Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=FG%20Baden-W%C3%BCrttemberg&Datum=18.06.2009&Aktenzeichen=3%20K%201214/08
Timestamp: 2019-09-17 13:50:20
Document Index: 104038526

Matched Legal Cases: ['EuG', '§ 65', '§ 65', 'EuG', 'EuG', 'Art. 10', 'Art. 1', 'EuG', 'EuG', '§ 5', '§ 10']

FG Baden-Württemberg, 18.06.2009 - 3 K 1214/08 - dejure.org
https://dejure.org/2009,7263
FG Baden-Württemberg, 18.06.2009 - 3 K 1214/08 (https://dejure.org/2009,7263)
FG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 18.06.2009 - 3 K 1214/08 (https://dejure.org/2009,7263)
FG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 18. Juni 2009 - 3 K 1214/08 (https://dejure.org/2009,7263)
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Vorabentscheidungsersuchen zum EuGH: Kein Anspruch auf Kindergeld, wenn ein Drittstaatsangehöriger in der Schweiz arbeitet und Kinderzulagen erhält
Voraussetzungen eines Anspruchs auf sog. "Differenzkindergeld"; Anrechnung der Leistungen eines anderen Staates für dasselbe Kind auf das deutsche Kindergeld; Anwendung der Ausschlussregelung und Teilkindergeldregelung des § 65 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 Einkommensteuergesetz
Differenzkindergeld aufgrund der Verordnungen 1408/71/EWG und 574/72/EWG für Drittstaatangehörige? Anwendbarkeit der Verordnung 859/2003/EWG im Verhältnis zur Schweiz?
Voraussetzungen eines Anspruchs auf sog. "Differenzkindergeld"; Anrechnung der Leistungen eines anderen Staates für dasselbe Kind auf das deutsche Kindergeld; Anwendung der Ausschlussregelung und Teilkindergeldregelung des § 65 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 Einkommensteuergesetz ...
EuGH, 18.11.2010 - C-247/09
EFG 2009, 1958
Der erkennende Senat hat daraufhin durch Beschluss vom 18. Juni 2009 3 K 1214/08 (EFG 2009, 1958) den Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) um Vorabentscheidung folgender Fragen ersucht:.
Der erkennende Senat verweist insoweit zur Vermeidung von Wiederholungen auf seine Ausführungen im Beschluss vom 18. Juni 2009 3 K 1214/08 (EFG 2009, 1958) unter II.1.
Soweit es der erkennende Senat im Beschluss vom 18. Juni 2009 3 K 1214/08 (EFG 2009, 1958, unter III.) für gemeinschaftsrechtlich zweifelhaft gehalten hat, ob der Klägerin Differenzkindergeld nach Art. 10 Abs. 1 Buchst. a Verordnung 574/72/EWG i.V.m. Art. 1 Verordnung 859/2003/EG und dem FZA zusteht, hat der EuGH ausgeführt:.
Soweit der erkennende Senat in seinem Beschluss in EFG 2009, 1958 außerdem die Frage gestellt hat, ob die Versagung von Differenzkindergeld mit den Grundfreiheiten der Kinder K 1 und K 2 vereinbar ist, hat der EuGH geantwortet:.
Der erkennende Senat verweist zur Vermeidung von Wiederholungen wegen der Begründung im Einzelnen auf die genannten BFH-Urteile; er folgt dieser Rechtsprechung (vgl. bereits Senatsurteil vom 20. November 2008 3 K 2540/07, EFG 2009, 853, und Senatsbeschluss vom 18. Juni 2009 3 K 1214/08, EFG 2009, 1958).
Der Beschluss ergeht trotz § 5 Abs. 3 Satz 2 FGO durch den Senat unter Mitwirkung der ehrenamtlichen Richter (vgl. dazu Beschluss des FG Hamburg vom 20. April 2010 3 K 3/09, EFG 2010, 1170; Senatsbeschluss vom 18. Juni 2009 3 K 1214/08, EFG 2009, 1958, m.w.N.; siehe auch BFH-Beschluss vom 5. Mai 1994 V R 23/93, BFHE 174, 565, zu § 10 Abs. 3 FGO).