Source: http://www.pensplan.com/de/wissenswertes/glossar/25-0.html
Timestamp: 2017-11-24 03:24:11
Document Index: 276209096

Matched Legal Cases: ['Art. 2120', 'Art. 11', 'Art. 2', 'Art. 10', 'Art. 6', 'Art. 12']

Glossar - Zusatzrenten Institut - Pensplan
Die vom Arbeitgeber dem Arbeitnehmer bei Beendigung des Arbeitverhältnisses ausbezahlte Summe. Diese wird berechnet, indem man für jedes Arbeitsjahr eine Quote in Höhe von 6,91% der Bruttoentlohnung summiert, die zum 31. Dezember eines jeden Jahres aufgewertet wird, und zwar fixen 1,5% und 75% der Erhöhung des Konsumpreisindexes Istat (siehe Art. 2120 Zivilgesetzbuch).
ABSCHREIBBARKEIT (STEUERLICHE)
Im Laufe des Jahres getragene (gesetzlich festgelegte) Aufwendungen und Spesen, die von der Höhe der geschuldeten Steuer abgeschrieben werden.
ABZIEHBARKEIT (STEUERLICHE)
Steuermechanismus, aufgrund dessen einige gesetzlich festgelegte und im Laufe des Jahres getragenen Kosten von der Besteuerungsgrundlage für die direkten Steuern vom Einkommen abgezogen werden. Die vom Arbeitnehmer und eventuell vom Arbeitgeber in die Zusatzrentenformen einbezahlten Beiträge sind von der Irpef-Besteuerungsgrundlage abziehbare Aufwendungen.
AKTIEN – AKTIENINSTRUMENTE
Kapital einer Gesellschaft (eines Unternehmens), das aus den von den Gesellschaftern gestellten Geldeinlagen gebildet wird. Das Gesellschaftskapital ist in Anteile unterteilt, welche als Aktien bezeichnet werden. Wenn diese Aktien an der Börse, bzw. auf dem Finanzmarkt, quotiert sind, werden sie als Finanz- oder Aktieninstrumente bezeichnet.
ALBUM DER RENTENFONDS
Die Aufsichtsbehörde COVIP führt ein Album, in welches alle Rentenfonds eingeschrieben sein müssen, um ihre Tätigkeit ausüben zu können.
Wird berechnet, indem man den Wert des für die Leistungen vorgesehenen Nettovermögens mit der Anzahl der bestehenden Anteile dividiert. Fixe Tage für die Wertstellung ist immer der letzte Tag des Monats. Es besteht allerdings die Möglichkeit einer häufigeren Wertstellung.
Nach mindestens fünfjähriger Mitgliedschaft bei der Zusatzrentenform zahlen die Rentenfonds die Zusatzrentenleistungen als Rente oder als Kapital zum Zeitpunkt des Anreifens der Voraussetzungen für den Zugriff auf die im zugehörigen Pflichtrentensystem festgelegten Leistungen aus. Der Rentenfonds zahlt Leistungen auch vor der Pensionierung als Vorschuss gemäß Art. 11 des gesetzesvertretenden Dekrets 252/05 aus.
Jene Person, welche die Leistungen in Anspruch nimmt.
Summe der Geldbeträge, die vom Arbeitnehmer als Beitrag zur Sozialfürsorge eingezahlt werden.
In einem Rentenfonds sind die Mitgliedsjahre jene Jahre, in denen man effektiv Beiträge eingezahlt hat.
Darunter versteht man den in die Zusatzrentenform einbezahlten Betrag.
Summe der jährlich in einen Rentenfonds eingezahlten Beiträge.
Im Allgemeinen wird unter diesem Begriff ein Kriterium zum Vergleich zwischen zwei gleichartigen Leistungen oder Eigenschaften verstanden; im Bereich der Rentenfonds versteht man unter Benchmark den Index zur Bezugnahme auf / zum Vergleich zwischen Investimentfonds.
Allgemeines Kriterium des Staatswesens, nach welchem die Bürger die Leistungen des Staates ausgegebenen Leistungen finanzieren. Italien unterscheidet zwei Arten der Besteuerung:
ordentliche Besteuerung: besteuert wird beinahe die Gesamtheit des Einkommens aus Arbeit; die Besteuerung fußt auf progressiv ansteigenden Steuersätzen;
getrennte Besteuerung; die in vorausgehenden Jahren entstandenen Einkommen werden mit einer einzigen Steuerzahlung besteuert; die Berechnung dieser Steuer erfolgt nach unterschiedlichen Modalitäten.
Das Betriebsabkommen soll den nationalen Kollektivvertrag integrieren oder verbessernde Elemente einbringen. Verhandlungsparteien sind die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände.
Index, der die Preisschwankungen von an der Börse quotierten Wertpapieren ausdrückt.
Auf dem Finanzmarkt Bezeichnung der Aktien einer an der Börse notierten Gesellschaft.
Nationaler Arbeitskollektivvertrag; zwischen den Gewerkschaftsvertretern und den Unternehmerverbänden unter Aufsicht der Regierung ausgehandelter Vertrag, in dem die für Arbeitsverträge geltenden Regeln und Grundsätze festgelegt werden.
Nationales Aufsichtsorgan über Gesellschaften und Börse. Seine Tätigkeit liegt im Schutz der Investoren, der Effizienz, Transparenz und Entwicklung des italienischen Wertpapiermarktes.
Aufsichtsbehörde über die Rentenfonds.
Ihre Tätigkeit besteht in der Überwachung der Vorsorgeersparnisse, der Transparenz und der korrekten Funktionsweise des Systems der Rentenfonds, um eine höhere Vorsorgedeckung zu gewährleisten.
Im Finanzwesen steht dieser Begriff für alle Wertpapiere, deren Marktwert von anderen Gütern abhängig ist, welche als zugrunde liegenden Derivate (Underlyings) bezeichnet werden.
Die insbesondere für die öffentlich Angestellten vorgesehene periodische Rückstellung der Entlohnung. Bei Beitritt zum Rentenfonds muss sich der öffentliche Angestellte mit Dienstprämie gleichzeitig für die Umwandlung der Dienstprämie in Abfertigung entscheiden.
Unterteilung des investierten Vermögens in verschiedene Finanzinstrumente zur Verringerung des Gesamtrisikos der Anlage.
siehe „Mitglied“.
EINLINIEN- UND MEHRLINIENSYSTEM
Unter Einliniensystem versteht man Zusatzrentenformen, die eine einzige Investitionslinie vorsehen.
Unter Mehrliniensystem versteht man Zusatzrentenformen, die verschiedene Investitionslinien mit unterschiedlichen Risikoprofilen vorsehen.
Diese Kosten werden vom Mitglied gleichzeitig mit der ersten Einzahlung (nach dem Beitritt) getragen. Die Gebühr dient zur Deckung der vom Rentenfonds für die Eröffnung der individuellen Position bestrittenen Verwaltungskosten.
EMPFÄNGER (DER ZUSATZVORSORGE)
Kategorie von Personen, an welche sich die Zusatzrentenform wendet (siehe Art. 2 gesetzesvertretendes Dekret 252/05).
Ergebnis aus der Vermögensverwaltung.
Wertpapiere, deren Ertrag im Zuge der Ausgabe festgelegt und während der gesamten Laufzeit des Papiers beibehalten wird.
Die Finanzinstrumente sind Gegenstand der Veranlagungen. Finanzinstrumente und jede Veranlagung finanzieller Art bilden die Kategorie der Finanzprodukte.
Ist der Teil des Vermögens, welcher den vom Fonds getätigten Einzahlungen entspricht.
Das sind all jene Beiträge, die das Mitglied eines Rentenfonds beschließt zusätzlich zu den Pflichtbeiträgen oder zur reinen in die Zusatzrentenform überwiesenen Abfertigung einzuzahlen. Der Arbeitnehmer, der die Mindestbeiträge an den Rentenfonds mit einer freiwilligen Beitragszahlung ergänzen möchte, muss ein entsprechendes Bankeinzahlungsformular ausfüllen (dieses ist für gewöhnlich bei der Rentenform, der er beigetreten ist, verfügbar).
GESAMT- UND TEILABLÖSE
Gesamtablöse: Rückerstattung des gesamten angereiften Kapitals bei Dauerinvalidität oder Beendigung der Arbeitstätigkeit, die eine Arbeitslosigkeit von über 48 Monaten zur Folge hat oder in anderen Fällen des Verlustes der in den Statuten und Geschäftsordnungen der Rentenfonds vorgesehenen Teilnahmevoraussetzungen bei der Zusatzrentenform.
Teilablöse: Teilweise Rückerstattung in Höhe von 50% der individuellen Position bei Beendigung der Arbeitstätigkeit, die eine Arbeitslosigkeit für einen Zeitraum von 12 bis 48 Monaten zur Folge hat oder bei Eintragung in die Mobilitätsliste oder die ordentliche oder außerordentliche Lohnausgleichkasse von Seiten des Arbeitgebers.
Dieses Dokument enthält die Bestimmungen der Funktionsweise der Rentenfonds. Sie muss von der COVIP genehmigt werden. Der Rentenfonds muss dem potenziellen Mitglied die Geschäftsordnung aushändigen.
In Italien sind fünf Einkommensstufen mit jeweils unterschiedlichen IRPEF-Steuersätzen vorgesehen; der marginale Steuersatz, auch als Grenzsteuersatz bezeichnet, steht für den Steuersatz, der auf eine dieser fünf Einkommensstufen angewendet wird.
Personen oder Unterzeichner der Gründungsquellen.
GRÜNDUNGSQUELLEN
Handlungen oder Personen, welche zur Errichtung von Zusatzrentenformen ermächtigt sind (z.B. Kollektivverträge oder kollektive Abkommen, auch betriebliche Vereinbarungen, Abkommen zwischen Selbständigen und Freiberuflern, Geschäftsordnungen von Körperschaften oder Betrieben, Abkommen zwischen mitarbeitenden Genossenschaftsmitgliedern, Regionen, Banken, Versicherungsgesellschaften, Kapitalanlagegesellschaften, Wertpapiergesellschaften), welche die Errichtung von kollektivvertraglichen bzw. offenen Rentenfonds oder die Ausführung von individuellen Rentenformen vorsehen.
INDIVIDUELLE KAPITALISIERUNG
Besondere Form der Investition, bei der die von den Arbeitnehmern geleisteten Einzahlungen in individuellen Konten zusammenfließen, welche auf die einzelnen Mitglieder bzw. Beitragszahler ausgestellt sind.
INDIVIDUELLE POSITION
Ist der Betrag, der sich aus den getätigten Einzahlungen und den aus der Verwaltung erzielten Erträgen zusammensetzt. Dieser Betrag wird für jedes Mitglied auf einem individuellen Konto zurückgestellt.
Die individuelle Position setzt sich aus den dem Mitglied zugewiesenen Anteilen und Bruchteilen von Anteilen zusammen sowie im Zeitraum zwischen den Tagen der Valorisierung, aus den dem einzelnen Mitglied zustehenden Einzahlungen, welche noch nicht in Anteile umgewandelt wurden.
INDIVIDUELLE ZUSATZRENTENFORMEN
Alle Instrumente der Zusatzvorsorge werden als Zusatzrentenformen bezeichnet. Die individuellen Rentenformen sind jene, die mittels Lebensversicherungsverträge und mittels Beitritt auf individueller Basis zu offenen Rentenfonds durchgeführt werden.
INDIVIDUELLER BEITRITT (ZU EINER ZUSATZRENTENFORM)
Der individuelle Beitritt einer Person zu einer Zusatzrentenform geschieht ausschließlich auf individueller Basis, also nicht auf der Basis kollektiver Abkommen oder Betriebsabkommen.
Allgemeine und in der Zeit kontinuierliche Preissteigerung.
Dokument, welches die Zusatzrentenform verpflichtet ist, für die Beitrittssammlung zu verfassen. Im Dokument sind alle Informationen für eine bewusste Entscheidung des potentiellen Mitglieds enthalten.
Maßnahme der Sozialhilfe für alle Bürger mit:
wenigstens 67% Arbeitsinvalidität
Beitragszeit wenigstens 5 Jahren
Versicherung bei der Nationalen Sozialversicherungsanstalt (INPS) im Zeitraum von wenigstens 5 Jahren
Bei Erreichen des Rentenalters wird diese Sozialhilfe automatisch in eine Altersrente umgewandelt.
Alle Geldvorgänge oder Finanzinstrumente, die im Laufe der Zeit die Aufwertung eines Kapitals ermöglichen.
Geldbetrag der zu tätigenden Einzahlung.
Ein Rentenfonds bietet für gewöhnlich eine oder mehrere Investitionslinien an. Diese unterscheiden sich durch die Zusammensetzung der Finanzinstrumente, in welche die vom Mitglied, das diese bestimmte Linie gewählt hat, einbezahlten Summen veranlagt werden.
Der Investmentfonds setzt sich aus der Gesamtheit der von den Mitgliedern einbezahlten Kapitalanteilen zusammen, die nachträglich von der dazu ermächtigten Verwaltungsgesellschaft wieder in Finanzinstrumenten, Immobilien und anderen ausgewählten und diversifizierten Produkten veranlagt werden, um eine effektive Risikostreuung zu gewährleisten.
Einkommenssteuer der natürlichen Personen. Die Bruttosteuer wir festgelegt, indem auf das Gesamteinkommen nach Abzug der im Art. 10 Tuir angeführten abziehbaren Aufwendungen die folgenden Steuersätze (zum 01.01.2007 aktualisiert) nach Einkommensstufe angewandt werden:
a) bis zu 15.000 €: 23%
b) über 15.000 € und bis zu 28.000 €: 27%
c) über 28.000 € und bis zu 55.000 €: 38%
d) über 55.000 € und bis zu 75.000 €: 41%
e) über 75.000 €: 43%
IRPEF-Steuersatz
Auf das Jahresbruttoeinkommen einer physischen Person bezogener, an den Fiskus zu entrichtender Prozentsatz.
Institut zur Überwachung der Versicherungen. Die IVASS ist die öffentliche Behörde, die über die Versicherungsgesellschaften wacht.
KAPITALISIERUNG / AUFZINSUNG
Berechnung des Gegenwerts, das ein heute investiertes Kapital bei einem bestimmten Zinssatz in der Zukunft haben wird.
KOLLEKTIVER BEITRITT (ZU EINER ZUSATZRENTENFORM)
Der kollektive Beitritt ist jene Beitrittsform, die auf der Grundlage von kollektiven Abkommen, einschließlich Betriebsabkommen, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern beruht.
KOLLEKTIVVERTRAGLICHER RENTENFONDS
Aufgrund von Kollektivverträgen oder kollektiven Abkommen oder bei deren Nichtvorhandensein, von betrieblichen Vereinbarungen errichteter Zusatzrentenfonds, welcher sich an Personen richtet, die einer bestimmten Kategorie, Betrieb oder Betriebsgruppe oder einem bestimmten Territorium (z.B. Autonome Region oder Provinz) angehören.
In regelmäßigem Zeitraum erstellte Unterlage, in welcher die aktuelle Finanzlage des Kontoinhabers bescheinigt wird.
KOSTEN DER FINANZVERWALTUNG
Aufwendungen der Finanzinstituts zur Kapitalverwaltung.
Ist der kollektivvertragliche (geschlossene) Rentenfonds der Arbeitnehmer, die im Gebiet der Region Trentino Südtirol tätig sind. Dem Rentenfonds können alle Arbeitnehmer mit Arbeitssitz in der Region und deren steuerlich zu Lasten lebenden Familienangehörigen beitreten.
Wird bis zum Ableben des Begünstigten ausbezahlt.
MINDESTMITGLIEDSCHAFT
Zeitraum, in dem weder die Übertragung noch Ablöse der eigenen individuellen Position beim Fonds noch das Anrecht auf eine Zusatzrente möglich ist.
Ergänzungsbetrag, welchen der italienische Staat über die Nationale Sozialversicherungsanstalt (NISF/INPS) zahlt, wenn die bezogene Rente unter dem Existenzminimum liegt (427 € monatlich im Jahr 2006).
MITARBEITSVERTRAG
Atypische Arbeitsform, in der der Arbeitnehmer auf befristete Zeit, bzw. für die zur Ausführung eines bestimmten Projekts erforderliche Dauer, eingestellt wird.
MITGLIED (EINGESCHRIEBENER)
Mitglied eines Rentenfonds ist jene Person, welche das Beitrittsformular des Fonds unterzeichnet hat. Vor der Unterzeichnung muss das Statut (im Falle von kollektivvertraglichen bzw. geschlossenen Fonds) oder die Geschäftsordnung (im Falle offener Fonds und individueller Zusatzrentenformen) und das Informationsblatt des Rentenfonds durchgelesen werden. Das Beitrittsformular (wird vom Rentenfonds oder vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt) muss beim Arbeitgeber, beim Rentenfonds, beim Patronat oder beim Arbeitrechtsberater (in diesen Fällen muss dies dem Arbeitgeber mitgeteilt werden) abgegeben werden.
Unter „alten Eingeschriebenen“ versteht man diejenigen, die sich innerhalb 28. April 1993 in eine Zusatzrentenform eingeschrieben haben; unter „neuen Eingeschriebenen“ jene Personen, die sich ab dem 29. April 1993 in eine Zusatzrentenform eingeschrieben haben.
Die Höhe dieser Kosten wird aufgrund einer jährlichen Kostenschätzung vom Verwaltungsorgan des Fonds festgelegt. Die Kosten werden vom Mitglied getragen und von der Beitragszahlung zur Deckung der Kosten des Fonds abgezogen.
National Association of Securities Dealers Automated Quotations; elektronische US-Börse; an der Börse New York quotierter Elektronikmarkt.
Nationales Institut für Soziale Fürsorge/Istituto nazionale della previdenza sociale. Es gibt auch andere Institute für Soziale Fürsorge, in die man je nach Art des Kollektivvertrags eingeschrieben ist.
NISF/INPS - ex NFAÖV/INPDAP
Mit Wirkung des Gesetzesdekrets Nr. 201 vom 6. Dezember 2011 ("Dekret zur Rettung Italiens"), das anschließend mit Änderungen in Gesetz Nr. 214 vom 27. Dezember 2011 umgewandelt wurde, fließen ab dem 1. Januar 2012 NFAÖV/INPDAP und ENPALS in die NISF/INPS ein.
OBLIGATION – SCHULDBRIEF
Schuldtitel (in der Regel von privaten Unternehmen ausgestellt), mit dem sich der Aussteller zur Rückerstattung des gestundeten Kapitals verpflichtet.
OFFENER RENTENFONDS
Zusatzrentenform, welche direkt von Banken, Wertpapiergesellschaften, Versicherungsgesellschaften und Kapitalanlagegesellschaften errichtet wird. Entsteht durch die Einrichtung eines gesonderten und eigenständigen Vermögens innerhalb der Gründungsgesellschaft, welches ausschließlich zur Auszahlung von Vorsorgeleistungen dient.
ÖFFENTLICHE PENSION
Form der Rente nach Beendigung der Dienstzeit.
Offener Rentenfonds, der in Zusammenarbeit zwischen PensPlan und der ITAS VITA S.p.A. errichtet wurde.
PensPlan Plurifonds richtet sich vor allem an:
steuerlich zu Lasten lebende Personen
Offener Rentenfonds, welcher von der PensPlan Invest SGR AG auf Anfrage der sechs Südtiroler Verbände des Südtiroler Wirtschaftsrings (SWR) errichtet wurde.
PensPlan Profi richtet sich vor allem an:
www.pensplan.com/it/fondi-pensione/profi.asp
PERIODISCHE MITTEILUNG AN DIE MITGLIEDER
Dokument, das die gewählte Zusatzrentenform innerhalb März jedem Mitglied sendet, um über die Verwaltung und die individuelle Position zu informieren.
PFLICHTBEITRAGSZAHLUNG
Das sind all jene Beiträge, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber durch den Beitritt zum Fonds als auch durch die vom GAKV des Arbeitsverhältnisses vorgesehenen Bestimmungen verpflichtet sind, in die Rentenform einzuzahlen, welcher der Arbeitnehmer beigetreten ist.
Gesamtheit der Finanzmaßnahmen, in die das Kapital investiert wird.
Dieses Dokument wird jährlich vom Rentenfonds verfasst und setzt sich aus der Vermögenssituation, der Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang zusammen.
Am 1. Januar 2007 treten die durch das gesetzesvertretende Dekret Nr. 252 vom 5. Dezember 2005 vorgesehenen Bestimmungen zur Reform der Zusatzrentenformen in Kraft. Die Entscheidung, an einer der Zusatzrentenformen teilzunehmen, bleibt nach wie vor freiwillig und der Person überlassen. Formen der Zusatzrente sind die kollektivvertraglichen Rentenfonds, die offenen Rentenfonds, Lebensversicherungen zur Fürsorge sowie die bestehenden (vor November 1992 eingerichteten) Rentenfonds.
Periodisch an das Mitglied ausgezahlte Leistung bei Anreifen der Voraussetzungen, die für die Pensionierung vom Pflichtsystem vorgesehen sind. Die Höhe der Rente hängt vom Endkapital ab.
Unter Rentenalter versteht man das Alter, bei Erreichen dessen das Mitglied des öffentlichen Rentensystems das Anrecht auf Rente anreift.
Der Rentenfonds ist das Instrument zum Aufbau einer Zusatzrente. Die zusätzlichen Rentenleistungen zum Pflichtsystem sollen eine höhere Vorsorgedeckung gewährleisten. Seit 01.01.2007 müssen die Zusatzrentenformen auf kollektivem bzw. individuellem Beitritt die Bezeichnung „Rentenfonds“ tragen.
Nachteilige, auf ein Gut (Kapital) bezogene Auswirkungen, die durch laufende oder sich in der Zukunft ereignende Umstände entstehen können. Im allgemeinen Sprachgebrauch die Möglichkeit / Erwartung des Entstehens eines negativen Ereignisses.
Eine Leistung für italienische Staatsbürger, welche mindestens 65 Jahre alt sind und über keine oder nur sehr geringe Einkünfte verfügen. Für das Jahr 2016 beläuft sich das Sozialgeld monatlich auf 448,07 Euro. Der Betrag über das gesamte Jahr ist 5.824,91 € (448,07 Euro x 13).
(Quelle: NISF/INPS).
SOZIALMASSNAMEN
Maßnahmen der Sozialpolitik zur Unterstützung gesellschaftlich benachteiligter Personengruppen.
Seit dem 1 Januar 1996 durch die Sozialbeihilfe (siehe Definition im Glossar) ersetzt.
STAATSANLEIHEN – SCHATZANWEISUNGEN
Vom Staat zur Finanzierung der Staatsaktivitäten ausgegebene Anleihen; diese Schuldbriefe werden zu einem bestimmten Zinssatz ausgegeben, der entsprechend des Verlaufs der Wirtschaft und der Veränderung des allgemeinen Zinssatzes variiert.
Auf die Bemessungsgrundlage wird der Steuersatz angewandt. Bei einer physischen Person ist die Bemessungsgrundlage jene Summe, die sich aus dem Gesamteinkommen abzüglich der abziehbaren Aufwendungen ergibt.
Vergünstigung, die auf eine Besteuerungsgrundlage bezogen ist; ein auf die zu entrichtenden Steuern bezogener Abzug. Diese Vergünstigungen sind für alle vorgesehen, die einen Teil ihres Einkommens in einen offenen oder geschlossenen Rentenfonds einzahlen. Der absetzbare Höchstbetrag beläuft sich auf 5.164 € (Stand: Januar 2007).
STILLSCHWEIGENDE ZUWEISUNG (STILLSCHWEIGENDES EINVERSTÄNDNIS)
Stillschweigende Willensäußerung, einer Zusatzrentenform durch Zuweisung der anreifenden Abfertigung beizutreten.
Sollte der Arbeitnehmer innerhalb von sechs Monaten ab dem Datum der Ersteinstellung keine Entscheidung getroffen haben, ist ab dem nach Ablauf der sechs Monate folgenden Monat folgendes vorgesehen:
1) der Arbeitgeber überträgt die anreifende Abfertigung der Angestellten auf eine von den Kollektivverträgen oder kollektiven Abkommen, auf territorialen, vorgesehene Rentenform, ausgenommen ein anderes Betriebsabkommen findet Anwendung (diese Rentenform muss vom Arbeitgeber direkt und persönlich mitgeteilt werden);
2) sollten wie unter Nr. 1) angeführt mehrere Rentenformen vorhanden sein, wird die anreifende Abfertigung, ausgenommen sonstiger Betriebsabkommen, in jene Rentenform übertragen, der die meisten Arbeitnehmer des Betriebs beigetreten sind;
3) sollten die Bestimmungen unter Nummer 1) und 2) keine Anwendung finden, überträgt der Arbeitgeber die anreifende Abfertigung auf die beim NISF/INPS errichtete Rentenform (sogenannter Fondo Residuale)
Siehe "Stillschweigende Zuweisung".
Im Vorsorge- und Zusatzrentensystem der Wechsel von einer Investitionslinie zu einer anderen Linie mit einem anderen Risiko- und Ertragsprofil.
ÜBERTRAGBARE RENTE
Rente, die nach Ableben des Begünstigten weiterhin an die Erben ausgezahlt wird.
ÜBERTRAGUNG DER INDIVIDUELLEN POSITION
Möglichkeit, den gesamten angereiften Betrag auf den Rentenfonds zu übertragen, auf den man aufgrund der neuen Arbeitstätigkeit (die den Verlust der Teilnahmevoraussetzungen zur Folge hat) oder freiwillig nach zweijähriger Mitgliedschaft bei der Zusatzrentenform Anrecht hat. Die Übertragung unterliegt nicht der Besteuerung und bringt auch die Übertragung der im alten Fonds angereiften Mitgliedschaftsjahre mit sich.
Jene Personen, die mit dem Rentenfonds ein Abkommen abgeschlossen haben und das Vermögen des Rentenfonds verwalten. Diese Personen sind im Art. 6 Abs. 1 des gesetzesvertretenden Dekrets 252/05 angegeben.
An eine Bank oder an ein Finanzinstitut zu zahlende Gebühr zur Deckung der Aufwendungen zur Kapitalverwaltung.
Auszahlungen eines Teiles einer individueller Position, die sich das Mitglied vor dem Erreichen der Vorraussetzungen für die Rente und nur für bestimmte Gründe auszahlen lassen kann (Gesundheitsausgaben, Kauf/Sanierung Erstwohnung und sonstige Notwendigkeiten).
Ableben des Mitglieds vor der Pensionierung, das die Auszahlung der individuellen Position an die Erben des Mitglieds oder andere vom Mitglied benannte Begünstigten zur Folge hat.
ZUFÜHRUNG DER ABFERTIGUNG
Ab dem 01.01.2007 muss ein Arbeitnehmer des Privatsektors (innerhalb der sechs Monate vom 01.01.07 bis zum 30.06.07 oder innerhalb sechs Monate nach Anstellung) entscheiden, wohin er seine anreifende Abfertigung fließen lassen will; hierfür kann man auf zwei Arten die Abfertigung einer Zusatzrentenform zufließen lassen:
explizite Zuführung, die Abfertigung wird einer Zusatzrentenform mittels ausdrücklicher Entscheidung des Arbeiters zugeführt
stillschweigende Zuführung, falls innerhalb der gegebenen Frist keine Entscheidung getroffen wurde, dann wird die Abfertigung laut den geltenden Bestimmungen stillschweigend an eine Zusatzrentenform überwiesen.
Folgende Personen, deren jährliches Gesamteinkommen nicht 2.840,51 € überschreitet (Art. 12 DPR 916/86 Tuir), gelten als (steuerlich) zulasten lebende Familienangehörige:
der Ehepartner (nicht gerichtlich oder effektiv getrennt),
die Kinder (einschließlich der außerehelich anerkannten Kinder, der Adoptivkinder bzw. Pflegekinder) unabhängig davon, ob die vorgeschriebenen Altersgrenzen überschritten werden und ob sie studieren oder ein Gratispraktikum ablegen.
Diese Familienmitglieder können auch nicht mit der Person zusammenleben, zu deren Lasten sie leben und können ihren Wohnsitz im Ausland haben.
Auch die folgenden Familienangehörigen können als zulasten gelten:
der Ehepartner (gerichtlich oder effektiv getrennt),
die Nachkommen der Kinder
die Eltern (einschließlich der gesetzlichen Eltern oder Adoptiveltern)
die Schwiegermutter und der Schwiegervater
die Brüder und Schwestern (auch einseitig)
die Großväter und Großmütter
Die Familienangehörigen dieser zweiten Gruppe können nur unter den folgenden Voraussetzungen zulasten leben:
sie müssen mit dem Beitragszahler zusammen leben
oder sie müssen, immer von demselben Beitragszahler, Unterhaltsbeiträge erhalten, die nicht aus den Maßnahmen der Gerichtsbehörde hervorgehen.
(QUELLE: ANWEISUNGEN UNICO PF 2006)
Form der Kapitalanlage zur Altersversorgung, die eine finanzielle Unterstützung nach Arbeitsbeendigung gewährleistet, welche zur Rente hinzukommt.
ZUSATZRENTENFORM
Vorsorgeform basierend auf freiwilligem Beitritt, die errichtet wurde, um den Mitgliedern eine Rentenleistung zusätzlich zur öffentlichen Rentenleistung zu garantieren. Diese werden durch kollektivvertragliche Rentenfonds, offene Rentenfonds und individuelle Rentenformen ausgeführt.
Nach mindestens fünfjähriger Mitgliedschaft in der Zusatzrentenform ab dem Zeitpunkt des Anreifens der Voraussetzungen des Mitglieds für den Zugriff auf die Leistungen im Pflichtvorsorgesystem ausbezahlter Betrag. Die Leistung kann als Rente oder als Kapital ausgezahlt werden (im Normalfall bis maximal 50% des angereiften Endkapitals). Falls die Rente aus der Umwandlung von mindestens 70% des Endkapitals weniger als 50% des Sozialgeldes ausmacht, kann die gesamte Leistung als Kapital ausgezahlt werden.