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Timestamp: 2016-10-25 03:14:44
Document Index: 375635480

Matched Legal Cases: ['Art. 42', 'Art. 42', 'Art. 80', 'Art. 108', 'Art. 66', 'Art. 64']

6B_462/2015 (08.06.2015)
6B_462/2015 � � Urteil vom 8. Juni 2015
�Da der angefochtene Entscheid entgegen der Bestimmung von Art. 42 Abs. 3 BGG der Beschwerde nicht beilag, wurde der Beschwerdef�hrer in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG mit Verf�gung vom 15. April 2015 aufgefordert, den Mangel sp�testens bis am 27. April 2015 zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe.
�Mit Schreiben vom 25. April 2015 ersuchte der Beschwerdef�hrer um eine Fristverl�ngerung bis zum 10. Mai 2015. Das Gesuch wurde bewilligt.
�Mit Eingabe vom 1. Mai 2015 sandte der Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht "die gew�nschten Unterlagen".
�Die Eingabe enthielt verschiedene Beilagen, indessen nichts, was als beim Bundesgericht anfechtbarer Entscheid in Betracht kommt. So befindet sich darunter ein Urteil des Regionalgerichts Oberland vom 28. April 2015. Gegen dieses Urteil ist indessen eine Berufung im Kanton Bern zul�ssig. Folglich ist es nicht letztinstanzlich im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG und kann deshalb nicht mit Beschwerde in Strafsachen angefochten werden.
�Am 9. Mai 2015 ersuchte der Beschwerdef�hrer nochmals um eine Fristerstreckung bis zum 5. Juni 2015, da ihm bei diesem "komplexen juristischen Tsunami" noch Unterlagen fehlten und er aus gesundheitlichen Gr�nden nicht in der Lage sei, sie fristgerecht einzureichen. Dem Gesuch wurde im Sinne einer letztmaligen und nicht mehr erstreckbaren Fristverl�ngerung entsprochen.
�In einer versp�teten Eingabe vom 6. Juni 2015 reichte der Beschwerdef�hrer eine "Stellungnahme betreffend Urteil vom 28.04.2015" ein. Ein anfechtbarer Entscheid lag auch dieser Eingabe nicht bei.
�Auf die Beschwerde kann mangels eines anfechtbaren Entscheids androhungsgem�ss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden.
�Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das nachtr�glich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Da der Beschwerdef�hrer nicht darlegt und nachweist, dass er bed�rftig ist, kommt eine Reduktion der Gerichtskosten nicht in Betracht.