Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/duev
Timestamp: 2019-01-18 17:47:49
Document Index: 259606247

Matched Legal Cases: ['§ 6', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 5', '§ 7', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', 'Art. 5']

pflanzenbaulich genutztes Ackerland, gartenbaulich genutzte Flächen, Grünland, Obstflächen, weinbaulich genutzte Flächen, Hopfenflächen, Baumschulflächen; zur landwirtschaftlich genutzten Fläche gehören auch befristet aus der landwirtschaftlichen Erzeugung genommene Flächen, soweit diesen Flächen Düngemittel, Bodenhilfsstoffe, Kultursubstrate oder Pflanzenhilfsmittel zugeführt werden; zur landwirtschaftlich genutzten Fläche gehören nicht in geschlossenen oder bodenunabhängigen Kulturverfahren genutzte Flächen;
mehrere Schläge, die vergleichbare Standortverhältnisse aufweisen, einheitlich bewirtschaftet werden und mit der gleichen Pflanzenart oder mit Pflanzenarten mit vergleichbaren Nährstoffansprüchen bewachsen oder zur Bestellung vorgesehen sind;
Summe der über Düngung und dem Nährstoffeintrag außerhalb einer Düngung zugeführten Nährstoffmengen;
Nährstoffmenge, die zur Erzielung eines bestimmten Ertrages oder einer bestimmten Qualität notwendig ist;
eine zugeführte Nährstoffmenge je Hektar und Jahr von mehr als 50 Kilogramm Stickstoff (Gesamt-N) oder 30 Kilogramm Phosphat (P(tief)2O(tief)5);
Nährstoffgehalt in der Trockenmasse von mehr als 1,5 vom Hundert Stickstoff (Gesamt-N) oder 0,5 vom Hundert Phosphat (P(tief)2O(tief)5);
der in einer Calciumchloridlösung lösliche Anteil von über 10 vom Hundert bei einem Gesamtstickstoffgehalt in der Trockenmasse von mehr als 1,5 vom Hundert;
Boden, der durchgängig gefroren ist und im Verlauf des Tages nicht oberflächig auftaut.
(5) Das Aufbringen von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln mit wesentlichen Nährstoffgehalten an Stickstoff oder Phosphat darf nicht erfolgen, wenn der Boden überschwemmt, wassergesättigt, gefroren oder durchgängig höher als fünf Zentimeter mit Schnee bedeckt ist. Abweichend von Satz 1 dürfen Kalkdünger nach Anlage 1 Abschnitt 1 der Düngemittelverordnung mit einem Gehalt von weniger als 2 vom Hundert Phosphat (P(tief)2O(tief)5) auf gefrorenen Boden aufgebracht werden.
(1) Das Aufbringen von organischen Düngemitteln oder organisch-mineralischen Düngemitteln nach Anlage 1 Abschnitt 3 der Düngemittelverordnung, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten oder Pflanzenhilfsmitteln mit jeweils überwiegend organischen Bestandteilen einschließlich Wirtschaftsdünger darf nur erfolgen, wenn vor dem Aufbringen ihre Gehalte an Gesamtstickstoff und Phosphat, im Falle von Gülle, Jauche, sonstigen flüssigen organischen Düngemitteln oder Geflügelkot zusätzlich der Ammoniumstickstoff
auf der Grundlage wissenschaftlich anerkannter Messmethoden vom Betrieb oder in dessen Auftrag festgestellt worden sind.
durch die erhöhte Düngung der betriebliche Nährstoffüberschuss für Phosphat (P(tief)2O(tief)5) den in § 6 Abs. 2 Nr. 2 genannten Wert nicht überschreitet,
Die Genehmigung nach Satz 1 Nr. 5 ist nach jeweils einem Jahr erneut zu beantragen. Für die Ermittlung der mit Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft aufgebrachten Stickstoffmenge einschließlich des Weideganges sind mindestens die Werte nach Anlage 5 und Anlage 6 Zeilen 6 bis 9 Spalte 2 oder 3 anzusetzen. Andere Werte dürfen verwendet werden bei der Haltung von Tierarten, die mit Anlage 6 nicht erfasst werden oder wenn der Landwirt gegenüber der zuständigen Behörde nachweist, dass die ausgebrachte Stickstoffmenge - insbesondere durch besondere Fütterungsverfahren - abweicht. In den Jahren 2006 bis 2008 kann die nach Landesrecht zuständige Stelle an Stelle der Nachweise nach Satz 1 Nr. 5 andere betriebliche Nachweise der Entscheidung zugrunde legen.
für Phosphat (P(tief)2O(tief)5) einen betrieblichen Nährstoffüberschuss nach Anlage 8 Zeile 10 im Durchschnitt der sechs letzten Düngejahre von über 20 Kilogramm je Hektar und Jahr
nicht überschreitet, wird vermutet, dass die Anforderungen des § 3 Abs. 4 erfüllt sind. Diese Vermutung gilt auch, soweit der Wert für Phosphat nach Satz 1 Nr. 2 überschritten wird, wenn die Bodenuntersuchungen nach § 3 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 ergeben, dass der Phosphatgehalt im Durchschnitt (gewogenes Mittel) 20 Milligramm P(tief)2O(tief)5 je 100 Gramm Boden nach dem Calcium-Acetat-Lactat-Extraktionsverfahren (CAL-Methode), 25 Milligramm P(tief)2O(tief)5 je 100 Gramm Boden nach dem Doppel-Lactat-Verfahren (DL-Methode) oder 3,6 Milligramm P je 100 Gramm Boden nach dem Elektro-Ultrafiltrationsverfahren (EUF-Verfahren) nicht überschreitet. Im Falle des Satzes 1 Nr. 2 stehen vor dem 14. Januar 2006 auf der Grundlage der Düngeverordnung vom 26. Januar 1996 (BGBl. I S. 118), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 14. Februar 2003 (BGBl. I S. 235), erstellte Nährstoffvergleiche den Nährstoffvergleichen nach Satz 1 Nr. 2 gleich.
(4) Düngemittel mit der Kennzeichnung "zur Düngung von Rasen" oder "zur Düngung von Zierpflanzen" nach Anlage 1 Abschnitt 5 der Düngemittelverordnung dürfen nur zur Düngung dieser Kulturen verwendet werden.
bis zum 4. Dezember 2008 die Düngemittel, die dem Düngemitteltypen "Kohlensaurer Kalk", "Branntkalk" und "Mischkalk" entsprechen, auch bei Überschreiten der Grenzwerte nach Anlage 2 Tabelle 1 der Düngemittelverordnung angewendet werden,
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 228 - 232)
Kultur Ernteprodukt % TS in der Frischmasse HNV 1) 1 : x kg N/dt Frischmasse
Weizen Korn (12% RP 2)) 86 – 1,81
Stroh 86 – 0,50
Korn + Stroh 3) – 0,8 2,21
Korn (14% RP 2)) 86 – 2,11
Korn + Stroh 3) – 0,8 2,51
Korn (16% RP 2)) 86 – 2,41
Korn + Stroh 3) – 0,8 2,81
Wintergerste Korn (12% RP 2)) 86 – 1,65
Korn + Stroh 3) – 0,7 2,00
Korn (13% RP 2)) 86 – 1,79
Korn + Stroh 3) – 0,7 2,14
Roggen Korn (11% RP 2)) 86 – 1,51
Korn + Stroh 3) – 0,9 1,96
Korn (12% RP 2)) 86 – 1,65
Korn + Stroh 3) – 0,9 2,10
Wintertriticale Korn (12% RP 2)) 86 – 1,65
Korn + Stroh 3) – 0,9 2,24
Sommerfuttergerste Korn (12% RP 2)) 86 – 1,65
Korn + Stroh 3) – 0,8 2,05
Korn + Stroh 3) – 0,8 2,19
Braugerste Korn (10% RP 2)) 86 – 1,38
Korn + Stroh 3) – 0,7 1,73
Korn (11% RP 2)) 86 – 1,51
Korn + Stroh 3) – 0,7 1,86
Hafer Korn (11% RP 2)) 86 – 1,51
Korn + Stroh 3) – 1,1 2,06
Korn + Stroh 3) – 1,1 2,20
Körnermais Korn (10% RP 2)) 86 – 1,38
Stroh 86 – 0,90
Korn + Stroh 3) – 1,0 2,28
Korn + Stroh 3) – 1,0 2,41
Ackerbohne Korn (30% RP 2)) 86 – 4,10
Stroh 86 – 1,50
Korn + Stroh 3) – 1,0 5,60
Erbse Korn (26% RP 2)) 86 – 3,60
Korn + Stroh 3) – 1,0 5,10
Lupine blau Korn (33% RP 2)) 86 – 4,48
Korn + Stroh 3) – 1,0 5,98
Sojabohne Korn (32% RP 2)) 86 – 4,40
Korn + Stroh 3) – 1,0 5,90
Raps Korn (23% RP 2)) 91 – 3,35
Stroh 86 – 0,70
Korn + Stroh 3) – 1,7 4,54
Sonnenblume Korn (20% RP 2)) 91 – 2,91
Stroh 86 – 1,00
Korn + Stroh 3) – 2,0 4,91
Senf Korn 91 – 5,08
Korn + Stroh 3) – 1,5 6,13
Öllein Korn 91 – 3,50
Stroh 86 – 0,53
Korn + Stroh 3) – 1,5 4,30
Hanf (100 bis 150 dt/ha TM) Ganzpflanze 40 – 0,40
Miscanthus (150 bis 200 dt/ha TM) Ganzpflanze 80 – 0,15
Kartoffel Knolle 22 – 0,35
Kraut 15 – 0,20
Knolle + Kraut 3) – 0,2 0,39
Zuckerrübe Rübe 23 – 0,18
Blatt 18 – 0,40
Rübe + Blatt 3) – 0,7 0,46
Gehaltsrübe Rübe 15 – 0,18
Blatt 16 – 0,30
Rübe + Blatt 3) – 0,4 0,30
Massenrübe Rübe 12 – 0,14
Blatt 16 – 0,25
Rübe + Blatt 3) – 0,4 0,24
Rotklee Ganzpflanze 20 – 0,55
Luzerne Ganzpflanze 20 – 0,60
Kleegras Ganzpflanze 20 – 0,52
Luzernegras Ganzpflanze 20 – 0,54
Weidelgras (Ackergras) Ganzpflanze 20 – 0,48
Futterzwischenfrüchte Ganzpflanze 15 – 0,35
Grassamenvermehrung Samen 86 – 2,20
Samen + Stroh 3) – 8,0 14,20
Klee-, Luzernevermehrung Samen 91 – 5,50
Samen + Stroh 3) – 8,0 17,50
Standjahr: 3g N/Pflanze
Grünland Ernteprodukt Stickstoffgehalt in kg N/dt Trockenmasse
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 233)
Pflanzennutzbare Stickstoff-Lieferung aus Ernteresten der Vorfrucht (Hauptfrucht des Vorjahres)
Vorfrucht N-Lieferung in kg N/ha
Körnerleguminosen, Zuckerrübe (Blatt verblieben), Luzerne, Klee, Kleegras, Rotationsbrache mit Leguminosen, Gemüse 30
Pflanzennutzbare Stickstoff-Lieferung aus Zwischenfrüchten sowie aus organischen oder mineralischen Stickstoffgaben nach der Hauptfruchternte des Vorjahres
keine N-Düngung Mineraldüngung oder Gülledüngung Festmist oder sonstiger organischer Dünger
ohne Zwischenfrucht Herbstdüngung zur Winterung 0 20 30
mit Zwischenfrucht Nichtleguminosen abgefahren 0 10 20
mit Zwischenfrucht Leguminosen abgefahren 20 (20) (20)
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 234)
Geflügel 60 2) 30 3) –
mit Einstreu.
Anlage 4 (zu § 3 Abs. 10) Geräte zum Ausbringen von Düngemitteln, die nicht den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 234
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 235 - 237)
kg N-Ausscheidung je belegtem Stallplatz und Jahr in 6 Monaten je belegtem Stallplatz (inkl. Tränke- und Reinigungswasser)
Gülle Jauche 1)
2. Kälberaufzucht 0 bis 16 Wochen; 80 kg Zuwachs; 3 Durchgänge p. a. 15,3 1,5 0,2 2)
27 Monate; 580 kg Zuwachs Grünland konventionell 60 4,65 1,2 2)
7. Milchkuh 4,0% Fett, 3,4% Protein; 0,9 Kälber Grünland 6.000 kg ECM 119 9,5 3,0 2)
8. 8.000 kg ECM 132 10,0 3,2 2)
9. 10.000 kg ECM 149 10,5 3,4 2)
10. Ackerfutterbau 6.000 kg ECM 104 9,5 3,0 2)
11. 8.000 kg ECM 118 10,0 3,2 2)
12. 10.000 kg ECM 138 10,5 3,4 2)
13. Ackerfutterbau ohne Weide mit Heu 6.000 kg ECM 100 9,5 3,0 2)
14. 8.000 kg ECM 115 10,0 3,2 2)
15. 10.000 kg ECM 135 10,5 3,4 2)
21. Mutterkuh 500 kg LM; 0,9 Kälber p. a. (180 kg Absetzgewicht) 87 8,0 2,75 2)
22. 700 kg LM; 0,9 Kälber p. a. (220 kg Absetzgewicht) 106 10,0 3,0 2)
23. Jungrindermast 80 bis 220 kg LM; 2,5 Umtriebe p. a. ("Fresser-Produktion") 18,4 2,75 -3)
24. 50 bis 250 kg LM; 2,1 Umtriebe p. a. ("Kälbermast") 13 1,25 - 3)
27. 20 aufgez. Ferkel 200 kg Zuwachs je Platz p. a. Standardfutter 26,2 2,0 0,6
29. 22 aufgez. Ferkel 216 kg Zuwachs je Platz p. a. Standardfutter 26,3
31. Ferkel bis 28 kg LM
32. 20 aufgez. Ferkel 600 kg Zuwachs je Platz p. a. Standardfutter 36,6 3,0 0,75
34. 22 aufgez. Ferkel 656 kg Zuwachs je Platz p. a. Standardfutter 37,3
36. Spezialisierte Ferkelaufzucht 8 bis 28 kg LM 130 kg Zuwachs je Platz p. a. Standardfutter 3,42 0,3 0,15
38. Jungsauenaufzucht 28 bis 115 kg LM 180 kg Zuwachs je Platz p. a. Standardfutter 10,8 0,9 0,3
40. Jungsaueneingliederung 95 bis 135 kg LM 240 kg Zuwachs je Platz p. a. Standardfutter 15,5 1,25 0,5
42. Eberhaltung 60 kg Zuwachs je Platz p. a. 22,1 1,8 0,75
44. Mastschwein 28 bis 117 kg LM; 700 g tägliche Zunahme; 210 kg Zuwachs Standardfutter 11,9 0,75 0,3
46. 28 bis 117 kg LM; 800 g tägliche Zunahme; 240 kg Zuwachs Standardfutter 13,6 0,75 0,3
49. Reitpferde 500 bis 600 kg LM Stallhaltung 51,1 - 4)
51. Reitponys 300 kg LM Stallhaltung 34,9
53. Zuchtstuten Großpferd (600 kg LM); Stall-/Weidehaltung; 0,5 Fohlen p. a. 63,5
54. Pony (350 kg LM); Stall-/Weidehaltung; 0,5 Fohlen p. a. 42,3
55. Aufzuchtpferde Großpferd; 365 kg Zuwachs; Stall-/Weidehaltung; 6. bis 36. Monat 44,5 - 4)
56. Pony; 150 kg Zuwachs; Stall-/Weidehaltung; 6. bis 36. Monat 31,6
58. Mutterschaf mit Nachzucht 1,3 Lämmer/Schaf 40 kg Zuwachs konventionell 18,6 - 4)
61. Milchziege mit Nachzucht 800 kg Milch/Ziege p. a.; 1,5 Lämmer je Ziege; 16 kg Zuwachs/Lamm 14,8 - 4)
63. Aufzucht 52 aufgezogene Jungtiere/Häsin p. a. Aufzucht bis 0,6 kg LM 2,6 - 4)
67. Damtiere Fleischerzeugung 45 kg Zuwachs je (1 Alttier + 0,85 Kalb) 21,6 - 4)
69. Junghennenaufzucht 3,3 kg Zuwachs 4/5 Phasen-Fütterung Standardfutter 4 Phasen 0,286 - 4)
70. N-/P-reduziert 5 Phasen 0,244
71. Legehennenhaltung 17,6 kg Eimasse Standardfutter 0,786 - 4)
74. Hähnchenmast 40 Tage; 2,2 kg Zuwachs/Tier Standardfutter 0,469 - 4)
76. 37 bis 40 Tage; 2,0 kg Zuwachs/Tier Standardfutter 0,392
78. bis 37 Tage; 1,7 kg Zuwachs/Tier Standardfutter 0,319
80. Putenmast Hähne 20,4 kg Zuwachs 22 Wochen Mast (56,8 kg Futter) 2,2 Umtriebe Standardfutter 2,140 - 4)
83. Putenmast Hennen 10,9 kg Zuwachs 17 Wochen Mast (27,9 kg Futter) 2,8 Umtriebe Standardfutter 1,579
86. Entenmast; Pekingenten (Ausmast) 3,4 kg Zuwachs/Tier; 13 Durchgänge bis 26 Tage Mast 1,482 - 4)
87. Entenmast Flugenten 15,4 kg Zuwachs/Platz p. a.; 4 Durchgänge; 2,7 kg weibl., 5,0 kg männl. (w:m = 1 : 1) 0,588
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 238)
Gesamtstickstoff in Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft und
3. Nach Abzug der Stall- und Lagerungsverluste Nach Abzug der Stall-, Lagerungs- und Ausbringungsverluste
4. Tierart Gülle Festmist, Jauche, Tiefstall Gülle Festmist, Jauche, Tiefstall
11. II. Weitere unvermeidliche Überschüsse/erforderliche
Zuschläge für Stickstoff
12. Gemüsebau I Für die letzte Kultur vor Winter, je nach Kultur, Kulturverfahren oder Produkten bis zu 50 kg N/ha und Jahr:
Rettich, Radies, Feldsalat, Grünkohl, Dill, Möhren, Rote Rüben, Schnittlauch, Markerbse, Zwiebel, Kürbis, Petersilie, Salate, Spinat, Chicoree.
Weitere Differenzierung oder nicht genannte Kulturen nach Angabe oder in Abstimmung mit der nach Landesrecht zuständigen Stelle.
13. Gemüsebau II Für die letzte Kultur vor Winter, je nach Kultur, Kulturverfahren oder Produkten bis zu 80 kg N/ha und Jahr:
Sellerie, Chinakohl, Buschbohnen, Kohlrabi, Rosenkohl, Rotkohl, Gurke, Porree, Knollenfenchel.
14. Gemüsebau III Für die letzte Kultur vor Winter, je nach Kultur, Kulturverfahren oder Produkten bis zu 120 kg N/ha und Jahr. Bis zu 160 kg N/ha und Jahr, wenn, soweit möglich, geeignete Maßnahmen zur Reduktion des Stickstoffaustrags vorgenommen werden, insbesondere Begrünung oder Anbau von Ackerwinterkulturen:
Brokkoli, Blumenkohl, Wirsing, Zucchini, Stangenbohnen, Weißkohl, Zuckermais.
15. Besonderheiten bei bestimmten Betriebstypen, bei der Anwendung bestimmter Düngemittel, beim
Anbau bestimmter Kulturen, der Erzeugung bestimmter Qualitäten, der Haltung bestimmter Tierarten oder der Nutzung bestimmter Haltungsformen oder nicht zu vertretender Ernteausfälle Nach Vorgabe oder in Abstimmung mit der nach Landesrecht zuständigen Stelle.
Anlage 7 (zu § 5 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Nr. 3)Jährlicher betrieblicher Nährstoffvergleichfür Stickstoff (N) oder Phosphat *A (P(tief)2O(tief)5) (Nährstoff unterstreichen) für das Düngejahr ...
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 239;
1. Erfassung der Daten für den betrieblichen Nährstoffvergleich
Der betriebliche Nährstoff- 1.1 Zusammenfassung der ( )
vergleich erfolgt durch Ergebnisse von Vergleichen für
Schläge oder Bewirtschaftungs-
1.2 Vergleich von Zufuhr und ( )
Abfuhr für die landwirtschaftlich
genutzte Fläche insgesamt.
Eindeutige Bezeichnung des Betriebes: .................................
Größe des Betriebes in Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche: ....
Beginn und Ende des Düngejahres: ......................................
Datum der Erstellung: .................................................
2. Erfassung von Daten für auf den Schlag oder auf die ( )
Bewirtschaftungseinheit bezogene Nährstoffvergleiche (für die
spätere Zusammenfassung von Schlagbilanzen nach Nr. 1.1)
- Eindeutige Bezeichnung des Schlages, der Bewirtschaftungseinheit: ...
- Größe des Schlages, der Bewirtschaftungseinheit: ....................
- Bei Grünland: ....................
Anzahl der Schnittnutzungen: ....................
Zahl der Weidetage auf dem Schlag: ....................
Anzahl und Art der auf der Weide gehaltenen Tiere: .....
1. I 1 I 2 I 3 I 4
2. I Zufuhr I Nährstoff I Abfuhr I Nährstoff
I (auf die Gesamtfläche, I in kg I (von der Gesamtfläche, I in kg
I Bewirtschaftungseinheit, I Bewirtschaftungseinheit,
I Einzelschlag) I I Einzelschlag) I
3. I Mineralische I I Ernteprodukte 2) I
4. I Wirtschaftsdünger I I Nebenprodukte I
I tierischer Herkunft 1) I I I
10. I Stickstoffbindung I I I
I durch Leguminosen I I I
11. I Summe der Zufuhr I I Summe der Abfuhr I
12. I Ggf. Summe der Zu-/ I I I
I Abschläge nach Anlage I I I
I 6 Zeilen 12 bis 15 3) I I I
13. I Differenz zwischen I I
I Zufuhr und Abfuhr I I
14. I Differenz je Hektar I I
I (nicht für Schlag- I I
I bilanzen) I I
Bei Weidegang anteilige Nährstoffzufuhr in Abhängigkeit von der Zahl der Weidetage nach § 4 Abs. 1.
Bei Grünland in Abhängigkeit der standortabhängigen Nutzungshäufigkeit und der Standortgüte.
Anlage 8 (zu § 5 Abs. 1, § 6 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Nr. 3) Mehrjähriger betrieblicher Nährstoffvergleich gleitende Mittelwerte für Stickstoff (3 Jahre) und Phosphat *A (P(tief)2O(tief)5)(6 Jahre)
(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2007, 240)
3. Stickstoff: Düngejahr und zwei Vorjahre Phosphat: Düngejahr und fünf Vorjahre
10. Durchschnittlicher betrieblicher Überschuss je ha und Jahr
Neuf: Neugefasst durch Bek. v. 27.2.2007 I 221;
Stand: zuletzt geändert durch Art. 5 Abs. 36 G v. 24.2.2012 I 212
2006, 20: BGBl I