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Timestamp: 2017-06-24 22:35:05
Document Index: 314118057

Matched Legal Cases: ['§ 99', '§ 14', '§ 98', '§ 99', '§ 122', '§ 99', '§ 99', '§ 99', '§ 98', '§ 99', '§ 6', '§ 12', '§ 13', '§ 3', '§ 10', '§ 37', '§ 45', '§ 52', '§ 58', '§ 60', '§ 103', '§ 45', '§ 103', '§ 103', 'Art 8', '§ 11', '§ 21', '§ 63', '§ 42', '§ 21', '§ 21', 'Art 8', '§ 21', 'Art 8', '§ 11', '§ 63', 'Art 8', 'Art 8', '§ 21', '§ 20', '§ 64', '§ 8', '§ 75', '§ 8']

ZFHR 2016/4 - Heft 4 - 2016 - zfhr- Zeitschrift für Hochschulrecht - e-Journals
/ ZFHR 2016/4
Volltext Cover Download AufsätzeZFHR 2016/4, Jahrgang 2016, Heft 4, S. 101–109
Gamper, Anna Fast-Track Tenure mit Qualitätssicherung? Zum neuen § 99 Abs 4 UG 2002
Anhörung, Assoziierte Professoren, Berufungsverfahren, Entwicklungsplan, Evaluierung, fachlicher Bereich, Fast-Track Tenure, Qualifikationsprüfung, Qualifizierungsvereinbarung, Qualitätssicherung, Sachlichkeitsgebot, Satzung, Tenure Track, Universitätsdozenten, Universitätsprofessoren, ZFHR 2016, 101, § 14 UG, § 98 UG, § 99 UG, § 122 UG Abstract:Zusätzlich zu den vereinfachte Berufungsverfahren vorsehenden Bestimmungen des § 99... Abstract:Zusätzlich zu den vereinfachte Berufungsverfahren vorsehenden Bestimmungen des § 99 Abs 1 und 3 UG tritt nunmehr § 99 Abs 4 UG in Kraft, der eine Berufung „interner“ Universitätsdozenten und Assoziierter Professoren durch den Rektor nach bloßer Anhörung durch die Universitätsprofessoren des fachlichen Bereichs sowie des AKG ermöglicht. Während die Anzahl der dafür vorgesehenen Stellen im Entwicklungsplan festzulegen ist, obliegt es der Satzung der Universität, nähere Bestimmungen vorzusehen, deren Spielraum durch den Gesetzgeber allerdings stark beschränkt wird: Unzulässig wäre insbesondere die ergänzende Festlegung von Verfahrenselementen des § 98 UG, wie die Bestellung von Gutachtern, Einsetzung von Berufungskommissionen oder die Möglichkeit sowohl „interner“ als auch „externer“ Bewerber. Im Vergleich der verschiedenen Berufungsverfahren sowie angesichts des Fehlens einer speziellen Qualitätssicherung ex post erscheint die sachliche Rechtfertigung des § 99 Abs 4 UG fragwürdig.Summary:Adding to the fast-track tenure procedures already provided by Sec 99, paras 1 and 3 of the Universities Act, the new Sec 99, para 4 of the Act permits fast-track appointments at a university upon internal consultation of the professors in the respective field and of its Working Group on equal Opportunities (AKG). While the number of these posts has to be laid down in the Development Plan, it is up to the University Statutes to provide for detailed procedural regulations, although within a narrow legal framework: In particular, it would violate the Universities Act if the Statutes were to stipulate further procedural requirements as provided by Sec 98 of the Act, such as the need for expert opinions, appointment committees or the possibility of both „external“ and „internal“ applicants for tenure. Compared to the other tenure-track procedures and due to the lack of any specific ex post-quality management, it is doubtful whether Sec 99, para 4 of the Universities Act can be reasonably justified. Volltext	AufsätzeZFHR 2016/4, Jahrgang 2016, Heft 4, S. 110–122
Burkert, Günther R. Forschungsgovernance durch Forschungssenate?
Zu einer Neuorganisation der inneruniversitären Verantwortung durch „Innovationsrat“
und Forschungsstärken Leistungsvereinbarung, Profilbildung, Schwerpunktsetzung, Universitätsmanagement, Universitätsentwicklung, Senate, universitäre Forschung, Grundlagenforschung, Forschungsstärken, ZFHR 2016, 110, § 6 UG, § 12 UG, § 13 UG Abstract:Die Entwicklung der österreichischen Universitäten in die Richtung... Abstract:Die Entwicklung der österreichischen Universitäten in die Richtung von
forschungsstarken Einrichtungen – Einführung von Forschungsschwerpunktsystemen,
Evaluierungsprozessen uä – ist in den letzten Jahren sehr erfolgreich vorangetrieben
worden. Die inneruniversitäre Verantwortungsstruktur konnte damit aber nicht Schritt
halten. Dem Senat, der an manchen Universitäten die Forschungsagenden mitschaut,
steht kein forschungsspezifisches Gremium gegenüber, das im inneruniversitären
Diskussionsprozess die Interessen der Forschung – der zunehmenden Bedeutung gemäß –
einbringt und auf die Ressourcenverteilung der Universitäten verstärkt Einfluss
nimmt. Dieser Beitrag stellt die grundsätzliche Frage nach einer stärkeren
institutionellen Sichtbarkeit von Forschung an den österreichischen Universitäten
und versucht dafür Rahmenbedingungen zu definieren. Die sich damit parallel
ergebende Frage nach der Entwicklung von Forschungsstärken wird versucht, durch
Aufzeigen von möglichen neuen Ansätzen in den Governancestrukturen zu
lösen.Summary:The development of strong research facilities in Austrian universities, i.e. the
introduction of research focus systems, evaluation processes, etc, has been very
successfully promoted in recent years. Structures involving responsibility within
the universities have, however, been unable to keep up. No body exists to represent
the interests of the research field in the discussions taking place within some of
the universities, where the senate. Research is becoming more & more important
and increasingly influencing resource distribution at the universities. This paper
basically explores the question of stronger institutional visibility of research at
Austrian universities and attempts to define a framework for it. The question
arising parallel to this regarding the development of research strengths attempts to
find solutions through the indication of possible new approaches to governance
structures. Volltext	AufsätzeZFHR 2016/4, Jahrgang 2016, Heft 4, S. 123–130
Kreidl, Christian | Krimmel, Kathrin | Lerch, Anja | Wala, Thomas Anwesenheitspflicht, quo vadis?
Eine kritische Analyse der allgemeinen Anwesenheitspflicht im österreichischen
Fachhochschul-Sektor Fachhochschulen, Anwesenheitspflicht, ZFHR 2016, 123, § 3 FHStG, § 10 FHStG Abstract:Die an den meisten österreichischen Fachhochschulen vorgesehene... Abstract:Die an den meisten österreichischen Fachhochschulen vorgesehene allgemeine
Anwesenheitspflicht sorgt immer wieder für Diskussionsstoff zwischen deren
Befürwortern und Gegnern. Im vorliegenden Beitrag werden zunächst die rechtlichen
Rahmenbedingungen in Bezug auf fachhochschulische Anwesenheitsregelungen näher
analysiert. Sodann wird anhand ausgewählter Ergebnisse einer elektronischen
Fragebogenerhebung bei Studierenden, Absolventen und Vortragenden ein Stimmungsbild
zum Thema „Anwesenheitspflicht an Fachhochschulen“ skizziert. Schließlich werden die
in der Diskussion von Befürwortern und Gegnern am häufigsten vorgebrachten Vor- und
Nachteile einer allgemeinen Anwesenheitspflicht zusammenfassend dargestellt und
kritisch gewürdigt.Summary:The compulsory attendance requirement generally applicable at most universities
of applied sciences is a subject of ongoing discussion between its advocates and
opponents. This paper provides a detailed analysis of the legal context with regard
to attendance regulations at these universities. Drawing on selected results of an
online questionnaire completed by students, graduates and lecturers, public “mood“
regarding “compulsory attendance at universities of applied sciences“ is then
roughly described. Finally, those advantages and disadvantages most frequently put
forward by proponents and opponents of a general compulsory attendance are
summarized and critically examined. Volltext	RechtsprechungZFHR 2016/4, Jahrgang 2016, Heft 4, S. 131–133
Gutachter; Habilitationskommission; hervorragende wissenschaftliche Qualifikation; Lehrbefugnis; Sammelhabilitation
Gutachter, Habilitationskommission, hervorragende wissenschaftliche Qualifikation, Lehrbefugnis, Sammelhabilitation, 2013/10/0063, ZFHR 2016, 131, ZFHR-Slg 2016/13, § 37 AVG, § 45 Abs 2 AVG, § 52 AVG, § 58 Abs 2 AVG, § 60 AVG, § 103 UG, § 45 Abs 3 UG Gemäß § 103 Abs 8 UniversitätsG 2002 entscheidet die Habilitationskommission aufgrund der... Gemäß § 103 Abs 8 UniversitätsG 2002 entscheidet die Habilitationskommission aufgrund der Gutachten und Stellungnahmen. Insbesondere bei divergierenden Auffassungen der Gutachter zur Frage der wissenschaftlichen Qualität der vorgelegten Arbeiten hat die Habilitationskommission im Zuge der Beweiswürdigung den „inneren Wahrheitsgehalt“ der in den einzelnen Gutachten und Stellungnahmen vertretenen Auffassungen zu ermitteln und ? erforderlichenfalls nach Einholung ergänzender Ausführungen ? „auf Grund der Gutachten und Stellungnahmen“ eindeutige Aussagen zu treffen.Die Habilitationskommission hat die Verpflichtung, im Einzelnen darzulegen, auf welche Weise sie im Zuge der Beweiswürdigung den inneren Wahrheitsgehalt der in den einzelnen Gutachten und Stellungnahmen vertretenen Auffassungen ermittelt hat, und gegebenenfalls, dass und aus welchen Erwägungen dem einen Gutachten gegenüber dem anderen Gutachten der Vorzug gegeben werde.Das Rektorat ist im Verfahren betreffend Habilitation nicht an eine „klare Mehrheit“ der in den vorliegenden Gutachten vertretenen Auffassungen gebunden. Volltext	RechtsprechungZFHR 2016/4, Jahrgang 2016, Heft 4, S. 134–134
Aufenthaltsbewilligung – Studierender; Inlandsantragstellung; Studienerfolg; visumfreier Aufenthalt
Aufenthaltsbewilligung – Studierender, Inlandsantragstellung, Studienerfolg, visumfreier Aufenthalt, Ra 2015/22/0158, ZFHR 2016, 134, ZFHR-Slg 2016/14, Art 8 EMRK, § 11 Abs 3 NAG, § 21 Abs 3 NAG, § 63 NAG, § 42 Abs 2 Z 1 VwGG Aus § 21 Abs 3 Z 2 NAG 2005 ergibt sich, dass die Inlandsantragstellung auf begründeten Antrag... Aus § 21 Abs 3 Z 2 NAG 2005 ergibt sich, dass die Inlandsantragstellung auf begründeten Antrag dann zugelassen werden kann, wenn ? ausnahmsweise, nämlich für den Fall der Unmöglichkeit oder Unzumutbarkeit der Ausreise des Fremden ? ein aus Art 8 MRK direkt abzuleitender Anspruch auf Erteilung eines Aufenthaltstitels besteht.Bei der gemäß § 21 Abs 3 Z 2 NAG 2005 vorzunehmenden Beurteilung nach Art 8 MRK ist unter Bedachtnahme auf alle Umstände des Einzelfalles eine gewichtende Abwägung des öffentlichen Interesses an der Versagung eines Aufenthaltstitels mit den gegenläufigen privaten und familiären Interessen, insbesondere unter Berücksichtigung der im § 11 Abs 3 NAG 2005 genannten Kriterien in Form einer Gesamtbetrachtung vorzunehmen.Mit dem ? im Zusammenhang mit einer Aufenthaltsbewilligung „Schüler“ nach § 63 NAG 2005 ? erstatteten Vorbringen, im Fall der Nichtzulassung der Inlandsantragstellung müsse das laufende Schuljahr unterbrochen werden, wodurch der dortige Fremde viel versäumen würde, er das Schuljahr nicht abschließen könnte und ihm ein großer finanzieller Aufwand entstünde, werden keine Umstände iSd Art 8 MRK dargetan, auf Grund derer die Auslandsantragstellung als nicht möglich oder nicht zumutbar zu beurteilen gewesen ist. Dem vom VwG tragend herangezogenen Interesse des Fremden an der Fortsetzung seines Studiums kommt somit für sich genommen keine entscheidungserhebliche Bedeutung bei der vorzunehmenden Abwägung zu. Daran vermag der bereits erzielte Studienerfolg nichts zu ändern. Auch in Verbindung mit den Aspekten der ausreichenden finanziellen Mittel, der Unbescholtenheit und der guten Deutschkenntnisse wäre es nicht geboten gewesen, dem Fremden, der über keine familiären Bindungen in Österreich verfügte, einen aus Art 8 MRK resultierenden Anspruch auf Erteilung eines Aufenthaltstitels einzuräumen und somit die Inlandsantragstellung zuzulassen. Der vom VwG zugrunde gelegte Umstand, dass der Fremde die Wartezeit auf die Unterlagen aus Pakistan nicht zu verantworten hat, ändert nichts daran, dass er seinen Inlandsaufenthalt über den erlaubten visumfreien Aufenthalt hinaus fortgesetzt hat. Eine Unmöglichkeit oder Unzumutbarkeit der Ausreise iSd § 21 Abs 3 NAG 2005 resultiert daraus nicht. Volltext	RechtsprechungZFHR 2016/4, Jahrgang 2016, Heft 4, S. 134–135
Aufenthaltsbewilligung – Studierender; maßgebliches Studienjahr für den Erfolgsnachweis
Aufenthaltsbewilligung – Studierender, maßgebliches Studienjahr für den Erfolgsnachweis, Ro 2015/22/0004, ZFHR 2016, 134, ZFHR-Slg 2016/15, § 20 Abs 2 NAG, § 64 Abs 3 NAG, § 8 Z 7 lit b NAG-DV, § 75 Abs 6 UG Das jüngst abgeschlossene Studienjahr kann als maßgeblich herangezogen werden, wenn während... Das jüngst abgeschlossene Studienjahr kann als maßgeblich herangezogen werden, wenn während des anhängigen Verlängerungsverfahrens ein weiteres Studienjahr vollendet wurde. Dabei ist es nicht von Relevanz, ob auch im Zeitpunkt der Erlassung des mit Beschwerde angefochtenen Bescheides bereits das weitere Studienjahr vollendet war und ob die Behörde dieses auch herangezogen hat.Gegen ein Akzeptieren des Studienerfolgs im aktuell laufenden Jahr und ein damit verbundenes Hinwegsehen über den fehlenden Studienerfolg im zuletzt abgelaufenen Studienjahr spricht ? neben dem Wortlaut des § 8 Z 7 lit b NAGDV 2005 ? auch, dass mit jedem Verlängerungsantrag und somit (grundsätzlich) jährlich der Studienerfolg für das jeweils vorausgegangene Studienjahr nachzuweisen ist. Volltext	BuchbesprechungenZFHR 2016/4, Jahrgang 2016, Heft 4, S. 136–137
Perthold-Stoitzner, Bettina Hauser, Werner/Thomasser, Andreas: Bildung, Wissenschaft, Politik, Instrumente zur Gestaltung der Gesellschaft, Christian Brünner zum 72. Geburtstag (Studien zur Politik und Verwaltung Band 104),
1041 Seiten. Böhlau Verlag Wien, Köln, Graz 2014. Gebunden mit Schutzumschlag. EUR 89. ISBN 978-3-205-78944-4. ZFHR 2016, 136 Der renommierte Rechtswissenschaftler Univ.-Prof. Dr. Christian Brünner feierte 2014 seinen 72.... Der renommierte Rechtswissenschaftler Univ.-Prof. Dr. Christian Brünner feierte 2014 seinen 72. Geburtstag. Dies wurde zum Anlass für eine Publikation genommen, in welcher die umfassenden Aktivitäten des Geehrten gewürdigt werden sollten. Dabei wurden ? entsprechend den zentralen Tätigkeitsbereichen seines Berufslebens ? vor allem drei Themenfelder beleuchtet: Bildung, Wissenschaft und Politik. Diesen zentralen Bereichen ist jeweils ein eigenes Kapitel gewidmet. In diesen werden einerseits einschlägige Schriften bzw Dokumente aus dem Werk Brünners abgedruckt, zum anderen themenspezifische Beiträge von anderen Wissenschaftlern präsentiert. Umrahmt werden diese zentralen Themenbereiche von einem Vorwort der Herausgeber und einem Kapiteln „Werdegang und Leben“ zum Beginn und zum Abschluss von einem „Märchen“ und einem „Anhang“. Volltext	Fachgebiete