Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F12-05-2015-6B_385-2015
Timestamp: 2016-10-26 11:27:02
Document Index: 135373328

Matched Legal Cases: ['Art. 34', 'Art. 37', 'Art. 42', 'Art. 108', 'Art. 66', 'Art. 65']

6B_385/2015 (12.05.2015)
6B_385/2015 � � Urteil vom 12. Mai 2015
Nichtanhandnahme (Betrug, Drohung etc.),
Beschwerde gegen den Zirkulationsentscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 11. M�rz 2015.
�Die Anklagekammer des Kantons St. Gallen trat am 11. M�rz 2015 auf eine Beschwerde gegen eine Nichtanhandnahmeverf�gung des Untersuchungsrichteramtes Uznach nicht ein, weil der Beschwerdef�hrer auch innert Nachfrist keine Eingabe eingereicht hatte, die den gesetzlichen Anforderungen entsprach.
�Der Beschwerdef�hrer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, es seien sofort die von ihm eingereichten Strafanzeigen an die Hand zu nehmen.
�Der Beschwerdef�hrer stellt einen Befangenheitsantrag gegen das gesamte Bundesgericht (Beschwerde S. 2 Antrag 4). Wie er weiss, stellt indessen der Umstand, dass er mit etlichen Beschwerden am Bundesgericht erfolglos blieb, keinen Ausstandsgrund im Sinne von Art. 34 Abs. 1 BGG dar. Daran vermag der Umstand, dass er Strafanzeigen bei der Bundesanwaltschaft eingereicht hat, nichts zu �ndern. Bei unzul�ssigen Ausstandsgesuchen ist kein Verfahren nach Art. 37 BGG durchzuf�hren. Auf das Gesuch ist vielmehr nicht einzutreten.
�Das Bundesgericht kann sich nur mit den Begr�ndungsanforderungen einer Eingabe im Kanton befassen. Dazu �ussert sich der Beschwerdef�hrer nicht. Folglich entspricht die Beschwerde den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.
�Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Analog zu fr�heren Verfahren ist seiner finanziellen Lage bei der Bemessung der Kosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Auf das Ausstandsgesuch gegen das gesamte Bundesgericht wird nicht eingetreten.