Source: https://recht.sachsen.de/vorschrift_gesamt/12036/39970.html
Timestamp: 2020-02-27 20:59:12
Document Index: 336258993

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 9', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 10', '§ 22', '§ 10', '§ 9', '§ 9']

REVOSax - SächsFwAPO
(2) 1Die Anwärter sind auf allen Gebieten des Brandschutzes auszubilden und mit den Aufgaben eines Beamten des feuerwehrtechnischen Dienstes theoretisch und praktisch vertraut zu machen. 2Der Vorbereitungsdienst soll die Befähigung vermitteln, insbesondere selbständig Aufgaben wahrzunehmen.
(4) 1Bewerber für die Laufbahn des höheren feuerwehrtechnischen Dienstes müssen außerdem den erfolgreichen Abschluss eines Studiengangs an einer Hochschule in einer technischen, natur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Fachrichtung nachweisen, der eine Regelstudienzeit von mindestens sieben Semestern voraussetzt. 2Bachelorstudiengänge erfüllen diese Voraussetzung nicht. 3Fachhochschulstudiengänge erfüllen diese Voraussetzung nur, wenn es sich um akkreditierte Masterstudiengänge handelt.
(4) 1Erholungsurlaub und Urlaub aus verschiedenen Anlässen, ausgenommen Urlaub aus sonstigen Gründen, werden auf den Vorbereitungsdienst angerechnet. 2Krankheitszeiten werden in der Regel bis zu einem Monat je Ausbildungsjahr auf den Vorbereitungsdienst angerechnet; Mutterschutz- sowie Elternzeiten werden in der Regel nicht auf den Vorbereitungsdienst angerechnet. 3Während der theoretischen Ausbildungsabschnitte ist in der Regel kein Urlaub zu gewähren.
(1) 1Der Vorbereitungsdienst für die Laufbahnen des mittleren und des gehobenen feuerwehrtechnischen Dienstes verlängert sich bis zum Tag der mündlichen Prüfung, wenn die Laufbahnprüfung erst nach Ablauf des vorgeschriebenen Vorbereitungsdienstes beendet wird und der Anwärter nicht zuvor entlassen worden ist. 2Hat der Anwärter das Ziel der Ausbildung in einzelnen Abschnitten oder Teilabschnitten nicht erreicht, so kann die Ausbildungsbehörde den Vorbereitungsdienst um die erforderliche Dauer, höchstens jedoch um sechs Monate verlängern.
(2) 1Der Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des höheren feuerwehrtechnischen Dienstes verlängert sich um ein Jahr beim Nichtbestehen der Zugführerprüfung. 2Beim Nichtbestehen der Laufbahnprüfung verlängert sich der Vorbereitungsdienst um sechs Monate.
(1) 1Die Ausbildungsbehörde bestellt einen Ausbildungsleiter mit der Befähigung für den
(2) 1Ausbildungsstellen sind die Einrichtungen, denen die Anwärter auf der Grundlage der Rahmenausbildungspläne (Anlagen 1 bis 3) zur theoretischen und berufspraktischen Ausbildung durch die Ausbildungsbehörde zugewiesen werden. 2Bei den Ausbildungsstellen für die berufspraktischen Abschnitte sind Betreuer, die über die Befähigung im Sinne des Absatz 1 verfügen, zu bestellen. 3Sie betreuen die Anwärter vor Ort, regeln die Ausbildung in diesem Abschnitt und erstellen die Beurteilungen für diesen Abschnitt.
(3) 1Wird die Laufbahnausbildung oder Teile der Laufbahnausbildung an einer zur Landesfeuerwehrschule gleichwertigen Einrichtung in einem anderen Land durchgeführt, gelten für die Ausbildung die in diesem Land geltenden Ausbildungsbestimmungen in ihrer jeweils geltenden Fassung. 2Die gleichwertigen Einrichtungen werden in einer Verwaltungsvorschrift des Staatsministeriums des Innern festgelegt.
1Jede Ausbildungsstelle hat Angaben über die Art und Dauer der Tätigkeit zu machen und eine Beurteilung (Anlage 4) über die Leistungen und das dienstliche Verhalten der Anwärter abzugeben. 2Die Beurteilung ist den Anwärtern spätestens am letzten Tage des Ausbildungsabschnittes zu eröffnen und im Rahmen eines Beurteilungsgespräches zu erläutern. 3Eine Mehrfertigung der Beurteilung ist zur Personalakte zu nehmen.
(2) 1Der Einführungslehrgang wird von der Landesfeuerwehrschule Sachsen oder einer gleichwertigen Einrichtung nach § 9 Abs. 3 durchgeführt. 2Das Staatsministerium des Innern kann mit Gemeinden mit Berufsfeuerwehr die Durchführung des Einführungslehrganges durch deren Berufsfeuerwehren am Standort vereinbaren.
(4) 1Zum Abschlusslehrgang für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst wird von der Einstellungsbehörde gemeldet, wer bis zum Beginn des Lehrgangs die Ausbildungsabschnitte 1 und 2 gemäß Anlage 1 des Vorbereitungsdienstes abgeleistet haben wird. 2Der Meldung sind beizufügen:
(5) 1Der Abschlusslehrgang für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst besteht aus theoretischem und berufspraktischem Unterricht nach einem von der Landesfeuerwehrschule Sachsen aufzustellenden Lehrplan. 2Der Lehrplan bedarf der Zustimmung des Staatsministeriums des Innern.
(1) 1Der Vorbereitungsdienst gliedert sich in die im Rahmenausbildungsplan (Anlage 2 Blatt 1) festgelegten Ausbildungsabschnitte. 2Die Ausbildungsbehörde kann die Ausbildungsabschnitte 2, 4 und 5 gemäß Anlage 2 Blatt 1 des Vorbereitungsdienstes um jeweils bis zu einem Monat kürzen und dafür andere Abschnitte entsprechend verlängern, wenn dies der Ausbildung förderlich ist.
(2) 1Die Anwärter führen während der Ausbildungsabschnitte 1 bis 5 gemäß Anlage 2 Blatt 1 des Vorbereitungsdienstes ein Arbeitsverzeichnis und legen es nach Abschluss jedes Ausbildungsabschnittes oder Teilabschnittes der Ausbildungsbehörde vor. 2Eintragungen sind vom Ausbildungsleiter zu bestätigen.
(3) 1Der Abschlusslehrgang für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst wird in der Regel einmal im Jahr an der Landesfeuerwehrschule Sachsen oder einer gleichwertigen Einrichtung nach § 9 Abs. 3 durchgeführt. 2Für die Durchführung an der Landesfeuerwehrschule Sachsen gibt das Staatsministerium des Innern Beginn und Dauer des Lehrgangs im Sächsischen Amtsblatt bekannt.
(4) 1Zum Abschlusslehrgang für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst wird von der Einstellungsbehörde gemeldet, wer bis zum Beginn des Lehrgangs die Ausbildungsabschnitte 1 bis 5 gemäß Anlage 2 Blatt 1 des Vorbereitungsdienstes abgeleistet haben wird. 2Der Meldung sind beizufügen:
(5) 1Der Abschlusslehrgang für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst besteht aus theoretischem und berufspraktischem Unterricht nach einem von der Landesfeuerwehrschule Sachsen aufzustellenden Lehrplan. 2Der Lehrplan bedarf der Zustimmung des Staatsministeriums des Innern und wird im Sächsischen Amtsblatt veröffentlicht.
(1) 1Der Vorbereitungsdienst beginnt im Regelfall am 1. April eines Jahres. 2Die Einstellungsbehörden der Laufbahnbewerber des höheren feuerwehrtechnischen Dienstes melden dem Institut der Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen (IdF NRW) spätestens bis zum 1. März des Einstellungsjahres die Teilnehmer des Vorbereitungsdienstes.
(1) 1Für die Laufbahnprüfung wird ein Prüfungsausschuss gebildet. 2Seine Mitglieder sind bei ihrer Tätigkeit als Prüfer unabhängig und an Weisungen nicht gebunden.
(5) 1Das Staatsministerium des Innern bestellt die in Absatz 2 und 3 genannten Mitglieder des Prüfungsausschusses für die Dauer von fünf Jahren im Einvernehmen mit ihrer jeweiligen Dienstbehörde, längstens jedoch für die Dauer ihres Hauptamts. 2Die Wiederbestellung ist zulässig. 3Wird anstelle eines vorzeitig ausscheidenden Mitglieds ein neues Mitglied bestellt, so erfolgt die Bestellung nur für die Restdauer der Bestellung der anderen Mitglieder des Prüfungsausschusses. 4Die nach Absatz 2 Nr. 2 und 4 sowie Absatz 3 Nr. 2 zu bestellenden Beamten oder vergleichbareren Beschäftigten der Gemeinden werden vom Sächsischen Städte- und Gemeindetag vorgeschlagen.
(6) 1Für jedes Mitglied nach Absatz 2 und 3 wird ein Stellvertreter bestellt. 2Die Absätze 4 und 5 gelten entsprechend.
(7) 1Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder geladen und der Vorsitzende oder sein Stellvertreter und mindestens drei weitere Mitglieder oder deren Stellvertreter anwesend sind. 2Der Prüfungsausschuss entscheidet mit Stimmenmehrheit. 3Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. 4Stimmenthaltung ist nicht zulässig.
1Die Prüfungsbehörde bestellt einen Schriftführer, der nicht Mitglied des Prüfungsausschusses sein muss. 2Der Schriftführer unterstützt den Vorsitzenden bei der Vorbereitung und Durchführung der Laufbahnprüfung und fertigt über den Verlauf der Prüfung sowie über die Beratungen und Beschlüsse des Prüfungsausschusses eine Niederschrift.
(1) 1In der schriftlichen Prüfung ist je ein Aufgabenkomplex aus den in Anlage 5 Nr. 1 oder aus den in Anlage 6 Nr. 1 genannten Fächern zu bearbeiten. 2Die Bearbeitungszeit beträgt für jeden Aufgabenkomplex 120 Minuten.
(3) 1Die Plätze in dem Prüfungsraum werden vor Beginn jeder schriftlichen Arbeit verlost. 2Der Schriftführer oder die Aufsichtsführenden fertigen eine Liste über die Sitzplätze der einzelnen Prüfungsteilnehmer an.
(4) 1Die Aufsicht in der schriftlichen Prüfung führen zwei von der Prüfungsbehörde beauftragte Beamte oder Beschäftigte, die nicht Mitglieder des Prüfungsausschusses sind. 2Die Aufsichtsführenden fertigen über den Ablauf der schriftlichen Prüfung eine Niederschrift.
(5) 1Die Prüfungsteilnehmer versehen ihre Arbeiten mit einer für sämtliche Aufgaben gleichen Kennziffer. 2Die Kennziffern werden vor Beginn der schriftlichen Prüfung vom Schriftführer verlost. 3Der Schriftführer fertigt eine Liste über die Kennziffern der einzelnen Prüfungsteilnehmer an, die er in einem Umschlag verschließt und versiegelt. 4Die Liste darf den Mitgliedern des Prüfungsausschusses und den Prüfern nicht vor Abschluss der Bewertung der schriftlichen Arbeiten bekanntgegeben werden.
(6) 1Die Prüfungsteilnehmer müssen die Arbeiten spätestens mit Ablauf der Bearbeitungszeit dem Aufsichtsführenden abgeben. 2Dieser vermerkt auf einer separaten Liste den Zeitpunkt der Abgabe und die zugehörige Kennziffer. 3Nach Ablauf der Bearbeitungszeit stellt der Aufsichtsführende fest, welche Prüfungsteilnehmer keine Arbeit abgegeben haben, und vermerkt dies in der Prüfungsniederschrift.
(1) 1Die schriftlichen Prüfungsarbeiten sind von den Erst- und Zweitprüfern unabhängig voneinander zu begutachten und von diesen jeweils mit einer Punktzahl nach § 10 zu bewerten. 2Die Bewertung ist schriftlich zu begründen.
(2) 1Weichen die Bewertungen der Prüfer einer Arbeit um nicht mehr als zwei Punkte voneinander ab, wird aus dem Mittelwert der Einzelbewertungen des Erst- und Zweitprüfers gemäß § 10 die Punktzahl der schriftlichen Prüfungsarbeit gebildet. 2Bei größeren Abweichungen entscheidet, wenn die Prüfer sich nicht einigen oder bis auf zwei Punkte annähern, der Vorsitzende des Prüfungsausschusses im Rahmen der Vorschläge der Prüfer über die Punktzahl nach § 10. 3Die Entscheidung ist schriftlich zu begründen.
(4) 1Die Gesamtpunktzahl für die schriftliche Prüfung wird aus dem Mittelwert der Einzelbewertungen der schriftlichen Prüfungsarbeiten gebildet. 2Aus der Durchschnittspunktzahl ist gemäß § 10 die Punktzahl der schriftlichen Prüfung zu ermitteln.
1Wer in mehr als einem Fach der schriftlichen Prüfung nach Anlage 5 oder Anlage 6 weniger als fünf Punkte erhält, hat die Prüfung nicht bestanden. 2Er ist von der weiteren Teilnahme an der Prüfung ausgeschlossen. 3Dies wird ihm vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses schriftlich mitgeteilt.
(2) 1Die Gesamtpunktzahl für die praktische Prüfung wird aus dem Mittelwert der Einzelbewertungen der praktischen Prüfungsfächer gebildet. 2Aus der Durchschnittspunktzahl ist gemäß § 10 die Punktzahl der praktischen Prüfung zu ermitteln.
(4) 1Werden mehrere Prüfungsteilnehmer zusammen geprüft, so verlängert sich die Prüfungszeit entsprechend. 2Mehr als vier Prüfungsteilnehmer dürfen nicht zusammen geprüft werden.
(2) 1Die Gesamtpunktzahl für die mündliche Prüfung wird aus dem Mittelwert der Einzelbewertungen der mündlichen Prüfungsfächer gebildet. 2Aus der Durchschnittspunktzahl ist gemäß § 10 die Punktzahl der mündlichen Prüfung zu ermitteln.
(1) 1Die nach §§ 22, 25 und 27 ermittelten Punktzahlen werden jeweils gemäß Anlage 7 gewichtet. 2Die Summe der gewichteten Punktzahlen wird durch zehn geteilt (Durchschnittspunktzahl).
(3) 1Aus der Durchschnittspunktzahl nach Absatz 1 ist gemäß § 10 die Endpunktzahl und die Gesamtnote zu ermitteln. 2Endpunktzahl und Gesamtnote bilden das Prüfungsergebnis.
(2) 1Der Prüfungsausschuss kann bei Vorliegen eines wichtigen Grundes dem Rücktritt oder dem Fernbleiben von der Prüfung zustimmen. 2Der Prüfungsteilnehmer hat das Vorliegen eines wichtigen Grundes unverzüglich gegenüber dem Prüfungsausschuss geltend zu machen und nachzuweisen. 3Im Krankheitsfall ist grundsätzlich ein amtsärztliches Zeugnis vorzulegen, das Angaben über Art, Grad und Dauer der Prüfungsunfähigkeit enthält. 4Der Krankheit eines Prüfungsteilnehmers steht die Krankheit eines von ihm zu versorgenden Kindes oder die Pflege eines nahen Angehörigen in einer akut auftretenden Pflegesituation gleich. 5Stimmt der Prüfungsausschuss dem Fernbleiben oder dem Rücktritt zu, gilt die Prüfung als nicht unternommen.
(1) 1Unternimmt es ein Prüfungsteilnehmer, das Ergebnis seiner Prüfung durch Täuschung, Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel, unzulässige Hilfe anderer Prüfungsteilnehmer oder Dritter oder durch Einwirkung auf Prüfungsorgane oder auf von diesen mit der Wahrnehmung von Prüfungsangelegenheiten beauftragte Personen zu beeinflussen oder stört er den ordnungsgemäßen Verlauf einer Prüfung, wird die betroffene Prüfung für ihn mit null Punkten bewertet. 2In besonders schweren Fällen können Prüfungsteilnehmer von der weiteren Teilnahme an der Prüfung ausgeschlossen werden. 3Im Fall des Ausschlusses gilt die Laufbahnprüfung als nicht bestanden.
(2) 1Die Entscheidungen nach Absatz 1 trifft der Prüfungsausschuss nach Anhörung des Prüfungsteilnehmers. 2Bis zur Entscheidung des Prüfungsausschusses setzt der Prüfungsteilnehmer die Prüfung fort, es sei denn, dass nach der Entscheidung der Aufsichtsführenden ein vorläufiger Ausschluss des Prüfungsteilnehmers zur ordnungsgemäßen Weiterführung der Prüfung unerlässlich ist.
(3) 1Die Prüfungsbehörde kann das Prüfungsergebnis ändern oder die Prüfung für nicht bestanden erklären, wenn sich nachträglich herausstellt, dass eine der Voraussetzungen des Absatzes 1 vorlag. 2Dies gilt nicht, wenn seit Beendigung der Prüfung mehr als zwei Jahre vergangen sind. 3Die Sätze 1 und 2 gelten für die praktische und mündliche Prüfung entsprechend.
1Die Prüfungsakten verbleiben bei der Prüfungsbehörde. 2Prüfungsteilnehmer können auf Antrag innerhalb eines Jahres nach Abschluss der Prüfung ihre Prüfungsakten unter Aufsicht einsehen.
(1) 1Für den Aufstieg der Beamten des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes in den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst gelten §§ 9 bis 11 und 13 mit Ausnahme von Absatz 1 entsprechend. 2Die Ausbildung gliedert sich in die im Rahmenausbildungsplan (Anlage 2 Blatt 2) festgelegten Ausbildungsabschnitte.
(2) 1Für den Aufstieg der Beamten des gehobenen feuerwehrtechnischen Dienstes in den höheren feuerwehrtechnischen Dienst gelten §§ 9 bis 11 und 14 mit Ausnahme von Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 entsprechend. 2Die Ausbildung gliedert sich in die im Rahmenausbildungsplan (Anlage 3 Blatt 2 in Verbindung mit Anlage 8) festgelegten Ausbildungsabschnitte.
(2) 1Die Einführungszeit dauert drei Jahre. 2Von der Einführungszeit sind mindestens sechs Monate bei verschiedenen Berufsfeuerwehren zu absolvieren.
(2) 1Umfang und Inhalt der Einführungszeit entsprechen dem zweiten Ausbildungsjahr für Brandreferendare, dem zwei berufspraktische Ausbildungsabschnitte bei Berufsfeuerwehren oder Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften vorangehen, die nicht dem Dienstherrn unterstehen. 2In diesen Ausbildungsabschnitten soll der Beamte mit Tätigkeiten des höheren feuerwehrtechnischen Dienstes gemäß Anlage 8 vertraut gemacht werden.
(3) 1Der Ausbildungsleiter bildet aus den Beurteilungen der drei berufspraktischen Abschnitte bei den Berufsfeuerwehren eine Gesamtnote. 2Die Gesamtnote setzt sich zu jeweils 25 Prozent aus der Note des ersten und zweiten berufspraktischen Abschnitts bei Berufsfeuerwehren und zu 50 Prozent aus der Note des dritten berufspraktischen Abschnitts bei einer Berufsfeuerwehr zusammen. 3Der Ausbildungsleiter meldet die Gesamtnote dem IdF NRW bei der Anmeldung zur Aufstiegsprüfung.
(1) 1Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft. 2Gleichzeitig treten die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über die Ausbildung und Prüfung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst (SächsFwAPO-mD) vom 5. Oktober 1995 (SächsGVBl. S. 363) und die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über die Ausbildung und Prüfung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst (SächsFwAPO-gD) vom 6. September 1996 (SächsGVBl. S. 468), geändert durch Verordnung vom 25. April 2008 (SächsGVBl. S. 428), außer Kraft.
(2) 1Für Anwärter, die ihren Vorbereitungsdienst vor Inkrafttreten dieser Verordnung begonnen haben, gelten die in Absatz 1 genannten Verordnungen fort. 2Satz 1 gilt entsprechend für Aufstiegsbeamte, die ihre Aufstiegsausbildung vor Inkrafttreten dieser Verordnung begonnen haben.
Quelle: REVOSax http://recht.sachsen.de/vorschrift_gesamt/12036/39970.html Stand vom 27.02.2020