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Timestamp: 2018-01-21 02:28:46
Document Index: 72555123

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 3', '§ 52', '§ 10', '§ 26', '§ 26']

FREUNDESKREIS BENPOSTA e.V.: Vereinssatzung
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Freundeskreis Benposta e.V.
Kinder in Kolumbien
Audio- / Video-Material
Satzung für den Verein „Freundeskreis Benposta“ mit Sitz in Köln
§ 1 Name und Sitz, Rechtsform
(1) Der Vereins führt den Namen: „Freundeskreis Benposta“.
(2) Sitz und Gerichtsstand des Vereins ist Köln. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(3) Der Eintrag in das Vereinsregister wird mir Beschluss dieser Satzung beantragt. Nach erfolgter Eintragung erhält der Vereinsname den Zusatz „e.V.“.
(1) Der Verein ist parteipolitisch, konfessionell, wirtschaftlich und ethnisch neutral.
(2) Es ist eine sich selbst verwaltende Vereinigung nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit.
§ 3 Satzungszweck
Zweck des Vereins ist die Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder in der Welt und die Föderung ihrer Bildung und Erziehung. Hierfür soll die Gründungsidee und praktische Arbeit der Gemeinschaft „Benposta“ der deutschen Öffentlichkeit bekannt gemacht und auf vielfältige Weise unterstützt werden. Der Satzungszweck wird in besonderer Weise verwirklicht durch:
(1) Theoretische Auseinandersetzung mit den Zielen und der Wirklichkeit von Benposta: Universitäre und öffentliche Informationsveranstaltungen, Seminare, Tagungen, Diskussionsrunden etc.. Solche Veranstaltungen sollten, wo immer möglich, in Kooperation mit Mitgliedern von Benposta organisieren und durchgeführt werden.
(2) Unterstützung von Veröffentlichungen über Benposta: Der Verein unterstützt wissenschaftliche Veröffentlichung, Dokumentation, Materialsammlung, Schriftenreihen etc. über Benposta. Kontakte zur Presse werden gepflegt und gegebenenfalls Artikel, Dokumentarfilme usw. angeregt und in ihrer Durchführung begleitet. Nach Möglichkeit sollen regelmäßig aktuelle Informationen für Mitglieder, Unterstützer und Interessierte veröffentlicht werden.
(3) Begleitung bei der Organisation von Praktika, Studienreisen und interkultureller Austausch in Deutschland und in den Gemeinschaften Benpostas. Der Verein begleitet Studierende an deutschen Hochschulen und Fachhochschulen bei der Organisation, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Praktika (und anderen studienbezogenen Aufenthalten) in Deutschland und in den Gemeinschaften Benpostas. Der Verein fördert interkulturellen Austausch und die Begegnung mit Mitgliedern der Gemeinschaft Benpostas in Deutschland. Dabei sollen in besonderer Weise die Lebenswirklichkeiten weltweit im Rahmen eines gleichberechtigten interkulturellen Austausches akzeptiert und berücksichtigt werden.
(4) Förderung der Entwicklungshilfe.
Der Verein bemüht sich um Spenden. Er unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten konkrete Projekte Benpostas (u.a. für Ausbildungsmaßnahmen) durch materielle Zuwendungen oder Spenden.
(5) Kooperation mit anderen Organisationen und Vereinen.
Der Verein bemüht sich um Kontakte und Kooperationen mit Organisationen und Vereinen im In- und Ausland, die sich – ebenso wie Benposta – insbesondere für die Rechte der Kinder einsetzen.
(1) Der Verein ist selbstlos tätig und dient ausschließlich gemeinnützigen Zwecken im Sinne von § 52 der Abgabenordnung. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Der Betrieb eines Erwerbsunternehmens ist ausgeschlossen.
(4) Die Mitglieder des Vereins dürfen keine Gewinnanteile noch sonstige Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Der Verein darf auch niemanden durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigen. Es besteht kein Anspruch auf das Vereinsvermögen. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
(1) Mitglieder von „Freundeskreis Benposta“ können natürliche und juristische Personen, sowie Fachverbände werden, die ebenso die Ziele des Vereins fördern und die Satzung anerkennen.
(2) Der Antrag zur Aufnahme ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Beim Einspruch gegen eine Ablehnung entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Ablehnungsgründe brauchen dem Bewerber nicht bekanntgegeben werden.
(3) Alle Mitglieder haben ein umfassendes Informations-, Diskussion- und Vorschlagsrecht. Jedes Mitglied hat Stimmrecht. Juristische Personen, assoziierte Fachverbände, Vereinigungen und Institutionen haben jeweils eine Stimme. Bei schriftlich begründeter Abwesenheit kann ein/e Vertreter/in mit schriftlicher Vollmacht das Stimmrecht ausüben.
(1) Von den Mitgliedern werden in der Regel Jahresbeiträge erhoben, die auch monatlich per Lastschriftverfahren entrichtet werden können.
(2) Über die Höhe und Fälligkeit entscheidet die Mitgliederversammlung.
(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch: Tod, schriftliche Austrittserklärung an den Vorstand oder Auflösung des Vereins oder Ausschluss eines Mitglieds.
(2) Ausschlussgründe:
- Der Mitgliedsbeitrag wurde nach Aufforderung nicht innerhalb von 3 Monaten gezahlt.
- Das Ansehen und/ oder die Interessen wurden erheblich geschädigt.
(3) Nach Prüfung der Sachlage und nachdem dem betreffenden Mitglied die Gelegenheit zur Äußerung gegeben wurde, beschließt die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder den Ausschluss eines Mitglieds. Der Beschluss ist dem Betreffenden schriftlich (per Einschreiben) mitzuteilen.
(2) Auf Beschluss der Mitgliederversammlung können weitere organisatorische Einrichtungen, wie z.B. Ausschüsse und Arbeitsgruppen mit besonderen Aufgaben geschaffen werden.
(1) Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie ist das oberste Organ des Vereins. Ort und Zeitpunkt werden durch den Vorstand festgelegt.
(2) Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der Anwesenden (ausgenommen ist der Ausschluss eines Mitglieds, der die Zweidrittelmehrheit erfordert). Die Mehrheit der gültigen Stimmen entscheidet; Enthaltungen werden nicht gewertet.
(3) Stimmberechtigt sind Mitglieder.
(4) Die Mitgliederversammlung entscheidet über
a. die Entlastung des Vorstands ( nach § 10 I)
b. die Wahl des Vorstandes
c. die Höhe der Beiträge
d. die vom Vorstand vorgestellten Tagesordnungspunkte
(5) Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung von 75% der anwesenden Mitglieder.
(6) Anträge zur Tagesordnung seitens der Mitglieder müssen spätestens eine Woche, Beschlussvorlagen mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eingereicht werden.
(7) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt mindestens 4 Wochen vorher an die letzte bekannte Adresse, unter Angabe der Tagesordnung und der Beschlussvorlagen, soweit sie dem Vorstand schon vorliegen.
(8) Die Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt durch Mehrheitsbeschluss des Vorstandes oder wenn 20% der Mitglieder dies begehren und schriftlich niederlegen.
(9) Über die Mitgliederversammlung ist Protokoll zu führen, welches nach Erstellung vom Protokollant und einem Mitglied zu unterzeichnen ist.
(10) Nach Abstimmung werden die Stimmen des Wahlleiter/ der Wahlleiterin und einem vorher per Handabstimmung von der Mitgliederversammlung bestimmten Mitglied des Vereins ausgezählt. Das Abstimmungsergebnis wird unmittelbar durch den Wahlleiter/ die Wahlleiterin bekanntgegeben.
(1) Der Vorstand wird in der Mitgliederversammlung von den anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern mit einfacher Mehrheit für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins im Rahmen der Richtlinien und Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
(2) Der Verein wird nach außen (im Sinne des § 26 BGB) durch jedes Vorstandsmitglied allein vertreten.
(3) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB setzt sich zusammen aus:
a. der/dem 1. Vorsitzenden,
b. der/dem stellvertretenden Vorsitzenden,
c. der/dem Schatzmeister/in.
(4) Zur Vorstandssitzung muss mit einer Frist von mindestens 7 Tagen schriftlich geladen werden. Das Recht zur Einladung steht jedem Vorstandsmitglied zu. Der Vorstand hat Beschlüsse mit einfacher Mehrheit zu fassen. Fehlt ein Vorstandsmitglied, muss schriftlich eine Stimmenabgabe oder eine Stimmenübertragung an ein anderes Vorstandsmitglied erfolgen.
(5) Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so ist eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die dieses entlastet und eine Neuwahl durchführt. Bis zur erfolgten Neuwahl kann der Vorstand ein Mitglied zum kommissarischen Vorstandsmitglied ernennen.
(6) Der Vorstand arbeitet für die Vereinsgeschäfte ehrenamtlich. Notwendige Auslagen werden im Rahmen der Möglichkeiten des Vereins übernommen.
(1) Die Vereinskasse wird von der/dem Schatzmeister/in verwaltet.
(2) Die Überprüfung der Kasse erfolgt durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer. Die Kassenprüfer erstellen den Kassenbericht und beantragen bei ordnungsgemäßem Prüfungsergebnis die Entlastung der/des Schatzmeister/in.
(1) Der Verein haftet nicht für Schäden oder Verluste, die seinen Mitgliedern oder Gästen bei Veranstaltungen oder Benutzung von Angeboten widerfahren.
(2) Er übernimmt auch keine sichere Verwahrung von mitgebrachten Sachen.
(3) Aus Entscheidungen der Vereinsorgane können keine Ersatzansprüche geltend gemacht werden.
(1) Die Auflösung kann nur in einer zu diesem Zweck mit einer Frist von einem Monat einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 75% der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
(2) Für den Fall der Auflösung des Vereins oder Wegfall der steuerlich begünstigten Zwecke ist die Abwicklung durch den Vorsitzenden und den Schatzmeister als Liquidatoren durchzuführen.
(3) Das nach Erledigung aller Verbindlichkeiten verbleibende Vereinsvermögen fällt an „Terre des Hommes Deutschland e.V.“, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat. Es sei denn die Mitgliederversammlung bestimmt eine andere vergleichbare gemeinnützige Organisation.
Bochum, den 22.09.2008
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