Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F25-02-2011-9C_708-2010
Timestamp: 2016-10-22 11:43:59
Document Index: 303160291

Matched Legal Cases: ['Art. 82', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 17', 'Art. 88', 'BGE', 'BGE', 'BGE']

Im Juni 2005 meldete sich der 1955 geborene S.________, Waschplatzmitarbeiter in der Firma U.________ AG, bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an unter Hinweis auf die Folgen einer am 20. Dezember 2004 erlittenen Schulterverletzung. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich kl�rte die medizinischen und erwerblichen Verh�ltnisse ab, wozu sie unter anderem die Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) beizog und eine psychiatrische Begutachtung veranlasste.
Die IV-Stelle erteilte dem Versicherten Kostengutsprache f�r H�rger�te und invalidit�tsbedingte �nderungen des Motorfahrzeuges.
Gest�tzt auf einen am 21. Dezember 2007 geschlossenen Vergleich sprach die SUVA S.________ eine Invalidenrente entsprechend einer Erwerbseinbusse von 40 % und eine Integrit�tsentsch�digung entsprechend einer Integrit�tseinbusse von 52.5 % zu (Verf�gung vom 19. Februar 2008).
Nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verf�gung vom 23. Februar 2009 eine ganze Rente, befristet von Dezember 2005 bis M�rz 2007, zu.
Die vom Versicherten hiegegen erhobene Beschwerde mit dem Antrag auf Zusprechung einer ganzen Rente �ber den 31. M�rz 2007 hinaus wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 6. Juli 2010 ab.
S.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und das Rechtsbegehren stellen, der kantonale Entscheid sei aufzuheben und es sei in Ab�nderung der Verwaltungsverf�gung auf die Befristung der Rente zu verzichten, unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. B GG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG) und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 2 BGG).
Streitig ist einzig die Befristung der Rente auf Ende M�rz 2007.
Im angefochtenen Entscheid wird zutreffend ausgef�hrt, dass die im Rahmen der 5. IV-Revision Anfang 2008 in Kraft getretenen Rechts�nderungen intertemporalrechtlich nicht anwendbar sind. Des Weitern hat die Vorinstanz richtig dargelegt, dass nach der Rechtsprechung bei der r�ckwirkenden Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Rente die Revisionsbestimmungen (Art. 17 Abs. 1 ATSG; Art. 88a Abs. 1 IVV) analog Anwendung finden, weil noch vor Erlass der ersten Rentenverf�gung eine anspruchsbeeinflussende �nderung eingetreten ist mit der Folge, dass gleichzeitig die �nderung mitber�cksichtigt wird (vgl. BGE 109 V 125 E. 4a S. 126 f.; ZAK 1984 S. 133; Urteil 9C_233/2009 vom 6. Mai 2009 E. 2.1). Darauf wird verwiesen.
4.1 Vorinstanz und IV-Stelle gehen �bereinstimmend davon aus, dass beim Versicherten ab Dezember 2006 eine massgebliche Verbesserung der gesundheitlichen Verh�ltnisse eingetreten ist. Seit diesem Zeitpunkt kann der Beschwerdef�hrer nach den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen des kantonalen Gerichts zwar weiterhin den rechten Arm und die rechte Hand, von geringen Ausnahmen abgesehen, nicht mehr einsetzen, ist aber in der Lage, dieser Einschr�nkung Rechnung tragende T�tigkeiten in vollem Pensum (100 %) auszu�ben. Das Vorliegen eines die Arbeitsf�higkeit beeintr�chtigenden psychischen Leidens wird im angefochtenen Entscheid gest�tzt auf das Gutachten des Dr. med. R.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, und des Dr. med. O.________ vom 29. Oktober 2007, Bern, ausdr�cklich verneint.
4.2 Diese Beurteilung ist im Rahmen der gesetzlichen �berpr�fungsbefugnis des Bundesgerichts (E. 1) nicht zu beanstanden. Zu Unrecht macht der Beschwerdef�hrer geltend, das vom Kreisarzt der SUVA am 29. August 2005 festgestellte Schulterschmerz-Syndrom habe sich nie massgeblich gebessert und entgegen dem angefochtenen Entscheid sei in der kreis�rztlichen Untersuchung vom 21. Dezember 2006 auch nirgends von verbesserten gesundheitlichen Verh�ltnissen die Rede. Denn die von Vorinstanz und IV-Stelle angenommene Verbesserung des Gesundheitszustandes ergibt sich aus einem Vergleich der �rztlichen Einsch�tzungen aus dem Jahre 2005, in welchen von einer vollen Arbeitsunf�higkeit ausgegangen wird, mit der kreis�rztlichen Beurteilung vom 21. Dezember 2006, gem�ss welcher in einer angepassten T�tigkeit eine volle Arbeitsf�higkeit besteht. S�mtliche Einwendungen des Beschwerdef�hrers - welcher die fehlende Verbindlichkeit der Invalidit�tsbemessung der SUVA f�r die Invalidenversicherung (BGE 133 V 549), insbesondere wenn diese auf einem Vergleich beruht (vgl. dazu BGE 126 V 288 E. 2b S. 292), zu Recht nicht in Frage stellt - lassen die vorinstanzliche Feststellung der Wiedererlangung einer vollen Arbeitsf�higkeit in einer angepassten T�tigkeit weder als offensichtlich unrichtig noch als sonst wie rechtsfehlerhaft erscheinen.
4.3 Damit hat es mit dem auf dieser Grundlage ermittelten und abgesehen von der zugrunde gelegten Arbeitsunf�higkeit nicht bestrittenen Invalideneinkommen (Fr. 44'398.- [gem�ss IV-Stelle] oder Fr. 41'113.- [gem�ss Vorinstanz]) sein Bewenden. Eine Gegen�berstellung mit dem ebenso unbestritten gebliebenen Valideneinkommen von Fr. 62'491.- f�hrt zu einem rentenausschliessenden Invalidit�tsgrad (28 oder 34 %). Damit ist die von der IV-Stelle verf�gte und von der Vorinstanz best�tigte Befristung der Rente (deren Zeitpunkt als solcher unbestritten ist) rechtens.