Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/BVerwG_25_02_2010_BVerwG_3_C_16_09_Aberkennung_der_Gebrauchm-d3958927.html
Timestamp: 2016-12-11 12:10:40
Document Index: 348932449

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 11', '§ 13', '§ 28', '§ 46', 'Art. 8']

BundesverwaltungsgerichtUrt. v. 25.02.2010, Az.: BVerwG 3 C 16.09Gericht: BVerwGEntscheidungsform: UrteilDatum: 25.02.2010Referenz: JurionRS 2010, 14495Aktenzeichen: BVerwG 3 C 16.09 Verfahrensgang:vorgehend:VG Münster - 26.07.2007 - AZ: VG 10 K 1646/06OVG Nordrhein-Westfalen - 15.04.2009 - AZ: OVG 16 A 2527/07Rechtsgrundlagen:§ 3 Abs. 1 StVG§ 11 Abs. 8 FeV§ 13 FeV§ 28 FeV§ 46 FeVArt. 8 Abs. 4 RL 91/439/EWGFundstelle:NJW 2010, 10Amtlicher Leitsatz:Dem Inhaber eines ausländischen EU-Führerscheins kann das Recht aberkannt werden, von dieser Fahrerlaubnis im Bundesgebiet Gebrauch zu machen, wenn Ermittlungen bei den Behörden des Ausstellermitgliedstaates von dort herrührende unbestreitbare Informationen ergeben, dass der Fahrerlaubnisinhaber zum Zeitpunkt der Ausstellung seinen ordentlichen Wohnsitz nicht im Ausstellermitgliedstaat hatte.In der Verwaltungsstreitsache... hat der 3. Senat des Bundesverwaltungsgerichts auf die mündliche Verhandlung vom 25. Februar 2010durchden Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Kley und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Liebler, Prof. Dr. Dr. h.c. Rennert, Buchheister und Dr. Wyskfür Recht erkannt:Tenor:Der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 15. April 2009 wird, soweit die Berufung zurückgewiesen worden ist, und hinsichtlich der Kostenentscheidung aufgehoben.In diesem Umfang wird die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das Oberverwaltungsgericht zurückverwiesen.Die Kostenentscheidung bleibt der Schlussentscheidung vorbehalten.