Source: http://docplayer.org/46457621-Reglement-ueber-ruhe-ordnung-und-sicherheit.html
Timestamp: 2018-12-15 10:22:50
Document Index: 255697378

Matched Legal Cases: ['Art. 5', 'Art. 136', 'Art. 10', 'Art. 28', 'Art. 1', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 3', 'Art. 4', 'Art. 5', 'Art. 6', 'Art. 7', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 10', 'Art. 11', 'Art. 12', 'Art. 13', 'Art. 14', 'Art. 15', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 32', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 20', 'Art. 21', 'Art. 22', 'Art. 3', 'Art. 23', 'Art. 24', 'Art. 25', 'Art. 26', 'Art. 25', 'Art. 27', 'Art. 28', 'Art. 29', 'Art. 48', 'Art. 30', 'Art. 31', 'Art. 32', 'Art. 33', 'Art. 34', 'Art. 35', 'Art. 36', 'Art. 37', 'Art. 169', 'Art. 10', 'Art. 21', 'Art. 38', 'Art. 38', 'Art. 39', 'Art. 40', 'Art. 41', 'Art. 42', 'Art. 43', 'Art. 44', 'Art. 45', 'Art. 46', 'Art. 47', 'Art. 48', 'Art. 49']

1 Reglement über Ruhe, Ordnung und Sicherheit erlassen am in Vollzug seit 11.21_Ruhe, Ordnung und Sicherheit.doc
2 - 2 - Reglement über Ruhe, Ordnung und Sicherheit Der Gemeinderat erlässt in Ausführung von Art. 5 und Art. 136 lit. g des Gemeindegesetzes vom 23. August 1979, Art. 10 Abs. 1 des Polizeigesetzes vom 10. April 1980 und Art. 28 der Gemeindeordnung vom 22. Januar 2002 als Reglement: I. Allgemeine Bestimmungen Zweck Art. 1 Dieses Reglement bezweckt, ergänzend zum übergeordneten Recht: den Schutz vor vermeidbarem Lärm; den Schutz von öffentlichen Bauten, Anlagen und Plätzen vor Verunreinigungen; die Regelung der Benützung von Strassen und öffentlichen Plätzen; die Regelung des Parkierens auf öffentlichem Grund; die Übernahme von gemeindepolizeilichen Aufgaben durch von der Gemeinde beauftragte Sicherheitsdienste; die Regelung von Videoaufnahmen im öffentlichen Raum. II. Lärm Art. 2 Grundsatz Ruhezeiten Jedermann ist verpflichtet, durch rücksichtsvolles Verhalten oder durch zumutbare Vorkehren jede Art von Lärm, der schädlich oder lästig werden könnte, zu vermeiden bzw. im Sinn von Art. 1 Abs. 2 des Umweltschutzgesetzes frühzeitig zu begrenzen. Art. 3 Während den Ruhezeiten sind Tätigkeiten und Veranstaltungen untersagt, die Erholung und Ruhe erheblich stören. Die Ruhezeiten sind: a) Sonn- und Feiertage Die Sonn- und Feiertage sind im Gesetz über Ruhetage und Ladenöffnung (sgs 552.1) geregelt. Es gilt das übergeordnete Recht. b) Mittagsruhe Die Mittagsruhe gilt von Montag bis Samstag und dauert von Uhr bis Uhr.
3 - 3 - c) Nachtruhe Die Nachtruhe dauert von Uhr bis Uhr Gastwirtschaften Elektrische und elektronische Geräte Art. 4 Für die Gastwirtschaften gelten die Betriebszeiten des Gastwirtschaftsgesetzes (sgs 553.1). Gartenwirtschaften sind ab Uhr so zu betreiben, dass Anwohner nicht in ihrer Nachtruhe gestört werden. Art. 5 Der Gebrauch von lauten Tonwiedergabegeräten im Freien ist zwischen Uhr und Uhr sowie zwischen Uhr und Uhr untersagt. In der übrigen Zeit dürfen Drittpersonen dadurch nicht erheblich gestört werden. Art. 6 Gartenarbeit Baustellen Gartenarbeiten mit Maschinen wie Rasenmäher und andere Lärm erzeugenden Geräte sind von Montag bis Samstag zwischen Uhr und Uhr sowie zwischen Uhr und Uhr untersagt. Art. 7 Lärm erzeugende Bauarbeiten sind zwischen Uhr und Uhr untersagt. In begründeten Fällen kann die Gemeinde für Arbeiten aus Gründen der Technik oder Sicherheit Ausnahmen bewilligen. Spielplätze und Spielwiesen Haustiere Art. 8 Öffentliche Spielplätze und Spielwiesen dürfen bis Uhr betrieben werden. Der Gemeinderat kann die Betriebszeiten für einzelne Spielplätze und Spielwiesen, beispielsweise bei Schulhäusern, zusätzlich einschränken, wenn es die Rücksichtnahme auf die Nachbarschaft erfordert. Art. 9 Haustiere sind so zu halten und zu verwahren, dass Drittpersonen nicht erheblich gestört werden.
4 - 4 - Feuerwerk Art. 10 Das Abbrennen von Feuerwerken bedarf einer Bewilligung der Gemeinde. Die Bewilligungspflicht gilt nicht am 31. Juli/1. August und an Silvester/Neujahr. Knallkörper Ausnahmen Art. 11 Das Abbrennen und Werfen von Knallkörpern ist untersagt. Davon ausgenommen ist der Umgang mit Knallkörpern am 31. Juli / 1. August, an Silvester / Neujahr sowie während der Fasnachtszeit. Art. 12 Der Gemeinderat kann Ausnahmen von vorstehenden Lärmvorschriften genehmigen. III. Verunreinigung, Abfälle Verbot von Verunreinigungen Art. 13 Öffentliche Gebäude, Strassen, Anlagen oder Einrichtungen dürfen nicht verunreinigt werden. Als Verunreinigung gelten unter anderem das Liegenlassen von Abfällen (Littering), das Urinieren, das Erbrechen nach übermässigem Alkoholkonsum oder das Wegwerfen von Kaugummis und Zigarettenstummeln. Betriebsareale öffentliche Abfalleimer Art. 14 Inhaber von Verkaufsgeschäften, Kiosken, Automaten, Gastwirtschaften und Lokalen sind verpflichtet, auf ihrem Betriebsareal auf eigene Kosten an geeigneten Stellen Abfallbehälter aufzustellen und zu bewirtschaften. Art. 15 Über das Gemeindegebiet sind verschiedene öffentliche Abfalleimer verteilt. Diese dienen einzig dem Entsorgen von Abfall, der an Ort und Stelle entsteht. Es ist untersagt, Hauskehricht in öffentlichen Abfalleimern zu entsorgen.
5 - 5 - Benützungsvorschriften Art. 16 Der Gemeinderat kann für einzelne öffentliche Plätze und Anlagen besondere Benützungsvorschriften erlassen und beispielsweise den Konsum von Suchtmitteln ganz verbieten. Besondere Benützungsvorschriften werden an den öffentlichen Plätzen und Anlagen angeschlagen und sind einzuhalten. IV. Benützung von Strassen und öffentlichen Plätzen Plakate, Reklamen Art. 17 Für das Anbringen von Anzeigen, temporär und fest angebrachten Strassenreklamen und Plakaten auf öffentlichem Grund sowie an öffentlichen Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen ist eine Bewilligung der Gemeinde einzuholen. Vorbehalten bleibt die Zuständigkeit nach Art. 32 Abs. 1 der Einführungsverordnung zum eidg. Strassenverkehrsgesetz. Ohne Bewilligung angebrachte Plakate usw. werden auf Kosten des Veranstalters entfernt. Von der Bewilligungspflicht ausgenommen sind jene Standorte auf öffentlichem Grund, die der Gemeinderat für das Anbringen von Abstimmungs- und Veranstaltungswerbung bezeichnet. Gesteigerter Gemeingebrauch / Sondernutzung Art. 18 Die über den Gemeingebrauch hinausgehende Benützung des öffentlichen Grundes sowie von öffentlichen Sachen bedarf einer Bewilligung der Gemeinde. Dies gilt insbesondere für: a) die Durchführung von Kundgebungen, Umzügen, Festanlässen, Schaustellungen; b) das Aufstellen von mobilen Informations- und Werbeeinrichtungen; c) das Anbieten von Waren und Dienstleistungen zu Erwerbszwecken. Für eine ausschliessliche oder dauernde Nutzung einer öffentlichen Sache bedarf es der Erteilung einer Konzession durch die Gemeinde. Als öffentliche Sachen in Gemeingebrauch gelten insbesondere die öffentlichen Strassen, Plätze, Wege, Anlagen sowie die öffentlichen Gebäude.
6 - 6 - Strassenmusizieren, Betteln Art. 19 Das Strassenmusizieren auf öffentlichem Grund bedarf einer Bewilligung durch die Gemeinde. Das Betteln in der Öffentlichkeit ist verboten. Campieren Art. 20 Auf dem öffentlichen Grund ist das Campieren bewilligungspflichtig. Die Bewilligung muss vorgängig bei der Gemeinde eingeholt werden. Das Campieren auf privatem Grund kann untersagt werden, wenn die öffentliche Sicherheit oder die Ruhe und Ordnung gestört oder gefährdet ist. Jugendschutz Art. 21 Minderjährige, welche durch negatives Verhalten wie z. B. Littering, Lärm, Sachbeschädigung, Belästigung von Drittpersonen, übermässigen Alkohol- oder Drogenkonsum auffallen, können aufgegriffen und den Erziehungsberechtigten übergeben werden. Schulpflichtige Kinder, die sich nach Uhr ohne Begleitung einer erziehungsberechtigten erwachsenen Person auf öffentlichen Strassen und Plätzen aufhalten, können aufgegriffen und den Erziehungsberechtigten übergeben werden. Vor schulfreien Tagen gilt für schulpflichtige Kinder ab 14 Jahren Uhr. V. Parkieren auf öffentlichem Grund Grundsatz Massnahmen Art. 22 Das Abstellen von Motorfahrzeugen auf öffentlichem Grund kann im Sinne von Art. 3 Abs. 4 des Bundesgesetzes über den Strassenverkehr (SR ) örtlich und zeitlich beschränkt, der Bewilligungspflicht sowie der Gebührenpflicht unterstellt werden. Art. 23 Parkplätze und Parkgaragen können mittels Parkuhren, Ticketautomaten, Dauerkarten oder der Nachtparkgebühr bewirtschaftet werden. Art. 24
7 - 7 - Blaue Zone Dauerkarten In dem als "Blaue Zone" bezeichneten Gebiet ist das Parkieren grundsätzlich nur während den auf der Parkscheibe angegebenen Zeiten gestattet 1. Inhaber einer besonderen Bewilligung sind berechtigt, das Fahrzeug dauernd abzustellen. Art. 25 Für die gebührenpflichtigen Parkplätze oder Parkplätze in der "Blauen Zone" können auf das Fahrzeug lautende Tages-, Monats-, Halbjahres- oder Jahreskarten gekauft werden. Die Dauerkarten geben keinen Anspruch auf einen bestimmten Platz; sie erlauben lediglich, im Rahmen der geltenden Vorschriften zu parkieren, ohne Parkuhr oder Ticketautomat bedienen zu müssen bzw. bei der "Blauen Zone" auf die zeitlichen Beschränkungen Rücksicht zu nehmen. Entzug Nachtparkgebühr Kontrolle des nächtlichen Dauerparkierens Gebührenpflicht für Nachtparkgebühr Art. 26 Bewilligungen und Dauerkarten nach Art. 25 können bei Missbrauch entzogen und/oder verweigert werden. Art. 27 Der Gemeinderat kann das dauernde Abstellen von Motorfahrzeugen auf öffentlichem Grund zwischen Uhr und Uhr der Bewilligungs- und Gebührenpflicht unterstellen. Art. 28 Es finden jährlich in der Regel 8 Kontrollen statt, wobei pro Monat maximal 2 Kontrollen durchgeführt werden. Der Tatbestand des Dauerparkierens ist gegeben, wenn ein Motorfahrzeug mindestens 6-mal erfasst wurde. Art. 29 Fahrzeughalter, die für ihr Fahrzeug keinen privaten Abstellplatz nachweisen, unterstehen der Gebührenpflicht. Die Gebührenpflicht besteht für den Zeitraum der Kontrollperiode auch bei Nachweis eines privaten Abstellplatzes, wenn dem Fahrzeughalter das dauernde Abstellen seines Fahrzeuges auf öffentlichem Grund nachgewiesen werden kann. Der Gebührenpflicht unterliegt auch der Fahrzeugführer, wenn er das Fahrzeug wie ein Halter nutzt. 1 Art. 48 Abs. 2 der eidgenössischen Signalisationsverordnung, SR ; abgekürzt SSV
8 - 8 - Meldepflicht für Nachtparkgebühr Erhebung der Nachtparkgebühr Art. 30 Jeder Fahrzeughalter ist verpflichtet, der zuständigen Gemeindestelle den Eintritt der Gebührenpflicht für Nachtparkieren zu melden. Art. 31 Die Nachtparkgebühr wird von der Politischen Gemeinde mit der Bewilligungserteilung in Rechnung gestellt. Die Bewilligung ist erst nach Entrichtung der Gebühr gültig. Die Gebühr ist mindestens für ein halbes Jahr im Voraus zu bezahlen. Sie ist so lange zu entrichten, bis der Nachweis erbracht wird, dass keine Bewilligung mehr benötigt wird. Umfang der Berechtigung Gebührenrahmen Art. 32 Wer die Nachtparkgebühr entrichtet, hat keinen Anspruch auf einen bestimmten Parkplatz. Art. 33 Es gilt folgender Gebührenrahmen für das Parkieren auf öffentlichem Grund: a) Für Parkuhren und Ticketautomaten Fr bis Fr pro Stunde; b) Für Dauerkarten und Nachtparken leichte Motorwagen und Anhänger Fr. 4. bis 8. pro Tag Fr. 30. bis 50. pro Monat Fr. 90. bis 250. pro Halbjahr Fr bis 500. pro Jahr schwere Motorwagen Fr. 9. bis 15. pro Tag Fr. 60. bis 100. pro Monat Fr bis 500. pro Halbjahr Fr bis 1'000. pro Jahr Tarif Art. 34 Der Gemeinderat legt die Gebühren in einem Tarif fest.
9 - 9 - Verwendung der Gebühren Art. 35 Die Gebühren aus dem ruhenden Verkehr dienen zur Deckung von Personal- und Sachkosten für die Überwachung des ruhenden Verkehrs. Die übrigen Gebühren fliessen in den allgemeinen Gemeindehaushalt. VI. Gemeindepolizeiliche Aufgaben Grundsatz Befugnisse Wegweisung, Voraussetzungen Art. 36 Die Gemeinde kann die Erfüllung gemeindepolizeilicher Aufgaben an einen privaten Sicherheitsdienst übertragen. Das Auftragsverhältnis ist in einer speziellen Vereinbarung zu regeln. Art. 37 Folgende gemeindepolizeilichen Aufgaben können übertragen werden: a) Überwachung des ruhenden Verkehrs; b) Kontrolle des nächtlichen Dauerparkierens; c) Kontrolle und Betreuung der Parkuhren und Ticketautomaten; d) Bussenerhebung auf der Stelle gemäss Art. 169 des Strafprozessgesetzes (sgs 962.1) und Art. 10 der Strafprozessverordnung (sgs ); e) Aufnahme der Personalien von Personen, die sich auffällig verhalten; f) Festhalten von Personen bis zum Erscheinen der Polizei oder Führen von angehaltenen Personen zum Polizeiposten, wenn sie sich auffällig verhalten, keine Angaben machen oder unrichtiger Angaben verdächtigt werden und ihre Identität nicht auf andere Weise feststellbar ist; g) Aufgreifen von Jugendlichen und Übergabe an Erziehungsberechtigte gemäss Art. 21; h) Wegweisung von Personen gemäss Art. 38. Art. 38 Der beauftragte Sicherheitsdienst kann vorübergehend Personen von öffentlichem Raum wegweisen, wenn der begründete Verdacht besteht, dass sie oder die Ansammlung, der sie zuzurechnen sind, die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden oder stören, namentlich wenn sie a) Dritte gefährden, belästigen oder an der bestimmungsgemässen Nutzung des öffentlich zugänglichen Raums hindern; b) sich nicht an die angeschlagenen Benützungsvorschriften für den öffentlichen Platz oder die öffentliche Anlage halten; c) öffentliches Ärgernis erregen.
10 VII. Videoüberwachung Zweck Art. 39 Öffentlicher Grund kann mit Videokameras überwacht werden, welche eine Personenidentifikation zulassen, wenn a) der Einsatz solcher Videokameras zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung geeignet und erforderlich ist; b) die Öffentlichkeit am überwachten Ort durch Hinweistafeln auf die Videoaufnahmen aufmerksam gemacht wird; c) eine missbräuchliche Verwendung des Bildmaterials durch geeignete technische und organisatorische Massnahmen ausgeschlossen werden kann. Die Gemeinde legt im Rahmen der nachstehenden Bestimmungen für jede Videoaufnahme den Zweck, das überwachte Gebiet, die Dauer, die Visionierung, die Datensicherheit und die Aufbewahrung fest. Es erfolgen keine Aufschaltungen der Aufnahmen in Echtzeit. Standorte Art. 40 Die Standorte, wo die Videoüberwachung zur Anwendung gelangt, werden vom Gemeinderat durch Allgemeinverfügung festgelegt. Diese wird öffentlich publiziert. Die Überwachung der bezeichneten Standorte kann auch abwechslungsweise mit einer mobilen Videoanlage erfolgen. Einrichtung der Videokameras Datensicherheit Art. 41 Die Videokameras sind technisch so einzurichten, dass eine Erfassung weiterer als für die Überwachung notwendiger Bereiche ausgeschlossen ist. Art. 42 Die Videoaufzeichnungen sind geschützt aufzubewahren. Der Verlust oder die Manipulation der Daten, etwa durch Diebstahl, unbefugte Vernichtung, zufälligen Verlust, Fälschung oder widerrechtliche Verwendung, ist mittels geeigneter Massnahmen zu verhindern. Insbesondere ist: a) der Zutritt zum Speicherort für Unbefugte durch den Einsatz geeigneter Technologie zu verunmöglichen;
11 b) ein unerwünschter Datentransfer in andere Medien auszuschliessen. Aufbewahrungsfrist nachträgliche Einsichtnahme Protokollierung Art. 43 Aufzeichnungen von Aufnahmeeinrichtungen müssen nach spätestens 100 Tagen gelöscht werden. Vorbehalten bleibt die Weiterverwendung in einem Strafverfahren. Art. 44 Einsicht in gespeicherte Videoaufnahmen darf nur auf Anweisung des Gemeindepräsidenten oder dessen Stellvertreters genommen werden. Art. 45 Sämtliche Zugriffe auf das gespeicherte Bildmaterial werden protokolliert. Die Protokollierung umfasst den Grund des Zugriffs sowie die Informationen, von welcher Person der Zugriff ausgegangen ist und welches Bildmaterial gesichtet wurde. VIII. Strafbestimmungen Busse Art. 46 Widerhandlungen gegen die Bestimmungen dieses Reglements werden mit Busse bestraft. Zuwiderhandelnde Jugendliche können an Stelle einer Busse zu persönlichen Leistungen verpflichtet werden. IX. Schlussbestimmungen Strafbar sind auch die fahrlässige Widerhandlung und die Gehilfenschaft. Ausführungsbestimmungen Aufhebung bisherigen Rechts Art. 47 Der Gemeinderat kann Ausführungsbestimmungen zu diesem Reglement erlassen. Art. 48 Das Reglement über das Parkieren auf öffentlichem Grund und die Überwachung des ruhenden Verkehrs vom 3. Mai 2005 wird aufgehoben.
12 Inkrafttreten Art. 49 Der Gemeinderat bestimmt den Vollzugsbeginn dieses Reglements. Vom Gemeinderat erlassen: Goldach, GEMEINDERAT GOLDACH Thomas Würth Gemeindepräsident Richard Falk Gemeinderatsschreiber Dem fakultativen Referendum unterstellt vom xxxx bis xxxxx Genehmigungsvermerke Sicherheits- und Justizdepartement Leiter Rechtsdienst Für das Baudepartement Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung und Geoinformation Max Schlanser Ueli Strauss