Source: https://www.jaguar-solingen.com/datenschutz
Timestamp: 2020-04-01 01:09:33
Document Index: 307450345

Matched Legal Cases: ['Art. 9', 'Art. 22', 'Art. 9', 'Art. 22', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 7', '§ 7', 'Art. 6', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 6']

Datenschutz | JAGUAR
Abschnitt I – Verantwortlicher und Übersicht der Datenverarbeitungen >>
Verantwortlicher >>
Kontakt Datenschutzbeauftragter >>
Arten der verarbeiteten Daten >>
Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten (Art. 9 Abs. 1 DSGVO) >>
Kategorien der von der Verarbeitung betroffenen Personen >>
Zweck der Verarbeitung >>
Automatisierte Entscheidung im Einzelfall (Art. 22 DSGVO) >>
Abschnitt II – Betroffenenrechte, Rechtsgrundlagen und generelle Hinweise >>
Cookies und Widerspruchsrecht im Direktmarketing >>
Abschnitt III – Verarbeitungsprozesse >>
Kernbereich der Datenverarbeitung >>
Externe Onlinepräsenzen >>
Webserver und Sicherheit >>
Eingebettete Inhalte und Funktionen >>
Reichweitenmessung, Onlinemarketing und Technologiepartner >>
Abschnitt IV - Begriffsdefinitionen >>
I Verantwortlicher
II Kontakt Datenschutzbeauftragter
III Arten der verarbeiteten Daten
IV Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten (Art. 9 Abs. 1 DSGVO)
V Kategorien der von der Verarbeitung betroffenen Personen
VI Zweck der Verarbeitung
VII Automatisierte Entscheidung im Einzelfall (Art. 22 DSGVO)
a) Rechte der betroffenen Personen
I Cookies und Widerspruchsrecht im Direktmarketing
a) Löschung von Daten und Archivierungspflichten
b) Änderungen und Aktualisierungen der Datenschutzerklärung
c) Maßgebliche Rechtsgrundlagen
d) Sicherheit der Datenverarbeitung
e) Offenlegung und Übermittlung von Daten
f) Übermittlungen in Drittländer
I Kernbereich der Datenverarbeitung
a) Bestellungsabwicklung im Onlineshop
Verarbeitete Daten: Bestandsdaten, Kontaktdaten, Vertragsdaten, Zahlungsdaten.
Betroffene: Kunden, Interessenten, Geschäftspartner.
Zweck der Verarbeitung: Erbringung von Vertragsleistungen im Rahmen des Betriebs eines Onlineshops, Abrechnung, Auslieferung, Kundenservice.
Art, Umfang, Funktionsweise der Verarbeitung: Persistent Cookies für Warenkorb und Login-Status.
Offenlegung extern und Zweck: Nein, nur auf bei Auslieferung oder Zahlung (Einsatz von Payment Service Providern: Creditreform Solingen Kirschner KG, Kuller Str. 58, 42651 Solingen sowie von Banken und Finanzinstituten).[TS1] [FK2] Weitere Informationen zur Datenverarbeitung bei Creditreform erhalten Sie unter www.creditreform-solingen.de/EU-DSGVO
Verarbeitung in Drittländern: Nein, nur auf Kundenwunsch bei Auslieferung oder Zahlung.
Für das Kundenkonto bieten wir ein eigenes Single-Sign-On-Verfahren an. D.h. Nutzer die sich in einem der Onlineangebote der zu der United Salon Technologies gehörenden Unternehmen registrieren, können die Zugangsdaten auch bei anderen Onlineangeboten der zu der United Salon Technologies Unternehmen GmbH gehörenden Angebote nutzen.
Betroffene: Kunden, Interessenten.
Erforderlichkeit / Interesse an Verarbeitung: Das Kundenkonto ist optional, Daten zur dessen Betrieb erforderlich. Pflichtfelder sind als solche gekennzeichnet. Darüber hinaus entscheidet jeder Nutzer selbst über weitere Angaben.
c) Bonitätsprüfung
Verarbeitete Daten: Name, Postadresse, Geburtsdatum, Angaben zur Art des Vertrages, Bankverbindung.
Rechtsgrundlagen: Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO; Sofern auf Einwilligung der Nutzer Kunden beruhend: Art. 6 Abs. 1 lit. a., Art. 7 DSGVO.
Zweck der Verarbeitung: Beurteilung der Ausfallwahrscheinlichkeit von Forderungen.
Art, Umfang, Funktionsweise der Verarbeitung: Die von den Wirtschaftsauskunfteien erhaltenen Informationen über die statistische Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls verarbeiten wir im Rahmen einer sachgerechten Ermessensentscheidung über die Begründung, Durchführung und Beendigung des Vertragsverhältnisses. Wir behalten uns vor, im Fall eines negativen Ergebnisses der Bonitätsprüfung, die Zahlung auf Rechnung oder eine andere Vorleistung zu verweigern.
Erforderlichkeit / Interesse an Verarbeitung: Betriebswirtschaftliche Interessen.
Offenlegung extern und Zweck sowie Datenschutzerklärung: Creditreform Solingen Kirschner KG, Kuller Str. 58, 42651 Solingen, Datenschutzerklärung: www.creditreform-solingen.de/EU-DSGVO
Automatisierte Entscheidung im Einzelfall gem. Art. 22 DSGVO: Die Entscheidung, ob wir in Vorleistung treten, erfolgt entsprechend Art. 22 DSGVO alleine auf Grundlage einer automatisierten Entscheidung im Einzelfall, die unsere Software unter Zugrundelegung der Auskunft der Wirtschaftsauskunftei ohne die Mitwirkung von Mitarbeitern vornimmt.
II Externe Onlinepräsenzen
a) Onlinepräsenzen in sozialen Medien
Rechtsgrundlagen: Art. 6 Abs. 1 lit f. DSGVO.
III Webserver und Sicherheit
Rechtsgrundlagen: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
IV Eingebettete Inhalte und Funktionen
a) Dienste und Inhalte von Google
b) Funktionen und Inhalte von Facebook
c) Funktionen und Inhalte von Instagram
d) Funktionen und Inhalte von Pinterest
a) Newsletterversand und Erfolgsmessung
Rechtsgrundlagen: Art. 6 Abs. 1 lit. a, Art. 7 DSGVO und § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG (Versand, Analyse), Art. 6 Abs. 1 lit. f (Protokollierung).
b) Kommunikation via Post, E-Mail, Fax oder Telefon
Rechtsgrundlagen: Art. 6 Abs. 1 lit. a, Art. 7 DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO in Verbindung mit gesetzlichen Vorgaben für werbliche Kommunikationen.
· Löschung der Daten: Mit Widerspruch/ Widerruf oder Wegfall der Berechtigungsgrundlagen.
c) Gewinnspiele und Wettbewerbe
· Löschung der Daten: Sobald die Daten für die Durchführung des Gewinnspiels nicht benötigt werden (z.B. bei Rückfragen zu Gewinnen); bei der Veröffentlichung von Gewinnern oder Gewinnspielbeiträgen verbleiben diese grundsätzlich dauerhaft online; im Übrigen Archivierung im Fall einer rechtlichen Verpflichtung (Ende handelsrechtlicher (6 Jahre) und steuerrechtlicher (10 Jahre) Aufbewahrungspflicht).
VI Reichweitenmessung, Onlinemarketing und Technologiepartner
d) Facebook-Pixel und Facebook Customer Audience Pixel
- A/B Tests dienen der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und Performance von Onlineangeboten. Dabei werden Nutzer z.B. unterschiedliche Versionen einer Website oder ihrer Elemente, wie Eingabeformulare, dargestellt, auf denen sich die Platzierung der Inhalte oder Beschriftungen der Navigationselemente unterscheiden können. Anschließend kann anhand des Verhaltens der Nutzer, z.B. längeres Verweilen auf der Webseite oder häufigerer Interaktion mit den Elementen, feststellt werden welche dieser Webseiten oder Elemente eher den Bedürfnissen der Nutzer entsprechen.
- Bei „Affiliate-Links“ handelt es sich um Links mit deren Hilfe die verlinkenden Webseiten Nutzer zu Webseiten mit Produkt- oder sonstigen Angeboten verweisen. Die Betreiber der jeweils verlinkenden Webseiten können eine Provision erhalten, wenn Nutzer den Affiliate-Links folgen und anschließend die Angebote wahrnehmen. Hierzu ist es erforderlich, dass die Anbieter nachverfolgen können, ob Nutzer, die sich für bestimmte Angebote interessieren, diese anschließend auf die Veranlassung der Affiliate-Links wahrnehmen. Daher ist es für die Funktionsfähigkeit von Affiliate-Links erforderlich, dass sie um bestimmte Werte ergänzt, die ein Bestandteil des Links werden oder anderweitig, z.B. in einem Cookie, gespeichert werden. Zu den Werten gehören insbesondere die Ausgangswebseite (Referrer), Zeitpunkt, eine Online-Kennung der Betreiber der Webseite, auf der sich der Affiliate-Link befand, eine Online-Kennung des jeweiligen Angebotes, eine Online-Kennung des Nutzers, als auch Tracking-spezifische Werte wie, z.B. Werbemittel-ID, Partner-ID und Kategorisierungen.
- Bei „After Sales” handelt es sich um Marketingverfahren, bei denen z.B. Kunden eines Onlineshops Werbeangebote anderer Anbieter präsentiert werden (die sich im Regelfall anhand des in dem Onlineshop erworbenen Leistungen oder Produkte orientieren). Im Übrigen entspricht die Funktionsweise von After-Sales der Funktionsweise von Affiliate-Links.
- Anonymität liegt vor, wenn eine Person anhand eines Datums durch den Verantwortlichen mit den, ihm zur Verfügung stehenden Mitteln nicht zumindest identifizierbar ist. Insbesondere können aggregierte Daten anonym sein.
– Als „Auftragsverarbeiter“ wird eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet, bezeichnet.
– Als solche werden Daten bezeichnet, aus denen die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgehen, sowie genetische Daten, biometrische Daten zur eindeutigen Identifizierung einer natürlichen Person, Gesundheitsdaten oder Daten zum Sexualleben oder der sexuellen Orientierung einer natürlichen Person.
– Siehe „personenbezogenes Datum“.
– „Clicktracking“ erlaubt es die Bewegungen der Nutzer innerhalb eines gesamten Onlineangebotes zu überblicken. Da die Ergebnisse dieser Tests genauer sind, wenn die Interaktion der Nutzer über einen gewissen Zeitraum verfolgt werden kann (z.B. schauen können, ob ein Nutzer gerne wiederkehrt), werden für diese Test-Zwecke im Regelfall Cookies auf den Rechnern der Nutzer gespeichert.
– „Conversion “, bzw. “Conversion Messung” bezeichnet ein Verfahren, mit dem die Wirksamkeit von Marketingmaßnahmen festgestellt werden kann. Dazu wird im Regelfall ein Cookie auf den Geräten der Nutzer innerhalb der Websites, auf denen die Marketingmaßnahmen erfolgen gespeichert und dann erneut auf der Zielwebsite abgerufen (z.B. können wir so nachvollziehen, ob die von uns auf anderen Webseiten geschalteten Anzeigen erfolgreich waren).
– Als „Cookies“ werden kleine Dateien bezeichnet, die auf Rechnern der Nutzer gespeichert werden. Innerhalb der Cookies können unterschiedliche Angaben gespeichert werden. Ein Cookie dient primär dazu, die Angaben zu einem Nutzer (bzw. dem Gerät auf dem das Cookie gespeichert ist) während oder auch nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Als temporäre Cookies, bzw. „Session-Cookies“ oder „transiente Cookies“, werden Cookies bezeichnet, die gelöscht werden, nachdem ein Nutzer ein Onlineangebot verlässt und seinen Browser schließt. In einem solchen Cookie kann z.B. der Inhalt eines Warenkorbs in einem Onlineshop oder ein Login-Staus innerhalb einer Community gespeichert werden. Als „permanent“ oder „persistent“ werden Cookies bezeichnet, die auch nach dem Schließen des Browsers gespeichert bleiben. So kann z.B. der Login-Status in einer Community gespeichert werden, wenn die Nutzer diese nach mehreren Tagen aufsuchen. Ebenso können in einem solchen Cookie die Interessen der Nutzer gespeichert werden, die für Reichweitenmessung oder Marketingzwecke (s. z.B. Remarketing) verwendet werden. Als „Third-Party-Cookie“ werden Cookies von anderen Anbietern als dem Verantwortlichen, der das Onlineangebot betreibt, angeboten werden (andernfalls, wenn es nur dessen Cookies sind spricht man von „First-Party Cookies“).
– Cookies und Fingerprints sind gerätebezogen. Um die Interessen der Nutzer im Rahmen der Smartphone-Nutzung für Werbeanzeigen auf Desktop-PCs auswerten zu können, ist das Cross-Device-Tracking erforderlich. Dazu können z.B. Logins in sozialen Netzwerken wie Facebook dienen. Alternativ werden Standort-Daten, IP-Adressen und Nutzerverhalten eingesetzt, um bis zu 98% genauere Nutzereingrenzung zu erreichen. Zu Zwecken von Cross-Device-Tracking werden im Regelfall Cookies und Web-Beacons eingesetzt.
– Von „Custom Audiences“ (bzw. „benutzerdefinierten Zielgruppen“) spricht man, wenn Zielgruppen für Werbezwecke, z.B. Einblendung von Werbeanzeigen bestimmt werden. So kann z.B. anhand des Interesses eines Nutzers an bestimmten Produkten oder Themen im Internet geschlussfolgert werden, dass dieser Nutzer sich für Werbeanzeigen für ähnliche Produkte oder den Onlineshop, in dem er die Produkte betrachtet hat, interessiert. Von „Lookalike Audiences“ (bzw. ähnlichen Zielgruppen) spricht man wiederum, wenn die als geeignet eingeschätzten Inhalte Nutzern angezeigt werden, deren Profile, bzw. Interessen mutmaßlich den Nutzern zu denen die Profile gebildet wurden, entsprechen. Zur Zwecken der Bildung von Custom Audiences und Lookalike Audiences werden im Regelfall Cookies und Web-Beacons eingesetzt. „Custom Audiences from Website“ bedeutet, dass die Zielgruppen anhand der Besucher der eigenen Webseite gebildet werden. „Custom Audiences from File“ bedeutet, dass z.B. eine Liste mit E-Mailadressen bei dem jeweiligen Werbenetzwerk oder Plattform hochgeladen werden, um die Zielgruppen zu bilden.
- Demografische Daten sind allgemeine Informationen über Personengruppen oder Personen, z.B. Merkmale wie Alter, Geschlecht, Wohnort und soziale Merkmale wie Beruf, Familienstand oder Einkommen. Demografische Daten werden im Rahmen der Reichweitenmessung und im Online-Marketing für Zwecke des interessensbasierten Marketings erhoben oder für betriebswirtschaftliche Analysen, die z.B. zur Bestimmung der Zielgruppen verwendet werden.
- Als „Dritter“ wird eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten, bezeichnet.
- Als Drittländer sind Staaten zu verstehen, in denen die DSGVO kein unmittelbar geltendes Recht ist, d.h. grundsätzlich Staaten, die nicht der Europäischen Union (EU) oder dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) angehören.
– Eine „Einwilligung“ der betroffenen Person ist jede freiwillig für den bestimmten Fall, in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.
- Siehe „Embedding“.
- Beim Embedding (auch „Einbettung“) werden fremde Inhalte oder Software-Funktionen (siehe Plugins) in die eigene Onlinepräsenz so eingebunden, dass sie auf dieser Onlinepräsenz dargestellt, bzw. ausgeführt werden. Dabei wird keine Kopie des Inhalts erstellt, da er von dem ursprünglichen Server aufgerufen wird (z.B. Videos, Bilder, Beiträge auf sozialen Netzwerken, Widgets mit Bewertungen). Beim Embedding ist es technisch notwendig, dass der Anbieter der Inhalte die IP-Adresse der Nutzer erhebt, um den eingebetteten Inhalt im Browser der Nutzer auszugeben. Ferner können durch den Inhaltsanbieter z.B. Cookies auf den Geräten der Nutzer gespeichert werden.
– Der „erweiterte Abgleich“ ist eine Option des Facebook-Pixels, die bedeutet, dass Bestandsdaten wie Telefonnummern, E-Mailadressen oder Facebook-IDs der Nutzer zur Bildung von Zielgruppen für Facebook-Ads an Facebook verschlüsselt übermittelt und nur zu diesem Zweck verwendetet werden.
- Beim Fehlertracking wird z.B. fehlerhaft ausgeführter Programmcode erkannt, um diesen beseitigen und so die Funktionsfähigkeit und Sicherheit von Onlineangeboten zu gewährleisten.
Fingerprints und andere Onlinekennungen
– „Fingerprints“ entsprechen in ihrer Funktion den Cookies, wobei auf die Speicherung einer Datei auf dem Gerät der Nutzer verzichtet wird. Diese digitalen Fingerabdrücke können z.B. als Quersummen aus individuellen Faktoren von Geräten, wie z.B. Rechenleistung oder Browserplugins für Geräte individuell erstellt und so für Reichweitenmessung, Profiling, Remarketing, Interessens- und Verhaltensbezogene Werbung eingesetzt werden.
– Siehe „Cookies”.
– "Heatmaps" sind Mausbewegungen der Nutzer, die zu einem Gesamtbild zusammengefasst werden, mit dessen Hilfe z.B. erkannt werden kann, welche Webseitenelemente bevorzugt angesteuert werden und welche Webseitenelemente Nutzer weniger bevorzugen.
- Die IP-Adresse („IP“ steht für Internetprotokoll) ist eine Zahlenfolge anhand der mit dem Internet verbundene Geräte identifiziert werden können. Wenn ein Nutzer eine Website auf einem Server aufruft, dann teilt er dem Server seine IP-Adresse mit. Der Server weiß dann, dass er die Datenpakete mit dem Inhalt der Website an diese Adresse schicken muss.
– Als „IP-Masking” wird eine Methode bezeichnet, bei der das letzte Oktett, d.h. die letzten beiden Zahlen einer IP-Adresse gelöscht werden, damit die IP-Adresse nicht mehr der eindeutigen Identifizierung einer Person dienen können. Daher ist das IP-Masking ein Mittel zur Pseudonymisierung von Verarbeitungsverfahren, insbesondere im Onlinemarketing.
Interessensbasiertes Marketing bzw. Interessens und verhaltensbezogene Werbung
– Von interessens- und/oder verhaltensbezogenen Werbung spricht man, wenn Profiling eingesetzt wird, um das potentielle Interesse von Nutzern an Werbeanzeigen zu bestimmen (englisch „Online Behavioral Advertising“, kurz OBA). Zu diesen Zwecken werden im Regelfall Cookies und Web-Beacons eingesetzt.
– Siehe Custom Audiences.
- Der Begriff „Opt-in“ bedeutet je nach Kontext viel wie Anmeldung oder Einwilligung. Wird eine Anmeldung (z.B. durch Eingabe einer E-Mailadresse in ein Onlineformular-Feld) durch die Zusendung einer Bestätigungsmail an den Inhaber der E-Mailadresse bestätigt, spricht man von einem Double-Opt-In (DOI).
– Der Begriff Opt-Out bedeutet so viel wie Abmeldung und kann z.B. einen Widerspruch (z.B. gegen Tracking) oder eine Kündigung (z.B. bei Newsletterabonnements) darstellen.
– Ein “Opt-Out-Cookie” ist eine kleine Datei (siehe „Cookies“) die in Ihrem Browser gespeichert wird und in der vermerkt wird, dass Sie z.B. ein Tracking-Dienst Ihre Daten nicht verarbeiten soll. Das „Opt-Out-Cookie“ gilt nur für den Browser, in dem es gespeichert wurde, also in dem Sie den Opt-Out-Link geklickt haben. Werden Cookies in diesem Browser gelöscht, dann müssen Sie den Opt-Out-Link erneut klicken. Ferner kann ein Opt-Out-Link nur auf die Domain beschränkt sein, auf der der Opt-Out-Link klickt wurde.
– „Personenbezogene Daten“ alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.
– Als Plugins (bzw. „Social Plugins“ im Fall von sozialen Funktionen) werden fremde Software-Funktionen bezeichnet, die in das Onlineangebot eingebunden werden. Sie können z.B. der Ausgabe von Interaktionselementen (z.B., einer „Gefällt mir“-Schaltfläche) oder von Inhalten (z.B. externe Kommentierfunktion oder Beiträge in sozialen Netzwerken) dienen.
- Als „Profiling“ wird jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten bezeichnet, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen (je nach Art des Profilings gehören dazu Informationen betreffend das Alter, das Geschlecht, Standortdaten und Bewegungsdaten, Interaktion mit Webseiten und deren Inhalten, Einkaufsverhalten, sozialen Interaktionen mit anderen Menschen), zu analysieren, zu bewerten oder um sie vorherzusagen (z.B. die Interessen an bestimmten Inhalten oder Produkten, das Klickverhalten auf einer Webseite oder den Aufenthaltsort). Zu Zwecken des Profilings werden häufig Cookies und Web-Beacons eingesetzt.
– Der EU-US Privacy Shield ist eine informelle Absprache auf dem Gebiet des Datenschutzrechts, die zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika ausgehandelt wurde. Sie besteht aus einer Reihe von Zusicherungen der US-amerikanischen Regierung und einem Beschluss der EU-Kommission. Unternehmen, die unter dem Privacy Shield zertifiziert sind, bietet eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (https://www.privacyshield.gov).
– Als „Pseudonymisierung“ wird die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden es gewährleistet ist, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden, bezeichnet; D.h. wenn in einem Cookie zwar ein genaues Interessensprofil des Computernutzers gespeichert wird (quasi ein „Marketing-Avatar“), aber nicht der Name des Nutzers, dann werden seien Daten pseudonym verarbeitet. Werden sein Name, z.B. als Teil seiner E-Mailadresse oder seine IP-Adresse gespeichert, dann ist die Verarbeitung grundsätzlich nicht mehr pseudonym.
– Die Reichweitenmessung dient der Auswertung der Besucherströme eines Onlineangebotes und kann deren Verhalten, Interessen oder demographische Informationen, wie z.B. das Alter oder das Geschlecht umfassen. Mit Hilfe der Reichweitenanalyse können z.B. Websiteinhaber erkennen, welche Arten von Menschen zu welcher Zeit ihre Webseite besuchen und für welche Inhalte sie sich interessieren. Dadurch können sie z.B. die Inhalte der Webseite besser auf die Bedürfnisse ihrer Besucher optimieren. Zu Zwecken der Reichweitenanalyse werden häufig Cookies und Web-Beacons eingesetzt.
– Vom „Remarketing“, bzw. „Retargeting“ spricht man, wenn z.B. zu Werbezwecken vermerkt wird, für welche Produkte sich ein Nutzer in auf einer Webseite interessiert hat, um den Nutzer auf anderen Webseiten an diese Produkte, z.B. in Werbeanzeigen, zu erinnern. Zu Zwecken des Profilings werden im Regelfall Cookies eingesetzt.
- Als „Single-Sign-On“ oder „Single-Sign-On-Authentifizierung“ wird ein Verfahren bezeichnet, dass es den Nutzern erlaubt, sich mit Hilfe eines Nutzerkontos bei einem Onlineangebot, auch bei anderen Onlineangeboten anzumelden. Voraussetzung der Single-Sign-On-Authentifizierung ist, dass Nutzer bei dem jeweiligen Single-Sign-On-Anbieter registriert sind und die erforderlichen Zugangsdaten auf dem dafür vorgesehenen Webformular eingeben. Die Authentifizierung erfolgt direkt bei dem jeweiligen Single-Sign-On-Anbieter. Im Rahmen einer solchen Authentifizierung erhalten wir eine Nutzer-ID mit der Information, dass der Nutzer unter dieser Nutzer-ID beim jeweiligen Single-Sign-On-Anbieter eingeloggt ist und eine für uns nicht weiter nutzbare ID (sog „User Handle“). Ob wir weitere Daten übermittelt erhalten, hängt allein von dem genutzten Single-Sign-On-Verfahren ab, den gewählten Datenfreigaben im Rahmen der Authentifizierung und zudem, welche Daten Nutzer in den Privatsphäre- oder sonstigen Einstellungen des Nutzerkontos beim Single-Sign-On-Anbieter freigegeben haben. Es können je nach Single-Sign-On-Anbieter und der Wahl der Nutzer verschiedene Daten sein, in der Regel sind es die E-Mail-Adresse und der Benutzername. Das im Rahmen des Single-Sign-On-Verfahrens eingegebene Passwort ist für uns weder einsehbar, noch wird es von uns gespeichert. Nutzer werden gebeten zu beachten, dass deren, bei uns gespeicherte Angaben automatisch mit ihrem Nutzerkonto beim Single-Sign-On-Anbieter abgeglichen werden können, dies jedoch nicht immer möglich ist oder tatsächlich erfolgt. Ändern sich z.B. die E-Mailadressen der Nutzer, müssen Nutzer diese manuell in Ihrem Nutzerkonto bei uns ändern. Sollten Nutzer sich einmal entscheiden, die Verknüpfung ihres Nutzerkontos beim Single-Sign-On-Anbieter nicht mehr für das Single-Sign-On-Verfahren nutzen zu wollen, müssen Sie diese Verbindung innerhalb ihres Nutzerkontos beim Single-Sign-On-Anbieter aufheben. Möchten Nutzer deren Daten bei uns löschen, müssen sie Ihre Registrierung bei uns kündigen.
– Vom „Tracking“ spricht man, wenn das Verhalten von Nutzern über mehrere Onlineangebote hinweg nachvollzogen werden kann, z.B. zu Zwecken des Remarketings. Die im Hinblick auf die genutzten Onlineangebote gesammelten Verhaltens- und Interessensinformationen werden als Nutzer-Profile in Cookies oder auf Servern der Marketingdienstleister (z.B. Google oder Facebook) gespeichert.
– „Universal Analytics“ bezeichnet ein Verfahren von Google Analytics, bei dem die Nutzeranalyse auf Grundlage einer pseudonymen Nutzer-ID erfolgt und damit ein pseudonymes Profil des Nutzers mit Informationen aus der Nutzung verschiedener Geräten erstellt wird („Cross-Device-Tracking“).
– Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.
- Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführten Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.
– siehe Zähl-Pixel
– Siehe Embedding.
Zähl-Pixel
– Als „Zähl-Pixel“ (auch: „Pixel“, „Messpixel“, „Web-Beacon“ oder „Web-Bug“) werden kleine, pixelgroße Grafiken bezeichnet, die in Webseiten oder HTML-E-Mails eingebunden werden. Derart erlauben sie z.B. festzustellen, ob eine E-Mail geöffnet wurde (zumindest, wenn die Bilddarstellung in E-Mails aktiviert ist) oder wie oft eine Website von einem Nutzer aufgerufen wird.