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Timestamp: 2017-03-01 20:46:09
Document Index: 235426650

Matched Legal Cases: ['Art. 291', 'Art. 291', 'Art. 180', 'Art. 2', 'Art. 1', 'Art. 178', 'Art. 178', 'BGH']

S y n o p s e. der Änderungsvorschläge für die Vorschriften über den Menschenhandel. (Entwürfe für ein Strafrechtsänderungsgesetz - 180b, 181 StGB) - PDF
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Ingrid Kolbe
1 S y n o p s e der Änderungsvorschläge für die Vorschriften über den Menschenhandel (Entwürfe für ein Strafrechtsänderungsgesetz - 180b, 181 StGB) Stand2 - 2 - StGB geltende Fassung Entwurf StrÄndG - 180b, 181, 182 StGB - Stand 5. Februar 2004 (BMJ) Entwurf StrÄndG Drucks 15/. Stand April 2004 Vorschlag des djb v b Menschenhandel (1) Wer auf eine andere Person seines Vermögensvorteils wegen einwirkt, um sie in Kenntnis einer Zwangslage zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution zu bestimmen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Ebenso wird bestraft, wer auf eine andere Person seines Vermögensvorteils wegen einwirkt, um sie in Kenntnis der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, zu sexuellen Handlungen zu bringen, die sie an oder vor einer dritten Person vornehmen oder von einer dritten Person an sich vornehmen lassen soll. (2) Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer 1. auf eine andere Person in Kenntnis der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, oder 2. auf eine Person unter einundzwanzig Jahren einwirkt, um sie zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution zu bestimmen, oder sie dazu bringt, diese aufzunehmen oder fortzusetzen. (3) In den Fällen des Absatzes 2 ist der 232 Menschenhandel (1) Wer auf eine andere Person seines Vermögensvorteils wegen einwirkt, um sie unter Ausnutzung einer Zwangslage oder der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder sonst zu sexuellen Handlungen zu bringen, die sie an oder vor dem Täter oder einem Dritten vornehmen oder von dem Täter oder einem Dritten an sich vornehmen lassen soll, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. Ebenso wird bestraft, wer auf eine Person unter einundzwanzig Jahren einwirkt, um sie zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder zu den sonst in Satz 1 bezeichneten sexuellen Handlungen zu bringen. (2) Bringt der Täter das Opfer in den Fällen des Absatzes 1 zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder zu den sonst dort bezeichneten sexuellen Handlungen, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. 232 Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung (1) Wer auf eine andere Person seines Vermögensvorteils wegen einwirkt, um sie unter Ausnutzung einer Zwangslage oder der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder sonst zu sexuellen Handlungen zu bringen, die sie an oder vor dem Täter oder einem Dritten vornehmen oder von dem Täter oder einem Dritten an sich vornehmen lassen soll, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. Ebenso wird bestraft, wer auf eine Person unter achtzehn Jahren seines Vermögensvorteils wegen einwirkt, um sie zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder zu den sonst in Satz 1 bezeichneten sexuellen Handlungen zu bringen. (2) Bringt der Täter das Opfer in den Fällen des Absatzes 1 zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder zu den sonst dort bezeichneten sexuellen Handlungen, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. 232 Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung (1) Wer auf eine andere Person seines Vorteils wegen einwirkt, um sie unter Ausnutzung einer Zwangslage oder der Hilflosigkeit, die mit einem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution zu bestimmen, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. Einwirken ist jede Beeinflussung des Willens einer anderen Person zur Einreise in ein anderes Land. (2) Ebenso wird bestraft, wer seines Vorteils wegen die Zwangslage oder die Hilflosigkeit einer anderen Person ausnutzt, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, um sie zu sexuellen Handlungen zu bringen, die sie an oder vor dem Täter oder einem Dritten vornehmen oder von dem Täter oder einem Dritten an sich vornehmen lassen soll. (3) Ebenso wird bestraft, wer seines Vorteils wegen die Zwangslage oder die Hilflosigkeit einer anderen Person, die mit deren Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, durch zusätzliche Handlungen verschärft und diese Zwangslage dazu ausnutzt, sie zu sexuellen Handlungen zu3 - 3 - Versuch strafbar. bringen, die sie an oder vor dem Täter oder einem Dritten vornehmen oder von dem Täter oder einem Dritten an sich vornehmen lassen soll. (4) Ist in den Fällen der Absätze 1 bis 3 die verletzte Person unter einundzwanzig Jahre alt, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren. (5) Wer in den Fällen der Absätze 1 bis 3 Täuschung oder List anwendet, wird mit Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren bestraft. (6) Der Versuch ist strafbar.4 Schwerer Menschenhandel (1) Wer eine andere Person 1. mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution bestimmt, 2. durch List anwirbt oder gegen ihren Willen mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List entführt, um sie in Kenntnis der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, zu sexuellen Handlungen zu bringen, die sie an oder vor einer dritten Person vornehmen oder von einer dritten Person an sich vornehmen lassen soll, oder 3. gewerbsmäßig anwirbt, um sie in Kenntnis der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution zu bestimmen, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft. (2) In minder schweren Fällen ist die Strafe 232a Schwerer Menschenhandel (1) Wer eine andere Person 1. mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder sonst zu sexuellen Handlungen bringt, die sie an oder vor dem Täter oder einem Dritten vornehmen oder von dem Täter oder einem Dritten an sich vornehmen lassen soll, oder 2. gewerbsmäßig oder durch List anwirbt, um sie unter Ausnutzung einer Zwangslage oder der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder zu den sonst in Nummer 1 bezeichneten sexuellen Handlungen zu bringen, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft. (2) Ebenso wird bestraft, wer sich einer anderen Person mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List bemächtigt, um sie zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder zu den sonst in Absatz 1 Nr. 1 bezeichneten sexuellen Handlungen zu bringen. (3) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu 232a Schwerer Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung (1) Wer eine andere Person 1. mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder sonst zu sexuellen Handlungen bringt, die sie an oder vor dem Täter oder einem Dritten vornehmen oder von dem Täter oder einem Dritten an sich vornehmen lassen soll, 2. zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder sonst in Nummer 1 bezeichneten Handlungen bringt und das Opfer durch die Tat oder eine während der Tat begangene Handlung in die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesudheitsbeschädigung bringt oder 3. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Taten verbunden hat, oder durch List anwirbt, um sie unter Ausnutzung einer Zwangslage oder der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder zu den sonst in Nummer 1 bezeichneten sexuellen Handlungen zu bringen, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft. 233 Schwerer Menschenhandel = einheitliche Qualifikationsnorm für Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft (s. u.)5 - 5 - (2) Ebenso wird bestraft, wer eine Person unter 14 Jahren seines Vermögensvorteils wegen zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder zu den sonst in Absatz 1 Nr. 1 bezeichneten sexuellen Handlungen bringt oder sich einer anderen Person mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List bemächtigt, um sie zur Aufnahme oder Fortsetzung der Prostitution oder zu den sonst in Absatz 1 Nr. 1 bezeichneten sexuellen Handlungen zu bringen. (3) In minder schweren Fällen ist die Strafe6 Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft 233 Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft 232a Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft 234 Menschenraub (1) Wer sich eines Menschen mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List bemächtigt, um ihn in hilfloser Lage auszusetzen, in Sklaverei oder Leibeigenschaft zu bringen oder dem Dienst in einer militärischen oder militärähnlichen Einrichtung im Ausland zuzuführen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft. (2) In minder schweren Fällen ist die Strafe (1) Wer auf eine andere Person einwirkt, um sie unter Ausnutzung einer Zwangslage oder der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, in Sklaverei, Leibeigenschaft oder Schuldknechtschaft oder dazu zu bringen, bei ihm oder einem Dritten zu Arbeitsbedingungen beschäftigt zu sein, die in einem auffälligen Missverhältnis zu den Arbeitsbedingungen anderer Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer stehen, welche die gleiche oder eine vergleichbare Tätigkeit ausüben, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. (2) Bringt der Täter das Opfer in den Fällen des Absatzes 1 in Sklaverei, Leibeigenschaft, Schuldknechtschaft oder eine dort bezeichnete Beschäftigung, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. (1) Wer auf eine andere Person einwirkt, um sie unter Ausnutzung einer Zwangslage oder der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, in Sklaverei, Leibeigenschaft oder Schuldknechtschaft oder zur Aufnahme oder Fortsetzung einer Beschäftigung, bei ihm oder einem Dritten zu Arbeitsbedingungen zu bringen, die in einem auffälligen Missverhältnis zu den Arbeitsbedingungen anderer Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer stehen, welche die gleiche oder eine vergleichbare Tätigkeit ausüben, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. Ebenso wird bestraft, wer auf eine Person unter achtzehn Jahren einwirkt, um sie in Sklaverei, Leibeigenschaft oder Schuldknechtschaft oder zur Aufnahme oder Fortsetzung einer in Satz 1 bezeichneten Beschäftigung zu bringen. (2) Bringt der Täter das Opfer in den Fällen des Absatzes 1 in Sklaverei, Leibeigenschaft, Schuldknechtschaft oder eine dort bezeichnete Beschäftigung, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. (1) Wer auf eine andere Person seines Vorteils wegen einwirkt, um sie unter Ausnutzung einer Zwangslage oder der Hilflosigkeit, die mit einem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, in eine der Sklaverei, Leibeigenschaft oder Schuldknechtschaft entsprechende Lage oder dazu zu bringen, bei ihm oder einem Dritten zu Arbeitsbedingungen beschäftigt zu sein, die in einem auffälligen Missverhältnis zu den Arbeitsbedingungen anderer Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer stehen, welche die gleiche oder eine vergleichbare Tätigkeit ausüben, wird mit Freiheitsstrafe bis von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. Einwirken ist jede Beeinflussung des Willens einer anderen Person zur Einreise in ein anderes Land. (2) Ebenso wird bestraft, wer seines Vorteils wegen die Zwangslage oder die Hilflosigkeit einer anderen Person ausnutzt, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, um sie in eine der Sklaverei, Leibeigenschaft oder Schuldknechtschaft entsprechende Lage oder dazu zu bringen, bei ihm oder einem Dritten zu Arbeitsbedingungen beschäftigt zu sein, die in einem auffälligen Missverhältnis zu den Arbeitsbedingungen anderer Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer stehen, welche die gleiche oder eine vergleichbare Tätigkeit ausüben.7 - 7 - (3) Ebenso wird bestraft, wer seines Vorteils wegen die Zwangslage oder die Hilflosigkeit einer anderen Person, die mit deren Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, durch zusätzliche Handlungen verschärft und diese Zwangslage dazu ausnutzt, sie in eine der Sklaverei, Leibeigenschaft oder Schuldknechtschaft entsprechende Lage oder dazu zu bringen, bei ihm oder einem Dritten zu Arbeitsbedingungen beschäftigt zu sein, die in einem auffälligen Missverhältnis zu den Arbeitsbedingungen anderer Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer stehen, welche die gleiche oder eine vergleichbare Tätigkeit ausüben. (4) Ist in den Fällen der Absätze 1 bis 3 die verletzte Person unter einundzwanzig Jahre alt, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren. (5) Ebenso wird bestraft, wer in den Fällen der Absätze 1 bis 3 Täuschung oder List anwendet. (6) Bringt der Täter das Opfer in den Fällen der Absätze 1 bis 3 in eine der Sklaverei, Leibeigenschaft oder Schuldknechtschaft entsprechende Lage, so ist die Strafe zehn Jahren. (7) Der Versuch ist strafbar.8 a Schwerer Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft (1) Wer eine andere Person 1. mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List in Sklaverei, Leibeigenschaft oder Schuldknechtschaft oder dazu bringt, bei ihm oder einem Dritten zu Arbeitsbedingungen beschäftigt zu sein, die in einem auffälligen Missverhältnis zu den Arbeitsbedingungen anderer Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer stehen, welche die gleiche oder eine vergleichbare Tätigkeit ausüben, oder 2. gewerbsmäßig oder durch List anwirbt, um sie unter Ausnutzung einer Zwangslage oder der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, in Sklaverei, Leibeigenschaft, Schuldknechtschaft oder eine in Nummer 1 bezeichnete Beschäftigung zu bringen, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft. (2) Ebenso wird bestraft, wer sich einer anderen Person mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List bemächtigt, um sie in Sklaverei, Leibeigenschaft, Schuldknechtschaft oder eine in Absatz 1 Nr. 1 bezeichnete Beschäftigung zu bringen. (3) In minder schweren Fällen ist die Strafe 233a Schwerer Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft (1) Wer eine andere Person 1. mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List in Sklaverei, Leibeigenschaft oder Schuldknechtschaft oder zur Aufnahme oder Fortsetzung einer Beschäftigung,bei ihm oder einem Dritten zu Arbeitsbedingungen zu bringen, die in einem auffälligen Missverhältnis zu den Arbeitsbedingungen anderer Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer stehen, welche die gleiche oder eine vergleichbare Tätigkeit ausüben, 2. in Sklaverei, Leibeigenschaft oder Schuldknechtschaft oder zur Aufnahme oder Fortsetzung einer in Nummer 1 bezeichneten Beschäftigung bringt und das Opfer durch die Tat oder eine während der Tat begangene Handlung in die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsbeschädigung bringt oder 3. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Taten verbunden hat oder durch List anwirbt, um sie unter Ausnutzung einer Zwangslage oder der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, in Sklaverei, Leibeigenschaft, Schuldknechtschaft oder eine in Nummer 1 bezeichnete Beschäftigung zu bringen, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.9 - 9 - (2) Ebenso wird bestraft, wer eine Person unter vierzehn Jahren in Sklaverei, Leibeigenschaft, Schuldknechtschaft oder zur Aufnahme oder Forsetzung einer in Absatz 1 Nr. 1 bezeichneten Beschäftigung bringt oder sich einer anderen Person mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List bemächtigt, um sie in Sklaverei, Leibeigenschaft, Schuldknechtschaft oder zur Aufnahme oder Forsetzung einer einer in Absatz 1 Nr. 1 bezeichneten Beschäftigung zu bringen. (3) In minder schweren Fällen ist die Strafe 233 Schwerer Menschenhandel (1) Wer in den Fällen der 232 und 232a mit Gewalt oder Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben vorgeht oder gewerbsmäßig handelt, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft. (2) Ebenso wird bestraft, wer die Kontrolle über eine Person, gegen die eine Straftat nach 232 oder 232a verübt wurde, 1. einem anderen überlässt und dafür einen Vorteil für sich oder einen Dritten fordert, sich versprechen lässt oder annimmt oder der verletzten Person damit droht, 2. von einem anderen übernimmt und dafür dem anderen einen Vorteil für diesen oder einen Dritten anbietet, verspricht oder gewährt.10 (3) Auf Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren ist zu erkennen, wenn 1. der Menschenhandel von mehreren gemeinschaftlich begangen wird, 2. der Täter eines Menschenhandels eine Waffe oder sonst ein gefährliches Werkzeug bei sich führt, um den Widerstand einer anderen Person durch Gewalt oder Drohung mit Gewalt zu verhindern oder zu überwinden, 3. der Täter eine andere Person, gegen die eine Straftat nach den 232, 232 a verübt wurde, in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung bringt oder 4. der Täter die Tat als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung des Menschenhandels ( 232, 232a) verbunden hat, unter Mitwirkung eines anderen Bandenmitglieds begeht. (4) Auf Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter eines Menschenhandels 1. bei der Tat eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug verwendet oder 2. das Opfer anlässlich der Tat a) körperlich schwer misshandelt oder b) in die Gefahr des Todes bringt. (5) In minder schweren Fällen ist die Strafe11 a Menschenhandel mit Todesfolge Verursacht der Täter durch den Menschenhandel ( 232, 232a) wenigstens leichtfertig den Tod eines anderen Menschen, so ist die Strafe lebenslange Freiheitsstrafe oder Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren. 181b Führungsaufsicht In den Fällen der 174 bis 174c, 176 bis 180, 180b bis 181a und 182 kann das Gericht Führungsaufsicht anordnen ( 68 Abs. 1). [ 181b Führungsaufsicht In den Fällen der 174 bis 174c, 176 bis 180, 181a und 182 kann das Gericht Führungsaufsicht anordnen ( 68 Abs. 1).] 233b Führungsaufsicht; Erweiterter Verfall (1) In den Fällen der 232 bis 233a kann das Gericht Führungsaufsicht anordnen ( 68 Abs. 1). (2) In den Fällen des 232 Abs. 2, 232a, 233 Abs. 2 oder des 233a ist 73d anzuwenden, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Taten verbunden hat. [ 181b Führungsaufsicht In den Fällen der 174 bis 174c, 176 bis 180, 181a und 182 kann das Gericht Führungsaufsicht anordnen ( 68 Abs. 1).] 233b Führungsaufsicht; Erweiterter Verfall (1) In den Fällen der 232 bis 233a kann das Gericht Führungsaufsicht anordnen ( 68 Abs. 1). (2) In den Fällen des 232 Abs. 2, 232a, 233 Abs. 2 oder des 233a ist 73d anzuwenden, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Taten verbunden hat.12 b Förderung des Menschenhandels (1) Wer seines Vorteils wegen eine Person, von der er weiß oder den Umständen nach annehmen muss, dass sie bei dem Entschluss zur Einreise in ein anderes Land in ihrer Willensfreiheit beeinträchtigt wurde oder aufgrund von Hilflosigkeit oder einer Zwangslage, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, in ihrer Willensfreiheit beeinträchtigt ist, - befördert - beherbergt - weitergibt wird wie ein Gehilfe ( 27) bestraft. (2) 233 und 233a gelten entsprechend mit der Maßgabe, dass die Strafe nach 49 StGB zu mildern ist. 234 Menschenraub 234 Menschenraub 234 Menschenraub (1) Wer sich eines Menschen mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List bemächtigt, um ihn in hilfloser Lage auszusetzen, in Sklaverei oder Leibeigenschaft zu bringen oder dem Dienst in einer militärischen oder militärähnlichen Einrichtung im Ausland zuzuführen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft. (2) In minder schweren Fällen ist die Strafe (1) Wer sich einer anderen Person mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List bemächtigt, um sie in hilfloser Lage auszusetzen oder dem Dienst in einer militärischen oder militärähnlichen Einrichtung im Ausland zuzuführen, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft. (2) In minder schweren Fällen ist die Strafe (1) Wer sich einer anderen Person mit Gewalt, durch Drohung mit einem empfindlichen Übel oder durch List bemächtigt, um sie in hilfloser Lage auszusetzen oder dem Dienst in einer militärischen oder militärähnlichen Einrichtung im Ausland zuzuführen, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft. (2) In minder schweren Fällen ist die Strafe13 Nötigung. (4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter 1. eine andere Person zu einer sexuellen Handlung nötigt, Nötigung. (4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter 1. eine andere Person zu einer sexuellen Handlung oder zur Eingehung der Ehe nötigt, 2..14 Änderung der Strafprozessordnung 154c Opfer einer Nötigung oder Erpressung Ist eine Nötigung oder Erpressung ( 240, 253 des Strafgesetzbuches) durch die Drohung begangen worden, eine Straftat zu offenbaren, so kann die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung der Tat, deren Offenbarung angedroht worden ist, absehen, wenn nicht wegen der Schwere der Tat eine Sühne unerlässlich ist. 154c Opfer einer Nötigung oder Erpressung (1) Ist eine Nötigung oder Erpressung ( 240, 253 des Strafgesetzbuches) durch die Drohung begangen worden, eine Straftat zu offenbaren, so kann die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung der Tat, deren Offenbarung angedroht worden ist, absehen, wenn nicht wegen der Schwere der Tat eine Sühne unerlässlich ist. (2) Zeigt das Opfer einer Nötigung oder Erpressung ( 240, 253 des Strafgesetzbuches) diese an ( 158) und wird hierdurch bedingt ein vom Opfer begangenes Vergehen bekannt, so kann die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung des Vergehens absehen, wenn nicht wegen der Schwere der Tat eine Sühne unerlässlich ist. 154c StPO (Nichtverfolgung von Erpressten) (1) Ist eine Erpressung oder eine Straftat nach dem 18. Abschnitt des StGB durch die Drohung begangen worden, ein Vergehen zu offenbaren oder unter Ausnutzung der Zwangslage, die dadurch entstanden ist, dass das Opfer sich wegen eines Vergehens strafbar gemacht hat oder wird ein Vergehen des Opfers anlässlich der Ermittlungen wegen einer Straftat nach dem 18. Abschnitt bekannt, so sieht die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung der Tat des Opfers ab, wenn nicht wegen der Schwere der Tat eine Sühne unerlässlich ist. (2) Auf Antrag der Staatsanwaltschaft und mit Zustimmung des Opferzeugen kann angeordnet werden, dass dieser sich bis zum rechtskräftigen Abschluss des Strafverfahrens für Zwecke des Verfahrens im Geltungsbereich dieses Gesetzes aufhält. (3) Diese Maßnahme darf nur durch den Richter angeordnet werden. Bei Gefahr im Verzug kann die Anordnung auch von der Staatsanwaltschaft getroffen werden. Die Anordnung der Staatsanwaltschaft tritt außer Kraft, wenn sie nicht binnen drei Tagen von dem Richter bestätigt wird. Ähnliche Dokumente
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