Source: https://lexetius.com/StPO/100a
Timestamp: 2019-10-16 16:41:09
Document Index: 169564144

Matched Legal Cases: ['§ 100', '§ 100', '§ 100', '§ 80', '§ 108', '§ 176', '§ 177', '§ 177', '§ 184', '§ 184', '§ 232', '§ 232', '§ 233', '§ 261', '§ 261', '§ 261', '§ 265', '§ 266', '§ 267', '§ 267', '§ 268', '§ 269', '§ 275', '§ 276', '§ 283', '§ 298', '§ 300', '§ 299', '§ 306', '§ 308', '§ 309', '§ 310', '§ 313', '§ 315', '§ 316', '§ 332', '§ 4', '§ 17', '§ 19', '§ 19', '§ 4', '§ 13', '§ 152', '§ 95', '§ 100', '§ 100', '§ 100', '§ 100']

§ 100a StPO. Telekommunikationsüberwachung
[Titelei] [Inhalt] [Quellen] [<] § 100a StPO [>]
Achter Abschnitt. Beschlagnahme, Überwachung des Fernmeldeverkehrs, Rasterfahndung, Einsatz technischer Mittel, Einsatz Verdeckter Ermittler und Durchsuchung
Paragraf 100a. Telekommunikationsüberwachung
1§ 100a. 2Telekommunikationsüberwachung.
3(1) [1] Auch ohne Wissen der Betroffenen darf die Telekommunikation überwacht und aufgezeichnet werden, wenn
[2] Die Überwachung und Aufzeichnung der Telekommunikation darf auch in der Weise erfolgen, dass mit technischen Mitteln in von dem Betroffenen genutzte informationstechnische Systeme eingegriffen wird, wenn dies notwendig ist, um die Überwachung und Aufzeichnung insbesondere in unverschlüsselter Form zu ermöglichen. [3] Auf dem informationstechnischen System des Betroffenen gespeicherte Inhalte und Umstände der Kommunikation dürfen überwacht und aufgezeichnet werden, wenn sie auch während des laufenden Übertragungsvorgangs im öffentlichen Telekommunikationsnetz in verschlüsselter Form hätten überwacht und aufgezeichnet werden können.
4a) Straftaten des Friedensverrats, des Hochverrats und der Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates sowie des Landesverrats und der Gefährdung der äußeren Sicherheit nach den §§ 80a bis 82, 84 bis 86, 87 bis 89a, 89c Absatz 1 bis 4, 94 bis 100a,
5b) Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern nach § 108e,
6f) Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung in den Fällen der §§ 176a, 176b und, unter den in § 177 Absatz 6 Satz 2 Nummer 2 genannten Voraussetzungen, des § 177,
7g) Verbreitung, Erwerb und Besitz kinder- und jugendpornographischer Schriften nach § 184b Absatz 1 und 2, § 184c Absatz 2,
8i) Straftaten gegen die persönliche Freiheit nach den §§ 232, 232a Absatz 1 bis 5, den §§ 232b, 233 Absatz 2, den §§ 233a, 234, 234a, 239a und 239b,
9m) Geldwäsche und Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte nach § 261 Abs. 1, 2 und 4; beruht die Strafbarkeit darauf, dass die Straflosigkeit nach § 261 Absatz 9 Satz 2 gemäß § 261 Absatz 9 Satz 3 ausgeschlossen ist, jedoch nur dann, wenn der Gegenstand aus einer der in den Nummern 1 bis 11 genannten schweren Straftaten herrührt,
10p) Sportwettbetrug und Manipulation von berufssportlichen Wettbewerben unter den in § 265e Satz 2 genannten Voraussetzungen,
11q) Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt unter den in § 266a Absatz 4 Satz 2 Nummer 4 genannten Voraussetzungen,
12r) Straftaten der Urkundenfälschung unter den in § 267 Abs. 3 Satz 2 genannten Voraussetzungen und im Fall des § 267 Abs. 4, jeweils auch in Verbindung mit § 268 Abs. 5 oder § 269 Abs. 3, sowie nach § 275 Abs. 2 und § 276 Abs. 2,
13s) Bankrott unter den in § 283a Satz 2 genannten Voraussetzungen,
14t) Straftaten gegen den Wettbewerb nach § 298 und, unter den in § 300 Satz 2 genannten Voraussetzungen, nach § 299,
15u) gemeingefährliche Straftaten in den Fällen der §§ 306 bis 306c, 307 Abs. 1 bis 3, des § 308 Abs. 1 bis 3, des § 309 Abs. 1 bis 4, des § 310 Abs. 1, der §§ 313, 314, 315 Abs. 3, des § 315b Abs. 3 sowie der §§ 316a und 316c,
16v) Bestechlichkeit und Bestechung nach den §§ 332 und 334,
173. aus dem Anti-Doping-Gesetz:
Straftaten nach § 4 Absatz 4 Nummer 2 Buchstabe b,
184. aus dem Asylgesetz:
196. aus dem Außenwirtschaftsgesetz: vorsätzliche Straftaten nach den §§ 17 und 18 des Außenwirtschaftsgesetzes,
208. aus dem Grundstoffüberwachungsgesetz: Straftaten nach § 19 Abs. 1 unter den in § 19 Abs. 3 Satz 2 genannten Voraussetzungen,
219a. aus dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz:
Straftaten nach § 4 Absatz 3 Nummer 1 Buchstabe a,
22d) Verbrechen der Aggression nach § 13,
23(3) Die Anordnung darf sich nur gegen den Beschuldigten oder gegen Personen richten, von denen auf Grund bestimmter Tatsachen anzunehmen ist, dass sie für den Beschuldigten bestimmte oder von ihm herrührende Mitteilungen entgegennehmen oder weitergeben oder dass der Beschuldigte ihren Anschluss oder ihr informationstechnisches System benutzt.
24(4) [1] Auf Grund der Anordnung einer Überwachung und Aufzeichnung der Telekommunikation hat jeder, der Telekommunikationsdienste erbringt oder daran mitwirkt, dem Gericht, der Staatsanwaltschaft und ihren im Polizeidienst tätigen Ermittlungspersonen (§ 152 des Gerichtsverfassungsgesetzes) diese Maßnahmen zu ermöglichen und die erforderlichen Auskünfte unverzüglich zu erteilen. [2] Ob und in welchem Umfang hierfür Vorkehrungen zu treffen sind, bestimmt sich nach dem Telekommunikationsgesetz und der Telekommunikations-Überwachungsverordnung. [3] § 95 Absatz 2 gilt entsprechend.
25(5) [1] Bei Maßnahmen nach Absatz 1 Satz 2 und 3 ist technisch sicherzustellen, dass
1. ausschließlich überwacht und aufgezeichnet werden können:
a) die laufende Telekommunikation (Absatz 1 Satz 2), oder
b) Inhalte und Umstände der Kommunikation, die ab dem Zeitpunkt der Anordnung nach § 100e Absatz 1 auch während des laufenden Übertragungsvorgangs im öffentlichen Telekommunikationsnetz hätten überwacht und aufgezeichnet werden können (Absatz 1 Satz 3),
2. an dem informationstechnischen System nur Veränderungen vorgenommen werden, die für die Datenerhebung unerlässlich sind, und
3. die vorgenommenen Veränderungen bei Beendigung der Maßnahme, soweit technisch möglich, automatisiert rückgängig gemacht werden.
[2] Das eingesetzte Mittel ist nach dem Stand der Technik gegen unbefugte Nutzung zu schützen. [3] Kopierte Daten sind nach dem Stand der Technik gegen Veränderung, unbefugte Löschung und unbefugte Kenntnisnahme zu schützen.
26(6) Bei jedem Einsatz des technischen Mittels sind zu protokollieren
1. die Bezeichnung des technischen Mittels und der Zeitpunkt seines Einsatzes,
2. die Angaben zur Identifizierung des informationstechnischen Systems und die daran vorgenommenen nicht nur flüchtigen Veränderungen,
3. die Angaben, die die Feststellung der erhobenen Daten ermöglichen, und
4. die Organisationseinheit, die die Maßnahme durchführt.
[24. August 2017–18. Juli 2019]
[19. April 2017–24. August 2017]
[1. Januar 2017–19. April 2017]
[26. November 2016–1. Januar 2017]
[10. November 2016–26. November 2016]
[15. Oktober 2016–10. November 2016]
[18. Dezember 2015–15. Oktober 2016]
[26. November 2015–18. Dezember 2015]
[25. Juli 2015–24. Oktober 2015]
[20. Juni 2015–25. Juli 2015]
[27. Januar 2015–20. Juni 2015]
[1. September 2014–27. Januar 2015]
[1. September 2013–1. September 2014]
[4. August 2009–1. September 2013]
[5. November 2008–4. August 2009]
[19. März 2008–5. November 2008]
[30. November 2007–1. Januar 2008]
[19. Februar 2005–30. November 2007]
[1. April 2004–1. Januar 2005]
[11. Oktober 2002–1. April 2003]
[30. Juni 2002–11. Oktober 2002]
[1. November 2000–30. Juni 2002]
[9. Mai 1998–1. November 2000]
[1. April 1998–9. Mai 1998]
[24. Dezember 1997–1. April 1998]
[1. Dezember 1994–24. Dezember 1997]
[22. September 1992–1. Dezember 1994]
[22. Juli 1992–22. September 1992]
[7. März 1992–22. Juli 1992]
[1. Januar 1991–7. März 1992]
[11. November 1990–1. Januar 1991]
[1. Juli 1989–11. November 1990]
[1. Januar 1982–1. Juli 1989]
[1. Juli 1980–1. Januar 1982]
[1. Juli 1978–1. Juli 1980]
[1. Januar 1975–1. Juli 1978]
[1. Januar 1973–24. November 1973/28. November 1973]
[17. Dezember 1971/19. Dezember 1971–1. Januar 1973]
[1. November 1968–17. Dezember 1971/19. Dezember 1971]
1. 1. Januar 2008: Artt. 1 Nr. 7, 16 Abs. 1 des Gesetzes vom 21. Dezember 2007.
3. 24. August 2017: Artt. 3 Nr. 8 Buchst. a, 18 Abs. 1 des Gesetzes vom 17. August 2017.
4. 1. Januar 2017: Artt. 2 Abs. 3 Nr. 1 Buchst. a, 3 des Gesetzes vom 22. Dezember 2016.
5. 1. September 2014: Artt. 3 Nr. 1, 6 des Gesetzes vom 23. April 2014.
6. 10. November 2016: Artt. 2 Abs. 5 Nr. 2, 3 des Gesetzes vom 4. November 2016.
7. 27. Januar 2015: Artt. 2 Abs. 3 Nr. 1, 3 des Gesetzes vom 21. Januar 2015.
8. 15. Oktober 2016: Artt. 4 Abs. 5 Nr. 1, 6 des Gesetzes vom 11. Oktober 2016.
9. 26. November 2015: Artt. 9 Nr. 1, 11 des Gesetzes vom 20. November 2015.
10. 19. April 2017: Artt. 2 Nr. 1, 4 des Gesetzes vom 11. April 2017.
11. 18. Juli 2019: Artt. 3 Nr. 1, 18 Abs. 1 des Gesetzes vom 11. Juli 2019.
12. 18. Juli 2019: Artt. 3 Nr. 2, 18 Abs. 1 des Gesetzes vom 11. Juli 2019.
13. 18. Juli 2019: Artt. 3 Nr. 2, 18 Abs. 1 des Gesetzes vom 11. Juli 2019.
14. 18. Juli 2019: Artt. 3 Nr. 2, 18 Abs. 1 des Gesetzes vom 11. Juli 2019.
15. 18. Juli 2019: Artt. 3 Nr. 2, 18 Abs. 1 des Gesetzes vom 11. Juli 2019.
16. 18. Juli 2019: Artt. 3 Nr. 2, 18 Abs. 1 des Gesetzes vom 11. Juli 2019.
17. 18. Dezember 2015: Artt. 5, 9 Abs. 1 des Ersten Gesetzes vom 10. Dezember 2015.
18. 24. Oktober 2015: Artt. 14 Nr. 7, 15 Abs. 1 des Gesetzes vom 20. Oktober 2015.
19. 1. September 2013: Artt. 2 Abs. 9 Nr. 1, 4 Abs. 1 S. 1 des Gesetzes vom 6. Juni 2013.
20. 19. März 2008: Artt. 2, 4 S. 1 des Gesetzes vom 11. März 2008.
21. 26. November 2016: Artt. 2 Nr. 1, 4 des Zweiten Gesetzes vom 21. November 2016.
22. 1. Januar 2017: Artt. 2 Abs. 3 Nr. 1 Buchst. b, 3 des Gesetzes vom 22. Dezember 2016.
23. 24. August 2017: Artt. 3 Nr. 8 Buchst. b, 18 Abs. 1 des Gesetzes vom 17. August 2017.
24. 24. August 2017: Artt. 3 Nr. 8 Buchst. c, 18 Abs. 1 des Gesetzes vom 17. August 2017.
25. 24. August 2017: Artt. 3 Nr. 8 Buchst. c, 18 Abs. 1 des Gesetzes vom 17. August 2017.
26. 24. August 2017: Artt. 3 Nr. 8 Buchst. c, 18 Abs. 1 des Gesetzes vom 17. August 2017.
Umfeld von § 100a StPO
§ 100 StPO. Verfahren bei der Postbeschlagnahme
§ 100b StPO. Online-Durchsuchung