Source: http://seelania.de/satzung/satzung.htm
Timestamp: 2017-07-22 04:34:56
Document Index: 138478744

Matched Legal Cases: ['§ 3', '§ 5', '§ 26', '§ 6', '§6', '§ 8', '§ 9']

S A T Z U N G der
SEELANIA STEINBERG e.V.
Der im Jahre 1990 gegründete Verein führt den Namen Faschingsgesellschaft Seelania Steinberg am See. Er führt nach der Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz "eingetragener Verein" in der Abkürzung e.V.
Er hat seinen Sitz in 92449 Steinberg.
Als Vereinsfarben gelten schwarz-rot.
Zweck des Vereins ist die Pflege von Faschingsbräuchen in Steinberg und Umgebung. Er will durch seine gemeinnützige Tätigkeit Mitträger des öffentlichen Geschehens sein und durch Veranstaltungen das Leben in Steinberg und Umgebung fördern. Er betrachtet den Fasching als ein Stück Heimat- und Volkskultur.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenverordnung.
Der Verein ist selbstlos und selbständig tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. § 3 Geschäftsjahr Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr
Die Mitgliedschaft können alle natürlichen und juristischen Personen, die die Zwecke des Vereins zu fördern bereit sind, erwerben. Bei minderjährigen Personen ist für den Eintritt die Genehmigung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.
Eine Satzung ist an jedes Mitglied auszuhändigen.Über den Aufnahmeantrag entscheidet die Vorstandschaft.
Der Jahresbeitrag wird auf Vorschlag des Vorstands von der ordentlichen Mitgliederver-
sammlung festgesetzt.
Mitglieder, die nach 2-maliger Mahnung mit einem Jahresbeitrag im Rückstand sind und den Rückstand nach Ablauf einer Frist von einem Monat nach Zugang der letzten Mahnung nicht gezahlt haben, werden ausgeschlossen. Der Ausschluß ist dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen.
Der Austritt ist nur zum Schluß des Geschäftsjahres zulässig. Er ist dem Vorstand 3 Monate vor Jahresende schriftlich vorzulegen.
Mitglieder, die der Satzung zuwider handeln oder durch ihr Verhalten die Interessen des Vereins schädigen, können durch Vorstandschaftsbeschluß aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Dem Ausgeschlossenen steht das Recht auf Berufung zu, über die die nächste Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit zu entscheiden hat. Die Berufung ist innerhalb einer Woche nach Zugang der Ausschlußerklärung beim Vorstand anzuzeigen.
Mit dem Zugang der Ausschlußerklärung oder dem Ablauf der Wochenfrist nach Zugang des Ausschlußerklärung erlöschen alle Mitgliedschaftsrechte, wenn das Mitglied keine Berufung eingelegt hat.
§ 5 Leitung und Verwaltung
Der Vorstandschaft gehören an:
1) Der Präsident
2) zwei gleichberechtigte Vizepräsidenten
3) der Schriftführer
4) der stellvertretende Schriftführer
5) der Kassier
6) der stellvertretende Kassier
7) bis zu 20 Beisitzer
Sämtliche Vorstandschaftsmitglieder werden für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur satzungsgemäßen Bestellung der nächsten Vorstandschaft im Amt.
Der Vorstand verteilt unter seinen Mitgliedern die wahrzunehmenden Aufgaben.
Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der Präsident sowie die beiden Vizepräsidenten.
Der Präsident leitet die Sitzungen der Vorstandschaft und der Hauptversammlung.
Beschlüsse der Vorstandschaft und der Hauptversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefaßt, wobei Stimmenthaltungen und Ungültige Stimmen nicht berücksichtigt werden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.
Bei Wahlen entscheidet bei Stimmengleichheit das Los.
Die von der Vorstandschaft und der Hauptversammlung gefaßten Beschlüsse werden vom zuständigen Schriftführer in ein Protokollbuch eingetragen. über die Sitzungen der Vorstandschaft und der Hauptversammlung sind Protokolle zu führen. Diese müssen vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter abgezeichnet werden. Bei jeder Sitzung
ist das Protokoll der vorhergehenden Sitzung zu verlesen und zu genehmigen. § 6 Hauptversammlung
Die ordentliche Hauptversammlung hat im Frühjahr jeden Jahres nach Aschermittwoch stattzufinden. Sie wird vom Präsidenten einberufen und von der Vorstandschaft vorbereitet. Die Einladung erfolgt zwei Wochen vorher durch die Presse (Der Neue Tag, Mittelbayerische Zeitung). Anträge an die Hauptversammlung müssen dem Vorstand spätestens eine Woche vor der Hauptversammlung schriftlich vorgelegt werden. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
1. Erstattung des Geschäfts - und Kassenberichts
4. Entlastung des Präsident und der Vorstandschaft, wenn deren Amtsperiode abgelaufen ist
5. Neuwahlen bzw. Ergänzungswahlen, soweit diese erforderlich sind
6. Festsetzen des Mitgliedsbeitrages
7. Wahl von 2 Kassenprüfern auf die Dauer von 2 Jahren
Wahlen und Abstimmungen erfolgen grundsätzlich öffentlich. Wenn der Versammlungsleiter oder mindestens 10 Mitglieder geheime Wahl oder Abstimmung beantragen, muß geheim gewählt oder abgestimmt werden.
Eine ordnungsgemäß einberufene Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlußfähig.
Außerordentliche Mitglieder können Personen werden, die noch keine 18 Jahre alt sind. Jedoch haben sie in der Hauptversammlung kein Stimmrecht.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand im Bedarfsfall jederzeit einberufen werden. Sofern mindestens 1/4 aller Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich den Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gestellt haben, ist diesem Antrag stattzugeben.
Ansonsten gelten für die Berufung die Vorschriften von §6 entsprechend.
§ 8 Garden
Zweck der Garden (Kinder-, Jugend-, Prinzengarde) ist die Pflege und die Ausübung von Faschingstänzen und Bräuchen. Dies findet im Rahmen allgemeiner Jugendarbeit statt. Die Betreuung der Garden obliegt den Gardeministern (Kindergardeminister Jugendgardeminister, Prinzengardeminister). Die Garden wählen unter ihnen eine(n) Gardesprecher(in). Diese haben Sitz und Stimme in der Vorstandschaft.
§ 9 Satzungsänderung Eine Änderung der Satzung bedarf einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder der Hauptversammlung. Auf eine Satzungsänderung ist jedoch bei Bekanntgabe derTagesordnung hinzuweisen.
Die Auflösung des Vereins kann nur durch Beschluß einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Es müssen mindestens 3/4 der Mitglieder anwesend sein und eine 3/4 Mehrheit für die Auflösung stimmen. Falls weniger als 3/4 der Mitglieder anwesend sind, muß eine zweite Versammlung einberufen werden, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden mit einer 3/4 Mehrheit beschließen kann. Bei der Einladung der Mitglieder ist auf diese Bestimmung ausdrücklich hinzuweisen. Bei der Auflösung des Vereins oder Wegfall des bisherigen Zwecks ist das Vermögen der Gemeinde zu übereignen, die es danach ausschließlich und unmittelbar (sofort) für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
Steinberg, den 13.10.1991
in der Änderung vom 12.07.1994
in der Änderung vom 15.10.1995