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Timestamp: 2019-12-11 04:18:55
Document Index: 162220109

Matched Legal Cases: ['Art. 13', 'Art. 2', 'Art. 23', 'Art. 16', 'Art. 41', 'Art. 4', 'Art. 4', 'Art. 51', 'Art. 61', 'Art. 7', 'Art. 81', 'Art. 91', 'Art. 101', 'Art. 10', 'Art. 111', 'Art. 10', 'Art. 12', 'Art. 12', 'Art. 131', 'Art. 141', 'Art. 15', 'Art. 20', 'Art. 15', 'Art. 18', 'Art. 16', 'Art. 17', 'Art. 181', 'Art. 191', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 221', 'Art. 231', 'Art. 16', 'Art. 241', 'Art. 25', 'Art. 7', 'Art. 17', 'Art. 26', 'Art. 1', 'Art. 50', 'Art. 27', 'Art. 22', 'Art. 20', 'Art. 22', 'Art. 14', 'Art. 24', 'Art. 18', 'Art. 23', 'Art. 26', 'Art. 27', 'Art. 27', 'Art. 16', 'Art. 22', 'Art. 14', 'Art. 20', 'Art. 20']

SR 451.1 Verordnung vom 16. Januar 1991 über den Natur- und Heimatschutz (NHV)
451.1 Verordnung vom 16. Januar 1991 über den Natur- und Heimatschutz (NHV)
Verordnung über den Natur- und Heimatschutz
vom 16. Januar 1991 (Stand am 1. Juni 2017)
gestützt auf Artikel 26 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 19661 über den Natur- und Heimatschutz (NHG) sowie Artikel 44 Absatz 1 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 19832 (USG), in Ausführung des Übereinkommens vom 19. September 19793 über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume,4
1. Abschnitt: Naturschutz, Heimatschutz und Denkmalpflege bei Erfüllung von Bundesaufgaben5
Bei der Erfüllung von Bundesaufgaben nach Artikel 2 NHG und bei der Schaffung und Änderung von Rechtserlassen sowie Konzepten und Sachplänen (Art. 13 des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 19792) für diese Aufgaben berücksichtigen die zuständigen Behörden des Bundes und der Kantone die Anforderungen von Naturschutz, Heimatschutz und Denkmalpflege.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 225).
Art. 2 Mitwirkung der Fachorgane für Naturschutz, Heimatschutz und Denkmalpflege1
1 Das Bundesamt für Umwelt (BAFU)2, das Bundesamt für Kultur (BAK) und das Bundesamt für Strassen (ASTRA)3 stehen den für die Erfüllung von Bundesaufgaben zuständigen Behörden beratend zur Verfügung.
2 Die zuständigen Behörden des Bundes holen bei der Erfüllung einer Bundesaufgabe nach Artikel 2 NHG eine fachliche Stellungnahme der Kantone ein. Für die Mitwirkung des BAFU, des BAK und des ASTRA gilt Artikel 3 Absatz 4 NHG.4
3 Die Kantone sorgen für die Mitwirkung ihrer Fachstellen für Naturschutz, Heimatschutz und Denkmalpflege bei der Erfüllung der ihnen nach Artikel 1 obliegenden Aufgaben.5
4 Das BAFU, das BAK und das ASTRA (Abs. 2) sowie die kantonalen Fachstellen für Naturschutz, Heimatschutz und Denkmalpflege (Abs. 3) beurteilen im Rahmen ihrer Mitwirkung, ob nach Artikel 7 NHG ein Gutachten der zuständigen Fachkommission des Bundes (Art. 23 Abs. 2) notwendig ist.6
3 Der Kreis der betroffenen Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (AS 2004 4937) angepasst. Die Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.
4 Fassung gemäss Ziff. II 1 der V vom 2. Febr. 2000 zum Bundesgesetz über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. März 2000 (AS 2000 703).
5 Fassung gemäss Ziff. II 1 der V vom 2. Febr. 2000 zum Bundesgesetz über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. März 2000 (AS 2000 703).
6 Fassung gemäss Ziff. II 1 der V vom 2. Febr. 2000 zum Bundesgesetz über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. März 2000 (AS 2000 703).
1 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995, mit Wirkung seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 225).
2. Abschnitt: Unterstützung von Naturschutz, Heimatschutz und Denkmalpflege durch den Bund6
Art. 41Globale Finanzhilfen
1 Finanzhilfen für Massnahmen zur Erhaltung von schützenswerten Objekten nach Artikel 13 NHG werden in der Regel auf der Grundlage einer Programmvereinbarung global gewährt.
die in den Bereichen Naturschutz, Heimatschutz oder Denkmalpflege gemeinsam zu erreichenden strategischen Programmziele;
4 Das BAFU, das BAK und das ASTRA erlassen Richtlinien über das Vorgehen bei Programmvereinbarungen sowie über die Angaben und Unterlagen zu den Gegenständen der Programmvereinbarung.
1 Fassung gemäss Ziff. I 4 der V vom 7. Nov. 2007 über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5823).
Art. 4a1Finanzhilfen im Einzelfall
1 Ausnahmsweise können Finanzhilfen einzeln gewährt werden, wenn die Massnahmen:
dringlich sind;
in besonderem Mass eine komplexe oder spezielle fachliche Beurteilung erfordern; oder
mit grossem Aufwand verbunden sind.
2 Das BAFU, das BAK oder das ASTRA schliesst dazu mit dem Kanton einen Vertrag ab oder erlässt eine Verfügung.
3 Das BAFU, das BAK und das ASTRA erlassen Richtlinien über das Vorgehen bei der Gewährung von Finanzhilfen im Einzelfall sowie über die Angaben und Unterlagen zum Gesuch.
1 Eingefügt durch Ziff. I 4 der V vom 7. Nov. 2007 über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5823).
Art. 4b1Gesuch
1 Der Kanton reicht das Gesuch um Finanzhilfen beim BAFU, BAK oder ASTRA ein.
2 Das Gesuch um eine globale Finanzhilfe muss Angaben enthalten über:
Art. 51Beitragsbemessung
1 Die Höhe der Finanzhilfen richtet sich nach:
der nationalen, regionalen oder lokalen Bedeutung der zu schützenden Objekte;
dem Umfang, der Qualität und der Komplexität der Massnahmen;
dem Grad der Gefährdung der zu schützenden Objekte;
2 Die Höhe der globalen Finanzhilfen wird zwischen dem BAFU, dem BAK oder dem ASTRA und dem betroffenen Kanton ausgehandelt.
3 In den Bereichen Denkmalpflege, Archäologie, Ortsbildschutz und Schutz der historischen Verkehrswege können die Finanzhilfen auch mittels folgender Höchstbeiträge in Prozenten an die beitragsberechtigten Aufwendungen festgelegt werden:
25 Prozent für Objekte von nationaler Bedeutung;
20 Prozent für Objekte von regionaler Bedeutung;
15 Prozent für Objekte von lokaler Bedeutung.
4 Ausnahmsweise kann der Prozentsatz nach Absatz 3 bis auf höchstens 45 Prozent erhöht werden, wenn nachgewiesen wird, dass die unerlässlichen Massnahmen andernfalls nicht finanziert werden können.
Art. 61Beitragsberechtigte Aufwendungen
Beitragsberechtigt sind nur Aufwendungen, die tatsächlich entstanden und für die zweckmässige Erfüllung der Massnahmen erforderlich sind.
Art. 7 Nebenbestimmungen
1 Die Zusicherung einer Finanzhilfe für ein Objekt kann insbesondere mit den Auflagen und Bedingungen verknüpft werden, dass:
es dauernd oder für eine bestimmte Zeit unter Schutz gestellt wird;
es in einem dem Beitragszweck entsprechenden Zustand erhalten wird und Änderungen des Zustandes der Zustimmung des BAFU, des BAK oder des ASTRA bedürfen;
der Beitragsempfänger periodisch über dessen Zustand Bericht erstattet;
einer vom BAFU, dem BAK oder dem ASTRA bezeichneten Person während der Ausführung von Arbeiten am Objekt jede gewünschte Einsicht gewährt wird;
alle verlangten Berichte, zeichnerischen und fotografischen Aufnahmen dem BAFU, dem BAK oder dem ASTRA kostenlos überlassen werden;
am Objekt eine dauerhafte Inschrift über die Mithilfe und den Schutz des Bundes angebracht wird;
die nötigen Unterhaltsarbeiten ausgeführt werden;
Handänderungen oder andere rechtliche Veränderungen dem BAFU, dem BAK oder dem ASTRA sofort zu melden sind;
sein Zustand überwacht werden darf;
es in einem mit seiner Zweckbestimmung vereinbaren Masse für die Allgemeinheit zugänglich gemacht wird.
2 Das BAFU, das BAK und das ASTRA können auf die Ablieferung einer Dokumentation nach Absatz 1 Buchstabe f verzichten, wenn eine sachgerechte Archivierung und die Zugänglichkeit beim Kanton gewährleistet sind.5
2 Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995, mit Wirkung seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 225).
3 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 225).
4 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 225).
5 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 225).
Art. 81Ausnahmen von der Anmerkungspflicht
In der Zusicherung entbinden das BAFU, das BAK oder das ASTRA die Grundeigentümerin oder den Grundeigentümer von der Anmerkungspflicht, falls die Schutz- und Unterhaltsmassnahmen auf andere Weise gleichwertig abgesichert werden. Sie berücksichtigen dabei die Bedeutung des Objekts, seine potentielle Gefährdung sowie die vorhandenen kantonalen rechtlichen Schutzmöglichkeiten.
Art. 91 Kompetenz zur Beitragsgewährung2
1 Für die Gewährung der Finanzhilfen ist das BAFU, das BAK oder das ASTRA zuständig.3
2 Diese Bestimmung gilt auch für die Artikel 14, 14a und, soweit es sich nicht um die Einleitung eines Enteignungsverfahrens handelt, 15 NHG.
2 Fassung gemäss Ziff. I 4 der V vom 7. Nov. 2007 über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5823).
3 Fassung gemäss Ziff. I 4 der V vom 7. Nov. 2007 über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5823).
Art. 101Auszahlung
1 Globale Finanzhilfen werden in Tranchen ausbezahlt.
2 Finanzhilfen im Einzelfall werden aufgrund der von der kantonalen Fachstelle geprüften und genehmigten Abrechnungen ausbezahlt.
Art. 10a1Berichterstattung und Kontrolle
1 Der Kanton erstattet dem BAFU, dem BAK oder dem ASTRA jährlich Bericht über die Verwendung der globalen Finanzhilfen.
2 Das BAFU, das BAK oder das ASTRA kontrolliert stichprobenweise:
die Ausführung einzelner Massnahmen gemäss Programmvereinbarung, Verfügung oder Vertrag;
die Verwendung der ausbezahlten Beiträge.
Art. 111Mangelhafte Erfüllung
1 Bei globalen Finanzhilfen hält das BAFU, das BAK oder das ASTRA die Tranchenzahlungen während der Programmdauer ganz oder teilweise zurück, wenn der Kanton:
seiner Berichterstattungspflicht (Art. 10a Abs. 1) nicht nachkommt;
2 Stellt sich bei globalen Finanzhilfen nach der Programmdauer heraus, dass die Leistung mangelhaft ist, so verlangt das BAFU, das BAK oder das ASTRA vom Kanton Nachbesserung; es setzt ihm dafür eine angemessene Frist.
3 Die Rechtsfolgen von Leistungsstörungen bei zugesicherten Finanzhilfen im Einzelfall und die Rückforderung bereits ausbezahlter Finanzhilfen richten sich nach Artikel 28 des Subventionsgesetzes vom 5. Oktober 19902.
Art. 12 Beiträge an Organisationen1
1 Organisationen des Naturschutzes, des Heimatschutzes und der Denkmalpflege von gesamtschweizerischer Bedeutung, die Anspruch auf eine Finanzhilfe nach Artikel 14 NHG erheben, haben dem BAFU, dem BAK oder dem ASTRA ein begründetes Gesuch einzureichen.2 Dem Gesuch sind detaillierte Unterlagen (Rechnungen und Berichte) über die Tätigkeit der Vereinigung beizulegen, aus denen ersichtlich ist, in welchem Masse beitragsberechtigte Leistungen im öffentlichen Interesse erbracht werden.
2 Finanzhilfen für Tätigkeiten, die im gesamtschweizerischen Interesse liegen, können auch ausgerichtet werden an:
internationale Organisationen für Naturschutz, Heimatschutz und Denkmalpflege;
Sekretariate internationaler Übereinkommen für Naturschutz, Heimatschutz und Denkmalpflege.3
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 225).
Art. 12a1Forschung, Ausbildung, Öffentlichkeitsarbeit
1 Gesuche um Finanzhilfen nach Artikel 14a Absatz 1 NHG sind dem BAFU, dem BAK oder dem ASTRA einzureichen.
2 Finanzhilfen an die Kantone werden global auf der Grundlage von Programmvereinbarungen gewährt. Es gelten die Artikel 4–11.
3 Finanzhilfen an andere Empfänger werden einzeln gewährt. Es gelten die Artikel 6, 9, 10a und 11 Absatz 3.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995 (AS 1996 225). Fassung gemäss Ziff. I 1 der V vom 2. Febr. 2011 (Weiterentwicklung der Programmvereinbarungen im Umweltbereich), in Kraft seit 1. März 2011 (AS 2011 649).
3. Abschnitt: Schutz der einheimischen Pflanzen- und Tierwelt
Art. 131Grundsatz
Der Schutz der einheimischen Pflanzen und Tiere soll wenn möglich durch angepasste land- und forstwirtschaftliche Nutzung ihrer Lebensräume (Biotope) erreicht werden. Diese Aufgabe erfordert die Zusammenarbeit zwischen den Fachorganen der Land- und Forstwirtschaft, des Natur- und Heimatschutzes, des Umweltschutzes sowie der Raumplanung.
1 Fassung gemäss Ziff. I 2 der V vom 28. Jan. 2015 über Anpassungen des Verordnungsrechts im Umweltbereich, insbesondere hinsichtlich der Programmvereinbarungen für die Programmperiode 2016–2019, in Kraft seit 1. März 2015 (AS 2015 427).
Art. 141Biotopschutz
1 Der Biotopschutz soll insbesondere zusammen mit dem ökologischen Ausgleich (Art. 15) und den Artenschutzbestimmungen (Art. 20) den Fortbestand der wildlebenden einheimischen Pflanzen- und Tierwelt sicherstellen.
2 Biotope werden insbesondere geschützt durch:
Massnahmen zur Wahrung oder nötigenfalls Wiederherstellung ihrer Eigenart und biologischen Vielfalt;
Unterhalt, Pflege und Aufsicht zur langfristigen Sicherung des Schutzziels;
Gestaltungsmassnahmen, mit denen das Schutzziel erreicht, bestehende Schäden behoben und künftige Schäden vermieden werden können;
Ausscheidung ökologisch ausreichender Pufferzonen;
Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen.
3 Biotope werden als schützenswert bezeichnet aufgrund:
der insbesondere durch Kennarten charakterisierten Lebensraumtypen nach Anhang 1;
der geschützten Pflanzen- und Tierarten nach Artikel 20;
der nach der Fischereigesetzgebung gefährdeten Fische und Krebse;
der gefährdeten und seltenen Pflanzen- und Tierarten, die in den vom BAFU erlassenen oder anerkannten Roten Listen aufgeführt sind;
weiterer Kriterien, wie Mobilitätsansprüche der Arten oder Vernetzung ihrer Vorkommen.
4 Die Kantone können die Listen nach Absatz 3 Buchstaben a–d den regionalen Gegebenheiten anpassen.
5 Die Kantone sehen ein zweckmässiges Feststellungsverfahren vor, mit dem möglichen Beeinträchtigungen schützenswerter Biotope sowie Verletzungen der Artenschutzbestimmungen des Artikels 20 vorgebeugt werden kann.
6 Ein technischer Eingriff, der schützenswerte Biotope beeinträchtigen kann, darf nur bewilligt werden, sofern er standortgebunden ist und einem überwiegenden Bedürfnis entspricht. Für die Bewertung des Biotops in der Interessenabwägung sind neben seiner Schutzwürdigkeit nach Absatz 3 insbesondere massgebend:
seine Bedeutung für die geschützten, gefährdeten und seltenen Pflanzen- und Tierarten;
seine ausgleichende Funktion für den Naturhaushalt;
seine Bedeutung für die Vernetzung schützenswerter Biotope;
seine biologische Eigenart oder sein typischer Charakter.
7 Wer einen Eingriff vornimmt oder verursacht, ist zu bestmöglichen Schutz-, Wiederherstellungs- oder ansonst angemessenen Ersatzmassnahmen zu verpflichten.
1 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 19. Juni 2000, in Kraft seit 1. Aug. 2000 (AS 2000 1869).
Art. 15 Ökologischer Ausgleich
1 Der ökologische Ausgleich (Art. 18b Abs. 2 NHG) bezweckt insbesondere, isolierte Biotope miteinander zu verbinden, nötigenfalls auch durch die Neuschaffung von Biotopen, die Artenvielfalt zu fördern, eine möglichst naturnahe und schonende Bodennutzung zu erreichen, Natur in den Siedlungsraum einzubinden und das Landschaftsbild zu beleben.
2 Für Beiträge für besondere ökologische Leistungen in der Landwirtschaft gilt der Begriff Biodiversitätsbeiträge, wie er in der Direktzahlungsverordnung vom 23. Oktober 20131 verwendet wird.2
2 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995 (AS 1996 225). Fassung gemäss Anhang 9 Ziff. 3 der Direktzahlungsverordnung vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4145).
Art. 16 Bezeichnung der Biotope von nationaler Bedeutung
1 Die Bezeichnung der Biotope von nationaler Bedeutung sowie die Festlegung der Schutzziele und die Bestimmung der Fristen für die Anordnung der Schutzmassnahmen nach Artikel 18a NHG werden in besonderen Verordnungen (Inventaren) geregelt.
2 Die Inventare sind nicht abschliessend; sie sind regelmässig zu überprüfen und nachzuführen.
Art. 17 Schutz und Unterhalt der Biotope von nationaler Bedeutung
1 Für die Biotope von nationaler Bedeutung regeln die Kantone nach Anhören des BAFU die Schutz- und Unterhaltsmassnahmen sowie deren Finanzierung.
1 Aufgehoben durch Ziff. I 4 der V vom 7. Nov. 2007 über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen, mit Wirkung seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5823).
Art. 181Abgeltungen für Biotope und den ökologischen Ausgleich
1 Die Höhe der globalen Abgeltungen für Schutz und Unterhalt der Biotope und für den ökologischen Ausgleich richtet sich nach:
dem Umfang, der Qualität und der Komplexität der Massnahmen sowie von deren Planung;
der Bedeutung der Massnahmen für die Tier- und Pflanzenarten, die für die Erhaltung und Verbesserung der biologischen Vielfalt prioritär sind;
der Bedeutung der Massnahmen für die Vernetzung von schützenswerten Biotopen und von Beständen schützenswerter Arten;
der Qualität der Leistungserbringung;
der Belastung des Kantons durch den Moorlandschafts- und den Biotopschutz. 2
3 Im Übrigen gelten die Artikel 4–4b und 6–11.
2 Fassung gemäss Ziff. I 1 der V vom 2. Febr. 2011 (Weiterentwicklung der Programmvereinbarungen im Umweltbereich), in Kraft seit 1. März 2011 (AS 2011 649).
Art. 191Verhältnis zu den ökologischen Leistungen in der Landwirtschaft
Die Abgeltungen nach Artikel 18 werden um die Beiträge gekürzt, die für die gleiche ökologische Leistung auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche oder der Betriebsfläche nach den Artikeln 55–62 der Direktzahlungsverordnung vom 23. Oktober 20132 gewährt werden.
1 Fassung gemäss Anhang 9 Ziff. 3 der Direktzahlungsverordnung vom 23. Okt. 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014 (AS 2013 4145).
2 Zusätzlich zu den im Bundesgesetz vom 20. Juni 19861 über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel genannten gelten die wildlebenden Tiere der im Anhang 3 aufgeführten Arten als geschützt. Es ist untersagt, Tiere dieser Arten:
2 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 19. Juni 2000, in Kraft seit 1. Aug. 2000 (AS 2000 1869).
3 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 225).
Art. 21 Wiederansiedlung von Pflanzen und Tieren
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) kann im Einvernehmen mit den betroffenen Kantonen die Wiederansiedlung von Arten, Unterarten und Rassen, die in der Schweiz wild lebend nicht mehr vorkommen, bewilligen, sofern:1
ein genügend grosser artspezifischer Lebensraum vorhanden ist;
entsprechende rechtliche Vorkehren zum Schutz der Art getroffen sind;
keine Nachteile für die Erhaltung der Artenvielfalt und ihrer genetischen Eigenart entstehen.
1 Fassung gemäss Ziff. II 1 der V vom 2. Febr. 2000 zum Bundesgesetz über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. März 2000 (AS 2000 703).
3a. Abschnitt: Moore und Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung7
Art. 21a1Schutz der Moore
Die Bezeichnung der Moore von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung sowie ihr Schutz und Unterhalt richtet sich nach den Artikeln 16–19.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995 (AS 1996 225). Fassung gemäss Ziff. I 4 der V vom 7. Nov. 2007 über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5823).
Art. 221Schutz der Moorlandschaften
1 Die Bezeichnung der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung sowie die Festlegung der Schutzziele werden in einer besonderen Verordnung (Inventar) geregelt.
2 Die Kantone regeln nach Anhören des BAFU die Schutz- und Unterhaltsmassnahmen sowie deren Finanzierung.
3 Die Höhe der globalen Abgeltungen für Schutz und Unterhalt der Moorlandschaften richtet sich nach:
der Belastung des Kantons durch den Moorlandschafts- und den Biotopschutz.2
3bis Sie wird zwischen dem BAFU und dem betroffenen Kanton ausgehandelt. Im Übrigen gelten für die Gewährung der Abgeltungen die Artikel 4–4b, 6–11 und 18 und 19.3
4 Die globalen Abgeltungen für Biotope von nationaler Bedeutung, die sich innerhalb von Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung befinden, richten sich nach den Artikeln 18 und 19.4
3 Eingefügt durch Ziff. I 4 der V vom 7. Nov. 2007 über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5823).
4 Fassung gemäss Ziff. I 4 der V vom 7. Nov. 2007 über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5823).
Art. 231Bundesorgane
1 Die Fachstellen des Bundes für Natur-, Heimatschutz und Denkmalpflege sind:
das BAFU für die Bereiche Natur- und Landschaftsschutz;
das BAK für die Bereiche Denkmalpflege, Archäologie und Ortsbildschutz;
das ASTRA für den Bereich Schutz der historischen Verkehrswege.
2 Sie vollziehen das NHG, soweit nicht andere Bundesbehörden zuständig sind. Bei der Erfüllung von Bundesaufgaben nach den Artikeln 2–6 NHG sorgen sie für eine koordinierte Information und Beratung der Behörden und der Öffentlichkeit.2
3 Sind andere Bundesbehörden für den Vollzug zuständig, so wirken das BAFU, das BAK und das ASTRA nach Artikel 3 Absatz 4 NHG mit.
4 Die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) und die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege (EKD) sind die beratenden Fachkommissionen des Bundes für Angelegenheiten des Naturschutzes, des Heimatschutzes und der Denkmalpflege.
1 Bereinigt gemäss Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995 (AS 1996 225), Ziff. II 1 der V vom 2. Febr. 2000 zum Bundesgesetz über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren (AS 2000 703) und Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 4937).
2 Fassung gemäss Anhang 2 Ziff. 1 der V vom 29. März 2017 über das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler, in Kraft seit 1. Juni 2017 (AS 2017 2815).
Art. 241Organisation der ENHK und der EKD
1 Die ENHK und die EKD bestehen aus je höchstens 15 Mitgliedern. Bei ihrer Zusammensetzung werden das Fachwissen sowie die einzelnen Aufgabenbereiche und Sprachgebiete berücksichtigt. Der Bundesrat wählt die Mitglieder und bezeichnet die Präsidentin oder den Präsidenten. Im Übrigen organisieren sich die Kommissionen selber.
2 Auf Antrag der ENHK und der EKD können das BAFU, das BAK und das ASTRA Personen mit Spezialkenntnissen zu ständigen Konsulentinnen oder Konsulenten ernennen. Sie beraten in ihren Spezialgebieten die Kommissionen sowie das BAFU, das BAK und das ASTRA.
3 Das UVEK genehmigt das Geschäftsreglement der ENHK und das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) dasjenige der EKD.2
4 Das BAFU und das BAK führen die Sekretariate. BAFU, BAK und ASTRA entschädigen sie anteilsmässig zulasten der Sachkredite.
5 Die ENHK und die EKD erstatten dem UVEK beziehungsweise dem EDI jährlich Bericht über ihre Tätigkeit.3
2 Fassung gemäss Ziff. II 1 der V vom 2. Febr. 2000 zum Bundesgesetz über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. März 2000 (AS 2000 703).
3 Fassung gemäss Ziff. II 1 der V vom 2. Febr. 2000 zum Bundesgesetz über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. März 2000 (AS 2000 703).
Art. 25 Aufgaben der ENHK und der EKD1
1 Die ENHK und die EKD haben insbesondere folgende Aufgaben:
sie beraten die Departemente in grundsätzlichen Fragen des Naturschutzes, des Heimatschutzes und der Denkmalpflege;
sie wirken beratend mit beim Vollzug des NHG;
sie wirken mit bei der Vorbereitung und Nachführung der Inventare von Objekten von nationaler Bedeutung;
sie begutachten Fragen des Naturschutzes, des Heimatschutzes und der Denkmalpflege zuhanden der Behörden des Bundes und der Kantone, die Bundesaufgaben nach Artikel 2 NHG zu erfüllen haben (Art. 7 und 8 NHG);
sie erstatten besondere Gutachten (Art. 17a NHG), sofern ein Vorhaben, das keine Bundesaufgabe nach Artikel 2 NHG darstellt, ein Objekt beeinträchtigen könnte, das in einem Inventar des Bundes nach Artikel 5 NHG aufgeführt oder anderweitig von besonderer Bedeutung ist.
2 Die EKD hat zudem folgende Aufgaben:
sie nimmt auf Ersuchen des BAK zu Gesuchen um Finanzhilfen im Bereich der Denkmalpflege Stellung;
sie pflegt die Zusammenarbeit und den wissenschaftlichen Austausch mit allen interessierten Kreisen und fördert die praktische und theoretische Grundlagenarbeit.5
3 Mitglieder der EKD, Konsulentinnen oder Konsulenten sowie weitere ausgewiesene Personen können vom BAK als Expertinnen und Experten mit der fachlichen Beratung und Begleitung der Kantone bei der Ausführung von Massnahmen beauftragt werden.6
4 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 225).
6 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 225).
Art. 26 Aufgaben der Kantone
1 Die Kantone sorgen für einen sachgerechten und wirksamen Vollzug von Verfassungs- und Gesetzesauftrag. Sie bezeichnen dazu Amtsstellen als Fachstellen für Naturschutz, Heimatschutz und Denkmalpflege und geben diese dem BAFU, dem BAK oder dem ASTRA bekannt.1
2 Die Kantone berücksichtigen bei ihren raumwirksamen Tätigkeiten (Art. 1 der V vom 2. Okt. 19892 über die Raumplanung) die Massnahmen, für die der Bund Finanzhilfen oder Abgeltungen nach der vorliegenden Verordnung ausrichtet. Sie sorgen insbesondere dafür, dass die Pläne und Vorschriften, welche die zulässige Nutzung des Bodens im Sinne der Raumplanungsgesetzgebung regeln, den Schutzmassnahmen Rechnung tragen.
1 Fassung des Satzes gemäss Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 225).
2 [AS 1989 1985, 1996 1534. AS 2000 2047 Art. 50]. Siehe heute die Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (SR 700.1).
Art. 27 Mitteilung von Erlassen und Verfügungen
1 Die Kantone teilen dem BAFU, dem BAK oder dem ASTRA ihre Erlasse über den Naturschutz, den Heimatschutz und die Denkmalpflege mit.1
2 Die zuständigen Behörden teilen dem BAFU folgende Verfügungen mit:
Ausnahmen von den Artenschutzbestimmungen (Art. 22 Abs. 1 und 3 NHG; Art. 20 Abs. 3);
Beseitigung von Ufervegetation (Art. 22 Abs. 2 und 3 NHG);
Feststellungsverfügungen im Biotop- und Artenschutz (Art. 14 Abs. 4);
Wiederherstellungsverfügungen (Art. 24e NHG);
Verfügungen, die Bauten, Anlagen und Bodenveränderungen in Biotopen von nationaler Bedeutung (Art. 18a NHG) oder in Moorlandschaften (Art. 23b NHG) betreffen;
Genehmigungen von Nutzungsplanungen (Art. 26 des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 19794), wenn Landschaften, Naturdenkmäler, Biotope und Moorlandschaften von nationaler Bedeutung beeinträchtigt werden.
3 Haben die ENHK, die EKD, das BAFU, das BAK oder das ASTRA bei einem Vorhaben im Sinne von Artikel 2 mitgewirkt, so teilt die zuständige Behörde ihnen auf Begehren die entsprechende Verfügung mit.
2 Eingefügt durch Ziff. II 1 der V vom 2. Febr. 2000 zum Bundesgesetz über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. März 2000 (AS 2000 703).
3 Eingefügt durch Ziff. II der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).
Art. 27a1Überwachung und Erfolgskontrolle
1 Das BAFU sorgt für die Überwachung der biologischen Vielfalt und stimmt sie mit anderen Massnahmen zur Umweltbeobachtung ab. Die Kantone können diese Überwachung ergänzen. Sie stimmen sie mit dem BAFU ab und stellen diesem ihre Unterlagen zur Verfügung.
2 Das BAFU, das BAK und das ASTRA führen Erfolgskontrollen durch, um den Vollzug der gesetzlichen Massnahmen und deren Eignung zu überprüfen. Sie arbeiten eng mit den betroffenen Bundesämtern und Kantonen zusammen.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 19. Juni 2000, in Kraft seit 1. Aug. 2000 (AS 2000 1869).
Art. 27b1Geoinformation
1 Eingefügt durch Anhang 2 Ziff. 2 der V vom 21. Mai 2008 über Geoinformation, in Kraft seit 1. Juli 2008 (AS 2008 2809).
die Vollziehungsverordnung vom 27. Dezember 19661 zum Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz;
der Bundesratsbeschluss vom 6. Juni 19882 über die Anwendung von Artikel 18d NHG.
1 [AS 1966 1646, 1977 2273 Ziff. I 41, 1985 670 Ziff. I 5, 1986 988]
1 Bis der Bundesrat die Biotope von nationaler Bedeutung (Art. 16) und die Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung (Art. 22) bezeichnet hat und solange die einzelnen Inventare nicht abgeschlossen sind,
sorgen die Kantone mit geeigneten Sofortmassnahmen dafür, dass sich der Zustand von Biotopen, denen aufgrund der vorhandenen Erkenntnisse und Unterlagen nationale Bedeutung zukommt, nicht verschlechtert;
bestimmt das BAFU im Einzelfall aufgrund der vorhandenen Erkenntnisse und Unterlagen bei Beitragsgesuchen die Bedeutung eines Biotops oder einer Moorlandschaft;
sorgen die Kantone mit geeigneten Sofortmassnahmen dafür, dass sich der Zustand von Moorlandschaften, denen aufgrund der vorhandenen Erkenntnisse und Unterlagen besondere Schönheit und nationale Bedeutung zukommt, nicht verschlechtert.
2 Die Finanzierung gemäss Absatz 1 Buchstaben a und b richtet sich nach den Artikeln 17 und 18, jene gemäss Absatz 1 Buchstabe c nach Artikel 22.3
3 Die Behörden und Amtsstellen des Bundes sowie seiner Anstalten und Betriebe treffen dort, wo sie nach der anwendbaren Spezialgesetzgebung des Bundes zuständig sind, die Sofortmassnahmen nach Absatz 1 Buchstaben a und c.4
3 Fassung gemäss Ziff. I 2 der V vom 28. Jan. 2015 über Anpassungen des Verordnungsrechts im Umweltbereich, insbesondere hinsichtlich der Programmvereinbarungen für die Programmperiode 2016–2019, in Kraft seit 1. März 2015 (AS 2015 427).
Diese Verordnung tritt am 1. Februar 1991 in Kraft.
(Art. 14 Abs. 3)
Liste der schützenswerten Lebensraumtypen
Quellfluren, Gewässer
Adiantion
Kalktuff-Felsspaltengesellschaften
Cratoneurion (commutati)
Kalk-Quellflur
Cardamino-Montion
Weichwasser-Quellflur
Brachsmen- und Barbenregion (Epipotamon)
Bach- und Flussröhricht
Armleuchteralgenrasen
Laichkrautgesellschaften
Wasserlinsengesellschaften
Nymphaeion
Seerosengesellschaften
Hochmoore, Übergangsmoore
Sphagnion magellanici
Torfmoos-Hochmoor
Caricion lasiocarpae
Sphagno-Utricularion
Wasserschlauch-Moortümpelgesellschaften
Betulion pubescentis
Birken-Moorwald
Piceo-Vaccinienion uliginosi (Sphagno-Pinetum mugi)
Torfmoos-Bergföhrenwald
Sphagno-Piceetum
Torfmoos-Fichtenwald
Uferbereiche, Verlandungsgesellschaften und Flachmoore
Stillwasser-Röhricht
Phalaridion
Landschilf-Röhricht
Strandlingsgesellschaften
Cladietum
Schneidbinsenried
Caricion fuscae
Caricion davallianae, Rhynchosporion
Sumpfdotterblumenwiese
Pfeifengraswiese
Filipendulion
Spierstaudenflur
Trockenrasen, magere Wiesen und Weiden
Thermophile Kalkfelsgrusflur
Caricion ferrugineae
Rostseggenhalde
Elynion
Nacktriedrasen
Arabidion caeruleae
Kalk-Schneetälchen
Salicion herbaceae
Sauerboden-Schneetälchen
Stipo-Poion
Inneralpine Felsensteppe
Cirsio-Brachypodion
Kontinentaler Halbtrockenrasen
Subatlantischer Trockenrasen
Diplachnion
Insubrischer Trockenrasen
Subatlantischer Halbtrockenrasen
Auenvegetation
Epilobion fleischeri
Alluvionen mit krautiger Pioniervegetation
Caricion bicolori-atrofuscae
Schwemmufervegetation alpiner Wildbäche
Zwergbinsen-Annuellenflur
Nitrophile Annuellenvegetation
Salicion elaeagni
Gebirgsweidenaue
Moorweidengebüsche
Erlen-Bruchwald
Silberweiden-Auenwald
Grauerlen-Auenwald
Eschen-Auenwald
Schluchtwälder, Wälder an Steilhängen und Trockenwälder
Lunario-Acerion
Bergahorn-Schluchtwald
Tilion platyphylli
Wärmeliebender Linden-Mischwald
Cephalanthero-Fagenion
Carpinion betuli
Quercion pubescenti-petraeae
Flaumeichenwald
Orno-Ostryon
Hopfenbuchenwald der Südalpen
Molinio-Pinion (inkl. Cephalanthero-Pinion)
Pfeifengras-Föhrenwald
Erico-Pinion sylvestris, Cytiso-Pinion
Subkontinentaler Kalk-Föhrenwald
Ononido-Pinion
Kontinentaler Steppen-Föhrenwald
Mesophiler Föhrenwald auf Silikat
Asplenio-Abieti-Piceetum (Abieti-Piceion)
Blockschutt-Tannen-Fichtenwald
Larici-Pinetum cembrae
Lärchen-Arvenwald
Cirsio tuberosi-Pinetum montanae (Erico-Pinion mugo)
Knollendistel-Bergföhrenwald
Saumgesellschaften, Gebüsche und Heiden
Aegopodion, Alliarion
Nährstoffreicher mesophiler Krautsaum
Trockenwarmer Krautsaum
Trockenwarme Gebüsche auf basenreichem Boden
Calluno-Genistion
Subatlantische Zwergstrauchheide
Juniperion sabinae
Kontinentale Zwergstrauchheide
Ericion (carneae)
Subalpine Heide auf Kalkboden
Trockene subalpine Zwergstrauchheide
Rhododendro-Vaccinion
Mesophile subalpine Zwergstrauchheide
Loiseleurio-Vaccinion
Arktisch-alpine Zwergstrauchheide
Fels-, Felsgrus- und Karstfluren sowie Schuttfluren
Asplenion serpentini
Serpentingesteinsflur
Thermophile Silikatfelsgrusflur
Thlaspion rotundifolii
Alpine Kalkblockflur
Drabion hoppeanae
Alpine Kalkschieferflur
Petasition paradoxi
Feuchte Kalkschuttflur der höheren Lagen
Androsacion alpinae
Alpine Silikatschuttflur
Galeopsion segetum
Sommerwarme Silikatschuttflur
Ackerbegleitvegetation, Ruderalfluren
Begleitvegetation der Hackkulturen auf basenarmen Böden
Agropyro-Rumicion
Feuchte Trittflur
Onopordion (acanthii)
Wärmeliebende Ruderalgesellschaften
1 Fassung gemäss Ziff. II der V vom 19. Juni 2000, in Kraft seit 1. Aug. 2000 (AS 2000 1869).
(Art. 20 Abs. 1)
Liste der geschützten Pflanzen
Frühlingsadonis
Mannsschild, alle Arten
Hügel-Windröschen
Kriechender Eppich
Grasnelke, alle Arten
Artemisia sp. (Artengruppe der A. glacialis)
alle kleinen alpinen Edelraute-Arten
Monte-Baldo-Segge
Flaumiger Seidelbast, Flühröschen
Gletscher-Nelke
Grenobler Nelke
Drachenkopf, beide Arten
Sonnentaugewächse, inkl. Wasserfalle
Ephedra helvetica C. A. Mey.
Schweizerisches Meerträubchen
Alpen-Mannstreu, Alpendistel
Gewöhnliche Schachblume
Gladiole, alle Arten
Schweizerischer Alant
Spätblühende Knotenblume
Lilium bulbiferum L. s.l.
Feuerlilie, beide Unterarten
Hain-Walchtelweizen
Teichrose, alle Arten
Orchideengewächse, alle Arten
Papaver f. alpinum (aurantiacum, sendtneri, occidentale)
Alpen-Mohn, alle Arten
Trichterlilie, Paradieslilie
Goldblumiger Steinbrech
Gaudins Hauswurz
Sempervivum wulfenii Mert. & W.D.J. Koch
Wulfens Hauswurz
Silene coronaria (L.) Desr.
Kranzrade
Niederliegende Rauke
Speierling, Sperberbaum
Tulpe, alle Arten
Typha shuttleworthii W. D. J. Koch&Sond.
Shuttleworths Rohrkolben
Botrychium sp. (ausgenommen B. lunaria)
Traubenfarn, alle Arten ausser Gemeiner Mondraute
Straussfarn
Alex. Brauns Schildfarn
Polystichum setiferum (Forssk.) Woyn.
Barbula asperifolia Mitt.
Breutelia chrysocoma (Hedw.) Lindb.
Goldschopfmoos
Bryum versicolor B. & S.
ein Birnmoos
Drepanocladus vernicosus (Mitt.) Warnst.
ein Sichelmoos
ein Sack-Lebermoos
Leucobryum glaucum aggr.
Weissmoos, Klumpenmoos
Phaeoceros laevis ssp. carolinianus (Michx.) Prosk.
Gelbhornmoos
Riccia breidleri Steph.
Breidlers Stern-Lebermoos
Schwimm-Lebermoos
Torfmoose od. Bleichmoose, alle Arten
Tayloria rudolphiana (Garov.) B., S. & G.
Rudolphs Trompetenmoos
Grossflechten
Gyalecta ulmi (Sw.) Zahlbr.
Hypotrachina laevigata (Sm.) Hale
Leptogium burnetiae Dodge
Lobaria sp.
Lungenflechte, alle Arten
Nephroma laevigatum Ach.
Parmotrema reticulatum (Taylor) Choisy
Parmotrema stuppeum (Taylor) Hale
Peltigera hymenina (Ach.) Delise
Ramalina roesleri (Hochst. ex Schaerer) Hue
Sphaerophorus globosus (Hudson) Vainio
Sphaerophorus melanocarpus (Sw.) DC.
Stereocaulon sp.
Sticta sp.
Grübchenflechten, alle Arten
Usnea cornuta (Körber)
Usnea glabrata (Ach.) Vainio
Engelshaarflechte
Usnea wasmuthii (Räsänen)
Clavaria zollingeri Léveille
Amethystfarbige Keule
Hygrocybe calyptraeformis (Berk. & Br.) Fayod
Lariciformes officinalis (Vill.: Fr.) Kotl. & Pouz.
Lyophyllum favrei Haller & Haller
Sarcodon joeides (Pass.) Pat.
Squamanita schreieri Imbach
Suillus plorans (Roll.) Sing.
Tricholoma caligatum (Viv.) Rick.
Tricholoma colossum (Fr.) Quélet
Verpa conica Swartz ex Pers. (=V. digitaliformis)
1 Fassung gemäss Ziff. II der V vom 19. Juni 2000, in Kraft seit 1. Aug. 2000 (AS 2000 1869, 2001 1662).
Liste der geschützten Tiere
Weichtiere (Schnecken, Muscheln)
Charpentieria thomasiana (Pini)
Studers Schliessmundschnecke
Tandonia nigra (K. Pfeiffer)
Schwarzer Kielschnegel
Trichia biconica (Eder)
Unio crassus Philipsson
Kleine Flussmuschel, Gemeine Bach- muschel
Unio mancus Lamarck
Südliche Malermuschel
Zoogenetes harpa (Say)
Harfenschnecke
Aeshna caerulea Ström.
Aeshna subarctica Walker
Boyeria irene Fonsc.
Calopteryx virgo meridionalis Selys
Südliche Prachtlibelle
Ceriagrion tenellum Villers
Coenagrion lunulatum Charp.
Coenagrion mercuriale Charp.
Gomphus simillimus Selys
Gomphus vulgatissimus L.
Lestes dryas Kirby
Leucorrhinia albifrons Burm.
Oestliche Moosjungfer
Leucorrhinia caudalis Charp.
Leucorrhinia pectoralis Charp.
Grosse Moosjungfer
Nehalennia speciosa Charp.
Onychogomphus uncatus Charp.
Ophiogomphus cecilia Fourc.
Oxygastra curtisii Dale
Sympecma braueri Bianchi
Sympetrum depressiusculum Selys
Sympetrum flaveolum L.
Geradflügler (Heuschrecken, Grillen)
Aiolopus thalassinus (Fabr.)
Grüne Strandschrecke
Calliptamus italicus (L.)
Calliptamus siciliae Ramme
Provence-Schönschrecke
Chrysochraon keisti Nadig
Schweizer Goldschrecke
Epacromius tergestinus (Charp.)
Fluss-Strandschrecke
Ephippiger ephippiger vitium Serville
Locusta migratoria cinerascens (Fabr.)
Oedaleus decorus (Germar6)
Kreuzschrecke
Oedipoda caerulescens (L.)
Oedipoda germanica (Latr.)
Pachytrachis striolatus (Fieber)
Pholidoptera littoralis insubrica Nadig
Fiebers Strauchschrecke
Platycleis tessellata (Charp.)
Braunfleckige Beissschrecke
Polysarcus denticauda (Charp.)
Gemeine Wanstschrecke
Psophus stridulus (L.)
Saga pedo (Pallas)
Steppen-Sägeschrecke
Sphingonotus caerulans (L.)
Stethophyma grossum (L.)
Tettigonia caudata (Charp.)
Schmetterlingshafte, beide Arten
Lepidoptera, Papilionidea
Arethusana arethusa Denis & Schiff.
Rotbindensamtfalter
Chazara briseis L.
Waldwiesenvögelchen
Coenonympha oedippus Fabr.
Moorwiesenvögelchen
Erebia christi Raetzer
Raetzers Mohrenfalter
Erebia nivalis Lorkovic & de Lesse
Erebia sudetica Staudinger
Sudeten-Mohrenfalter
Eurodryas aurinia aurinia Rott.
Skabiosenscheckenfalter, collin-montan
Iolana iolas (Ochs.)
Blasenstrauchbläuling
Limenitis populi L.
Gelbringfalter, Bacchantin
Lycaeides argyrognomon Bergstr.
Kronwicken- oder Gemeiner Bläuling
Lycaena dispar Haworth
Grosser Feuerfalter, Ampferfeuerfalter
Maculinea alcon (Denis & Schiff.)
Lungenenzian Bläuling
Maculinea arion L.
Schwarzgefleckter Bläuling, Quendel-Ameisenbläuling
Maculinea nausithous Bergstr.
Schwarzblauerbläuling, Dunkler Moorbläuling
Maculinea teleius Bergstr.
Grosser Moorbläuling, Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling
Mellicta britomartis Assmann
Mellicta deione Dup.
Parnassius mnemosyne L.
Lepidoptera, Hesperioidea
Carcharodus baeticus Rambur
Andorn-Dickkopffalter
Pyrgus cirsii Rambur
Spätsommer-Würfelfalter
Schwärmer (Nachtfalter)
Hyles hippophaes Esper
Sanddorn-, Kreuzdornschwärmer
Proserpinus proserpina Pallas
Nachtkerzen-, Kleiner Oleanderschwärmer
Glucken, Wollspinner (Nachtfalter)
Eriogaster catax L.
Heckenwollafter, Heckenwollspinner
Abax oblongus Dej.
Kleiner Puppenräuber
Grosser Puppenräuber
Carabus creutzeri Fabr.
Cymindis variolosa (Fabr.)
Licinus cassideus (Fabr.)
Nebria crenatostriata Bassi
Platynus cyaneus (Dej.)
Poecilus kugelanni (Panz.)
Trechus laevipes Jeann.
Coleoptera, Dysticidae
Echte Schwimmkäfer
Graphoderus bilineatus (Geer)
Schmalbindiger Breitflügeltauchkäfer
Anthaxia candens (Panz.)
Anthaxia hungarica (Scop.)
Chalcophora mariana (L.)
Coroebus florentinus (Herbst)
Coroebus undatus (Fabr.)
Dicerca aenea (L.)
Dicerca alni (Fischer)
Dicerca berolinensis (Herbst)
Dicerca furcata (Thunberg)
Dicerca moesta (Fabr.)
Eurythyrea austriaca (L.)
Eurythyrea micans (Fabr.)
Eurythyrea quercus (Hbst.)
Poecilonota variolosa (Paykull)
Scintillatrix dives (Guillebeau)
Scintillatrix mirifica (Mulsant)
Scintillatrix rutilans (Fabr.)
Oryctes nasicornis (L.)
Osmoderma eremita (Scop.)
Coleoptera, Lucanidae
Lucanus cervus (L.)
Hirschkäfer, Hornschröter
Akimerus schaefferi (Laich.)
Eichenheldbock, Eichenspiessbock
Corymbia cordigera (Fuesslins)
Dorcadion aethiops (Scop.)
Dorcadion fuliginator (L.)
Grasbock, Erdbock
Dorcatypus tristis (L.)
Ergates faber (L.)
Lamia textor (L.)
Weberbock
Lepturobosca virens (L.)
Mesosa curculionoides (L.)
Morimus asper Sulzer
Necydalis major L.
Necydalis ulmi Chevrolat
Pachyta lamed (L.)
Pedostrangalia revestita (L.)
Plagionotus detritus (L.)
Purpuricenus kaehleri (L.)
Blutbock, Purpurbock
Rhamnusium bicolor (Schrank)
Rosalia alpina (L.)
Saperda octopunctata (Scop.)
Saperda perforata (Pallas)
Saperda punctata (L.)
Saperda similis Laich.
Tragosoma depsarium (L.)
Hymenoptera, Formicidae
Formica s.str. (rufa, aquilonia, lugubris, paralugubris, polyctena, pratensis, truncorum)
hügelbildende Rote Waldameisen (Formica rufa-Gruppe)
Polyergus rufescens (Latr.)
Amazon-Ameise
alle Amphibien (Frösche, Unken, Kröten, Salamander, Molche)
alle Reptilien (Sumpfschildkröte, Schlangen, Eidechsen, Blindschleichen)
Crocidura leucodon (Hermann)
Crocidura suaveolens (Pallas)
Neomys anomalus Cabrera
Dryomys nitedula (Pallas)
Micromys minutus (Pallas)
alle Fledermäuse
(Art. 20 Abs. 4)
Liste der kantonal zu schützenden Arten
Dickährige Trespe
Caldesie
Najas flexilis (Willd.) Rostk. & W.L.E. Schmidt
Moose (Laub-, Leber- und Hornmoose)
Andreaea blyttii Schimp. ssp. angustata (Limpr.) Schultze-Mot. (=A. heinemannii)
Blytts Klaffmoos
Andreaea rothii Web. & Mohr
Roths Klaffmoos
Atractylocarpus alpinus (Milde) Lindb.
Barbula rigidula ssp. verbana (Nich.&Dix.) Podp.
Bryum argenteum ssp. veronense (De Not.) Amann
(Silber-)Birnmoos
Buxbaumia viridis (Lam. & DC.) Moug. & Nestl.
Grünes Besenmoos, Gabelzahnmoos
Gekieltes Zweizeilblattmoos
Frullania cesatiana De Not.
ein Schlafmoos
Jamesoniella undulifolia (Nees) K. Müll.
ein Zwerglungenmoos
ein Zeilenmoos («Schwanenhalsmoos»)
Orthotrichum scanicum Grönv.
ein Kapuzenmoos
Pseudoleskea artariae Thér.
Viereckiges Pyramidenmoos
Scapania helvetica Gott.
ein Spaten-Lebermoos
Scapania massalongi (K. Müll.) K. Müll.
Massalongs Spatenmoos
Scapania scapanioides (Mass.) Grolle
Seligeria austriaca Schauer
ein Zwergmoos
Seligeria carniolica (Breidl. & Beck) Nyh.
Tetrodontium ovatum (Funck) Schwaegr.
Ulota rehmannii Jur. ssp. macrospora (Bauer & Warnst.) Podp. (=U. macrospora)
ein Krausblattmoos
Hirudo officinalis L.
Helix pomatia L.
Erinaceus europaeus L.
Soricidae, sp.
Spitzmäuse, alle Arten
Gliridae, sp.
Schläfer, alle Arten
AS 1991 249
1 SR 4512 SR 814.013 SR 0.4554 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 19. Juni 2000, in Kraft seit 1. Aug. 2000 (AS 2000 1869). 5 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 225).6 Fassung gemäss Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 225).7 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 18. Dez. 1995, in Kraft seit 1. Febr. 1996 (AS 1996 225).
01.05.2001 PDF DOC
01.08.2000 PDF DOC
Verordnung vom 16. Januar 1991 über den Natur- und Heimatschutz (NHV)
01.01.1967 - 01.02.1991
Vollziehungsverordnung vom 27. Dezember 1966 zum Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz