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Timestamp: 2019-10-21 16:03:31
Document Index: 342421827

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 88', '§ 87', '§ 62', '§ 6', '§ 56', '§ 3', '§ 16', '§ 4', '§ 24', '§ 6', '§ 2']

Veröffentlichungsdatum:18.02.2013 Inkrafttreten01.10.2013 Zuletzt geändert durch:§ 8 und Anlage 1 geändert durch Verordnung vom 16.10.2013 (Brem.ABl. S. 1249)
FundstelleBrem.GBl. 2013, 93
Zitiervorschlag: "Fachspezifische Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Berufliche Bildung mit den beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik-Informationstechnik oder Metalltechnik-Fahrzeugtechnik (Vollfach) der Universität Bremen vom 18. Dezember 2012 (Brem.GBl. 2013, 93), zuletzt § 8 und Anlage 1 geändert durch Verordnung vom 16. Oktober 2013 (Brem.ABl. S. 1249)"
juris-Abkürzung: ElekTITMtFzTBacfPO BR
Fundstelle: Brem.GBl. 2013, 93
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: § 8 und Anlage 1 geändert durch Verordnung vom 16.10.2013 (Brem.ABl. S. 1249)
Der gemäß § 88 Absatz 3 des Bremischen Hochschulgesetzes (BremHG) gebildete gemeinsam beschließende Ausschuss „Gewerblich-Technische Wissenschaften” der Fachbereiche 1, 4 und 12 hat am 18. Dezember 2012 gemäß § 87 Absatz 1 Nummer 2 BremHG i. V. m. § 62 BremHG in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 2007 (Brem.GBl. S. 339) zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 22. Juni 2010 (Brem.GBl. S. 375), folgende Prüfungsordnung beschlossen:
(1) Für den erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiengangs „Berufliche Bildung mit den beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik-Informationstechnik oder Metalltechnik-Fahrzeugtechnik” sind insgesamt 180 Leistungspunkte (Creditpoints = CP) nach dem European Credit Transfer System zu erwerben. Dies entspricht einer Regelstudienzeit von 6 Fachsemestern.
(1) Der Bachelorstudiengang „Berufliche Bildung mit den beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik-Informationstechnik oder Metalltechnik-Fahrzeugtechnik” wird als Vollfach-Bachelorstudium studiert.
(4) Module im Pflichtbereich und im Wahlpflichtbereich werden in der Regel in deutscher Sprache durchgeführt.
(6) Lehrveranstaltungen werden gemäß § 6 Absatz 1 AT BPO1 durchgeführt. Darüber hinaus werden Lehrveranstaltungen in der folgenden Art durchgeführt:
Thesenpapier mit Präsentation und Diskussion in der Lehrveranstaltung
Berufswissenschaftliche Fallstudien/Analysen mit Dokumentation
Protokolle der Lehrveranstaltungen oder von Exkursionen
Experimentalarbeiten in Labor oder Werkstätten mit Forschungsprotokoll und Berichtlegung
(2) Prüfungen in Importveranstaltungen unterliegen in der Bearbeitungsfrist, Form und Umfang den Regelungen der jeweils gültigen Prüfungsordnungen des Studiengangs, aus dem die Lehrveranstaltungen importiert werden. Der Prüfungsausschuss kann auf Antrag einer/eines Modulverantwortlichen weitere Prüfungsformen zulassen.
(3) Das erneute Angebot an Prüfungen kann in einer anderen als der ursprünglich durchgeführten Form erfolgen.
(6) Module werden in der Regel mittels Modulprüfungen abgeprüft. Portfolioprüfungen sind möglich.
(2) Leistungen einer erfolgreich abgeschlossenen beruflichen Fort- und Weiterbildung zur Technikerin/zum Techniker, zur Meisterin/zum Meister, zur Berufspädagogin/zum Berufspädagogen (IHK), zur technischen Betriebswirtin/zum technischen Betriebswirt können im Rahmen eines individuellen Anrechnungsverfahrens im Rahmen eines Äquivalenzvergleichs angerechnet werden. Diese Leistungen werden von Amts wegen gemäß § 56 BremHG anerkannt und angerechnet, soweit keine wesentlichen Unterschiede in Inhalt, Umfang und Anforderungen sowie in den erlangten Kompetenzen zu denjenigen eines Moduls im entsprechenden Studium an der Universität Bremen bestehen. Dabei wird kein schematischer Vergleich, sondern eine begründete Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorgenommen.
(3) Sonstige außerhalb der Hochschule erworbene und nachgewiesene Qualifikationen und Kompetenzen3 können im Rahmen eines Äquivalenzvergleichs gemäß Absatz 2 auf Teile des Curriculums angerechnet werden.
(4) Einschlägige Prüfungsleistungen, die an der Universität Oldenburg erbracht wurden, werden im Rahmen des Kooperationsabkommens anerkannt.
Der Nachweis kann durch verschiedene Prüfungsformen entsprechend § 3 Absatz 1 (z. B. Portfolio usw. erfolgen.
(1) Für die Bachelorarbeit werden 12 CP vergeben.
(2) Die Bachelorarbeit muss in einer der beruflichen Fachrichtungen erstellt werden.
(3) Voraussetzung zur Anmeldung zur Bachelorarbeit ist der Nachweis von mindestens 120 CP.
(4) Die Bearbeitungszeit der Bachelorarbeit beträgt 12 Wochen. Der Prüfungsausschuss kann auf begründeten Antrag eine einmalige Verlängerung um maximal 3 Wochen genehmigen.
(5) Die Bachelorarbeit wird als Einzel- oder als Gruppenarbeit erstellt. Bei einer Gruppenarbeit muss der Beitrag jedes einzelnen Gruppenmitglieds klar erkennbar, abgrenzbar und bewertbar sein.
(6) Zur Bachelorarbeit findet ein Kolloquium statt. Für Bachelorarbeit und Kolloquium wird eine gemeinsame Note gebildet. Die Bachelorarbeit fließt dabei mit 80% und das Kolloquium mit 20% in die gemeinsame Note ein, die Berechnung erfolgt gemäß § 16 Absatz 3 AT BPO in der jeweils geltenden Fassung.
(1) Diese Prüfungsordnung tritt nach der Genehmigung durch den Rektor mit Wirkung vom 1. Oktober 2012 in Kraft. Sie wird im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Sie gilt für Studierende, die ab dem Wintersemester 2012/13 erstmals im Bachelorstudiengang „Berufliche Bildung mit den beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik-Informationstechnik oder Metalltechnik-Fahrzeugtechnik” ihr Studium aufnehmen.
Genehmigt, Bremen, den 8. Januar 2013
Studienverlaufspläne Vollfach Bachelorstudiengang Berufliche Bildung mit den beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik-Informationstechnik und Metalltechnik-Fahrzeugtechnik
Studiengang Berufliche Bildung in der Fachrichtung Elektrotechnik-Informationstechnik
A) Studienverlaufsplan Studienrichtung „Elektrotechnik-Informationstechnik”
3. Jahr EIT-7: Bachelor-Abschlussmodul
12 CP/P/KP EIT-6:
Wahlpflichtbereich (18 CP) 30
BBP-1.5:
Projektmanagement: Gestaltung von Bildungsprojekten
6 CP/P/MP EIT -2.5:
Berufswissenschaftliche Studien /Projektseminar 2
6 CP/WP/MP EIT-3.5:
6 CP/P/MP EIT-5.2:
12 CP/WP/MP° EIT-5.3:
Anwendungen der Elektro- oder Informationstechnik
6 CP/WP/MP° 30
2. Jahr BBP-1.4:
6 CP/P/MP EIT-2.4:
Berufsbildungspraktische Studien /Projektseminar 1
6 CP/WP/MP EIT-3.4:
6 CP/P/MP EIT-5.1:
12 CP/WP/MP° 30
BBP-1.3:
Lernfortschritte erfassen, bewerten und beurteilen
6 CP/P/MP EIT-2.3:
Berufswissenschaftliche Methoden 2
6 CP/P/MP EIT-3.3:
6 CP/P/MP EIT-4.3:
12 CP/WP/MP* 30
1. Jahr BBP-1.2:
6 CP/P/MP EIT-2.2:
Berufswissenschaftlichen Methoden 1
6 CP/P/MP EIT-3.2:
6 CP/P/MP EIT-4.2:
BBP-1.1:
Grundlagen beruflicher Aus- und Weiterbildung
6 CP/P/MP EIT-2.1:
Berufe und Ordnungsmittel
6 CP/P/MP EIT-3.1:
6 CP/P/MP EIT-4.1:
6 CP/WP/MP* 30
BBP-1::
(30 CP) EIT-2: Berufswissenschaften der beruflichen Fachrichtung
(30 CP) EIT-3:
Fachliche Schwerpunkte der beruflichen Fachrichtung
(30 CP) EIT-4: Fachwissenschaftliche Grundlagen
(30 CP) 180
P: Pflichtmodul, WP: Wahlpflichtmodul, W: Wahlmodul, *= Das Modul wird mit einer Studienleistung (= unbenotet) abgeschlossen, °= Mindestens eines dieser Module fließt benotet in die Gesamtnote ein, der Rest bleibt unbenotet; MP: Modulprüfung
In den Bereichen EIT-4 und EIT-5 schließen die Wahlpflichtmodule mit einer unbenoteten Studienleistung ab. Diese unbenoteten Studienleistungen generieren sich als Portfolioprüfung aus z. T. benoteten Elementen.
Der Bereich „General Studies” umfasst den Fachwissenschaftlichen Wahlpflichtbereich (EIT-6) im Umfang von 18 CP. Hier ist auch der obligatorische Bachelor-Workshop im Umfang von 3 CP enthalten.
Studierende, denen aufgrund der Anrechnung von Qualifikationen gemäß § 4 Absatz 1 und 2 einzelne Module anerkannt wurden, können nach individuell abweichenden Studienverlaufsplänen studieren. Beispiele werden in der Modulbeschreibung aufgeführt.
Studiengang Berufliche Bildung in der Fachrichtung Metalltechnik-Fahrzeugtechnik
A) Studienverlaufsplan Studienrichtung „Metalltechnik-Fahrzeugtechnik”
3. Jahr MFT-7: Bachelor-Abschlussmodul
12 CP/WP/KP MFT-6: Fachwissenschaftlicher Wahlpflichtbereich (18 CP) 30
6 CP/P/MP MFT-2.5:
6 CP/WP/MP MFT-3.5-FT:
Das Auto und seine Komponenten
MFT-3.5-MT:
6 CP/WP/MP MFT-5.3:
Produktionstechnik und Prozessanlagen
6 CP/WP/MP° MFT-5.4:
Verfahrens- und Automationstechnik
6 CP/P/MP MFT-2.4:
6 CP/WP/MP MFT-3.4-FT:
Auto, Diagnose, Schadensbehebung
MFT-3.4-MT:
6 CP/WP/MP MFT-4.3:
Fach- und naturwissenschaftliche Querschnitts -inhalte
12 CP/WP/MP* MFT-5.2:
6 CP/P/MP MFT-2.3:
6 CP/P/MP MFT-3.3:
Diagnose- und Reparaturverfahren
6 CP/P/MP 30
6 CP/P/MP MFT-2.2:
6 CP/P/MP MFT-3.2:
Haus- und Gebäudeanlagen, Nachhaltigkeit
6 CP/P/MP MFT-4.2: Elektro- und Informations- und Steuerungstechnik
6 CP/P/MP MFT-2.1:
6 CP/P/MP MFT-3.1:
Mensch, Maschine, Organisation
6 CP/P/MP MFT-4.1:
6 CP/WP/MP* MFT-5.1:
BBP-1:
(30 CP) MFT-2:
Berufswissenschaften der beruflichen Fachrichtung
(30 CP) MFT-3:
(30 CP) MFT-4: Fachwissenschaftliche Grundlagen
P: Pflichtmodul, WP: Wahlpflichtmodul, W: Wahlmodul, *= Das Modul wird mit einer Studienleistung (= unbenotet) abgeschlossen, °= Mindestens eines dieser Module fließt benotet in die Gesamtnote ein, der Rest bleibt unbenotet; MP: Modulprüfung, TP: Teilprüfung
In den Bereichen MFT-4 und MFT-5 schließen die Wahlpflichtmodule mit einer unbenoteten Studienleistung ab. Diese unbenoteten Studienleistungen generieren sich als Portfolioprüfung aus z. T. benoteten Elementen.
Der Bereich „General Studies” umfasst den Fachwissenschaftlichen Wahlpflichtbereich (MFT-6) im Umfang von 18 CP. Hier ist auch der obligatorische Bachelor-Workshop im Umfang von 3 CP enthalten.
Studienrichtung Elektrotechnik-Informationstechnik
Im fachwissenschaftlichen Wahlpflichtbereich können alle Veranstaltungen aus dem Veranstaltungsverzeichnis des Fachbereichs 1 und 3 gewählt werden.
Studienrichtung Metalltechnik-Fahrzeugtechnik
Im fachwissenschaftlichen Wahlpflichtbereich können alle Veranstaltungen aus dem Veranstaltungsverzeichnis des Fachbereichs 4 gewählt werden.
(3) Die Prüfung ist bestanden, wenn die Kandidatin oder der Kandidat mindestens 50 Prozent der insgesamt erreichbaren Punkte erzielt hat. Liegt der Gesamtdurchschnitt der in einer Prüfung erreichten Punkte unter 50 Prozent der insgesamt erreichbaren Punkte, so ist die Klausur auch bestanden, wenn die Zahl der von der Kandidatin oder dem Kandidaten erreichten Punkte die durchschnittliche Prüfungsleistung aller Prüfungsteilnehmerinnen/Prüfungsteilnehmer um nicht mehr als 15 Prozent unterschreitet. Ein Bewertungsschema, das ausschließlich eine absolute Bestehensgrenze festlegt, ist unzulässig.
(2) Die „E-Klausur” ist in Anwesenheit einer fachlich sachkundigen Person (Protokollführerin oder Protokollführer) durchzuführen. Über den Prüfungsverlauf ist eine Niederschrift anzufertigen, in die mindestens die Namen der Protokollführerin oder des Protokollführers sowie der Prüfungskandidatinnen und - kandidaten, Beginn und Ende der Prüfung sowie eventuelle besondere Vorkommnisse aufzunehmen sind. Es muss sichergestellt werden, dass die elektronischen Daten eindeutig und dauerhaft den Kandidatinnen und Kandidaten zugeordnet werden können. Den Kandidatinnen und Kandidaten ist gemäß den Bestimmungen des § 24 Absatz 6 AT BPO die Möglichkeit der Einsichtnahme in die computergestützte Prüfung sowie in das von ihnen erzielte Ergebnis zu gewähren. Die Aufgabenstellung einschließlich der Musterlösung, das Bewertungsschema, die einzelnen Prüfungsergebnisse sowie die Niederschrift sind gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren.
Fachspezifische Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Berufliche Bildung mit den beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik-Informationstechnik oder Metalltechnik-Fahrzeugtechnik (Vollfach) der Universität Bremen vom 18. Dezember 2012 01.10.2012
§ 6 - Modul Bachelorarbeit (und Kolloquium) 01.10.2012
Anlagen 01.10.2012
Anlage 1 - Studienverlaufspläne Vollfach Bachelorstudiengang Berufliche Bildung mit den beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik-Informationstechnik und Metalltechnik-Fahrzeugtechnik 01.10.2013
Anlage 2 - Modulliste für Wahl- und Wahlpflichtbereich 01.10.2012
Anlage 3 - Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren und zur Durchführung von Prüfungen als E-Klausur 01.10.2012
§ 2 - Durchführung von Prüfungen als „E-Klausur” 01.10.2012