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Timestamp: 2020-01-20 04:31:03
Document Index: 185537299

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 264']

Kapitalanlegerrecht Rechtstipps & News - Rechtsanwalt.net
Rechtstipps & News - Kapitalanlegerrecht
01.02.2018 um 15:53 Uhr
- Die WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG unterwirft sich Leitung der TLG Immobilien AG - Außenstehende Aktionäre fordern Erhöhung der Garantiedividende - Überprüfung im Spruchverfahren möglich Die im Beherrschungsvertrag vereinbarte Garantiedividende von 0,11 € netto erachten außenstehende Aktionäre und Aktionärsschützer als nicht angemessen. Mit der Eintragung des Beherrschungsvertrages in das Handelsregister am 09.02.2018 ist der Vertrag wirksam geworden. Außenstehende Aktionäre fordern in einem von der Kanzlei GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE einzuleitenden Spruchverfahren eine höhere Garantiedividende. Die TLP AG und die WCM AG hätten neben der... weiterlesen
10.05.2017 um 17:40 Uhr
- Genussrechtsinhaber können bis 22. Juni Forderungen anmelden - Rechtsanwalt Rolf Pohlmann als Insolvenzverwalter bestellt Nachdem der Insolvenzantrag vor fast vier Monaten beim Amtsgericht München gestellt worden ist, wurde am 04.05.2017 das Insolvenzverfahren eröffnet. Der Münchener Rechtsanwalt Rolf Pohlmann hat die Aufgabe des Insolvenzverwalters übernommen. Eine ähnliche Rolle hat er schon bei anderen Unternehmen übernommen, die von Malte Hartwieg mit organisiert worden waren. Anleger sollten ihre Forderungen zur Insolvenztabelle anmelden. Anleger müssen auf Grund dieser Nachricht über die Insolvenz der EURO GRUNDINVEST AG, davon ausgehen, dass... weiterlesen
29.03.2017 um 17:38 Uhr
- Weitere Klage gegen Anleger abgewiesen - Urteil durch Beschluss OLG Köln rechtskräftig Manchmal hilft Beharrlichkeit. Im vorliegenden Fall führte dies dazu, dass eine Klage der ALBIS Finance AG gegen einen Anleger rechtskräftig abgewiesen wurde. Anleger der ALBIS Finance AG/NL NordLease AG kennen das: nicht nur die Gewinne der Beteiligung blieben aus, auch die Ausschüttungen werden von den Anlegern zurückgefordert. Dass das nicht ganz so einfach geht, hat das Oberlandesgericht Köln nun in letzter Instanz entschieden. Verklagt wurde ein Anleger aus dem Auseinandersetzungsguthabens seiner atypisch stillen Beteiligung an der Gesellschaft. Da dieses... weiterlesen
- Autark Invest AG beruft sich auf Schutz vor Insolvenz bei weiteren Kündigungen - 31. März 2017 wird wichtiges Datum Das Wort, was Anleger nicht hören wollen, wird von der Autark Invest AG nun selbst angesprochen – Insolvenz. Was kommt jetzt auf die Anleger zu? Ein aktuelles Schreiben der Autark Invest AG macht die problematische Lage für die Anleger bzw. Darlehensgeber deutlich. Dort heißt es, dass wenn die Anzahl der Kündigungen nicht weiter steigen, man die Kündigungen und Zinszahlungen befriedigen kann und sich nicht auf Regelungen in den Nachrangdarlehensbedingungen berufen müsste. Bei weiter steigenden Kündigungen keine Auszahlung Das... weiterlesen
24.02.2017 um 11:25 Uhr
- Auch Euro Grundinvest AG stellt Insolvenzantrag - Management und Berater können Anlegeranfragen kaum beantworten - Wirtschaftlich transparentes Konzept fehlt noch immer - Anleger geraten durch aktuelle Entwicklung unter Druck Anleger blieben am Schluss der EGI-Fonds Informationsveranstaltung mit vielen Fragen alleine. Die von Kanzlei GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE, die das Vertrauen von mittlerweile fast 600 EGI-Fonds Anlegern genießt, gestellten Fragen konnten kaum vom Management und deren Beratern beantwortet werden. Ein handfester Vorschlag zur Sanierung der EGI-Fonds, der von EGI-Fonds Anlegern unterbreitet worden war, wurde einfach pflichtwidrig nicht... weiterlesen
13.02.2017 um 16:43 Uhr
- Überlegungen zur Informationsveranstaltung der EGI-Fonds - Vertrauensbildung? Oder: Wie das EGI-Management Anleger unwissend hält - Abstimmen auf Stimmzetteln: Was für Anleger wichtig ist! Kann man so Anleger überzeugen? Zu allererst fehlt ein klares kommuniziertes Konzept mit Zahlen und Fakten und danach degeneriert die angekündigte Gesellschafterversammlung am 21.02.2017 unversehens zur reinen Informationsveranstaltung. Außerdem wurde mit dem Abstimmvorgang drei Wochen vor der Informationsveranstaltung am 01.02.2017 begonnen; so dass für die eigentliche Entscheidungsfindung faktisch nur wenige Tage bleiben. Die größte Panne jedoch dürfte sein, dass... weiterlesen
30.01.2017 um 15:52 Uhr
- angekündigte Gesellschafterversammlung mutiert zur reinen Informationsveranstaltung - Geschäftsführung bleibt den Anlegern das Sanierungskonzept noch immer schuldig - EGI-Fonds Anleger können sich kostenfrei vertreten lassen Die Geschäftsleitung der EGI Euro Grundinvest Fonds (EGI-Fonds) hat umgeschwenkt. Leidtragende sind wieder einmal die EGI-Fonds Anleger. Statt einer angekündigten Einladung zur Gesellschafterversammlung am 21.02.2017 soll es nur noch eine Informationsveranstaltung für Anleger an diesem Tag geben. GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE vertritt Anleger kostenfrei und wird informieren. Nunmehr soll doch keine Gesellschafterversammlung... weiterlesen
25.01.2017 um 14:36 Uhr
- Insolvenzverwalter Dr. Robert Schiebe fordert Anleger zur Rückzahlung auf - Zahlungsforderung des Insolvenzverwalters steht auf tönernen Füßen - Anleger können sich gegen Rückforderung zur Wehr setzen Zahlungen, die Anleger im Jahre 2008 aus dem Trend Capital GmbH & Co. Dubai Business Bay KG (TC DBB) erhalten haben, werden von dem Insolvenzverwalter Dr. Robert Schiebe jetzt zurück gefordert. Die Begründung ist – juristisch gesehen – ausgesprochen fragwürdig. Das ist nicht das erste Mal, dass unsichere Forderungen an Anleger erhoben werden. Wer das Schreiben des Insolvenzverwalters vom 4. Januar 2017 liest, erkennt schnell, wie „findig“ der ehemalige... weiterlesen
19.01.2017 um 12:02 Uhr
	Insolvenzverwalter fordert Ausschüttungen zurück 	Anleger sollten laufende Fristen beachten/Gefahr der Doppelzahlung Der Insolvenzverwalter der Fonds S&K Real Estate Value Added Fondsgesellschaft mbH (REVA) und Deutsche S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG (S&K Nr. 2) fordert die Ausschüttungen an die Anleger nun gerichtlich zurück. Was Anleger nun wissen und tun müssen, lesen Sie hier. Jetzt ist es amtlich – der Insolvenzverwalter der Fonds S&K Real Estate Value Added Fondsgesellschaft mbH (REVA) und Deutsche S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG Dr. Achim Ahrendt fordert die Ausschüttungen an die Anleger nun gerichtlich zurück. Damit sind gerichtliche... weiterlesen
16.01.2017 um 10:37 Uhr
In einem aktuellen Bericht im Internet warnt FINANZTEST vor den Angeboten der Autark-Unternehmensgruppe. Es spreche viel dafür, dass Anleger vorsichtshalber die Einzahlungen stoppen sollten. Betroffene Anleger können sich hier über Hintergründe und Handlungsoptionen informieren, insbesondere, ob sie weiter zahlen müssen. Die Kanzlei GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE hat bereits vor rund 2 Monaten über die Aktivitäten der Autark-Unternehmensgruppe berichtet. Es ging um ein Umtauschangebot für Anleger von Nachrangdarlehen in Aktien der Autark Invest AG, Liechtenstein. Jetzt berichtet auch FINANZTEST über den Fall. Drei Staatsanwaltschaften ermitteln Konkret... weiterlesen
13.12.2016 um 12:44 Uhr
Es kommt wieder Bewegung in die Vorgänge rund um die Beteiligungen der S&K-Unternehmensgruppe. Nach Berichten des Magazins WirtschaftsWoche und vorliegenden brisanten Dokumenten war der TüV-Süd Management Service GmbH sehr wohl bewusst, was sie da bei der S&K-Unternehmensgruppe bescheinigt hatten – oder besser was nicht. Was heißt für Anleger und was können sie tun? Neue Fakten rund um die Bescheinigungen der TüV-Süd Management Service GmbH (nachfolgend TüV-Süd) für die S&K-Unternehmensgruppe machen wieder Hoffnung. Während TüV-Süd in der Vergangenheit immer wieder öffentlich kundtat, die S&K-Unternehmensgruppe habe mit den Bescheinigungen nicht werben... weiterlesen
09.11.2016 um 15:17 Uhr
S&K Real Estate Value Added Fondsgesellschaft mbH & Co. KG (REVAR)/ Deutsche S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG– Rückforderung der Ausschüttungen durch den Insolvenzverwalter!
Lange war es ruhig um den ersten Fonds der S&K-Unternehmensgruppe. Nun meldet sich der Insolvenzverwalter der S&K Real Estate Value Added Fondsgesellschaft mbH & Co. KG/ Deutsche S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG bei den Anlegern zurück – mit drastischen Forderungen. So können sich Anleger wehren. Geld zu verlieren und es abschreiben zu müssen ist eine Sache. Geld aus eigener Tasche zahlen zu müssen, obwohl man schon Geld verloren hat, ist eine andere Sache. Vor genau diesem Problem stehen Anleger des Fonds S&K Real Estate Value Added Fondsgegesellschaft mbH & Co. KG/ Deutsche S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG. In einem aktuellen Schreiben fordert der... weiterlesen
Manche Aufsichtsbehörden sind recht schnell im Eingreifen bei nach deren Auffassung widersprüchlichen Angeboten. So hat die Finanzaufsicht Liechtenstein (FMA) einen aktuellen Hinweis veröffentlicht. Ob deutsche Anleger davon betroffen sind, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Die AUTARK INVEST AG mit Sitz in Mauren hat ein auf den 24.09.2016 datiertes „Memorandum über das Angebot der AUTARK INVEST AG, Mauren zur Ausgabe von Aktien der AUTARK INVEST AG, Mauren“ herausgegeben. Nach dem Wortlaut des vorliegenden Memorandums richtet sich dieses Angebot ausschließlich an institutionelle Investoren gem. dem liechtensteinischen Wertpapierprospektgesetzt... weiterlesen
02.11.2016 um 09:54 Uhr
Seit Ende Oktober 2016 sind die aktualisierten Abschlüsse der Euro Grundinvest Fonds (EGI-Fonds) 12, 15, 17, 18, 20 des Jahres 2013 im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Gleich auf den ersten Blick fällt auf: Viel Geld scheint bei den Fonds wohl bereits seit 2013 nicht mehr vorhanden gewesen zu sein. Was sind jetzt die Handlungsoptionen der EGI-Fonds-Anleger? Die Jahresabschlüsse von Unternehmen werden im Bundesanzeiger nur in Kurzform veröffentlicht. Was bei den Bilanzen alle EGI-Fonds auffällt, ist, dass es große Bewegungen in den Jahresabschlüssen im Vergleich zum Vorjahr gibt. Diese erheblichen Veränderungen sind nicht aus sich selbst... weiterlesen
21.10.2016 um 13:47 Uhr
Nach den vom EGI-Fonds-Management gestellten Insolvenzanträgen für die Gründungsgesellschaften mehrerer EGI-Fonds veranstaltet die Kanzlei GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE einen kostenfreien Investorencall für EGI-Anleger. Anmeldungen unter info@rechtinfo.de sind bis zum 26. Oktober 2016, 9.00 Uhr mit dem Anmeldebogen (pdf-Datei) möglich. Schon jetzt wird dieser Investorencall als ein Pflichttermin für EGI-Anleger gesehen. Investorencall gibt Anlegern Sicherheit Wenn aus einer sicheren millionenschwere Kapitalanlage für EGI-Anleger unvermutet die Gefahr der Haftung in die persönliche Sphäre herüberspringt, ist solide Information notwendig. Um diesem Bedürfnis von... weiterlesen
13.10.2016 um 11:47 Uhr
Nicht ganz unerwartet kommt die Nachricht, dass die Gründungsgesellschaften der von Malte Hartwieg initiierten geschlossenen Immobilienfonds ihre Pforten schließen müssen. Diese Unternehmen standen schon seit längerem im Kreuzfeuer der Kritik von Anlegern und wurden deshalb mit Prozessen überschüttet. Das Management konnte auf der Ende Juli 2016 durchgeführten Gesellschafterversammlungen keinen Plan vorlegen, der die Anleger wirklich überzeugte. Mit Schreiben vom 12. Oktober 2016 informierten verschiedene EGI-Fonds die Anleger, darüber dass betreffend der Gesellschaften •	OVT Odeon Verwaltungs- und Beteiligungstreuhand Management GmbH •	OVT Odeon... weiterlesen
15.09.2016 um 16:21 Uhr
Die Gläubigerversammlung wird oft als das Parlament der Gläubiger des insolventen Unternehmens bezeichnet. Sie entscheidet über die nächsten Schritte nach der Eröffnung des Verfahrens. Zutritt haben dazu nur diejenigen, die von der zahlungsunfähigen Gesellschaft noch Gelder zu erhalten haben. Für die Gläubiger der Genussscheine gilt: Für ihre Interessen tritt der gewählte gemeinsame Vertreter, Rechtsanwalt Hartmut Göddecke, ein. Gemeinsamer Vertreter vertritt grundsätzlich alle Kapitalgeber der Schuldverschreibungen Der gemeinsame Vertreter – sei er für die verschiedenen Anleihen der German Pellets bestellt oder für die Genussscheine – hat die Aufgabe,... weiterlesen
05.09.2016 um 16:41 Uhr
Nach 3 Monaten vorläufigem Insolvenzverfahren werden die Dinge bei der MAGELLAN Maritime Services GmbH klarer. Was sich zunächst negativ anhörte, ist möglicherweise für Anleger ein Rettungsanker. Was können Anleger nun in der Insolvenz tun um keine Frist zu versäumen? Über das Vermögen des Anbieters von Direktinvestments in Form von Containern, der Firma MAGELLAN Maritime Services GmbH, Hamburg, (MMS) wurde am 01.09.2016 das Insolvenzverfahren eröffnet (Amtsgericht Hamburg, Az. 67 c IN 237/16). Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Peter-Alexander Borchert, Hamburg, bestellt. Termin zur Gläubigerversammlung ist der 18.10.2016. Die... weiterlesen
02.09.2016 um 10:37 Uhr
Möglicherweise drohen Schadenersatzansprüche von Aktionären gegenüber der Volkswagen AG wegen der ihr vorgeworfenen Verletzung von Ad-hoc-Publizitätspflichten zum 18.09.2016 zu verjähren. Musterverfahren für Aktionäre in greifbarer Nähe Mit Vorlagebeschluss vom 05.08.2016 (Az.: 5 OH 62/16) entschied das Landgericht Braunschweig, ein Kapitalanleger-Musterverfahren vor dem Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig durchführen zu lassen. Das OLG entscheidet nunmehr über die Eröffnung des Musterverfahrens und benennt einen Musterkläger. Der Erfahrung nach wird eine entsprechende Veröffentlichung im Klageregister jedoch nicht vor Ende 2016/Anfang 2017 erfolgen.... weiterlesen
15.08.2016 um 11:04 Uhr
Drei Wochen nach den Gesellschafterversammlungen (21.07.2016) steht fest: Die Geschäftsführung der krisengeplagten EGI-Fonds ist mit Ihrem halbherzigen und die Anlegerinteressen nicht berücksichtigen Vorschlag gescheitert. Eine Initiative von Anlegern unter Führung der EuroGrundinvest Anleger e.V. geht mit GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE in Vorleistung. Nachdem die Geschäftsführung versuchte mit nebulösen Szenarien Anleger für sich und ihre Interessen in der Versammlung am 21. Juli 2016 zu gewinnen und damit scheiterte, gibt es für die Anleger die Option, in Eigeninitiative für ihre Rechte zu kämpfen. Der Erfolg benötigt Gemeinschaft Wer meint, dass man... weiterlesen
25.07.2016 um 16:26 Uhr
Auf einer eiligst einberufenen Gesellschafterversammlung am 21.07.2015 der EGI Euro Grundinvest Fonds Nrn. 15. 17. 18 und 20 in Freising bei München trafen sich besorgte Anleger. Sie wurden im rasanten Tempo über die massiven Probleme der Fonds grob informiert. Viele bohrende Fragen von Anlegern sind nicht einmal durch die Versammlungsleitung zugelassen worden – angeblich aus Zeit- und Organisationsgründen. Auf Basis fehlender Daten sollten die Anleger dann dem Management ihr „Ja-Wort“ zu mehr Machtbefugnissen und weniger Kontrollmöglichkeiten geben. Der Widerstand der Kommanditisten in den Versammlungen war massiv zu spüren. Kein Wunder: Ist doch zuvor... weiterlesen
Die Forderungen, die die Inhaber der WGFH07 Anleihe besitzen, sind durch Rechtsanwalt Hartmut Göddecke, Siegburg, als gemeinsamer Vertreter beim Insolvenzverwalter fristgerecht angemeldet worden. Mittlerweile sind diese Forderungen in Höhe von ca. € 10,5 Mio. anerkannt; Hypothekenanleiheforderungen mit ca. € 7,5 Mio. sowie Zinsen im Umfang von ca. € 3,0 Mio. Absicherung der Anleihen durch Grundschulden Die Anleihen sollten ursprünglich vollständig durch Immobilien abgesichert sein. Das sollte dadurch geschehen, dass Grundschulden indirekt zu Gunsten der Anleihezeichner in verschiedene Objekte eingetragen werden sollten. Allerdings ist diese Konzept für... weiterlesen
Der von dem Insolvenzgericht Düsseldorf auf den 10. Juni 2016 angesetzte Termin versprach hohes Interesse, weil der „neue Insolvenzverwalter“ Dr. Biner Bähr detailliert über Fehlentwicklungen in der älteren und jüngeren Vergangenheit der WGF zu berichten hatte. Es zeigt sich ganz klar: Das vor vier Monaten beantragte Insolvenzverfahren nimmt einen ganz anderen Gang, als der Lauf der Dinge im Frühjahr 2013, als es um den ersten Insolvenzantrag dieses Unternehmens ging. Hatte man vor etwa drei Jahren die Hoffnung, dass die Sanierung der WGF gelingen könne, wenn man die Immobilien entwickeln und mit Profit veräußern könne, offenbart sich aus dem Mund des seit... weiterlesen
06.06.2016 um 10:59 Uhr
Zwei Klägern wurde Schadensersatz gegen die Sparkasse Aachen im Zusammenhang mit Zinsswapverträgen zugesprochen. Die Kläger waren Mitglieder einer Grundstücks-GbR, die zwecks Umfinanzierung von Immobiliarkrediten die Sparkasse Aachen um ein Angebot baten. Zuvor waren sie bereits bei anderen Banken vorstellig geworden und hatten sich konkrete Angebote machen lassen. Diese lagen der Sparkasse auch vor. Statt einer einfachen Umfinanzierung lockte die Sparkasse die Kläger mit einem neuen, wie sie es nannten, modernen Zinssicherungsgeschäft. Die Kunden sollten einen sog. Zins-Swap abschließen, der ihnen auf Jahre vermeintlich günstige Zinsen sichern sollte. Die... weiterlesen
Tausende Anleger haben in Schiffscontainer der MAGELLAN Maritime Services GmbH investiert. Jetzt ist das Hamburger Unternehmen insolvent – und die jüngste „Innovation“ des Grauen Kapitalmarkts geplatzt. Doch was sollen die Anleger mit ihren Containern anstellen? Der Graue Kapitalmarkt hat wieder zugeschlagen. Ein großer Anbieter von so genannten „Direktinvestments“ in Schiffscontainer hat die MAGELLAN Maritime Services GmbH (MMS) in Hamburg einen Insolvenzantrag gestellt. „Jetzt müssen sich mehr als 10.000 Anleger fragen, was sie mit ihren Containern anstellen, die im chinesischen Meer herum schippern. So ein Problem hatten Kapitalmarktanleger selbst... weiterlesen
Anleihegläubiger der insolventen Anleihe (WGF H07) haben die Möglichkeit, dass ein gemeinsamer Vertreter im Insolvenzverfahren ausschließlich ihre Interessen im Auge haben wird. Da bereits bei fünf der sechs Anleihen ein gemeinsamer Vertreter bestellt worden ist, sollte am 26.04.2016 ein gemeinsamer Vertreter für die sechste Anleihe gewählt werden. Die Regelung im Schuldverschreibungsgesetz (SchVG) sieht es als notwendig an, dass die Forderungsinhaber aus einer Anleihe bei der Insolvenz eines Unternehmens sich zwangsläufig mit der Frage zum gemeinsamen Vertreter befassen. Betroffene WGF-Anleger können kostenfrei die Kanzlei GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE bis... weiterlesen
Heute (10.02.2016) hat die German Pellets GmbH einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Sie beabsichtigt eine Eigenverwaltung und will Herrn Frank Günther als Geschäftsführer installieren. Die Gläubigerversammlung, die eigentlich heute stattfinden sollte, wurde bereits gestern abgesagt. Dieses Szenario überrascht nicht. Nachdem die German Pellets GmbH wegen ihrer kurzfristig anberaumten Gläubigerversammlung viel Kritik hatte einstecken müssen, weil die geplanten Sanierungsbemühungen nicht tragfähig aussahen, hat sie beim Amtsgericht Schwerin die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt. Dass die German Pellets GmbH einen Antrag... weiterlesen
05.02.2016 um 15:56 Uhr
Für die German Pellets GmbH kommt es knüppeldick. Nachdem die Gesellschaft eilig eine Gläubigerversammlung einberufen hatte, um eine Laufzeitverlängerung und Zinskürzung zu beschließen, kamen erhebliche Zweifel an der Zahlungsfähigkeit auf. Der Kurs stürzte ab. Die offenen Fragen wurden bislang nicht befriedigend beantwortet, was das Vertrauen des Kapitalmarkes auch nicht gerade entgegen kam. Die Quittung für dieses undurchsichtige Spiel kam nun auch in Form der Herabstufung der Bonität. Die Negativnachrichten über die German Pellets GmbH reißen nicht ab. Jetzt hat die Ratingagentur Creditreform Rating AG die Bonität des Unternehmens von BB- auf C... weiterlesen
03.02.2016 um 10:52 Uhr
Wie bereits berichtet, soll auf der Gläubigerversammlung am 10.02.2016 eine „Aufwertung“ der Anleihe beschlossen werden. „Aufwertung“ deshalb, weil die Anleihe nunmehr durch die Verpfändung von Geschäftsanteilen der Eigentümer an der German Pellets GmbH abgesichert werden soll. Als Treuhänder, der die Anteile zu Gunsten der Anleihegläubiger halten soll, ist die Londoner Firma One Square Trustee Ltd. (OST) vorgesehen. Man kann sich bereits die Frage stellen, ob es tatsächlich eine „Aufwertung“ der Anleihe bedeutet, wenn die vermeintlichen Sicherheiten nicht in Deutschland bleiben, sondern nach England wandern. Es dürfte jedenfalls schwieriger sein, im Falle... weiterlesen
Der Kurs der German Pellets-Anleihe (ISIN: DE000A1H3J6 7 / WKN: A1H3J6) ist in den vergangenen Wochen abgestürzt. Nun sollen die Gläubiger u. a. einer Verlängerung der Laufzeit zustimmen. Bei näherem Hinsehen kann den Gläubigern aber nicht empfohlen werden, dem Ansinnen der Gesellschaft so einfach nachzukommen. Die KANZLEI GÖDDECKE hilft Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen. Sprechen Sie uns an. Auf einer Gläubigerversammlung am 10.02.2016 in Wismar sollen die Anleger nach dem Plan der German Pellets GmbH (GP) einer Änderung der Anleihebedingungen zustimmen. Neben einer Verlängerung der Laufzeit soll vor allem auch ein Sicherheitentreuhänder mit... weiterlesen
26.01.2016 um 15:11 Uhr
Das Landgericht Köln hat entscheiden, dass die Kreissparkasse Köln ihre Kunden nicht richtig über das bestehende Widerrufsrecht aufgeklärt hat. Der von der KANZLEI GÖDDECKE vertretene Darlehensnehmer konnte sich so ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung frühzeitig von seinem teuren Kredit trennen. Die von der Sparkasse verwendete Belehrung enthielt bzgl. der Widerrufsfrist folgende Fußnote: „Bitte Frist im Einzelfall prüfen.“ Zum einen sah die seinerzeit geltende Musterbelehrung eine solche Erklärung nicht vor, so dass sich die Sparkasse nicht darauf berufen konnte, sie habe sich an die gesetzlichen Vorgaben gehalten. Zum anderen ist die... weiterlesen
20.10.2015 um 10:06 Uhr
Derzeit werden die Anleger der Lease Trend AG mal wieder dazu aufgefordert, ein vermeintlich negatives Abfindungsguthaben auszugleichen. Dieses Spielchen scheint sich periodisch zu wiederholen. Nachvollziehbarer wird die Forderung der Lease Trend AG dadurch aber nicht. Solange keine nachprüfbaren Zahlen vorgelegt werden, kann den Anlegern nicht geraten werden, der Forderung nachzukommen. Bei einigen Anlagegesellschaften (z. B. auch NL Nordlease AG) scheint es ein festes Ritual zu sein: in regelmäßigen Abständen werden die Anleger aufgefordert, einen bestimmten Sollsaldo auszugleichen. Dabei wird unter Verweis auf die Berechnung eines Wirtschaftsprüfers... weiterlesen
Bei Abschluss der Versicherung sind die Versprechungen meistens noch groß. Sicherheit und solide Gewinne werden versprochen. Doch in der Realität platzt schnell der Traum vom sicheren Gewinn. Denn jährliche Übersichten zeigen, dass oft vom eingezahlten Geld nicht viel übrig bleibt. Versicherungskunden könnten jetzt den ‚Turbo‘ bei Ihrer Renten- oder Lebensversicherung einschalten. Die Details finden Sie hier: So geht es auch Familie K., die sich nach Abschluss einer Rentenversicherung üppige Gewinne und ein sicheres Zubrot zur Altersvorsorge versprochen hat. Nach etwa 4 Jahren sieht die Realität anders aus. Jährliche Übersichten weisen nicht nur einen... weiterlesen
11.09.2015 um 16:44 Uhr
Der Stillstand ist beendet. Die Chance auf Schadenersatz durch das Einreichen von Klagen wird nunmehr umgesetzt. Der bisherige Stillstand im Insolvenzverfahren wird damit endlich beendet. Ab sofort werden die Verantwortlichen für die Misere der Penell GmbH zur Verantwortung gezogen. Denn nachdem sich weder im Insolvenzverfahren noch außergerichtlich jemand auf die Anleger zubewegt, erscheint die Klage die einzig realistische Chance, das angelegte Geld zurück zu bekommen. Die Kanzlei Göddecke steht mit ihrer jahrelangen Erfahrung zur Durchsetzung Ihrer Rechte bereit. Potentielle Klagegegner sind •	die TPW GmbH Wirtschaftsprüfungs- und... weiterlesen
Die NL NordLeas AG (im Folgenden: NL; früher: Albis Finance AG) kann die Auszahlung des Abfindungsguthaben nicht mit einem Verweis auf die vermeintlich schlechte Liquiditätslage verweigern. Betroffenen Anleger sollten sich daher nicht abspeisen lassen und zügig auf Auszahlung und ggfls. Abrechnung klagen. Längeres Warten kann zudem zu einer Verjährung der bestehenden Ansprüche führen. Die Politik der NL sieht nach Einschätzung der KANZLEI GÖDDECKE wie folgt aus: Anleger, die hohe Entnahmen getätigt haben, werden von der NL auf Rückzahlung in Anspruch genommen. Solche, die allerdings noch eine Zahlung von der NL zu beanspruchen haben könnten, werden mit... weiterlesen
28.07.2015 um 09:59 Uhr
Auch wenn inzwischen die Insolvenz eingetreten ist, hat das zuständige Gericht einem von GÖDDECKE RECHTSANWÄLTEN vertretenen Anleger den vollständigen Verlust wegen seines Investments in MBB-Anleihen zugesprochen. Fast alle Anleger können davon profitieren. Nur kurzen Prozess mussten die Richter des Münchener Landgerichts machen, denn MBB Clean Energy AG stellte sich nicht auf Gegenwehr ein. Leider ein später Erfolg für den Anleger; denn im vorläufigen Insolvenzverfahren ist mit einer Zahlung nicht zu rechnen. Dennoch ist dieser gewonnene Prozess für die Anleger wichtig, um ihre Rechte im Insolvenzverfahren nachhaltig zu wahren, ist die Ansicht von... weiterlesen
09.07.2015 um 16:23 Uhr
Dieser alte Wahlspruch bewahrheitet sich derzeit auf höchst unangenehme Weise für die Aktionäre der United Commodity AG. Die United Commodity AG versucht stets aus allem auch noch den letzten Rest heraus zu holen. Dies trifft leider nicht nur auf das Gold und Silber zu, welches sie aus altem Mienenschutt mit neuen Verfahren zu gewinnen versucht. Sie neigt offenbar auch dazu, aus dem Anleger noch das letzte herauszuholen. Viele Anleger, mit denen wir sprechen, fragen sich: Bekomme ich noch Geld zurück? So kam es innerhalb des letzten Jahres zu einem Wertverfall von ca. 85 %. Vorherige Kurssteigerungen wurden nach Presseberichten bereits von der... weiterlesen
07.07.2015 um 11:45 Uhr
Die Nachricht ist wie eine Bombe hereingeplatzt: MBB hat selbst einen Insolvenzantrag gestellt! Am 06.07.2015 hat das Amtsgericht München als Insolvenzgericht dem eigenen Antrag der MBB statt gegeben. Anleger, die in Anleihen investierten, müssen ihre Strategie wechseln, denn Gerichtsverfahren gegen MBB sind jetzt sinnlos. Schrittweise in den Abgrund Das Geschehen um MBB Clean Energy AG mutete schon fast wie ein Tod auf Raten an: •	formelle Fehler an der emittierten Anleihe •	ein Ausländer, der dunkle Finanzgeschäfte forciert haben soll •	ein stecken gebliebener Restrukturierungsprozess („Reparaturmaßnahme“) •	Zinsen, die nicht ausgezahlt werden... weiterlesen
22.06.2015 um 18:11 Uhr
Was lange währt wird – zumindest teilweise – gut. Unter diesem Motto könnte die jüngste Entwicklung im Fall des Politiker-Fonds MSF stehen. Denn das Landgericht Hamburg hat in mehreren Verfahren eine Schadensersatzverpflichtung der Treuhandgesellschaft (Germanicum GmbH) festgestellt und damit die angemeldeten Ansprüche der Anleger zur Insolvenztabelle anerkannt. Dies bedeutet bares Geld. Manch einer dürfte die Sache längst vergessen und sein Geld komplett abgeschrieben haben. Zumindest diejenigen, die vor rd. 10 Jahren beim Insolvenzverwalter Ihre Forderung angemeldet haben, können jetzt von einer weiteren Zahlung ausgehen, die lt. derzeitiger Mitteilung... weiterlesen
15.06.2015 um 12:07 Uhr
(aus AnlegerPlusNews 5/2015) Viele Anleger fragen sich angesichts der aktuellen Entwicklungen am Anleihemarkt für Mittelstandsunternehmen, wie viel von ihrem eingesetzten Geld wirklich bei dem Unternehmen ankommt. Oder diese Frage anders gewendet: Wie hoch sind eigentlich die Kosten, die die Emission einer Mittelstandsanleihe verschlingt? In Zeiten des Niedrigzinses und der geänderten Geschäftspolitik der Banken, die wieder verstärkt Bereitschaft zeigen, mittelständische Unternehmen zu finanzieren, stellt sich die Frage, ob der Nutzen einer begebenen KMU-Anleihe den Aufwand der Emission rechtfertigt. Geteilte Meinungen Als die Börse Stuttgart im... weiterlesen
22.05.2015 um 11:24 Uhr
Die Rechte der Verbraucher werden durch das Landgericht Wiesbaden weiter gestärkt. In seinem Urteil vom 18.12.2014 entschied das Gericht, dass sich eine Bank nicht auf die Verwirkung des Widerrufsrechts berufen könne. Grund dafür ist, dass die Bank durch ihre fehlerhafte Widerrufsbelehrung die Basis für ein „unbefristetes“ Widerrufes erst schuf. Der Fall Der klagende Darlehensnehmer schloss im Jahre 2007 zwei Verbraucherdarlehnsverträge mit der beklagten Bank ab. Teil dieser Verträge war eine Widerrufsbelehrung, die nicht der Musterbelehrung der BGB-InfoV entsprach. Nachdem der Darlehensnehmer 2014 die finanzierte Immobilie verkaufte, das Darlehen... weiterlesen
Im KölnTurm, Mediapark 8, hat die KANZLEI GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE seit Anfang des Jahres einen neuen Standort, um auch Mandanten aus dem Großraum Köln vor Ort beraten zu können. Auch im Zeitalter des Internets wird der persönliche Kontakt oft unentbehrlich. Unseren Mandanten bieten wir nun als weiteren Standort neben Siegburg unser Büro im KölnTurm für die persönliche Beratung und Betreuung an. Auch in Köln stehen Ihnen alle Anwälte der Kanzlei GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE zur Seite. So erreichen Sie uns mühelos in Köln: Im Mediapark 8 (KölnTurm) 50670 Köln Telefon: 0221 / 55405-480 Der neue Standort ist verkehrsgünstig gelegen, direkt an die A 1... weiterlesen
21.05.2015 um 11:34 Uhr
Der geschädigte Anlegers erhält nun von der Sparkasse Bamberg Schadensersatz in Höhe von rund 214.000,00 €. Dies entschied das OLG Bamberg mit Urteil vom 13. Mai 2015 (AZ.: 3 U 140/14). Die Sparkasse Bamberg hatte den klagenden Anleger nicht über die Rückvergütungen aufgeklärt, die diese im Rahmen zweier Fondszeichnungen erhalten hatte. Der klagende Anleger hatte sich 2003 an der „HCI Schiffsfonds V GmbH & Co. KG“ und 2007 an dem Lebensversicherungsfonds „HSC Optivita UK GmbH & Co. KG“ beteiligt. In den jeweiligen Beratungsgesprächen hatte die Sparkasse den Kläger unstreitig nicht über die Rückvergütungen aufgeklärt, die sie für die beiden Zeichnungen... weiterlesen
06.05.2015 um 14:54 Uhr
Hatten Anleger überhaupt eine Chance, die in dem Wertpapierprospekt vorgesehenen Sicherheiten für ihr Anleihegeld zu erhalten? An erster Stelle sollten die Anleihegläubiger stehen, nachdem die Volksbank Modau eG die Freigabe erklärte. Aber da gab es noch ein weiteres, leider unüberwindliches Hindernis. Welche Forderungen Anleger deshalb stellen können, haben die Anwälte von GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE analysiert. Geldanlage ohne Risiko! So hätte die Überschrift bei der Geldanlage in Penell-Teilschuldverschreibungen lauten können; jedenfalls, wenn man dem Prospekt glauben mochte. Nach dem Konzept sollte ausreichend Lagerbestand an Kupfer über den... weiterlesen
06.05.2015 um 14:52 Uhr
Anleger, die aktiv werden und nicht die Hände in den Schoß legen, können ihren Schaden ersetzt erhalten. Auf diese Faustformel kann man die Aussage bringen, die am 06. März 2015 im Rahmen einer telefonischen Konferenz (= Investorencall) den Anlegern zugerufen wurde. Der Gemeinsame Vertreter der Anleihen (One Square Advisors), der Sicherheitentreuhänder (MSW GmbH) und der Insolvenzverwalter (Dr. Dr. Jan Markus Plathner) klärten über den Finanzskandal Penell im südhessischen Ober-Ramstadt schonungslos auf. Aktive Anleger können dennoch möglicherweise 100 % zurück erhalten. Realität und Zahlenwerk stimmten bei Penell schon seit langem nicht mehr überein.... weiterlesen
06.05.2015 um 14:49 Uhr
Die MBB Clean Energy AG (im Folgenden: MBB) hatte Anleihen emittiert, die nach Lesart der MBB wegen einer fehlenden Unterschrift aber gar nicht wirksam sein sollen. Obschon die MBB diesen „Lapsus“ selbst zu vertreten hat, meint sie, keine Zahlungen an die Anleihegläubiger vornehmen zu müssen. Dieses groteske Verhalten wird nunmehr gerichtlich überprüft. Im Frühjahr 2013 emittierte die MBB eine Anleihe mit einer jährlichen Verzinsung von 6,25 %. Bereits vor dem ersten Fälligkeitstermin wies sie ihre Geldgeber aber darauf hin, dass es Schwierigkeiten geben könne. Als der Ausfall er Zinszahlung dann endgültig feststand, wartete die MBB mit einer Begründung... weiterlesen
Seit Gründung der ersten Plattform für Mittelstandsanleihen an der Börse Stuttgart im Jahre 2010 wurden dort und an den dann folgenden Handelsplätzen Frankfurt, Düsseldorf, München und Hamburg bis heute insgesamt 122 Anleihen begeben, von denen momentan noch 56 gelistet sind. Markt zwischen Euphorie und Ernüchterung Im Februar 2015 wurde das Orderbuch der jüngsten Emission der NZWL-Gruppe nach Vollplatzierung bereits nach wenigen Stunden geschlossen. Andererseits überschlugen sich in letzter Zeit die Negativmeldungen, welche nicht mehr nur aus dem Bereich der erneuerbaren Energien stammen, sondern inzwischen Branchenübergreifend zu finden sind. Ganz... weiterlesen
23.03.2015 um 10:42 Uhr
Finanziell leck geschlagen hat das auf den Ozeanen als Traumschiff bekannte Geldanlagemodel im Sommer 2014. Hier eine aktuelle Positionsbestimmung mit Rückblick auf das Marktsegmentsegmente Mittelstandsanleihen und der Ausblick für Geldanleger. Der Markt für Mittelstandsanleihen bietet nicht nur Chancen Das Segment der Mittelstandsanleihen wurde im Jahre 2010 von der Stuttgarter Wertpapierbörse ins Leben gerufen, um auch kleinen und mittleren Unternehmen Zugang zum Kapitalmarkt zu gewähren und so eine neue Form der Unternehmensfinanzierung zu etablieren. Die anfängliche Euphorie unter den Anlegern ist der Erkenntnis gewichen, dass der Begriff des... weiterlesen
09.03.2015 um 08:19 Uhr
Bei der ApolloProScreen GmbH & Co. Filmproduktion KG i.L. (ApolloProScreen) ist Insolvenzantrag gestellt worden. Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Ampferl fordert die ausstehenden Einlagen. Ob zu Recht und was Anleger tun können, erfahren Sie hier. Die Fondsgesellschaft hatte bereits im Jahre 2013 die Anleger zur teilweisen Einzahlung der noch offenen Einlage aufgefordert hat. Offensichtlich sind dieser Aufforderung nicht genügend Anleger nachgekommen und die Insolvenz war daher wohl nicht zu vermeiden. Nun macht der vorläufige Insolvenzverwalter da weiter, wo die Fondsgesellschaft aufgehört hat. In einem an die Anleger gerichteten Schreiben fordert... weiterlesen
03.03.2015 um 11:59 Uhr
Über viele Jahre hatte ein Eisdielenbesitzer Steuern hinterzogen und dabei ein elektronisches Kassensystem verwendet. Nachdem die Steuerfahndung Zweifel an den durch das Kassenprogramm ermittelten Betriebsergebnissen hatte, stieg es tief in die Programmgestaltung ein – mit fatalen Folgen für den Verkäufer des Programmverkäufers und seine private Existenz. Über fast 10 Jahre verwendet man bei den Einnahmen in dem Eiscafe das Programm AriadneNT, wie das Finanzgericht Rheinland-Pfalz in seinem Beschluss veröffentlicht. Für dieses Kassensystem gab es beim Kauf ein Manipulationssystem namens „Asteriods.exe“ gratis dazu. Mit diesem Programmmodul konnte man... weiterlesen
04.02.2015 um 09:30 Uhr
Die Ereignisse überschlugen sich zum Monatswechsel Januar auf Februar 2014. Am vergangenen Freitag (30.01.2015) hieß es, dass die Abstimmung der Anleihegläubiger abgesagt werde und die Rechtslage unklar sei. Am Montag (02.02.2015) gibt es wohl die traurige Gewissheit. Unter dem Aktenzeichen 9 IN 105/15 wird beim Amtsgericht Darmstadt das Insolvenzeröffnungsverfahren der Penell GmbH geführt. Insolvenzeröffnung bei Penell Am Firmensitz der Penell GmbH in Ober-Ramstadt hat seit dem Wochenbeginn der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner aus Frankfurt/M. zunächst das Ruder übernommen. Diese Hiobsbotschaft kam nicht ganz unvermittelt. Denn... weiterlesen
29.01.2015 um 12:17 Uhr
Die Penell-Anleihe vom Frühjahr 2014 schien mit 7,75 % Zinsen attraktiv. Und sie sollte auch sicher sein: Denn die Rückzahlung der Anleihe sollte unter anderem durch den Bestand eines Warenlagers gesichert sein. Beruhigt nahmen die Anleihegläubiger der Penell GmbH zur Kenntnis, dass der Wert des Warenlagers zwischenzeitlich sogar mit ca. 9 Millionen Euro angegeben wurde. Nach einer aktuelleren Prüfung der Werte und des Warenlagers gab es ein mehr als böses Erwachen. Es fehlen etwa 6,5 Millionen Euro. Nach neuen Schätzungen beträgt der Wert des Warenlagers insgesamt nur rund 2,5 Millionen Euro. Das bedeutet: Es liegt eine ganz erhebliche Unterdeckung vor.... weiterlesen
30.10.2014 um 12:48 Uhr
Die Lage für Anleger ist gespannt: Sie wurden anfangs mit einem fehlerhaften Prospekt geworben und aktuell weigert sich German Wind power GmbH (GWP), das ihr zur Verfügung gestellte Geld zurück zu zahlen. Die Zeit für die Geldgeber drängt, denn zum kommenden Jahreswechsel könnten Ansprüche verjähren. Fondskasse fast leer Nur eines ist sicher: Mit nur wenigen Tausend Euro in der Kasse kann GIWOF 1 keinen großen Start mehr in diesem Jahr machen. Dabei sah die Planung der Macher des Fonds ganz anders aus. 17 Mio. Euro sollten nach den ursprünglich Plänen eingesammelt werden, um der GWP ein Darlehen bis zu 12,5 Mio. Euro zu geben. Weitere bis zu 2,5 Mio.... weiterlesen
16.10.2014 um 12:56 Uhr
Seit Jahren heißt es: Die Selbstanzeige bei Steuerdelikten gilt als goldene Brücke zurück zur Steuerehrlichkeit und in die Freiheit. Mit dem einfachen Gang ist bald Schluss. Der Gesetzgeber plant gravierende Hürden auf den Weg zurück in die Legalität. Der neue Weg in die Freiheit wird auch komplizierter und teurer. Wer den Brückenzoll noch zum „alten Tarif“ nutzen will, muss sich jetzt sputen. Ab 2015 ist es dafür definitiv zu spät. Ziemlich klare Konturen haben die Regeln für Steuersünder, die den Weg ab 2015 in die Steuerehrlichkeit betreten wollen. Denn der aktuell vorliegende Regierungsentwurf macht deutlich: Die Anforderung an die Straffreiheit für... weiterlesen
02.10.2014 um 13:05 Uhr
Die Commerzbank klärte eine Anlegerin nicht ordnungsgemäß über die Risiken des Immobilienfonds European Real Estate GmbH & Co. Nr. 1 KG auf. Insbesondere verschwieg sie ihr Provisionsinteresse. Sie muss deshalb vollen Schadenersatz leisten, entschied das Landgericht Essen. Das Landgericht Essen hat die Commerzbank wegen Falschberatung zur Leistung von Schadenersatz verurteilt. Eine Anlegerin wollte ihr Geld in eine sichere Anlage investieren. Die Commerzbank empfahl ihr daraufhin den geschlossenen Immobilienfonds European Real Estate GmbH & Co. Nr. 1 KG. Die Fondsgesellschaft beteilige sich europaweit an mehreren Immobilienfonds, so die Commerzbank.... weiterlesen
Die ersten Insolvenzanträge sollen bereits gestellt worden sein, ist einem Schreiben an die Anleger der NCI-Fonds 11, 16 und 19 sowie der Selfmade Capital-Fonds I – III und 4-7 zu entnehmen. Um welche Fonds konkret es sich handelt, wird nicht gesagt. Anleger dieser Fonds sollten schnell handeln, um kein Geld zu verschenken. Das dicke Ende droht jetzt den Anlegern der NCI und Selfmade Capital-Fonds. Zumindest ist dies dem Schreiben des Rechtsanwalts Klumpe zu entnehmen, das dieser am 23.09.2014 an die be-troffenen Anleger verschickte. Darin ist die Rede von gestellten Insolvenzanträgen und (vorläufi-gen) Insolvenzverwaltern und einer gescheiterten Suche... weiterlesen
08.09.2014 um 17:26 Uhr
Im Hause Wölbern regnet es derzeit unaufhörlich schlechte Nachrichten: Das vorläufige Insolvenzverfahren wurde am 02.09.2014 auch über den Immobilienfonds Holland 52 eröffnet. Erst kürzlich sahen sich Anleger mit den Insolvenzen der Immobilienfonds Holland 54, Holland 55 und Holland 56 konfrontiert. Das Amtsgericht Hamburg hat als zuständiges Insolvenzgericht erneut den Rechtsanwalt Peter-Alexander Borchardt zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Für Anleger sehen die Insolvenzen aus dem Hause Wölbern wie eine unendliche Geschichte aus. In einem kontinuierlichen Rhythmus folgt ein Insolvenzantrag auf den nächsten. So auch der Insolvenzantrag der... weiterlesen
In den Meldungen der letzten Wochen hatte es sich bereits abgezeichnet: die MS Deutschland hat massive wirtschaftliche Schwierigkeiten. In einer Gläubigerversammlung der MS Deutschland-Anleihe (ISIN DE000A1RE7V0 / WKN: A1RE7V) sollen die Anleger nun Zinsansprüche stunden und den Verzicht auf Kündigungen erklären. Dies würde zwar Zeit verschaffen, löst aber nicht die wirtschaftlichen Probleme. Die Anleger sollten sich daher aktiv in den Sanierungsprozess einbringen und ihre Interessen gebündelt geltend machen. Die Schieflage der MS „Deutschland“ Beteiligungsgesellschaft mbH ist nicht etwa auf Sonderfaktoren zurückzuführen, die mit einer punktuellen... weiterlesen
02.09.2014 um 11:00 Uhr
Am 18.08.2014 wurde über den Immobilienfonds Holland 54 das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Das Amtsgericht Hamburg hat als zuständiges Insolvenzgericht den Rechtsanwalt Peter-Alexander Borchardt zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Betroffene Anleger sollten schnell handeln, um Verlusten zu entgehen! Der Insolvenzantrag der Wölbern-Fondsgesellschaft 54. IFH geschlossene Immobilienfonds für Holland GmbH & Co. KG (kurz: Holland 54) kam für betroffene Anleger nicht überraschend. Bereits im Frühjahr 2014 wurden sie über die wirtschaftliche Schieflage des Fonds informiert. Der seit Jahresbeginn 2014 von Paribus geführte Fonds wurde 2003... weiterlesen
06.08.2014 um 12:58 Uhr
Banken müssen Anleger über das Risiko des Wiederauflebens der Kommanditistenhaftung aufklä-ren. Das entschied das Landgericht (LG) Wuppertal am 30.06.2014. Anlegern eröffnet sich damit eine weitere Möglichkeit, ihr Investitionskapital zurückzuerlangen. Anleger müssen darüber aufgeklärt werden, dass Ausschüttungen, die eine teilweise Kapitalrück-zahlung darstellen, die Kommanditistenhaftung in entsprechender Höhe wiederaufleben lassen. Über das damit verbundene Risiko der Rückforderung geflossener Ausschüttungen müssen die Banken die Kunden aufklären. Dies hatte die Commerzbank in dem entschiedenen Fall unterlas-sen. Daraufhin hatte der Kläger rund... weiterlesen
06.08.2014 um 12:30 Uhr
Mitte Juli ließ die Staatsanwaltschaft München die Geschäftsräume der Emissionshäuser Euro Grundinvest, Selfmade Capital, New Capital Invest (NCI) und Panthera Asset Management durchsuchen. Auch die Privat-räume des Gründers dieser Emissionshäuser, Malte Hartwieg, waren durchsucht worden, so die „Wirt-schaftsWoche“ am 04.08.2014. Ende vergangenen Jahres waren mehrere Strafanzeigen gegen Hartwieg und andere bei der Staatsanwalt-schaft eingegangen. Nach einer umfassenden Vorprüfung ist nun das Ermittlungsverfahren eingeleitet wor-den. Gegen Hartwieg und weitere Personen wird nun unter Anderem wegen Kapitalanlagebetruges ermittelt. In mehreren Fonds... weiterlesen
05.08.2014 um 11:42 Uhr
Die Insolvenzwelle der Schiffsfonds setzt sich nun auch bei der MPC Capital AG fort. Gegenwärtig stehen Verkaufsgespräche des einst angepriesenen MPC Flottenfonds III an. Schlechte Nachrichten für das Emis-sionshaus, welches insbesondere auf Schiffs- und Flottenfonds spezialisiert ist. Das Insolvenzverfahren hat für die MPC-Fonds Santa-R-Schiffe begonnen (Az. 5 IN 104/13), genauso wie für MS „Santa Victoria“ (Az. 5 IN 120/13) und MS „Santa Virginia“ (Az. 5 IN 121/13). Seit Ende Juli ist nun bekannt, dass das Amtsgericht Niebüll für die MPC Flottenfonds I und II das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet hat, Az. 5 IN 62/14 und 5 IN 63/14. Die im Jahre... weiterlesen
30.07.2014 um 10:43 Uhr
Wirtschaftsprüfer haften den Anlegern für einen fehlerhaften Bestätigungsvermerk von Gewinn-prognosen im Anlageprospekt. Am 24.04.2014 hat der Bundesgerichtshof (BGH) durch ein weite-res Urteil die Rechte der Kapitalanleger gestärkt. Lesen Sie hier, wie Anleger von dem Urteil profi-tieren können. Anleger haben gegen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einen Schadensersatzanspruch, wenn diese bei der Prüfung von Gewinnprognosen ein falsches Testat erteilen. Dies entscheid der BGH in seinem Urteil aus April 2014. Die beklagte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hatte die im Prospekt veröffentlichte Rechnungslegung sowie Gewinnprognosen und -schätzungen für die... weiterlesen
28.07.2014 um 16:21 Uhr
Sieben Fondsschiffen aus diversen HCI Fonds steht das Aus bevor. Die vorläufigen Insolvenzverfahren sind bereits eröffnet worden. Besonders hart trifft es die HCI Euroliner I und II. Anleger sollten schnell handeln, um kein weiteres Geld zu versenken. Rechtsanwältin Bahrig erklärt warum. HCI Euroliner, HCI Euroliner II, HCI MS „Skyndir“, HCI Shipping Select XI und HCI MS „Swipall“ befindet sich nun offiziell in Seenot. Am härtesten trifft es aber die HCI Euroliner Fonds I und II. Denn diese Fonds inves-tierten im Jahre 2006 und 2007 gleich in jeweils zwei Feederschiffe. Die schockierende Nachricht: Alle vier Schiffe sind nun vom vorläufigen... weiterlesen
02.07.2014 um 17:56 Uhr
Das Landgericht Hamburg hat dem ehemaligen PROKON-Chef Carsten Rodbertus untersagt, die Bezeichnung „PROKON AG“ öffentlich zu nutzen. Rodbertus und seine Mitstreiter Rüdiger Gronau, Alfons Sattler und Dennis Rodbertus mussten einmal mehr eine Schlappe in Form einer einstweiligen Verfügung hinnehmen. Im Rahmen einer einstweiligen Verfügung untersagte das Landgericht Hamburg die geschäftliche Nutzung von „PROKON AG“, „PROKON Arbeitsgemeinschaft“ und des Domain-Namens „prokon-ag“. Sollte Rodbertus ohne die Zustimmung von Penzlin dieser einstweiligen Verfügung zuwider handeln, droht ihm ein Ordnungsgeld von bis zu € 250.000. Die PROKON Regenerative Energien... weiterlesen
01.07.2014 um 15:42 Uhr
Über ein Jahr, nachdem die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main im Fall der S&K-Unternehmensgruppe zahlreiche Wohn- und Geschäftsräume durchsucht und verschiedene Personen verhaftet hat, hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gehandelt. Sie hat für drei Gesellschaften der S&K-Unternehmensgruppe die Anordnung der Abwicklung der Geschäfte aus dem Ankauf von Lebensversicherungen veröffentlicht und einen Abwickler bestellt. Welche Gesellschaften sind betroffen und was heißt das jetzt für die Anleger? Es hat lange gedauert, doch nun hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gehandelt. Mit Bescheiden vom 20.01.2014 bzw.... weiterlesen
01.07.2014 um 13:21 Uhr
Wer eine Bürgschaft als Kreditsicherheit erhalten will, muss für Klarheit sorgen. Unterlässt es der Kreditgeber für Eindeutigkeit zu sorgen, so kann sich der Bürge seiner Bürgschaft entledigen, wie der Bundesgerichtshof (BGH) am 01.04.2014 (kein Aprilscherz) entschieden hat. Insgesamt sechsmal unterschrieb die Bürgin zwischen 2002 und 2011 für ihren Lebensgefährten Bürgschaftserklärungen im Wert von jeweils etwa Euro 40.000,00. Zum einen sollte ein Kreditrahmen auf dem Girokonto – z. T. bis zu Euro 120.000,00 – abgedeckt sein und zum weiteren zwischenzeitlich ein Kleinkredit. Schon das Verhältnis der monatlichen Einkünfte der Bürgin von etwa Euro... weiterlesen
18.06.2014 um 17:57 Uhr
Die KANZLEI GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE bietet seit Jahresbeginn einen monatlichen News-letter für die PROKON-Anleger. In diesem werden die betroffenen Genussrechtsinhaber über den jeweiligen Gang des Verfahrens informiert und erhalten weitere wichtige Informationen. Der aktuelle Newsletter befasst sich mit den rechtlichen Aspekten, die letztlich zur Insolvenz der PROKON Regenerative Energien GmbH geführt haben. Die Frage nach dem Umfang und den Auswirkungen des Nachranges der Genussrechte hatte vor dem Eröffnungsbeschluss des Insol-venzgerichtes drei Experten beschäftigt. Die wesentlichen, für den juristischen Laien verständlichen Aspekte dieser Gutachten... weiterlesen
10.06.2014 um 17:47 Uhr
Am 02.06.2014 wurde über den Immobilienfonds Holland 55 aus dem Hause Wölbern Invest das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Das Amtsgericht Hamburg hat als zuständiges Insolvenzge-richt den Rechtsanwalt Peter-Alexander Borchardt zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Was bleibt den Anlegern jetzt noch? Die Fondsgesellschaft 55. IFH geschlossene Immobilienfonds für Holland GmbH& Co. KG (kurz: Holland 55) kämpft schon seit rund zwei Jahren ums Überleben. Der seit Jahresbeginn 2014 von Paribus geführte Fonds wurde 2003 aufgelegt und bis 2004 vertrieben. Der auf zehn Jahre befris-tete Mietvertrag der Fondsimmobilie war bereits 2001 abgeschlossen... weiterlesen
10.06.2014 um 16:20 Uhr
Der Insolvenzverwalter Dr. Dietmar Penzlin prüft Schadensersatzansprüche in Millionenhöhe gegen den Gründer der PROKON-Unternehmensgruppe. Nach Aussage von Penzlin habe die zwischenzeitlich abgesetzte Geschäftsführung unter Rodbertus den Gläubigern einen Schaden in Höhe von rund einer halben Milliarde Euro verursacht. Welche Auswirkungen hat das für die Anleger? Schwerpunkt der Vorwürfe sei die unzureichend besicherte Darlehensvergabe, teilte der Insolvenzverwalter nun mit. PROKON hatte insbesondere der HIT Holzindustrie Torgau (oHG) Darlehen in dreistelliger Millionenhöhe gewährt. Jetzt befasst sich offensichtlich auch der Insolvenzverwalter mit dieser... weiterlesen
06.06.2014 um 10:39 Uhr
Schiffsfonds können gewinnunabhängige Ausschüttungen nicht ohne Weiteres von den Anlegern zurückverlangen. Eine Schiffsfondsgesellschaft aus dem Hause Dr. Peters unterlag gegen ein An-legerin mit der Rückforderung bereits geflossener Ausschüttungen. Das Landgericht Dortmund gab der Anlegerin recht und wies die Klage der Fondsgesellschaft ab. Die Fondsgesellschaft des Schiffsfonds DS-Rendite-Fonds Nr. 102 Stene Venture GmbH & Co. Tankschiff KG hatte bereits zu einem frühen Zeitpunkt Ausschüttungen an die Anleger gezahlt. Tatsächliche Gewinne waren seinerzeit noch gar nicht erwirtschaftet worden. Diese gewinnunab-hängigen Ausschüttungen forderte die... weiterlesen
02.06.2014 um 17:42 Uhr
Banken müssen über den Erhalt und die Höhe von Provisionen aufklären, die sie anlässlich des Fondsver-triebes erhalten. Ist dies nicht der Fall, kann der Anleger nicht erkennen, wie groß das Interesse der Bank an einer ordnungsgemäßen Beratung ist. Auch das Gewicht des Provisionsinteresses kann der Anleger ohne diese Aufklärung nicht feststellen. So urteilte das Landgericht Osnabrück am 12.05.2014 und sprach der Anlegerin den beanspruchten Schadensersatz zu. Die Apotheker- und Ärztebank hatte der Klägerin im Oktober 2006 die Investition in den MPC Schiffsfonds „Beteiligungsgesellschaft MS „Santa-B-Schiffe“ mbH & Co. KG“ in einem Beratungsgespräch... weiterlesen
26.05.2014 um 10:05 Uhr
Die Sparkasse KölnBonn fordert von den Anlegern des MPC Immobilienfonds Holland 43 die ge-flossenen Ausschüttungen heraus. Dabei zögert sie auch nicht, ein Inkassobüro einzuschalten, wenn die Anleger der Zahlungsaufforderung nicht Folge leisten. Was Anleger in dieser Situation tun können, lesen sie hier. Die Sparkasse KölnBonn nimmt als Gläubigerin der Fondsgesellschaft nun die Anleger in Anspruch. Die Sparkasse war Darlehensgeberin der Holland 43 Fondsgesellschaft. Ein Teil dieses Darlehens wurde Mitte 2013 fällig gestellt. Da der Fonds selbst über die notwendigen finanziellen Mittel nicht verfügt, versucht die Sparkasse nun, sich das Geld von den... weiterlesen
„Es gibt Sachen, die gibt‘s gar nicht.“ Mit diesem Ausspruch könnte man auf die fragwürdige Zusammenarbeit von Malte Hartwieg, Rechtsanwalt Klumpe und Wirtschafsdetektiv Fuchsgruber reagieren, die gemeinsam nach vermeintlich verschwundenen Anlegergeldern forschen wollen. Während dieser Suche sollen Anleger mit der gerichtlichen Durchsetzung eventueller Schadensersatzansprüche gegen Herrn Hartwieg warten. Diesem Ansinnen sollte kein Anleger zustimmen. Offensichtlich versucht Herr Hartwieg seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, indem er sich mit Personen zusammenschließt, die in der Vergangenheit insbesondere Interessen von geschädigten Kapitalanlegern... weiterlesen
25.04.2014 um 16:24 Uhr
Der Strafprozess gegen Heinrich Maria Schulte, ehemaliger Inhaber des Fondshauses Wölbern Invest, beginnt am 19.05.2014. Wird jetzt der Verbleib der fehlenden 147,3 Millionen Euro geklärt? Nach dem Bericht der Online-Ausgabe des Manager Magazin vom 24.04.2014 soll der Prozessbe-ginn gegen Schulte nun feststehen. Das Landgericht Hamburg hat die Anklage zugelassen und insgesamt 15 Verhandlungstage zwischen Mai und August angesetzt. Schulte ist wegen Untreue in 360 Fällen angeklagt. Insgesamt 147,3 Millionen Euro soll er aus den Fondsgesellschaften der Wölbern-Invest-Fonds veruntreut haben. Über 40 Millionen Euro soll Schulte in die eigene Tasche gesteckt... weiterlesen
17.04.2014 um 15:20 Uhr
Mit Urteil vom 11.02.2014 hat der II. Zivilsenat des BGH seine bisherige Rechtsprechung bestätigt, wonach die Ursächlichkeit einer Aufklärungspflichtverletzung für den Beitritt zu einem geschlossenen Immobilienfonds vermutet wird (II ZR 273/12). Im entschiedenen Fall hat der Anleger seine Klage auf einen fehlerhaften Prospekt gestützt, der unstreitig vor der Unterzeichnung übergeben wurde. Das Berufungsgericht ging davon aus, dass aufgrund der vom Vermittler behaupteten bloßen Übergabe des Prospektes ohne Beratungsgespräch nicht sicher festgestellt werden könne, dass die gerügten Prospektfehler auf die Anlageentscheidung Einfluss gehabt hätten. Der BGH... weiterlesen
17.04.2014 um 14:51 Uhr
Am 24. März 2014 hat das Amtsgericht Hamburg über das Vermögen der "MS HS Scott" das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet, nachdem ein beabsichtigter Verkauf offensichtlich gescheitert ist. Dieses Schiff gehört zusammen mit der "MT HS Elektra" und der "MS HS Berlioz" zum Flottenfonds V der Hansa Treuhand. Bereits in den vergangenen Jahren wurden Umstrukturierungen im Flottenfonds versucht. So mussten Anleger erhaltene Ausschüttungen zurückzahlen oder sich mit frischem Kapital am Fortführungskonzept beteiligen. Die "MT HS Elektra" wurde gar verkauft, der Erlös reichte allerdings hinten und vorne nicht aus, so dass die Anleger hier einen Totalverlust... weiterlesen
17.04.2014 um 09:16 Uhr
Gleich sechs Schiffsfonds aus dem Emissionshaus Orange Ocean haben am 09.04.2014 Insolvenzantrag gestellt. Die Anleger dieser Fonds stehen jetzt schlimmstenfalls vor dem Nichts. Lesen Sie hier, was betrof-fene Anleger unternehmen können, um nicht alles zu verlieren. Orange Ocean legte ab 2008, zu Beginn der weltweiten Schifffahrtskrise, seine Schiffsfonds auf. Damit star-teten diese Schiffsfonds bereits von einer schwierigen Ausgansposition. Die von der Insolvenz betroffenen Schiffe sind kleine Massengutfrachter (sog. Bulkcarrier) mit einer Transportkapazität von 35.000 bis 54.000 Tonnen. Das Emissionshaus hatte die Schiffe seinerzeit teuer gekauft. Die... weiterlesen
10.04.2014 um 12:28 Uhr
Das tatsächliche finanzielle Ausmaß der Ära-Schulte wird offenbar. Allein in den Paribus-geführten Fonds fehlen rund 100 Millionen Euro. Den Anlegern droht der Totalverlust ihres Kapitals. Gegen diesen drohenden Verlust können die Anleger sich zur Wehr setzen. Die Anklageschrift gegen den ehemaligen Wölbern-Chef Heinrich Maria Schulte befindet mittler-weile bei dem Hamburger Gericht. Die Entscheidung über die Eröffnung des Hauptverfahrens liegt jetzt also in den Händen der Richter. Schulte soll danach rund 147 Millionen Euro veruntreut haben. Dieses Geld fehlt in den Kassen der Wölbern-Fonds. Das bekommen die Anleger derzeit hart zu spüren. Allein in den... weiterlesen
08.04.2014 um 15:31 Uhr
Die Anleger der ALBIS Finance AG (im Folgenden: ALBIS) erhalten mal wieder Post von ihrer Gesellschaft. Sie sollen ihr negatives Kapitalkonto ausgleichen. Gleichzeitig wird damit gedroht, dass die Forderung in Zukunft noch höher ausfallen könnte. Die KANZLEI GÖDDECKE rät: Gehen Sie auf keinen Fall auf die Forderungen der ALBIS ein. Das Unterbreiten „windiger Angebote“ hat im Hause ALBIS/ALAG schon Tradition. Stets sollen sich die Anleger mit irgendwelchen Zahlungen an die Gesellschaft einverstanden erklären, um so einer ggfls. noch höheren Forderung zu entgehen. Tatsächlich verfolgt die ALBIS mit dem Angebot nur einen Zweck: Die Anleger so schnell wie... weiterlesen
07.04.2014 um 12:21 Uhr
Die Zinsen sind niedrig. Viele Häuslebauer, die vor Jahren Darlehen abgeschlossen haben, ärgern sich heute schwarz. Sie zahlen hohe Zinsen und sind hieran noch Jahre gebunden. Das muss nicht sein. Die KANZLEI GÖDDECKE verrät Ihnen, wie Sie Ihr Darlehen ggfls. loswerden können. Registrieren Sie sich jetzt hier. Nahezu jedes Darlehen, das von Privatleuten aufgenommen wird, ist ein sog. Verbraucherdarlehen. Bei solchen Darlehen besteht immer ein meist zweiwöchiges Widerrufsrecht. Der Gesetzgeber verlangt von den Banken, dass sie Ihren Kunden über dieses Recht belehren. Dies gelingt vielen Banken nicht immer. Die Krux ist jedoch, dass die Frist dann... weiterlesen
03.04.2014 um 17:22 Uhr
Darlehen, die das Bankhauses Wölbern zur Finanzierung geschlossener Beteiligungen an Anleger vergab, können noch heute widerrufen werden. Grund ist eine in vielen Fällen fehlerhafte Widerrufsbelehrung. GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE erklären den Weg aus der Kreditfalle. Eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung setzt den Lauf der generell zweiwöchigen Widerrufsfrist nicht in Gang. So haben die Betroffenen oft noch nach vielen Jahren die Möglichkeit, den betroffenen Vertrag zu widerrufen. Da die Kreditverträge und der Fondsanteilserwerb im Regelfall Verbundgeschäfte sind, umfasst der Widerruf ebenfalls die Fondszeichnung. Im Ergebnis müssen die Parteien dann die zuvor... weiterlesen
02.04.2014 um 10:44 Uhr
Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der PROKON Regenerative Energien GmbH wird immer wahrscheinlicher, so der vorläufige Insolvenzverwalter. Nur wenige Tage später berief er Carsten Rodbertus und Rüdiger Gronau als Geschäftsführer von PROKON ab. Das Amtsgericht Itzehoe hat PROKON am 26.03.2014 „zur Sicherung der künftigen Insolvenz-masse und zur Aufklärung des Sachverhalts“ ein allgemeines Verfügungsverbot auferlegt. Bisher durfte die Geschäftsführung mit Zustimmung von Penzlin handeln. Ab sofort ist der vorläufige In-solvenzverwalter ausschließlich allein handlungsberechtigt. Rodbertus und Gronau sind sodann am 01.04.2014 als... weiterlesen
27.03.2014 um 08:33 Uhr
Das Genussrechtskapital wird mit einem Verlust von rund 30% zu buchen sein. Das teilte die Geschäftsführung von PROKON im Zuge der Gründung der neuen PROKON-Genossenschaft mit. Soll mit der Genossenschaft nun alles auf Anfang gesetzt werden? Die neue Website der Genossenschaft spricht von einem voraussichtlichen Wertverlust des Genussrechtskapitals von rund 30%. Dies würde sich mit einem Verlust von rund 400 Millionen Euro bei PROKON decken, der seit einigen Tagen nach noch unbestätigten Berichten in den Medien kursiert. Ansonsten gibt die Website wenig über die weitere Rolle der Genossenschaft her. „PROKON Genossenschaft für eine lebenswerte Zukunft... weiterlesen
Die drei weltgrößten Containerreederein, Mærsk (Dänemark), CMA CGM (Frankreich) und MSC (Schweiz) stre-ben ein enges Bündnis noch in der ersten Jahreshälfte 2014 an. Die Kapazitäten könnten so gebündelt und die Charterschiffe von Schiffsfonds vermehrt ausrangiert werden. Der Druck auf die Charterraten dürfte deutlich spürbar werden. Die Auswirkungen für die Anleger bleiben ab zu warten. Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde hat die Allianz am 20.03.2014 gebilligt. Damit darf die P3-Allianz ab jetzt im US-Schifffahrtsverkehr operativ tätig werden. Bislang fehlt es an den Zustimmungen der chinesischen und europäischen Aufsichtsbehörde. Sobald diese... weiterlesen
20.03.2014 um 09:09 Uhr
Das Landgericht Dortmund hat durch mehr als 20 Urteile den Gütersloher Kaufmann Hans-Uwe und seinen Sohn, Robin Lohmann, zur Zahlung von insgesamt rd. € 3 Mio. Schadensersatz verurteilt. Diese hatten wissentlich einen grob fehlerhaften Prospekt herausgegeben und hiermit Anlegergelder eingesammelt. Nachdem das Brandenburgische Oberlandesgericht im November 2013 Herrn Rechtsanwalt Mauritz wegen Beihilfe zum Kapitalanlagebetrug beim ACI-Fonds III. verurteilt hat, zeigt sich auch, dass beim Nachfolgefonds betrogen wurde. Diesmal hat es die Herren Hans-Uwe und Robin Lohmann erwischt, wohingegen Herr Rechtsanwalt Mauritz verschont blieb. Den beiden Initiatoren... weiterlesen
14.03.2014 um 11:25 Uhr
Nach einem Medienbericht sollen bei Quantum Leben Millionen von Anlegergeldern verschwunden sein. Deutsche Anleger der fondsgebundenen Lebensversicherung „Select Investment Bond“ sollen davon auch betroffen sein. Die Quantum Leben AG ist eine Versicherungsgesellschaft aus Liechtenstein. Die Gesellschaft selbst nahm zu dem genannten Medienbericht nun Stellung. Demzufolge entstanden die Probleme bei dem Factoring Fonds „Argyle Fund Class S“ der genannten Lebensversicherung. Verwaltet wird der Fonds von einer Gesellschaft auf den Cayman-Inseln. Verursacher war ein Kreditberater, der bereits 2012 mit den ihm anvertrauten Geldern nicht die vereinbarten... weiterlesen
04.03.2014 um 16:30 Uhr
Für viele Wölbern-Fonds kommt wohl jede Hilfe zu spät. Das geht aus einem Interview von Paribus-Geschäftsführer Thomas Böcher hervor. Nur 17 der von Paribus übernommenen rund 30 Fonds geht es danach noch „relativ gut“. Wie schlimm ist es tatsächlich um die insgesamt rund 50 Fonds bestellt und was können Anleger jetzt tun? Der Wölbern Invest England 01 steht laut Böcher kurz vor dem Aus. Die Immobilienwerte in London seien stark gesunken. Die Banken, die dem Fonds seinerzeit das Fremdkapital zur Verfügung stellten verlangen jetzt Risikozuschläge oder drohten damit, die Finanzierung zu beenden. Ausschüttungen werden so nicht fließen und ob der Fonds... weiterlesen
04.03.2014 um 16:05 Uhr
Am 21.02.2014 erreichte die Anleger die alarmierende Nachricht, dass ein Investor, der Genussrechte aufkaufen wollte, den Wert nur noch mit „knapp über null Prozent“ des Nennwertes ansetze. Zuvor war teilweise von Werten bis zu 60% die Rede gewesen. Sollten Anleger jetzt ihre Genussrechte verkaufen? Nachdem der vorläufige Insolvenzverwalter Penzlin seit beinahe anderthalb Monaten im Amt ist, hat sich der Geschäftsbetrieb von PROKON nach eigenen Angaben soweit stabilisiert, dass die Löhne und Gehälter derzeit gesichert seien. Rund 35 rechtliche, steuerliche und betriebswirtschaftliche Berater beschäftigen sich momentan damit, die zahlreichen... weiterlesen
04.03.2014 um 14:51 Uhr
Die Commerzbank und die HSH Nordbank senken ihr Portfolio an Schiffskrediten bereits in diesem Jahr deutlich. Das könnte das Aus für zahlreiche Schiffsfonds und enorme Verluste für viele Anle-ger bedeuten. Rechtzeitige Information hilft Anlegern, sich aus einem möglichen Desaster zu be-freien. Deutsche Banken gehören zu den weltweit größten Schiffsfinanzierern und bekommen die weiter andauernde Schifffahrtskrise dementsprechend hart zu spüren. Die größten Geldgeber für Schiffe sind die HSH Nordbank, die Commerzbank, die Nord LB und die KfW-Tochter KfW-Ipex. Für die Banken bedeutet diese einstmals lukrative Geschäftssparte mittlerweile ein gewaltiges... weiterlesen
14.02.2014 um 09:47 Uhr
Am 07.02.2014 hat die Windwärts Energie GmbH bei dem Amtsgericht Hannover Insolvenzantrag gestellt (Aktenzeichen: 904 IN 86/14). Der Hannoveraner Rechtsanwalt Prof. Dr. Volker Römermann ist zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt worden. Mit Windwärts steht ein weiteres Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien vor dem Aus. Nach der Windreich AG und PROKON ist Windwärts bereits das dritte Unternehmen binnen weniger Monate, das den Gang zum Insolvenzgericht tun musste. Windwärts hat neben der Beteiligung an geschlossenen Projektgesellschaften seit 2006 bereits vier Tranchen Genussrechte ausgegeben. Diese haben wahlweise eine... weiterlesen
12.02.2014 um 09:11 Uhr
Die Stadtsparkasse Essen muss Schadenersatz in Höhe von 28.400,00 Euro wegen falscher Risikoaufklärung an einen Anleger zahlen. Das Landgericht Essen entschied, dass die Bank nicht ausreichend über die Risiken der unternehmerischen Beteiligung Wölbern Invest Holland 64 aufgeklärt hatte. Der Kläger hatte in dem Beratungsgespräch bei der Stadtsparkasse Essen den Wunsch geäußert, eine sichere Kapitalanlage zeichnen zu wollen. Diese sollte besonders zur Altersvorsorge geeignet sein. Gezeichnet hat der Kläger letztlich den geschlossenen Immobilienfonds Wölbern Invest Holland 64. Über die Risiken dieser Beteiligung wurde der Kläger, so entschied das Gericht, von... weiterlesen
05.02.2014 um 16:40 Uhr
Die Haftung eines Wirtschaftsprüfers stand auf dem Prüfstand. Dieser hatte Vertriebspersonal vorsätzlich mit falschen Informationen über die vertriebene Kapitalanlage ausgestattet, die Anlegern zur Investitionsgrundlage diente. In seiner Entscheidung vom 19.11.2013 hat der Bundesgerichtshof (BGH) ein weiteres Urteil zugunsten geschädigter Kapitalanleger gefällt. Der Wirtschaftsprüfer einer Graumarktkonzerns äußerte sich in einer Veranstaltung vor Vertriebsmitarbeitern dahingehend, dass die Unternehmensgruppe über eine exzellente Eigenkapitalausstattung verfüge und bezeichnete ihre Aktien als „Blue Chips“. „Blue Chips“ nennt man in Wirtschaftskreisen... weiterlesen
04.02.2014 um 17:43 Uhr
Nach einem Medienbericht soll die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) 2008 informiert gewesen sein, dass PROKON die Altanleger mit frischeingeworbenem Genussrechtskapital abfand. Zuvor soll die BaFin PROKONs „Ausschüttungsgarantie“ als verbotenes Einlagengeschäft untersagt haben und die Rückabwicklung der betroffenen Gesellschaften gefordert haben. Was bedeutet was für die betroffenen Genussrechtsinhaber? Die BaFin hat sich in Bezug auf PROKON möglicherweise nicht mit Ruhm bekleckert. Bevor PROKON mit dem Vertrieb von Genussrechten Kapital sammelte, finanzierte Carsten Rodbertus die Windräder über so genannte geschlossene Beteiligungen.... weiterlesen
04.02.2014 um 10:28 Uhr
Das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der hkw personalkonzepte GmbH hat seinen unerfreulichen Abschluss für die Anleger gefunden. Am 1. Februar 2013 eröffnete das Insolvenzgericht München das (endgültige) Insolvenzverfahren und stellte damit fest, dass tatsächlich ein Insolvenzgrund vorliegt. Nun wird es Ernst und muss über das weitere Schicksal der Gesellschaft entschieden werden. Dabei stellt sich heraus, dass es entgegen der ursprünglichen Meldungen bei hkw personalkonzepte nicht nur Probleme bei einer gesellschaftsrechtlichen Restrukturierung des Unternehmens gab. Angabegemäß berichtete der vorläufige Insolvenzverwalter, dass im Rahmen... weiterlesen
03.02.2014 um 12:50 Uhr
Mancher Anleger träumte einen sonnigen Traum. Er glaubte sein Geld in der Schweiz sicher, auch und gerade vor dem deutschen Fiskus. Doch jetzt ziehen düstere Wolken über dem einstigen Steuerparadies Schweiz auf. Gibt es einen „Rettungsschirm“ für Steuerflüchtlinge? Denn viele Schweizer Banken verlangen inzwischen bis zum Jahresende das Einverständnis zur Weitergabe der Daten an die deutschen Finanzbehörden. Andernfalls droht ein Abbruch der Geschäftsbeziehungen. Mancher Anleger hoffen dann auf die strafbefreienden Wirkungen einer Selbstanzeige. Doch die gibt es in der jetzigen Form wohl nur noch für einen begrenzten Zeitraum. Denn durch den Fall... weiterlesen
31.01.2014 um 10:41 Uhr
Zum Jahresbeginn 2014 hat die Hamburger Paribus-Gruppe das Ruder im Emissionshaus in die Hand genommen und bringt frischen Wind in die Fondsverwaltung. Ob das die Pechsträhne der Wölbern-Anleger beendet werden kann, ist unklar. Aber Anleger können bereits jetzt etwas unternehmen, um ihren Schaden zu begrenzen. Erste Unstimmigkeiten – die Staatsanwaltschaft greift ein Die ersten Unruhen schuf der damalige Wölbern Invest-Chef Heinrich Maria Schulte selbst, als er den Anlegern vorschlug, die Beteiligungsgesellschaften in einem Cash-Pool zusammenzufassen. Damit sollten die finanziell besser aufgestellten Beteiligungsgesellschaften die schwächeren stützen... weiterlesen
30.01.2014 um 09:33 Uhr
Tausende Anleger glaubten ihr Geld bei Wölbern Invest sicher. Für sie folgt nach dem Fehlen von Millionen nun ein böses Erwachen. Jetzt stehen Stimmung und Angst um das angelegte Geld auf der Tagesordnung. Aber es bestehen auch Möglichkeiten auf Schadensausgleich. Hier heißt es Augen auf. Denn Anleger bei Wölbern Invest können ihr gesamtes Geld zurück erhalten. Chancen haben alle, denen beim Verkauf der Beteiligung etwas Falsches versprochen wurde. Nicht selten wurde aber eine Sicherheit zugesagt, die mit der Realität von Millionenverlusten nichts zu tun hat. Hier kann bei Beratungsfehlern voller Schadenersatz verlangt werden. STELLUNGNAHME DER KANZLEI... weiterlesen
29.01.2014 um 15:12 Uhr
Die schlimmsten Befürchtungen scheinen sich zu bestätigen. Die Finanzverwaltung hat am 17.01.2014 mit geänderten Steuerbescheiden für die Equity Pictures Medienfonds zugeschlagen. Dem Anleger stehen im Regelfall erhebliche Steuernachforderungen ins Haus. Die Hoffnung vieler Anleger, noch einmal „davon zu kommen“, hat sich damit zerschlagen. Und es kommt sogar noch schlimmer. Nicht nur die einstmals sicher geglaubten Steuervorteile sind jetzt zurückzuzahlen. Auf den Betrag wird auch noch eine 6 %ige Verzinsung pro Jahr gefordert. Nicht zu Unrecht sagen sich jetzt viele Anleger, dass sie sich besser nie beteiligt hätten. Dieser Wunsch kann quasi in... weiterlesen
28.01.2014 um 11:35 Uhr
Das Hamburger Bankhaus M. M. Warburg wurde mit Urteil vom 20.12.2013 (Aktenzeichen: 302 O 356/12) von dem Landgericht Hamburg zur Zahlung von 44.500,00 Euro verurteilt. Dem Kläger war die vollständige Höhe der geflossenen Rückvergütungen an die Bank verschwiegen worden. Erneut konnte sich ein Anleger gegen eine Bank, die ihre Provisionen zu verheimlichen suchte, durchsetzen. Gegenstand des Verfahrens war die Schiffsbeteiligung MT „Margara“ GmbH & Co. KG, sie stammt aus dem Hamburger Emissionshaus HHS. Der Kläger hatte sich an dem Fonds im Jahre 2004 in Höhe von 50.000,00 Euro beteiligt. Das Agio sollte in Höhe von fünf Prozent gezahlt werden. Auf Wunsch... weiterlesen
27.01.2014 um 16:31 Uhr
Am 22.01.2014 folgte der Berg-und-Talfahrt der letzten Wochen der Insolvenzantrag der PROKON Regenerative Energien GmbH bei dem Amtsgericht Itzehoe (Aktenzeichen: 28 IN 11/14). Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Hamburger Rechtsanwalt Dr. Dietmar Penzlin bestellt. Seit über einem Monat hat PROKON seinen Anlegern ein Wechselbad der Gefühle beschert. Die Unsicherheit bei den Anlegern ist mit jeder Mitteilung der Geschäftsführung gewachsen. Am Mittag des 22.01.2014 hatte Carsten Rodbertus gegen den Antrag des Verbraucherzentrale Bundesverband auf Erlass einer einstweiligen Verfügung eine Etappensieg errungen. Der Antrag wurde zurückgewiesen. Aber... weiterlesen
22.01.2014 um 12:11 Uhr
Nachdem sich PROKON in den letzten Tagen redlich darum bemüht hat, das Vertrauen der Anleger massiv zu erschüttern und eine Hiobsbotschaft die nächste jagt, versetzt jetzt die Staatsanwaltschaft Lübeck dem Vertrauen der Anleger einen weiteren schweren Schlag. Gegen die ohnehin krisengeschüttelte PROKON sind nach aktuellen Medienberichten in den letzten Monaten mehrere Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft Lübeck eingegangen. Sie werden derzeit auf Bestehen eines so genannten Anfangsverdachtes hin überprüft. Gegenstand des Ermittlungsverfahrens sind Betrug und weitere Wirtschaftsdelikte. Nach Aussage der Staatsanwaltschaft Lübeck werde das Verfahren... weiterlesen
22.01.2014 um 12:07 Uhr
Einige Zeit steht die PROKON Unternehmensgruppen nun schon im Kreuzfeuer der Medien, die betroffenen Anleger sind zunehmend verunsichert. Ausgerechnet in der Weihnachtszeit erhalten die Anleger nun ernüchternde Nachrichten von der PROKON. Welche Möglichkeiten haben Anleger jetzt? Die PROKON Unternehmensgruppe wird die halbjährlich fälligen Zinsen zum zweiten Halbjahr 2013 nur auf ausdrückliche Anlegerbitten tatsächlich auszahlen. Diese Nachricht erreichte die ersten Anleger in der Weihnachtszeit völlig unerwartet, bislang war es zu keinen tatsächlichen finanziellen Einbußen gekommen. Laut der Genussrechtsbedingungen der 4. Tranche, die nach einer... weiterlesen
22.01.2014 um 11:56 Uhr
Die Ereignisse bei der PROKON-Unternehmensgruppe, Itzehoe, überschlagen sich derzeit. Sollten Anleger zunächst nur auf Zinsen verzichten, reicht das offensichtlich immer noch nicht, um die Liquiditätslage zu verbessern. Es wird mit der Insolvenz gedroht. Anleger sind dem nicht schutzlos ausgeliefert. Lesen Sie nachfolgend, was man als Anleger wissen sollte. Schlechte Nachrichten ist man im Falle PROKON gewöhnt. Neben kritischen Pressestimmen in der Vergangenheit war es PROKON im Dezember selbst, die Öl in das Feuer gegossen haben. Anleger sollten auf die Auszahlung ihrer Zinsen verzichten. Jetzt hat sich PROKON mit einem Brief an die Anleger gewandt,... weiterlesen
10.01.2014 um 11:51 Uhr
Das Amtsgericht Neuwied hat Klagen der ALBIS Finance AG (ALBIS) auf Ausgleich eines negativen Auseinandersetzungsguthaben zurückgewiesen. Trotz mehrfacher Hinweise durch das Gericht, war es der ALBIS nicht gelungen, ihre Forderung nachvollziehbar darzulegen. Damit ist der KANZLEI GÖDDECKE ein entscheidender Erfolg gelungen. Weitere Urteile werden erwartet. Vor einiger Zeit begann die ALBIS flächendeckend damit, ihre Anleger auf Zahlung eines negativen Auseinandersetzungsguthabens in Anspruch zu nehmen. Zur Begründung wurde ausgeführt, dass der Vertrag beendet sei und sich nach (vermeintlicher) Berechnung durch einen Wirtschaftsprüfer ein Saldo zu Lasten... weiterlesen
Man fragt sich bei den Apollo-Filmfonds als Anleger wirklich irgendwann, wann die schlechten Nachrichten enden und ob es auch mal etwas Gutes zu berichten gibt. Für die Anleger des Fonds ApolloProScreen GmbH & Co. Filmproduktion KG jedenfalls nicht. Ausgerechnet zu Weihnachten gibt es Post von der Fondsgesellschaft – mit bitteren Nachrichten. Welche Möglichkeiten haben Anleger jetzt? Das Jahr ist fast rum, Weihnachten steht vor der Tür und die meisten Anleger der ApolloProScreen GmbH & Co. KG hatten sich mit dem nicht vorhandenen wirtschaftlichen Erfolg ihres Investments fast schon abgefunden. Kurz vor Weihnachten kommt aber der Hammer: Die... weiterlesen
11.12.2013 um 16:38 Uhr
Damit war zu rechnen: die hkw personalkonzepte GmbH hat am 10. Dezember 2013 Insolvenzantrag vor dem Amtsgericht München – Insolvenzgericht – gestellt. Diese Schreckensnachricht trifft auch die Anleger der von hkw personalkonzepte emittierten Anleihe (ISIN DE000A1K0QR1), die nun um ihre Ansprüche fürchten müssen. GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE vertritt bereits Anleger. Wir hatten bereits am 16. November 2013 über diese Anleihe berichtet, als die vorgesehene Zinszahlung zunächst nur um einen Monat verschoben werden sollte. Bereits damals war zu befürchten, dass es sich nicht um eine vermeintlich technisch bedingte Verschiebung der Zahlung handelte. Stattdessen... weiterlesen
06.12.2013 um 13:37 Uhr
Das Brandenburgische Oberlandesgericht (OLG) hat den Geschäftsführer der Treuhandgesellschaft, einen Gütersloher Rechtanwalt, zur Zahlung von Schadensersatz an eine Anlegerin verurteilt. Das OLG sah es als erwiesen an, dass dieser dem Fondsinitiator Beihilfe zum Kapitalanlagebetrug (§ 264 a StGB) geleistet hat. Das Urteil dürfte den Fondsverantwortlichen nicht schmecken. Erstmals hat ein Zivilgericht ein strafbares Verhalten im Zusammenhang mit einem des ACI-Fonds festgestellt. Betroffen ist der ACI-Fonds III. Eine Anlegerin hatte gegen den Geschäftsführer der Treuhandgesellschaft geklagt und geltend gemacht, dass diese die im Prospekt versprochene... weiterlesen
Kaum machte die Nachricht, dass die Staatsanwaltschaft Dresden Geschäftsräume der Infinus-Gruppe durchsucht und verschiedene Verantwortliche verhaftet hat, die Runde, schon boten eine Vielzahl von Rechtsanwälten ihre Hilfe an. Diese versprechen mitunter eine kurzfristige Wiedererlangung der möglicherweise verlorenen Gelder. So einfach ist es jedoch nicht. Tatsächlich sollten betroffene Anleger aber nicht „die Hände in den Schoß“ legen. Denn insbesondere nachdem die zur Infinus-Gruppe gehörenden Gesellschaften Future Business KGaA und Prosavus AG Insolvenzantrag gestellt haben, drohen erhebliche finanzielle Einbußen. Ein zügiges Handeln ist auch... weiterlesen
19.11.2013 um 11:08 Uhr
Die Anleger der hkw personalkonzepte müssen sich aktuell Sorgen um ihre Anleihe (ISIN DE000A1K0QR1) machen. Zwar ist nach den Äußerungen der Emittentin alles zum Besten bestellt. Gleichwohl berichtet eine seriöse Tageszeitung, dass der Handel der Anleihe seit dem Vormittag des 15. November 2013 vom Handel ausgesetzt sei. Die ebenfalls am 15. November 2013 anstehende Zinszahlung soll angeblich storniert worden sein. Das Unternehmen vertröstet die Anleger. Die hkw personalkonzepte GmbH ist seit 1980 im Bereich der Personaldienstleistungen tätig. In dem Verkaufsprospekt gab die Gesellschaft zu ihrer Strategie an, sich auf ein nachhaltiges und... weiterlesen
07.11.2013 um 10:26 Uhr
Kritische Fragen gab es schon lange. Nun ist die Staatsanwaltschaft Dresden in der Angelegenheit INFINUS AG tätig geworden und hat mehrere Geschäftsräume durchsucht. Lesen Sie nachfolgend, was es jetzt zu tun gilt. Die Pressemitteilung des Landeskriminalamtes Sachsen (LKA Sachsen) ist kurz, aber für die betroffenen Anleger schmerzhaft: Beamte der Staatsanwaltschaft Dresden und auch des LKA Sachsen durchsuchten gestern Geschäftsräume von insgesamt 30 Firmen sowie Privaträume von insgesamt 8 Beschuldigten in Deutschland und Österreich. 6 Beschuldigte deutscher Nationalität wurden aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen. Den Beschuldigten wird... weiterlesen
24.09.2013 um 16:53 Uhr
Anleger in Mittelstandsanleihen erleben schwere Zeiten. Nun hat am 6. September 2013 die Windreich GmbH (ehemals Windreich AG) Insolvenz anmelden müssen. Für die Anleger, die auf die erneuerbaren Energien setzten, ist dies ein erneuter Schlag. Ob Windkraft oder Solarenergie – zahlreiche Emittenten dieser Branchen mussten in den letzten Monaten den Gang zum Insolvenzrichter antreten. Anleger können ihre Ansprüche in dem Verfahren sichern. Dabei wird die Pleite der Windreich und ihrer Tochtergesellschaft Windreich Union GmbH nicht überraschen. Dass sich die Unternehmensgruppe in einer gefährlichen Schieflage befand, war abzusehen. Erst im Frühjahr ermittelte... weiterlesen
31.07.2013 um 16:28 Uhr
Für einen Anleger des Fonds Deutsche S&K Sachwerte Nr. 2 GmbH & Co. KG konnte ein erster Erfolg erzielt werden, nachdem es in der letzten Zeit etwas ruhiger um die S&K-Unternehmensgruppe geworden ist. Der Anleger konnte sich eine private Forderung eines der Beschuldigten des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens sichern. Mit der vorliegenden Entscheidung steigen die auch die Chancen für andere Anleger. Allerdings müssen sie selbst aktiv werden. Das Amtsgericht München (AG München) hat einem Antrag auf Erlass eines dinglichen Arrestes gegen einen der Beschuldigten stattgegeben. Durch einen solchen Beschluss kann sich der Anleger seine Forderung sichern,... weiterlesen
19.04.2013 um 12:19 Uhr
Dramatischer Dominoeffekt: Nach den Insolvenzanträgen von drei Gesellschaften der SHB-Unternehmensgruppe (München) und acht Gesellschaften der UNITED INVESTORS-Unternehmensgruppe (Hamburg) stehen nun zwei weitere Gesellschaften mit geschäftlichen Beziehungen zur S&K-Unternehmensgruppe vor dem Aus. Die Folgen für Anleger sind dramatisch. Fast wöchentlich erreichen die Anleger neue Schreckensmeldungen. Jetzt hat es die Asset Trust AG und die Deutsche Sachwert Emissionshaus AG, beide Regensburg, erwischt. Für beide Gesellschaften wurde am 02.04.2013 vom AG Regensburg das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet (Az. 2 IN 196/13, 2 IN 197/13). Zum vorläufigen... weiterlesen
29.09.2011 um 17:42 Uhr
Die Fonds der Debi Select-Gruppe sollen zum Jahresende aufgelöst werden. Es wurde mitgeteilt, die Beschlüsse Ende September zu fassen. Bisher ist nicht viel passiert. Anleger sollten aktiv werden. Für Anleger der Landshuter Debi Select-Gruppe ist es derzeit nicht leicht, die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Fondsbeteiligungen einzuschätzen. Dies liegt in erster Linie in dem komplexen Geschäftsmodell, dem Spezialfactoring, der Vielzahl der beteiligten Firmen und der Vielzahl der Nachrichten hierzu. Für den einzelnen Anleger ist es da schwierig, den Überblick zu behalten. Außerdem wurden jedoch die Anleger darüber informiert, dass alle drei Fonds zum... weiterlesen
29.09.2011 um 11:03 Uhr
Im Licht der Öffentlichkeit zu stehen, bedeutet auf der anderen Seite Schlagschatten zu werfen. Erfolgreiche Vertriebsergebnisse zu erzielen ist für ein Vertriebsunternehmen im Finanzsektor ein Punkt, um glänzen zu können; seit Ende September 2011 wird das Provisionsgebahren des AWD in vielen ernst zu nehmenden Medien kritisch beleuchtet. Der AWD hält dagegen und verneint, Provisionen von über 15 % erhalten zu haben. Anleger von gescheiterten Anlagen, die vom AWD an den Mann gebracht worden sind, können möglicherweise ihren Fall noch einmal „aufrollen“. Es ist eine Binsenweisheit: Je mehr Geld für den Vertrieb einer Kapitalanlage an den Vertrieb... weiterlesen
23.08.2011 um 10:53 Uhr
Als völlig risikolos stellte die Dresdner Bank AG die Beteiligung an der MAT Movies & Television Productions GmbH & Co. I KG dar. Anlegern ist diese Anlage auch als KGAL / ALCAS Beteili-gungsangebot Nr. 126 bekannt. Hierzu verwies die Dresdner Bank AG auf eine von ihr übernom-mene Garantie. Tatsächlich nehmen aber die Anleger selbst an riskanten Abenteuern teil. Die Commerzbank AG muss nun in ihre Fußstapfen treten. Geschäftszweck der Beteiligungsgesellschaft war die Realisierung der Familienunterhaltungsfilme „Dinotopia“, „The Snow Queen“, „Huck Finn“ und des klassischen Westerns „Johnson Country Wars“. Die Produktion dieser Filme sollte von der... weiterlesen
23.08.2011 um 10:52 Uhr
Seit kurzem kursiert ein Rundschreiben der Führung der MedPro, in dem die Anleger aufgefordert werden, die Kündigung des Treuhandvertrages auszusprechen. Außerdem sollen sie einen neuen Treuhandvertrag abschließen oder sich als Direktkommanditist eintragen. Zudem verlangt die Geschäftsführung die Übersendung von amtlich/notariell beglaubigten Kopien diverse Unterlagen. Den Anlegern wird in Aussicht gestellt, dass die Gesellschaft von ihnen eine Versicherung an Eidesstatt verlangen wird. Ausweislich des dem Schreiben beigefügten Musters der eidesstattlichen Versicherung sollen die Anleger unter anderem an Eides statt versichern, den Emissionsprospekt ca.... weiterlesen
13.04.2011 um 16:47 Uhr
„Einkaufszentrum Carré Göttingen“ droht die Zahlungsunfähigkeit und „Businesspark Stuttgart“ unterliegt in Prozess wegen Verletzung von Aufklärungspflichten vor dem Landgericht München I. Die Lage des SHB-Fonds „Einkaufszentrum Carré Göttingen“ ist angespannt. Es ist zu erwarten, dass lediglich ein Verkauf an einen externen Investor den Fonds noch vor der Zahlungsunfähigkeit retten kann. Nachdem lediglich 31 % der stillen Gesellschafter ihr Engagement verlängert haben, müssen demnach 69 % der stillen Gesellschafter bis Mitte Januar ausbezahlt werden. Dies bedeutet, dass kurzfristig Rückzahlungsverpflichtungen in Höhe von ca. 5 Millionen Euro... weiterlesen
Die RWB AG aus Oberhaching bei München wirbt bereits seit 1999 Kleinanleger mit Beteiligungsmöglichkeiten auf dem Sektor der „Private Equity“. „Private Equity“ bedeutet dabei, das Geld für Wagnis- bzw. Risikokapital zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich somit um sehr risikoreiche Geldanlageformen, die für einen auf Sicherheit bedachten Normalanleger ungeeignet sind. Die Verträge haben zumeist sehr lange Laufzeiten. Auch vermeintliche kleine Raten summieren sich so zu hohen Gesamtbeträgen. Dabei sind die angewandten Vertriebsmethoden nicht selten irreführend und begründen Schadensersatzforderungen. Seit einigen Jahren suchen... weiterlesen