Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerwG&Datum=03.03.2005&Aktenzeichen=2%20C%2013.04
Timestamp: 2019-06-17 19:56:21
Document Index: 174610620

Matched Legal Cases: ['Art. 9', '§ 1', '§ 133', 'Art. 9', '§ 1', '§ 133', '§ 133', 'Art. 9', '§ 1', 'Art. 9', '§ 1', '§ 40', '§ 133', '§ 40', '§ 40', '§ 40']

BVerwG, 03.03.2005 - 2 C 13.04 - dejure.org
https://dejure.org/2005,1354
BVerwG, 03.03.2005 - 2 C 13.04 (https://dejure.org/2005,1354)
BVerwG, Entscheidung vom 03.03.2005 - 2 C 13.04 (https://dejure.org/2005,1354)
BVerwG, Entscheidung vom 03. März 2005 - 2 C 13.04 (https://dejure.org/2005,1354)
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BBVAnpG 1999 Art. 9 § 1 Abs. 1 Satz 2
Auslegung eines Antrags auf Erhöhung des Kindergeldes als Antrag auf Erhöhung kindbezogener Dienstbezüge (Familienzuschlag) eines Beamten; Auslegung einer Erklärung abweichend von ihrem Wortlaut nach ihrem Zweck und den sonstigen erkennbaren Begleitumständen; Eindeutigkeit des Wortlauts einer Erklärung als Hindernis einer Anwendbarkeit des § 133 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
BBVAnpG (1999) Art. 9 § 1 Abs. 1 Satz 2; BGB § 133
VG Braunschweig, 21.09.2001 - 7 A 351/00
BVerwG, 03.05.2004 - 2 B 47.03
Auf die Auslegung einer öffentlich-rechtlichen Erklärung wie dieser beiden Schreiben ist die Vorschrift des § 133 BGB entsprechend anwendbar (vgl. auch BVerwG, Urteil vom 3.3. 2005 - BVerwG 2 C 13.04 -, juris Rn. 20).
Die Geltendmachung des Anspruchs auf zusätzliche Besoldung innerhalb der Zeitspanne 1. Januar 1988 bis 31. Dezember 1998 ist vielmehr ein dem materiellen Recht zuzuordnendes Tatbestandsmerkmal des Art. 9 § 1 Abs. 1 Satz 2 BBVAnpG 99. Diese Rechtsauffassung liegt dem Urteil des Senats vom 28. Juni 2001 - BVerwG 2 C 48.00 - (BVerwGE 114, 350), in dem das Zeitmoment in Art. 9 § 1 Abs. 1 Satz 2 BBVAnpG 99 als "Anspruchsvoraussetzung" bezeichnet ist (…Urteil vom 28. Juni 2001 a.a.O. S. 352), sowie dem Urteil des Senats vom 3. März 2005 - BVerwG 2 C 13.04 - (Buchholz 240 § 40 BBesG Nr. 32 S. 9) zugrunde, wonach der Antrag auf Erhöhung des Familienzuschlags eine "materiellrechtliche Willenserklärung" darstellt.
Nach der auf öffentlich-rechtliche Erklärungen entsprechend anwendbaren Vorschrift des § 133 BGB ist insoweit eine Auslegung geboten, die nicht beim Wortlaut stehen bleibt, sondern stets Sinn und Begleitumstände einbezieht (Urteil vom 3. März 2005 - BVerwG 2 C 13.04 - Buchholz 240 § 40 BBesG Nr. 32 S. 10).
BVerwG, Urteil vom 3.3.2005 - 2 C 13.04 -, juris und NVwZ-RR 2005, 591.
BVerwG, Urteile vom 3.3.2005, a.a.O, Juris, vom 28.5.2003 - 8 C 6.02 -, Juris.
Allerdings ist selbst bei eindeutigem Wortlaut zur Ermittlung des Inhalts der Erklärung zu prüfen, ob ihr nicht eine vom Wortlaut abweichende bzw. diese ergänzende Bedeutung zukommt; Sinn und Begleitumstände der Erklärung sind einzubeziehen (vgl. etwa Urteil vom 3. März 2005 - BVerwG 2 C 13.04 - Buchholz 240 § 40 BBesG Nr. 32).
Dabei sind auch die Begleitumstände einzubeziehen (BVerwG, Urteil vom 3. März 2005 - BVerwG 2 C 13.04 -" Buchholz 240 § 40 BBesG Nr. 32).
Ihre Behauptung, das Verwaltungsgericht sei von den vom Bundesverwaltungsgericht im Urteil vom 03.03.2005 - 2 C 13.04 - (NVwZ-RR 2005, 591) für die Auslegung eines Antrags aufgestellten Grundsätzen abgewichen, weil das Verwaltungsgericht den Rechtssatz aufgestellt habe,.
Das wäre mit den für die Auslegung von öffentlich-rechtlichen Willenserklärungen geltenden Grundsätzen nicht zu vereinbaren (vgl. BVerwG, Urt. v. 03.03.2005, a.a.O.;… VGH Bad.-Württ., Urt. v. 30.09.2014 - 4 S 1918/13 - VBlBW 2015, 117 m.w.N.).
BVerwG, 19.10.2006 - 2 B 61.06
Folgen eines Sichbeziehens einer Rechtsfrage nur auf einen Einzelfall für die …
OVG Niedersachsen, 03.02.2010 - 5 LA 340/08
Sonderurlaub für Sanatoriumsaufenthalt; Dauer