Source: http://www.pflegeportal.info/pflegezusatzversicherung/pflegetagegeldversicherung/wuerttembergische.php
Timestamp: 2017-07-25 18:47:41
Document Index: 217838263

Matched Legal Cases: ['§6', '§1', '§3', '§6', '§9', '§9', '§5', '§15', '§13']

Tarif Information Pflegetagegeld Württembergische - Tarifname: PTPU
2x einer der Testsieger der Stiftung Warentest im Tarifvergleich für Pflegetagegeld!
Der Tarif "PTPU" der Württembergischen gehört zu den starren Tarifen.
Leistungen nach Pflegestufe Die Prozentsätze beziehen sich auf den von Ihnen gewählten Tagessatz (bsw. 50€)
Einfacher Nachweis - die gesetzliche Einstufung ist bindend (AVB II zu §6 Abs.2) Leistung bei Pflegestufe 0 (Tarifbed. 1.3) Stationäre Mehrleistung (Tarifbed. 1.3) Beitragsbefreiung ab Pflegestufe 0 (Tarifbed. 2.) Leistung bei Härtefall 150% (Tarbifbed. 1.2 & 1.3) Einmalzahlung in Höhe des 30-fachen Tagessatzes (Tarifbed. 3.) Dynamik greift auch im Leistungsfall (Tarifbed. 5.) Geltungsbereich innerhalb der EU (AVB II zu §1 Abs. 11) Verzicht auf Wartezeiten (AVB II zu §3) Ab Eintrittsalter 65 kostenlose Arztrückfrage Möchten Sie die Tarifbedingungen der Württembergischen selbst durchlesen oder downloaden? Hier haben wir das entsprechende Dokument im PDF Format für Sie hinterlegt:
Selbstverständlich haben wir die entsprechenden Abschnitte bereits für Sie markiert.Nachteile: Die Gesundheitsfrage nach bestimmten Diagnosen beziehen sich auf die letzten zehn Jahre.
Sie können den Tagessatz jährlich um 4% erhöhen wenn das Angebot 2x hintereinander abgelehnt wurde, erlischt das Recht auf Erhöhung
Einmal jährlich erhalten Sie das Angebot Ihren versicherten Tagessatz um 4% zu erhöhen, lehnen Sie das Angebot in zwei Jahren hintereinander ab, so ist keine Erhöhung mehr möglich. Sie können jedoch später mit erneuter Gesundheitsprüfung auch den Einschluss der Dynamik wieder beantragen.
Dynamik des Tarifs nach Leistungsbeginn (automatisch): im Pflegefall wird die Leistung trotz Beitragsfreiheit jährlich um 4 % erhöht
Tritt der Leistungsfall ein, müssen Sie keinen Beitrag mehr bezahlen. Im Gegenteil, die Württembergischen erhöht die Leistung jedes Jahr um 4%. Beispiel: Der Pflegefall nach Stufe I wird festgestellt, Sie haben 50€ Tagessatz versichert. Sie erhalten also 600€ (40% aus 50€). Im nächsten Jahr erhalten Sie bereits 624€, im dritten Jahr bereits 648€ und so weiter. Je länger die Pflegebedürftigkeit vorliegt, desto größer wirkt sich dieser Leistungspunkt aus.
Verbesserungen des Tarifs der Württembergischen
+ keine Leistungskürzung bei verspäteter Meldung der Pflegebedürftigkeit (AVB II zu §6 Abs.1d)
+ keine Meldepflicht von Krankenhausaufenthalten im Pflegefall (AVB II zu §9 Abs.6)
+ keine Meldepflicht für den Abschluss von weiteren Pflegezusatzversicherungen (AVB II zu §9 Abs.6)
+ Leistung auch bei suchtbedingter oder vorsätzlicher Pflegebedürftigkeit (AVB II zu §5 Abs.1b)
+ Vertragsfortsetzung auch bei Wegzug in das aussereurop. Ausland möglich (AVB II zu §15 Abs.4) + Anwartschaft bei Arbeitslosigkeit oder Zahlungsschwierigkeiten für 6 Monate möglich, Leistung erfolgt auch dann, wenn während dieser Vertragspause ein Pflegefall eintritt (AVB II zu §13)
+ Erhöhungsoption bei Tod des Lebenspartners (Tarifbed. Punkt 6)
Gesundheitsfragen PTPU
Die Württembergische hat einen Kurzantrag für die Pflegetagegeldtarife entwickelt. Versicherbar ist über diesen Antrag ein Höchstsatz von 75€. Dieser wird nur in wenigen Fällen erreicht, daher sind diese vereinfachten Gesundheitsfragen für fast alle Kunden massgebend. Grundsätzlich gilt zwar, bei Beantwortung einer Frage mit "Ja" wird der Antrag abgelehnt, es gibt jedoch Ausnahmen.
Frage 1: Körpergrösse und Gewicht
Zusatzinfo: BMI darf nicht größer als 36 sein. Hier können Sie Ihren BMI online selbst nachrechnen:
Frage 2: Wurde bereits ein Antrag auf eine private Pfl egeversicherung abgelehnt?
Frage 3: Besteht oder bestand in den letzten 5 Jahren eine Pfl egebedürftigkeit, Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit oder eine anerkannte Schwerbehinderung von mindestens 50% oder wurden jemals Anträge auf Leistungen wegen dieser Fälle gestellt?
Frage 4: Fanden in den letzten 10 Jahren Behandlungen oder Untersuchungen statt wegen einer oder mehrerer der folgenden Erkrankungen (durch einen Arzt festgestellt)?
Schlaganfall, Herzinfarkt, koronare Herzerkrankung, Herzinsuffi zienz, Durchblutungsstörung
des Gehirns, Erkrankung des Gehirns, Blutgerinnungsstörung, arterielle Verschlusserkrankung,
Diabetes Mellitus, Epilepsie, Demenz, Alzheimer, Parkinson, Morbus Huntington, Neurose,
Psychose, schwere Depression, Essstörungen, Schizophrenie, Suchterkrankung, bösartiger
Tumor, Leukämie, HIV Infektion, Mukoviszidose, Multiple Sklerose, Rheuma, Polyarthritis, Polyneuropathie,
Morbus Bechterew, Arthrose mit Funktionsbeeinträchtigungen, Osteoporose,
Schlafapnoe, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, chronische Pankreatitis, chronische Nierenerkrankung,
Nierenversagen, chronische Lebererkrankung, chronische Lungenerkrankung, chronische
Kommentar zu den Gesundheitsfragen Als erstes fällt auf, dass die Württembergische für den Tarif PTPU eine geschlossene Fragestellung bietet. Dies ist sehr wichtig, um keine versehentlichen Falschangaben zu leisten. Die Diagnosen sind zahlreich, aber klar definiert. Unsere Empfehlung für die Beantwortung: " Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und fragen Sie ihn, ob eine dieser Diagnosen in den letzten zehn Jahren festgestellt wurde."
Aus unserer Beratungspraxis...
Zur Arthrose mit Funktionsbeeinträchtigung:
Wann geneu eine Funktionsbeeinträchtigung vorliegt, lässt sich schwer abgrenzen. Wenn bsw. nur eine leichte, auch schmerzhafte Arthrose im Knie festgestellt wurde, kann hier sicher mit ein "Nein" geantwortet werden. Sobald jedoch auch eine OP stattfand, oder der Bewegungsapparat etwas eingeschränkt ist, empfehlen wir unseren Kunden ein Attest, ein OP-/ oder KH-Bericht dem Antrag beizulegen. So kann die Versicherung individuell beeurteilen, ob die den Antrag annimmt, oder nicht.
Sie erhalten so die Sicherheit, dass auf Grund der angezeigten Arthrose kein Ärger im Leistungsfall droht.
Zu den aufgeführten psychischen Erkrankungen:
Der Unterschied zu einigen anderen Anbietern ist hier, dass nur bestimmte psychische Erkrankungen abgefragt werden. Allerdings sind Diagnosen wie Neurosen auch wiederum Oberbegriffe. Es gilt auch hier mit dem Arzt genau zu prüfen, welche Diagnosen abgerechnet wurden. Grundsätzlich gilt, je genauer Sie bei der Antragstellung sind, desto schneller und reibungsloser erhalten Sie im Leistungsfall Ihre Zahlungen.
Tarifrechner Württembergische
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