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Timestamp: 2019-04-19 04:43:14
Document Index: 217442958

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 4', '§ 46', 'Art. 4', '§ 1', '§ 3', '§ 6', '§ 7', '§ 10', '§ 11', '§ 14', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 29', '§ 30', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 2', '§ 37', '§ 4', '§ 8', '§ 12', '§ 16', '§ 20', '§ 24', '§ 28', '§ 32', '§ 2', '§ 14', '§ 10', '§ 2', '§ 14', '§ 2', '§ 2']

VFprF: Verordnung über die Fortbildungsprüfungen zum Fachagrarwirt und zur Fachagrarwirtin (VFprF) Vom 18. Juli 1996 (GVBl. S. 303) BayRS 7803-23-L (§§ 1–36) - Bürgerservice
Bereich erweiternZweiter Teil Einzelne Fortbildungsprüfungen (§§ 4–35)
Verordnung über die Fortbildungsprüfungen zum Fachagrarwirt und zur Fachagrarwirtin
(VFprF)
(GVBl. S. 303)
BayRS 7803-23-L
Vollzitat nach RedR: Verordnung über die Fortbildungsprüfungen zum Fachagrarwirt und zur Fachagrarwirtin (VFprF) vom 18. Juli 1996 (GVBl. S. 303, BayRS 7803-23-L), die zuletzt durch Verordnung vom 5. Juni 2013 (GVBl. S. 365) geändert worden ist
Auf Grund von § 46 Abs. 1 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) in Verbindung mit Art. 4 Satz 1 des Gesetzes zur Ausführung des Berufsbildungsgesetzes (AGBBiG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 29. September 1993 (GVBl S. 754, BayRS 800-21-1-A) erläßt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, hinsichtlich des Fachwirts und der Fachwirtin „Naturschutz und Landschaftspflege“ im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen, folgende vom Berufsbildungsausschuß beschlossene Verordnung:
§ 1 Grundsätze, Ziel der Prüfung
§ 3 Gliederung und Durchführung der Prüfung, Bewertung
Zweiter Teil Einzelne Fortbildungsprüfungen
Abschnitt I Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin Rechnungswesen
§ 6 Prüfungsgegenstände (Prüfungsinhalte)
§ 7 Durchführung der Prüfung, Bewertung
Abschnitt II Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin Besamungswesen
§ 10 Prüfungsgegenstände (Prüfungsinhalte)
§ 11 Durchführung der Prüfung
Abschnitt III Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierproduktion
§ 14 Prüfungsgegenstände (Prüfungsinhalte)
Abschnitt IV Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin Golfplatzpflege – Greenkeeper –
§ 17 Gliederung der Prüfung
§ 18 Prüfungsgegenstände (Prüfungsinhalte)
§ 19 Durchführung der Prüfung
Abschnitt V Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin Head-Greenkeeper
Abschnitt VI Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin Erneuerbare Energien – Biomasse
§ 25 Gliederung der Prüfung
§ 26 Prüfungsgegenstände (Prüfungsinhalte)
§ 27 Durchführung der Prüfung, Bewertung
Abschnitt VII Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin Betriebshilfe
§ 28 Zulassung
§ 29 Gliederung der Prüfung
§ 30 Prüfungsgegenstände (Prüfungsinhalte)
Abschnitt VIII Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin Sportplatzpflege
§ 32 Zulassung
§ 33 Gliederung der Prüfung
§ 34 Prüfungsgegenstände (Prüfungsinhalte)
§ 35 Durchführung der Prüfung
Grundsätze, Ziel der Prüfung
(1) Die §§ 2 und 3 dieser Verordnung gelten, soweit für die jeweilige Fortbildungsprüfung nichts anderes bestimmt ist.
(2) 1Die Prüfung bildet den Abschluss der beruflichen Fortbildung in Bereichen, die der Berufsausbildung in landwirtschaftlichen Ausbildungsberufen nachgelagert sind. 2Sie dient der beruflichen Anpassung und schafft Voraussetzungen für den beruflichen Aufstieg.
(3) 1Durch die Prüfung ist festzustellen, ob die Prüflinge die Kenntnisse und Fertigkeiten besitzen, um die jeweils notwendigen Tätigkeiten fachgerecht und eigenverantwortlich auszuführen und dabei auch betreuende und beratende Aufgaben wahrzunehmen. 2Wer die Prüfung bestanden hat, kann die Berufsbezeichnung führen, die im Zweiten Teil dieser Verordnung der jeweiligen Fortbildungsprüfung zugeordnet ist.
(1) 1Zur Prüfung wird zugelassen, wer
die Abschlussprüfung nach § 37 BBiG in einem der Fortbildungsprüfung zugeordneten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf bestanden hat,
nach der Abschlussprüfung mindestens drei Jahre in einem Ausbildungsberuf nach Nr. 1 oder in dem bei der jeweiligen Fortbildungsprüfung vorgeschriebenen Bereich tätig gewesen ist und
an einem nach Richtlinien des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten durchgeführten Fortbildungslehrgang teilgenommen hat oder zum Zeitpunkt der Zulassung teil nimmt oder glaubhaft macht, dass gleichwertige Kenntnisse und Fertigkeiten auf andere Weise erworben worden sind.
2Der Fortbildungslehrgang ist keine allgemein zugängliche Bildungsmaßnahme. 3Die zuständige Stelle überwacht die Durchführung des Fortbildungslehrgangs.
(2) Wer die Meisterprüfung in einem landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf nach Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bestanden hat, ist von den Anforderungen nach Abs. 1 Satz 1 Nrn. 1 und 2 sowie gegebenenfalls vom Fachschulbesuch befreit.
(3) Der erfolgreiche Besuch einer einschlägigen Fachschule wird mit seiner Dauer, höchstens jedoch mit einem Jahr auf die Tätigkeit nach Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 angerechnet.
Gliederung und Durchführung der Prüfung, Bewertung
(1) 1Die Prüfung gliedert sich in Prüfungsteile und Prüfungsfächer; diesen werden Prüfungsgegenstände (Prüfungsinhalte) zugeordnet. 2Die Prüfung soll in allen Teilen und Fächern schriftlich und mündlich, in Prüfungsteilen und Prüfungsfächern mit Schwerpunkt im Bereich der Fertigkeiten auch oder nur praktisch durchgeführt werden.
(2) 1Die Prüfungsteile sind gesondert zu bewerten. 2Für jeden Teil ist eine Gesamtnote zu bilden. 3Das Zeugnis über die bestandene Prüfung enthält das Gesamtergebnis aus den Prüfungsteilen sowie die Ergebnisse der Prüfungsleistungen in den einzelnen Prüfungsteilen und Prüfungsfächern.
Abschnitt I Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin Rechnungswesen (§§ 4–7)
Abschnitt II Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin Besamungswesen (§§ 8–11)
Abschnitt III Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierproduktion (§§ 12–15)
Abschnitt IV Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin Golfplatzpflege – Greenkeeper – (§§ 16–19)
Abschnitt V Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin Head-Greenkeeper (§§ 20–23)
Abschnitt VI Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin Erneuerbare Energien – Biomasse (§§ 24–27)
Abschnitt VII Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin Betriebshilfe (§§ 28–31)
Abschnitt VIII Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin Sportplatzpflege (§§ 32–35)
die Abschlußprüfung in einem der Ausbildungsberufe Landwirt/Landwirtin, Fachkraft Agrarservice, Gärtner/Gärtnerin, Winzer/Winzerin oder Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin (Ausbildungsberuf der Landwirtschaft) bestanden hat und
den erfolgreichen Besuch einer mindestens einjährigen Fachschule oder einer vergleichbaren Bildungseinrichtung im Agrarbereich nachweist.
(2) Abweichend von Absatz 1 Nrn. 1 und 2 kann auch zugelassen werden, wer die Abschlussprüfung in einem kaufmännischen Ausbildungsberuf bestanden hat und danach mindestens drei Jahre in der Landwirtschaft tätig war oder in einem der Landwirtschaft vor- oder nachgelagerten Bereich eine kaufmännische Berufstätigkeit ausgeübt hat.
Die Prüfung umfaßt folgende Prüfungsteile mit den jeweils zugeordneten Prüfungsfächern
Prüfungsteil: Wirtschaft und Recht
Prüfungsteil: Fachtheorie
Automatisierte Datenverarbeitung.
Prüfungsgegenstände (Prüfungsinhalte)
(1) Im Prüfungsteil „Wirtschaft und Recht“ kann geprüft werden:
Produktionsgrundlagen und Betriebsorganisation
Prüfungsfach „Grundlagen des Steuerrechts“
Einkommen-, Lohn- und Kirchensteuer
sonstige Steuern und Abgaben.
(2) Im Prüfungsteil „Fachtheorie“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Rechnungswesen“
Buchführungsstatistik und Betriebsvergleich
Prüfungsfach „Automatisierte Datenverarbeitung“
Datenausgabe und -auswertung.
Durchführung der Prüfung, Bewertung
(1) Je Prüfungsteil soll die schriftliche Prüfung nicht länger als sechs Stunden, die mündliche Prüfung nicht länger als eine Stunde dauern.
(2) 1Innerhalb eines Prüfungsfachs haben die Noten für die schriftlichen Prüfungsleistungen das doppelte Gewicht. 2Bei Ermittlung der Noten je Prüfungsteil zählen die Leistungen in den Fächern „Grundlagen des Steuerrechts“ und „Automatisierte Datenverarbeitung“ je zweifach.
die Abschlußprüfung in einem der Ausbildungsberufe Landwirt/Landwirtin oder Tierwirt/Tierwirtin bestanden hat,
den erfolgreichen Besuch einer mindestens einjährigen Fachschule oder einer vergleichbaren Bildungseinrichtung im Agrarbereich nachweist und
im Rahmen der dreijährigen Tätigkeit nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 mindestens zwei Jahre als Besamungsbeauftragter (§ 14 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Tierzuchtgesetz) tätig gewesen ist.
Die Prüfung umfaßt folgende Prüfungsteile mit den jeweils zugeordneten Prüfungsfächern:
Prüfungsteil: Grundlagen der Besamung
Sameneinführung
Allgemeine und spezielle Hygiene
Spezielle Biotechniken
Prüfungsteil: Tierzucht
Besamungszucht
Organisation der Tierzucht und der Besamung
Prüfungsteil: Fruchtbarkeit und Besamungsservice
Fruchtbarkeitsprophylaxe; Trächtigkeitsuntersuchung in ihrer Bedeutung für die Besamungstauglichkeit
Öffentlichkeitsarbeit und Mitarbeiterführung
Prüfungsteil: Rechts-, Sozial- und Versicherungswesen
Rechtskunde für die Tierzucht und Besamung
Versicherungs- und Steuerwesen.
(1) Im Prüfungsteil „Grundlagen der Besamung“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Anatomie und Physiologie“
Allgemeine und spezielle Anatomie und Physiologie bei Rind und Schwein mit Betonung des hormonellen Regelkreises und der Veränderungen während der Trächtigkeit
Prüfungsfach „Labortechnik“
Entnahme, Beurteilung und Verarbeitung des Samens bei Rind und Schwein
Prüfungsfach „Sameneinführung“
Vorprüfung (Vorbericht und Voruntersuchung)
Hygiene der Sameneinführung, Beachtung des optimalen Besamungszeitpunktes, Samenbehandlung, Besamungstechnik
Aufzeichnungen und Schriftverkehr
Prüfungsfach „Allgemeine und spezielle Hygiene“
Begriffsbestimmungen, Übersicht über Teilbereiche, Hygienemaßnahmen im Arbeitsbereich
Gesundheit, Erkrankungen (Ursachen, Merkmale, Maßnahmen)
Seuchen (Ursachen, Erscheinungsformen, Maßnahmen)
Prüfungsfach „Spezielle Biotechniken“
Bedeutung, Begriffsbestimmungen, Reproduktionsplanung
(2) Im Prüfungsteil „Tierzucht“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Besamungszucht“
Wirtschaftliche Bedeutung der Tierzucht, Genetik, Tierbeurteilung
Besamungszuchtprogramm Rind
Besamungszuchtprogramm Schwein
Prüfungsfach „Fütterung und Haltung“
nährstoff- und leistungsgerechte Fütterung, Einfluß auf die Fruchtbarkeit
Einfluß der Haltung auf die Fruchtbarkeit, Stallformen, Stallbau
Wirtschaftlichkeit der Besamung, Kriterien
Prüfungsfach „Organisation der Tierzucht und Besamung“
Formen, Organisationen und Träger der Rinder- und Schweinezucht sowie Besamung
Förderungsprogramme des Staates.
(3) Im Prüfungsteil „Fruchtbarkeit und Besamungsservice“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Management der Fruchtbarkeit“
Maßstäbe der Fruchtbarkeit
Feststellung und Bewertung der Fruchtbarkeit
Aufgaben der an der Besamung Beteiligten
Unterweisung des Tierhalters
Prüfungsfach „Fruchtbarkeitsprophylaxe; Trächtigkeitsuntersuchung in ihrer Bedeutung für die Besamungstauglichkeit“
Maßnahmen vor, während und nach der Geburt
Fruchtbarkeitssicherungsbetreuung, Fertilitätsdienst
Sterilitätsformen und Trächtigkeitsuntersuchungen bei Rind und Schwein
Prüfungsfach „Öffentlichkeitsarbeit und Mitarbeiterführung“
Aufklärung und Werbung, Kundenbetreuung
Mitarbeiterführung, partnerschaftliches Verhalten
(4) Im Prüfungsteil „Rechts-, Sozial- und Versicherungswesen“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Rechtskunde für Tierzucht und Besamung“
Prüfungsfach „Arbeitsrecht“
Arbeitsvertrags-, Betriebsverfassungs- und Tarifvertragsrecht
Arbeitsschutzrecht und Arbeitsgerichtsverfahren
Prüfungsfach „Versicherungs- und Steuerwesen“
Sozialversicherung, insbesondere Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung
Steuerarten und Besteuerungsverfahren.
(1) Je Prüfungsteil soll die schriftliche Prüfung nicht länger als drei Stunden, die mündliche Prüfung nicht länger als 30 Minuten dauern.
(2) 1In den Prüfungsfächern nach § 10
Besamungszucht,
Fütterung und Haltung und
wird die schriftliche Prüfung durch eine praktische Prüfung ersetzt, die je Prüfungsfach nicht länger als 30 Minuten dauern soll. 2Die Dauer der schriftlichen Prüfung in dem betreffenden Prüfungsteil verringert sich entsprechend.
abweichend von § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 mindestens drei Jahre im Bereich Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierproduktion tätig gewesen ist.
(2) Wer die Voraussetzungen nach Absatz 1 Nrn. 1 und 2 oder eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt, wird zugelassen, wenn eine zusätzliche mindestens sechsjährige Tätigkeit im Bereich nach Absatz 1 Nr. 3 nachgewiesen ist.
Prüfungsteil: Grundlagen der tierischen Erzeugung
Vererbungslehre und Zuchtwertprüfung
Angewandte Züchtung und Zuchtauswahl
Tiergesundheit, Tierproduktion und Umwelt
Organisationen in der tierischen Erzeugung
Prüfungsteil: Fütterung und Haltung
Tierernährung, Beurteilung und Einsatz von Futtermitteln
Futterplanung und Futterrationen
Haltungsformen und -systeme, Stalleinrichtungen
Prüfungsteil: Erzeugung, Leistungs- und Qualitätsprüfungen
Gewinnung tierischer Produkte
Milchqualität und Fleischqualität
Erfolgskontrolle, Technik der Leistungsermittlung
Praktische Durchführung der Leistungsprüfungen
Grundlagen der Untersuchungsverfahren nach der Milchgüteverordnung
Tierzucht-, Tierseuchen- und Futtermittelrecht
Rechtliche Grundlagen der Milch- und Fleischerzeugung
Grundlagen des Arbeitsrechts und des Versicherungswesens.
(1) Im Prüfungsteil „Grundlagen der tierischen Erzeugung“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Volkswirtschaftliche Bedeutung“
Naturalleistungen und Wertschöpfungen der tierischen Erzeugung
Stellung der tierischen Erzeugung im Betrieb
Tierproduktion und Vermarktung
Prüfungsfach „Vererbungslehre und Zuchtwertprüfung“
Grundlagen der Zucht einschließlich Reinzucht und Kreuzung
Eigenleistungs- und Nachkommenprüfung
Zuchtwertprüfverfahren auf Milch- und Fleischleistung, Fruchtbarkeit
Prüfungsfach „Angewandte Züchtung und Zuchtauswahl“
Zuchtziele, Zuchtprogramme
Zuchtauslese aufgrund von Leistungs- und Zuchtwertprüfungsergebnissen
Prüfungsfach „Tiergesundheit, Tierproduktion und Umwelt“
wichtigste Tierseuchen und Tierkrankheiten, Vorbeugung
Tierhygiene bei Rind und Schwein
Probleme der Intensivtierhaltung
Prüfungsfach „Organisationen in der tierischen Erzeugung“
Organisationen für Leistungs- und Qualitätsprüfungen
Erzeugerringe und Erzeugergemeinschaften
Förderung in der Tierproduktion und in der Vermarktung.
(2) Im Prüfungsteil „Fütterung und Haltung“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Futterbau und Futterkonservierung“
Futterwerbung und -konservierung
Grünlandnutzung, insbesondere Weise
Prüfungsfach „Tierernährung, Beurteilung und Einsatz von Futtermitteln“
Energiebedarf, leistungsgerechte Fütterung, Futterbeurteilung
Inhaltsstoffe und Preiswürdigkeit von Futtermitteln und Mineralstoffmischungen
Prüfungsfach „Futterplanung und Futterrationen“
Nutzungsbezogene Futterplanung nach Menge und Qualität
Fütterungstechnik, Verfahren der Futterdosierung
Prüfungsfach „Haltungsformen und –systeme, Stalleinrichtungen“
Formen der Nutztierhaltung
Bestandsführung und Haltungssysteme
tiergerechte Aufstallung.
(3) Im Prüfungsteil „Erzeugung, Leistungs- und Qualitätsprüfungen“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Gewinnung tierischer Produkte“
Erzeugung und Gewinnung von Qualitätsmilch, Funktion und Einsatz der Melkmaschine, Milchkühlung
Qualitätsfleischerzeugung
Bestimmung des Mastendzeitpunkts
Vorbereitung zur Vermarktung beziehungsweise zur Schlachtung
Prüfungsfach „Milchqualität und Fleischqualität“
Milchinhaltsstoffe und ihre wirtschaftliche Bedeutung
Qualitätsbezahlung der Milch
Qualitätskriterien beim Fleisch, Handelsklassen, Lebend- und Geschlachtetvermarktung
Prüfungsfach „Erfolgskontrolle, Technik der Leistungsermittlung“
Erfassung von Grunddaten tierischer Leistungen
Wirtschaftlichkeitskontrolle hinsichtlich Aufwand und Ertrag
Wertung von Leistungsergebnissen
Prüfungsfach „Praktische Durchführung der Leistungsprüfungen“
Datenerfassung und Identitätssicherung, Einsatz und Pflege der entsprechenden Geräte
Methode und Durchführung der in Bayern angewandten Zucht-, Milch- und Fleischleistungsprüfungen
Prüfungsfach „Grundlagen der Untersuchungsverfahren nach der Milchgüteverordnung“
biologische und untersuchungstechnische Grundlagen für die Bestimmung der bakteriologischen Beschaffenheit, der Keimzahl, des Zellgehalts und des Hemmstoffgehalts der Milch
Grundlagen der Güteklasseneinteilung der Milch einschließlich Gütebewertung
Prüfungsfach „Qualitätssicherung“
Programme zur Erhaltung der Gesundheit der Tierbestände und zur Sicherung der Qualität der Produkte.
Prüfungsfach „Tierzucht-, Tierseuchen- und Futtermittelrecht“
Prüfungsfach „Rechtliche Grundlagen der Milch- und Fleischerzeugung“
Vieh- und Fleischgesetz und einschlägige Durchführungsverordnungen
Prüfungsfach „Grundlagen des Arbeitsrechts und Versicherungswesen“
Arbeitsschutz, Arbeitsgerichtsverfahren
Ertragsschadenversicherung.
(2) 1In den Prüfungsfächern nach § 14
Angewandte Züchtung und Zuchtauswahl,
Tierernährung, Beurteilung und Einsatz von Futtermitteln,
Gewinnung tierischer Produkte und
die Abschlußprüfung in einem der Ausbildungsberufe Landwirt/Landwirtin, Fachkraft Agrarservice, Gärtner/Gärtnerin, Forstwirt/Forstwirtin oder Winzer/Winzerin bestanden hat und
mindestens drei Jahre in einem Ausbildungsberuf nach Nummer 1 oder in der Golfplatzpflege tätig gewesen ist.
Prüfungsteil: Der Golfplatz als Sport- und Spielfläche und als landschaftsgestaltendes Element
Prüfungsteil: Golfplatzpflege
Prüfungsteil: Platzmanagement
Arbeitsorganisation und Betriebsführung.
(1) Im Prüfungsteil „Der Golfplatz als Sport- und Spielfläche und als landschaftsgestaltendes Element“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Anforderungen an einen Golfplatz“
Bodenaufbau, –eigenschaften und –verbesserungsmaßnahmen
standort- und nutzungsgerechte Bepflanzung
Wege- und Gewässerbau
Prüfungsfach „Ökologische und rechtliche Grundlagen“
Baurecht (Auflagen, landschaftspflegerische Begleitpläne)
Umweltrecht (Naturschutz-, Abfall- und Wasserrecht)
Pflanzenschutz- und Düngemittelrecht.
(2) Im Prüfungsteil „Golfplatzpflege“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Pflegemaßnahmen“ nutzungs- und umweltgerechte
Fertigstellungs-, Entwicklungs- und Unterhaltspflege sowie Regenerationsmaßnahmen
Prüfungsfach „Einsatz und Wartung von Geräten und Maschinen“
Mäh- und Pflegegeräte
Pflege- und Instandhaltung von Maschinen und Geräten
Verkehrssicherheit und Versicherungsangelegenheiten.
(3) Im Prüfungsteil „Platzmanagement“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Golfplatz und Spielbetrieb“
grundlegende Golf- und Platzregeln
Koordination von Pflege- und Spielbetrieb
Maßnahmen zum Ausbau eines Golfplatzes
Prüfungsfach „Arbeitsorganisation und Betriebsführung“
Grundfragen der Betriebsorganisation
Kostenrechnung (Betriebsabrechnung und Kalkulation)
1Die schriftliche Prüfung soll je Prüfungsfach nicht länger als eine Stunde, die mündliche Prüfung je Prüfungsteil nicht länger als 30 Minuten dauern. 2Im zweiten Prüfungsteil wird die schriftliche Prüfung durch eine praktische Prüfung ersetzt, die einschließlich der ergänzenden mündlichen Prüfung insgesamt nicht länger als 150 Minuten dauern soll. 3Im dritten Prüfungsteil soll der mündlichen Prüfung der im Rahmen des Fortbildungslehrgangs (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3) erstellte Praktikumsbericht zugrunde gelegt werden.
die Fortbildungsprüfung zum Fachagrarwirt Golfplatzpflege – Greenkeeper – bestanden hat,
drei Jahre als Greenkeeper tätig gewesen ist und
ein Handicap von mindestens 36 als Golfspieler nachweist.
Die Prüfung umfasst folgende Prüfungsteile mit den jeweils zugeordneten Prüfungsfächern:
Prüfungsteil: Leitung und Organisation
Prüfungsteil: Golfanlage und Platzmanagement
Platzmanagement und Umwelt
Prüfungsteil: Betriebswirtschaft und Recht
Kostenmanagement und Finanzplanung
Recht und Versicherungswesen.
(1) Im Prüfungsteil „Leitung und Organisation“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“
Prüfungsfach „Personalwesen“
Personalgewinnung und Personaleinsatz
Prüfungsfach „Qualitäts- und Zeitmanagement“
Büroorganisation, Telekommunikation, Branchensoftware.
(2) Im Prüfungsteil „Golfanlage und Platzmanagement“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Golfanlage“
Golfsport in Deutschland und international
Architektur und Design von Golfanlagen
Renovierung, Umbau und Modernisierung
Bauleitung und VOB (Ausschreibungsgrundlagen)
Zusammenarbeit mit Behörden und Beachtung von Auflagen
Prüfungsfach „Platzmanagement und Umwelt“
Spielbetrieb und Turniervorbereitung
umweltschonende Platzpflege
Zertifizierung und Umweltaudit
erweiterte Pflanzenkenntnis und Entwicklung des Pflanzenbestands
(3) Im Prüfungsteil „Betriebswirtschaft und Recht“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Kostenmanagement und Finanzplanung“
Buchführung, Bilanzierung und Finanzierung
Jahresbudgeterstellung und Investitionsplanung
Prüfungsfach „Recht und Versicherungen“
Umweltrecht (Naturschutz-, Abfall- und Wasserrecht), Baurecht sowie Pflanzenschutz- und Düngemittelrecht
Abschnitt VI Fachagrarwirt und Fachagrarwirtin
die Abschlussprüfung in einem der Ausbildungsberufe Landwirt/Landwirtin, Fachkraft Agrarservice, Hauswirtschafter/ Hauswirtschafterin (Ausbildungsberuf der Landwirtschaft), Gärtner/Gärtnerin, Winzer/Winzerin, Tierwirt/Tierwirtin, Pferdewirt/Pferdewirtin, Forstwirt/Forstwirtin oder Brenner/Brennerin bestanden hat und
nach der Abschlussprüfung mindestens drei Jahre in einem Ausbildungsberuf nach Nr. 1 tätig gewesen ist.
Prüfungsteil: „Allgemeine Grundlagen regenerativer Energieformen“
Potenziale, Einsatzmöglichkeiten und Perspektiven
Produktion und Bereitstellung von Bioenergieträgern
Prüfungsteil: „Energetische Nutzung von Biomasse“
Prüfungsteil: „Wirtschaft, Recht und Organisation“
Finanzierung, steuerliche Aspekte und Wirtschaftlichkeit
Recht und Versicherungswesen
(1) Im Prüfungsteil „Allgemeine Grundlagen regenerativer Energieformen“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Potenziale, Einsatzmöglichkeiten und Perspektiven“
Prüfungsfach „Produktion und Bereitstellung von Bioenergieträgern“
Erzeugung und Aufbereitung von Rohstoffen
Verwertung und Aufbereitung von Reststoffen
Prüfungsfach „Gesetzliche Rahmenbedingungen, Förderprogramme und Zuständigkeiten“
Erneuerbare-Energien- Gesetz (EEG) mit Biomasseverordnung
Normen und einschlägige Rechtsvorschriften
Investitionsförderprogramme (Land, Bund, EU)
Förderungen im laufenden Betrieb
Behörden, Fachstellen, Organisationen
(2) Im Prüfungsteil „Energetische Nutzung von Biomasse“ kann jeweils unter Berücksichtigung von Biologie, Technik, Ökologie und Ökonomie geprüft werden:
Prüfungsfach „Biokraftstoffe“
Biodiesel (RME, PME)
Prüfungsfach „Biogene Festbrennstoffe“
Sonstige pflanzliche Brennstoffe
Prüfungsfach „Biogas“
(3) Im Prüfungsteil „Wirtschaft, Recht und Organisation“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Finanzierung, steuerliche Aspekte und Wirtschaftlichkeit“
Wirtschaftlicher Verfahrensvergleich
Grundsätze des Gewerbe- und Steuerrechts
Prüfungsfach „Recht und Versicherungswesen“
(1) 1Das Prüfungsfach „Produktion und Bereitstellung von Bioenergieträgern“ wird anhand eines Fallbeispiels geprüft. 2Das Fallbeispiel ist schriftlich zu lösen und in einem Prüfungsgespräch zu erläutern. 3Für die Prüfung stehen insgesamt bis zu drei Stunden zur Verfügung. 4Dabei soll das Prüfungsgespräch je Prüfungsteilnehmer nicht länger als 30 Minuten dauern.
(2) Die Prüfungsfächer „Potenziale, Einsatzmöglichkeiten und Perspektiven“ und „Gesetzliche Rahmenbedingungen, Förderprogramme und Zuständigkeiten“ werden, unbeschadet der gesonderten Bewertung, gemeinsam in einem Kolloquium mündlich geprüft, das nicht länger als 30 Minuten dauern soll.
(3) 1Im zweiten Prüfungsteil „Energetische Nutzung von Biomasse“ erstellen die Prüfungsteilnehmer nach ihrer Wahl aus einem der Prüfungsfächer „Biokraftstoffe“, „Biogene Festbrennstoffe“ oder „Biogas“ anhand der Daten einer bestehenden Anlage nach zweimonatiger praktischer Vorbereitungszeit einen schriftlichen Verfahrens- und Kontrollbericht mit Bewertung, den sie in einem Prüfungsgespräch vorstellen, das nicht länger als 45 Minuten dauern soll. 2Im Rahmen des Prüfungsgesprächs wird auch das nach Satz 1 gewählte Prüfungsfach geprüft. 3Die Noten für den schriftlichen Verfahrens- und Kontrollbericht und für das Prüfungsgespräch werden zu einer Note zusammengefasst.
(4) 1Im zweiten Prüfungsteil werden die übrigen Prüfungsfächer mündlich, im dritten Prüfungsteil die Prüfungsfächer „Finanzierung, steuerliche Aspekte und Wirtschaftlichkeit“ und „Recht und Versicherungswesen“ schriftlich, die übrigen Prüfungsfächer mündlich geprüft. 2Je Prüfungsfach soll die schriftliche Prüfung nicht länger als eine Stunde und die mündliche Prüfung nicht länger als 30 Minuten dauern.
(5) Für die Ermittlung der Gesamtnote im zweiten Prüfungsteil wird die Note für die Prüfungsleistung nach Abs. 3 zweifach gewertet.
die Abschlussprüfung in einem Ausbildungsberuf der Landwirtschaft bestanden hat und
mindestens drei Jahre in einem Ausbildungsberuf nach Nr. 1 oder in der Betriebshilfe tätig gewesen ist oder den erfolgreichen Besuch einer mindestens einjährigen Fachschule oder einer vergleichbaren Bildungseinrichtung im Agrarbereich nachweist.
Prüfungsteil: Leistungen in der Betriebshilfe
Landwirtschaftliches Berichts- und Dokumentationswesen
Prüfungsteil: Berufsbildung und Organisation der Betriebshilfe
Träger der Betriebs- und Haushaltshilfe
Einsatzkräfte in der sozialen Betriebs- und Haushaltshilfe
Prüfungsteil: Kommunikation und Konfliktlösung
Verhalten bei Lebenskrisen
Bewältigung berufsbedingter Belastungen
Prüfungsteil: Berufliche und rechtliche Rahmenbedingungen
Rechtsgeschäfte im Auftrag Dritter
Arbeitsrecht und Arbeitsschutz.
(1) Im Prüfungsteil „Leistungen in der Betriebshilfe“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Betriebliche Bestandsaufnahme“
Kenntnisse von Familienstrukturen
Planung der täglichen Arbeit
Kontrolle der verfügbaren Mittel
Prüfungsfach „Landwirtschaftliches Fachrecht“
Recht des Gesundheitsschutzes, Tierseuchenrecht
Prüfungsfach „Landwirtschaftliches Berichts- und Dokumentationswesen“
Qualitätssicherungssysteme.
(2) Im Prüfungsteil „Berufsbildung und Organisation der Betriebshilfe“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Träger der Betriebs- und Haushaltshilfe“
Organisationen und Interessenvertretungen der Betriebs- und Haushaltshilfe in Bayern
Tätigkeitsfelder der Organisationen, Schwerpunkte
Abgrenzung von anderen Dienstleistern im sozialen Bereich
Prüfungsfach „Einsatzkräfte in der sozialen Betriebs- und Haushaltshilfe“
Haupt- und nebenberufliche Kräfte
Anstellungsvoraussetzungen, persönliche und fachliche Eignung, Weiterbildung
(3) Im Prüfungsteil „Kommunikation und Konfliktlösung“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Grundzüge der Kommunikation“
Gesprächsformen, je nach Ziel, Situation, Teilnehmerkreis
Unterstützungs- und Motivationsmöglichkeiten
Prüfungsfach „Verhalten bei Lebenskrisen“
Wechselnde Familiensituationen, Generationenkonflikt
Prüfungsfach „Bewältigung berufsbedingter Belastungen“
Arbeitsanfall, Arbeitsorganisation
Einflüsse des sozialen Umfelds
Alternative Betriebsorganisationen.
(4) Im Prüfungsteil „Berufliche und rechtliche Rahmenbedingungen“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Rechtsgeschäfte im Auftrag Dritter“
Risikoabsicherung und Haftungsfragen
Prüfungsfach „Sozialversicherungsrecht“
Leistungsansprüche und –voraussetzungen
Prüfungsfach „Arbeitsrecht und Arbeitsschutz“
(1) Im Prüfungsteil „Leistungen in der Betriebshilfe“ erstellen die Prüfungsteilnehmer nach ihrer Wahl aus einem der Prüfungsfächer anhand eines praktischen Einsatzfalls nach einer einwöchigen Vorbereitungszeit einen schriftlichen Bericht mit Bewertung, den sie in einem Prüfungsgespräch vorstellen, das nicht länger als 30 Minuten dauern soll.
(2) 1Der Prüfungsteil „Berufsbildung und Organisation der Betriebshilfe“ wird mündlich geprüft. 2Je Prüfungsfach soll die Prüfung nicht länger als eine Stunde dauern.
(3) Der Prüfungsteil „Kommunikation und Konfliktlösung“ wird mündlich in einem Kolloquium geprüft, das nicht länger als eine Stunde dauern soll.
(4) 1Der Prüfungsteil „Berufliche und rechtliche Rahmenbedingungen“ wird schriftlich und mündlich geprüft. 2Je Prüfungsfach soll die schriftliche Prüfung nicht länger als eine Stunde und die mündliche Prüfung nicht länger als 30 Minuten dauern.
die Abschlussprüfung in einem der Ausbildungsberufe Landwirt/Landwirtin, Fachkraft für Agrarservice, Gärtner/Gärtnerin, Forstwirt/Forstwirtin oder Winzer/Winzerin bestanden hat und
mindestens drei Jahre in einem Ausbildungsberuf nach Nr. 1 oder in der Sportplatzpflege tätig gewesen ist.
Prüfungsteil: „Sportplatz als Sport- und Spielfläche“
Grundlagen des Grünflächenbaus und der Grünflächenpflege
Sachkunde Sportstättenkontrolle
Prüfungsteil: „Sportplatzpflege“
Einsatz von Maschinen und Geräten für Sportanlagen
Prüfungsteil: „Platzmanagement“
Sportstätte und Wettkampf
Kaufmännisches Platzmanagement.
(1) Im Prüfungsteil „Sportplatz als Sport- und Spielfläche“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Grundlagen des Grünflächenbaus und der Grünflächenpflege“
Grundlagen der Botanik, Bodenphysik und Bodenchemie
Vegetationstechnische und bautechnische Grundlagen
Prüfungsfach „Sachkunde Sportstättenkontrolle“
Jahreshauptinspektion: Prüfung von Rasen-, Tennen-, Kunststoff- und Kunststoffrasenflächen, Sportgeräten und Sporteinrichtungen, Be- und Entwässerungseinrichtungen, sonstigen Einrichtungen, Ergänzungsflächen.
(2) Im Prüfungsteil „Sportplatzpflege“ kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Platzanalyse“
Unterhaltspflege und Regeneration
Gräser und Ansaatmischungen
Ableitung von Regenerations- und Renovationsmaßnahmen
Prüfungsfach „Einsatz von Maschinen und Geräten für Sportanlagen“
Mäh- und Pflegegeräte, Spezialmaschinen
Pflege- und Wartung von Maschinen und Geräten
Arbeits- und Unfallschutz.
(3) Im Prüfungsteil „Platzmanagement kann geprüft werden:
Prüfungsfach „Sportstätte und Wettkampf“
Besondere Maßnahmen zur Platzunterhaltung
Prüfungsfach „Kaufmännisches Platzmanagement“
Kostenplanung: Jahresetat, Kostenrechnung
Kostenkontrolle: Leistungsverzeichnis und Angebotsvergleich
Vertragsmanagement: Ausschreibungen
1Die schriftliche Prüfung soll je Prüfungsfach nicht länger als eine Stunde, die mündliche Prüfung je Prüfungsteil nicht länger als 30 Minuten dauern. 2Im zweiten Prüfungsteil werden die schriftlichen Prüfungen durch eine praktische Prüfung ersetzt, die einschließlich der ergänzenden mündlichen Prüfung insgesamt nicht länger als 150 Minuten dauern soll. 3Im dritten Prüfungsteil soll der mündlichen Prüfung der im Rahmen des Fortbildungslehrgangs (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3) erstellte Praktikumsbericht zugrunde gelegt werden.
München, den 18. Juli 1996