Source: http://kanzlei-dr-krueger.de/testament_erbrecht/beratung.html
Timestamp: 2019-05-21 12:59:54
Document Index: 370305449

Matched Legal Cases: ['§ 1922', '§ 2064', '§ 2274', '§ 2303', '§ 2339', '§ 2346', '§ 2353', '§ 2371']

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Warum Sie ein Testament abfassen sollten
Erben und Vererben darf kein Tabuthema sein - juristisch kompetente und problembewusste Beratung bedeutet Hilfestellung sowohl für diejenigen, die ein Vermögen strukturiert vererben möchten als auch die, die dieses erben werden.
Die eigenen letztwilligen Verfügungen fällt nicht leicht, gern schiebt man die Regelung der Rechtsfolgen des eigenen Versterbens immer wieder hinaus, der gesamte Bereich - insbesondere wenn zusätzlich Altersvollmacht und Patientenverfügung geregelt werden müssen - ist sensibel.
Umso mehr ist eine intensive Beratung unter Einbeziehung menschlicher Aspekte gefordert. Jede Situation, die der
Vorerben (befreiter und nicht befreiter)
Nacherben
des Partners des Erblassers
der Pflichtteilsberechtigten
der weiteren Erbberichtigten und Vermächtnisnehmer
gestaltet sich unterschiedlich - die Kanzlei Krüger investiert Zeit, um für die jeweilige Situation die individuelle Umsetzungsstrategie mit dem Mandanten zu entwickeln.
Selbst die Testamente prominenter Persönlichkeiten - Picasso, Thyssen, Heinrich Heine, James Dean - wiesen erhebliche juristische und gestalterische Defizite auf, die aus der Erfahrung lernend, vermeidbar waren. Bis zum Jahre 2008 werden jährlich geschätzte 190 Milliarden vererbt, ab 2005 soll das Erbschaftsvolumen auf 270 Milliarden Euro jährlich anwachsen.
Die Erfahrung zeigt, dass ohne Testament oder bereits bei geringfügigen Fehlern in Testamenten oftmals langjährige Streitigkeiten und Prozesse, selbst in bislang harmonischen Familien, auslösen.
Passivität in der Nachfolgeplanung führt zu rechtlichen und steuerlichen Konsequenzen, die die Erben stark belasten können. Hier ist oftmals der Lebenspartner betroffen, der als Ehepartner mangels einer eindeutigen testamentarischen Verfügung teilweise langjährig in Streit mit den leiblichen Kindern gerät, wenn es um Zuteilung von Immobilien oder einer Firma geht oder um die einfache Frage, ob der Ehepartner da wohnen bleiben kann, wo er auch vor dem Versterben des Partners seinen Lebensmittelpunkt hatte.
Besondere Schwierigkeiten ergeben sich - ohne Abfassung eines Testamentes - wenn der Erblasser erneut geheiratet hat oder der Lebenspartner mit ihm nicht verheiratet war.
Ohne die Abfassung eines Testamentes gilt die gesetzliche Erbfolge, die dazu führen kann, dass Verwandte des Erblassers erben, die durch Testament von der Erbfolge hätten ausgeschlossen werden können.
Aufgrund der komplexen Rechtsmaterie - Pflichtteile, Vermächtnisse, Auflagen, Versorgung des Partners, Fortführung eines Unternehmens, Unternehmensnachfolge, gemeinschaftliches Testament, Vor- und Nacherbschaft, steueroptimiertes Vererben (Erb- und Schenkungssteuer), Erbverträge - ist zur Vermeidung erbrechtlicher Streitigkeiten eine fundierte Einzelfallberatung unverzichtbar.
Erbschaftsteuer reduzierende Nachlassplanung
Unternehmensnachfolge - Versorgung der Familie
Erbfolge §§ 1922 - 1941 BGB
Fürsorge des Nachlassgerichts
Haftung der Erben für die Nachlassverbindlichkeiten
Testament §§ 2064 - 2273 BGB
Testamentsauflagen
Aufhebung eines Testaments
Erbvertrag §§ 2274 - 2302
Pflichtteil §§ 2303 - 2338 BGB
Erbunwürdigkeit §§ 2339 - 2345 BGB
Erbverzicht §§ 2346 - 2352 BGB
Erbschein §§ 2353 - 2370 BGB
Erbschaftskauf §§ 2371 - 2385 BGB