Source: http://jurarep-maurer.de/cms/iwebs/default.aspx?mmid=4176&smid=15429
Timestamp: 2019-05-26 08:06:14
Document Index: 229906913

Matched Legal Cases: ['§ 767', '§ 771', '§ 793', '§ 47', '§ 48', '§ 103', 'BGH']

MeinIntensivkurs 2. Staatsexamen dient der intensiven Vorbereitung auf die zivilrechtlichen Prüfungen im 2. Juristischen Staatsexamen. Ich biete ihn zweimal jährlich an, einmal im Frühjahr (Februar - Mai) und das zweite Mal im Herbst (September - November).
Dienstags abends (jeweils 19.15 - 21.00 Uhr) werden wir das gesamte Verfahrensrecht ausführlich behandeln, und zwar sowohl das Erkenntnisverfahren als auch das Verfahren der Zwangsvollstreckung; Sie erhalten hierfür ca. 1.500 aktuelle Karteikarten, mit deren Hilfe Sie schnell und einfach alle wesentlichen Fragen des Prüfungsstoffes erarbeiten und wiederholen können. (Wenn Sie sich für die entsprechenden Karteikarten im Strafrecht und öffentlichen Recht interessieren, können Sie diese bei mir erwerben.) In jeder Sitzung werden wir die unterschiedlichen Möglichkeiten üben, wie zu tenorieren ist.
Grundlage für meinen Kurs wird außerdem das Buch von Knöringer "Die Assessorklausur im Zivilprozess" sein. Wir werden die dort behandelten Fragestellungen bearbeiten, wobei wir besonders auf Aufbaufragen an Hand vieler Beispielsfälle Wert legen; eine gute Klausur zeichnet sich nicht zuletzt dadurch aus, dass die relevanten Fragen an der richtigen Stelle - in der Regel in den Entscheidungsgründen eines Urteils - abgearbeitet sind. Es ist deshalb für den Erfolg dieses Intensivkurses sehr hilfreich, wenn Sie die in jeder Sitzung besprochenen Kapitel während der folgenden Woche intensiv nacharbeiten, so anstrengend dies auch sein mag!
Im Zentrum der Behandlung des Zwangsvollstreckungsrechts stehen die Rechtsbehelfe, insbesondere Vollstreckungsabwehrklage (§ 767 ZPO), Drittwiderspruchsklage (§ 771 ZPO) und die sofortige Beschwerde (§ 793 ZPO), und zwar auch in Verbindung mit dem ZVG; beim Recht der Gesamtvollstreckung, also dem Insolvenzverfahren, stehen im Mittelpunkt das Aussonderungsrecht (§ 47 InsO), das Recht auf abgesonderte Befriedigung (§§ 48 ff. InsO) und die §§ 103 ff. InsO.
Neben diesen verfahrensrechtlichen Schwerpunkten werden wir in jeder Sitzung wichtige Themen des materiellen Rechts wiederholen. Es hat sich nämlich gezeigt, dass man während des Referendariats doch allzu viel von dem vergisst, was im materiellen Recht unverzichtbar ist. Auch im 2. Staatsexamen liegt der Schwerpunkt der Klausuren klar im materiellen Recht! Ich werde Ihnen deshalb in jeder Stunde das Thema ankündigen, mit dem wir uns in der nächsten Sitzung beschäftigen werden; um Ihnen die Einarbeitung zu erleichtern, erhalten Sie einen Fragenkatalog, an Hand dessen Sie das Thema vorbereiten können. Schließlich bekommen Sie zu jedem Thema ein mehrseitiges Skript, in dem alle relevanten Fragen kurz und prägnant dargestellt sind, natürlich auf der Grundlage der Rechtsprechung des BGH. Diese Skripte sollte Sie unbedingt gründlich durcharbeiten und alle (!) zitierten Normen nachlesen; nur so können Sie in der kurzen Zeit viel wiederholen und Ihre Gesetzeskenntnis deutlich verbessern.
Wir werden schließlich eine Musterklausur besprechen, um das Gelernte exemplarisch anzuwenden.