Source: https://www.bgu-murnau.de/beruf-karriere/pflegerische-fort-und-weiterbildung/
Timestamp: 2018-02-19 12:11:03
Document Index: 20307817

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 1', '§ 1', '§ 1', '§1', '§1']

BG Unfallklinik Murnau - Pflegerische Fort- und Weiterbildung
Neue Pflegekräfte werden an der BG Unfallklinik Murnau systematisch begleitet und eingearbeitet.
Jede Lerneinheit der Kompetenzstufen ist beschrieben und Mentoren, Praxisanleiter und Schichtleiter sichern die theoretischen und praktischen Anleitungen. In ein- und mehrtägigen Lernmodulen werden komplementäre Pflegemethoden wie Bobath, Basale Stimulation und LiN geschult. Außerdem werden die Mitarbeiter in Beatmungsverfahren, Angehörigenbetreuung, Megacode, Schockraummanagement und Schmerztherapie unterrichtet.
Seit 2002 werden Mitarbeiter im Rahmen von Weiterbildungen in Form eines Rotationskonzepts in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Dadurch wird die abteilungsübergreifende kollegiale Zusammenarbeit gefördert, die Kompetenzen und Neigungen der Mitarbeiter unterstützt und die Durchführung von Behandlungsprozessen auch bei personellen Engpässen in einer Abteilung gesichert. Die Mitarbeiterrotation umfasst den Arbeitsplatzwechsel innerhalb der Stationen der Intensiv (123, 133), Anästhesie, HBO, Notfallambulanz und IMC.
Fachweiterbildungen im Überblick:
Die Weiterbildung basiert auf den Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft e.V. vom 29.09.2015.
Voraussetzung für die Teilnahme laut DKG
Zur Weiterbildung wird zugelassen, wer die Erlaubnis nach § 1 Absatz 1 Nr. 1 oder 2 des Krankenpflegegesetztes besitzt
Zur Weiterbildung wird zugelassen, wer die Erlaubnis nach § 1 Absatz 1 Nr. 1 oder 2 des Krankenpflegegesetztes besitzt und nachweist, dass er nach Erteilung der Erlaubnis nach § 1 Absatz 1 Nummer 1 oder 2 des Krankenpflegegesetztes eine in der Regel mindestens sechsmonatige im jeweiligen Bereich abgeleistet hat.
Zusatzvoraussetzung für die Teilnahme laut BG Unfallklinik Murnau
Erfolgreich abgeschlossener Lernabschnitt 5 „erfahrene Pflegekraft “ gemäß dem Perspektivenkonzept Personalent-wicklung im Bereich der Akkutpflege an der BG Unfallklinik Murnau.
Durch die Teilnahme an der Weiterbildung werden Kompe-tenzen erweitert, die im jeweiligen Lernbereichskonzept je Fachgebiet detailliert beschrieben sind.
Lernbereich I Kernaufgaben in der Intensivpflege und der Anästhesie planen, durchführen und bewerten
Lernbereich II Die spezielle Pflege von Menschen auf der Intensivstation und in der Anästhesie kompetent durchführen und evaluieren
Lernbereich III Rahmenbedingungen der Institution Krankenhaus kennen und in ihrem Kontext handeln
Lernbereich IV Sich selbst im beruflichen Handeln wahrnehmen
Insgesamt werden mindestens 720 Stunden Unterricht in Modulen angeboten um das fachtheoretische Wissen zu vermitteln.
Die Praktische Weiterbildung umfasst mindesten 1.800 Stunden unter fachkundiger Anleitung. Die Weiterbildungsteilnehmer absolvieren Einsätze im Akutpflegebereich der BG Unfallklinik Murnau. Zusätzlich ist eine einmonatige Hospitation in einer Klinik nach eigenem Wunsch abzuleisten.
Zusätzlich ist die Ausbildung in Tauch– und Hyperbarmedizin nach den Ausbildungs-Richtlinien der EBAss und der ECHM implementiert. Hierzu gehören folgenden Qualifikationen:
European Certified Hyperbaric Chamber Operator EBAss/ ECHM
European Certified Hyperbaric Registered Nurse EBAss/ECHM
Beide Kurse sind vom European College of Baromedicine (ECB) anerkannt, für den zusätzlich durchgeführten Kurs „Intensivmedizinische Pflegekraft für Hyperbarmedizin“.
Ziel/-Begründung
Die Weiterbildung soll Gesundheits– und Krankenpfleger entsprechend dem allgemein anerkannten Stand pflegewissenschaftlicher, medizinscher und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse vertiefte fachliche, personale, soziale und methodische Kompetenzen im jeweiligen Fachgebiet zur eigenverantwortlichen Pflege von Menschen mit besonderen Erkrankungen und in besonderen Problemlagen in unterschiedlichen Handlungsfeldern vermitteln. Dabei sind die Selbständigkeit und die Selbstbestimmung der Menschen ebenso zu berücksichtigen wie ihre familiären, sozialen, spirituellen und kulturellen Bezüge.
Zielbegründung
In den letzten Jahren ist die pflegerische Patientenversorgung grundlegend reformiert worden. Der medizinisch-wissenschaftliche und medizinisch-technische Fortschritt hat nicht nur zu einer zunehmenden Differenzierung und Spezialisierung der ärztlichen Behandlungsmöglichkeiten geführt, sondern auch das Pflegepersonal vor immer komplizierter werdende und zum Teil neuartigen Aufgaben gestellt. Die vielfältigen Aufgaben der pflegerischen Versorgung machen es erforderlich, das neben der Grundausbildung zur Erlernung und zur Angleichung des pflegerischen Wissens und Könnens an neuen Erkenntnissen und Fortschritten, durch Fortbildungen Möglichkeiten für eine fachliche Qualifizierung von Krankenpflegepersonen in bestimmten Einsatz– und Funktionsbereichen geschaffen werden. Der Weiterbildungsteilnehmer soll befähigt werden, selbständig und eigenverantwortlich Aufgaben zu übernehmen und durch theoretische und praktische Unterweisung in der Lage sein patientenorientiert zu arbeiten und zur Qualitätssicherung beizutragen.
Urkunde und Abschlusszeugnis der Gesundheits-/Krankenpflegeausbildung
Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung nach § 1 Abs.1 Nr. 1 oder 2 des Krankenpflegegesetzes
Perspektiven Konzept
Der Lehrgang dauert zwei Jahre und ist berufsbegleitend.
Die Kosten übernimmt der Krankenhausträger. Es wird eine Rückzahlungsverpflichtung vereinbart.
Im Laufe der Weiterbildung finden Leistungsnachweise im Rahmen von schriftlichen Testaten, Praktischer Prüfung, Zwischenprüfung und einer Projektarbeit statt. Die Weiterbildung endet in der Regel nach zwei Jahren mit einer erfolgreich absolvierten Abschlussprüfung. Die Prüfung besteh aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil.
BG Unfallklinik Murnau - Bildungszentrum für Pflegeberufe - Prof. Küntscher Str. 8 82418 Murnau
Weitere Auskünfte erhalten Sie gerne telefonisch unter
Tel.: (0 88 41) 48-26 79 oder –22 31
Herr Wendelin Herbrand (Kursleitung)
Wendelin Herbrand
Prof. Küntscher Straße 8
Fachweiterbildung Paraplegiologie Pflege
Leitung: Wendelin Herbrand
Kursleitung: Heike Reinckens
Diese, wohl in der Landschaft der Spezialzentren einmalige Weiterbildung bildet innerhalb von 18 Monaten 16 Mitarbeitern/innen der Rückenmarksabteilung der BG-Unfallklinik Murnau und anderer Querschittzentren berufsbegleitend weiter. Ziel dieser Weiterbildung ist die Erweiterung und Vertiefung der fachlichen Kenntnisse im RMV-Bereich.
Neben der Stärkung der fachlichen Kompetenz zielen die Unterrichtsinhalte verstärkt auch auf die Erlangung von methodischer, sozialer und personeller Kompetenz
Anatomie und Physiologie der Wirbelsäule und des Rückenmarks
Spezielle Pflege im QS-Bereich
Komplikationen bei WS-Verletzungen
Beatmung und Pflege beatmeter Patienten
Ernährung und Darmmanagement
Sporttherapie in Theorie und Praxis
Bewegungs- und Mobilitätskonzepte in Theorie und Praxis
Wichtiger Bestandteil der Weiterbildung ist die Erstellung einer Fach- bzw. Projektarbeit zu WRV-spezifischen Themen und das 14-tägige Hospitieren in einem anderen deutschsprachigen Spezialzentrum für querschnittgelähmte Patienten.
Der Lehrgang dauert 18 Monate und wird berufsbegleitend durchgeführt. Insgesamt beinhaltet er 440 Theoriestunden und 2000 Praxisstunden. Der Urlaubsanspruch besteht nach BAT uneingeschränkt weiter. Die maximale Ausfallzeit beträgt 10% der Präsenstage.
Zugangsqualifikationen:
Zur Weiterbildung wird zugelassen
wer die Erlaubnis nach §1 Abs.1 Nr.1 oder 2 des Krankenpflegegesetztes besitzt
wer eine zwölfmonatige Tätigkeit im Fachgebiet RMV nachweisen kann
Die Kosten der Teilnahme am Weiterbildungslehrgang übernimmt der Krankenhausträger. Für externe Teilnehmer gilt eine Praxispflicht von 40 Arbeitstagen in der BGU Murnau.
Zwischen der BG Unfallklinik Murnau und dem Lehrgangsteilnehmer wird eine Vereinbarung getroffen, die die Leistungen des Arbeitgebers sowie die Pflichten des Lehrgangsteilnehmers regelt.
Der theoretische Unterricht beginnt mit einer Einführungswoche als Blockwoche. Im weiteren Verlauf ist er an drei aufeinanderfolgenden Tagen (je 8 Unterrichtsstunden) im Monat geplant. Praktische Einsätze erfolgen für Interne Teilnehmer in einem Zeitraum von 2 Wochen auf einer anderen WRV- bzw. MRE Station (einschl. Beatmungseinheit 63B). Für Externe Teilnehmer werden die Praxiseinstätze nach einem Ein- bzw. Zweiwochenmodell vor Kursbeginn festgelegt. Es finden mehrere Praxisbegleitungen statt.
Im Rahmen des Kurses wird die 14-tägige Hospitation in einem deutschsprachigen Zentrum für wirbelsäulen- und rückenmarkverletzte Patienten ermöglicht.
Prüfung und Leistungsnachweise:
Testate und Leistungsnachweise Fach-oder Projektarbeit zu einem pflegefachlichen, klinikrelevanten Thema. Der Lehrgang endet mit einer mündlichen Abschlussprüfung und einem Kolloquium. Die Teilnehmer erhalten ein Zeugnis und Zertifikat.
Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung nach §1Abs.1 Nr. 1 und 2 des Krankenpfleggesetztes
Abschlusszeugnis der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung
Empfehlungsschreiben der externen Klinik
Weitere Auskünfte erhalten Sie gerne telefonisch unter Bildungszentrum Tel.: (0 88 41) 48-2590
Modulare Qualifikation zur Praxisanleiterin/ zum Praxisanleiter
Professionell Pflegende u.a. Berufe in Krankenhäusern/Einrichtungen, die eine Anleitungsfunktion ausüben oder anstreben.
Ziel des Praxisanleiterlehrgangs
Die Weiterbildung soll Teilnehmerinnen und Teilnehmern das dem aktuellen Stand entsprechende berufspädagogisch-pflegerische Wissen vermitteln und dazu befähigen, das erworbene Wissen situationsgerecht in der Anleitungspraxis anzuwenden. Die Qualifizierungsmaßnahme dient darüber hinaus der Schaffung von angemessenen Voraussetzungen für die am Anleitungsprozess Beteiligten. In diesem Sinne werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angeregt, ein reflektiertes, kritisches Bewusstsein zu entwickeln und selbsttätig an notwendigen Veränderungsprozessen mitzuwirken.
eine von Zuversicht getragene pädagogische Grundhaltung zu entwickeln
neue MitarbeiterInnen und/oder Auszubildende pädagogisch zu begleiten
ein professionelles Pflegeverständnis zu vermitteln
den Theorie-Praxis-Transfer zu bewältigen
Lernsituationen am Arbeitsplatz zu gestalten
nach einem didaktischen Modell oder anhand von Praxislernaufgaben Anleitungssituationen zu planen, durchzuführen und zu beurteilen
Komplexität wahrzunehmen und zu bewältigen
sich als Person zu präsentieren und selbstkritisch zu reflektieren
Selbstverantwortung; Eigenmotivation
Zeugnis über die staatliche Prüfung (Kopie)
Urkunde über die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung (Kopie)
Ihre Anfrage bzw. Bewerbung richten Sie bitte an die
Rechtliche Grundlagen dieser Qualifikationsmaßnahme bilden das Altenpflegegesetz von 2003 und das Krankenpflegegesetz vom 16. Juni 2003, die Verordnung zur Ausführung des Pflegeund Wohnqualitätsgesetzes (AVPfleWoqG) vom 27.07.2011 sowie die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) für die Weiterbildung zur Praxisanleitung vom 29.09.2015.
Die Weiterbildung umfasst wenigstens 200 Unterrichtsstunden à 45 min. Die TeilnehmerInnen müssen mindestens 90% der Unterrichtseinheiten besucht haben, um zur Prüfung zugelassen zu werden. Zur Feststellung der Fehlzeiten wird durch die Kursleitung eine Anwesenheitsliste geführt.
Lerntheorie „Berliner Schule“
Lehr- und Lernmethoden (PA als Lehrer)
Lernmotive, Lernmotivation
II. Theoriegeleitet pflegen
Fachdidaktik (PA als Fachmann)
III. Anleitungen planen
individuellen Lehr- und Lernbedarf ermitteln
Themen und Lernaufgaben fachdidaktisch bearbeiten
Methodenkompetenz (Medien – Kreativität – Präsentation)
Rechtskunde (Grundlagen des QM, Delegation, Verantwortung, Haftungsrecht)
Hygiene; MPG
Einarbeitungskonzepte, Qualitätssicherung, Standards
Evaluation und Überprüfung Modulare Qualifikation zur Praxisanleiterin/ zum Praxisanleiter
V. Die Rolle als Praxisanleiter wahrnehmen
GuKPfl-Gesetz; Ausbildungs- und Prüfungsverordnung
Pflegeleitbilder; Pflegeprozess; Pflegeverständnis
Erwartungen; Rollenbilder
Lernpartnerschaft (PA als Lernpartner)
VI. Anleitungen prozesshaft gestalten
Lernangebote in der Praxis analysieren
Praxisanleitung – praxisnah und realistisch
VII. Anleitungen und Lernende beurteilen und bewerten
Beurteilungsgespräche führen und reflektieren
schriftliche Beurteilungen formulieren
VIII. Prüfungen
schriftliche Ausarbeitung einer Fachpraktischen Anleitung
Präsentation der Fachpraktischen Anleitung mit selbstverantwortlich gewähltem Thema
mündliche Prüfung zu den Modulinhalten der Qualifikationsmaßnahme
Sekretariat des Bildungszentrums
E-Mail: bildungszentrum@bgu-murnau.de
Tel.: 08841/48-2590
Kursleitung: Michael Kellert
E-Mail: michael.kellert@bgu-murnau.de
Tel.: 08841/48-4316
Schichtleitung in der Pflege