Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/364929_Vergabe_von_Planungs-_und_Bauleistungen_fuer_den_Bau_von_3_Wohngebaeuden_Laubenganghaeuser_2017_Mannheim
Timestamp: 2017-08-20 15:32:11
Document Index: 346502683

Matched Legal Cases: ['§ 35', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 19', '§ 34', '§ 34', '§ 34']

Öffentliche Ausschreibung Mannheim 2017 Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Bau von 3 Wohngebäuden (Laubenganghäuser) mit Tiefgarage. 2017-06-16
Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Bau von 3 Wohngebäuden (Laubenganghäuser) mit Tiefgarage.
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Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://MBcon.menoldbezler.de/public_links/7-gUv8iPLZjDCbFp1yiLFg
Kontaktstelle(n): Rechtsanwalt Dr. Frank Meininger
Telefon: +49 71186040-670
Fax: +49 71186040-550
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Kontaktstelle(n): Dr. Frank Meininger
Andere: Öffentlich beherrschte Wohnungsbaugesellschaft mbH
Gegenstand der ausgeschriebenen Leistungen sind die Planungsfortschreibung/-optimierung sowie anschließende Errichtung von drei Wohngebäuden inkl. Tiefgarage.
Das Grundstück befindet sich in Mannheim Käfertal auf dem ehemaligen amerikanischen Militärgelände Benjamin-Franklin-Village auf dem Baufeld C 2.3 und C 2.4.
Die Baumaßnahme besteht aus 3 Wohnhäusern, den sog. Laubenganghäusern, mit insgesamt 130 Wohneinheiten und einer Tiefgarage mit 175 Stellplätzen, u.a. für Elektroautos (E-Cube)
Ein Laubenganghaus wird von der Europaachse durchschnitten, die quer durch das FRANKLIN-Gelände läuft und als befahrbare Straße ausgebildet wird.
Der Ausbau der Straße (Europaachse) ist nicht Bestandteil der Ausschreibung, sie muss aber bei der Berechnung der Tiefgaragendecke als Auflast und bei der Planung der Entwässerung, Beleuchtung etc. mit berücksichtigt werden.
Barrierefreie Wohnungen nach LBO § 35 sind vorgesehen.
Für das gesamte Wohnquartier hat die Dimensionierung der Gebäudehülle nach den Kriterien der gültigen Energieeinsparverordnung ENEV mit den erhöhten Anforderungen des KfW 70 Effizienzhaus Standards zu erfolgen. Als Energiequelle wurde die Fernwärme festgelegt. Die Anlagentechnik bemisst sich nach den Kriterien der Energieeinsparverordnung ENEV 2016. Das gültige EEWärmeG für den Neubau ist einzuhalten.
Alle Hausdächer erhalten eine extensive Dachbegrünung und eine Photovoltaikanlage, die im Dachaufsichtsplan dargestellt ist. Das Dach der Tiefgarage wird mit einer intensiven Dachbegrünung in die Gestaltung der Außenanlagen integriert. Die Grünanlage und Wege zwischen den Häusern mit dem nach LBO Baden-Württemberg erforderlichen Spielplatz ist ausschließlich für die Nutzung durch die Bewohner vorgesehen.
Aufgrund der geplanten Straßenbahn wird das Baufeld in 3 Lärmpegelbereiche geteilt
· Lärmpegelbereich IV im vorderen Bereich des Baufeldes (Seite Thomas-Jefferson- Straße)
· Lärmpegelbereich III im mittleren Bereich der Baufeldes
· Lärmpegelbereich II im nordwestlichen Bereich der Baufeldes (Seite Andrew-Jackson-Straße)
Das Projekt wird teilweise durch Fördermittel aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Mitteln aus dem Förderprogramm Wohnungsbau BW 2017 finanziert. Auf Grund der Frist zur Fördermittelverwendung sind die Leistungen bis zum 30.6.2019 soweit abzuschließen, dass die Photovoltaikanlage sowie die Tiefgarage (E-Cube) in Betrieb genommen werden können.
Beginn: 01/12/2017
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird (1.) geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird (2.) beurteilt, ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird (3.) anhand der Referenzen (Mindestreferenzen und weitere Referenzen) beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
Projektnummer oder -referenz: -x-.
a) Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
b) Ist ein Unternehmen - sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder im Wege der Eignungsleihe - an mehreren Bewerbungen beteiligt, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. im Wege der Eignungsleihe einbezogen ist, führen.
c) Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe, vgl. § 6d EU VOB/A). In diesem Fall ist der Vergabestelle mit Einreichung des Teilnahmeantrags nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem beispielsweise die diesbezüglichen verpflichtenden Zusagen der Unternehmen vorgelegt werden. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1 bis III.1.3 hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A und § 6e EU Abs. 6 VOB/A vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 6e EU Abs. 1 bis 4 VOB/A vor, so ist das Unternehmen auf Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt.
Vorstehende Ausführungen unter 1. gelten für die Nachweise nach III.1.2 und III.1.3 entsprechend.
2. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A nicht vorliegen;
(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A;
(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Mindestlohngesetzes (MiLoG).
3. Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung einzureichen:
(1) Eigenerklärung über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle.
(1) Unverbindliche Erklärung eines in der EU niedergelassenen Kreditinstituts, dass dieses im Auftragsfall eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Bruttoauftragssumme stellen wird.
Dieser Nachweis ist bei Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.
(2) Nachweis des Abschlusses einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 10 000 000 EUR oder Erklärung einer Versicherung, im Auftragsfall Versicherungsschutz in der geforderten Höhe zu stellen.
(3) Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind jeweils aufgeschlüsselt nach "Planungsleistungen Gebäude und Innenräume" und "schlüsselfertiger Bau".
(1) Angaben über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal, jeweils aufgeschlüsselt nach "Planung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI)" und "schlüsselfertiger Bau"
(2) Angaben über die Ausführung vergleichbarer Leistungen zur "Schlüsselfertiger Bau von Wohngebäuden", "Planung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI) für Wohngebäude" sowie "Errichtung od. Planung eines kundeneigenen Stromnetzes" (Referenzen)
Für jede Referenz sind folgende Angaben einzureichen:
Projektbezeichnung, Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Beschreibung, Projektvolumen, Angaben über erbrachte Leistungen, Angaben zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Leistung, ggf. weitere Beschreibung inkl. Bildern
Die Vorlage von mehr als jeweils drei Referenzen für "schlüsselfertiger Bau von Wohngebäuden" und "Planung/Errichtung eines kundeneigenen Stromnetzes" ist nicht gewünscht.
Zu (2) "Referenzen":
- Die Referenzobjekte müssen in den letzten 10 Jahren (frühestens 01/2007) fertiggestellt (abgenommen und in Betrieb genommen) worden sein.
- Angabe mindestens einer Referenz über den "schlüsselfertigen Bau eines Wohngebäudes inklusive Tiefgarage" mit einem Projektvolumen (KG 200-700 nach DIN 276) von mindestens 20 000 000 EUR brutto, wobei die Herstellkosten für die Tiefgarage mindestens 2 500 000 EUR brutto betragen haben müssen.
- Angabe mindestens einer Referenz über erbrachte Planungsleistungen Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI) in den Leistungsphasen 2-8 für ein Wohngebäude inklusive Tiefgarage mit einem Bauvolumen (KG 300-400 nach DIN 276) von mindestens 5 000 000 EUR brutto.
- Angabe mindestens einer Referenz, bei der ein kundeneigenes Stromnetz mit mindestens fünf Abgängen und einer Mindestleistung von 200 kWP errichtet wurde oder ein kundeneigenes Stromnetz mit mindestens fünf Abgängen und einer Mindestleistung von 200 kWP mindestens in den Leistungsphasen 1 bis 5 geplant wurde.
Für Bewerbergemeinschaften gilt:
Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:
(1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft,
(2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft,
(3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich vertritt,
(4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen,
(5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.
Tag: 18/07/2017
Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zu Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum mit Verfahrenshinweisen. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
Kappellenstraße 17
Internet-Adresse:http://www.rp.baden-wuerttemberg.de
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
Schramberg-Heilingenbronn