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Timestamp: 2016-10-23 01:29:19
Document Index: 54386159

Matched Legal Cases: ['Art. 72', 'Art. 74', 'Art. 76', 'Art. 100', 'Art. 75', 'Art. 95', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 42', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 95', 'Art. 29', 'Art. 8', 'Art. 97', 'BGE', 'Art. 106', 'BGE', 'Art. 4', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'BGE', 'Art. 125', 'BGE', 'Art. 204', 'Art. 207', 'Art. 204', 'Art. 204', 'Art. 204', 'Art. 181', 'Art. 204', 'Art. 204', 'Art. 204', 'Art. 117', 'Art. 204', 'Art. 117', 'Art. 8', 'Art. 168', 'Art. 182', 'Art. 182', 'Art. 182', 'BGE', 'Art. 182', 'Art. 206', 'Art. 206', 'Art. 8', 'Art. 200', 'Art. 209', 'BGE', 'BGE', 'Art. 105', 'Art. 29', 'Art. 66', 'BGE']

5A_751/2013 (21.05.2014)
5A_751/2013 � � Urteil vom 21. Mai 2014
(Nachehelicher Unterhalt / G�terrecht),
A.X.________ (geb. 1951) und B.X.________ (geb. 1950) heirateten am 5. (teils ist die Rede vom 6.) Oktober 1973. Die Parteien haben drei vollj�hrige Kinder.
Ende 2006 zog A.X.________ aus dem ehelichen Haus aus. Er sicherte der Ehefrau schriftlich einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'800.-- zu; zudem k�nne sie das Haus unentgeltlich nutzen.
�Mit gerichtlicher Eheschutzvereinbarung vom 8. Oktober 2007 einigten sich die Parteien r�ckwirkend per 1. Januar 2007 darauf, dass A.X.________ seiner Ehefrau einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 2'900.-- bezahlt. Die eheliche Liegenschaft war in der Zwischenzeit verkauf t worden.
C.a.�Am 27. April 2009 leitete A.X.________ das Scheidungsverfahren ein; die Scheid ungsklage deponierte er am 4. No vember 2009 beim Bezirksgericht Visp.
�Im Laufe dieses Verfahrens beantragte er soweit nachfolgend relevant, der Ehefrau sei bis zum Erreichen ihres AHV-Alters ein monatlicher Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'200.-- zuzusprechen. Die Ehefrau sei zu einer g�terrechtlichen Ausgleichszahlung von Fr. 132'255.-- nebst Zins zu 5 % seit F�lligkeit zu verpflichten, wobei er zu berechtigen sei, seine Forderung mit den Unterhaltszahlungen zu verrechnen. Die Gerichts- und Parteikosten habe die Ehefrau zu tragen (vgl. Schlussdenkschrift vom 7. Juli 2011).
C.b.�B.X.________ verlangte demgegen�ber, der Ehemann sei zu verpflichten, ihr bis zum Eintritt ins AHV-Alter einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 2'900.-- zu bezahlen. Im Rahmen der g�terrechtlichen Auseinandersetzung habe ihr der Ehemann eine Ausgleichszahlung von Fr. 24'048.-- zu leisten. F�r die Verfahrenskosten habe ebenfalls der Ehemann aufzukommen (vgl. Schlussdenkschrift vom 14. Juli 2011).
C.c.�Mit Urteil vom 27. Juli 2011 schied das Bezirksgericht die Ehe der Parteien. Den vom Ehemann geschuldeten monatlichen Unterhaltsbeitrag setzte es auf Fr. 2'650.-- fest (vom 1. Januar 2011 bis zum 30. April 2014). Sodann regelte es die vorliegend nicht umstrittene Teilung der 2. S�ule und wies die �brigen Begehren der Parteien ab. Die Verfahrenskosten auferlegte es dem Ehemann zu drei Vierteln, der Ehefrau zu einem Viertel. Es verpflichtete die Parteien zur gegenseitigen Bezahlung von Parteientsch�digungen im selben Verh�ltnis (Fr. 12'000.-- vs Fr. 4'000.--), wobei es dem unentgeltlichen Rechtsanwalt von A.X.________ zus�tzlich eine staatliche Parteientsch�digung von Fr. 5'250.-- zusprach.
D.a.�Hiergegen erhob A.X.________ mit Eingabe vom 13. September 2011 Berufung an das Kantonsgericht Wallis. Er wiederholte bez�glich nachehelichem Unterhalt, G�terrecht und Kosten seine bereits vor dem Bezirksgericht gestellten Antr�ge. Die �brigen Punkte erwuchsen in Rechtskraft (namentlich Scheidungspunkt und Teilung der beruflichen Vorsorge). Zus�tzlich ersuchte er um unentgeltliche Rechtspflege.
D.b.�B.X.________ beantragte mit Berufungsantwort vom 6. November 2011 die Abweisung der Berufung unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen. Auch sie beantragte die Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
D.c.�Das Kantonsgericht f�hrte am 28. M�rz 2012 eine m�ndliche Parteieinvernahme durch. Mit zwei separaten Entscheiden vom 30. Oktober 2012 wurde beiden Parteien die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung gew�hrt.
D.d.�Mit Urteil vom 31. Juli 2013 wies das Kantonsgericht die Berufung ab und auferlegte A.X.________ die Kosten f�r das Berufungsverfahren sowie eine Parteientsch�digung zugunsten der Ehefrau. Seinem unentgeltlichen Rechtsvertreter sprach es eine (einstweilig) vom Staat �bernommene Entsch�digung von Fr. 4'887.-- zu.
Gegen dieses Urteil gelangt A.X.________ (Beschwerdef�hrer) mit Besch werde in Zivilsachen vom 4. Oktober 2013 an das Bundesgericht. Er verlangt die Aufhebung des Urteils des Kantonsgerichts wie auch der Ziffern 2 bis 6 des Urteils des Bezirksgerichts Visp vom 27. Juli 2011. B.X.________ (Beschwerdegegnerin) sei zu verpflichten, ihm eine g�terrechtliche Ausgleichszahlung von Fr. 132'255.-- nebst Zins seit F�lligkeit zu leisten. Er bezahle ihr bis zu ihrem Eintritt in das AHV-Alter einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'200.--. Eventualiter zu diesen Hauptbegehren sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. S�mtliche Verfahrenskosten von der ersten bis zur letzten Instanz seien der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen und ihm sei f�r alle drei Instanzen eine angemessene Parteientsch�digung zuzusprechen. Schliesslich ersucht er f�r das bundesgerichtliche Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege.
Das Bundesgericht hat die kantonalen Akten, aber in der Sache keine Vernehmlassungen eingeholt.
1.1.�Die Beschwerde richtet sich gegen den Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz, die als oberes Gericht �ber verm�gensrechtliche Nebenfolgen der Ehescheidung entschieden hat (Art. 72 Abs. 1, 75 Abs. 1 und 90 BGG). Der Streitwert �bersteigt Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen ist damit gegeben. Der Beschwerdef�hrer ist gem�ss Art. 76 Abs. 1 BGG zur Beschwerde berechtigt und die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde kann grunds�tzlich eingetreten werden.
1.2.�Anfechtungsobjekt vor Bundesgericht ist einzig der Entscheid des Kantonsgerichts (Art. 75 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist deshalb nicht einzutreten, soweit sie sich gegen den erstinstanzlichen Entscheid richtet.
1.3.�Mit der vorliegenden Beschwerde k�nnen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 f. BGG ger�gt werden. Mit Ausnahme der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht wendet das Bundesgericht das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 BGG). Es ist allerdings nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen von sich aus zu untersuchen, wenn der Beschwerdef�hrer diese nicht mehr thematisiert (BGE 137 III 580 E. 1.3 S. 584). Deshalb ist in der Beschwerde in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 III 102 E. 1.1 S. 104). Der Beschwerdef�hrer muss auf den angefochtenen Entscheid eingehen und aufzeigen, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt; er soll im Schriftsatz mit seiner Kritik an den Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen, die er als rechtsfehlerhaft erachtet (vgl. BGE 121 III 397 E. 2a S. 400). Allgemein gehaltene Einw�nde, die ohne aufgezeigten oder erkennbaren Zusammenhang mit bestimmten Entscheidungsgr�nden vorgebracht werden, gen�gen nicht. F�r Verfassungsr�gen gilt das strenge R�geprinzip (BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254).
1.4.�An den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt ist das Bundesgericht grunds�tzlich gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Gegen die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz kann der Beschwerdef�hrer einzig vorbringen, sie seien offensichtlich unrichtig (Art. 97 Abs. 1 BGG), das heisst willk�rlich (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252; 133 III 393 E. 7.1 S. 398), oder sie w�rden auf einer anderen Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (z.B. Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 8 ZGB) beruhen. Ausserdem muss er in der Beschwerde aufzeigen, inwiefern die Behebung der vorerw�hnten M�ngel f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22). F�r all diese Elemente gilt das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.).
1.5.�Soweit die Festsetzung von Unterhalt in Frage steht, ist �berdies zu beachten, dass der Sachrichter in verschiedener Hinsicht auf sein Ermessen verwiesen ist (Art. 4 ZGB; BGE 134 III 577 E. 4 S. 580). Das Bundesgericht auferlegt sich bei der �berpr�fung vorinstanzlicher Ermessensentscheide Zur�ckhaltung. Es schreitet nur ein, wenn die Vorinstanz von dem ihr zustehenden Ermessen falschen Gebrauch gemacht hat. Das ist namentlich der Fall, wenn sie grundlos von in Rechtsprechung und Lehre anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die f�r den Entscheid im Einzelfall keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie Umst�nde nicht in Betracht gezogen hat, die h�tten beachtet werden m�ssen. Das Bundesgericht greift ausserdem in Ermessensentscheide ein, die sich im Ergebnis als offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 127 III 136 E. 3a S. 141).
Strittig ist die H�he des monatlichen Unterhaltsbeitrags, den der Beschwerdef�hrer an die Beschwerdegegnerin zu leisten hat.
2.1.�Die Vorinstanz ist vom nachfolgend dargestellten Sachverhalt ausgegangen. Der Beschwerdef�hrer sei gelernter Elektromonteur mit einer Weiterbildung im Bereich Bau und Energie. Er habe seit 1976 als Elektriker bei der C.________ AG/D.________ AG gearbeitet. Im Jahr nach der Trennung (2007) habe er gem�ss seiner eigenen Tatsachendarstellung Fr. 80'061.--, das heisst Fr. 6'671.-- pro Monat, verdient. Sodann habe er sich nebenberuflich zum Feng-Shui-Berater ausbilden lassen. Am 31. Januar 2008 habe er die E.________ GmbH gegr�ndet, welche "Beratung in den Bereichen Minergiestandard, Heizungssysteme, Solaranlagen und Feng Shui, ganzheitliche Gesundheitsberatung und Heilbehandlung" bezwecke. Ab April 2008 habe er sein Arbeitspensum bei der C.________ AG/D.________ AG auf eigenen Wunsch stufenweise reduziert und habe seine dortige Anstellung dann auf den 31. Dezember 2008 gek�ndigt. Seither verdiene er als Angestellter der E.________ GmbH brutto Fr. 3'000.-- (netto Fr. 2'375.--) pro Monat. Die Anteile an seiner Firma habe er f�r Fr. 10'000.-- seiner Lebensgef�hrtin F.________ verkauft.
�Die Beschwerdegegnerin verf�ge �ber keine Berufsausbildung und habe sich um die Erziehung und Betreuung der Kinder gek�mmert. In den ersten Ehejahren sei sie stundenweise als Raumpflegerin angestellt gewesen, sp�ter, h�chstens w�hrend vier Jahren und bis l�ngstens 2002, einen Tag pro Woche in der W�scherei eines Altersheims. Es sei unstrittig, dass sie nicht wieder ins Berufsleben eintreten k�nne.
�Unstrittig seien auch der Bedarf des Beschwerdef�hrers von Fr. 2'247.50 sowie derjenige der Beschwerdegegnerin von Fr. 2'900.--.
2.2.�Ausgehend von diesen Tatsachenfeststellungen erwog das Kantonsgericht, entgegen der Behauptung des Beschwerdef�hrers sei aus den vorgelegten Beweisen nicht ersichtlich, dass er seine fr�here Firma wegen eines schlechten Arbeitsklimas h�tte verlassen m�ssen. Dagegen spreche eine Best�tigung des Arbeitgebers inkl. Kopie eines Mitarbeitergespr�chs. Er habe sein Einkommen also freiwillig reduziert, und das, obwohl er um seine Unterhaltspflicht gegen�ber der Beschwerdegegnerin (damals von ihm anerkannt: Fr. 2'900.--) gewusst habe. �ber Erkrankungen oder andere Einschr�nkungen der Arbeitsf�higkeit sei nichts bekannt und von ihm nicht geltend gemacht worden. Angesichts seiner Qualifikationen, Fachkompetenz, des Gesundheitszustands, des Alters und der aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt sei eine vergleichbare Anstellung m�glich und zumutbar. Entsprechend sei ihm ein hypothetisches Einkommen in der H�he seines letzten Lohnes bei der C.________ AG/D.________ AG anzurechnen. Sodann sei ein Verfahren betreffend den Nachlass des Vaters des Beschwerdef�hrers h�ngig, in welchem diesem ein Pflichtteil von mindestens Fr. 465'000.-- zustehe. Der Erbanteil stehe ihm zwar (noch) nicht liquid zur Verf�gung, er k�nne diesen aber verpf�nden. Angesichts der Erbschaft in betr�chtlicher H�he w�re es stossend, die Beschwerdegegnerin darben zu lasse n.
2.3.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet, dass ihm ein hypothetisches Einkommen von rund Fr. 6'700.-- angerechnet wurde. Die Vorinstanz habe willk�rlich angenommen, dass er in seinem angestammten Beruf als Elektromonteur ein h�heres Einkommen erzielen k�nnte. Er habe seit Jahrzenten nicht mehr auf diesem Beruf gearbeitet. Bei C.________ AG/D.________ AG habe er in verschiedenen Funktionen gearbeitet, zuletzt als Hauswart. Zudem l�gen sowohl die durchschnittlichen L�hne f�r Elektromonteure als auch Hauswarte viel tiefer als das von der Vorinstanz angenommene hypothetische Einkommen. Er k�nne auch nicht zu C.________ AG/D.________ AG zur�ck und sei 62 Jahre alt. Schliesslich habe er sein Einkommen weder frei- noch b�swillig reduziert; er sei davon ausgegangen, dass er in der E.________ GmbH mit den Jahren wieder auf sein altes Einkommen kommen w�rde.
�Zu guter Letzt habe die Vorinstanz das Prinzip des Clean Break verletzt. Das Kantonsgericht sei nicht auf sein Vorbringen eingegangen, die Beschwerdegegnerin habe vorab ihre Eigenversorgungskapazit�t auszusch�pfen und ein Einkommen von mindestens Fr. 500.-- zu erwirtschaften.
2.4.1.�Grunds�tzlich ist vom tats�chlich erzielten Einkommen des Unterhaltspflichtigen auszugehen. Soweit dieses Einkommen allerdings nicht ausreicht, um den ausgewiesenen Bedarf zu decken, kann ein hypothetisches Einkommen angerechnet werden, sofern dieses zu erreichen zumutbar und m�glich ist (BGE 137 III 118 E. 2.3 S. 120 f.; 128 III 4 E. 4a S. 5; 127 III 136 E. 2a S. 139). D abei handelt es sich um zwei Voraussetzungen, die kumulativ erf�llt sein m�ssen. Damit ein Einkommen �berhaupt oder ein h�heres Einkommen als das tats�chlich erzielte angerechnet werden kann, gen�gt es nicht, dass der betroffenen Partei weitere Anstrengungen zugemutet werden k�nnen. Vielmehr muss es auch m�glich sein, aufgrund dieser Anstrengungen ein h�heres Einkommen zu erzielen. Mit Bezug auf das hypothetische Einkommen ist Rechtsfrage, welche T�tigkeit aufzunehmen als zumutbar erscheint. Tatfrage bildet hingegen, ob die als zumutbar erkannte T�tigkeit m�glich und das angenommene Einkommen effektiv erzielbar ist (BGE 137 III 118 E. 2.3 S. 121; 128 III 4 E. 4c/bb S. 7; 126 III 10 E. 2b S. 13). Zur �berpr�fungsbefugnis des Bundesgerichts siehe E. 1.3 bis 1.5.
2.4.2.�Der Beschwerdef�hrer ist gelernter Elektriker. Zudem verf�gt er, wie aus den Akten hervorgeht, �ber ein Erg�nzungsstudium "Bau & Energie", das er an der Ingenieurschule Wallis (ISW; vgl. Zertifikat vom 19. Dezember 1996) absolvierte, und �ber eine Weiterbildung als Feng-Shui-Berater. Gem�ss �nderungsvertrag der C.________ AG/D.________ AG vom 25. M�rz 2008 war er dort zuletzt als "Teamleader in der Abteilung G.________" angestellt. Heute ist er in der Beratung t�tig. Er verf�gt somit nicht nur �ber jahrelange Erfahrung als Elektriker und Hauswart, sondern auch �ber solche in der Beratung, hat einen h�heren Abschluss und kann zudem F�hrungserfahrung aufweisen. Es ist offensichtlich, dass der Beschwerdef�hrer in jedem dieser T�tigkeitsfelder mehr als das Doppelte verdienen w�rde als in seiner jetzigen T�tigkeit. Seinen Ausf�hrungen ist sodann zu entnehmen, dass er heute, entgegen seiner fr�heren �usserung, einen Anstieg seines Einkommens in der Firma seiner Lebenspartnerin f�r ausgeschlossen h�lt. Entsprechend ist ihm zuzumuten, sich um eine ande re Anstellung zu bem�hen.
�Soweit der Beschwerdef�hrer beanstandet, es sei ihm nicht m�glich, wieder den fr�heren Lohn von rund Fr. 6'700.-- zu erzielen, ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdef�hrer nicht einmal vorbringt, dies aktuell (vergeblich) versucht zu haben. Er verweist lediglich auf eine einzige erfolglose Bewerbung aus dem Jahre 2007. Ob er genau den Betrag seines fr�heren Einkommens zu erzielen vermag, kann vorliegend sodann offen gelassen werden. Angesichts seines unbestrittenen Bedarfs von Fr. 2'247.50 w�rde dem Beschwerdef�hrer bereits ein Einkommen von Fr. 5'000.-- ausreichen, um neben seinem Bedarf auch die Unterhaltsbeitr�ge (Fr. 2'650.--) decken zu k�nnen.
2.4.3.�In Bezug auf die R�ge, die Vorinstanz habe die Eigenversorgungskapazit�t der Beschwerdegegnerin missachtet, zeigt der Beschwerdef�hrer sodann nicht auf, inwiefern dies entscheidwesentlich sein sollte. W�re der Beschwerdegegnerin ein Einkommen von Fr. 500.-- zuzumuten, so w�rde sie �ber monatliche Eink�nfte von Fr. 3'150.-- verf�gen (Fr. 500.-- + Fr. 2'650.--). Der Beschwerdef�hrer behauptet aber nicht, dass ihr damit mehr zur Verf�gung stehen w�rde, als sie zur Deckung ihres geb�hrenden Unterhalts gem�ss Art. 125 ZGB ben�tigt, zumal der geb�hrende Unterhalt regelm�ssig h�her liegt als der blosse Bedarf (der vorliegend auf Fr. 2'900.-- angesetzt wurde; zu den Berechnungsgrunds�tzen des nachehelichen Unterhalts im Allgemeinen vgl. BGE 137 III 102 E. 4.2 S. 106 ff. mit Hinweisen).
2.4.4.�Nach dem Gesagten h�lt es vor Bundesrecht stand, wenn die Vorinstanz dem Beschwerdef�hrer ein hypothetisches Einkommen angerechnet und gest�tzt darauf den erstinstanzlich festgesetzten Unterhaltsbeitrag best�tigt hat. Entsprechend ist die Beschwerde in diesem Punkt abzuweisen. Auf die vorinstanzlichen Erw�gungen zum Erbanteil des Beschwerdef�hrers und auf die hiergegen gerichteten R�gen des Beschwerdef�hrers braucht nicht eingegangen zu werden.
Der Beschwerdef�hrer verlangt sodann, ihm sei aus der g�terrechtlichen Auseinandersetzung eine Ausgleichszahlung zuzusprechen.
3.1.�Streitig ist zun�chst, auf welchen Zeitpunkt die Aufl�sung des G�terstandes (Ausscheidung von Errungenschaft und Eigengut jedes Ehegatten; Art. 204 Abs. 2, Art. 207 Abs. 1 ZGB) zu erfolgen hat.
3.1.1.�Das Kantonsgericht stellte fest, die Parteien h�tten im G�terstand der Errungenschaftsbeteiligung gelebt. Die Aufl�sung des G�terstandes habe "per 27. April 2009, Datum der Klageeinreichung, zu erfolgen".
3.1.2.�Der Beschwerdef�hrer h�lt dem wie bereits vor der Vorinstanz entgegen, gem�ss Art. 204 Abs. 2 ZGB sei mit der gerichtlichen Trennungsvereinbarung vom 9. [recte 8.] Oktober 2007 der eheliche G�terstand der Errungenschaftsbeteiligung per 1. Januar 2007 aufgehoben worden; seither bestehe G�tertrennung.
3.1.3.�Dem Beschwerdef�hrer kann nicht beigepflichtet werden. Gem�ss Art. 204 ZGB wird der G�terstand mit dem Tod eines Ehegatten oder mit der Vereinbarung eines andern G�terstandes aufgel�st (Abs. 1); bei Scheidung, Trennung, Ung�ltigerkl�rung der Ehe oder gerichtlicher Anordnung der G�tertrennung wird die Aufl�sung des G�terstandes auf den Tag zur�ckbezogen, an dem das Begehren eingereicht worden ist (Abs. 2). Hinzu kommt die Verschollenerkl�rung, ansonsten ist die Aufz�hlung abschliessend (Alexandra Rumo-Jungo, in: Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, Personen- und Familienrecht inkl. Kindes- und Erwachsenensc hutzrecht, 2. Aufl., Z�rich 2012, N. 2zu Art. 204 ZGB, Heinz Hausheer/Ruth Reusser/Thomas Geiser, in: Berner Kommentar, Das G�terrecht der Ehegatten, Allgemeine Vorschriften, Der ordentliche G�terstand der Errungenschaftsbeteiligung, Art. 181-220 ZGB, 1992, N. 6 zu Art. 204 ZGB, Daniel Steck, in: FamKOMM Scheidu ng, 2. Aufl., Bern 2011, N. 3 zu Art. 204 ZGB).
�Bei der Vereinbarung vom 8. Oktober 2007 (s. Sachverhalt Bst. B) handelte es sich um eine Eheschutzvereinbarung, in der vier Punkte geregelt wurden (Aufl�sung des gemeinsamen Haushalts per 1. Januar 2007, Unterhaltsbeitrag zugunsten der Ehefrau, Anwalts- und Gerichtskosten, Abschreibung des Eheschutzverfahrens). Die Parteien vereinbarten aber gerade keine G�tertrennung und eine solche wurde, soweit ersichtlich, auch nicht gerichtlich angeordnet. Ebenso wenig tritt aufgrund einer Trennungsvereinbarung im Eheschutzverfahren von Gesetzes wegen die G�tertrennung ein. Der Begriff "Trennung" in Art. 204 Abs. 2 ZGB bezieht sich auf die Ehetrennung nach Art. 117 f. ZGB (Daniel Steck, a.a.O., N. 9 und 11 zu Art. 204 ZGB; Dieter Freiburghaus/Thomas Sutter, in: Kommentar zum neuen Scheidungsrec ht, Z�rich 1999, N. 23 f. zu Art. 117 ZGB), was vorliegend ebenfalls nicht gegeben ist.
�Die Vorinstanz legte den Zeitpunkt der Aufl�sung des G�terstandes somit zu Recht auf die Einleitung des Scheidungsverfahrens fest; bis zu diesem Zeitpunkt lebten die Parteien unter dem G�terstand der Errungenschaftsbeteiligung.
3.2.�Weiter besteht Uneinigkeit dar�ber, ob sich die Parteien bereits vor Einleitung der Scheidung (formlos und ausserhalb eines Gerichtsverfahrens) g�terrechtlich auseinandergesetzt haben.
3.2.1.�Gem�ss den Feststellungen des Kantonsgerichts dreht sich die g�terrechtliche Streitigkeit um zwei inzwischen ver�usserte Liegenschaften der Parteien in H.________ resp. I.________/Italien. Die Beschwerdegegnerin habe das Baugrundst�ck in H.________ (und rund Fr. 30'000.--) geerbt, auf dem die Ehegatten ihr vormals eheliches Einfamilienhaus errichtet h�tten. Sie habe das Haus im Einverst�ndnis mit dem Beschwerdef�hrer am 5. Oktober 2007 an den Sohn der Parteien, J.________, und an dessen Ehegattin verkauft. Der Beschwerdef�hrer habe unter anderem eine Wohnung in K.________ geerbt, welche er 2003 ver�ussert habe. Im gleichen Jahr h�tten die Parteien gemeinsam die Wohnung in I.________ gekauft. Am 19. Mai 2007 sei diese Wohnung wieder ver�ussert worden. Die Erl�se aus dem Verkauf der beiden Liegenschaften h�tten sich die Parteien je h�lftig geteilt (Verkauf Wohnung I.________: Erl�s je Fr. 80'000.--; Verkauf Liegenschaft H.________: Erl�s je Fr. 103'000.--).
�Der Beschwerdef�hrer habe nun vor Kantonsgericht eine Forderung aus Eigengut von Fr. 80'000.-- aus dem Verkauf der Wohnung in I.________ sowie eine solche von Fr. 52'255.-- aus dem Verkauf des Hauses in H.________ (Forderung von Fr. 155'255.-- abz�glich des bereits erhaltenen Betrags von Fr. 103'000.-- f�r Investitionen aus Eigengut) geltend gemacht. Die Beschwerdegegnerin vertrete demgegen�ber die Ansicht, die Parteien seien in Bezug auf diese beiden Liegenschaften - durch die h�lftige Teilung des Erl�ses aus deren Verkauf - g�terrechtlich auseinandergesetzt. Weiter h�lt das Kantonsgericht fest, von den genannten Liegenschaften abgesehen seien keine g�terrechtlichen Forderungen zwischen den Parteien streitig, obwohl durchaus Weiteres zu teilen gewesen sei, wie Bankkonti, Autos und M�bel; offenbar seien sich die Parteien diesbez�glich einig.
�Zu den zwei umstrittenen Liegenschaften erwog das Kantonsgericht, die Einigung auf eine h�lftige Teilung des jeweiligen Erl�ses sei nach der Trennung und ohne jeglichen Vorbehalt erfolgt und umgesetzt worden; dies kurz vor dem gerichtlichen Vergleich vom 8. Oktober 2007. Sodann habe der Soh n J.________ bes t�tigt, dass nie etwas anderes als eine h�lftige Teilung des Erl�ses zur Diskussion gestanden sei. Es sei auch nicht glaubhaft, dass der Beschwerdef�hrer von einer Anrechnung an den Unterhalt ausgegangen sei. Zusammengefasst h�tten sich die Parteien vorbehaltlos auf die h�lftige Teilung der Erl�se aus den Verk�ufen in I.________ und H.________ geeinigt, sie h�tten dieser Vereinbarung nachgelebt und sie schuldeten sich somit gegenseitig aus G�terrecht nichts mehr. Die einvernehmliche L�sung gehe dem insoweit nicht zwingenden gesetzlichen G�terrecht vor. Daf�r spreche bereits die Tatsache, dass die Erl�se aus den beiden Verk�ufen bei der Durchf�hrung der g�terrechtlichen Auseinandersetzung nicht h�lftig zu teilen gewesen w�ren.
�Erg�nzend ist aus den Akten ersichtlich, dass sich die Liegenschaft in H.________ im Alleineigentum der Beschwerdegegnerin befand (Grundbuchauszug vom 30. Mai 2007); die Wohnung in I.________ hingegen im Miteigentum der Parteien ( Kaufvertrag vom 1. August 2003).
3.2.2.�Der Beschwerdef�hrer bestreitet, dass sich die Parteien betreffend die beiden Liegenschaften bereits g�terrechtlich geeinigt h�tten. Der Verkauf der beiden Liegenschaften und die Einigung �ber die Verteilung des Erl�ses habe keinerlei Bezug gehabt zur g�terrechtlichen Auseinandersetzung. So habe auch die Beschwerdegegnerin kein einziges Dokument vorlegen k�nnen, in welchem ihre Behauptung gest�tzt werde. Weder in der Parteivereinbarung vom 26. Dezember 2006 noch im Eheschutzverfahren noch im Zusammenhang mit den Liegenschaftsverk�ufen sei von einer g�terrechtlichen Auseinandersetzung die Rede gewesen. Die Mutmassungen der Vorinstanz entbehrten jeglicher Grundlage. Die "Feststellung des Sachverhalts bez�glich der Annahme der erfolgten g�terrechtlichen Auseinandersetzung" sei willk�rlich. Ausserdem habe die Vorinstanz die Beweislast f�r das Vorliegen einer g�terrechtlichen Auseinandersetzung umgekehrt und damit Art. 8 ZGB verletzt.
3.2.3.�Soweit die Sachverhaltsr�gen des Beschwerdef�hrers gegen die vorinstanzliche Annahme einer tats�chlichen Willenseinigung der Parteien (�ber die g�terrechtliche Auseinandersetzung) gen�gend substanziiert sind, ist ihm teilweise beizupflichten. Wie vorstehend dargelegt (E. 3.1.3), kann die Aufl�sung des G�terstandes nur in den vom Gesetz abschliessend geregelten F�llen erfolgen. Gleichzeitig beh�lt ein Ehegatte gem�ss Art. 168 ZGB die Freiheit, mit dem anderen Ehegatten oder mit Dritten Rechtsgesch�fte abzuschliessen, sofern das Gesetz nichts anderes bestimmt. Die sachen-, obligationen- und gesellschaftsrechtlichen M�glichkeiten bestehen dabei neben dem G�terrecht, d�rfen diesem aber nicht widersprechen (wo zum Beispiel f�r ein Rechtsgesch�ft die Form eines Ehevertrags vorgeschrieben ist, darf nicht davon abgewichen werden). Die Ehegatten k�nnen die gesetzlichen Bestimmungen des Eheg�terrechts nicht durch obligationenrechtliche Rechtsgesch�fte verdr�ngen, die sie untereinander abschliessen, es sei denn, das Gesetz sehe dies ausdr�cklich vor (vgl. Rudolf Schwager, M�glichkeiten der rechtsgesch�ftlichen Gestaltung, in: Heinz Hausheer [ Hrsg. ], Vom alten zum neuen Eherecht, Bern 1986, S. 211; Michel Mooser, in: Commentaire romand, Code civil I, N. 12 zu Art. 182 ZGB; zur Abgrenzung der Gegenst�nde von obligationenrechtlichen Vertr�gen gegen�ber Ehevertr�gen siehe weiterf�hrend Rudolf Schwager, a.a.O., S. 211 ff.; Michel Mooser, a.a.O., N. 3 ff. zu Art. 182 ZGB; Heinz Hausheer/Ruth Reusser/Thomas Geiser, a.a.O., N. 7 ff. zu Art. 182 ZGB; Henri Deschenaux/Paul-Henri Steinauer/ Margareta Baddeley, Les effets du mariage, 2. Aufl., Bern 2009, N. 773a ff. zu � 9).
�Eine Vereinbarung �ber die g�terrechtliche Auseinandersetzung vor H�ngigkeit der Scheidung bedeutet nichts anderes als die Wahl der G�tertrennung und bedarf der Form des Ehevertrags. Ohne diese Fom w�re eine Schenkung m�glich, wobei hier ein strikter Beweis einschliesslich des Schenkungswillens verlangt wir d (Urteil 5A_662/2009 vom 21. Dezember 2009 E. 2.3, in: FamPra.ch 2010 424). S odann k�nnen die Ehegatten einen Darlehensvertrag abwic keln (BGE 131 III 252 E. 3.3 S. 256; vgl. auch Henri Deschenaux/Paul-Henri Steinauer/ Margareta Baddeley, a.a.O., N. 773c zu � 9; Rudolf Schwager, a.a.O., S. 212). Schliesslich k�me auch eine formlose Vereinbarung �ber die Tilgung von Forderungen unter den Ehegatten w�hrend des G�terstandes und im Zusammenhang mit diesem in F rage ( Heinz Hausheer/ Ruth Reusser/Thomas Geiser, a.a.O., N. 14 zu Art. 182 ZGB), wobeies hierbei weder zu einer eigentlichen g�terrechtlichen Auseinandersetzung noch zu einem Wechsel des G�terstandes kommen darf.
�Vorliegend fehlen im Urteil des Kantonsgerichts Tatsachenfeststellungen, die einen R�ckschluss darauf zulassen w�rden, ob die Parteien allenfalls eines der vorgenannten Rechtsgesch�fte abgeschlossen haben resp. abschliessen wollten. Vor diesem Hintergrund konnte die Vorinstanz nicht willk�rfrei darauf schliessen, es m�sse keine g�terrechtliche Auseinandersetzung mehr stattfinden.
3.3.�Die Vorinstanz hat sodann in einer zweiten Begr�ndungslinie (f�r den Fall, dass noch eine g�terrechtliche Auseinandersetzung vorzunehmen w�re) die g�terrechtliche Forderung des Beschwerdef�hrers abgewiesen, weil dieser bereits mehr erhalten habe, als ihm geschuldet gewesen sei.
3.3.1.�Betreffend die Wohnung in I.________ f�hrte das Kantonsgericht - erg�nzend zum bereits geschilderten Sachverhalt (E. 3.2.1) - aus, die Beschwerdegegnerin habe im Verfahren mehrmals anerkannt, dass diese Wohnung mit Erbschaftsmitteln des Beschwerdef�hrers bezahlt worden sei. Darauf sei sie zu behaften. Falls angenommen w�rde, dass sich die Parteien nicht g�terrechtlich auf die h�lftige Teilung des Erl�ses geeinigt h�tten, schulde die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdef�hrer Fr. 80'000.--, also jenen Betrag, den sie aus diesem Liegenschaftsverkauf ausbezahlt erhalten habe.
�Betreffend Liegenschaft in H.________ erg�nzte das Kantonsgericht, die Liegenschaft sei per 1. Juni 2007 auf Fr. 420'000.-- gesch�tzt worden. Der Bodenanteil betrage Fr. 120'050.-- (1'715 m2 x Fr. 70.--), mithin 28.58 %, gem�ss einem Nachtrag zur Schatzung sogar Fr. 154'350.-- (m2 x Fr. 90.--). Wenn die vom Beschwerdef�hrer behaupteten Investitionen von Fr. 155'255.--�
als aus seiner Errungenschaft stammend�akzeptiert w�rden, w�re das ein Anteil von 36.96 %. Das Haus sei dann im Oktober 2007 dem Sohn und dessen Ehefrau zum Preis von Fr. 390'000.-- verkauft worden. Hiervon betrage der Anteil Boden Fr. 111'462.--. Die Errungenschaft des Beschwerdef�hrers h�tte somit eine Ersatzforderung von Fr. 155'255.-- gegen�ber dem Eigengut der Beschwerdef�hrerin, da gem�ss Art. 206 ZGB im vorliegend gegebenen Falle eines Minderwerts der urspr�ngliche Betrag massgebend sei. Im Gegenzug ber�cksichtigte die Vorinstanz eine Hypothekerh�hung auf dem Haus von Fr. 55'000.--, die f�r eine Auszahlung an die Kinder vorgenommen worden sei, der Beschwerdef�hrer aber aus seinem Eigengut bezahlt haben wolle. Hierf�r stehe dem Eigengut der Beschwerdegegnerin eine Ersatzforderung gegen�ber dem Eigengut des Beschwerdef�hrers zu. Die Beschwerdegegnerin h�tte dem Beschwerdef�hrer demnach Fr. 155'255.-- zu bezahlen und dieser der Beschwerdegegnerin Fr. 55'000.-- zuz�glich der H�lfte der Errungenschaft von Fr. 77'627.50, das heisst Fr. 132'627.50. Daraus ergebe sich eine Differenz von Fr. 22'627.50 zugunsten des Beschwerdef�hrers.
�Zusammen mit dem Verkauf aus I.________ st�nden ihm daher Fr. 102'627.50 zu, erhalten habe er aber schon Fr. 103'000.-- und somit mehr als ihm zugestanden h�tte.
�Bei dieser Berechnung ging das Kantonsgericht davon aus, dass die Differenz zwischen Sch�tzungs- und Verkaufswert von Fr. 30'000.-- alleine von der Beschwerdegegnerin getragen werde. Das Gericht zog weiter in Erw�gung, bei der Annahme, die Parteien h�tten gemeinsam auf die Differenz von Fr. 30'000.-- verzichtet und w�rden diese gleichm�ssig tragen, und wenn zudem noch ber�cksichtigt werde, dass der Ehegatte einen Audi A3 im Wert von Fr. 15'000.--, die Ehegattin aber einen VW f�r Fr. 6'000.-- �bernommen habe, verschiebe sich die Berechnung noch mehr zu Gunsten der Ehegattin.
�Den Nachweis, dass die behaupteten Investitionen aus seinem Eigengut erfolgt seien, habe der Beschwerdef�hrer nicht erbracht. Zwar habe er Investitionsrechnungen hinterlegt, die indes nicht belegten, aus welcher G�termasse sie bezahlt worden seien; die Bezahlung h�tte gem�ss Vorinstanz aus dem Eigengut des Beschwerdef�hrers, dem Eigengut der Ehefrau (auch diese habe Fr. 33'079.70 geerbt) oder sogar aus Errungenschaft erfolgt sein k�nnen. Die Beschwerdegegnerin habe zwar best�tigt, dass er einen hohen Betrag aus seiner Erbschaft in das fr�here Wohnhaus investiert habe; wieviel habe sie indes nicht sagen k�nnen.
3.3.2.�Der Betrag von Fr. 80'000.-- bez�glich der Liegenschaft in I.________ entspricht dem vom Beschwerdef�hrer Geforderten.
�In Bezug auf die Liegenschaft in H.________ r�gt der Beschwerdef�hrer vor Bundesgericht, die Vorinstanz sei davon ausgegangen, dass die Investitionen aus der Errungenschaft erfolgt seien. Dies sei tatsachenwidrig und willk�rlich. Er habe im gesamten Scheidungsverfahren ausgef�hrt, dass der investierte Betrag aus seinem Eigengut stamme und habe dies mit den Tatsachenbehauptungen in der Scheidungsklage und mit Unterlagen untermauert. Er verweist dabei auf die bei den Vorinstanzen eingereichten Beilagen 8 bis 27, in denen er aufgef�hrt habe, welche Betr�ge aus Eigengut er f�r welche Investitionen in das Wohnhaus in H.________ verwendet habe. Dass Investitionen aus Eigengut erfolgt seien, habe die Beschwerdegegnerin "teilweise wenn auch nicht bez�glich der genauen H�he zugegeben". Aufgrund der willk�rlichen Annahme der Vorinstanz (die Investitionen seien aus Errungenschaft erfolgt) sei die Berechnung des Kantonsgerichts v�llig irrelevant und verletze Art. 206 und 207 ZGB.
�Die weiteren Punkte der vorinstanzlichen Berechnung beanstandet der Beschwerdef�hrer per se nicht.
3.3.3.�Nach der allgemeinen Beweislastregel von Art. 8 ZGB trug der Beschwerdef�hrer die Beweislast daf�r, dass er aus Mitteln seines Eigenguts in die Liegenschaft der Beschwerdegegnerin investiert hat (Art. 200 Abs. 3 ZGB enth�lt eine Vermutung zugunsten der Errungenschaft, sagt aber nichts zur grunds�tzlichen Beweislast f�r Investitionen; vgl. Urteil 5A_822/2008 vom 2. M�rz 2009 E. 3.2; dies analo g zur Ersatzforderung nach Art. 209 ZGB: BGE 131 III 559 E. 4.3 S. 565 mit Hinweisen; vgl. auch Regina E. Aebi-M�ller/Laura Jetzer, Beweislast und Beweismass im Eheg�terrecht, in: AJP 3/2011 S. 287 ff., S. 289, 291, 301). Es ist der Zahlungsfluss nachzuweisen (Urteil 5A_605/2008 vom 28. Januar 2009 E. 6.5 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 135 III 214). Vor Bunde sgericht h�tte der Beschwerdef�hrer detailliert aufzeigen m�ssen, inwiefern die Vorinstanz bez�glich der behaupteten Investitionen den Sachverhalt offensichtlich unrichtig dargestellt habe (E. 1.4). Diesen R�geanforderungen kommt er nicht nach. Er zeigt beispielsweise nicht in Bezug auf eine einzige Rechnung auf, dass daraus ersichtlich gewesen w�re, dass die Bezahlung einer bestimmten Investition f�r das Haus in H.________ aus seinem Eigengut erfolgt w�re. Damit ist f�r das Bundesgericht die Feststellung des Kantonsgerichts verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG), dass der Beschwerdef�hrer Investitionsrechnungen hinterlegt habe, die nicht belegen, aus welcher G�termasse sie bezahlt wurden. Weiter liegt - zumindest betreffend der behaupteten H�he der Investitionen - auch keine Anerkennung durch die Beschwerdegegnerin vor. Damit ist keine willk�rliche Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz dargetan.
�Demnach gelingt es dem Beschwerdef�hrer bez�glich der Investitionen nicht (weder f�r die behauptete H�he noch f�r einen bestimmten tiefer liegenden Betrag), die Herkunft aus Eigengut zu belegen. Damit ist keine Bundesrechtsverletzung ersichtlich, wenn die Vorinstanz von Investitionen aus Errungenschaft ausging.
�Nachdem der Beschwerdef�hrer sich im �brigen mit der Berechnung der Vorinstanz nicht rechtsgen�glich auseinandersetzt (vgl. vorstehend E. 1.3), ist die Beschwerde bez�glich G�terrecht abzuweisen.
Schliesslich r�gt der Beschwerdef�hrer eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV (Beurteilung einer Angelegenheit innert angemessener Frist). Die (zu) lange Dauer des kantonsgerichtlichen Verfahrens habe namentlich seine wirtschaftlichen Probleme versch�rft und die Unmittelbarkeit der Parteiaussagen sei g�nzlich verloren gegangen.
�Der Beschwerdef�hrer reichte seine Berufung am 13. September 2011 ein. Die Berufungsantwort der Beschwerdegegnerin erfolgte am 6. November 2011. Am 28. M�rz 2012 wurden die Parteien pers�nlich angeh�rt. Mit Entscheid vom 30. Oktober 2012 gew�hrte das Kantonsgericht dem Beschwerdef�hrer die unentgeltliche Rechtspflege. Der Entscheid der Vorinstanz erging alsdann am 31. Juli 2013 und wurde den Parteien am 3. September 2013 zugestellt. Inwiefern das Verfahren die finanziellen Verh�ltnisse des Beschwerdef�hrers verschlimmert haben sollte, ist nicht ersichtlich, zumal ihm das Kantonsgericht die unentgeltliche Rechtspflege gew�hrt hat. Er zeigt auch nicht konkret auf, wo die Unmittelbarkeit einer Parteiaussage verloren gegangen sein sollte und inwiefern dies auf den Ausgang des Verfahrens einen Einfluss h�tte haben k�nnen. Vor diesem Hintergrund ist in keiner Phase eine unzul�ssige Verfahrensverz�gerung ersichtlich.
Bei diesem Verfahrensausgang besteht kein Anlass, die vorinstanzlichen Kosten- und Entsch�digungsregelungen abzu�ndern. Die entsprechenden Antr�ge des Beschwerdef�hrers (s. Sachverhalt Bst. E) sind abzuweisen.
Im bundesgerichtlichen Verfahren wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Seinem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege f�r das bundesgerichtliche Verfahren kann nicht entsprochen werden, da er dieses nicht begr�ndet. Er verweist lediglich auf "die in den Vorakten vorhandenen Belege", was keine �berpr�fung seiner finanziellen Verh�ltnisse zum Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs beim Bundesgericht erlaubt. Der Beschwerdef�hrer h�tte seine Bed�rftigkeit (zu diesem Zeitpunkt) darlegen m�ssen. Zur Mitwirkungspflicht des Gesuchstellers siehe die Urteile 5A_897/2012 vom 13. Februar 2013 E. 4; 2C_793/2012 vom 20. November 2012 E. 4.2 und E. 4.4; 5A_451/2012 vom 27. August 2012 E. 2.1; je mit Hinweis auf BGE 120 Ia 179 E. 3a S. 181 f. Der Beschwerdegegnerin sind mangels Einholung einer Vernehmlassung keine entsch�digungspflichtigen Auslagen entstanden.