Source: https://www.oeffentlichen-dienst.de/tvoed-k/eingruppierung.html
Timestamp: 2019-01-21 13:47:32
Document Index: 57360069

Matched Legal Cases: ['§ 13', '§ 15', '§ 15', '§ 12', '§ 17', '§ 17', '§ 20', '§ 20', '§ 3', '§ 6', '§ 34']

TVöD-K Eingruppierung - Entgeltgruppe und Stufen der Entgelttabelle
Startseite >> TVöD-K >> Eingruppierung
TVöD-K Urlaub
TVöD-K Eingruppierung
Zugriffe: 540732
2.75 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Rating 2.75 (170 Votes)
TVöD-K Bereich Krankenhäuser Arbeitszeit TVöD-K Eingruppierung
In § 13 (ausgelassen) sind Eingruppierungen für besondere Fälle geregelt. Diese können der Entgeltordnung entnommen werden.
14 (ausgelassen) behandelt die Übertragung von höherwertigen Aufgaben und Tätigkeiten und kann in TVöD-K nachgelesen werden.
Das Tabellenentgelt, was dem Beschäftigten pro Monat ausgezahlt wird, richtet sich nach der Entgeltgruppe und der jeweiligen Stufe, in der der Beschäftigte eingruppiert ist. Beschäftigte, die in den Entgeltgruppen 1 bis 4 eingruppiert sind, erhalten gemäß § 15 Abs. 1 eine jährliche Einmalzahlung von 8,4 v.H. der Stufe 2 ihrer derzeitigen Entgeltgruppe. Beschäftigte, die in Entgeltgruppe 5 bis 15 eingruppiert sind, erhalten nach § 15 Abs. 1 zuzüglich zum Grundgehalt eine Zulage von monatlich 25 Euro. Beschäftigte, die die Leitung einer Station inne haben, erhalten für die Zeit der Leitungsfunktion einen monatlichen Pauschalbetrag von 30 Euro.
Beschäftigte werden nach den Anlagen A und E vergütet. Ärzte nach Anlage C.
Die Entgeltgruppe 1 umfasst 5 Stufen, wobei Stufe 2 als Eintrittsstufe gilt. Nach einer 4-jährigen Arbeitszeit wird eine höhere Einstufung angestrebt.
Die Entgeltgruppen 2 bis 15 sind in jeweils 6 Stufen unterteilt. Für Ärzte gelten gesonderte Bedingungen gemäß § 12.1.
Sofern keine Berufserfahrung bei Beginn des Arbeitsverhältnisses vorliegt, wird der Beschäftigte in die Stufe 1 der jeweiligen Entgeltgruppe eingestuft. Sollte eine einjährige Berufserfahrung vorliegen, so wird eine Eingruppierung in Stufe 2 vorgenommen. Sollten mindestens drei Berufserfahrungsjahre vorgewiesen werden können, so erfolgt die Eingruppierung in Stufe 3. Ab der Stufe 3 erfolgt die Höhergruppierung in die nächsthöhere Stufe in Abhängigkeit der Leistung nach § 17 Abs. 2.
Eingruppierung Stufen
Derzeitige Stufe
Erreichen der nächsten Stufe
§ 17 Stufenregelungen
Beschäftigte, die in eine höhere Entgeltgruppe eingestuft werden, werden derjenigen Stufe zugeordnet, in der sie mindestens ihr bisheriges Tabellenentgelt erhalten haben, mindestens jedoch der Stufe 2. Sollte es einen Differenzbetrag zwischen dem derzeitigen Tabellenentgelt und dem neuen Tabellenentgelt geben, so wird ein Garantiebetrag gezahlt.
Dieser wird für das Jahr 2017 dann gezahlt, wenn
- in den Entgeltgruppen 1 bis 8 ab 1. Februar 2017 die Differenz weniger als 58,98 Euro,
- in den Entgeltgruppen 9a bis 15 ab 1. Februar 2017 an weniger als 94,39 Euro beträgt.
ausgelassen, regelt Leitungszuschläge.
Erschwerniszuschläge werden für außergewöhnliche Tätigkeiten gezahlt, die nicht in Zusammenhang mit der gewöhnlichen Arbeit zu tun haben. Die einzelnen Zuschlagshöhen bestimmen die jeweiligen Länder selbst.
Erschwerniszuschläge werden gezahlt bei:
Tätigkeiten mit besonderer Gefährdung
Nicht durch Klima bedingte Hitzeeinwirkung
Bei extremer Staub- und Schmutzbelastung
Bei Strahlenexposition
Sonstigen erschwerten Bedingungen
§ 20 Jahressonderzahlung / Weihnachtsgeld
Anspruch auf Weihnachtsgeld haben diejenigen Beschäftigten, die am 01. Dezember des fortlaufenden Jahres in einem Arbeitsverhältnis stehen. Ärzte sind von § 20 ausgenommen.
Die Höhe der Jahressonderzahlung im Tarifgebiet West ist wie folgt festgelegt:
86 v.H.
76 v.H.
56 v.H.
Aufgrund des neu vereinbarten Tarifvertrages vom 29. April 2016 wurde die Sonderzahlung wie folgt vereinbart:
EG 1 - 8
87,89 v. H.
82,05 v. H.
EG 9 - 12
78,13 v. H.
72,52 v. H.
EG 13 - 15
58,59 v. H.
53,43 v. H.
Im Jahr 2018 ist im Rahmen einer allgemeinen Entgeltanpassung folgender Bemessungssatz gültig:
(100 + x ) / 100
x steht für den Vomhundertsatz der Entgeltanpassung 2018
Für das Tarifgebiet Ost gilt, die Bemessungsgrenze wird auf 75 v.H. der in der Tabelle genannten Vomhundertsätzen festgesetzt.
Bemessungssatz nach Westniveau x 75 % / 100 % = Bemessungssatz Ostniveau
65,92 v. H.
61,54 v. H.
54,39 v. H.
43,95 v. H.
40,07 v. H.
Das Weihnachtsgeld wird nach dem durchschnittlichen Entgelt der Monate Juli, August und September bestimmt und wird mit dem Entgelt im November ausgezahlt. Ein Teil des Weihnachtsgeldes kann auch zu einem früheren Zeitpunkt ausgezahlt werden.
Beschäftigte erhalten dann ein gekürztes Weihnachtsgeld um 1/12, wenn sie keinen Anspruch auf eine Entgeltzahlung haben. Weihnachtsgeldkürzungen betreffen nicht Personen, die:
Kein Tabellenentgelt erhalten haben, da sie
Grund- bzw. Zivildienst abgeleistet und vor dem 01. Dezember eine Tätigkeit aufgenommen haben
Bei Verboten der Beschäftigung gemäß § 3 Abs. 2 sowie § 6 Abs. 1 MuSchG
Bei Anspruch auf Elternzeit und Elterngeld
Krankengeldzuschüsse erhalten haben oder aufgrund der Höhe des zustehenden Krankengelds kein Krankengeldzuschuss in Anspruch genommen werden konnte.
21, ausgelassen, regelt die Bemessungsgrundlage bei Entgeltfortzahlung.
22, ausgelassen, regelt das Entgelt im Krankheitsfall.
Als besondere Zahlungen kommen unter anderem vermögenswirksame Leistungen in Betracht. Diese betragen für jeden vollen Kalendermonat 6,65 Euro bei Vollzeitbeschäftigten. Ein Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen besteht dann, wenn Tabellenentgelt, Krankengeldzuschuss oder Entgeltfortzahlungen gezahlt werden.
Zudem können Beschäftigte – Vollzeit und Teilzeit - eine Jubiläumsvergütung erhalten, wenn sie die Beschäftigungszeit vollendet haben (§ 34 Abs. 3):
Nach 25 Jahren werden 350 Euro gezahlt
Nach 40 Jahren 500 Euro
Als Bemessungszeitraum für das Tabellenentgelt sowie andere Zahlungen gilt, sofern nicht vertraglich andere Regelungen getroffen worden sind, der jeweilige Kalendermonat.
Den Beschäftigten im öffentlichen Dienst nach Tarifvertrag Altersversorgung (ATV) sowie über Altersvorsorge TV-Kommunal (ATV-K) steht eine betriebliche Alters- und Hinterbliebenenversorgung zu.