Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F14-05-2013-2C_448-2013
Timestamp: 2016-10-24 07:01:48
Document Index: 8854715

Matched Legal Cases: ['Art. 74', 'Art. 42', 'BGE', 'Art. 74', 'Art. 108', 'Art 108']

2C_448/2013 (14.05.2013)
Amt f�r Migration des Kantons Luzern, Fruttstrasse 15, Postfach 3439, 6002 Luzern.
X.________ reiste im Mai 2012 illegal in die Schweiz ein und stellte am 26. Oktober 2012 ein Asylgesuch. Das Bundesamt f�r Migration wies ihn dem Kanton Luzern zu. Nach einer ersten Bestrafung wegen geringf�gigen Diebstahls (30. November 2012) wurde er am 7. Februar 2013 wegen Einbruchdiebstahls vorl�ufig festgenommen und verzeigt; die Tat gab er zu. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern verf�gte am 7. M�rz 2013 gest�tzt auf Art. 74 Abs. 1 lit. a AuG seine Eingrenzung auf das Gebiet der Gemeinde Reiden. Die gegen diese Verf�gung erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Urteil vom 15. April 2013 ab. Gegen dieses Urteil f�hrt X.________ Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht (Datum der Rechtsschrift 11. Mai, Postaufgabe 13. Mai 2013).
Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Beschwerde f�hrende Partei hat sich mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen auseinanderzusetzen. Dabei gen�gt nicht zu wiederholen, was vor der Vorinstanz vorgebracht worden ist (BGE 134 II 244 E. 2.3 S. 246).
Das Verwaltungsgericht hat anhand der einschl�gigen Norm (Art. 74 Abs. 1 lit. a AuG) dargelegt, unter welchen Voraussetzungen einem Ausl�nder, der (wie der Beschwerdef�hrer) keine Kurzaufenthalts-, Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung besitzt, die Auflage gemacht werden kann, ein ihm zugewiesenes Gebiet nicht zu verlassen (Eingrenzung), um alsdann aufgrund der konkreten Verh�ltnisse festzuhalten, dass die Eingrenzung des Beschwerdef�hrers rechtm�ssig und verh�ltnism�ssig sei. Die Rechtsschrift vom 11. Mai 2013 l�sst jegliche Auseinandersetzung mit diesen detaillierten Erw�gungen vermissen. Der Beschwerdef�hrer erw�hnt einzig, er befinde sich wegen seiner nicht gerade einfachen Situation in einer sehr labilen psychischen Verfassung und eine Eingrenzung w�rde diese nur noch verst�rken. Das Verwaltungsgericht hat sich namentlich mit den behaupteten gesundheitlichen Problemen befasst und die Eingrenzung ausdr�cklich auch f�r den Fall best�tigt, dass solche bestehen sollten (E. 4 des angefochtenen Urteils am Ende); darauf geht der Beschwerdef�hrer nicht ein.
Die Beschwerde enth�lt offensichtlich keine hinreichende Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), sodass darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art 108 BGG nicht einzutreten ist.