Source: https://www.buzer.de/s1.htm?g=bitv+2.0&a=Anlage+1
Timestamp: 2019-02-21 03:26:40
Document Index: 198318637

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 3', '§ 1', '§ 6', '§ 3', '§ 3']

Anlage 1 BITV 2.0 (zu § 3 Absatz 1) Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung
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Anlage 1 - Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0)
V. v. 12.09.2011 BGBl. I S. 1843 (Nr. 48); zuletzt geändert durch Artikel 4 V. v. 25.11.2016 BGBl. I S. 2659
Informationen und eziehungen
Webseiten enthalten keine Elemente, die in einem Zeitraum von einer Sekunde häufiger als dreimal aufblitzen, es sei denn, das Aufblitzen liegt unterhalb der „general flash"- oder „red flash"-Schwelle.
Fokus-Reihenfolge
Der Tonspur hinzugefügte Beschreibung wichtiger visueller Einzelheiten, deren Verständnis sich nicht allein aus der Haupttonspur ergibt. Sie wird auch „Video-Beschreibung" und „Beschreibende Schilderung" genannt. Eine Audio-Deskription von Videoinhalten stellt Informationen über Handlungen, Figuren oder Akteure, Szenenwechsel, Texte auf dem Bildschirm und über andere visuelle Inhalte bereit. In standardmäßigen Audio-Deskriptionen wird die Schilderung in Pausen zwischen den Dialogen hinzugefügt (siehe auch „erweiterte Audio-Deskription"). Wenn sämtliche Informationen des Videos bereits in der vorhandenen Tonspur enthalten sind, ist keine zusätzliche Audio-Deskription notwendig.
Software zum Zugriff der Nutzerin oder des Nutzers auf Webinhalte. Dies umfasst Webbrowser, Multimedia-Player, Plugins und andere Programme - einschließlich assistiver Technologien -, die Nutzerinnen und Nutzer beim Zugriff auf Webinhalte unterstützen.
Abkürzung für „Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart", benannt nach dem britischen Mathematiker A. M. Turing. CAPTCHA bedeutet wörtlich übersetzt „Vollautomatischer öffentlicher Turing-Test, um Computer und Menschen zu unterscheiden". Ein Turing-Test besteht aus einem System von Tests, um einen Menschen von einem Computer zu unterscheiden. CAPTCHAs werden Nutzerinnen und Nutzer oft aufgefordert, einen Text einzugeben, der in einem unklaren Bild oder in einer Audio-Datei mit Hintergrundrauschen dargestellt ist.
Synchronisierte visuelle Alternative und/oder Text-Alternative für sprachliche und nichtsprachliche Audio-Informationen, die zum Verständnis des Medieninhalts benötigt werden. Erweiterte Untertitel ähneln grundsätzlich Untertiteln, die gesprochene Dialoge wiedergeben. Darüber hinaus beinhalten sie jedoch auch nichtsprachliche Audioinformationen (wie u. a. Toneffekte, Musik, Gelächter), die zum Verständnis des Programminhalts erforderlich sind. Erweiterte Untertitel sollten relevante Informationen im Video nicht beeinträchtigen. Audio-Deskriptionen müssen nicht mit erweiterten Untertiteln versehen werden, da es sich um Beschreibungen von Informationen handelt, die bereits visuell präsentiert wurden. Man unterscheidet zwischen „Closed Captions" und „Open Captions": „Closed Captions" können, wenn das Abspielgerät es zulässt, an- oder abgeschaltet werden. „Open Captions" können nicht abgeschaltet werden.
„generalflash"- oder „redflash"-Schwelle
Es gibt nicht mehr als drei allgemeine Blitze („general flash") und/oder nicht mehr als drei rote Blitze („red flash") innerhalb einer Sekunde.
Allgemeiner Blitz („general flash"):
Ein Paar von entgegengesetzten Änderungen der relativen Luminanz um 10 % oder mehr als die maximale relative Luminanz, wobei die relative Luminanz der dunkleren Bilder unter 0,80 liegt und wobei „ein Paar von entgegenwirkenden Änderungen" ein Anstieg gefolgt von einem Rückgang bzw. ein Rückgang gefolgt von einem Anstieg ist.
Roter Blitz („red flash"):
Für allgemeine Software oder Webinhalte liefert der Gebrauch eines auf dem angezeigten Bildschirmbereich beliebig platzierten 341x 256 Pixel großen Rechtecks bei einer Bildschirmauflösung von 1024x 768 Pixel einen guten Schätzwert eines 10-Grad-Sichtfeldes für Standard-Bildschirmgrößen und Standard-Entfernungen der Augen zum Bildschirm (z. B. 15- bis 17-Zoll-Bildschirm bei 59 bis 66 cm Entfernung). Da höher auflösende Bildschirme den Inhalt in gleicher Weise mit kleineren und schärferen Bildern wiedergeben, wird die geringere Auflösung für die Definition der Grenzwerte verwendet.
Ein „Übergang" ist der Wechsel in der relativen Leuchtdichte (oder relativen Farbsättigung bei roten Blitzen) zwischen angrenzenden Höchst- und Tiefstwerten im Kurvenverlauf der relativen Leuchtdichtemessung (oder der relativen Farbsättigungsmessung bei roten Blitzen) in Abhängigkeit zur Zeit. Ein Blitz besteht aus zwei entgegengesetzten Übergängen.
Die gegenwärtige Arbeitsdefinition für „ein beliebiges Paar von entgegengesetzten Übergängen, die ein gesättigtes Rot mit sich bringen", lautet:
und wenn für beide Zustände eines jeden Überganges der Wechsel in den Werten von (R - G - B) x 320 > 20 [negative Werte von (R - G - B) x 320 werden auf 0 gesetzt] ist.
R-, G- und B-Werte reichen - wie in der Definition für die „relative Luminanz" angegeben - von 0 bis 1.
Auch „Auszeichnungssprache" genannt. Markup-Sprache ist eine Kategorie von Programmiersprachen, die zum Beispiel HTML (Hypertext Markup Language) oder XML (Extensible Markup Language) umfasst. Auszeichnungssprachen basieren auf der in der ISO-Norm 8879 festgelegten SGML (Standard Generalized Markup Language). Sie dienen in ihren spezifischen Anwendungsgebieten der logischen Beschreibung von Inhalten, dem Datenaustausch oder der Definition weiterer Auszeichnungssprachen.
Im standardmäßigen Rot-Grün-Blau-Farbraum (sRGB-Farbraum) ist die relative Luminanz definiert als L = 0,2126 * R + 0,7152 * G + 0,0722 * B
Eine nicht eingebettete Quelle einer einzelnen Adresse (URL), welche HTTP gebraucht, sowie alle weiteren Quellen, die für das Rendern durch einen Benutzeragenten benötigt werden oder die zum Rendern durch einen Benutzeragenten mit dem Inhalt angedacht sind. Obwohl jede andere Quelle zusammen mit der ursprünglichen Quelle gerendert würde, würden sie nicht zwangsläufig zeitgleich miteinander gerendert werden. Zum Zweck der Konformität mit diesen Richtlinien muss eine Quelle „nicht eingebettet" innerhalb des Geltungsbereichs der Konformität sein, um als Webseite zu gelten.
Frühere Fassungen von Anlage 1 BITV 2.0
Zitierungen von Anlage 1 BITV 2.0
Sie sehen die Vorschriften, die auf Anlage 1 BITV 2.0 verweisen. Die Liste ist unterteilt nach Zitaten in BITV 2.0 selbst, Ermächtigungsgrundlagen, anderen geltenden Titeln, Änderungsvorschriften und in aufgehobenen Titeln.
§ 3 BITV 2.0 Anzuwendende Standards (vom 03.12.2016)
... Die in § 1 genannten Angebote der Informationstechnik sind nach der Anlage 1 so zu gestalten, dass alle Angebote die unter Priorität I aufgeführten Anforderungen und ... oder in Leichter Sprache. Die Anforderungen und Bedingungen der Anlage 1 bleiben unberührt. (3) Das Informationstechnikzentrum Bund berät und ...
... 6. § 6 wird aufgehoben. 7. Die Überschrift der Anlage 1 wird wie folgt gefasst: „Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1)". 8. ... 7. Die Überschrift der Anlage 1 wird wie folgt gefasst: „Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1)". 8. Die Überschrift der Anlage 2 wird wie folgt ...
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