Source: http://ferienglueck.eu/agb/
Timestamp: 2018-03-19 16:11:33
Document Index: 395078001

Matched Legal Cases: ['§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651', '§ 651']

AGB`s - FerienGlück
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Reiseverträge zwischen dem Kunden und FerienGlück – Reisen für allein Erziehende
(im folgenden Text FerienGlück genannt)
1.1 Mit der Buchung gibt der Kunde gegenüber FerienGlück ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Reisevertrages ab. Der Kunde kann die Buchung über das Buchungsformular per E-Mail oder telefonisch vornehmen.
1.2 Grundlage des Vertragsangebotes des Kunden sind die Reiseausschreibung auf der Homepage von FerienGlück und etwaige dem Kunden von FerienGlück übermittelte Informationen. Der Kunde ist an das Vertragsangebot für die Dauer von 10 Werktagen gebunden.
1.3 Von FerienGlück im Rahmen der Vermittlung, dem Vertrieb oder der Erbringung von Reiseleistungen eingeschaltete Dritte sind nicht bevollmächtigt, für FerienGlück Vereinbarungen zu treffen, Auskünfte zu geben oder Zusicherungen zu machen, mit denen die Angaben in der Reiseausschreibung oder der Inhalt des Reisevertrages geändert werden. Zu solchen Erklärungen sind insbesondere Leistungsträger, wie z.B. Hotels oder Transportunternehmen, nicht befugt.
1.4 Die Angaben in Anzeigen, Flyern oder anderen nicht von FerienGlück als Reiseveranstalter herausgegeben Informationen sowie die Inhalte der Internetausschreibungen durch anderer Unternehmen sind für FerienGlück und ihre Leistungspflichten nicht verbindlich.
1.5 Meldet der Kunde auch weitere Reiseteilnehmer für die Reise an, ist er verpflichtet, auch für die Einhaltung aller vertraglichen Verpflichtungen der von ihm angemeldeten Reiseteilnehmer einzustehen.
2.1 Mit Erhalt der schriftlichen Reisebestätigung werden 20 % des Reisepreises als Anzahlung sofort fällig. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn fällig, wenn die Reise nicht mehr aus dem in Abschnitt 6 genannten Grund abgesagt werden kann. Nach Eingang der Restzahlung werden die Reiseunterlagen übersandt.
2.2 Die Anzahlung wird auf den Reisepreis angerechnet.
2.3 Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so ist FerienGlück berechtigt, nach Aufforderung und angemessener Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten. In diesem Fall wird FerienGlück dem Kunden die entsprechenden Stornokosten gemäß Ziffer 4 berechnen.
2.4 Liegen zwischen Buchungstermin und Reisetermin weniger als 4 Wochen, ist der Reisepreis nach Erhalt der schriftlichen Reisebestätigung in voller Höhe umgehend an FerienGlück zu bezahlen.
3.1 FerienGlück ist berechtigt, den Reisepreis auch nach Vertragsabschluss im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten durch z.B. Mineralölsteuer oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie z.B. Visumsgebühren, Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse zu ändern.
3.2 Eine Erhöhung ist in allen genannten Fällen nur zulässig, wenn zwischen dem Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als vier Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsschluss für FerienGlück nicht absehbar waren. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises wird FerienGlück den Kunden unverzüglich nach Kenntnis des Änderungsgrundes informieren. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirksam. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5 % ist der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn FerienGlück in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus ihrem eigenen Angebotsspektrum anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Mitteilung von FerienGlück über die Preiserhöhung bei FerienGlück geltend zu machen.
4. Rücktritt des Kunden vor Reisebeginn – Stornokosten
4.1 Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber FerienGlück zu erklären. Es wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.
4.2 Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert FerienGlück den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der Reiseveranstalter eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen.
4.3 FerienGlück hat diesen Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, d. h. unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung des Kunden wie folgt berechnet:
25 % des Reisepreise
vom 29.-22. Tag vor Reiseantritt:
vom 21.-15. Tag vor Reiseantritt:
vom 14.-8. Tag vor Reiseantritt:
vom 7.-3. Tag vor Reiseantritt:
ab dem 2. Tag vor Reiseantritt und Nichtantritt der Reise:
4.4 Maßgeblich für die Berechnung der Frist ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei FerienGlück. Erfolgt diese an Wochenenden und Feiertagen tritt rechtlich an diese Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.
4.5 Dem Kunden steht das Recht zu, gegenüber FerienGlück den Nachweis zu führen, dass FerienGlück überhaupt kein oder nur ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist als die geforderte Stornopauschale.
4.6 Das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß § 651b BGB einen Ersatzteilnehmer zu stellen, bleibt durch die vorstehenden Bedingungen unberührt.
5.1 Nach Zugang der Reisebestätigung hat der Kunde keinen Anspruch auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart (Umbuchung). Sollte der Kunde dennoch eine Umbuchung wünschen, so kann diese nur gegen eine Gebühr von 25,- € pro Vorgang, vorgenommen werden. Die Kosten hierfür sind umgehend an FerienGlück zu bezahlen.
5.2 Umbuchungswünsche des Kunden, die innerhalb der letzten vier Wochen vor dem Reisebeginn vorgebracht werden, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur im Wege des Rücktritts vom Reisevertrag gemäß Abschnitt 4.3 mit gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht für Umbuchungswünsche, die nur geringfügige Kosten verursachen.
6.1 FerienGlück kann wegen Nichterreichens einer vorgesehenen Mindestteilnehmerzahl nur dann vom Reisevertrag zurücktreten, wenn in der jeweiligen Reiseausschreibung ausdrücklich auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wird.
6.2 Ein Rücktritt ist spätestens am 14. Tag vor dem vereinbarten Reiseantritt dem Kunden gegenüber zu erklären. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, wird FerienGlück unverzüglich von ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch machen. Sofern die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt wird, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.
8. Kündigung durch FerienGlück
FerienGlück kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Reisende ungeachtet einer Abmahnung durch FerienGlück die Durchführung der Reise nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt FerienGlück, bleibt der Anspruch auf den Reisepreis bestehen.
9.1 Werden Reiseleistungen nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. FerienGlück kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.
9.2 Es obliegt dem Reisenden, einen aufgetretenen Reisemangel FerienGlück anzuzeigen. Unterlässt er dies schuldhaft, erfolgt keine Minderung des Reisepreises. Die Mängelanzeige kann formlos erfolgen, es wird aber empfohlen, sie schriftlich abzufassen. Der Reisende kann die Mängelanzeige auch der Reiseleitung von FerienGlück am Urlaubsort zur Kenntnis geben. Die örtliche Reiseleitung ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Sie ist jedoch nicht befugt, Ansprüche des Kunden anzuerkennen.
9.3 Wird die Reise infolge eines Mangels der in § 651c BGB bezeichneten Art erheblich beeinträchtigt, so kann der Kunde/ Reisende den Vertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem, FerienGlück erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn der Reisende FerienGlück erfolglos eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung gesetzt hat. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von FerienGlück verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrags durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird.
10. Kündigung wegen höherer Gewalt (§ 651j BGB)
Sowohl der Kunde als auch FerienGlück haben das Recht, den Reisevertrag zu kündigen, wenn die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt wird. Wird der Vertrag nach Maßgabe dieser Regelung gekündigt, so finden die Vorschriften des § 651e Abs. 3 Sätze 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 BGB Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.
11.1 Die vertragliche Haftung von FerienGlück ist für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren, auf den zweifachen Reisepreis beschränkt, wenn
a) ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde,
b) für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
Diese Haftungshöchststumme für Personen- und Sachschäden liegt jedoch bei 3.000 € pro Reisendem und Reise.
11.2 Dem Kunden wird der Abschluss einer Reiseunfall- und Reisegepäckversicherung empfohlen.
11.3 FerienGlück haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort, Ausflüge, Sportveranstaltungen), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertrags als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen von FerienGlück sind. Der vorstehende Haftungsausschluss gilt jedoch nicht für Leistungen, die die Beförderung des Reisenden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise zum Gegenstand haben, sofern für einen Schaden des Reisenden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten von FerienGlück ursächlich geworden ist.
12.1 Ansprüche nach den §§ 651c bis f BGB hat der Kunde/Reisende innerhalb eines Monates nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber FerienGlück geltend zu machen.
12.2 Die Frist beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt. Fällt der letzte Tag auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder an einem Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.
12.3 Die Geltendmachung kann fristwahrend gegenüber FerienGlück, Claudia Jablonski, Hochstr. 19b, 81669 München erfolgen. Sie ist formlos möglich, es wird aber empfohlen, die Ansprüche schriftlich geltend zu machen.
13.1 Ansprüche des Kunden nach den §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von FerienGlück oder eines ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von FerienGlück oder eines ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
13.3 Die Verjährung nach den Ziffern 15.1 und 15.2 beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt. Fällt der letzte Tag auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder an einem Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.
13.4 Schweben zwischen FerienGlück und dem Kunden Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde/Reisende oder FerienGlück die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
14.1 FerienGlück wird Staatsangehörige eines Staates der Europäischen Gemeinschaft, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften vor Vertragsabschluss sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten in der Person des Kunden und eventueller Mitreisender (z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen.
14.2 Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus dem Nichtbefolgen dieser Vorschriften erwachsen, z. B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu seinen Lasten. Dies gilt nicht, wenn FerienGlück nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.
Der Kunde wird hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Diese ist im Reisepreis nicht enthalten.
©2014-2018 FerienglücKAGBImpressum