Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/altenheim
Timestamp: 2020-08-13 17:20:05
Document Index: 154067608

Matched Legal Cases: ['§ 75', '§ 88', '§ 16', '§ 4', '§ 12', '§ 3', '§ 35', '§ 3', '§ 3', '§ 3']

Altenheim | Rechtslupe
Auf­wen­dun­gen für die krank­heits­be­ding­te Unter­brin­gung von Ehe­gat­ten in einem Alten- und Pfle­ge­heim
Steu­er­pflich­ti­ge kön­nen Auf­wen­dun­gen für die krank­heits­be­ding­te Unter­brin­gung in einem Alten- und Pfle­ge­heim nach Kür­zung um eine Haus­halts­er­spar­nis als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung gel­tend machen. Sind bei­de Ehe­gat­ten krank­heits­be­dingt in einem Alten- und Pfle­ge­heim unter­ge­bracht, ist für jeden der Ehe­gat­ten eine Haus­halts­er­spar­nis anzu­set­zen, wie der Bun­des­fi­nanz­hof nun­mehr ent­schie­den hat. Auf­wen­dun­gen für die krank­heits­be­ding­te
Heim­auf­sicht – und die Rege­lun­gen der Pfle­ge­ver­si­che­rung
Bun­des­recht hin­dert nicht, dass der Lan­des­ge­setz­ge­ber die Heim­auf­sichts­be­hör­de dazu ermäch­tigt, die Ein­hal­tung von Rege­lun­gen der Pfle­ge­ver­si­che­rung – unter Ein­schluss von Fest­le­gun­gen in Rah­men­ver­trä­gen nach § 75, § 88 SGB XI – durch die Heim­trä­ger zu über­wa­chen und gegen Ver­stö­ße ein­zu­schrei­ten. Nach § 16 Abs. 2 des Hes­si­schen Geset­zes über Betreu­ungs- und
Sturz beim Toi­let­ten­gang trotz Beglei­tung
Kommt es bei einer sturz­ge­fähr­de­ten Heim­be­woh­ne­rin bei einem beglei­te­ten Toi­let­ten­gang zu einem Ober­schen­kel­hals­bruch, besteht dann kei­ne Scha­dens­er­satz­pflicht des Heim­trä­gers, wenn die Mög­lich­keit besteht, dass der Sturz der Heim­be­woh­ne­rin nur Fol­ge eines Spon­tan­an­bruchs des Ober­schen­kel­hals­kno­chens gewe­sen ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge
Umsatz­steu­er­freie Leis­tun­gen eines Alten­wohn­heims
Die mit dem Betrieb eines gewerb­li­chen Alten­wohn­heims eng ver­bun­de­nen Umsät­ze nach § 4 Nr. 16 Buchst. d UStG sind u.a. dann umsatz­steu­er­frei, wenn im vor­an­ge­gan­ge­nen Kalen­der­jahr min­des­tens 40 % der Leis­tun­gen Kran­ken und behin­der­ten Men­schen zugu­te­ge­kom­men sind, die in einem vom Gesetz näher bestimm­ten Maß der Hil­fe bedür­fen. Dass die­sen Per­so­nen eine Pfle­ge­stu­fe
Die in einer Groß­kü­che eines Alten­wohn­heims und Pfle­ge­heims zur Ver­pfle­gung der Bewoh­ner zube­rei­te­ten Spei­sen sind kei­ne „Stan­dard­spei­sen“ als Ergeb­nis ein­fa­cher und stan­dar­di­sier­ter Zube­rei­tungs­vor­gän­ge nach Art eines Imbiss­stan­des, so dass deren Abga­be zu fes­ten Zeit­punk­ten in Warm­hal­te­be­häl­tern kei­ne Lie­fe­rung, son­dern eine dem Regel­steu­er­satz unter­lie­gen­de sons­ti­ge Leis­tung ist. Nach § 12 Abs.
Gewer­be­steu­er­be­frei­ung von Alten­hei­men
Die Gewer­be­steu­er­be­frei­ung des § 3 Nr. 20 Buchst. c und d GewStG 2002 umfasst nur Tätig­kei­ten, die für den Betrieb einer der dort auf­ge­führ­ten Alten­hei­me, Alten­wohn­hei­me und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen not­wen­dig sind. Nicht erfasst von der Steu­er­be­frei­ung wer­den daher Über­schüs­se aus Tätig­kei­ten, die bei einer von der Kör­per­schaft­steu­er befrei­ten Kör­per­schaft als steu­er­pflich­ti­ge wirt­schaft­li­che Geschäfts­be­trie­be
Kos­ten krank­heits­be­ding­ter Heim­un­ter­brin­gung
Die Kos­ten einer krank­heits­be­ding­ten Heim­un­ter­brin­gung stel­len ein­kom­men­steu­er­lich eine außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung dar. Daher sind Kos­ten für einen krank­heits­be­ding­ten Auf­ent­halt in einem Senio­ren­heim auch dann als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung ein­kom­men­steu­er­lich abzieh­bar, wenn kei­ne stän­di­ge Pfle­ge­be­dürf­tig­keit besteht und auch kei­ne zusätz­li­chen Pfle­ge­kos­ten abge­rech­net wor­den sind. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof und rück­te damit von
Bar­geld­ver­wal­tung für die Heim­be­woh­ner
Zur Fra­ge, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen ein Heim­trä­ger ver­pflich­tet ist, die sei­nem geis­tig behin­der­ten Bewoh­ner bewil­lig­ten Bar­be­trä­ge zur per­sön­li­chen Ver­fü­gung (§ 35 Abs. 2 Satz 1 SGB XII) zu ver­wal­ten, wenn die­ser neben dem Lebens­un­ter­halt in Ein­rich­tun­gen Ein­glie­de­rungs­hil­fe für behin­der­te Men­schen in Form der Leis­tun­gen zur Teil­ha­be am Leben in der Gemein­schaft oder
Immo­bi­li­en­ver­pach­tung an ein Alten­heim
Nach § 3 Nr. 20 GewStG sind Alters­hei­me und Pfle­ge­hei­me unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen von der Gewer­be­steu­er befreit, so etwa wenn 40% der Leis­tun­gen an Grund­si­che­rungs­emp­fän­ger erbracht wer­den (§ 3 Nr. 20 Buchst. c GewStG). Die­se Gewer­be­steu­er­be­frei­ung nach § 3 Nr. 20 Buchst. c GewStG fin­det aller­dings kei­ne Anwen­dung für die gewerb­li­che Ver­pach­tung einer Immo­bi­lie an