Source: https://www.nebenkostenabrechnung.com/nebenkostenabrechnung-wann-eine-korrektur-moeglich-ist/
Timestamp: 2019-07-17 14:41:33
Document Index: 356651556

Matched Legal Cases: ['§ 556', '§ 556', '§ 556', '§ 556', '§ 556', '§ 781', 'BGH', 'BGH', '§ 556', '§ 556', '§556', '§ 556', '§ 556']

Nebenkostenabrechnung: Wann eine Korrektur möglich ist | Nebenkostenabrechnung
Nebenkosten sind zur zweiten Miete geworden. Mieter ärgern sich wegen hoher Nebenkosten, Vermieter sind frustriert, wenn ihre Abrechnungen beanstandet werden. Besonders ärgerlich wird es, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass die Nebenkostenabrechnung fehlerhaft ist und diese zu Lasten der einen und zugunsten der anderen Partei zu korrigieren wäre.
Ob eine Korrektur dann überhaupt noch möglich ist, entscheidet sich nach den Umständen. Wir zeigen in diesem Artikel, wann einen Korrektur der Nebenkostenabrechnung möglich ist und wann nicht.
Abrechnungsfrist und Grundlagen der Abrechnung
Nach § 556 III 2 BGB muss der Vermieter nach Ablauf des vereinbarten Abrechnungszeitraumes die Betriebskosten für die an den Mieter vermietete Wohnung abrechnen.
Die Abrechnungsfrist beginnt mit dem Ende des Abrechnungszeitraums und beträgt gemäß § 556 III 2 BGB zwölf Monate.
Umgekehrt kann der Mieter die ihm vorgelegte Nebenkostenabrechnung nur binnen zwölf Monaten nach Zugang der Nebenkostenabrechnung beanstanden (§ 556 III 6 BGB). Ist diese Frist vorbei, ist auch der Mieter mit Einwendungen ausgeschlossen, sofern er die Verspätung nicht zu vertreten hat.
Nebenkostenabrechnung wird nur fällig, wenn sie nachvollziehbar ist
Die Art und Weise, wie der Vermieter die Nebenkosten aufschlüsseln muss, bestimmt sich danach, was ihm zumutbar ist. Zwischen dem zeitlichen Arbeitsaufwand des Vermieters einerseits und dem Informationsinteresse des Mieters andererseits muss ein angemessenes Verhältnis bestehen.
Der Vermieter darf zur Erläuterung nicht einfach nur auf die Abrechnungsbelege verweisen, da diese lediglich zur Kontrolle dienen.
Solange die Nebenkostenabrechnung für den Mieter nicht nachvollziehbar ist, ist die Abrechnung nicht fällig und nicht zahlbar. Will der Vermieter seine Forderung noch geltend machen, muss er dies innerhalb der Abrechnungsfrist tun.
Korrektur der Nebenkostenabrechnung vor Ablauf der Abrechnungsfrist
Somit kann der Vermieter eine unvollständige, unverständliche oder sonst mangelhafte Abrechnung innerhalb der Abrechnungsfrist jederzeit ergänzen, nachbessern oder korrigieren. Dies gilt auch dann, wenn der Vermieter die Forderung einklagt.
Allerdings kann er eine mangelhafte Abrechnung im Prozess durch nachträgliche bloße Erläuterungen nicht mehr wirksam gestalten. Mangelhaft bleibt mangelhaft (LG Berlin, Urteil v.12.7.99 – 62 S 35/99). Die Abrechnung muss aus sich heraus verständlich sein.
Dem Vermieter bleibt aber, die Abrechnung fristgerecht in korrigierter Form erneut vorzulegen. Dann handelt es sich um eine völlig neue Abrechnung, die aus sich heraus nachvollziehbar sein muss und keiner weiteren Erläuterungen bedarf.
Übersieht der Vermieter bei der Abrechnung eine Kostenrechnung, die ihm bei der Abrechnung bereits bekannt war, kann er diese nach Ablauf der Abrechnungsfrist nicht mehr nachschieben.
Der Mieter kann sich, so wie es § 556 III 2 BGB vorgibt, darauf berufen, dass der Vermieter die Abrechnung außerhalb der Abrechnungsfrist vorgelegt hat (Urteil Amtsgericht Jülich v. 13.8.1990, Az.: 4 C 329/90).
In Ausnahmefällen ist die Korrektur auch nach Ablauf der Abrechnungsfrist möglich
Dann weiß der Mieter, dass er mit einer Nachtragsforderung rechnen muss. Ohne Vorbehalt kommt eine Nachberechnung nur in Betracht, wenn der Vermieter selbst überrascht wurde, somit die verspätete Geltendmachung im Sinne des § 556 III 2 BGB nicht zu vertreten hat.
Vorbehaltsloses Verhalten schließt Korrekturen aus
Wenn ein Mieter auf die ihm vorgelegte Nebenkostenabrechnung vorbehaltslos Zahlung leistet oder der Vermieter die Zahlung vorbehaltlos und beanstandungsfrei entgegennimmt, geben sie jeweils ein deklaratorisches Schuldanerkenntnis ab (§§ 781, 782 BGB) .
Mit dem Schuldanerkenntnis bringen sie zum Ausdruck, auf die Geltendmachung von Einwendungen zu verzichten, die sie zu diesem Zeitpunkt kennen oder aufgrund des Abrechnungsinhalts in zumutbarer Weise hätten kennen können.
Abrechnungen seitens des Vermieters und Zahlungen seitens des Mieters sollten daher in Fällen, in denen Unklarheiten bestehen, unter Vorbehalt gestellt werden. Nur dann verwirken Mieter und Vermieter nicht die Möglichkeit auf eine Korrektur der Nebenkostenabrechnung.
79 Antworten auf "Nebenkostenabrechnung: Wann eine Korrektur möglich ist"
11. Oktober 2012 - 07:32 Antworten
[…] sind gut beraten, die Abrechnung frühzeitig zu übergeben. Dann bleiben eventuelle formale Korrekturen innerhalb der Abrechnungsfrist noch möglich. Eine Korrektur nach Ablauf der Abrechnungsfrist ist […]
16. November 2012 - 15:58 Antworten
[…] kann die formell fehlerhafte Nebenkostenabrechnung zurückweisen. Der Vermieter kann sie allerdings korrigieren, solange er die Abrechnungsfrist von zwölf Monaten […]
14. August 2017 - 11:50 Antworten
Eine Frage zum Punkt „Vorbehaltsloses Verhalten schließt Korrekturen aus“: Bezieht sich das auf den Zeitpunkt NACH Ablauf der 12-Monats-Frist oder gilt das immer, dass keine Korrekturen mehr möglich sind, sobald Geld geflossen ist?
Nebenkostenabrechnung: Quadratmeterzahl / Wohnungsgröße falsch - was tun?
4. Januar 2013 - 16:16 Antworten
[…] Ergebnis gilt auch hier: der Mieter sollte den Vermieter informieren und auffordern, den Fehler zu korrigieren. Da die Nebenkostenabrechnung formell ordnungsgemäß, inhaltlich aber fehlerhaft ist, verbleibt es […]
4. Januar 2013 - 16:53 Antworten
[…] Mängel, stellt die Rechtsprechung überwiegend darauf ab, ob es sich um einfache und direkt korrigierbare Fehler handelt oder um schwerwiegende inhaltliche Mängel. Kann der Mieter einfache Fehler selbst […]
2. Juli 2013 - 13:08 Antworten
Auf der Seite der Berliner Mitergemeinschaft wird auf ein Urteil des BGH (Urt. v. 12.01.2011, AZ: VIII ZR 269/09) verwiesen, laut dessen eine Zahlung (oder Annahme eines Guthabens) keine Anerkennung der Abrechnung darstellt (BGH Urt. v. 12.01.2011, AZ: VIII ZR 269/09). Ihrer Aussage nach muss man die Zahlung explizit unter Vorbehalt stellen.
2. Juli 2013 - 13:34 Antworten
besten Dank für den Link. In Kürze wird hier ein Artikel zu diesem Urteil erscheinen.
27. September 2013 - 15:08 Antworten
19. Dezember 2013 - 15:16 Antworten
ich bin im Februar 2012 in die neue Wohnung (54,3 qm) eingezogen. Die Kaltmiete beträgt 510 €; die Nebenkostenvorauszahlung laut Mietvertrag 130 € pro Monat. Jetzt habe ich am 15.12.2013 die Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2012 erhalten wonach sich eine NACHZAHLUNG von 734,50 € ergibt.
Die tatsächlich angefallen Nebenkosten sind also 51% höher als die vom Vermieter geschätzten.
Meine Frage nun an Herrn Hundt und andere Teilnehmer: Ist das normal? Kann der Vermieter die Nebenkosten nach seinem Belieben so niedrig wie möglich einschätzen, denn erhalten wird er ja die tatsächlich angefallenen NK.
Meine Bruttomiete beträgt also 650 €. Die war für mich bereits die Schmerzgrenze; hätte ich gewusst, dass ich noch 65 € pro Monat noch nachzahlen muss (734 € / 11 Monate = 65) hätte ich die Wohnung nie genommen.
20. Dezember 2013 - 16:03 Antworten
Hall Sarag,
hier ein toller Artikel zu Ihren Fragen: Nebenkostenvorauszahlung zu niedrig angesetzt
7. Juli 2014 - 21:46 Antworten
Im Prinzip müsste die Abrechnung somit unwirksam sein, da keine Korrektur/ Erklärung erfolge.
Wie können wir das rechtlich begründen, ohne weitere rechtliche Schritte etc. befürchten zu müssen?
9. Juli 2014 - 17:28 Antworten
ohne die Nebenkostenabrechnung zu prüfen kann man nichts zu Ihrem Widerspruch schreiben.
In der Regel wird der Vermieter nach Ihrem Widerspruch auf Ihre Fragen eingehen und die ggf. ausräumen. Damit Sie zahlen, sollte er im eigenen Interesse reagieren.
10. September 2014 - 10:25 Antworten
vielen Dank für die vielen Kommentare und Erläuterungen, die im Vorfeld schon einiges an offenen Fragen abgeklärt haben.
Sachverhalt: Erstbezug nach Komplettsanierung
Einzug Mietwohnung in 2013, Auszug in 2014.
Vor einigen Wochen wurden Betriebs- und Heizkosten (die erste Abrechnung für das Objekt und auch für die Wohnung/Mietvertrag) 2013 abgerechnet. Der ausgewiesene Nachzahlungsbetrag war extrem hoch, viel höher als im Mietvertrag kalkulatorisch angesetzt.
Die Abrechnung wurde durch den Mieter beglichen.
Allerdings korrigierte die Hausverwaltung (nach Zahlung des Mieters) die Abrechnung hinsichtlich des Umlageschlüssels bei den Aufzugskosten zu Ungunsten des Mieters. Der Aufzug wurde ursprünglich allen Mietern (nach Wohn- oder Nutzfläche) kostenmäßig berechnet, die Korrektur änderte den Umlageschlüssel dahingehend ab, dass nur noch das Vorderhaus kostenmäßig belastet wurde. Es ergab sich eine Nachzahlung für den Mieter.
Dass die Nachzahlung der korrigierten Abrechnung durch den Mieter nicht zu leisten ist, konnte ich den vorangegangen Kommentaren und Verweisen entnehmen.
Die offene Frage, die mich bewegt lautet: Wenn im Mietvertrag keine ausdrückliche (m. E. wird nur Bezug auf § 556a genommen und zitiert) und differenzierte Vereinbarung getroffen wurde (z. B. die Kosten des Aufzugs werden von den Mietern des Vorderhauses getragen… oder ähnlich), die erste Abrechnung erfolgt ist und einen Umlageschlüssel „festlegt“, so gilt dieser m. E. als vereinbart und auch auf die zukünftigen Abrechnungen – ggf. auch nur für diesen einen Mieter – als bindend. Änderungen können nur mit schriftlicher Zustimmung des Mieters durchgeführt werden.
M. E. sagt dies auch: „§ 556a Abrechnungsmaßstab für Betriebskosten“
Sehen Sie dies genauso?
Die Frage kommt aus meiner Verwandschaft und irgendwann habe ich einmal gelernt: Fehlende Vereinbarung Umlageschlüssel wird mit der 1. Abrechnung festgelegt…
herzlichst, C. Strauß
10. September 2014 - 11:54 Antworten
danke für Ihren Beitrag. Ich kann Sie dazu leider nicht beraten. Ich würde die Abrechnung und den Mietvertrag prüfen lassen. Holen Sie sich die verbindliche info eines Anwalts (z.B. hier), auf die Sie sich auch stützen können.
5. Februar 2015 - 20:05 Antworten
leider geht man in allen Ratschlägen immer davon aus, dass der Mieter eine Nachzahlung zu leisten hat. Was aber ist, wenn man ein Guthaben erhält, die Rechnung aber dennoch nicht nachvollziehbar ist und man eigentlich mehr zurück erhalten müsste?
Es gibt in meiner Abrechnung so einige Unstimmigkeiten. Ein Fehler wurde seitens der Verwaltung schon bestätigt und ein weiteres Guthaben überwiesen. Wie das zusätzliche Guthaben ermittelt wurde bzw. eine korrekte Abrechnung liegt mir noch immer nicht vor. Es wurde einfach nur ein Betrag genannt.
Dann wird mir eine Sat-Anlage in Rechnung gestellt, dabei haben wir DVB-T. Weiterhin finde ich in der Abrechnung zwar meinen anteiligen Betrag für die „nicht vorhandene Sat-Anlage“, beim Gesamtbetrag steht allerdings „0“. Ein Anteil von 0 sollte eiugentlich 0 sein. Auch sind die Hausmeisterkosten von 1000 auf über 5.000 EUR gestiegen, ohne die Angabe von Gründen. Die Aufforderung, die Umlagefähigkeit zu erläutern und nachzuweisen, bleibt die Verwaltgung bis heute schuldig. Die Hausverwaltung reagiert einfach nicht. Wie verhält man sich in einem solchen Fall?
6. Februar 2015 - 11:12 Antworten
bitten Sie die Hausverwaltung mit Nachdruck, Ihnen eine korrekte Nebenkostenabrechnung zu zu stellen. Wenn Sie zu den anderen aufgeworfenen Punkten Gewissheit haben möchten, empfehle ich Ihnen die Prüfung Ihrer Nebenkostenabrechnung.
6. März 2015 - 10:55 Antworten
vielen Dank für die Kommentare im Voraus, die bereits einiges klären konnten.
Jedoch bin ich mir noch unschlüssig was die Fristen betrifft.
Situation: Mietverhältnis endet zum 31.03.14 was auch dem Abrechnungszeitraum entsprach. Am 10.09.14 geht Nebenkostenabrechnung mit Mängeln ein. Diese wird von mir erst am 20.01.15 beanstandet (zwischen diesen Zeiträumen gab es jedoch keine Aufforderungen einer Zahlung). Am 25.02.15 wirft der Vermieter eine „korrigierte“ Nebenkostenabrechnung in den Briefkasten, ebenfalls mangelhaft. Ich werde diese Nebenkostenabrechnung nochmals beanstanden.
Nun meine Frage: sollte der Vermieter mir keine korrekte Form der Abrechnung bis zum 31.03 vorlegen, bin ich laut meinem Verständnis nicht dazu verpflichtet zu zahlen. Ist dies korrekt, oder könnte der lange Zeitraum bis zur ersten Beanstandung zum Verhängnis werden?
Vielen Danke für Ihre Mühen
7. März 2015 - 10:35 Antworten
ich kann hier auf den Artikel zu den Zahlungsfristen verweisen. Und auch auf einen Artikel, der auf das Widerspruchsrecht/ die Frist des Mieters eingeht.
13. Mai 2015 - 22:56 Antworten
Hallo, ich habe eine Kostenabrechnung erhalten, auf der mein Vermieter übersehen hat, mir Kaltwasser, Abwasser und Müllabfuhr auch tatsächlich zu berechnen. Es werden der Rechnungsbetrag für die Posten aufgeführt, sowie auch, dass diese durch die im ganzen Haus wohnenden Personen dividiert wurde. Jedoch steht bei meinen Einheiten 0 wodurch auch mein Kostenanteil auf 0,00 euro berechnet wird.
Die Abrechnungsfrist wäre 31.5.2015, dann startet am 1.6. die neue Periode.
Kann meine Vermieterin mir die Beträge dannach noch berechnen, oder verfällt ihr Anspruch fristgerecht am 31.5. ??
19. Oktober 2015 - 22:10 Antworten
wir wurden mit einer Nachzahlung von 260€ bei einer Vorauszahlung von 480€ in einem Zeitraum von vier Monaten überrascht. Die Vorauszahlung war also deutlich zu niedrig angesetzt. Der Vermieter sagte uns jedoch beim abschließen des Mietvertrages zu, dass die Vorauszahlungen in der Regel ziemlich genau passen, Aussage erfolgte vor drei Zeugen. Die Vorauszahlung hatte extakt die selbe Höhe wie beim Vormieter, daher blieben wir in dem Glauben. Nach einem Anruf aufgrund der Nachzahlung gab er zu, wohl scheinbar beim Berechnen der Vorauszahlung mit dem falschen Schlüssel gerechnet zu haben. Die Vorauszahlung wurde wohl für einen Bewohner berechnet, obwohl wir im Mietvertrag eindeutig zu zweit stehen. Die Nebenkostenabrechnung an sich scheint vollkommen korrekt zu sein, lediglich im Bezug auf die Vorauszahlung wurden wir getäuscht. Hätten wir gewusst, dass die Wohnung im Monat um 60€ teurer wäre, hätten wir sie nciht genommen. Vor allem, da wir jetzt schon seit 16 Monaten zu wenig Abschlag zahlen, werden wir wohl bei der nächsten Abrechnung für das ganze Jahr eine enorme Summe auf uns zukommen sehen, zusätzlich zu den zusätzlichen 60€ pro Monat mit denen wir rechnen müssen. Da der Vermieter (es handelt sich um ein großes 38 Parteienhaus) über die eigentlich anfallenden Kosten (vor allem da sich ausschließlich um Fixkosten handelt, bis auf das Wasser, das aber auf 38 Personen nach Personenmomaten herunter grerechnet wird) vollkommen im klaren war und er uns mündlich unter Zeugen versicherte, dass diese normalerweise passen und er uns schließlich einfach einen falschen Betrag mit falschen Ausgangswerten berechnet, genannt und in den Mietvertrag geschrieben hat, müssen wir trotzdem alle Nachzahlungen leisten, oder gäbe es im Falle eines Rrechtsstreits Chancen für uns?
20. Oktober 2015 - 10:10 Antworten
ich kann mir vorstellen, dass die 4 Monate in die kalten Monate fallen: Wohnung nur im Winter bewohnen = hohe Nebenkostenvorauszahlung
28. Oktober 2015 - 12:31 Antworten
Danke für die Antwort! Wie gesagt, sind die einzigen variablen Kosten das Wasser, welches auf alle Mietparteien umgerechnet wird. Die Heizkosten tragen wir selbst und rechenn direkt mit den Stadtwerken ab.
Der Grund ist nun eindeutig der falsch Benutzte Schlüssel bei der Festlegung der kosten im Mietvertrag. Unser Abschlag wurde nun um 50€ erhöht, da wir nun 16 Monate zu wenig gezahlt haben, hat uns der Vermieter angeboten, die Nachzahlung in Raten abzuzahlen. Die Fragestellung für mich bleibt die gleiche, der Vermieter hat bei Einzug im Mietvertrag eindeutig zu niedrige Kosten angegeben, aufgrund seienr fehlerhaften Berechnung. Bei diesem Preis hätten wir vermutlich eine andere Wohnung genommen. Die Nebenkosten enthalten kaum variable Kosten, da diese auf 40 Parteien umgeschlagen werden. Hätte der Vermieter den Abschlag von Anfang an für zwei Personen gerechnet, würde er ziemlich genau stimmen. Außerdem stimmt er auch bei allen anderen 40 Parteien. Der Vermieter hat also einen Fehler zu unseren Lasten gemacht bei der Angabe der Vorauszahlungen, obwohl er ziemlich genau hätte kalkulieren können wie hoch die anfallenden kosten sind. Wir können es uns als Studenten jedoch kaum leisten ab jetzt jeden Monat 50€ mehr Abschlag zu zahlen und gleichzeit 700€ in Raten abzuzahlen. daher bleibt meine obige Fragestellung bestehen.
28. Oktober 2015 - 19:20 Antworten
hier ein Link: Nebenkostenvorauszahlung zu niedrig angesetzt
20. Oktober 2015 - 13:56 Antworten
bei uns dreht es sich um folgende Sachlage:
Wir haben eine NK Abrechnung im Dez 2014 über den Zeitraum 1.2013-12.2013 bekommen. Aus dieser ergab sich für uns eine NK Nachzahlung i.H.v. ca 450 €.
Ebenso bekommen wir von unserer Hausverwaltung eine regelmäßige Übersicht unseres Mietkontos. Eine solche Übersicht wurde uns im 02.2015 vorgelegt. Auf dieser hatten wir ein Guthaben welches sich fast mit offenen Betrag deckte. So kam es zu einer Zahlung von unserer Seite sowie zu einer Anpassung der NK Vorauszahlung. Ca. ein halbes Jahr später 07.2015 bekommen wir abermals eine Übersicht unseres Mietkontos auf welcher plötzlich der damals verrechnete Betrag wieder offen ist und die Hausverwaltung somit wieder die NK für das Jahr 2013 einfordert.
Es sieht nach einem Fehler seitens der Hausverwaltung aus. Unser Konto wies ein Guthaben auf und – die NK Nachzahlung wurde wahrs. irrtümlich verrechnet. Ist deren Anspruch nun ein halbes Jahr später und somit 18 Monate nach dem Abrechnungszeitraum erloschen?
20. Oktober 2015 - 18:26 Antworten
hier ein Link, der Ihre Frage beantwortet: Nebenkostenabrechnung: Verjährung von Guthaben / Nachzahlungen verhindern (hemmen)
23. Oktober 2015 - 09:38 Antworten
Lieber Herr Hundt;
wir haben im März die Nebenkostenabrechnung für 2014 erhalten – fehlerhaft. Haben diese nachweislich beanstandet und statt einer Nachzahlung sollten wir nun eine Zurückzahlung oder Gutschrift erhalten.
Seither hat die Vermieterin nicht reagiert – uns immer wieder vertröstet – ich nehme an, sie möchte nicht zahlen, ihr ist es bewusst und alles nachvollziehbar weshalb wir beanstandet haben.
Wie kommen wir an unser Geld und bis wann muss die korrekte Nebenkostenabrechnung vorliegen – diese haben wir bis heute noch nicht von ihr erhalten,
LG Nathalie Hetschold
27. Oktober 2015 - 17:30 Antworten
danke für Ihre Beitrag. Hier ein hilfreicher Link zum weiteren Vorgehen: https://www.nebenkostenabrechnung.com/vermieter-korrigiert-nebenkostenabrechnung-nicht/
Karsten Neuheisel
4. November 2015 - 23:49 Antworten
seit dem 01.10.2013 bin ich Mieter in der jetzigen Wohnung. Der erste Abrechnungszeitraum war vom 01.10.2013 bis zum 30.06.2014. In der Nebenkostenabrechnung, welche mir am 17.12.2014 zuging, wurde ein Guthaben von 288,22 EUR ausgewiesen. Diese wurde mir wenig später von meinem Vermieter überwiesen.
Am 03.11.2015 habe ich nun ein Schreiben bezüglich der o. g. Nebenkostenabrechnung erhalten. Darin teilt mir mein Vermieter mit, dass ihm hierbei ein Fehler unterlaufen sei. Es handele sich nicht um ein Guthaben, sondern um eine Nachzahlung von 288,22 EUR. Eine Kopie der damaligen Nebenkostenabrechnung war beigefügt. Hierauf ist zu sehen, dass diese inhaltlich und somit an sich richtig ist. Auch am Ende stimmen die Gesamtsumme der Nebenkosten und die Gesamtsumme der bereits von mir geleisteten monatlichen Vorauszahlung. Lediglich bei dem Differenzbetrag dieser beiden Summen hat der Vermieter quasi „plus“ mit „minus“ verwechselt. So wurde zunächst ein Guthaben ausgewiesen und keine Nachzahlung.
8. November 2015 - 16:18 Antworten
grundsätzlich sind die Kosten ja durch Sie „verursacht“, daher wäre ein Ausgleich entsprechend fair. Ob Sie dazu verpflichtet sind, sollten Sie von einem Anwalt bewerten lassen.
17. Dezember 2015 - 17:36 Antworten
Ich hoffe, Sie können mir bei meinem Anliegen einen Rat geben:
Ich habe leider erst im Nachhinein festgestellt, dass die Abrechnung der Nebenkosten 2013 und 2014 fehlerhaft war da bei der Umlage des Aufzuges ein falscher Schlüssel benutzt wurde und mir und meinen Nachbarn somit zuviel berechnet wurde.
Der Umlageschlüssel für den Aufzug wurde jedoch gar nicht erläutert in den Abrechnungen und war somit nicht nachvollziehbar (hier wurde nur die Gesamtfläche des Hauses angegeben, nicht aber die Fläche des Vorder- oder Hinterhauses; der Aufzug wird jedoch nur dem Vorderhaus zugerechnet).
„Herausbekommen“ habe ich den Fehler nur durch Rücksprache mit meiner Nachbarin, sie wohnt schon länger im Haus und hat leider auch erst jetzt bemerkt, dass sich der Schlüssel für den Aufzug vom Jahr 2012 auf 2013 geändert hat – wenn dies nicht aufgefallen wäre, wären wir nicht auf die Idee gekommen, die Abrechnung anzuzweifeln.
Nach Rückfrage hat uns nun der Vermieter die Differenz für 2014 erstattet, die für 2013 jedoch nicht da er meint, dies liegt außerhalb der 12-Monats-Frist.
Da die Abrechnung aber rechnerisch stimmte und wir den Schlüssel mit den Informationen die mir vorlagen gar nicht nachvollziehen konnte, frage ich mich ob wir diese Abrechnung nicht doch im Nachhinein anzweifeln können.
Über eine Antwort würde ich mich (und alle meine Nachbarn) sehr freuen.
18. Dezember 2015 - 02:30 Antworten
Sie hatten ja per Gesetz ein Jahr Zeit, der Nebenkostenabrechnung zu widersprechen, inkl. Belegeinsicht.
somaia Jusufi
3. Januar 2016 - 19:07 Antworten
wir haben eine 2.Nebenostenabrechnung bekommen mit einer Aufforderung von ca. 188€, weil die Heizkosten vom Versorger falsch berechnet worden sind. Die 2. Abrechnung erfolgte am 17.09.2015 ausgezogen aus der Wohnung sind wir am 23.08.2014.
Das Heißt die Abrechnung erfolge nach einem Jahr. Ist die Aufforderung gültig, nur weil der Vermieter selbst nicht dran Schuld war sondern techem (Heizung und Warmwasser Versorger)?
Somaia J.
4. Januar 2016 - 12:12 Antworten
Hallo Somaia,
zur Wahrung der Abrechnungsfrist ist nicht Ihr Auszugsdatum entscheidend, sondern der 12 monatige Abrechnungszeitraum des Vermieters.
11. Februar 2016 - 05:25 Antworten
Sie sollten Ihren Vermieter an die Abrechnungsfrist nach §556 BGB erinnern.
20. Februar 2016 - 18:30 Antworten
Ich habe für das Jahr 2014 meine Betriebskostenabrechnung erhalten mit dem Datum 15. Oktober 2014! Abrechnungszeitraum ist der 1. Januar 2014 – 31. Dezember 2014. Ich habe den Vermieter darauf hingewiesen aber er hat dies nicht korrigiert, sondern mich aufgefordert bis Ende Februar 2016 die Nachzahlung zu leisten. Muss ich diesen Betrag nachzahlen? Der Vermieter hat mich dazu am 10. Februar 2016 aufgefordert. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir eine Auskunft geben können.
22. Februar 2016 - 04:01 Antworten
wollen Sie die Nachzahlung tatsächlich wegen eines Fehlers im Erstellungsdatums verweigern? Falls ja, würde ich mich an Ihrer Stelle zuvor rechtlich beraten lassen.
14. März 2016 - 23:22 Antworten
Wir sind zum 30.06.2015 aus einer Mietwohnung ausgezogen. Im Februar erhielten wir eine Aufforderung einer Nebenkosten Nachzahlung für das letzte Jahr (01.01.-30.06.2015). Die letzten Jahre hat unser Vermieter es versäumt die Nebenkosten zu erhöhen, laut seiner Aussage hatte er da keinen Kopf für. Wir haben in den letzten 8 Jahren nie eine Nebenkostenabrechnung erhalten. Unserer damaliger Nachbar und guter Freund zog Ende Januar diesen Jahres aus der Nachbarwohnung aus. Er erhielt im September vom Vermieter einen Brief, in dem steht das er zum 01.01.2016 die Nebenkosten erhöht und das er für 2015 keine Nachforderungen stellt, da es seine Schuld sei und er schon seid langem wusste aber nie Zeit gefunden hatte sich damit zu beschäftigen. Wir sollen nun für die 6 Monate nachzahlen. Die Abrechnung steckt voller Fehler z.B. berechnet er uns den Wasserverbrauch von Januar bis März. Kein Verteilerschlüssel. Die Angehängten Rechnungen sind teilweise 2 Jahre alt, z.B. Gebäudehaftpflicht. Wie sollen wir uns verhalten?
17. März 2016 - 11:47 Antworten
ich kann Ihnen hier leider nur den allgemeinen Tipp geben, die Nebenkostenabrechnung zu überprüfen und ggf. aufgrund der festgestellten Fehler zu widersprechen.
Im Zweifel sollten Sie einen Anwalt mit der Prüfung beauftragen.
Mehr für Sie auch hier: Vermieter erstellt keine Nebenkostenabrechnung – Was tun?
18. März 2016 - 15:02 Antworten
unser Vermieter Hat ende 2014 einen Bescheid für die Grundstückssteuer für 2015 erhalten, nun 2016 will er diese Differenz nachgezahlt bekommen. Hätte er unsere Vorauszahlung nicht innerhalb von 3 Monaten anpassen müssen?
18. März 2016 - 23:04 Antworten
der Vermieter kann nicht bei jeder Preisänderung (Steuer, Vorsorge, Dienstleister) die Nebenkostenvorauszahlungen ändern.
25. Juli 2016 - 13:28 Antworten
Wir haben im letzten Jahr die Nebenkostenabrechnung vorbehaltlos bezahlt. Jetzt haben wir festgestellt, dass die Hausreinigung dort aufgelistet wird, welche aber laut Mietvertrag explizit nicht in die Nebenkosten fällt.
Können wir die Kosten für die Hausreinigung für dieses Jahr beanstanden oder haben wir uns durch die letzte Zahlung mit den Kosten für die Hausreinigung dauerhaft einverstanden erklärt?
26. Juli 2016 - 12:41 Antworten
hier ein Link, der Ihnen hilft: Nebenkosten: Zahlung ohne Vorbehalt schließt Widerspruch nicht aus
4. August 2016 - 11:00 Antworten
Ich wohne seit 8 Jahren in meiner Wohnung und hatte Ende 2015 eine Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2014 erhalten. Laut diesem Schreiben sollte das Guthaben bis Februar 2016 gezahlt werden.
Nun hat sich der Vermieter ab den 01.01.2016 eine neue Hausverwaltung gesucht. Diese Firma möchte das Guthaben nicht auszahlen und prüft angeblich alle Betriebskostenabrechnungen. Ist das rechtens und wie lange darf das dauern?
4. August 2016 - 18:14 Antworten
hier ein Artikel für Sie: Nebenkostenabrechnung: Vermieter zahlt Guthaben nicht aus, was tun?
Nora Ida Hilberscheid
8. Oktober 2016 - 15:29 Antworten
Meine Eltern haben 2013 bis Anfang 2014 eine Wohnung in einem Vierparteien-Neubau bewohnt. Die Nebenkostenabrechnung war rechtzeitig erfolgt, sie war nachvollziehbar aufgebaut. Die Grundsteuer war angegeben und korrekt auf alle Parteien verteilt worden. Sie war nicht als vorläufig gekennzeichnet worden, meine Eltern haben sie fristgertecht bezahlt.
9. Oktober 2016 - 15:57 Antworten
Hallo Nora Ida,
ich kann Ihnen hier leider für Ihren Einzelfall nicht mit Ja oder Nein antworten. Am besten lassen Sie die Abrechnung und die Aufforderung zur späteren Nachzahlung rechtlich prüfen.
10. Oktober 2016 - 15:30 Antworten
Wir haben für 2015 zu unserer Nebenkostenabrechnung ca. 4 Wochen später eine Korrektur bekommen, da der Verwalter, bzw. Dienstleister (techem) in der ersten Abrechnung (wie auch die letzten Jahre schon) die Warmwasserkosten nicht verbrauchsbezogen berechnet hatte. Wir haben nun eine Nachzahlung zu leisten. Hätte der Vermieter/Verwalter/Dienstleister uns nicht vorher informieren müssen, dass die Abrechnung nun korrekt nach Heizkostenverordnung, bzw. Verbrauch geschieht? Wir haben uns in unserem Verbrauch die letzten Jahre natürlich dem bisherigen Abrechnungsmodus angepasst und rechnen nun für 2016 bisher ebenfalls mit einer höheren Rechnung…
10. Oktober 2016 - 15:49 Antworten
danke für Ihren Beitrag. Ich verstehe leider nicht genau, worüber Sie hätten informiert werden sollen/wollen? Vielleicht könnten Sie das noch etwas genauer ausführen?
10. Oktober 2016 - 16:40 Antworten
11. Oktober 2016 - 09:38 Antworten
in meinen Augen hätte der Vermieter auch in den vergangene Jahren korrekt abrechnen müssen. Ihnen stand ggf. ein Kürzungsrecht zu, siehe: Kürzungsrecht (15 %) bei nicht verbrauchsabhängiger Heizkostenabrechnung.
Ihr Gedanke ist nachvollziehbar und gleichermaßen verwirrend – da Sie eine Info erwarten, dass der Vermieter ab sofort korrekt abrechnet.
6. März 2017 - 13:14 Antworten
ich vermute, dass Nebenkosten, speziell geht es um Gaskosten, in diesem Jahr falsch abgerechnet wurden. Die Aufstellungen wurden von einer Hausverwaltung gemacht. Ich werde mir diese Belege ansehen. Dieser Fehler, wenn er sich dann als solcher herausstellt, läuft dann sicher unter Betrug. Beipiel: Es wurden 50 Cent für eine KW in diesem Fall Strom berechnet, der hat aber nur 20 Cent gekostet. Das Problem hierbei ist, dass letztes Jahr die Hausverwaltung gewechselt hat, wegen Verkauf den Hauses. Relativ sicher wurde diese Masche aber schon früher gefahren bei allen Hausverwaltungen, also wäre es jahrelanger Betrug an den Mietern.
Habe ich das Recht oder gibt es Wege, auch die Unterlagen der letzten Jahre anzusehen oder es per RA einklagen?
6. März 2017 - 14:45 Antworten
vielleicht prüfen Sie erstmal die Unterlagen der letzten Nebenkostenabrechnung und klären Ihre Fragen.
29. März 2017 - 19:52 Antworten
im letzten Absatz dieses Artikels schreiben Sie, dass ein vorbehaltloses Verhalten Korrekturen ausschließt. In Ihrem Beitrag „Nebenkosten: Zahlung ohne Vorbehalt schließt Widerspruch nicht aus“ schreiben Sie genau das Gegenteil. Ich bin verwirrt ;-). Was gilt denn nun?
Weiterhin würde mich interessieren, wie es sich verhält, wenn der Mieter innerhalb der einjährigen Frist gegen eine bereits bezahlte Abrechnung Widerspruch einlegt, der Abrechnungszeitraum zu diesem Zeitpunkt aber bereits überschritten ist, was ja – sofern ich die Fristen richtig verstanden habe – in dieser Konstellation regelmäßig der Fall sein könnte (Beispiel: Abrechnung für 2013 im Mai 2014 erhalten und bezahlt, Widerspruch im Januar 2015).
30. März 2017 - 14:54 Antworten
die Rechtsprechung hat sich einfach geädert. Achten Sie also einfach auf das Datum.
6. April 2017 - 10:16 Antworten
wir (meine Frau, 3 Kinder und ich), sind am 16.10.2016 aus unserer Mietwohnung in ein Eigenheim gezogen. Wir wohnten dort seit etwas mehr als 10 Jahren.
Gestern kam die Nebekostenabrechnung für den Zeitraum 01.01.2016 – 31.12.2016. Unser 10 Monats- Anteil wurde entsprechend berücksichtigt. (Außer für die Reparaturen -siehe weiter unten)
Im September 2014, wie aufgrund eines Aushanges bekannt wurde, wurde unsere Hebeanlage im Mietshaus beschädigt, da jemand eine oder mehrere Öltücher in der Toilette runtergespühlt hat.
Es gibt dort 7 Parteien. Teils wohnen die Mieter dort, teils die Vermieter.
Es konnte kein Schuldiger festgestellt werden. Es gab danach einen Aushang der auf das Problem hinwies und bittet es zukünftig zu unterlassen solche Dinge über die Toilette zu entsorgen.
Die Gesamtkosten beliefen sich auf etwas über 4500 Euro. (Laut Nebenkostenabrechnung genau auf 4523.-. Euro)
In der Nebenkostenabrechnung von 2016 wurde jetzt der Posten mit Reparaturen von 664 Euro auf uns umgelegt. Der Betrag von 4523.-Euro ist auf alle Wohnungen anteilig umgelegt worden.
Ist das Rechtens, dass diese Kosten in der Nebenkostenabrechnung auftauchen.
Muss ich das überhaupt bezahlen, da die Kosten, laut Aushang schon am September 2014 klar waren?
In meinem Mietvertrag steht, dass ich Schönheitsreparaturen von max. 80 Euro und Reparaturen von max. 8% der Jahresnettomiete tragen muss. Bei 600 Euro Kaltmiete ergibt sich ein max. Betrag von 576 Euro.
6. April 2017 - 18:11 Antworten
entweder hat Ihr Vermieter keine Ahnung oder ist ganz schön dreist: Instandhaltung und Reparaturen sind nicht über die Nebenkosten umlegbar.
15. April 2017 - 21:40 Antworten
mir ist folgendes passiert. Ich bin im August letzten Jahres aus einer Mietswohnung ausgezogen. Im Dezember habe ich die Nebenkostenabrechnung für 2015 erhalten.
Es wurde wie folgt abgerechnet: Es wurden die Zählerstände vom Auszug (August 2016) abgerechnet aber mit den Zahlungen von 2015. Das da natürlich eine überhöhte Nachzahlung raus kommt ist ja klar.
Meine Frage wäre jetzt, darf der Vermieter so abrechneten, einmal die Zahlen von 2015 und dann die Zahlen von 2016?
22. April 2017 - 11:36 Antworten
eine Frage. Mein Vermieter hat mir jetzt (im Jahr 2017) eine dubiose Abrechnung übermittelt:
Für den Abrechnungszeitraum 2015 (01.01.2015 bis 31.12.2015) habe ich im Mai 2016 die Betriebskostenabrechnung erhalten und bezahlt.
Jetzt habe ich im März 2017 für den Abrechnungszeitraum 01.01.2016 bis 31.12.2016 erneut meine Betriebskostenabrechnung erhalten. Diesmal doppelt so hoch und nicht nachvollziehbar.
Ich prüfe also die gesamten Abrechnungsdaten und vergleiche diese mit meinen gemeldeten Zählerständen und finde 9m³ Warmwasser die mir zuviel abgerechnet wurden und teile dies meinem Vermieter mit.
Nach über 1 Monat kam gestern die Rückmeldung. Im Abrechnungsraum 2015 gab es einen Zahlendreher. Statt den 29,38m³ Warmwasser die ich gemeldet habe wurden nur 20,38m³ (also 9m³ weniger) abgerechnet. Diese 9m³ zahle ich jetzt mit der Abrechnung mehr und alles ist wieder „ausgeglichen“. Ich habe das abgeleht und darauf verwiesen:
„Die Abrechnungsfrist beginnt mit dem Ende des Abrechnungszeitraums und beträgt gemäß § 556 III 2 BGB zwölf Monate.
Umgekehrt kann der Mieter die ihm vorgelegte Nebenkostenabrechnung nur binnen zwölf Monaten nach Zugang der Nebenkostenabrechnung beanstanden (§ 556 III 6 BGB). Ist diese Frist vorbei, ist auch der Mieter mit Einwendungen ausgeschlossen, sofern er die Verspätung nicht zu vertreten hat.“
Ich bin im Recht oder?
Die können mir doch nicht einfach den Fehler der Firma, welche die Abrechnung für 2015 erstellt hat auf das Jahr 2016 drauf rechnen und mich dann 170€ mehr zahlen lassen.
Ich muss dazusagen, dass es mir in der Abrechnung 2015 nicht aufgefallen ist.
Aber das spielt keine Rolle, der Vermieter soll sich mit der Firma auseinander setzen die damals die Abrechnung erstellt und den Tippfehler begangen hat, ich habe die korrekten Zählerstände gemeldet.
21. Juli 2017 - 13:00 Antworten
Der Vermieter hat eine Nebenkostenabrechnung erstellt für das Jahr 2016, welches ein Guthaben aufwies und bereits überwiesen wurde. Nun kommt eine korrigierte Abrechnung und er will den Diff.-Betrag zurückerstattet haben. Muss ich der Zahlung nachkommen, oder ist durch die bereits erfolgte Erstattung die Angelegenheit erledigt?
20. November 2017 - 23:01 Antworten
unsere Nk-Abrechnung kam fristgerecht, mit dem Ergebnis einer Nachzahlung von 200 Euro. Nach Prüfung hat sich herausgestellt, dass Positionen abgerechnet wurden, die nicht Belegbar waren und Umlageschlüssel in der Heizungsabrechnung falsch sind. VM stellt sich quer und will keine Korrektur erstellen. Meines Erachtens kommt nach der Korrektur ein Guthaben von 150 Euro heraus.
Was soll ich tun? Mit Reden sind wir am Ende, inzwischen haben wir der nächste NK-Abrechnung erhalten. In dieser wird noch mehr Caos hinein gebracht und Belege fehlen nach wie vor.
Bleibt uns nur der Klageweg? für eine Korrektur, um an das vorausgezahlte Geld zu kommen. Immerhin sind es nun 1800 Euro.
21. November 2017 - 18:01 Antworten
hier eine Hilfe für Sie: Vermieter korrigiert Nebenkostenabrechnung nicht
5. Dezember 2017 - 10:07 Antworten
ich bin Vermieter und habe festgestellt, dass ich bei der letzten Nebenkostenabrechnung (nicht unter Vorbehalt gestellt) einen Fehler gemacht habe. Ich habe als Vorauszahlungen deutlich sichtbar auf der Abrechnung 1.300 EUR angegeben, es waren aber nur 960 EUR. Im Ergebnis habe ich daher 340 EUR zu wenig an Nebenkosten bekommen.
Dies war mein Fehler, der Mieter hat mich aber auch nicht darauf hingewiesen. Kann ich dem Mieter eine korrigierte Rechnung schicken?
5. Dezember 2017 - 16:20 Antworten
über welchen Abrechnungszeitraum sprechen wir denn?
5. Dezember 2017 - 16:23 Antworten
danke für die schnelle Antwort. Ende des Jahres wird es verjähren, es ist die Abrechnung 2013, die ich am 23.12.14 an den Mieter versendet habe.
5. Dezember 2017 - 16:46 Antworten
also eine sehr alte Nebenkostenabrechnung. Hier eine Hilfe für Sie: Korrektur der Nebenkostenabrechnung nach Ablauf der Abrechnungsfrist
20. Dezember 2017 - 16:22 Antworten
wir haben heute eine Mahnung der Hausverwaltung bekommen in höhe von knapp 900€. Diese würden noch auf dem Mietkonto ausstehen. Wir haben jedoch bereits eine Abschlussabrechnung, nach Auszug, von der Hausverwaltung erhalten, bei der genau alle Kosten aufgeführt wurden. Alles Beträge wurden beglichen und es gab keinen Restbetrag mehr. Wie kann es sein das wir jetzt eine Mahnung erhalten und uns mit einem Inkassounternehmen gedroht wird wenn wir das Geld nicht bis zum 22.12. bezahlt haben?
20. Dezember 2017 - 18:04 Antworten
belegen Sie am besten die Zahlungen mit Kontoauszügen.
20. Dezember 2017 - 22:13 Antworten
Die Hausverwaltung hat ihren Fehler eingeräumt nachedem wir nochmals mit ihnen telefoniert haben.
8. Januar 2018 - 10:34 Antworten
Wie lange darf sich der Vermieter mit der Korrektur Zeit lassen? Gibt es dafür gesetzliche Fristen? Was wenn er nach 2 Jahren endlich eine neue Betriebskostenabrechnung zusendet und diese wieder fehlerhaft ist? Muss er Zinsen zahlen auf Geld was dem Mieter zusteht? Wenn ja, wie hoch und ab wann?
Sigrid Dressner
9. Januar 2018 - 15:59 Antworten
Toll, dass ich diese Seite gefunden habe und nun mal kurz meine Frage: In meiner Betriebskostenabrechnung 2015 wurde die Position „Grundstücksteuer“ vom Vermieter vergessen. Kann ich schon verstehen, denn Fehler können schon passieren. Nur habe ich das gar nicht bemerkt und mich über die höhere „Auszahlung/Guthaben“ gefreut. Aber nun erhalte ich die Abrechnung für 2016 und ohne Vorwarnung ist diese Position doppelt berechnet
und mein Guthaben wesentlich geringer. Das ist nicht die feine englische Art – kann ich mich gegen diese Vorgehensweise wehren.
Selbstverständlich will ich meinen Verpflichtungen nachkommen – aber SO geht es doch nun auch nicht !
DANKE für einen hilfreichen sachlichen Kommentar zu meinem Anliegen !
9. Januar 2018 - 23:02 Antworten
weisen Sie den Vermieter darauf hin, dass er über die Nebenkostenabrechnung 2016 nicht die Grundsteuer 2015 abrechnen darf und bitten Sie um Korrektur.
Natali Vali
29. Januar 2018 - 11:20 Antworten
ich arbeite für eine Kommune. Wir haben für ein angemietetes Objekt eine Betriebskostenabrechnung erhalten. Daraus resultierte ein Guthaben. Ich habe dem Vermieter per E-Mail angeschrieben, auf welches Konto er das Guthaben überweisen kann. Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass er MwSt. berechnet hat. Das hätte er nicht gedurft. Das steht außer Frage. Kann ich die Abrechnung noch anfechten? Die Jahresfrist ist noch nicht um. Ich habe lediglich, dass Guthaben „angenommen“.
5. Oktober 2018 - 15:32 Antworten
ich habe eine Nebenkostenabrechung bekommen (Gartenmitbenutzung, Auszug vor 1,5 Jahren), welche mir nicht nachvollziehbar erscheint. Der ehemalige Vermieter will oder kann nicht belegen, welche Gartenarbeiten von einer externen Firma ausgeführt wurden. Den alleinigen Rechnungsposten „Gartenarbeiten“ empfinde ich als nicht zweckmäßig, da ich die eigentlichen Gartenarbeiten an sich anzweifle und zudem wissen möchte, ob das Geleistete überhaupt umlagefähig ist.
Sehe ich das richtig, dass der Vermieter hier im Rahmen der Belegprüfung in der Beweislast ist?
Den angesprochenen Posten in der Nebenkostenabrechung zahle ich somit bis auf weiteres nicht.
Kann ich das auch auf bereits vergangene, bereits vollständig bezahlte Nebenkostenabrechnungen ausweiten? In dem Falle müsste mir ein entsprechender Betrag wieder gut geschrieben werden. Der Betrag für die Gartenarbeiten war immer der gleiche.
5. Oktober 2018 - 18:27 Antworten
ich werde Belegeinsicht nehmen und auf die Einsicht in den Vertrag drängen, da sind die Leistungen i.d.R. formuliert.
3. Juni 2019 - 15:54 Antworten
ich habe für den Zeitraum 2017 eine Abrechnung am 27.12.18 bekommen. Dagegen habe ich Widerspruch eingelegt und um Aufklärung einiger Positionen gebeten. Nun stellt sich heraus, dass es vermieterseitig einen Zuordnungsfehler gegeben hat, sodass sich nun eine höhere Abrechnung für mich ergibt. Wenn ich es richtig interpretiere, ist das aber so nicht mehr möglich, oder? Für eine Antwort wäre ich dankbar.
5. Juni 2019 - 13:51 Antworten
hier eine Hilfe: Korrektur der Nebenkostenabrechnung zum Nachteil des Mieters – Geht das?!
26. Juni 2019 - 09:06 Antworten
Welche Fristen gelten eigentlich bei folgendem Fall?
Vermieter stellt fristgerecht im Dezember 2018, die Nebenkosten für 2017 auf, wodurch ein Guthaben ausgewiesen wird.
Dieses wird auch sofort ausgezahlt.
Nach Überprüfung dieser durch den Mieter, wird bei einer Position ein Fehler festgestellt (falscher Wasserverbrauch). Dadurch erhöht sich das Guthaben.
Der Mieter bittet um Korrektur.
Wie lange darf sich der Vermieter nun Zeit lassen für die Korrektur? Gibt es hier ebenfalls Fristen?
27. Juni 2019 - 08:17 Antworten
die Abrechnung ist bis Ende 2018 fällig. Ich gehe davon aus, dass dem Vermieter in diesem Fall eine angemessne Frist für die Korrektur der Nebenkostenabrechnung zusteht. Zum Beispiel 4 Wochen.
28. Juni 2019 - 17:36 Antworten
Der Vermieter wurde im Januar 2019 um Korrektur gebeten.
Der Fehler wurde auch vom Vermieter erkannt und stellt eine Korrektur in Aussicht.
Im April 2019 wird erneut um Korrektur gebeten, allerdings bis dato keine Rückmeldung erhalten.
Kann man sich auf Fristen beziehen und diese dem Vermieter auferlegen?
⇐ Widerspruch gegen Nebenkostenabrechnung einlegen – so geht’s
Nebenkosten: Abrechnungszeitraum zu lang ⇒