Source: http://www.jurablogs.com/2015/08/13/olg-frankfurt-am-main-entscheidet-zu-den-notwendigen-anwaltskosten-des-geschaedigten-die-aufgrund-des-unfallereignisses-vom-schaediger-bzw-dessen-haftpflichtversicherer-zu-erstatten-sind-mit-berufungsurteil-vom-2-punkt-12-punkt-2014-22-u-171-strich-13
Timestamp: 2016-12-07 22:08:13
Document Index: 7415367

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'Art. 30', 'EuG']

BlogsCaptain HUKAugust 2015OLG Frankfurt am Main entscheidet zu den notwendigen Anwaltskosten des Geschädigten, die aufgrund des Unfallereignisses vom Schädiger bzw. dessen Haftpflichtversicherer zu erstatten sind, mit Berufungsurteil vom 2.12.2014 – 22 U 171/13 -.von Willi WackerHallo verehrte Leserinnen und Leser des Captain-Huk-Blogs,hier und heute veröffentlichen wir für Euch noch ein Berufungsurteil aus Frankfurt am Main zu den Rechtsanwaltskosten bzw. zum Sachverhalt, wann man einen Rechtsanwalt einschalten darf. Beim Verkehrsunfall nach wohl zutreffender Ansicht des Gerichts demnach wohl grundsätzlich, da das Thema Unfallschaden / Schadensersatzrecht für einen geschädigten Laien zu undurchsichtig bzw. zu komplex ist bzw. durch die unzähligen Urteile zu unübersichtlich geworden ist. Eine prima Entscheidung aus Frankfurt am Main, wie wir meinen. Was denkt Ihr? Gebt bitte Eure sachlichen Kommentare ab, auch wenn es draußen unerträglich heiß ist. Ich sitze auch im kühlen Arbeitszimmer und setze mich an den Rechner, damit Ihr Informationen erhaltet.Viele Grüße Euer Willi Wacker22 U 171/134 O 527/11 Landgericht DarmstadtVerkündet am 02. Dezember 2014OBERLANDESGERICHT FRANKFURT AM MAINIM NAMEN DES VOLKESURTEILIn dem Rechtsstreit…für Recht erkannt:Auf die Berufung des Klägers wird das Urteil des Landgerichts Darmstadt vom 19.6.2013 teilweise abgeändert.Die Beklagte wird verurteilt, über den vom Landgericht Darmstadt zugesprochenen Betrag hinaus weitere 891,91 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 1.6.2012 an den Kläger zu zahlen.Die weitergehende Berufung wird zurückgewiesen.Von den Kosten erster Instanz tragen der Kläger 20%, die Beklagte 80%.Von den Kosten zweiter Instanz tragen der Kläger 56%, die Beklagte 44%.Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Das angefochtene Urteil wird für vorläufig vollstreckbar ohne Sicherheitsleistung erklärt.Der Gegenstandswert für die Berufungsinstanz wird auf 2.027,59 € festgesetzt.Der Gegenstandswert im Beschluss des Landgerichts für die erste Instanz vom 19.6.2013 bleibt bestehen.Gründe:I ...Zum vollständigen Artikel97 LeserDimsic & Tasci Rechtsanwälte:OLG Frankfurt zur Unfallregulierung: Einschaltung eines Rechtsanwaltes von vornherein e...103 LeserVerkehrsrecht Blog:Zusammenstoß von Fußgänger und Skifahrer: Wer haftet?30 LeserSchadenfixblog:Erstattungsfähigkeit vorgerichtlicher Sachverständigenkosten127 LeserVerkehrsrecht Blog:BGH: Unfallgeschädigter muss Mietwagenangebote des Haftpflichtversicherers beachten107 LeserVerkehrsrecht Blog:LG Saarbrücken: Geschädigter darf Weiterleitung des Schadengutachtens an Versicherung n...52 LeserVerkehrsrecht Blog:Ergänzungsgutachten bei Einwendungen des Schädigers gegen das Gutachten erforderlich147 LeserVerkehrsrecht Blog:BGH zu den erforderlichen Kosten für die Beseitigung einer Ölspur94 LeserVerkehrsrecht Blog:AG Brandenburg: Nach fachgerechter Reparatur keine fiktive Abrechnung der Beilackierung10 verwandte ArtikelAG Gardelegen verurteilt Versicherungsnehmer und die ERGO Versicherung AG zur Zahlung restlicher Anwalts- und Sachverständigenkosten mit Urteil vom 2.6.2015 – 31 C 218/14 -.Anwaltskosten als UnfallschadenAG Neunkirchen urteilt zur Erstattung des restlichen Schadensersatzes mit teilweise mehr als fragwürdigen Entscheidungsgründen (5 C 121/14 (52) vom 08.12.2014)VI. Zivilsenat des BGH entscheidet erneut über die nach einem Verkehrsunfall zu ersetzenden Reparaturkosten, die nach dem Sachverständigengutachten über dem Wiederbeschaffungswert des unfallbeschädigten Kraftfahrzeuges lagen, mit Urteil vom 2.6.2015 – VI ZR 387/14 -.Abmahnung mehrerer Gegner kann nur eine Angelegenheit für Anwalt seinWochenendserie zum Vierten: AG Frankfurt am Main verurteilt HUK-COBURG Haftpflichtunterstützungskasse am 29.9.2015 zu Aktenzeichen 30 C 2450/15 (32) zur Zahlung restlicher Sachverständigenkosten.AG Bonn erurteilt mitesenswertem Urteil vom 29.10.2014 – 113 C 47/14 – die HUK 24 AG zur Zahlung restlicher Sachverständigenkosten aus abgetretenem Recht.Korrespondenz mit Rechtsschutzversicherung in verkehrsrechtlichen Angelegenheiten ist erstattungsfähig/ Teil 2AG Völklingen misst Nebenkosten an JVEG und entscheidet mit kritisch zu betrachtender Begründung über restliche abgerechnete Sachverständigenkosten (Urteil vom 12.8.2015 – 16 C 86/15 -).AG Obernburg verurteilt Versicherungsnehmer der HUK-COBURG mit Urteil vom 21.4.2015 – 1 C 70/15 – zur Zahlung restlicher, abgetretener Sachverständigenkosten.Über den ArtikelVeröffentlicht August 13, 2015 3:07pm von Willi Wacker im Blog Captain HUK.Über den AutorWilli Wacker887 Artikel von Willi WackerMehr von Willi WackerThemenUrteile, Rechtsprechung, Rechtsanwaltskosten, Kaskoschaden, Rechtsschutzversicherung, Deckungszusage, Rechtsanwaltsgebühren, Haftpflichtschaden, Olg Frankfurt Am Main, RechtsschutzdeckungTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresDie einen sagen so, die anderen sagen so.von Carsten R. 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