Source: https://www.jusmeum.de/urteil/bverwg/bverwg_2-C-29-12
Timestamp: 2019-06-27 09:39:40
Document Index: 46654218

Matched Legal Cases: ['§ 92', '§ 173', '§ 161', '§ 40', '§ 47', '§ 52']

BVerwG, 2 C 29.12: Ermessen, Anschluss, Hauptsache
Urteil des BVerwG vom 20.08.2013, 2 C 29.12
2 C 29.12
Ermessen, Anschluss, Hauptsache
BVerwG 2 C 29.12 VGH 1 A 2381/10
hat der 2. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 20. August 2013 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Domgörgen, die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Thomsen und den Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Hartung
Das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 28. September 2011 und der Gerichtsbescheid des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main vom 24. Februar 2009 sind wirkungslos.
Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren auf 7 000 € festgesetzt.
1Nachdem die Beteiligten den Rechtsstreit in der Hauptsache für erledigt erklärt
haben, ist das Revisionsverfahren in entsprechender Anwendung von § 92
Abs. 3 Satz 1 VwGO einzustellen. Die Vorentscheidungen sind wirkungslos
(§ 173 VwGO i.V.m. 269 Abs. 3 Satz 1 ZPO).
2Über die Kosten des Revisionsverfahrens ist gemäß § 161 Abs. 2 VwGO nach
billigem Ermessen unter Berücksichtigung des bisherigen Sach- und Streitstands zu entscheiden. Es entspricht billigem Ermessen, die Kosten des Verfahrens dem Beklagten aufzuerlegen, da dieser im Hauptsacheverfahren voraussichtlich unterlegen gewesen wäre (vgl. Beschluss des BVerfG vom 19. Juni
2012 - 2 BvR 1397/09 - und im Anschluss an das Senatsurteil vom 28. Oktober
2010 - BVerwG 2 C 10.09 - Buchholz 240 § 40 BBesG Nr. 44).
3Die Festsetzung des Streitwerts beruht auf § 47 Abs. 1, § 52 Abs. 1 und 3 GKG.