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Timestamp: 2016-07-24 02:56:37
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Matched Legal Cases: ['§ 34', '§ 34', '§ 34', '§ 34', '§34', '§34', '§34', '§ 34', '§ 34', '§ 34']

So geht die kostenlose Schufa Auskunft | Das Meinungs-Blog
So geht die kostenlose Schufa Auskunft
2. April 2010 Allgemeines	Seit neuestem ist ja eine Anfrage bei der Schufa im Jahr kostenlos, Du kannst dort bequem per Post oder online eine Zusammenstellung aller Deiner Einträge bei der Schufa beantragen, und siehst dann nicht nur was die Schufa über Dich weiss und vielleicht weitergibt, sondern kannst auch Fehler direkt korrigieren lassen, bevor Du deswegen Probleme bekommst.
Die Schufa hat für die kostenlose Auskunft eine Extraseite angelegt die Du hier erreichen kannst. Dort kannst Du sofort und gratis Deine Selbstauskunft anfordern. Dazu brauchst Du nur das Formular der Schufa, das Du dort runterladen kannst, und dann:
Wenn Sie die Datenübersicht nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz bestellen möchten, laden Sie sich einfach hier das entsprechende Bestellformular herunter, füllen es aus und senden es bitte zusammen mit einer Kopie Ihres Personalausweises per Post an die angegebene Adresse.
Aber wie beantragt man nun eine der kostenlosen Schufa-Auskünfte? Eigentlich geht das ganz einfach, Du schreibst einfach einen Brief an die Schufa, einen entsprechenden Vordruck dazu gibts hier. In dem gratis Musterschreiben zum download, ändern und dann ausdrucken, findest Du auch den Paragraphen (§ 34 I, IV BDSG), der dafür sorgt, dass die Auskunft nun ab 1.4.2010 einmal im Jahr kostenlos ist. Den Brief schickst Du dann direkt an die Schufa.
Du kannst natürlich auch in jede Schufa Geschäftsstelle gehen und die Auskunft dort anfordern. Die Anschriften und Öffnungszeiten der Schufa Geschäftsstellen findest Du hier:
(14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max 42 Cent pro Minute)
Die Schufa wird in Kürze den persönlichen Verbraucherservice in den Geschäftsstellen einstellen, diese Adressen hier sind also in Kürze nicht mehr gültig, wir lassen sie erstmal dennoch stehen. Nutzt also bitte die Adresse oben aus Wiesbaden!!
N7, Eingang 5-6
Eine Online-Auskunft kann direkt über die Webseite der Schufa beantragt werden, bzw über www.meineschufa.de, diese ist im Moment aber mehr als überlastet, wer keine Lust auf ewige Wartezeiten hat, dem sei der gute alte Brief empfohlen, auch wenn das absolut 2008 ist..
Schufa Auskunft telefonisch beantragen
Alternativ kannst Du dies auch am Telefon unter 01805-724832 bei der Schufa beantragen.
Übrigens, die Schufa speichert allgemeine Angaben zur Person wie Name, Vorname, Geburtsdatum und Geburtsort sowie aktuelle und frühere Anschrift. Außerdem werden Informationen zu bisherigen kreditbedingten Geschäften hinterlegt. Enthalten sind damit Einträge über Kredit- und Leasingverträge und deren Laufzeit, Eröffnungen von Girokonten und die Ausgabe von Kreditkarten. Gespeichert werden aber auch Anfragen von Unternehmen oder Banken zu einer Person. Die Schufa hat mittlerweile mehr als 300 Millionen Einzeldaten von über 60 Millionen Verbrauchern gespeichert. Da passieren auch Fehler, es kann also nicht schaden, gerade wenn es umsonst ist, sich die eigene Aufstellung nach Hause schicken zu lassen.
Also ich werde meine Schufa Übersicht auf jeden Fall beantragen, bin schon sehr gespannt was die wirklich alles von mir wissen, und welche Daten die wirklich von mir gespeichert haben.
Wie sieht es bei Dir aus? Schon Deinen Schufa-Eintrag beantragt, oder kein Interesse, Du willst gar nicht wissen was die Jungs über Dich gespeichert haben?
auskunft, daten, kredit, schufa About Matthias
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114 Antworten zu “So geht die kostenlose Schufa Auskunft”
Chriz Sagt: 2. April 2010 um 13:23 Schöne Anleitung und das mit der Schufa-Auskunft hab ich gestern auch mitbekommen. Eine gute Sache!
Thorsten Sagt: 2. April 2010 um 16:05 Hi Matthias,
super Artikel! Werde die Schufa-Auskunft definitiv auch beantragen. Habe allerdings auch gelesen, dass die kostenlose Variante nicht alles abdeckt. Benötigt man beispielsweise eine Schufa-Auskunft für seinen Vermieter, muss man dafür immer noch zahlen. In diesem Zusammenhang sind wohl sogar die Preise für die Auskunft auf knapp 20 € gestiegen. Die Schufa begründet das mit dem höheren Aufwand…
jensi Sagt: 2. April 2010 um 22:06 werde ich mal anfragen…………
als Häuslebauer sicher interessant………..
Anna Sagt: 7. April 2010 um 15:00 Das ist mal echt ne super + nützliche Info.
SCHUFA Holding AG Sagt: 7. April 2010 um 15:43 Hallo zusammen,
wir möchten an dieser Stelle empfehlen, zur Bestellung der kostenlosen Auskunft das Originalformular der SCHUFA zu verwenden. Neben einer Anleitung beinhaltet dies alle benötigten Angaben und die genaue Adresse, an die das Formular geschickt werden sollte. Damit können Sie verhindern, dass es zu Verzögerungen in der Bearbeitung durch fehlende Angaben kommt. Das Formular finden Sie unter:
http://www.meineschufa.de/index.php?site=11_3&via=menu.
Carsten Sagt: 9. April 2010 um 15:35 Bestellung über SCHUFA-Auskunft online zum Preis von 18,50 € (inkl. 19% MwSt.)
Matthias Sagt: 9. April 2010 um 15:56 @Carsten: Klick mal hier, da gibts das auch umsonst:
http://www.meineschufa.de/index.php?site=11_3&via=menu
Peter Sagt: 15. April 2010 um 20:28 Dachte es wäre online umsonst.Geschäftsbedingingen steht aber kostet 18,50€?
😕 ➡
JanB Sagt: 7. Mai 2010 um 06:43 Also es gibt ja 1) die Bonitätsauskunft und 2) die Datenübersicht nach § 34 BDSG.
Laut Schufa ist aber nur ersteres geeignet für Geschäftspartner (Arbeitgeber, Vermieter, etc.). Stimmt das? Ist in der kostenlosen Datenübersicht nicht alles enthalten?
Ich habe das Gefühl, die Schufa möchte da Kosten sparen. Kann das jemand beantworten?
Name Sagt: 12. Mai 2010 um 10:34 Ganz toll schufa. Jetzt werde ich wohl auch mal anfordern müssen, denn ich bekomme noch nicht mal mehr ein Handy und weiss nicht warum. 👿
Tobias (Scout4.me) Sagt: 12. Mai 2010 um 18:00 Tja, mit der Schufa ist es so eine Sache. Von vielen gehasst, weil sie einen negativen Eintrag haben, aber für Unternehmen und Banken sehr hilfreich, wenn einer den 10ten-Vertrag abschließt und Bestellungen auf Pump macht. Letztlich schützt die Schufa, ja auch die Leute, die ihre Finazen nicht mehr im Griff haben, indem nicht noch neue Verbindlichkeiten gemacht werden können. Damit man gar nicht erst Fragen muss, ob man noch positiv eingestuft ist, lohnt es sich nebenbei etwas Geld zu verdienen und seine Finanzen im Griff zu behalten.
FB Sagt: 18. Mai 2010 um 12:51 An und für sich schon eine gute Sache..
Ich frage mich nur, ob die Schufa dadurch nicht noch vielmehr zusätzliche Daten zu mir bekommt, als sie ohnehin schon hat, Stichwort „Gläserner Mensch“.. Es wird ja ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man im Grunde alles speichern wird, was ich preisgebe.. mmmh 😛
tj Sagt: 18. Mai 2010 um 16:41 ❗ die kostenlose selbstauskunft ist bei meiner aktuellen bewerbung ohne probleme akzeptiert worden!!
Elke Sagt: 27. Mai 2010 um 21:19 Hallo,
habe mich gerade für die kostenlose Schufa-Auskunft registriert.
Da musste ich meine Bankdaten angeben sonst kam ich nicht weiter; und nun sehe ich beim Abschluss, dass der Betrag von 18,50 € von meinem Konto abgebucht wird. 😥
Was ist das für ein Käse 😕
Hab ich was falsch gemacht und was kann ich dagengen tun?
Matthias Sagt: 28. Mai 2010 um 14:59 @Elke: Keine Ahnung was Du jetzt machen kannst, vielleicht mal da anrufen?
Du hast dann das falsche Paket gewählt. Es gibt eine kostenlose Auskunft und eine etwas detailierter Auskunft die 18,50 Euro kostet.
Elke Sagt: 28. Mai 2010 um 17:49 Hallo Matthias,
ich hab gerade angerufen und komm nun aus der Sache nicht mehr raus. Na ja, nicht aufgepasst!! ➡
Matthias Sagt: 28. Mai 2010 um 17:57 Tut mir leid zu hören, da hätte die Schufa ja ruhig ein bischen kulanter sein können ➡
Matthias Sagt: 28. Mai 2010 um 18:06 Hi Elke, malein Gedanke am Rande. Man hat doch in jedem Online Shop ein Rücktrittsrecht. Und da die Schufa wohl ja noch nicht die Leistung erbracht hat..
Würde das Argument mal versuchen. Ansonsten, wenn Du willst, kann ich die Schufa ja mal um eine Stellungsnahme bitten!?
Elke Sagt: 28. Mai 2010 um 19:04 Hallo Matthias,
ich habe die Dame von der Schufa gefragt ob man da nicht zurücktreten kann, zumal es ja erst ein paar Stunden her ist.
Sie verneinte mit der Begründung, dass die Unterlagen schon unterwegs seien!
So flott ist meines Erachtens selten jemand.
Das mit der Stellungnahme wäre sehr nett von dir.
Eventuell haben auch andere Leute einen Nutzen davon.
Vielleicht ist es noch anderen so ergangen.
Markus Fresdorf Sagt: 31. Mai 2010 um 22:26 Über das Rücktrittsrecht (ja oder nein und Fristen) müssten doch die SCHUFA-AGB auf deren Website Auskunft geben. Außerdem bleibt anzumerken, dass ja längst nicht alles Rechtens sein soll, was so in diversen AGB reingeschrieben wird. Manche Klausel ist mit AGB-Gesetz und Rechtsprechung unvereinbar, nicht konform.
Damian Sagt: 4. Juni 2010 um 12:39 Super Zusammenfassung!
Was die Schufa da treibt grenzt fast an Bauernfängerei! Habe zuerst über die homepage die „kostenlose“ Auskunft gestartet und war mir dann unsicher als Ich Bankkonto Daten eingeben sollte – und sehe da bei dem kleingedruckten „Sie fordern gerade die Auskunft für 18,50 an“!
Da war der direkte Link Gold wert – werde das ganze auf dem altmodischen Postweg machen – da ist man sich wenigstens sicher das alles passt.
Markus Fresdorf Sagt: 4. Juni 2010 um 17:10 Ich habe auch gerade am 16.05.10 eine kostenlose Eigenauskunft anfordern wollen. Muss auch auf der mir bekannten Schufa-Website gewesen sein, aber irgendwie per Pop up oder wie auch immer bin ich auf eine fremde Seite einer Firma Primus Online Service gekommen, wo Kontodaten einzugeben waren, was ich immer noch im Glauben, auf der „seriösen“ offiziellen Schufa-Seite zu sein, auch tat. Dann kam eine Mail mit einem Anhang: Blankoformblatt zum Anfordern der Eigenauskunft bei der Schufa und für diese Dienstleistung sollte ich dann 5,90 EUR zahlen. Meine Rückfrage auf die Mail wurde merkwürdig beantwortet. Ich dachte, es könnte eine Subfirma sein, an die die SCHUFA bestimmte Dienste ausgelagert hat. Erst nach Kenntnis der Abbuchung mit dem eindeutigen Text – wieder von Primus – und nach nochmaliger Kontrolle durch Besuch der Original-SCHUFA-Website, wo ich jetzt problemlos das Originalbestellformular für die Kostenlosauskunft nach § 34 BDSG öffnen und ausdrucken konnte, kapierte ich, was abgeht: Ein betrügerischer Trick, genau wie bei den Firmen, die an sich kostenlose Handelsregistereinträge für teures Geld verkaufen wollen. Ich habe die Lastschrift bei der Bank dann sofort zurückgegeben. Das per Post am 16.05.10 an die SCHUFA in Hannover weitergeleitete Antragsformblatt wurde von der SCHUFA bis heute nicht beantwortet, auch meine eMail-Nachfragen nach dem ganauen Sachverhalt bei der SCHUFA selbst nicht. Ich stelle natürlich keinen neuen Antrag ohne schriftliche Zusicherung der SCHUFA; damit sie mir nicht den ersten Antrag als 1. Auskunft für 2010 wertet und dann den Neuantrag (auf dem originalen, schufa-eigenen Vordruck) als 2. Auskunft in 2010 kostenpflichtig macht und bei mir abrechnet.
Markus Fresdorf Sagt: 5. Juni 2010 um 13:12 Achtung: SCHUFA-Internet-Abzocke durch Trittbrettfahrer (betrügerische Unternehmen)
Nun hat mir die Schufa mit Datum 03.06.10 ein Schreiben geschickt, in dem sie die Trittbrettfahrer nach meinem Eindruck geradezu schützt und verteidigt. Es ihr egal, ob Verbraucher in die Falle tappen und sie warnt nicht davor. Gibt aber bei der Wunderwaffe google die Suchworte „schufa trittbrettfahrer“ ein, bekommt man reihenweise Ergebnisse mit Warnhinweisen und Informationen über die Abzockfirmen, die für „Hilfestellungen“ oder „Leistungen“ zum Erlangen einer kostenfreien SCHUFA-Eigenauskunft nach 34 BDSG Gebühren kassieren.
Habe der SCHUFA geharnischt per FAX geantwortet und verlange nun meine kostenfreie Auskunft von ihr gemäß meinem per Briefpost am 16.05.10 gestellten Antrag oder vorherige schriftliche Zusicherung, dass ich von der SCHUFA selbst keine Gebühr wegen Zweitantragstellung oder doppelter Beantragung in 2010 berechnet bekomme. Mal schauen.
Andre Sagt: 22. Juni 2010 um 22:16 Hab heute meine Anfrage per Brief zurückbekommen mit einem Aufkleber „Annahme verweigert“. Warum ? Keine Ahnung steht nicht mit dabei.
Markus Fresdorf Sagt: 23. Juni 2010 um 10:25 An wen und welche genaue Anschrift war die briefliche Anfrage gerichtet? War ein vollständiger Absender drauf, der normal aussah? Was meinst Du mit Anfrage? Antrag auf Eigenauskunft bei der Schufa in Bochum, in Berlin (dort soll es ja an sich hin) oder Hannover.
Ich habe inzwischen ungefähr 6 bis 7 Briefe von der SCHUFA zurückbekommen und davon mindestens 3 x die Auskunft. Unter wechselnden Anschriften (Bochum, Hannover) und wechselnden Referenznummern der SCHUFA. Es geht hin und her, da falsche Telefondaten von mir eingetragen waren und eine Kreditanfrage von einem mir völlig unbekannten Unternehmen gemeldet wurde, was ich nicht akzeptiere: Habe die Sperrung und Löschung oder Korrektur beantragt bzw. man soll mir meine schriftliche Einwilligung vorlegen, wenn es sie denn gibt. Die falschen Telefondaten wurden erst nach mehrfache Reklamation herausgenommen. Ein 1. Erfolg also.
Markus Fresdorf Sagt: 23. Juni 2010 um 10:32 Mensch, Andre: Ich hab’s vielleicht: Du hattest keine Briemarke drauf, gelle? Das muss natürlich niemand annehmen und eine Annahmeverweigerung muss niemand begründen. Selbstverständlich musst Du den Brief freimachen. Unfreie Sendungen zu schicken hat nur da Sinn, wo der Empfänger schon anbietet „Wir übernehmen das Porto für Sie“ oder ähnlich. Lass uns nicht dumm sterben, schreib mehr Details.
verdum Sagt: 2. Juli 2010 um 19:42 Indem Artikel steht die Adresse:
auf dem meineschufa vordruck alldings diese:
welche ist jetzt besser ?
Markus Fresdorf Sagt: 3. Juli 2010 um 11:36 Wofür? Alles falsch. Die Schufa hat diverse Niederlassungen (auch wenn sie gerade dabei ist, einige zu schließen) und du bekommst deine Antwort auch nicht unbedingt immer von der gleichen Stelle. Wohin der Antrag auf Eigenauskunft nach 34 BDSG gehen soll, steht doch auf dem Schufa-eigenen Formblatt (Download wird oben beschrieben) drauf. Der soll nach Berlin.
Markus Fresdorf Sagt: 3. Juli 2010 um 11:44 Zum Fortgang in meinem Fall: Ich habe nun diverse Ausdrucke der Eigenauskunft von der SCHUFA bekommen. Die beanstandeten falschen Telefondaten wurden herausgenommen, jedoch dauert die Prüfung der anscheinend falschen Quelle für diese Daten noch an (die Herkunft der Daten muss ja angegeben werden und diese Angabe war offenkundig falsch: angeblich sollen sie von Klicktel stammen, aber auch Klicktel bietet meine Daten mit voller aktueller Anschrift nicht öffentlich an).
Ferner dauert die Prüfung an, wie es zu einem Eintrag über eine angebliche Kreditkonditionenanfrage durch eine mir völlig unbekannte Bank kommen konnte.
AliceBob Sagt: 7. Juli 2010 um 08:54 Habe heute ebenfalls die Auskunft beantragt. Da ich Datenkraken hasse und denen nicht unnötige Informationen zum Speichern geben will (ich will ja eine Auskunft), habe ich aus meiner Ausweiskopie das Foto herausgeschnitten. Nach den Informationen im Schufa-Formular speicher diese ja ggf zusätzliche Informationen, welche sie mit dem Antrag geliefert bekommen (Zitat: Wir weisen darauf hin, dass wir ggf. Angaben zu Ihren Personalien als zusätzliche Identifikationskriterien in den SCHUFA-Datenbestand übernehmen.).
Da mein Passfoto auch solche Daten darstellen und ich dieses nicht im Schufa Datenbestand haben will und es auch nicht gefordert wird, habe ich es einfach raus geschnitten. Mal sehen, ob ich dennoch die Auskunft bekomme. Zur Sicherheit habe ich auf der Ausweiskopie darauf hingewiesen, daß das Foto nach §34 BDSG nicht notwendig ist – würde denen ja auch nichts nützen, denn sie haben ja kein Vergleichsfoto von mir. Wobei ich mich wirklich frage, was meine Ausweiskopie denen nutzen soll. Jeder kann einen Ausweis kopieren und dann diese Anfrage stellen. Eigentlich sollten sie minimal eine eigenhändige Unterschrift verlangen, um diese wenigstens mit der Unterschrift in der Personalausweiskopie vergleichen zu können. (Apopro: diese könnte man auch fälschen und sie wird ebenfalls nicht zwingend verlangt.)
FB Sagt: 7. Juli 2010 um 11:32 @AliceBob:
Das war auch meine Befürchtung (habe es letzte Woche auch endlich geschafft meine Anfrage abzuschicken), glücklicherweise hat der Kopierer mein Passbild ziemlich unkenntlich gemacht, man sah nur den Kopfumriss, statt Gesicht prangte da aber der Bundesadler des dahinterliegenden Wasserzeichens 😉
Christoph Sagt: 9. Juli 2010 um 07:44 Danke für die detailierte Anleitung. Werd ich am Wochenende mal angehen. Bin gespannt, was dabei über mich rauskommt…
Markus Fresdorf Sagt: 9. Juli 2010 um 11:02 Gestern gab es eine Sendung zu den Datenkraken Schufa & Co im DLF:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktplatz/1182710/
(Dort kurzer Infotext im Programm. Hinweis: Manche Sendungen sind in Audioformaten nachhör- bzw. abrufbar.) Dort wurde gesagt, dass man u.U. bei den ca. 6 größten Auskunfteien Eigenauskunft einholen sollte, die Schufa ist allerdings die bedeutendste. Es wurde auch eindeutig bestätigt, dass bis auf Adresse, Geburtsdatum, Name alles auf Ausweiskopien geschwärzt werden darf. M.E. ist das sowieso haarig, denn wer Banknoten kopiert, kann Ärger bekommen. Hier kann man mit Ausweiskopien einfach Daten erlangen ohne weitere Kontrolle. Diskussionsteilnehmer meinten auch, die Verwertung des Alters und die Nutzung des Geschlechts für die Scoreberechnung seien diskriminierend. Die Handelsauskunfteienverbandsvertretung meinte aber, das sehen sie ganz anders. Illegal sei nur die Diskriminierung wegen der ethnischen Zugehörigkeit (was aber die Versicherungswirtschaft bekanntlich auch genutzt hat und auch als „rein statistischen Wert“ angesehen hat). Sehr stark wurde mangelnde Offenlegung der Scoreberechnungskriterien für bestimmte Scores (zudem bei jeder Auskunftei anders berechnet) bemängelt und die Nutzung des Wohnumfelds für „statistische Aussagen“ über die Bonität eines Kunden. Manche Auskunfteien geben den Score gar nicht raus. Ein sehr hoher Prozentsatz an Auskünften wies im Test unvollständige oder falsche Daten auf.
markus fresdorf Sagt: 13. Juli 2010 um 19:26 Im Moment ist die Wurst für die Schufa richtig warm.
Die telegate Media AG klärt noch weiter die von der Schufa behaupteten falschen Tatsachen. Angeblich soll ein Datensatz mit meiner veröffentlichen Vollanschrift von denen (genauer von klicktel) stammen. Das behauptet die Schufa. telegate als klicktel-Betreiber hat von der Schufa erfahren, dass die Schufa Daten aus klicktel übernimmt und „ggf.“ mit weiteren Angaben anreichert, trotzdem aber klicktel als Quelle benennt. Eine ganz üble Vorgehensweise. Was dazu wohl der Datenschutzbeauftragte sagen würde?
Die Schufa klärt weiter, woher tatsächlich die Angaben stammen, die Teambank AG habe eine Kreditkonditionenanfrage gemeldet. Die Schufa ist sich noch nicht einig. Der Klärungsprozess ist offenbar so schwierig, dass er nun schon geraume Zeit andauert. Laut obiger DLF-Sendung hatte es früher negativen Einfluss auf den Score, wenn man sich für Kredite Vergleichsangebote einholte (also mehrere Anbieter zeitnah befragte). Dann galt man schon als verdächtig, nach dem Motto: Der verschuldet sich überall bzw. bei mehreren und hat es bitter nötig. Angeblich sollen diese Zeiten vorbei sein. Warum wird dann solch eine Anfrage bei der Schufa eingetragen und die Schufa kann noch nicht einmal prompt sagen, über wen diese Anfrage kommt? Sie kann auch keine Einweilligung des Betroffenen in die Schufa-Klausel vorlegen oder nachweisen, dass sie dem Meldenden vorliegt. Ich kenne nämlich keine Teambank AG. Nie Kontakt damit gehabt. Und die Schufa sagt mir noch nicht einmal, wer die Daten gemeldet hat. Ob das die Teambank AG selbst ist oder jemand anders. Finde ich unerhört.
Alex Sagt: 23. Juli 2010 um 00:07 Gut zu wissen!!
Mario Sagt: 24. Juli 2010 um 19:23 Hallo zusamen,
leicht kann man seine Negativen Schufa Einträge nicht löschen und natürlich müssen die Schulden bezahlt sein das ist ja selbstverständlich. Doch es kommt darauf an wie man die Sache angeht wenn man es weiß sind die Chancen seine einträge bereinigen zu lassen gut. Was diese Ebooks angeht wo man sagt es geht einfach oder sofort naja von diesen Zeug würde ich die Finger davon lassen. Es gibt einige die es einen sagen welche Chancen man hat und wie man vorgehen soll, für einen gewissen Betrag. Das Problem ist das es sehr viele Trittbrettfahrer gibt und man leicht denn Überblick verliert wo einem geholfen wird. Und wenn einer sagt jaa.. aber die verlangen Geld für so was aber Hallo wo lebt ihr wer macht Heute zu Tage was umsonst Anwälte, Ärzte, Banken, Kfz, kosten auch Geld. Hörst du die Leute sagen hey die verlangen Geld so eine abzocke und Unverschämtheit,oder?
Also nicht gleich sagen es hilft nichts denn das stimmt nicht. Heute sind die Zeiten etwas anders als früher man muss halt besser recherchieren vergleichen nachfragen dann geht alles. 😈
Ilka Sagt: 30. Juli 2010 um 23:07 Bei mir wollte die Schufa auch eine Ausweiskopie (wie auch die Creditreform). Ich habe das abgebügelt mit dem Hinweis, daß mein handschriftlich unterschriebener Brief nach allgemeiner Richterauffassung Urkundencharakter hätte und ich mich beim Datenschutzbeauftragten über die Verzögerung beschweren würde. Daraufhin haben sie die Auskunft zugeschickt. Naja und was war, Daten von meinem alten längst gekündigten Girokonto standen noch drin. Die Löschung der überflüssigen Angaben habe ich bei meiner Ex-Bank gleich in Auftrag gegeben.
Markus Fresdorf Sagt: 31. Juli 2010 um 16:09 Danke für den Bericht Ilka. Interessant, dass es mit der formlosen Anfrage dann doch ging. Ich finde auch, dass das reichen muss, was im allgemeinen Geschäftsverkehr üblich ist, zumal die isolierte Kopie ja gar nichts beweist. Die kann sich im Prinzip jeder relativ leicht beschaffen. Mit fremden Ausweisdaten kann man sich ja auch locker in irgendwelche Plattformen einloggen/registrieren, die nur für über 18-jährige sind (oder auch noch einfacher).
Ich hatte zeitweilig Konten bei mehr als 10 Banken und nur eine einzige hatte das Girokonto gemeldet. Da ich das damals affig fand (es war ein völlig unwichtiges, reines Referenzkonto für die Bedienung von Spar- und Tagesgeldkonten, habe ich das Giro dann sofort gekündigt und löschen lassen (war eh nicht mehr wichtig, denn Spar konnte auch so bedient werden).
Bei mir ist immer noch in der Schwebe, von wem die Schufa meine Telefondaten hatte, die mit voller Anschrift gespeichert waren, was bei allen mir bekannten öffentlichen Verzeichnissen (aus denen die Schufa angeblich diese Datensätze bezieht) tatsächlich stammten.
Außerdem will ich eine reine Kreditkonditionenanfrage mindestens gesperrt haben, da ich glaube, dass das sich doch auf den Score auswirkt. Einblick in die Scoreberechnung (es gibt verschiedene Scores! branchenspezifisch differenziert) gewährt ja laut Verbraucherschützern derzeit praktisch keine Auskunftei.
Markus Fresdorf Sagt: 31. Juli 2010 um 16:12 Zu den Telefondaten: Es muss heißen: … mit voller Anschrift gespeichert waren, was bei allen mir bekannten öffentlichen Verzeichnissen (aus denen die Schufa angeblich diese Datensätze bezieht) nicht der Fall ist, tatsächlich stammten.
Kristian83 Sagt: 18. August 2010 um 10:16 Einmal kostenlos pro Jahr mag vielleicht sein, aber seit 1. April zahlt man nun 18,50 Euro statt wie vorher 7,80 Euro für jede weitere Bonitätsauskunft.
Und trotzdem muss die „arme“ Schufa jetzt seit neustem 6 der 20 Filialen in Deutschalnd schliessen (Weitere nicht ausgeschlossen), aus Kostengründen versteht sich.
abzocke Sagt: 4. September 2010 um 00:45 von wegen kostenlos, super… was nun
Vielen Dank! Ihre Bestellung ist nun abgeschlossen. Wir werden Ihre Bestellung schnellst möglich bearbeiten.
Der Betrag in Höhe von 18,50 € (inkl. 19% MwSt.) wird von der angegebenen Bankverbindung abgebucht.
Markus Fresdorf Sagt: 4. September 2010 um 13:14 @ abzocke
dann bist du aber der obigen anleitung nicht gefolgt, sondern hast einfach das falsche produkt gewählt, bestellt, beauftragt.
wer bestellt hat, muss auch zahlen.
du bist doch selbst schuld, wenn du einfach deine kontodaten eintippst und wild irgendwo rumklickst, ohne genau hinzugucken.
das darf man heutzutage sowieso nirgendwo und niemals machen.
abzocke Sagt: 4. September 2010 um 13:51 Mache ich generell nicht, meine Kontodaten angeben. Bis jetzt nur an Paypal&Ebay im Internet.
Bin über google auf den Blog gestoßen, da ich mal gehört hatte das es Online kostenlos möglich wäre… Wie auch hier beschrieben.
„Schufa Auskunft kostenlos online beantragen
Eine Online-Auskunft kann direkt über die Webseite der Schufa beantragt werden, bzw über http://www.meineschufa.de“
Nach diesem Satz und mit dem ausgewählten §34 links im Menü war ich mir eigentlich sicher…:arrow: da ich davon ausgegangen bin das die Schufa Seite seriös wäre. Nun ich habe es Samstag morgens um 0:30~ „bestellt“. Hinterher 5 Emails mit Wichtig/Dringend etc. geschickt um die Bestellung zu stornieren. Da um die Uhrzeit keiner mehr telefonisch erreichbar ist, Logischerweise.:arrow: Heute morgen dann um 8 Uhr der Schock.
SCHUFA Verbraucherservice meineSCHUFA@SCHUFA.de
from mx2.schufarz.de ([213.83.23.230]) by mail.38.de with esmtp (Exim) (envelope-from ) id 1OrmWg-0006eN-Uu for ****; Sat, 04 Sep 2010 08:47:03 +0200
from trustmail.schufa.de (trustprod2.schufarz.de [172.16.18.140]) by mx2.schufarz.de (Symantec Brightmail Gateway) with SMTP id FA.70.11800.26BE18C4; Sat, 4 Sep 2010 07:46:58 +0100 (BST)
from mailinfra3.schufarz.de ([172.16.23.21]) by trustmail.schufa.de (Totemo SMTP Server) with SMTP ID 154 for ; Sat, 4 Sep 2010 08:46:58 +0200 (CEST)
from appprod3 ([172.16.0.1]) by mailhost.schufarz.de (Sun Java System Messaging Server 6.1 HotFix 0.11 (built Jan 28 2005)) with ESMTP id for ******; Sat, 04 Sep 2010 08:46:58 +0200 (MEST)
x-auditid: ac10598c-b7b27ae000002e18-5e-4c81eb62eb58
date: Sat, 04 Sep 2010 08:46:58 +0200 (MEST)
from: SCHUFA Verbraucherservice
subject: Ihr Zugang zu http://www.meineSCHUFA.de wurde freigeschaltet
reply-to: ms-noreply@schufa.de
x-spam-score: -0.0
x-spam-report: 1.1 DNS_FROM_OPENWHOIS RBL: Envelope sender listed in bl.open-whois.org. 0.0 MISSING_MID Missing Message-Id: header -2.6 BAYES_00 BODY: Bayesian spam probability is 0 to 1% [score: 0.0000] 0.0 HTML_MESSAGE BODY: HTML included in message 1.5 MIME_HTML_ONLY BODY: Message only has text/html MIME parts
Ihr Zugang zu http://www.meineSCHUFA.de wurde freigeschaltet
vielen Dank, dass Sie sich in unserem Verbraucherportal „www.meineSCHUFA.de“ registriert haben.
Wir haben Ihre Registrierung bearbeitet. Ihr Zugang zu http://www.meineSCHUFA.de ist ab sofort freigeschaltet. Ihr persönliches Startpaket bestehend aus
– der Super-PIN,
– Ihrer SCHUFA-XSCard und
– Erläuterungen zum Online-Zugang zu unserem Verbraucherportal
haben wir per Post an Sie versendet. Sie erhalten es in den nächsten 5 Werktagen.
Anhand Ihres selbst gewählten Benutzernamens und Passwortes sowie den zufällig abgefragten Codes Ihrer SCHUFA-XSCard können Sie sich dann jederzeit online anmelden und Ihre persönlichen Daten einsehen.
Sollte Ihnen das Startpaket wider Erwarten nicht innerhalb von 5 Werktagen zugestellt werden, bitten wir Sie, sich telefonisch an unsere SCHUFA-Service-Nummer zu wenden: Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 01805 – SCHUFA bzw. 01805 – 724832 von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 18 Uhr (Ein Anruf aus den deutschen Festnetzen kostet 14 Cent pro Minute und er Ihren Mobilfunkanbieter max. 42 Cent pro Minute). Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch unter http://www.meineSCHUFA.de.
SCHUFA Holding AG — HRB 12286 — Amtsgericht Wiesbaden — Sitz Wiesbaden
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Theophil Graband — Vorstand: Holger Severitt, Prof. Dr. Dieter Steinbauer
Markus Fresdorf Sagt: 4. September 2010 um 14:21 achtung:
die schufa speichert seit einiger zeit auch TELEFONDATEN, die zur person passen (sie erscheinen in einem gesonderten block unterhalb der scorewerte).
diese daten werden selbst dann mit vollständiger adresse von der schufa zusammengesetzt, wenn man im telefonbuch ohne straße und hausnummer eingetragen ist.
durch namensgleichheiten, verstorbene anschlussinhaber usw. kann die schufa ja genausowenig wie jeder andere telefonbuchnutzer wissen, wer wirklich unter einem subscribername oder der so eingetragenen rufnummer erreichbar ist und noch nicht einmal wer wirklich inhaber ist. ihren auskunftbegehrenden kunden suggeriert sie aber per datenanreicherung und falscher quellenangabe, dies sei genau die beauskunftete person, mit der man dann zwecks schuldeneintreibung oder was auch immer kontakt aufnehmen könne.
die schufa räumt mittlerweile der telegate media und mir gegenüber ein, dass sie die daten selbst zusammensetzt („anreichert“, wie das im auskunfteien- und adressenhändlerjargon heißt).
es wird dazu dann dennoch die unwahre behauptung aufgestellt, diese daten stammten aus öffentlichen, allgemein zugänglichen verzeichnissen.
auf nachfrage erfährt man zunächst, die daten stammten von telegate media (betreiber von klicktel.de und 11880.com), die sie wiederum von der telekom übernimmt (die auch für andere anbieter die telefonanschlussdaten zentral veröffentlicht).
darauf hingewiesen, dass dies nicht zutrifft (man kennt ja seine eigenen telfonbucheinträge), wird zunächst hohl geantwortet, man müsse dann halt seine telefonnummer über den eigenen telefonanbieter aus den verzeichnissen löschen lassen (das tue ich jetzt auch). einmalig nimmt die schufa die daten dann heraus, distanziert sich aber nicht von dem datenanreichungsverfahren mit falscher quellenangabe und gibt auch keine unterlassungserklärung für die zukunft (beim nächsten update) ab.
zuletzt hat bei mir die schufa wieder eine andere firma, nämlich eine uniserve als bezugsquelle der daten genannt (die aber wohl auch nur lieferant letztlich der telekomdaten des elektronischen und / oder gedrucken und auf CD publizierten telefonbuchs ist).
nach langem hin und her hat die schufa zudem eingeräumt, dass die anreicherungsdaten, die den öffentlich verfügbaren hinzugefügt werden, aus „eigenen beständen“ stammen. meines erachtens ist dieses eine verbotene, zweckfremde datenverwendung und das ganze verfahren illegal oder man nutzt hier gesetzes- bzw. regelungslücken aus.
es ist schon ziemlich dreist von der schufa, solch einen datenmix zu betreiben, für diesen punsch aus verschiedenen datenquellen dann allgemein öffentlich zugängliche verzeichnisse als quelle anzugeben und auf nachfrage auch noch andere firmen zu beschuldigen, die daten seien von diesen in dieser form als kompletter datensatz bezogen bzw. geliefert worden und das sei rechtmäßig.
Markus Fresdorf Sagt: 4. September 2010 um 14:38 @ abzocke
es ist nicht sonderlich seriös, was die schufa da auf ihrer website macht, das würde ich auch sagen.
es gibt, soweit ich bei überprüfung sehe, auch wenn man manchmal in den medien anderes hört und liest, keine möglichkeit, die DATENÜBERSICHTT nach 34 BDSG (wie die schufa die eigenauskunft nennt) online zu beauftragen.
du musst dir das formular ausdrucken und es faxen oder per brief (oder email) einsenden. findest du über service oder download auf der website meineschufa.de – oder du nimmst das schreiben zum beispiel der verbraucherzentrale bundesverband (link darauf siehe oben unter „hier“ im text, das findest du exakt so auch über vzbv.de). es gibt ähnliche entwürfe von schreiben auf http://www.selbstauskunft.de (dort kannst du kostenlos online beauftragen) oder priatendienste e.v. (kann man ausdrucken und dann versenden).
du kannst auch völlig frei deinen brief verfassen und dich dabei an den mustern orientieren oder wie du willst. hauptsache die wesentlichen daten sind drin.
bei der schufa wird ein onlinezugang mit einmaliger registrierung zu dem einmaligen preis von 18,50 euro angeboten. dafür hast du dann immer einsicht ins konto und bekommst einmalig sicher weiterhin eine auskunft pro jahr entgeltfrei, aber jede weitere auskunft kostet 7,80 euro oder ähnlich / genau wie bis märz 2010 auch schon.
es gibt zudem einzelne komfortauskünfte oder wie auch immer die schufa das nennt, die auch mehr geld kosten als die 7,80 EUR, aber das sind immer andere produkte, die dann auch anders heißen.
das alles kannst du online beauftragen, die datenübersicht nach 34 BDSG aber (soweit ich das jetzt gerade nachrecherchiert habe) NICHT.
an sich müsstest du bei internetgeschäften generell ein rücktrittsrecht haben. schau doch mal in die AGB oder suche nach WIDERSPRUCHSRECHT – dazu ist selbst bei vielen ebay-anbietern eigentlich immer ein hinweistext vorhanden, wenn es professionelle anbieter sind.
Markus Fresdorf Sagt: 4. September 2010 um 14:52 @abzocke
schlimmer ist die abzocke der trittbrettfahrer:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,688737,00.html
http://www.rtl.de/cms/ratgeber/geld/recht/schufa-abzocke.html
http://www.ksta.de/html/artikel/1270399128372.shtml
http://www.channelpartner.de/knowledgecenter/security/289645/
http://www.geld-kompakt.de/2010/04/15/abzocke-mit-der-schufa-auskunft-wenn-kostenlos-trotzdem-kostet/
diese artikel informieren über plattformen, die das blankoformblatt oder ein musterschreiben zum anfordern der auskunft gegen gebühr verkaufen. die auskunft einholen muss man dann selbst, das übernehmen sie nicht. das sehen diese herrschaften als kostenpflichtige dienstleistung an, abgesichert durch ihre AGB.
dein thema trifft eher der folgende artikel:
http://www.recht-frech.de/2010/06/18/schufa-abzocke-trotz-gesetzesaenderung/
Das trifft es genau. Aufpassen und am besten nur per FAX oder Post (höchstens noch per eMail) mit entsprechendem Musterbrief, selbstverfasstem Brief (orientiert an Mustern, die man übrigens auch auf der Website des Bundesdatenschutzbeauftragten findet und sich herunterladen oder ausdrucken kann: http://www.bfdi.de, dort nach Auskunfteien suchen) oder mit dem Formblatt, wie es die Schufa und ein paar andere Auskunfteien anbieten. Ganz wenige andere Auskunfteien ermöglichen Onlinebeauftragung (ohne Onlineregistrierung wie bei Meine Schufa.de), dann bekommt man aber auch erstmal vorab per eMail weitere Info und wird aufgefordert, Ausweiskopien oder Antrag mit Unterschrift einzureichen.
Markus Fresdorf Sagt: 4. September 2010 um 14:58 @abzocke
da bist du leider schön reingefallen
ich hoffe, du kommst da nochmal raus mit rücktritt oder widerspruch
sonst ziehen sie dich richtig ab
das ist ja mehr als doppelt so teuer wie früher und du bist dauerhaft online registriert
obwohl: du könnest es nutzen, dann jedes jahr einmal kostenfrei online beantragen und wohl zwischendurch kostenlos reinschauen dürfen und bei bedarf eben für 7,80 euro extra selbstauskunft
das ist aber nicht das, was ich wollen würde, auch wenn es eine einmalige sache mit den 18,50 eur ist
Julia78 Sagt: 21. September 2010 um 11:15 Hallo,
vielen Dank für den Musterbrief. Ich werde heute auch eine Auskunft anfordern.
Bevor ich auf dieser Seite gelandet bin, habe ich mindestens eine halbe Stunde die Schufa-Seite nach Informaltionen zu der kostenlosen Auskunkt durchforstet… Nichts! Es ist unglaublich! Auf der oben verlinkten Seite wird die Auskunft nach §34 zwar erwähnt, aber wenn man auf „bestellen“ klickt, kommt man nicht weiter.
Angeblich soll es ja ein Formular zum herunterladen geben. Doch wenn man dieses anklickt, steht da kleingedruckt, dass die Anfrage 18,50€ kostet (worauf ja leider schon manche hereingefallen sind). Ich finde das hochgradig unseriös!
Und zum Sinn derartiger Auskunfteien möchte ich auch noch etwas loswerden.
Es mag ja Leute geben, die ohne Sinn und Verstand Geld ausgeben. Und es ist sicher ein gutes Mittel, nicht ein weiterer Gläubiger dieser Leute zu werden, der sein Geld niemals wieder sieht.
ABER! Es gibt viele Leute, die unverschuldet in die Schuldenfalle tappen und die es dann derartigen Auskunfteien zu verdanken haben, dass sie sehr lange Zeit keine Möglichkeit mehr haben, aus dieser Situation herauszukommen, vielleicht nie mehr.
Es wird zunehmend schwerer mit negativem Schufa-Eintrag eine Wohnung zu finden.
Also ist man gezwungen, in der viel zu teuren Wohnung zu bleiben und weitere Schulden zu machen. Oder man kann nicht an den zukünftigen Arbeitsort ziehen und die Arbeit deshalb nicht annehmen.
Viele Arbeitgeber holen sich Auskünfte über die Bewerber ein. Doch wie soll man ohne Arbeit die Schulden abbauen?
Guthabenkonten sind oft sehr teuer, während man ohne Schufaeintrag kostenlose Girokonten bekommen kann. Viele bekommen überhaupt kein Konto mehr, wie soll man dann seine Rechnungen bezahlen?
Man kann auch keinen günstigeren Energieversorger wählen, weil diese bei Antragstellung solche Auskunfteien bemühen. und und und…
Name Sagt: 8. Oktober 2010 um 17:13 Die liebe Schufa als erstes sammeln die Daten über uns und dann wollen die noch Geld dafür damit Sie dir sagen was Sie über dich gespeichtert haben das ist wieder mal toll. Gut das man das jetzt kostenlos beantragen kann.
Singer Sagt: 10. Oktober 2010 um 19:43 Dieser Artikel hat uns prima weitergeholfen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Singer Sagt: 10. Oktober 2010 um 19:44 dieser Beitrag hat uns prima weitergeholfen !!!!!!!!!!!
Mat Sagt: 16. Oktober 2010 um 17:06 Wer den Vordruck zur kostenlosen Eigenauskunft als PDF sucht ->http://www.der-banker.de/schufa-auskunft-kostenlos.html
Petra Maria Sagt: 25. Oktober 2010 um 22:02 Hallo und Danke an alle die hier berichtet haben. Ich helfe gerade meinen Eltern, Vordruck habe ich mir gerade runtergeladen, und ich hoffe nun, ich mache alles richtig.
Mir wird übel wenn ich lese was Euch allen passiert ist.
Ich werde zu gegebener Zeit berichten wie es uns ergeht!
abzocke Sagt: 27. Oktober 2010 um 16:44 hallo, hatte weiter oben schon einmal geschrieben das ich das geld verloren habe durch die schufa und anschließend per mail reklamiert/widerrufen karte hatte ich bekommen, einige tage später wurde der zugang gesperrt. Dann noch einen normalen brief als wäre ich noch kunde ..
und heute die 18,50€ auf meinem konto gutgeschrieben 🙂 dauert ein wenig aber letztendlich erhält man es doch zurück
wollte ich nur noch mal mitteilen für andere die eventuell draufreingefallen sind
Petra-Maria Sagt: 14. November 2010 um 17:41 Ein liebes Hallo.
Ich versprach zu berichten wenn sich etwas getan hat. Dies werde ich nun tun, brauche aber auch ein wenig Hilfe, falls möglich.
Ich hatte mit dem von mir runtergeladenen Formular und einer Kopie meines Persos alles OHNE Einschreiben an die Berliener Anschrift gesandt.
Perso habe ich ziemlich unkenntlich gemacht. (Foto, Perso Nr. incl.).
Nach nicht einmal 3 Wochen bekam, unentgeltlich, die geforderten Unterlagen.
Alles ziemlich unkompliziert und schnell.
Nun stehe ich hier aber wie der Ochs vorm Berg.
Eintragungen habe ich keine ( wäre auch nen Ding gewesen) aber auf der Liste der Wahrscheinlichkeitswerte erscheinen nun Aussagen die ich nicht einordnen kann!!!!
Fast überall steht…sehr geringes Risiko, deutlich unterdurchschnittliches Risiko u.s.w.
Dann plötzlich bei Kreditnutzung, Schufa Score für Versandhandel, e-Commerce und Identitätsmanagement……. überdurchschnittliches Risiko!
Dann, Schufa Score für Freiberufler…… dto.
Wie kommen die zu solch einer Aussage?
Was kann ich ggf. dagegen tun? Es wäre toll wenn es hier einen User gibt der mir weiterhelfen kann!
DerHelmut Sagt: 12. Dezember 2010 um 19:57 WICHTIG!:
um Euch die Sucherei zu erparen, die ich gerade hinter mir habe: „Du kannst natürlich auch in jede Schufa Geschäftsstelle gehen und die Auskunft dort anfordern.“ ist mittlerweile NICHT MEHR MÖGLICH!!!
SCHUFA-Geschäftstellen ab Ende Oktober geschlossen
Wiesbaden, 15. Oktober 2010.
Ab Ende Oktober 2010 sind die SCHUFA-Geschäftsstellen in Berlin, Bochum, Düsseldorf, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Stuttgart und Wiesbaden geschlossen.“
http://www.schufa.de/de/presse/aktuellepressemitteilungen/101015.jsp
Soviel zum „Wir schaffen Vertrauen“… 😯 😈 👿 👿 👿
Karin H Sagt: 23. Januar 2011 um 11:40 😯 Nachdem meine Ehe vor zwölf Jahren gescheitert war, kam ich in die undankbare Situation, 😯 die Geschäftskredite meines geschiedenen Mannes begleichen zu müssen, da er sich freundlicherweise absetzte. So saß ich auf rund 130.000 DM Schulden, die ich natürlich mit einem normalen Angestelltengehalt nicht ‚mal eben‘ begleichen konnte. Die Banken klopften sehr schnell bei mir an, es kam unvermeidlich zu Negativeinträgen in der Schufa. Ich habe sämtliche Ersparnisse zur Begleichung eingebracht und rd. 9 Jahre lang jeden Cent für die Schulden abgedrückt (kein Urlaub, keine Extras etc.) Mittlerweile bin´ich schuldenfrei und unterhielt mich vor einiger Zeit ganz stolz mit meiner Sachbearbeiterin bei der Bank darüber. Diese sagte mir dann, daß sei zwar sehr schön für mich, daß ich nun diese Probleme nicht mehr hätte, aber daß die Banken ‚Schwarzlisten‘ führen würden und meine Schufa zwar prima aussehen würde, aber meine Bonität nicht mehr wiederherzustellen sei. Sie sagte mir, daß diese Schwarzliste keine zeitliche Begrenzung habe. Ihr könnt mir glauben, daß diese Aussage extrem frustrierend war!!!!
Ivor Schandor Sagt: 6. Februar 2011 um 09:13 Zu dem Komentar von Karin H. (23.1.2011)
Also bei Dir pinkelt sich die Bank voll ans eigene Bein. Wer zahlt den heute noch Schulden zurück. Insolvenz anmelden und Schulden erledigt.
Du aber zahlst sogar noch die Schulden von deinem Ex zurück. So einen Kunden bei dem man sich sicher sein kann das mein sein Geld wiederbekommt kann man sich doch nur wünschen. Infos zu Schwarzlisten
Markus Fresdorf Sagt: 6. Februar 2011 um 16:16 Bei Karin H. kann es m. E. nach ja nur so sein, dass es sich um GEMEINSAME Schulden der ex Eheleute gehandelt hat. Sie stellt es also nicht ganz richtig dar, wenn sie sagt, dass es sich um Schulden ihres Ex-Ehmannes oder Partners gehandelt habe, die sie dann beglichen habe.
Wenn ich selbst rechtlich gar nicht verpflichtet bin, zahle ich doch nicht für eine andere Person, mit der ich nichts mehr zu tun habe oder haben will, deren Verbindlichkeiten.
Markus Fresdorf Sagt: 9. Februar 2011 um 21:44 Ivor Schandor liegt m.E. falsch.
Privatinsolvenz würde nichts nützen im Fall von Karin H., sofern sie tatsächlich bei den Schulden aus Ehe- oder Partnerschaftszeiten mit im Boot ist.
Dann hätte sie ja sämtliches vorhandene Vermögen auch einsetzen müssen und das kämme aufs Gleiche hinaus. Außerdem ist sie dann den harten Regeln der Insolvenz ausgeliefert, die auf Jahre hinaus ihr kaum noch Bewegungsmöglichkeiten lassen.
Martin Weber Sagt: 11. Februar 2011 um 22:53 Das Schufa-system ist der größte müll den man sich hat einfallen lassen und ist so sinnlos wie die GEZ.
Der Verein speichert von einem Daten und man muss blechen für eine Auskunft was die über einen Speichern. einmal im jahr gratis ??? Falsch !! selbst die Briefmarke ist zuviel dafür!!
Marukus Fresdorf Sagt: 14. Februar 2011 um 21:18 Martin Weber, Du siehst das falsch. Es gibt eine Menge Kunden und Nutzer der Schufa, die das ganz anders sehen. Wenn nichts drin steht über Dich, könnte es für Dich u.U. auch nachteilig sein. Es ist nicht richtig, was Du äußerst. Die Auskunft ist im Gegensatz zur Zeit vor 1.4.10 doch kostenlos, wenn Du es richtig beauftragst. Das geht auch via FAX und kostet Dich dann bei einer Flatrate nix, ansonsten nur Centbeträge. Es ist ja nicht so, dass Du für Deine Mühe nichts bekämst. Früher war es aber so, dass Du 10 DM und dann fast 20 DM zahlen musstest, um Deine Einträge (d.h. die von anderen vorgenommenen Meldungen zu Deiner Person) auf Richtigkeit zu kontrollieren.
Ulrike Sagt: 27. Februar 2011 um 09:53 Hallo Leute,
nachdem ich die Komentare gelesen habe, bin ich mir nicht mehr sicher meine Auskünfte wirklich einholen zu wollen, bzw zu beantragen.
1. Es sind nach meiner Einschätzung ( einmalig gelesen ) nur negative Erfahrungen gemacht worden.
2. Bekomme ich wirklich all die Daten die über mich gespeichert sind?
Der Eindruck ist bei entstanden, dass jeder Andere über mich eher Auskünfte ( ob richtig, oder falsch ) bekommt, als ich selbst.
Gibt es auch positives zu berichten? ❓ Grüsse
Matthias Sagt: 27. Februar 2011 um 19:46 @Ulrike: Naja, sie ist ja kostenlos, es kann also nicht schade, sich das mal anzusehen.
Sollten dann Fehler drin sein, das kann schonmal vorkommen, dann hast Du die Möglichkeit das zu berichtigen. wenn Du Dir das nie anschaust, dann wirst Du das nie erfahren..
Ulrike Sagt: 27. Februar 2011 um 20:11 Hi Mathias,
habe nun das Formula ausgedruckt, weiß aber nicht an wen ich es senden soll, postalisch. Im Net wird immer wieder auf geschlossene Geschäftsstellen verwiesen.
An welche Adresse ich nun die Anfrage schicken soll ist mir nicht klar.
Dogu Sagt: 10. März 2011 um 14:10 Danke für die tolle Anleitung. Es ist eine nützliche Sache.
Dogu Sagt: 17. März 2011 um 12:09 Vielen Dank für den Artikel. Der ist ausführlich und informierend mit einen guten Überblick geschrieben worden. Das hat mir eine Zeit gespart, in Google mich zu informieren, was es genau es ist.
Karl-heinz Krönes Sagt: 21. März 2011 um 09:26 danke
Patrik K. Sagt: 24. März 2011 um 20:48 Also da ich ich eine Schufa auskunft in Bochum brauchte, mustte ich feststellen das die Stelle in Bochum Massenbergstrasse seit Oktober 2010 nicht mehr exestiert.
Spuernase Sagt: 9. April 2011 um 15:44 Ich wollte mich auf meineschufa.de mit dem „neuen“ Personalausweis und dem zugehörigem Standardleser (mit Tastatur und Display) anmelden um wegen der angeblich kostenfreien Datenübersicht eine Frage zu stellen.
Die Verbindung hat geklappt, aber zu meiner Überraschung wurde die von mir freigegebenen Daten des Personalausweises sofort in ein Formular eingetragen, im dem in der Mitte versteckt eine Bestellung über 18,50 zzgl. irgendwelcher Sonderoptionen für irgendeinen Quatsch eingetragen ist!!!
„Mit dem Abbrechen der Bestellung verlieren Sie alle eingegebenen Daten“. Toll. Ich finde, das ist eine Unverschämtheit!
Anne Sagt: 20. Mai 2011 um 22:06 Toller Artikel. Danke dafür.
Scheiss Service. Ätzende Schufa.
Ich brauche dringend eine Auskunft, für einen Mietvertrag und nachdem ich versucht hatte das Formular runterzuladen, konnte mein Rechner es nicht mehr öffnen (php-pdf Datei).
Ich kam also garnicht zum Kleingedruckten.
Wer hat die Schufauaskunft mittels des Vordrucks dieses Autoren ausprobiert? Funktioniert das?
Und sind inzwischen alle Geschäftsstellen für den Kundenverkehr geschlossen worden?
Bin verzweifelt will doch diese Wohnung und wenns schon an der Schufa scheitert dann bitte nicht am „Antragstellen“.
NN Sagt: 1. Juni 2011 um 18:09 @ Markus Fresdorf:
„du musst dir das formular ausdrucken und es faxen oder per brief (oder email) einsenden. findest du über service oder download auf der website meineschufa.de“
also, das Bestellformular Datenübersicht nach § 34 BDSG (mE das Einzige, was man bei der schufa kostenfrei erhalten kann)habe ich gefunden und ausgedruckt.
Soweit ich die schufa verstanden habe, beinhaltet die Datenübersicht nach § 34 BDSG Informationen, die über die einer „normalen“ schufa-Auskunft hinausgehen.
Das dürfte auch der Grund für den Postversand sein, damit diese Infos eben beim richtigen Adressaten landen (deswegen optional auch Kopie des BPA oder Pass mit MELDEBESCHEINIGUNG).
Nun meinst Du, man könne das alternativ zum Brief auch per FAX oder sogar per email schicken. Nach eingehender Prüfung der schufa-website (https://www.meineschufa.de/index.php) habe ich dort aber weder eine FAX Nr. noch eine email adresse für derartige Anfragen gefunden.
Falls es diese Möglichkeit tatsächlich gibt, wäre ich Dir sehr dankbar, wenn Du diese Info (FAX Nr., email adresse)hier posten würdest.
Darüber hinaus interessiert mich, ob die schufa diese Datenübersicht auch ins Ausland verschickt, da ich schon seit über 4 Jahren nicht mehr in Deutschland gemeldet bin.
Markus Fresdorf Sagt: 2. Juni 2011 um 19:26 Hi, NN,
es gibt FAX, jedoch wünscht die Schufa keine FAXe, sondern akzeptiert dies nur „im Notfall“ (laut Infos der Piratenpartei, dort mit Suchbegriff Auskunftomat zu finden).
eMail funktioniert m.W. mit verbraucherantwort at schufa punkt de – das müsste noch aktuell sein.
Wenn Du keine Wohnanschrift im Inland hast und ständig im Ausland lebst, dürftest Du nach deutschem Recht wohl keinen Anspruch auf die kostenlose Auskunft nach 34 BDSG haben, da dieses Gesetz ja nicht für die ganze Welt, sondern für in Deutschland ansässige, „aufhältliche“ (nach Sozialrecht ist z.B. Meldung im Melderegister keine Voraussetzung für Leistungen, sondern der tatsächliche Aufenthalt) Personen gemacht wurde. So denke ich mir das, bin aber kein Jurist. Nehme an, dass in Deutschland sich aufhaltende oder wohnhafte Bürger berechtigt sind, und zwar sowohl mit deutscher als auch mit ausländischer Staatsbürgerschaft.
An sich spricht auch aus meiner Sicht nix gegen eine Anfrage per Briefpost. Du machst das ja nur einmal im Jahr und nicht unbedingt bei mehr als fünf bis sechs führenden Auskunfteien, Adresshändlern etc. (obwohl es da noch viel viel mehr gibt!).
Außerdem kannst Du Robinsonlisten nutzen, um Adresshandel und Werbung einzudämmen, falls das Dein Ziel ist.
Wenn Du seit Jahren im Ausland lebst und keine inländischen Geschäftsbeziehungen unter Deinem Klarnamen unterhältst, dann dürfte es normalerweise wenig Sinn machen, nach Bestandsdaten im Inland anzufragen. Es können dann ja höchstens alte oer uralte Daten vorhanden sein oder eben unrichtige, unzutreffende und damit auch inaktuelle. Oder eben relevante, die jedoch schon etwas bejahrt sind. Titulierte Forderungen bleiben ja 30 Jahre vollstreckbar, beispielsweise! Das bleibt natürlich immer drin. Ganz klare Sache.
Mikel Sagt: 7. Juni 2011 um 12:45 Die Daten der kostenlosen Selbstauskunft werden zwar übersichtlich aufbereitet, wie aber die angegebenen Score-, Rating- und Risiko-Werte zustande gekommen sind, bleibt völlig unklar!!!
Denn bis auf eine undurchsichtige Anlage mit wirr durcheinandergewürfelten Ratingstufen und Erfüllungs- und Wahrscheinlichkeitswerten habe ich nichts weiter erhalten.
Also keine Informationen zu Verträgen oder Krediten oder Telefonverträgen oder so.
Das da nichts gespeichert ist, kann ich mir nicht vorstellen.
Zwar habe ich in den letzten 5 Jahren weder ein Konto eröffnet, noch einen Kredit beantragt, keine Ratenverträge und keine neuen Telefon- oder Internet-Verträge abgeschlossen und auch nichts auf Rechnung gekauft.
Aber früher hatte ich davon Einiges und musste auch mal eine (unverschuldete) Privatinsolvenz machen, mit anschließend erteilter Restschuldbefreiung.
Sollte das tatsächlich alles inzwischen gelöscht sein oder mogelt die Schufa hier?
Anderst kann ich mir nämlich die Risikoeinschätzungen, die von „deutlich unterdurchschnittlich“ bis „deutlich überdurchschnittlich“ reichen, in den verschieden Score-Bereichen nicht so recht erklären.
hier mal ein solches Beispiel beim „Score für Telekommunikationsunternehmen“
Scorewert: 98 %
Ratingstufe: B
Kreditaktivität: deutlich unterdurchschnittliches Risiko
Kreditnutzung: deutlich überdurchschnittliches Risiko
Anschriftendaten: nicht verwendet
Bedeutung insgesamt: sehr geringes Risiko
Tja, und was soll dass einem nun sagen?
Eigentlich sollten ja hohe Score-Werte, mein Basis-Score liegt bei über 98 % (bei Detail-Scores zwischen 96 bis 99 %), ja gute Werte sein.
Dennoch kam es Anfang dieses Jahr zu einer Verweigerung der Lieferung eines Buches im Wert von 10 Euro (!) auf Rechnung (da hatte ich mich verklickt, wollte eigentlich per Vorkasse kaufen).
Auf telefonische Nachfrage hiess es dann, das man mit der Schufa zusammenarbeitet und standardmäßig alle Rechnungskäufe prüfe und die Prüfung in meinem Fall kein positives Ergebnis hatte.
Daher liegt schon der Verdacht nahe, dass es an gewerbliche Partner Scores übermittelt werden, die auf Informationen beruhen, die nicht in der Selbstauskunft dargestellt werden. Auf allgemeine, telefonische Nachfrage hieß es von Seiten der Schufa nur, es würde immer alles gemäß Bundesdatenschutzgesetzt übermittelt.
Weiss da bezüglich der übermittelten Details in der Selbstauskunft vielleicht jemand Genaueres?
Christina Sagt: 9. Juni 2011 um 22:18 danke für diesen informativen Blog, wollte nämlich schon immer mal die Möglichkeit haben fragwürdige Kunden zu überprüfen! Danke für die Hilfe
Markus Fresdorf Sagt: 12. Juni 2011 um 13:57 @Christina: Wie bist Du denn drauf? Wenn Du als Geschäftsfrau noch nicht wusstest, wo und wie Du an Bonitätsauskünfte über potentielle Auftraggeber kommst, dann gute Nacht. Übrigens kannst Du das auch über eine Kreditversicherung haben, die Du möglicherweise sowieso brauchst.
@Mikel: Ich denke schon, dass die Eigenauskünfte der Schufa in der Regel alles dort gespeicherte wiedergeben. (Auch wenn Deine geschilderten Erfahrungen wirklich sehr merkwürdig klingen.) Das heißt aber noch lange nicht, dass dies die einzigen Quellen für die Schufa-Kunden sind. Ich weiß aus der eigenen beruflichen Praxis, dass man, wenn ein Kunde nun mal gar nicht mitspielt, keiner Bankauskunft zustimmt, keine Bankkartennummer rausrückt, keine Bürgschaft beibringt, die Kreditversicherung kurzfristig auch nichts klären kann usw., dass man dann auch mal zum Hörer greift und bei der eigenen Hausbank anruft. Der Berater prüft dann bankintern oder meinethalben auch extern mit seinen Möglichkeiten, ruft zurück und sagt dann: Der ist sauber oder Vorsicht, lieber Finger davon lassen. So weiß man informell, ob es grünes oder rotes Licht gibt und hat eine Absicherung, die nirgendwo dokumentiert ist. Ist so. Darf die BAFIN offiziell natürlich niemals hören.
Markus Fresdorf Sagt: 12. Juni 2011 um 14:13 @ N.N.:
Auf der Schufa-Website findet sich eine allgemeine Kontaktadresse für eMail und für FAX im Impressum:
Fon: 0611 – 9278-0
Fax: 0611 – 9278-109
kontakt[a]schufa.de Das ist natürlich die Adresse der Zentrale in Wiesbaden. Wieviele regionale Geschäftsstellen oder Niederlassungen es neben der Hauptstelle überhaupt noch gibt, weiß ich nicht. Es wurde über Schließungen und geplante Reduzierungen schon 2010 berichtet. Außerdem hieß es, dass man die Schufa-Auskunft in den Niederlassungen nur einsehen kann, d.h., man durfte auf den Bildschirm gucken, bekam aber keinen Ausdruck. Ob das noch nach der Gesetzesänderung, die seit April 2010 gilt, weiter so praktiziert wurde und wird, entzieht sich meiner gefälligen Kenntnis. Ich als Hamburger habe von der Schufa Briefe aus Bochum und Hannover bekommen. Aus anderen Orten eigentlich nicht, auch wenn die Eigenauskunftsanträge, die man sich runterladen kann und möglichst benutzten soll, nach Berlin adressiert sind.
Hier noch die FAX-Nr. von Hannover: 01805 9100-10
Wie gesagt, erwünscht sind FAXe eigentlich nicht und man sollte sich zumindest bei dem eigentlichen Antrag dann auch dran halten, denn ich habe tatsächlich trotz guter geprüfter Übermittlungsqualität meines privaten FAX-Geräts wiederholt kaum lesbare Ausdrucke von den Empfangsgeräten verschiedener Firmen gesehen, was natürlich auch an deren Empfangssoftware oder deren Druckerequipment liegen kann.
Die Schufa gibt in ihren Schreiben und auch auf ihren Internetseiten kaum mal eine FAX-Rufnummer an.
Die bekannt geworden Rufnummern und auch die eMail-Adressen funktionieren aber normalerweise einwandfrei.
Markus Fresdorf Sagt: 12. Juni 2011 um 15:43 @ N.N.:
Frag doch einfach vorher via eMail, FAX oder Brief an, ob Du mit Deinem Status berechtigt bist, eine Auskunft nach 34 BDSG zu erhalten.
Möglicherweise steht die Antwort auch schon unter den berühmten FAQ oder im Info-Text auf der Schufa-Website. Habe ich jetzt nicht überprüft, da die Website so wühlig ist.
Die Frage ist ja auch, ob ausländische Staatsbürger bei Firmen mit Sitz in Deutschland auskunftsberechtigt sind und umgekehrt Inländer bzw. Ausländer in Deutschland mit möglichst legalem Aufenthaltsstatus gegenüber ausländischen Firmen, die in Deutschland aktiv sind. Davon gibt es sehr viele und manche betreuben Websites, die kein Impressum nach deutschem Recht aufweisen.
Wulfman Sagt: 18. Juni 2011 um 21:16 Hi
Wieso bekommt man für 18,50€ problemlos Online seine Auskunft – hier entsteht kein nennenswerter Aufwand für die Schufa. Aber Kostenlos muss ich kompliziert und Zeitaufreibend per POST machen … das kostet mich Zeit, das kostet die Schufa dann auch Zeit und Men-Power (irgendwer muss das ganze Zeug dann ja abtippen). Zumindest das Beantragen 1x im Jahr könnte ja Kostenlos sein …
Das ist doch abzocke … wer es eilig hat, muss die 18,50€ Variante nehmen … ich habs eilig 🙁 je schneller ich die Auskunft bekomme, desto schneller bekomme ich die Schlüssel meiner neuen Wohnung und da ich erst ab 15.7. Miete zahlen müsste, bringt mir jeder Tag früher nen Vorteil …
Um dieses Fragwürdigen Geschäftsgebaren der Schufa könnte sich die VBZ ja mal kümmern …
Egal … ich habe jetzt mehrfach gelesen das einige es auch ONLINE kostenlos anfordern konnten – war dsa nen Bug und geht nun nicht mehr? Den genannten weg bin ich gegangen – am Ende kam immer die 18,50€ Kostennote …
Wie sieht den die Erfahrung per eMail aus? Mail an kontakt@ oder verbraucherantwort@ ?
Markus Fresdorf Sagt: 20. Juni 2011 um 22:00 @ Wulfman
Ich habe eigentlich die via Briefpost beantragte Auskunft von der Schufa immer nach einigen Tagen erhalten.
Was Du beschreibst beim Versuch der Online-Antragstellung entspricht genau meinen Erfahrungen. Das wird für die Kostenlosversion (Datenübersicht nach 34 BDSG oder Eigen-/Selbstauskunft) nicht angeboten.
FAX ist vielleicht nicht ausgeschlossen, könnte man versuchen (Hinweise siehe evtl. auf Seiten der Piratenpartei, dort über Suche mit dem Stichwort Auskunftomat, dort in einer Liste der Auskunfteien und sonstigen Datenbankenbetreiber findet man im Einzelfall zu den Firmen auch Anmerkungen über Erfahrungen oder von den Firmen erteilte Auskünfte zum Verfahren).
Ich meine, ich persönlich habe bisher speziell bei der Schufa noch keinen Antrag per FAX oder eMail gestellt und daher habe ich keine Erfahrung. Auf diesen Kanälen habe ich nur Korrespondenz geführt bisher.
Übrigens gibt es Erfahrungen und Anmerkungen sowie Hinweise zu einzelnen Unternehmen auch auf der Website selbstauskunft.net im Internet.
Ich frage mich im Übrigen, ob Vermieter überhaupt einen Rechtsanspruch auf solche Auskünfte haben, zumal die Schufa zwar Marktführer, aber kein Monopolist ist und auch keinerlei öffentlichen Glauben genießt wie ein öffentlich-rechtliches Register (zum Beispiel Bundeszentralregister beim Führungszeugnis, Handelsregister usw.).
Evtl. hilft auch eine Bürgschaft oder eine Bankauskunft, die man anbieten oder sich geben lassen und dann vorlegen bzw. „beibringen“ kann. Im gewerblichen Bereich ist so etwas bei Vermietungen meines Erachtens gängig und wird akzeptiert. Vielleicht sogar lieber als Schufa, zumal nicht jeder mit der Schufa zusammenarbeitet, auch nicht jede Bank. Das ist immer nur ein bestimmter Kundenkreis, der mit bestimmten Auskunfteien arbeitet und wenige nutzen auch kumulierte Auskunftssysteme, bei denen gleich reihenweise mehrere Auskunfteien „in Echtzeit abgefragt“ werden. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Anbieter. Beispiele mit Ross und Reiter könnte ich locker nennen.
Ich glaube, dass die Wirtschaftsauskunfteien im engeren Sinne wie Schufa fast alle auf brieflichen Antrag mit Ausweiskopie und möglichst zum Teil sogar persönlicher Unterschrift bestehen. FAXe sind wirklich oftmals kaum lesbar. Allerdings sind meist Teile der Angaben lesbar und im Kontext kann man schon beurteilen, ob ein Antrag insgesamt glaubhaft wirkt oder nicht. In dieser Branche will man aber sicher gehen und sich nach allen Seiten absichern. Das gehört zum Metier und ist nicht unbedingt Schikane.
Markus Fresdorf Sagt: 20. Juni 2011 um 22:13 Nachtrag an Wulfman:
Übrigens ist die Eigenauskunft nach 34 BDSG ja zur Selbstkontrolle der Daten gedacht und nicht zur „wirtschaftlichen Verwertung“ durch den betroffenen Konsumenten.
Eine der diversen Vermieterschutzdatenbankenf ermöglicht zum Beispiel eine Online-Eigenauskunft mit Online-Antrag und anschließender Zustellung einer Online-Auskunft als Antwort, aber sie weigert sich (trotz des Einwands, dass eMail nicht fälschungssicher bzw. relativ leicht manipulierbar ist) strikt, die Eigenauskunft auch im „Original“ per Post zuzustellen, weil eben eine „wirtschaftliche Verwertung“ ausgeschlossen werden soll. Es ist also offenkundig unerwünscht, dass diese Auskünfte bei Vermietern oder anderen Geschäftspartnern vorgelegt werden, obwohl es letztlich auch so nicht verhindert werden kann, denn ich als Verbraucher bestimme ja selbst, wem ich meine eMail oder meinen Briefeingang zeige oder Kopien bzw. Ausdrucke fertige oder weiterleite, zusende, persönlich aushändige, einem Dritten übergebe oder wie auch immer.
Über diese Denkschiene erklärt sich wohl auch das Geschäftsmodell der Schufa. Es ist ja deren Geschäft. Sie leben von dem Erteilen von Auskünften über Konsumenten und wollen verhindern, dass die kostenpflichtigen Leistungen (Bonitätsprüfungen, Anfragen) durch die Eigenauskünfte überflüssig werden bzw. ersetzt werden können und sich dann direkte Anfragen von Vermietern oder anderen Geschäftspartnern erübrigen. Sie befürchten, dass ihnen dadurch ein Teil ihres Geschäfts entgeht und ihr Gewinn geschmälert wird.
Wulfman Sagt: 24. Juni 2011 um 12:17 Hi
die Webseite ist echt nen Dreck von denen. Am Sonntag ja registriert – kam auch keine Fehlermeldung – ausser beim Einloggen das gesperrt. Montag angerufen – ich wäre ja nicht registriert hieß es dann … nach 15min, 2 Mitarbeiter und viel Stress hatte ich endlich einen weiteren Mitarbeiter dran, der mir sagte das der von mir gewählte Benutzername bereits vergeben sein – natürlich kam keine Aussage beim registrieren das der Nutzername schon vergeben ist. Habe dann nen Gutscheincode bekommen wo ich Auskunft-Online für 12,50€ bekomme … ohne diesen Bonitätswisch – dafür aber webcode – müsste ja dem Vermieter auch reichen.
Nur wie lang wartet man da jetzt auf die XSCode-Karte? Ich lese immer wieder 5-10 Tage … bitte? Ich hätte die am Mittwoch schon gebraucht – aber ok kurzfristig … Montag brauch ich die aber auf jedenfall … sonst bin ich die Wohnung wohl los … hoffe die packen das noch 🙁
Giorgio Sagt: 18. August 2011 um 15:42 Ich mache da lieber eine Bonitätsprüfung bei einem Online Inkasso Unternehmen. Das geht Blitzschnell und ich großen und ganzen habe ich mein Ausfallrisiko im erträglichen Breich. Allerdings zahle ich 1,75€ pro Bonitätsprüfung.
gp Sagt: 26. Oktober 2011 um 18:34 Hallo Markus,
ich finde nicht nur Deine Anleitung toll, sondern vor allem, dass Du Dir außerdem die Mühe machst, vielen Leuten in den Kommentaren persönlich zu antworten!
Vielleicht hast Du auch in meinem Fall Rat…?
Ich bin EU-Bürgerin und wohne seit Jahren in Deutschland. Als EU-Bürger braucht man ja keinen Pass, um sich in Deutschland aufzuhalten. Aber die SCHUFA verlangt trotzdem stur bei Nicht-Deutschen eine Kopie davon: Ich habe den Bestellformular ausgefüllt und eine Kopie meines EU-Ausweises + meiner Meldebescheinigung beigefügt, bekam aber als Antwort ein Schreiben, dass ich bitte eine Kopie meines Passes denen zuschicken soll. Nur, was mache ich, wenn ich doch keinen habe???
Ich frage mich jetzt, ob die SCHUFA-Mitarbeiter, die die Anfragen bearbeiten, einfach nicht Bescheid wissen? Anrufen ist mir zu teuer (diese 14ct/Min. Hotlines meide ich wie die Pest, vor allem wegen der Wartezeit – wenn man ja direkt ran käme, wäre’s ja noch ok… hat aber wenig direkt mit der SCHUFA zu tun). Wie könnte ich noch an die Auskunft kommen?
gp Sagt: 26. Oktober 2011 um 18:44 Übrigens… Der Link, den Ivor am 6. Februar 2011 gepostet hat, bezieht sich auf Österreich!
Giorgio Sagt: 15. November 2011 um 11:25 Aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass eine Bonitätsprüfung bei einem OnlineInkasso Unternehmem irgendwie unkomplizierter ist. Die Kosten halten sich in Grenzen. Unter 2€ pro Bonitätsprüfung. Grüße Ritchi
Rolf Kues Sagt: 11. Dezember 2011 um 13:19 Hallo Leute, hätte da eine Frage. Dachte es wäre online und per Brief umsonst. 😈 Geschäftsbedingungen steht aber kostet 18,50€ und die Antwort ja 18,50 Euro dann bekomme ich meine Antworten 👿 was bei der Schufa über mich gespeichert ist. Wieso mus ich Geld bezahlen wenn 👿 ich wissen möchte was an persönlichen Daten über meine Person bei der Schufa ist wenn alle anderen wie Bürgel oder CEG Consumer Reporting oder Demda KG bekomme ich meine Gespeicherte Daten unmittelbar schriftlich ausgehändigt das ist perfekt und freundlich das ist toll und Schufa ist Schufa was besonderes oder was, ich werde das nicht bezahlen und werde meinen Rechtsbeistand fragen ob man sich das als Person überhaupt gefallen lassen muss.
Daniel Sagt: 2. Januar 2012 um 09:17 Hey, ich hab mich auch mal dem Thema angenommen und eine neue Anleitung inkl. Screenshot geschrieben. Vielleicht willst Du sie Deinen Lesern vorstellen. Ich denke, das bringt Ihnen Mehrwert 🙂 Die Schufa-Geschäftsstellen gibt es übrigens mittlerweile leider nicht mehr. Hier noch der Link: http://www.schnell-geld-leihen.de/schufa-auskunft-kostenlos.html würde mich über Deinen Kommentar freuen. Gruß Daniel
Django Sagt: 23. Januar 2012 um 15:18 Gebt doch der SCHUFA kein Geld!!!
Die sind verpflichtet kostenlos Auskunft zu geben, auch wenn sie das immermehr zu umgehen versuchen.
Etwas verstekct geht es auf der Seite nur noch hier:
ALTERNATIV, wenns ganz schnell gehen soll und nur herausgefunden werden will, ob ein negativer Eintrag vorhanden ist:
Einfach zu einer beliebigen BANK gehen und so tun als ob ein Konto eroeffnet werden will….. Wenn man bis zur „Unterschrift“ kommt, ist alles gut…. 😉
delmenhorst Sagt: 15. März 2012 um 11:25 Hallo,
habe auch vor einigen Monaten eine kostenlose Schufa-Auskunft angefordert und die problemlos per Post erhalten.
Hat ca. zwei Wochen gedauert.
Ich war echt überrascht wie gut das funktioniert.
markus fresdorf Sagt: 25. März 2012 um 18:42 delmenhorst hat recht, es funktioniert eigentlich gut, nur wenn man beanstandungen inhaltlicher art hat, dann führt das leicht zu einer ausufernden, wenig zielgerichteten korrespondenz. man wird von der schufa gern mit viel wortgeklingel zugeschüttet, ohne dass sie zur sache kommt und auf das anliegen inhaltlich eingeht. viel drumherumgerede und geziere.
und man muss halt sehr aufpassen, dass man beim bestellen das richtige produkt auswählt und wirklich auf der seite der schufa ist und nicht auf einen der trittbrettfahrerportale landet, die einem die kostenlose auskunft dann doch kostenpflichtig andienen wollen.
sonne643 Sagt: 11. Juli 2012 um 10:42 ist ja soweit alles gut,aber du solltest nicht von kostenlos reden.
denn kostenlos ist nur eine schriftliche anfrage einmal im jahr.
kostenpflichtig ist auf jeden fall die online auskunft.
mfg sonne643
Angela Borgs Sagt: 24. August 2012 um 18:20 Das wurde auch mal Zeit,das man über seine eigene Person eine Auskunft kostenlos bekommt. Ich finde das unverschämt,das man dafür auch noch bezahlen soll.
Angela Borgs 🙂
Hanna Sagt: 14. November 2012 um 03:59 Also die ganze Geschichte mit der SCHUFA hierzulande stinkt zum Himmel! Das ist ein reiner Kapitalistenverein. Die treiben mit unseren Daten ein lukratives Geschäft. Sogar wir selbst sollen dafür bezahlen! Der Verein gehört abgeschafft, aber darauf können wir in Deutschland leider lange warten! 😕
Poseidon86 Sagt: 12. Dezember 2012 um 16:33 Hallo zusammen,
die SCHUFA hat ihren persönlichen Verbraucherservice in den Geschäftsstellen in den letzten Jahren sukzessive eingestellt und viele der Geschäftsstellen, die oben noch angeführt sind, bereits geschlossen. Dies bedeutet in den noch vorhandenen Geschäftsstellen findet auch keine Verbraucherbetreuung mehr statt. Diese läuft nun ausschließlich über das Telefon bzw. online. Kontaktadresse ist für alle Anfragen folgende:
SCHUFA-Servicenummer für Verbraucher: 01805 – SCHUFA (01805 – 72 48 32)*
(*14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkanbieter max. 42 Cent pro Minute)
Über das Internetportal http://www.meineSCHUFA.de können Verbraucher SCHUFA-Informationen direkt einsehen oder postalisch anfordern.
D. Mayer Sagt: 21. April 2013 um 19:45 „Bei mir wollte die Schufa auch eine Ausweiskopie (wie auch die Creditreform). Ich habe das abgebügelt mit dem Hinweis, daß mein handschriftlich unterschriebener Brief nach allgemeiner Richterauffassung Urkundencharakter hätte und ich mich beim Datenschutzbeauftragten über die Verzögerung beschweren würde. Daraufhin haben sie die Auskunft zugeschickt.“
Genau auf diese Weise muss man immer handeln, wenn irgendeine Firma die persönliche Daten verlangt. Es ist erstaunlich, wie viel Information manche Unternehmen nur durch die Formulare gesammelt haben, dort steht immer eine Menge von Sachen, die man sonst nicht so leicht bekommen kann. Also beim Ausfüllen einfach aufpassen oder wie der Kollege oben handeln. Ansonsten finde ich die seit einige Jahren existierende Möglichkeit für kostenlose Eigenauskunft gar nicht so schlecht, sogar wenn man nicht immer die aktuellsten Daten bekommt. Einmal bin ich selber irrtümlicherweise auf eine Trittbrettfahrerseite gelandet und im Endeffekt sollte ich zahlen, das muss man auch beachten. 😉
KM Sagt: 8. Mai 2014 um 12:59 „Annahme verweigert“ – so kam mein Brief auch zurück. War frankiert, Senderadresse auch drauf (aber nicht auf der Rückseite des Umschlags, wie im Schufa-Beispiel). Zweites Versuch als Einschreiben – Zugestellt, aber schon über 2 Wochen keine Antwort. Die Adresse und das Formular habe ich von der offiziellen Webseite genommen.
Wolfram Sagt: 21. Mai 2014 um 19:28 Hallo, mir geht es wie Andre und vielen aus verschiedenen Foren: kostenlose Schufa an richtiger Adresse mit reichlich Porto beantragt.
Kam zu rück „Annahme verweigert“
Und Jetzt? Danke für gute Ideen 🙂
muneratti Sagt: 5. März 2015 um 22:03 Hallo ich habe ein Zeugnis, das Sie machen: Es ist eine christliche Organisation gegründet, um Menschen auf Hilfe, z. B. finanzielle Unterstützung zu helfen. Also, wenn Sie finanzielle Schwierigkeiten oder in jeder finanziellen Schlamassel, und Sie brauchen finanzielle Mittel, zu starten Ihr eigenes Geschäft, oder benötigen Sie Darlehen für Ihre Schulden zu begleichen oder Zahlen Ihre Rechnungen, eine nette Geschäft, oder haben Schwierigkeiten, Kapital Darlehen von lokalen Banken zu erhalten, anfänglich keinen AugenblickDa die gut gemeinten Bösen des Darlehens im Internet mich völlig leer hatte, aber meine Neugier schob mich ein zweites Mal zu versuchen. Ich konnte endlich dem Darlehen, das meine Version von dieser Sackgasse in
Kostenlose Schufa-Datenauskunft seit dem 1. April 2010 - TeraBlog - Tipps und Tricks - 11. April 2010
[…] Um die Datenübersicht nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz beantragen zu können, lädt man sich das entsprechende PDF-Formular herunter und schickt es ausgefüllt, zusammen mit einer Kopie des Personalausweises, per Post an die angegebene Adresse zurück – fertig. Eine Identifizierung über das allgemein übliche Postident-Verfahren ist also nicht notwendig. Auf der Seite von Matthias kannst du noch mal etwas genauer nachlesen wie die kostenlose Schufa Auskunft genau geht. […]
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Kostenlose Schufa-Datenauskunft seit dem 1. April 2010 - 30. September 2012
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