Source: http://prokus-online.de/index.php?show=leistung
Timestamp: 2018-04-23 07:11:14
Document Index: 70692845

Matched Legal Cases: ['§ 27', '§ 30', '§ 31', '§35', '§34', '§ 27']

ProKus - Leistung
Unser Angebot umfasst die Organisation und Durchführung von Hilfen zur Erziehung nach § 27 SGB VIII in Verbindung mit:
§ 30 SGB VIII Erziehungsbeistandschaften
Der Erziehungsbeistand begleitet Kinder und Jugendliche bei der Bewältigung von Problemlagen unter Einbeziehung ihres sozialen Umfelds. Dabei wird mit den Personensorgeberechtigten zusammengearbeitet und zur Lösung von Erziehungsproblemen im Familienalltag beigetragen. Im Unterschied zur sozialpädagogischen Familienhilfe steht hier stärker das Kind/der Jugendliche und dessen Wunsch nach Unterstützung im Mittelpunkt des sozialpädagogischen Handelns.
Bewältigung von Entwicklungsproblemen unter Einbezug des sozialen Umfeldes
(Wieder-)Gewinnung der Fähigkeit zu Problemlösung und Alltagsbewältigung
Aufbau und Förderung der sozialen Kontakte
Abklärung zu möglichen weiterführenden Hilfen
Förderung der familialen Reintegration nach einer Fremdunterbringung
Die sozialpädagogische Familienhilfe ist eine ganzheitliche und intensive Form der Erziehungshilfe, die Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, bei der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützt und Hilfe zur Selbsthilfe fördert. Sie soll die Förderung und Entwicklung des Kindes durch Hilfe für die Familie unterstützen. Die sozialpädagogische Familienhilfe ist eine Hilfe, die sich an das gesamte Familiensystem wendet und zum größten Teil im privaten Lebensbereich der Familie durchgeführt wird.
§ 31 SGB VIII Familienunterstützende Nachsorge
Die familienunterstützende Nachsorge ist ein Hilfeeinsatz, der am Ende einer vorangegangenen Hilfeleistung, wie zum Beispiel Sozialpädagogische Familienhilfe, stehen kann. Sie wird eingerichtet nach eingehender Überprüfung der Ressourcen und Eignung durch das Jugendamt. Die familienunterstützende Nachsorge dient einerseits der weiteren Unterstützung und Stabilisierung der Familie und andererseits soll hiermit eine Fremdunterbringung der Kinder verhindert werden. Der maximale Umfang dieser Hilfe beträgt 8-10 Stunden/Monat. Die Hilfe ist längerfristig angelegt.
Diese Formen der intensiven Einzelbetreuung sind ein für den Einzelfall organisiertes Jugendhilfeangebot. Sie realisieren eine individuelle, dem Bedarf entsprechende Hilfe, die flexibel den Entwicklungen und Entscheidungen des Jugendlichen oder jungen Volljährigen und aller Fallbeteiligten angepasst wird.
Die Hilfe richtet sich an Jugendliche und junge Volljährige mit unterschiedlichen Problemstellungen, bei denen eine individuelle und flexible Hilfeform angezeigt ist. Die Hilfe setzt in der Regel dann ein, wenn sich der Jugendliche in einer entscheidenden Lebensphase befindet, verbunden mit dem Wunsch, aus dieser heraus seine Lebenssituation zu verändern, sie in Teilen oder ganz neu zu gestalten.
Unser Ziel ist es, die Jugendlichen zu stärken hinsichtlich
der individuellen Lebensplanung und Persönlichkeitsentwicklung
der Aktivierung der persönlichen, sozialen und institutionellen Ressourcen
der schulischen und beruflichen Ausbildung
der Abklärung der wirtschaftlichen Situation
der Integration im persönlichen und sozialem Umfeld
der Entwicklung einer eigenverantwortlichen Lebensführung
dem Aufbau/ der Förderung des Selbstwertgefühls / Selbstbewusstseins
der Stärkung des Selbsthilfepotentials
der realistische Selbsteinschätzung
dem Körperbewusstsein / Bewusstsein für die eigene Sexualität
dem Abbau von Ängsten / Schwellenängsten
der Befähigung zur Krisenbewältigung
des Aufbaus/ der Förderung ihrer Konfliktfähigkeit
des Aufbaus/ der Förderung ihrer Beziehungsfähigkeit
der aktiven Gestaltung des eigenen sozialen Umfelds
des sozialverantwortlichen Umgang mit (Rechts-) Normen
eines konstruktiven Umganges mit Enttäuschungen
der Bewältigung und Anforderungen ihres Alltags
der Realisierung schulischer / beruflicher Perspektiven
Nach dem 35a SGB VIII haben Kinder und Jugendliche einen Anspruch auf Eingliederungshilfe, wenn
daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder eine solche Beeinträchtigung nach fachlicher Erkenntnis mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist
Beide Vorrausetzungen müssen erfüllt sein, damit von einer (drohenden) seelischen Behinderung gesprochen werden kann. So muss einerseits eine diagnostizierte Störung vorliegen und andererseits eine mit hoher Wahrscheinlichkeit dadurch entstandene eingeschränkte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft vorhanden sein.
Beeinträchtigungen der Teilhabe am Leben der Gesellschaft können sein:
es konnte bislang keine altersgemäße Selbstständigkeit entwickelt werden
es konnten keine altersgemäßen Kontakte aufgebaut werden
das Kind/der Jugendliche ist in der Persönlichkeitsentwicklung deutlich eingeschränkt
Jugendhilfe im Kontext von Eingliederungshilfe bedeutet aus unserer Sicht, die Folgen einer drohenden seelischen Behinderung abzumildern bzw. abzuwenden, um dem Kind oder Jugendlichen eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen.
Die Hilfe wird von in ambulanter Form geleistet und bezieht die Ziele der Erziehungsberechtigten mit ein.
Integration in soziale Bezüge und gesellschaftliche Strukturen
Auseinandersetzung mit der drohenden seelischen Behinderung
Erkundung, Erarbeitung und Aktivierung der persönlichen, sozialen und familiären Ressourcen
Befähigung zur Kommunikation, Interaktion, Integrität
Befähigung zur Alltagsbewältigung
Befähigung zum Umgang mit den Reaktionen des sozialen und familiären Umfeldes auf die eigenen Verhaltensweisen und Beeinträchtigungen
Wir schaffen mit unserer Leistung ein ganzheitliches, auf die Lebenswelten und individuellen Bedürfnisse des jungen Menschen und dessen Sorgeberechtigten zugeschnittenes Angebot. Die Richtungsziele für eine Hilfe nach §35a werden gemeinsam mit dem betroffenen jungen Menschen, den Sorgeberechtigten, dem Jugendamt und dem Träger im Hilfeplangespräch vereinbart und als konkrete Aufträge für die Hilfe formuliert.
Die intensive Einzelbetreuung für Jugendliche und junge Volljährige zielt auf eine akute und längerfristige Problemlösung, verstärkt die vorhandenen Ressourcen und bindet das Lebensfeld der Jugendlichen und jungen Volljährigen mit ein. Vor Ort werden alle notwendigen sozialpädagogischen Hilfen angeboten und realisiert oder prozesshaft entwickelt.
Im Hilfeplanverfahren werden die Ziele, die Arbeitsaufträge und die daraus resultierende durchschnittliche Betreuungszeit vereinbart. Diese wird in der Fortschreibung der Hilfeplanung entsprechend der Bedarfsentwicklung und der neu festgelegten Arbeitsaufträge verändert.
Jugendliche und junge Volljährige mit unterschiedlichen Problemstellungen, bei denen eine individuelle und flexible Hilfeform angezeigt ist. Die Hilfe setzt in der Regel dann ein, wenn sich die Jugendlichen in einer entscheidenden Lebensphase befinden, verbunden mit dem Wunsch, aus dieser heraus ihre Lebenssituation zu verändern / in Teilen oder ganz neu zu gestalten.
Diese Hilfe konzentriert sich auf die Jugendlichen und die jungen Volljährigen, bezieht bei Bedarf die Arbeit mit Bezugspersonen mit ein.
Aufbau/Förderung des Selbstwertgefühls / Selbstbewusstseins
Körperbewusstsein / Bewusstsein für die eigene Sexualität
Abbau von Ängsten / Schwellenängsten
Befähigung zur Krisenbewältigung
Aufbau/Förderung der Konfliktfähigkeit
Aufbau/Förderung der Beziehungsfähigkeit
aktive Gestaltung des eigenen sozialen Umfelds
sozialverantwortlicher Umgang mit (Rechts-) Normen
konstruktiver Umgang mit Enttäuschungen
Bewältigung der Anforderungen des Alltags
Realisierung schulischer / beruflicher Perspektiven
Unser Angebot richtet sich an Eltern, deren Kinder oder Jugendliche nach §34 SGB VIII in einer Einrichtung über Tag und Nacht oder in einer sonstigen betreuten Wohnform untergebracht worden sind.
Ziel dieser Hilfe ist, entsprechend dem Alter und Entwicklungsstand des Kindes oder des Jugendlichen, sowie den Möglichkeiten der Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie, eine Rückkehr in die Familie zu erreichen.
Voraussetzungen für den Arbeitsauftrag sind:
eine gezielte Bedarfserhebung für die Rückführung
die Entscheidung aller Beteilgten für eine Rückkehroption
eine transparente Benennung aller Anliegen der Beteiligten
ein im Hilfeplan vereinbarter Kontrakt mit allen Beteiligten
Erarbeitung konkreter Handlungsziele, Handlungsschritten und Handlungsaufträgen
Elterliche Vorrausetzungen für eine Rückführung müssen sein:
Kooperationsfähigkeit der Eltern mit den beteiligten Helfersystemen
Zuverlässigkeit, Willen zur Umsetzung, Motivation, Akzeptanz
Problemeinsicht
Bereitschaft zu einer kindgerechten Erziehung
Auf der konzeptionellen Grundlage unseres systemisches Rückführungsmanagementes wird eine Grundlage für die Kinder und Eltern geschaffen, um sie zurück in ihr Familiensystemzu begleiten.
Weitere Informationen können wir Ihnen gerne persönlich mitteilen.
Systemisches Kursangebot: Elterntrainung i.V. mit einer Rückführung
Ziel des Kurses ist es, die Ressourcen der Eltern so zu aktivieren, dass sie die nötige Sicherheit in der Erziehung erlangen und eine Rückführung ihres Kindes in ihr Familiensystem möglich wird.
Mit den Eltern wird ein individuelles Instrumentarium erarbeitet, mit dem sie besser den täglichen Herausforderungen in der Familie begegnen können.
Entwicklung eines konstruktiven Zusammenlebens der Eltern mit ihren Kindern
Erarbeitung familiärer Handlungsmuster und Rituale
Verbesserung der Kommunikation, Interaktion und der Beziehung im Familiensystem
Konsequentes, ressourcenorientiertes Erziehungsverhalten
Entwicklung neuer familienspezifischer Konventionen;
Erarbeitung von neuen Strategien um Lösungen zu finden
Erarbeitung von altersspezifischen Regeln und Grenzen
Erhöhung der Stress- und Frustrationstoleranz
Eltern, deren Kinder untergebracht sind und eine Rückführung in das Elternhaus ansteht
Eltern, die am Zusammenleben mit ihren Kindern etwas ändern möchten
Eltern, die sich für Erziehungsfragen sensibilisieren und auseinandersetzen möchten
Eltern, die über Erziehung, Entwicklung ihres Kindes neues erlernen möchten
Eltern, die an Lösungen interessiert sind und zu einem Veränderungsprozess bereit sind
Eltern, die das Ziel haben ihre familiäre Kommunikation, ihre Beziehungen zu verbessern
Eltern, die bereit sind neue Handlungsmöglichkeiten im Umgang ihren Kindern auszuprobieren
12 Module a 2 Std.
bei Bedarf zusätzliche Reflexionsgespräche
2 systemisch, ausgebildete Fachkräfte
96 Gesamtstunden inkl. Vor- und Nachbereitung
12 TeilnehmerInnen ( möglichst Elternpaare)
Die aufsuchende Familientherapie ist ein systemisch-therapeutisches Konzept und richtet sich an die Familien, die mit herkömmlichen therapeutischen und pädagogischen Angeboten nicht (mehr) erreichbar sind. In der Familientherapie geht es um konkrete Veränderungsprozesse hinsichtlich der familiären Bedingungen und Strukturen, der gestörten Kommunikation und der schwierigen Verhaltens- und Beziehungsmuster zwischen Eltern und Kind. Es geht weniger um die Kompensation ausfallender Elternfunktionen oder um die Unterstützung bei der Alltagsbewältigung.
Indikationen für eine aufsuchende Familientherapie können sein:
Familiäre Umbruchsituationen (Trennung der Eltern, Tod, Krankheit, Umzug)
Elterliche Überforderung (Ein-Eltern-Familien, frühe Elternschaft, Multiproblemfamilien, psychische Erkrankung eines Familienmitgliedes)
Massive Paarkonflikte die sich auf die Kinder auswirken
Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen (Entwicklungsverzögerungen, Einnässen, Schulverweigerung, Essstörungen)
Chronische Konflikte zwischen Eltern und ihren Kindern
Drohende oder akute Vernachlässigung der Kinder
Vermeidung/Begleitung von Fremdunterbringung von Kindern
Begleitung und Anleitung des Abstimmungsprozesses zwischen Pflegefamilie und Herkunftsfamilie im Hinblick auf die Entlastung des Kindes
Vorbereitung und Begleitung der Rückführung eines Kindes in die Herkunftsfamilie
Auswirkung auf das Familiensystem aufgrund einer psychischen Erkrankung eines Familienmitgliedes
Die aufsuchende Familientherapie ist ein eindeutiges Therapieangebot mit dem Ziel:
Aufdeckung des momentanen Problemzustandes unter Berücksichtigung der Sichtweisen aller Familienmitglieder
Begleitung eines Veränderungsprozesses um festgefahrene Strukturen sichtbar zu machen
Erklärung, wie die Familienmitglieder miteinander umgehen und sich dies auf den Problemzustand auswirkt
Erkundung biografisch, begründbarer Verhaltens- und Kommunikationsmuster
Erkundung von Verstrickungen und Spannungen in der FamilieAusbau elterlicher Erziehungskompetenzen
Vernetzung mit weiteren sozialen, institutionellen Ressourcen
Mit spezifisch systemischen Interventionen betrachten wir den einzelnen Menschen und sein Verhalten im Kontext von Beziehungen, vor allem der Familie und deren Geschichte, sowie ihrer Verbindungen zu den Ursprungsfamilien. Es ist unser Anliegen, die Beteiligten durch Aktivierung ihrer Ressourcen und Erweiterung ihrer Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten zu befähigen, bestehende Schwierigkeiten und stagnierende Entwicklungen zu überwinden.
Die gesetzliche Grundlage für die Gewährung von aufsuchender, systemischer Therapie als Hilfe zur Erziehung nach § 27 Abs. 3 SGB VIII setzt voraus, das ein erzieherischer Bedarf besteht, der mit den Ressourcen der Familie allein nicht gedeckt werden kann und Therapie für die weitere Entwicklung der Kindes oder des Jugendlichen die geeignete und notwendige Hilfe ist.
Die Kostenübernahme für eine aufsuchende Familientherapie muss bei dem zuständigen Jugendamt beantragt werden.
AnsprechpartnerInnen sind alle systemisch, ausgebildeten MitarbeiterInnen unseres Trägers (siehe unter Team).
Systemische Diagnostik kann gezielt mit dem Auftrag einer Familienanamnese eingesetzt werden. Unter Einbeziehung der systemischen Diagnostik betrachten wir das Verhalten und Erleben der Familie im Wechselspiel mit den Systemen in denen sie leben. Wir entwickeln gemeinsam mit den Familienmitgliedern Beschreibungen, die die Wahrnehmung, das Denken und das Handeln aller Beteiligten deutlicher machen. Dabei unterteilen wir die Diagnostik in folgende Bereiche:
Entwicklungsaspekte des Kindes,
Bindungsverhalten und Bindungsstörungen,
Temperament des Kindes,
Ressourcen und Fähigkeiten des Kindes,
Erfassung der aktuellen Probleme,
Beschwerden der anderen Familienmitglieder,
Erfassung wiederkehrender Interaktionsmuster,
zugrunde liegende Prämissen und Regeln der Familie,
Grenzen und Muster von Nähe und Distanz,
Hierarchie und Rollenstruktur,
Zusammenhalt der Familie,
Problemlöse- und Konfliktmuster,
Systemisch-diagnostische Methoden können u.a. sein:
Skulpturarbeit / Familienaufstellungen
Therapeutische, ressourcenorientierte Spiele
Systemisch, lösungsorientierte Fragetechniken
Ressourcentankstelle
Sollte eine ärztliche Diagnostik eines Familienmitgliedes erforderlich sein, so wird eine Überweisung zu einem Kinder- und Jugendpsychiater oder zu einem Psychogen empfohlen.
Systemische Diagnostik klärt damit die Ziele und den Veränderungswillen der Familien(mitglieder), findet und beschreibt Ressourcen und liefert damit eine Grundlage für die Einrichtung passgenauer Hilfen.
Aufsuchende, systemische Kinder- und Jugendlichentherapie
Kinder und Jugendliche fühlen sich hilfloser, sie sehen oft gar keine Möglichkeit, ihre Situation zu ändern und können ihre Gefühle, Sichtweise oder gar Ängste häufig nicht verbal mitteilen.
Schwierige Situationen wie Scheidung, Trennung der Eltern, neue Partnerschaft eines Elternteiles, Todesfall in der Familie, permanente Streitigkeiten zwischen den Familienmitgliedern, sowie einschneidende Veränderungen der Lebensumstände sind für Kinder und Jugendliche schwer zu bewältigen.
Ein Kind kann bestimmte Situationen beängstigend oder bedrückend erleben, die der Erwachsene gar nicht als Problem erkennt z.B. Streit mit anderen Schülern, Leistungsdruck in der Schule, Geschwistereifersucht oder familiäre Schwierigkeiten.
Die aufsuchende Kinder- und Jugendtherapie wendet sich an die Kinder & Jugendlichen, die eine therapeutische Leistung benötigen, aber nicht in der Lage sind, eine Praxis aufzusuchen.
Indikationen für eine aufsuchende Kinder- und Jugendtherapie können sein:
Wutanfälle / Aggressionen
Entwicklung der eigenen Identität, der Selbstfindung,
Bewältigung von belastenden Lebensphasen und Krisen
Probleme mit der Pupertät
Sexueller Missbrauch / Gewalterfahrungen
In der therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen spielt der sprachliche Austausch eine geringere Rolle als bei Erwachsenen. Um das Erleben, die Gefühle, Erfahrungen oder Ängste auszudrücken und mitzuteilen wenden wir hier systemisch, kreative Methoden an wie:
Familie in Tieren / als Satellitensystem
Lebensschlange
Hypnoimaginative Methoden (Handpuppen, sicherer Ort, Tresor..)
Sollte eine ärztliche Diagnostik des Kindes/ oder des Jugendlichen erforderlich sein, so wird eine Überweisung zu einem Kinder- und Jugendpsychologen oder zu einem Psychiater empfohlen.
Wir arbeiten eng mit einigen Praxen hier in Münster zusammen.
Bei Fragen können Sie sich gerne an Heidi Surhove wenden:
mobil: 0172 52 98 624
Unsere Leistungen werden nach dem mit dem Jugendamt vereinbarten aktuellen Fachleistungsstundensatz abgerechnet.