Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/rechtsschutzbeduerfnis
Timestamp: 2020-07-04 03:42:15
Document Index: 309729796

Matched Legal Cases: ['§ 155', '§ 89', '§ 99', '§ 99', '§ 99', '§ 95']

Rechtsschutzbedürfnis | Rechtslupe
Das Rechts­schutz­be­dürf­nis ver­langt als Sach­ent­schei­dungs­vor­aus­set­zung das Vor­lie­gen eines berech­tig­ten Inter­es­ses an der Inan­spruch­nah­me der Gerich­te. Fehlt es, ist ein Antrag als unzu­läs­sig abzu­wei­sen. Bei Leis­­tungs- und Gestal­tungs­kla­gen kann das Rechts­schutz­be­dürf­nis feh­len, wenn der Antrag­stel­ler offen­sicht­lich gericht­li­cher Hil­fe zur Errei­chung sei­nes Ziels nicht (mehr) bedarf. Der Antrag eines Arbeit­ge­bers, die Zustim­mung
Wird ein Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung so spät gestellt, dass nicht mehr erkenn­bar ist, dass eine Eil­ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts die Rechts­stel­lung des Antrag­stel­lers noch sub­stan­zi­ell ver­bes­sern könn­te, ist der Antrag unzu­läs­sig, solan­ge der Beschwer­de­füh­rer nicht hin­rei­chend begrün­det, dass sein Rechts­schutz­be­dürf­nis für die­sen Antrag fort­be­steht . So auch in
Das Rechts­schutz­be­dürf­nis für eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de bezüg­lich der Voll­stre­ckung eines Umgangs­ti­tels ent­fällt infol­ge einer zwi­schen­zeit­lich erfolg­ten ver­fah­rens­ab­schlie­ßen­den fach­ge­richt­li­chen Ent­schei­dung. Die hier vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ent­schie­de­ne Ver­fas­sungs­be­schwer­de rich­tet sich gegen Ent­schei­dun­gen des Ober­lan­des­ge­richts Hamm, die auf­grund der und über die Beschleu­ni­gungs­be­schwer­de (§ 155c FamFG) des Beschwer­de­füh­rers im Voll­stre­ckungs­ver­fah­ren (§ 89 FamFG) zur Fest­set­zung
Eine Revi­si­on ist auch dann zuläs­sig, wenn das Finanz­ge­richt der Kla­ge zwar statt­gibt, dem Kla­ge­be­geh­ren aber nicht voll ent­spricht. Die Revi­si­on ist in einem sol­chen Fall zuläs­sig, weil der Klä­ger durch das Urteil des Finanz­ge­richts for­mell beschwert ist. Vor­aus­set­zung für die Zuläs­sig­keit einer Revi­si­on ist u.a., dass der Revi­si­ons­klä­ger durch
Das Rechts­schutz­be­dürf­nis für einen Zustim­mungs­er­set­zungs­an­trag nach § 99 Abs. 4 BetrVG setzt vor­aus, dass der Betriebs­rat ein Mit­be­stim­mungs­recht nach § 99 Abs. 1 BetrVG bei der vom Arbeit­ge­ber noch beab­sich­tig­ten end­gül­ti­gen per­so­nel­len Ein­zel­maß­nah­me hat und die­ser daher des­sen Zustim­mung bedarf . Ver­set­zung iSv. § 99 Abs. 1 Satz 1, § 95 Abs. 3 Satz
Eine vor­beu­gen­de Unter­las­sungs­kla­ge, mit der ein dro­hen­des tat­säch­li­ches Ver­wal­tungs­han­deln abge­wehrt wer­den soll, ist nur statt­haft, wenn sich die­ses Han­deln hin­rei­chend kon­kret abzeich­net, ins­be­son­de­re die für eine Recht­mä­ßig­keits­prü­fung erfor­der­li­che Bestimmt­heit auf­weist . Die Gewäh­rung vor­beu­gen­den Rechts­schut­zes setzt fer­ner ein beson­de­res schüt­zens­wer­tes Inter­es­se in dem Sinn vor­aus, dass es für den Betrof­fe­nen
Ist unklar und strei­tig, ob das Ver­hal­ten des Finanz­am­tes zu einer Erle­di­gung des Rechts­streits zwi­schen den Instan­zen geführt hat, besteht ein Rechts­schutz­be­dürf­nis des im finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren unter­le­ge­nen Finanz­amt für die Revi­si­on. Zwar fehlt oder ent­fällt das Rechts­schutz­be­dürf­nis für ein Rechts­mit­tel des Finanz­am­tes, wenn es durch Erlass des begehr­ten Ver­wal­tungs­akts vor­be­halts­los