Source: https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/10119-G-Aend-von-landesrechtlichen-Vorschriften-aus-Anlass-Aend-Kostenrechts
Timestamp: 2020-08-11 13:54:33
Document Index: 395744941

Matched Legal Cases: ['§ 11', '§ 4', '§ 14', '§ 16', '§ 20', '§ 18', '§ 67', '§ 22', '§ 61', '§ 2', '§ 68', '§ 130', '§ 59', '§ 12', '§ 27', '§ 13', '§ 86', '§ 12', '§ 86', '§ 794', '§ 56', '§ 59', '§ 117']

REVOSax Landesrecht Sachsen - G Änd. von landesrechtlichen Vorschriften aus Anlass Änd. Kostenrechts
Gesetz zur Änderung von landesrechtlichen Vorschriften aus Anlass des Gesetzes zur Modernisierung des Kostenrechts und anderer Gesetze
Vollzitat: Gesetz zur Änderung von landesrechtlichen Vorschriften aus Anlass des Gesetzes zur Modernisierung des Kostenrechts und anderer Gesetze vom 5. Mai 2008 (SächsGVBl. S. 302)
zur Änderung von landesrechtlichen Vorschriften aus Anlass des Gesetzes zur Modernisierung des Kostenrechts und anderer Gesetze
Der Sächsische Landtag hat am 16. April 2008 das folgende Gesetz beschlossen:
Änderung des Sächsischen Petitionsausschußgesetzes
§ 11 des Gesetzes über den Petitionsausschuß des Sächsischen Landtags (Sächsisches Petitionsausschußgesetz – SächsPetAG) vom 11. Juni 1991 (SächsGVBl. S. 90) wird wie folgt geändert:
„Für die Vergütung oder Entschädigung von Petenten, Auskunftspersonen und Sachverständigen, die vom Petitionsausschuss geladen worden sind, gilt das Gesetz über die Vergütung von Sachverständigen, Dolmetscherinnen, Dolmetschern, Übersetzerinnen und Übersetzern sowie die Entschädigung von ehrenamtlichen Richterinnen, ehrenamtlichen Richtern, Zeuginnen, Zeugen und Dritten (Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz – JVEG) vom 5. Mai 2004 (BGBl. I S. 718, 776), zuletzt geändert durch Artikel 18 Abs. 4 des Gesetzes vom 12. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2840, 2859), in der jeweils geltenden Fassung, entsprechend.“
In Satz 2 werden nach dem Wort „Entschädigung“ die Wörter „oder Vergütung“ eingefügt.
„Für die gerichtliche Festsetzung nach § 4 Abs. 1 Satz 1 JVEG ist das Amtsgericht Dresden zuständig.“
Das Gesetz über Einsetzung und Verfahren von Untersuchungsausschüssen des Sächsischen Landtages (Untersuchungsausschußgesetz – UAusschG) vom 12. Februar 1991 (SächsGVBl. S. 29), geändert durch Gesetz vom 11. November 1997 (SächsGVBl. S. 586), wird wie folgt geändert:
In § 14 Abs. 2 Satz 2 wird das Wort „Bundesbeamtenrechtsrahmengesetzes“ durch die Angabe „Rahmengesetzes zur Vereinheitlichung des Beamtenrechts (Beamtenrechtsrahmengesetz – BRRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. März 1999 (BGBl. I S. 654), das zuletzt durch Artikel 2 Abs. 1 des Gesetzes vom 5. Dezember 2006 (BGBl. I S. 2748, 2755) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung,“ ersetzt.
In § 16 Abs. 6 Satz 1 werden die Wörter „Kreisgericht (Strafrichter)“ durch die Wörter „Amtsgericht Dresden“ ersetzt.
In § 20 Abs. 1 werden die Wörter „Kreisgericht zu richten, in dessen Bereich“ durch die Wörter „Amtsgericht zu richten, in dessen Bezirk“ ersetzt.
„Für die Vergütung oder Entschädigung von Sachverständigen und Zeugen gilt das Gesetz über die Vergütung von Sachverständigen, Dolmetscherinnen, Dolmetschern, Übersetzerinnen und Übersetzern sowie die Entschädigung von ehrenamtlichen Richterinnen, ehrenamtlichen Richtern, Zeuginnen, Zeugen und Dritten (Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz – JVEG) vom 5. Mai 2004 (BGBl. I S. 718, 776), zuletzt geändert durch Artikel 18 Abs. 4 des Gesetzes vom 12. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2840, 2859), in der jeweils geltenden Fassung, entsprechend.“
In Satz 3 werden nach dem Wort „Entschädigung“ die Wörter „oder Vergütung“ eingefügt.
In Halbsatz 1 wird das Wort „Kreisgericht“ durch die Wörter „Amtsgericht Dresden“ ersetzt.
§ 18 Abs. 7 des Polizeigesetzes des Freistaates Sachsen (SächsPolG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. August 1999 (SächsGVBl. S. 466), das zuletzt durch Artikel 17 des Gesetzes vom 29. Januar 2008 (SächsGVBl. S. 138, 159) geändert worden ist, wird wie folgt gefasst:
„(7) Für die Entschädigung oder Vergütung eines auf Vorladung erscheinenden Zeugen oder Sachverständigen gilt das Gesetz über die Vergütung von Sachverständigen, Dolmetscherinnen, Dolmetschern, Übersetzerinnen und Übersetzern sowie die Entschädigung von ehrenamtlichen Richterinnen, ehrenamtlichen Richtern, Zeuginnen, Zeugen und Dritten (Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz – JVEG) vom 5. Mai 2004 (BGBl. I S. 718, 776), zuletzt geändert durch Artikel 18 Abs. 4 des Gesetzes vom 12. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2840, 2859), in der jeweils geltenden Fassung, entsprechend.“
In § 67 des Gesetzes über Berufsausübung, Berufsvertretungen und Berufsgerichtsbarkeit der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker sowie der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten im Freistaat Sachsen (Sächsisches Heilberufekammergesetz – SächsHKaG) vom 24. Mai 1994 (SächsGVBl. S. 935), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 7. November 2007 (SächsGVBl. S. 487, 489) geändert worden ist, werden die Wörter „Entschädigung der ehrenamtlichen Richter“ durch die Angabe „Vergütung von Sachverständigen, Dolmetscherinnen, Dolmetschern, Übersetzerinnen und Übersetzern sowie die Entschädigung von ehrenamtlichen Richterinnen, ehrenamtlichen Richtern, Zeuginnen, Zeugen und Dritten (Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz – JVEG) vom 5. Mai 2004 (BGBl. I S. 718, 776), zuletzt geändert durch Artikel 18 Abs. 4 des Gesetzes vom 12. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2840, 2859),“ ersetzt.
Das Gesetz über die Justiz im Freistaat Sachsen (Sächsisches Justizgesetz – SächsJG) vom 24. November 2000 (SächsGVBl. S. 482, 2001 S. 704), zuletzt geändert durch Artikel 9 des Gesetzes vom 29. Januar 2008 (SächsGVBl. S. 102, 113), wird wie folgt geändert:
In § 22 Abs. 1 Satz 1 wird das Wort „vier“ durch das Wort „fünf“ ersetzt.
§ 61 Abs. 1 Satz 2 wird wie folgt geändert:
Die Angabe „und Nummer 4 der Anlage zu § 2 Abs. 1“ wird gestrichen.
In § 68 Abs. 1 wird die Angabe „§ 130 Abs. 1 der Bundesgebührenordnung für Rechtsanwälte“ durch die Angabe „§ 59 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz – RVG) vom 5. Mai 2004 (BGBl. I S. 718, 788), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 13. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2894, 2896) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung,“ ersetzt.
Das Verwaltungskostengesetz des Freistaates Sachsen (SächsVwKG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. September 2003 (SächsGVBl. S. 698), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 25. Januar 2008 (SächsGVBl. S. 62, 65) und Artikel 28 des Gesetzes vom 29. Januar 2008 (SächsGVBl. S. 138, 162), wird wie folgt geändert:
In § 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 werden nach dem Wort „Entschädigungen“ die Wörter „und Vergütungen“ eingefügt.
In § 27a werden nach dem Wort „Entschädigung“ die Wörter „oder Vergütung“ eingefügt.
§ 13 des Gesetzes über das Versorgungswerk der Rechtsanwälte im Freistaat Sachsen (Sächsisches Rechtsanwaltsversorgungsgesetz – SächsRAVG) vom 16. Juni 1994 (SächsGVBl. S. 1107), das durch Artikel 4 des Gesetzes vom 7. November 2007 (SächsGVBl. S. 487, 491) geändert worden ist, wird wie folgt gefasst:
Für Ansprüche auf Schadensersatz gegen einen Dritten gilt § 86 des Gesetzes über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz – VVG) vom 23. November 2007 (BGBl. I S. 2631), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 10. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2833, 2834) geändert worden ist, entsprechend.“
§ 12 des Gesetzes über das Versorgungswerk der Steuerberater und Steuerbevollmächtigten im Freistaat Sachsen (Sächsisches Steuerberaterversorgungsgesetz – SächsStBVG) vom 16. Juni 1999 (SächsGVBl. S. 334), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 7. November 2007 (SächsGVBl. S. 487, 491) geändert worden ist, wird wie folgt gefasst:
Für Ansprüche auf Schadensersatz gegen einen Dritten gilt § 86 des Gesetzes über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz – VVG) vom 23. November 2007 (BGBl. I S. 2631), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 10. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2833, 2834) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, entsprechend.“
Das Gesetz über die Schiedsstellen in den Gemeinden des Freistaates Sachsen und über die Anerkennung von Gütestellen im Sinne des § 794 Abs. 1 Nr. 1 der Zivilprozessordnung (Sächsisches Schieds- und Gütestellengesetz – SächsSchiedsGütStG) vom 27. Mai 1999 (SächsGVBl. S. 247), zuletzt geändert durch Gesetz vom 25. Juni 2007 (SächsGVBl. S. 193), wird wie folgt geändert:
§ 56 Abs. 1 Nr. 6 wird wie folgt gefasst:
sie nach dem Gesetz über außergerichtliche Rechtsdienstleistungen (Rechtsdienstleistungsgesetz – RDG) vom 12. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2840), in der jeweils geltenden Fassung, zur Erbringung außergerichtlicher Rechtsdienstleistungen befugt ist;“.
§ 59 Abs. 7 Satz 1 wird wie folgt gefasst:
„Zuständige Stelle im Sinne des § 117 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz – VVG) vom 23. November 2007 (BGBl. I S. 2631), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 10. Dezember 2007 (BGBl. I S. 2833, 2834) geändert worden ist, ist die für die Anerkennung als Gütestelle zuständige Behörde.“
Das Staatsministerium der Justiz kann den Wortlaut des Sächsischen Petitionsausschußgesetzes und des Untersuchungsausschußgesetzes in der vom Inkrafttreten dieses Gesetzes an geltenden Fassung im Sächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt bekannt machen.
Artikel 9 Nr. 1 tritt am 1. Juli 2008 in Kraft. Im Übrigen tritt dieses Gesetz am Tage nach seiner Verkündung in Kraft.
Dresden, den 5. Mai 2008
SächsGVBl. 2008 Nr. 7, S. 302
Quelle: REVOSax http://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/10119-G-Aend-von-landesrechtlichen-Vorschriften-aus-Anlass-Aend-Kostenrechts Stand vom 11.08.2020