Source: https://www.bfarm.de/DE/Servicefunktionen/Datenschutz/_node.html;jsessionid=83C1AE85B917ED90CEC91724F97E8E9F.2_cid354
Timestamp: 2018-07-15 23:11:01
Document Index: 69301462

Matched Legal Cases: ['§ 1', '§ 4', '§ 77', '§ 1', '§ 4', '§ 77', '§ 1', '§ 4', '§ 77', '§ 1', '§ 4', '§ 77', '§ 1', '§ 4', '§ 77']

BfArM - Datenschutzerklärung
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I. Der Verantwortliche im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung und anderer nationaler
Datenschutzgesetze der Mitgliedsstaaten sowie sonstiger datenschutzrechtlicher Bestimmungen
Telefon: +49 (0)228 99 307-0
Telefax: +49 (0)228 99 307-5207
E-Mail: poststelle@bfarm.de
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) unterliegt als selbständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) den Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).
II. Der Datenschutzbeauftragte des Verantwortlichen
Herr Florian Dexel, MBA
Telefon: +49 (0)228 99 307-3732
E-Mail: datenschutz@bfarm.de
Wir erheben und verwenden personenbezogene Daten der Nutzenden grundsätzlich nur, soweit dies zur Bereitstellung einer funktionsfähigen Website sowie unserer Inhalte und Leistungen erforderlich ist. Die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten der Nutzenden erfolgt regelmäßig nur nach deren Einwilligung. Eine Ausnahme gilt in solchen Fällen, in denen eine vorherige Einholung einer Einwilligung aus tatsächlichen Gründen nicht möglich ist und die Verarbeitung der Daten durch gesetzliche Vorschriften gestattet ist.
Soweit wir für Verarbeitungsvorgänge personenbezogener Daten eine Einwilligung der betroffenen Person einholen, dient Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als Rechtsgrundlage.
Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die zur Erfüllung eines Vertrages erforderlich ist, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, dient Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b der DSGVO als Rechtsgrundlage. Dies gilt auch für Verarbeitungsvorgänge, die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind.
Soweit eine Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen erforderlich ist, welchen das BfArM unterliegt, dient Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c der DSGVO als Rechtsgrundlage.
Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe d der DSGVO als Rechtsgrundlage.
Erfolgt die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Wahrnehmung von Aufgaben, welche im öffentlichen Interesse liegen oder in Ausübung öffentlicher Gewalt, die dem BfArM als Verantwortlichen übertragen wurde, dient Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe e DSGVO in Verbindung mit § 1 Absatz 1 und 3, § 4 Absatz 1 und 4 des Gesetzes über Nachfolgeeinrichtungen des Bundesgesundheitsamtes (BGA-NachfG) in Verbindung mit § 77 Absatz 1 Arzneimittelgesetz (AMG) als Rechtsgrundlage.
Bei jedem Aufruf unserer Internetseite erfasst und verarbeitet unser System automatisiert Daten und Informationen vom Computersystem des aufrufenden Rechners.
Betriebssystem der Nutzenden
IP-Adresse der Nutzenden
Websites, von denen das System der Nutzenden auf unsere Internetseite gelangt
Websites, die vom System der Nutzenden über unsere Website aufgerufen werden
Die genannten Daten werden in den Logfiles unseres Systems auch gespeichert. Vor Speicherung der IP-Adresse wird diese um zwei Bytes gekürzt (Bsp.: 192.168.xxx.xxx). Auf diese Weise ist eine Zuordnung der gekürzten IP-Adresse zum aufrufenden Rechner nicht mehr möglich. Andere Daten, die eine Zuordnung der Daten zu Nutzenden ermöglichen, werden nicht gespeichert.
Eine Speicherung der genannten Daten zusammen mit anderen personenbezogenen Daten der Nutzenden findet ebenfalls nicht statt.
Rechtsgrundlage für die vorübergehende Speicherung der Daten ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe e DSGVO in Verbindung mit § 1 Absatz 1 und 3, § 4 Absatz 1 und 4 BGA-NachfG in Verbindung mit § 77 Absatz 1 AMG.
Die vorübergehende Speicherung der IP-Adresse durch das System ist notwendig, um eine Auslieferung der Website an die Rechner der Nutzenden zu ermöglichen. Hierfür muss die IP-Adresse der Nutzenden für die Dauer der Sitzung gespeichert bleiben.
Im Falle der Erfassung von personenbezogenen oder personenbeziehbaren Daten zur Bereitstellung der Website ist dies der Fall, sobald die jeweilige Sitzung beendet ist.
Die im Logfile gespeicherten Daten sind den Nutzenden nicht mehr zuzuordnen. Sie werden zum Zwecke der Optimierung der Website und zur Sicherstellung der Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme für ein Jahr gespeichert.
Eine Weitergabe der Daten an Dritte oder eine anderweitige Verwendung findet nicht statt.
Die Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website und die Speicherung der Daten in Logfiles ist für den Betrieb der Internetseite zwingend erforderlich. Es besteht folglich seitens der Nutzenden keine Widerspruchsmöglichkeit. Da die Speicherung der Daten in den Logfiles ohne Personenbezug erfolgt, ist ein Widerspruch nicht möglich.
Unsere Webseite verwendet Cookies. Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, die im Internetbrowser bzw. vom Internetbrowser auf dem Computersystem der Nutzenden gespeichert werden. Wird eine Website aufgerufen, so kann ein Cookie auf dem Betriebssystem der Nutzenden gespeichert werden. Dieser Cookie enthält eine charakteristische Zeichenfolge, die eine eindeutige Identifizierung des Browsers beim erneuten Aufrufen der Website ermöglicht.
Auf verlinkten Seiten kommen außerdem möglicherweise Cookies zum Einsatz, ohne dass wir die Nutzenden darauf hinweisen können. Die meisten Browser sind so eingestellt, dass sie Cookies automatisch akzeptieren. Das Speichern von Cookies kann jedoch deaktiviert oder der Browser so eingestellt werden, dass er die Nutzenden benachrichtigt, sobald Cookies gesendet werden.
Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten unter Verwendung von Cookies ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe e DSGVO in Verbindung mit § 1 Absatz 1 und 3, § 4 Absatz 1 und 4 BGA-NachfG in Verbindung mit § 77 Absatz 1 AMG.
Wir setzen in unserem Internetangebot Cookies ein, um unsere Website nutzerfreundlicher zu gestalten. Einige Elemente unserer Internetseite erfordern es, dass der aufrufende Browser auch nach einem Seitenwechsel identifiziert werden kann. Dies betrifft die Übernahme von Spracheinstellungen und das Merken von Suchbegriffen.
Die von uns verwendeten Cookies dienen ferner der Lastverteilung sowie dazu, die Anfragen von Nutzenden während einer Sitzung stets dem gleichen Server zuzuleiten.
Cookies werden auf dem Rechner der Nutzenden gespeichert und von diesem an unserer Seite übermittelt. Daher haben Nutzende auch die volle Kontrolle über die Verwendung von Cookies. Durch eine Änderung der Einstellungen im Internetbrowser kann die Übertragung von Cookies deaktiviert oder eingeschränkt werden. Bereits gespeicherte Cookies können jederzeit gelöscht werden. Dies kann auch automatisiert erfolgen. Werden Cookies für unsere Website deaktiviert, können möglicherweise nicht mehr alle Funktionen der Website vollumfänglich genutzt werden.
Die von uns verwendeten Cookies sind sogenannte Session-Cookies, deren Gültigkeit nur für die Dauer der jeweiligen Sitzung erhalten bleibt.
VI. Newsletter und Bulletin zur Arzneimittelsicherheit
Auf unserer Internetseite besteht die Möglichkeit einen kostenfreien Newsletter sowie das Bulletin für Arzneimittelsicherheit zu abonnieren. Dabei wird zunächst die Einwilligung der Nutzenden bei der Anmeldung zum Newsletter bzw. dem Bulletin eingeholt und auf diese Datenschutzerklärung verwiesen. Anschließend werden die Daten aus der Eingabemaske an uns übermittelt.
Im Falle der Eintragung in den jeweiligen Verteiler des BfArM wird die E-Mail-Adresse der Nutzenden von uns auf einem Server innerhalb Deutschlands gespeichert. Wir setzen diese Daten ausschließlich für den Versand der Newsletter oder des Bulletins ein.
Wir geben die Daten der Nutzenden nicht an Dritte weiter und nutzen sie auch nicht für sonstige eigene Zwecke.
Nach der Anmeldung zum Empfang des Newsletters oder des Bulletins generiert unser System eine Bestätigungsnachricht, die an die angegebene E-Mail-Adresse versendet wird. Die Anmeldung ist erst abgeschlossen, wenn die Nutzenden den darin enthaltenen Link anklicken. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Inhaber oder die Inhaberin der E-Mail-Adresse den Empfang des Newsletters oder des Bulletins tatsächlich wünscht.
Nutzende haben jederzeit die Möglichkeit, den Newsletter und das Bulletin abzubestellen. Am einfachsten erfolgt dies über den entsprechenden Link, welcher am Ende jeder Nachricht enthalten ist. Durch Klicken des Links wird die eingegebene E-Mail-Adresse aus der Empfängerliste entfernt.
2. Rechtgrundlage für die Datenverarbeitung
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten nach Anmeldung zum Newsletter oder dem Bulletin durch Nutzende ist bei Vorliegen einer Einwilligung der Nutzenden Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO.
Die Erhebung der E-Mail-Adresse der Nutzenden dient dazu, den Newsletter oder das Bulletin zuzustellen.
Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Die E-Mail-Adresse der Nutzenden wird entsprechend solange gespeichert, wie das Abonnement des Newsletters oder des Bulletin aktiv ist.
Das Abonnement des Newsletters oder des Bulletins kann durch die betroffenen Nutzenden jederzeit gekündigt werden. Am einfachsten geschieht dies durch Eingabe der für das Abonnement genutzten E-Mail-Adresse in die Maske zur Kündigung auf unserer Website. Durch die Eingabe wird diese E-Mail-Adresse aus der Empfängerliste des Newsletters oder des Bulletins gestrichen. Ein Link zu dieser Eingabemaske ist auch in jeder Sendung enthalten.
Auf unserer Internetseite findet sich eine Eingabemaske, welche für die elektronische Kontaktaufnahme genutzt werden kann. Machen Nutzende von dieser Möglichkeit Gebrauch, so werden die in dieses Formular eingegebenen Daten an uns übermittelt und gespeichert. Die Eingabe folgender Daten ist möglich:
Grundsätzlich sind die Angaben in den genannten Datenfeldern freiwillig, lediglich das Feld „Name“ ist als Pflichtfeld markiert. Es dient zur Differenzierung von Eingaben unterschiedlicher Nutzender sowie der Zuordnung zu vorangegangenen Konversationen. Das Feld „Name“ kann dabei auch mit einem beliebigen Alias befüllt werden, wodurch anonyme Mitteilungen möglich sind.
Für die Verarbeitung der Daten wird im Rahmen des Absendevorgangs die Einwilligung der Nutzenden eingeholt und auf diese Datenschutzerklärung verwiesen.
Alternativ ist eine Kontaktaufnahme über die im Impressum bereitgestellte E-Mail-Adresse möglich. In diesem Fall werden die mit der E-Mail übermittelten personenbezogenen Daten der Nutzenden gespeichert. Die Speicherung soll es ermöglichen im Rahmen der Bearbeitung von Anliegen erforderlichenfalls mit den Nutzenden in Kontakt zu treten.
Es erfolgt in diesem Zusammenhang keine Weitergabe der Daten an Dritte. Die Daten werden ausschließlich für die Verarbeitung der Konversationen verwendet.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist bei Vorliegen einer Einwilligung der Nutzenden Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten, die im Zuge einer Übersendung einer E-Mail übermittelt werden, ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe e DSGVO in Verbindung mit § 1 Absatz 1 und 3, § 4 Absatz 1 und 4 BGA-NachfG in Verbindung mit § 77 Absatz 1 AMG.
Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten aus der Eingabemaske dient der Bearbeitung der Kontaktaufnahme mit Nutzenden sowie zur Individualisierung ihrer Anfragen. Durch die Individualisierung können frühere Anfragen von Nutzenden zugeordnet und bei der Bearbeitung berücksichtigt werden. Bei anonymer Kontaktaufnahme dient die Individualisierungsfunktion zusätzlich der Unterscheidung von Anfragen.
Im Falle einer Kontaktaufnahme per E-Mail dient die Speicherung der E-Mail-Adresse ebenfalls dazu Absendern Antworten zu können.
Die Angabe der Anschrift wird erst dann zwingend erforderlich, wenn die Anfragen von Nutzenden Gebühren verursachen. Dies kann im Falle von Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) der Fall sein. Sollte eine Anfrage Gebühren verursachen, werden Nutzende darauf vor Beginn der Bearbeitung aufmerksam gemacht und um Zustimmung gebeten. Bleibt die Bestätigung des Anliegens innerhalb der im Anschreiben gesetzten Frist aus, werden die erhobenen personenbezogenen Daten zusammen mit der Anfrage gelöscht.
Mit der Zustimmung wird zugleich um die Angabe Ihrer postalischen Anschrift gebeten, falls diese noch nicht mitgeteilt wurde. Dadurch wird die Zustellung eines schriftlichen Gebührenbescheids ermöglicht.
Die mögliche Angabe der Telefonnummer hilft ausschließlich bei der schnelleren Bearbeitung des Anliegens. Sollten Unklarheiten bezüglich der an uns gerichteten Fragen bestehen, wäre dadurch eine schnellere und unkomplizierte Rücksprache mit den Kontaktsuchenden möglich.
Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind und Vorschriften zur Aufbewahrung, insbesondere die „Registraturrichtlinie für das Bearbeiten und Verwalten von Schriftgut in Bundesministerien“, welche in Bundesbehörden analog zur Anwendung kommt, nicht mehr entgegenstehen.
Die eingegebenen personenbezogenen Daten und Konversationen werden im Falle Ihrer Einwilligung für einen Zeitraum von 10 Jahren zu den genannten Zwecken gespeichert. Sie werden nicht an Dritte weitergegeben.
Nutzende haben jederzeit die Möglichkeit, ihre Einwilligung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten zu widerrufen. Erfolgte die Kontaktaufnahme per E-Mail, so können Nutzende der Speicherung ihrer personenbezogenen Daten jederzeit widersprechen. Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge der Kontaktaufnahme gespeichert wurden, werden in diesem Fall gelöscht. In einem solchen Fall kann die Konversation nicht fortgeführt werden.
VIII. Webanalyse durch Matomo
Wir nutzen auf unserer Website das Open-Source-Software-Tool Matomo (ehemals PIWIK) zur Analyse des Surfverhaltens der Nutzenden. Matomo wird von uns ohne die Verwendung von Cookies betrieben. Werden Einzelseiten unserer Website aufgerufen, so werden folgende Daten gespeichert:
Zwei Bytes der IP-Adresse des aufrufenden Systems der Nutzenden
Die Unterseiten, welche von der aufgerufenen Webseite aus aufgerufen werden
Verweildauer auf der Webseite
Häufigkeit des Aufrufs der Webseite
Die Software läuft dabei ausschließlich auf den Servern unserer Webseite. Eine Speicherung der Daten von Nutzenden findet nur dort statt. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der genannten Daten ist Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe e DSGVO in Verbindung mit § 1 Absatz 1 und 3, § 4 Absatz 1 und 4 BGA-NachfG in Verbindung mit § 77 Absatz 1 AMG.
Die Verarbeitung der genannten Daten ermöglicht uns eine Analyse des Surfverhaltens der Nutzenden. Wir sind durch die Auswertung der gewonnenen Daten in der Lage, Informationen über die Nutzung der einzelnen Komponenten unserer Webseite zusammenzustellen. Dadurch können wir die Nutzerfreundlichkeit unserer Website stetig verbessern.
Die anonymen Log-Daten werden gelöscht, sobald sie für unsere Aufzeichnungszwecke nicht mehr benötigt werden. Dies ist nach 30 Tagen der Fall. Anschließend werden nur die daraus erstellten Berichte verarbeitet.
Werden personenbezogene Daten von Nutzenden verarbeitet, sind diese Betroffene im Sinne der DSGVO. Nutzenden unseres Internetauftritts stehen daher folgende Rechte gegenüber dem BfArM als Verantwortlichen zu:
Nutzende können von uns als dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber verlangen, ob personenbezogene Daten, die sie betreffen, von uns verarbeitet werden.
Liegt eine solche Verarbeitung vor, können Nutzende von dem Verantwortlichen über folgende Informationen Auskunft verlangen:
die Empfänger bzw. die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die sie betreffende personenbezogene Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden;
die geplante Dauer der Speicherung der die Nutzenden betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer;
das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der die Nutzenden betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Absatz 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
Den Nutzenden steht das Recht zu, Auskunft darüber zu verlangen, ob die sie betreffenden personenbezogenen Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt werden. In diesem Zusammenhang können sie verlangen, über die geeigneten Garantien gemäß Artikel 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.
Nutzende haben ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber dem Verantwortlichen, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die sie betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.
Das Recht auf Berichtigung kann insoweit beschränkt werden, als es voraussichtlich die Verwirklichung der Forschungs- oder Statistikzwecke unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt und die Beschränkung für die Erfüllung der Forschungs- oder Statistikzwecke notwendig ist.
Unter den folgenden Voraussetzungen können Nutzende die Einschränkung der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:
wenn Nutzende die Richtigkeit der sie betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreiten, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen;
der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die Nutzenden diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, oder
wenn Nutzende Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Artikel 21 Absatz 1 DSGVO eingelegt haben und noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber ihren Gründen überwiegen.
Wurde die Verarbeitung der die Nutzenden betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Einwilligung der Nutzenden oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.
Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den oben genannten Voraussetzungen eingeschränkt, werden Nutzende von dem Verantwortlichen unterrichtet bevor die Einschränkung aufgehoben wird.
Das Recht der Nutzenden auf Einschränkung der Verarbeitung kann seinerseits insoweit beschränkt werden, als es voraussichtlich die Verwirklichung der Forschungs- oder Statistikzwecke unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt und die Beschränkung für die Erfüllung der Forschungs- oder Statistikzwecke notwendig ist.
Nutzende können von dem Verantwortlichen verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, diese Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
Die Nutzende betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.
Nutzende widerrufen ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a oder Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
Nutzende legen gemäß Artikel 21 Absatz 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder sie legen gemäß Artikel 21 Absatz 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
Die Nutzende betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
Die Löschung der Nutzende betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
Die Nutzende betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Artikel 8 Absatz 1 DSGVO erhoben.
Hat der Verantwortliche die Nutzende betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und ist er gemäß Artikel 17 Absatz 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so trifft er unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Nutzende als betroffene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben.
aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe h und i sowie Artikel 9 Absatz 3 DSGVO;
für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gemäß Artikel 89 Absatz 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder
Haben Nutzende das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden.
Nutzenden steht gegenüber dem Verantwortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.
Die Nutzenden haben das Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, die sie dem Verantwortlichen bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Außerdem haben die Nutzenden das Recht diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern
In Ausübung dieses Rechts haben Nutzende ferner das Recht, zu erwirken, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Freiheiten und Rechte anderer Personen dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden.
Nutzende haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe e DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
Der Verantwortliche verarbeitet die Nutzende betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Nutzende haben die Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft – ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG – ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.
Nutzende haben auch das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, bei der Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Artikel 89 Absatz 1 DSGVO erfolgt, dieser zu widersprechen.
Das Widerspruchsrecht der Nutzenden kann insoweit beschränkt werden, als es voraussichtlich die Verwirklichung der Forschungs- oder Statistikzwecke unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt und die Beschränkung für die Erfüllung der Forschungs- oder Statistikzwecke notwendig ist.
Nutzende haben das Recht, ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.
Nutzende haben das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung
für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen den Nutzenden und dem Verantwortlichen erforderlich ist,
aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten von Nutzenden sowie ihrer berechtigten Interessen enthalten oder
mit der ausdrücklichen Einwilligung der Nutzenden erfolgt.
Allerdings dürfen diese Entscheidungen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Artikel 9 Absatz 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der Nutzenden getroffen wurden.
Hinsichtlich der in a) und c) genannten Fälle trifft der Verantwortliche angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der Nutzenden zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.
Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Nutzenden das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu, wenn sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.
Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Artikel 78 DSGVO.