Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/todesfolge
Timestamp: 2019-11-14 19:54:12
Document Index: 323780310

Matched Legal Cases: ['§ 251', '§ 18', '§ 251', '§ 30', '§ 18', '§ 30']

Todesfolge - Rechtslupe
Eine Ver­ur­tei­lung wegen einer Straf­tat nach § 251 StGB setzt vor­sätz­li­ches Han­deln vor­aus; nur hin­sicht­lich der schwe­ren Fol­ge genügt Leicht­fer­tig­keit (§ 18 StGB). Hat bei einem Raub mit Todes­fol­ge ledig­lich einer von meh­re­ren Tat­be­tei­lig­ten den qua­li­fi­zie­ren­den Erfolg ver­ur­sacht, so sind die ande­ren gemäß § 251 StGB nur straf­bar, wenn sich
Nach § 30 Abs. 1 Nr. 3 BtMG ist das Betäu­bungs­mit­tel­de­likt qua­li­fi­ziert, wenn durch die Ver­ab­rei­chung des Betäu­bungs­mit­tels wenigs­tens leicht­fer­tig der Tod des Men­schen ver­ur­sacht wird. Erst recht wird auch die vor­sätz­li­che Ver­ur­sa­chung des Todes von der Straf­norm erfasst (§ 18 StGB). Der Tat­be­stand des § 30 Abs. 1 Nr. 3 BtMG wird dabei
Leicht­fer­tig ist ein Ver­hal­ten, das bezo­gen auf den Todes­ein­tritt einen erhöh­ten Grad von Fahr­läs­sig­keit auf­weist; leicht­fer­tig han­delt hier­nach, wer die sich ihm auf­drän­gen­de Mög­lich­keit eines töd­li­chen Ver­laufs aus beson­de­rem Leicht­sinn oder beson­de­rer Gleich­gül­tig­keit außer Acht lässt . Das Gewicht der Fahr­läs­sig­keit hängt dabei nicht nur vom Umfang der Tat­sa­chen­kennt­nis, son­dern