Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/ueberentnahmen
Timestamp: 2020-08-15 17:40:41
Document Index: 61749482

Matched Legal Cases: ['§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 52', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 4', '§ 52', '§ 4']

Überentnahmen | Rechtslupe
Schlagwort: Überentnahmen
Betrieb­li­cher Schuld­zin­sen­ab­zug: Finan­zie­rung von Wirt­schafts­gü­tern des Anla­ge­ver­mö­gens
Mit hat der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den, dass die geän­der­te betriebs­ver­mö­gens­mä­ßi­ge Zuord­nung eines Wirt­schafts­guts wäh­rend des Bestehens einer mit­un­ter­neh­me­ri­schen Betriebs­auf­spal­tung weder eine Ent­nah­me beim abge­ben­den Betrieb noch eine Ein­la­ge beim auf­neh­men­den Betrieb i. S. d. § 4 Abs. 4a EStG dar­stellt, wenn der Vor­gang zum Buch­wert statt­ge­fun­den hat. Mit einem wei­te­ren hat der
Die Ein­la­ge als steu­er­li­cher Gestal­tungs­miss­brauch
Die Ein­zah­lung von Geld auf ein betrieb­li­ches Kon­to ist eine Ein­la­ge i.S. von § 4 Abs. 4a Satz 2 EStG a.F.; das gilt auch bei sinn­ge­mä­ßer Anwen­dung der Vor­schrift auf die Gewinn­ermitt­lung nach § 4 Abs. 3 EStG a.F. . Die kurz­fris­ti­ge Ein­la­ge von Geld stellt einen Miss­brauch von Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten des Rechts dar, wenn
Schuld­zin­sen­ab­zug und Unter­ent­nah­men vor 1999
Bei der Berech­nung der nicht abzieh­ba­ren Schuld­zin­sen nach § 4 Abs. 4a EStG für den Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2001 sind Unter­ent­nah­men aus den Jah­ren vor 1999 außer Acht zu las­sen. Die Anwen­dungs­re­ge­lung des § 52 Abs. 11 Satz 2 EStG i.d.F. des StÄndG 2001 gebie­tet, in dem ers­ten nach dem 31. Dezem­ber 1998 enden­den
Finan­zie­rung betrieb­li­cher Inves­ti­tio­nen
Der Bun­des­fi­nanz­hof hat­te sich mit der Fra­ge zu befas­sen, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen Schuld­zin­sen für ein Inves­ti­ti­ons­dar­le­hen, das auf ein Kon­to­kor­rent­kon­to aus­ge­zahlt wur­de, sowie Schuld­zin­sen für das Kon­to­kor­rent­kon­to selbst als Betriebs­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den kön­nen, wenn der Unter­neh­mer Über­ent­nah­men getä­tigt hat. Und der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schied, das die Finan­zie­rung betrieb­li­cher Inves­ti­tio­nen auch bei
Ein­ge­schränk­ter Schuld­zin­sen­ab­zug bei Über­ent­nah­men
Für den Bun­des­fi­nanz­hof ist die Beschrän­kung des Schuld­zin­sen­ab­zugs bei Über­ent­nah­men mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar. Seit der Neu­re­ge­lung des Schuld­zin­sen­ab­zugs durch das Steu­er­be­rei­ni­gungs­ge­setz 1999 sind Schuld­zin­sen nach § 4 Abs. 4a EStG nicht abzieh­bar, wenn Über­ent­nah­men getä­tigt wor­den sind. Eine Über­ent­nah­me ist nach § 4 Abs. 4a Satz 2 EStG der Betrag, um den
Schuld­zin­sen aufs Umlauf­ver­mö­gen
Im Fall zu hoher Pri­vat­ent­nah­men sind die auf die Finan­zie­rung von Umlauf­ver­mö­gen ent­fal­len­den Schuld­zin­sen auch dann nur gekürzt abzieh­bar, wenn sie auf den Erwerb eines Waren­la­gers ent­fal­len. Nach § 4 Abs. 4a EStG ist seit 1999 der betrieb­li­che Schuld­zin­sen­ab­zug beschränkt, soweit der Unter­neh­mer sog. „Über­ent­nah­men“ tätigt, also über das ein­ge­leg­te Kapi­tal
Das „umge­kehr­te Zwei-Kon­ten-Modell“
Tilgt der Steu­er­pflich­ti­ge beim sog. „umge­kehr­ten Zwei-Kon­­ten-Modell“ mit ein­ge­hen­den Betriebs­ein­nah­men einen Soll­sal­do, der durch Ent­nah­men ent­stan­den ist oder sich erhöht hat, so liegt im Zeit­punkt der Gut­schrift eine Ent­nah­me vor, die bei der Ermitt­lung der Über­ent­nah­men im Sin­ne des § 4 Abs. 4a EStG i.d.F. des StBereinG 1999 zu berück­sich­ti­gen ist
Schuld­zin­sen­ab­zug bei Über­ent­nah­men in den Vor­jah­ren
Eine Hin­zu­rech­nung nicht abzieh­ba­rer Schuld­zin­sen auf­grund von Über­ent­nah­men nach § 4 Abs. 4a EStG ist nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs auch dann vor­zu­neh­men, wenn im Ver­an­la­gungs­zeit­raum kei­ne Über­ent­nah­me vor­liegt, sich aber ein Sal­do auf­grund von Über­ent­nah­men aus den Vor­jah­ren ergibt. Schuld­zin­sen sind nach § 4 Abs. 4a Satz 1 EStG 1999 nicht abzieh­bar,
Zwangs­ent­nah­men füh­ren nicht zur Über­ent­nah­me
Zwangs­ent­nah­men füh­ren nicht zu einer Über­ent­nah­me. Dies ent­schied jetzt das Nie­der­säch­si­sche Finanz­ge­richt in einem Rechts­streit, wo das Finanz­amt eine gemäß § 52 Abs. 15 EStG steu­er­freie Woh­nungs­ent­nah­me auf­grund der Been­di­gung der Nut­zungs­wert­be­steue­rung zum 31.12.1998 als Über­ent­nah­me im Sin­ne von § 4 Abs. 4a Satz 2 EStG beur­teilt hat­te. Schuld­zin­sen sind nach Maß­ga­be