschlossen:
um einen Festbetrag von 75,00 Euro, sofern das monatliche Tabellenentgelt (brutto) zum Stand 1. März 2016 unter 3.200,00 Euro liegt,
um 2,0 v. H. (linear), sofern das monatliche Tabellenentgelt (brutto) zum Stand 1. März 2016 3.200,00 Euro und mehr beträgt.
Gleiches gilt für die Beschäftigten mit Entgelt in einer individuellen Zwischen- oder Endstufe sowie die Pauschalentgelte für die Pkw-Fahrer.
Abweichend hiervon werden
die Garantiebeträge nach § 17 Abs. 4 S. 2 TV-L,
die Bereitschaftsdienstentgelte in der Anlage E zum TV-L,
die Besitzstandszulagen nach §§ 9, 11 TVÜ-Länder
rückwirkend ab 01.01.2017 um 2,2 v.H. erhöht.
Die monatlichen Ausbildungsentgelte der Auszubildenden werden ab 1. Januar 2017 um einen Festbetrag von 35,00 Euro erhöht.
Die vom 01.01.2017 an geltenden höheren Entgelte werden ab dem Monat Mai 2017 im Vorgriff auf die entsprechend zu schließenden Änderungstarifverträge unter dem Vorbehalt der Rückforderung und unter Ausschluss der Berufung auf den Wegfall der Bereicherung ausgezahlt.
Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und der Marburger Bund haben sich am 12. April 2017 auf eine Tarifeinigung für die Ärztinnen und Ärzte an den Universitätskliniken (TV-Ärzte) verständigt. Diese Einigung wird noch im Rahmen anstehender Redaktionsverhandlungen in einen Änderungstarifvertrag zum TV-Ärzte umgesetzt.
zum 1 April 2017 um 2,0 v.H.,
zum 1. Februar 2018 um 2,0 v.H. sowie
zum 1. Dezember 2018 um 1,0 v.H.
Die ab dem 1. April 2017 geltenden höheren Entgelte werden im Vorgriff auf den Änderungstarifvertrag unter dem Vorbehalt der Rückforderung und unter Ausschluss der Berufung auf den Wegfall der Bereicherung mit dem Entgelt im Monat Juli 2017 ausgezahlt.
Der Freistaat Sachsen und der Marburger Bund, Landesverband Sachsen haben sich am 22. Mai 2017 auf eine Tarifeinigung für die Ärztinnen und Ärzte an den Sächsischen Krankenhäusern (TV-Ärzte SKH) verständigt. Diese Einigung wird noch in einen Änderungstarifvertrag zum TV-Ärzte SKH umgesetzt.
zum 1. April 2017 um 2,0 v.H.
Die ab dem 1. April 2017 geltenden höheren Entgelte werden im Vorgriff auf den Änderungstarifvertrag unter dem Vorbehalt der Rückforderung und unter Ausschluss der Berufung auf den Wegfall der Bereicherung mit dem Entgelt im Monat August 2017 ausgezahlt.