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Timestamp: 2016-10-26 23:27:13
Document Index: 288922770

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'BGE', 'Art. 40', 'BGE', 'Art. 9', 'Art. 105', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 97', 'Art. 105', 'Art. 9', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 105', 'Art. 20', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'Art. 231', 'Art. 256', 'Art. 256', 'Art. 256', 'BGE', 'BGE', 'Art. 256', 'Art. 256', 'Art. 256', 'Art. 256', 'Art. 256', 'Art. 256', 'Art. 256', 'Art. 256', 'Art. 256', 'Art. 253', 'Art. 256', 'Art. 256', 'Art. 256', 'Art. 105', 'Art. 126', 'BGE', 'Art. 66', 'Art. 68']

5A_461/2013 � � Urteil vom 13. August 2013
vertreten durch Rechtsanwalt Martin H�tte,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung, als Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs, vom 6. Juni 2013.
Am 30. Oktober 2012 er�ffnete das Kantonsgericht des Kantons Zug in der ordentlichen Konkursbetreibung den Konkurs �ber die T.________ AG mit Sitz in A.________. Mit Entscheid vom 5. M�rz 2013 ordnete das Kantonsgericht an, der Konkurs sei im summarischen Verfahren durchzuf�hren.
B.a.�Am 21. Dezember 2012 machte S.________, der im Konkurs eine Forderung von Fr. 115'000.-- eingegeben hatte, durch seine Rechtsvertreterin (MLaw Z.________) dem Konkursamt Zug ein Angebot von Fr. 45'000.-- f�r den Kauf von vier sich in der Konkursmasse befindenden Fahrzeugen. In der Folge verlangte das Konkursamt von S.________ einen Kostenvorschuss von Fr. 5'000.--. Mit E-Mail vom 13. M�rz 2013 teilte das Konkursamt S.________ mit, der von ihm zur Durchf�hrung des Konkurses im summarischen Verfahren geleistete Kostenvorschuss von Fr. 5'000.-- werde an seinen offerierten Kaufpreis angerechnet, weshalb er Fr. 40'000.-- an das Konkursamt zu �berweisen habe. Zudem wies es darauf hin, es gebe eine zweite Kaufinteressentin (es handelte sich um die X.________ SA), die das Angebot von Fr. 45'000.-- noch �berbieten k�nne.
B.b.�Nachdem das Konkursamt die X.________ SA �ber das Angebot von S.________ orientiert hatte, bot diese am 20. M�rz 2013 f�r die vier Fahrzeuge Fr. 55'000.--.
B.c.�Mit E-Mail vom 21. M�rz 2013 orientierte das Konkursamt die beiden Kaufinteressenten �ber das "momentane" H�chstangebot der X.________ SA von Fr. 55'000.--. Es bat zudem um Mitteilung (und �berweisung eines allf�llig gebotenen Betrags) bis 28. M�rz 2013, 12.00 Uhr, ob die Kaufinteressenten ihre Offerten noch nachbessern wollten oder nicht, wobei das bestehende Gebot um mindestens Fr. 500.-- zu erh�hen w�re.
B.d.�Mit E-Mail vom 27. M�rz 2013 bot MLaw Z.________ (als Rechtsvertreterin) Fr. 57'000.--. Mit Schreiben von demselben Tag orientierte sie das Konkursamt dar�ber, dass sie auch die R.________ SA vertrete und gab in deren Namen im Konkurs eine Forderung von Fr. 100'000.-- ein.
B.e.�Mit E-Mail vom 27. M�rz 2013 teilte das Konkursamt den Kaufinteressenten mit, das H�chstangebot betrage "zwischenzeitlich" Fr. 57'000.-- und wies erneut auf das Ende der Frist hin (28. M�rz 2013, 12.00 Uhr).
B.f.�Am 28. M�rz 2013 (Fax von 10.58 Uhr) erh�hte die X.________ SA ihr Angebot auf Fr. 58'500.--.
B.g.�Am Nachmittag des 28. M�rz 2013 teilte das Konkursamt der X.________ SA mit, ihr Angebot von Fr. 58'500.-- sei nicht mehr �berboten worden, weshalb sie den "Zuschlag" erhalte. Zugleich orientierte das Konkursamt telefonisch und per E-Mail auch die Rechtsvertreterin MLaw Z.________.
Dagegen erhoben die R.________ SA und S.________ am 8. April 2013 eine betreibungsrechtliche Beschwerde an das Obergericht des Kantons Zug als Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs. Mit Beschwerdeantwort vom 19. April 2013 beantragte das Konkursamt, die Beschwerde sei gutzuheissen. Die X.________ SA beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 22. April 2013, die Beschwerde sei abzuweisen.
Mit Urteil und Beschluss vom 6. Juni 2013 trat das Obergericht auf die Beschwerde der R.________ SA nicht ein. Die Beschwerde von S.________ hiess es demgegen�ber gut und hob den am 28. M�rz 2013 an die X.________ SA erfolgten "Zuschlag" von vier Fahrzeugen aus der Konkursmasse der T.________ AG auf.
Dem Bundesgericht beantragt die X.________ SA (nachfolgend Beschwerdef�hrerin) in ihrer Beschwerde in Zivilsachen vom 20. Juni 2013, das Urteil und der Beschluss des Obergerichts vom 6. Juni 2013 seien aufzuheben.
1.1.�Entscheide der (vorliegend einzigen) kantonalen Aufsichtsbeh�rde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen �ber Verf�gungen der Vollstreckungsorgane sind Endentscheide und unterliegen unabh�ngig von einer gesetzlichen Streitwertgrenze der Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 ff. BGG; BGE 133 III 350 E. 1.2 S. 351; 131 III 237 E. 2.2 S. 239).
1.2.�In Zivilsachen k�nnen Parteien vor Bundesgericht nur von Anw�lten und Anw�ltinnen vertreten werden, die nach dem Bundesgesetz vom 23. Juni 2000 �ber die Freiz�gigkeit der Anw�ltinnen und Anw�lte (Anwaltsgesetz, BGFA; SR 935.61) oder nach einem Staatsvertrag berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichtsbeh�rden zu vertreten (Art. 40 Abs. 1 BGG; zum Begriff "Zivilsachen" vgl. BGE 134 III 520 E. 1.5 S. 523 f.).
Wie es sich mit der Vertretung der Beschwerdegegner durch MLaw Z.________ vor dem Bundesgericht verh�lt, kann vorliegend offen gelassen werden, da sich die Beschwerde als unbegr�ndet erweist und demnach vonseiten der Beschwerdegegner vor Bundesgericht keine Verfahrenshandlungen n�tig sind.
2.1.�Das Obergericht hat in tats�chlicher Hinsicht festgestellt, MLaw Z.________ habe am 27. M�rz 2013 (per E-Mail) als Rechtsvertreterin des Beschwerdegegners 2 und damit f�r diesen ein Angebot von Fr. 57'000.-- eingereicht (Zahlung von Fr. 52'000.-- und Anrechnung des geleisteten Vorschusses von Fr. 5'000.--). Daran �ndere nichts, dass gem�ss der Zahlungsanweisung, die dieser E-Mail angeh�ngt war, die Zahlung von Fr. 52'000.-- durch die Beschwerdegegnerin 1 erfolgt sei und MLaw Z.________ mit Schreiben vom 27. M�rz 2013 an das Konkursamt auch �ber ihre Rechtsvertretung f�r die Beschwerdegegnerin 1 orientiert habe.
H�tte die Beschwerdegegnerin 1 mit der Zahlung von Fr. 52'000.-- ein eigenes Angebot machen wollen, w�re dieses tiefer als das damalige H�chstgebot der Beschwerdef�hrerin von Fr. 55'000.-- gewesen, was keinen Sinn gemacht h�tte. Denn nur der Beschwerdegegner 2 habe einen Kostenvorschuss von Fr. 5'000.-- geleistet, weshalb dieser nur seinem Angebot angerechnet werden k�nne.
Das Obergericht folgerte, die Beschwerdegegnerin 1 habe die Zahlung von Fr. 52'000.-- als Vertreterin des Beschwerdegegners 2 get�tigt und demnach handle es sich im Ergebnis um ein Angebot des Beschwerdegegners 2. Habe demnach die Beschwerdegegnerin 1 am Steigerungsverfahren gar nicht teilgenommen, sei sie zur Beschwerde nicht legitimiert und sei darauf nicht einzutreten.
2.2.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt eine willk�rliche (Art. 9 BV) Sachverhaltsfeststellung. Bei der fraglichen Zahlungsanweisung handle es sich um ein neues und unabh�ngiges Angebot der Beschwerdegegnerin 1. Sowohl die Zahlungsanweisung als auch die Anzeige von MLaw Z.________ �ber die Rechtsvertretung der Beschwerdegegnerin 1 seien am gleichen Tag (27. M�rz 2013) erfolgt. Die Unsicherheit �ber die Zurechenbarkeit der Handlungen folge alleine aus der Doppelvertretung durch dieselbe Rechtsvertreterin. Die Beschwerdegegner h�tten unterschiedliche und gegenl�ufige Interessen verfolgt, weshalb nicht nachvollziehbar sei, weshalb die Beschwerdegegnerin 1 f�r den Beschwerdegegner 2 eine Zahlung h�tte vornehmen sollen. Die Beschwerdegegnerin 1 habe denn in ihrer Beschwerde an das Obergericht selbst ausgef�hrt, sie habe an der Verwertung der Fahrzeuge teilgenommen.
Sei demnach das Angebot vom 27. M�rz 2013 durch die Beschwerdegegnerin 1 erfolgt und habe nur Fr. 52'000.-- betragen, liege weder von der Beschwerdegegnerin 1 noch vom Beschwerdegegner 2 ein Angebot vor, das h�her sei als die von ihr damals gebotenen Fr. 55'000.--. Damit entfalle von vornherein die Frage nach dem richtigen Verfahren bei den weiteren Steigerungsschritten.
2.3.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig und damit willk�rlich ist (BGE 136 III 636 E. 2.2 S. 638) oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG).
Die Sachverhaltsfeststellung beziehungsweise Beweisw�rdigung erweist sich als willk�rlich (Art. 9 BV), wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unber�cksichtigt gelassen oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat (BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234).
2.3.2.�MLaw Z.________ reichte (als Rechtsvertreterin) am 27. M�rz 2013 per E-Mail ein Angebot f�r die fraglichen vier Fahrzeuge ein (vgl. Lit. B.d oben; act. 71 der Akten des Konkursamts; Art. 105 Abs. 2 BGG). Die Nachricht hatte folgenden Wortlaut (sic!) : "Anbei die Nachbesserung von unseren Angebot auf CHF 57'000. Anbei die Best�tigung der Zahlung (CHF 5'000) wurden schon eingereicht."
Es handelte sich bei dieser E-Mail um das Antwortmail ("Re:") auf die Nachricht des Konkursamts vom 21. M�rz 2013 an die Beschwerdef�hrerin und den Beschwerdegegner 2 (vgl. Lit. B.c oben). Aus dem Wortlaut der E-Mail von MLaw Z.________ vom 27. M�rz 2013 geht klar hervor, dass erstens ein fr�heres Angebot verbessert werden sollte (nur der Beschwerdegegner 2 hatte aber bisher ein Angebot eingereicht, nicht jedoch die Beschwerdegegnerin 1), zweitens das neue Angebot Fr. 57'000.-- betrage und drittens der (im Anhang der E-Mail) beigelegten Zahlungsanweisung von Fr. 52'000.-- auch der geleistete ("eingereichte") Kostenvorschuss von Fr. 5'000.-- anzurechnen ist (dieser Kostenvorschuss wurde vom Beschwerdegegner 2 geleistet und ist auch nur ihm anzurechnen; addiert man diesen zur Zahlung von Fr. 52'000.--, erh�lt man den gem�ss E-Mail gebotenen Betrag).
Soweit die Beschwerdef�hrerin auf die Doppelvertretung von MLaw Z.________ hinweist, ist Folgendes zu ber�cksichtigen: Das Schreiben von MLaw Z.________, mit dem sie sich (auch) als Rechtsvertreterin der Beschwerdegegnerin 1 legitimierte, ging dem Konkursamt erst am 28. M�rz 2013 zu (vgl. act. 73 der Akten des Konkursamts; Art. 105 Abs. 2 BGG). Im Zeitpunkt des Eingangs der E-Mail vom 27. M�rz 2013 stand demnach auch aus diesem Blickwinkel f�r das Konkursamt unzweifelhaft fest, dass das Angebot vom Beschwerdegegner 2 erfolgte.
Das Ergebnis der obergerichtlichen Sachverhaltsfeststellung, wonach aus der E-Mail vom 27. M�rz 2013 offensichtlich der tats�chliche Wille von MLaw Z.________ hervorgehe, f�r den Beschwerdegegner 2 (und nicht die Beschwerdegegnerin 1) ein Angebot einzureichen, h�lt demnach einer Willk�rpr�fung ohne Weiteres stand.
2.4.�Soweit die Beschwerdef�hrerin nebenbei auch noch auf die Untersuchungsmaxime gem�ss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG hinweist, begr�ndet sie diesen Einwand nicht weiter. Darauf ist nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176).
3.1.1.�Das summarische Konkursverfahren zeichnet sich dadurch aus, dass es einfach, rasch und weitgehend formlos ist. Es liegt zur Hauptsache in den H�nden der Konkursverwaltung; Gl�ubigerversammlungen finden nur ausnahmsweise statt (BGE 121 III 142 E. 1b S. 143). Gem�ss Art. 231 Abs. 3 Ziff. 2 SchKG ist die Verwertung nach den in Art. 256 Abs. 2 - 4 SchKG festgelegten Regeln und unter bestm�glicher Wahrung der Interessen der Gl�ubiger durchzuf�hren. Art. 256 Abs. 1 SchKG, wonach ein freih�ndiger Verkauf der zur Masse geh�renden Verm�genswerte einen entsprechenden Beschluss der Gl�ubiger voraussetzt, ist hier nicht anzuwenden. Indessen hat die Konkursverwaltung, die im summarischen Verfahren einen Freihandverkauf anstrebt, Art. 256 Abs. 3 SchKG zu beachten und demnach bei Verm�gensgegenst�nden von bedeutendem Wert (vgl. dazu Urteil 5A_678/2012 vom 15. November 2012 E. 4) und bei Grundst�cken den Gl�ubigern die Gelegenheit einzur�umen, h�here Angebote zu machen (sog. H�herangebot). In den �brigen F�llen steht es im freien Ermessen des Konkursamts, ob es allen Gl�ubigern Gelegenheit zur Einreichung von Offerten bietet, bevor es einen Freihandverkauf durchf�hrt (BGE 131 III 280 E. 2.1 S. 285). Sodann ist darauf hinzuweisen, dass ein Freihandverkauf nicht leichthin aufgehoben werden kann und nur das Vorliegen schwerwiegender M�ngel diesen Eingriff rechtfertigt (BGE 106 III 79 E. 5 S. 83).
3.1.2.�Bei der Ausgestaltung des Verfahrens des Freihandverkaufs steht der Konkursverwaltung ein erhebliches Ermessen zu (Staehelin, Freihandverkauf: Rechtsnatur und Anfechtung, in: Schweizerisches und Internationales Zwangsvollstreckungsrecht, 2005, S. 404; Lorandi, Der Freihandverkauf im schweizerischen Schuldbetreibungs- und Konkursrecht, 1994, S. 200). Sie kann demnach den Freihandverkauf auch in der Form einer internen Steigerung durchf�hren (vgl. Urteil 5A_678/2012 vom 15. November 2012 E. 4 ["interne Gant"] mit Hinweis auf Amacker/K�ng, in: Kurzkommentar SchKG, 2009, N. 9 zu Art. 256 SchKG; vgl. auch Lorandi, a.a.O., S. 56).
3.1.3.�Von einem Teil der Lehre wird zu Art. 256 Abs. 3 SchKG ausgef�hrt, den Gl�ubigern m�sse das Recht, h�here Angebote zu unterbreiten, je Objekt nur einmal einger�umt werden; nehme die Konkursverwaltung nach fristgem�ssem Eingang eines H�herangebots mit den �brigen Interessenten Kontakt auf, um sie zur Erh�hung ihrer Gebote zu veranlassen, stehe den Gl�ubigern bei Eingang eines h�heren Gebots nicht erneut das Recht zum H�herangebot zu; vielmehr sei dem Zweck von Art. 256 Abs. 3 SchKG (Gleichbehandlung der Gl�ubiger) Gen�ge getan, wenn den Gl�ubigern das Recht einmal gew�hrt werde ( B�RGI, in: Basler Kommentar, SchKG II, 2. Aufl. 2010, N. 23 zu Art. 256 SchKG; LORANDI, a.a.O., S. 336 f.; VISCHER, Unternehmenserwerb aus dem Konkurs, SZW 2002 S. 154 f.). Nach einem anderen Teil der Lehre muss den Gl�ubigern erneut Gelegenheit gegeben werden, ein h�heres Angebot einzureichen, wenn ein erstes H�herangebot eines Gl�ubigers von einem Dritten �berboten wurde ( FO�X, in: Commentaire romand, Poursuite et faillite, 2005, N. 18 zu Art. 256 SchKG; GILLI�RON, Commentaire de la loi f�d�rale sur la poursuite pour dettes et la faillite, art. 159 - 270, 2001, N. 36 zu Art. 256 SchKG).
3.2.�Das Obergericht hat in einem ersten Schritt sinngem�ss festgestellt, der Inventarwert der freih�ndig zu verkaufenden Fahrzeuge liege (pro Objekt) unter Fr. 50'000.--. Deshalb l�gen keine Verm�gensgegenst�nde von bedeutendem Wert vor und Art. 256 Abs. 3 SchKG (H�herangebot der Gl�ubiger) finde keine Anwendung.
Der Konkursverwaltung stehe es frei, ein steigerungs�hnliches Verfahren durchzuf�hren. Wie bei Art. 256 Abs. 3 SchKG sei den Kaufinteressenten ebenfalls das Recht zum h�heren Angebot einzur�umen. In Anlehnung an die Lehrmeinung von Lorandi (vgl. dazu E. 3.1.3 oben) zu Art. 256 Abs. 3 SchKG sei die Konkursverwaltung nur verpflichtet, den Kaufinteressenten das Recht, ein h�heres Angebot einzureichen, einmal zu gew�hren. Jedoch treffe die Konkursverwaltung die Pflicht, die Beteiligten gleich zu behandeln.
Vorliegend sei nach dem Gesagten das Konkursamt nicht mehr verpflichtet gewesen, die Beschwerdef�hrerin �ber das Angebot des Beschwerdegegners 2 (Angebot vom 27. M�rz 2013 �ber Fr. 57'000.--) zu informieren. Wenn sie dies trotzdem getan habe, w�re sie aber verpflichtet gewesen, auch dem Beschwerdegegner 2 das neue Angebot der Beschwerdef�hrerin (Angebot vom 28. M�rz 2013, 10.58 Uhr, �ber Fr. 58'500.--) noch mitzuteilen, selbst wenn die Zeit bis zum Fristablauf sehr knapp gewesen sei. Indem das Konkursamt dies unterlassen habe, verletze es das Gleichbehandlungsgebot unter den Bietern. Im �brigen erweise sich die Durchf�hrung eines schriftlichen Verfahrens als unzul�nglich, wenn die freih�ndige Ver�usserung durch ein (internes) Steigerungsverfahren erfolgen soll. Vielmehr habe das Konkursamt in einem solchen Fall einen Steigerungstermin festzusetzen, an dem die Kaufinteressenten sich gegenseitig �berbieten k�nnen und das h�chste Angebot den Zuschlag erh�lt. Damit werde auch das Gleichbehandlungsgebot gewahrt.
3.3.�Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, das Obergericht sei zu Unrecht von einer Ungleichbehandlung der Kaufinteressenten ausgegangen. Das Konkursamt habe dem Beschwerdegegner 2 mit der Mitteilung vom 21. M�rz 2013 einmal die Gelegenheit einger�umt, sein Angebot zu erh�hen. Nachdem diese Erh�hung durch den Beschwerdegegner 2 am 27. M�rz 2013 erfolgt sei, habe das Konkursamt auch ihr durch die Mitteilung vom 27. M�rz 2013 einmal erm�glicht, ein h�heres Angebot einzureichen. Beide Parteien h�tten damit je ein Angebot und eine Erh�hung des eigenen Angebots einreichen k�nnen. Eine Ungleichbehandlung und damit eine Rechtsverletzung sei damit nicht ersichtlich. Vielmehr sei es im Ermessen des Konkursamts gelegen, ob es ihr Angebot vom 28. M�rz 2013 dem Beschwerdegegner 2 nochmals habe mitteilen wollen. Das Obergericht h�tte jedoch keine Ermessenskontrolle durchf�hren d�rfen, da ihm dies in analoger Anwendung von Art. 253 Abs. 2 SchKG versagt sei.
4.1.1.�Die vom Obergericht gest�tzt auf eine Lehrmeinung herangezogenen Grunds�tze zum H�herangebot gem�ss Art. 256 Abs. 3 SchKG lassen sich nicht unbesehen auf den (vorliegenden) Fall anwenden, in dem erstens Art. 256 Abs. 3 SchKG mangels Verm�gensgegenst�nden von bedeutendem Wert nicht anzuwenden ist und zweitens sich die Konkursverwaltung entscheidet, den Freihandverkauf unter den Kaufinteressenten (vorliegend also der Beschwerdef�hrerin und dem Beschwerdegegner 2) in einem steigerungs�hnlichen Verfahren durchzuf�hren.
4.1.2.�Durch eine solche "interne Versteigerung" kann ein h�herer Verwertungserl�s erzielt werden, da sich die Interessenten mit ihren Angeboten gegenseitig antreiben und meist mehrfach �berbieten (Amacker/K�ng, a.a.O., N. 9 zu Art. 256 SchKG). Dieses Verfahren setzt demnach zwangsl�ufig voraus, dass die Konkursverwaltung diejenigen Interessenten, deren Angebote �berboten wurden, dar�ber informiert, um ihnen die M�glichkeit zu geben, selbst ihr Angebot zu erh�hen. Anders verh�lt es sich nur, wenn feststeht, dass die �brigen Interessenten ihr letztes Angebot gemacht haben und zu dessen Erh�hung nicht mehr bereit sind (vgl. Lorandi, a.a.O., S. 56 f.).
Um ein solches Verfahren nicht endlos in die L�nge zu ziehen und um Aufwendungen und Kosten gering zu halten, steht es der Konkursverwaltung auch frei, allen Interessenten eine Frist anzusetzen, um ihre letzten Gebote einzureichen (vgl. Lorandi, a.a.O., S. 57). Entscheidet sich die Konkursverwaltung f�r die Ansetzung einer solchen Frist, hat sie den Beteiligten allf�llige letzte Gebote (die nach dieser Fristansetzung erfolgen) nicht mehr mitzuteilen: Dies w�rde dem Zweck der Fristansetzung widersprechen, soll doch das bisherige Verfahren mit der Mitteilung der Gebote, um h�here Angebote zu provozieren, gerade aufgegeben werden, auch wenn damit das Risiko besteht, dass die (letzten) Gebote gleich hoch sein k�nnten.
4.1.3.�Vorliegend hat das Konkursamt diese beiden Formen (E. 4.1.2 Abs. 1 und 2) vermischt. Einerseits hat es den Beteiligten eine Frist angesetzt (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. die E-Mail des Konkursamts vom 27. M�rz 2013: "Wir bitten Sie um Mitteilung [...] bis sp�testens Donnerstag, 28. M�rz 2013, 12.00 Uhr, ob Sie Ihre Offerte noch nachbessern wollen oder nicht. [...]."). Andererseits hat es trotzdem - auch nach dieser Fristansetzung - das Gebot des Beschwerdegegners 2 der Beschwerdef�hrerin noch mitgeteilt. Dieses Vorgehen ist nach dem Gesagten nicht zul�ssig: Entscheidet sich das Konkursamt f�r eine Fristansetzung an die Bietenden f�r ein jeweiliges letztes Gebot, geht es nicht an, das zeitlich fr�here (letzte) Gebot eines Bieters dem anderen Bieter (der sein letztes Gebot noch einreichen kann) noch mitzuteilen. Die Ansetzung einer Frist an die Bietenden bedeutet wie erw�hnt gerade die Abkehr (beziehungsweise das Ende) vom bisherigen eigentlichen Steigerungsverfahren, in dem die jeweiligen Gebote den anderen Bietern mitgeteilt wurden, um h�here Angebote zu provozieren.
Teilt das Konkursamt ein solches nach der Fristansetzung erfolgtes letztes Gebot den �brigen Beteiligten, die ihr letztes Gebot noch nicht eingereicht haben, mit, erw�chst ihnen aus dem Vorgehen des Konkursamts ein unzul�ssiger Vorteil. Damit verletzt das Konkursamt das im Begriff jeder (und damit auch einer internen) Steigerung liegende Prinzip der Gleichbehandlung der Bieter (vgl. dazu H�sler, Die Steigerungsbedingungen in der Zwangsversteigerung von Grundst�cken, 1937, S. 9 und S. 28; Rutz/Roth, in: Basler Kommentar, SchKG I, 2. Aufl. 2010, N. 2 zu Art. 126 SchKG; BGE 87 I 259 S. 261).
4.2.�Das Obergericht ist damit zutreffend von einer Verletzung des Gleichbehandlungsgebots unter den Bietern ausgegangen und hat den an die Beschwerdef�hrerin erfolgten "Zuschlag" aufgrund eines schwerwiegenden Mangels zu Recht aufgehoben.
Aus den dargelegten Gr�nden muss die Beschwerde abgewiesen werden, soweit darauf einzutreten ist. Die Beschwerdef�hrerin wird kosten-, nicht hingegen entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 sowie Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).