Source: http://swissgrid.nsp-reports.ch/14/ar/de/jahresrechnung_swiss_gaap_fer.htm
Timestamp: 2017-06-29 05:19:23
Document Index: 382116857

Matched Legal Cases: ['Art. 14', 'BGer', 'BGer', 'BGer', 'BGer', 'BGer']

Jahresrechnung Swiss GAAP FER
Statutarische Jahresrechnung
Im Vergleich zum Vorjahr zeigt der Jahresabschluss 2014 der Swissgrid keine Sondersachverhalte, wie sie sich zum Beispiel in 2013 noch aus der Überführung des Schweizer Übertragungsnetzes oder der Rückabwicklung der in den Jahren 2009 und 2010 an Kraftwerke verrechneten SDL-Restkosten ergeben haben. Die finanziellen Eckwerte der Erfolgsrechnung, Bilanz, Geldflussrechnung und der Entwicklung des Eigenkapitals widerspiegeln die Konsolidierung und Optimierung der Aktivitäten in 2014. Dazu gehören nebst der weiteren Übernahme von Teilen des Übertragungsnetzes auch die vielfältigen Arbeiten im Bereich der Netz- und Unternehmensprojekte sowie die anhaltenden Bestrebungen, die Beschaffungs- und die Betriebskosten weiter zu flexibilisieren und zu senken. Beschaffungs- und Betriebsaufwand
Mit CHF 691,8 Mio. liegt der Beschaffungs- und Betriebsaufwand insgesamt deutlich unter dem Vorjahreswert von CHF 749,9 Mio. Im Segment Netznutzung ist der Beschaffungsaufwand hingegen auf CHF 95,8 Mio. (Vorjahr CHF 19,0 Mio.) gestiegen. Dieser Anstieg ist insbesondere auf Nachentschädigungen von höheren Netzkosten des ewz sowie der per Anfang 2014 übernommenen Installationen des Übertragungsnetzes zurückzuführen.
Die Beschaffungskosten für die Vorhaltung von Regelenergie durch Kraftwerke (allgemeine Systemdienstleistungen) konnten im Berichtsjahr durch die Einführung von kombinierten Ausschreibungen von Sekundär- und Tertiärregelleistung und der damit einhergehenden Optimierung der Beschaffungsmenge auf CHF 178,9 Mio. gesenkt werden. Im Vorjahresvergleich fallen die Kosten damit um CHF 101,5 Mio. tiefer aus. Hintergründe dafür stellen auch die geringen Füllstände und die Häufung von Ausserbetriebnahmen von Kraftwerken im April 2013 dar, welche zu einem aussergewöhnlich starken Preisanstieg geführt hatten. Der Beschaffungsaufwand für die individuellen Systemdienstleistungen (Wirkverluste und Blindenergie) reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um CHF –4,6 Mio. auf CHF 84,6 Mio. Die Betriebskosten sanken auf CHF 231,0 Mio. (Vorjahr CHF 246,9 Mio.), wobei der Personalaufwand des Vorjahres durch eine Einmaleinlage aufgrund des per 1. April 2013 erfolgten Primatwechsels bei der Vorsorgeeinrichtung (CHF 19,1 Mio.) belastet war. Die Material- und Fremdleistungen sowie der übrige Betriebsaufwand liegen mit einer Reduktion von CHF –2,6 Mio. leicht unter dem Vorjahresniveau.
Die Abschreibungen auf den Sachanlagen und den immateriellen Anlagen liegen mit CHF 104,7 Mio. unter dem Vorjahreswert von CHF 115,2 Mio. Der Vorjahresbetrag enthielt einen Einmaleffekt aus der Harmonisierung der Nutzungsdauern der übernommenen Übertragungsnetze sowie die Restabschreibung auf den technischen Regelwerken. Umsatz und Deckungsdifferenzen
Die massive Zunahme des Nettoumsatzes von CHF 633,1 Mio. im Vergleich zum Vorjahr resultiert einerseits aus der Rückabwicklung der in den Jahren 2009 und 2010 an Kraftwerke verrechneten SDL-Restkosten in 2013 (Minderertrag von CHF 360,2 Mio.) sowie andererseits aus den Tariferhöhungen in 2014, insbesondere dem Rückabwicklungszuschlag im Tarif Allgemeine Systemdienstleistungen (CHF 168,9 Mio.).
Die Deckungsdifferenzen konnten im Berichtsjahr netto (kumulierte Unterdeckungen abzgl. kumulierte Überdeckungen) um CHF –8,0 Mio. leicht reduziert werden. Innerhalb der Segmente waren die Effekte jedoch gegenläufig. So wurden zum Beispiel bei den allgemeinen Systemdienstleistungen aufgrund des Rückabwicklungszuschlags Unterdeckungen im Umfang von CHF 171,9 Mio. reduziert, während sich im Segment Netznutzung die Unterdeckungen unter anderem als Folge der von der ElCom im Berichtsjahr neu verfügten Entschädigungen für höhere Netzkosten ehemaliger Netzeigentümer um CHF 123,9 Mio. erhöhten.
EBIT, Finanz- und Unternehmensergebnis
Der EBIT von Swissgrid ist gesetzlich definiert als Multiplikation des betriebsnotwendigen Vermögens (Regulated Asset Base/RAB) mit dem Kapitalkostensatz (WACC) zuzüglich Ertragssteuern. Mit CHF 141,4 Mio. liegt der EBIT im Berichtsjahr leicht über dem Vorjahreswert von CHF 137,1 Mio. Auch der Finanzaufwand von CHF 41,0 Mio. erhöhte sich etwas gegenüber dem Vorjahreswert von CHF 38,2 Mio. Hingegen liegt das Unternehmensergebnis mit CHF 80,5 Mio. deutlich über dem Unternehmensergebnis 2013 (CHF 50,6 Mio.), welches durch die in 2013 zu erfassenden latenten Steuern in der Höhe von CHF 37,5 Mio. belastet wurde. Latente Steuern ergeben sich auf den Bewertungsdifferenzen zwischen den Steuerwerten und den Transaktionswerten der übernommenen Netzgesellschaften. In 2014 reduzierten sich die latenten Steuerverbindlichkeiten um CHF –0,5 Mio.
Bilanz und Geldflussrechnung
Die Bilanzsumme (exklusive treuhänderisch gehaltener Positionen) hat sich im Vorjahresvergleich um CHF –6,4 Mio. auf CHF 2,671 Mia. leicht reduziert. Die Sachanlagen und die immateriellen Anlagen haben um CHF –15,2 Mio. abgenommen, da die Netzinvestitionen komplett durch Engpasserlöse finanziert werden konnten, sowie die übrigen Investitionen die Abschreibungen nicht zu kompensieren vermochten. Die Eigenkapitalbasis konnte durch das Unternehmensergebnis 2014 und die Übernahme weiterer Teile des Übertragungsnetzes respektive aufgrund der Gegenleistung in Form von 30% Swissgrid-Aktien weiter gestärkt werden.
Durch den positiven Free Cash-Flow (FCF) in der Höhe von CHF 61,0 Mio. (2013: negativer FCF von CHF –341,7 Mio.) konnten die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um CHF –40,0 Mio. reduziert werden, was wiederum die Eigenkapitalquote stärkt. Die um die treuhänderisch gehaltenen Positionen bereinigte und die Deckungsdifferenzen netto berücksichtigende Eigenkapitalquote liegt per 31. Dezember 2014 bei 28,8% (31. Dezember 2013: 25,5%).
Ausblick Als Folge der Übernahme weiterer Teile des Übertragungsnetzes zu Beginn des laufenden Jahres erhöht sich das betriebsnotwendige Anlagevermögen in 2015 nochmals deutlich, was einen positiven Effekt auf den EBIT hat. Die tarifrelevanten Kosten konnten für 2015 über alle Segmente betrachtet im Vergleich zum Vorjahr konstant gehalten werden. Dies unter anderem dadurch, dass die Engpasserlöse 2014 als vollständig zur Deckung der anrechenbaren Kosten des Übertragungsnetzes eingeplant wurden. Die Gesamtleistung 2015 dürfte aufgrund von erwarteten Nachentschädigungen für höhere Netzkosten an die vormaligen Übertragungsnetzeigentümer dennoch ansteigen.
Für die Finanzierung der Investitionen in die Netzinfrastruktur stehen Swissgrid noch die Engpasserlöse 2013 zur Verfügung. Darüber hinausgehende Investitionen werden das Sachanlagevermögen erhöhen, wobei diese Ausgaben durch den Geldfluss aus Geschäftstätigkeit finanziert werden können.
Die Unsicherheit betreffend die Bestimmung des definitiven Transaktionswerts für die auf Anfang 2013, 2014 und 2015 überführten Elemente des Übertragungsnetzes sowie des damit im Zusammenhang stehenden regulatorischen Anlagenwerts besteht weiter.
812,0 178,9 Übriger Betriebsertrag
17,3 16,1 Veränderung der Deckungsdifferenzen
– 8,0 685,0 Aktivierte Eigenleistungen
11,9 7,0 Gesamtleistung
833,2 887,0 Beschaffungsaufwand
356,1 384,5 Bruttogewinn
477,1 502,5 Material und Fremdleistungen
121,6 123,2 Personalaufwand
87,9 101,2 Übriger Betriebsaufwand
21,5 22,5 Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
246,1 255,6 Abschreibungen auf Sachanlagen
81,3 84,7 Abschreibungen auf immateriellen Anlagen
23,4 30,5 Wertminderungen
– 3,3 Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
141,4 137,1 Finanzertrag
– 2,5 Finanzaufwand
41,0 38,2 Ergebnis vor Steuern
100,4 101,4 Ertragssteuern
19,9 50,8 Unternehmensergebnis
80,5 50,6 Bilanz Aktiven
Bilanz Aktiven
1 671,2 1 691,5 Immaterielle Anlagen
236,8 231,7 Finanzanlagen
4,8 4,3 Langfristige Unterdeckungen
438,8 400,2 Anlagevermögen
2 351,6 2 327,7 Treuhänderisch gehaltene Aktiven
290,7 294,8 Kurzfristige Unterdeckungen
85,4 147,5 Vorräte
1,7 1,7 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
163,8 114,2 Übrige Forderungen
3,4 7,9 Aktive Rechnungsabgrenzungen
54,4 49,8 Flüssige Mittel
10,8 28,7 Umlaufvermögen
610,2 644,6 Aktiven
2 961,8 2 972,3 Bilanz Passiven
Bilanz Passiven
276,4 271,2 Kapitalreserven
329,6 322,1 Gewinnreserven
158,3 77,8 Eigenkapital
764,3 671,1 Bedingte Kaufpreisentschädigung
7,5 Langfristige Finanzverbindlichkeiten
1 426,2 1 420,8 Langfristige Rückstellungen
39,4 41,0 Langfristige Überdeckungen
10,6 26,1 Langfristiges Fremdkapital
1 476,2 1 487,9 Treuhänderisch gehaltene Passiven
290,7 294,8 Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
228,1 243,6 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
87,8 80,5 Übrige Verbindlichkeiten
7,1 4,5 Passive Rechnungsabgrenzungen
92,7 168,9 Kurzfristige Rückstellungen
4,9 3,5 Kurzfristige Überdeckungen
10,0 10,0 Kurzfristiges Fremdkapital
721,3 805,8 Fremdkapital
2 197,5 2 293,7 Passiven
2 961,8 2 972,3 Geldflussrechnung
Mio. CHF, ohne treuhänderisch geführte Bilanzpositionen
80,5 50,6 Finanzaufwand
41,0 38,2 Finanzertrag
– – 2,5 Laufende Ertragssteuern
20,4 13,3 Abschreibungen
104,6 114,4 Wertminderungen
– 3,3 Verlust aus Abgang Anlagevermögen
0,1 0,8 Veränderung Aktiven aus Arbeitgeberbeitragsreserven
– 0,3 –
– 0,2 42,5 Veränderung Vorräte
– 0,3 Veränderung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
– 49,6 64,2 Veränderung übrige Forderungen
4,5 – 4,3 Veränderung aktive Rechnungsabgrenzungen
– 4,6 5,7 Veränderung Deckungsdifferenzen
8,0 – 685,0 Veränderung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
7,3 33,6 Veränderung übrige kurzfristige Verbindlichkeiten
2,6 – 0,9 Veränderung passive Rechnungsabgrenzungen
– 83,2 71,7 Erhaltene Zinsen
– 0,1 Bezahlte Steuern
– 15,8 – 4,6 Geldfluss aus Geschäftstätigkeit
115,3 – 258,6 Investitionen Sachanlagevermögen brutto
– 137,4 – 79,8 Erhaltene Engpasserlöse für Netzinvestitionen
118,7 40,5 Investitionen Sachanlagevermögen netto
– 18,7 – 39,3 Investitionen immaterielles Anlagevermögen
– 35,4 – 40,3 Investitionen Finanzanlagen
– 0,2 – 3,9 Devestitionen Finanzanlagen
– 0,4 Geldfluss aus Investitionstätigkeit
– 54,3 – 83,1 Veränderung kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
– 40,0 240,0 Aufnahme langfristige Anleihen
– 700,0 Veränderung langfristige Finanzverbindlichkeiten
– – 587,1 Bezahlte Zinsen
– 38,8 – 29,6 Bezahlte Dividenden
– – 0,6 Eigenkapitaltransaktionskosten
– 0,1 – 0,3 Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit
– 78,9 322,4 Veränderung flüssige Mittel
– 17,9 – 19,3 Nachweis
Flüssige Mittel am Anfang der Periode
28,7 48,0 Flüssige Mittel am Ende der Periode
10,8 28,7 Veränderung flüssige Mittel
– 17,9 – 19,3 Nicht liquiditätswirksame Investitions- und Finanzierungsvorgänge: Die Kaufpreisentschädigung für die Übernahme weiterer Teile des Übertragungsnetzes im Umfang von CHF 42,7 Mio. erfolgte zu 30 % durch Swissgrid-Aktien und zu 70 % durch Darlehen (vgl. Erläuterung 13).
15,0 1,1 28,3 44,4 Zuweisung
– 0,5 – 0,5 – Dividendenausschüttung
– – – 0,6 – 0,6 Kapitalerhöhungen (abz. Transaktionskosten)
256,2 320,5 – 576,7 Unternehmensergebnis 2013
– – 50,6 50,6 Stand 31.12.2013
271,2 322,1 77,8 671,1 Zuweisung
– – – – Dividendenausschüttung
Kapitalerhöhungen (abz. Transaktionskosten)
5,2 7,5 – 12,7 Unternehmensergebnis 2014
– – 80,5 80,5 Stand 31.12.2014
276,4 329,6 158,3 764,3 Das Aktienkapital besteht aus 276 350 637 (Vorjahr 271 170 385) voll einbezahlten Namenaktien mit einem Nominalwert von je CHF 1.
Per 31. Dezember 2014 verfügt Swissgrid über bedingtes Aktienkapital in Höhe von maximal CHF 129 364 956, eingeteilt in 129 364 956 Namenaktien mit einem Nominalwert von je CHF 1 (Vorjahr: CHF 123 810 064, eingeteilt in 123 810 064 Namenaktien mit einem Nominalwert von je CHF 1).
Kapitalerhöhung durch Sacheinlage Für die Übernahme weiterer Teile des Übertragungsnetzes per 6. Januar 2014 wurde das Aktienkapital um CHF 4,6 Mio. erhöht. Der Ausgabepreis betrug CHF 10,4 Mio.
Kapitalerhöhung aus bedingtem Kapital
Per 6. Januar 2014 wurde die Statutenänderung zur Schaffung von bedingtem Aktienkapital in Höhe von CHF 130 Mio. ins Handelsregister eingetragen. Das bedingte Kapital wurde zur Ausübung von Wandelrechten geschaffen, welche den Gläubigern von Wandeldarlehen eingeräumt werden. Im Zeitraum vom 27. Oktober 2014 bis zum 5. November 2014 wurden aus bedingtem Aktienkapital Kapitalerhöhungen im Nennwert von CHF 0,6 Mio. durchgeführt (sog. Bewertungsanpassung 1). Der Ausgabepreis betrug CHF 2,4 Mio.
Der Betrag der Kapitalerhöhung entspricht dem Wert nach Verbuchung der Eigenkapitaltrans-aktionskosten (CHF 0,1 Mio.) als Reduktion der Kapitalreserven.
1. Grundsätze der Rechnungslegung
Die Jahresrechnung 2014 der Swissgrid AG (im Folgenden: Swissgrid) wurde in Übereinstimmung mit den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (Swiss GAAP FER) erstellt. Sie vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Rechnungslegungsgrundsätze wurden unverändert zum Vorjahr angewendet.
Die Buchführung erfolgt in der Landeswährung Schweizer Franken (CHF). Sämtliche in Fremdwährung erfassten monetären Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden zum Tageskurs des Bilanzstichtags umgerechnet. Transaktionen in fremder Währung werden zum Tageskurs umgerechnet. Kursgewinne und -verluste aus Fremdwährungstransaktionen werden erfolgswirksam erfasst und in der gleichen Position ausgewiesen wie die zugrunde liegende Transaktion. Geldflussrechnung
Der Fonds Flüssige Mittel bildet die Grundlage für den Ausweis der Geldflussrechnung. Der Geldfluss aus Geschäftstätigkeit wird nach der indirekten Methode berechnet.
Umsatzlegung
Umsatzerlöse werden bei der Leistungserfüllung erfolgswirksam gebucht. Bei den im Bundesgesetz über die Stromversorgung (StromVG) festgelegten Aktivitäten basiert die Bemessung der Leistung hauptsächlich auf direkt am Übertragungsnetz gemessenen bzw. von nachgelagerten Netzebenen gemeldeten Energiemengen. Für einzelne Umsatz- und Beschaffungspositionen liegen erste Abrechnungswerte frühestens sechs Wochen nach Leistungserbringung vor, sodass für die Umsatzlegung dieser Positionen Abgrenzungen aufgrund von historischen und statistischen Daten sowie auf Basis von Schätzungen vorgenommen werden müssen.
AKTIVITÄTEN NACH STROMVG
Deckungsdifferenzen (Über- und Unterdeckungen): Laut Art. 14 StromVG sind die Kosten für die Netznutzung verursachergerecht auf die Nutzer umzulegen. Die Tarife für ein Geschäftsjahr werden auf Basis von Plankosten festgelegt. Der effektive Aufwand und der effektive Ertrag weichen aufgrund von Mengen- und Preisabweichungen sowohl auf der Absatz- als auch auf der Beschaffungsseite von der Tarifkalkulation ab, sodass Über- oder Unterdeckungen entstehen, das heisst, die Tarifeinnahmen eines Geschäftsjahres sind höher oder tiefer als der entstandene Aufwand im gleichen Zeitraum. Diese Deckungsdifferenzen werden in die Bilanz übernommen und in künftigen Tarifperioden kosten- bzw. ertragswirksam berücksichtigt.
EBIT nach StromVG: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) aus den StromVG-Aktivitäten ist in Artikel 13 Stromversorgungsverordnung (StromVV) festgelegt und entspricht der Verzinsung des für den Netzbetrieb notwendigen Vermögens plus Steuern. Das betriebsnotwendige Vermögen besteht demnach aus dem auf Monatsbasis ermittelten Nettoumlaufvermögen und dem Anlagevermögen per Ende Geschäftsjahr. Bis 2013 entsprach der verwendete Kapitalkostensatz (WACC) der durchschnittlichen Rendite von 10-jährigen Bundesobligationen zuzüglich einer risikogerechten Entschädigung. Der für das Jahr 2013 behördlich festgelegte WACC betrug 3,83%. Ab dem Berichtsjahr 2014 basiert die WACC-Berechnungsmethode neu auf der aktuellen, internationalen Praxis des WACC-Kapitalkostenkonzepts unter Einbezug des Capital Asset Pricing Model (CAPM). Neben der Berücksichtigung der finanzmarkttheoretischen Erkenntnisse werden auch den in der Schweiz geltenden regulatorischen Rahmenbedingungen und der aktuellen Situation am Geld- und Kapitalmarkt Rechnung getragen. Der für das Jahr 2014 erstmals auf Basis dieser neuen Berechnungsmethode behördlich festgelegte WACC beträgt 4,70 %.
Die tarifliche Anrechenbarkeit der Betriebs- und Kapitalkosten von Swissgrid unterliegt der Genehmigung durch die ElCom, welche ex post erfolgt. Im Falle einer ex post verfügten Kostenanpassung kann Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht werden. Sofern keine Beschwerde eingereicht wird, die Erfolgsaussichten einer eingereichten Beschwerde aufgrund einer Neueinschätzung unter 50 % beurteilt werden oder ein rechtskräftiges Urteil vorliegt, erfolgt eine Kostenanpassung mit Auswirkung auf das betriebliche Ergebnis von Swissgrid.
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellkosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und allfälliger Wertminderungen bilanziert. Bedeutende Ersatzteile, die voraussichtlich länger genutzt werden und deren Nutzung nur in Zusammenhang mit einem Gegenstand des Anlagevermögens erfolgt, werden im Anlagevermögen bilanziert und über die Restnutzungsdauer der zugehörigen Anlagen abgeschrieben.
Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode aufgrund der geschätzten technisch-wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauer bewegt sich innerhalb folgender Bandbreiten:
Leitungen: 15 bis 60 Jahre
Unterwerke: 10 bis 35 Jahre
Gebäude und -ausbauten: 5 bis 50 Jahre
Übrige Sachanlagen: 3 bis 8 Jahre Anlagen im Bau und Grundstücke: nur bei Wertminderung
Immaterielle Anlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellkosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und allfälliger Wertminderungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode aufgrund der geschätzten technisch-wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauer bewegt sich innerhalb folgender Bandbreiten:
Nutzungsrechte und Dienstbarkeiten: Vertragsdauer
Software und technische Regelwerke: 3 bis 5 Jahre
Immaterielle Anlagen in Entwicklung: nur bei Wertminderung
Wertminderungen Die Werthaltigkeit von Sach- und immateriellen Anlagen wird jährlich beurteilt. Liegen Anzeichen einer Wertminderung vor, wird der Buchwert auf den erzielbaren Wert reduziert, wobei die Wertminderung dem Periodenergebnis belastet wird.
Anlagen im Bau/Immaterielle Anlagen in Entwicklung
Bei Anlagen im Bau bzw. immateriellen Anlagen in Entwicklung handelt es sich um noch nicht fertiggestellte bzw. noch nicht betriebsbereite Anlagegüter. Als Anlagegüter gelten dabei alle Positionen des Sach- und des immateriellen Anlagevermögens inkl. die von Swissgrid-Mitarbeitenden erbrachten Eigenleistungen. Jeweils am Bilanzstichtag wird überprüft, ob Anlagen im Bau bzw. immaterielle Anlagen in Entwicklung bestehen, die nicht werthaltig sind. Diese werden im jeweiligen Realisierungsjahr als Wertminderungen erfasst. Die ordentliche Abschreibung dieser Vermögenswerte beginnt mit der Fertigstellung bzw. dem Erreichen des betriebsbereiten Zustandes.
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Abzug allfälliger Wertminderungen bewertet. Dazu gehören Beteiligungen, die von Swissgrid kontrolliert werden, jedoch ohne bedeutenden Einfluss auf die Jahresrechnung sind, sowie Beteiligungen mit einem Kapitalanteil von unter 20 %. In den Finanzanlagen werden auch nicht mit Verwendungsverzichten belastete Arbeitgeberbeitragsreserven erfasst.
Die Position Vorräte enthält Verbrauchs- und Verschleissmaterial für den Unterhalt der Netzanlagen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungswerten oder zu Marktpreisen, wenn letztere tiefer sind. Forderungen
Forderungen werden zu Nominalwerten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Wertminderungen ausgewiesen.
Die flüssigen Mittel enthalten Kassenbestände, Bankguthaben sowie Geldanlagen bei Banken mit einer Laufzeit bis 90 Tage. Sie sind zu Nominalwerten bilanziert. Anleihensobligationen Am Kapitalmarkt beschaffte Anleihen werden zum Nominalwert bilanziert. Differenzen zum Nominalwert bei Unter- bzw. Über-Pari-Emissionen werden als Rechnungsabgrenzungsposition erfasst und über die Laufzeit der Anleihe linear aufgelöst.
Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Nominalwert bilanziert.
Rückstellungen werden gebildet, wenn aufgrund von in der Vergangenheit eingetretenen Ereignissen eine begründete Verpflichtung besteht, deren Höhe und Fälligkeit ungewiss, aber schätzbar ist.
Eventualverpflichtungen werden am Bilanzstichtag bewertet. Falls ein Mittelabfluss ohne nutzbaren Gegenwert wahrscheinlich und abschätzbar ist, wird eine Rückstellung erfasst. Andernfalls erfolgt eine Offenlegung im Anhang.
Die Fremdkapitalzinsen werden in der Periode als Aufwand erfasst, für welche sie geschuldet sind. Personalvorsorge
Swissgrid ist bei einer Branchensammeleinrichtung (PKE, Pensionskasse Energie) angeschlossen. Dabei handelt es sich um eine rechtlich selbstständige Vorsorgeeinrichtung. Mitglieder dieser Vorsorgeeinrichtung sind sämtliche fest angestellten Mitarbeitenden der Gesellschaft ab dem 1. Januar nach Vollendung des 17. Altersjahrs. Diese sind für den Invaliditäts- und den Todesfall versichert. Ab 1. Januar nach Vollendung des 24. Altersjahrs sind sie auch für Altersleistungen versichert.
Die Aktivierung eines wirtschaftlichen Nutzens aus Überdeckung in der Vorsorgeeinrichtung (beispielsweise in Form einer positiven Auswirkung auf zukünftige Geldflüsse) erfolgt nicht, da weder die Voraussetzungen dafür erfüllt sind noch die Gesellschaft beabsichtigt, diesen zur Senkung von Arbeitgeberbeiträgen einzusetzen. Ein sich aus frei verfügbaren Arbeitgeberbeitragsreserven ergebender Nutzen wird als Aktivum erfasst. Eine wirtschaftliche Verpflichtung (beispielsweise in Form von negativen Auswirkungen auf zukünftige Geldflüsse infolge einer Unterdeckung in der Vorsorgeeinrichtung) wird erfasst, wenn die Voraussetzungen für die Bildung einer Rückstellung erfüllt sind. Die auf die Periode abgegrenzten Beiträge, die Differenz zwischen dem jährlich ermittelten wirtschaftlichen Nutzen aus Überdeckungen in der Vorsorgeeinrichtung und Verpflichtungen sowie die Veränderung der Arbeitgeberbeitragsreserve werden als Personalaufwand in der Erfolgsrechnung erfasst.
Transaktionen mit Nahestehenden
Nahestehende umfassen Organisationen und Personen, die direkt oder indirekt einen bedeutenden Einfluss auf finanzielle oder operative Entscheide von Swissgrid ausüben können. Aktionäre, die allein oder zusammen mit anderen Aktionären Stimmrechtsanteile von mindestens 20 % an Swissgrid halten, gelten grundsätzlich als Nahestehende. Neben dem Stimmrechtsanteil werden bei den Aktionären weitere Kriterien berücksichtigt (u.a. Vertretung in Gremien, Möglichkeit der Einflussnahme aufgrund Aktionärsstruktur). Tochtergesellschaften von nahestehenden Aktionären werden ebenso zu den Nahestehenden gezählt wie Partnerwerksgesellschaften, deren Aktien zu 100% von nahestehenden Aktionären gehalten werden oder die von einem nahestehenden Aktionär beherrscht werden. Ebenfalls zu den Nahestehenden zählen Verwaltungsrats- und Geschäftsleitungsmitglieder.
Beziehungen zu Nahestehenden werden, sofern vorhanden und wesentlich, im Anhang der Jahresrechnung offengelegt. Sämtliche Transaktionen erfolgen zu marktüblichen Bedingungen.
Die Segmentierung basiert auf den im StromVG definierten Tarifgruppen und orientiert sich an der firmeninternen Reportingstruktur.
Laufende Ertragssteuern werden auf dem steuerbaren Ergebnis berechnet und periodengerecht abgegrenzt.
Die Abgrenzung der latenten Ertragssteuern basiert auf einer bilanzorientierten Sichtweise und berücksichtigt die zukünftigen ertragssteuerlichen Auswirkungen. 2. Schätzungsunsicherheiten
Die Rechnungslegung erfordert Einschätzungen und das Treffen von Annahmen, welche die Jahresrechnung von Swissgrid massgeblich beeinflussen können. Bezogen auf die bilanzierten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten enthalten insbesondere die Rechnungsabgrenzungen und Deckungsdifferenzen verschiedene Annahmen und Schätzungen, die bedeutende Anpassungen erforderlich machen können. Die Ursachen liegen in einzelnen Umsatz- und Beschaffungspositionen, bei denen die Mengenbasis zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung noch nicht vorliegt, sowie in regulatorischen Unsicherheiten. Die Deckungsdifferenzen werden ausserdem beeinflusst von Einschätzungen bei der Aufteilung des Betriebsaufwands auf die Segmente.
Vergleiche dazu auch die Ausführungen in den Abschnitten «Umsatzlegung» und «Aktivitäten nach StromVG» in Erläuterung 1 sowie die Ausführungen im nachfolgenden Abschnitt.
3. Rechtliche Verfahren
Die nachfolgende Aufstellung beinhaltet Verfügungen und Verfahren, bei denen Swissgrid Beschwerdeführerin oder unmittelbar involvierte Partei ist. Gegen diese und andere Verfügungen und Verfahren der ElCom sind verschiedene weitere Beschwerden von Drittparteien bei Gerichten hängig, welche in der Aufstellung nicht aufgeführt sind. Die finanziellen Auswirkungen der Beschwerden von Drittparteien sind in der Jahresrechnung von Swissgrid enthalten, sofern die Kriterien von Swiss GAAP FER für eine Erfassung erfüllt sind. Auf das Ergebnis von Swissgrid haben sie aber keinen Einfluss, weil sie in die Deckungsdifferenzen eingerechnet werden.
Verfügungen/Verfahren durch ElCom
31.12.2014*
Verfügung Genehmigung SDL-Kosten 2009
2 Verfügung Kosten und Tarife 2011 für die Netznutzung Netzebene 1 und Systemdienstleistungen
11.11.2010 h g 3
Verfahren Deckungsdifferenzen 2011
Verfahren Deckungsdifferenzen 2012
Verfahren Deckungsdifferenzen 2013
Verfahren Deckungsdifferenzen 2014
* Mit diesem Buchstaben kann nachfolgend der Stand der rechtlichen Auseinandersetzung abgeleitet werden:
Verfahrensschritte/Instanzenweg
Verfahrenseröffnung sistiert oder noch nicht erfolgt
Verfahrenseröffnung durch ElCom eingeleitet
Prüfbericht zugestellt und rechtliches Gehör im Verfahren wahrgenommen d
Verfügung ElCom eröffnet
Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht (BVGer) erhoben
Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes gefällt
Beschwerde beim Bundesgericht (BGer) erhoben
Verfahren rechtskräftig abgeschlossen
Erläuterungen zu den Verfahren
Zu 1 (2009): Mit Abschlussschreiben vom 12. Dezember 2014 hat die ElCom die gesamten von Swissgrid für das Tarifjahr 2009 deklarierten Kosten als anrechenbar anerkannt. Damit besteht für Swissgrid kein Risiko mehr, dass Betriebskosten 2009 in der Höhe von CHF 1,2 Mio. nicht anrechenbar sind.
Zu 2 und 3 (2011): Gegen die Tarifverfügung 2011 hat Swissgrid Beschwerde beim BVGer eingereicht. Das BVGer hat mit Urteil vom 19. September 2013 die Beschwerde mehrheitlich gutgeheissen, jedoch nicht alle Plankosten anerkannt. Dagegen haben sowohl Swissgrid wie auch die ElCom eine Beschwerde an das BGer eingereicht. Mit Urteil vom 19. Juli 2014 hat das BGer die Beschwerden der Swissgrid und der ElCom abgewiesen.
Am 5. Februar 2013 hat die ElCom ein Ex-post-Verfahren zur Überprüfung der Deckungsdifferenzen 2011 eröffnet. Das Verfahren wurde bis zum rechtskräftigen Abschluss der Tarifverfahren 2009 bis 2012 sistiert. Sollte eine Kürzung der in den Deckungsdifferenzen enthaltenen Kosten verfügt werden, wäre Swissgrid gezwungen, den Rechtsweg zu beschreiten.
Die im Jahr 2011 entstandenen Betriebs- und Kapitalkosten sind um CHF 7,2 Mio. höher als die vergleichbare, von der ElCom genehmigte Kostenbasis für 2010.
Zu 4 (2012): Die ElCom hat am 18. Juni 2013 ein Verfahren betreffend Deckungsdifferenzen 2012 eröffnet und dieses anschliessend bis zum rechtskräftigen Abschluss der Tarifverfahren 2009 bis 2012 sowie des Verfahrens betreffend Deckungsdifferenzen 2011 sistiert. Sollte eine Kürzung der in den Deckungsdifferenzen enthaltenen Kosten verfügt werden, wäre Swissgrid auch hier gezwungen, den Rechtsweg zu beschreiten.
Die im Jahr 2012 entstandenen Betriebs- und Kapitalkosten sind um CHF 11,4 Mio. höher als die vergleichbare, von der ElCom genehmigte Kostenbasis für 2010.
Zu 5 und 6 (2013 und 2014): Sollte die ElCom bei den noch nicht eingeleiteten Verfahren zu den Deckungsdifferenzen 2013 und 2014 eine Kürzung der in den Deckungsdifferenzen enthaltenen Kosten verfügen, wäre Swissgrid auch hier gezwungen, den Rechtsweg zu beschreiten.
Die im Jahr 2013 bzw. 2014 entstandenen Betriebs- und Kapitalkosten sind um CHF 23,7 bzw. 48,7 Mio. höher als die vergleichbare, von der ElCom genehmigte Kostenbasis für 2010.
Ausserdem hat die ElCom im Vorjahr mit Verfügung betreffend Kostentragungspflicht für ITC-Mindererlöse entschieden, dass den LTC-Haltern keine ITC-Mindererlöse angelastet werden dürfen. Swissgrid hat daher in der Vorjahresperiode sämtliche Umsätze mit LTC-Haltern zurückgebucht und die offenen Forderungen wertberichtigt. Die Rückbuchungen und Wertberichtigungen in der Höhe von insgesamt CHF 42,7 Mio. hat Swissgrid in die Deckungsdifferenzen 2013 eingerechnet, wobei die ElCom die Frage der tariflichen Anrechenbarkeit in der erwähnten Verfügung nicht behandelt hat. Im Falle einer verfügten Nicht-Anrechenbarkeit würde Swissgrid den Rechtsweg beschreiten.
Fazit der Verfahren 1 bis 6: Aus Sicht von Swissgrid beträgt das kumulierte Risiko für nicht anrechenbare Kosten per 31. Dezember 2014 CHF 133,7 Mio. (CHF 7,2 Mio. für 2011, CHF 11,4 Mio. für 2012, CHF 66,4 Mio. für 2013 und CHF 48,7 Mio. für 2014). Im Vorjahr betrug das kumulierte Risiko per 31. Dezember 2013 CHF 43,5 Mio. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung von Swissgrid sind der Meinung, dass alle Ausgaben der Jahre 2011 bis 2014 innerhalb des gesetzlichen Auftrags erfolgt und damit als anrechenbar zu qualifizieren sind. Aufgrund dieser Einschätzung hat Swissgrid alle Betriebs- und Kapitalkosten als anrechenbar angesetzt und damit vollumfänglich in den Deckungsdifferenzen berücksichtigt.
Ein rechtskräftiges Gerichtsurteil zu den vorstehend erwähnten Verfahren dürfte nicht vor dem Jahr 2016 erfolgen. Sollten entgegen der Einschätzung von Swissgrid die geltend gemachten Kosten nicht als anrechenbar qualifiziert werden, würde sich dies somit frühestens in der Jahresrechnung 2016 niederschlagen. Auch bei Eintritt des Maximalrisikos von CHF 133,7 Mio. ist die Eigenkapitalsituation von Swissgrid aufgrund der Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit den in den Jahren 2013 und 2014 erfolgten Übernahmen des Übertragungsnetzes nicht gefährdet.
4. Segmentberichterstattung Segmentbericht 2014
Allgemeine Systemdienst- leistungen/ Ausgleichs- energie
Wirkverluste (Individuelle Systemdienst- leistungen)
Blindenergie (Individuelle Systemdienst- leistungen)
Total Aktivitäten nach StromVG
812,0 370,2 381,6 35,1 28,3 – – 3,2 812,0 – Übriger Betriebsertrag
17,3 – – – – – – – 17,3 Deckungsdifferenzen – 8,0 123,9 – 171,9 15,5 13,8 10,7 – – 8,0 – Gesamtleistung
821,3 494,1 209,7 50,6 42,1 10,7 – 3,2 804,0 17,3 Beschaffungsaufwand
– 356,1 – 95,8 – 178,9 – 46,4 – 38,2 – 3,2
– 356,1 – Bruttoergebnis
465,2 398,3 30,8 4,2 3,9 10,7 – 447,9 17,3 Betriebsaufwand
– 219,1 – 177,8 – 13,9 – 3,0 – 1,4 – 7,6 – – 203,7 – 15,4 Abschreibungen und Wertminderungen
– 104,7 – 98,6 – 2,5 – 0,5 – 0,3 – 1,1 – – 103,0 – 1,7 Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
121,9 14,4 0,7 2,2 2,0 – 141,2 0,2 Für die Segmentberichterstattung sind die Eigenleistungen vom Betriebsaufwand in Abzug gebracht worden und somit nicht in der Gesamtleistung enthalten. Deckungsdifferenzen: Bei Werten mit negativen Vorzeichen handelt es sich um Über-, andernfalls um Unterdeckungen.
Veränderung der Deckungsdifferenzen pro Segment
17,3 – – – – – – – 17,3 Beschaffungsaufwand
– 356,1 – 95,8 – 178,9 – 46,4 – 38,2 – 3,2 – 356,1 – Betriebsaufwand – 219,1 – 177,8 – 13,9 – 3,0 – 1,4 – 7,6 – – 203,7 – 15,4 Abschreibungen und Wertminderungen
– 104,7 – 98,6 – 2,5 – 0,5 – 0,3 – 1,1 – – 103,0 – 1,7 Verzinsung des betriebsnotwendigen Vermögens (EBIT)
– 141,4 – 121,9 – 14,4 – 0,7 – 2,2 – 2,0 – – 141,2 – 0,2 Deckungsdifferenzen 8,0 – 123,9 171,9 – 15,5 – 13,8 – 10,7 – 8,0 – Deckungsdifferenzen: Bei Werten mit positiven Vorzeichen handelt es sich um Über-, andernfalls um Unterdeckungen.
Segmentbericht 2013
178,9 287,2 – 138,8 21,2 26,9 – 13,5 – 4,1
178,9 – Übriger Betriebsertrag
16,1 0,3 – – – – – 0,3 15,8 Deckungsdifferenzen 685,0 157,4 452,7 37,8 11,1 26,0 – 685,0 – Gesamtleistung
880,0 444,9 313,9 59,0 38,0 12,5 – 4,1 864,2 15,8 Beschaffungsaufwand
– 384,5 – 19,0 – 280,4 – 54,6 – 34,6 – 4,1
– 384,5 – Bruttoergebnis
495,5 425,9 33,5 4,4 3,4 12,5 – 479,7 15,8 Betriebsaufwand
– 239,9 – 193,2 – 19,4 – 2,7 – 1,9 – 9,6 – – 226,8 – 13,1 Abschreibungen und Wertminderungen
– 118,5 – 108,3 – 4,4 – 0,5 – 0,3 – 2,5 – – 116,0 – 2,5 Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
137,1 124,4 9,7 1,2 1,2 0,4 – 136,9 0,2 Für die Segmentberichterstattung sind die Eigenleistungen vom Betriebsaufwand in Abzug gebracht worden und somit nicht in der Gesamtleistung enthalten. Deckungsdifferenzen: Bei Werten mit negativen Vorzeichen handelt es sich um Über-, andernfalls um Unterdeckungen.
178,9 287,2 – 138,8 21,2 26,9 – 13,5 – 4,1 178,9 – Übriger Betriebsertrag
16,1 0,3 – – –
– – 0,3 15,8 Beschaffungsaufwand
– 384,5 – 19,0 – 280,4 – 54,6 – 34,6 – 4,1 – 384,5 – Betriebsaufwand – 239,9 – 193,2 – 19,4 – 2,7 – 1,9 – 9,6 – – 226,8 – 13,1 Abschreibungen und Wertminderungen
– 118,5 – 108,3 – 4,4 – 0,5 – 0,3 – 2,5 – – 116,0 – 2,5 Verzinsung des betriebsnotwendigen Vermögens (EBIT)
– 137,1 – 124,4 – 9,7 – 1,2 – 1,2 – 0,4 – – 136,9 – 0,2 Deckungsdifferenzen – 685,0 – 157,4 – 452,7 – 37,8 – 11,1 – 26,0 – – 685,0 – Deckungsdifferenzen: Bei Werten mit positiven Vorzeichen handelt es sich um Über-, andernfalls um Unterdeckungen.
Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im StromVG-Geschäft entspricht den Kapitalkosten plus Steuern auf dem investierten betriebsnotwendigen Vermögen pro Segment (vgl. Erläuterung 1). Die den fünf Segmenten des StromVG-Geschäfts zuzuordnenden einzelnen Aufwand- und Ertragspositionen sind in Erläuterung 5 aufgeführt.
Netznutzung: Das Segment Netznutzung wird hauptsächlich durch verschiedene Netznutzungstarife finanziert. Ebenso in dieses Segment gehört ein Teil der Abgeltungen für internationale Transitflüsse (ITC); der andere Teil fliesst in das Segment Wirkverluste. Wie bereits im Vorjahr wurden auch 2014 keine Einnahmen aus der Auktionierung von Engpasskapazitäten an den Landesgrenzen zur Absenkung der Netzkosten verwendet.
Die in 2014 angestiegenen Netznutzungstarife sowie der seit dem Geschäftsjahr 2014 erhöhte Anteil an den ITC-Erlösen haben im Berichtsjahr zu einer deutlichen Zunahme des Nettoumsatzes geführt.
Die Beschaffungskosten haben aufgrund der für die Jahre 2009 bis 2012 durch die ElCom im Berichtsjahr neu verfügten Entschädigungen für Betriebs- und Kapitalkosten an die ewz Übertragungsnetz AG sowie weiterer Nachvergütungen an ehemalige Netzeigentümer stark zugenommen.
Im Berichtsjahr resultierte im Segment Netznutzung eine Unterdeckung von CHF 123,9 Mio. (Vorjahr CHF 157,4 Mio. Unterdeckung).
Allgemeine Systemdienstleistungen/Ausgleichsenergie: Der grösste Aufwandposten dieses Segmentes ist die Regelleistungsvorhaltung, d.h. die Vorhaltung von Kraftwerkskapazitäten, um Energieverbrauch und -einspeisung im Gleichgewicht zu halten. Die starke Abnahme der Vorhaltungskosten im Vergleich zum Vorjahr ist auf die Einführung der kombinierten Ausschreibung von Sekundär- und Tertiärregelleistung und der damit verbundenen Optimierung der Beschaffungsmenge sowie die einmalig hohen Beschaffungskosten im April 2013 zurückzuführen. Zudem werden im Berichtsjahr die Spannungshaltungskosten neu vollumfänglich dem Segment Blindenergie zugeschlagen.
Weiter sind Aufwendungen und Erträge für Regelleistungs- und Ausgleichsenergie, die sich gegenseitig beeinflussen, ein Bestandteil dieses Segmentes. Ebenso enthalten sind die Aufwendungen für Schwarzstart-/Inselbetriebsfähigkeit sowie der Aufwand und Ertrag aus ungewolltem Austausch mit den angrenzenden Regelzonen. Schliesslich gehören auch die an die Produzenten vergüteten Kosten für Netzverstärkungen in dieses Segment.
Der Aufwand für allgemeine Systemdienstleistungen (SDL) wird primär durch Tarifeinnahmen gedeckt. Der allgemeine SDL-Tarif beinhaltet 2014 den Rückabwicklungszuschlag für die im Vorjahr von der ElCom verfügte vollständige Rückerstattung der SDL-Restkosten an die Kraftwerksbetreiber. Dies führte folglich zu einem hohen Nettoumsatz.
Aufgrund dieser positiven Effekte wurden im Berichtsjahr im Segment Allgemeine SDL/Ausgleichsenergie die Unterdeckungen um netto CHF 171,9 Mio. abgebaut (Vorjahr CHF 452,7 Mio. Unterdeckung).
Wirkverluste (Individuelle Systemdienstleistungen): In diesem Segment sind die Aufwendungen und Erträge für Wirkverluste im Übertragungsnetz ausgewiesen. Neben den Tarifeinnahmen fliesst ein Teil der ITC-Erlöse in dieses Segment (siehe Ausführungen zum Segment Netznutzung auf Seite 44). Die Energiebeschaffung zur Kompensation der Wirkverluste erfolgt am Spotmarkt und mittels Ausschreibungen.
Im Berichtsjahr resultierte insbesondere wegen des tieferen Anteils an den ITC-Erlösen eine Kostenunterdeckung in Höhe von CHF 15,5 Mio. (Vorjahr CHF 37,8 Mio. Unterdeckung).
Blindenergie (Individuelle Systemdienstleistungen): Die Lieferung von Blindenergie zur Einhaltung der erforderlichen Betriebsspannung ist durch vertragliche Vereinbarungen mit mehreren Kraftwerken sichergestellt. Der Beschaffungsaufwand wird einerseits durch einen individuellen Tarif für Blindenergie gedeckt, andererseits auch durch den allgemeinen SDL-Tarif. Neu werden ab dem Berichtsjahr die gesamten Spannungshaltungserträge und -kosten diesem Segment zugewiesen, was die Zunahmen des Nettoumsatzes und der Beschaffungskosten erklärt.
Im Berichtsjahr resultierte aufgrund der im Vergleich zum Nettoumsatz überproportional gestiegenen Beschaffungskosten eine Kostenunterdeckung von CHF 13,8 Mio. (Vorjahr CHF 11,1 Mio. Unterdeckung).
Bilanzgruppen: Die Bilanzgruppen-Tarife waren 2012 auf Verfügung der ElCom erstmalig verrechnet worden. Mit Schreiben vom 17. Dezember 2013 wurde Swissgrid im Vorjahr von der ElCom angewiesen, die bisher in Rechnung gestellten Tarife zu stornieren und die bereits bezahlten Beträge inklusive Verzugszinsen zurückzuerstatten sowie den Bilanzgruppen-Tarif ab dem 1. Januar 2014 nicht mehr zu erheben. Swissgrid hat die Anweisungen der ElCom entsprechend umgesetzt. Folglich hat Swissgrid im Berichtsjahr nur noch die anteilmässigen Betriebskosten diesem Segment zugewiesen, weshalb eine Unterdeckung von CHF 10,7 Mio. (Vorjahr CHF 26,0 Mio. Unterdeckung) resultierte.
Die Kosten kann Swissgrid zukünftig in den allgemeinen SDL-Tarif einrechnen.
5. Nettoumsatz und Beschaffungsaufwand nach StromVG
5.	Nettoumsatz und Beschaffungsaufwand nach StromVG
Tarifertrag Netznutzung
357,1 299,8 Erlöse ITC netto
17,5 23,2 Erlöse von LTC-Haltern A/C
0,3 – 42,7 Auktionserlöse zur Reduktion der anrechenbaren Netzkosten
– – Tarifertrag Allgemeine Systemdienstleistungen (SDL) und Ertrag ungewollter Austausch
361,3 160,6 davon ordentlich 347,1 179,3 davon aus Nachverrechnungen für 2009 und 2010
14,2 – 18,7 Verrechnung Restkosten an Kraftwerke ≥ 50 MW
0,4 – 341,5 davon für 2010
0,1 – 49,2 davon für 2009
0,3 – 292,3 Ertrag SDL-Energie und Bilanzgruppen-Ausgleichsenergie
45,7 66,7 Tarifertrag Wirkverluste C
30,4 28,1 Tarifertrag Blindenergie
2,5 2,3 Tarifertrag Bilanzgruppen
– – 13,5 Eliminationen
– 3,2 – 4,1 Nettoumsatz
812,0 178,9 Betriebsaufwand Übertragungsnetz
15,8 8,4 Kapitalaufwand Übertragungsnetz
80,0 10,6 SDL-Regelleistungvorhaltungsaufwand und Aufwand ungewollter Austausch
144,2 234,6 Aufwand Schwarzstart-/Inselbetriebsfähigkeit B
1,1 1,1 Aufwand Netzverstärkungen
7,5 3,4 Aufwand SDL-Energie und Bilanzgruppen-Ausgleichsenergie
26,1 41,3 Aufwand Kompensation Wirkverluste
46,4 54,6 Aufwand Blindenergie/Spannungshaltung
38,2 34,6 Eliminationen
– 3,2 – 4,1 Beschaffungsaufwand
356,1 384,5 Verwendete Buchstaben für die Segmentzuteilung: A = Netznutzung
B = Allgemeine Systemdienstleistungen/Ausgleichsenergie
C = Wirkverluste (Individuelle Systemdienstleistungen)
D = Blindenergie (Individuelle Systemdienstleistungen)
E = Bilanzgruppen
Die Segmentberichterstattung befindet sich in Erläuterung 4.
Die ITC-Erlöse setzen sich wie folgt zusammen: Abgeltung Netznutzung (A) CHF 12,7 Mio. (Vorjahr CHF 3,8 Mio.)
Abgeltung Wirkverluste (C) CHF 4,8 Mio. (Vorjahr CHF 19,4 Mio.) Die ITC-Abgeltung für Netznutzung entspricht dem Nettoertrag. Vom Bruttoertrag von CHF 17,1 Mio. (Vorjahr CHF 7,5 Mio.) werden die Aufsichtsabgaben an die ElCom und an das Bundesamt für Energie in Höhe von CHF 4,4 Mio. (Vorjahr CHF 3,7 Mio.) abgezogen.
Der Erlös von LTC-Haltern setzt sich wie folgt zusammen:
Abgeltung Netznutzung (A) CHF 0,3 Mio. (Vorjahr CHF –16,4 Mio.)
Abgeltung Wirkverluste (C) CHF 0,0 Mio. (Vorjahr CHF –26,3 Mio.) Der Tarifertrag Allgemeine SDL und der Ertrag aus ungewolltem Austausch ist wie folgt aufgeteilt:
Allgemeine SDL (B): CHF 335,5 Mio. (Vorjahr CHF 136,0 Mio.)
Blindenergie (D): CHF 25,8 Mio. (Vorjahr CHF 24,6 Mio.) Eliminationen: Wirkverluste stellen eine eigene interne Bilanzgruppe dar. Als Folge resultieren zwischen den beiden Segmenten Allgemeine Systemdienstleistungen/Ausgleichsenergie und Wirkverluste interne Transaktionen.
6. Übriger Betriebsertrag
6.	Übriger Betriebsertrag
Abwicklung Energiegesetz
4,2 5,3 Abwicklung Auktionen
10,8 8,3 Ausstellung Herkunftsnachweise erneuerbare Energien
2,0 2,2 Sonstiges
0,3 0,3 17,3 16,1 Die Abwicklung des Energiegesetzes enthält Entschädigungen für Aufwendungen im Zusammenhang mit KEV (Kostendeckende Einspeisevergütung) und MKF (Mehrkostenfinanzierung).
Die Zunahme im Bereich Abwicklungen Auktionen ist insbesondere auf die im Berichtsjahr angefallenen Kosten für den geplanten Zusammenschluss der Märkte zu einem europäischen Strombinnenmarkt (Market Coupling) zurückzuführen.
7. Material und Fremdleistungen
7.	Material und Fremdleistungen
61,3 63,0 Netzanlagesteuerung 12,6 15,9 Weitere Dienstleistungen im Netzbereich
5,8 5,6 Projekt-, Beratungs- und Sachleistungen
33,7 31,2 Wartung Hard- und Software
8,2 7,5 121,6 123,2 Die weiteren Dienstleistungen im Netzbereich enthalten insbesondere von Dritten erbrachte Leistungen für das Dienstbarkeitsmanagement und den Betriebsaufwand für gemischt genutzte Anlagen.
8. Personalaufwand
8.	Personalaufwand
Gehälter, Boni, Zulagen
70,4 63,9 Personalversicherungen
11,9 12,4 Einmaleinlage PK Energie1
– 19,1 Sonstiger Personalaufwand
5,6 5,8 87,9 101,2 Mitarbeitende Jahresendbestand (31.12.)
Unbefristete Arbeitsverhältnisse:
für Kerngeschäft (StromVG)
für Abwicklung Energiegesetz (EnG)
umgerechnet in Vollzeitstellen:
Befristete Arbeitsverhältnisse:
umgerechnet in Vollzeitstellen
1 Die Einmaleinlage aus dem Primatwechsel wurde nicht in bar entschädigt. Die Gutschrift auf das individuelle Vorsorgekonto muss über die Jahre 2014 bis 2016 pro rata temporis erworben werden. Bei vorzeitigem Austritt wird der Restanspruch den Arbeitgeberbeitragsreserven zugewiesen.
Der Personalaufwand des Vorjahres ist durch die Einmaleinlage aufgrund des per 1. April 2013 erfolgten Primatwechsels belastet. Bereinigt um diese Grösse hat der Personalaufwand im Vorjahresvergleich aufgrund des angestiegenen Mitarbeiterbestands zugenommen.
Der sonstige Personalaufwand enthält insbesondere den Aufwand für die temporäre Besetzung von bestehenden Stellen durch externe Fachkräfte, für Aus- und Weiterbildung, Rekrutierung sowie Pauschalspesen.
Vergütungen an die Geschäftsleitung
Fixe Vergütungen (inkl. Pauschalspesen)
1,65 2,20 Variable Vergütungen
0,52 0,59 Sachleistungen 1
0,02 0,03 Vorsorgeleistungen 2
0,40 0,55 Einmaleinlage PK Energie3
– 2,28 Total Vergütungen an die Geschäftsleitung
2,59 5,65 Davon an das höchstverdienende Mitglied der Geschäftsleitung
0,51 0,51 Variable Vergütungen
0,14 0,12 Vorsorgeleistungen 2
0,13 0,13 Einmaleinlage PK Energie
– 0,31 Total Vergütungen an das höchstverdienende Mitglied der Geschäftsleitung
0,78 1,07 1 Die Sachleistungen beinhalten die Privatbenutzung von Geschäftsfahrzeugen.
2 Die Vorsorgeleistungen enthalten Arbeitgeberbeiträge an Sozialversicherungen und Personalvorsorge.
3 Die Einmaleinlage aus dem Primatwechsel wurde nicht in bar entschädigt. Die Gutschrift auf das individuelle Vorsorgekonto muss über die Jahre 2014 bis 2016 pro rata temporis erworben werden. Bei vorzeitigem Austritt wird der Restanspruch den Arbeitgeberbeitragsreserven zugewiesen.
Die Abnahme der Vergütungen gegenüber dem Vorjahr ist auf die per 1. Oktober 2013 erfolgte Verkleinerung der Geschäftsleitung zurückzuführen. Zudem enthält das Vorjahr die Einmaleinlage aus dem Primatwechsel.
Weitere Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsleitung befinden sich im Bericht zur Corporate Governance.
9. Übriger Betriebsaufwand
9.	Übriger Betriebsaufwand
Miet- und Raumaufwand 7,0 6,0 Baurechtszinsen
1,8 1,6 Miete von Kommunikationseinrichtungen/Telekommunikationsaufwand
2,6 2,2 VR-Honorare und -Spesen inklusive Sozialleistungen
0,8 0,8 Effektiver Reise- und Verpflegungsaufwand für Mitarbeiter und Dritte
2,4 2,9 Gebühren, Abgaben, Konzessionen
1,6 4,1 Versicherungen
2,2 2,2 Übriger Verwaltungsaufwand
3,1 2,7 21,5 22,5 VR-Honorare und -Spesen stellen fixe Bruttovergütungen dar. Die Vergütung an den Verwaltungsratspräsidenten betrug CHF 250 000 inkl. Pauschalspesen (Vorjahr CHF 250 000). Die weiteren Verwaltungsratsmitglieder erhielten 2014 pro rata temporis je eine Vergütung zwischen CHF 55 000 und CHF 70 000 inkl. Pauschalspesen (Vorjahr: CHF 55 000 bis CHF 60 000).
Weitere Angaben zu den Mitgliedern des Verwaltungsrates befinden sich im Bericht zur Corporate Governance.
Die Position Gebühren, Abgaben, Konzessionen enthält im Vorjahr die Bildung von Rückstellungen für prozessuale Verfahrenskosten.
10. Finanzertrag
10.	Finanzertrag
Zinsertrag – 0,1 Übriger Finanzertrag
– 2,4 – 2,5 11. Finanzaufwand
11.	Finanzaufwand
0,2 0,1 Zinsen Anleihen
9,4 8,6 Zinsen Wandeldarlehen und Darlehen
28,9 28,7 Bereitstellungskommissionen
0,5 0,5 Übriger Finanzaufwand
2,0 0,3 41,0 38,2 12. Ertragssteuern
12.	Ertragssteuern
20,4 13,3 Veränderung latente Steuern
– 0,5 37,5 19,9 50,8 Die Steuerwerte der 2013 übernommenen Netzgesellschaften weichen von den Transaktionswerten ab. Entsprechend wurden im Vorjahr auf diesen Bewertungsdifferenzen erstmalig latente Steuern berücksichtigt.
13. Anlagevermögen
Anlagespiegel Sachanlagen 2014
Anzahlungen und Anlagen im Bau
Anschaffungswert 1.1.2014
251,1 1 311,7 1 942,1 114,7 44,5 3 664,1 Zugänge netto 1
21,1 7,5 31,0 0,8 0,7 61,1 Abgänge
– – – 0,1 – – 1,6 – 1,7 Umklassierung 2
– 110,9 106,4 32,5 15,6 3,4 47,0 Anschaffungswert 31.12.2014
161,3 1 425,6 2 005,5 131,1 47,0 3 770,5 Kum. Abschreibungen 1.1.2014
– 777,2 1 111,2 52,7 31,5 1 972,6 Abschreibungen
– 36,1 33,0 4,0 8,1 81,2 Wertminderungen
– – – – – – Abgänge
– – – 0,1 – – 1,5 – 1,6 Umklassierung 2
– 36,3 7,5 3,3 – 47,1 Kum. Abschreibungen 31.12.2014
– 849,6 1 151,6 60,0 38,1 2 099,3 Nettobuchwert 1.1.2014
251,1 534,5 830,9 62,0 13,0 1 691,5 Nettobuchwert 31.12.2014
161,3 576,0 853,9 71,1 8,9 1 671,2 1 In 2014 hat Swissgrid weitere zum Übertragungsnetz zählende materielle Anlagen in der Höhe von CHF 42,4 Mio. übernommen und mit 30% Aktien und 70% Darlehen entschädigt.
Die Bruttoinvestitionen in Sachanlagen betragen CHF 137,4 Mio. (Vorjahr CHF 79,8 Mio.). Davon wurden CHF 118,7 Mio. (Vorjahr CHF 40,5 Mio.) mit Erlösen aus der Auktionierung von Netzengpässen bei grenzüberschreitenden Lieferungen finanziert.
2 Aufgrund von spezifischen Bestimmungen im Sacheinlagevertrag zweier per 3. Januar 2013 übernommener Netzgesellschaften wurden im Vorjahr Anlagenwerte in der Höhe von CHF 7,5 Mio. übernommen, deren definitive Bestätigung als Teil des definitiven Transaktionswerts aber noch ausstehend war. Das Bundesgericht hat mit Urteil vom 30. August 2014 den Betrag von CHF 7,5 Mio. nicht als Teil des Transaktionswerts bestätigt. Deshalb wurde dieser Betrag mit der bedingten Kaufpreisentschädigung (vgl. Erläuterung 21) erfolgsneutral ausgebucht. Weiter erfolgten im Berichtsjahr infolge der Wandlung von Nutzungsrechten in Eigentum Umklassierungen von den immateriellen Anlagen in der Höhe von CHF 12,9 Mio. in die materiellen Anlagen. Zudem wurden Projektkosten in der Höhe von CHF 5,5 Mio. (Vorjahr CHF 3,4 Mio.) von den materiellen in die immateriellen Anlagen umgegliedert.
Von Nahestehenden wurden in 2014 Sachanlagen in der Höhe von CHF 56,8 Mio. bezogen
(Vorjahr CHF 41,9 Mio. exkl. Netzübernahme per 3.1.2013).
Anlagespiegel Sachanlagen 2013
Anschaffungswert 1.1.2013
30,1 – – 11,0 40,9 82,0 Zugang Netzübernahme per 3.1.2013
212,4 1 302,6 1 922,6 103,2 0,2 3 541,0 Zugänge netto 1
33,1 2,0 3,2 – 1,0 39,3 Abgänge
– – 0,9 – – – 0,7 – 1,6 Umklassierung
– 24,5 8,0 16,3 0,5 3,1 3,4 Anschaffungswert 31.12.2013
251,1 1 311,7 1 942,1 114,7 44,5 3 664,1 Kum. Abschreibungen 1.1.2013
– 6,6 24,4 31,0 Zugang Netzübernahme per 3.1.2013
– 738,6 1 076,9 42,8 0,2 1 858,5 Abschreibungen
– 38,6 34,3 3,3 7,7 83,9 Wertminderungen
– – 0,1 – – – 0,7 – 0,8 Umklassierung
– 0,1 – – – 0,1 – Kum. Abschreibungen 31.12.2013
– 777,2 1 111,2 52,7 31,5 1 972,6 Nettobuchwert 1.1.2013
30,1 –
– 4,4 16,5 51,0 Nettobuchwert 31.12.2013
251,1 534,5 830,9 62,0 13,0 1 691,5 Anlagespiegel Immaterielle Anlagen 2014
Immaterielle Anlagen in Entwicklung Nutzungsrechte
Total Immaterielle Anlagen Mio. CHF
Selbst erarbeitete
51,3 9,6 60,9 285,3 – 285,3 66,6 13,3 79,9 43,8 2,3 46,1 447,0 25,2 472,2 Zugänge 1
25,3 7,7 33,0 0,3 – 0,3 1,9 0,5 2,4 – – – 27,5 8,2 35,7 Abgänge
– – – – – – – 1,0 – 0,3 – 1,3 – – – – 1,0 – 0,3 – 1,3 Umklassierung
– 8,9 – 1,4 – 10,3 – 56,4 – – 56,4 13,7 1,9 15,6 – – – – 51,6 0,5 – 51,1 Anschaffungswert 31.12.2014
67,7 15,9 83,6 229,2 – 229,2 81,2 15,4 96,6 43,8 2,3 46,1 421,9 33,6 455,5 Kum. Abschreibungen 1.1.2014
5,4 0,7 6,1 123,0 – 123,0 55,1 10,2 65,3 43,8 2,3 46,1 227,3 13,2 240,5 Abschreibungen
– – – 10,2 – 10,2 11,1 2,1 13,2 – – – 21,3 2,1 23,4 Wertminderungen
– – – – – – – – – – – – – – – Abgänge
– – – – 43,9 – – 43,9 – – – – – – – 43,9 – – 43,9 Kum. Abschreibungen 31.12.2014
5,4 0,7 6,1 89,3 – 89,3 65,2 12,0 77,2 43,8 2,3 46,1 203,7 15,0 218,7 Nettobuchwert 1.1.2014
45,9 8,9 54,8 162,3 – 162,3 11,5 3,1 14,6 – – – 219,7 12,0 231,7 Nettobuchwert 31.12.2014
62,3 15,2 77,5 139,9 – 139,9 16,0 3,4 19,4 – – – 218,2 18,6 236,8 Anlagespiegel Immaterielle Anlagen 2013
23,2 6,9 30,1 – – – 56,5 10,8 67,3 5,7 2,3 8,0 85,4 20,0 105,4 Zugang Netzübernahme per 3.1.2013
3,9 – 3,9 285,3 – 285,3 2,7 – 2,7 38,1 – 38,1 330,0 – 330,0 Zugänge
33,0 4,7 37,7 – – – 2,1 0,5 2,6 – – – 35,1 5,2 40,3 Abgänge
– – – – – – – 0,1 – – 0,1 – – – – 0,1 – – 0,1 Umklassierung
– 8,8 – 2,0 – 10,8 – – – 5,4 2,0 7,4 – – – – 3,4 – – 3,4 Anschaffungswert 31.12.2013
51,3 9,6 60,9 285,3 – 285,3 66,6 13,3 79,9 43,8 2,3 46,1 447,0 25,2 472,2 Kum. Abschreibungen 1.1.2013
2,8 – 2,8 – – – 44,0 8,0 52,0 5,6 2,1 7,7 52,4 10,1 62,5 Zugang Netzübernahme per 3.1.2013
– – – 112,1 – 112,1 2,7 – 2,7 29,5 – 29,5 144,3 – 144,3 Abschreibungen
– – – 10,9 – 10,9 8,5 2,2 10,7 8,7 0,2 8,9 28,1 2,4 30,5 Wertminderungen
2,6 0,7 3,3 – – – – – – – – – 2,6 0,7 3,3 Abgänge
– – – – – 0,1 – – 0,1 – – – – 0,1 – – 0,1 Umklassierung
– – – – – – – – – – – – – – – Kum. Abschreibungen 31.12.2013
5,4 0,7 6,1 123,0 – 123,0 55,1 10,2 65,3 43,8 2,3 46,1 227,3 13,2 240,5 Nettobuchwert 1.1.2013
20,4 6,9 27,3 – – – 12,5 2,8 15,3 0,1 0,2 0,3 33,0 9,9 42,9 Nettobuchwert 31.12.2013
45,9 8,9 54,8 162,3 – 162,3 11,5 3,1 14,6 – – – 219,7 12,0 231,7 1 In 2014 hat Swissgrid weitere zum Übertragungsnetz zählende immaterielle Anlagen in der Höhe von CHF 0,3 Mio. übernommen und mit 30% Aktien und 70% Darlehen entschädigt.
Im Geschäftsjahr 2014 wurden von Nahestehenden Leistungen für immaterielle Anlagen in der Höhe von CHF 2,2 Mio. (Vorjahr CHF 0,0 Mio. exkl. Netzübernahme) beschafft.
14. Finanzanlagen 14.	Finanzanlagen Mio. CHF
3,2 3,0 Arbeitgeberbeitragsreserven
1,6 1,3 4,8 4,3 Swissgrid verfügt über folgende Beteiligungen, die als Finanzanlagen bilanziert sind:
Aktienkapital in Mio. Währung
CESOC AG
Laufenburg 0,100 CHF 50,0 Capacity Allocation Service Company.eu S.A. (CASC.EU)
Luxemburg (Lux) 4,000 EUR 7,1 TSCNET Services GmbH
München (D) 0,025 EUR 10,0 AET NE1 SA
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 ALENA Aletsch Energie Netz AG
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 Alpiq Netz AG Gösgen/Laufenburg
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 Alpiq Réseau SA Lausanne/Laufenburg
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 BKW Übertragungsnetz AG
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 CKW Grid AG
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 EGL Grid AG
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 ewb Übertragungsnetz AG
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 FMV Réseau SA
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 Kraftwerke Hinterrhein Netz AG
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 LENA Lonza Energie Netz AG
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 Nordostschweizerische Kraftwerke Grid AG
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 Ofible Rete SA
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 Ofima Rete SA
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 Repower Transportnetz AG
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 SN Übertragungsnetz AG
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 Übertragungsnetz Basel/Laufenburg AG
Laufenburg 0,100 CHF 100,0 Im Berichtsjahr 2014 wurde die TSCNET Services GmbH mit Sitz in München (D) gegründet. Die Gesellschaft erbringt Dienstleistungen im Bereich der Übertragungssystemsicherheit und Kapazitätsberechnungen. Die übrigen Angaben zu den Finanzanlagen sind unverändert zum Vorjahr.
15. Deckungsdifferenzen
15.	Deckungsdifferenzen
Netz- nutzung
Allgemeine System- dienstleis- tungen/ Ausgleichs- energie
Wirkverluste (Individuelle Systemdienstleis- tungen)
Blindenergie (Individuelle Systemdienstleis- tungen)
Bilanz- gruppen
Gesamte Deckungsdifferenzen netto
davon Über- deckungen
davon Unter- deckungen
55,5 – 213,5 – 73,9 20,6 1,5 – 209,8 – 287,4 77,6 Übernahme Netzgesellschaften per 3.1.2013
48,1 – – – – 48,1 –
– 11,7 – – – – – 11,7 –
157,4 452,7 37,8 11,1 26,0 685,0 –
249,3 239,2 – 36,1 31,7 27,5 511,6 – 36,1 547,7 Veränderung 2014
123,9 – 171,9 15,5 13,8 10,7 – 8,0 –
Bestand 31.12.2014
373,2 67,3 – 20,6 45,5 38,2 503,6 – 20,6 524,2 davon kurzfristig
– 60,8 – 10,0 4,0 20,6 75,4 – 10,0 85,4 Bei negativen Werten handelt es sich um Über-, andernfalls um Unterdeckungen. Weitere Angaben zu den Deckungsdifferenzen (Funktionsweise, Schätzungsunsicherheiten, laufende rechtliche Verfahren) sind in den Erläuterungen 1, 2 und 3 enthalten.
Bei der Zeile «Verrechnung» handelt es sich um eine Verrechnung zwischen übernommenen Unterdeckungen einer Netzgesellschaft und den korrespondierenden passiven Rechnungsabgrenzungen von Swissgrid.
16. Treuhänderisch gehaltene Positionen
Swissgrid koordiniert aufgrund eines gesetzlichen Auftrags die Auktionierung von Netzengpässen bei grenzüberschreitenden Lieferungen und führt dazu treuhänderisch Bücher und Bankkonten.
Treuhänderisch gehaltene Aktiven Mio. CHF
14,0 12,7 Andere Forderungen
0,6 0,1 Flüssige Mittel
276,1 282,0 290,7 294,8 Treuhänderisch gehaltene Passiven Mio. CHF
0,3 0,4 Übrige Verbindlichkeiten
0,1 – Passive Rechnungsabgrenzungen
290,3 294,4 290,7 294,8 Die Erträge und deren Verwendung setzen sich wie folgt zusammen:
Erlösanteil Schweiz
128,0 135,1 Aufwand Auktionsbetrieb Swissgrid und Dritte
– 11,4 – 9,0 Nettoerlös
116,6 126,1 Verwendet zur Reduktion der anrechenbaren Netzkosten
0,0 0,0 Unverteilter Resterlös
116,6 126,1 Betreffend Resterlöse 2013 hat die ElCom mit Schreiben vom 17. Juni 2014 angeordnet, dass Swissgrid diese zum Erhalt oder Ausbau des Übertragungsnetzes verwenden muss.
Die gesamten Resterlöse 2009 (CHF 37,6 Mio.) sowie ein grosser Teil der Resterlöse 2012 (CHF 81,1 Mio.) konnten auf Verfügung der ElCom im Berichtsjahr an Swissgrid ausbezahlt und für den Erhalt oder Ausbau des Übertragungsnetzes verwendet werden.
Die Resterlöse 2010 und 2011 konnten bereits im Vorjahr auf Verfügung der ElCom an Swissgrid und an die vormaligen Eigentümer des Übertragungsnetzes ausbezahlt werden.
17. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
17.	Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
164,4 153,0 Einzelwertberichtigungen
– 0,6 – 38,8 163,8 114,2 18. Übrige Forderungen
18.	Übrige Forderungen
Sicherheitsleistungen auf Sperrkonti
3,4 2,7 Mehrwertsteuer
– 5,1 Sonstige
– 0,1 3,4 7,9 19. Aktive Rechnungsabgrenzungen
19.	Aktive Rechnungsabgrenzungen
Unverrechnete, bereits erbrachte Leistungen
49,7 44,4 Sonstige
4,7 5,4 54,4 49,8 Die sonstigen aktiven Rechnungsabgrenzungen enthalten insbesondere das Disagio aus Anleihensemissionen sowie Finanzierungs- und Emissionskosten, welche über die Laufzeit des Finanzierungsinstrumentes amortisiert werden.
20. Finanzverbindlichkeiten
20.	Finanzverbindlichkeiten
700,0 700,0 Wandeldarlehen
739,3 724,4 Privat platzierte Finanzierungsinstrumente
– 240,0 Darlehen
215,0 – Total Finanzverbindlichkeiten
1 654,3 1 664,4 davon kurzfristig
228,1 243,6 Anleihen
Nominalbetrag in CHF
Verfall zum Nennwert
20 481 107
28.1.2013–30.1.2020 30.1.2020
20 481 110
28.1.2013–30.1.2025 30.1.2025
Die Wandeldarlehen haben eine Laufzeit von 9 Jahren und werden ab dem 5. Jahr jährlich zu 1/5 zur Rückzahlung fällig. Des Weitern sind die Darlehen bei Eintritt vertraglich definierter Ereignisse mit einem Wandelrecht durch Swissgrid und damit verbunden einer Wandelpflicht der Darlehensgläubigerinnen versehen. Für das Swissgrid eingeräumte Wandelrecht werden die Darlehensgläubigerinnen mit einer Prämie auf dem Zins entschädigt.
Bankkreditlinien
Die kommittierten Kreditlinien betragen gesamthaft CHF 325 Mio. und sind per 31. Dezember 2014 nicht beansprucht.
21. Bedingte Kaufpreisentschädigung
Das Bundesgericht hat mit Urteil vom 30. August 2014 den Betrag von CHF 7,5 Mio. als Teil des Transaktionswerts nicht bestätigt. Aus diesem Grund wurde der Betrag mit dem Sachanlagevermögen (vgl. Erläuterung 13) erfolgsneutral ausgebucht.
22. Rückstellungen
22.	Rückstellungen
Mitarbeiter- treueplan
Verfahrens-kosten
Stand 31. Dezember 2012
2,0 – – 2,0 Umbuchung
1,0 – 1,0 Bildung 0,8 5,9 39,9 46,6 Verwendung
0,9 1,8 2,4 5,1 Stand 31. Dezember 2013
1,9 5,1 37,5 44,5 Umbuchung
– – – – Bildung 0,9 1,3 – 2,2 Verwendung
– 0,6 0,5 1,1 Auflösung
– 1,3 –
1,3 Stand 31. Dezember 2014
2,8 4,5 37,0 44,3 davon kurzfristig
2,8 2,1 – 4,9 Verfahrenskosten
Mit der Netzübernahme per 3. Januar 2013 und den damit zusammenhängenden Abspaltungen der Verfahrensgesellschaften von den Netzgesellschaften ist Swissgrid durch vertragliche Regelungen verpflichtet worden, die prozessualen Verfahrenskosten der Verfahrensgesellschaften zu tragen. Die Rückstellung entspricht den erwarteten zukünftigen Ausgaben von Swissgrid für Partei-, Gerichts- und Anwaltskosten, welche den Verfahrensgesellschaften bei der Prozessführung ihrer Verwaltungsverfahren anfallen.
Im Rückstellungsbetrag ebenfalls enthalten sind die geschätzten Parteientschädigungen und Gerichtskosten, welche der Swissgrid aufgrund der Prozessführung ihrer Verwaltungsverfahren auferlegt werden.
23. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Die Zunahme ist auf kurz vor dem Bilanzstichtag erhaltene, betragsmässig hohe Rechnungen für Kosten im Bereich Netz zurückzuführen.
24. Übrige Verbindlichkeiten
24.	Übrige Verbindlichkeiten
Sozialversicherungen und Mehrwertsteuer
3,1 – Sicherheitsleistungen auf Sperrkonti
3,1 2,6 Sonstige
0,9 1,9 7,1 4,5 25. Passive Rechnungsabgrenzungen
25.	Passive Rechnungsabgrenzungen
54,4 137,0 davon Rückerstattung Restkosten an Kraftwerke ≥ 50 MW aus 2009/2010
– 69,5 davon Rückerstattung BG-Tarif 2012/2013 und Erlöse LTC-Halter 2010
– 20,0 Personal und Personalversicherungen
10,7 10,7 Marchzinsen
8,4 8,4 Steuern
19,2 12,8 92,7 168,9 26. Eventualverpflichtungen
Swissgrid gewährt formell Risikogarantien für Geothermieprojekte in Gesamthöhe von CHF 32,9 Mio. (analog Vorjahr). Die Garantien werden zugunsten der Sankt Galler Stadtwerke (CHF 24,1 Mio.) und der AGEPP SA (CHF 8,8 Mio.) gewährt. Sie werden wirtschaftlich durch die Stiftung KEV getragen und entsprechend in deren Jahresrechnung ausgewiesen. Die Stiftung KEV ist unabhängig von Swissgrid tätig; sie erfüllt einen gesonderten gesetzlichen Auftrag im Bereich der Förderung erneuerbarer Energien und steht deshalb wirtschaftlich in der Verantwortung für diese Garantien.
27. Weitere, nicht zu bilanzierende Verpflichtungen
Für den Zeitraum ab 2009 bis zum jeweiligen Überführungszeitpunkt der zum Übertragungsnetz zugehörigen Netzelemente haben die vormaligen Eigentümer Anspruch auf durch ElCom verfügte anrechenbare Betriebs- und Kapitalkosten. Mehrere Verfahrensbeteiligte haben die entsprechenden ElCom-Verfügungen an die zuständigen Gerichte weitergezogen oder bei ElCom angefochten. Weiter stellen mehrere vormalige Eigentümer bei ElCom Anträge auf hoheitliche Festsetzung des Anlagenwertes und der bisher nicht deklarierten Betriebs- und Kapitalkosten.
Aus diesen Gründen lassen sich zum Bilanzstichtag noch keine definitiven Kostenangaben vornehmen. Swissgrid hat in der Jahresrechnung jeweils die verfügten Netzkosten erfasst. Eine verlässliche Schätzung der zusätzlichen Netzkosten ist nicht möglich. Die Bandbreite der noch zu entschädigenden Betriebs- und Kapitalkosten könnte betragsmässig zwischen CHF 140,0 Mio. und CHF 180,0 Mio. liegen.
Allfällige nachträgliche Änderungen der Abgeltungshöhe werden bei der jährlichen Tarifkalkulation berücksichtigt und sind in den darauffolgenden Rechnungsperioden kostenwirksam. Auf das Ergebnis von Swissgrid haben sie keinen direkten Einfluss. Massgeblicher Transaktionswert des Übertragungsnetzes
Die ElCom hat am 20. September 2012 eine Verfügung betreffend massgeblichen Wert für die Überführung des Übertragungsnetzes erlassen. Dagegen wurden verschiedene Beschwerden an das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) eingereicht. Mit Urteil vom 11. November 2013 hat das BVGer festgehalten, dass für die Festsetzung des massgeblichen Wertes die volle Entschädigung geschuldet und nicht der regulierte Wert aus den Tarifverfahren massgebend ist. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Sache zur vollständigen Klärung des Sachverhalts an die ElCom zurückgewiesen. Diese hat das Verfahren zur Festsetzung des massgebenden Überführungswerts nicht förmlich wieder aufgenommen.
Im Urteil vom 30. August 2014 äusserte sich das Bundesgericht (BGer) im Rahmen eines Tarifverfahrens auch zur Problematik, dass der Überführungswert gegebenenfalls nicht dem regulatorischen Anlagewert entspricht. Gemäss den Ausführungen des BGer ist es in erster Linie Sache der ElCom und allenfalls des Gesetzgebers, angemessene Lösungen zu finden.
Die finanziellen Folgen aus dem Verfahren sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Für Swissgrid hat der Verfahrensausgang jedoch keinen direkten Einfluss auf das Ergebnis.
Swissgrid ist als Aktionärin der CASC.EU vertraglich verpflichtet, die anteiligen Jahreskosten zu tragen.
Swissgrid ist als Gesellschafterin der TSCNET Services GmbH vertraglich verpflichtet, die anteiligen Jahreskosten zu tragen.
Es bestehen mit mehreren Parteien langjährige Mietverträge mit fest vereinbarten Laufzeiten. Daraus resultieren folgende Verpflichtungen:
2.–10. Jahr
4,6 68,8 48,5 121,9 31.12.2013
4,6 7,2 – 11,8 Die markante Zunahme der langjährigen Mietverpflichtungen ist auf den Abschluss eines langfristig angelegten Mietvertrages für den neuen Swissgrid-Hauptsitz in Aarau zurückzuführen. Der neue Standort in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs unterstützt die Unternehmensstrategie und kann voraussichtlich Ende 2017 bezogen werden. Die bisherigen Standorte in Frick und Laufenburg werden auf diesen Zeitpunkt aufgegeben.
Verpflichtungen aus nicht bilanzierten Leasingverbindlichkeiten
Es bestehen folgende nicht bilanzierte Leasingverbindlichkeiten für Fahrzeuge und Bürogeräte:
2.–5. Jahr
0,4 0,6 1,0 31.12.2013
0,4 0,7 1,1 28. Personalvorsorge
28.	Personalvorsorge
Verwendungs- verzicht
Bildung AGBR
Ergebnis aus AGBR im Personalaufwand
Patronale Vorsorgeeinrichtung (Personalvorsorgestiftung)
Vorsorgeeinrichtung (PKE)
1,6 – 1,6 – 1,3 0,3 – Total
1,6 – 1,6 – – 0,3 – Wirtschaftlicher Nutzen/ wirtschaftliche Verpflichtung und Vorsorgeaufwand Über-/Unter- deckung
Wirtschaftlicher Anteil der Organisation
Veränderung zum VJ bzw. erfolgswirk- sam im GJ
Auf die Periode abgegrenzte Beträge
Patronale Vorsorge- einrichtung (Personalvorsorgestiftung)
Vorsorgeeinrichtung ohne Über-/Unterdeckung (PKE)
6,2 6,2 26,2 Total
– – – – 6,2 6,2 26,2 Swissgrid hat für ihre berufliche Vorsorge im Vorjahr den Wechsel vom Leistungsprimat (PKE Pensionskasse Energie) zum Beitragsprimat (PKE Vorsorgestiftung Energie) vollzogen. Sie hat zur Finanzierung des Wechsels im Vorjahr eine Arbeitgebereinlage geleistet, welche die Erfolgsrechnung 2013 mit CHF 19,1 Mio. einmalig belastete.
Der Deckungsgrad der PKE Vorsorgestiftung Energie per 31. Dezember 2014 beträgt 114,4 %.
29. Transaktionen mit Nahestehenden
29.	Transaktionen mit Nahestehenden
Transaktionen mit Nahestehenden in Mio. CHF
380,1 192,2 davon Netznutzung
264,1 204,5 davon Allgemeine Systemdienstleistungen/Ausgleichsenergie
85,3 60,5 davon Rückerstattung Restkosten an KW >50 MW aus 2009/2010
– – 73,9 davon Wirkverluste 22,4 – 4,8 davon Blindenergie
8,3 12,6 davon Bilanzgruppen
– – 6,7 Übriger Betriebsertrag
1,7 1,2 Betriebsaufwand
Beschaffungsaufwand
277,0 327,0 davon Netznutzung
79,4 18,7 davon Allgemeine Systemdienstleistungen/Ausgleichsenergie
164,7 270,2 davon Wirkverluste
2,7 7,5 davon Blindenergie
30,2 30,6 Material und Fremdleistungen
68,7 65,1 Übriger Betriebsaufwand
4,6 2,5 Finanzergebnis
24,4 24,0 Am Bilanzstichtag offene Positionen mit Nahestehenden in Mio. CHF
75,9 62,9 Aktive Rechnungsabgrenzungen
16,2 8,9 Passiven
Wandeldarlehen und Darlehen
641,9 616,9 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
63,5 57,6 Passive Rechnungsabgrenzungen
24,9 45,6 Die Bedingungen der Beziehungen zu Nahestehenden werden in Erläuterung 1 beschrieben.
30. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Übernahme weiterer Teile des Übertragungsnetzes
Am 5. Januar 2015 hat Swissgrid die ewz Übertragungsnetz AG sowie Installationen von 16 Gesellschaften übernommen, bei denen zum Zeitpunkt der bisherigen Netzübernahmen noch nicht geklärt war, ob sie zum Übertragungsnetz gehören.
In diesem Zusammenhang wurde das Aktienkapital von CHF 276,4 Mio. auf CHF 312,1 Mio. erhöht. Die bisherigen Eigentümer wurden mit 30% Swissgrid-Aktien im Wert von CHF 88,4 Mio. und 70% Darlehen im Wert von CHF 205,3 Mio. entschädigt, wobei die Hälfte der Darlehensbeträge in Eigenkapital wandelbar sind. Für die Finanzierung der nicht in Eigenkapital wandelbaren Darlehensforderungen platzierte Swissgrid am 28. Januar 2015 eine Anleihe im Umfang von CHF 150 Mio. Der Coupon der 15-jährigen Anleihe beträgt 0,625%. Weiter wurde bedingtes Aktienkapital im Umfang von CHF 0,6 Mio. neu geschaffen. Das gesamte bedingte Aktienkapital beträgt CHF 130,0 Mio.
Auch bei diesen Netzübernahmen sind zwei Bewertungsanpassungen vorgesehen. Die erste findet voraussichtlich Ende 2015 statt, die zweite und letzte, nachdem Wert und Umfang des gesamten Übertragungsnetzes rechtskräftig verfügt worden sind.
Aus verschiedenen juristischen Gründen konnte Swissgrid per 5. Januar 2015 noch nicht alle ausstehenden Teile des Übertragungsnetzes übernehmen, womit es voraussichtlich im Januar 2016 weitere, allerdings von Wert und Umfang her wesentlich kleinere Überführungen geben wird.
Programm zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung
Der Verwaltungsrat der Swissgrid hat an der Sitzung vom 4. März 2015 Massnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung beschlossen. Die eingeleiteten Effizienzmassnahmen beinhalten betriebliche Anpassungen und eine schrittweise Reduktion des Personalbestandes von heute rund 440 Planstellen um 40 auf 400 Stellen. Gleichzeitig sollen auch rund 20 Stellen für externe Fachkräfte eingespart werden. Swissgrid nimmt ihre Verantwortung wahr und gestaltet den Personalabbau sozialverträglich und unterstützt die betroffenen Mitarbeitenden bei der Stellensuche. Im Zusammenhang mit dem verabschiedeten Massnahmenprogramm hat der Verwaltungsrat die Bildung einer Restrukturierungsrückstellung in der Höhe von CHF 7,5 Mio. zu Lasten der Jahresrechnung 2015 beschlossen.
AufhebunG des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank
Aufgrund der Aufhebung des Euro-Mindestkurses muss für die in Euro vereinnahmten Engpasserlöse (vgl. Erläuterung 16) mit tieferen Erträgen in Schweizer Franken gerechnet werden. Dies führt im Vergleich zu höheren anrechenbaren Kapitalkosten.
Es gibt keine weiteren Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die in der Jahresrechnung 2014 noch hätten erwähnt oder berücksichtigt werden müssen.
Die Jahresrechnung 2014 wurde am 27. April 2015 vom Verwaltungsrat der Swissgrid AG zur Abnahme an die Generalversammlung verabschiedet und zur Veröffentlichung freigegeben.
Bericht des Wirtschaftsprüfers an die Generalversammlung der Swissgrid AG, Laufenburg
Auftragsgemäss haben wir als Wirtschaftsprüfer die auf den Seiten 25 bis 68 wiedergegebene Jahresrechnung der Swissgrid AG, bestehend aus Erfolgsrechnung, Bilanz, Geldflussrechnung, Entwicklung des Eigenkapitals und Anhang für das am 31. Dezember 2014 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.
Verantwortung des Verwaltungsrates Der Verwaltungsrat ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den Swiss GAAP FER verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Verwaltungsrat für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich.
Verantwortung des Wirtschaftsprüfers Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Jahresrechnung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die beruflichen Verhaltensanforderungen einzuhalten und die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Jahresrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Jahresrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung der Jahresrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Existenz und Wirksamkeit des internen Kontrollsystems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden.
Prüfungsurteil Nach unserer Beurteilung vermittelt die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2014 abgeschlossene Geschäftsjahr ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in Übereinstimmung mit den Swiss GAAP FER.
Zugelassener Revisionsexperte Leitender Revisor
Patrizia Chanton
Basel, 27. April 2015 Bestellen und Download	Home