Source: http://rsv-handball.de/satzung/
Timestamp: 2017-03-28 21:30:25
Document Index: 377299833

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§26', '§ 11', '§ 670', '§ 42', '§ 14', '§ 15']

Satzung - Rheydter Spielverein Handball e.V.	Rheydter Spielverein Handball e.V.
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Die Satzung des Rheydter Spielverein Handball e.V. in der Fassung vom 27.03.2009 mit Änderungen der Mitgliederversammlung vom 23.08.2014
Der Verein führt den Namen "Rheydter Spielverein Handball e. V.".
Der Verein hat seinen Sitz in Mönchengladbach und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Mönchengladbach unter VR 2187 eingetragen.
Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes und der Fachverbände.
Der Verein kann sowohl Mitglied wie auch Gesellschafter anderer gemeinnütziger Körperschaften werden, wenn das zur Erzielung des Vereinszweckes förderlich ist.
§ 2: Zweck und Zweckverwirklichung
Der Vereinszweck ist die Förderung des Handballsportes und ganz besonders die Förderung von Jugendlichen und Kindern. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Scholen zur Talentfindung und -förderung, Durchführung von Betreuungsmaßnahmen im scholischen Bereich mit sportlichen Schwerpunktangeboten, Beteiligung an Kooperationen, Spielgemeinschaften und die Durchführung von Turnieren und Sportkursen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätigt, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Mitglieder sind Ehrenmitglieder, ordentliche Mitglieder, Jugendliche und Kinder.
Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.
Ordentliches Mitglied ist, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat. Nur ordentliche Mitglieder können von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Ordentliche Mitglieder und Jugendliche, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, sind bei der Mitgliederversammlung stimmberechtigt. Die Altersvoraussetzung gilt zum Zeitpunkt der Versammlung.
Mitglieder des Vereins im Alter von 14 bis 17 Jahren gelten als Jugendliche, unter 14-jährige als Kinder.
Zum Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an den geschäftsführenden Vorstand des Vereins zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.
Der Vorstand entscheidet über einen Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Er ist im Falle der Ablehnung des Antrages nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Die Ablehnung durch den Vorstand ist nicht anfechtbar.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Streichung aus der Mitgliederliste, Tod, Ausschluss oder Auflösung des Vereins.
Die Austrittserklärung ist schriftlich an den geschäftsführenden Vorstand zu richten. Der Austritt ist nur zum 30.06. oder 31.12. eines Jahres unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen zolässig.
Der Ausschluss eines Mitgliedes kann vom Vorstand beschlossen werden: wenn das Mitglied seinen Beitrag trotz vorheriger Mahnung nicht bezahlt hat.
bei grobem Verstoß gegen die Vereinszwecke oder die Vereinssatzung.
wegen unehrenhaften Betragens innerhalb oder außerhalb des Vereins.
Dem Auszuschließenden ist in einer Sitzung des Vorstandes Gelegenheit zu einer Rechtfertigung zu geben.
Bei der Aufnahme in den Verein ist eine Aufnahmegebühr zu zahlen. Der Mitgliedsbeitrag wird halbjährlich oder jährlich im Voraus erhoben. Eine Vergütung von Beiträgen erfolgt nicht.
Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins können Umlagen erhoben werden. Diese werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt, dürfen jedoch nicht mehr als 50% des Mitgliedsbeitrages übersteigen.
Über Stundung, Ermäßigung oder Erlass von Beiträgen entscheidet der Vorstand.
Die Höhe der Beiträge und Aufnahmegebühr wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt und in die Geschäftsordnung aufgenommen.
Das Mitglied hat sich am SEPA-Lastschriftverfahren zu beteiligen. Über Anträge auf Abweichung entscheidet der Vorstand. Rücklastschriftgebühren gehen zu Lasten des Mitgliedes.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Beschlussorgan des Vereins. In der Mitgliederversammlung hat jedes stimmberechtigte Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen, ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als 3 fremde Stimmen vertreten.
Die Mitgliederversammlung findet einmal jährlich, möglichst im ersten Quartal, statt.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist abzuhalten, wenn der Vorstand dieses beschließt oder wenn wenigstens 1/4 der stimmberechtigten Mitglieder, unter Angabe von Zweck und Gründen, eine solche schriftlich beantragen. Der/die 1. Vorsitzende oder sein/e Stellvertreter/in ist in beiden Fällen gezwungen, die außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb von vier Wochen nach Eingang des Antrages einzuberufen und abzuhalten.
Damit die Mitgliederversammlung beschlussfähig ist, muss sie durch den geschäftsführenden Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen per E-Mail oder schriftlich durch Einzeleinladung an die letzte bekannte Adresse der Mitglieder einberufen werden. Maßgeblich für den Beginn der Frist ist der Tag der E-Mail Absendung oder der Tag des Poststempels der Einladung.
Anträge an die Mitgliederversammlung sind mindestens 8 Tage vor deren Abhaltung per E-Mail oder schriftlich beim geschäftsführenden Vorstand einzureichen und durch diesen auf der Tagesordnung zu ergänzen.
Anträge, die nicht auf der Tagesordnung stehen (Dringlichkeitsanträge), können nur durch die Unterstützung von 3/4 der abgegebenen Stimmen zur Beratung und Beschlussfassung gelangen. Auch diese Anträge sind dem geschäftsführenden Vorstand vor Beginn der Mitgliederversammlung per E-Mail oder schriftlich einzureichen.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Mehrheit, bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden mitgezählt. Abstimmungen können offen oder durch geheime Wahl durchgeführt werden. Die geheime Wahl kann durch jedes stimmberechtigte Mitglied beantragt werden.
Eine Änderung der Satzung kann nur mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
Eine Auflösung des Vereins kann nur beschlossen werden, wenn mindestens mehr als 50% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung zur Auflösung des Vereins müssen 3/4 der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder diesem zustimmen.
Der/die 1. Vorsitzende oder sein/e Stellvertreter/in eröffnet und schließt die Mitgliederversammlung. Ferner stellt dieser die ordnungsgemäße Einberufung und die Beschlussfähigkeit fest. Eine ordentliche Mitgliederversammlung soll mindestens folgende Tagesordnungspunkte enthalten: Verlesung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung
Bericht des/der 1. Vorsitzenden oder seines/r Stellvertreters/in
Bericht des Vorstand Finanzen
Bericht des/der Jugendwartes/in
Entlastung der einzelnen Vorstandsmitglieder
Wahl des/der 1. und 2. Vorsitzenden, des Vorstand Finanzen, sofern diese anstehen
Wahl der beiden Kassenprüfer, sofern diese anstehen
Bestätigung des/der Jugendwartes/in
Ernennung der Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzenden
Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen. Dieses ist bei der nächsten Mitgliederversammlung zu verlesen. Der/die Protokollführer/in wird zu Beginn der Mitgliederversammlung von den stimmberechtigten Mitgliedern bestimmt. Das Protokoll ist vom/von der Protokollführer/in und dem/der 1. Vorsitzenden oder dessen/deren Stellvertreter/in zu unterschreiben.
Der geschäftsführende Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus dem/der 1. Vorsitzenden, dem/der 2. Vorsitzenden und dem Vorstand Finanzen. Der Verein wird durch mindestens 2 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes gemeinsam vertreten.
Die Mitglieder des Vorstandes und die Kassenprüfer werden jeweils für einen Zeitraum von 2 Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur Wahl des Nachfolgers im Amt. Bei der ersten Wahl, oder nach Rücktritt bzw. Ausscheiden aller Mitglieder des Vorstandes werden der/die 2. Vorsitzende und der/die zweite Kassenprüfer/in nur für den Zeitraum von einem Jahr gewählt.
Der/die Jugendwart/in wird laut Jugendsatzung des Landessportbundes von den Jugendlichen für ein Jahr gewählt. Die Wahl ist jeweils am Anfang eines Jahres durchzuführen.
Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der 1. Vorsitzenden. Der/die 1. Vorsitzende hat die besondere Aufgabe, die Sitzungen und Versammlungen einzuberufen, wo er/sie den Vorsitz führt. Dies sind u. a. ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlungen und Sitzungen des Vorstandes.
Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der geschäftsführende Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied in den Vorstand kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.
Der geschäftsführende Vorstand ist der Mitgliederversammlung verantwortlich.
Die Ehrenvorsitzenden des Vereins haben das Recht, an jeder Sitzung des Vorstandes teilzunehmen.
Über jede Sitzung des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen. Dieses ist vom/von der Protokollführer/in und dem/der 1. Vorsitzenden oder dessen/deren Stellvertreter/in zu unterschreiben.
§ 11: Vergütung der Organmitglieder, Aufwendungsersatz, bezahlte Mitarbeit
Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage einen Geschäftsstellenleiter und/oder Mitarbeiter für die Verwaltung einzustellen. Im Weiteren ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt, zur Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke Verträge mit Übungsleitern abzuschließen. Das arbeitsrechtliche Direktionsrecht hat der 1. Vorsitzende. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatz-anspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Die Mitglieder und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten.
Die Kasse ist jährlich von zwei von der Mitgliederversammlung zu wählenden Kassenprüfern zu überprüfen. Sie erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordentlicher Kassenführung die Entlastung des Vorstands Finanzen.
Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Rheydter Spielverein, Verein zur Pflege körperlicher Übungen e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Im Übrigen gelten bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes die für die Liquidation maßgebenden gesetzlichen Bestimmungen (§ 42 Insolvenzverfahren).
§ 14: Haftung und sonstige Bestimmungen
Die Mitglieder der Organe des Vereins müssen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben die Sorgfaltspflichten eines ordentlichen und gewissenhaften Mitgliedes des entsprechenden Organs beachten. Bei Verletzung dieser Pflichten sind sie dem Verein gegenüber im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens als Gesamtscholdner verpflichtet.
Der Verein haftet für Unfälle und sonstige Schadensfälle nur im Rahmen der von ihm abgeschlossenen Versicherungen.
Der Verein haftet nicht für die zu irgendwelchen Übungsstunden, Wettkämpfen oder Vereinsveranstaltungen mitgebrachten Kleidungsstücke, Wertgegenstände oder Bargeldbeträge.
§ 15: Inkrafttreten der Satzung
Diese Satzung ist am 23.08.2014 von der Mitgliederversammlung beschlossen worden. Sie ersetzt die Satzung vom 27.03.2009.
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