Source: https://www.stadtwerke-herborn.de/marktpartner/netzbetrieb/strom/hochlastzeitfenster
Timestamp: 2020-07-13 08:01:07
Document Index: 10978225

Matched Legal Cases: ['§ 19', '§19', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 19', '§ 19']

Hochlastzeitfenster - Stadtwerke Herborn
Hochlastzeitfenster (current)
Gemäß BNetzA-Modell sind nur Werktage (Montag - Freitag) als "Hochlastzeiten" berücksichtigt. Wochenenden, Feiertage und ein Brückentag sowie die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr gelten als Nebenzeit.
Die Jahreszeiten sind hierbei folgendermaßen definiert:
1. Dezember – 28. Februar (Schaltjahr = 29. Februar)
Auf Basis der Daten des Referenzzeitraums September 2018 – August 2019 ergeben sich folgende Hochlastzeitfenster für das Jahr 2020:
Spannungsebene Entnahme
Entnahme Umspannung (Mittel-/Niederspannung)
Die Hochlastzeitfenster werden jährlich angepasst.
Hochlastzeitfenster 2019 311 KB
Die Vollständigkeit und Fehlerfreiheit unseren veröffentlichten Daten kann trotz größtmöglicher Sorgfalt nicht garantiert werden. Wir schließen daher eine diesbezügliche Haftung aus und behalten uns das Recht vor, notwendige Änderungen vorzunehmen.
Maßgeblich für die Netzentgeltberechnung der atypischen Netznutzung ist der von der BNetzA aktuell gültige und veröffentlichte „Leitfaden zur Genehmigung von Befreiungen von Netzentgelten nach § 19 Abs. 2 S. 2 StromNEV (Stand Dezember 2012).“ Dieser ist ab dem 01.01.2013 gültig und verbindlich anzuwenden. (Anlage „Netznutzung Entgelte Leitfaden §19“)
» Leitfaden der Bundesnetzagentur zur Genehmigung von Befreiungen von den Netzentgelten nach § 19 Abs. 2 S. 2 StromNEV 62 KB
» www.bundesnetzagentur.de
Die mit dem Netznutzer zu treffende Vereinbarung über ein reduziertes Netzentgelt gemäß § 19 Absatz 2 Satz 1 bzw. Satz 2 bis 4 StromNEV unterliegt der Genehmigungspflicht durch die BNetzA, und erlangt erst nach Vorliegen des Genehmigungsbescheides ihre Gültigkeit. (Anlagen Mustervereinbarung nach § 19 Absatz 2 Satz 1 bzw. Satz 2 bis 4 StromNEV)
» Mustervereinbarung nach § 19 Absatz 2 Satz 1 StromNEV 257 KB
» Mustervereinbarung nach § 19 Absatz 2 Satz 2 - 4 StromNEV 230 KB
Weitere Voraussetzungen nach dem Leitfaden der Bundesnetzagentur (Stand Dezember 2013 ab 01.01.2014) Auszug aus dem Festlegungsbeschluss BK4-13-739 der Bundesnetzagentur zur Erheblichkeitsschwelle:
„Ein individuelles Entgelt ist nur dann anzubieten, wenn die voraussichtliche Höchstlast des betroffenen Letztverbrauchers innerhalb des Hochlastzeitfensters einen ausreichenden Abstand zur voraussichtlichen Jahreshöchstlast außerhalb der Hochlastzeitfenster aufweisen wird. Insoweit sind für die betreffenden Netzebenen Mindestabstände (Erheblichkeitsschwellen) einzuhalten. Die jeweilige Erheblichkeitsschwelle ist prozentual und absolut anhand der Lastreduzierung zu bestimmen.
Bei der Ermittlung wird die Jahreshöchstlast des Netznutzers ins Verhältnis gesetzt zur höchsten Last im Hochlastzeitfenster des Netznutzers. Dabei ist auf die jeweilige Netz- bzw. Umspannebene abzustellen.“
Mindestverlagerung
Hochspannung 10 % 500,00 € 100 kW
Hochspannung in Mittelspannung 20 % 500,00 € 100 kW
Mittelspannung 20 % 500,00 € 100 kW
Mittelspannung in Niederspannung 30 % 500,00 € 100 kW
Niederspannung 30 % 500,00 € 100 kW
Auszug aus dem Festlegungsbeschluss BK4-13-739 der Bundesnetzagentur zur Bagatellgrenze
„Es gilt eine Bagatellgrenze einer Entgeltreduzierung in Höhe von 500 €. Das Erreichen der Bagatellgrenze in Höhe von 500 € ist jährlich zu überprüfen. Sofern die Bagatellgrenze unterschritten wird, ist in dem betreffenden Kalenderjahr das allgemeine Netzentgelt zu zahlen.“