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Timestamp: 2017-09-22 00:47:40
Document Index: 265498744

Matched Legal Cases: ['Art. 17', 'BGE', 'Art. 28', 'Art. 88', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 109']

9C_414/2014 31.07.2014
9C_414/2014
A.________, vertreten durch DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG,
Mit Verfügung vom 24. Februar 2011 sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich der 1968 geborenen A.________ eine Viertelsrente der Invalidenversicherung ab 1. Juli 2008 zu bei einem Invaliditätsgrad von 49 %. Im März 2011 leitete sie ein Revisionsverfahren ein. Nach Abklärungen und Durchführung des Vorbescheidverfahrens ermittelte die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. November 2012 einen Invaliditätsgrad von 51 % und sprach der Versicherten eine halbe Invalidenrente ab 1. Juli 2011 zu.
Die dagegen erhobene Beschwerde der A.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 21. März 2014 ab.
A.________ lässt mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragen, unter Aufhebung des Entscheids vom 21. März 2014 sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventualiter sei die Sache zur Neuabklärung und anschliessender Leistungsbeurteilung an das kantonale Gericht zurückzuweisen.
2.1. Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG; vgl. auch BGE 134 V 131 E. 3 S. 132, 133 V 108, 545).
2.2. Das kantonale Gericht hat gestützt auf die medizinischen Unterlagen und den Abklärungsbericht Haushalt vom 3. Januar 2012 festgestellt, im Vergleich zum Zeitpunkt der Rentenzusprache vom 24. Februar 2011 betrage die Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten unverändert 50 % (resp. die Erwerbsunfähigkeit 61,55 %); neu sei auch der Aufgabenbereich Haushalt eingeschränkt, und zwar um 9,25 %. Sodann hat es die Versicherte weiterhin als ohne gesundheitliche Beeinträchtigung zu 80 % erwerbstätig klassifiziert und die Invalidität nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) bemessen. Bei entsprechender Gewichtung der Teilinvaliditätsgrade hat es eine Gesamtinvalidität von 51 % ermittelt und folglich den Anspruch auf eine halbe Invalidenrente bestätigt.
2.3. Die Beschwerdeführerin bemängelt einzig die vorinstanzliche Würdigung der medizinischen Akten.
3.2. Die Vorinstanz hat sich mit den im Revisionsverfahren eingegangenen Berichten des Spitals B.________ vom 10. Juni 2011, der Klinik C.________ (Fachklinik für Rehabilitation, Rheumatologie und Osteoporose) vom 27. Juni 2011, des Dr. med. D.________ (Chefarzt der Klinik für Hand- und Plastische Chirurgie am Spital B.________) vom 26. September 2011, des Dr. med. E.________ (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) und des Dr. phil. klin. psych. F.________ vom 29. Dezember 2011, der Universität G.________ (Institut für Medizinische Genetik) vom 15. März 2012, der Frau Dr. med. H.________ (Fachärztin für Medizinische Onkologie, Hämatologie und Innere Medizin) vom 5. Juli 2012 und des Universitätsspitals I.________ (Interdisziplinäres Zentrum für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen) vom 12. Juli 2012 nachvollziehbar auseinandergesetzt. Gestützt darauf hat sie in Bezug auf die Brustkrebserkrankung, die Schmerzproblematik im linken Thoraxwandbereich, die Schulterbeweglichkeit links, die Rückenproblematik, die psychomotorische Unruhe mit Kopftremor und die psychischen Beeinträchtigungen festgestellt, es ergebe sich im Vergleich zum Zeitpunkt der Rentenzusprache - ausser für den Haushaltsbereich - keine Verschlechterung, die länger als drei Monate (vgl. Art. 88a Abs. 2 IVV [SR 831.201]) angehalten habe.
3.3. Inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung und die daraus gezogenen Schlüsse offensichtlich unrichtig (vgl. E. 3.1.2) sein sollen, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht qualifiziert (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG) dargelegt. Soweit sich die Beschwerdeführerin auf den Untersuchungsgrundsatz beruft und eine fehlende Begutachtung rügt, kann sie nichts für sich ableiten: Einerseits besteht auch im Rahmen der Sachverhaltsabklärung von Amtes wegen nicht von vornherein ein Anspruch auf Anordnung eines Gutachtens. Anderseits wird auch nicht ausgeführt, weshalb der vorinstanzliche Verzicht auf weitere Abklärungen nicht in pflichtgemässer antizipierender Beweiswürdigung (E. 3.1.3) erfolgt sein soll. Vielmehr beschränkt sich die Beschwerdeführerin im Wesentlichen auf eine rein appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsermittlung und Beweiswürdigung, was den Begründungs- bzw. Rügeanforderungen von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG nicht genügt (vgl. BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445 mit Hinweisen; Urteil 2C_44/2014 vom 24. Juni 2014 E. 3.3). Die Beschwerde - soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann - ist offensichtlich unbegründet (Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG).