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Timestamp: 2016-10-28 12:14:32
Document Index: 70698469

Matched Legal Cases: ['Art. 100', 'Art. 121', 'Art. 121', 'Art. 121', 'Art. 66', 'Art. 65']

6F_10/2010 (06.09.2010)
Das Bundesgericht wies mit Urteil 6B_380/2010 vom 8. Juni 2010 eine Beschwerde des Gesuchstellers ab, soweit darauf eingetreten wurde. Teilweise gen�gte die Eingabe den Begr�ndungsanforderungen nicht (E. 2). Soweit sie den Vorsatz betraf, waren die Erw�gungen des angefochtenen Urteils nicht zu beanstanden (E. 3). Nachdem der Gesuchsteller das Urteil erhalten hatte, bem�ngelte er mit Eingabe vom 15. Juni 2010, dass er keine Gelegenheit erhalten habe, seine Eingabe noch zu erg�nzen, wie er dies aufgrund seiner Erfahrungen mit den kantonalen Gerichten habe erwarten d�rfen (6B_380/2010 act. 16). Das Bundesgericht teilte ihm mit Schreiben vom 22. Juni 2010 mit, dass innert der Frist von Art. 100 Abs. 1 BGG eine vollst�ndig begr�ndete Beschwerde eingereicht werden m�sse und eine Frist zur Beschwerdeerg�nzung nicht angesetzt werde (6B_380/2010 act. 18).
Der Gesuchsteller wendet sich mit Eingabe vom 2. Juli 2010 erneut an das Bundesgericht. Da er sich auf Art. 121 lit. c und d BGG bezieht (Gesuch S. 3), ist die Eingabe als Revisionsgesuch entgegenzunehmen. Indessen sind weder einzelne Antr�ge unbeurteilt geblieben (Art. 121 lit. c BGG), noch hat das Bundesgericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht ber�cksichtigt (Art. 121 lit. d BGG). Es mag angemerkt werden, dass der Gesuchsteller in seiner Beschwerde vom 30. April 2010 gar keinen Antrag, es sei ihm eine Frist zur Beschwerdeerg�nzung einzur�umen, gestellt hat (6B_380/2010 act. 1).
Wie sich aus dem oben erw�hnten Schreiben vom 15. Juni 2010 und nun erneut aus seinem Revisionsgesuch ergibt, hat sich der Gesuchsteller ohne weiteres auf seine kantonalen Erfahrungen verlassen und deshalb �bersehen, dass vor Bundesgericht andere Regeln gelten. Dies hat er sich selber zuzuschreiben. Es w�re an ihm gewesen, sich �ber die Rechtslage zu informieren. Davon, dass aus der Formulierung in der Eingangsanzeige einer Beschwerde, die notwendigen prozessleitenden Anordnungen w�rden sp�ter folgen, geschlossen werden k�nnte, es werde noch eine Frist zur Begr�ndung der Beschwerde angesetzt, kann nicht die Rede sein. Ein Irrtum des Betroffenen �ber die Rechtslage stellt indessen keinen Revisionsgrund dar.
Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Art der Prozessf�hrung ist bei der Bemessung der Gerichtsgeb�hr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Der Gesuchsteller wird darauf aufmerksam gemacht, dass weitere Eingaben in dieser Sache ohne Antwort zu den Akten gelegt werden m�ssten.