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Timestamp: 2019-10-16 02:43:57
Document Index: 221986074

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BGH 4 StR 384/15 - 21. Januar 2016 (LG Essen) · hrr-strafrecht.de
BGH 4 StR 384/15 - 21. Januar 2016 (LG Essen) [= HRRS 2016 Nr. 369]
BGH 4 StR 384/15:
HRRS-Nummer: HRRS 2016 Nr. 369
Zitiervorschlag: BGH, 4 StR 384/15, Beschluss v. 21.01.2016, HRRS 2016 Nr. 369
BGH 4 StR 384/15 - Beschluss vom 21. Januar 2016 (LG Essen)
Geldwäsche (Vortat: Anforderungen an die Darstellung im Urteil).
Für die Urteil zu treffenden Feststellungen zu den Vortaten der Geldwäsche reicht es aus, wenn sich aus den festgestellten Umständen in groben Zügen bei rechtlich richtiger Bewertung eine Katalogtat des Geldwäschetatbestandes als Vortat ergibt (vgl. BGH BGHSt 43, 158, 165). Zwar muss die Tat keinem bestimmten Katalogtatbestand zugeordnet werden. Es muss aber nicht nur ohne vernünftigen Zweifel ausgeschlossen werden können, dass das Geld legal erlangt wurde, sondern auch, dass es aus einer Nichtkatalogtat stammt, die keine taugliche Vortat der Geldwäsche darstellt. Täter und Teilnehmer der Vortat müssen hingegen nicht bekannt sein, ebenso wenig Tatort oder Tatmodalität.