Source: http://www.juricom.de/tacheles-rechtsprechungsticker-kw-452016/
Timestamp: 2018-04-25 08:27:54
Document Index: 6213470

Matched Legal Cases: ['§ 16', '§ 16', '§ 16', 'Art. 10', 'Art. 10', '§ 6', '§ 93', '§ 138', '§ 60']

Tacheles Rechtsprechungsticker KW 45/2016 | Rechtsanwalt König in Göttingen für Strafrecht Arbeitsrecht Sozialrecht Ausländerrecht Rechtsanwalt in Göttingen für Strafrecht Arbeitsrecht Sozialrecht Ausländerrecht
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1. 1 LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 03.11.2016 – L 32 AS 2416/16
Quelle und Volltext: http://www.ra-fuesslein.de/wordpress/?p=831
Rechtstipp: ebenso Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss v. 01.07.2016 – L 7 AS 350/16 B ER; Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 22.04.2016 – L 19 AS 423/16 B ER – rechtskräftig und Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss v. 22.02.2016 – L 3 AS 990/15 B ER
1. 2 LSG Hessen, Beschluss v. 04.08.2016 – L 9 AS 489/16 B ER
LSG Hessen: Vermutungen zur Einschätzung der Wohnungsmarktsituation können nicht zur Unschlüssigkeit eines Konzepts führen ( hier aufgrund des Zuzugs von Flüchtlingen die Notwendigkeit der Anpassung des schlüssigen Konzepts bestehen könnte )
1. 3 Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 27.09.2016 – L 11 AS 48/15
3. Ein Anspruch Übernahme der VHS-Lehrgangskosten ergibt sich auch nicht aus § 16 SGB II (Leistungen zur Eingliederung). Insoweit hat bereits das LSG Rheinland-Pfalz in seinem Urteil vom 27. April 2016 – L 6 AS 303/15 – (Rn 25) im Einzelnen dargelegt, dass Eingliederungsleistungen nach § 16 Abs 1 SGB II nur im Rahmen des im SGB III Geregelten möglich sind.
4. Die erweiterten Fördermöglichkeiten für schwer zu erreichende junge Menschen (§ 16h SGB II in der Fassung des Neunten Gesetzes zur Änderung des SGB II – Rechtsvereinfachung – sowie zur vorübergehenden Aussetzung der Insolvenzantragspflicht vom 26. Juli 2016, BGBl I, 1824) sind im vorliegenden Verfahren nicht zu prüfen, weil diese Vorschrift erst am 30. Juli 2016 in Kraft getreten ist.
Quelle: http://www.rechtsprechung.niedersachsen.de/jportal/portal/page/bsndprod.psml;jsessionid=49C5882D745526871D7B2F3664A3A10A.jp22?doc.id=JURE160017774&st=null&doctyp=juris-r&showdoccase=1&paramfromHL=true#focuspoint
1. 4 Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss v. 21.10.2016 – L 7 AS 973/16 B ER – rechtskräftig
1. Ein aus Art. 10 VO 492/11/EU abgeleitetes Aufenthaltsrecht eines sorgeberechtigten Elternteils endet mithin erst, wenn das aus Art. 10 der VO 492/11/EU aufenthaltsberechtigte Kind seine Ausbildung beendet, volljährig wird, soweit es nicht weiterhin der Anwesenheit und der Fürsorge dieses Elternteils bedarf, oder der Verlust seines Aufenthaltsrechts nach den Vorschriften des FreizügG/EU festgestellt wird. Für die Verlustfeststellung von Aufenthaltsrechten von Unionsbürgern sind ausschließlich die Ausländerbehörden zuständig (Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 27.01.2016 – L 19 AS 29/16 B ER ).
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=188457&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
1. 5 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 02.11.2016 – L 2 AS 1741/16 B ER – rechtskräftig
Die gegen diese Rechtsprechung des BSG ausgesprochenen Bedenken hält der Senat zwar durchaus für nachvollziehbar, geht aber davon aus, dass diese Bedenken zumindest im einstweiligen Rechtsschutzverfahren angesichts der eindeutigen höchstrichterlichen Rechtsprechung des BSG nicht dazu führen können, einen Anordnungsanspruch zu verneinen, der im Hauptsacheverfahren nach jetzigem Rechtsstand erfolgreich erstritten werden kann (so auch LSG Berlin-Brandenburg, Beschl. vom 13.04.2016 – L 15 SO 53/16 B ER ).
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=188518&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
2. 1 Sozialgericht Dresden, Urteil v. 14.09.2016 – S 12 AS 753/16 – Die Berufung und die Sprungrevision waren zuzulassen
Eine Nachzahlung von Leistungen nach § 6a BKGG ist von der Berücksichtigung als Einkommen ausgenommen ( vgl. BSG, Urteil v. 25.06.2015 – B 14 AS 17/14 R ).
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=188520&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
2. 2 SG Wiesbaden, Urteil v. 02.11.2016 – S 5 AS 306/13 (nrkr)
Quelle: https://sg-wiesbaden-justiz.hessen.de/irj/SG_Wiesbaden_Internet?rid=HMdJ_15/SG_Wiesbaden_Internet/sub/170/170209fd-40dc-f751-79cd-aa2ae8bad548,,,11111111-2222-3333-4444-100000005003%26overview=true.htm
2. 3 Sozialgericht Mainz, Urteil vom 16. Juni 2016 (Az.: S 8 AS 114/15):
2. 4 SG Schwerin, Urteil vom 24.05.2016 – S 15 AS 1561/13
3. 1 Landessozialgericht Hamburg, Urteil v. 03.02.2016 – L 2 AL 23/15 – . Die Revision wird zugelassen.
Gründungszuschuss für einen Rechtsanwalt; Ermessensentscheidung – mündlicher Antrag
1. Der Senat schließt sich der Rechtsprechung namentlich der Landessozialgerichte Berlin-Brandenburg und Nordrhein-Westfalen an, die ebenfalls den Begriff der Arbeitslosigkeit in § 93 Abs. 1 SGB III im Sinne der Legaldefinition des § 138 Abs. 1 SGB III als Zusammentreffen von Beschäftigungslosigkeit, Eigenbemühungen und Verfügbarkeit aufgefasst (LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Mai 2014 – L 18 AL 236/13; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 25. September 2014 – L 9 AL 219/13; offen gelassen im Urteil des Senats vom 23. September 2015 – L 2 AL 20/14) und insbesondere auch das Vorliegen subjektiver Verfügbarkeit gefordert haben (LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 16. April 2014 – L 9 AL 297/13; LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 25. September 2014 – L 9 AL 219/13 ).
2. Vor diesem Hintergrund muss die Zahlung der für die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft erforderlichen Gebühr als Abschluss der Vorbereitungshandlungen angesehen werden. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Dauer des Alg-Anspruchs noch deutlich mehr als die vom Gesetz geforderten 150 Tage. Als Vorbereitungshandlungen im oben genannten Sinne kommen bei Rechtsanwälten insbesondere die Einrichtung eines Büros, die Anstellung von Personal und die Anmeldung zur Kammer in Betracht (LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 21. April 2010 – L 1 AL 39/09 ZVW ).
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=188504&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
4. 1 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 26.10.2016 – L 9 SO 490/16 B – rechtskräftig
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=188502&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
5. 1 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 26. Oktober 2016 – S 145 SO 1411/16 ER
Quelle: https://www.berlin.de/gerichte/sozialgericht/presse/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung.529561.php
zu SG Berlin , Beschluss vom 26.10.2016 – S 145 SO 1411/16 ER
Quelle: beck-aktuell: http://rsw.beck.de/aktuell/meldung/sg-berlin-zur-patientenmitwirkung-beim-pflegebetrug-sozialamt-darf-sozialhilfe-um-kick–back–zahlungen-kuerzen
6. 1 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss v. 02.08.2016 – L 15 AY 42/16 B ER
Leistungsberechtigte nach dem AsylbLG – Kostenübernahmeerklärung
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=188193&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
SG Mainz, Urteil vom 23.08.2016 – S 4 AS 921/15, BeckRS 2016, 72896
Quelle: beck-aktuell: http://rsw.beck.de/aktuell/meldung/UrteilsanmerkungFDErbR201610
Quelle: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1030903.jobcenter-nimmt-keine-ruecksicht-auf-kinder.html
VG Münster, Urteil v. 13.10.2016 (Az.: 8 K 2127/16.A – nicht rechtskräftig): http://www.vg-muenster.nrw.de/behoerde/presse/10_pressemitteilungen/20_161031/index.php
VG Koblenz, Urt. v. 24.10.2016 – ( Az. 3 K 349/16.KO )
Quelle: Pressemitteilung des VG Koblenz Nr. 36/2016 v. 04.11.2016: http://www2.mjv.rlp.de/icc/justiz/nav/613/broker.jsp?uMen=613ee689-b59c-11d4-a73a-0050045687ab&uCon=00d06458-5bd2-851b-e391-bf702e4e2711&uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-aaaa-000000000042
Quelle: http://www.dgb.de/presse/++co++d912da78-a1c8-11e6-b4f7-525400e5a74a
S. a. dazu: Kritik an geplanter Hartz-IV-Erhöhung
Weiter: https://www.juris.de/jportal/portal/t/4ac/page/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA161102383&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp
Quelle: http://www.wn.de/Muensterland/2589612-Zwei-Maenner-leben-zusammen-fuer-das-Jobcenter-ist-das-mehr-als-eine-WG-Liebes-oder-Zweckgemeinschaft
Eine eheähnliche Gemeinschaft liegt dann vor, wenn von beiden Partnern ein gegenseitiges Einstehen in den Not- und Wechselfällen des Lebens erwartet werden kann. Nur wenn sich die Partner einer Gemeinschaft so sehr füreinander verantwortlich fühlen, dass sie zunächst den gemeinsamen Lebensunterhalt sicherstellen, bevor sie ihr persönliches Einkommen zur Befriedigung eigener Bedürfnisse einsetzen, ist ihre Lage mit derjenigen nicht dauernd getrennt lebender Ehegatten im Hinblick auf die Bedürftigkeitsprüfung vergleichbar.
Bezogen auf die obrigen Ausführungen bedeutet das, dass eine " kumpelhafte Männerfreundschaft" nicht zur Annahme einer Bedarfsgemeinschaft berechtigt ( vgl. aktuell SG Augsburg, Endurteil v. 06.09.2016 – S 15 AS 697/16, juris ).
Zu den Mitwirkungspflichten nach § 60 Abs. 1 SGB I gehören unter Umständen auch Auskünfte bzw. Angaben, die einen Dritten betreffen, soweit dies für die Gewährung der begehrten Leistung von Bedeutung ist (statt vieler nur BSG, Beschluss vom 25. Februar 2013 – B 14 AS 133/12 B, juris ).
Indes geht diese Pflicht nicht dahin, dass der Antragsteller verpflichtet wäre, Beweismittel – etwa Nachweise über Einkommensverhältnisse – von dem Partner oder sonstigen Dritten zu beschaffen und vorzulegen.
Insbesondere dann, wenn es um die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Partners geht und der Partner bereits erklärt hat, seinerseits darüber keine Angaben machen zu werden, kann vom Leistungsantragsteller allenfalls verlangt werden, ungefähre Angaben über die Höhe etwaigen Einkommens oder Vermögens des Partners zu machen, was aber wiederum voraussetzt, dass feststeht, dass der Antragsteller über eine entsprechende Tatsachenkenntnis verfügt, denn erst beschaffen muss er sich eine solche nicht (BSG, Beschluss vom 25. Februar 2013, a.a.O.; LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 26. April 2012 – L 18 AS 2167/11, beide juris ).