Source: https://www.holsteiner-verband.de/de/vermarktung/auktionen/auktionsbedingungen
Timestamp: 2020-03-30 10:07:10
Document Index: 43178863

Matched Legal Cases: ['§ 433', '§ 383', '§ 14', '§ 13', '§ 312', '§ 434', '§ 312', '§ 355', 'Art 246', '§ 1', '§ 2']

Vermarktung > Auktionen > Auktionsbedingungen
Online-Auktionsbedingungen der 34. Holsteiner Frühjahrsauktion als Online-Auktion
C. Angaben zum Versteigerungsobjekt
D. Abrechnung, Bezahlung, Eigentumsübergang
E. Beschaffenheitsvereinbarung
F. Haftung und Verjährung
H. Änderungen, anwendbares Recht, Gerichtsstand und salvatorische Klausel. Vorrang der deutschen Fassung
Die Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn (im Folgenden auch „Veranstalterin“ genannt), führt die Versteigerung von Pferden der Aussteller (im Folgenden auch „Anbieter“ genannt) im Internet (hier auch als Internet-Auktion, Internet-Versteigerung oder Online-Auktion bezeichnet) im fremden Namen und auf fremde Rechnung des Ausstellers durch. Der Aussteller sichert zu, dass er verfügungsberechtigter Eigentümer des Pferdes ist.
Der Kaufvertrag über das Pferd kommt direkt zwischen dem Aussteller als Verkäufer und dem erfolgreichen Bieter als Käufer zustande. Es handelt sich um einen Kaufvertrag im Sinne der §§ 433 ff. BGB, der nicht über eine öffentliche Versteigerung im Sinne des § 383 Abs. 3 BGB zustande kommt.
Dem Kaufvertrag zwischen dem Aussteller und dem Käufer sowie den Rechtsverhältnissen zwischen der Veranstalterin und dem Aussteller einerseits und der Veranstalterin und dem Bieter andererseits liegen diese Online-Auktionsbedingungen zugrunde.
Der Aussteller erkennt mit der Anmeldung des Pferdes zu dieser Internet-Auktion die Online-Auktionsbedingungen an. Spätestens mit der Teilnahme am Bietvorgang erkennt der Bieter die Bedingungen die Online-Auktionsbedingungen an. Im Falle eines erfolgreichen Bietvorgangs kommt ein Kaufvertrag nur zwischen dem Aussteller und dem Käufer zustande.
Die Online-Auktionsbedingungen gelten ausschließlich. Entgegenstehende oder von den Online-Auktionsbedingungen abweichende Bedingungen werden nicht anerkannt.
Die Online-Auktionsbedingungen gelten auch dann, wenn die Veranstalterin oder der Aussteller in Kenntnis entgegenstehender oder abweichender Bedingungen des Erwerbers die Lieferung vorbehaltlos ausführt.
Alle Vereinbarungen, die zwischen der Veranstalterin und dem Erwerber und dem Aussteller und dem Erwerber zwecks Ausführung eines abgeschlossenen Vertrages getroffen werden, sind in diesen Online-Auktionsbedingungen niedergelegt.
An Abbildungen, Videos, Zeichnungen, Beschreibungen und sonstigen Unterlagen, die von der Veranstalterin für die Auktion verwendet werden, behält sich die Veranstalterin Eigentums- und Urheberrechte vor. Vor ihrer Weitergabe an Dritte bedürfen der Erwerber, der Bieter und jeder Dritte der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung der Veranstalterin.
Die Online-Auktionsbedingungen gelten grundsätzlich in gleicher Weise gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB) und gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB), wenn nicht deren Geltung ausdrücklich im Hinblick auf einzelne Klauseln in ihrem Anwendungsbereich eingeschränkt ist.
Die Veranstalterin weist darauf hin, dass sie für ihre Vermittlungstätigkeit vom Austeller eine Vermittlungsgebühr von, je nach erfolgreichem Höchstgebot (=sog. Zuschlagspreis), zwischen 8 % und 15 % erhebt.
I. Anmeldung (Registrierung) und Nutzerkonto
1. Die Teilnahme an der Internetversteigerung ist nur denjenigen natürlichen oder juristischen Personen gestattet, die sich bei der Veranstalterin registriert haben. Bei der Eröffnung der Registrierung sind alle von der Veranstalterin in dem Anmeldeformular gestellten Fragen ordnungsgemäß und richtig zu beantworten und eventuell geforderte Kopien beizufügen. Eine Registrierung kann jederzeit ohne Angabe von Gründen in der auf unserer Internetplattform vorgesehen Rubrik „Löschung meiner Registrierung“ gelöscht werden; in diesem Falle werden alle registrierten Daten endgültig gelöscht, soweit diese nicht für ein laufendes Bietungsverfahren oder die Abwicklung eines bereits erfolgten Erwerbs erforderlich sind. Die Löschung erfolgt in diesem Falle erst, wenn es endgültig ausgeschlossen ist, dass die Daten noch benötigt werden. Im Übrigen wird auf Ziffer J. dieser Online-Auktionsbedingungen verwiesen.
2. Vertretung und Geschäftsfähigkeit
II. Ablauf der Internetversteigerung
1. Die jeweilige Internetversteigerung beginnt mit einer von der Veranstalterin auf der Plattform in das Internet gestellten Offerte. Diese ist eine auf den Abschluss eines Kaufvertrages gerichtete Willenserklärung des Ausstellers. In der Offerte wird zugleich die Bietungszeit durch die Angabe „Auktionsende“ festgelegt. Diese Offerte kann nicht durch einfaches "ja" angenommen werden, sondern es handelt sich um eine vorweg erklärte Annahme des Höchstgebotes. Angenommen wird für den Aussteller nur dasjenige Höchstgebot, dass innerhalb der genannten Bietungszeit von einem Bieter wirksam nach den Bedingungen dieser Online-Auktionsbedingungen abgegeben wird.
2. Gebote können ausschließlich nur über die auf der Plattform installierte Maske für registrierte Bieter und nur online abgegeben werden. Gebote, die auf andere Weise abgegeben werden, werden nicht berücksichtigt, auch wenn sie der Veranstalterin während der Bietzeit zugehen. Gebote, bei denen der Bieter nicht erklärt hat, dass er mit der Geltung dieser Online-Auktionsbedingungen für sein konkretes Gebot einverstanden ist und die Widerrufsbelehrung zur Kenntnis genommen hat, werden ebenfalls nicht akzeptiert. Bis zum Ende der Versteigerung abgegebene Gebote, die für den registrierten Nutzer unter "Gebot" nach Maßgabe dieser Online-Auktionsbedingungen abgegeben werden, nehmen an der Versteigerung nur teil, wenn sie bis zum Ende der Versteigerung der Veranstalterin zugegangen sind. Die Übermittlung erfolgt auf Risiko des Bieters.
3. Vor Abgabe eines Gebotes wird der Inhalt des Gebotes einschließlich der Kundendaten auf einer Übersichtsseite zusammengefasst. Der Bieter kann dort sein Gebot über die vorgesehenen Änderungsfelder korrigieren. Mit dem Anklicken des Buttons „Gebot abgeben“ gibt der Bieter ein verbindliches Gebot an den Veranstalter zum Abschluss eines Kaufvertrages ab. Nach der Abgabe des Gebotes erhält der Bieter vom Veranstalter eine automatisch generierte E-Mail oder eine Push Notifikation, die den Eingang des Gebotes bei uns bestätigt und dessen Einzelheiten wiedergibt (Zugangsbestätigung). Diese Zugangsbestätigung stellt keine Vertragsannahme, sondern nur die Bestätigung der Teilnahme an der Versteigerung mit dem abgegebenen Gebot dar. Jedes Gebot eines jeden Bieters wird auflösend bedingt durch die Abgabe eines höheren Gebotes abgegeben. Der jeweilige Bieter ist bis zum Ende der Bietzeit an das abgegebene Gebot gebunden. Gebote, die unter dem Mindestgebot liegen, nehmen an der Versteigerung nicht teil, auch wenn dem Veranstalter kein höheres Gebot bis zum Ende Versteigerung zugeht. Der Kaufvertrag über das versteigerte Pferd kommt ohne gesonderten Zuschlag durch das wirksam abgegebene Höchstgebot (im Folgenden als sog. „Zuschlagspreis“ bezeichnet) des registrierten Bieters (Nutzers oder Kunden) am Ende der Bietzeit zustande.
4. Ein wirksames Gebot muss dem Mindestgebot entsprechen und im Übrigen mindestens einen Bietungsschritt über dem Gebot des Vorbieters liegen. Der Bietungsschritt beträgt bei den in die Auktion eingestellten Pferden 500,00. Der Bieter wird über E-Mail oder auf andere geeignete Weise auf der Internetplattform darüber unterrichtet, dass sein Gebot akzeptiert wird und ebenso, wenn er überboten worden ist. Alle angegebenen Gebote verstehen sich zzgl. der jeweils geltenden Umsatzsteuer (0 %, 10,7 % oder 19 %). Siehe im Übrigen zur Abrechnung die entsprechenden Ausführungen unter D.
In der ersten Gebotsphase können Maximal- bzw. Höchstgebote abgegeben werden, d.h. Sie können auf das jeweilige Pferd Ihr Maximalgebot abgeben. Der Preis erhöht sich jeweils um 500,- EUR. Eingehende Gebote werden strikt nach deren zeitlichen Eingang priorisiert. Wenn der Zuschlagspreis auf zwei oder mehr identische Gebote zutrifft, so gilt das zuerst eingetroffene Gebot als dasjenige, das den Zuschlag letztendlich erhält.
Wird ein Gebot unterbreitet, das eine ganze oder teilweise Schrittweite über dem derzeitigen Gebot beinhaltet, ändert sich das gegenwärtige Gebot gegenüber dem neu eingegebenen Gebot und allen vorher eingegebenen konkurrierenden Geboten. In anderen Worten, wenn das gegenwärtige Gebot 5.000,- EUR beträgt und ein Maximalgebot von 7.500,- EUR eintrifft, steigt das gegenwärtige Gebot auf 5.500,- EUR (d.h. eine Schrittweite höher als 5.000,- EUR). Liegt dann bereits ein konkurrierendes Maximalgebot von 6.000,- EUR vor, steigt das gegenwärtige Gebot auf 5.500,-EUR - d.h. um eine Schrittweite über 5.500,- EUR.
In den letzten 5 Minuten vor dem endgültigen Ende der Auktion eines Lots, verlängert jede Bietaktivität den Countdown-Zeitgeber um weitere 5 Minuten. Mit anderen Worten: wird ein Gebot abgegeben, wenn nur noch 35 Sekunden zur Verfügung stehen, wird der Zeitgeber auf 5 Minuten und 35 Sekunden gesetzt. Kommt während dieser Zeit kein weiteres Gebot, endet die Auktion und der Zuschlagspreis wird im Bid Board angezeigt. Eine Verlängerung der Abschlusszeit für ein vorhergehendes Lot, führt nicht zur Verlängerung für das nachfolgende Lot. ]
5. Unterrichtung vom Vertragsschluss: Derjenige Bieter, der am Ende der Versteigerung das höchste wirksame Gebot abgegeben hat, wird hierüber per E-Mail oder auf andere Weise auf einem dauerhaften Datenträger in Textform benachrichtigt. Der Zugang der Benachrichtigung ist die Bestätigung des bereits abgeschlossenen Kaufvertrages und nicht zusätzliche Voraussetzung für dessen Zustandekommen. Bieter, die nicht das Höchstgebot abgegeben haben, erhalten keine Benachrichtigung. Das Höchstgebot wird lediglich anonym auf der Plattform unverzüglich nach Ablauf der Bietungszeit genannt. Die Benachrichtigung an den Erwerber beinhaltet gem. § 312 f BGB eine Bestätigung des Vertrages, in der der Vertragsinhalt wiedergegeben ist und enthält die in Artikel 246 a des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch erforderlichen Angaben einschließlich der Widerrufsbelehrung (Siehe hierzu unter H.). Auf dieses mögliche Widerrufsrecht des Käufers wird der Aussteller ausdrücklich hingewiesen.
6. Die Veranstalterin ist nach ihrem pflichtgemäßen Ermessen berechtigt, registrierte Bieter für einzelne Auktionen einzelner Objekte oder für eine bestimmte Zeit oder generell zu sperren und damit beschränkt oder unbeschränkt aus der Berechtigung an der Teilnahme von Auktionen auszuschließen. Dieses ist nur zulässig, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, aus dem sich ergibt, dass für uns das Fortbestehen eines Rechtsverhältnisses zu der gesperrten Person nicht mehr zumutbar ist.
7. Die Veranstalterin kann eine Auktion jederzeit vor Ende der Bietzeit abbrechen, wenn er dies bei Vorliegen eines sachlichen Grundes nach billigem Ermessen entscheidet. Bei Systemausfällen auf Grund technischer Gegebenheiten ist der Veranstalter ebenfalls berechtigt, die Auktion abzubrechen. Insoweit behält sich die Veranstalterin ausdrücklich den Widerruf der jeweiligen in das Internet gestellten Offerte gem. C vor. Die Entscheidung über den Abbruch wird auf der Internet-Plattform unter schlagwortartiger Angabe des Grundes mitgeteilt. Die bereits abgegebenen Gebote erlöschen mit der Mitteilung ersatzlos. Dieser Vorbehalt zum Widerruf des Angebotes auf Verkauf an den Höchstbietenden erlischt bei einer entsprechend der Ankündigung durchgeführten und mit Ablauf der Bietzeit beendeten Auktion mit Ende der Auktion, ohne dass es einer gesonderten Erklärung seitens der Veranstalterin bedarf. Schadensersatzansprüche von Bietern bei technischen Problemen der Abwicklung der Internet-Auktion, insbesondere bei Systemausfällen, Nichtzugang von Geboten oder deren Zurückweisung aus technischen Gründen sind ausgeschlossen.
8. Die Veranstalterin unterhält während der laufenden Auktionen eine Hotline, die in dem auf der Internet-Plattform angegebene Zeit mit den dort genannten Gebühren zu Lasten des Anrufers erreichbar ist. Diese Hotline dient nur der Behebung von Abwicklungsproblemen und nicht der Entgegenahme von Geboten. Über die Hotline werden weder Zusagen gemacht, noch vertragliche Vereinbarungen, gleich welcher Art, geschlossen.
I. Die auf der Plattform der Veranstalterin zur Versteigerung eingestellten Pferde werden mit Angaben zur Abstammung und zum Alter sowie bezüglich Geschlechts und Farbe angeboten. Die Kurzinformationen wurden von den Ausstellern gemacht oder aus den Zuchtdaten entnommen. Die Erfolge beziehen sich überwiegend auf Deutschland.
Die Veranstalterin übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben und Erklärungen der Aussteller und der weiteren Teilnehmer insbesondere hinsichtlich ihrer Person sowie ihrer Zahlungsfähigkeit und -willigkeit. Eine Prüfung von Identität und Bonität erfolgt nicht. Ebenso wenig steht die Veranstalterin aus eigener rechtlicher Verpflichtung für das versteigerte Pferd, seine Mangelfreiheit oder eventuell fehlende Eigenschaften ein.
Der Standort des Pferdes zum Zeitpunkt nach der Beendigung der Internetauktion ist bei der Veranstalterin. Die Pferde können seit dem 03.03. bis zur Beendigung der Auktion durchgehend bei der Veranstalterin besichtigt werden.
II. Die in die Internetauktion eingestellten Pferde sind zur Vorbereitung auf die Internetauktion klinisch untersucht worden.
Darüber hinaus sind alle 2j. und älteren Pferde geröntgt worden. Es wurden hierbei Röntgenaufnahmen folgender Standardprojektionen angefertigt:
Kniegelenke beiderseits 110° und 180°
drei Aufnahmen des Rückens (Brustwirbelsäule sowie vordere Lendenwirbelsäule)
Über die vorgenommene klinische Untersuchung ist ein tierärztliches Untersuchungsprotokoll erstellt worden, das von den registrierten Kunden über einen Link bei dem in die Versteigerung eingestellten Pferd eingesehen werden kann. Dem Bieter wird empfohlen, sich das tierärztliche Untersuchungsprotokoll auf seine eigenen Kosten von einem eigenen Tierarzt interpretieren zu lassen. Dieser kann die Röntgenbilder von dem herstellenden Tierarzt auf Kosten des Bieters anfordern. Dem Bieter wird dringend empfohlen, von dieser Möglichkeit der Unterrichtung über den gesundheitlichen Zustand des jeweiligen Pferdes im eigenen Interesse Gebrauch zu machen. Er kann kein Gebot abgeben, solange er nicht erklärt hat, dass er den Hinweis auf die Möglichkeit der Einsichtnahme in die angefertigten Untersuchungsunterlagen zur klinischen Untersuchung und in die Röntgenbilder erhalten hat.
Das Ergebnis in Form objektiver Befunderhebung des sich ausschließlich auf die klinische Untersuchung beziehenden schriftlich erstellten und einsehbaren Untersuchungsprotokolls sowie der auf den Röntgenbildern ersichtliche Zustand ist eine Beschreibung der gesundheitlichen Verfassung des in die Internetauktion eingestellten Pferdes, stellt aber keine Beschaffenheitsvereinbarung im Sinne des § 434 BGB dar.
III. Angegeben wird weiterhin für das in die Internetversteigerung eingestellte Pferd das Mindestgebot in EURO. Der Standort des Pferdes während der Auktion und zum Zeitpunkt nach der Beendigung der Auktion ist beim Veranstalter.
I. Die „Zuschlagspreise“ sind Nettopreise. Der Käufer schuldet dem Verkäufer/Aussteller den Zuschlagspreis zuzüglich der Umsatzsteuer hierauf (=Verkaufspreis). Die Umsatzsteuer wird vom Zuschlagspreis erhoben und beträgt je nach Veranlagung des Verkäufers 0 % (Privatverkauf), 10,7 % (pauschalierender Landwirt) oder 19 % (Gewerbe/pauschalierender Landwirt). In den veröffentlichten Datenist auf der Auktions-Site bei dem jeweiligen Pferd hinter dem Namen des Ausstellers der entsprechende Mehrwertsteuersatz ausgewiesen. Die Angabe der Mehrwertsteuer erfolgt nach Mitteilung durch den Aussteller. Die Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH übernimmt für diese Angabe keine Haftung.
II. Die Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn erhebt für ihre Vermittlung vom Käufer eine Auktionsgebühr in Höhe von 6 % des Zuschlagspreises (netto) zuzüglich 19 % Umsatzsteuer.
III. Die H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn hat für das zur Versteigerung kommende Pferd bei der Vereinigten Tierversicherung eine obligatorische Versicherung vereinbart und erhebt hierfür vom Käufer einen Betrag in Höhe von 1,5 % des Bruttopreises zuzüglich Versicherungssteuer.
IV. Alle angegebenen Preise und Gebote verstehen sich zzgl. der jeweils geltenden Umsatzsteuer (z.Zt. 19%). Diese wird auf den Rechnungen gesondert ausgewiesen. Der Abrechnungsbetrag wird gegenüber dem Käufer vor diesem Hintergrund wie folgt berechnet:
„Zuschlagspreis“ (netto)
+ Umsatzsteuer (je nach Satz des Verkäufers 0 , 10,7 % oder 19 %)
V. Der Abrechnungsbetrag ist sofort nach Ende der Online-Auktion zur Zahlung fällig. Die Zahlung hat per Überweisung auf das Konto der H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn bei der UniCredit Bank zu erfolgen. Bei Bezahlung in Fremdwährung ist der auf dem Konto der H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH eingehende Betrag maßgebend. Dieser muss dem Rechnungsbetrag in Euro entsprechen.
VII. Der Gefahr geht mit Ende der Online-Auktion auf den Käufer über. Das Pferd steht bei der Veranstalterin zur Abholung bereit. Erfolgt die Abholung nicht am Tag der „Online-Auktion“, so ist die H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH bereit, das Pferd bis zur Abholung auf Kosten und Risiko des Käufers in den Stallungen der Veranstalterin in Elmshorn unterzubringen. Mangels Zahlung ist der Käufer dem Aussteller und der H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH gegenüber schadenersatzpflichtig. Die Eigentumsurkunde steht dem Käufer erst nach dem Eigentumswechsel zu.
VIII. Zahlt der Käufer den Abrechnungsbetrag nicht binnen 7 Werktagen (einschließlich Samstag) nach dem Auktionstag, so kann der Aussteller als Verkäufer vom Kaufvertrag zurücktreten und das Pferd anderweitig veräußern. Der Erstkäufer haftet hierbei für einen etwaigen Mindererlös und ist auch der Veranstalterin gegenüber schadensersatzpflichtig.
IX. Der Anspruch des Ausstellers gegen den Käufer auf Zahlung des Verkaufspreises (Zuschlagspreis + USt) ist vom Aussteller an die Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn als Veranstalterin zur Einziehung und Abrechnung abgetreten. Im Falle eines Zahlungsverzuges des Käufers tritt die Veranstalterin gegenüber dem Aussteller nicht in Vorlage. Die Veranstalterin ist befugt, gegen den Käufer im Falle des Verzugs Klage auf Zahlung des Verkaufspreises und der weiteren Nebenforderungen zu erheben, ohne dass es eines besonderen Auftrages des Ausstellers bedarf. Die Kosten der gerichtlichen Geltendmachung hat der Aussteller zu tragen.
1) die auf der Auktions-Site erfolgten Angaben zur Abstammung und zum Alter sowie bezüglich Geschlecht und Farbe.
in den Röntgenaufnahmen
- Kniegelenke beiderseits 110° und 180°
- drei Aufnahmen des Rückens (Brustwirbelsäule sowie vordere Lendenwirbelsäule,)
im Protokoll der klinischen Untersuchung durch die Fachtierärzte (s. zum Kontakt Seite 65 im Auktionskatalog).
Über dieses Protokoll hinausgehende schriftliche oder mündliche Erklärungen des Tierarztes oder der Beauftragten des Veranstalters führen nicht zur Haftung.
I. Ansprüche des Ersteigeres/Käufers gegen den Aussteller/Verkäufer wegen Mängeln oder sonstige Schadensersatzansprüche verjähren ab Gefahrübergang nach Ablauf von einem Jahr.
II. Von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen sind ausgenommen Ansprüche für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer mindestens fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen des Verkäufers oder der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH beruhen.
Weiter sind von allen Haftungsbeschränkungen sonstige Schäden ausgenommen, die auf einer mindestens grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers oder der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Elmshorn beruhen.
Dem Käufer steht, falls er Verbraucher ist, gegenüber dem Verkäufer, falls dieser Unternehmer ist, gem. § 312 g BGB das Widerrufsrecht nach § 355 BGB zu. Der Käufer hat dann das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen den Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beginnt an dem Tag, an der Käufer oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, das Fohlen in Besitz genommen haben bzw. hat.
Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Käufer entweder
der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, Westerstraße 93-95, 25336 Elmshorn, Fax: 04121/93629, Email: info@holsteiner-verband.de
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über seinen Entschluss, den Vertrag zu widerrufen, informieren. Hierzu kann das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwendet werden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.[1]
Der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, tritt hierbei als Empfangsbotin des Verkäufers auf.
Hier finden Sie ein Muster für das Widerrufsformular (Anlage 2 zu Art 246a § 1 II 1 Nr 1und § 2 II Nr 2 EGBGB)
Wenn der Käufer diesen Vertrag widerruft, werden ihm alle Zahlungen, die Veranstalterin und Verkäufer von ihm erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass er eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt hat), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die
Mitteilung über den Widerruf des Vertrags beim Verkäufer oder der Veranstalterin eingegangen ist. Für diese Rückzahlung wird dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das der Käufer bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, es sei denn, mit dem Käufer wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden ihm wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Veranstalterin und Verkäufer kann die Rückzahlung verweigern, bis er die Waren wieder zurückerhalten hat oder bis der Käufer den Nachweis erbracht hat, dass er das Fohlen zurückgeführt hat, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Der Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rückgabe des Fohlens.
I. Änderungen im Ablauf der Online-Auktion behält sich die Veranstalterin vor. Sie werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben. Im Falle der Nichtdurchführbarkeit der Online-Auktion aus Gründen, die die Veranstalterin nicht zu vertreten hat (behördliches Verbot o.ä.), wird für daraus entstehenden Schäden gleich welcher Art, nicht gehaftet. Etwas bereits erbrachte Leistungen der Veranstalterin sind zu bezahlen bzw. werden nicht erstattet.
II. Der Veranstalterin behält sich das Recht vor, diese Online-Auktionsbedingungen für die Zukunft zu ändern oder zu ergänzen. Auf etwaige Änderungen oder Ergänzungen dieser Bedingungen während laufender Auktionen werden die zugelassenen Bieter per E-Mail gesondert hingewiesen. Die geänderten bzw. ergänzten Bedingungen finden erst Anwendung, wenn der Bieter nach Erhalt des Hinweises erneut ein Gebot abgibt und damit der Änderung konkludent zustimmt.
III. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
IV. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten zwischen dem Käufer und der H. V. Vermarktungs- und Auktions GmbH, auch aus den von dem Aussteller an die Veranstalterin gem. D. IX abgetretenen Ansprüchen, ist der Sitz der Veranstalterin, sofern es sich bei dem Käufer um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt oder der Käufer über keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland verfügt.
V. Die EU-Kommission hat eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (sogen. „OS-Plattform“) bereitgestellt. Die OS-Plattform soll der außergerichtlichen Streitbeilegung im Rahmen von Streitigkeiten aus Online-Verträgen, dienen. Die OS-Plattform ist unter folgendem Link erreichbar: http://ec.europa.eu/consumers/odr.
VI. Im Fall von Widersprüchen zwischen der deutschen und der englischen Fassung dieser Auktionsbedingungen gilt allein die deutsche Fassung. Bei der Auslegung ist die deutsche Fassung auch für die Auslegung der englischen Fassung vorrangig heranzuziehen und maßgebend.
VII. Sollten einzelne Regelungen oder Teile derselben unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Regelungen nicht berührt.
Die Veranstalterin erheben und speichern die für die Geschäftsabwicklung notwendigen Daten des Kunden. Bei der Verarbeitung der personenbezogenen Daten des Kunden beachten wir die gesetzlichen Bestimmungen. Nähere Einzelheiten ergeben sich aus der in unserem Online-Angebot abrufbaren Datenschutzerklärung. Der Kunde erhält auf Anforderung jederzeit Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten.