Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20080904_OGH0002_0020OB00175_08M0000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2020-01-23 05:58:05
Document Index: 159974271

Matched Legal Cases: ['OGH', '§ 1327', 'OGH', 'OGH', '§ 1327', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1327', '§ 1', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1327', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1327', 'OGH', 'OGH', '§ 1327', 'OGH', 'OGH', '§ 1327', '§ 12', '§ 1327', '§ 12', '§ 3', 'OGH', '§ 1327', '§ 1489', '§ 1480', 'OGH', 'OGH', '§ 291', '§ 406', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§91', '§1327', '§ 1327', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 91', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 273', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1293', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1327', 'OGH', 'OGH', '§ 1327', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1327', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1327', 'OGH', '§ 12', '§ 3', '§ 1327', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§1327', '§ 1327', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§3127', '§ 1327', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 2Ob175/08m - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 2Ob739/51 2Ob51/63 (2Ob5...
RS0031342
2Ob739/51; 2Ob51/63 (2Ob52/63, 2Ob53/63); 2Ob58/69; 2Ob93/70; 2Ob6/71; 2Ob88/71 (2Ob89/71); 2Ob38/72; 2Ob294/71; 2Ob26/72 (2Ob27/72); 6Ob50/73; 7Ob46/76; 7Ob10/77; 8Ob66/79; 2Ob59/80; 8Ob130/80; 7Ob65/80; 2Ob39/89; 2Ob61/92 (2Ob62/92, 2Ob63/92); 2Ob44/93; 1Ob155/97v; 2Ob22/97t; 2Ob243/99w; 2Ob157/00b; 2Ob281/02s; 1Ob175/04y; 2Ob99/06g; 2Ob11/06s; 6Ob276/07t; 2Ob41/08f; 2Ob175/08m; 2Ob150/08k; 2Ob119/09b; 2Ob60/09a; 2Ob149/09i; 2Ob57/10m; 2Ob31/13t; 3Ob70/17s; 1Ob121/17a; 7Ob62/18w; 2Ob24/19x
Eine den Hinterbliebenen nach § 1327 ABGB zuerkannte Rente ist keine Unterhaltsforderung, sondern eine Schadenersatzforderung (SZ 18/67). Auch Unterhaltsbeträge, die der Getötete zu seinen Lebzeiten geleistet hat, obwohl er mit Rücksicht auf seine Vermögenslage nur zur Leistung geringerer Beträge hätte verhalten werden können, sind den Hinterbliebenen zu ersetzen.
2 Ob 739/51
Entscheidungstext OGH 21.11.1951 2 Ob 739/51
Veröff: SZ 24/317
2 Ob 51/63
Entscheidungstext OGH 14.03.1963 2 Ob 51/63
nur: Eine den Hinterbliebenen nach § 1327 ABGB zuerkannte Rente ist keine Unterhaltsforderung, sondern eine Schadenersatzforderung (SZ 18/67). (T1)
Veröff: ZVR 1963/234 S 237
2 Ob 58/69
Entscheidungstext OGH 26.03.1969 2 Ob 58/69
nur: Auch Unterhaltsbeträge, die der Getötete zu seinen Lebzeiten geleistet hat, obwohl er mit Rücksicht auf seine Vermögenslage nur zur Leistung geringerer Beträge hätte verhalten werden können, sind den Hinterbliebenen zu ersetzen. (T2)
Beisatz: Leistungen der subsidiär unterhaltspflichtigen Mutter. (T3)
Veröff: EvBl 1969/339 S 518
2 Ob 93/70
Entscheidungstext OGH 08.10.1970 2 Ob 93/70
nur T2; Veröff: MietSlg 22197
nur T1; Veröff: SZ 44/39 = ZVR 1972/27 S 49
2 Ob 88/71
Entscheidungstext OGH 22.04.1971 2 Ob 88/71
nur T1; Beisatz: Der den Hinterbliebenen gemäß § 1327 ABGB gebührende Anspruch auf Ersatz des entgangenen Unterhalts ist kein aus dem Gesetz gebührender Unterhaltsanspruch im Sinne des § 1 Abs 3 KO, sondern ein Schadenersatzanspruch. (T4)
2 Ob 38/72
Entscheidungstext OGH 28.03.1972 2 Ob 38/72
nur T1; Veröff: ZVR 1973/165 S 220
2 Ob 294/71
Entscheidungstext OGH 06.04.1972 2 Ob 294/71
Veröff: ZVR 1973/39 S 50
2 Ob 26/72
Entscheidungstext OGH 28.12.1972 2 Ob 26/72
Veröff: SZ 45/143 = ZVR 1974/112 S 178
6 Ob 50/73
Entscheidungstext OGH 08.03.1973 6 Ob 50/73
nur T1; Veröff: SZ 49/101 = ZVR 1977/263 S 333
nur T1; Beisatz: Originäre Forderung. (T5)
Veröff: VersR 1978,288 = ZVR 1978/79 S 117
8 Ob 66/79
Entscheidungstext OGH 05.04.1979 8 Ob 66/79
nur T1; Veröff: ZVR 1980/240 S 226
2 Ob 59/80
Entscheidungstext OGH 24.06.1980 2 Ob 59/80
nur T1; Beisatz: Diese Schadenersatzanspruch nach § 1327 ABGB geht allfälligen Unterhaltsansprüchen gegen unterhaltspflichtige Personen vor. (T6)
8 Ob 130/80
Entscheidungstext OGH 21.05.1981 8 Ob 130/80
Auch; nur T1; Beisatz: Daher Zession möglich. (T7)
7 Ob 65/80
Entscheidungstext OGH 25.06.1981 7 Ob 65/80
2 Ob 39/89
Entscheidungstext OGH 30.08.1989 2 Ob 39/89
nur T1; Beis wie T7; Veröff: WBl 1989,378 = VersR 1990,764
2 Ob 61/92
Entscheidungstext OGH 25.11.1992 2 Ob 61/92
nur T1; Veröff: EvBl 1993/106 S 452
2 Ob 44/93
Entscheidungstext OGH 26.08.1993 2 Ob 44/93
Auch; nur T1; Beisatz: Diese Bestimmung enthält eine Sonderregelung zugunsten mittelbar Geschädigter und gewährt dem nach dem Gesetz Unterhaltsberechtigten originäre Ansprüche auf Ersatz einer entgangenen tatsächlichen Unterhaltsleistung und keinen Unterhaltsanspruch. Auch der Anspruch der Witwe nach § 1327 ABGB ist ein derartiger originärer Schadenersatzanspruch gegen den Schädiger. (T8)
Beisatz: Der Hinterbliebene ist grundsätzlich so zu stellen, wie er stünde, wenn der zum Unterhalt Verpflichtete nicht getötet worden wäre. (T9)
Beisatz: Die begehrte Erhöhung einer gesetzlichen Hinterbliebenenrente wegen geänderter Verhältnisse bleibt inhaltlich Schadenersatz, und zwar auch dann, wenn eine Neuberechnung der Rente etwa wegen Erhöhung der Konsumquote oder wegen höherem (fiktiven) Einkommens des Getöteten begehrt wird. (T10)
2 Ob 22/97t
Entscheidungstext OGH 02.09.1999 2 Ob 22/97t
2 Ob 243/99w
Entscheidungstext OGH 02.09.1999 2 Ob 243/99w
Vgl aber; Beisatz: Der gesetzliche Unterhaltsanspruch ist als Mindestanspruch nach § 1327 ABGB anzusehen. (T11)
Veröff: SZ 72/135
2 Ob 157/00b
Entscheidungstext OGH 08.06.2000 2 Ob 157/00b
2 Ob 281/02s
Entscheidungstext OGH 12.09.2003 2 Ob 281/02s
nur: Eine den Hinterbliebenen nach § 1327 ABGB zuerkannte Rente ist keine Unterhaltsforderung, sondern eine Schadenersatzforderung. (T12)
Beisatz: Gewisse Formulierungsunterschiede zwischen § 12 Abs 2 EKHG und § 1327 ABGB legen in manchen Punkten ein unterschiedliches Verständnis nahe. Im Falle der bloßen Gefährdungshaftung nach § 12 Abs 2 EKHG und § 3 RHPflG ist der Ersatzanspruch nach dem gesetzlichen Unterhaltsanspruch zu beurteilen. Es kommt nicht darauf an, ob der tatsächlich geleistete Unterhalt höher war als der gesetzliche. (T13)
Beis wie T8 nur: Diese Bestimmung enthält eine Sonderregelung zugunsten mittelbar Geschädigter und gewährt dem nach dem Gesetz Unterhaltsberechtigten originäre Ansprüche auf Ersatz einer entgangenen tatsächlichen Unterhaltsleistung und keinen Unterhaltsanspruch. (T14)
2 Ob 11/06s
Entscheidungstext OGH 28.06.2007 2 Ob 11/06s
Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T9; Beis wie T14
nur T1; Beisatz: Der Rentenanspruch nach § 1327 ABGB verjährt daher innerhalb der Frist des § 1489 ABGB und nicht nach § 1480 ABGB. (T15)
Auch; nur T2; Beis wie T5; Beis wie T8 nur: Diese Bestimmung gewährt dem nach dem Gesetz Unterhaltsberechtigten originäre Ansprüche auf Ersatz einer entgangenen tatsächlichen Unterhaltsleistung. (T16)
Auch; Beis wie T5; Auch Beis wie T14; Beis wie T11
2 Ob 60/09a
Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 60/09a
3 Ob 70/17s
Entscheidungstext OGH 30.08.2017 3 Ob 70/17s
Auch; Beisatz: Es ist somit daran festzuhalten, dass es sich beim Recht des Hinterbliebenen auf Ersatz des entgangenen Unterhalts um einen Schadenersatz- und keinen Unterhaltsanspruch handelt, der weder in der Insolvenz des Schädigers für die nach Insolvenzeröffnung fällig werdenden monatlichen Renten noch bei Anwendung des § 291b EO als gesetzlicher Unterhaltsanspruch zu behandeln ist. (T17)
Vgl; Beis wie T14; Beisatz: Hier: Zum schadenersatzrechtlichen Freistellungsanspruch; Anspruch eines Arztes gegen den regresspflichtigen Rechtsanwalt, ihn hinsichtlich einer titulierten Rentenzahlungsverpflichtung gegenüber dem Witwer freizustellen (Befreiungsrente; Analogie zur Ausnahmeregelung des § 406 Satz 2 ZPO). (T18)
7 Ob 62/18w
Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 62/18w
nur T1; nur T2; Beis wie T11
ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0031342
JJR_19511121_OGH0002_0020OB00739_5100000_001
Rechtssatz für 2Ob424/55 (2Ob425/55) 2O...
RS0046992
2Ob424/55 (2Ob425/55); 2Ob76/61; 2Ob519/61; 2Ob82/62; 2Ob36/67; 2Ob236/67; 2Ob350/69; 8Ob90/75; 8Ob151/78; 8Ob513/81; 2Ob248/81; 2Ob143/82; 2Ob106/83; 2Ob98/88; 2Ob38/90; 2Ob99/06g; 2Ob175/08m
ABGB §91 C3c
ABGB §1327 C1
Das Eigeneinkommen der Frau, aus dem sie schon zu Lebzeiten ihres Mannes freiwillig den Unterhalt ganz oder teilweise bestritten hat, ist bei Errechnung des wirklichen Entganges nach § 1327 ABGB zu berücksichtigen.
2 Ob 424/55
Entscheidungstext OGH 12.10.1955 2 Ob 424/55
Veröff: JBl 1956,49 = ZVR 1956/40 S 56
2 Ob 76/61
Entscheidungstext OGH 28.02.1961 2 Ob 76/61
Veröff: ZVR 1961/251 S 209
2 Ob 519/61
Entscheidungstext OGH 12.01.1962 2 Ob 519/61
2 Ob 82/62
Entscheidungstext OGH 22.06.1962 2 Ob 82/62
2 Ob 236/67
Entscheidungstext OGH 21.09.1967 2 Ob 236/67
2 Ob 350/69
Entscheidungstext OGH 15.01.1970 2 Ob 350/69
8 Ob 90/75
Entscheidungstext OGH 07.05.1975 8 Ob 90/75
Veröff: ZVR 1975/222 S 309
8 Ob 151/78
Entscheidungstext OGH 11.10.1978 8 Ob 151/78
Beisatz: Kein Abgehen von dieser Rechtsprechung zumal es nach der Vorschrift des § 91 ABGB in der seit 01.01.1976 bestehenden Fassung Sache der Ehegatten ist, ihre eheliche Lebensgemeinschaft, besonders die Haushaltsführung und die Erwerbstätigkeit, unter Rücksichtnahme aufeinander einvernehmlich zu gestalten. (T1)
8 Ob 513/81
Entscheidungstext OGH 11.02.1982 8 Ob 513/81
2 Ob 248/81
Entscheidungstext OGH 30.11.1982 2 Ob 248/81
2 Ob 143/82
Entscheidungstext OGH 31.05.1983 2 Ob 143/82
Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn vereinbarungsgemäß das Einkommen eines Ehegatten zur Deckung der Kosten des täglichen Lebensunterhaltes der Familie, jenes des anderen Ehegatten aber zur Schaffung gemeinsamen Vermögens verwendet wird. (T2)
2 Ob 106/83
Entscheidungstext OGH 08.05.1984 2 Ob 106/83
2 Ob 38/90
Entscheidungstext OGH 25.04.1990 2 Ob 38/90
Beisatz: Künftige Entwicklungen des Eigeneinkommens des hinterbliebenen Ehegatten sind, soweit möglich, bei der Bemessung im Rahmen einer Prognose zu berücksichtigen. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0046992
JJR_19551012_OGH0002_0020OB00424_5500000_001
Rechtssatz für 2Ob641/56 2Ob509/57 2Ob...
RS0031835
2Ob641/56; 2Ob509/57; 2Ob460/58; 2Ob38/62; 2Ob51/63 (2Ob52/63, 2Ob53/63); 2Ob17/65; 2Ob304/67 (2Ob305/67); 2Ob316/68; 2Ob255/71; 2Ob176/74; 2Ob186/74 (2Ob187/74); 8Ob151/76 (8Ob152/76 -8Ob154/76); 8Ob98/76 (8Ob99/76); 8Ob167/76; 2Ob3/77; 2Ob62/78; 8Ob205/78 (8Ob206/78); 2Ob56/79; 8Ob198/79 (8Ob268/79); 2Ob177/79; 2Ob196/79; 2Ob75/80; 8Ob223/80 (8Ob224/80); 2Ob153/82; 2Ob33/92; 1Ob155/97v; 2Ob22/97t; 2Ob157/00b; 6Ob203/00x; 1Ob175/04y; 2Ob99/06g; 2Ob11/06s; 2Ob3/08t; 2Ob175/08m; 2Ob150/08k; 2Ob119/09b; 2Ob149/09i; 2Ob40/10m; 2Ob57/10m; 2Ob94/13g; 5Ob41/17s
Auch die künftige Entwicklung der Einkommensverhältnisse des getöteten Unterhaltspflichtigen ist mitzuberücksichtigen. Es gilt in diesen Fällen, eine Prognose für die Zukunft zu treffen, die sich allerdings niemals mit unbedingter Sicherheit absehen lässt; es genügt daher eine nach den Umständen mit großer Wahrscheinlichkeit zu erwartende Entwicklung, "was nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge zu erwarten war".
2 Ob 641/56
Entscheidungstext OGH 28.11.1956 2 Ob 641/56
Veröff: ZVR 1957/158 S 156
2 Ob 509/57
Entscheidungstext OGH 27.11.1957 2 Ob 509/57
2 Ob 460/58
Entscheidungstext OGH 30.01.1959 2 Ob 460/58
2 Ob 38/62
Entscheidungstext OGH 09.02.1962 2 Ob 38/62
Beisatz: Getöteter Maurer, der demnächst Polier geworden wäre. (T1)
Veröff: ZVR 1963/210 S 213 = ZVR 1963/234 S 237
Beisatz: Praktischer Arzt (T2)
2 Ob 304/67
Entscheidungstext OGH 30.11.1967 2 Ob 304/67
Beisatz: Getöteter Angestellter, der Tankstellenpächter geworden wäre. (T3)
2 Ob 316/68
Entscheidungstext OGH 09.01.1969 2 Ob 316/68
Beisatz: Kraftfahrzeughändler, dessen Einkommen sich infolge der Zunahme der Motorisierung gesteigert hätte. (T4)
2 Ob 255/71
Entscheidungstext OGH 18.05.1972 2 Ob 255/71
Beisatz: Keine Prognose über die künftige Entwicklung von Löhnen, Sozialrenten und Preisen für einen längeren Zeitraum oder gar auf Jahrzehnte hinaus. (T5) ZVR 1973/160 S 218
nur: Auch die künftige Entwicklung der Einkommensverhältnisse des getöteten Unterhaltspflichtigen ist mitzuberücksichtigen. (T6)
8 Ob 98/76
Entscheidungstext OGH 29.09.1976 8 Ob 98/76
Beisatz: Gemäß § 273 ZPO Zugrundelegung einer indexmäßig dynamisierten Einkommensentwicklung. (T7); Beis wie T5
2 Ob 3/77
Entscheidungstext OGH 24.02.1977 2 Ob 3/77
2 Ob 62/78
Entscheidungstext OGH 11.05.1978 2 Ob 62/78
8 Ob 205/78
Entscheidungstext OGH 15.02.1979 8 Ob 205/78
Beis wie T5; Veröff: ZVR 1980/71 S 80
nur T6; Beis wie T5; Veröff: EFSlg 33821
2 Ob 196/79
Entscheidungstext OGH 26.02.1980 2 Ob 196/79
Auch; nur T6; Veröff: ZVR 1980/323 S 340
2 Ob 75/80
Entscheidungstext OGH 24.06.1980 2 Ob 75/80
Veröff: SZ 53/96
8 Ob 223/80
Entscheidungstext OGH 26.02.1981 8 Ob 223/80
Auch; Veröff: SZ 54/24
Entscheidungstext OGH 26.02.1981 2 Ob 153/82
2 Ob 33/92
Entscheidungstext OGH 16.12.1992 2 Ob 33/92
Auch; Beisatz: Künftige Entwicklungen der Einkommens- und Lebensverhältnisse sind, soweit möglich, schon bei der erstmaligen Zumessung einer Rente im Rahmen einer Prognose zu berücksichtigen; künftig Entgehendes ist daher nach dem gewöhnlichen, das heißt wahrscheinlichen Lauf der Dinge (§ 1293 ABGB) zu bemessen; dagegen sind aber bloße Möglichkeiten, für deren Eintritt hinlängliche Anhaltspunkte fehlen, nicht zu beachten. (T8); Beisatz: Eine Prognose der künftigen Entwicklung für einen längeren Zeitraum oder gar auf Jahrzehnte hinaus ist nicht zu stellen; dies gilt insbesondere auch für die künftige Entwicklung der Löhne, Gehälter und Pensionen, weil sie von nicht zu überblickenden Faktoren abhängig ist. (T9) Veröff: SZ 71/5
6 Ob 203/00x
Entscheidungstext OGH 26.04.2001 6 Ob 203/00x
Vgl; Beisatz: Wie in jenen Fällen, in denen das Ende einer Rente von völlig ungewissen Umständen bestimmt wird, muss auch dort, wo weitgehend unbekannt ist, ob und mit welcher Änderung der Höhe der Rente bei (fiktivem) Eintritt in den Ruhestand des Unterhaltspflichtigen zu rechnen ist, von einer Berücksichtigung dieses Umstandes Abstand genommen werden. (T10)
Auch; Beisatz: Demnach ist auch zu berücksichtigen, wenn eine ernstliche und konkrete Absicht der Ehegatten bestand, dem Ehemann ab einem bestimmten Zeitpunkt die Führung des Haushaltes aufzuerlegen. (T11)
2 Ob 3/08t
Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 3/08t
Auch; Beis wie T8 nur: Künftige Entwicklungen der Einkommens- und Lebensverhältnisse sind, soweit möglich, schon bei der erstmaligen Zumessung einer Rente im Rahmen einer Prognose zu berücksichtigen. (T12)
Auch; Beis wie T12; Beisatz: Auszugehen ist von den Verhältnissen (bis) zum Todes-bzw Verletzungszeitpunkt. (T13)
Auch; nur T6; Auch Beis wie T13; Auch Beis wie T12; Veröff: SZ 2010/68
Auch; nur T6; Beis wie T12; Beis wie T13
nur T6; nur: Es gilt, eine Prognose für die Zukunft zu treffen. (T14); Auch Beis wie T13
5 Ob 41/17s
Entscheidungstext OGH 04.05.2017 5 Ob 41/17s
ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0031835
JJR_19561128_OGH0002_0020OB00641_5600000_001
Rechtssatz für 2Ob113/62 8Ob91/71 2Ob2...
RS0031291
2Ob113/62; 8Ob91/71; 2Ob209/74; 2Ob186/74 (2Ob187/74); 2Ob354/74; 8Ob37/76; 8Ob98/76 (8Ob99/76); 8Ob206/83; 2Ob589/83; 8Ob51/86; 8Ob92/87; 2Ob63/88; 2Ob14/89 (2Ob15/89); 2Ob64/92; 1Ob155/97v; 2Ob99/06g; 2Ob11/06s; 2Ob175/08m; 2Ob150/08k; 2Ob119/09b; 2Ob149/09i; 2Ob40/10m; 2Ob57/10m; 2Ob62/12z; 2Ob27/14f; 2Ob94/13g; 2Ob145/14h
Der Begriff "Entgangenes" in § 1327 ABGB umfasst auch "künftig Entgehendes". "Entgang" ist alles, was die Hinterbliebenen erhielten, wenn der zur Unterhaltsleistung aus dem Gesetz Verpflichtete nicht getötet worden wäre.
2 Ob 113/62
Entscheidungstext OGH 13.04.1962 2 Ob 113/62
Veröff: ZVR 1962/257 S 279
nur: "Entgang" ist alles, was die Hinterbliebenen erhielten, wenn der zur Unterhaltsleistung aus dem Gesetz Verpflichtete nicht getötet worden wäre. (T1)
2 Ob 209/74
Entscheidungstext OGH 26.09.1974 2 Ob 209/74
nur: Der Begriff "Entgangenes" in § 1327 ABGB umfasst auch "künftig Entgehendes". (T2)
2 Ob 354/74
Entscheidungstext OGH 13.02.1975 2 Ob 354/74
Veröff: SZ 48/13
8 Ob 37/76
Entscheidungstext OGH 24.03.1976 8 Ob 37/76
Beisatz: Als ein solcher Entgang ist auch der Entfall der Möglichkeit, weiterhin einen Unterhaltsvorschuss zu beziehen, anzusehen. (T3)
8 Ob 92/87
Entscheidungstext OGH 17.05.1988 8 Ob 92/87
Veröff: ZVR 1989/136 S 229
2 Ob 63/88
Entscheidungstext OGH 07.02.1989 2 Ob 63/88
2 Ob 14/89
Entscheidungstext OGH 30.08.1989 2 Ob 14/89
Veröff: SZ 62/140 = JBl 1990,240 = ZVR 1990/123 S 315
2 Ob 64/92
Entscheidungstext OGH 16.12.1992 2 Ob 64/92
nur T2; Veröff: SZ 71/5
Auch; nur T1; Beisatz: Die Hinterbliebenen sind grundsätzlich so zu stellen, wie sie stünden, wenn der zum Unterhalt Verpflichtete nicht getötet worden wäre. (T4)
Auch; nur T1; Beis wie T4; Veröff: SZ 2010/68
2 Ob 62/12z
Entscheidungstext OGH 07.08.2012 2 Ob 62/12z
2 Ob 27/14f
Entscheidungstext OGH 17.03.2014 2 Ob 27/14f
ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0031291
JJR_19620413_OGH0002_0020OB00113_6200000_001
Rechtssatz für 2Ob51/63 (2Ob52/63, ...
RS0031391
2Ob51/63 (2Ob52/63, 2Ob53/63); 2Ob37/69; 2Ob6/71; 5Ob141/73; 8Ob247/80; 8Ob65/85 (8Ob66/85); 2Ob8/86; 2Ob63/88; 2Ob14/89 (2Ob15/89); 2Ob33/91; 2Ob57/92; 2Ob22/97t; 2Ob243/99w; 2Ob106/98x; 2Ob157/00b; 2Ob175/00z; 2Ob281/02s; 2Ob175/08m; 1Ob66/08z; 2Ob9/09a; 2Ob62/12z
§ 1327 ABGB soll diesen Personen das ersetzen, was sie vom Getöteten aus dem Titel des gesetzlichen Anspruches auf Unterhalt verlangen konnten.
2 Ob 37/69
Entscheidungstext OGH 27.02.1969 2 Ob 37/69
5 Ob 141/73
Entscheidungstext OGH 05.09.1973 5 Ob 141/73
Beisatz: Geschiedene Ehefrau. (T1) Veröff: SZ 54/17
8 Ob 65/85
Entscheidungstext OGH 21.11.1985 8 Ob 65/85
Auch; Beisatz: Es ist insoweit Schadenersatz zu leisten, als die entgangenen Leistungen Unterhaltscharakter haben. (T2)
2 Ob 8/86
Entscheidungstext OGH 14.10.1986 2 Ob 8/86
Veröff: SZ 59/166
2 Ob 33/91
Entscheidungstext OGH 18.09.1991 2 Ob 33/91
2 Ob 57/92
Entscheidungstext OGH 08.07.1993 2 Ob 57/92
Auch; Beis wie T2; Veröff: ZVR 1994/129 S 311
Vgl auch; Beisatz: Der gesetzliche Unterhaltsanspruch ist als Mindestanspruch nach § 1327 ABGB anzusehen. (T3); Veröff: SZ 72/135
2 Ob 106/98x
Entscheidungstext OGH 23.09.1999 2 Ob 106/98x
Vgl auch; Beisatz: Der Hinterbliebene ist grundsätzlich so zu stellen, wie er stünde, wenn der zum Unterhalt Verpflichtete nicht getötet worden wäre. (T4)
Beisatz: Im Falle der bloßen Gefährdungshaftung nach § 12 Abs 2 EKHG und § 3 RHPflG ist der Ersatzanspruch nach dem gesetzlichen Unterhaltsanspruch zu beurteilen. Es kommt nicht darauf an, ob der tatsächlich geleistete Unterhalt höher war als der gesetzliche. (T5)
Auch; Beisatz: Maßgebend für die Berechnung des Entgangs sind dabei letztlich die tatsächlich erbrachten, Unterhaltscharakter aufweisenden Leistungen, soferne sie nicht auffallend über das gesetzliche Maß des Unterhalts hinausgehen, also noch einigermaßen im Verhältnis zu diesem stehen. (T6)
Auch; Beisatz: Grundvoraussetzung des Anspruchs nach § 1327 ABGB ist das Bestehen eines gesetzlichen Unterhaltsanspruchs. (T7)
ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0031391
JJR_19630314_OGH0002_0020OB00051_6300000_002
Rechtssatz für 2Ob22/95 2Ob99/06g 2Ob1...
RS0041464
2Ob22/95; 2Ob99/06g; 2Ob175/08m
Hätte die Witwe nach dem Tode ihres Mannes den Beruf aufgegeben, so muss sie, wenn sie nunmehr den Beruf fortführt, sich Einkommen daraus auf ihren Rentenanspruch nicht anrechnen lassen.
2 Ob 22/95
Entscheidungstext OGH 09.03.1995 2 Ob 22/95
Auch; Beisatz: Es ist bei der Berechnung des Unterhaltsentgangs auf den geplanten hypothetischen Verlauf abzustellen; hier: die Witwe hätte nach der beabsichtigten künftigen Lebensgestaltung ein Einkommen erzielt, das sie nun tatsächlich nicht erzielt, was in die Berechnung ihres Unterhaltsentgangs miteinzubeziehen ist. (T1)
Vgl; Beisatz: Künftige Entwicklungen des Eigeneinkommens des hinterbliebenen Ehegatten sind, soweit möglich, bei der Bemessung im Rahmen einer Prognose zu berücksichtigen. (T2)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0041464
JJR_19950309_OGH0002_0020OB00022_9500000_001
Rechtssatz für 2Ob11/06s 2Ob175/08m
RS0122263
2Ob11/06s; 2Ob175/08m
ABGB §1327a
Bei der Bemessung der Schadenersatzansprüche nach § 1327 ABGB ist grundsätzlich von den Verhältnissen (bis) zum Todes- beziehungsweise Verletzungszeitpunkt auszugehen.
Bem: Vgl 1 Ob 155/97v; 2 Ob 157/00b; 1 Ob 175/04y; 2 Ob 99/06g. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122263
JJR_20070628_OGH0002_0020OB00011_06S0000_001
Rechtssatz für 2Ob175/08m
RS0124246
Bei der Prognose einer zukünftigen Entwicklung der Lebens- und Einkommensverhältnisse der Ehegatten ist die von ihnen beabsichtigte Gestaltungsänderung zu berücksichtigen. Es ist auf konkrete, von den Ehegatten so geplante, zukünftige Ereignisse abzustellen, deren Eintritt nach dem üblichen Verlauf der Dinge realitätsnah erscheint.
ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0124246
JJR_20080904_OGH0002_0020OB00175_08M0000_001
RS0124247
ABGB §3127 c1
Präsentiert sich die vom hinterbliebenen Ehegatten behauptete Lebensplanung (Familiengründung) als von Unsicherheitsfaktoren geprägt, die nicht nur durch die Entscheidungen der Ehegatten und anderer Beteiligter (potenzieller Dienstgeber) steuerbar sind, so liegt eine bloß abstrakt mögliche zukünftige Entwicklung vor, die nicht ausreicht, um sie bei der Bemessung des entgangenen Unterhalts nach § 1327 ABGB zu berücksichtigen.
Beisatz: Ob beziehungsweise zu welchem Zeitpunkt sich der Wunsch der Ehegatten nach zwei bis drei Kindern verwirklicht hätte, ist keine Tatsache, deren Eintritt sich nach dem „üblichen Verlauf" verlässlich beurteilen lässt. (T1)
ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0124247
JJR_20080904_OGH0002_0020OB00175_08M0000_002