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Timestamp: 2020-01-24 04:46:55
Document Index: 154746802

Matched Legal Cases: ['BGH', 'Art. 103', 'Art. 19', 'Art. 103', '§ 103', '§ 172', '§ 172', '§ 172', 'BGH', 'Art. 103', 'Art 103', 'BGH', '§ 32', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 51', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 600']

Rechtsprechung: NJW-RR 1990, 574 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 21.12.1989 | OLG Frankfurt, 10.10.1989
https://dejure.org/1989,50
BVerfG, 29.11.1989 - 1 BvR 1011/88 (https://dejure.org/1989,50)
BVerfG, Entscheidung vom 29.11.1989 - 1 BvR 1011/88 (https://dejure.org/1989,50)
BVerfG, Entscheidung vom 29. November 1989 - 1 BvR 1011/88 (https://dejure.org/1989,50)
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Rechtliches Gehörs und Information des Bevollmächtigten einer Prozesspartei
Anhörung - Form - Risiko - Mehrere Anwälte
LG Düsseldorf, 09.06.1988 - 25 T 484/88
BVerfGE 81, 123
NJW 1990, 1104
NJW-RR 1990, 574 (Ls.)
DVBl 1990, 220
Rpfleger 1990, 155
Dies ließe unberücksichtigt, dass er ihre Zulassung an umfangreiche flankierende Schutzmechanismen gekoppelt hat, die die Einhaltung der verfassungsrechtlichen Vorgaben an den Strafprozess sicherstellen sollen (vgl. auch BVerfGE 81, 123 ; 83, 24 ; 118, 212 ).
103 Abs. 1 GG steht daher in einem funktionalen Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie (vgl. BVerfGE 81, 123 ).
Art. 103 Abs. 1 GG steht in einem funktionalen Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie des Grundgesetzes (vgl. BVerfGE 81, 123 ).
e) Aus Art. 19 Abs. 4 und Art. 103 Abs. 1 GG ergibt sich, daß es dem Asylsuchenden möglich sein muß, mit den Gründen, die er l:ür seinen Antrag auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes geltend machen will, auf die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Einfluß zu nehmen (vgl. BVerfGE 49, 212 ; 81, 123 ).
Beide dienen dem gleichen Ziel, nämlich der Ermöglichung effektiven Rechtsschutzes (vgl. BVerfGE 81, 123 [129]).
Das rechtliche Gehör kann eingeschränkt werden, wenn dies durch sachliche Gründe hinreichend gerechtfertigt ist (vgl. BVerfGE 81, 123 [129 f.]).
So wird das Kostenfestsetzungsverfahren (§ 103 ff. ZPO) nicht genannt, das nach einhelliger Meinung Teil des (ersten) Rechtszuges im Sinne des § 172 Abs. 1 ZPO ist (BVerfG NJW 1990, 1104 f.;… Stein/Jonas/Roth ZPO 22. Aufl. § 172 Rn. 14;… Zöller/Stöber ZPO 28. Aufl. § 172 Rn. 14), obwohl es bei Eintritt der formellen Rechtskraft der Entscheidung in der Hauptsache (vgl. BGH Beschluss vom 1. Februar 1995 - VIII ZB 53/94 - NJW 1995, 1095, 1096) häufig noch nicht abgeschlossen ist.
a) Der in Art. 103 Abs. 1 GG verbürgte Anspruch auf rechtliches Gehör steht in funktionalem Zusammenhang mit der Rechtsschutzgarantie und der Justizgewährungspflicht des Staates (vgl. BVerfGE 81, 123 ; BVerfGK 19, 377 ).
Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Feststellung der Voraussetzungen der …
Verletzung von Art 103 Abs 1 GG durch abweichende Würdigung einer Zeugenaussage …
OVG Nordrhein-Westfalen, 22.04.2013 - 2 A 1891/12
Anspruch auf Erteilung eines Bauvorbescheids zum Neubau einer Tankstelle auf …
LAG Düsseldorf, 23.10.2008 - 13 Sa 718/08
BVerfG, 10.08.1999 - 2 BvR 184/99
Zur Frage effektiven Rechtsschutzes gegen eine vom LG auf Beschwerde der …
LAG Hamm, 02.07.2012 - 7 Ta 117/12
Verletzung des rechtlichen Gehörs bei Zustellung eines Schriftsatzes an den …
Verfassungsrechtliche Anforderungen an Offensichtlichkeitsprüfung eines …
BVerfG, 10.02.1992 - 1 BvR 784/91
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bei Nichtgewähren einer …
LAG Niedersachsen, 27.07.2000 - 5 Ta 799/99
Voraussetzungen für die nachträgliche Zulassung einer Kündigungsschutzklage gemäß …
VerfG Brandenburg, 17.09.1998 - VfGBbg 17/98
Mit Rechtsweggarantie zu vereinbarende Zurückweisung eines asylrechtlichen …
BGH, 15.03.2005 - IX ZB 146/04
Rechtliches Gehör im Beschwerdeverfahren
LAG Thüringen, 30.11.2000 - 7 Ta 19/00
BSG, 28.08.2018 - B 8 SO 13/18 B
Nichtbestellung eines besonderen Vertreters
BVerfG, 20.05.1992 - 2 BvR 405/92
Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Prüfung der Voraussetzungen des § 32 …
VerfG Brandenburg, 20.12.2001 - VfGBbg 28/01
Bundesrecht; Zuständigkeit des Landesverfassungsgerichts; Verwaltungsprozeßrecht; …
BVerfG, 14.08.1992 - 2 BvR 430/92
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch faktische Versagung der …
VGH Bayern, 30.06.2009 - 1 ZB 07.3431
Zulassung der Berufung; Verletzung des rechtlichen Gehörs; Verweigerung einer …
VerfGH Berlin, 15.11.2001 - VerfGH 157/00
BFH, 12.03.1997 - V B 76/96
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch hohe verfahrensrechtliche …
BVerwG, 04.10.1994 - 2 B 120.94
Rüge, das Berufungsgericht habe die Anträge des Klägers in verfassungswidriger …
OVG Niedersachsen, 11.01.1993 - 10 L 5858/92
Verfassungsmäßigkeit der Frist für Zulassungsantrag im Asylrecht; Asylrecht; …
BGH, 21.12.1989 - VII ZR 49/89
https://dejure.org/1989,673
BGH, 21.12.1989 - VII ZR 49/89 (https://dejure.org/1989,673)
BGH, Entscheidung vom 21.12.1989 - VII ZR 49/89 (https://dejure.org/1989,673)
BGH, Entscheidung vom 21. Dezember 1989 - VII ZR 49/89 (https://dejure.org/1989,673)
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Voraussetzungen der gewillkürten Prozeßstandschaft, Wahrung des Interessen des Beklagten (Sicherheit für Prozeßkosten)
Klage eines ursprünglichen Inhabers einer sicherungshalber abgetretenen Forderung auf Erfüllung dieser Forderung in gewillkürter Prozessstandschaft - Fortdauer der Prozessführungsbefugnis bei Vermögensverfall - Abdeckung des Prozesskostenrisikos durch Bankbürgschaften - ...
Fortdauer der Prozeßführungsbefugnis trotz Eintritts des Vermögensverfalls bei Angebot einer Bankbürgschaft für das Kostenrisiko des Gegners
NJW 1990, 1117
ZIP 1990, 330
MDR 1990, 709
WM 1990, 655
DB 1990, 1324
BauR 1990, 252
Dagegen stößt die auf dieser Grundlage angestellte Erwägung, die Annahme einer Prozessstandschaft führe zu einer unbilligen Benachteiligung des Klägers, auf durchgreifende Bedenken, weil nicht ersichtlich ist, dass der Kläger Nachteile erlitte, die über die "Verschiebung der Parteirollen" hinausgehen, wie dies etwa bei Vorschieben eines mittellosen Gegners der Fall ist, der im Unterliegensfalle zur Kostenerstattung nicht in der Lage wäre (…vgl. Senat, Urt. v. 2. Oktober 1987, V ZR 182/86, NJW-RR 1988, 126, 127; ebenso BGHZ 96, 151, 153 ff.;… BGH, Urt. v. 22. Dezember 1988, VII ZR 129/88, NJW 1989, 1932, 1933; Urt. v. 21. Dezember 1989, VII ZR 49/89, NJW 1990, 1117).
Ein solches Interesse des Zedenten ist anzuerkennen, wenn eine Sicherungsabtretung - wie im Streitfall - zur Rückführung eines Darlehens bestimmt ist (BGH, Urteil vom 21. Dezember 1989 - VII ZR 49/89, NJW 1990, 1117; vom 19. September 1995 - VI ZR 166/94, NJW 1995, 3186).
Im vorliegenden Fall kann sich die Prozeßstandschaft des verstorbenen ursprünglichen Klägers nur aus einer Ermächtigung der Klägerinnen zu 1) und 2) als Inhaberinnen der abgetretenen Ansprüche ergeben haben sowie aus seinem schutzwürdigen Eigeninteresse als Zedent, die Ansprüche in eigenem Namen gerichtlich geltend zu machen (zu diesen Voraussetzungen vgl. BGH, Urteil vom 21. Dezember 1989 - VII ZR 49/89 - LM § 51 ZPO Nr. 21 unter 1.).
Auch insofern konnten Bedenken gegen die gewillkürte Prozeßstandschaft nicht erhoben werden (vgl. a. Senatsurteile BGH NJW 1989, 1932; BauR 1989, 610 = ZfBR 1989, 199 und vom 21. Dezember 1989 - VII ZR 49/89 - zur Veröffentlichung bestimmt).
Danach setzt eine gewillkürte Prozeßstandschaft voraus, daß der Prozeßführende ermächtigt ist, einen fremden Anspruch im eigenen Namen einzuklagen, und daß er ein eigenes schutzwürdiges Interesse an der Prozeßführung hat (std. Rspr.; Senat, Urteil vom 21. Dezember 1989 - VII ZR 49/89 = NJW 1990, 1117 [BGH 21.12.1989 - VII ZR 49/89] = BauR 1990, 252 [BGH 21.12.1989 - VII ZR 49/89] = ZfBR 1990, 135, 136 m.Nachw.).
Für einen solchen Fall ist anerkannt, daß der Zedent ein eigenes schutzwürdiges Interesse daran hat, die abgetretene Forderung im eigenen Namen gerichtlich geltend zu machen (vgl. BGH, Urteil vom 21. Dezember 1989 - VII ZR 49/89 - NJW 1990, 1117).
Insbesondere kann nicht angenommen werden, dass die im Juni 1997 in den Abtretungsbedingungen erteilte Ermächtigung seinerzeit mit dem Bewusstsein oder gar mit dem Ziel der "Risikoverlagerung" zu Lasten eines Dritten erteilt worden ist (BGH NJW 1990, 1117).
Dabei handelte es sich um eine globale Sicherungsabtretung, für die anerkannt ist, dass der Zedent ein eigenes schutzwürdiges Interesse daran hat, die abgetretene Forderung im eigenen Namen gerichtlich geltend zu machen (BGH NJW 1990, 1117, NJW 1995, 3186).
Unter diesen Umständen liegt ein Missbrauch der Prozessstandschaft nicht vor (BGH NJW 1990, 1117; BGH NJW 1995, 3187).
Wer - wie hier der Kläger zu 2.) - als gewillkürter Prozessstandschafter Rechte im eigenen Namen einklagen möchte, bedarf dazu (neben einem schutzwürdigen Eigeninteresse) aber auch einer entsprechenden Ermächtigung durch den Rechtsinhaber (BGH, NJW 1994, Seiten 2549 ff. = MDR 1994, Seite 1205; BGH, NJW 1990, Seite 1117; OLG Brandenburg, Urteil vom 11.06.2003, Az.: 3 U 22/00, u. a. in: "juris"), mithin hier durch die Treuhänderin/Insolvenzverwalterin.
BGH, 24.03.1993 - IV ZR 36/92
Schutzwertes Interesse einer Alleinerbin - Gewillkürte Prozeßstandschaft - …
KG, 12.12.1994 - 25 W 7370/94
Anspruch auf Unterlassung einer bundesweiten Werbung für ein das Wachstum von …
KG, 15.01.2001 - 20 U 2641/99
BPatG, 13.08.2004 - 20 W (pat) 4/04
OLG Frankfurt, 10.10.1989 - 22 U 235/88
https://dejure.org/1989,7051
OLG Frankfurt, 10.10.1989 - 22 U 235/88 (https://dejure.org/1989,7051)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 10.10.1989 - 22 U 235/88 (https://dejure.org/1989,7051)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 10. Januar 1989 - 22 U 235/88 (https://dejure.org/1989,7051)
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NJW-RR 1990, 574
MDR 1990, 256
OLG Celle, 30.12.1992 - 21 U 26/92
Rückgriffsanspruch des Inhabers gegen den Aussteller eines Schecks; Verjährung …
Das gilt grundsätzlich auch für die Befugnis, im Nachverfahren Einwendungen geltend zu machen (vgl. OLG Frankfurt MDR 1990, 256;… Zöller-Schneider, ZPO, 17. Aufl. 1991, § 600 RdNr. 3).
Der Senat sieht daher die vom Oberlandesgericht Frankfurt (MDR 1990, 256-257) in einem vergleichbaren Fall für die Verwirkung angenommene Frist der Untätigkeit von mehr als 5 Jahren als eher an der unteren Grenze liegend an.