Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=HFR%202008,%20119
Timestamp: 2019-06-20 20:44:12
Document Index: 232022256

Matched Legal Cases: ['§ 8', '§ 8', '§ 19', '§ 8', '§ 8', '§ 8', '§ 19', '§ 8', '§ 19']

BFH, 13.09.2007 - VI R 26/04 - dejure.org
https://dejure.org/2007,3070
BFH, 13.09.2007 - VI R 26/04 (https://dejure.org/2007,3070)
BFH, Entscheidung vom 13.09.2007 - VI R 26/04 (https://dejure.org/2007,3070)
BFH, Entscheidung vom 13. September 2007 - VI R 26/04 (https://dejure.org/2007,3070)
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EStG § 8 Abs. 1, § 8 Abs. 2 Satz 1, § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1; EStG i. d. F. des JStG 1996 § 8 Abs. 2 Satz 9
EStG § 8 Abs. 1, § 8 Abs. 2 Satz 1, § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1; EStG i.d.F. des JStG 1996 § 8 Abs. 2 Satz 9
Sachbezug - Zuschüsse des Arbeitgebers an eine Bank zur Kursabsicherung
Einkommensteuerrechtliche Einordnung von Zuschüssen des Arbeitgebers im Rahmen eines ausgelagerten Optionsmodells zur Vermögensbeteiligung der Arbeitnehmer; An einen Dritten gezahltes Entgelt für die Übernahme von Kursrisiken als Arbeitslohn i.S.d. § 19 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 Einkommensteuergesetz (EStG); Begründung eines geldwerten Vorteils bei den Arbeitnehmern durch die gezahlten Zuschüsse
Keine Lohnsteuer für Beteiligungsmodell
Ausgelagertes Optionsmodell: Zuschüsse des Arbeitgebers zur Risikoübernahme durch Bank können steuerfreien Sachlohn darstellen
Zuschüsse des Arbeitgebers an einen Dritten für die Übernahme von Kursrisiken als Arbeitslohn
Kurznachricht zu "Hinweis zum Urteil des BFH v. 13.09.2007, Az.: VI R 26/04 (Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit)" von Anmerkung der Redaktion, original erschienen in: DStZ 2008, 235 - 236.
BFHE 219, 54
BB 2008, 96
DB 2008, 33
BStBl II 2008, 204
HFR 2008, 119
Wenn der Arbeitnehmer selbst der Versicherungsnehmer des Versicherungsvertrages sei und sein Arbeitgeber - wie im Streitfall - die Beiträge seines Arbeitnehmers für die Zukunftssicherungsleistungen übernehme, fließe dem Arbeitnehmer Barlohn zu (vgl. BFH-Urteile vom 26.11.2002 VI R 161/01, BStBl II 2003, 331 und 13.09.2007 VI R 26/04, BStBl II 2008, 204).
Es konnte daher im Streitfall offen bleiben, ob die Überlassung des Kraftstoffs nur aufgrund einer zwischen der Tankstelle und der Klägerin getroffenen vertraglichen (Rahmen-)Vereinbarung erfolgte oder ob hinsichtlich der konkreten Leistungen auch die Arbeitnehmer der Klägerin zivilrechtlich Vertragspartner des Leistungserbringers (der Tankstelle) waren, so dass für den Kraftstoffbezug (auch) eigenständige Rechtsbeziehungen zwischen den Arbeitnehmern der Klägerin und der Tankstelle maßgebend waren (vgl. hierzu BFH-Urteil vom 13. September 2007 VI R 26/04, BFHE 219, 54, BStBl II 2008, 204).
Wie sich aus der Rechtsprechung ergebe, sei eine weitere wesentliche Voraussetzung, dass zwischen dem Arbeitgeber und dem Dritten, bei dem der Gutschein einzulösen sei, eine diesbezügliche Vereinbarung bestehe (so BFH-Urteil vom 27. Oktober 2004 VI R 51/03 und vom 13. September 2007 VI R 26/04).