Source: https://www.optivo.com/de/blog-tags/werbung
Timestamp: 2018-02-20 04:05:39
Document Index: 314722797

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Werbung - optivo
Wer geschäftlich Produkte gegenüber möglichen Kunden anpreist, der wirbt. Auf dem Wege elektronischer Post ist hierfür ein vorheriges und ausdrückliches Einverständnis des Empfängers nötig. So weit, so gut. Weniger eingängig ist hingegen, dass auch solche E-Mails Werbemails sein können, die vermeintlich dem Empfänger nützen und nur mittelbar auf die eigene Absatzförderung abzielen. Klassische Online-Beispiele sind etwa Anfragen zur Möglichkeit von Bannerschaltungen oder zur Platzierung von Gast-Beiträgen im Blog. Ebenso können Barterdeals wie der Link-Tausch hierunter fallen. Juristen sprechen von Nachfrage-Werbung. Ohne explizite Zustimmung des Adressaten in derlei Gesuche sind etwaige Nachrichten im Postfach genauso rechtswidrig die bei der Absatz-Werbung.
Recht Werbung BGH
Gastbeitrag: Unerwünschte Werbung in Autoreply-E-Mails
Am 15.12.2015 entschied der BGH (VI ZR 134/15), dass ein werblicher Inhalt, der einer automatischen Antwort-E-Mail auf eine Kundenanfrage beigefügt wird - beispielsweise als Footer - einen Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht darstellen kann, wenn der Kunde die Werbung nicht wünscht. Damit werden künftig zusätzliche Inhalte mit werblichem Charakter in Transaktions-E-Mails nicht anders behandelt als klassische Werbe-Mails. Nun liegt die Urteilsbegründung vor.
Recht BGH Werbung
Recht: BGH verbietet Werbung im Autoresponder
„Werbung in noreply-Autorespondern doch zulässig?“, fragten wir im Februrar vorsichtig anlässlich eines aktuellen Rechtsurteils. Das Landgericht Stuttgart hatte im Februar darüber zu entscheiden, ob Werbe-Anhängsel in automatisch getriggerten Eingangsbestätigungen das Allgemeine Persönlichkeitsrecht verletzten. Das Gericht verneinte dies, gab dem Werber recht und hob das Urteil der Vorinstanz auf. Damit begnügte sich der Kläger nicht, immerhin erteilte er dem Versender kein Opt-in und widersprach später sogar dem Werbeempfang. Gestern verhandelte der BGH den Fall.
Öffnungsrate studie Werbung
Werbewirkung: Newsletter auf dem Vormarsch, Permission Marketing ist Trumpf
Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketingagent.com veröffentlichte die Ergebnisse einer repräsentativen Studie zur Werbewirkungsforschung. Im März/April wurden 2.033 Personen dazu befragt, welche etablierten Werbeformen wie auf sie wirken. Die Stichprobe setzte sich aus rund 1.000 Deutschen sowie jeweils 500 Österreichern und Deutschschweizern zusammen; Grundgesamtheit waren Internetnutzer in D-A-CH zwischen 14 und 65 Jahren.
Recht schleichwerbung Spam Werbung
Recht: Ansprüche durch Spam, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, Anzeigenkennzeichnung & mehr
Dreistigkeit siegt nicht immer: Versuchen kann man es ja theoretisch: Munter aus den Gelben Seiten E-Mail-Adressen zusammentragen, seine Newsletter unverlangt zusenden und bei der Unterlassungsverpflichtung im Briefkasten einfach darauf verweisen, dass man als Empfänger des Werbemülls diesen ja einfach hätte löschen können.
Galerie: Thrillists dufter Pony Fragrance-Hintergrund
Das amerikanische Magazin Thrillist ist seit jeher recht kreativ darin, Anzeigenplätze in seinen Newslettern ("Allied News") bzw. Stand Alones ("Allied Emails") an die vermutlich über 1 Mio. Adressaten zu vermarkten. Beim heutigen Ad von Ralph Lauren musste ich zwei Mal hingucken - über 1600 Pixel Breite ziehen sich die Flakons der Big Pony Fragrance Collection im Hintergrund des Newsletters und passen damit gerade auf meinen Office-Monitor bei E-Mail-Vollansicht.
Recht schleichwerbung Werbung
Recht: Anzeigenkennzeichnung, Blickfangwerbung, Klage und Abwerbung per E-Mail
Ein paar Urteile nachgereicht, die ich kürzlich aufgeschnappt habe...
Recht Werbung
BGH: Vollständige Endpreis-Angaben auch in Werbe-E-Mails
Im beurteilten Fall warb ein Kabelnetzbetreiber im Juni 2005 per "Sondernewsletter" (vgl. Abb.) für einen Telefon-Anschluss und eine Internet-Flatrate, wobei beide Services zusätzlich einen (kostenpflichtigen) Kabelanschluss als technische Voraussetzung benötigten.
LG Memmingen: Rechtswidrige Nachfragewerbung per E-Mail
Das deutsche Recht erlaubt E-Mail-Werbung nur mit vorheriger Einwilligung (Opt-In) oder bei einem bestehenden Geschäftsverhältnis (Soft Opt-In) unter restriktiven Bedingungen. Während das Opt-In allgemein weniger Schwierigkeiten bereitet, wird in Gesprächen oft deutlich, dass gerade der Begriff "Werbung" unklar ist.