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Timestamp: 2020-04-07 08:30:38
Document Index: 10738668

Matched Legal Cases: ['§ 184', '§ 184', '§ 94', '§ 110', '§ 100', '§ 105', '§ 102']

Durchsuchung und Beschlagnahme bei Verdacht des Besitzes von Kinderpornographie. Rechtsanwalt Thomas M. Amann
Ins Visier der Ermittler und damit in den Fokus Strafrecht kann man(n) leicht geraten. So wenn man z.B. (Spam-) Mails mit kinderpornographischen Inhalten erhält oder wenn man bspw. auf der Suche nach \"normalen\" Erotikclips einem Link folgt und nach dem Herunterladen und Öffnen des Clips feststellt, dass es sich um einen kinderpornografischen Clip handelt. Selbst ein umgehendes Löschen der Datei kann die bereits im Internet hinterlassenen Spuren nicht mehr vernichten, denn im Internet surft niemand anonym. Jede aufgerufene Seite wird in der Registry des eigenen Computers gespeichert.
§ 184b StGB - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht? Rechtsanwalt Thomas M. Amann
24.12.2007, zuletzt überarbeitet 24.12.2007
Wegen Besitzes kinderpornografischer Dateien wird im Rahmen der Operation (OP) \"Himmel\" derzeit bundesweit gegen rund 12.000 Verdächtige ermittelt. Den Tatverdächtigen wird vorgeworfen, kinderpornografisches Material heruntergeladen oder besessen zu haben.
Die Vorschrift des § 184b StGB kann bereits den bloßen Besitz mit einer Haftstrafe von 2 Jahren bestrafen.
Abofallen im Internet Rechtsanwältin Sonja Richter
11.12.2007, zuletzt überarbeitet 11.12.2007
Wenn Eltern plötzlich eine Mahnung oder ein Anwaltsschreiben erhalten und sich nicht erklären können, was der Grund dafür sein könnte, sind häufig sog. Abofallen im Internet im Spiel. Das sind Angebote, die den Eindruck erwecken, sie seien kostenlos, in Wahrheit enthalten sie aber eine versteckte Zahlungsverpflichtung. Diese Angebote (Lebensprognosen, SMS-Angebote oder Songtexte) zielen überwiegend auf Kinder und Jugendliche ab. Diese geben oftmals in gutem Glauben ihre Daten im Internet an und schließen dadurch häufig Verträge ab, die sie nicht eingehen wollten.
Wirtschaftskriminalität únd Wirtschaftsstrafrecht- Das Leipziger Verlaufsmodell Rechtsanwalt Dr. Kevin Grau
24.11.2007, zuletzt überarbeitet 24.11.2007
\"Gegenwärtig gibt es noch keinen kriminologischen Ansatz, der die Entstehungsbedingungen von Wirtschaftsstraftaten adäquat und vollständig erklären könnte. Dabei besteht ein grundsätzlicher Unterschied zwischen den Tätern von Wirtschaftsdelikten und denen der so genannte Elends- oder Straßenkriminalität, so dass auch auf die hier entwickelten Theorien nicht uneingeschränkt zugegriffen werden kann. Empirische Untersuchungen (Vgl. z. B. Benson&Moore: Are white-collar and common offenders the same?
Neues Unterhaltsrecht - eine schöne Bescherung? Rechtsanwalt Sebastian Windisch
14.11.2007, zuletzt überarbeitet 14.11.2007
Gewinner sind zunächst einmal die Kinder, die nunmehr alleine den ersten Rang bei der Unterhaltsverteilung einnehmen. Gravierende Nachteile bringen die Neuerungen aber insbesondere für kinderbetreuende Ehefrauen: Der betreuende Elternteil kann grundsätzlich Betreuungsunterhalt nur bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes verlangen. Danach muss der betreuende Elternteil sich um eine zumutbare und verlässliche Möglichkeit der Kindesbetreuung (Kindergarten oder Fremdbetreuung) bemühen bzw. eine Erwerbstätigkeit aufnehmen.
Probleme in der Berufsunfähigkeitsversicherung Rechtsanwalt Andreas Krämer
09.11.2007, zuletzt überarbeitet 09.11.2007
Berufsunfähig kann jeder von uns werden. Durch eine Krankheit, einen Unfall oder auch durch eine Straftat.
Die Folgen sind meist nicht abzusehen. Der Beruf, den man erlernt und jahrelang ausgeübt hat und in dem man etabliert ist, kann einen plötzlich nicht mehr ernähren. Der Lebensstandard und der der Familie ist oft von jetzt auf gleich gefährdet. Denn die Leistungen des Sozialstaates für solche Fälle sind in den letzten Jahren drastisch nach unten gefahren worden.
BAG: Formularmäßiger Verzicht auf Kündigungsschutzklage ohne Gegenleistung ist unwirksam Rechtsanwalt Georg Gradl
11.09.2007, zuletzt überarbeitet 01.11.2007
Die Klägerin war seit 1998 bei dem beklagten Drogerieunternehmen als Verkäuferin in Teilzeit angestellt. Am 16.04.2004 wurde festgestellt, dass die Tageseinnahmen der letzten beiden Tage aus dem Tresor verschwunden waren. Da der Täter nicht ausfindig gemacht werden konnte, kündigte der Arbeitgeber allen Arbeitnehmerinnen, die im Besitz eines Tresorschlüssels waren fristlos. Auf allen Kündigungserklärungen hatte der Arbeitgeber den Vermerk angefügt: \"Kündigung akzeptiert und mit Unterschrift bestätigt. Auf Klage gegen die Kündigung wird verzichtet\".
Was tun bei einer Hausdurchsuchung - wie verhalte ich mich richtig? Rechtsanwalt Markus Baron von Hohenhau
24.10.2007, zuletzt überarbeitet 24.10.2007
Rechtsgrundlagen für eine Durchsuchung sind die §§ 94 ff, 102ff und § 110 StPO sowie §§ 100a ff StPO. Eine Durchsuchung darf nur von einem Richter und nur bei Gefahr im Verzug auch durch die Staatsanwaltschaft, oder die Polizei angeordnet werden - § 105 I StPO. Für einen Beschluss nach § 102 StPO, das heißt eine Durchsuchung beim Verdächtigen, muss das tatsächliche Geschehen, d.h. die Straftat so konkret wie möglich geschildert werden und der Zweck der Durchsuchung und die zu erwartenden Beweismittel bezeichnet werden.