Source: https://www.brainscape.com/flashcards/erbst-6732096/packs/10470606
Timestamp: 2019-01-19 10:40:35
Document Index: 172578428

Matched Legal Cases: ['§ 2', '§ 2', '§ 3', '§ 2', '§ 1', '§ 3', '§ 1', '§ 7', '§ 1', '§ 8', '§ 1', '§ 10', '§ 11', '§ 9', '§ 12', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 16', '§ 19', '§ 14', '§ 19', '§ 27', '§ 6', '§ 21', '§ 14', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§19', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 13', '§ 10', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 19', '§ 19', '§ 23', '§ 23', '§ 23', '§ 3', '§ 1922', '§ 1923', '§ 1936', '§ 1937', '§ 2229', '§ 2247', '§ 274', '§ 1939', '§ 2303', '§ 11', '§ 12', '§ 151', '§ 95', '§ 109', '§ 109', '§ 11', '§ 2147', '§ 10', '§ 1922', '§ 1939', '§ 5', '§ 1378', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 6', '§ 1', '§ 7', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 1', '§ 2', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 10', '§ 10', '§ 13', '§ 15', '§ 14', '§ 16', '§ 17', '§ 19', '§ 10', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 13', '§ 28', '§ 28', '§ 13', '§ 13', '§ 175', '§ 13', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 27', '§ 5', '§ 5', '§ 5', '§ 11', '§ 7']

ErbSt Flashcards by F. Schulze | Brainscape
ErbSt Flashcards Preview
Steuerberaterprüfung 2018 > ErbSt > Flashcards
Flashcards in ErbSt Deck (44):
Erblasser, Schenker oder Erwerber ist Inländer
§ 2 (1) Nr. 1 und Nr. 2 ErbStG
alle anderen Fälle
§ 2 (1) Nr. 3 ErbStG
optionale unbeschränkte Steuerpflicht
§ 3 (3) ErbStG
unbeschränkte Steuerpflicht, § 2 (1) Nr. 1 ErbStG
ausländische Steuer entspricht inländischer ErbSt
ausländische Steuer wurde für Auslandsvermögen festgesetzt, gezahlt und unterliegt keinem Ermäßigungsanspruch
Anrechnung ausländischer Steuer nur bis zur Höhe der inländischen Steuer, die auf das Auslandsvermögen entfällt
Erwerb von Todes wegen, § 1 (1) Nr. 1 i.V.m § 3 ErbStG
Ansprüche aus Lebensversicherungen (gehört nicht zum Nachlass)
Abfindungen für Verzicht
Schenkungen unter Lebenden, § 1 (1) Nr. 2 i.V.m. § 7 ErbStG
Zweckzuwendungen, § 1 (1) Nr. 3 i.V.m. § 8 ErbStG
Vermögen einer Familienstiftung, § 1 (1) Nr. 4 ErbStG
Steuerpflichtiger Erwerb, § 10 (1) S. 1 und S. 2 ErbStG
zum Zeitpunkt der Entstehung der Steuer, § 11 und § 9 ErbStG
bewertet nach § 12 ErbStG i.V.m. dem BewG
Zur Ermittlung siehe auch R E 10.1 (1) ErbStR
Nachlassverbindlichkeiten sind vom gesamten Vermögensanfall abziehbar, § 10 (1) S. 2 ErbStG:
Erblasserschulden, § 10 (5) Nr. 1 ErbStG
Erfallschulden, § 10 (5) Nr. 2 ErbStG
Erfallkosten, § 10 (5) Nr. 3 ErbStG
Siehe auch Nachlassverbindlichkeiten/Abzugsbeschränkung
§ 16 (1) ErbStG
Anmerkung: Bei der Zuwendung einen VG durch merere Schenker (z.B. Grundstück das Eltern zu je 50 % gehört) liegen auch mehrere Schenkungen vor, für die jeweils ein Freibetrag zu gewähren ist.
Erwerb von Todes wegen (nicht Schenkung)
überlebender Ehegatte bzw. eingetr. Lebenspartner: 256.000 EUR (eventuell gekürzt um Versorgungsbezüge)
Kinder bis 27. Lebensjahr: Höhe gestaffelt nach Alter (eventuell gekürzt um Versorgungsbezüge)
Ermittlung der festzusetzenden Steuer
Tarifliche Steuer nach § 19 ErbStG
- Abzugsfähige Steuer nach § 14 (1) ErbStG (frühere Erwerbe)
- Entlasungsbetrag nach § 19a ErbStG (Betriebsvermögen, luf, Anteile an KapGes)
- Ermäßigung nach § 27 ErbStG (mehrfacher Erwerb des selben Vermögens)
​- Anrechenbare Steuer nach § 6 (3) ErbStG (Vorerbschaft)
- Anrechenbare Steuer nach § 21 ErbStG (ausl. ErbSt)
mindestens Steuer nach § 14 (1) S. 4 ErbStG
höchstens nach $ 14 (3) ErbStG begrenzte Steuer (Hälfte des weiteren Erwerbs)
= Festzusetzende Erbschaftsteuer
siehe auch R E 10.1 (2) ErbStR
Vertragliche Hinterbliebenenbezüge aus einem Arbeitsverhältnis des Erblassers
Versorgungsansprüche unterliegen nicht der Erbschaftssteuer, z.B.
Versorgungsbezüge von Beamten
Versorgungsbezüge aus der deutschen Rentenversicherung
Versorgungsbezüge aus berufständischen Pflichtversicherungen
Gem. § 19 (1) ErbStG gelten unterschiedliche Steuersätze je nach Wert des steuerpflichtigen Erwerbs.
Durch Überschreiten einer Wertgrenze steigt die Steuerbelastung sprunghaft. Dies wird durch den Härteausgleich gem. § 19 (3) ErbStG abgemildert
reguläre Steuer nach § 19 (1) ErbStG
- Steuer nach § 19 (1) ErbStG bei Einhalten nächstkleinerere Wertgrenze
= Unterschied Steuer
- Wert der nächstkleineren Wertgrenze
= Wertgrenze übersteigender Betrag
Wenn die Hälfte (drei Viertel) des die Wertgrenze übersteigenden Betrages kleiner ist als der Unterschied in der Steuer, dann wird nur die Hälfte des die Wertgrenze übersteigenden Betrags als zusätzliche Steuer erhoben.
Steuerklasse III / steuerpfl. Erwerb 6.500.000
Steuer nach §19 (1) ErbStG: 6.500.000 x 50 % = 3.250.000 EUR
Steuer bei Nichüberschreiten vorheriger Wertgrenze: 6.000.000 x 30 % = 1.800.000 EUR
Differenz: 1.450.000 EUR
Zusätzlicher Erwerb: 6.500.000 - 6.000.000 EUR = 500.000 EUR
davon 3/4 = 375.000 EUR
dies deckt nicht die zusätzliche Steuer, daher Ansatz "nur" der 375.000 EUR.
Steuer: 1.800.000 EUR + 375.000 EUR = 2.175.000 EUR
Sachliche Steuerbefreiungen nach § 13 ErbStG
Hausrat und bewegliche körperliche Gegenstände
§ 13 (1) Nr. 1 ErbStG
§ 13 (1) Nr. 4a, 4b, 4c ErbStG
§ 13 (1) Nr. 9 ErbStG
Vermögensrückfall
§ 13 (1) Nr. 10 ErbStG
§ 13 (1) Nr. 14 ErbStG
Anmerkung: bei Vermögensberechnung immer gleich auf die Befreiung prüfen.
Nachlassverbindlichkeiten / Abzugsbeschränkung
Beschränkung des Abzugs von Schulden und Lasten gem. § 10 (6) ErbStG:
Schulden und Lasten die in wirtschaftlichem Zusammenhang mit einzelnen Vermögensgegenständen stehen, die ganz oder teilweise steuerfrei erworben werden -> nur steuerflichtiger Teil abzugsfähig, § 10 (6) S. 3 und S. 4 ErbStG
Die pauschalen Freibeträge im Rahmen der Wertermittlung lösen jedoch keine Abzugsbeschränkung gem. § 10 (6) ErbStG aus.
Siehe auch R E 10.10 (3) S. 2 ErbStR
Unentgeltliche Übertragung des Famlienheims gem. § 13 (1) Nr. 4a bis Nr. 4c ErbStG
unter Lebenden / an Ehegatten (Nr. 4a)
keine Behaltens- und Selbstnutzungsfrist
keine Größenbegrenzung
von Todes wegen / an Ehegatten (Nr. 4b)
Behaltens- und Selbstnutzungsfrist: 10 Jahre
von Todes wegen / an Kinder (Nr. 4c)
Begrenzug auf 200 qm.
Wird ein Familienheim ganz oder anteilig steuerfrei erworben, so sind damit in wirtschaftlichem Zusammenhang stehende Nachlassverbindlichkeiten nicht oder nur anteilig anzugsfähig, § 10 (6) S. 1 bzw. S. 3 ErbStG
Grunstück zu Wohnzwecken vermietet
im Inland, einem Staat der EU oder des EWR belegen
nicht zum begünstigten Vermögen i.S.d. § 13a und § 13b ErbStG gehörend
Ansatz nur mit 90% ihres Wertes
§ 13d ErbStG
entscheidend sind Verhältnisse zum Besteuerungszeitpunkt, d.h. was der Erblasser damit gemacht hat (vermietet oder Vermietung beabsichtigt)
keine Behaltensfrist
für Schenkung unter Lebenden als auch für Erwerb von Todes wegen
Eingeschränkter Abzug eventueller Nachlassverbindlichkeiten beachten
Bgünstigungsfähiges Vermögen i.S.v. § 13b (1) ErbStG
- Nettowert des Verwaltungsvermögens i.S.v. § 13b (6) ErbStG
+ unschädliches Verwaltungsvermögen i.S.v. § 13b (7) S. 1 ErbStG
= Begünstigtes Vermögen i.S.v. § 13b (2) ErbStG
Entlastungsbetrag für begünstigtes Vermögen
Steuerklasse II oder III
Betriebsvermögen, L.u.F. Vermögen oder Anteile an Kap-Ges. i.S.d. § 19a (2) ErbStG
Tarifliche ErbSt nach tatsächlicher Steuerklasse
Fiktive ErbSt nach Steuerklasse I
Aufteilen der beiden ErbSt-Beträge anhand des Anteils des begünstigten Vermögens am Gesamtvermögen
Ermittlung der Differenz und Abzug dieser von der tariflichen ErbSt
§ 19a ErbStG
mehrere Erwerbe
Zusammenrechnung aller Erwerbe und Berechnung der Steuer für den Gesamtbetrag
Berechnung der Steuer für die früheren Erwerbe nach den Verhältnissen zum Zeitpunkt des letzten Erwerbs. Falls tatsächliche Steuer höher war, ist diese heranzuziehen.
Abzug der Steuer nach Punkt 2 von der Steuer nach Punkt 1
Mindeststeuer ist Steuer für letzten Erwerb ohne Zusammenrechnung (Freibeträge berücksichtigen als ob es keine Ersterwerbe gegeben hätte)
Anmerkung: Steuer der Vorerwerbe wird nicht mehr verändert
Besteuerung von Renten, Nutzungen und Leistungen
sofortige Versteuerung nach dem Kapitalwert
Versteuerung nach dem Jahreswert gem. § 23 (1) S. 1 ErbStG
Anwendung des Steuersatzes, der sich für den gesamten Erwert einschließlich des Kapitalwertes ergibt
Anmerkung: bei gemischten Erwerben sind diese auch gemischt zu versteuern, d.h. teils sofort, teils nach § 23 ErbStG. Pers. Freibeträge sind vorrangig vom sofort versteuerten Teil abzuziehen.
Anmerkung: es besteht immer die Möglichkeit die Jahressteuer durch den Kapitalwert abzulösen, § 23 (2) ErbStG
Anmerkung: Sollte Härtefallregelung anwendbar sein, ist der Steuersatz individuell (Steuer / Erwerb) auszurechnen.
Erwerbstatbestände nach § 3 (1) Nr. 1 ErbStG
Erbanfall (§ 1922 BGB)
gesetzliche Erbfolge, § 1923 bis § 1936 BGB
gewillkürte Erbfolge, § 1937 BGB
Testament, § 2229 ff. BGB, § 2247 BGB
Erbvertrag, § 274 ff. BGB
Vermächtnis (§ 1939 BGB, 2147 BGB) = Schuldrechtlicher Anspruch gegen die Erben
geltend gemachter Pflichtteilsanspruch (§ 2303 ff. BGB) = Hälfte des gesetzlichen Erbteils
Auswirkungen Vermächtniss / Teilungsanordnung / Erbauseinandersetzung
Beides hat keine Auswirkung. Grund ist Stichtagsprinzip (Tod) - alles was danach folgt ist unerheblich. Allen wird somit ein Anteil von allem zugerechnet.
Begünstigungen sind jedoch nur dem zuzurechnen, der auch das begünstigte Vermögen erhält.
Siehe auch R E 3.1 (1) S. 5 ErbStR
Bewertung von Einzelunternehmen (oder: wie kommt man zu § 11 (2) BewG?)
Ansatz gem. § 12 (5) ErbStG mit dem nach § 151 (1) S. 1 Nr. 2 BewG festgestellten Wert.
Das Betriebsvermögen gem. § 95 (1) BewG wird gem. § 109 (1) S. 1 BewG mit dem gemeinen Wert angesetzt.
Für die Ermittlung des gemeinen Wertes gilt gem. § 109 (1) S. 2 BewG die Vorschrift § 11 (2) BewG entsprechend.
Vermächtniss
Vermächtnisse gem. § 2147 ff BGB sind gem. § 10 (5) Nr. 2 ErbStG als Verbindlichkeiten vom Erwerb azugsfähig.
Erblasser -> Erbe: Nachlass § 1922 BGB
Erblasser -> Vermächtsnisnehmer: Vermächtnis § 1939 BGB
Erbe -> Vermächtnisnehmer: Herausgabepflicht / Herausgabeanspruch
Vermächtnis ist beim Erben "durchlaufender Posten".
§ 5 (1) ErbStG stellt fiktiven Betrag in Höhe der Zugewinnausgelichsforderung gem. § 1378 BGB steuerfrei.
Berechnung nach zivilrechtlichen Grundsätzen, d.h. nach Verkehrswerten
Hochrechnen des Anfangsvermögens auf den Zeitpunkt der Auflösung der Zugewinngemeinschaft. Wertsteigerung durch Inflation stellt keinen Zugewinn dar und ist insofern auch nicht steuerbefreit.
Wenn der Verkehrswert des Endvermögens größer ist als dessen Steuerwert, dann ist die steuerfreie Ausgleichsforderung entsprechend dem Verhältnis (Steuerwert / Verkehrswert) zu begrenzen, § 5 (1) S. 5 ErbStG i.V.m. R E 5.1 (5) S. 4 ErbStG
Überlebender Ehegatte wird nicht Erbe
Zugewinnausgleichsforderung ist kein Erwerb von Todes wegen, § 5 (2) ErbStG, und somit steuerfrei.
Siehe auch R E 5.1 (2) ErbStR
Zugewinnausgleich Schema
Bestimmung des Erbanteils des überlebenden Ehegatten
Ermittlung des Vermögensanfalls und der Bereicherung
Steuerfreier Betrag gem. § 5 (1) ErbStG
Bestimmung der Höhe der Ausgleichforderung (nach zivilr. Grundsätzen = Verkehrswerte)
Ggf. Begrenzung gem. § 5 (1) S. 5 ErbStG: Ausgleichsforderung x Steuerwert / Verkehrswert
= steuerfreier Betrag
4. Ermittlung steuerpflichtiger Erwerb
Der Vorerbe gilt - abweichend vom Zivilrecht - als Vollerbe. Eventuelle Verfügungsbeschränkungen werden erbschaftsteuerlich nicht berücksichtigt.
§ 6 (1) ErbStG
Der Nacherber erwirbt - anders als im Zivilrecht - nicht vom Erblasser, sondern vom jewiligen Vorerben.
§ 6 (2) S. 1 ErbStG
Der Besteuerung liegt somit das Verhältnis zum Vorerben zugrunde. Hiervon kann auf Antrag abgewichen werden.
§ 6 (2) S. 2 ErbStG
Geht auf den Nacherben auch Vermögen des Vorerben über, so sind diese Teile in Hinblick auf die Steuerklasse getrennt zu behandeln (trotzdem handelt es sich um einen einheitlichen Erwerb).
§ 6 (2) S. 3 ErbStG
Freibeträge sind in diesem Fall zu kombinieren bzw. anzurechnen. Höchstens wird der Freibetrag aus der Vorerbschaft gewährt.
§ 6 (2) S. 4 ErbStG
Es gilt jeweils der Steuersatz, der für den gesamten Erwerb (in Bezug auf die Höhe) gelten würde.
§ 6 (2) S. 5 ErbStG
objektive Bereicherung
auf Kosten des Zuwendenden
subjektiver Wille zur Unentgeltlichkeit auf Seiten des Zuwendenden
§ 1 (1) Nr. 2 i.V.m. § 7 ErbStG
Steuer entsteht mit Ausführung der Schenkung, d.h. ein Schenkungsversprechen löst die Steuer nicht aus.
Schenkung von Grundstücken gilt mit Auflassung und Eintragungsbewilligung als ausgeführt, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. Übergang von Nutzen und Lasten oder Eintragung ist nicht maßgeblich.
Wird Eintragung nicht ausgeführt (weil z.B. Schenkungsvertrag aufgehoben wurde), dann liegt keine Schenkung mehr vor (und demnach auch keine Rückschenkung)
Die Hingabe von Geld zum Erwerb eines Grundstücks oder zur Errichtung eines Gebäudes kann als Schenkung von Grundbesitz anzusehen sein, wenn dem Bedachten nach dem erkennbaren Willen des Zuwendenden im Zeitpunkt der Ausführung der Schenkung ein bestimmtes Grundstück oder Gebäude veschafft werden soll.
R E 7.3 (1) S. 1 ErbStG
Dies ist abzugrenzen von einer Geldschenkung unter Auflage (kein bestimmtes Grundstück).
R E 7.3 (2) ErbStG
Die Unterscheidung ist relevant für die Bestimmung des Zeitpunktes, wann die Schenkung als ausgeführt gilt und somit wann die Steuer entsteht.
Gemischte Schenkung und Schenkung unter Auflage
gemischten Schenkungen
Schenkungen unter Leistungsauflage
Schenkungen unter Duldungs- und Nutzungsauflage
ermittelt sich die Bereicherung durch den Abzug der Gegenleistung bzw. des Kapitalwertes der Auflage vom Steuerwert der Zuwendung.
R E 7.4 (1) ErbStR
Der Abzug der Gegenleistung ist beschränkt, soweit der Gegenstand nach § 13, § 13a oder § 13d ErbStG beschränkt ist.
R E 7.4 (2) ErbStG
Aufbau Lösung
Aussage zur sachlichen Steuerpflich (§ 1 (2) ErbStG)
Aussage zur persönlichen Steuerpflicht (§ 2 ErbStG)
Aussage zur Entstehung der Steuer (§ 9 (1) ErbStG)
Aussage zur Höhe der BMG = steuerpflichtiger Erwerb (§ 10 ErbStG)
Aufaddieren Steuerwert (evtl. vorher Ermittlung der Steuerwerte / Bewertung
Stichtagsprinzip (§ 11 ErbStG)
Bewertung nach BewG (§ 12 ErbStG)
Abzug der Steuerbefreiungen je Steuerwert
​= Vermögensanfall nach Steuerarten
Abzug der Nachlassverbindlichkeiten (§ 10 (1) S. 2 und § 10 (3) bis (9) ErbStG
Abzug weiterer Befreiungen (§ 13 ErbStG)
= Bereichrung des Erwerbs
Abzug steuerfreier Zugewinnausgleich (§ 15 (1) ErbStG)
Zuzüglich Vorerwerbe (§ 14 ErbStG)
Abzug pers. Freibetrag (§ 16 ErbStG)
Abzug per. Versorgungsfreibetrag (§ 17 ErbStG)
Abzug Kistenpauschale (§ 19 (5) Nr. 3 ErbStG)
Rundung (§ 10 (1) S. 6 ErbStG)
§ 13a / § 13b ErbStG - Zentrale Vorschriften
80 % steuerfrei (Vorschonungsabschlag)
§ 13a (1) S. 1 ErbStG
abschmelzender Abzugsbetrag
§ 13a (2) ErbStG
§ 13a (3) ErbStG
§ 13a (6) ErbStG
§ 13a (10) ErbStG
§ 13b (1) ErbStG
Umfang Verwaltungsvermögen
§ 13b (4) ErbStG
Verschonungsabschlag bei Großerwerben von beg. Vermögen
begünstigtes Vermögen > 26 Mio. EUR
Abschmelzung des Vroschunungsabschlages um 1 % für jede volle 750.000 EUR
§ 13c ErbStG
Gilt für Regel- und Optionsverschonung
Wenn begünstigtes Vermögen >= 90 Mio. EUR entfällt jeder Verschonungsabschlag
Erwerber nicht in der Lage Steuer (ganz) aus seinem verfügbarem Vermögen zu begleichen
Erlass soweit Erwerber nicht in der Lage, Steuer zu begleichen
§ 28a ErbStG
Verfügbares Vermögen
zeitgleich mit dem begünstigten Vermögen übergegangeges Vermögen, das nicht begünstigt ist
dem Erwerber bereits gehörendes Vermögen, das (im Falle eines Erwerbes) nicht begünstigtes Vermögen sein würde
§ 28a (2) ErbStG
Vorweg-Abschlag
Begünstigtes Vermögen i.S.d. § 13b (2) ErbStG
Gesellschaftsvertrag enthält Bestimmugen
Beschränkung der Entnahme/Ausschüttung auf 37,5 % des um Ertragssteuern geminderten Gewinns
Beschränkung der Übertragung auf Mitgesellschafter Angehörige und Familienstiftungen
Abfindung im Fall des Ausscheidens unter dem gem. Wert des Anteils
Bestimmungen entsprechen tatsächlichen Verhältnissen
Vorweg-Abschlag i.H. der prozentualen Minderung der Abfindung gegenüber dem gemeinen Wert (max. 30%)
§ 13a (9) ErbStG
Regelverschonung (Lohnsummenfrist: 5 Jahre)
0 bis 5 Beschäftigte:
keine Mindestlohnsumme
6 bis 10 Beschäftigte
Mindestlohnsumme: 250 %
11 bis 15 Beschäftigte
Mindestlohnsumme: 300 %
über 15 Beschäftigte
Mindestlohnsumme: 400 %
Optionsverschonung (Lohnsummenfrist: 7 Jahre)
Mindestlohnsumme: 500 %
Mindestlohnsumme: 565 %
Mindestlohnsumme: 700 %
Ein Verstoß gegen die Lohnsummenregelung führt zu einem rückwirkenden anteiligen Wegfall des Verschonungsabschlags.
Rückwirkende Umqualifizierung von Verwaltungsvermögen
Investition von Verwaltungsvermögen in begünstigungsfähiges Vermögen
entsprechend eines bereits vom Erblasser vorgefassten Planes
keine anderweitige Beschaffung von Verwaltungsvermögen
Umqualifizierung von Verwaltungsvermögen in begünstigungsfähiges Vermögen als rückwirkendes Ereignis gem. § 175 (1) S. 1 Nr. 2 AO
§ 13b (5) ErbStG
Der Vorausvermächtnisnehmer erhält das Vermächtnis zusätzlich zu seinem Erbteil.
Das gesamte Vermögen wird zunächst gemeinschaftliches Vermögen aller Erben.
Der Vorausvermächtnisnehmer hat Anspruch auf Herausgabe des Vermächtnisgegenstandes - auch gegen sich selbst.
Bei allen Erben - auch beim Vorausvermächtnisnehmer - ist das Vermächtnis als Nachlassverbindlichkeit zu berücksichtigen.
Erwerber jeweils Person der StKl. 1
Erwerbe desselben Vermögens innerhalb von 10 Jahren
2. Erwerb = Erwerb von Todes wegen
Berücksichtigung eines Ermäßigungsbetrages nach § 27 (2) ErbStG
Begrenzung nach § 27 (3) ErbStG
Berechnung der Steuer auf den letzten Erwerb
Berücksichtigung des Ermäßigungsbetrages nach § 27(2) ErbStG
Aufteilung der unter 1. ermittelten Steuer nach Maßgabe des § 27 (2) ErbStG
Anwendung des Prozentsatzes aus § 27 (1) ErbStG
Begrenzug des Ermäßigungsbetrags gem. § 27 (3) ErbStG:
vom Vorerwerber für das begünstigte Vermögen entrichtete Steuer x Prozentsatz aus § 27 (1) ErbStG
"Gütertrennung" mit Ausgleichsanspruch bei Beendigung:
Begründung eines anderen Güterstandes
Anmerkung: Die Güterstände "Gütergemeinschaft" und "Gütertrennung" sind aus erbschaftsteuerlicher Sicht ohne Besonderheiten, insbesondere führen sie nicht zur Anwendung von § 5 ErbStG.
Zugewinnausgleich Berechnung
Jeweils für Pers. 1 und für Pers. 2:
- indexiertes Anfangsvermögen
Zugewinn Erblassen
- Zugewinn Ehegatte
= Differenz Zugewinn
= Ausgleichsforderung
Wenn Steuerwerte <> Verkehrswerte:
Steuerwert / Verkehrswert x Ausgleichsforderung
= steuerfreie Ausgleichsforderung gem. § 5 (1) S. 5 ErbStG
Anmerkung: die steuerfreie Ausgleichsforderung nach § 5 (1) ErbStG ist von der Bereicherung abzuziehen.
Leistungen an eine Kapitalgesellschaft
Einlagen in eine Kapitalgesellschaft erhöhen den Wert der Anteile (Vergleich der Werte gem. § 11 (2) BewG vor und nach der Einlage).
Dies löst eine Schenkung des Einlegenden an den oder die übrigen Beteiligten aus, sofern diese nicht oder weniger einlegen.
§ 7 (8) S. 1 ErbStG
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