Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20131106_OGH0002_0050OB00057_13P0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2019-01-22 06:48:52
Document Index: 38365183

Matched Legal Cases: ['OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1096', '§ 1111', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1096', 'OGH', 'OGH', '§ 1096', 'OGH', 'OGH', '§1438', '§1438', '§391', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§364', '§364', '§1096', '§ 364', '§ 364', 'OGH', 'OGH', '§ 364', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§16', '§16', '§ 1096', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1096', 'OGH', 'OGH', 'OGH', '§ 1096', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH', 'OGH']

RIS - Rechtssätze für 5Ob57/13p - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 5Ob206/71 7Ob167/72 6Ob...
RS0021443
5Ob206/71; 7Ob167/72; 6Ob554/77 (6Ob555/77); 8Ob533/77; 3Ob632/77; 3Ob519/82 (3Ob520/82); 4Ob614/88 (4Ob615/88); 7Ob504/90; 9Ob187/97h; 1Ob108/97g; 2Ob36/98b; 7Ob155/05b; 6Ob73/06p; 3Ob234/12a; 5Ob57/13p; 10Ob65/14b; 9Ob23/15w; 3Ob85/15v; 8Ob34/17h
Bei gänzlicher oder teilweiser Unbrauchbarkeit des Bestandobjektes tritt die Zinsminderung von Gesetzeswegen ein.
5 Ob 206/71
Entscheidungstext OGH 15.09.1971 5 Ob 206/71
Veröff: EvBl 1972/74 S 128 = ImmZ 1972,168 = MietSlg 23130
Veröff: MietSlg 24139
6 Ob 554/77
Entscheidungstext OGH 23.05.1977 6 Ob 554/77
8 Ob 533/77
Entscheidungstext OGH 06.07.1977 8 Ob 533/77
3 Ob 632/77
Entscheidungstext OGH 21.02.1978 3 Ob 632/77
3 Ob 519/82
Entscheidungstext OGH 28.04.1982 3 Ob 519/82
7 Ob 504/90
Entscheidungstext OGH 07.06.1990 7 Ob 504/90
9 Ob 187/97h
Entscheidungstext OGH 25.06.1997 9 Ob 187/97h
Veröff: SZ 70/97
Auch; Beisatz: Dies unabhängig von einem Verschulden des Bestandgebers. (T1)
Beis wie T1; Veröff: SZ 2013/28
5 Ob 57/13p
Entscheidungstext OGH 06.11.2013 5 Ob 57/13p
Vgl auch; Beisatz: Der Bestandnehmer hat kein Zinsminderungsrecht im Sinne des § 1096 Abs 1 zweiter Satz ABGB, wenn der Gebrauchsnutzen aus seinem Verschulden vereitelt wird oder er dafür nach den §§ 1111, 1313a ABGB einzustehen hat. (T2)
Auch; Veröff: SZ 2016/30
8 Ob 34/17h
Entscheidungstext OGH 28.09.2017 8 Ob 34/17h
ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0021443
JJR_19710915_OGH0002_0050OB00206_7100000_005
Rechtssatz für 5Ob153/75 (5Ob224/75) 4O...
RS0021420
5Ob153/75 (5Ob224/75); 4Ob520/76; 7Ob616/77; 8Ob526/90; 1Ob517/92; 1Ob108/97g; 2Ob36/98b; 7Ob155/05b; 3Ob234/12a; 5Ob57/13p; 3Ob85/15v; 8Ob34/17h
Bei Vorliegen des Tatbestandes nach § 1096 ABGB ist der Zins schon von Rechts wegen gemindert. Es bedarf dazu weder einer rechtsgestaltenden Erklärung noch einer Klage auf Zinsminderung (MietSlg 18167, 20130, 21168).
Veröff: EvBl 1976/192 S 397
Beisatz: Und zwar unabhängig von der Frage des Verschuldens. (T1)
Veröff: ImmZ 1976,187
7 Ob 616/77
Entscheidungstext OGH 01.09.1977 7 Ob 616/77
Beis wie T1; Veröff: ImmZ 1991,360
1 Ob 517/92
Entscheidungstext OGH 15.01.1992 1 Ob 517/92
Auch; nur: Bei Vorliegen des Tatbestandes nach § 1096 ABGB ist der Zins schon von Rechts wegen gemindert. (T2)
nur T2; Beis wie T1; Beisatz: Denn diese Bestimmung normiert eine Gewährleistungsfolge eigener Art. (T3)
Beisatz: Deshalb ist auch ein vertragliches Kompensationsverbot in diesem Zusammenhang unerheblich. (T4)
Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2013/28
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0021420
JJR_19751104_OGH0002_0050OB00153_7500000_001
Rechtssatz für 3Ob529/78 7Ob724/79 (7Ob...
RS0033876
3Ob529/78; 7Ob724/79 (7Ob725/79); 6Ob564/80; 6Ob705/84; 4Ob146/84; 2Ob508/88; 6Ob704/87; 9ObA148/94; 3Ob26/98i; 7Ob171/00y; 6Ob263/00w; 5Ob29/09i; 3Ob182/12d; 5Ob57/13p; 5Ob49/13m; 4Ob241/14s; 4Ob194/15f; 7Ob139/15i
ABGB §1438 Ba
ABGB §1438 Cb
ZPO §391 C
Wer eine außergerichtliche Aufrechnung behauptet, muss auch die Aufrechnungshandlung dartun, weil das Gegenüberstehen gleichartiger Forderungen zunächst nur ein Aufrechnungsverhältnis schafft und erst - dann allerdings auf jenen Zeitpunkt, zu dem Forderung und Gegenforderung einander aufrechenbar gegenübertraten, zurückwirkend - zur Schuldtilgung führt, wenn die Aufrechnungshandlung hinzutritt (SZ 43/60, EvBl 1972/187, EvBl 1978/66 ua).
3 Ob 529/78
Entscheidungstext OGH 21.03.1979 3 Ob 529/78
7 Ob 724/79
Entscheidungstext OGH 18.10.1979 7 Ob 724/79
6 Ob 564/80
Entscheidungstext OGH 26.03.1980 6 Ob 564/80
6 Ob 705/84
Entscheidungstext OGH 24.01.1985 6 Ob 705/84
Vgl auch; Beisatz: Nicht schlüssig sind die Ausführungen eines beklagten Mieters, womit er lediglich eine Aufrechnungslage zwischen den Mietzinsforderungen einer auf Räumung klagenden Partei und seinen Schadenersatzforderungen, die bereits vor Klagseinbringung entstanden sein sollen, nicht aber eine unbedingte Aufrechnungserklärung behauptet, die zur Schuldtilgung erforderlich gewesen wäre. (T1)
4 Ob 146/84
Entscheidungstext OGH 15.01.1985 4 Ob 146/84
2 Ob 508/88
Entscheidungstext OGH 14.06.1988 2 Ob 508/88
Veröff: ÖBA 1989,200 = JBl 1989,171
6 Ob 704/87
Entscheidungstext OGH 01.12.1988 6 Ob 704/87
Vgl auch; Beisatz: Ein am Stichtag bestehender Zinsrückstand ist mangels einer bis dahin erfolgten Aufrechnungserklärung ungeachtet des Bestandes aufrechenbarer Gegenforderungen nicht getilgt. Eine nach der Auflösungserklärung erklärte Aufrechnung des Mietzinsschuldners wirkt zwar zurück, beseitigt aber nicht rückwirkend die Wirksamkeit der auf den Zinsrückstand gestützten rechtsgestaltenden Aufhebungserklärung. (T2)
9 ObA 148/94
Entscheidungstext OGH 14.09.1994 9 ObA 148/94
3 Ob 26/98i
Entscheidungstext OGH 28.06.1999 3 Ob 26/98i
7 Ob 171/00y
Entscheidungstext OGH 26.07.2000 7 Ob 171/00y
Vgl auch; Beisatz: Der Aufrechnungsvollzug verlangt die Geltendmachung gegenüber dem Aufrechnungsgegner (eine Aufrechnungserklärung) und erfolgt nicht automatisch im Zeitpunkt des Zusammentreffens aufrechenbarer Forderungen. (T3)
5 Ob 29/09i
Entscheidungstext OGH 13.10.2009 5 Ob 29/09i
Vgl; Beisatz: Das Gegenüberstehen gleichartiger Forderungen schafft nur ein Aufrechnungsverhältnis, führt aber ohne Aufrechnungshandlung noch nicht zur Schuldtilgung. (T4)
3 Ob 182/12d
Entscheidungstext OGH 14.11.2012 3 Ob 182/12d
Auch; nur: Wer eine außergerichtliche Aufrechnung behauptet, muss auch die Aufrechnungshandlung dartun, weil das Gegenüberstehen gleichartiger Forderungen zunächst nur ein Aufrechnungsverhältnis schafft und Schuldtilgung nur bei Hinzutreten der Aufrechnungshandlung eintritt. (T5)
4 Ob 241/14s
Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 241/14s
4 Ob 194/15f
Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 194/15f
7 Ob 139/15i
Entscheidungstext OGH 16.12.2015 7 Ob 139/15i
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0033876
JJR_19790321_OGH0002_0030OB00529_7800000_002
Rechtssatz für 1Ob596/83 3Ob2413/96s 1...
RS0010567
1Ob596/83; 3Ob2413/96s; 10Ob38/03s; 4Ob53/08k; 7Ob253/09w; 5Ob57/13p; 9Ob53/16h
ABGB §364 Abs2 B2
ABGB §364 Abs2 C
ABGB §1096 A1
Bei Beurteilung des Maßes der Lärmbeeinträchtigung, die der Mieter noch hinnehmen muss, sind die Grundsätze des § 364 Abs 2 ABGB analog heranzuziehen. Auch Einwirkungen, die sich als eine Änderung gegenüber dem tatsächlichen Zustand zum Zeitpunkt des Abschlusses des Mietvertrages darstellen, sind vom Mieter zu dulden, wenn sie das nach § 364 Abs 2 ABGB zulässige Maß nicht überschreiten.
1 Ob 596/83
Entscheidungstext OGH 01.06.1983 1 Ob 596/83
Veröff: EvBl 1983/171 S 661 = ImmZ 1985,397
3 Ob 2413/96s
Entscheidungstext OGH 18.12.1996 3 Ob 2413/96s
nur: Bei Beurteilung des Maßes der Lärmbeeinträchtigung, die der Mieter noch hinnehmen muss, sind die Grundsätze des § 364 Abs 2 ABGB analog heranzuziehen. (T1)
10 Ob 38/03s
Entscheidungstext OGH 16.12.2003 10 Ob 38/03s
4 Ob 53/08k
Entscheidungstext OGH 20.05.2008 4 Ob 53/08k
7 Ob 253/09w
Entscheidungstext OGH 03.03.2010 7 Ob 253/09w
9 Ob 53/16h
Entscheidungstext OGH 20.04.2017 9 Ob 53/16h
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0010567
JJR_19830601_OGH0002_0010OB00596_8300000_001
Rechtssatz für 1Ob742/83 8Ob372/97g 10...
1 Ob 742/83
Entscheidungstext OGH 09.11.1983 1 Ob 742/83
Veröff: SZ 56/158 = MietSlg 35029
8 Ob 372/97g
Entscheidungstext OGH 26.11.1997 8 Ob 372/97g
Auch; nur: In einem geschlossenen Siedlungsgebiet müssen die Anrainer bauführungsbedingte Immissionen (Baulärm, Staub, Erschütterungen usw), die auch bei schonungsvoller, den Bauvorschriften und sonstigen Beschränkungen entsprechender Bauführung unvermeidlich sind, als ortsüblich dulden, ohne einen nachbarrechtlichen Ausgleichsanspruch geltend machen zu können. (T1) Beisatz: Dicht verbautes, geschlossenes Siedlungsgebiet in der Wiener Innenstadt. (T2)
10 Ob 46/04v
Entscheidungstext OGH 21.06.2004 10 Ob 46/04v
Vgl auch; nur T1; Beisatz: Auch Ö-Normen können dabei Anhaltspunkte für die Frage, ob eine wesentliche Beeinträchtigung der Nutzung einer Liegenschaft vorliegt, bilden. (T3)
Beisatz: Die Frage, ob die vom Nachbargrund einwirkenden Belästigungen das nach den örtlichen Verhältnissen gewöhnliche Maß übersteigen und die ortsübliche Benutzung der Liegenschaft wesentlich beeinträchtigen, ist nach den Umständen des Einzelfalles zu beurteilen. (T4)
1 Ob 73/05z
Entscheidungstext OGH 24.06.2005 1 Ob 73/05z
6 Ob 216/13b
Entscheidungstext OGH 16.12.2013 6 Ob 216/13b
Vgl aber; Beisatz: Diese Rechtsprechung betrifft lediglich Baulärm, nicht aber andere von einer Baustelle ausgehende Immissionen. Sie lässt sich auf Erschütterungen, die Schäden an Gebäuden hervorrufen, nicht übertragen. Solche schwerwiegenden Beeinträchtigungen sind nämlich niemals als ortsüblich anzusehen und daher nicht entschädigungslos hinzunehmen. (T5)
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0033674
JJR_19831109_OGH0002_0010OB00742_8300000_003
Rechtssatz für 5Ob8/89 7Ob504/90 4Ob21...
RS0020926
5Ob8/89; 7Ob504/90; 4Ob2130/96f; 4Ob180/97t; 9Ob68/98k; 7Ob3/03x; 1Ob306/02k; 2Ob265/04s; 1Ob146/05k; 7Ob155/05b; 6Ob73/06p; 7Ob253/09w; 6Ob118/10m; 9Ob27/10a; 5Ob21/11s; 1Ob55/11m; 2Ob215/10x; 3Ob234/12a; 5Ob57/13p; 4Ob81/14m; 1Ob175/14p; 1Ob229/14d; 3Ob185/15z; 3Ob85/15v; 9Ob53/16h; 7Ob56/17m; 8Ob34/17h
MRG §16 Abs2
MRG §16 Abs3
Nach § 1096 Abs 1 ABGB richtet sich die Brauchbarkeit einer Bestandsache nach dem Vertragszweck und muss damit eine Verwendung zulassen, wie sie gewöhnlich nach dem Vertragszweck erforderlich ist und nach der Verkehrssitte erfolgt. Mangels anderer Vereinbarungen ist eine mittlere (durchschnittliche) Brauchbarkeit anzunehmen.
5 Ob 8/89
Entscheidungstext OGH 07.02.1989 5 Ob 8/89
Veröff: WoBl 1989,95
4 Ob 2130/96f
Entscheidungstext OGH 12.08.1996 4 Ob 2130/96f
4 Ob 180/97t
Entscheidungstext OGH 26.06.1997 4 Ob 180/97t
Beisatz: Ein Lagerraum für Fliesen und Sanitärartikel muss daher einen Boden aufweisen, welcher die Belastung durch mit Fliesen und Sanitärartikeln beladene Regale aushält. (T1)
9 Ob 68/98k
Entscheidungstext OGH 11.03.1998 9 Ob 68/98k
nur: Nach § 1096 Abs 1 ABGB richtet sich die Brauchbarkeit einer Bestandsache nach dem Vertragszweck. (T2)
7 Ob 3/03x
Entscheidungstext OGH 29.01.2003 7 Ob 3/03x
Veröff: SZ 2003/18
2 Ob 265/04s
Entscheidungstext OGH 25.11.2004 2 Ob 265/04s
Beisatz: Bei der Beurteilung der Brauchbarkeit kommt es stets auf die Umstände des Einzelfalles an. (T3)
1 Ob 146/05k
Entscheidungstext OGH 02.08.2005 1 Ob 146/05k
Vgl; Beisatz: Hier: Eine nur unter Zuziehung eines Einweisers zu bewältigende Einfahrt beziehungsweise Ausfahrt, die zudem aufgrund des gebotenen Vortastens mit schleifender Kupplung zu erhöhtem Kupplungsverschleiß führt, ist als unbrauchbar im Sinne des § 1096 ABGB einzustufen. (T4)
9 Ob 27/10a
Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 Ob 27/10a
5 Ob 21/11s
Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 21/11s
Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Größenverhältnis bei Badezimmermängeln nicht maßgeblich. (T5)
Auch; Veröff: SZ 2013/28
4 Ob 81/14m
Entscheidungstext OGH 24.06.2014 4 Ob 81/14m
1 Ob 175/14p
Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 175/14p
3 Ob 185/15z
Entscheidungstext OGH 14.10.2015 3 Ob 185/15z
Auch; Beisatz: Bei Vermietung einer Behindertenwohnung ist der Vermieter zur Herstellung eines barrierefreien Zugangs zu einem mitvermieteten Balkon verpflichtet. (T6)
Beisatz: Grundsätzlich steht Schimmel der mittleren Brauchbarkeit entgegen. (T7)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0020926
JJR_19890207_OGH0002_0050OB00008_8900000_001