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Timestamp: 2016-10-24 23:37:38
Document Index: 32482005

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 75', 'Art. 90', 'Art. 74', 'Art. 76', 'Art. 100', 'Art. 98', 'Art. 95', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 42', 'Art. 43', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 99', 'Art. 105', 'Art. 95', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 97', 'Art. 99', 'BGE', 'Art. 56', 'Art. 82', 'Art. 82', 'Art. 321', 'Art. 321', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 82', 'Art. 82', 'BGE', 'Art. 111', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 111', 'Art. 82', 'Art. 82', 'Art. 82', 'Art. 66', 'Art. 68']

5A_205/2015 (22.10.2015)
5A_205/2015 � � Urteil vom 22. Oktober 2015
vertreten durch Rechtsanw�ltin Andjelka Grubesa-Milic,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Zivilkammer, vom 2. Februar 2015.
Die B.________ AG gelangte am 1. Juli 2014 an das Bezirksgericht Pf�ffikon und verlangte in der von ihr gegen A.________ eingeleiteten Betreibung (Nr. xxx, Betreibungsamt Pf�ffikon) im Umfang von Fr. 530'521.95 nebst Zins zu 5 % seit dem 10. Februar 2014 sowie Kosten und Entsch�digung die provisorische Rechts�ffnung. Sie st�tzte ihr Rechts�ffnungsbegehren auf eine vom Schuldner am 10. Februar 2014 im Rahmen eines Verkaufs von Diamanten unterzeichnete Erkl�rung, wonach dieser pers�nlich f�r die Echtheit der Banknoten hafte. Am 21. August 2014 erteilte das Bezirksgericht in der Betreibung f�r den Betrag von Fr. 528'521.95 nebst Zins sowie Kosten und Entsch�digung die provisorische Rechts�ffnung; im Mehrbetrag wurde das Rechts�ffnungsgesuch abgewiesen.
Gegen den Rechts�ffnungsentscheid erhob A.________ am 5. Januar 2015 fristgerecht Beschwerde und beantragte insbesondere, die provisorische Rechts�ffnung zu verweigern. Das Obergericht des Kantons Z�rich wies die Beschwerde mit Urteil vom 2. Februar 2015 ab.
A.________ ist mit Beschwerde in Zivilsachen vom 9. M�rz 2015 an das Bundesgericht gelangt. Der Beschwerdef�hrer beantragt, das Urteil des Obergerichts aufzuheben und das Rechts�ffnungsbegehren der B.________ AG (Beschwerdegegnerin) abzuweisen.
Mit Vernehmlassung vom 24. August 2015 hat die Beschwerdegegnerin das Nichteintreten, eventuell die Abweisung der Beschwerde beantragt. Das Obergericht hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Am 7. und 18. September 2015 erfolgten Replik und Duplik. Am 28. September 2015 reichte der Beschwerdef�hrer eine Triplik und am 5. Oktober 2015 eine Noveneingabe ein.
1.1.�Die Beschwerde richtet sich gegen den Entscheid einer letzten kantonalen Instanz, die als oberes Gericht �ber die Rechts�ffnung entschieden hat (Art. 72 Abs. 2 lit. a, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG). Der Streitwert betr�gt weit mehr als Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen ist damit grunds�tzlich zul�ssig. Der Beschwerdef�hrer ist gem�ss Art. 76 Abs. 1 BGG zur Beschwerde berechtigt und die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 BGG). Insofern kann auf die Beschwerde eingetreten werden.
1.2.�Der Rechts�ffnungsentscheid ist keine vorsorgliche Massnahme im Sinne von Art. 98 BGG, weshalb alle R�gen gem�ss Art. 95 f. BGG zul�ssig sind (BGE 133 III 399 E. 1.5 S. 400). Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls darauf nicht eingetreten wird. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht kann das Bundesgericht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 171 E. 1.4; 136 I 65 E. 1.3.1; 133 III 439 E. 3.2 S. 444).
Unerl�sslich ist im Hinblick auf Art. 42 Abs. 2 BGG, dass die Beschwerde auf die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt. Die beschwerdef�hrende Partei soll nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekr�ftigen, sondern mit ihrer Kritik an den rechtsfehlerhaften Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen (vgl. BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.). Die Begr�ndung hat ferner in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen, und der blosse Verweis auf Ausf�hrungen in andern Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 400).
In Bezug auf die Beschwerdegr�nde betreffend "Nichtvorhandensein eines Schadens, fehlende Aktivlegitimation der Beschwerdegegnerin, Sittenwidrigkeit, Grundlagenirrtum etc." verzichtet der Beschwerdef�hrer explizit auf weitere Ausf�hrungen und verweist pauschal auf die vorhandenen Akten. Darauf ist nicht einzutreten.
1.3.�Die Beschwerde ist innert der Beschwerdefrist vollst�ndig begr�ndet einzureichen (Art. 42 Abs. 1 und Art. 43 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247 f.). Kommt es zu einem zweiten Schriftenwechsel, darf der Beschwerdef�hrer die Replik nicht dazu verwenden, seine Beschwerde zu erg�nzen oder zu verbessern (vgl. BGE 132 I 42 E. 3.3.4 S. 47). Die Replik ist nur zu Darlegungen zu verwenden, zu denen die Ausf�hrungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten Anlass geben (vgl. BGE 135 I 19 E. 2.2 S. 21 f.).
Der Beschwerdef�hrer beachtet in seiner Replik, Triplik und weiteren "Noveneingabe" die dargelegten Grenzen eines m�glichen Inhalts nicht. Vielmehr verwendet er seine Eingaben f�r Verbesserungen bzw. Erg�nzungen der Beschwerde; insoweit k�nnen seine Ausf�hrungen nicht ber�cksichtigt werden. Zudem wurden die erst mit der Triplik und Noveneingabe eingereichten Unterlagen versp�tet eingereicht und m�ssen unbeachtet bleiben, soweit sie nicht ohnehin gegen das Novenverbot (Art. 99 Abs. 1 BGG; s. dazu E. 1.4 sogleich) verstossen. Gleiches gilt f�r die von der Beschwerdegegnerin erst mit der Duplik eingereichten Unterlagen.
1.4.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 BGG). Zul�ssig ist einzig die R�ge, dass eine Tatsachenfeststellung auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhe oder eine Tatsache offensichtlich unrichtig festgestellt worden sei (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 135 III 397 E. 1.5). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt; echte Noven sind unzul�ssig (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.).
Soweit sich der Beschwerdef�hrer betreffend sein Vorbringen des Grundlagenirrtums dar�ber beschwert, dass das Obergericht einen Verweis auf das erstinstanzliche Pl�doyer und die (nicht bei den Akten liegende) Aberkennungsklage nicht als rechtsgen�gliche Begr�ndung habe gen�gen lassen, ist er mit der Vorinstanz darauf hinzuweisen, dass es nicht Aufgabe einer Beschwerdeinstanz ist, in den Akten nach f�r einer Partei g�nstigen Vorbringen zu suchen; der Vorinstanz ist diesbez�glich keine Verletzung der ZPO vorzuwerfen (vgl. zu den Begr�ndungsanforderungen der Beschwerde: Urteile 5D_65/2014 vom 9. September 2014 E. 5.4.1; 5A_247/2013 vom 15. Oktober 2013 E. 3). Auf das weitere Vorbringen des Beschwerdef�hrers, die Vorinstanz h�tte ihn in Nachachtung der gerichtlichen Fragepflicht nach Art. 56 ZPO auffordern m�ssen, namentlich seine Vorbringen zum Grundlagenirrtum klarzustellen und zu erg�nzen, ist schon gar nicht einzutreten. Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers beschr�nken sich auf allgemeine rechtliche Ausf�hrungen und er legt nicht ansatzweise dar, inwiefern die seiner Meinung nach korrekte Aus�bung der gerichtlichen Fragepflicht zu einem f�r ihn g�nstigen Ausgang des Verfahrens h�tte f�hren k�nnen (s. dazu Urteile 4A_444/2013 vom 5. Februar 2014 E. 6.3.2; 4A_78/2014 vom 23. September 2014 E. 3.3.1).
Nach Ansicht der Vorinstanz erf�llt die vom Beschwerdef�hrer unterzeichnete Haftungserkl�rung vom 10. Februar 2014 die Anforderung an eine Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG. Entgegen des rein appellatorischen Vorbringens des Beschwerdef�hrers handle es sich dabei um eine g�ltige Garantieerkl�rung und nicht um eine (formung�ltige) B�rgschaft. Ein Schaden der Beschwerdegegnerin sei ohne weiteres darin zu sehen, dass sie falsche statt echte Banknoten erhalten habe. Ein Irrtum liege nicht vor, da der Beschwerdef�hrer nicht geltend gemacht habe, dass die Beschwerdegegnerin um die Unechtheit der Banknoten gewusst habe oder h�tte wissen m�ssen. Damit sei die provisorische Rechts�ffnung f�r einen Betrag von Fr. 528'521.95 nebst Zins zu 5 % seit 10. Februar 2014 zu Recht erteilt worden.
Anlass zur vorliegenden Beschwerde gibt die Erteilung der provisorischen Rechts�ffnung gest�tzt auf eine vom Beschwerdef�hrer abgegebene Haftungserkl�rung.
4.1.�Beruht die Forderung auf einer durch �ffentliche Urkunde festgestellten oder durch Unterschrift bekr�ftigten Schuldanerkennung, so kann der Gl�ubiger die provisorische Rechts�ffnung verlangen. Der Richter spricht diese aus, sofern der Betriebene nicht Einwendungen, welche die Schuldanerkennung entkr�ften, sofort glaubhaft macht (Art. 82 SchKG).
4.2.�Die Beschwerdegegnerin st�tzt ihr Rechts�ffnungsbegehren auf eine vom Beschwerdef�hrer, seines Zeichens Verwaltungsrat der C.________ AG, am 10. Februar 2014 handschriftlich verfasste und unterzeichnete Haftungserkl�rung. Diese befindet sich auf einer von der Beschwerdegegnerin ausgestellten Rechnung, mit welcher diese der C.________ AG betreffend sechs Diamanten einen Betrag von USD 585'212.10 bzw. Fr. 530'521.95 in Rechnung stellte und hat folgenden Wortlaut:
"Herr A.________ haftet pers�nlich f�r die Echtheit der Banknoten!"
Gem�ss den Feststellungen der Vorinstanz wurden diese Diamanten am 10. Februar 2014 unter Zwischenschaltung bzw. Vermittlung der C.________ AG an dritte Endabnehmer verkauft und �bergeben. Im Rahmen der Abwicklung dieser Transaktion begab sich der Beschwerdef�hrer an einen anderen Ort, als den an dem die Diamanten gepr�ft worden waren, wo er mit einem eigenen Ger�t die sich in einem Aktenkoffer befindlichen Banknoten auf Echtheit und Vollst�ndigkeit �berpr�fte. Nach dieser Pr�fung unterschrieb der Beschwerdef�hrer am Ort der Diamanten die strittige Erkl�rung. Danach wurden der Koffer und die Diamanten �bergeben, wobei sich sp�ter herausstellte, dass es sich - mit Ausnahme von 2 Noten - um gef�lschte Noten handelte.
Der Beschwerdef�hrer betont, dass er vor der Vorinstanz als zentralen Beschwerdepunkt geltend gemacht habe, dass vorliegend eine formung�ltige B�rgschaft und damit kein g�ltiger Rechts�ffnungstitel vorliege. Entgegen dem Vorwurf der Vorinstanz habe er die Begr�ndungslast nach Art. 321 Abs. 1 ZPO nicht verletzt.
5.1.�Wie aus dem im angefochtenen Entscheid festgestellten Prozesssachverhalt hervorgeht, hatte der Beschwerdef�hrer in seiner kantonalen Beschwerde geltend gemacht, es liege entgegen der Auffassung der Erstinstanz keine Garantieerkl�rung, sondern h�chstens eine (formung�ltige) B�rgschaft vor. An einem �bereinstimmenden Parteiwillen fehle es und er habe kein f�r einen Garantievertrag notwendiges Eigeninteresse. Zudem habe er f�r eine allf�llige Schuldverpflichtung der C.________ AG einstehen sollen; da der Vertrag zwischen der Beschwerdegegnerin und der C.________ AG als massgebliches Grundgesch�ft mangels Genehmigung nicht zustandegekommen sei, entfalle seine Haftung.
Die Vorinstanz hat dem Beschwerdef�hrer vorgeworfen, es handle sich bei diesen Beschwerdevorbringen um rein appellatorische Kritik, jedoch nicht um gen�gend konkrete R�gen einer unrichtigen Rechtsanwendung oder willk�rlichen Sachverhaltsfeststellung. Dabei liess sie es jedoch nicht bewenden. Vielmehr pr�fte und verneinte sie auch deren Begr�ndetheit. Sie hat erwogen, der Beschwerdef�hrer mache nicht geltend, dass der Wortlaut des Haftungsversprechens einem Garantieversprechen nicht entsprechen w�rde. Ein Eigeninteresse des Beschwerdef�hrers sei schon darin zu sehen, dass er Verwaltungsrat der C.________ AG sei, ohne dass noch gekl�rt werden m�sse, ob und welche Funktion er pers�nlich bei der Transaktion innegehabt habe. Sodann sei ein Garantievertrag gerade nicht zu einem Grundvertrag akzessorisch.
5.2.�Ob die formelle Begr�ndung des Obergerichts vor Art. 321 Abs. 1 ZPO standh�lt, nachdem der Beschwerdef�hrer - wenn auch knapp, dann doch immerhin erkennbar - beanstandet hatte, die Rechtsauffassung des Bezirksgerichts zur von ihm geltend gemachten Formung�ltigkeit des Rechts�ffnungstitels sei unzutreffend, braucht vorliegend nicht beurteilt zu werden. Wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird, ist die Beschwerde jedenfalls insoweit unbegr�ndet, als sie sich gegen die eventuelle materielle Beurteilung richtet. Erweist sich auch nur eine der Begr�ndungen als rechtskonform, ist es der Entscheid selbst (Urteil 5A_641/2013 vom 25. Februar 2014 E. 1; vgl. BGE 133 III 221 E. 7 S. 228). Anzumerken ist, dass der vorinstanzliche Entscheid insofern widerspr�chlich ist, als dass die Annahme eines Begr�ndungsmangels und damit das Fehlen einer Zul�ssigkeitsvoraussetzung eigentlich ein Nichteintreten h�tte nach sich ziehen m�ssen (Urteil 5A_82/2013 vom 18. M�rz 2013 E. 3.2 mit Hinweisen), vorliegend jedoch auch das Dispositiv einzig auf Abweisung der Beschwerde lautet.
6.1.�In der Sache beharrt der Beschwerdef�hrer darauf, dass er mit der Erkl�rung vom 10. Februar 2014 entgegen der Auffassung der Vorinstanzen keine Garantie, sondern eine - formung�ltige - B�rgschaft eingegangen sei. Dass er f�r die Echtheit der Banknoten einstehen m�sse, so seine Argumentation, laufe darauf hinaus, dass er die Erf�llung des Kaufvertrages, n�mlich die wirksame Bezahlung des vereinbarten Preises sichern m�sse. Der Beschwerdef�hrer meint, der Umstand, dass sich die Haftungserkl�rung auf einer von der Beschwerdegegnerin an die C.________ AG ausgestellten Rechnung befinde, erlaube nicht die Annahme eines Garantievertrags, sondern verlange die Annahme einer akzessorischen B�rgschaft. Er habe keinesfalls irgendein vom Kaufvertrag losgel�stes Versprechen abgeben wollen.
6.2.�Allgemein steht fest, dass bei der Rechts�ffnung vorfrageweise materiellrechtliche Gesichtspunkte zu ber�cksichtigen sind (BGE 136 III 566 E. 3.3 S. 569), auch wenn der Rechts�ffnungsrichter nicht �ber den Bestand der in Betreibung gesetzten Forderung, sondern (im Rahmen eines Urkundenprozesses) �ber deren Vollstreckbarkeit entscheidet (BGE 132 III 140 E. 4.1.1 S. 142). Wird vom Schuldner, wie hier, Nichtigkeit geltend gemacht, darf sich das Rechts�ffnungsgericht auf eine summarische Pr�fung beschr�nken ( DANIEL STAEHELIN, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. I, 2. Aufl. 2010, N. 49 zu Art. 82 SchKG; DOMINIK VOCK, in: Kurzkommentar SchKG, 2. Aufl. 2014, N. 8 zu Art. 82 SchKG). Die Vorinstanz hat aus folgenden Gr�nden kein Bundesrecht verletzt, wenn sie die geltend gemachte Formnichtigkeit verneint hat bzw. die strittige Haftungserkl�rung als Garantie und nicht als B�rgschaft qualifiziert hat:
6.2.1.�Im formlos g�ltigen Garantievertrag verspricht der Promittent bzw. Garant, dem Promissar bzw. Beg�nstigten die Leistung eines Dritten. Der Promittent verpflichtet sich in einer selbst�ndigen Abrede, den Promissar f�r den Fall schadlos zu halten, dass sich der Dritte nicht so verh�lt, wie dies der Promittent versprochen hat (vgl. BGE 72 II 19 E. 1 S. 22 f.). Der gemeinhin unter Art. 111 OR subsumierte Garantievertrag weist verschiedene Formen auf und umfasst namentlich auch Verpflichtungen, die sich in irgendeiner Weise auf ein Schuldverh�ltnis beziehen, das dem Beg�nstigten einen Anspruch auf Leistung eines Dritten gibt (BGE 113 II 434 E. 2a S. 436 mit Hinweisen). Das wesentliche Unterscheidungskriterium zur B�rgschaft liegt in der fehlenden Akzessoriet�t. Der Garant verpflichtet sich zu einer bestimmten Leistung, die er auch dann zu erf�llen hat, wenn die Verpflichtung des Dritten nicht entstanden, ung�ltig oder unverbindlich ist (BGE 125 III 305 E. 2b mit Hinweisen). Soll die eingegangene Verpflichtung demgegen�ber lediglich subsidi�r zum Tragen kommen bzw. dient sie haupts�chlich dazu, die typischen Kreditrisiken bis hin zum Insolvenzrisiko des Hauptschuldners zu sichern, so ist das f�r diesen Zweck besonders geschaffene und geeignete Gesch�ft der B�rgschaft anzunehmen (vgl. BGE 129 III 702 E. 2.2 S. 705; VON TUHR/ESCHER, Allgemeiner Teil des Schweizerischen Obligationenrechts, 3. Aufl. 1974, Band II, S. 302 mit Hinweis auf BGE 39 II 768 E. 1 S. 771). Ob ein Garantievertrag (mit selbst�ndiger Verpflichtung) oder eine B�rgschaft (mit akzessorischer Verpflichtung) vorliegt, ist durch Auslegung des Sicherungsvertrags zu ermitteln (BGE 111 II 276 E. 2b S. 279).
6.2.2.�Mit Beschwerde in Zivilsachen macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht einen �bereinstimmenden wirklichen Parteiwillen nicht ber�cksichtigt. Die demzufolge vorzunehmende Auslegung nach dem Vertrauensprinzip ist eine Rechtsfrage, welche vom Bundesgericht frei �berpr�ft werden kann. Grunds�tzlich gebunden ist das Bundesgericht hingegen an die Feststellungen der Vorinstanz �ber die �usseren Umst�nde sowie das Wissen und Wollen der Beteiligten (Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 133 III 61 E. 2.2.1 S. 67 mit Hinweisen).
6.2.3.�Vorliegend hat der Beschwerdef�hrer die Haftungserkl�rung vom 10. Februar 2014 kurz vor der �bergabe der Diamanten an die Endabnehmer abgegeben. Sie erfolgte vor dem Hintergrund, dass die Banknoten einzig vom Beschwerdef�hrer auf ihre Echtheit �berpr�ft worden sind und sich die Vertreter der Beschwerdegegnerin somit nicht pers�nlich davon �berzeugt haben. Die strittige Haftungserkl�rung, wonach der Beschwerdef�hrer pers�nlich f�r die Echtheit der Banknoten hafte, muss nach dem Wortlaut und dem mit dem Gesch�ft beabsichtigten Zweck vern�nftigerweise so verstanden werden, dass sich der Beschwerdef�hrer damit bereit erkl�rt hat, f�r das Risiko einzustehen, von den Endabnehmern Zug um Zug gegen �bergabe der Diamanten mit Falschgeld bedient zu werden. In dieser spezifischen Risiko�bernahme bis zum festgelegten Maximalhaftungsbetrag von Fr. 530'521.95 und nicht etwa in einem akzessorischen Einstehen f�r eine allf�llige Verpflichtung der C.________ AG ist das Charakteristische der Vereinbarung der Parteien zu erblicken. Dass bei der Festlegung des Maximalhaftungsbetrags auf den der C.________ AG in Rechnung gestellten Betrag abgestellt wurde, vermag nichts daran zu �ndern, dass die Beschwerdegegnerin die Erkl�rung des Beschwerdef�hrers nach Treu und Glauben so verstehen durfte, dass dessen Haftung unmittelbar dann ausgel�st wird, wenn sich die der Beschwerdegegnerin zu �bergebenden Banknoten als gef�lscht herausstellen. Keinesfalls musste sie die Erkl�rung �ber deren Wortlaut hinaus dahingehend interpretieren, dass sie sich ausserdem vorg�ngig an die C.________ AG zu halten hat oder sie den Einwand des Beschwerdef�hrers gew�rtigen muss, das Rechtsgesch�ft mit der C.________ AG habe aus irgendeinem Grund rechtlich keinen Bestand. Gegen die vorinstanzliche Feststellung eines Eigeninteresses erhebt und begr�ndet der Beschwerdef�hrer vor Bundesgericht sodann keine R�gen. Damit ist festzuhalten, dass die f�r eine Garantie wesentliche Selbst�ndigkeit der Verpflichtung des Beschwerdef�hrers aufgrund seiner Erkl�rung vom 10. Februar 2014 hinreichend zum Ausdruck kam. Bei diesem Ergebnis bleibt f�r die im Zweifelsfall heranzuziehende Vermutung, dass bei Privatpersonen eher von B�rgschaft auszugehen ist, kein Raum, weshalb offen bleiben kann, ob sich der Beschwerdef�hrer als Verwaltungsrat der C.________ AG �berhaupt auf diese Vermutung berufen kann.
Ein schriftlicher Garantievertrag nach Art. 111 OR bildet dann einen provisorischen Rechts�ffnungstitel, wenn der aus dem Vertrag Berechtigte die H�he des Schadens nachweist, der ihm dadurch entstanden ist, dass der Dritte die vom Promittenten garantierte Leistung nicht erbracht hat ( STAEHELIN, a.a.O., N. 137 zu Art. 82 SchKG; VOCK, a.a.O., N. 32 zu Art. 82 SchKG). Vorliegend haben sich bis auf zwei Tausendernoten alle Noten als gef�lscht herausgestellt. Zwar besteht der Beschwerdef�hrer darauf, die Rechnung sei manipuliert worden, doch bel�sst er es bei einer Behauptung, ohne aufzuzeigen inwiefern die Vorinstanz in Willk�r verfallen sein soll, wenn sie eine Manipulation als nicht glaubhaft erachtet hat. Keine Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid findet sodann statt, wenn der Beschwerdef�hrer mutmasst, die Beschwerdegegnerin habe ihn �ber den Tisch gezogen. Damit kann auf die Beschwerde hinsichtlich dieser Einwendungen nach Art. 82 Abs. 2 SchKG nicht eingetreten werden. Der von der Vorinstanz angenommene Schaden in H�he von Fr. 528'521.95 (Fr. 530'521.95 abz�glich Fr. 2'000.--), wurde vom Beschwerdef�hrer mithin nicht rechtsgen�glich beanstandet (vgl. E. 1.2), weshalb es auch hinsichtlich der H�he bei der erteilten Rechts�ffnung bleibt.
Aus den dargelegten Gr�nden muss die Beschwerde abgewiesen werden, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdef�hrer f�r die Gerichtskosten aufzukommen und die Beschwerdegegnerin zu entsch�digen (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 1 BGG).