Source: https://www.jhv-gmbh.de/versicherungen
Timestamp: 2019-03-21 12:27:44
Document Index: 146947365

Matched Legal Cases: ['§7', '§823', '§ 823', '§ 833', '§623', 'BGH', 'BGH', '§ 3']

JHV Versicherungs-Service GmbH - Jürgen Höning - Versicherungen
Eine Bauleistungsversicherung (früher Bauwesenversicherung) ist vergleichbar mit einer Kaskoversicherung für das entstehende Bauwerk. Sie umfaßt alle Beschädigungen und Zerstörungen an Bauleistungen und Baumaterial, die während der Bauzeit auf der Baustelle unvorhergesehen eintreten. Unvorhergesehen bedeutet, daß der Schaden für den Auftrageber und die beauftragten Unternehmen oder deren Repräsentanten trotz dem jeweiligen Fachwissen nicht vorhergesehen werden konnten. Schäden durch Diebstahl von Sachen, die mit dem Gebäude bereits fest verbunden sind und Brand, Blitzschlag, Explosion können ausgeschlossen werden. Das Glasbruch-Risiko nach Einsatz der Scheiben ist ebenfalls versichert.
Die meisten Schadenursachen sind gewöhnliche oder außergewöhnliche Naturereignisse, Konstruktions-, Material-, und Ausführungsfehler, unbekannte Eigenschaften des Baugrundes, sowie fahrlässige, böswillige und vorsätzliche Handlung Dritter.
Nicht versichert sind reine Leistungsmängel, Diebstahl oder Einbruchdiebstahl lagernder Materialien, Schäden durch normale Witterungseinflüsse, mit denen wegen der Jahreszeit und der örtlichen Verhältnisse gerechnet werden muß. Die Versicherungssumme muß sämtliche Herstellungskosten inclusive aller Zulieferungen und Eigenleistungen des Bauhern umfassen.
Sie als Bauherr auch gegenüber den Handwerkern !!!
Laut §7, VOB, Teil B (Verdingungsordnung für Bauleistungen) hat der Bauhandwerker für das nicht abgenommene Gewerk nach einem Schaden erneuten finanziellen Anspruch für die erneute Erstellung.
Der Versicherte wird als berufsunfähig eingestuft, wenn er voraussichtlich auf Dauer seinen Beruf nicht mehr ausüben und auch nach einer Umschulung keinen adäquaten Job mehr finden kann. Die Versicherungen springen in der Regel ab einer Beeinträchtigung von 50 Prozent ein, während ein Einkommensverlust von 30 Prozent zugemutet werden kann. Im Versicherungsfall wird eine Rente in vereinbarter Höhe gezahlt.
Wichtig: Erwerbsunfähigkeit, Berufsunfähigkeit und die konkrete, bzw. abstrakte Verweisung
Als berufsunfähig wird eine Person dann eingestuft, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, ihrem bisherigen Beruf nachzugehen. Als erwerbsunfähig wird eine Person eingestuft, die nicht mehr in der Lage ist, irgendeiner Erwerbstätigkeit nachzugehen.
Im Versicherungsfall hat der Versicherer das Recht, den Versicherungsnehmer auf eine andere Tätigkeit als den bisher ausgeübten Beruf zu verweisen. Grundsätzlich wird dabei zwischen konkreter und abstrakter Verweisung unterschieden. Eine konkrete Verweisung bezieht sich auf eine bisher vom Versicherungsnehmer ausgeübte Tätigkeit. Eine abstrakte Verweisung bezieht sich auf eine Tätigkeit, die der Versicherungsnehmer rein theoretisch ausüben könnte.
Diese Einstufungen sind unabhängig von der Lebensstellung und dem bisherigen Einkommen der betroffenen Person, sowie von der jeweiligen Arbeitsmarktlage.
Da es große Tarifunterschiede bei Berufsunfähigkeitsversicherungen gibt, ist ein individueller Versicherungsvergleich, gerade im Hinblick auf die Klausel der Verweisung, unbedingt zu empfehlen. Denn es ist ratsam, einen Tarif zu wählen, bei dem auf die abstrakte Verweisung einfach verzichtet wird
Der gesetzliche Schutz bei Berufsunfähigkeit war bis vor wenigen Jahren Teil der gesetzlichen Rentenversicherung. 2001 wurde die Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente durch eine Erwerbsminderungsrente ersetzt. Die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente wurde komplett gestrichen. Alle nach dem 1.1.1961 Geborenen erhalten dann nur eine kleine Rente, wenn sie in keinem Beruf auf dem Arbeitsmarkt verwiesen werden können. Ist man mehr als sechs Stunden am Tag erwerbsfähig, erhält man keine Rente. Wer zwischen drei und sechs Stunden arbeiten kann, erhält etwa 17 Prozent des letzten Bruttolohns und wer weniger als drei Stunden am Tag einsatzfähig ist, bekommt 34 Prozent.
Für Selbständige, Berufsanfänger oder Hausfrauen ist gar kein Schutz durch die gesetzliche Rentenversicherung vorgesehen. Für alle anderen gilt, dass die gesetzliche Sozialversicherung nicht im Falle von Berufsunfähigkeit einspringt, sondern nur bei Arbeits- bzw., Erwerbsunfähigkeit. Die private Berufsunfähigkeitsversicherung schützt mit der Berufsunfähigkeitsvorsorge vom ersten Tag der Beitragszahlung an. Der Leistungsnehmer erhält während der vereinbarten Leistungsdauer eine monatliche Rente. Die Rentenhöhe ist abhängig von dem geleisteten Monatsbeitrag. Die volle Versicherungsleistung wird bereits dann erbracht, wenn die Leistungsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit zu mindestens 50 Prozent eingeschränkt ist.
Die gesetzlichen Leistungen garantieren keinerlei ausreichende Absicherung im Fall einer Berufsunfähigkeit.
Informieren Sie sich hier über die Leistungen des Staates:
Keinen Anspruch auf Rentenzahlungen haben alle, die mehr als sechs Stunden pro Tag arbeiten können.
Für alle nach dem 01.01.1961 Geborenen besteht grundsätzlich kein gesetzlicher Schutz, wenn der erlernte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann.
Die volle Erwerbsminderungsrente erhält nur derjenige, der weniger als 3 Stunden pro Tag arbeitsfähig ist (ca. 34% des letzten Bruttogehalts).
Die halbe Erwerbsminderungsrente erhält, wer 3 bis 6 Stunden pro Tag arbeitsfähig ist (ca. 17% des letzten Bruttogehalts).
Berufsschutz entfällt: Kann eine andere (auch geringer qualifizierte und bezahlte) Tätigkeit ausgeübt werden, besteht kein Anspruch auf Rente.
Umwandlung der Berufsunfähigkeitsrente in eine Erwerbsminderungsrente.
Berufsanfänger erhalten grundsätzlich keine Leistungen, da die Wartezeit von 5 Jahren nicht erfüllt ist.
Die Privathaftpflicht ist die wichtigste Versicherung in jedem Haushalt und sollte auf keinen Fall fehlen - egal ob Single, Senioren oder Familie. Denn bei einem durch Sie verschuldeten Schaden, haften Sie mit Ihrem gesamten Vermögen. Falls es sein muss - ein Leben lang. Für Fragen zur Privathaftpflicht wenden Sie sich bitte an uns.
Der Hintergrund einer Privat-Haftpflichtversicherung wird sofort deutlich, wenn man sich den Text des §823 im BGB ansieht:
Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet. (§ 823 BGB Schadensersatzpflicht)
Nach dem BGB ist also jeder mit seinem gesamten Vermögen zum Schadenersatz verpflichtet, wenn er einen Schaden verursacht. Aus diesem Grund zählt die Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten Versicherungen und stellt einen wichtigen Schutz dar, den eigentlich jeder haben sollte!
Eine Privat-Haftpflichtversicherung deckt die Schäden in folgenden Kategorien ab:
Als versichert gelten außer dem Versicherungsnehmer noch folgende Personen:
volljährige Kinder, die sich noch in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden
Die Versicherung übernimmt alle Schäden in den genannten Kategorien, die von den genannten
Personen als Privatpersonen verursacht werden. Dies können beispielsweise sowohl Schäden sein, die Sie als Mieter verursachen, als auch Schäden, die versicherte Personen durch die Verletzung der Räum- und Streupflichten vor Ihrem Haus verursacht haben. Auch der Gebrauch von Sportgeräten (z.B. Fahrrad) ist versichert, nicht jedoch der Gebrauch von Waffen bei der Jagd. Ausgeschlossen sind ebenfalls die Haltung von Hunden, Pferden und Rindern. Hierfür sind spezielle Versicherungen abzuschließen
Abgrenzung zu weiteren Haftpflichtversicherungen
Diese Form der Haftpflichtversicherung wird benötigt, wenn Sie der Halter von Hunden, Pferden oder Rindern sind und dies nicht als Gewerbe betreiben. Bei privater Haltung der Tiere ist der Halter lt. Gesetz für alle Schäden verantwortlich, die sie verursachen. Lediglich eigenes Verschulden des Geschädigten kann die Schadensersatzansprüche ausschließen oder einschränken. Als Halter oder Hüter von zahmen Haustieren oder gezähmten Kleintieren ist man über die Private Haftpflichtversicherung abgesichert.
Als Betreiber eines Öltanks haften Sie lt. Gesetz für alle Schäden, die dadurch entstehen und auch für alle Maßnahmen, die zur Abwendung der Schäden erforderlich notwendig sind, um das Risiko von auslaufendem Öl abzuwenden. Der Besitzer muss die Folgen von Verunreinigungen des Grundwassers und von Gewässern durch auslaufendes Heizöl unabhängig vom eigenen Verschulden tragen. Aufgrundder strengen Vorgabe vom Gesetzgeber ist eine entsprechende Haftpflichtversicherung als ausgesprochen wichtig zu erachten.
Die existierenden Wasserflächen auf Seen und Meeren werden sowohl von Surfbrett- bzw. Sportbootbesitzern als auch von Badenden und Schwimmern v. a. in den Sommermonaten intensiv benutzt. Bei der Verwendung von Sportbooten respektive Surfbrettern entstehen also zwangsläufig hohe Haftpflichtrisiken: wer also beim Segeln sein Boot falschh manövriert oder von einer Windböe erfasst wird, so dass ein anderes Schiff oder ein Schwimmer Schaden nimmt, ist für den entstandenen Schaden verantwortlich.
Unter bestimmten Bedingungen übernimmt auch die Private Haftpflichtversicherung den Schaden, und zwar wenn der Schaden entsteht
durch eigene/fremde Wasserskis
durch eigene/fremde Paddelboote/Kanus
durch eigene/fremde Ruderboote
durch fremde Segelboote oder fremde Surfbretter Umgekehrt ist eine Sportboothaftpflicht notwendig bei Schäden
Hundehalter - und Pferdehalterversicherung
Jeder weiß, dass Tiere - so sehr wir sie auch lieben - in manchen Fällen unberechenbar sein können. Jährlich werden in Deutschland Sach- und Personenschäden im Wert von tausenden Euros angemeldet, die von außer Kontrolle geratenen Vierbeinern verursacht wurden. Alleine von Hunden wurden im Vorjahr leider 35.000 Menschen gebissen.
Das Grundprinzip der Haftpflicht in Deutschland lautet: Wer anderen einen Schaden zufügt, ist gesetzlich dazu verpflichtet, mit seinem ganzen Besitz für die entstandenen Kosten aufzukommen. Dieser Grundsatz greift auch, wenn der Schaden von Ihrem Hund oder Ihrem Pferd verursacht wurde. Insbesondere wenn Ihr Hof- oder Haustier einen Verkehrsunfall verursacht oder einen Menschen im Affekt verletzt, können erhebliche Kosten entstehen.
Damit Sie die Liebe für Ihr Tier nicht irgendwann in den finanziellen Ruin treibt, sollten Sie also unbedingt eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abschließen. Die Police springt in solchen Fällen ein und deckt die entstandenen Schäden ab, für die Sie als Tierhalter verantwortlich gemacht werden können.
Doch aufgepasst! Die Beitragssätze bei Tierhalterhaftpflichtversicherungen variieren teilweise erheblich
Mit § 833, Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ist die Schadensersatzpflicht jedes Tierhalters klar geregelt:
«Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.»
Sogar der friedlichste Vierbeiner kann an U-Bahnstationen, in Parks oder öffentlichen Verkehrsmitteln von Menschenmassen oder unvorhersehbaren Ereignissen zu unberechenbarer Aggression provoziert werden. Anders als bei der Privathaftpflicht geht man bei der Hundehaftpflichtversicherung allerdings nicht von einem Verschulden aus, sondern der Hundehalter haftet auch ohne eigenen Einfluss für das Verhalten seines Hundes. Deshalb ist für jeden Hundebesitzer eine Haftpflichtversicherung lohnenswert
Ob beim Reiten, bei der Weidehaltung oder einfach beim Füttern: Pferde können leider auch
unberechenbar sein und erhebliche Sach- und Personenschäden anrichten. Für diese sind Sie, als Eigentümer, alleine verantwortlich.
Wenn durch Ihr Pferd Personen- oder Sachschäden entstehen, sind die Betroffenen gesetzlich berechtigt (§623 des BGB), Schadensersatz zu verlangen. Sie sollten wissen, dass Tierhalter generell mit ihrem gesamten Vermögen haften und dass Kosten aus Schadeneratzansprüchen nicht vorhersehbar sind.
Eine Pferdehalterhaftpflichtversicherung ist vor allem eine verantwortungsbewusste und vergleichsweise günstige Investition, die etwaige Schäden zumindest finanziell abfängt.
Von der Police werden Schäden jeder Art abgedeckt, die durch Ihr Pferd angerichtet wurden und für die Sie als Besitzer verantwortlich gemacht werden können.
Wir verfolgen für Sie ständig den Versicherungsmarkt und bieten Ihnen die optimalen Lösungen für Ihre Bedürfnisse an.
Die Hausratversicherung bietet für Einrichtungs-,Gebrauchs-und Verbrauchsgegenstände eines Haushaltes Versicherungsschutz gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl, Diebstahl von Fahrrädern oder die Abdeckung von Elementarschaden und Überspannungsschäden.
Anschaulich gesprochen sind nahezu alle beweglichen Sachen im Haushalt des Versicherungsnehmer über die Hausratversicherung versichert. Dazu gehören beispielsweise Möbel, Haushaltselektronik, Kleidung und Nahrungsmittel. Sehr oft ist die Haftung der Versicherung begrenzt, so dass sich eine Unterversicherung im Schadensfall nachteilig auswirkt. Das bedeutet, dass z. B. bei einem Hausrat im Wert von 80.000 Euro und einer Versicherungsdeckung von 50.000 Euro die Versicherung immer nur 5/8 vom Schaden, max. 50.000 Euro (Entschädigung = Schaden x Versicherungssumme/Versicherungswert) bezahlt. Nahezu alle Versicherer sind bereit, auf diese sogenannte „Einrede der Unterversicherung“ im Schadenfall generell zu verzichten, wenn der Kunde bereit ist, eine festgesetzte Versicherungssumme pro Quadratmeter Wohnfläche – meist 650,- Euro/m² Wohnfläche – abzuschließen (Unterversicherung). Diese garantiert dem Kunden den tatsächlichen Neuwert-Ersatz bis zur Höhe der Versicherungssumme, kann jedoch bei sehr großen Wohnungen auch schnell zu einer ebenfalls nicht erwünschten Überversicherung führen.
Als Versicherungsort gilt die im Versicherungsschein(Police) bezeichnete Wohnung des Kunden. Jedoch ist zusätzlich mittels einer Außenversicherung der in der Police genannte Versicherungsort erweitert und damit persönlicher Hausrat, der sich beispielsweise vorübergehend (nicht dauerhaft) in einer Ferienwohnung befindet -im Rahmen des jeweiligen Versicherungsvertrages- versichert.
Unser KFZ-Tarife bietet einen umfassenden Allround-Schutz für Sie und Ihr Fahrzeug. Zusätzlich enthält sie eine Reihe von Leistungen, die über das am Markt Übliche hinausgehen und alles zu einem sehr günstigen Preis.
Versicherungssumme wahlweise 50 oder 100 Mio. Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (mx. 8 Mio. Euro je geschädigter Person)
Inklusive Mallorca-Police (Haftpflicht für Mietwagen im europäischen Ausland)
Inklusive Rabattretter für PKW ab Schadensfreiheitsklasse 25
Ersatz zum Neuwert bis 14 Monate nach Erstzulassung
Mitversicherung von Schäden durch Tierbisse inkl. Folgeschäden bis 2000 Euro
Sonderausstattung bis 8.000 Euro beitragsfrei mitversichert
Verzicht auf Abzug 'neu für alt' bei Pkw und Krafträdern
Rabattretter in der Vollkasko für PKW ab Schadensfreiheitsklasse 25
Kaskoversicherungen heissen eigentlich "Fahrzeugteileversicherung" oder "Fahrzeugvollversicherung". Sie dienen zur Absicherung des Risikos gegen Beschädigung. Zerstörung oder Verlust des eigenen Fahrzeugs im Gegensatz zur Haftpflichtversicherung, die der Absicherung der verursachten Schäden dient.
Man unterscheidet Vollkasko und Teilkasko
Die Vollkaskoversicherung (Fahrzeugvollversicherung) ist, wie die Teilkasko, keine Pflichtversicherung, sondern eine optionale Versicherung. Die Vollkasko geht über den Leistungsumfang der Teilkaskoversicherung hinaus und deckte Schäden durch selbstverschuldete Unfälle ebenso ab wie mutwillige Beschädigungen fremder Personen am versicherten Fahrzeug. Bei Totalschäden bzw. Diebstahl erhält der Versicherungsnehmer den Wiederbeschaffungswert des Autos.
Auch bei der Vollkaskoversicherung wird meist eine Selbstbeteiligung vereinbart. Diese reicht von 150 Euro bis zu 1000 Euro. Am meisten werden hier 300 Euro gewählt.
Die Teilkasko (Fahrzeugteileversicherung) ist optionaler Teil der KFZ-Versicherung, der gewisse, d.h. nicht alle, Schäden am eigenen Fahrzeug abdeckt. Zu den abgedeckten Schäden zählen:
Die Teilkasko wird in der regel mit einer Sebstbeteiligung abgeschlossen. Die am meisten gewählte Selbstveteiligung beträgt 150 Euro
Die Schadenfreiheitsklasse (SFK oder SF-Klasse), zeigt die Anzahl der schadensfrei gefahrenen Jahre bzw. den Schadensverlauf Ihrer bisherigen KFZ-Verträge. Je länger Sie unfallfrei fahren, um so günstiger wird die Schadensfreiheitsklasse und damit die Versicherungsprämie.
Schadenfreiheitsklassen gibt es sowohl in der Haftpflicht- als auch in der Vollkaskoversicherung. Bei der Teilkaskoversicherung beträgt der Beitragssatz immer 100%. Schließen Sie erstmals eine Vollkaskoversicherung ab oder hatten Sie über 5 Jahre keine Vollkaskoversicherung, so wird die Schadensfreiheitsklasse der Haftpflichversicherung übernommen.
Die Einstufung der Schadensfreiheitsklassen erfolgt meist in folgender Abstufung: 120% -> 100% -> 85% -> 75% -> 65% -> 60%. Dann geht es in 5%-Schritten herunter bis zu 30%. Das ist die günstigste Schadenfreiheitsklasse.
Wie wichtig ist die private Krankenversicherung ?
Krankenversicherungsschutz ist für jeden unverzichtbar. Doch nicht jeder darf in die Private Krankenversicherung wechseln. Arbeiter und Angestellte, deren Einkommen unter 46.800 Euro pro Jahr liegt, sind in den gesetzlichen Krankenkassen pflichtversichert. Wer meht verdient, selbstständig oder Beamter ist, kann sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern oder in die Private Krankenversicherung wechseln.
Aufgepasst: Bitte beachten Sie, dass eins wenn Sie aus der gesetzlichen Krankenkasse ausgestiegen sind, wird die Rückkehr nur in wenigen Ausnahmefällen möglich !
Die Kündigung durch den Versicherungsnehmer muss schriftlich erfolgen. Diese sollte möglichst per Einschreiben direkt an die Versicherungs-
gesellschaft gesandt werden. Wichtig sind dabei die Fristen: Die Kündigungsfrist beträgt jeweils drei Monate zum Ende eines Versicherungsjahres.
Als Versicherungsnehmer haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, sich eine Sonderkündigungsregel zunutze zu machen. Diese können Sie dann in Betracht ziehen, wenn der Versicherer die Beiträge erhöt. Die Kündigung muss in dem Fall innerhalb eines Monats nach Eingang der Mitteilung über die Tariferhöhung erfolgen. Sie wird zu dem Zeitpunkt wirksam, ab dem die Änderung gilt. Wer diese Frist versäumt, kann sich nicht mehr auf das außerordentliche Kündigungsrecht berufen.
Arbeitnehmer, die wieder versicherungspflichtig (z.B. bei Verdienstrückgang, Arbeitslosigkeit) werden, können ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist die Private Krankenvollversicherung kündigen.
Der Wechsel in die Private Krankenversicherung muss wohlüberlegt sein. Dafür ist eine neutrale Beratung unverzichtbar. Informieren Sie sich zum Beispiel beim Bund der Versicherten, bei der Stiftung Warentest/Finanztest und nutzen Sie die unabhängigen Vergleichsanalysen von zum Beispiel Tarifchecks, damit Sie einen Überblick über die Preise und Leistungen der verschiedenen Anbieter erhalten. Denn die Entscheidung für die Private Krankenversicherung ist eine Entscheidung für das ganze Leben!
Wenn Sie Bereits versichert sind, können Sie wie folgt Ihre Kosten kontrollieren:
Untersuchen Sie Ihre Private Krankenversicherung auf Beitragseinsparungen: z.B. Umstellung der stationären Behandlung von erster auf zweiter Klasse, Ausschluss von Zahnbehandlungen und Zahnersatz (selbst bezahlen), Vereinbarung höherer Selbstbeteiligung, Wechsel in andere Tarife innerhalb Ihrer Krankenversicherung.
Besorgen Sie sich auch Gegenangebote von anderen Gesellschaften über eine Vergleichsanalyse, wenn Sie für einen Wechsel noch gesund und nicht schon zu alt sind. Zum Beispiel ist ein Wechsel in einen völlig anderen (jungeren) Tarif), der möglicherweise eine bessere Bestandsstruktur hat (mehr jungere Versicherte, weniger ältere). Wichtig ist auch, dass Sie jetzt schon Geld zurücklegen, um spätere Beitragssteigerungen im Alter abfedern zu können. Weniger sinnvoll sind dagegen sogenannte "Beitragssicherungsprogramme" der Krankenversicherer, da dort die Renditen in der Regel extrem spärlich sind.
Ein Todesfall ist nicht nur ein persönliches emotionales Drama. Oft bedeutet dies für die Hinterbliebenen neben tiefer Trauer auch ein finanzielles Fiasko. Deshalb sollten alle, die eine finanzielle Verantwortung für andere übernommen haben, wie etwa Eltern, Ehe- oder Lebenspartner, Geschäftspartner, etc. ernsthaft über eine Risikolebensversicherung nachdenken. Über eine Risikolebensversicherung erfolgt im Todesfall eine Kapitalauszahlung für die versicherte Person.
Eine spezielle Form stellt die Restschuldversicherung dar. Sie wird zur Absicherung von z.B. Hypotheken, darlehen einer Baufinanzierung oder Krediten abgeschlossen und zeichnet sich durch eine abnehmende Versicherungssumme aus.
Eine Lebensversicherung ist eine Versicherung in der Form einer Individualversicherung (im Unterschied zur Sozialversicherung), bei der das Todesfall- bzw. Langlebigkeitsrisiko einer bestimmten Person, des Versicherten, versichert ist. Sie ist also eine Personenversicherung. Sie wird fast stets als Summenversicherung abgeschlossen, d.h. die Versicherungsleistung ist ein vertraglich bestimmter Betrag, der bei Eintritt des Versicherungsfalls ohne Rücksicht auf das Vorliegen eines wirtschaftlichen Schadens geleistet wird. Je nach vertraglicher Vereinbarung kann der Tod vor einem bestimmten Zeitpunkt, aber auch im erweiterten Begriff der Lebensversicherung das Erleben eines bestimmten Zeitpunktes, der Eintritt schwerer Krankheiten, die Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit oder andere, direkt mit dem menschlichen Leben zusammenhängende Gefahren als Versicherungsfall bestimmt sein und damit eine Leistung auslösen.
Gutes Recht für alle!
Rechtschutz und ihre Bereiche
Arbeits-Rechtsschutz :
Hilft bei Ärger, der in Zusammenhang mit einem Arbeitsverhältnis entsteht.
Der Beratungs-Rechtsschutz deckt Fälle ab, in denen ein Rechtsanwalt oder ein Notar in Fragen des Familien- und Erbrechts beratend tätig wird.
Als Beamter, Soldat, Steuerberater etc. ist man gegebenenfalls dazu gezwungen, sich in Disziplinar- und Standesfragen zu verteidigen. In diesem Fall hilft die Disziplinar- und Standes-Rechtsschutzversicherung.
Wird für den Fall benötigt, dass eigene Schadenersatzansprüche gegen einen Schädiger oder dessen Haftpflichtversicherung geltend gemacht werden sollen.
Bei Prozessen vor dem Sozialgericht kommt dieser Bereich einer Rechtsschutzversicherung zum tragen. Dies kann der Fall sein, wenn z.B. bei zweifelhafter Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung,Renten-, Unfall- oder Arbeitslosenversicherung eine Klage erwogen wird.
Deckt die Kosten bei Steuerprozessen vor dem Finanz- oder Verwaltungsgericht.
Straf- sowie Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz:
Hilft, sich in einem Strafverfahren wegen fahrlässiger Verletzung von Strafvorschriften oder in einem Bußgeldverfahren zu verteidigen.
Dieser Bereich der Rechtsschutzversicherung ist sicherlich einer der wichtigsten und vor allem für Vielfahrer interessant. Sie tritt für Streitigkeiten ein, die mit Verträgen, Strafverfahren, dem Führerschein und Ersatzansprüchen im Straßenverkehr zu tun haben. Der Rechtsschutz gilt dabei nicht nur für den Versicherungsnehmer, sondern für alle Insassen eines Fahrzeugs.
Vertrags- und Sachenrechts-Rechtsschutz:
Gibt es bei privat abgeschlossenen Verträgen des täglichen Lebens Probleme oder Streitigkeiten? Diese Form des Rechtsschutzes deckt die Geltendmachung oder Abwehr von Ansprüchen aus einem Kaufvertrag oder Reparaturauftrag, oder bei der Kreditaufnahme ab.
Verwaltungs-Rechtsschutz in Verkehrssachen (Führerschein-Rechtsschutz):
Wenn in Zusammenhang mit Straßenverkehr Streitigkeiten vor der Verwaltungsbehörde oder dem Verwaltungsgericht zu führen sind (wie z. B. bei bei einem strittigen Führerscheinentzug), tritt dieser Bereich ein.
Für Eigentümer und Vermieter von Wohnungen und Grundstücken stellt diese Versicherung einen unverzichtbaren Schutz dar. Sie deckt die Kosten ab, die aus Streitigkeiten mit Verwaltungsbehörden, Nachbarn, Mietern oder Vermietern entstehen, d.h. auch für Mieter - ein sinnvoller Schutz.
Rechtsschutzversicherung - die Ausschlüsse
Bevor Sie den Versicherungsvertrag unterschreiben, sollten Sie sich gut über die Einzelheiten informieren. Generell gibt es zwei Punkte, die immer wieder zu Streitigkeiten zwischen Versicherung und Kunden führen. Das sind die Risikoausschlüsse, für die der Anbieter nicht aufkommt, und die Wartezeit für das Inkrafttreten des Versicherungsschutzes.
Laut BGH ist der Zweck der Risikoausschlüsse, diejenigen Risiken auszuschließen, die für den Versicherer nicht überschaubar oder nicht berechenbar sind und die sich negativ auf eine vernünftige Beitragskalkulation auswirken, die für die Mehrzahl der Versicherungskunden akzeptabel ist (BGH NJW 76, 106: VersR 75; 1093).
Wichtig zu wissen ist, dass eine Wartezeit von drei Monaten nach Abschluss des Vertrages eingehalten werden muss, bis der Versicherungsschutz wirksam wird. Der Grund dafür liegt darin, dass die Rechtsschutzversicherung die Kosten für Streitigkeiten, deren Ursache vor Versicherungsbeginn oder während der festgelegten Wartezeit liegt, nicht abdeckt. Vor kurzem wurde auch eine sog. FolgeEreignis-Regelung eingeführt, die kundenfreundlicher ausgerichtet ist. Der zufolge kommt es nicht auf das allererste Ereignis an, sondern auf die unmittelbare Ursache für den Schaden bzw. Streitfall. Nur das auslösende Vorkommnis muss nach dem Versicherungsbeginn liegen, damit die Kosten zurückerstattet werden.
Des weiteren gelten in der Rechtsschutzversicherung die folgenden Ausschlüsse:
Rechtsstreitigkeiten, die in ursächlichem Zusammenhang mit Krieg, feindseligen Handlungen, Aufruhr, inneren Unruhen, Streik, Aussperrung, Erdbeben und weiteren Auseinandersetzungen oder " Naturkatastrophen mit Kumulrisiken stehen.
genetische und Nuklear-Schäden, bei denen die Gefahr der Unübersehbarkeit des Risikos vorhanden ist. (Ausnahme: Wenn diese Schäden auf Fehler bei einer medizinischen Behandlung zurückzuführen sind, werden sie von der Versicherung übernommen.)
Bergbauschäden an Grundstücken und Gebäuden: Diese sind wegen der Befürchtung unüberschaubarer Risiken auch ausgeschlossen.
Bauvorhaben: Erwerb und Veräußerung eines für Bauzwecke bestimmten Grundstücks; Auseinandersetzungen bei Planung, Errichtung, Veränderung eines Gebäudes, bzw. eines Grundstücks. Des weiteren sind auch Streitigkeiten ausgeschlossen, die mit der Finanzierung eines Bauvorhabens verbunden sind.
Schadenersatzansprüche, solange diese nicht auf einer Vertragsverletzung beruhen.
Streitigkeiten aus dem kollektiven Arbeits- und Dienstrecht, d. h. aus dem Bereich Arbeitsrechtsschutz werden nur Streitfälle aus dem Einzelarbeitsverhältnis übernommen.• Fälle aus dem Handelsrecht sowie die Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus Anstellungsverhältnissen von gesetzlichen Vertretern juristischer Personen.
Rechtsstreitigkeiten aus dem Patent-, Urheber-, Marken-, Gebrauchsmusterrechten sowie sonstigen Rechten aus geistigem Eigentum.
Verhältnisse aus dem Kartell- und Wettbewerbsrecht.
Fälle, die mit Spiel- oder Wettverträgen, sowie mit Termin- und vergleichbaren Spekulationsgeschäften verbunden sind.
Streitigkeiten aus dem Familien- und Erbrecht, solange diese nicht unter den Beratungsschutz gemäß § 3 Abs. 2 g ARB 94 fallen. Der Beratungsrechtsschutz gewährt das Recht auf eine von der Versicherung übernommenen Beratung in familien- und erbrechtlichen Angelegenheiten. Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein, um sich diese Klausel zunutze machen zu können: eine Änderung der Rechtslage erfolgt muss erfolgt sein, deutsches Recht ist in dem konkreten Fall anwendbar und der Rechtsanwalt wird nicht über eine Beratung hinaus tätig.
Streitigkeiten mit der Versicherungsgesellschaft, sowie unter den mitversicherten Personen
Konkurs- und Vergleichsverfahren.
Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Halt- und Parkverstößen.
Ansprüche, die erst nach Eintritt des Versicherungsfalles auf den Versicherungsnehmer übertragen worden sind.
Einige von den genannten Fällen werden durch andere Policen abgedeckt. Wenn Sie zum Beispiel eine Fahrrad-Haftpflichtversicherung haben und Ihr Fahrrad beschädigt wird, wird der Schadenersatzanspruch von der Haftpflichtversicherung übernommen.
Bevor Sie den Vertrag unterschreiben, sollten Sie sich gut über die Einzelheiten zu der Versicherung, ihrem Leistungsumfang, sowie den Leistungsausschlüssen informieren. Eine persönliche, umfassende professionelle Beratung ist deswegen unumgänglich. Mit tarifchecks.de finden Sie mit Sicherheit eine günstige und leistungsstarke Police; unsere Versicherungsexperten beraten Sie auch gerne persönlich.
Rund um sorglos in Ihren Traumurlaub?
Kein Problem mit der richtigen Reiseversicherung
Wer sich auf Reisen begibt sollte stets ein kleines Versicherungspaket dabei haben. Denn wenn ausgerechnet die schönste Zeit im Jahr durch Unvorhersehbares getrübt wird, können Reiseversicherungen vor unnötigen finanziellen Schäden schützen. Ganz gleich ob Sie Ihre Reise nicht antreten können, früher abbrechen müssen, ob Sie während der Reise erkranken, einen Unfall haben oder Ihr Reisegepäck abhanden kommt, die richtige Reiseversicherung fängt Kosten auf, die in solchen Situationen entstehen können.
Ein ausgiebiger Vergleich verschiedener Versicherungsangebote ist in allen Bereichen notwendig.
Tarif MediTravel bietet Einzelpersonen ebenso wie Familien kostengünstigen Versicherungsschutz im Ausland.
Für Reisen bis zu sechs Wochen fällt ein jährlicher Beitrag von nur 9,12 Euro pro Person an.
Familien bezahlen jährlich 22,80 Euro. Der Einschluss von Verlängerungswochen ist möglich.
Den Tarif MediTravel können Sie hier für Ihre Kunden beantragen
Wahlmöglichkeit zwischen einer einmaligen Kapital zahlung oder einer lebenslangen Rente
Verbesserte Steuervorteile bei Rentenzahlung
Sie selbst sind abgesichert und bauen damit Kapital auf, das Ihnen später als zusätzliche Rente zur Verfügung steht
Sie bestimmen, wie viel Sie im Monat anlegen wollen und wann die Auszahlung, Rentenversicherung - als lebenslange Rente - erfolgen soll
Wenn Sie eine lebenslange Rente erhalten, haben Sie verbesserte Steuervorteile
Sie können sich später anstelle der Rente auch einmalig Kapital auszahlen lassen oder mehrere Teilzahlungen wählen
Wenn Sie erst mit dem 60. Lebensjahr (Mindestlaufzeit 12 Jahre) auszahlen lassen, wird Ihr Ertrag nur zur Hälfte, ansonsten voll, besteuert
Mit Dynamik: Damit können Sie Ihren Versicherungsschutz den steigenden Lebenshaltungskosten anpassen.
Mit Teilauszahlungsoptione: Damit scihern Sie sich Steuervorteile, indem Sie die Auszahlungen ab dem 60. Lebenjahr auf die öetzten 5 Vertragsjahre verteilen.
Mit Anpassung: Damit bleiben Sie auch bei veränderten Lebens situationen abgesichert (z.B. Ende der Ausbildung, Heirat oder Geburt eines Kindes, etc.). In der Regel können Sie die Anspassungen ohne erneute Gesundheitsprüfung umsetzen.
Mit Zuzahlungsmöglichkeit: Damit können Sie durch weitere Einzahlungen Ihre Leistungen erhöhen.
Mit flexiblem Rentenbeginn: Damit können Sie zwischen dem 60. und 75. Lebensjahr Ihren Rentenbeginn selbst bestimmern.
Private Rentenversicherung, die nicht vorwiegend auf festverzinsliche Anlagen setzt, sondern auf Investmentfonds.
Im Gegensatz zu klassischen privaten Rentenversicherung verwalten die Versicherer bei fondsgebundenen Tarifen das deckungskapital nicht innerhalb ihres eigenen Vermögens, sondern separat als Sondervermögen. Der Kunde kann bei der Anlage selbst aktiv werden oder ein gemanagtes Depot wählen. Dann stellt der Anbieter nach dem Risikoprofil des Kunden das Portfolio zusammen. Die Vorteile der fondsgebundenen Policen gegenüber klassischen privaten Rentenversicherungen: höhere Renditechancen und keine stillen Reserven. Nachteile: fehlende garantierte Mindestverzinsung, kein Absetzen der Beiträge als Sonder-
ausgaben von der Einkommensteuer und versteckte Kosten. Die Renditeaussicht einer fondsgebundenen Rentenversicherung ist besser als bei einer fondsgebundenen Lebensversicherung, da hier kein Todesfallrisiko abgedeckt wird.
Freizeit- und Haushaltsunfälle absichern !
70% aller Unfälle ereignen sich im eigenen Haushalt und in der Freizeit! Gesundheitlich und finanziell können schwere Unfälle zu massiven Einkommensverlusten führen oder gar Ihre Existenz bedrochen,. Eine private Unfallversicherungh federt dieses Risiko ab und schützt Sie und Ihre Familie vor materiellen Unfallfolgen.
Die Unfallversicherung kennt zwei Versicherungssummen:
eine für den Fall der Unfallinvalidität
eine für den Fall des Unfalltodes
Die besondere Bedeutung liegt im Schutz für den Fall der Invalidität. Dies ist übrigens identisch mit der Berufsunfähigkeitsversicherung.
Eine Unfallversicherung ist wichtig, um sich gegen einen Einkommensausfall infolge einer Unfallinvalidität abzusichern. Dies gilt übrigens auch für lebenslängliche Unterhaltsleistungen von Eltern an durch einen Unfall behinderte Kinder.
Die Unfallversicherung deckt auch Kosten für praktische Bedürfnisse nach einem Unfall, wie z.B. für einen Rollstuhl, Fahrzeug-Sonderausstattungen, Wohnungsumbauten etc. Sollte eine Pflege erforderlioch sein, so wird auch diese bezahlt. In diesem Sinne ist die Unfallversicherung also auch eine Art Pflegeversicherung.
Im Falle der Teil-Invalidität wird nur ein entsprechender Prozentsatz der vereinbarten Invaliditätssumme gezahlt.
Eine Erhöhung der Versicherungssumme für den Fall des Unfalltodes erscheint sinnvoll, wenn die versicherte Person einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt ist. Dies gilt z.B. bei gefährlichen Hobbys oder für Vielfahrer.
Invaliditätsleistungen sind nach den Versicherungsbedingungen erst nach einem jahr fäälig; Vorauszahlungen müssen bei eindeutiger Invalidität nur bis zu einer mitversicherten Todesfallsumme geleistet werden. Daher ist eine zusätzliche Vereinbarung einer kleinen Todesfallsumme sinnvoll. Weniger sinnvoll erscheint dagegen der Einschluss folgender Leistungen: Genesungsgeld, Krankenhaustagegeld, Unfalltagegeld, Übergangsentschädigung, Leistungen bei kosmetischen Operationen etc. Dies gilt auch für die Versicherung einer Unfallrente, da Leistungen erst ab sehr hohen Invaliditätsgraden erbracht werden.
Die Versicherungsbeiträge werden nach zwei Gefahrengruppen berechnet:
Die Gefahrengruppe A umfasst i. a. "Berufe ohne körperliche Anstrengung", z.B. Bürotätigkeit, Beamte; Frauen werden grundsätzlich auch in Gefahrengruppe A eingestuft.
Die Gefahrengruppe B umfasst "Berufe mit körperlicher und gefährlicher Tätigkeit": z.B. Kraftfahrer, Mechaniker, Elektriker
Übersicht der Leistungen in der privaten Unfallversicherung:
Invaliditäts-Leistung:
Das grundlegende Element der Unfallversicherung ist die Invaliditäts-Leistung. Kommt es durch einen Unfall zu einer dauerhaften Invalidität, wird eine einmalige Kapitalleistung erbracht.
Todesfall-Leistung (optional)
Führt ein Unfall innerhlab eines Jahres zum Tod, entsteht der Anspruch auf die vereinbarte Todesfallsumme. Die Todesfallsumme ist auch im Hinblick auf eine Vorauszahlung wichtig: der Versicherer leistet bei vereinbarter Todesfallsumme eine Vorauszahlung, falls eine Invalidität kurz nach einem Unfall abzusehen ist, ansonsten entsteht der Anspruch erst nach einem Jahr.
Krankentagegeld (optional)
Als Angestellter erhält man vom Arbeitgeber eine Lohnfortzahlung über sechs Wochen. Anschließend wird nur noch Krankengeld bezahlt. Mit einer Unfallversicherung können Sie das Krankentagegeld über ein Jahr hinweg bei einem Unfall um die vereinbarte Summe erhöhen und somit die Einkommenslücke reduzieren.
Krankenhaustagegeld (optional)
Das Krankenhaustagegeld wird für jeden Tag in der vereinbarten Höhe bezahlt, in dem sich der Versicherte aufgrund eines Unfalls in stationärer Behandlung im Krankenhaus befindet.
Unfallrente (optional)
Ab einem Invaliditätsgrad von 50% wird eine Unfallrente geleistet, sofern diese vereinbart wurde. Der Versicherte erhält dann eine monatliche Zahlung.
Kosmetische Operationen (optional)
Sind augrund eines Unfalls kosmetische Operationen notwendig, erstattet die Unfallversicherung die Behandlungskosten bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. Das kann z.B. in dem Fall notwendig sein, wenn eine Narbe im Gesicht entfernt werden soll. Krankenversicherungen kommen hierfür nur bei medizinischer Notwendigkeit auf. Die Operation muss innerhalb einer gewissen Frist nach dem Unfall erfolgen.
Übergangsleistung (optional)
Da der endgültige Invaliditätsgrad normalerweise erst ein jahr nach dem Unfall festgesetzt werden kann, kann eine Übergangsleistung vereinbart werden. Die Übergangsleistung wird in vereinbarter Höhe fällig, wenn beispielsweise nach sechs Monaten noch kein entsprechender Invaliditätsgrad angezeigt wurde.
Während Arbeitnehmer und Auszubildende gesetzlich unfallversichert sind, gibt es Personen, die grundsätzlich nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung abgesichert werden. Diese sollten auf jeden Fall eine private Unfallversicherung abschließen. Dies gilt für folgende Personengruppen :
Personen ohne Beruf
Eine private Unfallversicherung ist vor allem auch für diejenigen wichtig, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können. Dies gilt z.B. für Erwerbstätige mit Vorerkrankungen, oder Hausfrauen. Die Unfallversicerhung ersetzt durch Kapitalzahlungen den Verlust der Arbeitskraft im Falle einer andauernden Invalidität.
Eine Wohngebäudeversicherung benötigt jeder Hauseigentümer. Die Wohngebäudeversicherung ist als sog. "Brandversicherung" in vielen Regionen gesetzlich vorgeschrieben. Bei einer Baufinanzierung ist eine Wohngebäudeversicherung Voraussetzung für die Vergabe eines Kredits bzw. einer Hypothek. In der Regel wird der Schutz auf Schäden durch Hagel, Sturm, Leitungswasser etc. ausgedehnt.
Bauartklassen dienen zur Bewertung der verschiedenen Bauarten durch die Versicherungsgesellschaften. Die Einteilung der Bauartklassen kann je nach Gesellschaft unterschiedlich sein. In der Regel gibt es aber folgende Klasseneinteilungen:
1 Massiv (Mauerwerk, beton) Hart z.B. Ziegel/Metall, Schiefer, Betonplatten, Asbestzement-platten
2 Stahl-oder Holzfachwerk mit Stein oder Glasfüllung. Stahl- oder Stahlbetonkonstruktion mit Wandplattenverkleidung aus nicht brennbarem Material (z.B. Profilblech, Asbestzement, kein Kunststoff)
3 Holz, Holszfachwerk mit Lehmfüllung, Holzkonstruktionen jeglicher Art, Stahl- oder Stahlbetonkonstruktionen mit Wandplattenverkleidungen aus Holz oder Kunststoff, gebäude mit einer oder mehreren offenen Seiten gesandete Dachpappe
4 Wie Klasse 1 oder 2 Weichz.B. Holz, Ried, Schilf, Stroh u.ä.
5 Wie Klasse3
Hinweis: Bei gemischter Bauweise ist der Beitrag nach der schlechteren Bauartklasse zu berechnen
1 In allen teilen - einschließlich der tragenden Konstruktionen - aus feuerbeständigen Bauteilen (masiv)
z.B. Ziegel, Schiefer, Betonplatten, Asbestzement-platten, Metall, gesandete Dachpappe
2 Fundament massiv, tragende Konstruktion aus Stahl, Holz, Leichtbauteilen oder dergleichen, außen mit feuerhemmenden Bauteilen bzw. nicht brennbaren Baustoffen verkleidet (z.B. Putz, Klinkersteine, Gipsplatten, Asbestzement, Profilblech, kein Kunststoff)
3 wie Gruppe 2, jedoch ohne feuerhemmende Ummantelung
Hinweis: Gebäude die nicht unter FHG 1 bis 3 fallen, z.B. Gebäude aus Kunststoff, Schaumstoff usw. oder mit weicher Dachung sind anfragepflichtig