Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OLG%20Karlsruhe&Datum=13.06.2005&Aktenzeichen=1%20U%2022/05
Timestamp: 2019-07-15 21:10:37
Document Index: 204287888

Matched Legal Cases: ['§ 171', '§ 9', 'Art. 1', '§ 1', '§ 9', '§ 9', '§ 171', 'Art. 1', '§ 1', '§ 172']

OLG Karlsruhe, 13.06.2005 - 1 U 22/05 - dejure.org
https://dejure.org/2005,4912
OLG Karlsruhe, 13.06.2005 - 1 U 22/05 (https://dejure.org/2005,4912)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 13.06.2005 - 1 U 22/05 (https://dejure.org/2005,4912)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 13. Juni 2005 - 1 U 22/05 (https://dejure.org/2005,4912)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2005,4912) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Kreditfinanzierter Beitritt zu einem Immobilienfonds: Einwendungsdurchgriff wegen Verletzung vorvertraglicher Aufklärungspflichten beim Beitritt
Pflicht zum Ausweis von 15 % Zwischenhandelsgewinn im Prospekt über geschlossenen Immobilienfonds
Rückzahlung eines den Erwerb eines Anteils an einem geschlossenen Immobilienfonds finanzierenden Festkredits; Zahlungsansprüche aus dem Darlehensvertrag hindernde Schadensersatzansprüche gegen die Initiatoren des Fonds; Wirksamkeitsvoraussetzungen einer Vollmacht; Beitritt zur Fondsgesellschaft und der finanzierende Darlehensvertrag als ein verbundenes Geschäft; Bewußte Eingliederung der finanzierenden Bank in die bestehende einheitliche Vertriebsorganisation
BGB §§ 171, 172; VerbrKrG § 9; RBerG Art. 1 § 1
VerbrKrG § 9 Abs. 1, 3
VerbrKrG § 9; BGB §§ 171, 172; RberG Art. 1 § 1
LG Heidelberg, 24.01.2003 - 40 62/01
ZIP 2005, 1633
ZIP 2007, 2262
Ausreichend ist demnach regelmäßig, wenn der Vollmachtgeber bei Errichtung der notariellen Urkunde bestimmt, dass dem Vertreter eine Ausfertigung erteilt wird (…Frensch in PWW BGB 3. Aufl. § 172 Rn. 3; OLG Karlsruhe ZIP 2005, 1633/1634).
Dieses hat das OLG Karlsruhe für einem durch Erwerb und Weiterverkauf eines Grundstücks erzielten Gewinn von mehr als 15 % mit Hinweis darauf, dass der erzielten Gewinn mit einer Innenprovision gleichzusetzen sei und bei einem Veräußerungsgewinn von mehr als 15 % der Schwellenwert, von dem ab die versteckte Provision im Verkaufsprospekt auszuweisen ist, überschritten wäre, angenommen (OLG Karlsruhe vom 13.05.2005, 1 U 22/05, Rn. 53, 56).