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Timestamp: 2019-12-15 06:09:44
Document Index: 320033336

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 10', '§ 10', '§ 5', '§ 7', '§ 6', '§ 27', '§ 7', '§35']

Ligatermine des Kreisverbandes
Datum Schießstand Katzenwinkel Schießstand Eduardschacht Schießstand Romonta
22.04.2018 Eisleben - Augsdorf Röblingen - Mansfeld
06.05.2018 Benndorf - Mansfeld Hergisdorf - Röblingen
13.05.2018 Mansfeld - Augsdorf Röblingen - Eisleben
13.05.2018 Benndorf - Hergisdorf
27.05.2018 Röblingen - Augsdorf
03.06.2018 Benndorf - Eisleben Hergisdorf - Augsdorf
10.06.2018 Benndorf - Augsdorf Hergisdorf - Mansfeld
17.06.2018 Eisleben - Mansfeld Röblingen Benndorf
24.06.2018 Eisleben - Hergisdorf
Der Gesetzgeber spricht in § 27 WaffG von den Anforderungen an das Aufsichtspersonal, in § 10 AWaffV verwendet er den Begriff „verantwortliche Aufsichtsperson“, deren Qualifizierung durch den anerkannten Schießsportverband erfolgen kann.
Kurz genannt – Standaufsicht –
Diese verantwortliche Aufsichtsperson ist nicht zu verwechseln mit „zur Kinder- und Jugendarbeit für das Schießen geeignete Aufsichtsperson“.
Unser Verein hat für den Mansfelder Schützenbund e.V. einen beauftragten Ausbilder/Prüfer auch für die Ausbildung zur „verantwortliche Aufsichtsperson“ in ihren Reihen.
Wer kann Standaufsicht werden?
das 18. Lebensjahr vollendet haben (§ 10 AWaffV)
Entsprechende Zuverlässigkeit besitzen (§ 5 WaffG)
die erforderliche Sachkunde besitzen (§ 7 WaffG)
Persönlich geeignet sein (§ 6 WaffG)
Schießfertigkeit besitzen und Kenntnis über Schieß- und Sportordnungen haben
über ein entsprechendes Durchsetzungsvermögen verfügen, sowohl gegenüber Vereinskammeraden, als auch gegenüber anderen schießberechtigten Personen
sofern es die Obhut über das Schießen durch Kinder und Jugendliche betrifft, die Eignung zur Kinder- und Jugendarbeit besitzen (Jugendbasislizenz/Juleica)
Die Aufsicht trägt die Verantwortung!
Die verantwortlichen Aufsichtspersonen haben:
das Schießen in der Schießstätte ständig zu beaufsichtigen
insbesondere dafür zu sorgen, dass die in der Schießstätte Anwesenden durch ihr Verhalten keine vermeidbaren Gefahren verursachen
dass die Bestimmungen des § 27 Abs. 3 des Waffengesetzes (Festlegungen zu Altersbeschränkungen) eingehalten werden.
Sie haben, wenn dies zur Verhütung oder Beseitigung von Gefahren erforderlich ist, das Schießen oder den Aufenthalt in der Schießstätte zu untersagen.
Die Benutzer der Schießstätten haben die Anordnungen
der verantwortlichen Aufsichtspersonen zu befolgen.
Hier gibt es keine Ausnahmen oder Diskussionen, für niemanden !
Nachfolgend ein Auszug aus den Pflichten:
Die Aufsicht hat die behördlichen Auflagen und die sicherheits- technischen Vorgaben für den betreffenden Schießstand zu kennen
Durchsetzung aller erforderlichen Maßnahmen, um einen reibungslosen und sicheren Ablauf des Schießens zu gewährleisten
Gewissenhafte und ordnungsgemäße Nachweisführung in der Schießkladde und den persönlichen Schießnachweisen
Durchsetzung der Verhaltensregeln auf dem Schießstand
Einhaltung der waffenrechtlichen Regelungen für den betreffenden Schießstand (max. E⁰, zugelassene Waffen und Munition)
Einhaltung der zugelassenen Schießübungen
Einhaltung der Altersgrenzen
Verhindern, dass sich Personen, die offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stehen, am Schießen beteiligen
Die verantwortlichen Aufsichtspersonen haben, wenn dies zur Verhütung oder Beseitigung von Gefahren notwendig ist, das Schießen oder den Aufenthalt in der Schießstätte zu untersagen.
Wenn eine Aufsicht eine solche Anordnung -vorsätzlich- unterlässt, handelt sie ordnungswidrig.
Einhaltung der waffenrechtlichen Regelungen für den betreffenden Schießstand
Die Aufsicht hat u. a. folgende Aufgaben:
die Einhaltung der Regeln überwachen;
die Startberechtigung der Schützen anhand der Startliste und des Wettkampfpasses und des Lichtbildausweises
kontrollieren;
sicherstellen, dass nur geprüfte und zugelassene Sportgeräte einschließlich Kleidung und Zubehör verwendet werden;
die Anschläge überprüfen;
die Kommandos geben;
Magazin füllen (load magazine)
Waffe teilladen (insert magazine)
Fertig laden (load and make ready)
Feuer frei (Fire)
Feuer einstellen (stop shooting)
Waffe entladen (unload and show clear)
Sicherheit (weapons safe)
Trefferaufname (scoring)
Schießen Ende (shooting session closed)
dafür sorgen, dass Lärm, der die Wettkampfteilnehmer stören kann, nach Möglichkeit vermieden wird.
Die Aufsichtspersonen müssen das Ihnen erteilte Nachweisdokument mitführen.
Diese Ausführungen bedürfen nicht der Vollständigkeit und stellen nur einen kleinen Einblick in die „Welt der Standaufsicht“ dar.
Auszug - Waffengesetz § 7 Sachkunde
Den Nachweis der Sachkunde hat erbracht, wer eine Prüfung vor der dafür bestimmten Stelle bestanden hat oder seine Sachkunde durch eine Tätigkeit oder Ausbildung nachweist.
Die Durchführung von Lehrgängen zum Erwerb der Sachkunde und der erforderlichen Prüfungen überträgt der Deutsche SchützenBund e.V. seinen Mitgliedern für ihren Bereich. Sie führen Ausbildung und Prüfung eigenverantwortlich unter Beachtung dieser Richtlinien durch. Die von ihnen erteilten Bescheinigungen gelten für den gesamten Bereich des DSB.
Unser Verein hat für den Mansfelder Schützenbund e.V. einen beauftragten Ausbilder/Prüfer in ihren Reihen.
Die Durchführung von Sachkundelehrgängen erfolgen auf Grundlage der Richtlinien des Deutschen Schützenbundes e.V. und beinhalten folgende Themen:
Waffenrechtliche Grundlagen (WaffG, AWaffV)
Begriff der Waffen
Voraussetzungen der Erteilung einer WBK
Transport von Waffen / Führen von Waffen
Schießen Kinder und Jugendliche
Rechtliche Bezüge zum Ausland
Anzeige-, Ausweis-, Auskunfts- und Vorzeigepflichten
Sonstige waffenrechtliche Regelungen
Waffenbeschuss
Munitionsprüfung
Grundzüge der Sportordnung
Der Sachkundelehrgang schließt mit einer Prüfung ab, diese beinhaltet einen theoretischen und einen praktischen Teil.
Im theoretischen Teil werden die erworbenen Kenntnisse durch Verwendung des Fragenkatalogs des DSB abgefragt. Die schriftliche Prüfung umfasst die Beantwortung von 100 multiple Choice Fragen (kennen die meisten aus der Fahrschulprüfung). Im Anschluss an die theoretische Prüfung findet der praktische Teil der Prüfung statt.
Die theoretische Prüfung gilt als bestanden, wenn der Bewerber mindestens 75% aller Fragen richtig beantwortet hat. 60 % bis 74 % der Fragen richtig beantwortet, folgt eine mündliche Prüfung.
Die praktische Prüfung ist nicht bestanden, wenn der Bewerber im Umgang mit der Waffe erhebliche Mängel erkennen lässt, gegen die Sicherheitsregeln verstößt oder keine ausreichenden Fertigkeiten im Schießen nachweisen kann.
nächster Lehrgang Sachkunde bitte anfragen
Meine Ausführungen stellen keine rechtliche Beratung dar, sie sollen nur helfen "nicht´s falsch zu machen".
Waffe zum Verkauf anbieten oder kaufen – in der heutigen Zeit des Internets kaum noch ein Problem, gibt es doch genügend Portale.
Aber beachte, nicht jedes Auktionsportal lässt dies zu bzw. ist für solches geeignet.
Es muss aber auf folgendes geachtet werden(§35(1) WaffG)
Bei verbotenen Waffen:
"Abgabe nur an Inhaber einer Ausnahmegenehmigung"
beim Kauf von Privat
Achtung: Daten nicht einfach aus der WBK des Verkäufers übernehmen, immer prüfen, ob die Angaben mit der erworbenen Waffe übereinstimmen (Kaliber, Nummer,…)
beim Verkauf an Privat
Achtung: immer davon überzeugen, dass der Käufer berechtigt ist zum Erwerb genau dieser Waffe
gültiger (nicht abgelaufener) Voreintrag in der grünen WBK
In beiden Fällen, auch den Inhaber der WBK mit dem Personalausweis/Pass und Person abgleichen !
Wenn Waffen und Munition auf Reisen gehen, sollten Besitzer – wie immer beim Umgang mit Schusswaffen – besondere Sorgfalt walten lassen, um nicht selber ungewollt auf eine „Reise mit ungewissem Ausgang“ geschickt zu werden.
Gesetzeskonformer Waffenversand innerhalb Deutschlands ist nur möglich mit speziellen Transport- und Zustellprozessen, um die Vorgaben des Waffengesetzes zu erfüllen.
Nicht jeder „Transporteur“ erfüllt diese Bedingungen. Es ist darauf zu achten, dass dieser für Waffentransporte berechtigt ist.
Z.B. Zustellung „eigenhändig" lässt eine Ersatzzustellung an eine andere Person (dies kann u.U. der Nachbar sein) mit Vollmacht zu (Empfänger hat in diesem Fall keine Berechtigung nach dem WaffG), was nicht gesetzeskonform ist.
Werden Waffen an Empfänger außerhalb Deutschlands überlassen oder nach Deutschland verbracht, ist eine Verbringungserlaubniss nötig. Hier sollte mann sich schon im Vorfeld mit seiner zuständigen Behörde abstimmen, was alles nötig ist.
Das Überlassen einer Waffe muss der zuständigen Waffenrechtsbehörde binnen zwei Wochen gemeldet und die Waffe aus der WBK des Überlassenden ausgetragen werden.
Dabei ist der Verkäufer auch verpflichtet, der Behörde Angaben zu Personalien und Erwerbsberechtigung des Käufers zu machen.
In jedem Fall ist es daher ratsam, beim Überlassen, egal ob durch Verkauf oder auf andere Weise, ein schriftliches Übereinkommen zu schließen, aus dem
die Personalien der Beteiligten,
die genaue Bezeichnung der Waffe (Hersteller, Typ, Waffennummer)
und die Legitimation des Erwerbers (z. B. WBK - Nr. und ausstellende Behörde) hervorgehen.
Waffen dürfen nur in „nicht geladenem Zustand“ verschickt werden, ebenfalls sind sämtliche Magazine zu leeren.
Der Versender ist für eine ordnungsgemäße, neutrale und manipulationssichere Verpackung verantwortlich.
Die Verpackung muss so beschaffen sein, dass ein unbeabsichtigtes Öffnen unterbunden wird.
Die Verpackung muss mit einem Etikett oder Ähnlichem versehen sein, durch das ein Öffnen erkennbar wird.
Die Verpackung darf von außen keinerlei Rückschlüsse auf den Inhalt zulassen.
Sendungen mit Vermerken wie „Achtung Waffe“ usw. dürfen nicht verschickt und auch befördert werden.
Versender-und Empfängeradressen dürfen ebenfalls keine Rückschlüsse auf den Inhalt zulassen.
Der Versender alleine ist für die Prüfung der Waffenbesitzberechtigung des Empfängers verantwortlich.
Der Versand an Privatpersonen erfordert unbedingt die Option „mit ID-Check“. Bei der Lieferung muss sich dann der Empfänger mittels geeigneter Ausweisdokumente legitimieren.
Es darf keine Zustellung an andere alternative Personen, auch nicht wenn diese eine Vollmacht des ursprünglichen Empfängers vorlegen erfolgen.
im Sinne des Gesetzes (WaffG Anlage 1)
Erwirbt eine Waffe oder Munition, wer die tatsächliche Gewalt darüber erlangt
Besitzt eine Waffe oder Munition, wer die tatsächliche Gewalt darüber ausübt
Überlässt eine Waffe oder Munition, wer die tatsächliche Gewalt darüber einem anderen einräumt
Führt eine Waffe, wer die tatsächliche Gewalt darüber außerhalb der
eigenen Wohnung, Geschäftsräume, des eigenen befriedeten
Besitztums oder der Schießstätte ausübt
Verbringt eine Waffe oder Munition, wer diese Waffe oder Munition
über die Grenze zum dortigen Verbleib oder mit dem Ziel
des Besitzwechsels in den, durch den oder aus dem
Geltungsbereich des Gesetzes zu einer anderen Person
oder zu sich selbst transportieren lässt oder selbst transportiert
Nimmt mit nimmt eine Waffe oder Munition mit, wer diese Waffe oder
Munition vorübergehend auf einer Reise ohne Aufgabe des
Besitzes zur Verwendung über die Grenze in den, durch den
oder aus dem Geltungsbereiches des Gesetzes bringt
Schießt wer mit einer Schusswaffe Geschosse durch den Lauf
verschießt, Kartuschenmunition abschießt, mit Patronen- oder
Kartuschenmunition Reiz- oder andere Wirkstoffe verschießt
oder pyrotechnische Munition verschießt
Herstellt Waffen oder Munition werden hergestellt, wenn aus Rohteilen
oder Materialien ein Endprodukt oder wesentliche Teile eines
Endproduktes erzeugt werden, als Herstellen von Munition
gilt auch das Wiederladen von Hülsen
Bearbeitet oder
Instandsetzt eine Schusswaffe wird bearbeitet, wenn sie verkürzt, in der
Schussfolge verändert oder so geändert wird, dass andere
Munition oder Geschosse anderer Kaliber aus ihr verschossen
werden können oder wenn wesentliche Teile, zu deren
Einpassung eine Nacharbeit erforderlich ist, ausgetauscht werden
Achtung: Waffe muss neu beschossen werden vom Beschussamt
eine Schusswaffe wird weder bearbeitet noch instandgesetzt,
wenn lediglich geringfügige Änderungen, insbesondere am
Schaft oder an der Zieleinrichtung, vorgenommen werden
Achtung: Waffe muss nicht neu beschossen werden
Eine Waffe gilt als
schussbereit, wenn sie geladen ist, das heißt, dass Munition oder Geschosse in der Trommel, im in die Waffe eingefügten Magazin oder im Patronen- oder Geschosslager sind, auch wenn sie nicht gespannt ist;
zugriffsbereit, wenn sie unmittelbar in Anschlag gebracht werden kann; sie ist nicht zugriffsbereit, wenn sie in einem verschlossenen Behältnis mitgeführt wird; (dazu zählt nicht das verschlossene Handschuhfach !!!)
Die WBK ist eine waffenrechtliche Erlaubnis, die zum Erwerb und Besitz von Waffen berechtigt. In einer WBK werden erlaubnispflichtige Schusswaffen des Besitzers behördlich registriert.
der Sportschütze muss mindestens seit 12 Monaten den Schießsport in einem Verein (selbst Mitglied im Verband) regelmäßig ausüben und die beantragte Waffe muss für eine Disziplin nach der Sportordnung des DSB zugelassen und für sein Bedürfnis erforderlich sein.
Sein Antrag muss dem Verein, seinem Kreis- und Landesschützenverband zu Prüfung und Bestätigung vorgelegt werden.
Anschließend kann der Sportschütze seinen Antrag bei der zuständigen Waffenbehörde einreichen, nach Prüfung des Antrages erfolgt die Genehmigung zum Erwerb einer Waffe in Form eines sogenannten Voreintrags (Art der Waffe, Kaliber) in die WBK (Grün), der Voreintrag ist 12 Monate gültig.
Für die gelbe WBK muss einmalig beim Verband ein Bedürfnis beantragt werden, dabei ist es nicht erforderlich Angaben zu Art und Kaliber der Waffe zu machen. Die Waffe muss jedoch in einer Disziplin eines anerkannten Schießsportverbandes einsetzbar sein.
In die gelbe WBK werden Einzelladerlangwaffen mit glatten und gezogenen Läufen, Repetier-Langwaffen mit gezogenen Läufen, einläufige Einzellader-Kurzwaffen (Freie Pistole) für Patronenmunition und mehrschüssige Kurz- und Langwaffen mit Zündhütchenzündung (Perkussionswaffen) eingetragen. Sie berechtigt zum Erwerb ohne Voreintrag.
Alle anderen Waffen, wie z.B. mehrschüssige Kurzwaffen (Pistolen, Revolver), halbautomatische Langwaffen (Selbstladegewehre, Selbstladeflinten) und Repetierer mit glatten Läufen (Vorderschaftsrepetierer) bedürfen eines Voreintrages in die grüne WBK.
Die erworbene Waffe ist binnen zwei Wochen bei der zuständigen Behörde anzumelden.
Innerhalb von sechs Monaten dürfen in der Regel nicht mehr als zwei Waffen erworben werden (gilt für die gelbe und die grüne WBK).
Voraussetzung für die Erteilung:
persönliche Eignung;
Sachkundenachweis;
Bedürfnisnachweis und
• Ab 18 Jahre - Waffen im Kaliber .22 lfB (Randfeuerzündung), Einzelladerlangwaffen mit glatten Läufen Kaliber 12 oder kleiner
• Ab 21 Jahre - alle Kaliber - Voraussetzung ein med. psych. Gutachten
• Ab 25 Jahre - alle Kaliber
Den Bedürfnisantrag findet Ihr hier: https://www.sv-st.de/service_download_infothek.htm