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Timestamp: 2016-10-24 06:56:01
Document Index: 230413623

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 72', 'Art. 397', 'Art. 106', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 397']

5A_113/2010 (11.02.2010)
5A_113/2010
Regierungsstatthalteramt A.________, verfahrensbeteiligtes Amt.
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern (Kantonale Rekurskommission f�r f�rsorgerische Freiheitsentziehungen) vom 28. Januar 2010.
in die (gest�tzt auf Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG erhobene) Beschwerde gegen das Urteil vom 28. Januar 2010 des Obergerichts des Kantons Bern, das einen Rekurs der Beschwerdef�hrerin gegen ihre am 25. Januar 2010 in Anwendung von Art. 397a ZGB angeordnete Zur�ckbehaltung in den Universit�ren Psychiatrischen Diensten A.________ abgewiesen und festgestellt hat, dass die gesetzliche 6-Wochenfrist der Massnahme am 1. M�rz 2010 ablaufe,
dass das Obergericht - auf Grund �rztlicher Berichte, nach Anh�rung der Beschwerdef�hrerin und unter Verweis u.a. auf eine �rztliche Verf�gung vom 19. Januar 2010 sowie eine �rztliche Stellungnahme vom 25. Januar 2010 - erwog, die an einer ... leidende Beschwerdef�hrerin sei nur bedingt krankheitseinsichtig und w�rde sich einer ambulanten Begutachtung entziehen, weshalb sie zun�chst station�r begutachtet werden m�sse,
dass in der erw�hnten Verf�gung bzw. Stellungnahme festgestellt worden war, dass die Beschwerdef�hrerin ausserhalb der Klinik sowohl sich selbst wie auch andere gef�hrden w�rde und dass eine Entlassung in nicht voll remittiertem Zustand eine erneute Eskalation zur Folge h�tte,
dass die bundesgerichtliche �berpr�fung eines verfassungswidrig festgestellten Sachverhalts voraussetzt, dass in der Beschwerdeschrift die Verfassungsverletzung ger�gt (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen, 133 IV 286 E. 1.4 S. 287f.), d.h. neben der Erheblichkeit der ger�gten Tatsachenfeststellungen dargelegt wird, inwiefern diese verfassungswidrig, namentlich unhaltbar sind, weil sie den Tatsachen klar widersprechen, auf einem offenkundigen Versehen beruhen oder sich sachlich nicht vertreten lassen (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252),
dass im vorliegenden Fall die Beschwerdef�hrerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht keine Sachverhaltsr�gen erhebt,
dass somit das Bundesgericht von den tats�chlichen Feststellungen des Obergerichts �ber den Krankheitszustand der Beschwerdef�hrerin, ihre Behandlungsbed�rftigkeit und die drohende Selbst- sowie Fremdgef�hrdung auszugehen hat, zumal auch kein Grund besteht, den Sachverhalt von Amtes wegen zu berichtigen oder zu erg�nzen (Art. 105 Abs. 2 BGG),
dass auf Grund des vom Obergericht festgestellten Sachverhalts die gest�tzt auf Art. 397a Abs. 1 ZGB verf�gte Zur�ckbehaltung der Beschwerdef�hrerin in den Universit�ren Psychiatrischen Diensten A.________ bundesrechtskonform ist,
dass im vorliegenden Fall der zufolge des Krankheitszustandes der Beschwerdef�hrerin n�tige Schutz vor Selbst- und Fremdgef�hrdung nur durch die angeordnete Massnahme gew�hrleistet werden kann, bis zun�chst das Gutachten �ber die Beschwerdef�hrerin erstellt und diese einer geeigneten Behandlung zugef�hrt ist,
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, dem verfahrensbeteiligten Amt und dem Obergericht A.________ schriftlich mitgeteilt.