Source: http://gesetze.berlin.de/jportal/portal/page/bsbeprod.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-BauOBE2005V7P81
Timestamp: 2020-04-03 08:31:11
Document Index: 53715341

Matched Legal Cases: ['§ 81', '§ 57', '§ 58', '§ 59', '§ 62', '§ 63', '§ 77', '§ 78', '§ 81', '§ 78', '§ 79', '§ 80', '§ 81', '§ 82', '§ 83', '§ 84', '§ 84']

VIS BE § 81 BauO Bln | Landesnorm Berlin | - Bestehende bauliche Anlagen | Bauordnung für Berlin (BauO Bln) vom 29. September 2005 | gültig ab: 01.01.2017
§ 57 - § 58 Erster Abschnitt - Bauaufsichtsbehörden
§ 59 - § 62 Zweiter Abschnitt - Genehmigungspflicht, Genehmigungsfreiheit
§ 63 - § 77 Dritter Abschnitt - Genehmigungsverfahren
§ 78 - § 81 Vierter Abschnitt - Bauaufsichtliche Maßnahmen
§ 78 - Verbot unrechtmäßig gekennzeichneter Bauprodukte
§ 79 - Einstellung von Arbeiten
§ 80 - Beseitigung von Anlagen, Nutzungsuntersagung
§ 81 - Bestehende bauliche Anlagen
§ 82 - § 83 Fünfter Abschnitt - Bauüberwachung
§ 84 - § 84 Sechster Abschnitt - Baulasten
(1) Rechtmäßig bestehende bauliche Anlagen sind, soweit sie nicht den Vorschriften dieses Gesetzes oder den auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Vorschriften genügen, mindestens in dem Zustand zu erhalten, der den bei ihrer Errichtung geltenden Vorschriften entspricht. Sie sind so zu erhalten, dass ihre Verunstaltung sowie eine Störung des Straßen-, Orts- oder Landschaftsbildes vermieden werden. Satz 2 gilt auch für Baugrundstücke.
(2) Werden in diesem Gesetz oder in auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Vorschriften andere Anforderungen als nach dem bisherigen Recht gestellt, so kann verlangt werden, dass rechtmäßig bestehende oder nach genehmigten Bauvorlagen bereits begonnene bauliche Anlagen angepasst werden, wenn dies zur Vermeidung einer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung, insbesondere von Leben oder Gesundheit, erforderlich ist. Für Aufenthaltsräume im Kellergeschoss können die Vorschriften dieses Gesetzes und die auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Vorschriften jedoch auch dann angewendet werden, wenn ihr baulicher Zustand den heutigen Anforderungen nicht entspricht, insbesondere der Fußboden 1,50 m oder mehr unter dem anschließenden Gelände liegt.
(3) Sollen rechtmäßig bestehende bauliche Anlagen wesentlich geändert werden, so kann gefordert werden, dass auch die nicht unmittelbar berührten Teile der baulichen Anlage mit diesem Gesetz oder den auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Vorschriften in Einklang gebracht werden, wenn die Bauteile, die diesen Vorschriften nicht mehr entsprechen, mit den beabsichtigten Arbeiten in einem konstruktiven Zusammenhang stehen und die Durchführung dieser Vorschriften bei den von den Arbeiten nicht berührten Teilen der baulichen Anlage keine unzumutbaren Mehrkosten verursacht.
(4) Bei Modernisierungsvorhaben ist Absatz 3 nicht anzuwenden, es sei denn, dass anderenfalls Gefahren eintreten.
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