Source: https://fr.slideshare.net/berndfuhlert/datenschutz-schulung-berndfuhlert2013
Timestamp: 2019-04-19 15:11:09
Document Index: 52098698

Matched Legal Cases: ['§ 206', '§ 206', '§ 202', '§ 202', '§ 202', '§ 263', '§ 270', '§ 274', '§ 303', '§ 303', '§ 43', '§ 91', '§ 43', '§ 44']

Datenschutz in der Praxis by DerChb 3222 views
Datenschutz by maecke 2894 views
Datenschutz by tht-thetht-therreal 1076 views
Datenschutz, datensicherheit und ur... by CBeuster 5629 views
FOM Vortrag Bernd Fuhlert April 2013 by Bernd Fuhlert 1325 views
Auftragsdatenverarbeitung in der Pr... by Sascha Kremer 4270 views
Jeder Mensch soll grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten bestimmen. Der Umgang mit personenbezogenen Daten wird durch das Datenschutzrecht geregelt.Es kommt zur Anwendung, wenn Sie Daten bearbeiten, die einem Menschen zugeordnet werden können.
Tom Röthlingshöfer , Privacy is not a crime!!!
Die Präsentation ist wirklich sehr gelungen, kann man diese Folien auch kaufen um sie eigenen Bedürfnissen anzupassen?
Harald Timm , PLM-Einführung ist ein Mannschaftssport, PDM ist die zu beherrschende Grundtechnik at Product Data Manager
Jürgen Schmidtlein , Leiter IT und Organisation bei MID GmbH at MID GmbH
Nadine W. B. Hoffmann , Lawyer, Senior Specialist Forensic & Compliance Airbus Group at Airbus Group
Stefan Beierer
1. Datenschutzschulung Einführung in das Bundesdatenschutzgesetz Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 1 24.04.2012 ll 1
2. 1. 2. Grundlagen Datenschutz 3. Exkurs Gerichtsurteile 4. Schulung Datenschutz Exkurs Marketing Handlungshilfen Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 2 24.04.2012 ll 2
3. 1. 2. Grundlagen Datenschutz 3. Exkurs Gerichtsurteile 4. Schulung Datenschutz Exkurs Marketing Handlungshilfen Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 3 24.04.2012 ll 3
4. Exkurs Marketing In Wahrheit werden wir durch Emotionen geleitet: 70 bis 80 % der Entscheidungen sind unbewusst Denken kostet Kraft: 2% des Gesamtgewichtes, aber 25% des gesamten Energieverbrauchs! Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 4 24.04.2012 ll 4
5. Exkurs Marketing Ein richtig gutes Schnäppchen kann bei manchen Menschen wirklich riesige Freude auslösen! Rund 70% aller Kaufentscheidungen fallen nicht beim Schreiben des Einkaufszettels! neben teuer noch teurer… Bäckerei am Eingang…. 5% Umsatz der Quengelzone Männer und Frauen trennen… Emotionaler Stempel: Gehirn liebt Vertrautes und belohnt deshalb gern Entscheidungen, die schon einmal zum Ziel geführt haben! Je mehr Daten desto mehr Manipulationsmöglichkeiten!!! Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 5 24.04.2012 ll 5
6. 1. 2. Grundlagen Datenschutz 3. Exkurs Gerichtsurteile 4. Schulung Datenschutz Exkurs Marketing Handlungshilfen Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 6 24.04.2012 ll 6
7. Grundlagen Datenschutz Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 7 24.04.2012 ll 7
8. Grundlagen Datenschutz Jeder Mensch soll grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten bestimmen. Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 8 24.04.2012 ll 8
9. Grundlagen Datenschutz Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten, die nichts mit Kommunikation über Netzwerke zu tun haben, wie z.B. Passwortänderungen oder Dateizugriffe. Telekommunikationsgesetz (TKG) Regelt den Umgang mit Daten, die Auskunft über die Nutzung der Kommunikationswege geben: Wer hat wann mit wem eine Netzwerkverbindung aufgebaut? Telemediengesetz (TMG) Regelt den Umgang mit Daten bei der Nutzung von Tele- und Mediendiensten: Wer hat welche Webseite oder andere Datendienste abgerufen? Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 9 24.04.2012 ll 9
10. Grundlagen Datenschutz Der Umgang mit personenbezogenen Daten wird durch das Datenschutzrecht geregelt.  Es kommt zur Anwendung, wenn Sie Daten bearbeiten, die einem Menschen zugeordnet werden können.  Daten von juristischen Personen, Vereinen, Verbänden etc. sind durch das BDSG nicht geschützt. Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 10 24.04.2012 ll 10
11. Grundlagen Datenschutz Personenbezogene Daten sind alle Angaben, die sich auf eine bestimmte oder aber auch nur bestimmbare Person beziehen: Beispiele: Name, Gehalt, Geburtsjahr, Kreditkartennummer, Telefon-Nummer Bestimmt ist eine Person, wenn sich ihre Identität direkt aus dem Datum selbst ergibt. Schulung Datenschutz IP-Adresse Bestimmbar wird eine Person, wenn ihre Identität durch die Kombination des Datums mit einer anderen Information feststellbar wird. Abgleich mit Providerdaten Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 11 24.04.2012 ll 11
12. Grundlagen Datenschutz Weitaus strengere Regeln gibt es für den Umgang mit sogenannten besonderen Arten personenbezogener Daten, da diese besonders schützenswert sind. Gewerkschaftszugehörigkeit Politische Meinung Schulung Datenschutz Ethnische Herkunft Religiöse Überzeugung Sexualleben Gesundheit Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 12 24.04.2012 ll 12
13. Grundlagen Datenschutz Pflichten bei der Datenverarbeitung: Den bei der Datenverarbeitung beschäftigten Personen ist untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu erheben, zu verarbeiten oder zu nutzen. Diese Personen sind, soweit sie bei nicht-öffentlichen Stellen beschäftigt werden, bei der Aufnahme ihrer Tätigkeit auf das Datengeheimnis zu verpflichten. Das Datengeheimnis besteht auch nach Beendigung ihrer Tätigkeit fort. Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 13 24.04.2012 ll 13
14. Grundlagen Datenschutz Pflichten bei der Datenverarbeitung: Geben Sie unbefugt keine Informationen an Dritte weiter. Bleiben Sie verschwiegen bezüglich der Informationen und Angelegenheiten des Unternehmens, die Ihnen im Rahmen Ihrer Tätigkeit zur Kenntnis gelangen. Beachten Sie das Datengeheimnis. Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 14 24.04.2012 ll 14
15. Grundlagen Datenschutz Der Umgang mit personenbezogenen Daten wird durch das Datenschutzrecht geregelt: Datenerhebung ist zulässig, wenn Sie … erlaubt wird. Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 15 24.04.2012 ll 15
16. Grundlagen Datenschutz Die Aufgaben in der IT sind vielfältig Installation und Konfiguration von Software, Systemen und Komponenten Analyse und Bewertung des Soft- und Hardwarebedarfs Benutzersupport Planung und Überprüfung von Sicherheitsmaßnahmen gegen Angriffe von außen und innen Administration von Servern und Anwendungen Einrichtung und Verwaltung von Nutzerkonten, Zugriffsrechten, Verzeichnisdiensten Dabei genießt der IT-Experte weitgehende technische Möglichkeiten Was darf der Admin/Programmierer? Was darf das Unternehmen/Auftragdatenverarbeiter? Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 16 24.04.2012 ll 16
17. Grundlagen Datenschutz Kritische Tätigkeiten Remotezugriff auf einen PC, insbesondere Spiegelung einer Benutzersitzung ohne vorherige Information des Anwenders Einspielen, Kopieren, Einsehen oder Löschen von Daten mittels der Standard-Adminfreigaben des Betriebssystems oder anderer Funktionen ohne vorherige Information des Anwenders Zugriff oder Einrichtung von Zugriffsrechten auf das E-Mail-Postfach eines Anwenders Zugriff oder Einrichtung von Zugriffsrechten auf das HomeVerzeichnis eines Anwenders ohne vorherige Information des Anwenders Nutzung jeder Funktionalität gleich welcher Art, die einen unbemerkten Zugriff auf einen PC ermöglicht Auswertung von Logfiles und Protokollen Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 17 24.04.2012 ll 17
18. Grundlagen Datenschutz Quelle: heise.de Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 18 24.04.2012 ll 18
19. Grundlagen Datenschutz Die acht Gebote des Datenschutzes Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 19 24.04.2012 ll 19
20. Grundlagen Datenschutz Zutrittskontrolle Verfügbarkeitskontrolle Zugangskontrolle Trennungsgebot Eingabekontrolle Auftragskontrolle Zugriffskontrolle Schulung Datenschutz Weitergabekontrolle Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 20 24.04.2012 ll 20
21. Grundlagen Datenschutz Zutrittskontrolle: Unbefugten ist der "körperliche" Zutritt zu Datenverarbeitungsanlagen, mit denen personenbezogene Daten verarbeitet werden, zu verwehren. Maßnahmen:  Einteilung in Sicherheitszonen/ Sperrbereiche  Closed-Shop-Betrieb  Automatische Zutrittskontrolle  Chipkarten/Transponderkarten  Berechtigungsausweis  Schlüsselregelung Schulung Datenschutz  Personenkontrolle durch Pförtner  Alarmanlage  Gebäudeüberwachung  Videotechnik  Vereinzelungsanlage Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 21 24.04.2012 ll 21
22. Grundlagen Datenschutz Zugangskontrolle: Verhinderung der unbefugten Nutzung von Datenverarbeitungsanlagen, also dem Eindringen in das EDV-System seitens unbefugter (externer) Personen, sowie der geregelte Zugang grundsätzlich berechtigter Personen "need-to-know". Maßnahmen:  Protokollierung des Zugangs  Identifikation und Authentisierung (z.B. durch Kennung und Passwort oder Chipkarte) Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 22 24.04.2012 ll 22
23. Grundlagen Datenschutz Zugriffskontrolle: Gewährleistung, dass die zur Benutzung Berechtigten nur auf die ihrer jeweiligen Berechtigung unterliegenden Daten zugreifen können. Maßnahmen:          Schulung Datenschutz Berechtigungskonzept Benennung eines Verantwortlichen für die Datenträger Bestandskontrolle Mehraugenprinzip Kontrollierte Vernichtung (z.B. von Fehldrucken) Funktionelle Zuordnung einzelner Endgeräte Automatische Prüfung der Zugriffsberechtigung Protokollierung und Auswertung der Systemnutzung Ausschließliche Menüsteuerung Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 23 24.04.2012 ll 23
24. Grundlagen Datenschutz Durch die Weitergabekontrolle soll verhindert werden, dass Daten unbefugt gelesen, kopiert, verändert oder gelöscht werden können und gewährleistet werden, dass überprüft werden kann, an welche Stellen eine Übermittlung personenbezogener Daten durch Einrichtungen zur Datenübertragung vorgesehen ist. Maßnahmen:         Schulung Datenschutz Standleitung Wählleitung mit automatischem Rückruf Datenverschlüsselung Botentransport durch Auftragnehmer oder Auftraggeber Postversand, verschlossen in Transportbehältern Transportbegleitung Vollständigkeits- und Richtigkeitsprüfung Regelung zur Datenträgervernichtung Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 24 24.04.2012 ll 24
25. Grundlagen Datenschutz Eingabekontrolle: Gewährleistung der nachträglichen Überprüfbarkeit, welche personenbezogenen Daten durch wen zu welcher Zeit in Datenvereinbarungssysteme eingegeben bzw. dort verändert, gelöscht oder entfernt worden sind. Maßnahmen:  Erfassungsbelege (manuell oder automatisiert)  Protokollierung eingegebener Daten  Verarbeitungsprotokolle Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 25 24.04.2012 ll 25
26. Grundlagen Datenschutz Auftragskontrolle: Der Auftragnehmer hat zu gewährleisten, dass die im Auftrag zu verarbeitenden Daten nur entsprechend den Weisungen des Auftraggebers verarbeitet werden. Maßnahmen:  Eindeutige vertragliche Abreden nebst Kontrollabreden  Zeitpunkt, Ort und Berechtigung/Verpflichtung zur Anlieferung bzw. Abholung der Daten  Transport-/Versendeform  Leistungsumfang  Aufbewahrung von Datenträgern  Beiderseitige Verfügungsberechtigungen  Beiderseits durchzuführende Kontrollmaßnahmen  Maßnahmen bei Verlust von Datenträgern  Zulässigkeit der Heranziehung von Subunternehmern Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 26 24.04.2012 ll 26
27. Grundlagen Datenschutz Die Verfügbarkeitskontrolle zielt auf den Schutz der zufälligen Zerstörung ab, bspw. Wasserschäden, Brand, Blitzschlag, Stromausfall usw. Maßnahmen:     Schulung Datenschutz Auslagerung von Sicherungskopien Notstromaggregate Unterbrechungsfreie Stromversorgung Katastrophenplan Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 27 24.04.2012 ll 27
28. Grundlagen Datenschutz Trennungsgebot: Technische Sicherstellung der zweckbestimmten Verarbeitung. Gemeint ist damit zumindest die logische Trennung. Maßnahmen:     Schulung Datenschutz Mandantentrennung (softwareseitiger Ausschluss) Dateiseparierung bei Datenbanken Trennung über Zugriffsregelung Trennung von Test- und Routineprogrammen Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 28 24.04.2012 ll 28
29. Grundlagen Datenschutz Vorabkontrolle zur datenschutzkonformen Nutzung neuer Anwendungen Entwicklung einer Anwendung Prüfung des Verfahrens durch den Datenschutzbeauftragten Konsultation der Aufsichtsbehörde Freigabe/Einsatz im Unternehmen Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 29 24.04.2012 ll 29
30. Grundlagen Datenschutz Fernmeldegeheimnis Einsicht in den Inhalt der Kommunikation ist nicht zulässig! Auch nicht dann, wenn es für die ordnungsgemäße Erledigung der Dienstleistung erforderlich erscheint, z.B. zur  Störungsbeseitigung (Viren etc.)  Sicherstellung eines reibungslosen Kommunikationsablaufs Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 30 24.04.2012 ll 30
31. Grundlagen Datenschutz Bei erlaubter privater Nutzung steht die gesamte Kommunikation unter dem Schutzbereich des § 206 StGB: § 206 StGB Verletzung des Post- oder Fernmeldegeheimnisses Zusätzlich: Persönliche Haftung des Täters (Admin) Berufung auf Anweisungen kommt nicht in Betracht Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 31 24.04.2012 ll 31
32. Grundlagen Datenschutz Bei missbräuchlichem Umgang mit Daten des Unternehmens oder dessen Vertragspartnern können jedoch auch weitere strafrechtliche Normen verletzt werden, wie z.B. § 202a Ausspähen von Daten § 202b Abfangen von Daten § 202c Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten § 263a Computerbetrug § 270 Täuschung im Rechtsverkehr § 274 Urkundenunterdrückung § 303a Datenveränderung § 303b Computersabotage Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 32 24.04.2012 ll 32
33. Grundlagen Datenschutz (UWG) Was muss ich über ein Opt-In (Einwilligungserklärung) wissen: Es gibt kein “Standard” Opt-In. Was ein Opt-In umfasst bestimmt sich allein nach der Erklärung, die der Betroffene abegeben hat Ein Opt-In kann auf jedem Weg erteilt werden: Vertrag, Fax, E-Mail, mündlich, Brief, Postkarte, Coupon, SMS Aber Vorsicht: Die Beweisbarkeit spielt die entscheidende Rolle! Ist die Erklärung vom Werbetreibenden vorgeben, muss Sie für den Betroffenen erkennen lassen, worauf er sich einlässt Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 33 24.04.2012 ll 33
34. Grundlagen Datenschutz Information bei Erhebung oder Benachrichtigung bei erstmaliger Speicherung Betroffener Auskunftsrecht Berichtigungsanspruch Löschungsanspruch Sperrungsanspruch Schulung Datenschutz Unternehmen Auskunftsrecht  über die zu seiner Person gespeicherten Daten  über die Herkunft der gespeicherten Daten  über die Empfänger, an die Daten weitergegeben werden Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 34 24.04.2012 ll 34
35. Grundlagen Datenschutz Mögliche Konsequenzen bei Verstößen gegen den Datenschutz: Ordnungsgeld / Strafrecht      Für den Betrieb: Stillegung der EDV Erschwernisse durch Prüfungen / Presse im Tagesgeschäft Bußgeld von € 50.000 bis € 250.000 (auch mehr möglich) Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder Geldstrafe § 43 GmbHG; § 91 AKtienG (persönliche Haftung) …. das wird passieren Schulung Datenschutz …das könnte passieren Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 35 24.04.2012 ll 35
36. Grundlagen Datenschutz Ordnungswidrigkeiten sind bestimmte vorsätzliche oder fahrlässige Datenschutzverstöße. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Verstöße gegen Melde-, Dokumentationsoder Informationspflichten sowie um unbefugte Datenerhebungs- oder Verarbeitungsschritte. § 43 BDSG Unbefugte Datenerhebungen und -verarbeitungen können mit einem Bußgeld bis zu 250.000 € sanktioniert werden. Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 36 24.04.2012 ll 36
37. Grundlagen Datenschutz Straftaten sind vorsätzliche unzulässige Datenverarbeitungen, die gegen Entgelt oder in Schädigungs- oder Bereicherungsabsicht begangen werden. Antragsberechtigt ist nicht nur der Betroffene, sondern auch die Datenschutzaufsichtsbehörde und das Unternehmen. § 44 BDSG Strafrechtlich relevante Verstöße gegen den Datenschutz werden mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 37 24.04.2012 ll 37
38. Grundlagen Datenschutz Schadensersatzpflichten für das Unternehmen entstehen, wenn ein Betroffener durch unzulässige oder unrichtige Datenerhebung, Verarbeitung oder Nutzung einen nachweisbaren Schaden erleidet. Die Firma kann sich durch den Nachweis der gebotenen Sorgfalt davon befreien. Daneben kann unter Umständen auch der verantwortliche Mitarbeiter haftbar gemacht werden. Arbeitsrechtliche Konsequenzen Verstöße gegen den Datenschutz können für die Mitarbeiter auch arbeitsrechtliche Konsequenzen von der Abmahnung bis zur Kündigung haben. Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 38 24.04.2012 ll 38
39. 1. 2. Grundlagen Datenschutz 3. Exkurs Gerichtsurteile 4. Schulung Datenschutz Exkurs Marketing Handlungshilfen Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 39 24.04.2012 ll 39
40. Exkurs Gerichtsurteile Vor Gericht und auf hoher See…. LG Stuttgart Az.: 8 O 357/07: Ersteigern lässt sich alles! LG Bonn Az.: 1 O 207/10 Auskunftsanspruch gegenüber Einem TK-Unternehmen zur Feststellung der Vaterschaft LARG München Az.: 11 Sa 54/09 Beweissicherung eines Systemadministrators Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 40 24.04.2012 ll 40
41. 1. 2. Grundlagen Datenschutz 3. Exkurs Gerichtsurteile 4. Schulung Datenschutz Exkurs Marketing Handlungshilfen Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 41 24.04.2012 ll 41
42. Handlungshilfen Was ist zu tun, wenn.. …der Bauch sich meldet? Klären Sie folgende Fragen:  Grundsätzlich erste Frage: Auf welcher Grundlage? Protokollieren Sie den Vorgang!! 3 Dinge schaffen: Fakten, Fakten, Fakten! Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 42 24.04.2012 ll 42
43. Handlungshilfen Was ist zu tun, wenn.. …die Aufsichtsbehörde kontrollieren will?  Mitarbeiter sollen sofort Ihren Vorgesetzten einschalten!  Sie erklären sich mit der Maßnahmen nicht einverstanden!  Klären Sie, ob der Datenschutzbeauftragte Ihres Unternehmens informiert ist.  Auf keinen Fall direkt alleine die Fragen beantworten!!!! Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 43 24.04.2012 ll 43
44. Grundlagen Datenschutz Während Ihrer täglichen Arbeit können Sie viel für den Datenschutz tun: Geben Sie niemals Ihre Benutzerkennungen weiter! Schließen Sie Räume, die länger unbesetzt sind, ab! Sperren Sie Ihren Arbeitsplatzrechner durch "Strg-Alt-Entf"! Verwenden Sie sichere Passwörter! Verwahren Sie Daten, Datenträger und Ausdrucke stets sicher! Shreddern Sie nicht mehr benötigte Dokumente! Verwehren Sie Unbefugten Einsicht in vertrauliche Unterlagen! Beachten Sie auch die Policy Ihres Unternehmens! Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 44 24.04.2012 ll 44
45. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! DATATREE AG Bernd Fuhlert Heubesstraße 10 40597 Düsseldorf Telefon +49 (211) 598947 -50 Fax +49 (211) 598947 - 80 Schulung Datenschutz Präsentation Opt-Secure Düsseldorf 2013 45 24.04.2012 ll 45