Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/280456_Konstruktion_Herstellung_Lieferung_und_Inbetriebnahme_von_13_Gelenkbussen_und_1_2016_Aachen
Timestamp: 2018-11-15 02:21:17
Document Index: 76047010

Matched Legal Cases: ['§ 21', '§ 18', '§ 19', '§ 16', '§ 150', '§ 19', '§ 21', '§ 107', '§ 107', '§ 107']

Öffentliche Ausschreibung Aachen 2016 Konstruktion, Herstellung, Lieferung und Inbetriebnahme von 13 Gelenkbussen und 1 Doppelgelenkbus in Niederflurtechnik mit rein batterieelektrischem Antrieb nebst den erforderlichen Ladeeinrichtungen. 2016-04-19
Konstruktion, Herstellung, Lieferung und Inbetriebnahme von 13 Gelenkbussen und 1 ...
Konstruktion, Herstellung, Lieferung und Inbetriebnahme von 13 Gelenkbussen und 1 Doppelgelenkbus in Niederflurtechnik mit rein batterieelektrischem Antrieb nebst den erforderlichen Ladeeinrichtungen.
Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG), vertreten durch die Energieversorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH Aachen (E.V.A.)
Zu Händen von: Herrn Manfred Wiemers
Telefon: +49 2411814179
Fax: +49 2411814869
Adresse des Beschafferprofils: http://www.eva-aachen.de
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG), Neuköllner Straße 1, 52068 Aachen.
Die ASEAG beabsichtigt, 4 Gelenkbusse (~18 m) und 1 Doppelgelenkbus (~25 m) im Jahr 2016, 5 Gelenkbusse im Jahr 2017 und 4 Gelenkbusse im Jahr 2018 in Niederflurtechnik mit rein batterieelektrischem Antrieb nebst erforderlicher Ladetechnik zu beschaffen und nach Lieferung in ihrem gesamten Liniennetz auf geeigneten Kursen einzusetzen. Der Auftraggeber behält sich 2018 vor, die Liefermengen - nach Vorgaben des Zuschussgebers - um 1 Gelenkbus zu erhöhen.
Das Betriebskonzept der ASEAG sieht einen Einsatz von Fahrzeugen vor, die über die gesamte Lebensdauer (mindestens 10 Jahre) eine Laufleistung von 250 km/Tag mit einer Ladung erbringen können. Eine Zwischenladung an Haltestellen ist nicht vorgesehen. Die Busse sollen in den zur Verfügung stehenden Zeitfenstern auf dem Betriebshof (üblicherweise während der Nacht) geladen werden. Stationäre, bedarfsgerecht steuerbare Ladestationen, die eine regelbare Leistung von bis zu 100 kW übertragen können, werden favorisiert.
34144910, 34121400
2016 4 rein batterieelektrische Niederflur-Gelenkbusse (~18 m) nebst erforderlichen Ladeeinrichtungen sowie
1 Doppelgelenkbus (~25 m)
2017 5 rein batterieelektrische Niederflur-Gelenkbusse (~18 m) nebst erforderlichen Ladeeinrichtungen Gelenkbusse
2018 4 rein batterieelektrische Niederflur-Gelenkbusse (~18 m) nebst erforderlichen Ladeeinrichtungen.
Beschreibung der Optionen: Siehe Ziffer II.1.5).
Beginn 1.12.2016 Abschluss 30.11.2018
Vertragserfüllungs- und Gewährleistungssicherheiten gemäß Vergabeunterlagen.
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Bewerbergemeinschaften dürfen sich nur bis zum Ablauf der Teilnahmefrist bilden.
Mehrere Bewerber können sich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall hat die Bewerbergemeinschaft mit Einreichung des Teilnahmeantrags
(a) sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Bewerber namentlich mit Anschrift,
(b) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen und
(c) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen
(Vordruck A1).
Darlegung der besonderen Bedingungen: Hierzu wird auf die Vordrucke A1 bis A4 des Auftraggebers verwiesen:
1: Bewerbergemeinschaftserklärung (Vordruck A1)
2: Eigenerklärung, dass kein Ausschlussgrund nach § 21 Abs. 1 und 4 SektVO vorliegt (Vordruck A2)
3: Eigenerklärung auftragsbezogener Umsatz (Vordruck A3)
4: Eigenerklärung - Angaben zu Referenzen (Vordruck A4)
Die Vordrucke sind auf der Homepage der Vergabestelle als Download zu erhalten (www.eva-aachen.de/ausschreibungen/ausschreibungen/aseag).
Mit Abgabe des indikativen Angebots:
Unterschriebene Verpflichtungserklärung des Unternehmens(Vordruck) nach § 18 TVgG-NRW zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen, unterschriebene Verpflichtungserklärung (Vordruck nach § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Vordrucke B5).
Unterschriebene Erklärung zu § 16 Abs. 5 TVgG-NRW (Vordruck B6).
Mit Abgabe des letztverbindlichen Angebotes:
Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150 der Gewerbeordnung (§ 19 Abs. 4 Mindestlohngesetz).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A) Kopie eines aktuellen Handelsregisterauszugs, nicht älter als 6 Monate, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist. Sollte der Bewerber gemäß den Rechtsvorschriften des Landes, in dem er ansässig ist, nicht in einem Berufs- oder Handelsregister eingetragen sein, ist dieser Umstand in einer unterschriebenen schriftlichen Eigenerklärung zu erklären und diese Erklärung anstelle des Nachweises einzureichen.
b) Eigenerklärung gemäß Vordruck A2 zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 21 Abs. 1 und 4 SektVO.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A) Nachweis einer aktuell bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden
b und c) Angaben zum Umsatz mit Aufträgen, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind (Lieferung von E-Bussen)unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen gemäß Vordruck A3, zu erhalten unter www.eva-aachen.de/ausschreibungen/ausschreibungen/aseag
d) Darstellung des Bewerbers (Leistungsspektrum und Kerngeschäft) und der Organisation (Hauptsitz, ggf. Niederlassungen, Struktur/Aufbau) sowie -falls zutreffend- ausführliche Darstellung der Konzernverbundenheit mit anderen Unternehmen
e) Kopie einer Bonitätsauskunft der Creditreform oder eines vergleichbaren Institutes (Bankauskunft genügt nicht), die nicht älter als 1 Jahr ist.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A) Beschreibung und Fotografien des Liefergegenstandes
b) Erklärung zu Referenzen
Liste von vergleichbaren Leistungen unter Angabe des Auftragsgegenstandes, der Auftragssumme, der Auftragszeiträume und des Auftraggebers mit Ansprechpartnern einschl. Telefonnummer (Vordruck A4)
1. Beschreibung der Produktionskapazität für Gelenkbusse in Niederflurtechnik mit rein batterieelektrischem Antrieb innerhalb eines Jahres
2. Erklärung über den Testeinsatz von Elektrobussen (~18 m) im ÖPNV (Beförderungskapazität mindestens 120 Personen) mit einer Reichweite von mindestens 250 km ohne Nachladung mit Angaben zum Projekt, zur Projektgröße, zum Namen des Ansprechpartners beim Auftraggeber
3. Erklärungen zur eingesetzten Lade-Infrastruktur im jeweiligen Testeinsatz mit Angaben zur Laufzeit des Testeinsatzes und Namen des Ansprechpartners beim Auftraggeber.
ASEAG "Elektrobusse"
1. Es sollten die vom Auftraggeber vorgegebenen Vordrucke verwendet werden. Diese sind an den dafür vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und zu unterschreiben.
Die Vordrucke können unter www.eva-aachen.de/ausschreibungen/ausschreibungen/aseag heruntergeladen werden.
2. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in einem verschlossenen Umschlag bei der Vergabestelle einzureichen. Die Umschläge sind als Teilnahmeanträge zu kennzeichnen und mit der Aufschrift "Achtung. Nicht öffnen. Teilnahmeantrag ASEAG Elektrobusse." zu versehen. Die Einreichung eines Teilnahmeantrages auf sonstigen Wegen - etwa per Telefax oder Mail - ist nicht zulässig.
3. Fragen sind ausschließlich per Mail an zu senden. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden nicht beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten wären, sollten sie dennoch erteilt werden, nicht verbindlich. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht spätestens 6 Kalendertage vor dem Schluss der Bewerbungsfrist gestellt werden, nicht zu beantworten.
4. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen; die Vergabestelle behält sich in diesem Fall vor, die Nachreichung einer Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.
5. Weiter Informationen zum Vergabeverfahren:
Abgabetermin für den vollständigen Teilnahmeantrag ist der 23.5.2016, 12:00 Uhr.
Nach Zulassung zum weiteren Verfahren erhalten Sie die Vergabeunterlagen mit Leistungsbeschreibung und Informationen zum weiteren Verfahrensablauf. Die ASEAG ist Sektorenauftraggeber.
6. Grundlage der vorliegenden Ausschreibung ist die Erwartung, dass Fördermittel für 14 Elektrobusse für die Stadt Aachen bewilligt werden. Sollten keine Förderungen oder nur Förderungen für eine geringere Anzahl von Bussen erfolgen sowie notwendige Genehmigungen nicht erteilt werden, behält sich der Auftraggeber ausdrücklich eine entsprechende Aufhebung/Teilaufhebung der vorliegenden Ausschreibung vor.
7. Für den Fall, dass nicht alle Unterlagen gemäß Abschnitt III dem Teilnahmeantrag beigefügt werden, kann der Bewerber aus formellen Gründen vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, formell fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung oder Aufklärung/Erläuterung von Unterlagen.
8. Die Vergabestelle wird vor Zuschlagserteilung von dem für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bieter einen Gewerbezentralregisterauszug gemäß GewO fordern und Abfragen bei Korruptions- und Vergaberegistern vornehmen.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 107 ff. GWB. Insbesondere weist der Auftraggeber darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag gemäß § 107 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Leitet der Bewerber oder Bieter kein Nachprüfungsverfahren ein, so darf er sich auf den Rechtsverstoß nicht mehr berufen. Leicht erkennbare Vergabeverstöße sind in Konkretisierung zu § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB innerhalb von wenigen Tagen, nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, zu rügen.