Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/einbruchdiebstahl
Timestamp: 2020-07-09 02:04:26
Document Index: 260331004

Matched Legal Cases: ['§ 244', '§ 244', '§ 244', '§ 243', '§ 244', '§ 303', '§ 242', '§ 250']

Einbruchdiebstahl | Rechtslupe
Für den Ver­suchsbge­inn bei Dieb­stahls­de­lik­ten ist dar­auf abzu­stel­len, ob aus Täter­sicht bereits die kon­kre­te Gefahr eines unge­hin­der­ten Zugriffs auf das in Aus­sicht genom­me­ne Stehl­gut besteht, so dass für den Ver­suchs­be­ginn der ers­te Angriff auf den Schutz­me­cha­nis­mus regel­mä­ßig aus­reicht, wenn sich der Täter bei des­sen Über­win­dung nach dem Tat­plan ohne tat­be­stands­frem­de
Der ver­such­te Ein­bruch­dieb­stahl in eine dau­er­haft genutz­te Pri­vat­woh­nung tritt kon­kur­renz­recht­lich nicht hin­ter dem voll­ende­ten Ein­bruch­dieb­stahl an dem Fahr­zeug des glei­chen Geschä­dig­ten zurück. Durch die Ein­füh­rung von § 244 Abs. 4 StGB woll­te der Gesetz­ge­ber dem Umstand Rech­nung tra­gen, dass Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stäh­le einen schwer­wie­gen­den Ein­griff in den per­sön­li­chen Lebens­be­reich des Betrof­fe­nen dar­stel­len, der
Bei (voll­ende­tem) schwe­rem Ban­den­dieb­stahl (§ 244a Abs. 1, § 244 Abs. 1 Nr. 3, § 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Var. 1 StGB) oder (voll­ende­tem) Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahl (§ 244 Abs. 1 Nr. 3 Var. 1 StGB) steht eine zugleich began­ge­ne Sach­be­schä­di­gung (§ 303 Abs. 1 StGB) nach Ansicht des 2. Straf­se­nats des Bun­des­ge­richts­hofs stets im Ver­hält­nis
Ein­bruch in Pra­xis und Woh­nung – und der Ein­stieg durch das Kel­ler­fens­ter
Mit dem Ein­drin­gen in das Gebäu­de über das Kel­ler­fens­ter ist der Täter im Sin­ne der §§ 242 Abs. 1, 243 Abs. 1 Nr. 1 StGB zur Aus­füh­rung des Dieb­stahls zwar in ein Gebäu­de, noch nicht aber in eine Woh­nung ein­ge­bro­chen . Erst mit dem spä­te­ren Auf­bre­chen der Woh­nungs­ein­gangs­tür im vor­lie­gen­den Fall damit
Ein­bruchs­dieb­stahl – und die Sach­be­schä­di­gung
Geset­zes­ein­heit zwi­schen Dieb­stahl, der mit einem Ein­bruch began­gen wird, und Sach­be­schä­di­gung schei­det zuguns­ten der Klar­stel­lungs­funk­ti­on von Tat­ein­heit aus, wenn die Sach­be­schä­di­gung bei kon­kre­ter Betrach­tung von dem regel­mä­ßi­gen Ablauf eines Ein­bruch­dieb­stahls oder Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahls abweicht, von einem eigen­stän­di­gen Unrechts­ge­halt geprägt ist und sich nicht als typi­sche Begleit­tat erweist . Dies wird ins­be­son­de­re
Mit einer Begren­zung der Ein­stands­pflicht einer Haus­rat­ver­si­che­rung für Bar­geld­be­trä­ge, die nicht in einem Tre­sor auf­be­wahrt wer­den, hat ein Ver­si­che­rungs­neh­mer zu rech­nen. So ein Hin­weis des Ober­lan­des­ge­richts Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Restau­rant­be­sit­zers, der nach einem Ein­bruch einen ansehn­li­chen Geld­be­trag von sei­ner Ver­si­che­rung ersetzt bekom­men woll­te. In sei­nen Pri­vat­räu­men
Zwar ist allein eine ande­re recht­li­che Ein­ord­nung der Haupt­tat unschäd­lich, sofern die vor­ge­stell­te Haupt­tat in ihrem Unrechts­ge­halt von der tat­säch­lich began­ge­nen nicht gänz­lich abweicht . Dem­ge­gen­über kön­nen einem Gehil­fen aber nicht ohne wei­te­res qua­li­fi­zie­ren­de Merk­ma­le (etwa nach § 250 Abs. 1 oder Abs. 2 StGB) zuge­rech­net wer­den ; eben­so wenig ein Raub,
Ein­bruch­dieb­stahl – und die Beweis­erleich­te­rung für den Ver­si­che­rungs­neh­mer
Das vom Ver­si­che­rungs­neh­mer zu bewei­sen­de äuße­re Bild eines Ein­bruch­dieb­stahls setzt nicht vor­aus, dass vor­ge­fun­de­ne Spu­ren "stim­mig" in dem Sin­ne sind, dass sie zwei­fels­frei auf einen Ein­bruch schlie­ßen las­sen. Ins­be­son­de­re müs­sen nicht sämt­li­che, typi­scher­wei­se auf­tre­ten­den Spu­ren vor­han­den sein. Dem Ver­si­che­rungs­neh­mer einer Sach­ver­si­che­rung wer­den von der Recht­spre­chung aus dem Leis­tungs­ver­spre­chen des Ver­si­che­rers