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Timestamp: 2016-10-25 13:51:04
Document Index: 240737748

Matched Legal Cases: ['Art. 260', 'Art. 717', 'Art. 725', 'Art. 725', 'Art. 725', 'Art. 725', 'Art. 717', 'Art. 757', 'Art. 725', 'Art. 757', 'Art. 717', 'Art. 757', 'Art. 754', 'Art. 106', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 106', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 95', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 154', 'Art. 155', 'Art. 754', 'Art. 754', 'Art. 758', 'Art. 754', 'BGE', 'BGE', 'Art. 2', 'Art. 2', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 754', 'Art. 754', 'Art. 754', 'BGE', 'Art. 754', 'Art. 717', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 717', 'Art. 754', 'BGE', 'Art. 754', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

4A_15/2013 (11.07.2013)
4A_15/2013 � � Urteil vom 11. Juli 2013
alle vier vertreten durch Rechtsanw�lte Dr. Peter Lutz und Cyrill S�ess
A.a.�E.________ (Beklagter, Beschwerdef�hrer) wurde am 20. September 1994 und F.________ am 10. April 1995 in den Verwaltungsrat der in Zug domizilierten U.________ AG gew�hlt. Die U.________ AG bezweckte vorwiegend das Halten von Beteiligungen an anderen Unternehmen. Unmittelbar nach ihrer Gr�ndung im Dezember 1991 wurde ihr von der V.________ Foundation, ein Wandeldarlehen �ber Fr. 8 Mio. gew�hrt. Dieses Darlehen wurde in einem Inhaberpapier "Wandeldarlehen lautend auf den Inhaber" verurkundet. Mit diesen Mitteln erwarb die U.________ AG eine Beteiligung von 5'800 Aktien an der W.________ AG, wobei dies die U.________ AG nicht in die Lage versetzte, die W.________ AG zu beherrschen. Am 19. Juli 1993 wurde das Darlehen durch �bertragung von 1'000 Aktien der W.________ AG und R�ckzahlung von Fr. 1 Mio in bar an die V.________ Foundation auf Fr. 6 Mio. reduziert. Der j�hrliche Darlehenszins betrug 5 %.
Die W.________ AG bezweckte wie die U.________ AG vorwiegend das Halten von Beteiligungen an anderen Unternehmen. Sie beteiligte sich unter anderem an der X.________ AG mit Sitz in Zollikon. Der Zweck der X.________ AG bestand in erster Linie in der Beteiligung an Versicherungsgesellschaften und Dienstleistungsunternehmungen. Am 3. Mai 1999 wurde �ber die X.________ AG, am 27. Mai 1999 �ber die W.________ AG und am 30. Juni 1999 �ber die U.________ AG der Konkurs er�ffnet. Der Beschwerdef�hrer war auch Verwaltungsratsmitglied der W.________ AG und der X.________ AG. Zudem war er Aktion�r der W.________ AG.
A.b.�Die Y.________-Gesellschaften (Kl�gerinnen, Beschwerdegegnerinnen), die in Z.A.________, Z.B.________, Z.C.________ und Z.D.________ umfirmiert wurden, sind belgische Gesellschaften mit Sitz in Li�ge, die im Versicherungs- und Finanzsektor t�tig sind. (Sp�testens) seit Sommer 1994 waren sie �ber die V.________ Foundation direkt an der W.________ AG und der X.________ AG beteiligt. Mit Schreiben vom 17. Dezember 1996 teilten sie der U.________ AG mit, sie seien Beg�nstigte der V.________ Foundation und Inhaberinnen des Wandeldarlehens vom 19. Juli 1993. Zugleich forderten sie die U.________ AG auf, das per 31. Dezember 1996 f�llig werdende Darlehen von Fr. 6 Mio. zuz�glich den w�hrend der ganzen Dauer nicht bezahlten Zins von insgesamt Fr. 1'050'000.-- fristgem�ss auf das Konto ihres Rechtsvertreters zu �berweisen. Da die U.________ AG nicht zahlte, leiteten die Kl�gerinnen Betreibung ein. Die am 21. Oktober 1997 vom Kantonsgerichtspr�sidium Zug erteilte Rechts�ffnung wurde vom Kantonsgericht Zug, 2. Abteilung, mit rechtskr�ftigem Aberkennungsurteil vom 19. April 1999 best�tigt.
A.c.�Mit Valuta 22. und 31. Dezember 1996 gew�hrte die U.________ AG der W.________ AG zwei Darlehen im Betrag von Fr. 2'659'344.-- bzw. Fr. 764'000.-- (total Fr. 3'423'344.--), je mit einem Zins von j�hrlich 5 %. Die Darlehensgew�hrung erfolgte in einem Moment, in dem das Wandeldarlehen in der H�he von Fr. 6 Mio. zur R�ckzahlung f�llig war. Sie f�hrte zu einer Bindung von 92 % der Aktiven der U.________ AG in der W.________ AG.
A.d.�Im Konkurs der U.________ AG wurden die Kl�gerinnen mit einer Forderung von Fr. 7'956'067.75 kolloziert. Mit Schreiben vom 21. Dezember 1999 trat ihnen das Konkursamt Zug als Konkursverwaltung die Verantwortlichkeitsanspr�che gegen den Beklagten sowie F.________ nach Art. 260 SchKG ab.
B.a.�Mit Eingabe vom 8. Oktober 2001 erhoben die Kl�gerinnen Verantwortlichkeitsklage gegen den Beklagten und F.________ als Organe der konkursiten U.________ AG und beantragten, diese seien zu verpflichten, ihnen unter solidarischer Haftbarkeit Fr. 4 Mio. zuz�glich Zins (unter Nachklagevorbehalt) zu bezahlen.
Das Kantonsgericht Zug hiess die Klage mit Urteil vom 7. Juni 2006 teilweise gut. Es kam zum Schluss, dass der Beklagte der W.________ AG in Verletzung von Art. 717 Abs. 1 OR ein ungesichertes Darlehen gew�hrt habe und verpflichtete ihn daher, den Kl�gerinnen Fr. 3'423'344.-- nebst Zins zu bezahlen (Dispositiv-Ziffer 1). Ferner erachtete es die F�hrung des von den Organen angestrengten Aberkennungsprozesses als pflichtwidrig (Schaden von Fr. 302'564.80) und bejahte ebenso deren Verantwortlichkeit aufgrund der anl�sslich der Verhaftung des Beklagten in Belgien geleisteten Kaution (Schaden von Fr. 93'260.--). Dementsprechend verurteilte es den Beklagten und F.________ unter solidarischer Haftbarkeit zur Bezahlung von Fr. 395'824.80 nebst Zins (Dispositiv-Ziffer 2). Dagegen h�tten die Organe die Anzeigepflichten infolge �berschuldung nach Art. 725 OR nicht verletzt und zudem sei der daraus behauptete Schaden von den Kl�gerinnen ungen�gend substanziiert worden; die entsprechende Klage wies es daher ab.
B.b.�Sowohl der Beklagte und F.________ als auch die Kl�gerinnen erhoben gegen dieses Urteil kantonale Berufung. Die Kl�gerinnen beantragten im Wesentlichen, die Beklagten seien unter solidarischer Haftbarkeit zur Zahlung eines Betrages von Fr. 3'850'076.80 nebst Zins zu verpflichten. Hinsichtlich des Schadens aus der Darlehensgew�hrung an die W.________ AG (oben A.c) pr�zisierten sie, dieser werde einerseits auf die Anspruchsgrundlage der pflichtwidrigen Darlehensgew�hrung selber abgest�tzt als auch als Versp�tungsschaden zufolge Konkursverschleppung (Verletzung von Art. 725 OR) geltend gemacht. Da die Konkursitin Ende 1996 �berschuldet gewesen sei, w�re es nicht mehr zur Darlehensgew�hrung gekommen, wenn die Anzeige gem�ss Art. 725 OR rechtzeitig erfolgt w�re.
Mit Urteil vom 15. April 2008 hob das Obergericht des Kantons Zug in teilweiser Gutheissung der Berufung der Kl�gerinnen und in teilweiser Gutheissung der Berufungen des Beklagten und von F.________ das Urteil des Kantonsgerichts vom 7. Juni 2006 auf. Das F�hren des Aberkennungsprozesses habe keine Pflichtwidrigkeit dargestellt, hingegen die Leistung der Kaution. Entsprechend verurteilte es die beiden Organe unter solidarischer Haftbarkeit, den Kl�gerinnen den Betrag von Fr. 93'260.-- nebst Zins zu bezahlen (Dispositiv-Ziffer 1). Mit Blick auf die Pflichtwidrigkeit der Darlehensgew�hrung an die W.________ AG kam das Obergericht zum Schluss, dass eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs vorliege. Die Vorinstanz habe nicht gepr�ft, ob das Verhalten der Kl�gerinnen als Einverst�ndnis zu w�rdigen sei, das die Organe der U.________ AG von einer Haftung f�r die Folgen der entsprechend vorgenommenen Disposition befreie. Es wies die Sache in diesem Punkt zu neuer Beurteilung im Sinne der Erw�gungen an das Kantonsgericht zur�ck (Dispositiv-Ziffer 2). Mit dem Kantonsgericht hielt es schliesslich daf�r, dass keine Pflichtwidrigkeit im Sinne von Art. 725 OR der Beklagten im Zusammenhang mit der �berschuldung der U.________ AG nachgewiesen sei.
B.c.�Gegen dieses Urteil erhoben die Kl�gerinnen Beschwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht. Dieses hielt in seinem Urteil vom 8. Dezember 2008 (4A_267/2008) fest, der angefochtene Entscheid stelle einen Teilentscheid dar, insoweit er folgende Schadenersatzbegehren betreffe:
- Abweisung der Forderung von Fr. 302'564.80 wegen F�hrens des Aberkennungsprozesses (Anspruchsgrundlage: Art. 717 Abs. 1 i.V.m. Art. 757 OR).
- Abweisung der als Verz�gerungsschaden geltend gemachten Forderung von Fr. 3'756'816.80 (darin eingeschlossen: Darlehen an W.________ AG von Fr. 3'423'344.--; Schaden infolge Aberkennungsprozess von Fr. 302'564.80; Verwaltungskosten von Fr. 17'108.--; Steuern von Fr. 13'800.--) wegen unterlassener �berschuldungsanzeige (Anspruchsgrundlage: Art. 725 Abs. 2 i.V.m. Art. 757 OR).
Sodann enthalte das angefochtene Urteil einen Zwischenentscheid auf R�ckweisung (Dispositiv-Ziffer 2) betreffend das Schadenersatzbegehren von Fr. 3'423'344.-- wegen Gew�hrung des Darlehens an die W.________ AG (Anspruchsgrundlage: Art. 717 Abs. 1 i.V.m. Art. 757 OR). Dieser Zwischenentscheid sei nicht anfochten. Die Beschwerde gegen den Teilentscheid, soweit angefochten, wies das Bundesgericht ab.
B.d.�In Nachachtung des obergerichtlichen R�ckweisungsentscheids vom 15. April 2008 befragte das Kantonsgericht verschiedene Zeugen. Mit Urteil vom 19. August 2010 verpflichtete es den Beklagten, den Kl�gerinnen Fr. 3'423.344.-- nebst 5 % Zins seit dem 1. Januar 1997 zu bezahlen. Die Klage gegen F.________ wies es ab. Aufgrund der Zeugeneinvernahmen sei der Beweis daf�r, dass die Kl�gerinnen vom Darlehen der U.________ AG an die W.________ AG gewusst h�tten und damit einverstanden gewesen seien, nicht erbracht worden. Hinsichtlich der Haftungsvoraussetzungen gem�ss Art. 754 Abs. 1 OR verwies das Kantonsgericht (E. 2) im Wesentlichen auf sein Urteil vom 7. Juni 2006.
B.e.�Der Beklagte reichte gegen dieses Urteil erneut Berufung beim Obergericht des Kantons Zug ein. Dieses wies mit Urteil vom 20. November 2012 die Berufung ab, soweit es darauf eintrat.
�Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragt der Beklagte dem Bundesgericht, es sei der Entscheid des Obergerichts des Kantons Zug aufzuheben und es sei die Klage vollumf�nglich abzuweisen, eventuell sei die Sache an das Obergericht zur�ckzuweisen.
Die Kl�gerinnen verlangen Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. Das Obergericht tr�gt auf Abweisung der Beschwerde an.
1.1.�Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen oder eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen. Mit Blick auf die Begr�ndungspflicht des Beschwerdef�hrers (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) behandelt es aber grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind; es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 135 III 397 E. 1.4 S. 400; 134 III 102 E. 1.1).
Eine qualifizierte R�gepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht. Das Bundesgericht pr�ft eine solche R�ge nur insofern, als sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Macht der Beschwerdef�hrer beispielsweise eine Verletzung des Willk�rverbots (Art. 9 BV) geltend, gen�gt es nicht, wenn er einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei willk�rlich; er hat vielmehr im Einzelnen zu zeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist (BGE 134 II 349 E. 3 S. 352; 133 I 1 E. 5.5 S. 5; 133 III 439 E. 3.2 S. 444).
1.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 135 III 397 E. 1.5). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdef�hrer, der die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 136 II 508 E. 1.2; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255; 133 III 350 E. 1.3, 393 E. 7.1, 462 E. 2.4).
Soweit der Beschwerdef�hrer den Sachverhalt erg�nzen will, hat er mit Aktenhinweisen darzulegen, dass er entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (Urteile 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570; 4A_470/2009 vom 18. Februar 2010 E. 1.2).
�Die vorliegende Streitigkeit betrifft aufgrund des Wohnsitzes der Beschwerdegegnerinnen in Belgien ein internationales Privatrechtsverh�ltnis. Daher ist das anwendbare Recht von Amtes wegen zu pr�fen (BGE 131 III 153 E. 3; 118 II 83 E. 2b). Die Vorinstanz und die Parteien gehen zu Recht von der Anwendung schweizerischen Rechts aus (vgl. Art. 154 i.V.m. Art. 155 lit. g IPRG).
�Die Vorinstanz nahm an, der Beschwerdef�hrer habe durch die Gew�hrung eines ungesicherten Darlehens an die W.________ AG mit Valuta vom 22. und 31. Dezember 1996 seine Pflichten als Verwaltungsrat der U.________ AG schuldhaft verletzt und dadurch den eingeklagten Schaden von Fr. 3'423'444.-- ad�quat kausal verursacht. Entsprechend seien die Haftungsvoraussetzungen von Art. 754 Abs. 1 OR erf�llt. Vorweg pr�fte sie, ob der Beschwerdef�hrer sich von dieser grunds�tzlichen Haftung aufgrund seiner Einrede, mit der Einwilligung der U.________ AG bzw. der Kl�gerinnen gehandelt zu haben, befreien k�nne, was sie verneinte.
�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Gr�ndung der U.________ AG sei auf Anweisung des damaligen Generaldirektors der Y.________-Gesellschaften, G.________, f�r die Kl�gerinnen erfolgt und von Beginn weg sei vereinbart gewesen, dass die U.________ AG den Grossteil des ihr zur Verf�gung gestellten Wandeldarlehens f�r den Erwerb von Aktien der W.________ AG (urspr�nglich 5800 Aktien) verwenden solle. Diesem grunds�tzlich vereinbarten Zweck habe auch die Darlehensgew�hrung entsprochen. In diesem Sinn habe also eine Einwilligung vorgelegen. Dies habe er auch bereits vor der Vorinstanz so dargelegt.
4.1.�Nach der Rechtsprechung f�llt eine Verantwortlichkeit nach Art. 754 OR ausser Betracht, wenn die ins Recht gefasste Organperson nachzuweisen vermag, dass sie mit dem Einverst�ndnis des Gesch�digten gehandelt hat. So kann sich die betreffende Organperson gegen�ber der auf Schadenersatz klagenden Gesellschaft auf die haftungsbefreiende Einrede�
volenti non fit iniuria�berufen, wenn sie im ausdr�cklichen oder stillschweigenden Einverst�ndnis aller Aktion�re gehandelt hat oder einen gesetzeskonform gefassten und unangefochten gebliebenen Beschluss der Generalversammlung vollzieht. Ferner sind Schadenersatzanspr�che der Gesellschaft auch ausgeschlossen, wenn die Generalversammlung den verantwortlichen Organen gem�ss Art. 758 Abs. 1 OR die D�charge erteilt hat. Analog entf�llt eine Haftung gegen�ber der Gesellschaft, wenn diese bzw. deren Alleinaktion�r in Kenntnis der Verh�ltnisse Organhandlungen toleriert, die normalerweise Schadenersatzanspr�che im Sinn von Art. 754 OR begr�nden w�rden (BGE 131 III 640 E. 4.2.1 S. 644 mit Hinweisen).
Macht jedoch die Konkursverwaltung oder ein Abtretungsgl�ubiger den Anspruch der Gl�ubigergesamtheit im Rahmen des Konkurses geltend, so kann das belangte Organ den Abtretungsgl�ubigern nicht die Einreden gegen sie pers�nlich und/oder gegen die Gesellschaft entgegenhalten, sondern nur diejenigen, die ihm auch gegen�ber der Gl�ubigergesamtheit zustehen. Insbesondere hat die f�rmliche oder informelle Einwilligung der Gesellschaft nur gesellschaftsinterne Bedeutung, weil sie auf deren Willensbildung und nicht derjenigen der Gl�ubigergesamtheit beruht (BGE 136 III 107 E. 2.5.1 S. 109; 132 III 342 E. 4.1 S. 349; 117 II 432 E. 1.b.gg S. 440).
Demzufolge lehnte die Vorinstanz die Einrede der Einwilligung zu Recht ab. Denn entweder w�rde es sich um eine pers�nliche Einrede gegen�ber einzelnen Gl�ubigerinnen handeln oder um eine solche gegen�ber der Gesellschaft, falls man davon ausginge - was der Beklagte vorauszusetzen scheint -, dass die Kl�gerinnen aufgrund ihres Einflusses den Willen der Gesellschaft faktisch gebildet haben. Es w�rde sich also auf jeden Fall nicht um eine Einrede gegen�ber der Gl�ubigergemeinschaft handeln.
4.2.1.�Das Obergericht hielt gest�tzt auf eine Lehrmeinung ( VOGT/SCH�NB�CHLER, Verantwortlichkeitsanspr�che im Konkurs der Gesellschaft: Modalit�ten der Geltendmachung und Zul�ssigkeit von Einreden, in: GesKR 2010, S. 246 ff., S. 256 mit Hinweisen) fest, der Einredeausschluss sei allenfalls dann nicht gerechtfertigt, wenn und soweit der Abtretungsgl�ubiger eine Beeintr�chtigung seiner Interessen in einem sp�teren Konkurs in Kauf genommen habe und nun im Sinn eines�
venire contra factum proprium mit seiner Verantwortlichkeitsklage rechtsmissbr�uchlich (Art. 2 Abs. 2 ZGB) handle. Entsprechendes habe der Beschwerdef�hrer im Hinblick auf die konkrete Darlehensgew�hrung an die W.________ AG jedoch nicht substanziiert begr�ndet.
4.2.2.�Der offenbare Missbrauch eines Rechtes findet keinen Rechtsschutz (Art. 2 Abs. 2 ZGB). Wann ein solcher Missbrauch vorliegt, ist anhand der konkreten Umst�nde des Einzelfalles zu bestimmen, wobei die von der Lehre und Rechtsprechung entwickelten Fallgruppen des Rechtsmissbrauchs zu beachten sind (BGE 135 III 162 E. 3.3.1 S. 169; 129 III 493 E. 5.1 S. 497 mit Hinweisen). Zu diesen Fallgruppen geh�rt die Geltendmachung eines Rechts, wenn sie im Widerspruch zu einem fr�heren Verhalten steht und dadurch erweckte berechtigte Erwartungen entt�uscht (BGE 129 III 493 E. 5.1 S. 497; 128 III 375 E. 4.5; 125 III 257 E. 2a; Urteil 4A_623/2012 vom 15. April 2013 E. 2.4.3; je mit Hinweisen).
Die Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers verm�gen keinen Rechtsmissbrauch auszuweisen. Hierf�r bed�rfte es des Wissens um die konkret vorgeworfene pflichtwidrige Handlung, also die Darlehensgew�hrung, und in der Folge deren ausdr�ckliche oder stillschweigende Tolerierung. Dass die Kl�gerinnen konkret von der Darlehensgew�hrung wussten - was vom Kantonsgericht aufgrund der Beweisabnahmen verneint worden war - hatte der Beschwerdef�hrer aber bereits vor der Vorinstanz nicht behauptet und bringt er auch vor Bundesgericht nicht vor. Der allgemeine Hinweis auf einen Widerspruch zwischen dem Zweck der U.________ AG (Investition in die W.________ AG) und dem Vorwurf einer Pflichtwidrigkeit durch Darlehensgew�hrung gen�gt nicht, um ein�
venire contra factum proprium�zu begr�nden.
�Somit ist entscheidend, ob die Vorinstanz die Haftungsvoraussetzungen der Pflichtwidrigkeit, des Verschuldens, des Schadens und der Ad�quanz zu Recht bejaht hat. Diesbez�glich wenden die Beschwerdegegnerinnen vorweg ein, die Haftungsvoraussetzungen h�tten vom Obergericht gar nicht mehr gepr�ft werden d�rfen.
5.1.�Sie machen geltend, das Obergericht h�tte im angefochtenen Urteil nur diejenigen Tat- und Rechtsfragen �berpr�fen d�rfen, welche vom Kantonsgericht Zug aufgrund des R�ckweisungsentscheids vom 15. April 2008 noch zu beurteilen waren. Die R�ckweisung sei beschr�nkt gewesen auf die Frage, ob die Beschwerdegegnerinnen in die Darlehensvergabe eingewilligt h�tten. Da die Haftungsvoraussetzungen bereits in diesem R�ckweisungsentscheid rechtskr�ftig beurteilt worden waren, sei der Beschwerdef�hrer durch deren erneute Beurteilung im angefochtenen Entscheid in materieller Hinsicht nicht beschwert. Diesbez�glich fehle ihm daher ein Rechtsschutzinteresse an der Beschwerde, weshalb auf diese nicht einzutreten sei. Das Obergericht habe zu dieser bereits vorinstanzlich vorgebrachten Begr�ndung ausgef�hrt, es habe sich in seinem Urteil vom 15. April 2008 mit den Erw�gungen des Kantonsgerichts bez�glich haftungsbegr�ndender Umst�nde nicht auseinandergesetzt, weshalb keine Bindungswirkung bestehe. Dies sei jedoch einerseits unerheblich und andererseits objektiv betrachtet unzutreffend. Unerheblich sei es, weil sich gem�ss dem Grundsatz der Bindungswirkung weder die obere noch die untere Instanz in der sp�teren Beurteilung auf Gesichtspunkte berufen k�nne, "die im R�ckweisungsentscheid abgelehnt oder �berhaupt nicht in Erw�gung gezogen (und damit stillschweigend verworfen) worden waren". Objektiv unzutreffend sei die Argumentation im angefochtenen Entscheid sodann, weil das Obergericht in seinem R�ckweisungsentscheid vom 15. April 2008 (E. 5.3) selber davon ausgegangen sei, dass die Frage der Einwilligung prozessentscheidend sei. Dies mache aber nur dann Sinn, wenn �berhaupt eine Haftung bestehe. Diese Haftung sei somit vorausgesetzt und damit (indirekt) bejaht worden.
5.2.�Bei der R�ckweisung gem�ss Dispositiv-Ziffer 2 des Urteils des Obergerichts Zug vom 15. April 2008 handelte es sich um einen Zwischenentscheid (vgl. oben B.c). Im Gegensatz zu Teilentscheiden erwachsen Zwischenentscheide nicht in materielle Rechtskraft; sie binden aber grunds�tzlich die erlassende Beh�rde (BGE 135 V 141 E. 1.4.1 S. 144; 128 III 191, E. 4.a S. 194).
Die vom Bundesgericht in st�ndiger Rechtsprechung (vgl. BGE 135 III 334 E. 2 S. 335 mit Hinweisen) verwendete und von der Beschwerdegegnerinnen angerufene Formulierung ("die im R�ckweisungsentscheid ... �berhaupt nicht in Erw�gung gezogen worden waren") geht auf BGE 90 II 302 E. 2.a S. 208 f. zur�ck. Dort wurde festgehalten, es gehe mit der Bindungswirkung darum, dass den Gerichten wie auch den Parteien, abgesehen von allenfalls zul�ssigen Noven, verwehrt sein soll, den Streitgegenstand als Folge des R�ckweisungsentscheids auszuweiten. Vielmehr m�sse die betreffende Rechtsfrage f�r den konkreten Streitfall als endg�ltig entschieden gelten, wie dies f�r einen Endentscheid zutr�fe, und es sei daher unzul�ssig, wenn eine Partei erst nach erfolgter R�ckweisung ihre Anspr�che auf eine neue rechtliche Grundlage stelle. Darum geht es hier offensichtlich nicht, denn die Haftungsvoraussetzungen gem�ss Art. 754 OR waren von der Klageeinreichung an die zentrale Frage des Verfahrens. Die Beschwerdegegnerinnen k�nnen sich somit nicht darauf berufen, im R�ckweisungsentscheid seien die Haftungsvoraussetzungen nach Art. 754 OR "�berhaupt nicht in Erw�gung gezogen worden".
Was den zweiten Einwand der Beschwerdegegnerinnen betrifft, so trifft zu, dass die Pr�fung der haftungsbefreienden Einrede�
volenti non fit iniuria�(Urteil des Obergerichts vom 15. April 2008 E. 5.2) logisch voraussetzt, dass die Haftung als solche gem�ss Art. 754 Abs. 1 OR an sich bejaht wird. Allein wegen dieses rechtslogischen Zusammenhangs ergibt sich aber keine Bindungswirkung (BGE 128 III 191 E. 4.b.aa S. 197).
Die Vorinstanz hat somit zu Recht nicht nur die Frage des Einverst�ndnisses, sondern auch die Pflichtwidrigkeit, das Verschulden, den Schaden und die Ad�quanz gem�ss Art. 754 Abs. 1 OR gepr�ft.
�Der Beschwerdef�hrer bestreitet, dass die Darlehensgew�hrung eine Verletzung seiner Pflichten als Verwaltungsrat der U.________ AG darstelle.
6.1.�Nach Art. 717 Abs. 1 OR m�ssen die Mitglieder des Verwaltungsrats, sowie Dritte, die mit der Gesch�ftsf�hrung befasst sind, ihre Aufgaben mit aller Sorgfalt erf�llen und die Interessen der Gesellschaft in guten Treuen wahren. Die gesetzlich normierte Treuepflicht verlangt, dass die Mitglieder des Verwaltungsrats ihr Verhalten am Gesellschaftsinteresse ausrichten. Besteht die Gefahr eines Interessenkonflikts, hat der betroffene Verwaltungsrat mittels geeigneter Massnahmen sicherzustellen, dass die Interessen der Gesellschaft geb�hrend ber�cksichtigt werden (BGE 130 III 213 E. 2.2.2 S. 219 mit Hinweisen). Das Bundesgericht hat festgehalten, dass strenge Massst�be anzulegen sind, wenn ein Verwaltungsrat nicht im Interesse der Gesellschaft, sondern in eigenem, in demjenigen von Aktion�ren oder von Drittpersonen handelt (BGE 130 III 213 E. 2.2.2 S. 219; 113 II 52 E. 3a S. 57).
Demgegen�ber haben sich Gerichte bei der nachtr�glichen Beurteilung von Gesch�ftsentscheiden, die in einem einwandfreien, auf einer angemessenen Informationsbasis beruhenden und von Interessenkonflikten freien Entscheidprozess zustande gekommen sind, Zur�ckhaltung aufzuerlegen (BGE 139 III 24 E. 3.2; Urteile 4A_74/2012 vom 18. Juni 2012 E. 5.1 und 4A_306/2009 vom 8. Februar 2010 E. 7.2.4).
Was konkret die Gew�hrung von Darlehen anbelangt, so darf ein solches jedenfalls nicht gew�hrt werden, wenn keine Aussichten auf R�ckzahlung mehr gegeben sind. Dabei spielt freilich die finanzielle Basis des das Darlehen gew�hrenden Unternehmens eine Rolle. Eine finanziell gesunde Basis erlaubt einem Unternehmen eher, Risiken einzugehen, als wenn eine solche fehlt. Voraussetzung bleibt aber auch dann, dass das Risiko bewusst eingesch�tzt und eingegrenzt wird. Andererseits wird eine Sorgfaltspflichtverletzung in Bezug auf einen konkreten Kreditentscheid nicht deshalb unbeachtlich, weil im Zeitpunkt des Handelns der Organe eine Sch�digung der Gl�ubiger der Gesellschaft ausserhalb jeder Erwartung lag, denn verantwortlich wird der Verwaltungsrat, weil sein Verhalten die Gesellschaft selbst sch�digt, d.h. deren Verm�gen beeintr�chtigt wird (Urteile 4A_74/2012 vom 18. Juni 2012 E. 4.2 f., 4C.201/2001 vom 19. Juni 2002 E. 2.1.2).
7.1.�Die Vorinstanz stellte fest, die U.________ AG habe der W.________ AG gerade in dem Zeitpunkt Darlehen in der H�he von rund Fr. 3,425 Mio. gew�hrt, als das Wandeldarlehen von Fr. 6 Mio. wie vertraglich vereinbart zur R�ckzahlung an die Kl�gerinnen f�llig wurde. Damit habe sich die U.________ AG nicht nur eines grossen Teils ihrer fl�ssigen Mittel begeben, sondern es habe sich auch der Anteil ihrer aus der Beteiligung an und den Forderungen gegen�ber der W.________ AG bestehenden Aktiven von Fr. 4,8 Mio. auf rund 8,225 Mio., d.h. auf �ber 92 % ihrer gesamten Aktiven erh�ht. Nach Auffassung der Vorinstanz sei dadurch unabh�ngig von der Solvenz der U.________ AG eine gef�hrliche Risikokonzentration geschaffen worden. Dies gelte umso mehr, als die R�ckzahlung des Wandeldarlehens anstand und der U.________ AG ein un�berwindbarer Liquidit�tsengpass gedroht habe. Angesichts dieses Klumpenrisikos und des Liquidit�tsengpasses, der umso prek�rer erscheine, als eine R�ckzahlung des Darlehens durch die W.________ AG (zumindest kurzfristig) als ausgeschlossen zu betrachten war, sei eine Sorgfaltspflichtverletzung bereits unabh�ngig von der Bonit�t der W.________ AG als Gesellschaftsschuldnerin zu bejahen.
Sodann m�sse offen bleiben, ob die U.________ AG selber Ende 1996 finanziell �ber eine gesunde Basis verf�gte und die Bonit�t der W.________ AG und der X.________ AG gew�hrleistet war. Der Beschwerdef�hrer habe den von ihm behaupteten inneren Wert der W.________ AG von Fr. 60 Mio. bzw. Fr. 100 Mio. nicht beweisen k�nnen. Es gebe keine exakte Methode zur Bewertung der U.________ AG und/oder der W.________ AG bzw. der X.________ AG. Schliesslich stellte die Vorinstanz fest, dass die U.________ AG keinen beherrschenden Einfluss auf die W.________ AG gehabt habe und die Mittel, welche sie der W.________ AG mit dem Darlehen zur Verf�gung gestellt habe, in die Tochtergesellschaft der W.________ AG, die X.________ AG, abgeflossen und so der Kontrolle der U.________ AG entzogen worden waren. Der Beschwerdef�hrer habe dazu anl�sslich der Parteibefragung zun�chst bemerkt, dass er "im Moment" nicht beurteilen k�nne, ob eine R�ckzahlung damals nicht m�glich gewesen w�re. In der Folge habe er dann aber best�tigt, dass dies "sicher sehr schwierig" gewesen w�re, weil das Geld von der W.________ AG in die X.________ AG und von dort in die zahlreichen Tochtergesellschaften, z.B. in Frankreich und Spanien, geflossen sei.
Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass angesichts des Liquidit�tsengpasses und der Tatsache, dass eine R�ckzahlung des Darlehens durch die W.________ AG (zumindest kurzfristig) als ausgeschlossen zu betrachten war, das Darlehen - wenn �berhaupt - nur mit hinreichenden Sicherheiten h�tte gew�hrt werden d�rfen. Auch nach Auffassung von Q.________ als Gutachterin h�tte das Darlehen nur gegen Sicherheiten gew�hrt werden d�rfen. Auf die Frage, weshalb f�r das Darlehen keine Sicherheiten verlangt wurden, habe der Beschwerdef�hrer geantwortet, es seien als Sicherheiten einzig Aktien der X.________ AG oder der W.________ AG denkbar gewesen, was "aber nicht sinnvoll gewesen sei". Nach Auffassung der Vorinstanz leuchte dies jedoch nicht ein, seien diese Aktien doch gem�ss der Behauptung des Beschwerdef�hrers werthaltig gewesen. Ebenfalls stelle sich die Frage, weshalb angesichts des angeblichen Haftungssubstrats der W.________ AG von Fr. 100 Mio. keine Drittsicherheiten h�tten gestellt werden k�nnen.
Schliesslich erwog die Vorinstanz, dass sich der Beschwerdef�hrer bez�glich der Darlehensgew�hrung in einem massiven Interessenkonflikt befunden habe, sei er doch nicht nur Verwaltungsrat der U.________ AG sowie der W.________ AG und der X.________ AG gewesen, sondern auch noch Aktion�r der W.________ AG. In dieser Eigenschaft habe der Beschwerdef�hrer von einer Beg�nstigung der W.________ AG (auch) pers�nlich profitiert, w�hrend er als Verwaltungsrat der U.________ AG kein Interesse an einer ungesicherten Darlehensgew�hrung gehabt habe und er Dritten unter den gegebenen Umst�nden kaum ein Darlehen zu den entsprechenden Konditionen gew�hrt h�tte. Ein solches Vorgehen sei pflichtwidrig und k�nne nicht gesch�tzt werden.
Zusammenfassend hielt die Vorinstanz fest, dass sich der Beschwerdef�hrer schon mit der Darlehensgew�hrung an sich, jedenfalls aber mit der Gew�hrung eines ungesicherten Darlehens an die W.________ AG pflichtwidrig verhalten habe.
7.2.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet gegen diese Erw�gungen ein, der Verzicht auf Sicherheiten sei bei der vorliegenden Darlehensgew�hrung nicht pflichtwidrig gewesen. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz h�tten n�mlich an der R�ckzahlung des Darlehens "keine Zweifel" bestanden. Dies habe der Beschwerdef�hrer "immer wieder substanziiert dargelegt und nachgewiesen". Auch die Feststellung, dass der U.________ AG aufgrund der Darlehensgew�hrung ein un�berwindbarer Liquidit�tsengpass gedroht habe, sei "aktenwidrig und absolut unhaltbar".
7.2.2.�Mit diesen Sachverhaltsr�gen ist der Beschwerdef�hrer nicht zu h�ren, enth�lt doch seine (nicht sonderlich �bersichtliche, mit zahlreichen Vor- und R�ckverweisen versehene) Beschwerdeschrift diesbez�glich keine hinreichende Begr�ndung. Mit seinen appellatorischen Ausf�hrungen vermag der Beschwerdef�hrer jedenfalls keine willk�rliche Beweisw�rdigung darzutun.
Es ist sodann nicht bundesrechtswidrig, wenn die Vorinstanz die Einr�umung eines ungesicherten Darlehens bei versch�rfter Liquidit�tssituation und unsicheren R�ckzahlungsaussichten als Pflichtverletzung qualifiziert. Die Vergabe eines Darlehens an eine (hier jedenfalls nicht konzernm�ssig verbundene) Rechtseinheit�
ohne�gleichzeitige Bestellung einer Kreditsicherheit liegt nicht im Interesse der Gesellschaft und ist sorgfaltswidrig, wenn nicht besondere Umst�nde daf�r sprechen, dass die Wahrung der Gesellschaftsinteressen die Gew�hrung eines ungesicherten Darlehens nahelegen. Solche Umst�nde hat die Vorinstanz weder festgestellt, noch werden solche vom Beschwerdef�hrer entgegen seiner Behauptung in der Beschwerdeschrift vorgebracht. In der Tat ist nicht einzusehen, weshalb der Beschwerdef�hrer im konkreten Fall auf eine Besicherung des Darlehens durch Dritte verzichtet hat, wenn seine eigene Einsch�tzung zugetroffen h�tte, wonach bei der Darlehensnehmerin ein angebliches Haftungssubstrat von rund Fr. 100 Mio. vorhanden war.
Die Vorinstanz hat zutreffend geschlossen, dass jedenfalls in der Gew�hrung eines�
ungesicherten�Darlehens ein Verstoss gegen Art. 717 OR liegt. Damit ist die Frage, ob vorliegend bereits die Schaffung eines Klumpenrisikos pflichtwidrig war, nicht entscheidtragend und braucht nicht gepr�ft zu werden. Auf die entsprechenden R�gen ist nicht weiter einzugehen, wenn auch der Einwand des Beschwerdef�hrers zutreffend sein mag, dass der Zweck einer Beteiligungsgesellschaft eine gewisse Risikokonzentration nicht ausschliesst.
7.3.1.�Der Beschwerdef�hrer macht sodann geltend, die Annahme eines "massiven Interessenkonflikts" durch die Vorinstanz sei willk�rlich und verletze das rechtliche Geh�r. Die Vorinstanz �bergehe die rechtsgen�glich vorgebrachte Tatsache, dass er Alleinaktion�r der U.________ AG gewesen war und deren gesamtes Aktienkapital von Fr. 2 Mio. aus seinem privaten Verm�gen zur Verf�gung gestellt hatte, womit er sich mit einer pflichtwidrigen Darlehensgew�hrung selber gesch�digt h�tte. Sie �bergehe zudem, dass auch die Kl�gerinnen Aktion�rinnen der W.________ AG waren und zwar in gr�sserem Umfang als er selber. Die Interessen der W.________ AG h�tten somit prim�r denjenigen der Kl�gerinnen und nicht seinen eigenen entsprochen. Zudem seien die Interessenlage der U.________ AG und jene der W.________ AG gleichl�ufig gewesen.
7.3.2.�Auf die Vorbringen des Beschwerdef�hrers, er sei Alleinaktion�r der U.________ AG gewesen und bei der W.________ AG h�tten die Kl�gerinnen einen gr�sseren Aktienanteil gehalten als er selber, ist nicht weiter einzugehen. Die Vorinstanz hat dazu keine tats�chlichen Feststellungen getroffen und der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, dass er diesen Sachverhalt prozesskonform in das vorinstanzliche Verfahren eingebracht hat. Sein Hinweis auf eine entsprechende Feststellung im Urteil des Kantonsgerichts Zug vom 7. Juni 2006 E. 2.1 gen�gt hierf�r nicht.
Was die Interessenlage der U.________ AG und der W.________ AG angeht, ist zwar von Bedeutung, dass die Aktien der W.________ AG nach den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz das massgebliche Anlageverm�gen der U.________ AG waren. Die Substanz der U.________ AG hing insofern von jener der W.________ AG ab. Daraus kann jedoch noch nicht auf eine Gleichl�ufigkeit der beiden Gesellschaftsinteressen geschlossen werden, wenn wie hier eine Minderheitsbeteiligung besteht und die Beteiligungsgesellschaft keinen Einfluss auf die Gesch�ftsf�hrung der Darlehensnehmerin hat. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb im Interesse der Beteiligungsgesellschaft liegen sollte, ohne Sicherheit ein Darlehen zur Erhaltung oder F�rderung des Wertes der Beteiligung zu gew�hren. Vielmehr besteht in einer solchen Situation regelm�ssig ein Interessenkonflikt zwischen der Darlehensnehmerin und der Darleiherin: Die Darleiherin will m�glichst viel Ertrag aus dem Gewinn der Darlehensnehmerin (sei es in Form von Dividenden oder Zinsen), die Darlehensnehmerin ist an m�glichst geringen Kreditkosten interessiert. Dass sich der Beschwerdef�hrer, der Organ sowohl der U.________ AG als auch der W.________ AG und dar�ber hinaus Aktion�r von letzterer war, in einem entsprechenden Interessenkonflikt befand, l�sst sich nicht von der Hand weisen. Die Vorinstanz hat das Bestehen eines Interessenkonfliktes mithin zu Recht bejaht.
Damit besteht vorliegend auch kein Anlass zu einer zur�ckhaltenden Pr�fung bei der nachtr�glichen Beurteilung von Gesch�ftsentscheiden. Auf die weiteren diesbez�glichen R�gen braucht folglich nicht weiter eingegangen zu werden.
�Der Beschwerdef�hrer macht sodann geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht ein Verschulden bejaht. Er habe den Zusammenbruch der X.________ AG und damit der W.________ AG rund zweieinhalb Jahre nach der Darlehensgew�hrung nicht voraussehen k�nnen. Am Darlehensausfall treffe ihn daher kein Verschulden.
8.1.�Die Haftung des Verwaltungsrats nach Art. 754 OR setzt eine schuldhafte Pflichtverletzung, einen Schaden und einen ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen der Pflichtverletzung und dem Schaden voraus (BGE 132 III 342 E. 4.1, 564 E. 4.2). F�r eine Haftung nach Art. 754 ff. OR gen�gt leichte Fahrl�ssigkeit (BGE 139 III 24 E. 3.5; Urteil 4A_74/2012 vom 18. Juni 2012 E. 5). Dabei gilt nach allgemein anerkannter Auffassung ein objektivierter Verschuldensmassstab. Ein Verschulden ist grunds�tzlich immer gegeben, wenn der in Anspruch Genommene nicht so gehandelt hat, wie es von einem sachkundigen Organ in der konkreten Stellung objektiv verlangt werden darf (Urteile 4A_74/2012 vom 18. Juni 2012 E. 5; 4C.358/2005 vom 12. Februar 2007 E. 5.6, nicht publiziert in: BGE 133 III 116; vgl. auch BGE 113 II 52 E. 3a S. 56).
8.2.�Die Vorinstanz hat sich auf diese Grunds�tze berufen und dargelegt, die Pflichtverletzung des Beschwerdef�hrers sei auch aus objektivierter Sicht als schuldhaft zu betrachten. Dies trifft zu, kann doch von einem sachkundigen Organ unter den gegebenen Umst�nden, d.h. bei Vorliegen eines Liquidit�tsengpasses sowie unsicheren R�ckzahlungsaussichten, objektiv verlangt werden, ein Darlehen nur bei gleichzeitiger Bestellung einer Sicherheit zu gew�hren. Bei dieser Sachlage war das sch�digende Ereignis denn auch durchaus voraussehbar: Hierzu gen�gt es, dass das Organ bei der ihm zuzumutenden Aufmerksamkeit und �berlegung h�tte sagen sollen, es bestehe eine konkrete Gefahr der Sch�digung (BGE 113 II 53 E. 3a S. 56 f.). Eine solche ist bei unsicheren R�ckzahlungsaussichten aber gerade latent.
Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegnerinnen mit Fr. 22'000.-- f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu entsch�digen.