Source: https://www.jura.uni-leipzig.de/studium/studiengang-rechtswissenschaft/zwischenpruefung/
Timestamp: 2019-02-20 12:27:38
Document Index: 7041746

Matched Legal Cases: ['§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 17', '§ 5', '§ 14', '§ 5', '§ 6', '§ 4', '§ 19', '§ 6', '§ 13']

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Informationen zur Beantragung eines Nachteilsausgleiches
Für die Beantragung eines Nachteilsausgleiches beim Prüfungsausschuss kann das folgende Formular verwendet werden:
Um eine rechtzeitige Entscheidung über den Antrag auf Nachteilsausgleich zu gewährleisten, wird empfohlen die vollständigen Antragsunterlagen mindestens vier Wochen vor dem Prüfungstermin bei dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Prof. Dr. Faßbender einzureichen.
Zwischenprüfungsfächer und Zwischenprüfungsleistungen
(1) Die Zwischenprüfung ist in den Fächern Bürgerliches Recht, Öffentliches Recht und Strafrecht durch Teilleistungen abzulegen.
Teilleistungen sind alle Abschlussklausuren zum Bürgerlichen Recht, Öffentlichen Recht und Strafrecht im zeitlichen Umfang von zwei Zeitstunden (§ 17 Absatz 1 bis 3 StudO) sowie die Hausarbeiten für Anfangende mit einer Bearbeitungszeit von mindestens vier Wochen (§ 17 Absatz 4 StudO).
Mit der Anmeldung zu einer Abschlussklausur oder zu einer Hausarbeit für Anfangende nimmt die/der Studierende zugleich an einer Teilleistung der Zwischenprüfung teil.
Eine Anmeldung kann bis zum Ablauf der Anmeldefrist zurückgezogen werden.
(2) Die Zwischenprüfung ist bestanden, wenn die/der Studierende vorweisen kann, dass sie/er an sieben von zwölf Abschlussklausuren, von denen mindestens drei aus dem Bürgerlichen Recht (§ 17 Absatz 1 Nummer 1 StudO), zwei aus dem Öffentlichen Recht (§ 17 Absatz 1 Nummer 2 StudO) und zwei aus dem Strafrecht (§ 17 Absatz 1 Nummer 3 StudO) stammen müssen, sowie an einer Hausarbeit für Anfangende (§ 17 Absatz 4 StudO) erfolgreich teilgenommen hat (§ 5 Absatz 3). Das Recht zur Wiederholung von Teilleistungen zur Zwischenprüfung (§ 14 Absatz 1) bleibt unberührt.
(3) Hat ein/e Studierende/r an einer der Teilleistungen zur Zwischenprüfung nicht erfolgreich teilgenommen (§ 5 Absatz 3), so ist diese Arbeit auf ihren/seinen Antrag durch eine von der/dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu bestimmende die Zweitkorrektur vornehmenden Person (§ 6 Absatz 3 Nummer 1 i.V.m. § 4 Absatz 1) erneut zu bewerten.
Der Antrag ist nur nach vorheriger Gegenvorstellung gemäß § 19 StudO zulässig. Er ist spätestens innerhalb von zwei Wochen nach Abschluss der Überprüfung der Bewertung durch die/den Veranstaltenden der Abschlussklausur oder der Hausarbeit für An- fangende bei der/dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses (§ 6 Absatz 1 Satz 5) schriftlich zu stellen und mit einer Be- gründung zu versehen.
Die Zweitbewertung soll innerhalb eines Monats nach Eingang des Antrags erfolgen. Weicht die Zweitkorrektur um bis zu 2 Punkte von der Erstkorrektur ab, bestimmt sich die Bewertung der Klausur nach dem rechnerischen Mittel der Summe beider Bewertungen (Punktzahlen). Bei Abweichungen um mehr als zwei Punkte entscheidet ein/e von der/dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bestimmte/r dritte/r Prüfende/r durch Stichentscheid, der innerhalb von zwei Wochen zu ergehen hat und die Note auf eine der von den beiden anderen Prüfenden erteilten Punktzahlen oder eine dazwischenliegende Punktzahl festlegt.
⇒ Auszug des § 13 PrüfO