Source: https://www.nordcapital.com/main/de/glossar.html
Timestamp: 2017-12-14 18:51:36
Document Index: 392440839

Matched Legal Cases: ['§ 230', '§ 15', '§ 161', '§ 145', '§ 5', '§ 14']

Nordcapital gewinnt umfangreiches Management Mandat für Hesse Newman Fonds
Schiffsführung mit 13.100 TEU
Willkommen im Hotel Global
30.000 Seemeilen
Unsere Liste mit genauen Erklärungen
Das Glossar wurde mit Sorgfalt nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird keine Haftung übernommen.
Abschreibung: Erfassung des Wertverlustes von Unternehmensvermögen, i.d.R. aufgrund von Alterung und Verschleiß.
Lineare Abschreibung: Die Anschaffungs- und Herstellungskosten werden linear auf die Abschreibungsdauer (Nutzungsdauer lt. Abschreibungstabelle) verteilt.
Degressive Abschreibung: Die Anschaffungs- und Herstellungskosten mindern sich jährlich um einen festen Prozentsatz vom jeweiligen Restbuchwert.
Added Value: Wertzuwachs, der durch Einbringen von Management-Knowhow und adie Betreuung der Beteiligungsgesellschaft erzielt wird.
Agio: Aufgeld oder Aufschlag (i.d.R. 5 %) auf den Nennwert (100 %) einer Gesellschaftsbeteiligung / Zeichnungssumme.
AHT(S) Anchor Handling Tug (Supply) Vessel: Englische Bezeichnung für Ankerziehschlepper, ggf. mit zusätzlicher Versorgungsfunktion (Supply). Die Hauptaufgabe von Ankerziehschleppern ist das Schleppen, Positionieren und Verankern von Bohrinseln. Derartige Schiffe unterscheiden sich von Versorgungsschiffen durch ein offenes Heck, hohe Antriebsleistung, starke Winden und spezielle Krane.
AMEX American Stock Exchange: Die American Stock Exchange ist eine New Yorker Wertpapierbörse.
Anlagegrenzen: Quoten, bis zu denen Fondsmanager das verwaltete Vermögen in bestimmte Anlageklassen investieren dürfen.
Anwendungserlass: Verwaltungsanweisung zur Auslegung und Anwendung von Gesetzen und Urteilen.
Assetklasse: Als Assetklasse bezeichnet man ein Anlagesegment, in dem investiert wird.
Asset Sales Deal: Übernahme, bei der ein großer Teil des Kaufpreises durch Aktivaverkäufe einer übernommenen Gesellschaft realisiert wird.
Asset Stripping: Verkauf von Teilbereichen oder Vermögensgegenständen eines übernommenen Unternehmens.
Atypisch stille Beteiligung: Stille Beteiligung (geregelt in §§ 230 bis 236 HGB), bei der der stille Gesellschafter mitunternehmerisch beteiligt ist.
Ausflaggung: Die Ausflaggung bezeichnet das Ummelden des Schiffes in eine andere Nationalität, um kostengünstigere Besatzungsordnungen zu nutzen (sog. Flag of Convenience). Häufige Nationalitäten für Ausflaggungen sind: Zypern, Liberia, Bahamas, Panama, Vanuatu, Marshall Islands, Honduras, Bermuda, Burma, Antigua, Libanon, Malta, Tuvalu, Belize, Mauritius, Niederländische Antillen, Sri Lanka, St. Vincent, Kanarische Inseln (zu Spanien), Cayman Inseln, Cook Inseln. Siehe Flagge.
Ausgleichsfähige Verluste: Dem Anleger zugewiesene steuerliche Verluste, die er mit steuerlichen Gewinnen anderer Einkunftsarten ausgleichen kann (§ 15 a Einkommensteuergesetz / EStG).
Auszahlung: Entnahme von Liquiditätsüberschüssen, die anteilig auf die Kommanditisten verteilt werden.
Backbord: Die in Fahrtrichtung linke Seite eines Schiffes. Die Farbe des Backbord-Positionslichtes von Wassfahrzeugen ist rot.
Barrel: Dt.: Fass, Tonne. Bezeichnung für ein Hohlmaß (1 barrel = 158,97 l), das in der Ölindustrie verwendet wird.
Benchmark: Eine Benchmark ist ein Referenzwert, der bei einem Vergleich zugrunde gelegt wird.
Bereederung: Technisches und kaufmännisches Management eines Schiffes.
Bereederungsvertrag: Vertrag zwischen der Beteiligungsgesellschaft und der von ihr beauftragten Reederei. Er beinhaltet den Umfang der von der Reederei zu leistenden Dienstleistungen und die Vergütung dafür.
Betriebskosten: Kosten in der Betriebsphase, z.B. für Personal, Ausrüstung, Reparaturen, Schmieröl, Versicherungen, Besichtigungen.
Blue Chips: Standardwerte, also liquide gehandelte Aktien von Unternehmen, die aufgrund ihrer hohen Marktkapitalisierung einen hohen Stellenwert für eine Börse besitzen. Blue Chips sind im Leitindex einer Börse zusammengefasst.
BMF-Schreiben: Bundeseinheitlicher Verwaltungserlass des Bundesministeriums der Finanzen.
Boe Barrel Oil Equivalent: Dt.: Fass Öläquivalent. Maßzahl für Öl- und Gasmengen, bei dem der Gasanteil auf Barrel Öl umgerechnet wird.
Bohrschlamm: Spezielle Mischung aus Schmiermitteln, Chemikalien und Korrosionsverhütern, die in Bohrlöcher eingespritzt wird. Bohrschlamm erfüllt zahlreiche Aufgaben, z.B. bei der Kühlung, Reinigung und Schmierung des Bohrgestänges, bei der Kontrolle des Bohrdrucks und bei der Förderung des Bohrgutes an die Oberfläche.
Bottom-up: Aktien-Anlagestrategie, wonach zunächst einzelne Unternehmen nach Wachstumspotentialen analysiert werden. Anschließend werden die Chancen in der Branche und im Gesamtmarkt bewertet und über den Kauf der Aktie entschieden.
Break-Even-Point: Dt.: Gewinnschwelle. Gibt die Umsatzmenge an, bei der die Gewinne gerade die fixen und variablen Kosten decken, d.h. eine Firma in die Gewinnzone gelangt.
Bridge Financing: Dt.: Überbrückungsfinanzierung.
BRZ Bruttoraumzahl: Maßeinheit für den Bruttoraumgehalt eines Schiffes.
BIP Bruttoinlandsprodukt: Das Bruttoinlandsprodukt, kurz BIP, ist ein Maßstab für die wirtschaftliche Leistung eines Landes. Es beinhaltet alle neu zur Verfügung stehenden Waren und Dienstleistungen zu aktuellen Marktpreisen. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf errechnet sich aus dem gesamten Bruttoinlandsprodukt, dividiert durch die Zahl der Einwohner.
BTU British thermal unit: Die BTU ist eine englische Einheit der Energie. 1 Million BTU, abgekürzt mmBTU, entsprechen etwa 293 kWh oder 1.055 Megajoule.
Buchwert: Wert eines Wirtschaftsgutes im Jahresabschluss zum Jahresende. Durch jährliche Abschreibungen verringert sich der ursprüngliche Anschaffungswert. Abschreibungssätze sind in amtlichen Abschreibungstabellen festgelegt. (siehe Abschreibung).
Bugstrahlruder: Propeller in einem Unterwassertunnel im Vorderteil (Bug) eines Schiffes.
Bulker: Schiff für den Transport von trockenem Massengut (bulk). Hierzu zählen z.B. Getreide, Erz und Kohle.
Bunker: Bezeichnung für den Treibstoff von Schiffen.
Burn Rate: Bezeichnet wörtlich die Geschwindigkeit, mit der Geld "verbrannt" wird. Der Begriff wird üblicherweise genutzt für junge, in der Anlaufphase befindliche Unternehmen und ist ein Maß für deren monatlichen oder jährlichen Liquiditätsbedarf bis zu ihrer Profitabilität.
Business Angel: Vermögende Privatperson, die Existenzgründer während der ersten sog. Seed-Phase mit Kapital und Know-how unterstützen, noch bevor Venture-Capital-Unternehmen sich beteiligen würden.
Business Plan: Geschäftsplan eines Unternehmens, in dem die Vorhaben, die Ziele und die Wege, um diese zu erreichen, aufgeführt und quantifiziert sind.
Buy Back: Exitvariante, bei der die Anteile durch die Altgesellschafter zurückgekauft werden.
Buy-out: Unternehmensübernahme durch Finanzinvestoren und das bestehende Management, häufig als Leveraged Buy-out (LBO). D.h. der Kaufpreis wird zum Teil durch Fremdkapital aufgebracht. Im Gegensatz zum Venture Capital betreffen Buy-out-Transaktionen i.d.R. reife Unternehmen.
BVK Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V.: Deutscher Dachverband der Beteiligungsbranche.
Capital Gain: Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen.
Captive Fund: Fonds, der Teil einer größeren Finanzinstitution ist oder ihr gehört. Gegensatz: Independent Fund.
Carried Interest: Gewinnbeteiligung der Managementgesellschaft und deren Manager am Erfolg der verwalteten Fonds.
Cashflow: Der Cashflow ist eine wirtschaftliche Messgröße, die den aus der Unternehmenstätigkeit erzielten Nettozufluss liquider Mittel während einer Periode darstellt.
Charterer: Befrachter, dem ein Schiff für eine festgelegte Zeitspanne zu einem festgelegten Preis zur Nutzung überlassen wird.
Charterrate: In meist standardisiertem Chartervertrag zwischen Reederei und Charterer festgelegter Preis für die Überlassung eines Schiffes. In der Regel in US-Dollar pro Tag angegeben.
Closing: Zeichnungsschluss eines Fonds, wenn ein bestimmtes Fondsvolumen gezeichnet ist. Ein Fonds kann mehrmals ein Closing durchführen, bevor der letzte Zeichnungsschluss (Final Closing) stattfindet.
Co-Venturing: Beteiligung mehrerer Investoren an einem Unternehmen, von denen einer als Lead-Investor auftritt.
Commitment: Beteiligung an einem Fonds durch Abgabe eines Zahlungsversprechens in bestimmter Höhe.
Container: International standardisierter und registrierter Metallbehälter. Seit 1956 im See- und Landtransport eingesetzt. Siehe auch FEU und TEU.
Containerarten: Kühlcontainer (Reefer): Container mit eigener Kühlung bzw. Anschlussmöglichkeit für die Kühlvorrichtung an Bord des Containerschiffes. Erfordert spezielle Reefer-Stellplätze mit Kühlcontaineranschlüssen.
Isolierte Container (Insulated Container)
Automobilcontainer
Belüftete Container (Ventilated Container)
Bulk-Container (für Schütt- und Massengut)
Flat Racks: Bestehen aus einer Bodenplatte mit zwei Seitenwänden an den Längsenden für sperrige Güter.
DBA Doppelbesteuerungsabkommen: Abkommen zwischen zwei Staaten zur Vermeidung der Doppelbesteuerung, wenn Einnahmen außerhalb des Wohnsitzstaates erzielt werden.
Deal Flow: Investmentmöglichkeiten, die eine Beteiligungsgesellschaft prüft.
Degressive Abschreibung: Siehe Abschreibung.
Deutsches Internationales Zweitregister: Um das Ausflaggen des Schiffes aus dem deutschen Seeschiffsregister zu verhindern, bietet die Bundesregierung deutschen Reedern an, ihre Schiffe in das sogenannte Zweitregister einzutragen. So können ausländische Mannschaftsdienstgrade angeheuert und nach Heimattarifen entlohnt werden. Der Kapitän und die Offiziere sind weiterhin deutsch. Das Schiff fährt unter deutscher Flagge. So dient eine wettbewerbsfähige (Personal-) Kostensituation dem Erhalt der deutschen Handelsflotte.
Development Capital: Kapital zur Finanzierung der Geschäftsentwicklung reiferer mittelständischer Unternehmen.
Diversifikation: Die Streuung des Vermögens über verschiedene Investitionsobjekte zur Senkung der Tragweite von Einzelrisiken. Eine Diversifikation kann sich über mehrere Dimensionen erstrecken, z.B. Art des Kapitals, Zeit, Geographie, Branche, Reifephase.
Dockung: Eine Routinedockung wird zur Wartung des Schiffes oder zur Erneuerung der Klasse durchgeführt. Eine Wartungsdockung ist in regelmäßigen Abständen notwendig, um den Schiffsrumpf durch das Anbringen von Farbe und / oder speziellen Antifouling-Anstrichen instand- und so von Meerestieren und anderen Anhaftungen freizuhalten. Eine Klassedockung wird in regelmäßigen Abständen (Klasselauf) von der Klassifizierungsgesellschaft (siehe dort) gefordert und durchgeführt, damit die technische Überwachung erfolgen kann. Dabei wird überprüft, ob das Schiff und die Ausrüstung dem erforderlichen technischen Standard der Klasse (siehe dort) entsprechen.
DtA Deutsche Ausgleichsbank: Die DtA mit Sitz in Bonn ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, die Darlehen und Fördergelder anbietet.
Due Diligence: Detaillierte Untersuchung, Prüfung und Bewertung eines Unternehmens oder Kaufobjekts.
Durchschnittliche Kapitalmehrung: Überschuss aus Einzahlung und Mittelrückfluss nach Steuern, geteilt durch die Anzahl der Prognosejahre.
Dwt deadweight tons: Auch: tdw (tons deadweight) oder dwat (deadweight all told). Maß für die höchstzulässige Tragfähigkeit eines Schiffes in (metrischen) Tonnen à 1.000 kg.
DP Dynamic Positioning: Ein computergestütztes Steuerungssystem, mit dem Schiffe anhand von GPS-Laser- oder hydroakustischen Signalen vollautomatisch eine genaue Position halten können. Ist das System redundant ausgelegt (DP2), kann die Position auch dann sicher gehalten werden, wenn ein beliebiges Teil des Systems ausfallen sollte.
Early Stage Financing: Finanzierung der Gründung eines Unternehmens, beginnend mit der Finanzierung der Konzeption bis zum Start der Produktion und Marktreife.
Eigenkapitalquote: Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital.
Einheitswert: Früherer steuerlicher Wert zur Bewertung von Vermögen.
Emissionsprospekt: Angebotsbroschüre mit allen wesentlichen Eckdaten und Verträgen eines geschlossenen Fonds.
Ergebniszuweisung: Anteil des Kommanditisten am handelsrechtlichen und steuerlichen Ergebnis der Gesellschaft, der ihm nach der gesellschaftsvertraglich vereinbarten Verteilungsabrede zusteht.
Efm Erntefestmeter: Forstwirtschaft: Das Efm entspricht einem Vorratsfestmeter Holz, abzüglich ca. 10 % Rindenverlust und ca. 10 % Verlust bei der Holzernte. Für die Umrechnung von Vorratsfestmeter in Erntefestmeter gibt es baumartenspezifische Umrechnungsfaktoren.
EVCA European Private Equity & Venture Capital Association: Europäischer Dachverband der Beteiligungsbranche.
Exit: Ausstieg eines Investors aus einer Beteiligung durch Veräußerung seines Anteils. Exitmöglichkeiten: Buy Back, Trade Sale, Secondary Purchase, Going Public.
Exploration: Erschließung von Rohstoff-Vorkommen in der Erdkruste.
FERC Federal Energy Regulatory Commission: US-amerikanische Energieregulierungsbehörde.
Fm Festmeter: Forstwirtschaft: Raummaß für Holz. Ein fm entspricht einem Kubikmeter (m³) fester Holzmasse, d.h. ohne Zwischenräume in der Schichtung.
FEU Forty-foot equivalent unit: 40 Fuß (rd. zwölf Meter) langer, genormter Container.
First Stage Financing: Kapital, das für den Aufbau und die Realisierung eines Geschäftskonzeptes benötig wird.
Floater: Oberbegriff für schwimmende Bohr- und Fördereinheiten.
Fossile Energieträger: Als fossile Energieträger werden die in der erdgeschichtlichen Vergangenheit entstandenen Brennstoffe bezeichnet. Dazu zählen Erdöl, Erdgas und Kohle.
Fundraising: Das Einwerben von Kapital für einen Fonds.
FPSO Floating Production, Storage and Offloading Unit: Schiffstyp, mit dem Öl gefördert, gelagert und verladen werden kann. Neben entsprechenden Neubauten werden auch vielfach ältere Öltanker zu FPSO umgebaut.
FSC Forest Steward Council: Internationale gemeinnützige Organisation, die das erste System zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft entwickelt hat.
Gesamtwert: Der Gesamtwert eines Dachfonds (Zielfonds) setzt sich zusammen aus dem Wert seines Portfolios, seiner Liquidität und bereits geleisteten Auszahlungen (Rückflüssen). Im Verhältnis zum eingesetzten Kapital ergibt sich hieraus die branchenübliche Bewertungsgröße TVPI (Total Value to Paid-In).
Geschäftsführungsbefugter Kommanditist: Kommanditist, der zur Führung der Geschäfte einer Kommanditgesellschaft berechtigt, jedoch nicht verpflichtet ist.
GL Germanischer Lloyd: Internationale Klassifikationsgesellschaft. "TÜV" für Schiffssicherheit, -konstruktion, -technik, Meerestechnik zur Zertifizierung nach international standardisierten Management- und Qualitätssystemen.
GmbH & Co. KG: Besondere Ausprägung der im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelten Kommanditgesellschaft (KG). Der unbegrenzt haftende Gesellschafter (Vollhafter, Komplementär, persönlich haftender Gesellschafter / phG) ist keine natürliche Person wie bei der reinen KG, sondern eine juristische Person (GmbH). Übliche Form bei geschlossenen Fonds aus Gründen der Risikobegrenzung für den Vollhafter.
Going Public: Börsengang eines Unternehmens.
GPS Global Positioning System: Satellitengestützes System zur exakten Positionsbestimmung.
Hurdle Rate: Für das Management einer Private-Equity-Gesellschaft setzt die Beteiligung am Fondserfolg erst ein, wenn die Investoren eine Mindestverzinsung ihres Kapitals erhalten haben. Diese Verzinsung wird als Hurdle Rate bezeichnet.
IICL Institute of International Container Lessors: Verband der Container-Leasing Unternehmen mit Sitz in New York.
IMO International Maritime Organization: Beratende zwischenstaatliche Schifffahrtsorganisation mit derzeit 124 Mitgliedsländern zur Erhöhung der Schiffssicherheit und zur Verhütung von Meeresverschmutzung durch Schiffe. Die IMO wurde 1958 als Unterorganisation der UNO mit Sitz in London gegründet.
Index: Ein Index ist eine anfangs festgesetzte Maßzahl, bei der Veränderungen der Bezugsgröße zu gleichgerichteten proportionalen Veränderungen des Index führen. Bekannt ist etwa der Verbraucherpreisindex, der die Entwicklung der Verbraucherpreise wieder gibt.
Initiator: Anbieter, der einen Fonds auflegt (initiiert).
Investitionsquote: Diese Kennzahl gibt den prozentualen Anteil der Investitionen am Anlagevermögen wider.
IPO Initial Public Offering: Öffentliche Erstemission von Unternehmensanteilen, Börsengang.
IRR Internal Rate of Return: In der Finanzmathematik häufig verwendete Kennzahl für die Messung der Verzinsung einer Investition. Die Berechnung der IRR berücksichtigt die jeweiligen Zeitpunkte sowie die Beträge der Zahlungsströme und errechnet eine mathematische Verzinsung auf das gebundene Kapital der jeweiligen Anlage. Ihre Basis ist daher nicht allein die ursprüngliche Investition. Ergebnisse, die auf der Grundlage des internen Zinsfußes ermittelt werden, können nur mit Ergebnissen verglichen werden, die nach der gleichen Methode und mit möglichst ähnlichem Kapitalbindungsverlauf errechnet worden sind. Der zeitliche Verlauf des gebundenen Eigenkapitals unterscheidet sich bei verschiedenen Investitionen. Daher sollte die Verzinsung nach der internen Zinsfußmethode nicht allein als Vergleichskriterium verschiedener Investitionen eingesetzt werden.
ISO International Organization for Standardization: Internationaler Normenausschuss von 147 Staaten mit Sitz in Genf.
Jackup: Bohrinseltyp für flache Gewässer, bei dem die Plattform ihre Stützbeine direkt auf den Meeresboden absenken kann.
Kasko: Schiffskörper, -rumpf ohne Aufbauten.
Klasse: Die Klasse eines Seeschiffes kennzeichnet die Bauausführung und den Erhaltungszustand von Schiffskörper und Ausrüstung. Sie wird von Klassifikationsgesellschaften in Form von Klassezeichen vergeben und in das Schiffszertifikat eingetragen. Die Klasse hat eine beschränkte Gültigkeitsdauer (Klasselauf), die, ähnlich einer TÜV-Prüfung bei einem Kraftfahrzeug, regelmäßig erneuert werden muss.
Klassifikation: Die Einstufung eines Schiffes in einen bestimmten Schiffstyp durch eine Klassifikationsgesellschaft (z.B. Germanischer Lloyd oder Det Norske Veritas). Klassifikationsgesellschaften verlangen in meist fünfjährigen Intervallen Dockung eines Schiffes, um das Unterwasserschiff zu begutachten.
Klassifikationsgesellschaft: Unabhängige Gesellschaft zur Überprüfung des technischnen Zustands von Schiffen der jeweiligen Klasse. Bedeutende, etablierte Klassifikationsgesellschaften sind (alphabetisch):
Knoten (kn): Die Geschwindigkeit eines Schiffes in Seemeilen pro Stunde. 1 kn = 1,852 km/h.
K.o.-Kriterium: Ausschlusskriterium bei der Beteiligungsprüfung.
KG Kommanditgesellschaft: Personenhandelsgesellschaft. Bei einem oder mehreren Gesellschaftern ist die Haftung gegenüber den Gläubigern der Gesellschaft auf den Betrag einer bestimmten Vermögenseinlage beschränkt (Kommanditisten), während bei dem oder den anderen Gesellschafter(n) eine Beschränkung der Haftung nicht stattfindet (persönlich haftende Gesellschafter). Vorschriften über die Kommanditgesellschaft enthalten §§ 161 bis 177 a HGB.
Kommanditist: Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft, bei dem die Haftung gegenüber den Gläubigern der Gesellschaft auf den Betrag einer bestimmten Vermögenseinlage beschränkt ist.
Komplementär: Persönlich haftender Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft.
Korrelation: Beziehung zwischen zwei oder mehr Ereignissen, die i.d.R. eine geordnete und nahe zeitliche Abfolge besitzen.
Ladegeschirr: Ausstattung eines Schiffes mit bordeigenen Ladeeinrichtungen, wie z.B. Kranen.
Later Stage Financing: Spätphasenfinanzierung. Finanzierung von Expansionen, Übernahmen, Überbrückungen usw. bei etablierten mittelständischen Unternehmen.
LBO Leveraged Buy-out: Leveraged Buy-out. Unternehmensübernahme durch Finanzinvestoren und das bestehende Management, bei der der Kaufpreis zum Teil durch Fremdkapital aufgebracht wird.
LCL Less than Container Load: Ein Container wird mit Gütern mehrerer Eigentümer beladen und transportiert.
Lead Investor: Investor (meist der größte) in einem Zusammenschluss von Venture-Capital-Gesellschaften, der die Organisation der Finanzierung und die Betreuung des finanzierten Unternehmens übernimmt.
Leu: Der im Jahr 2005 eingeführte neue Rumänische Leu (Mehrzahl: Lei) ist die offizielle Währung Rumäniens. Rumänien plant, zwischen 2012 und 2014 den Euro einzuführen.
LOI Letter of intent: Absichtserklärung, die meist dem eigentlichen Vertragsschluss vorausgeht.
Liebhaberei: Fehlen von Gewinnerzielungsabsicht.
Liquidation: Beendigung der laufenden Geschäfte, Einziehung der Forderungen, Umsetzung des übrigen Vermögens in Geld und Befriedigung der Gläubiger einer aufgelösten Gesellschaft (geregelt in §§ 145 bis 158 HGB).
LNG Liquefied Natural Gas: Als Flüssigerdgas bezeichnet man durch Abkühlung auf -161 °C (110K) verflüssigtes Erdgas. LNG hat nur etwa 1/600stel des Volumens von Erdgas in Gasform.
Loss-of-hire: Dt.: Erlösausfall. Wenn das Schiff z.B. durch Dockaufenthalt oder Maschinenschaden nicht einsatzbereit ist und keine Charterzahlung erhält (off-hire). Dieses Risiko wird i.d.R. versichert.
Lloyd's Register: Größte Klassifikationsgesellschaft der Welt, 1760 als "Lloyd's Register of British and Foreign Shipping" von Edward Lloyd in London gegründet.
Management Fee: Verwaltungsvergütung für das Management eines Fonds.
Main Ports: Haupthäfen (mit tiefer Fahrrinne) für große (Container-)Schiffe.
Major Bulk: Zusammenfassender Begriff für trockene Massengüter mit dem höchsten Ladungsaufkommen (Eisenerz, Kohle und Getreide).
Massengut: Jede Ladung, die unverpackt in großen Mengen transportiert wird.
Flüssige Massengutladung: Erdöl, Flüssiggas, flüssige Erdölerzeugnisse etc.
Trockene Massengutladung: Erz, Kohle, Bauxit, Phosphat, Zement, Getreide oder Massenstückgüter wie Baumstämme, Papier, Stahl.
M & A Mergers & Acquisitions: Merger = Fusion, Acquisition = Kauf. Sammelbegriff für Unternehmenstransaktionen, bei denen sich Gesellschaften zusammenschließen oder die Eigentümer wechseln.
MBI Management-Buy-in: Übernahme eines Unternehmens durch ein externes Management.
MBO Management-Buy-out: Übernahme eines Unternehmens durch das vorhandene Management.
Mezzanine Financing: Finanzierungsarten, die in ihren rechtlichen und wirtschaftlichen Ausgestaltungen eine Mischform zwischen Eigen- und Fremdkapital darstellen.
Midstream: Der Midstream-Bereich im Rahmen der Energieversorgungskette beschreibt den Transport, die Lagerung und Verteilung von mineralischen und fossilen Rohstoffen und ist damit Teil der Energie-Infrastruktur.
Mittelverwendungskontrolle: Verwendungskontrolle der von Kapitalanlegern eingezahlten Gelder, z.B. durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
MMCF/D Million Cubic Feet per Day: Einheit für die Gasdurchleitung.
MS Motorschiff: Engl.: MV = motor vessel. Wird häufig dem Schiffsnamen vorangestellt.
MT Motortanker: Wird häufig dem Schiffsnamen vorangestellt.
NASDAQ National Association of Securities Dealers Automated Quotations: Größte elektronische Börse in den USA mit Sitz in New York.
Nettocharterrate: Nettomiete für ein Schiff. Bruttocharterrrate nach Abzug von Kommissionen und Bereederungsgebühren.
NRZ Nettoraumzahl: Angabe zur Schiffsgröße. Siehe Tonnage, Tonnagesteuer.
NYSE New York Stock Exchange: Größte Wertpapierbörse der Welt mit Sitz in New York.
OFD Oberfinanzdirektion: Mittelbehörde der Landesfinanzverwaltung in Deutschland. Sie steuert und unterstützt Finanzämter in ihrem Zuständigkeitsbereich.
OECD Organization for Economic Cooperation and Development: Dt.: Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Interessenverband der westlichen Industrieländer mit Sitz in Paris.
Off-hire: Zeitraum, in dem ein Schiff keine Beschäftigung hat oder technisch nicht einsetzbar ist. Das Schiff erhält für diese Zeit keine Chartererlöse.
Offene Beteiligung: Erkennbare Beteiligung, beteiligt an Gewinn und Verlust.
Offenes Schiffsregister: Schiffsregister, das auch Schiffe aus anderen Staaten aufnimmt und so das Ausflaggen von Schiffen ermöglicht. Die Nationalität der Eigentümer und die des Schiffes unterscheiden sich. Die größten offenen Schiffsregister unterhalten Liberia, Panama, Zypern, Bahama und Bermuda.
OPEC Organization of Petroleum Exporting Countries: Zusammenschluss der wichtigsten Ölförderländer mit Sitz in Wien.
Panamax: Bezeichnung für Schiffe, die den Panama-Kanal zwischen atlantischem und pazifischem Ozean passieren können. Schleusen begrenzen die Schiffsbreite auf rd. 32 Meter. Maximaler Tiefgang: ca. 12 Meter.
PEFC Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes: Internationales Waldzertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung. Internet: www.pefc.de.
Performance: Performance bezeichnet die Kombination aus Wertsteigerung und Auszahlung in Relation zum investierten Eigenkapital im betrachteten Zeitraum.
Pfahlzug: Engl.: Bollard Pull. Zugkraft von Schleppern, in Tonnen gemessen.
Plattform: Finanzwirtschaftlich eine Sammelbezeichnung für organisierte Märkte, auf denen Wertpapiere und andere Finanzinstrumente gehandelt werden können. Plattformen können wie Börsen einer strengen staatlichen Aufsicht unterliegen, können aber auch außerhalb staatlicher Aufsicht stehen.
Poolbeschäftigung: Einnahmen mehrerer Schiffe der gleichen Kategorie werden in einem Pool gebündelt. Gute Charterraten eines Schiffes können so weniger gute Charterraten eines anderen kompensieren und zu einer Verstetigung der Einnahmen führen.
Poolcoverage: Gibt an, zu wieviel Prozent eines Jahres die Einnahmen der in dem Pool fahrenden Schiffe im Durchschnitt bereits feststehen.
Portfolio: Die Gesamtheit aller direkten und indirekten Unternehmensbeteiligungen, die eine Fondsgesellschaft oder ein privater Investor halten.
PPI Producer Price Index: Auch: Erzeugerpreisindex. Statistischer Maßstab, der den gewichteten Preisdurchschnitt von Waren angibt, die Firmen von anderen Firmen kaufen.
Prospektgutachten: Begutachtung eines Beteiligungs- oder Emissionsprospektes durch Wirtschaftsprüfer (WP) bzw. Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (WPG).
PSV Platform Supply Vessel: Englische Bezeichnung für Plattformversorgungsschiffe.
Raffination: Verfahren zur Reinigung oder Veredelung von Rohstoffen.
Reederei: Transport- und Schiffahrtsunternehmen.
Reefer: Isolierter Container mit Kühlaggregaten (Kühlcontainer).
Rekapitalisierung: Veränderung der Kapitalstruktur eines Unternehmens.
Risiko-Rendite-Position: Verhältnis von Risiko und zu erwartender Rendite.
ROI Return on Investment: Misst die Rendite des zur Finanzierung einer Investition eingesetzten Kapitals.
RON: ISO-Code des neuen rumänischen Leu.
ROV Remotely Operated Vehicle: Englische Bezeichnung für ferngesteuerte (Unterwasser-)Fahrzeuge. Im Offshore-Bereich werden häufig solche Unterwasserroboter eingesetzt, um Arbeiten in großer Wassertiefe durchzuführen.
Rundholz: Als Rundholz werden die unbearbeiteten Stammstücke eines gefällten Baumes bezeichnet.
tdw tons dead weight: Auch: tdw (tons dead weight all told). Tragfähigkeit eines Schiffes und Maßeinheit mit Ladung in metrischen Tonnen zu 1.000 kg.
TLP Tension Leg Platform: Spezieller schwimmender Plattformtyp, der mit einem besonderen Verankerungssystem mit dem Meeresboden verbunden wird, so dass vertikale Bewegungen der Plattform minimiert werden.
TEU Twenty-foot equivalent unit: Standardcontainer mit einer Länge von 20 Fuß (rd. sechs Meter). Siehe auch FEU und Container. Maßeinheit für die Tragfähigkeit von Containerschiffen.
Tiefgang: Abstand zwischen dem absolut tiefsten Punkt des Schiffes (Unterkante Kiel) und der tatsächlichen Wasserlinie.
Timber: Englisch für Holz.
Tonnage: Maßeinheit für Schiffsraum. Die früher verwendete Bruttoregistertonne entsprach 100 Kubikfuß oder rd. 2,83 Kubikmetern. Die Nettotonnage (NRT) bezeichnete dagegen nur den Rauminhalt des Frachtraums. Seit 1982 wird nach Brutto- und Nettoraumzahl (BRZ, NRZ) vermessen. Von Tonnage spricht man auch, wenn Ladung, Ladungskapazitäten oder Frachtraum gemeint sind.
Tonnagesteuer: Seit 1999 in § 5a EStG geregeltes Wahlrecht zur Anwendung einer pauschale Gewinnermittlung bei Betrieb eines Handelsschiffes im internationalen Verkehr. Der der Besteuerung unterliegende Gewinn bemisst sich nicht am Ertrag der Gesellschaft, sondern am Frachtraum (Tonnage).
Totalüberschuss: Ein Totalüberschuss ist erzielt, wenn die Summe der positiven steuerlichen Jahresergebnisse die der negativen steuerlichen Jahresergebnisse übersteigt.
Total-Return-Swap: Finanzderivat, das die Erträge einer Referenzinvestition sowie deren Wertsteigerung periodisch gegen die Zahlung eines Zinses abbildet.
Track Record: Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte einer Beteiligungsgesellschaft bzw. eines Unternehmens und dessen Managements.
Trade Sale: Veräußerung von Unternehmensanteilen an einen industriellen oder strategischen Investor.
Treugeber: Person, die Eigentum an Sachen und / oder Rechten auf einen Treuhänder überträgt, so dass diesem die volle Rechtsstellung eines Eigentümers verliehen wird.
Treuhandeigentum: Eigentum, das nach außen dem Treuhänder (Treunehmer) die volle Rechtsstellung eines Eigentümers verleiht, im Innenverhältnis (zum sog. Treugeber) jedoch Beschränkungen unterworfen ist.
Treuhänder: Auch Treunehmer genannt, ist eine natürliche oder juristische Person, die fremdes Eigentum in eigenem Namen, aber für fremde Interessen verwaltet.
Trust: Ein Trust ist ein gesondertes Treuhandvermögen, das einem bestimmten Zweck dient. Ein Trust kann durch einen Vertrag begründet werden, aber auch als separate Gesellschaft aufgelegt werden. Amerikanische Trusts sind mit offenen Beteiligungsfonds vergleichbar.
Turnaround Financing: Finanzierung eines Unternehmens, um dieses nach Überwindung von Schwierigkeiten wieder in die Gewinnzone zu bringen.
TVPI Total Value to paid in: Branchenübliche Größe zur Bewertung eines Private-Equity-Fonds. Relative Größe seines Gesamtwertes, bezogen auf das investierte Kapital.
Umtriebszeit: Die Umtriebszeit ist der zu erwartende Zeitraum von der Bestandsbegrünung bis zur Holzernte.
Venture Capital: Beteiligungskapital, das Unternehmen in frühen Phasen der Unternehmensentwicklung zur Verfügung gestellt wird.
Verkaufsprospekt: Angebotsunterlagen mit wesentlichen Eckdaten und Verträgen des Beteiligungsangebotes.
Verlustquote: Verlustanteile in Bezug auf den Beteiligungsbetrag.
Verlustzuweisung: siehe Ergebniszuweisung.
Verlustzuweisungsgesellschaft: Gesellschaft, die mit steuerlichen Verlustzuweisungen wirbt.
Verlängerungsoption: Recht einer Vertragspartei, die Laufzeit eines Vertrages durch einseitige Erklärung ein- oder mehrmals um bestimmte Zeiträume zu verlängern.
Vermögensverwaltende Gesellschaft: Eine Gesellschaft, die lediglich steuerliche Überschusseinkünfte (insbesondere Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sowie Einkünfte aus Kapitalvermögen) und keine Gewinneinkünfte (z.B. Einkünfte aus Gewerbebetrieb) erzielt.
Verrechenbare Verluste: Der Teil der Verluste eines Kommanditisten, der seine Einlage oder seine im Handelsregister eingetragene Haftsumme übersteigt. Verrechenbare Verluste werden auf Folgejahre vorgetragen und können mit positiven Ergebnissen saldiert werden.
Vertragsreeder: Der Vertragsreeder ist ein Schifffahrtsunternehmen, welches von der Beteiligungsgesellschaft mit der Bereederung des Schiffes beauftragt wird.
Vorfälligkeitsvergütung: Vergütung für vorzeitige Zahlung (vor Fälligkeit) der Kapitaleinlage. Eine Art Zinsertrag für den Anleger. Steuerlich: Sonderbetriebseinnahmen.
Vorsteuerabzug: Die Möglichkeit eines Umsatzsteuerpflichtigen Unternehmers die von ihm vereinnahmte und an das Finanzamt abzuführende Umsatzsteuer um die ihm in Rechnung gestellte Umsatzsteuer zu kürzen (§ 14 UStG).
Vfm Vorratsfestmeter: Der Vorratsfestmeter wird mit Rinde gemessen und dient zur Angabe des Holzvorrates eines stehenden Baumes oder eines stehenden Waldes bzw. Baumbestandes.
Wechselkursrisiko / Währungsrisiko: Risiko von Kursschwankungen, insbesondere wenn Ausgaben und Einnahmen in unterschiedlichen Währungen erfolgen.
Werbungskosten: Aufwendungen, die die steuerlichen Einnahmen bei Überschusseinkünften (z.B. Vermietung und Verpachtung) mindern.
Wertsicherungsklausel: Vertragliche Bestimmung, wonach sich z.B. eine Miete in Abhängigkeit von der Entwicklung einer bestimmten Größe (z.B. eines Lebenshaltungskostenindex) verändert.
Wildgatter: Umzäuntes Forstareal, in dem Wild gehegt und gezüchtet wird. Die Einzäunung als Wildgatter dient häufig der Nutzung des Areals als Jagdrevier.
Windows On Technology: Bevorzugtes Interesse eines Investors, der sich über Venture-Capital-Beteiligungen Zugang zu neuen Technologien verschaffen möchte.
Zertifikat: Wertpapier, das zur Gruppe der Strukturierten Finanzprodukte zählt. Rein rechtlich handelt es sich um eine von einer Bank emittierte Schuldverschreibung, deren Rückzahlungsbetrag jedoch von der Entwicklung eines anderen Vermögenswertes (z.B. Index, Aktie, Rohstoff, Währungsrelation) bestimmt wird.
Zinsabschlagsteuer: Kapitalertragsteuer auf Zinsen, die bei der Auszahlungsstelle der Zinsen (häufig einer Bank) einbehalten wird.
Zinsfestschreibung: Zeitraum, in dem der für ein Darlehen zu entrichtende Zins in bestimmter Höhe vertraglich festgeschrieben ist.
Zweitmarkt (Sekundär-, Secondhand-Markt): (Sekundär-, Secondhand-)Markt für Gesellschaftsanteile oder Kommanditanteile aus zweiter Hand. Ein amtlich zugelassener Markt oder eine Börse existiert nicht.
Zwischenfinanzierung: Kurzfristiger Kredit, der zur Überbrückungsfinanzierung bis zur Ablösung durch einen langfristigen Kredit gegeben wird.