Source: http://www.recht-finanzen.de/faq/1615-grundlagen-der-sozialhilfe
Timestamp: 2016-10-27 12:50:38
Document Index: 304400715

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 27', '§ 47', '§ 53', '§ 27', '§ 82', '§ 91', '§ 43', '§ 67', '§ 65']

Tipps Finanzrecht Grundlagen der Sozialhilfe Stellen Sie Ihre Frage
Sozialhilfeleistungen(§ 9 )
Sozialhilfebereiche
Hilfe zum Lebensunterhalt : Leistungsberechtigte (§ 27)
Hilfen zur Gesundheit(§ 47 )
Eingliederungshilfe für behinderte Menschen(§ 53)
Die Sozialhilfe umfasst: Hilfe zum Lebensunterhalt : Leistungsberechtigte (§ 27)
1) Älteren und dauerhaft voll erwerbsgeminderten Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt im Inland, die ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht aus Einkommen und Vermögen nach den §§ 82 bis 84 und 90 bestreiten können, ist auf Antrag Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zu leisten. § 91 ist anzuwenden.
(2) Leistungsberechtigt wegen Alters nach Absatz 1 ist, wer die Altersgrenze erreicht hat. Personen, die vor dem 1. Januar 1947 geboren sind, erreichen die Altersgrenze mit Vollendung des 65. Lebensjahres. (3) Leistungsberechtigt wegen einer dauerhaften vollen Erwerbsminderung nach Absatz 1 ist, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat, unabhängig von der jeweiligen Arbeitsmarktlage voll erwerbsgemindert im Sinne des § 43 Abs. 2 des Sechsten Buches ist und bei dem unwahrscheinlich ist, dass die volle Erwerbsminderung behoben werden kann.
"(1) Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen, ist Hilfe zur Pflege zu leisten. Hilfe zur Pflege ist auch Kranken und behinderten Menschen zu leisten, die voraussichtlich für weniger als sechs Monate der Pflege bedürfen oder einen geringeren Bedarf als nach Satz 1 haben oder die der Hilfe für andere Verrichtungen als nach Absatz 5 bedürfen; für Leistungen für eine stationäre oder teilstationäre Einrichtung gilt dies nur, wenn es nach der Besonderheit des Einzelfalles erforderlich ist, insbesondere ambulante oder teilstationäre Leistungen nicht zumutbar sind oder nicht ausreichen."
Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten Leistungsberechtigte sind gemäß § 67 die "Personen, bei denen besondere Lebensverhältnisse mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind, sind Leistungen zur Überwindung dieser Schwierigkeiten zu erbringen, wenn sie aus eigener Kraft hierzu nicht fähig sind".
Hilfe in anderen Lebenslagen 1) Personen mit eigenem Haushalt sollen Leistungen zur Weiterführung des Haushalts erhalten, wenn keiner der Haushaltsangehörigen den Haushalt führen kann und die Weiterführung des Haushalts geboten ist. Die Leistungen sollen in der Regel nur vorübergehend erbracht werden. Satz 2 gilt nicht, wenn durch die Leistungen die Unterbringung in einer stationären Einrichtung vermieden oder aufgeschoben werden kann.
(3) § 65 Abs. 1 findet entsprechende Anwendung.
Wie die Lage für Deutsche im Ausland aussieht , erfährt man unter : http://www.recht-finanzen.de/faq/527-keine-sozialhilfe-fur-deutschen-in-thailand#q=Sozialhilfe&cur=1&url=%2F Lesen Sie auch :
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