Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2006_II_150/BGBLA_2006_II_150.html
Timestamp: 2020-05-27 15:47:52
Document Index: 72451877

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 7', '§ 27', '§ 21', '§ 24', '§ 24']

Medienfachmann/Medienfachfrau-Ausbildungsordnung
150. Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über die Berufsausbildung in den Lehrberufen der Medienwirtschaft (Medienfachmann/Medienfachfrau-Ausbildungsordnung)
Lehrberufe in der Medienwirtschaft
In der Medienwirtschaft sind folgende Lehrberufe eingerichtet:
Medienfachmann/Medienfachfrau - Mediendesign,
Medienfachmann/Medienfachfrau - Medientechnik,
Medienfachmann/Medienfachfrau - Marktkommunikation und Werbung.
Ausbildungsordnung für den Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau - Mediendesign
(1) Der Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau - Mediendesign ist mit einer Lehrzeit von dreieinhalb Jahren eingerichtet.
(2) In den Lehrverträgen, Lehrzeugnissen, Lehrabschlussprüfungszeugnissen und Lehrbriefen ist der Lehrberuf in der dem Geschlecht des Lehrlings entsprechenden Form (Medienfachmann - Mediendesign oder Medienfachfrau - Mediendesign) zu bezeichnen.
Durch die Berufsausbildung im Lehrbetrieb und in der Berufsschule soll der im Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau - Mediendesign ausgebildete Lehrling allgemeine Kenntnisse im Mediendesign erwerben und befähigt werden, die nachfolgenden Tätigkeiten fachgerecht, selbstständig und eigenverantwortlich auszuführen:
Für die Ausbildung im Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau – Mediendesign wird folgendes Berufsbild festgelegt. Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind spätestens in dem jeweils angeführten Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, dass der Lehrling zur Ausführung qualifizierter Tätigkeiten im Sinne des Berufsprofils befähigt wird, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen, Kontrollieren und Optimieren einschließt.
Kenntnis der Medien- und Werbebranche sowie der Marktposition und des Kundenkreises des Lehrbetriebs
Kenntnis des organisatorischen Aufbaus, der Aufgaben, Zuständigkeiten und Zusammen-hänge der einzelnen Betriebsbereiche und der Beziehungen zu anderen Unternehmen (Kunden, Auftragnehmer)
Kenntnis der betrieblichen Leistungen (Produkte, Dienstleistungen)
Fachgerechtes Verhalten gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Auftragnehmern
Kundenorientiertes Verhalten im Zusammenhang mit der technischen Auftragsabwicklung
Kenntnis und Anwendung der betrieblichen Einrichtungen und der erforderlichen Hilfsmittel
Kenntnis und Anwendung des betriebsüblichen Qualitätsmanagements
Kenntnis der branchenspezifischen EDV sowie Kenntnis und Anwendung der betriebsspezifischen EDV (Hard- und Software)
Kenntnis der berufsspezifischen Hardware und Software
Kenntnis der wesentlichen Informationstechniken sowie der betriebsspezifischen Netzwerktechniken und Datenbanken
Anwenden von verschiedenen Informationstechniken sowie von betriebsspezifischen Netzwerktechniken
Kenntnis des Projektmanagements
Kenntnis der Grundlagen der Marktkommunikation (Ziele, Bereiche, Möglichkeiten)
Kenntnis der wichtigsten Medien (Print, Internet, Film, Audio, Video) einschließlich deren Produktionsverfahren
Kenntnis der wichtigsten Medien-gestaltungsaufgaben (Satz- und Schriftarten, Scribble, Layout, Reinzeichnung)
Beurteilen, Verwenden und Bearbeiten von digitalen und analogen Vorlagen
Beurteilen von Datentypen
Kenntnis und Anwendung von Datenformaten für die Medientechniken
Kenntnis und Anwendung von Layoutprogrammen
Kenntnis der Typographie und Schriften
Berufsspezifisches Verwenden von Schriften
Erstellen einfacher Dokumente mit Textprogrammen und Grafikprogrammen; Einsatz und Anwendung von Tabellenkalkulationsprogrammen
Kenntnis der Zeichenprogramme und Bildbearbeitungs-programme
Durchführen einfacher Arbeiten mit Zeichenprogrammen und Bildbearbeitungsprogrammen
Kenntnis der wichtigsten Korrekturzeichen nach Duden
Grundkenntnisse der wichtigsten Druckverfahren
Kenntnis der Digitalfotografie und Videotechnik
Kenntnis der digitalen Bildbearbeitung und Bildkorrekturmöglich-keiten und Durch-führen einfacher Arbeiten
Bilddaten übernehmen bzw. erfassen
Grundkenntnisse der Farbauszugstechnik
Bestimmen der Farbwerte nach Farbskalen
Anwenden verschiedener Entwurfstechniken
Kenntnis des Aufbaus und der Gestaltung einer Multimediaproduktion
Gestalten von Multimediaproduktionen
Grundkenntnisse der Konzeption und Produktion eines Videos
Kenntnis der Verbindung von Textsequenzen, Bildsequenzen und Tonsequenzen
Einfaches Digitalisieren von Textsequenzen, Bildsequenzen und Tonsequenzen
Planen und Herstellen einfacher dreidimensionaler Multimediaprodukte
Dateneingabe, Datenverarbeitung und Datenausgabe durchführen
Kenntnis der Mehrfachnutzung von Daten
Planen der Mehrfachnutzung digitaler Daten nach technischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten
Kenntnis der vernetzten Kommunikations-systeme und Informationssysteme (zB Internet)
Konzipieren und Gestalten von Seiten in vernetzten Kommunikationssystemen und Informationssystemen (zB Internet)
Präsentieren von Teilprodukten und Fertigprodukten mit verschiedenen Präsentationstechniken
Grundkenntnisse des Urheberrechtes und Wettbewerbsrechtes
Kenntnis des Inhalts und des Ziels der Ausbildung sowie über wesentliche einschlägige Weiterbildungsmöglichkeiten
Kenntnis der Unfallgefahren, Erste-Hilfe-Maßnahmen und der einschlägigen Sicherheits- und der sonstigen in Betracht kommenden Vorschriften zum Schutz des Lebens und der Gesundheit
Kenntnis der Vermeidung, umweltgerechten Trennung und Entsorgung von im Betrieb anfallenden Abfall- und Reststoffen sowie des sinnvollen Energieeinsatzes
(3) Die theoretische Prüfung umfasst die Gegenstände Allgemeine Fachkunde, Spezielle Fachkunde und Wirtschaftsrechnen.
(4) Die theoretische Prüfung entfällt, wenn der Prüfungskandidat das Erreichen des Lehrziels der letzten Klasse der fachlichen Berufsschule für einen Lehrberuf in der Medienwirtschaft oder den erfolgreichen Abschluss einer die Lehrzeit ersetzenden berufsbildenden mittleren oder höheren Schule nachgewiesen hat.
(1) Die Prüfung hat nach Vorgabe der Prüfungskommission eine Arbeitsprobe unter Einschluss von Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, allenfalls erforderliche Maßnahmen zum Umweltschutz und Maßnahmen zur Qualitätskontrolle zu umfassen, wobei folgende Fertigkeiten nachzuweisen sind:
Entwerfen eines Konzeptes einer Multimediaproduktion auf Grund analoger und digitaler Vorlagen,
Anfertigen eines einfachen Medienproduktes,
Rechnergestütztes Gestalten von Vorlagen,
Gestalten und Bearbeiten von Texten und Bildern nach redaktionellen und technischen Vorgaben,
Überprüfen der Arbeitsergebnisse auf Einhaltung der Vorgaben und allfällige Korrektur und Optimierung des Arbeitsergebnisses (Qualitätsmanagement).
(2) Die Prüfungskommission hat unter Bedachtnahme auf den Zweck der Lehrabschlussprüfung und die Anforderungen der Berufspraxis jedem Prüfling eine Aufgabe zu stellen, die in der Regel in sechs Stunden ausgeführt werden kann.
mediengerechte Gestaltung,
zweckentsprechender optischer Eindruck,
fachgerechtes Verwenden der Maschinen, Geräte und Materialien.
(3) Die Themenstellung hat dem Zweck der Lehrabschlussprüfung und den Anforderungen der Berufspraxis zu entsprechen. Hierbei sind Materialproben, Werkzeuge, Demonstrationsobjekte oder Schautafeln heranzuziehen. Fragen über einschlägige Sicherheitsvorschriften, Schutzmaßnahmen und Unfallverhütung sowie über einschlägige Umweltschutz- und Entsorgungsmaßnahmen sind mit einzubeziehen.
Grundlagen der elektronischen Datenverarbeitung für die Mediengestaltung,
Grundlagen der Informationstechniken und Kommunikationstechniken,
Datenmehrfachnutzung,
Technische Grundlagen für die Multimediaproduktion,
Organisatorische Grundlagen der Medienproduktion.
(3) Die Aufgaben sind so zu stellen, dass sie in der Regel in 75 Minuten durchgeführt werden können.
(1) Die Prüfung hat die Beschreibung des theoretischen Arbeitsablaufes eines Medienproduktes von der Auftragsübernahme bis zur Endfertigung zu umfassen und hat sich nach Wahl des Prüflings auf eines der folgenden Gebiete zu erstrecken:
Planen einer interaktiven Präsentation auf einem Datenträger (wie CD-ROM),
Arbeitsvorbereitung für die Herstellung einer Broschüre,
Anfertigen einer einfachen Internet-Homepage mit internen und externen Verknüpfungen.
Materialkostenberechnung,
Lohnkostenberechnung,
Projektspezifische Kalkulation.
Nach erfolgreich abgelegter Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau - Medientechnik kann eine im Vergleich zu § 27 Abs. 2 des Berufsausbildungsgesetzes eingeschränkte Zusatzprüfung im Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau - Mediendesign abgelegt werden. Diese erstreckt sich auf den Gegenstand Fachgespräch. Für die Zusatzprüfung gilt § 7 sinngemäß.
Ausbildungsordnung für den Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau - Medientechnik
(1) Der Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau - Medientechnik ist mit einer Lehrzeit von dreieinhalb Jahren eingerichtet.
(2) In den Lehrverträgen, Lehrzeugnissen, Lehrabschlussprüfungszeugnissen und Lehrbriefen ist der Lehrberuf in der dem Geschlecht des Lehrlings entsprechenden Form (Medienfachmann - Medientechnik oder Medienfachfrau - Medientechnik) zu bezeichnen.
Durch die Berufsausbildung im Lehrbetrieb und in der Berufsschule soll der im Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau - Medientechnik ausgebildete Lehrling allgemeine Kenntnisse in der Medientechnik erwerben und befähigt werden, die nachfolgenden Tätigkeiten fachgerecht, selbstständig und eigenverantwortlich auszuführen:
(1) Für die Ausbildung im Lehrberuf Medienfachmann/-frau - Medientechnik wird folgendes Berufsbild festgelegt. Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind spätestens in dem jeweils angeführten Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, dass der Lehrling zur Ausübung qualifizierter Tätigkeiten im Sinne des Berufsprofils befähigt wird, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen, Kontrollieren und Optimieren einschließt.
Kenntnis des Produktmarktes und der Entwicklungstrends
Erstellen einfacher Dokumente mit Textprogrammen und Grafikprogrammen; Einsatz und Anwendung von Tabellenkalkulations-programmen
Arbeiten mit Satz-, Layout-, Zeichen- und Bildbearbeitungssystemen
Erstellen von ein-seitigen und mehr-seitigen mehrfarbigen Composingarbeiten unter Berücksichtigung deren weiterer Verwendung
Kenntnis der Zusammenführung von Daten zu verschiedenen Endprodukten (zB Broschüren, CD-Roms, Bildschirmpräsentationen)
Daten zu verschiedenen Endprodukten zusammenführen (zB Broschüren, CD-Roms, Bildschirmpräsentationen)
Bewegtbildsequenzen
Beurteilen von Datentypen; Digitalisieren von Vorlagen
Daten (zB Bewegtbildsequenzen und Audiosequenzen) übernehmen, bearbeiten und ausgeben
Grundkenntnisse der Farbauszugtechnik
Bildretusche, Farbkorrektur in verschiedenen Farbraummodellen
Verbinden von Textsequenzen, Bildsequenzen und Tonsequenzen unter Verwendung einschlägiger Software
Kenntnis der zweidimensionalen und dreidimensionalen Animation
Grundlegende Fertigkeiten bei der Erstellung zweidimensionaler und dreidimensionaler Animationen
Planen der Datenorganisation und Datenarchivierung
Kenntnis der Datenkompression und Datenkonvertierung
Daten übernehmen, transferieren, konvertieren, sichern und archivieren
Kenntnis der Projektplanung unter Berücksichtigung der einzelnen Arbeitsschritte und deren Koordination
Mitarbeit bei der Projektplanung unter Berücksichtigung der einzelnen Arbeits-schritte und deren Koordination
Durchführen der Projektplanung unter Berücksichtigung der einzelnen Arbeitsschritte und deren Koordination
Kenntnis der Korrekturzeichen nach Duden
Übernehmen, Bearbeiten und Ausgeben von Daten (Bewegtbildsequenzen oder Audiosequenzen),
Anfertigen eines Medienproduktes auf Grund analoger oder digitaler Vorlagen,
Digitalisieren und Weiterbearbeiten von Vorlagen,
Verbinden von Bildsequenzen, Textsequenzen und Tonsequenzen,
berufsspezifische Grundlagen der elektronischen Datenverarbeitung,
Grundlagen der Informationstechniken,
Anfertigen einer interaktiven Präsentation auf einem Datenträger (wie CD-ROM),
Herstellen einer Broschüre (Arbeitsvorbereitung, Produktion und Endfertigung),
Anfertigen einer Internet-Homepage mit internen und externen Verknüpfungen.
Nach erfolgreich abgelegter Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Medienfachmann/
Medienfachfrau – Mediendesign kann eine im Vergleich zu § 27 Abs. 2 des Berufsausbildungsgesetzes eingeschränkte Zusatzprüfung im Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau – Medientechnik abgelegt werden. Diese erstreckt sich auf den Gegenstand Fachgespräch. Für die Zusatzprüfung gilt § 21 sinngemäß.
Ausbildungsordnung für den Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau - Marktkommunikation und Werbung
(1) Der Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau - Marktkommunikation und Werbung ist mit einer Lehrzeit von dreieinhalb Jahren eingerichtet.
(2) In den Lehrverträgen, Lehrzeugnissen, Lehrabschlussprüfungszeugnissen und Lehrbriefen ist der Lehrberuf in der dem Geschlecht des Lehrlings entsprechenden Form (Medienfachmann - Marktkommunikation und Werbung oder Medienfachfrau - Marktkommunikation und Werbung) zu bezeichnen.
Durch die Berufsausbildung im Lehrbetrieb und in der Berufsschule soll der im Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau - Marktkommunikation und Werbung ausgebildete Lehrling allgemeine Kenntnisse in der Marktkommunikation und Werbung erwerben und befähigt werden, die nachfolgenden Tätigkeiten fachgerecht, selbstständig und eigenverantwortlich auszuführen:
(1) Für die Ausbildung im Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau - Marktkommunikation und Werbung wird folgendes Berufsbild festgelegt. Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind spätestens in dem jeweils angeführten Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, dass der Lehrling zur Ausübung qualifizierter Tätigkeiten im Sinne des Berufsprofils befähigt wird, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen, Kontrollieren und Optimieren einschließt.
Kenntnis des werbespezifischen Projektmanagements
Kenntnis der Marktkommunikation (wie zB Ziele, Zielgruppen, Zielgruppenanalyse, Mittel, Träger, Werbepsychologie)
Kenntnis der Möglichkeiten und Formen der Markt- und Informationsforschung
Mitarbeit bei der Beschaffung und Auswertung von Informationen
Kenntnis der Aufgaben und des Stellenwerts der Kampagnenkonzeption
Kenntnis des Medieneinsatzes (Print, Internet, TV-, Film- und Hörfunkspots) in der Kampagne
Mitwirken bei der Entwicklung von Kampagnen der Marktkommunikation, wie zB klassische Werbung (Anzeigen, Hörfunk- und TV-Spots), Sponsoring, Event- und Direktmarketing
Entwicklung von Kreativstrategien unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Gegebenheiten der Werbeträger und der finanziellen Rahmenbedingungen
Kenntnis der Grundsätze der Medienplanung
Mitwirkung bei der Festlegung der Medienstrategie
Entwicklung von Medienplänen sowie organisatorisches und technisches Vorbereiten eines Medienplanes
Kenntnis der Schriften
Erstellen einfacher Dokumente mit Textprogrammen und Tabellenkalkulations-programmen
Kenntnis der wichtigen Vereinbarungen im Zusammenhang mit der Beschaffung wie Einkaufskonditionen, Liefer- und Zahlungsbedingungen
Grundkenntnisse der betriebsspezifischen ein- und verkaufsbezogenen Bestimmungen betreffend Angebote, Verträge usw.
Mitarbeit bei der Erstellung von Angeboten und Projektkalkulationen
Mitarbeit bei Einkauf und Buchung von Medien nach Kosten- und Zeitablaufplänen
Kenntnis der Vorbereitung und Planung von Präsentationen
Mitarbeit bei der Vorbereitung und Planung von Präsentationen
Mitarbeit beim Präsentationsmanagement
Vorbereiten und Führen von Kundengesprächen, Mitwirken bei Kundenpräsentationen
Anlegen, Führen und Archivieren von Dateien und Statistiken
Durchführen einschlägiger Schriftverkehrsarbeiten, Arbeiten bei Postein- und -ausgang, Ablage, Evidenz und Registratur
Grundkenntnisse der betrieblichen Kosten, deren Beeinflussbarkeit und deren Auswirkung auf die Rentabilität
Kenntnis des Zahlungsverkehrs mit Lieferanten, Kunden, Behörden, Post, Geld- und Kreditinstituten
Kenntnisse der medien- und werberechtlichen Grundlagen
(4) Die theoretische Prüfung entfällt, wenn der Prüfungskandidat das Erreichen des Lehrziels der letzten Klasse der fachlichen Berufsschule für einen Lehrberuf der Medienwirtschaft oder den erfolgreichen Abschluss einer die Lehrzeit ersetzenden berufsbildenden mittleren oder höheren Schule nachgewiesen hat.
Entwickeln einer Werbekampagne auf Basis vorgegebener Unterlagen,
Anfertigen einer einfachen Medienstrategie,
Entwickeln eines Medienplanes,
Erstellen eines Angebotes einschließlich Projektkalkulation,
Präsentation der Prüfarbeit.
medien- bzw. werbegerechte Gestaltung,
zweckentsprechender und optischer Gesamteindruck,
fachgerechtes Verwenden der richtigen Geräte und Materialien.
Multimediamanagement,
Grundlagen der Medientechnik,
Grundlagen für die Multimediaproduktion,
Projektmanagement für Werbung und Marketing.
(1) Die Prüfung hat die Beschreibung eines theoretischen Arbeitsablaufes eines Medienkonzeptes von der Auftragsübernahme bis zur Produktion und Medienschaltung zu umfassen und hat sich nach Wahl des Prüflings auf eines der folgenden Gebiete zu erstrecken:
Planen einer Medienstrategie (wie CD-ROM),
Arbeitsvorbereitung und Projektmanagement eines Multimediaauftrages,
Anfertigen einer einfachen Kundenpräsentation nach vorgegebenen Inhalten strukturiert nach den Grundsätzen der Konzeptentwicklung und Präsentationstechnik.
(1) Die Prüfung hat die Beantwortung je einer Aufgabe aus den nachstehenden Bereichen zu umfassen:
(1) Diese Verordnung tritt mit 1. April 2006 in Kraft.
(2) Die Medienfachmann-Ausbildungsordnung, BGBl. II Nr. 288/1998, in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 177/2005, tritt unbeschadet der nachfolgenden Bestimmungen mit Ablauf des 31. März 2006 außer Kraft.
(3) Lehrlinge, die am 31. März 2006 im Lehrberuf Medienfachmann - Mediendesign ausgebildet werden, können gemäß der in Abs. 2 angeführten Ausbildungsordnung bis zum Ende der vereinbarten Lehrzeit weiter ausgebildet werden und können bis ein Jahr nach Ablauf der vereinbarten Lehrzeit zur Lehrabschlussprüfung auf Grund der in der Ausbildungsordnung gemäß Abs. 2 enthaltenen Prüfungsvorschriften antreten.
(4) Die Lehrzeiten, die im Lehrberuf Medienfachmann - Mediendesign gemäß der in Abs. 2 angeführten Ausbildungsordnung zurückgelegt wurden, sind auf die Lehrzeit im Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau - Mediendesign gemäß dieser Verordnung voll anzurechnen.
(5) Personen, die die Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Medienfachmann - Mediendesign abgelegt haben, sind auf Grund des § 24 Abs. 5 des Berufsausbildungsgesetzes unmittelbar zur Führung der Bezeichnung Medienfachmann/Medienfachfrau - Mediendesign gemäß dieser Verordnung berechtigt.
(6) Lehrlinge, die am 31. März 2006 im Lehrberuf Medienfachmann - Medientechnik ausgebildet werden, können gemäß der in Abs. 2 angeführten Ausbildungsordnung bis zum Ende der vereinbarten Lehrzeit weiter ausgebildet werden und können bis ein Jahr nach Ablauf der vereinbarten Lehrzeit zur Lehrabschlussprüfung auf Grund der in der Ausbildungsordnung gemäß Abs. 2 enthaltenen Prüfungsvorschriften antreten.
(7) Die Lehrzeiten, die im Lehrberuf Medienfachmann - Medientechnik gemäß der in Abs. 1 angeführten Ausbildungsordnung zurückgelegt wurden, sind auf die Lehrzeit im Lehrberuf Medienfachmann/Medienfachfrau - Medientechnik gemäß dieser Verordnung voll anzurechnen.
(8) Personen, die die Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Medienfachmann - Medientechnik abgelegt haben, sind auf Grund des § 24 Abs. 5 des Berufsausbildungsgesetzes unmittelbar zur Führung der Bezeichnung Medienfachmann/Medienfachfrau - Medientechnik gemäß dieser Verordnung berechtigt.