Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%20145,%2035
Timestamp: 2013-06-18 22:37:15
Document Index: 23480031

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

Rechtsprechung: BGHZ 145, 35
Rechtsprechung BGH, 11.07.2000 - X ZR 89/98 Sporadische Rentenzahlungen der S�hne� 530 Abs. 1 BGB, grober Undank kann auch bei Nichterf�llung einer Zahlungspflicht durch den Beschenkten gegeben sein, dabei ist seine wirtschaftliche Situation zu beachten, grunds�tzlich setzt grober Undank Vorsatz voraus
Zahlungspflicht des Beschenkten gegen�ber dem Schenker
Deutsches Notarinstitut BGB � 530 Abs. 1
BGB � 530 Abs. 1Grober Undank durch Nichterf�llung einer bestehenden Zahlungspflicht
Immobilien - Voraussetzung der Bejahung des groben Undanks des Beschenkten
Keine Feststellung groben Undanks wegen Nichterf�llung bestehender Zahlungspflichten gegen�ber dem Schenker ohne W�rdigung der tats�chlichen wirtschaftlichen Verh�ltnisse des Beschenkten
Schenkungswiderruf bei grobem Undank
BGHZ 145, 35
NJW 2000, 3201
ZIP 2000, 1621
MDR 2000, 1423
FamRZ 2000, 1490
WM 2000, 2250
Wird zitiert von ... (13) BGH, 05.10.2004 - XI ZR 210/03 Bankrecht - Beweislast bei ec-Karten MissbrauchNach st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur sekund�ren Darlegungslast kann es Sache einer nicht prim�r darlegungs- und beweispflichtigen Partei sein, sich im Rahmen der ihr nach � 138 Abs. 2 ZPO obliegenden Erkl�rungspflicht zu den Behauptungen der beweispflichtigen Partei konkret zu �u�ern, wenn diese au�erhalb des von ihr vorzutragenden Geschehensablaufs steht und keine n�here Kenntnis der ma�gebenden Tatsachen besitzt, ihr Proze�gegner aber die wesentlichen Umst�nde kennt und es ihm zumutbar ist, dazu n�here Angaben zu machen (BGHZ 140, 156, 158 f.; 145, 35, 41; BGH, Urteile vom 24. November 1998 - VI ZR 388/97, NJW 1999, 714 f. m.w.Nachw. und vom 11. Dezember 2001 - VI ZR 350/00, WM 2002, 347, 349).
BGH, 26.10.2004 - XI ZR 255/03 Immobilienanlagen - Realkredit bei finanziertem Grundst�cksgesch�ftF�r die im Zusammenhang mit dem Erwerb der Eigentumswohnung erlangten Steuervorteile traf ihn die sekund�re Darlegungslast (vgl. BGHZ 145, 35, 41; BGH, Urteile vom 24. November 1998 - VI ZR 388/97, NJW 1999, 714 und vom 5. Februar 2003 - VIII ZR 111/02, NJW 2003, 1449, 1450).
BGH, 13.11.2012 - X ZR 80/11 Schenkungswiderruf wegen groben UndanksDer Widerruf setzt deshalb nicht nur objektiv eine Verfehlung des Beschenkten von gewisser Schwere voraus, sondern es ist ferner erforderlich, dass die Verfehlung auch in subjektiver Hinsicht Ausdruck einer Gesinnung des Beschenkten ist, die in erheblichem Ma�e die Dankbarkeit vermissen l�sst, die der Schenker erwarten darf (BGH, Urteil vom 11. Juli 2000 - X ZR 89/98, BGHZ 145, 35, 38; Urteil vom 11. Oktober 2005 - X ZR 270/02, FamRZ 2006, 196).Das Revisionsgericht kann lediglich nachpr�fen, ob sich der Tatrichter entsprechend dem Gebot des � 286 ZPO mit dem Prozessstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat (st�ndige Rechtsprechung, vgl. BGHZ 145, 35, 38; BGH, Urteil vom 14. Dezember 2004 - X ZR 3/03, FamRZ 2005, 511).
BGH, 18.10.2004 - II ZR 352/02 Immobilienanlagen - Anwendbarkeit des HWiG auf GesellschaftsbeitrittEr mu� sich im Rahmen des � 138 Abs. 2 ZPO auch dann substantiiert zu dem entscheidungserheblichen Sachverhalt �u�ern, wenn die an sich darlegungsbelastete Partei keine Einzelheiten vorgetragen hat (…Sen.Urt. v. 11. Juni 1990 - II ZR 159/89, NJW 1990, 3151 f.;… BGH, Urt. v. 24. November 1998 - VI ZR 388/97, ZIP 1999, 105, 106; BGHZ 145, 35, 41).
BGH, 30.09.2003 - XI ZR 426/01 Bankenrecht - Transferrubel-AbrechnungsverfahrenOb dieser Ausgangspunkt zutrifft (vgl. zur sekund�ren Darlegungslast: BGHZ 140, 156, 158 f.; 145, 35, 41; 145, 170, 184; BGH, Urteil vom 24. November 1998 - VI ZR 388/97, ZIP 1999, 105, 106), kann gleichfalls offenbleiben.
BGH, 04.12.2001 - X ZR 167/99 Schenkung - Widerruf wegen groben UndanksEine schwere Verfehlung setzt objektiv ein gewisses Ma� an Schwere und subjektiv eine tadelnswerte Gesinnung voraus; diese mu� Ausdruck einer Gesinnung des Beschenkten sein, die in erheblichem Ma�e (…BGH, Urt. v. 28.10.1982 - IX ZR 62/82, FamRZ 1983, 349) die Dankbarkeit vermissen l��t, die der Beschenkte erwarten kann (st. Rspr. BGHZ 87, 145, 149;… BGH, Urt. v. 27.9.1991 - V ZR 55/90, NJW 1992, 183, 184; BGHZ 145, 35).
OLG K�ln, 19.03.2002 - 11 W 19/02 Schenkungswiderruf bei Gef�hrdung des Wohnungsrechts des Schenkers durch …Die nachhaltige Missachtung der vom Beschenkten dem Schenker gegen�ber �bernommenen Pflichten ist in der Rechtsprechung bereits mehrfach als grober Undank gewertet worden, so bei der Weigerung, das geschenkte Grundst�ck mit der zugesagten Grundschuld zu belasten, bei der Weigerung, ein vorbehaltenes Wohnrecht zu erf�llen, oder bei Weigerung, die vorbehaltene Nutzung des Gartens des geschenkten Grundst�cks zu gew�hren (vgl. BGH, NJW 1992, 183; 1993, 1577; vgl. auch BGH, NJW 2000, 3201 f.).Dass dies im Hinblick auf die Streitigkeiten der Parteien sowie auf den beabsichtigten Auszug der Antragsgegnerin und ihre finanziellen Verh�ltnisse in Kauf genommen werden muss und der naheliegende Eindruck einer tadelnswerten Gesinnung damit entkr�ftet ist (vgl. dazu BGH, NJW 2000, 3201 ff.), l�sst sich jedenfalls beim jetzigen Verfahrensstand nicht feststellen.
BGH, 14.12.2004 - X ZR 3/03 Widerruf der Schenkung wegen groben UndanksNach st�ndiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs setzt der Widerruf einer Schenkung nach � 530 Abs. 1 BGB nicht nur eine objektiv schwere Verfehlung des Beschenkten voraus, sondern erfordert auch, da� die Verfehlung Ausdruck einer Gesinnung des Beschenkten ist, die in erheblichem Ma�e die Dankbarkeit vermissen l��t, die der Schenker erwarten kann (s. statt aller nur BGHZ 145, 35, 38).
BGH, 05.10.2004 - X ZR 25/02 Gesellschaftsrecht - R�ckforderungsrecht bei ZweckschenkungDie den Widerruf der Schenkung wegen groben Undanks regelnde Bestimmung des � 530 Abs. 1 BGB setzt nicht nur eine objektiv schwere Verfehlung des Beschenkten voraus; es ist ferner n�tig, da� die Verfehlung Ausdruck einer Gesinnung des Beschenkten ist, die in erheblichem Ma�e (…BGH, Urt. v. 28.10.1982 - IX ZR 62/82, FamRZ 1983, 349) die Dankbarkeit vermissen l��t, die der Schenker erwarten kann (…BGH, Urt. v. 27.09.1991 - V ZR 55/90, NJW 1992, 183, 184; Senat BGHZ 145, 35, 38).
OLG Hamm, 13.03.2008 - 28 U 71/07 Verg�tungsvereinbarung - Keine Begrenzung auf das F�nffache der gesetzlichen …Dies gilt umso mehr, als ausschlie�lich er aus eigenem Erleben wissen kann, welche konkreten T�tigkeiten er mit welchem konkreten Zeitaufwand ausge�bt hat, und ihn insoweit ohnehin eine sekund�re Darlegungslast treffen w�rde (…vgl. BGH in NJW 2008, 982 [984 Rdn. 16];… NZI 2007, 457 [459 Rdn. 18];… GRUR 2007, 629 [630 Rdn. 12]; NJW-RR 2005, 180 [182]; NJW-RR 2004, 989 [990]; NJW 1999, 714; BGHZ 145, 35 [41] = NJW 2000, 3201).
BGH, 11.10.2005 - X ZR 270/02 Anforderungen an die Sachverhaltsaufkl�rung bei Widerruf einer Schenkung wegen …
OLG Hamm, 30.08.2005 - 34 U 149/99 Undankbare Gesinnung des Beschenkten als Voraussetzung f�r einen …