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Timestamp: 2020-06-05 17:04:08
Document Index: 148428140

Matched Legal Cases: ['§ 23', '§ 209', '§ 522', '§ 6', '§ 540', '§ 26', '§ 522']

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Selbstständige Verjährung bei mehreren voneinander unabhängigen Baumängeln
4 .	Juni 2020 Baurecht
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LG Nürnberg-Fürth – Az.: 9 O 2327/11 – Urteil vom 15.06.2012 I. Die Klage wird abgewiesen. II. Die Kosten des Rechtsstreits trägt die Klägerin. III. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages Beschluss Der Streitwert wird auf 29.750,00 € festgesetzt. Tatbestand Die Parteien streiten um einen Kostenvorschuss in Höhe von 29.750,00 € (brutto) für die Beseitigung von Baumängeln. Die Klägerin schloss mit Datum 23.07.1998 mit der Beklagten zu 1) einen Generalunternehmervertrag, welcher die schlüsselfertige Errichtung des Bauobjekts S. in N. zum Gegenstand hatte (Anlage K1). Die Beklagte zu 2) übernahm am 18.10.2001 für die Erfüllung der der Beklagten zu 1) obliegenden Mängelgewährleistung eine selbstschuldnerische Bürgschaft [...]
Verfallsanordnung wegen LKW-Fahrt mit Überbreite
4 .	Juni 2020 Verkehrsrecht
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Begrenzung des Verfallsbetrages AG Kassel – Az.: 390 OWi 7624 Js 33677/11 – Urteil vom 18.06.2012 Gegen die Betroffene wird der Verfall in Höhe von 965,57 € angeordnet. Die Betroffene trägt die Kosten des Verfahrens. Angewendete Vorschriften: §§ 23 I, 49 StVO, 24 StVG, 29a OWiG Gründe I. Die Betroffene betreibt ein Speditionsunternehmen. Sie ist Halterin des Sattelzuges mit dem amtlichen Kennzeichen … und des Anhängers mit dem amtlichen Kennzeichen …. Am 19.04.2011 hatte der Fahrer und Angestellte der Betroffenen, „Herr X“, als Führer der genannten Fahrzeugkombination in 01591 Riesa eine Fuhre Autoreifen, Gewicht 10,323 t, geladen, um diese unter anderem über die Bundesautobahn 5 in das 529 km entfernte Philippsburg (PLZ 76661) zu transportieren. [...]
4 .	Juni 2020 Kanzlei-Kotz
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Abzug gezogener Nutzungen AG Brandenburg – Az.: 31 C 133/10 – Urteil vom 18.06.2012 1. Die Beklagte wird verurteilt, Zug um Zug gegen Rückgabe der Polstergarnitur Malibu Leder: B 10 Dunkelbraun (3-2-1), an den Kläger 1.069,01 Euro nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 21.05.2010 zu zahlen. 2. Die Beklagte wird verurteilt, dem Kläger die Kosten seiner außergerichtlichen Vertretung in Höhe von 155,20 Euro nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 11.05.2010 zu erstatten. 3. Es wird festgestellt, dass sich die Beklagte im Annahmeverzug befindet. 4. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen. 5. Von den Kosten des Rechtsstreits hat der Kläger 29 % und die [...]
Erforderlichkeit der Angabe eines Mindestzinssatzes bei Eintragung einer Grundschuld
4 .	Juni 2020 Notar
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KG Berlin – Az.: 1 W 616/11 – Beschluss vom 14.06.2012 Das Grundbuchamt wird angewiesen, den Eintragungsvermerk in Abt. III lfd. Nr. 1 Spalte 4 des im Beschlusseingang näher bezeichneten Grundbuchs um die Angabe eines Mindestzinssatzes in Höhe von 8% jährlich zu ergänzen. Gründe I. Die eingetragene Eigentümerin bewilligte zur UR-Nr. … des Notars … in Berlin am 12. August 2011 die Eintragung einer brieflosen Grundschuld über 1.409.000,00 EUR, die ab diesem Tag „mit 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz (mindestens aber mit 8 %) jährlich zu verzinsen“ sein sollte. Die Grundschuld wurde am 24. August 2011 in Abt. III lfd. Nr. 1 des Grundbuchs eingetragen. Am 29. August 2011 hat der Urkundsnotar gegenüber dem [...]
Kostentragung bei Löschung einer Grundschuld
OLG Jena – Az.: 9 W 189/12 – Beschluss vom 18.06.2012 Die Beschwerde der Kostenschuldnerin gegen den Beschluss des Amtsgerichts Jena – Grundbuchamt – vom 10.02.2012 wird zurückgewiesen. Gründe I. Die Kostenschuldnerin wurde seitens der Staatskasse als Grundstückerwerberin (vgl. den vor dem Notar M. am 14.02.2011, UR-Nr.: …, geschlossenen Grundstückskaufvertrag mit Auflassung) für die Eintragung der Löschung einer Grundschuld mit Kostenrechnung vom 27.07.2011 i.H.v. 2.451,00 € in Anspruch genommen. Zuvor hatte der Notar unter dem 08.06.2011, eingegangen am 09.06.2011, die Löschung der Grundschuld „namens der Beteiligten“ am Grundstückskaufvertrag beantragt, und zwar nachdem die Kostenschuldnerin am 06.06.2011 bereits als neue Eigentümerin im Grundbuch eingetragen worden war. Gegen die Kostenrechnung richtete sich zunächst deren zwischenzeitlich vom Amtsgericht [...]
Strafverfahren – Zuständigkeit in Jugendschutzsachen
4 .	Juni 2020 Strafrecht
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LG Zweibrücken – Az.: 4153 Js 2169/11 – 1 KLs – Beschluss vom 15.06.2012 Die Akten werden durch Vermittlung der Staatsanwaltschaft der Großen Jugendkammer (als Jugendschutzkammer) zur Entscheidung vorgelegt (§§ 209 Abs. 2, 209 a Nr. 2 b StPO). Gründe Die Anklage der Staatsanwaltschaft zur Großen Strafkammer legt den Angeschuldigten u.a. zur Last, in … und … zwischen 1989 und Februar 2011 durch vier selbständige Handlungen Personen unter 18 Jahren, die ihrer Fürsorge und Obhut unterstanden, gequält und roh misshandelt und sie dadurch in die Gefahr einer erheblichen Schädigung der körperlichen und seelischen Entwicklung gebracht zu haben und tateinheitlich dazu sie mit einem gefährlichen Werkzeug körperlich misshandelt und an der Gesundheit geschädigt zu haben (§§ [...]
Wiedereinsetzung Einspruchsfrist Strafbefehl
Benachrichtigung des Verteidigers über Strafbefehl. LG Hildesheim – Az.: 26 Qs 66/12 – Beschluss vom 20.06.2012 1. Der Beschluss des Amtsgerichts … vom 03.05.2012 (9 Cs 42 Js 35691/11) wird aufgehoben. 2. Dem Angeklagten wird auf seine Kosten Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Frist zur Einlegung des Einspruchs gegen den Strafbefehl des Amtsgerichts … vom 21.12.2011 (9 Cs 42 Js 35691/11) gewährt. 3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens und die dem Angeklagten insoweit entstandenen notwendigen Auslagen fallen der Landeskasse zur Last. Gründe I. Dem Angeklagten wird eine Beleidigung vorgeworfen. Mit Strafbefehl vom 21.12.2011, zugestellt am 22.12.2011, hat das Amtsgericht … ihn mit einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 10,- EUR belegt. [...]
Schädigerinsolvenz – Vorgehen gegen Haftpflichtversicherer – Freigabe Deckungsanspruches
4 .	Juni 2020 Versicherungsrecht
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OLG Nürnberg – Az.: 5 W 1109/12 – Urteil vom 21.06.2012 Die sofortige Beschwerde der Antragstellerin gegen den Beschluss des Landgerichts Amberg vom 09.05.2012 wird zurückgewiesen. Gründe I. Die Antragstellerin begehrt Prozesskostenhilfe für eine Klage auf Schmerzensgeld und Schadensersatz aufgrund mehrerer plastisch-chirurgischer Eingriffe, die der Kiefer- und Gesichtschirurg A K, der bei der Beklagten eine mindestens bis zum 05.09.2009 bestehende Berufshaftpflichtversicherung genommen hatte, zwischen dem 23.11.2004 und dem 26.02.2009 bei der Klägerin zum Zwecke der Figurformung und Gewichtsverringerung vorgenommen hatte. Der Versicherungsnehmer der Beklagten nahm am 23.11.2004 bei der damals noch minderjährigen Klägerin einen Eingriff vor, der als Bauchdeckenstraffung und Liposuktion bezeichnet wurde; weitere Eingriffe erfolgten mindestens am 09.11.2005 zum Zwecke einer Narbenkorrektur und am [...]
Vollkaskoversicherungsvertrag – Leistungsfreiheit bei unerlaubtem Entfernen vom Unfallort
Oberlandesgericht des Landes Sachsen-Anhalt – Az.: 4 U 85/11 – Urteil vom 21.06.2012 1. Die Berufung des Klägers gegen das am 30. August 2011 verkündete Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau, Az.: 4 O 122/11, wird zurückgewiesen. 2. Die Kosten der Berufungsinstanz trägt der Kläger. 3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. 4. Das Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau vom 30. August 2011 ist für die Beklagte ohne die Vollstreckungsschutzanordnung zugunsten des Klägers in Ziffer 3 Satz 2 des Urteilstenors vorläufig vollstreckbar. Gründe I. Der Kläger nimmt die Beklagte auf Ersatz eines Unfallschadens in Höhe von rd. 6.460,– € aus einer Vollkaskoversicherung in Anspruch. Am 10. Juli 2010 kam es mit dem Fahrzeug des Klägers, einem Pkw Audi A [...]
Nichtduldung von Erhaltungsmaßnahmen durch Mieter als Pflichtverletzung
4 .	Juni 2020 Mietrecht
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AG Tempelhof-Kreuzberg – Az.: 12 C 192/11 – Urteil vom 18.06.2012 1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Die Widerklage wird abgewiesen. 3. Von den Kosten des Rechtsstreits haben die Klägerin 13/22 und die Beklagten 9/22 zu tragen. 4. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Die Parteien können die Vollstreckung in die Kosten jeweils durch Sicherheitsleistung in Höhe des beizutreibenden Betrages abwenden, sofern nicht die jeweils andere Partei vorher Sicherheit in gleicher Höhe leistet. Tatbestand Die Beklagten schlossen am 21.07.1999 mit der Rechtsvorgängerin der Klägerin einen Mietvertrag über die Wohnung W. Straße, … Berlin. Mit Schreiben vom 24.09.2010 teilte die Klägerin den Beklagten mit, dass sich der Verdacht auf Mängel im Dachbereich des Giebels ergeben hätte und [...]
WEG – Beseitigungs- und Wiederherstellungsanspruch wegen Bepflanzung der Gemeinschaftsfläche
LG Hamburg – Az.: 318 S 207/10 – Urteil vom 20.06.2012 Auf die Berufung der Kläger wird das Urteil des Amtsgerichts Hamburg-Altona vom 13. Juli 2010 – Az. 303 C C 44/09 – abgeändert und insgesamt wie folgt neu gefasst: Die Beklagten werden verurteilt, das von ihnen auf dem Grundstück S, H, am 12./13. September 2009 angelegte und mit zwei Büschen bepflanzte Beet, welches sich im Bereich der gemeinsamen gepflasterten Zufahrtsfläche zwischen den Häusern S sowie S und von der Straße aus gesehen schräg links vor der Garage der Kläger befindet, zu entfernen und an selber Stelle einen festen, befahrbaren Untergrund herzustellen. Die Beklagten tragen die Kosten des Rechtsstreits. Gründe I. Die Parteien streiten um [...]
Verkauf Eigentumswohnung – Minderung wegen arglistig vorgespiegelter Mehrfläche
4 .	Juni 2020 Wohnungseigentumsgesetz
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LG Koblenz – Az.: 8 O 353/06 – Urteil vom 15.06.2012 1. Die Beklagten werden als Gesamtschuldner verurteilt, an die KlÃ¤gerin 34.817.35 â¬ nebst Zinsen in HÃ¶he von 5 Prozentpunkten Ã¼ber dem Basiszinssatz aus 16.862,99 â¬ seit dem 24.11.2006 und aus weiteren 17.954.36 â¬ seit dem 21.06.2008 zu zahlen. 2. Die Beklagten werden als Gesamtschuldner verurteilt, an die KlÃ¤gerin auÃergerichtliche Rechtsanwaltskosten in HÃ¶he von 1.288,53 â¬ nebst Zinsen in HÃ¶he von 5 Prozentpunkten Ã¼ber dem Basiszinssatz seit dem 24.11.2006 zu zahlen. 3. Im Ãbrigen wird die Klage abgewiesen. 4. Die Kosten des Rechtsstreits haben die Beklagten als Gesamtschuldner zu 60 %, die KlÃ¤gerin zu 40 % zu tragen. 5. Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung in [...]
Tierhalterhaftung – Sturzunfall eines Reiters bei Ausbrechen eines Reitpferdes
LG Limburg – Az.: 1 O 373/11 – Urteil vom 18.06.2012 1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Die Klägerin hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. 3. Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110% des jeweils zu vollstreckenden Betrages vorläufig vollstreckbar. 4. Der Streitwert wird auf 21.430,78 € festgesetzt. Tatbestand Die Klägerin begehrt Schadensersatz für die Verletzung einer Beamtin des Landes Hessen bei einem Reitunfall am ….2009. Am ….2009 hatte die Zeugin A1 gegen 20:00 Uhr in der Reithalle des Y in O1 Reitunterricht bei dem Beklagten, der hauptberuflich Reitlehrer war. Hierbei nutzte die Zeugin A ein im Eigentum des Beklagten stehendes Pferd. Bei diesem Pferd handelte es sich um einen ca. 18 [...]
Verkehrssicherungspflichtverletzung – Ablegen eines Fußballtors außerhalb des Spielfeldes
4 .	Juni 2020 Verkehrsrecht,	Versicherungsrecht
OLG Koblenz – Az.: 5 U 423/12 – Beschluss vom 18.06.2012 Es ist beabsichtigt, die Berufung gemäß § 522 Abs. 2 ZPO zurückzuweisen, weil der Senat einstimmig davon überzeugt ist, dass sie offensichtlich ohne Erfolgsaussicht ist, die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat, weder die Fortbildung des Rechts noch die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung ein Urteil erfordern und eine mündliche Verhandlung nicht geboten ist. Im Einzelnen ist zur Sach- und Rechtslage zu bemerken: Gründe I. Der Kläger nahm am 11.09.2010 an einem Fußballspiel der Rheinland-Liga teil. Seine Mannschaft war Gast auf dem Gelände des beklagten Vereins. Während des Spiels geriet der Kläger hinter die gegnerische Tor-Aus-Linie und prallte dort gegen ein an der Platzeinzäunung abgelegtes Trainingstor. [...]
Kommanditgesellschaft – Pflicht zur Rückzahlung von Ausschüttungen
4 .	Juni 2020 Handelsrecht
AG Schöneberg – Az.: 4 C 71/12 – Versäumnisurteil vom 19.06.2012 1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Die Kosten des Rechtsstreits hat der Kläger zu tragen. 3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Der Kläger kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht der Beklagte vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. Tatbestand Der Beklagte trat durch schriftliche Erklärung vom 29. Dezember 1982 der K. Baubetreuungs- & Co. Fünfte Beteiligungs KG als Kommanditist bei und leistete eine Einlage in Höhe von 100.000,00 DM. Gegenstand der Gesellschaft ist die Errichtung und Verwaltung von Wohn- und Geschäftsgebäuden im öffentlich geförderten Wohnungsbau. Der Gesellschaftsvertrag enthielt u.a. folgende Regelungen: § 6 [...]
Aufsichtspflichtverletzung Kindergarten -Beschädigung eines Pkw durch Kindergartenkinder
4 .	Juni 2020 Versicherungsrecht,	Verwaltungsrecht
OLG Koblenz – Az.: 1 U 1086/11 – Urteil vom 21.06.2012 Auf die Berufung des Klägers wird das Urteil des Einzelrichters der 11. Zivilkammer des Landgerichts Trier vom 23. August 2011 abgeändert. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 1.125,58 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 27. August 2010 zu zahlen. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen. Die weitergehende Berufung wird zurückgewiesen. Die Kosten des Rechtsstreits im ersten und zweiten Rechtszug trägt die Beklagte. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Die Beklagte darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung in Höhe von 115 v.H. des auf Grund des Urteils zu vollstreckenden Betrages abwenden, wenn nicht der Kläger vor der [...]
Anforderungen an die Verkehrssicherungspflicht eines Straßenbaulastträgers
Oberlandesgericht des Landes Sachsen-Anhalt – Az.: 1 U 18/12 – Urteil vom 21.06.2012 Auf die Berufung der Beklagten wird das am 21. Dezember 2011 verkündete Urteil des Landgerichts Halle abgeändert und die Klage abgewiesen. Die Kosten des Rechtsstreits beider Instanzen trägt der Kläger. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Gründe Von der Bezugnahme auf die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil mit Darstellung etwaiger Änderungen oder Ergänzungen wird gemäß §§ 540 Abs. 2, 313a Abs. 1 Satz 1, 543 Abs. 1, 544 Abs. 1 Satz 1 ZPO i.V.m. § 26 Nr. 8 Satz 1 EGZPO abgesehen. I. Die zulässige Berufung ist begründet. Zu Recht wendet sich die Beklagte gegen die Auffassung des Landgerichts, sie habe dem Kläger [...]
4 .	Juni 2020 Arbeitsrecht
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ArbG Kaiserslautern – Az.: 1 Ca 188/12 – Urteil vom 20.06.2012 1. Es wird festgestellt, dass das Arbeitsverhältnis der Parteien durch die Kündigungen der Beklagten vom 16.01/19.01.2012 zum 30.09.2012 nicht aufgelöst wird. 2. Die Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. 3. Der Wert des Streitgegenstandes wird auf 60.777,00EUR festgesetzt. Tatbestand Die Parteien streiten um die Wirksamkeit einer ordentlichen Kündigung. Der Kläger ist seit 01.07.2004 im XXX beschäftigt, seit 01.01.2010 bei der Beklagten als kaufmännischer Leiter und Vice President Finance gegen eine durchschnittliche monatliche Vergütung in Höhe von 20.258,92 Euro brutto. Mit Schreiben vom 30.04.2010 (Bl. 28 d. A. ) hatte die Beklagte den Kläger mit Wirkung zum 01.05.2010 zum Datenschutzbeauftragten bestellt. Mit Schreiben [...]
Landesarbeitsgericht München – Az.: 10 Sa 951/11 – Urteil vom 20.06.2012 1. Die Berufung der Beklagten gegen das Endurteil des Arbeitsgerichts München vom 08.09.2011, Az.: 30 Ca 13511/10, wird auf Kosten der Beklagten zurückgewiesen. 2. Die Revision wird nicht zugelassen. Tatbestand Die Parteien streiten über variable Vergütungsansprüche und die Erteilung eines Zwischenzeugnisses. Der Kläger war zunächst im Rahmen einer Personalüberlassung seit dem 01.10.2004 und dann seit 01.05.2006 direkt bei der Beklagten im Vertrieb beschäftigt. Die arbeitsvertraglichen Grundlagen ergeben sich aus dem Arbeitsvertrag vom 26.08.2004 und der vertraglichen Vereinbarung vom 01.05.2006 (bezüglich der Einzelheiten des Arbeitsvertrages wird auf Bl. 12 – 16 d. A. und Bl. 17 d. A. Bezug genommen). Zwischen den Parteien besteht eine [...]
ArbG Weiden 2. Kammer – Az.: 2 Ca 90/12 – Urteil vom 20.06.2012 1. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger für den Zeitraum vom 13.11.2011 bis 30.11.2011 Arbeitsentgelt in Höhe von 1.212,96 € brutto nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 16.12.2011 zu zahlen. 2. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger für den Zeitraum vom 01.12.2011 bis 18.12.2011 Arbeitsentgelt in Höhe von 1.212,96 € brutto nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 16.01.2012 zu zahlen. 3. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger für den Zeitraum vom 13.11.2011 bis 18.12.2011 entgangene Sonntags- und Nachtzuschläge in Höhe von 291,97 € brutto nebst [...]
3 .	Juni 2020 Arbeitsrecht
Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein – Az.: 5 Sa 80/12 – Urteil vom 21.06.2012 1. Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Lübeck vom 25.01.2012, Az.: 5 Ca 2655/11, wird zurückgewiesen. 2. Die Kosten des Berufungsverfahrens trägt die Klägerin. 3. Die Revision wird für die Klägerin hinsichtlich des Anspruchs auf Urlaubsabgeltung für das Jahr 2011 (€ 2.721,72) zugelassen. Tatbestand Die Parteien streiten über Abgeltungsansprüche der Klägerin wegen gesetzlichen Urlaubs und tariflichen Mehrurlaubs sowie tarifliches Urlaubsgeld. Die 1948 geborene Klägerin war bei der Beklagten vom 27.02.1989 bis 31.07.2011 zuletzt als Textilarbeiterin beschäftigt. Die Klägerin kündigte das Arbeitsverhältnis selbst, da sie „Rente ab dem 1. Juni 2011 wegen voller Erwerbsminderung erhalte“ (Berufungserwiderung Seite 19, Bl. 103 d. A.). [...]
Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein – Az.: 1 Sa 443/11 – Urteil vom 26.06.2012 Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Lübeck vom 05.10.2011 – 5 Ca 1342/11 – wird zurückgewiesen. Auf die Berufung der Beklagten wird das Urteil des Arbeitsgerichts Lübeck vom 05.10.2011 – 5 Sa 1342/11 – insoweit geändert, wie die Beklagte im Antrag zu 4) verurteilt worden ist, an den Kläger einen über EUR 1.355,64 brutto zuzüglich Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz ab dem 18.05.2011 hinausgehenden Betrag zu zahlen. Der weitergehende Antrag zu 4), die weitergehende Berufung und die Klagerweiterung in der Berufung werden abgewiesen. Der Kläger trägt 40 %, die Beklagte 60 % der Kosten des Berufungsverfahrens. Die [...]
Voraussetzungen eines Anspruchs auf Gewährung einer Mutter-Kind-Kur
3 .	Juni 2020 Sozialrecht
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Landessozialgericht Rheinland-Pfalz – Az.: L 5 KR 34/12 – Urteil vom 21.06.2012 1. Auf die Berufung der Klägerin werden das Urteil des Sozialgerichts Trier vom 08.12.2011 sowie der Bescheid der Beklagten vom12.05.2010 in der Gestalt des Widerspruchsbescheids vom 08.04.2011 aufgehoben. Die Beklagte wird verurteilt, der Klägerin eine Vorsorgeleistung in Form einer Mutter-Kind-Kur in einer Einrichtung des Müttergenesungswerks oder einer gleichartigen Einrichtung zu gewähren. 2. Die Beklagte trägt die außergerichtlichen Kosten der Klägerin in beiden Rechtszügen. 3. Die Revision wird nicht zugelassen. Tatbestand Streitig ist die Gewährung einer medizinischen Vorsorgeleistung in Form einer Mutter-Kind-Maßnahme im Müttergenesungswerk oder einer gleichartigen Einrichtung. Die 1963 geborene Klägerin, die bei der Beklagten krankenversichert ist, ist verheiratet und Mutter des am [...]
Ruhen Arbeitslosengeldanspruch bei Abschluss eines Aufhebungsvertrags?
Landessozialgericht Hessen – Az.: L 7 AL 181/11 – Urteil vom 22.06.2012 I. Die Berufung der Beklagten gegen das Urteil des Sozialgerichts Kassel vom 26. September 2011 (S 3 AL 302/10) wird mit der Maßgabe zurückgewiesen, dass Arbeitslosengeld erst ab 24. Dezember 2010 zu gewähren ist. II. Die Beklagte hat auch die der Klägerin entstandenen notwendigen Kosten des Berufungsverfahrens zu erstatten. III. Die Revision wird nicht zugelassen. Tatbestand Streitig ist das Ruhen des Arbeitslosengeldanspruchs der Klägerin im Zeitraum vom 1. Oktober 2010 bis 30. März 2011 wegen der Zahlung einer Entlassungsentschädigung. Die 1954 geborene Klägerin war in der Zeit vom 18. April 1995 bis 30. September 2010 in einem Call-Center, welches zunächst von der XY. [...]
Bewilligung von Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nach Pflegestufe 1
Landessozialgericht Thüringen – Az.: L 6 P 1154/07 – Urteil vom 24.06.2012 Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Sozialgerichts Meiningen vom 26. Juni 2007 wird zurückgewiesen. Die Beteiligten haben einander keine Kosten zu erstatten. Die Revision wird nicht zugelassen. Tatbestand Die Beteiligten streiten über die Gewährung von Leistungen der sozialen Pflegeversicherung nach der Pflegestufe I ab Dezember 2002. Der 1946 geborene Kläger ist seit 26. November 1994 bei der Beklagten in der gesetzlichen Pflegeversicherung versichert und wird durch seinen Bruder aufgrund der Generalvollmacht vom 8. September 2000 vertreten. Der Kläger, der unter den Folgen einer langjährigen Alkoholkrankheit leidet, war zunächst Bewohner eines Behindertenheims und wohnt seit 1. August 2006 im Rahmen des betreuten [...]
Beurteilung einer somatoformen Schmerzstörung
Landessozialgericht Thüringen – Az.: L 6 R 592/09 – Urteil vom 26.06.2012 Auf die Berufung der Beklagten wird das Urteil des Sozialgerichts Nordhausen vom 2. März 2009 aufgehoben und die Klage abgewiesen. Die Beteiligten haben einander keine Kosten zu erstatten. Die Revision wird nicht zugelassen. Tatbestand Zwischen den Beteiligten ist streitig, ob der Kläger Anspruch auf eine Rente wegen Erwerbsminderung hat. Der 1968 geborene Kläger arbeitete nach seiner Ausbildung zum Zerspanungsfacharbeiter, bis Dezember 1991 als Gütekontrolleur und seit 4. Mai 1992 als Monteur. Beim letzten Arbeitgeber erlitt er am 8. September 1997 einen Arbeitsunfall mit einer Lendenwirbelkörper 1(LWK 1-)-Fraktur, die operativ versorgt wurde. Seitdem war er arbeitsunfähig erkrankt. Erstmals im Jahr 1998 beantragte er die [...]
3 .	Juni 2020 Verwaltungsrecht
KG Berlin – Az.: 8 U 183/11 – Urteil vom 21.06.2012 Auf die Berufung des Beklagten wird das am 3. August 2011 verkündete Versäumnisteil- und Schlussurteil der Zivilkammer 9 des Landgerichts Berlin hinsichtlich des Tenors zu Ziffer 1 und 2 wie folgt abgeändert: Die Klage wird abgewiesen. Die Kosten des Berufungsverfahrens hat der Kläger zu tragen. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Gründe Die Berufung des Beklagten ist begründet. Der Anspruch des Klägers gegen den Beklagten auf Ersatz der ihm durch die Rücknahme der Klage gegen die M… GmbH in den Verfahren 10 O 1… und 4 O 3… bei dem Landgericht Berlin entstandenen Kosten in Höhe von 3.625,70 € und in Höhe von 2.118,44 € [...]
3 .	Juni 2020 Handelsrecht
OLG Frankfurt – Az.: 15 U 147/11 – Urteil vom 21.06.2012 Die Berufung der Klägerin gegen das am 14. Juni 2011 verkündete Urteil des Einzelrichters der 2. Zivilkammer des Landgerichts Marburg wird zurückgewiesen. Auf die Berufung der Streithelferin zu 2. der Beklagten wird das am 14. Juni 2011 verkündete Urteil des Einzelrichters der 2. Zivilkammer des Landgerichts Marburg abgeändert und wie folgt neu gefasst: Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 20.514,89 Euro nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 1. Oktober 2009 zu zahlen. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen. Die weitergehende Berufung der Streithelferin zu 2. der Beklagten wird zurückgewiesen. Die Kosten des Rechtsstreits im ersten Rechtszug mit [...]
3 .	Juni 2020 Versicherungsrecht
LG Leipzig – Az.: 1 O 4005/11 – Urteil vom 22.06.2012 1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Die Klägerin hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. 3. Das Urteil ist für die Beklagte gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des jeweils beizutreibenden Betrages vorläufig vollstreckbar. 4. Streitwert des Verfahrens: bis zu 115.000,– € Tatbestand Die Klägerin macht als Behandlungskostenträger auf sie übergegangene Ansprüche gegen die Beklagte als Bahnbetriebunternehmen aus einem Straßenbahnunfall vom 23.02.2005 geltend. Die Versicherungsnehmerin der Klägerin, Frau … aus Regensburg, die bereits über viele Jahre hinweg (seit mindestens 1999) an einer psychischen Erkrankung (schwere Depression/Borderline-Syndrom) leidet, wegen derer sie auch in psychiatrischer Behandlung gewesen ist, ist am Morgen des 23.02.2005 gegen 7.30 [...]
3 .	Juni 2020 Reiserecht
LG Hamburg – Az.: 332 S 174/10 – Urteil vom 22.06.2012 1. Auf die Berufung gegen das Urteil des Amtsgerichts Hamburg vom 21. Oktober 2010 wird das Urteil abgeändert und die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin EUR 4.666,60 nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 14.06.2010 sowie EUR 399,90 außergerichtliche Rechtsanwaltskosten zu zahlen. Im Übrigen wird die Berufung zurückgewiesen. 2. Die Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. 3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Gründe I. Hinsichtlich des Tatbestandes wird zunächst auf die Feststellungen in dem amtsgerichtlichen Urteil Bezug genommen. Es ist ergänzend Beweis erhoben worden durch uneidliche Vernehmung des Zeugen M. D.. Wegen des Ergebnisses der Beweisaufnahme [...]
AG Lichtenberg – Az.: 107 C 109/12 – Urteil vom 25.06.2012 1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Die Klägerin hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. 3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Die Klägerin kann die Vollstreckung wegen der Kosten gegen Sicherheitsleistung in Höhe des beizutreibenden Betrages abwenden, wenn nicht die Beklagte vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. Tatbestand Die Klägerin verlangt von der Beklagten aus abgetretenem Recht eines Schmerzensgeldanspruches ihres Ehemannes,… , (Zedent) aus seinem Unfall am 7. Mai 2011 wenige Meter vor der Hauseingangstür zu seiner Wohnung. Die Beklagte ist Eigentümerin des Wohngrundstücks. Sie hat die Forderung aus dem Schreiben vom 24. August 2011 mit dem Ablehnungsschreiben ihrer Haftpflichtversicherung vom 25. [...]
Zutrittsrecht des Vermieters um das Vorhandensein und den Umfang behaupteter Mängel zu prüfen
3 .	Juni 2020 Mietrecht
AG Pinneberg – Az.: 80 C 23/12 – Urteil vom 21.06.2012 I. Die Beklagten werden verurteilt, dem Kläger im Beisein eines von ihm beauftragten qualifizierten Handwerkers nach vorheriger schriftlicher Ankündigung eines Termins an einem Werktag zwischen 10 und 13 Uhr oder 15 bis 18 Uhr Zutritt zu der Vier-Zimmer-Wohnung im 1. OG des Objekt in der xxx, zu gewähren und zwar durch Öffnen der Wohnungseingangstür sowie sämtlicher Wohnungseingangs- und Zimmertüren. Der Nachweis einer Eintragung in das Gewerberegister und die namentliche Benennung der Person, die den Kläger zur Zutrittgewährung begleiten soll, ist den Beklagten mit der Terminsbestimmung zum Zutritt anzukündigen. Die vorherige schriftliche Ankündigung muss den Beklagten eine Woche vor dem Termin zugehen. II. Die Beklagten [...]
Mieterhöhung bei einer Zimmermiete in einer Wohngemeinschaft
LG Gießen – Az.: 1 S 98/12 – Beschluss vom 22.06.2012 Die Parteien werden darauf hingewiesen, dass die Kammer beabsichtigt, die Berufung durch Beschluss nach § 522 Abs. 2 ZPO zurückzuweisen. Der Kläger erhält Gelegenheit zur Stellungnahme bis zum 13.07.2012. Gründe Die Zurückweisung der Berufung ist beabsichtigt, weil das Rechtsmittel offensichtlich keine Aussicht auf Erfolg hat, der Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung zukommt, die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung keine Entscheidung des Berufungsgerichts erfordert und eine mündliche Verhandlung nicht geboten ist. Das Amtsgericht hat die auf Zustimmung zur Mieterhöhung gerichtete Klage zu Recht abgewiesen. Das Mieterhöhungsverlangen der Klägerin entspricht sowohl hinsichtlich des Zimmers 4.4 als auch des Zimmers 4.3 nicht den formellen [...]
Wohnungseigentumsverfahren – Streitwert bei Gesamtanfechtung der Jahresabrechnung
LG München I – Az.: 36 T 10328/12 – Beschluss vom 26.06.2012 I. Ziffer VI des Endurteils des Amtsgerichts München vom 22.3.2012 in der Fassung des Beschlusses vom 21.5.2012 wird aufgehoben. II. Der Streitwert für das erstinstanzliche Verfahren wird auf 203,526,55 € festgesetzt. III. Die weitere Beschwerde wird nicht zugelassen. Gründe I. Die Kläger haben die Beschlüsse der Eigentümerversammlung vom 1.6.2011 zu TOP 4 und 5 (Genehmigung der Gesamt- und Einzelabrechnungen für das Jahr 2010), Top 6 (Entlastung für das Jahr 2010) und zu TOP 9 (Einzel- und Gesamtwirtschaftsplan 2012) angefochten und beantragt, diese für ungültig zu erklären. In de Anfechtungsbegründung vom 29.7.2011 (Bl. 8/17 d.A.) haben die Kläger moniert, dass der Warmwasser- und Heizkostenverbrauch [...]
Verkehrsunfall – erstattungsfähige Sachverständigenkosten bei Bagatellschaden
3 .	Juni 2020 Verkehrsrecht,	Versicherungsrecht
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AG Offenbach – Az.: 36 C 344/11 – Urteil vom 26.06.2012 1. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 63,04 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 24.12.2011 zu zahlen. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen. 2. Der Kläger hat 57 %, die Beklagte hat 43 % der Kosten des Rechtsstreits zu tragen. 3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar; die Parteien dürfen die Vollstreckung der jeweiligen Gegenseite durch Sicherheitsleistung in Höhe von 115 % des jeweils aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht die jeweilige Gegenseite vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 115 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet. 4. Die Berufung ist zulässig. Tatbestand [...]
Leistungskürzung Diebstahlversicherung – Überlassung Fahrzeugschlüssel an Kaufinteressenten
LG Neubrandenburg – Az.: 2 O 8/12 – Urteil vom 22.06.2012 1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Die Klägerin hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. 3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Die Klägerin kann die Vollstreckung der Beklagten durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des aufgrund des Urteils vollstreckbaren Betrags abwenden, wenn nicht die Beklagte vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110 % des zu vollstreckenden Betrags leistet. Tatbestand Die Klägerin handelt gewerbsmäßig mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen an ihren Standorten in … eine und … . Im Juni 1010 übergab die Polizeiinspektion Neubrandenburg an die Klägerin eine “Warnmeldung” zu mehreren gleichgelagerten Taten, bei denen Personen aus dem osteuropäischen Raum als Kaufinteressenten aufgetreten [...]
Fahren ohne Fahrerlaubnis – Anerkennung einer tschechischen Fahrerlaubnis
3 .	Juni 2020 Strafrecht
OLG München – Az.: 4 StRR 74/12 – Beschluss vom 22.06.2012 I. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts München II vom 6. Dezember 2011 aufgehoben. II. Die Sache wird zur erneuten Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Revisionsverfahrens, an eine andere Strafkammer des Landgerichts München II zurückverwiesen. Gründe I. Das Amtsgericht Dachau hat am 13.4.2011 den Angeklagten wegen fahrlässigen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstraße von 20 Tagessätzen zu je 60,00 EUR verurteilt. Seine hiergegen gerichtete Berufung hat das Landgericht München II mit Urteil vom 6.12.2011 als unbegründet verworfen. Das Amtsgericht hat folgenden Sachverhalt festgestellt: „Der Angeklagte fuhr am 12.11.2010 gegen 11:30 Uhr mit dem Pkw, Toyota, amtliches Kennzeichen [...]
Rechtswidrigkeit – Durchsuchung von Wohn- und Geschäftsräumen eines nichtbeschuldigten Dritten
LG Limburg – Az.: 1 Qs 72/12 – Beschluss vom 22.06.2012 Es wird festgestellt, dass die Anordnung der Durchsuchung der Wohn- und GeschÃ¤ftsrÃ¤ume des BeschwerdefÃ¼hrers durch Beschluss des Amtsgerichts Limburg a. d. Lahn â¦ rechtswidrig war. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens und die notwendigen Auslagen des BeschwerdefÃ¼hrers fallen der Staatskasse zur Last. GrÃ¼nde I. Die Staatsanwaltschaft Limburg a. d. Lahn fÃ¼hrt gegen die Beschuldigen â¦ ein Ermittlungsverfahren … Sie sollen mehrere GegenstÃ¤nde eines â¦ Unternehmens, â¦, entwendet und spÃ¤ter teilweise dem Verkauf zugefÃ¼hrt haben. Die Ermittlungen â¦ ergaben, dass â¦ der Zeuge â¦, der gewerbsmÃ¤Ãig den An- und Verkauf â¦ Ã¼ber die Versteigerungsplattform â¦ betreibt, diesen Beamer Ã¼ber die Versteigerungsplattform von dem Anbieter â¦ gekauft und [...]
3 .	Juni 2020 Kanzlei-Kotz
LG Leipzig – Az.: 3 O 856/12 – Urteil vom 21.06.2012 1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Die beiden Kläger tragen die Kosten des Rechtsstreites jeweils zur Hälfte. 3. Das Urteil ist wegen der Kosten gegen Sicherheitsleistung von 120 % des jeweils beizutreibenden Betrages vorläufig vollstreckbar. Beschluss: Der Streitwert wird auf 152.418,36 EUR festgesetzt. Tatbestand Die Kläger nehmen die Beklagte auf Rückabwicklung eines Kaufvertrages über eine Eigentumswohnung sowie auf Schadensersatz im Zusammenhang hiermit in Anspruch. Am 14.12.2008 kam es zu einem Beratungsgespräch in der Wohnung der Kläger mit einem Herrn … von der Streitverkündeten … . Ein weiteres Beratungsgespräch fand am Folgetag in den seinerzeitigen Geschäftsräumen der Streitverkündeten in mit deren Mitarbeiter … statt. Den [...]
Nichtanerkennung eines in einem anderen EU-Mitgliedsstaat ausgestellten Führerscheins
3 .	Juni 2020 Verkehrsrecht
Oberverwaltungsgericht Bremen – Az.: 2 B 95/11 – Beschluss vom 26.06.2012 Die Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts der Freien Hansestadt Bremen – 5. Kammer – vom 13.04.2011 wird zurückgewiesen. Der Antragsteller trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens. Der Wert des Streitgegenstandes für das Beschwerdeverfahren beträgt 2.500,00 Euro. Gründe I. Der 1975 geborene Antragsteller ist deutscher Staatsangehöriger und hat seinen Wohnsitz in Bremen. Er wendet sich gegen die Feststellung, dass eine ihm erteilte tschechische Fahrerlaubnis in der Bundesrepublik Deutschland keine Fahrberechtigung entfaltet. Die dem Antragsteller im April 1993 erteilte Fahrerlaubnis der Klasse 3 wurde ihm mit Verfügung des Stadtamts Bremen als vom 26.07.1995 entzogen, nachdem er der Aufforderung zur Teilnahme an einem Nachschulungskurs nicht [...]
Zuletzt hinzugefügte Urteile/Beiträge
Selbstständige Verjährung bei mehreren voneinander unabhängigen Baumängeln 4. Juni 2020
Verfallsanordnung wegen LKW-Fahrt mit Überbreite 4. Juni 2020
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Erforderlichkeit der Angabe eines Mindestzinssatzes bei Eintragung einer Grundschuld 4. Juni 2020
Kostentragung bei Löschung einer Grundschuld 4. Juni 2020
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Wiedereinsetzung Einspruchsfrist Strafbefehl 4. Juni 2020
Schädigerinsolvenz – Vorgehen gegen Haftpflichtversicherer – Freigabe Deckungsanspruches 4. Juni 2020
Vollkaskoversicherungsvertrag – Leistungsfreiheit bei unerlaubtem Entfernen vom Unfallort 4. Juni 2020
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WEG – Beseitigungs- und Wiederherstellungsanspruch wegen Bepflanzung der Gemeinschaftsfläche 4. Juni 2020
Verkauf Eigentumswohnung – Minderung wegen arglistig vorgespiegelter Mehrfläche 4. Juni 2020
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Verkehrssicherungspflichtverletzung – Ablegen eines Fußballtors außerhalb des Spielfeldes 4. Juni 2020
Kommanditgesellschaft – Pflicht zur Rückzahlung von Ausschüttungen 4. Juni 2020
Aufsichtspflichtverletzung Kindergarten -Beschädigung eines Pkw durch Kindergartenkinder 4. Juni 2020
Anforderungen an die Verkehrssicherungspflicht eines Straßenbaulastträgers 4. Juni 2020
Besonderer Kündigungsschutz eines Datenschutzbeauftragten – mangelnde Zuverlässigkeit 4. Juni 2020
Schadenersatz Arbeitgeber wegen unterlassener Zielvorgaben und Zielvereinbarungen 4. Juni 2020
Fehlende Beschäftigungsmöglichkeit – Annahmeverzug nach Entzug einer Einsatzgenehmigung 4. Juni 2020
Urlaubsabgeltung im Falle eines einvernehmlich ruhend gestellten Arbeitsverhältnisses 3. Juni 2020
Fristlose Kündigung wegen Wettbewerbstätigkeit während Kündigungsrechtsstreit 3. Juni 2020
Voraussetzungen eines Anspruchs auf Gewährung einer Mutter-Kind-Kur 3. Juni 2020
Ruhen Arbeitslosengeldanspruch bei Abschluss eines Aufhebungsvertrags? 3. Juni 2020
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Straßenbahnbetriebsunternehmenshaftung bei Suizidversuch eines Fußgängers 3. Juni 2020
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