Source: https://www.verkehrsdienst.de/cms/vd_tags?tag=Unfall&skip=20
Timestamp: 2020-07-14 09:14:17
Document Index: 159806513

Matched Legal Cases: ['§ 56', '§ 142', '§ 847', '§ 839', 'Art. 34', '§ 48', '§ 1', '§ 24']

37 Artikel (Anzeige 21 bis 30) ‹ 1 | 2 | 3 | 4 ›
Motorradverkehr: Acht Mal höheres Todesrisiko als in Pkw
von Christian Weibrecht
Schwerpunktthema Motorradverkehr: Arbeitskreis 3 des Verkehrsgerichtstages 2004. Der Autor berichtet über die aktuellen Unfallzahlen im Motorradverkehr und zeigt auf, wie ihnen begegnet werden könnte (siehe VD 2004, 3).
Originalartikel als PDF lesen (PDF, 14.0 KB)
von Christine Kramer
Die Verkehrsminister der Länder und des Bundes haben sich in diesem Jahr verstärkt mit der Unfallproblematik befasst, die von der dynamisch steigenden Zahl von Kleintransportern am deutschen Fahrzeugbestand ausgeht
(siehe VD 2003, 292).
Originalartikel als PDF lesen (PDF, 17.9 KB)
Bewährung trotz Todesfolge
10. Okober 2003
1 St RR 88/03
Bei auf Trunkenheit zurückzuführenden Verkehrsvergehen mit schweren, insbesondere tödlichen Unfallfolgen gebietet § 56 Abs. 3 StGB vielfach die
Versagung der Strafaussetzung zur Bewährung. Dennoch dürfen auch bei der
Ahndung solcher Taten die besonderen Umstände des Einzelfalls nicht außer Acht
Fahren auf Sicht: Eine vernachlässigte Pflicht
Nicht angepasste Geschwindigkeit sowie die Missachtung des Sichtfahrgebots zählen zu den wichtigsten Unfallursachen. Der Autor fasst die aktuelle Rechtsprechung zu diesem Thema zusammen.
Originalartikel als PDF lesen (PDF, 12.4 KB)
9 U 178/02
Lässt sich bei einem Verkehrsunfallgeschehen nur feststellen, dass es zu einer Auffahrsituation gekommen ist, lässt sich aber nicht klären, ob es sich um einen typischen Auffahrunfall handelt, oder ob dem Unfallgeschehen ein Spurwechsel des Vorausfahrenden unmittelbar vorangegangen ist, dann kommen die Regeln über den Anscheinsbeweis nicht zur Anwendung, wenn sich der
Unfall auf einer deutschen Autobahn ereignet hat.
Ist die Betriebsgefahr bei beiden Fahrzeugen gleich hoch zu bewerten, ist es gerechtfertigt, den Schaden 1 : 1 zu teilen.
Verkehrsunfallflucht: Tätige Reue im Blickpunkt
In Arbeitskreis IV des Goslarer Verkehrsgerichtstages wurden die aktuellen Fragen rund um § 142 StGB diskutiert. Mit großer Mehrheit wurde eine Erweiterung des Absatzes 4 dieser Vorschrift befürwortet. Der Autor zeigt die Schwerpunkte der Diskussion auf.
Originalartikel als PDF lesen (PDF, 7.8 KB)
Blackbox für alle?
von Kristine Kamm
Thema im Arbeitskreis V auf dem 41. Deutschen Verkehrsgerichtstag war der Unfalldatenspeicher. Experten diskutierten Erfahrungen, Fragen der Beweissicherung sowie rechtliche Vorbehalte.
Originalartikel als PDF lesen (PDF, 7.7 KB)
Atypisches Geschehen
9 U 187/02
BGB §§ 847 Abs. 1 a.F., 823 Abs. 1
Kommt ein Fahrzeug nach einer Vollbremsung in einer langgezogenen Kurve unter im Übrigen ungeklärten Umständen von der Fahrbahn ab und behauptet der Fahrer, dass die Unfallursache für den Unfall ein plötzlich auf der Fahrbahn auftauchendes Reh gewesen sei, so muss er die Existenz des Rehs als atypischen Geschehensablauf beweisen (zur Abgrenzung Anscheinsbeweis, Beweis eines atypischen Geschehensablaufes s. a. Senat, Urteil vom
17.12.2002 – 9 U 1 78/02 – ).
Unfallrisiko Fahranfänger: Modellversuch empfohlen
Vorab kontrovers diskutiert, einigte sich der Arbeitskreis I des Goslarer Verkehrsgerichtstages auf einen Modellversuch zum „Begleiteten Fahren ab 17“. Die Autorin, zugleich Leiterin des Arbeitskreises, fasst den Diskussionsverlauf zusammen und erläutert ihn. Von Christine Kramer
Originalartikel als PDF lesen (PDF, 12.6 KB)
Unfall mit Inlineskatern
1 U 1100/02
BGB § 839; GG Art. 34; Landesstraßengesetz § 48 Abs. 2
Zur Frage, ob an die Verkehrssicherungspflicht auf dem Geh- und Radweg
strengere Anforderungen zu stellen seien, weil sie sich an dem erhöhten Sicherheitsbedürtnis von Inlineskatern auszurichten habe. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Inlineskater keine Kraftfahrzeuge im Sinne des § 1 Abs. 1 StVG sind, sondern als ”ähnliche Fortbewegungsmittel” im Sinne des § 24 Abs. 1 StVO den Regeln für Fußgänger zu unterwerfen sind.