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Timestamp: 2018-04-25 12:22:23
Document Index: 53282752

Matched Legal Cases: ['§ 201', '§ 203', '§ 331', '§ 332', '§ 353', '§ 23', '§ 35', '§ 23']

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Einleitung PowerPoint Presentation
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Einleitung. BOS. B ehörden O rganisationen mit S icherheitsaufgaben. Nach Beschluss der Innenministerkonferenz von 1976 sind nur Funkgeräte zugelassen, die den Technischen Richtlinien (TR BOS) entsprechen, Und eine „FuG“- Nummer haben. Lernziele. Rechtlichen Grundlagen.
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Behörden Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
Nach Beschluss der Innenministerkonferenz von
1976 sind nur Funkgeräte zugelassen, die den
Technischen Richtlinien (TR BOS) entsprechen,
Und eine „FuG“- Nummer haben.
Alle Teilnehmer am Funkbetrieb unterliegen der Verschwiegenheitspflicht.
Jeder Teilnehmer muss eine Verpflichtungsniederschrift unterschreiben
Folgende Straftatbestände sind nach Strafgesetzbuch (StGB) möglich
Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes - § 201 StGB, Freiheitsstrafe bis 5 Jahre
Verletzung von Privatgeheimnissen - § 203 StGB, Freiheitsstrafe bis 2 Jahre
Vorteilsnahme - § 331 StGB, Freiheitsstrafe bis 2 Jahre
Bestechlichkeit - § 332 StGB, Freiheitsstrafe bis 10 Jahre
Verletzung des Dienstgeheimnisses und einer
besonderen Geheimhaltungspflicht - § 353 StGB, Freiheitsstrafe bis 3 Jahre
Seit 1. Februar 2001 gilt folgender § 23 Abs. 1a StVO:
.. (1 a) Dem Fahrzeugführer ist die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons untersagt, wenn er hierfür das Mobiltelefon oder den Hörer des Autotelefons aufnimmt oder hält. Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist."
Also ist die Benutzung eines Mobiltelefon während der Fahrt untersagt. Nur die Benutzung des Mobiltelefon mittels Freisprechanlage wird während der Fahrt weiter erlaubt bleiben. Das Verbot gilt auch für Feuerwehren. Eine Umgehung dieser Regelung durch Inanspruchnahme von Sonderrechten gemäß § 35 Abs. 1 StVO kommt ­ schon im Hinblick auf die Vorbildfunktion der Feuerwehr nicht in Betracht.
Die Benutzung von Funkanlagen der Sicherheitsbehörden (BOS-Funk) in Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes und der Hilfsorganisationen fällt dagegen nicht unter die neue Regelung in § 23 Abs. 1 a StVO.
Da die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme erfordert, kann es dennoch in schwierigen Verkehrssituationen erforderlich sein, während der Benutzung der Funkanlage mit dem Fahrzeug kurz anzuhalten; dies liegt Im Ermessen des Fahrzeugführers. In aller Regel ist ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr mit mehreren Personen besetzt, so dass die Benutzung der Funkanlage durch einen Beifahrer erfolgen kann.
Physikalisch – technische Grundlagen
Funkwelle (elektromagnetische Welle)
Eine elektromagnetische Welle ist eine Schwingung, die sich ständig wiederholt und sich dabei räumlich ausbreitet. Die Wellenlänge ist ein kompletter Zyklus von einer Nulllinie zum positiven Höchstwert (Wellenberg) über die Nulllinie zum negative Höchstwert (Wellental) wieder zurück zur Ruhelage. Die Amplitude ist der Abstand zwischen Nulllinie und dem positive bzw. negativem Höchstwert. Die Frequenz (f, in Hertz - Hz) ist die Anzahl der Schwingungen (Zyklen) pro Sekunde.
Die jeweilige ungefähre Wellenlänge bestimmt die gebräuchliche Bezeichnung (Frequenzband), wie 4m- und2m-Bereich.Die genaue Wellenlänge (Lambda) errechnet sich aus der Ausbreitunkgeschwindigkeit (c) der Funkwellen (300 000 km/s oder 300 000 000 m/s) geteilt durch die Frequenz (f).Durch die Angabe der Lichtgeschwindigkeit wird auch die Ausbreitung der Funkwellen dieses Bereichs deutlich - nämlich ähnlich wie das Licht. Man sprich von einer quasi-optischen Ausbreitung. D.h. Empfang besteht überall dort wo eine Sichtverbindung zwischen Sender und Empfänger besteht. Der etwas größere Empfangbereich auch außerhalb der direkten Sichtlinie kommt durch Reflexion und Streuung zustande.
2 m Bandbereich
167,560 - 169,380 MHz (Unterband) 172,160 - 173,980 MHz (Oberband)
4 m Bandbereich
74,215 - 77,475 MHz (Unterband) 84,015 - 87,255 MHz (Oberband)
Langwelle (Kilometerwellen)
Kurzwelle (HF)
VHF (Ultrakurzwellen,Meterwellen)
UHF (Dezimeterwellen)
Bereiche Für BOS - Funk
8 m – Band, ca. 35/39 MHz, kaum genutzt
4 m – Band, ca. 75/85 MHz
2 m – Band, ca. 165/170 MHz
70 cm – Band, ca. 444/449 MHz, Richtfunkstrecken
Die (z.B. in Kanaltabellen angegebene) Frequenz entspricht der Frequenz der sogenannten Trägerwelle in der Ruhelage. Diese wird mittels eines Oszillators (Stabilisierung durch Quarze) erzeugt. Die tatsächliche Frequenz schwangt im Rhythmus der Sprachschwingungen um die Ruhelage (Frequenzmodulation - FM).
Zur ausreichenden Sprachverständlichkeit genügt die Übertragung des Frequenzbereichs zwischen 300 Hz und 3000 Hz (3 KHz).
Frequenzen im 2 m Band
Frequenzen im 4 m Band
Arbeitskanal Nord
Übungskanal Nord
Arbeitskanal Süd
Übungskanal Süd
Rettungskanal
VHF – Wellen breiten sich ähnlich wie Licht aus – quasi-optische Ausbreitung
Reflexion an harten Oberflächen, Absorption an weichen Oberflächen
Dämpfung durch Luft
4 m Band Kanal 443 GU über Relaißtation
Die Relaißtation empfängt im Unterband,
und sendet es unverändert im Oberband
Empfangen Kanal 443 Oberband
Senden Kanal 443 Unterband
Florian Schleswig 41/44/2
Hier Leitstelle Schleswig
wird der Rufnahme nicht
41/44/2
Kennzahl (Anzahl)
Funkverkehrskreis
-- Florian Schleswig --
41 Handewitt
23 Gelting
42 Harrislee
20 Kappeln
40 Schafflund
21 Kappeln - Land
53 Eggebek
22 Süderbrarup
50 Oeversee
15 Tolk
51 Hürup
14 Böklund
52 Satrup
13 Silberstedt
33 Glücksburg
12 Schuby
32 Langballig
10 Schleswig
31 Sörup
11 Haddeby
30 Steinbergkirche
60 Kropp
61 Stapelholm
Funkrufnahmen Feuerwehr
11 ELW Einsatzleitwagen
14 MZF Mehrzweckfahrzeug
21 TLF 8/18 Tanklöschfahrzeug
23 TLF 16/25 Tanklöschfahrzeug
24 TLF 24/50 Tanklöschfahrzeug
41 LF 8 Löschgruppenfahrzeug
43 TSF-W Tragkraftspritzenfahrzeug
44 LF 16 Löschgruppenfahrzeug
45 LF 16-TS Löschgruppenfahrzeug
47 TSF Tragkraftspritzenfahrzeug
48 TSF-GW Tragkraftspritzenfahrzeug
62 SW 2000 Schlauchwagen
81 NAW Notarztwagen
83 RTW Rettungswagen
Wann müssen welche Meldungen abgesetzt werden !
Vor dem Ausrücken aus dem Gerätehaus !
Bei Ankunft an der Einsatzstelle !
Wichtig ! Leitstelle sofort über Ausmaß informieren
Bei längeren Einsätzen >1 Std Lageberichte !
Bei Evakuierung, Sperrung von Straßen, Verkehrsbehinderungen !
Nachforderung (Personal, NAW, Nachbarwehren)
Beendigung des Einsatzes !
Vor dem Ausschalten des Funkgerätes !
2 m Einsatzstellenfunk
Florentine Handewitt 10
Florentine Handewitt 1
Hier Florentine Handewitt 10
2 m Funkrufnahmen Ortswehr Handewitt
Florentine Handewitt
Wehrführer 1
GrpFü 10
GrpFü 20
1 .TruppFüh A1
TruppM A1.2
Stell. Wehrf. 2
Maschinist 21
2 .TruppFüh A2
Melder 22
TruppM A2.2
3 .TruppFüh A3
GrpFü z.b.V 4
A-Trupp 13
A-Trupp 23
TruppM A3.2
W-Trupp 14
W-Trupp 24
Melder MZF 5
S-Trupp 15
S-Trupp 25
Grundsätzlich verwenden wir den Kanal 55 in besonderen Lagen kann
der Einsatzleiter für zb Atemschutz einen gesonderten Kanal anordnen