Source: http://www.shivamandir.net/statuten.html
Timestamp: 2019-03-26 21:27:50
Document Index: 385816399

Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 2', '§ 21', '§ 34', '§ 34']

Statuten - Shiva Mandir Hindu Gesellschaft Austria
statuten_shiva__mandir.doc
Statuten des Vereines "Shiva Mandir – Hindu Gesellschaft Austria"
​ZVR 054750484
Der Verein führt den Namen "Shiva Mandir – Hindu Gesellschaft Austria".
Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit über­wiegend, aber nicht ausschließlich auf Österreich.
Der Verein ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, religiöse und mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung.
Der Verein, dessen Tätigkeit auf gemeinnützige Ziele und nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt:
Studium, Praxis und Unterricht des Hinduismus, Sanatana Dharma, der Hinduphilosphie und Vedischen Kultur.
Förderung der geistig-religiösen und kulturellen Tradition der Hindus sowie des Verständnisses für den Hinduismus.
Errichtung und Gründung von hinduistischen Kulturzentren und Tempeln.
Durchführung von religiösen und kulturellen Zeremonien und Feiern des Hinduismus (z. B. Namensgebung, Hochzeit, Begräbnis, hinduistische Festtage etc.) und Ausstellung diesbezüglicher Urkunden und Zertifikate.
Förderung der hinduistischen Kultur, insbesondere der traditionellen Kunst, Musik, Tempeltanz, Gesang usw.
Organisation von Ausbildungs- und Austauschprogrammen im In- und Ausland, insbesondere zur Förderung des Studiums des Hinduismus, Yoga, Vedischer Kultur und Philosophie sowie der Sanskrit- und Hindisprache.
Förderung der Übersetzung und des Drucks alter heiliger Texte und der Erschließung der Quellen der Weisheitsbücher des Hinduismus.
Föderung des Dialogs des Hinduismus mit den Weltreligionen und des Friedens zwischen den Religionen.
Förderung von Toleranz, Respekt und Freiheit zwischen den Religionen, Kulturen und Nationen.
Förderung von internationalen Beziehungen und Projekten auf den Gebieten von Kunst, Kultur, Tanz, Erziehung, Sprachen, Religion etc.
Förderung der Menschenrechte und der Tierrechte, des Natur- und Tierschutzes und des Vegetarismus.
Förderung und Errichtung von erzieherischen und sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Altersheimen etc.
Förderung und Beratung bei der Organisation von Ausstellungen und Vor­trägen über indische bzw. Vedische Kultur.
Information und Orientierung der Öffentlichkeit über aktuelle hinduistische Themen.
Unterstützung bedürftiger Personen, insbesondere in Notstandsgebieten.
Der Verbandszweck soll durch die in Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
Vorträge, Lesungen, Versammlungen, Pujas (Zeremonien), Gottesdienste und andere Vereinsaktivitäten.
Förderung und Veranstalten von internationalen, interreligiösen und kulturellen Festivals, Konferenzen und Dialogen.
Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Organisationen sowie Publikationen in den Medien (TV, Radio, Printmedien, elektronischen Medien etc.).
Herstellung von Lehrmitteln (z.B. Skripten, Bücher, CDs, DVDs, Filmen Tonkassetten und Videos etc.).
Aufbau und Erhaltung einer Bibliothek.
Interne und externe Informationsmittel (z.B. Vereinszeitung, Photos, Broschüren, Folder, Plakate u.a.).
Beitrittsgebühren, Mitgliedsbeiträge und sonstige Gebühren.
Erträgnisse aus Veranstaltungen, vereinsinternen Unternehmungen, Lehrmitteln, Pujagegenständen und Devotionalien (z. B. Bildern, Statuen, Räucherstäbchen, Glocken, Öllampen etc.)
Staatliche und andere Förderungen und Subventionen.
Spenden, Sammlungen, Vermächtnisse, Schenkungen und sonstige Zuwendungen.
Erträge aus der Verwaltung des Vereinsvermögens (z. B. Zinsgutschriften)
Die Mittel des Verbands dürfen nur für die in der Satzung angeführten Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Verbands dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Verbands erhalten. Bei Ausscheiden aus dem Verband und bei Auflösung oder Aufhebung desselben dürfen die Verbandsmitglieder nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer Sacheinlagen zurückerhalten, der nach dem Wert der Einlagen zum Zeitpunkt ihrer Leistung zu berechnen ist. Es darf auch keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Verbands fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereins­tätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern.
Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste
Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen werden, die an den Hinduismus glauben oder am Hinduismus und seiner Philosophie Interesse haben.
Der Austritt kann nur mit Monatsultimo erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens ein Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
Alle Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der General­versammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern zu.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der vom Vorstand festgesetzten Beiträge und Gebühren verpflichtet.
Organe des Vereines sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und die Schlichtungs­einrichtung (§ 15).
Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen General­versammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, per Fax oder E-Mail mit Empfangsbestätigung einzu­laden. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.
Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimm­berechtigten Mitglieder bzw. ihrer Vertreter (Abs. 6) beschlussfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Generalversammlung 30 Minuten später mit derselben Tages­ordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.
Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
Auf Wunsch des Gründers des Vereins, Paramhans Swami Maheshwarananda, dürfen der Name des Vereins sowie von ihm festgelegte Widmungen und Namen der Altäre in den vom Verein gegründeten Tempeln (siehe § 2, Abs. 3) nicht geändert werden.
Aufgabenkreis der GeneralversammlungDer Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts, der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und der Vermögensübersicht nach § 21 Abs. 1 Vereinsgesetz 2002.
Bestätigung der vom Vorstand vorgeschlagenen Beiträge.
Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus dem Präsidenten und seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und seinem Stellvertreter, dem Kassier und seinem Stellvertreter.
Der Vorstand, der von der Generalversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu eine nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.
Die Funktionsdauer des Vorstands beträgt drei Jahre. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Wiederwahl ist möglich.
Aufgabenkreis des VorstandesDem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Ihm kommen alle Auf­gaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungs­bereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschafts­berichtes und der Einnahmen-Ausgaben-Rechung samt Vermögensübersicht;
Festsetzung der Höhe von Beitrittsgebühren, Mitgliedsbeiträgen und sonstigen Gebühren;
Der Präsident vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereines bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Präsidentes und des Schriftführers, in Geldangelegenheiten (=
vermögens­werte Dispositionen) des Präsidentes und des Kassiers.
Bei Gefahr im Verzug ist der Präsident berechtigt, auch in Angelegen­heiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
Der Schriftführer hat den Präsidenten bei der Führung der Vereins­geschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.
Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der General­versammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.
In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet die Schlichtungseinrichtung.
Die Schlichtungseinrichtung setzt sich aus fünf ordentlichen Mitgliedern zusammen. Sie wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von vierzehn Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit einfacher Stimmenmehrheit einen Vorsitzenden der Schlichtungseinrichtung. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.
Die Schlichtungseinrichtung fällt ihre Entscheidungen bei Anwesenheit aller ihrer Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Sie entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen nachdem den Streitteilen angemessene Gelegenheit zur persönlichen Stellungnahme gegeben wurde. Die Entscheidungen der Schlichtungseinrichtung sind vereinsintern endgültig.
Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Drei­viertel­mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
Diese Generalversammlung hat auch – soferne Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszwecks ist das verbleibende Vereinsvermögen einer nach §§ 34 ff Bundesabgabenordnung gemeinnützigen Organisation, -Gesellschaft oder –Stiftung, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, zur Verwendung für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung zuzuführen.