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Timestamp: 2019-06-20 19:44:07
Document Index: 337959754

Matched Legal Cases: ['§1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 22', '§ 1', '§ 1', '§ 47', '§ 18', '§ 97', '§ 1', '§ 229', '§ 226', '§3', '§ 1', '§1', '§1']

Versorgungswerke – Blog Forum-55plus.de
Notfallordner – Als Vorsorge unverzichtbar
MDR-Ratschlag zur Altersversorgung ist mit Vorsicht zu genießen
URL bei Einkommensanrechnung bei der Erziehungsrente oder Witwenrente
URL bei Krankengeld und Absicherung Berufsunfähigkeit überprüfen
URL bei Rente mit 69
Homepage bei Rente Vorsorge Immobilienkauf – Veränderungen in der Zukunft
Kategorie: Versorgungswerke
Versorgungswerke in der betrieblichen Altersversorgung
Die #Anhebung des #Rentenalters auf 69 Jahre wurde hier schon öfters dargestellt.
Rentenexperte www.renten-experte.de
2. Die #Geburtenrate mit 1,59 Kindern pro Frau sind deutlich unter der notwendigen Geburtenrate von 2,1 Kindern. Der heutige fehlende Nachwuchs fehlt in 20-25 Jahren an Erwerbstätigen.
Die Rentneranzahl würde durch:
Die Hochrechnung von 37-42% unterstellt die verschiedenen Einflussfaktoren. Der #Wissenschaftler #Axel #Börsch-#Supan vom Max-Planck-Institut kommt im Übrigen auf ca. 42%. Link—> https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/grundrente-experte-kritisiert-spd-plaene-staat-hat-kein-geld-zu-verschenken_id_10840681.html
Welche Form der Vorsorge passt, muss individuell ermittelt werden und ist sehr davon abhängig, wann jemand in Rente geht, also wie sich das Alter der Bevölkerung zu diesem Zeitpunkt auch zusammensetzt.
Grundsätzlich sollte die Altersversorgung so aufgebaut sein, dass
Veröffentlicht am 20. Juni 2019 20. Juni 2019 Kategorien Akademiker, Apotheker, Arbeitnehmer, Arbeitslos-55plus, Ärzte, bAV, bAV-Experte, BAV-Fux, Berufsbetreuer, Betreuer (ehrenamtlich), Betriebliche Altersversorgung, Bürgerversicherung, Demografie, Dienstleistung Entgeltabrechnung, Ehrenamt, Finanzen, Flexi-Rente, Forum-55plus, Fux-Rente, Gehaltsbuchhaltung, Generationenberater, Geringfügig Beschäftigte, Geringverdiener bis 2.200 Euro p.m., Gesetzliche Rentenversicherung, Gesundheit, Handwerker (zulassungsfreie), Handwerker zulassungspflichtige, Handwerkerversorgung, Hausfrauen, Heilwesenberater, Job und Arbeit, Jobs ü55, Lehrer, Payroll, Personalabteilung, Pflegepersonal, Pflegeversicherung, Pflegezusatzversicherung, Private Rentenversicherungen, Recht und Steuern, Rente, Renten-Experte, Rentenversicherungen, Rentner, Rentnerjob, Riesterrente, Rüruprente, Sozialpartner, Tarifrente, Teilzeitbeschäftigte, Unternehmensnachfolge, Vermögensübertragung, Versicherungen, Versicherungsvertreter, Versorgungswerke, Vorruhestand, Vorruhestandsfinanzierung, Wissenschaft und Zukunft, Zielgruppen, Zusatzrente, ZusatzversorgungSchlagwörter Rente mit 69, Rente mit 70Schreibe einen Kommentar zu Rentenalter auf 69 nicht vermeidbar
Der MDR hatte vor kurzem einen umstrittenen Ratschlag gegeben.
Verbraucher sollten zweigleisig fahren .
Erst eine günstige Risikolebensversicherung abschließen und zugleich über 10, 15 Jahre in Aktien oder Aktienindex-Fonds investieren, denn die werfen bis zu 7 Prozent Rendite ab.
Einfache Ratschläge sind oft bei genauem Hinsehen meist zweifelhaft!
bAV-Experte Altersversorgung betriebliche Altersversorgung bAV-experte.de
Wer die Charts der Vergangenheit in die Zukunft interpoliert, hat die Rechnung ohne den demografischen Faktor gemacht.
Die Bevölkerung in den Industrieländern schrumpft.
Dies wirkt sich nicht nur auf die sehr lange anhaltende Niedrigzinsphase aus, sondern ebenso auf
den Immobilienmarkt. Derzeit sind in Deutschland rund 40 Mio. Wohnimmobilien vorhanden. In 25 Jahren werden noch ca. 32 Mio. Wohnimmobilien notwendig sein. Dies gilt im Übrigen nicht nur für Wohnimmobilien, sondern auch für Gewerbeobjekte, da wir von 45,5 Mio. Erwerbstätige auf etwa 32 Mio. absinken.
die Sachwerte. Die Erbengeneration erbt heute pro Kopf mehr Sachwerte. Das Vermögen und die Sachwerte werden somit pro Person gesehen steigen.
und auch auf die Aktienwerte. Der Schrumfungsprozeß der Bevölkerung wird in allen Industrieländern stattfinden, wodurch auch die Unternehmen weniger umsetzen oder weniger produzieren werden. Zwar wächst die Weltbevölkerung immer noch weiter, allerdings ist höchst zweifelhaft, ob die Entwicklungsländer in den kommenden 20 Jahren so weit entwickelt sind, dass sie Aktien und Fonds kaufen können.
Hierunter werden auch alle Unternehmen leiden.
Wer fürs Alter vorsorgen möchte, sollte versuchen Produkte zu wählen, die später eine lebenslange Rentenzahlung garantieren.
Wer heute kurz vor der Rente steht (also ab 55) sollte auf keinen Fall seine Altersversorgung über Aktien und Aktienindizies aufbauen. Kursrückgänge können nicht mehr ausgesessen werden!
Vorhandenes Kapital wird schneller verbraucht, als einem lieb ist.
Arbeitskräfteabsicherung darf nicht fehlen. Hierzu gehören eine ausreichende Absicherung bei längerem Krankenstand (Krankentagegeld) und besonders die finanzielle Absicherung gegen Berufsunfähigkeit.
Neben der Absicherung der Arbeitskraft ist auch die Hinterbliebenenversorgung wichtig. Wer eine eigenständige Risikolebensversicherung mit Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, sollte:
den Alterssparanteil mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung ergänzen. Denn wer spart sonst die Altersversorgung an?
Der Sparbeitrag bei der Altersversorgung sollte – im Vergleich zu Aktien und Fonds – mit 67 ein so hohes Kapital abwerfen, dass daraus eine mtl. Rente bis 90 bzw. 100 Jahren (je nach heutigem Lebensalter) garantiert gezahlt werden kann.
Wer die o. g. Versorgung (Altersrente, Berufsunfähigkeit und Hinterbliebenenversorgung) über die betriebliche Altersversorgung nutzt, kann in der Regel den doppelten Betrag ansparen, da
– der Arbeitgeber mind. 15% des Gesamtbruttobetrages dazu bezahlen muss (§1a Abs. 1 BetrAVG),
– Steuervorteile und
– Ersparnisse in der Sozialversicherung entstehen.
Zwar werden später Krankenkassenbeiträge fällig (bei GKV-Versicherten), allerdings haben die Ersparnisse in der Sozialversicherung auch in der Sparphase Überschüsse steuerfrei gebildet.
Wenn man dann den Nettoaufwand und die Nettorente (nach Steuern und nach SV) vergleicht, müsste der Fonds bzw. die Aktien eine weit höhere Verzinsung erwirtschaften, als 7 %. Denn bei Aktien und Fonds entstehen ebenso über die Jahre erhebliche Gebühren (Depot, Fondsgebühren, Verwaltungskosten). – Wie heißt es beim Roulett-Spiel: „Wie Bank gewinnt immer!“
Im Übrigen gibt es Produkte, die Aktienwerte sowie Indizes widerspiegeln und mit dem notwendigen Versicherungsschutz in der Hinterbliebenenversorgung und der Absicherung bei Berufsunfähigkeit verbinden und nicht für mehrfache Verwaltungskosten sorgen. Diese speziellen ETF-Rentenversicherungen bieten eine kostengünstige Verwaltung und den notwendigen Versicherungsschutz.
Hierbei wird auch frühzeitig das Geld im sogenannten Ablaufmanagement frühzeitig in sichere Papiere 5 Jahre vor Ablauf umgeschichtet. Der Kunde kann hier auch einen eigenen Risiko- und Chancenanteil eigenständig festlegen.
Da hier keine Werbung für bestimmte Unternehmen gemacht werden soll, ist empfehlenswert sich an den Anbietern zu orientieren, die z. B. im map-Report mit exzellent abgeschnitten haben.
Wer Geld für das Alter anspart, sollte also nicht nur das Sparziel und das Kapital am Ende sehen, sondern ob und wie sicher später eine mtl. Rente daraus ist.
Dabei ist auch der Versicherungsschutz in der Sparphase besonders wichtig. Denn wer spart für Sie und Ihre Familie weiter, wenn Sie berufsunfähig werden?
Ein wichtiger Punkt ist auch der Hinterbliebenenschutz nicht nur für unverheiratete Paare, sondern auch für Ehepaare, die nach 2001 geheiratet. Die „neue Hinterbliebenenversorgung“ führt oft dazu, dass keine Witwenrente gezahlt wird.
So wird bei der kleinen Hinterbliebenenrente nur eine Übergangsleistung von 24 Monaten erbracht. Bei der großen Witwenrente ist die Einkommensanrechnung seit der neuen Hinterbliebenenrente (Neuregelung ab 2002) erheblich umfangreicher.
In Zusammenhang mit dem Todesfall sollte auch beachtet werden, dass die Erbschaftsteuer bei richtiger Gestaltung bei einer Rentenversicherung erheblich niedriger ist, als bei Kapitalanlagen in Form von Aktien oder Fonds.
Bei richtiger Gestaltung kann das Bewertungsgesetz erhebliche Vorteile bieten.
bAV-Experte–bAV-Spezialist-Betriebliche Altersversorgung und Rentenexperte
Rentenexperte renten-experte
bAV-Experte Experte Beratung betriebliche Altersversorgung
Veröffentlicht am 24. Mai 2019 24. Mai 2019 Kategorien Akademiker, Altersversorgung, Arbeitnehmer, bAV, bAV-Experte, BAV-Fux, BetrAVG, Betriebliche Altersversorgung, Betriebsrente, Betriebsrentengesetz BetrAVG, Betriebsrentenstärkungsgesetz, BRSG, Das Rentenwerk, Demografie, Demokratie, Deutschland, Durchführungsweg, Finanzen, Flexi-Rente, Forum-55plus, Geldanlage, Gesetzliche Rentenversicherung, GGF-Versorgung, GmbH-Versorgung, Handwerker (zulassungsfreie), Handwerker zulassungspflichtige, Handwerkerversorgung, Heilwesenberater, Job und Arbeit, Jobs ü55, Krankenversicherung, Lebensversicherungen, Payroll, Personalabteilung, Pflegepersonal, Politik, Private Rentenversicherungen, Recht und Steuern, Rente, Renten-Experte, Rentner, Sozialpartner, Sozialpartnermodell, Steuertipps, Tarifrente, Teilzeitbeschäftigte, Unternehmensnachfolge, Vermögensübertragung, Versicherungen, Versicherungsvertreter, Versorgungswerke, Vorruhestand, Zeitwertkonto, Zielgruppen, Zusatzkrankenversicherung, ZusatzversorgungSchreibe einen Kommentar zu MDR-Ratschlag zur Altersversorgung ist mit Vorsicht zu genießen
#Extrarente – #Verbraucherzentrale irrt sich wieder einmal
Extrarente – Vorschlag der Verbraucherzentrale ist nicht praxistauglich!
Die Forderung der #Verbraucherzentrale eine Extrarente einzuführen, basiert auf der Idee, dass jeder #Arbeitnehmer einen Betrag von seinem Gehalt abziehen lässt und dieser Betrag dann in einem #Sparvertrag angespart werden muss (opting Out).
bAV-Experte.de Geld sparen
Der Sparbetrag soll also automatisch einbehalten werden und von dem #Arbeitgeber auf ein Sparprodukt eingezahlt werden, dass unter öffentlich-rechtlicher Beaufsichtigung besteht.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Arbeitnehmer dies auch abwählen oder den Sparbetrag jederzeit ändern.Am Ende wird das Kapital in der Rentenphase ausgezahlt.Auf den ersten Blick hört sich die Idee sehr gut an.
Allerdings bei genauerer #Betrachtung ist es völlig #praxisfremd.
Zunächst einmal wäre der Arbeitgeber damit belastet. Der Arbeitgeber müsste jederzeit die Sparraten anpassen und dies auch aufgrund des #Nachweisgesetzes dokumentieren. Wenn steuerliche oder sozialversicherungsrechtliche Bereiche betroffen wären, dann müsste der #Arbeitgeber dies auch im #Lohnkonto und in den #Entgeltunterlagen festhalten.
2. Die Gelder sollen in Fonds gelegt werden. Es besteht hier durch keinerlei Garantie einer Rente für später.
Beim #Betriebsrentenstärkungsgesetz gibt es beim so genannten #Sozialpartnermodell auch keine Garantie, allerdings wird das Geld hier aufgrund gesetzlicher Vorschriften (PFAV) angelegt, wodurch eine indirekte Garantie vorhanden ist.
In der bisherigen #betrieblichen #Altersversorgung (die es neben dem #Sozialpartnermodell gibt) ist eine Garantie in Form einer Leistungszusage vorhanden, wodurch eine #lebenslange #Rente gezahlt werden muss.
Betriebliche Altersversorgung bAV-Experte.de
3. Ebenso ist in dem Modell #Extrarente keine lebenslange Zahlung garantiert. Ist das Sparbuch verbraucht, dann gibt es eben keine Zahlungen mehr.
4. Jeder vierte Erwerbstätige wird im Laufe seines Lebens invalide und kann zumindest zeitweise nicht mehr arbeiten.
Die Absicherung der Berufsunfähigkeit/Invalidität wird bei diesem Produkt überhaupt nicht vorhanden sein.
Bei Invalidität beziehungsweise Berufsunfähigkeit müsste der Sparplan abgebrochen werden und die komplette Altersvorsorgeplanung wäre dahin.
In der #betrieblichen #Altersversorgung (#bAV) ist die Absicherung der #Berufsunfähigkeit möglich.
5. Auch die Absicherung der #Hinterbliebenenversorgung wird in diesem Modell überhaupt nicht berücksichtigt.
6. Je nachdem wie die Aufsicht des Modells #Extrarente geplant wäre, hätte der Staat auch darauf Zugriff und könnte Gelder für sich abzweigen.
7. Vor einigen Jahren hatte die Verbraucherzentrale schon einmal ein Riester Produkt empfohlen, das in einem Fonds das Geld anlegt.
Nachdem dann im Jahr 2008 die Aktien nach unten gerutscht sind, mussten die Gelder bei diesem Riester Produkt aus dem vor in festverzinsliche Wertpapiere angelegt werden.
Konsequenz daraus ist, dass wenn öfters größere Schwankungen sind, das Geld umgeschichtet werden muss, damit am Ende ein Mindestbetrag (in Höhe der Einzahlungen) entsteht.
Dieses damals empfohlene Riesterprodukt (Union Investment) hatte erhebliche Verluste dadurch erzielt.
Es ist ein #Armutszeugnis, wenn die #Verbraucherzentrale Produktlösungen empfiehlt, die für viele Menschen keinerlei Absicherung bietet, sondern immer wieder nur #Fonds empfiehlt, die das #Risiko auf den Verbraucher überträgt und wesentliche Bereiche – wie #Hinterbliebenenversorgung, #Berufsunfähigkeit und #lebenslange #Rentenzahlung – außer Acht lässt.
Im besten Fall empfiehlt die Verbraucherzentrale eine #selbstständige #Berufsunfähigkeitsversicherung.
Dabei wird aber völlig vergessen, dass die #Selbstständige #Berufsunfähigkeitsversicherung lediglich über einen gewissen Zeitraum Versicherungsschutz und auch eine Leistungsdauer vorsieht.
Wer also eine selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, bekommt die Rente maximal bis 65/67 und anschließend keine Leistung mehr.
Wenn diese Person dann kein Geld fürs Alter angespart hat (weil eben während der Berufsunfähigkeit kein Geld zum ansparen vorhanden war), wird dann eben ein Fall fürs Sozialamt oder bekommt eine Minirente von der gesetzlichen Rentenversicherung.
Fatal, was #Verbraucherzentralen so zum Teil alles anbieten und eben nicht die tatsächliche Lebenssituation berücksichtigen.
Für die Mitarbeiter von Verbraucherzentralen sollte eben ein gesetzlicher Mindestausbildungsstand festgelegt werden.
Leider gibt es hier zu derzeit noch keinerlei Vorschriften.
Wer über die #Altersversorgung, #Berufsunfähigkeitsvorsorge und #Hinterbliebenenversorgung berät sollte umfangreiche Kenntnisse vorweisen. Diese sind mindestens
– in der gesetzlichen Rentenversicherung: Theoretischer Sachkundenachweis Rentenberater
– in der betrieblichen Altersversorgung bAV:Betriebswirt für betriebliche Altersversorgung (FH) oder adäquate Aus- und Weiterbildung
– Generationenberater (Pflegeversicherung, Erbrecht etc)
– Kenntnisse in der Privaten Altersversorgung: Fachmann/-Frau für Finanzen und Personenversicherung (Versicherungsfachmann/-Frau bzw. Kaufmann/-Frau für Versicherungen und Finanzen)
Unter diesem Standard sind Berater oft aufgrund fehlender Sachkenntnis nicht geeignet.
Wer nur einzelne Teile beherrscht, wird nie die Überschneidungen und die Möglichkeiten aller Bereiche miteinander Fall knüpfen können.
Wenn der Gesetzgeber schon für die Privatwirtschaft Mindestanforderungen festlegt, dann sollten diese Standards auch für #Verbraucherzentralen gelten,damit unsinnige Modelle wie die Extrarente entweder nicht mehr nach populären Stil ohne genaues Durchdenken publiziert werden.
bAV-Experte–bAV-Spezialist-Betriebswirt-fuer-betriebliche-Altersversorgung
Hier noch ein interessanter Link zur #Extrarente—> https://www.versicherungspraxis24.de/aktuelles/aktuelle-news/?user_aktuelles_pi1%5Baid%5D=393536&cHash=12b28c7c41d7a0c5b8e748e29703312c
Veröffentlicht am 3. Mai 2019 3. Mai 2019 Kategorien Akademiker, Altersversorgung, Apotheker, Arbeitnehmer, Arbeitslos-55plus, Ärzte, bAV, bAV-Experte, BAV-Fux, Behinderte, Beitragsorientierte Leistungszusage, Beitragsorientierte Leistungszusage, Beitragszusage (reine Beitragszusage), Beitragszusage mit Mindestleistung, BetrAVG, Betriebliche Altersversorgung, Betriebsrente, Betriebsrentengesetz BetrAVG, Betriebsrentenstärkungsgesetz, Bildung, BRSG, Bürgerversicherung, Demografie, Demokratie, Deutschland, Dienstleistung Entgeltabrechnung, Direktversicherung, Durchführungsweg, Ehrenamt, Finanzen, Flexi-Rente, Fortbildung Weiterbildung, Forum-55plus, Fux-Rente, Gehaltsbuchhaltung, Geldanlage, Generationenberater, Geringfügig Beschäftigte, Geringverdiener bis 2.200 Euro p.m., Gesetzliche Rentenversicherung, Gesundheit, GmbH-Versorgung, Handwerkerversorgung, Hausfrauen, Heilwesenberater, Job und Arbeit, Jobs ü55, Know-How, Lehrer, Leistungszusage, Leistungszusage, Payroll, Pensionsfonds, Pensionskasse, Pensionszusage, Personalabteilung, Pflegepersonal, Pflegeversicherung, Pflegezusatzversicherung, Politik, Private Rentenversicherungen, Recht und Steuern, Region, Rente, Renten-Experte, Riester-BAV, Riesterrente, Rüruprente, Sozialpartner, Sozialpartnermodell, Steuertipps, Tarifrente, Teilzeitbeschäftigte, Unterstützungskasse, Vermögensübertragung, Versicherungen, Versicherungsvertreter, Versorgungswerke, Vorruhestand, Vorruhestandsfinanzierung, Zeitwertkonto, Zielgruppen, Zusagearten, Zusatzrente, Zusatzversorgung, ZusatzversorgungSchlagwörter Extrarente, VerbraucherzentraleSchreibe einen Kommentar zu #Extrarente – #Verbraucherzentrale irrt sich wieder einmal
Absicherung Berufsunfähigkeitsversicherung Erwerbsminderungsrente
Absicherung #Berufsunfähigkeit #Erwerbsunfähigkeit Warum 25% BU-Tarife besser sind, als 50# BU-Leistungstarife –
Intelligente Vorsorge ist gefragt, denn die #Erwerbsminderungsrente der gesetzlichen Rentenversicherung reicht nicht aus.
Bei der Erwerbsminderungsrente wird seit diesem Jahr eine Zurechnungszeit bis zu 65 Jahren und acht Monaten berücksichtigt.
Somit sind mehr Versicherungszeiten berücksichtigt und die Renten bei Erwerbsminderung höher, wenn sie genehmigt werden.
Allerdings ist die Erwerbsminderungsrente nicht für jeden immer gleich schnell zu erreichen. Damit eine Erwerbsminderungsrente gezahlt wird, müssen zu viele Dinge geprüft werden. Dies führt zu schleppenden Bearbeitung und leider auch zu vielen Ablehnungen.
Tipp—> Zu unterscheiden ist zwischen #Erwerbsminderungsrente und Berufsunfähigkeitsrente.
Neben der #Erwerbsminderungsrente bei der gesetzlichen Rentenversicherung ist eine #Berufsunfähigkeitsrentenversicherung dringend erforderlich.
Vor dem Abschluss einer #Berufsunfähigkeitsrente sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass der Beruf versichert ist und die #Berufsunfähigkeitsrente bereits ab 25 % #Berufsunfähigkeit anteilig leistet.
Versichert man die Berufsunfähigkeit erst ab einer Leistungsminderung ab 50%, dann ergeben sich bei beispielsweise 60 % #Berufsunfähigkeit sehr oft Auseinandersetzungen mit der Versicherung.
Grund: die Berufsunfähigkeitsversicherung muss dann entweder 100 % leisten oder versucht die Berufs und Fähigkeit unter 50 % zu drücken. Für die Versicherungsgesellschaft geht es um alles oder nichts an Leistung.
Deshalb sind die Prozessquoten der Versicherungsgesellschaft bei Tarif mit 50 % Leistung höher als bei Tarifen, die bereits ab 25 % anteilmäßig leisten.
BESONDERER TIPP FÜR ARBEITNEHMER:
Wer sich gegen Berufsunfähigkeit absichern möchte, kann dies auch im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung (zum Beispiel direkt Versicherung) umsetzen.
Wird die Berufsunfähigkeitsversicherung im Rahmen einer betrieblichen Altersversorgung umgesetzt, dann kann der Versicherungsschutz für den gleichen Nettoaufwand doppelt so hoch versichert werden.
Grund: Der Bruttobeitrag wird Steuer- und Sozialversicherungsfrei gezahlt, so dass der tatsächliche Nettoaufwand etwa die Hälfte ausmacht.
Wer dann zB 40 % berufsunfähig ist erhält bei den „Tarifen mit ab 25% Berufsunfähigkeit“
80 % Leistung, während bei den normalen 50%-Tarifen keine Leistung erfolgt.
Wird eine 50% BU-Schutz-Police angeboten, dann gleich nach einer BU-Police fragen, die bereits ab 25% leistet und keine Verweisbarkeit beinhaltet.
Wenn dies nicht geboten wird, ruhig bei einem Anbieter nachfragen.
Die Leistung der Berufsunfähigkeitsversicherung Muss im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung nicht mit dem Ertragsanteil, sondern mit dem vorliegenden Steueranteil versteuert werden. Dies ist jedoch nur theoretischer Natur. In den meisten fällen ist die Berufsunfähigkeitsabsicherung weit unter dem bisherigen Bruttoverdienst und wird somit geringer versteuert (Steuerprogression).
Für den Arbeitgeber bedeutet dies jedoch etwas genauer auf die vertraglichen Grundlagen – insbesondere der Verwaltung der arbeitsrechtlichen Vereinbarungen – zu achten; letztendlich kann der Arbeitgeber die Personalbindung noch besser erzielen.
Hilfreich ist hier der bAV-Leitfaden.de
Bestell-Link:
https://bav-leitfaden.de/content/bestellung/
Festnetz (07156) 967-1900
Smartphone: (0177) 2716697
Veröffentlicht am 26. April 2019 26. April 2019 Kategorien Akademiker, Altersversorgung, Apotheker, Arbeitnehmer, Ärzte, Augen, bAV, bAV-Experte, BAV-Fux, Beitragsorientierte Leistungszusage, Beitragszusage (reine Beitragszusage), Beitragszusage mit Mindestleistung, Besser Hören, Besser sehen, BetrAVG, Betriebliche Altersversorgung, Betriebsrente, Betriebsrentenstärkungsgesetz, BRSG, Das Rentenwerk, Demokratie, Deutschland, Dienstleistung Entgeltabrechnung, Direktversicherung, Dokumentenmappe, Dokumentenordner, Durchführungsweg, Einkommensteuer, Finanzen, Forum-55plus, Fux-Rente, Gehaltsbuchhaltung, Generalvollmacht, Generationenberater, Geringfügig Beschäftigte, Geringverdiener bis 2.200 Euro p.m., Gesetzliche Krankenversicherung, Gesetzliche Rentenversicherung, Gesundheit, GGF-Versorgung, GmbH-Versorgung, Handwerker (zulassungsfreie), Handwerker zulassungspflichtige, Handwerkerversorgung, Heilwesenberater, Herzerkrankung, Job und Arbeit, Jobs ü55, Know-How, Krankenversicherung, Lehrer, Leistungszusage, Liquidationsdirektversicherung, Notfallmappe, Notfallordner, Pauschal dotierte Unterstützungskasse, Payroll, Pensionsfonds, Pensionskasse, Pensionszusage, Personalabteilung, Pflegepersonal, Pflegezusatzversicherung, PKV, Private Rentenversicherungen, Rente, Rentenversicherungen, Rentner, Rückgedeckte Unterstützungskasse, Schnarchen, Sozialpartner, Sozialpartnermodell, Steuertipps, Tarifrente, Teilzeitbeschäftigte, Unfall, Unfallversicherung, Unternehmensnachfolge, Unterstützungskasse, Versicherungen, Versicherungsvertreter, Versorgungswerke, Vorsorgemappe, Vorsorgeordner, Zusagearten, Zusatzkrankenversicherung, Zusatzrente, ZusatzversorgungSchlagwörter Berufsunfähigkeit, Berufsunfähigkeit fähigkeitsrente, Berufsunfähigkeitsversicherung, Erwerbsminderung, ErwerbsminderungsrenteSchreibe einen Kommentar zu Absicherung Berufsunfähigkeitsversicherung Erwerbsminderungsrente
Betriebliche Altersversorgung – Garantie oder keine Garantie
Welche Garantie sollten in der bisherigen #betrieblichen #Altersversorgung und dem #Sozialpartnermodell enthalten sein? Was müsste sich evtl. noch verändern?
Die Leistungszusage
Bei einer Leistungszusage wird eine Leistung für später zugesagt. Regelmäßig ist dies bei einer Unterstützungskasse oder Pensionszusage der Fall.
Die Beitragszusage mit Mindestleistung
Eine Beitragszusage mit Mindestleistung (§ 1 Abs. 2 S.1 Nr.2) stellt eine Mindestleistung in Aussicht.
Die Beitragszusage mit Mindestleistung kann in den Durchführungswegen Pensionsfonds, Pensionskasse oder Direktversicherung genutzt werden. Hierbei wird der Beitrag durch den Arbeitgeber in einem dieser Durchführungswege angelegt.
Zitat aus § 1 BetrAVG:
„……Leistungen zur Altersversorgung das planmäßig zuzurechnende Versorgungskapital auf der Grundlage der gezahlten Beiträge (Beiträge und die daraus erzielten Erträge), mindestens die Summe der zugesagten Beiträge, soweit sie nicht rechnungsmäßig für einen biometrischen Risikoausgleich verbraucht wurden, hierfür zur Verfügung zu stellen (Beitragszusage mit Mindestleistung).
Die beitragsorientierte Leistungszusage
Bei einer beitragsorientierten Leistungszusage verpflichtet sich der Arbeitgeber bestimmte Beiträge in eine Anwartschaft auf Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung umzuwandeln (beitragsorientierte Leistungszusage).
Bei einer reinen Beitragszusage verpflichtet sich der Arbeitgeber einen Beitrag in die betriebliche Altersversorgung zu bezahlen.
Eine Leistungsgarantie darf nicht vereinbart werden. Zitat § 1 Abs. 2 S.1 Nr. 2a BetrAVG: „…..
der Arbeitgeber durch Tarifvertrag oder auf Grund eines Tarifvertrages in einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung verpflichtet wird, Beiträge zur Finanzierung von Leistungen der betrieblichen Altersversorgung an einen Pensionsfonds, eine Pensionskasse oder eine Direktversicherung nach § 22 zu zahlen; die Pflichten des Arbeitgebers nach Absatz 1 Satz 3, § 1a Absatz 4 Satz 2, den §§ 1b bis 6 und 16 sowie die Insolvenzsicherungspflicht nach dem Vierten Abschnitt bestehen nicht (reine Beitragszusage), ….“
Die Entgeltumwandlung
Die Garantieleistung
Bei Garantiezusagen in der Leistungsphase müssen die eingenommenen Beiträge vorsichtig angelegt werden, denn je höher das Risiko in der Geldanlage, desto geringer kann eine Leistung garantiert werden.
Im sogenannten Sozialpartnermodell darf zwar (derzeit noch) keine Garantie festgelegt werden, intern gibt es jedoch durch das PFAV (Verordnung betreffend die Aufsicht über Pensionsfonds und über die Durchführung reiner Beitragszusagen in der betrieblichen Altersversorgung) trotzdem Vorgaben, die ein Pokern nicht zulässt.
Da das Sozialpartnermodell ausschließlich zwischen den Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden in einem Tarifvertrag vereinbart und umgesetzt werden darf, zieren sich beide Tarifparteien das Sozialpartnermodell teilweise aus Unkenntnis umzusetzen.
Höhere Garantieleistungen kosten jedoch auch Renditechancen. Vielleicht wäre ein Kompromiss in der betrieblichen Altersversorgung, den der Gesetzgeber beschließen müsste, sinnvoll.
Spricht man über Garantieen in der betrieblichen Altersversorgung, wird oft übersehen, dass beispielsweise in der „Beitragszusage mit Mindestleistung“ durchaus nicht 100 % Beitragsgarantie vorhanden ist, denn hier kann das biometrische Risiko abgezogen werden.
Auch in der beitragsorientierten Leistungszusage gibt es keine 100 % Beitragsgarantie die eine Auszahlung der eingezahlten Beiträge sicherstellt.
So gibt es bis heute noch keine gesetzliche Regelung, die dies fordert. Ebenso hat bis heute das Bundesarbeitsgericht des 3.Senats noch kein Urteil gefällt, wie hoch die Leistung mindestens sein muss. Zwar gibt es hier verschiedene juristische Auslegungen, allerdings nichts eindeutiges.
So wundert es auch nicht, dass es Anbieter gibt, die in bestimmten Vertragskonstellationen eine Beitragsgarantie von 75% oder gar 50 % als Garantie in der Versicherungspolice und in der arbeitsrechtlichen Vereinbarung dokumentieren.
Für den Arbeitgeber kann im Übrigen eine Zusage über 50 % bei einer beitragsorientierten Leistungszusage durchaus ein Nachhaftungsrisiko darstellen, wenn das Bundesarbeitsgericht in Zukunft hierzu einmal ein Urteil fällt.
Bei den langen Verjährungsfristen von bis zu 30 Jahre nach Eintritt des Versorgungsfalls ein nicht zu kalkulierendes Risiko.
Deshalb sollten Arbeitgeber immer darauf achten, dass die Leistungsgarantie bei einer beitragsörienterten Leistungszusage möglichst hoch ist.
Eine Direktversicheurng, Pensionskasse oder ein Pensionsfonds sollte deshalb bei der beitragsorientierten Leistungszusage auf jeden Fall auch bei kurzen Laufzeiten nahe der 100 %-Marke liegen (möglichst analog der Beitragszusage mit Mindestleistung zum Vertragsende).
Die derzeitige Niedrigzinsphase macht dies jedoch bei sehr kurzen Vertragslaufzeiten oft unmöglich. Grund: Die Vertragskosten (Vertriebs- und Verwaltungskosten) müssen aus den eingenommenen Beiträgen gedeckt werden.
Aus diesem Grund sollten Arbeitgeber aucgh darauf achten, dass bei einer beitragsorientierten Leistungszusage am Vertragsende nicht eine Leistung von
50-75 % vorsieht.
Deutsche Rentenversicherung, Paragraph, Gesetzliche Rentenversicherung, Rente, Rentenempfänger, Altersruhegeld, Altersversorgung, Pension, Gesetz, Recht, Rentenrecht, Rentenbescheid, Brief, Korrespondenz, Geld, Einkommen, Altersarmut, Altersvorsorge, Armutsgrenze, Altersarmut, Betriebsrente, Einheitsrente, Frührente, Rentner, Generationenvertrag, gesetzlich, Inflation, Rentenalter, Rentenanpassung, Rentenanspruch, Rentenberechnung, Bescheid, Rentenformel, Rentensteigerung, Riesterrente, Rürup, Riester, Altersrente, Hamburg, September 2017, Bild Nr.: N57009
Wünschenswerte Regelungen
Umlage 1
Umlage 2
Aus diesem Grund wäre es wünschenswert, wenn eine prozentuale Garantie in allen Durchführungswegen (in der bisherigen bAV sowie dem Sozialpartnermodell) eingeführt wird.
Festnetz: (07156) 967 – 1900
Smartphone: (0177) 27 166 97
Veröffentlicht am 23. April 2019 23. April 2019 Kategorien Akademiker, Altersversorgung, Apotheker, Arbeitnehmer, Arbeitslos-55plus, Ärzte, bAV, BAV-Fux, Beitragsorientierte Leistungszusage, Beitragsorientierte Leistungszusage, Beitragszusage (reine Beitragszusage), Beitragszusage mit Mindestleistung, BetrAVG, Betriebliche Altersversorgung, Betriebsrente, Betriebsrentengesetz BetrAVG, Betriebsrentenstärkungsgesetz, BRSG, Demografie, Demokratie, Deutschland, Dienstleistung Entgeltabrechnung, Direktversicherung, Durchführungsweg, Finanzen, Flexi-Rente, Forum-55plus, Fux-Rente, Gehaltsbuchhaltung, Generationenberater, Geringfügig Beschäftigte, Geringverdiener bis 2.200 Euro p.m., Gesetzliche Krankenversicherung, Gesetzliche Rentenversicherung, GGF-Versorgung, GmbH-Versorgung, Handwerker (zulassungsfreie), Handwerker zulassungspflichtige, Handwerkerversorgung, Heilwesenberater, Job und Arbeit, Jobs ü55, Krankenversicherung, Leistungszusage, Leistungszusage, Liquidationsdirektversicherung, Pauschal dotierte Unterstützungskasse, Payroll, Pensionsfonds, Pensionskasse, Pensionszusage, Personalabteilung, Pflegepersonal, Politik, Recht und Steuern, Renten-Experte, Rentner, Riester-BAV, Rückgedeckte Unterstützungskasse, Sozialpartner, Sozialpartnermodell, Steuertipps, Tarifrente, Teilzeitbeschäftigte, Unternehmensnachfolge, Unterstützungskasse, Versicherungen, Versicherungsvertreter, Versorgungswerke, Vorruhestand, Zeitwertkonto, Zielgruppen, Zusagearten, Zusatzrente, Zusatzversorgung, ZusatzversorgungSchreibe einen Kommentar zu Betriebliche Altersversorgung – Garantie oder keine Garantie
Schöne Ostern – Vielleicht einfach mal Zeit für wichtige Dinge zu nehmen oder einfach mal relaxen.
Wir wünschen allen Usern ein ruhiges, erholsames Ostern.
Das Wetter ist ja wunderschön und es werden die heißesten Ostertage in den letzten 30 Jahren.
An Ostern kann man bei diesem Wetter natürlich richtig schön relaxen oder auch einmal die liegen gebliebenen Arbeiten an einem Tag erledigen.
Gerade weil man Zeit zum relaxen und auch zum nachdenken hat, möchten wir Sie auf eine wichtige Angelegenheit hinweisen, die man gerne immer wieder aufschiebt.
Notfallordner Privatversion – Preis: 27 €
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Ab dem 18. vollendeten Lebensjahr dringend notwendig und viele schieben es bis zum 75. Geburtstag auf.
Die Angelegenheit um die es geht, ist die rechtliche Vorsorge, die bei Geschäftsunfähigkeit oder im Todesfall , notwendig ist.
Wer durch einen Unfall oder durch eine Krankheit geschäftsunfähig wird, benötigt eine Person, die für einen handelt. Wurde keine Generalvollmacht – Vorsorgevollmacht erstellt, wird vom Betreuungsgericht eine Person festgelegt.
Dies muss nicht der Ehegatte oder die Kinder sein. Und auch bei Kindern, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, wird durch das Betreuungsgericht ein Betreuer bestellt. Auch dies müssen nicht die Eltern sein.
Wenn das Betreuungsgericht einen Angehörigen bestellt, dann muss der bestellte Angehörige jährlich eine Vermögensveränderungsbilanz beim Betreuungsgericht vorlegen. Hier sind dann die Einnahmen und die Ausgaben analog einer Einnahme-Überschussrechnung aufzulisten. Auch die Belege müssen hierbei aufbewahrt werden.
Das Betreuungsgericht kann jedoch auch einen Berufsbetreuer festlegen, der dann autark – ohne Einflussnahme von Angehörigen – alles entscheidet!
Dies ist regelmäßig dann der Fall, wenn der Angehörige evtl. ein Eigeninteresse verfolgt. Was dies genau bedeutet, wird an zwei Beispielen deutlich:
Tobias S. (23 Jahre) – Name verändert – hatte sich mit 23 Jahren sich eine Eigentumswohnung und einen PKW gekauft. Bei der Eigentumswohnung hatten die Eltern etwas Eigenkapital über eine Schenkung dazugegeben. Beim Auto-Leasingvertrag haben die Eltern als Bürgen unterschrieben.
Als Tobias S. mit seinem PKW an der Tankstelle tankte, wurde ihm plötzlich schwindelig und er wurde bewusstlos. Diagnose im Krankenhaus: Gehirnaneurysma.
Meist zeigt sich ein Aneurysma im Kopf, wenn es platzt und eine Gehirnblutung verursacht. Dies kann zu Symptomen wie bei einem Schlaganfall führen und erfordert rasche Behandlung.
Aufgrund des Gehirnaneurysma war er 4 Monate im Koma war er anschließend geistig behindert.
Eine Generalvollmacht war noch nicht vorhanden. Als die Eltern die Betreuung für Ihren Sohn beim Betreuungsgericht bestellen wollten, hatte das Betreuungsgericht dies abgelehnt und einen Berufsbetreuer eingesetzt.
Tobias „. wurde in ein Pflegeheim durch den Betreuer eingewiesen; 50 km von den Eltern entfernt.
Hätte Tobias S. eine Generalvollmacht erstellt, hätten die Eltern ihren Sohn betreuen können. In diesem Fall wäre eine notarielle Generalvollmacht notwendig gewesen.
Thomas K. und seine Ehefrau hatten ebenfalls keine Generalvollmacht und auch kein Testament.
Durch einen Verkehrsunfall war Thomas K. zunächst ebenfalls zunächst in einem Koma und ist anschließend nach2 Monaten an den Folgen des Unfalls verstorben.
Auch hier fehlte die Generalvollmacht und das Testament. Während der Geschäftsunfähigkeit von Thomas K. hatte zwar die Ehefrau die Betreuung beantragt, die Bearbeitung hatte sich jedoch bis zum Tode hinausgezögert.
Als die Ehefrau dies bei der Bank erwähnte, wurde sofort die Girokarte gesperrt. Kontobewegungen waren bis zur Vorlage des Erbscheines nicht mehr möglich (Ausnahme: ein Teil der Beerdigungskosten).
Da kein notarielles Testament vorhanden war, musste ein Erbschein beantragt werden. Die Gebühren waren in etwa so hoch, als wenn man ein notarielles Testament erstellt hätte.
Wäre ein notarielles Testament vorhanden gewesen, wäre nur eine Testamentseröffnung notwendig gewesen (Gebühren: ca. 100 €).
Da Thomas K. sich selbst um die Finanzen und viele schriftliche Dinge selbst vorher gekümmert hatte, musste seine Ehefrau zunächst alle notwendigen Unterlagen suchen. Ein Notfallordner war nicht vorhanden.
Ebenso ergaben sich bei der Beantragung der Witwenrente einige Probleme. So waren einige Versicherungszeiten nicht geklärt, so dass die Beantragung der Hinterbliebenenrente für die Ehefrau schwierig war.
Zusätzlich war durch eine falsche Vertragskonstellation der bestehenden Versicherungsschutz erbschaftsteuerpflichtig.
Wäre Thomas K. Beamter, Pensionär, Arzt, Apotheker, Zahnarzt, Freiberufler, Unternehmer oder Handwerker gewesen, wären die Probleme bei Geschäftsunfähigkeit oder im Todesfall noch vielschichtiger gewesen.
Ein allgemeiner Notfallordner oder ein allgemeiner Notfallordner für Selbstständige und Unternehmer wäre hier nur in Auszügen hilfreich. Diese Berufsgruppen benötigen eine spezifische rechtliche Vorsorge und einen speziellen Notfallordner.
Vorsorge durch einen Notfallordner
Eine richtige Vorsorge hätte zwar den Unfall und die Geschäftsunfähigkeit sowie den Tod nicht verhindern können, allerdings wäre vieles einfacher gewesen.
Der Notfallordner – Vorsorgeordner von www.notfallordner-vorsorgeordner.de hilft bei der frühzeitigen Regelung durch Tipps, Formulare, Vordrucke.
Der Notfallordner Privat ist für 27 € (inkl. MWSt, zuzüglich Porto und Versand) für jeden erschwinglich. Über 140 Information sind auf 12 Register vorhanden. Zusätzlich können wichtige Dokumente in Klarsichtfolie im Notfallordner dort hinterlegt werden (z. B. Stammbuch, Heiratsurkunde, Original-Scheidungsurteil).
Notfallordner-Register
Neben dem Notfallordner Privat gibt es noch über 90 Spezialversionen, da viele Berufsgruppen Ergänzungen benötigen. Besonders Beamte, Freiberufler, Selbstständige, Unternehmer und selbstständige Handwerker benötigen eine erweiterte Spezialversion. Die Spezialversionen haben einen Umfang von ca. 160-180 Seiten.
Die Spezialversionen kosten jeweils 42 € (inkl. MWSt, zuzügl. Verpackung und Versand)
Ein Notfallordner für alle Personengruppen ist die falsche Wahl.
Zu individuelle Bereiche müssen beachtet werden. Aus diesem Grund gibt es über 90 Spezialversionen.
So müssen beispielsweise Beamte und Pensionärebeamtenrechtliche Verordnungen beachten, die durch die Beihilfe und das BeamtVG entstehen.
Bei Selbstständigen, Freiberuflern, Unternehmern sollte ein spezieller Notfallordner vorhanden sein, der nicht nur die Unternehmensform berücksichtigt, sondern darüber hinaus die individuellen Branchengruppe.
In speziellen Berufs- und Unternehmergruppen der Handwerker sind bei einem Notfallordnerzusätzlich die Vorschriften der Handwerksverordnung, wie auch DIN-Vorschriften wichtig.
Insbesondere unterscheiden sich auch die 41 zulassungspflichtigen Handwerker in den einzelnen Handwerkergruppen (Anlage A) noch einmal.
So gelten beispielsweise einzelne Teile der Altgesellenregelung in der Vertretung nicht.
Ebenso gibt es Sondervorschriften in der Erbschaftsteuer, die nicht bei jeder Unternehmensform greifen.
Link Notfallordner für Handwerker
Bestellink:
bAV-Experte–bAV-Spezialist-Betriebliche Altersversorgung
Veröffentlicht am 20. April 2019 20. April 2019 Kategorien Akademiker, Altersversorgung, Apotheker, Arbeitnehmer, Arbeitslos-55plus, Ärzte, Augen, Auto und Verkehr, Bausparen, bAV, bAV-Experte, BAV-Fux, Beamte, Beamtenversorgung, Behinderte, Beitragsorientierte Leistungszusage, Beitragsorientierte Leistungszusage, Beitragszusage (reine Beitragszusage), Beitragszusage mit Mindestleistung, Berufsbetreuer, Besser Hören, Besser sehen, BetrAVG, Betreuer (ehrenamtlich), Betriebliche Altersversorgung, Betriebsrente, Betriebsrentengesetz BetrAVG, Betriebsrentenstärkungsgesetz, BRSG, Bürgerversicherung, Computer, Das Rentenwerk, Demenz, Demografie, Demokratie, Deutschland, Diebstahl, Dienstleistung Entgeltabrechnung, Direktversicherung, Dokumentenmappe, Dokumentenordner, Durchführungsweg, Ehrenamt, Einbruch - Diebstahl, Einkommensteuer, Essen, Finanzen, Flexi-Rente, Forum-55plus, Freizeit, Fux-Rente, Gehaltsbuchhaltung, Geldanlage, Generalvollmacht, Generationenberater, Geringfügig Beschäftigte, Geringverdiener bis 2.200 Euro p.m., Gesetzliche Krankenversicherung, Gesetzliche Rentenversicherung, Gesundheit, Gewerbeversicherung, Gewerbliche Versicherungen, GGF-Versorgung, GmbH-Versorgung, Handwerker (zulassungsfreie), Handwerker zulassungspflichtige, Handwerkerversorgung, Handy, Handy & Computer, Haus und Hof, Hausfrauen, Heilwesenberater, Herzerkrankung, Industrieversicherung, Internet, ipad, iphone, Job und Arbeit, Jobs ü55, Know-How, Krankenversicherung, Lebensversicherungen, Lehrer, Leistungszusage, Leistungszusage, Liquidationsdirektversicherung, Mode, Musik, Notfallmappe, Notfallordner, Pauschal dotierte Unterstützungskasse, Payroll, Pensionsfonds, Pensionskasse, Pensionszusage, Personalabteilung, Pflegepersonal, Pflegeversicherung, Pflegezusatzversicherung, PKV, Politik, Private Rentenversicherungen, Recht und Steuern, Region, Rente, Renten-Experte, Rentenversicherungen, Rentner, Rentnerjob, Riester-BAV, Riesterrente, Rückgedeckte Unterstützungskasse, Rüruprente, Schnarchen, Sorgerechtsverfügung, Sozialpartner, Sozialpartnermodell, Sport, Steuertipps, Tarifrente, Teilzeitbeschäftigte, Umwelt, Umweltschutz, Unfall, Unfallversicherung, Unternehmensnachfolge, Unternehmensnachfolge, Unterstützungskasse, Urlaub im Ausland, Urlaub in Deutschland, Veranstaltungen, Vermögensübertragung, Versicherungen, Versicherungsvertreter, Versorgungswerke, Viren-Trojaner-Betrug im Internet, Vorruhestand, Vorruhestandsfinanzierung, Vorsorgemappe, Vorsorgeordner, Warndienst, Wasserschaden, Wissenschaft & Technik, Wissenschaft und Zukunft, Zähne, Zeitwertkonto, Zielgruppen, Zusagearten, Zusatzkrankenversicherung, Zusatzrente, Zusatzversorgung, ZusatzversorgungSchlagwörter Betreuungsverfügung, Betreuungsvollmacht, Generalvollmacht, VorsorgevollmachtSchreibe einen Kommentar zu Schöne Ostern – Vielleicht einfach mal Zeit für wichtige Dinge zu nehmen oder einfach mal relaxen.
Sind Sozialversicherung oder Privatversicherung besser?
Die Negativzinsen belasten inzwischen auch die deutsche Sozialversicherungen und staatliche Fonds.
So hat die gesetzliche Rentenversicherung im vergangenen Jahr netto 54,5 Millionen Euro verloren.
Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, über die die „Rheinische Post“ berichtet.
Auch in der gesetzlichen Krankenkasse und Pflegeversicherung entstehen hierdurch Negativzinsen.
Diese Negativzinsen sind zwar insgesamt relativ gering, müssen jedoch auch finanziert werden.
Warum diese Negativzinsen so gering sind, liegt am Umlagesystem (eingenommene Beiträge werden fast vollständig wieder direkt für Leistungen ausgegeben).
Im Umlagesystem scheint dies zunächst ein Vorteil zu sein (in Zusammenhang mit dem Niedrigzinsmarkt), allerdings wird auch deutlich, dass die Rücklagen sehr gering sind.
Dies kann bei einer abnehmenden Konjunktur oder bei einem höheren Durchschnittsalter dazu führen, dass zu geringe Rücklagen entweder zu einer Erhöhung des Beitragssatzes oder zu Leistungskürzungen führt.
Gerade ein höheres Durchschnittsalter wird in den kommenden 7-35 Jahren die Sozialsysteme:
– Krankenkasse
– gesetzliche Pflegeversicherung
– gesetzliche Rentenversicherung
erheblich belasten.
Das Durchschnittsalter liegt derzeit bei rund 45 Jahren.
Aufgrund der geringen Anzahl von Neugeburten (1,59 Kinder pro Frau) wird das Durchschnittsalter weiter steigen. Notwendig wären rund 1/3 mehr Kinder (2,1 Kinder pro Frau).
Darüber hinaus steigt die Lebenserwartung ständig an. Seit 1910 ist die Lebenserwartung pro Jahr im Durchschnitt um rund 3 Monate pro Jahr angestiegen. Die Lebenserwartung lag 1955 noch bei etwa 64 Jahren (Männer: 64,6 J., Frauen: 68,5 J.).
2020 wird sie bereits bei Männern 79,1 J., bei Frauen bei 73.1 J. liegen.
2040 beträgt die Lebenserwartung etwa 82,1 bzw. 86,6 J.
Ein 60 jähriger erhält derzeit eine Rente über knapp 22Jahren (Frauen ca. 25,2 Jahre).
Als die gesetzliche Rentenversicherung gegründet wurde spielte die Altersrente eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr war die Absicherung der Invalidität im Vordergrund, denn die Lebenserwartung war damals viel Kürzer.
1901 war die Lebenserwartung bei Männern noch bei 44,8 Jahren (Frauen: 48,3 Jahren).
Die zunehmende Lebenserwartung wirkt sich auf die Länge der Leistungsphase erheblich aus.
Zusätzlich wirkt die abnehmende Kinderzahl dann in 20 Jahren aus, denn diese Kinder wären in ca. 20 Jahren die Erwerbstätigen (Beitragszahler).
Diese Trends (mehr Leistungsempfänger, weniger Beitragszahler) wird nicht nur in der Rentenversicherung, sondern zunächst auch in der gesetzlichen Krankenkasse und etwas später in der gesetzlichen Pflegeversicherung zu enormen Belastung führen.
Die gesetzliche Krankenkasse ist wie die gesetzliche Rentenversicherung im Umlagesystem finanziert.
Hier bezahlen alle Versicherten einen Beitrag, also auch die Rentner.
Dieser Beitrag ist vom Einkommen abhängig.
Rentner bezahlen hierdurch regelmäßig geringere Beiträge.
Die Leistungsausgaben steigen jedoch mit dem höheren Lebensakter an, wie aus der nachfolgenden Grafik erkennbar ist.
Während 54-60 Jährige etwa so viel verbrauchen, wie der Durchschnitt an Krankenkassenbeiträge bezahlt, ist die Leistungsausgabe bei über 60jährigen schon höher.
So sind die Leistungsausgaben bei einem 75-80 jährigen schon etwa 5-Fach so hoch, wie bei einem 25jährigen.
Bei zunehmendem Durchschnittslter wird dies zu überproportional steigendem Beitrag führen.
Auch hier wird der Leistungsbereich extrem ansteigen.
Deutlich wird dies besonders in ca 20-30 Jahren,wenn die geburtenstarken Jährgänge 75 Plus Jahre alt werden.
Konsequenzen der Absicherung
Sozialversicherungen als Umlagesystem sind sinnvoll und haben sich in den letzten 100 Jahren vielfach bewährt. Zeitweise wurde allerdings die gesetzliche Rentenversicherung als Kapitalansparsystem geführt.
Die Sozialversicherungen haben 2 Weltkriege und auch die Grenzöffnung überstanden. Mit einem Kapitalansparsystem wäre die Öffnung der Grenze für die damaligen DDR-Rentner nicht möglich gewesen. Nur das Umlagesystem machte es möglich, einnehmende Beiträge (der Erwerbstätigen auch aus der damaligen DDR sofort für diese damaligen DDR-Rentner sofort wieder auszugeben.
Allerdings stößt das Umlagesystem auch an seine Grenzen, wenn die Anzahl der Leistungsbezieher im Verhältnis zu den Beitragszahlern (die keine oder wenig Leistung beziehen) abnimmt.
Dies ist auch der Grund, warum der Staat die Eigenvorsorge fördert. Private Vorsorgesysteme sind regelmäßig als Kapitalansparsystem finanziert.
Geld, das für später angespart wird, kann dann auch später genutzt werden.
Dies gilt für Sparbücher genauso, wie für
– private Rentenversicherung
– Riester
– Rürup
– regelmäßig auch in der betrieblichen Altersversorgung
– und sogar für die private Krankenversicherung oder Private Pflegepflicht- und Pflegezusatzversicherung.
Bei der privaten Krankenversicherung werden beispielsweise je Versicherten-Altersgruppe Beiträge angespart (Altersrückstellungen), die dann für diese Altersgruppe zur Beitragsfinanzierung später im Alter genutzt werden.
Leider gab es hier einzelne Versicherungsgesellschaften, die in der Vergangenheit die Ansparraten zu gering kalkuliert hatten und dann extreme Beitragsanpassungen bei älteren Versicherten vorgenommen hatten.
Es gab aber auch private Krankenversicherungen, die sehr hohe Altersrückstellungen aufgebaut hatten und dann beispielsweise den Beitrag für die 80- und 85-jährigen dann abgesenkt hatten.
Die privaten Krankenversicherungsunternehmen haben inzwischen 250 Mrd. an Altersrückstellungen aufgebaut.
Wenn die gesetzlichen Krankenkassen ebenso vorsorgen müssten, dann wären etwa 2.500 Mrd. – also 2,5 Bio. Euro heute schon notwendig.
Das ist die heutige Differenz,die alleine in der Krankenversicherung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung besteht.
Aufgrund des demografischen Wandels (immer mehr ältere im Verhältnis zu jungen Menschen) werden deshalb nicht nur die gesetzlichen Krankenkassen, sondern etwas zeitlich verzögert die gesetzliche Pflegeversicherung Finanzierungs- und Leistungsprobleme erhalten.
Jeder Bürger ist gut beraten, nicht nur für die Altersversorgung, sondern auch für die Pflege frühzeitig vorzusorgen.
Auch kleine Beträge werden vom Staat gefördert und machen Sinn.
Zwei gute Eigenschaften hat der demografische Wandel:
1. Das Leben ist einmalig und durch die längere Lebenserwartung auch länger.
2. Wer heute in Deutschland Arbeitnehmer ist, hat durchaus die Chance vom Betrieb eine zusätzliche Altersversorgung zu bekommen, denn der Arbeitskräftemangel wird weiter zunehmen.
Viele Arbeitgeber sind heute auch bereit, die Altersversorgung ihrer Mitarbeiter zu unterstützen.
https://youtu.be/pGG3dk7vJ7U
Veröffentlicht am 14. April 2019 14. April 2019 Kategorien Akademiker, Apotheker, Arbeitnehmer, Arbeitslos-55plus, Ärzte, Augen, bAV, bAV-Experte, BAV-Fux, Beamte, Behinderte, Beitragsorientierte Leistungszusage, Beitragszusage (reine Beitragszusage), Beitragszusage mit Mindestleistung, Berufsbetreuer, Besser Hören, Besser sehen, BetrAVG, Betreuer (ehrenamtlich), Betriebliche Altersversorgung, Betriebsrente, Betriebsrentengesetz BetrAVG, Betriebsrentenstärkungsgesetz, BRSG, Bürgerversicherung, Das Rentenwerk, Demenz, Demografie, Demokratie, Deutschland, Dienstleistung Entgeltabrechnung, Direktversicherung, Ehrenamt, Finanzen, Flexi-Rente, Forum-55plus, Fux-Rente, Gehaltsbuchhaltung, Geldanlage, Generationenberater, Geringfügig Beschäftigte, Geringverdiener bis 2.200 Euro p.m., Gesetzliche Krankenversicherung, Gesetzliche Rentenversicherung, Gesundheit, GGF-Versorgung, GmbH-Versorgung, Handwerker (zulassungsfreie), Handwerker zulassungspflichtige, Handwerkerversorgung, Hausfrauen, Heilwesenberater, Herzerkrankung, Job und Arbeit, Jobs ü55, Krankenversicherung, Lebensversicherungen, Lehrer, Leistungszusage, Liquidationsdirektversicherung, Pauschal dotierte Unterstützungskasse, Payroll, Pensionsfonds, Pensionskasse, Pensionszusage, Personalabteilung, Pflegepersonal, Pflegeversicherung, Pflegezusatzversicherung, PKV, Politik, Private Rentenversicherungen, Recht und Steuern, Rente, Rentenversicherungen, Rentner, Rentnerjob, Riester-BAV, Riesterrente, Rückgedeckte Unterstützungskasse, Rüruprente, Schnarchen, Sozialpartner, Sozialpartnermodell, Steuertipps, Tarifrente, Teilzeitbeschäftigte, Unfall, Unternehmensnachfolge, Unterstützungskasse, Versicherungen, Versicherungsvertreter, Versorgungswerke, Vorruhestand, Vorruhestandsfinanzierung, Wissenschaft und Zukunft, Zeitwertkonto, Zielgruppen, Zusatzkrankenversicherung, Zusatzrente, ZusatzversorgungSchreibe einen Kommentar zu Sind Sozialversicherung oder Privatversicherung besser?
Einkommensanrechnung bei der Erziehungsrente oder Witwenrente
Rentenerhöhung bei Witwen und geschiedenen Alleinerziehenden, die noch Arbeitnehmer sind durch Minimierung der Einkommensanrechnung
Wenn sich ein Ehepaar geschieden oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft aufgelöst wird und der frühere Ehepartner oder Lebenspartner verstirbt, dann hat der überlebende Ehegatte / Lebenspartner einen Anspruch auf eine Erziehungsrente. Einzelheiten ergeben sich aus § 47 SGB VI (z. B. es wird ein Kind erzogen, das nicht einmal vom verstorbenen Expartner sein muss).
Viele überlebende Expartner stellen dann aber auch die Frage: Wird das Einkommen angerechnet? Wie hoch darf ich neben der Erziehungsrente dazuverdienen?
Bei der Berechnung der Einkommensanrechnung spielen viele unterschiedliche Faktoren eine Rolle.
Zunächst kommt es auf die Einkommensart an. Von dieser Einkommensart wird dann zunächst ein Pauschalbetrag abgezogen. Einzelheiten sind in § 18 ff SGB IV geregelt.
Witwenrente Erziehungsrente Einkommensanrechnung
Ein Beispiel verdeutlicht dies.
Gerda M. (wohnhaft in Hamburg, 40 Jahre, geschieden und alleinerziehend von einem Kind (8 Jahre) hat ein Bruttoeinkommen als Angestellte von mtl. 3.000 Euro im letzten Jahr verdient (keine Sonderzahlungen). In diesem Jahr hat sie das gleiche Bruttoeinkommen.
Daraus ergibt sich folgende Berechnung:
Bruttoeinkommen mtl. 3.000 €
Abzgl. Pauschal 1.200 €
= fiktives Nettoeinkommen 1.800 €
Von diesem fiktiven Nettoeinkommen wird nun ein Freibetrag abgezogen. Der Freibetrag beträgt (2019):
Für Gerda M.:
26,4 x 32,03 (aktueller Rentenfaktor 2019 West) 845,59 €
Für das Kind:
5,6 x 32,03 € (aktueller Rentenfaktor 2019 West) 179,37 €
Freibetrag (§ 97 SGB VI) gesamt: 1.024,96 €
Aus der Differenz des fiktiven Nettoeinkommens und dem Freibetrag: 775,04 €
Davon 40 % auf die Rente anrechenbar: 310,02 €
Die Erziehungsrente würde in diesem Fall um 310,02 € gekürzt.
Die Kürzung kann jedoch auch geringer anfallen, wenn Gerda M. durch bestimmte Möglichkeiten ihr Bruttoeinkommen reduziert.
Das Bruttoeinkommen kann beispielsweise durch eine Entgeltumwandlung reduziert werden. So könnte Gerda M. durch eine Entgeltumwandlung Beiträge in eine Unterstützungskasse über den Arbeitgeber einbezahlen. Hierdurch würde dann das Bruttoeinkommen um den Umwandlungsbetrag reduziert.
Noch besser wäre, wenn sie eine Entgeltumwandlung als Direktversicherung mit dem Arbeitgeber vereinbart.
So könnte sie beispielsweise auf 200 Euro Gehalt verzichten und somit ihr Bruttoeinkommen absenken. Durch den Verzicht spart sie direkt mtl. Steuern und auch Sozialversicherungsabgaben.
Bisheriges Bruttoeinkommen: 3.000 €
Entgeltumwandlung: 200 €
Neues Bruttoeinkommen: 2.800 €
Hierdurch sinkt die Steuer (inkl. Ki.st.) – 46,38 € – und die Sozialabgaben um
39,60 €, also gesamt um 85,98€.
Zusätzlich ist der Arbeitgeber verpflichtet einen 15 %igen Zuschuss (§ 1a Abs. 1a BetrAVG) auf den umgewandelten Beitrag von 200 € zu bezahlen. Viele Arbeitgeber gewähren inzwischen jedoch auch Arbeitgeberzuschüsse zwischen 20-50 %.
Berücksichtigt man in diesem Beispiel nur den Mindestzuschuss des Arbeitgebers, dann ergibt sich folgende Berechnung:
Arbeitnehmer-Bruttoaufwand: 200,00 €
Abzüglich Steuer-/Sozialversicherungsersparnis: 85,98 €
Nettoaufwand: 114,02 €
Tatsächlich werden jedoch angespart:
+ AG-Zuschuss: 30,00 €
Gesamtsparbeitrag: 230,00 €
Gertrud M. erhält somit auf Ihren Nettoaufwand (114,02 €) einen Zuschuss durch Steuern, Sozialabgaben und Arbeitgeberbeitrag von 115,98 € (etwas mehr als 100 % Zuschuss).
Interessant ist nun, wie sich diese Direktversicherung auf die Berechnung der Einkommensanrechnung auswirkt:
Bruttoeinkommen mtl. 2.800 €
Abzgl. Pauschal 1.120 €
= fiktives Nettoeinkommen 1.680 €
26,4 x 32,03 (aktueller Rentenfaktor 2019-West) 845,59 €
5,6 x 32,03 € (aktueller Rentenfaktor) 179,37 €
Aus der Differenz des fiktiven Nettoeinkommens und dem Freibetrag: 655,04 €
Davon 40 % auf die Rente anrechenbar: 262,02 €
Die Erziehungsrente würde in diesem Fall um 262,02 € gekürzt.
Durch den Nettoaufwand von 114,02 € für eine Direktversicherung wird bei der Erziehungsrente 48 € mehr ausgezahlt.
Somit ist der tatsächliche Mehraufwand für die Direktversicherung 66,02 €. Durch diesen Nettoaufwand erhält Gerda M. eine Direktversicherung, bei der mtl. ein Gesamtbetrag von 230,00 € angespart wird; auf 66,02 € sind dies 248,38 % Zuschuss.
Für Gerda M. bedeutet dies eine zusätzliche Altersversorgung. Diese muss natürlich in der Auszahlungsphase versteuert und in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung verbeitragt werden. Allerdings kann auch der Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag entfallen, wenn eine bestimmte Freigrenze nicht überschritten ist. (§ 229 SGB V i. V. mit § 226 SGB V)
Eine ähnliche Situation ergibt sich auch bei Witwenrenten / Witwerrenten. Durch eine betriebliche Altersversorgung – insbesondere eine Direktversicherung – kann eine höhere Hinterbliebenenrente oder auch Erziehungsrente ausgezahlt werden, wenn die Rente durch eigenes Einkommen beim Arbeitnehmer gekürzt wird.
Aufgrund unterschiedlicher Einkommensarten, Einkommenshöhen und dem unterschiedlichen Lebensalter sollte jeder Fall individuell von einem Fachmann / Fachfrau geprüft werden.
bav-Experte Rentenexperte Rentenexperte
Festnetz: (07156) 967-1900
Ein weiterer Tipp:
Wer alleinstehend ist, sollte sich auch über die rechtliche Vorsorge machen. In einem Notfallordner können alle notwendigen Dokumente gesammelt werden.
Notfallordner Vorsorgeordner
Der Notfallordner-Vorsorgeordner von www.notfallordner-vorsorgeordner.de bietet darüber hinaus viele Tipps, die bei Geschäftsunfähigkeit, Pflegefall oder im Todesfall beachtet werden muss.
Besonders wichtig ist bei Alleinerziehenden die Sorgerechtsverfügung, in der nicht nur geregelt ist, wer für das minderjährige Kind zuständig ist, sondern auch noch spezielle Anforderungen.
Den Notfallordner – Vorsorgeordner gibt es in über 90 verschiedenen Ausführungen. Grund: Je nach Beruf oder Branche sind viele individuelle Bereiche zu beachten.
Veröffentlicht am 2. April 2019 2. April 2019 Kategorien Akademiker, Altersversorgung, Apotheker, Arbeitnehmer, Arbeitslos-55plus, Ärzte, bAV, bAV-Experte, BAV-Fux, Beitragsorientierte Leistungszusage, Beitragszusage (reine Beitragszusage), Beitragszusage mit Mindestleistung, Berufsbetreuer, Betreuer (ehrenamtlich), Betriebliche Altersversorgung, Betriebsrente, Deutschland, Dienstleistung Entgeltabrechnung, Direktversicherung, Dokumentenmappe, Dokumentenordner, Ehrenamt, Einkommensteuer, Finanzen, Forum-55plus, Fux-Rente, Geldanlage, Generalvollmacht, Generationenberater, Geringfügig Beschäftigte, Geringverdiener bis 2.200 Euro p.m., Gesetzliche Rentenversicherung, GGF-Versorgung, GmbH-Versorgung, Handwerkerversorgung, Hausfrauen, Job und Arbeit, Jobs ü55, Notfallmappe, Notfallordner, Pauschal dotierte Unterstützungskasse, Pensionsfonds, Pensionskasse, Pensionszusage, Personalabteilung, Pflegepersonal, Recht und Steuern, Rente, Renten-Experte, Rückgedeckte Unterstützungskasse, Sorgerechtsverfügung, Steuertipps, Unterstützungskasse, Versicherungen, Versicherungsvertreter, Versorgungswerke, Vorruhestand, Vorsorgemappe, Vorsorgeordner, Zusatzrente, ZusatzversorgungSchlagwörter #Witwenrente, Einkommensanrechnung, Einkommensanrechnung auf Hinterbliebenenrente, Erziehungsrente, HInzuverdienst1 Kommentar zu Einkommensanrechnung bei der Erziehungsrente oder Witwenrente
Erwerbsminderung Rentenexperte www.renten-Experte.de
Der #Rentenexperte #Renten-Experte.de informiert mit Tipps zur #gesetzlichen #Rentenversicherung – Heute #Erwerbsminderungsrente #gesetzliche und #private #Berufsunfähigkeitsabsicherung
— Wichtig vor der Vollendung des 45.Lebensjahres !!!
https://www.renten-experte.de/content/rentenexperte-tipps/tipps-unter-45/
Die Berufsunfähigkeit kann auch im Rahmen der #betrieblichen #Altersversorgung abgesichert werden.
Dies bietet bei dem versicherungsförmigen Weg Meistens zusätzliche Vorteile, wenn der Schutz z.B. in der #Direktversicherung enthalten ist:
Der Beitragsanteil der Berufsunfähigkeitsversicherung wird steuerlich und grundsätzlich auch bei der Sozialversicherung frei gestellt (§3 Nr. 63 EStG und § 1 Nr. 9 SvEV).
Pro 100 Euro mtl. Beitrag sinkt der Nettoaufwand auf ca. 50 Euro.
Bei Neuverträgen muss der Arbeitgeber einen Arbeitgeberzuschuss von mind. 15% (nach §1a Abs.1a BetrAVG, mind. sogenannte „spitze Abrechnung“) leisten. Viele Arbeitgeber leisten bei Entgeltumwandlungen einen wesentlich höheren Arbeitgeberzuschuss (zwischen 20-50%).
Da nicht jeder berufsunfähig wird, entfällt für die Gesunden die Versteuerung bzw. Verbeitragung aus dem Beitragsanteil der Berufsunfähigkeit.
Bei Leistungsbezug aus der Berufsunfähigkeit ist zwar die Berufsunfähigkeitsrente ggf. voll zu versteuern und zu verbeitragen, allerdings ist während der Beitragszahlung ein enormer Anteil an Steuer-, Sozialversicherungsersparnis sowie Arbeitgeberzuschuss entstanden.
Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung wäre nur mit dem Ertragsanteil zu versteuern.
Resümee: Die Absicherung der Berufsunfähigkeit über die betriebliche Altersversorgung macht für den Arbeitnehmer Sinn.
Allerdings besteht darauf kein Anspruch gegenüber dem Arbeitgeber. Der Arbeitgeber muss hier gut beraten werden und bei Personalveränderungen – insbesondere bei Krankheit des Arbeitnehmers, Ausscheiden des Arbeitnehmers viele Punkte beachten (z.B. BAG-Urteil 3.Senat Az:794/14).
Eine gute Arbeitgeberberatung muss hier sichergestellt sein. Hier können Betriebswirte für betriebliche Altersversorgung (FH) oder gut ausgebildete bAV-Spezialisten hilfreich sein.
Hilfreich ist hier auch der bAV-Leitfaden.de
Smartphone: (0177/2716697)
Veröffentlicht am 28. März 2019 28. März 2019 Kategorien Akademiker, Altersversorgung, Apotheker, Arbeitnehmer, Arbeitslos-55plus, Ärzte, Augen, bAV, bAV-Experte, BAV-Fux, Behinderte, Beitragsorientierte Leistungszusage, Beitragszusage (reine Beitragszusage), Beitragszusage mit Mindestleistung, Berufsbetreuer, Besser Hören, Besser sehen, BetrAVG, Betreuer (ehrenamtlich), Betriebliche Altersversorgung, Betriebsrente, Betriebsrentengesetz BetrAVG, Betriebsrentenstärkungsgesetz, BRSG, Demenz, Demografie, Deutschland, Direktversicherung, Dokumentenmappe, Dokumentenordner, Ehrenamt, Einkommensteuer, Flexi-Rente, Forum-55plus, Fux-Rente, Generalvollmacht, Generationenberater, Gesetzliche Rentenversicherung, GGF-Versorgung, GmbH-Versorgung, Handwerker (zulassungsfreie), Handwerker zulassungspflichtige, Handwerkerversorgung, Heilwesenberater, Herzerkrankung, Job und Arbeit, Jobs ü55, Know-How, Leistungszusage, Liquidationsdirektversicherung, Notfallmappe, Notfallordner, Pauschal dotierte Unterstützungskasse, Pensionsfonds, Pensionskasse, Pensionszusage, Private Rentenversicherungen, Recht und Steuern, Rente, Renten-Experte, Riester-BAV, Rückgedeckte Unterstützungskasse, Rüruprente, Schnarchen, Sozialpartner, Sozialpartnermodell, Steuertipps, Tarifrente, Teilzeitbeschäftigte, Unfall, Unfallversicherung, Unterstützungskasse, Versicherungen, Versicherungsvertreter, Versorgungswerke, Vorruhestand, Vorsorgemappe, Vorsorgeordner, Zusatzrente, ZusatzversorgungSchlagwörter Berufsunfähigkeit, Berufsunfähigkeitsrente, Erwerbsminderung, Erwerbsminderungsrente, Invalide, InvaliditätSchreibe einen Kommentar zu Erwerbsminderung Rentenexperte www.renten-Experte.de
Freiwillige Beiträge an gesetzliche Rentenversicherung zahlen – Lohnt sich das?
#Altersvorsorge – Freiwillige #Beiträge in die #Rentenkasse einzahlen kann sich lohnen, allerdings darf das keine Pauschalaussage sein.
So gibt es viele Einflüsse, die beachtet werden müssen.
So spielt beispielsweise
– die voraussichtliche #Lebenserwartung (Gesundheit),
– der Familienstand (wegen einer evtl. #Hinterbliebenenversorgung),
– das Einkommen des Versicherten und des Ehe-Lebenspartners
– das Heiratsdatum
– die Höhe der einzelnen Einzahlungen
entscheidende Rollen.
Pauschalaussagen – wie sie in der Süddeutschen stehen – treiben die Menschen zu Einzahlungen in die #Rentenversicherung, allerdings in einigen Fällen oft nicht sinnvoll.
Man muss auch berücksichtigen, dass Einzahlungen in die #gesetzliche #Rentenversicherung nach dem Tode nicht vererbbar sind.
– kein Hinterbliebener (Witwe(r) vorhanden ist
– oder der Hinterbliebene selbst hohe Einkünfte hat,
dann wird regelmäßig keine Hinterbliebenenrente von der #Deutschen #Rentenversicherung gezahlt (außer das #Sterbevierteljahr für Ehe/Lebenspartner). So lange man lebt, bekommt man zwar eine höhere Rente, allerdings danach ist das Vermögen weg.
Bei einer privaten Geldanlage bleibt das #Vermögen vererbbar (außer #Rürup).
Bei der #privaten #Rentenversicherung ist das Vermögen ebenso vererbbar. Wurde eine #Rentengaratiezeit vereinbart, wird die Rente an die #Erben weiter gezahlt.
Hierbei können sich erhebliche Vorteile bei der #Erbschaftsteuer bei richtiger Gestaltung ergeben (#Bewertungsgesetz)
Gleichfalls ist bei Einzahlungen
– die Höhe
– und der Einzahlungszeitpunkt unter der steuerlichen Betrachtung zu prüfen.
Insoweit ist der Artikel der Süddeutschen etwas mit Vorsicht zu betrachten.
Tipp für Gesetzlich Rentenversicherte vor der Vollendung des 45. Lebensjahres
Wer das 45.Lebensjahr noch nicht vollendet hat, kann auch für das „erste Rentenschuljahr – Vollendung 16.-17. Lebensjahr Beiträge einzahlen. Dies führt zur Berücksichtigung dieses Jahres.
Wichtig dabei ist, dass man sich gut die Einzahlungshöhe überlegt. Zahlt man den Mindestbeitrag (2019: 18,6% aus 450 Euro= 83,70 Euro pro Monat- 1004.40 Euro für dieses Jahr), dann wird dieses Jahr angerechnet.
Ist jedoch die Erwerbsminderung absehbar, dann sollte man ggf. den Höchstbeitrag schnell noch einzahlen. Grund: Für jedes Jahr gibt es Entgeltpunkte, die im Monatsdurchschnitt einen Wert ergeben.
Ab dem Leistungsfall gibt es zusätzlich die Zurechnungszeit. Für die Zurechnungszeit gibt es ebenso Entgeltpunkte, die – vereinfacht dargestellt – aus dem Durchschnitt der vorangegangenen Arbeitsleben errechnet werden.
Je höher der Durchschnitt war, desto mehr Punkte gibt es für die Zurechnungszeit und desto höher wäre die Erwerbsminderungsrente.
Hier muss also genau geprüft werden, wie und wann welche Höhe eingezahlt wird.
Freiwillige Beiträge ab 45
Derzeit kann man für die Planung einer vorgezogenen Altersrente freiwillige Beiträge einzahlen und somit den Abschlag finanzieren. Wer dies plant, kann den Einzahlungsbetrag steuerlich geltend machen, so wie dies auch bei der Rüruprente möglich ist.
Der eingezahlte Betrag verbleibt bei der gesetzlichen Rentenversicherung. Bei der Rüruprente verbleibt der eingezahlte Betrag bei der Versicherungdgesellschaft.
Der Unterschied beider Systeme ist, dass der Beitrag bei der gesetzlichen Rentenversicherung in ein Umlagesystem und bei der Rüruprente in ein Kapitalansparsystem fließt.
Bei dem Umlagesystem ist die Entwicklung von der Demografie abhängig (Verhältnis Arbeitnehmer zu Rentner).
Beim Kapitalansparsystem ist die Rente von der Zinsentwicklung bzw. von der Überschussentwicklung abhängig.
Was für rentennahe Jahrgänge vielleicht interessant sein kann, ist für unter 50jährige oft nicht die beste Wahl.
Interessanter könnte für diese Jahrgänge durchaus die betriebliche Altersversorgung sein, insbesondere als versicherungsförmiger Durchführungsweg (z.B. als Direktversicherung).
Hier ist neben der Steuerersparnis noch die
– Sozialversicherungersparnis
– und die Pflicht des Arbeitgeberzuschusses von mind. 15% (gem. §1a Abs. 1a BetrAVG).
Zwar muss später im Leistungsfall der volle Krankenversicherungsbeitrag abgezogen werden (bei einer gesetzlichen Rente nur die Hälfte), allerdings:
– hat der Arbeitnehmer für den Sparbeitrag die Sozialversicherungsersparnis
– hat der AN vom Arbeitgeber einen Beitragszuschuss erhalten (und zusätzlich daraus auch einen Zinseszins bei den Überschüssen daraus)
– kann bei der Auszahlung nicht nur die Rente wählen, sondern auch die Einmalauszahlung, was bei der gesetzlichen Rente nicht machbar ist.
Natürlich muss man auch berücksichtigen, dass der Bundeshaushalt jedes Jahr aus Steuermitteln Finanzierungszuschüsse an die gesetzliche Rentenversicherung bezahlt, diese aber zur Deckung der versicherungsfremden Leistungen (z.B. Mütterrente) genutzt werden.
Auch ist zu berücksichtigen, dass bei der gesetzlichen Rentenversicherung von 100% Beitrag nur etwa 80% für Altersrenten zur Verfügung stehen und die Übrigen Beitragseinnahmen für Witwen-, Waisenrenten sowie Rehaleistungen und auch ein Teil für die Verwaltung verbraucht wird.
Die Entscheidung ist für den Versicherten oft nicht einfach. Eine individuelle Prüfung ist hier unerlässlich durch einen Fachmann notwendig.
Diese(r) Fachmann/-Frau sollte sich mit der
– gesetzlichen Rente
– betrieblichen Altersversorgung
– privaten Altersversorgung
– Einkommenssteuer
– und auch dem Erbrecht/Erbschaftsteuer auskennen.
Halbwissen kann dem Verbraucher hier nicht weiterhelfen.
Natürlich kann man sich auch bei allen beratenden Berufsgruppen einzeln kundig machen (Dies wären dann individuelle Beratungen beim Rentenberater, Steuerberater, Betriebswirt für betriebliche Altersversorgung (FH), Versicherungsfachmann/-Frau.)
Zitat in der Süddeutschen:
„Zehntausende wollen hohe Summen an die staatliche Rentenkasse überweisen, um früher in Rente zu gehen. Das ist auch ein Misstrauensvotum gegen Banken, Versicherungen und Anlagegesellschaften.“
https://sz.de/1.4382168
Veröffentlicht am 26. März 2019 26. März 2019 Kategorien Akademiker, Altersversorgung, Apotheker, Arbeitnehmer, Arbeitslos-55plus, Ärzte, bAV, bAV-Experte, BAV-Fux, Beitragsorientierte Leistungszusage, Beitragszusage (reine Beitragszusage), Beitragszusage mit Mindestleistung, BetrAVG, Betriebliche Altersversorgung, Betriebsrente, Betriebsrentengesetz BetrAVG, Betriebsrentenstärkungsgesetz, BRSG, Das Rentenwerk, Demografie, Deutschland, Dienstleistung Entgeltabrechnung, Direktversicherung, Dokumentenmappe, Dokumentenordner, Ehrenamt, Einkommensteuer, Finanzen, Flexi-Rente, Forum-55plus, Fux-Rente, Gehaltsbuchhaltung, Geldanlage, Generalvollmacht, Generationenberater, Geringfügig Beschäftigte, Geringverdiener bis 2.200 Euro p.m., Gesetzliche Krankenversicherung, Gesetzliche Rentenversicherung, Gesundheit, GGF-Versorgung, GmbH-Versorgung, Handwerker (zulassungsfreie), Handwerker zulassungspflichtige, Handwerkerversorgung, Hausfrauen, Heilwesenberater, Job und Arbeit, Jobs ü55, Know-How, Krankenversicherung, Lebensversicherungen, Lehrer, Leistungszusage, Liquidationsdirektversicherung, Notfallmappe, Notfallordner, Pauschal dotierte Unterstützungskasse, Payroll, Pensionsfonds, Pensionskasse, Pensionszusage, Personalabteilung, Pflegepersonal, PKV, Private Rentenversicherungen, Recht und Steuern, Rente, Renten-Experte, Rentenversicherungen, Rentner, Rentnerjob, Riester-BAV, Riesterrente, Rückgedeckte Unterstützungskasse, Rüruprente, Sozialpartner, Sozialpartnermodell, Steuertipps, Tarifrente, Teilzeitbeschäftigte, Unternehmensnachfolge, Unterstützungskasse, Vermögensübertragung, Versicherungen, Versicherungsvertreter, Versorgungswerke, Vorruhestand, Vorruhestandsfinanzierung, Vorsorgemappe, Vorsorgeordner, Zeitwertkonto, Zielgruppen, Zusatzkrankenversicherung, Zusatzrente, ZusatzversorgungSchlagwörter Flexirente, Freiwillige Beiträge, Freiwillige Beiträge in Rentenversicherung, Versorgungsabschlag, vorgezogene AltersrenteSchreibe einen Kommentar zu Freiwillige Beiträge an gesetzliche Rentenversicherung zahlen – Lohnt sich das?