Source: https://www.fwg-rahden.de/satzung/
Timestamp: 2019-10-22 01:08:59
Document Index: 326019770

Matched Legal Cases: ['§1', '§2', '§3', '§8', '§10', '§ 26', '§ 9', '§ 4', '§14', '§15', '§ 9', '§16', '§ 9', '§ 10']

Satzung - FWG Rahden e.V.
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Satzung der FWG Rahden e.V.
§1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich der Freien Wählergemeinschaft
Die Wählergemeinschaft führt den Namen: „Freie Wählergemeinschaft Rahden (e.V.)“ abgekürzt „FWG Rahden“.
Sitz der Freien Wählergemeinschaft ist Rahden.
Der Tätigkeitsbereich der Freien Wählergemeinschaft ist das politische Gebiet der Stadt Rahden.
Die Freie Wählergemeinschaft soll als Verein in das Vereinsregister eingetragen werden.
§2 Zweck der Freien Wählergemeinschaft
Die Freie Wählergemeinschaft will eine eigenständige, dem Allgemeinwohl aller Bürger der Stadt Rahden dienende Kommunalpolitik verwirklichen und verantwortlich auf der Grundlage des demokratischen Staatsaufbaues die Entscheidungen in den kommunal-politischen Belangen der Stadt entsprechend dem Willen der Bürgerschaft vertreten und mitbestimmen.
Eine wirtschaftliche Selbstbetätigung ist ausgeschlossen.
§3 Erfüllungsort und Geschäftsjahr
Erfüllungsort ist Rahden.
Gerichtsstand ist Rahden.
Der Freien Wählergemeinschaft kann als ordentliches Mitglied jeder Bürger angehören, der die Grundsätze der Wählergemeinschaft anerkennt, die Mitgliedschaft erworben hat und nicht das Wahlrecht verloren hat.
Das Mindestalter für den Beitritt zur Freien Wählergemeinschaft ist das vollendete 16. Lebensjahr.
Die Aufnahme in die Freie Wählergemeinschaft erfolgt durch Unterzeichnung einer Beitrittserklärung und Zustimmung des Vorstandes.
b) durch schriftliche Austrittserklärung, die an den Vorsitzenden der Freien Wählergemeinschaft zu richten ist,
c) durch Ausschluss aufgrund eines einstimmigen Vorstandsbeschlusses bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, insbesondere, wenn ein Mitglied durch sein Verhalten Zweck und Ziele der Freien Wählergemeinschaft wesentlich beeinträchtigt. Dem Mitglied steht gegen den Ausschluss das Recht der Beschwerde bei der ordentlichen Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig mit einfacher Mehrheit.
Jedes Mitglied hat das Recht, im Rahmen der Satzung innerhalb der Freien Wählergemeinschaft an der kommunalpolitischen Willensbildung, den Abstimmungen und Wahlen im Rahmen der Kommunalwahlordnung und des Kommunalwahlgesetzes mitzuwirken.
Jedes Mitglied hat die Pflicht, die kommunalpolitische Arbeit der Freien Wählergemeinschaft zu unterstützen,
den Beschlüssen der Mitgliederversammlung nachzukommen und
die von der Mitgliederversammlung festgesetzten Mitgliedsbeiträge fristgerecht zu entrichten.
Für die Erfüllung des Zwecks der Freien Wählergemeinschaft und zur Deckung der durch die kommunalpolitische Arbeit entstehenden Kosten werden Beiträge erhoben, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.
Bei vorzeitigem Ausscheiden besteht kein Anspruch auf Rückerstattung von Beiträgen.
§8 Organe der Freien Wählergemeinschaft
Organe der Freien Wählergemeinschaft sind:
Die ordentliche Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden mindestens einmal im Jahr einberufen.
c) auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Drittel der ordentlichen Mitglieder der Wählergemeinschaft unter Angabe des Zwecks und der Gründe.
Die Einladung zur Mitgliederversammlung oder zur außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich (per E-Mail oder Brief) mindestens vierzehn Tage vorher oder durch die Bekanntmachung im örtlichen Teil der in Rahden erscheinenden Tageszeitungen.
Die Mitgliederversammlung oder die außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder außer bei Satzungsänderungen und Auflösung der Wählergemeinschaft.
die Aufstellung der Kandidaten zur Kommunalwahl,
die Grundsätze, nach denen die Aufgaben und Ziele der Wählergemeinschaft erfüllt werden sollen,
die Bildung von Fachausschüssen für bestimmte Schwerpunktaufgaben,
die Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen,
die Genehmigung der Jahresrechnung und der Entlastung des Vorstandes,
die Auflösung der Freien Wählergemeinschaft.
Über die Mitgliederversammlung und die außerordentliche Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das von dem Vorsitzenden und von dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung oder der außerordentlichen Mitgliederversammlung ist den Mitgliedern in der Einladung bekannt zu geben.
Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung können von den Mitgliedern bis spätestens drei Tagen vor der Mitgliederversammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden eingereicht werden.
§10 Vorstand der Wählergemeinschaft
Die Wahl der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes erfolgt für die Dauer von zwei Jahren.
Der geschäftsführende Vorstand hat die Aufgaben der Freien Wählergemeinschaft und deren Ziele nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung durchzuführen.
Aufwendungen, die den Vorstandsmitgliedern in der Tätigkeit für die Freie Wählergemeinschaft entstehen, werden unter Nachweis und Vorlage der Belege erstattet. Ungerechtfertigte und unverhältnismäßige hohe Vergütungen als Ersatz für persönliche Aufwendungen sind unzulässig.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, vertreten.
Der erweiterte Vorstand besteht aus dem Vorstand und kann im Bedarfsfall um Beisitzer erweitert werden. Der erweiterte Vorstand ist nicht Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
Die Wahl des Vorstandes erfolgt gemäß § 9 Abs. 5a dieser Satzung durch die Mitgliederversammlung. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes entsprechend § 4 Abs. 4 Ziffer a und b der Satzung ist eine Neuwahl in der turnusmäßig stattfindenden Mitgliederversammlung oder auf Antrag in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung durchzuführen. Bei Rücktritt des gesamten Vorstandes ist von dem amtierenden Vorsitzenden innerhalb einer Frist von drei Monaten eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen und eine Neuwahl des Vorstandes durchzuführen.
Sämtliche Wahlen erfolgen auf Antrag geheim in getrennten Wahlgängen. Eine Wiederwahl ist zulässig.
Gewählt ist derjenige Kandidat, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Bei Stimmengleichheit findet eine Stichwahl statt. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet das Los.
Aus wichtigem Grund können die Mitglieder des Vorstandes abberufen werden. Für ihre Abberufung gelten die Bestimmungen wie für ihre Wahl entsprechend. Der Antrag auf Abberufung ist zu begründen. Die Abberufung von Vorstandsmitgliedern muss auf die Tagesordnung der Mitgliederversammlung gesetzt werden, auf der über den Antrag auf Abberufung entschieden werden soll.
Teilnahme an den Sitzungen der Ratsfraktion der Freien Wählergemeinschaft Rahden
Beratung der Ratsfraktion
Empfehlungen für die Aufstellung der Kandidatenliste für die Kommunalwahlen
Koordinierung und Organisation der Wahlvorbereitungen zu den Kommunalwahlen
Vorbereitung und Veröffentlichung von Entscheidungen und Beschlüssen, welche die kommunalpolitischen Belange und Erwartungen der Bürger der Stadt Rahden betreffen
Durchführung von werbewirksamen Maßnahmen im Sinne der Ziele der Freien Wählergemeinschaft
Die Vorstandssitzungen sind mindestens acht Tage vorher unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung einzuberufen.
Die Sitzungen des Vorstandes sind offen für alle Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft.
Die Wahl der Kassenprüfer/innen erfolgt durch die Mitgliederversammlung.
Den Kassenprüfern obliegt die Prüfung der Kassengeschäfte und der Buchführung, sowie des Jahresabschlusses. Sie haben in der jährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung Bericht über ihre Prüfung der Kassen- und Buchführung zu erstatten, und den Antrag auf Entlastung des/der Kassierers/in und Vorstandes zu stellen.
Die Amtsdauer der Kassenprüfer/innen beträgt zwei Jahre.
§14 Aufstellung der Kandidaten für die Kommunalwahlen
Es gelten die Bestimmungen des Kommunalwahlgesetzes und der Kommunalwahlordnung, sowie aller anderen hierzu erlassenen gesetzlichen Bestimmungen.
Die Abstimmungen über die Wahlvorschläge sind geheim
§15 Änderung der Satzung
Die Satzung der Freien Wählergemeinschaft kann nur auf einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder geändert werden.
Die Einladung zu der Mitgliederversammlung ist entsprechend dem § 9 Ziffer 1 – 8 der Satzung durchzuführen und die zu ändernden Paragraphen der Satzung in der Tagesordnung bekannt zu geben.
Eine Änderung der Satzung darf nur erfolgen, wenn eine Verbesserung der Ziele und Zwecke der Freien Wählergemeinschaft angestrebt wird und dabei die Vorschriften des BGB, sowie die Bestimmungen des Kommunalwahlgesetzes und der Kommunalwahlordnung berücksichtigt werden.
§16 Auflösung der Freien Wählergemeinschaft
Die Auflösung der Freien Wählergemeinschaft kann nur in einer zu diesem Zwecke einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgen. Die Einberufung hat entsprechend den Bestimmungen des § 9 dieser Satzung zu erfolgen.
Zur Auflösung der Freien Wählergemeinschaft ist eine Dreiviertel-Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Die Abstimmung über die Auflösung der Freien Wählergemeinschaft ist namentlich vorzunehmen. Eine Abstimmung per Brief ist erlaubt.
Die Freie Wählergemeinschaft löst sich ebenfalls auf, wenn nicht innerhalb von 6 Monaten ein ordnungsgemäßer Vorstand gebildet werden kann.
Das Vermögen der Freien Wählergemeinschaft wird lt. Beschluss der Mitgliederversammlung nach Auflösung einem wohltätigen Zwecke zugeführt.
Die Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft haben im Fall der Auflösung keine Ansprüche auf das Vermögen.
Die Satzung der Freien Wählergemeinschaft Rahden (e.V.) wurde von der Gründungsversammlung am 15.10.2003 bei Bohne in Rahden beschlossen und tritt mit Ihrer Verabschiedung in Kraft.
Der geänderte § 10 tritt am 30.11.2004 durch Beschluss der außerordentlichen Mitgliederversammlung in Kraft.