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Timestamp: 2016-10-28 12:28:22
Document Index: 190460936

Matched Legal Cases: ['BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'in fine', 'BGE', 'BGE']

U 108/04 (02.11.2004)
U 108/04
B.________, 1960, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Advokat Lukas Denger, Schwarztorstrasse 7, 3007 Bern,
Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft, Bundesgasse 35, 3011 Bern, Beschwerdegegnerin, vertreten durch F�rsprecher Ren� W. Schleifer, Stampfenbachstrasse 42, 8006 Z�rich,
Der 1960 geborene B.________ ist gelernter Papiertechnologe und �bte nach einer Umschulung den Beruf eines Psychiatriepflegers aus, wobei er bis zum Abteilungsleiter an einer Klinik aufstieg. Im Rahmen dieses Arbeitsverh�ltnisses war er bei der �Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft� (nachstehend: Mobiliar) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Am 4. Oktober 1997 erlitt B.________ einen Verkehrsunfall: Gem�ss Unfallmeldung vom 24. Oktober 1997 fuhr eine nachfolgende Autolenkerin ungebremst auf seinen hinter einem abbiegenden Fahrzeug zum Stillstand gekommenen Wagen auf. Wegen danach aufgetretenen Beschwerden suchte B.________ am 5. Oktober 1997 einen Arzt auf, der ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS) diagnostizierte und eine Arbeitsunf�higkeit bescheinigte. Die Mobiliar erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld). Verschiedene ambulante und station�re Therapien f�hrten in der Folge nicht zu einer bleibenden Beschwerdefreiheit und dauernden vollen Leistungsf�higkeit des Versicherten. Nachdem sich die Arbeitgeberin ausser Stande erkl�rt hatte, B.________ eine der herabgesetzten Belastbarkeit angepasste T�tigkeit anzubieten, kam sie im Juni 1999 mit ihm �berein, das seit 1990 bestehende Anstellungsverh�ltnis per Ende September 1999 aufzul�sen. Mit Verf�gung vom 7. April 2000 er�ffnete die Mobiliar dem Versicherten r�ckwirkend per Ende Februar 2000 die Einstellung ihrer Leistungen, da kein Zusammenhang zwischen den noch bestehenden Beschwerden und dem versicherten Ereignis vorliege. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 1. M�rz 2001 fest.
Von August 2000 bis Januar 2002 absolvierte B.________ eine von der Invalidenversicherung �bernommene Umschulung zum Sexualp�dagogen. Nach eigener Angabe �bt er diese T�tigkeit in einem 50 %-Pensum aus und bezieht daneben seit 1. Dezember 2003 eine Rente der Invalidenversicherung bei einem Invalidit�tsgrad von 49 %.
Die vom Versicherten gegen den Einspracheentscheid der Mobiliar vom 1. M�rz 2001 erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, dem �bereinstimmenden Antrag des Unfallversicherers und der als obligatorischer Krankenversicherer des B.________ beigeladenen Assura Kranken- und Unfallversicherung (nachstehend: Assura) folgend, ab (Entscheid vom 18. Februar 2004).
B.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei der Unfallversicherer zu verpflichten, �ber den 29. Februar 2000 hinaus die gesetzlichen Leistungen zu erbringen und auf den Nachzahlungen Verzugszins zu entrichten; eventualiter wird die R�ckweisung an die Vorinstanz zur weiteren Abkl�rung des medizinischen Sachverhaltes beantragt.
Die Mobiliar schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Die Assura verzichtet auf Stellungnahme. Das Bundesamt f�r Gesundheit hat sich nicht vernehmen lassen.
Wie das kantonale Gericht richtig erkannt hat, ist das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 nicht anwendbar, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: 1. M�rz 2001) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2).
2.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gem�ss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) ein nat�rlicher und ad�quater Kausalzusammenhang besteht (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 und 3.2 mit Hinweisen).
2.2 Ursachen im Sinne des nat�rlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umst�nde, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher St�rungen ist; es gen�gt, dass das sch�digende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die k�rperliche oder geistige Integrit�t der versicherten Person beeintr�chtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche St�rung entfiele (BGE129 V 181 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1, 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem sch�digenden Ereignis und einer gesundheitlichen St�rung ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, wor�ber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweisw�rdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse M�glichkeit eines Zusammenhangs gen�gt f�r die Begr�ndung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 119 V 338 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen). Diese Grunds�tze gelten mutatis mutandis auch, wenn bei nachgewiesener Unfallkausalit�t in Frage steht, ob die deswegen anerkannte oder festgestellte Leistungspflicht des Unfallversicherers entf�llt, weil der noch bestehende Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatsache handelt, obliegt der Nachweis - in dem vom Untersuchungsgrundsatz gesetzten Rahmen -, anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegr�ndender nat�rlicher Kausalzusammenhang gegeben ist, beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. Erw. 3b mit Hinweis; vgl. auch RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 Erw. 2).
2.2.1 Die Parteien vertreten zun�chst unterschiedliche Auffassungen dar�ber, ob die persistierenden und den Versicherten in seiner Arbeitsf�higkeit einschr�nkenden Beschwerden nat�rlich kausal auf ein beim Auffahrunfall vom 4. Oktober 1997 erlittenes HWS-Schleudertrauma zur�ckzuf�hren sind. Dabei stimmen die medizinischen Berichte im Wesentlichen darin �berein, dass sich f�r eine solche HWS-Verletzung auch mittels bildgebender Untersuchungsverfahren kein (hinreichendes) organisches Substrat nachweisen liess (Berichte �ber die MRI- und R�ntgenuntersuchungen vom 9. Januar 1998 und Interpretation der Ergebnisse im Bericht des Dr. med. E.________, Leitender Arzt des Heilbades M.________, vom 15. Juni 1998).
2.2.2 In BGE 117 V 360 Erw. 4b hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht bez�glich des nat�rlichen Kausalzusammenhanges zwischen einem Unfall mit Schleudertrauma der HWS ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle und der danach eingetretenen Arbeits- bzw. Erwerbsunf�higkeit folgendes dargelegt: Ist ein Schleudertrauma der HWS diagnostiziert und liegt ein f�r diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer H�ufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Ged�chtnisst�rungen, �belkeit, rasche Erm�dbarkeit, Visusst�rungen, Reizbarkeit, Affektlabilit�t, Depression, Wesensver�nderung usw. vor, so ist der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits- bzw. Erwerbsunf�higkeit in der Regel anzunehmen.
2.2.3 Der erstbehandelnde Arzt hat gest�tzt auf die Angaben des Versicherten zu Unfallhergang und danach aufgetretenen Beschwerden sowie auf den am Tag nach dem Ereignis erhobenen Untersuchungsbefund (schmerzhafter Nacken und Trapeziusmuskulatur, Rotation in 0�-Stellung links/rechts je ca. 45�; Seitenneigung beidseits je 20�; praktisch aufgehobene Flexion und Extension der HWS, normales Gesichtsfeld) ein durch die Auffahrkollision vom 4. Oktober 1997 verursachtes HWS-Schleudertrauma diagnostiziert (Arztzeugnis Dr. med. W.________ Allgemeinmedizin FMH, vom 30. Oktober 1997). Diese Aussage deckt sich mit den verschiedenen Stellungnahmen des Hausarztes Dr. med. H.________, FMH f�r Innere Medizin, und der eingehend begr�ndeten Beurteilung im bereits angesprochenen Bericht des Dr. med. E.________ vom 15. Juni 1998: Danach leidet der Beschwerdef�hrer an einem typischen posttraumatischen cervicovertebralen und cervicocephalen Syndrom mit neurovegetativen Begleiterscheinungen bei Zustand nach Schleudertrauma der HWS vom 4. Oktober 1997. Schliesslich entsprechen auch die nach dem Unfall aufgetretenen Symptome weitgehend dem f�r ein HWS-Schleudertrauma typischen Beschwerdebild (vgl. BGE 117 V 360 Erw. 4b). Erw�hnt werden von �rztlicher und Arbeitgeber-Seite namentlich Kopf- und Nackenschmerzen, kognitive Defizite im Sinne von Orientierungs- sowie Aufmerksamkeitsst�rungen und Vergesslichkeit, erh�hte Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und allgemein verminderte Belastbarkeit. Den sp�teren Verlauf kennzeichnen gem�ss Hausarzt in den chronifizierten Beschwerden begr�ndete zunehmende psychische Schwierigkeiten, verbunden mit Bauchweh und Schlafproblemen (Bericht vom 17. Juni 1999 und 17. Januar 2000). Weiter wurden auch neuropsychologisch leichte bis mittelschwere, sp�ter bis schwere Defizite festgestellt (Berichte der Klinik R.________, Klinik f�r akutstation�re Nachsorge und Rehabilitation von Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie von neurologischen Krankheiten, vom 10. und 29. September 1999 sowie der Klinik T.________, Klinik f�r Epilepsie und Neurorehabilitation, vom 6. April 2001).
2.2.4 Aufgrund der dargelegten Gesichtspunkte ist mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer beim versicherten Ereignis vom 4. Oktober 1997 ein organisch nicht nachweisbares Schleudertrauma der HWS im Sinne der dargelegten Rechtsprechung (Erw. 2.2.2) erlitten hat. Sodann besteht nach Lage der Akten kein �berzeugender Anhaltspunkt daf�r, dass der urs�chliche Zusammenhang zwischen den aus dieser Verletzung resultierenden, persistierenden, den Versicherten weiterhin in seiner Arbeitsf�higkeit einschr�nkenden Beschwerden in der Zeit bis zum Einspracheentscheides vom 1. M�rz 2001 abgebrochen w�re. Zu pr�fen bleibt der ad�quate Kausalzusammenhang.
2.3 Ein Ereignis hat dann als ad�quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuf�hren, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als beg�nstigt erscheint (BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 405 Erw. 2.2, 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen).
2.3.1 Dabei kann im vorliegenden Fall nicht auf eine psychische Entwicklung, wie sie der Rechtsprechung gem�ss BGE 115 V 133 zur Ad�quanz psychischer Unfallfolgen zu Grunde liegt, geschlossen werden. Vielmehr ist die nach dem Unfallereignis aufgetretene psychische Symptomatik als Bestandteil des f�r ein Schleudertrauma der HWS typischen Beschwerdebild (BGE 117 V 360 Erw. 4b) zu betrachten, weshalb die Ad�quanzbeurteilung nach den f�r ein Schleudertrauma oder eine schleudertrauma�hnliche Verletzung geltenden Kriterien (BGE 117 V 359 ff.) zu erfolgen hat. Hiebei werden die bei psychischen Unfallfolgen geltenden Grunds�tze (BGE 115 V 138 Erw. 6) analog angewendet (BGE 117 V 366 Erw. 6a). Es wird unterschieden zwischen leichten Unf�llen, bei welchen der ad�quate Kausalzusammenhang in der Regel ohne weiteres verneint werden kann, schweren Unf�llen, bei welchen die Ad�quanz in der Regel zu bejahen ist, und den Unf�llen im dazwischen liegenden mittleren Bereich, bei welchen f�r die Ad�quanzbeurteilung zus�tzliche Kriterien zu pr�fen sind (BGE 115 V 139 f. Erw. 6a - c/aa). Im Gegensatz zu den bei psychischen Fehlentwicklungen relevanten Kriterien wird f�r die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit Schleudertrauma der HWS und in der Folge eingetretenen Beschwerden jedoch auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, weil es hier nicht entscheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 117 V 367 Erw. 6a in fine).
2.3.2 Der Unfall vom 4. Oktober 1997 ist nach der �bereinstimmenden, in Anbetracht des aktenkundigen Geschehensablaufs und der Verletzungen, die sich der Versicherte dabei zugezogen hat, zutreffenden Meinung aller Verfahrensbeteiligten als mittelschwer zu qualifizieren. Von den weiteren, objektiv erfassbaren und unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umst�nden, welche als massgebende Kriterien in die Gesamtw�rdigung einzubeziehen sind (BGE 117 V 367 Erw. 6a, 115 V 140 Erw. 6c/aa), m�ssten demnach f�r eine Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhanges entweder ein einzelner in besonders ausgepr�gter Weise oder aber mehrere in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 117 V 367 f. Erw. 6b, 115 V 140 Erw. 6c/bb).
2.3.3 Der Versicherte leidet seit dem Unfall vom 4. Oktober 1997 an verschiedenartigen Beschwerden, welche ihn in Alltag und Beruf wesentlich beeintr�chtigen. Er unterzog sich deswegen einer Reihe von ambulanten und wiederholt auch station�ren medizinischen Therapien, ohne dass dies zu einer l�ngerdauernden oder gar bleibenden Besserung f�hrte. Es kann sodann entgegen der im angefochtenen Entscheid vertretenen Auffassung nicht gesagt werden, dass die Leidensmanifestationen zun�chst nur in geringem Masse auftraten und sich erst sp�ter intensivierten, war doch der Beschwerdef�hrer bereits unmittelbar nach dem Unfallereignis aus �rztlicher Sicht voll arbeitsunf�hig. Die Kriterien der Dauerbeschwerden und des schwierigen Heilungsverlaufs sind daher erf�llt. Hieran �ndert entgegen der Vorinstanz nichts, wenn sich mittels Antidepressiva jeweils vor�bergehend eine Verbesserung der Symptomatik erreichen l�sst.
Zu bejahen ist auch das Erfordernis der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung. Praxisgem�ss wird eine Behandlungsbed�rftigkeit w�hrend zwei bis drei Jahren nach einem Schleudertrauma der HWS oder �quivalenten Verletzungen mit �hnlichem Beschwerdebild noch als �blich betrachtet (Urteile B. vom 7. Juli 2004, U 348/03, und H. vom 19. Mai 2004, U 330/03). Dieser Rahmen wird im vorliegenden Fall �berschritten, indem die �rztliche Behandlung unmittelbar nach dem Unfallereignis vom 4. Oktober 1997 begann und, ohne f�r l�ngere Perioden unterbrochen worden zu sein, im Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 1. M�rz 2001, somit nach rund dreieinhalb Jahren, noch nicht beendet war.
Der Versicherte war im Anschluss an den Unfall zun�chst w�hrend rund f�nfeinhalb Monaten h�lftig bis voll arbeitsunf�hig. Danach trat er einen zweimonatigen Urlaub an und nahm anschliessend die T�tigkeit als Stationsleiter wieder in vollem Umfang auf. Nach kurzer Zeit nahmen die Beschwerden abermals zu, und von Mitte Juni bis Ende November 1998 war der Versicherte erneut zwischen 50 % und 100 % arbeitsunf�hig. Nachdem er seinen Beruf ab Dezember 1998 wieder ausge�bt hatte, erkl�rte ihn der Hausarzt ab Ende Mai 1999 f�r 100 % arbeitsunf�hig. Ab Ende Oktober 1999 betrug die Einschr�nkung der Leistungsf�higkeit 70 % und ab Mitte Januar 2000 auf unbestimmte Zeit noch 50 %. Das Kriterium des Grades und der Dauer der Arbeitsunf�higkeit ist somit insgesamt ebenfalls als erf�llt zu betrachten.
2.3.4 Aufgrund der dargelegten Tatsachen ist die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs, ohne dass auf die weiteren Kriterien noch eingegangen werden muss, entgegen Vorinstanz und Unfallversicherer zu bejahen. Denn eine Gesamtw�rdigung des Unfallgeschehens und der unfallbezogenen Kriterien ergibt, dass der Auffahrkollision vom 4. Oktober 1997 auch f�r die �ber Ende Februar 2000 hinaus anhaltende gesundheitliche Beeintr�chtigung mit Einschr�nkung der Arbeits- und gegebenenfalls Erwerbsf�higkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Der Unfallversicherer hat seine Leistungen somit zu Unrecht eingestellt.
2.4 Die Sache ist daher zur Festsetzung der Leistungen an die Mobiliar zur�ckzuweisen. Diese wird auch �ber einen allf�lligen Anspruch auf Verzugszinsen zu befinden haben.
In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 18. Februar 2004 und der Einspracheentscheid der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft vom 1. M�rz 2001 aufgehoben und die Sache wird zur Festsetzung der Leistungen im Sinne der Erw�gungen an die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft zur�ckgewiesen.
Die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft hat dem Beschwerdef�hrer f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 2500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, dem Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) und der ASSURA Kranken-und Unfallversicherung, Marly, zugestellt.