Source: https://1hrv.de/verein/satzung/
Timestamp: 2019-08-20 09:46:17
Document Index: 42213528

Matched Legal Cases: ['§1', '§2', '§3', '§4', '§5', '§6', '§7', '§8', '§26', '§9', '§10', '§11', '§13', '§14']

Satzung · 1. Hennigsdorfer Ringerverein
SATZUNG HENNIGSDORFER RINGERVEREIN E.V. (HRV)
§1) Name, Sitz und Mitgliedschaft in anderen Organisationen
Der Verein führt den Namen „Hennigsdorfer Ringerverein e.V.“. Er hat seinen Sitz in Hennigsdorf und soll im Vereinsregister eingetragen bleiben.
Der Verein bleibt Mitglied im Deutschen Ringerbund e.V. und im Ringerverband Brandenburg e.V.
§2) Zweck
Der Zweck des Vereines ist die Förderung des Ringkampfsports und der damit verbundenen körperlichen Ertüchtigung. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
§3) Mittelverwendung
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch die Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§4) Mitgliedschaft
Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages ist der Vorstand nicht verpflichtet dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen
Ein Antrag auf Mitgliedschaft entfällt bei allen derzeitigen Mitgliedern des HRV e.V. Diese bestätigen durch Unterschrift unter die Satzung Ihre Mitgliedschaft.
§5) Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein, z.B. wegen Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrages oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Er ist zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen zulässig.
Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit der anwesenden Mitglieder von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, wobei als Grund für den Ausschluss auch ein sportlich unfaires Verhalten gegenüber anderen Vereinsmitgliedern gilt.
§6) Mitgliedsbeiträge
Die Festsetzung der Jahresbeiträge erfolgt durch die Vorstandschaft mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Vorstandschaft wird weiterhin ermächtigt eine Beitragsordnung zu erlassen. Zurückliegend, auf ein Jahr geschuldete Beiträge werden durch den Vorstand eingefordert. Werden diese nicht bezahlt, wird durch den Vorstand die Nutzung der zur Verfügung gestellten Sportanlagen untersagt. Die Zahlung der Mitgliedsbeiträge ist ausschließlich durch einen Dauerauftrag zu gewährleisten. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
§7) Organe des Vereins
Vereinsorgane sind der Vorstand, die Mitgliederversammlung.
§8) Vorstand
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schriftführer, dem Sportwart. Der Verein wird im Sinne des §26 BGB jeweils durch den Vorsitzenden und dessen Stellvertreter gerichtlich und außergerichtlich vertreten.
§9) Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstandes
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereines zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
§10) Wahl des Vorstandes
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereines werden. Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Zeit von zwei Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.
§11) Vorstandssitzungen
Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorstandsvorsitzenden oder seinem Stellvertreter einberufen wurden. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorstandsvorsitzenden, bei seiner Abwesenheit die seines Stellvertreters.
In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied – auch ein Ehrenmitglied – eine Stimme. Eine Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
Wahl, Abberufung und Entlassung des Vorstandes Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Vereinsauflösung Ernennung von besonders verdienstvollen Mitgliedern zu Ehrenmitgliedern weitere Aufgaben, soweit sich dies nach der Satzung oder nach dem Gesetz ergibt Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung und durch schriftliche Einladung einberufen.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Antrag der Mitglieder einzuberufen, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangen. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Ist weniger als die Hälfte der Mit-glieder anwesend, kann die Mitgliederversammlung erneut und zeitlich unmittelbar darauf einberufen werden. Sie ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
Beschlüsse der Mitgliederversammlungen werden mit einfacher Mehrheit gefasst, Satzungsänderungen bedürfen einer 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen, gültigen Stimmen an.
§13) Protokollierung
§14) Kassenprüfer
Die von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählten Prüfer überprüfen die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen. Über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten. Kassenprüfer dürfen keine Vorstandsmitglieder sein.
Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an eine Körperschaft oder einem gemeinnützigen Verein, der gleiche Zwecke verfolgt. Die Bestimmung hierfür obliegt dem Vorstand. Vor Durchführung ist das Finanzamt hierzu zu hören.
Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine andere Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem anderen gleichartigen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.
Ist wegen der Auflösung des Vereins oder Entziehung der Rechtsfähigkeit die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich, so ist der zu diesem Zeitpunkt im Amt befindliche Vereinsvorsitzende der Liquidator; es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt auf einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung über die Einsetzung eines anderen Liquidators mit 3/4 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
Die Änderungen in vorstehender Satzung wurden von dem, bei der heutigen Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen.