Source: http://www.gc-reviewer.de/kein-kavaliersdelikt/
Timestamp: 2017-11-25 02:04:59
Document Index: 45806639

Matched Legal Cases: ['§ 202', '§ 202', '§ 202', '§ 202', '§ 202', '§ 202', '§ 202', '§ 202', '§ 202']

Kein Kavaliersdelikt! – GC-REVIEWER.DE
Aus aktuellem Anlass informieren wir, dass der Einsatz einer Fremdsoftware (Robot, Spider, Scraper, Webcrawler), um Informationen zu Geocaches abzugreifen und diese automatisch zu loggen, den Betrieb der Webseite massiv stört. Eine Nachfrage bei Groundspeak ergab, dass es sich hierbei um einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen (Terms of use) Punkt C und D gehandelt hat. Der Server bei Groundspeak ist das Herzstück unseres Hobbys! Der Einsatz einer solchen Software ist automatisch auch ein Angriff auf die Webseite. Der Zugriff auf die Webseite darf nur mit einer Software erfolgen, die eine gültige API (Lizenz) besitzt.
In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass solche Handlungsweisen untersagt sind und Angriffe auf Webseiten einen Straftatbestand (gemäß StGB § 202 a, § 202 b § 202 c) darstellen. Das Vorliegen einer solchen Straftat kann sowohl von Seiten deutscher als auch US-Behörden verfolgt werden, wenn er zur Anzeige gebracht wird. Auch wer dazu maßgeblich und wissentlich beiträgt, z.B. durch Bereitstellung entsprechender Software, kann hierbei bestraft werden. Ein Ausschluss vom Spiel ist dabei nicht unüblich.
Immer wieder kommt es dazu, dass Cacher wissentlich und unwissentlich gegen die ‚Terms of use‘ verstoßen. Deshalb sei allen Geocachern wärmstens empfohlen, sich die aktuellen Nutzungsbedingungen der Plattform ‘Geocaching.com’, die auch in deutscher Sprache verfügbar sind, nochmals anzuschauen und zu beachten.
Neuer Reviewer für Baden-Württemberg: charlie-chan
Neuer Reviewer für Bayern: eahmschaugo
Mit dem 21. April 2015 wird die Freischaltung von Challenge Caches gestoppt.
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Pan Tau ist im Ruhestand
Schlagworte Geocaching, Gesetz, Groundspeak, Guidelines, Reviewer, Robot, Schadsoftwre, Scraper, Spider, Webcrawler
16. Oktober 2016	08:59
dann wäre es nett, wenn Groundspeak auch API Lizenzen ausgeben würde. Als Programmierer ist man doch darauf angewiesen, über die Webseite auf Geocaches zuzugreifen.
16. Oktober 2016	21:20
Dies ist die Angelegenheit von Groundspeak. Deswegen entsprechende Anfragen dort hin richten.
17. Oktober 2016	11:09
Was hat denn das überhaupt mit den Aufgaben der Reviewer zu tun?
16. Oktober 2016	10:50
Warum werden keine Namen genannt?
16. Oktober 2016	21:21
Was für Namen? Von den Programmen?
Hier sollte sich auch der jeweilige Programmierer an Groundspeak wenden, ob sie sein Programm erlauben.
16. Oktober 2016	23:03
Ja, ansonsten könntet ihr euch den ziemlich schwammigen Eintrag gleich sparen. Ohne konkret zu wissen um was es geht, nützt diese Warnung keinem Groundspeak-User. Es bleibt, wie so oft, heiße Luft.
Ich wünschte mir hier häufiger etwas mehr Nachdruck und Verbindlichkeit seitens der Reviewer.
17. Oktober 2016	07:53
Dieser Artikel wurde mit Groundspeak abgesprochen. Nähere Infos sollte man deshalb auch dort erfragen.
Wir Reviewer sind für die Freischaltung der Caches zuständig. Dies hier war also eine Info.
Ich denke schon, dass diese Info nützlich ist. Einige Pappenheimer wissen genau was sie tun, sind sich aber vielleicht der möglichen Konsequenzen nicht im klaren.
16. Oktober 2016	13:48
Ich benuzte auf dem PC GC-Tour GC-Tour. Gehört das dazu?
16. Oktober 2016	21:22
Kann ich nicht sagen. Bitte direkt an Groundspeak wenden oder an den Programmierer.
17. Oktober 2016	08:50
Es ist zwar im Großen und Ganzen klar, was gemeint ist, aber der Text ist halt einfach, sagen wir mal, nicht optimal geschrieben, z.B.
“Der Zugriff auf die Webseite darf nur mit einer Software erfolgen, die eine gültige API (Lizenz) besitzt.”
Erstmal, API und Lizenz sind zwei komplett verschiedene Dinge. Sollte also besser API-Lizenz oder so ähnlich heissen. Aber unabhänging davon. Dieser Satz verbietet im Prinzip den Zugriff auf die Webseite mit einen normalen, üblichen Webbrowser (also Internet Explorer, Edge, Chrome, Safari, Firefox….)
17. Oktober 2016	10:58
Super Sache :-(! Und wie bitteschön kann ich als unbedarfter User erkennen, ob eine von mir verwendete Software eine “gültige” API-Lizenz hat?
17. Oktober 2016	11:01
Bevor jetzt die Standardantwort “Kann ich nicht sagen. Bitte direkt an Groundspeak wenden oder an den Programmierer.” kommt, soll ich tatsächlich bei jedem Tool vorab bei GC anfragen, ob das den Richtlinien entspricht? Na die werden sich in Seatle bestimmt freuen über diesen Tipp.
17. Oktober 2016	11:39
OK => https://www.geocaching.com/mobile/partners/
Nicht-OK => alle anderen.
Man muß allerdings einräumen, daß diese Liste nicht mehr ganz aktuell ist. Das HQ glänzt also auch nicht gerade in Bezug auf Kommunikationsfreundlichkeit. 🙁
Merke: Plane qualis dominus, talis et servus
17. Oktober 2016	12:21
Danke, den Link habe ich gestern gesucht.
17. Oktober 2016	12:43
Das ist die Liste der Applikation, welche die “offizielle API” benutzen (dürfen). Zuätzlich darf man aber offensichtlich mit einem Browser auf die geocaching.com Webseite zugreifen. Bliebe die Frage, was alles als “Browser” bezeichnet werden kann. Aber das geht hier wohl technisch zu weit.
Naja, das erlaubte Browsen mit einem Browser auf der Webseite ist ja wohl so offensichtlich (die Seiten sind ja schlußendlich extra dafür gebaut worden), daß man deren Verwendung nicht explizit erwähnen muß.
18. Oktober 2016	09:22
So steht es aber nicht oben im Artikel. Dort steht, dass man auf die Webseite nur mit Lizenz zugreifen darf. Dass das nicht so gemeint ist, ist mir selber klar. Aber ich finde, wenn man schon mit Paragrafen um sich schmeisst, dann sollte der Inhalt auch exakt, präzise und richtig sein.
17. Oktober 2016	21:57
Demnach wäre das gefühlt meistgenutzte Tool c:geo auch böse?
17. Oktober 2016	23:08
Ja, und das auch völlig zu recht, den das automatisierte, maschinelle Abrufen der Webseiten (c:geo “beschafft” die Daten, indem es der Website vorgaukelt ein Browser zu sein) ist unerwünscht. Dafür wurde letztendlich ja die Api geschaffen.
17. Oktober 2016	23:09
Spendiere noch ein n. 😉
18. Oktober 2016	09:16
Tja, da ist sie wieder die Frage: was ist ein Browser, und was nicht?
Laut Wikipedia ist ein Browser: “Webbrowser oder allgemein auch Browser (engl. [ˈbɹaʊ̯zə(ɹ)], to browse, ‚stöbern, schmökern, umsehen‘, auch ‚abgrasen‘) sind spezielle Computerprogramme zur Darstellung von Webseiten im World Wide Web oder allgemein von Dokumenten und Daten.” (https://de.wikipedia.org/wiki/Webbrowser)
17. Oktober 2016	21:50
Wenn das API verwendet wird, musst Du den Zugriff auf Deinen Account vor der ersten Nutzung einer App oder einer Website zulassen. Dazu wirst Du auf eine Geocaching.com-Bestätigungsseite weitergeleitet.
17. Oktober 2016	12:47
Und ohne jetzt Jurist zu sein: “StGB § 202 a, § 202 b § 202 c” und beziehen sich auf “Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind”. Mit meine Account habe ich aber Zugriff auf diese Daten, also sollte ich nicht mehr “unberechtigt” sein.
Aber wie gesagt, ich kenn mich nur technisch einigermaßen aus, aber nicht juristisch.
17. Oktober 2016	16:28
Ich persönlich halte den Hinweis auf einen Straftatbestand (gemäß StGB § 202 a, § 202 b § 202 c) in Bezug auf WebCrawler und Spider etwas “gewagt”, da in den zitierten Paragraphen die Einschränkung “… Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt” gemacht wird und beim Crawlen und Spidern ja gerade die eigenen Daten geladen werden sollen. Hier hätte ich mir im Artikel die Information zu lesen gewünscht, wie genau der Straftatbestand vom Autor begründet wird.
Zum Thema GC-Tour, welches ein Greasemonkey-Script ist, möchte ich anmerken, dass bei diesen Scripten überwiegend die Daten vom Nutzer über den Browser geladen werden und vom Script anschließend im Speicher verändert werden … In wie fern dies gehen die Terms of Use verstößt, würde mich brennend interessieren …
17. Oktober 2016	19:43
sorry, noch eine Frage: Wo finde ich denn “die aktuellen Nutzungsbedingungen der Plattform ‚Geocaching.com‘” auf deutsch? Ich finde nur die Guidelines, und die auch “nur” hier, und nicht auf geocaching.com.
18. Oktober 2016	09:52
Keine Ahunung.
Aber das dürfte auch ohne Übersetzung zu verstehen sein:
” You agree not to:
Use any robot, spider, scraper or other automated means to access our services for any purpose without our express written permission.”
Damit ist Software, die automatisch Webseiten aufruft und den Content sammelt, auf der “Liste der Bösen”. 😉
18. Oktober 2016	19:49
Darum geht es mir nicht. Es wird behauptet, es gäbe eine (offizielle?) deutsche Übersetzung, aber bis jetzt habe ich die noch nicht gefunden, und niemand konnte mir einen Hinweis geben, wo ich die finden kann.
Dass “manche” Software, je nach Verwendung, evtl. gegen Teile der Terms Of Use verstoßen könnte, ist ein anderes Thema.
18. Oktober 2016	22:04
Also die Guidelines findest du auch direkt auf der Webseite geocaching.com
Da Geocaching ein Suchspiel ist, scheint das auch für die Webseite zu gelten. Ich habe jetzt selbst gerade nach einem direkten Link gesucht.
Wenn du im Menü – Spielen auf einen “Verstecke einen Geocache” gehst, findest du einen Link zu den Richtlinien. Sie erscheinen auf deutsch, wenn du die Webseite per Sprachwahl auf Deutsch gestellt hast.
Die Nutzungsbedingungen findest du ganz, wirklich ganz unten auf der Webseite.
18. Oktober 2016	22:11
mindestens D4 würd ich sagen 😉
Danke, kommt davon, wenn man alles auf Englisch laufen hat
18. Oktober 2016	19:51
Mal kurz off topic: Ich finde es toll, dass sich hier auch noch jemand die Zeit nimmt, jeden Kommentar zu prüfen, und auch eher kritische Kommentare freigeschaltet werden.
18. Oktober 2016	22:05
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