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Timestamp: 2017-06-28 22:49:39
Document Index: 276218915

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 66']

8C_536/2012 (17.08.2012)
8C_536/2012
Urteil vom 17. August 2012
vom 11. Juni 2012.
in die Beschwerde des A.________ vom 4. Juli 2012 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 11. Juni 2012,
in die Verfügung des Bundesgerichts vom 6. Juli 2012 betreffend fehlende Beilage des angefochtenen Entscheides sowie Mitteilung betreffend gesetzliche Anforderungen an Beschwerden,
in die daraufhin mit Eingabe vom 10. Juli 2012 (Poststempel) erfolgte Nachreichung des vorinstanzlichen Entscheides,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt; dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person konkret mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt (BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.); Art. 95 ff. BGG nennen dabei die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe,
dass die Eingaben des Beschwerdeführers vom 4. und 10. Juli 2012 den vorgenannten Erfordernissen offensichtlich nicht gerecht werden, da sie kein rechtsgenügliches Begehren und auch keine ausreichende Begründung enthalten, indem sich der Versicherte mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen an die Begründungspflicht genügenden Weise auseinandersetzt und namentlich weder rügt noch aufzeigt, inwiefern das kantonale Gericht mit seinen Erwägungen im Sinne von Art. 95 f. BGG Recht verletzt bzw. - soweit überhaupt beanstandet - den Sachverhalt gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG qualifiziert unrichtig oder unvollständig festgestellt haben sollte,
dass demnach - trotz Nachreichung des vorinstanzlichen Entscheides gemäss Verfügung des Bundesgerichts vom 6. Juli 2012 - offensichtlich kein gültiges Rechtsmittel erhoben worden ist, obwohl der Versicherte auf die Formerfordernisse von Beschwerden und die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit am 6. Juli 2012 ausdrücklich hingewiesen wurde,
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren ausnahmsweise abzusehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG), womit das sinngemässe Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos ist,
Luzern, 17. August 2012