Source: http://www.ub.uni-kiel.de/news/Rssaktuelles/evaluierung-von-a7-52-a-urhebergesetz
Timestamp: 2018-02-18 01:20:58
Document Index: 145258099

Matched Legal Cases: ['§ 52', '§ 52', '§ 52', '§ 52', '§ 52', '§ 52']

Evaluierung von § 52 a Urhebergesetz — Universitätsbibliothek
Evaluierung von § 52 a Urhebergesetz
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Aufruf an alle Lehrenden zu Beteiligung an der Evaluierung von § 52a Urheberrechtsgesetz- Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung.
Gemäß § 52a ist die elektronische Nutzung von urheberrechtlich geschütztem Material (Teile eines bereits veröffentlichten Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften) in einem Intranet für einen fest definierten Benutzerkreis erlaubt (befristete Regelung bis 31.12.2012). Es muss dafür nicht die Zustimmung des Rechteinhabers eingeholt werden.
Mittels eines Fragebogens des Bundesministeriums der Justiz soll die Inanspruchnahme und der tatsächliche Nutzen des § 52a UrhG im Zeitraum vom 15. Mai bis 15. Juli 2011 abgefragt und bewertet werden. Je mehr Rückmeldungen eingehen, desto höher wird sicher die Chance sein, dass die im UrhG festgelegte Befristung der Nutzung derartiger Materialien für Lehre und Forschung in hochschuleigenen Intranets aufgehoben wird. Dieses Interesse unterstützen auch die HRK, die DFG, die bibliothekarischen Verbände und das "Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" (s.a.: http://www.urheberrechtsbuendnis.de/ ).
Davon unberührt bleibt die Frage der Entschädigung der Verwertungsgesellschaften für diese Nutzungsform; geplant ist hier eine Pauschalabgabe über die Länder.
Bitte beteiligen Sie sich daher an dieser Evaluation, indem Sie den Fragebogen (betrifft nur Abschnitt I Fragen an Hochschulen, S. 1-6) bis Ende August 2011 zurücksenden an
die Universitätsbibliothek – Zentralbibliothek –
z.Hd. Frau Ute Kurkowski
(für Rückfragen: Tel. 880-5048; kurkowski@ub.uni-kiel.de)
Informationen sowie den Fragebogen finden Sie auf der Webseite der UB.
Die Universitätsbibliothek wird die Ergebnisse zusammenfassen und an das Bundesministerium der Justiz, die Hochschulrektorenkonferenz und die Deutsche Forschunngsgemeinschaft zurückmelden. Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns schon jetzt.