Source: https://bundestag.github.io/gesetze/b/beamtvg_43abs3v/
Timestamp: 2019-10-17 09:08:54
Document Index: 120717009

Matched Legal Cases: ['§ 43', '§43', 'Art. 65', '§ 1', '§ 3', '§ 3', '§ 1']

Verordnung über die einmalige Unfallentschädigung nach § 43 Abs. 3 des Beamtenversorgungsgesetzes (BeamtVG§43Abs3V)
BGBl I: 1977, 1011
Art. 65 G v. 21. 6.2005 I 1818
(2) Der Start beginnt nach der Freigabe zum Start oder aus eigenem Entschluß des verantwortlichen Luftfahrzeugführers mit der Bewegung des Luftfahrzeuges zum Zwecke des Abhebens und endet mit Erreichen der Reiseflughöhe oder der durch Flugauftrag vorgeschriebenen Mindestflughöhe. Die Landung beginnt mit der Freigabe zur Landung oder aus eigenem Entschluß des verantwortlichen Luftfahrzeugführers und endet bei Starrflüglern mit dem Verlassen der Start- und Landebahn, bei Drehflüglern mit dem Aufsetzen oder dem Ausrollen.
bei Luftfahrzeugen mit Strahl- oder Turbinenantrieb
bei Starrflüglern mit Kolbentriebwerk das Rollen auf nicht ordnungsgemäß ausgebauter und befestigter Oberfläche, die nicht durch Angehörige des Flugbetriebspersonals oder durch einen Luftfahrzeugführer vorher erkundet ist,
im Luftnotfall der Absprung mit dem Fallschirm,
im Luftrettungsdienst oder in der Ausbildung dazu Dienstverrichtungen im Gefahrenbereich der Rotoren eines Drehflüglers oder beim Abseilen oder Aufseilen an einem Drehflügler.
zur Besatzung eines Starrflüglers mit Strahl- oder Turbinenantrieb gehören,
in der Ausbildung zum Angehörigen der Besatzung, zum Fluglehrer oder zum Testpiloten stehen oder auf einen anderen Luftfahrzeugtyp umgeschult werden,
zum Lehrpersonal für die fliegerische Ausbildung oder zum Prüfpersonal für die Abnahme fliegerischer Prüfungen gehören,
Dienstverrichtungen nach § 1 Abs. 3 vornehmen,
einen besonders gefährlichen Auftrag (§ 3 Abs. 1) durchführen,
zur Besatzung eines Luftfahrzeuges gehören, das sich in einem besonders gefährlichen Flug- oder Betriebszustand (§ 3 Abs. 3) befindet,
sind Angehörige des besonders gefährdeten fliegenden Personals.
in einer Flughöhe von weniger als 500 Meter über Grund,
mit Verlastung oder Abwurf von Gegenständen,
im Luftrettungseinsatz, dessen Durchführung mit einer besonderen Lebensgefahr verbunden ist,
im Langsamflug, Kunstflug oder Verbandsflug,
zur Durchführung von Messungen im Rahmen der Flugsicherung oder Wettererkundung (Meßflug),
im Gebirge bei einem seitlichen Abstand von weniger als 20 Meter zu einer Steilwand,
zur Erprobung oder zum Nachfliegen von neuen Luftfahrzeugtypen oder Luftfahrzeugen im Rahmen einer beabsichtigten Änderung des bisherigen Verwendungszwecks,
zur Abnahme von neuen Luftfahrzeugen,
zur Überprüfung von überholten Luftfahrzeugen oder neuen oder erneuerten wesentlichen Luftfahrzeugteilen,
zur Durchführung von Triebwerks- und Geräteerprobungen.
für die Dauer des Start- und Landevorganges (§ 1 Abs. 2),
für die Dauer eines zur Durchführung des Flugauftrages notwendigen Durchfliegens von Schlechtwettergebieten, wenn das Luftfahrzeug nach Instrumentenflugregeln fliegen muß,
wenn das Luftfahrzeug steuerungsunfähig ist.
des Helmtauchers vom Schließen bis zum Öffnen des Helmfensters,
des Schwimmtauchers vom Aufsetzen bis zum Absetzen der Schwimmaske.
Bergführer sind oder an Bergführerlehrgängen teilnehmen,
aus dienstlichen Gründen Bergnothilfe leisten,
für die Bergnothilfe ausgebildet werden oder
Ausbildungspersonal für die Fels- und Eisausbildung sind,
(2) Bergrettungsdienst ist jede Dienstverrichtung, die beim Einsatz oder bei der Ausbildung zur Bergnothilfe ausgeübt wird, und zwar im Felsklettern ab Schwierigkeitsgrad III, im Eisgehen ab Schwierigkeitsgrad II oder unter sonstigen Bedingungen, mit denen eine besondere Lebensgefahr verbunden ist. Ausbildung sind auch alle Dienstverrichtungen im Sinne des Satzes 1, die notwendig sind, um den Beamten für die Bergnothilfe in Übung zu halten.