Source: https://www.landkreis-stade.de/corona%20
Timestamp: 2020-07-12 07:00:18
Document Index: 165781698

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§56', '§56', '§56', '§56', '§56', '§56', '§ 5']

Corona | Landkreis Stade
Aktuelle Lage, Informationen und Hinweise des Landkreises Stade
Laboruntersuchung (Symbolbild) © Pitopia, Alexander Raths, 2009 Laboruntersuchung (Symbolbild)© Pitopia, Alexander Raths, 2009Die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Verursacher der grippeähnlichen Erkrankung COVID-19) sorgt zurzeit auch im Landkreis Stade bei vielen Menschen für Verunsicherung und erhebliche Einschränkungen im Alltag. Der Landkreis Stade informiert über die aktuelle lokale Lage mit Fallzahlen, hält die Allgemeinverfügungen und Verordnungen, die Informationen des Gesundheitsamtes und weitere wichtige externe Links und Hinweise bereit.
04141/ 12-3456
Montag - Freitag 8:00 bis 22.00 Uhr
am Wochenende von 10:00-20:00 Uhr
Corona-Warn-App - Informationen des "Robert Koch Institut"
Antworten des Landes Niedersachsen auf häufig gestellte Fragen
Aktuelle Lage im Landkreis Stade
Aktualisiert 11. 07. 2020
Derzeit 3 positiv getestete, an
Covid-19 erkrankte Person im Landkreis Stade
Die Zahl der aktuell positiv auf das neuartige Coronavirus getesteten und in Isolation befindlichen erkrankten Menschen im Landkreis Stade liegt jetzt bei 3 (- 1 im Vergleich zur Vormeldung).
Es gibt 9 Verstorbene zu beklagen, bei denen das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden war (unverändert im Vergleich zur Vormeldung).
Die Gesamtzahl aller positiven Befunde im Landkreis Stade seit Beginn der Pandemie Anfang März liegt bei 228 (unverändert im Vergleich zur Vormeldung), aber es sind inzwischen 216 Personen genesen und konnten aus der Isolation entlassen werden (+1 im Vergleich zur Vormeldung).
10 Personen, die zu COVID-19-Erkrankten engen Kontakt hatten, befinden sich in Quarantäne (unverändert im Vergleich zur Vormeldung). Insgesamt 723 enge Kontaktpersonen konnten die Quarantäne seit Beginn der Epidemie wieder verlassen.
Allgemeinverfügungen / Verordnungen des Landes Niedersachsen
© Landkreis Stade © Landkreis StadeDer Landkreis Stade hat zum Schutz vor Coronainfektionen und für Maßnahmen, die die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen sollen, Allgemeinverfügungen veröffentlicht.
© Land Niedersachen
Die aktuelle Niedersächsiche Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus tritt am o6. Juli 2020 in Kraft.
Der Bußgeldkatalog des Landes Niedersachsen vom 24.04.2020 ahndet Verstöße gegen die Niedersächsische Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte.
Verhaltensregeln bei einer durch das Gesundheitsamt angeordneten häuslichen Quarantäne oder Isolation
Um die Weiterverbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen ist es wichtig, dass Verhaltensregeln während der angeordneten häuslichen Absonderung (Quarantäne) eingehalten werden. Das Gesundheitsamt des Landkreises Stade erteilt die folgenden Vorgaben:
Verhaltensregeln bei einer behördlich angeordneten häuslichen Absonderung
Das Gesundheitsamt ordnet an, wer sich in häusliche Absonderung zu begeben hat.
Unterschieden wird hierbei zwischen
Anordnung einer häuslichen Isolation für Personen, die am neuen Corona-Virus erkrankt sind (positiver Abstrich auf SASR-CoV-2)
Anordnung einer häuslichen Quarantäne für Personen, die zur Kontaktpersonengruppe der Kategorie 1 zählen
Ob eine Person zur Kontaktpersonengruppe Kategorie 1 gehört, wird vom Gesundheitsamt festgelegt. Dies entscheidet sich je nach Art, Intensität und Länge des Kontaktes zu einer an Covid-19 erkrankten Person.
Die strenge Einhaltung der angeordneten häuslichen Absonderung ist von großer Bedeutung, um die Weiterverbreitung des Virus zu verlangsamen. Das Gesundheitsamt legt im Einzelfall das konkrete Vorgehen fest und bittet die Betroffenen, Ihren Hausarzt und den Arbeitgeber zu informieren, falls diese noch nicht Bescheid wissen.
Sie dürfen in dieser Zeit nicht ihre Wohnung bzw. ihr Haus verlassen.
Achten Sie auf sorgfältige Händehygiene.
Lassen Sie sich im Bedarfsfall mit wichtigen Dingen und Lebensmitteln beliefern oder von Nachbarn, Familie etc. versorgen. Vermeiden Sie hierbei jedoch jeden direkten oder nahen Kontakt und lassen sich die Dinge vor die Tür stellen.
Die genauen Verhaltensweisen während der häuslichen Isolation / Quarantäne können den unten angefügten Informationsblättern entnommen werden.
Informationen für Personen unter häuslicher Isolation (an Covid-19 Erkrankte)
Informationen für Personen der Kontaktpersonengruppe Kategorie 1
Kontaktpersonen Kategorie 2
Das Gesundheitsamt legt außerdem fest, welcher Personenkreis zu der sogenannten Kontaktpersonengruppe der Kategorie 2 gehört. Hierzu zählen Menschen, die zwar auch einen definierten Kontakt zu einem an Covid-19 Erkrankten hatten, dieser Kontakt jedoch nicht den Kriterien der Kategorie 1 entsprechen. Bei diesen Personen wird keine häusliche Absonderung angeordnet.
Informationen für Personen der Kontaktpersonengruppe 2
Was bedeutet dies für meine Erwerbstätigkeit:
Erwerbstätigen, die wegen einer angeordneten Quarantäne einen Verdienstausfall erleiden würden, wird in der Regel nach dem IfSG ein Verdienstausfall erstattet. Bei Arbeitnehmern zahlt zunächst der Arbeitgeber –wie beim Krankheitsfall – weiter. Der Arbeitgeber kann dann, so wie Selbstständige direkt, einen Ersatzanspruch beim Gesundheitsamt geltend machen.
Bei weiteren Fragen können Sie sich direkt per Mail an das Gesundheitsamt wenden: gesundheitsamt@landkreis-stade.de
In Niedersachsen gilt seit dem 27. April eine landesweite Pflicht zum Tragen einer einfachen Mund-Nasen-Bedeckung für Fahrgäste im Personenverkehr und Kundinnen und Kunden im Einzelhandel. Die Landesregierung hat in aktuellen Verordnung unter § 9 die Regelungen zur Mund-Nasen Bedeckung erlassen.
Merkblatt zum Mund-Nasen-Schutz
Weitere Informationen zur Mund-Nasen-Bedeckung finden Sie bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Im Internet finden sich eine Vielzahl von Nähanleitungen für eine Mund-Nasen-Bedeckung.
Ein Beispiel ist die Nähanleitung des Deutschen Hausärzteverband (Landesverband Niedersachsen).
'Corona gemeinsam bekämpfen' heißt das Motto der Bundesregierung, die seit dem 16. Juni die neue Corona-Warn-App anbietet.
Informationen zur Corona-Warn-App und kostenloser Download
Antworten zu allen technischen Fragen rund um die Corona-Warn-App gibt die kostenfreie Hotline.
Sie ist unter der Rufnummer 0800 7540001 von Montag bis Samstag von 7 bis 22 Uhr erreichbar.
Fremdsprachen © Pitopia, Trüffelpix, 2013 © Pitopia, Trüffelpix, 2013Für ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger bieten wir hier Informationsangebote rund um das Coronavirus in unterschiedlichen Sprachen.
Johanniter- Coronainfos in verschiedenen Sprachen
Coronavirus - wir informieren in 12 Sprachen
Informationen der Bundesregierung zu Regelungen und Verhaltensweisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2
Hinweise zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen und wirtschaftlichen Sofortmaßnahmen
Zusätzlich bietet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) englischsprachige Informationen und Plakate zur gesundheitlichen Aufklärung
WHO - Informationen zum Coronavirus
Das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen bietet telefonische psychologische und psychosoziale Beratungsgespräche an,
auf Arabisch/عربي, Farsi/فارسی, Französisch/Français, Kurdisch/Kurdî, Russisch/русский, Spanisch/Español sowie Deutsch und Englisch.
Hilfreiche Links und Hotlines
Computertastatur (Symbolbild) © Pitopia, Robert Mandel, 2011 Computertastatur (Symbolbild)© Pitopia, Robert Mandel, 2011Der Landkreis Stade hat alle wichtigen Internetseiten und Telefonnummern zum Thema Coronavirus zusammengefasst:
Informationen des Robert Koch Instituts zum Coronavirus
Antworten vom Land Niedersachsen auf häufig gestellte Fragen (FAQ)
Antworten der Bundespolizei auf häufig gestellte Fragen zu den Themen Einreisebestimmungen und Grenzkontrollen
Der Verband der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen (GKV) hat alle Sonderregelungen, Vereinbarungen und Empfehlungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus für Ärzte, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und vieles mehr zusammengestellt.
Zusammen gegen Corona vom Bundesministerium für Gesundheit informiert vom Basiswissen zum Coronavirus bis zur Psychischen Gesundheit
Informationen in Deutscher Gebärdensprache vom Bundesministerium für Gesundheit
Hinweise für Menschen mit Depression während der Corona-Krise
Hotline zum neuartigen Coronavirus beim Bundesministerium für Gesundheit:
0511 4505-555
Seit einigen Tagen bewegt sich wieder was auf den Freiluftsportanlagen in Niedersachsen. Verständlicherweise gibt es bei den niedersächsischen Sportlerinnen und Sportlern immer wieder Fragen, was genau erlaubt ist und was nicht. Darum hat das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport einen kurzen Film entwickelt, der Hilfestellung zur Umsetzung des Trainingsbetriebs geben soll.
Antworten vom Land Niedersachsen auf häufig gestellte Fragen zum Thema Sport
Hinweise für Eltern vom Land Niedersachsen
beim Deutschen Kinderschutzbund
Das Elterntelefon der Nummer gegen Kummer ist erreichbar unter:
Für Fragen von Eltern und Schulen stehen die Servicestellen der Niedersächsischen Landesschulbehörde unter der Hotline der Regionalabteilung sowie per Mail bereit:
In Bussen und Bahnen gilt die Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase. Aufgrund der Platzverhältnisse in den Fahrzeugen kann in der Praxis der 1,5-Meter-Mindestabstand nicht immer eingehalten werden. Daher ist es umso wichtiger, aufeinander Rücksicht zu nehmen und den Abstand so weit wie möglich zu wahren.
Antworten des Landes Niedersachsen auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Schule
gründliches Händewaschen mit Seife © Pitopia, Alexander Raths, 2020 gründliches Händewaschen mit Seife © Pitopia, Alexander Raths, 2020
„Ein gutes Hygieneverhalten sind der effektivste Schutz gegen die Weiterverbreitung von Krankheitserregern – das gilt auch für Coronaviren“, so die leitende Amtsärztin des Stader Gesundheitsamtes, Dr. Ilka Hedicke. Das Gesundheitsamt empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern folgende Vorsichtsmaßnahmen zu berücksichtigen, um eine Ansteckung zu vermeiden:
Legen Sie verstärkten Wert auf Händehygiene. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig, vermeiden Sie unnötigen Kontakt mit symptomatischen, krank erscheinenden Personen.
Halten Sie Abstand, insbesondere zu kranken Personen, vermeiden Sie engen Köperkontakt.
Weitere Hygienetipps gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar und verursacht in erster Linie Atemwegserkrankungen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen wie Fieber, Husten und Atemnot auftreten. Die Symptome ähneln denen von Grippeerkrankungen, die zurzeit Hochsaison haben.
Ein Infektionsrisiko besteht für Personen, die Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Erkrankten hatten.
Verdacht auf Coronaerkrankung? Wo muss ich mich melden? © Landkreis Stade © Landkreis StadePersonen, auf die die Kriterien zutreffen und die entsprechende Symptome zeigen, sollten zunächst von zu Hause aus ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt telefonisch kontaktieren und abklären lassen, ob es sich wirklich um einen Verdachtsfall nach der Definition des Robert-Koch-Instituts handelt. Ansprechpartner ist in jedem Fall zunächst der Hausarzt. Außerhalb der Praxisöffnungszeiten wenden Sie sich an den ärztlichen Notdienst über die Telefonnummer 116117.
Verdachtsfälle müssen von dem behandelnden Arzt nach dem Infektionsschutzgesetz sofort dem Gesundheitsamt des Landkreises Stade gemeldet werden. Wenn eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu vermuten ist, wird sich die Ärztin oder der Arzt mit dem Gesundheitsamt beraten, wie weiter vorgegangen werden soll. Das Gesundheitsamt wird anhand der jeweils aktuellen Vorgaben des Robert Koch-Instituts (RKI) prüfen, ob eine Diagnostik einzuleiten ist. In Abstimmung wird dann überprüft, ob und welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind. An erster Stelle stehen die Isolierung, Hygienemaßnahmen und die Diagnostik.
Weitere Informationen zum Coronavirus vom Robert Koch Institut
Gewerbe (Symbolbild) © Fotolia, Stillkost Gewerbe (Symbolbild)© Fotolia, StillkostEntschädigung von Verdienstausfällen
Wurde durch das Gesundheitsamt des Landkreises Stade eine Quarantäne ausgesprochen, so erhalten Arbeitnehmer und Selbstständige bzw. Freiberufler eine Entschädigung für Verdienstausfälle. Gleiches gilt für berufstätige Sorgeberechtigte von minderjährigen Kindern bei Schul- und Kitaschließungen. Weitere Informationen und Antragsformulare stellt der Landkreis Stade bereit.
Aktuelle Informationen zum Thema wirtschaftliche Hilfen, Kurzarbeit usw. sind auf der Internetseite der Wirtschaftsförderung des Landkreises Stade zu finden.
Auch die Industrie- und Handelskammer Stade sowie die Handwerkskammer halten für Unternehmen Informationen und Förderprogramme bereit.
Die Bundesagentur für Arbeit gibt Informationen zur Grundsicherung, zum Kurzarbeitergeld, zur Arbeitslosmeldung und vieles mehr.
Anträge auf Entschädigung bei Verdienstausfall online möglich
Arbeitgeber können auf digitalem Wege für ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Entschädigung des Verdienstausfalls beantragen, wenn diese ihre Kinder aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung selbst betreuen mussten.
Die Info-Seite www.ifsg-online.de steht als zentrale Anlaufstelle für Informationen zur Erstattung von Verdienstausfällen nach §56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) zur Verfügung. Unter diesen Paragraphen fällt nicht nur die Erstattung aufgrund von Schul- und Kitaschließung §56 (1a) IfSG, sondern auch aufgrund von Quarantäne §56 (1) IfSG.
Der Online-Antrag vereinfacht und beschleunigt die Antragsstellung stark: Die Bearbeitungszeit beträgt nur etwa 10 bis 20 Minuten. Die Antragsstellenden werden Schritt für Schritt durch den Antrag geführt, die für den Antrag zuständige Behörde wird hierbei automatisch aus den Antragsdaten ermittelt und notwendige Nachweise können direkt hochgeladen werden. Für Arbeitgeber, die Anträge für mehrere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stellen, gibt es zudem die Möglichkeit eines sogenannten „Sammelantrags“. Informationen zum Arbeitgeber müssen dann für mehrere Anträge nur einmal angegeben werden. Der Eingang des Antrags wird zeitnah per E-Mail bestätigt. Außerdem ermöglicht die digitale Erfassung der Daten und die Verknüpfung mit dem digitalen Fachverfahren die zügige Bearbeitung seitens der Behörden.
Um trotz der hohen erwarteten Nachfrage nach dem Online-Antrag dessen Funktionalität sicher zu stellen, wurde eine Warteschlange eingerichtet; Sollte der Antrag zu einem bestimmten Zeitpunkt stark ausgelastet sein, gibt es die Möglichkeit, eine E-Mail-Adresse anzugeben. Darüber wird man automatisch benachrichtigt, sobald die Bearbeitung beginnen kann.
Die Anträge auf Verdienstausfallentschädigung nach §56 IfSG müssen innerhalb einer Frist von zwölf Monaten nach dem Ende des jeweils auslösenden Ereignisses bei der zuständigen Behörde gestellt werden.
Anträge nach §56 (1) IfSG wegen Quarantäneanordnung müssen somit innerhalb von zwölf Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Absonderung (Quarantäneanordnung) und Anträge nach §56 (1a) IfSG wegen Kinderbetreuung innerhalb einer Frist von zwölf Monaten nach dem Ende der vorübergehenden Schließung oder der Untersagung des Betretens der Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen gestellt werden.
Einkaufstasche (Symbolbild) © Pitopia Markus Mainka 2013 Einkaufstasche (Symbolbild)© Pitopia Markus Mainka 2013Um gefährdete Gruppen vor dem Coronavirus zu schützen, ist die nachbarschaftliche Hilfe ausdrücklich erwünscht und ein Zeichen der wachsenden Solidarität unter den Menschen.
Die Unterstützung kann vielfältig ausfallen: Einkaufen und Botengänge machen, Rezepte bei der Apotheke einlösen oder einfach miteinander telefonieren. Allerdings sind dabei einige Verhaltensregeln einzuhalten. So sollten Einkäufe vor der Wohnungstür abgestellt und dort abgeholt werden, Personen sollten 1,5 bis 2 Meter Mindestabstand zueinander halten. Und natürlich: regelmäßig und sorgfältig die Hände waschen.
Mittlerweile haben sich zahlreiche Hilfsinitiativen in den Kommunen des Landkreises Stade gebildet, sei es durch die örtlichen Sportvereine, durch kirchliche Träger, durch caritative Ortvereine oder private Nachbarschaftsgruppen.
Die Freiwilligenagentur des Kreissportbundes Stade hat in Kooperation mit dem Diakonieverband Buxtehude-Stade, dem Kreisjugendring Stade und der Initiative „Nachbarschaftshilfe in Stade und Umgebung“ eine landkreisweite Vermittlungsstelle für nachbarschaftliche Hilfe eingerichtet. Hierüber können sich Freiwillige und Hillfesuchende melden und werden vermittelt.
DRK - Freiwilligenaktion 'Wir machen'
Logo Deutsches Rotes Kreuz © Deutsches Rotes Kreuz Landrat Michael Roesberg ruft zur Unterstützung der vom Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Landkreis Stade initiierten Freiwilligen-Aktion „Wir machen!“ auf. Der Landrat: „Die nächsten Tage werden zeigen, in wie weit Kontaktsperren und andere Maßnahmen die Ausbreitung des Coronavirus wirksam eindämmen – aber wir müssen auch für den Fall gerüstet sein, dass die Zahl der Covid19-Erkrankten doch noch deutlich steigt. Dafür brauchen wir eine möglichst große Zahl freiwilliger Helferinnen und Helfer, die den vorhandenen DRK-Bereitschaften den Rücken stärken!“
Das DRK sucht hilfsbereite Menschen, die zwischen 18 und 55 Jahren alt sind und im Landkreis Stade wohnen. Frank Burfeindt, Leiter der DRK-Kreisbereitschaft: „Wir freuen uns über Freiwillige, die sich im medizinischen und pflegerischen Bereich auskennen ebenso wie beispielsweise über handwerklich vorgebildete Leute, die uns unterstützen wollen. Wer helfen will, kann sich melden!“
Burfeindt: „Niemand weiß, wie sich die Lage Covid-19 entwickelt und mit welchen Szenarien die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der DRK-Bereitschaften konfrontiert werden. Damit wir auch in der komplexesten Einsatzlage handlungsfähig und leistungsstark bleiben, haben wir uns entschlossen – auch geleitet durch Bilder aus Italien – um Mithilfe zu bitten.“ Das Freiwilligenregister dient dazu, bei Bedarf zusätzliche personelle Ressourcen verfügbar zu haben. Es handele sich, so Burfeindt, um eine vorbeugende Maßnahme, auf die nur im Bedarfsfall zurückgegriffen werde.
Wer sich eine Mithilfe vorstellen kann, erfährt dazu mehr auf der DRK-Internetseite www.mehr-als-blaulicht.de oder kann sich direkt per E-Mail beim DRK melden unter wirmachen@kv-stade.drk.de
Bitte nennen sie dort ihren vollen Namen, Geburtsdatum, Wohnort, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und ihre Qualifikation.
Anrufstation Senioren- und Pflegestützpunkt
Der Senioren- und Pflegestützpunkt im Landkreis Stade lässt Ältere und Pflegebedürftige gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie nicht allein und bleibt als "Anrufstation" weiterhin geöffnet.
Der Landkreis Stade hat zum Thema Corona-Virus mehrere Plakate erstellt, die zum Herunterladen bereitstehen:
Corona-Virus - So schützen wir uns!
Corona-Virus - So mokt wi dat!
Corona-Virus Informationen auf Türkisch, Französisch, Arabisch und Englisch.
Verdacht auf Coronaerkrankung? Wo muss ich mich melden?
Reiserückkehrer und Einreisende sind entsprechende der aktuellen Verordnung des Landes nach § 5 verpflichtet, sich nach der Einreise nach Niedersachsen in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben, sofern sie aus einem Risikogebiet einreisen. Dann haben sie sich beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden.
Das Robert Koch Institut hat eine Liste der Staaten veröffentlicht, die zu den internationalen Risikogebieten zählen.
Beim Landkreis Stade können sich die Reiserückkehrer und Einreisenden beim Bürgertelefon unter der Rufnummer 04141 12-3456 melden. Dort werden die Kontaktdaten erfasst und an das Gesundheitsamt weitergeleitet.
Unverändert gilt aber: Wenn Sie sich nach der Einreise aus dem Ausland krank fühlen und Symptome einer Corona-Infektion zeigen, dann wenden Sie sich bitte umgehend telefonisch an einen Arzt. Die häufigsten Symptome einer Infektion mit dem Corona-Virus sind trockener Husten, Fieber und Müdigkeit.
Statistik der Corona-Fallzahlen
Das Gesundheitsamt des Landkreises Stade hat seit dem Auftreten des ersten positiv getesteten Covid-19-Falles die Entwicklung der Gesamtzahlen dokumentiert. In der Grafik sind die Anzahl der positiv getesteten Personen, der genesenen Personen und die Anzahl der Verstorbenen dargestellt.
Die weiteren Grafiken geben Informationen zur Alterskategorie und zum Geschlecht der positiv getesteten Personen.
(Stand 07.07.2020)
Fragen und Antworten, Symbolbild © Pitopia, Style-Photofraphy.de, 2013 © Pitopia, Style-Photofraphy.de, 2013Die häufig gestellten Fragen und Antworten werden laufend ergänzt. Weitere wichtige Informationen finden Sie beim Land Niedersachsen, beim Robert Koch Institut und beim Themenblock "Hilfreiche Links".
Info zu den einzuhaltenden Hygienevorschriften
© Pitopia 2046676
Unabhängig von den derzeit bestehenden Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Bereich liefert ein gutes Hygieneverhalten einen wichtigen Beitrag gegen die Weiterverbreitung der Krankheitserreger. Der Hauptübertragungsweg scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn virushaltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen. Das Gesundheitsamt empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern folgende Vorsichtsmaßnahmen zu berücksichtigen, um eine Ansteckung zu vermeiden:
Legen Sie verstärkten Wert auf Händehygiene. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und ausreichend gründlich (mindestens 30 Sekunden) mit Wasser und Seife.
Halten Sie 1,5 bis 2 Meter Abstand, insbesondere zu kranken Personen. Vermeiden Sie engen Köperkontakt.
Sollten Sie bei sich selbst Symptome wie Fieber oder Husten feststellen, kontaktieren Sie Ihre Hausarztpraxis telefonisch, nicht persönlich, um das weitere Vorgehen abzustimmen.
Weitere Informationen dazu gibt es zum Beispiel unter www.infektionsschutz.de.
Bei dem neuen Corona-Virus reicht ein gründliches Händewaschen mit haushaltsüblicher Seife aus. Insofern ist es für die allermeisten Menschen unnötig, sich mit Desinfektionsmittel einzudecken. Sollten Sie aufgrund einer Erkrankung zu Hause Desinfektionsmittel benötigen, sprechen Sie die Apotheken im Umkreis an.
Wann ordnet das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne / Isolation an?
Das Gesundheitsamt ordnet nach Bekanntwerden eines positiven Corona-Laborbefundes und/oder nach entsprechenden ermittlungstechnischen Untersuchungen an, wer sich in häusliche Absonderung zu begeben hat. Unterschieden wir hierbei zwischen
Ob eine Person zur Kontaktpersonengruppe Kategorie 1 gehört, wird vom Gesundheitsamt festgelegt. Dies entscheidet sich je nach Art, Zeitpunkt, Intensität und Länge des Kontaktes zu einer an Covid-19 erkrankten Person.
Warum ordnet das Gesundheitsamt diese Maßnahmen an?
Die strenge Einhaltung der angeordneten häuslichen Absonderung ist von großer Bedeutung, um die Weiterverbreitung des Virus gezielt zu verlangsamen. Das Gesundheitsamt legt im Einzelfall das konkrete Vorgehen fest und bittet die Betroffenen, die Hausarztpraxis und den Arbeitgeber zu informieren, falls diese noch nicht Bescheid wissen. Sie dürfen in dieser Zeit nicht Ihre Wohnung bzw. Ihr Haus verlassen.
Wie muss ich mich während der häuslichen Isolation / Quarantäne verhalten?
Wer gehört zur Kontaktpersonengruppe der Kategorie 2?
Nach Bekanntwerden eines neuen Falles stellt das Gesundheitsamt fest, welcher Personenkreis zu der sogenannten Kontaktpersonengruppe der Kategorie 2 gehört. Hierzu zählen Menschen, die zwar auch einen definierten Kontakt zu einem an Covid-19 Erkrankten hatten, dieser Kontakt jedoch nicht den Kriterien der Kategorie 1 entsprechen. Bei diesen Personen wird keine häusliche Absonderung angeordnet. Die Betroffenen werden hierüber schriftlich informiert und sollte sich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen, wenn sich in den folgenden 14 Tagen Symptome einstellen, die auf eine Covid-19-Infekton hindeuten könnten.
Wie kann die Versorgung mit Lebensmitteln oder den Umgang mit Haustieren gewährleistet werden?
Bekannte (Familie, Nachbar etc.) können Sie mit Lebensmitteln und wichtigen Dingen für den Alltag versorgen.
Vermeiden Sie hierbei Kontakt und lassen Sie sich den Einkauf vor die Tür stellen.
Falls Ihre Haustiere nach draußen müssen, lassen Sie dies am besten von Bekannten übernehmen. Wenn Sie einen Garten haben, können Sie Ihre Haustiere auch dort nach draußen lassen.
Tipps_bei_häuslicher_Quarantaene.pdf
Wie werde ich medizinisch versorgt?
Die medizinische Versorgung gehört in die Hände des betreuenden Hausarztes. Lassen Sie sich im Bedarfsfall bitte immer telefonisch beraten. Zusammen mit der Ärztin / dem Arzt wird das weitere Vorgehen besprochen – im Zweifelsfall auch die Frage, ob eine stationäre Behandlung im Krankenhaus notwendig ist.
Benötigen Sie weitere medizinische Hilfe (wie z.B. Physiotherapie) während der Quarantäne, muss die Notwendigkeit im Einzelfall sehr kritisch geprüft werden. Kontaktieren Sie hierzu bitte zunächst telefonisch Ihre Hausarztpraxis. Sollte eine bestimmte Behandlung unaufschiebbar sein, darf das medizinische Personal Sie in adäquater Schutzbekleidung aufsuchen. Allerdings muss das medizinische Personal vorher unbedingt über die Quarantänesituation aufgeklärt sein.
Was geschieht mit meiner Familie, wenn ich unter Quarantäne gestellt werde?
Das soziale Leben wird durch die Quarantäne erheblich reduziert. Bleiben Sie mit Freunden oder Verwandten in Kontakt, z.B. über Telefon und soziale Medien. Sollten Sie selbst infiziert sein, werden die in Ihrem Haushalt lebenden Personen im Regelfall als Kontaktpersonen der Kategorie 1 eingestuft und auch unter Quarantäne gestellt. Die genauen Verhaltensweisen hierzu sind im Block ‚Gesundheit und Hygiene‘ enthalten. In jedem Fall sind strenge Abstandsregeln einzuhalten.
Kann der Hausarzt eine Quarantäne aussprechen?
Ein praktizierender Arzt kann keine Quarantäne anordnen. Dies kann nur das Gesundheitsamt als Behörde nach entsprechenden ermittlungstechnischen Untersuchungen. Der behandelnde Arzt kann einem Patienten jedoch sehr wohl empfehlen, zu Hause zu bleiben, z.B. wenn ein Abstrich auf Covid-19 durchgeführt wurde und das Ergebnis noch nicht vorliegt. Der Test ist ja erfolgt, weil ein möglicher Verdacht auf eine Infektion bestand. Sinnvollerweise sollte der Betroffene dann natürlich solange zu Hause bleiben, bis das Testergebnis vorliegt und während der Zeit der Ungewissheit nicht unnötigerweise andere Personen anstecken.
Wo werden Abstriche entnommen?
Sollte die behandelnde Ärztin bzw. der Arzt bei Ihnen einen Abstrich für erforderlich halten, kann diese Untersuchung bei der zentralen Abstrich-Entnahmestelle der KV Stade (Kassenärztlichen Vereinigung) erfolgen. Die Praxis wird dies dann für Sie in die Wege leiten.
Wichtig: Im Gesundheitsamt erfolgen auch Corona-Abstriche. Diese laborchemischen Untersuchungen sind jedoch der Personengruppe vorbehalten, mit der die Behörde in engem Kontakt steht.
Für weitere Frage zum Thema Gesundheit und Quarantäne steht Ihnen das Gesundheitsamt unter der E-Mail-Adresse gesundheitsamt@landkreis-stade.de zur Verfügung.
Ein Hund in der Hundeschule © Pitopia, Antje Lindert-Rottke, 2011 © Pitopia, Antje Lindert-Rottke, 2011
Kann ich mich bei meinem Haustier anstecken?
Zum jetzigen Zeitpunkt bestehen laut aktuellem Wissensstand keine Anzeichen für eine Übertragung des Corona-Virus von Haustieren auf Menschen. Der Kontakt gesunder Personen zu Haustieren muss nach den derzeitig verfügbaren Informationen nicht eingeschränkt werden.
Wenn ich Haustiere habe: Muss ich trotzdem etwas beachten?
Im Moment sind keine besonderen Maßnahmen notwendig. Aber auch im Umgang mit Haustieren sollte immer auf die Hygiene geachtet werden, etwa Hände gründlich mit Seife zu waschen. Wenn Ihr Tier krank ist oder Symptome zeigt, sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen.
Achtung! Befinden sich Hundehalter/innen in häuslicher Isolation bzw. Quarantäne, die durch das Gesundheitsamt aufgegeben wurde, dürfen Wohnung bzw. Haus nicht verlassen werden. Auch Gassi gehen mit den eigenen Hunden ist nicht erlaubt.
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite des Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, das Friedrich-Loeffler-Institut.
Darf ich meine Hundeschule betreiben?
Bei der Hundeschule handelt es sich um ein Bildungsangebot. Sie kann stattfinden, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört, einhält. Die Betreiberin oder der Betreiber einer Einrichtung ist darüber hinaus verpflichtet, Hygienemaßnahmen zu treffen, die geeignet sind, die Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 zu vermindern, die Namen, Vornamen und Kontaktdaten der teilnehmenden Personen mit deren Einverständnis zu dokumentieren sowie Möglichkeiten der Desinfektion zu gewährleisten.
Aus hygienischen Gründen wird darüber hinaus die bargeldlose Bezahlung dringend empfohlen.
Bitte beachten Sie dabei die Leinenpflicht in der Setz- und Brutzeit vom 1. April bis 15. Juli.
Darf ich meine Hundepension weiterführen?
Ihre Hundepension dient der Betreuung von Tieren und ist zulässig. Hierbei ist aber sicherzustellen, dass bei der Abgabe und Abholung der Tiere ein Mindestabstand von 1,50 Meter zum Tierhalter eingehalten wird.
Es sind außerdem immer die geltenden Hygienevorschriften einzuhalten.
Darf ich meinen Hundesalon weiter öffnen?
Ihren Hundesalon können Sie weiter betreiben. Hierbei ist aber sicherzustellen, dass bei der Abgabe und Abholung der Tiere ein Mindestabstand von 1,50 Meter zum Tierhalter eingehalten wird.
Darf ich meine Hunde-Physiotherapiepraxis weiter betreiben?
Eine Physiotherapiepraxis dient der Versorgung von Tieren. Sie kann weiter betrieben werden. Es ist aber sicherzustellen, dass die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Meter zu anderen Personen eingehalten sowie die geltenden Hygienevorschriften eingehalten werden.
Darf ich weiter meinen Gassigeh-Service betreiben?
Ja, sofern bei der Übergabe des Tieres einen Mindestabstand von 1,50 Meter zwischen Ihnen und dem Tierhalter eingehalten wird. Kontakte vermeiden und auf das unbedingt notwendige Maß beschränken.
Außerdem müssen Sie die geltenden Hygienevorschriften einhalten.
Was muss ich bei einer gemeinschaftlichen Pferdehaltung beachten?
Bei der gemeinschaftlichen Pferdehaltung/ -pflege sind direkte Kontakte verschiedener Pferdehalter zu vermeiden und es ist ein Abstand von 1,50 Meter untereinander einzuhalten. Außerdem müssen die geltenden Hygienevorschriften eingehalten werden. Damit man sich untereinander möglichst wenig begegnet, wird auch ein abgestimmter Zeitplan empfohlen.
Achtung! Befinden sich Pferdehalter in häuslicher Isolation bzw. Quarantäne, die durch das Gesundheitsamt aufgegeben wurde, dürfen Wohnung bzw. Haus nicht verlassen werden. Das heißt, dass jegliche Versorgung, Pflege usw. des Pferdes auf andere Art und Weise sichergestellt werden muss.
Allen Pferdehaltern empfiehlt der Landkreis sich Gedanken zu machen, über alternative Versorgungsmöglichkeiten, so wie das für geplante Urlaube ganz üblich ist.
Darf ich meinen Reitbetrieb auf meinem Pferdehof weiter betreiben?
Die Versorgung, Betreuung oder Ausführung von selbst gehaltenen Tieren oder von Tieren, für die sonst eine Pflicht zur Versorgung besteht, ist zulässig. Daher dürfen die Besitzer ihre Pferde, die bei Ihnen eingestallt sind, im absolut notwendigen Rahmen betreuen und versorgen.
Reitunterricht als Bildungsangebot ist unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften sowie Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m erlaubt. Für Besucher und anderes Publikum muss der Pferdehof geschlossen werden.
Leitfaden für Pferdebetriebe
Leitfaden zur Sicherstellung der Versorgung von Pferden und Eckpunkte zum Schutz für Corona-Infektionen
Viele Fragen zum Thema Landwirtschaft beantwortet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
Pferdesportverband Hannover e. V.
Lebensmittelversorgung und -hygiene
© Pitopia,Markus-Mainka-2013-einkaufstasche- 1733949 Die Versorgung mit Lebensmitteln, Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs war und ist während der Corona-Pandemie stets gewährleistet.
Versorgungsengpässe mit Nahrungsmitteln haben wir nicht zu befürchten. Besonders wichtig ist, dass Hamsterkäufe unterbleiben. Lebensmittelhändler dürfen sich vorbehalten, Waren nur in haushaltsüblichen Mengen abzugeben.
Kann der Virus auch über (importierte) Lebensmittel auf die Menschen übertragen werden?
Derzeit gibt es keinen Fall bei dem eine Infizierung durch Verzehr oder Kontakt nachgewiesen ist. Dies liegt wahrscheinlich an der relativ geringen Umweltstabilität des neuartigen Virus. Trotzdem sollten die allgemeingültigen Hygienehinweise eingehalten werden.
Können Corona-Viren über Backwaren oder frisches Obst und Gemüse übertragen werden? (Auszug Bundesinstitut für Risikobewertung BfR)
Es sind bisher keine Infektionen mit SARS-CoV-2 über diese Übertragungswege bekannt. Grundsätzlich können Corona-Viren durch direktes Niesen oder Husten einer infizierten Person auf Backwaren, Obst oder Gemüse gelangen. Eine Schmierinfektion einer weiteren Person erscheint dann möglich, wenn das Virus kurz danach über die Hände oder die Lebensmittel selbst auf die Schleimhäute des Mund- und Rachenraumes oder die Augen übertragen wird. Um sich vor Virusübertragungen zu schützen, ist es grundsätzlich wichtig, die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und Fernhalten der Hände aus dem Gesicht zu beachten.
Bei der Zubereitung von Obst und Gemüse sollten die allgemeinen Hygieneregeln beachtet werden, die gründliches Abwaschen der Lebensmittel und häufiges Händewaschen während der Verarbeitung beinhalten.
Können Corona-Viren über Fleischwaren übertragen werden? (Auszug BfR)
Es sind bisher keine Infektionen mit SARS-CoV-2 über diesen Übertragungsweg bekannt. Nutztiere, die zur Fleischproduktion verwendet werden, sind nach gegenwärtigem Wissensstand nicht mit SARS-CoV-2 infizierbar und können das Virus also über diesen Weg nicht auf den Menschen übertragen.
Grundsätzlich können Corona-Viren durch direktes Niesen oder Husten einer infizierten Person auf Wurst und Fleisch gelangen. Eine Schmierinfektion einer weiteren Person erscheint dann möglich, wenn das Virus kurz danach über die Hände oder die Lebensmittel selbst auf die Schleimhäute des Mund- und Rachenraumes oder die Augen übertragen wird.
Um sich vor Virusübertragungen zu schützen, ist es grundsätzlich wichtig, die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und Fernhalten der Hände aus dem Gesicht zu beachten. Weiterhin soll Fleisch und Geflügel generell - auch zum Schutz vor möglichen anderen Krankheitserregern - vor dem Verzehr ausreichend und gleichmäßig erhitzt werden, bis austretender Fleischsaft klar ist und das Fleisch eine weißliche (Geflügel), graurosafarbene (Schwein) oder graubraune Farbe (Rind) angenommen hat.
Können Corona-Viren über Milch von Kühen, die mit möglicherweise verunreinigten Futtermitteln gefüttert wurden, übertragen werden? (Auszug BfR)
Eine Übertragung von SARS-Cov-2 über Milch ist, wie für andere Lebensmittel auch, nach dem derzeitigen Stand des Wissens unwahrscheinlich. Es sind bisher keine Infektionen mit SARS-CoV-2 über diesen Übertragungsweg bekannt. Dem Friedrich-Loeffler-Institut und dem Robert Koch-Institut sind bisher keine Informationen aus China oder anderen von SARS-CoV-2 betroffenen Ländern bekannt, die auf eine besondere Rolle von Futtermitteln für Heim- und Nutztieren schließen lassen.
Es liegen bisher keine Hinweise vor, dass Futtermittel ein Vehikel für Corona-Viren sind.
Weitere Fragen beantwortet das Bundesinstitut für Risikobewertung, auf das das Bundesumweltministerium für Ernährung und Lebensmittelsicherheit verweist.
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