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Timestamp: 2016-10-21 14:57:12
Document Index: 114483813

Matched Legal Cases: ['Art. 90', 'BGE', 'Art. 6', 'Art. 22', 'Art. 22', 'Art. 23', 'Art. 23', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 23', 'Art. 21', 'Art. 21', 'in fine', 'Art. 21', 'Art. 21', 'Art. 99', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 18', 'in casu', 'Art. 18', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 105', 'Art. 97', 'Art. 18', 'Art. 18', 'Art. 19', 'Art. 66', 'Art. 68', 'Art. 64', 'BGE', 'Art. 64']

vertreten durch Rechtsanw�ltin Elena Kanavas,
A.a Die 1973 geborene R.________ war vom 1. April 1999 bis 31. Oktober 2003 als Pflegeassistentin im Spital X.________ angestellt. Am 19. M�rz 2002 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zur Berufsberatung und Umschulung an, worauf ihr die IV-Stelle des Kantons Z�rich mit Verf�gung vom 24. Februar 2006 zun�chst die lerntechnische Vorbereitung f�r die Ausbildung zur B�roangestellten und danach die Umschulung zur Erlangung des B�rofachdiploms mit Beginn am 15. Juli 2006 gew�hrte (Verf�gung vom 9. Oktober 2006), d.h. bis zum erfolgreichen Abschluss der Umschulung im Sommer 2009 (Mitteilungen vom 20. Juni 2007 und vom 7. August 2008).
A.b F�r die Zeit der lerntechnischen Vorbereitung (28. Februar bis 14. Juli 2006) und der daran anschliessenden Ausbildung sprach die IV-Stelle Taggeldleistungen zu (Verf�gungen vom 28. M�rz 2006, 14. Juli 2006, 15. Mai 2007, 21. Juni 2007, 15. Januar 2008 und 4. September 2008). In teilweiser Gutheissung der gegen die Taggeldverf�gungen vom 28. M�rz 2006 und 14. Juli 2006 erhobenen Einsprachen erh�hte die IV-Stelle das Taggeld von Fr. 148.40 (durchschnittliches Tageseinkommen von Fr. 163.-) auf Fr. 169.20 (neues durchschnittliches Tageseinkommen von Fr. 192.-; Verf�gung vom 25. Dezember 2006). Allerdings verneinte sie den Anspruch auf ein Wartetaggeld (Einspracheentscheid vom 29. Dezember 2006).
Die von R.________ gegen den Einspracheentscheid vom 29. Dezember 2006 und die sp�teren Taggeldverf�gungen gef�hrten Beschwerden hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 21. September 2009 in dem Sinne teilweise gut, als es die Sache zu neuer Verf�gung an die Verwaltung zur�ckwies und diese anhielt, der Bemessung der Taggelder ein Jahreseinkommen von Fr. 74'248.- und die Lohnentwicklung zugrunde zu legen. Das Gericht lehnte es hingegen ab, die Taggelder auf der Grundlage des Lohnes einer Pflegefachfrau Diplom Niveau (DN) I festzusetzen, weil der Beginn und die Absolvierung der diesbez�glichen Ausbildung als Gesunde nicht �berwiegend wahrscheinlich erwiesen sei. Zudem verneinte die Vorinstanz den Anspruch auf ein Wartetaggeld.
R.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, die Taggelder seien auf der Grundlage des Lohnes einer Pflegefachfrau DN I zu berechnen, und es sei ein Wartetaggeld zuzusprechen. Sodann beantragte sie die Gew�hrung der unentgeltlichen Prozessf�hrung.
Die IV-Stelle und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen (BSV) verzichten auf Vernehmlassung.
In teilweiser Gutheissung der Beschwerde hat die Vorinstanz die Sache an die IV-Stelle zur�ckgewiesen, damit sie im Sinne der Erw�gungen die H�he der Taggelder neu festsetze, wobei das Gericht das massgebliche Jahreseinkommen mit Fr. 74'248.- ziffernm�ssig bestimmt hat. Der Verwaltung verbleibt unter diesen Umst�nden nur mehr die rechnerische Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten, weswegen der angefochtene Entscheid als Endentscheid zu qualifizieren ist (Urteil 9C_684/2007 vom 27. Dezember 2007 E. 1.1; FELIX UHLMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, N. 9 zu Art. 90 BGG). Dies ist in Bezug auf den vorinstanzlich abgelehnten Wartetaggeldanspruch ohnehin der Fall. Auf die Beschwerde ist einzutreten.
Streitig und zu pr�fen ist zun�chst die Bemessung des (an sich unbestrittenen) Taggeldes der Invalidenversicherung w�hrend der Dauer der Umschulung entweder anhand des hypothetischen Lohnes der Pflegefachfrau DN I oder auf der Basis der im Zeitpunkt des Unfalles vom 15. September 2001 ausge�bten T�tigkeit der Pflegeassistentin.
3.1 In zeitlicher Hinsicht sind - auch bei einer �nderung der gesetzlichen Grundlage - grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze massgebend, die bei der Verwirklichung des zu den Rechtsfolgen f�hrenden Sachverhalts in Geltung standen. Diese L�sung stellt zufolge ihres allgemein g�ltigen Bedeutungsgehaltes einen f�r alle Rechtsverh�ltnisse - und somit auch f�r Dauerleistungen - geltenden intertemporalrechtlichen Grundsatz dar (BGE 130 V 445 E. 1.2.1 S. 447 mit Hinweisen; Urteil 9C_833/2009 vom 4. Februar 2010 E. 3.1). Der anspruchsbestimmende und hier zu beurteilende Zeitraum erstreckt sich vom 28. Februar 2006 bis 30. September 2009. Weil die im Rahmen der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 in Kraft getretenen �nderungen des IVG in diesem Zusammenhang keine leistungsbeeinflussenden �nderungen brachten, werden im Folgenden die bis zum 31. Dezember 2007 g�ltigen (4. IV-Revision) invalidenversicherungsrechtlichen Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen zitiert.
3.2 Versicherte haben w�hrend der Eingliederung Anspruch auf ein Taggeld, wenn sie an wenigstens drei aufeinander folgenden Tagen wegen der Eingliederung verhindert sind, einer Arbeit nachzugehen oder in ihrer gewohnten T�tigkeit zu mindestens 50 Prozent arbeitsunf�hig (Art. 6 ATSG) sind (Art. 22 Abs. 1 erster Satz IVG). Das Taggeld besteht aus einer Grundentsch�digung, auf die alle Versicherten Anspruch haben, und einem Kindergeld f�r Versicherte mit Kindern (Art. 22 Abs. 2 IVG). Die Grundentsch�digung betr�gt 80 Prozent des Erwerbseinkommens, das durch die zuletzt ohne gesundheitliche Einschr�nkung ausge�bte T�tigkeit erzielt wurde (Art. 23 Abs. 1 erster Satz IVG). Grundlage f�r die Ermittlung des Erwerbseinkommens nach Absatz 1 bildet das durchschnittliche Einkommen, von dem Beitr�ge nach dem AHVG erhoben werden (massgebendes Erwerbseinkommen; Art. 23 Abs. 3 IVG). Als erwerbst�tig gelten u.a. Versicherte, die ihre Erwerbst�tigkeit einzig aus gesundheitlichen Gr�nden aufgeben mussten (Art. 21 Abs. 1 lit. c IVV). Liegt die von der versicherten Person zuletzt voll ausge�bte T�tigkeit mehr als zwei Jahre zur�ck, so ist auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das die versicherte Person durch die gleiche T�tigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt h�tte, wenn sie nicht invalid geworden w�re (Art. 21 Abs. 3 IVV). Macht eine versicherte Person glaubhaft, dass sie w�hrend der Zeit der Eingliederung ohne Eintritt der Invalidit�t eine andere Erwerbst�tigkeit als die zuletzt voll ausge�bte aufgenommen h�tte, bemisst sich das Taggeld nach dem Verdienst, der mit dieser neuen T�tigkeit erzielt worden w�re (Art. 21bis Abs. 5 IVV).
3.3 Das kantonale Gericht hat die Frage der Bemessung des Taggeldes auf der Basis eines hypothetischen Einkommens als Pflegefachfrau DN I unter Verweis auf die Rechtsprechung des Eidg. Versicherungsgerichts (Urteil I 732/06 vom 2. Mai 2007 E. 2.1, publ. in: SVR 2008 IV Nr. 4 S. 9) nach Massgabe der bei der Ermittlung des Valideneinkommens geltenden Grunds�tze beantwortet. Danach sei entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des fr�hest m�glichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tats�chlich verdient h�tte. In dieser allgemeinen Form kann der Vorinstanz nicht gefolgt werden, enthalten doch die Art. 23 IVG und Art. 21 ff. IVV detaillierte Regelungen zur Bemessung des Taggeldes, die es jeweils zu beachten gilt, wobei Art. 21bis Abs. 5 IVV auf die hier zu beurteilende Sache anwendbar ist (zum Wortlaut der Bestimmung vgl. E. 3.2 in fine hievor). Gem�ss der Verordnungsbestimmung ist - entgegen der vorinstanzlichen Betrachtungsweise - der Nachweis der Aus�bung einer anderen T�tigkeit als der angestammten nicht mit dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit zu erbringen, sondern es gen�gt die Glaubhaftmachung.
4.1 Das vorinstanzliche Gericht hielt daf�r, weder aus den Akten noch den gegen die Taggeldverf�gungen eingereichten Beschwerden gehe eine vor dem Unfall vom 15. September 2001 bekundete Absicht der Versicherten hervor, einen Abschluss als Pflegefachfrau DN I anzustreben oder konkrete Schritte hiezu einzuleiten. Sodann seien die Defizite in der Beherrschung der deutschen Sprache offenkundig gewesen, habe doch die Umschulung nur deshalb im Fr�hjahr 2006 begonnen werden k�nnen, weil die Versicherte in den Jahren 2005 und 2006 Anstrengungen zur Sprachverbesserung unternommen habe, wobei das sprachliche Verm�gen w�hrend der Umschulung immer Grund zu Diskussionen gegeben habe. In Teilen habe die Umschulung wiederholt werden m�ssen. Dies lasse mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit den Beginn und den Abschluss der Ausbildung zur Pflegefachfrau DN I innert n�tzlicher Frist als ausgeschlossen erscheinen.
4.2 Dagegen tr�gt die Beschwerdef�hrerin vor, die Vorinstanz habe die aktenkundige Zulassung zur Ausbildung als Pflegefachfrau DN I ausser Acht gelassen, wobei einzige Auflage der Aufnahmekommission der vorg�ngige Besuch eines Deutschkurses gewesen sei. Zur Ausbildung angemeldet habe sie sich bereits vor dem Unfall und allein wegen den gesundheitlichen Folgen desselben habe sie die Schule nicht antreten k�nnen. Hinsichtlich ihrer schulischen Leistungsf�higkeit erw�hnt die Versicherte einen �berdurschnittlich guten Abschluss in der Ausbildung zur Pflegeassistentin, und sie erkl�rt, die Schwierigkeiten w�hrend der sp�teren beruflichen Umschulung seien durch die Unfallfolgen begr�ndet.
4.3 F�r die Glaubhaftmachung einer w�hrend der Eingliederung ohne Eintritt der Invalidit�t aufgenommenen anderen Erwerbst�tigkeit als die zuletzt voll ausge�bte (Art. 21bis Abs. 5 IVV) ist die Feststellung der Vorinstanz nicht ausschlaggebend, es best�nden keine Hinweise, dass die Beschwerdef�hrerin vor dem Unfall vom 15. September 2001 konkrete Schritte f�r eine Ausbildung zur Pflegefachfrau DN I unternommen habe. Denn im Anwendungsbereich von Art. 21bis Abs. 5 IVV ist auch eine Ausbildung massgeblich, deren Beginn in der Zeit nach Eintritt der gesundheitlichen Beeintr�chtigung glaubhaft gemacht ist. Die Beschwerdef�hrerin hat im vorinstanzlichen Verfahren in dieser Hinsicht auf den - nach dem Unfall datierenden - Beschluss der Aufnahmekommission der Schule Y.________ vom 10. April 2002 hingewiesen. Ob es sich beim erstmals vor Bundesgericht eingereichten Schreiben der Schule vom 30. April 2001, gem�ss welchem die Beschwerdef�hrerin bereits damals Interesse an einer Ausbildung bekundete hat, um ein zul�ssiges Novum handelt (Art. 99 Abs. 1 BGG), kann offenbleiben. Ihre Absicht, sich zur Pflegefachfrau DN I ausbilden zu lassen, ist so oder anders glaubhaft gemacht. Dasselbe gilt allerdings nicht mit Bezug auf das Erlangen des Diploms innert n�tzlicher Frist. Hiebei fallen die von der Vorinstanz nicht offensichtlich unrichtig getroffenen Feststellungen zu den schulischen Defiziten der Versicherten - namentlich in der deutschen Sprache - ins Gewicht (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 1 BGG). Diese z�gerten nicht nur die invalidenversicherungsrechtliche Umschulung hinaus, sondern h�tten auch die Ausbildung zur Pflegefachfrau zumindest zeitlich verl�ngert. Die Schulleitung erachtete denn auch die Voraussetzungen zur Erreichung des anspruchsvolleren Eidg. F�higkeitszeugnisses (Kauffrau) in keiner Weise f�r gegeben (Schreiben vom 5. M�rz 2008). Insgesamt hat die Beschwerdef�hrerin zwar glaubhaft die Ausbildung zur Pflegefachfrau DN I angestrebt. Hingegen gelingt es ihr nicht, den erfolgreichen Abschluss innert der f�r das Taggeld massgeblichen Zeitspanne glaubhaft darzutun. Demzufolge hat das kantonale Gericht f�r die Bemessung des Taggeldes der Invalidenversicherung mit Recht den angestammten Beruf der Pflegeassistentin als massgeblich bezeichnet.
5.1 Art. 18 IVV, welcher den Anspruch auf Wartetaggeld regelt, hat im Zusammenhang mit der 5. IV-Revision per 1. Januar 2008 eine hier rechtserhebliche �nderung erfahren. Da das Wartetaggeld ausschliesslich f�r eine vor diesem Datum abgelaufene Zeitdauer zur Diskussion steht, richtet sich der Anspruch nach der bis 31. Dezember 2007 in Kraft gewesenen Fassung, die im Folgenden zitiert wird.
5.2 Nach Art. 18 Abs. 1 IVV hat der Versicherte, der zu mindestens 50 % arbeitsunf�hig ist und auf den Beginn bevorstehender Eingliederungsmassnahmen warten muss, f�r die Wartezeit Anspruch auf Taggeld (Abs. 1). Der Anspruch beginnt laut Art. 18 Abs. 2 IVV im Zeitpunkt, in welchem die IV-Stelle auf Grund ihrer Abkl�rungen feststellt, dass Eingliederungsmassnahmen angezeigt sind, sp�testens aber vier Monate nach Eingang der Anmeldung.
5.3 Der Anspruch auf IV-Wartetaggelder gem�ss Art. 18 Abs. 1 IVV setzt nach der Rechtsprechung voraus, dass die versicherte Person in der gewohnten Erwerbst�tigkeit eine mindestens 50%ige Arbeitsunf�higkeit aufweist und die Eingliederungsf�higkeit in subjektiver und objektiver Hinsicht rechtsgen�glich erstellt ist, was bedeutet, dass Eingliederungsmassnahmen - hingegen nicht bloss Abkl�rungsmassnahmen - angezeigt sind. Der Anspruch auf Wartetaggeld nach Ablauf von vier Monaten seit Eingang der Anmeldung (Art. 18 Abs. 2 IVV) verlangt andererseits nicht, dass die IV-Stelle bereits die Durchf�hrung der Eingliederungsmassnahmen bereits beschlossen hat, sondern es gen�gt, dass diese ernsthaft in Frage kommen (AHI 1997 S. 169 E. 3a; Urteil I 705/01 vom 7. August 2002 E. 3.1).
5.4 Dass in casu berufliche Massnahmen nach der Anmeldung vom 19. M�rz 2002 ernsthaft in Frage gekommen sind, steht mit Blick auf deren sp�tere tats�chliche Anordnung fest (vgl. erw�hntes Urteil I 705/01 E. 3.2). Allerdings hat die Vorinstanz den Anspruch auf Wartetaggeld, neben anderen Gr�nden, auch deshalb verneint, weil bis Dezember 2006 Abkl�rungsmassnahmen im Gange waren. Entgegen dem vorinstanzlichen Entscheid kann dies nicht ausschlaggebend sein: Gem�ss Art. 18 Abs. 2 IVV entsteht - unbesehen laufender oder in Aussicht genommener Abkl�rungen - ein Leistungsanspruch sp�testens vier Monate nach Eingang der Anmeldung, falls berufliche Massnahmen ernsthaft in Frage kommen (BGE 121 V 190 E. 4c S. 192 f.; Urteil I 753/02 vom 26. August 2003 E. 4). Angeordnete Abkl�rungsmassnahmen allein lassen den Anspruch auf Wartetaggeld nicht entfallen, sondern es muss kumulativ das Erfordernis hinzutreten, dass berufliche Massnahmen nicht ernsthaft in Frage kommen, was hier - wie eingangs bemerkt - nicht der Fall war. Davon abgesehen hat die IV-Stelle die lerntechnische Vorbereitung unter dem Titel der beruflichen Massnahme bewilligt und nicht als Abkl�rungsmassnahme bezeichnet (Verf�gung vom 24. Februar 2006). Somit steht die lerntechnische Vorbereitung einem Wartetaggeld nicht entgegen, welches nach Massgabe der am 17. M�rz 2002 erfolgten Anmeldung grunds�tzlich fr�hestens ab 18. Juli 2002 gew�hrt werden konnte.
5.4.1 Der Anspruch auf Wartetaggeld setzt die objektive und subjektive Eingliederungsf�higkeit voraus (Urteil I 177/05 vom 8. Juli 2005 E. 2 und 3.2). Dass die Beschwerdef�hrerin in der Zeit vor dem Entscheid �ber Eingliederungsmassnahmen an ihren schulischen Defiziten arbeiten musste, ist entgegen offenbarer Auffassung des kantonalen Gerichts nicht a priori ein Grund, die Eingliederungsf�higkeit zu verneinen. Denn vor dem Entscheid �ber eine konkrete Eingliederungsmassnahme ist eine weite Bandbreite von Ausbildungsm�glichkeiten mit unterschiedlichen Anforderungen an die schulischen F�higkeiten in Betracht zu ziehen und L�cken im Bildungsstand k�nnen im Rahmen der Umschulung oder - wie hier - mittels Vorbereitungskursen angegangen werden. Ein schulisches Defizit steht der Annahme der subjektiven Eingliederungsf�higkeit jedenfalls dann nicht entgegen, wenn die versicherte Person die f�r eine bestimmte Ausbildung grunds�tzlich erforderliche Lernf�higkeit mitbringt. Aus diesem Grund ist der vom kantonalen Gericht wegen der festgestellten schulischen Defizite gezogene Schluss auf eine fehlende Eingliederungsf�higkeit rechtlich unzul�ssig. Feststellungen zur Eingliederungsf�higkeit unter dem eben erl�uterten Gesichtswinkel enth�lt der vorinstanzliche Entscheid nicht, sondern es ist neben den nicht weiter spezifizierten schulischen Defiziten allein eine Schwangerschaft im Jahr 2002 erw�hnt, womit der Sachverhalt unvollst�ndig ermittelt ist (Art. 95 lit. a BGG; Urteile 9C_53/2008 vom 18. Februar 2008 E. 1.3, 9C_40/2007 vom 31. Juli 2007 E. 1; Ulrich Meyer, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 25, 36 und 59 zu Art. 105 BGG; HANSJ�RG Seiler, in: Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2007, N. 24 zu Art. 97 BGG).
5.4.2 Dar�ber hinaus befasst sich der angefochtene Entscheid nicht mit der f�r die Anspruchsbegr�ndung bedeutsamen H�he der Arbeitsunf�higkeit von mindestens 50 % bezogen auf die bisherige T�tigkeit (Art. 18 Abs. 1 IVV; erw�hntes Urteil I 177/05 E. 2; Urteil K 97/02 vom 16. September 2003 E. 4.1). Im Einspracheentscheid vom 29. Dezember 2006 hat die IV-Stelle auf eine volle Arbeitsf�higkeit in einer leichten Verweist�tigkeit erkannt, aber in ihrer Vernehmlassung vor kantonalem Gericht hat sie eine Arbeitsunf�higkeit in der angestammten Besch�ftigung der Pflegeassistentin von wenigstens 50 % einger�umt.
5.4.3 Sodann schliesst der Anspruch auf ein Taggeld der Arbeitslosenversicherung ein Taggeld der Invalidenversicherung aus (Art. 18 Abs. 4 IVV). Diese Regelung stimmt mit dem bis 31. Dezember 2003 g�ltig gewesenen Art. 19 Abs. 2 IVV �berein (Urteil I 710/00 vom 5. November 2001 E. 2b/aa; AHI 1998 S. 60 E. 2), und sie beschl�gt auch das Wartetaggeld. Die IV-Stelle nahm eine uneingeschr�nkte Arbeitsf�higkeit in einer leichten T�tigkeit an (Einspracheentscheid vom 29. Dezember 2006), wogegen die Beschwerdef�hrerin im vorinstanzlichen Verfahren eine vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit in einer leichten Besch�ftigung behauptete. Aus diesem Grund habe sie keine Taggelder der Arbeitslosenversicherung beanspruchen k�nnen. Mit den dergestalt unterschiedlichen Einsch�tzungen hat sich das kantonale Gericht nicht auseinandergesetzt und die Frage nicht er�rtert, ob und falls ja, w�hrend welcher Zeit ein Anspruch auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung bestanden hat.
5.4.4 Ferner ist beachtlich, dass ein Taggeld der Invalidenversicherung gek�rzt werden kann, wenn w�hrend der Wartezeit die versicherte Person eine ihr zumutbare T�tigkeit nicht aus�bt (Urteil I 632/99 vom 14. April 2000 E. 2b). Auch zu diesem f�r die Bemessung des Wartetaggeldes massgeblichen Grundsatz fehlen im angefochtenen Entscheid die Feststellungen.
5.5 Nach dem Gesagten ist der entscheiderhebliche Sachverhalt unvollst�ndig festgestellt und die darauf abgest�tzte Verneinung eines Anspruchs auf ein Wartetaggeld bundesrechtlich unzul�ssig. Die Sache ist in teilweiser Gutheissung der Beschwerde an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, damit sie im Sinne der Erw�gungen verfahre und neu �ber das Wartetaggeld befinde.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend haben die Versicherte und die IV-Stelle je zur H�lfte die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die teilweise obsiegende Versicherte hat Anspruch auf eine Parteientsch�digung, welche auf Fr. 700.- festgesetzt wird, wobei eine h�here Entsch�digung schon deshalb nicht gerechtfertigt ist, weil die Beschwerde den geltend gemachten Anspruch auf ein Wartetaggeld nur knapp abhandelt (Art. 68 Abs. 2 BGG). Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist stattzugeben, da der Prozess nicht aussichtslos war, die Partei bed�rftig und die anwaltliche Verbeist�ndung geboten ist (Art. 64 BGG; vgl. BGE 125 V 201 E. 4a S. 202 und 371 E. 5b S. 372). Es wird ausdr�cklich auf Art. 64 Abs. 4 BGG hingewiesen, wonach die Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten hat, wenn sie sp�ter dazu in der Lage ist.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 21. September 2009 aufgehoben. Die Sache wird an die Vorinstanz zur�ckgewiesen, damit sie �ber den Anspruch auf Wartetaggeld im Sinne der Erw�gungen neu entscheide. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Von den Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdef�hrerin Fr. 250.- und der Beschwerdegegnerin Fr. 250.- auferlegt. Der Anteil der Beschwerdef�hrerin wird vorl�ufig auf die Gerichtskasse genommen.
Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 700.- zu entsch�digen.
Rechtsanw�ltin Elena Kanavas wird als unentgeltliche Anw�ltin der Beschwerdef�hrerin bestellt, und es wird ihr f�r das bundesgerichtliche Verfahren aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 700.- ausgerichtet.