Source: http://mhb.meeresschutz.info/de/kennblaetter/neue-kennblaetter/details/pid/5.html
Timestamp: 2017-06-29 03:42:11
Document Index: 313748402

Matched Legal Cases: ['Art. 11', 'Art. 11', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 9', 'Art. 8', 'Art. 11']

Details - BLMP-MHB
neue Kennblätter
Kennblatt als PDF herunterladen Letzte PDF-Aktualisierung:
2016-09-06 02:00:57
Kennblätter
Bathymetrie (5) (Kennblatt-Nr. 5) (Stand: 03.07.2015 )
1 - Allgemeines	1.1 Themenbereich	Physikalisches Monitoring - Meeresboden	1.2 Definition	Beschreibung der Morphologischen Verhältnisse
Tiefenvariation
Morphodynamische Veränderungen
1.3 Zuständige Behörde(n)	Bund/Länder* verantwortliche Behörden Bund BSH , WSV Mecklenburg-Vorpommern LUNG MV , STÄLU MV Niedersachsen NLWKN Schleswig-Holstein LLUR , LKN-SH * An der gemeinschaftlichen, föderalen Umsetzung der Aufgaben des Meeresschutzes sind folgende Ministerien von Bund und Küstenländern beteiligt:
Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen (Umwelt HB)
Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern (LU MV)
Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU NI)
1.4 Arbeitsgruppe	Ad-hoc-AG Hydrographie, Hydrologie und Morphologie	2 - Überwachungsanforderungen, Umweltziele und Gefährdungen	2.1 Allgemeine Anforderungen und rechtliche Vorgaben	MSRL
Die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) bildet die Umweltsäule der EU-Meerespolitik und erstellt eine thematische Strategie für den Schutz und die Erhaltung der europäischen Meeresumwelt. Ziel ist es, saubere, gesunde und produktive Meere und deren biologische Vielfalt langfristig zu bewahren bzw., wo durchführbar und nötig, wieder herzustellen. Eine Verschlechterung des Zustandes ist zu verhindern.
Die MSRL gibt den Rahmen vor, in dem die Mitgliedstaaten die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um bis 2020 einen guten Zustand der Meeresumwelt zu erreichen oder zu erhalten. Klare zeitliche und inhaltliche Planungsschritte werden vorgegeben und Verpflichtungen aus anderen internationalen, regionalen und EU-Regelungen sind zu berücksichtigen.
Das Monitoring, das Deutschland gemäß Art. 11 MSRL durchführt, folgt einer eigenen Struktur (mit MSRL-Monitoringprogrammen und Subprogrammen), die hier als Überblick dargestellt wird. FFH-RL
Die Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH) hat zum Ziel, wildlebende Arten, deren Lebensräume und die europaweite Vernetzung dieser Lebensräume („Natura 2000“) zu sichern und zu schützen. Die Vernetzung dient der Bewahrung, (Wieder-)Herstellung und Entwicklung ökologischer Wechselbeziehungen sowie der Förderung natürlicher Ausbreitungs- und Wiederbesiedlungsprozesse.
In Deutschland wird die FFH-RL durch das Bundesnaturschutzgesetz und das Wasserhaushaltsgesetz sowie durch entsprechende Landesgesetze in ihrer jeweils geltenden Fassung umgesetzt.
Monitoring: Artikel 11 (Überwachung der Lebensräume und aller Arten gemäß Anhang I, Anhang II, IV und V) ist eine Verpflichtung, für alle Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse (Anhang I) den Erhaltungszustand zu überwachen. Infolgedessen beschränkt sich diese Vorschrift nicht auf Natura 2000-Gebiete, sondern es sind gegebenenfalls auch Lebensraumtypen außerhalb der FFH-Gebiete in die Überwachung mit aufzunehmen. WRRL
Ziel der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist der gute chemische und ökologische Zustand der Gewässer, ein Verschlechterungsgebot für den Gewässerzustand, nachhaltige Wassernutzung und Schutz der Wasserressourcen sowie Schutz vor Überschwemmungen und Dürren.
Die WRRL wird in Deutschland durch das Wasserhaushaltsgesetz und die Wassergesetze der Länder sowie die Oberflächengewässerverordnung und die Grundwasserverordnung umgesetzt. Die Richtlinie gilt u.a. für die Oberflächengewässer einschließlich der Übergangs- und Küstengewässer.
Bei den Überwachungsprogrammen nach WRRL wird unterschieden in Programme zur „überblicksweisen Überwachung", zur „operativen Überwachung" und zur „Überwachung zu Ermittlungszwecken". Welche Programme wo zum Einsatz kommen, ist abhängig von Art und Ausmaß der Belastung der Wasserkörper (z.B. in Niedersachsen, siehe hier). HELCOM
In der geltenden Fassung legt das zwischenstaatliche Helsinki-Übereinkommen die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der neun Ostseeanrainerstaaten und der EU bei der Vermeidung bzw. Bewältigung der Verschmutzung der Ostsee und der Erhaltung und Wiederherstellung ihres ökologischen Gleichgewichts fest. Die Vertragsstaaten kooperieren über die Helsinki-Kommission (HELCOM) auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen und Forschung zu den folgenden Themen: Biodiversität und Ökosysteme einschließlich ihrer Belastungen durch menschlicher Aktivitäten (z.B. Landwirtschaft und Fischerei), Eutrophierung, Schadstoffe einschließlich radioaktiver Stoffe und Schifffahrt (Schiffssicherheit, Notfallmanagement). Im Rahmen des Übereinkommens können Empfehlungen und andere Vereinbarungen verabschiedet werden, zu deren Umsetzung sich die Vertragsstaaten verpflichten.
Der HELCOM Ostseeaktionsplan (HELCOM Baltic Sea Action Plan, BSAP) wurde 2007 von den Umweltministern der Ostseeanliegerstaaten verabschiedet. Ein konkreter Katalog benennt Maßnahmen, Verantwortliche und Zeithorizonte, welche ergriffen werden müssen, um bis 2021 einen guten ökologischen Zustand der Ostsee zu erreichen. Die vier thematischen Bereiche Eutrophierung , Biodiversität (einschließlich Fischerei), gefährliche Stoffe und maritime Aktivitäten spiegeln die wesentlichen Belastungen/Belatungssquellen des Ökosystems Ostsee wider. HELCOM Monitoring Manual / COMBINE Manual
Die HELCOM Monitoring und Assessment Strategie wurde 2013 überarbeitet, um die Anforderungen des BSAP und der MSRL erfüllen zu können. Dazu werden bis 2015 kontinuierlich alle bestehenden HELCOM manuals and guidelines im HELCOM Monitoring Manual zusammengeführt. Darunter auch das bisherige COMBINE Manual (Cooperative Monitoring in the Baltic Sea Environment), das seit 1992 die Monitoringmethoden der Mitgliedsstaaten zusammenfasst und regelt.
Weitere Informationen zu Monitoring und Assessment finden sich unter: http://helcom.fi/action-areas/monitoring-and-assessment und im HELCOM Monitoring Manual TWSC
Die trilaterale Regierungszusammenarbeit zum Schutz des Wattenmeeres (TWSC-Trilateral Wadden Sea Cooperation) basiert auf der gemeinsamen Erklärung der Umweltminister aus Dänemark, Deutschland, den Niederlanden (Joint Declaration 1982/2010) - seit 2009 auch unter Anerkennung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe nach der Welterbe Konvention.
Die drei Anrainerstaaten des Wattenmeers kooperieren auf den Gebieten Monitoring, Bewertung, Maßnahmen, Projekte und Forschung zu den Themen Biodiversität, Eutrophierung und Schadstoffe. Ziel ist es, ein weitgehend natürliches und ungestörtes Wattenmeer Ökosystem zu erhalten. Der Küstenschutz soll gewährleistet sowie der Dialog mit allen Nutzern und Interessengruppen gepflegt werden.
Eckpunkte für ein gemeinsames Management werden im trilateralen Wattenmeerplan verabschiedet. Für eine Bewertung der Umsetzung und des Erfolges der ergriffenen Maßnahmen wird das trilaterale Monitoring- und Bewertungsprogramm (TMAP) durchgeführt. Räumliche Zuordnung der Richtlinien	AWZ	12-sm-Zone	Küstengewässer 1)
Übergangsgewässer	MSRL	x	x	x	-	FFH-RL	x	x	x	x	WRRL	-	-	x	x	HELCOM	x	x	x	-	TWSC	-	-	x	x	1) bei WRRL: Basislinie plus eine Seemeile
2.2 spezifische Anforderungen und Umweltziele	MSRL
Die Ergebnisse der morphologischen Vermessungen werden auch für die Anfangsbewertung der Meeresgewässer benötigt. Dazu müssen die unter Artikel 11 genannten Parameter erfasst werden.
"Die Mitgliedstaaten legen auf der Grundlage der nach Artikel 8 Absatz 1 vorgenommenen Anfangsbewertung für jede Meeresregion bzw. -unterregion einen umfassenden Satz von Umweltzielen sowie entsprechende Indikatoren für ihre Meeresgewässer fest und berücksichtigen dabei die in Anhang III enthaltene Liste von Merkmalen."
Artikel 11, Anhänge III & V
Für die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie müssen Überwachungsprogramme erstellt werden, welche die folgenden morphologischen Parameter erfassen:
Topografie und Bathymetrie des Meeresbodens
Die Mitgliedstaaten überwachen den Erhaltungszustand der in Artikel 2 genannten Arten und Lebensräume, wobei sie die prioritären natürlichen Lebensraumtypen und die prioritären Arten besonders berücksichtigen. Die Hydromorphologie spielt auch eine wichtige Rolle bei der Bewertung der lebensraumtypischen Habitatstrukturen (siehe Bewertungsschemata (in Vorbereitung)) und bei der Ausweisung von FFH-Lebensräumen. Z.B. wird die Bathymetrie zur Definition des Lebensraums Sandbank herangezogen.	WRRL
Gemäß WRRL sind Morphologische Veränderungen als Qualitätskomponente alle 6 Jahre zu erfassen. Hierzu zählen:
Tiefenvariationen und
Struktur der Gezeitenzonen
Anhang 5, Abschnitt 1.2.3 und 1.2.4
Übergangsgewässer:
"Tiefenvariationen, Substratbedingungen sowie Struktur und Bedingungen der Gezeitenzonen entsprechen Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können."
"Tiefenvariation, Struktur und Substrat des Sediments der Küstengewässer sowie Struktur und Bedingungen der Gezeitenzonen entsprechen Bedingungen, unter denen die oben für die biologischen Qualitätskomponenten beschriebenen Werte erreicht werden können."	Im HELCOM Monitoring Manual werden die Themen dieses Kennblattes unter dem folgenden Programmpunkt (programme topic) betrachtet:
TMAP - Wattenmeerplan (Stade-Deklaration 1997)
Die Überwachung geomorphologischer Eigenschaften des Wattenmeeres hat das Ziel, mögliche Klimaänderungen (z.B. Anstieg des Meeresspiegels, Zunahme der Sturmereignisse) sowie deren Auswirkungen auf die Lebensräume, Arten und Gemeinschaften zu bewerten. Siehe hierzu TMAP-Manual Chapter 1.1: Geomorphology).	geforderte Messfrequenzen
Für die Ländern steht zudem der Küstenschutz im Vordergrund, dass heißt das Wattenmeer und die Küstenregionen an Nord- und Ostsee (flache Gewässer und Übergangsbereiche zum Festland).
Übersicht der Messfrequenzen und -zyklen:
alle 6 Jahre
Für die biologischen Komponenten spielen insbesondere zeitliche Trends in der Bathymetrie als zusätzliche Parameter für die Bewertung eine große Rolle. Diese Trends können sowohl natürliche als auch anthropogen bedingte Ursachen haben.	2.3 Gefährdung	Baumaßnahmen, Vertiefungen	3 - Messkonzept	Allgemeine Erläuterung zu Monitoring- und Messprogrammen
Die Begriffe Monitoring(programm) und Überwachung(sprogramm) werden in diesem Handbuch i.d.R. synonym benutzt. Zwischen den Richtlinien und Übereinkommen weicht die Nomenklatur allerdings z.T. voneinander ab. Sofern ein spezifisches Programm einer Richtlinie angesprochen wird, wird versucht, dies auch ausdrücklich zu benennen, z.B. „MSRL-Monitoringprogramm“.
Im Sinne eines Baukastensystems bilden die nationalen MESSprogramme (Kapitel 3.2) die kleinste Einheit der Monitoringprogramme zum Meeresschutz. Sie beschreiben das Wer – wie – was – wo – und - wann? der Meeresumweltüberwachung. Die Messprogramme können unterschiedlichen Überwachungsanforderungen dienen. So bedient zum Beispiel das Wasser-Messprogramm für Schadstoffe in der Ostsee sowohl die Monitoringanforderungen nach HELCOM als auch der MSRL.
Aufbauend auf diesen nationalen Messprogrammen folgt das MSRL-Monitoring, das Deutschland gemäß Art. 11 MSRL durchführt, einer eigenen Struktur (mit MSRL-Monitoring- und Subprogrammen), die hier als Überblick dargestellt wird.
3.1 Beschreibung des Messnetzes	Allgemein
Die Tiefenverhältnisse des Meeresbodens (Bathymetrie) werden im Sublitoral und in den mit Booten befahrbaren Teilen des Eulitorals traditionell durch Tiefenlotungen mit (Single Beam) Echoloten sowie zunehmend mit Fächerecholottechniken erfasst. Im flachen Eulitoral und Supralitoral erfolgen die Messungen tachmetrisch und durch fernerkundliche Verfahren wie dem Laserscanning.
Die Ergebnisse der Vermessungen werden in der Peildatenbank Küste (PDBK) zusammengeführt und z.T als bathymetrische Karten des Meeresbodens mit Tiefenzahlen, Tiefenlinien und eventuell farbigen Tiefenschichten in analoger und digitaler Form zur Verfügung gestellt. Die die dort dargestellten Tiefenangaben beziehen sich auf das Normal Höhen Null (NHN). Als Bezugssystem wurde in den letzten Jahren auf das von der EU geforderte ETRS89 umgestellt. Für Projektionen wird UTM genutzt. Nordsee
Im Rahmen der Synoptischen Vermessung wird der Küstenbereich der Nordsee im 6-12 Jahresrhythmus mindestens einmalig gepeilt (siehe BSH-Peilungen in der Nordsee, Vermessungen des Amtes für Ländliche Räume Husum und WSV-Jahrespeilungen in der Nordsee und im Nord-Ostseekanal).
Abb. 1: Räumliche Abdeckung der bathymetrischen Peilungen des BSH in der Nordsee im Zeitraum 1985 - 2013.Für eine interaktive Kartenabfrage bei www.mdi-de.org hier klicken.
Abb. 2: Peilungen der Wasser- und Schifffahrtsämter Emden, Wilhelmshaven, Bremerhaven, Cuxhaven, Brunsbüttel und Tönning in der Nordsee und im Nord-Ostseekanal 2004 bzw. 2005.
Die Abdeckung der Ostseeküste ist deutlich geringer als die der Nordsee (siehe BSH- und WSV-Peilungen in der Ostsee). Daraus ergibt sich hier ein deutlicher Bedarf an zusätzlichen Peilungen.
Abb. 3: Räumliche Abdeckung der bathymetrischen Peilungen des BSH in der Ostsee im Zeitraum 1992 - 2012.Für eine interaktive Kartenabfrage bei www.mdi-de.org hier klicken.
Abb. 4: Peilungen der Wasser- und Schifffahrtsämter Lübeck und Stralsund in der Ostsee 2004.	3.2 Monitoring-Aktivitäten	Im Sinne eines Baukastensystems bilden die nationalen MESSprogramme (Kapitel 3.2) die kleinste Einheit der Monitoringprogramme zum Meeresschutz. Sie beschreiben das Wer – wie – was – wo – und - wann? der Meeresumweltüberwachung. Die Messprogramme können unterschiedlichen Überwachungsanforderungen dienen. So bedient zum Beispiel das Wasser-Messprogramm für Schadstoffe in der Ostsee sowohl die Monitoringanforderungen nach HELCOM als auch der MSRL.
Küstenvermessung (Laserscan) (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 28)
Allgemeine Informationen Messende Institute
LKN-SH | NPV
Institutionen Zusatzangaben
Beginn des Messprogramms (Q4h)
2005-01-01 Ende des Messprogramms (Q4h)
Ergänzende Angaben zum Messprogramm-Zeitraum
Meeresgewässer
ANS Meeresgewässerregion (Q4i)
Küstensgewässer (WRRL)
Beschreibung für die Auswahl der Meeresregion (Q4j)
Prozentuale Abdeckung (Q9g)
100 Gegenstand des Monitoring Überwachte Elemente (Q9a)
Bathymetrie Weitere gemessene Parameter (Q9b)
Tiefenvariation Zweck des Messprogramms (Q4k)
Umweltzustand und Auswirkungen
Ergänzende Angaben zum Zweck des Messprogramms
Methodenbeschreibung einschl. Probenahme-Methode Probenahme-Methode
Beschreibung Probenahme-Methode (Q9d)
Die Tiefenvariation im Intertidal wird mit einem Laserscanner von Flugzeug aus erfasst Probenahme-Methode (URL)
Tabelle Methoden-URLs (Q9c)
Probenahme-Intervalle Probenanzahl pro Jahr (Q9g)
Ergänzende Angaben zur Probenanzahl pro Jahr
Es werden keine Proben entnommen Frequenz (Q9h)
bei Bedarf Beschreibung Frequenz (Q9h)
Probenahme-Zyklus
alle 6 Jahre Richtlinien spezifische Anforderungen MSRL
Bezug zu Elementen des Annex III
Bezug zu Indikatoren
20.3.1 Topografie/Bathymetrie
Sub-Programme (Nordsee)
Meeresboden-Habitate - physikalisch/chemische Merkmale
Ergänzende Angaben zum Sub-Programm (Q9i)
Daten-Bereitstellung Daten-Aggregationsstand (Q10a)
Ergänzende Angaben zum Daten-Aggregationsstand (Q10a)
Datenzugriff - Bereitstellung (Q10c)
Bereitstellung einer URL zur Datenansicht Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c)
2015-01-01 Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
Datenzugriff - Daten-Update-Frequenz (Q10c)
bei Bedarf Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c)
Datenzugriff - INSPIRE-Standard (Q10c)
Umweltmonitoring-Einrichtungen
Datenzugriff - Rechte (Q10c)
freier Zugriff Link zu den Daten (Q10d)
Ergänzende Angaben zum Daten-Zugriff (Q10d)
Ergänzende Angaben zu den Daten
Küstenvermessung (RTK) (Nordsee) (Messprogramm-Nr. 27)
1976-01-01 Ende des Messprogramms (Q4h)
Übergangsgewässer (WRRL)
Morphologie Weitere gemessene Parameter (Q9b)
Vermessung (nivellitisch und RTK) Probenahme-Methode (URL)
Frequenz (Q9h)
alle 6 Jahre Beschreibung Frequenz (Q9h)
jährlich Richtlinien spezifische Anforderungen MSRL
Bereitstellung der Daten in einem nationalen Daten-Center Datenzugriff - Bereitstellungs-Datum (Q10c)
2000-01-01 Datenzugriff - Datentyp (Q10c)
jährlich Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c)
beschränkter Zugang durch spezfischen Nutzungsvertrag Link zu den Daten (Q10d)
Seevermessung Nordsee (hydrographisch) (Messprogramm-Nr. 26)
Tiefenvariation Weitere gemessene Parameter (Q9b)
Tiefe Zweck des Messprogramms (Q4k)
Echolotung Probenahme-Methode (URL)
Bei der hydrographischen Vermessung werden keine Proben entnommen Frequenz (Q9h)
andere Beschreibung Frequenz (Q9h)
Ziel der hydrographischen Vermessung ist es die Meeresgewässer in 12 Jahren flächendeckend zu erfassen. Probenahme-Zyklus
kontinuierlich Ergänzende Angaben zur Daten-Update-Frequenz (Q10c)
beschränkter Zugang durch allgemeinen Nutzungsvertrag Link zu den Daten (Q10d)
Seevermessung Ostsee (hydrographisch) (Messprogramm-Nr. 134)
BAL Meeresgewässerregion (Q4i)
Sub-Programme (Ostsee)
4 - Bewertung	4.1 Nord- und Ostsee
Bewertung der Tiefenvariation gemäß WRRL
Ad-hoc AG "Hydrographie, Hydrologie und Morphologie der Küstengewässer"
Verschiedene RLs
Die Tiefenvariation und die Struktur der Gezeitenzone werden an Hand der Bewertungsmatrix der Ad-hoc AG "Hydrographie, Hydrologie und Morphologie" bewertet.
MSRL Art. 9 "Guter Umweltzustand" (GES)
Bis zum 15. Oktober 2012 waren auf der Grundlage der Anfangsbewertung (Art. 8 MSRL) und der sogenannten Deskriptoren (Anhang I MSRL) erstmals Merkmale für den guten Umweltzustand (GES) der deutschen Meeresbereiche zu beschreiben (Art. 9 MSRL).
Aufgrund der Datenlage und der beschränkten Anzahl an einsatzfähigen Bewertungs-Verfahren, -Kriterien und -Indikatoren war es im ersten Bericht noch nicht möglich, für alle MSRL-Themen spezifische Grenz- und Schwellenwerte (oder andere Quantifizierungen im Sinne eines GES) zu beschreiben.
Deshalb nimmt der Bericht von 2012 Bezug auf bestehende Zustandsbewertungen. Wichtige Grundlagen dazu liefern die WRRL und die FFH-RL und VRL der Europäischen Union. Darüber hinaus wurden die Arbeiten der regionalen Meeresschutzübereinkommen für Nordsee und Ostsee, OSPAR und HELCOM, u.a. herangezogen.
Informationen zu den deutschen Berichten Art. 8 - 10 MSRL (2012): hier
Beschreibung eines guten Umweltzustands für die deutsche Nordsee nach Artikel 9 MSRL (2012) Download
Beschreibung eines guten Umweltzustands für die deutsche Ostsee nach Artikel 9 MSRL (2012) Download
Übersicht der Deskriptoren zur Festlegung des guten Umweltzustands (Anhang I MSRL): hier
aktueller Entwickungsstand von "Indikatoren zur Bewertung des Zustands": hier
4.2 Nordsee
4.3 Ostsee
5 - Qualitätssicherung	Die am BLMP beteiligten Einrichtungen sind verpflichtet, in Eigenverantwortung Qualitätsmanagementsysteme in Anlehnung an die DIN EN ISO/IEC 17025 zu etablieren und aufrecht zu erhalten (ARGE BLMP-Beschluss 2006). Das beinhaltet die Durchführung sowohl interner als auch externer Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Sicherstellung zuverlässiger und vergleichbarer Untersuchungsergebnisse. Dabei werden sie durch die Qualitätssicherungsstelle des BLMP am Umweltbundesamt ( QS-Stelle) unterstützt, die als unabhängige nicht direkt am Monitoring beteiligte Institution für die Koordinierung der Qualitätssicherungsmaßnahmen im Rahmen des BLMP zuständig ist. Die erforderlichen einrichtungsübergreifenden Abstimmungen erfolgen in der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung“ (AG QS), in der Experten aus Bund und Küstenländern vertreten sind. Durch enge Zusammenarbeit mit der AG ErBeM sowie deren Fach-Arbeitsgruppen ist die direkte Verbindung zu den messenden Einrichtungen gewährleistet.
Die QS-Stelle ist für die Erarbeitung von Handreichungen wie z.B. Leitlinien zur Methodenvalidierung und von Qualitätsmanagement-Musterdokumenten zuständig. Sie organisiert Workshops und führt Ringversuche zu den im Rahmen des BLMP eingesetzten Untersuchungsverfahren und Matrizes durch. Seit 2001 bietet die QS-Stelle den BLMP-Laboratorien auch die Durchführung externer Audits auf Grundlage der DIN EN ISO 17025 mit entsprechend geschultem Personal an.	Für externe QM-Maßnahmen werden Angebote folgender Anbieter genutzt:
QS-Stelle	(Normung bei DIN, CEN und ISO; Begleitung der Etablierung von QM-Systemen, Erstellung von Muster-QM-Dokumenten, Durchführung von Audits)
5.3 Normen	Die Anwendung validierter, d.h. für den vorgegebenen Zweck geeigneter Untersuchungsverfahren ist eine wesentliche Voraussetzung für die Qualitätssicherung in den messenden Einrichtungen. Auf folgende Normen, die regelmäßig überprüft und bei Bedarf dem aktuellen Stand der wissenschaftlich-technischen Entwicklung angepasst werden, wird zurückgegriffen:
5.4 Aktivitäten	Handreichungen, Musterdokumente
Die folgende Auflistung gibt einen Überblick über vorhandene QM-Dokumente und durchgeführte externe QM-Maßnahmen:
Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2008: Muster-Qualitätsmanagementhandbuch für Laboratorien des Bund/Länder-Messprogramms nach DIN EN ISO/IEC 17025, Version: 01 vom 01.02.2008, Umweltbundesamt.
Workshops, Schulungen
Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2007:Workshop "Akkreditierung von Laboratorien nach DIN EN ISO/IEC 17025"; 08.02.2007
Qualitätssicherungsstelle des BLMP am UBA, 2005:Workshop "Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025"; 31.11.2005
5.5 QS - Art. 11 MSRL	Küstenvermessung (Laserscan) (Nordsee) (28)
Qualitätssicherung (Q9e):Unbekannt
Ergänzende Angaben zur Qualitätssicherung (Q9e):
Qualitätskontrolle (Q9f):
Delayed mode validation on the data
Ergänzende Angaben zur Qualitätskontrolle (Q9f):
Küstenvermessung (RTK) (Nordsee) (27)
Qualitätssicherung (Q9e):Nationaler Standard (spezifizieren)
Real-time plus delayed mode validation on the data
Seevermessung Nordsee (hydrographisch) (26)
Nationale Richtlinien für die Seevermessung
Seevermessung Ostsee (hydrographisch) (134)
Zurück zu Meeresschutz.info