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Timestamp: 2016-10-27 08:56:18
Document Index: 353787320

Matched Legal Cases: ['BGH', '§ 621', '§ 1587', '§ 1587', '§ 76', '§ 264', '§ 2', '§ 65', '§ 14', '§ 158', '§ 14']

OLG-NAUMBURG - 23.01.2004, 3 UF 96/03 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Oberlandesgericht Naumburg > Beschluss vom 23.01.2004, Aktenzeichen: 3 UF 96/03 OLG-NAUMBURG – Aktenzeichen: 3 UF 96/03Beschluss vom 23.01.2004
Leitsatz:Die Berechnung des Höchstbetrages ist nicht eindeutig im Gesetz geregelt für die Fälle, in denen West- und Ost-Anrechte gleichzeitig vorliegen. Der Senat hat sich der von Dörr im Münchner Kommentar vertretenen Rechtsansicht angeschlossen, jedoch die Rechtsbeschwerde zum BGH zugelassen.Rechtsgebiete:ZPO, BGB, SGB VI, VAÜGVorschriften:§ 621 e ZPO, § 1587 b Abs. 2 BGB, § 1587 b Abs. 5 BGB, § 76 Abs. 2 Satz 3 SGB VI, § 264 a Abs. 3 SGB VI, § 2 Abs. 1 Satz 2 VAÜGVerfahrensgang:AG Osterburg 50 F 0197/02
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Weitere Entscheidungen vom OLG-NAUMBURGOLG-NAUMBURG – Beschluss, 1 AGH 13/03 vom 23.01.20041. Wendet sich der Anwalt, für dessen Kanzlei ein Abwickler bestellte worden war, gegen die Festsetzung der Abwicklervergütung durch die Rechtsanwaltskammer, so wird der frühere Abwickler durch die Entscheidung des Anwaltsgerichtshofes unmittelbar in seinen eigenen Rechten berührt. Seine verfahrensrechtliche Stellung richtet sich daher nach den Vorschriften über die notwendige Beiladung im Verwaltungsprozess (§§ 65, 66 VwGO).
4. Die Festsetzung einer von dem betroffenen Anwalt zu zahlenden Abwicklervergütung durch die Rechtsanwaltskammer entbehrt von vornherein der Grundlage, wenn für die Kanzlei des Anwalts kein Abwickler, sondern ein amtlicher Vertreter hätte bestellt werden müssen.OLG-NAUMBURG – Beschluss, 1 AGH 20/03 vom 23.01.20041. Die Rechtsanwaltskammer muss, bevor sie die Zulassung eines Anwalts zur Rechtsanwaltschaft wegen Nichtunterhaltens der Berufshaftpflichtversicherung (§ 14 Abs. 2 Nr. 9 BRAO) widerruft, nicht die einmonatige Nachhaftungsfrist gemäß § 158 c Abs. 2 S. 2 VVG abwarten.
3. Der Widerrufsgrund des § 14 Abs. 2 Nr. 9 BRAO ist nicht im Nachhinein zweifelsfrei wieder entfallen, wenn der Anwalt und das Versicherungsunternehmen darüber streiten, ob eine neue Berufshaftplichtversicherung wirksam begründet worden ist oder nicht.OLG-NAUMBURG – Urteil, 7 U 133/03 vom 22.01.2004Zu den Voraussetzungen für die Annahme einer Umgehung von Vinkulierungen.
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