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Timestamp: 2020-01-21 16:46:12
Document Index: 352016849

Matched Legal Cases: ['§ 10', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 6', '§ 7', '§ 2', '§ 3', '§ 11', '§ 7', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 9', '§ 6']

VORIS § 10 NIngG | Landesnorm Niedersachsen | - Führen der Berufsbezeichnung „Beratende Ingenieurin" oder „Beratender Ingenieur" | Niedersächsisches Ingenieurgesetz (NIngG) vom 25. September 2017 | gültig ab: 30.09.2017
§ 6 - Führen der Berufsbezeichnung „Ingenieurin" oder „Ingenieur"
§ 7 - Genehmigungsvoraussetzungen
§ 8 - Ausgleichsmaßnahmen
§ 9 - Genehmigungsverfahren
§ 10 - Führen der Berufsbezeichnung „Beratende Ingenieurin"...
§ 11 - Berufshaftpflichtversicherung der Beratenden Ingenieurinnen...
Führen der Berufsbezeichnung „Beratende Ingenieurin“
(1) Eine Person, die in Niedersachsen einen Wohnsitz oder eine berufliche Niederlassung hat oder ihren Beruf ganz oder teilweise, aber nicht nur vorübergehend und gelegentlich, in Niedersachsen ausübt, darf die Berufsbezeichnung „Beratende Ingenieurin“ oder „Beratender Ingenieur“ führen, wenn sie in der Liste der Beratenden Ingenieurinnen und Ingenieure oder in dem entsprechenden Verzeichnis in einem anderen Bundesland eingetragen ist.
(2) 1 In die Liste der Beratenden Ingenieurinnen und Ingenieure wird auf Antrag eingetragen, wer
nach § 6 berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Ingenieurin“ oder „Ingenieur“ zu führen, oder die Voraussetzungen der §§ 7 und 8 erfüllt,
nach dem Erwerb der Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Ingenieurin“ oder „Ingenieur“ mindestens drei Jahre lang in Vollzeit oder entsprechend länger in Teilzeit als Ingenieurin oder Ingenieur tätig war,
zur Vertiefung der Berufspraxis mindestens an vier eintägigen berufsbezogenen Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen hat,
die Berufsaufgabe nach § 2 im Sinne des § 3 Abs. 2 wahrnimmt und
über eine Berufshaftpflichtversicherung nach § 11 verfügt.
2 Satz 1 Nrn. 2 und 3 gilt nicht, wenn die Voraussetzungen des § 7 Abs. 1 Nr. 2 oder 3, auch in Verbindung mit Abs. 2, vorliegen. 3 Die Eintragung in die Liste der Beratenden Ingenieurinnen und Ingenieure ist zu versagen, wenn Tatsachen vorliegen, aus denen sich ergibt, dass die antragstellende Person nicht die für den Beruf erforderliche Zuverlässigkeit besitzt.
(3) 1 Für das Eintragungsverfahren gilt § 9 entsprechend. 2 Zusätzlich zu den in § 9 Abs. 1 Satz 4 genannten Unterlagen dürfen von den dort genannten Personen auch die in Anhang VII Nr. 1 Buchst. f der Richtlinie 2005/36/EG genannten Unterlagen verlangt werden. 3 Sie werden nur berücksichtigt, wenn sie bei der Vorlage nicht älter als drei Monate sind. 4 Über den Antrag ist abweichend von § 9 Abs. 3 unverzüglich, spätestens jedoch drei Monate nach Vorliegen der vollständigen Unterlagen einschließlich nach § 9 Abs. 2 Satz 2 nachgeforderter Unterlagen zu entscheiden, wenn die einzutragende Person bereits nach § 6 berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Ingenieurin“ oder „Ingenieur“ zu führen. 5 Die Frist nach Satz 4 läuft ab dem Zeitpunkt, zu dem die vollständigen Unterlagen bei einem einheitlichen Ansprechpartner oder unmittelbar bei der Ingenieurkammer vorliegen.
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