Source: https://www.juracademy.de/bgb-allgemeiner-teil2/wirksamkeitshindernisse-134-138-und-anfechtung/3-teil-allgemeine-wirksamkeitshindernisse-von-rechtsgeschaeften/e-nichtigkeit-wegen-anfechtung-142-abs-1/iii-anfechtungserklaerung/2-erklaerungsempfaenger/b-anfechtungsgegner-bei-einseitigen-rechtsgeschaeften/aa-faelle-des-143-abs-3.html
Timestamp: 2018-09-20 17:26:38
Document Index: 102025388

Matched Legal Cases: ['§ 143', '§ 143', '§ 143', '§ 143', '§ 143', '§ 875', '§ 143']

aa) Fälle des § 143 Abs. 3 - BGB Allgemeiner Teil 2
BGB Allgemeiner Teil 2 - aa) Fälle des § 143 Abs. 3
Kursangebot | Grundkurs BGB AT II | aa) Fälle des § 143 Abs. 3
aa) Fälle des § 143 Abs. 3
Besteht das einseitige Rechtsgeschäft aus einer empfangsbedürftigen Willenserklärung, ist die Anfechtung dieser Erklärung an diejenige Person zu richten, der gegenüber die Erklärung abgegeben wurde, § 143 Abs. 3 S. 1.
Die Anfechtung einer Kündigungs-, Rücktritts-, Widerrufs-, Aufrechnungs- oder einer Zustimmungserklärung oder einer Vollmachtserteilung muss durch Erklärung gegenüber dem Empfänger der angefochtenen Erklärung erfolgen.
Stellt das Gesetz dem Erklärenden – wie beispielsweise in § 875 Abs. 1 S. 2 – neben einer Person alternativ eine Behörde als Empfänger zur Verfügung, ist die Anfechtung nach § 143 Abs. 3 S. 2 stets gegenüber der Person zu erklären. Denn nur diese wird in den einschlägigen Fällen durch die Anfechtung in ihren Rechten betroffen und muss daher zwingend von der Anfechtung erfahren.