Source: https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/ii/1997/430/P1/NOR12055837
Timestamp: 2020-05-29 08:02:34
Document Index: 169613293

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 0', '§ 2', '§ 1', '§ 125', 'Art. 25']

RIS - Durchschnittssätze für die Gewinnermittlung § 1 - Bundesrecht konsolidiert
Durchschnittssätze für die Gewinnermittlung § 1
§ 0 am 31.12.2018
§ 2 am 31.12.2018
§ 1 gültig von 31.12.1997 bis 31.12.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 61/2018
I. Maßgebender Einheitswert
(1) Der Gewinn land- und forstwirtschaftlicher Betriebe und Nebenbetriebe, deren Inhaber hinsichtlich dieser Betriebe weder zur Buchführung verpflichtet sind noch freiwillig Bücher führen, kann nach den Bestimmungen dieser Verordnung ermittelt werden. Es ist zu unterscheiden, ob der Einheitswert des land- und forstwirtschaftlichen Betriebes 900 000 S überschreitet oder nicht.
(3) Hinsichtlich eines Überschreitens und Unterschreitens der Einheitswertgrenze von 900 000 S gilt § 125 Abs. 3 und 4 der Bundesabgabenordnung, BGBl. Nr. 194/1961, in der jeweils geltenden Fassung sinngemäß.
(4) Durch diese Verordnung werden nur die regelmäßig in den Betrieben anfallenden Rechtsgeschäfte und Vorgänge pauschal berücksichtigt, die auch von Art. 25 der Richtlinie des Rates vom 13. Juni 1977, Nr. 77/388/EWG, Abl. Nr. L 145 in der jeweils gültigen Fassung erfaßt sind.
(5) Abweichend von den Abs. 1 bis 4 können aus der Veräußerung von forstwirtschaftlich genutzten Flächen entstehende Gewinne mit 35% des auf Grund und Boden, stehenden Holzes und Jagdrechtes entfallenden Veräußerungserlöses angenommen werden, sofern dieser 3 000 000 S im Einzelfall nicht überschreitet. Dies gilt abweichend vom Abs. 1 auch für buchführende Betriebe, bei denen die Wertveränderungen von Grund und Boden außer Ansatz bleiben.
NOR12055837
N3199711696I
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/ii/1997/430/P1/NOR12055837