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Timestamp: 2016-10-28 23:49:31
Document Index: 309289773

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 140', 'Art. 239', 'Art. 239', 'Art. 72', 'Art. 75']

5A_479/2013 (26.06.2013)
5A_479/2013 � � Urteil vom 26. Juni 2013
C.________ sel.,
3. und 4. vertreten durch Rechtsanwalt
Dr. Niklaus Studer,
Herabsetzung/Testamentsanfechtung,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 29. April 2013 des Obergerichts des Kantons Solothurn (Zivilkammer).
in die Beschwerde gem�ss Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 29. April 2013 des Obergerichts des Kantons Solothurn, das auf eine Berufung der Beschwerdef�hrerin gegen ein Urteil des Amtsgerichts F.________ (betreffend erbrechtliche Herabsetzung/Testamentsanfechtung) nicht eingetreten ist,
dass das Obergericht erwog, nachdem die in den USA wohnende Beschwerdef�hrerin erfolglos zur Bezeichnung eines Zustelldomizils in der Schweiz aufgefordert und auf die S�umnisfolgen aufmerksam gemacht worden sei, gelte das erstinstanzliche Urteil als am Tag seiner Publikation im Amtsblatt (25. Januar 2013) zugestellt (Art. 140 und 141 Abs. 1 lit. c und Abs. 2 ZPO), die 10-t�gige Frist zur Einreichung eines Gesuchs um Urteilsbegr�ndung (Art. 239 Abs. 2 ZPO) habe somit am 26. Januar begonnen und am 4. Februar geendet, das diesbez�gliche Gesuch der Beschwerdef�hrerin sei bei der ersten Instanz erst am 8. Februar 2013 eingegangen, den Beweis der rechtzeitigen �bergabe ihres Gesuchs an die Schweizerische Post habe die Beschwerdef�hrerin nicht erbracht, zufolge des versp�teten Gesuchs werde ein Rechtsmittelverzicht fingiert (Art. 239 Abs. 2 ZPO), weshalb auf die Berufung nicht einzutreten sei, woran auch der Umstand nichts �ndere, dass die Vorinstanz ihr Urteil trotz versp�tetem Gesuch begr�ndet habe,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG, die sich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide richten kann (Art. 75 Abs. 1 BGG), zum Vornherein unzul�ssig ist, soweit die Beschwerdef�hrerin auch das erstinstanzliche Urteil anficht,
dass die Beschwerdef�hrerin in ihren Eingaben an das Bundesgericht nicht rechtsgen�glich auf die entscheidenden obergerichtlichen Erw�gungen eingeht,
dass sie erst recht nicht anhand dieser Erw�gungen nach den gesetzlichen Anforderungen aufzeigt, inwiefern der (vorliegend allein anfechtbare) Beschluss des Obergerichts vom 29. April 2013 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
Lausanne, 26. Juni 2013