Source: http://stall-heinzelmann.de/index.php?option=com_content&view=article&id=60&Itemid=64
Timestamp: 2018-07-19 09:24:12
Document Index: 45169992

Matched Legal Cases: ['§ 833', '§ 834', '§ 833', '§ 834', '§ 278', '§ 831']

Alle Stutenbesitzer, welche die Hengste der Deckstation Stall Heinzelmann zur Bedeckung ihrer Stute in Anspruch nehmen, erkennen die nachstehend aufgeführten Deckbedingungen an, die dem Stutenbesitzer oder seinem Beauftragten vor der ersten Bedeckung bekannt gegeben werden und auf Station ausgehängt sind.
Die Deckstation ist verpflichtet die folgenden Zuchthygienebestimmungen einzuhalten:
Für Stuten, die im Natursprung bedeckt werden sollen, ist bei der bakteriologischen Überprüfung die Untersuchung einer Cervixtupferprobe auf allgemeinen Keimgehalt zwingend vorgeschrieben.
Die zu bedeckenden Stuten sind ohne Eisen an der Hinterhand anzuliefern. Stuten mit Eisen an der Hinterhand werden nicht gedeckt
Der Hengsthalter ist berechtigt und bevollmächtigt, bei Erkrankungsfällen und Verletzungen, einen Tierarzt mit der Behandlung der Stute / des Fohlens zu beauftragen. Hierdurch entstehende Kosten gehen zu Lasten des Stutenbesitzers.
Die Stuten, welche auf Station eingestellt und im Natursprung gedeckt werden sollen, müssen eine gültige Virusabort-/Influenza-Impfung
Stuten dürfen erst dann gedeckt werden, wenn die Gesamtbeurteilung auf der vorgelegten tierärztlichen Bescheinigung dies zulässt. Die Untersuchungsbefunde eines anerkannten Untersuchungslabors sind vorzulegen.
Ist die Behandlung einer Stute erforderlich, so ist der Behandlungserfolg etwa 14 Tage später durch eine erneute Tupferprobe zu kontrollieren. Tupferproben in den ersten 10 Tagen nach dem Abfohlen und in den ersten 10 Tagen nach der Behandlung sind ungeeignet und werden nicht anerkannt.
Ausgeschlossen von der Bedeckung sind Stuten mit Husten , sonstigen Influenzaerscheinungen oder anderen ansteckenden Erkrankungen. Ebenfalls nicht zur Bedeckung zugelassen sind Stuten, die sichtbar geschlechtskrank oder verfohlt bzw. ihre Frucht resorbiert haben.
Das Stallgeld beträgt 10 € bei Stuten ohne Fohlen und 14 € bei Stuten mit Fohlen bei Fuß. Nach Beendigung der Rosse und der letzten Bedeckung wird der Stutenbesitzer angerufen um die Stute abzuholen. Da wir nur über eine begrenzte Anzahl von Gastboxen verfügen, bitten wir die Züchter, ihre Stute spätestens zwei Tage nach erhaltenem Anruf abzuholen, ab dem dritten Tag verdoppelt sich das Stallgeld. Die Anlieferung und Abholung der Stuten kann nur nach vorheriger Absprache erfolgen.
Befindet sich der Pferdebesitzer mit dem fälligen Stallgeld 2 Monate im Rückstand, steht dem Hengsthalter das Vermieter-Pfandrecht an dem eingestellten Pferd zu. Das Pferd kann dann nach schriftlicher Ankündigung als Pfandgut verkauft werden.
Das Deckgeld ist bei Stuten, die ambulant zur Bedeckung gebracht werden, vor dem ersten Sprung, bei Stuten, die im Gestüt bleiben, direkt bei Abholung zu entrichten. Dies gilt auch für das Stallgeld.
Die Zahlung des Deckgeldes berechtigt zur Inanspruchnahme des Hengstes innerhalb der Decksaison vom 1.1. bis zum 31.7. des Jahres.
Über die erfolgte Bedeckung wird eine Deckbescheinigung (Deckschein) ausgestellt. Die Aushändigung des Deckscheines erfolgt nur gegen Zahlung des vollen Deckgeldes. Der Zuchtverband ist gemäß Zuchtbuchordnung (ZBO) gehalten, Abstammungsnachweise oder Geburtsbescheinigungen nur für Fohlen auszustellen, für die ein ordnungsgemäßer Deckschein mit Abfohlmeldung vorgelegt wird. Sollte für die Stute bereits ein vorbereiteter Deckschein des Zuchtverbandes vorliegen, so ist dieser mitzubringen. Zur ordnungsgemäßen Ausstellung des Deckscheines ist die Vorlage des Abstammungsnachweises (Kopie ausreichend) der Stute notwendig.
Follikelkontrollen, Hormoninjektionen, Trächtigkeitsuntersuchungen, Besamungen, Ultraschall-Untersuchungen etc. gehen zu Lasten des Stutenbesitzers.
Der Eigentümer/Besitzer der eingestellten Stute versichert, daß das Risiko aus der Tierhalter- und Tierhüterhaftpflicht (§ 833 und § 834 BGB) abgedeckt ist. Er verpflichtet sich die Deckstation von allen Ersatzansprüchen Dritter freizustellen.
Die Haftung der Deckstation Stall Heinzelmann für Schäden, die an der Stute oder an ihrem Fohlen entstehen, ist ausgeschlossen. Ausgenommen sind Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Ebenfalls ausgeschlossen ist die Haftung für Schäden oder Verletzungen, die beim Stutenbesitzer/Eigentümer oder deren Beauftragten entstehen. Dies gilt auch für etwaige, durch den Hengst auf die Stute übertragenen Krankheiten und deren Folgen, sowie für Verletzungen durch den Deckakt. Insbesondere wird jede Ersatzpflicht aus den § 833 und§ 834 BGB, auch für sämtliche Personen, die aus Anlaß des Deckaktes oder der Einstellung für die Deckstation tätig werden (§ 278 und § 831 BGB) ausgeschlossen.
ANERKENNUNG DER DECKSTATIONSBEDINGUNGEN UND ERFÜLLUNGSORT