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Timestamp: 2016-10-23 22:11:28
Document Index: 165037000

Matched Legal Cases: ['Art. 299', 'Art. 299', 'BGE', 'Art. 98', 'BGE', 'Art. 176', 'Art. 176', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 29', 'BGE', 'BGE', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 299', 'Art. 146', 'Art. 99', 'Art. 106', 'Art. 66', 'Art. 64', 'Art. 64']

vertreten durch Rechtsanw�ltin Barbara Schnitter Weber, Beschwerdegegnerin.
Z.________ (Ehefrau; geb. 1979) und X.________ (Ehemann; geb. 1971) heirateten am xxxx 2001. Sie sind die Eltern der unm�ndigen Kinder R.________ (geb. 2001), S.________ (geb. 2003) und T.________ (geb. 2005).
Der Ehemann reduzierte seine Erwerbst�tigkeit "im Jahr 2003 oder 2004" - anf�nglich wegen des Sports - auf 80%. Im Jahr 2007 er�ffnete die Ehefrau ein Blumengesch�ft, in dem sie in einem Pensum von rund 25-30% t�tig war. W�hrend der arbeitsbedingten Abwesenheit der Ehefrau �bernahm der Ehemann die Betreuung der Kinder.
Im April 2011 zog der Ehemann aus der ehelichen Wohnung in A.________ aus und mietete eine Wohnung in der unmittelbaren Nachbarschaft. Am 7. Juni 2011 stellte die Ehefrau beim Bezirksgericht Baden ein Gesuch um Eheschutz. Ihre Erwerbst�tigkeit im Blumenladen gab sie in der Folge auf.
Mit superprovisorischer Verf�gung vom 9. Juni 2011 verpflichtete das Bezirksgericht Baden den Ehemann zur Zahlung von Ehegatten- und Kindesunterhalt f�r die drei S�hne.
Mitte Juni 2011 kam es zu Problemen mit Sohn R.________, und zwar einerseits in der Schule, anderseits mit der Mutter. Daraufhin vereinbarten die Eltern, dass der Vater einstweilen, d.h. bis zum 1. Juli 2011, die Obhut �ber R.________ erhalten solle. Ende Juni 2011 stellte sich heraus, dass R.________ fortan nicht mehr zur Mutter zur�ckkehren w�rde. W�hrend seiner arbeitsbedingten Abwesenheiten kann der Vater die Betreuung durch verwandtschaftliche Netzwerke sicherstellen.
Mit Entscheid vom 29. Juli 2011 stellte das Bezirksgericht Baden das Kind R.________ in die Obhut des Vaters, die Kinder S.________ und T.________ in diejenige der Mutter. Des Weiteren passte das Bezirksgericht die einstweilen angeordneten Unterhaltszahlungen entsprechend an und regelte die jeweiligen Besuchsrechte. Beim Vater ging die Vorinstanz - entsprechend einer von ihm ge�usserten Absichtserkl�rung - von einem 60% -Arbeitspensum aus. Einem solchen geht er denn auch seit August 2011 nach.
Zur Obhutsfrage f�hrte das Bezirksgericht Folgendes aus: Beide Eltern verf�gten �ber die n�tige Erziehungsf�higkeit. Sodann hege der zum Anh�rungszeitpunkt 10-j�hrige R.________ den starken Wunsch, in der Obhut des Vaters zu bleiben, w�hrend das Verh�ltnis zu seiner Mutter gest�rt zu sein scheine. Die S�hne S.________ und T.________ seien demgegen�ber in ihrem Aussageverhalten zu unsicher bzw. zu jung. Zwar gelte an sich der Grundsatz, dass Geschwister nicht zu trennen seien. Zudem seien alle drei Kinder im Dorf A.________ stark verwurzelt. Da jedoch der Vater im gleichen Dorf in unmittelbarer Nachbarschaft wohne, sei es unter dem Gesichtspunkt der Stabilit�t der Verh�ltnisse vorliegend sachgerecht, dem Vater die Obhut �ber R.________ und der Mutter die Obhut �ber S.________ und T.________ zuzuteilen.
Seit dem Besuchswochenende vom 3./4. September 2011 sind die Kinder S.________ und T.________ nicht mehr zu ihrer Mutter zur�ckgekehrt und halten sich - entgegen gerichtlicher Anordnung - beim Vater auf. Gem�ss der Vormundschaftsbeh�rde A.________ scheiterten die Versuche, die Kinder der Mutter zu �bergeben am Widerstand der Kinder.
Mit Entscheid vom 12. Dezember 2011 best�tigte das Obergericht des Kantons Aargau die erstinstanzliche Obhutszuteilung und regelte den Kinder- und Ehegattenunterhalt sowie das Besuchsrecht neu, wobei es das Besuchsrecht des Vaters vor�bergehend (d.h. bis Ende Mai 2012) einschr�nkte (und zwar auf einen vierw�chentlichen Turnus).
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 23. Dezember 2011 gelangt X.________ (nachfolgend: Beschwerdef�hrer) an das Bundesgericht und verlangt im Wesentlichen die Zuteilung der Obhut auch �ber die Kinder S.________ und T.________ (unter entsprechender Anpassung der Besuchsrechts- und Unterhaltsregelung); weiter ersucht er um Feststellung, dass die Parteien sich mit Wirkung ab 1. August 2011 keine Ehegattenunterhaltsbeitr�ge mehr schulden; eventualiter, d.h. im Fall der Best�tigung der geltenden Obhutsregelung, verlangt der Beschwerdef�hrer eine Anpassung des Ehegattenunterhalts, und zwar Fr. 1'139.-- vom 1. Juni 2011 bis zum 31. Juli 2011, Fr. 0.-- vom 1. August 2011 bis zum 31. M�rz 2012 sowie Fr. 1'400.-- ab April 2011 [recte: 2012].
Mit Eingabe vom 12. Januar 2012 beantragte die Vormundschaftsbeh�rde von A.________ die Einsetzung eines Kindesvertreters im Sinne von Art. 299 ZPO.
Mit Verf�gung vom 23. Januar 2012 erteilte die Pr�sidentin der II. zivilrechtlichen Abteilung der Beschwerde die aufschiebende Wirkung und trat auf das Gesuch um Einsetzung einer Vertretung gem�ss Art. 299 ZPO nicht ein. Die von der Beschwerdegegnerin im Anschluss daran gestellten Erl�uterungsbegehren betreffend die aufschiebende Wirkung wurden bereits mit Schreiben vom 30. Januar 2012 bzw. 1. Februar 2012 beantwortet und erweisen sich mit dem vorliegenden Endentscheid als gegenstandslos.
Mit Eingabe vom 12. M�rz 2012 hat die Beschwerdegegnerin neue Urkunden eingereicht.
1.3 Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, Beweise abzunehmen und Tatsachen festzustellen, �ber die sich das kantonale Sachgericht nicht ausgesprochen hat (BGE 136 III 209 E. 6.1 S. 214). Im Rahmen von Art. 98 BGG sind neue Tatsachen und Beweismittel vor Bundesgericht grunds�tzlich unzul�ssig (BGE 133 III 638 E. 2 S. 640).
2.1 Das mit der "Regelung des Getrenntlebens" (Marginalie zu Art. 176 ZGB) befasste Eheschutzgericht trifft nach den Bestimmungen �ber die Wirkungen des Kindesverh�ltnisses die n�tigen Massnahmen, wenn die Ehegatten unm�ndige Kinder haben (Art. 176 Abs. 3 ZGB). F�r die Zuteilung der Obhut an einen Elternteil gelten grunds�tzlich die gleichen Kriterien wie im Scheidungsfall. Nach der Rechtsprechung hat das Wohl des Kindes Vorrang vor allen anderen �berlegungen, insbesondere vor den W�nschen der Eltern.
Vorab muss die Erziehungsf�higkeit der Eltern gekl�rt werden. Ist diese bei beiden Elternteilen gegeben, sind vor allem Kleinkinder und grundschulpflichtige Kinder demjenigen Elternteil zuzuteilen, der die M�glichkeit hat und dazu bereit ist, sie pers�nlich zu betreuen. Erf�llen beide Elternteile diese Voraussetzung ungef�hr in gleicher Weise, kann die Stabilit�t der �rtlichen und famili�ren Verh�ltnisse ausschlaggebend sein. Unter Umst�nden kann die M�glichkeit der pers�nlichen Betreuung auch dahinter zur�cktreten (Urteil 5C.212/2005 vom 25. Januar 2006 E. 4.2 und 4.4.1, in: FamPra.ch 2006 S. 753 ff.). Schliesslich ist - je nach Alter der Kinder - ihrem eindeutigen Wunsch Rechnung zu tragen. Diesen Kriterien lassen sich die weiteren Gesichtspunkte zuordnen, namentlich die Bereitschaft eines Elternteils, mit dem anderen in Kinderbelangen zusammenzuarbeiten oder die Forderung, dass eine Zuteilung der Obhut von einer pers�nlichen Bindung und echter Zuneigung getragen sein sollte (vgl. BGE 115 II 206 E. 4a S. 209; 115 II 317 E. 2 und 3 S. 319 ff.; 117 II 353 E. 3 S. 354 f.; Urteil 5A_798/2009 vom 4. M�rz 2010 E. 5.3).
Bei der Beurteilung der f�r die Obhutszuteilung massgebenden Kriterien verf�gt das Sachgericht �ber grosses Ermessen (vgl. alle soeben zitierten Urteile). Auf Willk�rbeschwerde hin kann das Bundesgericht deshalb nur eingreifen, wenn das Sachgericht grundlos von in Rechtsprechung und Lehre anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn es Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn es umgekehrt rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat. Der Ermessensentscheid muss sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 109 la 107 E. 2c S. 109; 128 III 4 E. 4b S. 6 f.; 132 III 97 E. 1 S. 99).
2.2 In tats�chlicher und rechtlicher Hinsicht erwog die Vorinstanz, der Beschwerdef�hrer habe die vom erstinstanzlichen Gericht angeordnete und f�r vollstreckbar erkl�rte Obhutsregelung "aktiv hintertrieben, indem er den Kindern das Gegenteil dessen suggerierte, was ihm aufgrund des angefochtenen Urteils und der [obergerichtlichen] Instruktionsrichterverf�gungen als zutreffend bekannt war". Insbesondere stehe fest, dass der Beschwerdef�hrer "die beiden gerade einmal acht und sechs Jahre alten Kinder S.________ und T.________ nicht nur falsch informiert, sondern sie auch in unverantwortlicher Art und Weise in das Trennungsverfahren und den ehelichen Konflikt einbezieht". Auch habe der Beschwerdef�hrer die Schreiben des Beistands vom 22. September bzw. vom 6. Oktober 2011 (namentlich betreffend Kinder�bergabe) ignoriert und diese damit quittiert, dass er zumindest vor�bergehend jeden Kontakt mit dem Beistand verweigere. Damit "wirkt der Beklagte in unverantwortlicher Weise auf eine Entfremdung der Kinder von der Kl�gerin hin". Ausserdem habe er "seine Kinder instruiert, welche Aussagen sie gegen�ber Dritten zu machen haben".
Namentlich mit Blick auf das vorstehend geschilderte Verhalten des Beschwerdef�hrers gelangte die Vorinstanz zum Schluss, "dass der Beklagte seine Kinder auf eine dem Kindeswohl aufs Massivste widersprechende Weise f�r angeblich gemeinsame, aber letztlich egoistische Ziele in seinem Streit mit der Kl�gerin einzusetzen versucht". Die Bedenken an der Erziehungsf�higkeit des Beschwerdef�hrers seien "als derart gravierend zu taxieren, dass sich eine Obhutszuteilung bez�glich der j�ngeren beiden Knaben an die Beklagte aufdr�ngt", auch wenn eine Zuweisung der Obhut an den Beschwerdef�hrer an sich den Vorteil b�te, dass S.________ und T.________ "in der angestammten Umgebung verbleiben k�nnten und die drei Geschwister nicht getrennt w�rden".
Demgegen�ber hat die Vorinstanz die Erziehungsf�higkeit der Beschwerdegegnerin als intakt beurteilt, zumal sie sich mit dem Wegzug aus A.________ "der Konfliktsituation mit dem Beklagten und dem ihr nachstehenden Umfeld entziehen wollte", um damit auch die Kinder zu entlasten.
2.3 Der Beschwerdef�hrer macht diesbez�glich in verschiedener Hinsicht Willk�r geltend. Es gehe nicht an, ihm die Erziehungsf�higkeit mit der Begr�ndung abzusprechen, er habe den richterlichen Vollstreckungsentscheid missachtet, denn die erstinstanzliche Obhutszuteilung stehe im Widerspruch zur Meinung aller anderen Beh�rden. Sodann sei es unhaltbar, nur auf die angeblich mangelnde Erziehungsf�higkeit abzustellen und damit die beiden j�ngeren Kinder aus ihrer angestammten Umgebung herauszureissen, die drei Geschwister zu trennen und �berhaupt alle anderen Zuteilungskriterien, die klar zu seinen Gunsten sprechen w�rden, unber�cksichtigt zu lassen. Immerhin habe das erstinstanzliche Urteil noch auf der Zusicherung der Beschwerdegegnerin beruht, in der ehelichen Wohnung, d.h. in unmittelbarer Umgebung von R.________ bzw. des Beschwerdef�hrers wohnen zu bleiben. Schliesslich erblickt der Beschwerdef�hrer Willk�r im Umstand, dass die Vorinstanz vom richterlich eingeholten Bericht des Beistandes abgewichen ist.
2.4 Die Vorinstanz hat ausf�hrlich dargelegt, weshalb sie hinsichtlich der Erziehungsf�higkeit des Beschwerdef�hrers gr�sste Bedenken hegt (s. E. 2.2. hiervor). Mit dem Vorwurf, er habe die Kinder falsch informiert, diese in den ehelichen Konflikt einbezogen und letztlich auf eine Entfremdung der Kinder zur Mutter hingewirkt, setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht auseinander. Tatsache ist, dass die Vorinstanz in einem - unangefochten gebliebenen - Zwischenentscheid vom 18. August 2011 das Begehren des Vaters um Aufschub der Vollstreckung des erstinstanzlichen Entscheids und am 22. August 2011 dessen Gesuch um superprovisorische Obhutszuteilung abwies und die Gerichtspr�sidentin von Baden in einem - ebenfalls unangefochten gebliebenen - Entscheid vom 19. September 2011 die erstinstanzliche Obhutszuteilung f�r vollstreckbar erkl�rte. Wenn der Beschwerdef�hrer bei dieser Ausgangslage seinen Kindern erkl�rt, sie m�ssten nicht zur Mutter, und jeden Versuch einer �bergabe der Kinder an die Mutter (aktiv oder passiv) hintertreibt oder gar vereitelt, sind die Erw�gungen der Vorinstanz offensichtlich nachvollziehbar.
Dass andere Beh�rden die erstinstanzliche Obhutszuteilung bzw. die Durchsetzung derselben f�r falsch halten, vermag daran nichts zu �ndern. Abgesehen davon, dass unklar bleibt, welche "anderen Beh�rden" gemeint sein k�nnten, war die Meinung der f�r den Entscheid �ber die Obhutszuteilung zust�ndigen Beh�rde - hier zun�chst des Bezirksgerichts und alsdann des Obergerichts - massgebend. Das einzig zul�ssige Verhalten w�re gewesen, sich auf dem Rechtsmittelweg zur Wehr zu setzen; f�r Selbstjustiz, wie sie der Beschwerdef�hrer ausge�bt hat, bleibt kein Platz.
Die �brigen Argumente des Beschwerdef�hrers gehen an der Sache vorbei. Die Erziehungsf�higkeit desjenigen Elternteils, der die Obhut aus�ben soll, ist in der Tat das wichtigste Kriterium f�r die Zuteilung der Kinder. Es liegt auf der Hand, dass es von vornherein nicht zum Wohl der Kinder S.________ und T.________ sein kann, diese in die Obhut jenes Elternteils zu stellen, gegen�ber dessen Erziehungsf�higkeit (mit Bezug auf diese beiden Kinder) gr�sste Bedenken bestehen. Wird diese Voraussetzung verneint, r�cken die anderen Kriterien in den Hintergrund. Es trifft im �brigen nicht zu, dass die Vorinstanz diese g�nzlich unber�cksichtigt gelassen hat. Dies gilt namentlich mit Bezug auf den Vorwurf, der Vater entfremde seine Kinder von der Mutter. Denn daraus ist zu schliessen, dass der Beschwerdef�hrer keine oder jedenfalls nur eine geringe Bereitschaft zeigt, mit der Mutter in Kinderbelangen zusammenzuarbeiten.
Dass die Beschwerdegegnerin nach dem erstinstanzlichen Urteil ihren Wohnort gewechselt hat, gereicht ihr nicht zum Nachteil, denn dieser Schritt war nachvollziehbar, liegen doch die Gr�nde hief�r beim Beschwerdef�hrer und dem ihm zuzurechnenden Verhalten eines Teils seiner Angeh�rigen.
Auch das Abweichen vom Bericht des Beistandes vom 20. Oktober 2011 bzw. dessen Beurteilung vermag keine Willk�r zu begr�nden. Der Beistand hatte sich ja auch nicht zur Obhutszuteilung zu �ussern. Seine Aufgabe war es, die aktuelle Lage zu schildern und zu gewissen Zuteilungskriterien Stellung zu nehmen. Es trifft zwar zu, dass der Beistand es nicht f�r angezeigt hielt, die Kinder zu trennen. Andererseits f�hrte er aus, der Vater habe sich bislang geweigert, das Urteil des Bezirksgerichtes umzusetzen und leider m�sse davon ausgegangen werden, dass der Vater sich auch in Zukunft "kaum stark darum bem�hen [werde], den Kontakt zur Mutter gem�ss Urteil zu gew�hrleisten". Im Grunde genommen best�tigt der Beistand damit nichts anderes als die vorinstanzliche Beurteilung der mangelhaften Erziehungsf�higkeit.
Nach dem Gesagten kann von Willk�r in der Obhutszuteilung keine Rede sein.
2.5 Der Beschwerdef�hrer r�gt sodann, die Vorinstanz habe den Untersuchungsgrundsatz willk�rlich angewendet, indem sie in der sich stellenden Obhutsfrage, die komplex sei, kein fach�rztliches Kindergutachten eingeholt habe.
Im Eheschutzverfahren geht es darum, m�glichst rasch eine optimale Situation f�r die Kinder zu schaffen. Langwierige Abkl�rungen, etwa durch Gutachten, sollten auch im Streitfall nicht die Regel sein, sondern nur angeordnet werden, wenn besondere Umst�nde vorliegen (Urteil 5A_444/2008 vom 14. August 2008 E. 2.2, mit Hinweisen). In Kinderbelangen gilt - jedenfalls in Obhutsfragen - der Freibeweis (BGE 122 I 53 E. 4a S. 55). Die kinderpsychologische Begutachtung ist eine der Beweismassnahmen, die das Gericht im Eheschutzverfahren bei den von der Offizialmaxime beherrschten Kinderbelangen anordnen kann, aber nicht muss; der Entscheid dar�ber liegt in seinem pflichtgem�ssen Ermessen (Urteil 5A_160/2009 vom 13. Mai 2009 E. 2.2). Soweit sich das Obergericht gest�tzt auf die abgenommenen Beweismittel bereits eine �berzeugung hat bilden k�nnen, verletzt seine Weigerung, zus�tzlich beantragte Beweismittel abzunehmen und eine Beweisverhandlung durchzuf�hren (E. 2.1 S. 8 des angefochtenen Urteils), weder den verfassungsm�ssigen Beweisanspruch (Art. 29 Abs. 2 BV; vgl. BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148) noch den Untersuchungsgrundsatz (vgl. BGE 130 III 734 E. 2.2.3 S. 735). Die (vorweggenommene) Beweisw�rdigung kann das Bundesgericht sodann nur auf Willk�r hin �berpr�fen (Art. 9 BV; vgl. zum Begriff: BGE 134 V 53 E. 4.3 S. 62). Eine solche R�ge erhebt der Beschwerdef�hrer indes nicht.
2.6 Soweit der Beschwerdef�hrer eine Verletzung von Art. 299 i.V.m. Art. 146 ZGB r�gt, kann darauf nicht eingetreten werden, denn er tut diesbez�glich keine Willk�r dar. Dasselbe Schicksal erleidet seine R�ge, wonach die Vorinstanz mit ihrem Entscheid die UN-Kinderrechtskonvention verletzt habe, denn er behauptet nicht und legt nicht dar, inwiefern diese Konvention andere oder weiterreichende Rechte einr�umt, als bereits von Bundesrechts wegen gew�hrleistet sind. Was der Beschwerdef�hrer alsdann gegen die Kindesanh�rung vom 16. September 2011 vorbringt, ersch�pft sich in appellatorischer Kritik an der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung, so dass auch darauf nicht eingetreten werden kann.
Schliesslich r�gt der Beschwerdef�hrer Willk�r in der Beweisw�rdigung, indem die Vorinstanz ohne Grundlage davon ausgegangen sei, er werde das Kontaktrecht der Mutter auch zuk�nftig vereiteln. Die Vorinstanz hat sich am vergangenen Verhalten des Beschwerdef�hrers (Weigerung, den Kontakt der Kinder zur Mutter herzustellen bzw. zu gew�hrleisten) orientiert und daraus Schlussfolgerungen f�r die Zukunft gezogen. Der Beschwerdef�hrer bestreitet seine bisherige Weigerungshaltung nicht, wenngleich er allen anderen und namentlich der Vorinstanz die Schuld daf�r in die Schuhe schiebt. Auf dieser Basis ist die Vorinstanz nicht in Willk�r verfallen, wenn sie den Schluss gezogen hat, der Beschwerdef�hrer werde auch in Zukunft keine Gew�hr f�r den Kontakt zwischen Mutter und Kinder bieten.
F�r den Fall, dass die vorinstanzliche Obhutszuteilung best�tigt werde, r�gt der Beschwerdef�hrer auch die zu seinen Gunsten angeordnete Besuchsrechtsregelung.
3.1 Die Vorinstanz begr�ndete das - vor�bergehend - restriktiv angeordnete Besuchsrecht mit der "massiven Beeinflussung der Kinder durch den Beklagten" und deren Entfremdung, weshalb in einem ersten Schritt die Lage beruhigt werden m�sse.
3.2 Der Beschwerdef�hrer begr�ndet seine R�ge einzig damit, die Vorinstanz sei von der Empfehlung des Beistandes abgewichen und sei daher in Willk�r verfallen. Mit der vorinstanzlichen Begr�ndung setzt er sich indes nicht auseinander; insbesondere legt er nicht dar, inwiefern die Begr�ndung der Vorinstanz, zun�chst der Entfremdung entgegenzuwirken und Ruhe einkehren zu lassen, unter den gegebenen Verh�ltnissen unhaltbar erscheine. Auf die R�ge ist nicht einzutreten.
F�r den Fall, dass die Obhutsregelung best�tigt werden sollte, ficht der Beschwerdef�hrer auch den Ehegattenunterhalt an.
4.1 Soweit er r�gt, die Vorinstanz sei ohne rechtsgen�glichen Rechtsmittelantrag auf die Berufung der Beschwerdegegnerin eingetreten, legt er keinerlei Willk�r dar. Darauf ist nicht einzutreten.
4.2 Sodann behauptetet der Beschwerdef�hrer pauschal, die Vorinstanz habe der Beschwerdegegnerin willk�rlich ein zu hohes Existenzminimum angerechnet und trotz simuliertem Mietvertrag die behaupteten Wohnkosten eingesetzt. Die konkret veranschlagten Wohnkosten bilden eine Tatfrage, die f�r das Bundesgericht verbindlich feststehen. Da der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt keine Anhaltspunkte enth�lt, die auf eine Simulation schliessen lassen, handelt es sich bei dieser Behauptung um ein unzul�ssiges Novum (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG).
4.3 Des Weiteren kritisiert der Beschwerdef�hrer, die Vorinstanz habe ihm willk�rlich ein zu hohes Einkommen angerechnet, indem ihm "ungewisse Mietertr�ge" angerechnet worden seien. Die Vorinstanz bezeichnete die M�glichkeit, diese Mietertr�ge zu erzielen, als "keinesfalls unrealistisch". Damit entschied sie �ber eine Tatfrage, die f�r das Bundesgericht verbindlich feststeht, soweit keine qualifizierten Sachverhaltsr�gen nach Massgabe von Art. 106 Abs. 2 BGG erhoben werden, was vorliegend nicht der Fall ist. Darauf ist nicht einzutreten.
4.4 Da es somit beim vorinstanzlich veranschlagten Gesamteinkommen des Beschwerdef�hrers sein Bewenden hat, er�brigt sich auch die vom Beschwerdef�hrer abschliessend beantragte entsprechende Anpassung der Kinderunterhaltsbeitr�ge.
Aufgrund der gew�hrten aufschiebenden Wirkung ist die Zeitspanne betreffend die vor�bergehende Besuchsrechtseinschr�nkung v�terlicherseits, die der vorinstanzliche Entscheid bis Ende Mai 2012 festgesetzt hatte (vgl. vorinstanzliche Dispositivziffern 4.2.1 bzw. 4.2.2), entsprechend neu anzusetzen, und zwar bis Ende August 2012.
Der Beschwerdef�hrer unterliegt und wird damit kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch des Beschwerdef�hrers um unentgeltliche Prozessf�hrung ist - trotz Obsiegens im Verfahren um aufschiebende Wirkung - vollumf�nglich abzuweisen, da das Massnahmeverfahren insofern der Hauptsache folgt und sich die Beschwerde, wie die vorstehenden Ausf�hrungen zeigen, als von Anfang an aussichtslos erweist (Art. 64 Abs. 1 BGG).
Im Verfahren um aufschiebende Wirkung ist die Beschwerdegegnerin unterlegen. Gleichzeitig stellte sie ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Wie die Erw�gungen der Abteilungspr�sidentin in der Verf�gung vom 23. Januar 2012 zeigen, m�ssen die entsprechenden Antr�ge aber als von Anfang an aussichtslos bezeichnet werden. Es fehlt daher an einer Voraussetzung f�r die Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege (Art. 64 Abs. 1 BGG). Das entsprechende Gesuch ist abzuweisen.
Der Zeitraum betreffend vor�bergehende Besuchsrechtseinschr�nkung des Beschwerdef�hrers gem�ss Ziff. 4.2.1 bzw. Ziff. 4.2.2 des Entscheids des Obergerichts des Kantons Aargau vom 12. Dezember 2011 wird neu angesetzt, und zwar ab Ausf�llung dieses Urteils bis Ende August 2012.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 5. Kammer, und dem Gemeinderat A.________, Vormundschaftsbeh�rde, schriftlich mitgeteilt.