Source: https://nordicarena.at/kontakt/statuten.html
Timestamp: 2019-05-19 21:23:34
Document Index: 342611538

Matched Legal Cases: ['§ 9', '§ 11', '§ 14', '§ 15', '§ 21', '§ 21', '§ 11']

Nordic Arena | Oberaigen Hellmonsödt - Statuten
Statuten des Vereins Nordic Arena Oberaigen / Hellmonsödt
Sämtliche im Folgenden angeführten personenbezogenen Bezeichnungen gelten in gleicher Weise für männliche wie weibliche Personen.
(1) Der Verein führt den Namen „Nordic Arena Oberaigen / Hellmonsödt“.
(2) Er hat seinen Sitz in Hellmonsödt und erstreckt seine Tätigkeit
a) auf das Gemeindegebiet von Hellmonsödt (Standort der Anlage)
b) auf den Bezirk Urfahr-Umgebung
c) auf das Bundesland Oberösterreich
d) auf das gesamte Bundesgebiet
e) sowie das angrenzende Ausland (Bayern, Tschechien, etc.)
(3) Die Errichtung von Zweigvereinen ist vorerst nicht geplant, wird aber auch nicht ausgeschlossen.
(4) Das Geschäftsjahr beginnt am 1. April und endet am 31. März des Folgejahres.
(1) Der Verein, dessen Tätigkeit überparteilich und nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt im Wesentlichen die Errichtung und den Betrieb einer nordischen Sportanlage. Andere als nordische Sportarten werden vom Zweck nicht ausgeschlossen, stehen aber nicht im Hauptinteresse des Vereins.
(2) Der Verein berät und unterstützt die Mitglieder in ihrer Tätigkeit. Insbesondere fördert er die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit der Mitglieder bei deren sportlicher Betätigung im Freizeit-, Leistungs- und Spitzensport.
(3) Der Verein pflegt Beziehungen zu Einzelpersonen, anderen Vereinen und Organisationen gleicher Zielsetzung und fördert die Gemeinschaft im Verein und im regionalen Wirkungsbereich.
(1) Der Vereinszweck soll durch die im Folgenden angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden:
a) Pflege der Tätigkeiten auf allen Gebieten des Sports für alle Alters- und Leistungsstufen;
b) Abhaltung von Sportfesten, Wettbewerben, Meisterschaften und Veranstaltungen, die der Vereinsgemeinschaft und der Bevölkerung im Allgemeinen dienen;
c) Veranstaltung von Vorträgen, Lehrgängen, Kursen, Versammlungen und Tagungen, sowie die Beschaffung geeigneter Bildungsmittel;
d) Herausgabe von Druckschriften fachlicher und allgemeiner Art und von Vereinszeitschriften;
e) Erwerb, Errichtung, Ausgestaltung und Betrieb von Sportstätten und Vereinslokalitäten, sowie Beteiligung an anderen Vereinen und Kapitalgesellschaften, die den gleichen oder ähnlichen Zweck wie der Verein verfolgen;
f) Finanzielle und organisatorische Förderung der Vereinssparten (Sektionen) und Mitglieder zur Erreichung und Durchführung sportlicher Ziele.
a) Beiträge und Gebühren der Mitglieder und Nutzer der Anlagen
b) Einnahmen von Veranstaltungen aller Art, im Rahmen der Gemeinnützigkeit;
c) Einnahmen aus Beteiligungen bei Veranstaltungen und Kapitalgesellschaften;
d) Einnahmen aus Vermietungen, Verpachtungen und Erträge aus Vereinskantinen;
e) Subventionen aus öffentlichen Mitteln jeglicher Art;
f) Spenden, Vermächtnisse, Sponsor- und Werbebeiträge;
g) sonstige Einnahmen, die dem Vereinszweck dienen;
h) sonstige Zuwendungen zur Erhaltung des Sportbetriebes.
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit in ideeller Weise oder durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.
(3) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands auch durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins.
(2) Der Austritt kann jederzeit erklärt werden und wird mit dem Ende des Geschäftsjahres (31.3.) wirksam. Dieser Austritt muss dem Vorstand mindestens ein Monat vor Ablauf des Geschäftsjahres schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam.
(4) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Dem ausgeschlossenen Mitglied steht binnen 14 Tagen ab Zustellung des Ausschluss-Beschlusses die Einleitung eines Schiedsverfahrens zu. Bis zu dessen Entscheidung ruhen sämtliche Funktionen und Mitgliedsrechte des Ausgeschlossenen.
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15). Zusätzlich kann die Generalversammlung die Einrichtung eines Aufsichtsorganes (Aufsichtsrat) beschließen.
(1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet in der Regel jährlich statt.
(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet binnen vier Wochen wie folgt statt:
a) auf Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung;
b) auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder;
c) auf Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG);
d) auf Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten);
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax per E-Mail oder sonst geeignete Weise einzuladen. Das Mitglied hat dem Verein die entsprechenden Adressen und Daten bekannt zu geben und hat auch jede Änderung dieser Daten an den Verein zu melden. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax, per E-Mail oder sonst geeignete Weise einzureichen.
(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann bzw. die Obfrau, in deren Verhinderung die jeweiligen Stellvertreter. Sind mehrere oder kein Stellvertreter anwesend, so obliegt der Vorsitz vorerst dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied. Dieses hat einen Beschluss herbeizuführen, welcher Stellvertreter beziehungsweise welches übrige Vorstandsmitglied den weiteren Vorsitz führen soll.
c) Festlegung der genauen Anzahl und Funktionen der Vorstandsmitglieder;
(1) Der Vorstand besteht aus dem Obmann bzw. der Obfrau, Schriftführer, Kassier, den allfälligen Stellvertretern, sowie den etwaigen gewählten Beiräten.
(3) Der Vorstand ist berechtigt, weitere Personen als Beiräte namhaft zu machen, die den Vorstand in dessen Tätigkeit unterstützen („Erweiterter Vorstand“). Diese Personen haben in der Regel nur beratende Funktion. Andere Rechte (z.B.: Stimmrecht) und Pflichten sind spätestens bei der Bestellung dieser Personen durch Vorstandsbeschluss festzulegen.
(4) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt vier Jahre. Die Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
(5) Der Vorstand wird vom Obmann bzw. der Obfrau, bei Verhinderung von den jeweiligen Stellvertretern, schriftlich, mündlich, oder auf sonstige geeignete Art (etwa soziale Medien) einberufen. Ist auch der Stellvertreter auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
(7) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
(8) Den Vorsitz führt der Obmann bzw. die Obfrau, bei Verhinderung der jeweilige Stellvertreter. Sind mehrere oder kein Stellvertreter anwesend, so obliegt der Vorsitz vorerst dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied. Dieses hat einen Beschluss herbeizuführen, welcher Stellvertreter oder in weiterer Folge welches übrige Vorstandsmitglied den weiteren Vorsitz führen soll.
a) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen bzw. Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis;
g) Beschlussfassung über eine Geschäftsordnung.
(1) Der Obmann bzw. die Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der Schriftführer unterstützt den Obmann bzw. die Obfrau bei der Führung der Vereinsgeschäfte. Der Obmann bzw. die Obfrau sind zur Aufnahme und Kündigung von Dienstnehmern des Vereins berechtigt.
(2) Der Obmann bzw. die Obfrau vertreten den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmanns bzw. der Obfrau und des Schriftführers, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des Obmanns bzw. der Obfrau und des Kassiers. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
(4) Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann bzw. die Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
(8) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des Obmanns bzw. der Obfrau, des Schriftführers oder des Kassiers ihre jeweiligen Stellvertreter.
(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von jeder ordentlichen Generalversammlung für die Folgeperiode neu gewählt. Die Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
(2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche gemeinnützige Zwecke wie dieser Verein verfolgt. Wird keine entsprechende Organisation namhaft gemacht, so fällt das Vermögen zu Zwecken der Jugendförderung an die Gemeinde Hellmonsödt.
Hellmonsödt, am 10. Oktober 2017
Für die Vereinsgründer:
Karl Raml, Obmann, e.h.
Robert Pytlik, Obmann-Stv., e.h.