Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=10%20UF%20226/07
Timestamp: 2020-01-17 22:08:30
Document Index: 389065796

Matched Legal Cases: ['§ 1574', '§ 1573', 'BGH', '§ 1', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: 10 UF 226/07 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Brandenburg, 08.12.2009
https://dejure.org/2008,2213
OLG Brandenburg, 22.04.2008 - 10 UF 226/07 (https://dejure.org/2008,2213)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 22.04.2008 - 10 UF 226/07 (https://dejure.org/2008,2213)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 22. April 2008 - 10 UF 226/07 (https://dejure.org/2008,2213)
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Nachehelicher Unterhalt: Befristung eines Aufstockungsunterhalts; ehebedingte Nachteile eines Ehegatten mit gehobener beruflicher Qualifikation bei mehrjähriger Berufspause wegen Kindererziehung und Haushaltsführung; Darlegungs- und Beweislastverteilung
Berechnung von Ehegattenunterhalt und Kindesunterhalt nach einer Scheidung der Ehegatten; Voraussetzungen der Berücksichtigung eines fiktiven monatlichen Einkommens aus einer vollschichtigen Anstellung wegen Nichterfüllung der Erwerbsobliegenheit durch einen ...
Unterhalt des getrennt lebenden und des geschiedenen Ehegatten; Verletzung von Erwerbsobliegenheiten; Zurechnung fiktiven Einkommens; Angemessenheit iSv § 1574 Abs. 2 BGB; Begrenzung des Ehegattenunterhalts: Anwendung des neuen, ab 01.01.2008 geltenden Unterhaltsrechts; ...
Das neue Unterhaltsrecht: Einmal Apothekergatte, immer Apothekergatte?
Das neue Unterhaltsrecht: Keine Garantie auf Erhalt des bestehenden Lebensstandards
AG Strausberg, 13.11.2007 - 2 F 203/06
NJW 2009, 2560
Das Berufungsgericht, dessen Urteil in FamRZ 2008, 1952 (mit Anm. Ehinger FPR 2008, 393), veröffentlicht ist, hat der Antragsgegnerin nachehelichen Aufstockungsunterhalt aufgrund § 1573 Abs. 2 BGB zugesprochen.
Anerkanntermaßen handelt es sich bei den Positionen Grundsteuer und Gebäudeversicherung um auf den Mieter umlagefähige Kosten (…BGH, aaO; OLG Hamm, FamRZ 2003, 460; OLG Brandenburg, NJW 2008, 2268;… Wendl/Staudigl/Gerhardt, aaO, § 1, Rz. 337, m.w.N.).
Vielmehr ist das Bestehen ehebedingter Nachteile infolge der langen Familienpause, für welche die in der Ehe gewählte Rollenverteilung ursächlich war, bereits zu vermuten (vgl. BGH, a.a.O., in Verbindung mit der vorinstanzlichen Entscheidung OLG Brandenburg, FamRZ 2008, 1952).
Demgegenüber hat das Brandenburgische Oberlandesgericht ausgeführt, dass bei einem Ehegatten mit gehobener beruflicher Qualifikation und einer ausgeübten Leitungsposition eine Vermutung streitet, dass durch eine ehebedingte langjährige Unterbrechung der Berufstätigkeit berufliche Nachteile entstehen (Urt. v. 22.04.2008, FamRZ 2008, 1952).
Eine Erwerbsobliegenheit dahin, eine bestehende Teilzeittätigkeit zu einer Vollzeittätigkeit auszuweiten, ist jedenfalls dann anzunehmen, wenn das Trennungsjahr abgelaufen ist und - zumindest wegen des gestellten Scheidungsantrages - das Scheitern der Ehe feststeht (BGH FamRZ 2008, 963; OLG Brandenburg FamRZ 2008, 1952).
> OLG Brandenburg (FamRZ 2008, 1952 ): 10 Jahre Übergangszeit bei einer 19-jährigen Ehe; die Übergangszeit darf sich nicht schematisch an der Ehedauer orientieren.
https://dejure.org/2009,27625
OLG Brandenburg, 08.12.2009 - 10 UF 226/07 (https://dejure.org/2009,27625)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 08.12.2009 - 10 UF 226/07 (https://dejure.org/2009,27625)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 08. Dezember 2009 - 10 UF 226/07 (https://dejure.org/2009,27625)
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