Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=ZInsO%202006,%20260
Timestamp: 2019-12-07 09:50:14
Document Index: 164509306

Matched Legal Cases: ['BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', '§ 50', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH', 'BGH']

BGH, 26.01.2006 - IX ZR 282/03 - dejure.org
https://dejure.org/2006,2875
BGH, 26.01.2006 - IX ZR 282/03 (https://dejure.org/2006,2875)
BGH, Entscheidung vom 26.01.2006 - IX ZR 282/03 (https://dejure.org/2006,2875)
BGH, Entscheidung vom 26. Januar 2006 - IX ZR 282/03 (https://dejure.org/2006,2875)
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Anforderungen an das Vorliegen eines Schadensersatzanspruchs einer Bauträgergesellschaft gegen einen Architekten wegen fehlerhafter Berechnungen des umbauten Raumes der Einheiten einer Wohnanlage; Anforderungen an die Parteifähigkeit und die Prozessfähigkeit eines ...
Rechtsstellung des Insolvenzverwalters; Anforderungen an die Bezeichnung der beklagten Partei in der Klageschrift
LG Mainz, 18.02.2003 - 1 O 532/01
OLG Koblenz, 28.11.2003 - 8 U 358/03
ZInsO 2006, 260
Die Partei- und Prozessfähigkeit des Schuldners (§§ 50, 51 ZPO) wird jedoch durch die Insolvenzeröffnung nicht berührt (BGH, Urt. v. 26. Januar 2006 - IX ZR 282/03, ZInsO 2006, 260).
Der Verwalter ist nicht der gesetzliche Vertreter des Schuldners hinsichtlich des nicht zur Insolvenzmasse gehörenden Vermögens (BGH, Urt. v. 26. Januar 2006 - IX ZR 282/03, ZInsO 2006, 260 Rn. 6).
(1) Auch im Insolvenzverfahren über das Vermögen einer juristischen Person kann der Insolvenzverwalter einen zur Masse gehörenden Vermögensgegenstand freigeben (BGHZ 163, 32, 34; BGH, Urt. v. 26. Januar 2006 - IX ZR 282/03, ZInsO 2006, 260, 261; v. 2. Februar 2006 - IX ZR 46/05, ZIP 2006, 583, 584;… Henckel, Festschrift für Gerhart Kreft S. 291, 300 ff).
Sie hatte durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens ihre Befugnis, für die GmbH zu handeln, nicht verloren (vgl. BGH-Urteil vom 26. Januar 2006 IX ZR 282/03, ZInsO 2006, 260, Rz 6 f.; Uhlenbruck, GmbH-Rundschau 2005, 817 ff., 829, unter IX.2.).
Gleiches gilt für Organe einer juristischen Person, die ihre Stellung auch nach der Eröffnung behalten, aber nur noch solche Aufgaben wahrnehmen, die nicht die Insolvenzmasse betreffen (BGH, Urt. v. 26. Januar 2006 - IX ZR 282/03, ZInsO 2006, 260).
b) Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat an der organschaftlichen Stellung des Klägers nichts geändert, die Organstellung des Organs einer juristischen Person bleibt durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens unberührt (BGH 26. Januar 2006 - IX ZR 282/03 - Rn. 6, ZInsO 2006, 260; Uhlenbruck in Karsten Schmidt/Uhlenbruck Die GmbH in Krise, Sanierung und Insolvenz 4. Aufl. S. 707) .
Der Geschäftsführer kann als Gesellschaftsorgan nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der GmbH nur noch solche Kompetenzen wahrnehmen, die nicht die Insolvenzmasse betreffen (Anschluss an BGH, Urteil vom 26. Januar 2006 - IX ZR 282/03, juris Rn. 6).
Er kann als Gesellschaftsorgan nur noch solche Kompetenzen wahrnehmen, die nicht die Insolvenzmasse betreffen (BGH, Urteil vom 26. Januar 2006 - IX ZR 282/03, ZInsO 2006, 260, juris Rn. 6).
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist der Verwalter nicht - wie der vormalige Geschäftsführer - Vertreter des Schuldners, sondern Partei kraft Amtes (BGH, Urteil vom 26. Januar 2006 - IX ZR 282/03, ZInsO 2006, 260 mwN).
Die Organe der GmbH bleiben bestehen, können aber nur solche Kompetenzen wahrnehmen, die nicht die Insolvenzmasse betreffen (vgl. BGH-Urteil vom 26.01.2006 - IX ZR 282/03, juris).
OLG Hamm, 27.04.2018 - 20 U 75/17
BVerwG, 13.12.2007 - 7 C 40.07
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LG Frankfurt/Main, 26.05.2009 - 24 O 23/09
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