Source: https://www.arbeitssicherheit.de/schriften/dokument/0:4997597,31.html
Timestamp: 2020-01-24 00:27:02
Document Index: 102663782

Matched Legal Cases: ['§ 30', '§ 30', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 3', '§ 4', '§ 5', '§ 6', '§ 7', '§ 8', '§ 9', '§ 10', '§ 11', '§ 12', '§ 13', '§ 14', '§ 15', '§ 16', '§ 17', '§ 18', '§ 19', '§ 20', '§ 21', '§ 22', '§ 23', '§ 23', '§ 24', '§ 25', '§ 25', '§ 26', '§ 27', '§ 28', '§ 28', '§ 28', '§ 29', '§ 31', '§ 32', '§ 33', '§ 34', '§ 35', '§ 36', '§ 37', '§ 38', '§ 39', '§ 40', '§ 41', '§ 42', '§ 43', '§ 44', '§ 44', '§ 45', '§ 46', '§ 46', '§ 47', '§ 48', '§ 49', '§ 50', '§ 51']

DGUV Vorschrift 52 - Krane (bisher: BGV D6) | Schriften | arbeitssicherheit.de Dokument der Schriften-Bibliothek | arbeitssicherheit.de
DGUV Vorschrift 52 - Krane (bisher: BGV D6)
§ 30, Pflichten des Kranführers
Krane (bisher: BGV D6)
Titel: Krane (bisher: BGV D6)
Amtliche Abkürzung: DGUV Vorschrift 52
§ 30 – Pflichten des Kranführers
(4) Der Kranführer darf Steuereinrichtungen nur von Steuerständen aus betätigen.
(5) Der Kranführer hat dafür zu sorgen, dass
vor der Freigabe der Energiezufuhr zu den Antriebsaggregaten alle Steuereinrichtungen in Null- oder Leerlaufstellung gebracht werden,
vor dem Verlassen des Steuerstandes die Steuereinrichtungen in Null- oder Leerlaufstellung gebracht und die Energiezufuhr gesperrt werden,
beim Ablegen des Steuergerätes für die drahtlose Steuerung dieses gegen unbefugtes Einschalten gesichert wird.
1. dem Wind ausgesetzte Krane nicht über die vom Kranhersteller festgelegten Grenzen hinaus betrieben werden sowie rechtzeitig spätestens bei Erreichen der für den Kran kritischen Windgeschwindigkeit und bei Arbeitsschluss durch die Windsicherung festgelegt werden,
2. bei Turmdrehkranen und bei Auslegerkranen, bei denen aus Gründen der Standsicherheit der Ausleger sich in den Wind drehen muss, vor dem Verlassen des Steuerstandes Lasten, Anschlag- oder Lastaufnahmemittel ausgehängt und der Lasthaken hochgezogen, die Drehwerksbremse gelöst, bei Katzauslegern die Katze in Ruhestellung und bei Nadelauslegern der Ausleger in die weiteste Stellung gebracht wird. Besteht die Gefahr, dass der Ausleger vom Wind gegen Hindernisse getrieben wird, so hat der Kranführer die Maßnahmen durchzuführen, die vom Unternehmer jeweils festgelegt worden sind.
(7) Der Kranführer hat bei allen Kranbewegungen die Last oder bei Leerfahrt die Lastaufnahmeeinrichtung zu beobachten, wenn durch sie Gefahren entstehen können. Ist eine Beobachtung nach Satz 1 nicht möglich, darf der Kranführer den Kran nur auf Zeichen eines Einweisers steuern. Dies gilt nicht für programmgesteuerte Krane.
(9) Der Kranführer soll Lasten nicht über Personen hinwegführen. Bei Verwendung von Lastaufnahmeeinrichtungen, die die Last durch Magnet-, Reib- oder Saugkräfte ohne zusätzliche Sicherung halten, sowie bei Kranen ohne selbsttätig wirkende Hub- oder Auslegereinziehwerksbremse darf er die Last nicht über Personen hinwegführen.
(10) Von Hand angeschlagene Lasten dürfen vom Kranführer erst auf eindeutige Zeichen des Anschlägers, des Einweisers oder eines anderen vom Unternehmer bestimmten Verantwortlichen bewegt werden. Müssen zur Verständigung mit dem Kranführer Signale benutzt werden, so sind sie vor ihrer Anwendung zwischen dem Verantwortlichen und dem Kranführer zu vereinbaren. Erkennt der Kranführer, dass Lasten unsachgemäß angeschlagen sind, darf er sie nicht befördern.
(11) Solange eine Last am Kran hängt, muss der Kranführer die Steuereinrichtungen im Handbereich behalten. Dies gilt nicht für das Abschleppen von Fahrzeugen mit Abschleppkranen und für programmgesteuerte Krane.
(12) Der Kranführer darf Getriebeschaltungen von Hub- und Auslegereinziehwerken, die über eine Leerlaufstellung gehen, nicht unter Belastung vornehmen.
(15) Der Kranführer muss hand- und teilkraftbetriebene Krane so führen, dass er die ausgelösten Fahr- oder Drehbewegungen gefahrlos anhalten kann.
§ 3, Regeln der Technik
§§ 3a - 24, II. - Bau und Ausrüstung
§§ 3a - 22, a) - Gemeinsame Bestimmungen
§ 3a, Krane im Anwendungsbereich der Maschinenverordnung und der Arbeitsmittelbe...
§ 4, Fabrikschild
§ 5, Belastungsangaben
§ 6, Verbotsschild
§ 7, Steuerstände und Steuereinrichtungen
§ 8, Zugänge zu Steuerständen
§ 9, Bühnen und Laufstege
§ 10, Arbeitsstände und Arbeitsbühnen
§ 11, Sicherheitsabstände
§ 12, Sicherung gegen Entgleisen, Um- und Abstürzen
§ 13, Schienenräumer
§ 14, Fahr- und Drehwerksbremsen, Sicherung gegen ungewollte Kranbewegungen
§ 15, Notendhalteinrichtungen
§ 16, Lastmomentbegrenzer
§ 17, Höchstgeschwindigkeit flurbedienter Krane
§ 18, Gleisanlagen
§ 19, Fahrbahnbegrenzungen
§ 20, Warneinrichtung
§ 21, Montageanweisung
§ 22, Abspannseile
§§ 23 - 24, b) - Zusätzliche Bestimmungen für programmgesteuerte Krane
§ 23, Schutz gegen Anfahren und Herabfallen der Last
§ 24, Nothalteinrichtungen
§§ 25 - 28, III. - Prüfungen
§ 25, Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme und nach wesentlichen Änderungen
§ 26, Wiederkehrende Prüfungen
§ 27, Prüfbuch
§ 28, Sachverständige
§§ 28a - 43, IV. - Betrieb
§ 28a, Allgemeines
§ 29, Kranführer, Instandhaltungspersonal
§ 31, Tragfähigkeit, Belastung
§ 32, Sicherheitsabstände
§ 33, Zusammenarbeit mehrerer Krane
§ 34, Betriebsanweisung
§ 35, Betreten und Verlassen von Kranen
§ 36, Personentransport
§ 37, Schrägziehen, Schleifen von Lasten sowie Bewegen von Fahrzeugen mit Kranen
§ 38, Losreißen festsitzender Lasten
§ 39, Einsatz bei Gefahren durch elektrischen Strom
§ 40, Aufbau, Abbau und Umrüsten ortsveränderlicher Krane
§ 41, Wartungs- und Inspektionsarbeiten
§ 42, Instandsetzungs- und Änderungsarbeiten an Kranen und Arbeiten im Kranfahrb...
§ 43, Wiederinbetriebnahme nach Instandsetzungs- und Änderungsarbeiten
§ 44, V. - Ordnungswidrigkeiten
§ 44, Ordnungswidrigkeiten
§ 45, VI. - Inkrafttreten
§§ 46 - 51, VII. - Übergangs- und Ausführungsbestimmungen
§ 46, Übergangs- und Ausführungsbestimmungen
§ 47, a) Ausnahmen für Brückenkrane
§ 48, b) Ausnahmen für Portalkrane
§ 49, c) Ausnahmen für Schienenlaufkatzen
§ 50, d) Ausnahmen für Auslegerkrane
§ 51, e) Ausnahmen für Turmdrehkrane