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Timestamp: 2018-03-21 18:45:31
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Matched Legal Cases: ['§ 22', '§ 50', '§ 22', '§ 10', '§22', '§22', '§22']

Rechnung | Forum : bienenaktuell.com - Das Imkerportal
25. Oktober 2014 - 19:37
Ich verkaufe an einen Betrieb Honig (Werbegeschenke). Reicht es aus nach der Rechnungssumme anzuführen: Umsatzsteuerfrei aufgrund der Kleinunternehmerregelung?
25. Oktober 2014 - 20:22
Nein. Kommt auf die Summe an. Zudem ist es eine Sonderstellung kein Kleinunternehmen.
Ab 150€ Rechnung für Wiederverkäufer 12% und für Endkonsument 10% anführen.
Darunter keine Angabe notwendig.
25. Oktober 2014 - 22:01
Warum bloß gehen viele Imker kaufmännisch so unprofessionell vor????
Ich kann nur hoffen dass Du auf den vereinbarten Preis noch die Mehrwertsteuer aufschlägst! Du stellst ein Angebot über zB. 10 Euro NETTO pro Glas und fakturierst dann 10 Euro PLUS Mehrwertsteuer von zB. 12%, die Du einbehalten darfst. Dem Unternehmen ist das doch wurscht, weil die Steuer ein Durchlaufer ist. Außer Du hast als Kunden beispielsweise einen Versicherungsmakler, der ist nicht vorsteuerabzugsberechtigt, der zahlt also auch die Mwst.
25. Oktober 2014 - 22:08
Wir danken für Ihre telefonische Anfrage vom 4. August und offerieren wie folgt:
Honig-Komposition aus wertvollem Nektar von Sonnenblumen
Abgefüllt im Imkerbundglas, 500g
bis 99 Gläser á 500g, per Glas netto Euro 8,00
ab 100 Gläser á 500g, per Glas netto Euro 7,80
Die Preise verstehen sich zuzüglich 12% Mwst. Dieses Angebot ist gültig, solange der Vorrat reicht.
Zahlung: Innerhalb 8 Tagen ab Rechnungsdatum netto, ohne Abzug.
Thomas Imker
25. Oktober 2014 - 22:11
25. Oktober 2014 - 22:28
Danke, jetzt ist mir das sonnenklar!
Kann also getrost nächste Woche den Preis bekanntgeben.
26. Oktober 2014 - 19:40
@ sommerbiene was ist dann richtig??
@ alle: Infos im Absatz Umsatzsteuer
http://www.stb-weiss.at/aktuelle-steuerinformationen/steuerinformationen...
17. November 2014 - 10:04
@Sommerbiene würde mich auch interessieren was genau richtig ist, den so wie Buckfast schrieb hab ich es auch der Berufsimkermesse in Graz heuer gelesen...Grüße
17. November 2014 - 10:34
Die Mehrwertsteuer wird immer angeführt = erwähnt. Sie muss jedoch nicht immer extra ausgewiesen werden. Wie beschrieben, ist es zudem unklug, die Mehrwertsteuer einem Unternehmen nicht zu verrechnen, also faktisch zu "inkludieren".
17. November 2014 - 11:21
ich finde das Thema sehr verwirrend.
Bin ich als Kleinimker (habe 9 Völker) im Kontext der USt ein pauschalierter Imker?
Konkret: Verkaufe Honig auch an ein Geschäft zum Wiederkauf. Was muss ich auf die Rechnung schreiben?
Betrag incl. Mwst (12% oder 10%). Oder eine Steuerangabe ganz weglassen?
Ich bitte um eine konkrete Antwort, man kann viele Postings in alle Richtungen interpretieren.
17. November 2014 - 11:52
Thomas, Du bist kein pauschalierter Imker.
Die Rechnung sieht in Deinem Fall folgendermaßen aus:
40 Gläser Akazienhonig á Euro 10,-- Euro 400,--
12% Ust. (Durchschnittssteuersatz gem.§ 22 UStG) 48,--
Gesamtbetrag Euro 448,--
Die UsT. kannst Du einbehalten.
Mich hat nur immer der 12% Mwst-Mischsatz irritiert.
18. November 2014 - 10:38
Rechnungen - Sommerbiene
Ich glaube, es wäre eine Überlegung wert, User mit bestimmten Themen in irgend einer Art zu verknüpfen.
Sommerbiene ist in der Sache Rechnungslegung so etwas von unbestritten kompetent (auch ich habe meinen Wissensstand dadurch nachjustieren können) - da wäre doch eine Hinweis angebracht, dass hier im Forum ein User ist, der ein Thema besonders gut abhandeln kann.
18. November 2014 - 11:16
Re: Rechnungen - Sommerbiene
„KleinunternehmerIn“ sind Sie, wenn Sie nicht mehr als 30.000 Euro Umsätze netto, als freie/r DienstnehmerIn pro Jahr erzielen. Das entspricht 36.000 Euro brutto inkl. 20% Umsatzsteuer bzw. 33.000 Euro brutto inkl.10% Umsatzsteuer. Unter Umsätze versteht man die Beträge, die auf den Honorarnoten ausgewiesen sind. Allfällige Ausgaben sind noch nicht abgezogen.
Manchmal kann es nachteilig sein, keine Vorsteuer abziehen zu können. Zum Beispiel, wenn Sie größere Investitionen für den Beruf tätigen müssen, etwa Computer samt teurer Software. Oder wenn Sie nur mit AuftraggeberInnen in Geschäftsbeziehung stehen, die vorsteuerabzugsberechtigt sind. Als KleinunternehmerInnen haben Sie daher das Recht, auf die Befreiung von der Umsatzsteuerpflicht zu verzichten. In diesem Fall müssen Sie dem Finanzamt schriftlich mitteilen, dass Sie künftig der Regelbesteuerung unterliegen wollen.
Der Verzicht auf die Umsatzsteuer-Befreiung ist für fünf Jahre bindend. Sie müssen in der Folge die Umsatzsteuer, die auf Ihren Honorarnoten ausgewiesen ist, an das Finanzamt abführen, und zwar mit den „Umsatzsteuervoranmeldungen“ (Formular U 30) bzw. der Umsatzsteuererklärung (Formular U 1). Die Umsatzsteuervoranmeldung muss vierteljährlich beim Finanzamt abgegeben werden.
http://www.arbeiterkammer.at/beratung/steuerundeinkommen/freiedienstnehmerinnen/steuerrecht/Bin_ich_umsatzsteuerpflichtig_.html
18. November 2014 - 11:24
Steuerrecht für Imker. (gefunden in Bienenforum)
wenn ihr folgende Grenzen nicht überschreitet, bleibt ihr bei Einkünften aus der Land- u. Forstwirtschaft steuerlich außer Ansatz, somit auch keine Abschreibposten, hat alles zwei Seiten.
Bienenzucht: § 50 BewG 1955
(Erzeugung Bienengift wird gesondert Ertragsbewertung vorgenommen)
Urprodukte: Honig, Cremehonig, Blütenpollen, Propolis, Gelee royal, Bienenwachs und Bienengift.
Be-und verarbeitetes Produkt: Propolistinktur(-tropfen), Propoliscreme, Bienenwachskerzen, Bienenwachsfiguren, Honigzuckerl, Honig gemischt mit anderen Produkten (z.B.Nüsse, Früchte), Honiglikör, Honigbier, Verarbeitung von Rohwachs zu Mittelwänden.
Bei nicht buchführungspflichtige land- und forstwirtschaftliche Betrieb
( EHW bis € 150.000, Umsatz bis € 400.000,--), ist die Umsatzsteuer grundsätzlich pauschaliert.
Anzuwendende Umsatzsteuersätze: 10% - Verkauf Nichtunternehmer
12% – Verkauf Unternehmer
Es entsteht, wegen Festsetzung der Vorsteuerbeträge in der gleichen Höhe, weder eine USt-Zahllast noch ein Vorsteuerüberschuss, daher entfällt grundsätzlich eine Verrechnung der USt mit dem Finanzamt.
Nebenbetriebsverkauf: Grenze Regelbesteuerung € 24.200,--
Pauschalierte haben weder Aufzeichnungspflicht noch Steuererklärungspflicht.
Feststellung der EHW erfolgt erst ab Bestand von 40 Ertragsvölkern, aber auch wenn keine EHW-Feststellung gegeben ist, so sind Imker (Land & Forstw.) berechtigt gem. § 22UStg Rechnungen mit Ust-ausweis auszustellen.
à.Umsatzsteuerpauschalierte haben nie einen USt-ausweis von 20%, auch nicht bei Altmaschinenverkauf oder Leistungserbringung.
à Ausnahme: Verpachtung landwirtschaftliche Flächen, nie USt-ausweis von 10% oder 12%,
sondern 0% oder 20%!
Ermittlung bei Vollpauschalierten (Ges.EHW bis € 65.000,--) durch Anwendung der landwirtschaftlichen Gewinnprozentumsätze Rz 4147, ab 2006 39%. Auf den EHW der Bienenzucht.
Da für Imker erst ab einen Bestand von 40 Ertragsvölkern ein EHW festgesetzt wird, bleibt die Imkerei bei geringerer Anzahl von Bienenvölkern außer Ansatz.
Teilpauschalierung über € 65.500,-- EHW sind Einnahmen aus der Imkerei unabhängig von Anzahl der Bienenvölker aufzuzeichnen und davon 70% pauschale Betriebsausgaben in Abzug zu bringen Rz 4166.
Option möglich – 5 Jahre in E/A gebunden und gegebenenfalls Rechnungsberichtigungen vorzunehmen.
ich möcht Dich darauf aufmerksam machen, dass diese von Dir eingestellten Informationen teilweise irreführend und falsch sind!
Du verwirrst hier Personen, die sich nicht optimal auskennen! Es geht hier NICHT um Kleinunternehmer, sondern um Imkerei und damit Landwirtschaft, wo es spezielle Ausnahmen gibt. Der Imker darf sehr wohl Umsatzsteuer auch bei kleineren Umsätzen verrechenen UND diese einbehalten! Unter anderem ist auch die Information falsch, dass erst ab einem Bestand von 40 Völkern ein EHW festgesetzt wird. Du verwendest hier veraltete und damit FALSCHE Informationen.
Du solltest Dich genau informieren, bevor Du hier zur Verwirrung beiträgst.
Ja, dank den Hinweisen von Hannes - bei mir war es die geistige Sackgasse 10 % / 12 % / nicht abführen müssen - Sackgasse habe ich das überzuckert. Sowohl was das nicht Abführen betrifft als auch die sich bietenden Möglichkeiten
18. November 2014 - 15:36
She. hier Rz 2879, auch wenn die 40 Völker nicht mehr aktuell sind. :
https://findok.bmf.gv.at/findok?execution=e1s1&segmentId=0056e3a5-7159-4...
Sehr gut zusammengefasst ist es hier, inkl. der Neuerungen ab 1.1.2014 unten:
2. September 2016 - 7:52
Wie sieht es aus - wenn ich Honig verkaufen will mit Rechnung ...?!
Immer noch einfach 12% drauf auf den Preis
hat wer eine Vorlage ?
SOS Sommerbiene ;)
2. September 2016 - 8:26
ok gerade gesehen sind nur 10% Umsatzsteuer ...
2. September 2016 - 8:33
10% / 13 % sind die Steuersätze.
13 % aufschlagen auf einen Preis, wobei du die UST nicht abführen musst, dein Kunde aber dieses zurückbekommt, ist des findigen Geschäftsmannes gerechter Lohn.
Ich hab da einen schönen 2-Seiter als pdf, kann den aber hier nicht hochladen.
Entweder du schickst mir eine PN, da kann ich es dir per Mail schicken, oder ich bring das irgendwie auf jpeg ....
2. September 2016 - 8:40
Und der zweite Teil ist etwas grösser als hier zulässig, das sind Rechnungen über 400 Euro, kann das nicht hochladen.
2. September 2016 - 9:05
bist dir da sichewr mit den 13%? Denn die Landwirtschaftskammer meint 10%
https://www.lko.at/?+Steuerreform-2016-Neuerungen+&id=2500,2369146
Ich habe da noch zu wenig recherchiert.
2. September 2016 - 10:00
https://www.biene-oesterreich.at/neue-ermaessigte-steuersaetze-gelten-au...
So verstehe ichs:
Hobbyimker unterliegen nicht der Regelbesteuerung sonder sind wie der umsatzsteuerpauschalierte Landwirt, als einheitswertpflichtiger Imker (Grössengrenze) zu betrachten.
Also nicht 10/10m; sondern 10/13 in jedem Fall, was nicht Privatperson (Konsument) ist , auch wenn das in der Tabelle mit den angeführten Unternehmensbeispielen etwas unglücklich dargelegt ist.
2. September 2016 - 10:21
Mega :) DANKE THOMAS !!!
2. September 2016 - 10:23
eindeutig zweideutig, ich werde nicht schlau daraus. Dieses habe ich auch gefunden, aber bei den Gesetzen habe ich was anderes gefunden, wie siehst du das?
https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR40173896/NOR40173896.rtf
Zuerst einmal die 2te Seite:
2. September 2016 - 10:58
vielleicht sollte ich nicht nur die Anlage 1 velinken sondern auch die zwei §
Umsatzsteuergesetz 1994 § 10:
https://www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10004873&Artikel=&Paragraf=10&Anlage=&Uebergangsrecht=
https://www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10004873&FassungVom=2016-02-18&Artikel=&Paragraf=22&Anlage=&Uebergangsrecht=
Ob davon einer schlau wird?
ja ned einfach durchzublicken .......
2. September 2016 - 11:08
So glaube ich es richtig zu verstehen:
Der pauschalierte Landwirt muss keine UST abführen, kann aber auch nichts geltend machen (Investitionen etc.).
Hier gilt 10% UST an den Endkunden, 13% an betriebliche Kunden.
Regelbesteuerte Betriebe, also solche mit dem ganzen Vorsteuerklimbim, etc. haben:
10% an den Endkunden, 10 % an betriebliche Kunden.
Honig bspw. ist beim pauschalierten Landwirt an privat mit 10% UST, an Firmen mit 13% UST,
beim regelbesteuerten Unternehmer in jedem Fall mit 10% UST.
Met hat in allen Fällen 13% UST.
Irgendwo habe ich noch ein tolles Rechnungsbeispiel, ich muss es erst einmal suchen ........
2. September 2016 - 11:17
Ich schreibe auch immer dazu:
"Durchschnittssteuersatz 13%" wenn ich an ein Unternehmen fakturiere.
Ich gehe davon aus, dass der Hobbyimker steuerlich wie der pauschalierte Landwirt behandelt wird, also:
Die Rechnung hat eine UID Nummer zu enthalten. (bei Recht auf Vorsteuerabzug)
Pauschalierte Landwirte ohne UID Nummer haben bei Lieferungen und Leistungen an andere Unternehmer
den Vermerk " Durchschnittssteuersatz 13%" anzubringen.
2. September 2016 - 11:28
Gefunden, ehe am Ende des Dokuments .....
www.noe-imkerverband.at/pdfdoc/Vortrag%20Imkerbund%202014.pdf
2. September 2016 - 18:31
Edelhofbauer
Rähmchenmaß: Universal Einheitsmass
anbei ein Link vom Steirischen imkerzentrum. Hier gibt es meines erachtens einen sehr guten Beitrag der bei der Jahreshauptversammlung vorgetragen wurde bezüglich "der Imker und das Finanzamt" wobei auch auf die Rechnungserstellung bzw. Ausweisung der Umsatzsteuer hingewiesen wird.
Vermerk:Falls der link ´nicht funktioniert muss er nur kopiert und bei einer Suchmaschine zb. google eingefügt werden.
http://www.imkerzentrum.at/jahreshauptversammlung-2016/
ich lese schon lange hier im Forum mit, und da ich selber gerade vor dem Problem der Rechnungslegung stehe, habe ich mich auch informiert und greife das Thema noch einmal auf.
Meiner Meinung nach, gilt für die meisten von uns die Liebhaberei im Steuerrecht, diese ist auch auf Seite 17 der Präsentation "Imker_und_Finanzamt_AKTUELLE_FASSUNG.pdf" angeführt:
https://www.wko.at/Content.Node/Service/Steuern/Einkommensteuer-und-Koer...
Umsatzsteuerlich sind diese Betätigungen der Privatsphäre zuzurechnen, d.h. die
Einnahmen unterliegen nicht der Umsatzsteuer, Vorsteuern sind nicht abzugsfähig.
Nachdem alles unter 50 Völkern als Freigrenze gilt, liegt auch kein Gewerbe vor, womit wir wieder bei der Liebhaberei sind.
Ich verkaufe nur das Urprodukt Honig.
Beim Vertrieb anderer Produkte, wie z.B. Met, Propolis, oder gar dem Handel (=Gewerbe) mit Imkereiprodukten wird diese Regelung nicht mehr gelten.
Wenn Du beispielsweise an einen Spar-Markt Dein Urprodukt Honig liefern willst, offerierst Du beispielsweise einen Nettopreis von Euro 8,-- pro Glas. Auf dieses hast Du 13% Umsatzsteuer zu verrechnen, also fakturierst Du pro Glas 9,04 Euro, die Ust. kannst Du einbehalten, weil Du nicht Vorsteuerabzugsberechtigt bist. Punkt.
12. Januar 2017 - 9:01
du vermischt da einiges, Umsatzsteuer und Einkommenssteuer sind 2 verschiedene Sachen.
Die Imkerei gehört zur Landwirtschaft und die ist pauschalliert, wenn du Urprodukte verkaufst (z.B.: Honig , Met). Im Klartext: Deine Einkommenssteuer wird berechnet nach der Völkerzahl, egal wieviel Honig du erntest. Da gibt es eine Geringfügikeitsgrenze und die liegt bei einschließlich 49 Völker. Egal welche Traumernten du hast, es fällt mit bis zu 49 Völkern keine Eikommenssteuer an, wenn du das Urprodukt Honig verkaufst. Honig mit Nüsse, wäre kein Urprodukt, da ist es Steuerrechtlich anders.
Hat der Hannes schon geschrieben, du kannst eine Rechnung mit 13% Mwst ausstellen und darfst dir die Mwst behalten, Vorsteuer nennt das der Finanzminister.
12. Januar 2017 - 16:35
Wenn du an Private eine Rechnung ausstellst, so ist die USt nur 10%.
Und bei der Rechnung an einen Betrieb nicht vergessen das kleine Gsatzerl: Durchschnittssteuersatz 13%.
12. Januar 2017 - 23:10
In obigem Betrag sind 13% Umsatzsteuer, das sind Euro 55,60, enthalten.
(Durchschnittssteuersatz gemäß §22 UStG)
13. Januar 2017 - 8:31
Hier eine Zusammenfassung über Rechnungserstellung:
https://www.wko.at/Content.Node/Service/Steuern/Umsatzsteuer/Allgemeines...
13. Januar 2017 - 10:28
Manche werde sich jetzt fragen, warum ich von einem Durchschnittssteuersatz schreibe und der Hannes
so ein schönes Beispiel zeigt:
Bei der Rechnungslegung ist die UID Nummer anzugeben, ansonsten muss man den Hinweis
"Pauschalierter Landwirt §22 Abs.1 UStG" oder "Durchschnittssteuersatz 13%" angeben.
Ich werde 2017 meine handgestrickten Rechnungen ad acta legen, habe mir eine EDV - Lösung zugelegt. Darin kann ich Barverkaufsrechnungen legen, bzw. bei Verkauf an Firmen Adresse etc. einfügen.
Das Ganze funktioniert auf Handy, Tablet oder Pc, der Ausdruck auf Bondrucker, Drucker, egal was. Ich kann nur
über Internet arbeiten oder, ohne Verbindung, lokal, mit automatischem Datenabgleich bei der nächsten Internetverbindung. Jeder eingegebene Verkauf erstellt eine Rechnung, ich muss sie aber nicht gleich ausdrucken, geht später auch und selektiv auch.
In dem Ganzen ist auch meine Etikettenerstellung und Lagerverwaltung integriert, bzw. eine Registrierkasse mit 7 unabhängigen Kassen.
Es hat wirklich nur kleines Geld gekostet, versetzt mich aber in die Möglichkeit, Etiketten ab 5 Stk. mit individueller Beschriftung im Grafikfeld auf PET oder Papieretiketten am Laserdrucker auszudrucken.
Es ist nicht so kompliziert wie es sich anhört, wenn ich meinen Honig bis dato verkauft habe, habe ich eben eine Stricherlliste gemacht, Sorte sowieso mit Gewicht diesem und jenem. Am Ende des Tages soll man sich ja dann
über viele Stricherl freuen.
Nach ein paar Tagen und ein paar Zetteln weisst du mit den Zetteln eh schon nix mehr anzufangen, irgendwann werden die entsorgt, und das stricherln war umsonst.
Statt eines Stricherls mache ich halt einen Tippser am Mobiltelefon. Das ist alles.
13. Januar 2017 - 11:29
Verrätst du uns Genaueres darüber, Thomas? Gibt es einen Link dazu?
Daraus habe ich mir das zusammengesucht:
allaudit.at/DL/BOKU-Folien_2012_komplett.pdf
13. Januar 2017 - 15:37
ich habe mich noch weiter informiert:
Die verminderten Steuersätze von 10% und 13% gelten für pauschalierte Landwirte (daher auch für pauschalierte Imker), also gemeldete Betriebe.
Als verkaufende Privatperson darf ich keine USt. auf einer Rechnung angeben, da ich die dann dem Finanzamt schulden würde und auf jeden Fall auch abführen müßte.
Das UStG gilt generell nur für Unternehmer, und das bin ich nicht.
13. Januar 2017 - 16:04
Verzeihung, lieber Gerhard, aber das ist Unsinn, was Du hier schreibst. Wer immer Dich hier berät, kennt sich in der Imkerei nicht aus. Entweder Du glaubst uns hier oder wendest Dich an einen Steuerberater. Aber hier zuerst fragen und dann die Information anzweifeln oder bestreiten ist mühsam (für uns).
An Unternehmen (zB. einen Supermarkt oder ein Autohaus, dass zu Weihnachten Deinen Honig verschenkt) musst Du 13% Ust. fakturieren. Sofern ein Privater eine Rechnung benötigt, sind 10% zu fakturieren. Der Rechnungsbetrag ist inkusive Umsatzsteuer auszuweisen und darunter wie folgt zu vermerken: In obigem Betrag sind 13% Umsatzsteuer, das sind ...., enthalten. (Durchschnittssteuersatz gemäß §22 UStG).
Diese Umsatzsteuer kannst Du einbehalten. Das gilt für das Urprodukt Honig.
13. Januar 2017 - 16:09
Dein 3. Link funzt leider nicht.
Eigentlich hätte mich deine EDV-Lösung interessiert, mit der du alles unter einen Hut bringst - inkl. der Etikettenherstellung :-)
14. Januar 2017 - 17:08
Da ist nix von der Stange, das ist handgeschnitzt.
Kann es dir aber auf der Erwerbsimkertagung bei einer Kaffeepause ja zeigen,
14. Januar 2017 - 17:35
Ja gerne, wenn wir uns erkennen :-)
14. Januar 2017 - 17:44
Er ist der Partner mit der kalten Schnauze
14. Januar 2017 - 21:38
:-) 2 kalte Schnauzen ....
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