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Timestamp: 2016-10-26 02:21:07
Document Index: 191805519

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 83', 'Art. 113', 'Art. 115', 'Art. 115', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 8', 'Art. 29', 'Art. 9', 'Art. 8', 'BGE', 'Art. 12', 'Art. 14', 'Art. 20', 'BGE', 'Art. 14', 'Art. 14', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'BGE', 'Art. 23', 'Art. 8', 'Art. 66']

1D_2/2013 � � Urteil vom 14. November 2013
B�rgerrechtskommission Schlieren,
des Kantons Z�rich, 4. Abteilung.
�B.X.________ (Jg. 1956) und A.X.________ (Jg. 1967) sind Staatsangeh�rige Serbiens. Sie wohnen seit 1987 bzw. 1990 in der Gemeinde Schlieren im Kanton Z�rich.
�Die von ihnen gestellten Einb�rgerungsgesuche lehnte die B�rgerrechtskommission der Gemeinde Schlieren am 7. Februar 2012 ab. Sie begr�ndete ihren Entscheid im Wesentlichen mit der fehlenden sozialen Integration der Gesuchstellerin und des Gesuchstellers.
�B.X.________ und A.X.________ fochten diesen Entscheid beim Bezirksrat Dietikon an. Dieser wies den Rekurs am 2. Oktober 2012 ab.
�Die von ihnen dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich am 10. April 2013 ab.
�B.X.________ und A.X.________ f�hren subsidi�re Verfassungsbeschwerde und beantragen, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben; die B�rgerrechtskommission sei anzuweisen, ihnen das B�rgerrecht der Gemeinde Schlieren zu verleihen.
Die B�rgerrechtskommission beantragt die Abweisung der Beschwerde. Das Verwaltungsgericht verzichtet auf eine Stellungnahme.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Sinne von Art. 82 BGG ist nach Art. 83 lit. b BGG gegen Entscheide �ber die ordentliche Einb�rgerung ausgeschlossen. Eine andere ordentliche Beschwerde f�llt nicht in Betracht. Damit ist die subsidi�re Verfassungsbeschwerde gem�ss Art. 113 ff. BGG im Grundsatz gegeben.
1.2.1.�Da die Beschwerdef�hrer am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen haben, erf�llen sie die Voraussetzung von Art. 115 lit. a BGG.
1.2.2.�Das nach Art. 115 lit. b BGG erforderliche rechtlich gesch�tzte Interesse kann durch kantonales oder eidgen�ssisches Gesetzesrecht oder unmittelbar durch ein spezielles Grundrecht oder bundesverfassungsrechtliche Verfahrensgarantien begr�ndet sein (Urteil des Bundesgerichts 1D_6/2011 vom 12. Juni 2012, nicht publ. E. 1.1 in: BGE 138 I 305; 133 I 185 E. 4 S. 191 und E. 6.2 S. 198 f.).
Nach der Rechtsprechung kann sich die Beschwerdelegitimation auch aus dem eidgen�ssischen B�rgerrechtsgesetz ergeben. Insbesondere dient Art. 14 B�G des Bundesgesetzes �ber Erwerb und Verlust des Schweizer B�rgerrechts vom 29. September 1952 (B�G; SR 141.0) individuellen Interessen und regelt materielle Einb�rgerungsvoraussetzungen konkret, indem er (Mindest-) Kriterien der Eignung festlegt. Art. 14 B�G verschafft damit der einb�rgerungswilligen Person im Ergebnis eine hinreichend klar umschriebene Rechtsposition, die es ihr erm�glicht, sich im Verfahren der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde nebst den spezifischen Grundrechten wie namentlich dem Diskriminierungsverbot (Art. 8 Abs. 2 BV) und den Parteirechten (Art. 29 Abs. 2 BV) auf das Willk�rverbot (Art. 9 BV) und den Grundsatz der Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1 BV) zu berufen (BGE 138 I 305 E. 1.4 S. 309 ff.).
Die Beschwerdef�hrer berufen sich nebst dem Grundsatz der Rechtsgleichheit vor allem auf das Willk�rverbot und machen zudem eine Verletzung der Vereinigungsfreiheit geltend. Sie sind insoweit zur Beschwerde berechtigt.
�Der angefochtene Entscheid st�tzt sich auf folgende Rechtsgrundlagen:
2.1.�Neben den im eidgen�ssischen B�rgerrechtsgesetz verankerten Mindestvorschriften (vgl. Art. 12 ff., insb. Art. 14 B�G) sind f�r den Erwerb und Verlust der B�rgerrechte des Kantons und der Gemeinden Art. 20 und 21 der Verfassung des Kantons Z�rich vom 27. Februar 2005 (KV/ZH; LS 101), �� 20-31 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 (GG/ZH; LS 131.1) und die B�rgerrechtsverordnung vom 25. Oktober 1978 (B�V/ZH; LS 141.11) einschl�gig. Zudem finden sich Vorschriften �ber das Gemeindeb�rgerrecht in der Verordnung �ber die Aufnahme von Ausl�nderinnen und Ausl�ndern in das B�rgerrecht von Schlieren vom 3. Juli 1995 (kommunale B�rgerrechtsverordnung).
2.2.�Die Beschwerdef�hrer haben keinen Anspruch auf Einb�rgerung nach den Voraussetzungen von � 21 Abs. 2 und 3 GG/ZH und � 22 Abs. 1 B�V/ZH. Damit ist die Gemeinde zur Aufnahme in das B�rgerrecht berechtigt, nicht aber verpflichtet (� 22 Abs. 1 GG/ZH). Zudem steht es der Gemeinde offen, in einem generell-abstrakten Erlass an die Erteilung einer Einb�rgerungsbewilligung strengere, �ber die vom kantonalen Recht festgelegten Mindestvorschriften hinausgehende Anforderungen zu stellen und die Einb�rgerung von weiteren, sachlichen Kriterien abh�ngig zu machen. Der Gemeinde kommt in diesem Bereich Autonomie zu (vgl. BGE 138 I 305 E. 1.4.5 S. 313; Urteil 1D_5/2010 vom 30. August 2010 E. 3.2.3). Zur vorliegenden Streitfrage der hinreichenden sozialen Integration hat die Gemeinde Schlieren allerdings keine �ber die eidgen�ssischen und kantonalen Mindestanforderungen hinausgehenden Vorschriften erlassen (vgl. die kommunale B�rgerrechtsverordnung).
�Massgeblich sind somit in erster Linie das eidgen�ssische B�rgerrechtsgesetz und die kantonale B�rgerrechtsverordnung.
2.3.�Ob sich die Bewerber zur Einb�rgerung eignen, entscheidet sich gem�ss Art. 14 B�G und � 21 Abs. 2 B�V/ZH insbesondere danach, ob sie in die schweizerischen Verh�ltnisse eingegliedert sind, mit den schweizerischen Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebr�uchen vertraut sind, die schweizerische Rechtsordnung beachten und die innere und �ussere Sicherheit der Schweiz nicht gef�hrden. Bei s�mtlichen Voraussetzungen handelt es sich um Aspekte einer erfolgreichen Integration.
�Bez�glich der Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe des eidgen�ssischen und kantonalen Rechts kommt den kantonalen Rechtsmittelinstanzen umfassende Kognition zu (vgl. Alfred K�lz/J�rg Bosshart/Martin R�hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Z�rich, 2. Aufl. 1999, N. 19 zu � 20). Das Verwaltungsgericht hat mithin frei zu �berpr�fen, ob die zust�ndige Beh�rde den Begriff der Integration im Sinne von Art. 14 B�G und � 21 Abs. 2 B�V/ZH richtig ausgelegt hat.
2.4.�Wie die Vorinstanz die einschl�gigen Bestimmungen zutreffend auslegt, ist die Integration als Prozess gegenseitiger Ann�herung zwischen der einheimischen und der ausl�ndischen Bev�lkerung zu verstehen. Die zugezogene Person soll am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben der hiesigen Gesellschaft teilhaben. Dazu ist es erforderlich, dass sich die Ausl�nderinnen und Ausl�nder mit den gesellschaftlichen Verh�ltnissen und Lebensbedingungen in der Schweiz auseinandersetzen. Erfolgreiche Integration setzt den Willen der Zugewanderten wie auch die Offenheit der schweizerischen Bev�lkerung voraus (vgl. als Leitlinie auch f�r das B�rgerrecht Art. 4 AuG [SR 142.20]; in diesem Sinne vgl. Eidgen�ssisches Justiz- und Polizeidepartement, Erl�uternder Bericht zur Totalrevision des Bundesgesetzes �ber das Schweizer B�rgerrecht, 2009, Ziff. 1.2.2.1). Die ausl�ndische Person muss dabei weder ihre pers�nliche Lebensauffassung noch ihre Herkunft aufgeben. Die vom eidgen�ssischen und kantonalen Gesetzgeber vorgesehene Integration ist somit keine vollst�ndige (vgl. Urteil 1D_5/2010 vom 30. August 2010 E. 3.3.1; Botschaft zum Bundesgesetz �ber die Ausl�nderinnen und Ausl�nder vom 8. M�rz 2002, BBl 2002 3797 Ziff. 2.7; Botschaft vom 26. August 1987 zur �nderung des B�rgerrechtsgesetzes, BBl 1987 III 304 f. Ziff. 22.2; C�line Gutzwiller, Droit de la nationalit� et f�d�ralisme en Suisse, 2008, N. 557).
�Ob eine einb�rgerungswillige Person gen�gend integriert ist, beurteilt sich nach den gesamten Umst�nden des Einzelfalles (vgl. Urteil 1D_5/2010 vom 30. August 2010 E. 3.3.1; Peter Uebersax, Der Begriff der Integration im schweizerischen Migrationsrecht, Asyl 4/2006 S. 9).
2.5.�Bei der Beurteilung der hinreichenden Integration von Einb�rgerungswilligen verbleibt der Gemeinde ein gewisser Ermessensspielraum, den die Rechtsmittelinstanzen zu beachten haben. Die kantonalen Beh�rden d�rfen einzig eingreifen, wenn die Gemeinde ihr Ermessen nicht pflichtgem�ss aus�bt. Das ist namentlich dann der Fall, wenn das Einb�rgerungsorgan willk�rlich entscheidet (BGE 138 I 305 E. 1.4.5 S. 312 f.).
2.6.�Nach st�ndiger Rechtsprechung liegt Willk�r in der Rechtsanwendung vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5 mit Hinweisen).
Willk�rlich ist der Entscheid eines Einb�rgerungsorgans etwa dann, wenn er die Einb�rgerungsanforderungen derart �berspannt, dass er dem tragenden Grundgedanken der Einb�rgerungsgesetzgebung widerspricht. Bei den Einb�rgerungsvoraussetzungen geht es letztlich immer um Aspekte erfolgreicher Integration. Die gesetzliche Regelung r�umt der zust�ndigen Beh�rde kein Entschliessungsermessen in dem Sinne ein, dass es ihr freigestellt w�re, eine Person nicht einzub�rgern, obschon sie alle gesetzlichen Voraussetzungen erf�llt und folglich integriert ist (BGE 138 I 305 E. 1.4.5 S. 312; dazu auch die Urteilsbesprechung von Yvo Hangartner, AJP 12/2012 S. 1815; Urteil 1P.228/2002 vom 9. Juli 2003 E. 3.4.2, nicht publ. in: BGE 129 I 217; vgl. auch oben E. 2.3).
�Die Beschwerdef�hrer erkennen eine Verletzung des Willk�rverbots darin, dass die Vorinstanz deutlich zu hohe Anforderungen an die soziale Integration stelle.
3.1.�Die Vorinstanz h�lt unter Bezugnahme auf die Erw�gungen der B�rgerrechtskommission und des Bezirksrates fest, die Beschwerdef�hrer wohnten zwar seit �ber 20 Jahren in Schlieren. W�hrend dieser langen Zeit h�tten sie aber keine nennenswerten Kontakte zur hiesigen Bev�lkerung kn�pfen k�nnen. Nach eigenen Angaben seien ihnen in Schlieren ans�ssige Schweizer B�rger - mit einer Ausnahme - nur vom Namen her bekannt. Von Einb�rgerungswilligen sei zu erwarten, dass sie aktiv auf die Einheimischen zugingen. Das gelte auch in einer st�dtisch gepr�gten Gegend mit verh�ltnism�ssig hohem Ausl�nderanteil. Zudem k�me dem Vereinswesen in der gesellschaftlichen und politischen Landschaft der Schweiz eine grosse Bedeutung zu. Die Beschwerdef�hrer h�tten diesbez�glich lediglich geltend gemacht, regelm�ssig am "Club Allotria" des FC Schlieren teilzunehmen. Solche pauschalen Behauptungen eigneten sich nicht, um eine aktive Beteiligung am lokalen Vereinsleben aufzuzeigen. Ausserdem n�hmen die Beschwerdef�hrer an keinen kommunalen Veranstaltungen teil. Wenn die B�rgerrechtskommission und der Bezirksrat in umfassender Gewichtung dieser Umst�nde die soziale Integration als mangelhaft erachteten, sei das nicht zu beanstanden.
3.2.�Die Beschwerdef�hrer wenden dagegen zun�chst ein, die Vorinstanz habe die mangelnde Kontaktpflege zur Schweizer Bev�lkerung als Merkmal fehlender sozialer Verankerung deutlich �berbewertet.
�Die Integration versteht sich als Prozess gegenseitiger Ann�herung zwischen den Zugewanderten und den Einheimischen (E. 2.4 oben). Pers�nliche Kontakte mit den am Wohnort verwurzelten Personen entsprechen mithin dem Wesen sozialer Eingliederung (vgl. BGE 132 I 167 E. 4.3 S. 172 f.). Entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrer ist es vertretbar, wenn die Einb�rgerungsbeh�rde von Schlieren an diesem Verst�ndnis festh�lt. Selbst bei einem Ausl�nderanteil von 44 Prozent bleibt es f�r die Zugewanderten m�glich, auf die mehrheitlich schweizerische Bev�lkerung zuzugehen. Die Bereitschaft dazu gilt weiterhin als Ausdruck erfolgreicher Integration.
Die Vorinstanz stellt in diesem Sinne willk�rfrei fest, die Beschwerdef�hrer h�tten in den �ber 20 Jahren, in denen sie in Schlieren lebten, mit Einheimischen keine nennenswerten Kontakte gekn�pft. Die Beschwerdef�hrer best�tigen diesen Sachverhalt im Grundsatz. Vor der B�rgerrechtskommission haben sie selbst einger�umt, Schweizerinnen und Schweizer nur vom Namen her zu kennen (vgl. Integrationsgespr�ch vom 24. Mai 2011, protokolliert in act. 10/6/13; vgl. auch Beschwerde beim Verwaltungsgericht vom 2. November 2012, act. 2, Ziff. 3). Wenn die Vorinstanz im Umstand, dass die Beschwerdef�hrer trotz ihrer langen Anwesenheit in der Schweiz nicht in n�heren Kontakt zur hiesigen Bev�lkerung getreten sind, ein wesentliches Merkmal mangelnder sozialer Integration erkennt, l�sst sie sich somit von sachlichen Kriterien leiten. Der angefochtene Entscheid h�lt vor dem Willk�rverbot insoweit stand.
3.3.�Die Beschwerdef�hrer bringen im Weiteren vor, das Verwaltungsgericht habe ihre fehlende Integration letztlich damit begr�ndet, dass sie sich nicht am lokalen Vereinsleben beteiligten. Auch diese Gewichtung sei unhaltbar. Die Vereinst�tigkeit habe in der Schweiz an Bedeutung verloren. Die Forderung nach einer Vereinsmitgliedschaft f�r Einb�rgerungswillige sei deshalb nicht mehr zeitgem�ss und tauge nicht als entscheidendes Merkmal erfolgreicher Integration.
3.3.1.�Es mag zutreffen, dass die traditionelle Vereinst�tigkeit im st�dtischen Umfeld in den letzten Jahren eher an Bedeutung verloren hat. Heute ist in der Schweiz im Durchschnitt noch rund jede zweite Person bei einem lokalen Verein aktiv (vgl. Eidgen�ssisches Departement des Innern, Vereinsleben - Bericht 2012, S. 1 f. und 4). Im Lichte dieser Verh�ltnisse hat es das Bundesgericht als unhaltbar erachtet, die Vereinst�tigkeit ungeachtet der konkreten Umst�nde weiterhin zum ausschlaggebenden Integrationsmerkmal zu erheben (vgl. BGE 138 I 242 E. 5.3 S. 245). Das Verwaltungsgericht begr�ndet die mangelnde Eingliederung der Beschwerdef�hrer jedoch nicht nur mit ihrer fehlenden Vereinst�tigkeit, sondern auch mit ungen�genden pers�nlichen Kontakten zur heimischen Bev�lkerung (vgl. E. 3.2 oben). Wenn die Beschwerdef�hrer vorbringen, die Vorinstanz erhebe die Vereinsmitgliedschaft zum ausschlaggebenden Element erfolgreicher Integration, ist ihre Willk�rr�ge daher unbegr�ndet.
3.3.2.�Die Beschwerdef�hrer gehen mit ihrem Einwand ebenso fehl, soweit dieser die Frage der sozialen Teilhabe am Gemeindeleben betrifft. Auch diesbez�glich hat sich die B�rgerrechtskommission nicht auf die fehlende Vereinst�tigkeit beschr�nkt, sondern allgemein festgestellt, die Beschwerdef�hrer n�hmen an "keinen kommunalen Veranstaltungen" teil. Damit hat sie soziale Aktivit�ten mitber�cksichtigt, die neben dem Vereinsleben bestehen. Diesem offenen Verst�ndnis von sozialer Teilhabe ist zu folgen. Jede Art der aktiven Beteiligung am gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde wirkt integrativ. Die soziale Verankerung kann entsprechend nicht nur durch Mitgliedschaft bei �rtlichen Vereinen und anderen Organisationen zum Ausdruck kommen, sondern auch durch informelle Freiwilligenarbeit oder aktive Teilnahme an lokalen Veranstaltungen. Im �ffentlichen Leben der Gemeinde ist etwa an Institutionen in den Bereichen Politik, Bildung, Sport oder Kultur zu denken, soweit diese den Betroffenen offen stehen (vgl. Botschaft zum B�rgerrecht f�r junge Ausl�nderinnen und Ausl�nder und zur Revision des B�rgerrechtsgesetzes vom 21. November 2001, BBl 2002 1943 Ziff. 2.2.1.3; Laura Campisi, Die rechtliche Erfassung der Integration im schweizerischen Migrationsrecht, Diss. Basel 2013, S. 267; Uebersax, a.a.O., S. 9). Durch so verstandene Teilhabe bekundet die ausl�ndische Person ihren Willen, auf die Einheimischen zuzugehen und sich mit den sozialen und kulturellen Lebensbedingungen an ihrem Wohnort auseinanderzusetzen (vgl. E. 2.4 oben). Die Beteiligung am �ffentlichen Leben eignet sich demzufolge, um neben anderen Elementen - wie der Pflege pers�nlicher Kontakte zu Einheimischen (E. 3.2) - vertiefte soziale Integration zu bekunden.
Die Beschwerdef�hrer bringen nichts vor, was eine derartige Verankerung nahelegte. Die Vorinstanz hat im Ergebnis willk�rfrei erkennen d�rfen, dass weder die Mitgliedschaft ihres Sohnes beim FC Schlieren noch ihre allj�hrlichen Besuche der "Chilbi" in Schlieren dem Verst�ndnis einer aktiven Teilnahme am sozialen Leben der Gemeinde gen�gten.
3.3.3.�Soweit die Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang r�gen, die Vorinstanz habe den Sachverhalt unvollst�ndig bzw. offensichtlich unrichtig festgestellt, ist ihnen ihre Mitwirkungspflicht entgegenzuhalten. Zwar stellen die Beh�rden den Sachverhalt von Amtes wegen fest (� 7 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Z�rich vom 24. Mai 1959 [VRG/ZH; LS 175.2]). Die Parteien haben aber bei der Sachverhaltsermittlung mitzuwirken, soweit sie weitaus besser als die Beh�rden in der Lage sind, bestimmte Tatsachen darzulegen und zu beweisen (vgl. � 7 Abs. 2 [lit. a] VRG/ZH; K�lz/ Bosshart/R�hl, a.a.O., N. 59 und 61 zu � 7; f�r die Nichtigerkl�rung der erleichterten Einb�rgerung vgl. analog BGE 132 II 113 E. 3.2 S. 115). Zu solchen Tatsachen geh�ren etwa Aktivit�ten, die f�r eine hinreichende soziale Integration sprechen. So w�re es an den Beschwerdef�hrern gewesen, ihre T�tigkeiten im Einzelnen aufzuzeigen und sich nicht auf allgemeine Aussagen zu beschr�nken. Indem die Vorinstanz die Tatsachen so w�rdigte, wie sie ihr vorlagen, hat sie den Sachverhalt somit weder unvollst�ndig noch offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG festgestellt.
3.3.4.�Wenn die Beschwerdef�hrer im �brigen vorbringen, sie seien dazu berechtigt, zur�ckgezogen im engsten Familien- und Freundeskreis zu leben, ist dagegen nichts einzuwenden. Abgesehen von der Beachtung der schweizerischen Rechtsordnung ergibt sich aus dem Integrationsprinzip keine Rechtsregel, welche die Zugewanderten dazu verpflichtete, ihre Lebensweise den hiesigen Verh�ltnissen anzupassen (vgl. BGE 119 Ia 178 E. 8d S. 196). Im Hinblick auf die Beurteilung ihrer Einb�rgerungsgesuche verm�gen sie aus ihrem Standpunkt jedoch nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Das Gesetz kann f�r die Erteilung des B�rgerrechts Voraussetzungen festlegen, soweit diese mit h�herrangigem Recht vereinbar sind. Nach der gesetzlichen Grundkonzeption setzt die Einb�rgerung eine erfolgreiche Integration voraus (vgl. E. 2.3 und 2.4 oben). Ausdruck davon kann unter anderem die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde sein (vgl. E. 3.3.2 oben).
Inwiefern diese Teilhabe als ermessensleitendes Kriterium f�r die Einb�rgerung gerechtfertigt erscheint und vor dem Willk�rverbot standh�lt, entscheidet sich nach den konkreten Verh�ltnissen des Einzelfalles. Wo besondere Umst�nde fehlen, d�rfen die Einb�rgerungsbeh�rden den Verzicht des Betroffenen auf Teilnahme am �ffentlichen Leben als vertretbares Merkmal ungen�gender sozialer Verankerung erachten (vgl. BGE 138 I 305 E. 4.4 S. 319).
3.4.�Wenn die Vorinstanz demnach zum Schluss kommt, bei den Beschwerdef�hrern seien keine hinreichenden Merkmale einer vertieften sozialen Verankerung erkennbar, h�lt das vor dem Willk�rverbot im Ergebnis stand.
4.�Im Lichte des dargelegten, weiten Verst�ndnisses der Teilhabe am sozialen Leben (E. 3.3.2) st�sst auch die Berufung der Beschwerdef�hrer auf die Vereinigungsfreiheit (Art. 23 Abs. 3 BV) ins Leere. Geht es den Einb�rgerungsbeh�rden als Merkmal der Integration nicht einzig um die Mitgliedschaft in Vereinen, sondern um soziale Aktivit�ten im Allgemeinen, sind die Beschwerdef�hrer im Schutzbereich der Vereinigungsfreiheit von vornherein nicht ber�hrt.
�Die Beschwerdef�hrer bringen schliesslich vor, die Vorinstanz verletze das Rechtsgleichheitsgebot (Art. 8 Abs. 1 BV), indem sie von ihnen im Gegensatz zu den Schweizerinnen und Schweizern eine Vereinst�tigkeit verlange. Auch diesem Standpunkt fehlt nach dem Gesagten die tats�chliche Grundlage.
�Die Beschwerde erweist sich als unbegr�ndet und ist danach abzuweisen.
�Bei diesem Ausgang des Verfahrens tragen die Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten (vgl. Art. 66 Abs. 1 BGG).
�Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, der B�rgerrechtskommission Schlieren und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.